Der Herr zeigt das Wesen von Himmel & Hölle in Beispielen – The Lord depicts the Nature of Heaven & Hell in Examples

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Der Herr zeigt das Wesen von Himmel & Hölle in Beispielen

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 2, Kapitel 9
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht:

1. Sage Ich: „So habe denn wohl acht; denn es liegt Mir daran, dass du sehend nach Hause ziehest!

2. Siehe, in einem Hause wohnen zwei Menschen. Der eine ist mit allem zufrieden, was er im Schweisse seines Angesichtes unter dem Segen Gottes dem Erdboden entlockt. Zufrieden und heiter geniesst er den spärlichen Ertrag seines Fleisses, und seine grösste Freude ist es, mit den noch ärmeren Brüdern seinen mühsam erworbenen Vorrat zu teilen. So ein Hungriger zu ihm kommt, da hat er eine Freude, ihn sättigen zu können, und fragt ihn nie mit ärgerlichem Gemüte um den Grund seiner Armut und verbietet ihm nicht, dass er wiederkommen dürfe, so es ihn etwa wieder hungern sollte.

3. Er murret nicht über irdische Staatseinrichtungen und sagt, so ihm irgendeine Steuer abgenommen wird, allzeit mit Hiob: ,Herr! Du hast es mir gegeben; Dein ist alles! Was Du gabst, kannst Du allzeit wieder nehmen; Dein allzeit allein heiliger Wille geschehe!‘

4. Kurz, diesen Menschen kann nichts in seiner Heiterkeit sowohl als auch in seiner Liebe und in seinem Vertrauen zu Gott, sowie daraus in der Liebe zu seinen irdischen Brüdern, stören; Zorn, Neid, Hader, Hass und Hochmut sind für ihn fremde Begriffe.

5. Aber sein Bruder ist dafür der unzufriedenste Mensch. Er glaubt an keinen Gott und sagt: ,Gott ist ein leerer Begriff, durch den die Menschen den höchsten Grad der diesirdischen Helden bezeichnen. In der Dürftigkeit kann nur ein dümmster Mensch glücklich sein, gleichwie auch die vernunft- und verstandlosen Tiere glücklich sind, wenn sie nur das spärlich erhalten, was ihr stummer und stumpfer Naturtrieb verlangt. Ein Mensch aber, der sich mit seinem Verstande weit übers Tierische emporgehoben hat, der muss sich nicht mehr mit der gemeinen Schweinskost begnügen, muss nicht mit den eigenen, zu etwas Besserem bestimmten Händen in der Erde herumwühlen – was sich nur für Tiere und Sklaven geziemt – , sondern man muss das Schwert ergreifen, sich zum mächtigen Feldherrn emporschwingen und durch Triumphpforten in die grossen Weltstädte einziehen, die man erobert hat. Die Erde muss erbeben unter den Huftritten des Rosses, das von Gold und Edelsteinen strotzend stolz den Herrn der mächtigen Heerscharen trägt.‘

6. Mit solchen Gesinnungen verwünscht dann ein solcher Mensch sein ärmliches Sein, verflucht die Armut in seinem Herzen und sinnt auf Mittel, wie er sich grosse Schätze und Reichtümer verschafft, um mit ihrer Hilfe seine herrschsüchtigen Ideen zu realisieren.

7. Seinen zufriedenen Bruder verachtet er, und jeder noch Ärmere ist ihm ein Greuel. Von der Barmherzigkeit ist bei ihm gar keine Spur; bei ihm gilt sie als lächerliche Eigenschaft feiger Sklaven und der Gesellschaftsaffen. Dem Menschen gezieme nur Grossmut, – aber diese so selten wie möglich! Kommt ein Armer zu ihm, so fährt er ihn an mit allerlei Scheltworten und sagt: ,Weiche von mir, du faule Bestie, du gefrässiges Ungeheuer mit der zerlumpten Larve eines Menschen! Arbeite, Tier, so du einen Frass haben willst! Gehe zum ungeratenen Bruder meines Leibes, aber nimmer meines erhabenen Geistes; dieser, als selbst ein gemeines Lasttier, arbeitet für seinesgleichen und ist barmherzig wie ein Gesellschaftsaffe! Ich bin nur grossmütig – und schenke dir diesmal noch dein gemeinstes Erdwurmleben.‘

8. Siehe nun, diese beiden Brüder, Kinder eines Vaters und einer Mutter, leben in einem Hause beisammen. Der erste ist ein Engel, der zweite nahe ein vollendeter Teufel. Dem ersten ist die ärmliche Hütte ein Himmel, dem zweiten dieselbe Hütte ohne irgendeine Veränderung eine allerbarste Hölle voll der bittersten Qual. Siehst du nun, wie Himmel und Hölle auf einem Flecke beisammen sein können?!

9. Freilich wirst du dir denken: ,Nun, was ist es denn? Man lasse den Herrschsüchtigen einen Thron erreichen, und er wird ganz tauglich sein, Völker zu schützen und zu schlagen die Feinde!‘ O ja, das könnte wohl möglich sein! Aber wo liegt der Massstab, der ihm vorschriebe, wieweit er seine herrschsüchtigen Pläne verfolgen solle? Was wird er mit den Menschen machen, die sich nicht in aller Tiefe werden beugen wollen vor ihm? – Siehe, die wird er martern lassen auf die möglichst qualvollste Weise, und es wird ihm an einem Menschenleben ebensowenig gelegen sein wie an einem zertretenen Grashalm! – Was ist aber dann ein solcher Mensch? – Siehe, das ist ein Satan!

10. Es müssen wohl Herrscher und auch Feldherren sein; aber verstehe, diese müssen von Gott dazu erwählt und berufen sein und für die Folge Abstämmlinge von altgesalbten Königen sein. Diese sind dann berufen; aber wehe jedem andern, der seine arme Hütte verlässt und hineilet, sich durch allerlei Mittel den Herrscherstab zu erringen! Wahrlich, es wäre für ihn besser, nie geboren worden zu sein!

11. Ich will dir aber noch ein Bild vom Himmelreiche Gottes geben: Es gleichet völlig einem guten Erdreich, auf dem ebensogut die edelsten Trauben fest neben den Dorngesträuchen und Disteln wachsen und reif werden, – und doch haben sie ein und dasselbe gute Erdreich! Der Unterschied liegt nur in der Verwendung desselben: die Rebe verkehrt es in Gutes, der Dornstrauch und die Distelstaude aber in Arges, Nutzloses und für keinen Menschen Geniessbares.

12. Also fliesset auch der Himmel ein in den Teufel wie in die Engel Gottes; aber jeder von den beiden verwendet ihn anders! –

13. Also ist der Himmel auch noch gleich einem Fruchtbaume, der ein gutes, süsses Obst trägt. Als aber unter seine reichgesegneten Äste Leute kommen, die solche Frucht geniessen wollen, da sind etliche nüchtern; diese geniessen mit Dank nur soviel, als es ihr Bedürfnis verlangt. Andere aber, da ihnen die Frucht wohlschmeckt, wollen nichts am Baume zurücklassen, sondern verzehren es aus Neid, dass nicht die Genügsamen noch einmal etwas fänden, und essen so lange, bis der letzte Apfel verzehrt ist. Diese aber werden darauf krank und müssen sterben, während sich die Genügsamen vom mässigen Genusse der Früchte des Baumes sehr wohl und gestärkt fühlen! Und doch haben beide Parteien vom selben Baume gegessen!

14. Also ist der Himmel auch gleich einem guten Weine, der den Mässigen stärkt, den Unmässigen aber zugrunde richtet und tötet; und so wird ein und derselbe Wein für den einen ein Himmel und für den andern die barste Hölle, – und doch wird er von einem und demselben Schlauche genommen! –

15. Sage Mir, Freund, ob du nun verstehest, was da ist der Himmel und was die Hölle!“

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The Lord depicts the Nature of Heaven & Hell in Examples

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 2, Chapter 9
Revealed by the Lord thru the Inner Word to Jakob Lorber

The Lord says:

1. Say I: ‘So pay attention, because it matters to Me that you go home seeing!

2. Behold, two people are living in a house. One is satisfied with everything that he, with the sweat of his brow, draws from the soil with God‘s blessing. Happy and serene, he enjoys the meagre yield of his hard work, and it is his greatest joy to share his laboriously gained supplies with his even poorer brothers. When a hungry one comes to him, feeding the visitor gives him great joy. He never asks him about the cause of his poverty with a vexed heart, and does not forbid him to return, should he be hungry again.

3. He does not grumble at the order of earthly governments, and when he has to pay taxes, he always says what Job said: ‘Lord, You gave it to me, it is all Yours! What You have given, You can take away again at any time. Your sole, holy will be done.’

4. In short, nothing can disturb this man in his serenity, as well as in his love and trust in God, and hence, in his love for his earthly brothers. Anger, envy, strife, hatred and pride are alien notions to him.

5. His brother, however, is the most discontented person. He does not believe in a God and says: ‘God is an empty concept, by which people denote the top grade of earthly heroes. Only a, incredibly stupid person can be happy in poverty, just like the animals that have no reason or intelligence are happy as long as they are barely provided for with what their dumb and dull instinct demands. A human, however, who, with his intellect, has raised himself high above the animal, can no longer be satisfied with the low fare of pigs, he must not burrow in the earth with his own hands, which are destined for something better – this befits only animals and slaves – but one must reach for the sword, strive to become a mighty general and, through triumphal arches, enter the great cities of the world that one has conquered. The ground must tremble under the hoofs of the stallion, which, decorated with gold and gemstones, proudly carries the mighy general of the troops.

6. A man with such a disposition then deplores his scanty existence, in his heart he curses poverty and thinks of ways and means by which to acquire great treasures and riches, in order to realise his tyrannical ideas with their help.

7. He has only contempt for his contented brother and loathes every man that is poorer than him. He shows not a single trace of mercy, which he regards as a ridiculous attribute of cowardly slaves and apes of society. Only generosity befits man – but that as rarely as possible. When a poor one comes to him, he hurls abuse at him and utters: ‘Leave me be, you lazy beast, you ravenous monster with the ragged larva of a man! Work, you animal, if you want something to eat! Go to that miserable brother of my body, but never of my sublime spirit. He, being a common beast of burden himself, works for the likes of him and is as merciful as an ape of society. I am simply generous, and as such I shall spare you and your miserable life this time.’

8. Behold, these two brothers, children of one father and one mother, live together in one house. The first is an angel, the second is an almost complete devil. To the first, the scantiest of huts is heaven, to the second, the very same hut is utter hell, full of bitter torment. Do you now see how heaven and hell can reside beside one another in one spot?

9. But of course you will be thinking, ‘So what? Let the domineering one ascend to the throne, and he shall be quite capable of protecting the people and vanquishing his enemies!’ O yes, this could be the case indeed! But where is the yardstick that shall prescribe to him the extent to which he can go along with his dictatorial plans? What will he do with the people that won’t bow down to him? Behold, these he will have tortured in the most excruciating manner, and a human life will be to no more him than a trodden blade of grass! But what is such a person? Behold, that is a Satan!

10. Indeed, there have to be rulers as well as generals, but understand this – they must be chosen for this calling by God, on top of being descendants of long-anointed kings. These are then called; but woe to the one who would leave his modest hut, hurrying to wrest the ruling sceptre for himself by all means necessary! Verily, for him it would be better to have never been born!

11. I shall give you another illustration of God‘s Kingdom of Heaven: It is exactly like good soil, in which the most noble grapes grow and ripen next to briers and thistles, and yet they both grow in one and the same good soil. The difference lies solely in the application. The grapevine converts it to something good, the briers and thistles however to something bad, useless and not enjoyable for any human.

12. In the same manner, heaven flows into the devil as it does into God‘s angels; but each of them makes different use of it.

13. As such, heaven is like a fruit tree, which bears good and sweet fruit. Various people tread below its richly blessed branches, and they want to enjoy such fruit. Some of them are rather sober and gratefully enjoy only as much as is good for them. Others, however, who like the taste of the fruit, won’t leave anything upon the tree, they eat it all out of envy until the last apple has been consumed, so that nothing will be left for the frugal later on. But they fall ill and must die, while the frugal ones feel strengthened through the moderate consumption of the fruit. And yet both parties had eaten from the same tree.

14. Thus, heaven is like a good wine; it invigorates the moderate, but devastates and kills the immoderate, and so, one and the same wine becomes heaven for one person, and utter hell for the other, and yet it is drawn from one and the same hose.

15. Tell Me, friend, if you now comprehend what heaven and hell truly are?’