Erzengel Raphael erklärt die Begriffe Satan, Teufel, Dämonen und ihr Einfluss – Archangel Raphael explains the Terms Satan, Devil, Demons and their Influence

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Erzengel Raphael erklärt die Begriffe Satan, Teufel, Dämonen und ihr Einfluss

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 5, Kapitel 94 – 96

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 94 – Satan und Teufel

1. Sagt Raphael: „Mein liebster Freund Roklus, mässige dich; denn diese waren wohl pikfeste Pharisäer, sind aber nun unsere Jünger geworden und werden ihren Irrtum einsehen! Und in bezug der Teufel hast du eben noch eine zu geringe Kenntnis, um über deren Einfluss auf die Menschen wahr und gültig zu reden. Wenn du davon erst eine nähere Kenntnis haben wirst, dann wirst du davon auch reden können!

2. Sieh, das, was man ,Satan‘ und ,Teufel‘ nennt, ist die Welt mit aller ihrer verführerischen Pracht. Freilich wohl ist alle Materie, aus der die Welt besteht, auch ,nur‘ ein Werk Gottes, und es liegt in ihr Göttliches verborgen; aber daneben liegt in ihr auch Lüge, Trug und Verführung, woraus dann entsteht Neid, Geiz, Hass, Hochmut, Verfolgung und daraus hervorgehend allerlei Laster ohne Zahl und Mass.

3. Und siehe, eben dieses Falsche, die Lüge und der Trug, ist geistig genommen der ,Satan‘, und alle die einzelnen, daraus notwendig hervorgehenden Laster sind eben das, was man ,Teufel‘ nennt; und eine jede Seele, die irgendeinem der zahllos vielen Laster als begründet ergeben ist, ist ein Teufel in Person und ein tätiger Ausdruck eines oder des andern Schlechten und Bösen, und es ist in einer solchen Seele ein schwer zu erlöschender Trieb, nur gleichfort Böses zu tun in der Art, in der sie sich lebensbegründet hat in der Zeit ihres fleischlichen Seins.

4. Da aber eine jede Seele auch nach dem Leibestode fortlebt und sich in der Region dieser Erde aufhält, so ist es gerade eben nichts Seltenes, dass eine solche Seele sich auch in die Aussenlebenssphären der Menschen begibt und durch diese mit ihrer irgend bösen Begierlichkeit auch in jenem Menschen Böses zu erwecken strebt, in dessen Lebenssphäre sie eine ganz willkommene Nahrung dadurch findet, dass der noch im Fleische wandelnde Mensch einen nicht unbedeutenden natürlichen Hang und Zug für ein gleiches Laster in seinem Fleische trägt, gewöhnlich infolge einer schlechten und vernachlässigten Grunderziehung.

5. Solche Seelen bemächtigen sich öfters sogar des Fleisches der Menschen und quälen dadurch gar eine hie und da schwache Seele, und der Herr aber lässt solches zu, um eben bei der Seele solch ein Leck auszubessern; denn dadurch bekommt die geplagte Seele dann erst einen wahren und lebendigen Widerwillen gegen eine lasterhafte Schwäche ihres Fleisches und verwendet am Ende alle Tätigkeit darauf, darin stark zu werden, worin sie ehedem schwach war, wozu ihr des Herrn Gnade auch zeitgerecht zu Hilfe kommt.

6. Siehe, das ist vernunftgemäss richtig und wahr, – was der Jude freilich sehr ferne von der Wahrheit des eigentlichen Sachverhaltes unter dem Ausdrucke ,Satan‘ und ,Teufel‘ so ganz eigentlich verstehen sollte; weil er es aber nicht versteht, so hält er aber unter ,Satan‘ und ,Teufel‘ eine geistig personifizierte böse Willensmacht, die darin ihr grösstes Wohlgefallen findet, die Menschen von dem Wege, in der Ordnung Gottes zu wandeln, abwendig zu machen.

7. Allein, diese verkehrten Seelen haben dabei durchaus keine gottesgegnerischen Absichten; denn fürs erste kennen sie Gott nicht von der fernsten Ferne, und fürs zweite sind sie zu blind, dumm und blöde, um irgendeine Absicht fassen zu können. Denn ausser sich erkennen sie gar kein Bedürfnis und handeln nur aus purer Selbstsucht. Sie reissen nur das an sich, was ihrer Selbstsucht frönt, und sind unter sich selbst höchst misstrauisch; daher ist bei ihnen eine Kommunkraft gar nie denkbar, und du hast darin dann ganz recht, dass ihre Kraft null und nichtig ist.

8. Ja, sie ist null und nichtig für Menschen, die einmal völlig in die Liebe und in den Willen des Herrn eingegangen sind; aber für Menschen, die noch so halb hin halb her sind, oder wenn du ihr Geistiges und ihr Materielles in die Waagschale legst und auf keiner Seite einen Fürschlag merkest, da gibt dann in irgendeiner seelischen Leidenschaftssache eines in der gleichen Leidenschaftssache steckenden Dämons Zutat auf die materielle Seite der moralischen Waage schon ein recht merkliches Übergewicht, und die Seele windet sich dann von selbst schon schwerer aus dem Materiellen ins Geistige hinüber.

9. Verweilt aber die Seele im Materiellen, so hängen sich dann auch nach und nach stets mehrere gleichgesinnte Dämonen an die materielle Lebenswaagschale, der Fürschlag wird stets merklicher, das Materielle wird also denn stets gewichtiger und das Geistige natürlich geringer. Und siehe, da zeigt es sich dann, dass die ,Teufel‘ der Juden oder die ,Dämonen‘ der Griechen am Ende einer Seele in der Zeit ihrer Selbstbildung doch einen sehr bedeutenden Schaden zufügen können, ohne den eigentlichen Willen gehabt zu haben, ihr zu schaden!“

Kapitel 95 – Des Roklus Einwände

1. Sagt Roklus: „Wie kann ein intelligentes Wesen jemandem ohne Willen schaden?! Ein Dämon muss doch wenigstens noch immer so viel Selbstgefühl und Selbstbewusstsein haben, dass er weiss, was er will; weiss er aber das, so ist er sträflich für den bösen Willen! Und die Zulassung solcher geheimen Einflüsterungen der argen Dämonen in eine harmlose Menschenseele finde ich auch nicht ganz in der besten Ordnung; werden sie aber schon aus irgendeinem geheimen Weisheitsgrunde zugelassen, so kann da doch die arme Seele keine Schuld haben, wenn sie von den Herren Teufeln verdorben wird!

2. Haben aber die Teufel weder eine Intelligenz, und darum noch weniger irgendeinen freien Willen, so können sie der Seele auch nicht schaden, – und schaden sie ihr schon, so hat da weder die Seele, die beschädigt wurde, noch der intelligenz- und willenlose Teufel irgendeine Schuld; die fiele dann bloss dem anheim, der so etwas zuliess! So urteile da ich ganz frei von der Leber weg und scheue mich durchaus nicht, solches hier offen auszusprechen!

3. Haben aber die Teufel, wie man sagt, sogar eine sehr scharfe Intelligenz – was zu vermuten ist, weil sie bei einer armen Seele sogleich auswittern, wo sie in der materiellen Sphäre schwach ist –, so haben sie auch einen Willen, ihr zu schaden; in diesem Falle bleibt die Seele abermals schuldlos, und nur die Teufel und der, der sie zuliess, tragen da wiederum allein die Schuld!

4. Gib mir Waffen und zeige mir den Feind, und ich werde es dann schon sicher verhüten, dass er mir so leicht an den Leib kommt! Aber wenn ich den Feind, der mir sonach einen ganz bedeutendsten Schaden zufügen kann, dem er mich zu den scheusslichsten Lastern ganz geheim und unsichtbar verlocken kann, nicht kenne und dazu hernach aber auch noch die Schuld davon tragen muss samt ihren schwerbösen Folgen, – ah, da bedanke ich mich für ein solches Leben!

5. Das heisst dann einen schwachen Menschen nackt hinausstellen unter eine Herde von hungrigen Wölfen, Hyänen, Löwen, Tigern und Panthern. So er sich hat von ihnen zerreissen und auffressen lassen, so trägt dann er die Schuld auch noch und muss darum von dem Richter dann noch dazu verdammt werden, weil er sich als ein völlig wehrloses, schwaches Wesen erstens von bewaffneten, starknervigen Schergen hinaus in die Wildnis hat schleppen lassen müssen, und zweitens, weil er dann von den wilden Bestien zerrissen und gefressen worden ist!

6. Wie gefällt deiner himmlischen Weisheit solch eine Justiz zum Beispiel?! Freund, wenn die Sache sich so verhält mit den Dämonen oder Teufeln, und die arme, leidige Menschenseele bleibt da allein die Schuld- und Folgenträgerin mit oder ohne Intelligenz und Willen der sie verderbenden Teufel – dann, dann gibt es keinen weisen und liebgerechten Gott, sondern vielleicht nur so ein zauberisch blindallmächtiges Wesen, also eine Art Fatum, das da stets, gleich den hohen Römern, seine grösste Freude an allerlei Tierhetzereien und wütendsten Stiergefechten hat, und gegen das sich ein Mensch nur dann versündigen kann, wenn er selbst sich der Weisheit durch die gerechten Mittel beflissen hat!

7. Ich sage es dir fürwahr: Wenn deine Worte unfehlbar Realität haben, dann haben bald die Pharisäer recht! Ich aber habe den Herrn Selbst über so manches reden hören und kann, mich darauf stützend, sagen, dass du, schöner Bote der Himmel Gottes, diesmal so ein bisschen in den Bach gefallen bist; und ich bleibe dabei stehen, dass ich allein mit meiner nunmaligen Liebe zum Herrn die früher ausgesprochene Anzahl der pharisäischen Teufel total aus dem Felde schlage!“

Kapitel 96 – Die Dämonen und ihr Einfluss

1. Sagt Raphael sanft lächelnd: „Siehe, du mein Freund, auch du hast schon drei volle Becher Weines im Kopfe, das heisst, den Geist davon, und darum bist du nun noch kritischer in deinem Verstande als ehedem! Du hast deinesteils ganz recht, wenn du behauptest, dass die Dämonen über einen Menschen, der völlig in der Liebe zu Gott sich befindet, in noch so grosser Anzahl durchaus keine Gewalt auszuüben imstande sind; denn von einer Kommunalkraft kann bei ihnen keine Rede sein, da von ihnen ein jeder in der grössten Selbstsucht und Eigenliebe ist und es daher ja keinem beifällt, seinen Nachbar in irgend etwas zu unterstützen aus Furcht, der Nachbar könnte heimlich und ganz verkappt wieder einen Vorteil gewinnen, der ihm dann sicher eine fruchtlose Reue abnötigen würde.

2. Wenn sie miteinander gewisserart auf den Raub ausgehen, so verrät ja keiner dem andern seine höchst geheim gehaltene Absicht, und kommen sie wie zufällig am Orte des Raubes zusammen, so gibt es da unter ihnen selbst den oft bittersten Krieg. Denn der erste sich auf eine Beute Werfende ist ein Feind eines jeden, der sich neben ihm auch auf die Beute wirft, und sucht ihn zu verdrängen. Ein Dritter benützt schadenfroh diese Gelegenheit und stiehlt für sich dann; und fängt ein Vierter neben ihm auch an, für sich zu stehlen, so kommen diese zwei auch zum Raufen, und ein Fünfter stiehlt dann ganz ruhig wieder für sich. Kommt ein Sechster hinzu, so entsteht gleich ein neuer Kampf, und ein Siebenter hat dann wieder so lange gut stehlen, bis ein Achter in seine Nähe kommt. Alle kämpfen nun, und keiner lässt sich vom andern die Stelle des Raubes und den schon gemachten Raub selbst nehmen.

3. Du siehst, dass da sicher kein Teufel dem andern in irgend etwas hilft; aber durch ihren höchst selbstsüchtigen Andrang vermehren sie dennoch das Gewicht an der allgemeinen Beute, und es geht dann ungefähr also, als wenn du zwei ganz gleiche Gewichte in die Schalen einer Waage legest, die gegenseitig für sich gar keinen Ausschlag gäben. Du bestreichst aber ein Gewicht mit nur einem höchst ungewichtigen Tropfen Honigs, und sogleich wird der süsse Geruch Tausende von Bienen anlocken; diese werden sich ans Gewicht setzen und sogleich einen Ausschlag ganz unwillkürlich bewirken.

4. Kannst du Gott darum der Unweisheit beschuldigen, so Er der Biene den Geruch und die Gier nach Honig und dem Honige selbst die duftende und anlockende Süsse gegeben hat?! Oder ist der Herr unweise, so Er Seine Geschöpfe nicht nur höchst zweckmässig, sondern auch höchst schön, jegliches in seiner Art, gestaltet hat?! Ist es etwa unweise von Ihm, der Jungfrau jene höchst reizende und anziehende Form gegeben zu haben, dass sie vor den Sinnen des schrofferen Mannes auf dieser Welt den allerhöchsten Wert haben muss, er Vater und Mutter verlässt und allervergnüglichst seinem zarten und lieben Weibe anhanget?!

5. Wie es aber schon in der Aussenwelt sich erkennen lässt, dass ein Wesen das andere in irgend etwas anzieht, um so mehr ist solches erst in der Welt der Geister der Fall; und wäre dies nicht also, wie bestände da eine Erde, ein Mond, eine Sonne und wie die zahllos vielen anderen Weltkörper im unermesslichen Schöpfungsraume?! Ein Atom hat Sympathie mit seinem Nachbarn; beide ziehen sich an. Was die beiden tun, das tun dann zahllose Äonen, sie ziehen alles Gleiche und Gleiche an, und es entsteht daraus am Ende eine Welt, wie es der Herr in der vergangenen Nacht allen Seinen Jüngern gar handgreiflich gezeigt hat und du solches in dem euch überreichten grossen Buche auch vollauf beschrieben finden wirst.

6. Wenn aber also, ist es dann unweise vom Herrn, so Er allernotwendigstermassen einer jeden Seele die allerunbedingteste Willens- und Erkenntnisfreiheit lässt und danebst natürlich auch die daraus entspringenden Folgen?! Oder würdest du Gott dann als höchst weise preisen können, wenn da irgend jemand von hier nach Jerusalem reisen wollte und setzete dafür seine Füsse auch in Bewegung, aber er käme damit doch bei allem seinem Willen und bei der besten Wegkenntnis nicht nach Jerusalem, weil es Gott nicht so haben wollte, dass jemandem von seinem Wollen und Können eine entsprechende Folge werden solle, sondern der Mensch käme statt nach Jerusalem, wo er wichtige Geschäfte abzumachen hätte, nach Damaskus, wo er gar nichts zu tun hat?! Sage es mir, ob du solch eine göttliche Einrichtung für weise finden würdest! Oder findest du es ungereimt, wenn dich am Tage Bienen, Wespen, Hornissen und allerlei Fliegen ordentlich zudecken und auffressen werden, wenn du ganz mit Honig bestrichen dich hinaus ins Freie begibst?!

7. Wenn aber nun deine Seele irgendeinen sündigen Leidenschaftsduft in ihre Aussenlebenssphäre streut und die schon vom Fleische befreiten, aber noch in einem gleichen Lieblingsdufte stehenden Seelen solchen in deiner Aussenlebenssphäre gewisserart riechen, endlich auf dich losstürmen und sich an deinem Überflusse sättigen, ohne eigentlich zu wissen, was sie tun, sondern rein nur deshalb sich stets zahlreicher um dich versammeln, weil sie in deiner Sphäre die erwünschte Kost finden, so ist das gewiss nicht unweise vom Schöpfer, der nichts so sehr für ewighin respektiert als die unbedingteste Freiheit einer jeden Seele. Hat ja doch eine jede Seele stets Mittel genug in den Händen, sich der ungeladenen Gäste zu entledigen, wie oft und wann sie es will!

8. Willst du in der Freie nicht von den stechenden Insekten belästigt werden, so wasche und reinige dich von dem törichten Honiganstrich, und du wirst Ruhe haben; und willst du keine deine Seele schwächenden und belästigenden Dämonen in deiner Aussenlebenssphäre, so erwähle dir des Herrn bekannte Ordnung zu deiner Lebensmaxime und ich stehe dir dafür, dass kein Dämon in die Nähe deiner Lebenssphäre kommen wird!

9. Glaube es mir, wenn du mit irgendeiner in und aus dir selbst entstandenen Lebensverkehrtheit die Dämonen nicht anlockst und anziehst, so werden sie dich sicher nicht anziehen, verlocken und verführen; hast du sie aber angezogen, so musst du es dir dann selbst zuschreiben, wenn sie deine Seele in einer und derselben Leidenschaft durch ihren Andrang noch mehr verhärten werden, ohne es eigentlich zu wollen.“

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Archangel Raphael explains the Terms Satan, Devil, Demons and their Influence

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 5, Chapters 94 – 96

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 94 – Satan and Devil

1. Says Raphael: “My dearest friend Roklus, temper yourself, for these were indeed rock-solid Pharisees, but now they have become our disciples and will see the error of their ways! And, as far as the devils are concerned, you still know too little about them to truthfully speak of their influence on man. Once you have gained a closer understanding of them, then will you be able to speak of it as well!

2. You see, that which is called “Satan” and “devil” is the world itself and all the enticing splendour thereof. All the matter the world consists of is, of course, a work of God as well, and divine things are hidden within; but beside the divine there is also lying, deception and enticement, the very things from which sprout envy, avarice, hatred, arrogance, persecution, and all other burdens imaginable, countless in number and unfathomable in measure.

3. And lo, this falsehood, lying and deception is “Satan”, in a spiritual sense, and all the individual burdens that must necessarily emerge therefrom are exactly what we call “devil”; and each and every soul devoted to one or more of these countless burdens is a devil in the shape of a man, an active expression of wickedness and evil. Within souls such as these burns a nigh inextinguishable drive to perpetually commit evil, in the manner they established during the time of their corporeal existence.

4. Since every soul lives on after the death of the body and continues to dwell in the region of this Earth, it not seldom occurs that a soul afflicted with such vices, in hopes of finding a source of nourishment, seeks to enter the external sphere of life of a person harbouring a natural propensity towards the same vices, with its aim being to arouse evil within them as well, a proclivity commonly traceable to an upbringing of abuse and neglect.

5. Such a soul occasionally even takes possession of the flesh of a person and thereby torments particularly frail souls. The Lord permits this, however, to mend such spiritual leaks, for only by this does the tormented soul gain a true and spirited reluctance towards such reprobate weaknesses of the flesh. In the end it will do everything in its power to grow strong where once it was weak, an endeavour the Lord’s mercy will assist in, in good time.

6. Behold, this is reasonably correct and true, something a Jew should certainly understand. However, he does not understand it, being far removed from the actual subject matter, which is why he considers “Satan” and “devil” to be a spiritually personified evil willpower, a force that finds great pleasure in alienating people from walking the path of God’s Order.

7. Although, these twisted souls have no intentions in opposition to God, for they do not recognize Him to begin with, and they are too blind and foolish to have any from of intention at all. For apart from themselves they do not recognize any desire at all, and they act solely out of pure self-interest. They seize only what their selfishness desires, and they are supremely distrustful amongst one another, which is why a communal effort is wholly unconceivable among them, and you are most correct in your assertion that their power is null and void.

8. Indeed, it is null and void against people that have completely embraced the love and will of the Lord, though consider those who are still on the fence. When weighing their spiritual and material attributes on a set of scales, no favour towards either side is revealed. It follows that, in any matter of passionate concern to the soul, the addition of a demonic presence concealed within that same passion will certainly tip the morality scales towards the material side. Should this be the case will the soul have great difficulty disengaging from the material and connect with the spiritual.

9. Should the soul remain amidst material matters, then will ever more like-minded demons latch themselves onto the material scale pan, the collective weight of which becomes quite noticeable. The material continues to gain importance, while the spiritual consequently grows ever more irrelevant. And so you see then, the “devils” of the Jews and the “demons” of the Greeks can inflict significant harm on a soul during the time of its formation, without even having an actual intention of harming it!”

Chapter 95 – Roklus’ objections

1. Says Roklus: “How can an intelligent being harm someone without wishing to?! Even a demon must at least possess a certain degree of pride and self-confidence as to know what he wants, and if he knows what he wants, he makes himself liable for prosecution! To permit such clandestine whisperings of the wicked demons to innocent souls I do not find quite right either, and even if it is allowed by some hidden wisdom, then one cannot find fault with the poor soul spoilt by the devils!

2. However, if the devils possess neither intelligence nor any form of free will as a result, then they cannot harm the soul either, and if they inflict harm nonetheless, then neither the devil, void of intelligence and will, nor the soul that fell prey to it, are guilty, and the responsibility would fall on the one who approved such a thing! Thus I pass judgement freely, and I feel no shame in declaring it here openly!

3. But if the devils, as one says, are even fiercely intelligent, which can certainly be assumed when considering their ability to readily scent any poor soul’s particular weakness in the material sphere, then they must have a will to harm it. In this case, once again, the soul remains innocent, and only the devils, as well as the one who permitted them, are to blame!

4. Give me some weapons and show me the enemy, and I will make sure he will not get close to me! But when I do not even know the enemy, one who can inflict significant harm to me by secretly and invisibly enticing me to the most hideous of vices, and then, on top of that, I must also carry the blame for it, together with its most severe consequences… well then, thank you for such a life!

5. This would be the same as throwing a naked and weak person out into the middle of a pack of hungry wolves, hyenas, lions, tigers and panthers. Once he is inevitably torn apart and consumed by them, he will then have to bear the blame for it as well and be damned by the judge, simply because he was utterly defenseless and weak, having allowed himself to be carried away by armed, unfeeling henchmen out into the wilderness, and then be torn to shreds and eaten by wild beasts!

6. What does your heavenly wisdom think of such justice?! Friend, if the reality of the demons and devils is as such, and the poor, suffering human soul remains the sole bearer of the blame, regardless of whether or not the devils spoiling it do possess intellignce and a will – then… then there exists no wise and loving God, instead only a magical and blindly omnipotent being, that is, a form of fate, taking immense pleasure in discord of all types, like the high Romans do, and against which a man can only sin if he himself eagerly accepts wisdom by righteous means!

7. Truly, I say to you: If your words unmistakably describe the reality of the situation, then the Pharisees are right! But I have heard the Lord Himself speak on such matters, and may I say, basing myself thereupon, that you, beautiful messenger of God’s heaven, have fallen a bit by the wayside this time; and I stand by my word that, with my love for God, I will single-handedly scatter the previously mentioned Pharisaic devils to the winds!”

Chapter 96 – The demons and their influence.

1. Says Raphael, gently smiling: “Behold, my friend, even you have already had three full beakers of wine, and it has gone to your head, that is, out with the spirit, and as such your reasoning has grown even more critical than it was before! You are absolutely correct in your assertion that the demons, no matter the number, are powerless when faced with an individual dwelling in the love for God, for there exists no communal effort among them. Each and every one of them harbours the greatest selfishness and self-love, so it does not even occur to any of them to support their neighbor in anything, out of fear that the neighbor might surreptitiously gain an advantage and compel a vain regret within them.

2. Should they, in a way, set out on a heist together, certainly none of them will reveal their hidden intentions, and once they arrive at their destination, more often than not a bitter conflict erupts among them. The first to lunge towards the loot is an enemy of anyone else lunging for it as well, seeking to displace him. A third gleefully uses this opportunity and starts to steal for himself, though a fourth might join him and do the same, and the two would begin to scuffle as well, and a fifth would quietly steal for himself again. Should a sixth come along, a new battle erupts, and a seventh might have a chance to steal until an eighth shows up. All of them are fighting, and none will allow the repository or the loot therein to be taken from them.

3. And so you see, no devil will assist another in anything, though their accumulation on one spot, brought about by their extreme selfishness, does nonetheless increase the weight of the loot. It is as if you placed two equal weights on the pans of a scale, which mutually give no advantage. However, if you spread just a measly little drop of honey on one of the weights, immediately the sweet fragrance attracts thousands of bees. They will sit on the weight and tip the scales significantly, without even intending to.

4. Can you accuse God of lacking wisdom simply because He has given the bee a sense of smell and the desire for honey, and the honey itself its aromatic and attractive sweetness?! Or is the Lord foolish for having designed His creations to be not only highly practical, but also most beautiful, each in its own way?! Is it somehow unwise of Him to have given the virgin its most attractive and alluring form, so that she must have the greatest value in the eyes of the brusque men of this world, prompting them to leave both father and mother and joyfully espouse their tender and dear women?!

5. But as can already be seen in the external world, that a being attracts another by one of its characteristics, all the more so is this case in the world of the spirits; and if it were not so, then how could there exist an Earth, a moon, a sun, as well as all other planetary bodies throughout the immeasurable space of creation?! One atom has sympathy with its neighbor; both attract each other. Whatever the both of them do, countless others do the same, they attract everything that is like them, and therefrom culminates a world as the Lord has tangibly described it to His disciples last night, and you will find it written thus within the great book that has been given to all of you.

6. But if this is the way things are, then is it unwise of the Lord to permit every soul to have the most essential and unconditional freedom of will, as well as the naturally resulting consequences?! Or would you praise God for His wisdom if someone wished to travel from here to Jerusalem and set out on the journey, but despite being more than willing and familiar with the route he will need to take, he would not travel to Jerusalem, where he had important business to do, but instead to Damascus, where he had nothing to do at all, because God did not wish for anyone to bear the consequences of their desires and actions?! Tell me if you would find such a divine arrangement to be wise! Or do you perhaps find it nonsensical for bees, wasps, hornets or all sorts of flies to veritably blanket you and eat you alive, should you go out into the open air covered in honey?!

7. When your soul emits a sinful fragrance of passion into its external sphere of life, and the souls already released from the flesh, but nonetheless still yearning for that same fragrance, scent it within your sphere of life and eventually fall upon you, sating themselves on your surplus, without even knowing what it is they are doing, simply gathering around you in ever greater numbers, for they find the desired nourishment in your presence, then that is certainly not foolish of the Creator, for there is nothing He respects quite as much as the unrestricted and unconditional freedom of every single soul. Indeed, every soul possesses the means to rid itself of the uninvited guests, as often and whenever it wishes!

8. Should you wish to not be bothered by stinging insects when out in the open, wash and cleanse yourself of the honey foolishly smeared on your person, for then you will have rest; and should you wish to keep your external sphere of life free of demons seeking to weaken and torment your soul, then go ahead and embrace the well-known order of the Lord. I guarantee you that no demon will ever come close to your sphere of life again!

9. Believe me when I tell you this: No demon will attract, tempt or seduce you unless you attract them first by some wicked inclination, for which you yourself are solely responsible. However, once you have attracted them, you have only yourself to blame when, by their congestion around your person, the passion at the heart of the matter becomes even more ingrained in your soul, without you even wishing it.”