Noah’s Trunkenheit & Fluch über Kanaan – Noah’s Drunkenness & Curse over Canaan

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Noah’s Trunkenheit und Fluch über Kanaan

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung Gottes
Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham

aus Band 3, Kapitel 363 & 364

Der Herr spricht:

1. Nach einiger Zeit sah sich Noah um in seiner Gegend, dass er ein gutstämmig Holz fände zum Bau einer Wohnhütte; aber es war wenig oder nichts zu finden, da die Flut alle Wälder entweder versandet hatte mehrere Klafter tief, oder hatte sie – besonders von den Bergen – ganz abgeschwemmt und in den Tälern unter Schlamm und Geröll begraben.

2. Daher bat Noah den Herrn, dass Er ihm ein Holz anzeigen möchte, daraus er sich eine Hütte erbauen könnte.

3. Und es kam alsbald ein Bote aus der Gegend, dahin der Herr gezogen war, und führte den Noah auf einen Ort hin, da sich ein schöner Wald befand, und sprach zu ihm: „Siehe, Noah, diesen Wald hat der Herr unter dem Wasser für dich bewahrt! Daher sollst du dich hier in der Nähe dieses Waldes ansiedeln und dir hier eine Hütte erbauen nach deiner Notdurft! Also sollst du auch Äcker anlegen und anbauen allerlei Getreide, das du in dem Kasten hierher gebracht hast!

4. Und siehe, hier zu deinen Füssen ein buschiges Gewächs; es ist der Weinstock! Dessen Zweige verpflanze ordnungsmässig in die Erde; dünge und begrube sie sorglich, und sie werden dir gar süsse Trauben voll des besten Saftes bringen!

5. Diese Trauben presse du dann aus in ein gutes Gefäss, das zu verschliessen sein muss! Lass dann den Saft im Gefässe wohl ausgären; und wenn er rein wird, dann trinke davon mässig, und du wirst dadurch gestärkt und sehr heiter und fröhlich werden! Also will es der Herr; tue darnach, und du wirst sehr fröhlich und heiter sein dein Leben lang!“

6. Nach diesen Worten verliess der Bote den Noah, und der Noah setzte das alles alsbald ins Werk mit seinen Söhnen, die da hiessen Sem, Ham und Japhet; und so hatte Noah in sieben Jahren nach der Flut eine gute und feste Wohnhütte und viele Äcker, Wiesen und einen recht schönen Weingarten, der aber erst in zehn Jahren nach dem Willen des Herrn Früchte zu tragen begann.

7. Da sammelte Noah die Trauben und presste sie aus in ein tüchtiges Gefäss aus Zedernholz, liess dann den Saft wohl ausgären, und als der Saft rein ward, da kostete er ihn und fand ihn überaus köstlich, dass er darum eine tüchtige Portion zu sich nahm.

8. Da er aber die Wirkung dieses Saftes nicht kannte, so geschah es, dass er davon auch einen tüchtigen Rausch bekam und in einen tiefen Schlaf verfiel. Da aber ihm der Wein sehr viel Hitze im Leibe erzeugte, so entkleidete er sich und lag ganz nackt auf dem grünen Rasen unter einem schattigen Feigenbaume, um den die ohnedachige Wohnung erbaut war.

9. Als nun Ham, Kanaans Vater (Kanaan ward im zweiten Jahre nach der Flut geboren), in die offene Hütte kam, von Kanaan geführt, und ersah Noahs Scham, da ging er zu den Brüdern und erzählte das ihnen draussen.

10. Sem und Japhet aber nahmen einen Mantel, legten ihn über ihre Schultern, gingen rücklings in die Hütte zum Vater Noah und deckten ihres Vaters Scham zu; ihr Gesicht aber war abgewandt also, dass sie ihres Vaters Scham nicht sahen.

11. Als aber Noah von der Weinbetäubung erwachte und dann erfuhr, was ihm der kleine Sohn Hams angetan hatte, da sprach er zum Ham: „Verflucht sei darum dein Sohn Kanaan; er bleibe durch alle Zeiten der Zeiten ein Knecht der Knechte und sei der Geringste unter den Brüdern, weil er dir zuerst meine Scham verriet!“

12. Darauf wandte er sich zu den zwei anderen Söhnen und sprach: „Gelobt sei Gott, und Er breite aus das Geschlecht Sems! Kanaan bleibe sein Knecht! Also breite Gott auch Japhet aus und lasse ihn wohnen in den Hütten Sems; Kanaan aber bleibe sein Knecht!“

13. Darauf segnete er Sem und Japhet; aber den Ham stiess er aus der Hütte samt Weib und Kindern.

Kapitel 364

1. Da ersah darauf Ham wohl, dass er unrecht und sehr lieblos gehandelt hatte vor seinem Vater und bereute es sehr.

2. Das merkten die beiden gesegneten Brüder und gingen zum Noah und erzählten ihm, wie der Ham bereue seine Sünde an ihm.

3. Noah aber sprach: „Höret, ihr meine geliebten Söhne, ich sehe den Ham ja wohl weinen; aber er weint nicht meines Vaterherzens wegen, sondern ob seiner Knechtschaft wegen weint er! Also bereut er wohl seinen Frevel an mir, weil er dadurch in die Knechtschaft verfallen ist; aber darum, dass er meinem Vaterherzen wehe hatte getan, bereut er seine Sünde nicht! Und so bleibe er ein Knecht, weil er nicht weiss, dass das lebendige Herz seines Vaters höher steht denn seine Knechtschaft! Gehet und hinterbringet ihm solches!“

4. Und Sem und Japhet hinterbrachten alsbald das dem Ham.

5. Dieser aber sprach: „Wahrlich, Brüder, hätte Noah ein lebendig Herz, nimmer hätte er mich verflucht zur ewigen Knechtschaft; aber da er kein lebendiges Vaterherz in seiner Brust trägt, so tat er dies!“

6. Da sprach Sem: „Wahrlich, da tust du dem Vater hohes Unrecht; denn also spricht die Eigenliebe nur aus dir! Das Herz lässt sich nur wieder mit dem Herzen finden, ob es eines oder keines ist!

7. Hättest du ein Herz zum Vater, da würdest du auch das seine finden; aber da du eben kein Herz zum Vater hast, so kannst du auch keines finden im Vater, und es ist begreiflich nun, warum der Vater in dir nichts findet, das da seines Herzens wäre!“

8. Diese Lehrrede aber verdross den Ham, dass er darob Weib und Kinder nahm und etliche Kühe, Ochsen und Schafe und zog von dannen hinauf in die Gegend des heutigen Sidon und Tyrus und nannte das Land nach seinem Sohne und sprach da:

9. „Nun, in Namen des Herrn, der auch mich gesegnet hat, will ich doch sehen, wie, wo und wann ich ein Knecht meiner beiden Brüder werde!

10. Wahrlich, es tat mir weh der Fluch Noahs, meines Vaters, obschon ich ihn wohl verdient habe! Darum auch will ich mich rächen am Vater und an meinen Brüdern; aber nicht durch Übles – nein, das sei ferne! – sondern durch Segen will ich meine Rache ausüben!

11. Die mich verflucht haben, die will ich segnen; und dieser Segen soll zu Glühkohlen werden über ihren Häuptern und soll erbrennen machen ihre Herzen! Und so soll das Land meines Sohnes nie ein Land des Fluches und der Knechtschaft, sondern ein Land der Herrlichkeit und des Segens heissen!

12. Also soll mein Stamm nie dahin kommen, dass er Dienste suche in den Hütten meiner Brüder Nachkommen; wohl aber werden sie kommen und werden in diesem gesegneten Lande und da in meinen Städten Wohnung suchen und nehmen! Amen.“

13. Da kam ein Bote aus Salem und sprach zum Ham: „Dies Land gehört nach Salem; wer es bewohnen will, muss nach Salem dem Könige der Könige den Zehent geben von allem!“

14. Ham aber sprach: „Herr, hier ist alles, was ich habe; nimm es, denn es ist ja Dein von Ewigkeit!“

15. Und der Bote sprach: „Weil so dein Wille, da sei gesegnet dies Land für die Kinder des Herrn; und du sollst ihr getreuer Knecht sein!“

16. Dies gefiel dem Ham wohl, und er gab von allem sogleich den Zehnt; aber er verstand es nicht, dass der Bote die Nachkommen Japhets als die Kinder des Herrn bezeichnete.

17. Und so lebten die Hamiten und die Kanaaniter bis zu den Zeiten Abrahams ungestört in diesem Lande darum, da Ham gesegnet hatte, die ihm den Fluch gegeben hatten.

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Noah’s Drunkenness and Curse over Canaan

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber – The Household of God
History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham

Volume 3, Chapters 363 & 364

The Lord says:

1. After a while Noah explored his area to find some good wooden trunks for building a hut; but there was only little or nothing to find, because the flood had either buried all the forests under several fathoms of sand, or – especially from the mountains – were completely washed away and buried in the valleys under mud and debris.

2. Thus, Noah asked the Lord that He should show him some wood from which he could build a hut.

3. And soon a messenger arrived from the region where the Lord had moved to, and led Noah to a place where there was a beautiful forest, and said to him: “Behold, Noah, this forest the Lord has preserved for you under the water! Therefore you should settle here in the vicinity of this forest and build a hut for you in accordance to your needs! Thus you also should lay out fields to grow all kinds of crops, which you have brought here in the box!

4. And see, here at your feet a bushy plant; it is the vine! Plant its branches duly into the earth; fertilize and bury them carefully, and it will yield you sweet grapes full of the best juice!

5. Press these grapes in a good vessel which must be closed properly! Then let the juice in the vessel ferment fully; and when it becomes pure, drink it moderately, and you will be strengthened by it and become very cheerful and happy! Thus it is the will of the Lord; do accordingly and you will be very happy and cheerful for the rest of your life!”

6. After these words the messenger left Noah, and Noah soon complied with everything with the help of his sons, whose names were Sem, Ham and Japhet; and so, within seven years after the flood, Noah had a good and solid dwelling and many fields, pastures and a beautiful vineyard, which, however, only began to carry fruit after ten years, according to the will of the Lord.

7. Then Noah gathered the grapes and pressed them into a suitable container made of cedar wood, had the juice well fermented, and when the juice became clear, he tasted it and found it very delicious and thus drank quite a lot from it.

8. But since he did not know the effect of this juice, it happened that he became intoxicated by it and fell into a deep sleep. But because the wine caused a lot of heat in the body, he undressed and lay naked on the green grass under a shady fig tree, around which the dwelling without a roof was built.

9. And when Ham, the father of Canaan (Canaan was born in the second year after the flood), came into the open hut, led by Canaan, and saw Noah’s private parts, he went outside to his brothers and told them about it.

10. But Sem and Japhet took a cloak, put it over their shoulders, walked backwards into the hut to their Father Noah and covered their father’s nakedness; but their faces were turned away so that they could not see their father’s nakedness.

11. But when Noah awoke from the wine anesthesia and learned what the little son of Ham had done to him, he said to Ham: “Therefore your son Canaan is cursed; for all times of times he shall remain a servant of servants and be the least among the brethren, because he first told you about my nakedness!

12. Thereupon he turned to the two other sons and said: “Praise to God, may He spread the lineage of Sem! Canaan will remain his servant! Thus may God also spread Japhet, and let him dwell in the hut of Sem; but Canaan remains his servant!”

13. Thereupon he blessed Sem and Japhet; but he chased Ham out of the hut, along with his wife and children.

Chapter 364

1. Ham then realized that he had acted wrongly and without consideration in front of his father and regretted it very much.

2. This the two blessed brothers noted and went to Noah and told him how Ham repented for his sin against him.

3. And Noah said: “Listen, you my beloved sons, I also see Ham crying; but he does not cry for the sake of my father heart, but he cries because of his servitude! Thus he repents for his transgression against me, because he thereby has fallen into bondage; however, that he hurt my father heart, he does not repent for? And thus he remains a servant because he does not know that the living heart of his father stands higher than its bondage! Go and tell him such!”

4. And Sem and Japhet soon told Ham about this.

5. But he said: “Truly, brothers, if Noah had a living heart, he never would have cursed me to eternal servitude; but since he bears no living father heart in his chest, he did this to me!”

6. And Sem said: “Verily, you are causing father injustice; for only self-love is talking out of you! The heart can only be found with the heart again, whether it is one or none!

7. If you had a heart for the father, you would also find his; but since you have no heart for the father, you can also not find one in the father, and it is understandable now why the father cannot find anything in you that would be of his heart!”

8. However, this admonition vexed Ham, and he took his wife and children and some cows, oxen and sheep, and moved up to the region of today’s Sidon and Tyre and named the land after his son and said:

9. “Now, in the name of the Lord who also has blessed me, I just want to see how, where and when I will become a servant of my brothers!

10. Truly, the curse of Noah, my father, did hurt me, although I have deserved it! I thus want to take revenge against my father and my brothers; but not by evil – no, God forbid! – But by blessing them I will exert my revenge!

11. Those who cursed me, I want to bless; and this blessing will become glowing coals over their heads and will ignite their hearts! And thus the land of my son shall never be called a land of curse and bondage, but a land of glory and blessing!

12. And thus my tribe shall never get into the situation, where they have to seek services in the huts of my brother’s descendants; but they will come to this blessed land and will seek and take up residence in my cities! Amen.”

13. And a messenger came from Salem and said to Ham: “This land belongs to Salem; whoever wants to live in it, must give to the King of kings in Salem the tithe of everything!”

14. And Ham said: “Lord, here is everything that I have; take it, for it is Yours forever anyway!”

15. And the messenger said: “Because this is your will, this land is blessed for the children of the Lord; and you shall be their faithful servant!”

16. This pleased Ham a lot, and he gave a tithe of everything at once; but he did not understand that the messenger called the descendants of Japhet the Lord’s children.

17. And so the Hamites and the Canaanites lived undisturbed in this country until the times of Abraham, because Ham had blessed those, who had given him the curse.