Erde und Mond und die Erschaffung von Adam und Eva – Earth and Moon and the Creation of Adam and Eve

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flagge de Erde und Mond und die Erschaffung von Adam und Eva

Kapitel 7 – Die Urzeit der Erde und des Mondes und die Erschaffung von Adam und Eva

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung Gottes
Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham

aus Band 1, Kapitel 7

Kapitel 7 – Die Urzeit der Erde und des Mondes – Die Erschaffung Adams und Evas

So sprach der Herr zu und in mir (Jakob Lorber) für jedermann, und das ist wahr, getreu und gewiss:

7,1. Nun siehe, Ich will euch zeigen die organische Schöpfung vom Ersten bis zum Letzten und vom Kleinsten bis zum Grössten, wie Ich es gemacht habe aus Meiner Liebe und aus Meiner Weisheit und aus der ewigen Ordnung aus beiden heraus, welches ist das Wort der ewigen Macht und Kraft in der Tiefe der Gottheit. Und siehe, es ist nichts in allen Räumen der Unendlichkeit, weder Grosses noch Kleines, was nicht durch dasselbe wäre gemacht worden!

7,2. Und siehe und höre: So war nun die Erde da, und war da der Mond, und war da die Sonne, und waren da die Sterne; aber die Erde war noch nackt, und ihre Oberfläche war noch gleich der Oberfläche des Meeres. Und über dem Gewässer lagen dichte Wolken und reichten tief in die toten Räume der Welten hinein, und das Licht der Sonne konnte nicht erleuchten den Tropfen der Erbarmung. Und der Mond war bedeckt vom Dunste des Tropfens, und in diesem Dunste erst ward vollends ausgeboren die Erde und ward genährt der Mond. Und die Sonne lag über beiden mit den Strahlen ihres Lichtes aus der Wärme der Liebe in Gott, wie eine Henne über ihren Küchlein, und machte reif die Erde und trennte den Mond von der Brust seiner Mutter.

7,3. Da trennte sich das grosse Gewölk und senkte sich zur Ruhe der Pole, und der Gürtel der Erde ward frei, und die Sonne sah sich in den Gewässern, und die Erde strahlte dankbar das empfangene Licht in den weiten Schoss der Sonne zurück und sah mit weitgeöffneten Augen den Mond sich baden in den Strahlenausflüssen der Gnade der ewigen Liebe aus der Sonne.

7,4. Und siehe und höre weiter: Es war der Erde wohl; denn sie ward erfüllt mit der Liebe der Erbarmung und sah ihren Liebling, den Mond, munter um sich kreisen. Und die Liebe schwellte ihre weite Brust mit dem Odem der Erbarmung, als wollte sie noch einmal dem Kinde ihre mit der Gnadenmilch vollgefüllte Brust reichen; aber siehe, die Milch gerann durch die Wärme der erbarmenden Liebe und wurde zum festen Lande und ragte über die Meere. Und die Meere sanken zurück in die Tiefen und waren gleich dem Wasser, das sich absondert bei der Gerinnung der Milch, zur Besänftigung des innewohnenden Grimmes durch das Salz der Gnade durch die Erbarmung der Liebe aus Gott in aller Kraft und Macht.

7,5. Und siehe, da ward es ruhig auf der Erde und in allen Räumen der Unendlichkeit Gottes, und die ewige Liebe senkte Sich zum ersten Male ganz zur Erde hinab und hauchte in Ihrer Allmacht und Kraft über die Fläche der Erde hin, und der Hauch war eine zahllose Fülle der Gedanken in lebendigen Formen aller Art zur künftigen Erlösung der Verlorenen.

7,6. Und siehe, da keimten aus dem Festen der Erde Kräuter, Pflanzen, Gesträuche und Bäume aller Art, und die Meere, Seen, Ströme, Flüsse, Bäche und Quellen wimmelten von Gewürmen, Fischen und Tieren aller Art; und die Luft war belebt von den Vögeln aller Art. Und die Zahl jeglicher Art sowohl in den Gewässern als auch auf den festen Landen und in den Lüften war gleich der Zahl des Menschen, der aus dieser Zahl gemacht wurde, und war gleich der Zahl der Gnade der Liebe und war gleich der Zahl der künftigen Erlösung und der daraus entstehenden und hervorgehenden Wiedergeburt.

7,7. Und nun siehe und begreife, was bis jetzt noch von niemandem gesehen und begriffen wurde: Die ewige Liebe nahm die Zahl aus Sich, und die Zahl war die Ordnung und das ewige Gesetz in Ihr, aus und in welcher Sie Selbst ewig bestand, besteht und bestehen wird in aller Macht und Kraft der Heiligkeit Gottes. Und Sie nahm denn Tonerde gleich dem Obers der geronnenen Milch und formte mit der Hand Ihrer Macht und mit der Hand Ihrer Kraft nach der Zahl Ihrer Ordnung den ersten Menschen und blies ihm durch die Nüstern den lebendigen Odem ein. Und der Odem ward in ihm zur lebendigen Seele, und die Seele erfüllte ganz den Menschen, der nun gemacht wurde nach der Zahl der Ordnung, aus welcher gemacht waren die Geister und gemacht wurden die Welten in den Räumen und die Erde und alles, was auf ihr ist, und der Mond und die Sonne.

7,8. Und nun siehe, dieser erste Mensch auf der Erde, der hervorging aus den Händen der Macht und der Kraft der ewigen Liebe, wurde benannt aus dem Munde der erbarmenden Gnade ,Adam` oder ,Sohn der Erbarmung und der Gnade`.

7,9. Und nun merke wohl: Dieser Adam war an der Stelle des ersten der gefallenen Geister; es ward ihm nicht zu erkennen gegeben, wer er war, und siehe, da langweilte es ihn, da er sich nicht erkannte und auch nichts finden konnte, was ihm ähnlich wäre.

7,10. Und siehe, da wehte ihn, unsichtbar seinen noch blinden Augen der Seele, die ewige Liebe an, und er schlief zum ersten Male in der Anmut der erbarmenden Liebe ein. Und die Anmut der erbarmenden Liebe formte im Herzen des Adam, gleichsam wie in einem süssen Traume, eine ihm ähnliche Gestalt von grosser Anmut und ebenso grosser Schönheit.

7,11. Und die ewige Liebe sah, dass der Adam grosse Freude fand in sich durch die innere Anschauung seines zweiten Ichs. Da rührte ihn die erbarmende Liebe an der Seite, da ihm gegeben ward ein Herz gleich dem Herzen der Gottheit zur Aufnahme der Liebe und des Lebens aus der Liebe in Gott, und nahm ihm dadurch die Eigenliebe, um für Sich Selbst eine Wohnstätte zu bereiten durch das künftige Gesetz der erbarmenden Gnade, und stellte die Eigenliebe, an der er grosses Wohlgefallen fand in sich, ausser seinem Leibe körperlich und hiess sie ,Caiva` oder, wie ihr schon gewohnt seid zu sagen, ,Eva`, das ist soviel als die vorbildende Erlösung von der Selbstsucht und die daraus hervorgehende Wiedergeburt.

7,12. Und siehe, da rührte ihn die erbarmende Liebe an und weckte ihn zur Anschauung seiner Eigenliebe ausser ihm und sah, dass er ein grosses Wohlgefallen an der Anschauung seiner Liebe ausser ihm hatte und fröhlich war über die Massen; und die Liebe ausser ihm, die nun Eva hiess, ergötzte sich an dem Menschen Adam und neigte sich zu ihm und folgte jeder seiner Bewegung.

7,13. Und siehe, da sprach die ewige Liebe zum ersten Male den Adam an: ,Adam!” – Und er sprach zum ersten Male: ,Hier bin ich, Herr der Glorie, der Macht und der Kraft!”

7,14. Und die ewige Liebe sprach abermals: ,Siehe deine Gehilfin!” – Und die Eva antwortete: ,Siehe, Herr, die Magd gehorsam zu den Füssen Deines Sohnes liegen und harren seiner Befehle!”

7,15. Und siehe, die erbarmende Liebe fand grosses Wohlgefallen an den Werken Ihrer Macht und Kraft durch die Gnade Ihrer Erbarmung und sprach ferneres und unterrichtete sie in allem und lehrte sie alle Dinge kennen, benennen und gebrauchen. Und als sie alles verstanden, kannten und gebrauchen konnten, da sprach die erbarmende Liebe wieder zu ihnen: ,Nun sehet, ihr erlerntet nun alles, ihr kennet nun alles und könnet den Gebrauch machen von allem bis auf eines, und dieses Letzte will Ich euch jetzt lehren und die Kraft in euch legen zur Fortzeugung und Fortpflanzung euresgleichen; aber ihr dürfet davon erst dann Gebrauch machen, wenn Ich wiederkommen werde, euch bekleidet werde finden mit dem Kleide des Gehorsams, der Demut, der Treue und der gerechten Unschuld. Wehe aber euch, so Ich euch nackt finde; Ich werde euch verstossen, und der Tod wird die Folge sein!”

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Chapter 7 – The primeval Age of the Earth and the Moon – The Creation of Adam and Eve

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber – The Household of God
History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham.

Volume 1, Chapter 7

Chapter 5 – The primeval Age of the Earth and the Moon – The Creation of Adam and Eve

Thus spoke the Lord to me (Jakob Lorber), and within me for everyone, and that is true, faithful and certain:

1. Now I will show you the organic creation, from the first to the last and from the smallest to the greatest, and how I made everything out of My love and wisdom, and the everlasting order out of both, the Word of eternal might and power deep within the Divinity. And behold, there does not exist anything in all the spaces of infinity, be it great or small, that was not made thereby!

2. Behold and listen: The earth had come into existence, and there were the moon, the sun, and the stars; but the earth was still bare, and its surface was like the surface of the sea. Dense clouds were hanging above the waters, extending deep into the dead spaces of the worlds, and the light of the sun was unable to illuminate the drop of mercy. The moon was covered by the vapor of the drop, and only in this vapor was the earth born and the moon nourished. And, like a hen sitting on her chicks, the sun was above both of them, with the rays of its light from the warmth of the love in God, maturing the earth and separating the moon from the breast of his mother.

3. Thereupon the dense clouds parted and settled upon the stillness of the poles. The belt of the earth was freed, and the sun beheld itself in the waters, and the earth gratefully reflected the light received into the vast bosom of the sun and, with wide-open eyes, watched the moon bathing in the rays flowing from the sun of the grace of eternal Love.

4. Behold and continue to listen: The earth was content, for she was filled with the love of mercy and saw her darling, the moon, revolve briskly around her. Love swelled her wide bosom with the breath of mercy as if she wanted once more to hand the child her breast filled with the milk of grace. But the milk coagulated through the warmth of merciful love and became firm land towering above the seas. The seas sank back into the depths and were like the water that separates from the coagulated milk, to appease the indwelling wrath through the salt of grace by the mercy of love out of God, in all power and might.

5. And lo, it became calm on earth and in all the spaces of God’s infinity, and for the first time eternal Love fully descended to the earth, and in its almightiness and power breathed across the surface of the earth. This breath was an endless abundance of thoughts in living form of all kinds, for the future salvation of the lost.

6. And behold, a variety of herbs, plants, bushes and trees sprouted from the firm parts of the earth, and the seas, lakes, streams, rivers, brooks and springs teemed with all manner of worms, fish, and animals. The air was filled with birds of all kinds, and the number of all the various species in the waters, on the land and in the air was like the number of men who were made from this number, like the number of the grace of Love and like the number of the future salvation and the rebirth resulting therefrom.

7. Behold and comprehend what, until now, no one has beheld and comprehended: Eternal Love took that number out of Itself, and the number was the order and the eternal law within It, out of and within which eternal Love has forever existed, is existing and will exist in all the might and power of the holiness of God. It took clay, like the cream of the coagulated milk, and with the hand of Its might and the hand of Its power, according to the number of Its order, formed the first man and breathed into his nostrils the breath of life. The breath became a living soul within him, and the soul fully pervaded the man who was made in accordance with the number of the order from which all the spirits had been made, just as the worlds in the spaces of infinity, the earth and everything thereupon, and the moon and the sun were made.

8. And lo, this first man on earth, who came forth from the hands of the might and power of eternal Love, was called by the mouth of merciful grace ‘Adam’, or ‘Son of Mercy and Grace’.

9. Now take good note of this: This ‘Adam’ was the first of the fallen spirits. It was not revealed to him who he was, and since he did not recognize himself and could not find anything that was like him, he grew bored.

10. And behold, imperceptible to the still blind eyes of his soul, eternal Love breathed on him, and for the first time he fell asleep within the sweetness of merciful Love, whereupon merciful Love formed within the heart of Adam, as though in a pleasant dream, a figure, similar to himself, and of great charm and beauty.

11. Eternal Love saw what great joy Adam experienced through the inner contemplation of his second self. Then merciful Love touched him on the side where he had been given a heart, similar to the heart of the Divinity, for the reception of love and life from the love in God. Thereby It took away his self-love in order to prepare a dwelling-place for Itself through the future law of merciful grace. Adam’s self-love, which delighted him so, was set outside of him in a material body, and it was called “Caiva” or, as you are used to say nowadays, ‘Eve’. This was done in preparation of the deliverance from self-love and the resulting rebirth thereof.

12. And behold, merciful Love touched and awakened him for the contemplation of his self-love outside of himself, and saw that he delighted greatly in the contemplation of his love outside of himself, cheerful beyond all measure. This love, which was now called ‘Eve’, took pleasure in the man Adam as well, bent towards him and followed his every movement.

13. And behold, eternal Love addressed Adam for the first time: “Adam!” – And he spoke for the first time: “Here I am, Lord of Glory, Might and Power!”

14. Eternal Love spoke again: “Behold your helpmeet!” – And ‘Eve’ answered: “Behold, O Lord, the maid lying obediently at the feet of Your son, awaiting his orders!”

15. And behold, merciful Love found great pleasure in the works of Its might and power through the grace of Its mercy, continuing to speak and instruct them in all things, teaching them to know, to name and how to utilize. And when they understood and knew all things and were able to use them, merciful Love once again spoke to them: “Now you have learnt of all things, you know them and are able to use them, except for one thing, and this I will now teach you, and I will grant you the power to procreate and reproduce your kind. But you may only use it once I return, when I find you clothed with the garment of obedience, humility, faithfulness and chastity. However, woe upon you if I find you naked; I shall cast you out, and the consequence will be death!”