48. Materielles vergeistigen… JA – Geistiges vermaterialisieren… NEIN – Spiritualizing the Material… YES – Materializing the Spiritual… NO

PREDIGT / SERMON 48
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Predigten des Herrn – Predigt 48… Matthäus 22:15-22

Wandle den rechten Mittelweg zwischen Geist und Materie
Materielles vergeistigen JA – Geistiges vermaterialisieren NEIN

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(29. April 1872)

Matthäus 22, 15-22 – Haltung Jesu zur Obrigkeit
“Da gingen die Pharisäer hin und hielten einen Rat, wie sie Jesus fingen in seiner Rede. Sie sandten zu ihm ihre Jünger samt des Herodes Dienern und sprachen: “Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. Darum sage uns, was dünkt dich? Ist es recht, dass man dem Kaiser Zins gebe oder nicht?”

Da nun Jesus ihre Schalkheit merkte, sprach er: “Ihr Heuchler, was versuchet ihr mich? Weist mir die Zinsmünze!” Und sie reichten ihm einen Groschen dar. Und er sprach zu ihnen: “Wes ist das Bild und die Überschrift?” Sie sprachen zu ihm: “Des Kaisers.” Da sprach er zu ihnen: “So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!” Da sie das hörten, verwunderten sie sich, liessen ihn und gingen davon.”

So spricht der Herr:

1. Dieses 22. Kapitel ist voller Gleichnisse, die Ich den Pharisäern und Schriftgelehrten vortrug, um allen ihren Einwürfen richtig zu begegnen.

2. Die obigen Verse behandeln eine jener Fallen, welche Mir die Pharisäer legten, um Mich durch eine unvorsichtige Antwort der Obrigkeit überliefern zu können.

3. Die Römer, als ihre Herren, kümmerten sich um nichts anderes als um ihre Oberherrschaft im Judenland; was aber die Religion der Juden und ihre Reformatoren – seien es Propheten oder Prediger, wie Mein Vorläufer Johannes oder gar der erwartete Messias, wie Ich ihn vorstellte – betrifft, so war ihnen dies ganz gleichgültig, solange diese Neuerungen auf kirchlichem Gebiet blieben und nicht ins Politische hinüberreichten. Deswegen war es den Pharisäern hauptsächlich darum zu tun, eine Frage zu finden, bei deren gewissenhafter Beantwortung Ich unmöglich das Politische umgehen konnte.

4. So sandten denn die Pharisäer ihre Jünger samt einigen Dienern des Herodes zu Mir mit der zweideutigen Frage: “Ist es recht, dem Kaiser den Zinsgroschen zu entrichten?”

5. Es war dies eine Frage, bei der sie vermuteten, dass Ich ihnen zur Antwort geben würde, vor allem gehe das Opfer des Tempels vor, und die Steuer für den Kaiser sei eine ungerechte, durch die Macht des Schwertes aufgedrungene Last. – Indem sie durch solch eine Antwort die schlagendsten Beweise dafür in der Hand hätten, dass Ich das Volk mit schlechten Erklärungen betöre und es feindlich gegen die Regierung stimme, glaubten sie, Mich mit der Obrigkeit verwickeln zu können. Damit aber nicht der Schein auf sie fiele und sie im Falle des Leugnens Meinerseits auch Zeugen hätten, schickten sie Diener des Herodes mit, welche Meine von ihnen erwarteten Aussagen bestätigen sollten.

6. Ich muss gestehen, die Frage war verfänglich. Da die Römer nicht die rechtmässigen Herren, sondern nur die durch die Umstände aufgedrungenen Besitzer dieses Landes waren, vermuteten die Pharisäer, dass Ich als geborener Jude die Fremdherrschaft verachten und derselben entgegentreten werde. Ich aber, der Herzen und Nieren der Menschen erforscht und wohl wusste, was die Pharisäer wollten, antwortete ihnen mit wenigen Worten so, dass eine weitere Frage ihrerseits unmöglich wurde. Denn in der Antwort: “Gebet dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist!” lag schon die ganze Erklärung, die nur Ich als Der, welcher Ich war, geben konnte, – die aber eben nicht die von ihnen erwartete Antwort war.

7. Da Ich ihnen auf der Mir dargereichten Münze das Bildnis des Kaisers und seine Überschrift gezeigt hatte, konnte Ich nicht anders sprechen als: “Dieses Bildnis auf der einen Seite der Münze zeigt euch, wessen Untertanen ihr seid; und wenn ihr die Bedeutung des Bildnisses nicht verstehen wollt, so beweist es euch die Aufschrift auf der andern Seite noch besser. Diese Münze ist eine Scheidemünze, mit welcher ihr Handel und Wandel treiben und damit eure weltlichen Bedürfnisse befriedigen könnt; das Geistige aber ist erhaben über alle Münzen sie mögen von Gold oder sonstigem Metall sein -, das Geistige hat einen anderen Anfang, einen anderen Grund und ein anderes Ziel!” Damit schied Ich streng den pflichtmässigen Tribut der weltlichen Macht gegenüber dem der geistigen.

8. Meine an sie gerichtete Antwort sollte ihnen sagen: “Mit den Abgaben an den Kaiser erkauft ihr euch eure weltliche Ordnung, Ruhe und Sicherheit; mit den geistigen Opfern aber verschafft ihr euch Ordnung in eurem Innern, die Ruhe eines reinen Gewissens und die Sicherheit im Handeln, so dass ihr wisst, was und warum ihr etwas tut. So erlangt ihr auf beiden Wegen das gleiche Ziel, hier im Geistigen und dort im Weltlichen. Beide müssen bestehen; denn ohne sie ist kein Zusammenleben mehrerer möglich, und ohne sie ist nicht klar ausgesprochen, was eigentlich das Wichtigere ist: die Schätze der Welt oder die Schätze des Geistes.

9. Was Ich zu den Pharisäern sprach, das hat auch für alle späteren Zeiten seine Geltung gehabt und wird sie noch ferner haben, solange Menschen in Städten und Dörfern beisammenleben, und solange noch Religion und Glauben an ein höchstes Wesen in ihren Herzen leben. So gut wie ein Herrscher als weltliches Oberhaupt nötig ist, ebensogut ist auch ein Gott nötig, der das ganze Universum zusammenhält. Beide sind Ordnungsstifter, Ordnungserhalter und darum auch die alleinigen Gesetzgeber. Die weltlichen Herrscher mögen heissen wie sie wollen, stets wird die Exekutivgewalt nur einem einzigen übertragen werden; ebenso kann es auch in geistiger Beziehung nur einen Regenten und nicht mehrere Götter geben.

10. Dass es immer Menschen gegeben hat, welche als Herrscher ihre Gewalt missbrauchten und andere, die keine Macht über sich anerkennen wollten, ist ebenso natürlich, wie es Menschen und Völker gegeben hat, denen ein Gott nicht genügte, und die sich ein ganzes Heer von Göttern und Göttinnen schufen, um bequem ihren weltlichen Leidenschaften leben zu können, – in welchem Falle aber auch wieder jede Tat durch einen göttlichen Beschluss sanktioniert war. Ebenso gab und gibt es noch Menschen, die gar keinen Herrscher, gar keinen Gott haben wollen – als nur ihr eigenes Ich.

11. Und doch – die Menschen mögen es machen, wie sie wollen, den Zinsgroschen müssen sie überall zahlen! Sie müssen dem weltlichen Herrscher einen Teil ihres Erwerbs und dem geistigen Herrscher, nämlich Gott, alle weltlichen Leidenschaften opfern, wollen sie bei ersterem in gutem Ansehen stehen und bei letzterem das Ziel erreichen, das Er ihnen gesetzt hat.

12. Überall droht Strafe beim Nichtbezahlen – hier weltliche, dort geistige -, und so hatte Ich wohl recht, wenn Ich den Pharisäern sagte: “Gebet dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist!”; das heisst: “Erfüllt eure sozialen Pflichten so gut wie die geistigen! Erkennt eure Stellung als Menschen zu euren Nächsten und zu dem weltlichen Herrscher! Vergesst aber dabei eure Verpflichtungen nicht, die ihr gegen Den habt, der euch in die Welt setzte und euch Talente oder Pfunde gab, von denen Er einst den Zehent oder Zinsgroschen fordern wird! Vermengt beide Pflichten nicht und trachtet nicht danach, auf einem Weg beide zufriedenstellen zu wollen, was nicht möglich ist; denn ihr könnt euch des Weltlichen sowenig wie des Geistigen ganz entledigen!”

13. Was für euch aus diesem Spruch an die Pharisäer erhellt, ist, dass auch ihr der Welt den Zinsgroschen nicht verweigern sollt, ohne jedoch das Geistige eures Wesens dabei einzubüssen, ohne aber auch dabei ganz Geist sein zu wollen, solange ihr noch in der Körperhülle diesen Erdball bewohnen müsst! Es ist so nötig, sowohl hier im irdischen Leben, wie auch jenseits im höchsten Geistleben die rechte Mittelstrasse zu kennen, damit niemand in die Extreme verfällt, in welchen er niemand nützen kann, sondern sich und andern nur schadet.

14. Daher beachtet auch ihr dieses Wort an die Pharisäer, dessen tiefer Sinn euer ganzes irdisches und künftiges Leben beleuchtet, damit nicht eine falsche Auffassung verkehrte Resultate hervorbringe! Wie Ich sagte, dass die Liebe, als Liebe allein, dem Liebenden wie dem Geliebten nur verderblich wäre, würde sie nicht durch die Weisheit geleitet und gemildert, ebenso kann eine jede Tugend – auch die beste – verderblich werden, sobald sie über die Grenzen des Möglichen hinauswill.

15. Vergesst nie in eurem ganzen irdischen Lebenswandel, der Welt das zu geben, was sie von euch zu verlangen berechtigt ist!

16. Gebt der Welt, was der Welt ist, lasst aber nicht weltliche Triebe ins Geistige hinüberschweifen! Vergeistigt, wenn ihr wollt, alle möglichen Beschäftigungen, aber verweltlicht nicht eure heiligen, geistigen Eigenschaften, die für länger als für dieses kleine Pilgerleben dauern sollen! Gebt Gott, was Gottes ist! Betrachtet auch die weltlichen Güter als Geschenke des Himmels; vergesst aber ob der vergänglichen, weltlichen Glücksgüter die ewigen, bleibenden nicht! Obwohl Welt und Gott dem Anscheine nach zwei verschiedene Dinge sind, die verschiedene Ziele verfolgen, so ist es doch möglich, beiden nicht nur zu genügen, sondern sie auch zu vereinen, insofern als auch die Welt von Gott als Mittel erschaffen wurde, die geistigen Eigenschaften Seiner Wesen zu steigern und zu kräftigen und so auf diese Art das Weltlich-Grobe oder Materielle wieder zu seinem Ursprung zurückzuführen, von dem es ausgegangen ist.

17. Der Tribut oder Zinsgroschen muss der Welt gegeben werden; denn sie ist die Führerin zum Geistigen. Wie man das Licht nur deswegen schätzt, weil man die Finsternis kennt, so wird man auch das Unvergängliche dann höher schätzen, wenn man das Vergängliche, das Weltliche kennt. Der Zinsgroschen, den ihr der Welt geben müsst, besteht in der Bekämpfung ihrer Versuchungen, ferner in der klaren Ansicht über den eigentlichen Wert ihrer Güter, welche nur dann gut verwertet sind, wenn sie ein geistiges Produkt der Liebe liefern können. Auch der materielle Zinsgroschen an den Kaiser gibt dem Menschen, dem Untertan die Ruhe, seinen friedlichen Arbeiten nachzugehen und dadurch für sich und das Wohl seiner Familie sorgen zu können. So sorgt der Richter fürs allgemeine und der Bürger fürs eigene Wohl.

18. So ist das irdische Leben nur der Grund eines höheren Baues, welcher auf den rohen Steinen der materiellen Wirklichkeit angefangen, in den letzten, geistigen Lichtelementen einer anderen, höheren Welt enden soll. Um das höhere Leben zu erreichen, muss der weltliche Zinsgroschen reichlich fliessen, damit er viel Gutes und Erhabenes im Geistigen erwirkt. Auf diese Art kann das, was des Kaisers ist, und das, was Gottes ist, vereinigt werden. Dies kann das geistige Leben der einzelnen Menschen nur fördern und entspricht dem eigentlichen Zweck, warum Ich euch in die Welt setzte und mit so vielen, verschiedenen Eigenschaften – guten sowohl wie schlechten – ausrüstete. Die letzteren bekämpft, sie sollen zur Stärkung der ersteren beitragen und werden euch zu Meinem geistigen Ebenbild gestalten.

19. Beachtet daher dieses Wort, das Ich euch in diesem Evangelium gegeben habe; auch in ihm liegt des Tiefen viel, woraus der Verständige und Umsichtige Regeln für sein ganzes Leben ziehen kann! Er wird dann nicht Extreme von sich, von seinem Nächsten und von der Welt verlangen, sondern den rechten Mittelweg wandeln, indem er durch Zahlung des Zinsgroschens seinem Nächsten das Beibringen des Tributs erleichtert. So wird er seine Mission und Meinen Zweck erfüllen, deswegen Ich überhaupt Geister und Materie erschuf, welch letztere, das Bindungsmittel der ersteren, am Ende auflösen und das wiedervereinigen soll und muss, was Ich getrennt in den grossen Weltschöpfungsraum hinausgestellt habe.

20. So wollt auch ihr, indem ihr den Mittelweg geht, dazu beitragen, dass das Materielle vergeistigt werde, damit Mein Wiederkommen auf eurer Erde durch eure und der Menschheit Vergeistigung gerechtfertigt werde. Dann wird es sich herausstellen, was ihr dem Kaiser, und was ihr Gott gegeben habt, und inwieweit in diesem Geben das rechte Mass und das rechte Gewicht vorherrschte. Nur wenn ihr fähig geworden seid, auch das geringste Meiner Worte im rechten, tiefen und geistigen Sinn aufzufassen, ist eine Vereinigung mit Mir und Meiner Geisterwelt möglich. Ich unterlasse zu diesem Zweck kein Mittel, euch zu zeigen, was der Welt oder des Kaisers ist; Ich erinnere euch aber auch stets daran, was Gottes oder Mein ist, und wie beides, obwohl getrennt, doch vereint werden kann, wenn zum rechten Verständnis auch die rechte Ausführung kommt. Amen.

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The Lord’s Sermons – Sermon 48… Matthew 22:15-22

Spiritualizing the Material… YES – Materializing the Spiritual… NO

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 29th, 1872)
spoken by Pascal

Matthew 22:15-22 – The Lord’s Attitude Towards the Authorities
“Then went the Pharisees, and took counsel how they might entangle him in his talk. And they sent out unto him their disciples with the Hero-dians, saying, Master, we know that thou are true, and teachest the way of God in truth, neither carest thou for any man: for thou regardest not the person of men. Tell us therefore, What thinkest thou? Is it lawful to give tribute unto Caesar, or not?

But Jesus perceived their wickedness, and said, Why tempt ye me, ye hypocrites? Shew me the tribute money. And they brought unto him a penny. And he saith unto them, Whose is this image and superscription? They say unto him, Caesar’s. Then saith he unto them, Render therefore unto Caesar the things which are Caesar’s; and unto God the things that are God’s. When they had heard these words, they marvelled, and left him, and went their way.”

Thus says the Lord:

1. This chapter contains a number of parables which I gave to the Pharisees and scribes in order to obviate all their objections in the best possible way.

2. The above verses deal with one of those pitfalls the Pharisees used to set for Me, hoping to be able to hand Me over to the authorities if I gave an unwary answer.

3. The Romans, as their rulers, were only concerned with their own supremacy in the land of the Jews and were quite indifferent to the Jewish religion and its reformers – be they prophets or preachers, like My predecessor John, or the expected Messiah as represented by Me, – so long as any innovations concerned only the domain of religion and did not reach into the political field. Therefore, the Pharisees were anxious to find a question where, if answered conscientiously, I could not possibly evade politics.

4. So the Pharisees sent their followers to Me, together with some servants of Herod, with the ambiguous question: “Is it lawful to give tribute unto Caesar, or not?”

5. They had assumed that My answer would be that the offering to the temple came first and the tribute to the emperor was an unjust burden forced upon them by the might of the sword. Through such an answer they would have had the most conclusive evidence that I misled the people with bad interpretations, making them hostile to the government, and they believed thus to be able to involve Me with the authorities. However, so that they would not appear responsible and in case I denied the claim they would have witnesses, they sent also servants of Herod along, who were to confirm the statement they expected to hear from Me.

6. I must admit that this question was insidious. Since the Romans were not the lawful rulers, and only circumstance had forced them upon this land as its possessors, the Pharisees believed that I, as a native Jew, must despise the foreign rule and oppose it. But I, who search into the human heart, was quite aware of the Pharisees’ intentions and gave them, with only a few words, an answer that made a further question on their part impossible. For the answer: “Render unto Caesar the things that are Caesar’s; and unto God the things that are God’s!” already contained the whole explanation, which only I, being the One Who I was, could give, – although this was not the answer they had expected.

7. Since I had shown them on the coin they handed to Me the image of the emperor and its superscription, I could not say anything else but: “This image on the one side of the coin shows you whose subjects you are; and if you do not want to understand the meaning of the image, the superscription on the other side proves it even more clearly. This is a small coin with which you trade and are able to satisfy your worldly needs. The spiritual, however, is above all coins – be they of gold or other metals -; it has another origin, another cause and another goal!” Thereby I made a strict distinction between the tribute due to the worldly power and that due to the spiritual.

8. The answer I gave was to tell them: “With the taxes paid to the emperor you purchase your worldly order, peace and security; with the spiritual offerings you obtain for yourselves order within, the peace of a clear conscience and the security in your actions, so that you know what you are doing and why. Thus you reach the same goal on both roads – here spiritually and there materially. Both must exist, for without them a coexistence of people is impossible, and without them it does not become clear which is the more important: The treasures of the world or the treasures of the spirit.”

9. What I said to the Pharisees was also valid for all later times and will be so in the future as long as people live together in towns and villages and as long as religion and belief in a Supreme Being still dwell in their hearts. Just as a ruler is needed as a wordly sovereign, also a God is needed Who holds together the entire universe. Both are promoters and upholders of order and, therefore, also the sole lawgivers. Whatever the worldly rulers may be called, the executive power will always be assigned to one person only; and so also spiritually there can only be one ruler and not several gods.

10. There have, of course, always been sovereigns who misused their power and others who would not accept any power above them, just as there have been individuals and nations who were not satisfied with one God, but created for themselves a multitude of gods and goddesses to enable them to follow their worldly passions comfortably. But also in such a case every action was sanctioned through divine decree. Thus there were, and still are, people who want no ruler, no God, except their own self.

11. Still, whatever people’s attitude, they have to pay tribute everywhere. If they want to be respected in their worldly life they have to give the worldly ruler part of their earnings, and to the spiritual ruler – GOD – they have to sacrifice all worldly passions, if they want to reach the goal He has set them.

12. Everywhere punishment threatens if payment is not made -here worldly, there spiritual -, and so I was quite right when I told the Pharisees: “Render unto Caesar the things that are Caesar’s and unto God the things that are God’s”, which means: “Fulfil both – your social and your spiritual obligations. Recognize your attitude as humans towards your fellowmen and the worldly ruler. However, do not forget what you owe to Him Who set you into the world and endowed you with talents of which He will one day demand the tithe or tribute – money. Do not mix both obligations trying to satisfy both in the one way, which is not possible. Neither of the worldly nor of the spiritual can you rid yourselves completely.

13. The meaning you should derive from these words to the Pharisees is that you should not refuse to pay the tribute-money due to the world; however, this should be done without forfeiting that which is spiritual in your being and also without wishing to be all spirit while you still have to live on this earth globe in a physical body. It is of the greatest importance, both here in the earthly life as well as in the highest spirit life, to know the happy mean, so that a person may not go to extremes, which would be of no use to anybody, but only harm him and others.

14. Therefore, you, too, should heed these words to the Pharisees, the deep meaning of which illuminates your earthly as well as your future life, so that a wrong conception may not bring forth absurd results. As I already explained, love as such would only be ruinous to the loving as well as to the beloved if it were not guided and tempered by wisdom. Thus any virtue -even the best – can become destructive when it strives beyond the bounds of feasibility.

15. Do not ever forget in your earthly life to give the world what it is entitled to demand of you.

16. Give to the world what is the world’s, but do not allow worldly desires to penetrate the spiritual. Spiritualize, if you wish, all kinds of activities, but do not allow your sacred, spiritual qualities to become worldly since they have to last longer than just for this short pilgrim life. Give God what is God’s. Do regard also your worldly possessions as gifts from heaven, but do not forget the eternal, permanent treasures on account of the worldly ones. Although world and God appear to be two quite different things with different objectives, it is still possible not only to satisfy both, but even to combine them, bearing in mind that the world was also created by God as a means of enhancing and fortifying the spiritual qualities of His beings thereby to lead back to its origin what is worldly gross or material.

17. The world must be given its tribute, for it is a guide to the spiritual. As light is only appreciated when darkness is known, so the everlasting will be valued much more when one is familiar with the perishable, the world. The tribute-money you have to give the world consists in fighting its temptations, and besides, in the clear understanding of the real worth of its treasures, which can be used to advantage only if they can yield a spiritual product of love. And the material tribute to the emperor enables his subject to perform his work in peace thereby providing for his own and his family’s welfare. Thus the judge looks after the common welfare and the citizen after his own.

18. Therefore, temporal life is only the foundation for a higher structure, commenced on the rough stones of material reality and to be completed in the ultimate spiritual light elements of another, higher world. In order to reach the higher life, the worldly tribute-money must flow abundantly so that it may achieve a lot of good and sublime spiritually. In this way, that which is the emperor’s, and that which is God’s can be combined. This can only promote people’s spiritual life and it corresponds to the true purpose for which I set you into the world equipped with so many diverse qualities – good and bad. Control the latter, they are meant to contribute towards strengthening the former and will make you into My spiritual image.

19. Do heed the lesson which I have given you in this Gospel! There is a deep significance in it, from which the circumspect can gain rules for his whole life. He will then not demand extremes, neither of himself nor of his fellowman nor of the world, but will take the proper middle course and in paying the tribute-money will make it easier for his fellowman to produce the tribute. Thus he will fulfil his mission and My purpose for which I created spirits and matter; the latter, being the binding agent for the former, shall and must in the end dissolve and reunite what I set separately into the vast expanses of creation.

20. By taking the middle course you, too, should strive to contribute towards spiritualizing the material, so as to justify My returning to the earth by your own and mankind’s spiritualization. Then it will show what you have given to the emperor and what to God, and to what extent the proper measure and proper weight have prevailed. A union with Me and My spirit world can only take place when you have become capable of apprehending even the least of My words in its true, profound spiritual meaning. To achieve this, I use every possible means of showing you what is the world’s or the emperor’s. However, I also keep reminding you of what is God’s or Mine, and how both, although separate, can be combined when proper understanding is followed by the right realization. Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的講道佈道48 …馬太福音2215-22
屬靈化物質…是 – 物質化屬靈的…沒有

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上帝的講道佈道48 …馬太福音2215-22
屬靈化物質…是 – 物質化屬靈的…沒有

透露給Gottfried Mayerhofer

(1872年4月29日)

帕斯卡爾

馬太福音22:15-22  – 主對待當局的態度

“然後去法利賽人,並且聽勸說,他們怎麼會在談話中陷害他。於是他們把弟子們和英雄們一起送到他身邊,說:“師父,我們知道你是真實的,並且真誠地教學上帝的道,對任何人都不在乎,因為你最關心的不是人。請告訴我們,你覺得怎麼樣?向凱撒致敬是否合法?

但耶穌察覺到他們的邪惡,說,偽君子你們為何試探我呢?把錢給我。他們帶了一分錢。他對他們說,這是誰的形象和題辭?他們對他說,凱撒。主於是對他們說,你們要向凱撒給其的物。並要向上帝給屬於上帝的事物。當他們聽到這些話的時候,他們驚奇,離開了他,走了他們的路。“

主如此說:

1.本章包含了我給法利賽人和文士的一些比喻,以便消除他們所有的異議最好的方法。

2.上面的經文解決了法利賽人為我設置的那些陷井之一,希望如果我不小心的回答能夠把我交給當局。

3.羅馬人作為他們的統治者,只關心自己在猶太人的土地上的霸權地位,並且對猶太人的宗教及其改革者極為冷漠 – 無論是他們的先知或傳教士,比如我的前任約翰,還是預期的彌賽亞,以我為代表 – 只要任何創新只涉及宗教領域,並未涉及政治領域。因此,法利賽人急於找到一個問題,如果認真回答,我不可能逃避政治。

4.法利賽人和他的一些希律僕人一起,帶著他們的追隨者帶著一個模棱兩可的問題,“向凱撒致敬是否合法?”

5.他們認為我的答案是,祭物到寺廟首先來到,對皇帝的敬意是劍的威力強加給他們的不公正的負擔。通過這樣的回答,他們會有最確鑿的證據表明我錯誤的詮釋誤導了人民,使他們對政府產生敵意,因此他們相信能夠讓我與當局接觸。然而,為了使他們不負責任,並且如果我否認了他們會有證人的要求,他們也派出了希律的僕人,他們將確認他們期望從我那裡聽到的聲明。

6.我必須承認這個問題是陰險的。由於羅馬人不是合法的統治者,只有情況迫使他們將這片土地占為己有,法利賽人相信我作為一個本土的猶太人必須蔑視外國統治並反對它。但是,我深入人心,十分清楚法利賽人的意圖,只用幾句話就給了他們一個答案,使他們不可能提出進一步的問題。答案是:“凱撒的東西是凱撒的;並且指示给那些屬於上帝的東西!“已經包含了整個解釋,只有我,即我是一個人,才可以給予 – 儘管這不是他們所期望的答案。

7.既然我已經在硬幣上展示了他們,他們把皇帝的形象和它的題詞交給了我,我什麼都不能說:“硬幣一面的這個圖像向你顯示了这是誰的主題;如果你不想了解圖像的意義,那麼另一面的標題就更加清楚。這是一個與您交易並能夠滿足您世俗需求的小硬幣。然而,精神高於硬幣 – 不管是金子還是其他金屬 – 它有另一個起源,另一個原因和另一個目標!“因此我嚴格區分了由於世俗權力和精神因素引起的敬意。

8.我給出的答案是告訴他們:“通過向皇帝繳納稅款,你購買了你的世俗秩序,和平與安全;你們為自己提供的屬靈的祭物,你們的良知和安全,你們知道你們在做什麼,為什麼。因此,你在兩條道路上達到相同的目標 – 這裡在精神上和物質上都是如此。兩者都必須存在,因為如果沒有他們的共存,人是不可能的,沒有他們,就不會明確哪一個更重要:世界的寶藏或精神的寶藏。“

9.我對法利賽人說的是對於所有以後的時間也是有效的,只要人們在城鎮和鄉村共同生活,並且只要宗教和信仰至尊主仍然居住在他們的心中,就會在將來如此。正如統治者需要作為一個世界的主權者一樣,正如需要一個上帝,把整個宇宙連在一起。兩者都是發起人和法律持有者,因此也是唯一的法律顧問。無論世俗統治者可能被稱為什麼,行政權力將永遠只分配給一個人;精神上也是如此,只能有一個統治者而不是幾個神。

10.當然,總是有主權者濫用權力,而其他人則不接受任何超過他們的權力,就像有些個人和國家不滿足於一位上帝,而是為自己創造了眾多的神和女神,使他們能夠舒適地追隨他們世俗的情感。但在這種情況下,每一項行動都是通過神聖的法令加以製裁的。因此,除了他們自己之外,現在仍然有人不需要統治者,也不需要上帝。

11.無論人們的態度如何,他們都必須向各地致敬。如果他們想要在世俗生活中受到尊重,他們必須把他們收入分給世俗統治者,並且要給屬靈的統治者 – 上帝 – 如果他們想要達到他設定的目標,他們必須犧牲所有世俗的激情。

12.到 處  懲罰就會臨到威脅,如果沒有付出的代價  – 在 世間的,那裡的屬靈的 – 所以當我告訴法利賽人時,我說得很對:“凱撒的事情给凱撒的事情,以及上帝的事情給上帝的事情”意味著:“同時實踐 – 你的社會和你的屬靈義務。認識到你對待同胞和世俗統治者的態度。但是,不要忘記你欠他的是他把你放在世上,賦予你天才,他有一天會要求十分之一或貢獻 – 金錢。不要將兩種義務混合在一起,以一種方式滿足兩種,這是不可能的。世俗和精神你都不能完全擺脫。

13.你們應該從法利賽人的這些話語中得出的意思是,你們不應該拒絕因世界而付出的貢品,然而,這應該在沒有喪失那種屬於你的存在的精神的情況下完成,並且也不放棄為精神的,而你仍然必須在這個地球上生活在一個肉體中。無論是在地上生活還是在精神生活中,最重要的是了解快樂的意思,這樣一個人不會走向極端,這對任何人都是沒有用的,只有傷害他和其他人。

14.因此,你也應該留意這些對法利賽人的話,其深刻的意義照亮你的世俗和未來的生活,以便錯誤的觀念不會產生荒謬的結果。正如我已經解釋的那樣,如果沒有智慧的引導和鍛煉,愛情本身也只會對愛的和被愛人產生毀滅性的影響。因此,任何美德 – 即使是最好的 – 當它超越可行性範圍時,都會變得具有破壞性。

15.永遠不要忘記在你的世俗生活中給屬世界的它有權要求你。

16.給世界什麼是世界的,但不要讓世俗的慾望滲透到精神世界。如果你願意,靈性化,如果你願意,各種各樣的活動,但不要讓你的神聖的,屬靈的品質成為世俗的,因為他們必須持續更長的時間,而不僅僅是這個短暫的地球生活。給上帝什麼是上帝的。也要把你的世俗財產當作天上给的禮物,但不要忘記那些永恒寶藏也在世俗的基础上。儘管世界和上帝似乎是兩個完全不同的目標不同的東西,但不僅要滿足這兩個目標,而且要將它們結合起來,要牢記世界也是上帝創造的,作為增強和強化他的靈的品質,從而把它歸屬於它的源头从世俗的物質世界。

17.世界必須得到它的敬意,因為它是靈性的指南。光明只有在知道黑暗時才會被欣賞,所以當人們熟悉易腐的世界時,永恆的價值將會更加重要。你必須向世界貢獻的錢是為了與它的誘惑作鬥爭,此外還要清楚地理解珍寶的真正價值,只有當它們能夠產生愛的精神產品時才能利用它。對皇帝的物質貢獻使他的臣民能夠平靜地完成他的工作,從而為他自己和他的家庭提供福利。因此,法官依照自己的意願照顧共同福利和公民。

18.因此,暫時的生活只是更高層次結構的基礎,從物質現實的粗糙石頭開始,並在另一個更高的世界的終極精神光元素中完成。為了達到更高的生命,世俗的貢品必須大量流動,以便在精神上獲得許多美好和崇高。通過這種方式,皇帝的和神的是可以結合的。這只能促進人們的精神生活,這符合我將你帶入這個世界的真正目的,這些目標具有許多不同的品質 – 無論好壞。控制坏的,他們是為了加強好的,並使你成為我的靈性形象。

19.聽從我在這福音書中給你的教訓!其中有一個很重要的意義,從這個方面可以得到他一生的規則。然後,他不會要求極端,既不是对他自己也不是对他的同胞,也不是对世界的極端主義者,而是會採取適當的中間過程,並且付出貢獻 – 金錢會讓他的同胞更容易產生貢獻。因此,他將履行他的使命和我為之創造靈魂和物質的目的;物质作為靈魂的約束力者,物质最終必須溶解並且必須重新統一到我分開設定的 廣闊的創造之中。

20.通過走中間道路,你也應該努力為物质的靈性作出貢獻,以證明我通過你自己和人類的靈性化回歸地球。然後它會顯示你給予皇帝的什麼,你給予上帝的是什麼,以及適當的措施和適當的重量在多大程度上盛行。與我和我的精神世界的聯合只有當你能夠以其真正的,深刻的精神意義去理解我的話語時,才能發生。為了達到這個目的,我使用一切可能的方法向你展示什麼是世界的或是皇帝的。然而,我也一直在提醒你什麼是上帝的或我的,以及如何正確認識正確的理解分離的兩者可以结合在一起。阿門。

 

47. Vergebung, Schalksknecht & Die Göttliche Wahrheit – Forgiveness, Wicked Servant &The Divine Truth

PREDIGT / SERMON 47
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-47-Matthew-18_23-35-Gleichnis vom Schalksknecht-Die Bibel ist eine Fundgrube und eine Lichtquelle fuer alle Lebensumstaende THE LORDS SERMONS Gottfried Mayerhofer-47-Matthew-18_23-35 Forgiveness-Wicked Servant-Source of Help-Source of Light
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47. Predigt…Vergebung, Schalksknecht & Die Bibel als Fundgrube & Lichtquelle

Matthäus 18:23-35 – Gleichnis vom Schalksknecht
Darum ist das Himmelreich gleich einem König, der mit seinen Knechten rechnen wollte. Und als er anfing zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehntausend Pfund schuldig. Da er’s nun nicht hatte, zu bezahlen, hieß der Herr verkaufen ihn, sein Weib, seine Kinder und alles, was er hatte, und bezahlen. Da fiel der Knecht nieder und betete ihn an, und sprach: “Herr, habe Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen!” Da jammerte den Herrn des Knechtes, und er ließ ihn los, und die Schuld erließ er ihm auch. Da ging derselbe Knecht hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Groschen schuldig; und er griff ihn an, würgte ihn und sprach: “Bezahle mir, was du mir schuldig bist!” Da fiel sein Mitknecht nieder, bat ihn und sprach: “Habe Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen!” Er wollte aber nicht sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis daß er bezahlte, was er schuldi war. Da aber seine Mitknechte solches sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten vor ihren Herrn alles, das sich begeben hatte. Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: “Du Schalksknecht, alle diese Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest; solltest du denn dich nicht auch erbarmen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmet habe?” Und sein Herr ward zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlte alles, was er ihm schuldig war. – Also wird euch mein himmlischer Vater auch tun, so ihr nicht vergebet von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehler.

01. Schon öfters habe Ich euch gesagt, daß Ich Meinen Jüngern und sonstigen Anhängern alles einzeln auslegen mußte, was in Meinen zwei Liebesgeboten gesagt und in den zehn Geboten Mosis noch deutlicher erklärt ist. Allein, da Ich mit Leuten zu tun hatte, die gern ausführliche Gebote wollten, damit sie genau wüßten, wie sie sich in verschiedenen Fällen zu benehmen hätten, so war Ich gezwungen, dieser Neigung wegen alles zu erläutern, ihnen bei allen Gelegenheiten die Gebote entweder durch nähere Erklärungen oder durch Gleichnisse so darzustellen, daß sie für jeden vorkommenden Fall im Leben einen Anhaltspunkt boten.

02. So findet ihr in diesem Kapitel vom Anfang bis zum Ende Verhaltungsmaßregeln, teils klar, teils in Bildern und Gleichnissen ausgesprochen, um Meine Jünger und künftigen Anhänger Meiner Lehre nicht im Zweifel zu lassen, wie sie sich bei allen vorkommenden Fällen benehmen sollten, und wie sie auch andere erfolgreich darüber belehren könnten.

03. Meine Jünger waren noch wie unmündige Kinder, die anfangs von Mir und Meinem Reich nicht die hohen Begriffe fassen konnten wie später nach dem Überkommen Meines Geistes. So findet ihr oft Fragen, so unschuldig und einfach, daß es zum Verwundern ist. Wie konnten Meine Jünger, stets unter dem Einfluß Meiner Gegenwart, Meiner Worte und Taten, noch fragen: “Wer ist der Größte im Himmel?” Wenn nun Meine Jünger noch so fragen konnten, so könnt ihr euch denken, wie erst die andern, minder Eingeweihten dachten. Deswegen ist auch die Antwort, die Ich ihnen darauf gab, und das Folgende in den anderen Versen einfach.

04. Ich verglich die Einfalt des Kindes mit dem Engelsinn Meiner Mir am nächsten stehenden Wesen. Wie Meine Engel nicht beleidigt werden sollen, so sollen auch die an Kindeseinfalt reichen Gemüter nicht erzürnt werden, weil in ihnen kein Falsch ist und die Kinder im allgemeinen mit vollem Vertrauen einem jeden entgegenkommen, der sich ihnen nähert. Deswegen ist es die größte Sünde, dieser Einfalt mit Falsch, Hohn, Spott und Haß entgegenzutreten. Darauf beziehen sich die andern Verse, in denen bildlich gesagt ist, daß, wenn eine Leidenschaft die Seele eines Menschen beherrscht, es besser ist, diese zu überwinden zu suchen, als daß die ganze Seele durch diese einzige Leidenschaft verlorengehe.

05. Diese Beispiele und Gleichnisse sind in Bildern der Sprache jener Zeit gegeben, wie auch heute noch im Orient die Bildersprache gang und gäbe ist.

06. Nachdem Ich Meinen Jüngern vorgestellt hatte, daß es besser sei, einen Teil des Ichs anstatt den ganzen Seelenmenschen zu opfern, deutete Ich ihnen in den nachfolgenden Versen die Freude an, die Ich als Schöpfer habe, wenn nichts verlorengeht, was Ich in die Welt hinausgesetzt habe, sondern alles einst gereinigt und vergeistigt zu Mir zurückkehrt. Das ist in den Gleichnissen vom Hirten und dem verlorenen Schaf zur Genüge ausgedrückt.

07. Um die Verlorenen zu gewinnen, gab Ich – wie die weiteren Verse berichten – Meinen Jüngern die Mittel an, wie sie die Verirrten und Fehlenden, ohne ihrer Eigenliebe zu nahe zu treten, bessern könnten. Ich gab ihnen Ratschläge, was bei verstockten Sündern oder minder hartnäckigen zu tun sei. Ich gab ihnen ferner die Versicherung, daß wenn zwei sich vereinigt haben, in ihren Ansichten eins geworden sind und Mich um Meinen Segen bitten, Ich ihnen diesen nie verweigern werde. Ich sagte ihnen, daß, wo zwei in Meinem Namen versammelt sind, Ich als Dritter, als Vereinigungs und Friedensgeist mitten unter ihnen sein werde. Ich stellte ihnen vor, daß dem reuigen Bruder seine Fehler nicht nur einmal, sondern unendliche Male vergeben werden sollen, um seine Besserung zu ermöglichen. Ich sagte ihnen auch: wenn sie, mit der Tugend der Duldung ausgerüstet, einem Bruder seine Fehler vergeben, so würden sie ihm auch von Mir vergeben und vergessen werden.

08. Ich führte ihnen das gleichnis vom Schalksknecht vor Augen. Mit diesem Gleichnisse wollte Ich sagen, was Ich schon in dem ihnen von Mir hinterlassenen Gebet lehrte, in welchem es heißt: “Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern!”, – daß sie in hartnäckigen Fällen nicht die Geduld verlieren, nicht verdammen, wo sie verzeihen, nicht fluchen, wo sie segnen sollten.

09. Ich stellte das Beispiel des Schalksknechts deshalb in so grellem Licht dar, damit sie keinen Grund finden sollten, hart zu sein – auch nicht in einzelnen Worten -, sei es aus übertriebenem Eifer, sei es aus wirklicher, falscher Beurteilung und Intoleranz gegenüber den menschlichen Fehlern. So lehrte Ich sie Meine Langmut und Meine unbegrenzte Geduld begreifen, so bewies Ich ihnen, warum Ich Meine Sonne über Gute und Böse aufgehen lasse, weil eben Mein Ich nur Liebe ist und Liebe nicht strafen, sondern nur bessern will.

10. In diesem Kapitel findet ihr das ganze menschliche Leben geschildert, wie es sein sollte: wie der Mensch, nur durch Liebe geleitet, vorerst wie ein Kind vertrauensvoll auf Mich blicken, alles ohne Falsch und ohne Hintergedanken tun und keinen andern Zweck im Auge haben soll, als nur Mir, seinem Vater, zu gefallen um so des Namens ,Mein Kind` würdig zu werden. Ferner wird gezeigt, wie der Mensch mit Kindeseinfalt stets wieder Liebe erwecken soll und es böse wäre, einem solchen mit aller Einfalt und Zutrauen entgegenkommenden Menschen das Gute, das er will, mit Bösem zu vergelten. Es wird gezeigt, wie der Mensch die Nächstenliebe verstehen und höchst zart und sanft versuchen soll, seinen Bruder auf seine Fehler aufmerksam zu machen und nur in den schlimmsten Fällen zu strengen Mitteln greifen, aber stets verzeihen, vergessen und sogar am Ende Böses mit Gutem vergelten soll.

11. In diesem Kapitel liegt die ganze geistige Mission des Menschen, wie er sich selbst zu dem Kinde erziehen soll, wie Ich es wünsche, und wie er auf seine Mitwelt einwirken soll, um auch sie Mir in die Arme zu führen, um dann im Jenseits als das dazustehen, was Ich bei Erschaffung des ersten Menschen gewollt habe, nämlich als Mein würdiges Ebenbild.

12. So sollt ihr Meine Evangelien lesen und auffassen, dann wird euch das Gnadenlicht erleuchten, und ihr werdet in den Gleichnissen nicht die harte Rinde des Lebensbaumes, sondern den hinter ihr versteckten Kern der göttlichen Wahrheit erkennen. Um dieses zu vermögen und zu verstehen, was dem profanen Auge verborgen ist, dazu gehören geistige Augen und ein tiefes Verständnis.

13. So wird die Bibel eine Fundgrube und eine Lichtquelle für alle menschlichen Verhältnisse, und der verständige Leser wird finden, daß schon seit mehr als tausend Jahren die höchsten Schätze in diesem Buch aufbewahrt liegen, um der Menschheit einziger Führer und Leiter zu sein, und ihr zu zeigen, wie Ich schon in jenen Zeiten gesorgt habe, daß nichts von dem verlorengehe, was für alle Zeiten und Ewigkeiten gesagt wurde.

14. Jetzt, da bald die Zeit herannaht, wo die Menschen strenger gefragt werden, ob sie denn eigentlich wissen, wozu sie auf der Welt sind, und ob sie auch wissen, warum Ich auf diese Erde kam, jetzt ist es an der Zeit, die Rinde des Buchstabens und Wortlauts Meiner Evangelien wegzunehmen und den Menschen unter dieser scheinbar harten Rinde den glänzenden Strom des göttlichen Lichts zu zeigen, damit sie in dieser letzten Zeit noch das Versäumte an sich und an anderen einholen und so ihre Mission erfüllen können. Deswegen Meine vielen Erläuterungen und Erklärungen an euch, deswegen diese ganze Reihe von Sonntagspredigten, damit ja niemand sagen kann, dieses oder jenes habe er nicht gewußt, nicht verstanden.

15. Ich bin der Gott des Lichts, der Liebe und der Weisheit. Wenn Ich einst wiederkomme, kann keine Finsternis neben Mir bestehen. Es muß deshalb in den Herzen aller Menschen Licht werden. Sie müssen alle lieben lernen, um diese Liebe, mit Weisheit verbunden, an ihren Nächsten anzuwenden.

16. Der Grund Meiner Worte, die Ursache Meiner Mahnungen und das Endziel Meines Strebens ist, euch auf diese Art zu Meinen Kindern zu machen und die Welt wieder in ein Paradies zu verwandeln, wie sie zur Zeit der ersten Menschen war, in dem kein Haß, kein Zorn, kein Spott, sondern Liebe, Friede und Ruhe alle Geschöpfe beseelte und der Mensch, das letzte Schöpfungswerk der Erde, alle die göttlichen Eigenschaften in sich vereinte.

17. So muß es kommen, und dahin muß alles streben! Trachtet danach – ihr und alle Menschen -, eure Mission zu erfüllen, indem ihr so gut als möglich werdet! Tragt aus allen Kräften dazu bei, euren Mitmenschen den Weg zu dem gleichen Ziel zu zeigen, dann sind Meine Worte an euch nicht verschwendet, und ihr werdet, des Namens Meiner Kinder würdig, auch den Vater im Jenseits finden, der hier schon mit so viel Liebe und Geduld Seine verirrten Schafe zu retten sucht! Amen.

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Sermon 47… Forgiveness, Wicked Servant &The Bible as Source of Help & Light
April 28, 1872

Matthew 18:23-35 – The Parable of the Wicked Servant
“Therefore is the kingdom of heaven likened unto a certain king, which would take account of his servants. And when he had begun to reckon, one was brought unto him, which owed him ten thousand talents. But forasmuch as he had not to pay, his lord commanded him to be sold, and his wife, and children, and all that he had, and payment to be made. The servant therefore fell down, and worshipped him, saying, Lord, have patience with me, and I will pay thee all. Then the lord of that servant was moved with compassion, and loosed him, and forgave him the debt. But the same servant went out, and found one of his fellow- servants, which owed him an hundred pence: and he laid hands on him, and took him by the throat, saying, Pay me that thou owest. And his fellowservant fell down at his feet, and besought him, saying, Have patience with me, and I will pay thee all. And he would not: but went and cast him into prison, till he should pay the debt. So when his fellowservants saw what was done, they were very sorry, and came and told unto their lord all that was done. Then his lord, after that he had called him, said unto him, O thou wicked servant, I forgave thee all that debt, because thou desiredst me: Shouldest not thou also have had compassion on thy fellowservant, even as I had pity on thee? And his lord was wroth, and delivered him to the tormentors, till he should pay all that was due unto him. So likewise shall my heavenly Father do also unto you, if ye from your hearts forgive not every one his brother their trespasses.”

On many occasions I mentioned to you that I had to interpret in detail for My disciples and other followers all that is said in My two commandments of love and explained even more clearly in the ten commandments of Moses. But since I was dealing with people who wanted detailed directions, so that they would know how to behave in various situations, I had to take every opportunity to either give full explanations of the commandments or illustrate them through parables in such a way that they could serve as a basis in all situations.

Therefore, you find in this chapter, from beginning to end, rules of conduct, partly clearly explained, partly in metaphors and parables, so as to make sure that My disciples and the future followers of My teaching would know beyond doubt how to behave in different situations and also how to successfully teach others about it.

In the beginning, My disciples were still like young children and unable to comprehend the high concepts concerning Me and My Kingdom as they did after I had poured out My Spirit over them. Thus you often find them asking surprisingly innocent and simple questions. How could My disciples, who were at all times under the influence of My presence, My words and deeds, still ask: “Who is the greatest in the Kingdom of Heaven?” If My disciples could still ask such questions, you can imagine how the others were thinking, who knew even less. Therefore, My answer and what is said in the following verses is plain.

I compared the simplicity of a child with the angelic minds of the beings closest to Me. Just as My angels should not be insulted, thus also those with the simple mind of a child must not be offended, since they are guileless, and children generally trust all who approach them. Therefore, it is the greatest sin to meet this simplicity with deceit, scorn, ridicule and hate. This is also referred to in the following verses, where it says allegorically that if a person’s soul is governed by a passion, it is better to make every effort to overcome it than to have the soul perish through this one passion.

These examples and parables are presented in the allegories of the language of that time, which is still today widely used in the orient.

After having pointed out to My disciples that it is better to sacrifice a part of one’s self than one’s whole soul, I told them in the subsequent verses about the joy I, as the Creator, experience if nothing of what I once set into the world is lost but everything eventually returns to Me, purified and spiritualized. This is clearly expressed in the parables about the shepherd and the lost sheep.

I also told My disciples how the lost can be saved by helping to better the erring and sinners without hurting their self-love. I gave them advice for the handling of the stubborn sinners as well as the not so stubborn. I further assured them that if two people who have become of one mind should ask for My blessing, I would never deny it to them. I told them that where two were together in My name I would be with them as the third, as the spirit of peace and unity. I pointed out to them that the penitent brother must be forgiven his sins, not just once but countless times to make his betterment possible. I told them that if they forgave a brother his sins in the spirit of tolerance, I, too, would forgive and forget them.

I gave them the parable of the unfaithful servant. With this parable I wanted to emphasize what I had already taught in the prayer I left them, wherein it says: “Forgive us our debts, as we forgive our debtors” – so that in the case of stubborn sinners they might not lose patience and condemn where they should forgive, or curse where they should bless.
I chose this extreme example of the unfaithful servant to prevent them from finding any excuse for being hard – not even with a single word, be it out of exaggerated zeal or genuine wrong judgment and intolerance where human errors are concerned. Thus I taught them to understand My forbearance and My boundless patience, proving to them why I let My sun rise above the good and the bad, because I am the essence of love and love does not want to punish but only to better.

In this chapter you find a full illustration of human life as it is meant to be: How man, guided solely by love, should look up to Me with childlike trust, act always without deceit and mental reservation, with no other purpose in mind than to please Me, his Father, thus to become worthy of being called “My child”. It is also shown how a person should keep awakening love with a child’s simplicity, and that it would be a sin to repay with evil the good intended by a person who approached you with simplicity and trust. It also demonstrates how the love of one’s neighbour is to be understood and how a person should endeavour to draw a brother’s attention to his errors very gently, resorting only in the worst cases to strict measures, but always forgive, forget and, finally, even return good for evil.

This chapter presents the entire spiritual mission of man, how he is to educate himself to become the child I want him to be, and how he is to influence his fellowmen and guide them to Me, so that in the beyond he will be what I had intended when I created the first man – My worthy image.

In this way you should read and understand My Gospels; then My grace will enlighten you, and in the parables you will not see the hard bark of the tree of life but recognize the core of divine truth concealed behind it. In order to achieve this and comprehend what is concealed from the profane eye, it requires spiritual vision and deep insight.

In this way the Bible becomes a source of help and light in all human circumstances, and the enlightened reader will find that for over a thousand years this book has preserved the greatest treasures to be mankind’s sole guide and prove how I had already made provision in those times, that nothing would be lost of what was said for all times and eternities.
Before long, people will be asked with greater severity whether they actually know what they are here for and whether they know why I came to this earth. Now the time has come to remove the “bark” of the letter and phrasing of My Gospels and to show men the brilliant stream of divine light under this seemingly hard bark, so that in these latter days they might still make up for their neglect of themselves and others to enable them to fulfil their mission. This is the reason for My numerous explanations and interpretations and for all these Sunday sermons, so that no one can say he had not known or undertood this or that.

I am the God of light, love and wisdom. One day, when I shall return, no darkness will be able to exist beside Me. Therefore, it must become light in the hearts of all men. They must all learn to love in order to be able to use this love, combined with wisdom, on their fellowmen.

The reason for My words, the purpose of My warnings and the ultimate goal of My striving is to make you into My children and change the world once more into a paradise -as it was at the time of the first men – where there is neither hate nor anger or mockery, but only love, peace and tranquility among all beings; and where man, the ultimate work of creation on earth, combines within him all the divine attributes.

Thus it shall be, and everything has to strive towards this! Aspire to fulfil your mission – you and all men – by perfecting yourselves as much as possible! Do all you can to direct also your fellowmen to the same goal, then My words will not be wasted on you and you shall become worthy of being called “My children” and in the world beyond find the Father Who is endeavouring with so much love and patience to save His lost sheep, already here! Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  佈道47 …寬恕,邪惡的僕人和聖經作為幫助和光明的來源

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佈道47 …寬恕,邪惡的僕人和聖經作為幫助和光明的來源

1872年4月28日

馬太福音18:23-35  – 惡人的僕人的比喻

“因此,天國比喻為某位國王,這將考慮到他的僕人們。當他開始計算時,有人被帶到他身邊,欠他一萬。但是他不得不付錢,他的主吩咐他被賣掉,還有他的妻子,孩子,和他所有的一切,來付款。僕人就俯伏拜他,說,主啊,請耐心等候,我將全數付清。然後,那個僕人的主人帶著憐憫之心,鬆了他一口氣,並且免除了他的債務。但同一個僕人出去,發現他的一個僕人欠了他一百便士,他就把手放在他身上,拿過他的喉嚨,說,付給我你所欠的。他的同伴俯伏在他腳前,懇求他說,請耐心等待,我將全數付給你。而他不願:但是去把他扔進監獄,直到他應該償還債務。所以當他的同伴們看到所做的一切時,他們非常抱歉,把他所做的一切告訴了他們的主。然後,他的主人,之後,他打電話給他說:“你是歹徒,我為你饒恕了你所有的債務,因為你懇求我,不憐憫你的同事,儘管我憐憫你?主又發怒,把他交給人折磨,直到他付給他所有的應得的報應。如果你們從你們的心裡赦免你們的兄弟,他們的過犯也是如此,我的天父也會這樣做。“

我多次向你們提到,我必須詳細解釋給我的門徒和追隨者我的愛的兩條誡命中,並且在摩西的十條誡命中更加清楚地解釋了這一點。但是因為我正在和那些想要詳細指導的人打交道,以便他們知道如何在各種情況下行事,我必須抓住一切機會或者充分解釋誡命或者通過比喻來說明這些誡命,以便他們能夠作為所有情況下的基礎。

因此,在本章中,從本篇章開始到結尾,你們都會發現部分清晰地解釋的行為規則,部分是隱喻和比喻,以確保我的門徒和我教導的未來追隨者毫無疑問地知道如何行事在不同的情況以及如何成功地教導其他人。

起初,我的門徒仍然像年幼的孩子,無法理解關於我和我的王國的高度概念,就像他們在我將我的靈澆灌他們之後所做的那樣。因此,你經常會發現他們提出了令人驚訝的無辜和簡單的問題。我的門徒在任何時候都受到我的存在,我的言行的影響,仍然會問:“誰是天國最偉大的人?”如果我的門徒仍然可以問這樣的問題,你可以想像如何其他人在想,誰知道更少。因此,我的回答以及下面的經文中所說的是明白的。

我比較了一個孩子的簡單性和天使般的思想的眾生最接近我。正如我的天使不應該受到侮辱一樣,因此也不能讓那些頭腦簡單的孩子感到憤怒,因為他們朴實,孩子們一般都相信所有接近他們的人。因此,用欺騙,蔑視,嘲笑和仇恨來滿足這種簡單是最大的罪過。這也在下面的經文中提到,它寓言地說,如果一個人的靈魂受到激情的支配,那麼最好是盡一切努力來克服它,而不是讓靈魂通過這一激情消亡。

這些例子和比喻在當時的語言的寓言中呈現出來,這種語言在東方仍然被廣泛使用。

在向我的門徒指出,犧牲自己的一部分比犧牲一個人的全部靈魂好之後,我在隨後的經文中告訴他們關於快樂,作為創造者,我的經歷,如果我沒有曾經在世界上設定所做的失去了,一切最終都會回到我,得到淨化和靈性化。這在關於牧羊人和迷路的羊的比喻中清楚地表達出來。

我還告訴我的門徒,如何幫助改善犯錯和罪人而不傷害他們的自愛,從而拯救迷失的人。我給了他們處理頑固罪人以及不那麼固執的建議。我進一步向他們保證,如果兩個同心同德的人要求我的祝福,我絕不會向他們否認。我告訴他們,以我的名義,我和他們在一起,作為第三者,和平團結的精神。我向他們指出,懺悔的兄弟必須得到赦免,不止一次,而是無數次地使他的改善成為可能。我告訴他們,如果他們本著容忍的精神赦免他兄弟的罪過,我也會原諒和忘記他們。

我給了他們不忠實僕人的比喻。有了這個比喻,我想強調我在我離開他們的禱告中已經教導的內容,其中說:“原諒我們的債務,正如我們原諒了我們的債務人” – 這樣對於固執的罪人,他們可能不會失去耐心,譴責他們應該原諒的,或詛咒他們應該保佑的。

我選擇了這個不忠實的僕人這個極端的例子,以防止他們找到任何藉口來努力 – 甚至沒有一個單詞,無論是出於誇大的熱情或真正的錯誤審判和不容忍,在人為錯誤的地方。因此,我教導他們理解我的忍耐和我無限的耐心,向他們證明為什麼我讓我的太陽照在善的人與惡的人,因為我的本質是愛,愛並不想懲罰,而只是為了更好。

在這一章中,你可以找到人生的完整例證,因為它的意思是:人是由愛來引導的,人應該如何以小孩般的信任仰望我,行動總是沒有欺騙和心理上的保留,沒有任何其他目的,只是取悅我,作為他的父親,因此成為值得被稱為“我的孩子”的人。它也顯示了一個人應該如何用一個孩子的簡單來喚醒他們的愛意,並且用一種以簡單和信任的方式接近你的人的善意來償還罪惡是一種罪過。這也表明瞭如何理解對鄰居的愛,以及一個人應該如何努力地非常溫柔地吸引兄弟注意他的錯誤,只在最壞的情況下採取嚴格的措施,但總是原諒,忘記,最後甚至以善待惡魔。

本章介紹了人類的整個精神使命,他如何教育自己成為我想讓他成為的孩子,以及他如何影響他的同胞並引導他們走向我,以便在不遠將來他將成為我打算的當我創造了第一個男人的時候- 我的可貴形象。

這樣你就應該閱讀並理解我的福音書;那麼我的恩典就會啟迪你,而在比喻中,你將不會看到生命樹的堅硬樹皮,但卻承認隱藏在它背後的神聖真理的核心。為了實現這一點並理解隱藏從褻瀆眼睛的內容,它需要精神視野和深刻的洞察力。

通過這種方式,聖經成為所有人類情況下的幫助和光明的源泉,開明的讀者會發現,這本書在一千多年的時間裡保存了最偉大的寶藏,成為人類唯一的指導,已經證明我的話在那些時候,沒有什麼會失去在所有時間和永恆。

不久之後,人們會更加嚴肅地問他們是否真的知道他們在這裡為何,他們是否知道我為什麼來到這個世界。現在是消除堅硬的樹皮蓋在我的福音書信和措辭的時候了,並且向人們展示神聖的光芒,以便在後來的時代,他們仍然可以彌補他們忽視他們自己和他人,使他們能夠完成他們的使命。這就是我無數的解釋和解釋以及所有這些星期日講道的原因,所以沒有人可以說他不知道或不承認這個或那個。

我是光明,愛與智慧的上帝。有一天,當我回來的時候,黑暗不會存在我身邊。因此,它必須在所有人心中變得光明。他們都必須學會去愛,才能將這種愛與智慧結合起來,用在他們的同胞身上。

我的話的原因,我的警告的目的和我的努力的最終目標是讓你成為我的孩子,並再次改變世界到天堂 –正 如 曾 經 第一批人的時候 – 在那裡既不存在仇恨,也不存在憤怒或嘲諷,但只有愛,平靜和安寧;人類是地球上創造的終極工作,在他身上結合了所有的神聖屬性。

因此它應該是,而且一切都要為此而努力!渴望履行你的使命 – 你和所有的人 – 通過盡可能地完善你自己!盡你所能來引導你的同胞們走向同一個目標,那麼我的話就不會被浪費在你身上,你應該配得上被稱為“我的孩子”,並且在世界之外找到那位正在為這種愛而努力的父親並且耐心地拯救他迷失的羊,已經在這裡!阿門。

 

46. Meine Worte sollen ‘endlich’ Teil eures eigenen Ich’s werden – My Words shall ‘finally’ become part of your own self

PREDIGT / SERMON 46
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-46-Johannes-4_47-53 Meine Worte sollen euer eigenes Ich werden-Heilung eines koeniglichen Sohnes-1280 THE LORDS SERMONS Gottfried Mayerhofer-46- Joh-4_47-53 My Words shall finally become your own self-Healing of the Son of a Nobleman
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46. Predigt von Jesus…
Meine Worte sollen (endlich) Teil eures eigenen Ich’s werden

27. April 1872

Johannes 4:47-53 – Heilung des Sohnes eines königlichen Mitgliedes
Es war ein Königischer, dessen Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäa nach Galiläa. Und er ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinabkäme und hülfe seinem Sohne; denn er war todkrank. Und Jesus sprach zu ihm: “Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. “Der Königische sprach zu ihm: “Herr, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt!” Jesus spricht zu ihm: “Gehe hin, dein Sohn lebt!” Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Und indem er hinabging begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: “Dein Kind lebt!” Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm geworden war. Und sie sprachen zu ihm: “Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.” Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: “Dein Sohn lebt!” Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.

01. Dieses Kapitel gibt eine Tat kund, da Ich einem sterbenden Kinde nur durch das Wort seine Gesundheit wiedergab. Es beweist euch, wie mächtig das Wort ist, und wie es, begleitet vom festen Willen, Dinge bewirken kann, welche dem gewöhnlichen Menschen unmöglich erscheinen.

02. Auch dieser Königische erfuhr dasselbe, als er heimkehrend schon durch seine ihm entgegeneilenden Knechte vernahm, daß sein Kind im gleichen Augenblick das Leben zurückerhielt, als Ich das bedeutsame Wort ausgesprochen hatte.

03. Bei dieser Tat hatte Ich dreierlei Absichten. Ich wollte Meinen Jüngern und den Mir Angehörigen zeigen, daß der Königische erstens ein Mann aus einem höheren Stande und zweitens noch dazu ein Heide war, und drittens sollte seine Erprobung als Festgläubiger allen, die anwesend waren, die Augen öffnen über das, was ihnen noch am meisten fehlte.

04. Schon an anderer Stelle sagte Ich zu den Juden, daß ihnen alles genommen und den Heiden übergeben werde, weil gerade sie, die an erster Stelle Auserkorenen, so halsstarrig waren, Mich und Meine Mission nicht anzuerkennen, – daß ihnen dieser Segen genommen und den Heiden gegeben werde, weil bei diesen Meine Lehre einen besseren Acker finden werde.

05. Dann wollte Ich ihnen zeigen, daß nicht nur unverständliches Volk der niedersten Klasse zu Mir kam, sondern auch Leute aus höheren Ständen, welche mit wissenschaftlicher Bildung ausgezeichnet waren, sich nicht schämten, zu Mir zu eilen und Mich um Hilfe durch Wort und Tat anzuflehen.

06. Hier war es wohl nicht die Überzeugung von Meiner Macht allein, sondern vielmehr die Liebe zu seinem Kinde, die diesen Römer zu Mir trieb; denn der Heilung erst folgte die Überzeugung auf dem Fuße. Deswegen sagte Ich auch ihm: “Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht!” Ich sagte das, weil Ich wohl wußte, daß dieser Mann nach der Heilung seines Kindes nicht anders konnte, als zu glauben. Die Tatsache stand doch greifbar vor ihm, nämlich: statt seines toten, sein genesenes Kind.

07. Am allerwichtigsten aber war die dritte Absicht. Ich wollte Meinen Jüngern und sonstigen Verehrern Meines Wortes mit Beispielen zeigen, daß zu allen Taten als Hauptfaktor von seiten der Bittenden das Vertrauen auf Mein Wort nötig sei, das ihnen gerade vielmals mangelte. So war diese Begebenheit geeignet, ihnen zu zeigen, daß man nie betrogen sein wird, wenn man Meinem Wort unbedingt glaubt und darauf vertraut.

08. Der Königische ging von Mir hinweg und hatte eine weite Strecke bis zu seinem Hause zu gehen; aber er verließ Mich mit dem festen Vertrauen, daß sein Sohn leben müsse, weil Ich ihm sagte:”Dein Sohn lebt!” Eben dieses Vertrauen auf Meine Worte und dieses feste Glauben, das möglich sein kann und stets vorhanden sein soll, wollte Ich Meinen Jüngern und Zuhörern durch eine Tat zeigen.

09. So war diese Tat für Meine Umgebung fruchtbringend; denn Ich unterließ nicht, ihr diese drei Gründe und Meine damit verbundenen Absichten auseinanderzusetzen.

10. Zweifler gab es auch dort; ja selbst dieser Königische war ein Zweifler, trotz seines Glaubens an Mich. Er forschte bei seinen Knechten nach, wann diese Umwandlung in dem kranken Zustand seines Sohnes stattgefunden habe. Und erst als er erfuhr, daß es in dem gleichen Augenblick war, als Ich es zu ihm gesagt hatte, da erst war er von Meiner Göttlichkeit fest überzeugt, und er, sowie sein ganzes Haus glaubten an Mich und Meine Sendung.

11. Seht nun, wie dieses Beispiel – als ein Glied der großen Kette, mit welcher Ich Meine Lehre auf Erden befestigen und dauernd verankern wollte – euch zeigt, daß ein glücklicher Erfolg nur dann zu verzeichnen ist, wenn das feste Zutrauen des Flehenden dabei ist. Auch jetzt will Ich euch in Erinnerung bringen, daß ohne festes Vertrauen auf Mich und ohne Zutrauen auf die Verheißungen, welche Ich euch oft gebe, kein befriedigendes Resultat erwartet werden kann. So wie bei einer körperlichen Heilung nicht der Arzt allein der Gesundheitsbringer ist, sondern das Vertrauen zu ihm und die feste Überzeugung von der Wirksamkeit der Mittel, welche er anwendet, ein Hauptfaktor, ja oft der Hauptfaktor sind, welcher die Genesung herbeiführen kann, ebenso ist bei jeder Bitte an Mich – um geistige und auch weltliche Dinge – das Vertrauen oder Zutrauen zu Mir der mächtigste Hebel, welcher die Erfüllung beschleunigen und verwirklichen kann. Dieses feste Vertrauen bindet Mich direkt, das zu gewähren, was Mein Kind von Mir als seinem Vater erbittet; wo anders sollte die Vaterliebe sich zeigen können, als eben im Gewähren? Im Verweigern gewiß nicht!

12. Schon früher habe Ich euch ein Wort über ,Vertrauen` gegeben, vor kurzem ein anderes über ,Glauben`, und jetzt soll diese Ausführung von beiden – aber in einem andern Sinn – handeln. Das Vertrauen soll hier als Zutrauen zu Mir erklärt werden und der Glaube nicht als der mächtige Hebel, selbst Taten zu vollbringen, sondern als feste Überzeugung von dem Gewicht Meiner Worte und Meiner Verheißungen.

13. Jener Hauptmann im Evangelium hatte das Zutrauen und die feste Überzeugung, daß Meine Worte nicht trügen können, deshalb verließ er Mich getrost und ging nach Hause. Er war überzeugt, er müsse sein Kind gesund wiederfinden.

14. Begreift ihr, was das für ein Glaube ist, der in der Brust eines Vaters so mächtig wirken kann, daß er auf Meine persönliche Ankunft in seinem Hause verzichtet und nur Meinen Worten, Meiner Versicherung glaubt, da es sich um das Leben seines einzigen Kindes handelt?

15. Wo habt ihr dieses Vertrauen schon gezeigt, ihr, die Ich mit so vielen Gnadenworten überschüttet und so oft durch die Tat gezeigt habe, wie Ich stets mit euch bin? – Legt die Hand aufs Herz und bekennt offen und frei, daß ihr im Glauben und Zutrauen noch weit hinter diesem Manne im Evangelium zurück seid!

16. Ihr seid bei dem kleinsten Mißgeschick, das euch trifft, verzagt. Sogleich eilt ihr zu Meinem Schreiber und verlangt direkte Worte von Mir, weil ihr noch taub gegen Meine Stimme seid, die euch in eurem Herzen so oft Trost zusprechen will. So seid ihr, die ihr euch zu den Auserwählten zählen wollt!

17. Ich will euch durch dieses Beispiel wieder auf das rechte Maß der Selbstschätzung zurückführen, damit ihr erkennt, was euch abgeht, und wieweit ihr noch von dem eigentlichen Ziel eines Wiedergeborenen entfernt seid.

18. Wenn ihr Bevorzugten so seid, was soll Ich von denen erwarten, denen diese Gnadenworte mangeln, die im Strom des Weltgewirrs hi- nund hergeworfen werden und trotz aller Mahnworte und Leiden, die Ich über sie hereinbrechen lasse, nicht zur Besinnung kommen können?

19. Hier in diesem Wort will Ich euch zeigen, wo der Grenzstein des Fragens an Mich sein sollte, damit ihr nicht bei jeder Gelegenheit fragt und von Mir Bescheid haben wollt.

20. Jede Frage von euch an Mich ist ein Beweis von Mangel an Zutrauen, Mangel an Vertrauen, Mangel an Glauben, Mangel an dem eigentlichen Verständnis Meiner Worte und Mangel an der Erkenntnis, was es eigentlich heißt, Mich fragen zu wollen. Hättet ihr einen rechten Begriff von Meiner Größe und Meiner Heiligkeit, so wäre auch die Wahrheit Meiner Worte festgestellt, die Ich euch in den Evangelien, in Antworten auf eure oft einfältigen Fragen gegeben habe. Ich verfolgte den Zweck, euch alle Geheimnisse Meiner Natur, eures Herzens, Meiner Darniederkunft und Meines künftigen Wiederkommens klar zu machen.

21. Allein, ihr seid noch lange nicht zur Einsicht gekommen, was ein Schöpfer und Herr des Universums ist, deswegen übernehmt ihr euch oft in euren Fragen, auf welche Ich natürlich nicht als Herr, sondern als liebender Vater geduldig antworte. Aber es stünde euch zu, etwas reifer darüber nachzudenken, wozu die vielen Worte da sind, welche Ich euch durch Meinen Schreiber bis jetzt gegeben habe. Ihr sollt sie nicht bloß lesen, abschreiben und in Bücher binden lassen, nein, ihr sollt euch bestreben, sie zu eurem eigenen Ich zu machen. Ihr sollt durch sie Meine ganze materielle Schöpfung, den eigentlichen Wert der weltlichen Güter und eure Mission und Stellung im Weltall immer mehr begreifen lernen. Ihr sollt in dem kleinsten Atom und Sonnenstäubchen, das in der Luft herumfliegt, bis zu dem größten, fernsten Stern, der als eine Zentralsonne euch sein Licht aus Millionen und Millionen Meilen zusendet, überall euern Vater erkennen, der obwohl groß, im Kleinsten und im Geringsten gerade am mächtigsten erscheint.

22. Aus diesen Betrachtungen sollt ihr den Beweis schöpfen, daß Seine Wort gerade so wahr und wirkend sind wie die Sprache Seiner Schöpfung, und wie Er so groß, unermeßlich, gut und liebend ist. Seinen Versprechungen und Verheißungen muß der größte Glaube geschenkt werden, weil es nicht Worte eines endlichen, wohl aber eines unendlichen, höchsten Wesens sind, das sich in geringer Menschengestalt herabgelassen hat, euch den Beweis der größten Demut und der größten Verleugnung seiner selbst zu geben.

23. Lernt von jenem Hauptmann im Evangelium, was es heißen will, Vertrauen auf Meine Worte haben! Er stellte im höchsten Schmerz, dem Verlust seines Kindes, Meine Worte höher als diesen Schmerz, warf sich vertrauensvoll in Meine Arme und wurde in seinen Erwartungen nicht betrogen.

24. Diese euch im Evangelium Johannes mitgeteilte Tat nahm Ich zum Gegenstand der Belehrung, nicht um der ganzen künftigen Menschheit, sondern um Meinen Auserwählten einen Maßstab zu geben, wie sie alle Meine Worte auffassen und auf sie vertrauen sollen; denn nur dann, wenn sie in diesem Vertrauen fest und wahres Zutrauen zu Mir haben werden, können sie auch hoffen, ähnliches bei andern zu erwecken. Sonst sind sie den meisten Priestern eurer Zeit gleich, die etwas predigen, was sie selbst nicht glauben. So kann Mein Reich auf Erden nicht gefestigt, nicht einmal gegründet werden.

25. Zuerst müßt ihr und alle späteren Erwählten, wie einst Meine Jünger, mit gutem Beispiel vorangehen, wenn ihr wollt, daß euch jemand folgen soll!

26. So nehmt euch diesen Königischen zum Beispiel! Erstarkt im Vertrauen und Glauben, und ihr werdet Ruhe und Frieden haben und beides überall verbreiten können! Amen.

flagge en  46. My Words shall ‘finally’ become part of your own self

46th Sermon from Jesus… My Words shall (finally) become part of your own self
April 27, 1872

John 4:47-53 – The Healing of the Son of a Nobleman
“There was a certain nobleman, whose son was sick at Capernaum. When he heard that Jesus was come out of Judaea into Galilee, he went unto him, and besought him that he would come down, and heal his son: for he was at the point of death. Then said Jesus unto him. Except ye see signs and wonders, ye will not believe. The nobleman saith unto him, Sir, come down ere my child die. Jesus saith unto him, Go thy way; thy son liveth. And the man believed the word that Jesus had spoken unto him, and he went his way. And as he was now going down, his servants met him, and told him, saying, Thy son liveth. Then enquired he of them the hour when he began to amend. And they said unto him, Yesterday at the seventh hour the fever left him. So the father knew that it was at the same hour, in the which Jesus said unto him, Thy son liveth: and himself believed, and his whole house.”

This chapter tells how I restored a dying child to health through the Word alone. It proves to you the power of the Word and how, accompanied by a firm will, it can accomplish things that would seem impossible to the average person.
This nobleman also experienced this when, on returning home, he was told by his servants who hurried to meet him, that his child had been restored to life at the moment when I had spoken the significant Word.

With this act I intended three different things. First, I wanted to show My disciples and followers that here was a man of a higher rank, that he was also a heathen and, finally, that his test as a firm believer was to open the eyes of all present to that which they still lacked above all else.

On another occasion I had already told the Jews that everything would be taken away from them and given to the Gentiles because they, the first chosen, were stubborn enough not to accept Me and My mission. Therefore, this grace would be taken from them and given to the Gentiles with whom My teaching would find a better soil.

I wanted to demonstrate that not only simple people of the lowest class would come to Me, but that also people of a higher rank with an education in the sciences were not ashamed of hurrying to Me and entreating Me for help by word and deed.
In this case, it was not just the belief in My power, but rather the love for his child that brought this Roman to Me; because for him conviction followed only after the healing. That is why I said to him: “Except ye see signs and wonders, ye will not believe!” I said this knowing well that after the healing of his child this man could not help believing. He was faced with the tangible fact: A child restored to health instead of a dead one.

The most important point, however, was the third. I wanted to show My disciples and other reverers of My Word by examples that with all My acts the main factor needed was the supplicants’ trust in My Word, which they often lacked. Thus, this event was apt to show them that one who firmly believes and trusts in My Word will never be disappointed.

The nobleman, who had to cover quite a distance to his house, left Me with the firm conviction that his son would live – because of My words: “Thy son liveth!” This trust and firm belief in My words, which can and should always be there, is what I wanted to demonstrate to My disciples and listeners.

Thus, this act was of benefit to those around Me, for I made sure to explain to them the three reasons and My purpose behind it.

There were sceptics, too; even the nobleman was a sceptic, despite his faith in Me. He found out from his servants at what time his sick son’s condition had improved, and only when he had learnt that it had happened at that moment when I told him so, did he become firmly convinced of My Deity, and he and his whole house believed in Me and My mission.

Now this example – being a link in the great chain with which I wanted to fasten and permanently establish My teaching on earth – shows you that a good success is achieved only with the firm belief of the supplicant. Now, too, I want to remind you that you canot expect satisfactory results without a firm trust in Me and belief in the promises I often make you. Just as in the healing of the body it is not the physician alone who restores health; but the faith in him and in the effectiveness of his remedies is a factor, often the main factor, which brings about recovery. Thus with every supplication to Me -be it for spiritual or wordly things – trust and faith in Me is the most powerful lever by means of which fulfilment can be expedited and realized. Such firm trust actually binds Me to grant My child’s request. Where else could fatherly love manifest itself if not in the granting? Surely not in the refusing!

I have already talked to you earlier about ‘trust’ and recently also about “belief”; and now I shall talk about both of them, but in a different sense. Here, trust shall be interpreted as confidence in Me and belief – not as the most powerful lever for one’s own performance but as a firm conviction in the weight of My words and promises.

That nobleman in the Gospel had that confidence and strong conviction that My words could not fail, so he went home comforted-. He was convinced that he would find his child recovered.

Can you conceive this faith so powerful in the heart of a father, that he did not insist on My coming to his house, but believed My words and assurance, although the life of his only child was at stake?

Where have you shown a trust like that, you, whom I have showered with so many words of grace, often actually proving how I am always with you? – Admit honestly and freely that you are still far behind this man in the Gospel where faith and confidence are concerned!

You lose heart at the slightest misfortune, you rush to My scribe and ask for direct messages from Me, since you are still deaf to My voice that so often would like to comfort you in your heart. This is how you are, who would like to belong to the chosen!

Through this example I want to return you to the right measure of self-esteem, so that you may recognize what is still lacking in you and how remote you still are from the actual attainment of rebirth.

If you, the privileged, are like that, what am I to expect of those who do not have these words of grace, who are thrown about in the whirlpool of the world and, notwithstanding My warnings and the suffering I allow to befall them, cannot come to their senses?

In this meassage I want to show you where the landmark for your questions to Me should be so that you do not keep asking My advice at every opportunity.

Every one of your questions to Me proves your lack of confidence, trust, belief, your lack of comprehension of My words and lack of understanding of what it actually means to want to ask Me. If you had the right conception of My greatness and My holiness, then you would find the truth of My words in the Gospels established with which I have answered your often foolish questions. My purpose was to explain to you all the secrets concerning My nature, your hearts, My coming to the earth and My return in the time to come.

However, since you are still far from comprehending what a Creator and Lord of the universe actually is, you often put silly questions to Me which I, of course, do not answer as the Lord, but as a patient and loving Father. However, you should really ponder with more maturity what the many messages are for that I have so far given you through My scribe. You shall not only read them, copy and bind them; no, you shall strive to make them part of your own self. Through them you shall learn more and more to understand My entire material creation, the true value of wordly things and your mission and position in the universe. In the tiniest atom and mote floating in the air and up to the greatest, most distant star, which as a central sun sends you its light across millions and millions of miles, everywhere you shall recognize your Father Who, notwithstanding His greatness, appears mightiest in the minutest and humblest things.

Such contemplation should prove to you that His words are as true and effective as the language of His creation, and how great, boundless, kind and loving He is. His promises must be believed implicitly, for they are not the words of a finite, but of an infinite Supreme Being Who, within a humble human form, condescended to give you proof of the greatest humility and self-abnegation. Learn from the nobleman in the Gospel what it means to trust in My Word! In his immense grief over the imminent loss of his child, he set My words above his grief, trusted in Me completely and was not disappointed in his expectations.

I used this parable from the Gospel of John to set a standard, not for all future mankind, but for My chosen, how to understand and trust My words: For only if they have true confidence in Me, can they hope to awaken a similar confidence in others. Otherwise, they would be like the majority of your priests, who preach something they do not believe in themselves. This way My Kingdom cannot be established on earth.

If you want people to follow you, you and all the chosen of the future must first set a good example, as once My disciples did!

Take an example of this nobleman! Become strong in trust and belief, then you will have tranquility and peace, which you will be able to spread all around! Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第四十六篇從耶穌講道我的話將終於成為你自己的一部分

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第四十六篇從耶穌講道我的話將終於成為你自己的一部分

1872年月27日

4約翰福音4:47-53  – 治愈貴族的兒子

“有一位貴族,他的兒子在迦百農病了。當他聽說耶穌從猶太出來進入加利利的時候,他走到他面前,並且懇求他說,他會下來治愈他的兒子,因為他正處於死亡的邊緣。然後耶穌對他說。除非你們看到神蹟奇事,否則你們不會相信。那位貴族對他說,先生,在我的孩子死亡之前請來治愈他。耶穌對他說:你去吧!你的兒子活著。那人相信耶穌對他說過的話,他就走了。他正在回去時,他的僕人遇見了他,並且告訴他說,你的兒子活著。然後詢問他開始變好的時間。他們對他說,昨天七點鐘,發燒就離開了他。所以父親知道那是在同一時刻,耶穌對他說:“你的兒子活著,他自己也相信了,他的整個家人都相信了”。

這一章講述了我是如何通過聖言單獨恢復一個垂死的孩子健康的。它向你證明了聖言的力量,以及伴隨著堅定的意志,它能夠完成普通人看起來不可能完成的事情。

這位貴族在返回家鄉時也遇到過這樣的情況,他的僕人趕緊與他見面,他的孩子在我說出重要的話語的那一刻恢復了生機。

有了這個行為,我打算三件不同的事情。首先,我想向我的門徒和追隨者表明,這裡是一個更高官的人,他也是一個異教徒,最後,他作為一個堅定的信徒所做的測試是讓所有在場的人看到他們仍然缺乏那高於一切的。

另一次,我已經告訴猶太人說,一切都會從他們身上帶走,送給外邦人,因為他們是第一個被選擇的人,他們固執地不願意接受我和我的使命。所以,這恩典就會從他們身上被拿走,交給外邦人與我的教訓會找到更好的土壤。

我想證明,不僅是最低級的簡單人會來找我,而且那些具有科學教育背景的高層人士也不會害羞匆匆忙忙地向我尋求言行的幫助。

在這種情況下,這不僅僅是對我的力量的信仰,而是對他的孩子的愛使這個羅馬人帶到我; 對他而言,信念只有在醫治之後才能實現。這就是為什麼我對他說:“除非你們看到神蹟奇事,否則你們不會相信!”我說這一點很清楚,在他的孩子康復之後,這個人不禁相信。他面臨著一個真實的事實:一個孩子恢復了健康,而不是死了。

但最重要的是第三點。我想通過例子向我的門徒和其他敬畏我的話的人表明,在我所有的行為中,主要的因素是懇求者對我的話語的信任,這是他們經常缺乏的。因此,這件事很正確地告訴他們,堅信並信任我的話語的人永遠不會失望。

這位貴族不得不回遠離他的房子,離開了我和堅定的信念他的兒子會活著 – 因為我的話:“你的兒子活著!”這種信任和堅定的信念在我的話-可以和應該總是在那裡,這是我想向我的門徒和聽眾展示的東西。

因此,這一行為對我周圍的人有益,因為我確定向他們解釋三個理由和我背後的目的。

也有懷疑論者;儘管他信仰我,但即使是貴族也是一個懷疑論者。他從僕人那裡知道他生病的兒子病情何時得到改善,只有當他知道這件事發生在我告訴他的那一刻,他才確信我的神,他和他的整個房子相信我和我的使命。

現在這個例子 – 作為我想要固定並永久建立我在地球上的教學的一個鏈條中的一個環節 – 告訴你,只有懇求者的堅定信念才能取得成功。現在我也想提醒你,如果沒有對我的堅定信任,並且相信我經常給你的承諾,你就不能期待滿意的結果。就像在身體的康復中一樣,恢復健康的不是醫生;但他對他的信心和他的補救措施的有效性是一個因素,通常是導致康復的主要因素。因此,對於我的每一個懇求 – 對於屬靈的或單純的事物 – 對我的信任和信心是最有力的槓桿,通過它可以加快和實現履行。這種堅定的信任實際上會使我給予我孩子的請求。如果不是在授予中,父愛還能在哪裡出現?當然不是在拒絕!

我早些時候已經談到了’信任’,最近也談到了’信仰’;現在我要談談他們兩個,但是從一個不同的角度來講。在這裡,信任應該被解釋為對我自己和信仰的信心 – 不是表現最有力的槓桿對他自己的表現,而是對我的堅定信念在言語和承諾的重要性。

那位福音貴族有這樣的信心和堅定的信念,我的話不會失敗,所以他回家安慰了。他相信他會找到他的孩子康復。

你能否認為這種信仰在父親的心中如此強大,以至於他並沒有堅持我來到他家,但相信我的話和保證,雖然他唯一的孩子的生命處於危險之中?

你在哪裡表現出這樣的信任,你,我曾經帶著這麼多恩典話語,經常實際證明我總是和你在一起? – 坦誠而自由地承認,在信仰和信心方面,你仍然遠遠落後於這個在聲經裡的人!

當你遇到最輕微的不幸時,你就會失去信心,你沖向我的抄寫員,向我尋求直接的信息,因為你仍然對我的聲音充耳不聞,常常想要在你的心中安慰你。這就是你的樣子,你愿意屬於這個被選擇!

通過這個例子,我想讓你回到正確的自尊測量,以便你可以認識到你仍然缺乏的東西,以及你實際與獲得的重生還有多遠。

如果你,特權者是這樣的話,那麼我對那些沒有這些恩典的人,在世界的漩渦中被拋棄的人,我的期望是什麼,儘管我的警告和我讓他們遭受的苦難,不能達到他們的感官?

在這篇短文中,我想向你展示你對我的問題的標誌應該是什麼,以便你不要在每一個機會上都問我的建議。

你對我的每一個問題都證明你缺乏自信,信任,信念,缺乏對我的話的理解,以及對於想問我的實際意義缺乏了解。如果你對我的偉大和我的聖潔有正確的概念,那麼你會發現福音書中的我的話的真相,我已經回答了你經常愚蠢的問題。我的目的是向你解釋所有的秘密關於我的天性,你的心靈,我來到地球和我在未來的回歸。

然而,由於你對宇宙的創造者和主實際上還不甚了解,所以你經常向我提出一些愚蠢的問題,當然,我並不是以主作為回答,而是作為耐心而慈愛的父。然而,你應該真正思考更多的成熟,我迄今為止通過我的抄寫員給你的許多信息是什麼。你不僅要閱讀,複製和捆綁它們;不,你應該努力讓他們成為你自己的一部分。通過他們,你將越來越多地了解我的整個物質創造,物理世界的真實價值以及你在宇宙中的使命和位置。在最微小的原子和微塵漂浮在空氣中,直到最遠,最遙遠的恆星,它作為中心的太陽將光照穿過數百萬英里傳遞給你,你將認識到你的父親,儘管他的偉大,似乎最強大在最微不足道的事情中。

這樣的思考應該向你證明他的話與他創造的語言一樣真實有效,他是多麼偉大,無限,仁慈和愛心。他的承諾必須隱含地相信,因為它們不是有限的,而是無限的至高無上的神,以謙卑的人類形式,屈尊地給你證明最大的謙卑和自我抵制。向福音中的貴族學習如何相信我的話語!在他即將失去孩子的巨大悲痛中,他將我的話語置於悲傷之上,完全信任我,並沒有對他的期望感到失望。

我用約翰福音的這個比喻來設定一個標準,不是為了所有未來的人類,而是為了我選擇的,如何理解和信任我的話語:只有當他們對我有真正的信心時,他們才能希望喚醒那些人有類似信心的。否則,他們會像你們大多數的祭司一樣,傳講一些他們不相信的東西。這樣我的王國就不能在地球上建立起來。

如果你想讓人們跟隨你,那麼你和所有未來選擇的必須首先樹立一個很好的榜樣,就像我的弟子一樣!

以這位貴族為榜樣!在信任和信念中變得強大,那麼你將擁有安寧與和平,​​並將能夠四處傳播!阿門。

 

45. Licht oder Finsternis… Es ist unsere Entscheidung – Light or Darkness… It is our Choice

PREDIGT / SERMON 45
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-45-Matthaeus-22_1-14-Gleichnis der Koeniglichen Hochzeit-Licht oder Finsternis-unsere Entscheidung THE LORDS SERMONS-45-Matthew-22_1-14 Parable of the Marriage Feast-Light or Darkness-Our own Choice
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flagge de  45. Licht oder Finsternis… Es ist unsere Entscheidung

45. Predigt von Jesus… Licht oder Finsternis… Es ist unsere Entscheidung
26. April 1872

Matthäus 22:1-14 – Gleichnis von der königlichen Hochzeit
Jesus antwortete und redete abermals durch Gleichnisse zu ihnen und sprach: “Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte. Und er sandte Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen, und sie wollten nicht kommen. Abermal sandte er andere Knechte aus und sprach: ,Saget den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereit; kommt zur Hochzeit!` Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andre zu seiner Hantierung. Etliche aber griffen seire Knechte, höhnten und töteten sie. Da das der König hörte, ward er zornig, schickte seine Heere aus, brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Da sprach er zu seinen Knechten: ,Die Hochzeit ist zwar bereit; aber die Gäste waren’s nicht wert. Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet!` Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen sie fanden: Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und er sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an. Er sprach zu ihm: ,Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an?` Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: ,Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! Da wird sein Heulen und Zähneklappern. Denn viele sind berufen; aber wenige sind auserwählt.”

01. Hier liegt das Gleichnis einer Hochzeit vor euch, mit dem Ich den Pharisäern ihre eigenen Umtriebe und deren Folgen begreiflich machen wollte; denn sie lebten stets in dem Wahne, daß niemand ihre Schliche durchschaue. Ich aber, dem an ihrer Besserung gelegen war, verhüllte bei vielen Gelegenheiten Meine Worte und Mahnungen, welche Ich an sie richtete, durch Gleichnisse, welche den Pharisäern wohl, aber dem Volk nicht immer verständlich waren. Ich wollte ihre Autorität, ihr Ansehen beim Volk nicht ganz vernichten, solange sie noch einer Besserung fähig waren. Weil Ich aber stets den Nagel auf den Kopf traf, so war ihr Ingrimm gegen Mich stets im Wachsen, bis ihnen endlich, wie es bestimmt war, Gelegenheit und Macht erteilt wurde, an Mir zu erfüllen, was die Propheten schon längst vorhergesagt hatten, und was auch Ich Meinen Jüngern als Mein künftiges Schicksal und Ende prophezeit hatte.

02. Hier nun, in diesem Gleichnis, verglich Ich das Himmelreich oder den Vater im Himmel mit einem König, der zum Festmahl seines Sohnes Einladungen an Freunde und Bekannte ergehen ließ, jedoch überall eine ausweichende oder abschlägige Antwort erhielt. Der König, darüber erzürnt, rächte sich an ihnen, indem er ihnen Hab und Gut verbrannte und sie selbst töten ließ.

03. Bei der zweiten Aussendung seiner Knechte ließ er alle einladen, die sie auf den Straßen und Plätzen finden würden, und die Knechte brachten Gute und Böse zum Tisch des Herrn. Unter diesen hereingebrachten Gästen befand sich auch einer, der kein hochzeitliches Kleid anhatte. Als er nichts zur Entschuldigung antworten konnte, wurde er hinausgewiesen in die äußerste Finsternis, um dort seinen Fehler zu büßen. Und das Ende des Gleichnisses waren die gewichtigen Worte: “Viele sind berufen, aber wenige sind erwählt!”

04. Das ist der Inhalt dieses Gleichnisses. Um es aber geistig auffassen zu können, müssen wir alle in ihm angeführten Umstände genau prüfen, bis wir zu dem eigentlich geistigen Sinn des Gleichnisses kommen und seine Anwendung auf jene, sowie auch auf die jetzige und künftige Zeit deutlich finden. Ihr müßt immer bedenken, daß in den Worten aus Meinem Mund eine größere Bedeutung liegt, als es die Zuhörer in jener Zeit ahnten und es auch viele Leser der jetzigen und künftigen Zeit vermuten werden. Wir wollen also vorerst mit der Form dieses Gleichnisses anfangen, damit ihr seht, wie alles seine tiefe, geistige Bedeutung hat, wenn es geistig beleuchtet vor das innere Auge des Seelenmenschen gestellt wird.

05. Ich verglich das Himmelreich mit einem König, der seinem Sohn ein Hochzeitsmahl geben wollte. Nun seht, dieser Vergleich bedeutet im höchsten Sinne die einstige, gänzliche Vermählung oder Vereinigung des Materiellen mit der Geisterwelt oder die Auflösung der Materie und die Befreiung des in der Materie eingeschlossenen Geistes, um ihre Vereinigung mit dem Höherstehenden zu verwirklichen.

06. Das erste Bild – eine Hochzeit – bedeutet die Vereinigung zweier zu einem geistigen Wesen, wenn auch getrennt in zwei Körpern. Die Hochzeit ist das Bild der hohen oder höchsten Zeit, in der Gleichgesinntes sich findet und vereint das vollführt, was dem einzelnen nicht möglich gewesen wäre.

07. Zu dieser Vereinigung oder Hochzeit, welche – wie gebräuchlich auf Erden mit einem Hochzeitsschmause gefeiert wird, waren alle geladen, die solcher Teilnahme für würdig befunden wurden; das Gleichnis aber sagt, daß die Eingeladenen ihre Teilnahme an dem Hochzeitsmahle verweigerten.

08. Seht, dieses Hochzeitsmahl bedeutet die ganze Periode von der Erschaffung der Menschen bis zur Sündflut. Die Erde, in ihrem Hochzeitsschmuck prangend, lud alle Menschen zur geistigen Vereinigung ein. Als materielles Abbild des freudigen Entwicklungsprozesses der ganzen Schöpfung wollte sie die geistigen Wesen, die Menschen zu diesem Freudenfeste heranziehen. Die Menschen aber, der Sinnenwelt und ihren Genüssen mehr als dem Geistigen huldigend, achteten nicht auf die Einladung und Aufforderung, sich nach oben zu richten, sondern zogen das Streben nach unten vor. Und so mußte, damit die Vereinigung Meines Geisterreiches mit der Materie doch geschehe, die Sündflut der ganzen damals lebenden Menschheit ein Ende machen, und gerade jene Menschen treffen, welche Ich mit allen Vorzügen ausgestattet hatte und durch alle möglichen Mittel belehrte und erziehen ließ.

09. Nach dieser Katastrophe erging an die übriggebliebenen Nachkommen in späteren Zeiten wieder eine Einladung, sich zum Vereinigungsfest anzuschicken, und es verlangte die damals lebende Menschheit, erschreckt vom früheren Strafgericht, als auch vom inneren Gefühl getrieben, eine Vereinigung des Geistigen, des in ihrem Körper Gebundenen mit den höheren Regionen der Geisterwelt. Dieses Verlangen war jedoch nicht klar ausgeprägt und wurde von den verschiedenen Menschen verschieden gedeutet; deswegen kamen zu diesem Hochzeitstisch – wie das Gleichnis sagt – Gute und Böse.

10. Nun – fährt das Gleichnis fort – befand sich auch ein Mensch unter diesen Geladenen, welcher das Hochzeitskleid nicht anhatte und deshalb in die äußerste Finsternis hinausgestoßen wurde. Dies will soviel sagen als: Alle, die wenigstens einen Drang nach geistiger Besserung empfanden, waren der süßen Hoffnung, ihre Wünsche, ihre Ideen erfüllt zu sehen. Sie waren alle voll freudiger Hoffnung, d.h. ein jeder zog – bildlich gesprochen – das Beste, das er hatte, als Hochzeitskleid an. So trugen die Guten ihre innere Liebe, ihr inneres, wahres Streben, stets reiner und besser zu werden, offen zur Schau, ja, selbst die weniger Guten und sogar die Bösen zierten sich nach außen hin mit den Abzeichen der Frommen, weil sie doch besser scheinen wollten, als sie in Wirklichkeit waren.

11. Nur ein einziger – wie das Gleichnis sagt – kümmerte sich weder um das Sein, noch um den Schein. Er wollte sich zeigen, wie er war, wollte aber auch an dieser Vereinigung teilnehmen, vorausgesetzt, daß sie seinen Ansichten entsprechen würde. Und dieser einzige, der Mir, dem König, so frech die Stirn bieten wollte, ist niemand anders als der von Mir längst verstoßene Geist Luzifer oder Satana, welcher als personifiziertes böses Prinzip den Gegenpol Meines eigenen Ichs ausmacht. Nun, dieser Böse, mit Willen böseste Geist, wurde in die äußerste Finsternis gestoßen, in der Heulen und Zähneklappern ist, oder – mit andern Worten gesagt – in der er, der Finsternis des eigenen Gemüts überlassen, so lange harren kann, bis eine in ihm selbst auftauchende Besserung seine Rückkehr möglich macht.

12. Was nun der Satan als Person ist, das vertritt auf eurer Erde diejenige Gattung von Menschen, die des Guten und Edlen wohl kundig ist, doch mit Willen das Böse liebt und ausübt. Mit der Bezeichnung ,Gute` und ,Böse`, die am Hochzeitstisch saßen, sind alle jene gemeint, welche sündigen, weil sie zu schwach sind, aber, teilweise ihren eigenen Schwachheiten unterliegend, doch nicht im mindesten den Trieb zum Besserwerden verloren haben, ihn weder verachten noch mit Füßen treten. Die Ärgsten, Unverbesserlichsten und die am meisten in der Schöpfung Zurückstehenden sind jene Geister und Seelen, welche,das Gute wohl kennen, aber es aus Haß gegen dasselbe nicht ausführen und womöglich andere zum Abfalle von demselben verleiten wollen. Dieses Trachten ist teuflischer Natur, weil der in alle Geister und Wesen von Mir eingelegte Trieb der Liebe sich statt dem Guten dem Schlechten zugewendet hat.

13. Daß die Pharisäer unter dem Bild des Menschen ohne Hochzeitskleid sich getroffen fühlten, das war es, was sie mit Ingrimm erfüllte. Sie merkten, daß sie aus eigener Schuld von allen künftigen Genüssen im Geisterreich ausgeschlossen seien, solange nicht freiwillige Umkehr sie würdig mache, sich Mir zu nähern. Daher lautet das Schlußwort des Gleichnisses: “Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!” Dies will soviel sagen als: Allen Geistern Meiner Schöpfung waren und sind die Tore Meines großen Geisterreiches offen, aber nur wenigen wird es gelingen, in jene Räume zu dringen, wo ewig Friede, Ruhe und Seligkeit herrschen. Es wird nicht eher möglich sein, als bis sie alles Weltliche und Sinnliche aus ihrem Herzen vertrieben haben. Nur dann sind sie als Auserwählte der Teilhaftigkeit an Meinem Reich fähig; nur dann kann ihr geistiges Auge – wenn aus demselben ein ähnlicher Himmelsstrahl leuchtet, der nur im Widerscheine des großen Geisterlichthimmels seine Befriedigung, seine gänzliche Sättigung finden kann und muß – den Glanz Meines Liebe und Lichthimmels ertragen.

14. Hier habt ihr die geistige Bedeutung dieses Gleichnisses, welches von der Zeit an, da es von Mir gegeben wurde, bis auf heute seine Bedeutung bewahrt hat.

15. Seit jener Zeit sandte Ich Meine Knechte aus, um alle zum Hochzeitsschmaus in Meine Wohnung einzuladen; aber unverrichteter Sache kehrten sie oft wieder zurück. Ein Jahrhundert nach dem andern rollt hinab in den Abgrund der Vergangenheit, und Ich ließ nicht ab einzuladen. Es kamen wohl Geladene; aber töricht erwarteten sie von Mir und Meinem Reich, was Ich von ihnen forderte. Sie kehrten dem Geisterreich den Rücken und zogen die lange Straße dem kürzeren, beschwerlicheren Weg vor.

16. Noch immer lasse Ich nicht ab, Boten auszusenden, die Meinen Willen verkünden, die den Menschen begreiflich machen sollen, was der eigentliche Zweck ihres Daseins ist, und daß sie trotz allen Sträubens über kurz oder lang doch dahin kommen müssen, wohin Ich sie haben will. Viele wenden ihre Ohren ab, um die Stimme der Liebe, des Friedens nicht zu vernehmen; sie sind auf lange Zeit verloren. Mit Trauern sehe Ich, wie die große Masse anfängt, Mir nach und nach den Rücken zu kehren und statt Mir zu folgen, dem folgt, das ihnen als böse bekannt ist.

17. Wie Ich einst, da Mein Einladen umsonst war, durch die Sündflut die verlorene Menschheit retten mußte, so werde Ich auch jetzt gezwungen sein, um der Guten willen und um den Zweck der Menschheit nicht aus dem Auge zu verlieren, eine ähnliche Katastrophe über die Menschheit ergehen zu lassen. Nur wird das materielle Wasser jener Zeit durch das geistige Wasser Meiner Lichtwahrheit ersetzt werden. Und wie damals die Menschen sich vor dem Steigen der materiellen Flut retten wollten, so werde Ich sie jetzt mit Licht übergießen und werde bessere Geister erwecken, daß sie dasselbe verbreiten; und wenn dann überall Licht sein wird, bleibt den Finsterlingen nichts anderes übrig, als vor dem Glanz desselben zu fliehen und sich in der äußersten Finsternis ihrer eigenen Schwächen zu verbergen.

18. So wird sich geistig erfüllen, was Ich den Pharisäern bildlich sagte. Auch jetzt werden sich manche über dieses gewaltige Licht erzürnen, weil es ihren lange im Finstern gehaltenen Bau erleuchten wird. Allein, es muß Licht werden, – und mag sich Satana noch so sträuben; denn Mein Reich ist ein Reich des Lichts! Entweder in ewiger Finsternis der eigenen Seele, der dichtesten Materie gleich, einen langen Reinigungsprozeß vor sich sehend oder mit Aufopferung und Kraftanstrengung, mit Leiden und Kämpfen den kürzeren Weg der Erkenntnis gehend: Das ist das Los der Geister und der von Mir geschaffenen Wesen, sowie der ganzen Menschheit.

19. Geladen sind sie alle als Geister; doch wehe, wer ohne Hochzeitskleid ins Reich des Lichts eindringen wollte! Es würde ihm ergehen wie dem, von dem dieses Gleichnis erzählt: er würde hinausgestoßen werden in die Finsternis, bis es in seinem Innern von selbst zu dämmern anfängt! So wie Ich in jener Zeit Meines sichtbaren Wandels auf eurer Erde durch Meine Worte alle finsteren Winkel des menschlichen Herzens erleuchten wollte, ebenso müssen auch bei Meiner nahen Ankunft alle Herzen Licht haben oder doch wenigstens für das Licht aufnahmefähig gemacht sein, damit das Hochzeitsfest gefeiert werden kann. Dann werde Ich als König und Vater dem Sohn, Meinen Geistern, den Hochzeitstisch bereiten, und wir werden, ein Herz und ein Sinn, das Jubelfest der größten geistigen Einigung feiern, deswegen Ich in jenen Zeiten das größte Beispiel der Demut und Liebe für euch alle gegeben habe. Amen.

flagge en  45. Light or Darkness… It is our Choice

45th Sermon of Jesus… Light or Darkness… It is our Choice
April 26, 1872

Matthew 22:1-14 – Parable of the Marriage Feast
“And Jesus answered and spake unto them again by parables, and said, The kingdom of heaven is like unto a certain king, which made a marriage for his son, And sent forth his servants to call them that were bidden to the wedding: and they would not come. Again, he sent forth other servants, saying, Tell them which are bidden, Behold, I have prepared my dinner: my oxen and my fatlings are killed, and all things are ready: come unto the marriage. But they made light of it, and went their ways, one to his farm, another to his merchandise: And the remnant took his servants, and entreated them spitefully, and slew them. But when the king heard thereof, he was wroth: and he sent forth his armies, and destroyed those murderers, and burned up their city. Then saith he to his servants, The wedding is ready, but they which were bidden were not worthy. Go ye therefore into the highways, and as many as ye shall find, bid to the marriage. So those servants went out into the highways, and gathered together all as many as they found, both bad and good: and the wedding was furnishd with guests. And when the king came in to see the guests, he saw there a man which had not on a wedding garment: And he saith unto him, Friend, how earnest thou in hither not having a wedding garment? And he was speechless. Then said the king to the servants. Bind him hand and foot, and take him away, and cast him into outer darkness: there shall be weeping and gnashing of teeth. For many are called, but few are chosen.”

Here you have before you the parable of a marriage feast with which I intended to draw the attention of the Pharisees to their own machinations and their consequences; for they were under the delusion that no one saw through their games. But since I was anxious to achieve their betterment, I veiled My words and warnings to them on many occasions by parables, which the Pharisees did understand, but the people not always. I did not want to completely destroy their image with the people whilst they were still capable of betterment. However, since I always hit the nail on the head, their anger against Me kept growing until, as was ordained, they were given the chance and power to fulfil, with regard to Me, what the prophets had predicted for ages and what I, too, had prophesied to My disciples as My future fate and end on earth.

In this parable I compared the Kingdom of Heaven, or the Father in Heaven, with a king who sent invitations to the feast for his son to friends and acquaintances, but received everywhere evasive or negative replies. The king in his anger took revenge on them by having them killed and their property burnt.

When sending his servants out for the second time he made them invite all whom they would find in the streets and squares, and the servants brought the good and the bad to the table of their master. Among these guests there was also one who was not dressed for the occasion. When he had no excuse for this, he was cast into outer darkness, there to suffer for his shortcoming. And the parable ends with the significant words: “Many are called, but few are chosen!”

This is the contents of the parable, but in order to comprehend it in its spiritual sense, we have to examine all the circumstances mentioned until we discover the actual spiritual meaning of this parable and its application to that time as well as to the present and future. You must always keep in mind that there is a much deeper meaning in My words than the listeners at that time suspected and many readers now and in the future will suspect. Let us begin with the form of this parable so that you may see how everything has its deep spiritual meaning if put – spiritually illuminated – before the inner eye of the mind.

I compared the Kingdom of Heaven with a king who wanted to give a marriage feast for his son. Well, in the highest sense this comparison refers to the future marriage or complete unification of the material with the spirit-world, or the dissolution of matter and liberation of the spirit imprisoned in matter in order to realize its unification with that which is higher.

The first picture – a wedding – denotes the unification of two to one spiritual being, even if separated in two bodies. The wedding represents the great or sublime time when that which is congenial meets and jointly performs what would not have been possible to the individual.

To this unification or marriage, which usually on earth is celebrated with a wedding feast, all those who were considered worthy of taking part were invited; but the parable says that those invited refused to come.

Behold, this wedding feast denotes the entire period from the creation of man to the deluge. The earth, adorned in its wedding garment, invited all men to spiritual unification. It wanted to invite to this feast men, spiritual beings, as the material image of the joyful evolution-process of all creation. These, however, paying homage rather to the physical world and its pleasures than to the spiritual, ignored the invitation and challenge to strive upwards, but preferred to take the opposite direction. And, consequently, in order that the unification of My spiritual kingdom with matter could still take place, the deluge had to destroy the human race of that time, that is, those men whom I had endowed with great superiority and had taught and educated by every possible means. Following this catastrophe, the remaining descendants, at a later time, were again invited to the feast of unification, and actually the then living human race, alarmed by the previous judgment and also driven by an inner feeling, desired a unification of the spiritual bound in their body with the higher regions of the spirit-world. However, this desire was not sufficiently distinct and was interpreted by different people in dife-rent ways. Therefore, as the parable states, the good and bad came to the wedding feast.

Now there was – so the parable continues – among the invited guests also a man who did not have a wedding garment and, therefore, was cast into outer darkness. This means to say: All those who at least felt an inner compulsion towards spiritual growth were hopeful of seeing their wishes and ideas fulfilled. Therefore, they were full of happy anticipation, that is, every one of them – figuratively speaking – dressed in the best he had as a wedding garment. Thus the good openly displayed their inner love, their innermost, true aspiration towards becoming purer and better. Also the less good and even the bad adorned themselves outwardly with the mark of the pious, wishing to appear better than they actually were.

Only one man – as the parable states – did not bother about any pretence. He wanted to present himself as he was, but wished to take part in this unification, provided it complied with his views. And this one person who boldly defied Me, the King, is none other than Lucifer, or Satana, the spirit whom I expelled long ago and who, as the personified evil principle, represents the opposite pole to My own Self. Well, this deliberately most evil spirit was cast into outer darkness where there is weeping and gnashing of teeth or – in other words -where he may wait in the darkness of his own mind until a betterment from within will make his return possible.

That which Satan is as a person is represented on your earth by that type of people who know very well what is good and noble, but prefer the evil and do it deliberately. The “good” and “bad” at the wedding feast comprise all those who sin because they are too weak but, although they fall victim to their own weaknesses, they have never lost the desire for betterment and do not scorn or spurn it. The most evil and incorrigible spirits and souls, also the most backward in all creation, are those who do know what is good, but do not do it because they hate it and also, wherever possible, induce others to stray from it. Such aspiration is of a hellish nature because the love-impulse I have planted in all spirits and beings has turned to evil instead of good.

The Pharisees felt that the metaphor of the man without a wedding garment referred to them and became very angry. They saw that because of their own fault they would be excluded from all future pleasures in the realm of spirits until their voluntary conversion made them worthy of advancing towards Me. Therefore, this parable ends with the words: “Many are called, but few are chosen”, which means to say that the doors to My great realm of spirits were and are open to all the spirits of My creation, but only few will succeed in entering the spheres of everlasting peace, tranquility and beatitude. This will not be possible until they have expelled from their heart all that which is of the world and the senses. Only then can they be chosen to participate in My Kingdom. And their spiritual eyes will only be able to bear the brilliance of My heaven of love and light when a similar celestial ray shines from them, which can and must find complete satisfaction solely in the reflection of the great spirit-heaven of light.

This is the spiritual interpretation of this parable, which has retained its significance until this day. Since that time, I have been sending out My servants to invite everybody to the wedding feast in My house, but often they returned without having achieved their purpose. As century after century rolls down into the abyss of the past, I have never ceased to invite. Some of the invited did come, but they foolishly expected of Me and My Kingdom what I demanded of them. They turned their backs on the spiritual kingdom preferring instead the long road to the shorter, rougher one.

I still keep sending out messengers who proclaim My will and are to explain to people the true purpose of their existence and that they, notwithstanding their resistance, sooner or later must arrive at the point where I want them. Many turn a deaf ear to the voice of love and peace; they will be lost for a long time. I watch with sadness how the majority begin to turn their backs on Me and instead of following Me, follow that which they know as evil.

When My invitation was unsuccessful, I once had to save lost mankind through the deluge, and again I shall be forced, for the sake of the good and so as not to lose sight of mankind’s destination, to allow a similar catastrophe to happen. Only that the former material water shall be replaced by the spiritual water of My truth. And as once men tried to save themselves from the rising material flood, they shall now be inundated with My light, and I will awaken better spirits to spread it. And when the light will have pervaded everything, the ignoramuses will have to flee from its brilliance and hide in the outer darkness of their own weaknesses.

Thus, what I told the Pharisees in a metaphor shall be fulfilled spiritually. Now, too, some will get very angry at this mighty light, since it will be illuminating what they have held in darkness for so long. However, it must become light, irrespective of Satan’s resistance, for My Kingdom is a kingdom of light! It is the destiny of the spirits and beings I have created, including the entire human race, either to go through a lengthy purification process in the eternal darkness of their own soul, equivalent to the densest matter or, with sacrifice and great effort, with suffering and battling, take the shorter road of cognition. This is the destiny of the spirits and beings I have created as well as of all mankind.

All are invited as spirits, but woe betide him who would try to enter the kingdom of light without a wedding garment! He would fare as the one mentioned in the parable; he would be cast into outer darkness until it will begin to dawn in his heart. Just as I, during the time of My visible sojourn on earth, wanted to illuminate all the dark corners of the human heart with My words, thus at the time of My return, which is close at hand, all hearts must have light or must, at least, have been made receptive for the light, so that the wedding feast can be celebrated. Then I, as King and Father, shall prepare the wedding feast for the son, My spirits, and we shall then as one heart and one mind celebrate the feast of the greatest spiritual unification for the sake of which, in those times, I set the greatest example of humility and love for all of you. Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第45次耶穌佈道……光明或黑暗……這是我們的選擇

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第45次耶穌佈道……光明或黑暗……這是我們的選擇

1872年4月26日

馬太福音22:1-14–婚宴的比喻

“耶穌說:”天國好像是說:給一位為他的兒子結婚的王,派出僕人召他們來參加婚禮,他們就不來。他又差遣其他僕人說,你告訴那些被召的人,我已預備了我的晚餐。我的牛和肥畜都被殺了,一切都準備好了。但他們看輕了這一切,走了己對路,一個去了他的農場,一個去了他的商品。餘民帶走了他的僕人,狠狠地懇求對待他們,殺了他們。但當王聽到這事的時候,他發怒了,就差遣他的軍隊,剿滅那些兇手,燒毀他們的城市。他對他的僕人說,婚禮已經準備好了,但被召的人卻不配。因此,你們要走到公路上,並且盡可能多地尋求人來參加婚禮。所以那些僕人們走到高速公路上,聚集了他們發現的所有的人,不論是壞的還是好的,婚禮的客人是提供。王進來見客人,就見那裡有一個沒有穿過婚禮服的人。他對他說,朋友,你怎麼沒有穿婚禮服呢?他無言以對。然後國王對僕人說。把他的手和腳綁在一起,把他帶走,把他扔到外面的黑暗中:將要哭泣和咬牙切齒。因為有許多人被召來,但選擇的人很少。“

在這裡,你們有一個婚禮盛宴的寓言,我想要引起法利賽人注意他們自己的陰謀和他們的後果;因為他們的幻想是沒有人看透到他們的陰謀。但自從我渴望實現他們自己的改善,我多次用法利賽人所了解的比喻蒙蔽了我的言語和警告,但人們並不總是了解這樣。我不想完全摧毀他們的形象,當他們仍然能夠改善。然而,因為我總是打釘到頭,他們對我的憤怒不斷增長,直到按照的意願,他們有機會和力量來完成對於我,先知們已經預言了多少年以及我,也曾向我的門徒預言我未來的命運,終結於地球。

在這個比喻中,我將天國或天父與一位國王進行了比較,國王向他的朋友和熟人發送了他的兒子的盛宴邀請函,但卻收到了各種迴避或否定的回复。國王憤怒地報復他們,讓他們被殺,他們的財產被燒毀。

當他第二次派遣他的僕人時,他讓他們邀請他們在街道和廣場上找到的所有人,僕人們把善與惡都帶到主人的桌子上。在這些客人當中,還有一位沒有穿過這個場合服的人。當他沒有這個藉口時,他被送上外面的黑暗,在那里為他的缺點而痛苦。這個比喻以重要的詞語結尾:“許多人被召,但很少人被選中!”

這是比喻的內容,但為了在靈性意義上理解它,我們必須檢查所提到的所有情況,直到我們發現這個寓言的實際精神意義及其在當時以及現在和將來的應用。你必須時刻牢記,我的話裡有更深的含義比當時被懷疑的聽眾更多,現在和將來許多讀者會懷疑。讓我們從這個比喻的形式開始,這樣你就可以看到,如果把精神的照光亮放在頭的心靈的內眼之前,每件事物都有深刻的屬靈意義。

我將天國與一位想為他的兒子舉行婚宴的國王相比。那麼,在最高層次上,這種比較是指未來的婚姻或物質與精神世界的完全統一,或物質的解體和物質被囚禁的精神的解放,以實現與更高層次的統一。

第一張照片 – 一場婚禮 – 表示兩對一的靈性存在的統一,即使分為兩個身體。婚禮代表著相投的相遇和共同執行個人不可能實現的偉大或崇高時代。

為了這種統一或婚姻,通常在世界各地舉行婚禮慶典,所有被認為值得參加的人都被邀請參加;但這個比喻說那些被邀請的人拒絕來。

看哪,這場婚禮盛宴表示了從創造人類到洪水的整個時期。裝飾在婚禮服上的地球邀請所有人靈性統一。邀請這個盛宴男人們,靈性存在,作為所有創造的物質形象在快樂進化過程中。然而,這些對物質世界及其樂趣緻敬而不是對精神的尊敬,忽略了向上努力的邀請和挑戰,但傾向於採取相反的方向。因此,結果,為了我的精神王國與物質的統一仍然可以發生,洪水不得不摧毀那個時代的人類,也就是那些被我賦予了巨大優越性並且被教的和教育的人用一切可能的手段。在這次災難之後,剩下的後代再一次被邀請參加統一的盛宴,實際上當時活的人類因先前的審判而感到震驚,同時也被內心的感覺所驅使,要求統一在他們的身體與精神世界的較高精神界限地區。然而,這種願望並沒有明顯的區別,並且以不同的方式被不同的人解讀。因此,作為比喻的陳訴,好與壞都來到了婚禮的盛宴。

現在,這個比喻還在繼續 – 在被邀請的客人當中,還有一個沒有婚紗的男人,因此被蒙上了外面的黑暗。這意味著:所有那些至少感受到精神成長的內在壓力的人都希望看到他們的願望和想法得以實現。因此,他們充滿了幸福的期待,也就是說,他們中的每一個 – 比喻地說 – 穿著最好的作為他的婚禮服裝。因此,善良公開展示了他們內心的愛,他們內心深處的渴望變得越好越純真。不那麼好的甚至不好的也蓋上虔誠者的標誌外表,他們希望看起來比實際上更好。

只有一個人 – 正如比喻 說的- 並沒有打擾任何虛偽。他想表現自己,但願意參加這種統一,只要他遵守他的意見。而這個勇敢地抗議我的國王,無非是路西法,撒旦,或者說我早已驅逐的精靈,而且作為人格化的邪惡首領,代表了與我自己相反的一面。那麼這個故意的最大魔鬼都被投射到外面的黑暗中,在那裡哭泣,咬牙切齒,或者換句話說,他可能會在自己心中的黑暗中等待,直到內心的變好才讓他有回歸可能。

那個撒旦作為一個人的地位,代表著那種人知道善良高尚,但更喜歡邪惡,故意這樣做。婚宴上的“好”和“壞”包括所有因為他們太弱而犯罪的人,但儘管他們是自己弱點的犧牲品,但他們從未失去改良的慾望,也不會嘲笑或拋棄它。最邪惡和不可救藥的精神和靈魂,也是所有創造中最落後的,是那些確實知道什麼是好的人,但不是行好因為他們討厭它,而且也在任何可能的情況下誘使他人偏離好。這樣的願望是一種地獄般的本性,因為我在所有靈魂和生命中種下的愛情衝動轉向了邪惡而不是善良。

法利賽人認為那個沒有婚禮服裝的人的比喻提到是他們,變得非常生氣。他們認為,由於他們自己的過錯,他們將被排除在精神領域的所有未來樂趣之中,直到他們的自願轉換使他們值得在我面前。因此,這個比喻以“許多人被召喚,但很少人被選中”這個詞結束,這意味著說,通向我的偉大靈魂境界的門是對我創造的所有靈魂開放的,但只有極少數人會成功進入永恆和平,安寧和幸福的領域。這是不可能的,直到他們從他們心裡將所有的世界和感官驅逐出去。只有這樣他們才能被選中參加我的王國。他們的精神眼睛才能夠承受我的天堂的愛與光的輝煌,當一道類似的天體光芒從他們身上射出時,只有必須才能找到完全滿足,僅反射偉大的精神 – 天堂的光明時。

這是這個比喻的精神解釋,直到今天仍然保持其意義。從那時起,我一直派我的僕人去邀請所有人參加我家的婚宴,但他們常常沒有達到目的就回來了。隨著世紀之交滾入過去的深淵,我從未停止邀請。有些邀請來了,但他們愚蠢地期待我和我的王國要求他們。他們背棄了常久屬靈的國度,寧願選擇較短而粗糙的國家。

我仍然一直在派遣宣傳我的意願的使者,並且要向人們解釋他們存在的真正目的,儘管他們有抵抗,他們遲早必須到達我想要的地步。許多人對愛與和平的聲音置若罔聞;他們會很長一段時間失去。我悲傷地看著大多數人開始背對我,而不是跟隨我,跟隨他們知道的邪惡。

當我的邀請不成功的時候,我曾經不得不在洪水中拯救失去的人類,為了美好的目的,為了不忽視人類的目的地,我也會被迫允許再次發生類似的災難。只有,前者的物質水才能被我真理的屬靈水所取代。正如一旦人們試圖從不斷上漲的物質洪水中拯救自己,他們現在將被我的光芒淹沒,我會喚醒更好的精神來傳播它。當光明會瀰漫一切時,無知者將不得不逃離光明,躲藏在外在自己弱點的黑暗中。

因此,我用比喻告訴法利賽人,應該在精神上得到實現。現在,也有一些人會對這種強大的光線感到非常憤怒,因為它會照亮他們在黑暗中持續了很長時間。然而,它必須變得光明,無論撒但的反抗,因為我的王國是一個光明的國度!這是我創造的精神和生命的命運,包括整個人類,要么在自己靈魂的永恆黑暗中經歷漫長的淨化過程,相當於最密集的物質,要么犧牲,付出巨大的努力,痛苦和戰鬥,走短暫的認知之路。這是我創造的精神和生命的命運,也是全人類的命運。

所有的人都被邀請為精神,但是有人會試圖在沒有婚禮服的情況下進入光明王國的時候,他會受到傷害!他會像比喻中提到的那樣做票價;他會被投射到外面的黑暗中,直到它開始在他的心中拂曉。就像我在地球上可見的逗留期間,想用我的話語照亮人心的所有黑暗角落一樣,因此在我的再來,近在咫尺的時候,所有人的心都必須有光明或必須至少,已經接受了光線,這樣的婚禮可以慶祝。然後,我作為國王和父親,為兒子,我的靈魂準備婚宴,然後我們將作為一個心靈和一個心靈慶祝最偉大的靈性統一的盛宴,在那個時候,我給你們所有人設置了謙卑和愛的最好例證。阿門。

 

44. Meistere deine Irrtümer & falschen Ansichten – Master your Errors & wrong Concepts… Matthew 9:1-8

PREDIGT / SERMON 44
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-44-Matthaeus-9_1-8 Heilung eines Gichtbruechigen-Meistere deine Irrtuemer und falschen Ansichten THE LORDS SERMONS Gottfried Mayerhofer-44-Matthew-9_1-8 The Healing of a man sick of the palsy-Master your Errors and wrong Concepts
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44. Predigt des Herrn… Meistere deine Irrtümer & falschen Ansichten
25. April 1872

Matthäus 9:1-8 – Heilung eines Gichtbrüchigen
Da trat Jesus in das Schiff, fuhr wieder herüber und kam in seine Stadt. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen, der lag auf einem Bette. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: “Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!” Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: ,Dieser lästert Gott.` Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: “Warum denkt ihr so Arges in euren Herzen? Welches ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle? Auf daß ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe auf Erden, die Sünden zu vergeben (sprach er zu dem Gichtbrüchigen): Stehe auf, heb dein Bett auf und gehe heim!” Und er stand auf und ging heim. Da das Volk das sah, verwunderte es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat.

01. Dieses Evangelium gibt wieder mehrere Wunder kund, die Ich wirkte, und erzählt, wie Ich die Einwürfe und Bemerkungen der Pharisäer abfertigte, mit welchen sie Meine Lehr und Handlungsweise stets kritisierten.

02. Schon das erste Wunder an dem Gichtbrüchigen störte sie in ihrem priesterlichen Eifer, weil Ich, ehe das Wunder der Heilung getan wurde, zu dem Kranken sagte: “Deine Sünden sind dir vergeben!” Ich vergab dem Gichtbrüchigen die Sünden seines Glaubens bzw. seiner sicheren Überzeugung wegen, welche er und seine Verwandten und Bekannten hatten, und dann vergab Ich ihm die Sünden, weil er – so wie die meisten Kranken, die sich die Übel selbst zuziehen, weil sie sich gegen ihre Natur versündigen – nun die Folgen davon tragen mußte.

03. Die Pharisäer und Hohenpriester glaubten, nur sie hätten das Recht Sünden zu vergeben; deswegen ihre Aufregung. Allein, Ich wollte ihnen zeigen, daß Ich nicht nur die Sünden vergeben kann – und das im wahrsten Sinn -, sondern daß Ich auch die Macht besitze, die Folgen der Sünden zu heilen, was sie nicht konnten.

04. Der Grund ihres Neides und Hasses war, daß Ich das Volk durch solch schlagende Beispiele von Wundertaten für Mich gewann und es nach und nach von ihnen entfernte.

05. Es war in jener Zeit notwendig, Meine Worte durch solche Taten zu beweisen und zu bekräftigen, weil die Masse des Volkes noch nicht auf jener religiösen Bildungsstufe stand, durch geistige Beweisgründe allein auf den rechten Weg des Heils gelangen zu können. Und so seht ihr in diesem Evangeliumsabschnitt, wie Ich die geistigen Krankheiten und falschen Ansichten Meiner Umgebung zu berichtigen suchte, und wie Ich durch Taten stets das als wahr bewies, was Ich eben gelehrt hatte. Es bestanden in jenen Zeiten unter den Priestern des Judenvolkes sehr viele Vorurteile, welche Ich erst beseitigen mußte, wollte Ich Meine Lehre allgemein machen; denn vor Mir waren alle Menschen gleich, alle hatten durch den in sie gelegten göttlichen Geist Anspruch auf Meine Kindschaft.

06. Ich mußte die falschen geistigen Ansichten durch Meine Worte widerlegen und durch die Tat die körperlichen Krankheiten zum Beweise Meiner Macht vertilgen. Daher seht ihr, wie Ich und Meine Jünger öfters gerade das Gegenteil von dem taten, was die religiösen Zeremonien der Juden vorschrieben, damit das Volk dadurch aufmerksam gemacht werde, daß die Haltung der Tempelgesetze dem Wortlaut nach noch nicht Religion, noch nicht dasjenige sei, was Moses, die Propheten und Ich wollten.

07. So arbeitete Ich daran, alle mißverstandenen Gebräuche auf ihren rechten Wert zurückzuführen, um Meiner rein geistigen Lehre Platz zu machen. Deswegen sprach Ich die Worte: “Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, aber die Kranken”. Ich habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer!” – “Ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen und nicht die Frommen!” – und bei dem Einwurfe wegen des Fastens: “Wie können die Hochzeitsleute Leid tragen, solange der Bräutigam unter ihnen ist? Es wird aber eine Zeit kommen, da der Bräutigam ihnen genommen wird, alsdann werden sie fasten!” – “Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Fleck von neuem Tuche!” – “Man faßt nicht Most in alte Schläuche!” usw.

08. Aus all diesem erseht ihr, wie Ich unter verschiedenen Formen, durch Worte und Gleichnisse, die alten Vorurteile bekämpfte, damit Meine Lehre als geistig anerkannt werde, und damit man einsehe, daß sie nicht durch Zeremonien und Tempellauferei zu ersetzen sei und der Spruch zur Wahrheit werde: “Wer Mich anbeten will, der muß Mich im Geist und in der Wahrheit anbeten!”

09. Auch Meine Jünger erinnerte Ich daran. Ich zeigte ihnen die vielen verirrten Kinder und sagte ihnen, daß die Ernte groß, aber wenig Arbeiter seien. Deswegen ermahnte Ich sie: “Bittet den Herrn der Ernte, daß Er Arbeiter in Seine Ernte sende!”

10. Seht, Meine Kinder! Bei der Heilung des Gichtbrüchigen sagte Ich vorher zu ihm: “Deine Sünden sind dir vergeben!” Seine Krankheit rührte von Sünden gegen seinen eigenen Organismus her. Ich vergab ihm die Sünden; denn er wußte nicht, daß er sich dieses Übel durch die Jagd nach sinnlichen Genüssen zugezogen hatte. Ich sagte auch nicht zu ihm: “Gehe hin und sündige nicht mehr!”; denn er war noch weit davon entfernt, diese Sünden zu begreifen und zu bereuen.

11. Seine plötzliche Heilung bloß durch Mein Wort sollte ihn zum tieferen Nachdenken erwecken und ihm beweisen, daß nicht das, was ihm anfangs so viel Vergnügen und später so viel Leiden verursachte, das eigentliche Leben des Menschen ausmacht, sondern daß es noch etwas Höheres, Geistigeres im Menschen gibt, welches ihn in schönere Regionen ziehen will, in denen andere Reize als bloß schnöde Sinnenreize die Hauptsache sind.

12. Mit Meinen Worten wollte Ich diesen kranken Gichtbrüchigen erhöhen und den Stolz der Pharisäer erniedrigen, damit sie ihre Ohnmacht fühlen sollten, da sie nicht imstande waren, ihren Worten solchen Nachdruck zu geben. Worte verhallen, doch die Tat spricht fort! So waren Meine Bemerkungen, welche Ich bei verschiedenen Anlässen machte, dahin gerichtet, den aufgeblasenen, stolzen Menschenverstand in seine Grenzen zu weisen, damit er sich demütig vor der hohen Macht des Geistes beuge.

13. Alles, was Ich in jener Zeit bei dieser Gelegenheit geredet und getan habe, findet jetzt und in allen Zeiten seine Anwendung. Gichtbrüchige, Blinde, Lahme, ja Tote gibt es überall, wohin das Auge sich wenden mag. Überall herrscht mehr Finsternis als Licht, höchstens Dämmerung. Auch jetzt gibt es viele, die geistig lahm oder gelähmt sind ob der falschen Richtung ihrer Seele, und die sich an Dinge vergänglicher Natur hängend, das Geistige gänzlich verachten und hintansetzen. Die Folge dieser geistigen Lähmung ist die verkehrte Ansicht über Geist und Materie. Dies sind die Sünden, die Ich ihnen tagtäglich vergeben muß, wenn der größte Teil der Menschen nicht zugrunde gehen soll.

14. Auch jetzt geschehen Wundertaten in Menge in der Welt; aber die Menschen nehmen sie nicht als solche an. Sie suchen mit dem Verstand alle Naturereignisse und alle politischen Ereignisse auf ganz gewöhnliche Ursachen zurückzuführen und bemerken dabei nicht, wie Ich ihnen selbst aus der Schlinge helfe, wenn sie sich ob ihres Eigensinns in ein Labyrinth von Hypothesen und verhängnisvollen Ereignissen verwickelt haben.

15. Allein, wie Ich einst sagte, daß Ich die Kranken und nicht die Gesunden aufsuche, so geschieht es auch jetzt. Die Kranken, Schwachen, Gichtbrüchigen, Blinden und mit allerlei Übeln behafteten Seelen suche Ich auf und bestrebe Mich, sie zu heilen, indem Ich ihre eigenen Sünden zu ihrer Schule wähle, aus welcher sie womöglich gestärkt und gekräftigt hervorgehen sollen. So manchen heile Ich, weil er festen Glauben hat. Ich bringe ihn in Verhältnisse, die ihm Zeit geben, über seine Lebensbahn und über seine Irrtümer nachzudenken und sie zu berichtigen.

16. Auch euch, die ihr in vielem schon besser erkennt, was Ich eigentlich mit dem Menschen bezwecken will, und wozu Ich ihn auserkoren habe, muß Ich oft die Sünden vergeben, weil ihr euch dessen noch nicht ganz bewußt seid, woher so manche Mißhelligkeiten, die euer Dasein verbittern, kommen. Noch kann Ich zu euch nicht, wie zu der Ehebrecherin, sagen: “Gehe hin, und sündige nicht mehr!” denn nicht alle sind so weit zur Einsicht gekommen, daß sie trotz des besten Willens und der größten Aufopferung nur unnütze Knechte sind.

17. Auch jetzt seufzt so mancher unter dem Druck der Erkenntnis seiner Schwächen. So soll er nur, wie der Kranke im Evangelium, sich Mir nahen mit dem festen Glauben, daß Ich ihn heilen werde, und er wird bald in seinem Innern die Stimme hören, die ihm zuruft: “Deine Sünden oder Irrtümer sind dir vergeben! Nimm dein Bett und gehe heim!” Das will besagen: “Verlaß dich nicht auf andere, nicht auf kommende Ereignisse und bessere Verhältnisse, sondern wirf die Schwachheiten, in deren Bett du bis jetzt gelegen hast, von dir! Nimm deine falschen Ansichten und Irrtümer auf die Schulter, trage sie und gehe festen Fußes deiner Vervollkommnung entgegen! Deine Ansichten und Irrtümer, auf denen du seither wie ein Kranker gelegen bist, sollen dich, da dir jetzt leichter ist, nicht auf dem Weg nach vorwärts hindern, und du wirst sie fortschreitend auch gänzlich loswerden! Nur muß vorher das umgekehrte Verhältnis eintreten. Früher lagst oder ruhtest du auf ihnen, jetzt mußt du sie, wohlbewußt ihrer Bedeutung, selbst auf deine Schultern nehmen, ohne daß sie dir infolge ihrer Schwere lästig werden dürfen.”

18. So sollt auch ihr, die Ich vor vielen bevorzugt und mit Meiner Lehre vertraut gemacht habe, mit der Heilung bei euch selbst anfangen. Ich schicke euch dazu die Verhältnisse, unter welchen eure Seelenstärke erprobt und geübt werden soll; denn auch jetzt muß Ich die Kranken aufsuchen. Ich muß ihnen helfen, damit sie geheilt als gutes Beispiel für andere dienen können.

19. Auch Ich kann auf ein altes Sündenkleid keinen neuen Fleck heften und keinen neuen Most in alte Schläuche bringen. Beide halten das nicht aus. Das Kleid zerreißt, und der Schlauch zerspringt. Es muß also vorerst das alte Kleid oder der alte Schlauch beseitigt, der alte Adam ausgezogen werden, soll der neue an dessen Stelle treten. Es müssen zuvor die Sünden, die Urheber des Übels, vergeben, d.h. ausgemerzt werden, – dann erst kann der frühere Kranke als geheilt rüstig seine Wege weitergehen. Zu alldem muß aber jedes Wort, jede Tat, jedes Ereignis beitragen, um die Arbeiter zu vermehren, die zur Ernte nötig sind.

20. Schon einmal sagte Ich: “Viele sind berufen, doch wenige auserwählt!” Viele Lahme, Blinde und Gichtbrüchige gibt es noch. Sie müssen alle gesunden. Dazu bedarf es tüchtiger Arbeiter in Meinem Weinberge, und diese Arbeiter, sollen sie ihren Dienst erfüllen, müssen selbst jeder Arbeit gewachsen sein. Dies ist nur dann möglich, wenn auch sie durch die Schule der Erkenntnis, die sie andern bringen wollen, gegangen sind.

21. So bildet sich für sie eine Kette von Prüfungen, Leiden und Kämpfen, die als letztes Resultat das Abstreifen des Angewohnten und die Erneuerung mit dem Kleid der göttlichen Wahrheit haben sollen, damit auch sie alle dem Ruf folgen können: “Steh auf, nimm dein Bett und gehe heim!”

22. Ihr alle wart krank, mehr oder minder gichtbrüchig. Ich habe euch die Mittel zur Heilung in Fülle dargereicht. Wenn ihr ganz geheilt sein werdet, werdet ihr die Arbeiter zur Ernte sein, die binnen kurzem in größerem Maßstab als bis jetzt betrieben werden wird.

23. Trachtet daher danach, daß ein jeder von euch seine Pflicht, wie Ich sie von ihm verlangen kann und darf, auf seinem Platz recht erfülle, da es bei euch an Heilmitteln nicht fehlt! Amen.

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44th Sermon from the Lord… Master your Errors & wrong Concepts
April 25, 1872

Matthew 9:1-8 – Healing of a Man Sick of the Palsy
And he entered into a ship, and passed over, and came into his own city. And, behold, they brought to him a man sick of the palsy, lying on a bed: and Jesus seeing their faith said unto the sick of the palsy; Son, be of good cheer; thy sins be forgiven thee. And, behold, certain of the scribes said within themselves, This man blasphemeth. And Jesus knowing their thoughts said, Wherefore think ye evil in your hearts? For whether is easier, to say, Thy sins be forgiven thee; or to say, Arise, and walk? But that ye may know that the Son of man hath power on earth to forgive sins, (then saith he to the sick of the palsy,) Arise, take up thy bed, and go unto thine house. And he arose, and departed to his house. But when the multitudes saw it, they marvelled, and glorified God, which had given such power unto men.”

This Gospel again speaks of several miracles I performed and tells how I dealt with the objections and remarks of the Pharisees with which they kept criticizing My teaching and My actions. Already the first miracle with the man sick of the palsy disturbed them in their priestly zeal because, prior to performing the miracle of healing, I said to the sick man: “Your sins are forgiven!” I forgave the sick man his sins because of his and his relatives’ faith, or firm conviction, and also because -like most of the sick who are themselves responsible for their sickness due to offences against their nature – he had now to bear the consequences of his actions.

The Pharisees and High Priests believed that they alone were entitled to forgive sins; that is why they were upset. However, I intended to show them that I not only could forgive sins – and that in the truest sense, – but that I also had the power to heal the consequences of sin which they were unable to do.

The reason for their envy and hate was the fact that through the striking examples of such miracles I won the people for Myself, thus gradually alienating them from the priests.

At that time it was necessary to prove and corroborate My words through such acts because the majority of the people was not yet on such a level of religious education that they could have entered upon the proper path to salvation solely with the help of spiritual arguments. And thus you see in this chapter of the Gospel how I sought to rectify the false ideas of the people around Me, and how I kept proving by acts the truth of what I had just taught them. In those times there existed many prejudices among the priests of the Jewish people which I had first to eliminate if I wanted to spread My teaching. For all men were equal before Me; through the divine spark within them they were all entitled to becoming My children.

To demonstrate My might, I had to prove their spiritual ideas false through My words, and I had to eliminate physical diseases by acts. And so you see how I and My disciples often acted contrary to the prescribed religious ceremonies in order to draw people’s attention to the fact that the literal observance of the laws of the temple was not yet religion in the sense that Moses, the Prophets and I meant it to be.

In this way, I endeavoured to reduce all the misinterpreted ceremonies to their true value so as to make room for My pure spiritual teaching. That is why I said: “They that be whole need not a physician, only they that are sick!” – “I will have mercy and not sacrifices!” – “I am not come to call the righteous, but the sinners to repentance!” – and to the objections regarding fasting: “Can the children of the bridechamber mourn as long as the bridegroom is with them? But the days will come when the bridegroom shall be taken from them, and then they shall fast.” – “No man putteth a piece of new cloth unto an old garment!” – “Neither do men put new wine in old bottles!” – and so on.

From all this you may see how I fought against the old prejudices in various ways, through words and parables, so that My teaching might be recognized as spiritual and people might understand that it cannot be replaced by ceremonies and the running into the temple, and that these words might come true: “Who ever worships Me, must worship Me in spirit and in truth!”

I reminded also My disciples of this, pointed to the many erring children, and said: “The harvest truly is plenteous, but the labourers are few. Pray ye therefore to the Lord of the harvest that he will send forth labourers into his harvest.”

Look, My children! Before healing the man sick of the palsy I said to him: “Thy sins are forgiven!” His sickness had been caused by sins against his own organism. I forgave him these sins, for he was unaware that he had contracted this disease through chasing after sensual pleasures. I did not say to him: “Go, and sin no more!”; for he was still far from comprehending and repenting these sins.

His sudden healing, solely through My word, was to make him ponder and prove to him that what initially gave him so much pleasure and eventually so much suffering did not constitute man’s true life, but that there is still something higher, more spiritual within man, which tends to draw him to better regions with values other than the base stimulation of the senses.

With My words I intended to exalt this sick man and to humiliate the pride of the Pharisees, to make them feel their impotence since they were unable to make their words as effective as I did Mine. Words fade away, but the deed continues to speak. Thus My remarks on various occasions were intended to show the arrogant human intellect its limitations in order to make it humble itself before the sublime power of the spirit.

Everything that I then said and did is also relevant for this and all times. Wherever you look, there are the sick of the palsy, the blind, the lame and even dead people. And everywhere there is more darkness than light, at best only twilight.
There are many who are spiritually lame or paralysed because of the wrong direction of their souls and who, hanging their hearts on transient things, completely scorn or neglect what is spiritual. The result of this spiritual palsy is the misconception regarding spirit and matter. These are the sins I have to forgive them daily if the majority of people is not to perish.

Still today, plenty of miracles happen in the world but people do not accept them as such. With their intellect they endeavour to explain all natural phenomena and political events as having quite ordinary causes, not noticing how I help them out of the noose when through their obstinacy they have got themselves entangled in a labyrinth of hypotheses and disastrous events.

However, I once said that I had come to the sick, and this still applies today. I seek out the ailing, weak, sick of the palsy, the blind and those souls that are afflicted with all kinds of maladies, and I endeavour to heal them by using their own sins as a school for them, from which they should go forth strengthened if possible. Many a person I heal because of his firm belief. I place him in circumstances that give him time to ponder his life and errors and to rectify them.

Even you, who in many ways already understand quite well what I have in mind with man and what I have chosen him for, I must often forgive your sins since you are not quite aware of what causes many a difficulty that embitters your life. I am still unable to say to you as I did to the adulteress: “Go, and sin no more!”, for not all have come to realize that they are only lazy servants, notwithstanding their good will and greatest devotion.

Also at the present time many a person sighs under the burden of realization of his weaknesses. Let him come to Me -like the sick man in the Gospel – in the firm belief that I shall heal him, and he will soon hear the voice in his heart calling to him: “Thy sins or errors are forgiven! Take up thy bed and go unto thine house!” This means to say: “Do not rely on others nor on coming events and better conditions, but cast off the weaknesses in whose bed you have been lying until now! Shoulder your wrong concepts and your errors, carry them and walk with firm steps towards your perfection. Your opinions and errors, on which you have until now been lying like a sick man, shall not hinder you in your progress now that your burden is lighter, and you shall gradually be rid of them completely. But first, the state of things has to be reversed. Formerly you lay and rested upon them, but now, well aware of their significance, you have to shoulder them without resenting their burden.”

Thus also you, whom I have preferred to many others and made familiar with My teaching, shall begin with your own healing. For this purpose I send you circumstances under which the strength of your soul is tested and trained; for now, too, I have to seek out the sick and help them so that they, when healed, may serve as a good example to others.

Even I cannot put a piece of new cloth on an old garment of sin nor can I fill new wine into old bottles. None of them could stand up to it. The garment wears out and the bottle bursts. Therefore, the old garment and the old bottle must first be put aside; the old Adam must be put off, if the new one is to replace him. Before all else, the sins which are the cause of all troubles must be forgiven, that is, eliminated. Only then can the former sick person go his way – healed. However, every word, every action, every event must also play its part in increasing the number of workers that are needed for the harvest.

Already once before had I said: “Many are called, but few are chosen.” There are still many lame, blind and sick of the palsy, and they must all become whole again. This requires efficient labourers in My vineyard and these, if they are to fulfil their duty, must be capable of any kind of work. This is only possible if they, too, have gone through the school of cognition which they want to bring to others.

Thus they have to face a chain of trials, suffering and battles which shall ultimately result in their putting off their old habits and changing into the garment of divine truth so that they, too, may follow the call: “Arise, take up thy bed and go unto thine house!”

All of you were sick, more or less sick of the palsy. I have given you plenty of aids for your healing. When you are completely healed, you will be the labourers for the harvest which will soon be followed up on a larger scale than has been up till now.

Therefore, make sure that every one of you fulfils his duty in his own field, as I can and may expect it of him, since you do not lack the remedies! Amen.

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44次佈道從主掌握你的錯誤和錯誤的概念

1872年4月25日

馬太福音9:1-8  – 醫治一個男人麻痺病人

他進入一艘船,過了一段時間,進入他自己的城市。看哪,他們帶著一個患有麻痺的人躺在床上,耶穌看見他們的信心對著麻痺的病人說,兒子,祝你好運。你的罪被赦免了。有幾個文士你們心中說,這個人褻瀆了上帝。耶穌知道他們的想法說:你們為什麼想念你們心中的罪惡呢?因為是否容易,說,你的罪赦免了;或說,起來,走路?但你們可以知道,人子在地上有能力赦免罪惡,(後來他對那麻痺的病人說,)起來,拿起你的床,回你的房屋。他起身離開回他的家。但是當眾人看到它時,他們驚嘆並讚美賦予人類這種權力的上帝。“

這本福音書再次提到我所表現的幾個奇蹟,並說明我如何處理法利賽人的反對和言論對我的教學和我的行為一直批評。已經是第一個患有麻痺症的男人的奇蹟,因為他們在祭司的熱忱中擾亂了他們,因為在執行治療的奇蹟之前,我對那個病人說:“你的罪得到了赦免!”我原諒了病人的罪過,因為他和他的親人的信念,或堅定的信念,還因為 – 像大多數病人本身因違反其性質而對自己的疾病負責,他現在已經承擔了他的行為的後果。

法利賽人和大祭司相信只有他們自己被給有權赦免罪惡;這就是他們不高興的原因。然而,我打算向他們表明,我不僅可以赦免罪 – 並且從真正的意義上說 – 但我也有能力治愈罪的後果他們無法做到的。

他們嫉妒和仇恨的原因是,通過這些奇蹟的鮮明例子,我為自己贏得了人民,從而逐漸將他們與教士疏遠。

當時有必要通過這種行為來證明我的話,因為大多數人還沒有達到如此高的宗教教育程度,以至於他們只能在精神辯論的幫助下走上正確的救贖道路。因此,你在福音書的這一章中看到我如何試圖糾正我周圍人們的錯誤觀念,以及我如何通過行為不斷證明我剛才教導他們的真理。在那些時候,如果我想傳播我的教導,我首先要消除猶太人的祭司之間的偏見。因為在我面前人人平等。通過他們內部的神聖火花,他們都有資格成為我的孩子。

為了展示我的力量,我必須通過我的話證明他們的精神觀念是虛假的,我必須通過行為來消除身體疾病。所以你們看到我和我的門徒經常違反規定的宗教儀式行事,以引起人們注意到,從摩西,先知和我這個意義上來說,從字面上遵守聖殿法律還不是宗教的事實意味著它是。

這樣,我努力將減少所有曲解的儀式到其真正的價值,好為我純粹的精神教學騰出空間。這就是為什麼我說:“健 康 的人不需要醫生,只有要病人需要!” – “我會有憐憫而不是犧牲!” – “我不是來召義人,而是罪人悔改!“ – 以及關於禁食的反對意見:”只要新郎和他們在一起,陪伴新娘的孩子們可以哀悼嗎?但新郎離開他們的日子必到,他們必禁食。“ – ”沒有人把一塊新布放在一件舊衣服上!“ – ”人們也沒有把新酒放在舊瓶子裡!“ – 等等。

從這一切你可以看到我如何以各種方式,通過文字和比喻與舊偏見作鬥爭,以便我的教導可以被認為是屬靈的,人們可以理解它不能被儀式和跑進聖殿所取代,這些話可能會成真:“誰曾經崇拜我,必須用精神和真理來崇拜我!”

我也提醒我的門徒們,指出許多犯錯的孩子,並說:“收穫真的很豐滿,但是勞動力很少。因此,求你為收割的主禱告,叫他多派出收割的工人。“

看,我的孩子們!在對患有麻痺症的男人進行治療之前,我對他說:“你的罪得到了赦免!”他的疾病是由於自己罪惡對其機體造成的。我原諒了他這些罪惡,因為他沒有意識到他通過追逐肉慾快樂而感染了這種疾病。我沒有對他說:“去吧,不要再犯罪了!​​”;因為他還遠遠沒有理解和悔改這些罪過。

他的突然康復,完全是通過我的話來說,就是讓他思考並向他證明,最初給了他如此多的快樂和最終的痛苦並不構成人的真實生命,但是在人內部仍然有更高的,更精神的東西,這往往會吸引他去更好的地區,而不是在感官的基礎刺激。

用我的話說,我打算高舉這個病人,羞辱法利賽人的驕傲,讓他們感到無能為力,因為他們的言語不能像我那樣有效。言辭消失,但行為繼續說話。因此,我在各種場合的言論旨在表明傲慢的人類智力的局限性,以便在精神的崇高力量之前讓它自卑。

我那時所說的和所做的一切都與這個和所有時間都有關。無論你在哪裡看,都有麻痺症,盲人,跛腳人甚至死人。到處都是比光明更黑暗的地方,充其量只有暮色。

有許多人由於靈魂的錯誤方向而陷入精神跛足或癱瘓,並且將自己的心掛在短暫的事物上,完全蔑視或忽略了屬靈的東西。精神麻痺的結果是對精神和物質的誤解。如果大多數人不會滅亡,這些罪就是我必須每天原諒他們的罪。

直到今天,世界上還有很多奇蹟發生,但人們並不接受它們為奇蹟。他們憑藉自己的聰明才智,力圖將所有自然現象和政治事件解釋為具有相當普通的原因,而不曾意識到,我幫助他們脫離絞索,由於他們自己的頑固性,陷入迷宮般的假設和災難性事件之中的絞索。

但是,我曾經說過,我已經來到病人身邊,而今天仍然如此。我尋找那些患有各種疾病的麻痺,癱瘓,疲憊不堪的病人,我努力來治療他們用他們自己的罪孽作為他們的學校,從此他們應該有加強力進步如果可能。很多人因為他堅定的信念而痊癒。我把他置於環境中讓他有時間思考自己的人生和錯誤並糾正錯誤。

即使你在很多方面已經很好地理解了我對人類的想法以及我選擇他的目的,但我必須經常原諒你的罪過,因為你不知道什麼導致許多困擾你生活的困難。我仍然無法像對待淫婦那樣對你說:“去吧,不要再犯罪了!​​”,因為並非所有人都意識到他們只是懶惰的僕人,儘管他們有善意和最大的奉獻。

同樣在目前,許多人在認識他的弱點的負擔下感嘆。讓他像病人一樣來到我身邊 – 像福音中的病人 – 堅信我會醫治他,他很快就會聽到他心中的聲音在呼喚他:“你的罪孽或錯誤已被原諒! “拿起你的床,回你的房子!”這意味著要說:“不要依靠別人,也不要在即將到來的事件和更好的條件,而是擺脫你一直躺在床上的弱點!拋開錯誤的觀念和錯誤,不要攜帶它們,朝著完美的方向邁出堅實的步伐。你的意見和錯誤,到目前為止一直躺在你身上像病人,不再妨礙你的進步,因為你的負擔更輕,你將逐漸完全擺脫它們。但首先,事態必須扭轉。以前,你們躺著休息在其上,但現在,深知他們的重要性,你們必須承擔責任,而不是怨恨他們的負擔。“

因此,也是你們,我更喜歡的比許多其他人,讓我的教導熟悉到家喻戶曉,應該開始你們自己的治療。為了這個目的,我向你傳達情況為此你的靈魂力量加強經過測試和訓練。現在我也必須尋找病人並幫助他們,以便他們在痊癒時可以成為其他人的好榜樣。

即使我不能把一塊新布放在舊罪惡的衣服上,也不能將新酒塞進舊瓶子裡。他們中的任何一個都不能支持它。服裝磨損,瓶子爆裂。因此,舊衣服和舊瓶子必須先放在一邊;如果新的亞當取代他,那麼必須推遲舊亞當。最重要的是,罪孽-原因導至所有的困苦必須得到寬恕,即消除。只有這樣,以前的病人才能走上痊癒的道路。然而,每一個字,每一個行動,每一個事件都必鬚髮揮作用以增加收穫所需的工人數量。

我以前曾經說過:“有很多人被叫,但很少人被選中。”仍然有許多跛腳,盲目和病態的麻痺,他們都必須重新變成整體。這需要我的葡萄園中有效率的勞動者,如果他們要履行職責,他們必須能夠做任何工作。這只有可能在他們也經歷了認識學校他們想要帶給他人的.

因此,他們必鬚麵對一系列的考驗,苦難和戰鬥,最終導致他們放棄舊習慣,變成神聖真理的衣服,以便他們也可以跟隨呼召:“起床,拿起你的床到你家去!“

你們所有人都生病了,或多或少患上了麻痺症。我給了你很多幫助你治療。當你完全痊癒後,你將成為收穫的勞動者,這將很快跟進到比現在更大的規模。

因此,請確保你們中的每一個人都盡其所能地履行自己的職責,正如我可以期待他,因為你並不缺乏這些補救措施!阿門。

 

43. Keine Ahnung von Liebe… Das grösste Gebot – No Idea of Love… The greatest Commandment

PREDIGT / SERMON 43
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-43-Matthaeus-22_34-40 Das groesste Gebot Keine Ahnung von Liebe THE LORDs SERMONS Gottfried Mayerhofer-43-Matthew-22_34-40 The greatest Commandment Wrong Perception of God and no idea of Love
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flagge de  43. Predigt von Jesus… Das grösste Gebot

43. Predigt von Jesus… Das grösste Gebot
24. April 1872

Matthäus 22:34-40
Da aber die Pharisäer hörten, daß er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich. Und einer unter ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach: “Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz Jesus aber sprach zu ihm: “Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben als dich selbst. In diesen beiden Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten.”

01. Über die Antwort, welche Ich dem Pharisäer auf seine Frage: “Welches ist das vornehmste Gebot?” gab, ist euch schon manches gesagt worden, und es wäre eigentlich nicht notwendig, hier über die beiden Liebesgebote: “Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!” noch weiter etwas zu sagen. Allein da es hier als eine Sonntagspredigt besonders angeführt ist, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten Mich versuchten, um einen Anklagepunkt gegen Mich zu finden – weil ihnen Mein Treiben und Meine Wahrheiten lästig waren -, so wollen wir diese zwei Gesetze einer näheren Betrachtung unterziehen. Ich werde euch sowohl die dortige Lage der Dinge, als auch ihre analoge geistige in jetziger Zeit etwas näher auseinandersetzen, damit ihr den Zusammenhang Meiner Worte und Taten in jener Zeit mit den jetzigen Ereignissen leichter in Einklang bringen könnt.

02. Seht also, in jenen Zeiten meines Erdenwandels war die Priesterkaste ebenso ehr und habsüchtig, wie sie es in allen späteren Zeiten gewesen ist, und wer ihre Macht schmälern oder gar vernichten wollte, war natürlich ein Feind der Kirche, weil er ein Feind der Priester war und das Volk von ihnen abwenden wollte, was sie dann besonders in bezug auf ihre Macht und am meisten an ihren Geldsäcken verspürt hätten. Sobald also ein Lehrer auftrat, wie Ich es tat, dem sie wegen seiner klaren Worte wenig Widerspruch entgegensetzen konnten, waren sie nur darauf bedacht, ihn als gefährlichen Aufwiegler gegen die bestehenden politischen Einrichtungen unter irgendeinem Vorwand der Obrigkeit zur Bestrafung zu überliefern, welches ihnen auch gelang, als die Zeit Meiner Mission auf Erden zu Ende ging. So oft sie es früher versuchten, wich Ich ihren gelegten Fallen persönlich und ihren verfänglichen Fragen durch wohlbedachte Antworten aus.

03. In diesem Kapitel findet ihr verschiedene Fragen, verschiedene Versuche, Mich mit der Obrigkeit zu verwickeln, damit sie ihren Zweck erreichen könnten, ohne daß es den Anschein hätte, als wären sie die Urheber Meiner Gefangennahme, weil sie das Volk fürchteten, das Mir anhing und nachfolgte. Daher solche Fragen, wie die wegen des Zinsgroschens und mehrere andere dieser Art. Auch die Frage eines Schriftgelehrten: “Welches ist das vornehmste Gebot?” war auf einen Fang abgesehen; denn dieser Fragende erwartete von Mir eine Antwort, aus welcher eine Mißachtung der bestehenden weltlichen Gesetze herausgefunden werden könnte, worauf die Diener und Knechte des Statthalters triftigen Grund gehabt hätten, Mich den Gerichten zu überliefern. Da Ich jedoch ihre Gedanken und Absichten im voraus wußte, hütete Ich Mich wohl, ihnen vor der Zeit Anlaß zu lügnerischen Beschuldigungen zu geben. Meine Antwort fiel so aus, wie sie schon in ihren Gesetzen lag, nur war Meine Deutung dieser Gesetze von ihrer Deutung verschieden, verschieden war auch die Anwendung dieser Gesetze, also die Art und Weise, wie Ich sie befolgt haben wollte.

04. In den mosaischen Gesetzen waren die beiden einzigen und wichtigsten Gesetze ebenfalls enthalten. Doch die Deutungen und Erklärungen der Priester und Schriftgelehrten machten sie dem Volk nur von der Seite zugänglich, von welcher für den geistigen Menschen wenig herausleuchtete und es ihm schwer wurde, seine richtige Stellung zu Mir und zu seinem Nächsten, sowie zur ganzen Schöpfung herauszufinden, ein Verhältnis, welches auch jetzt noch von wenigen in dem Sinne aufgefaßt wird, wie es dem Geiste nach sein sollte. Damals hielt sich das Volk an den Buchstaben, und jetzt, nach mehr als tausend Jahren, klebt es noch immer ängstlich an demselben wie eine Fliege an einer Leimrute, welche gerne frei sein möchte, der aber die nötige Kraft fehlt, sich selbst frei zu machen.

05. Wenngleich Ich dem Pharisäer diese zwei einzigen Gebote als die größten bezeichnete, so begriff er sie ebensowenig wie die Antwort auf Meine Frage: “Was haltet ihr von Christus?” Diese Antwort war einem Psalm Davids entnommen und zeigte ihnen in Fernsicht, daß Mir als Herrn der Schöpfung am Ende doch alles untertan und zu einem Fußschemel wird, auf dessen Fläche Meine Füße ruhen werden, d.h. worauf Meine Lehre als Gebäude aufgerichtet werden wird.

06. Was es heißt: “Gott über alles lieben”, begriffen damals und begreifen heute noch viele nicht; und was es heißt: “Seinen Nächsten lieben” – ein Ergänzungsgebot des ersten -, ist vielen Menschen ebensowenig klar.

07. Seht, “Gott über alles lieben” ist ein Wort, das leicht auszusprechen, aber nicht so leicht verstanden und noch schwieriger auszuführen ist! Da muß Ich wieder zuerst fragen: “Warum sollen denn die Menschen Gott über alles lieben?” – Diese Frage muß zuerst beantwortet werden, ehe über Liebe und das Maß derselben gesprochen werden kann.

08. Nun, wenn ihr diese Frage mit kühlem Verstand betrachtet, so geht aus dieser Betrachtung eine andere Frage hervor, nämlich die: “Warum soll ich denn Gott lieben?” Hier ist nun in Betracht zu ziehen, daß der kalt urteilende Mensch so antworten wird: “Wenn ich so recht nachdenke, finde ich keinen Grund, einen Gott zu lieben, erstens, weil ich etwas Unsichtbares nicht lieben kann, und zweitens, weil ich dem Gott, der mich erschuf, nicht zum Dank verpflichtet bin. Als Er mich erschuf, hat Er mich nicht gefragt, ob es mir recht ist oder nicht! Er hat dabei nur sein Vergnügen des Erschaffens im Auge gehabt, aber nicht danach gefragt, ob ich als erschaffenes Wesen dann mit meinem Zustand und meiner Stellung, die Er mir unter den andern Wesen angewiesen hat, wirklich zufrieden bin, und ob ich mich glücklich fühle.”

09. Aus diesen Schlüssen ginge hervor, daß von seiten des Menschen gar keine Verpflichtung vorläge, seinen Schöpfer zu lieben, selbst wenn Er ihn auch in die glücklichsten Verhältnisse gestellt hätte, um so weniger aber, wenn in Betracht gezogen wird, mit welchen Drangsalen, Leiden und Mißhelligkeiten der Mensch von Geburt an bis zum Tode kämpfen muß. Deswegen sollten die Menschen Gott lieben, und dazu noch über alles? Das wäre doch etwas zuviel verlangt! So manche Menschen möchten zu ihrem Schöpfer sagen: “Wenn Du mich nicht als Mensch erschaffen hättest, könntest Du noch eher Anspruch auf meine Liebe erheben; aber unter diesen traurigen Lebensverhältnissen, gehört eine zu große Dosis Einfalt dazu, Den zu lieben, der mich im Materiellen in mancher Hinsicht unter das Tier gestellt hat, und der mir nur die Fähigkeit verlieh, meine Lage so recht beurteilen und beweinen zu können!”

10. Seht, Meine Kinder, so urteilt, und nicht mit Unrecht, der Verstandesmensch, dem die kalte Wirklichkeit – d.h. das, was er vor sich sieht, mit Händen greifen und mit seinen Sinnen wahrnehmen kann die ganze Welt ausmacht. Eine solche Denkungsweise war schon seit Entstehung des Menschen immer bei einzelnen die Basis ihrer Handlungen, und in jetziger Zeit predigen solches eure gelehrten Materialisten ohne Scheu und finden ein großes Publikum, welches ihren Ansichten ganz beistimmt und ihnen Beifall klatscht.

11. Wenn Ich also das Gebot: “Du sollst Gott über alles lieben!” in dieser Predigt wieder berühre, so geschieht es deswegen, um dem größten Teil der Menschen ihre falschen Ansichten von Mir und der Welt nebst den damit zusammenhängenden Fehlschlüssen – vor Augen zu halten, und um derer willen, die noch für etwas anderes Sinn haben, als nur Verehrer der vergänglichen Materie zu sein, und welche fühlen, daß noch etwas Besseres und Tieferes sich in ihrem Innern bewegt und sie zu geistigem Leben antreibt.

12. Wenn Ich ein Gebot gegeben habe, so muß doch ein Grund dazu vorhanden sein, warum das Gebot ausgeführt oder befolgt werden soll. So muß also auch ein Grund bestehen, warum Ich dieses Gesetz der Liebe als das vornehmste und größte in Meiner Schöpfung bezeichnete, und warum es zu deren Fortbestand, Zusammenhang und Vervollkommnung eingesetzt wurde.

13. Nun seht, bei jedem Gesetz kann leicht beurteilt werden, was der Beweggrund war, das Gesetz so und nicht anders zu geben, und ob das Gesetz aus Liebe, also zum Besten anderer, oder nur aus Eigennutz für den Gesetzgeber selbst gegeben wurde.

14. Wenn nun Ich als Schöpfer Meinen geschaffenen, Mir gleichenden Wesen als erstes Gesetz die Liebe vorschreibe, die sie gegen ihren Erschaffer haben sollen, so ist doch klar, daß man den Grund oder das Warum dieses Gesetzes auch in Meinen Anordnungen erkennen muß, und begreift, daß überall – es mag geschehen, was will – Liebe zugrunde liegt.

15. Was ist denn eigentlich ,Liebe`?

16. Seht, auch diesen Begriff müssen wir erklären, um dessen Größe besser beurteilen zu können!

17. Liebe ist nichts anderes als eine gewisse Zuneigung zu einem belebten oder unbelebten Gegenstand. Diese Zuneigung bedingt die Erhaltung dieses Gegenstandes in dem Maße, in dem er eben unsere Liebe in Anspruch nimmt. Unter lebenden Wesen ist Liebe eine Zuneigung oder ein Hingezogenwerden zu anderen Wesen, die wegen ihrer Eigenschaften mit ihren Gefühlen harmonieren. Beim Menschen kommt hinzu, daß der, der Liebe gibt, auch wieder Liebe empfängt. Der Liebende möchte mit dein geliebten Wesen im Austausch seiner Gesinnung und Gefühle bleiben und, Liebe wieder von ihm zurückerhaltend, sich gleichsam mit ihm vereinen und ein geistiges Ganzes ausmachen. Die Liebe, welche keinen andern Zweck hat, als den Geliebten so glücklich wie möglich zu sehen, ist ferner die Eigenschaft, welche uns fähig macht, dem Geliebten alles zu geben und für uns nichts zu behalten als nur das Bewußtsein, ihn so glücklich gemacht zu haben, wie es unsere Kräfte erlaubten.

18. Nun, wenn der Mensch diese Liebe von seiten seines Gottes, Schöpfers und Herrn begriffen und erfaßt hat, dann ist ihm auch das Gesetz der Liebe leicht verständlich, welches ihm gebietet, dem Gott, der alles hergegeben hat, um Seine Geschöpfe glücklich, ja ewig selig zu machen, auch aus ganzer Seele und mit aller ihm möglichen Kraft zu lieben.

19. Wie beweist aber Gott dem Menschen diese Liebe, die Er für ihn geopfert hat, um seine menschliche Liebe so anzuregen, daß sie über alles Irdische, Sichtbare und Unsichtbare hinaus den Schöpfer des großen Universums über alles lieben lernt?

20. Seht, hier gibt es zwei Wege, die dem Menschen die Liebe seines Schöpfers beweisen und klar machen können: die geistige, unsichtbare, in ihm wohnende Welt, und die materielle, sichtbare, ihn umgebende Welt. Beide Wege, obwohl verschieden in ihrer Ausdrucksweise, führen zum gleichen Ziel, d.h.: den Schöpfer als liebenden Herrn und Vater zu erkennen.

21. Betrachten wir zunächst den ersten Weg.

22. In früheren Zeiten, als man die Natur weniger kannte, wurden durch die Gelehrten so manche Anfänge des Unendlichen im Großen wie im Kleinen aufgedeckt. In jener Zeit war es der innere Mensch, der die begeisterten Gesetzgeber, wie Moses und die Propheten und Seher beschäftigte. Sie machten den Menschen auf sein Inneres aufmerksam und stellten das als Gebot hin, was eigentlich aus freiem Antrieb geschehen sollte.

23. Damals stand dieses Gesetz der Gottesliebe als Gesetz, nicht aber als Liebesgebot vor dem Menschen. Deswegen fragte auch der Pharisäer, welches das vornehmste Gebot sei, weil er dieses Gebot nicht für so wichtig hielt und vielleicht glaubte, von Mir eine Antwort zu bekommen, welche auf ein bürgerliches Gesetz hindeutete. Denn Liebe, wie Ich sie gebot, war diesem Pharisäer und auch vielen anderen Menschen in jenen Zeiten fremd, wie auch jetzt noch die Liebe, wenn sie etwas anderes bedeutet als nur Liebe für sich, Millionen Lebender trotz aller Aufklärung ein unbekanntes Ding ist.

24. Um dieses Gesetz Meiner großen Schöpfung zur Geltung zu bringen, stieg Ich selbst auf eure dunkle Erde hernieder und zeigte euch durch Wort und Tat, was Liebe zu Gott und was Liebe zum Nächsten ist. So brachte Ich den Menschen aus seiner materiellen Richtung und erhob ihn zu einem geistigen Geschöpf, das zwar die Wurzel, seine Füße auf Erden, im Materiellen, jedoch seinen Kopf oder die geistige Blume in Regionen emporhebt, welche mit der Materie nichts zu tun haben.

25. So wie Ich Meinen Mitlebenden die Gottesliebe erklärte, so zeigte Ich ihnen auch in vielen Gleichnissen, Worten und Taten, was eigentlich Nächstenliebe ist, wie sie verstanden und ausgeübt werden soll, zeigte ihnen wie das zweite Gebot, das der Nächstenliebe, nur dann erfüllt werden kann, wenn man das erste ganz im geistigen Sinne aufgefaßt hat, und wie umgekehrt die Gottesliebe nur dann echt und rein ist, wenn sie am Nächsten und an der ganzen, den Menschen umgebenden Welt als Bruderliebe ihren Ausdruck findet.

26. Der zweite Weg, die Liebe Gottes durch die Natur zu beweisen und in ihr Gottes Sprache auf jedem Schritt zu gewahren, war späteren Jahrhunderten vorbehalten, obwohl auch schon in jenen Zeiten Meines Erdenwandels und noch früher die Priesterkasten mit den Geheimnissen der Natur vertraut waren, so gut, wie es jetzt nur wenige sind. Lange blieb diese Stimme, durch welche Ich den Menschen von Meiner allumfassenden Liebe tausend und abertausend Beweise geben wollte, unbemerkt. Auch jetzt noch ist es nur einzelnen vorbehalten, diese Stimme bei ihren Forschungen zu vernehmen. Leider kennen die meisten im Gebiet der Naturwissenschaft Herumwühlenden nur die Materie und ihre von Mir ihr aufgedrungenen Gesetze, statt den leisen Ruf der Liebe zu vernehmen, der ihnen aus jedem Atom entgegenweht, weil eben in jedem Atom ein Liebeshauch Meines göttlichen Ichs verborgen liegt, der ebenfalls auf seine weitere Entwicklung nach den Liebesgesetzen wartet.

27. Es war für euch jetzt Lebenden das Fernrohr, das euch die weiten Räume über euch erschloß; es war das Mikroskop, welches euch die Wunder des Kleinsten enthüllte. Durch beide Instrumente könnt ihr die Unendlichkeit und den Unendlichen selbst wohl ahnen, aber nicht begreifen.

28. Beide Wissenschaften, Astronomie und Naturwissenschaft, sind dem Menschen gegeben, um seinen Stolz zu dämpfen, seinen Dünkel zu beseitigen und ihn doch als Geist hoch über alle Räume zu erheben, weil sie dem Endlichen die Fähigkeit gaben, das Unendliche zu erfassen und zu ahnen.

29. Beide Wissenschaften sollen zur Gottesliebe, die Gottesliebe zur Menschenwürde und die Menschenwürde zur Nächstenliebe führen, die sodann wieder zu Dem zurückführt, der alles so geordnet hat, daß jeder Funken Liebe seinen Kreislauf vollenden kann, indem er, von Mir als Gott ausgegangen, zu Mir wieder zurückkehrt.

30. So soll denn die Gottesliebe sich von selbst in den Herzen der Menschen bilden und ihren Ausdruck in der Nächstenliebe finden, indem diese auf die erstere gegründet den Kreislauf beschleunigt und sich so beide Gesetze, aus denen alles hervorgegangen ist, und zu denen alles zurückzukehren sucht, als die höchsten, aber auch die einzigen bewahrheiten. So sind diese Gesetze die vornehmsten; denn sie sind auf Liebe, auf die Hinneigung von Gleichem zu Gleichem gebaut und können nur Harmonie, d.h. Ruhe, Glückseligkeit und Wonne bereiten.

31. Wenn auch der Mensch auf seiner Lebensbahn so manche Kämpfe und bittere Leiden zu ertragen hat, sieht doch der geistige Seelenmensch darin nicht die Folge materieller oder sozialer Verhältnisse, sondern er sieht in ihnen die Schulung zu einem höheren Leben. Es müssen zuerst die Versuchungen der materiellen Welt überwunden sein, ehe die geistige in ihrer ganzen Wichtigkeit erfaßt und verstanden werden kann. So sind ihm, dem Sohn eines Gottes, Kämpfe und Leiden nur ein Ansporn zum Vorwärtsschreiten, nicht aber ein Grund zur Enttäuschung; so fühlt er sich im Kampf mit der materiellen Welt erhaben und als geistiges Kind eines ihn ewig liebenden Vaters stark genug, sie zu besiegen, wie Ich zur größeren Bekräftigung euch als Jesus ein glänzendes Beispiel gegeben habe.

32. In diesem Bewußtsein begreift der Mensch, warum er Gott über alles – d.h. weit über jede andere Neigung hinaus – lieben, die Liebe zu Gott somit als Höchstes achten und nur ihr genügen soll, und warum er seinen Nächsten, ebenfalls ein aus Gottes Hand hervorgegangenes geistiges Wesen, ebenso wie sich selbst lieben, d.h. ihn so achten soll, wie er selbst, als Gottes Ebenbild, angesehen und geachtet sein will.

33. So sollt ihr Mich als Gott lieben, und diese Liebe an dem Nächsten beweisen, damit ihr die wahren Abkömmlinge dessen seid, der allem so viele Wunder eingehaucht hat. Dann wird euch klar werden, daß eine Welt nur dann bestehen kann, wenn Liebe ihr Grundwesen, Liebe ihr Bestehungs und Vervollkommnungstrieb ist.

34. Das ist es, was Meine beiden Gesetze euch predigen, was sie euch von der Wiege bis zum Grabe in tausend Formen und Verhältnissen sagen und weit über dieses Erdenleben hinaus immer wiederholen werden, daß ohne Liebe kein Vater sein kann, aber ohne Liebe auch keine Kinder bestehen können. Amen.

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43rd Sermon from Jesus… The Greatest Commandment
April 24, 1872

Matthew 22:34-40
“But when the Pharisees had heard that he had put the Sadducees to silence, they were gathered together. Then one of them, which was a lawyer, asked him a question, tempting him, and saying, Master, which is the greatest commandment in the law? Jesus said unto him, Thou shalt love the Lord thy God with all thy heart, and with all thy soul, and with all thy mind. This is the first and great commandment. And the second is like unto it, Thou shalt love thy neighbour as thyself. On these two commandments hang all the law and the prophets.”

Concerning My reply to the Pharisee’s question: “Which is the noblest commandment?” you have already been told quite a lot, and actually it would not be necessary to add any more regarding the two commandments of love: LOVE GOD ABOVE ALL AND YOUR NEIGHBOUR AS YOURSELF. However, since it is mentioned here specifically as a Sunday sermon, and since the Pharisees and scribes put Me to the test in an endeavour to find a point of accusation against Me, as My activity and My truths were annoying them, let us take a closer look at these two commandments. I shall explain to you in more detail the situation as it was then, as well as its spiritual analogy for the present time, so that you may find it easier to understand the correlation between My words and actions then and the present events.

In the days when I walked on earth the priesthood was as ambitious and greedy as it has been ever since, and anyone who wanted to limit or even destroy their power was, naturally, an enemy of the church because he was an enemy of the priests, tending to turn the people against them. This they would have felt very much where their influence was concerned, but even more so in their purse. So every time a teacher like Me appeared, whom they could not oppose very much because of the clarity of his words, they were intent on handing him over for punishment – under some pretext – to the existing political institutions as a dangerous rebel. In this they also succeeded, as the time of My ministry on earth was drawing to a close. Earlier, I had always evaded their traps, either in person or through well-considered answers to their insidious questions.

In this chapter, you find various questions and attempts to implicate Me with the authorities, so that they might achieve their purpose without its appearing as if they were responsible for My arrest, because they feared the people who were attached to Me and followed Me. Therefore, they came with questions like the one about the tribute money and other similar ones. Also the question by one of the scribes: “Which is the greatest commandment?” was intended to trap Me, for this man expected from Me an answer which could be interpreted as disregard of the existing secular laws, whereupon the servants of the governor would have had a weighty reason for handing Me over to the courts. However, since I already knew their thoughts and designs in advance, I took good care not to give them any cause for false accusations. My answer turned out in accordance with what is contained in their laws, only My interpretation of these laws differed from theirs. The application of these laws and the way I wanted them to be followed was also different.

The two sole and most important commandments were also contained in the Mosaic laws. However, the interpretation and explanation by the priests was so one-sided that the spiritual man derived little benefit from them and found it difficult to find the right approach to Me and to his fellowmen as well as to all creation, a relationship which still today is comprehended only by few as it should be from a spiritual point of view. In those times, people stuck to the letter and now, after almost 2000 years, they are still scrupulously sticking to it like flies to a lime-twig, anxious to be free, but lacking the strength to free themselves.

Although I called these two commandments the greatest, the Pharisee understood them as little as the answer to My question: “What think ye of Christ?” The answer was quoted from a psalm of David and showed them in perspective that ultimately everything will be subject to Me, the Lord of Creation, becoming a footstool for My feet to rest, which means, upon which My teaching will be erected as an edifice.

What it means to “love God above everything” only few comprehended then and only few do so now. And to many people it is not clear at all what is meant by the words “to love one’s neighbour”, a supplementary commandment to the first one.
To “love God above everything” is a phrase that is easy to say, but not so easy to understand and even harder to carry out. Here we must ask: “Why should men love God above everything?” – This question must be answered before love and its measure can be discussed.

Considering the question: “Why should I love God?” – the coldly reasoning person will answer: “Thinking about it, I actually find no reason why I should love God. Firstly, because I cannot love something invisible and, secondly, I do not owe any gratitude to the God Who created me, for He did not ask whether it suited me or not. He had only His pleasure of creating in mind and did not ask whether I, as the created being, would really be satisfied with My condition and the position He assigned to me among the other created beings, and whether I am feeling happy.”

From these conclusions it would follow that there would be no obligation for man to love his Creator, even if He had placed him in the most fortunate circumstances, and much less so considering the hardships, suffering and misfortunes man has to struggle with from birth to death. Should men love God for that, and even “above everything”? That would be asking too much! There are people who would like to say to their Creator: “If you had not created me as a human being you might still claim my love, but in these sad living conditions it would require just too much simplicity to love Him Who in some respects placed me below the animal, yet gave me the ability to be really conscious of my state and to deplore it!”

Behold, My children, this is the not unjustified opinion of the rationalist whose world is the cold reality, that is, what he sees before him, can touch with his hands and perceive with his senses. With some, this way of thinking has always been the basis for their actions, ever since men came into existence. Today your learned materialists preach this without fear, and they find a large audience that fully agrees with their views and even applauds them.

If, in this sermon, I once more touch upon the commandment: “You shall love God above everything!”, it is done to point out to the majority of people their wrong views about Me and the world, including the relevant false conclusions, -for the sake of those who are still susceptible to other things, except being admirers of transient matter, and feel that there is still something better and deeper moving in their heart inducing them towards spiritual life.

If I have given a commandment, there must be some reason why it should be observed or complied with. Thus, there must be a reason why I described this commandment as the noblest and greatest in My creation, and why it was instituted for the latter’s continuation, consistency and perfection.

With every law it is easy enough to see why it was given in a particular form and whether its motive was love and whether it was given for the benefit of others or in the law-giver’s own interests.

Now, if I as the Creator lay down love as the principle law for My created beings that are like Me, love for their Creator, it is obvious that the reason for this law must also be recognizable in My instructions and a person must understand that -whatever happens – love is at the root of everything.

What actually is “love”? We have to clarify also this concept to give us a better judgment concerning it.

Love is nothing else but a certain attachment to an animate or inanimate object. This attachment safeguards the preservation of this object to that degree to which it lays claim to our love. Among living beings love is an attachment or attraction to other beings with whom, due to their nature, there is emotional harmony. In the case of humans, the one who gives love also receives it in return. The loving person wants to remain with the loved one in a state of interchange with his thinking and feeling and, receiving love in return, as it were unite with that person to form a spiritual whole. Love which has no other goal than to see the loved one as happy as possible is also the quality that enables us to give the loved one everything, retaining nothing but the conviction of having made that person as happy as we can.

Only when a person has comprehended this love on the part of his God, Creator and Lord, can he easily understand the law of love demanding of him to love with all his heart and with the greatest possible intensity the God Who has given everything to make His created beings happy for all eternity.

But how does God prove this love which He has sacrificed for man to stimulate his human love into loving the Creator of the great universe above everything, above all that is of the world, the visible and invisible?

There are two ways that can prove and clearly demonstrate to a man the love of his Creator: First, the spiritual, invisible world within him and, second, the material, visible world around him. Both ways, although different in their expression, lead to the same goal, namely, to recognizing the Creator as the loving Lord and Father.
Let us now examine the first way.

In former times, when man’s knowledge of nature was still more limited, scientists discovered many a starting point for the infinite, on a large scale as well as on a small scale. In those times it was the inner man with whom the enthusiastic lawgivers, like Moses, the Prophets and the seers, concerned themselves. They drew man’s attention to his inner life and established as a law what men should actually do of their own accord.

In those times, this commandment of love for God was presented to men as a law, not as a commandment of love. That is why the Pharisee asked which was the greatest commandment, since he did not consider this one so important and may have believed he might receive an answer from Me referring to some civil law. For love, as I demanded it, was unknown to this Pharisee and to many other people in those times. Thus, notwithstanding these englightened times, to millions of the people living today love, which means something different from self-love, is an unknown thing.

In order to make this law of My great creation known and recognized, I Myself descended to your dark earth and demonstrated through word and deed what love for God and love for one’s fellowman actually means. Thus I turned man away from his materialistic tendency and raised him to a spiritual being with its roots, its feet, on earth in the material, but lifting its head, or the spiritual flower, into regions that have no connection with matter.

Just as I explained the love of God to My contemporaries, I showed them through numerous parables, words and deeds what the love of one’s neighbour is and how it must be understood and practised. I showed them how the second commandment of love for one’s neighbour can only be fulfilled if first the love of God has been fully conceived in its spiritual meaning and how, vice versa, the love of God can only be genuine and pure if it is expressed as brotherly love for one’s fellowmen and all the surrounding world.

The second way to prove God’s love through nature, recognizing in it His voice on every step, was reserved for later centuries, although already at the time of My life on earth, and earlier still, the priesthood was more familiar with the secrets of nature than many people are even today. This voice, through which I wanted to give men countless proofs of My all-embracing love, remained unnoticed for a long time. Even now only few hear this voice in their explorations. Unfortunately, most of those who rake about in the field of natural science know only matter and the laws imposed upon it by Me, instead of hearing the soft call of love breathing to them from every atom, since a breath of love from My divine Self is latent in every atom, awaiting its further development in accordance with the laws of love.

It was the telescope which opened up the vast expanses above for you who are living today; and it was the microscope which revealed to you the wonders of the minutest things. With the help of both instruments you may be able to guess, but not comprehend, infinity and the Infinite Himself. Both sciences – astronomy and natural science – have been given to man to dampen his pride, to eliminate his self-conceit and still raise him high above all spaces as a spirit, since they enabled the finite to guess and conceive the infinite.

Both sciences are meant to lead to the love of God, the love of God to human dignity and human dignity to the love of one’s neighbour, which again leads back to Him Who has arranged everything in such a way that every spark of love can complete its circuit by returning to Me as God from Whom it has originated.

Thus the love of God is to form spontaneously in the hearts of men and express itself in the love of one’s neighbour which -based on the former – speeds up the circuit, and in this way both laws, out of which everything has originated and to which everything seeks to return, prove to be truly the supreme and sole laws. Consequently, they are the noblest laws since they are based on love, on the inclination of like toward like and, therefore, can only give harmony, that is, peace, bliss and delight.

Even if man in the course of his life has to put up with many a struggle and bitter suffering, the spiritually inclined person does not regard this as the result of material or social circumstances, but sees in it an education for a higher life. The temptations of the material world must first be overcome before it is possible to comprehend the spiritual world in all its significance. Thus for him, the son of a God, struggles and suffering are only a spur to progress, not a cause for disappointment; thus he feels sublime in the struggles with a material world and, as a spiritual child of an eternally loving Father, strong enough to conquer them, for the corroboration of which I, as Jesus, have given you a splendid example.

In this state of awareness man understands why he should love God above all, that is, far above every other love; why he should regard the love of God as the highest and comply with its demands. He also understands why he should love his neighbour who, too, is a spiritual being, gone forth from the hand of God like himself, which means, he should respect him just as he himself, as the image of God, wishes to be regarded and respected.

Thus you shall love Me as God and prove this love on your neighbour so that you may be true descendants of Him Who has breathed His wonders into all things. Then you will realize that a world can only exist if its basic nature is love, if love is its impulse for existence and perfection.

It is this which My two commandments preach to you, what they are telling you in a thousand ways from the cradle to the grave and what they will be reiterating far beyond this life -that without love there cannot be a Father nor can there be children. Amen.

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43篇耶穌講道……最大的誡命

1872年4月24日

馬太福音22:34-40

“但法利賽人聽說他讓撒都該人沉默時,他們聚集在一起。然後他們中的一個是律師,問他一個問題,引誘他說:主,這是法律中那一個是最大的誡命?耶穌對他說,你要盡心,盡性,盡意,愛主你的上帝。這是第一個也是偉大的誡命。第二種就是這樣,你要愛人如己。關於這兩條誡命,高於所有的律法和先知。:“

關於我對法利賽人的問題的回答:”哪一條是最高貴的誡命?“你已經被告知了很多次,實際上沒有必要再增加關於愛的兩條戒律:愛上帝高與一切,愛人如己。然而,因為它在這裡被具體稱為星期天的佈道,並且法利賽人和文士試圖找到對我的指責點,因為我的活動和我的真理令他們煩惱,所以讓我們仔細看看這兩條誡命。我將更詳細地向你解釋當時的情況,以及它目前的精神類比,以便你更容易理解我的話語和行為在那時於當前之間的關係。

當我在地球上行走的時候,神職人員和以往一樣雄心勃勃,貪婪,任何想要限制甚至摧毀他們力量的人自然都是教會的敵人,因為他是神父的敵人,傾向使人們反對他。他們會對他的影響力非常感興趣,在他們的錢包中更是如此。所以每當像我這樣的老師出現,因為他的話語清晰,他們都不能反對,所以他們打算把他交給懲罰 – 以某種藉口 – 對現存的政治機構視為危險的反叛者。在此,他們也成功了,因為我在地上的事工時間即將結束。早些時候,我一直迴避他們的陷阱,無論是親自或通過考慮周全答案對他們險惡的的問題。

在這一章中,你會發現各種問題和企圖將我與當局聯繫起來,以便他們可以實現他們的目的,而不是像對我的被捕有他們的責任一樣,因為他們害怕那些依附我並跟隨我的人。因此,他們帶來了類似於貢品和其他類似問題的問題。還有一位文士的問題:“哪一條是最大的誡命?”是為了俘虜我,因為這個人從我的預料中得到了一個可以被解釋為無視現行世俗法律的答案,於是州長的僕人就會有把我交給法院的重要理由。但是,由於我已經事先知道了他們的想法和設計,所以我非常小心,不要給他們任何理由誣陷。我的答案是根據他們的法律中包含的內容,只有我對這些法律的解釋與他們的不同。這些法律的實施以及我希望他們遵循的方式也不同。

摩西律法中也包含了兩條唯一的,也是最重要的誡命。然而,祭司的釋義和解釋是片面的,以至於靈性人從他們身上獲得的利益很少,並且發現很難正確方法接近我和他的同胞以及所有創造的,這種關係至今仍然存在應該從精神的角度來理解,這只是為數不多的人。在那個時代,人們堅守這文字,現在,在將近2000年後,他們仍然像蠅子一樣恪守它,渴望自由,但缺乏釋放自我的力量。

儘管我把這兩條誡命稱為最偉大的,但法利賽人對他們的理解很少正如對我的問題的回答:“你認為基督是什麼?”答案是從大衛的詩篇中引用的,並且以透視的方式向他們表明,最終一切都會成為附屬對我來說,創造之主,成為我的腳休息的腳凳,這意味著,我的教學將作為一座建立起來的大廈。

“愛上帝高於一切”的含義只有少數人能夠理解,現在只有少數人能夠做。對許多人來說,根本不清楚“愛鄰居”這個詞是什麼意思,這是對第一個誡命的補充。

“愛上帝高於一切”這句話很容易說,但不容易理解,甚至難以實施。在這裡,我們必須問:“人為什麼要愛上帝高於一切?” – 這個問題必須在愛和它的措施可以討論之前得到回答。

考慮到這個問題:“我為什麼要愛上帝?” – 這個冷漠的推理人員會回答:“想到這一點,我實際上找不到我應該愛上帝的理由。首先,因為我無法愛一個看不見的東西,其次,我不會感謝創造我的上帝,因為他沒有問它是否適合我。他只有創造心靈的樂趣,並沒有問我作為創造的人是否真的會滿足於我的條件和他在其他創造物中分配給我的位置,以及我是否感到快樂。“

從這些結論可以推斷,即使他將他置於最幸運的環境中,人類也沒有義務熱愛他的創造者,更不用說考慮到人從出生到死亡的艱辛,痛苦和不幸。人們應該為此愛上帝,甚至“超越一切”嗎?這會問太多!有些人想對他們的造物主說:“如果你沒有把我當成人類來創造,你仍然可以聲稱我的愛,但是在這些悲傷的生活條件下,只需要太簡單就可以愛他在某些方面把我置於動物的下面,但卻讓我有能力真正意識到自己的狀態並對此感到痛惜!“

看哪,我的孩子們,這是理性主義者的無理見解,他的世界是冷的現實,也就是他在他面前看到,可以用手觸摸並用他的感官來感知。對於一些人來說,這種思維方式一直是他們行動的基礎,自從人類成立以來。今天,你的學問專家毫無畏懼地宣揚這一點,他們發現大量觀眾完全同意他們的觀點,甚至為他們鼓掌。

如果在這個佈道中我再次觸及這樣的命令:“你應該愛上帝,勝過一切!”,這是為了向大多數人指出他對我和世界的錯誤觀點,包括相關的錯誤結論, – 為了那些仍然容易受到其他事物影響的人,除了仰慕短暫的事物,並且覺得他們心中還有更好更深的東西讓他們走向精神生活。

如果我已經下了誡命,那麼為什麼要觀察或遵守這條誡命一定是有原因的。因此,為什麼我將這條誡命描述為我的創造中最高貴和最偉大的一部分,以及為什麼要為後者的延續,一致和完美而製定這條誡命,這一定是有原因的。

根據每項法律,很容易看出它為什麼以某種特定形式給出,其動機是否是愛,以及它是為了他人的利益還是為了法律賦予者的利益。

現在,如果我作為造物主把愛作為重要原則為我的創造物那像我的,愛他們的造物主,顯然這個法的理由也必須在我的指示中被認出來,並且一個人必須明白無論發生什麼 – 愛都是一切的根源。

什麼是“愛”?我們也必須澄清這個概念,以便給我們更好的判斷其。

愛不是別的,而是對有生命或無生命物體的某種依戀。這種依戀安全保護了這個對象的保存,使它能夠聲稱我們的愛。在眾生中,愛情是對其他人的依戀或吸引,因為他們的本性,情感和諧。在人類的情況下,給愛的人也會收到回報。愛的人希望與愛人保持一種與他的思想和感覺交流的狀態,並且接受愛的回報,因為它與那個人團結起來形成一種精神整體。除了看到所愛的人盡可能快樂以外,沒有其他目標的,愛也是使我們能夠給所愛的人一切的無保留,除了堅信讓這個人盡可能快樂。

只有當一個人明白了他的上帝,創造者和主的這種愛時,他才能輕鬆地理解愛的規律,要求他全心全意地愛上帝,並且盡可能地讓上帝給予他所有的東西他創造的眾生為永恆而高興。

但是,上帝如何證明他為人類而犧牲的這種愛,是為了激發他人的愛,使愛創造​​者超越一切的世界,超越世界的一切,看見的和看不見的?

有兩種方式可以證明並清楚地向一個男人展示他的創造者的愛:首先,他內在的精神,無形的世界,其次是他周圍的物質和可見的世界。這兩種方式儘管表達方式不同,但都有著相同的目標,即認識到造物主是慈愛的主和父。

現在讓我們來看看第一種方法。

在過去,當人類對自然的認識還比較有限的時候,科學家們發現了許多大規模和小規模無限的起點。在那個時代,是內心的人其熱心的法律制定者,正如摩西,先知和預知一樣, 他們引導人們關注他們內在的生命並建立一個法律,並將其作為人們應該自己實際行事的法律。

在那個時代,這種對上帝的愛的命令作為一種法律呈現給人,而不是作為愛的命令。這就是為什麼法利賽人問哪個是最大的誡命,因為他不認為這個誡命如此重要,並且可能相信他可能會從我這裡引用一些民法的答案。是愛,正如我所要求的那樣,在那個時代,這個法利賽人和許多其他人都不知道。因此,儘管有這些開明的時代,但對於數百萬今日生活的人來說,愛與自愛是有區別的,這是一件未知的事情。

為了使我的偉大創作的這一規律得到認知和認可,我本人降臨到你的黑暗世界,並通過言行證明了對上帝的愛和對同胞的愛實際意義。因此,我把人從他的唯物主義傾向中解放出來,把他的根,腳,從地上的物質提升到一個靈性的存在,把它的頭或精神的花舉到與物質無關的區域。

正如我向同時代人解釋上帝的愛,我通過無數的比喻,言語和行為向他們展示了鄰居的愛是什麼,以及它如何被理解和實踐。我向他們展示瞭如果第一個愛上帝已經完全構成了它的精神意義,而第二個愛人的誡命如何才能實現,反之亦然,表達愛上帝才能是真實的和純粹的如果作為對同胞和周圍世界的表達為兄弟般的愛。

第二種通過大自然證明神的愛的方法,在其中認識到在自然祂的聲音每一步都被保留了幾個世紀,雖然在我的世界時代已經存在了,而早些時候,神職人員更熟悉大自然的秘密甚至比今天還要多。我希望通過這種聲音,向男人們無數次地證明我所有擁抱的愛,但很長一段時間都沒有被人注意到。即使現在,只有少數人在探索中聽到這種聲音。不幸的是,大多數在自然科學領域尋找過的人只知道物質和律法是我制定的,而不是聽到柔和愛呼喚吹給他們從每個原子,因為來自我神聖的愛的呼吸潛伏在每一個原子中,它等待著按照愛的規律進一步發展。

這是為今天生活的你們打開了廣闊的天空的望遠鏡;這是顯微鏡向你透露了最微小的事情的奇蹟。在兩種儀器的幫助下,你可能會猜到,但無法理解,無限和無限他自己。倆個科學 – 天文學和自然科學 – 都賦予人類抑制他的自尊心,消除他的自負,並且仍然將他作為一種精神提升到高於所有空間,因為他們使得有限猜測和構思無限。

這兩門科學的目的都是為了引導上帝的愛,上帝的愛對人類尊嚴的愛以及對鄰居的愛,這種愛又一次引向到祂,祂已經安排了一切,使愛的每一次火花都能完成它的迴路是通過回歸我作為上帝愛的源頭。

因此,對上帝的愛是在人心中自發形成的,並且表達自己對鄰居的愛 – 基於前者 – 加速了電路,並且以這種方式製定了兩條法則,其一切都源自於這個愛一切都力求回報愛,被證明是真正的最高的和唯一的法律。因此,它們是最高尚的法則,因為它們以愛為基礎,傾向於同類相合,因此只能給予和諧,和平,幸福和喜悅。

即使生命中的人不得不忍受許多鬥爭和苦難,精神上的傾向者並不認為這是物質或社會環境的結果,而是認為它是一種更高生命的教育。物質世界的誘惑必須首先被克服,然後才有可能理解屬靈世界的全部意義。因此,對他來說,上帝的兒子,鬥爭和苦難只是促進進步的原因,不是失望的原因;因此他在與物質世界的鬥爭中感到崇高,並且作為永遠愛父的精神孩子,有足夠的力量來征服他們,因為我作為耶穌給了你一個輝煌榜樣的佐證。

在這種意識狀態下,人們明白為什麼他應該首先愛上帝,也就是遠遠高於其他任何愛;為什麼他應該把上帝的愛視為最高的,並遵守它的要求。他也明白為什麼他應該愛鄰居,他也是一位屬靈的人,像他自己一樣從上帝的手裡出來,這意味著他應該像他自己一樣尊重他,因為上帝的形象希望得到尊重並受到尊重。

因此,你們應該愛我如神,向鄰舍證明這種愛,這樣你們就可以成為真主的後裔,神將他的奇蹟吹入萬物。那麼你就會意識到,一個世界只有在它的基本性質是愛時才存在,只有愛情是它的存在和完美的衝動。

我的兩條誡命就是這樣向你傳講,他們從千千萬萬的方式告訴你從搖籃到墳墓,以及他們將重申的遠超過這生命的東西 – 沒有愛,就不能有父親,也不能有孩子。阿門。

 

42. Vergeistigt euch selbst, eure Taten & Worte… Die wahre Sabbatfeier – Spiritualize yourself, your Deeds & Words… The True Observance of the Sabbath

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Predigt 42… Die wahre Sabbatfeier
Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer am 23. April 1872

Lukas 14, 1-6
Und es begab sich, dass Jesus in ein Haus eines Obersten der Pharisäer kam auf einen Sabbat, das Brot zu essen; und sie hatten acht auf ihn.

Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig. Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: “Ist es auch recht, am Sabbat zu heilen?” Sie aber schwiegen stille.

Und er griff ihn an und heilte ihn und liess ihn gehen. Und er sprach zu ihnen: “Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt und der nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage?” Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben.

So spricht der Herr…

1. Der Anfang dieses Kapitels spricht von der Heilung eines Wassersüchtigen, und zwar im Hause eines Obersten der Pharisäer und an einem Sabbat, an dem nach den strengen Vorschriften der Juden nichts weiter getan werden sollte, als den kirchlichen Gebräuchen und Zeremonien nachzukommen.

2. Dass diese Heilung unter den angeführten Umständen vorgenommen wurde, hatte seinen guten Grund. Dieser Oberste war zwar ein Anhänger Meiner Lehre, jedoch fasste er die Satzungen des Tempels nur im buchstäblichen Sinne auf; auch hörte er Mich gern an, wenn Ich nur nichts unternahm, was gegen seine Ansichten und gegen seine Würde als Pharisäer verstiess. Ich liess es daher zu, dass, während Ich am Tisch bei ihm sass, ein mit der Wassersucht behafteter Mann ins Zimmer trat und Mich um Heilung seiner Krankheit anflehte.

3. Dass Ich ihn heilte, bezeugt das Evangelium. Aber weil Ich ihn gerade an einem jüdischen Sabbat heilte, war das ein Stein des Anstosses. Gerade dadurch wollte Ich den Pharisäern klar zeigen, wie schlecht sie ihre eigenen Satzungen verstehen, und wie falsch sie diese dem Volk beibringen. Daher der Einwurf, indem Ich sagte: “Wenn euch ein Ochse oder ein Esel am Sabbat in den Brunnen fällt, so ziehet ihr ihn doch heraus, weil es eben euer eigenes Interesse verlangt; aber am Sabbat ein gutes Werk an anderen oder für andere zu verrichten, das haltet ihr für Sünde!”

4. Ich wollte ihnen dadurch beweisen, dass Wohltaten und gute Handlungen nicht den vorgeschriebenen Feiertag oder Sabbat entheiligen, sondern ihn eher heiligen als viele nutzlose Gebräuche und Zeremonien, welche gedankenlos vollführt werden.

5. Bei dem jüdischen Volke gab es derlei Missstände in Menge. Obwohl sie die Gesetze Mosis und die Propheten hatten, so wussten sie doch ihren Wortlaut nicht geistig zu deuten. Sie wurden von den Pharisäern und Schriftgelehrten im Wahne buchstäblicher Auffassung bestärkt, weil den letzteren sehr viel daran lag, die Gesetze so auszulegen, und dass es nicht viel Mühe kostete, ein Jude im Buchstabensinn zu sein.

6. Daher Mein Darniederkommen gerade inmitten dieses Volkes, welches schon lange eine Religion besass, die als Unterbau zu Meiner Lehre am ehesten tauglich war. Es kam nur darauf an, die alten Gesetze nicht umzustossen, sondern sie dem Judenvolk gereinigt wiederzugeben, geistig zu erklären und auf diese Weise die Menschenwürde zu retten, welche nahe daran war, in lauter zeremoniellen Gebräuchen des Tempels und in egoistischen Weltgenüssen unterzugehen.

7. Während Meiner drei Lehrjahre verfolgte Ich stets diesen Zweck. Ich suchte Gelegenheiten auf oder liess solche zu, welche den Anlass gaben, gegen die falschen Ansichten und Vorurteile der Juden anzukämpfen.

8. So war auch die Feier des Sabbats eine Frage, die Ich als Stifter Meiner göttlichen und einzig wahren Religion nicht gleichgültig übergehen konnte. Um diese Vorurteile auszumerzen, fing Ich gerade im Hause eines Obersten der Pharisäer an, dagegen zu handeln, damit diese Handlung einen Grund zur Aussprache geben sollte. Weil nun die Pharisäer die ersten sein und alles besser wissen und verstehen wollten, darum mussten auch sie zuerst von ihren irrigen Begriffen gereinigt werden, wenn je dem Volk reiner Wein eingeschenkt werden sollte. Deshalb wirkte Ich diese Heilung gerade vor ihren Augen und antwortete ihnen, dass sie verstummen mussten, wie die Verse 5 und 6 bezeugen.

9. Die Obersten des Tempels hatten vom Wohltaten erweisen eine ganz andere Ansicht, so dass Ich Mich oftmals genötigt sah, ihnen die Worte von der Nächstenliebe in Beispielen und Gleichnissen näher auseinanderzusetzen; denn nach ihrer Ansicht waren Wohltaten nur dem Tempel und ihrer Person zu erweisen. Alles andere, das an Menschen getan wurde, war für sie nicht der Beachtung wert.

10. Schon in jener Zeit wurde die Feier des Ruhetags jede Woche falsch aufgefasst; und heutzutage wird dieser Tag ebensowenig richtig gefeiert oder – mit anderen Worten gesagt – der geistigen Erziehung gewidmet wie damals. Es ist deshalb wohl auch jetzt nicht unrecht, wenn Ich, anschliessend an diesen Heilungsakt am Sabbat, über die Feier dieses Tages einige Bemerkungen anknüpfe und euch zeige, dass auch ihr noch sehr weit davon entfernt seid, diesen Tag so zu feiern, wie es Moses gemeint hatte und Ich selbst es verstanden wissen möchte!

11. In der Welt, wie sie war und noch ist, gibt es stets Befehlende und Gehorchende. Es war von jeher der Fall, dass die Befehlenden, nur ihren eigenen Nutzen im Auge behaltend, oft die Gehorchenden und ihre Arbeitskraft missbrauchten, ihnen wenig Ruhe, wenig Zeit gönnten, um auch nur wenigstens einmal in der Woche das Zeitliche beiseitesetzen und entweder ein Wort geistigen Sinnes vernehmen oder eine Betrachtung höherer Art anstellen zu können über den wahren Grund ihrer eigenen Existenz, darüber, was sie als Menschen sind oder als mit göttlichem Geist begabte Wesen werden sollen.

12. Dies war der Grund, warum Moses in seinen Gesetzen das, was die Mächtigen nicht freiwillig wollen, als von Gott anbefohlen hinstellte. In der bildlich dargestellten Schöpfungsgeschichte liess er den obersten Herrn und Schöpfer selbst nach sechstägiger Arbeit den siebenten Tag als den Tag der Ruhe einsetzen.

13. Diese Anordnung, die zur Bewahrung der moralischen Würde des Menschen notwendig war, ist auch von anderen Völkern angenommen worden und besteht jetzt fast überall. Wenn auch die damalige Woche anders eingeteilt war, als es eure jetzige Zeitrechnung tut, so ist doch immer ein Tag in der Woche festgesetzt, der zum Ausruhen von körperlicher Anstrengung, zur Einkehr in sich selbst und zum Nachdenken über die geistige Mission des Menschen bestimmt ist.

14. Was die Juden zuviel taten, indem sie durch buchstäbliche Auffassung ihrer Satzungen zu weit gingen, das ist bei den christlichen Völkern schon seit langer Zeit umgekehrt der Fall. Während bei jenen als strenges Gebot die Heiligung des ganzen Tages anbefohlen war, genügt bei den Christen zeitweiser Kirchgang; die übrige Zeit wird mit Vergnügungen, Prassen und Schlemmen zugebracht. Am Sonn und Feiertag wird im ganzen mehr Schlechtes getan als während der ganzen Woche, wo wegen Beschäftigung und Mangel an Mitteln die nötige Zeit und Gelegenheit fehlt.

15. Was bei den Juden die Pharisäer taten, das befolgten später die christlichen Priester. Sie dachten nur an ihr eigenes Ansehen und ihre Macht. Die Pharisäer setzten den Tempel als erstes voran, und die Priester der Christen ihre Kirche. Bei den ersten dehnte sich die Weihe des Feiertages auf 24 Stunden aus – auch ausserhalb des Tempels musste der Feier des Tages noch gedacht werden -, bei den Christen beschränkt sie sich nur auf einige Stunden in der Kirche. Die meisten Menschen glauben, sich mit Mir abgefunden zu haben, indem sie ein paar Stunden in einer Kirche sassen, standen oder träumten, nichtssagende Gebete herunterplapperten oder gemütlich einschlafend den Predigten der Priester ein natürliches Stillschweigen entgegensetzten. Damit ist freilich dem Ehrgeiz der Priester geschmeichelt, sehen sie die Kirchen voll menschlicher Leiber; aber die Seelen derselben beschäftigen sich entweder mit gar nichts oder mit etwas ganz anderem als mit dem, was die Kirche oder Meine von Mir gestiftete Religion erheischt.

16. So greift der Missbrauch immer mehr um sich, und jetzt fängt man sogar an, auch diesen Tag nicht mehr als Ruhetag gelten zu lassen, da man das Gewissen der gehorchenden durch Geld zu beschwichtigen weiss und ihnen das wenige, was sie noch glauben, hinwegdisputiert, ohne ihnen dafür etwas Besseres zu geben.

17. So geht der Verfall von Stufe zu Stufe fort. Die Befehlenden glauben dadurch einen Gewinn erreicht zu haben, dass ihr Eigennutz nun freiwillig von der arbeitenden Klasse, die ebenfalls wieder aus Eigennutz schafft, unterstützt wird. Doch sie irren sich gewaltig! Sie werden sehen, wohin es führen wird, wenn man dem Minderbegüterten die wenigen geistigen Elemente, die auch den Mächtigen ganz fremd geworden sind, entzieht und ihm durch Vermehrung des Gewinns seine Laster vermehrt. Sie verachten alles, was sich auf Mich und Meine Lehre bezieht. Und dieses Beispiel wird auch von den Untergebenen gewissenhaft befolgt. So siegt endlich das Materielle über das Geistige, bis Ich die Verhältnisse so stellen werde, dass die Machthabenden die Früchte ihres Egoismus – welche ganz anders ausfallen werden, als sie es sich erträumen – ernten müssen.

18. Der Sonn und Feiertag soll ein gewisser Hemmschuh sein; er soll der Tag sein, an dem die Mächtigen den Niederen eine Anerkennung für das Geleistete zu geben haben. Und für die Gehorchenden soll der Sonn und Feiertag der Tag sein, an dem sie sich daran erinnern sollen, dass ein Tag zu Betrachtungen über seine eigene geistige Bestimmung nicht zuviel ist; er soll der Tag sein, an dem die Geschäfte zu ruhen haben.

19. An diesem Tag spricht Meine Natur ihre ewig gleiche Sprache zu allen Herzen: “Vergesst über all euren Arbeiten den Schöpfer nicht, der so viel Wunderbares und Herrliches auf dieser Erde geschaffen hat, um euch stets daran zu erinnern, dass ihr nicht für diese Welt allein bestimmt seid, dass eure Arbeit nicht immer materiell, sondern auch geistig sein soll! Erkennt Den, der mit so viel Liebe und Geduld euch schwache Kinder führt, und der euch mitten unter die Herrlichkeiten setzte, die wenigstens an einem Tage der Woche euch eure schwere Arbeit vergessen machen möchten!”

20. Ich selbst als Schöpfer setzte den Tag der Ruhe nach Moses Schöpfungsgeschichte am siebenten Tag ein. Er war gleichsam das Bild dafür, dass Ich, nachdem Ich Mich mit Materie beschäftigt hatte, am siebenten Tag in die bis dahin starre Hülle den Geist eintreten liess. Und dieser Tag, an dem Ich die Materie zu etwas Geistigem erhob, war der Tag der Feier oder der Weihe. Daher soll er auch vom Menschen gefeiert werden, wenn er – gleich Mir – sechs Tage geschafft und gearbeitet hat.

21. Am siebenten Tag soll der Mensch sein Werk betrachten, um darin die geistige Idee wahrzunehmen, welche ihn leitete, solches hervorzubringen. Es soll dieser Tag ein Tag der Feier in geistiger Hinsicht werden, an dem er erkennen soll, dass sein wöchentliches Schaffen und seine eigene Existenz nicht eine materielle, sondern eine geistige Grundlage hat, deren er sich eben an diesem Tag mehr als an anderen erinnern soll. An diesem Tag, wo keine Pflicht, keine Arbeitsstunde ihn zum materiellen Handwerk zwingt, soll er sich Meiner Schöpfung, Meiner Lehre, Meiner Liebe und Meiner Aufopferung für ihn im einzelnen, wie für die ganze Menschheit erinnern.

22. Dieser Tag soll ihm deswegen ein Tag der Weihe werden, weil er an ihm das Materielle abstreifend sich mehr dem geistigen, hehren und erhabenen Ziel nähern kann, zu welchem er und die Gesamtschöpfung gelangen sollen.

23. So soll ein jeder Mensch den Sonntag feiern als einen Erinnerungstag Meiner Liebe und zum Andenken an alles, was Ich für ihn getan habe. Dann wird dieser Tag für alle Werktage ein sanftes, religiöses Gefühl zurücklassen, durch welches auch die materiellste Arbeit geheiligt wird. So kann der Mensch allem, was er tut und leistet, den Stempel seiner eigenen Göttlichkeit aufdrücken.

24. So soll der Sonn oder Ruhetag von euch verstanden und gefeiert werden. Ihr sollt euch stets erinnern, dass es einst einen solchen Tag für Mich gegeben hat, und dass ein jeder einen solchen Festtag dann erleben wird, wenn er, der materiellen Hülle ledig, in der anderen, ewigen Welt als vergeistigter Seelenmensch ankommt und als Erinnerung das Bewusstsein mitbringt, allen seinen materiellen Beschäftigungen den Stempel eines grossen Menschengeistes, der ihn adelte und dessen er würdig war, aufgedrückt zu haben.

25. Daher haltet auch ihr diese Ruhetage in einem höheren, geistigen Sinn! Seht durch des Buchstabens harte Rinde das Geistige hindurchleuchten! Dieses ist, was beseligt. Vergeistigt alles, eure Umgebung, euch selbst, eure Taten und Worte!

26. Nicht allein der siebente, sondern ein jeder Tag, an dem ihr geistig vorwärtsschreitet, wird dann für euch ein Sonn und Feiertag sein, der – wie die Sonne, nach welcher dieser Tag bei euch benannt ist – Licht, Wärme und Leben über euch und eure Umgebung ausströmen wird. Jeder Tag wird ein Tag der Feier oder der Wonne werden, wenn ihr eures Schöpfers würdig und euer Ziel klar erkennend – von Stufe zu Stufe vorwärtsschreitet, bis euch der ewige, nie endende Feiertag, der Tag der Feier der ewigen Seligkeit in jenen Räumen zuteil wird, in denen jeder Tag ein Tag der Weihe und des Friedens ist, wie ihn ein liebender Vater Seinen Kindern schon von unendlichen Zeiten her bereitet hat. Amen.

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Sermon 42… The True Observance of the Sabbath

Revealed to Gottfried Mayerhofer on April 23rd, 1872
spoken by Pascal

Luke 14:1-6
And it came to pass, as he went into the house of one of the chief Pharisees to eat bread on the sabbath day, that they watched him.

And, behold, there was a certain man before him which had the dropsy. And Jesus answering spake unto the lawyers and Pharisees, saying, Is it lawful to heal on the sabbath day? And they held their peace.

And he took him, and healed him, and let him go; And answered them, saying, Which of you shall have an ass or an ox fallen into a pit, and will not straightway pull him out on the sabbath day? And they could not answer him again to these things.

Thus says the Lord…

1. The beginning of this chapter speaks of the healing of a man from dropsy, which took place in the house of a chief Pharisee and on a Sabbath, on which day, according to the strict laws of the Jews, any activity beyond the performing of religious rites and ceremonies is inadmissible.

2. There was a good reason for this healing to be effected under the mentioned circumstances. Although this chief was an adherent of My teaching, he understood the dogmas of the temple in their literal sense; he also liked to listen to Me as long as I did not do anything that contradicted his views and offended against his dignity as a Pharisee. Therefore, I let it happen that while we were sitting at his table, a man suffering from dropsy entered and entreated Me to heal him.

3. The Gospel states that I did heal him. However, since I healed him on a Jewish Sabbath, this caused annoyance. Thereby I wanted to point out to the Pharisees how badly they understood their own laws and how incorrectly they taught them to the people. That is why I said: “Which of you shall have an ass or an ox fallen into a pit, and will not straight away pull him out, because it is in his own interest? But to do a good work on others or for others, that you regard as a sin!”

4. Thereby I wanted to prove to them that charitable and good deeds do not desecrate the prescribed holidy or Sabbath, but are more likely to hallow it than many useless rites and ceremonies thoughtlessly performed.

5. As far as the Jewish people were concerned, there were plenty of abuses. Although they had the laws of Moses and the prophets, they did not know how to interpret them spiritually. The Pharisees and scribes encouraged them to stick to the literal meaning, since it was important to them to have the laws interpreted in such a way that to be a Jew in the literal sense was not too much trouble.

6. Therefore, I came into the world in this particular nation which had for a long time possessed a religion that was the most suitable to serve as a basis for My teaching. The old laws did not have to be abolished, but rendered to the Jewish people cleansed. They had to be interpreted spiritually thus to save the human dignity which was on the point of being lost altogether in all the ceremonial rites of the temple and egotistical worldly pleasures.

7. During the three years of My ministery I kept pursuing this purpose. I sought opportunities or allowed events to take place which gave cause to fight against the Jews’ false notions and prejudices.

8. Thus, also the observance of the Sabbath was a subject which I, as the originator of My divine and sole true religion, could not ignore. To eliminate these prejudices, I began to take action in the house of a chief of the Pharisees to give rise to a discussion on this subject. Since the Pharisees always wanted to be the first, claiming to know and understand everything better, they were also the first ones that had to be cleansed of their false notions if ever the people were to be taught the truth. For this reason, I performed this healing before them and gave them an answer which silenced them, as is witnessed by verses 5 and 6.

9. The temple chiefs had quite different notions of charitable deeds, so that I often felt obliged to explain to them in more detail, through examples and parables, the texts about the love of one’s neighbour; for they were of the opinion that good deeds were only due to the temple and their own person. Everything else that was done for other people did not count with them.

10. Already in those times, the observance of the day of rest every week was misinterpreted, and the same applies to the present time, when this day is not observed in the right way; in other words, it is not devoted to spiritual education. Therefore, I shall now, after the healing on the Sabbath, also discuss the observance of this day and show you that you, too, are still far from celebrating this day the way Moses meant it and I Myself want it understood.

11. In the world, as it was then and still is today, there are always people who give orders and others who obey. Those in charge have, at all times, had their own interests at heart and have often misued their subordinates and their work, allowing them little rest and little time to, at least once a week, put aside the temporal and either listen to words of spiritual meaning or think about higher things, like the true reason for their own existence and what they actually are as men, or meant to become as beings endowed with the divine spirit.

12. This was the reason why Moses in his laws stated, as ordered by God, that which the mighty would not grant voluntarily. In the metaporically presented story of creation, he let the Lord and Creator Himself, after six days of work, institute the seventh day as the day of rest.

13. This arrangement, which was necessary for the sake of man’s moral dignity, was also adopted by other nations and now exists practically everywhere. Even if now the week is arranged differently from what it used to be in those days, there is still one day during the week destined for taking a rest from physical effort, for contemplation and reflections on man’s spiritual mission.

14. Where the Jews exaggerated by overdoing things through literal conception of their laws, the Christian nations have already for a long time gone to the other extreme. Whilst with the former a strict law demanded the hallowing of the whole day, the Christians are satisfied with a visit to church at certain times; the rest of the day being spent with amusements, feasting and gormandizing. Generally, on Sundays and holidays more evil is done than during all the week, where due to work and limited means the necessary time and opportunity is lacking.

15. The Christian priests followed the original practice of the Pharisees. They considered only their own reputation and power. The Pharisees put the temple before all else, and the priests of the Christians, their church. With the former the hallowing of the holiday extended for 24 hours – also outside the temple the Sabbath had to be observed – whereas with the Christians, this was limited to a couple of hours at church. Most people believe they have done their duty towards Me when they have spent some hours at church, sitting, standing or dreaming, rattling off meaningless prayers or comfortably asleep meeting the priest’s sermon with a natural silence. Seeing the church filled with human bodies naturally flatters the priest’s ambition; but the respective souls are either quite listless or occupied with something altogether different from what the church or the religion I have founded requires.

16. Thus the abuse keeps spreading, and there is already a tendency for people to no longer accept this day of rest since the conscience of those who have to obey can be appeased with money and the little they still believe is disputed away without giving them something better in its place.

17. The decline progresses step by step. Those in charge believe that their self-interest is now voluntarily supported by the working class who are working for selfish reasons, too. However, they are so very wrong! They will see where it leads to deprive the poorer people of the few spiritual elements, which are no longer familiar to the mighty either, and by increasing their earnings to increase also their vices. They look with contempt upon everything that concerns Me and My teaching, and their example is followed conscientiously by their subordinates. Thus, finally, the material conquers the spiritual until I shall arrange things in such a way that the mighty will have to reap the fruits of their egoism, which will turn out quite different from what they are expecting.

18. The Sunday and holiday is meant to be a certain obstacle; it is meant to be a day on which the mighty have to give their subordinates acknowledgement of their work. And for the latter, this is to be a day on which they should remember that one day for contemplation about one’s spiritual destination is not too much to give. This shall be the day when business must pause.

19. On this day, nature speaks to all hearts in its never changing language: “With all your work do not forget the Creator Who has created so many wondrous and magnificent things on this earth, to keep reminding you that you are not destined only for this world, that your work shall not always be of a material nature, but also spiritual. Recognize Him Who guides you weak children with so much love and patience, Who set you down among all this splendour, and Who, at least once a week, wants to help you forget your hard work!”

20. I Myself as the Creator instituted the day of rest on the seventh day, according to Moses’ Genesis. This was, as it were, a correspondence to My planting the spirit in the so far lifeless hull on the seventh day after I had been occupied with matter. And this day, on which I raised matter to something spiritual, was the day of celebration or consecration. Therefore, it is to be observed also by man after he has – like Me – worked and been active for six days.

21. On the seventh day, man is to contemplate his work to perceive in it the spiritual idea that guided him to accomplish such work. This day is to become a day of celebration in a spiritual sense, when he shall recognize that his work during the week and his own existence do not have a material but a spiritual basis which he should remember on this day more than on others. On this day, where no duty, no working hours force him into a material trade, he shall remember My creation, My teaching, My love and My sacrifice for him individually as well as for all mankind.

22. Therefore, this day shall become for him a day of consecration, for then, freeing himself of the material, he can draw closer to the spiritual, sublime goal, which he and all creation are destined to attain.

23. Thus everyone shall celebrate the Sunday as a day of remembrance of My love and of all that I have done for him. Then this day will leave behind for all the days of work a gentle, religious feeling through which also the material work is consecrated. Thus man can put the stamp of his own divinity on everything that he does and achieves.

24. This is how the Sunday and rest day should be understood and observed by you. You shall always remember that once there had been such a day for Me and that everyone will experience such a holiday when, free from his material hull, he will arrive in the other, eternal world as a spiritualized soul, bringing with him as a memory the conviction to have impressed on all his material activities the seal of his own divinity.

25. Because of this you, too, should observe this day of rest in a higher spiritual sense. Notice the spiritual shining through the hard crust of the letter. This is what makes true happiness. Spiritualize everything, your surroundings, yourselves, your actions and your words.

26. Not only the seventh day, but every day on which you make spiritual progress will then be a Sunday and holiday for you – a day like the sun after which this day is called by you – and it will pour light, warmth and life over you and all around you. Every day will become a day of celebration or delight when you – worthy of your Creator and with a clear knowledge of your goal – progress from stage to stage, until you attain the eternal, never ending holiday, the holy day of eternal bliss in those regions where every day is a day of consecration and peace, prepared by a loving Father for His children from time immemorial. Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  講道42 …安息日的真實紀念講道

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講道42 …安息日的真實紀念講道

1872年4月23日,透露給戈特弗里德邁耶霍費爾

Luke14:1-6

當他進入法利賽人中的一個主的房子去吃麵包時,安息日,他們看著他。

看哪,有一個人在他面前有水腫。耶穌對律師和法利賽人說:在安息日治病可以嗎?他們保持和平。

他就抓住他,治好了他,放他走。他們回答說,你們中間哪一個人有驢或一頭牛掉進坑里,在安息日不會直接把他拉出來呢?他們無法再回答他這些問題。

主這樣說…

1.本章的開頭講述了一個人在法利賽人的房子和安息日發生的水腫治療,那天根據猶太人的嚴格規律,任何超出宗教儀式和儀式的活動都是不可接受的。

2.在上述情況下,這種治療有很好的理由。雖然這位首領是我教導的堅持者,但他從字面意義上理解了聖殿的教條;只要我沒有做任何與他的觀點相抵觸,冒犯他作為法利賽人的尊嚴的東西,他也喜歡聽我說話。因此,我讓它發生,當我們坐在他的桌子旁時,一個患有水腫的人進入並請求我醫治他。

3.福音書說我已經醫治了他。然而,由於我在猶太安息日治癒了他,這引起了煩惱。因此,我想向法利賽人指出他們對自己的法律的理解有多不好和不正確的嚴重,以及他們如何將這些法律教給人們。這就是為什麼我說:“你們哪一個盧或一頭牛掉進一個坑里,不會馬上把他拉出來,因為這符合他自己的利益?但是要為別人或別人做好事,你們認為是罪過!“

4.因此,我想向他們證明慈善善行不會褻瀆規定為安息日或安息日,而更可能使它變為聖潔比許多無用的儀式和儀式不經意地表演。

5.就猶太人而言,濫用權力很多。雖然他們有摩西和先知的律法,但他們不知道如何在屬靈上解釋他們。法利賽人和文士鼓勵他們堅持字面意思,因為重要的是要他們以這樣的方式解釋法律,以致在字面意義上成為猶太人並不是太麻煩。

6.因此,我在這個長期以來擁有最適合作為我教學基礎的宗教的國家進入這個世界。舊法不一定被廢除,而是被抹平到猶太人身上。他們必須在精神上進行解釋,從而拯救在寺廟儀式儀式和自私世俗樂趣中完全喪失的人的尊嚴。

7.在我的教學三年中,我一直在追求這個目標。我尋找機會或允許發生的事件,使事情與猶太人的錯誤觀念和偏見作鬥爭。

8.因此,遵守安息日也是我作為我神聖唯一的真宗教的鼻祖不能忽視的一個主題。為了消除這些偏見,我開始在法利賽人的家中採取行動,引起對這個問題的討論。由於法利賽人一直希望成為第一個自稱是更好地了解和理解所有事物的人,他們也是第一個必須清除虛假概念的人,如果有人要被教導真相的話。出於這個原因,我在他們面前進行了這種治療,並給了他們一個讓他們沉默的答案,正如第5節和第6節所見證的那樣。

9.寺廟首領對慈善事業有著完全不同的概念,所以我經常感到有義務解釋他們通過實例和比喻更詳細地描述了對鄰居的愛的文本;因為他們認為好的行為只是由於聖殿和他們自己的人。為別人做的其他一切都沒有包括在內。

10.在那些時候,每週休息日的紀念活動被誤解了,現在這種情況同樣適用於當今不正確的情況;換句話說,它並不專注於精神教育。因此,在安息日治愈之後,我現在要討論遵守這一天的情況,並且告訴你,你今天仍然遠離摩西所說的那樣慶祝這一天,而我本人也想讓它被理解。

11.在這個世界上,過去就像今天一樣,現在仍然是這樣,總是有人發出命令和其他人服從。負責人在任何時候都始終有自己的利益,並經常誤導下屬和他們的工作,讓他們休息一小會兒,至少每週一次,擱置時間,聽聽精神上的意義或思考更高的事物,正如他們自己存在的真正原因,以及他們實際上是男性還是想成為被賦予神聖精神的人。

12.這就是為什麼摩西在他的律法中規定,如上帝所命令的,強大的人不會自願給予。在創作的一個偏向性的故事中,他讓主和創造者在六天的工作之後,將第七天作為休息日。

13.這種為人的道德尊嚴所必需的安排也得到了其他國家的採納,現在幾乎在任何地方都存在。即使現在這一周的排列方式與以往不同,但本週仍然有一天是為了從體力上休息一下,思考和思考人類的精神使命。

14.在猶太人通過文字的法律觀念誇大其事的情況下,基督教國家早已走到了另一個極端。雖然前者有嚴格的法律要求全天奉守,但基督徒在某些時候對教會的訪問感到滿意;一天的其餘時間都在娛樂,歡樂和gormandizing上度過。一般來說,星期日和節假日比整個星期都要噁心,因為工作和有限的手段,缺乏必要的時間和機會。

15.基督教牧師遵循法利賽人的原始做法。他們只考慮自己的聲譽和權力。法利賽人把聖殿放在一切之上,並把基督徒的祭司和他們的教會放在一邊。前者的假期延長了24小時 – 在寺廟外也必須遵守安息日 – 而與基督徒在一起的時間則限制在教堂幾個小時。大多數人相信,當他們在教堂裡待了幾個小時,坐著,站立或做夢時,他們已經盡了對我的責任,甩掉毫無意義的祈禱,或者舒舒服服地睡著認識牧師的佈道,並且自然沉默。看到充滿人體的教堂自然而然地膨脹了牧師的野心;但各自的靈魂要么是無精打采,要么與我所創立的教會或宗教所要求的東西完全不同。

16.因此,虐待行為不斷蔓延,人們已經有一種傾向,不再接受這一天的休息,因為必須服從的人的良知可以用錢來安撫,而小部分他們仍然質疑沒有給予他們更好的東西。

17.衰退一步一步發展。負責人認為,他們的自身利益現在也是由自私的工人階級自願支持的。但是,他們非常錯誤!他們會看到它將導致剝奪窮人少數精神分子,這些分子對於這個強者來說不再那麼熟悉了,並且增加他們的收入以增加他們的惡習。他們鄙視所有與我和我的教導有關的事情,他們的下屬認真地遵循他們的榜樣。因此,最後,材料征服了精神,直到我安排事情於的方式,使強大的人必須收穫他們的自我主義的果實,這將與他們所期望的完全不同。

18.星期天和假期意味著某種障礙;它意味著的一天強大必須讓下屬承認他們自己的工作。對於後者,這是他們應該記住的一天,因為有一天,思考自己的精神目的地並不是太多。這應該是企業必須暫停的日子。

19.在這一天,大自然以永不改變的語言向所有的人說話:“所有的工作都不要忘記創造者在這個世界上創造了許多奇妙而宏偉的東西,不斷提醒你,你不是注定為這個世界來說,你的工作不要總是物質的,而是屬靈的。認識祂,祂指引著你那些有著那麼多愛心和耐心的弱小孩子,讓你們從這一切勞苦榮耀之中出來,至少每週一次想要幫助你忘記你的辛勤工作!“

20.我自己作為創造者設立了第七天休息的那一天根據摩西的創世記。事實上,這是我的一個信件,在我被物質佔據之後的第七天,我將精神植入了迄今毫無生氣的船體。今天,我將事情提到了屬靈的地方,是慶祝或獻身的日子。因此,在他像我一樣工作並活躍了六天之後,人們也會觀察到這一點。

21.第七天,人要思考自己的工作,在其中察覺到引導他完成這項工作的精神思想。這一天將成為一個精神意義上的慶祝日,當他意識到他在一周內的工作和他自己的存在沒有一個物質,而是一個他今天應該記住的精神基礎,而不是其他人。在這一天,沒有責任,沒有工作時間強迫他進行物質交易的時候,他應該記住我的創造,我的教導,我的愛和我個人以及為全人類的犧牲。

22.因此,這一天將成為他奉獻的一天,為了釋放自己的物質,他可以更接近他和所有的創造者註定要達到的精神和崇高的目標。

23.因此,每個人都應該慶祝星期天,紀念我的愛和我為他所做的一切。然後,這一天將為所有工作日留下一種溫柔的,宗教的感覺,通過這種感覺,物質工作也被奉獻出來。因此,人們可以把他自己神性的印記放在他所做和所成就的一切事物上。

24.這就是你如何理解和觀察週日和休息日。你應該永遠記住,一旦對我有這樣的一天,每個人都會經歷這樣的假期,離開他的物質外殼,他將作為一個靈魂的到達另一個永恆的世界,帶著他作為記憶他堅信自己的所有物質活動都是他自己神性的印記。

25.因此,你也應該在更高的靈性意義上觀察這一天的休息。注意靈魂在這封信的堅硬外殼中閃閃發光。這是真正的幸福。靈性化所有的事情,你的環境,自己,你的行為和你的話語。

26.不僅是第七天,但是你每天在靈性上取得進步的日子都將成為你的星期日和假日 – 這一天就像太陽之後,這一天被你稱為 – 而且它將為你注入光明,溫暖和生命在你和你周圍。當你 – 值得你的創造者和對你的目標的清晰認識 – 從舞台到舞台的進步,直到你獲得永恆的永不休息的假期,那些永恆的幸福的聖日的時候,每一天都將成為慶祝或喜悅的日子。每一天都是獻身與和平日的地區,是一位慈愛的父親為遠古時代的孩子準備的。阿門。

 

41. Menschheit, steige aus dem Sarg & Bekämpfe deine Fäulnis – Humanity, come out of your Coffin & Fight against your Decay

PREDIGT / SERMON 41
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-41-Lukas-7_11-17 Erweckung Juengling zu Nain-Bekaempfe die Faeulnis THE LORDS SERMONS Gottfried Mayerhofer-41-Luke-7_11-17 Raising of the Young Man of Nain Fight against Decay
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flagge de  41. Bekämpfe die Fäulnis… Erweckung des toten Jünglings zu Nain

Predigt 41 – Lukas 7:11-17 – Erweckung des toten Jünglings zu Nain
Bekämpfe die Fäulnis

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(22. April 1872)

Lukas 7:11-17
Und es begab sich danach, dass Jesus in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viele mit ihm und viel Volks. Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einziger Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr.

Und da sie der Herr sah, jammerte ihn derselben, und er sprach zu ihr: ”Weine nicht!”, und trat hinzu und rührte die Bahre an, und die Träger standen. Und er sprach: “Jüngling, ich sage dir, stehe auf!” Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.

Und es kam sie alle eine Furcht an, und sie priesen Gott und sprachen: “Es ist ein grosser Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht.” Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder.

So spricht der Herr:

1. Hier habt ihr wieder eine jener Wundertaten, die das Volk und Meine Jünger im Glauben bestärken sollten, dass Ich nicht nur ein gewöhnlicher Mensch, nicht nur ein Prophet, sondern etwas Grösseres sei, damit sie alle nach und nach williger in Meine Wege eingehen sollten und sich leichter führen liessen.

2. Auch die Essäer erweckten Tote; das ‘Wie’ aber habe Ich euch schon in dem Grossen Evangelium Johannes kundgegeben. Es war, wenn Ich ein Wunder wirken wollte, immer der Umstand zu bedenken, dass Meine Wunder auf eine andere Art gewirkt sein mussten als die Wunder anderer. Nur auf diesem Weg und nur durch die schlagendsten Beweise konnte Ich dieses in den Mosaischen Lehren und Zeremonien verrannte Volk eines Besseren belehren.

3. Eine Totenerweckung wie bei dem Jüngling zu Nain war ihnen noch nicht vorgekommen; daher ihr gerechtes Staunen ob Meiner Macht über Leben und Tod, welche sie bei Menschen noch nicht gesehen hatten.

4. So erzog Ich Meine Jünger und viele des Volkes, auch Heiden, zu Fortpflanzern Meiner Glaubens und Liebelehre. Die Echtheit Meiner Worte und die Wichtigkeit Meiner Sendung, den Grund, warum Ich auf diese Erde kam, und was das Ziel und der Zweck Meiner irdischen Laufbahn als Mensch war, das alles bewies Ich ihnen bald durch Gleichnisse, bald durch Reden, bald durch Wunder. Wenige verstanden Mich; aber doch war der Same in ihre Herzen gelegt, der nach und nach aufging und, wenngleich spärlich, doch Früchte zu tragen anfing. Überall passte Ich mich den Umständen an; entweder hielt Ich gewaltige Reden oder Ich wirkte Wundertaten, welche dazu beitragen mussten, den Menschensohn als das zu verkünden, was er eigentlich war.

5. Die Wundertat der Erweckung des Jünglings zu Nain ist aber, wenn sie als Predigt von Nutzen sein soll, geistig zu nehmen. Wir müssen den Akt des Natürlichen entkleiden, um seine für alle Zeiten gültige Bedeutung herauszufinden, damit ihr erkennt, dass in jeder Tat aus Meinen Lehrjahren etwas verborgen liegt, was für alle Ewigkeiten Geltung hat.

6. Hier in diesem Evangelium habt ihr ein einfaches Leichenbegräbnis vor euch, bei dem eine weinende Mutter dem Sarg ihres geliebten, einzigen Sohnes folgte. Ein gewöhnliches Vorkommnis, das euch täglich – entweder in eigener Familie oder bei Freunden und Bekannten begegnen kann. Überall werdet ihr einen starren Leichnam und weinende Nachfolgende treffen.

7. Um diesen Akt einer natürlichen Gesetzesfolge im menschlichen Leben geistig zu erklären, müsst ihr auch das, was einem Leichenbegängnisse vorangeht, geistig auffassen lernen.

8. Seht, jeder Todesfall ist ein Übergang von einem Extrem zum andern, vom Leben zum Tod, eine Verwandlung des festen Körpers in einfache Elemente, eine Scheidung des Geistigen vom Materiellen oder, wenn ihr es noch besser ausdrücken wollt, der Anfang des geistigen und das Ende des materiellen Lebens.

9. Es gibt in der Schöpfung einen materiell-scheinbaren und einen geistig wirklichen Tod. Insofern ist ein Begräbnis entweder als ein Begraben des Geistigen im Menschen oder als ein Verlassen alles Weltlichen anzusehen.

10. Hier in diesem Falle beweint eine Mutter ihren einzigen Sohn und folgt seinem Sarg. Zu dieser traurigen Schmerzensszene kam Ich hinzu. Die Mutter dauerte Mich. Ich liess die Träger anhalten und erweckte ihren Sohn, damit er noch ferner die Stütze seiner ihn liebenden Mutter bleibe.

11. Diese Handlung, geistig aufgefasst, will folgendes sagen: Jetzt und noch oft werden Eltern über ihre Kinder, die eine falsche Richtung eingeschlagen haben, weinen. Sie werden trauern, wenn sie sehen, wie diese – ungeachtet ihrer Mühen und Sorgen -, gleich einer materiellen Leiche nichts Geistiges mehr in sich bergend, nur der Welt und ihren Genüssen nachgehen und so dem geistigen Tod entgegeneilen.

12. Zu manchen solcher weinenden und trauernden Eltern trete Ich bei solchen Ereignissen, wo Vater und Mutter leider nur zu spät erkennen müssen, dass an dem frühen Geistestod ihres Kindes sie selbst auch Schuld tragen, hinzu und rufe die in Sünde und Laster versunkenen Kinder wieder ins Leben, ins geistige Leben zurück, indem Ich sie die Folgen ihres Lebenswandels in bitterster Weise verkosten lasse. Ich erwecke sie durch Leiden und Krankheiten, zerstöre ihre körperliche Gesundheit und ihre weltlichen Verhältnisse und gebe auf diese Weise dem zum Leichnam gewordenen Kind das Geistige wieder zurück, damit es von neuem anfangen möge, das Verlorene wiederzugewinnen, und so seinen Eltern durch reuige Umkehr die Selbstvorwürfe lindere und ihr Gewissen erleichtere.

13. Solche Leichenzüge gibt es täglich im gewöhnlichen wie auch im geistigen Leben. Auf eurer Erde ist jetzt mehr Fäulnis als geistiges Leben vorhanden; beinahe die ganze Menschheit liegt in materiellen Gelüsten vergraben, gleichsam unbeweglich im Sarge weltlicher Sorgen und Genüsse. Und die wenigen, welche noch geistiges Leben besitzen, sind die Leidtragenden, die hinter diesem Sarg einhergehen und zu Mir um Abhilfe und Rettung flehen, da sie die Toten, ihre Nächsten, bedauern, bemitleiden – und doch nicht retten können.

14. Dieser Leichenzug im Kleinen wie im Grossen, wie auch das Wehklagen der wenigen Besseren veranlasst Mich, zu diesem Sarg hinzutreten und die Schlafenden oder scheinbar Toten aufzuwecken, damit sie fürs geistige Leben nicht verlorengehen. Ich erwecke sowohl einzelne Menschen als auch ganze Völker durch Ereignisse und Unglücksfälle aller Art und lasse sie die Folgen ihres verkehrten Lebenswandels, da sie das Geistige so ganz ausser acht lassen, fühlen.

15. Seht, dieser grosse Leichenzug bewegt sich langsam an den Ort, an dem die Zersetzung des materiellen Körpers stattfindet. Der seelische Zustand vieler Menschen, wie auch der staatliche der Völker, fängt an, in Fäulnis überzugehen, und es manifestiert sich ein allgemeiner Zersetzungs, Reinigungs und Scheidungsprozess, wie es bei jedem Körper geschieht, der vom Leben verlassen und den natürlichen Gesetzen unterworfen, anderen Bildungen wieder als Grundlage und als Förderungsstoff dienen muss.

16. Mitten in diesem allgemeinen Auflösungsprozess der ganzen Menschheit, die – bildlich gesprochen – leblos im Sarg der Weltgenüsse liegt, trete Ich hinzu, lasse durch Meine Boten und Schreiber neues Leben, neue Kraft, neuen Geist in die Pulsadern der menschlichen Seele strömen und rufe den eingeschlafenen Weltmenschen, wie einst dem Jüngling zu Nain, zu: “Jüngling! Ich sage dir, stehe auf!”

17. Die Menschheit, wie sie jetzt ist, gleicht mit der kurzen Dauer ihres Prüfungslebens einem Jüngling, der seine Mission noch lange nicht erfüllt hat. Auch die Menschheit muss ins Mannes und dann ins Greisenalter übergehen, damit sie reif wird und sich anschickt, ihre alten Kleider halbvermoderter Weltansichten auszuziehen und ein geistiges, nie verwesendes Kleid anzuziehen, welches über dieses kurze Erdenleben hinaus auch fürs andere, grössere, ewige Leben tauglich ist. Dieser in die Verwesung übergehenden Menschheit rufe Ich zu: “Stehe auf; denn du bist nicht geschaffen, den langwierigen Weg der Materie, sondern den kürzeren des Geistes zu wandeln! Stehe auf und beachte Meinen Ruf, ehe der gänzliche Zerfall aller sozialen Bande dich nur zu bitter belehren wird, dass es noch eine ganz andere Welt gibt als die, an welche du bisher gedacht hast, und die nur aus lauter Spekulationen, Betrug und Machthaberei besteht!”

18. Seht, wie einst, so jammert Mich auch jetzt dieser Zustand der Fäulnis! Es jammern Mich die besseren Leidtragenden, aber auch die Toten, die – da sie Mein Wort nicht kennen – der Verwesung, dem geistigen Zersetzungsprozess unwiederbringlich anheimfallen würden und den langen und beschwerlichen Weg der Erkenntnis von innen heraus, freiwillig, antreten müssten. Mich jammert es, die Menschheit als Leiche vor Mir zu sehen, da Ich doch bei Erschaffung der Menschen einem jeden einen geistigen Funken Meines eigenen Wesens als Mitgift gab. Später durch Mein Herniedersteigen auf eure Erde habe Ich nicht allein diesen Funken wieder zur Wirkung gebracht, sondern – was Ich durch Demütigungen und Opfer bezahlen musste – euch Menschen vor so vielen anderen Geschöpfen auserkoren, Mich nicht nur als höchsten Geist, sondern auch als Vater zu erkennen und mit Mir und durch Mich zur Weiterbildung anderer Welten beizutragen, welchen ihr dann neue Seligkeiten und neue Wahrheiten bringen dürft. Das Geben derselben wird euch selbst noch grössere Seligkeiten bringen, und ihr werdet als Kinder Meiner Liebe erst empfinden, was es heisst, die Bevorzugten des allmächtigen Schöpfers und Herrn des ganzen Universums zu sein!

19. Darum jammert Mich dieser Leichenzug, und deswegen ertönt durch Meine Worte und Himmelsgaben, die Ich auf euch und die ganze Menschheit seit Jahren herniederströmen lasse, stets der Ruf: “Steht auf, erwacht von eurem weltlichen Schlaf! Erwacht zum geistigen, zum ewigen Leben; denn nur dort ist die Löse eurer eigenen Existenz! Dort allein ist der Anfang und das Ende des Menschengeschlechts! Ihr braucht euch nicht wie der materielle Körper aufzulösen, um anderen Formen, Wesen und Dingen anzugehören! Nein, ihr sollt eures einfachen Ursprungs wohl eingedenk, als unmündige Seelen das Knaben-, Jünglings- und Mannesalter durchleben, um im Greisenalter mit dem Bewusstsein schöner Taten und mit erhabenen Empfindungen in jene Welt übergehen zu können, wo keine Verwesung des Weltlichen mehr hinreicht, sondern wo alles Geist, alles Liebe, alles Licht ist, wo alles Wärme und ewiges Leben atmet, wo es keine Leidtragenden, sondern lauter freudige, jubelnde Geister gibt! Sie sollen mit und durch euch zum grossen Endziel, in Mein unendliches Geisterreich, geführt werden, und Ich werde als Vater Meiner Kinder die Erweckten zum ewigen Lichtborn des Lebens führen. Dann werden sie Mich als Vater erst ganz begreifen.

20. Diese Auferstehung aus dem Materiellen, dem weltlichen Sarg, will Ich mit all Meinen Worten bezwecken, wie Ich einst mit Meinen Wundertaten, Worten und Gleichnissen ebenfalls die damalige Welt beschützen und vorbereiten wollte, dass sie geistig nicht verwese.

21. In jener Zeit waren die Propheten, Meine Jünger und sonstige Gläubige die Leidtragenden; heutzutage seid ihr es, denen Ich das Wort des Heils und des ewigen Lebens gegeben habe, damit auch ihr, soviel wie möglich, zum Rettungswerk beitragen könnt!

22. Arbeitet zu diesem Zweck in euren eigenen Familienkreisen! Lasst dort keine Tote oder Verwesende aufkommen! Säet den Samen des Lebens, den dann Mein geistiger Wind, wie die Herbststürme den materiellen Samen auf zu befruchtende Felder, in die durch Leiden und Unglücksfälle zubereiteten Herzen führen wird, damit auch dort das Auferstehungsfest sich wiederhole! Dann wird vom ganzen leblosen Leibe der Menschheit nichts als der Sarg, die Welt selbst übrigbleiben, die sich dann – will sie dem Menschen nützlich sein – durch den Einfluss der vergeistigten Menschheit ebenfalls vergeistigen muss. So wird das einstige Paradies wieder erstehen, in welchem der Mensch, als geistiges Geschöpf Meiner Schöpferhand entstiegen, wieder geistiger Herr über alles Getier und selbst über die Elemente ist, – was nur der lebende, nicht aber der tote ‘Jüngling zu Nain’ vermögen wird. Amen.

flagge en  41. Fight against Decay… The Raising of the youn Man of Nain

Sermon 41 – Luke 7:11-17 – The Raising of the Young Man of Nain
Fight against decay

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 22nd, 1872)
spoken by Pascal

Luke 7:11-17
And it came to pass the day after, that he went into a city called Nain; and many of his disciples went with him, and much people. Now when he came nigh to the gate of the city, behold, there was a dead man carried out, the only son of his mother, and she was a widow: and much people of the city was with her.

And when the Lord saw her, he had compassion on her, and said unto her, Weep not. And he came and touched the bier: and they that bare him stood still. And he said, Young man, I say unto thee, Arise. And he that was dead sat up, and began to speak. And he delivered him to his mother.

And there came a fear on all: and they glorified God, saying, That a great prophet is risen up among us; and, that God hath visited his people. And this rumour of him went forth throughout all Judaea, and throughout all the region round about.

Thus says the Lord…

1. Here again you have one of those miracles that were to strengthen the belief in people that I was not just an ordinary man, not just a prophet, but something greater, so as to make them more and more willing to follow My ways and make it easier to guide them.

2. The Essenes, too, raised from the dead; but how this was done I have already explained to you in the Great Gospel of John. If I wanted to perform a miracle, it had to be done in a different way. Only in this way and with compelling evidence could I set right these people who were so stubbornly attached to the Mosaic doctrine and ceremonies.

3. A raising from the dead, as took place with the young man of Nain, was quite new to them and so they were justly amazed at My power over life and death, the like of which they had not yet seen in a human being.

4. Thus I educated My disciples and many other people, including Gentiles, to be propagators of My teaching of faith and love. That My words were true and My mission essential, the reason why I came to this earth, and the object and purpose of My life as a man on earth – all that I proved to them through parables, talks and miracles. Only few understood Me, but the seed had been planted in the hearts. It gradually sprouted and began to bear fruit, even though the growth was sparse. I always adapted Myself to the circumstances; either I delivered powerful speeches or I performed miracles, which had to help proclaim the Son of man as that which He really was.

5. The miracle of the raising of the young man of Nain should, however, be interpreted in a spiritual sense if it is to be any use as a sermon. The significance of this act for all times must be found, so that you may recognize that in every one of My actions during the years of My ministry there is a hidden significance which is important for all times.

6. This Gospel describes an ordinary funeral where a weeping mother follows the coffin of her beloved only son. An ordinary event, one that you may any day experience, either in your own family or with your friends and acquaintances. In every case you will find a stiff corpse and weeping people following it.

7. To interpret this ordinary event spiritually, you must also understand spiritually that which precedes a funeral.

8. Every death is a transition from one extreme to the other, from life to death, a transformation of the solid body into primary elements, a separation of the spiritual from the material or, if you want to express it even better, the beginning of the spiritual and the end of the material life.

9. There exists in creation an apparent material death and a real spiritual death. In view of this, a funeral must be regarded either as the burial of the spiritual in a person or as an abandoning of all that is of the world.

10. Here in this case a mother mourns her only son and follows his coffin. I encountered this sad scene and felt pity for the mother. I stopped the coffin-bearers and raised the son that he might also in future continue to sustain his loving mother.

11. The spiritual interpretation of this act is as follows: Now, and still often, parents will weep over their children who have taken a wrong course. They will be sad if they see how their children – notwithstanding their parents’ care and efforts -like a material corpse that no longer holds anything spiritual, follow only the world and its pleasures, thus hurrying towards their spiritual death.

12. To many such weeping and mourning parents who only too late recognize that they themselves are responsible for the early spiritual death of their child, I step up and raise their children from sin and vice back into a spiritual life by allowing them to taste the bitter consequences of their way of life. I raise them through suffering and illness, ruin their physical health and their worldly circumstances, thus returning to the child who had turned into a corpse, his spiritual life so that he may start afresh to regain what was lost, thus through penitent reform relieving his parents’ conscience and self-reproaches.

13. Such funeral processions take place every day in material as well as in spiritual life. There is more decay on your earth these days than spiritual life. Practically all mankind is buried in material desires, as if lying motionless in a coffin of worldly cares and pleasures. And the few who still possess any spiritual life are the mourners who walk behind the coffin praying to Me for help and deliverance since they are sorry for the dead, their fellowmen, but cannot save them.

14. This funeral procession on a small and a large scale, as well as the laments of the few better ones, causes Me to step up to the coffin and awaken those sleeping or apparently dead, to prevent them from being lost for the spiritual life. I awaken individuals as well as entire nations through all kinds of events and calamities and let them experience the consequences of their wrong way of life and complete disregard of the spiritual.

15. Look, this large funeral procession moves slowly to the place where the decomposition of the material body takes place! The condition of the souls of many people, as well as the states of many nations, is beginning to decay, and a general process of decomposition, purification and separation is manifesting, as is the case with every body which has been abandoned by life and, subject to the laws of nature, has to serve again other forms as a basis and the stuff to further their development.

16. Amid this general process of decomposition of entire mankind which – figuratively speaking – is lying lifeless in the coffin of worldly pleasures, I step up to it and through My messengers and scribes cause new vigour, new life, a new spirit to fill the veins of the human soul, calling to the worldly people who have fallen asleep, as I once did to the young man of Nain: “Young man, I say unto thee, arise!”

17. Mankind as it is today, because of the short duration of its trial life, can be compared to a young man who is still far from having fulfilled his mission. Mankind, too, must proceed to manhood and then to old age so that it may mature and begin to shed its old clothes of partly decayed worldly opinions and put on a spiritual garment which does not ever decay but remains serviceable also beyond this short life on earth for the other, greater, eternal life. To this mankind, which is on the point of decomposition, I call: “Arise, for you were not created for the tedious road of matter, but for the shorter path of the spirit! Arise and pay attention to My call before the complete disintegration of all social ties will teach you the bitter truth that there still exists quite a different world from the one you had in mind until now, one which consists only of speculations, deception and despotism!”

18. Just as in the past, today I am also moved to compassion by this present state of decay. I pity the better kind of mourners, but also the dead who – not knowing My Word -would irrevocably fall victim to decay, the spiritual process of decomposition, and would have to start out voluntarily on the painful road of cognition from within. To see mankind as a corpse moves Me to compassion since, when I created men, I gave everyone a spiritual spark from My own being. Later on, through My descending to your earth, I not only reanimated this spark, but – for which I had to pay with humiliation and sacrifice – I chose you humans from among so many other beings to recognize Me not only as the Supreme Spirit, but also as the Father and with Me and through Me to help also other worlds towards perfection, thus bringing them new beatitudes and new truths. The giving of these will enhance your own bliss, and only as children of My love will you experience what it means to be privileged by the almighty Creator and Lord of the entire universe.

19. Therefore, I pity this funeral procession and as a result I have, through My words and gifts from heaven, kept calling to you already for years: “Arise, awake from your worldly sleep! Awake to the spiritual, eternal life; for only there is salvation for your own existence!” Only there is the beginning and the end of the human race. You do not have to disintegrate like the material body in order to become part of other forms, beings and things. No, you shall, aware of your origin, live as immature souls through the stages of childhood, youth and adulthood, so that in old age, conscious of good deeds and with a feeling of exaltation, you can pass into that world which is out of reach of worldly decay, that world where everything is spirit, love, light, where everything breathes warmth and eternal life, where there are no mourners but only happy, jubilant spirits. These shall be guided with and through you to the great goal, to My boundless realm of the spirit, and I, as the Father of My children, shall guide the awakened to the eternal light-source of life. Only then will they fully comprehend Me as a Father.

20. The purpose of all My words is this raising from the material, from the worldly coffin, just as I once wanted to protect and prepare the world of that time with My miracles, words and parables that it would not decay spiritually.

21. In those times, the prophets, My disciples and other believers were the mourners. Today, it is YOU whom I have given the Word of salvation and eternal life so that you may contribute as much as possible to the work of salvation.

22. Work in your own families toward this end. See that there is no one who is dead or decaying. Sow the seed of life which My spiritual wind, like the autumn winds that carry the material seed to the fields, will carry into the hearts duly prepared through suffering and calamities, so that the feast of resurrection may repeat itself there, too. Then, of mankind’s lifeless body there will remain only the coffin, the world itself which, if it wants to be of any use to mankind, will have to spiritualize too under the influence of spiritualized mankind. Thus the former paradise will return where man – a spiritual being out of My Creator’s hand – will once more be a spiritual lord over all beasts and even over the elements. This, however, can only be accomplished by the living, not by the dead “young man of Nain”. Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  講道41  – 路加福音711-17  – 復活納因的年輕人 – 抗拒朽爛

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講道41  – 路加福音711-17  – 復活納因的年輕人
抗拒朽爛

透露給Gottfried Mayerhofer

(1872年4月22日)

,帕斯卡

路加福音7:11-17講道

這一天過後,他進入了一個名叫納因的城市;他的許多門徒和他一起走了,還有很多人。當他到城門口時,有一個死去的人被抬出,是他母親的獨生子,她是一個寡婦,城裡有很多人與她同在。

耶和華看見她,就憐憫她,對她說,不要哭。他來到那裡,摸著棺材,抬出他的人們站立不動。他說,年輕人,我告訴你,起來吧。死了的人坐起來,開始說話。然後他把他交給他的母親。

所有人都感到恐懼,他們榮耀神,說,有一位大先知在我們中間興起來。上帝已經拜訪了他的子民。而他的這個謠言傳遍了整個猶太地區以及整個周邊地區。

耶和華如此說:

1.這裡再一次有這樣一個奇蹟,那就是加強人們的信仰,我不僅僅是一個普通人,不僅僅是一個先知,而且還有一些更大的東西,以使他們越來越願意遵循我的方式,並使其更容易引導他們。

艾賽尼斯也從死裡復活;但是我已經在約翰福音中向你解釋了這是怎麼做的。如果我想創造一個奇蹟,它必須以不同的方式完成。只有通過這種方式和令人信服的證據,我才能確定這些對馬賽克教義和儀式如此固執的人。

3.與納因的年輕人從死裡復活對他們來說是一件很新的事情,所以他們對我的生死權力感到非常驚訝,他們在人類身上還沒有看到過這樣的力量。 。

4.因此,我教導我的門徒和許多其他人,包括外邦人,宣傳我的信仰和愛的教導。我的話是真實的,我的使命是必不可少的,我來到這個世界的原因,以及我作為地球上人類的目標和目的 – 我通過比喻,會談和奇蹟向他們證明了這一切。只有少數人了解我,但種子已經種在心中。它逐漸萌芽並開始結出果實,儘管增長稀少。我總是適應自己的情況;要么我發表了強有力的演講,要么我創造了奇蹟,這些奇蹟必須幫助宣揚人子為他真正的人類。

5.然而,培養納因的年輕人的奇蹟應該在精神意義上被解釋,如果它可以用作佈道的話。必須找到這種行為在任何時候的重要性,以便你們可以認識到,在我的事工多年的每一次行動中,都有一個隱藏的意義,這對任何時候都很重要。

6.這本福音書描述了一個普通的葬禮,一個哭泣的母親跟隨著她心愛的獨生子的棺材。一個普通的事件,你可能會在任何一天遇到,無論是在你自己的家庭中,還是在你的朋友和熟人中。在任何情況下,你都會發現一個殭屍和哭泣的人跟隨它。

7.為了在靈性上解釋這個普通的事件,你還必須在精神上明白在葬禮之前的事情。

8.每一次死亡都是從一個極端過渡到另一個極端,從生命到死亡,將固體轉化為基本因素,將精神與物質分離,或者如果你想更好地表達它,開始精神和物質生活的結束。

9.創造一種明顯的物質死亡和一種真正的精神死亡。鑑於此,必須將葬禮視為一個人的精神埋葬,或者放棄世間的一切。

10.在這種情況下,一位母親哀悼她唯一的兒子並跟隨他的棺材。我遇到了這個悲傷的場面,並為母親感到可憐。我阻止了棺材持有人,並復活提出了她的兒子,他可能在將來繼續維持他的慈愛的母親。

11.這一行為的精神解釋如下:現在,並且經常地,父母會對他們走錯路線的孩子哭泣。如果他們看到他們的孩子 – 儘管他們的父母的關心和努力 – 就像一個不再擁有任何屬靈的物質屍體一樣,只會追隨這個世界和它的樂趣,從而匆匆走向他們的精神死亡,他們會很難過。

12.對於許多這樣的哭泣和哀悼的父母來說,他們太遲認識到他們自己對孩子的早期屬靈死亡負有責任,所以我加強並將他們的孩子從罪惡和惡習中帶回靈性生活,讓他們品嚐他們的生活方式的苦果。我通過痛苦和疾病提升他們,破壞他們的身體健康和他們世俗的環境,從而回到已經變成屍體的孩子,他的精神生活以便他可以重新開始恢復失去的東西,因此通過悔改改革解除了他父母的良知和自責。

13.這種葬禮遊行每天都在物質和精神生活中進行。現今地上有更多的衰敗比靈性的生命更多。幾乎所有的人類都埋在物質的慾望之中,彷彿躺在世俗的關懷和快樂的棺材裡一動不動。那些仍然擁有屬靈生命的少數人是走在棺木後面的哀悼者,因為他們為死人和同胞們感到難過,但無法拯救他們,所以他們祈禱幫助和解救。

14.這小規模和大規模的葬禮,以及少數幾個更好的哀悼,使我走上棺木,喚醒那些睡覺或顯然已死亡的人,以防止他們因精神生活而失落。 我通過各種事件和災難喚醒個人和整個國家,讓他們體驗到他們錯誤生活方式的後果和完全無視精神。

看,這個大型的葬禮隊伍緩慢地移動到物質體發生分解的地方!許多人的心靈狀況以及許多國家的狀態正在開始衰退,一個普遍的分解,淨化和分離的過程顯現出來,每一個被生命拋棄的身體的情況都是如此。根據自然規律,必須再次以其他形式作為基礎和促進其發展的材料。

16.在整個人類的整個分解過程中 – 象徵性地說 – 在世俗的快樂的棺木中沒有生命,我繼續努力,通過我的使者和文士引起新的活力,新的生命,一種新的精神來填補人類靈魂的血脈,向曾經睡過的世俗人們呼籲,就像我曾對納南的年輕人所說的那樣:“我告訴你,年輕人起來!”

17.人類今天就是這樣,因為它的試探生命期短,可以比作一個仍然遠未完成任務的年輕人。人類也必須進入成年階段,然後進入老年階段,以便它可以成熟並開始擺脫部分腐朽的世俗觀點的舊衣服,並穿上一件永不衰退但仍然可以繼續服務的精神服飾,服務於另一個比地球更大,永恆的生命。對於這個正在分解的人類,我打電話說:“起來吧,因為你不是為物質的乏味之路而創造的,而是為了精神的更短的路徑而創造的!在所有社會關係徹底解體之前,請提醒並註意我的呼喚,這將會教會你一個痛苦的真相,即仍然存在一個與你迄今為止所想到的世界-一個只包含猜測,欺騙和專制主義的世界,完全不同的世界! “

18.就像過去一樣,今天我也被這種腐爛的現狀所感染。我憐憫更好的哀悼者,而且死者 – 不知道我的話 – 將不可避免地成為衰敗的犧牲品,分解的精神過程,並且不得不自願從其內部開始認真對待痛苦的道路。看到人類視為屍體,讓我感到慈悲,因為當我創造了人類時,我給了每個人我自己存在的靈性火花。後來,通過我降落到地球上,我不僅使這個火花重生,而且 – 我必須用羞辱和犧牲付出 – 我從眾多其他眾生中選擇了你們的人類,認出我不僅是至尊靈,而且作為父親,與我同在,通過我也幫助其他世界走向完美,從而為他們帶來新的豐富和新的真理。給予這些將會增強你自己的幸福,只有當我的愛的孩子將會體驗全能的造物主和整個宇宙的主人所享有的特權意味著什麼。

19.因此,我可憐這個葬禮隊伍,結果,我通過我的話語和來自天堂的禮物,多年來一直呼喚著你:“起床,從你的世俗睡眠中醒來!喚醒到靈性永恆的生命;因為只有救恩你自己才可存!“只有人類的開始和結束。你不必為了成為其他形式,存在和東西,生命和事物的一部分而像物質身體一樣瓦解。不,你應該知道你的起源,在童年,青春和成年階段過著不成熟的靈魂生活,這樣在晚年,有良好的行為意識和高漲的感覺時,你可以通過並走出那世俗衰敗的世界,其他的都是靈,愛,光的世界,凡事都呼吸著溫暖和永恆的生命,那裡沒有哀悼者,只有歡樂的歡騰的靈魂。這些要由你們引導並通過你們來到偉大的目標,我的無邊無際的精神領域,而我作為我的孩子的父親,應引導被喚醒的生命去永恆的光源。只有這樣他們才能完全理解我為父。

20.我所說的一切目的就是提煉出來從物質和世俗的棺材中,就像我曾經想用我的奇蹟,文字和比喻來保護和準備那個時代的世界一樣,使它不會在精神上腐爛。

21.在那些時候,先知,我的門徒和其他信徒都是哀悼者。今天,是你,我已賜給救恩和永生的道,因此使你們盡可能地為救恩的工作作出貢獻。

22.在你自己的家庭為此目的工作。看到沒有人死亡或腐朽。撒下生命的種子,我的精神之風,就像秋風一樣將物質種子帶到田野,將種子帶入正確準備的人心通過痛苦和災難,這樣復活的盛宴也將在那裡重演。那麼,對於人類沒有生命的屍體,只剩下棺材,這個世界本身,如果它想要對人類有任何用處,就必須在靈性人類的影響下進行靈性教育。因此,前人的天堂將會回到人類 – 一位從我的創造者手中獲得靈性的人 – 將再次成為所有野獸乃至元素的精神領主。然而,這只能由生者完成,而不能由死者“納因的年輕人”來完成。阿門。

 

40. Der Herr warnt vor weltlicher Einstellung – The Lord warns against worldly Thinking

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40. Predigt von Jesus… Warnung Jesu vor weltlicher Einstellung

20. April 1872

Matthäus 6:24-34
“Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn die Speise und der Leib mehr denn die Kleidung? Sehet die Vögel unter dem Himmel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget? Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eines. So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: ,Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?` Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr des alles bedürft. Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sorget nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.”

01. Diese Verse geben Verhaltungsmaßregeln für das Leben Meiner Jünger. Wörtlich genommen haben sie einen ganz speziellen Charakter, indem sie, dem Leben Meiner Jünger angepaßt, ihnen Vertrauen für die Zukunft, wenn Ich nicht mehr unter ihnen wandeln würde, einflößen sollten.

02. Das ganze sechste Kapitel enthält Maßregeln für das künftige Berufsleben, welchem Meine Jünger entgegengingen. Es waren die letzten väterlichen Ermahnungen, die Ich ihnen gab, damit sie Meine Worte in ihrem geistigen Sinn und nicht buchstäblich auffassen lernten, was oft geschah; denn sie mußten erst selbst darüber im klaren sein, ehe sie andere belehren und auf den Weg der wahren Erkenntnis führen konnten.

03. So enthält dieses Kapitel ausführliche Auseinandersetzungen über die Art und Weise, wie man Almosen geben, wie man beten und die kirchlichen Gebräuche geistig und zum Nutzen der Seele ausüben soll. Ferner ist darin der eigentliche Wert der zeitlichen, materiellen und der ewigen, geistigen Güter gezeigt und die Art, wie man die Lebenssorgen mit dem Vertrauen auf Mich verbinden kann. Letzteres war ein wichtiger Punkt, da Meine Jünger nach Meinem Hingang zwischen Geist und Welt oder – wie es dort geschrieben steht – zwischen Gott und Mammon zu wählen hatten.

04. Meine Jünger verließen alles, was sie an die Welt band, und folgten Mir, die weltlichen Güter und Bande den geistigen Gütern opfernd. Es war also wohlverständlich, daß, nachdem Ich ihnen so oft Meinen Hingang vorausgesagt hatte, in ihnen der Gedanke auftauchte: “Was wird aus uns werden? Es ist wahr, in Seiner Nähe hatten wir für nichts zu sorgen; aber wenn Er nicht mehr unter uns wandelt, – was dann?”

05. Auf diese sich oft einschleichenden Gedanken mußte Ich ihnen antworten, um ihre aufgeregten Gemüter nicht allein während Meines Erdenwandels, sondern auch für spätere Zeiten zu beruhigen, damit auch die Sorge um Nahrung und Kleidung nicht so schwer auf ihnen laste, wodurch ihre geistige Mission bedeutend gelitten hätte. Deswegen die väterlichen Worte, deswegen der Hinweis auf die Lilien des Feldes und darauf, daß der liebende Vater im Himmel nichts vergißt, was Er erschaffen hat, und Er aus diesem Grund auch sie, die Auserwählten für die höchsten Zwecke, nicht im Stich lassen werde!

06. Alle diese Worte, zu Meinen Jüngern gesprochen, hatten für sie in den Verhältnissen, in welchen sie lebten, eine wörtliche Bedeutung, sind aber für euch und alle künftigen Geschlechter geistig zu deuten; denn ihr lebt in anderen Verhältnissen und habt nicht nötig, euch von allem zu entledigen, um Mir geistig auf dem bezeichneten Weg zu folgen.

07. Wenn Ich in jenen Zeiten sagte: “Man kann nicht zwei Herren dienen!”, so wollte Ich damit sagen, daß man unmöglich zwei verschiedene Dinge mit dem gleichen Grade der Liebe umfassen kann. ,Entweder Gott oder dem Mammon dienen` will soviel sagen als: entweder das eine oder das andere als höchstes Ziel vor Augen haben; denn ,dienen` bedeutet: sich mit ganzer Seele dem hingeben, das man vor allem andern liebt.

08. In solchem Sinne gilt dieses Wort auch für euch und das lebende und kommende Menschengeschlecht. Wer ganz der Welt und ihren Genüssen lebt, nur nach Befriedigung derselben strebt und alle Mittel aufbietet, das zu erlangen, was ihm als Höchstes erscheint – d.h. das zeitliche Wohl -, der kann natürlich von Gott und geistigen Gütern nur einen mittelmäßigen Begriff haben, und diesen Begriff wird er stets den andern Begriffen unterordnen, weil nur weltliches Wohl und nicht Geitsiges sein höchstes Ziei, sein einziger Wunsch ist. In dieser Hinsicht ist das Wort wahr: “Man kann nicht Gott und dem Mammon dienen!”

09. Aber den Mammon, die weltlichen Güter zu geistigen Zwecken benützen und demselben keinen größeren Wert beilegen, als er wirklich hat, ihn zum eigenen und zum Besten seiner Nebenmenschen verwenden, zumal wenn Ich einzelne mit besonderen Glücksgütern beschenkt habe, das ist eine andere Sache!

10. Auch gab es Reiche, Begüterte und Hochgestellte, welche dennoch nur Mir anhingen und die Welt so betrachteten, wie Ich es wünschte. Die ihnen anvertrauten Güter waren daher nur Mittel zum Zweck, aber nicht ausschließlich das einzige Endziel all ihres Strebens.

11. Daher ist für diesen Satz: “Man kann nicht zwei Herren dienen!” das rechte Verständnis äußerst notwendig.

12. Auch die übrigen Trostworte, die Ich Meinen Jüngern gab, sind nicht im wörtlichen Sinn zu nehmen; denn bei den jetzigen Lebensverhältnissen ist es sogar Pflicht eines jeden, für die irdischen Bedürfnisse zu sorgen. Nur soll diese Sorge nicht so weit gehen, daß sie einen Menschen hindert, sein geistiges Ziel zu verfolgen und seinem Nebenmenschen Gutes zu tun!

13. Wahr ist es wohl: ,Die Vögel säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen, und der Vater im Himmel sorgt für sie`; allein die Tiere sind unmündig, und ihre Erhaltung bewirkt der Instinkt, durch den die Hungrigen zur Nahrung, die Durstigen zur Quelle geführt werden. Die meisten Tiere haben auch nur für sich allein oder für ihre kleine Familie zu sorgen, und für letztere nur auf kurze Zeit.

14. Nicht so ist es mit dem Menschen. Er ist frei. Nicht die Stimme der Natur, nicht der Instinkt, sondern sein Geist treibt ihn, mittels des Verstandes seine Lage derart zu verbessern, daß er nicht von Sorgen für seinen körperlichen Organismus gestört werde, an seinem geistigen Ich zu arbeiten. Er muß also für sein künftiges Leben, für sich und seine Familie sorgen, weil diese einer längeren Fürsorge bedarf als die der Tiere.

15. Der Hauptzweck seines Lebens muß allerdings das Reich Gottes und seine höhere, geistige Bestimmung sein, die nach diesem kurzen Prüfungsleben im Jenseits ewig fort gilt. Es ist also seine Pflicht, die ihm anvertrauten Geschenke – die Talente und Glücksgüter – so zu verwerten, daß er dabei nie sein geistiges Kleid für jene lange Lebensdauer einbüßt.

16. Es heißt wohl in diesen Worten: “Sorget nicht für den morgigen Tag; denn jeder Tag hat seine eigene Plage!”; aber dieses Wort war für Meine Jünger in anderem Sinn gesprochen, als es für euch jetzt gedeutet werden muß. Es will – wie auch alle vorhergehenden Verse nur soviel sagen, daß der Mensch seine Sorgen nicht zu weit ausdehnen und nicht in die Räder des Schicksals oder in die göttliche Führung des einzelnen eingreifen soll, weil hier sein Bereich aufhört.

17. Ihr Menschen sollt euren Sorgen und Anstrengungen nur so weit Raum geben, als sie durch Meine Lehre, durch Mein Wort gutgeheißen werden und einen Erfolg versprechen. Dann sind sie gerecht, aber auch nicht zu groß; denn stets werdet ihr den kleineren, Ich aber den größeren Teil eurer Wünsche zu erfüllen haben. Wenn ihr dabei noch bedenkt, daß eure Einsicht als endliche Wesen stets beschränkt, die Meinige als die des allmächtigen Herrn und Schöpfers aber unbeschränkt ist, so müßt ihr auch einsehen, daß das durch Flehen sehnlichst Erwünschte nicht immer erfüllt werden kann, sondern daß Ich dasselbe oft verweigern muß, weil Ich weitblickender bin, als ihr es seid.

18. Ihr seht aus der Deutung dieser Verse, wieviel Mißverständnis durch einseitige Auffassung dieser in jener Zeit ganz anders gemeinten Worte herbeigeführt werden kann. Damals waren sie dem künftigen Lebensberuf und der sozialen Stellung Meiner Jünger angepaßt; heutzutage sind sie zwar ebenfalls wahr – denn nur Wahrheit konnte ja aus Meinem Munde kommen -, jedoch muß mehr ihr geistiger Sinn der Leitstern eures Tuns und Lassens sein. Die Meinen ersten Jüngern gegebenen Trostworte müssen Meinen jetzigen, vielleicht letzten Jüngern, in ganz anderer Bedeutung erscheinen.

19. Wahr bleibt alles, was Ich sprach; aber der geistige Standpunkt eines jeden einzelnen motiviert das Verständnis der Wahrheit. Wenn sie stets den eigenen Verhältnissen angepaßt und auf Mich bezogen wird, so kann sie die Resultate bringen, die Ich einst beabsichtigte, und die Ich jetzt bei der geistigen Erklärung derselben wieder bezwecken will. Ich wiederhole hier, daß das rechte Verständnis Meiner Worte – die, weil von Mir herrührend, von ewiger Dauer und ewiger Schönheit sein müssen – euch Dinge offenbart, welche ihr oft in einzelnen Augenblicken ahnt, aber deren Schleier ihr nie gänzlich zu entfernen vermöget.

20. Befleißigt euch also, das geistige Verständnis zu erlangen, damit das in euch einstrahlende Licht in seiner ganzen Stärke eure Seelen erleuchten, erwärmen, beleben und mit Meinem Geist verbinden kann! Dann ist der Augenblick gekommen, wo die Decke der materiellen Schöpfung für euer Auge nicht mehr existiert, wo sie dem geistigen Auge gewichen ist und euch überall nur Geistiges und Mich als Herrn des Geistigen, als ewig liebenden Vater erkennen läßt.

21. Dort blüht euch der Friede und die Ruhe, als Endziel aller gerechten und eitlen Sorgen; dort ist die Vergeltung für alles bitter Erlebte, die Belohnung für alles gerecht Verdiente; dort sind die letzten Bausteine der materiellen Welt zu den ersten der geistigen umgewandelt, auf denen der ganze, große Bau einer nie endenden Geisterwelt ruht. Den materiellen Dingen wird ihr geistiger Platz und den geistigen Wesen ihr zur weiteren Läuterung nötiger Weg angewiesen, damit sie – von Stufe zu Stufe, von Welten zu Welten, von Sonnen zu Sonnen emporsteigend, stets mehr Fähigkeiten empfangen, stets mehr Seligkeiten genießen und als Endziel aller Mühen endlich die Stufe erreichen, wo der Vater, als der eine Hirte, von Seinen Kindern, als der einen Herde, umringt wird, deren Sammlung im körperlichen Leben angefangen und im geistig-höchsten geendet hat.

22. Das ist euer Ziel, und das ist der Zweck all Meiner Kundgebungen an euch! Ich tue, wie ihr seht und wohl ahnen könnt, Mein möglichstes. Es liegt nur an euch, Meine vielen Worte so aufzufassen, wie Ich, der Ich Geist bin, sie nur gemeint haben kann.

23. Befleißigt euch, deren Verständnis zu gewinnen, und das Endresultat wird euch beweisen, daß nur auf diesem Weg ein Vater seine Kinder zu solch einem Ziel führen konnte! Amen.

flagge en  40th Sermon of Jesus… The Lord warns against worldly Thinking

40th Sermon of Jesus… The Lord warns against worldly Thinking
April 20, 1872

Matthew 6:24-34
“No man can serve two masters; for either he will hate the one, and love the other; or else he will hold to the one, and despise the other. Ye cannot serve God and mammon. Therefore I say unto you, Take no thought for your life, what ye shall eat, or what ye shall drink; nor yet for your body, what ye shall put on. Is not the life more than meat, and the body than raiment? Behold the fowls of the air: for they sow not, neither do they reap, nor gather into barns; yet your heavenly Father feedeth them. Are ye not much better than they? Which of you by taking thought can add one cubit unto his stature? And why take ye thought for raiment? Consider the lilies of the field, how they grow; they toil not, neither do they spin: And yet I say unto you, That even Solomon in all his glory was not arrayed like one of these. Wherefore, if God so clothe the grass of the field, which today is, and tomorrow is cast into the oven, shall he not much more clothe you, O ye of little faith? Therefore take no thought, saying, What shall we eat? or, What shall we drink? or. Wherewithal shall we be clothed? (For after all these things do the Gentiles seek:) For your heavenly Father knoweth that ye have need of all these things. But seek ye first the kingdom of God, and his righteousness; and all these things shall be added unto you. Take therefore no thought for the morrow: for the morrow shall take thought for the things of itself. Sufficient unto the day is the evil thereof.”

These verses give the rules of conduct for the lives of My disciples. Adapted to their lives, these rules were meant to instil into them faith in the future when I would no longer be walking among them.

The entire sixth chapter contains measures for the future missionary lives of My disciples. These were the last fatherly admonitions they received from Me and were meant to teach them to take My words in their spiritual sense and not literally, which was often done. Before they could teach others and guide them onto the road of true cognition, they had to have a clear understanding themselves.

Thus this chapter contains details about how to give alms, how to pray and how to practise the religious rites spiritually for the benefit of the soul. It also discusses the actual value of the temporal-material and the eternal-spiritual things and how life’s difficulties can be aligned with trust in Me. This last point was essential since, after My decease, My disciples had to choose between spirit and world or – as is written – between God and mammon.

My disciples had left everything that bound them to the world and followed Me, sacrificing worldly possessions and ties for the sake of spiritual values. Therefore, since I so often predicted My decease, it was understandable that the thought would arise in them: “What will become of us? It is true, in His presence we had no worries; but when He will no longer be with us, – what then?” I had to answer these thoughts that kept creeping in, to reassure their perturbed minds, not only during My presence on earth but also for later times, so that the concern about food and clothing did not burden them too much, which would have considerably interfered with their spiritual mission.

That was the reason for My fatherly words and My allusion to the lilies of the field, and that the loving Father in Heaven does not forget anything He has created and, therefore, would not forsake them, who had been chosen for a great task.
In the circumstances under which My disciples were living, what I spoke to them had for them a literal meaning; but for you and all future mankind it must be interpreted spiritually. For you live under quite different conditions and there is no need for you to forsake everything in order to follow Me spiritually on the designated path.

If in those times I said that no man can serve two masters, I meant to say that it is impossible to embrace two different things with the same degree of love. To “serve either God or mammon” means as much as to strive after either one or the other as a supreme goal; for “to serve” means: To devote oneself with all one’s soul to that which is one’s foremost love.

In this sense, this word applies also to you as well as present and future mankind. He who lives solely for the world and its pleasures, striving for their satisfaction and using all possible means of acquiring that which appears to be the most important thing, that is, temporal prosperity, – can naturally have only a very limited conception of God and spiritual values; and he will always subordinate this conception to all the others since his highest aspiration, his goal, is not spiritual but only worldly happiness. In this sense the words apply: “Ye cannot serve God and mammon.” However, it is quite a different thing to use mammon or worldly wealth for spiritual purposes, not regarding it as more than it really is. Then it may be used for one’s own benefit as well as that of one’s fellowmen, especially if I have provided a person with particular wealth.

There have been rich and wealthy people and those in high positions who have remained faithful to Me and looked upon the world the way I wanted them to. Therefore, the wealth entrusted to them was only a means to an end, not the sole purpose of all their striving.
In view of this it is extremely important to correctly understand the words: “No man can serve two masters.”

Thus, the other words of comfort I spoke to My disciples are not to be taken literally, for in the present living conditions it is even everybody’s duty to provide for his earthly needs. However, this care should not go so far as to prevent a man from striving for his spiritual goal and doing good to his fellowman!

It is true that “the birds do not sow, reap or gather into barns, but are looked after by the Father in Heaven”. However, animals are dependent and are supported by their instincts which lead the hungry to food and the thirsty to a spring. Most animals have but to care for themselves, or for only a short time for their small families.

With man it is different. He is free and not directed by the voice of nature or instinct but by his spirit which, with the help of his intellect, induces him to improve his condition so as to enable him to work on his spiritual self without being hindered by the care for his physical organism. Therefore, he must provide for his future life, for himself and his family which needs his care for a longer time than that of an animal.

The main purpose of his life must, however, be the Kingdom of God and his higher, spiritual destiny which, after the completion of this short trial life, continues forever in the beyond. Therefore, it is his duty to administer the gifts entrusted to him – the talents and worldly wealth – in such a way that he never loses his spiritual garment for that eternal life.

The words: “Take therefore no thought for tomorrow… sufficient unto the day is the evil thereof” were spoken to My disciples in a different sense than you would interpret them today. This – like all the preceding verses – only means that man should not extend his worries too much or put a spoke in the wheels of destiny, or interfere with the divine guidance of the individual; for here his sphere of action ends.

You humans should consider your cares and efforts only to such an extent as they are sanctioned by My teaching, My Word and promise to bring success. Then they are just, but also not too great; for you yourselves will always have to fulfil only the smaller part of your aspirations, and the fulfilment of the greater part will be up to Me. If you also take into consideration that as finite beings your insight is only limited whilst Mine, as that of the almighty Lord and Creator, is infinite, you will realize that what you ardently pray for cannot always be granted but that I, being more far-sighted, must often deny it to you.

From the interpretation of these verses you can see how, through narrow-minded conception, these words which had quite a different meaning in those times, can be misunderstood. At that time, they were adapted to the future mission and social position of My disciples. Today they are still true, for nothing but the truth can go forth from My mouth; but the guiding-star for your actions must be mainly their spiritual meaning. The words of comfort that I spoke to My first disciples must have a different significance for My present, maybe My last, disciples. Everything that I said remains true, but the comprehension of this truth is motivated by the spiritual level of each individual. If this truth is always adapted to the existent circumstances and related to Me, it can bring the results I once intended and which I now, once more, want to achieve through this spiritual interpretation. Therefore, make every effort to attain spiritual comprehension, so that the light that is shining upon you can, with its full strength, illumine, warm and animate your soul and unite it with My spirit. Then the moment will have come when the cover of material creation has ceased to exist for your eyes, when it will have made way for spiritual vision, enabling you to recognize only the spiritual everywhere and Me, as the Lord of the spiritual, an eternally loving Father.

There, peace and harmony is yours as the ultimate goal of all your anxieties, be they justified or futile. There is requital for every bitter experience and reward for all true merits. There, the last building stones of the material world have been transformed into the first spiritual ones, whereon rests the vast edifice of an infinite spirit world. Material things are assigned their spiritual place, and spiritual beings are shown the way to further purification so that they, ascending from stage to stage, from world to world, from sun to sun, may keep unfolding their abilities, enjoy ever growing bliss and, as the ultimate goal of their endeavours, may finally reach that state where the Father as the sole shepherd is surrounded by His children as the sole flock, whose salvation began in physical and ended in the highest spiritual life.

That is your destination and the purpose of all My messages to you! As you can see, I am doing My utmost, and it is only up to you to comprehend My words in the way I, Who am spirit, could only have meant them.

Make every effort to understand them, and the ultimate achievement will prove to you that this is the only way a father could have guided his children to such a goal! Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第四十次耶穌講道主警告世俗的思想

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第四十次耶穌講道主警告世俗的思想

1872年4月20日

馬太福音6:24-34

“沒有人能服侍兩位大師,因為他會恨一個人,愛另一個人;否則他會堅持一個,鄙視另一個。你們不能事奉上帝和瑪門。所以我告訴你們,不要為你的生命,吃什麼,喝什麼想念。也不是為了你的身體,你要穿什麼。生命不是高於肉體?肉體不是高於衣服,看空中的飛鳥,因為他們不播種,也不收割,也不聚集到穀倉裡。然而你的天父卻在餵養他們。你們比他們好多少?你們中哪一位通過考憂慮可以使他的身命增加一肘?為什麼你要考慮衣服?想想田野的百合花,它們是如何生長的;他們不勞苦,也不旋轉。然而我告訴你們,即使所羅門在他的榮耀中都沒有像其中之一那樣排列。所以,如果上帝如此裝飾今天的田野草,明天就被扔進火箱裡,那麼他要怎麼多裝飾你們。哦你小信心的呢?所以不要想,說,我們吃什麼?或者,我們喝什麼?要么。我們需要穿什麼衣服? (那是外邦人所追求的這些事情)因為你們的天父知道你們需要所有這些東西。你們要先求神的國和他的公義;所有這些東西都要加在你身上。因此,不要為明天著想,因為明天會考慮自己的事情。這一天擔當它的一天事。“

這些經文為我的門徒的生活提供了行為規則。適應他們的生活,這些規則旨在灌輸他們對未來的信心,當我不再在他們中間走動時。

整個第六章包含了我的門徒未來傳教士生活的措施。這些是他們從我那裡得到的最後的父親教導,旨在教導他們從我們的精神意義上接受我的話,而不是從字面上理解,這是經常是的。在他們能夠教導別人並引導他們走上真正的認知之路之前,他們必須自己清楚地理解。

因此,本章詳細介紹瞭如何施捨,如何祈禱,以及如何靈性地為靈魂的利益而修習宗教儀式。它還討論了暫時的物質和永恆的屬靈事物的實際價值,以及在生活的困難如何與我對信任的一致。最後一點是至關重要的,因為在我死後,我的門徒必須在神和瑪門之間選擇靈與世界,或者如所寫的那樣。

我的門徒已經把一切束縛他們的東西留給世人,跟隨我,為了屬靈的價值而犧牲世俗的財產和關係。所以,因為我經常預言我的死亡,所以他們的思想會出現是可以理解的:“我們會怎樣?誠然,在他面前我們毫無顧慮;但是當他不再和我們在一起的時候 – 那又怎麼樣?“我不得不回答這些不斷思考的問題,以便讓他們不安的思想再次安定下來,不僅是在我在地球上的存在期間,也是為了以後的時間,食物和衣服沒有太多的負擔,這會大大干擾他們的精神使命。

這就是我父親的話語和我對典型的百合花的暗示的原因,愛的天父並沒有忘記他所創造的任何東西,因此也不會拋棄他們,因為他們被選為偉大的任務。

在我的門徒生活的環境下,我與他們交談的對他們來說具有字面上的意義;但對於你和所有未來的人類而言,它必須在精神上解釋。因為你生活在不同的條件下,你不需要放棄一切,以便在指定的道路上靈性地跟隨我。

如果在那段時間裡我說過沒有人可以為兩位大師服務,我的意思是說,用同樣的愛來接受兩件不同的事情是不可能的。 “為上帝或瑪門服務”意味著盡可能多地追求任何一方或另一方作為最高目標;為“服務”就是:全心投入到自己最重要的愛。

從這個意義上講,這個詞也適用於你以及現在和將來的人類。他獨自生活在世界及其樂趣之中,追求自己的滿足感,並利用一切可能的手段獲得似乎是最重要的事物,即時間繁榮的事物 – 自然只能對上帝產生極為有限的概念,精神價值;因為他的最高願望,他的目標,他將永遠服從於所有其他人,因為他的目標不是屬靈的,而只是世俗的幸福。從這個意義上說,這些話適用於:“你不能服侍神和瑪門。”然而,用財神或屬世的財富來達到屬靈的目的是相當不同的事情,而不是將它視為超過真實。那麼它可以用於自己的利益以及同胞的利益,特別是如果我為一個人提供了特殊的財富。

有富有和富有的人以及那些一直忠於我的人,並且以我想要的方式看待世界。因此,賦予他們的財富只是達到目的的一種手段,而不是他們一切努力的唯一目的。鑑於此,正確理解“沒有人可以為兩位主人服務”這句話是非常重要的。

因此,我對門徒說的安慰的其他話語不應該從字面上理解,因為在目前的生活條件下甚至每個人都有責任提供服務為他世俗的需要。但是,這種關懷不應該阻止一個人為了追求自己的精神目標和努力為他的同胞做好事!

確實,“鳥兒不播種,收割或聚集到穀倉,但被天父照顧”。然而,動物依賴並得到他們本能的支持,這些本能導致飢餓求食物和口渴求春天的水。大多數動物只能照顧自己,或者只照顧小家庭很短的時間。

與男人是不同的。他是自由的,不是由自然或本能的聲音指引的,而是由他的精神指引的,這種精神在他的智力的幫助下促使他改善自己的狀況,以至能使他在他的自我精神上做工,不影響照顧他的生理機體。因此,他必須為自己和家人提供未來的生活,這需要他照顧比動物更長的時間。

然而,他的生活的主要目的必須是上帝的王國和他更高的精神命運,在完成這個短暫的審判生活之後,這個命運將永遠持續到遠處。因此,他有責任管理託付給他的禮物 – 才華和世俗財富,以這種方式永遠不會失去永恆生命的屬靈外衣。

這句話:“因此,不要為明天擔憂…… 這一天擔當它的一天事”,這與我今天解釋他們的方式有所不同。這與前面的所有經文一樣,只是意味著人不應該太多地延長他的憂慮,或者在命運的輪子上阻擾,或者乾擾個人的神聖指導;因為在這裡他的行動範圍結束了。

你們人類應該考慮到你們的關心和努力,只要他們受到我的教導,我的話語和承諾能夠取得成功的製裁。然後他們只是,但也不是太好;因為你們自己永遠只能履行你們一小部分的願望,而大部分的實現將取決於我。如果你也考慮到,作為有限的人,你的洞察力是有限的,而我,全能的主和造物主,是無限的,你會意識到你熱心祈禱的東西並不總是被允許的,但是,我是遠慮,必須經常給你拒絕。

從這些經文的解釋中,你可以看到,通過狹隘思維的觀念,這些詞語在那些時代具有完全不同含義,可能會被誤解。那時他們適應了未來的使命和我門徒的社會地位。今天他們仍然是真的,因為只有真理可以從我的嘴裡出來;但是你的行為的引導星必須主要是他們的精神意義。我對我的第一批門徒所說的安慰的話,對我的現在,也許是我最後的門徒,必定有不同的意義。我所說的一切都是真實的,但對這個真理的理解程度是由每個人的精神層次激發的。如果這個真理總是適應於現存的情況並且與我相關,那麼它可以帶來我曾經打算的結果,而且我現在又一次,想通過這種精神解釋來實現。因此,盡一切努力去獲得屬靈的理解,使照在你身上的光能以其全部的力量,光亮,溫暖,使你的靈魂有生氣,並將它與我的靈魂聯合起來。那麼,當物質創造的封面已經不再存在於你的眼中時,它將為靈性視覺讓路,使你能夠認識到唯一地屬靈的屬性,而我,作為屬靈的主,是永恆的慈愛的父親。

在那裡,和平與和諧是你的所有焦慮的最終目標,無論它們是合理的還是徒勞的。對於每一個苦難的經歷和所有真正的功績都有獎勵。在那裡,物質世界的最後一塊建築石頭已經變成了第一個精神世界的,在那裡放置著無限精神世界的浩瀚大廈。物質的東西被分配到屬靈的地方,精神生命被指示進一步淨化的方式,使他們從舞台到舞台,從世界到世界,從太陽到太陽,都可能不斷展現自己的能力,享受日益增長的幸福,作為他們努力的最終目標,最終可能達到這樣的狀態,即作為唯一牧人的父親被祂的孩子們包圍,作為唯一的羊群,他們的救恩始於肉體結束在最高的屬靈生命中。

那就是你的目的地和所有我給你的信息的目的!正如你所看到的,我正在盡我所能,只有你自己才能理解我的話的意思,就像我是靈魂的,只能是他們的意思。

盡一切努力去理解他們,最終的成就將證明,這是父親能夠引導他的孩子走向這樣一個目標的唯一途徑!阿門。

 

39. Hättet ihr Glauben…So wäre euch das Unmögliche möglich – If you had Faith…The Impossible would be possible for you…The Healing of the Ten Lepers

PREDIGT / SERMON 39
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PREDIGTEN DES HERRN-39-Gottfried Mayerhofer-Lukas-17_5-19_Heilung der zehn Aussaetzigen-Haettet ihr Glauben wie ein Senfkorn THE LORDS SERMONS-39-Gottfried Mayerhofer-Luke-17_5-19 Healing of ten Lepers-If you had faith like a mustard seed-1280
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flagge de  39. Predigt von Jesus… Heilung der zehn Aussätzigen

39. Predigt von Jesus… Hättet ihr Glauben… So wäre euch das Unmögliche möglich – Heilung der zehn Aussätzigen

Lukas 17:5-19
Die Apostel sprachen zu dem Herrn:”Stärke uns den Glauben!” Der Herr aber sprach:”Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn und sagt zu diesem Maulbeerbaum: ,Reiße dich aus und versetze dich ins Meer!`, so wird er euch gehorsam sein. Welcher ist unter euch, der einen Knecht hat, der ihm pflügt oder das Vieh weidet, wenn er heimkommt vom Felde, daß er ihm sage: ,Gehe alsbald hin und setze dich zu Tische?` Ist’s nicht also daß er zu ihm sagt: ,Richte zu, was ich zu Abend esse, schürze dich und diene mir, bis ich esse und trinke; danach sollst du auch essen und trinken?` Dankt er auch dem Knechte, daß er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht. Also auch ihr; wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: ,Wir sind unnütze Knechte, wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.”`Und es begab sich, da Jesus gen Jerusalem reiste, zog er mitten durch Samaria und Galiläa. Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferne und erhoben ihre Stimme und sprachen: “Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser!” Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: “Gehet hin und zeiget euch den Priestern!” Und es geschah, als sie hingingen, wurden sie rein. Einer aber unter ihnen, da er sah, daß er gesund geworden war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel auf sein Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: “Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neune? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und gäbe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?” Und er sprach zu ihm: “Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen!”

01. In diesen Versen wird erzählt, wie Ich durch Meinen Willen zehn Aussätzige heilte. Als sie sich, durch den Glauben an Meine Worte gestärkt, den Priestern zeigen wollten, verschwand beim Eintritt in den Tempel der Aussatz; denn mit Aussatz behaftet wäre ihnen der Eintritt in den Tempel verboten gewesen. Aus Gesundheitsrücksichten hielt sich jedermann, auch außerhalb des Gotteshauses, von Menschen fern, die von solchen Krankheiten befallen waren.

02. Diese Tat war ein Beweis, was der feste Glaube und das unerschütterliche Vertrauen vermögen, wenn die Seele davon ganz beherrscht wird. Ich wollte durch dieses Beispiel diese Kraft zeigen und sagte zu Meinen Jüngern – im gleichen Kapitel, Vers sechs – die Worte: “Wenn ihr Glauben habt, so groß nur wie ein Senfkorn, und sagt zu diesem Maulbeerbaum: ,Reiße dich aus und versetze dich ins Meer!`, so wird er euch gehorsam sein!”

03. Was diese Worte geistig bedeuten, das zeigte Ich kurz nachher durch die Heilung dieser zehn Männer. So folgte der Theorie die Praxis auf dem Fuß, damit Meine Jünger an anderen die Stärke des Glaubens beobachten könnten, welcher ihnen selbst bei so vielen Gelegenheiten mangelte.

04. Da Ich euch dieses Beispiel festen Glaubens als Sonntagspredigt gebe, wollen wir das Wort ,Glauben` ein wenig näher betrachten, damit ihr und viele andere verstehen lernt, was eigentlich ,Glauben` ist. Denn auch dieses Wort ist eins von denjenigen Wörtern, welche in vieler Mund, aber in weniger Herzen sind.

05. Ich muß diese Erklärung vorausschicken, sonst versteht ihr nicht einmal das Gleichnis vom Maulbeerbaum, das Ich den Jüngern gab, – um so weniger dann die Handlung mit den zehn Aussätzigen. Habt ihr erfaßt, was Ich unter ,Glauben` verstehe, dann erst können wir zu seiner Beziehung auf euch, auf die jetzigen, sowie künftigen Zustände übergehen, wobei auch des einen Samariters gedacht werden wird, welcher zurückkehrte, um Mir zu danken.

06. Alles hat seine natürliche Folge! Wer ein Haus baut, fängt nicht beim Dach, sondern bei den Grundmauern an. Wenn diese fest sind, ruht auch das Dach auf sicherer Grundlage. Wie im materiellen, so im geistigen Leben! Daher die vielen Erklärungen, die Ich euch gebe; daher die vielen Beleuchtungen oft ein und desselben Gegenstandes, damit ihr eure geistigen Ohren und Augen öffnet und es euch nicht geht wie einem Menschen, der an etwas denkt und sich dabei nicht bewusst ist, wie sich während dieser Zeit viele Tausende von Wundern Meiner Schöpfung auf der Netzhaut seines Auges abspiegeln, weil seine anderweitig beschäftigte Seele keine Notiz davon nimmt.

07. In der vorhergehenden Predigt erläuterte Ich die Selbstliebe und die Nächstenliebe. In der heutigen sollt ihr den wahren Sinn des Wortes ;Glauben` erfahren, desjenigen Wortes, welches so oft mißbraucht und gewiß unter Hunderten nicht von einem geistig in seiner höchsten Bedeutung aufgefaßt wird.

08. Seht, in jener Zeit wußten Meine Jünger nicht, was eigentlich ,Glauben` ist. Ich mußte es ihnen begreiflich machen, indem Ich,sie sichtbar und persönlich führte und vor ihnen Wunder tat, – und doch begriffen sie die Bedeutung des Wortes ,Glauben` nicht. Glaubt vielleicht ihr, die ihr von Mir fast täglich so viel Himmelsbrot erhaltet, daß ihr wißt, was ,Glauben` heißt? Ich muß euch sagen: Ihr begreift dieses Wort ebensowenig und zeigt täglich und stündlich, daß ihr sehr wenig Glauben habt, obgleich ihr meint, wenn auch im Lieben schwach, so doch im Glauben stark zu sein. Dieses euch zu beweisen, soll der Zweck Meiner Worte sein.

09. Was heißt eigentlich ,Glauben`?

10. Nun, die meisten von euch werden mit einer Antwort verlegen sein, oder sie wird so ausfallen: “Ich ,glaube` heißt soviel als: ich bin ,überzeugt’, daß dies oder jenes wirklich so ist, wie man es mir sagte oder mich lehrte.” -“Glauben stützt sich auf die Autorität desjenigen, welcher mir dies oder jenes sagt.” – “Ich glaube es, weil derjenige, der es mir sagt, davon überzeugt sein wird.”

11. Solche und ähnliche Antworten werdet ihr überall zu hören bekommen, die aber alle auf eins hinauslaufen und nur immer besagen, daß dieser Glaube auf so schwachen Füßen steht, daß der leiseste Windstoß ihn umwirft oder zunichte macht.

12. Einen solchen Glauben meinte Ich nie. Denn der Glaube, den Ich Meinen Jüngern in oben angeführtem Gleichnis – Vers sechs – erklärte, indem Ich sagte: “Wenn ihr glaubet, so heben sich die Berge hinweg!”, dieser Glaube bedeutet etwas ganz anderes, als man gewöhnlich annimmt, wenn es z.B. heißt: ,Der Glaube macht selig!` Jener Glaube bedeutet einen ganz anderen Zustand, als je durch Glauben, wie ihn die Priester dem Volke lehren, erreicht worden ist. Ich zweifle sehr, ob mit dem angewöhnten Glauben schon jemand selig geworden ist, wenn er ihn nicht nach Meinem Sinn, sondern nach dem der Priester aufgefaßt hat.

13. Der Glaube also, den Ich Meine Jünger lehrte, und den Ich ihnen durch die Heilung der zehn Aussätzigen zeigen und begreiflich machen wollte, ist eine weit mächtigere Kraft in der Geisterwelt, als ihr glaubt und wähnt; denn dieser Glaube ist die feste Überzeugung, daß dies oder jenes unwiderruflich geschehen muß, wie es sich bei Meinem Wort ereignete. Dieser Glaube ist ein Eingreifen in Meine Macht, eine Teilung Meiner Allmacht, die Ich gerne denjenigen Kindern zulasse, die wahrhaft diesen Namen verdienen, die aber auch – wohlgemerkt – diese ungeheure Kraft nie mißbrauchen werden, weil sie nur zu klar und deutlich einsehen, wie groß dieses Geschenk von seiten des allmächtigen Schöpfers ist, das nur ein liebendes Kind als Geschenk vom Vater erhalten kann.

14. Dieser Glaube war es, welchen die zehn Aussätzigen so fest erfaßt hatten, daß sie noch mit der Krankheit behaftet ruhig zu den Priestern hingingen, fest überzeugt, Mein Wort – als göttliches Wort – könne nicht trügen und müsse sich erfüllen, weil Ich es wollte und sie es glaubten und ganz darauf vertrauten.

15. Diese Art des Glaubens, wer hat sie von euch? Legt die Hand auf euer Herz und fragt euch selbst, und es wird euch wie Meinen Jüngern ergehen! Das Geständnis wird sein: “Solchen Glauben begreifen wir nicht! Solcher Glaube, solch feste, unwandelbare Überzeugung, solch festes Vertrauen in Deine göttlichen Verheißungen fehlt uns gänzlich; wir sind dessen nicht fähig!”

16. Und Ich antworte euch: “Ja, Ich weiß es, daß ihr solchen Glaubens noch lange nicht fähig seid; sonst würdet ihr die Seligkeit – wie es heißt: Glaube macht selig! – in euch verspüren, wenn ihr mit Gottesmacht ausgerüstete Götter in menschlichen Körpern wäret.” Welch großes Feld der Wirksamkeit sich da vor euch öffnen würde, wieviel Gutes ihr da stiften könntet, und wie erhaben ihr über dem niedrigen Getriebe der gewöhnlichen Welt stündet, das könnt ihr nicht begreifen. Da wäre jenes Wort erfüllt; denn ein solcher Glaube macht euch selig, überglücklich und zufrieden. Ihr würdet das langsame Aufgehen eures Ichs in dem Meinen gewahren, wenn ihr euch mit solcher Macht ausgestattet fühlen würdet, wie sie teilweise den ersten Menschen verliehen war, aber von ihnen selbst wieder verscherzt wurde.

17. Dieser Glaube, diese feste Überzeugung war und ist es, was Meinen Jüngern fehlte und auch euch und allen Menschen mangelt; und eben deswegen will Ich euch diesen Glauben, der sich auf die Liebe zu Mir gründet, ans Herz legen, damit auch ihr danach streben sollt. Denn wenngleich er nicht so leicht zu erringen ist, da viel Beherrschung und große Sittenreinheit dazu gehört, so könnt ihr dessen doch teilweise und in Momenten der höchsten Begeisterung teilhaftig werden, wenn ihr einmal die Idee dieses mächtigen Werkzeugs Meiner göttlichen Macht und Liebe begriffen habt.

18. Ihr habt das Wort ,Ich will!` noch nicht begriffen; denn dieses Wort gründet sich auf den Glauben, daß das, was man will, auch geschehen muß. Diese Macht der Willenskraft ist derjenige Glaube, der Berge versetzt, der selbst der Natur ihre geheimsten Gesetze abringt, und durch den manches möglich ist, was bis jetzt zu den Unmöglichkeiten gezählt wird.

19. Allein – alles, was ihr wollt, muß erstens zu geistigen Zwecken und zweitens nur durch Mich und Meine Macht gewollt werden; denn ohne sie seid ihr ohnmächtig, und nur mit ihr allmächtig!

20. Was ist es denn beim Magnetismus anderes als die Willenskraft oder dieser Glaube, der fest und unerschütterlich auf Mich vertrauend, durch Auflegen der Hände Ubel in kurzer Zeit heilt, die sonst einen längeren Verlauf hätten!?

21. Diesem Glauben allein weicht alles! Nicht, daß das Bewirken außer dem Bereich der Naturgesetze läge, nein, sondern diese Gesetze, die sich bis jetzt der menschlichen Macht entzogen haben, werden dem Menschen dienstbar und gehorchen ihm als geistigem Wesen, als Abkömmling von Mir, während sie dem materiellen Menschen, seinem Grübeln und Forschen Hohn sprechen.

22. Sobald sich aber dieser Glaube in das Menschenherz, eingebürgert hat, so wird auch das als zweites im Evangelium Erwähnte, nämlich die Danksagung und Anerkennung für das erhaltene Geschenk von oben erfolgen.

23. Im Evangelium heißt es im fünfzehnten Vers: Einer der zehn Geheilten kehrte zurück und bedankte sich bei Mir.

24. Um es den Juden recht fühlbar zu machen, was Undank über empfangene Wohltaten bedeutet, mußte es gerade ein Samariter sein; denn diesen Stamm des jüdischen Volkes sahen die Juden als den verächtlichsten an, bei dem sie alle schlechten, aber keine guten Eigenschaften vorhanden glaubten.

25. Schon im vorigen Evangelium war es ein Samariter, welcher den Priestern und Pharisäern als Beispiel dafür dienen sollte, daß man Menschen nicht verachtet, welchen Stammes oder welcher Abkunft sie auch seien. Auch diesmal mußte wieder einer aus jenem verachteten Stamme die stolzen und sich besser dünkenden Juden beschämen, ihnen beweisen, daß niemand, weder Zöllner noch Samariter, so schlecht sei, daß er nicht Nächstenliebe üben könne, und daß man bei ihm nicht auch gute, ja oft bessere Eigenschaften antreffen könne als bei manchen sich hochrühmenden Kasten, – ein Beispiel für heutige Zeiten, in denen so mancher auf seine Mitmenschen wie jener Pharisäer auf den Zöllner oder ein Jude auf einen Samariter herabblickte!

26. Daß von den zehn Aussätzigen nur einer, und zwar derjenige zurückkehrte, von welchem man es am wenigsten erwartete, zeigt daß der wahre Glaube nur in ihm Wurzel geschlagen hatte und er, übermannt von der Gnade des Herrn, nicht anders konnte, als Dem die Ehre zu geben, von dem die Gnade ausgegangen war.

27. So wird es auch mit den Gnadenspenden im Leben aller Menschen sein. Nur diejenigen werden sich der schönen Resultate ihres festen Glaubens und Vertrauens auf Mich und ihre eigene Willenskraft zu erfreuen haben, welche offen und frei die Worte des zehnten Verses bekennen, der lautet: “Und wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so bekennet, daß ihr unnütze Knechte seid und nur getan habt, was ihr zu tun schuldig wart!”

28. Ich ließ es bei diesem Akt der Heilung zu, daß neben dem festen Glauben der Geheilten doch auch die größere Eigenschaft, die Dankbarkeit für die erhaltenen Wohltaten, nicht vergessen wurde. Eine empfangene Wohltat ohne Dankgefühl gegen den Geber ist eine halbe, ja oft gar keine Wohltat. Statt daß eine erteilte Gnade den Empfänger demütigt, macht ihn die Vernachlässigung des Dankes stolz. Das erste ist Ausdruck der Liebe, das andere Ausdruck des Hasses; das erste ist ein offenes Bekennen der eigenen Ohnmacht, das zweite ein Bereuen, daß Umstände es erheischen, anderen dankbar sein zu müssen; das erste ist himmlischer, das zweite höllischer Natur.

29. So wollte Ich in diesem Akt dem nachdenkenden Erforscher dieser Tat noch nach Jahrtausenden ins Gedächtnis zurückrufen, daß die Macht des Glaubens, so schön sie auch bis zur höchsten Steigerung sein kann, doch gleich null ist, wenn ihn nicht vor wie nach der Tat der Aufblick nach oben zuerst seine eigene Ohnmacht und danach die Allmacht Dessen begreifen läßt, der den Menschen als winzigen Wurm in der Schöpfung mit solchen Kraftmitteln ausstatten kann.

30. Dem Menschen, der sich seines göttlichen Ursprungs bewußt ist und nur nach oben blickt und alles von dort Geschenkte wieder demütig und dankend auf dem Altar der Liebe niederlegt, einem solchen Herzen wird die Kraft seines Wollens durch Meinen Willen verstärkt werden. In einem solchen Herzen lebt als eine Frucht der Überzeugung der rechte Glaube, welcher dem Menschen durch das Bewußtsein der Kraft die Seligkeit gibt, die nur ein Kind genießen kann, wenn es die Macht seines liebenden Vaters erkennt und sich derselben würdig fühlt.

31. Nach dieser Würde trachtet! Und wo dann die Dankbarkeit ist, da wird auch das Vollbringen des Gewollten eure Wünsche krönen!

32. So nehmt dieses Evangelium auf als Wegweiser durch das Labyrinth des Lebens. Baut auf einen soliden, festen Grund, und das Dach, welches dann das ganze Haus unter seine Obhut nehmen wird, wird Meine Geisterwelt sein, unter deren Schutz ihr, je nach Maßgabe eures Glaubens, von Stufe zu Stufe über höhere Wesen gestellt werdet und ihnen beibringen könnt, was Ich euch während eurer Lebens und Probezeit oft fühlen ließ, nämlich die unendliche Liebe als Vater und die unendliche Macht als Kinder, wenn ihr fest glauben und vertrauen gelernt habt! Amen.

flagge en  39th Sermon of Jesus… The Healing of the Ten Lepers

39th Sermon of Jesus… If you had Faith… The Impossible would be possible
The Healing of the Ten Lepers

(April 14, 1872)

Luke 17:5-19
“And the apostles said unto the Lord, Increase our faith. And the Lord said, If ye had faith as a grain of mustard seed, ye might say unto this sycamine tree, Be thou plucked up by the root, and be thou planted in the sea; and it should obey you. But which of you, having a servant plowing or feeding cattle, will say unto him by and by, when he is come from the field, Go and sit down to meat? And will not rather say unto him, Make ready wherewith I may sup, and gird thyself, and serve me, till I have eaten and drunken; and afterward thou shalt eat and drink? Doth he thank that servant because he did the things that were commanded him? I trow not. So likewise ye, when ye shall have done all those things which are commanded you, say, We are unprofitable servants: we have done that which was our duty to do.

And it came to pass, as he went to Jerusalem, that he passed through the midst of Samaria and Galilee. And as he entered into a certain village, there met him ten men that were lepers, which stood afar off: And they lifted up their voices, and said, Jesus, Master, have mercy on us. And when he saw them, he said unto them. Go shew yourselves unto the priests. And it came to pass, that, as they went, they were cleansed. And one of them, when he saw that he was healed, turned back, and with a loud voice glorified God, And fell down on his face at this feet, giving him thanks: and he was a Samaritan. And Jesus answering said, Were there not ten cleansed? but where are the nine? There are not found that returned to give glory to God, save this stranger. And he said unto him, Arise, go thy way: thy faith hath made thee whole.”

These verses tell how I healed ten lepers through My will. Strengthened by their faith in My word, they went to present themselves to the priests, and their leprosy vanished as they entered the temple. As lepers they would have been barred from entering the temple. Also outside the temple, everyone kept well out of the way of people who suffered from such diseases, for reasons of health.

This act proved what a firm belief and unshakable faith can achieve if the soul is completely dominated by it. Through this example I wanted to demonstrate this power and said to My disciples, in verse 6 of this chapter: – “If ye had faith as a grain of mustard seed, ye might say unto this sycamine tree, be thou plucked up by the root and be thou planted in the sea; and it should obey you.”

What these words meant spiritually I demonstrated soon afterwards through the healing of the ten men. Thus theory was promptly followed by practice so that My disciples could observe the power of faith in others, as they themselves lacked it on so many occasions.

Since I am giving you this example of an unshakable faith as a Sunday sermon, let us have a closer look at the word “faith”, so that you and many others may learn what “faith” actually is. For this, too, is one of the words that many carry in their mouths, but only few in their hearts.

This explanation must precede or you would not even understand the parable of the sycamine tree which I gave to the disciples, and even less what happened with the ten lepers. Only when you have comprehended what I mean by “faith”, can we proceed to its reference to you and to the present and future conditions, remembering also the one Samaritan who returned to thank Me. Everything has its natural sequence. He who builds a house does not start with the roof but with the foundations. Only when these are firm will the roof rest on a safe basis. This applies to material as well as spiritual life. That is the reason why I give you so many explanations. That is why so much light is thrown onto one and the same subject so that your spiritual ears and eyes may be opened and you do not fare like a man who is absorbed with something and does not realize how during that time thousands of wonders of My creation reflect on the retina of his eye because his preoccupied mind does not notice them.

In the previous sermon I explained self-love and the love of one’s neighbour. In today’s sermon, you are to learn the true sense of the word “faith”, that word which is so often misued and is probably not comprehended spiritually in its highest significance even by one out of hundreds. At that time My disciples did not know what “faith” actually was. I had to explain it to them through My visible and personal guidance and the performing of miracles. But they still did not understand the meaning of the word “faith”. Do you, who daily receive from Me so much bread from Heaven, believe that you know what “faith” means? I must tell you that you do not understand this word either, and you prove it every day and every hour that you have very little faith, although you think that though you are weak in love you are strong in faith. This I intend to prove to you.

What does “faith” actually mean?

Well, most of you will have a ready answer and say: ‘”I have faith’ means as much as ‘I am convinced’ that this or that is actually as I have been told or taught.” – “Faith leans on the authority of the person who told me this or that.” – “I believe it because the one who told it to me must be convinced of it.”

You will get to hear such and similar answers, but they all point to the fact that this faith is standing on such weak feet that the slightest breeze would upset or destroy it.

I never thought of such a faith. For the faith of which I spoke to My disciples, a faith that will “move mountains”, means something quite different from what is usually visualized in connection with the words: “Faith brings salvation!” That faith signifies quite a different state, one, as yet, never attained through a faith as taught by the priests. I very much doubt that with the indoctrinated faith anyone has ever attained everlasting beatitude, unless he interpreted it in My way and not in that of the priests.

The faith I taught My disciples and which I wanted to demonstrate and make comprehensible to them through the healing of the ten lepers, is a far greater power in the world of spirits than you can ever imagine. For this faith is the firm conviction that one or the other thing must irrevocably happen, as it did then through My Word. This faith is a participation in My might which I am happy to allow those children who really deserve that name and who – mind this – will never misuse this mighty power since they are fully aware of the greatness of this gift from the almighty Creator, one that only a loving child may receive from its father.

It was this faith which the ten lepers had embraced so firmly that they – while still suffering from the disease – calmly went to the priests firmly convinced that My Word, the Divine Word, could not deceive them and must be fulfilled because I wanted it so, and they believed and trusted it. Which of you has this kind of faith? Ask yourselves honestly and you will fare as did My disciples. You will have to admit: “Such a faith we do not comprehend. Such a faith, such a firm, unshakable conviction and trust in Your divine promises we lack completely, we are incapable of possessing.”

To which I reply: “Yes, I know that you are incapable of such a faith and still will be for quite a while yet, for if you were gods in human bodies equipped with the power of God, you would be feeling the bliss within you, since it says: Faith brings salvation! What a vast field of activity would then be opening up to you; how much good you could do and how superior you would be to the lowly bustle of the world, is inconceivable to you. Then that word would be fulfilled, for such a faith would make you happy and full of bliss. You would be aware of the gradual amalgamation of your self with Mine if you felt yourselves equipped with such power, a power the first men had possessed to a certain degree but lost through their own fault.

This faith, this firm conviction, was absent in My disciples and is also absent in you und all people. Therefore, I want to point out to you the importance of such a faith that is based on love for Me, so that you may strive after it. Although it is not easy to attain since it requires much self- control and moral purity, you could still acquire it partially and in moments of great exaltation, once you have comprehended the idea of this mighty tool of My divine might and love.
You have not yet comprehended the words “I will!”, for these words are based on the faith that what one wills must also happen. This might of the willpower is the faith that moves mountains, forces nature to reveal its most secret laws and makes possible many a thing that so far is considered an impossibility.

But whatever you want must firstly be wanted only for spiritual purposes and, secondly, only through Me and My might; for without this you are helpless, and only with it are you almighty. Thus with magnetism it is nothing else but the willpower or this faith which, trusting in Me firmly and unshakably, by the laying-on of hands, heals in a short time diseases that normally would take a much longer course.

To this kind of faith everything has to give in. Not as if this effect were outside the scope of the laws of nature. No, these laws which so far have evaded the human power, now serve and obey man as a spiritual being, as a descendant from Me, whilst they mock the materialist, his reasoning and exploring.

As soon as this faith has come to dwell in man’s heart, also the second factor mentioned in the Gospel, namely, the thanking and acknowledging of the gift received from above, will take place. In the Gospel it says in the 15th verse that one of the ten healed returned and thanked Me.

To particularly make it felt by the Jews what ingratitude for blessings obtained meant, the one who returned had to be a Samaritan; for the Jews despised this tribe of the Jewish people, which they credited with all the bad attributes, never with anything good.

Already in the previous Gospel it was a Samaritan who was given the priests and Pharisees as an example that no man must be despised to whatever nation he might belong. In this case again, one of that despised people had to shame the proud Jews who imagined themselves so much better, and to prove to them that no one, be he a publican or Samaritan, was so bad that he could not practise love of his neighbour and that one might not find him to possess good, often even better, qualities than some very conceited castes – an example for the present time when many a person looks down upon his fellow-men like that Pharisee on the publican and the Jews used to look down on the Samaritans.

That only one of the ten lepers returned, and at that the one of whom it would have been least expected, shows that in him alone the true faith had struck roots and that he, overwhelmed by the Lord’s grace, could not help but praise Him, from Whom this grace had come forth.

Thus it will be with the gifts of grace in the lives of all men. Only those will be able to enjoy the fine results of their firm faith and trust in Me and their own willpower, who openly and honestly confess, as the text in the 10th verse reads: “When ye shall have done all those things which are commanded you, say: We are unprofitable servants: We have done that which it was our duty to do!”

In this act of healing I conceded that besides the firm faith of the healed the greater quality, the gratitude for blessings received, was not forgotten. A favour received without the feeling of gratitude towards the giver makes it only half a favour, or sometimes none at all. Instead of making the recipient of a grace humble, the neglect of gratitude makes him proud. The first is the expression of love, the latter that of hate. The first is an honest admission of one’s own impotence, whilst the latter calls forth regret that circumstances have made it necessary to owe gratitude to others. The first is of a celestial, the latter of a hellish nature.

Thus I wanted to remind the reader of this event, still after millennia, that the might of faith, fine as it may be in its climax, is equal to naught if before and after the act man does not realize first his own impotence and then the omnipotence of Him who can endow man, a tiny mite in creation, with such powerful means.

That man who, conscious of his divine origin, keeps looking upwards, placing all the graces received with a humble and grateful heart on the altar of love, is strengthened in his willpower through My will. In such a heart there lives the right faith as a fruit of conviction, giving man through the awareness of the strength a happiness which only a child can enjoy when it recognizes its loving father’s power and feels worthy of it.

Strive for this worthiness! And where there is gratitude, accomplishment will be crowning your wishes.

Receive this Gospel as a guide through the labyrinth of life. Build on a solid, firm ground, and then the roof that is to protect the whole of the house will be My spirit world, under whose care, according to the measure of your faith, you will, from stage to stage, be set over higher beings and be able to teach them that which I let you experience often during your earth-life and period of trial, namely, the infinite love in the Father and the boundless might in the children, if you have learned to have a firm faith and trust. Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第三十九章耶穌的講道如果你有信心……不可能的將會成為可能
  治愈十個麻風病人

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第三十九章耶穌的講道如果你有信心……不可能的將會成為可能
治愈十個麻風病人

(1872年4月14日)

路加福音17:5-19

“使徒們對主說:”增加我們的信心。耶和華如此說:你們若有信心,像一粒芥菜種,就可以對這棵槐樹說,你從根上拔出來,栽在海裡。它應該服從你。但你們中間有一個僕人耕種或餵牛的人,在他從田間出來時,他會一直對他說,去坐下去吃肉吧?不要寧願對他說,準備好我可以支持的地方,束縛你自己,侍奉我,直到我吃了又喝醉了。然後你要吃喝嗎?他感謝那僕人,因為他做了那些吩咐他的事嗎?我不會。所以你們也要這樣做,當你們做完了所有那些你們所吩咐的事情,說,我們是無用的僕人,我們已經做了那我們的責任去做的。

過了耶路撒冷的時候,他經過撒瑪利亞和加利利中間。當他進入某個村莊的時候,遇見了他十個長大麻風的男人,遠遠地站立著:他們高舉他們的聲音,說,耶穌,夫子,憐憫我們。當他看到他們時,他對他們說。你們自己去看祭司。結果發現,他們走後,他們被洗淨了。其中一人看到自己得了醫治,就轉過身來,大聲頌揚上帝,然後倒在他腳下,感謝他,他是撒瑪利亞人。耶穌回答說,在那裡沒有十潔淨?但九個在哪裡?沒有發現這個回歸給上帝的榮耀,拯救這個陌生人。他對他說,起來吧,走你的道路,你的信心使你全身而癒。“

這些經文告訴我如何通過我的意志治好了十個麻風病人。他們憑著對我的話語的信心加強了他們,向祭司們展示自己,他們進入聖殿時,他們的大痲瘋消失了。作為麻風病患者,他們會被禁止進入聖殿。在寺廟外面,由於健康原因,每個人都遠離那些遭受這種疾病的人。

這一行為證明瞭如果靈魂完全被它所統治,堅定的信念和不可動搖的信念能夠實現什麼。通過這個例子,我想表現出這種力量,並在本章第6節中對我的門徒說:“如果你們有信心,像一粒芥菜種,你們可以對這棵桑樹說,你被根拔起來了你要在海裡栽種;並且它應該服從你。“

這些話在精神上意味著我通過醫治這十個人很快就展現出來了。因此,理論被及時地跟隨了實踐,以便我的門徒能夠觀察到對他人的信仰的力量,因為他們自己在很多場合都缺乏這種力量。

既然我將這個不可動搖的信仰作為星期天的講道給你們,讓我們仔細看一下“信仰”一詞,這樣你和許多其他人就可以知道“信仰”究竟是什麼。對於這一點,也是許多人口中所說的話之一,但只有很少一部分在他們心中有。

這個解釋必須在先,否則你甚至都不會理解我給門徒的思胺樹的比喻,更不用說那十個痲瘋病人發生了什麼。只有當你明白我的意思“信仰”時,我們才可以繼續提及你和現在和將來的條件,同時也記得一位回來感謝我的撒瑪利亞人。一切都有其自然的順序。建造房屋的人不是從屋頂開始,而是從基礎開始。只有當這些堅定的時候,屋頂才能安全地擱置。這適用於物質和精神生活。這就是我給你這麼多解釋的原因。這就是為什麼這麼多的光被投射到一個相同的主題,這樣你的靈性的耳朵和眼睛可能會打開,你不會像一個人吸收某些東西,並沒有意識到在這段時間內的成千上萬的奇蹟我創作反映在他眼睛的視網膜上,因為他專注的頭腦沒有註意到他們。

在前面的講道中,我解釋了自己的愛和鄰居的愛。在今天的講道中,你要學習“信心”這個詞的真正意義,這個詞經常被誤用,並且在精神上可能無法理解它的極高意義,甚至只有數百分之一。那時我的門徒並不知道“信仰”究竟是什麼。我必須通過我可見的個人指導和奇蹟的表現向他們解釋。但他們仍然不明白“信仰”這個詞的意思。你們每天從我這裡得到許多來自天堂的麵包,相信你知道“信仰”是什麼意思嗎?我必須告訴你,你也不理解這個詞,並且你每天和每個小時都證明它對你有信心很少,儘管你認為雖然你的愛情軟弱,但你的信仰卻很堅強。我打算向你證明這一點。

“信仰”究竟意味著什麼?

那麼,你們大多數人會有一個準備好的答案,並說:’我有信心’意味著’我相信’這個或那個實際上是我被告知或教導的。“ – ”信仰傾向於權威告訴我這件事或那件事的人。“ – ”我相信是因為告訴我的人必須相信它。“

你會聽到類似的答案,但他們都指出這樣的事實:信仰就站在如此微弱的腳上,以至於微微的微風會使它心煩意亂或毀壞它。

我從來沒有想過這樣的信仰。對於我對門徒所說的信仰,一種會“移山”的信念,意味著與通常與“信仰帶來拯救”這個詞相關的可視化內容:這個信仰意味著完全不同的狀態,一個到目前為止,從來沒有通過牧師教導的信仰達到目的。我非常懷疑,除非他用我的方式來解釋而不是以祭司的方式來解釋,否則任何人都有永久的幸福。

我教導我的門徒的信念,我想通過治愈十個麻風病人來證明他們的理解,這在靈魂世界中是一種比你想像的更大的力量。因為這個信念是堅定的信念,即其中一件事或其他事情必須不可避免地發生,就像它通過我的話一樣。這種信仰是對我的力量的一種參與,我很高興允許那些真正配得上這個名字並且銘記這一點的孩子永遠不會濫用這個強大的力量,因為他們完全意識到這位來自全能的造物主的這份禮物的偉大,只有一個慈愛的孩子可以從其父親那裡得到。

正是這樣的信念,這十個年輕人堅定地擁抱著,他們 – 雖然仍然患有這種疾病 – 平靜地走向祭司堅定地相信,我的話,神聖的話,不能欺騙他們,必須實現,因為我想這樣做,他們相信並信任它。你們哪一個有這種信仰?誠實地問自己,你會像我的門徒一樣。你必須承認:“我們不理解這樣的信仰。這樣一種信念,堅定不移,堅定不移地信任你我們的神聖應許,我們完全缺乏,我們無法擁有。“

我回答:”是的,我知道你沒有這樣的信仰,仍然會為相當長一段時間,因為如果你是配備上帝之力的人體中的神,你會感受到你內心的幸福,因為它說:信仰帶來拯救!那麼這麼多的活動將會對你開放;你能做多少好事,以及你對世界的喧囂有多優越,對你來說是不可思議的。那麼這個詞就會實現,因為這樣的信仰會讓你開心,充滿幸福。如果你覺得自己擁有這樣的力量,你會意識到自己與我的逐漸融合,這是第一個人在某種程度上擁有的力量,但是由於他自己的過失而失去了力量。

這種堅定信念的信念在我的門徒中是缺席的,並且在你們和所有的人中都不存在。因此,我想向你們指出這樣一種基於愛我的信仰的重要性,以便你們可以追求它。雖然它不容易實現,因為它需要很多自我控制和道德純潔,但一旦你理解了我的神力和愛的這個強大工具的想法,你仍然可以部分獲得它,並在極大提高的時刻獲得它。

你還沒有理解“我願意!”這幾個字,因為這些話是基於信念,即人們願意也會發生的。意志力的這種可能性是移動山脈的信仰,迫使自然揭示其最隱秘的法律,並使得許多迄今為止被認為是不可能的事情成為可能。

但是無論你想要什麼,都必須首先被要求用於精神目的,其次,只有通過我和我的能力;因為沒有這個,你是無助的,只有擁有它你是全能的。因此,憑藉磁力,它不是別的而是意志力或堅定信仰對我, 這種信仰堅定不移地放雙手在病人,在短時間內癒合疾病,通常需要更長的時間。

為了這種信仰,所有事物都必須放棄。並不是這種效應超出了自然法則的範圍。不,這些迄今為止逃避人類力量的法律現在服務於人,作為一個屬靈的存在者,作為我的後裔,同時他們嘲笑唯物主義者,他的推理和探索。

只要這種信仰來到人的心中,福音中提到的第二個因素,即感謝和承認從上面得到的恩賜,也將發生。在福音書中,它在第十五節說,十個醫治的人中有一個回來了,並且感謝我。

為了特別讓猶太人感受到祝福的意義,返回的人必須是撒瑪利亞人;因為猶太人鄙視這個猶太人民的部落,他們把所有壞的屬性歸咎於它,從來沒有任何好的東西。

在以前的福音書中,曾經有一位撒瑪利亞人被賜予祭司和法利賽人,作為一個例子,任何人都不應該被藐視他屬於的任何一個國家。在這種情況下,一個被鄙視的人不得不羞辱那些想像自己好得多的驕傲的猶太人,並向他們證明,沒有人,不管他是一個稅吏還是撒瑪利亞人,都非常糟糕,以至於他無法實踐他的愛情並且那個人可能不會發現他擁有比一些非常自負的種姓更好,更好甚至更好的品質 – 這是當前一個例子,當時有許多人看不起同胞就像這個法利賽人一樣對稅吏和猶太人瞧不起撒馬利亞人一樣。

在十個麻風病患者中的只有一個返回了,而其中一個最不可預料的是,這表明只有在他的身上,真正的信仰才有根源,並且被主的恩典所淹沒,他不禁讚美祂,從這恩典出來的人。

因此,在所有人的生命中將會有恩典的恩賜。只有那些能夠享受良好結果他們堅定的信念和信任我和他們自己的意志力,他們公開坦白地承認,正如第十節經文所說:“當你們做完所有那些被命令的事情你說:我們是無用的僕人:我們已經做了我們有責任去做的事情!“

在這次治療行動中,我承認,除了堅定信念之外癒合更高的質量,對所得到的祝福的感激並沒有被遺忘。在沒有對送禮者的感激之情的情況下得到的一份恩惠,只會讓它只有一半的恩惠,或者根本沒有恩惠。不讓恩典的接受者謙卑,忽視感恩會使他感到驕傲。第一個是愛的表達,後者是仇恨的表達。第一個是誠實承認自己的無能,而後者則表示遺憾,因為情況使得有必要感謝別人。第一種是天體般的天性,後者是地獄般的天性。

因此,我想提醒讀者,千百年來,這一信仰事件的發生,那麼信仰的可能性(儘管它可能處於高潮)是等同的,如果在行為之前和之後人們首先沒有意識到自己的無能為力,那位能夠賦予人類-是一種創造中的小小蟎蟲,的無所不能的人物-擁有如此強大的手段。

那個意識到自己神聖起源的人不斷向上看,用謙卑感恩的心在愛的祭壇上接受所有的美德,他的意志力通過我的意志得到了加強。在這樣的心靈中,正確的信仰是一種信念的結果,通過對力量的認識,讓人體會到一種只有當孩子認識到其慈愛的父親的力量時才能享受的幸福,並且感受它是值得的。

努力爭取這種價值!在感恩的地方,成就將嘉勉你的願望。

通過迷宮的生活接受這本福音書作為指南。建立在堅固堅實的基礎上,然後保護整個房子的屋頂將成為我的靈魂世界,根據你信仰的尺度,在你的照顧下,你將從舞台到舞台,被設定更高的生命,並且能夠教導他們,我,你經常經歷的那些事情在你地球生命和試探期間,,即如果你已經學會了堅定的信仰和信任,那就是,父親的無限的愛和孩子們的無限的力量。阿門。

 

49. Wacht auf & Versteht Meine Winke & Mahnungen richtig – Wake up & Understand My hints & Admonitions correctly

PREDIGT / SERMON 49
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-49-Matthaeus-9_18-19 Erweckung der toten Tochter des Jairus-Weckruf Gottes-Mahnungen richtig verstehen The Lords Sermons Gottfried Mayerhofer-49-Matthew-9_18-19 The Raising of Jairus Daughter-Gods Hints-Gods Admonitions-Wake up
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Predigten des Herrn
Predigt 49… Wacht auf & Versteht Meine Winke & Mahnungen richtig

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(30. April 1872)

Matthäus 9, 18-19 & 23-25 – Erweckung der toten Tochter des Jairus
“Es kam der Obersten einer, fiel vor Jesus nieder und sprach: “Herr, meine Tochter ist jetzt gestorben! Komm, und lege deine Hand auf sie so wird sie lebendig!” Und Jesus stand auf und folgte ihm nach und seine Jünger.

Als er in des Obersten Haus kam und die Pfeifer und das Getümmel des Volks sah, sprach er zu ihnen: “Weichet; denn das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft!” Und sie verlachten ihn. Als aber das Volk ausgetrieben war, ging er hinein und ergriff sie bei der Hand. Da stand das Mägdlein auf.”

So spricht der Herr…

1. Dieses Kapitel handelt wieder von Heilungen, teils durch Auflegen der Hände, teils durch den festen Glauben der Leidenden; und unser Text behandelt sogar die Wiedererweckung der toten Tochter eines Obersten, der so viel Glauben und Vertrauen auf Meine Macht hatte, dass – wie das Evangelium sagt – er Mich bat, in sein Haus zu kommen, damit seine Tochter durch Auflegung Meiner Hände lebendig würde.

2. Seht, wo sich so viel Vertrauen zu Mir zeigt, da kann Ich nicht anders, als dem Flehenden seine Bitte zu gewähren, um allen zu zeigen, was man durch unbedingtes Vertrauen auf Mich erlangen kann. Wenn ein Kind mit Inbrunst seinen Vater um Erfüllung seiner Wünsche bittet, so erhört er es gewiss. Was vom rechten Glauben schon früher gesagt wurde, bezieht sich auch auf diesen Akt der Totenerweckung, und es wäre überflüssig, dasselbe zu wiederholen. Diese Beispiele zeigen euch alle nur zu deutlich, welchen Weg die Menschen einschlagen sollen, um der Erfüllung ihrer Wünsche – vorausgesetzt, dass sie gerecht sind – gewiss zu sein.

3. Wenngleich Ich in jenen Zeiten körperlich sichtbar diese Handlung vollbrachte, so kann nichtsdestoweniger jetzt das gleiche geschehen; denn der Körper gibt hier nicht den Ausschlag, sondern Mein Geist. Wie er dort unter Meinen Jüngern und Verehrern Meines Wortes weilte, so ist er auch bei euch. Nur die Sichtbarkeit Meiner Person mangelt; diese dürfte euch aber, die ihr wisst, wer Ich eigentlich bin, nur stören. Bei Meinen Jüngern und dem Mir nachfolgenden Volk war das anders, da sie in Mir wohl einen mächtigen Propheten oder den von ihnen erwarteten Messias, aber nicht den Herrn der Schöpfung, der alles erschaffen hat, zu sehen glaubten.

4. Was die Erweckung der Tochter des Obersten betrifft, so war sie der Lohn für den unbegrenzten Glauben des Vaters und zugleich ein Wegweiser und Fingerzeig für die erweckte Tochter.

5. Dieses körperliche Erwecken in jener Zeit ist dem geistigen der Jetztzeit entsprechend; denn was in jener Zeit durch Mich geschah, bewirkt und von Mir gesprochen wurde, das geht jetzt wieder vor sich, nur in geistiger Beziehung. In jenen Zeiten zog Ich von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, predigte, heilte und tat Gutes, gab den halb Eingeschlafenen wieder Anregung und erweckte körperlich und geistig Tote. Und auch jetzt, schon seit langer Zeit geschieht das gleiche. Überall erwecke Ich durch einen unbewussten Trieb der Seelen innerste Eigenschaften, erwecke durch Verkettung von Verhältnissen, durch Unglücksfälle und Leiden aller Art die Menschen, auf dass sie nicht ganz vergessen, dass sie aus mehr als einer Substanz geformt sind, und damit sie das Geistig-Seelische nicht ganz hinwegleugnen. Überall treibe Ich, wie bei dem Obersten, die Pfeifer und Schmauser, welche einer Totenfeier sogar den Anschein einer fröhlichen Szene geben wollen, aus dem Hause. Das Leben und sein Zweck sind zu ernst, als dass man mit seinen Perioden und Wechselfällen wie mit Kinderspielsachen tändeln dürfte.

6. Es muss, ehe die wahre Einsicht kommt, im innern Hause stille werden, damit die Seele Zeit gewinnt, sich in ihrer Lage wieder zurechtzufinden, damit sie nach und nach darauf aufmerksam gemacht werden kann, wie wenig Gehalt und Dauer im Weltlichen ist, damit sie das Geistige vorzieht und keine Mühe und kein Opfer scheut, sich dieses anzueignen.

7. So erwecke Ich manchen von seinem geistigen Schlaf. Ich lege ihm Meine Hand auf oder rühre ihn nur mit einem Finger an, damit er nicht ganz verlorengehe und im Materiellen seinen geistigen Untergang finde; denn aus dieser Nacht ist nur ein langsames Erwachen möglich.

8. Wie Ich zu den Umstehenden sagte: “Das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft nur!”, so zeige Ich auch jetzt den Menschen oft, dass manche, dem Anschein nach die verdorbensten Menschen, nur in den geistigen Schlaf versunken sind und es des rechten Weckrufs bedarf, um diese Lethargie zu beheben und aus dem Siebenschläfer einen tätigen Arbeiter in Meinem Weinberg zu machen.

9. Wie viele habe Ich schon erweckt, die es Mir jetzt tausendmal danken, wenngleich die Art und Weise des Erkennens nicht nach ihrem Geschmack war. Jedoch, gemäss der geistigen Individualität waren oft Reizmittel nötig, die allein den Endzweck zu fördern vermochten. Auch euch, die ihr alle in einen gemächlichen Geistesschlaf eingewiegt wart, indem ihr euch eure Glaubensanschauung so bequem wie möglich machtet, habe Ich durch verschiedene Mittel erweckt, um die ruhenden Eigenschaften der Seele wieder in Anregung zu bringen. Auch unter euch legte Ich so manchem Meine Hand auf, und manchen berührte Ich mit dem Finger, je nachdem der eine eine leise, der andere eine stärkere, einflussreichere Berührung nötig hatte, um zur Erkenntnis zu kommen, wo er eigentlich steht, und wieviel ihm noch fehlt, um zu dem angestrebten Ziel zu gelangen oder es wenigstens zu erkennen. Da Mein euch vorgestecktes Ziel nicht so nahe und nicht so leicht zu erreichen ist, so musste Ich bei euch, so wie Ich einst die Musikanten bei Trauerfällen auswies, zuvor die alt angewöhnten Vorurteile ausmerzen, ehe zur Kenntnis Meiner Lehre geschritten werden konnte.

10. Was Ich bei euch in so verschiedener Weise bewirkte, das geschieht auch jetzt noch mit ganzen Völkern. Auch bei ihnen vertreibe Ich die lärmenden Musikanten, Pfeifer und Trommler, die selbst über Gräbern noch Freudentage anregen möchten. Ich mache die Völker durch Not nüchtern. Ich reisse sie aus dem Wahn heraus, dass die weltliche, nur nach Genuss strebende Sucht das erste sei, was der Mensch suchen müsse. Ich lehre sie – leider durch unangenehme Ereignisse – die Vergänglichkeit weltlichen Eigendünkels, weltlichen Ruhmes und weltlicher Glücksgüter und beweise ihnen nebenbei die ewige Dauer geistiger Schätze.

11. So ergeht es dem einzelnen, so den Völkern, so den Herrschern, so den Priestern. Allen zeige Ich, dass über ihnen noch ein anderer steht, der sie zwar machen lässt, was sie wollen, der aber die Fäden der Verkettung der Umstände und Verhältnisse allein in der Hand hält und alles – selbst das Schlechteste, von Menschen ausgeführt – zum Besten der Gesamtmenschheit wie auch des einzelnen zu verwerten weiss.

12. So geht der Entwicklungsprozess zwar langsam vorwärts, nähert sich aber unaufhaltsam seinem Ziel. Ich erwecke alle Menschen, alle Völker, alle Könige und Priester. Alle sollen einsehen und begreifen, dass sie vorher geschlafen haben. Alle sollen aber auch erkennen, dass man nicht immer schlafen kann, und dass der Schlaf, nur dann gut und nützlich ist, wenn er dazu dient, die verbrauchten Kräfte wiederzuersetzen. Wo er aber dieses nicht bewirkt, ist er nutzlos, schädlich und verschlimmert nur. So ist der geistige Schlaf, in den viele eingelullt wurden oder sich selbst eingewiegt haben, nur als eine grosse Versäumnis auf der Bahn der geistigen Entwicklung zu betrachten. Daher ist das Erwecken nötig, umsomehr jetzt in dieser Zeit, in der die Lösung, der ganzen geistigen Bestimmungsfrage des Menschengeschlechts vor der Tür steht und die meisten Menschen sich so in das weltliche, egoistische Treiben hineingelebt haben, dass durch leise Berührung mit einem Finger fast niemand mehr erweckt werden kann, sondern für die so tief in den Schlamm der Welt Versunkenen zumeist Gewaltmittel angewendet werden müssen, um sie herauszuziehen.

13. Die Menschen sind jetzt so weit von ihrem eigentlichen Ziel abgekommen, dass keine menschliche Macht mehr imstande wäre, sie aus ihren Träumen zu erwecken und sie von ihrem Jagen nach Genuss abzubringen. Jetzt muss Ich Mich mehr als sonst ins Mittel legen, da auch die Herrscher wie ihre Völker, vom gleichen Wahn befangen sind. Eben deswegen ertönt überall und unter verschiedenen Formen der Weckruf sowohl an einzelne, als auch an ganze Völker.

14. Bis jetzt sind sich weder die Menschen noch die Völker darüber klar, was sie wollen. Doch, nur Geduld! Lasst erst die Musikanten vertrieben sein, dann wird die ernstere Stimmung, die Besinnung schon nachkommen! Die Verhältnisse werden sich klären, und das Unnatürliche, Ungesetzliche und Überspannte wird dem Reellen, dem Unvergänglichen Platz machen müssen. Des Sträubens von seiten vieler wird übergenug sein, – doch, die Arznei muss genommen und der Kelch des Bitteren bis auf die Hefe geleert werden!

15. Sind die Menschen einmal so weit vom rechten Weg abgekommen, so muss natürlich auch der Rückweg ein längerer sein, – aber umgekehrt muss werden! Sie müssen zur Einsicht kommen, dass es nur einen Gott und ein Geisterreich gibt, dem alles andere zum Fussschemel dienen muss, und dass das Materielle, mag es noch so verehrt werden, doch keinen bleibenden Gehalt hat und keinen bleibenden Genuss gewähren kann.

16. Tausende von Verirrten eilen auf dem Irrweg ins frühe Grab. Sie gehen unreif aus dieser Welt und kommen noch unreifer drüben an. Was soll aus solchen werden? Hier konnten sie nicht bleiben, und dort behagt es ihnen auch nicht. Oh, ihr kennt nicht die Qualen solcher Seelen, die unentschlossen umherirren! Das verlorene Irdische ist ihnen nicht mehr zugänglich, und das Geistige ist für ihre Ansichten und ihr Wesen nicht passend.

17. So geht es, wenn Menschen, ja ganze Völker ihr geistiges Glück mit Füssen treten, nur dem Weltlichen nachhängend und am Ende, nachdem sie das Weltliche verloren haben, nicht fähig sind, sich das Geistige anzueignen. Es ist ihre eigene Schuld. – Dies ist der Grund des Erweckens Meinerseits. Nicht umsonst sagte Ich: “Wenn dich ein Auge ärgert, so reisse es aus; denn es ist besser, dass du mit einem Auge in einer besseren Welt ankommst, als dass du dich mit zwei Augen der grössten, geistigen Qual aussetzest!”

18. Nehmt alle Ereignisse, wie und wann sie kommen mögen, als Gaben der Liebe an; denn Ich weiss am besten, wie, wann und womit Ich verwahrloste Menschen und verirrte Völker auf den rechten Weg bringen und sie so noch beizeiten vom gänzlichen Verfall retten kann!

19. Man lehrte euch ein Fegefeuer, worin die Seelen von den schlechten Leidenschaften gereinigt werden sollen, ehe sie ins Paradies oder in den Himmel aufgenommen werden könnten. Ich sage euch: So, wie man euch das Fegefeuer beschrieb, ist es ein wahrer Unsinn; aber geistig existiert es wohl, nämlich im Menschen selbst. Dort muss alles Schlechte erst weggefegt werden, bis man sich in besseren Verhältnissen heimisch fühlen kann, und zu diesem Wegfegen trage Ich durch Schickung von allerlei Kämpfen und Leiden bei. Ich erwecke dadurch die schlummernden guten Eigenschaften in der menschlichen Seele, damit sie sich ermannen und aufraffen soll, das Böse mit Energie zu bekämpfen und alles wegzufegen, was ihr Schaden bringen könnte.

20. Als Ich einst sagte: “Das Mägdlein ist nicht tot, es schläft nur!”, wurde Ich von den andern verlacht. Ebenso werde Ich auch heute von den wenigsten verstanden, wenn Ich sie erwecken will, obgleich es zu ihrem Besten ist. Daher trachtet danach, Meine Winke und Mahnungen zu verstehen, damit ihr es merkt, wenn Ich euch zu eurem Besten auch nur mit dem Finger berühre! Denn ein liebender Vater, dem es um das Wohl seiner Kinder zu tun ist, kann nur bessern, nie strafen. Dessen seid stets eingedenk! Amen.

flagge en  49. Wake up & Understand My hints & Admonitions correctly

The Lord’s Sermons
Sermon 49… Wake up & Understand My hints & Admonitions correctly

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 30th, 1872) – spoken by Pascal

Matthew 9:18-19 & 23-25 – The Raising of Jairus’ Daughter
“While he spake these things unto them, behold, there came a certain ruler, and worshipped him, saying, My daughter is even now dead; but come and lay thy hand upon her, and she shall live. And Jesus arose, and followed him, and so did his disciples.

And when Jesus came into the ruler’s house, and saw the minstrels and the people making a noise, He said unto them, Give place: for the maid is not dead, but sleepeth. And they laughed him to scorn. But when the people were put forth, he went in, and took her by the hand, and the maid arose.”

Thus says the Lord:

1. This chapter likewise deals with acts of healing, partly done by the laying on of My hands and partly through the strong belief of the sufferer. Our text deals with the raising of the dead daughter of a certain ruler who had put so much trust and belief in My might that – as it says in the Gospel – he begged Me to come to his house in order that his daughter might become alive again through the laying on of My hands.

2. Believe Me, where there is so much trust I cannot but grant the request of the supplicant in order to show all men what can be gained through unconditional trust in Me. When a child ardently begs his father to fulfill his wishes, the father is sure to listen to him. What I had already said earlier about true believing can also be applied to this act of raising the dead, and it would, therefore, be superfluous to repeat it. These examples reveal to you very clearly which way men should follow in order to be certain of the fulfillment of their whishes, provided they are just.

3. Although when in those times I performed this act I was in My visible body, the same can be achieved also in these days; for here it is not the body that is important, but My Spirit. My Spirit is also with you, just as it was in those days with My disciples and those who respected My Word. Now I am not visible to you as a person, which is better, for seeing Me might be disturbing to you – knowing Who I am in reality. It was a different situation with My disciples and the people who followed Me, since they saw in Me, perhaps, a mighty prophet or even the Messiah they had been waiting for, but certainly not the Lord of Creation who brought into being everything there is.

4. As regards the raising of the daughter of the ruler, it was the reward for her father’s unlimited belief and at the same time a guide and pointer for her.

5. This physical raising in those days corresponds to the spiritual awakening in the present time; for what happened and what was performed and spoken by Me then is also now taking place – spiritually. In those days I wandered from town to town, from village to village, preached, healed and did good works. I stimulated those who were half asleep, and awakened the physically and spiritually dead. And now, already for a long time, the same is happening. Everywhere I awaken the innermost qualities of the souls through an unconscious impulse; I awaken people through a linking of circumstances, through all kinds of accidents and suffering, so that they may not forget entirely that they are formed from more than one substance and that they do not completely deny what is of the spirit and soul. Everywhere, as it also was at the place of that certain ruler, I first drive out of the house the minstrels and diners who want to give the appearance of a cheerful scene even to a funeral. Life and its purpose is too serious; one should not play with its changes and vicissitudes as with children’s toys.

6. Before true insight can be gained, the inner house must be put in order to give the soul time to adjust itself, so that it can gradually be shown how little substance and permanence there is to be found in worldly things, to make it favour the spiritual and fear no effort or sacrifice to make the spiritual its own.

7. In such a way I arouse many a man from his spiritual sleep. I lay My hand upon him or touch him only with a finger, so that he may not be entirely lost or perish spiritually in materialism. From such a night of the soul a person can only be awakened very slowly.

8. As I once said to the people standing around: “The maid is not dead, but sleeps!”, so also in these days I often show that people who sometimes appear to be most corrupt have merely sunk into a spiritual sleep and that only the right call is necessary to expel this lethargy and make of the sluggard an active laborer in My vineyard.

9. Many have I already awakened who now thank Me a thousand times, although the manner in which they came to recognition was not quite after their taste. However, depending on their spiritual individuality, stimulants were often needed by which alone the ultimate purpose could be furthered. All of you were likewise lulled into a comfortable spiritual sleep by rendering your religious faith as convenient as possible. I have awakened you by various means in order to arouse anew the inner qualities of your soul. Upon many a one of you I laid My hand and others I touched only with My finger according to the need, one requiring a gentle touch and another a stronger, more persuasive inducement in order to make him recognize where he actually stood and how much he still had to do so as to attain the goal, or at least to become aware of it. Since the goal I have set for you is not so near and not so easily attained, I had in your case first to eradicate your old traditional prejudices in the same way in which I once expelled the minstrels on the occasion of a death before the nature of My teaching could be understood.

10. What I achieved with you in so many different ways is still happening today with entire nations. There, too, I drive out the noisy musicians, the pipers and drummers, who are inclined to make merry even over graves. I sober up the nations through distress. I free them from the delusion that worldly desire, which seeks only pleasure, is man’s main pursuit. Through very unpleasant events, unfortunately, I teach them the instability of worldly pride, worldly glory and worldly possessions, and prove to them the eternal duration of spiritual treasures.

11. In this way fare individuals, whole nations, rulers and priests. To all of them I show that there is still another One above them, Who, although He suffers them to do what they choose, alone holds in His hands the threads of the linking of circumstances and relations, and Who knows how to utilize everything – even men’s most wicked acts – for the best of humanity as a whole and the individual as such.

12. Thus, the process of evolution progresses only slowly, yet irresistibly approaches its goal. I awaken all men, all nations, all kings and priests. All of them shall come to realize that they have been asleep, and they shall also understand that one cannot always sleep, that sleep is good and useful only when it serves to restore spent energies. Where this does not take place, sleep is useless, harmful, and only makes matters worse. Hence, the spiritual sleep into which many were lulled, or had lulled themselves, must be considered solely as a great delay on the road of spiritual evolution. Therefore, the awakening is necessary all the more so in these days when the solution of the question of mankind’s destiny is imminent, and when most people find themselves so steeped in worldly, selfish activities that hardly anyone can be awakened any more by the mere touch of a finger. On the contrary, in most cases forceful means have to be used in order to pull them out of the mire of this world into which they have sunk so deeply.

13. Men have now strayed so far from their real goal that no human power would ever be able to awaken them from their dreams and get them away from their hunt for pleasures. More than ever I must now intervene, since also the rulers are laboring under the same delusion as their people. For that reason, everywhere, and in various ways, the call to awake is sounding for both individuals and entire nations.

14. So far neither the individuals nor the nations know what they really want. But just wait! Let the minstrels first be driven out, then a more earnest disposition and greater awareness will follow. Conditions will clear up and the unnatural, the unlawful and the overstrained will have to make room for the real and the imperishable. There will be plenty of resistance on the part of many, yet the medicine must be taken and the bitter cup emptied to the very dregs.

15. Since mankind has strayed so far from the right path, the way back must, of course, be a long one, – but return he must! It is necessary for him to understand that there is only one God and one realm of the spirits, and everything else is to serve as a footstool; and that material things, however devotedly revered, have no permanency and cannot yield lasting pleasure.

16. Thousands of erring are hurrying along the wrong path to an early death. Immature, they leave this world and arrive in the beyond even more so. What shall become of them? Here they could not remain, and there they do not like it either. Oh, you do not know the agony of such souls who are wandering around undecidedly! The temporal world, now lost to them, is no longer accessible to them, and the spiritual does not fit their ideas or their nature.

17. That is the way it goes, when people, even entire nations, utterly disregard their spiritual happiness, cling to the material things and, finally, having lost the material, are unable to make the spiritual their own. It is their own fault. – This is the reason for My awakening calls. Not in vain did I say: “If an eye offends you, pluck it out, for it is more profitable for you that you arrive with one eye in a better world than to expose yourself to the greatest spiritual agony with two eyes!”

18. Accept all happenings as gifts of love, however and whenever they may come; for I know best how, when, and by what means I can set depraved people and erring nations on the right path and thus still save them in time from total ruin.

19. You were taught a purgatory where souls are said to be cleansed from their evil passions before they could be received into paradise or heaven. But I say to you: The way in which purgatory has been described to you is utter nonsense; spiritually, however, it does exist in man himself. There, everything that is evil must first be swept away before one can feel at home in better circumstances; and to this sweeping away I contrtibute much by sending all kinds of conflicts and sufferings. Thus I awaken the slumbering good qualities in the human soul in order that it may pull itself together to combat the evil with energy and sweep away all that could be detrimental to it.

20. When I once said: “The maid is not dead, but sleeps!”, they laughed at Me. In the same way, also today, very few people understand Me when I want to arouse them, although it is in their best interest. Therefore, strive to understand My hints and admonitions, so that you may notice when I touch you only with My finger for your own good! A loving father who cares very much for the welfare of his children can only reform, but never punish. Of that be always mindful! Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的講道 講道49. 喚醒並正確地理解我的提示和勸告
  向戈特弗里德邁耶霍費爾揭幕

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上帝的講道
講道49. 喚醒並正確地理解我的提示和勸告
向戈特弗里德邁耶霍費爾揭幕

(1872年4月30日) – 由帕斯卡爾講述

馬太福音9:18-19和23-25- 复活irus魯的女兒

“這些事對他們說,有一個統治者來拜他,說,我的女兒現在已經死了。但是,請把你的手放在她身上,她就會活下去。耶穌起來,跟著他,門徒也跟著他。

當耶穌進入統治者的家中,看到吟遊詩人和人們發出喧嘩時,他對他們說:“讓位,因為女兒並沒有死,而是睡了。他們嘲笑他嗤之以鼻。但是當這些人被推出時,他進入了,並且抓住了她的手,女兒起來了。“

主如此說:

1.這一章同樣涉及治療的行為,部分是通過我的手部分是由於受害者的強烈信念。我們的文本涉及复活某位統治者的死亡女兒,這位統治者對我的能力如此信任和相信,正如它在福音書中所說 – 他懇求我到他家去為了他的女兒可能活著再次通過我的手的放在她身上。

2.相信我,在那裡有如此多的信任,我不得不准許請求者的請求,以向所有人展示通過無條件信任我而獲得的東西。當一個孩子熱切地乞求他的父親實現他的願望時,父親肯定會聽他的。我之前說過的關於真正的信仰的東西也可以用於复活這種死亡的行為,因此重複它會是多餘的。這些例子非常清楚地向你揭示了男人應該遵循什麼樣的道路來確定是否滿足他們的要求,只要他們是公正的。

3.雖然在那些時候我進行了這個行為,但我在我可見的身體中,在這些日子裡也可以做到這一點;因為在這裡,重要的不是身體,而是我的靈。我的靈也與你同在,就像那時在我的門徒和在那些尊重我的道的人一樣。現在我不被你看到作為一個人,这更好,因為看到我可能會對你感到不安 – 知道我是誰在現實中。這是與我的門徒和跟隨我的人的情況不同,因為他们看我是,或許,是一位強大的先知,甚至是他們一直在等待的彌賽亞,但肯定不是創造万物之主, 。

4.關於复活 統治者的女兒,這是對她父親無限信仰的獎勵,同時也是对她的指導和指針。

5.那些日子裡的身體的复活與目前的精神覺醒相對應。因為所發生的,所表演是通过我的說話,現在也正在發生 – 屬靈上。在那些日子裡,我從一個城鎮到另一個城鎮,從一個村莊到另一個村莊,傳播,治愈,做了很好的作品。我刺激了那些半睡著的人,並喚醒了从身體和精神上的死亡。而現在,已經有很長時間了,情況也正在發生。我無處不在的衝動喚醒了靈魂的內在品質;我通過各種各樣的无感觉的冲动,我喚醒人们通過与事件聯結起來,通過事故和痛苦,以便他們不會完全忘記他們是由多種物質構成的,他們並不可以完全否認精神和靈魂。在任何地方,因為它也在那個特定的統治者的地方,所以我首先趕走了吟遊詩人和食客想要讓一個歡快的場面出現,甚至在出席葬禮的場面。生命及其目的過於嚴肅;人們不應該像儿童的玩具一樣玩耍變化。

6.在獲得真正的洞察力之前,內在的房子必須被放置,以便讓靈魂有時間去調整自己,這樣才能逐漸顯示在世俗事物中找到的物質和永久性是多麼的微不足道,支持靈性,不懼怕任何努力或犧牲,使靈性成為自己的。

7.以這種方式,我喚醒了許多人從他的精神睡眠。我把手放在他身上,或者仅用手指摸他,這樣他就不會完全迷失或在物質主義上精神消亡。從這樣一個靈魂的夜晚,人們只能非常緩慢地被喚醒。

8.正如我曾經對站在旁邊的人們說的:“女儿沒有死,而是睡覺!”,所以在這些日子裡,我經常表明,有時看起來最腐敗的人只是沉入精神睡眠,只有正確的呼喚才能驅逐這種嗜睡,並使我的葡萄園裡将懶惰變成一名活躍的勞動者。

9.我已經覺醒了許多人,現在他們已經感謝我一千次了,儘管他們認識的方式並不完全符合他們的品味。然而,根據他們的精神個性,興奮劑往往是需要的,只有最終目的可以進一步促進。儘管你的宗教信仰盡可能方便,但你們所有人同樣也被诱导蒙蔽在舒適的精神睡眠中。我以各種方式再次喚醒了你,以喚起你靈魂的內在品質。在你們許多人中,我放下我的手,在其他人只用我的手指根據需要撫摸,一個需要溫柔的觸摸,另一個是更強有力的,更有說服力的誘因,以便讓他識別他實際站在哪里以及他有多少仍然必須這樣做才能達到目標,或者至少要让他意識到這一點。既然我為你設定的目標不是那麼近,也不是那麼容易達到,我首先想要根除你以前的傳統偏見,就像我曾經 一度驅逐吟遊詩人在出席葬禮的場面一樣,只后,我的教學性質才可以被理解。

10.我今天以各種不同的方式與你們取得的成就今天仍在與整個國家進行。在那裡,我也趕走了那些嘈雜的音樂家,風笛手和鼓手,他們甚至在墳墓上也樂在其中。我通過苦難來清醒各國。我將他們從幻想和世俗慾望中解脫出來,那種追求快樂的世俗慾望是人類的主要追求。通過非常不愉快的事件,不幸的是,我教給他們的不穩定对与世俗的驕傲,世俗的榮耀和屬世財產,並向他們證明屬靈財寶的永恆持續時間。

11.通過這種方式可以使個人,整個國家,統治者和牧師都受益。對他們而言,我表明他們上面還有另一個人,他們雖然忍受他做他們選擇的事情,但他自己手中掌握著環境和關係的聯繫,他知道如何利用一切 – 即使是男人最邪惡的行為 – 都是为有利于整個人類和個人的。

12.因此,進化過程進展緩慢,但不可抗拒地接近其目標。我喚醒了所有的人,所有的國家,所有的國王和牧師。他們都會意識到他們已經睡著了,他們也應該明白,一個人不能總是睡覺,只有當它恢復用過的能量時,睡眠才是好的和有用的。如果沒有發生,睡眠是無用的,有害的,只會讓事情變得更糟。因此,許多人被蒙蔽或被自己蒙蔽的精神睡眠,必須被認為是精神進化道路上的一大耽擱。因此,在解決人類命運問題迫在眉睫的時代,當大多數人發現自己沉浸在世俗,自私的活動中時,覺醒是必不可少的,而這些自私的活動幾乎無法通過用手指觸摸來喚醒任何人。相反,在大多數情況下,必須使用強有力的手段,才能將他們從這個深陷其中的泥潭中拉出來。

13.現在男人們已經偏離了他們的真正目標,所以沒有任何人力能夠將他們從夢中喚醒,並讓他們遠離尋找快樂。現在我比以往任何時候都必須進行干預,因為統治者也在與他們的人民同樣的錯覺中勞動。出於這個原因,在任何地方,以各種方式,對於個人和整個國家來說,清醒的呼聲都是響亮的。

14.迄今為止,個人和國家都不知道他們真正想要什麼。但等一下!讓吟遊詩人首先被趕出去,然後更加認真的態度和更多的認識將隨之而來。條件將被清除,不自然的,非法的和過度訓練的將不得不為真實和不朽而騰出空間。很多人會有很大的阻力,但藥物必須服用,苦杯倒尽。

15.既然人類已經偏離了正確的道路,那麼退路當然是一個很長的路線 – 但他必須回來!他必須明白,只有一位上帝和一個靈魂境界,其他的一切都是作為一個腳凳;並且無論如何忠誠地崇敬的物質事物都沒有永久性,也不能產生持久的樂趣。

16.成千上萬的錯誤人士正在錯誤的道路上匆忙前行,以致早逝。不成熟的,他們離開這個世界,甚至更進一步。他們將成為什麼?在這裡他們不能留下,那里他們也不喜歡它。哦,你不知道那些在未定的情況下四處遊蕩的靈魂的痛苦!現在迷失在他們身上的時空世界已經不再是他們所能接觸到的,而精神也不適合他們的想法或其本質。

17.當人們甚至整個國家完全無視他們的精神幸福,堅持物質的東西,最後失去了物質,無法使自己的屬靈成為自己的時候,情況就是如此。這是他們自己的錯。 – 這是我喚醒電話的原因。我不是徒勞地說:“如果一隻眼睛冒犯了你,把它拔掉,因為你用一隻眼睛到達一個更美好的世界,而不是用兩隻眼睛讓自己接受最大的精神痛苦,對你來說更有利可圖!”

18接受所有發生的事情作為愛的禮物,無論怎样何時他們可能會來;因為我最清楚怎樣,什麼時候以及以何種方式讓陷落的人和犯錯的國家走上正確的道路,並因此能夠在完全毀滅的情況下及時拯救他們。

19.你被教導一個煉獄,在那里人們可以被接納到天堂或天堂之前,將邪惡的情慾從靈魂中清除掉。但我告訴你們:煉獄被描述給你的方式完全是無稽之談;然而在精神上,它確實存在於人本身。在那裡,所有邪惡的東西都必須首先被掃除,然後才能在更好的環境中感受到家的感覺;並且為了清除這一切,我通過發送各種衝突和痛苦。因此,我喚醒了人類靈魂中沉睡的優良品質,以便它可以將自己拉到一起,用能量來對付邪惡,並掃除一切可能對其有害的東西。

20.我曾經說過:“女儿沒有死,只是睡著了!”,他們嘲笑我。同樣,今天,當我想喚醒他們時,很少有人了解我,儘管這符合他們的最大利益。因此,努力了解我的提示和告誡,以便您可能會注意到當我只用我的手指觸摸你為你自己的好!一個非常關心孩子福利的慈愛父親只能改革,但從不懲罰。其中永遠要警醒!阿門。

 

50. Zweifel an Jesu Allmacht & Unfehlbarkeit? Die Beilegung eines Sturmes… – Doubts about Jesus’ Omnipotence & Infallibility? The Stilling of the Tempest

PREDIGT / SERMON 50
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REDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-50-Matthaeus-8_23-27 Zweifel an Jesu Allmacht und Unfehlbarkeit-Beilegung eines Sturmes THE LORDS SERMONS Gottfried Mayerhofer-50-Matthew-8_23-27-Doubts about Jesus Omnipotence and Infallibility
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flagge de  50. Zweifel an Jesu Allmacht und Unfehlbarkeit?

Predigten des Herrn – Predigt 50
Zweifel an Jesu Allmacht und Unfehlbarkeit?

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(1. Mai 1872)

Matthäus 8, 23-27 – Beilegung eines Sturmes
Jesus trat in das Schiff, und seine Jünger folgten ihm. Und siehe, da erhob sich ein grosses Ungestüm im Meer, also dass auch das Schifflein mit Wellen bedeckt ward; und er schlief.

Und die Jünger traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: “Herr, hilf uns, wir verderben!” Da sagte er zu ihnen: “Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?” Er stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da ward es ganz stille.

Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: “Was ist das für ein Mann, dass ihm Wind und Meer gehorsam ist?”

So spricht der Herr:

1. Dieses Evangelium erzählt davon, wie Ich einst in ein Schiff stieg und, als sich ein grosser Sturm erhob und Ich eingeschlafen war, von Meinen Jüngern aufgeweckt wurde, damit Ich dem Sturm und dem Meer Ruhe gebieten möchte.

2. Diese Tat geschah nur vor den Augen Meiner Jünger, obwohl auch am Land stehende Menschen beobachtet hatten, wie auf Mein Geheiss die Wogen sich legten und der Sturm verstummte. So gab Ich Meinen Begleitern einen neuen Beweis, dass Ich nicht allein Herr des Todes und des Lebens, sondern auch Herr der ganzen sichtbaren Natur bin.

3. Obwohl diese Tat manchem hätte die Augen öffnen können, mit wem er es zu tun habe, begriffen doch wenige, dass Ich mehr als Mensch, dass Ich Gottes Sohn oder Gott selbst war. Meine Jünger verloren den Mut, als der Sturm seine Kraft vermehrte, und weckten Mich voll Angst, weil sie glaubten, ihr Ende sei nahe. Sie hätten das nicht denken sollen, da sie Mich so ruhig schlafen sahen. Aber ihnen war der Begriff ,Sohn Gottes` noch nicht klar, und deswegen seht ihr sie in verschiedenen Fällen verzagt und an Meiner Allmacht zweifeln, obgleich sie Mich erst einige Augenblicke vorher Taten verrichten sahen, die kein gewöhnlicher Mensch, sondern nur Der verrichten kann, der weit über alles Körperlich-Materielle hinaus die Fäden der ganzen Schöpfung fest in Seiner Hand hält. Meinen Jüngern zeigte Ich oftmals durch Wundertaten Meine Macht, und doch konnten sie sich nicht ganz mit dem Gedanken befreunden, dass sie es mit keinem gewöhnlichen Erden, – sondern mit einem Gottmenschen zu tun hätten. Stets liess Ich die Umstände sich so gestalten, dass ausser Meiner Lehre Meine Taten noch deutlicher von Dem zeugen sollten, der Mich gesandt hatte. Sogar nach Meinem Tode, bei Meinem Wiedererscheinen unter Meinen Jüngern, gab es noch Zweifler, wie Thomas zum Beispiel einer war.

4. Was in jenen Zeiten unter Meinem direkten, sichtbaren Einfluss so schwer war, ist jetzt, wo Ich entweder durch eigens dazu bestimmte Schreiber oder durchs Herz eines jeden Menschen mit ihm rede, noch schwerer und zweifelhafter geworden. Jetzt sollen und müssen Meine Worte genügen, da die Zeit des notgedrungenen Glaubens vorbei ist und keine Wundertaten mehr ausgeführt, noch durch Mitwirkung anderer Menschen zugelassen werden. Die meisten, welche jetzt an Mein Wort glauben, sind nicht im mindesten von der Unfehlbarkeit desselben überzeugt. Auch ihnen ergeht es bei der geringsten Gefahr wie den Jüngern, d.h. auch sie zweifeln an Meinen Versprechungen, an Meinen Worten.

5. Die Lage, als Ich mit Meinen Jüngern in einem Schiff weilte, entspricht bei einem jeden Menschen seinem eigenen Lebensschiff, in welchem Ich als göttlicher Funke schlummere, bis Unglücksfälle aller Art den Menschen drängen, seine Zuflucht bei Mir zu suchen.

6. Es geht den meisten Menschen wie Meinen Jüngern. Solange es ihnen nicht schlecht geht, kommen sie nicht zu Mir. Meine Jünger glaubten sich verloren und riefen Mich an. Der Mensch sucht in bedrängten Lagen, in denen ihm die Gebrechlichkeit alles Irdischen die Maske der nackten Wirklichkeit zeigt, im Innern seines Herzens Trost und Ruhe zu gewinnen, welche er von der Aussenwelt umsonst erwartet. Bis dahin schlummerte Ich auch bei diesem Menschen. Er betrachtete Mich nicht als etwas Notwendiges und Wirkliches, sondern als etwas Eingebildetes, ihm von anderen, z.B. von Priestern Eingeredetes, das aller Realität entbehrend den Menschen nur aus dem Grunde gelehrt wurde, um die Macht der Priester zu vermehren, während das geistige Wohl der Menschen gar nicht in Betracht gezogen wurde.

7. Wenn dann das Lebensschifflein, von weltlichen Stürmen gepeitscht, umhergeworfen wird, dann kommen Angst, Zweifel und Furcht. Man sucht alle Lehren hervor, die der Seele durch die Erziehung eingebleut wurden, erfährt aber mit Schaudern, dass alle diese Dogmen und schönen Sprüche nicht geeignet sind, der geängstigten Seele Ruhe und Frieden zu geben. Dann wendet sich der Mensch an den in ihm schlummernden göttlichen Geist. Dann sucht er in der bis dahin nicht beachteten Innenseite des menschlichen Lebens eine Stütze, damit er unter der Macht der Umstände nicht zugrunde gehe. Und wenn er diesen inneren Schatz gefunden hat, wenn er begriffen hat, wie wenig alles Materielle gegen einen einzigen Gedankenblitz aus diesem Heiligtum ausmacht, dann glätten sich die Wellen. Es schweigen die Winde der Leidenschaften, der Besorgnisse, und Ruhe und Frieden kehren mit ihm in die Aussenwelt zurück; denn die Aussenwelt selbst war nicht trüber, sondern nur der Blick in diese war getrübt. Da sagt dann der im Innern geweckte göttliche Funken zur geängstigten Seele: “Aber warum bist du denn so kleinmütig, wo du doch einen solchen Herrn über alles Leibliche in dir trägst?”

8. Seht, so hat diese Tat auf dem See ihre geistige Entsprechung im menschlichen Einzelleben.

9. Auch im Leben der Völker ist ein Funken göttlicher Triebkraft, welcher sie zuzeiten zum Denken anregt, damit ebenso wie der einzelne auch ein ganzes Volk sich seiner Mission auf dieser Erde bewusst werde. Denn alles, was auf dieser sichtbaren Welt vorgeht, ist nur ein einfaches Wirken der Liebe, um das Seelisch-Geistige im Menschen zur Geltung zu bringen.

10. Es geht dieser Prozess aber auch im Leben der Tiere, Pflanzen und Steine vor sich, ist dort aber nur geistigen Augen sichtbar. Das Sich-Gestalten, Sich-Formen und Sich-wieder-Zersetzen aller Materie ist kein anderer Drang als der des erweckten Geistes, welcher in der Materie gebunden und schlummernd lag. Das Aufwärtsschreiten von Stufe zu Stufe, das Sich-Vervollkommnen könnte nicht stattfinden, wäre nicht im Innersten der Materie der durch äussere Umstände geweckte Geist.

11. Wie in jener Zeit das Schifflein mit Meinen Jüngern und mit Mir die ganze Welt ausmachte, welche auf dem beweglichen Element, dem Wasser, herumgeschleudert wurde, ebenso ist das durch äussere Einwirkung hervorgerufene Anregen des in der Materie liegenden Geistes das gleiche, das zum Fortschreiten und zur Vervollkommnung drängt. Meine Jünger mussten ebenfalls durch verschiedene Ereignisse zum Fortschreiten im Glauben und Vertrauen veranlasst werden. Sie mussten erstarken, damit sie in den künftigen Lebensstürmen nicht zweifelten, sondern fest vertrauten.

12. Der Geist ist in der festen Materie ein unbewusster Trieb, offenbart sich beim Tier als Instinkt und ist beim Menschen der am höchsten ausgebildete göttliche Funken. Der Mensch soll erstarken in dem Bewusstsein, dass er nicht nur ein Erden, sondern auch ein Weltenbürger ist, der zwischen zwei Welten stehend auf dieser Erde zwar die materielle Überkleidung hat, dabei aber auch das geistige Ebenbild eines höchsten Wesens, des Schöpfers ist, der weit hinaus über alle Vergänglichkeit im Unendlichen wohnt. Er will Seine Abkömmlinge zu dem erziehen, wozu Er sie erschaffen hat, zu Veredlern der Materie, zu Vergeistigern des Groben und Festen und zu ewigen Bewohnern eines Geisterreiches, in dem die Materie einst ihren ersten Ursprung genommen hat und ihr letztes Ende finden muss und wird.

13. Daher seid auch ihr beflissen, den göttlichen Funken im Innern zu wecken, zu kultivieren und zu verstehen, damit ihr auf des Lebens bewegten Wogen, unter den Stürmen der Leidenschaften, Verhältnisse und Ereignisse nicht den Mut verliert wie einst Meine Jünger im Schifflein, sondern stets dessen eingedenk seid, dass euer Vater bei euch ist. Wenn auch Seine Stimme nicht immer vernehmbar ist, so schläft Er doch nicht, sowenig als Mein göttlicher Geist in dem Schifflein Meiner Jünger geschlafen hat, sondern nur geduldig abwartete, bis eine neue Kleinmütigkeit die Schwäche Meiner Jünger offen an den Tag legte.

14. Dort gebot Ich den Winden und dem Meer Ruhe; ebenso wird der, welcher Mich in seinem Innern suchen wird, durch den in ihm geweckten göttlichen Geist auch Ruhe und Frieden – vorerst in seinem Innern – haben und dann diese Ruhe auch auf die Aussenwelt übertragen können.

15. Dies merket euch, und verzweifelt nicht sogleich, wenn eure Wünsche nicht immer so erfüllt werden, wie ihr es gerne haben möchtet! Erstarket auch ihr im Glauben und im Vertrauen auf euren in euch gelegten göttlichen Geist! Amen.

flagge en  50. Doubts about Jesus’ omnipotence and infallibility?

The Lord’s Sermons – Sermon 50
Doubts about Jesus’ omnipotence and infallibility?

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(May 1st, 1872) – spoken by Pascal

Matthew 8:23-27 – The Stilling of the Tempest
And when he was entered into a ship, his disciples followed him. And, behold, there arose a great tempest in the sea, insomuch that the ship was covered with the waves: but he was asleep.

And his disciples came to him, and awoke him, saying, Lord, save use: we perish. And he saith unto them, Why are ye fearful, O ye of little faith? Then he arose, and rebuked the winds and the sea; and there was a great calm.

But the men marvelled, saying, What manner of man is this, that even the winds and the sea obey him!

Thus says the Lord:

1. This Gospel tells how I once had boarded a ship and fallen asleep, when a great tempest arose and My disciples woke me that I might still the tempest and the sea.

2. This happened only before the eyes of My disciples, although people on land, too, had observed how, upon My Word, the waves calmed down and the tempest ceased. Thereby I gave My companions another proof that I was not only the Lord of death and life but also the Lord of all visible nature.

3. Although this act should have opened the eyes of many as to Who I actually was, only few comprehended that I was more than a man, that I was the Son of God, or God Himself. As the storm kept growing in force, My disciples lost heart and woke Me full of fear, thinking that the end had come. They shouldn’t have thought that seeing Me sleeping so peacefully! However, the concept ‘Son of God’ was not clear to them as yet, and that is the reason why you see them on various occasions lose heart and doubt My omnipotence, notwithstanding the fact that they had only just seen Me perform deeds no ordinary man could perform, but only He Who, far above all that is physical-material, is firmly holding in His hand the threads of all creation. I often revealed My power to My disciples through miracles, but they still could not quite get used to the idea that they were not dealing with an ordinary mortal, but with a divine man. At all times I arranged the circumstances in such a way that besides My teaching My deeds had to bear even clearer witness of Him Who had sent Me. Even when I returned after My death there were still doubters as, for instance, Thomas.

4. That which was already so difficult in those times under My direct, visible influence, has now, when I speak to you either through specially chosen scribes or through a person’s heart, become even more difficult and doubtful. Now My words shall and must suffice, since the time of compulsory belief is past and no more miracles are performed or allowed through the participation of other people. Most of those who now believe in My Word are not in the least convinced of its infallibility. At the slightest danger, that which happened to My disciples is also happening to them now, that is, they, too, doubt My promises, My words.

5. The situation as it was when I was on the ship with My disciples corresponds to everyone’s own ship of life, wherein I am asleep as the Divine Spark until all kinds of calamities compel a person to seek refuge with Me.

6. With most people it is the same as it was with My disciples: While they are not in danger, they do not come to Me. My disciples believed that they were lost and called to Me. In difficult situations, when the frailty of all earthly things reveals to him plain reality unmasked, man seeks comfort and peace within his heart, which he expects from the outer world in vain. Until then I had been lying asleep also within him. He did not regard Me as something essential and real, but as something imagined, unreal, a make-believe which others, usually priests, taught men for the sole reason of enhancing their own power, whilst man’s spiritual welfare was being ignored.

7. But when the little ship of life is tossed about by worldly storms, then worry, doubts and fears arise. All the doctrines that were drummed into a person through his education are then remembered, but he finds that neither dogmas nor nice aphorisms are of any use for bringing tranquility and peace to his frightened soul. Then man turns to the divine spirit dormant within him, seeking support in the so far ignored inner centre of human life, so as not to perish under the force of circumstances. And when he has discovered this inner treasure, when he has comprehended how little all material things are worth compared with a single flash of thought from this sanctuary, then the waves will calm, the winds of passions and anxieties will be stilled, and tranquility and peace will return to the external world. Acutally, this external world itself has not been disturbed, only the view of it. Then the divine spark awakened within man’s heart says to the frightened soul: “But why are you so faint-hearted when you are carrying within you such a Lord over all that is physical?”

8. Behold, this is the spiritual correspondence to the individual human life of that act on the sea.

9. In the life of nations, too, there is a spark of the divine motivating force which at times causes them to think, so that just as the individual, also a whole nation may become conscious of its mission on this earth. For everything that happens in this visible world is only a simple effect of love destined to bring out that which is of the soul and spirit in man.

10. This process also takes place in the life of animals, plants and stones, where it is, however, visible only to the eyes of the spirit. The forming, shaping and dissolving of all matter is nothing but the impulse of the awakened spirit that had been lying bound and dormant in matter. The progression and self-perfection from stage to stage could not take place if there did not dwell within matter the spirit awakened through outer circumstances.

11. As in those times the little ship with My disciples and Myself constituted the whole world being tossed about on the water, the changeable element, thus the stirring up through external effects of the spirit within matter is that factor which urges toward progress and perfection. My disciples’ progress in faith and trust had to be brought about by various events. They had to become strong so that in the future storms of life they would not doubt but have firm trust.

12. In solid matter the spirit is an unconscious impulse which, in the animal, manifests as instinct and in man as the most highly developed divine spark. Man shall become more and more aware that he is not only a mortal, but a universal being which, standing between two worlds, has its material envelopment on this earth, but at the same time is also the spiritual image of a Supreme Being, the Creator, Who dwells in infinity high above all that is transient. He wants to educate His descendants to that for which He has created them, namely, purifiers of matter, spiritualizers of the coarse and the solid, and eternal dwellers in a realm of the spirit where matter once originated and where it must and will find its ultimate destination.

13. Therefore, you, too, must make every effort to awaken the divine spark within you, cultivate and understand it, so that on life’s rough seas and in the tempests of passions, circumstances and events, you do not lose courage as did once My disciples in the ship, but keep remembering that your Father is with you. His voice may not always be heard, but He is not asleep, just as My Divine Spirit was not asleep in My disciples’ little ship, but was waiting patiently for another faint- heartedness that would reveal the weakness of My disciples.

14. There I rebuked the winds and the sea, so that they became calm; thus the person who will seek Me within himself shall have, thanks to the divine spirit awakened within him, tranquility and peace – first in his own heart, and then he will be able to pass it on also to the external world.

15. Remember this and do not despair the moment your wishes are not promptly fulfilled in the way you would like it! You, too, must become strong in faith and trust in the divine spirit within you! Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的佈道佈道50 對耶穌的無所不能和無誤的懷疑?
  向戈特弗里德邁耶霍費爾揭幕

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上帝的佈道佈道50
對耶穌的無所不能和無誤的懷疑?
向戈特弗里德邁耶霍費爾揭幕

(1872年5月1日) – 帕斯卡爾

馬太福音8:23-27  – 暴風驟雨

當他進入一艘船時,他的門徒跟著他。看哪,在海中發生了大風大浪,因為船上有波濤淹沒,但他睡著了。

他的門徒來到他面前,叫醒他,說,主啊,救救我們,我們就滅亡了。他對他們說,你們這小信的人哪,你們為甚麼膽怯?然後他起來,責備風和海;它们很平靜。

但這些人驚訝地說,這是什麼樣的人,連風和海都聽從他!

主如此說:

1.這本福音書講述我曾如何登上船而睡著,當一場大風暴起來時,我的門徒叫醒我,我仍然可能平靜暴風雨和大海。

2.這只發生在我的門徒眼前,雖然陸地上的人也觀察到,在我的話語中,波浪如何平靜下來,風暴已經停止。因此我給了我的同伴另一個證明,證明我不僅是死亡和生命的主,也是所有可見性自然的主。

3.儘管這種行為應該讓許多人看到我實際上是誰,但只有少數人理解我是一個更高的人,我是神的兒子,或者神自己。隨著暴風雨不斷增加,我的門徒失去了內心,並充滿恐懼地將我驚醒,並認為結局已經到來。他們不應該想到看到我如此平靜地睡覺!然而,“神的兒子”這個概念到目前為止对他们来说還不清楚,這就是為什麼你看他们在各種場合看到他們失去了內心和懷疑我的無所不能,儘管他們只看到我的行為並不是普通人類可以表演,但是只有祂遠遠超過物質材料,才能牢牢抓住所有創造的線索。我經常通過奇蹟向門徒顯示我的權力,但他們仍然不太習慣這樣的想法:他們不是在處理一個普通的凡人,而是在與一個神聖的人打交道。在任何時候,我都以這樣的方式安排了環境,除了我的教導外,我的行為必須更加清楚地證明那差我來的主。即使在我死後复活回來的時候,仍然有懷疑者,比如托馬斯。

4.現在,在我直接的,明顯的影響下,那些已經非常困難的事情,現在,當我通過專門選擇的文士或者通過一個人的心與你談話時,變得更加困難和令人懷疑。現在我的話必須充足,因為強制性信仰的時代已經過去,沒有更多的奇蹟 實現或允許通過其他人的參與。大多數現在相信我的話的人並不完全相信其無誤。毫無危險的是,在我的門徒所發生的事情現在也發生在他們身上,也就是他們也懷疑我的諾言,我的話語。

5.與我的門徒在船上時的情況相當於每個人的自己的生命之船,其中我像神聖之火一樣睡著,直到各種災難迫使一個人向我尋求避難。

6.對於大多數人來說,它和我的門徒是一樣的:雖然他們沒有危險,但他們不會到我這裡來。我的門徒相信他們已經迷失了,並呼喚我。在困難的情況下,當一切塵世的事物脆弱,揭示出樸素的真實時,人會在心裡尋求安慰與平安,而這是他從外部世界徒勞的期望。在那之前,我一直在他身邊睡著。他並沒有把我看作是真實的東西,而是一種虛幻的幻想,其他人(通常是牧師)為了增強自己的力量而教導人類,而人類的精神福利卻被忽視。

7.但是當生命中的小船被世俗的風暴所拋棄的時候,擔心,疑慮和恐懼產生。所有通過他的教育被帶入一個人的教義都被記住了,但他發現,無論是教條還是好的格言都沒有什麼用來為他的受驚的靈魂帶來寧靜和平靜。然後人轉向在他內部潛伏的神聖精神,尋求支持在迄今為止被忽視的人類生活的內心,以免在環境的壓力下滅亡。當他發現了這個內在的寶藏時,當他理解了所有物質的價值與來自這個聖所的一閃一閃的想法相比是多麼的少的時候,那麼海浪就會平靜下來,激情和焦慮的風將會停止,寧靜和和平將回到外部世界。實際上,這個外部世界本身並沒有受到干擾,只有看它的觀點。然後,在人心中驚醒的神聖火花對那受驚的靈魂說:“但是當你把一個這樣的主带在你身體內的時候,你有什麼可如此膽怯?”

8.看哪,這是精神與在海上行動的個人生活一致。

9.在民族的生活中,也有一種神聖的激勵力量的火花,有時使他們思考,以致正如個人,也是整個國家可能意識到它在地球上的使命一樣。因為在這個可見的世界裡發生的一切都只是愛的簡單效果,注定要表現出人的靈魂和精神。

10.這個過程也發生在動物,植物和石頭的生活中,然而,只有精神的眼睛才能看到它。所有物質的形成,塑造和消解只不過是在物質中被束縛和沈睡的覺醒精神的衝動。如果沒有在外在環境中喚醒的精神內部停留,那麼從階段到階段的進步和自我完善就不會發生。

11.正如在那些與我的弟子和我自己組成的小船構成了整個世界被拋在水面上,變化的因素通過物質內部精神的外部效應激起的是推動進步和完善的因素。我的門徒在信仰和信任方面的進步必須由各種事件帶來。他們必須變得強壯,以便在未來的生活風暴中,他們不會懷疑,但有堅定的信任。

12.在固体物質上,精神是一種無意識的衝動,它在動物中表現為本能,人類是最高度發展的神聖火花。人會越來越意識到,他不僅是一個凡人,而且是一個宇宙上的普遍的存在,站在兩個世界之間,具有物質包裹在這個地球 的人,同時也是一個至尊存在的精神形象,造物主,他居住在無限遠高於一切的瞬間。他希望教導他的後代他創造了他們的事物,即物質的淨化者,粗糙和堅實的精神分子,以及永恆的精神領域的居民,物質曾經起源的精神領域以及它必須和將會發現它的最終目的地。

13.因此,你也必須盡一切努力喚醒你內在的神聖火花,培養和理解它,以便在生活波濤洶湧的大海和激情,環境和事件的暴風雨中,你不會像以前一樣失去勇氣我在船上的門徒,但要記住你的父與你同在。他的聲音可能並不總是被聽到,但他並沒有睡著,就像我的神靈在我的門徒的小船上沒有睡著,而是耐心地等待另一個顯露我門徒軟弱的隱隱。

我在那裡責備風和海,讓他們平靜下來;因此,在他內心尋求我的人將會感謝在他內部被喚醒的神聖的靈魂 – 寧靜與平和 – 首先在他自己的心中,然後他將能夠將它傳遞給外部世界。

15.記住這一點,當你的願望沒有按照你喜歡的方式迅速實現時,不要絕望!你也必須信仰堅強,並信靠你內在的神聖精神!阿門。