Das lebendige Wasser & Anbetung in Geist und Wahrheit – The Living Waters & Worship in Spirit and Truth

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Jesus beschreibt… Das lebendige Wasser & Anbetung in Geist und Wahrheit
(Johannes 4, 7-24)

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 1, Kapitel 26+27
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr und das Weib am Jakobsbrunnen
Des Herrn Worte vom lebendigen Wasser
(Johannes 4,7-16)

Die Bibelstellen sind zum Nachlesen angegeben. Hier wird die vom Herrn offenbarte originale Begebenheit wiedergegeben.

(Ev.Joh.4,7.8)
1. Als Ich noch immer vergeblich auf ein Gefäß aus dem Dörfchen harre, da kommt wie gerufen eine Samariterin aus Sichar mit einem Kruge, sich für den heißen Tag aus dem Jakobsbrunnen, dessen Wasser sehr frisch war, einen köstlichen Labetrunk zu holen. Als sie, auf Mich anfangs gar nicht achtend, ihren Krug voll Wassers aus dem Brunnen an einer Schnur gezogen hatte, da erst rede Ich sie an und sage: „Weib! Mich dürstet es sehr, gib Mir zu trinken aus deinem Kruge!“

(Ev.Joh.4,9)
2. Das Weib macht große Augen, da es an Mir einen Juden erschaut, und sagt nach einer Weile: „Du bist doch auch einer von denen, die mir zur Stadt hinein begegneten und fragten, wo man darinnen Speise zu kaufen bekäme? Das waren stolze Juden; du bist sicher auch ein Jude, wie dich deine Tracht verrät, und ich bin ein samaritisches Weib! Wie verlangst du von mir, daß ich dir Wasser zu trinken gebe?! Gelt, ihr stolzen Juden, in der Not wäre ein armes samaritisches Weib euch auch gut genug, aber sonst habt ihr keine Augen und Ohren mehr für uns! Ja, so ich es vermöchte, mit diesem Kruge Wassers ganz Judäa zu ersäufen, so gäbe ich dir mit großem Vergnügen aus diesem Kruge das verlangte Wasser zu trinken; sonst aber möchte ich dich lieber sterben sehen vor Durst, als dir darreichen auch nur einen Tropfen Wassers aus diesem Kruge!“

(Ev.Joh.4,10)
3. Sage Ich: „Weil du blind bist in deiner Erkenntnis, darum redest du also; wärest du offensehender Erkenntnis und erkenntest die Gabe Gottes und Den, der zu dir spricht und gesagt hat: ,Weib, gib Mir zu trinken!‘, da würdest du niederfallen vor Ihm und Ihn bitten um ein rechtes Wasser, und Er gäbe dir zu trinken lebendiges Wasser! Ich sage es dir, wer Mir aber glaubt, das Ich zu ihm sage, aus dessen Leibe werden Ströme des gleichen lebendigen Wassers fließen, wie solches geschrieben steht im Jesajas 44,3 und im Joel 3,1.“

(Ev.Joh.4,11)
4. Spricht das Weib: „Du scheinst in der Schrift wohl bewandert zu sein! Aber, wie ich es erkenne aus deiner Bitte um einen Trunk Wassers aus meinem Kruge, und wie du ganz sicher kein Gefäß hast, mit dem du dir ein Wasser aus diesem Brunnen schöpfen könntest, und mit der Hand das Wasser nicht erreichen kannst, da der Brunnen tief ist und niemand mit der Hand bis zum Wasser langen kann, so möchte ich wohl deine Kunst wissen, mit der du von irgendwoher es dir verschaffen könntest!? (Oder willst du etwa gar verdeckt mir zu verstehen geben, daß es dich gelüste, eine Sache mit mir zu haben? Jung wohl bin ich noch genug und reizend auch, denn ich zähle noch nicht dreißig Jahre! Solch ein Begehren aber würde von der Seite eines Juden an eine allerverachtetste Samariterin doch ein zu großes Wunder sein, indem euch die Tiere lieber sind als wir samaritische Menschen! Wahrlich, zu dem würdest du mich wohl nie bereden!)“

(Ev.Joh.4,12)
5. „Wer und was bist du denn, daß du also mit mir zu reden dir getraust? – Bist du etwa gar mehr als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat, aus dem er, seine Kinder und sein Vieh getrunken haben?! Was machst du aus dir? – Sieh, ich bin ein armes Weib; denn wäre ich reich, so käme ich in dieser Hitze nicht selbst, mir einen Labetrunk zu holen. Möchtest du als Jude mich wohl noch elender machen, als ich es ohnehin schon bin?! Siehe an meine Kleider, die kaum hinreichen, meine Scham zu bedecken, und dir wird es doch klar sein, daß ich sehr arm bin! Wie magst du von mir verlangen, daß ich als ein armes, elendes Weib dich sogar noch bitten solle, um dir, einem stolzen Juden, in der Lust dienen zu dürfen?! Pfui, wenn dahin dein Sinn gerichtet wäre! Aber du siehst mir dennoch nicht darnach aus; darum will ich das auch nicht im vollsten Ernste zu dir gesagt haben! Aber da du schon mit mir zu reden begannst, so erkläre dich deutlich, was du mit deinem lebendigen Wasser meinst!“

(Ev.Joh.4,13)
6. Sage Ich: „Ich sagte dir es ja, daß du in deiner Erkenntnis blind bist, und so ist es denn auch wohl begreiflich, daß du Mich nicht verstehen kannst und magst. Sieh, Ich sagte dir auch: Wer Meinem Worte glaubt, aus dessen Lenden werden Ströme des lebendigen Wassers fließen! Siehe, Ich bin schon dreißig Jahre in dieser Welt und habe noch nie ein Weib berührt; wie sollte Ich nun auf einmal dich begehren wollen?! O du blinde Törin! Und so Ich mit dir eine Sache machen würde, so würdest du doch sicher wieder durstig werden und trinken müssen, um dir zu löschen den Durst; so Ich dir aber ein lebendiges Wasser anbot, so ist es ja klar, daß Ich dir damit den Durst des Lebens für ewig stillen wollte! Denn sieh, Mein Wort, Meine Lehre ist solch ein Wasser!“

(Ev.Joh.4,14)
7. „Denn wer das natürliche Wasser dieses, wie auch eines andern Brunnens trinkt, den dürstet es in kurzer Zeit wieder. Wer aber das geistige Wasser (Meine Lehre) trinkt (gläubig in sein Herz aufnimmt), das nur Ich allein geben kann, den dürstet es ewig nimmer wieder; denn das Wasser, das Ich jemandem gebe, wird in ihm zu einem Wasserbrunnen, dessen Wasser ins ewige Leben hinüberquillt.

8. Sieh, du hältst Mich für einen stolzen, hochmütigen Juden, und sieh, Ich bin von ganzer Seele sanftmütig und durch und durch voll der tiefsten Demut. Mein lebendig Wasser aber ist eben diese Demut selbst; wer demnach nicht also demütig wird, wie Ich Selbst es bin, wird am Reiche Gottes, das nun zur Erde herabgekommen ist, keinen Teil haben.

9. Zugleich aber ist das dir angebotene Lebenswasser auch die einzig wahre Erkenntnis Gottes und des ewigen Lebens aus Gott, quillt also aus Gott, dem Leben alles Lebens, in den Menschen als das ewige Leben, wird da zu einem unversiegbar ewig bleibenden Leben, das da in das Leben Gottes zurückquillt und in Gott ein und dasselbe freitätigste Leben bewirkt. Siehe, ein solches Wasser biete Ich dir; wie magst du Mich gar so falsch verstehen?!“

(Ev.Joh.4,15)
10. Spricht das Weib: „So gib mir denn ein solches Wasser, auf daß es mich nimmer dürsten solle und ich nicht mehr nötig hätte, hierher zu kommen den beschwerlichen Weg, um mir ein Wasser aus diesem Brunnen zu schöpfen! Denn sieh, ich wohne am andern Ende der Stadt und habe sonach einen recht weiten Weg bis hierher!“

(Ev.Joh.4,16)
11. Sage Ich: „O Weib, du bist überaus dumm, mit dir ist nichts zu reden, da du von geistigen Dingen keine Ahnung hast! – Gehe aber hin in die Stadt und rufe deinen Mann und komme mit ihm wieder hierher; mit ihm will Ich reden, der wird Mich sicher besser verstehen als du! Oder ist dein Mann auch also beschaffen wie du, daß er sich auch stillen möchte mit dem geistigen Wasser der Demut seines Leibes natürlichen Durst?“

Anbetung Gottes im Geiste und in der Wahrheit (Johannes 4,17-24)

(Ev.Joh.4,17)
1. Das Weib erwidert darauf ganz schnippisch: „Ich habe keinen Mann!“, worauf Ich dann mit einer etwas lächelnden Miene zu ihr sage: „Kurz, gut und richtig, also völlig recht hast du nun geredet.“

(Ev.Joh.4,18)
2. „Denn sieh, Meine Liebe, fünf Männer hast du bereits gehabt, und da deine Natur ihrer Natur nicht entsprach, so wurden sie bald krank und starben; denn über ein Jahr hielt es keiner aus mit dir. In deinem Leibe ist ein arges Gewürm, und wer mit dir zu tun bekommt, der wird von deinem Gewürm bald getötet. Der Mann aber, den du nun hast, ist nicht dein Mann, sondern nur dein Buhlknecht – zu seinem und deinem Verderben! Ja, ja, also hast du vor Mir nun freilich wohl recht geredet.“

(Ev.Joh.4,19)
3. Hier erschrickt das Weib in ihrem Gemüte, will sich jedoch nicht verraten, sagt aber nach einer Weile dennoch: „Herr, ich sehe, daß du ein Prophet bist! Da du so viel weißt, so weißt du vielleicht auch, was mir hülfe!?“

(Ev.Joh.4,20)
4. „Wohl weiß ich’s, daß in derlei nur Gott allein helfen kann; aber wie und wo soll man Ihn darum anbeten? Unsere Väter sagen, auf dem Berge Garizim, allwo schon die ersten Erzväter Gott angebetet haben, müsse man Gott anbeten. Ihr aber saget, zu Jerusalem sei die rechte Stätte, da man Gott anbeten solle! So aber du sichtlich ein Prophet Gottes bist, da sage mir, wo man eigentlich wirksam Gott anbeten soll! Denn sieh, ich bin noch jung, und die Menschen sagen, ich sei ein wunderschönes Weib; es wäre ja doch etwas Entsetzliches, so mich meine Würmer bei lebendigem Leibe auffressen sollten! O ich armes, elendes Weib!“

(Ev.Joh.4,21)
5. Sage Ich: „Weib, Ich kenne wohl deine Armut, deine Not und deinen schlechten Leib; aber Ich kenne auch dein Herz, das gerade nicht das beste, aber auch nicht schlecht zu nennen ist, und sieh, das ist der Grund, daß Ich nun mit dir rede. Wo aber das Herz nur einigermaßen gut ist, da ist auch noch jegliche Hilfe möglich! – Aber da bist du ganz irrig daran, so du zweifelst, wo man Gott würdig und wirksam anbeten solle!

6. Sieh, Ich sage es dir, glaube es Mir: es kommt die Zeit, und sie ist schon da, daß ihr weder auf dem Berge noch zu Jerusalem den Vater anbeten werdet!“

7. Hier erschrickt das Weib und sagt: „Weh mir, wehe dem ganzen Volke! Was wird dann aus uns werden?! Also müssen wir so wie die Juden gräßlich gesündigt haben?! Aber warum sandte uns denn Jehova diesmal keinen Propheten, der uns ermahnt hätte? Du bist nun freilich zu uns gekommen als ein wahrer Prophet; aber was nützt uns nun das, so du mir sagst: Gott werde man in der Zukunft weder auf dem Berge noch zu Jerusalem anbeten? Will das nicht soviel heißen – was ich aus deinem auf einmal sehr bedenklich ernst gewordenen Gesichte las – als: Gott werde Sein altes Volk ganz verlassen und Seine Wohnstätte bei einem andern Volke nehmen? Wo des Orts auf der Erde wird das doch sein? O sage es mir, auf daß ich dann hinziehe und dort als eine rechte Büßerin Gott den Vater anbete, daß Er helfe mir Elenden und nicht ganz verlasse mein Volk!“

8. Sage darauf Ich: „Höre Mich recht und verstehe, was Ich dir sage! – Was zweifelst und bebst du denn? Meinst du denn, Gott ist auch so ungetreu in der Haltung Seiner Verheißungen wie die Menschen gegeneinander?!“

(Ev.Joh.4,22)
9. „Ihr besteiget wohl den Berg und betet daselbst, aber ihr wisset es nicht, was ihr da betet, und wen ihr anbetet. Desgleichen ist es auch bei denen, die zu Jerusalem anbeten; sie laufen wohl in den Tempel und machen da ein gräßliches Geplärre, aber sie wissen es auch nicht, was sie tun und was sie anbeten!

10. Aber dennoch, wie Gott durch den Mund der Propheten geredet hat, kommt das Heil nicht von euch, sondern von den Juden! Lies nur den dritten Vers im zweiten Kapitel des Propheten Jesajas, und du wirst es finden!“

11. Sagt das Weib: „Jawohl, ich weiß es wohl, daß es dort steht also, daß das Gesetz von Zion ausgeht, dieweil es auch dort verwahrt ist in der Lade; aber wie sagst du dann: ,Weder auf dem Berge noch zu Jerusalem‘?!“

(Ev.Joh.4,23)
12. Sage Ich: „Du hast Mich noch immer nicht verstanden. Sieh, Gott der Vater von Ewigkeit ist ja weder ein Berg, noch ein Tempel, noch die Lade, und ebenalso weder auf dem Berge, noch im Tempel und ebensowenig in der Lade zu Hause! Darum sagte Ich dir: Es kommt die Zeit und sie ist nun schon da vor deinen Augen, in der die rechten Anbeter (wie du sie hier unter den Bäumen in großer Anzahl ruhen siehst und dir schon einige in der Stadt begegneten, Speise zu kaufen) Gott den Vater im Geiste und in der Wahrheit anbeten werden; denn also will es von nun an der Vater Selbst, daß Ihn die Menschen also anbeten sollen!“

(Ev.Joh.4,24)
13. „Denn siehe, Gott ist ein Geist, und die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geiste und in der Wahrheit anbeten!

14. Und sieh, dazu braucht es weder einen Berg noch irgend einen Tempel, sondern lediglich ein möglichst reines, liebevolles, demütiges Herz! Ist das Herz das, was es sein soll, nämlich ein Gefäß der Liebe zu Gott, ein Gefäß voll Sanftmut und Demut, dann ist volle Wahrheit in solch einem Herzen; wo aber Wahrheit ist, da ist Licht und Freiheit, denn das Licht der Wahrheit macht jegliches Herz frei. Ist aber das Herz frei, so ist auch frei der ganze Mensch.

15. Wer demnach mit solch einem Herzen Gott liebt, der ist ein rechter Anbeter Gottes des Vaters, und der Vater wird sein Gebet stets erhören und wird nicht sehen auf den Ort, an dem nichts gelegen ist, ob Berg oder Jerusalem, da die Erde überall gleich Gottes ist, sondern allein auf das Herz jegliches Menschen! Ich meine, daß du Mich nun wohl verstanden hast.“

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Jesus describes… The Living Waters & Worship in Spirit and Truth
John 4:7-24

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 1, Chapter 26 to 27
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The Lord and the woman at Jacob’s well
The Lord’s Word about the living Waters
(John 4:7-16)

The biblical passages are given for your reference. Here the original story revealed by the Lord is portrayed.

(John 4,7-8.)
26,1. While I am still waiting in vain for a vessel from the little village, a Samaritan woman from Sychar comes with a vessel just at the right moment on this hot day to draw a delicious, refreshing drink from Jacob’s well. Only after she has drawn up on a cord the vessel filled with water, without taking any notice of Me, I address her saying:, ‘Woman, I am very thirsty, let Me have a drink from your water jar.’

(John 4,9.)
26,2. The woman, seeing that I am Jew, is quite astonished and says after a while: ‘Are you not one of those whom I met as they were entering the city and asking where one could buy food? They were proud Jews. Judging by your clothing, you must be a Jew too, and I am a Samaritan woman. How is it that you ask me for a drink of water? Yes, yes, you proud Jews, when help is needed, even a Samaritan woman is good enough for you, but otherwise you no longer pay any attention to us. If I were able to drown the whole of Judaea with this vessel of water, I would be only too pleased to let you drink the desired water from this jar. But otherwise I would rather watch you die of thirst than offer you even a drop of water from it.

(John 4,10.)
26,3. I say: ‘You speak like that because you are blind in your perception. If you were seeing and recognized the gift of God and who the one is who is speaking to you and has said: ‘woman, let Me have a drink’, then you would ask Him on your knees for true water, and he would give you a drink of living water. I tell you: whosoever believes what I say to him, from his body will be flowing streams of the same living water as is written in Isaiah 44:3 and Joel 3:1.’

(John 4,11.)
26,4. Says the woman: ‘You seem to be well versed in the Scripture. But as I recognize from your request for a drink of water from my jar that you have certainly no vessel to draw water from this deep well, where no one could reach the water with his hand, I would like to know how you could manage to procure it from somewhere? Or do you wish to let me know in a veiled way that you desire to have an affair with me? I am still young and attractive enough being not yet 30 years of age. But such a proposition on the part of a Jew to a most despised Samaritan woman would be much too surprising since you prefer animals to us Samaritan people. There is not a chance that I could be persuaded to do this.’

(John 4,12.)
26,5. Who and what are you that you dare speak to me like this? Are you maybe more than our ancestor Jacob, who gave us this well and drank form it himself, and so did his children and his cattle? What are you pretending to be? Look, I am a poor woman, for if I were rich I would not come myself in this heat to get a refreshing drink. Do you, as a Jew, want to make me even more miserable than I already am? Look at my clothes, which are hardly sufficient to cover my nakedness, and it will be clear to you that I am very poor. How can you demand of me, a poor, miserable woman, to even ask you, a proud Jew, to be allowed to serve you in lust? Shame on you, if you are thinking of this. But actually you do not look as if you were like that and, therefore, I do not really mean what I just said to you, but since you did start to talk to me, tell me in plain language what you mean by your living water.’

(John 4,13.)
26,6. Say I: ‘I already told you that you are blind in your perception, and so it is understandable that you cannot and will not grasp the meaning of My words. See, I also told you: whosoever believes in My words, from his loins streams of living water will be flowing. See, I have already been in this world for 30 years and have never yet touched a woman, why should I now suddenly desire you? Oh you blind, foolish woman, And even if I wanted this with you, you would surely get thirsty again and need a drink to quench your thirst. If I offered you a living water, it is obvious that with this I wanted to quench your life’s thirst forever. For, see, My Word, My teaching is such a water.

(John 4,14.)
26,7. For whoever drinks the natural water of this or any other will soon be thirsty again. But the one who drinks (accepts with faith into his heart) the spiritual water (My teaching), which only I can give, will not ever be thirsty again, for the water I give to anyone becomes an inner spring for him welling up into everlasting life.

26,8. You take Me to be a proud, arrogant Jew, but see I am meek with all My soul and full of the deepest humility. Thus, who does not become as humble as I am will not participate in the Kingdom of God which has now descended to the Earth.

26,9. At the same time the living water offered to you is the sole true cognition of God and eternal life out of God, thus welling from God, the life of all life, into man as eternal life where it becomes an inexhaustible, ever-present life, flowing back into God’s life and producing in God one and the same freely active life. See, such water is what I am offering you. How could you misunderstand Me so much?’

(John 4,15.)
26,10. Says the woman: ‘Then give me that water, so that I may never be thirsty and need no longer go to all the trouble to come here to draw water from this well. For I live at the other end of the city and have to walk quite a distance to come here.’

(John 4,16.)
26,11. I say: ‘O woman, you do not understand. There is no point in talking to you since you are quite ignorant of spiritual things. Go back to the city, call your husband and return to Me with him. I will speak to him, he will surely understand Me better than you do. Or is your husband also like you that he would like to quench his natural physical thirst with the spiritual water of humility?’

About true worship of God in spirit and in truth (John 4:17-24)

(John 4,17.)
27,1. The woman replies to that quite snappy: ‘I have no husband’, whereupon I say to her with a smile: ‘That was brief, good and correct. Now you have really spoken the truth.

(John 4,18.)
27,2. For see, My dear (woman), you have already had 5 husbands and, since your nature was not in accord with theirs, they soon fell ill and died, for not one could last more than a year with you. You have bad vermin in your body, and your vermin soon kills anyone who sleeps with you. The man you have now is not your husband, but only your lover towards his and your ruin. Yes, yes, you have really told Me the truth.’

(John 4,19.)
27,3. Here the woman is startled, but does not want to commit herself and says after a while: ‘Sir, I see that you are a prophet. Since you know so much, you may also know what could help me?

(John 4,20.)
27,4. I am aware that in such things God alone can help, but how and where should He be worshipped? Our fathers say that God must be worshipped on mount Gerizim where already the first patriarchs worshipped Him. But you say that Jerusalem is the right place where God should be worshipped. Since you are obviously a prophet of God, tell me where one should really worship God effectively. For look, I am still young and people say that I am very beautiful. It would be terrible if my vermin were to consume me while I am still alive. Oh what a poor, miserable woman I am.’

(John 4,21.)
27,5. I say: ‘Woman, I know your poverty, your misery and your sick body, and I know also your heart which is not really the best, but also not too bad. See, that is the reason why I am now speaking to you. Where the heart is still reasonably good, there is every possibility of help. But you are quite wrong in that you are in doubt as to where God should be worshipped worthily and effectively.

27,6. Believe Me when I tell you: the time is coming and it is already here when you will worship the Father neither on the mountain nor in Jerusalem.’

27,7. Here the woman is alarmed and says: ‘Woe upon me, woe upon the whole nation! What will then become of us? Then we must have sinned terribly, just like the Jews? But why did Jehovah not send us a prophet this time who would have warned us? Although you have come to us as a true prophet, what is the use now if you say: In future God will be worshipped neither on the mountain nor in Jerusalem? Does not that mean as much as – which I could read from your suddenly very serious face – God will forsake His people completely and take residence with another nation? Where on Earth may this be? Oh do tell me, so that I may go there to worship God the Father as a true penitent, asking Him to help me, a wretched woman, and not to forsake my people completely.’

27,8. To that I reply: ‘Now listen to Me carefully, so that you may understand what I am saying. Why are you full of doubt and fear? Do you think God is as faithless concerning the keeping of His promises as men are toward each other?

(John 4,22.)
27,9. You do climb the mountain there to worship, but do not know what or whom you worship. The same applies to those who worship in Jerusalem. They do run into the temple and they are wailing there horribly but they do not know either what they are doing or what they are worshipping.

27,10. Nevertheless, as God has pronounced through the mouth of the prophets, salvation does not come from you, but from the Jews. Just read the third verse in the second chapter of the prophet Isaiah, and you will find it.’

27,11. Says the woman: ‘Yes, I do know that there it is written that the law goes forth from Zion, since it is also kept there in the Ark of the Covenant. But why do you say then: ‘neither on the mountain nor in Jerusalem?’

(John 4,23.)
27,12. I say: ‘You still have not understood Me. See, God the Father from eternity is neither a mountain nor a temple nor the Ark of the Covenant and thus does not dwell on the mountain or in the temple or in the Ark of the Covenant. Therefore I told you: The time is approaching, and indeed is already here before your eyes, when the true worshippers (as you can see them here resting under the trees in great numbers, some of whom you already met in the city on their way to buy food) will worship God the Father in spirit and in truth, for from now on the Father wants to be worshipped by men in this way.’

(John 4,24.)
27,13. ‘For see, God is a spirit and those who worship Him just worship in spirit and in truth.

27,14. And for that neither a mountain nor any temple is needed, but only a loving, humble and as pure as possible heart. If the heart is what it is meant to be, namely a vessel for the love of God, a vessel full of meekness and humility, then such a heart holds the full truth. And where there is truth, there is light and freedom, for the light of truth liberates every heart. Once the heart is free, the whole person is free too.

27,15. Therefore, he who loves God with such a heart is a true worshipper of God the Father, and the Father will always grant his prayer. He will only look at a man’s heart and take no notice of the place of worship which is quite unimportant, be it the mountain or Jerusalem, for the Earth belongs to God everywhere. I think you should have understood Me now.’