Die 12 Stunden durch Jakob Lorber – Stunde 1… Moralische Werte – The 12 Hours thru Jakob Lorber – Hour 1… Moral Values

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Die 12 Stunden – 1. Stunde: Moralische Werte

1841 (Der Mittelpunkt der Erde)

Jesus offenbart durch Jakob Lorber

1. Stunde: Moralische Werte
– Leichtsinn und Gewissensschwäche
– Die Gottheit sei ein Tyrann
– Wie aus Menschen Verbrecher werden
– Entstehung von Schismen und Sekten (siehe Himmelsgaben Band1 Kap.287 ff.)

1. In der sogenannten bessern und gebildeten Welt, wo besonders die christliche Religion unter verschiedenen Sektenformen gang und gäbe ist, wird die Moral meist nur also gepredigt, wie sie in politischer Hinsicht den Machthabern entweder in weltlichen oder in geistlichen Dingen gerade am zweckdienlichsten ist.

2. Es wird dem Volk eine graue Kenntnis Gottes beigebracht, nicht darum, dass sie Selben erkennen und lieben, sondern nur als den unerbittlichsten Tyrannen aller Tyrannen unermesslich fürchten sollen; und so wird die Gottheit nur als eine Geisel gepredigt, die noch fruchten soll, wenn alle andern Geiseln schon fruchtlos geworden sind.

3. Statt dass die Gottheit dem Volk zum allerhöchsten Trost bekannt gegeben werden möchte, wird sie demselben nur gegeben als ein Etwas, das nichts zu tun hat, als in jeder Minute Milliarden von solchen moralisch verdorbenen und ungehorsamen Kindern ins ewige Feuermeer unwiderruflich zu verdammen.

4. Und so seht euch ein wenig um -, erblickt die zahllosen Kerker, die alle voll angefüllt sind mit allerlei moralischen Verbrechern, und wie von Minute zu Minute diese Kerker immerwährend einen großzähligen Zuwachs bekommen, dass, wenn diese Kerker auf einem Punkt vereinigt wären, ihr glauben müsstet, die ganze Generation der Erde wird sich in wenigen Jahren bequemen müssen, allda hinein zu marschieren.

5. Und fragt, was geschieht denn nun diesen Menschen, die da hinein kommen? Da seht nur ein wenig her gegen Morgen; seht, da stehen schon eine Anzahl totenbleicher Scharen, umgeben von allerlei bewaffneten Menschen und giftigen Richtern und seht weiter da eine Anzahl Mordinstrumente, mit denen diese Unglücklichen hingerichtet werden. Allda seht ihr brennende Scheiterhaufen, Galgen, Schafotte und vielerlei andere Mordinstrumente. Seht, das ist die letzte Besserungsanstalt für solche moralischen Verbrecher!

6. Nun werdet ihr fragen, was haben denn alle diese angestellt? Ja, sage Ich, es gibt darunter Mörder, Räuber, Diebe, Überläufer und Aufwiegler des Staates. Es gibt ferner noch eine Menge Menschen, die durch allerlei Betrügereien dem Staat großen Schaden gebracht haben; darunter, die sich gegen eine oder die andere politische oder auch moralische Anordnung schwer verstoßen haben. Seht, da sind sonach die Verbrechen dieser Unglücklichen aufgedeckt, insoweit dieselben als wenigstens ein scheinbarer Grund dienen können.

7. Nun aber wollen wir eine weitere Frage tun, und fragen: Worin liegt denn der Grund, dass diese Menschen zu solchen Verbrechern geworden sind? Und so ihr auch jemand andern fragen möchtet um diesen Grund, so werdet ihr sicher keine andere Antwort bekommen, als: Der Grund liegt entweder in der vernachlässigten Erziehung, oder, was ohnedies ein und dasselbe ist, es waren schon ihre Eltern, Vor- und Ureltern also gestaltet.

8. Ich frage aber wieder, woran lag es denn, dass diese Menschen eine so schlechte Erziehung erhielten, ja dass man in der Erziehung eine ganze Generation vernachlässigt hat? Ihr dürft gar nicht weit greifen, und die Antwort wird sich euch von selbst aufdrängen: Der Hauptgrund ist kein anderer als die Politik, vermöge welcher die machthabende Menschenklasse sich um nichts so sehr kümmert, als dass die Untergeordneten ja so viel als möglich in aller Dunkelheit gehalten werden möchten, in der Furcht, wenn das Volk nähere Aufschlüsse über Mich und dadurch auch über seine eigene Bestimmung erhalten möchte, es da mit ihrer Macht und ihren zeitlichen Einkünften bald ein Ende haben dürfte.

9. O, diese Narren! Sie sollten nur hinblicken auf Meinen David, der selbst ein König und ein Prophet, und als solcher ein großer Volkslehrer war, und sie würden alsobald ersehen, dass ein Volk, das Gott und Seine Bestimmung erkennt, auch ein Volk ist voll Gehorsams und guten Willens;

10. und Tausende können mit einer Federflaume leichter regiert werden, als zehn finstere Dümmlinge, die von Mir keine andere Vorstellung haben, als jene eines vielleicht existierenden Tyrannen, oder eines Wesens, das früher (zuvor, d. Ed.) seinem Gläubigen gleich einem Vampyr den letzten Blutstropfen ausgesaugt, bis es ihn endlich mit dem ewigen Leben, auf einer lichten Wolke ewig kniend und anbetend, beseligt.

11. Seht, ist es da nicht leicht zu begreifen, dass Menschen sich von einem solchen bösartigen Gott so viel als möglich loszumachen suchen? Und wenn sie auch noch irgend Religion besitzen, so besteht diese in einer puren Zeremonie, und diese nur aus rein göttlichen Rücksichten.

12. Die Folge davon war schon im Anfang keine andere, als dass der weltsüchtigere Teil sich endlich von aller Religion und was immer für einer christlichen Gotteslehre, wie ihr zu sagen pflegt, aus dem Staub gemacht hat.

13. Andererseits entstanden Kirchentrennungen und Sektierereien, und zwar durch Männer, die mehr oder weniger die Torheit einer solch gepredigten Gottheit einsahen, und gewisserart in ihrem Geiste sagten: Hört, mit der Gottheit, wie sie da gelehrt wird, ist ja rein nicht auszukommen; wir wollen daher die reine Lehre selbst zur Hand nehmen, sie näher prüfen, und sehen, ob der Gottheit nicht irgend bessere Seiten abzugewinnen sind?

14. Und sie fanden in solcher Prüfung auch wirklich, dass Ich denn doch kein solcher Tyrann bin; vergaßen aber auf der andern Seite, dass Ich dessen ungeachtet Gott bin, und nahmen dann Meinen Willen ebenfalls zu lau; andere setzten Mich wieder so hoch hinauf, und philosophierten sich auf diese Weise jede Handlung, die in ihrer Natur nur irgend eine Anregung findet, für gerecht und vollends Meinem Willen gemäß, in der irrigen Idee, dass, was immer da ihnen durch den törichten Sinn fährt, ein Wille von Mir sei, und so entstanden anstatt der alten Torheit eine Menge Albernheiten und göttliche Begriffsverschiedenheiten, dass es sich wahrhaft nicht der Mühe lohnt, sie für euch aufzuzählen.

15. Der Grund von allem dem war und ist kein anderer, als, wie schon oben bemerkt wurde, teils die moralische Politik, hauptsächlich aber die Trägheit und auch Furcht bei den Menschen, die vorgezeichneten Wege zum ewigen Leben im Ernst zu ergreifen; denn wahrlich sage Ich, wer Mein Reich nicht nimmt, wie Ich es verkündigt habe, der wird es nicht erhalten, und sollte er auch alle Sekten in sich vereinigen, oder unter allen Sekten stehen; denn Ich allein bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

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The 12 Hours – First Hour: Moral Values

1841 (The Center of the Earth)

Jesus reveals thru Jakob Lorber

First Hour: Moral Values
– Recklessness and Weakness of Conscience
– The Divinity is alleged to be a Tyrant
– How People become Criminals
– The Emergence of Schisms and Sects

1. In the so-called better and educated world, where the Christian religion in particular is commonplace in various sectarian forms, morality is usually preached only in a way that is most politically expedient for the rulers, both in worldly and spiritual matters.

2. The people are taught a gray understanding of God, not to help them recognize and love Him, but only to make them fear Him immeasurably, as the most implacable tyrant of all tyrants; and thus the Divinity is preached only as a hostage that is supposed to bear fruit when all other hostages have already become barren.

3. Instead of the Divinity being made known to the people as the most elevated consolation, it is given to them as something that has nothing else to do but irrevocably condemn billions of morally corrupt and disobedient children to the eternal lake of fire every minute.

4. And so, look around a bit, notice the innumerable dungeons, filled with all kinds of moral criminals, and how, from one minute to another, these dungeons receive a constant flow of new inmates, so much so that, if these dungeons were to be united at some point, you would have to believe that, in a few years, the entirety of the Earth’s population will have to get comfortable inside them.

5. You may ask, what will happen to the people who enter these dungeons? Gaze a little towards the east; behold, already there stand a number of deathly pale crowds, surrounded by all kinds of armed individuals and poisonous judges, and if you look further, there you see a number of murder weapons with which these unfortunate ones are executed: Burning pyres, gallows, scaffolds, and many other instruments of death. Behold, this is the final reformatory for such moral criminals!

6. Now you will ask what all these people have done? Yes, I say, among them are murderers, robbers, thieves, defectors and agitators of the state. Beyond that are a multitude of people who have caused great harm to the state by way of various frauds; among them are those who have severely violated one or another political or even moral order. Behold, thus are the crimes of these unfortunate individuals revealed, insofar as they may serve as an apparent reason at least.

7. But now we want to raise another question: What is the reason that these people have become such criminals? And even if you were to ask anyone else about this, the only answer you would surely get is this: The reason lies either in a neglected upbringing, or, which comes down to the same, their parents, grandparents, and earlier ancestors were already molded that way.

8. But I ask again: What was the reason that these people received such a poor education, that an entire generation was neglected in such a way? You need not look far at all, and the answer will force itself upon you: The main reason is none other than politics, by virtue of which the ruling class of mankind cares for nothing more than that the subservient be kept in the dark about as much as possible, fearing that if the people were to receive more detailed information about Me, and thereby their own destiny, it would mean the end of their power and their temporal earnings.

9. Oh these fools! They need only look at My David, both a king and a prophet, and as such a great teacher of the people, and they would immediately see that a nation which recognizes God and its destiny, is a nation of obedience and goodwill;

10. Thousands can be governed with a soft feather more easily than ten dark dullards, who have no other notion of Me than that of a perhaps existent tyrant, or of a being which consumed every last drop of blood of its believer, like a vampire, until it finally blessed him with eternal life, making him kneel and eternally worship on a cloud of light.

11. So, is it not easy to understand that men attempt to free themselves of such a malicious God? And even if they still have a religion in some form, it consists purely of ceremony, and this merely out of divine considerations.

12. The consequence of this has always been the same, namely that the part more inclined towards the world finally abandoned all religions and whatever divine Christian doctrine there might have been.

13. On the other hand, church divisions and sectarianism were brought about, namely by men who, more or less, recognized the folly of the preached Divinity, and in a certain way said within their spirits: Listen, we simply cannot get along with the Divinity we are taught about; therefore we shall pick up the pure doctrine itself, examine it more closely, and see whether or not there are better sides of the Divinity to be found.

14. And during this examination they indeed found that I am not such a tyrant after all; but on the other hand they forgot that I am nonetheless God, and they still ended up being lukewarm towards My will; others put Me once again in lofty positions, and in this way philosophized every action their nature found to be a stimulating idea to be just and completely according to My will, with the erroneous notion that whatever passes through their foolish mind, is My will. And so, instead of the old folly, a myriad of inanities and varying concepts of the same divine idea arose, so many in fact that it is really not worth the effort to list them all for you.

15. The reason for all this was and still is none other than, as already mentioned above, partially the moral politics, but mainly the lethargy and the fear of man to earnestly embark on the indicated paths to eternal life; for truly, I say to you, whoever does not embrace My kingdom as I have proclaimed it, will not receive it, even if he were to unite all sects within himself, or stand among all of them; for I alone am the Way, the Truth and the Life.