Die unzufriedenen, neidischen Murrer – The dissatisfied, jealous Grumblers

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Die unzufriedenen, neidischen Murrer

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung Gottes
Band 2, aus Kapitel 266 + 267

Kapitel 266

1. Nach einer kleinen Zeit aber tat der Herr wieder die Hand von Seinem Angesichte und sagte zum Terhad: „Terhad, Ich kannte dich und wusste es lange schon, dass du ein Mann starken Geistes bist und bist kräftig in deinem Gemüte; darum denn verbarg Ich Mich auch vor dir und liess es zu, dass du Mich suchen musstest, während Mich die andern auf den ersten Augenblick ersehen konnten.

2. Da du aber schon von jeher eines so starken Geistes und eines so kräftigen Gemütes warst und liessest dich selbst durch den Kerker Lamechs nicht abwendig machen von Mir, wie du Mich erkannt hast nach der Lehre Faraks, so sage Ich dir denn nun auch, dass du ein Hauptgrund warst, dass Ich Mich der Tiefe erbarmt habe; denn wahrlich, ein mächtiger Geist in der wahren Erkenntnis, ein unwandelbarer Geist kann allein ein Retter des Weltenalls werden!

11. Da du nun solches weisst, so empfange denn nun auch zu diesem Amte Meinen Segen, auf dass du kräftig werdest, allezeit zu handeln nach Meinem Willen! Amen.“

Kapitel 267 – Die unzufriedenen, neidischen Murrer. Antwort Gottes an die Murrenden.

1. Diese Worte brachten den Terhad beinahe ums Leben; aber der Herr des Lebens wusste auch dem neuen Wächter das Leben zu erhalten und dazu noch überaus und zwar also zu kräftigen, dass dieser darauf noch zweihundertsechzig Jahre lebte, und gar kräftig sein Amt verwaltete.

2. Als aber solche Worte aus dem Munde des Herrn auch alle anderen Gäste im Saale vernommen hatten, da verwunderten sich einige bei sich selbst und sprachen sich auch leise gegenseitig also aus:

3. „Da sehet einmal diese Geschichte an! Dem Hartnäckigen, der da einen steinharten Eigensinn hatte und kaum zum Glauben an diesen Gottmann zu bewegen war, wird eine so grosse Gnade zuteil; uns aber, die wir Ihn sogleich in unseren Herzen ohne die geringste Widerrede aufgenommen haben, wird auch nicht ein Wörtlein beschieden! Nein, das ist aber doch etwas sonderbar!

4. Er kann ja als der alleinige Herr Himmels und der Erde freilich wohl tun, was Er nur immer will, und es kann darob niemand zu Ihm sagen: ,Herr, was tust Du?‘, aber dessenungeachtet bleibt eben diese Geschichte dennoch höchst sonderbar!

5. Wenn wir diese Geschichte wörtlich geben müssten, fürwahr, wir könnten nicht anders sagen als: Gnade dem Stützigsten; dem Sanften, dem Gleichwilligen, dem Liebenden aber höchstens ein bisschen Erbarmung, und sonst nichts!

6. Man kann die Sache drehen, wie man nur immer will, so bleibt diese Geschichte denn doch – nota bene von der göttlichen Seite betrachtet – wie gesagt sehr sonderbar!“

7. Hier unterbrach der Herr das Volk und sagte zum selben: „Ja wahrlich, es ist sonderbar, dass Ich solches tue; aber noch ums sehr Bedeutende sonderbarer ist es, dass ihr hier in Meiner sichtbaren Gegenwart an Mir darum Ärgernis nehmet, dass Ich einem armen Bruder von euch eine Gnade erwies, die Ich euch Schwächlingen nicht erweisen konnte!

8. Wäret ihr, wie ihr sein solltet, so hättet ihr nur eine grosse Freude daran, so Ich einem Sünder gnädig bin; da ihr aber noch verkehrten Sinnes seid, und also noch lange nicht seid, wie ihr sein solltet, so findet ihr ärgerlicherweise das sonderbar, wenn Ich einem Sünder gnädig bin!

9. Höret, Ich will euch nun etwas sagen und will euch zeigen die Ursache, warum ihr euch darüber ärgert, dass Ich dem Terhad solche Gnade erwies!

10. Sehet, ihr seid Feinäugler und sehet den Staub im Auge des Bruders; aber so in euren Augen ganze Berge herumschwimmen, das sehet ihr nicht! Darum aber könnet ihr auch hier den Grund nicht erschauen, warum Ich hier dem Terhad solche Gnade erwies!

11. Ich aber sage euch: Ich sah alles das schon gar lange, dass eure Herzen erfüllt sind mit aller Scheelsucht; darum liess Ich euch auch nur so viel Gnade zukommen, der zufolge Ihr Mich erkennen mochtet, dass Ich der Herr Himmels und der Erde bin.

12. Aber scheelsüchtige Amtleute kann Ich in Meiner grossen Haushaltung durchaus nicht brauchen.

13. Reiniget sonach zuvor eure Herzen von aller Scheelsucht, und denket allzeit – selbst wenn ihr euch noch so wirklich werdet gereinigt haben, als es euch nur immer möglich sein dürfte –: ,Wir sind auch der allergeringsten Gnade nicht wert!‘

14. Dann erst werde Ich euch erforschen, ob ihr im Ernste völlig rein seid vor Mir, und werde die völlig Reinen dann auch wohl erwählen für eine höhere Amtsgnade aus Mir; sonst aber genüge euch allen die freie Gnade des Lebens aus Mir!

15. Achtet der kleinen Gaben aus Meiner Hand, wollet Ihr Meine Kinder sein; dann werde Ich euch schon ohnehin zur rechten Zeit der grösseren teilhaftig machen!

16. Wenn aber schon ihr euren kleinen Kindlein kleine Spielereien gebet und habet dann selbst eine grosse Freude daran, wenn solche Gaben eure Kindlein erfreuen, – saget, bin Ich denn weniger Vater zu euch allen, denn ihr es seid zu euren Kindlein? Ich meine, solches wird wohl mitnichten der Fall sein!

17. Freuet euch also dessen, was ihr von Mir empfanget als Kindlein; wenn ihr aber kräftiger werdet, dann werde Ich schon auch sehen, für welch ein Amt ihr tauget!“

18. Hier wurde allen heiss ob dieser Worte des Herrn, und sie fielen vor Ihm nieder und baten Ihn um Vergebung einer solchen Versündigung.

19. Der Herr aber hiess sie alle erstehen, gab ihnen einen guten Trost und begab Sich dann wieder zu Seiner Hauptgesellschaft.

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The dissatisfied, jealous Grumblers

Jesus Christ reveals thru Jakob Lorber – The Household of God
Volume 2, from chapter 266 and 267

Chapter 266

1. After a little while the Lord again uncovered His face and said to Terhad: ‘Terhad, I have known you and have been aware for a long time that you are a man of strong spirit and strong in your heart; this is why I was hiding before you allowing you to search for Me, whereas the others could see Me at the first moment.

2. “Since you have been all along of such a strong spirit and heart not allowing Lamech’s dungeon to alienate you from Me as you had recognized Me according to Farak’s teaching, I now tell you that you were a main reason for Me having taken mercy on the lowlands; for verily, only a mighty spirit with true cognition, an unshakable spirit can become a savior of the universe!

11. “Since you now know all this, receive for this office also My blessing so that you may become strong to act at all times in accordance with My will. Amen.”

Chapter 267 – The dissatisfied, jealous Grumblers

1. These words almost cost Terhad his life; but the Lord of Life knew how to preserve and moreover to strengthen the new guardian’s life and he lived for another 260 years, conducting his office with great vigor.

2. When also all the other guests in the hall had heard these words from the Lord’s mouth, some were amazed and spoke to each other in an undertone:

3. “Just look at this situation! On the obdurate one who, hard as rock, could hardly be moved to a belief in this God-man, such a great grace is bestowed; but not even a little word is said to us who accepted Him at once in our heart without the slightest contradiction! No, this is surely somewhat peculiar.

4. “Of course, as the sole Lord of heaven and earth He can do whatever He wants, and no one can say to Him: ‘Lord, what are You doing?’, but all the same this matter remains most peculiar.

5. “If we had to explain this matter literally, truly, we could say nothing else but: Grace to the most obdurate; but to the gentle, tractable, loving one a little mercy at the utmost, and nothing else.

6. “However one looks at the matter, it remains — Notabene regarding it from the divine viewpoint! – surely very peculiar.”

7. Here the Lord interrupted the people and said to them: “Yes, it is truly peculiar that I do this; but it is still considerably more peculiar that you here in My visible presence take offence at Me because I showed to a poor brother of you a grace I had to withhold from you weaklings;

8. “If you were as you ought to be, you would only greatly rejoice because I am gracious to a sinner; since your attitude is wrong and you are by far not what you should be, you are angry and find it peculiar when I am gracious to a sinner.

9. “Listen, I will tell you something and show you the reason why you are angry because I showed such grace to Terhad.

10. “Look, you like to criticize and see the dust in the brother’s eye; but you fail to see when whole mountains swim around in your eyes! Therefore you could not see the reason why I showed such grace to Terhad.

11. “I tell you: I saw it for a long time that your hearts are filled with jealousy; therefore, I only bestowed enough grace on you to make you realize that I am the Lord of heaven and earth.

12. “But jealous officials I cannot possibly use in My great household.

13. “So cleanse your hearts first of all jealousy and always think – even after the best cleansing possible -: ‘We are not even worthy of the slightest grace.’

14. “Only then shall I probe you as to whether you are truly pure before Me and I shall choose the completely pure for the grace of a higher office out of Me; otherwise let the free grace of life out of Me suffice you.

15. “Heed the small gifts out of My hand, if you want to be My children, and I shall then anyway let you share in the greater gifts.

16. “If even you give small toys to your little children and are very happy when such gifts please them, — say, am I less of a Father to you all than you are to your little ones? I reckon this will by no means be the case.

17. “So take pleasure in what you receive from Me as little children; however, once you become stronger I shall surely see for which office you are suitable.”

18. Here they all felt hot with shame because of these words by the Lord, and they fell down before Him and asked His forgiveness for such sin.

19. But the Lord told them all to rise, comforted them and went back to His main company.