Die törichte & Die kluge Jungfrau – The foolish & The wise Virgin

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Himmelsgaben

Jesus erklärt… Die törichte & Die kluge Jungfrau

Himmelsgaben Band 2 – 15. Januar 1843

1. Schreibe nur, schreibe! Das Bild ist recht, aber die Worte sind noch weltlich und die Anwendung ist schief und somit nicht in allem Gefüge und in jeder Steigerung vom Körperlichen ins Geistige probehältig. Wir wollen aber die Sache also geben, dass sie allen Sphären durchaus entspricht. Und so schreibe das Bild in ein rechtes Gleichnis!

2. Wer da auf Meinen Wegen wandelt, der kommt zum Lichte. Ja, wer auf Meinen Wegen einhergeht, der wandelt schon im Lichte und wandelt schon lebendige Stege. Und Ich bin das Ziel der Wanderschaft auf dem lichten Wege des Lebens.

3. Wer aber wandelt die Wege der Welt und ihrer Klugheit, der wandelt in der Nacht. Die Nacht aber ist der Tod, und der Tod ist das Ziel der Wanderschaft in der Nacht.

4. Wer mit Mir wandelt, der wandelt recht und wird sein Leben erhalten, und wenn er es auch verlöre tausend Male. Wer aber ohne Mich suchet sein Leben im Dickicht der Weltnacht zu erhalten, der wird es verlieren, und so er es auch besässe tausendfach!

5. „Es werden aber zu der Zeit zwei auf dem Felde sein. Der eine wird aufgenommen und der andere im Gerichte belassen werden. Und zwei werden in der Mühle mahlen. Der eine wird aufgenommen und der andere gerichtet werden.“ – Also kannst du ohne Mich nichts tun zur Erhaltung deines Lebens. Mit Mir aber bist du ein Allgewaltiger gegen den Tod.

6. Sehet dafür ein Gleichnis an! Wer Ohren hat, der höre, und ein offenes Auge wende er nicht von Meinem Munde ab!

7. Es geschah, dass da in einem Flecken zwei leiblich verwandte Jungfrauen lebten. Die eine war reich an Weltschätzen und die andere daran arm. Doch hatten sie Gemeinschaft untereinander und lebten unter einem Dache. Denn die Reiche war unklug, und es war ihr darum die Klugheit der Armen nötig.

8. Solange es friedlich ging im Lande, da ging es wohl an, und sie kamen wohl fort miteinander. Da aber das Land heimgesucht wurde mit Krieg, seines Weltreichtums wegen, da kam auch eine starke Probe über die zwei Jungfrauen.

9. Als sich das Kriegsheer dem Flecken nahte, da übermannte die Reiche eine grosse Angst, dass sie darob ganz verwirrt wurde. Als sie sich aber ein wenig der ersten Angstbetäubung entsann, da raffte sie sobald alle ihre Kostbarkeiten zusammen und vergass der goldenen Leuchter und Lampen nicht; aber des Brotes und Öles gedachte sie nicht. – Damit floh sie in eine Gebirgsschlucht und verkroch sich daselbst in eine finstere Höhle.

10. Die Arme aber dachte bei sich: Was soll ich also eilen?! Meine ganze Habe ist ja nur die meines Lebens. Um dieses zu erhalten, brauche ich aber nichts als Brot und, um mich in einer Höhle des nahen schützenden Gebirges zurechtzufinden, ein Licht. Diese nahm daher eine rechte Menge Brotes und nahm eine gute Lampe mit Öl gefüllt und vergass nicht eines rechten Feuerzeuges.

11. Da die Arme aber wusste, wohin ihre Freundin floh, so ging sie ihr nach, um ihr auch da mit ihrer Klugheit zu dienen. Als sie aber zur Höhle kam und gar gute Spuren fand, welche ihr ein sicheres Zeichen waren, dass ihre Freundin sich hier verborgen hatte, da rief sie alsobald dieselbe und suchte sie allerorts mit der brennenden Lampe. Allein nichts war mehr von der reichen Freundin zu entdecken!

12. Da dachte sich die Arme wieder… Was will ich denn nun tun? Meine Freundin hat sich vor mir verkrochen. Ich habe Brot und Licht und vorrätiges Öl, also will ich hier verharren, bis zu der Zeit, da das Heer vorüber ist, und dann wieder in meine Wohnung ziehen, will da dann die Nachbarn rufen, und sie werden mir helfen, die Freundin aufzusuchen!

13. Nach etlichen Tagen zog das Kriegsheer ab, und die Arme tat, wie sie es bei sich beschlossen hatte. Und siehe, es kamen die Nachbarn mit Fackeln und durchsuchten die Höhle, fanden auch gar bald die Reiche, aber diese – war tot. Denn sie hatte verhungern und ersticken müssen in der Modernacht der Höhle ihres Bergwinkels.

14. Die Arme aber überkam sonach alle Schätze der Reichen, ‘wucherte’ mit denselben und ward bald die Reichste im Lande!

15. Wer also das Leben der Welt sucht, der wird es verlieren und wird umkommen unter der grossen Bürde desselben. Wer es aber gering achtet und suchet vielmehr das Leben der Seele zu erhalten, durch das lebendige Brot und durch das gerechte Licht, der ist ein Kluger und geschickt zum Himmelreiche.

16. Suchet daher vor allem das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit; alles andere wird euch dann von selbst hinzukommen! – Wer mag wohl zweien Herren dienen, die untereinander Feinde sind? – Dienet daher einem Herrn in der Liebe und Wahrheit!

17. Wer so auf dem Felde seine Arbeit tut für den rechten Herrn, den wird der Herr auch erkennen und wird ihn aufnehmen. Wer aber dieselbe Arbeit tut auf dem Felde der Liebe und in der Mühle der Wahrheit, jedoch aus Eigennutz, der wird vom Herrn auch sicher nicht aufgenommen werden.

18. Wandelt sonach im Lichte und tut, was des Herrn ist, nämlich Seinen Willen, so werdet ihr nicht ersticken und verhungern in der ‘Höhle der Selbstsucht’. Und der Gewinn, der euch aus dem Tode der Welt wird, wird gross sein, und ihr werdet die Schätze mit keinem Masse bemessen können. Solches verstehet und beachtet es geistig und leiblich! Amen.

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Heavenly Gifts

Jesus explains… The foolish & The wise Virgin

Heavenly Gifts Volume 2 – January 15, 1843

1. Just write! The picture is right, but the words are still worldly and the application is wrong, and thus does not withstand in a trial in every structure and progression from the bodily to the spiritual. So we want to give this matter in a way, that it certainly corresponds with all spheres. Therefore, write this image down as a correct parable!

2. Whoever walks in My paths, comes to the light. Yes, whoever walks upon My paths, is already walking in the light and walks already upon the living paths. And I am the destination of the peregrination upon the bright path of life.

3. But whoever walks upon he paths of the world and its prudence, walks in the night. But the night is the death, and death is the destination of this peregrination in the night.

4. Whoever walks with Me, walks correctly and will preserve his life, even if he would lose it a thousand times. But whoever seeks to preserve his life within the thicket of the world’s night without Me will lose it, even if he possessed it a thousand fold!

5. ‘But at that time, there will be 2 individuals upon the field. One will be taken in and the other will be left in the judgment. And 2 will grind in a mill. One will be taken and the other one will be judged.’ – Thus you cannot do anything to preserve your life without Me. But with Me, you are all-powerful against death.

6. Therefore look at a parable! Whoever has ears, shall listen, and not turn away an open eye from My mouth!

7. It happened that to bodily related virgins lived in one place. One of them was rich with worldly treasures, while the other was poor. But they did have fellowship together and lived under the same roof. For the rich one was unwise, and she was in need of the poor ones wisdom.

8. As long as the land was peaceful, everything was fine, and the 2 virgins had it well together. But as soon as the land was afflicted with war, because of its the worldly riches, a difficult test came upon the 2 virgins.

9. When the war-army approached their place, a great fear beset the rich virgin, so much that she became completely confused. But when she managed to distance herself from the initial daze of fear, she bundled all her precious belongings together, and did not forget the golden candlesticks and lamps; but she did not think about bread and oil. – Together with all her treasures, she fled into a ravine in the mountains and hid within a dark cave.

10. But the poor one thought to herself… Why should I hurry?! All I have is my life. To preserve it, I need nothing else than bread, and to find my way around in a cave of the nearby protective mountains, I need a light. She took therefore a large amount of bread and a good lamp, filled with oil, with her, and she also didn’t forget to take along a proper lighter.

11. Since the poor one knew, where her friend fled to, she followed her in order to serve her with her wisdom. But when she arrived at the cave and found some traces, which were a clear indicator that her friend had hid herself here, she started calling for her and she looked everywhere for her with her burning lamp. But there was nothing to be found of the rich friend!

12. So the poor virgin thought again… What do I want to do now? My friend has hid herself from me. I have bread, light and enough oil, so I will stay here until the army has passed by, and then I will move back to my dwelling, where I will call the neighbors, so they can help me to find my friend!

13. After many days the army moved on, and the poor virgin did, what she had set out to do. And look, the neighbors came with torches and searched the cavern, and they soon found the rich virgin, but she was dead. She had to starve and choke during the musty night in the cave of her mountain.

14. The poor one inherited all the treasures of the rich one made the most of it and soon became the richest person in all the land!

15. So, whoever seeks the life of the world, will lose it and perish under its great burden. But whoever thinks little of it and rather seeks to preserve the life of the soul, through the living bread and the righteous light, is a wise one and skilled for kingdom of heaven.

16. Therefore, seek especially the kingdom of God and His righteousness; everything else will be added to you! – Who may serve two Masters, that are enemies among each other? – Therefore, only serve one Lord, in love and truth!

17. Whoever does his work on the field for the true Lord, he will surely be recognized by the Lord and taken in. But whoever does the same work on the field of love and in the mill of truth, but out of self interest, he will certainly not be accepted by the Lord.

18. Walk in the light, therefore and do what is of the Lord, namely, His will, thus you will not choke and starve in the ‘cave of selfishness’. And the benefit, that you will gain from the death of the world, will be great, and you won’t be able to measure the treasures with a measuring tool. Understand this and consider it spiritually and corporally! Amen.