Die ersten Worte des Jesu-Kindleins – The first Words of the Infant Jesus

 

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Die ersten Worte des Jesu-Kindleins

Das Jakobus-Evangelium über die Jugend Jesu.
Biographisches Evangelium des Herrn von der Zeit an, da Joseph Mariam zu sich nahm.

22. Juli 1843 – Der Herr spricht zu Jakob Lorber:
Jakobus, ein Sohn Josephs, hat solches alles aufgezeichnet; aber es ist mit der Zeit so sehr entstellt worden, daß es nicht zugelassen werden konnte, als authentisch in die Schrift aufgenommen zu werden. Ich aber will dir das echte Evangelium Jakobi geben, aber nur von der obenerwähnten Periode angefangen; denn Jakobus hatte auch die Biographie Mariens von ihrer Geburt an mit aufgenommen, wie die des Joseph.

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Cyrenius ist zur Zeit Jesu Oberstatthalter Roms von ganz Asien und einem Teile Afrikas und Griechenland (Grosses Evangelium d. Johannes, Band 3, 26,4)

52. Kapitel – Die Reise des Cyrenius nach Ägypten und seine Ankunft in Ostracine. Josephs und Marias Entschluss, Cyrenius zu begrüssen. Die ersten Worte des Kindleins

1. Das bestimmte Frühjahr kam gar bald heran; denn in dieser Gegend ist dessen Anfang schon im halben Februar.
2. Aber Cyrenius bestimmte seine Reise nach Ägypten erst im halben März, welcher Monat bei den Römern gewöhnlich für militärische Geschäfte festgesetzt war.
3. Als sonach der halbe März erschien, liess der Cyrenius sobald wieder sein Schiff ausrüsten und trat mit Maronius Pilla gerade am fünfzehnten die Reise nach Ägypten an.
4. In fünf Tagen ward diesmal die Reise zurückgelegt.

5. Diesmal liess der Cyrenius sich in Ostracine mit allen Ehren empfangen; denn er musste diesmal grosse militärische Musterungen und Visitationen halten.
6. Darum musste er sich diesmal auch mit allen Auszeichnungen empfangen lassen.
7. Es machte sonach diese Ankunft des Cyrenius ein übergrosses Aufsehen in Ostracine, welches auch bis zu unserer bekannten Villa sich verbreitete.

8. Joseph sandte darum die zwei ältesten seiner Söhne in die Stadt, auf dass sie sich genau erkundigen sollten, was das sei, darum die ganze Stadt in solcher Bewegung ist.
9. Und die beiden Söhne gingen eiligst und kamen bald mit der guten Botschaft zurück, dass der Cyrenius in der Stadt angekommen sei, und wo er wohne.
10. Als der Joseph solches vernommen hatte, sprach er zu Maria: „Höre, diesen grossen Wohltäter müssen wir sogleich dankbar besuchen, und das Kindlein darf nicht zurückbleiben!“

11. Und die Maria, voll Freuden über diese Nachricht, sprach: „O lieber Joseph, das versteht sich von selbst; denn das Kindlein ist ja der eigentliche Liebling des Cyrenius!“
12. Und sogleich zog Maria dem schon recht stark gewachsenen Kinde ganz neue, von ihr selbst verfertigte Kleider an und fragte so in ihrer mütterlichen Liebe und Unschuld das Kindlein:
13. „Gelt, Du mein herzallerliebstes Söhnchen, Du mein geliebtester Jesus, Du gehst auch mit, den lieben Cyrenius zu besuchen?“

14. Und das Kindlein lächelte die Maria gar munter an und sprach deutlich das erste Wort; und das Wort lautete:
15. „Maria! jetzt folge Ich dir, bis du Mir einst folgen wirst!“
16. Diese Worte brachten eine solch erhabene Stimmung im ganzen Hause Josephs hervor, dass er darob beinahe den Besuch des Cyrenius vergessen hätte.
17. Aber das Kindlein ermahnte den Joseph selbst, sein Vorhaben nicht aufzuschieben; denn der Cyrenius hätte diesmal viel zu tun zur Wohlfahrt der Menschen.

Kapitel 53,1. Darauf machten sich Joseph und Maria sogleich auf den kurzen Weg; und der älteste Sohn Josephs begleitete sie, ihnen den nächsten Weg zur Burg zeigend, in der sich Cyrenius aufhielt.
2. Als sie aber auf den grossen Platz gelangten, siehe, da war derselbe ganz mit Soldaten angefüllt, dass nicht leichtlich zum Eingange in die Burg zu gelangen war.
3. Und der Joseph sprach zur Maria: „Geliebtes Weib, siehe, was für uns Menschen unmöglich ist, das bleibt unmöglich!
4. Also ist es auch jetzt rein unmöglich, durch alle diese Soldatenreihen zur Burg zu gelangen; daher, sollen wir geradezu wieder umkehren und eine günstigere Zeit abwarten!?
5. Auch das Kindlein blickt diese rauhen Kriegerreihen ganz ängstlich an! Es könnte leicht erschreckt und darauf krank werden, und wir hätten dann die Schuld; daher kehren wir wieder zurück!“

6. Maria aber sprach: „Geliebtester Joseph! Siehe, so mich meine Augen nicht täuschen, so ist jener Mann, der soeben da vor dieser letzten Reihe mit einem glänzenden Helm auf dem Kopfe dahergeht, ja eben der Cyrenius!
7. Warten wir daher ein wenig, bis er daher kommt; vielleicht wird er unser ansichtig und wird uns dann sicher einen Wink geben, was wir zu tun haben, ob wir zu ihm kommen sollen, oder nicht!“

8. Und der Joseph sprach: „Ja, geliebtes Weib, du hast recht; es ist offenbar Cyrenius selbst!
9. Aber siehe einmal dem andern Helden, der neben ihm einhergeht, so recht fest ins Gesicht! Wenn das nicht der berüchtigte Landpfleger von Jerusalem ist, so will ich nicht Joseph heissen!
10. Was tut dieser hier? – Sollte seine Gegenwart uns gelten? – Sollte uns Cyrenius schändlichst also an den Herodes ausgeliefert haben?!
11. Das Beste an der Sache ist, dass er mich und dich persönlich sicher nicht kennt, und so können wir uns noch durch eine neue Flucht tiefer nach Ägypten hinein retten.
12. Denn kennete er mich oder dich, so wären wir schon verloren; denn er ist nun kaum mehr zwanzig Schritte von uns entfernt und könnte uns sogleich ergreifen lassen!
13. Daher ziehen wir uns nur schleunigst zurück, sonst ist es mit uns geschehen, so der Cyrenius unser ansichtig wird, der uns sicher noch gar wohl kennt!“

14. Hier erschrak Maria und wollte sogleich zurückfliehen. Aber das Volksgedränge gestattete hier keine Flucht; denn die Neugierde trieb so viele Menschen auf den Platz, dass durch sie es wohl unmöglich war, sich hindurchzudrängen.
15. Joseph sagte daher: „Was unmöglich ist, das ist unmöglich; ergeben wir uns daher in den göttlichen Willen! Der Herr wird uns auch diesmal sicher nicht verlassen!
16. Stecken wir aber doch zur Vorsicht so hübsch die Köpfe zusammen, auf dass wenigstens der Cyrenius uns nicht vom Angesichte erkennt!“

17. Bei dieser Gelegenheit aber kam auch der Cyrenius so ziemlich knapp an den Joseph und schob ihn ein wenig vom Wege. Joseph aber konnte des Gedränges wegen nicht weichen; daher sah Cyrenius seinen hartnäckigen Mann sich näher an und erkannte sobald den Joseph.
18. Als er des Joseph ansichtig ward und der Maria und des ihn anlächelnden Kindes, da wurden seine Augen vor Freude voll Tränen; ja so erfreut ward Cyrenius darüber, dass er kaum zu reden vermochte.
19. Doch aber fasste er sich so bald als möglich, ergriff mit Hast die Hand Josephs, drückte sie an sein Herz und sprach:
20. „Mein erhabenster Freund! – Du siehst mein Geschäft!
21. O vergebe mir, dass ich noch nicht dich habe besuchen können; aber soeben ist die Musterung zu Ende! Ich werde sogleich die Truppen abziehen lassen in ihre Kasernen,
22. sodann dem Obersten meinen kurzen Befehl erteilen für morgen und dann alsogleich hier umgekleidet bei dir sein und dich geleiten in deine Wohnung!“

23. Hier wandte er sich noch voll Freude zur Maria und zu dem Kinde und fragte, gleichsam das Kindlein kosend:
24. „O Du mein Leben, Du mein Alles, kennst Du mich noch, hast Du mich lieb, Du mein holdestes Kindchen Du!?“ –
25. Und das Kindchen hob Seine Händchen weit ausgebreitet gegen den Cyrenius auf, lächelte ihn gar sanft an und sprach dann deutlich:
26. „O Cyrenius! Ich kenne dich wohl und liebe dich, weil du Mich so sehr lieb hast! – Komme, komme nur zu Mir; denn Ich muss dich ja segnen!“
27. Das war zuviel für das Herz des Cyrenius; er nahm das Kindlein auf seine Arme, drückte Es an sein Herz und sprach:
28. „Ja! Du mein Leben, mit Dir auf meinen Armen will ich das Kommando zum langen Frieden der Völker erteilen!“

29. Hier rief er den Obersten zu sich, erteilte ihm seine volle Zufriedenheit und befahl ihm, die Truppen abziehen zu lassen und drei Tage lang auf Kosten des eigenen Beutels (d.h. des Cyrenius Beutel) verpflegen zu lassen, und lud dann den Obersten zu einem guten Mahl nebst mehreren Hauptleuten auf die Villa Josephs ein.
30. Er aber zog, wie er war, geleitet von dem sich stets mehr wundernden Maronius Pilla, sogleich das Kindlein selbst tragend, mit Joseph und der Maria hinaus auf die Villa und liess dort durch seine Diener sogleich ein festlich Mahl bereiten. – Das aber machte ein grosses Aufsehen in der Stadt; denn alles Volk ward entflammt mit Liebe für den Cyrenius, da es in ihm einen so grossen Kinderfreund ersah.

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The first Words of the Infant Jesus

The Gospel of James on Jesus’ childhood.
A biographical gospel of the Lord from the time Joseph took Mary as his wife.

July 22, 1843 – The Lord said to Jakob Lorber:
James, a son of Joseph, has recorded all this; however, with time, it has become so distorted that it cannot be allowed to be included in the scriptures as authentic. I, however, will give you the genuine Gospel of James, but only from the above – mentioned period onwards (‘from the time Joseph took Mary’); for James had included the biography of Mary since her birth, as well as that of Joseph.

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Cyrenius at the time of Jesus is the Supreme Governor of Rome in all Asia and a part of Africa, as well as in Greece (Great Gospel of John, Vol.3, 26:4)

Chapter 52. – Cyrenius’ journey to Egypt and his arrival in Ostracine. Joseph and Mary’s decision to welcome Cyrenius. The first words of the Infant.

1. The said spring soon arrived, for in this region, it starts already in the middle of February.
2. But Cyrenius scheduled his trip to Egypt only for the middle of March, which month the Romans usually chose for military affairs.
3. By the middle of March, Cyrenius had his ship equipped again and on the fifteenth, he promptly embarked on his journey to Egypt together with Maronius Pilla.
4. This time, the journey took five days.

5. On this occasion, Cyrenius let himself be received with all honours in Ostracine; because he had to undertake major military inspections and visitations this time.
6. This required that he be received with all honours.
7. His arrival therefore caused a great sensation in Ostracine, word of which also reached the villa we all know about.

8. Therefore Joseph sent two of his oldest sons to the town, to find out exactly what had caused all the excitement in the city.
9. The two sons hurried and came back soon with the good news that Cyrenius had arrived in the town, and where he was staying.
10. When Joseph heard this he spoke to Mary: “Listen, we have to visit this great benefactor immediately and the Infant should not stay behind!”

11. And Mary, overjoyed about this, spoke: O dear Joseph, that goes without saying, for after all the Infant is the true darling of Cyrenius!”
12. Mary promptly dressed the by now considerably grown Child in new clothes she had made herself and asked the Child with all her motherly love and innocence:
13. Well, my loveliest Son, my dearest Jesus, are You coming with us to visit dear Cyrenius?”

14. The Child smiled cheerfully to Mary and distinctly spoke the first word, and the word was:
15. “Mary, now I follow you until one day you follow Me!”
16. These words created such an elevated mood in the Joseph’s entire house, that Joseph almost forgot about the planned visit to Cyrenius.
17. But the small Child Himself admonished Joseph not to postpone his plan; for Cyrenius would have many things to do this time for the welfare of the people.

Chapter 53,1. Joseph and Mary immediately set out on the short trip; and their oldest son accompanied them showing them the shortest way to the fortress where Cyrenius was staying.
2. But when they arrived at the main square, it was filled with soldiers and it was not easy to reach the entrance of the fortress.
3. And Joseph spoke to Mary: “Beloved wife, look, what is impossible for us human beings, will remain impossible!
4. So, it is now utterly impossible to reach the fortress through all these rows of soldiers, so should we just turn back and wait for a more favourable time!?
5. Also the Infant looks quite anxiously at all these rows of warriors! He could easily get frightened and become sick afterwards and it would be our fault; so let us turn back!”

6. But Mary spoke: “Beloved Joseph! See, if my eyes do not deceive me, then that man who is just passing in front of the last row with a shining helmet on his head, is Cyrenius!
7. Let us wait a little until he comes our way. Perhaps he will see us and will then surely give us sign as to what we have to do or whether we should come to him or not!”

8. Joseph spoke: “Yes, beloved wife, you are right and obviously it is Cyrenius himself!
9. But look carefully at the face of the other warrior who walks right next to him! If that is not the infamous governor of Jerusalem, my name is not Joseph!
10. What is he doing here? – Are we the reason for his presence? – Has Cyrenius then shamefully handed us over to Herod?
11. The good part is, that he does not know me or you personally, so we can still save ourselves by a new flight deeper into Egypt.
12. If he would know me or you, we would already be lost; for he is now only twenty paces ahead of us and could get hold of us immediately!
13. Therefore, let us withdraw as fast as possible because if Cyrenius sees us, and he will still know us for sure, we’ll be done for!”

14. At this Mary got frightened and wanted to flee back at once. But the pressure of the crowd did not permit an escape; for curiosity had led so many people to the square, that it was as good as impossible to pass through.
15. Joseph therefore said: “What is impossible is impossible, let us surrender to the Divine will! The Lord will surely not leave us this time either!
16. Let us put our heads closely together as a precaution, so that at least Cyrenius will not recognize us by our faces!”

17. On this occasion Cyrenius came very close to Joseph and pushed him a bit out off the way. But Joseph could not move because of the pressing crowd; so Cyrenius looked a bit closer at this stubborn man and promptly recognized Joseph.
18. When he saw Joseph and Mary and the Child who was smiling at him, his eyes filled with tears of joy; yes, he was so overjoyed that he could hardly speak.
19. But he regained his composure quickly, took Joseph’s hand, pressed it on his heart and spoke:
20. “My exalted friend! – You are looking at my affairs!
21. Forgive me that I have not yet been able to visit you; but the review has finished just now! I will immediately let the troops withdraw to their barracks,
22. then I will give a short order for tomorrow to the commander, quickly change my clothes and be here with you and escort you to your house!”

23. Still full of joy he now turned to Mary and the Child and asked, while caressing the Infant:
24. “O You my life, You my all, do You still remember me, do You love me, my loveliest Child!?”
25. And the Child raised his hands widely towards Cyrenius, smiled at him gently and spoke clearly:
26. “O Cyrenius! I know you well and love you, because you love Me so much! – Come, come to Me; for I have to bless you!”
27. This was way more than Cyrenius’ heart could bear; he took the Child in his arms, pressed Him to his heart and spoke:
28. “Yes! You, my life, with You on my arms I shall give the command for a long peace between the nations!”

29. Thereupon he called the commander to him, informed him that he was fully satisfied and ordered him to let the troops withdraw and to provide for them for three days (i.e. out of Cyrenius’ own pocket), and invited the commander and some other captains for a good meal to Joseph’s villa.
30. And together with Joseph and Mary, he set out, as he was carrying the Child himself and escorted by the increasingly wondering Maronius Pilla, towards the villa and immediately had a festive meal prepared by his servants. -This caused a sensation in the city; for all people got inflamed with a love for Cyrenius, as they recognized in him a great lover of children.