Die Folgen einer falschen Vorstellung vom Jenseits – The Consequences of a wrong Conception of the Beyond

<= Zurück zur Übersicht – Back to Overview

Das Grosse Johannes Evangelium Jakob Lorber-Folgen falsche Vorstellung vom Jenseits-Richten-Strafen Great Gospel of John Jakob Lorber english-consequences of a wrong conception of the beyond-Judgment
=> VIDEO => PDF => AUDIO… => VIDEO => PDF => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Ein Ehepaar im Jenseits
=> Jesus erläutert das Jenseits
=> Hölle… Urteil & Barmherzigkeit
=> Das Verhalten wahrer Jünger
=> Todesstrafe & Das Urteil Gottes
=> Himmel & Hölle in einer Familie
=> Äussere Finsternis & Heulen u. Z…
=> Ewig in der Hölle schmoren?
=> Jüngster Tag, Ewigkeit & Gericht
Related Messages…
=> A Couple in the Beyond
=> Jesus explains the Beyond
=> Hell… Judgment & Mercy
=> The Behavior of true Disciples
=> Capital Punishment & God’s Judgm.
=> Heaven & Hell in a Family
=> Outer Darkness & Wailing and Gna…
=> Burning in Hell forever?
=> Youngest Day, Eternity & Judgment

flagge de  Die Folgen der falschen Vorstellung vom Jenseits

Die Folgen der falschen Vorstellung vom Jenseits & Vom Richten und Strafen

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 6, Kapitel 243 & 244
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht:

Kapitel 243 – Die Folgen der falschen Vorstellung vom Jenseits

1. Nur die Pharisäer waren noch nicht einig, und der Schriftgelehrte sagte: „Diese Sache klingt freilich ganz hoffnungsvoll; aber sie stimmt mit dem Begriff einer gegenüberstehenden ewigen Belohnung nicht zusammen. Denn so der gute Mensch für seine guten Handlungen, für seine Geduld in Schmerzen und Leiden aller Art und Gattung mit einer jenseitigen, ewigen Belohnung entschädigt wird, so sollte auch der im steten Wohlleben auf dieser Welt stehende Übeltäter ewig bestraft werden.

2. Und würde man den Menschen verkünden, dass am Ende auch noch aus der Hölle eine Erlösung möglich ist, dann wird es noch mehr Übeltäter auf der Erde geben! Jetzt hält doch noch die Furcht vor den ewigen Strafen in der Hölle gar viele Menschen von bösen Handlungen ab, und die Hoffnung zur Erreichung der ewigen Glückseligkeit treibt die Menschen zum Guten an! Nehmen wir aber das an, dass auch die Verdammten noch eine etwaige Aussicht haben, einmal selig zu werden, dann werden sich auch die Guten mehr und mehr zu ihnen kehren, und das reine Gute wird auf der Erde bald so selten werden wie die Diamanten. Es ist das für ein weiches Herz wohl sehr trostreich, – aber das Gefühl der Gerechtigkeit geht dabei unter! Das ist so meine ganz gerade Meinung.“

3. Sagte Ich (Der Herr): „Für dich mag sie ja sehr gerade sein, für Mich aber ist sie sehr krumm! Wenn du glaubst, dass entweder die Hölle oder der Himmel als Beweggründe dienen sollen, durch die die Menschen vom Bösen abgehalten und zum Guten hingeleitet werden sollen, so bist du noch von einem ganz grundfalschen Glauben erfüllt; denn der ganz schlechte Mensch lacht über deine Hölle und über deinen Himmel, und der ganz Gute ist gut auch ohne deine Hölle und ohne deinen Himmel. Denn die Hölle und der Himmel, also gestellt, wie du dir die Sache vorstellst, sind erst recht geeignet, jeden Menschen so schlecht wie nur immer möglich zu machen.

4. Denn wer das Gute nur des Lohnes wegen tut, der leiht sein Geld auf hohe Zinsen aus, und wer das tut, der hat keine Nächstenliebe, und noch weniger eine Liebe zu Gott. Denn wer seinen Nächsten nicht liebt, den er sieht, wie kann der wohl Gott lieben, den er nicht sieht?

5. Nehmen wir aber den Himmel und die Hölle weg und sehen uns nachher deine frommen Menschen an! Die werden noch ärger zu wüten und zu toben anfangen als ein grossgewinnsüchtiger Makler, dem sein Schuldner mit dem dargeliehenen Gelde durchgegangen ist; und weil sie keine Höllenstrafen mehr zu befürchten haben, so werden solche Menschen dann nur durch die sanktionierten Weltgesetze zu bändigen sein.

6. Es ist also schon im Anfange von den Menschen dahin schlecht gehandelt gewesen, dass die Alten ihren Kindern die Hölle so heiss als möglich machten und den Himmel mit allen Farben des Lichtes und mit allen den Menschensinnen frönenden Annehmlichkeiten ausmalten. Dadurch bewirkten sie wohl eine Art Gottesfurcht, die aber wegen der gar zu leicht erreichbaren Hölle und wegen des zu schwer zu gewinnenden Himmels nie in eine wahre Liebe zu Gott und dem Nächsten überging, sondern bei den schwächeren Gemütern in eine stets grössere Furcht ausartete und bei den stärkeren Gemütern von mehr inneren Lichtes in eine volle Gleichgültigkeit gegen Gott und gegen die Nebenmenschen überging. Denn diese stärkeren Menschen glaubten für sich gar nichts, doch machten sie die Sache pro forma mit, um das gemeine Volk bei dem Glauben zu erhalten, auf dass es sich nicht wider die empöre, für die es arbeiten musste, damit sich diese für den verlorenen Glauben an Gott, Himmel und Hölle auf der Welt einen Himmel non plus ultra bereiten konnten.

7. Die weitere Folge davon aber ist die nunmalige beinahe gänzliche Gottlosigkeit unter den Menschen, die schon lange in der grössten Wut gegen die Herrenmenschen aufgestanden wären und sie sehr tatsächlich gefragt hätten, aus welchem Grunde sie ihnen dienen und untertänig sein müssen, wenn nicht die weltlichen Gesetze Roms sie mit dem Schwerte davon abgehalten hätten.

8. Siehe, das alles ist eine Folge von solchem Gerechtigkeitsgefühl in der Menschen Seelen, die allzeit gleich dir mit den schärfsten Worten den Menschen predigten, dass Gott zwar die Guten im Himmel ewig belohne, aber infolge Seiner unerbittlichen Gerechtigkeit die Bösen auch ewig in der allerschrecklichsten Hölle mit den unerhörtesten Martern ewig ohne alle Linderung strafe!

9. O ihr Narren! Gibt es wohl einen Vater von nur einiger Liebe zu seinen Kindern, der ein Kind, das gegen sein Gebot einen Fehler beging, auf lebenslänglich in einen Kerker werfen liesse und es dazu noch züchtigen lassen möchte alle Tage, solange es lebte?! Wenn aber das ein menschlicher Vater nicht tun wird, der im Grunde als Mensch doch schlecht ist, um wieviel weniger wird das der Vater im Himmel tun, der die ewige und purste Liebe und Güte Selbst ist!

10. Oder denke dir nur auf der Erde einen wahrhaft weisen und sehr verstandesvollen Menschen! Wird der je eine ewig währende Bestrafung an einem Sünder billigen können, oder wird er jemandem eine solche Strafe zuerkennen? Sicher nicht, – und der höchstweise Gott um so weniger!

11. Ich sage euch aber, dass in der Folge unter Meinen wahren Nachfolgern gar keine auch nur zeitlichen Strafen bestehen sollen, obschon es bisher hiess: Leben um Leben, Auge um Auge und Zahn um Zahn, – sondern so dir jemand einen Backenstreich versetzt, so gib ihm nicht wieder einen zurück, sondern halte ihm noch die andere Wange hin, dass er dir noch einen Streich geben möge, so er sonst mit dir nicht im Frieden sein kann, auf dass dann Friede und Einigkeit zwischen euch sei! So dir jemand ein Auge ausgeschlagen hätte, so tue ihm nicht auch dasselbe, sondern vergib ihm, und du wirst als ein Leidender bessern sein Herz. Vergeltet nimmerdar Böses mit Bösem, so werdet ihr als Meine wahrhaften Jünger Ruhe haben in der Welt und auch eben dadurch zeigen, dass ihr wahrhaft Meine Jünger seid!“

Kapitel 244 – Vom Richten und Strafen

1. Sagte nun der Schriftgelehrte: „Herr und Meister, ich sehe nun schon, dass Du allein höchst gut und wahrhaftig bist, und es ist schon am besten, sich also zu verhalten und also zu glauben und zu reden, wie Du nun alles das von unten bis oben gezeigt hast! Nur mit der Aufhebung der Todesstrafe kann ich mich noch nicht ganz zurechtfinden; denn wenn auf das Leben eines Menschen nicht wieder das Leben eines Mörders gesetzt wäre, so wäre ja gar bald kein Mensch mehr seines Lebens sicher. Nur die sichere Todesstrafe hält viele von den allergrössten Greueltaten ab!“

2. Sagte Ich: „Ja, das ist wieder so deine Meinung, doch Meine Meinung ist da eine ganz andere! Ein Tiger gebiert den andern, ebenso ein Löwe, ein Panther und eine Hyäne ihresgleichen.

3. So irgendein roher, ganz tierisch verwahrloster Mensch, von seinen bestialischen Leidenschaften getrieben, einen Menschen erschlägt, so hätte der Erschlagene das eigentliche Recht, seinen Totschläger wieder zu erschlagen; ein Dritter aber, dem der Totschläger nie etwas zuleide getan hat, hat eigentlich gar kein Recht, sich an Stelle des Erschlagenen an dessen Mörder zu rächen. Doch da ein solcher Tiermensch auch für andere Menschen gefährlich werden kann, so kann auf ihn Jagd gemacht werden. Ist man seiner habhaft geworden, dann bringe man ihn entweder in ein gutes Gewahrsam, gebe ihm einen Unterricht und versuche, aus ihm einen Menschen zu machen! Ist das gelungen, so habt ihr aus einem Teufel einen Menschen gemacht, wofür ihr mehr des wahren Lebenslohnes in euch zu erwarten haben werdet, als so ihr den Mörder getötet hättet. Das wäre sonach eines, das allerbestens mit einem Mörder zu tun wäre.

4. Oder in einem andern Falle, wenn der Mörder ein zu berüchtigter und ganz eingefleischter Teufel wäre, so machet auch Jagd auf ihn; und habt ihr ihn gefangen, so fraget ihn um den Grund, warum er solche Greueltaten verübt habe, und ob er solche nicht bereue! Redet er die Wahrheit, so tut, wie Ich ehedem gesagt habe; leugnet er aber die Tat und gibt euch auf eure Reden kein gehöriges Wort, obwohl ihr überzeugt seid, dass er der Bösewicht ist, dann sorget dafür, dass er fürderhin für die menschliche Gesellschaft unschädlich werde, doch nicht durch seinen Tod, sondern entweder durch ein stärkstes Gefängnis, durch die Blendung seiner Augen oder durch eine Verbannung in eine derartige ferne Gegend irgend am Meere, von wo für ihn keine Rückkunft mehr denkbar möglich ist.

5. Das ist so Mein Rat, wie ihr euch auch in solch einem Falle als Meine wahren Jünger zu benehmen haben sollet. Ihr könnet bessern und reinigen eure Gemeinde von Übeltätern; aber kein Gericht sollet ihr halten! Denn wer da richtet, der wird dereinst auch von Mir gerichtet werden. Wer aber nicht richtet, der wird auch von Mir nicht gerichtet werden. So ihr die Sünder an euch verflucht und verdammt, so werdet ihr dereinst von Mir dasselbe zu erwarten haben; so ihr aber wandelt nach Meiner Lehre, so werdet ihr auch nicht verdammt und verflucht werden.

6. Ihr sollet zu euren Brüdern nicht einmal ,Raka‘ (hinterhältige, tückische Person) sagen; denn dadurch machet ihr euch schon eines Gerichtes schuldig, weil ihr, so ihr das ernst meintet, über einen Bruder ein Urteil gefällt habt. Noch weniger sollet ihr zu einem wenn auch noch so blöden Bruder im Ernste sagen, dass er ein Narr sei; denn seid ihr weiser als er, so seid ihr das aus Gottes Gnade. Seid ihr aber darob stolz geworden, und geschieht es, dass ihr euch des Blöden schämet, nicht mit ihm reden wollet und saget: ,Wer kann mit einem Narren reden?‘, so rührt ein solches Urteil schon aus dem Keime der Hölle in euch her, und ihr machet euch des höllischen Feuers (Eifers) schuldig. Es ist aber nicht fein, wenn in Meinen wahren Jüngern auch nur Fünklein der Hölle durch solchen falschen Eifer angefacht werden; denn auch aus dem kleinsten Funken kann ein grosser Brand entstehen.

7. In der Hölle ist der Hochmutsbrand am höchsten, und im Himmel leuchtet nur das Licht der höchsten Demut und Bescheidenheit, und das sanfte Feuer der Liebe erwärmt und belebt alles. – Verstehest du solches?“

flagge en  The Consequences of the wrong Conception of the Beyond

The Consequences of the wrong Conception of the Beyond &
On judging and punishments

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 6, Chapter 243 & 244
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Chapter 243 – The Consequences of the wrong Conception of the Beyond

1. Only the Pharisees were not in agreement and the scribe said: “This matter sounds of course quite hopeful; but it does not agree with the concept of an opposite everlasting reward. Since if the good person is compensated for his good actions, for his patience of pain and suffering of all kind, with an everlasting reward, also the malefactor, living in continuous luxury on this earth, should receive everlasting punishment.

2. And if one would preach to the people that finally also from hell a redemption is possible, then there will be even more malefactors on earth! Now, the fear for an everlasting punishment in hell, prevents many people from committing evil actions, and the hope for reaching everlasting bliss, encourages people to do good! But if we accept that also the damned have a possible chance to become blissful, then also the good will turn more and more to them, and the pure good will become so scarce on earth like diamonds. This is quite a consolation for a weak heart, – but the feeling for justice is thereby diminished. This is my very straight opinion.”

3. Said I (The Lord): “For you it might be straight, but for Me it is very crooked! If you believe that either hell or heaven are serving as a motivation to prevent people from doing evil and guide people to do good, you are still filled with an utterly wrong belief; for the very evil person laughs about your hell and your heaven, and the very good person is good without your hell and your heaven. Since heaven and hell, as put by yourself, are really suited to make every person as evil as possible.

4. For, whoever does good for only the reward, lends his money for high interest, and whoever does this, has no neighbourly love, and even less so any love for God. For whoever does not love his neighbour, whom he can see, how can he love God, whom he cannot see?

5. But lets take away heaven and hell and, afterwards, take a look at your devout people! They will begin to rage and rave even worse than an extremely profit greedy broker, whose debtor has run away with his loan money; and because they do not have to fear the punishment of hell anymore, such people can only be restrained by sanctioned world laws.

6. Already in the beginning the people behaved badly, when the elders described hell to their children as hot as possible and painted heaven with all the colours of light and an all indulging comfort for human senses. Thereby they effectuated a kind of fear of God, which, however, never turned into any true love for God and the neighbour, because hell was much easier to attain, instead, it degenerated into an even bigger fear in weaker souls, and with the stronger souls that possessed greater light within, it effectuated a complete indifference towards God and their fellow-men. For, these stronger persons believed in nothing for themselves, but in a token gesture, they played along, to keep the common people in their belief, in hopes that they would not rise up against those for whom they had to work, so that they could prepare the ultimate heaven on earth for themselves, for the lost belief in a God, heaven and hell.

7. Another consequence of it is the almost utter godlessness among the people currently, who would have long since risen up against their masters with the greatest rage, and would have asked them for the reason why they have to serve and submit to them, if it wasn’t for the worldly laws of Rome sanctioned by the sword preventing them from doing so.

8. See, all this is a result of such a feeling of justice in the human soul, which always, just like you, preaches to the people with the sharpest of words, that God always rewards the good in heaven, but as a consequence of His relentless justice, He also punishes the evil forever in the most terrifying hell, with unheard of tortures, and without any relief!

9. O you fools! Does there exist a father with only a little love for his children, who would throw one of his children into the dungeon for the rest of its life, if it committed a mistake against his order, and would, on top of it, chastise it daily for as long it lives?! If no human father could even do this, being basically bad, since he is a human, how much less will the Father in heaven do so, who is the everlasting and purest love and goodness itself!

10. Or just imagine for yourself a truly wise and quite reasonable person on earth! Will he ever approve of an everlasting punishment for a sinner, or will he award anybody with such punishment? Surely not, – and even less so the most wise God!

11. But I tell you, that in the future, among My true followers, no punishment and not even temporary penalties should exist, even though until now it said: ‘Life for a life, eye for an eye and tooth for tooth.’ If someone slaps you in the face, do not hit him back, but present your other cheek as well, so that he can give you another slap, otherwise he cannot have peace with you, so that, in the end, there will be peace and unity between you! If someone has struck you and you have lost an eye, do not do the same to him, but forgive him, and as someone suffering, you will better his heart. Never repay evil with evil, and as My true disciples you will have peace in the world, and thereby you will show, that you are truly My disciples!”

Chapter 244 – On judging and punishments

1. Said the scribe now: “Lord and Master, I can see now, that only You are extremely good and true, and it is best to behave and to believe and to speak, as You have explained everything from bottom to the top! Only with the abolishment of capital punishment I cannot completely agree; if the life of a murderer is not taken in response to the loss of the life of his victim, then nobody would ever feel safety for their lives again. Only the certainty of capital punishment prevents many from committing the greatest atrocities!”

2. Said I: “Yes, this is again your opinion, however, I have a completely different opinion in this regard! A tiger bears his own, and so does a lion, a panther and a hyena.

3. If a rough and neglected person, driven by his beastly passions, kills a person, the killed would have the right to kill his killer in response; however, a third, to whom the killer has never done any harm, has no right at all to take revenge on the killer, on behalf of the victim. However, since such an animalistic person can become dangerous for other people as well, he may be hunted down. If he is caught, he should be held in a good prison, be given education, and it should be attempted to make a good person out of him! If this is achieved, you have turned a devil into a person, for which you can expect more of the reward of the true life in you than you could for having the murderer killed. This would be one of the best ways to handle a murderer.

4. Or, in another case, where the murderer is a too deeply rooted devil, hunt him down; and if you have caught him, ask him for the reason why he has committed such atrocities, and if he even feels remorseful! If he speaks the truth, then do as I have explained previously; however, if he lies about the deed and does not answer you properly, despite you being convinced that he is the culprit, make sure that he, in future, is not a danger to society anymore. Not by killing him, but by means of a strong prison, by blinding his eyes or by banning him to a far off area somewhere along the coast, from where no return will be possible for him.

5. This is My advice on how you should behave in such a situation, as My true disciples. You can better your society and cleanse it from perpetrators; but you should not set up a court! Since whoever judges, will one day be judged by Me as well. In turn, whoever does not judge, will also not be judged by Me. If you curse and damn the ones that sinned against you, you can one day expect the same from Me; but if you walk in My teaching, you will not be damned and cursed.

6. You shall not even call your brothers ‘Raka’ (a backstabbing, treacherous person); since, thereby, you already made yourself guilty and have warranted judgment over yourself, because, if you mean it seriously, you have cast judgment over a brother. Even less should you say to a brother, no matter how stupid he may be, that he is a fool; for if you are wiser than he is, you are as such only out of the mercy of God. If you have become proud because of it, and it occurs that you are ashamed for the stupid ones, and that you do not want to speak to them, and you say: ‘Who can speak with a fool?’, unfortunately, such a judgment originates from a germ of hell within you, and thereby you make yourself guilty of the infernal fire (zeal). It is not good when even one little spark of hell is ignited in My disciples, through such false zeal; for even the smallest of sparks can create a large fire. {Mt.05,23; 1 Jn.03,15; jl.ev03.059,04; Ex.18,21}

7. In hell, the fire of haughtiness is greater than all else, and in heaven, only the light of the highest humility and modesty shines, and the gentle fire of love warms and enlivens everything. – Do you understand this?”