Verbot der Klatsch- & Gesellschaftsbesuche – Forbiddance of Gossip & Social Visits

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Verbot der Klatschbesuche

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung GottesDie Haushaltung Gottes

Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham

Band 3, Kapitel 181-184

Kapitel 181 – Ohlad am Altar vor Gott. Dessen Warnung und Verbot der Klatschbesuche und Unterhaltungsgesellschaften.

Der Herr spricht:

1. Als der Ohlad mit den zehn Ministern in den Tempel eintrat, da fiel er alsbald vor dem Altare auf sein Angesicht nieder und betete zu Gott, dass Er den neunundneunzig Brüdern samt dem Scheinkönige gnädig und barmherzig sein möchte.

2. Und der Herr sprach aus der weissen Wolke: „Ohlad! Ich habe dich und deine Brüder angesehen und habe Mich darob erfreut, dass sie umgekehrt sind und haben ihr Herz und ihre Seele gekehrt nach Mir; aber Ich habe noch etwas wider sie, und das ist von sehr bedeutender Art für ihren Geist!

3. In der Welt zwar erscheint es billig, auch gerecht und ganz unschuldig; aber nicht also erscheint es Mir!

4. Was aber ist es, dass Ich wider sie habe? – Höre!

5. Sie haben eine Leidenschaft, bei gewissen ihnen zu Gesichte stehenden Familien Besuche unter allerlei freundschaftlichen Vorwänden, die sie sich selbst machen, abzustatten und im Gegenteile wieder Besuche zu empfangen! Von dieser argen Leidenschaft ist selbst Danel als der Weiseste nicht ausgenommen!

6. Die Männer haben eine grosse Freude, so sie von schönen Weibern Besuche bekommen und freuen sich sehr, so sie wieder solch schönen Weibern können Gegenbesuche machen.

7. Die Weiber aber dagegen lechzen ordentlich nach männlichen Besuchen; je mehr deren und je öfter dergleichen es gibt, desto lustiger und ganz närrisch freundlicher werden sie.

8. Die Weiber besuchen zwar dagegen die Männer weniger als ihresgleichen, aber da möchte oft der ganze Himmel aus Ärger feuerglühend werden, was für entsetzlich dümmstes Zeug sie da zusammenklatschen!

9. Je unsinniger und je wertloser und dümmer es ist, desto mehr macht es ihnen Vergnügen; und je läppischer, je närrischer, je dümmer und je spasshafter und lächerlicher es bei einer solchen Gesellschaft zugeht, desto angenehmer und schätzbarer ist sie auch und wird darum auch vorzugsweise gerne besucht.

10. Ganz besonders aber sehen die Weiber – jung wie alt – darauf, dass sich in einer solchen Klatschgesellschaft, die Ich von Grund aus hasse, stets mehrere junge Wesen männlichen Geschlechtes einfinden, die sich so recht aufs Hofmachen verstehen und dabei aber auch allerlei lustige Spiele zu arrangieren wissen, um durch sie den Weibern eine angenehme Erheiterung zu verschaffen; und je unsinniger und dümmer, und je leerer und nichtssagender derlei Spiele sind, desto beliebter sind sie auch, und ganz besonders dann, wenn sie von wohlgestalteten Jünglingen ausgeführt werden!

11. Siehe, solche Weiber haben deine neunundneunzig Brüder und solche Kinder; das Weib des Danel aber ist die grösste Klatschliebhaberin darunter! Wahrlich, das ist Mir ein Ekel der Ekel!

12. Ich möchte lieber ein Aas in Meinem Munde halten tausend Jahre, als eine solche galante Gesellschaftsliebhaberin auch nur eine Sekunde lang von ferne her ansehen!

13. Der Grund davon liegt darinnen, weil das eine allerbeste Art ist, den Geist aus Mir zu verderben und zu töten; denn bei derlei Zusammenkünften lernt das Weib, wie der Mann, am besten, Meiner zu vergessen und sich ganz der lustigen und schmeichelnden Welt in die giftigen Schlangenarme zu werfen!

14. Wer denkt in einer solchen Klatsch-, Spiel-, Plausch- und Lachgesellschaft an Mich, während Ich ihm doch in jedem Augenblicke das Leben erhalten muss?!

15. Darum verfluche Ich auch alle solche Gesellschaften, wo sich die Menschen der Belustigung wegen besuchen – und nicht, dass sie sich besprechen und belehren möchten von Mir; und seien diese Besuche von noch so geringer Art, so seien sie dennoch verflucht, – besonders, so Kinder dazu mitgezogen werden, in denen dadurch jeder bessere Same alsbald erstickt wird.

16. Gehe daher hinaus und verkündige solchen Meinen Willen deinen neunundneunzig Brüdern, und diese sollen desgleichen tun ihren stumpfen Weibern und Kindern; und sage, dass Ich niemanden eher mit Meiner Gnade segnen werde, als bis er sein Haus also geordnet wird haben!

17. Wird dieses Übel nicht aus der Wurzel vertilgt, so werde Ich Mein Gericht statt der Gnade solcher Welt geben! Amen.“

Kapitel 182 – Ohlads törichte Bitte an Gott. Gottes wichtige Gesellschaftswinke: “Wo zwei oder drei beisammen sind in Meinem Namen, da bin Ich mitten unter ihnen!”

1. Der Ohlad aber sprach in der tiefsten Demut darauf zum Herrn: “O Herr, Dein überheiliger Name werde geheiligt, und Dein Wille geschehe allzeit wie ewig!

2. Ich, ein armseligster, elender Wurm vor Dir im Staube meiner völligen Nichtigkeit aber wage dennoch aus dem Grunde meiner grossen Not Dir entgegen eine Frage zu tun, und Du, o Vater, voll der unendlichsten Liebe, Erbarmung und Geduld, wirst mir darob ja nicht gram werden!”

3. Und der Herr sprach aus der Wolke: “Also stehe denn auf, und rede! Ich werde Mein Ohr an deinen Mund legen!”

4. Und der Ohlad erhob sich und sprach: “O Herr, sage mir nach Deiner Gnade: Sollen wir Menschen nimmer unsere Nachbarn besuchen und uns nimmer – selbst auf eine ganz ehrbare Weise – mit unseren Brüdern und Schwestern vergnügen?

5. Siehe, wir armseligen Menschen haben ja ohnehin wenig Erheiterndes auf dieser mageren Erde! Müssen wir auch noch unsere gegenseitigen geselligen Besuche und Besprechungen gänzlich meiden, so bleibt uns dann ja rein nichts übrig, als sich irgendwo in ein Loch einzupferchen und daselbst zu nagen an der eigenen trübseligsten Langeweile!

6. Daher möchte ich Dich, o Herr, doch wohl bitten im Namen aller meiner Brüder und Schwestern, dass Du in dieser Hinsicht Deinen Willen ein wenig nur mildern möchtest! Wäre es denn Dir nicht wohlgefällig, mir eine Regel zu geben, ja ein Gesetz sogar, nach dem irgend Gesellschaften dennoch stattfinden dürften?!”

7. Und der Herr sprach darauf zum Ohlad: “Ich wusste es ja, dass auch du noch ein kranker Esel bist; darum verlangst du solches von Mir wider alle Meine Ordnung!

8. Siehe, du Ochs, auf der Erde Boden wachsen gesegnete und verfluchte Pflanzen, Gesträuche, Bäume und Früchte; die gesegneten entstammen dem Himmel, und die verfluchten der Hölle. Die Früchte der letzten Art sind nicht selten anlockender als die der ersten. Möchtest du da nicht auch sagen: ‘Herr, nimm ihnen das tödliche Gift, auf dass wir sie geniessen können, gleich wie die gesegneten?’

9. Ich aber sage dir: Das tue Ich nimmer; denn Ich habe ohnehin auf eine verfluchte dreissig gesegnete gesetzt, und das wird doch genug sein!

10. Dazu steht es dir noch frei, die verfluchten Pflanzen auszurotten und dafür lauter gesegnete anzubauen. Ist das nicht genug?

11. Also habe Ich auch dem Menschen eine Gesellschafterin und eine Gehilfin gegeben, und siehe, der erste Mensch Adam war damit zufrieden! Wollt ihr denn mehr sein, als da war das erste Menschenpaar auf der Erde?!

12. Hat nicht ein jeder Vater seine Kinder und desgleichen eine jede Mutter?! Und hat nicht ein jeder Hausbesitzer sein Gesinde, seine Knechte und Mägde, die auch Menschen sind?! Was will er da noch mehr?

13. Adam hatte nur ein Weib und später seine Kinder und hatte keine Knechte und keine Mägde, – und siehe, er war damit zufrieden! Warum wollt ihr denn mehr, als da aus Meiner Ordnung dem Adam gegeben ward?!

14. O ihr Nimmersatte, darum wollt ihr mehr, weil ihr an Mir kein Genüge habt! Ich bin euch zu wenig; – darum wollt ihr Unterhaltungen der Welt! Darum wollt ihr lachen und klatschen und spielen in munteren Zirkeln, weil Ich euch langweile!

15. Adam hatte an Meiner Gesellschaft genug, und der Eva genügte der Adam und ihre Kinder; darum lebte er neunhundertdreissig Jahre zufrieden ohne Gesellschaftsspiele! Warum wollt ihr denn mehr?

16. Ich aber sage dir, da Ich dich schon gesalbt habe: So ihr euch besuchet in Meinem Namen, wie es Adam tat bei seinen Kindern sogar, dann soll auch jede Gesellschaft gesegnet sein; denn wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, da bin Ich mitten unter ihnen!

17. Wo sich aber irgend Besuchsgesellschaften bilden wegen was immer für weltlichen Vergnügen, da soll der Satan unter ihnen sein und soll nach seiner Lust erwürgen seine Kinder!

18. Frage Mich daher nicht wieder – willst du Mich nicht zum letzten Male gefragt haben –, sondern gehe eilends, und erfülle Meinen Willen! Amen.”

Kapitel 183 – Ohlad berichtet Danel und den Räten den Willen Gottes. Danels Verwunderung wegen der scheinbaren Kleinlichkeit Gottes. Zustimmung der Männer und Vorbehalte der Weiber.

1. Auf diese Rede schlug sich der Ohlad auf die Brust, verneigte sich dann tiefst vor dem Altare und ging dann sogleich hinaus zu den neunundneunzig harrenden Brüdern, berief da sogleich den Danel zu sich und sagte zu ihm alles, wie er es vom Herrn vernommen hatte.

2. Danel aber sprach dagegen: “Fürwahr, so du mir diese Sachlage nicht mit einem so erhabenen Ernste nun dargetan hättest, ich könnte es kaum glauben, dass der grosse, erhabene, heilige Gott Sich mit solchen Kleinigkeiten abgäbe!

3. Es muss aber dennoch etwas daran gelegen sein, da uns der Herr bei Nichtablegung dieses also offenbaren Lasters Seine Gnade vorenthalten will und will uns dafür geben nur ein bitteres Gericht!

4. Ich werde sogleich des Herrn Willen bekanntmachen! Für mich und mein Haus stehe ich gut; da wird sicher keine Gesellschaft mehr gegeben und keine mehr besucht ausser in der Art, wie es der Herr haben will, in Seinem allerheiligsten Namen nämlich nur!

5. Aber was da die übrigen betrifft, so kann ich natürlich nicht gutstehen, was sie darauf machen werden!”

6. Und der Ohlad sprach: “Das kümmere vorderhand weder dich, noch mich; da wird schon der Herr das Seinige tun!”

7. Darauf kehrte sich der Danel sogleich zu den achtundneunzig, wie zu den Kindern und Weibern, und machte ihnen den Willen des Herrn bekannt gerade also, wie er ihn vom Ohlad vernommen hatte.

8. Die Männer kehrten sich bald darnach; aber die Weiber und die erwachseneren Kinder fingen an zu schluchzen und mitunter heimlich gar zu weinen und zu schmähen und sprachen:

9. „Das kann Gott nicht geredet haben! Das ist eine Erfindung Ohlads, der zehn Zauberer von der Höhe und nun auch des berühmten Danels, der seinen Mantel allzeit gehörig nach dem Winde zu drehen versteht!

10. Warum sollen uns denn nicht auch in einer Gesellschaft mehrere Männer lieben?

11. Warum sollen wir denn nur für einen Mann allein dasein und uns allein für einen putzen und schönmachen?

12. Warum sollen unsere Töchter nicht die Gelegenheit haben, allerlei Bekanntschaften mit der jungen Männerwelt zu machen, auf dass sie sich daselbst den ihnen am meisten zu Gesichte stehenden Mann erwählen möchten?

13. Und warum sollen unsere Söhne nicht die Mädchen kennenlernen? Sollen sie denn am Ende weiberlos verbleiben? Wo aber, ausser in gesellschaftlichen Zirkeln, bietet sich wohl eine Gelegenheit dazu?!

14. Zudem besuchen wir ja ohnehin nur lauter honette, altadelige Häuser und werden von ihnen wieder besucht!

15. Gott kann gar nicht weise sein, wenn Er so etwas von uns verlangt! Täten wir dabei etwas Schlechtes, so wäre das etwas anderes; aber wir vergnügen uns dabei ja nur allzeit auf die unschuldigste Weise von der Welt! Wie soll, wie kann das einem weisen Gott zuwider sein?!”

16. Der Danel aber sprach zu ihnen: “O ihr Weiber, ihr murret über die Anordnungen Gottes! Wisset ihr nicht, wie Er noch allezeit die Widerspenstigen gezüchtigt hat?! Zu kleinlich kommt euch hier die Sache vor, um die Sich hier Gott annimmt; deshalb saget ihr, Gott müsse nicht weise sein!

17. O ihr blinden Törinnen! Wer erschuf denn das kleine Mücklein, wer die Blattmilbe, wer die zahllosen Würmchen in einem Sumpfe, wer die Haare eures Hauptes? Sind das nicht lauter höchst unbedeutend scheinende Dinge?! Und dennoch gibt Sich der grosse Gott mit ihnen ab!

18. Wer ausser dem Werkmeister aber weiss es besser, was seinem Werke frommt?! Wenn uns aber hier der grosse Werkmeister Selbst die Lebensregeln gibt, sollen wir sie da nicht sogleich allerdankbarst annehmen und befolgen?!

19. Scheint euch das Übel auch klein und nichtig zu sein, weil ihr euch daran schon gewöhnt habt, soll es darum auch bei Gott also sein?

20. Oh, der Herr wird Sich ewig nie nach unserer grossen Torheit richten; wohl aber liegt es an uns, Seinen Geschöpfen, dass wir uns richten nach Seinem Willen, – denn Er allein weiss es ja nur, was uns frommt!

21. Vergiftet aber nicht ein Tropfen Giftes schon zehn Mass Wassers also, dass wir es nimmer heilsam und unschädlich geniessen mögen?! So man aber einen gesunden Wassertropfen in zehn Mass Giftes täte, wird dieser das Gift auch also entgegen unschädlich machen?

22. Also ist der Tod mächtiger denn das Leben, und wir können es gar leicht verlieren! Daher heisst es, die Regeln wohl betrachten und danach leben, wie es der Herr des Lebens will! Verstehet mich, und murret nimmer! Amen.”

Kapitel 184 – Aufklärungsfragen der Weiber an Danel. Seine erhellende Antwort über Gesellschaftsklatschbesuche und ihren verderblichen Einfluss auf Seele und Geist im Menschen.

1. Nach dieser Rede Danels traten mehrere Jünglinge und Weiber zusammen und richteten folgende Rede an den Danel, sagend nämlich:

2. “Geehrter und hochansehnlicher Gefährte unserer Männer und Väter! Wir haben deiner Rede mit der gespanntesten Aufmerksamkeit zugehört und haben so manches deiner Rede wahr und gut gefunden, manches aber wohl auch unverständlich!

3. Wir fragen dich daher, was du mit dem Tropfen Giftes in den zehn Mass Wassers und dann wieder umgekehrt mit dem Tropfen Wassers in den zehn Mass Giftes so ganz eigentlich hast sagen wollen, und was mit dem, wie wir im Namen Gottes wohl in Gesellschaften zusammenkommen dürften! Gib uns über diese zwei Hauptpunkte näheren Aufschluss, auf dass es uns darüber helle werde!”

4. Und der Danel nahm da sogleich alle seine Sinne zusammen und sprach darauf: “Also höret mich denn an; ich will mit der Gnade des Herrn, die dort aus Seinem Heiligtume mich hell anstrahlt, euch die Sache so klar vor eure Augen stellen, als wie klar da scheint die Sonne am hellsten Mittage, die jetzt freilich wohl nicht scheint, weil sie von den dichtesten Rauchmassen, welche den brennenden Bergen entqualmen, überdeckt ist!

5. Ihr seid Gefässe vom noch gesunden, lebendigen Wasser, welches da ist euer Leben aus Gott; die Gesellschaften aber sind das Gift für euren lebendigen Geist, und das aus dem Grunde, weil ihr in denselben durch allerlei dummes Geklatsch und Geplauder, durch das euch so dummsüsse Sich-ehren- Lassen – gewöhnlich auf Kosten schmählicher Erniedrigung und Ehrabschneidung anderer, meistens harmloser Menschen – und durch noch allerart dumme und eure Lachlust kitzelnde Spiele Gott stets mehr und mehr vergesset und am Ende in eurem zu oft angeregten Hochmutskitzel zu denken und förmlich einzusehen anfanget, als sei alle Welt bloss nur euretwegen da, und als hänge von eurem Geklatsche und von eurer Gunst das Heil der ganzen Welt ab!

6. Sehet, das ist wider alle Liebe des Nächsten, daher wider die göttliche Ordnung und daher ein Gift für das Leben eures Geistes, der euch als ein gesundes, lebendiges Wasser von Gott ursprünglich ist eingehaucht worden!

7. Ein Tropfen von diesem Gifte – das ist soviel wie eine noch so kleine und unschädlich scheinende Visite im Namen der Welt in euch – vergiftet leicht den ganzen gesunden Geist, auf dass er dann ohnmächtig wird, in eurer Seele dahinsinkt und eben dadurch aber eure Seele anregt, dass sie dann sehr hochmutskitzelhaft empfindlich wird und stets mehr und mehr zu suchen anfängt, wie und wo sie die rechte Anerkennung ihrer Hoheit finden möchte!

8. Und das alles tut sie darum, weil sie zufolge der Erlahmung des vergifteten Geistes keinen Leiter nach oben mehr hat und sich am Ende selbst als das herrschende Lebensprinzip ansieht, was aber im höchsten Grade gefehlt ist aus dem zwar geheimen, aber dennoch allerhöchst wichtigen Grunde, weil unsere Seelen als lebende Substanzen unserer Leiber von unten her sind, und nur allein der Geist ist von oben her, um die abgefallene Seele von ihrer alten Schlacke zu erlösen in der Zeit dieses irdischen Lebens!

9. Solches aber kann nur durch die Gnade Gottes dann geschehen, so wir nicht alles Mögliche aufbieten, um unsern Geist zu verderben, sondern unser Leben nach dem heiligen Willen dessen einrichten, der es uns als ein allerhöchstes Gut für ewig gegeben hat.

10. Ich meine nun, dass es hinreichend klar genug dargestellt ist, was da besagt ein Gifttropfen in zehn Mass gesunden Wassers!

11. Was aber da den Gegensatz betrifft, so ist er wohl zu klar, als dass man darüber viele Worte verlieren sollte! Wenn ein Mensch einmal ganz verdorben ist, wird ihn ein Wort der Wahrheit wohl bessern?!

12. So wenig man einen mächtigen Brand mit einem Tropfen Wassers zu löschen imstande sein wird, ebensowenig wird auch eine gute Ermahnung bei einem weltlich Verdorbenen auszurichten vermögen! Gehet hin zu einem Bergbrande, und löschet denselben mit einem Tropfen Wassers, wenn ihr es könnet!

13. Also habe ich jetzt in euch schon gar viele gesunde Tropfen des lebendigen Wassers fallen lassen; aber eure alte Leidenschaft lodert noch, und ich halte sie noch nicht für gelöscht, und es wird noch sicher über euch ein ganz mächtiger Wolkenbruch sich ergiessen müssen, bis ihr vollends erlöschen werdet in eurer grossen Torheit! – Ich meine, das wird doch auch klar genug geredet sein?!

14. Was aber die im Namen Gottes allein gerechten Visiten betrifft, so ist das wohl an und für sich zu klar, als dass ich mich darüber weitläufiger ausdrücken sollte!

15. Beachtet daher dies Gesagte zuvor genau in euch, und es wird sich dann schon von selbst hervortun, wie wir uns im Namen Gottes besuchen sollen! Verstehet solches wohl im Namen Dessen, durch dessen Gnade ich also zu euch habe zu reden vermocht! Amen.”

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Forbiddance of Gossip Visits

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber – The Household of God

History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham.

Volume 1, Chapter 181-184

Chapter 181 – Ohlad at the Altar of God. God’s Warning and Forbiddance of Gossip Visits and social Events for Entertainment.

The Lord says:

1. When Ohlad and the ten ministers entered the temple, he immediately dropped down on his face in front of the altar and prayed to God, that He should be gracious and merciful to the ninety-nine brothers, including the puppet king.

2. And the Lord spoke from the white cloud: “Ohlad! I have looked upon you and your brothers and I have been pleased that they converted and have turned their heart and soul to Me; but I still have something against them, and that is very important for their spirit!

3. For the world it appears fair, just and entirely innocent; but it is not so to Me!

4. What is it that I have against them? – Hear!

5. They have a passion to visit certain families they like under all sorts of friendly pretexts, which they make up themselves and also vice versa! Not even Danel, as the wisest, is excluded from this evil passion!

6. The men are joyful if they are visited by beautiful women, and are very happy if they themselves can, in return, pay a visit to such beautiful women.

7. But the women are duly panting for male visitors, and the more there are, the more funny and quite foolishly friendly they become.

8. The women may visit the men less frequently than their peers, but then the whole heaven quite often becomes fire red with anger for the most appalling and stupid gossipping that takes place!

9. The more nonsensical and worthless and stupid the chatter, the more it pleases them; and the sillier, foolish, stupid, fun-like and ridiculous such gatherings turn out, the more pleasant and cherishable they are and therefore become a preferable place to visit.

10. But especially the women – both young and old – see to it that at such gossip gatherings, which I hate from the bottom of my heart, always several young people of the male sex are present, individuals who are really skilled in courtshipping and also know how to arrange all kinds of funny games to provide a pleasant amusement for the women; and the more nonsensical, stupid, empty and meaningless these games are, the more popular they are, and especially if they are carried out by well-built, young men!

11. See, your ninety-nine brothers have such wives and such children; but the wife of Danel is the biggest lover of gossip among them! Truly, this is most disgusting to Me!

12. I would rather prefer to hold a carcass in My mouth for a thousand years than to look at such a gallant party lover for only one second from afar!

13. The reason for this lies therein, because this is one of the best ways to spoil and kill the spirit that comes from Me; for during such gatherings, the woman, as well as the man, learn in the easiest manner to forget about Me, and are throwing themselves into the poisonous snake arms of the funny and flattering world!

14. Who can think about Me in such a gossipping-, playing-, chitchatting- and laughing society, while I have to sustain his or her life at every moment?!

15. Therefore, I curse all those gatherings where people visit each other to amuse themselves – instead of wanting to discuss and teach each other about Me; irrespective if these visits are of an insignificant nature, they are nevertheless cursed by Me – particularly if children are dragged into them and where every better seed will soon be suffocated.

16. Therefore, go outside and preach My will to your ninety-nine brothers, and they should do likewise to their dull wives and children; and tell them that I will not bless anyone until he has brought his house in order!

17. If this evil is not destroyed at the roots, I will give My judgement to the world instead of My grace! Amen.”

Chapter 182 – Ohlad’s foolish Request to God. God’s important social cues: “For where two or three are gathered in My name, there I am in their midst!

1. And Ohlad spoke with the deepest humility to the Lord: “O Lord, Your most holy name be sanctified, and may Your will be done always and forever!

2. I, a poor, miserable worm before You in the dust of my utter nothingness, nevertheless dare, from the bottom of my great need to pose a question to You, and You, Father, full of the most infinite love, mercy, and patience, may you not be cross with me!”

3. And the Lord spoke from the cloud: “So stand up and speak! I will put My ear to your mouth!”

4. And Ohlad rose and said: “O Lord, tell me, according to your grace: Shall we people never visit our neighbors and never – even in a respectable manner – enjoy ourselves with our brothers and sisters?

5. See, we poor people have little entertainment on this gaunt earth! If we even have to entirely avoid our mutual social visits and meetings, then nothing is left for us than to crawl into a hole and gnaw there at our own, gloomiest boredom!

6. Therefore, I want to ask You, Lord, on behalf of all my brothers and sisters, that You may soften Your will a little regarding this! Would it not please You to give me a rule, yes even a law, according to which some gatherings might still take place?!

7. And the Lord said to Ohlad: “I knew that you still are a sick donkey; because of this you ask Me for this against my order!

8. Behold, you ox, on the earth blessed and cursed plants, shrubs, trees and fruits are growing; the blessed originate from heaven and the accursed from hell. The fruits of the latter are often more enticing than the former. Would you not like to say here as well: ‘Lord, take away their deadly poison, so that we can enjoy them just like the blessed?’

9. I’m telling you: This I will never do; for I’ve already placed thirty blessed fruits on every accursed one, and that should be enough!

10. In addition, you are free to exterminate the cursed plants and instead grow only blessed fruits. Is that not enough?

11. Thus I have also given one partner and one helper to man, and behold, the first man Adam was satisfied with that! Do you then want to be more than the first human couple on earth?!

12. Does not every father have his children, just like every mother?! And does not every homeowner have his household, his servants and maids who are also humans?! What more does he want?

13. Adam had only one wife, and later his children, and he had no servants and no maids, – and behold, he was satisfied with that! Why do you want more than what was given to Adam out of My order?!

14. O you glutton, you want more, because I’m not enough for you! I am too little for you, therefore you want the entertainment of the world! That is why you want to laugh, to clap and to play in feisty circles, because I bore you!

15. My company was enough for Adam, and Adam and his children were sufficient for Eve; because of which he lived nine hundred and thirty years satisfactorly without societal games! Why do you want more?

16. But I tell you, because I have already anointed you: If you visit each other in My name, as Adam did with his children, then every gathering will also be blessed; for where two or three are gathered in My name, there I am in their midst!

17. Wherever, however, any gatherings take place for the sake of worldly pleasure, Satan shall be present and strangle his children to his pleasing!

18. Therefore, do not ask me again – if you do not want to have asked Me for the last time, – instead, go quickly and fulfill My will! Amen.”

Chapter 183 – Ohlad reports the Will of God to Danel and the Councils. Danel’s mystification at the seeming Fussiness of God. Agreement of the Men and Reserve of the Women.

1. Upon this reply, Ohlad hit himself on the chest, bowed deeply before the altar and then went straight out to the ninety-nine waiting brothers, immediately called Danel and told him everything that he had heard from the Lord.

2. And Danel replied in return: “Verily, if you had not explained this situation with such lofty earnestness, I could hardly believe that the great, sublime and holy God would bother with such trifle matters!

3. Nevertheless, there must be something to it, for the Lord wants to withhold His mercy from us if we do not let go of this apparent vice, and wants to give us a bitter judgement instead!

4. I will make known the Lord’s will immediately! I can take care of myself and my house; there certainly will be no more gatherings and we also will make no more visits, except in the manner the Lord wants it, namely in His most holy name only!

5. But concerning the others, I can of course give no guarantees as to what they will do!”

6. And Ohlad said: “This, for the time being, does not concern you and neither me; in this regard, the Lord will be doing His part!”

7. Thereupon Danel at once went to the ninety-eight, as well as to their children and women and made the Lord’s will known to them, in precisely the same way as he had heard it from Ohlad.

8. The men soon accepted it; but the women and the more adult children began to sob and secretly even cry and revile, and they said:

9. “God could not have said that! Ohlad made this up, the ten magicians from on high and now even the famous Danel, who always knows how to turn his coat with the wind!

10. Why should we not be loved by several men in a society?

11. Why should we be there for only one man and polish and make ourselves beautiful for him alone?

12. Why should our daughters not have the opportunity to make all sorts of acquaintances with the young man’s world, so that they can choose the one which they like most?

13. And why should our sons not get to know the girls? Should they remain unmarried in the end? But where else, except in social circles, presents itself a chance for this?!

14. We only visit honest and old aristocratic houses anyway, and we are visited by them in return!

15. God cannot be wise if he demands something like that from us! If we did something bad during such visits, it would be something else; but we are only having fun doing so in the most innocent way of the world! How should, how can this be contrary to a wise God?!

16. But Danel said to them: “O you women, you grumble about the arrangements of God! Don’t you know how He has always chastised those who oppose Him?! Even though this matter appears too trifle to you, it is however important to God; because of this you say that God could not be wise!

17. O you blind fools! Who created the small gnat, the leaf mite, the countless worms in a swamp, the hair of your head? Are all these not seemingly insignificant things?! And yet, the great God takes care of them!

18. Who, except for the Master knows best what is of use to His work?! But if the great Master Himself gives us rules on how to live, should we not immediately accept them most thankfully?!

19. Even if the evil seems small and insignificant to you, because you already got accustomed to it, should it therefore be as such for God as well?

20. Oh, the Lord will never, ever align Himself with our great folly, but it is up to us, His creatures, that we follow His will, – for He alone knows what is of use to us!

21. Does not just one drop of poison already contaminate ten buckets of water, so that it cannot be enjoyed healthfully and without harm anymore?! But can one healthy drop of water purify ten buckets full of poison?

22. As such, death is more powerful than life, and we can very easily lose it! Wherefore it says to consider the rules well and live accordingly, the way the Lord of life wishes it. Understand me and do not mutter with discontent! Amen.”

Chapter 184 – Questions for Clarification from the Women to Danel. His enlightening Answer about societal Gossip Visits and their spoiling Effect on Soul and Spirit in Man

1. After this speech of Danel, several younglings and women came together and directed the following speech at Danel, saying:

2. “Honored and highly respectable colleague of our men and fathers! We have listened to your speech with rapt attention and have found some aspects of your words as true and good, but some are also incomprehensible!

3. We ask you, therefore, what is the meaning of the drop of poison in the ten buckets of water and vice versa with one drop of water in ten buckets of poison, and in what way are we allowed to gather in the name of God! Enlighten us about these two main points, so that we can understand it all!”

4. And Danel collected all his wits at once and said: “Thus listen to me; with the grace of the Lord, which radiates brightly from His sanctuary over to me, I want to make it as clear to you as the sun shines on the brightest midday, which of course does not shine now because it is covered by the densest masses of smoke, which gush forth from burning mountains!

5. You are vessels of the still healthy, living water, which is your life from God; but the gatherings are the poison for your living spirit, and the reason for this is that during those visits you forget God more and more through all sorts of silly gossipping and chinwag, through which you let yourself be sweetly and stupidly honoured, mostly at the expense of others, mostly harmless people, by shameful humiliation and defamation, and also through all manners of silly games that make you laugh; and in the end, in your often excited thrill of haughtiness, you are beginning to think that the whole world is just there for you, and as if the salvation of the whole world depends on your chitchat!

6. See, that is against all neighborly love, and therefore against the divine order, and as such a poison for the life of your spirit, which originally has been breathed into you as a healthy, living water of God!

7. One drop of this poison, which appears as such a small and harmless visit in the name of the world, easily poisons the healthy spirit, so that it becomes powerless in your soul, and thereby your soul is stimulated to become sensitive to haughtiness, and begins more and more to seek ways to find the right recognition of its sublimity!

8. And the soul does all this because, according to the paralysis of the poisoned spirit in her, it is lacking a leader to get up, and in the end sees itself as the ruling principle of life, but which is an erroneous perception of the highest degree, based on a secret, but nevertheless very important reason, namely, that our souls, as living substances of our bodies, come from underneath, and only the spirit is from above to deliver the fallen soul from its old slag, in the time of this earthly life!

9. Such can only happen through the grace of God, provided we do not do everything possible to destroy our spirit, but to arrange our lives according to the holy will of Him who has given us the spirit as an utmost present forever.

10. I think that it has been made clear enough as to what the meaning of a drop of poison in ten healthy buckets of water is!

11. But what regards the contrary, it is too clear for one to waste too many words about it! If a person becomes completely spoiled, will one word of truth better him?!

12. As little as you can extinguish a raging fire with a drop of water, nor will a good admonition bring back a worldly corrupt person! Go to a burning mountain and extinguish the fire with a drop of water, if you can do it!

13. Thus I already have sprinkled many healthy drops of living water in you; but your old passion is still blazing, I do not regard it as extinguished, and it will still take quite a mighty downpour over you for your great foolishness to be extinguished! – I mean, this should now have been made clear enough?!

14. And regarding just visits in the name of God, it is too abundantly clear for me to say much about it!

15. So take careful note in you of what I have said to you, and it will, by itself, become clear how we should visit each other in the name of God! Understand this well in the name of Him whose grace allowed me to speak to you! Amen.”