Gebot 2 … Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen – Commandment 2… Thou shalt not take the name of God in vain

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Gebot 2… Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen

Die geistige Sonne, Band 2 – Jesu Mitteilungen über die geistigen Lebensverhältnisse des Jenseits. Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (1842-43).

Die Führung durch das “Reich der Kinder” erfolgt durch den Apostel der Liebe, Johannes. Hier im 2. Saal wird den Kinderseelen das zweite Gebot erklärt… „Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen“.

Kapitel 76

3. So wird sogleich in dem nächsten Saale das Gebot: „Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen“ – behandelt. Solches verstehet auch ihr freilich wohl nicht, was dieses Gebot im Grunde besagt, darum will ich auch euch in die rechte Bedeutung dieser Gebote durch kleine Stupfer und Stößchen versetzen.

4. Demnach wird hier in diesem zweiten Saale dieses Gebot nicht etwa also ausgelegt, als solle da niemand bei unwichtigen Gelegenheiten ohne gebührende Hochachtung und Ehrfurcht den wie immer lautenden Namen des Herrn aussprechen, welches Verbot gewisserart soviel als gar nichts heißen würde. Denn so jemand der Meinung ist, er müsse den Namen des Herrn nur im äußersten Notfalle und da allezeit mit der allerhöchsten Ehrfurcht und Ehrerbietung aussprechen, so will das nicht mehr und nicht weniger gesagt haben als: man soll den Namen Gottes gewisserart gar nie aussprechen, indem hier zwei Bedingungen vorausgesetzt sind, unter denen der Name Gottes ausgesprochen werden soll. Diese Bedingungen sind aber fürs erste selbst auf solche Schrauben basiert, daß von ihnen aus sicher kein Mensch in sich zu jener Überzeugung gelangen kann, bei welcher Gelegenheit solch ein äußerster Notfall zum Vorschein kommt, bei dem man würdigermaßen den allerheiligsten Namen aussprechen dürfte. Fürs zweite, wenn auch ein solcher Fall sich ereignen möchte, wie z.B. eine alleraugenscheinlichste Lebensgefahr, welche unter verschiedenen Zuständen den Menschen heimsuchen kann, so fragt sich aber dann dabei, ob wohl irgendein Mensch in solch einem äußerst bedenklichen Zustande die Geistesgegenwart und die Fassungskraft besitzen wird, in der er würdigstermaßen den wie immer gestalteten Namen des Herrn auszusprechen vermöchte?

5. Wenn ihr also die Erklärung dieses zweiten Gebotes betrachtet, wie sie gewöhnlich auf der Erde vorkommt, so müsset ihr notwendig zu diesem Endurteile gelangen, daß der Name des Herrn eigentlich gar nie ausgesprochen werden solle, und das aus dem einfachen Grunde, weil die zwei gegebenen Bedingungen (also “wichtige Gelegenheiten und gebührende Hochachtung”) wohl kaum denkbar je miteinander übereinstimmen können. Ich möchte wohl denjenigen Menschen auf der Erde kennen, der in seiner höchsten Bedrängnis sich in jenen ruhig erhabenst ehrerbietigen und andächtigen Zustand versetzen möchte, in welchem er würdigermaßen den Namen des Herrn aussprechen dürfte.

6. Wenn solches richtig wäre, so dürfte auch kein Mensch beten, denn im Gebete nennt er ja auch den Namen des Herrn. Der Mensch aber soll doch tagtäglich beten und Gott die Ehre geben und soll das Gebet nicht auf den äußersten Notfall beschränken.

7. Es geht aus alledem hervor, daß dieses Gebot unrichtig aufgefaßt ist. Um aber aller Grübelei darüber mit einem Hiebe ein Ende zu machen, sage ich euch in aller Kürze, wie dieses Gebot im Grunde des Grundes aufgefaßt werden soll. Und so heißt: „Du sollst den Namen Gottes nicht eitel nennen“ soviel als:

8. Du sollst den Namen Gottes nicht bloß mit dem Munde nennen, nicht bloß nur den artikulierten Laut von ein paar Silben aussprechen, sondern, da Gott der Grund deines Lebens ist, so sollst du Ihn auch allezeit im Grunde deines Lebens aussprechen, das heißt, du sollst Ihn nicht mechanisch, sondern allezeit lebendig werktätig in allen deinen Handlungen aussprechen; denn was immer du tust, das tust du mit der von Gott dir verliehenen Kraft. Verwendest du diese Kraft zu argem Handeln, so entheiligst du offenbar das Göttliche in dir; und dieses ist deine Kraft, der lebendige Name Gottes!

9. Sehet, so viel also sagt dieses Gebot, daß man den Namen Gottes fürs erste erkennen soll, was Er ist, und worin Er besteht; und soll dann denselben nicht eitel mit äußeren Worten nur aussprechen wie einen anderen Namen, sondern allezeit tatkräftig, [weil der Name Gottes die Tatkraft des Menschen ist]. Daher soll der Mensch auch alles, was er tut, in diesem Namen tun. Tut er das, so ist er einer, der den Namen Gottes nicht eitel mit äußeren Worten, sondern tatkräftig und lebendig in sich ausspricht.

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Commandment 2… Thou shalt not take the name of God in vain

The Spiritual Sun, Volume 2 – Messages of Jesus Christ on the spiritual life in the Beyond. Given thru the inner word to Jakob Lorber (1842-43).

The Guidance through the ‘Children’s Kingdom’ takes place by the Apostle of Love, John. Here in the 2nd hall the second commandment is explained to the children’s souls… „Thou shalt not take the name of God in vain“.

Chapter 76

3. Thus, immediately in the next hall, the commandment: “Thou shalt not take the name of God in vain,” is discussed. In fact, you yourselves also do not understand what this commandment fundamentally means, and that is why I also want to correct your understanding of these commandments through some examples and explanations.

4. Thus, in this second room, this commandment is not interpreted as if no one should not, on secular occasions, pronounce the Name of the Lord without due respect and reverence, which prohibition would certainly be of no use here. For if someone thinks that he has to pronounce the name of the Lord only in the most extreme case of need, and always with the highest reverence and respect, this would have meant nothing more and nothing less than: one should certainly never pronounce the name of God, by which two conditions are presupposed under which the name of God is to be pronounced. These conditions are, however, in the first place based on such screws, that none can say for certain and with conviction, which occasion would be such an extreme emergency which would justify the utterance of the most holy Name. Secondly, even if such a case would occur, such as in extreme life-danger, which can happen under various conditions, it is still to wonder whether any man in such most dubious conditions would possess the presence of mind and the capacity to dignify the name of the Lord as would be proper?

5. So, if you look at the explanation of this second commandment, as it usually occurs on earth, you must necessarily arrive at this final conclusion that the name of the Lord should never actually be pronounced, and for the simple reason that the two hardly discernible, given conditions can never actually agree with each other. I would like to know those people on the earth who, in their highest distress, would be able to place themselves in that quietly exalted reverent and devout state, in which he may utter the name of the Lord with dignity.

6. If this would be so, then no man should pray, for in prayer he also names the name of the Lord. But man should pray daily and give glory to God and should not restrict prayer to the most extreme emergency.

7. It is clear from all this that this commandment is wrongly understood. But in order to put an end to all brooding over it with one blow, I will tell you in a nutshell how this commandment is to be fundamentally understood. And so, “Thou shalt not call the name of God in vain” means as much as:

8. Thou shalt not merely utter the Name of God with your mouth, not merely utter the articulated sound of a few syllables, but since God is the reason of your life, you must always utter it from the very bottom of your life, that is, you shalt not pronounce it mechanically, but always alive in all your actions; because whatever you do, you do with the power God has given you. If you use this power for evil action, then you evidently desecrate the divine in you; and this is your power, the Living Name of God!

9. See, so much does this commandment say, that for the first time you should know the name of God, what He is, and wherein he exists; and then you should not pronounce it vainly with outward words just like another name, but always actively, because the name of God is the energy of man. Therefore, man should also do everything he does in this name. If he does that, he does not speak the name of God in vain with outward words, but actively and vividly.