Scheinwert des äusseren Fortschritts & Weg zur geistigen Vollendung – Feigned Value of external Progress & Path to spiritual Perfection

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Der Scheinwert des äusseren Fortschritts & Der Weg zur geistigen Vollendung

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – BAND 7
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Einleitung
Der Herr erzählt von Seinen Taten als 20-Jähriger, welche nirgendwo sonst verzeichnet sind…

Kapitel 222 – Der Scheinwert äusseren Kulturfortschritts

1. (Der Herr:) „Wir assen und tranken nun wieder fort, aber freilich nur mit rechtem Mass und Ziel. Cyrenius besprach sich dabei über manche häuslichen und baulichen Dinge mit uns, und die anderen Gäste hörten uns an und gaben Mir und dem Joseph in allem recht.

2. Schliesslich meinte ein Feldherr, der bis jetzt noch kein Wort geredet hatte: ,Es wäre bezüglich der Baukunst auch darauf vor allem das Augenmerk zu richten, ob den Schiffen auf dem Meere nicht eine solche Einrichtung gegeben werden könnte, dass man erstens den Stürmen einen grösseren Widerstand bieten könnte, als das bis jetzt der Fall ist. Zweitens aber möchte ich bei grösseren Schiffen das Ruderwerk vermieden haben; denn sind die Ruder zu hoch über Bord angebracht, so werden dazu zu lange Stangen benötigt. Diese werden schwer geleitet, brauchen eine grosse Anzahl kräftiger Ruderer, üben dabei doch wenig Kraft im Wasser aus und brechen bei Stürmen leicht. Sind die Ruder aber, wie das bei kleineren Uferfahrzeugen der Fall ist, niederer angebracht, so dringt bei einem nur etwas höherem Wogengange das Wasser durch die Ruderöffnungen in das Schiff, und man hat da nichts zu tun, als in einem fort das Wasser aus dem Schiffe zu schöpfen, so man nicht untergehen will. Und endlich fürs dritte haben unsere grossen Schiffe noch den Fehler, dass sie wegen der vielen Ruderer zu wenig Raum haben, eine rechte Anzahl von anderen Reisenden aufzunehmen, und man kommt trotz der vielen Ruderer dennoch nicht vom Flecke bei auch nur einem kleinen Gegenwind.

3. Siehe, du mein lieber, junger überweiser und wunderbar mächtiger Mann, du könntest uns Römern auch darin einen guten und wahren Rat erteilen! Die alten Phönizier sollen Fahrzeuge gehabt haben, mit denen sie sogar den grossen Ozean, etwa gar weithin, schnell und sicher befahren konnten. Wir Römer müssen uns gleichfort mit den Uferfahrten begnügen und getrauen uns nur bei ruhigen Tagen und Zeiten über das hohe Meer zu fahren. Was meinst du da in dieser Hinsicht?‘

4. Sagte Ich: ,Ja, du Mein Freund, da wird es mit einem rechten und guten Rate etwas schwer halten! Denn was nützte dir ein solcher, so du ihn am Ende doch nicht ins Werk setzen könntest?

5. Zu einer guten und sicheren Meerfahrt gehört vor allem eine genaue Kenntnis des gestirnten Himmels, dann die Kenntnis der Erde und besonders der Lage des Meeres, seiner Grösse und Tiefe. Ihr habt aber diese Kenntnis noch lange nicht und könnet sie auch nicht haben, weil eure dummen Priester mit aller Gewalt dawider eifern würden; daher würden euch auch besser eingerichtete Schiffe nichts nützen, weil ihr sie ja doch nicht gebrauchen könntet.

6. Die Phönizier hatten wohl etwas brauchbarere Schiffe, aber nicht um irgendein bedeutendes. Mit den Segeln konnten sie bei günstigem Winde wohl besser umgehen als ihr; aber sie mieden auch das hohe Meer und waren auch nur Uferfahrer.

7. Wollet ihr aber euer Seewesen besser einrichten, so müsset ihr das von den Indiern, die am Meere wohnen, lernen; denn die können mit den Segeln umgehen, wennschon auch noch lange nicht auf eine ganz vollkommene Art.

8. Sehet ihr aber nur, dass ihr es dahin bringet, dass eure Seele bald eins wird mit dem göttlichen Geiste, so wird euch dann der Geist schon auch zeigen, wie ihr euer Seewesen gar sehr verbessern könnet!

9. Übrigens sind für diese Zeit eure Schiffe ganz gut und sehr brauchbar. Die späten Nachkommen aber werden schon noch gar wunderbar kunstvolle Schiffe erbauen, mittels welcher sie, an Schnelligkeit Vögeln gleich, nach allen Richtungen über alle Meere hin werden fahren können; aber es wird das das Glück der Menschen weder physisch und noch weniger geistig erhöhen, sondern gar gewaltig vermindern. Darum bleibet nun nur noch recht lange bei dem, was ihr habt; denn eine zu grosse Verbesserung in irdischen Dingen ist stets eine wahre und dauernde Verschlimmerung im Geistigen, das der Mensch mit allen Kräften seines Lebens doch nur allein kultivieren soll.

10. Was nützt es dem Menschen, so er auch alle Schätze der Welt für sich gewinnen könnte, litte aber dadurch den grössten Schaden an seiner Seele?! Kennt ihr denn noch nicht die kurze Lebensdauer alles Fleisches auf dieser Erde und das endliche Los des Fleisches? Ob du nun als ein Kaiser oder als ein Bettler stirbst, so ist das für jenseits alles eins! Wer hier viel hatte, der wird jenseits viel entbehren müssen, wer aber hier wenig oder auch wohl nichts hatte, der wird jenseits auch wenig oder nichts zu entbehren haben und wird desto leichter und eher zu den inneren und allein wahren, lebendigen Geistesschätzen gelangen.

11. Darum waren die Urväter dieser Erde so glückliche Menschen, weil sie ihre diesirdischen Lebensbedürfnisse so einfach als möglich befriedigten. Wie aber dann besonders jene Menschen, die sich in den tiefer liegenden Tälern aufhielten, Städte zu erbauen anfingen, so ist damit auch die Hoffart in sie gefahren. Sie verweichlichten, wurden träge und verfielen bald in allerlei Laster und mit ihnen in allerlei Elend. Was Gutes hatten sie davon? Sie verloren Gott aus den Augen ihrer Seelen, und alle innere Lebenskraft des Geistes verliess sie, dass sie gleich vielen von euch an kein Leben nach dem Tode des Leibes mehr glauben konnten.

12. War das nicht ein gar entsetzlicher Umtausch, so man für die grössere Bequemlichkeit des materiellen Lebens das Geistige so gut wie völlig verlor?

13. Wer darum ein Weiser unter euch ist, der suche nun wieder das unnötigerweise zu gute und bequeme Materieleben für das reine, wahre, geistige umzutauschen, und er wird da besser tun um ein endlos Grosses, als so er die grössten Erfindungen machte, wie man ganz sicher und vogelschnell über alle Meere fahren kann. Einmal wird er dennoch sterben müssen! Was werden ihm dann seine grossen Erfindungen für seine Seele nützen?!

14. Bleibet darum bei dem, was ihr habt! Leget keinen Wert darauf, und suchet vor allem, wie ihr mehr und mehr auf dem Wege des Geistes wandeln möget, so werdet ihr dadurch die grösste und beste Erfindung für die grosse Schiffahrt aus diesem Irdischen ins andere, jenseitige Geistige gemacht haben!

15. Was sicher für ewig währt, das zu erreichen setzet alle eure Kräfte und Mittel in die vollste Bewegung; ums Irdische für den Leib aber sorget euch nur insoweit, als es vernunftgemäss nötig ist! Dass ein Mensch essen und trinken muss und seinen Leib schützen gegen Kälte und grosse Hitze, das ist eine ganz natürliche Sache; aber wer eben für den Leib mehr tut als für die Seele und am Ende gar für den Leib allein sorgt, dagegen für die Wohlfahrt der Seele gar nicht, die doch ewig leben soll, der ist ein wahrhaftigst blinder und überdummer Narr.

16. Ja, wenn jemand seinem Leibe ein ewiges Leben wider den Willen Gottes verschaffen kann – was unmöglich ist –, der sorge sich dann bloss um die Wohlfahrt seines Leibes; sonst aber sorge er sich um das, was ewig dauern wird und muss, weil es Gott also angeordnet hat!

17. So ihr das nun wohl verstanden habt, so fraget Mich nicht mehr, wie ihr eitle, irdische Dinge um ein gar Grosses verbessern könntet; denn Ich bin nur darum in diese Welt gekommen, um euch die Wege zum ewigen Leben zu zeigen und fest anzubahnen, auf dass ihr sicher und leicht auf denselben fortkommen möget!‘“

Kapitel 223 – Der Weg zur geistigen Vollendung

1. (Der Herr:) „Als alle diese Meine Worte vernommen hatten, sagten sie unter sich: Er hat vollkommen recht, und es lässt sich Ihm da nichts einwenden; aber wir sind schon von Geburt an zu tief in die Welt hineinversenkt worden und werden uns nun von ihr schwer mehr völlig loslösen können. Nach Seiner ganz wohlbegründeten Aussage muss sich ein jeder durch seine ganz freiwillige Selbsttätigkeit aus dem materiellen Zustand in den freien geistigen überheben und kann sich dabei auf keine wunderbare Beihilfe des wahren Gottes irgendeine besondere Hoffnung machen, weil der Mensch dabei schon eine Art Nötigung seines ewig frei bleiben sollenden Willens erleiden würde. Zur puren Selbsttätigkeit aber haben Menschen unseresgleichen offenbar zu wenig Kraft, Mut, Willen und rechte, beharrliche Geduld, und so wird es jedem von uns schwer werden, auf den uns von Ihm gezeigten Wegen ohne Müdigkeit und ohne mehrfaches Umfallen fortzukommen.

2. Gut wäre die Erreichung des rein geistigen Zustandes allerdings und wäre endlos mehr wert als alle Schätze der ganzen Erde; aber der Weg dazu scheint ein sehr langer und holpriger zu sein. Es wäre darum zum Schlusse etwa gar nicht überflüssig, so wir Ihn noch fragten, in einer wie langen Zeit man bei einem gewissenhaft treuen und emsigen Wandel auf Seinen angeratenen Lebenswegen in den vollen reingeistigen Zustand gelangen kann. Denn man arbeitet sicher um vieles leichter, so man sich zum voraus bei einer Arbeit dahin eine Rechnung machen kann, in welcher Zeit sie bei einem gehörigen Fleisse völlig beendet werden kann; aber an einem Werke arbeiten, bei dem man von der zu seiner Vollendung nötigen Arbeit kein Ende und so auch nicht die Zielerreichung zum voraus absehen kann, ist und bleibt eine schwere Sache. Geben wir Ihm die vorerwähnte Frage!‘

3. Man gab Mir die Frage, und Ich antwortete darauf, sagend: ,Geistige Arbeiten und geistige Wege werden nicht nach Stunden und Ellen gemessen, sondern pur nach der Kraft des Willens, Glaubens und der Liebe zu Gott und zum Nächsten.

4. Wer sich auf einmal so weit selbst verleugnen könnte, von aller Welt ganz abzulassen, seine Schätze – im rechten Masse – nur den Armen widmete aus purer Liebe zu Gott, und kein Wesen triebe mit dem Fleische der Weiber, der würde wahrlich in einer kürzesten Zeit schon als vollendet dastehen! Wer aber offenbar eine längere Zeit dazu vonnöten hat, um sich von allen irdischen Schlacken und Anhängseln zu reinigen, bei dem muss der allerbeseligendste Zustand der wahren geistigen Vollendung auch länger auf sich warten lassen.

5. Ihr aber seid hohe Staatsmänner und müsset erfüllen euren Beruf; das aber ist vor Gott kein Hindernis, das euch davon abhalten könnte, recht zu wandeln auf den euch von Mir gezeigten Wegen, sondern das gibt euch erst recht die Mittel an die Hand, durch die ihr um so leichter und um so eher zur wahren geistigen Vollendung gelangen könnet.

6. Aber haltet nicht dafür, als wäret ihr das Amt und des Amtes Ehre und Ansehen! Des Amtes Ehre und Ansehen ist das Gesetz, und ihr seid nur dessen Handlanger. So ihr aber getreu seid und gut und gerecht, so steht auch ihr selbst in der Ehre und im Ansehen des Gesetzes, und des Gesetzes Verdienst an den Menschen, die durch das Gesetz geschützt und ruhig und sicher sind, kommt dann auch euch vor Gott zugute.

7. Ihr aber seid auch überaus reiche Menschen; aber auch euer grosser Reichtum ist kein Hindernis zur Erreichung des rein geistigen Zustandes, wenn ihr mit demselben mit wahrer Liebe zu Gott und zum Nächsten gleich guten und weisen Vätern im Verhältnisse zu ihren Kindern wohl umgehet und bei der Unterstützung der Armen nicht karg und geizig umgehet; denn mit welchem Masse ihr eure Liebe den Armen werdet angedeihen lassen, in demselben Masse wird es euch Gott geistig allzeit und im Notfalle auch naturmässig entgelten.

8. So ihr aber meinet, dass Gott dem Menschen, der auf dem Wege zum Reiche Gottes und Leben des Geistes emsig und ernstlich fortwandelt, gar nicht helfe, so er dann und wann müde und schwach wird, da irret ihr euch bedeutend. Ich sage es euch: Wer einmal ernstlich diesen Weg betreten hat, dem wird auch ohne sein Wissen von Gott aus geholfen, dass er weiter und endlich sicher auch ans Ziel kommt.

9. Gott wird die Einung der Seele mit dem Geiste aus Ihm freilich wohl nicht mit Seiner Allmacht erzwingen, aber Er wird des Menschen Herz stets mehr erleuchten und es erfüllen mit wahrer Weisheit aus den Himmeln, und der Mensch wird dadurch geistig wachsen und kräftiger werden und wird alle Hindernisse, die sich ihm zu seiner grösseren Probung noch irgendwo in den Weg stellen könnten, stets leichter und zuversichtlicher überwinden.

10. Je mehr Liebe ein Mensch aber zu Gott und zum Nächsten in sich wird lebendig zu fühlen anfangen, und je barmherziger er in seinem Gemüte wird, desto grösser und stärker ist auch schon der Geist Gottes in seiner Seele geworden. Denn die Liebe zu Gott und daraus zum Nächsten ist ja eben der Geist Gottes in der Seele des Menschen. Wie diese zunimmt und wächst, also auch der Geist Gottes in ihr. Ist am Ende der ganze Mensch zur reinen und allerwohltätigsten Liebe geworden, so ist auch schon die völlige Einung der Seele mit dem Geiste aus Gott erfolgt, und der Mensch hat für ewig das von Gott ihm gestellte allerhöchste Ziel des Lebens erreicht.

11. Gott Selbst ist in Sich ja die allerhöchste und reinste Liebe, und also ist es auch der jedem Menschen zukommende Geist aus Gott.

12. Wird die Seele durch ihr freies Wollen ganz ähnlich der Liebe des Geistes aus Gott, so ist es dann ja auch klar, dass sie mit dem Geiste aus Gott in ihr eins wird. Wird sie aber das, dann ist sie auch vollendet. Nun, dafür aber lässt sich keine genaue Zeit bestimmen, sondern das muss der Seele ihr eigenes Gefühl sagen und anzeigen.

13. Die wahre, reine und lebendige Liebe ist in sich höchst uneigennützig; sie ist voll Demut, ist tätig, ist voll Geduld und Erbarmung; sie fällt niemals jemandem unnötig zur Last und duldet alles gerne; sie hat kein Wohlgefallen an der Not ihres Nächsten; aber ihre rastlose Mühe ist, dass sie helfe jedermann, der einer Hilfe bedarf.

14. Also ist die reine Liebe auch im höchsten Grade keusch und hat keine Freude an der Geilheit des Fleisches, aber eine desto grössere Lust an der reinen Gesittung des Herzens.

15. Wenn des Menschen Seele auch also beschaffen sein wird durch ihr eigenwilliges Streben und Trachten, dann ist die Seele auch schon gleich ihrem Geiste und ist also denn auch in Gott vollendet.

16. Und so wisset ihr nun ganz genau, was ihr zu tun habt, um zur reingeistigen Vollendung zu gelangen. Wer sich alles dessen emsigst befleissen wird, der wird auch am ehesten vollendet werden.

17. Wer sich aber emsig und ernstlich befleissen wird, diesen Weg zu wandeln, dem wird auch allzeit und höchst wahr und sicher von Gott aus geholfen werden, dass er das allerhöchste Lebensziel erreichen wird, dessen ihr alle völlig versichert sein könnet; denn kam Gott euch nun schon durch Mich zu Hilfe, wo ihr den Weg kaum von weiter Ferne hin habt dahin zu bemerken angefangen, dass es etwa einen solchen Weg geben könne, um wieviel mehr wird Er euch erst dann zu Hilfe kommen, wenn ihr auf dem Wege selbsttätig wandeln werdet! – Habt ihr das verstanden?‘

18. Über diese Meine Belehrung waren alle voll Staunen, und selbst Joseph sagte: ,Also weise und wahr habe ich ihn selbst noch kaum je reden hören!‘

19. Hierauf wandte er sich zu Mir und sagte: ,Aber warum hast du denn unsere Priester noch nie auf eine solche Weise belehrt? Wenn einer von ihnen hier zugegen gewesen wäre, so hätte er von dir sicher auch eine andere Meinung bekommen!‘

20. Sagte Ich: ,Die Fische im Meere getraue Ich Mich eher zu bekehren denn unsere Rabbis! Ich rate dir auch, dass weder du noch Jakobus daheim von dem etwas ruchbar machet, was hier sich alles zugetragen hat, denn da hättet ihr dann eine schwere Not mit den Rabbis. Denn ihre Herzen sind verstockter als ein härtester Stein, und ihre Seelen sind um vieles unflätiger denn ein Schwein in einer stinkenden Pfütze, und lieber erbaue Ich noch tausend Schweinestallungen für die Säue der Griechen und anderer Heiden allerorten, als dass Ich ein Wort verschwenden möchte an unsere allerdümmsten, finstersten und böswilligsten Rabbis in Nazareth, Kapernaum und Chorazin! Es wird aber schon noch eine Zeit kommen, in der Ich auch alldort Meinen Mund auftun werde, – aber zu ihrem Troste nicht, sondern zum Gericht über sie, wenn ihr böses Mass voll werden wird!‘“

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Feigned Value of external Progress & Path to spiritual Perfection

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 7
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jacob Lorber

Introduction
The Lord tells of His deeds as a 20-year-old, which are recorded nowhere else…

Chapter 222 – The feigned value external progress

1. (The Lord:) “And so we continued to eat and drink, but in moderation of course. Cyrenius spoke to us about many things relating to architecture, and the other guests listened to us and agreed with Me and Joseph in everything.

2. Eventually, a general, who had not spoken a single word up until this point, was of the following opinion: ‘In relation to the art of architecture, it should be considered if the sea-faring vessels could not be constructed in such a way that they could better resist the storms than was the case until now. On top of that, it seems to me that the larger ships would be better off without oars, because if the oars are attached too high above the ship’s rail, then the required handles would be too long and difficult to manipulate. A great number of strong and capable rowers are needed to operate them, and despite that, the oars exert only little force in the water, and they easily break during storms. On the other hand, if the oars, as is the case with smaller ships, are attached further below, then the water could easily enter the ship through the apertures if the waves are only a little too high, and at that point there would be nothing else to do but continuously scoop the water out to avoid sinkage. And finally, our larger ships still possess the deficiency of requiring too many rowers, so there is only little space left to accommodate other passengers, and despite the many rowers the vessel would nonetheless not move an inch in the presence of a bit of headwind.

3. Behold, my dear, young, profoundly wise and wonderfully mighty Man, in regards to this You could give us Romans some good and true advice! The old Phoenicians are said to have had vessels with which they could safely and quickly sail far into the great ocean. We Romans must limit ourselves to sail along the shore, and we may only dare to sail into the open sea on quiet days. What do You think of this?’

4. Said I: ‘Well, My friend, it would be rather difficult to give you some potent advice on this, for of what use would it be to you if you simply could not put it into practice in the end?

5. For proper and safe navigation of the sea, above all, accurate knowledge of the stars in the sky is required, as well as knowledge of the earth and especially of the status of the ocean, its size and depth. However, you are still far from having this knowledge, and you simply could not have it, because your foolish priests would rail against your efforts with all their might. Therefore, more efficient and well constructed ships would be of no use to you, because you would not be able to use them anyway.

6. The ships of the Phoenicians were certainly more useful, but not by a large margin. When the wind was favorable they could handle their sails better than you can, but they avoided the open sea as well and sailed only along the shore.

7. If you wish to improve your navigation of the sea, then you must learn from the Indians who live by it. They know how to handle their sails, even if it is by far not perfect.

8. First and foremost, however, see to it that your souls achieve unification with the divine Spirit, for then it will certainly show you how you may greatly improve your navigation!

9. Besides, your ships are good and useful enough for this time. Your descendants however will build even more wonderful and ingenious ships upon which they will be able to travel all across the sea, and at the speed of a bird. However, this will not add to the bliss of men, neither in body nor in spirit, on the contrary even, it will diminish it enormously. Therefore, stick to what you have now a while longer, because too great an improvement in earthly matters always brings with it a lasting decline in the spiritual, which, truthfully, is the only thing man must cultivate with all the powers of his life.

10. Of what use would it be if man could obtain all the treasures of the world for himself, but would thereby incur great damage to his soul?! Do you still not know of the short lifespan and ephemeral nature of the flesh? Whether you die as an emperor or as a beggar does not matter in the beyond! He who possesses much here will have to lack much in the beyond, but he who possesses little or nothing here will lack little or nothing in the beyond, and he will sooner and all the more easily acquire the inner, solely true and living treasures of the spirit.

11. That is why the first fathers of this earth were such happy men, because they provided for their earthly needs in the simplest of ways. But when the people, especially those living in the valleys below, started to build cities, pride took possession of them. They became effeminate, lazy even, and soon they fell into all kinds of vices and accrued all sorts of misery. What good did that do them? They lost God from the sight of their souls, and all the life force of their spirits left them, so that, like many of you, they no longer believed in a life after the death of the body.

12. Was that not a terrible exchange; to almost completely lose the spiritual for a greater comfort of material life?

13. So, whoever among you is wise will seek to once again exchange the needlessly comfortable material life for what is pure, true, and spiritual. This will be infinitely more beneficial to you than to create even the greatest of inventions, such as safely and quickly travelling all across the sea. At some point you will have to die anyway. Of what use will your great inventions be to your soul?

14. With this in mind, stick to what you have now! Put no value to it, and, above all, consider how you could walk increasingly in the ways of the spirit. With this you will have created the greatest invention, navigating from this earthly life to beyond the threshold, to the other kingdom, to the spiritual!

15. That which lasts forever; strive to reach it with all your strength and means at your disposal, and take care of your body only insofar as is reasonably necessary. The fact that man must eat and drink, must protect his body from the cold and the great heat, is completely natural, but he who cares more for the body than for the soul, which is meant to live forever, and, in the end, cares only for the body; truly, he is a blind and utterly ignorant fool.

16. Yes, should someone be able to procure an eternal life for his body, which goes against God’s will, and is impossible, then must he only take care of the wellbeing of his body. But otherwise, may he only take care of that which will and must last forever, because God has ordained it thus!

17. Should you all have understood this now, then do not ask Me anymore how you may greatly improve vain and earthly things, for I have only come to this world to show you the ways that lead to eternal life, and to prepare them well, so you may easily and safely progress along them.'”

Chapter 223 – The way to spiritual perfection

1. (The Lord:) “When all had heard these words of Mine, they spoke amongst themselves: ‘He is completely right, and nothing can be said against it; since our very birth we have already been too deeply immersed in the world, and we will not so easily be able to wholly detach ourselves from it. According to His well argumented speech, everyone must, by the actions of one’s own free will, raise oneself above this material existence, up to the free spiritual state. Moreover, we cannot hope for extraordinary help from the true God, for with this the will of man would already experience a certain coercion, yet it must remain free forever. However, to be purely autonomous, men such as ourselves apparently lack the necessary strength, courage, will and persistent patience, so it will be rather difficult for all of us to make progress along the path He has shown us, that is, without tiring and stumbling repeatedly.

2. Indeed, it would be infinitely more beneficial for us to reach the purely spiritual state than all the treasures of the entire earth, but the road to it seems quite long and bumpy. With this in mind, it would certainly not be superfluous to ask Him how long it would take to reach the purely spiritual state, should one consciously, diligently and faithfully walk the ways of life He has advised us to take. Surely it is much easier to work if one knows approximately how much time will be spent on a task, with proper effort that is, before it is finished; to labour away at something is and will remain difficult if we cannot see beforehand how much work is necessary to complete it. Let us present to Him the aforementioned question!’

3. I was asked this question, and I gave the following answer to it: ‘Spiritual tasks and pathways are not measured in hours and meters, but according to the power of the will, the faith and the love for God and one’s fellow man.

4. He who could at once deny himself in such a way, giving up everything that is of the world, share his treasures with the poor, in the right measure, out of a pure love for God, and not yield to the flesh of women; truly, he would be perfected in no time at all! But he who obviously requires more time to purify himself of the earthly dross and attachments, must wait longer until he may reach the state of true and complete spiritual perfection and bliss.

5. You are high ranking statesmen however, and you must exercise your profession; but before God this is no obstacle that could keep you from properly walking in the ways I have shown you. On the contrary even, this gives you precisely the means with which you may reach true spiritual perfection sooner, and all the more easily at that.

6. But do not think you are the office, nor its honor and reputation. The honor and reputation of the office is the law, and you are merely its labourers. However, if you are faithful, good and honest, then you yourselves will partake of the honor and reputation of the law, as well as its merit in regards to the people who are protected by it, safe and sound, and you will stand in good stead with God.

7. You are exceedingly wealthy men as well, but even these your riches are no obstacle for the attainment of the purely spiritual state, should you handle them well and not be stingy in your support of the poor, coupled with a true love for God and your fellow men, as good and wise fathers are towards their children; for in the same measure you show love to the poor, God will always reward you spiritually and, in times of need, even materially.

8. And if you think God does not at all help those who diligently walk in the ways to God’s kingdom and the life of the spirit, should they tire and grow weary, then you are gravely mistaken. I say to you: Once someone has earnestly set foot on this path, he will unwittingly be assisted by God, so he might safely reach his goal.

9. Of course, God will not compel the unification of the soul with His Spirit by means of His omnipotence, but He will continue to enlighten the hearts of men and saturate them with the true wisdom of the heavens. By that man will grow in spirit and become stronger, more easily and confidently conquering all obstacles he might encounter along the way, all in service of his great test.

10. The more love man has for God and his fellow man, and the more mercy has become part of his nature, the greater and stronger has then become God’s Spirit in his soul. The love for God and, from it, the love for one’s fellow man is the very Spirit of God in the soul of man. To the same extent this love grows, so will God’s Spirit grow within him. When the entire man has transformed into pure and merciful love, then the complete unification of the soul with God’s Spirit within him will have taken place, and man has then finally reached the supreme goal in life, that which God had set for him.

11. God Himself is, within Himself, the supreme and purest love, and the same is the case for the spirits God has given to each and every man.

12. If the soul, by its own free will, becomes akin to the love of the Spirit out of God, then it is clear that the soul will become one with the Spirit out of God dwelling within him. When this has come to pass, the soul will have been perfected. However, for this no clear point in time can be determined; the soul itself must instinctively indicate it.

13. The true, pure and living love is, in itself, completely selfless. It is permeated by humility, it is active, full of patience and compassion. It will never unnecessarily burden anyone and will gladly tolerate anything. It does not take pleasure in the hardships of others, and with unceasing effort it helps all who are in need of assistance.

14. And so, pure love is chaste to the highest degree and does not take pleasure in the lustfulness of the flesh; conversely, the purity of the heart is all the more pleasing to it.

15. If the soul of man will take this form through the efforts of his free will, then the soul will be as his spirit, perfected in God.

16. And now you know precisely what you have to do in order to attain the purely spiritual perfection. He who will diligently strive for all this will be perfected soonest.

17. He who will diligently and earnestly do his best to walk this way will surely always be assisted by God, so he may reach the supreme goal of life, and may all of you rest assured of this; if God has already come to your aid through Me now while you have hardly even suspected that there existed such a way, how much more will He come to your aid when you will walk this way of your own accord! Have you understood this?’

18. All listeners were utterly astonished at this teaching of Mine, and even Joseph said: ‘Rarely have I ever heard Him speak as wisely and truthfully as now!’

19. Then he turned to Me and said: ‘Why have you never taught our priests this way? If one of them had been present here he would have certainly started to think differently of You!’

20. Said I: ‘I would sooner dare to convert the fish of the sea than our rabbis! I advise you that neither James nor you should make anything of what has happened here known at home, for if this should happen, you would get into great trouble with the rabbis. Their hearts are more hardened than even the toughest stone, and their souls are more sullied than even a swine in a stinking puddle, and I would rather build 1000 stalls for the swine of the Greeks and other gentiles everywhere than to waste even a single word on our utterly foolish, sinister and malicious rabbis in Nazareth, Capernaum and Chorazin! Eventually though there will come a time for Me to open My mouth there as well, not to comfort them however, but as a judgment of them, when their wicked measure will be brimming!'”