Jesus erläutert den Jüngsten Tag, die Ewigkeit & Das Letzte Gericht – Jesus elucidates the Youngest Day, Eternity & The Last Judgment

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Jesus erläutert den Jüngsten Tag, die Ewigkeit & Das Letzte Gericht

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 10, Kapitel 153-156
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 153 – Die Frage der Auferweckung der Gläubigen am Jüngsten Tage

153,1. Sagte darauf Simon Juda, auch Petrus genannt: „Herr! Du hast zu uns zu öfteren Malen gesagt, dass nur jener Mensch, der an Dich lebendig glaubt und nach Deiner Lehre lebt und handelt, das ewige Leben überkommen wird, und Du ihn auferwecken wirst am Jüngsten Tage! Siehe, Herr, das sind aus Deinem Munde zwei Verheissungen, über die ich selbst trotz Deiner mannigfachen Erklärungen noch nicht völlig klar werden kann.

153,2. Was wird es denn mit den zahllos vielen Menschen für ein Ende nehmen, die von Dir noch lange nichts hören und vernehmen werden? Sind diese nun bloss darum auf der Erde, damit sie durch ihre Leiber den weiten Boden ebendieser Erde für ein allfällig noch besseres Menschengeschlecht düngen?

153,3. Denn bei diesen Menschen kann selbstverständlich keine Auferweckung durch Dich an irgendeinem Jüngsten Tage statthaben, indem sie – ohne ihre Schuld – an Dich unmöglich glauben und nach Deiner Lehre leben können; und dann ist ein Jüngster Tag, an dem Du alle Lebendigen und Toten erwecken willst, immer etwas sehr Hartes und Rätselhaftes in Deiner Lehre, trotz der so manchen Erläuterungen, die Du schon teilweise darüber gegeben hast. Denn bald hat er das Gesicht eines irgendwann einmal kommenden allgemeinen Tages, bald wieder das Gesicht eines speziellen für jeden ins grosse Jenseits übertretenden Menschen.

153,4. Sei ihm aber, wie ihm wolle, so begreife ich doch nicht, wozu noch eine abermalige Auferweckung für die ohnehin Lebendigen in Deinem Namen notwendig ist.

153,5. Für die eigentlichen Toten dünkte mir eine Auferweckung als notwendig; aber wann und wofür sollen sie nach der Auferweckung noch mehr tot werden, als sie vor derselben waren? Oder soll ihnen erst nach solch einer Auferweckung Dein Evangelium gepredigt werden?

153,6. Siehe, o Herr, darüber gib Du uns endlich eine vollgültige Erklärung, auf dass wir nicht immer heimlich der Meinung sein müssen, Du habest unter tausend Menschen nur einen fürs ewige Leben und die Neunhundertneunundneunzig für den ewigen Tod erschaffen!“

153,7. Und Ich sagte darauf: „Höre, du Mein Simon Juda! Ich meine, dass du in diesem Punkte deines fortwährenden Zweifelns selbst im Vollbesitze Meines Geistes nie klar werden wirst! Habe Ich euch doch schon einige Male gesagt, dass Ich euch noch gar manches und gar vieles zu sagen hätte, – aber ihr könntet es jetzt noch nicht ertragen, das heisst mit eurem Verstande begreifen und verstehen; darum werde Ich euch Meinen Geist senden und über euch ausgiessen, der wird euch erst in alle Wahrheit und Weisheit leiten!

153,8. Ich darf jetzt vor euch nur ein bisschen mit Meiner Lehre nach oben ausgreifen, und ihr saget: ,Nun hast Du schon wieder Deinen Mund in Gleichnissen und Bildern aufgetan!‘, dass ihr sie nicht zu verstehen vermöget, und nennet darum Meine Lehre hart. ,Wer kann sie fassen und begreifen?‘

153,9. Wisst ihr denn nicht, dass ihr nun in Beziehung auf Meine Lehre gleich den kleinen, unmündigen Kindern seid, die man mit Milch speist, weil sie noch keine harte und kräftige Speise zu sich zu nehmen und zu verdauen imstande sind?

153,10. So ihr nach Mir ausgehen werdet, zu verbreiten unter den Menschen Mein Evangelium, so werdet ihr dasselbe tun, was Ich nun tue mit euch und mit andern Menschen, mit denen wir zusammenkommen.

153,11. Oder wie gefiele es euch denn, so in einer Knabenschule irgendein hochweiser Schriftgelehrter aufträte und anfinge, Vorträge über die verborgensten Stellen der Propheten vor seiner jungen und schwachen Zuhörerschaft zu halten, – was natürlich keiner seiner Zuhörer verstehen könnte? Müsste der hochweise Schriftgelehrte es sich am Ende nicht gefallen lassen, dass ihm seine Zuhörer zurufen würden und sagen: ,Hochgelehrter und weiser Freund, lehre uns doch zum voraus lieber lesen, zur Not schreiben und rechnen; dann erst siehe du, ob wir von deiner hohen Weisheit etwas begreifen können oder nicht!‘?

153,12. Und sehet, eine solche Zurechtweisung müsste Ich Mir von euch selbst gefallen lassen, so Ich im rein himmlischen Lichte euch Mein Evangelium vortrüge! Denn verstehet ihr schon Dinge dieser Welt nicht, die ihr im Notfalle doch mit den Händen greifen könnet, wie würdet ihr erst dann etwas begreifen, so Ich über vollkommen jenseitige und himmlische Dinge mit euch sprechen würde?“

Kapitel 154 – Der Herr begründet Seine Gnade

154,1. (Der Herr:) „Das aber, worüber du, Mein Simon Juda, Mich soeben gefragt hast, ist eben zuallermeist vom Jenseits herübergenommen, und du magst es trotz Meiner mannigfachen Erläuterungen nicht völlig auf den Grund verstehen und beschuldigst Mich heimlich dadurch einer Art Ungerechtigkeit und tyrannenmässiger Grausamkeit, was eben nicht gar fein von dir ist, und das darum um so weniger, weil du nun wohl schon weisst, wer Ich bin, und dass Ich sicher nur aus Liebe zu euch Menschen und nicht aus Zorn und Rache euer irdisches Fleisch angenommen habe, um Mich euch Selbst persönlich in aller Meiner Tiefe und Grösse offenbaren zu können, ohne Mich des Mundes eines oder des andern Propheten bedienen zu müssen, um Meinen Willen euch Menschen kundzutun.

154,2. Meinst du denn nicht, dass Ich noch um vieles besser die Anzahl jener Menschen auf Erden kenne, die von Mir noch nie etwas haben erfahren können, jetzt nicht erfahren und noch lange nichts erfahren werden? Wie könnte Ich denn sie darum richten und verdammen, so sie ohne ihre Schuld an Mich nicht glauben können, da Ich doch, selbst unter den vielen Juden, die Mich gehört und wirken gesehen haben, noch niemanden gerichtet und verdammt habe, – ausser einige wenige dem Fleische nach, die mit frechster Hast und Gier uns ergreifen und töten wollten? Wie sollte Ich dann die Unwissenden und Unschuldigen richten und verdammen?!

154,3. Es besteht aber kein Volk auf der ganzen Erde, als von Adam abstammend, das nicht aus der Urzeit her noch eine Art Überrest von der den Urvätern geoffenbarten Lehre über den einen und wahren Gott besässe. Dass diesen einen und wahren Gott späterhin die Priester und die Weltherrscher sehr verdeckt haben aus lauter weltlichem Eigennutz und an Seine Stelle dann allerlei Götzen gesetzt haben, an die das Volk glaubte und ihnen auch opferte, ist bekannt.

154,4. Und siehe: Wenn das Volk gewissenhaft nach diesen allerlei Lehren lebt und handelt, so hat es keine oder wenig Sünde vor Mir! Es lebt wohl in der Finsternis von allerlei Irrtümern, aber so ihre Seelen nach jenseits gelangen werden und alles alldort von Mir erleuchtet finden, so wird es ihnen ebenso ergehen wie einem allhier, der in der Nacht einen Weg zu gehen hatte und auf dem Wege auf allerlei Gegenstände geriet, die er bald für Menschen, für Tiere und bald wieder für etwas anderes hielt, nur für das nicht, was sie eigentlich waren und noch sind.

154,5. Lassen wir aber diesen nächtlichen Wanderer am hellen Tage denselben Weg machen, und er wird seine in der Nacht wunderlichen Erscheinungen sicher nur als das ansehen, was sie wirklich sind, und unmöglich für etwas anderes und wird sich am Ende selbst auslachen, wie er so dumm hat sein können, irgendeinen Baumstrunk für einen allfälligen Strassenräuber und einen auf dem Wege liegenden Stein für eine Hyäne zu halten!

154,6. Aus dem wirst du aber leicht entnehmen, dass dergleichen Seelen im grossen Jenseits sich in Meinem Lichte des Lebens um gar vieles eher und leichter zurechtfinden werden als diejenigen Seelen, die von Mir treue Kunde haben und leicht sehen und begreifen können, dass Ich das Licht, das Leben und die Wahrheit bin, – aber ihr Weltsinn und ihr böser Wille lässt ihnen das nicht zu.

154,7. Lassen wir diese nach jenseits kommen, und sie werden dort das ihnen schon hier so verächtliche Licht des Lebens und der Wahrheit noch mehr fliehen und verachten denn hier!

154,8. Habe Ich dann unrecht, so Ich sage: ,Ich werde auch diese geistig Toten, so sie aus dem Fleische dieser Welt treten werden, auferwecken und sie richten und sie ihren Lohn für ihre Taten finden lassen!‘?

154,9. Ich werde sie sicher nicht persönlich richten; aber die ewige Wahrheit, die auch in ihnen ist, die sie aber über die Massen anfeinden, wird sie richten und vor Meinem Angesichte in die Flucht treiben. Wird dafür Mir eine Schuld beizumessen sein?

154,10. Sagen nicht schon die weiseren Gesetze der Römer: ,VOLENTI NON FIT INIURIA!‘? Oder sollte Ich etwa aus einer Art Liebe zu solchen Meinen Widersachern Mein ewiges Lebens- und Wahrheitslicht von Mir tun und das Kleid der Lüge und des Betruges anziehen? Das wird hoffentlich von euch doch etwa niemand wünschen? Aber selbst für derlei durch sich selbst verworfene Seelen habe Ich euch zwei tröstende Dinge gesagt, einmal in dem Gleichnis vom verlorenen Sohn und dann in dem, als Ich bei einer ähnlichen fraglichen Gelegenheit zu euch gesagt habe, dass es in Meines Vaters Hause sehr viele Wohnungen, – um Mich aber hier deutlicher auszudrücken – sehr viele Lehr- und Korrektionsanstalten gibt, in denen selbst die auf dieser Welt verworfensten Menschenteufel bekehrt und gebessert werden können.

154,11. Ich meine, aus dem wirst du, Simon Juda, wohl so ziemlich klar sehen können, wie das zu verstehen ist, worüber Ich mit euch schon so oft gesprochen habe.“

Kapitel 155 – Der Begriff der Ewigkeit

155,1. (Der Herr:) „Dass Ich aber mit euch noch nie von einem allgemeinen Erweckungs- und Gerichtstage gesprochen habe, dessen werdet ihr euch alle wohl zu erinnern wissen, – wohl aber von einem speziellen jüngsten Tage für einen jeden Menschen, und das in dem Augenblick, in dem seine Seele die fleischlich-irdische Probehülle verlassen wird. Aber freilich wird diese Erweckung nicht jedem zum sofortigen ewigen Leben verhelfen, sondern auch umgekehrt zum ewigen Tode, wobei aber wohl zu bemerken ist, dass ihr das Wort ,ewig‘ nicht als eine endlos fortdauernde Zeit betrachtet, so wie auch die Unendlichkeit Meines Schöpfungsraumes sich nicht ausschliesslich auf diesen Raum bezieht, der freilich wohl nirgends einen Anfang und ein Ende hat gleichwie Gott Selbst, von dem dieser Raum ausgeht und allenthalben erfüllt ist mit den Werken Seiner Liebe, Weisheit und der Macht Seines Willens nach allen Richtungen hin.

155,2. Die Ewigkeit entspricht wohl der Zeitendauer in den materiellen Welten; aber jenseits im Geiste ist sie das, was hier die Zeit ist. Aber es ist damit durchaus nicht gesagt, dass in ihr keine Veränderung statthaben sollte, sondern nur das ist damit angezeigt, dass die Wahrheit und das Leben ewig und unveränderlich gleich ist, und das Falsche und Unwahre bleibt denn als Gegensatz zu dem ewigen Wahrheitslichte und Leben demnach auch ewig, ohne dass ein Wesen dadurch auch gezwungen wäre, ewig in diesem Widersatze zu verbleiben. Denn ihr wisst, dass Gott als die ewige Liebe, Weisheit, Macht und Kraft auch ewig nie müssig sein kann und sein wird, sondern dass Er aus Sich ewig fort Schöpfungen hervorrufen und somit Seine Gedanken verkörpern und sie aus Seiner Liebe und Weisheit zur einstigen Selbständigkeit leiten wird, wozu in der Ewigkeit Zeit genug und im endlosen Raum Platz genug vorhanden ist.

155,3. Und solange irgendeine Schöpfung bestehen wird, wird zur göttlich reinsten Geistheit sich auch ein materieller schöpferischer Gegenstand vorfinden, der gewisserart der reinen Gottheit gegenüber den finsteren Lebensprobe- Gegenstand bildet, womit aber nicht gesagt ist, dass dieser finstere Gegenstand für die ganze Ewigkeit hin finster und böse verbleiben solle, so wenig, als diese ganze Erde und der für euch sichtbare Himmel mit seinen Sternen ewig also verbleiben werden, wie ihr das alles jetzt seht, sondern er wird vergehen und mit den Zeiten der Zeiten gänzlich aufgelöst werden, und an seine Stelle wird eine neue Schöpfung treten. Darum sage Ich zu euch schon jetzt: Sehet, Ich mache alles neu, und ihr alle werdet noch Meine neuen Schöpfungsgehilfen sein!

155,4. Ihr seid zwar hier nun sowohl zeitlich als räumlich begrenzt; aber dennoch fasset ihr Ewiges und Unendliches in euch, was ihr freilich jetzt noch nicht ganz begreift, aber einmal vollends begreifen werdet, wie dergleichen auch ein noch so kleines Sandkörnchen in sich fasst. Denn versuche einer von euch, der des Rechnens kundig ist, ein Sandkörnchen zu teilen, und er sage Mir dann, wann er mit der Teilung fertig wird! Ich meine, dass einem jeden noch so Rechnungskundigen solch eine Arbeit etwas zu langweilig werden dürfte, weil er mit ihr ewig nie zu Ende käme. Wie aber selbst in dem kleinsten Ding die Unendlichkeit vorhanden ist, so auch die Ewigkeit.

155,5. So Ich denn von der Ewigkeit und Unendlichkeit rede, so müsst ihr das auch in dem rechten Sinne verstehen, – nicht aber, wie es euch euer kurzsichtiger Weltverstand eingibt.

155,6. Sehet, hiermit habe Ich euch nun eine männliche und festere Kost gegeben, weil Ich wohl sehe, dass einige von euch schon mehr oder weniger die Fähigkeit besitzen, solch eine Kost zu verdauen!

155,7. Wenn ihr aber in Meinem Namen in die Welt hinausgehen und den Völkern Mein Evangelium predigen werdet, so werdet ihr es auch in einer Milchspeise den Kindern vorzusetzen haben. Denn so ihr mit solchen Lehren den Anfang machen würdet, da würden euch die Menschen als Irrsinnige ansehen und euch gar nicht anhören, was ihr lehren und sprechen würdet, darum ihr euch aber auch gar nicht zu kümmern habt; denn es wird euch allzeit in den Mund gelegt werden, wie und was ihr zu reden habt. Alles andere wird dann schon Mein Geist bei allen tun, die durch euch Meinen Geist überkommen und in ihm wiedergeboren werden. Und darin wird denn auch das Wahrzeichen bestehen, dass Meine Worte nicht aus dem Munde eines Menschen, sondern aus dem Munde Gottes zu euch gekommen sind. Und nun, Mein Simon Juda, bist du jetzt erleuchteter denn zuvor?“

Kapitel 156 – Über das Letzte Gericht

156,1. Sagte Simon Juda: „Herr und Meister, diesmal habe ich alles das, was Du nun erklärt hast, mit grösster Klarheit begriffen, besser als je irgendwann zuvor; aber das muss ich auch hinzugestehen, dass mich Deine zu grosse Weisheit beinahe erdrückt hätte. Dir ist es wohl ein leichtes, über derlei unendlich grosse Dinge noch leichter zu reden als ein Hausherr über sein Hausgerät, aber unser irdischer Verstand, der empfindet dabei die ganze Last Deiner endlosen Allwissenheit und seiner allernichtigsten Unwissenheit.

156,2. O Herr! Du wirst eine grosse Masse Deines ewigen Lichtgeistes über uns ausgiessen müssen, bis wir nur das verstehen werden, was Du bis jetzt uns alles geoffenbart hast! Ich danke Dir für Deine so grosse Gnade, die Du uns nun erweisest; aber das sehe ich doch ein, dass wir nicht imstande sein werden, alle die grossen Geheimnisse, die Du uns schon aus der Naturwelt, und daneben jene noch grösseren aus dem Geisterreiche, geoffenbart hast, auch unseren Jüngern wiederzugeben.“

156,3. Sagte Ich: „Ist vorderhand auch gar nicht notwendig, sondern das wird schon Mein Geist bei vielen tun, die Ich dazu berufen werde. Für die Kinder der Jetztzeit aber ist es genug, dass die Menschen an Mich glauben, dass Ich diesem Meinem Fleische nach von Gott, dem Vater, ausgegangen bin, und dass ein jeder Mensch durch solch einen Glauben zur wahren Erkenntnis Gottes, zur wahren Liebe zu Ihm und zum Nächsten und dadurch auch zum ewigen Leben übergehen wird.

156,4. Und so werdet ihr in dem die Posaune sein, welche alle hören werden, auch die, die in den Gräbern sind, und die das Meer ihrer endlos vielen Torheiten und Sünden wegen gefangenhält, und sie werden aus den Gräbern hervorgehen, und auch die, die das Meer gefangengehalten, werden frei werden und angetan werden mit dem Kleide des Lebens.

156,5. Denn wer da erweckt wird durch die Posaune, der wird nicht erweckt zum Tode, sondern zum Leben; wer aber den Schall der Posaune nicht wird hören wollen, der wird auch nicht erweckt werden, sondern verbleiben in der Nacht seines Grabes und in der Gefangenschaft des Meeres bis zur Zeit, in der diese ganze Erde aufgelöst wird durchs Feuer. Denn wie zu der Zeit Noahs werden sie freien und sich freien lassen und sich gar nicht kümmern um die Stimme Meiner Erweckten; diese werde Ich aber dann gleich in einem Augenblick von dieser Erde entrücken und jene mit allen ihren Lieblingen dem alles zerstörenden Feuer preisgeben, zu dessen Entstehung die dermaligen unbussfertigen Weltmenschen selbst das allermeiste beitragen werden.

156,6. Und sehet, das wird ein letztes Gericht auf dieser Erde sein, zu dem kleine Anfänge bald nach euch werden gemacht werden! Zudem aber müsset ihr freilich nicht denken, dass solch ein Feuer alsogleich an allen Orten und Punkten der Erde zugleich hervorbrechen wird, sondern gleich nur so nach und nach, auf dass den Menschen noch immer zur Besserung Zeit und Raum gegeben wird.

156,7. Es entsteht in euch freilich geheim wieder die Frage, was es darauf mit solchen unbändigen Seelen für eine Bewandtnis haben werde. Da denket aber nur daran, was Ich euch soeben gesagt habe, dass es in Meines Vaters Hause viele Wohnungen und Korrektionsanstalten gibt, und ihr werdet daraus leicht innewerden, was da fürderhin mit solchen Seelen geschehen wird!

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Jesus elucidates the Youngest Day, Eternity & The Last Judgment

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 10, Chapter 153-156
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber Chapter 153

The question about the resurrection of the faithful on the youngest day

153,1. On this, Simon Judah, who was also called Peter, said: “Lord, You told us several times that only the one who truly believes in You and will live and act according to Your teaching will receive eternal life, and that You will wake him up on the youngest day. Look, Lord, these are 2 promises from Your mouth which are still not quite clear to me despite Your multiple explanations.

153,2. What will be the fate of those numerous people who still by far will not hear or know anything about You? Are they only on the Earth to fertilize with their bodies the vast surface of this Earth for a possible better human race?

153,3. Because those people can obviously not receive an awakening by You on a youngest day, since they – without their fault – can impossibly believe in You and live according to Your teaching. And a youngest day is always something hard and mysterious in Your teaching, despite the many explanations that You partly gave about it. For at one time it seems to be a general day that will happen some time, and another time a special day for every person who will pass over to the great world in the beyond.

153,4. But no matter how, I still do not understand why once more an awakening is necessary for those who are already living in Your name anyway.

153,5. An awakening seems a necessity to me for those who are really dead, but once they are awakened, when and for what do they have to become more dead than before? Or will Your gospel only be preached to them after the awakening?

153,6. Look, o Lord, give us now finally a complete explanation about this, so that we not always have to secretly think that out of 1.000 human beings that You have created, only 1 was created for eternal life and 999 for eternal death.”

153,7. On this, I said: “Listen, My Simon Judah, it seems that on this point, about which you constantly doubt, you will never be able to have a clear understanding, even when being in full possession of My Spirit. I told you already several times that I still have many things to tell you, but that you cannot bear them yet – that means to perceive and understand them with your reason. That is why I will send you My Spirit and will pour it out over you all, and only that will guide you into all truth and wisdom.

153,8. I only have to reach a little higher with My teaching, and you say: ‘Now You have opened Your mouth in parables and images again’, and since you are not capable to understand My teaching, you call it hard, saying: ‘Who can grasp and perceive it?’

153,9. Do you not know that in relation to My teaching you are still like little children under age who are fed with milk because they still cannot take and digest any hard and strong food.

153,10. When after Me you will go out to spread My gospel among the people, then you will do the same to them as what I am doing now to you and to other people that we meet.

153,11. Or what would you think when in a school for children a very wise scribe would come and give speeches about the most secret parts of the text of the prophets to his young and weak listeners – who, of course, would not understand any of it? Would the very wise scribe finally not have to hear the listeners shouting: ‘Highly learned and wise friend, teach us first how to read, and if necessary to write and to count, and see only then whether we are capable to understand anything of your high wisdom’?

153,12. And look, such rebuke I finally would have to hear from you if I would represent My gospel in the pure Heavenly light. For if you already do not understand the things of this world that in case of necessity you can touch with your hands, then how would you understand anything if I would speak to you about things that are entirely from the beyond and Heavenly?

Chapter 154
The Lord explains His mercy

154,1. That which you, My Simon Judah, have just asked Me, belongs for the greatest part to the beyond, and despite My multiple explanations you cannot thoroughly understand it, and you are secretly accusing Me of a certain unjust and tyrannical cruelty. That is not very nice of you, and this all the less since you know now who I am, and that it was not out of anger or vengeance that I assumed a body from your earthly flesh to personally and profoundly reveal Myself to you in all My greatness without making use of the mouth of some prophet to make My will known to you people.

154,2. Do you not believe that I know much better the number of people on Earth who were not able to hear anything about Me, who are not able to hear and will still not hear about Me for a long time? Why should I judge and condemn them if without their fault they cannot believe in Me, while I, even among the many Jews who heard Me and saw My actions, never judged or condemned anyone, except a few for what their body is concerned who wanted to grab and kill us with brutal haste and eagerness? Then why should I judge and condemn those who are ignorant and innocent?

154,3. There is not one nation on the whole Earth – because they originate from Adam – that since the first times does not posses a remainder of the teaching that was revealed to the patriarchs about the one and true God. It is known that later the priests and worldly rulers have, only out of self-interest, greatly concealed this one and true God and put in His place all kinds of idols in which the people believed and to which they also made offerings.

154,4. And look, if the people would live and act conscientiously according to those different teachings, then to Me they would have no or little sin. It is true that they live in the darkness of all kinds of errors, but when their souls will come in the beyond and will receive My light about everything, they will be in the same position as someone here who has to go somewhere at night and stumbles against all kinds of objects along his way, whom he at one time takes for people, for animals or for something else, but not for what they really were and still are.

154,5. But when we let this nightly walker go along that same road in clear daylight, then he will certainly see those things, which seemed to him like strange appearances at night, for what they really are and it will be impossible for him to take them for something else. He finally will laugh about himself because he was so stupid to take a tree stump for possibly a street robber, and a stone laying on the road for a hyena.

154,6. From this you can easily see that such souls in that great world of the beyond will find their way much sooner and easier in My light of life than those souls who truthfully heard about Me and can easily see and understand that I am the Light, the Life and the Truth but whose worldly attitude and evil will does not allow them.

154,7. If we let them go to the beyond they will flee and despise even more the light of life and truth over there, which they already despised here so much.

154,8. So am I wrong when I say: ‘I will also awaken these spiritual dead ones when they will step out of the flesh of this world and I will judge them and will let them find the reward for their deeds’?

154,9. I certainly will not judge them Myself, but the eternal truth, which is also in them but against which they are greatly hostile, will judge them and will let them flee from My face. Can I be blamed in any way for that?

154,10. Do even the wise laws of Rome not say: ‘Volenti non fit iniuria ’? Or should I perhaps, out of some kind of love for My adversaries, dispose of My eternal light of life and truth and put on the garment of lie and deceit? Hopefully no one of you would want that. But even for such souls who reject themselves, I have told you 2 comforting things: one time in the parable of the lost son and later, on a similar controversial matter like now, when I told you that in the house of My Father are a lot of habitations – but in order to express Myself here more clearly: a lot of schools for education and correction, where even the most rejected human devils from this world can be converted and improved.

154,11. I think, Simon Judah, that from this you will quite clearly be able to see how you should understand what I told you already so many times.

Chapter 155
The notion of eternity

155,1. The fact that I never talked to you about a general day of awakening and judgment, you will all remember – but I spoke to you about a special youngest day for every person, beginning the moment his soul leaves his physical, earthly cover of testing. However, not for everyone will that awakening immediately result in receiving eternal life or reversely eternal death, and the remark has to be made that you should not consider the word ‘eternal’ as an endless time that continues. Likewise, the infinity of My space of creation is not only related to that space which has no beginning or end anywhere, just like God Himself from whom that space proceeds and which is filled in all directions of the works of His love and wisdom and the power of His will.

155,2. Eternity in the spiritual world corresponds to the period of time in the material worlds. Thus in the beyond, in the spirit, it is what we call here time. But with this, it is absolutely not said that there will be no change in it, but it is only indicated that truth and life are forever and unchangeably the same. That which is false and untrue will therefore eternally exist in contrast to the eternal light of truth and life, without anyone being forced by that to eternally remain in that contrary condition, for you know that God, as the eternal love, wisdom, might and power can and will never be inactive, and that He will, out of Himself and throughout eternity, call creations into existence, will thus embody His thoughts and will lead them from His love and wisdom to a future independent existence by which in eternity there will be time enough and place enough in the endless space.

155,3. And as long as any creation exists, a material object that is created will also exist for the divine pure spiritual, which in a certain way will, opposite to the pure deity, form the dark life’s object of test. But this does not mean that this dark object should stay dark and evil for the whole of eternity, as little as this whole Earth and the sky with its stars that are visible to you, will remain eternally the way you can see them all now, but it will perish, and in the course of the time of times it will be entirely dissolved, and instead of that will come a new creation. That is why I say to you already now: See, I make all things anew, and you all will be My helpers in the new creation.

155,4. You are limited here, in time and in space. Nevertheless, there are eternal and infinite things in you. You do not completely understand this now, but once you will entirely understand how even in the smallest grain of sand there is something similar. For let one of you, who can count, try to divide a grain of sand in little pieces, and let him tell Me when he is ready with it. I think that this work will still last too long for every counter, even for the best one, because he eternally will not be able to come to an end. However, as infinity is present in even the smallest thing, so is also eternity.

155,5. So when I speak about eternity and infinity, you also should understand its right meaning, and not as your shortsighted worldly reason inspires you.

155,6. Look, with this I have given you manly and solid food now, for I can see that some of you are already more or less capable to digest this kind of food.

155,7. When you will go out into the world in My name to proclaim My gospel to the people, you also will have to present this to the children as milk-food. For if you will begin with teachings like these, the people will think that you are madmen and they will certainly not listen to what you will teach and say, about which you should not be worried at all, for it will always be put into the mouth as to how and what you should say. Then My Spirit will do all the rest to all who received My Spirit through you and who are reborn in it. And out of this will also exist the sign that My words did not come to you from the mouth of a human being, but from the mouth of God. And now, My Simon Judah, are you more enlightened than before?”

Chapter 156
The last judgment

156,1. Simon Judah said: “Lord and Master, this time I very well understood everything that You have explained now – better than ever before. But I have to confess that I was almost crushed by Your too great wisdom. It is easy for You to talk about such endless big things, even easier than when a lord of a house talks about his household goods. But our earthly reason feels the whole weight of Your endless omniscience and its own complete insignificant ignorance.

156,2. O Lord, You will have to pour out a great deal of Your eternal Spirit of light before we will be able to understand all the things that You have revealed to us up to now. I thank You for this great mercy that You are giving us now, but I nevertheless can also see that we will not be capable to also pass on to our disciples all those great secrets that You have revealed to us about the natural world, and besides that, those that are even greater concerning the spiritual Kingdom.”

156,3. I said: “This is also not necessary for the moment. But My Spirit will do it for many whom I will call for that purpose. And for the children of this time it is sufficient that people should believe in Me that I have come from God the Father – for what concerns this body of Mine – and that every human being will, through this faith, pass over to the true knowledge of God, to the true love for Him and for his fellowman and by that also to eternal life.

156,4. And so you will be the trumpets that everyone will hear, also those who are in the graves and who are held captive by the sea because of their endless many foolishnesses and sins, and they will come out of the graves. And also those who were held captive by the sea will be freed and clothed with the garment of life.

156,5. For he who will be awakened by the trumpet, will not be awakened for death but for life. However, the one who will not want to hear the blare of the trumpet will also not be awakened but will stay in the night of his grave and in the captivity of the sea until the time when this whole Earth will be dissolved by the fire. For just like at the time of Noah they will marry and will let themselves be married and will not care about the voice of My awakened ones whom I will pull away in one moment. And the others, with all their favorite ones, I will give to the fire that destroys everything, to the existence of which those who will then be the living and not-penitent worldly people will have substantially contributed.

156,6. And look, that will be the last judgment on this Earth, which will soon have small beginnings shortly after your time. But you also should not think that this fire will breake out immediately in all places and spots of the Earth at the same time, but gradually, so that the people will still receive time and space to better their life.

156,7. Now there is in you quietly the question again as to what will happen with those unruly souls. Concerning this matter, think only about what I just told you, namely that in the house of My Father are many habitations and schools for correction, then you will without difficulty be able to see what will further happen with such souls.