Joseph mit der heiligen Familie im neuen Heim – Joseph with the Holy Family in the new Home

Kapitel / Chapter 44

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44. Kapitel – Joseph mit der heiligen Familie im neuen Heim. Cyrenius als Gast. Der Dank Josephs und Marias

44,1. Als der Cyrenius bei der gekauften Villa mit dem Joseph und dessen Familie anlangte, da sagte der Joseph zum Cyrenius:

44,2. „Edler Freund, da gefiele es mir; eine prunklose Villa, ein artiger Obstgarten voll Datteln, Feigen, Granatäpfeln, Orangen, Äpfeln und Birnen, Kirschen,

44,3. Trauben, Mandeln, Melonen und einer Menge Grünzeug! Und daneben ist noch Wiesengrund und drei Kornäcker, das alles sicher hierzu gehört!

44,4. Fürwahr, nicht Glänzendes und Prunkendes möchte ich haben; aber diese nutzbringend angelegte Villa, die da eine grosse Ähnlichkeit hat mit meinem Mietgrunde zu Nazareth in Judäa, möchte ich entweder mieten oder gar kaufen!“

44,5. Hier zog der Cyrenius den Kauf- Schutz-und-Schirmbrief hervor und übergab ihn dem Joseph mit den Worten:

44,6. „Der Herr, dein und nun auch mein Gott, segne es dir! Hiermit übergebe ich dir den steuerfreien Vollbesitz dieser Villa!

44,7. Alles, was du mit einem Gebüsch dicht umwachsen und mit einem Palisadenzaune umfangen erschaust, gehört zu dieser Villa! Hinter dem Wohngebäude ist noch eine geräumige Stallung für Esel und Kühe! Zwei Kühe wirst du finden; Lasttiere aber hast du ohnehin genug für deinen Bedarf.

44,8. Solltest du aber etwa mit der Zeit wieder in dein Vaterland zurückkehren wollen, so kannst du diese Besitzung verkaufen und mit dem Gelde dir irgend woanders etwas anschaffen!

44,9. Mit einem Worte – du, mein grosser Freund, bist von nun an im Vollbesitze dieser Villa und kannst damit tun, was du willst.

44,10. Ich aber werde heute, morgen und übermorgen noch hier verbleiben, damit des Herodes arge Boten desto länger auf mich harren sollen!

44,11. Und nur diese kurze Zeit will ich einen Mitgebrauch, aus grosser Liebe zu dir, von dieser Villa machen!

44,12. Ich dürfte es zwar nur gebieten, und es müsste mir im Augenblicke der kaiserliche Palast eingeräumt werden, – fürs erste, weil ich mit der kaiserlichen Vollmacht ausgerüstet bin,

44,13. und fürs zweite, weil ich ein naher Anverwandter des Kaisers bin!

44,14. Aber dieses alles vermeide ich aus grosser Achtung und Liebe zu dir, ganz besonders aber zu dem Kinde, das ich wenigstens unwiderruflich für den Sohn des allerhöchsten Gottes halte!“

44,15. Der Joseph aber war über diese edle Überraschung so sehr gerührt, dass er aus dankbarster Freude nur weinen, aber nicht reden konnte.

44,16. Auch der Maria ging’s nicht besser; aber sie fasste sich eher und ging zum Cyrenius und drückte ihre Dankbarkeit dadurch aus, dass sie das Kindlein dem Cyrenius auf die Arme legte. Und der Cyrenius sprach ganz gerührt: „O Du mein grosser Gott und Herr, ist denn auch ein Sünder wert, Dich auf seinen Händen zu tragen? – O sei mir denn gnädig und barmherzig!“

flagge en Joseph with the Holy Family in the new Home

Chapter 44 – Joseph with the Holy Family in the new home. Cyrenius as a guest. Joseph’s and Mary’s gratitude.

44,1. When Cyrenius arrived at the newly bought villa together with Joseph and his family, Joseph said to Cyrenius:

44,2. “Noble friend, this is what I like; an unpretentious villa, a decent fruit orchard full of dates, figs, pomegranates, oranges, apples and pears, cherries,

44,3. grapes, almonds, melons and a lot of vegetables! And next to it a meadow and three cornfields that are surely part of it!

44,4. Indeed, I don’t want anything shiny and ostentatious, but this practically designed villa, which is very similar to my leased property at Nazareth in Judea, I would like to either rent or buy!”

44,5. At this moment Cyrenius pulled out the ownership paper and handed it over to Joseph with the words:

44,6. “May the Lord, your and now also my God, bless it for you! With this I hand over to you the tax-free, full ownership of this villa!

44,7. Everything you see enclosed by thick bushes and a palisade fence belongs to this villa! Behind this residential building there is a spacious stable for donkeys and cows! You will find two cows; donkeys you have anyway enough for your own needs.

44,8. If you would like to return to your native country after some time you may sell this property and buy yourself something somewhere else!

44,9. In one word – you, my great friend are now in full possession of this villa and can do with it whatever you like.

44,10. But I myself shall stay here today, tomorrow and the day after tomorrow so that Herod’s wicked messengers will have to wait for me even longer!

44,11. And only for this short time will I make use of this villa out of my great love for you!

44,12. I would only need to say one word and the whole palace of the emperor would be at my disposal, – first of all, because I hold the emperor’s full authoritative power,

44,13. and secondly because I am a close relative of the emperor!

44,14. But I avoid this out of respect and love for you, but especially for the Child whom I consider without question to be the son of the highest God!”

44,15. Joseph was so moved about this gesture that he could not talk but only weep in gratitude.

44,16. Mary hardly fared better, but she regained her composure faster, went to Cyrenius and expressed her gratitude by placing the Child in Cyrenius’ arms. And Cyrenius, utterly moved, spoke: “Great God and Lord, is a sinner worthy enough, to carry You in his hands? – So then be gracious and merciful to me!”