Die Aussendung der siebzig Arbeiter als Boten des Heilandes – The Sending Out of the 70 Laborers as Messengers of the Savior

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Die Aussendung der siebzig Arbeiter als Boten des Heilandes

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 7, Kapitel 166

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht:

1. Nikodemus berief alsbald seine anwesenden Diener und sandte sie hinab, dass sie brächten Brot und Wein in rechter Menge. Da gingen diese eiligst hinab und brachten Brot und Wein, wie es ihnen befohlen war, in rechter Menge.

2. Als auf diese Weise Brot und Wein herbeigeschafft war, da berief Ich alsbald die noch immer anwesenden siebzig Arbeiter zu mir (Luk.10,1) und sagte zu ihnen: „Da ist Brot und Wein! Nehmet, esset und trinket und stärket euch; denn danach werde Ich euch hinaussenden vor Mir in die Städte, Märkte und Dörfer, damit ihr die Menschen vorbereiten möget auf Meine Ankunft! Aber nun esset und trinket; nachher wollen wir weiter reden über diesen wichtigen Punkt!“

3. Darauf nahmen die Berufenen Brot und Wein und stärkten sich.

4. Als sie mit dem Sichstärken fertig waren, da dankten sie, und einer aus ihrer Mitte sagte: „Nun, Herr und Meister, sind wir bereit, von Dir die Weisungen anzunehmen, die Du uns gnädig wirst erteilen wollen! Dein Wille geschehe; er allein sei unsere künftige Tatkraft!“

5. Sagte Ich: „Also wohl denn! Sehet, die Ernte ist gross, das Feld mit reifer Frucht erstreckt sich über die ganze Erde hin; aber es gibt immer noch wenige Arbeiter! Bittet darum den Herrn der Ernte, dass Er viele Arbeiter aussende in Seine Ernte.“ (Luk.10,2)

6. Sagte der Redner: „Ja, Herr, darum bitten wir Dich auch; denn Du bist der Herr der Ernte“

7. Sagte Ich: „Also gehet denn hin zu je zwei und zwei in die Orte des ganzen Judenlandes, und auch in das Land der Samariter!

8. Ich sende euch als Lämmer unter die Wölfe, die ihr aber nicht zu fürchten nötig habt; denn Meine Kraft wird euch Mut geben wider sie. (Luk.10,3) Traget darum keine Beutel, keine Taschen, keine Stöcke, keine Schuhe an den Füssen, und also sollet ihr auch nicht zwei Röcke tragen! Seid ernst und dabei doch sanftmütig! Grüsset auch niemanden auf der Strasse, verlanget aber auch nicht, dass euch jemand grüsse; denn ihr seid ja alle gleiche Kinder ein und desselben Vaters im Himmel! (Luk.10,4) Nur einer ist euer Herr und Meister, ihr alle aber seid Brüder. Euer Gruss sei die wahre gegenseitige Bruder- und Nächstenliebe; was darunter oder darüber ist, ist vom Argen! Daraus aber wird man erkennen, dass ihr wahrhaft Meine Jünger seid, dass ihr euch untereinander liebet, wie auch Ich euch liebe.

9. Wo ihr aber in einem Orte in ein Haus kommet, da sprechet: ,Der Friede sei mit diesem Hause!‘ (Luk.10,5) So daselbst ein Kind des Friedens sein wird, da wird auch euer Friede auf ihm ruhen; wo aber nicht, da wird euer Friede sich wieder zu euch wenden. (Luk.10,6) Wo ihr aber den Frieden finden werdet, in dem Hause bleibet, und esset und trinket ohne Angst und Gewissensskrupel, was man euch auf den Tisch setzen wird! Denn so ihr als Arbeiter für das Reich Gottes in einem Hause seid, da seid ihr auch, wie ein jeder fleissige Arbeiter, eures Lohnes wert.

10. Wo aber einmal zwei von euch hie und da in einem Hause eines Ortes aufgenommen sind, da bleibet auch im selben Hause und ziehet der Versorgung wegen nicht von einem Hause in ein anderes; denn es ist nicht fein, weil ihr in einen Ort oder in ein Haus nicht als irgendwelche arbeitsscheue Bettler kommt, sondern als reichbegabte Überbringer Meines Wortes und dadurch des wahren Reiches Gottes und Seines ewigen Segens. (Luk.10,7)

11. Würdet ihr aber selbst in eine Stadt kommen, in der zum grössten Teile Heiden wohnen, und würdet ihr daselbst in einem solchen Hause gut aufgenommen sein, so bleibet auch daselbst, und esset, was man euch auftragen wird! Denn was zum Munde hineingeht, verunreinigt den Menschen nicht, sondern nur das verunreinigt den Menschen, was zum Munde herausgeht, – wie Ich solches euch schon am Ölberg klar gezeigt habe, worin das besteht, was als aus dem Munde herausgehend den Menschen verunreinigt. (Luk.10,8)

12. Wo ihr aber in eine Stadt oder in einen andern Ort kommet, und ihr werdet da in keinem Hause aufgenommen, da gehet heraus auf die offfenen Gassen und Strassen und sprechet: ,Auch den Staub, der sich in eurer Stadt an unsere Füsse gehängt hat, schütteln wir auf euch zurück! Doch aber sollet ihr wissen, dass euch das Reich Gottes nahe war!‘ (Luk.10,10-11)

13. Ich sage euch aber, dass es an jenem Tage, den Ich euch am Ölberge gezeigt habe, der Stadt Sodom erträglicher ergehen wird als solch einer Stadt, die euch nicht annehmen wird! Wehe dir, Chorazin, wehe dir, Bethsaida! Wären solche Taten zu Tyrus und Sidon geschehen, die bei euch geschehen sind, so hätten sie in Sack und Asche Busse getan; darum wird es Tyrus am Tage des Gerichtes erträglicher ergehen denn euch! Und du, Kapernaum, die du bis in den Himmel erhoben bist, sollst in die Hölle hinabgestossen werden!“ (Luk.10,12-15)

14. Hier sagten einige Meiner alten Jünger unter sich: „Aber seht, wie kommt Er denn nun wieder in solch einen Eifer wider jene Städte, die Er schon einmal in Kis bei Kisjonah in gleichem Eifer also sehr bedroht hat! Es ist wohl wahr, dass Er dort den wenigsten Glauben gefunden hat, was den ganzen Ort betrifft; aber einige haben Ihn doch aufgenommen und als den wahren Sohn Gottes und Mittler der Juden wohl erkannt! Wir selbst gehören ja auch zu Kapernaum! Es ist doch merkwürdig, was Er an manchen Tagen mit Kapernaum zu tun hat!“

15. Sagte Ich zu den also sich verwundernden Jüngern: „Was schmollet ihr denn unter euch? Was ist Chorazin, was Bethsaida, und was Kapernaum? Die sind es, die Meine Lehre nicht annehmen wollen und trotz aller Zeichen nicht glauben, dass Ich der verheissene und nun in diese Welt gekommene Messias bin! Habe Ich euch doch auch schon einmal vor Mir ausgesandt in die Städte und andere Orte, und wie seid ihr in den gewissen Städten aufgenommen worden? Ihr habet Feuer vom Himmel über sie gerufen! Kann es euch nun wundernehmen, so Ich bei dieser Gelegenheit, wo Ich nun auch wieder Jünger vor Mir hinaussende in die Welt der Greuel, eben jene Sentenz wiederhole, auf dass auch sie wissen sollen, wie sie sich gegen solche Menschen zu benehmen haben, die Ich mit dem Namen eben jener Städte bezeichne, in denen es euch ganz und gar nicht gut ergangen ist?!

16. Darum sage Ich aber nun zu euch allen, und nicht nur zu diesen siebzig: Wer euch hört, der hört auch Mich; wer euch aber verachtet, der verachtet auch Mich. Wer aber Mich verachtet, der verachtet doch sicher auch den, der Mich in diese Welt gesandt hat; denn Ich und Derselbe sind Eins.“

17. Hierauf legte Ich über die siebzig Meine Hände und sagte: „Nehmet hin die Macht Meines Willens! So ihr zu allerlei kranken und bresthaften Menschen kommen werdet, da leget ihnen die Hände auf in Meinem Namen, und es wird besser werden mit ihnen! So ihr kommet zu solchen, die besessen sind von Teufeln (unreinen Geistern im Fleische), so gebietet ihnen eben auch in Meinem Namen, und sie werden ausfahren vom Fleische der Geplagten und werden dahin ziehen, wohin ihr sie bestimmen werdet!

18. Also gebe Ich euch auch Macht über die bösen Geister in der Luft, über die im Wasser und über die argen Geister in den Höhlen der Erde. Ferner gebe Ich euch die Macht, auf Skorpione zu treten und auf Schlangen zu gehen, wie auch jeden Feind von euch zu treiben, und nichts wird euch irgend zu beschädigen imstande sein.

19. Fürchtet euch aber auch nicht, zu wandeln in der Nacht, und habet keine Angst vor einem Sturme, vor Blitz und Donner; denn auch über das könnet ihr gebieten, und das böse Getier der Wälder und Wüsten wird fliehen vor euren Augen. Und also ausgerüstet könnet ihr nun schon von hier fortziehen in der Bekleidung, in der ihr nun da steht.

20. Aber das merket euch auch noch hinzu: Umsonst habe Ich euch nun das alles gegeben, und also sollet ihr es an die würdigen Menschen wieder austeilen; doch den Schweinen von Menschen sollet ihr diese Perlen nicht vorwerfen! Und nun hebet euch und ziehet, dahin euch der Geist leiten wird!“

21. Hierauf dankten Mir die siebzig für solche grossen Gnadengaben und zogen je zu zwei und zwei nach allen Richtungen.

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The Sending Out of the 70 Laborers as Messengers of the Savior

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 7, Chapter 166

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

The Lord says:

1. Right away Nicodemus called his present servants and sent them down to bring sufficient bread and wine. And just as they were instructed, they went down as quickly as possible and brought sufficient bread and wine.

2. Once the task was taken care of, I called the still present 70 laborers to Me (Luke 10:1), and I said to them: “Here are bread and wine! Take, eat and drink and strengthen yourselves, because thereafter I will send you out before Me to cities, markets and villages, to prepare the people for My coming. But first, eat and drink. Thereafter, we shall talk further about this important matter.”

3. Thereupon, those who were called took bread and wine and strengthened themselves.

4. When they were finished, they gave thanks, and one of them said: “Now, Lord and Master, we are ready to receive the instructions that You, by Your grace, wish to impart to us! May your will be done; may it alone be our future strength and vigor!”

5. Said I: “Well, all right then! Behold, the harvest is great, the field ripe with fruits stretches across the entire Earth, but there are still very few laborers. Therefore, ask the Lord of the harvest to send out many laborers.” (Luke 10:2)

6. Said the speaker: “Yes, Lord, for this reason are we asking You, for You alone are the Lord of the harvest.”

7. Said I: “Then go, 2 by 2, to all the places of the Jewish land, and even to the land of the Samaritans.

8. I am sending you as lambs among the wolves, yet you need not fear them, for My strength will give you courage against them. (Luke 10:3) Therefore, carry no purse, no bags, no sticks, no shoes on your feet, and neither shall you wear 2 skirts. Be earnest, and yet gentle as well. Do not greet anyone on the street, and neither demand of anyone to greet you, for all of you truly are the same children of one and the same Father in Heaven. (Luke 10:4) Only One is your Lord and Master, but all of you are brothers. May your greeting be the true, mutual brotherly and neighborly love. Whatever is less or more than that is evil. Thereby they will recognize that you truly are My disciples, by the fact that you love one another, just as I love you.

9. But wherever you will enter a house, speak thus: ‘Peace unto this house!’ (Luke 10:5) If there is a child of peace, then your peace shall rest upon him as well. If this is not the case, then your peace will return to you. (Luke 10:6) Where you will find peace, in that house you shall stay, eating and drinking without fear or conscientious objection to whatever will be set before you, for if you are in a house as laborers for God’s Kingdom, then you are, just as any other zealous worker, worthy of your wages.

10. Once 2 of you have been taken up into a house, then remain there and do not go from one house to another in order to be provided for, for that is not right. You do not enter this house as some beggars afraid of work, but as abundantly gifted messengers of My Word, and thereby, as deliverers of the true Kingdom of God and His eternal blessing. (Luke 10:7)

11. Even if you came to a city with mostly gentiles, and you were shown hospitality and invited into their homes, then you shall stay there as well, eating whatever they will put on the table. For not what enters the mouth of man makes him unclean, but what emerges therefrom. What it is exactly that emerges from the mouth of man and makes him unclean, I have clearly shown you already on the Mount of Olives. (Luke 10:8)

12. However, if you arrive in a city, or someplace else, where no one will give you accommodation, then go out into the open alleys and streets, and say: ‘Even the dust of your city clinging to our feet, we shake off back at you! But you should know that the kingdom of God was near to you!’ (Luke 10:10-11)

13. However, I tell you: The day that I have shown you upon the Mount of Olives, on that day even the city of Sodom will be better off than those places that wish not to accept you. Woe to you, Chorazin, woe to you, Bethsaida! If what happened among you would have happened in Tyre and Sidon, then they would have repented in dust and ashes! And so, even Tyre will be better off on the day of judgment than you will! And you, Capernaum, exalted unto Heaven, will be cast into Hell!” (Luke 10:12-15)

14. At this point, some of My first disciples spoke amongst themselves: “Behold, again He is kindled in His zeal against those cities which He had already threatened before in this manner when we were in Kis near Kisjonah! Indeed, it is true that there, as far as the whole place is concerned, He has discovered very little faith, but some of them still accepted and recognized Him as the true Son of God, and as the Mediator of the Jews. We too belong to Capernaum. It is curious what His deal is with Capernaum on certain days.”

15 I said to the puzzled disciples: “What are you sulking about among yourselves? What is Chorazin, what is Bethsaida, and what is Capernaum? These are the ones who do not want to accept My teaching and, despite all the signs, do not believe that I am the promised Messiah who has now come into this world! I had already sent you out ahead of Me to the cities and other places before, and how were you received in certain cities? You called fire from heaven upon them! Can it surprise you now that on this occasion, when I am again sending disciples out before Me into the world of abominations, I repeat that very sentence so that they too may know how to behave towards such people whom I designate by the name of those very cities in which you have not fared well at all?

16. That is why I now say to all of you, and not only to these 70: Whoever will hear you, will hear Me as well; whoever will despise you, will despise Me as well. However, he who despises Me, will certainly despise Him who has sent Me into this world, for I and He are one.”

17. Hereupon I stretched out My hands over the 70, saying: “Accept the power of My will. When you will come upon all manner of sick and crippled people, lay your hands upon them in My name, and things will get better for them. When you come upon those possessed by devils (unclean spirits in the flesh), then command them in My name as well, for then they will leave the body of those tormented, going wherever you command them to go.

18. In addition, I give you power over the evil spirits in the air, over those in the water and over those in the caves of the Earth. Furthermore, I grant you power to tread on scorpions and walk over snakes, to chase away all your enemies, and nothing will be able to harm you.

19. Be not afraid to travel the roads after dark, and do not fear the storms, lightning and thunder, for even over these things you carry authority. The malicious animals of the forests and deserts will flee before your gaze. Equipped such as you are, you may now go, dressed the way you are.

20 “But remember this also: I have now given you all this freely, and so you should distribute it again to worthy people; but you should not throw these pearls before the swine of men! And now lift yourselves up and go where the Spirit will lead you!”

21. Then the seventy thanked Me for such great gifts of grace and departed two by two in all directions.