Meine Wecker – Nichts ist verborgen vor Mir – Euer freier Wille … My Alarm Clocks – Nothing is hidden from Me – Your free Will

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flagge de  Meine Wecker – Nichts ist verborgen vor Mir – Euer freier Wille

Jesus lehrt…
– Nichts ist Ihm verborgen
– Der vollkommen freie Willen
– Sanfte und mächtige Wecker

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 7, Kapitel 192 & 193

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 192

1. Die beiden (verkleideten Pharisäer) kamen bald vor Mich hin und fragten Mich gleich ganz keck, als Ich ein wenig ausruhte: „Meister, wir wissen es, dass du ausserordentliche Dinge verrichtest, die vor dir kein Mensch je verrichtet hat! Sage es uns denn doch einmal, aus was für Macht du solches alles zu verrichten imstande bist; denn du als ein Meister wirst doch wohl sicher am besten wissen, durch welche Kräfte und Mittel dir all die Wundertaten zu verrichten möglich sind (Matth.21,23)!“

2. Sagte Ich: „O ja, das weiss Ich gar sehr wohl, und sehet, Ich will es euch auch sagen; aber zuvor werde Ich euch um etwas fragen! Beantwortet ihr Mir Meine an euch gestellte Frage recht, so will Ich euch dann auch sagen, aus welcher Macht Ich Meine Taten verrichte (Matth.21,24)!“

3. Sagten die beiden: „Frage du uns nur immerhin; wir werden dir keine Antwort schuldig bleiben!“

4. Sagte Ich: „Gut denn; also saget es Mir frei und offen vor allem Volke: Woher war die Taufe Johannis, des Sohnes ebendesselben Zacharias, der von euch in diesem Tempel zwischen dem Altar und dem Allerheiligsten erwürgt worden ist? War dieses Johannis Taufe vom Himmel oder nur von den Menschen? Denn an euch liegt es, das vor dem Volke als etwas Bestimmtes auszusprechen. Ihr seid wohl in anderen Kleidern und seid gleich anderen Pilgern beim grossen Volkstor in den Tempel gekommen; aber dessenungeachtet seid ihr dennoch schnell erkannt worden. Machet eure Sache aber gut, sonst bleibt der euch verheissene Lohn unterm Wege, den ihr dafür erhalten könntet, so ihr Mich finget in der Rede!“

5. Da gedachten sie bei sich und sagten still zueinander (die Pharisäer): „Das ist eine ganz verzweifelt feine Frage! Denn sagen wir des Volkes wegen: Die Taufe Johannis war vom Himmel, so wird er und das Volk zu uns sagen: Wenn so, warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt, und warum habt ihr ihn verfolgt und Herodes beredet, dass er ihn zuerst in den Kerker werfen und darauf enthaupten liess (Matth.21,25)?‘ Sagen wir aber, dass die Taufe vom Menschen war, so wird sich alles Volk wider uns erheben; denn das Volk hält Johannes gleichfort für einen wahren Propheten (Matth.21,26) und würde über uns herfallen, so wir so etwas von Johannes aussagten. Darum ist da schwer, diesem Menschen eine rechte Antwort zu geben!“

6. Sagte im geheimen noch ein anderer: Mir fiel nun ein guter Gedanke ein! Sagen wir das eine oder das andere, so geben wir uns gefangen; wir müssen hier tun, als hätten wir uns um solche Aus- und Missgeburten des verdorbenen Judentums gar nie gekümmert, weil das zu tief unter unserer Würde sich befand! Und um der langen Rede einen kurzen Sinn zu geben, sagen wir ganz einfach: Das wissen wir nicht; denn über eine so geringfügige Begebenheit dem Tempel gegenüber haben wir uns gar nie gekümmert!“

7. Nach solch einer Beschlussnahme wandten sich die beiden wieder an Mich und sagten: „Meister, auf deine Frage können wir dir gar keine Antwort geben; denn wir wissen das nicht, von wem die Taufe des Johannes war! Denn ganz offen gesagt: wir haben uns um diese viel zuwenig gekümmert!“

8. Sagte Ich zu ihnen: „Nun gut, weil ihr Mir das nicht sagen wollet, so sage auch Ich euch nicht, aus welcher Macht Ich Meine Werke verrichte (Matth.21,27)!

9. Was dünkt euch aber? Sehet, es hatte ein Mann zwei Söhne! Er ging zu dem ersten und sagte zu ihm: ,Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute in meinem Weinberge (Matth.21,28)!‘ Der Sohn aber sagte: ,Vater, ich will das nicht tun; denn ich scheue mich vor der schweren Arbeit!‘ Als aber der Vater von ihm gegangen war, da reute es den Sohn; er stand auf und ging hin in den Weinberg und arbeitete den ganzen Tag mit allem Fleiss und Eifer (Matth.21,29).

10. Der Vater aber ging darauf zum zweiten Sohne und sagte auch zu diesem, was er zum ersten gesagt hatte. Und dieser antwortete: ,Herr und Vater! Ja, ich werde sogleich dahin gehen und arbeiten!‘ Als aber der Vater von ihm ging, da blieb der Sohn daheim und ging nicht in den Weinberg, dass er dort arbeitete (Matth.21,30). – Welcher von den beiden Söhnen hat denn hier den Willen des Vaters erfüllt?“

11. Sagten die Befragten: „Eine wahrhaft kindische Frage! Hier hat ja doch offenbar der erste Sohn des Vaters Willen erfüllt (Matth.21,31)! Denn mit der abschlägigen Antwort hatte er dem Vater sicher nur eine überraschende Freude machen wollen; denn am Worte liegt doch offenbar weniger als an der Tat. Aber wofür soll dieses Bild gut sein, und was hast du uns damit sagen und zeigen wollen?“

12. Sagte Ich: „Ich werde euch das schon erläutern, wenn ihr schon so blind seid, dass ihr das nicht von selbst einsehen möget! Der Vater ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Die beiden Söhne aber sind, und zwar der erste: die von Gott berufenen wahren Propheten, die aber eben im Anfange mit der Berufung nicht zufrieden waren, wie das schon Moses gar klar dadurch an den Tag legte, dass er sich weigerte, ob seiner schweren Zunge das hohe Amt zu übernehmen, und darum Gott bat, dass Er ihm den Bruder Aaron zum Dolmetscher gebe. Aber gearbeitet hat dann doch nur Moses. Der zweite Berufene führte wohl das Wort; aber gearbeitet hat nur Moses. Und so ging es dann bis auf diese Zeiten immer schlimmer herab.

13. Da die zweiten, die das Versprechen und das Gelübde machten, im Weinberge Gottes zu arbeiten, stets nur das Versprechen machten, dass sie arbeiten würden, aber dann doch nichts taten, so musste sich Gott wieder an die Hartzüngigen wenden. Diese gaben ihm zwar kein Versprechen, aber sie arbeiteten; so sie aber dann arbeiteten, da fielen die zweiten über sie her und verfolgten sie aus Eifersucht und wollten ihnen die gute Arbeit verwehren, damit die wahren Arbeiter nicht angesehen werden sollten vom Vater des Weinbergs.

14. Und so waren in dieser jüngsten Zeit Zacharias und darauf sein Sohn Johannes wohlbestellte Arbeiter im Weinberge des Herrn, obwohl im Anfang ihres inneren Berufes sich ein jeder von beiden geweigert hat, dieses Amt zu übernehmen, weil sie die grosse Trägheit und die glühende Eifersucht derer wohl kannten, die Gott das Versprechen und das Gelübde gaben, im Weinberge zu arbeiten, aber dann stolz die Hände in den faulen Schoss legten und nicht nur selbst nichts arbeiteten, sondern noch den guten und eifrigen Arbeitern mit Feuer und Schwert verboten, zu arbeiten.

15. Darum sage Ich euch: Wahrlich, wahrlich, Zöllner und Huren werden wohl eher in den Himmel kommen denn ihr (Matth.21,31b)! Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht, wie auch eure Vorfahren den alten Propheten nicht geglaubt haben; aber die Zöllner und Huren glaubten dem Johannes, taten Busse und besserten sich. Ihr sahet das wohl und sahet auch euer Unrecht ein; aber ihr tatet dennoch nicht, was die Zöllner taten, damit es ja nicht etwa ruchbar werde, dass auch ihr an ihn geglaubt hättet (Matth.21,32). Darum werden auch die Zöllner und die Huren eher ins Gottesreich eingehen als ihr, die ihr da endlos grosse Dinge auf euren Beruf haltet und euch damit also brüstet vor aller Welt, als hättet ihr Gott Himmel und Erde erschaffen helfen.

16. Aber Ich sage es euch: Eben darum seid ihr die Allerletzten vor Gott! Denn alles, was vor der Welt gross und glänzend ist, das ist vor Gott ein Greuel. Ihr wollet nicht in den Himmel und vertretet noch denen, die hinein wollen, den Weg. Darum aber werdet ihr dereinst auch desto mehr Verdammnis überkommen.

17. Ich sage euch das, weil Ich das Recht und die Macht dazu habe und keine Furcht habe vor den Menschen dieser Welt, wie ihr sie habt; denn Ich kenne Gott und die Macht Seines Willens, der nun in Mir ist und will und handelt. Ihr aber kennet Gott nicht, und Sein Wille ist nicht in euch! Darum aber fürchtet ihr dann die Welt und handelt nach dem, was sie euch vorschreibt in euren Herzen; und da ihr das tuet, so bereitet ihr euch auch selbst euer Gericht, eure Verdammnis, und mit ihm den wahren, ewigen Tod. Dieser aber besteht eben darin, dass ihr fortwährend Sklaven eurer stets wachsenden Trägheit und Sinnlichkeit bleiben und ihre schnöden und argen Früchte einernten werdet.“

18. Sagte einer der beiden: „Du redest frei und offen zu uns, die wir so gut Menschen sind, wie du einer bist. Hat es dem allmächtigen Gott gefallen, uns Menschen nur für die Hölle zu erschaffen, so hätte Er Sich da wohl die Mühe ersparen können; denn dafür wird Ihn keine Seele loben. Wir aber meinen, dass Gott die Menschen noch immer zu etwas Besserem erschaffen hat, und hoffen darum, dass Er als das weiseste und vollkommenste Wesen uns Menschen deshalb, weil wir so oder so zu handeln durch unüberwindbare Umstände genötigt werden, nicht schon gleich auf ewig in allen Qualen der Hölle wird peinigen wollen.

19. Dass wir so manchem Menschen, der sich uns als ein Prophet darstellt, nicht gleich glauben können, davon ist der Grund wohl sehr begreiflich; denn würde der Tempel das tun, so wäre er schon lange kein Versammlungspunkt der noch an Moses glaubenden Juden mehr! Warum lässt sich denn ein von aller Macht Gottes erfüllter Prophet von den Juden ergreifen und sogar töten? Geschieht das, so fallen seine Jünger dann aber auch schon, wie die Erfahrung lehrt, beinahe allzeit von ihm ab und werden wieder Juden, wie sie es vor dem Propheten waren. Warum lässt denn Gott solches zu?

20. So die Propheten Seine besonders erweckten und berufenen Arbeiter sind und wir denselben trägen Sohn darstellen, der dem Vater wohl versprochen hat, im Weinberge zu arbeiten, aber dann sein Wort nicht hielt – wie kommt es denn, dass sich die von Gott so hoch bevorzugten Arbeiter von uns trägen Nichtstuern noch allzeit haben besiegen lassen? Wie hat denn dein Gott so etwas zulassen können?“

Kapitel 193

1. Sagte Ich: „Gott hat jedem Menschen einen vollkommen freien Willen gegeben und einen Verstand und ein ihn mahnendes und allzeit zurechtweisendes Gewissen, ohne welche drei Stücke der Mensch nur ein blosses Tier wäre.

2. Dem Menschen aber ist zur Probe seines freien Willens auch die Trägheit und die Eigenliebe angeboren in seinem Fleische, in dem sich der Mensch auf dieser Welt am meisten behaglich fühlt.

3. Der Mensch aber soll aus eigener Kraft das als ein Übel für seine Seele an sich erkennen und es mit den von Gott ihm gegebenen Mitteln so lange fort bekämpfen, bis er ein vollendeter Meister über alle seine leiblichen Leidenschaften geworden ist. Das kommt aber dem sinnlichen und trägen Menschen zu unbequem und unbehaglich vor; er lässt sich lieber von seinen wachsenden sinnlichen Leidenschaften so fest als nur immer möglich umstricken und zieht dadurch Tausende nach, weil es auch ihrem Fleische wohltut, sich in aller Trägheit und ihrer Wollust zu baden.

4. Aber was ist von dem die arge Folge? Die Seele, statt sich aus den Banden der Materie auf dem Wege der von Gott ihr angeratenen rechten Tätigkeit loszumachen und am Ende sogar ihr Materielles zu vergeistigen und wahrhaft zu beleben, begibt sich nur stets tiefer und tiefer in den Tod ihrer Materie.

5. Wenn das bei den Menschen einmal zu allgemein zu werden beginnt, so erbarmt sich Gott der Menschen und sendet stets zur rechten Zeit Wecker unter die trägen Menschen. Wenn diese aber dann ihr Werk beginnen, so werden die vielen Trägen über die Wecker toll, fallen über sie her, und misshandeln sie und erwürgen sie gar in ihrer blinden Wut, damit sie dann wieder in ihrer ihrem Fleische so wohltuenden Trägheit fortschlafen können.

6. Weil aber Gott eben die Menschen nur fürs ewige Leben und nicht für den ewigen Tod erschaffen hat, so lässt Er auch nicht ab, den trägen und sinnlichen Menschen fort und fort allerlei Wecker zukommen zu lassen, damit sie, die trägen Menschen nämlich, sich aufrichten möchten zur wahren, die Seele belebenden Tätigkeit.

7. Werden die mahnenden Propheten nicht angehört, sondern nur verfolgt, so sendet dann Gott bald andere und schärfere Wecker wie Misswachs, Teuerung, Kriege, Hungersnot und Pestilenz und noch gar manche andern Plagen.

8. Bekehren sich die Menschen und werden wieder tätig nach dem göttlichen Rate, dann nimmt Gott bald wieder die Plagen von den Menschen; kehren sich aber die Menschen nicht daran, so hat dann Gott schon noch grosse Wecker im Vorrate, und diese sehen dann aus wie die Sündflut Noahs und die Zerstörung von Sodom und Gomorra!

9. Wenn ihr in euren Sünden also fortbeharret, bis das gegebene Mass voll wird, dann werdet auch ihr die letzten grossen und erschrecklichen Wecker ehest zu gewärtigen haben. Ich habe euch das nun gesagt, auf dass ihr, wenn es über euch kommen wird, euch Meiner Worte wohl erinnern möget.“ …

Kapitel 192 – Die Pharisäer versuchen den Herrn zu fangen
Kapitel 193 – Das Gleichnis von den Weingärtnern

flagge en  My Alarm Clocks – Nothing is hidden from Me – Your free Will

Jesus teaches…
– Nothing is hidden from Him
– The complete free will
– Gentle and powerful alarms

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 7, Chapters 192 & 193

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jacob Lorber

Chapter 192

1. When I was resting for a bit, the two disguised Pharisees immediately came up to Me and cheekily asked Me: “Lord, we know that You are performing extraordinary things, things which no man has ever done before You! Do tell us, what power grants You these abilities? You are a Master after all, surely You would know best by which powers and means it is possible to perform all these wondrous works!”

2. Said I: “O yes, I do know indeed, and I do wish to tell you. But first I want to ask you something. If you are able to give Me the correct answer to My question, then I will tell you by which power I am performing My works.”

3. The two said: “You may certainly ask us. We will not hold back any answers.”

4. Said I: “Very well then. Do tell Me, freely and openly, before all the people: Where did the baptism of John come from, whose father, Zachariah, was strangled to death by none other than you in this very temple, between the altar and the holy of holies? Did John’s baptism originate from within man or from Heaven? It is up to you to make a final statement before the people. You clothed yourselves with different garments and passed through the people’s gate together with other pilgrims, but you were still quickly recognized. I am warning you, do answer truthfully, because otherwise you will lose the reward that was promised to you; the reward you would receive if you could trap Me with words.”

5. This gave the two Pharisees something to think about, and they quietly debated among themselves: “This is a desperately subtle question, because if, for the sake of the people, we say: ‘John’s baptism came from Heaven’, then he and the people would ask us: ‘If this is so, then why did you not believe him. Why did you persecute him and see to it that Herod would throw him in the dungeon and have him beheaded later on?’ If, however, we say that the baptism came from man, then all the people would rise up against us, because they still consider John a true prophet, and they would savage us for saying something like this about him. With this in mind, it is rather difficult to give this Man a proper answer.”

6. Another one spoke in secret: “I just had a great idea. Regardless of what we say, in both cases we will be trapped. We must pretend that we never cared about such spawns of the corrupt Judaism, because such things are far beneath our dignity. To make a long story short, we will simply say: ‘This we do not know, because we never cared about such insignificant incidents regarding the temple.'”

7. Upon having decided their course of action, the two Pharisees turned to Me once more and said: “Master, we cannot answer Your question. For we simply do not know where the baptism of John came from, because frankly, we never really cared too much about it.”

8. I said to them: “Well then, if you will not tell Me this, then I will not tell you by which power I am performing My works either. (Matthew 21:27)

9. But what do you think of this? Behold, a man had two sons. He went up to the first and said: ‘My son, go now and work in My vineyard today.’ But the son said: ‘Father, this I do not want, because the hard work is too much for me.’ When his Father was gone, the son regretted his decision. He stood up, went to the vineyard and worked the whole day, with all the strength he could muster. (Matthew 21:28-29)

10. The father now went to his second son and said to him what he had told the first one. This one answered: ‘Lord and father. Yes, I will get to work immediately.’ But when the Father went away, the son stayed at home and did not go to work in the vineyard. Now, which of the two sons has actually fulfilled the will of the Father?” (Matthew 21:30)

11. The two Pharisees said: “This is truly a childish question. It is quite obvious that the first son has fulfilled the will of his father, because by answering that he did not wish to work, he merely wanted to pleasantly surprise his father, considering what one says is unmistakably less important than what one does. But what purpose does this parable serve; what did You want to tell and show us with this?”

12. Said I: “No worries, I will certainly explain it to you, if you are so blind that you cannot see it for yourselves. The Father is the God of Abraham, Isaac and Jacob. Of the two sons, the first one represents the true prophets called by God, who were at first not happy with their calling, as Moses showed all too clearly when he refused this high office because he had difficulty speaking properly, and for this reason he asked God to task his brother Aaron to be his interpreter. But then it was still Moses who did all the work. The second son represents the spokesman, but only Moses worked in the end. And so it only became worse until today.

13. Since those belonging to the second category merely promised to work in God’s vineyard, but did nothing in the end, God had to turn to those who were not so skilled with their tongue. Although these did not promise Him anything, they still ended up working, and when they did, those of the second category attacked and persecuted them out of jealousy. They attempted to prevent them from doing the good work, so that the true workers would not be accepted as such by the Father of the vineyard.

14. And thus, during this time, Zachariah and his son John were such good workers in the vineyard of the Lord, although they both refused this inner calling at first. They did not wish to take up this office because they knew of the great laziness and the burning jealousy of those who promised God to work in His vineyard, but then pridefully put their hands into their lazy laps. And not only did they not work, on top of that they prohibited on top of that the good and zealous workers with fire and sword to do their work.

15. Therefore, I say to you: Truly, truly, tax collectors and whores will surely enter Heaven sooner than you. John came to teach you the right way, but you did not believe him, just like your forefathers did not believe the old prophets. But the tax collectors and whores did believe John, they did penance and changed their lives. You have certainly taken notice of this and understood that you were wrong, but still, you did not do what the tax collectors did, because above all you did not want it to be known that you believed in him. And so it is that the tax collectors and whores will enter God’s Kingdom sooner than you who assign such great importance to your calling, and you strut before everybody as if you had helped God with the creation of heaven and earth.

16. But I say to you: It is precisely for this reason that you are the last before God, because everything that is great and shiny in the eyes of the world is an abomination before God. You do not wish to be in heaven, and moreover you are blocking the way for those who do want to enter. For this you will receive all the more damnation later on.

17. I am telling you this because I have the right and the power to do so, and I do not fear the people of this world, like you do. I know God and the power of His will, which is now within Me, and it wills and acts. But you do not know God, and His will is not within you. That is why you fear the world and act according to what it dictates within your hearts. And because you are doing this, you are also preparing your own judgment, your damnation, and with it, the true, eternal death. This is because you continuously remain slaves to your ever increasing laziness and sensuality, and you will reap the wicked and despicable fruits thereof.”

18. One of the two Pharisees said: “You are speaking freely and openly to us, who are men just like You. If it pleased God to create us men only for hell, then He surely could have spared Himself the trouble, because not a single soul will praise Him for that. However, we are still of the opinion that God has created men for something better, and that is why we are hoping that He, as the most wise and perfect Being, will not want to eternally torture us with all the sufferings of Hell, simply because we were forced to act a certain way in response to insurmountable difficulties.

19. The fact that we cannot instantaneously believe anyone who might be pretending to be a prophet is quite reasonable. If the temple were to do that, it would have long ago ceased to be a meeting place of the Jews who still believe in Moses. Why would a prophet, who is imbued with all the power and might of God, allow himself to be seized and even killed by the Jews? If this were to happen, then his disciples would certainly turn away from him, as we know from experience, and they would become Jews again, exactly the way they were before the arrival of the prophet. Why would God allow such a thing?

20. If the prophets are His specially awakened and called workers, and we represent the lazy son who had promised his Father to work in the vineyard, but who did not keep his word, then how come that the so highly esteemed workers repeatedly allow themselves to be defeated by us indolent loafers? How could Your God let this happen?”

Chapter 193

1. Said I: “God has given every human being a free will, together with an intellect and a conscience that always warns and admonishes him. Without these 3 aspects, man would be nothing more than an animal.

2. However, in order to put man’s free will to the test, indolence and self-love are inherent in his flesh, wherein he feels most comfortable in this world.

3. Man shall, out of his own strength, recognize this as an evil for his soul and fight it with the means given to him by God until he has become a perfect master over all his carnal passions. This, however, seems too uncomfortable and inconvenient for the sensual and sluggish man; he prefers to let his growing sensual passions ensnare him as firmly as possible and thereby draws thousands of others with him, because it pleases their flesh as well, to bathe in all their lethargy and sensual pleasures.

4. But what is the severe consequence of this? Instead of acting as God had advised man to and freeing himself from the shackles of matter, even spiritualizing that which is material and becoming truly alive, the soul descends ever deeper into the death of its matter.

5. When this begins to become too common among people, God has mercy on them and always sends, at just the right time, awakeners among the sluggish people. But when these begin their work, the many sluggards become enraged with them, fall upon them, and mistreat them and even strangle them in their blind rage, so that they can then continue to sleep in their sluggishness, which is so pleasing to their flesh.

6. But since God has created man for eternal life, and not for eternal death, He continues to send different messengers in order to wake up the lazy and sensual people, so that they would get up and start the work which will invigorate their souls.

7. Should they not listen to the warning of the prophets, and instead continuously persecute them, then God will begin to send ever more severe circumstances to wake them up, such as bad harvests, inflation, wars, famine and epidemics, and still many other plagues.

8. If the people repent and become active again, according to the divine advice, then God will soon remove the plagues. But if they do not bother, then God has still bigger methods in store; things such as Noah’s Flood and the destruction of Sodom and Gomorrah.

9. So, if you persist in your sins until the measure is full, then you too may expect the last great and terrible method of awakening. I have now told you this, so that you may remember My words well when it will befall you.”