Adams Ehrgeiz, Eigenliebe & Selbstmitleid… Selbsterkenntnis & Reue – Adam’s Ambition, Self-love & Self-pity… Self-Knowledge & Repentance

<= Zurück zur Übersicht                                               Back to Overview =>

Die Haushaltung Gottes durch Jakob Lorber-Adam Ehrgeiz Eigenliebe Selbstmitleid-Selbsterkenntnis-Reue-Jesus Christus The Household of God thru Jakob Lorber-Adam Ambition Self-love Self-Pity-Self-Knowledge-Repentance-Jesus Christ
=> VIDEO => PDF => AUDIO… => VIDEO => PDF => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Komm! Iss und trink…
=> Ich serviere den guten Wein zuletzt
=> Wehe den Führern, die in M. Nam…
=> Wer irgendetwas mehr liebt als Mich
=> Bereut & Kehrt zu Mir zurück
=> Adams Rede über den Sündenfall
=> Ein verlorener Sohn oder ein Rebell?
=> Ich bin das Haupt… Diener & Erben
=> Abgrund der Mutmassungen
Related Messages…
=> Come! Eat and drink…
=> I serve the fine Wine last
=> Woe to the Leaders who speak…
=> Whoever loves anything more than Me
=> Repent & Return to Me
=> Adam’s Speech about the Fall
=> A prodigal Son or a Rebel?
=> I am the Head… Servants & Heirs
=> Precipice of Presumptions

flagge de  Adams Ehrgeiz, Eigenliebe und Selbstmitleid…

Adams Ehrgeiz, Eigenliebe und Selbstmitleid… Selbsterkenntnis und Reue

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung Gottes
Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham

aus Band 2, Kapitel 41-43

Kapitel 41

1. Und alle, die sich am Korbe Abedams (Gottes, Jehovas) niedergelassen haben, dankten noch einmal dem Herrn, dass Er sie erwählt hatte für Seinen Korb und ihnen dadurch die unschätzbare Gnade zukommen liess, mit Ihm aus einem Korbe zu essen solche Früchte der Herrlichkeit der Liebe des Vaters, und aus einem und demselben Gefässe zu trinken des ewigen Lebens süssesten Saft.

2. Also lobten sie alle eine gute Zeitlang den Abedam für die hohe Gnade; und während die nachbarlichen Körbe schon beinahe über den dritten Teil geleert waren, hatte am Korbe Abedams noch niemand eine Frucht angerührt.

3. Da aber das Loben und Preisen gar kein Ende nehmen wollte, so sah Seine Gäste der Abedam an und bedeutete ihnen, dass sie ässen die Früchte, gleichwie der anderen Körbe Gäste es tun; sie aber baten Ihn darauf, dass Er zuerst in den Korb greifen möchte, – was da auch alsbald geschah, worauf dann auch bald alles die Hände in den Korb steckte und mit grosser, freudiger Ehrerbietung die Früchte verzehrte und die mit dem Safte gefüllten Gefässe leerte.

4. Und also dauerte die Mahlzeit bei einer guten Stunde lang; aber dessenungeachtet wollten die Körbe samt den Gefässen dennoch sich nicht erschöpfen lassen, und die letzteren Früchte waren auch stets wohlschmeckender und wohlschmeckender, so wie auch der Saft in den Gefässen stets feiner und süsser, darum das Ende der Mahlzeit völlig glich dem Anfange, allwo niemand der erste sein wollte, um seine Hand in den Korb zu tragen, – also auch da keiner der erste, der da zuletzt seine Hand trüge in den Korb. Und da sie den Abedam Selbst noch öfter sahen in den Korb greifen, so dachte da schon gar niemand an ein Aufhören; nur der Adam bemerkte, dass sich die Sonne ihrem Untergange nahe, und fragte den hohen Abedam, was nun zu tun sein solle und was geschehen, da die Zeit der gewöhnlichen Vorfeuerung herangekommen sei.

5. Der hohe Abedam aber fragte dagegen den Adam, sagend nämlich: „Adam, sage Mir doch einmal wohlverständlich, wem denn so ganz eigentlich diese Feuerung gelten soll, ob Mir, oder ob dem blauen Himmel und seinen später sichtbar werdenden Gestirnen und der noch sichtbaren Sonne und dem Monde, oder ob vielleicht gar dem Volke, oder allein dir?

6. Siehe, Ich weiss es kaum, was du damit je verbunden hast, noch was du jetzt verbinden möchtest oder auch schon wirklich verbindest; daher möchte Ich von dir darüber etwas Näheres vernehmen.

7. Für Mich wird oder kann diese törichte Sorge kaum gerichtet sein; denn möchte Ich so etwas wollen, da hätte Ich es auch schon lange von euch verlangt. Da aber Ich demnach so etwas ganz und gar nicht mag und will und es daher auch Mich durchaus nicht angehen kann, so sage Mir aus dem Grunde, wem da diese Beehrung mit der sogenannten Vorfeuerung gelten soll!“

8. Hier verstummte die Zunge des Adam, also zwar, dass er darob kein Wort über seine Lippen zu bringen vermochte.

9. Der Abedam aber bemerkte dem Adam darum und sagte: „Adam, ist es nicht also, dass du an dieser Vorfeuerung die meiste Freude fandest, darum du sie eigentlich ganz heimlicherweise auf dich selbst bezogst und wolltest dadurch anzeigen, dass nur durch dich der Weg zur Pforte des Lebens führt, – darum dir dann auch vor Mir gefeuert werden musste und du mehr hieltest auf die Pünktlichkeit der Vorfeuerung denn auf die Nachfeuerung, die da zu Meiner Beehrung bestimmt war?!

10. Siehe, aus diesem ganz heimlichen Grunde liess Ich auch das Mir bestimmte Opferfeuer noch am Vormittage abbrennen, damit es flott würde von deiner grossen Torheit; aber dessen ungeachtet scheinst du eben nicht die meiste Lust zu haben, deine alte Dummheit fahren zu lassen!

11. Ist denn das Mahl bei Mir nicht mehr wert denn das auf dich bezogene Vorfeuer?! Darum bleibet an den Körben und geniesset, solange ihr möget, und solange es euch schmeckt! Solches kannst auch du, Adam, tun! Sollte dir aber die Feuerung noch lieber sein denn diese lebendige Mahlzeit, so kannst du dir ja auch sogar diese Freude machen; aber nur müsstest du dabei dich sehr in acht nehmen, dass das Feuer nicht allzu stark werden möchte, dich dann leicht ergriffe und verzehrte! – Verstehst du diese Worte?

12. Ich aber sage dir: Verstehe sie wohl und bedenke, dass die Erde inwendig hohl ist und voll des allerbittersten Feuers, – und tue dann, wie es dich gelüstet, entweder zum Tode – oder zum Leben! Amen.“

13. Da aber der Adam solche Worte vernommen hatte vom Abedam, da entsetzte er sich ganz gewaltigst und richtete folgende Worte voll Furcht und Zittern an ihn:

14. „O Abedam, Du bist heilig, gut und voll Liebe, Gnade und Erbarmung; aber wehe dem, der nur um ein Haarbreit über die Schranken Deines Willens seinen Fuss setzen möchte, – denn dann ist er auch schon zeitig für den Tod, da es bei Dir keinen Mittelweg gibt, sondern nur zwei äusserste Pole, nämlich den Pol des Lebens und den des Todes.

15. Und also ist auch Dein lebendiges Wort beschaffen, das da keine sanfte Rüge kennt, sondern entweder durch die alles übertreffende Sanftmut Welten erbaut oder aber auch im Gegenteile dieselben ebensobald wieder zerstört.

16. Darum bitte ich Dich; sei mir Schwachem gnädig und barmherzig; denn was da einmal geschehen ist, kann so leicht nicht wieder als ungeschehen angesehen werden. Daher sei nur ruhig mit mir, und treibe mich nicht noch tiefer, als ich es ohnehin schon bin! Dein heiliger Wille! Amen.“

17. Und der Abedam entgegnete ganz kurz dem Adam: „Adam, Adam, du sprichst viel für dich; aber auf Mich hast du völlig vergessen!

18. Fassest du, was das heisst, dass Ich hier bin, auf dem schlechtesten Platze Meiner unendlichen Schöpfung?!

19. Was weisst du denn von der ewig unendlichen Heiligkeit Gottes?!

20. Daher kehre behende zurück, und vertiefe dich nicht noch mehr in das Reich des Todes, sondern lieber dafür in Meine Liebe und nun gar grosse Gnade und Erbarmung!

21. Wenn du aber bis jetzt nur zwei Pole an Mir entdeckt hast, so ist das nur deine Schuld; frage aber diese neu Angekommenen, – sie werden dir vom dritten Mittelpole grosse Wunder erzählen! Amen.“

Kapitel 42

1. Nach dieser kurzen Rede aber wandte sich der Abedam alsbald zu dem Vater der neun Armen vom Abende her, der da Pariholi hiess und seine Familie Pariholi Garthilli (das heisst so recht zu deutsch: die armen Schlucker, welche nichts haben und sich auch um nichts bewerben, sondern im gutglücklichen Vertrauen gleichsam gleich den Vögeln von der Luft Gottes leben), und sagte zu ihm:

2. „Höre du, Mein noch durchaus sehr armer Pariholi, getraust du dich, so Ich es wollte, dem Vater Adam mit den allersanftesten Worten zu sagen, dass gerade jener Mittelweg, den er bei Mir noch nicht gefunden hat, die ebenste Bahn Meines ewigen Liebewillens ist?“

3. Und der Pariholi erwiderte, von der allerhöchsten Ehrfurcht durch und durch ergriffen: „O – Du – über- – über- – überheiliger Jehova, Gott und Schöpfer aller Dinge und Vater aller der mit Dir heiligen Engel und mancher Dir wohlgefälligen Menschen!

4. Was sollte der Wurm vor Dir im Staube denn noch für einen andern eigenen Willen haben als allein nur den, welcher allzeit ausgeht von Dir! Daher werde ich ja gar wohl tun, was und wie es da Dein heiligster Wille für gut und sicher überaus zweckdienlich erachtet!

5. Es ist aber ja das schon eine unbegreifliche Herablassung von Dir und ein Mittelweg aller Mittelwege, dass Du milde fragst, wo Du nur gebieten könntest aus Deiner Macht,

6. Und dass Du uns allen – ob wir würdig oder auch zumeist sicher völlig unwürdig sind – dennoch also väterlich sichtbar werden mochtest, um uns allen zu zeigen aus Dir heraus den einzig wahren lichtvollsten Mittelweg alles Lebens, der da führt jeden, der nur eines guten Willens ist, o heiligster Vater, zu Deinem Herzen, welches nach meiner freilich noch schwachen Erkenntnis alleinig ist und ewig bleiben wird das ewige Leben!

7. Darum, o Du über- – über- – überheiligster Vater, – aber wolle mich doch nicht fernerhin fragen, ob ich irgendwo und -wann erfüllen möchte Deinen allerheiligsten Willen, da ich zu sehr ein allerpurstes Nichts vor Dir bin, sondern gib mir nach meiner Fähigkeit ein Gebot nur, und mein Nacken wird sich ja allzeit beugen nach Deinem allerheiligsten Willen!“

8. Und der Abedam sagte darauf zum Pariholi: „Höre, da du solches aus dir schon erkennst, da bist du ja schon auch ganz völlig tauglich zu einem Boten der Liebe und des Lebens aus Mir! Darum gehe nur hin zum Adam in Meinem Namen; und so dich der Adam fragen wird, warum du zu ihm gekommen bist, dann sage ihm, was du weisst aus dir von Mir!

9. Und also magst du ja gehen; Ich aber werde unterdessen deine Familie erwecken – höre! – zum ewigen Leben!

10. Und so du wieder hierher kehren wirst, da werden dich deine Kinder schon mit den lebendigsten Armen aufnehmen! – Und also gehe und tue! Amen!“

11. Und alsbald erhob sich der Pariholi und machte die dreissig Schritte Weges hin zum Adam und blieb da vor ihm stehen gleich einer Säule, zumeist aus der hohen Ehrfurcht vor Adam, dann aber auch zufolge seiner grossen Wortscheu, da er eine ungeschickte Zunge besass.

12. Mit grosser Furcht wartete er darum auf die bekannte Frage Adams. Und als ihn der Adam endlich ansah und ihm die bewusste Frage gab (denn das war eine alte Gewohnheitsfrage Adams), da wurde auf eine Zeitlang die frühere Säule beinahe zu einer Schilfstaude und fing an, gewaltig zu wackeln und zu beben, und konnte für diesen ersten Augenblick keinen Laut von sich bringen; nur erst, als er vom Adam zum zweiten Male mit derselben Frage ein wenig unsanft angedonnert wurde, da erst wurde er im Geiste erweckt, verlor all seine frühere Furcht und begann folgende sehr bemerkenswerte Worte an den Erzvater Adam zu richten, welche also lauteten:

13. „Höre, Vater Adam, du ungeborener erster Mensch der Erde, der du uns alle gelehrt hast durch deine dir näheren Kinder, denn unsereins es ist, dass da Jehova, der Heiligste, ist Gott und unser aller liebevollster Vater, dem allein alles Lob, aller Ruhm, alle Ehre, alle Liebe und alle Anbetung, wie alles Opfer zukommt und einzig allein nur gebührt! Wie konntest du nun im Angesichte aller deiner Kinder, die von dir aus samt und sämtlich also belehrt wurden, dich also umkehren und uns allen zeigen ein ganz anderes Gesicht, als das wir von dir notwendigerweise zu sehen berechtigt wären vermöge deiner Lehre an uns alle zur Zeit, da Jehova noch keines Sterblichen Auge gesehen hatte?!

14. Jetzt aber, da Er, o Wunder über Wunder, Gnade über Gnade, Güte über Güte, Liebe über Liebe, Erbarmung über Erbarmung, sichtbar unter uns wandelt, uns lehrt, führt, speist und tränkt mit den Ausflüssen Seiner unendlichen Vaterliebe, – jetzt, da Er im Zentrum Seiner Übermilde zu uns armseligsten Kindern kam und brachte uns Toten so grosse Verheissungen und, so wir nur wollen, das ewige Leben selbst, – jetzt also erst magst du uns zeigen, wie gar leer deine an uns gerichtete Lehre war und wie gering deine Achtung gegen Gott, darum du jetzt an Ihm gerade das verkennen magst, was Ihn zu uns allen geleitet hat durch Ihn Selbst?!

15. O Vater, kehre um; denn du hast dein Angesicht abgewandt von Ihm, der zu uns kam aus höchster Liebe und Erbarmung, um uns zu erretten von der ewigen Nacht des Todes!

16. Siehe, Vater, da wir schwach waren, da hast du uns alle unterstützt mit deiner Kraft; darum aber verschmähe in dieser Zeit deiner Schwäche auch unsere Hände nicht, da wir dir unter deine Arme nun greifen wollen, um dir nach des Vaters heiligem Willen wieder auf deine Füsse zu helfen!

17. Darum kehre dich auch alsbald hin zu Dem, der da ist in unser aller Mitte, aber nicht irgendwo überferne ausser uns!

18. O Vater, siehe, Er ist unter uns! Daher kehre dich zu Ihm hin allereiligst, amen; ja, ja, allereiligst, amen, amen, amen!“

Kapitel 43

1. Als der Adam aber die Worte aus dem Munde des Pariholi vernommen hatte, da fing er erst an, über sich nachzudenken, und ersah dann auch vollends die Grösse der noch in ihm versteckten Sünde vor Gott, darum Sich der hohe Abedam auch zum Korbe Adams nicht setzen mochte, und ersah auch die grosse Ungnade, in welche er sich dadurch gestürzt hatte, dass er neben Gott auch selbst als ungeborener Mensch verehrt sein wollte!

2. Solches sah er nun ein; aber nebst dieser Einsicht fragte er auch sein Herz: Wie werde ich nun diesen meinen allerunsinnigsten Fleck vor des Herrn Augen vertilgen aus meinem Leben?

3. Wer wird mich nun erretten und wer mich bewahren vor dem Ersticken in dem tiefsten Schlamme der allerunerhörtesten Schande – nun im Angesichte meines Gottes und aller meiner Kinder?!

4. Nach diesen Gedanken wandte er sich zu dem Boten Pariholi und sagte zu ihm: „Pariholi, du sagtest zuvor gar wohl von der schnellen Umkehr; aber so ich dich fragen möchte: Wie ist solches für den, der sich unaussprechlich weit abgewendet hatte von Gott, so leicht möglich, wie du es dir unerfahrenermassen vorstellst?

5. Welche befriedigende Antwort wirst du mir da geben? Aber bedenke wohl die unermessliche Tiefe meines jetzigen allererbärmlichsten Falles!

6. O du allerunglückseligster Gedanke und allerschändlichster Gedanke und meines Gottes allerunwürdigster Gedanke!

7. O du allerelendeste Vorfeuerung, wer hat dich je in mein Herz gesteckt, darum ich dich dann verordnen musste zu meinem jetzigen Untergange?!

8. O Sonne, beschleunige deinen Gang, damit deine Strahlen nicht zu lange mehr meine zu grosse Schande vor aller Erde erleuchten sollen!

9. O Pariholi, wo hast du nun ein tröstend Wort? Was kannst du mir sagen, das mich je wieder aufrichten könnte vor Gott? Wo ist nun die von dir besprochene mögliche schnelle Umkehr? Was kannst du mir nun sagen und was geben, damit ich nicht vollends vergehe vor der allerübermässigsten Schande, die mich nun gefangenhält bis in die allerinnerste Wurzel dieses meines nun überelendesten Lebens?

10. Pariholi, o rede, rede, jetzt rede, so du kannst, darfst und magst!

11. Decke zu mit der Stimme deiner Brust mein Angesicht, damit es nicht allzusehr dem Auge Dessen ausgesetzt ist, der da nun unter uns weilt!“

12. Und der Pariholi erwiderte darauf dem Adam: „O Vater Adam, so höre denn im Namen deines und meines Gottes Jehova, der da ist heilig, überheilig unter uns nun sichtbar dem Auge eines jeden wenn auch noch so ungewaschenen Kindes:

13. Wie kannst denn du noch fragen nach der Möglichkeit der schnellen Umkehr, der du doch der erste frei atmende Zeuge Seiner endlosen Erbarmungen warst und kennest da somit die endlose Liebe Jehovas um mehrere Hunderte von Jahren länger denn ich, – und doch noch kannst du darüber fragen?

14. Siehe, die von dir seit dreihundert Jahren her verordnete, beständig übliche Vorfeuerung zu deiner Beehrung von unserer kindlichen Seite war ja eben eine noch versteckte Torheit deines Herzens vor Gott! Er sah dich schmachten unter dem schweren Drucke solcher Bürde und hat Sich darum nun deiner gewaltig erbarmt und nahm dir diese drückende Last aus dem Herzen und hat dich nun vollends frei gemacht.

15. Wie kannst du, alter Vater, der du unser aller Urlehrer warst, denn nun noch fragen nach der Möglichkeit einer schnellen Umkehr, so Er dich schon lange vorher umgekehrt hat, als du noch dessen gedachtest, was alles Arges hinter dieser deiner Vorfeuerung stecken möchte?!

16. Warum wirst du denn darum ärgerlich in deinem Herzen, so der Herr, der heilige Vater, dir ein gewaltiges verborgenes Übel auch gewaltsam auszieht aus deinem Herzen?

17. Oder meinst du etwa, dass Er dich verderben will, so Er dich eben also gnädigst aufrichtet?

18. O Vater, – siehe hin an jene heiligste Stelle; siehe an Sein Auge, Seinen Mund, siehe an Seine so väterlich liebefreundlichst weit ausgestreckten Arme! Welche allerhöchste Liebe strahlt aus Seinem allerheiligsten Angesichte zu dir herüber, Vater Adam! Und dennoch kannst du fragen nach der Möglichkeit der schnellen Umkehr!

19. O Vater, es wäre mir nicht möglich, dir noch mehreres darüber zu sagen in der allerheiligsten Gegenwart Dessen, der dir aus jeglichem Haare Seines Hauptes überlaut zuruft:

20. ,Adam, Mein Sohn, warum zögerst du so lange und eilst nicht in die offenen Arme deines ewigen, allerheiligsten Vaters, dessen endlose Liebe sich schon Ewigkeiten mit dir beschäftigte?!‘

21. O Vater Adam, verstehst du diese Worte denn etwa noch nicht?“

22. Der Adam aber sprang nach diesen Worten freudeglühend auf und umarmte den Pariholi; nach dem aber sagte er zu ihm: „O Pariholi, wer gab dir solche Worte zu reden?

23. Wahrlich, der tiefe Abend hat in dir diese himmlische Frucht nicht zur Reife gebracht!

24. Daher eilen wir beide hin zu Ihm und umfangen Ihn mit den hellsten Flammen unserer Liebe; denn wahrlich wahr, jetzt hat Er in meinem Herzen das Vor- und Nachfeuer angezündet! Noch nie habe ich solchen Liebedrang empfunden denn eben jetzt; daher lasse uns schnell hineilen zu Ihm, – Ihm, dem liebevollsten, heiligsten Vater! Amen.“

flagge en  Adam’s Ambition, Self-love & Self-pity…

Adam’s Ambition, Self-love & Self-pity… Self-Knowledge and Repentance

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber – The Household of God
History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham.

Volume 2, Chapters 41-43

Chapter 41

1. And all who had sat down around Abedam’s (God, Jehova) basket once again thanked the Lord for having chosen them for it. He afforded them the inestimable grace of eating together with Him out of one basket, fruits of the glory of the Father’s love, and of drinking from one and the same vessel, the sweetest juice of life eternal.

2. They continued to praise Abedam for His sublime grace for quite some time, and while the surrounding baskets were already emptied by a little over a third, no one had so much as touched a fruit from Abedam’s basket as of yet.

3. However, since the glorifying and praising did not seem to come to an end, Abedam looked at His guests and told them to partake of the fruits, just like the guests around the other baskets, whereupon they entreated Him to be the first to reach into the basket. When Abedam complied with their wish, all of them put their hands in the basket, partaking with great joy and reverence of the fruits and emptying the vessels filled with juice.

4. And so, the meal lasted nearly an hour, but in spite of this, the baskets, as well as the vessels, did not seem to become empty, all the while the fruits became more and more aromatic and the juice in the vessels progressively more delicious and sweeter. The end of the meal was exactly as its beginning; no one wished to be the first to put his hand into the basket, and now no one wished to be the first to withdraw his hand from the basket. Since they saw Abedam Himself frequently reach into the basket, nobody thought of stopping; only Adam noticed that the sun was close to setting, and he asked the high Abedam what was to be done, since the time had come for the usual preliminary burning.

5. But in turn, the high Abedam asked Adam the following: “Adam, just tell Me, plain and simple, in whose honor this burning is to take place, whether in Mine, in honor of the blue sky and its stars that will become visible later and the still visible sun and moon, in honor of the people, or in honor of you alone?

6. “You see, I barely know what meaning you have ever attached to it, what you wish to attach to it now, or what you are already attaching to it; therefore, I wish to know more about it from you.

7. “This idle concern can hardly be aimed at Me, because if I ever wanted anything like that, I would have already demanded it from you a long time ago. So, since I do not want and intend anything like that at all, this being no concern of Mine, do tell Me honestly in whose honor this preliminary burning is to take place.”

8. And here, Adam’s tongue failed him, so much so that he could not utter a single word.

9. But Abedam made the following remark to Adam: “Adam, is it not a fact that you had the greatest joy in this preliminary burning and secretly related it to yourself, wishing to thereby indicate that the road to the gate of life leads only through you? So, the burning in your honor had to precede the burning in Mine, and you attached more importance to the timeliness of the preliminary burning than to the burning thereafter, which was dedicated in honor of Me!

10. “Behold, for this secret reason I had the sacrificial fire meant for Me take place when it was still morning, so as to free it from your great folly; nevertheless, you do not seem inclined to give up your old foolishness.

11. “Is the meal with Me not worth more than the preliminary burning in your honor? Therefore, let all of you stay around the baskets and eat and drink as long as you like, as long as you enjoy it! You may do so as well, Adam. However, should you prefer the burning to this living meal, you may even indulge in that pleasure; But you must take care while doing so, lest the fire grow too strong and easily seize and consume you! – Do you comprehend these words?

12. “I, however, tell you: Understand them well and consider that the earth is hollow on the inside, filled to the brim with the most bitter of fires, – after that, do as you desire, either unto death – or unto life! Amen.”

13. When Adam heard these words Abedam uttered, he became mightily alarmed and said the following to Him, trembling and full of fear:

14. “O Abedam, You are holy, good and full of love, grace and mercy; but woe betide him who would trespass by merely a hair’s breadth the boundaries of Your will, – for then he is already destined for death, because there is no golden mean with You, only two extreme poles, namely, the pole of life and the pole of death.

15. “Your living Word is also constituted that way, which, not knowing of gentle admonition, either builds worlds through its all-surpassing gentleness, or, vice versa, just as speedily destroys them again.

16. “Therefore, I ask You to be gracious and merciful towards me, who am weak; for what has already happened cannot be so easily considered undone. As such, be gentle with me and do not drive me any lower than I am already. Your holy will be done! Amen.”

17. Abedam replied briefly to Adam: “Adam, Adam, you talk much about yourself; but Me, you have completely forgotten!

18. “Do you even grasp what it means that I am here, on the most miserable spot in My infinite creation?

19. “What do you know of the eternally infinite holiness of God?!

20. “So please, have a quick change of heart and do not become immersed even more in the kingdom of death, but rather in My love and My great grace and mercy!

21. “If, so far, you have only discovered two poles within Me, then it is only your fault; but ask these newcomers, – they will tell you great wonders about the third, intermediate pole! Amen.”

Chapter 42

1. After this short speech, Abedam promptly turned to the father of the nine poor ones, his name being Pariholi, and his family’s name was Pariholi Garthilli. The name means “the poor fellows”, for they have nothing, not even any ambition, but they live like the birds on God’s air with a happy-go-lucky attitude of trust. He said to him:

2. “Listen, My still quite poor Pariholi, would you dare, if it be My will, to tell the patriarch Adam, with the gentlest of words, that exactly that golden mean which, so far, he has not discovered within Me, is the most level path of My eternally loving will?”

3. Pariholi replied, thoroughly gripped by immense reverence: “O – You – exceedingly – exceedingly – exceedingly holy Jehovah, God and Creator of all things and Father of all Your holy angels and of many humans pleasing to You!

4. What other will of his own should the worm sitting before you in the dust have, save that which, at all times, issues from You?! Therefore, I shall certainly do what Your most holy will deems good and surely exceedingly expedient.

5. “However, even this is surely an incomprehensible condescension on Your part and the golden mean of all golden means, the fact that You mildly ask, even though You would only have to command it, owing to Your might.

6. “And also that You nevertheless wanted to become visible as a Father to us all – whether we are worthy or, what is the case for most of us, surely completely unworthy, in order to show us all the sole, true, and most enlightening golden mean of all life out of You. It leads everyone of some good will, O holiest Father, to Your heart, which, according to my still shaky understanding, is and will forever remain the eternal life!

7. “Hence, O You exceedingly – exceedingly – exceedingly holy Father, graciously refrain from asking me in future whether I might wish to fulfill Your most holy will somewhere or somehow, since I am an utter nothingness before You. Instead, simply give me a command in accordance with my capabilities, and my neck will, at all times, bow to Your most holy will!”

8. Thereupon Abedam said to Pariholi: “Listen, since you already realized this by yourself, you are quite suitable to be a messenger of love and life out of Me. So, go to Adam in My name; and when Adam asks you why you came to him, tell him what you know of Me, out of yourself!

9. “You may go now; in the meantime I shall awaken your family! You hear: I shall awaken them to life eternal!

10. “And when you return here, your children will receive you with invigorated arms. Now go and do as I asked! Amen.”

11. Pariholi promptly rose and walked the thirty paces over to Adam. He came to a stop before him, frozen like a pillar, mostly owing to his great respect for Adam, but also to his great taciturnity, for he had a clumsy tongue.

12. With great trepidation he awaited Adam’s well-known question. When Adam finally looked at him, asking the expected question (for this was an old habitual question of Adam), the erstwhile pillar almost turned into a reed for a while and began to mightily wobble and tremble, unable to utter even a sound. Only when Adam directed the same question at him for the second time, this time in a more rugged and thunderous manner, was Pariholi awakened in his spirit. He lost all of his fear and initiated a quite noteworthy speech to the patriarch Adam, which went as follows:

13. “Listen, father Adam, you unborn and first complete man of the earth, you who have taught us all through your children, who are closer to you than the likes of us; I tell you that Jehovah, the Holiest, is God and the most loving Father to us all, Who alone deserves all praise, all glory, all honor, all love and all worship, as well as all sacrifices. How could you, in front of all your children, who, without exception, had been taught by you, turn around and show us a completely different face from the one that we ought to be entitled to see, owing to your instruction to us all at the time when no mortal eye had ever seen Jehovah?

14. “But now that He, o wonder upon wonder, grace upon grace, goodness upon goodness, mercy upon mercy, visibly walks among us, teaching, guiding, feeding us and giving us to drink from the stream of His infinite fatherly love; now that He has come to us most miserable children in the midst of His immense leniency, bringing us dead ones such great promises and, if only we accept it, eternal life itself; only now do you dare show us how utterly empty your teaching to us was, and how little respect for God you had, failing to recognize exactly what it is within Him that brought Him to us in person?!

15. “O father, do have a change of heart; for you have turned your gaze away from Him Who came to us out of the greatest love and mercy, so He might save us from the eternal night of death!

16. “Behold, father, when we were weak you supported us all with your strength. For that reason, in this time of your weakness, do not reject our hands either, for we want to help you and put you back on your feet again, according to the Father’s holy will!

17. “So, do turn back to Him Who dwells in our midst, and not somewhere far away from us.

18. “O father, behold, He is among us! So turn to Him quickly, amen; yes, yes, very quickly, amen, amen, amen!”

Chapter 43

1. As soon as Adam had heard the words of Pariholi, he began to reflect on himself, and he fully recognized the magnitude of his sins before God still hidden within him, which was why the high Abedam did not want to sit down at Adam’s basket. He also realized the great disgrace he had plunged himself into by trying to be worshipped, an unborn man, as a coequal to God.

2. This he now realized; but apart from this realization he also asked his heart: “How am I to blot out this, my most foolish stain in the eyes of the Lord, from my life?

3. “Who will save me now and prevent me from suffocating in the deepest mire of the most egregious dishonor, in front of my God and all my children?”

4. Having harbored these thoughts, he turned to the messenger Pariholi and said to him: “Pariholi, before this you did mention something about a quick change of heart; but I ask you: How can someone who turned so inexpressibly far away from God find it as easy as you, with your lack of experience, imagine it to be?

5. “Could you give me a satisfactory answer to my question? But please, do consider the unfathomable depth of my current, utterly miserable fall.

6. “O you most unfortunate and disgraceful thought, wholly unworthy of my God!

7. “O you most miserable preliminary burning, who inspired you within my heart, that I instituted you, only for it to lead to my present downfall?!

8. “O sun, accelerate your course across the sky, so your rays might no longer put a spotlight on my immense disgrace before the whole earth!

9. “O Pariholi, do you have a comforting word? What can you tell me that could ever raise me up again before God? Where is the quick change of heart you mentioned? What can you tell me and give me now, so I would not thoroughly perish in the face of the immense dishonor holding me prisoner, down to the very roots of this my utterly miserable life?

10. “Pariholi, please speak, speak, speak now, if you can, may and will!

11. “With the voice coming from your chest cover my countenance, lest it be exposed too much to the eye of Him Who dwells among us!”

12. Thereupon Pariholi replied to Adam: “O father Adam, listen, in the name of your and my God, Jehovah, Who is holy, immensely holy, and is now among us, visible to the eyes of any child, however unwashed:

13. “How can you still question the possibility of a quick change of heart, you, being the first freely breathing witness of His endless mercies, being familiar with the endless love of Jehovah by several hundred years more than me; and yet you can still question it?

14. “Behold, the customary preliminary burning instituted by you, whereby you have been honored by us, your children, uninterruptedly for three hundred years, was a secret folly of your heart in the eyes of God. Seeing you languish under the heavy pressure of that burden, He has now shown you mercy, taken this heavy burden from your heart and fully freed you.

15. “How can you, old father, who were the original teacher of us all, still question the possibility of a quick change of heart, even though He has already changed your heart long ago, back when you were still debating with yourself as to what evil might be behind this preliminary burning of yours?

16. “Why do you grow angry in your heart when the Lord, the holy Father, forcibly rids your heart of a mighty and hidden evil?

17. “Or do you perhaps believe that He intends to ruin you by graciously raising you up?

18. “O father, look towards that holiest of spots; behold His eye, His mouth, His arms, stretched out wide in fatherly love and goodness! What sublime love is shining forth from His most holy countenance upon you, father Adam! And yet you still question the possibility of a quick change of heart!

19. “O father, I cannot possibly tell you more about this in the most holy presence of Him Who loudly calls out to you:

20. ‘Adam, My son, why do you tarry so long and do not hurry into the open arms of your eternal, most holy Father, Whose endless love has occupied itself with you for eternities?’

21. “O father Adam, do you still not understand these words?”

22. After these words, Adam jumped up, glowing with joy, and embraced Pariholi; he said to him: “O Pariholi, who gave you these words to say?

23. “Truly, it was not the late evening that brought this heavenly fruit to fruition within you.

24. “So, let us both hurry on over to Him and embrace Him with the brightest flames of our love; for truly, truly, He has now lit both the preliminary and closing fire within my heart! Never before have I felt such an urge to love as I am feeling now; so let us quickly hurry to Him; Him, the most loving, most holy Father! Amen.”