Die Entsprechung der Gestirne & Die geistige Wiedergeburt – Correspondence of the Celestial Bodies & The spiritual Rebirth

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Die Entsprechung der Gestirne

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung Gottes

Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham

aus Band 1, Kapitel 6

Kapitel 6 – Die Entsprechung der Gestirne

So sprach der Herr zu und in mir (Jakob Lorber) für jedermann, und das ist wahr, getreu und gewiss:

6,1. Nun aber erhebe deinen Blick von der Erde zur Sonne, welche ist ein getreues Bild der Wiedergeborenen! Siehe genau, und du wirst bald gewahr werden, dass sich manchmal Flecken an ihrem Gürtel befinden.

Siehe, der Natur nach, wie ihr sagt, sind das Ausbrüche von innen heraus gleich den Feuerspeiern der Erde und sind entsprechende Ausbrüche des Grimmes der Gottheit und kleine Spuren von seiner alles zerstörenden Macht, welche sich der Natur der Welt nach allezeit durch grosse oder kleine Ungewitter, je nach der Grösse der Flecken, auf den Erden teilweise zu erkennen gibt; jedoch wird die Liebe da allezeit um so tätiger und sänftet alles wieder mit dem Wasser der Erbarmung und auf der Sonne mit grossen Stromfluten aus dem uferlosen Meere Ihrer erbarmenden Gnade.

Und siehe, so wird alles wieder in die grösste Ordnung gebracht, und ausser dieser Ordnung, in der Ich die ewige Liebe Selbst bin von Ewigkeit der Ewigkeiten her, und aus welcher und in welcher alles, was ist, gemacht wurde, kann nichts bestehen noch entstehen; und wer aus dieser Ordnung seiner Freiheit nach tritt, der handelt wider die Liebe und wider das Leben und wird zugrunde gehen ewiglich.

6,2. Nun hast du die Sonne geschaut und sie begriffen nach der Natur, die einfach ist und sein muss, damit sie bestehen kann für den Zweck, für den sie da ist und da sein muss aus der Ordnung der Liebe.

6,3. So ziehe dann deine Augen ab zu der Wiedergeburt des Geistes, und zum Volke Gottes, und zum Gesetze der Liebe, und zum Leben der Freiheit im Lichte der Gnade aus den Gewässern der Erbarmung, und die Sonne wird enthüllt vor deinen Augen schweben, und keine Falte in derselben soll dir verborgen bleiben!

6,4. Aber siehe, auch die Sonne hat ebenfalls ihre Pole, aus denen all ihr Licht und ihre Wärme aus dem Zentrum der Ruhe der Gnade sich über ihren ganzen Umfang ergiesst; und hätte sie die Polruhe nicht, so hätte sie auch kein Licht. Denn siehe, die Ruhe ist zur Aufnahme des Lichtes und der Wärme unumgänglich nötig und muss gleich sein der Ruhe der Liebe in Gott; nur aus Ruhe kommt die Empfänglichkeit fürs Leben und Licht.

6,5. Und siehe, wenn die Luft ruhig ist, so ist es auch rein und heiter auf der Erde; wehen aber heftige Winde nach verschiedenen Richtungen, so kommen bald schwarze Wolken und verdunkeln das Licht.

6,6. Eure Begierden sind gleich den Winden, durch welche ihr von Sorgen aller Art umgeben werdet, welche das Licht der Gnade in euch zu fliessen verhindern gleich den Wolken, welche von Winden herbeigetrieben werden und die Strahlen der Sonne hindern, auf die Erde zu fallen.

6,7. Daher sollet ihr euch gar nicht sorgen, sondern alle eure Begierden und daraus entstehenden Sorgen sollet ihr auf Mich richten und Mir übertragen, damit ihr Ruhe habt und Ich beständig in euch fliessen kann.

6,8. Und siehe, wie die Erde sich dreht um ihre Polruhe aus Meiner Ordnung regelmässig, welche die Macht Meiner Liebe bewirkt, damit keine Seite unbeleuchtet bleibe, so sollen auch alle eure Handlungen hervorgehen aus Meiner Liebe, die in euch ist ursprünglich und nachträglich nach eurer Fähigkeit durch das gegebene Wort der ewigen Liebe im Gesetze der Gnade und der Erbarmung; und wie die Nacht die Erde erquickt, wird euch die Liebe erquicken, und wie der Tag der Erde werdet ihr erleuchtet sein durch das Licht aus der Sonne der Gnade.

6,9. Ihr sollet sein gleich dem Winter, der kalt ist in der Ruhe, dadurch aber auch am meisten fähig zur Aufnahme der Wärme bis in die tiefsten Tiefen der Erde. Und bei dem der Winter eingetroffen ist, bei dem wird auch der Frühling eintreffen, wie er ist gleich dem ersten Leben der Liebe in euch, und wird eintreffen der Sommer in vollster Tatkraft aus dem Leben der Liebe, die in euch ist stark geworden durch die Gnade, und wird eintreffen der ruhige Herbst mit den Früchten der Werke der Liebe und der Gnade, in welcher ihr dann ganz als Neugeborene in das Leben der Sonne eingehen werdet, zu schauen das Angesicht eures heiligen Vaters und zu leuchten gleich ihr aller Welt durch die grosse Kraft der Gnade, der Liebe und der Erbarmung eures überaus guten, heiligen Vaters.

6,10. Aber wer nicht ist gleich dem Monde und nicht wird gleich der Erde, kann auch nicht werden gleich der Sonne, – sondern er ist gleich einem Kometen, der keine Festigkeit hat, auch nicht im geringsten, und all sein Wesen ist ein gestohlenes aus den Gnadenausflüssen der Sonnen, und seine Bahn ist eine unordentliche wie die Wege der Diebe und Räuber, und er wird getrieben von der Furcht des Lichtes von einer Weltentiefe in die andere und wird nie mehr finden eine Ruhe in Ewigkeit; und das Licht wird ihn verfolgen auf allen seinen Wegen und erleuchten seine Nichtigkeit.

6,11. Und es wird ihm endlich noch ergehen wie den Sternschnuppen, die aus der Gnade geworfen und verstossen werden ihrer Nichtigkeit wegen und verzehrt werden durch den Raub der Gnade; denn das gestohlene Licht wird sie vernichten ewiglich, und sie werden fürder nicht mehr sein, gleich den Früchten der Bäume, die zu früh ans Licht sprossen, bevor sie noch die Liebe gefestet hat; und da sie keine Festigkeit haben, weil zu wenig Verbindung der Liebe, so werden sie schwächer und schwächer, fallen dann vom Baume und werden zertreten und zugrunde gerichtet.

6,12. Nun siehe, hier hast du die Sonnen, Erden, Monde, Kometen und die Sternschnuppen ihrem ganzen Wesen nach und ihrer ganzen Bedeutung nach und so auch alles und jedes einzelne der Teile vom grössten bis zum kleinsten enthüllt vor dir!

6,13. Der Geist der Liebe und Gnade ist in euch und ist in aller Weisheit. Wer ihn hört, der wird alles ergründen in der Tiefe der Tiefen; und er wird erforschen die Toten, und sie werden ihm antworten, und er wird durchschauen die Lebendigen, und ihre Liebe wird ihn erquicken und ihr Licht ihn ergötzen.

Er wird sein Ohr legen auf die Erde, und das Gras wird ihm erzählen die Geheimnisse der Liebe, und das Erdreich wird ihm enthüllen seine Tiefen, und die Berge werden horchen seiner Stimme, und der Ton seiner Rede wird durchdringen das Mark der Erde; und so er schauen wird das Meer, so werden seiner Augen Strahlen durchleuchten alle Tropfen desselben und durchdringen jegliches Sandkörnchen; und die Geister, so darinnen noch im Gerichte harren, werden dem Lichte seiner Augen zuströmen, gleichwie die Fische und das Gewürm des Meeres und der Gewässer zur Nachtzeit einer über die Oberfläche gehaltenen Fackel, und werden sich fangen lassen für die Erlösung aus den Kerkern der ewigen Nacht.

Sie werden erkennen die Liebe und ihren Durst stillen aus den Gewässern der Erbarmung und emporwachsen zur Schwäche, zur Stärke und zur Kraft aus der Liebe des Vaters und des Wortes, welches die Liebe ist im Vater, und des Geistes, welcher die Kraft ist in beiden.

6,14. Und siehe, dieses alles und noch vieles andere mehr wird euch Mein Geist lehren, so ihr Seine Stimme höret! Aber Seine Stimme ist nicht laut, sondern sehr stille, – aber eben darum alles durchdringend wie die Wärme der Liebe, und wie das Licht der Gnade, und wie die Kraft der erbarmenden Liebe eures heiligen Vaters.

flagge en  Correspondence of the Celestial Bodies & The spiritual Rebirth

The Correspondence of the Celestial Bodies

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber – The Household of God

History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham.

Volume 1, Chapter 6

Chapter 6 – The Correspondence of the Celestial Bodies

Thus spoke the Lord to me (Jakob Lorber), and within me for everyone, and that is true, faithful and certain:

1. Now lift your eyes from the earth to the sun, a true image of the reborn! Look closely and you will notice that, occasionally, there appear spots on its belt. Behold, from a natural point of view they are eruptions from within, as from the volcanoes of the earth.

They represent eruptions of the Divinity’s wrath, small indications of Its all-destructive might, which, according to the nature of the world, always makes itself partly known on earth through more or less violent storms, depending on the size of the spots. However, Love then becomes all the more active and appeases everything once again with the water of mercy, and upon the sun with great floods from the boundless sea of Its merciful grace.

And behold, in this way everything is restored to perfect order once more, wherein I am eternal Love Itself from the eternity of eternities. Out of and in this order, everything that exists was made, and nothing can be or come into existence outside of it. Whoever voluntarily steps out of this order acts adversely to love and life, and will perish forever.

2. Now you have beheld the sun and conceived its nature, which is, and must be, simple, so that it can exist for the purpose for which it is and must be, by the order of Love.

3. Now turn your eyes to the rebirth of the spirit, to the people of God, to the law of Love, to the life of freedom in the light of the grace from the waters of mercy, and the sun will float before your eyes unveiled, and not one of its folds shall remain hidden from you.

4. Behold, the sun possesses its own poles as well, from which all its light and warmth pour forth, out of the center of the stillness of grace, spreading all over it. If it did not have the stillness of the poles, it would not have any light. For the stillness is indispensable for the reception of light and warmth, and must be like the stillness of love in God. Only from stillness comes the receptivity for life and light.

5. And behold, when the air is still, it is a clear and bright day on earth, whereas violent winds blowing in all directions will soon cause black clouds to appear and darken the light.

6. Your desires, through which you are surrounded by all kinds of cares, resemble the winds. They prevent the light of grace from flowing into you, as the clouds driven by the winds prevent the rays of the sun from falling upon the earth.

7. Therefore, you shall not worry, but direct and transfer all your desires and the resultant cares to Me, so that you may be at peace and I may keep flowing into you.

8. Behold, as the earth rotates regularly around the stillness of its poles, according to My order, effected by the might of My love, so that none of its parts remain without light, all your actions shall come forth from My love as well, which dwells within you since the beginning and will dwell within you thereafter, according to your ability through the Word of eternal Love, given in the law of grace and mercy. And as the night refreshes the earth, so shall you be refreshed by love; and the light from the sun of grace, like the day on earth is illuminated, shall illuminate you.

9. You shall be like the winter, cold in its stillness and thereby above all capable of receiving the warmth into the deepest depths of the earth. And to whom winter has come, spring will come too, as the first life of love within you. And summer will come in fullest activity out of the life of love, which, through grace, has become strong within you. Then quiet autumn will come with the fruits of the labors of love and grace, and you will enter into the life of the sun, fully reborn to behold the countenance of your holy Father, and, like the sun, give light to all the world through the great power of the grace, love and mercy of your exceedingly good and holy Father.

10. But he who is not like the moon and does not become like the earth is incapable of becoming like the sun. He is like a comet without any firmness, and his nature is a stolen One from the suns’ outflows of grace; his path is disorderly, like the ways of thieves and robbers, and he is driven by the fear of light from one cosmic depth to another, and will never again find rest in all eternity. The light will pursue him on all his ways and illuminate his nothingness.

11. And finally he will fare like the shooting stars that are thrown out of grace and rejected because of their nothingness, and consumed through the theft of grace. For the stolen light will destroy them forever, and they will be no more, like the fruits of the trees that prematurely sprouted towards the light, before love had made them firm. And since they have no firmness, because they are too loosely connected with love, they grow ever weaker, fall off the tree, are trampled underfoot and destroyed.

12. Behold, here you have unveiled before you the nature and significance of the suns, earths, moons, comets and shooting stars with all their parts, from the greatest to the smallest

13. The spirit of love and grace is within you and all wisdom. Whoever listens to it will fathom all things in the depth of depths, and he will explore the dead, and they will answer him. He will understand the living, and their love will refresh him, and their light delight him.

He will put his ear to the earth, and the grass will tell him of the mysteries of love, the earth will reveal its depths to him, the mountains will listen to his voice, and the sound of his speech will penetrate the marrow of the earth. And when he gazes at the sea, the rays from his eyes will shine through all its drops and penetrate every grain of sand, and the judged spirits still imprisoned therein will stream towards the light of his eyes, just like the fish and worms of the seas and waters that hurry towards the light of a torch shone upon the surface at night, and will let themselves be caught for release from the dungeons of eternal night.

They will recognize Love, quench their thirst with the waters of mercy, and rise to the weakness, the strength and the power from the love of the Father and the Word, which is the Love within the Father, and the Spirit that is the power within both.

14. Behold, all this and many other things will My Spirit teach you if you listen to Its voice! However, Its voice is not loud, it is very soft, but exactly because of this it is all-penetrating, like the warmth of love and the light of grace, and like the power of your holy Father’s merciful love.