33. Falsche Propheten, falsche Lehrer & falsche Ausleger Meines Wortes… Matthäus 7:15-23 – False Prophets, false Teachers & false Interpreters of My Word… Matthew 7:15-23

PREDIGT / SERMON 33
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flagge de  33. Predigt von Jesus… Falsche Propheten… Matthäus 7:15-23

33. Predigt von Jesus… Falsche Propheten
(10.04.1872)

Matthäus 7:15-23
“Sehet euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: ,Herr, Herr!` in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: ,Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt?

Haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viel Taten getan?` Dann werde ich ihnen bekennen: ,Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!”`

01. Dieses ganze Kapitel handelt von Lebensregeln, wie sie, auf Meine Lehre gegründet, zu beachten sind, damit die Menschen – und besonders in jener Zeit Meine Jünger und Zuhörer wußten, wie sie ihre eigenen Religionsgesetze im praktischen Leben ausüben sollten. Da besonders in jenen Zeiten die Auslegung der mosaischen Gesetze nicht nach Meinem Sinn war, deswegen mußte Ich selbst kommen, um den geistigen Lebensbaum der den Juden übergebenen Religion vor dem Verfaulen zu retten, damit er wieder Früchte trage, die den Gesetzen Meiner Geisterwelt entsprechen sollten.

02. So lehrte Ich in diesem Kapitel die Nachsicht mit den Fehlern anderer, sowie die Vorsicht, Meine Lehre nicht ohne Vorbereitung einem jeden an den Hals zu werfen, ferner die Mildtätigkeit und Liebe, welche die Menschen, Meinem Beispiel gemäß, gegen andere ausüben sollen. Ihr seht das Gesetz der Nächstenliebe im weitesten Sinne erklärt und werdet auch darauf aufmerksam gemacht, daß diese Meine Forderungen nicht so leicht sind, weil den Aufopferungen für Meine Liebesgesetze die Versuchungen der Welt und die leicht überhandnehmende Selbstliebe entgegenstehen.

03. Ich predigte nichts Neues, sondern erklärte nur Meinen Jüngern und Anhängern das schon Bekannte in seinem wahren Sinn, damit auch sie in der Folge den Mitmenschen den wahren Inhalt der Gebote mitteilen konnten. Ich mußte dabei zuerst den Lehrern und dann den Lernenden gewisse Maßregeln und Kennzeichen geben, woran die ersteren ihre wahren Wißbegierigen und Gläubigen, die letzteren aber ihre Lehrer erkennen und die falschen Lehrer oder Propheten von den echten, wahren unterscheiden konnten. Daher sind die Kennzeichen in Gleichnissen aufgezählt. In wenigen Sätzen ist gesagt, daß nicht Worte genügen, um andere zu überzeugen, sondern daß Taten als Beweise darlegen sollen, daß der Lehrende von der Wahrheit seiner Worte wirklich durchdrungen ist.

04. Dieser Maßstab, um falsche von echten Führern zu unterscheiden, soll dem Urteil der Zuhörer bei allen Gelegenheiten als Richtschnur dienen, weil sie sonst, durch Irrlehrer verführt, auf ganz falsche Wege geraten könnten.

05. Meine Zuhörer in jener Zeit machte Ich deshalb darauf aufmerksam, weil Ich im voraus wußte, daß nach Meinem Dahingang auch andere neben Meinen Jüngern auftreten würden, die unter dem Deckmantel Meiner Liebelehre nur ihren eigenen Vorteil suchen würden. Ich sagte ihnen auch im voraus, welches das Schicksal dieser falschen Lehrer, sowie auch derer, die auf solche Wahnlehren ihr geistiges Wohl bauen, sein werde, wenn geistige und physische Stürme ihr Lebensschiff in Gefahr bringen würden, in denen nur derjenige mit Ruhe der Zukunft – wie immer sie sich auch gestalten möge – entgegensehen kann, der Meine Lehre auch in der Tat ausübt. Ich verglich sie mit Menschen, von denen der eine sein Haus auf einen Fels, der andere auf Sand gebaut hatte.

06. Was Ich nun in jenen Zeiten Meinen Jüngern und Anhängern als Lebensregeln auf ihre dornenreiche Bahn mitgegeben habe, findet seine Anwendung in allen Zeiten, bis auf die heutigen und noch kommenden; denn Meine Worte sind ja Worte der
Ewigkeit und für die Ewigkeit. Sie können nie vergehen oder außer Gebrauch kommen, weil sie, ebenfalls auf den Felsen Meiner Wahrheit gebaut, den Tempel Meines Geisterhimmels ausmachen.

07. So wie dort gilt auch jetzt dieser Mahnruf. Er soll sowohl den Führern, als auch jenen zur Richtschnur dienen, die sich ihren Händen anvertraut haben und von ihnen in den bedrängten und noch bedrängteren kommenden Zeiten Trost und Hilfe verlangen.

08. Viel Mißbrauch ist schon mit Meiner Liebelehre getrieben worden, und viele sind den Irrlehren zum Opfer gefallen; aber jetzt ist die Axt an den Baum gelegt, der die Verirrten so lange beschattete und damit das eigentliche, göttliche Licht hinderte, bis zu ihnen zu dringen.

09. Bevor Ich komme, müssen alle Schatten in geistiger Hinsicht beseitigt werden; denn Ich bin das Licht und vertrage keinen Schatten. Meine Lehre ist gegeben, um alle Winkel der materiellen und geistigen Schöpfung zu erleuchten. Euer Scheinleben hat wohl Licht und Schattenseiten, wie eure Erde den Tag und die Nacht, – allein, es ist dies notwendig, weil ihr, sowie die ganze materielle Welt, neben der Tätigkeit auch Ruhe haben müßt, in der das Verausgabte ersetzt und der Organismus zur ferneren Tätigkeit gestärkt werden muß. Nicht aber so in der geistigen Welt! Da gibt es keine Nacht als nur die, welche die Geister sich selbst bereiten. Da ist ewiges Licht, ewige Wärme, ewige Liebe, ewige Tätigkeit.

10. Betrachtet nur eure Seele! Auch sie, obwohl an einen irdischen Körper gebunden, schläft nicht, sondern arbeitet Tag und Nacht an ihrem geistigen Leibe, um ihn möglichst vollkommen ins große Jenseits zu bringen.

11. Dasselbe Streben besitzt die ganze geistige Schöpfung, und was sich diesem entgegensetzen will, verfällt seinem Untergange, wie es euch die jetzige Zeit nur zu klar zeigt. Einrichtungen, so schlau und wohlberechnet sie auch angelegt und seit Jahrhunderten erhalten wurden und soviel Gutes sie anscheinend verbreiten sollten, sind doch nur auf Sand gebaute Häuser, die dem Platzregen und den Stürmen Meines göttlichen Wahrheitslichtes nicht widerstehen können.

12. Wie sich der Kalkstein bei der Berührung mit dem Lebens oder Sauerstoff eurer Atmosphäre in einen Brei auflöst, seine kompakte Form ändert und sich als feiner Staub, den Winden preisgegeben, in alle Regionen verliert, ohne die geringste Spur seines früheren Bestandes zurückzulassen – wenn er nicht, mit dem Sande vermischt, als Vermittler in einer andern Form zum Festen eines gebäudes beitragen muß -, so wird es auch den irdischen Einrichtungen ergehen. Weil sich aber ein solches schon lange bestehendes Gebäude und dessen Erhalter nicht so leicht dem Drange der Umstände ergeben, so rufe Ich euch allen zu: “Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, aber innerlich reißende Wölfe sind!”

13. Ich weiß sehr wohl, daß von vielen diese Meine euch jetzt direkt gegebene Lehre im Anfang verhöhnt und verdächtigt werden wird und, wenn es auf diese Weise nicht gelingt, ihren Zweck zu erreichen, sie sich dann entschließen werden, diese Meine Lehre als Deckmantel zu gebrauchen, um ihre Existenz zu fristen; aber da gilt, was Ich einst zu Meinen Jüngern sagte: An ihren Taten werdet ihr erkennen, ob sie wirkliche, eifrige Ausüber Meiner Liebelehre oder nur Wortverkünder derselben sind!

14. Es ist nirgends so notwendig, auf seiner Hut zu sein, als gerade da, daß diese falschen Propheten und falschen Ausleger Meines Wortes sehen, daß ihnen alle ihre Anstrengungen mißlingen und sie sich entweder bekehren oder untergehen müssen. Denn sie werden alle Mittel anwenden, die zu ihrem früheren Glanz, zu ihrer früheren Macht führen sollen.

15. Daher gilt hier wieder Mein Mahnspruch: Seid listig wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben, damit ihr die List eurer größten Widersacher von ferne wittert und durch die Einfältigkeit eures Herzens alle giftpfeile von euch und euren Mitgläubigen abwenden könnt. Sollten euch einige treffen, so führen sie euch zum Leben statt zum Verderben.

16. Wie hauptsächlich der Anfang dieses Kapitels euch Gläubigen und Verehrern Meines wahren Liebewortes gilt, indem es euch Geduld und Sanftmut rät, so ist auch der weitere Inhalt für euch geeignet, daß ihr eure Anhänger auf all die Gefahren aufmerksam machen sollt, die ihnen im Gewirre der Welt drohen, wo neben Wahrem das Falsche, neben echtem Sein sich der Schein breit machen, damit sie nicht, durch falsche Lehrer und Propheten irregeführt, euch des Trugs beschuldigen.

17. Seid daher auch vorsichtig wie die Schlangen, und glaubt nicht blindlings jedem, der sich euch nähert und um Himmelsbrot bittet oder wie es im Evangelium heißt – zu Mir ,Herr, Herr!` sagen wird! Sie haben ganz andere Absichten, als euch zu folgen; sie wollen nur durch euch erfahren, was ihrem Zwecke dienlich sein könnte.

18. Lest dieses Evangelium recht oft! Es liegt bei weitem mehr geistige, tiefe Wahrheit darin, als Ich euch hier geben kann. Beachtet das Gesagte, damit auch ihr euer Haus nicht auf Sand, sondern auf den festen Felsen des Vertrauens baut! Sonst geht es euch wie vielen, die beim geringsten geistigen oder moralischen Unwetter das Gleichgewicht verlieren und nicht wissen, wie ihnen zu raten und zu helfen ist.

19. Viele Worte und noch viel mehr Geistiges gebe Ich euch unter tausenderlei Formen. Jetzt empfangt ihr in diesen Sonntagspredigten gleichsam den Schlüssel zu Meinen Worten, die Ich einst Meinen Jüngern und ersten Nachfolgern gegeben habe.

20. Und wißt ihr, warum dies alles geschieht? Seht, weil Ich eben nur zu gut weiß, wie sich die Zeitverhältnisse fernerhin gestalten werden, in denen Stärke, Sicherheit und festes Aushalten immer notwendiger sein werden! Bei manchem wird erprobt werden, ob er sein geistiges Haus auf den Fels Meiner Glaubens und Liebelehre gebaut oder ob er sich nur mit dem Lesen und Anhören Meiner Worte begnügt hat, was dem Hause auf dem Sande gleichkommt. So wie der Wind den Sand hinwegweht oder der Regen ihn wegschwemmt, ebenso verwischt die Zeit die gehörten oder gelesenen Worte aus dem Gedächtnis.

21. Die festen Bausteine zu Meinem und zu eurem künftigen, geistigen Wohnhause sind Taten, – Taten, ausgeführt auf Grund der Gottes- und Nächstenliebe. Nur diese sind bleibend, geben euch Ruhe und Frieden und leuchten als schöne Beispiele für andere, welche euch an euren guten Werken als echte und nicht als falsche Propheten und Lehrer erkennen werden, deren Herz nicht das der reißenden Wölfe, sondern das der gutmütigen Lämmer ist und nicht Haß, Zorn, Neid, Eifersucht oder Rache, sondern nur Liebe atmet, Liebe verbreitet und wieder Liebe ernten will.

22. So sollt ihr Meine Auserwählten werden, die mit Meinen Worten in der Hand alle Schatten und Zweifel verscheuchen und das Licht einer großen, über euch hoch erhabenen Geisterwelt verbreiten sollen, damit bei Meiner Wiederkunft nur ein Hirt und eine Herde sei und euer Wohnort, der Erdball, wieder zu dem Paradies umgestaltet werde, welches er einst gewesen ist, und welches nicht durch Mich, sondern einst durch die aus Liebe geschaffenen Menschen verlorengegangen ist.

23. Dies merkt euch, und befolgt es soviel und sooft wie möglich! Nur so blüht euch Ruhe und Frieden, und nur so seid ihr fähig, auch andern Trost zu geben. Amen.

flagge en  33rd Sermon of Jesus… False Prophets… Matthew 7:15-23

33rd Sermon of Jesus… About False Prophets

(April 10, 1872)

Matthew 7:15-23
“Beware of false prophets, which come to you in sheep’s clothing, but inwardly they are ravening wolves. Ye shall know them by their fruits. Do men gather grapes of thorns, or figs of thistles? Even so every good tree bringeth forth good fruit; but a corrupt tree bringeth forth evil fruit. A good tree cannot bring forth evil fruit, neither can a corrupt tree bring forth good fruit. Every tree that bringeth not forth good fruit is hewn down, and cast into the fire. Wherefore by their fruits ye shall know them.

Not every one that saith unto me, Lord, Lord, shall enter into the kingdom of heaven; but he that doeth the will of my Father which is in heaven. Many will say to me in that day, Lord, Lord, have we not prophesied in thy name? and in thy name have cast out devils? and in thy name done many wonderful works? And then will I profess unto them, I never knew you: depart from me, ye that work inquity.”

All of this chapter deals with precepts based on My teaching that have to be observed so that people – and, especially at that time, My disciples and listeners – would know how to practise their own religious laws in practical life. As particularly in those times the interpretation of the Mosaic laws was not what I had in mind, I had to come Myself in order to save from rotting the spiritual tree of life of the religion given to the Jews, so that it could again bear fruit corresponding to the laws of My spirit-world.

So I taught, in this chapter, indulgence with the mistakes of others, the circumspection not to force my teaching on everybody without having prepared them, and also the practice of charity and love towards one’s fellowmen, following My example. You find the law of love of your neighbour explained in detail and your attention is drawn to the fact that these My demands are not so easy to fulfil because the sacrifices required by My commandments of love are countered by the temptations of the world and by self-love which easily gets the upper hand.

I did not preach anything new; I only explained to My disciples and adherents what was already familiar to them, but in its true sense, so that they would be able in future to tell their fellowmen about the true meaning of the commandments. In this connection I had to mention certain precautions and signs which would enable the teachers to recognize the true truth seekers and believers and help the latter to know their teachers and distinguish the false teachers or prophets from the genuine and true ones. Therefore, the signs are named in the parables, and it is pointed out in a few sentences that words are not enough to convince others, but deeds must prove that the teacher is absolutely convinced of the truth of his words.

This standard in distinguishing false from genuine leaders shall at all times serve the listeners as a guideline, otherwise they could be led astray by false teachers and get onto the wrong path.

In those times, I pointed this out to My listeners because I knew beforehand that after I had gone there would appear, in addition to My disciples, also others who would be seeking their own advantage under the pretence of My teaching of love. I also predicted the fate of these false teachers – and of those who would build their spiritual welfare upon such false doctrines – once spiritual and physical storms endangered their ship of life when only he who also practises My teaching will be able to face the future – whatever it may turn out to be – with equanimity. I compared them with people of whom one had built his house on rock, the other on sand.

That which I in those times gave My disciples and adherents as precepts for their thorny path, applies for all times, – today and also in the future. For My words are indeed words of eternity and for eternity. They can never cease to exist or go out of use because they, too, are built on the rock of My truth and are the temple of My heaven of the spirits.

As it did then, this warning call applies also today. It is to serve the leaders as a guiding principle and also those who have entrusted themselves to their guidance and will rely on them for comfort and help when they are in difficulties and in the worse times of distress that are still to come.

My teaching of love has already been greatly misused and many have fallen victim to false doctrines. However, the axe is ready to cut down the tree that for so long overshadowed the straying, thereby preventing the true, divine light from penetrating to them.

Prior to My coming all the shadows in a spiritual respect must be removed, for I am the light and tolerate no shadow. My teaching has been given to illuminate all the corners of material and spiritual creation. Your material life has bright and dark sides, just as your earth has day and night. However, this is necessary as you, like all the material world, must also have rest when your spent strength must be restored and your organism strengthened for further activity. But this is different in the spiritual world where there is no night, except the one spirits prepare for themselves, but only eternal light, eternal warmth, eternal love, eternal activity.

Look at your soul! This, too, although bound to a material body, never sleeps, but is working day and night on its spiritual body which it wants to take into the great beyond in as perfect a state as possible.

All spiritual creation has the same aspiration, and whatever tries to oppose it must perish, as this present time shows you only too clearly. Institutions, most cleverly planned and preserved for centuries, although they seem to do a lot of good, are still only houses built on sand that cannot resist the cloudbursts and storm of My divine light of truth.

Just as the limestone dissolves into a pulp when touched by the life substance or oxygen of your earth’s atmosphere, changes its compact form and, exposed to the winds, disperses as fine dust without leaving any trace of its former firmness – unless it has to contribute in another form as an agent for the firming of a building when mixed with sand -this will also happen to the earthly institutions. But since an institution of such long duration and its supporters will not easily give in to the pressure of circumstances, so I call to all of you: “Beware of false prophets who come to you in sheep’s clothing, but inwardly they are ravening wolves!”

I am quite aware that many will initially deride and suspect My teaching which I have now given to you directly, and if in this way they do not succeed in achieving their end, they will decide to use this My teaching as a pretence to prolong their existence. However, here applies what I once said to My disciples: “You will know by their works whether they are zealous practicers of My teaching of love or only preachers of the Word!”

It is so particularly important to be on one’s guard and let these false prophets and false interpreters of My Word see that all their efforts fail and they must either mend their ways or perish. For they will use all means that could lead them back to their former distinction and their former power. Therefore, I have to warn you again: Be as wise as serpents and as harmless as doves so that you may sense the cunning of your greatest opponents even from a distance and be able to divert all poisonous arrows from yourselves and your fellow-believers through the simplicity of your hearts. Should any of them strike you they would lead you to life instead of perdition.

As mainly the beginning of this chapter concerns you, the believers and reverers of My true word of love, advising you to practise patience and meekness, thus also the further contents are of benefit to you, urging you to draw the attention of your followers to the dangers threatening them in the confusion of the world, where falsehood ist boasting next to truth and pretence next to the true nature of things, so that they may not, led astray by false teachers and prophets, blame you with deception.

Therefore, be as cautious as serpents and do not blindly believe everyone who approaches you asking you for bread from the heavens or – as it says in the Gospel – saying “Lord, Lord” to Me! They do not at all intend to follow you but just want to find out through you what could serve their own purpose.

Read this Gospel often! It contains by far more deep spiritual truth than I can explain to you here. Do heed what you have been told that you, may build your house not on sand, but on the solid rock of trust. Otherwise you may fare as many do who, with the slightest spiritual or moral storm, lose their equlibrium and are perplexed and helpless.

I give you many messages and even more spiritual values in a thousand different ways. Now you are receiving in these Sunday sermons, so to speak, the key to My teachings which I once gave to My disciples and first followers.

Do you know why all this is happening? It is because I know only too well what a turn things will be taking and that strength, certainty and firm perseverance will become more and more necessary. Many a person will be tested, whether he has built his spiritual house on the rock of My teaching of faith and love, or whether he has contented himself with only reading and listening to My Word, which would correspond to the house built on sand. Just as the wind blows away the sand or the rain washes it away, time effaces from memory the words that were read or heard.

The solid building stones for My and your future spiritual dwelling are works – works performed on account of the love of God and your neighbour. They alone are lasting, give you calmness and peace, and shine as good examples for others who, from your good works, will recognize you as genuine and not as false prophets and teachers whose heart is not like that of a ravening wolf, but like that of a good-natured lamb and does not give forth hatred, anger, envy, jealousy or vengeful- ness, but only love, is spreading love and wants to reap also love.

Thus you are to become My chosen, who with My Word in their hands, will drive out all shadows and doubts and spread the light of a vast world of spirit ranking high above you, so that at the time of My Second Coming there shall be only one shepherd and one flock and your earth will be made once more into the paradise that once existed and was lost, not through Me, but through the human beings once created out of love.

Do remember these words and heed them as much and as often as possible! Only thus can you gain equanimity and peace and be able to give comfort also to others. Amen.

flagge italian  Predica 33… Dei falsi profeti

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Predica n. 33 – Dei falsi profeti

Settima dopo Pentecoste
( XIVa del Tempo Ordinario)

Matteo 7, 15-23: «“Guardatevi dai falsi profeti che vengono a voi in veste di pecore, ma dentro sono lupi rapaci. Dai loro frutti li dovete riconoscere. Si può raccogliere uva dai rovi, o fichi dai cardi? Quindi ogni albero buono porta frutti buoni; ma un albero marcio porta frutti cattivi. Un albero buono non può portare frutti cattivi, e un albero marcio non può portare frutti buoni. Ogni albero, che non produce frutti buoni, viene tagliato e gettato nel fuoco. Perciò, dai loro frutti dovete riconoscerli. Non chiunque Mi dirà: ‘Signore, Signore!’, entrerà nel regno dei Cieli, ma colui che fa la volontà del Padre Mio nel Cielo. Molti Mi diranno in quel giorno: ‘Signore, Signore, non abbiamo noi profetizzato nel Tuo Nome? Non abbiamo cacciato demoni nel Tuo Nome? Non abbiamo compiuto molte azioni nel Tuo Nome?’. Allora dichiarerò loro: ‘Io non vi ho mai conosciuto; allontanatevi da Me, voi malfattori’.»

(Il 10 aprile 1872)

1. Quest’intero capitolo tratta delle regole di vita fondate sulla Mia dottrina, su come devono essere osservate, affinché gli uomini – e specialmente in quel tempo i Miei discepoli e ascoltatori – le osservino, e sappiano come esercitare nella vita pratica le leggi della religione. Poiché specialmente in quei tempi l’interpretazione delle leggi mosaiche non era secondo il Mio senso, per questa ragione Io stesso dovetti venire per salvare dalla putrefazione l’albero della vita spirituale della religione affidata ai giudei, e far sì che esso portasse nuovamente frutti, corrispondenti alle leggi del Mio mondo dello spirito.

2. Quindi in questo capitolo Io insegnai l’indulgenza verso gli errori degli altri, così come la prudenza nel gettare al collo di chiunque, la Mia Dottrina senza preparazione; insegnai inoltre la carità e l’amore che gli uomini devono praticare gli uni verso gli altri, conformemente al Mio esempio. Qui vedete la legge dell’amore per il prossimo, spiegata nel senso più ampio, e viene anche fatto presente che queste Mie richieste non sono così facili, perché allo spirito di sacrificio per le Mie leggi d’Amore si oppongono le tentazioni del mondo e il facile crescente amor proprio.

3. Io non predicai nulla di nuovo, bensì spiegai ai Miei discepoli e seguaci, solo il già conosciuto nel suo vero significato, affinché anch’essi potessero in seguito comunicare al prossimo la verità contenuta nei comandamenti. Io dovetti oltre a ciò, dare dapprima ai maestri e poi agli allievi certe disposizioni, e segni di riconoscimento affinché i primi potessero individuare i loro veri credenti desiderosi di sapere, e gli ultimi, distinguere i loro veri, autentici maestri, dai falsi maestri o profeti. Perciò i segni di riconoscimento sono puntualizzati in parabole. In poche frasi è detto che non bastano le parole per convincere gli altri, bensì che le azioni dovevano manifestare e comprovare come il maestro sia compenetrato veramente dalla verità delle sue parole.

4. Questo metro per distinguere le false dalle vere guide, deve servire come direttiva nel giudizio degli ascoltatori in ogni occasione, altrimenti, sedotti da maestri eretici, essi potrebbero incappare su strade totalmente sbagliate.

5. Perciò in quel tempo Io portai l’attenzione dei Miei ascoltatori su questo, sapendo già in precedenza che dopo la Mia dipartita, oltre ai Miei discepoli, altri sarebbero apparsi sotto il manto della Mia dottrina d’Amore, i quali avrebbero cercato solo i propri vantaggi. Io dissi loro in anticipo quale sarebbe stato il destino di questi falsi maestri, così come, anche di quelli che avrebbero costruito il proprio bene spirituale su tali illusori insegnamenti, quando tempeste spirituali e fisiche avrebbero messo a repentaglio la loro nave della vita; mentre, solo chi pratica nei fatti la Mia Dottrina può attendere con tranquillità il futuro, in qualunque maniera esso possa prender forma. Io paragonai costoro con due uomini, di cui uno aveva costruito la propria casa sulla roccia, l’altro, sulla sabbia.

6. Ciò che Io ho impartito in quei tempi ai Miei discepoli e seguaci come regole di vita sul loro spinoso cammino, trova la sua applicazione in tutti i tempi, fino a quelli odierni e a quelli ancora venienti. Le Mie parole, infatti, sono parole dell’eternità e per l’eternità, e non possono mai passare, oppure cadere in disuso, poiché anch’esse, costruite sulla roccia della Mia Verità, formano il tempio del Mio Cielo spirituale.

7. Come allora, anche oggi vale questo grido ammonitore. Esso deve servire come regola, tanto alle guide, quanto anche a quelli che si affidano alle loro mani, e pretendono da loro conforto e aiuto nei tempi difficili, e in quelli venienti, ancora più difficili.

8. È già stato fatto molto abuso della Mia dottrina d’Amore, e molti sono caduti vittime di dottrine errate; ora, però, è messa la scure all’albero, il quale così a lungo ha ombreggiato gli smarriti e, con ciò, ha impedito alla vera e propria Luce divina di penetrare fino a loro.

9. Prima che Io venga, dovranno essere rimosse tutte le ombre, in senso spirituale; Io sono, infatti, la Luce, e non tollero nessun’ombra. La Mia Dottrina è data per illuminare tutti gli angoli della Creazione materiale e spirituale. La vostra vita apparente ha, sì, lati di luce e ombra – come la vostra Terra il giorno e la notte – ma ciò è necessario, perché voi, così come l’intero mondo materiale, oltre all’attività dovete avere anche il riposo, in cui sostituire il consumato e fortificare l’organismo per l’ulteriore attività. Non è così però nel mondo spirituale! Là non esiste notte, all’infuori di quella che gli spiriti si procurano da se stessi. Là vi è eterna Luce, eterno Calore, eterno Amore, eterna Attività!

10. Considerate solamente la vostra anima! Anch’essa, sebbene legata a un corpo terreno, non dorme, bensì lavora giorno e notte nel suo corpo spirituale, per portarlo il più possibile perfetto nel grande aldilà.

11. L’intera Creazione spirituale possiede la medesima tendenza, e ciò che vuole opporsi a questa, subisce il proprio decadimento, come ve lo dimostra fin troppo chiaramente il tempo attuale. Certe istituzioni, fondate e mantenute da secoli con tutta l’astuzia, per quanto ben costruite e dalle apparenze benefiche, sono tuttavia unicamente case edificate solo sulla sabbia, le quali non possono resistere agli acquazzoni e alle tempeste della Mia divina Luce di Verità.

12. Come la pietra calcarea a contatto con la sostanza vitale oppure con l’ossigeno della vostra atmosfera si scioglie in poltiglia, trasforma la propria forma compatta e, come fine polvere lasciata in balia del vento si disperde in tutte le regioni senza lasciare la minima traccia della sua precedente consistenza – sempre che essa, mescolata con la sabbia, non debba contribuire come intermediaria in un’altra forma alla stabilità di un edificio – così accadrà anche alle istituzioni terrene. E poiché un tal edificio esiste già da lungo tempo, e i suoi conservatori non si arrendono così facilmente alla stretta delle circostanze, allora Io faccio appello a tutti voi: “Guardatevi dai falsi profeti che vengono a voi in veste di pecora, ma all’interno sono lupi rapaci!”.

13. Io so molto bene che questa Mia Dottrina, datavi ora direttamente, all’inizio sarà schernita e sospettata, e che, se essi non riusciranno a raggiungere il loro scopo, si decideranno allora a utilizzarla come copertura per salvare la propria esistenza; però vale ciò che Io dissi un giorno ai Miei discepoli: «Nelle loro azioni riconoscerete se essi sono veri, zelanti praticanti della Mia dottrina d’Amore, oppure solo banditori di parole della stessa!».

14. In nessuna circostanza sarà così necessario stare all’erta, come proprio nel momento in cui questi falsi profeti e falsi interpreti della Mia parola, vedranno che tutti i loro sforzi falliscono, e dovranno convertirsi, o perire. Essi, infatti, ricorreranno a tutti i mezzi, pur di ritornare al loro precedente splendore e alla loro precedente potenza.

15. Perciò qui vale di nuovo la Mia massima ammonitrice: siate astuti come serpenti e semplici come colombe, affinché possiate fiutare da lontano l’astuzia dei vostri più grandi avversari e, mediante la semplicità del vostro cuore, allontanare da voi e dai vostri compagni di fede tutte le frecce avvelenate. Se alcune dovessero colpirvi, non vi condurranno alla vita, ma alla perdizione.

16. Come l’inizio di questo capitolo[1] è rivolto principalmente a voi, credenti e adoratori della Mia vera parola d’Amore, per consigliarvi con pazienza e dolcezza d’animo, così anche il contenuto successivo[2] è fatto per rendere attenti i vostri seguaci su tutti i pericoli che li minacciano nella confusione del mondo, dove, accanto al vero si fa largo il falso, accanto alla pura essenza, l’apparenza, affinché essi, traviati da falsi maestri e profeti, non incolpino voi d’inganno.

17. Siate perciò anche prudenti come i serpenti, e non credete ciecamente a chiunque si avvicini a voi e chieda il pane dei Cieli, oppure – com’è scritto nel Vangelo – dica a Me «Signore! Signore!». Essi hanno ben altre intenzioni che seguirvi, essi vogliono solo sapere attraverso di voi, cosa potrebbe essere utile al loro scopo.

18. Leggete spesso correttamente questo Vangelo! Vi si trova molta più spirituale, profonda Verità di quella che Io vi possa dare qui, e fate attenzione a quanto detto, affinché anche voi non costruiate la vostra casa sulla sabbia, bensì sulla salda roccia della fiducia! Altrimenti vi accadrà come a molti che perdono l’equilibrio al minimo temporale spirituale o morale, e non sanno come si può aiutarli e consigliarli.

19. Molte parole e ancor molto dello spirituale Io vi do sotto migliaia di forme, e ora voi, in queste prediche domenicali, ricevete quasi, Io direi, la chiave per comprendere le Mie parole che un giorno diedi ai Miei discepoli e primi seguaci.

20. E sapete voi perché accade tutto questo? Vedete, proprio perché Io so fin troppo bene come le situazioni del tempo si disporranno in futuro, quando forza, sicurezza e salda perseveranza saranno sempre più necessarie! Qualcuno sarà messo alla prova per verificare se la sua casa spirituale sia costruita sulla roccia della Mia dottrina di fede e d’Amore, oppure se egli si sia solamente accontentato di leggere e ascoltare le Mie parole, ciò che equivale alla casa costruita sulla sabbia. Così come il vento soffia via la sabbia, o la pioggia la spazza via, ugualmente il tempo cancella dalla memoria le parole ascoltate o lette.

21. Le solide pietre da costruzione per la Mia e per la vostra futura, spirituale abitazione, sono le azioni; azioni compiute in base all’amore per Dio e per il prossimo. Solo queste sono permanenti, vi daranno quiete e pace, e risplenderanno come stupendi esempi per gli altri che in tali buone opere vi riconosceranno come autentici, e non come falsi profeti e maestri, il cui cuore non è quello dei lupi rapaci, ma quello di mansueti agnelli che diffondono non odio, collera, invidia, gelosia o vendetta, bensì solamente amore, per raccogliere ancora e ancora amore.

22. Così voi diverrete Miei prescelti e, con le Mie parole nella mano, scaccerete tutte le ombre e i dubbi, e diffonderete la luce di un grande mondo spirituale, altamente elevato oltre di voi, affinché al Mio Ritorno vi siano un solo Pastore e un unico gregge, e la vostra dimora, il globo terrestre, sia di nuovo trasformata nel paradiso che è stato un giorno, e che è andato perduto non a causa Mia, bensì degli uomini creati per Amore.

23. Ricordatevi questo, e a questo attenetevi il più spesso possibile! Solo così prospereranno in voi quiete e pace, e solo così sarete capaci di dare conforto agli altri. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第三十三篇耶穌講道關於假先知

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第三十三篇耶穌講道關於假先知

(1872年4月10日)

馬太福音7:15-23

“謹防虛假的先知,這些先知穿著羊皮服裝來到你們面前,但內心卻是吞食的。你們要用果子認識他們。男人聚集荊棘的葡萄,或無花的無花果?即使如此,每一棵好樹都會結出豐碩的好果實。但一棵腐樹結出了惡果。一棵好樹不能帶來壞果子,一棵腐樹也不會帶來好果子。凡不結好果子的樹都砍下來,扔在火裡。所以你們要藉著果子認識他們。

主啊,主啊,不是每一個對我說的人都進入天國;但那遵行我天父旨意的人,主啊,主啊,我當時有許多人會對我說,我們沒有用你的名義預言過嗎?並以你的名義趕走魔鬼?並以你的名義做了許多奇妙的作品?然後我會向他們表白,我從來不認識你;離開我,你們這些作恶。“

所有這一章都涉及基於我的教導的戒律,必須遵守,以便人們 – 特別是在那個時候,我的門徒和聽眾 – 會知道如何在實際生活中練習自己的宗教法律。特別是在那些時候,對摩西律法的解釋,不是我的思想,我不得不自己來教,以免腐蝕猶太人宗教靈性的生命樹,以便它能夠再次結出果實對應於我的靈魂世界的規律。

所以在本章教学中,放縱別人的錯誤,謹慎不要強迫我的教導在沒有準備好的個人,以我為榜樣,對同胞進行慈善和愛的實踐。你會發現鄰居的愛的律法有詳細的解釋,並且你的注意力被吸引到這些我的要求並不那麼容易實現的事實,因為我愛的誡命所要求的犧牲被世界和自我的愛的試探所抵制 – 容易占據上風。

我沒有宣傳任何新東西;我只向我的門徒和信徒解釋他們已經熟悉的事情,但真正意義上,他們將來能夠告訴同胞關於誡命真實含義的內容。在這方面,我不得不提一些預防措施和標誌,讓教師能夠認識到真正的求真者和信徒,並幫助後者認識他們的老師,並將真假老師或先知與真正的老師或先知區分開來。因此,這些標誌是用比喻來命名的,並且在幾句話中指出這些詞語不足以說服別人,但行為必須證明老師完全確信他的話真實。

這一區分虛假領導者和真正領導者的標準應始終為聽眾提供指導,否則他們可能被錯誤的教師誤入歧途並走上錯誤的道路。

在那些時候,我向我的聽眾指出這一點,因為我事先知道在我离开后,除了我的門徒之外,還會出現一些人,他們尋求自己的優勢會以我對愛的教導為藉口。我還預言了這些假教師的命運 – 以及那些在這樣的錯誤教義下建立他們屬靈福利的人的命運 – 一旦精神和身體的風暴摧毀了他們的生命之船,那時只有他同樣接受我教導的人才能面對未來 – 無論結果如何 – 平靜下來。我將他們與其中一個人在岩石上建造房屋的相比較,另一個人在沙灘上。

那些我在那些時候給了我的門徒和信徒作為他們棘手道路的戒律,在任何時候都適用 – 今天以及將來。因為我的話確實是永恆的話語和为永恆的。他們永遠不會停止存在,也不會停止使用,因為他們建立在我真理的磐石上,是我天堂靈魂的殿堂。

就像它那樣,今天這個警告也適用。它是領導者服務的一項指導原則,也是那些託付自己的指導,並且在困難和處境将更加困難的時期依靠它獲得安慰和幫助。

我對愛的教導已經被大大地濫用,許多人也成為錯誤教義的受害者。然而,斧頭已經準備好砍掉長久以來掩蓋偏離的樹,而阻止真正的神聖光芒滲透到它們。

在我來之前,我必須去除屬靈方面的所有陰影,因為我是光明並且不容忍陰影。我的教導已經闡明了所有角落物質的和精神創造的。你的物質生命有明亮和黑暗的兩面,就像你的地球有白天和黑夜一樣。然而,這是必要的,因為像所有的物質世界一樣,當你的力量必須恢復並且你的機體為進一步活動而加強時,你必須休息。但是在這個沒有夜晚的精神世界中,這是不同的,除了一個靈魂為自己做準備,而只有永恆的光芒,永恆的溫暖,永恆的愛,永恆的活動。

看看你的靈魂!這一點雖然與物質身體結合,但從來不會睡覺,而在它的精神身體上晝夜工作,它想要盡可能完美地把它帶入偉大的境界。

所有精神創造物都有同樣的願望,無論試圖反對它,都必須滅亡,因為現在這個時間只能表明太清楚了。幾個世紀以來,最巧妙地規劃和保存的機構,雖然看起來做很多好的,但仍然只建在沙灘上的房屋,無法抵抗暴風雨和我的神聖真理之光的風暴。

正如石灰石在被生命物質或地球大氣中的氧氣接觸時溶解成紙漿一樣,改變其緊湊形式並且暴露在風中會散發出細小的灰塵,而不會留下任何前所未有的堅定性 – 除非它必須貢獻在另一種形式作為與沙子混合固定建築物的代理 – 這也將發生在地上的機構。但是,由於這樣一個長期的機構及其支持者不會輕易屈服於環境的壓力,所以我呼籲大家:“小心那些穿著羊皮來到你身邊的假先知,其內心卻是掠奪狼! “

我很清楚,許多人最初會嘲笑和懷疑我現在直接給予你的教導,以这方式,如果他們沒有成功達到目的,他們會決定用這個教導作為幌子來延長他們的存在。然而,這裡適用了我曾經對我的門徒說過的話:“你會通過他們的工作 知道他們是我的愛的教導的狂熱的修行者還是傳道的傳道人!”

這是非常重要的,让我的話語的假先知和假詮釋者看到他們所做的一切努力都失敗了,他們必須修補他們的道路或滅亡。因為他們會使用一切手段,導致他們回到以前的區別和他們以前的權力。因此,我必須再次警告你:像蛇一樣聰明,像鴿子一樣無害,這樣你甚至可以從遠處感受到你最偉大的敌手的狡猾,並且能夠通過你自己和你的同道信徒轉移所有有毒的箭因你心中的樸素。如果他們中的任何一個人打你,他們會導致你生命而不是滅亡。

主要是本章的開頭部分與你有關,我的真愛之言的信徒和崇拜者,建議你要有耐心和溫柔,因此進一步的內容也對你有益,並敦促你引導你的追隨者註意在世界混亂中威脅到他們的危險,虛假在旁邊的真理和虛偽之中吹噓旁邊的真本質,使他們不會被假教師和先知們誤入歧途,以欺騙的方式指責你。

因此,要像蛇一樣謹慎,不要盲目地相信每個接近你的人都要求你從天上拿走麵包,或者 – 正如福音中所說的 – 對我說的“主,主”!他們根本不打算跟隨你,而只是想通過你找到能夠達到他自己目的的東西。

經常閱讀這本福音書!它蘊含著比我在這裡可以向你解釋的更深刻的精神真理。要聽從你所被告訴你的,可不是把你的房子建在沙灘上,而是建立在堅實的信任之上。否則,你可能會像很多人一樣,在最微弱的精神或道德風暴中失去平衡並感到困惑和無助。

我用千種不同的方式給你許多信息和更多的精神價值。現在你正在接受這些星期天的講道,可以這麼說,這是關鍵我曾經給我的門徒和第一批追隨者的教導。

你知道為什麼會發生這一切嗎?這是因為我很好的知道事情將會發生什麼變化,並且力量,確定性和堅定毅力將變得越來越必要。許多人會受到考驗,無論他是否將自己的精神家園建在我的信仰和愛的教導的磐石上,或他是仅滿足於閱讀和聽取我的話語,這對應於建在沙灘上的房屋。正如風吹走沙子或雨將它沖走一樣,時間從記憶中消除了閱讀或聽到的單詞。

我和你未來屬靈住宅的堅固建築石是工作的 – 对於上帝和你鄰居的愛而進行的工作。他們本身就是持久的,給你冷靜與平靜,並且為其他人提供了一個很好的例子,這些人從你的善行中認出你是真的,而不是那些虛假的先知和老師,內心不像狼,而是像那一隻善良的羊羔,並不會產生仇恨,憤怒,嫉妒,或報復,而只是愛,傳播愛,並希望收穫愛。

因此,你要成為我的揀選者,將我的話語放在他們手中,將會趕走所有的陰影和疑惑,並且將位於你之上的廣闊精神世界的光傳播出去,以便在我的第二次降臨時,只有一個牧羊人,一群羊和你的地球會再次進入曾經存在並失落的天堂,而不是通過我,而是通過曾經由愛而創造出來的人類。

記住這些話,並儘可能多地聽他們!只有這樣你才能得到平靜與和平,並能夠給予他人安慰。阿門。

 

32. Lasst von Meinem Brot nichts übrig… Speisung der Viertausend – Do not leave over any of My Bread… Feeding of the Four Thousand

PREDIGT / SERMON 32
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flagge de  32. Predigt von Jesus… Die Speisung der Viertausend

32. Predigt von Jesus… Die Speisung der Viertausend
(07.04.1872)

Markus 8:1-9
Zu der Zeit, da viel Volks da war und hatten nichts zu essen, rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: “Mich jammert des Volks; denn sie haben nun drei Tage bei mir beharret und haben nichts zu essen. Wenn ich sie ungespeist von mir heimgehen ließe, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn etliche sind von ferne kommen.” Seine Jünger antworteten ihm: “Woher nehmen wir Brot hier in der Wüste, daß wir sie sättigen?” Und er fragte sie: “Wieviel habt ihr Brote?” Sie sprachen: ,Sieben.” Und er gebot dem Volke, daß sie sich auf die Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern, daß sie dieselbigen vorlegten. Und sie legten dem Volke vor. Und sie hatten ein wenig Fischlein; und er dankte und hieß dieselbigen auch vortragen. Sie aßen aber und wurden satt und huben die übrigen Brocken auf, sieben Körbe voll. Und ihrer waren bei viertausend, die da gegessen hatten; und er ließ sie von sich.

01. Dieses Evangelium handelt wieder von einer Speisung des um Mich versammelten Volkes, und zwar von viertausend an der Zahl, wobei dann am Ende sieben Körbe voll Brot übrigblieben, während es anfangs nur sieben Brote und einige Fische waren.

02. Schon einmal verrichtete Ich ein ähnliches Wunder, indem Ich fünftausend Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen sättigte, wobei dann zwölf Körbe Brot übrigblieben. Was dort die fünf Brote und zwei Fische für geistige Bedeutung hatten, wißt ihr; auch bei diesem zweiten Male, bei dem Ich statt fünftausend nur viertausend Mann mit sieben Broten und einigen Fischlein speiste und dann sieben Körbe voll übrigblieben – wie dort zwölf -, hat alles eine geistige Bedeutung, welche Ich euch jetzt näher erklären will.

03. Die zwölf übriggebliebenen Körbe des ersten Wunders bezeichneten sowohl die zwölf Stämme Israels, als auch die zwölf Gebote, die den Menschen nach Meinem Hinscheiden noch verbleiben sollten. Die sieben Körbe, welche das zweite Mal übrigblieben, bezeichnen Meine sieben Haupteigenschaften, welche den Menschen zur Festigung und zur Richtschnur verbleiben sollten, wenn sie Mich nicht mehr persönlich besitzen würden. Diese sieben Eigenschaften heißen: Liebe, Geduld, Demut, Vergebung, Beharrlichkeit, Aufopferung und Barmherzigkeit.

04. Als Ich dem jüdischen Volke predigte, mußte Ich ihnen manchmal zurufen: “Wer Ohren hat, der höre!” Dies war ein deutlicher Beweis dafür, daß eben bei ihnen vieles zum einen Ohr hinein und zum andern hinausging, und daß die Mehrzahl Meine Lehre nicht so auffaßte, wie Ich es wollte. Das bildlich zu deutende Speisewunder am Ende Meiner Ansprache an sie bezeugt das lÜbrigbleiben gerade des Wichtigsten. Wie sie das Brot und die Fische nur verzehrten, um ihren leiblichen Hunger zu stillen, und sieben Körbe Brot zurückließen, so faßten sie auch nur oberflächlich den Inhalt Meiner Rede und ließen den Hauptinhalt derselben, Meine sieben Grundeigenschaften, welche Ich ihnen durch Gleichnisse, Wunder und wirkliche Lehren einprägen wollte, unbeachtet.

05. Wenn auch all die Gleichnisse, Worte und verrichteten Wunder dem Volke die Augen öffnen sollten, so waren doch stets wieder Schriftgelehrte und Pharisäer genug da, welche alles mögliche taten, um jeden Eindruck, den Mein Handeln auf das Volk machte, abzuschwächen oder gar zu vernichten. So suchten sie darin, daß von Mir und Meinen Jüngern die zeremoniellen Gebräuche der Kirche – Waschungen usw. – nicht eingehalten wurden, einen Grund zur Verdächtigung. Sie nahmen oft Anstoß an guten Werken, an Heilungen Kranker und dergleichen, wenn sie am Sabbat oder sonst an einem kirchlich geweihten Tag geschah. Sie regten sich darüber auf, wenn Ich nicht die vorgeschriebenen Fasten hielt oder gar mit Menschen Mich abgab, die in ihren Augen grobe Sünder oder unehrliche Leute waren. So waren sie bemüht, alles zu verdächtigen, was von Mir gesprochen und getan wurde.

06. Daher die verschiedenen Mahnungen, welche Ich Meinen Jüngern und dem Mir zuhörenden und nachfolgenden Volk gab, womit Ich ihnen beweisen wollte, daß bei Mir nur Geistiges und nicht Materielles gilt! Daher die Worte: “Was in den Menschen eingeht, das kann ihn nicht gemein oder unrein machen, sondern das, was von ihm ausgeht, das ist es, was den Menschen erniedrigen kann!” Aus dem gleichen Grunde erging der Mahnruf an Meine Jünger, sich vor dem Sauerteig der Pharisäer und des Herodes zu hüten, und aus dem gleichen Anlaß führte Ich an, was ein früherer Prophet geweissagt hatte: “Dieses Volk ehrt Mich mit den Lippen; aber sein Herz ist ferne von Mir!”

07. Als Ich diese viertausend Mann mit sieben Broten und einigen Fischlein gespeist, sie also materiell gesättigt hatte, blieben sieben Körbe Brot übrig.Wenn sie dem Anscheine nach auch geistig gesättigt waren, so ließen sie doch die von Mir als die höchsten bezeichneten Eigenschaften unbeachtet. Jeder Korb mit seinem vielseitigen Inhalt von großen und kleinen Stücken Brot bezeichnet zur Genüge, in wie vielfältiger Weise diese Meine vorher genannten Eigenschaften im menschlichen Leben ausgeübt werden könnten, wenn nicht der Mensch seinen eigenen Lebenskorb meistens mehr mit anderen, weltlichen Dingen angefüllt hätte, worin dann Mein Brot und Meine Geisteseigenschaften keinen Platz mehr haben.

08. Wenige gibt es, die wie das Weib aus Syrophönizia denken, welche auf Meine Rede: “Man soll Mein Brot nicht den Hunden vorwerfen!” doch vertrauensvoll antwortete, daß es aber den Hunden doch erlaubt sei, sich von den Brosamen zu sättigen, welche die Kinder unter den Tisch fallen lassen, was mit anderen Worten heißt: Wenn auch die Schwachen, die noch Unmündigen nicht wert oder fähig sind, sich von direkter Himmelsspeise zu nähren, so möge es ihnen doch vergönnt sein, vom Abfall das herauszusuchen, was für ihren momentanen geistigen Zustand gedeihlich ist.

09. Solch gläubige Seelen gab es in jener Zeit nur vereinzelte, und jetzt sind sie gar zur höchsten Seltenheit geworden.

10. So wie Ich gegen alle herrschenden Ansichten, seien es weltliche oder kirchliche, kämpfen mußte und – wie Ich es manchmal selbst sagte von den Juden weniger als von den Heiden erhoffte, so ist es auch in jetziger Zeit, in der von jenen wenig zu erwarten ist, welche sich Katholiken nennen und glauben, es auch wirklich zu sein, wenn sie nur die vorgeschriebenen Gebräuche halten. Ja, gerade sie, die das beste und fruchtbarste Feld für Meine Lehre sein sollten, gerade sie sind die ärgsten Widersacher alles dessen, was sie aus ihrer so bequem eingerichteten Religionslehre aufweckt und Aufopferungen und Entsagungen fordert, denen sie nicht gewachsen sind, weil ihnen die moralische Kraft der Überwindung angewöhnter Gebräuche und Ideen fehlt.

11. Sie gleichen den meisten Zuhörern jener Zeit. Sie suchen Mich überall nur in den Kirchen, aber nicht auf dem Weg des Lebens, wo sie durch Taten beweisen sollen, was sie sooft in den Kirchen geloben. Sie sind auch hungrig wie jene, lassen aber den Hauptgrund Meiner Lehre, die sieben Körbe, ruhig stehen und verzehren bloß dasjenige, was ihnen für den Moment am meisten mundet.

12. Wenn Ich euch dieses Beispiel der Sättigung von viertausend Menschen mit sieben Broten und einigen Fischlein als Thema zu einer Sonntagspredigt anführe, so ergeht damit an jeden einzelnen, wie auch an alle Zuhörer Meines Wortes die Mahnung, sich nicht mit dem oberflächlichen Eindruck Meiner Worte zu begnügen, sondern die darin verborgen liegende Geistesspeise herauszufinden, sich nach dieser in seinen Handlungen zu richten und auch die anderen zu gleicher Ausübung anzueifern.

13. Daß in jener Zeit Meine Zuhörer wenig fruchtbare Äcker für Meine Lehre waren, das wußte Ich wohl; Ich wußte aber, daß Ich nicht nur für sie, sondern für die ganze Menschheit nach ihnen redete und handelte. Ich baute nicht nur für die Gegenwart, sondern Meine Pläne reichten weiter. Als die Pläne eines göttlichen, unendlichen Wesens waren sie von ewiger Dauer und Wirkung.

14. Selbst den Pharisäern und Schriftgelehrten antwortete Ich auf ihre Forderung nach einem Wunderzeichen, daß diesem Geschlecht kein Zeichen von Mir gegeben werde, was soviel sagen will, daß dort, wo Meine sichtbare Erscheinung das größte Wunderzeichen war, kein anderes, noch mehr beweisendes nötig sei, um Meine Göttlichkeit und die Wahrheit und die ewige Dauer Meiner Lehre zu beweisen.

15. Was Ich dort von den Pharisäern und Schriftgelehrten sagte, gilt auch heutzutage allen scheinheiligen Kirchenläufern und allen über die Materie philosophierenden Gelehrten eurer Zeit. Auch sie werden keine Zeichen sehen, weil sie das größte Zeichen, die Stimme eines Gottes und Vaters im eigenen Herzen nicht anerkennen wollen. Ebensowenig glauben viele eurer Gelehrten, trotz des steten Auffindens von Gesetzen in der Natur, daß es auch einen Gesetzgeber geben muß. Sie disputieren sich und andere lieber ihr eigenes Ich hinweg, als daß. sie sich durch tatsächliche Beweise vom Dasein Gottes für besiegt erklärten.

16. Auch in dieser Zeit tobt ein immerwährender Kampf zwischen Zeremonie und Geist, zwischen Trug und Wahrheit, der alle Gemüter in Aufregung bringt. Alle Sekten, alle Gläubigen mühen sich ab, das Neuauftauchende mit dem Alten, Angewöhnten zu verbinden und zu vermischen; aber es ist vergebens. Zwei Herren kann man nicht dienen, sondern: entweder der Materie oder dem Geist! Und weil sich viele nicht entscheiden können oder nicht wollen, so ist dies schuld daran, daß sie, soviel Ich auch die Menschen mit geistigem Brot sättigen will, bis auf wenige das Nebensächliche genießen, ja danach haschen, aber das Eigentliche, Wesentliche, geistig Wahre liegenlassen.

17. So müssen Meine Jünger der jetzigen Zeit, wie jene Meiner Lehrzeit, stets die übriggebliebenen Stücke Meiner Himmelslehre oder des geistigen Brotes wieder sammeln und dann bei anderen Hungrigen ihr Glück versuchen, bis endlich die sieben Körbe Meiner göttlichen Eigenschaften leer sind und in den großen Lebenskorb der Menschheit, wie auch jedes einzelnen, übergangen sind.

18. So ergeht auch an euch der Mahnruf: Befleißigt euch, Meine sieben Eigenschaften euch zu eigen zu machen! Nehmt die geistige Sättigung nicht so oberflächlich, daß ihr etwa glaubt, mit dem Hören oder Lesen genüge es schon! Weit davon entfernt!
Denn auch zu euch werde Ich einst den Sammler schicken und werde das Übriggebliebene in Körbe legen und für Bessere, Würdigere aufbewahren lassen, die eher fähig sind, den geistigen Inhalt zu verwerten, während ihr – im Wahn, schon alles zu wissen – nicht einmal die erste Stufe geistiger Erkenntnis erklommen habt.

19. Befleißigt euch daher, Meiner direkten Mitteilung – wie einst Meine Jünger – würdig zu werden! Werdet auch ihr, wie eben diese Apostel, Verbreiter Meines Wortes! Streut es aus, jedoch so, daß es nicht auf unfruchtbaren Boden falle! Seid immer eingedenk dessen, daß alles, was ihr jetzt in so reichlichem Maße von Mir erhaltet, nicht für euch allein, sondern durch euch einst auch für andere bestimmt ist! Den einen oder andern werden Verhältnisse überkommen, wo er das Gelesene und Gehörte erproben muß; er muß zeigen, inwiefern er es verstanden und sich zu eigen gemacht hat, um es eben auch anderen so wiederzugeben, wie Ich es ihm angedeihen ließ.

20. Laßt also von Meinen Broten nichts übrig! Verdaut sie geistig! Macht sie zu eurem eigenen Ich, damit ihr als lebendig wandelnde Beispiele nicht nur durchs Wort, sondern auch durch Taten beweisen könnt, daß Liebe, Geduld, Demut, Vergebung, Beharrlichkeit, Aufopferung und Barmherzigkeit die Grundfesten eures Glaubens, die sieben Körbe sind, in welche ihr eure guten Taten sammeln wollt, um sie im eigenen Lebenskorbe als Eigentum Dem zu überbringen, der euch stets mit so vielen Gnaden und so vielem Licht aus Seinen Himmeln überschüttet hat! Amen.

flagge en  32nd Sermon of Jesus… The Feeding of the Four Thousand

32nd Sermon of Jesus… The Feeding of the Four Thousand
April 7th, 1872

Mark 8:1-9
“In those days the multitude being very great, and having nothing to eat, Jesus called his disciples unto him, and saith unto them, I have compassion on the multitude, because they have now been with me three days, and have nothing to eat: And if I send them away fasting to their own houses, they will faint by the way: for divers of them came from afar.
And his disciples answered him, From whence can a man satisfy these men with bread here in the wilderness? And he asked them, How many loaves have ye? And they said, Seven. And he commanded the people to sit down on the ground: and he took the seven loaves, and gave thanks, and brake, and gave to his disciples to set before them; and they did set them before the people.
And they had a few small fishes: and he blessed, and commanded to set them also before them. So they did eat, and were filled: and they took up of the broken meat that was left seven baskets. And they that had eaten were about four thousand: and he sent them away.”

This chapter deals with another feeding of the multitude gathered around Me, namely, four thousand people. In the end seven baskets with bread are left over, whilst at the start there were only seven loaves of bread and some fish available.

Once before I worked a similar miracle, feeding five thousand people with five loaves of bread and two fishes, when twelve baskets with bread were left over. You already know the spiritual meaning of the five loaves and the two fishes. In this second instance, too, when instead of five thousand I fed only four thousand people with seven loaves of bread and some fish, whereby seven baskets full were left over – compared with twelve the first time, everything has its spiritual meaning, which I shall now explain to you.

The twelve baskets of leftovers from the first miracle denoted the twelve tribes of Israel as well as the twelve commandments which were to remain with men after I had gone. The seven baskets that were left the second time denote My seven main attributes which were to remain with men to strengthen them and serve as their guiding principle when they no longer had Me. These seven attributes are: Love, patience, meekness, forgiveness, perseverance, self-sacrifice and mercy.

When I preached to the Jewish people, I sometimes had to say to them: “Who hath ears to hear, let him hear!” This clearly pointed to the fact that with them much went in at one ear and out at the other, and that most of them did not understand My teaching as I wanted them to understand it.

The feeding miracle at the end of My address to them, which has to be interpreted metaphorically, shows how the most important thing is left over. Just as they consumed the bread and fish to satisfy their physical hunger and left seven baskets with bread, they grasped the contents of My words only superficially and ignored their essence, that is, My seven fundamental attributes which I wanted to impress upon them through parables, miracles and acutal teachings.

Although all My parables, teachings and the miracles I worked were to open the eyes of the people, there were always plenty of scribes and Pharisees present, who did their utmost to diminish or even destroy the impression My deeds had made upon the people. And the fact that I and my disciples did not observe the ceremonial customs of the temple, as the ablutions etc., – gave rise to insinuations on their part. They were scandalized by good works, the healing of the sick and other things, if they were performed on a Sabbath or any other day of religious observance. They became enraged if I did not observe the prescribed fasts or if I associated with people who, in their eyes, were great sinners or dishonest. Thus they were inclined to regard as suspicious everything I said and did.

This gave rise to the various admonitions I directed towards My disciples and the people who followed Me, to whom I wanted to prove that with Me only the spiritual counts, not the material. Therefore the words: “There is nothing from without a man, that entering into him can defile him; but the things which come out of him, those are they that defile the man!”

For the same reason I warned My disciples to beware of the leaven of the Pharisees and of the leaven of Herod and pointed out what a prophet had prophesied: “This people honoureth me with their lips, but their hearts are far from me!”

When I had fed these four thousand with seven loaves of bread and some fish, thus satisfying them materially, seven baskets full of bread were left over. Although they appeared to be also spiritually satisfied, they ignored the attributes I had denoted as the highest. Each basket with its various contents of large and small crumbs of bread clearly points to the diversity of ways in which My aforementioned attributes might be used in this life, if man did not’have his own life’s basket usually filled rather with other, worldly things leaving no room for My bread and my spiritual attributes.

There are not many who think like the Syrophenician woman who, when I said that My bread should not be cast unto the dogs, answered full of confidence that the dogs under the table were allowed to eat of the children’s crumbs, which means: If the weak, the still immature, are not worthy or able to partake of the food from heaven directly, they should be allowed to pick from the scraps whatever is beneficial for their particular spiritual state.

In those times there were not many such souls full of faith, and today they have become an extreme rarity.

As I had to fight against all the existing notions, whether they were worldly or religious ones, and – as I sometimes said Myself – I did not expect as much from the Jews as from the Gentiles, thus it is also in the present time, when not much can be expected of those who call themselves Christians and really believe themselves to be such if they only observe the prescribed church rites.

Especially those who were intended to be the most fertile field for My teaching, they above all others, are the worst opponents of all that which awakens them from their so very conveniently arranged religious doctrine, demanding self-sacrifice and self-abnegation which are beyond them because they lack the moral strength for overcoming the rites and ideas they have become accustomed to.

They resemble the majority of listeners of that time. They keep looking for Me everywhere int he churches, but not on the road of life where they are to prove by their deeds what they so often promise in the churches. They, too, are hungry like the others, but leave the essence of My teaching, the seven baskets, untouched, consuming only that which tastes best to them at the moment.

If I give you this example of the feeding of four thousand people with seven loaves of bread and a few small fishes as the subject for a Sunday sermon, it is meant as a warning to every listener to My Word not to content himself with the superficial impression of My words, but to find the spiritual nourishment contained therein, to act in accordance with it, and also encourage others to do the same.

That My listeners then were not very fertile soil for My teaching I was quite aware of; but I knew that I was not speaking and acting only for them, but for all mankind after them. I did not build for that time alone; My plans were reaching much farther. As the plans of a divine, infinite Being, they were everlasting and eternally effective.

To their request for a miraculous sign, I even answered to the Pharisees and scribes that this generation would not be given a sign by Me, which meant that where My visible appearance was the greatest miraculous sign, no additional proof of My deity and the truth and everlasting continuance of My teaching was needed.

And what I then told the Pharisees and scribes, applies also today to all hypocritical churchgoers and to all the scholars of your time developing their philosophies about matter. They, too, will not be seeing any signs because they do not want to accept the greatest sign, the voice of a God and Father in their own hearts. Thus many of your scientists, notwithstanding the constant discoveries of laws of nature, do not believe that there must also be a law-giver. They would rather dispute their own self away than admit defeat through factual evidence of the existence of God.

In this time, too, there is a constantly raging battle between ceremony and spirit, between delusion and truth, which excites all minds. All sects, all believers, are endeavouring to adapt the new ideas to the old and blend them into that which has become a habit; but in vain. It is not possible to serve two masters, – either it is matter or it is spirit! And because many cannot or do not want to make a decision, this is responsible for the fact that, much as I want to feed men with spiritual bread, they – with only few exceptions – enjoy that which is insignificant, even strain after it, leaving untouched the real, the essential, and the spiritually true.

Thus My disciples of the present time, just as those of the time of My ministry, have to keep gathering up the leftover crumbs of My celestial teaching, or of the spiritual bread, and try their luck with others who are hungry, until finally the seven baskets of my divine attributes have been emptied and passed into mankind’s big basket of life as well as that one of every individual.

You, too, are being admonished: Make every effort to adopt My seven attributes! Do not be superficial where spiritual food is concerned and do not think that listening and reading is sufficient! Not by far! For once I shall send the gatherer to you also and have what is left put in baskets and kept for the better and worthier who are more capable of making use of the spiritual contents, whereas you – in your illusion that you already know everything – have not even made the first grade in spiritual knowledge.

Therefore, take great pains to become worthy of My direct communication – as My disciples once did! You, too, as those disciples did, should spread My Word. Sow it, but in such a way that it does not fall upon stony ground. Remember that everything you now so richly receive from Me is not intended for you alone, but through you also for others. One or the other will meet with circumstances where he will have to test what he has read and heard; he will have to show to what extent he has comprehended and adopted it in order to pass it on to others, just as I gave it to him.

So do not leave over any of My bread! Digest it spiritually! Make it your own, so that you – as living evidence – can prove through deeds, not only with words, that love, patience, meekness, forgiveness, perseverance, self-sacrifice and mercy are the foundation of your faith, the seven baskets into which you want to gather your good deeds, so that in your own basket of life you can hand them to Him Who has always showered upon you many favours and a great deal of light from His heavens! Amen.

flagge italian  Predica 32… Satollamento dei quattromila

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Predica 32 – Satollamento dei quattromila

Sesta dopo Pentecoste
( XIIIa del Tempo Ordinario)

Marco 8, 1-9: «In quel tempo, poiché c’era molta folla che non aveva nulla da mangiare, Gesù chiamò a sé i suoi discepoli e disse loro: “Mi rammarico di queste persone, esse, infatti, hanno ora tre giorni perseverato presso di me, e non hanno nulla da mangiare. Se li lascio andare da me digiuni a casa, soffriranno di fame lungo la via; parecchi, infatti, sono venuti da lontano”. Gli risposero i suoi discepoli: “Dove prenderemo pane, qui nel deserto, per saziarli?”. Ed egli domandò loro: “Quanti pani avete voi?”. Essi dissero: “Sette”. Ed egli ordinò alla folla di sedersi per terra. E prese i sette pani, rese grazie, li spezzò e li diede ai suoi discepoli perché li distribuissero. E li distribuirono alla folla. Ed avevano anche pochi pesciolini. Ed egli rese grazie e fece distribuire anche quelli. Essi mangiarono e si saziarono e raccolsero i rimanenti pezzi di pane riempiendo sette ceste. Ed erano circa quattromila che avevano mangiato; ed egli li congedò da sé.»

(Il 7 aprile 1872)

1. Questo Vangelo tratta nuovamente di un satollamento del popolo radunato intorno a Me, e precisamente nel numero di quattromila persone, dove poi alla fine avanzarono sette ceste piene di pane, mentre all’inizio vi erano, solo sette pani e alcuni pesci.

2. Già una volta Io compii un miracolo simile, saziando cinquemila persone con cinque pani e due pesci, facendo la qual cosa poi, avanzarono dodici cesti di pane. Il significato spirituale che lì avevano cinque pani e due pesci, lo sapete[1]; e anche questa seconda volta, in cui invece di cinquemila persone, ne satollai solo quattromila con sette pani e pochi pesciolini, e ne avanzarono sette ceste piene – mentre là erano dodici, – ha un significato spirituale che ora voglio spiegarvi più da vicino.

3. Le dodici ceste avanzate del primo miracolo, indicano tanto le dodici tribù di Israele, quanto i dodici Comandamenti che dovevano rimanere agli uomini, dopo la Mia morte. Le sette ceste che avanzarono la seconda volta, indicano invece le Mie sette caratteristiche principali, che dovevano essere di rafforzamento e norma per gli uomini, quando non Mi avrebbero più avuto personalmente. Queste sono: Amore, Pazienza, Umiltà, Perdono, Costanza, Abnegazione e Misericordia.

4. Quando Io predicavo al popolo ebreo, dovevo talvolta esclamar loro: «Chi ha orecchi per intendere, intenda!». Ed era la prova più evidente che, proprio in quel caso, molte cose entravano loro da un orecchio e ne uscivano dall’altro, e che la maggior parte di loro non comprendeva la Mia Dottrina così come Io volevo. Il miracolo del satollamento, compiuto al termine del Mio discorso, testimonia che avanzò proprio la cosa più importante, e ciò va interpretato simbolicamente. Come loro consumarono il pane e i pesci soltanto per placare la fame del corpo, e avanzarono sette ceste di pane, allo stesso modo compresero solo superficialmente il contenuto del Mio discorso e ne trascurarono il contenuto principale: le Mie sette caratteristiche fondamentali che volevo imprimere nel loro cuore con parabole, miracoli e reali insegnamenti.

5. Anche se tutte le parabole, le parole e i miracoli compiuti, dovevano aprire gli occhi al popolo, c’erano pur sempre ogni volta abbastanza scribi e farisei che facevano tutto il possibile per diminuire, o addirittura distruggere ogni impressione che il Mio operato provocava sullo stesso. Così essi cercavano di insinuare che gli usi cerimoniali della chiesa – abluzioni ecc. – non erano adempiuti da Me e dai Miei discepoli. Oppure si scandalizzavano per le buone opere compiute, le guarigioni dei malati e cose simili, se avvenivano di Sabato, o in un rituale giorno solenne. S’irritavano se Io non tenevo il digiuno prescritto, oppure se Mi occupavo addirittura di uomini che, ai loro occhi, erano rozzi peccatori, o gente disonesta. Insomma, si adoperavano a sospettare di tutto ciò che era detto e fatto da Me.

6. Perciò le differenti ammonizioni che Io diedi ai Miei discepoli e al popolo che Mi ascoltava e Mi seguiva, ai quali volevo dimostrare che presso di Me vale solo lo spirituale, e non il materiale! Perciò le parole: «Non ciò che entra nell’uomo, può renderlo brutale o impuro, bensì ciò che da lui esce!». Per lo stesso motivo pronunciai il grido ammonitore ai Miei discepoli, di tenersi lontani dal lievito dei farisei, e da Erode, e nella stessa occasione Io citai ciò che aveva predetto un profeta del passato: «Questo popolo Mi onora con le labbra; ma il suo cuore è lontano da Me!».

7. Dopo aver satollato quelle quattromila persone con sette pani e alcuni pesciolini, quindi le ebbi saziate materialmente, avanzarono sette ceste di pane. Se all’apparenza erano anche saziate spiritualmente, esse trascurarono in ogni caso le caratteristiche da Me definite come le massime. Ogni cesto, con il suo differente contenuto di grandi e piccoli pezzi di pane, definisce a sufficienza in quale molteplice modo potrebbero essere praticate nella vita umana queste Mie caratteristiche prima menzionate, se l’uomo non riempisse il proprio cesto della vita per lo più con altre cose mondane, dove poi il Mio pane e le Mie caratteristiche spirituali non hanno più posto.

8. Pochi sono quelli che pensano come la donna della Siria, che al Mio discorso: «Non si deve gettate il Mio pane davanti ai cani!», rispose, piena di fiducia, che sarebbe pur permesso ai cani di saziarsi delle briciole che i fanciulli lasciano cadere sotto il tavolo; cosa che in altre parole significa: se anche i deboli, e quelli ancora di età minore, non sono meritevoli o capaci di nutrirsi direttamente del cibo celeste, dovrebbe essere concesso loro di cercarsi tra gli avanzi ciò che giova al loro momentaneo stato spirituale.

9. Tali anime credenti in quel tempo erano isolate, e ora sono addirittura una grandissima rarità.

10. Come Io dovetti lottare contro tutte le opinioni predominanti, mondane e religiose, e – come talvolta dissi – che speravo perfino meno dai giudei che dai pagani, così è anche nel tempo attuale, dove c’è da aspettarsi ben poco da quelli che si chiamano cattolici, o credono di esserlo solo perché si attengono alle usanze prescritte. Proprio loro, infatti, che dovrebbero essere il terreno migliore e più fecondo per la Mia Dottrina, sono i peggiori oppositori di tutto ciò che, scotendoli dalla loro dottrina religiosa personale, così convenientemente istituita, richiede uno spirito di sacrificio e di abnegazione di cui non sono capaci, poiché manca loro la forza morale per superare le usanze, e le idee contratte per abitudine.

11. Essi somigliano alla maggioranza degli ascoltatori di quel tempo. Mi cercano solo nelle chiese, ma non sulla strada della vita, dove dovrebbe essere dimostrato con i fatti, ciò che spesso si predica nelle chiese. Anch’essi sono affamati come quelli di allora, ma tralasciano il motivo principale della Mia Dottrina: le sette ceste! E stanno quieti, e consumano solo ciò che per il momento piace loro di più.

12. Se Io vi presento come tema per una predica domenicale quest’esempio del satollamento di quattromila persone con sette pani e pochi pesciolini, l’ammonimento si rivolge a ogni singolo, come a tutti gli ascoltatori della Mia Parola, di non accontentarsi dell’impressione superficiale delle Mie parole, bensì di rintracciare il cibo spirituale giacente nascosto in esse, di orientarsi secondo questo nelle proprie azioni e incoraggiare anche gli altri alla medesima pratica.

13. Che in quel tempo i Miei ascoltatori fossero dei terreni poco fertili per la Mia Dottrina, lo sapevo bene; Io sapevo però che parlavo e operavo non solo per loro, bensì per l’intera umanità dopo di loro. Io non costruivo solo per il presente, bensì i Miei piani giungevano oltre. Quali piani di un divino Essere infinito, essi erano di eterna durata ed eterno effetto.

14. Perfino agli scribi e ai farisei, che pretendevano spiegazioni dopo un segno miracoloso, Io risposi che alla loro generazione non sarebbe stato dato nessun segno da Me, e ciò voleva dire: lì, dove la Mia apparizione visibile diveniva il più grande segno miracoloso, non era necessaria nessun’altra prova che dimostrasse la Mia divinità, la verità e l’eterna durata della Mia Dottrina.

15. Ciò che Io dissi lì, sugli scribi e i farisei, vale anche attualmente per tutti gli ipocriti frequentatori delle chiese, e tutti gli studiosi del vostro tempo che vanno filosofando sulla materia. Anch’essi non vedranno nessun segno, perché non vogliono riconoscere il segno più grande, la Voce di un Dio e Padre nel proprio cuore. Altrettanto poco, credono, molti dei vostri eruditi, nonostante la continua scoperta delle leggi nella natura, ossia, che deve pur esserci un Legislatore. Essi rinnegano il proprio io a se stessi e agli altri, piuttosto che dichiararsi vinti dalle prove reali dell’esistenza di Dio.

16. Anche in questo tempo infuria una perenne lotta, tra cerimonie e Spirito, tra menzogna e verità, cosa che mette in agitazione tutti gli animi. Tutte le sette, tutti i credenti si affaticano per associare e mescolare il nuovo emergente con il vecchio abituale; ma è inutile! Non si possono servire due padroni, bensì: o la materia o lo Spirito! E poiché molti non possono, o non vogliono decidersi, allora è per questo che essi, per quanto Io voglia satollare anche gli uomini con pane spirituale, ad eccezione di pochi, gustano – anzi ne sono avidi – cose secondarie, ma non toccano l’autentico, l’essenziale, spiritualmente vero.

17. Così, i Miei discepoli del tempo attuale, come quelli del tempo del Mio insegnamento, devono sempre raccogliere i pezzi avanzati della Mia Dottrina celeste, o del pane spirituale, e poi cercare con altri affamati il loro benessere, finché alla fine le sette ceste delle Mie caratteristiche divine restano vuote, e passano nel grande cesto della vita dell’umanità, come anche di ogni singolo.

18. Così anche su di voi prorompe il monito: applicatevi a fare vostre le Mie sette caratteristiche! Non prendete così alla leggera il satollamento spirituale, così da credere che sia già abbastanza, ascoltare o leggere! Ben lungi da questo! Anche da voi, infatti, Io invierò un giorno il raccoglitore, e deporrò gli avanzi nelle ceste e li metterò in serbo per i migliori e più degni, i quali saranno in grado di utilizzare completamente il contenuto spirituale, mentre voi – nell’illusione di sapere già tutto – non ne avrete ancora salito il primo gradino della conoscenza spirituale.

19. Impegnatevi perciò a diventare degni – come un giorno i Miei discepoli! – della Mia comunicazione diretta. Divenite anche voi, come appunto questi apostoli, divulgatori della Mia Parola! Diffondetela, ma così che non cada su un terreno sterile! Siate sempre memori del fatto che tutto ciò che, voi ora ricevete in misura così abbondante da Me, non è soltanto per voi, bensì è destinato un giorno – attraverso di voi – anche ad altri! L’uno o l’altro sarà colto da circostanze in cui dovrà sperimentare il letto e sentito; egli dovrà dimostrare fino a qual punto l’ha compreso e l’ha fatto suo, per darlo poi di nuovo agli altri, così come Io lo diedi a lui.

20. Quindi non lasciate avanzare nulla dei Miei pani! Assimilateli spiritualmente! Fate di essi il vostro stesso io, affinché, quali ambulanti esempi viventi non solo con la parola, bensì anche con i fatti, voi possiate dimostrare che amore, pazienza, umiltà, perdono, costanza, abnegazione e misericordia sono i saldi fondamenti della vostra fede, sono i sette cesti in cui raccogliere le vostre buone azioni, per portarle come ricchezza nel vostro cesto della vita, a Colui che vi ha sempre colmati di così tante grazie e di così tanta luce proveniente dai Suoi Cieli! – Amen!

Supplemento alla predica n. 32

Le sette caratteristiche di Dio
(il 4 marzo 1892)

1. Un prodigio come questo accennato nella predica precedente, Io lo compii già un’altra volta saziando cinquemila persone con cinque pani e due pesci, nella cui occasione erano rimaste dodici ceste di avanzi che Io feci raccogliere affinché non andassero persi. Io vi ho già spiegato il significato più profondo di questo prodigio in un’altra comunicazione, ed ora intendo soltanto aggiungere qualcosa per illuminarvi maggiormente nella Mia Grazia.

2. Il motivo per il quale questo satollamento del popolo vi viene riferito da Me due volte nei Vangeli, ha una ragione ancor più profonda. Cosicché due volte Io ho dato da mangiare all’umanità, cioè ad una parte di questa, porgendo un cibo celeste agli affamati fra il popolo ebreo.

3. La prima volta fu al tempo dell’antica Alleanza e questo pasto durò da Abramo, il progenitore, fino a Mosè; e come nell’occasione del primo satollamento citato dal Vangelo rimasero ancora dodici panieri di avanzi, quale espressione simbolica, così anche dopo quel pasto spirituale rimasero le dodici tribù d’Israele, come pure i dodici Comandamenti.

4. Ma voi ora domanderete come si possa paragonare ai cinque pani, Abramo, benedetto da Me, cosicché ne ebbe poi in discendenza le dodici tribù di Israele. A tale osservazione Io vi rispondo: Pensate al fatto che Abramo, sua moglie Sara, la schiava di questa, Agar, i figli Isacco ed Ismaele, venivano insieme a formare cinque vasi raccoglitori della Mia divina Benedizione; poiché Ismaele, che è seme di Abramo, è pure progenitore del popolo ebreo, e questo popolo nel suo complesso, derivato da Isacco e da Ismaele, è quello appunto che poi fu suddiviso nelle dodici tribù rimaste per Mia benedizione dopo il gran pasto, poiché senza la Mia benedizione non sarebbe stato possibile che da cinque persone procedessero le dodici tribù d’Israele, quale testimonianza materiale e visibile della benedizione stessa, alla quale poi, mediante Mosè, Io aggiunsi ancora dodici panieri di benedizione spirituale con i dodici Comandamenti.

5. Il secondo grande satollamento del genere umano avvenne per mezzo di Me stesso nella Persona di Gesù, e durò dalla concezione di Maria fino alla Mia morte in croce; e la benedizione che ne è rimasta è rappresentata dai sette Attributi divini che Io additai all’umanità col Mio esempio e che, così acquisiti, ho ridonato per essa e rilasciato in eredità agli uomini, quale proprietà inalienabile.

6. Voi rileverete dalla predica n.32[1], che questi Attributi divini che vi sono stati presentati, i quali sono: «l’Amore – la Pazienza – l’Umiltà – il Perdono – la Costanza – l’Abnegazione – la Misericordia”, differiscono alquanto dai Miei Attributi divini a voi già noti: “l’Amore – la Sapienza – la Volontà – l’Ordine – la Serietà – la Pazienza – la Misericordia», ma tuttavia corrispondono e sono più adatti per voi nella vostra veste di uomini terreni, come corrisposero anche per Me nella Mia veste terrena di Gesù e fecero emergere in tutta la Sua pienezza l’Esser Mio.

7. Voi sapete che Io, quale Dio, dovetti attutire la Mia Divinità, la Quale per Se stessa è un Fuoco divoratore, cosicché al posto dello spirito della Sapienza, lo sostituii con la Pazienza, al posto della Serietà ci misi la Costanza, poi segue l’Abnegazione, e l’ultima la Misericordia; questo lavoro servì affinché la Divinità sopportasse, e non sciogliesse e facesse svanire il Mio corpo di carne, in cui Io volevo vivere indisturbato fra voi quale Gesù.

8. Perciò Io, quale Jehova, dovetti staccare da Me più d’una cosa, per la ragione che non si confaceva all’Esser Mio quale Gesù, al fine di poter vivere in Me ed Io con voi come fa un amico con l’amico, ed il fratello col fratello. Questo è il motivo per cui le Mie Proprietà divine in Gesù, non possono essere identiche alle Mie Proprietà quale Jehova, perché quale Jehova Io sono e rimango un Fuoco divoratore per tutta l’eternità.

9. E così voi vedete, confrontando le Mie Proprietà divine quale Gesù con quelle quale Jehova, che l’Amore e la Misericordia erano e sono rimaste il principio e la fine, quali primo e settimo spirito al loro posto.

10. La Sapienza e la Volontà sono due Attributi divini che per voi, rinchiusi come siete nella vostra spoglia di carne, non è di così facile acquisizione, anzi è perfino pericoloso l’aspirarvi prima di aver raggiunto la maturazione dovuta attraverso la rigenerazione dello spirito, poiché quella sapienza che voi potreste abbracciare anzitempo, raffredderebbe molto facilmente l’amore, ed altrettanto pericolosa sarebbe la fermezza del volere, qualora non abbiate ancora raggiunto la sicurezza di non essere più soggetti all’errore, riconoscendo sempre il giusto in ogni cosa.

11. E’ per questo che Io relegai nel profondo dell’Esser Mio la divina Sapienza, per quanto voi non possiate ancora intendere, come pure la Mia potente Volontà che Mi avrebbe reso impossibile di lasciarMi afferrare e martoriare dalle impotenti Mie creature, e scelsi in loro vece la Pazienza e l’Umiltà, virtù queste alle quali voi potete aspirare senza pericolo, anzi con molto profitto, che la più semplice creatura umana è pienamente idonea ad acquisire e ad esercitare.

12. Ed ora veniamo all’Ordine, che è il Punto centrale della Mia Attività divina, perché non tenendo rigidamente ed incrollabilmente fermo al Mio Ordine divino, la Creazione andrebbe ben presto incontro alla devastazione, alla confusione ed al caos.

13. Questo Attributo, quale Gesù, Io dovetti rimuoverlo da Me almeno fino a quando la Mia Missione redentrice si fosse compiuta, perché tutto quello che Mi accadde e che Io dovetti sopportare per essere a voi d’esempio, era estremamente contrario all’Ordine divino, altrettanto quanto è contraria la notte al giorno.

14. E quindi, per non cozzare contro l’Ordine divino, lo sostituii con il Perdono per tutto quello che dovevo subire di Mia spontanea Volontà al di fuori dell’Ordine. Così, dunque, anche il Perdono deve diventare il tratto fondamentale del vostro essere, ed è questa la ragione per cui voi dovete quindi tendere ad appropriarvene interamente di questa virtù.

15. La Serietà di Jehova, in questa circostanza si sostituii con la Costanza del vostro Gesù nel fare il bene anche nelle circostanze più difficili, e praticare l’Amore, e nel portare poi la croce con pazienza ed Umiltà, dal cui agire anche la virtù dell’Abnegazione di Sé viene quindi ad emergere e prendere consistenza nella sua massima ampiezza.

16. Ed ora, Io penso che vi sarà chiara anche questa apparente contraddizione fra i sette Attributi divini propri a Me, quale Dio, e le sette Virtù dell’Uomo Dio Gesù, quale vostro Prototipo. La Via che conduce alla Divinità passa per Gesù, il Mediatore; anzi, Io, quale Gesù stesso, sono l’unica Via che conduce al Padre. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第三十二期耶穌的講道……四千年的餵養

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第三十二期耶穌的講道……四千年的餵養

四月七日,一八七二年

馬可福音8:1-9

“那時,眾人非常偉大,無事可吃,耶穌叫他的門徒來見他,對他們說,我因為他們現在和我在一起三天沒有什麼可吃的東西了,如果我把他們齋戒給自己的房子,他們會在路上暈倒,因為他們的潛水員遠道而來。

他的門徒回答說:“在這裡,曠野裡的人能用這些麵包給這些人滿足嗎?他問他們,你們有多少餅呢?他們說,七。於是吩咐人們坐在地上,拿起七個餅,感謝,擘開,遞給門徒擺在他們面前。他們確實把它們放在人民面前。

他們有幾條小魚,他祝福,並吩咐把它們擺在他們面前。所以他們吃了,吃完了,他們拿起剩下七筐的碎肉。吃過的人約有四千人,就打發他們去了。“

這一章講述了圍繞著我聚集的眾人,即四千人。最後剩下七籃麵包,而開始時只有七塊麵包和一些魚。

有一次,在我做過類似的奇蹟之前,用五塊麵包和兩條魚餵養了五千人,剩下十二個麵包籃子。你已經知道五個餅和兩條魚的精神意義。在這第二種情況下,當我只用了七塊麵包和一些魚,而不是五千人的時候,我只給四千人提供了七塊麵包和一些魚,剩下的七個籃子已經滿了 – 與第一次十二個相比,一切都有其精神意義,我現在應該向你解釋。

第一次奇蹟的十二筐剩菜指的是以色列的十二個支派,以及我走後的十二條誡命。第二次留下的七個籃子表示我的七個主要屬性,這些屬性是留在男子身上以加強他們,並在他們不再擁有我時成為他們的指導原則。這七個屬性是:愛,耐心,溫柔,寬恕,毅力,自我犧牲和憐憫。

當我向猶太人傳教時,我有時不得不對他們說:“誰有耳朵聽,讓他聽!”這清楚地表明,他們有一個耳朵,一個耳朵,另一個耳朵,他們中的大多數人都不理解我的教導,因為我希望他們理解它。

在我向他們講話結束時的餵食奇蹟,必須用比喻來解釋,它顯示了最重要的東西是如何遺留下來的。正當他們消耗麵包和魚來滿足身體的飢餓,並將七個麵包留在麵包中時,他們只是表面地抓住了我的話語的內容,忽視了它們的本質,即我想通過比喻給他們留下七個基本屬性,奇蹟和精采的教義。

雖然我的所有比喻,教義和奇蹟都是為了打開人們的眼睛,但總是有很多文士和法利賽人出席,他們竭盡全力減少甚至摧毀我的行為給人們帶來的印象。而且我和我的門徒並沒有遵守聖殿的儀式習俗,因為洗浴等等 – 引起了他們的暗示。如果他們是在安息日或任何其他宗教儀式上進行的,他們就會因善行,醫治病人和其他事情而受到譴責。如果我沒有遵守規定的齋戒,或者我與那些在他們眼中是偉大的罪人或不誠實的人聯繫在一起,他們就會感到憤怒。因此,他們傾向於將我所說的和所做的一切視為可疑。

這引起了我對我的門徒和跟隨我的人的各種訓誡,我想向他證明,只有精神數量,而不是物質。所以這樣說:“沒有一個人是沒有的,進入他的人可以玷污他;但那些從他身上出來的人,是那些污穢人的人!“

出於同樣的原因,我警告我的門徒提防法利賽人的酵和希律酵,並指出先知預言的是什麼:”這人以他們的嘴唇讚美我,但他們的心卻遠離我!“

當我用七塊麵包和一些魚給這四千人餵飽時,他們滿足了他們的要求,剩下七個滿滿的麵包籃。雖然他們似乎也在精神上得到滿足,但他們忽略了我所說的最高的屬性。每個裝有各種麵包大小麵包的籃子都清楚地指出了我上述屬性在今生的使用方式的多樣性,如果人類沒有自己的生命籃子,而是通常充滿其他世俗的東西我的麵包和我的屬靈屬性沒有留下餘地。

沒有太多的人像Syrophenician女人那樣思考,當我說我的麵包不應該投給狗時,他們完全相信桌子下面的狗被允許吃掉孩子的麵包屑,這意味著:如果虛弱,尚未成熟,不值得或不能直接從天堂分享食物,他們應該被允許從廢料中挑選有利於他們特定精神狀態的東西。

在那個時代,沒有很多這種充滿信仰的靈魂,今天他們已經變得極為罕見。

因為我必須與所有現存的觀念作鬥爭,無論它們是世俗的還是宗教的觀念,而且 – 正如我有時候說的那樣 – 我對於猶太人和外邦人沒有那麼期待,因此也是在現在,當那些自稱為基督徒的人不能期望太多時,如果他們只遵守規定的教會儀式,他們真的相信自己是這樣的。

尤其是那些打算成為我教導中最肥沃的領域的人,他們高於所有其他人,是那些從他們非常方便地安排的宗教教義中喚醒他們的最糟糕的反對者,要求自我犧牲和自我超越因為他們缺乏克服他們習以為常的儀式和想法的道德力量。

它們與當時的大多數聽眾相似。他們在教會的每一個地方都一直在尋找我,但是他們不會在生活的道路上,通過他們的行為來證明他們在教會裡經常承諾的東西。他們也像其他人一樣飢腸轆轆,但是我的教導,七個籃子的本質不變,只消耗目前最適合他們的東西。

如果我給你舉例說四千人以七塊麵包和幾條小魚為主題進行週日講道,這意味著每個聽眾對我的話語不要滿足於膚淺我的話的印象,但要找到其中所包含的精神營養,按照它行事,並鼓勵他人也這樣做。

那時候我的聽眾並不是非常肥沃的土壤,因為我很清楚我的教學;但我知道我不是在說話,只為他們行事,而是為了他們後面的所有人類。我沒有單獨建立這個時間,我的計劃進一步深入。作為神聖無限存在的計劃,他們永恆而永恒有效。

對於他們提出奇蹟的要求,我甚至回答法利賽人和文士,這一代人不會被我給予一個標誌,這意味著我的可見外表是最大的神蹟標誌,沒有我的神和真理的額外證據我的教學需要永恆的延續。

然後我告訴法利賽人和文士,今天也適用於所有虛偽的教徒和所有你們的時代學者發展他們關於物質的哲學。他們也不會看到任何跡象,因為他們不想接受他們自己心中最偉大的跡象,上帝和父親的聲音。因此,儘管自然規律不斷發現,但你的許多科學家並不相信必須有一個法律賦予者。他們寧可爭論自己的自我,也不願意通過事實證明上帝的存在而承認失敗。

在這個時候,儀式和精神之間,妄想和真理之間也會不斷激烈的爭鬥,這激發了所有人的思想。所有的教派,所有的信徒,都在努力使新觀念適應舊事物,並將他們融入已成為習慣的事物中;但徒勞無益。無法為兩位大師服務 – 無論是事情還是精神!因為許多人不能或不想做出決定,這就要承擔這樣一個事實,就像我想用靈性麵包給男人餵食一樣,他們 – 除了少數例外 – 享受那種微不足道的東西,沒有觸及真正的,基本的和精神上的真實。

因此,我現在的門徒,就像我的職事時期那樣,必須不斷收集我天上的教訓或屬靈的麵包剩下的碎屑,並與飢餓的人一起嘗試運氣,直到最後我的神聖屬性的七個籃子已經被清空,並且被傳入人類的大籃子以及每個人的一大籃子。

你也被告誡:盡一切努力採納我的七個屬性!在精神食物方面不要過於膚淺,不要認為聽力和閱讀是足夠的!不遠!我一次也會把採集人送到你手中,把剩下的東西放在籃子裡,並保留更好,更有價值的人,他們更能利用靈性的內容,而你 – 以你已經知道的一切為幻想 – 甚至連精神知識的第一年級都沒有。

因此,要付出我的直接交流的努力,就像我的門徒曾經做過的那樣!你和那些門徒一樣,也應該傳播我的話語。播種它,但以這種方式不會落在石質地上。請記住,你現在如此豐富地從我那裡得到的一切都不是單獨為你服務,而是通過你也為別人服務。其中一個或另一個將遇到他必須測試他所閱讀和聽到的情況;他將不得不表現出他在多大程度上理解和接受它,以便將它傳遞給其他人,就像我給他的那樣。

所以不要留下我的麵包!精神消化它!讓它成為你自己的,這樣,作為活的證據,你可以通過行為證明,不僅僅是用言語,愛,耐心,溫順,寬恕,毅力,自我犧牲和憐憫是你信仰的基礎,七個籃子你想要收集你的善行,以便在你自己的生活中,你可以把他們交給那些總是向你傾倒許多恩惠和來自祂諸天之光的祂!阿門。

 

31. Wahre Gerechtigkeit & Falsche, scheinheilige Gerechtigkeit… Matthäus 5:20 – True Righteousness & Deceitful, hypocritical Righteousness… Matthew 5:20

PREDIGT / SERMON 31
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flagge de  Wahre Gerechtigkeit… Matthäus 5:20

31. Predigt von Jesus… Wahre Gerechtigkeit
(02.04.1872)

Matthäus 5:20
Wahre Gerechtigkeit (Mt.05,20): “Ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als die der Schriftgelehrten und Pharis„er, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen!”

01. Hier in diesem Kapitel liegt vor euch Meine ganze Lehre als Inbegriff alles dessen, was den Menschen betrifft. Es wird euch gezeigt, inwiefern seine Leiden, seine Aufopferungen und Kämpfe einst einen geistigen Wert haben werden, und wie er sein Gewissen als die Waagschale und die Richtschnur zu allen Gedanken, Worten und Taten gebrauchen soll, wenn er einst Mein Kind genannt werden möchte.

02. Diese Bergpredigt war die gewaltigste Predigt, welche Ich während Meines Erdenwandels gehalten habe, und eben deswegen umfaßt sie alles, was Mich bewog, zu euch auf diese finstere Erde herabzusteigen und die größte Schmach zu erdulden – zu Meinem und Meiner Lehre größtem Triumph.

03. In dieser Predigt stellte Ich Meinen Zuhörern und Jüngern alle Seligkeiten in hoffnungsvolle Aussicht, welche denen zuteil werden sollen, die Meine Liebesgebote halten und ihretwegen Unbilden und Leiden ertragen. Ich stellte ihnen aber auch die Wichtigkeit ihrer Mission in bildlichen Ausdrücken dar, daß Ich Meine Lehre nicht vergebens predigen will, sondern daß jeder, der sie hört, sie auch anwenden und verbreiten soll. Es sind jene Verse, die vom Salz der Erde, von der Stadt auf dem Berg
und von dem angezündeten Licht handeln, damit es leuchte und nicht verborgen unter einem Scheffel brenne.

04. Ich sagte ihnen, sie seien das Salz der Erde, welches dem ätzenden oder anregenden Teile der geistig-seelischen Welt entspricht, da es zur Tätigkeit, zur Ausscheidung des Schlechten, zum materiellen Stoffwechsel notwendig ist.

05. Wo kein Salz oder Reizstoff ist, dort ist kein Leben, keine Bewegung, keine Wärme, kein Licht. Wo das Salz dumm wird – wie es im Evangelium heißt -, d.h. wo es verdirbt, da entstehen die umgekehrten Resultate, weshalb es ausgeschieden werden muß, damit es die Leute zertreten. Zu Staub und Sand zertreten, wird es anderen Schöpfungen auf anderer Basis zur weiteren Bildung behilflich sein, so wie das durch Menschen verübte Schlechte, ebenfalls durch Meine Fügungen am Ende zum Fortschritt, zur Besserung der geistigen Wesen beitragen muß, nur in anderer Form und unter anderen Umständen.

06. So ermahnte Ich das Volk und Meine Jünger, daß sie Mein Wort nicht bloß hören und für sich behalten, sondern daß sie es auch anderen mitteilen und es selbst in der Tat verwirklichen sollten. Ich sagte ihnen auch, daß Meine Lehre nicht neu sei, sondern daß sie nur die von Moses und den Propheten gegebenen Weisungen im wahren Licht darstelle, den Sinn der Worte erkläre und so der ganzen Menschheit zeige, wie alle diese göttlichen Vorhersagungen und Verordnungen der von Mir gesandten Männer stets denselben Zweck hatten, nämlich die Menschen ihren geistigen Wert erkennen zu lehren und sie alle auf dem kürzesten Weg vorzubereiten, ins große Geisterreich eintreten zu können, wie es Wesen geziemt, die einen göttlichen Funken von Mir im Herzen tragen. Ich versicherte allen, daß Meine Worte ewige Dauer haben, weil sie von dem ewigen, höchsten Wesen gegeben wurden.

07. Ich sagte ihnen auch, daß Ich jede Verunglimpfung dieser Meiner Gesetze bestrafen werde, hier und jenseits, weil Ich im voraus wußte, daß in späteren Zeiten Menschen Meine Gesetze der Liebe als Deckmantel benützen und, unter ihm ihren eigenen Interessen nachgehend, die Leidenschaften des Hasses und der Rache ungestört ausüben würden. Schon zu Meiner Zeit trieben die Pharisäer und Schriftgelehrten mit den Lehren Mosis und der Propheten das gleiche Spiel, weshalb Ich zu Meinen Jüngern und den um Mich versammelten Volk die Worte sprach: “Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als die der Pharisäer und Schriftgelehrten, sonst werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen!”

08. Obwohl nur dieser Vers für diesen Sonntag gegeben ist, mußte Ich die vorhergehenden Verse desselben Kapitels zuerst erklären, damit wir folgerichtig auf diesen zwanzigsten Vers kommen und von diesem aus weiterschreiten können.

09. Weil Ich die falsche und scheinheilige Gerechtigkeit jener Kaste anführte, der in jener Zeit die Macht und das Recht gegeben ward, den Sinn, den Kultus und die Dogmen ihrer Religion dem Volke beizubringen und zu erklären, und weil Ich wußte, auf welche Weise sie es vollführten – nicht in Meinem, sondern in ihrem Sinne und nach ihren Plänen -, so ward Ich natürlich gezwungen, dem Volk und Meinen Jüngern diese schon vorhandenen Gesetze besser zu erklären und ihr Gewissen empfindlicher zu machen. Auch deshalb mußte Ich es tun, weil in jener Zeit die Priester und Gelehrten die Gesetze so erklärten, daß es sie nicht viel Mühe kostete, diese zu erfüllen, und weil ihnen dadurch ein weiter Spielraum blieb, die scheußlichsten Taten zu begehen, ohne dem Scheine nach gegen die mosaischen Religionsgesetze zu verstoßen; ja den Anschein erwecken konnten, als übten sie diese im strengsten Sinne aus.

10. Daher folgen dem zwanzigsten Vers alle anderen wahren Liebesgesetze, welche in jener Zeit gerade als Gegensätze zu dem Geglaubten betrachtet wurden; denn Wiedervergeltung, Rache, Haß und Verfolgung waren durch einzelne Sprüche der Religion dem Anschein nach gerechtfertigt. Auch deshalb sah man sie als Gegensätze an, weil es weit leichter ist, den Durst der Rache und des Hasses zu kühlen, als dem zu verzeihen, der feindlich gesinnt ist, oder den mit Wohltaten zu überhäufen, der nur Böses im Schilde führt.

11. Eben deswegen ist diese Predigt, besonders vom zwanzigsten Vers an, die wichtigste genannt worden, weil in ihr das Symbol der Liebe, die Fahne der Nächstenliebe und die Verzeihung von Mir als einzige Richtschnur für den Lebensweg aufgestellt wurden, indem Ich allen zurief: “Nur unter dieser Fahne und mit dieser allumfassenden Liebe, mit welcher Ich als Gott und Schöpfer alle Meine Wesen umfasse, nur mit dieser Liebe könnt ihr Menschen Bürger eines geistigen Reiches, Bürger Meines Himmels werden!”

12. Ich führte in den nachfolgenden Versen verschiedene Lebensverhältnisse an, in welchen der Mensch diese Bruder und Nächstenliebe ausüben soll und kann. Ich zeigte, wie weit diese Liebe gehen soll und muß, wenn ihre Taten vor Mir einen geistigen Wert haben sollen. Ich setzte den Eckstein der Aufopferungsfähigkeit, an dem sich leider in jener Zeit und bis auf den heutigen Tag viele gestoßen haben.

13. Ich sagte Meinen Zuhörern: Wie Ich als Gott die Sonne über Gute und Böse aufgehen lasse, wie Ich die Felder der Schlechten wie der Guten mit segnendem Regen befeuchte, so sollen auch Meine wahren Nachfolger – erhaben über alle menschlichen Leidenschaften, Mein Beispiel als Schöpfer und auch als Jesus stets vor Augen habend allen mit gleicher Liebe helfen, unbekümmert darum, ob ihnen je Dank zuteil wird oder nicht.

14. Ich stellte in dieser Predigt das Ideal eines geistig erhabenen Menschen auf und bewies selbst durch Meinen Lebenswandel, daß man so leben kann, wenn man will. Der Inhalt dieser Predigt, seien es die versprochenen Seligkeiten für die Leidenden, Kämpfenden und geduldig Ausharrenden, als auch, wie weit sich die Nächstenliebe erstrecken soll, hat heute noch dieselbe Geltung wie einst und wird sie auch nie verlieren, solange Ich, Meine geistige und Meine materielle Welt bestehen. Denn nur durch diese Gesetze und ihre Befolgung werden die vernünftig lebenden Wesen geadelt und werden Zeugen ihres göttlichen Ursprungs, während sie auf dem entgegengesetzten, am meisten gebräuchlichen und leider auch jetzt noch von vielen als rechtlich bezeichneten Weg, statt zur geistigen Höhe aufwärtszusteigen, zur materiellen Tiefe herabsinken.

15. In den folgenden Kapiteln des Matthäus wird diese Lehre noch weiter dargelegt, damit sich niemand entschuldigen kann, als hätte er nicht gewußt, was Gottes und Nächstenliebe im eigentlichen Sinne sei. So findet ihr auch im 6. Kapitel das einzige Gebet, welches Ich die Meinen lehrte, und das ihr heute noch als Inbegriff aller Gebete ansehen könnt. Nur müßt ihr den tiefen, geistigen Sinn eines jeden darin enthaltenen Wortes fassen; denn wisset, etwas anderes ist es, wenn ihr mit euren eigenen Worten betet, oder wenn Ich euch Worte in den Mund lege, die ihr bei Bedrängnissen, ja wohl auch täglich an Mich richten sollt, damit Ich euch Meine hilfreiche Hand in den Wirrnissen eines jeden neuen Tages reiche, auf daß ihr nicht fallet, sondern Meine Bergpredigt stets im Sinn behaltet und als einzige Richtschnur auf dem Prüfungsweg dieses irdischen Lebens vor Augen habt, um der im Anfang unseres Kapitels verheißenen Seligkeiten teilhaftig zu werden.

16. Ja, Meine Kinder, auch an euch geht die gleiche Mahnung wie einst an jene, die Mir bei der Bergpredigt zuhörten, wo Ich sagte: “Wenn ihr nicht gerechter werdet als eure Pharisäer und Schriftgelehrten, so könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen!” Auch euch sage Ich: Wenn ihr die Begriffe Gerechtigkeit, Liebe, Demut und Verzeihung nicht strenger nehmt, als sie euch von vielen gepredigt und falsch ausgelegt werden, so könnt ihr nicht in Mein Reich kommen und könnt nicht Meine Kinder werden; denn zu Meinen Kindern können nur die gezählt werden, die Meinem Beispiel folgend willig ihr Kreuz tragen, und die wie Ich, als Beispiel der Demut und Selbstverleugnung, alle weltlichen Genüsse weit hinter die geistigen zurücksetzen und bei Meinem Hauptgrundsatz verbleiben, der in dem Spruch aufgezeichnet ist: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt!”

17. Meine Kinder dürfen keine Weltkinder sein. Sie müssen danach streben, die höchste moralische Höhe zu erreichen, die überhaupt der Mensch erreichen kann. Sie müssen, wie Ich, ihrer Leidenschaften Meister werden und vertrauensvoll hinnehmen, was Ich ihnen zu ihrem Besten schicke. Sie sollen nicht die Welt als eine Gefahr fliehen, sondern sie müssen inmitten derselben alle ihre Eigenheiten, Genüsse und Versuchungen, damit sie diesen nicht unterliegen, dem wahren Werte nach beurteilen. Sie müssen in Gedanken, Worten und Taten reinen Gewissens dastehen, damit andere nicht allein ihren Worten Glauben schenken, sondern auch in ihren Taten den wirklichen Beweis des Gesagten ersehen können. Sie müssen, wie es im Evangelium heißt, als eine Leuchte dastehen, die weit hinaus über alle Unebenheiten des menschlichen Lebens ihr ruhiges Licht ausströmen läßt, das Licht der Liebe, des Vertrauens und der Verzeihung.

18. So nur können sie, wenn sie selbst gerechter, liebender, vertrauender als viele andere verirrte Kinder sind, jenen zur Richtschnur und als Wegweiser dienen, und nur so können sie nach vollendetem Lebens und Prüfungslaufe Anspruch
darauf machen, von Mir an Kindesstatt angenommen zu werden und in Mein ewiges, großes Geisterreich, in Meine Himmel einzugehen, wo ihnen für alles Ausgestandene und Erlittene jene Seligkeiten zuteil werden, die beim Beginn Meiner Bergpredigt verheißen werden.

19. Dies nehmt euch zu Herzen! Lest oft diese Predigt, welche Ich vor mehr als tausend Jahren Meinen Jüngern und dem Volk gehalten habe! Sie enthält große Verheißungen und Forderungen an euch und an Meine Geisterwelt.
20. Wer diesen Bedingungen nicht nachkommen will, dessen Leben gleicht einem schön eingebundenen Buche, das aber nur weiße leere Blätter enthält.

21. Trachtet daher, euer Lebensbuch voll guter Gedanken, Worte und Taten ins andere Leben mitzubringen! Ich habe euch ja in diesen Versen gezeigt, wie die Gedanken schon ein Versündigen gegen Meine Liebesgesetze sein können; denn es mangelt oft nur an der Gelegenheit, sie auszuführen. Wäre solche vorhanden, so vollführte der Wille, was nur flüchtige Gedanken blieben.

22. Daher hütet euch zuerst vor sündigen Gedanken! Sie entwürdigen euren inneren Seelenmenschen. Flieht ferner die Gelegenheit, solche Gedanken in Ausführung zu bringen! Bekämpft die Gedanken, und ihr seid des Handelns eher mächtig! Gebt ihr aber den ersteren Raum, so seid ihr schon in das Reich der Sünde verstrickt und nur ein günstiger Augenblick, – und eure Seele ist durch eine unüberlegte Tat ihres ganzen Schmucks, der Reinheit, der Ruhe und der Zufriedenheit und ihrer schönen Vorsätze beraubt!

23. Daher lest diese Verse alle und sehr oft! Es wird euch so vieles darin gezeigt, worin ihr noch so schwach seid und so oft sündigt gegen euch und gegen Mich. Dadurch seid ihr noch weit davon entfernt, einen Anteil an Meinem geistigen Himmelreich zu haben.

24. Murrt nicht, wenn Ich euch durch Verhältnisse stets Gelegenheit gebe, euch in dem zu üben, was euch noch am meisten mangelt, nämlich das Vertrauen auf Mich und das stete Wachsein über die Regungen des eigenen Herzens, um alles Böse und Schlechte gleich im Keim zu ersticken!

25. So, stets sich übend, erstarkt eure Kraft; so werdet ihr fähig, aller Versuchungen zur rechten Zeit Herr zu werden; und so, Meiner Bergpredigt eingedenk, werdet ihr auch einst den Lohn Meiner Jünger erhalten, wenn eure Mission hier auf dieser Erde beendet und der Sieg errungen ist, um dann dort mit neuer Kraft größeren Anforderungen Genüge leisten zu können; denn wer hier weniges treu verwaltet, den werde Ich dort über vieles setzen!

26. Gedenkt eures Vaters, der euch nicht umsonst alle diese Worte sendet! Gedenkt, daß Er euch zu dem machen möchte, zu dem Er euch erschaffen hat, nämlich zu Seinen geistigen Kindern und damit zu jenen Wesen, welche einst in Seinem Reich über Welten und Millionen von Wesen das Licht der Liebe und der Gnade ihres ewig liebenden Vaters ausstreuen sollen! Daß zu solchen Missionen in allem Leid und Unglück erprobte, also gestählte Wesen gehören, versteht sich von selbst, weil sie, Gedanken und Tatenreinheit als Stempel auf ihrer Stirne tragend, durch die Erhabenheit ihres Geistes die andern emporziehen können.

27. Deswegen gab Ich euch diese ausführliche Auseinandersetzung Meiner Liebesgebote, damit ihr nicht den Einflüssen eurer Eigenliebe Raum gebt, um gerade das zu entschuldigen, was bei Mir vielleicht die größte Sünde ist, nämlich die Gedankenspiele, die der Same zu allerlei unreifen und bösen Taten sind. Amen.

flagge en  True Righteousness… Matthew 5:20

The Lord’s Sermons – Sermon 31 – Matthew 5:20

True Righteousness

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 2nd, 1872)
spoken by Pascal

Matthew 5:20…
“For I say unto you, That except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, ye shall in no case enter into the kingdom of heaven.”

Thus says the Lord:

1. This chapter presents to you My whole teaching, the essence of all that concerns man. It is pointed out to you how his suffering, his sacrifices and struggles will one day have a spiritual worth and how he is to use his conscience as guidance in weighing all his thoughts, words and actions if ever he wants to be called My child.

2. The Sermon on the Mount was the most powerful sermon ever delivered by Me during My pilgrimage on earth and thus it comprises everything that made Me descend to this dark earth and to suffer the greatest humiliation – resulting in My and My teaching’s greatest triumph.

3. In this sermon I held out hopes of great beatitudes to My listeners and disciples for all who keep My commandments of love and for their sake take upon themselves hardships and sufferings. I also illustrated to them the importance of their mission, that I do not wish to preach My teaching in vain, and that everyone who hears it should also apply and spread it. I refer to those verses that deal with the salt of the earth, the city on a hill and the lighted candle that should be allowed to shine and not burn hidden under a bushel.

4. I told them that they were the salt of the earth, which corresponds to the burning or stimulating part of the spiritual world of the soul, as it is needed for activating, for the elimination of the inferior, for the material metabolism.

5. Where there is no salt or stimulant, there is no life, no motion, no warmth, no light. And where the salt has lost its savour – as it says in the Gospel -, that is, where it has deteriorated, it achieves the opposite. Therefore, it must be cast out that people may tread on it. Trodden upon into the dust and sand it will help build other creations on another basis, just as the evil committed by men must in the end, through My providence, contribute to progress, to the betterment of the spiritual beings, only in another form and under different conditions.

6. Thus I admonished the people and My disciples not just to listen to My word and keep it to themselves, but also to pass it on to others and practise it in their actions. I also told them that My teaching was not new, but that it only presented in a true light the directions received from Moses and the Prophets. I explained the meaning of the words and showed all mankind how all these divine predictions and instructions by the men I had sent had always one and the same purpose, namely, to teach people to recognize their spiritual worth and to prepare them on the shortest way for their passing into the spiritual world, as befits beings with a divine spark from Me in their hearts. I assured all that My words were everlasting because they came from the Eternal, Supreme Being.

7. I also told them that I would punish any disparagement of these My laws, here and in the hereafter, because I knew beforehand that in times to come men would use My commandments of love as a cover for following their own interests and safely practising their passions of hate and revenge. The Pharisees and scribes did the same already during My time with the teachings of Moses and the Prophets. And that is why I said to My disciples and the people gathered around Me: “For I say unto you that except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, ye shall in no case enter into the kingdom of heaven!”

8. Although it is only this verse that is given for this Sunday, I had to explain also the preceding ones of the same chapter which lead conclusively to the twentieth verse from which we can then proceed.

9. Referring to the deceitful and hypocritical righteousness of that class which during those times had been given the power and the right to teach and interpret to the people the meaning, cult and dogmata of their religion, and knowing in what way they performed this – not according to My wishes, but according to their own ideas and plans – it was, of course, up to Me to give the people and My disciples better interpretations of the existing laws and to render their conscience more sensitive. I had to do this also because in those times the priests and scribes interpreted the laws in such a way that they were not hard to fulfil and gave them plenty of scope for committing the most abominable acts without apparently offending against the divine laws of Moses, and even giving the impression of adhering to them strictly.

10. Therefore, the twentieth verse is followed by all the other true commandments of love which in those times were regarded as contrary to what was believed, for retaliation, revenge, hatred, persecution appeared justified through some religious texts. They were also considered as inconsistent because it is much easier to satisfy hatred’s thirst for revenge than to forgive an enemy or overwhelm with favours one who has evil intentions.

11. It is because of this that this particular sermon, especially from the twentieth verse onward, has been described as the more important, for in it the symbol of love, the standard of love for the fellowman, and of forgiveness, was laid down by Me as the sole guiding principle for life’s journey, when I called out to all: “Under this banner alone and with this all-embracing love with which I, as the God and Creator, hold all My created beings, only with this love can you humans become citizens of a spiritual realm, citizens of My heaven!”

12. In the subsequent verses I mentioned various circumstances in life where man shall and can practise this love of his brother and fellowman. I showed how far this love shall and must go if its acts are to be of any spiritual value before Me. I set the corner-stone for man’s readiness for sacrifice which, unfortunately, was a stumbling-block then and still is to this day.

13. I told My audience: Justs as I, as God, make the sun rise on the evil and on the good and send the blessed rain to moisten the fields of the unjust, as well as the just, thus also My true followers – superior to all human passions, with My example, as the Creator and as Jesus, always before their eyes – shall help everybody with equal love, unconcerned whether they are ever thanked for it or not.

14. In this sermon, I set up the ideal of a spiritually superior man and proved through My own way of life that it is possible to live like that, if desired. The contents of this sermon: The promised blessings for those who suffer, those who struggle and those who endure, and also how far the love of one’s fellowman has to extend, are still valid today and will remain so as long as I, My spiritual and My material worlds are in existence. For, only through these commandments and their observance, are intelligent living beings perfected and prove their divine origin. Whereas, if they pursue the opposite road, which is the more popular one, and also today, unfortunately, by many described as the righteous road, they will sink into the depths of matter instead of rising to spiritual heights.

15. In the subsequent chapters of Matthew, this teaching is still more elaborated on so that no one can excuse himself with not having known what the love of God and the love of one’s neighbour actually means. Thus you find in the sixth chapter the only prayer I taught My followers, which you can still today regard as the quintessence of all prayers. But you have to conceive the profound spiritual meaning of every one of its words; for you must realize that it is something quite different whether you pray with your own words or whether I put words into your mouth which you should direct to Me when in trouble, and in fact daily, so that I may give you My helping hand in the troubles of every new day, that you do not fall, but always keep in mind My Sermon on the Mount as the sole rule of conduct in the trials of your journey on earth in order to qualify for the beatitudes promised at the beginning of our chapter.

16. Yes, My children, this warning, concerns you, just as it did those who listened to Me when I delivered My Sermon on the Mount, when I said: “For I say unto you, that except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, you shall in no case enter into the kingdom of heaven.” So I am telling you, too: If you do not take the concepts of righteousness, love, meekness and forgiveness more seriously than they are preached to you and wrongly interpreted by many, you cannot enter My Kingdom and become My children. For only those can be regarded as My children who follow My example and willingly carry their cross and who, as did I, to prove their meekness and self-abnegation, put all earthly pleasures far behind the spiritual and adopt My guiding principle which is expressed in the words: “My kingdom is not of this world!”

17. My children must not be children of the world! They must aspire after the highest moral standard that man can achieve. They must master their passions as I did and accept with faith what I send them for their good. They shall not flee the world as dangerous, but judge its ways, its pleasures and temptations by their true worth, so that they do not succumb to them. In thoughts, words and deeds, they must have a clear conscience, so that others may not only believe their words, but see them proved in their actions. They must, as described in the Gospel, shine like a lamp that pours forth its tranquil light far above the difficulties of human life, – the light of love, of trust and of forgiveness.

18. Only if they themselves are more righteous, loving and trusting than many other erring children, can they serve them as guides, and only this way can they, after they have completed the course of their life and trials, claim to be adopted by Me and enter My eternal, great spiritual kingdom, My heavens, where all the blessings mentioned at the beginning of My Sermon on the Mount, will fall to their lot to make up for their sufferings.

19. Take this to heart! Read this sermon often, which I delivered to My disciples and the people almost two thousand years ago! It holds great promises and demands for you and My spirit-world.

20. The life of a person who does not wish to fulfil these conditions is like a nicely bound book that contains only blank pages.

21. Therefore, endeavour to take your book of life with you to the other world filled with good thoughts, words and deeds. In these verses I have shown you how thoughts can already constitute an offence against My commandments of love; for often it is only through lack of opportunity that they are not caried out. If this opportunity were given, the will would carry out what would otherwise have remained but fleeting thoughts.

22. So, first of all, beware of sinful thoughts! They degrade your inner mental being. Further avoid the opportunity to realize them. Fight the thoughts and you have a good chance of controlling your actions. But once you give in to these thoughts, you are already enmeshed in the reign of sin, and it needs just a favourable moment and through an ill-advised action your soul is deprived of all that adorned it – its purity, its peace and tranquility and all its fine resolutions.

23. Therefore, do read all these verses, and do it often! They draw your attention to so much wherein you are still weak and where you often sin against yourselves and against Me. Due to this you are still far from having a share in My.spiritual kingdom.

24. Do not grumble if, through various circumstances, I keep giving you an opportunity to prove yourselves in that which is still your greatest shortcoming, namely, the trust in Me and the constant watch over the emotions of your heart, so that you may nip in the bud all that is evil and bad.

25. Thus, through continuous practice, your strength will keep growing; thus you will master the temptations as they arise; and thus, keeping in mind the Sermon on the Mount, you will one day, when your mission on earth is ended and victory won, receive the award of My disciples, so that in the beyond you will, with renewed strength, be ready for greater tasks; for the one who has been faithful over a few things, I will there make ruler over many things.

26. Remember your Father who does not send you these words in vain! Remember that He wants to make you into that for which He has created you, that is, His spiritual children, beings that one day in His Kingdom are destined to spread the light of their eternal loving Father’s love and grace over worlds and millions of beings. It is obvious that for such missions only beings who have been proven and steeled in suffering and hardships are suitable because only they, pure in thoughts and actions, can lift up others through the nobility of their spirit.

27. Therefore, I gave you this detailed explanation of My commandments of love that you may not give in to the influence of your self-love and excuse that which may be the greatest sin before Me – playing with thoughts that are the seed for many immature and evil actions. Amen.

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Predica 31 – La vera giustizia

Quinta dopo Pentecoste
( XIIa del Tempo Ordinario)

Matteo: 5, 20: «“Io vi dico: sia, infatti, la vostra giustizia migliore di quella degli scribi e dei farisei, altrimenti non entrerete nel regno dei Cieli”.»

(Il 2 aprile 1872)

1. Qui questo capitolo sta davanti a voi tutta la Mia Dottrina, quale sostanza di tutto ciò che riguarda l’uomo. Vi è mostrato fino a che punto le sue sofferenze, i suoi sacrifici e le sue lotte avranno un giorno valore spirituale, e come egli deve utilizzare la propria coscienza – quale piatto della bilancia, e guida di tutti i pensieri, parole e opere – se vorrà un giorno essere chiamato figlio Mio.

2. Questa Predica del monte fu la più potente che Io tenni durante il Mio cammino terreno, e proprio per questa ragione essa include tutto ciò che Mi mosse a scendere da voi su questa tenebrosa Terra, e a subire la più grande ignominia per il più grande trionfo Mio e della Mia Dottrina

3. In questa predica Io esposi ai Miei ascoltatori e ai discepoli, la lieta prospettiva di tutte le beatitudini che toccheranno a coloro che osservano i Miei comandamenti d’Amore, e che a causa di questi, sopportano ingiurie e sofferenze. Esposi però anche l’importanza della loro missione in espressioni metaforiche, in quei versetti che trattano del sale della Terra, della città sul monte e della lampada accesa, affinché splenda e non arda nascosta sotto un moggio. Questo, perché Io non voglio predicare inutilmente la Mia Dottrina, bensì, che ognuno che l’ascolti, debba anche praticarla e diffonderla.

4. Io dissi loro che essi sarebbero stati il sale della Terra, il quale corrisponde alla parte corrosiva, o stimolante, del mondo animico-spirituale, poiché è necessario per l’attività di eliminazione della parte nociva, nel metabolismo materiale.

5. Dove non c’è sale, o sostanza irritante, lì non c’è vita, movimento, calore e luce. Come si dice nel Vangelo, dove il sale diventa insipido; in altre parole, dove è guasto, là sorgono risultati invertiti, e perciò esso deve essere rigettato, affinché la gente lo calpesti. Calpestato, divenuto polvere e sabbia, sarà d’aiuto in successive Creazioni su un’altra base, per una nuova trasformazione, così come il male commesso dagli uomini, attraverso i Miei decreti della provvidenza, dovrà alla fine contribuire al progresso, al miglioramento degli esseri spirituali, ma in una forma diversa, e sotto altre condizioni

6. Così Io esortai il popolo e i Miei discepoli, che non dovevano solo ascoltare e tenere per sé la Mia Parola, ma anche comunicarla ad altri e realizzarla loro stessi fattivamente. Affermai che la Mia Dottrina non era nuova, ma rappresentava, nella vera luce, le istruzioni date da Mosè e dai profeti, spiegava il senso delle parole e mostrava all’intera umanità, come tutte le predizioni e le disposizioni divine, date da Me agli inviati, avessero sempre lo stesso scopo, e in pratica quello di insegnare agli uomini a riconoscere il loro valore spirituale, e prepararsi alla via più breve per entrare nel grande Regno dello Spirito, com’è utile a degli esseri che portano nel cuore una Scintilla divina proveniente da Me. Io assicurai a tutti che le Mie parole sarebbero durate eternamente, perché date dall’eterno Essere supremo.

7. Dissi loro anche che avrei punito ogni denigrazione delle Mie leggi d’Amore, qui e nell’aldilà, poiché sapevo in anticipo che in tempi futuri gli uomini le avrebbero utilizzate come pretesto e, sotto di esso, perseguendo i propri interessi, avrebbero esercitato indisturbati le passioni dell’odio e della vendetta. Già ai Miei tempi, gli scribi e i farisei fecero altrettanto con gli insegnamenti di Mosè e dei profeti, per il cui motivo, ai Miei discepoli e al popolo radunato attorno a Me, Io pronunciai le parole: «Sia, infatti, la vostra giustizia migliore di quella degli scribi e dei farisei, altrimenti non entrerete nel Regno dei Cieli!».

8. E dunque, sebbene per questa domenica sia stato dato solamente questo versetto, Io ho dovuto dapprima spiegare i versetti precedenti dello stesso capitolo, per giungere logicamente al ventesimo versetto e, da questo, poter proseguire.

9. Poiché Io menzionai la falsa e ipocrita giustizia di quella casta, alla quale in quel tempo erano conferiti i poteri, nonché il diritto di promuovere e spiegare al popolo il senso, il culto e i dogmi della loro religione, e sapendo in qual modo essi esercitassero tale diritto – non nel Mio, bensì nel loro senso e secondo i loro piani – allora fui costretto naturalmente a spiegare meglio al popolo e ai Miei discepoli le leggi già esistenti, e rendere sensibile la loro coscienza. Lo dovetti fare anche perché, in quel tempo, i sacerdoti e i dottori della legge le spiegavano così che ad essi non costasse molta fatica adempierle, e con ciò restasse loro un ampio margine per commettere le più abominevoli azioni, all’apparenza senza contraddire le leggi della religione mosaica; anzi potevano destare l’impressione di praticarle in senso strettissimo.

10. Per questo al ventesimo versetto seguono tutte le altre vere leggi d’Amore, in quel tempo considerate contrarie a quanto si credeva, proprio perché rappresaglia, vendetta, odio e persecuzione erano, all’apparenza, giustificate da particolari espressioni della religione. Anche per questa ragione si consideravano come contraddizioni, perché è molto più facile calmare la sete di vendetta e di odio, che perdonare colui che è malintenzionato, come pure, colmare di benefici chi ha intenzione di fare solamente il male.

11. E proprio per tale motivo questa predica, in particolare dal ventesimo versetto in poi, è ritenuta la più importante, perché in essa fu da Me stabilito il simbolo dell’Amore, il vessillo dell’amore per il prossimo e il perdono da parte Mia, come unico filo conduttore per il cammino della vita, esclamando Io a tutti: “Solo sotto questo vessillo e con questo Amore tutto comprendente, con il quale Io, Dio e Creatore, abbracciai tutti i Miei esseri, solo con quest’Amore voi uomini potete divenire cittadini di un Regno spirituale, cittadini del Mio Cielo!”.

12. Nei versetti successivi Io esposi differenti situazioni della vita, nelle quali l’uomo deve e può esercitare quest’amore fraterno, e l’amore del prossimo. Mostrai quanto lontano può, e deve giungere quest’amore, affinché le sue opere abbiano davanti a Me un valore spirituale. Io posi la pietra angolare dell’abnegazione, nella quale purtroppo, in quel tempo e fino ai giorni nostri, sono inciampati molti.

13. Dissi ai Miei ascoltatori: come Io, quale Dio, faccio sorgere il Sole sui buoni e sui cattivi, e bagno con pioggia benefica i campi dei cattivi come quelli dei buoni, così anche i Miei veri seguaci – superiori a tutte le passioni umane, avendo sempre davanti agli occhi il Mio Esempio come Creatore, e anche come Gesù – devono aiutare tutti col medesimo amore, incuranti se riceveranno un ringraziamento oppure no!

14. In questa predica, Io presentai l’ideale di un uomo elevato spiritualmente, e dimostrai Io stesso, con l’esempio della Mia condotta di vita, che si può vivere così, se si vuole. Il contenuto di questa predica, siano le promesse beatitudini per i sofferenti, i combattenti e i pazienti perseveranti, come anche il modo in cui si deve estendere l’amore per il prossimo, ha la stessa validità ora come allora, e mai la perderà finché esisteremo Io, il Mio mondo spirituale e il Mio mondo materiale. Solo attraverso queste leggi e la loro osservanza, infatti, sono nobilitati gli esseri viventi ragionevoli, diventando testimoni della loro origine divina, mentre sulla via opposta, maggiormente in uso, e purtroppo ancora adesso indicata da molti come giusta, invece di salire alle altezze spirituali, essi si abbassano profondamente nella materia.

15. Nei seguenti capitoli di Matteo, questa dottrina è ulteriormente resa evidente, così che nessuno si possa scusare, come se non sapesse cosa sia l’amore per Dio e per il prossimo nel senso vero e proprio. Così nel sesto capitolo trovate anche l’unica preghiera che Io insegnai ai Miei, e che potete considerare ancor oggi come quintessenza di tutte le preghiere. Solamente, dovete afferrare il profondo senso spirituale di ogni singola parola in essa contenuta; poiché sapete: una cosa è quando voi pregate con le vostre parole, e un’altra, quando Io vi metto in bocca le parole che voi dovete rivolgere nelle afflizioni. Sissignore, anche giornalmente, a Me, affinché Io vi porga la Mia mano soccorritrice nelle confusioni di ogni nuovo giorno, così che non abbiate a cadere, ma abbiate sempre in mente – e davanti agli occhi – la Mia Predica del monte, come unica norma sulla via delle prove di questa vita terrena, per divenire partecipi delle beatitudini promesse all’inizio del nostro capitolo.

16. Sì, figli Miei, anche a voi sia rivolto lo stesso ammonimento, come allora, a quelli che Mi ascoltavano nella Predica del monte, dove Io dissi: «Se voi non sarete più giusti dei vostri scribi e dei farisei, non potrete entrare nel Regno dei Cieli!». Anche a voi Io dico: se non prenderete i concetti di giustizia, amore, umiltà e perdono, più seriamente di come molti vi predicano, e falsamente interpretano, voi non potrete venire nel Mio Regno e non potrete divenire figli Miei; potranno essere annoverati Miei figli, infatti, soltanto quelli che, seguendo il Mio esempio, portano volentieri la loro croce, e che come Me, quale esempio d’umiltà e abnegazione, mettono i piaceri mondani di molto indietro a quelli spirituali, e perseverano nella Mia regola principale che è riportata nella massima: «Il Mio Regno non è di questo mondo!».

17. I Miei figli non possono essere figli del mondo. Essi devono tendere a raggiungere la massima elevatezza morale che l’uomo può generalmente raggiungere. Essi devono, come Me, diventare maestri delle loro passioni, e accettare pieni di fiducia ciò che Io mando loro per il meglio. Non devono fuggire il mondo come un pericolo, bensì nel mezzo dello stesso, valutare tutte le sue caratteristiche, i piaceri e le tentazioni, secondo il loro vero valore, per non soccombere a questi. Devono avere la coscienza pura in pensieri, parole e opere, affinché gli altri non prestino fede soltanto alle loro parole, ma possano scorgere anche nelle loro opere, la vera e propria prova di quanto hanno detto. Essi devono, come si dice nel Vangelo, essere come una lampada, la quale sparge ampiamente la sua placida luce, la luce dell’amore, della fiducia e del perdono, oltre tutte le asprezze della vita umana.

18. Solamente così, se essi stessi saranno più giusti, più amabili, più fiduciosi di molti altri figli smarriti, potranno servire a costoro com’esempio e come segnavia, e solamente così, dopo il compimento del ciclo di vita e di prove, essere accolti da Me come figli ed entrare nel Mio eterno, grande Regno dello spirito, nel Mio Cielo, dove per tutto quanto hanno superato e sofferto, riceveranno quelle beatitudini promesse all’inizio della Mia Predica del Monte.

19. Prendetevi questo a cuore! Leggete spesso questa Predica che Io ho tenuto ai Miei discepoli e al popolo, quasi duemila anni fa! Essa racchiude grandi promesse e richieste, a voi e al Mio mondo dello spirito.

20. Chi non vuole adempiere queste condizioni, farà somigliare la sua vita a un bel libro rilegato, che però contiene solo vuoti fogli bianchi.

21. Aspirate quindi a portare con voi nell’altra vita, il vostro libro della vita pieno di buoni pensieri, parole e opere! Io vi ho mostrato, in questi versetti, come i pensieri possano essere già un peccato contro le Mie leggi d’Amore; spesso, infatti, manca solo l’occasione per metterli in atto. Se questa ci fosse, la volontà compirebbe ciò che altrimenti resterebbe solo in pensieri transitori.

22. Perciò guardatevi anzitutto dai pensieri peccaminosi! Essi degradano il vostro uomo animico interiore. Evitate inoltre l’occasione di portare in esecuzione tali pensieri! Opponetevi ai pensieri, e sarete maggiormente potenti nell’operare! Ma se darete spazio ai primi, sarete già coinvolti nel regno del peccato, e basterà solo un momento opportuno e, con un’azione avventata, la vostra anima sarà derubata del suo intero ornamento, della purezza, della quiete, della soddisfazione e dei suoi bei proponimenti!

23. Per questo, leggete tutti questi versetti, e molto spesso! In essi vi è mostrato, dove voi siete ancora deboli, e perché così spesso peccate contro voi stessi e contro di Me. Con ciò siete ancora lontani da avere una parte al Mio celeste Regno spirituale.

24. Non borbottate se Io, mediante certe circostanze, vi do sempre l’occasione di esercitarvi in ciò che vi manca ancora più di tutto, in altre parole la fiducia in Me e la costante vigilanza sui moti del vostro cuore, per soffocare tutto il male e il cattivo, subito, in embrione!

25. Così, esercitandovi di continuo, consoliderete la vostra forza; diventerete capaci di essere signori di tutte le tentazioni al tempo giusto. E, memori della Mia Predica sul monte, anche voi otterrete un giorno la ricompensa dei Miei discepoli, quando la vostra missione su questa Terra sarà terminata e la vittoria riportata, per poter poi, con nuova forza, soddisfare richieste maggiori, poiché chi amministra qui fedelmente il poco, costui Io lo metterò là sul molto.

26. Rammentatevi del Padre vostro, il Quale non v’invia inutilmente tutte queste parole! Rammentatevi: Egli vorrebbe far di voi ciò per cui vi ha creato, vale a dire, Suoi figli spirituali e, con ciò, quegli esseri che un giorno, nel Suo Regno, dovranno diffondere sui mondi e su milioni di esseri, la luce dell’Amore e della Grazia del loro eterno Padre amante! E che a tali missioni appartengano esseri provati, quindi temprati in ogni sofferenza e avversità, s’intende da sé, perché essi, portando sulla loro fronte l’impronta della purezza di pensieri e opere, con l’elevazione del loro spirito, possano attirare gli altri in alto.

27. Per questa ragione Io vi ho dato questa dettagliata spiegazione dei Miei comandamenti d’Amore, affinché voi non diate spazio agli influssi del vostro amor proprio, per giustificare proprio ciò che è forse davanti a Me il peccato più grave, vale a dire i giochi di pensieri, i quali sono il seme di ogni genere di intempestive e cattive azioni. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的講道講道31  – 馬太福音5:20520講道 – 真正的公義

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上帝的講道講道31  – 馬太福音5:20520講道
真正的公義

顯示給戈特弗里德邁耶霍費爾

(1872年4月2日)

,帕斯卡

馬太福:

“我告訴你們,除了你們的義,必超過文士的義,法利賽人,你們決不能進入天國。“

主說:

1.本章向你們提出我的全部教訓,是所有關心人的本質。它告訴你,他的苦難,他的犧牲和掙扎有一天會有一種屬靈的價值,以及他如何用自己的良知作為指導,權衡他所有的想法,言行,如果他想被稱為我的孩子。

2.山上佈道是我在地球朝聖期間曾經傳遞過的最強大的佈道,因此它包含了一切使我降臨到這個黑暗地球並遭受最大屈辱 – 導致我和我的教導最大的勝利。

3.在這篇講道中,我向那些遵守我的愛誡命並為他們自己的艱辛和苦難的人,向我的聽眾和門徒獻上了偉大的祝福。我也向他們展示了他們使命的重要性,我不希望宣揚我的教導是徒勞的,每個聽到它的人都應該使用並傳播它。我指的是那些的經文-處理地球鹽,山上的城市點燃的蠟燭,它們應該被允許發光,不應該隱藏在树林里。

4.我告訴他們,他們是地球的鹽,對應精神世界的燃燒或刺激部分的靈魂,因為它是激活物以消除劣質为所需的物質代謝。

5.沒有鹽或興奮劑的地方,沒有生命,沒有運動,沒有溫暖,沒有光。而鹽在那裡失去了它的味道 – 正如它在福音書中所說的那樣 – 也就是說,它失鹽味道,變得相反。因此,必須拋出人們可踩在它上面。踏入塵土和沙子,它將有助於在另一個基礎上建造其他創造物,正如人類所犯下的邪惡最終必須结束,通過我的天意促進進步,改善精神生物,只有以另一種形式在不同的條件下。

6.因此,我告誡人們和我的門徒,不要只聽我的話,要把它放在心上,還要傳遞給別人,並在他們的行為中加以實踐。我也告訴他們,我的教導並不新鮮,但它只是真實地反映了從摩西和先知那裡收到的指示。我解釋了這些詞語的含義,向全人類展示了我發送的這些神聖預言和指示是如何總是具有同一個目的的,即教導人們認識到自己的精神價值並以最短的方式為他們做準備進入精神世界,作为受益的生命心中帶著来自我的神聖火花。我向所有人保證,我的話是永恆的,因為它們來自永恆至高无上的存在。

7.我還告訴他們,我會懲罰這些任何蔑視我的法律的。因為我事前知道,在未來的時間裡,男人會用以遵守我的愛的誡命作為掩護,为自己的利益和安全地實踐他們對仇恨和報復。在我的時間裡,法利賽人和文士們已經做過同樣的事情在摩西和先知們的教導中。這就是為什麼我對門徒和我周圍的人說:“因為我告訴你們,除了你的公義必超過文士和法利賽人的公義,你們決不會進入天國!”

8雖然這個星期天只是這節經文,但我也必須解釋同一章節的前一章節,這個章節完全可以導致我們可以繼續進行的第二十節經文。

9.提到那個欺騙和虛偽的正義的階級,在這段時間裡,他們有權力和權利向人民傳授和解釋他們宗教的意義,崇拜和教條,並知道他們以何種方式表現了這一點 – 不是根據我的意願,而是根據他們自己的想法和計劃 – 當然是由我來給人民和我的門徒更好的解釋現有的法律,並使他們的良知更加敏感。我也必須這樣做,因為在那些時候,司鐸和文士們以這樣的方式解釋法律,使他們不難完成,給了他們很大的空間去實施最可憎的行為,而不明顯違反摩西的神聖律法,甚至給人嚴格遵守的印象。

10.因此,第二十節之後所有其他的誡命是真愛,在那些時候,這誡命被認為與相信的事情相反,因為報復,仇恨,迫害通過某些宗教文本出現是合理的。他們也被認為是不一致的,因為滿足仇恨對報復的渴望要比饒恕敵人或饒恕有惡意的人更容易。

11.正因為如此,這個特別的佈道,特別是從第二十節開始,被描述為更重要的佈道,因為在那裡,愛的象徵,對同胞的愛的標準以及寬恕的規定作為人生旅程的唯一指導原則,當我向所有人發出呼籲:“僅在這個旗幟下,並且憑藉我作為上帝和創造者的全心全意的愛,支持我所創造的一切生命,只有這種愛你們才能成為屬靈國度的公民,我的天國的公民!“

12.在隨後的經文中,我提到了生活中的各種情況,人們應該可以練習這種對他的兄弟和同胞的愛。我表明,如果這種愛的行為在我面前具有任何精神價值,它應該走多遠。我為人類的準備犧牲做了基石,不幸的是,這是一個絆腳石,至今仍是如此。

13.我告訴我的听眾:就像我,上帝,讓太陽照着邪惡和善,並且送上祝福的雨水來滋潤不義的和義的田地,也是我的真正追隨者 – 以我的榜樣,作為造物主和永遠在他們眼前的耶穌 – 要以平等的愛去幫助每一個人,不管他們是否為此而感謝你。

14.在這篇講道中,我設立了一位精神上優越的人的理想,並通過我自己的生活方式證明,如果要求,可以像那樣生活。這篇講道的內容:為遭受痛苦的人,那些奮鬥和忍受的人,以及为同胞的愛延伸到的距離所承諾的祝福,今天仍然有效,只要我,我的精神我的物質世界是存在的。因為,只有通過這些誡命及其遵守,智慧的生物才能完善並證明他們的神聖起源。然而,如果他們追求的是相反的道路,這是更受歡迎的道路,而今天不幸的是,被許多人形容為正義的道路,他們將沉入物質的深處,而不是上升到精神的高度。

15.在馬太福音的後續章節中,這種教導仍然更加詳盡,所以沒有人可以不知道上帝的愛和鄰居的愛實際上意味著什麼。因此,你在第六章中發現我教導我的追隨者的唯一禱告,你今天仍然可以把它視為所有禱告的精髓。但是你必須思想每一個詞的深刻的精神意義;因為你必須認識到它的 不同,不管你是用自己的語言來禱告,還是我在你的口中寫下你應該直接指向我的話,實際上每天都是這樣,以便我可以幫助你每一個新的一天的煩惱,不會跌倒,但始終銘記我在山上的講道作為你在地球上的旅程的審判行為的唯一規則,以符合在我們開始時所承諾的福祉章節。

16.是的,我的孩子們,這個警告,牽涉到你,就像那些當我在山上講道時聆聽我的人一樣,當我說:“因為我告訴你們,除了你的公義必超過文士和法利賽人的公義,你決不會進入天國。“所以我也告訴你:如果你沒有 正確地理解正義,愛,溫柔和寬恕的概念並被許多人錯誤地解釋,你不能進入我的王國並不能成為我的孩子。因為只有那些人遵循我的榜樣可以被視為我的孩子,願意攜帶他們的十字架,並且像我一樣,證明他們的溫柔和自我抵制,將所有屬世的樂趣都放在精神远远的后面,並採用我的指導原則“我的王國不屬於這個世界!”

17.我的孩子不能成為世界的孩子!他們必須追求人類能達到的最高道德標準。他們必須像我一樣掌握他們的激情,並且憑著信心接受好處我送給他們。他們不應該逃離這個危險的世界,而應該用真正的價值判斷,它的方式,快樂和誘惑,这樣他們不屈服於它。在思想,言行中,他們必須有清醒的良心,這樣別人不僅可以相信他們的話,而且可以 看到他們行為的證明。正如福書中所描述的那樣,他們必須像一盞燈那樣閃耀著它寧靜的光芒- 愛,信任和寬恕,遠遠高於人類生活的困難 。

18.只有他們本身比許多其他犯錯兒童更為正直,愛心和信任,他們才能為他們提供指導,只有這樣他們才能在完成他們的生活和考驗之後,聲稱被我接受進入我的永恆的偉大的屬靈國度,我的天國,我在的山上講道開始時提到的所有祝福,都會落到他們的身上,以彌補他們的痛苦。

19.把這個放在心上!經常閱讀這篇講道,我幾乎在兩千年前將這篇講道傳遞給我的門徒和百姓!它對你和我的精神世界都有很大的承諾和要求。

20.不想滿足這些條件的人的生活就像一本很好的書,只包含空白頁。

21.因此,努力把你的生命的书充滿好思想,言行的與你一起帶到其他世界。在這些經文中,我向你們展示了思想如何已經構成對我的愛的誡命的冒犯;往往只有缺乏機會才會被淘汰出局。如果給了這個機會,意志會執行那些本來的而不是只剩下的,但是稍縱即逝的想法。

所以,首先,必须小心有罪的想法!它們會降解你內心的精神狀態。進一步避免有機會认實它們。對抗思想,你很有可能控制你的行為。但是一旦你屈服於這些思想,你已經陷入了罪惡的統治之下,它只需要一個有利的時刻,通過一種不明智的行為,你的靈魂就會被剝奪所有的裝飾 – 它的純潔,平靜和安寧和所有好的決議。

因此,請閱讀所有這些經文,並經常閱讀!他們將你的注意力吸引到太多的地方,你們依然軟弱無力,而且你們經常犯罪,反對我。由於這個原因,你在我的精神王國中還沒有份額。

24.不要抱怨,如果在各種情況下,我一直給你機會證明你自己仍然是你最大的缺點,即對我的信任和對你內心情緒的持續監視,以便你可以切去一切邪惡的。

25.因此,通過不斷的練習,你的力量將會持續增長。這樣你就會掌握誘惑在他們出現的;因此,銘記山上的佈道,你將有一天,當你的地球任務結束並 獲勝時,獲得我的門徒的獎勵,以便在高你的意志,以更新的力量,為你準備更大的任務;對於那些忠於幾件事的人,我會在這裡让其做許多事情的統治者。

26.請記住你的父親不會徒勞地送你這些話!請記住祂希望使你成為祂創造你的那個人,也就是說,祂的屬靈子孫,有一天在祂的國度裡的生命,注定要將他們永恆慈愛的天父的愛和恩典的亮光傳遍世界和數百萬的眾生。很明顯,對於這樣的使命來說,只有經過證明和遭受苦難和磨難的生物才是合適的,因為只有他們在思想和行動上純粹可以通過他們的精神的高貴來提升他人。

27.因此,我詳細解釋了我對愛的誡命,你可能沒有放弃自我愛的影響和藉口,這可能是在我面前最大的罪 – 玩著許多想法的種子-思想不成熟和邪惡的行為。阿門。

 

30. Der reiche Fischfang… Lukas 5:1-11 – The rich Draught… Luke 5:1-11

PREDIGT / SERMON 30
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PREDIGTEN DES HERRN-30-Lukas-5_1-11 Der reiche Fischfang-Gottfried Mayerhofer-1280 THE LORDS SERMONS-30-Luke-5_1-11 The rich Draught FROM NOW ON YOU SHALL CATCH MEN-Gottfried Mayerhofer
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30. Predigt von Jesus… Der reiche Fischfang
(01.04.1872)

Lukas 5:1-11
Es begab sich aber, da sich das Volk zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes (und er stand am See Genezareth und sah zwei Schiffe am See stehen; die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Netze), da trat er in der Schiffe eines, welches Simons war, und bat ihn, daß er`s ein wenig vom Lande führte. Und er setzte sich und lehrte das Volk aus dem Schiffe. Und als er hatte aufgehört zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe und werfet eure Netze aus, daß ihr einen Zug tut!” Und Simon antwortete und sprach zu ihm: “Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen.” Und da sie das taten, beschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz zerriß. Und sie winkten ihren Gesellen, die im andern Schiffe waren, daß sie kämen und hülfen ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Schiffe voll, also daß sie sanken. Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: “Herr, gehe von mir hinaus! Ich bin ein sündiger Mensch.” Denn es war ihn ein Schrecken ankommen und alle, die mit ihm waren, über diesen Fischzug, den sie miteinander getan hatten, desgleichen auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: “Fürchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fangen!” Und sie führten die Schiffe zu Land und verließen alles und folgten ihm nach.

01. In diesem Kapitel handelt es sich nicht um Gleichnisse und Bilder, in denen viel Geistiges verborgen liegt, sondern Lukas erzählt euch von der Gewinnung eines Meiner eifrigsten Jünger, des Petrus, früher Simon genannt, und seiner Mitarbeiter Jakobus und Johannes, der Söhne des Zebedäus. Lukas erzählt euch, wie Ich den Fischer Simon dadurch für Mich gewann, daß Ich ihm zeigte, daß, wer festes Vertrauen zu Mir hat, nie in seinen Hoffnungen betrogen wird, vorausgesetzt, daß seine Wünsche auch in Meinen Augen als billig und gerecht angesehen werden und den geistigen Fortschritt bezwecken wollen.

02. Das Auswerfen des Netzes durch Simon, trotz seiner Überzeugung, daß es vergeblich sein werde, und der reiche Fischfang haben zweierlei Bedeutung. Erstens bewies es dem Fischer, daß Meine Macht größer als die obwaltenden Umstände war, und zweitens zeigte es ihm, daß sein Vertrauen auf Mich nicht unbelohnt blieb. Als hierauf Petrus den Unterschied zwischen Mir und sich erkannte, rief er bittend aus: “Herr, gehe von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch!”, und Ich, seinen künftigen Beruf wohl vorauswissend, antwortete ihm: “Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen!”

03. Daß Ich beinahe alle Meine Jünger aus dem Fischerstand wählte, hatte seinen guten, geistigen Grund darin, daß ihre Arbeit auf dem beweglichen Element, dem Wasser, und die damit verbundenen Gefahren sie mehr an eine Gottes, an eine Vorsehungslehre band und sie deswegen religiöser, frömmer und auch vermöge ihrer Hauptnahrung, der Fische, friedlicher gesinnt waren als andere, fleischessende Menschen.

04. Ich lenkte die Umstände gewöhnlich so, daß sie, ohne Meine Absicht zu merken und Meinen Einfluß zu fühlen, selbst zu Mir kamen und Mir nachfolgten. Dieses war auch hier wieder der Fall. Ich wollte durch ein Wunder – nach eurer Denkungsart – ihre Herzen gewinnen und sie zu dem großen Schritt bewegen, alles im Stich zu lassen und Mir allein nachzufolgen, was nicht so leicht war, wie ihr vielleicht glaubt. Ich mußte diese Bedingung stellen; denn in jenen Zeiten, und gemäß dem künftigen Lehrberuf Meiner Jünger, war Mir nachzufolgen und gleichzeitig der Welt oder seiner Familie anzugehören eine Unmöglichkeit.

05. Heutzutage habe Ich nicht mehr nötig, Meinen Nachfolgern solch harte Bedingungen aufzuerlegen (krit. Anmerkung d. Hrsg.), weil die Verhältnisse anders sind; und würde Ich solches verlangen, so würde die Zahl Meiner Nachfolger sehr gering ausfallen. Denn bei einem so bequemen, schon von Jugend an gewöhnten Familienleben und bei solch häuslichen Verhältnissen würde es den meisten, welche sich jetzt so begeistert für Meine Lehre zeigen, eine Unmöglichkeit sein, alles zu verlassen und Mir nachzufolgen, wie es einst Meine Jünger taten.

06. Auch unter euch, die ihr euch für Mich und Meine Lehre so begeistert wähnt, würden wenige die Charakterstärke besitzen, Mir zuliebe diesen Schritt zu tun, auch wenn sie Mich, wie einst Meine Apostel, sichtbar in ihrer Mitte leben und wirken sehen würden. Ich habe solche Mittel jetzt nicht mehr nötig und weiß wohl auch auf anderen Wegen ebenso Meinen Zweck zu erreichen wie einst unter jenen Voraussetzungen, deren Erfüllung Meine Nachfolger erst zu Meinen Jüngern machte.

07. Jetzt verlange Ich von euch und allen, welche Mir nachfolgen wollen, die Eigenschaften des Petrus, nämlich sein unbegrenztes Vertrauen auf Mich und die klare Erkenntnis seiner eigenen Unwürdigkeit. Weil er glaubte, er sei nicht würdig, in Meiner Nähe zu bleiben und zu leben, diese freiwillige Erniedrigung vor Mir hat den Fischer Simon zum Fels, zum ,Petrus` gemacht, auf welchen Ich Meine Kirche bauen will, die Himmel und Erde nie zerstören werden. Sein festes Vertrauen auf Mich, schon bei der ersten Begegnung, verstärkte sich noch fernerhin und ward zum Fels wie sein Glaube.

08. Wenn Ich also diesen Text als Wort an euch und die gesamte gläubige Menschheit richte, so wählte Ich ihn deshalb, damit Ich euch als Beispiel den Mann vor Augen führen kann, dem ihr vor allem nachfolgen sollt.

09. Auch Johannes, als personifizierte Liebe, ist ein Leitstern erster Größe am geistigen Himmel; aber um ihm ähnlich zu werden und seinen Beinamen ,Mein Liebling` zu verdienen, müßt ihr vorerst durch die Schule Petri gehen, und diese Schule ist für euch die Welt mit ihren Versuchungen.

10. Zwischen den Klippen der Welt, da alle möglichen Verhältnisse und Ereignisse dazu beitragen, gerade das als schön, angenehm und besonders wichtig zu finden, was nur von außen glänzt, aber keine Beständigkeit, sondern Verwesung in sich birgt, gerade inmitten dieser Versuchungen muß sich vorerst euer Glaube und euer Vertrauen stärken. Gerade da könnt ihr am besten sehen, wie gebrechlich ihr seid, und auf welch schwachen Füßen eure eigene moralische Kraft steht. Mitten in dem Weltgetriebe sind es diese zwei Hauptsektoren, die ihr stets im Auge haben müßt: Meine Allmacht und eure Ohnmacht! Sonst ist es unmöglich, zur Ruhe des Johannes zu gelangen, der nur Liebe und kindliche, innige Verehrung für Mich fühlte.

11. Diese zarten Regungen, dieses Hingeben in Meine Hände, dieses Leben nur für das Geistige ist den Menschen und auch Meinen Anhängern in jetzigen Weltverhältnissen nicht so leicht möglich und nicht so leicht ausführbar, da der Verfall der Welt und sein Eindringen ins geistige Leben der Menschen zu mächtig ist, als daß sich jemand gänzlich von ihm befreien könnte.

12. Eure Aufgabe und die Meiner jetzigen und künftigen Anhänger und Nachfolger ist daher, vorerst das innere, geistige Ich – wie Petrus auf das Vertrauen zu Mir und auf den festen Glauben zu stützen, daß Ich niemand verlassen werde, so drängend die Umstände sich auch gestalten sollten, die auf andere Wege als zu Mir hinzuführen scheinen.

13. Was Ich als Sohn und Vater, als Weisheit und Liebe, in der Schöpfung geistig bin, das stellten Petrus und Johannes als Meine Jünger vor. Petrus war die der Welt gegenüber zu beachtende Klugheit und Johannes die trotz alles Falschen in der Welt nie schwindende Herzensgüte, von welchen Eigenschaften die erstere Meiner Weisheit und die letztere Meiner Liebe entspricht.

14. So sollt auch ihr danach trachten, jene Worte, die Ich zu Meinen Jüngern sagte, geistig aufzufassen: “Seid listig wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben!” Denn die List der Schlange bedeutet in geistiger Entsprechung die Weltklugheit, und die Einfalt der friedlichen Taube bezeichnet die nichts Arges, nichts Schlechtes denkende und ausübende Tugend.

15. So sehet ihr, wie in den Worten, Werken und Wundern eures Jesus während Seiner Lehrjahre alles geistigen Ursprungs ist und alles eine geistige Bedeutung besitzt. Es genügt, daß man mit Geistesaugen die innere Bedeutung der Ereignisse erwägt, so daß der dichte Schleier der Unverständlichkeit sich nach und nach lüftet und reine, lichte Wahrheit da erscheint, wo man vorher nur mystische, unzusammenhängende Worte gelesen hatte. So wie die Natur dem Wiedergeborenen, dem geistig Fortgeschrittenen ein lebendiges Buch wird, aus dem er nicht nur Vorteile fürs weltliche Leben herausliest, sondern in welchem er Mahnungen und geistige Winke für die sich danach sehnende Seele aufgezeichnet findet, ebenso ist Mein euch hinterlassenes Buch, die Bibel, eine ewige Fundgrube, in der die einzigen herrlichsten Wahrheiten verborgen liegen, welche Ich jenen vorbehalten habe, die, durch Petri Schule gegangen, bei der Liebe Johannis angelangt sind.

16. Daher befleißigt auch ihr euch, mitten zwischen Dornen dahinwandelnd, doch unverletzten Fußes, euer Ziel zu erreichen, welches am Ende aller Versuchungen und Kämpfe die unbegrenzte Liebe ist, die bildlich in allem Geschaffenen und geistig in Meiner eigenen Nähe das Vertrauen und den Glauben, welche ihr während eures Lebenslaufes gezeigt habt, reichlich belohnen wird.

17. Erinnert euch Meines Mahnrufes an Petrus vor Meiner Gefangennahme, als Ich diesen sich jetzt stark Glaubenden durch Meine Vorhersage: “Ehe der Hahn kräht, wirst du Mich dreimal verleugnen!” an seine menschliche, schwache Natur erinnerte, die er einst dort im Schiff bekannte, als er ausrief: “Gehe hinweg von mir, o Herr; denn ich bin ein sündiger Mensch!” Im Garten am Ölberg zeigte er sich stark, schlug mit dem Schwert drein, war voll des Glaubens, des Vertrauens, und kurz danach – seht die schwache menschliche Natur – verleugnete er Mich aus Furcht dreimal!

18. Deswegen gebt auch ihr euch nicht dem Wahne hin, als wäret ihr schon die Auserwählten, die Unfehlbaren! Vertraut auf Mich und nicht auf eure eigene Stärke; denn ein leichter geistiger Windstoß genügt oft, und das ganze gebäude geistigen Selbstbewußtseins und moralischer Stärke liegt danieder, zusammengeworfen wie ein von Kindern errichtetes Kartenhaus, und ihr habt dann das gleiche Resultat an euch selbst erfahren, das der Fels Petrus in Meiner Nähe erlebte, daß ohne Mich nichts, mit Mir aber alles ausführbar ist!

19. So soll auch dieser Text bei einem großen Fischzug anfangend, mit dem kleinen, aber wichtigen Resultat endigen: Wenn ihr, gleichwie Simon, bestimmt seid, nicht Fische, sondern Menschen in Mein Glaubensnetz zu ziehen, so müßt ihr zuerst bei euch selbst anfangen und nie außer acht lassen, daß nicht Worte, sondern Taten, ausgeübt im edelsten Sinne, es sind, welche die Nächsten, eure Brüder und Schwestern, in Meine Hände führen.

20. Aber bevor dieses möglich ist, müßt ihr, die Lebensklugheit Petri und dann die Liebe Johannis selbst schon im Herzen haben und stets eurer Schwäche und Meiner Stärke eingedenk sein. Auf diese Art vollführt ihr Meinen Willen in bezug auf euch und in bezug auf andere, wozu euch Mein Segen nie ermangeln wird. Amen.

flagge en  30th Sermon of Jesus… The rich Draught

30th Sermon of Jesus… The rich Draught
(April 1, 1872)

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 1st, 1872)
spoken by Pascal

Luke 5:1-11… “And it came to pass, that, as the people pressed upon him to hear the word of God, he stood by the lake of Gennesaret, and saw two ships standing by the lake: but the fishermen were gone out of them, and were washing their nets. And he entered into one of the ships, which was Simon’s, and prayed him that he would thrust out a little from the land.

And he sat down, and taught the people out of the ship. Now when he had left speaking, he said unto Simon. Launch out into the deep, and let down your nets for a draught. And Simon answering said unto him, Master, we have toiled all the night, and have taken nothing: nevertheless at thy word I will let down the net.

And when they had this done, they inclosed a great multitude of fishes: and their net brake. And they beckoned unto their partners, which were in the other ship, that they should come and help them. And they came, and filled both the ships, so that they began to sink.

When Simon Peter saw it, he fell down at Jesus’ knees, saying, Depart from me; for I am a sinful man, O Lord. For he was astonished, and all that were with him, at the draught of the fishes which they had taken: And so was also James, and John, the sons of Zebedee, which were partners with Simon.

And Jesus said unto Simon, Fear not; from henceforth thou shalt catch men. And when they had brought their ships to land, they forsook all, and followed him.”

Thus says the Lord…

1. This chapter does not deal with parables and allegories that conceal a great deal of spiritual meaning. Here Luke tells you how one of My keenest disciples was won, namely Peter, formerly called Simon, as well as his partners James and John, sons of Zebedee. Luke tells you that I won the fisherman Simon by showing him that he who has a firm faith in Me is never disappointed, provided I regard his aspirations as justified and good in the interests of his spiritual progress.

2. The fact that Simon did let down his nets allthough he was convinced that it would be in vain, and the rich draught, have a twofold significance. Firstly, it proved to the fisherman that My power surpasses the governing circumstances and, secondly, it showed him that his faith in Me did not remain unrewarded. As Peter recognized the difference betwen Me and him, he exclaimed: “Lord, depart from me, for I am a sinful man!” -Whereupon I, well aware of what his future calling would be, replied: “Fear not; for from henceforth thou shalt catch men.”

3. There was a good spiritual reason why I chose almost all My disciples from the fishermen’s trade. Their work on the flexible element of water and the dangers connected with it, bound them more to a divine, providential teaching, so that they were more religious, more devout and, thanks to their staple diet of fish, more peace-loving than other, meat-eating people.

4. I usually arranged circumstances in such a way that they came to Me of their own accord and followed Me unaware of My intention or My influence. This was the case here, too. I wanted to move My disciples’ hearts through a miracle – by your standards – and encourage them to that important step, to leave everything behind and follow Me, which was not so easy as you may think. I had to insist on this condition, for in those times, and considering the future teaching ministry of My disciples, it was impossible to follow Me and at the same time belong to the world and to one’s family.

5. Nowadays, I no longer need to impose such hard conditions on My followers, because things have changed; and if I were to demand this, the number of My followers would be extremely small. For in view of the comfortable life in the family and the homes to which people are used from their childhood, most of those who now show so much enthusiasm for My teaching would find it impossible to leave everything and follow Me, as My disciples once did.

6. Also among you, who imagine yourselves full of enthusiasm for Me and My teaching, there are only a few who would have the strength of character to take this step out of love for Me, even if they had Me living and working in their midst as was the case with My disciples. I am now not in need of such means and have other ways of achieving My purpose.

7. Today I expect you, and all who want to follow Me, to have the qualities of Peter, namely, his absolute faith in Me and his clear recognition of his own unworthiness. Because he considered himself unworthy of staying and living in My presence, this voluntary humiliation before Me turned the fisherman Simon into the rock “Peter”, on which I intended to build My church, indestructible by heaven or earth. His firm trust in Me, already at our first encounter, kept growing and became a rock of faith.

8. My object in choosing this text for you and all believing mankind is to draw your attention to this man whom you should follow before all else.

9. John, as love personified, is also a guiding-star of foremost magnitude in the spiritual sky. But in order to become like him and be called “My favourite” as he was, you have first to go through the school of Peter, which for you is the world with its temptations.

10. Amid the snags of the world where various circumstances and events make you regard that as good, pleasant and particularly important which glitters on the outside, but lacks constancy and holds decay, – especially amid such temptations – you must first strengthen your faith and trust. There in particular you can realize the brittleness and weakness of your moral strength. It is in the bustle of life that you must always be aware of these two factors: My omnipotence and your impotence. In no other way can you attain the inner peace of John who felt for Me nothing but love and a deep, childlike devotion.

11. Such tender emotions, such surrendering into My hands and living solely for the spiritual is not easy to achieve for men, even My followers, under the circumstances ruling in the world today because the decline of the world and its influence on the spiritual life of men is too powerful for anybody to free himself from it completely.

12. Therefore, it is your duty and that of My present and future adherents and followers first of all – like Peter – to make your inner spiritual self trust in Me with the firm faith that I am not going to forsake anybody, however pressing the circumstances that appear to lead onto other paths rather than to Me.

13. That which I am spiritually as the Son and the Father, as Wisdom and Love, Peter and John represented as My disciples. Peter represented the prudence that has to be observed in the world, John the ever-present kindness of the heart, notwithstanding all the falsehood in the world, which two qualities correspond to My wisdom and My love.

14. Thus you, too, should seek to comprehend spiritually the words I spoke to My disciples: “… Be ye therefore wise as serpents and harmless as doves!” The spiritual analogy for the serpent’s cunning is the worldly wisdom, and the artlessness of the peaceful dove denotes the virtue that neither thinks nor acts evil.

15. Thus you can see how everything in the words, works and miracles of your Jesus during the years of His ministry is of spiritual origin and has a spiritual significance. If you ponder the inner meaning of the events with the spiritual eye, the dense veil of incomprehensiblility will gradually be raised, and where previously you had read only mystical words that did not appear to make sense, now the pure, bright truth will become evident. Just as nature becomes a living book to the person reborn, the spiritually advanced, the reading of which is not only of benefit for material life, but also supplies warnings and spiritual hints for the seeking soul, thus also the book I left to you, the Bible, is an everlasting fund wherein the sole, most glorious truths lie concealed, which I have reserved for those who have completed the school of Peter and arrived at the love of John.

16. Therefore, walking unhurt amid thorns, strive diligently after your goal, that at the end of all temptations and struggles consists in unlimited love which, figuratively in all created things and spiritually in My own presence, will richly reward the trust and faith you have shown during the course of your life.

17. Remember My warning to Peter prior to My capture: “The cock shall not crow this day before that thou shalt thrice deny that thou knowest Me”, reminding him of his weak human nature, to which he once confessed, when in the ship he exclaimed: “Depart from me, for I am a sinful man, O Lord!” In the garden at the Mount of Olives he showed himself strong, lashed out with the sword and was full of faith and trust, but soon afterwards – so much for human nature – he denied Me three times out of fear.

18. Therefore, you too should not imagine yourselves to be already the chosen, the infallible! Trust Me, not your own strenght; for often a slight spiritual gust of wind is sufficient to make the entire edifice of spiritual self-assurance and moral strength collapse like a house of cards at the hands of children. Then you will have learned, as Peter did in My presence, that nothing can be achieved without Me, but with Me everything.

19. Thus also this text, which started with a rich draught, shall be concluded with this important thought: If you – like Simon – are destined to catch not fish, but people in My net of faith, you have to start with yourselves and always keep in mind that noble deeds, and not words, will deliver your fellowmen, your brothers and sisters, into My hands.

20. However, before this becomes possible, you must possess the wisdom of Peter and after that the love of John in your heart, and always keep in mind your own weakness and My strength. Thus you can carry out My will regarding yourselves as well as others, and you will never lack My blessing. Amen.

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Predica 30 – La ricca pesca

Quarta dopo Pentecoste
( XIa del Tempo Ordinario)

Luca 5, 1-11: «Ma si recò, poiché il popolo si spingeva a lui per ascoltare la parola di Dio, al lago di Genezaret e vide due barche ormeggiate a riva. I pescatori però erano scesi e lavavano le reti. Allora salì nella barca di uno, che era quella di Simone, e lo pregò di scostarsi un poco da terra. E si mise a sedere ed ammaestrò il popolo dalla barca. E quando ebbe finito di parlare, disse a Simone: “Prendi il largo e calate le vostre reti per la pesca”. E Simone rispose e gli disse: “Maestro, abbiamo faticato l’intera notte e non abbiamo preso nulla; ma sulla Tua parola getterò le reti”. E poiché essi lo fecero, presero un’enorme quantità di pesci tanto che le loro reti si strappavano. E fecero cenno ai compagni che erano su un’altra barca che venissero e li aiutassero. Ed essi vennero e riempirono completamente due barche al punto che si abbassarono. Al veder questo Simon Pietro si gettò alle ginocchia di Gesù e disse: “Signore, allontanati da me! Io sono un peccatore”. Grande stupore, infatti, aveva afferrato lui e tutti coloro che erano con lui per questa pesca che avevano fatto; così pure Giacomo e Giovanni, i figli di Zebedeo, compagni di Simone. E Gesù disse a Simone: “Non temere; d’ora in poi, infatti, sarai pescatore di uomini”. Ed essi portarono le barche a terra, lasciarono tutto e lo seguirono.»

(Il 1. aprile 1872)

1. In questo capitolo non si parla di parabole e immagini, nelle quali è celato molto dello spirituale, bensì Luca vi racconta della conquista di uno dei Miei discepoli più zelanti, di Pietro, prima chiamato Simone, e dei suoi compagni di lavoro Giacomo e Giovanni, i figli di Zebedeo. Luca vi racconta come Io guadagnai per Me il pescatore Simone mostrandogli, che chi ha salda fiducia in Me, mai sarà deluso nelle sue speranze, a condizione che i suoi desideri siano buoni e giusti anche ai Miei occhi, e che mirino al progresso spirituale.

2. La gettata della rete da parte di Simone – nonostante la sua convinzione che sarebbe stata inutile – e la ricca pesca, hanno un duplice significato. In primo luogo di dimostrare che il Mio Potere è più grande delle circostanze presenti e, in secondo luogo, che la fiducia riposta in Me non rimane senza ricompensa. E quando Pietro ebbe riconosciuto la differenza tra Me e lui, esclamò implorando: «Signore, allontanati da me, perché io sono un peccatore!», ed Io, ben sapendo in anticipo la sua futura missione, gli risposi: «Non temere! D’ora in poi sarai pescatore di uomini!».

3. Che Io avessi scelto quasi tutti i Miei discepoli dal ceto sociale dei pescatori, aveva la sua buona ragione spirituale nel fatto che il loro lavoro, svolto per lo più sull’elemento mobile, cioè sull’acqua, esponendoli ai pericoli ad essa connessi, li legava di più a una Dottrina di Dio, una Dottrina di provvidenza; ed essi, per questa ragione, erano più religiosi e più devoti. Grazie poi al loro nutrimento principale, il pesce, erano anche di indole più pacifica di altri che mangiavano carne.

4. Io guidai le circostanze, in modo tale che, senza notare la Mia intenzione e senza percepire il Mio influsso, essi stessi venissero da Me, e Mi seguissero. Questo fu anche qui di nuovo il caso. Io volli con un miracolo – secondo il vostro modo di pensare – guadagnare il loro cuore e indurli al gran passo: abbandonare tutto e seguirMi soltanto! Cosa che non fu così facile come voi forse credete. Io dovetti porre questa condizione, giacché a quei tempi, e secondo la futura missione d’insegnamento cui erano destinati quali Miei discepoli, sarebbe stato impossibile per loro, seguire Me, e allo stesso tempo appartenere al mondo o alla propria famiglia.

5. Oggigiorno non ho più bisogno di addossare tali dure condizioni ai Miei seguaci, perché le situazioni sono differenti; e se pretendessi una cosa simile, allora il numero dei Miei seguaci sarebbe molto ridotto. Poiché con una vita familiare così comoda, fin dalla gioventù, e con tali condizioni domestiche, sarebbe un’impossibilità per la maggior parte di coloro che ora si dimostrano così infervorati per la Mia Dottrina: abbandonare tutto e seguirMi, come fecero un giorno i Miei discepoli!

6. Anche tra voi, che vi ritenete così entusiasti per Me e per la Mia Dottrina, pochi avrebbero la forza di carattere di fare un tal passo per amor Mio, anche se Mi vedessero vivere e operare visibilmente in mezzo a loro come un giorno i Miei apostoli. Io però non ho più bisogno ora di tali mezzi, e so bene come raggiungere i Miei scopi anche per altre vie, come allora, sotto quelle condizioni, il cui adempimento trasformò i Miei seguaci in Miei discepoli.

7. Adesso Io pretendo da voi, e da tutti quelli che vogliono seguirMi, le caratteristiche di Pietro; vale a dire, la sua illimitata fiducia in Me e il chiaro riconoscimento della propria indegnità. Poiché egli credeva di non essere degno di rimanere e vivere nella mia vicinanza, questa volontaria umiliazione davanti a Me fece di lui, il pescatore Simone, la roccia, la ‘Pietra’, sulla quale Io volli costruire la Mia Chiesa, che Cielo e Terra mai potrà distruggere. La sua salda fiducia in Me, già al primo incontro si rafforzò, e in seguito divenne una roccia, come la sua fede.

8. Se Io quindi ho indirizzato questo testo come parola a voi e a tutta l’umanità credente, l’ho fatto affinché vi possa metter dinanzi, com’esempio, l’uomo che voi dovete seguire prima di tutto.

9. Anche Giovanni, quale amore personificato, è una stella guida di prima grandezza nel Cielo spirituale; ma per divenire simile a lui e per meritare il suo soprannome, ‘Mio prediletto’, dovrete prima passare attraverso la scuola di Pietro, e questa scuola è per voi il mondo con le sue tentazioni.

10. Tra gli ostacoli del mondo, poiché tutte le possibili condizioni e gli avvenimenti contribuiscono a trovare come bello, piacevole e particolarmente importante proprio quello che splende solo dall’esterno, ma non racchiude in sé nessuna stabilità, ma putrefazione, proprio nel mezzo di queste tentazioni, deve prima rafforzarsi la vostra fede e la vostra fiducia. Proprio qui, voi potete vedere meglio di tutti quanto siate fragili e su quali deboli piedi poggi la vostra forza morale. Nel mezzo del movimento del mondo, sono questi i due fattori principali che voi dovete sempre avere davanti agli occhi: la Mia onnipotenza e la vostra impotenza! Altrimenti è impossibile pervenire alla quiete di Giovanni, il quale sentiva per Me, solo amore filiale e intima venerazione.

11. Questi dolci sentimenti, questo abbandonarsi nelle Mie mani, questo vivere solo per lo spirituale, è all’uomo, come anche ai Miei seguaci, non così facilmente possibile e tanto meno praticabile nelle attuali condizioni del mondo, poiché la sua decadenza e la sua penetrazione nella vita spirituale degli uomini è troppo potente, perché qualcuno possa liberarsene totalmente.

12. Il vostro compito, e quello dei Miei attuali e futuri discepoli e seguaci, è quindi di basare – come Pietro – l’interiore io spirituale sulla fiducia in Me e sulla salda fede che Io non abbandonerò nessuno, per quanto pressanti si dispongano le condizioni che sembrano condurre su altre vie, che a quelle che conducono a Me.

13. Ciò che Io, quale Figlio e Padre, quale Sapienza e Amore, sono spiritualmente nella Creazione, lo rappresentavano già Pietro e Giovanni, quali Miei discepoli. Pietro era la prudenza che va usata nei confronti del mondo, e Giovanni era, nonostante tutta la falsità del mondo, la bontà di cuore che mai viene meno, delle cui caratteristiche, la prima corrisponde alla Mia Sapienza, e la seconda al Mio Amore.

14. Così anche voi dovete tendere quindi a comprendere spiritualmente quelle parole che Io dissi ai Miei discepoli: «Siate astuti come serpenti e semplici come colombe!». L’astuzia del serpente, infatti, significa, nella corrispondenza spirituale, la prudenza nei confronti del mondo; e la semplicità della pacifica colomba, indica la virtù che non pensa e non pratica nulla di male, nulla di perverso.

15. Così voi vedete come nelle parole, nelle opere e nei miracoli del vostro Gesù, durante i Suoi anni d’Insegnamento, tutto sia d’origine spirituale, e tutto possieda un significato spirituale. Basta che si ponderi con occhi spirituali il significato interiore degli avvenimenti, così che il fitto velo dell’incomprensibilità si sveli, e un po’ alla volta appaia la pura e chiara Verità dove prima si leggevano solo mistiche parole sconnesse. Così come al rinato, al progredito spiritualmente, la natura diventa un libro vivente, dalla cui lettura egli ricava non solo vantaggi per la vita materiale, ma anche ammonimenti e cenni spirituali per l’anima bramante, altrettanto è il Mio libro che Io vi ho lasciato, la Bibbia, un’eterna miniera, nella quale giacciono celate le uniche sublimi verità che ho riservato a quelli che, passati attraverso la scuola di Pietro, sono giunti all’amore di Giovanni.

16. Adoperatevi perciò anche voi, procedendo in mezzo alle spine, ma senza ferirvi i piedi, a raggiungere la vostra meta che, alla fine di tutte le tentazioni e lotte, è l’Amore illimitato che, simbolicamente in tutto il creato e spiritualmente nella Mia vicinanza, ricompenserà riccamente la fiducia e la fede da voi dimostrata, durante il corso della vostra vita.

17. Ricordatevi della Mia ammonizione a Pietro prima della Mia cattura, quando Io ricordai a lui – che si credeva forte nella fede – la sua debole natura umana, con la Mia profezia: «Prima che il gallo canti, tu Mi avrai rinnegato tre volte!», natura che egli riconobbe lì sulla barca quando esclamò: «Allontanati da me, o Signore, poiché io sono un peccatore!». Nel giardino sul monte degli ulivi si mostrò forte, colpì con la spada, era pieno di fede, di fiducia, e poco dopo – vedete la debole natura umana – egli, per paura, Mi rinnegò tre volte!

18. Per questo anche voi non abbandonatevi all’illusione, come se foste già gli eletti, gli infallibili! Fidatevi di Me e non della vostra forza; poiché spesso basta una leggera raffica di vento spirituale, e l’intero edificio della consapevolezza del proprio valore spirituale e della propria forza morale si abbatte, crolla come una costruzione di carte in un gioco da fanciulli, e sperimentate in voi stessi lo stesso risultato che Pietro, la roccia, sperimentò vicino a Me: che nulla è attuabile senza di Me, ma tutto con Me!

19. Così anche questo testo, che inizia con una grande pesca, deve terminare con un piccolo, ma importante risultato: se voi, al pari di Simone, siete destinati ad attirare nella Mia rete della fede non pesci, bensì uomini, allora dovrete prima cominciare da voi stessi, e mai trascurare che non saranno le parole, bensì le azioni, praticate nel senso più nobile, a condurre nelle Mie mani il prossimo, i vostri fratelli e le vostre sorelle.

20. Ma, prima che ciò sia possibile, dovete già avere voi stessi nel cuore la prudenza della vita di Pietro e poi l’amore di Giovanni, ed essere sempre memori della vostra debolezza e della Mia Potenza. In tal modo farete la Mia Volontà con riferimento a voi e agli altri, al cui scopo mai vi mancherà la Mia Benedizione. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  30次耶穌講道豐富的网鱼

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30次耶穌講道豐富的网鱼

(1872年4月1日)1872年4月1日)

向戈特弗里德邁耶霍費爾揭露(

帕斯卡

路加福音5:1-11 ……“隨著人們迫切聽到上帝的話語,他站在革尼薩勒湖邊,看見兩艘船靠在湖邊,但漁夫們離開了它們,在洗網。他進入了一艘西蒙的船中,並祈禱他會從陸地上一點一點地衝出來。

他坐下來,教導船外的人。當他離開說話的時候,他對西蒙說。發射网到深處,放下你的網以獲得拖權。西門回答說:夫子,我們整夜努力工作,一無所有,然而,儘管如此,我會放下網的。

當他們完成這些工作時,他們網包含了大量的魚類和他們的網閘開。他們召喚他們在另一艘船上的伙伴,要他們來幫助他們。他們來了,裝滿了兩艘船,以便它們開始沉沒。

西門彼得看見了,就俯伏在耶穌的膝蓋上說:“離開我吧!因為我是罪人,主啊。在他們所得的魚在網上,他感到驚訝,並且所有的魚與他同在:還有與西門合伙的西庇太的兒子雅各和約翰。

耶穌對西門說,不要害怕。從今以後,你必須抓住男人。當他們帶著他們的船降落時,他們拋棄了一切,並且跟著他。“

主這樣說…

1.本章不涉及寓意和寓言它們隱藏了很多精神意義。在這裡,路加告訴你我的一個最熱心的門徒是如何贏得的,即彼得,以前叫西門,以及他的伙伴詹姆斯和約翰,西比迪的兒子。路加告訴你,我贏得了漁民西蒙,讓他看到,對我有堅定信仰的人從未失望過,供給只要我認為他的願望在他的精神進步有利益是合理和好的。

2.西蒙確實放下了他的網,儘管他確信這將是徒勞的,而豐富的网鱼權具有雙重意義。首先,它向漁民證明我的權力超過了執政的情況,其次,它表明他對我的信任並得到獎賞。正如彼得認識到我和他之間的差異,他喊道:“主啊,離開我,因為我是一個有罪的人!” – 當我知道他未來的呼喚會是什麼時,回答他說:“不要害怕;因為從今以後,你必須抓住男人。“.

3為什麼我選擇幾乎所有的我的門徒來自漁民的交易,這是一個很好的靈性原因。他們在靈活的水元素和與之相關的危險方面的工作使他們更加註重神聖的教育,使他們更加虔誠,更加虔誠並且由於他們主要的魚類飲食,比其他人更熱愛和平比吃肉的人。

4.我通常以這樣一種方式安排情況,即他們自己來找我,跟著我不知道我的意圖或我的影響力。這也是這種情況。我想通過一個奇蹟 – 按照你的標準 – 鼓勵我的門徒的心靈,並鼓勵他們邁出這一重要的一步,讓所有的事物都遛後,跟隨我,這並不像你想像的那麼容易。我不得不堅持這一條件,因為在那個時候,考慮到我的門徒未來的教學,不可能跟隨我,同時屬於世界和家庭。

5.如今,我不再需要對我的追隨者施加如此艱難的條件,因為事情已經改變了。如果我要求這一點,我的追隨者人數會非常少。鑑於家庭和人們童年時使用的家庭的舒適生活,現在大多數對我的教學表現出如此熱情的人會發現不可能離開一切,跟隨我,就像我的門徒曾經做過的那樣。

6.在你們中間,你們自己想像著對我和我的教導充滿熱情,只有少數人會有这性格的力量,為愛我走出的這一步,即使他們讓我生活和工作在他們的雾中就曾像在我的門徒那樣。我現在不需要這種手段,並有其他方式來實現我的目的。

7.今天,我希望你和所有想跟隨我的人都具有彼得的品質,也就是他對我的絕對信仰,以及他對自己不配的明確承認。因為他認為自己不配在我的面前居住和生活,所以在我面前的這種自願低下將漁夫西蒙變成了“彼得”的岩石,我打算建立我的教堂,堅不可摧。在我們第一次見面時,他對我的堅定信任不斷增長,並成為一種信仰的动搖岩石。

8.我為你和所有相信的人類選擇這個文本的目的是要把你的注意力吸引到這人之前,應該遵循的這個人。

9.約翰如同愛的化身一樣,也是靈性天空最重要的指導明星。但為了像他一樣被稱為“我最喜歡的人”,你首先要經過彼得的學校,因為你是一個充滿誘惑的世界。

10.在世界各種各樣的情況和事件使你認為在外面閃閃發光的好,愉快和特別重要,但缺乏穩定性和衰敗的,世界的困擾中 – 特別是在這種誘惑之中 – 你必須首先強化你的信仰,相信。特別是你可以意識到你的道德力量的脆弱。在生活的喧囂中,你必須時刻注意到這兩個因素:我的無所不能和你的無能。除此之外,你不可能獲得像約翰的內心平安,他只感受到愛和深情的童心。

11.如此屈服於我的手中,只為靈性而生活的溫柔情緒在男人是不容易的,甚至是我的追隨者,之下,在當今世界的統治環境下,更不容易實現,因為世界的衰落及其對精神生活的影響過於強大不能完全擺脫困境。

12.因此,这是你的任务-我的現在和將來的信徒和追隨者是我的現任和未來的追隨者 – 就像彼得一樣 – 使你內在的靈性自信於我,堅定信念,我不會放棄任何人,似乎环境的压力導致其他路徑而不是我的。

13.我在精神上是子和父,智慧和與愛,彼得與約翰代表我的門徒。彼得代表了世界上必須遵守的謹慎,約翰永恆至善的內心,儘管世界上所有的虛假,這兩種品質符合我的智慧和我的愛。

14.因此,你們也應該在靈性上理解我對門徒說的話:“……因此,你們應該像蛇一樣聰明,並且像鴿子一樣無害!”蛇的狡猾的精神類比是世俗的智慧,和平的鴿子代表著既不思想也不行恶的美德。

15.因此,你可以看到你的耶穌在傳道期間的話語,行為和奇蹟中的一切都是屬靈的源頭,並且具有屬靈的意義。如果你用精神的眼睛思考事件的內在意義,不可理解的密密麻麻的面紗將會逐漸提起,而以前你只讀過看起來沒有意義的神秘單詞,現在純粹明亮的真理就會變得明顯。正如自然成為重生的人的活書,屬靈的進步,其中的閱讀不僅對物質生活有益,而且為尋求靈魂提供警告和靈性提示,因此也是我留給你的書,聖經“是一個永恆的基金,其中隱藏了唯一的,最光榮的真理,我為那些已經完成彼得學校並且到達約翰之愛的人保留了這個基金。

16.因此,在荊棘之中不受傷害地行走,努力追求你的目標,在所有的試探和掙紮結束時,無限的愛就像在所有的創造事物和精神上在我自己的面前,將豐富地獎賞你的信任和信心已經在你的生活過程中顯示出。

17.在我被捕之前,請記住我對彼得的警告:“在這一天,公雞没有啼明之前,你會否認識我三次”,提醒他,他在船上時曾承認過的他的軟弱的人性他喊道:“主啊,離開我吧,因為我是一個有罪的人!”在橄欖山的花園裡,他表現出強壯,用劍猛擊,充滿了信心和信任,但不久之後 – 很大程度上是為了人性 – 他因恐懼而三次否認我。

18.因此,你也不應該想像自己已經是被選擇的,無誤的!相信我,不是你自己的實力;因為往往有一絲微風的靈性足以使整個精神上的自信心和道德力量大廈崩潰像兒童手中的一幢房子一樣。然後你就會像彼得在我的面前那樣學到,沒有我什麼都不能實現,只有我一切都能實現。

19.因此,這段以豐富的网鱼開頭的文本,應該以這個重要的思想結束:如果你 – 像西蒙 – 注定不是网魚,而是网我信仰的人,你必須從自己開始,永遠記住,高尚的行為,而不是言語,將把你們的同胞和你們的兄弟姐妹送到我的手中。

20.然而,在這成為可能之前,你必須擁有彼得的智慧,並且在此之後,在你心中約翰的愛,時刻牢記你自己的軟弱和我的力量。因此,你可以對自己和其他人執行我的意志,你永遠不會缺乏我的祝福。阿門。

 

29. Der Hirte sucht die verlorenen Schafe… Lukas 15:3-32 – The Shepherd seeks the Lost Sheep… Luke 15:3-32

PREDIGT / SERMON 29
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PREDIGTEN DES HERRN-29-DER HIRTE UND SEINE VERLORENEN UND VERIRRTEN SCHAFE-Lukas 15_3-32-Gottfried Mayerhofer The Lords Sermons-29-THE SHEPHERD AND HIS LOST AND STRAYING SHEEP Luke 15_3-32-Gottfried Mayerhofer
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(30.03.1872)

Lukas 15:3-32
Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: “Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat, und wenn er deren eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlornen, bis daß er’s finde? Und wenn er es gefunden hat, so legt er es auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seinen Freunden und Nachbarn und spricht zu ihnen: ,Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!` Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verlieret, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde? Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihren Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: ,Freuet euch mit mir; denn’ ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte!` Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.” Und er sprach: “Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: ,Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört!` Und er teilte ihnen das Gut. Und nicht lange danach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. Da er nun all das Seine verzehret hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbige ganze Land, und er fing an zu darben und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm. Da schlug er in sich und sprach: ,Wieviel Taglöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir und bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Taglöhner!` Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: ,Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße.` Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: ,Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße, und bringet ein gemästetes Kalb her und schlachtet`s! Lasset uns essen und fröhlich sein; denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden.` Und sie fingen an fröhlich zu sein. Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen. Und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre. Der aber sagte ihm: ,Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästetes Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat.` Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er aber antwortete und sprach zum Vater: ,Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästetes Kalb geschlachtet.` Er aber sprach zu ihm: ,Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden!”

01. Dieses ganze Kapitel Meines Evangelisten Lukas handelt vom Verlorenen und von der Freude des Wiederfindens.

02. Es wurde den anwesenden Schriftgelehrten und Pharisäern in drei Gleichnissen erläutert, warum Ich nicht die Gesunden, sondern die Kranken, nicht die Guten und Gerechten, sondern die Sünder aufsuchte.

03. Um auch diese Gleichnisse im wahren Sinn aufzufassen, müssen wir – wie bei den meisten Texten – die wichtigsten Worte in desselben etwas näher erklären; denn obwohl ihr eine Sprache habt und euch ihrer Worte zum Ausdruck eurer Gedanken bedient, so muß Ich euch offen sagen, daß ihr von allen gebrauchten Worten die tiefe Bedeutung nicht versteht. Und so muß Ich sowohl als Belehrer und Erklärer Meines Evangeliums, wie auch als Sprachlehrer bei euch auftreten.

04. Hier in diesen drei Gleichnissen – vom verlorenen Schaf, vom verlorenen Groschen und vom verlorenen Sohn – ist zu erklären:

05. Erstens: Was heißt ,verloren`?

06. Zweitens: Warum sehnt man sich so sehr danach, das Verlorene wiederzufinden?

07. Und drittens: Warum hat man eine solch außerordentliche Freude über das Wiedergefundene, eine Freude, die oft bei weitem größer ist als die über das vielleicht Wertvollere und Wichtigere, das man noch im Besitz hat?

08. Seht, diese drei Fragen müssen zuerst erörtert werden, ehe wir zur geistigen Erklärung und zur geistigen Anwendung auf euch, auf das ganze Menschengeschlecht, ja auf die ganze sichtbare Schöpfung schreiten können; denn wenn man um etwas fragt, so muß man erst genau und klar die Bedeutung der Frage und deren Wert kennen, indem dadurch die Antwort schon halb gegeben ist.

09. So wollen wir nun systematisch mit der ersten Frage beginnen, welche heißt:

10. Was bedeutet das Wort ,verloren`?

11. Seht, dieses Wort bezeichnet den Gedanken, welcher denjenigen überkommt, der etwas ihm Gehörendes oder Wertes, sei es eine Person oder eine Sache, seinem Wirkungskreise entrückt sieht und nicht mehr einen Gebrauch davon machen oder einen Genuß davon haben kann! Verloren ist jedes Ding, welches einer andern Bestimmung, einer andern Richtung als der ihm zugewiesenen gefolgt ist.

12. Wenn nun diese Bedeutung so tief in das Seelenleben des Menschen eingreifen kann, so entsteht daraus die zweite oben angeführte Frage, welche heißt:

13. Warum sehnt sich der Mensch so sehr nach dem Verlorenen?

14. Die Antwort darauf lautet: Weil die Seelenruhe des Menschen durch den Verlust gestört worden ist und der Mensch sich danach sehnt, das Gleichgewicht wiederzuerlangen. So hat das Verlorene für den Besitzer eigentlich einen geistigen Wert, der oft bei weitem größer ist als der materielle Wert desselben.

15. Der Mensch sehnt sich also danach, das Verlorene wieder in seinen Besitz, in seine Wirkungssphäre zu ziehen. Er wird sich beim Fund freuen, weil das Mangelnde wieder an seinen früheren Platz und an seine Stelle gelangt und er es wieder der Bestimmung zuführen kann, welche er für die beste erachtet hatte.

16. Aus diesem Sehnen entsteht der Eifer des Suchens oder die Anwendung aller möglichen Mittel, um sich wieder in den Besitz des Verlorenen zu setzen, eine Tätigkeit, welche oft mit Mühseligkeiten und Anstrengungen verbunden ist, daraus sich dann von selbst die dritte Frage löst, welche heißt:

17. Warum freut man sich des Wiedergefundenen mehr als dessen, was man schon im Besitz hat? Das läßt sich leicht erklären. Weil nämlich das Wiederfinden, resp. das Suchen, Mühe kostet und diese Anstrengung durch den Erfolg des Findens belohnt wurde!

18. Da nun aber eine Freude – welche auch immer – erst dann zur rechten Freude wird, wenn man sie mit anderen teilen kann, so sind eben diese angeführten Gleichnisse auch deshalb beachtenswert, weil sie auch diesen Seelengenuß nicht vergessen, sondern ihn mit erwähnen. Ebenso ist in diesen drei Gleichnissen, die Ich aus verschiedenen Lebensverhältnissen wählte, auch der Schmerz über etwas Verlorenes jedem Bild entsprechend ausgedrückt.

19. Voran geht der Vergleich mit einem Hirten, der ein verlorenes Schaf sucht. Dieses Gleichnis wendet sich gegen den Einwurf, daß Ich die Gesellschaft der in den Augen der Schriftgelehrten und Pharisäer mit Sünden behafteten Leute aufsuchte.

20. Was ist ein Hirte?

21. Seht, ein Hirte ist ein Mensch, dem eine gewisse Anzahl von Tieren anvertraut ist, die er auf die rechten Weideplätze führen und im Notfall vor allen Gefahren schützen soll. Der Hirte ist eben wegen dieses Auftrags seinem Herrn verantwortlich, daß keines seiner ihm anvertrauten Tiere Schaden leide, und daß sie stets genügend Futter haben, wozu der Hirte die geeigneten Plätze auszuwählen hat.

22. Wenn Ich mit Sündern aß und auf diese Weise bewies, daß Ich eben die Kranken gegenüber den Gesunden, die keines geistigen Arztes bedurften, bevorzugte, so war gerade dieses Gleichnis vom verlorenen Schafe am besten geeignet, Meinen Jüngern den Grund Meines Verhaltens einleuchtend zu machen; denn ein verlorenes, verirrtes Schaf ist – bildlich gesprochen – ebenfalls wie ein nichtbekehrter, nicht geistig geführter oder kranker Mensch.

23. Wie ein verirrtes Schaf Unglücksfällen ausgesetzt ist, Raubtieren zur Beute fallen oder in Abgründe stürzen kann, welche Gefahren zu beurteilen es oft nicht imstande ist, ebenso läuft ein verirrter, geistig kranker Mensch, der – von der Welt verführt – von seiner geistigen Bestimmung nichts weiß, Gefahr, seine eigentliche Bestimmung als Glied eines zukünftigen, ewigen Reiches ganz zu verfehlen, um erst nach langen Zeiträumen durch große Leiden und bittere Erfahrungen dahin zu gelangen, wohin Ich ihn auf dem kürzesten Wege führen wollte.

24. Ich sagte: Der Hirt ist verpflichtet, seine Schafe auf gute Weideplätze zu führen, und dies war ja auch Meine Pflicht, als Ich es unternahm, die Menschen von den Abwegen, auf welchen sie sorglos wandelten, wieder auf den wahren Lebenspfad, zu ihrer eigentlichen geistigen Bestimmung zurückzuführen.

25. Das Beispiel vom Hirten führte Ich deswegen an, weil es erstens den Menschen in jener Zeit am leichtesten begreiflich war, und weil es Meinem Berufe als Menschensohn am besten glich, indem Ich, die auf Erden herabgestiegene Weisheit, Meinem Vater die verlorenen Kinder, wie verlaufene Schafe eines Hirten, wieder zurückzubringen suchte.

26. Wie die Freude eines Hirten groß ist, der nach langem Suchen und Umherirren sein verlorenes Schaf, das ihm anvertraute Gut, wiederfindet, so ist auch Meine Freude groß über eine wiedergefundene Seele.

27. Um diesen Vergleich aber noch deutlicher zu machen, so wählte Ich das zweite Gleichnis, welches von einem Weibe erzählt, das einen Groschen verlor und alles aussuchte, um ihn wiederzufinden.

28. Ich wußte wohl, welchen Wert die Pharisäer und Gelehrten aufs Geld legten, und so war dies emsige Suchen des Weibes – eben ihrer eigenen Denksphäre entnommen – ihnen leicht begreiflich. Man kann ja auch um eine kleine Münze besorgt sein und so lange suchen, bis sie gefunden ist!

29. Ich folgte noch anderen Gründen, als Ich ihnen das Gleichnis vom verlorenen Schaf als seelischem Wesen zuerst, dann den Verlust materiellen Gutes von vermeintlichem Wert und endlich den Verlust der geistigen Würde im verlorenen Sohn zuletzt vortrug. Ich wollte ihnen damit sagen, daß seelische Verluste leicht, materielle schwerer und geistige am schwersten zu ersetzen sind.

30. Denn bei ersteren kann durch Umstände und Verhältnisse der Verirrte von seinen falschen Ansichten abgebracht werden, worauf er wieder den rechten Weg zu gehen anfängt. Materielle Verluste aber üben gewöhnlich einen solch starken Druck auf die Seele aus, daß sie im Vertrauen zu Mir wankt, ja ganz verzweifelt und wegen des gewohnten Lebens alles mögliche aufbietet, um die weltlichen Genüsse wiederzuerlangen. Das von Mir erwähnte Weib hätte sich mit den übrigen neun Groschen zufriedenstellen können; allein, der verlorene Groschen war ihr so ans Herz gewachsen, daß sie lieber alles durchstöberte, um ihn zu finden.

31. Daß Ich auch bei diesem Gleichnis nicht den materiellen Hergang, sondern nur das Geistige im Auge hatte, ist natürlich. Deshalb sagte Ich auch bei der Wiederfindung des verlorenen Groschens, als das Weib den Fund allen Nachbarinnen und Freundinnen mitteilte, daß im Himmel eine ebensolche Freude sein werde über einen Sünder, der Buße tut, d.h. über eine vom Untergang gerettete Seele.

32. Was das dritte Gleichnis, das vom verlorenen Sohn, betrifft, so hatte Ich Meine Zuhörer nun schon so weit in den Bereich Meiner geistigen Auffassung gezogen, daß Ich ihnen als größtes und letztes Beispiel eine Erzählung geben konnte, in welcher es sich nicht um materiellen Verlust, sondern um den Verlust der geistigen Würde eines Menschen handelt, welcher, uneingedenk seines eigenen Wertes, nur der Welt und ihren Genüssen fröhnt, alle anderen Bande, die ihn an Haus und Familie knüpften, zerreißt und in die Welt hinausstürmt, allen Leidenschaften die Zügel lassend, bis er, ermattet und geistig vernichtet, im größten Unglück erst die Tiefe des Abgrundes erkennt, in den er sich freiwillig stürzte.

33. Im ersten Beispiel war es ein Hirte, der ein tief unter ihm stehendes Wesen, ein Schaf, vom Verderben rettete, indem er es wieder zu den Seinen brachte. Im zweiten Fall war es ein Weib, welches, ihr materielles Gut wiederfindend, sich glücklich schätzte. In beiden Fällen ist nur Weltliches als Beispiel benützt. Im dritten Gleichnis kommt aber zu all diesen möglichen Verlusten noch die Vaterliebe hinzu, die einen noch größeren und wertvolleren Verlust erleidet. Dieses Gleichnis war in bezug auf Mich, als den Vater aller Kreaturen, am ehesten anwendbar, weil in ihm die Reue einer verlorenen Seele auf der einen Seite und die nie versiegende Barmliebe eines liebenden Vaters mit all ihren Folgen auf der andern Seite bildlich dargestellt ist.

34. Das Beispiel vom verlorenen Sohn war, dem menschlichen Leben entnommen, das allerwichtigste, weil Ich darin Meinen Zuhörern neben den Banden der Familie zeigte, wie ein Vater sein sollte, und wie es leider bei ihnen die wenigsten waren. Ich wollte ihnen an der Freude des Vaters über den zurückgekehrten Sohn zeigen, wie groß erst die Freude bei dem Schöpfer aller Wesen sein werde, wenn Er die Menschen, die Er frei in die Welt hinausstellte, dann freiwillig wieder zu sich zurückkehren sieht. Daß über einen solchen Zurückkehrenden die Freude in Meiner Geisterwelt noch größer ist als im Familienleben bei der Heimkehr eines längst vermißten Familiengliedes, konnte Ich ihnen in diesem Gleichnis dadurch begreiflich und verständlich machen, daß Ich bildlich von dem Feste sprach, das der Vater zur Wiederkehr seines schon längst tot geglaubten Sohnes anordnete.

35. So waren diese Gleichnisse drei Bilder aus dem Menschenleben, welche nicht nur in jenen Zeiten zu finden waren, sondern sich stets wiederholen und auch bei euch zu finden sind.

36. Um die verlorenen Schafe und Söhne wieder zu retten, die ersteren selbst heimzuführen und die letzteren zur freiwilligen Umkehr zu bewegen, scheue Ich keine Mühe. Mahnungen, Bedrängnisse aller Art, Krankheiten und Todesfälle sollen ihnen fortwährend vor Augen halten, daß es noch eine andere Welt als die eben sichtbare gibt. Nichts unterlasse Ich, und selbst die gesamte Schöpfung ist ja ein Beispiel dafür, auf welche Weise der verlorene Lohn nach und nach zu mir ,seinem Schöpfer und Vater, wieder zurückkehren muß. Schon seit Äonen Zeiträumen, geht dieser Prozeß auf anderen Welten vor sich. Auf dieser eurer Erde naht er sich bald einem Abschlusse. Dadurch wird ein großer Schritt vollendet sein, damit das gebundene Geistige sich leichter und schneller entwickeln kann, um zu der Bestimmung zu gelangen, zu welcher Ich diesen Erdball und seine Bewohner auserwählt habe.

37. Alles im ganzen Universum muß sich vergeistigen, muß aufwärtsschreiten; aber ihr Menschen, deretwegen Ich selbst zur Erde kam, habt eine größere Mission als Millionen anderer Geister auf anderen Welten vor euch; denn nicht ohne Grund und Zweck wählte Ich eure Erde und auf ihr Meine eigene Demütigung als Beispiel für Mein ganzes Geisterreich.

38. Deswegen seid ihr auch alle hier mehr von Versuchungen umgeben, weil der Preis eurer künftigen Existenz ein größerer ist als der vieler, auf anderen Welten lebender Wesen, welche langsam ihren Läuterungs- und Verwandlungsprozeß durchmachen, während ihr, mit dem großen Licht Meines Worts und Meines Beispiels ausgerüstet, bei starkem Willen in kurzer Zeit dahin kommen könnt, wohin andere Wesen erst nach undenklichen Zeiträumen gelangen. Hier auf dieser kleinen Erde muß der Vergeistigungsprozeß schneller vor sich gehen. Es sind nun alle Mittel vorhanden und alle Anordnungen getroffen, daß die Menschen, so wie sie sich selbst, ihre Seele und durch sie ihren Körper vergeistigen, auch rückwirkend die in finsterer Materie gebundenen Geister zum schnelleren Fortschreiten antreiben; denn für grob gebaute Seelen ist eine grobe, starre Materie, für feinere, geistig entwickelte Wesen auch eine leichtere Unterlage nötig. So wie sich also die Menschheit vergeistigt, so folgt ihr Schritt für Schritt auch ihre Welt nach, die ihr als Wohnort angewiesen ist.

39. Daher beeilt euch, zu diesem Vergeistigungsprozeß euer Möglichstes beizutragen! Fangt bei euch selbst an; denn je mehr ihr selbst das Weltliche entbehren könnt, desto mehr vergeistigt sich euer Inneres! Dieses leuchtet endlich durch die äußere Form hindurch und bildet damit eine Abspiegelung des inneren Gehaltes.

40. Dieses Fortschreiten, je mehr es sich vorerst bei einzelnen, später bei vielen kundgibt, wird die große Lösung Meiner geistigen Frage herbeiführen, wo Ich dann, als der eine Hirte, euch alle als Meine Schafe auf den fetten Triften des Himmelslichtes alles Geistige empfangen lassen werde, das ein liebender Vater euch seit Äonen von Zeiten vorbereitet hat.

41. Sorgt daher, diesem Zweck soviel als möglich nachzukommen! Gedenkt der Freude der Geister und Wesen, die an eurem Schicksal Anteil nehmen! Und wenngleich Leiden und Kämpfe aller Art dieses Fortschreiten begleiten müssen, so ist doch das Endziel aller dieser Mühen wert. Die eigene Freude, alle Mühen überstanden zu haben, die Freude der mit euch Jubelnden im Jenseits, die Belohnung mit Meiner ewigen Vaterliebe und die ewig dauernde Steigerung von Seligkeit zu Seligkeit, von Genuß zu Genuß, werden euch die leichten Unbilden eines kurzen Probelebens vergessen machen.

42. Daher folgt dem Hirten und verirrt euch nicht wieder auf andere Wege, nachdem Er sich so viele Mühe gegeben hat, euch den rechten Weg zum ewigen Leben und zu Seiner Kindschaft zu zeigen! Amen.

flagge en  29th Sermon of Jesus… About the lost Sheep

The Lord’s Sermons
Sermon 29… About the Lost Sheep – Luke 15:3-32

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(March 30th, 1872)

Luke 15:3-32…
“And he spake this parable unto them, saying, What man of you, having a hundred sheep, if he lose one of them, doth not leave the ninety and nine in the wilderness, and go after that which is lost, until he find it? And when he hath found it, he layeth it on his shoulders, rejoicing. And when he Cometh home, he calleth together his friends and neighbours, saying unto them, Rejoice with me; for I have found my sheep which was lost. I say unto you, that likewise joy shall be in heaven over one sinner that repenteth, more than over ninety and nine just persons, which need no repentance. Either what woman having ten pieces of silver, if she lose one piece, doth not light a candle, and sweep the house, and seek diligently till she find it? And when she hath found it, she calleth her friends and her neighbours together, saying, Rejoice with me; for I have found the piece which I had lost. Likewise, I say unto you, there is joy in the presence of the angels of God over one sinner that repenteth.

And he said, A certain man had two sons: and the younger of them said to his father, Father, give me the portion of goods that falleth to me. And he divided unto them his living. And not many days after the younger son gathered all together, and took his journey into a far country, and there wasted his substance with riotous living. And when he had spent all, there arose a mighty famine in that land; and he began to be in want. And he went and joined himself to a citizen of that country; and he sent him into his fields to feed swine. And he would fain have filled his belly with the husks that the swine did eat; and no man gave unto him. And when he came to himself, he said. How many hired servants of my father’s have bread enough and to spare, and I perish with hunger! I will arise and go to my father, and will say unto him, Father, I have sinned against heaven, and before thee, And am no more worthy to be called thy son: make me as one of thy hired servants.

And he arose, and came to his father. But when he was yet a great way off, his father saw him, and had compassion, and ran, and fell on his neck, and kissed him. And the son said unto him, Father, I have sinned against heaven, and in thy sight, and am no more worthy to be called thy son. But the father said to his servants, Bring forth the best robe, and put it on him; and put a ring on his hand, and shoes on his feet: And bring hither the fatted calf, and kill it; and let us eat, and be merry: For this my son was dead, and is alive again; he was lost, and is found. And they began to be merry.

Now his elder son was in the field: and as he came and drew nigh to the house, he heard music and dancing. And he called one of the servants, and asked what these things meant. And he said unto him, Thy brother is come; and thy father hath killed the fatted calf, because he hath received him safe and sound. And he was angry, and would not go in: therefore came his father out, and intreated him. And he answering said to his father, Lo, these years do I serve thee, neither transgressed I at any time thy commandment: and yet thou never gavest me a kid, that I might make merry with my friends: But as soon as this thy son was come, which hath devoured thy living with harlots, thou hast killed for him the fatted calf. And he said unto him, Son, thou art ever with me, and all that I have is thine. It was meet that we should make merry, and be glad; for this thy brother was dead, and is alive again; and was lost, and is found.”

Thus says the Lord:

1. This entire chapter of my evangelist Luke deals with what was lost and the joy at finding it again.

2. The scribes and Pharisees who were present were shown in three parables why I did not look for the healthy, but the sick, not for the good and righteous, but the sinners.

3. In order to grasp the real meaning of these parables, we must first – as in the case of most texts – give a more detailed explanation of their most important words. Although you have a language and use its words to express your thoughts, I must frankly tell you that of all the words you use there is not one the deep meaning of which you understand. Hence, in addition to being your instructor and interpreter of My Gospel, I must be your language teacher as well.

4. Here in these three parables – of the lost sheep, the lost coin and the lost son – the following explanations must be given:

5. Firstly: What does “lost” mean?

6. Secondly: Why is one so anxious to find again what was lost?

7. And thirdly: Why does one have such an extraordinary joy in that which is found again, a joy which often is far greater than that in the more valuable and important things still in one’s possession?

8. Behold, these three questions must be discussed before we can proceed with the spiritual explanation and application upon you, all mankind and the entire visible creation; for, when asking about something one must first be clearly aware of the significance of the question and its value, whereby half the answer is already given.

9. So let us now systematically begin with the first question, namely:

10. What does the word “lost” mean?

11. Behold, this word signifies the thought that comes to a person who finds that something – be it a person or a thing -which belongs to him and is of value to him is no longer within his reach and cannot be used or enjoyed by him. Lost is everything that has followed another destination, a different direction from the one assigned to it.

12. Since this meaning can so deeply affect a man’s soul-life, this leads to the-second above- mentioned question, which is:

13. Why is one so anxious to find again what was lost?

14. The answer is this: Because man’s peace of mind has been disturbed through this loss and he is anxious to regain his equilibrium. Hence, what was lost has really a spiritual value for its owner which is often by far greater than its material value.

15. Therefore, man is anxious to regain possession of what was lost, to draw it back into his sphere of action. He will rejoice at finding it because what was missing is now returning to its former place and can once more be used for that purpose which he had deemed best for it.

16. From this longing arises the zeal to search or to use all available means to regain possession of what was lost, – an activity which is often associated with hardship and effort. Out of this then the third question finds its solution, namely:

17. Why does one rejoice more at the regaining of what was lost than at what one already possesses? This is easily explained, since the finding or searching cost effort, and this effort was rewarded by the success of finding.

18. Since any joy becomes a real joy only when it can be shared with others, these parables mention also this soul-enjoyment. Thus in these three parables, which I chose from different walks of life, the sorrow over having lost something is expressed accordingly in each picture.

19. First we have the shepherd who searches for a lost sheep. This parable is directed against the accusation that I sought the company of people who, in the eyes of the scribes and Pharisees, were burdened with sin.

20. What is a shepherd?

21. Behold, a shepherd is a man who has been entrusted with a certain number of animals which he is expected to lead to good pastures and, if necessary, to protect from all dangers. Thus the shepherd is responsible to his master that none of the animals entrusted to him comes to any harm and that they always have enough to eat, wherefore the shepherd has to pick suitable pastures for them.

22. If I ate with sinners, thereby proving that I preferred the sick to the healthy, who were not in need of a spiritual physician, this parable of the lost sheep was best suited to make My disciples understand the reason for My attitude; for a lost, erring sheep – figuratively speaking – is like a non-converted, spiritually not guided, or sick person.

23. Just as a lost sheep is exposed to all kinds of accidents, such as becoming the prey of wild beasts or falling down a cliff, which dangers it is often unable to recognize, thus an erring, spiritually sick man, who – seduced by the world – does not know anything of his spiritual destination, is in danger of completely failing his actual destiny as a member of a future eternal kingdom and may only, after long periods of time through great suffering and bitter experiences arrive at the point to which I wanted to lead him on the shortest road.

24. I said: The shepherd is obliged to lead his sheep to good pastures and so this was also My duty since I had undertaken to lead people away from the dangerous paths, on which they were thoughtlessly walking, back to the true path of life, to their real spiritual destiny.

25. I used the example of the shepherd, since for the people of those times it was easy to comprehend and came nearest to My calling as the Son of man, since I, the Wisdom that had descended upon earth, sought to bring back to My Father the lost children like the strayed sheep of a shepherd.

26. As the joy of a shepherd is great when after a long search he finds again his lost sheep, the property that had been entrusted to him, thus My joy is great when a soul has been recovered.

27. In order to make this comparison still clearer I chose the second parable about the woman who lost a coin and did all she could to find it again.

28. I knew very well what value the Pharisees and scribes attached to money and, therefore, they could easily understand the eager searching by the woman, since this was taken from their own sphere of thinking. One can worry even over a small coin and search until it is found.

29. I had still other reasons in mind when I told them first the parable of the lost sheep as a being with a soul, then about the loss of a material thing of supposed value and, finally, about the loss of spiritual dignity in the picture of the prodigal son. With this I wanted to tell them that it is easy to recover losses of the soul, not so easy to recover material losses and most difficult to recover spiritual losses.

30. In the first case, circumstances and conditions may help to get the erring person away from his wrong views and make him set out once again on the right path. Material losses, however, usually exert such a great pressure on the soul that it wavers in its faith in Me, even despairs and makes every effort to regain the worldly pleasures. The woman mentioned by Me could have been content with the remaining nine coins, but the lost one was so dear to her heart that she searched every corner to find it.

31. Of course, in this parable too, I had only the spiritual process in mind, not the material. Therefore, I said in connection with the recovery of the lost coin, when the woman announced her find to all friends and neighbours, that in heaven there will be just as much joy over a sinner who repents, that is, over a soul saved from perdition.

32. As regards the third parable – the one of the prodigal son -I had drawn My listeners already far enough into the reach of My spiritual conception so that I could give them as the greatest and last example a story that does not deal with a material loss, but with the loss of the spiritual dignity of a man, who – forgetful of his own worth – Becomes a slave to the world and its pleasures, breaks all ties that bind him to home and family, and rushes out into the world, giving full rein to his passions until, exhausted and spiritually defeated and only in the greatest misery he recognizes the depth of the abyss into which he has thrown himself of his own free will.

33. In the first example, it was a shepherd who saved a sheep from perdition, a creature far beneath him, by taking it back to its flock. In the second case it was a woman who considered herself lucky when she had found again her material possession. In both cases only worldly things were used as examples. But in the third parable there is added to all these losses fatherly love, which has suffered a greater and more valuable loss. This parable was best applicable to Me, the Father of all created beings, for it illustrates the repentance of a lost soul on the one hand and a loving father’s never-ending compassion with all its consequences on the other hand.

34. Taken from human life, the example of the prodigal son was the most important one, since therein I showed My listeners, besides the family ties, how a father should be and how, unfortunately, only very few of them actually are. By the father’s joy in the returned son, I wanted to show them how infinitely greater will be the joy of the Creator of all beings when He sees men, whom He had put out into the world as free beings, return to Him of their own accord. Through this parable I could make them understand that in My kingdom of spirits the joy over such a return is even greater than in the life of a family when a long missed member has returned, by figuratively speaking of the feast which the father ordered when his son, whom he had believed dead, came back.

35. Thus these parables presented three pictures from human life which applied not only for those times, but all times, including yours.

36. I spare no pains to save the lost sheep and sons, leading home the former and inducing the latter to return of their own free will. Admonitions, troubles of every kind, illness and bereavements shall keep reminding them that there is still another world besides the visible one. I do not overlook a thing, and actually the entire creation demonstrates to you in what way the prodigal son must gradually return to Me, his Creator and Father. For eons of time this process has been and still is taking place on other worlds. On your earth it is approaching its conclusion and a great step forward will have been accomplished, enabling the bound spiritual to evolve more easily and quickly towards the destination for which I have chosen this earth-globe and its inhabitants.

37. Everything in the entire universe must become spiritualized, must evolve upwards; but you people, for whose sake I Myself came to earth, have a greater mission before you than millions of other spirits of other worlds. For not without reason and purpose did I choose your earth and upon it My own humiliation as an example for My entire realm of spirits.

38. That is why all of you are here surrounded by more temptations, since the price of your future existence is greater than that of many beings upon other globes who go slowly through their process of purification and transformation whilst you, endowed with the great light of My Word and example, can – with a strong will – soon attain for what other beings need unimaginably longer periods of time. Here on this small earth the process of spiritualization must be faster. Everything has been arranged in such a way and all means are available for humans, as they spiritualize themselves, their soul and through it their body, to encourage retroactively also the spirits bound in dark matter towards faster progress. For, coarsely built souls need coarse, rigid matter, whereas finer, spiritually developed beings require also a lighter basis. Therefore, as mankind progresses in its spiritualization, the world in which it has to live follows it step by step.

39. In view of this, you should make every effort to promote this process of spiritualization. Begin with yourselves, for the more you can forgo the worldly things, the more your inner being will become spiritualized. It will eventually shine through the outer form producing a reflection of the inner content.

40. This progression, the more it manifests itself first with a few only but later on with many -, will bring about the great solution to My spiritual question, when I, as the one shepherd, will lead all of you as My sheep to the rich pastures of the celestial light, to receive all the spiritual things a loving Father has prepared for you from time immemorial.

41. Make therefore sure that you further this purpose as much as possible. Think of the joy of the spirits and beings that are so concerned with your destiny. And even if this progress must be accompanied by all kinds of suffering and struggles, the goal is worth all this trouble. Your own joy at having overcome all troubles, the joy of those who rejoice with you in the beyond, your reward with My everlasting fatherly love and the ever-growing advance from beatitude to beatitude, from enjoyment to enjoyment will make you forget the small hardships of a short trial- life.

42. Therefore, follow the Shepherd and do not stray again onto other roads after He has gone to so much trouble to show you the right way to everlasting life and His sonship! Amen.

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Predica 29 – Della pecorella smarrita

Terza dopo Pentecoste
( Xa del Tempo Ordinario)

Luca 15, 3-32: «Ma egli disse loro questa parabola: “Quale uomo è tra voi che ha cento pecore e quando ne perde una, non lascia le novantanove nel deserto e va in cerca della perduta, finché egli la ritrova? E quando l’ha ritrovata, allora la mette con gioia sulle sue spalle. E quando torna a casa, chiama i suoi amici e vicini e dice loro: ‘Rallegratevi con me; perché ho trovato la mia pecorella che era perduta’. io vi dico, così ci sarà anche gioia in Cielo per un peccatore che fa penitenza che per novantanove giusti che non ne hanno bisogno.

Oppure quale donna che ha dieci dracme e ne perde una, non accende una luce e volta la casa e cerca con diligenza finché non la ritrova? E quando l’ha trovata, chiama le sue amiche e le vicine e dice: ‘Rallegratevi con me, perché ho ritrovato la mia dracma che avevo perduto’. Così, anch’Io vi dico: ‘Ci sarà gioia davanti agli angeli di Dio per un peccatore che fa penitenza’.”

Ed egli disse: “Un uomo aveva due figli. Ed il più giovane di loro disse al padre: ‘Padre, dammi la parte del patrimonio che mi spetta’. E il padre divise tra loro le sostanze. Dopo non molto tempo dopo, il figlio più giovane raccolse tutto e partì per un paese lontano; e là sperperò le sue sostanze. Quando ebbe consumato tutto il suo, una grande carestia attraversò l’intero grande paese e, poiché cominciò a stentar la vita, andò e si mise al servizio di un abitante del paese che lo mandò nel suo campo a pascolare i porci. Ed egli desiderava riempire il suo stomaco con il mangime dei porci; e nessuno gliene dava. Allora rientrò in sé e disse: ‘Quanti salariati ha mio padre, essi hanno pane in abbondanza, ed io muoio di fame! Voglio incamminarmi e andare da mio padre e dirgli: padre, io ho peccato contro il Cielo e dinanzi a te e d’ora in poi non sono più degno di esser chiamato figlio tuo. Fammi per uno dei tuoi salariati!’. Ed egli s’incamminò e venne da suo padre. Ma quando era ancora lontano, suo padre lo vide e, commosso, gli corse incontro, gli si gettò al collo e lo baciò. Il figlio però gli disse: ‘Padre, ho peccato contro il Cielo e dinanzi a te e d’ora in poi non sono più degno di essere chiamato figlio tuo’. Il padre però disse ai servitori: ‘Presto, portate qui la veste migliore e vestitelo, mettetegli un anello al dito e calzari ai piedi, portate il vitello più grasso e macellatelo, lasciateci mangiare ed essere lieti, questo mio figlio, infatti, era morto ed è di nuovo tornato in vita, era perduto ed è stato ritrovato’. E cominciarono ad esser lieti. Il figlio maggiore si trovava nei campi. E quando fu vicino alla casa, udì la musica e le danze. Ed egli chiamò uno dei servitori e domandò che cosa fosse tutto ciò. Ma il servitore gli dissero: ‘Ė tornato tuo fratello e tuo padre ha fatto macellare il vitello più grasso, perché egli lo ha riavuto sano e salvo’. Allora egli andò in collera e non volle entrare. Il padre allora andò fuori e lo pregò. Ma egli rispose e disse al padre: ‘Da tanti anni io ti servo e non ho ancor mai trasgredito un tuo comando; e tu non mi hai dato mai un montone, così che potessi gioire con i miei amici. Ma ora che questo tuo figlio, il quale ha dissipato i suoi averi con le meretrici, è tornato, per lui hai macellato il vitello più grasso’. Ma il padre gli rispose: ‘Figlio mio, tu sei sempre con me e tutto ciò che è mio è tuo; ma tu dovevi gioire ed essere di buon animo, questo tuo fratello, infatti, era morto ed è tornato in vita; egli era perduto ed è stato ritrovato’.”»

(Il 30 marzo 1872)

1. Quest’intero capitolo del Mio evangelista Luca, tratta del perduto e della gioia del ritrovato.

2. Agli scribi e ai farisei presenti fu spiegato in tre parabole perché Io non cercassi i sani, bensì i malati; non i buoni e i giusti, bensì i peccatori.

3. Per comprendere anche queste parabole nel senso vero, dobbiamo – come nella maggior parte dei testi – spiegare più da vicino le parole più importanti nelle stesse; sebbene, infatti, voi abbiate un linguaggio e vi serviate delle sue parole per esprimere i vostri pensieri, vi devo lo stesso dire apertamente che non comprendete il profondo significato di tutte le parole adoperate. E così Io devo presentarMi presso di voi, tanto come Maestro e interprete del Mio Vangelo, quanto come Maestro di linguaggio.

4. Qui in queste tre parabole – della pecorella perduta, della dracma perduta e del figlio perduto – va spiegato:

5. Primo: che significa ‘perduto’?

6. Secondo: perché si brama tanto di ritrovare il perduto?

7. E terzo: perché si ha una tale gioia straordinaria nel ritrovato, una gioia che spesso è ampiamente più grande di quella per cose forse più preziose e più importanti, di cui ancora si è in possesso?

8. Vedete, queste tre domande devono essere esaminate, prima di poter procedere alla spiegazione spirituale e all’applicazione spirituale su di voi, sull’intero genere umano, anzi sull’intera Creazione visibile; quando, infatti, si chiede qualcosa, si deve prima conoscere esattamente e chiaramente il significato della domanda e il suo valore, poiché così facendo la risposta è già data per metà.

9. Allora vogliamo ora cominciare sistematicamente con la prima domanda, che dice:

10. Che cosa significa la parola ‘perduto?’.

11. Vedete, questa parola determina il pensiero che coglie chiunque veda sottratto alla propria sfera d’azione qualcosa che gli appartiene, di valore, sia essa una persona o una cosa, e di cui non può più farne un uso, oppure averne un beneficio! Perduto, è ogni cosa che ha seguito un’altra direzione che quella ad essa assegnata.

12. Se ora questa spiegazione può interferire così profondamente nella vita animica dell’uomo, da ciò sorge la seconda domanda su menzionata, che dice:

13. Perché l’uomo brama tanto il perduto?

14. E la risposta suona così: perché la quiete animica dell’uomo è stata turbata dalla perdita, ed egli quindi aspira a ristabilirne l’equilibrio. Perciò il perduto, per il possessore ha propriamente un valore spirituale, spesso ampiamente più grande del valore materiale dello stesso.

15. L’uomo quindi aspira a riavere il perduto e ad attirarlo nella sua sfera d’azione. Egli si rallegrerà col ritrovamento, poiché il mancante, giunto di nuovo al suo precedente posto e al suo luogo, potrà riportarlo di nuovo a quella destinazione che egli considerava la migliore.

16. Da questa brama sorge lo zelo del cercare, oppure l’impiego di tutti i mezzi possibili per ritornare di nuovo in possesso del perduto, un’attività che spesso è condotta con fatiche e sforzi, perciò poi la terza domanda si risolverà da sé; essa dice:

17. Perché si gioisce del ritrovato, più che del già posseduto? Questo è facile da spiegare. Perché il ritrovare, e rispettivamente il cercare, costa fatica, e questa fatica è compensata dal successo del ritrovato!

18. Una gioia però – qualunque essa sia – diviene vera gioia solo quando si può condividere con gli altri, così queste parabole, anche per tale ragione, sono giustamente degne di nota: perché non dimenticano questo godimento animico, anzi lo menzionano. Altrettanto, in queste tre parabole, che Io scelsi dalle differenti situazioni della vita, è espresso anche il dolore per qualcosa di perduto, corrispondente a ogni immagine.

19. In primo luogo c’è la similitudine con un pastore che cerca la pecorella smarrita. Questa parabola riguarda l’obiezione che mi si volgeva contro, e in altre parole, che Io ricercassi la compagnia di gente che, agli occhi degli scribi e dei farisei, era piena di peccati.

20. Che cos’è un pastore?

21. Vedete, un pastore è un uomo al quale è affidato un certo numero di animali che egli deve guidare sui buoni pascoli e, in caso di necessità, proteggere da tutti i pericoli. Il pastore è, proprio a causa di quest’incarico, responsabile verso il suo padrone affinché nessuno degli animali a lui affidati subisca danno e, sempre abbia a sufficienza foraggio, per procurarsi il quale egli deve saper scegliere i luoghi adatti.

22. Se Io mangiai con i peccatori, e in questo modo dimostrai che preferivo appunto i malati ai sani, i quali non hanno bisogno di alcun medico spirituale, proprio questa parabola della pecorella smarrita fu la più adatta per spiegare ai Miei discepoli il Mio comportamento; poiché una perduta, smarrita pecora, è – espresso in metafora – altrettanto come un uomo traviato, non guidato spiritualmente, o malato.

23. Come una pecora smarrita è esposta al pericolo di cader preda di animali rapaci o di precipitare in un burrone, pericoli questi che essa spesso non è in grado di valutare, altrettanto un uomo traviato, malato spiritualmente che – sedotto dal mondo – non sa della sua destinazione spirituale, corre il pericolo di mancare completamente la sua vera e propria destinazione, quale membro di un futuro, eterno Regno, per giungere solamente dopo lungo tempo, attraverso grandi sofferenze e amare esperienze, là dove Io volevo condurlo invece, tramite la via più breve.

24. Io dissi: ‘Il pastore è tenuto a condurre le sue pecore su buoni pascoli’, e questo fu anche il Mio dovere, quando assunsi l’incarico di ricondurre gli uomini, dalle vie sbagliate sulle quali essi camminavano non curanti, di nuovo sul vero sentiero della Vita, verso la loro vera destinazione spirituale.

25. L’esempio del pastore Io lo citai per questa ragione: in primo luogo perché era più facilmente comprensibile agli uomini di quel tempo, e perché rappresentava al meglio la Mia missione quale Figlio dell’Uomo, cercando Io, la Sapienza discesa sulla Terra, di riportare indietro al Padre Mio i figli perduti, come pecore smarrite di un Pastore.

26. Quanto è grande la gioia di un pastore che, dopo lungo cercare ed errare intorno, ritrova la sua pecorella smarrita, il bene a lui affidato, tanto è grande anche la Mia gioia per un’anima ritrovata.

27. Per rendere ancor più evidente questo paragone però, Io scelsi la seconda parabola, la quale narra di una donna che perse una dracma, e rovistò tutto per ritrovarla.

28. Io sapevo bene quale valore gli scribi e i farisei attribuivano al denaro, e così questa ricerca infaticabile della donna – ricavata proprio dalla sfera del loro modo di pensare – fu loro facilmente comprensibile. Si può, infatti, essere preoccupati anche per una piccola moneta, e cercarla tanto a lungo, finché essa non è ritrovata!

29. Io perseguivo ancora altri scopi, quando per primo esposi loro la parabola della pecorella smarrita, quale essere animico, poi la perdita del bene materiale di presupposto valore, e infine, per ultimo, la perdita della dignità spirituale nel figlio perduto. Con questi esempi, Io volevo dir loro che le perdite animiche sono facili da sostituire, mentre le materiali sono più difficili, e le spirituali difficilissime.

30. Nel primo caso, infatti, lo smarrito può essere distolto dalle sue errate opinioni attraverso situazioni e circostanze, ma subito dopo può di nuovo trovare, e ripercorrere la retta via. Le perdite materiali invece, esercitano di solito una tale potente oppressione sull’anima da farla vacillare nella fiducia in Me, anzi da farla disperare completamente, ed essa non volendo rinunciare alla solita vita, si fa in quattro per recuperare i piaceri mondani. La donna da Me citata avrebbe potuto accontentarsi delle restanti nove dracme; ma la dracma perduta le stava così a cuore che lei preferì rovistare tutto, pur di ritrovarla.

31. Che Io, anche con questa parabola, non avessi di mira la vicenda materiale, bensì solamente quella spirituale, è naturale. Perciò dissi anche – come al ritrovamento della dracma perduta, la donna lo comunicò a tutte le vicine e amiche, rallegrandosi – che in Cielo ci sarà altrettanta gioia per un peccatore che fa penitenza, vale a dire, per un’anima salvata dalla caduta.

32. Per quanto concerne la terza parabola, quella del figlio perduto, Io avevo frattanto attirato i Miei ascoltatori già così lontano nell’area della Mia narrazione spirituale, che potevo dar loro, come grande e ultimo esempio, un’esposizione in cui non si parlava di perdita materiale, bensì di perdita della dignità spirituale di un uomo; dove egli, dimentico del proprio valore, si abbandona al mondo e ai suoi piaceri, strappa tutti i vincoli che lo uniscono alla casa e alla famiglia, e si precipita nel mondo, sciogliendo le briglie a tutte le passioni, finché, stanco e spiritualmente distrutto, solamente nella grande sciagura riconosce la profondità dell’abisso in cui si è volontariamente gettato.

33. Nel primo esempio c’era un Pastore che salvò dalla rovina un essere inferiore a lui, una pecorella, riportandola nuovamente ai suoi. Nel secondo caso c’era una donna che, ritrovando il suo bene materiale, si reputò felice. E nei due casi, sono usati com’esempio, solo dei fatti materiali. Nella terza parabola però, a tutte queste possibili perdite, si aggiunge ancora l’amore paterno, il quale subisce una perdita ancor maggiore e di più gran valore. Questa parabola, con riferimento a Me, quale Padre di tutte le creature, fu più facilmente applicabile, perché essa, da un lato presentava simbolicamente il pentimento di un’anima perduta, e dall’altro lato, l’inesauribile amore misericordioso di un padre che ama con tutte le sue conseguenze.

34. L’esempio del figlio perduto, preso dalla vita umana, era il più importante, perché Io mostrai ai Miei ascoltatori, oltre ai vincoli della famiglia, come doveva essere un padre e come lo erano invece pochissimi di loro. Nella gioia del padre per il figlio ritornato, Io volevo mostrar loro quanto ben più grande dovrà essere la gioia del Creatore di tutti gli esseri, quando Egli vedrà gli uomini, che pose liberi nel mondo, ritornare di nuovo spontaneamente a Lui. Che la gioia nel Mio mondo dello spirito per un tale ritorno, sia ancor più grande che nella vita familiare il ritorno di un suo membro da lungo tempo perduto, potei renderlo loro comprensibile e afferrabile in questa parabola, espressa in metafora con la festa che il padre dispose per il ritorno di suo figlio creduto già da lungo tempo morto.

35. Così queste parabole erano tre immagini prese dalla vita umana, che non solo si ritrovavano in quei tempi, bensì si ripetono sempre e si trovano anche presso di voi.

36. Per salvare nuovamente pecore e figli perduti, per riportare le une all’ovile e gli altri al volontario ritorno, Io non scanso nessuna fatica. Ammonimenti, angustie d’ogni genere, malattie e casi di morte, devono tener loro continuamente dinanzi agli occhi che esiste ancora un altro mondo oltre a quello visibile. Io non tralascio nulla, e perfino l’intera Creazione è un esempio per questo, nel modo in cui la ricompensa persa deve poco a poco di nuovo ritornare a Me, al suo Creatore e Padre. Già da eoni di tempi avviene questo processo su altri mondi. Su questa vostra Terra esso si sta avvicinando rapidamente ad una conclusione. E con ciò sarà terminato un grande passo, affinché lo spirituale legato possa svilupparsi più facilmente e più rapidamente, per giungere a quella destinazione per la quale Io ho prescelto questo globo terrestre e i suoi abitanti.

37. Tutto nell’intero universo deve spiritualizzarsi, deve procedere verso l’alto, ma voi uomini, per i quali Io stesso venni sulla Terra, avete dinanzi a voi una missione più grande di quella di milioni di altri spiriti su altri mondi; non senza ragione e scopo, infatti, Io scelsi la vostra Terra e su di essa la Mia stessa mortificazione, come esempio per tutto il Mio Regno dello spirito.

38. E per questa ragione voi tutti sulla Terra siete maggiormente esposti alle tentazioni, perché il premio della vostra futura esistenza sarà più grande di quello dei molti esseri viventi su altri mondi, i quali compiono lentamente il loro processo di purificazione e trasformazione; mentre voi, provvisti della grande Luce della Mia Parola, e del Mio Esempio, con una forte volontà potrete giungere in breve tempo là, dove altri esseri giungeranno solamente dopo tempi inconcepibili. Qui, su questa piccola Terra, il processo di spiritualizzazione dovrà avvenire più rapidamente. Adesso sono disponibili tutti i mezzi e prese tutte le disposizioni, affinché gli uomini, nella misura in cui spiritualizzano se stessi, la loro anima e, attraverso di essa, il loro corpo, di riflesso spingano ad un più rapido progresso anche quegli spiriti legati nella tenebrosa materia; poiché per le anime grezze è necessaria una rigida, grezza materia, per le più fini, spiritualmente evolute, occorre anche una base più leggera. Quindi, come l’umanità si spiritualizza, così la segue passo per passo anche il mondo che le è destinato come luogo di dimora.

39. Affrettatevi perciò a contribuire, per quanto potete, a questo processo di spiritualizzazione! Cominciate con voi stessi; poiché quanto più voi potete fare a meno del mondano, tanto più si spiritualizzerà il vostro interiore! Questo alla fine risplenderà attraverso la forma esteriore, e formerà con ciò un riflesso del contenuto interiore.

40. Questo progredire, quanto più si manifesterà dapprima presso singoli, più tardi presso molti, e recherà la grande soluzione della Mia domanda spirituale, dove Io poi, quale l’unico Pastore, farò accogliere voi tutti, quale Mie pecorelle, sui grassi pascoli della Luce celeste di tutte le cose spirituali che un Padre amorevole vi ha preparato da eoni di tempo.

41. Provvedete quindi a raggiungere questa meta, per quanto possibile! Ricordatevi della gioia degli spiriti e degli esseri che prendono parte alla vostra sorte! E sebbene sofferenze e lotte di ogni genere dovranno accompagnare questo progresso, la meta finale sarà degna di tutte le fatiche. La propria gioia per aver superato ogni difficoltà, la gioia dei giubilanti con voi nell’aldilà, la ricompensa del Mio eterno Amore paterno e l’eterno permanente accrescimento di beatitudine in beatitudine, di diletto in diletto, vi faranno dimenticare le leggere intemperie di una breve vita di prova.

42. Seguite perciò il Pastore, e non smarritevi di nuovo su altre vie, dopo che Egli si è dato tanta pena per indicarvi la giusta via che porta all’eterna Vita e alla Sua figliolanza! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的講道 – 講道29 …關於迷失的羊路加福音153-32

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上帝的講道
講道29 …關於迷失的羊路加福音153-32

向戈特弗里德邁爾霍費爾揭曉

(1872年3月30日)

路加福音15:3-32 …:

“他把這個比喻告訴他們說”你們哪個人,有一百隻羊,如果他失去了其中的一隻,不會把這九十九隻放在曠野裡,然後去追尋那失去的,直到找到它?當他找到它的時候,他把它放在肩上,欣喜若狂。當他回到家中時,他召集他的朋友和鄰居,對他們說,與我一同歡樂吧。因為我找到了我失散的羊。我告訴你們,在天上,一個悔改的罪人同樣要在天上高興,超過九十九個人不需要悔改。無論有什麼女人有十塊銀子,如果她失去了一塊,不點燃蠟燭,掃蕩房子,努力尋找,直到她找到它?當她找到它的時候,她把她的朋友和鄰居們一起叫來,說,與我一同歡樂;因為我找到了我失去的那部分。同樣,我告訴你們,上帝的使者面前喜樂每一位悔改的罪人。

他說:“有一個人有兩個兒子,他們中的小的對他父親說,父親把給我的那部分產物給我。他分給他的產物。在小兒子聚集在一起之後的不多幾天,他的旅程進入了一個遙遠的國度,浪費了他的物質與喧囂的生活。當他用過了所有的時候,那裡就發生了一場強大的飢荒;他開始陷入困境。他去了那個國家的公民,他派他到田裡餵豬。而且他用豬的食填滿他的肚子;因沒有人給他。他問他自己時,他說。有多少僱用我父親的僕人有足夠的麵包和剩餘,我餓死了!我要起來,到我父親那裡,對他說,父啊,我已經得罪了天,在你面前,我不配稱為你的兒子,叫我作為你的一個僱工。

他起來,來到他的父親。但是,當他還沒抵達的時候,他的父親看到他,並且有同情心,跑了起來,倒在他的脖子上,吻了他。兒子對他說,父啊,我已經得罪了天,在你眼前,也不配稱為你的兒子。但父親對他的僕人說,把最好的長袍拿出來放在他身上;把戒指放在他手上,腳上穿上鞋子,把那隻肥牛犢帶到那裡去殺了。讓我們吃,快樂吧!為此,我的兒子死了,又活了下來。他迷路了,被發現了。他們開始快樂。

現在他的大兒子在田野裡,當他走近房子時,他聽到了音樂和跳舞。他問一個僕人,問這些事情是什麼意思。他對他說,你的兄弟回來了。你的父親殺了肥牛,因為他安然無恙地回來了。他生氣了,不會進去,因此他的父親出來了,並且對他進行了處理。他回答說,對他的父親,看,這些年來我服侍你,在任何時候都沒有違反你的命令;但你從來沒有給過我一個肥牛,以便我可以與朋友們歡呼:但是,這兒子來了,這是用妓女吞噬你的產物,你為他殺了肥牛。他對他說,兒子,你永遠與我同在,我擁有的都是你的。我們應該愉快地見面,並高興;因為你的兄弟死了,又活了。迷 失並且被找到了。“

主說:

”我的傳道人盧克的整個篇章論述了丟失的東西以及再次找到它的喜悅。

2.在場的文士和法利賽人用三個比喻顯示,我為什麼不尋求健康的人,而是病人,不是為了善與義,而是為罪人。

3.為了掌握這些比喻的真正含義,我們必須首先 – 就像大多數文本一樣 – 對其最重要的單詞進行更詳細的解釋。雖然你有一種語言並用它的話來表達你的想法,但我必須坦率地告訴你,你所用的所有單詞都不是你理解的深層含義。因此,除了我作為福音教師和口譯員之外,我也必須成為您的語言老師。

4.在這三個比喻中 – 迷失的羊,丟失的硬幣和失落的兒子 – 必須給出以下解釋:

5.首先:“迷失”是什麼意思?

第二:為什麼一個人急於找到丟失的東西?

第三,為什麼人們會在這種再次發現的事物中擁有如此非凡的喜悅,這種歡樂往往遠遠超過人們擁有的更有價值,更重要的事物的歡樂呢?

8.我們必須先討論這三個問題,然後才能對你們,全人類和整個有形的創造進行精神的解釋和應用;因為在詢問某事時,首先必須清楚地意識到問題的重要性及其價值,因此答案的一半已經給出。

9.現在讓我們系統地從第一個問題開始,即:

10.“迷失”一詞是什麼意思?

11.看哪,這個詞表示一個人如果發現某人屬於他並對他有價值的東西不再屬於他的範圍,並且不能被他人使用或享用,他。失去的是所有遵循另一個目的地的方向,與分配給它的方向不同。

12.由於這個意思可以深深地影響一個人的靈魂生活,這導致了第二個上述問題,即:

13.為什麼人們急於找到失去的東西?

14.答案是這樣的:因為人類的安寧已經因這種損失而感到不安,他急於恢復平衡。因此,失去的東西對它的主人來說實際上是一種精神價值,而這往往遠遠超過其物質價值。

15.因此,人們渴望重新獲得所失去的東西,並將其吸回到他的行動領域。他會為找到它而感到高興,因為失踪的東西現在又回到原來的地方,並且可以再次用於他認為最適合的目的。

16.由於這種渴望,人們熱衷於搜索或使用一切可用的手段來重新獲得所失去的東西 – 這是一種經常與困難和努力聯繫在一起的活動。在這之後,第三個問題找到了解決辦法,即:

17.為什麼人們會為了重獲丟失的東西而高興而不是已經擁有的東西?這很容易解釋,因為發現或搜索花費的努力,並且這種努力通過發現的成功得到回報。

18.既然任何喜悅只有當它可以與其他人分享時才變成真正的喜悅,這些比喻也提到了這種靈魂享受。因此,在我從不同階層選擇的這三個比喻中,每一張照片都表達了失去某種東西的悲哀。

首先,我們有牧羊人搜尋迷路的羊。這個比喻是針對我在文士和法利賽人眼中追求罪人的公司的指控。

20.什麼是牧羊人?

21.看哪,牧人是一個人託付看顧一定數量牲畜,他預計帶它們來到良好的牧場,並在必要時保護所有危險的。因此,牧羊人對他的主人負責,使得託付給他的動物不會受到任何傷害,並且他們總是有足夠的食物,因此牧羊人必須為他們選擇合適的牧場。

22.如果我與罪人一起吃飯,從而證明我偏愛那些有病的比健康的-其不需要靈性醫生,這個迷羊的比喻最適合讓我的門徒明白我的態度的原因;對於一個失落的,犯錯的羊 – 比喻地說 – 就像一個沒有悔改,沒有靈性指導或病態的人。

23.正如一頭迷失的綿羊暴露於各種意外事件中,例如成為野獸的獵物或墮下懸崖,這種危險常常無法辨認,因此是一個犯錯誤的精神病人,這個世界 – 不知道他屬靈目的地的,有可能完全失去他作為未來永恆王國成員的實際命運,並且可能經過很長一段時間,經歷了巨大的苦難和痛苦的經歷才能到達我想帶他走最短的路。

24.我說:牧羊人不得不帶領他的羊去好牧場,這也是我的職責,因為我承諾要帶領人們遠離他們不經意間走的危險路徑,回到生活的真正道路上,他們真正的精神命運。

25.我以牧羊人為例,因為對於那些時代的人來說,很容易理解,並且最接近我作為人之子的呼召,因為我-智慧已經降臨在地球上力圖帶迷失的孩子重新回到我的天父,正如喜歡的牧羊人的找到迷羊。

26.因為經過長時間的搜尋,牧羊人的喜樂是偉大的,他再次找到了他失去的羊,這是他所託付給他的財產,因此當一個靈魂得到恢復時,我的喜悅是偉大的。

27.為了使這種比較更加清晰,我選擇了關於丟失一枚硬幣的女人的第二個比喻,並儘了一切努力找到它。

28.我非常清楚法利賽人和文士對金錢的重視程度,因此,他們很容易理解這位婦女的熱切追求,因為這是從他們自己的思維領域中獲得的。人們可以擔心即使是在一個小硬幣上搜索,直到找到。

29.我還有其他一些理由,當我首先告訴他們失去的羊的比喻是一個靈魂的存在,然後是關於失去一種物質價值的東西,最後是關於失去了精神上的尊嚴浪子的兒子的照片。有了這個,我想告訴他們,恢復靈魂的損失是容易的,不容易恢復物質損失,並且最難恢復精神損失。

30.在第一種情況下,情況和條件可能有助於使犯錯的人遠離錯誤的觀點,並使他再次走上正確的道路。然而,物質損失通常給人的心靈施加如此巨大的壓力,以至於它對我的信仰搖擺不定,甚至是絕望,並竭盡全力重新獲得世間的樂趣。我提到的那個女人本來可以滿足剩下的九個硬幣,但是失落的那個對她來說是如此珍貴,以至於她在每個角落都找到了它。

31.當然,在這個寓言中,我只有心靈的過程,而不是物質。因此,我在談到丟失的硬幣的恢復時說,當女人向所有的朋友和鄰居宣布她的發現時,在天堂裡對於一個悔改的罪人,也就是從一個被拯救滅亡的靈魂。

32.關於第三個比喻 – 浪子之一 – 我已經吸引我的聽眾已經足夠深入到我的精神概念的範圍內,以便我可以將它們作為最大和最後一個例子給出一個不涉及物質損失,但是喪失了一個人的精神尊嚴,他忘記了自己的價值,成為世界及其樂趣的奴隸,打破了將他與家庭和家庭聯繫在一起並衝出世界的所有紐帶,充分發揮自己的激情,直到精疲力盡,精神上失敗,只有在最大的痛苦中,他才意識到他自己的自由意志將己推向深度的深淵。

33.在第一個例子中,這是一個牧羊人,他把一頭綿羊從遠離他身邊的生物中拯救出來,並把它帶回羊群。在第二種情況下,當她再次發現自己的物質財產時,一名女性認為自己很幸運。在這兩種情況下,只有世俗的東西才被用作例子。但在第三個比喻中,所有這些損失都增加了父愛,而這一愛情遭受了更大更寶貴的損失。這個比喻最適用於我,所有創造的人類的父親,因為它表明一方面是對失落的靈魂的悔改,另一方面是慈愛的父親對其所有後果的無盡慈悲。

34.從人的生活中,浪子的例子是最重要的一個例子,因為在那裡,我向我的聽眾展示了除了家庭關係以外,父親應該是怎樣的,不幸的是,其中只有極少數是實際的。由於父親在回歸的兒子的喜樂,我想告訴他們,當他看到人類作為自由的生物湧向世界時,萬物的造物主的歡樂當看到他的造物自願的將回歸他。通過這個比喻,我可以讓他們明白,在我的靈魂王國中,當一個久違的成員返回時,對於這種回歸的歡樂甚至比在家庭生活中更大,通過形像地說,兒子,他認為死了,回來了。

35.因此這些比喻呈現了三幅來自人類生活的照片,這些照片不僅適用於那些時代,而且適用於所有時間,包括您的。

36.我不遺餘力痛苦地挽救失去的羊群和兒子,把前者帶回家,並使後者自由意志的回家。告誡,各種各樣的煩惱,疾病和喪親之痛,都會不斷提醒他們,除了可見的世界之外,還有另一個世界。我並不忽視一件事,實際上整個創作都向你展示了流浪的兒子如何逐漸回到我創造者和父親那裡。對於這個過程來說,這個過程在其他世界中一直存在並且仍在發生。在你的世界裡,它正在接近它的結論,將會實現向前邁出的一大步,使得束縛的靈性更容易和更快地向我選擇這個地球和它的居民的目的地發展。

37.整個宇宙中的一切都必須變得精神化,必須向上發展;但你們這些人為了這些人,我自己來到這世上,有一個更大的使命在你們面前比其他數百萬其他世界的靈魂更重要。不是沒有原因和目的的,我選擇了你的地球,並選擇了我自己的屈辱作為我整個靈魂境界的榜樣。

38.這就是為什麼你們所有人都被更多的誘惑所包圍,因為你們未來存在的價格比許多其他星球上的許多生物的價格要高得多,巨光來自我的話和榜樣,能夠 – 以一種強烈的意志 – 很快就能達到其他星球上的生命所需要的時間長得難以想像的長時間。在這個小地球上,精神化過程必須更快。一切都以這樣的方式安排,一切手段都可以用於人類,正如他們精神化,他的靈魂通過他的身體,來鼓勵綁在黑物質的精神,追求更快的進步。因為,粗糙的靈魂需要粗糙的,僵硬的物質,而更精細的精神發展的生物也需要更輕的基礎。因此,隨著人類精神化的進步,它生活的世界必須一步一步地走下去。

39.鑑於此,你應該盡一切努力推動這一靈性化進程。從自己開始,因為你越能放棄世俗的事物,你的內在生命就會變得更具靈性。它最終將發光通過外部形式,產生反映內部的內容。

40.這種進步,它表現得越多,首先只有少數人才會表現出來,但隨後會有很多人 – 會為我的靈性問題帶來巨大的解決方案,當我作為牧羊人帶領你們所有人成為我的羊去天堂光輝的豐富牧場,接受一切屬靈事物愛父從遠古時代為你準備的。

41.因此確保你盡可能地進一步達到這個目的。想想那些與你的命運有關的精神和生命的喜悅。即使這種進步必須伴隨著各種各樣的苦難和鬥爭,這個目標也是值得所有這些麻煩的。你們克服一切煩惱的喜悅,在遠方歡喜與你們同在的快樂,用我永遠的慈父愛,以及從幸福到幸福,從享樂到享樂的不斷增長的快樂,將使你們忘記小小的苦難短暫的試用期。

42.因此,跟著牧羊人,不要再流浪到其他道路上,因為他經歷了這麼多麻煩,讓你看到永生和他的兒子的正確方法!阿門。

 

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28. Das Gleichnis vom grossen Abendmahle… Lukas 14:16-24 – The Parable of the Great Supper… Luke 14:16-24

PREDIGT / SERMON 28
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flagge de  28. Predigt von Jesus… Das Gleichnis vom großen Abendmahle

28. Predigt von Jesus… Das Gleichnis vom großen Abendmahle
(27.03.1872)

Lukas 14:16-24
Er aber sprach: “Es war ein Mensch, der machte ein groß Abendmahl und lud viele dazu. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahles, zu sagen den Geladenen: ,Kommt, denn es ist alles bereit!` Und sie fingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: ,Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.` Und der andere sprach: ,Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.` Und der dritte sprach: ,Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen.` Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: ,Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein!` Und der Knecht sprach: ,Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da.` Und der Herr sprach zu dem Knechte: ,Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf daß mein Haus voll werde! Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen sind, mein Abendmahl schmecken wird!”`

01. Dieses Gleichnis zeigt euch Mein Streben, die Menschheit für Mich und Meine Lehre zu gewinnen, wie auch die vorhergehenden Verse in einem Gleichnis sagen, daß Ich nicht gekommen bin, die Gesunden, sondern die Kranken aufzusuchen und sie zu heilen. Ferner zeigte Ich in den früheren Versen dieses Kapitels, wie ein jeder beschaffen sein soll, der sich Mir oder Meinem Tische nähern will, daß nämlich Bescheidenheit oder Demut die erste Eigenschaft eines Menschen sein soll, der Mir nachfolgen will. Auch die weiteren Verse dieses Kapitels setzen klar auseinander, wie derjenige, der Mir nachfolgen will, sein Herz von allem abwenden und nur Mir untertan sein muß.

02. Es sollte sich daher ein jeder fragen, bevor er sich entschließt, Mir zu folgen, ob er auch Kraft und Ausdauer besitzt, sich stets unter jeglichen Umständen und Verhältnissen zum Banner Meiner Liebe und Glaubenslehre zu bekennen und dasselbe zu verteidigen. Daraus geht hervor – was Ich euch schon oft gesagt habe -, daß Mir zu folgen, Meine Worte zu vernehmen und auszuüben eine ernste Sache ist, die nicht leicht genommen werden darf, weil nur die im strengsten Sinne verantwortlich, also Sünder sind, welche das Gesetz oder Meinen Willen kennen und doch dagegen fehlen, wenngleich ihnen ihr Gewissen davon abrät. Deswegen heißt es auch am Schlusse dieses Kapitels: “Wer Ohren hat, der höre!”, was mit anderen Worten sagen will: Man lasse nicht Meine Worte zum einen Ohr hinein und zum andern hinausgehen, sondern nehme das Gehörte wohl in sein Herz auf, überdenke es und handle danach!

03. Um nun zum eigentlichen Gleichnis vom großen Abendmahl zurückzukehren, müssen wir wieder, wie in den meisten Fällen, mit der Worterklärung anfangen, wollen wir den tieferen Sinn Meiner Rede klar vor Augen haben.

04. Ich sagte also: Es gab jemand ein Abendmahl. Was ist nun unter einem ,Abendmahl` zu verstehen? – Das Wort ist zusammengesetzt aus ,Abend` und ,Mahl`. Es obliegt uns also zuerst, diese beiden Wörter einzeln näher zu erklären, dann auf die Bedeutung des zusammengesetzten Wortes und endlich auf seine Anwendung, wie Ich sie im Gleichnis machte, überzugehen.

05. ,Abend` ist das erste Wort und bezeichnet den letzten Teil eines Tages, wo die Arbeit aufgehört hat und man Ruhe und Stärkung in der folgenden Nacht bis zum andern Morgen sucht. Der Abend ist also eigentlich der Schlußstein alles Wirkens, das während des ganzen Tages vollbracht wurde. Und wenn der Abend Ruhe und Zufriedenheit bringen soll, so muß während des Tages natürlich alles das pflichtgemäß erfüllt worden sein, was man sich beim anbrechenden Morgen vorgenommen hatte, auszuführen.

06. Daß der Mensch, welcher den ganzen Tag geschafft und gearbeitet hat, sich am Abend auch danach sehnt, seine verbrauchten Kräfte wiederzuerlangen, um am morgigen Tag seinem Lebensberuf nachzugehen, versteht sich von selbst. Und da der Körper sowohl, als auch indirekt die Seele durch aufgenommene Nahrung das während des Tages Verbrauchte zu ersetzen sucht, führt das körperliche und seelische Bedürfnis die meisten Menschen zu einem Mahl, welches, weil es am Abend eingenommen wird, eben den Namen ,Abendmahl` erhalten hat zum Unterschied vom ,Mittagsmahl`, welches, inmitten des Tages eingenommen, denselben Bedürfnissen entspricht. Es hat aber nicht, wie das Abendmahl, das Ausruhen und die Wiedergewinnung der verbrauchten Kräfte zur Folge, sondern ihm folgt wieder nach kurzer Pause tätige Beschäftigung und Anstrengung. Das Mittagsmahl ist deswegen nur mit einem kleinen Ausruhen auf dem begonnenen Weg zu vergleichen, während das Abendmahl, als Schluß des Tages, außer zum Ausruhen auch noch nebenbei zum Überschauen des während des Tages Vollbrachten anregt, wobei nur demjenigen Ruhe und Zufriedenheit wird, welcher sich mit dem ruhigen Bewußtsein an den Tisch setzen kann, alles getan zu haben, was seine Pflicht oder sein Gewissen forderte.

07. Hiermit hätten wir die Bedeutung des Abendmahls, gemäß seinem tieferen Sinn, näher bezeichnet, und wir kommen nun zur zweiten Frage, nämlich warum – wie im Gleichnis angeführt wird – jemand Gäste zu seinem Abendmahl geladen hat.

08. Nun, hier ist wieder die Hauptsache der geistige Sinn dieser Handlung, welcher uns zum Verständnis dieses Bildes führt, das Ich in diesem Gleichnis Meinen Jüngern und den sonst Anwesenden ans Herz legen wollte.

09. Das Einladen anderer, um ein Mahl mit ihnen zu teilen, beruht auf der wichtigen Tatsache, daß der Mensch nicht allein Körper, sondern auch Geist ist, und daß, obgleich er oft nur Körperliches verrichtet, sein Geist und seine Seele dabei nicht vernachlässigt sein wollen. Es ist dies einer jener tiefen Beweise für die Doppelnatur des menschlichen Organismus, abgesehen von Meinem Gottesfunken, welchen Ich in euch gelegt habe. Selbst die Tiere fühlen dieses Bedürfnis des Beisammenlebens und sind nur im Sich-aneinander-Anschließen, also nur vereint, fröhlich und zufrieden.

10. Eure klugen Materialisten glauben, es sei die ganze Welt nur bewegt und erregt durch Kraft und bestehe aus Stoff – zwei Dinge, die sie aber selbst nicht recht erklären können. Sie sollten sich nur einmal bei einem einfachen Mahl selbst belauschen, dann würden sie leichter als bei allen anderen Forschungen erfahren, daß der Mensch zwei Seiten hat, aus Materiellem und Geistigem besteht, wobei das eine nur gedeiht und gesund ist, wenn das andere beteiligt wird. Sie würden sich überzeugen, daß eine Speise nur dann gedeihlich ist, wenn sie mit geistiger Nahrung, mit Liebe vermischt ist und so den beiden Hauptelementen des menschlichen Wesens entspricht.

11. Dieser unbewußte Drang der meisten Menschen, auch geistige Nahrung zu sich zu nehmen, ist der Grund, warum sie ein Mahl in Gesellschaft dem allein zu verzehrenden vorziehen, warum der Wunsch in jedem sich klar zeigt, auch andere zu einem Mahl einzuladen, und weshalb schon das Familienleben für die Gesellschaft bei der Mittags- und Abendtafel sorgt.

12. Daß auch dieses Bedürfnis nach fröhlichem Beisammensein ins Extreme ausarten kann, wobei der Mensch sein geistiges Ich ganz vergißt oder durch Berauschung sogar verliert, das gehört nicht in unsere Untersuchung, da Ich bloß von Menschen spreche, deren Geistiges noch die Oberhand über das Körperliche hat. Wir übergehen also diese beiden oft vorkommenden Fälle, in denen der geistig geschaffene Mensch, trotz seiner höheren Bestimmung, weit unter das Tier herabsinkt.

13. Wir sind an dem Punkt angekommen, wo wir das Abendmahl, sowie den Grund des Einladens erklärt hätten, und können nun zur näheren Betrachtung des Gleichnisses, wie Ich es Meinen Jüngern und den Pharisäern gegeben habe, schreiten.

14. In den vorangegangenen Versen dieses Kapitels wird euch gezeigt, wie Ich den Pharisäern und Höhergestellten einen kleinen Wink geben wollte, daß Bescheidenheit und nicht Stolz die Zierde des Menschen sei. Ich erwähnte da, daß es besser sei, sich als geladener Gast bei einem Mahle eher an den untersten als an den höchsten Platz zu begeben, damit einem nicht die Beschämung einer Zurechtweisung begegne. Ich sagte ihnen: “Wer sich selbst erhöht, soll erniedrigt werden, und wer sich erniedrigt, soll erhöht werden!”, was mit anderen Worten sagen will: Gebt nicht eurer Eigenliebe Gehör, um zu erfahren, was für einen moralisch- geistigen Wert ihr habt, sondern erwartet dieses Urteil von anderen, von Weiseren und Höhergestellten! So entgeht ihr jeder Zurechtweisung; denn wer sich auf diese Art selbst richtet, ist auch schon gerichtet.

15. Wenn Ich ihnen ferner sagte, daß ein Mensch, wenn er jemand einladet, mit dieser Einladung möglichst auch einen Akt der Bruderliebe verbinden soll, so tat Ich es, um ihnen zu zeigen, daß der Mensch bei jeder Handlung, auch bei der geringfügigsten, seines hohen geistigen Adels eingedenk sein soll. Deswegen sagte Ich ihnen: Verpflichte nicht andere zur Erwiderung eines Liebesdienstes; denn wurde dir ein solcher vergolten, so hört die Wirkung deiner guten Tat auf, gleichsam als hättest du keine getan. Darum handle so – wenn auch Undank dein Lohn sein sollte -, daß der Empfänger einer Wohltat sie dir nie oder höchstens schwach vergelten kann! Damit zeigst du, daß du höheren Grundsätzen als bloß weltlichen Interessen gefolgt bist.

16. Die Folgen dieser Einladungen, wie Ich sie im Gleichnis anführte, daß ein jeder geladene Gast mit Ausreden sich entschuldigte, sollten Meinen Zuhörern zeigen, wie wenig Dank und Anerkennung man erhält, wenn man Wohltaten und Begünstigungen an solche austeilt, die ihrer nicht bedürfen. So sah sich der, welcher das Abendmahl geben wollte, gezwungen, um es nicht umsonst bereitet zu haben, seinen Knecht nah und fern auf die Straßen zu schicken, um alle Armen, Lahmen und Durstigen zum Mahl zu sammeln, damit es nicht verlorenginge.

17. In diesem Falle hat der Hausherr freilich keinen Akt der Menschen oder Nächstenliebe ausgeübt – denn seine ursprüngliche Absicht war es nicht, solche Gäste an dem Tisch zu haben -; aber die Not zwang ihn zu solchem Schritt. Es hat ihm aber in der Folge zur Regel gedient, die geistigen Verhältnisse der Menschen mehr zu berücksichtigen und nicht mehr nach weltlichen Glücksgütern den Wert oder Unwert seines Nebenmenschen abzuwägen.

18. Dieses und noch mehr ließe sich aus diesem Kapitel erklären, da ein jedes Wort aus Meinem Munde Unendliches enthält. Wir wollen aber damit abbrechen und uns zu der Erklärung wenden, inwiefern dieses Gleichnis auf die jetzige Zeit oder auf die Menschheit überhaupt anwendbar ist, damit ihr einen geistigen, bleibenden Nutzen daraus ziehen könnt.

19. Das große Abendmahl, welches Ich der Menschheit gesonnen bin in Bälde zu geben, läßt sich aus allem Vorhergehenden leicht erklären. Ich lade und habe schon längst die ganze Menschheit zu diesem Mahl eingeladen, bei dem sie nach getaner Arbeit, zufrieden mit sich selbst, des vollbrachten Lebenswandels sich freuen soll und dann, nach der geistigen Ruhe, getrost dem neuen, anbrechenden Morgen eines nie endenden Tages entgegensehen kann.

20. Doch wie es dem Hausherrn im Gleichnis erging, so ergeht es auch Mir. Vor lauter Weltgeschäften entschuldigen sich die meisten und verschmähen oder scheuen Meine Tafel, auf der Mein geistiges Himmelsbrot der Liebe, Demut, Sanftmut und des unbedingten Vertrauens aufgetischt werden soll. Und warum? Weil sie auf ihrem ganzen Lebenswandel gerade den entgegengesetzten Neigungen gehuldigt haben.

21. So wird auch Mir nichts anderes übrigbleiben, als Meine Knechte und Diener, die Mir treu geblieben sind, in alle Welt hinauszuschicken, um unter den Armen, Krüppelhaften und Lahmen Tischgäste zu suchen, die auf ihrer Lebensbahn genug Gelegenheit hatten, wenn nicht Liebe, so doch Duldung und Sanftmut gegen ihre Mitbrüder auszuüben. Dadurch, daß ihnen weltliche Glücksgüter zum Teil unbekannt waren, oder daß sie wenig von ihnen genießen konnten, sind sie duldsamer und leichter zugänglich geworden und genießen die auf Meinem Tisch aufgesetzten Speisen mit Freuden, da ihnen in ihren körperlichen und seelischen Leiden dieses Abendmahl, am Ende einer mühsam durchwanderten Lebensbahn, doch wenigstens das Ende aller ihrer Duldungen und Entbehrungen ist.

22. Das ,Lahme` und ,Krüppelhafte` muß auch auf das geistige Seelenleben bezogen werden, da es doch bei weitem mehr geistige Krüppel gibt als körperliche. Auch ihnen wird geholfen werden, weil sie – verwahrlost, aber nicht verdorben – die reine, wahre, geistige Kost eher annehmen werden als jene, die in ihrem Eigendünkel sich aufgeklärt wähnen und glauben, keiner Belehrung zu bedürfen. Es wird ihnen bei Meinem Abendmahl ebenso ergehen wie den Juden, zu denen Ich einst, als sie Meine Worte nicht annehmen wollten, sagte, daß es ihnen entzogen und den Heiden gegeben werde.

23. So wird denn das große Abendmahl vor Meiner Wiederkunft die Würdigen von den Unwürdigen scheiden. Den einen wird der Weg zu Mir bedeutend verkürzt, während die anderen, auf lange zurückgewiesen, sich selbst überlassen werden, bis es auch in ihnen tagt. Erst wenn sie den ganzen Tag fleißig gearbeitet, gekämpft und gelitten haben, dann erst, nach langen Zeiträumen, ist auch bei ihnen ein Abendmahl möglich.

24. Auch jenes Abendmahl, welches Ich vor Meinem Hingang mit Meinen Jüngern hielt, hatte denselben Zweck, den die Auslegung dieses Gleichnisses euch sagt.

25. Während Meines Erdenwandels lud Ich das ganze Judenvolk, die Heiden und jeden, der Mich hören wollte, ein; allein die meisten entschuldigten sich, und es blieben Mir nur die Schwachen und Verwahrlosten übrig, die – obwohl nicht mit Glücks, so doch mit vielen Geistesgütern gesegnet – eher reif waren, Mein Brot, Meine Lehre in alle Welt auszutragen.

26. So seid auch ihr jetzt in den gleichen Verhältnissen. Noch hat kein Richter, kein Hochgestellter sich gemeldet, an Meine Tafel zu treten, auf der Ich ihm die Speisen einer großen Geisteswelt auftischen könnte. Sie wenden sich alle weg von Mir, und nur jene Hartgeprüften und von der Welt halb Verlassenen sind es, die Meinem Wort Gehör geben. Aus denen werde Ich auch Meine Arbeiterschar bilden, die für Mich auf den Landstraßen und hinter den Hecken die noch in stärkerem Grad Krüppelhaften und Bedürftigen suchen soll. Solche sind am leichtesten fürs Himmelreich zu gewinnen. Sie sind am leichtesten zu einem kindlichen Sinne und zum Vertrauen auf Mich zu führen, weil in ihnen während ihres Lebens nie der stolze Mannessinn erwacht ist, der gewöhnlich bei jenen zu finden ist, die durch Güter der Welt eine Stellung erhalten haben, in der sie glauben, das Geistige entweder verleugnen oder ganz entbehren zu können.

27. Nehmt auch ihr dieses Beispiel und Gleichnis aus Meinen Lehrjahren als Fingerzeig dafür, daß ihr erstens jeder Handlung einen geistigen Stempel aufdrücken sollt, und zweitens, daß ihr nur durch Liebe, Sanftmut und Geduld wieder Liebe, Zutrauen und Vertrauen erwecken könnt! Trachtet danach, daß Ruhe und Zufriedenheit euer Mahl würze und ihr nicht mit Angst und Bangen dem großen, heranbrechenden Morgen des ewigen Liebereiches entgegensehet, wenn euer Lebenstag abgelaufen ist und ihr euch zur Rechenschaft begebt! Handelt also alle Tage so, als müßtet ihr heute von dieser Erde scheiden! Zieht euer Gewissen jeden Abend zur Rechenschaft und fragt euch: “Wäre ich bereit, wenn jetzt der Herr, mein Gott, mich zum Abendmahl laden würde?” Nur so könnt ihr, alle Tage etwas verbessernd, langsam aber sicher euer Seelenhaus ausbauen, damit es dem Äußern wie dem Innern gemäß das Haus einer von Mir durch Meinen göttlichen Funken geadelten Seele werde, welche einst wert sein wird und mit Recht Anspruch darauf hat, Mein Kind, ein Kind des Herrn der ganzen Schöpfung, genannt zu werden.

28. So seht ihr jetzt, wie Ich euch helfe, durch jeden Text, durch jeden Vers euer Inneres zu vergeistigen und zu veredeln, damit ihr, vorerst selbst als Werkzeug tüchtig, Mir einst dienen könnt – und zwar mit Erfolg – zu der hohen Aufgabe, die Ich mit euch im Auge hatte, als Ich es zuließ, daß ihr, aus so vielen bevorzugt, die Gnade genießt, von Mir durch direkte Mitteilungen für Meinen Zweck und fürs große Geisterreich erzogen zu werden.

29. Merkt euch dieses! Ich kann es euch nicht oft genug wiederholen: Harret aus! Das Ende wird euch belehren, daß Meine Worte nicht Worte der Vergänglichkeit, sondern Worte der Ewigkeit sind, wie Ich selbst ewig war, bin und sein werde! Amen.

flagge en  28th Sermon of Jesus… The Parable of the Great Supper

28th Sermon of Jesus… The Parable of the Great Supper
(March 27, 1872)

Luke 14:16-24
“Then he said unto him, A certain man made a great supper, and bade many: and sent his servant at supper time to say to them that were bidden, Come; for all things are now ready. And they all with one consent began to make excuse. The first said unto him, I have bought a piece of ground, and I must needs go and see it: I pray thee have me excused. And another said, I have bought five yoke of oxen, and I got to prove them: I pray thee have me excused. And another said, I have married a wife, and therefore I cannot come. So that servant came, and shewed his lord these things. Then the master of the house being angry said to his servant, Go out quickly into the streets and lanes of the city, and bring in hither the poor, and the maimed, and the halt, and the blind. And the servant said. Lord, It is done as thou hast commanded, and yet there is room. And the lord said unto the servant, Go out into the highways and hedges, and compel them to come in, that my house may be filled. For I say unto you. That none of those men which were bidden shall taste of my supper.”

This parable shows to you My striving to win mankind for Myself and My teaching. On another occasion I said that I have not come to those who are whole, but to those who are sick so that they may be healed. I also showed what they must be like who want to approach Me and My table, that modesty or humility must be the predominant attribute of a person who wants to follow Me. Thus, the further verses of this chapter clearly point out that he who wants to follow Me, must free his heart from all that is of the world and wholly submit to Me.

Therefore, everyone, before he decides to follow Me, should ask himself whether he possesses strength and perseverance to confess and defend My teaching of love and faith under all circumstances. As I have repeatedly reminded you, – to follow Me, to hear My words and live accordingly, is a serious matter which must not be taken lightly, for only those who know the law, or My will, and still offend against it, although their conscience warns them, are responsible in the strictest sense and, therefore, sinners. In view of this, it also says at the end of this chapter: “Who has ears to hear, let him hear!” In other words: My words should not be heard and then disregarded, but should be taken to heart, pondered well, and then complied with!

Coming back now to the actual parable of the Great Supper, we have to begin, as in most cases, with the interpretation of the words, if the deeper meaning of My speech is to emerge clearly. I said: “A certain man made a great supper.” A supper is equivalent to an evening meal. What does that denote? First, we have to interpret these two words in more detail before we go into the meaning of the complete term as used by Me in the parable.

The word “evening” denotes the latter part of the day, when work has ended and rest and recuperation is sought during the night until the morning. Thus, the evening is actually the cope- stone for all the day’s activity. And if the evening is to bring rest and satisfaction, all that had been planned in the morning must have been dutifully completed during the day.

It is obvious that a man who has worked and been active all day long is anxious in the evening to regain his used-up strength so as to be able to follow his trade on the following day. And since the body, and indirectly also the soul, by taking in food seeks to replace what has been used up during the day, the physical need, as well as the mental, leads most people to a meal which, since it is taken in the evening, is described as an “evening meal”, distinguishing it from the “midday meal”, taken at noon and serving a similar need. And since this is not followed by a long rest and regaining of strength, but by further work, it can only be described as a small rest on the road, whereas the evening meal at the end of the day invites not only to a rest, but also to survey what has been accomplished during the day, giving relaxation and satisfaction only to him who can sit down at the table with the calm conviction of having done all that his duty or his conscience required him to do.

Having explained the deeper meaning of the evening meal, we are now coming to the second question, namely, why – as mentioned in the parable – someone invited guests to his evening meal. Here again, the spiritual meaning of this act is the substance that leads to the comprehension of what I wanted to point out through this parable to My disciples and the others present.
The inviting of others to share a meal is due to the important fact that man is not only physical but also spiritual and that, although he often is only concerned with the physical, his spirit and soul do not want to be neglected. This is one of the profound proofs for the duality of man, irrespective of My divine spark which I have placed within you. Even the beasts have this need for fellowship and are only merry and happy in such an association.

Your clever materialists believe that the whole world is only set in motion and stimulated through energy and that it consists of matter – two things they themselves cannot really explain. They should only observe themselves during a simple meal, then they would find out more easily than through any other kind of investigation that man has two sides, a material and a spiritual, each of which can only be well and healthy when the other takes part. They would convince themselves that food is of benefit only when mixed with spiritual nourishment, with love, thus corresponding to both main elements of man.

This unconscious desire of most people to partake also of spiritual nourishment, is the reason why they prefer a meal in company to a lonely one, why they have the wish to invite also others to a meal, and why family life provides company at the dinner and supper table.

That this need for merry company can degenerate into extremes and a person can completely forget, or through intoxication even lose, his spiritual self, is not part of our investigation, since I am speaking only of people whose spiritual still dominates their physical. Therefore, we shall skip both these frequently occurring cases where man, created as a spiritual being, sinks far below the animal, notwithstanding his higher destination.

We have now explained the evening meal as well as the reason for an invitation and can proceed to take a closer look at the parable as I gave it to My disciples and the Pharisees.

In the preceding verses of this chapter you were shown how I wanted to give the Pharisees and notables a hint that modesty -and not pride – is a credit to man. I mentioned that it is better for an invited guest to take a seat at the lower end of the table rather than risking being shamed through a rebuke. I said to them: “Whosoever exalteth himself shall be abased, and he that humbleth himself shall be exalted!” In other words: Do not let your self-love judge your moral-spiritual value, but wait for this to be judged by wiser and superior people. Thus you avoid being rebuked; for, whosoever judges himself in this way is already judged.

When I further told them that a man, when he invites people, should combine this invitation with an act of brotherly love, I intended to point out to them that a man should remember his great spiritual nobility in every one of his actions, even the most insignificant.

Therefore, I told them: Do not oblige others to return your act of kindness; for if you were recompensed for it, the effect of your good deed ceases, just as if it had never been done. Therefore, act in such a way – even if you should only earn ingratitude – that the recipient of a good deed can never recompense you, or only to a small degree. Thereby you show that you have followed higher principles and not only worldly interests.

The result of the invitations, as described in the parable, that every invited guest found an exuse not to attend, was to show My listeners how little gratitude and appreciation can be expected when kindness and favours are dispensed to those who do not need them. Thus the one who wanted to give the feast, so as not to have prepared it in vain, was compelled to send his servant into the streets to gather all the poor and lame and thirsty as guests for his feast that it would not be wasted. In this case, the master of the house did not perform an act of kindness to his fellowmen since he had not originally intended to have this type of guest at his table, but he was forced to this step. However, it taught him, in the future, to give more consideration to the spiritual state of people and not to evaluate his fellowman according to his worldly possessions.

This, and more, can be interpreted from this chapter since every word out of My mouth is infinite in its meaning. But we shall now turn to the explanation of how this parable is applicable to the present time, or mankind as such, so that you may derive a lasting spiritual benefit from it.

The Great Supper, which I intend soon to prepare for mankind, can easily be explained from what has already been said. I am inviting, and have already for a long time been inviting, all mankind to this evening meal at which, after their work has been done, they can be satisfied with their accomplishments and rejoice at their fulfilled life and, after a spiritual rest, confidently face the newly beginning morning of a never-ending day.

But as the landlord in the parable fared, so do I. Too occupied with their worldly business, most people excuse themselves and reject or avoid My table, where My spiritual celestial bread of love, meekness, gentleness and implicit trust shall be served. And why? Because during their whole life they have indulged in exactly the opposite.

Thus I, too, will have to send My servants who have remained faithful to Me, into the world to seek guests for My. table among the poor, the crippled and lame who, during the course of their life, had plenty of opportunity to practise towards their brothers, if not love, at least tolerance and kindness. Thanks to the fact that they possessed few or none of the good things of this world, they have become more tolerant and amenable and enjoy the foods on My table, since with their sufferings in body and soul this evening meal at the end of a difficult life means at least the end to all their sufferings and privations.

“Lame” and “crippled” must also be applied to the spiritual life of the soul, since there are by far more spiritual cripples than physical. They too will be helped, for these souls – neglected, but not depraved – are more likely to accept the pure, true, spiritual fare than those, who in their self- conceit imagine themselves enlightened and believe they do not need instruction. They will fare at My supper as did the Jews whom I once told, when they did not want to accept My Word, that it would be taken from them and given to the Gentiles.

Thus the Great Supper prior to My advent will separate the worthy from the unworthy. For some the road to Me will be considerably shortened whilst others will be rejected for a long time and left to themselves until their morning will dawn. And only after they will have worked diligently all through the day, after they will have struggled and suffered, after long lapses of time, – only then will a supper be possible for them, too.

The supper that I shared with My disciples before My departure, had the same purpose as described in the interpretation of this parable.

During My life on earth I invited the entire Jewish nation, the Gentiles and everyone who would listen to Me. However, most of them excused themselves, and I was left only with the weak and neglected who, although not with earthly goods, were blessed with spiritual wealth and better capable of carrying My bread, My teaching, into the world.

The same situation exists at the present time. So far, no judge nor any notable person has been ready to come to My table where I could serve him the food of a great spiritual world. They all turn their backs on Me, and only those who have suffered great tribulations and have been more or less deserted by the world, are the ones who listen to My Word. Out of their ranks I shall form My work team who will seek out for Me on the roads and behind the hedges those who are even more crippled and needy. Such people are easiest to win for the Kingdom of Heaven. It is easier to lead them to a childlike attitude and trust in Me, because during their life that pride never awakened within them which is usually found in those who, through worldly wealth, have gained a position wherein they think they can deny the spiritual, or do without it altogether.

You, too, should receive this example and parable from My years of teaching as an indication that, firstly, you should put a spiritual mark on every action and, secondly, that only through love, meekness and patience can you awaken trust and confidence. Make sure that peace and satisfaction allow you to enjoy your supper and that you do not have to await the dawning of the great morning of the eternal realm of love with fear and apprehension, when your life’s day has ended and you face the great reckoning. Therefore, act every day in such a way as if you would have to depart from the earth today. Ask your conscience every night: “Would I be prepared if the Lord, my God, were to invite me to His supper?” – Only in this way could you slowly, but surely, improving on it every day, build your spiritual house so that it may become, externally as well as internally, the house of a soul ennobled by Me through My divine spark, that will once be worthy and entitled to be called My child, a child of the Lord of the entire creation.

You can see how I am helping you with every text, every verse to spiritualize and refine your inner being so that you may serve Me as a good tool towards achieving the high purpose I had in mind with you when, privileged before so many others, I favoured you with direct instruction to educate you for My purpose and for the great realm of spirits.

Keep this in mind! I cannot repeat it often enough: Endure to the end! And the end will prove to you that My Words are not transient, but words of eternity as I Myself have been forever, am, and shall be! Amen.

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Predica 28 – La parabola della grande cena

Seconda dopo Pentecoste
(Corpus Domini)

Luca 14, 16-24: «Ma egli disse: “C’era un uomo che preparò una grande cena ed invitò molta gente. Ed all’ora della cena, inviò il suo servitore a dire agli invitati: ‘Venite, perché è tutto pronto’. Ed essi tutti cominciarono uno dopo l’altro a scusarsi. Il primo disse: ‘Ho comperato un campo e devo andare a vederlo; ti prego, scusami’, e l’altro disse: ‘Ho comprato cinque coppie di buoi e vado adesso lì ad esaminarli; ti prego, scusami’, e il terzo disse: ‘Ho preso moglie, perciò non posso venire’. E il servitore ritornò e riferì tutto questo al suo padrone. Allora il padrone della casa andò in collera e disse al servitore: ‘Va fuori in fretta per le vie e vicoli della città e conduci qui i poveri e storpi e ciechi e zoppi’. E il servitore disse: ‘Signore, è stato fatto come hai ordinato, c’è però ancora posto’. E il padrone disse al servitore: ‘Va fuori sulle vie del paese ed agli steccati e costringili ad entrare, affinché la mia casa si riempia’. Io però vi dico che nessuno di quegli uomini che erano stati invitati assaggerà la mia cena».

(Il 27 marzo 1872)

1. Questa parabola vi dimostra la Mia aspirazione a guadagnare l’umanità per Me e per la Mia Dottrina, come anche ad affermare che Io non sono venuto per cercare i sani, bensì i malati, e per guarirli. Inoltre nei versetti di questo capitolo Io ho mostrato in che stato debba trovarsi, chiunque voglia avvicinarsi a Me o alla Mia mensa, vale a dire che modestia o umiltà deve essere la prima caratteristica di un uomo che intende seguirMi. Anche i successivi versetti di questo capitolo espongono chiaramente, che colui che vuole seguirMi, deve distogliere via il proprio cuore da ogni cosa, ed essere sottomesso solo a Me!

2. Perciò ognuno deve domandarsi, prima di decidersi a seguirMi, se possiede anche forza e perseveranza per dichiararsi sempre, in ogni circostanza e condizione, a favore del vessillo della Mia dottrina d’Amore e di Fede, e difenderla. Da questo risulta – ciò che Io ho già detto spesso – che seguire Me, percepire e praticare le Mie parole è una cosa seria, e non può essere presa alla leggera, poiché, in senso strettissimo, sono responsabili, e quindi peccatori, solo quelli che, pur conoscendo la Legge o la Mia Volontà, vi agiscono contro, sebbene la loro coscienza li dissuada. Perciò al termine di questo capitolo si dice anche: «Chi ha orecchi per intendere, intenda!», cosa che in altre parole vuole dire: “Non si lascino entrare le Mie parole da un orecchio e uscire dall’altro, bensì si accolga nel proprio cuore quanto è stato udito, si rifletta e si operi di conseguenza!”.

3. Ora, per ritornare alla parabola vera e propria della grande cena, dobbiamo di nuovo cominciare, come nella maggior parte dei casi, con la spiegazione delle parole, se vogliamo aver chiaramente davanti agli occhi, il senso più profondo del Mio discorso.

4. Io dissi dunque: «Un tale diede un pasto serale». Che cosa si deve intendere per pasto serale? La frase è composta di ‘sera’ e ‘pasto’. Quindi per prima cosa dobbiamo spiegare più da vicino, separatamente, queste due parole, poi passare al significato della frase in discussione, e infine alla sua applicazione che Io ne feci nella parabola.

5. ‘Sera’ è la prima parola, e determina l’ultima parte di una giornata quando è cessato il lavoro e si cerca quiete e ristoro nella notte seguente, fino al mattino dopo. La sera è quindi la vera e propria chiave di volta di ogni attività che sia stata compiuta durante l’intero giorno. E se la sera deve portare quiete e soddisfazioni, allora s’intende che deve essere stato eseguito a dovere tutto ciò che il mattino ci si era proposti di fare.

6. Che l’uomo, il quale ha lavorato e prodotto l’intero giorno, brami la sera anche di riacquistare le sue forze esaurite, per attendere il giorno dopo alla sua professione, s’intende da sé. E poiché il corpo, tanto quanto indirettamente l’anima, cerca di recuperare con il nutrimento ciò che ha consumato durante il giorno, la necessità corporea e dunque animica, induce la maggior parte degli uomini ad assumere un pasto che, essendo preso di sera, ha ottenuto appunto il nome di ‘cena’, per differenziarlo da ‘pranzo’ che, preso nel mezzo della giornata, pur corrispondendo alle stesse necessità, tuttavia non comporta, come la cena, il riposo e il recupero delle forze consumate, poiché ad esso di nuovo segue, dopo una breve pausa, un’attiva occupazione e un’ulteriore fatica. Il pranzo può perciò essere paragonato solo a un breve riposo sulla via iniziata, mentre la cena, quale conclusione del giorno, oltre al riposo induce anche ad abbracciare con lo sguardo quanto compiuto durante il giorno, la qual cosa però donerà quiete e soddisfazioni solo a colui che si potrà sedere a tavola con la serena consapevolezza di aver fatto tutto ciò che il suo dovere, o la sua coscienza, richiedeva.

7. Con ciò, è stato mostrato dettagliatamente il significato della cena, secondo il suo senso più profondo, e veniamo ora alla seconda questione, vale a dire perché – com’è menzionato nella parabola – qualcuno ha invitato degli ospiti alla sua cena.

8. Ebbene, la cosa principale qui è di nuovo il senso spirituale dell’evento, che ci conduce alla comprensione di quest’immagine che Io, tramite la parabola, volli mettere nel cuore ai Miei discepoli e agli altri presenti.

9. L’invitare altri, per condividere un pasto con loro, si basa sull’importante fatto che l’uomo non è solo corpo, bensì anche spirito e che, sebbene egli compia spesso solamente cose materiali, il suo spirito e la sua anima non vogliono essere trascurati. Questa è una di quelle profonde prove della doppia natura dell’organismo umano, lasciata da parte la Mia Scintilla divina che Io ho posto in voi. Perfino gli animali sentono questo bisogno della vita sociale e, solo nell’aggregarsi, quindi solo uniti, sono lieti e soddisfatti.

10. I vostri intelligenti materialisti credono che l’intero mondo sia mosso ed eccitato solo attraverso la forza e consista di materia, – due cose, che loro stessi però non sono in grado di dimostrare precisamente. Essi dovrebbero esaminarsi una volta sola con un semplice pasto stesso, allora verrebbero a conoscenza più facilmente che con tutte le altre indagini, che l’uomo consiste di due parti, quella materiale e quella spirituale, in cui l’una è prospera e sana solo se l’altra è coinvolta. Essi si convincerebbero che un cibo giova solamente quando è mescolato con nutrimento spirituale, in altre parole con l’amore, e così corrisponde ai due elementi principali dell’essenza umana.

11. Quest’impulso inconscio della maggior parte degli uomini di prendere anche nutrimento spirituale, è il motivo per cui essi preferiscono mangiare in compagnia piuttosto che da soli, e da ciò deriva chiaramente il desiderio di invitare anche altri a un pranzo, e anche per questa ragione già la vita familiare provvede alla partecipazione, nell’allestire la tavola del mezzogiorno e della sera.

12. Che anche questo bisogno di festoso stare insieme possa degenerare a un estremo, in cui l’uomo dimentichi del tutto il suo io spirituale, oppure con l’ubriacarsi addirittura lo perda, questo non rientra nella nostra analisi, poiché Io parlo solo di uomini in cui lo spirituale ha il predominio sul materiale. Tralasciamo quindi questi due casi che si presentano spesso, in cui l’uomo creato per lo spirito, nonostante la sua superiore destinazione, si abbassa ben al di sotto dell’animale.

13. Dopo aver spiegato la cena, così come il motivo dell’invito, possiamo ora procedere a considerare più dettagliatamente la parabola come Io l’ho data ai Miei discepoli e ai farisei.

14. Nei versetti precedenti di questo capitolo vi è mostrato come Io volessi dare un piccolo accenno ai farisei e agli altolocati sul fatto che l’umiltà, e non la superbia, sia l’ornamento dell’uomo. Io accennai a quel tempo che sarebbe stato meglio, per un invitato ad un banchetto, occupare l’ultimo posto anziché il primo, per non incorrere nell’umiliazione di un rimprovero. Io dissi loro: «Chi innalza se stesso, deve essere abbassato, e chi si abbassa, deve essere innalzato!». Ciò in altre parole vuole dire: non prestate ascolto al vostro amor proprio, per conoscere quale valore morale-spirituale voi avete, bensì attendete questo giudizio dagli altri, dai più saggi e dai più autorevoli! Così eviterete ogni rimprovero; chi, infatti, giudica se stesso in questo modo, è anche già giudicato.

15. Quando poi dissi loro che un uomo, invitando qualcuno, deve unire a quest’invito, possibilmente anche un atto d’amore fraterno, fu per mostrar loro che l’uomo, in ogni azione, anche nella più insignificante, deve essere memore della sua alta nobiltà spirituale. Perciò dissi: non obbligate altri a ricambiare un servizio d’amore, poiché se un tale servizio ti fosse ricambiato, allora cesserebbe l’effetto della tua buona azione, come se tu non ne avessi fatta alcuna. Perciò agisci così – anche se l’ingratitudine dovesse essere la tua ricompensa – che il beneficiario della tua buon’azione mai, o per lo meno difficilmente, possa ricambiartela! Così tu dimostri di aver seguito principi più elevati, che solo interessi mondani.

16. Le conseguenze di questi inviti, così come li ho menzionati nella parabola, giacché ogni ospite invitato si scusò con dei pretesti, dovevano mostrare ai Miei ascoltatori, quanta poca gratitudine e riconoscenza si ricevono, se si dispensano buone opere e favori a coloro che non ne hanno bisogno. Così, quello che voleva dare la cena, per non averla preparata inutilmente si vide costretto a mandare il suo servitore nelle vie vicine e lontane, per radunare tutti i poveri, storpi ed assetati, affinché la cena non andasse perduta.

17. In questo caso il padrone della casa non aveva di certo compiuto nessun atto d’amore per l’uomo, o per il prossimo; all’origine, infatti, la sua intenzione non era stata quella di aver tali ospiti a tavola, ma la necessità lo indusse a tale passo. In seguito, però, gli servì come norma, considerare di più le condizioni spirituali degli uomini, e non pesare solo il valore – o non valore – del prossimo, secondo la ricchezza mondana.

18. Questo e ancor più si potrebbe spiegare da questo capitolo, poiché ogni parola che proviene dalla Mia bocca, contiene l’infinito. Ora però vogliamo interrompere quest’argomento e spiegare in che misura questa parabola sia applicabile all’epoca attuale o all’umanità in generale, affinché voi possiate trarne uno spirituale, permanente profitto.

19. La grande cena, che Io intendo dare tra breve all’umanità, può essere facilmente spiegata da quanto detto in precedenza. Io invito, e ho già invitato da lungo tempo l’intera umanità a questa cena, presso la quale, a lavoro compiuto, tutti soddisfatti di se stessi, dovranno rallegrarsi del cambiamento di vita compiuto, e poi, dopo il riposo spirituale, confortati, potranno attendere al nuovo nascente mattino di un giorno che non finirà mai più.

20. Tuttavia, come accadde al padrone della casa nella parabola, così accade anche a Me. Per pure occupazioni mondane, la maggior parte si scusa e disprezza, o fugge la Mia tavola, sulla quale dovrà essere servito il Mio celeste Pane spirituale dell’amore, dell’umiltà, della dolcezza d’animo e della fiducia incondizionata. E perché? Perché essi, in tutto il corso della loro vita, hanno reso omaggio proprio alle inclinazioni opposte.

21. Così anche a Me, non resterà altro che mandar fuori per il mondo i Miei servitori che Mi sono rimasti fedeli, per cercare convitati tra i poveri, gli storpi e i paralizzati, i quali nel corso della vita ebbero abbastanza occasione di esercitare, se non amore, almeno tolleranza e dolcezza d’animo verso i loro confratelli. In questo modo i beni di fortuna furono loro in parte sconosciuti – oppure solo pochi poterono goderli – ed essi diventando più tolleranti e più facilmente accessibili, apprezzano con gioia i cibi messi sulla Mia tavola, poiché nelle loro sofferenze fisiche e animiche, al termine di un faticoso percorso di vita, questa cena rappresenta perlomeno la fine di tutte le loro sopportazioni e privazioni.

22. Lo ‘storpio’ e il ‘paralizzato’ devono intendersi riferiti anche alla vita spirituale animica, poiché di gran lunga ci sono più storpi spirituali, che fisici. Anche loro saranno aiutati, perché – abbandonati, ma non corrotti – accetteranno il puro, vero cibo spirituale prima di quelli che nella loro presunzione si ritengono illuminati, e credono di non aver bisogno di nessun insegnamento. A loro con la Mia cena andrà giusto come ai giudei, ai quali Io dissi un giorno, quando non vollero accettare le Mie parole, che sarebbero state loro tolte e date ai pagani.

23. Così poi la grande cena che precede il Mio Ritorno, separerà i degni dagli indegni. Agli uni sarà notevolmente abbreviata la via che conduce a Me, mentre gli altri, ripudiati per lungo tempo, saranno lasciati a se stessi, finché anche in loro si farà giorno. Solo quando avranno lavorato l’intero giorno assiduamente, combattuto e sofferto, solo allora, sarà possibile una cena anche per loro.

24. Anche quella cena che Io tenni con i Miei discepoli prima della Mia dipartita, ebbe lo stesso scopo che vi ha manifestato l’interpretazione di questa parabola.

25. Durante il Mio cammino terreno Io invitai l’intero popolo ebreo, i pagani e chiunque avesse voluto ascoltarMi; però la maggior parte si scusò, e Mi restarono solo i deboli e gli abbandonati, i quali – sebbene non benedetti dalla fortuna, ma da molti doni spirituali – erano i più maturi per portare il Mio Pane e la Mia Dottrina in tutto il mondo.

26. Così anche voi adesso vi trovate nelle stesse condizioni. Non si è ancora presentato un giudice, un autorevole alla Mia tavola, sulla quale Io possa servire per lui i cibi di un grande mondo spirituale. Tutti si voltano via da Me, e solo quelli duramente provati e mezzo abbandonati dal mondo, prestano ascolto alla Mia Parola. Da costoro Io formerò la Mia schiera di operai che dovrà cercare per Me, sulle strade e dietro le siepi, quelli che sono ancor storpi e bisognosi in sommo grado. Costoro sono più facili da conquistare per il Regno celeste, e da guidare a un intendimento filiale e alla fiducia in Me, poiché in loro, durante tutta la vita, non si è mai risvegliato il vanitoso intendimento di chi con i beni del mondo ha ottenuto una posizione nella quale crede di poter rinnegare lo spirituale, o di farne a meno del tutto.

27. Anche voi, quest’esempio e parabola degli anni della Mia predicazione, prendetelo come norma, per imprimere a ogni azione uno stampo spirituale, grazie al quale con amore, dolcezza d’animo e pazienza, poter risvegliare di nuovo amore, confidenza e fiducia! Aspirate quindi che quiete e soddisfazione diano sapore al vostro pasto, e non attendete con paura e trepidazione il grande avanzante Mattino dell’eterno Regno dell’Amore, quando il giorno della vostra vita sarà passato e ne dovrete render conto! Agite quindi tutti i giorni, così come se doveste separarvi oggi da questa Terra! Chiedete rendiconto ogni sera alla vostra coscienza, e chiedetevi: “Sarei io pronto se adesso il Signore, mio Dio, mi dovesse invitare alla cena?”. – Solo così potete edificare, lentamente, ma sicuramente, la casa della vostra anima, migliorando ogni giorno qualcosa, affinché tanto all’esterno quanto all’interno, essa divenga la casa di un’anima da Me nobilitata attraverso la Mia Scintilla divina, che sarà un giorno degna, e avrà giustamente il diritto di essere chiamata figlio Mio, un figlio del Signore dell’intera Creazione.

28. Così voi vedete ora, come Io vi aiuti attraverso ogni testo, ogni versetto, a spiritualizzare e a nobilitare il vostro interiore, affinché, innanzitutto siate voi stessi idonei come strumenti per poterMi servire un giorno – e con successo – per l’alto compito che Io avevo con voi dinanzi agli occhi, quando vi concessi, preferiti tra molti, di godere la Grazia di essere educati da Me per i Miei scopi e per il grande Regno dello spirito, mediante comunicazioni dirette.

29. Ricordatevi questo! Non posso ripetervelo abbastanza spesso: perseverate! La fine v’insegnerà che le Mie parole non sono parole della transitorietà, bensì parole dell’eternità, come Io stesso ero, sono e sarò eterno! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十八講耶穌的講道……大餐的寓言

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第二十八講耶穌的講道……大餐的寓言

(1872年3月27日)

路加福音14:16-24:

“他對他說”某人做了一頓豐盛的晚餐,吩咐許多人,並派他的僕人在吃晚飯時對那些被招標的人說:來吧;所有的事情都準備好了。他們都有一個同意開始找藉口。第一個對他說,我買了一塊土地,我必須去看看它。我祈禱你讓我放棄。另一個說,我買了五個牛的軛,我必須證明他們:我祈求你的原諒。另一位說,我娶了一位妻子,所以我不能來。所以那僕人來了,把這些指給他的主人。然後,主人怒氣沖沖地對他的僕人說:“快走出去,走進城市的街道和巷道,把窮人,殘疾人,跛子和瞎子帶進去。僕人說。主啊,它是按照你所吩咐的去做的,但還有空間。耶和華對僕人說,你們到高速公路和樹籬去,強迫他們進來,使我的家得到充滿。因為我對你說。這些被招標的人都不應該品嚐我的晚餐。“

這個比喻向你展示了我為爭取贏得人類為我自己和我的教導而做的努力。在另一次我說過,我沒有來找那些完全的人,而是那些生病的人,以便他們得到醫治。我還展示了他們一定是什麼樣的人想要接近我和我的桌子,一定是謙虛或謙卑的是想要跟隨我的人的主要屬性。因此,本章進一步的經文清楚地指出,想要跟隨我的人,必須將自己的心從世間的一切中解放出來,完全服從我。

因此,在決定跟隨我之前,每個人都應該問自己,在任何情況下,他是否擁有力量和毅力來坦白和捍衛我對愛和信仰的教導。正如我已經多次提醒你一樣 – 聽我的話並相應地生活,這是一個嚴肅的問題,不能掉以輕心,因為只有那些了解法律或我的意願,但仍然冒犯它的人,雖然他們的良心告誡他們,要以最嚴格的意義負責,因此也是罪人。有鑑於此,在本章結尾說:“誰有耳朵聽,讓他聽到!”換句話說:我的話不應該被聽到,然後被忽視,但應該記住,深思熟慮,然後遵守!

現在回到大餐的實際比喻,我們必須像大多數情況一樣,開始解釋這些詞語,如果我的講話的深層含義是清晰的。我說:“某個人做了一頓豐盛的晚餐。”晚餐相當於晚餐。這代表什麼?首先,我們必須更詳細地解釋這兩個詞,然後再討論我在比喻中使用的完整詞彙的含義。

“晚上”一詞表示當天晚些時候,工作結束並在晚上直到早上尋求休息和休養。因此,這個晚上實際上是全天活動的主角。如果晚上要休息和滿意,那麼早上計劃好的一切都必須在白天完成。

很顯然,一個整天工作和活躍的人在晚上急於恢復舊的力量,以便能夠在第二天跟隨做他的交易。既然身體-間接也是靈魂,通過食物尋求取代白天已經用完的東西,身體的需要以及心智都會引導大多數人吃飯,因為它被帶入了晚上,被描述為“晚餐”,將其與中午時分的“午餐”區分開來,並且服務於類似的需求。由於這種情況並沒有經過長時間的休息和恢復力量,而是通過進一步的工作來實現,它只能被描述為路上的一小部分休息,而晚上的晚餐不僅要休息,還要調查當天的成就,只讓那些可以坐在桌前,以冷靜的信念完成他的職責或良心要求他做的所有事情的人放鬆和滿意。

在解釋了晚餐的深層含義之後,我們現在談到第二個問題,即為什麼 – 正如比喻中提到的那樣 – 有人邀請客人來他的晚餐。在這裡,這個行為的精神意義是導致我通過這個比喻來讓我的門徒和在場的其他人的理解。

邀請他人分享一頓飯,是因為人不僅是身體上的,也是精神上的,並且雖然他經常只關心身體,但他的精神和靈魂卻不想被忽視。這是人類二元性的深刻證明之一,無論我放在你身上的是什麼神聖的火花。即使這些野獸也有這種需要友誼,並且在這樣的聯誼中的快樂和快樂。

你聰明的唯物主義者認為,整個世界只是在動力之中,通過能量來激發,而且它由物質組成 – 這是他們自己無法解釋的兩件事情。他們只應該在一頓簡單的餐點中觀察自己,然後他們會發現比通過任何其他類型的調查更容易發現,男人有兩方面的物質和精神,每一方只有在另一方參與時才能好和健康。他們會說服自己,食物只有在與精神營養和愛情相結合時才有益,因而與人的兩個主要因素相對應。

大多數人也參與精神營養的這種無意識的願望,是他們喜歡在公司裡與人吃頓飯的原因,為什麼他們也想邀請其他人去吃飯,為什麼家庭生活在晚餐時提供同伴和晚餐桌。

對快樂公司的這種需求可能退化成極端,一個人可以完全忘記,或者通過醉酒甚至失去他的精神自我,這不是我們調查的一部分,因為我只說出那些精神仍然支配他們身體的人。因此,我們將跳過這兩個經常發生的情況,那就是儘管有更高的目的地,但作為一個精神生物創造的人,遠遠低於動物。

我們現在已經解釋了晚餐和邀請的原因,並且可以繼續仔細觀察這個比喻,因為我把這個比喻交給了我的門徒和法利賽人。

在本章前面的經文中,我向你展示了我如何給法利賽人和知名人士一個暗示謙虛 – 而不是自豪 – 是對人類的信用。我提到,邀請的客人坐在桌子的最下方,而不是冒著被責難羞辱的風險更好。我對他們說:“凡自高的人必降卑,自卑的必升為高位!”換句話說:不要讓你的自愛審判你的道德精神價值,而要等待這由聰明人和優秀人來判斷。因此你避免被責備;因為,以這種方式判斷自己的人已經被判斷了。

當我進一步告訴他們,一個男人邀請人時,應該把這個邀請與兄弟之愛的行為結合起來,我打算向他們指出,一個人應該在他的每一個行動中記住他偉大精神的高貴,甚至是在最微不足道的。

因此,我告訴他們:不要責備別人回報你的善舉;因為如果你為此付了代價,你的善行的效果就會消失,就像它從未做過一樣。因此,以這樣的方式行事 – 即使你只應該得到忘恩負義 – 一個好行為的接受者永遠不會給你報酬,或者只是在很小的程度上。從而表明你遵循了更高的原則,而不僅僅是世俗的利益。

正如比喻中所描述的那樣,邀請的結果是,每個受邀的客人都發現了一個不參加的理由,這是為了向我的聽眾表明,當善意和恩惠被分配給那些不需要他們的人時,我們的聽眾會有多少感激和欣賞。因此,那個想要舉辦這場盛宴的人為了不冷空預先做好準備,就不得不把他的僕人趕到街上,作為嘉賓收集所有的窮人和瘸腿口渴的人,因為他的盛宴不會被浪費。在這種情況下,房子的主人並沒有對他的同伴表現出善意,因為他本來不打算在他的桌子上有這種類型的客人,但他被迫走上了這一步。然而,它教會他在將來更多考慮人的精神狀態,不要根據他的世俗財產來評價他的同胞。

這一點以及更多,可以從本章中解讀,因為我口中的每一個字在其意義上都是無限的。但現在我們將轉而解釋這個比喻如何適用於現在,或人類本身,以便你可以從中得到持久的精神益處。

我很快打算為人類做好準備的偉大的晚餐,很容易從已經說過的話中解釋。我已經邀請,並且已經很長一段時間邀請全人類參加這種晚餐,在他們的工作完成後,他們可以滿足他們的成就,為他們實現的生活而高興,並且在精神休息之後,自信地面對永無止境的一天新的開始的早晨。

但是,作為地主在比喻中的晚餐時,我也是如此。太過於佔據他們世俗的事業,大多數人會借口自己,拒絕或避開我的桌子,在那裡我的靈性天堂麵包充滿愛,涵褒,溫柔和隱含的信任。為什麼?因為在他們的整個生活中,他們沉迷於完全相反的。

因此,我也必須派我的僕人們忠於我,進入世界為我尋找客人。窮人,殘疾人和跛腳人,在他們一生中有很多機會去實踐對他們的兄弟,如果不是愛,至少有寬容和善良。由於他們擁有少的或沒有這個世界的美好事物,他們已變得更加寬容和友好,並享受我的桌子上的食物,因為他們的身體和靈魂的苦難在今晚晚餐中結束一個困難的生命意味著至少終結他們所有的痛苦和困難。

“跛腳”和“殘廢”還必須適用於靈魂的精神生活,因為精神癱瘓比身體嚴重得多。他們也會得到幫助,因為這些被忽略但不墮落的人比那些自以為自己想像自己開悟並相信自己不需要教育的人更可能接受純粹的,真實的,精神的價值。他們會在我的晚餐上吃飯,就像我曾經告訴過的猶太人一樣,當他們不想接受我的話語時,我會從他們那裡拿走並交給外邦人。

因此,在我出現之前的大晚餐會將有價值的東西與不值得的東西分開。對於某些人來說,我的路將大大縮短,而其他人將會被拒絕很長一段時間,直到他們的早晨才會到來。只有經過長時間的努力,經過長時間的掙扎之後, 努力工作,只有這樣,他們也才能享用晚餐。

在離開之前與我的門徒分享的晚餐,與解釋這個寓言所描述的目的相同。

在我地球上的生活中,我邀請了整個猶太國家,外邦人和每個願聽我的人。然而,他們中的大多數人藉口了自己,而我只留下那些軟弱和被忽視的人,雖然不是屬於地上的物品,卻擁有精神財富,更有能力將我的麵包和我的教導帶入世界。

目前情況同樣如此。到目前為止,沒有法官或任何知名人士已經準備好來到我的桌子,我可以為他服務一個偉大的精神世界的食物。他們都背棄了我,只有那些遭受過巨大磨難,並且已經或多或少地被世界拋棄的人,才是那些傾聽我的話語的人。在他們的隊伍中,我將組建我的工作團隊,他們將在路上和對沖者後面尋找那些更加殘疾和困難的人。這樣的人最容易贏得天國。把他們帶到孩子般的態度和對我的信任是比較容易的,因為在他們的生活中,他們的驕傲從來沒有在他們的內部驚醒過,這些通常是在那些通過世俗財富獲得了位置,他們認為他們可以否認精神,或者完全沒有它。

你也應該從我多年的教學中得到這樣的例子和比喻,作為一個跡象,首先,你應該在每一個行動上留下精神記號,其次,只有通過愛,溫柔和耐心你才能喚起信任和信心。確保和平與滿足讓你享受你的晚餐,並且當你的人生日結束並且你面對偉大的計算時,你不必等待著愛的永恆領域的偉大早晨的黎明以恐懼和憂慮的。因此,每天都要以這樣的方式行事,就好像今天你必須離開地球一樣。每天晚上問你的良心:“如果主,我的上帝,邀請我參加他的晚餐,我會做好準備嗎?” – 只有這樣,你才能慢慢地,但肯定每天都在改進,建造你的精神家園它可能會在外部和內部,成為一個靈魂的家園,通過我的神聖火花而變得高尚,這個靈魂的房子曾經是值得的,有權稱為我的孩子,是整個創造之主的孩子。

你可以看到我如何幫助你處理每一個文本,每一節經文,使你的內在存在精神化和提煉,這樣你就可以作為一個很好的工具為我用,實現我在你心目中的高尚目標,在這麼多人面前享有特權,我喜歡直接教導你,教導你為我的目的和崇高的境界。

記住這一點!我不能經常重複它:忍受到最後!最終會向你證明,我的話不是短暫的,但永恆的話語,因為我自己永遠都是,而且將是!阿門。

 

27. Der Abschied von Jesus… Mir ist gegeben alle Gewalt… Matthäus 28:18-20 – The Lord’s Farewell… All Power is given unto Me… Matthew 28:18-20

PREDIGT / SERMON 27
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PREDIGTEN DES HERRN-27-Matthaeus-28_18-20 Der Abschied Jesu-Mir ist gegeben alle Gewalt-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-27-Matthew-28_18-20 The Lords Farewell-All Power is given unto Me-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  27. Predigt von Jesus… Der Abschied von Jesus

27. Predigt von Jesus… Der Abschied von Jesus

Matthäus 28:18-20
Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: “Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker, und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!”

01. Diese Worte sagte Ich zu Meinen Jüngern, als Ich ihnen nach Meiner Auferstehung vom Tode auf einem Berg in Galiläa erschien. Es waren dies Worte, welche nicht Jesus, der Zimmermannssohn von Nazareth, zu Seinen Schülern sprach, sondern es waren Worte, die Gott der Herr alles Geschaffenen zu Seinen Kindern und einzigen Verehrern und Gläubigen Seiner Lehre redete. Denn mit dem Kreuzestod hatte Mein irdisches Wandeln auf eurer Erde seinen Abschluß und mit Meiner Auferstehung Meine Göttlichkeit ihre Bestätigung gefunden.

02. Schon bei einer anderen Gelegenheit sagte Ich zu Meinen Jüngern, daß Ich, der Sohn, und der Vater im Himmel eins sind, und daß, wer Mich sieht, auch den Vater sieht; aber ganz begreiflich war dieses Wort Meinen Jüngern doch nicht, weil sie Mich wohl als einen, mit einer größeren Willenskraft als andere ausgestatteten Menschen anerkannten, aber von ihrem Gott doch ein anderes Bild in ihrem Herzen trugen, als daß es von ihnen mit Meiner Persönlichkeit hätte gleichgesetzt werden können.

03. Nach Meiner Auferstehung, einer nach menschlichen Begriffen außergewöhnlichen Tat, stieg ihre Idee von Meiner Göttlichkeit schon etwas höher; aber erst am Himmelfahrtstag erreichte sie ihren Kulminationspunkt, wo sie Mich für das erkannten, was Ich ihnen oft gesagt hatte.

04. Ich muß bei diesen wenigen Worten des Textes solche Bemerkungen vorausschicken, damit euch das Verhältnis Meiner Jünger zu Mir in jener Zeit besser begreiflich ist, und damit ihr die Anwendung dieser Texte auch auf euch und die jetzige und noch kommende Zeit leichter einsehen lernet.

05. Wie dort Meine Jünger nach Meiner Grablegung verlassen und trostlos umherirrten und über den Verlust ihres Führers trauerten, ja selbst an Meiner göttlichen Sendung zweifelten, ebenso ist die jetzige Menschheit – gläubig oder ungläubig – unschlüssig, ob sie etwas glauben, oder ob sie wohl alles verwerfen soll.

06. Meine Jünger waren auch nicht alle von gleicher Fassungskraft, nicht alle von gleichem Eifer für Meine Lehre beseelt, nicht alle von Meiner Göttlichkeit überzeugt. Daher mußte Ich manchmal, selbst nach Meiner Auferstehung, zu außerordentlichen Kundgebungen greifen, um auch die Schwachen vollends zu überzeugen, daß Ich Der sei, für den Ich Mich ausgab, und daß Meine Worte, wie Meine Lehre, nicht für sie allein, sondern für die ganze Welt, für das ganze Geisterreich und für die Ewigkeit bestimmt seien.

07. Wie dort, so jetzt: Auch jetzt muß Ich durch kräftigere Handlungen in den weltlichen Wirren auf eurem Erdball die Eingeschlafenen wecken, die Halbwachen bestärken und die Ganzwachen beschützen, damit nicht ebenfalls Zweifel und Grübeleien den ausgestreuten Samen an seinem Aufkommen hindern.

08. Denn seht: Wenn Ich heute auf eurer Welt wieder sichtbar erscheinen werde, glaubt ihr denn, man wird Mich so ohne alle weiteren Beweise für das halten, was Ich eigentlich bin? Mitnichten! Es werden der Zweifler und Leugner, der Verfolger und Hasser genug auftreten. Und wie in jener Zeit die Hohenpriester die römischen Soldaten bestachen, daß sie aussagten, es wäre Mein Leichnam gestohlen worden, so werden auch bei Meiner Darniederkunft die Vernünftler, die Gelehrten und Priester alles aufbieten, um die Menschheit vom Gegenteil dessen zu überzeugen, was Ich den Menschen sagen werde.

09. Glaubt ja nicht, daß diese Menge von Menschen, welche jetzt in Andacht vor den Mir gebauten Altären und Kirchen kniet, sich so schnell mit der Idee vertraut machen wird, Ich sei wiedergekommen, zumal wenn sie hören wird, wo Mein erstes Auftreten und wie Meine Worte an sie gerichtet sein werden!

10. In jener Zeit, in der durch Elementarereignisse und sonstige Wunder die Juden sich wohl hätten überzeugen können, daß derjenige, den sie kreuzigen halfen, etwas anderes als ein gewöhnlicher Mensch war, konnte Ich Mich nach Meiner Auferstehung doch nicht dem ganzen Judenvolk zeigen, sondern nur Meinen Jüngern, und konnte nur den wenigen, die wahrhaft an Mich glaubten, den tatsächlichen Beweis geben, daß die Worte, die Ich zu ihnen oft klar, oft in Bilder eingekleidet, gesprochen hatte, und die von der Besiegung des Todes und von Meiner Auferstehung handelten, wahr waren.

11. Und wie in jenen Zeiten, so wird es wieder geschehen. Nur einem kleinen Kreis Meiner wirklichen Jünger wird es im Anfang zuteil werden, Mich als zurückkehrenden Jesus, aber auch als Gott, Herrn und Schöpfer des Unendlichen ertragen und erkennen zu können. Diesen werde Ich erscheinen und werde ihnen, wie einst Meinen Jüngern auf dem Berg in Galiläa zurufen: “Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden! Gehet hin, lehret die Völker und taufet sie, d.h. weihet sie alle ein in diese Lehre im Namen der göttlichen Dreieinigkeit, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehret sie aber auch halten, d.h. in Taten ausüben, was ihr selbst als Wahres erkannt habt, und seid versichert, daß Ich bei euch sein werde von Anfang bis in alle Ewigkeit! Amen.”

12. So wird der Ruf an die kleine Schar ergehen, die Ich auserlesen habe zur weiteren Verbreitung Meines göttlichen Worts, welches Ich einst als Mensch mit Meinem Blut erkauft und besiegelt habe. So wird es geschehen, daß auch diese Neuerwählten, wie einst Meine Jünger, als Wiedergeborene mit aller Macht von Mir ausgerüstet werden, um ihre Worte durch Taten zu bekräftigen und Mir den Weg zu ebnen, damit Ich nur Mir zugewandten, aber nicht entfremdeten Herzen begegne.

13. Jetzt schon ist Mein Darniederkommen eingeleitet, indem Ich, wenn auch nicht sichtbar, doch schon geistig einwirke, um Mir eine Anzahl Jünger zu bilden, welche die Wege ebnen sollen. Und was die Aufgabe Meiner Jünger in jener Zeit war, was Meinen Auserwählten damals bei Meiner sichtbaren Ankunft aufgetragen wurde, das müssen Meine jetzigen Anhänger geistig vollführen. Auch ihnen, sowie euch allen, rufe Ich zu: “Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden! Zweifelt nicht an Meiner Liebe, an Meiner Lehre und an Meinem Versprechen, welches Ich der Menschheit, und somit auch euch, gegeben habe; denn Ich bin, war und werde stets der Herr sein, der Seine Kinder beschützen, führen und auch für ihr Ausharren einst belohnen wird.

14. Mir ist alle Gewalt gegeben, Mir muß alles gehorchen, von Mir ging alles aus, und zu Mir muß alles wieder zurückkehren. Streut Meinen Samen aus in die Herzen, welche gutes Erdreich für solche Frucht zeigen! Vermehret Meine Anhänger, weiht sie ein in das eigentliche Verständnis Meiner zwei einzigen Liebesgebote, damit sie das Wahre vom Falschen unterscheiden und den Irrlehren Widerstand leisten können! Mir ist die Macht gegeben, mit der sanftesten Liebelehre die härtesten, verstocktesten Gemüter zu bekehren und zu erweichen.

15. Taufet eure Mitbrüder und Mitschwestern mit dem Geist der Duldung, der Aufopferung und der Verzeihung! Lehret sie alle die Nachsicht, wie Ich sie gegen euch und die ganze Menschheit schon seit unendlichen Zeiten geübt habe! Lehret sie den geistigen Genüssen die weltlichen unterordnen! Lehret sie die große, langandauernde Ewigkeit jenseits des Grabes nicht durch eitle, nichtige Jagden nach Weltgütern verscherzen!”

16. So sollt ihr Meine Lehre als geistigen Samen ausstreuen, damit auch ihr einen Anteil haben könnt an dem Erneuerungswerk Meines geistigen Reichs, welches nach Meiner Ankunft auf Erden herrschen soll.

17. So vollführt ihr geistig, was einst Meine Apostel tatsächlich getan haben. Und wie Ich Meinen Jüngern dort in Aussicht stellte, daß sie alle einst bei Mir sein würden, so erwerbet auch ihr euch dieses Recht, in Meiner Nähe die Liebe und die ganze Seligkeit fühlen zu dürfen, die denen vorbehalten ist, die Mein Wort und Meine Lehre sich so zu eigen gemacht haben, daß sie ganz zu ihrem Ich geworden sind.

18. Seht, Ich verspreche euch viel; aber wie einst, so sage Ich auch jetzt: Mir ist alle Macht inne! Ich bin der Herr und Schöpfer, bin aber auch zugleich euer Vater, euer liebender, stets nachsichtiger Vater, der nur in den Freuden, geistigen Genüssen und Seligkeiten Seiner Kinder Seine eigenen wieder verherrlicht sieht.

19. Daher werdet ihr, wenn es vielleicht euch allen nicht zuteil wird, Mein persönliches Erscheinen auf dieser Welt mitzuerleben, von dorther, von wo Ich komme, Mich begleiten und mit Wonne und Zufriedenheit Meine väterlichen Freuden mitgenießen, wozu ihr, wie es euch euer Bewußtsein sagen wird, ebenfalls euer Scherflein beigetragen habt.

20. Dann werdet ihr Mich und Meine Führungen preisen, wenn ihr klar erkennen werdet, wie die Worte gemeint waren, welche Ich zu Meinen Jüngern einst sagte; denn ihr werdet Mich in Meiner ganzen Macht, in Meiner ganzen Liebe, in Meiner ganzen Herrlichkeit sehen, wie Ich wieder sichtbare Umkleidung wähle, um Meinen gläubigen, schon längst sich nach Mir sehnenden Schafen der einzige und wahre Hirte zu werden. Dann wird die Erde materiell dem Bilde der geistigen Welt auf ihr folgen; sie wird wieder zu einem Paradiese werden, wenn der Seelenfrieden oder das geistige Eden in allen Herzen seinen Wohnort aufgeschlagen hat.

21. Diesen Genuß und diese Feier weiter auszumalen, ist nicht möglich; denn ihr ertraget und begreifet es nicht, aber daß sie euch vorbehalten ist, das kann Ich euch versichern, – und Mein Wort trügt nicht.

22. Jetzt schon bereitet sich diese Umwandlung geistig auf eurem Weltkörper vor. Inniges Sehnen nach dem geistigen Frühling hebt die bedrängten Herzen. Es regt sich überall. Viele wissen nicht, wie ihnen geschieht. Die einen handeln mit, die andern ohne vorgesetzten Zweck. Alle treibt es zu geistiger Reife; selbst die größten Materialisten, die verstocktesten Ungläubigen und Gleichgültigen läßt es nicht in Ruhe. Wie ein Sonnenstrahl, welcher durch eine kleine Öffnung eines geschlossenen Fensterladens auf einen Schlafenden fällt und ihn beruhigt, ebenso trifft dieser Liebestrahl, der Meinem Wiederkommen vorausgeht, alle. Die einen wollen sich seiner Wirkung durch Verstandesgrübeleien entziehen. Sie schwätzen sich selbst auf einige Zeit Ruhe ins Herz; aber es hilft nichts. Neue Zweifel, neue ,Warum` steigen auf. Immer wieder regt es sich; es bewegt sie der herrschende Geist, der schon die ganze Welt in seine Sphäre eingehüllt hat. Vergebens ist es, diesen Geisteszwang abschütteln zu wollen. Die Verhältnisse und Ereignisse lassen die Menschen immer mehr fühlen, daß alles, was sie als Endziel, als Zweck ihres Lebens betrachten, nicht das Ende, nicht das letzte Ziel ist. Unaufhaltsam drängt es sie vorwärts. In Sturmeseile geht es der Zeit entgegen, in der Meine Darniederkunft ihnen allen beweisen wird, daß nicht Weltliches, sondern Geistiges angestrebt werden muß, daß nicht ein kurzes Erdenleben, sondern die lange Ewigkeit der eigentliche Aufenthalt Meiner von Mir als Geist geschaffenen Wesen ist.

23. Unaufhaltsam drängt es dem Schlußpunkt entgegen, wo Ich, wie einst Meinen Jüngern, Meinen neuen Auserwählten die gleichen Worte sagen werde: Mein ist die Macht – auf der Erde, wie im Himmel! Bereitet euch vor, Meine Kinder, wo ihr auch sein möget – hier oder dort -, dieses Auferstehungsfest der geistigen Menschenwürde mit Mir zu feiern; denn es ist nicht allein das größte Fest für euch Menschen, sondern auch das wichtigste für Mein ganzes, großes Geisterreich, in welchem dieser Schluß der Beweis sein wird, warum Ich einst auf eure kleine Erde herabstieg, und warum Ich gerade euch unansehnliche und kleine Geschöpfe auf einem in der Unendlichkeit herumkreisenden Sandkorn auserwählt habe, Meine Kinder zu werden.

24. Ich will wieder beweisen, daß Ich im Kleinsten am größten bin. Wäre Mir nicht alle Macht gegeben, so könnte Ich es nicht ausführen, wäre aber auch kein Gott, den diese Macht weit über alles Geschaffene erhebt und selbst dem größten Engelsgeist unerreichbar ist.

25. Nehmt diese Worte, ihr kleinen Kinder des großen Gottes, als Zeichen Seiner Liebe und erinnert euch Seiner Worte, die Er als Jesus einst sagte: “Wer über Kleines gesetzt, es pflichtmäßig verwaltet, dem wird einst Großes anvertraut werden.”

26. Wie Ich einst bei euch winzigen Würmern in Meiner großen Schöpfung den größten Liebesakt vollzog, so sollt auch ihr trachten, eben im Kleinsten, selbst bei sonst unscheinbaren Vorkommnissen, Meine Liebesgesetze zu befolgen und sie am ehesten und gewissenhaftesten auszuüben, damit auch ihr im Kleinsten eure größte Seelenstärke zeigen und bewähren könnt. So seid ihr Meine würdigen Kinder, die wert sind, einst über Großes gesetzt zu werden, wo ihr dann im Großen Frieden und Seligkeit verbreiten könnt, wie ihr es nicht unterlassen habt, sie auf eurer kleinen Erde bei den geringsten Verhältnissen an den Tag zu legen.

27. Dies merkt euch wohl! Weiht auch andere in die Geheimnisse eures Herzens ein, lehrt sie ebenfalls Mein Evangelium verstehen und begreifen, damit ihr, wie Meine Jünger, Anspruch haben könnt, einst in Meiner Nähe die ganze Kraft der Liebe zu genießen, deren ein göttlichväterliches Herz fähig ist! Amen

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27th Sermon of Jesus… The Lord’s Farewell

Matthew 28:18-20:
“And Jesus came and spake unto them, saying, all power is given unto me in heaven and in earth. Go ye therefore, and teach all nations, baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost: teaching them to observe all things whatsoever I have commanded you: and, lo, I am with you always, even unto the end of the world. Amen.”

These words I spoke to My disciples on a mountain in Galilee, when I appeared to them after My resurrection. They were not the words of Jesus, the carpenter’s son from Nazareth, speaking to his followers, but the words of God, the Lord of all created things, addressed to His children and worshippers, believers of His teaching. For, My earthly sojourn had ended with My death on the cross, and with My resurrection My deity had been established.

Already on a previous occasion I had told My disciples that I and the Father in Heaven were One, and that he who saw Me also saw the Father. However, these words were still not clear to My disciples. Although they accepted Me as a man endowed with a greater willpower than other humans, they carried in their hearts a different image of their God, with which they could not reconcile My personality.

After My resurrection, which was by human standards an exceptional act, their idea of My deity had come closer to the truth; but only on the day of My ascension did it reach its culmination, when they finally recognized Me as the One I had often claimed to be.

Regarding these few words of the text, I have to give you these explanations first so that you can better understand My disciples’ relationship to Me, and that at the same time you find it easier to comprehend how these texts apply also to you and to the present and the future.

As after My entombment My disciples wandered around lost and desolate, mourning the loss of their leader, even doubting My divine mission, in the same way present-day mankind – believers as well as unbelievers – are undecided as to whether to believe or whether to reject everything.

My disciples did not all have the same power of comprehension, nor were they equally zealous concerning My teaching. Not all of them were convinced of My deity. Therefore, I had to use extraordinary manifestations – even after My resurrection – to fully convince also the weak that I was the One I claimed to be, and that My words, My teaching, were meant not for them alone, but for all the world, for the entire realm of spirits and for eternity.

It is the same now as it was then. Now, too, I have to awaken those who have fallen asleep through forceful acts in the worldly chaos of your globe. I have to strengthen the partly awake and protect the fully awake, so that doubts and brooding do not hinder the sprouting of the sown seed.

For, when I shall appear again visibly in your world today, do you believe I -shall be taken for what I actually am without proof? Not a chance! There will be plenty of doubters, deniers, persecutors and haters. And, as in those times when the high priests had bribed the Roman soldiers to state that My corpse had been stolen, on the occasion of My descen-sion, too, the rationalists, scholars and priests will do their utmost to convince people of the contrary to what I shall tell them.
Do not think that all the great many people who now kneel in devotion at the altars in the churches built for Me, will easily accept the idea that I have returned, especially not when they hear where I have first appeared and how My first words will be addressed to them.

In those times when, because of elementary phenomena and other miracles, the Jews could have easily convinced themselves that the one whom they helped to crucify was not an ordinary man, I could not show Myself after My resurrection to all the Jewish people, but only to My disciples; and only to those few who truly believed in Me could I actually prove that the words about the conquest of death and about My resurrection, which I had spoken to them – often in plain language, often in analogies – were true.

And as it did then, it will happen again. In the beginning only a small group of My true disciples will be able to bear and recognize Me as the returning Jesus, and also as God, the Lord and Creator of infinity. To these I will appear and call, as I did once to My disciples on the mountain in Galilee: “All power is given unto Me in heaven and on earth. Go therefore and teach all nations and baptize them, that is, instruct them in this teaching in the name of the Divine Trinity, in the name of the Father, the Son and the Holy Spirit. Also teach them to keep, that is, to carry out in practice, what you yourselves have recognized to be true; and you may be sure that I will be with you from the beginning and in all eternity. Amen.”

Thus will be sounding the call to the small group which I have chosen for the future spreading of My Divine Word, for which I as a man once paid the price and sealed it with My blood. And these newly chosen will then, as reborn like once My disciples, be endowed with all power from Me, enabling them to prove their words with deeds and prepare the way for Me, so that I may meet only hearts devoted to Me and not estranged ones.

My advent is already beginning to take place since I -though not visibly but already spiritually – am exerting My influence towards educating for Myself a number of disciples who will have to prepare the way. And that which was the task of My disciples in those times, which My chosen had been ordained to do when I appeared visibly, My present followers will have to carry out spiritually. To them, as well as to you, I am calling: “All power is given unto Me in heaven and on earth! Do not doubt My love, My teaching and My promise which I made to mankind and, thus, also to you; for I am, I was and I shall always be the Lord Who will protect and guide His children and one day reward them for their perseverance.

“I have all the power; everything must obey Me. All that is has gone forth from Me and must again return to Me. Sow My seed in the hearts that show a good soil for it! Increase the number of My followers, instruct them in the understanding of My two sole commandments of love, so that they may distinguish the true from the false and resist the false doctrines. I possess the power to convert and soften the hardest and most stubborn hearts with the gentlest teaching of love.

“Baptize your brothers and sisters with the spirit of tolerance, devotion and forgiveness. Teach them the forbearance I have shown you and all mankind since endless times. Teach them to subordinate the worldly pleasures to spiritual ones. Teach them not to forfeit happiness in the great, everlasting beyond through the empty, futile chasing after worldly possessions.”
You shall sow My teaching as a spiritual seed so that you too may take part in the work of re- establishing My spiritual kingdom, which will reign after I have descended to earth.

Thus you will perform spiritually what once My apostles actually carried out. And as I at that time held out to My disciples the prospect of one day all being with Me, you too will acquire the right to enjoy closeness to Me and the love and bliss reserved for all those who have absorbed My Word and My teaching to the extent that they have become their very nature.
Behold, I am promising you much, but as I once did, I again say: I possess all the might! I am the Lord and Creator, and at the same time I am your Father, your loving, ever patient Father Who, only in the joys, spiritual pleasures and bliss of His children, finds His own joys glorified. Therefore, those of you who may not be there to experience My personal appearance on this earth will accompany Me from whence I shall be coming and in bliss and satisfaction enjoy with Me My fatherly pleasures to which, as your consciousness will tell you, also you have contributed a little. You will praise Me and My guidance, once you clearly recognize how the words were meant which I once spoke to My disciples. For, you will be seeing Me in all My might, all My love and all My glory, when I shall once more choose a visible form to become the sole and true shepherd to My sheep who have for a long time believed in Me and yearned for Me. Then the material earth will adapt to the spiritual world on it, and when the inner peace of the spiritual Eden will have taken up residence in all hearts, the earth will once more become a paradise.

It is impossible to paint a more detailed picture of this enjoyment and celebration, for you can neither bear nor comprehend it, but I can assure you that it is awaiting you, – and My Word is always true.

Already today this change is spiritually preparing to take place on your globe. A deep yearning for the spiritual springtime is filling the oppressed hearts. There is a stirring everywhere. Many do not know what is happening to them. Some act with a planned purpose, others without one. All are striving towards spiritual maturity; even the greatest materialists, the most stubborn unbelievers and the indifferent are being stirred up. This ray of love which precedes My coming falls upon all like a sunbeam that penetrates through a small crack in a closed shutter upon a sleeper and calms him. Some try to evade its effects through reasoning. They appease their hearts for a while, but it does not help. New doubts arise, new “whys”. The prevailing spirit that has already enveloped all the world keeps stirring them. Efforts to shake off this spiritual urge are futile. Circumstances and events make people feel more and more clearly that all they regard as the goal and purpose of their life is not the end, not the ultimate goal. It keeps urging them forward, rushing with great speed towards the time when My coming to the earth will prove to them that they must strive after spiritual, not after worldly values, that there is not only a short earth-life, but that everlasting eternity is the true abode of the beings created by Me as spirits.

There is an incessant striving towards the point when I will speak to My new chosen the words I once spoke to My disciples: The might is Mine – on earth as it is in heaven! Be prepared, My children, wherever you may be – here on earth or in the beyond – to celebrate with Me this feast of resurrection of the spiritual dignity of man. For it is not only the greatest feast for mankind, but also the most important for My entire great spirit-kingdom, when this final act will prove why I once descended to your small earth and why I chose you, unprepossessing and tiny beings on a grain of sand orbiting in infinite space, to become My children.

Once again I want to prove that I am greatest in the smallest. If I did not possess all the might, I could not accomplish it; but then I also would not be a God Who thanks to this might is high above all created things, inaccessible even to the greatest angelic spirit.

Receive these words, you small children of the great God, as a mark of His love, and remember His words which He spoke as Jesus: “He who is set over small things and performs his duty well will one day be entrusted with great things.”

As I once performed the greatest act of love in My creation with you poor, little mites, so also you shall endeavour in the smallest things, even insignificant events, to follow My commandments of love and carry them out promptly and conscientiously, so that you, too, may show and prove in the smallest the great strength of your souls. Then you are My worthy children, who one day can be set over great things, where you can then spread peace and bliss on a large scale, since you did that on your small earth under humble conditions.

Do heed this! Acquaint also others with the secrets of your heart and teach them to understand and comprehend My Gospel, so that you, like My disciples, may be entitled to enjoy close to Me the full force of love a divine fatherly heart is capable of! Amen.

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Predica 27… Il commiato del Signore

Trinità
(S.S. Trinità)

Matteo 28, 18-20: «Gesù si avvicinò a loro s’intrattenne con loro e disse: “A me è dato ogni potere in Cielo e in Terra. Andate perciò ed istruite tutti i popoli, battezzateli nel nome del Padre e del Figlio e dello Spirito Santo e insegnate loro ad osservare tutto ciò che vi ho comandato. E vedete, io sono con voi tutti i giorni fino alla fine del mondo!”».

(il 27.03.1872)

1. Queste parole Io le dissi ai Miei discepoli quando comparii loro, dopo la Mia Risurrezione dalla morte, su un monte in Galilea. Erano parole non espresse da Gesù, il figlio del carpentiere di Nazareth ai Suoi discepoli, bensì erano parole che Dio, il Signore di tutto il Creato, rivolgeva ai Suoi figli, unici adoratori e credenti della Sua Dottrina. Con la morte sulla croce, infatti, il Mio cammino sulla vostra Terra trovò la sua conclusione e, con la Mia Risurrezione, la Mia Divinità trovò la sua conferma.

2. Già in un’altra occasione, dissi ai Miei discepoli che Io, il Figlio, e il Padre nei Cieli, siamo una cosa sola, e che, chi vede Me, vede anche il Padre; ma questa parola non fu completamente compresa da loro, i quali Mi riconoscevano sì, come un uomo dotato di una forza di volontà maggiore degli altri uomini, però avevano nel cuore una diversa immagine del loro Dio, che non poteva essere messa alla pari con la Mia reale personalità.

3. Dopo la Mia Risurrezione – un fatto straordinario secondo i concetti umani – la loro idea della Mia Divinità crebbe un po’ di più, ma solo nel giorno dell’Ascensione, questa raggiunse il suo punto culminante, sicché Mi riconobbero per Colui che Io spesso avevo detto loro di essere.

4. A queste poche parole del testo, devo premettere tali osservazioni, affinché vi sia più comprensibile il rapporto dei Miei discepoli con Me in quel tempo, e con ciò impariate più facilmente l’utilizzo di questi testi anche su di voi, nell’epoca attuale e in quella a venire.

5. Come in quel tempo i Miei discepoli, dopo la Mia sepoltura, vagavano erranti e abbandonati, e si affliggevano per la perdita della loro Guida, anzi perfino dubitavano della Mia divina Missione, altrettanto è l’umanità attuale – credente o non credente – incerta se credere a qualcosa, oppure se rigettare tutto.

6. I Miei discepoli non erano tutti della stessa capacità intellettiva, non tutti erano animati dallo stesso entusiasmo per la Mia Dottrina, non tutti erano convinti della Mia Divinità, perciò talvolta Io dovetti, perfino dopo la Mia Risurrezione, ricorrere a manifestazioni straordinarie per convincere pienamente anche i deboli, che Io ero Colui che dichiaravo di essere, e che le Mie parole, come anche la Mia Dottrina, erano destinate non solo a loro, bensì a tutto il mondo, all’intero Regno dello spirito, e per l’eternità.

7. Come allora, così adesso! Anche adesso Io devo risvegliare i dormienti mediante la potente azione dei disordini mondani sul vostro globo terrestre; fortificare i semi-svegli e proteggere i completamente svegli, affinché altrettanti dubbi e fantasticherie non impediscano nel suo sorgere la semente sparsa.

8. Poiché vedete: se Io oggi dovessi apparire di nuovo visibilmente sul vostro mondo, credete che Mi si riterrà, senza altre prove, Colui che Io veramente sono? Assolutamente no! Sorgerebbero scettici e negatori, persecutori e spregiatori a sufficienza. E come in quel tempo i sommi sacerdoti corruppero i soldati romani affinché testimoniassero che la Mia salma fosse stata rubata, così anche col Mio ritorno i sofisti, gli eruditi e i sacerdoti tutti, si farebbero in quattro per convincere gli uomini del contrario di ciò che Io potrei dir loro.

9. Non crediate che questa moltitudine di uomini che ora s’inginocchia in preghiera davanti agli altari e alle chiese a Me dedicate, familiarizzerà così rapidamente con l’idea che Io sia ritornato, tanto più quando sentirà dove sarà la Mia prima apparizione, e come saranno le parole che Io rivolgerò loro!

10. In quel tempo in cui attraverso fenomeni elementari e altri prodigi, gli ebrei avrebbero certamente potuto convincersi che Colui che essi aiutarono a crocifiggere, era ben altro che un uomo comune, tuttavia, Io non potei, dopo la Mia Risurrezione, mostrarMi a tutto il popolo ebreo, bensì solo ai Miei discepoli, e solo a quei pochi che credevano veramente in Me Io potei dare la prova, di fatto, che le parole che avevo rivolto loro, spesso in modo esplicito, molte volte rivestite in immagini, e che trattavano della vittoria sulla morte e della Mia Risurrezione, erano vere.

11. E come in quei tempi, così accadrà di nuovo. Solo a una piccola cerchia dei Miei veri discepoli, all’inizio toccherà poterMi riconoscere e sopportarMi quale Gesù che ritorna, ma anche quale Dio, Signore e Creatore dell’infinito. A costoro, Io apparirò ed esclamerò, come allora ai Miei discepoli sul monte in Galilea: «A Me è dato ogni potere in Cielo e in Terra! Andate, insegnate ai popoli e battezzateli!», vale a dire: “Iniziateli a questa Dottrina nel nome della divina Trinità; nel nome del Padre, del Figlio e dello Spirito Santo! Insegnate loro, però, anche a mantenere, ossia a praticare nei fatti, ciò che voi stessi avete riconosciuto come vero, e siate rassicurati che Io sarò presso di voi dal principio fino in ogni eternità! Amen!”.

12. Così sarà inviata la chiamata alla piccola schiera che Io ho scelto per la nuova diffusione della Mia Parola divina. Parola che un giorno, come uomo, Io ho pagato e suggellato con il Mio sangue. Così accadrà che anche questi, neo eletti, come un giorno i Miei discepoli, quali rinati, saranno provvisti da Me di ogni potere, per confermare le loro parole con le opere, e per spianarMi la strada affinché Io incontri solo cuori a Me propensi e non estranei.

13. Il Mio Ritorno è già iniziato adesso, operando, se non visibilmente, già pur spiritualmente, per formarMi un certo numero di discepoli che dovranno spianar le vie. E quello che era il compito dei Miei discepoli in quel tempo, quello che allora i Miei prescelti furono incaricati di svolgere, per il Mio Ritorno visibile, lo dovranno compiere spiritualmente i Miei seguaci attuali. Anche a loro, così come a voi tutti, Io esclamo: “A Me è dato ogni potere in Cielo e in Terra! Non dubitate del Mio Amore, della Mia Dottrina e della Mia Promessa che Io ho fatto all’umanità, e quindi anche a voi; poiché Io sono, ero e sempre sarò, il Signore che proteggerà, guiderà e anche ricompenserà un giorno i Suoi figli per la loro perseveranza!

14. A Me è dato ogni potere, tutto deve ubbidirMi, tutto deve procedere da Me, e di nuovo ritornare a Me! Spargete il Mio seme nei cuori che mostrano del buon terreno per tale frutto! Moltiplicate i Miei seguaci! Iniziateli alla vera e propria comprensione dei Miei due unici comandamenti dell’Amore, affinché possano distinguere il vero dal falso, e possano opporre resistenza all’eresia! A Me è dato il potere di convertire e toccare il cuore dei più duri, più ostinati animi, con la più dolce dottrina dell’Amore.

15. Battezzate i vostri confratelli e consorelle con lo spirito della tolleranza, del sacrificio e del perdono! Insegnate a tutti la pazienza come Io l’ho praticata verso di voi e all’intera umanità, già da tempi infiniti! Insegnate loro a subordinare i piaceri mondani a quelli spirituali! Insegnate loro a non giocarsi la grande, duratura eternità di là dalla tomba, a causa della vana e inutile caccia ai beni mondani!”.

16. Così dovete spargere la Mia Dottrina come seme spirituale, affinché anche voi possiate avere una parte nell’opera di rinnovamento del Mio Regno spirituale, che dovrà imperare sulla Terra dopo la Mia Venuta.

17. Voi compite così, spiritualmente, ciò che un giorno hanno eseguito, di fatto, i Miei apostoli. E come allora Io promisi loro che un giorno sarebbero stati tutti presso di Me, così assicuratevi anche voi questo diritto di poter sentire, nella Mia vicinanza, l’amore, e tutta la beatitudine che è riservata a coloro che hanno fatto propria la Mia Parola e la Mia Dottrina, così che essa è diventata il loro io completamente.

18. Vedete, Io vi prometto molto; ma come allora, così Io dico anche adesso: «A Me è dato ogni potere!». Io sono il Signore e Creatore, sono però, nello stesso tempo, anche il vostro Padre, il vostro affettuoso, sempre indulgente Padre, il quale solo nelle gioie, nei piaceri spirituali e nelle beatitudini dei Suoi figli vede le proprie, nuovamente glorificate.

19. Perciò, anche se forse non toccherà a voi tutti, voi prenderete parte alla Mia personale apparizione su questo mondo; Mi accompagnerete di là da dove Io vengo, e con delizia e soddisfazione godrete le Mie gioie paterne, per le quali voi, come vi dirà la vostra consapevolezza, altrettanto avete portato il vostro contributo.

20. Poi glorificherete Me e la Mia conduzione, quando riconoscerete chiaramente come erano intese le parole che Io dissi un giorno ai Miei discepoli; voi, infatti, Mi vedrete in tutta la Mia Potenza, in tutto il Mio Amore, in tutta la Mia magnificenza; vedrete come Io scelgo di nuovo sembianze visibili per divenire l’unico e vero Pastore delle Mie pecore credenti, le quali già da lungo tempo Mi desiderano ardentemente. Poi la Terra materiale seguirà l’immagine del mondo spirituale; essa diventerà di nuovo un paradiso, quando la pace dell’anima – o Eden spirituale – avrà stabilito la sua dimora in tutti i cuori.

21. Descrivere ulteriormente questa delizia e questa solennità non è possibile; voi, infatti, non lo sopportereste e non lo comprendereste, ma che vi sia riservato, questo ve lo posso assicurare, – e la Mia parola non inganna.

22. Già adesso si prepara questa trasformazione spirituale sul vostro corpo mondiale. L’intima brama eleva verso la primavera spirituale i cuori oppressi. Ovunque c’è fermento! Molti non sanno cosa stia loro accadendo. Gli uni agiscono con meta prefissata, gli altri senza. Tutto spinge alla maturazione spirituale; perfino i più grandi materialisti, i più ostinati increduli e indifferenti non sono lasciati in pace. Come un raggio di Sole cade su un dormiente attraverso la piccola fessura di un’imposta della finestra chiusa, e lo quieta, nello stesso modo questo raggio d’amore che precede il Mio ritorno, colpisce tutti. Alcuni vogliono sottrarsi al suo effetto con fantasticherie intellettuali. Essi per un certo tempo si auto convincono, imponendosi la quiete nel cuore, ma non serve a nulla! Sorgono nuovi dubbi, nuovi ‘perché’. Essi si agitano di continuo; lo Spirito imperante li muove, ha già avvolto nella sua sfera il mondo intero. È inutile volersi sbarazzare di questa pressione dello Spirito! Le condizioni e gli avvenimenti fanno sentire sempre di più agli uomini che, tutto ciò che essi considerano come meta finale, come scopo della loro vita, non è la conclusione, non è l’ultima meta! Inarrestabilmente, essi sono spinti in avanti! Alla velocità della tempesta si va incontro al tempo in cui la Mia Venuta dimostrerà a tutti loro che si deve tendere non alle cose del mondo, bensì a quelle dello Spirito, che non è una breve vita terrena il vero e proprio soggiorno dei Miei esseri da Me creati come Spirito, bensì la lunga eternità.

23. Incessantemente si va verso il punto finale, dove Io dirò ai Miei nuovi prescelti, come allora ai Miei discepoli, le stesse parole: «Mio è il potere – sulla Terra, come in Cielo! –». Preparatevi, figli Miei, ovunque voi siate – qui o là – a festeggiare con Me questa festa della risurrezione della dignità spirituale per gli uomini; poiché non è solamente la più grande festa per voi, bensì anche la più importante per il Mio intero grande Regno dello spirito, dove questa fine dimostrerà il perché Io scesi un giorno sulla vostra piccola Terra, e perché scelsi proprio voi, insignificanti e piccole creature su un granello di sabbia orbitante nell’infinità, per farvi divenire figli Miei.

24. Io voglio ancora dimostrare che, nelle minime cose Io sono il massimo. Se non Mi fosse dato ogni potere, non potrei fare ciò che faccio, ma non sarei neanche un Dio, la cui potenza Lo innalza di là da ogni cosa creata, ed è irraggiungibile perfino dal più grande spirito angelico.

25. Prendete queste parole, voi piccoli figli del grande Iddio, come segno del Suo Amore, e ricordatevi delle parole che Egli disse un giorno come Gesù: «Chi è messo sul piccolo e lo amministra doverosamente, a costui saranno affidate un giorno grandi cose».

26. Come Io un giorno, presso di voi piccolissime creature della Mia grande Creazione, compii il più grande Atto d’Amore, così anche voi dovete tendere, proprio nel più piccolo, perfino nei semplici avvenimenti, a osservare le Mie Leggi dell’Amore e a praticarle il prima possibile, e assai scrupolosamente, affinché anche voi nel più piccolo possiate dimostrare e confermare la vostra più grande forza dell’anima. Così sarete i Miei degni figli che sono meritevoli di essere preposti un giorno su grandi cose, dove poi potrete diffondere nel grande, pace e beatitudine, così come non avete tralasciato di dimostrare ciò, anche sulla vostra piccola Terra, e nelle più modeste condizioni.

27. Fate bene attenzione a questo! Iniziate anche gli altri nei misteri del vostro cuore, insegnate anche a loro a comprendere il Mio Vangelo, affinché voi, come Miei discepoli, possiate avere il diritto di godere un giorno, nelle Mie vicinanze, di tutta la forza dell’Amore di cui è capace un divino Cuore paterno! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十七道耶穌講道……主的道別

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第二十七道耶穌講道……主的道別

馬太福音28:18-20:

“耶穌來到,對他們說,天上地下所有的權柄都賜給我了。所以你們要去教導萬民,奉父,子,聖靈的名給他們施洗,教導他們遵守我所吩咐你們的一切話,並且我常常與你們同在,甚至到世界末日。阿門“。

當我在復活後向他們顯現時,我在加利利的一座山上對我的門徒說了這些話。他們不是來自拿撒勒的木匠的兒子耶穌對他的追隨者說的話,而是所有創造的萬物之主的上帝的話,寫給祂的兒女和敬拜者,祂的教訓的信徒。因為我的世上遺跡已經以我在十字架上的死亡而告終,隨著我的複活,我的神的本尊已經建立。

我以前曾告訴我的門徒說,我和天父是獨一的,見過我的人也看見了天父。然而,這些話對我的門徒仍然不清楚。儘管他們接受了我作為一個比其他人具有更大意志力的人,但他們卻在他們心中傳遞了他們的上帝的不同形象,而他們無法調和我的個性。

在我的複活之後,按照人類的標準,這是一種特殊的行為,他們對我的神性的看法更接近真相;但只有在我升天的那天才能達到它的頂峰,當他們終於認出我是我經常聲稱的那個人的時候。

關於這些文字的幾個字,我必須先給你這些解釋,這樣你才能更好地理解我的門徒與我的關係,同時你也更容易理解這些文本如何適用於你和現在和未來。

正如在我的受難之後,我的門徒在迷失和荒涼中四處遊蕩,哀悼他們的領袖失去了,甚至懷疑我的神聖使命,以同樣的方式,現今的人類 – 信徒和非信徒 – 都未決定是否相信或是否拒絕一切。

我的門徒並不都具有同樣的理解力,他們對我的教導也沒有同樣的熱忱。並非所有人都相信我的本尊。因此,即使在我複活之後,我也必須使用非凡的表現方式來完全說服我是我所聲稱的那個弱者,並且我的話,我的教導,不僅僅是為了他們,而是為了全世界,為整個精神領域和永恆。

現在和過去一樣。現在,我也必須喚醒那些在世界混亂的世界里通過強有力的行為睡著的人。我必須加強部分清醒並保護完全清醒,以便懷疑和沈思不會妨礙播種的種子發芽。

因為,當我今天再次明顯地出現在你的世界裡時,你是否相信我,會毫無疑問地承認我無需證據?不是一個機會!會有很多懷疑者,拒絕者,迫害者和仇敵。而且,正如在那些大祭司賄賂羅馬士兵說我的屍體被盜的時候,在我的下降之際,理性主義者,學者和牧師也會盡全力說服人們與我將要告訴他們的情況相反。

不要以為現在跪在為我建造的教堂的祭壇上的眾多人會很容易接受我回來的想法,特別是當他們聽到我第一次出現的地方以及我的第一句話會如何給他們 。

在那些由於基本現象和其他奇蹟而出現的時候,猶太人可以輕易地相信自己幫助釘死的人不是一個普通人,但在我複活之後,我無法向所有的猶太人展示自己,但只有對我的門徒;只有少數真正相信我的人才能證明我曾經對他們說過的關於征服死亡和關於我的複活的話 – 通常用簡單的語言,通常是類比 – 是真實的。

就像曾經那樣,它會再次發生。起初,只有一小批我真正的門徒能夠認識到並承認我是回歸的耶穌,也是上帝,至高無上的神,主和萬物的創造者。我會在這些地方出現並呼喚,就像我曾在加利利的山上對我的門徒所做的那樣:“天上地下所有的權柄都賜給我了。所以去教導所有的國家並且給他們施洗,就是以聖父,聖子和聖靈的名義,以神聖三位一體的名義教導他們。也教導他們保持,即在實踐中執行,你們自己認為是真實的;你可能確信我會從始至終與你同在。阿們“。

因此,我將為我未來傳播我的神的話而選擇的小團體發出呼籲,為此我曾作為一個人付出了代價,並用我的血將它封了起來。然後這些新選出來的人,就像我的門徒一樣重生,從我這裡得到一切的能力,使他們能夠憑藉行動證明他們的言行,並為我預備道路,以便我只會遇見專心致志於我的心,而不是陌生的。

我的到來已經開始發生,因為我雖然不明顯,但在精神上已經發揮了我的影響力,為我自己教育一些門徒,他們將不得不為此做好準備。而那時候,我的門徒的任務就是我的選擇在我明顯出現時被任命的,我現在的追隨者必須在精神上進行。對他們和你們,我呼籲:“天上地下所有的權柄都賜給我了!不要懷疑我的愛,我的教導和我對人類的承諾,也因此也向你承諾;因為我是,我今是,我永遠是主,他會保護和引導他的孩子,有一天會獎勵他們的毅力。

“我擁有所有的權力;一切都必須服從我。所有已經離我而去的,必須再次回到我身邊。播下我的種子在心裡有良好的土壤!增加我的追隨者的數量,指導他們理解對我的愛的唯一誡命,以便他們可以區分真假,抵制錯誤的教義。我擁有力量通過最溫和的愛的教導來轉化和軟化最難和最頑固的心。

“用寬容,奉獻和寬恕的精神為你的兄弟姐妹施洗。教導他們自無盡的時代以來我向你們展示的全部人類的寬容。教導他們將屬世的樂趣服從屬靈的樂趣。教導他們不要因為空虛而徒勞的追求世俗的財產而在偉大的永恆之外喪失​​幸福。“

你們應當播下我的教​​訓作為屬靈的種子,這樣你們也可以參與重建我的屬靈國度的工作,在我下降到地球之後將會統治。

因此,你將在靈裡執行我的使徒實際執行過的事情。正如我當時向我的門徒提出有一天和我在一起的前景一樣,你也將享有接近我,愛和幸福的權利,以及為吸收我的道和我的教訓的所有人。使它們已經成為自然本質的。

看哪,我向你許諾,但正如我曾經那樣,我再次說:我擁有所有的力量!我是主和創造者,同時我是你的父親,你的愛,永遠有耐心的神父,只有在他兒女的歡樂,屬靈快樂和幸福中,才能找到自己的喜樂。因此,那些可能不在那裡體驗我在這個世界上的個人外表的人將伴隨我而來,從我將來到,在幸福和滿足中與我同享我的父愛快樂,正如你的意識告訴你的那樣,也是你貢獻了一點。一旦你清楚地認識到我曾經對我的門徒說過的話是如何表達的,你會讚美我和我的指導。因為,當我再次選擇一種可見的形式成為我的羊的唯一真正的牧羊人時,你將會看見我的力量,我的愛和我的榮耀,這些羊長久以來一直相信我和嚮往我。那麼物質世界就會適應它上面的精神世界,當精神伊甸園的內心寧靜已經佔據了所有人的心靈,地球將再次成為一個天堂。

不可能繪製出這種享受和慶祝的更詳細的畫面,因為你既不能承受也不能理解它,但我可以向你保證,它正在等待你,而且我的話永遠是真的。

今天這個變化已經在精神上準備在你的地球上發生。對精神春季的深切渴望是填補受壓迫的心。到處都是一派激盪。許多人不知道他們發生了什麼。有些人按照計劃的目的行事,有些則沒有。所有人都在努力實現精神上的成熟。即使是最偉大的唯物主義者,最頑固的不信者和無動於衷的人也正在被激起。在我來臨之前,這條愛的光線就如同一束陽光穿透了臥舖上一扇閉合的百葉窗上的小裂縫,並使他平靜下來。有些人試圖通過推理來逃避其影響。他們安撫了他們的心一段時間,但它沒有幫助。新的疑慮出現了,新的“whys”。已經籠罩全世界的盛行精神不斷攪動著它們。努力擺脫這種精神衝動是徒勞的。環境和事件使人們越來越清楚地認識到,他們所認為的人生目標和目標不是終點,而不是終極目標。它一直敦促他們前進,並且以極快的速度沖向我來到地球將向他們證明他們必須追求屬靈而不是追求世俗價值觀的時代,以致不僅存在短暫的地球生命,而且永恆的永恆是我作為靈魂創造的眾生的真正居所。

不斷努力直到我會對我新選擇的人,正如我曾經對我的門徒說過的話:力量是我的 – 在地球上,也 在天堂!準備好吧,我的孩子,無論你身在何處 – 在地球上或在遠方 – 與我一起慶祝人類精神尊嚴復活的盛宴。因為這不僅是人類最大的盛宴,而且對於我的整個偉大的精神王國來說也是最重要的,當這最後的行為將證明我為什麼曾經下降到你的小地球,為什麼我選擇了你,那些沒有前途的小生命沙粒在無限空間中繞行,成為我的孩子。

我再次想證明我是最大在最小的。如果我不具備所有的能力,我就無法完成它;但那時我也不會成為上帝,因為這個能力高於一切創造的東西,即使對最偉大的天使靈魂也無法達到。

接受這些話,你是偉大上帝的小孩子,作為祂愛的標誌,並且記住他所說的正耶穌的話:“凡是不放棄小事並儘其責任的人,總有一天會被賦予偉大的事物“

因為我曾經執行最偉大的愛行動在我創造物-在你們貧窮的小蟎中。 所以你們也應該盡最大的努力去做最微不足道的事情,即使是微不足道的事情,也要遵循我的愛的誡命並迅速而認真地執行它們。你也可以以最小的力量展示和證明你靈魂的偉大力量。然後,你是我的有價值的孩子,有一天可以擺在偉大的事情上,然後在那裡你可以大規模地傳播和平和幸福,因為你在卑微的條件下在你的小地上做過這些事情。

請注意這一點!給你心中秘密於其他人,並教導他們理解和理解我的福音,這樣你就像我的門徒一樣,有權享受接近我-一位神聖的父親心中所能夠充滿了愛的力量!阿門。

 

26. Jesus & Seine Kinder – Das Spielen ist vorbei…Ernst ist das Leben & Heilig Meine Sache – Jesus & His Children – The Playing is over…Life is earnest & My Cause sacred

PREDIGT / SERMON 26
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PREDIGTEN DES HERRN-26-Johannes_14-23 - Jesus und Seine Kinder-Der liebende Vater und Hirte-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-26 - John_14-23 - Jesus and His Children-The loving Father-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  26. Predigt von Jesus… Jesus und Seine Kinder – Johannes 14:23

26. Predigt von Jesus… Jesus und Seine Kinder
(24.03.1872)

Johannes 14:23
“Wer mich liebet, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.”

01. Diesen Vers zu erklären genügen wenige Worte; denn es ist ganz natürlich, wenn jemand für einen andern eine Zuneigung hat und dieser noch höher gestellt und weiser ist, daß dann der erste alles mögliche tun wird, um sich die Achtung und Liebe seines höhergestellten Freundes oder Herrn zu verdienen. Er wird seine Zuneigung und Liebe durch Taten zu beweisen suchen und genau nach den Lehren und Ratschlägen des höhergestellten Freundes oder Lehrers handeln. Wenn dieses der Fall ist, so wird die Zuneigung des einen durch die Liebe des andern erwidert, und es wird dadurch ein geistiges Einvernehmen hervorgerufen, wie bei in Eintracht lebenden Familiengliedern.

02. Das ist ungefähr der Sinn dieser Worte, die Ich einst zu Meinen Jüngern sagte, und die eine Mahnung waren, auch noch nach Meinem Hingang, nachdem kein sichtbarer Einfluß durch Meine Worte und Taten mehr möglich war, auf dieser einmal eingeschlagenen Bahn zu verharren und aus Liebe zu Mir Mein Wort zu halten und danach zu leben. Ich sagte dieses Meinen Jüngern wohlweislich im voraus, weil Ich wußte, welchen Versuchungen und Einflüssen der Welt sie bei Ausführung ihrer Mission entgegengingen.

03. Deswegen machte Ich sie auch auf einen Punkt aufmerksam, den sie noch nicht begriffen hatten, nämlich, daß Ich und der Vater eins sind, und daß derjenige, der Mich sah, auch den Vater gesehen hat; denn wie Ich schon in einer früheren Texterklärung erwähnt habe – sie dachten noch immer zu menschlich. Sie konnten sich eine geistige Welt, einen geistigen Einfluß und ein geistiges, höheres Wesen, wie Ich eines bin, in körperlicher Hülle nicht recht vorstellen. Manchmal glaubten sie wohl, jetzt hätten sie diesen Begriff ganz richtig aufgefaßt; doch blieb ihnen diese Stimmung nicht. Wenn sie Gefahr lief, sich ganz zu verlieren, so mußte Ich sie auffrischen und wieder in ihrem Herzen rege machen, zumal in jener Zeit, in der die letzten Augenblicke heranrückten, die Mir die bittersten waren und auch ihnen die härtesten Schläge versetzten, da sie nie für möglich gehalten hätten, was nun vor ihren Augen geschah.

04. Deswegen versprach Ich ihnen einen Tröster und machte ihnen den Gedanken des Verlustes Meiner sichtbaren Person so leicht erträglich wie möglich.

05. Was Ich dort zu Meinen Jüngern sagte, das gilt auch in fernen Zeiten für alle diejenigen, die ebenfalls den rechten Weg des Glaubens und der Liebe einschlagen; denn alle Menschen, die Mich wahrhaft lieben wollen, bewahrheiten dieses eigentlich nur dann, wenn sie Meine Worte halten und befolgen.

06. Das Befolgen Meiner Worte, das Beweisen durch Taten ist erst der Probierstein, ob es den Menschen ernst ist, Mir auf dem Wege der Demütigung und Selbstverleugnung, den Ich selbst vorangegangen bin, zu folgen, indem sie, alle Annehmlichkeiten der materiellen Welt dahintenlassend, den Blick nur nach dem geistigen, aber ewigen Weltreich richten.

07. Viele gibt es auf dieser Welt, die das Wort ,Mich lieben` gar nicht verstehen oder es nur so deuten möchten, wie es ihnen bequem ist; mit diesen aber bin Ich nicht. Ich werde und kann nicht, weder als Sohn noch als Vater, in ihren Herzen Wohnung nehmen; denn darin ist der größte Platz den weltlichen Sorgen eingeräumt. Und es wird von ihnen Meiner und Meiner Lehre nur dann gedacht, wenn etwa ein kirchlicher Feiertag oder bittere Erfahrungen gelangen werden, daß ihr so gleichsam nur Liebäugeln mit Mir von keinem Wert und Nutzen ist, sondern daß man entweder sich Mir ganz ergeben oder in der Folge der Welt verfallen muß.

08. Solchen Menschen, die Mich nur so zur Not neben den Weltgeschäften herlaufen lassen, solchen Menschen kann Ich freilich nicht das Versprechen erfüllen, in ihrem Herzen zu wohnen; denn sie lieben Mich nicht, wie die Liebe zu Mir beschaffen sein sollte. Sie haben nur eine Art von Wohlwollen für Meine Lehre und für Meine Person übrig, wobei sie noch im Zweifel sind, ob diese besteht -, weil Ich durch Mein Wort ihnen nur Gutes rate und ihr Bestes will. Allein, sich ganz Mir hinzugeben, Mir und Meinen Fügungen alles aufzuopfern, so weit wollen sie ihre Liebe nicht ausdehnen; denn da müßten sie gar vielen weltlichen Vergnügungen und Genüssen entsagen, was nach ihrer Meinung doch nicht angeht, da man einmal in dieser Welt sei und – wie sie sich entschuldigen – mit ihr leben müsse.

09. Diese Menschen – und es gibt deren Millionen – haben noch einen weiten Weg von herben Erfahrungen zu machen, bis sie zu der Einsicht gelangen werden, daß ihr so gleichsam nur Liebäugeln mit Mir von keinem Wert und Nutzen ist, sondern daß man entweder sich Mir ganz ergeben oder in der Folge der Welt verfallen muß.

10. Überall werden sie Ruhe und Frieden suchen, alles anklagen, Mich, die Natur, die Verhältnisse oder das Schicksal, wie sie es nennen werden; aber nur sich selbst werden sie als Urheber ihres eigenen Unglücks nie erkennen wollen. So wird ihr Schicksal sein: kein Tröster, kein Friedensstifter wird zu ihnen kommen können, weil sie nicht begreifen, daß er nicht von außen hinein, sondern nur von innen heraus den Frieden herstellen kann.

11. Wenn ihr jetzt die Welt stets ärger, stets schlechter werden seht, wenn die Menschen stets unzufriedener, stets mißmutiger, stets grausamer, stets egoistischer werden, so ist überall der Grund der, daß niemand den eigentlichen Weg zum Frieden, zur Genügsamkeit und zum völligen Ergeben in Meine Führung mehr erkennt. Je mehr dieses Haschen nach flüchtigen Weltgütern und mächtigen Stellungen fortgeht, desto mehr entfernen sich die Menschen von dem eigentlichen Quell aller besseren Tugenden, und selbst das Wort ,Liebe` ist ihnen nur insofern bekannt, als es sich auf ihre irdischen Genüsse bezieht, denen sie mit aller Hast nachjagen, und die sie um jeden Preis erringen wollen.

12. Hier seht ihr die Quelle vieler Selbstmorde, als Folge von Überdruß, weil das Erwünschte sich nicht erreichen ließ. Es ist dies auch der Beweis, wie wenig in solchen Herzen von Religion oder von dem Begriff eines ewigen, geistigen Lebens vorhanden ist, wo Vergeltung für Gutes und Böses den Dahingeschiedenen erwartet, indem er in solche Lagen versetzt wird, in denen er, auf sich selbst beschränkt, alles Schlechte und Falsche aus seinem Innern ausmerzen muß, bevor er eine bessere Stellung im Geisterreiche erhalten kann.

13. Unter solchen Menschen ist natürlich denjenigen, welche wirklich Mir leben, Mir folgen und durch Taten Mir beweisen wollen, daß sie Mich lieben, das Fortschreiten bedeutend erschwert, weil sie gegen die Meinung der Mehrzahl ankämpfen müssen und, wie einst Meine Jünger, für das Segenverbreiten nur Haß und Spott ernten.

14. Aber dieses Kämpfen, dieses Streiten gegen den mächtigen Strom der materiellen Welt, das auch Meiner Jünger Los war, dieses Kämpfen ist notwendig, um Meine Kindschaft zu erreichen. Denn wenn es nicht Gott, das höchste Wesen wäre, das euch zu Seinen Kindern erziehen will, so wäre es nach menschlichen Begriffen und Forderungen schon genügend, wenn ihr so wie die große Mehrzahl der Menschen lebtet, d.h. wenn ihr Mir die Ehre zollet, euch wohl die besten Lehren gegeben zu haben, es aber euch überlassen bliebe, wie und wann ihr diese bequem mit euren weltlichen Bedürfnissen vereinbaren wolltet.

15. Aber so habe Ich es nicht gemeint, als Ich damals Meinen Jüngern: “Wer Mich liebt, der wird Mein Wort halten!”, und wie Ich euch auch jetzt wieder zurufe: “Wer Mich liebt, der muß es durch Taten beweisen!”

16. Wie Meine Jünger in jener Zeit entweder Heiden oder fanatische Juden vor sich hatten, denen sie Mein Evangelium predigen mußten, so habt ihr jetzt ebenfalls Heiden, Ungläubige, fanatische Buchstabenausleger und beschränkte Zeremonienreiter vor euch, von denen die ersten gar nichts glauben, weil es ihnen so besser zusagt, und die andern mit dem Halten des Religionskultus alles getan zu haben glauben, was sie Mir schuldig sind.

17. Wie Ich einst Meinen Jüngern versprach, ihnen den Tröster zu schicken, der sie führen und leiten wird, wenn sie überall Schwierigkeiten und Hindernissen begegnen, so wird es auch jetzt denjenigen ergehen, welche Mich im wahren Sinne lieben und Mein Wort halten wollen.

18. Wäre dies nicht die Verheißung Gottes, der alles Erduldete reichlich vergelten will, so wäre es entschuldbar, wenn selbst die Eifrigsten in ihrer Mission scheiterten und die Hoffnung verlören, auch nur den kleinsten Teil der Menschheit vom gänzlichen Verderben zu retten. Da aber Ich als Schöpfer, Herr und Vater die Zügel der ganzen Welt in der Hand habe, so werde Ich auch, wie Ich es Meinen Jüngern versprach, bei denjenigen wohnen, die Mich lieben und Mein Wort halten, d.h. Ich werde ihr Ratgeber und Führer sein. Ich werde ihnen die reifen Seelen in den Weg führen, die durch bittere Schläge zugänglich und mürbe gemacht worden sind, welche die Vergänglichkeit der Welt gekostet haben, und sich nach Besserem sehnen.

19. Ich werde Meine jetzigen Jünger im Glauben und festen Vertrauen in Meine Fügungen stets mehr bestärken, werde ihnen durch Mein Wohnen in ihren Herzen Ersatz geben für alles, was sie Meinet und Meiner Lehre wegen erdulden müssen, damit sie mitten im trüben Gewirr aller menschlichen Leidenschaften die klare Fernsicht behalten und das Ziel ihrer Aufgabe nicht aus den Augen verlieren. Daher folgt unverdrossen Meinen Worten und Meiner Lehre!

20. Wißt ihr, warum Ich selbst nun durch Meine Knechte und Schreiber euch Meinen Willen mitteile?

21. Der Grund, daß schon seit mehreren Jahren Meine direkten Mitteilungen reichlicher fließen als in früheren Zeiten, und daß Ich euch so viel Himmelsbrot gebe, wie es seit Meinem irdischen Lebenswandel nie geschehen ist, ist der, weil gerade jetzt der Zeitpunkt sich nähert, an dem die Welt ihren Gipfelpunkt in den Verirrungen und im Abweichen von Meinen Schöpfungszwecken erreichen wird. Damit nun – zumal dies Meine Wiederkunft bedingt – nicht alle Menschen verlorengehen, so habe Ich bestimmt, daß von nun an einzelnen, wie einst Meinen Jüngern, Mein Wort und Meine Lehre unverfälscht zukommen soll, nicht verschleiert wie in den Propheten, sondern klar und verständlich, wie Meine Jünger es einst die Völker lehrten.

22. Dort war das Verbreiten der Lehre schwieriger; heute aber ist durch eure Erfindung der Buchdruckerkunst das Verbreiten Meiner Lehre bei weitem leichter, so daß überallhin, wo die Finsternis der weltlichen Macht sich geltend machen will, der Schein Meines ewigen Liebe und Gnadenlichts dringen kann.

23. Ich will jetzt dem Ungläubigen die Augen öffnen und den Buchstabenauslegern Meiner Bibel den eigentlichen Sinn erklären, damit niemand sich entschuldigen könne, als hätte er nichts davon gewußt, und durch diese Ausrede Mich beschuldigen möchte, während doch die ganze Schuld auf ihn selbst fallen wird.

24. Daher seid stark, ihr wenigen, die ihr zerstreut in verschiedenen Gauen noch Meine Perlen im eigenen Herzen bewahret! Vertraut auf Mich! Ich wohne bei und in euch, Ich werde euch führen und nicht verlassen, solange ihr Mich liebt und Mein Wort haltet. Euch habe Ich alles – Mein Ich, Meine Schöpfung und das Verhältnis des Menschen zu beiden – durch viele Worte klar gezeigt. Für euch gibt es keinen Entschuldigungsgrund, als hättet ihr es nicht gewußt. Nur das eine ist noch bei manchen von euch der Fall, daß sie Mein Wort nicht in der größten geistigen Tiefe auffassen. Doch dazu werde Ich euch schon Meinen Tröster und heiligen Geist in Form von bitteren Erfahrungen und Zweifeln schicken, um auch diese letzte Schattenseite aus den Herzen Meiner Ergebenen zu entfernen; denn wer berufen ist, einst auf andere zu wirken, der muß in sich selbst fest sein und genau wissen, was er zu tun und was er zu lassen hat.

25. Meine Worte sind einfach und klar, nur dürfen nicht die Selbstliebe der Dolmetscher und falsche Ausleger dabei sein; denn sonst würde von euch manches entschuldigt, was bei Mir nicht vergeben werden kann.

26. Daher prüfet euch wohl! Bedenket: Ich treibe keinen Scherz mit euch und will auch nicht, daß ihr mit Mir nur so gelegentlich verhandelt, wie es euch gerade genehm ist!

27. Ernst ist das Leben und heilig Meine Sache! Hinter diesem flüchtigen, irdischen Scheinleben steht ein ewiges, wahres Leben, in dem keine Ausflüchte, keine Entschuldigungen gelten können und dürfen; denn es ist das Reich des wahren Gottes, der nur eine Wahrheit und die Liebe zu ihr kennt.

28. Darum befleißigt euch, Mich zu lieben und Mein Wort zu halten! Ihr tut damit den größten Dienst euch selbst; denn ihr erkämpft euch durch diese Liebe das ruhige Bewußtsein der edlen Tat und eine bessere Stellung und ein leichteres Fortschreiten im Jenseits.

29. Ich bin kein strenger Richter, kein zürnender Gott und will auch keiner sein. Ich bin – wie Ich es euch oft gesagt habe – ein liebender Vater, ein voraussehender Hirte, der seine Schafe auf gute Weideplätze und weit weg von jenen Gegenden führen möchte, wo Abgründe oder sonstige Hindernisse ihrem geistigen Leben Gefahr bringen könnten.

30. Ich will nur das Gute, weil Ich die Güte selbst bin! Ich will nur die Liebe, weil Ich die Liebe selbst bin, und Ich will euch zu geistigen, höheren Wesen machen, weil Ich als das höchste geistige Wesen selbst nur solche Kinder um Mich haben möchte, die Mir und Meinem Reiche Ehre machen und ihren Frieden und ihre Freude nur in Mir suchen.

31. Dies bezeugt das Wort, das Ich einst Meinen Jüngern sagte: “Wer Mich liebt, der wird Mein Wort halten!”

32. Haltet also Mein Wort und macht euch Meiner Liebe würdig, und das Wort im Evangelium ist auch an euch erfüllt! Amen.

flagge en  26th Sermon of Jesus… The Lord and His Children – John 14:23

26th Sermon of Jesus… The Lord and His Children
(March 24, 1872)

John 14:23
“Jesus answered and said unto him, If a man love me, he will keep my words; and my Father will love him, and we will come unto him, and make our abode with him.”

A few words suffice to explain this verse, for it is quite natural that a man having an affection for somebody else, who is in a higher position and wiser, will do everything possible to gain the esteem and love of his higher-ranking friend or master. He will seek to prove his affection and love through acting in accordance with his higher-ranking friend’s or teacher’s instructions and advice. If this is the case, the affection of the one will be requited by the other’s love. Thereby a spiritual understanding is created as among members of a family who live in harmony with each other.

That is the approximate meaning of these words I once spoke to My disciples and which were an admonition to adhere to the once chosen path also after I had gone, when a visible influence through My words and deeds was no longer possible and to keep My Word and live accordingly out of love for Me. I said this to My disciples deliberately in advance, since I knew to what temptations and influences by the world they would be subjected in the execution of their mission. On account of this I also called their attention to one point which they had not comprehended as yet, namely, that I and the Father are One and that he who saw Me had also seen the Father, for – as already mentioned in an earlier text interpretation – their thinking was still too human. They were still unable to grasp the idea of a spiritual world, a spiritual influence and a higher spiritual being, as I was, in a physical body. Sometimes they did believe that they had correctly understood this concept, but this conviction did not last. Whenever it was in danger of being entirely lost, I had to revive it and once more stir it up in their hearts, particularly during the time when the last moments were approaching, moments which were the most bitter for Me and dealt them a very hard blow, since what was happening before their eyes they would never have thought possible. Therefore, I promised them a Comforter and made the thought of the loss of My visible person as bearable as possible to them.

What I then said to My disciples is also valid for the future for all those who likewise take the right path of faith and love. For, all people who honestly want to love Me, actually prove this only by keeping and following My words.

Following My words and proving this through actions is, in fact, the touchstone for whether people are serious in their wish to follow Me along the path of meekness and self-denial upon which I Myself have led the way, leaving behind all the comforts of the material world, turning their eyes only towards the spiritual, eternal realm.

There are many in this world who do not at all understand the meaning of the words “to love Me” or they are inclined to interpret them in a way that suits them best; however, with those I am not. I shall not and cannot, neither as the Son nor as the Father, make My abode in their hearts, for in them the largest space is occupied by worldly cares. And they only think of Me and My teaching when they are reminded either by a church-holiday or bitter experiences and accidents that besides the material there is also a spiritual world and above both there is a ruler, sustainer and leader who, in spite of being neglected, still allows Himself to be found by man as a loving Father.

To such people, who barely suffer Me to walk alongside their worldly affairs, I cannot fulfil the promise to make My abode in their hearts, for they do not love Me the way their love for Me should be. Because I only want their best and give them good advice through My Word, they have a kind of benevolence for My teaching and for My person, still with an element of doubt as to whether I, as a person, really exist. Therefore, to give themselves entirely to Me and submit in everything to Me and My ordinances, – that far they do not want to extend their love. For, then they would have to renounce many worldly pleasures and enjoyments which, in their opinion, could not be done, since one is living in this world and has to live with it.
These people – and there are millions of them – have still to cover a long road of bitter experiences until they will come to understand that – so to speak – casting glamorous eyes at Me is of no value and use, but that one either must surrender to Me completely or fall to the world.

They will seek rest and peace everywhere and they will blame everything – Me, nature, circumstances or fate, as they call it. But they will never recognize themselves as the cause of their own misfortune. As a result, their fate will be this: No Comforter, no Peacemaker will be able to come to them because they fail to understand that peace cannot be established from the outer world to within, but can only go forth from their inner being.

When you see the world getting more and more wicked and evil, when people keep becoming more dissatisfied and discontent, more cruel and selfish, the reason for this is that no one recognizes the true road to peace and contentment any more, namely, complete submission to My guidance. The longer this hunt for transient worldly possessions and influential positions continues, the more do people stray from the actual source of all the better virtues, and even the concept “love” is known to them only insofar as it refers to earthly enjoyments after which they chase impetuously to obtain them at any cost.

Here you see the source of many suicides as the result of disgust, because what was desired could not be obtained. This also proves how little there is in such hearts of religion or of the concept of an eternal spiritual life, where a reward for good and evil awaits the deceased who will find himself in situations where, restricted to himself, he will have to eradicate all that is evil and wrong within him, before he can ever gain a better position in the realm of the spirits.

For those people who really live for Me, follow Me and want to prove by their actions that they love Me, progress is, of course, considerably obstructed because they have to struggle against the opinion of the majority, reaping only hatred and derision for the blessing they spread, as was once the case with My disciples.

However, this struggling, this fight against the powerful current of the material world, which was also the lot of My disciples, this struggling is necessary in order to attain the filial relationship to Me. For, if it were not God, the Supreme Being, Who wants to educate you to become His children, -by human standards and requirements it would be sufficient to live as the great majoritiy of people do, that is, to give Me tribute for having given you the best teachings but, otherwise, it be left to you how and when to conveniently adapt them to your worldly needs.

But I did not mean it that way, when in those days I said to My disciples: “If a man love Me he will keep My Word!”, and when again today I call to you: “If a man loves Me, he must prove it by his deeds!”

As in those days My disciples had before them either heathen or fanatical Jews to whom they had to preach My Gospel, you today likewise have heathen or unbelievers, fanatical literalists and narrow-minded ceremonialists. The former do not believe in anything, because it suits them that way, and the latter believe to have done everything they owe Me by keeping the religious ceremonial.

As I once promised My disciples to send them the Comforter that would lead and guide them when they met only difficulties and obstacles everywhere, it will also happen now with those who love Me in the truest sense and want to keep My Word.

If this were not the promise of God Who wants to reward men abundantly for all they have endured, it might be excusable if even the most zealous failed in their mission and lost every hope to save even a small part of humanity from complete perdition. But since I, as Creator, Lord and Father, am holding in My hands the reins of the entire world, I shall – as I once promised My disciples – make My abode with those who love Me and obey My Word, that is, I shall be their counselor and guide. I shall lead those mature souls to them who have been made pliable through severe blows, have tasted the transitoriness of the world, and who are now longing for something better.

I shall increasingly fortify My present disciples in their faith and firm trust in My providence and, by dwelling in their hearts, compensate them for everything they must suffer because of Me and My teaching, so that they, in the midst of the sad confusion of all the human passions, may retain their clear perspective and not lose sight of the object of their mission. Therefore, do follow My words and teaching persistently!

Do you know why I, Myself, communicate to you My will through My servants and scribes?

The reason why My direct messages have been flowing more abundantly during the past few years than they did in former times and why I am giving you so much bread from the heavens, as has not happened since I lived on earth, is the fact that the time is now approaching when the world will reach its culmination in erring and deviation from My original crea-tional purpose. Lest all men be lost, I have ordained – and this is required for My Second Coming – that from now on My Word and teaching shall be given to a few in an unadulterated form, as I once gave it to My disciples, not veiled as in the prophets, but as clear and comprehensible as My disciples once taught it to the people.

In those days the spreading of My teaching was more difficult, but today, through the invention of the art of printing, the spreading of My teaching is by far easier, so that the brilliance of My eternal light of love and grace can be carried to wherever the darkness of the worldly power threatens to assert itself.

Now I will open the eyes of the unbelievers and explain to the literalists the true meaning of My Bible, so that nobody can use the exuse that he had not known the truth and could blame me whilst he alone is to blame.

Therefore, be strong you few who, scattered throughout the countries, are still keeping My pearls in your hearts! Put your trust in Me! I dwell near and within you, and I shall guide you and stand by you as long as you love Me and keep My Word.
Through many communications I have revealed to you everything: Myself, My creation and man’s relationship to both. For you there is no excuse that you had not known it. Only some of you do not yet grasp the deepest spiritual meaning of My Word. But I shall send My Comforter and Holy Spirit in the form of bitter experiences and doubts in order to remove also this last dark side from the hearts of those devoted to Me, for he who is called to influence others must be firm in himself and know exactly what to do and what not to do.

My words are simple and clear, provided they are not interpreted and wrongly expounded by self- love; for in that case, many a thing would be excused by you which cannot be forgiven by Me. Therefore, test yourselves carefully! Consider this: I do not make sport of you and I do not want you to deal with Me only once in a while when it suits you.

Life is earnest and My cause is sacred. Behind this fleeting, deceptive earthly life, there is an eternal, true life, in which no subterfuge, no excuses can or will be valid, for it is the kingdom of the true God Who knows only one truth and the love of it.

So be diligent in loving Me and keeping My Word! Thereby you are rendering yourselves the greatest service; for through this love you gain the calm consciousness of the noble deed and a better position and easier progress in the beyond.

I am not a harsh judge or angry God and I do not want to be such. As I have often told you, I am a loving Father, a provident shepherd who would like to lead his sheep to good pastures, far away from those regions where abysses or other obstacles could endanger their spiritual life.

I only want what is good because I, Myself, am goodness. I only want love because I, Myself, am love. And I want to make of you spiritual, higher beings because I, as the Supreme Spiritual Being, want to have only such children around Me who are a credit to My Kingdom and seek their peace and joy only in Me.

This is meant by the words which I once spoke to My disciples: “If a man love Me, he will keep My Word!”

Therefore, do keep My Word and make yourselves worthy of My love, and the words in the Gospel will be fulfilled also for you. Amen.

flagge italian  Predica 26… Il Signore e i Suoi figli

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Predica 26… Il Signore e i Suoi figli

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Giovanni 14:23…
«Chi mi ama, costui osserverà la mia parola; e il Padre mio lo amerà, e noi verremo a lui e prenderemo dimora presso di lui”».

(Il 24 marzo 1872)

1. Per spiegare questo versetto bastano poche parole; poiché è del tutto naturale, quando uno ha un affetto verso un altro, e costui è anche di posizione più elevata ed è più saggio, che il primo faccia tutto il possibile per guadagnarsi il rispetto e l’amore del suo amico, o signore di posizione più elevata. Egli cercherà di mostrare il suo affetto e il suo amore con i fatti, e di agire esattamente secondo gli insegnamenti e i consigli dell’amico, o maestro di posizione più elevata. Se questo è il caso, l’affetto dell’uno sarà ricambiato con l’amore dell’altro, e s’instaurerà un’intesa spirituale, come presso i membri di una famiglia, viventi in armonia.

2. Questo è pressappoco il senso di tali parole che Io espressi ai Miei discepoli, come monito a perseverare su questa strada, una volta intrapresa, anche dopo la Mia dipartita, quando non sarebbe stato più possibile nessun influsso visibile attraverso le Mie parole e le Mie opere, e per amor Mio restare fedeli e vivere in conformità. Prudentemente, Io dissi in anticipo questo ai Miei discepoli, perché sapevo a quali tentazioni e a quali influssi del mondo essi sarebbero andati incontro, nell’adempimento della loro missione.

3. Perciò li resi attenti anche su un punto che essi ancora non avevano compreso, vale a dire che Io e il Padre siamo Uno, e che chiunque avesse visto Me, aveva visto anche il Padre. Come Io già ho accennato in un testo precedente, essi pensavano ancora troppo umanamente, e non riuscivano a immaginarsi giustamente un mondo spirituale, un influsso spirituale e un Essere spirituale superiori, nell’involucro corporeo, quali Io rappresento nella Mia Unità. A volte essi credevano di aver afferrato nel modo giusto questo concetto; però, tale disposizione d’animo non rimaneva in loro. Ogni qual volta essa incorreva nel pericolo di perdersi completamente, allora Io dovevo ravvivarla e renderla di nuovo vivente nel loro cuore, tanto più in quel tempo nel quale si avvicinavano gli ultimi momenti che per Me furono i più amari, e cagionarono i più duri colpi anche a loro, poiché mai avrebbero ritenuto possibile accadesse ciò che, invece, stava accadendo dinanzi ai loro occhi.

4. Per questo Io promisi un Consolatore, per rendere loro sopportabile quanto più possibile il pensiero della perdita della Mia Persona visibile.

5. Quello che dissi lì, ai Miei discepoli, vale anche nei tempi successivi per tutti coloro che altrettanto hanno intrapreso la giusta via della Fede e dell’Amore; tutti gli uomini, infatti, che vogliono amarMi davvero, realizzano questo, veramente e solo, quando si attengono alle Mie parole e le osservano.

6. L’osservanza delle Mie parole, la testimonianza con i fatti, è solo la pietra di paragone, se essi seriamente s’impegnano a seguirMi sulla via dell’umiliazione e dell’abnegazione che Io stesso, precedendoli, ho percorso, lasciando indietro tutte le comodità del mondo materiale, e volgendo lo sguardo solo allo spirituale ed eterno Regno.

7. Ci sono molti in questo mondo che non comprendono per niente la parola ‘amarMi’, oppure vorrebbero interpretarla solo così come fa loro comodo; ma Io non sono con costoro. Io non potrò prendere dimora nei loro cuori, né come Figlio, né come Padre; in questo, infatti, è concesso il più grande spazio alle cure del mondo. Essi pensano a Me e alla Mia Dottrina solo quando una festività ecclesiastica, oppure amare esperienze e disavventure, rammentano loro che oltre al mondo materiale c’è un mondo spirituale, e dietro questo, il Governatore, Conservatore e Guida di entrambi, il quale, pur nella noncuranza degli uomini, si manifesta sempre come Padre affezionato.

8. A tali uomini, che Mi tengono solo per necessità accanto agli affari del mondo, Io non posso certamente adempiere la promessa di dimorare nel loro cuore; essi, infatti, non Mi amano come dovrebbe essere provvisto l’amore per Me. Essi hanno solo una specie di benevolenza per la Mia Dottrina e per la Mia Persona – facendo la qual cosa, sono ancora in dubbio se questa esista – perché con la Mia Parola Io consiglio loro solo il bene, e voglio il loro meglio. Abbandonarsi però totalmente a Me, sacrificare tutto a Me e alle Mie disposizioni, fino a tanto non vogliono estendere il loro amore; poiché in tal caso dovrebbero rinunciare a moltissimi diletti e piaceri mondani che, secondo la loro opinione, non è possibile lasciare, giacché ci si trova in questo mondo e – come loro si scusano – si deve vivere con esso.

9. Questi uomini – e ce ne sono a milioni – avranno ancora davanti una lunga via di amare esperienze, prima di giungere alla comprensione che il loro fare, per così dire, l’occhiolino con Me, non ha nessun senso e nessun valore, bensì che ci si deve abbandonare, o completamente a Me, o al seguito del mondo.

10. Ovunque essi cercheranno quiete e pace, accuseranno tutto e tutti, Me, la natura, le circostanze o il destino, in qualunque maniera lo vogliano chiamare, ma non vorranno mai riconoscere se stessi come gli autori della loro sventura. Così il loro destino sarà: nessun Consolatore, e nessun rappacificatore potrà raggiungerli, se non comprendono che questi non potrà ristabilire la pace dall’esterno all’interno, bensì solo dall’interno all’esterno.

11. Se adesso vedrete il mondo farsi sempre più brutto e più cattivo, e ovunque gli uomini diventare sempre più insoddisfatti, più scontenti, più spietati, più egoisti, sarà perché nessuno riconosce più la vera e propria via della pace, della moderazione e del pieno abbandono alla Mia conduzione. Quanto più continuerà questo cercar di afferrare i beni fugaci del mondo e le posizioni di potere, tanto più gli uomini si allontaneranno dalla vera e propria Sorgente di tutte le migliori virtù, e perfino la parola ‘amore’ sarà loro nota solo perché riferita ai loro piaceri mondani, ai quali essi danno la caccia affannosamente, e che vogliono raggiungere a ogni costo.

12. Qui vedrete la fonte di molti suicidi, come conseguenza del disgusto per non aver raggiunto quanto desiderato. Questa sarà anche la prova di come sia poco presente in tali cuori il concetto di religione, o di un’eterna vita spirituale, dove una ricompensa per il bene e per il male attende loro con il trapasso; mentre il suicida sarà messo in situazioni tali, in cui egli, limitato a se stesso, dovrà estirpare tutto il cattivo e il falso dal proprio interiore, prima di poter ottenere una posizione migliore nel regno degli spiriti.

13. Naturalmente, tra tali uomini sarà reso molto difficile il progresso per coloro che vogliono veramente vivere con Me, seguirMi e dimostrarMi con le opere che Mi amano, poiché essi dovranno combattere contro l’opinione della maggioranza e, come un giorno i Miei discepoli, raccogliere solo odio e scherno in cambio delle diffuse benedizioni.

14. Questa lotta, però, questa battaglia contro il potente influsso del mondo materiale, che fu anche il destino dei Miei discepoli, è necessaria per raggiungere la Mia figliolanza. Se, infatti, non fosse Dio, l’Essere supremo che vuole allevarvi per fare di voi i figli Suoi, allora secondo i concetti e le esigenze umane sarebbe già abbastanza che voi viveste come la grande maggioranza degli uomini, vale a dire, che Mi tributaste gli onori per avervi dato i migliori insegnamenti, ma lasciandovi liberi di decidere come e quando conciliare questi insegnamenti con le vostre esigenze mondane.

15. Io però non pensavo così, quando a quel tempo dissi ai Miei discepoli: «Chi Mi ama, questi osserverà la Mia Parola!» [Giov. 14,21], e anche adesso, Io vi dico di nuovo: “Chi Mi ama, questi deve dimostrarlo con i fatti!”.

16. Come i Miei discepoli a quel tempo avevano a che fare o con i pagani, oppure con fanatici giudei, ai quali dovevano predicare il Mio Vangelo, così anche voi adesso avrete a che fare altrettanto con pagani, increduli, interpreti fanatici della scrittura, limitati fedeli delle cerimonie, dei quali i primi non crederanno del tutto, perché così conviene loro, e gli altri con l’osservanza del culto religioso, riterranno di aver fatto tutto ciò che Mi è dovuto.

17. Come Io promisi un giorno ai Miei discepoli di inviare loro il Consolatore, che li avrebbe guidati ovunque si fossero imbattuti in difficoltà e ostacoli, così accadrà anche adesso a coloro che Mi vorranno amare nel senso vero e proprio, e vorranno osservare la Mia Parola.

18. Se questa non fosse la promessa di Dio, il Quale vuole abbondantemente ricompensare tutto il sopportato, allora sarebbe scusabile se perfino i più zelanti fallissero nella loro missione, e perdessero la speranza di salvare dalla rovina totale anche soltanto la più piccola parte dell’umanità. Ma poiché Io, quale Creatore, Signore e Padre, ho in mano le redini del mondo intero, dimorerò anche presso quelli che Mi amano e osservano la Mia Parola, come promisi ai Miei discepoli, e sarò il loro Consigliere e la loro Guida. Io condurrò sulla via le loro anime mature, le quali attraverso amari colpi saranno state rese accessibili e ammorbidite, avendo assaporato la fugacità del mondo e bramato ardentemente di migliorarsi.

19. Io rafforzerò sempre più i Miei attuali discepoli nella Fede e nella ferma Fiducia nei Miei voleri, darò loro, col Mio dimorare nel loro cuore, indennizzo per tutto ciò che dovranno sopportare a causa Mia e della Mia Dottrina, affinché, nel mezzo della torbida confusione di tutte le passioni umane, essi mantengano la chiara prospettiva e non perdano mai d’occhio lo scopo del loro compito. Perciò, seguite instancabilmente le Mie parole e la Mia Dottrina!

20. Sapete voi perché ora Io stesso vi comunico la Mia Volontà, mediante i Miei servitori e scrivani?

21. La ragione del perché già da molti anni le Mie comunicazioni dirette fluiscono più copiose che nei tempi passati, e perché Io vi do tanto Pane celeste come mai è avvenuto dal Mio cammino di vita terrena, è dovuto al fatto che proprio adesso si avvicina il momento in cui il mondo raggiungerà il suo punto culminante nelle aberrazioni e nelle deviazioni degli scopi della Mia Creazione. E affinché ora non siano perduti tutti gli uomini – tanto più che questo avrebbe per conseguenza il Mio ritorno – ho stabilito che d’ora in poi, ai singoli come un giorno ai Miei discepoli, debba pervenire la Mia Parola e la Mia Dottrina non falsificata, non velata, come nel caso dei profeti, bensì chiara e comprensibile come i Miei discepoli la insegnarono un giorno ai popoli.

22. In quel tempo era più difficile la diffusione della Dottrina; oggi invece, con la vostra invenzione dell’arte della stampa, la diffusione della Mia Dottrina sarà molto più facile, e ovunque, dove le tenebre del potere mondano vogliano farsi sentire, potrà penetrare il raggio della Mia eterna Luce d’Amore e di Grazia.

23. Io voglio adesso aprire gli occhi agli increduli, e spiegare il vero significato agli interpreti letterali della Mia Bibbia, in modo che nessuno possa scusarsi di non aver saputo nulla e, con questo pretesto, incolpare Me, quando invece tutta la colpa dovrà ricadere su lui stesso

24. Perciò siate forti, voi pochi che, dispersi in differenti province, serbate ancora le Mie perle nel vostro cuore! Confidate in Me! Io dimoro presso di voi e in voi; vi guiderò e non vi abbandonerò, finché Mi amerete e vi atterrete alla Mia Parola. A voi ho mostrato tutto chiaramente – il Mio Io, la Mia Creazione e il rapporto dell’uomo con entrambi – e con molte parole. Per voi non c’è nessuna scusa, come se non l’aveste saputo. Una cosa soltanto potrebbe ancora presso alcuni di voi verificarsi, ossia, che non afferriate la Mia parola nella massima profondità spirituale. Ma per questo, Io v’invierò il Mio Consolatore e Spirito Santo sotto forma di amare esperienze e dubbi, per allontanare anche questi ultimi lati oscuri dal cuore dei Miei devoti. Chi è chiamato, infatti, a operare un giorno sugli altri, costui dovrà essere saldo in se stesso e sapere esattamente cosa fare, e cosa non fare.

25. Le Mie parole sono semplici e chiare, ma non deve esserci in esse l’amor proprio degli interpreti e dei falsi commentatori, altrimenti, infatti, sarebbero scusate parecchie cose vostre, che presso di Me non possono essere scusate.

26. Perciò esaminatevi bene! Riflettete: Io non scherzo con voi, e non voglio nemmeno che voi trattiate solo occasionalmente con Me, proprio come vi fa comodo!

27. Seria è la vita, e sacra la Mia Causa! Dietro questa fugace, apparente vita terrena, c’è un’eterna, vera Vita, nella quale non può e non deve valere nessun sotterfugio, nessuna scusa; poiché è il Regno del vero Dio, il quale conosce solo una Verità, e l’Amore per questa Verità.

28. Perciò, applicatevi ad amarMi, e attenetevi alla Mia Parola! Con ciò procurerete a voi stessi il più grande dei servizi; con quest’amore, infatti, voi vi conquisterete la serena consapevolezza della nobile azione, e una migliore posizione e un più facile progresso nell’aldilà.

29. Io non sono un Giudice severo, non sono un Dio iracondo e nemmeno lo voglio essere. Io sono – come vi ho detto spesso – un Padre affezionato, un Pastore previdente che vorrebbe condurre le sue pecore su buoni pascoli, e lontano da quei luoghi dove dirupi o altri ostacoli potrebbero mettere a repentaglio la loro vita spirituale.

30. Io voglio solo il bene, perché sono la Bontà stessa! Io voglio solo l’Amore, perché sono l’Amore stesso, e voglio far di voi degli esseri spirituali superiori, poiché, quale sublime Essere spirituale Io stesso, vorrei avere attorno a Me solo figli simili, che rendano a Me e al Regno Mio, onore, e cerchino la loro pace e la loro gioia solamente in Me.

31. Questo testimonia la parola che Io espressi un giorno ai Miei discepoli: «Chi Mi ama osserverà la Mia Parola!».

32. Osservatela quindi, e rendetevi degni del Mio Amore, e la Parola nel Vangelo si compirà anche in voi! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  26課耶穌的寶訓耶穌和他的兒女

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26課耶穌的寶訓耶穌和他的兒女

(1872年3月24日)

約翰福音14:23

耶穌回答說:若有人愛我,他必守我的話;我父也要愛他,我們也要到他那裡來,與他同住。“

有幾句話足以解釋這節經文,因為很自然的是,一個對別人有感情的人,他在更高的職位和更聰明的人,將盡一切可能贏得他的高級朋友或主人的尊重和愛。他會通過按照他的上級朋友或老師的指示和建議行事來證明自己的愛和愛。如果是這樣的話,那個人的愛會被對方的愛所要求。從而在一個彼此和睦相處的家庭成員之間創造出屬靈的理解。

這是我曾經對我的門徒說過的這些話的近似含義,也是在我離開之後堅持曾經選擇的道路的告誡,當我的言語和行為的可見影響不再可能時,並且保持我的話語並因此而生出對我的愛。我之前故意對我的門徒說過,因為我知道他們在執行任務時會受到世界的誘惑和影響。由於這一點,我還提請他們注意他們還沒有理解的一點,即我和父是一的,看到我的人也看到了父,因為 – 正如前面已經提到的那樣解釋 – 他們的思想仍然過於人性化。他們仍然無法把握精神世界,靈性影響和更高精神的想法,就像我曾經,在一個肉體中。有時他們確實相信他們已經正確地理解了這個概念,但是這個信念並沒有持續。每當它有完全迷失的危險時,我必須重振它,並再次在心中激起它,特別是在最後時刻即將到來的時刻,這對我來說是最痛苦的時刻,並且給它們一個非常艱難的打擊,因為在他們眼前發生的事情他們永遠不會想到可能。因此,我向他們保證了一個保惠師,並且想到了我的可見之人盡可能捱過他們。

然後,我對門徒說的話對於所有那些同樣走上正確道路和信仰的人也是有益的。因為,所有真正想要愛我的人,實際上只是通過保持和遵循我的話來證明這一點。

在我的言語之後,通過行動證明這一點實際上是人們是否認真想要沿著我自己所領導的謙卑和自我否定的道路跟隨我的試金石,留下了所有的舒適感物質世界,只把眼光轉向靈性永恆的境界。

在這個世界上有許多人完全不了解“愛我”這個詞的意思,或者他們傾向於以最適合他們的方式來解釋;然而,那些我不是。我不會也不會,既不像父也不像子,在他們心中佔據我的居所,因為在他們心中,最大的空間被世俗的關懷所佔據。當他們被教堂假期或苦痛的經歷和意外所提醒時,他們才會想到我和我的教導,除了物質之外,還有一個精神世界,而且還有一個統治者,維持者和領導者,儘管他被忽視,仍然允許人類作為慈愛的父親被人發現。

對於這樣的人,他們幾乎不能忍受我與世俗事物同行,我無法履行讓我居住在他們心中的承諾,因為他們愛我方式不像對我應有的愛一樣來愛我。因為我只想儘自己最大的努力,並通過我的話語向他們提供良好的建議,他們對我的教導和我的人有一種仁慈的態度,仍然懷疑我作為一個人是否真的存在。因此,為了完全將自己完全獻給我,並將一切事情都交給我和我的條例 – 他們不想延長他們的愛。因為,他們將不得不放棄許多世俗的樂趣和享受,他們認為這是無法完成的,因為一個人生活在這個世界上並且必須與之共處。

這些人 – 其中有數百萬人 – 仍然要經歷漫長的痛苦經歷,直到他們明白這一點 – 可以這麼說 – 向我投下迷人的眼睛是沒有價值和用途的,但那個人要么必須屈服於我完全或落入世界。

他們會到處尋求安息與和平,他們會責怪所有事情 – 我,自然,環境或命運,就像他們所說的那樣。但他們永遠不會認為他自己是自己不幸的原因。結果,他們的命運將是這樣的:沒有保惠師,也沒有和平者能夠到他們那裡來,因為他們不了解和平不能從外部世界建立到內部,而只能從他們的內在出發。

當你看到世界變得越來越邪惡,人們越來越不滿和不滿足,更加殘酷和自私時,原因就是沒有人認識到和平與滿足的真正道路,即完全屈服到我的指導。對短暫世俗的財產和有影響力的職位的追捕持續的時間越長,人們越遠離所有美好美德的實際來源,即使是“愛”這個概念,在它們涉及到地球上的享受他們不惜任何代價追逐它。

在這裡,你看到許多自殺的源頭是厭惡的結果,因為無法獲得所需的東西。這也證明,在宗教的心靈或永恆的精神生活的概念中,只有很少的一部分,對善的獎賞,惡等待著死,他將發現自己處於局限於自己的情況下,他將不得不消滅所有邪惡​​和錯誤之前,他才能夠在精神領域獲得更好的地位之。

對於那些真正為我而生的人,請跟隨我,並想通過他們的行為證明他們愛我,當然,進步當然受到相當大的阻礙,因為他們必須與大多數人的觀點作鬥爭,只會收穫仇恨和嘲笑他們傳播的祝福,就像我的門徒曾經那樣。

然而,這種掙扎與鬥爭物質世界的強大潮流 – 這也是我的弟子們的這種鬥爭,這種掙扎對於達到與我的子女關係是必要的。因為,如果它不是上帝,至高無上的人,誰想要教育你成為他的孩子, – 按照人類的標準和要求,就足以生活在人類的偉大大業中,也就是說,給了你最好的教導但是,否則,它會留給你如何以及何時方便地適應你的世俗需要。

但我不是這個意思,那時候我對門徒說:“如果一個人愛我,他會保守我的話!”,今天我再次打電話給你:“如果一個男人愛我,他必須憑他的行為來證明這一點!“

當時,我的門徒在他們面前既有異教徒,也有狂熱的猶太人,他們必須傳講我的福音,你們今天也有異教徒或不信者,狂熱的文字主義者和狹隘的儀式主義者。前者不相信任何事情,因為它適合他們,而後者相信通過保持宗教儀式來完成他們所欠我的一切。

正如我曾經答應我的門徒們將保惠師引導到他們,當他們在各處遇到困難和障礙時,他將領導和引導他們,現在也會發生在那些真誠地愛我並希望保守我的話語的人身上。

如果這不是上帝的承諾,谁愿意為他們所承受的一切而豐富地獎勵他們,那麼即使他們的使命中最熱心的失敗,也失去了將人類的一小部分從完全滅亡中拯救出來的希望,也許是可以容忍的。但是自從我作為創造主,父和主,掌握著整個世界的命脈之後,我將 – 就像我曾經答應過我的門徒一樣 – 讓我的居所與那些愛我並服從我的話的人,也就是我應作為他們的顧問和指導。我將把那些成熟的靈魂帶給那些經過嚴厲打擊而變得柔韌的人,嚐過世間的瞬間變化,並且現在渴望更好的東西。

我會越來越堅固我的現在的門徒,因為他們的信仰和堅定信任我的天意,並且因為住在他們的內心,因為我和我的教導而賠償他們必須承受的一切,以便他們在悲傷的混亂中所有的人類激情,都可以保持清晰的視角,不會忽視他們使命的目標。因此,請遵循我的話語和堅持不懈的教導!

你知道我為什麼通過我的僕人和文士向你傳達我的意願嗎?

之所以我的直接信息在過去幾年中比以前更加豐富多彩,為什麼我從天上給你這麼多的麵包,就像我從地球上生活以來沒有發生過的事實那樣,當世界將發生錯誤並偏離我最初的創造目標時,時間正在臨近。免得所有人都失喪了,我已命定 – 這是我的第二次降臨時所需要的 – 從現在開始,我的話語和教導應該以一種愛的形式給予少數人,就像我曾經給過我的門徒,而不是像在先知中,但卻像我的門徒曾經教給人們那樣清楚明白。

在那些日子裡,我的教導的傳播更加困難,但今天,通過印刷藝術的發明,我的教導的傳播變得容易得多,以致我的永恆愛與恩典之光的光輝可以被帶到世俗權力的黑暗威脅著他自己。

現在我打開不信者的眼睛,向文字學家解釋“我的聖經”的真正含義,以便沒有人能夠利用那些他不知道真相並且可以責怪我的瑕疵,而只有他自己才是怪罪。

因此,堅強的你們,分散在各個國家的人仍然將珍珠藏在你們的心中!把你對我的信任!我居住在你身邊,只要你愛我並遵守我的話,我就會引導你並站在你的身邊。

通過多次的溝通,我向你們透露了一切:我自己,我的創造和人與兩者的關係。對於你來說,沒有任何藉口你不知道。只有你們中的一些人尚未掌握我話語最深的屬靈意義。但我會以痛苦的體驗和疑惑的方式派出我的保惠師和聖靈,以便把這最後一個黑暗的一面從那些奉獻給我的人的心中去除,因為被呼召影響別人的人必須堅守自己並知道到底該做什麼以及不該做什麼。

我的話很簡單明了,只要不是自我解釋和錯誤闡述;因為在那種情況下,許多東西都會被你免除,這是我不能原諒的。因此,仔細測試你自己!考慮一下:我不會讓你運動,我不希望你在適合你的時候偶爾和我打交道。

生命是認真的,我的事業是神聖的。在這個短暫的,具有欺騙性的塵世生活背後,有一個永恆的,真實的生活,其中沒有託辭,沒有任何藉口能夠或將無效,因為真正的上帝的國度只知道一個真理和愛情。

所以要勤於愛我,保守我的話!因此你正在為自己提供最大的服務;因為通過這種愛,你可以獲得的冷靜意識的高尚行為,並獲得更好的地位,並在更遠的地方取得更輕鬆的進步。

我不是一個苛刻的法官或憤怒的上帝,我不想成為這樣的人。正如我經常告訴你的那樣,我是一位慈愛的父親,他是一個好牧羊人,想要帶領他的羊去好牧場,遠離那些潛藏著其他障礙物可能會危及他們精神生活的地區。

我只想要什麼是好的,因為我,我自己,是善良的。我只想要愛,因為我,我自己,是愛。我想讓你成為屬靈的,更高級的人,因為我作為至尊屬靈,只想在我周圍有這樣的孩子,他們歸功於我的王國,只在我身上尋求他們的平安和喜樂。

這是我曾經對我的門徒說過的話的意思:“如果一個人愛我,他會保守我的話語!”

因此,請保持我的話語並使你自己配得上我的愛,並且福音中的話語將會是也為你滿足。阿門。

25. Die Verheissung des Trösters… Der Geist der Wahrheit – Johannes 15:26 & 16:7 – The Promise of the Comforter… The Spirit of Truth – John 15:26 & 16:7

PREDIGT / SERMON 25
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flagge de  25. Predigt von Jesus… Die Verheissung des Trösters

25. Predigt von Jesus… Die Verheissung des Trösters
(20.03.1872)

Johannes 15:26 und Johannes 16:7
“Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir.” “Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch; wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.”

01. Dieser Vers findet sich in zwei Kapiteln des Evangeliums Johannes vor, und zwar im ersten als ein Versprechen, daß Ich Meinen verlassenen Jüngern den Tröster, den Geist der Wahrheit senden werde, welcher ihnen zeigen wird, daß alles wahr und richtig war, was Ich sie lehrte, – und im zweiten als ein Hinweis, daß Mein Hingang notwendig war, um das zu bekräftigen, was Ich ihnen von Mir und Meiner göttlichen Sendung gesagt hatte. Denn in diesem zweiten Kapitel heißt es: “Wenn Ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch!” Dadurch bewies Ich ihnen, daß Mein Hingang zum ,Vater` – wie Ich Mich dort ausdrückte – teils als Schluß Meiner Mission, teils auch als Anfangspunkt der ihrigen nach Meinen Plänen, die Ich zur Rettung der Menschen entworfen hatte, unumgänglich notwendig war.

02. Wenn ein Meister seine Zöglinge verläßt, ehe sie ganz reif sind, um auch ohne ihn den Lehrkurs fortsetzen zu können, so ernennt er gewöhnlich einen Stellvertreter, der das Weitere ausführt, was zur Vollendung des Ganzen notwendig ist. So tat auch Ich.

03. Meine Mission auf Erden oder Mein Verweilen unter Meinen Jüngern war nur so lange von Nutzen, als sie noch nicht ganz in Meine Lehre eingeweiht waren. Ich mußte Mein Dasein auf eurer Erde erst mit der größten Tat der Demütigung und der Liebe beschließen, was der praktische Teil Meiner Lehre war. Ich mußte Meinen Jüngern durch die Tat zeigen, welche Opfer Meine Lehre und deren Erhaltung verlangt, und ihnen, gleichsam vorausgehend, als ewiges Beispiel zeigen, was Meine rechten Jünger auch zu ertragen imstande sein sollen, d.h. sogar ihr Leben für ihren Glauben zu lassen, welchem Schicksal später viele von ihnen erlagen. Ich mußte ihnen auch beweisen, durch Meine Auferstehung, wie wenig der Tod seine Macht an Mir ausüben konnte. Damit sie sich aber in der Zwischenzeit bis zu Meiner Himmelfahrt oder Rückkehr in Mein Reich nach dem harten Schlag, den ihnen die Abwesenheit Meiner sichtbaren Person verursachte, recht fassen konnten, so war es Meine eigene hohe Pflicht als ihr Meister und Lehrer, ihnen einen Ersatz für Meinen Verlust in Aussicht zu stellen. So versprach Ich ihnen einen Tröster, den sie sich, als Ich es ihnen sagte, wie auch später, als Ich es wiederholte, eher als eine Persönlichkeit, denn als eine Kraft dachten.

04. Als Ich ihnen diese Worte und manches andere sagte, waren sie noch zu sehr weltliche Menschen; sie konnten den geistigen Sinn Meiner Worte, ja Meiner letzten, größten und tiefsten Abschiedsworte nicht im geistigen Sinn verstehen. Deswegen sagte Ich ihnen ja auch: “Ich hätte euch noch manches zu sagen; aber ihr könnt es nicht ertragen!”, was mit anderen Worten sagen will: “Ich kann euch Geistiges nicht in weltliche Begriffe verwandeln. Ihr seid zwar gläubige, aber noch unmündige Kinder, und es muß erst die letzte Weihe über euch kommen, die euch von Kindern zu Männern ausreift, damit ihr geeignet seid, das von Mir Gehörte zu verstehen und es anderen so wiederzugeben, wie ihr es von Mir empfangen habt.”

05. Diese Überschattung durch Meinen Geist machte sie zu Wiedergeborenen; denn Mein Geist vollzog diesen Akt als Trennung des Geistigen vom Weltlichen. Das Verstandesleben hörte auf, und das Leben des Geistes oder Herzens begann. So waren denn Meine Jünger ausgerüstet mit geistiger Willenskraft, zu reden und zu wirken, wie es Meine Lehre erheischte, um so dem von Mir begonnenen Erlösungswerk seine ewige Dauer zu sichern.

06. Was in jenen Zeiten mit Meinen Jüngern geschah, das hat sich in jedem Jahrhundert mit einzelnen, von Mir dazu erwählten Männern erneuert. Nie mangelte es an solchen, Mir ganz Ergebenen, die ihr Leben für ihre Überzeugung ließen. Immer gab es solche Mahner und Auffrischer Meiner für die Menschheit so teuer bezahlten Lehre. Sie waren bestimmt, mitten unter dem groben Mißbrauch, den man mit der Religion trieb, die Lehre des echten und wahren Glaubens nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

07. Auch in eurem Jahrhundert mangelt es an solchen Begeisterten nicht, und jetzt, da die Menschheit sich noch mehr ins Weltliche verirrt, jetzt, wo sich das Ende dieser Prüfungsperiode für die Menschheit naht, vermehren sich auch die Anhänger Meiner wahren Lehre, welche so zur Gründung Meines Reiches die ersten Bausteine liefern sollen, damit Ich schon bei Meiner Ankunft gläubige Herzen vorfinde. Denn zum zweiten Mal will Ich nicht tauben Ohren predigen, sondern die Dämmerung des Morgenrots muß da sein, und die geistigen Augen Meiner Verehrer müssen schon vorbereitet sein, das ganze Licht Meiner Liebe und Meines Erscheinens ohne Schaden ertragen zu können.

08. Wie Ich in jenen Zeiten Meinen Jüngern den Tröster versprach, welchen Ich ihnen senden würde, so lasse Ich auch jetzt in jedes fromme, Mir ergebene Herz den wahren Trost einfließen, den nur Meine Lehre, nur die wahre Religion und das wahre Glaubensbekenntnis geben kann, welches aus Meinen Worten erhellt.

09. Jetzt ist der wahre Tröster in den Menschen gelegt. Er erwächst aus der richtigen Befolgung Meiner beiden Liebesgesetze, wenn sie richtig aufgefaßt, auch in diesem Sinne ausgeübt werden.

10. Um Mein Werk zu beschleunigen, habe Ich Mich herbeigelassen, durch direkte Mitteilungen alles klar auseinanderzusetzen, was den Menschen, wie Meine Jünger einst sagten, zu hart oder zu unverständlich war. Jetzt, da Meine Mitteilungen so reichlich fließen, bin Ich eigentlich schon geistig auf eure Erde hinabgestiegen, lehre und führe Meine Kinder tatsächlich wie einst. Es fehlt nur Meine sichtbare Erscheinung, welche die Zweifelnden aber nur zum Glauben zwingen würde, was gegen die Freiheit des Menschen wäre.

11. Jetzt wähle Ich wieder Meine Jünger, die die goldene Saat Meiner Liebelehre aussäen sollen; nur habe Ich jetzt nicht mehr nötig, sie so zu führen wie einst. In jener Zeit mußte Ich andere Mittel anwenden, Ich mußte selbst kommen und ihnen das wirkliche Dasein Gottes durch Meine Worte und Taten beweisen. Jetzt braucht es diese Gewaltmittel nicht mehr; denn die Wissenschaft mit ihren Entdeckungen im Gebiete Meiner Weltschöpfung hat den mit Geist und Herz beobachtenden Menschen Wege genug geöffnet, Mich überall zu finden und Mein wirkliches Dasein anzuerkennen.

12. Der Glaubenslehre parallel läuft heutzutage die Lehre durch Überzeugung. Nur ein absichtlich blind sein Wollender wird das Dasein eines Gottes leugnen, welches doch in allen Ecken und Winkeln der Schöpfung, unten und oben, ja selbst in des Menschen eigenem Herzen trotz aller Gegenbeweise besteht. Nur ein solcher Mensch wird leugnen, daß es einen Gott, einen Gesetzgeber und – wie das hinterlassene Werk, eure Bibel, es euch lehrt – auch einen liebenden Vater gibt, der trotz Verirrungen und Ausschweifungen aller erdenklichen Art der Menschen stets Verzeihung statt Vergeltung, stets Geduld statt strengen Gerichtes übt und stets das Leben und nicht den Tod, den geistigen nämlich, verbreiten will.

13. Deshalb ist euch auch jetzt der Tröster ins Herz gelegt, und ihr seid Herren eures Friedens und eurer Ruhe. Ich brauche euch denselben nicht mehr zu senden, da ihr ihn schon von Mir empfangen habt. Es ist an euch, das Empfangene gehörig in Wort und Tat auszuüben, weil ihr dadurch zeigt, daß ihr Meine Kinder, Meine Jünger in dieser Zeit seid.

14. Kümmert euch nicht um die Ausschreitungen auf religiösem Gebiet, die sich jetzt überall regen! Sie sind wohl Wecker, doch ihren Anhängern wird über kurz oder lang der Hauptfaktor, der Tröster, fehlen, den Ich damals nur denen versprach, die Meine wahren Jünger waren, und denen auch ihr in allem nachfolgen sollt.

15. Es mögen noch so viele religiöse Lehrgebäude aufgebaut werden, wer nicht zu Meinem einfachen Hause zurückkehrt, in dem nur die Liebe, geleitet durch die Weisheit, allein thront, dem fehlt in schweren Augenblicken der Tröster überall; denn ihm fehlt neben dem wahren Glauben die wahre Überzeugung, ihm fehlt der Geist der Wahrheit, den Ich einst Meinen Jüngern versprach und auch gesandt habe, und der einem jeden zuteil wird, der Mich im Geist und in der Wahrheit begreift und im Geist und in der Wahrheit Meine Lehre in der Tat anwendet.

16. Wahrheit gibt es, wie Ich es euch vor kurzem bewies, nur eine. Wer dieser nicht huldigt, der hat auf Sand gebaut. Kommen dann die großen weltlichen und geistigen Stürme, die zur Reinigung des Geist- Seelenwesens auf dieser Erde stattfinden müssen, so wird solch ein Haus, auf flüchtigen Weisheits-oder Verstandessand gebaut, samt seiner Unterlage spurlos verschwinden, als wäre es nie dagewesen. Nur dasjenige Gebäude wird feststehen, allen Stürmen trotzen und sich als einzige Wahrheit, als einziger fester Grundbau erweisen, welches auf Mein Wort, auf das Wort des Gottes und Schöpfers des ganzen Universums, gebaut ist; denn was ein Gott sprach und mit solchen Opfern Seinem ganzen Geisterreich auch durch die Tat bewies, wie Ich auf eurer Erde, das kann nicht trügen, kann nicht täuschen. Die Getäuschten sind diejenigen, welche allen Mahnungen und Rufen aus der sicht- und unsichtbaren Natur ihre Ohren verschließen, den Tröster in ihrem Verstandesleben suchen, während er nur allein im Herzen zu finden ist.

17. Daher bedenkt jene Worte, die gerade in diesen Kapiteln 15, 16 und 17 stehen, und die Ich einst zu Meinen Jüngern gesagt habe!

18. Sie sind die wichtigsten, gewichtigsten und tiefsten; denn sie waren die Scheideworte eures Vaters, der, ehe Er den letzten Liebesakt vollziehen mußte, noch einen, und zwar den Schlußstein Seines geistigen Gebäudes, welches Er auf Erden zurückließ, gelegt hatte, dessen Bedeutung weit über die jetzige Zeit hinausragt.

19. Was Ich Meinen Jüngern versprach als den ,Tröster`, welchen Ich ihnen senden würde, das lag schon in diesen, von Meinem Lieblinge Johannes aufgezeichneten Worten. Meine Jünger verstanden sie nicht; aber ihr, die ihr jetzt schon so ziemlich geschult und vorbereitet seid, Meine Lehre zu begreifen und zu fassen, wie Ich sie verstanden und auch ausgeübt sehen möchte, ihr könnt in diesen hinterlassenen Worten den Tröster finden, der euch erleuchten, erheben und stark machen kann gegen alles Kommende, wie auch einst Mein Geist die Jünger bestärkte, um ihre künftigen Schicksale mit der zu ihrer Mission notwendigen Seelenstärke zu ertragen.

20. Euch erwachsen zwar solche bitteren Momente nicht, wie einst Meinen Jüngern bei ihrem Lehramt: aber desto mehr habt ihr zu kämpfen mit der Welt, mit ihren Annehmlichkeiten, mit euren Mitmenschen, von denen die Mehrzahl nicht den Weg, den ihr geht, sondern gerade den verkehrten eingeschlagen hat.

21. Euch wird es so gehen, wie Ich es Meinen Jüngern prophezeite: “Die Welt wird euch hassen, weil ihr nicht von ihr seid!”, d.h. weil ihr anderen Grundsätzen, anderen Prinzipien huldigt als die Mehrzahl der Menschen; aber hier ist der Tröster euch am nächsten, der euch für dieses kurze Prüfungsleben einen längeren, größeren, ja ewigen Genuß entgegenhält als Lohn für ein treues Ausharren bei dem einmal festgesetzten Wort eures Vaters, eures Jesus, der Sein irdisches Leben gab, um irdische Geschöpfe vom geistigen Verderben zu retten.

22. Daher sei auch euch das der beste Trost, den Ich jedem nach jeder vollbrachten guten Tat ins Herz lege, das die beste Belohnung und die beste Beruhigung: Meinen Lehren, Meinen Worten gefolgt zu sein, welche am Ende doch, trotz alles Weltglanzes und aller Weltmacht, die letzten Stützen sein werden, welche den Kämpfenden als Rettungspfeiler im großen Ozean der Weltereignisse bleiben werden.

23. Verlaßt daher den Tröster in eurem Herzen nicht, – und Der, welcher diesen Tröster in euer Herz legte, wird euch nicht verlassen! Das versichert euch Der, welcher schon so viel himmlisches Brot, so viel geistigen Segen und so viel wahren Trost über eure Häupter ausgeschüttet hat. Amen.

flagge en  25th Sermon of Jesus… The Promise of the Comforter

25th Sermon of Jesus… The Promise of the Comforter
(March 20, 1872)

John 15:26
“But when the Comforter is come, whom I will send unto you from the Father, even the Spirit of truth, which proceedeth from the Father, he shall testify of me.”

John 16:7
“Nevertheless I tell you the truth; It is expedient for you that I go away: for if I go not away, the Comforter will not come unto you; but if I depart, I will send him unto you.”

These verses are found in two chapters of the Gospel of John; in the first instance as a promise that I shall send My deserted disciples the Comforter, the Spirit of Truth, that will show them that everything I taught was true and correct, and in the second instance as an indication that My decease was necessary as a corroboration of what I had told them about Myself and My divine mission. For, in the second chapter it says: “If I go not away, the Comforter will not come unto you!” By this I proved to them that My going to the “Father” -as I expressed it – was partly the conclusion of My mission and partly unavoidably necessary as the starting point of theirs according to My plan for the salvation of mankind.

If a master leaves his pupils before they are quite mature, yet still wants to enable them to continue their studies, he usually nominates a substitute who carries out what is needed for the completion of the course. This is what I did, too.

My mission upon earth, or My sojourn among My disciples, was of value only as long as they were not yet wholly initiated into My teaching. First, I had to conclude My presence on your earth with the greatest act of humiliation and love, which was the practical part of My teaching. I had to actually demonstrate to My disciples what sacrifices My teaching and its preservation required and show them as an eternal example what My true disciples must be able to bear, that is, to give even their lives for their belief, which later became the fate of many of them. By My resurrection I also had to demonstrate to them that death had no power over Me. But in the meantime – until My ascension or My return into My Kingdom – to help them get over the hard blow the absence of My visible person would deal them, it was My sacred duty as their master and teacher to hold out to them the prospect of a substitute for their loss. Hence I promised them a Comforter which, however, they imagined rather as a personality than a power.

When I told them this and many other things, they were still too worldly and could not comprehend the spiritual meaning of My words, yes indeed, of My final, greatest and most profound words of farewell. Wherefore I also said: “I have yet many things to say unto you, but ye cannot bear them now”, or in other words: “I cannot transform spiritual things into worldly concepts. Although you have faith, you are still minor children and you have yet to submit to the last consercration which will mature you from children to men and enable you to comprehend what you have heard from Me and pass it on to others as you received it.”
This overshadowing by My Spirit made them reborn; for My Spirit transacted the separation of the spiritual from the worldly. The rational life ceased and the life of the spirit or heart began. Thus My disciples were endowed with spiritual willpower to speak and act as required by My teaching, thereby assuring everlasting permanency to the work of salvation which I had begun.
What in those times happened with My disciples has happened anew in each century with individuals I had chosen for this purpose. There was never a lack of those who, completely devoted to Me, gave their lives for their convictions. There have always been admonishers and revivers of My so dearly-paid-for teaching. It was their mission, in the midst of gross misuse of religion, to make sure that the teaching of a genuine and true faith did not fall into oblivion.

Also in your century there is no lack of such inspired people and now, as mankind is straying more and more into worldly interests, now – with the end of this trial period for mankind approaching – the number of those keeps increasing who follow My true teaching and who are destined to furnish the first building stones for the establishment of My Kingdom, so that I may already find faithful hearts on My advent. For I am not going to preach a second time to deaf ears! The morning must already be dawning and the spiritual eyes of My adorers must be prepared, so that they are able to bear the full light of My love and My appearance unharmed.

As in those days I promised My disciples the Comforter, thus also today I allow to flow into every heart devoted to Me the comfort that only My teaching, only the true religion and true confession of faith in accordance with My Word can give.
Now the true Comforter comes to dwell within man when he correctly comprehends and fulfills My two commandments of love. To speed up My work, I have condescended to explain through direct messages quite clearly all that – as My disciples once said – was too difficult and incomprehensible for men. Now, when My messages flow so abundantly, I have actually already descended spiritually to your earth and am teaching and guiding My children as I once did. Only My visible appearance is still- missing, but this would only compel the doubters to believe and would be against man’s freedom of decision.

I am now again choosing My disciples who shall sow the golden seed of My teaching of love, but there is no longer any need for Me to guide them the way I once did. At that time I had to use other means; I had to come Myself and prove to them by words and deeds the actual existence of God. Now such forceful means are no longer necessary, for science, with its discoveries in the domains of My cosmic creation, has opened up enough ways for those who observe with spirit and heart to find Me everywhere and to recognize My actual existence.

Today, teaching through conviction is running parallel with the religious teaching. Only a person who wants to be blind will deny the existence of a God manifest everywhere in creation, below and above, even in man’s own heart, despite all counter-evidence. Only such a blind person will deny the existence of a God, a law-giver and – as your Bible teaches – a loving Father Who, notwithstanding all man’s errors and aberrations, always exercises forgiveness instead of retaliation, patience instead of severe judgment and at all times wants to further life instead of spiritual death.

Also now the Comforter is put into your hearts and you are masters of your own peace and tranquility. I no longer have to send him to you since you already received him from Me. It is now up to you to practise diligently in word and deed what you have been taught, thereby showing that you are My children, My disciples of the present time.

Do not be concerned about the transgressions in the field of religion all around you. It is true, they are awakeners, but their followers will sooner or later miss the principal factor, the Comforter, whom once I promised only to those who were My true disciples.

They may erect as many buildings for religious instruction as they like, but he who does not return to My simple house where only love guided by wisdom rules, will not have the Comforter in his difficult moments, for he lacks true conviction as well as true faith. He is without the spirit of truth, which I once promised and also sent to My disciples and which everyone receives, who comprehends Me in spirit and in truth and in this way also practises My teaching.

As I proved to you a short while ago, there is only one truth. He who disregards this, has built upon sand. When the great worldly and spiritual storms come that have to take place on this earth for the purification of the spiritual soul substance, such a house, built upon the shifting sands of rational thinking, will disappear without a trace, together with its foundations. The only building that will firmly stand, resisting all storms and proving itself to be the sole truth, the only firm foundation, is the one that is erected upon My Word, the word of the God and Creator of the entire universe. For what a God spoke and actually proved to His entire spirit-kingdom with such sacrifices as I did on earth, cannot be fallible, cannot deceive. The deceived are only those who refuse to listen to all the admonitions and calls from visible and invisible nature, seeking the Comforter through reasoning, whilst he can only be found with the heart.

Therefore, keep in mind the words I once spoke to My disciples and which are recorded particularly in chapters 15, 16 and 17. They are the most important, consequential and profound words, for they were your Father’s farewell words Who, before He had to perform His last act of love, laid another stone, the corner stone of His spiritual edifice, which He left behind on earth and the significance of which extends far beyond this age.

What I promised to My disciples as the “Comforter” that I would send them was already contained in these words which were recorded by My favourite disciple John. My disciples did not understand them, but you, who are already better schooled and prepared to conceive My teaching as I want to have it understood and applied, you can find in these words the “‘Comforter” who can enlighten, inspire and strengthen you for all that is coming, just as once My spirit fortified the disciples to enable them to bear their future fates with the strength of soul needed for their mission.

Although you will not experience such bitter moments as did My disciples in their missionary work, you still have to battle all the more with the world, its pleasures and with your fellowmen, most of whom have not taken the road you are walking, but the wrong one.

What I prophesied to My disciples will happen to you: “The world will hate you because you are not of it”, that is, because you follow different principles from the majority of people. But this is where the “Comforter” is closest to you, offering you – to make up for this short trial life – longer lasting, greater, eternal delights as a reward for faithfully persevering with the once and for all established Word of your Father, your Jesus, Who sacrificed His physical life to save mortal beings from spiritual perdition.

Therefore, may that be your best comfort which I put into everyone’s heart after every good deed, the best reward and reassurance that My teaching and words have been followed which, notwithstanding all worldly glory and power, will be the last supports left to those battling in the great ocean of world events.

Do not forsake the Comforter within your heart, – and He Who put this Comforter there will not forsake you! This assurance you are receiving from the One Who has already showered upon you so much heavenly bread, spiritual blessing, and true comfort. Amen.

flagge italian  Predica 25… La promessa del Consolatore

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Predica 25… La promessa del Consolatore

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

La domenica prima di Pentecoste
(Avanti la Pentecoste)

Giovanni 15:26…
«Ma quando verrà il Consolatore che io vi manderò dal Padre, lo Spirito di verità che procede dal Padre, egli testimonierà di me».

Giovanni 16:7…
«Ma io vi dico la verità: è bene per voi che io me ne vada. Poiché se non me ne vado, non verrà a voi il Consolatore; ma se io vado ve lo manderò».

(Il 20 marzo 1872)

1. Questo versetto si trova in due capitoli del Vangelo di Giovanni, e precisamente: – nel primo, come una promessa che Io avrei mandato ai discepoli da Me lasciati, il Consolatore, lo Spirito di Verità, il quale avrebbe dimostrato loro che tutto ciò che Io avevo insegnato, era vero e giusto; – e nel secondo, come un accenno che la Mia dipartita sarebbe stata necessaria per confermare ciò che avevo detto loro di Me e della Mia missione divina. In questo secondo capitolo, infatti, si legge: «Se non Me ne vado, non verrà a voi il Consolatore!». E con ciò Io dimostrai appunto loro, che la Mia dipartita al ‘Padre’ – così come Mi ero espresso – diventava essenziale per la conclusione della Mia missione, e anche come punto di partenza della loro missione, secondo i piani che Io avevo concepito per la salvezza degli uomini.

2. Quando un maestro lascia i suoi allievi, prima che questi siano completamente maturi, per continuare il corso d’insegnamento anche senza la sua presenza, egli, di solito, nomina un sostituto, il quale compie ciò che è necessario al completamento del tutto. Così, feci anch’Io.

3. La Mia missione sulla Terra o la Mia presenza tra i Miei discepoli fu di utilità, solo fino a che essi non furono completamente iniziati nella Mia Dottrina. Io dovetti terminare la Mia esistenza sulla vostra Terra solo con il più grande atto d’umiliazione e d’amore, cosa che fu la parte pratica di tale Dottrina. Io dovevo, con l’azione, dimostrare ai Miei discepoli quali sacrifici Essa richiedesse per la Sua conservazione e, per così dire, precedendoli, dimostrar loro, come eterno Esempio, cosa devono essere anche in grado di sopportare i Miei veri discepoli, vale a dire, perfino sacrificare la propria vita per la propria fede, al cui destino più tardi giunsero molti di loro. Dovevo anche dimostrar loro, con la Mia Resurrezione, quanto poco esercitasse il suo potere – la morte – su di Me. Ma nel frattempo, affinché fino alla Mia ascensione, o fino al ritorno nel Mio Regno, essi potessero riprendersi dal duro colpo provocato dalla lontananza della Mia Persona visibile, era Mio sacro dovere, come Maestro e Guida, di prospettar loro anche un’alternativa per la Mia perdita. Allora promisi loro un Consolatore; ed essi, quando gliene parlai, come anche più tardi quando lo ripetei, se lo immaginarono come una personalità, piuttosto che come una forza.

4. Quando Io dissi loro queste parole e parecchie altre, erano uomini ancora troppo mondani, e non potevano comprendere il senso spirituale di quelle, come delle Mie ultime, massime e profondissime parole di commiato, nel senso spirituale. Per questa ragione, Io dissi anche: «Avrei ancora molte cose da dirvi, ma voi non potete sopportarle!», cosa che in altre parole voleva dire: “Io non posso trasformare lo spirituale in concetti mondani. Voi siete certamente credenti, però ancora fanciulli immaturi, e dovrà prima venire su di voi l’ultima consacrazione che vi faccia maturare completamente da fanciulli a uomini, per essere in grado di comprendere ciò che avete udito da Me, e di trasmetterlo agli altri così come l’avete ricevuto”.

5. La discesa del Mio Spirito, trasformò loro in dei rinati; il Mio Spirito, infatti, compì quest’atto di separazione dello spirituale dal mondano. La vita dell’intelletto cessò, ed ebbe inizio la vita dello Spirito, o del cuore. Così i Miei discepoli furono provvisti della forza di volontà spirituale, per parlare e operare come lo richiedeva la Mia Dottrina, assicurando in tal modo, all’Opera di redenzione da Me iniziata, la sua eterna durata.

6. Ciò che accadde in quei tempi ai Miei discepoli, si è rinnovato in ogni secolo e con singoli uomini, per questo scopo da Me prescelti. Mai mancarono tali uomini, a Me completamente fedeli, i quali sacrificarono la loro vita per le proprie convinzioni. Sempre ci furono tali ammonitori e rinnovatori della Mia Dottrina, pagata così cara per l’umanità. Essi furono destinati, nel mezzo dei più grossolani abusi perpetrati alla religione, a non lasciar cadere nell’oblio la Dottrina della vera e autentica fede.

7. Anche nel vostro secolo non mancano tali uomini ispirati, e ora che l’umanità si smarrisce ancor più nelle cose mondane, ora che per essa si avvicina la fine di questo periodo di prova, si moltiplicano anche i seguaci della Mia vera Dottrina, i quali dovranno fornire le prime pietre da costruzione per la fondazione del Mio Regno, affinché al Mio Arrivo, Io trovi già cuori credenti. Io, infatti, non voglio per la seconda volta predicare a orecchi sordi, ma ci dovrà essere l’albeggiare dell’aurora, e gli occhi spirituali dei Miei adoratori dovranno già essere preparati a sopportare senza danno la Luce completa del Mio Amore e della Mia Apparizione.

8. Come a quei tempi promisi ai Miei discepoli il Consolatore che avrei mandato loro, così anche adesso in ogni pio cuore a Me devoto, Io infondo la vera consolazione che può dare soltanto la Mia Dottrina, e la vera religione e il vero credo che risulta chiaro dalle Mie parole.

9. Ora negli uomini è posto il vero Consolatore. Egli si sviluppa con la giusta osservanza delle Mie due Leggi dell’Amore, se giustamente comprese, e anche praticate in tal senso.

10. Per affrettare la Mia opera, Io Mi sono prestato a esporre chiaramente, attraverso comunicazioni dirette, tutto ciò che, come dissero un giorno i Miei discepoli, sembrava essere troppo duro, o troppo incomprensibile per gli uomini. Adesso che le Mie comunicazioni fluiscono così abbondanti, sono proprio Io, che già, disceso spiritualmente sulla vostra Terra, istruisco e guido i Miei figli di fatto, come un giorno. Manca solo la Mia apparizione visibile, la quale però costringerebbe i dubbiosi alla fede, cosa che sarebbe contro la libertà dell’uomo.

11. Ora Io scelgo di nuovo i Miei discepoli, i quali devono spargere la semente d’oro della Mia Dottrina d’Amore; solo che, ora, non ho più bisogno di guidarli come un giorno. In quel tempo dovetti far uso di altri mezzi, dovetti venire Io stesso, e mostrar loro con le Mie parole e le Mie opere, la reale esistenza di Dio. Ora non c’è più bisogno di questi mezzi costrittivi! La scienza, infatti, con le sue scoperte nel campo della Mia Creazione universale, ha dischiuso sufficienti vie all’uomo che osserva con spirito e cuore, per trovarMi ovunque, e per riconoscere la Mia reale esistenza.

12. Parallelamente alla dottrina della fede, corre oggigiorno la dottrina della convinzione. Solo uno che vuol essere cieco di proposito, negherà l’esistenza di un Dio che permane in tutti gli angoli e parti della Creazione, sopra e sotto, anzi perfino nel cuore dell’uomo, nonostante tutte le prove contrarie. Solo un simile uomo negherà che esiste un Dio, un Legislatore e – come v’insegna l’opera lasciatavi, la vostra Bibbia, – anche un Padre amorevole che, nonostante tutti gli immaginabili traviamenti e dissolutezze degli uomini, esercita sempre il perdono invece della vendetta, sempre la pazienza invece del severo giudizio, e che sempre vuole diffondere la vita e non la morte, ossia la morte spirituale.

13. Per questo, adesso sarà posto anche nei vostri cuori il Consolatore, e sarete padroni della vostra pace e della vostra quiete. Io non avrò più bisogno di inviarvelo, perché l’avrete già ricevuto da Me. E starà a voi praticare ciò che avrete ricevuto convenientemente, in parola e in azione, poiché in tal modo dimostrerete che siete figli Miei, i Miei discepoli in questo tempo.

14. Non preoccupatevi delle trasgressioni nel campo religioso che si faranno sentire ovunque! Sono certamente i campanelli della sveglia, però ai loro seguaci mancherà alla fine il fattore principale, il Consolatore, che Io a suo tempo promisi invece, solo a quelli che sarebbero stati i Miei veri discepoli, che anche voi dovrete seguire in tutto.

15. Potranno essere costruiti tanti edifici d’insegnamento religioso, quanti si vorrà, ma chi non ritorna nella Mia semplice casa, dove troneggia solo l’Amore guidato dalla Sapienza, a costui nei momenti difficili mancherà il Consolatore. A lui, infatti, mancheranno, oltre alla vera fede, il vero convincimento e lo Spirito della verità che Io promisi un giorno ai Miei discepoli, e che anche ho mandato, ed è dato a chiunque Mi comprenda nello spirito e nella verità, praticando, di fatto, la Mia Dottrina, nello spirito e nella verità.

16. Di Verità, infatti, come vi ho dimostrato poco fa, ce n’è una sola, e chi non Le rende omaggio, costui ha costruito sulla sabbia! Quando verranno le grandi tempeste materiali e spirituali che dovranno aver luogo su questa Terra per la purificazione dell’essere animico-spirituale, un tal edificio, costruito sulla fuggevole sabbia del sapere e dell’intelletto, svanirà insieme alle sue fondamenta senza lasciar traccia, come non fosse mai esistito. Resterà saldo, solo quell’edificio che resisterà a tutte le tempeste e si dimostrerà come l’unica verità, l’unico saldo fondamento edificato sulla Mia Parola, sulla Parola del Dio e Creatore dell’intero universo; poiché ciò che Egli disse – e lo dimostrò con tali sacrifici al Suo intero Regno dello spirito anche nei i fatti, come Io sulla vostra Terra – ciò non può ingannare, non può deludere. Gli illusi sono quelli che chiudono i propri orecchi a tutti gli ammonimenti e alle chiamate provenienti dalla natura visibile e invisibile, e cercano il Consolatore nel loro intelletto, mentre Egli non può essere trovato che solamente nel cuore.

17. Perciò riflettete sulle parole che stanno proprio in questi capitoli 15, 16 e 17, e che Io espressi un giorno ai Miei discepoli!

18. Esse sono le più importanti, più poderose e più profonde; rappresentano, infatti, il congedo del Padre vostro che, prima di compiere l’ultimo atto d’amore, ha posto ancora una chiave, e precisamente la chiave di volta del Suo edificio spirituale da lasciare sulla Terra, il cui significato va ben oltre il tempo attuale.

19. Ciò che Io promisi ai Miei discepoli come ‘Consolatore’, e che avrei mandato loro, sta già annotato in queste parole del Mio prediletto Giovanni. I Miei discepoli non le compresero; ma voi che adesso siete abbastanza istruiti e preparati per afferrare e comprendere la Mia Dottrina, come Io vorrei fosse compresa e anche praticata, voi potrete trovare in queste parole lasciatevi in eredità, il Consolatore! Egli potrà illuminarvi, elevarvi e rendervi forti per affrontare tutto ciò che verrà, come un giorno il Mio Spirito rafforzò i discepoli, per far sì che essi sopportassero i loro futuri destini con la forza animica necessaria a compiere la loro missione.

20. A voi non toccheranno certamente tali momenti amari, come un giorno ai Miei discepoli nella loro missione d’insegnamento, ma tanto più avrete da combattere con il mondo, con le sue comodità, col vostro prossimo, di cui la maggior parte non ha imboccato la via che voi percorrete, ma proprio quella opposta.

21. A voi andrà così come profetizzai ai Miei discepoli: «Il mondo vi odierà perché voi non siete del mondo!», vale a dire, perché rendete omaggio ad altre regole e ad altri principi che quelli della maggioranza degli uomini; ma qui il Consolatore vi sarà vicinissimo e, per questa breve vita di prova, vi prometterà una più lunga, più grande, anzi eterna gioia, come ricompensa per la fedele perseveranza alla Parola una volta prescritta del Padre vostro, del vostro Gesù, il Quale diede la Sua vita temporale per salvare le creature terrene dalla rovina spirituale.

22. Perciò, sia questo anche per voi il miglior conforto che Io pongo nel cuore di ciascuno dopo il compimento di ogni buona azione, cosa che è la miglior ricompensa e il miglior consolatore: l’aver seguito i Miei insegnamenti e le Mie parole! Le quali alla fine, nonostante ogni splendore e ogni potenza mondana, saranno gli ultimi sostegni rimasti ai combattenti, quali ancore di salvataggio, nel grande oceano degli avvenimenti del mondo.

23. Perciò, non abbandonate il Consolatore nel vostro cuore, e Colui che mise questo Consolatore in esso, non vi abbandonerà! Ve lo assicura Colui che ha già versato sulle vostre teste tanto pane spirituale, tante benedizioni spirituali e tanta vera consolazione. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十五道耶穌的寶訓……保惠師的諾言

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第二十五道耶穌的寶訓……保惠師的諾言

(1872年3月20日)

約翰福音15:26

“但是當保惠師來了,我要從父那裡差到你們那裡,就是從天而來的真理之靈,他必為我作見證。“

約翰福音16:7

”然而我告訴你實情;我離開是適宜的,因為如果我不走,保惠師就不會到你這裡來;但是如果我離開了,我會把他送到你身邊。“

這些經文在約翰福音的兩章中有所發現。首先作為一個承諾,我將給我的留下門徒派遣擔保人,真理之靈,向他們表明,我所教導的每一件事都是真實正確的,而在第二種情況下,這表明我的死亡是必要的,證實了我告訴他們關於我自己和我神聖的使命。因為在第二章中它說:“如果我不走了,保惠師就不會到你們這裡來!”這樣我向他們證明,我去“父親” – 就像我表達的那樣 – 我的使命和部分無可避免的必要性是他們的出發點,部分是根據我對拯救人類的計劃。

如果主人在他們很成熟之前就離開他的學生,但仍想讓他們繼續學習,他通常會提名一位替代者來完成課程。這也是我所做的。

我在地球上的使命,或者我在我的門徒中留下的使命,只有在他們尚未完全啟動到我的教訓中時才有價值。首先,我必須以最大的羞辱和愛的行為來結束我在地球上的存在,這是我教導的實踐部分。我必須實際向我的門徒們證明我的教學和所需要的保存有什麼犧牲,並將它們作為一個永恆的榜樣,表明我真正的門徒必須能夠承受的是什麼,即為了他們的信仰而放棄自己的生命,後來成為其中許多人的命運。通過我的複活,我也必須向他們證明死亡對我沒有任何權力。但在此期間 – 直到我的提升或我回到我的王國 – 幫助他們克服重重打擊,因為我的可見人的缺席會對他們進行處理,作為他們的主人和老師,我的神聖職責是向他們展示他們的前景代替他們的損失。因此,我向他們保證了一個保惠師,然而,他們認為這是一種人而不是權力。

當我告訴他們這些以及許多其他的事情時,他們仍然太過世俗化,無法理解我的話語的精神意義,無論如何,我最終的,最偉大的,最深刻的告別的話語的精神意義。所以我也說:“我還有很多話要對你說,但你們現在不能承受”,或換句話說:“我不能把屬靈的事變成世俗的概念。雖然你有信心,但你仍然是未成年的孩子,你還沒有接受最後的保存禮,這會使你從孩子成長為男人,並使你能夠理解你從我那裡聽到的,並將它傳遞給你的其他人。 “

我的靈使這些蒙上陰影的重生;因為我的靈完全會將屬靈與世俗分離。理性生活停止了,精神或心靈的生命開始了。因此,我的門徒被賦予了精神意志力,可以按照我的教導的要求說話和行動,從而確保我已經開始的救恩工作具有永恆的永恆性。

在那些與我的門徒發生的事情中,每個世紀都發生過與我為此選擇的個人有關的新事物。從來不缺乏完全忠於我的人為了他們的信念獻出自己的生命。總是要有我付這麼高的代價的教學的勸告和激勵。在嚴重濫用宗教的過程中,他們的使命是確保教導真正的信仰不會被遺忘。

在你的世紀裡,也不乏缺乏這種靈感的人,現在,隨著人類越來越偏離到世俗的利益,現在 – 隨著人類臨近試驗期的結束 – 那些追隨我的真正教導的人數不斷增加並且注定要為建立我的王國提供第一塊建築寶石,以便我可以在我的降臨時找到忠誠的心。因為我不會再傳第二次給聾子了!早晨一定已經開始了,愛我的人的精神眼睛必須準備好,以便他們能夠安全承受我的愛和我的外表的光。

正如在那些日子裡,我向門徒承諾了保惠師,因此今天我也允許流入每一個獻給我的心中的安慰-只有我的教導,只有根據我的道的真信仰和真誠的信仰能給予的安慰。

現在,當真正的保惠師正確理解和實現我的兩條愛的誡命時,他就會住在人的內部。為了加快我的工作,我已經屈尊地通過直截了當的信息解釋所有這些 – 正如我的門徒曾經說過的那樣 – 對於男人來說太困難和難以理解了。現在,當我的信息如此豐富地流動時,我實際上已經在屬靈上降臨到你的地球,並像以前一樣教導和引導我的孩子們。只有我的可見外表仍然不可見,但這只會迫使懷疑者相信並且會反對人的自由的決定。

我現在再次選擇我的門徒,他將播撒我愛的教導的金色種子,但我不再需要像以前那樣引導他們。那時我不得不用其他手段;我必須自己來,通過言行向他們證明上帝的實際存在。現在,這種強有力的手段已經不再是必需的了,因為科學在我的宇宙創造領域裡的發現已經為那些以精神和心靈觀察的人們在各處找到了我,並為認識我的實際存在開闢了足夠的道路。

今天,通過定罪進行教學與宗教教學並行進行。只有一個想要失明的人會否認神的存在,儘管有所有的反證據,但在創造的任何地方,甚至在人類自己的心中。只有這樣一個盲人會否認上帝,律法的存在,並且 – 正如你的聖經教導的那樣 – 一個慈愛的神父,儘管所有人的錯誤和異常,總是行使寬恕而不是報復,忍耐而不是嚴厲的審判,所有時間都想要進一步的生活而不是精神上的死亡

現在,保惠師已經進入你的心中,你是你自己和平與安寧的主人。既然你已經收到我的信,我就不必再寄給你了。現在,你們要在言語和行為上勤勉地練習你所教的,因此表明你是我的孩子,是我目前的門徒。

不要擔心你周圍宗教領域的過失。確實,他們是清醒的人,但他們的追隨者遲早會錯過主要因素,保惠師,曾經我只向那些真正的門徒承諾過。

他們可以為他們喜歡的宗教教學建造許多建築物,但是不回到我的簡單的房子,那裡只有愛受到智慧規則指導,在困難時刻不會有保惠師,因為他缺乏真正的信念和真實信仰。他沒有真理的精神,我曾經答應過,也曾發給我的門徒,每個人都接受這些真理,他們在精神和真理中理解我,並以這種方式實踐我的教導。

正如我剛才向你證明的那樣,只有一個道理。無視這一點的人建房在沙地上。當這個世界上必鬚髮生的偉大的世俗和精神風暴來淨化屬靈的靈魂物質時,這種建立在理性思維流沙上的房子將隨著它的基礎而消失無踪。唯一堅定地站立,抵抗所有風暴並證明自己是唯一的真理,唯一堅實的基礎的建築物,就是建立在我的話語上的那個建築,即上帝的話語和整個宇宙的創造者。因為上帝所說的並且實際上證明了祂的整個靈魂國度和我在地球上所做的這種犧牲一樣,不可能是錯誤的,不能欺騙。被欺騙的只有那些拒絕傾聽所有有形和無形的警告和呼喚,通過推理尋求保惠師,而他只能用心去尋找的人。

因此,請記住我曾經與我的門徒說過的話,這些話尤其在第15,16和17章中有記載。他們是最重要,最重要和最深刻的話語,因為他們是你父親的告別詞,在他必須履行他最後的愛的行為,奠定了另一塊石頭,他的精神大廈的角落石頭,他遺留在地球上,其意義遠遠超過了這個時代。

我答應給我的門徒作為我將要發給他們的“保惠師”已經包含在我最喜歡的門徒約翰記錄下來的這些話語中。我的門徒並不了解他們,但是你們已經受過更好的教育,並且準備好將我的教導理解為我想要理解和應用的東西,你可以用這些話”保惠師’找到能夠啟發,激勵和加強你的對於即將到來的一切,就像曾經我的靈強化門徒,使他們能夠以他們的使命所需要的靈魂的力量來承擔他們未來的命運一樣。

雖然你不會像我的門徒在他們的傳道工作中那樣經歷如此痛苦的時刻,但你仍然必須與世界,它的快樂和你的同胞進行更多的戰鬥,其中大多數人還沒有走上你走的路,但是錯的一個。

我向我的門徒預言的事情會發生在你身上:“世界會恨你,因為你不屬的”,也就是說,你遵循大多數人的不同原則。但這就是“保惠師”最接近你的地方,它為你提供 – 彌補這短暫的試驗生活 – 更持久,更偉大,永恆的樂趣,作為忠實堅持你父親一勞永逸的話語的獎賞,你的耶穌,他犧牲了他的肉體生命,拯救凡人從精神滅亡。

因此,這可能是你最好的安慰,在每一項善事之後,我將每一項善行都投入到每個人的心中,儘管我擁有世俗的榮耀和力量,但我的教訓和言語已被遵循,這是最好的獎勵和保證,在世界事件的偉大海洋中。

不要在你心中拋棄保惠師,而那位將這個保惠師放在那裡的人不會拋棄你!你從那位已經向你灌輸如此多天上的麵包,屬靈的祝福和真正的安慰的人所得到的這種保證。阿門。

24. Richtig beten… Johannes 16:23 – The Proper Supplication… John 16:23

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24. Predigt von Jesus… Richtig beten
(19.03.1872)

Johannes 16:23
“Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er’s euch geben!”

01. Dieser Vers, der im katholischen Kirchenjahr für diesen Sonntag bestimmt ist, sagt euch, wie Ich Meinen Jüngern als Trost für den Verlust Meiner Person die Hoffnung gab, daß sie, wenn es nötig sein werde, von Meinem Vater im Himmel alles erhalten würden, um was sie bitten. Ich stelle ihnen diese Freude in Aussicht, weil sie dadurch in geistiger Gemeinschaft mit Mir verbleiben konnten, indem Ich, wenn ihnen auch nicht mehr sichtbar, doch ihre Bitten vernehmen und auch erfüllen helfen würde.

02. Der Satz, so wie er in der Bibel aufgezeichnet ist, hat nicht viel Schwieriges, um verstanden zu werden. Und doch liegt etwas bei weitem Tieferes darin, sobald ihr ihn nur ernstlich betrachten wollt!

03. Um euch näher in seine geistige Entsprechung und Deutung einzuführen, müssen wir vorerst die Frage: “Was ist denn eigentlich eine Bitte?” beantworten.

04. Sehet, es wird von euch – wie Ich schon öfters gesagt habe – so manches Wort ausgesprochen, ohne daß ihr nur im mindesten eine Ahnung davon habt, was es eigentlich bedeutet! Dies ist ein Zeichen, wie wenig ihr die Tiefe, Kraft und Gewalt des Wortes, als Ausdruck eines Gedankens kennt. Deswegen bin Ich öfters gezwungen, euch vorher auf die einzelnen Worte, aus denen ein aus der Bibel angeführter Satz besteht, aufmerksam zu machen, um euch so nach und nach in ihr Verständnis einzuführen. Solange ihr die Zerlegung der Worte und ihre entsprechende Deutung nicht kennt und zu finden vermögt, solange ist von einem eigentlichen Verstehen der Bibelstellen, auch der einfachsten, keine Rede. Die Bibel mit all dem in ihr niedergelegten Weisheitsschatz bleibt dann für euch unverständlich; höchstens gewährt sie, wenn man sich mit dem oberflächlichen Buchstabensinne begnügt, dem einen oder andern in schweren Momenten des irdischen Lebens einigen Trost und Frieden.

05. Um auf unseren Satz des Evangeliums Johannes zurückzukommen, wollen wir vorerst die Frage beantworten, was eine Bitte ist, und auf die geistige Bedeutung übergehen, wie eine Bitte zu nehmen ist, wenn sie an Mich als allwissenden Herrn und Schöpfer gerichtet wird.

06. Nun seht, eine Bitte ist ein Flehen um Hilfe bei einem Mächtigeren oder Stärkeren, wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Es ist ein Ansuchen um tätigen Beistand entweder für sich selbst oder für ein anderes Wesen, das der Unterstützung oder Hilfe bedarf.

07. Was bezeugt nun dieses Anflehen? Es bezeugt die eigene Ohnmacht; diese veranlaßt zum Bitten, da man nicht befehlen kann.

08. Wenn nun ein Bittsteller eine Bitte an jemand stellt und sich dabei auf andere, wohlwollende oder befreundete Menschen bezieht und mittels der Nennung ihres Namens oder mittels der Fürsprache der Person selbst bei Einflußreicheren einen günstigen Eindruck machen will, so bezeugt dies wieder, daß der Bittsteller durch die Anrufung eines Namens, der auch dem Dritten teuer und angenehm ist, ihn um so eher zu bewegen hofft, dem angesuchten Begehren zu willfahren.

09. Wenn ihr also diese einfache Bemerkung erwägt, so begreift ihr leicht, warum Ich als Jesus Meinen Jüngern anempfohlen habe, in Meinem Namen den Vater im Himmel zu bitten, und warum Ich ihnen im voraus versprochen habe, daß keine ihrer Bitten unerfüllt bleiben werde. Ich wollte sie dadurch stets an ihre eigene Ohnmacht erinnern, ihnen zu Gemüt führen, daß sie aus sich selbst nichts zu verrichten vermögen, und wollte dabei auch nebenbei die Erinnerung an Mein Wirken und Leben unter ihnen wach erhalten, weil sie nur so – dem geistigen Streben mehr zugewendet – das Weltliche nach seinem eigentlichen Wert einschätzen und daher nie mißdeuten würden.

10. Diese Art zu bitten sollte ein stetes Wachsen des Vertrauens zu Mir bewirken, der Ich, obwohl nicht mehr sichtbar, doch geistig stets um sie war. Sie glaubten dadurch auch mehr an Meine Abkunft von oben und konnten anderen diesen unerschütterlichen Glauben an die Führung eines höchsten Wesens als Schöpfer, Erhalter, Herr und Vater beibringen.

11. Daß Ich als Gott ihre Bitten nicht nötig hatte und schon seit Äonen von Zeiten vorauswußte, wessen sie bedurften, und was zu ihrem Besten war, das versteht sich von selbst. Das Bitten hatte nur den Zweck, in ihnen, wie in den Menschen überhaupt, das Zutrauen zu Mir als höchstem Wesen zu erwecken, daß Ich nicht ein Gott bin, vor dessen Größe der winzige Mensch erzittern soll, sondern daß Ich – wohl ein Gott und ein höchstes Wesen – als liebender Vater Meinen Kindern und erschaffenen Wesen zugänglich bin, und zwar durch demütiges Annähern, durch inbrünstiges Bitten oder Gebet, welches nur von einem liebenden Vater, aber nicht von einem streng richtenden Gott erhört werden kann.

12. Daß Ich Mich als Jesus zum Fürbitten anbot, daß Ich sagte: “Was ihr in Meinem Namen bittet, wird euch der Vater im Himmel gewähren!”, das geschah deswegen, weil sie während Meines Lebenswandels Meine Liebe, Meine Duldung und Geduld mit den Fehlern anderer gesehen und begriffen hatten und sich so in schwachen Umrissen eine Vorstellung von dem Vater machen konnten, der einem solchen Sohne, wie Ich es als Jesus war, bei allen Gelegenheiten Seine Liebe bewies. Nur so wurde ihnen der unzugängliche Gott Jehova zugänglich, nur so faßten sie Mut, ihr Herz zu Mir zu erheben, und nur so vertrauten sie auch darauf, daß, wenn sie in Meinem Namen beteten oder um Erhörung ihrer Bitten flehten, sie auch ein geneigtes Ohr bei Mir finden würden.

13. Auf diese Art ward die geistige Verbindung, welche Mich als Jesus früher mit ihnen einerseits und mit Meiner Liebe oder dem Vater anderseits verbunden hatte, nie gestört. Nur so gingen Meine Jünger getrost in die Welt hinaus, lehrten und predigten Mein Evangelium, taten Wunder und opferten sogar ihr eigenes Leben, weil ihre Verbindung mit Mir, die nie abgebrochen worden war, sie stets von der materiellen Welt ab und zur geistigen hinzog.

14. So gaben sie ein ewiges Beispiel von der Gewalt des Glaubens, des Gebetes, wenn es, aus reinem Herzen quellend und nur Geistiges verlangend, sich zu Mir erhebt und Mir den Dank vorauszahlt für Wohltaten, welche Ich Meinen Kindern auch dann nicht entzogen hätte, wenn sie nicht darum gebeten hätten.

15. Seht also, Meine Kinder, was hinter dem Wort ,Bitte’ steckt, wie groß seine Bedeutung, sein dem bittenden Herzen zugelassener Genuß ist! Und wie im Weltleben oft ein Bittender sich der süßen Hoffnung hingibt, daß das Erflehte ihm gewährt werde, und schon im voraus die Freude genießt, welche das Zutrauen zu dem Angeflehten erhöht, die Liebe zu ihm vergrößert, ebenso ist im geistigen Maßstabe das Annähern an Mich als Vater alles Geschaffenen der einzige Trost und die einzige Beruhigung, daß ein gerechter, alles mit Liebe umfassender Gott sicher nur das Rechte und Gute will und jede Bitte, wenn sie gerecht ist, auch gewiß erfüllen wird.

16. So ist die Verbindung zwischen Geschöpf und Schöpfer stets vorhanden. Sie ist nicht gegründet auf Furcht, auf Kriechen vor dem Throne eines allmächtigen, zürnenden und streng richtenden Gottes, nein, sie ist gegründet auf Zutrauen, auf Liebe, welche ein unmündiges Kind für seinen mächtigen Beschützer, für seinen Vater hegt.

17. Es ist die Liebe und nicht die Furcht, welche das Herz in höchster Bewegung erhält und es mit freudigen Schlägen dem ewigen, sich stets gleich bleibenden Vater aller Kreatur entgegenwendet. Es ist das schönste Band, das die Natur aufweisen kann, das Band der Kindes- und Vaterliebe, deretwegen die ganze Schöpfung erschaffen, erhalten und vervollkommnet wird, und welches Band nur das einzige sein kann, das einem Geist wie Mir entspricht, und das einem Menschen oder geschaffenen Wesen seinen geistigen Adel verschaffen kann.

18. Daher begreift, Meine Kinder, was es heißt: ,bitten, was es heißt: ,beten`, was es heißt, zu Mir im Namen Jesu sich zu wenden. Der Name ,Jesus` schließt Meinen größten Akt, Meine größte Tat, Mein größtes Opfer ein, welches Ich euch und allen Geistern zulieb vollbrachte.

19. In Erinnerung an Mein Dulden könnt ihr nicht stolz sein, in Erinnerung an Meine Liebe könnt ihr nicht hassen, und in Erinnerung an Mein Opfer könnt ihr nicht geizig sein, sondern nur bei Anrufung Meines Erdennamens allen diesen Tugenden nachstreben, die Ich persönlich während Meines Erdenlebens ausgeübt habe.

20. Die Bitte zu Mir soll euch erheben über alles Weltliche, soll euch in Mein geistiges Reich führen, in welchem Ich dem Bittenden gerne gewähre, was in geistiger Hinsicht ihm oder seinem Nächsten zum Besten dient.

21. Wenn ihr nun wißt, was ,bitten` heißt, wenn ihr wißt, wen ihr bitten müßt, so ist noch ein zweiter Punkt in Betracht zu ziehen, nämlich: um was ihr bitten könnt, um wenigstens im mindesten eine Gewährung zu erhoffen.

22. Hier nun in diesem zweiten Punkt wird von vielen am meisten gefehlt. Viele bitten erst, wenn die Not sie dazu zwingt, und viele andere wieder dann, wenn es sich um weltliche Vorteile oder sonstige unbedeutende Dinge handelt.

23. Aus dem Vorhergegangenen mögt ihr ersehen, was eigentlich eine Bitte, und zwar eine Bitte an Mich, ist. Ihr mögt euch dabei erinnern, daß Ich öfters sagte: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt!, und: “Wer zu Mir beten will, muß im Geist und in der Wahrheit beten!”

24. Seht, diese Sätze beweisen euch genau, daß es sich nicht um weltliche Dinge handelt, und daß es von wenig Achtung und wenig Liebe eurerseits zeugt, wenn ihr Mich für so einen gewöhnlichen Richter oder Monarchen haltet, an den man nur Bittschriften einzureichen braucht, und bei dem man dann durch gewisse Fürsprache seinen Zweck leichter erreichen zu können vermeint.

25. Seht die Welt an, wieviel Unsinn wird da von Mir verlangt! Wie viele eingebildete Fürsprecher und Fürsprecherinnen werden angerufen, die bei Mir zugunsten der Bittenden fürsprechen sollen. Wenn die Menschen nur ein wenig nachdächten über ihr eigenes Gebaren, so müßten sie sich ihrer eigenen Kurzsichtigkeit schämen und müßten erröten, wie sie Gott, den Schöpfer und Herrn der Unendlichkeit, zu nichtssagenden Dingen ins kleinliche Weltleben herunterziehen möchten. Sie bedenken nicht, daß die meisten Übel und Unglücke nicht von Mir, sondern von dem Verhalten der Menschen selbst herrühren.

26. Wenn Ich die Menschen tun lasse, was sie wollen, und sie sich Krankheiten und Unglücksfälle zuziehen, aus denen sie in der Folge geistigen Nutzen erreichen sollen, warum soll Ich das verhindern, was gerade zum Besten der Menschen, zu ihrem geistigen Heile dient? Ich kann doch nur das geistige Fortschreiten, aber nicht das weltliche Wohlleben jedes einzelnen als Hauptzweck seines Erdenwandels im Auge haben! Wie sollte Ich Meinen Kindern das angedeihen lassen, was gerade zu ihrem Schaden wäre?

27. Kurzsichtige, leichtgläubige Menschen! Ihr kommt Mir oft vor wie Kinder, die mit Gewalt ihre Hände ins Feuer stecken wollen, weil sie noch nicht die Erfahrung gemacht haben, daß das Feuer nicht allein leuchtet, sondern auch brennt.

28. Wie viele Fälle könnte Ich euch aufzählen, um was alles gebeten wird! Da will einer Geld, der andere Gesundheit, der dritte Gelingen seiner Unternehmungen, der vierte jammert, weil der Tod Lücken in seine Familie gerissen hat, der fünfte möchte seine Kinder in Luxus und Wohlleben so ganz der Hölle zueilen sehen usw.; aber alle bedenken nicht, daß beim Gewähren ihrer Bitten das geistige Wohl und Wehe der Beteiligten oft noch ärger, noch schlechter würde. Sie bedenken nicht, daß gerade Leiden und Unglücke die Ecksteine sind, an welchen sich die Taumelnden stoßen, wenn sie dem weltlichen Treiben huldigen und das geistige Fortschreiten ganz beiseitesetzen möchten.

29. Ihr Familienväter und Mütter, ihr wollt für eure Kinder alles Gute haben, Gesundheit, Reichtum, langes Leben und hohe Stellung in der Welt. Nun, was ihr wollt als winzige Kreatur in Meiner Schöpfung, wird wohl Mir, glaube Ich, auch erlaubt sein! Es wird wohl Mir auch erlaubt sein, Meine Kinder so zu ziehen, daß sie alles Gute und Schöne, was Ich in Meiner Schöpfung, und zwar nur für sie, aufgehäuft habe, im vollsten Maße genießen, daß sie geistig gesund, an Liebe reich und Mir nahe über Großes gesetzt werden können.

30. Seht, Ich will nichts, als was ihr selbst wollt; und nur der Unterschied besteht, daß ihr Menschen, um Meine Kinder zu werden, andere Schulen durchmachen müßt, als ihr eure Kinder besuchen lassen wollt. Hier gehen also unsere Ansichten auseinander.

31. Noch muß Ich nebenbei bemerken, daß ihr euch nur um eine kurze Spanne Zeit bekümmert, in der es euren Kindern nach euren Begriffen gut gehen soll, während Ich Sorge trage, daß das ewige, künftige Leben Meiner Zöglinge voll von Seligkeiten und nie geahnten Genüssen werde.

32. Ihr seht aus dem, daß Ich in diesem Punkte oft den Unerbittlichen spielen und eure Narrenbitten in den Sand schreiben muß, damit sie der nächste Luftzug wieder verweht, während Meine Anordnungen in nie vergehenden Steinen der Ewigkeit als Gesetze geschrieben stehen. Daher bedenkt wohl eure Bitten und verlangt von Mir nicht den Ruin Meiner Kinder! Ich habe sie fürs ewige Leben, fürs Geister-, fürs Engelleben erschaffen und nicht für das Wohlleben in weltlichem Schmutz, um Mir vielleicht einst eine befleckte Seele zu überbringen.

33. Wenn ihr also bittet und Meinen Beistand anruft, so bedenkt, daß Ich wohl schon im voraus weiß, um was ihr Mich bittet, und daß ihr Mir nichts Neues sagen könnt! Bedenkt, daß die Menschen, wenn es nicht Mein Wille gewesen wäre, sie durch ihre eigenen Fehler zu witzigen, nicht in diese bitteren Verhältnisse geraten wären! Bedenkt, daß euer einziger Trost das Vertrauen zu Mir ist! Auch Ich hatte Vertrauen, als Ich im Garten von Gethsemane im Drange Meines größten Leidens, welches Ich dort als Mensch fühlen mußte, und bat: “Vater, nimm den bittern Kelch von Mir!” Und doch wurde der Kelch nicht von Mir genommen, sondern Ich mußte ihn leeren bis zum letzten Tropfen! Bedenkt, daß Ich dort sagte: “Nicht Mein, sondern Dein Wille, o Vater, geschehe!”

34. Was Ich einst ausrief, worauf Ich Mich willig in Mein Schicksal ergab, das möge auch euer einziger Trost und Leitstern auf eurer irdischen Lebensbahn sein!

35. Ja, bittet! Bittet in Meinem Namen, fleht inbrünstig zu Mir! Das Flehen gibt euch Trost, gibt euch Frieden, und ihr habt eure Pflicht und Schuldigkeit gegen Mich getan. Das Erfüllen oder Nichterfüllen eurer Bitten überlaßt aber Mir! Ich sehe besser und weiter und kann nicht alles gewähren, was blinde und unmündige Kinder wünschen. Ihr gebt ja den Kindern auch nicht alles, was sie wollen, und warum? Weil ihr als erwachsene Menschen klarer seht und verständiger seid. Und was kleine Kinder in bezug auf euch sind, das seid ihr in bezug auf Mich, und noch um vieles weniger.

36. Daher vertrauet auf Mich! Ich weiß zu geben und zu nehmen, wann es an der Zeit ist. Meine Wege sind unerforschlich, und oft gerade da, wo bei euch Tränen des Schmerzes im Überfluß fließen, feiern Meine Geister und Engel ein Freudenfest.

37. Vertrauen in Meine stets liebenden Absichten war es, was Ich einst Meinen Jüngern anriet. Dasselbe Vertrauen möchte Ich auch in euch erwecken; denn ohne es könnt ihr keinen Schritt vorwärts machen, ohne es müßtet ihr an eurem Schicksal verzweifeln und bis zur Gottesleugnung gelangen. Vertrauen ist der Faden, der euch aus dem Labyrinth des Lebens sicher hinausführt in die Hand eines liebenden Vaters, der oft gerade da, wo Er euch am weitesten entfernt schien, am nächsten war.

38. Bittet und betet; aber verlangt nichts Unmögliches, nichts Weltliches! Geist seid ihr, und Geist bin Ich! Ich kann nur urteilen wie ein geistiges Wesen, und auch ihr müßt euch angewöhnen, schon während eurer Lebenszeit das Geistige in euch dem Weltlich-Materiellen vorzuziehen.

39. Dann gilt auch euch, was Ich einst Meinen Jüngern sagte: “Was ihr in Meinem Namen bittet, wird euch gewährt werden!” Dessen mögt ihr versichert sein, zumal Ich es euch nun hier selbst wiederholend verspreche! Amen.

flagge en  24th Sermon of Jesus… The Proper Supplication

24th Sermon of Jesus… The Proper Supplication
(March 19, 1872)

John 16:23
“Verily, verily, I say unto you, Whatsoever ye shall ask the Father in my name, he will give it to you.”

This verse, which in the Catholic ecclesiastical year is chosen for this Sunday, tells you how, as a consolation for the loss of My person, I gave My disciples the hope that they, if necessary, would receive from My Father in heaven everything they might ask for. I held out this happy prospect to them because thus they could stay in spiritual contact with Me, for even if I was no longer visible to them, I would still hear their prayers and help to have them fulfilled.

This passage in the Bible is easy to understand, but if you look into it more carefully, you will find it holds something much more profound. In order to explain to you its analogy and interpretation, we must first answer the question: “What actually is supplication?”

As I have already often pointed out, you speak many a word without having any idea at all what it really means. This shows how little you know of the depth, force and might of the word as an expression of a thought. Therefore, I am frequently compelled to draw your attention to the individual words forming a Bible text, so as to gradually lead you to their comprehension. As long as you do not know the analysis of the words and their respective interpretation, a comprehension of even the simplest Bible text is out of the question. Then the Bible, with all the treasure of wisdom it contains, remains incomprehensible for you. If one is satisfied with the superficial literal meaning, this could at most give one or the other some comfort and peace in difficult moments of his earthly life.

Reverting to our text from the Gospel of John, let us first answer the question: What is a supplication? Then let us look at its spiritual significance when it is directed to Me as the omniscient Lord and Creator.

Well, a supplication is the imploration for help from someone mightier and stronger when a person’s own strength is insufficient. It is a request for active assistance either for oneself or another being who needs support or help.

What does this imploration prove? It proves one’s own impotence; since one cannot command, one is led to supplicate.

If a supplicant comes to someone with a request and refers to some other well-meaning person or friend with the help of whose name or personal intercession he wants to impress the influential person, this proves that the supplicant, by mentioning a name that is dear or agreeable to the third person, hopes to make him more favourably inclined to grant his request.

This will explain to you why I, as Jesus, recommended to My disciples to ask the Father in Heaven in My name and why I promised them in advance that none of their supplications would remain unfulfilled. Thereby I wanted to keep reminding them of their own impotence, of how incapable they were of achieving things by themselves and wanted thus also to keep alive the memory of My activity and life in their midst, because only in this way – with spiritual aspirations – would they evaluate the things of this world correctly and not misinterpret them.

This way of supplication was to bring about a constant growing of faith in Me, Who – although no longer visible – was still always with them spiritually. This helped them to believe in My descent from above and to pass on to others this unshakable faith in guidance by a supreme being as a Creator, Supporter, Lord and Father.

It is obvious that I, as God, did not require their supplications and had known in advance for eons of times what they needed and what was best for them. The sole purpose of supplication was to awaken in them, as well as in people in general, confidence in Me that I am not a God Whose greatness was to make the tiny human being tremble, but that I, although a God and a Supreme Being, am accessible to My children and created beings as a loving Father through a meek approach, through ardent supplication or prayer which can only be granted by a loving Father, and not by a God who is a severe judge.

That I, as Jesus, offered Myself for intercession, saying: “What you shall ask in My name, the Father in Heaven will give you!”, was because during My life on earth they had witnessed and understood My love, toleration and patience with the weaknesses of others. This enabled them to have at least a faint idea of the Father Who at all times proves His love to such a son as I was as Jesus. Only in this way could the inaccessible God Jehovah become accessible to them; only in this way did they have the courage to lift their hearts towards Me and only in this way did they gain the confidence that if they prayed in My name or implored Me to grant their supplications, they would be given a favourable hearing.

In this way, the spiritual union that had united Me, as Jesus, with them on the one hand and with My Love, or the Father, on the other hand, was never disturbed.

My disciples confidently went out into the world, taught and preached My Gospel, performed miracles and even sacrificed their own lives because their union with Me, which had continued uninterruptedly, kept drawing them away from the material world and towards the spiritual.

Thus they set an eternal example for the force of faith, of prayer rising towards Me out of a pure heart with only spiritual aspirations expressing in advance gratitude for blessings which My children would have received in any case, even if they had not asked for them.

Behold, My children, all that is at the bottom of the word “supplication”. How great is its significance, and how much enjoyment it gives the supplicant’s heart! And, as in the world a supplicant is often full of hope that his request will be granted and already lives in happy anticipation, which enhances his confidence in the giver and increases his love, thus spiritually the drawing closer to Me as the Father of all creation is the sole comfort that a just God, Who lovingly embraces everything, is certain to want only what is right and good and, therefore, to fulfill every just supplication.
Thus, there is always a bond between created being and Creator, and it is not based on fear, on crouching before the throne of an almighty, wrathful God and severe judge. No, it is based on the faith and love a dependent child has for its strong protector, its father.

It is love and not fear that keeps the heart in motion and makes it strive with a joyful beat towards the eternal, immutable Father of all created beings. It is the most beautiful bond that exists in nature, the bond of love between a child and its father, for the sake of which everything was created, is preserved and perfected. This is the only bond adequate for a spirit like Me, and the only one that can help a man or created being attain his spiritual nobility.

Therefore, My children, you should understand what it means to “make supplication”, to pray, to turn to Me in the name of Jesus. The name “Jesus” comprises My greatest act, My greatest sacrifice which I made out of love for you and all spirits.
Remembering My suffering, you cannot be proud; remembering My love, you cannot hate; and remembering My sacrifice, you cannot be mean; but by invoking My earthly name, you should strive after all these virtues which I personally practised during My life on earth.

Your supplication to Me shall lift you above all that is worldly, shall guide you into My spiritual kingdom where I grant with pleasure what is in a spiritual sense good for the applicant or his fellowman.

If you know what supplication means, if you know whom you must ask, there is still another point to be considered, namely, what you may ask for to have a hope that at least part of it will be granted.

Most people make a mistake in this latter point. Many only make supplication when they are distressed and many others ask for worldly benefits or other unessential things.

From what has preceded this you may understand the real nature of supplication to Me. I must remind you that I have said: “My Kingdom is not of this world!” and “Whoever wants to pray to Me must do so in spirit and in truth!”

These words prove to you that not worldly things are involved and that you show little respect and love if you regard Me like an ordinary judge or monarch to whom applications have simply to be submitted and with whom it is believed to achieve a purpose more easily through a certain intercession.

Look at the world and how much nonsense is asked of Me. How many imagined intercessors are used. If people would only ponder on their own actions, they would have to be ashamed of the way they want to drag down God, the Creator and Lord of Infinity, to insignificant things of worldly life. They do not bear in mind that most evils and misfortunes do not stem from Me, but from man’s own attitudes.

If I allow men to do what they like and they thus create for themselves illnesses and accidents from which they could derive some spiritual benefit, why should I prevent what could only serve for their spiritual good? Surely I cannot consider everybody’s worldly well-being, but only the main purpose of his life on earth. How could I give My children that which would only be detrimental to them?

Oh you shortsighted and gullible people! You are like children who want at all costs to put their hands in the fire because they have not yet experienced the fact that fire not only gives light, but also burns.

I could tell you of so many things that are prayed for! One wants money, the other health, the third success in his venture, the forth complains that death has caused losses in his family, the fifth wishes to see his children in luxury and a life of pleasure rush headlong towards hell, and so on. But none of them considers that with the granting of the prayer the spiritual welfare of those involved would often considerably suffer. They do not take into account that suffering and misfortune are the corner-stones which form obstacles to the staggering ones when they indulge in worldly activities and tend to completely ignore spiritual progression.

You fathers and mothers desire for your children all the good things, as health, wealth, a long life and a high position in the world. Well, what you wish for, as tiny beings in My creation, would be allowed to Me too, I should also be allowed to educate My children in such a way that they may enjoy in the fullest measure all the good and beautiful things in My creation which I have stored up only for them, that they are spiritually sound, rich in love and can be set over great things close to Me.

Behold, I want the same you yourselves want. The difference consists only in that you humans, in order to become My children, have to go through different schools from the ones you let your children attend. This is where our opinions differ.

Besides, it is only a short period of time during which you are concerned for your children’s welfare, whereas I take care that the everlasting future life of My charges becomes one full of bliss and unimagined enjoyments.

Thus you can see that in this point I often have to be unbending and write your silly prayers into the sand to be blown away by the next breeze, whilst My arrangements are written as laws in imperishable stones of eternity. Therefore, consider your supplications well and do not ask Me for the ruin of My children! I have created them for life eternal, as spirits, as angels, and not for a life of pleasure in worldly filth to one day maybe bring Me a defiled soul.

So when you make supplication and ask for My help, bear in Mind that I already know in advance what you will ask for and that you cannot tell Me anything new. Bear in mind that men would never have got into difficulties if it had not been My will to teach them through their own mistakes. Do not forget that your only consolation is your trust in Me. I, too, had trust when in the Garden of Gethsemane, in the face of My greatest suffering which I had to bear as man, I prayed: “Father, let this cup pass from me!” But the cup was not taken away and I had to drain it to the last drop. Remember that I then said: “Nevertheless, not as I will, but as thou wilt, O Father!” These words with which I willingly submitted to My fate may serve you as your sole guiding-star in your life on earth.

Yes, make supplication in My name, entreat Me from the depth of your heart. Such entreaty will comfort you and give you peace, and with it you have done your duty towards Me. But leave the fulfilling, or otherwise, of your requests to Me.

I see better and farther and cannot grant everything that blind and immature children want. Why? Because as adults you can see clearer and are more sensible. And what small children are in relation to you, you are in relation to Me, even much less.
Therefore, trust in Me! I know how and when to give and how and when to take. My ways are inscrutable, and it often happens that when you shed many tears of sorrow, My spirits and angels rejoice.

I once told My disciples to trust in My ever-loving intentions. The same trust I would like to awaken in you, for without it you cannot progress a single step; you would despair of your fate and end up as atheists. Trust in the thread which safely guides you out of life’s labyrinth into the hands of a loving Father Who often is closest to you when He appears most distant.
Make supplication and pray, but do not ask for the impossible, for worldly things. I am spirit and so are you. I can only judge as a spiritual being and you, too, must learn already during your life on earth to give the spiritual precedence over the worldly, material things.

Then, what I once said to My disciples will also apply to you: “Whatsoever you will ask in My name shall be given to you!” Of this you may be sure, especially since I am now repeating My promise. Amen.

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Predica 24… La giusta preghiera

La domenica delle Rogazioni[1]
(VIa dopo Pasqua)

Giovanni 16:23…
«In verità, in verità vi dico: se chiederete al Padre qualcosa nel nome mio, egli ve la darà!».

(Il 19 marzo 1872)

1. Questo versetto, che nell’anno ecclesiastico è destinato a questa domenica, vi dice come Io, ai Miei discepoli, per consolazione della perdita della Mia persona, diedi loro la speranza che, se fosse stato necessario, avrebbero ricevuto tutto ciò che sarebbe stato chiesto al Padre Mio nel Cielo. Io misi in prospettiva questa gioia poiché, con ciò, essi potevano rimanere in comunione spirituale con Me, e Io, anche se non ero più visibile, avrei sentito le loro preghiere, e li avrei anche aiutati ad esaudirle.

2. La frase, così come sta scritta nella Bibbia, non è molto difficile da comprendere. E certo c’è in essa qualcosa di molto più profondo, quindi dovete prenderla seriamente in considerazione!

3. Per introdurvi più vicino alla sua corrispondenza e interpretazione spirituale, bisogna anzitutto rispondere alla domanda: “Che cos’è veramente una preghiera?”.

4. Vedete, voi – come ho detto già spesso – esprimete tante parole senza avere la minima idea di ciò che esse veramente significhino! Questo è un indizio di quanto poco voi conosciate la profondità, forza e potenza della parola, quale espressione di un pensiero. Per questa ragione Io sono spesso costretto a richiamare dapprima la vostra attenzione sulle singole parole che compongono una frase presa dalla Bibbia, per introdurvi così gradualmente alla loro comprensione. Finché voi non sarete in grado di conoscere e individuare la scomposizione delle parole, con il loro corrispondente significato, non è nemmeno il caso di parlare di una comprensione vera e propria dei passi biblici, nemmeno dei più semplici. La Bibbia, con tutto il tesoro di sapienza in essa racchiuso, resterà per voi incomprensibile; al massimo ci si accontenterà del senso superficiale delle parole, e ciò procurerà all’uno o all’altro, nei momenti difficili della vita terrena, un po’ di conforto e di pace.

5. Per ritornare alla nostra frase del Vangelo di Giovanni, bisogna dapprima rispondere alla domanda: che cosa è una preghiera; e poi passare al suo significato spirituale, vale a dire, com’è da intendere quando è rivolta a Me, l’onnisciente Signore e Creatore.

6. Ebbene, vedete, una preghiera è un’invocazione d’aiuto presso uno più potente, o più forte, quando le proprie forze non sono sufficienti. È una richiesta di attivo soccorso per se stessi, oppure per un altro essere che ha bisogno di assistenza, o aiuto.

7. Che cosa attesta, ora, quest’implorazione? Attesta la propria impotenza; e questa induce alla preghiera, poiché non si è in grado di comandare.

8. Ora se un supplicante rivolge una preghiera a qualcuno e si appella ad altre persone favorevoli in amicizia, o per la menzione del loro nome, oppure, per mezzo dell’intercessione della persona stessa vuol fare una favorevole impressione presso i molto influenti, allora questo dimostra nuovamente che il supplicante, attraverso l’appello di un nome che è caro e gradito anche alla terza persona, spera di smuoverla così sollecitamente, affinché essa accondiscenda alla sua richiesta.

9. Dunque, se riflettete su questa semplice osservazione, comprenderete facilmente perché Io, Gesù, raccomandai ai Miei discepoli di pregare in Nome Mio il Padre nel Cielo, e perché promisi loro in anticipo che nessuna delle preghiere espresse, sarebbe rimasta inesaudita. Con ciò, volevo rammentare, sempre, la loro impotenza, metter loro nel cuore che non potevano compiere nulla da se stessi, e volevo, nello stesso tempo, anche mantener vivo tra loro il ricordo del Mio operato e della Mia vita, perché solo così – rivolti più alla ricerca spirituale – essi avrebbero stimato il mondano secondo il suo reale valore, e perciò, mai frainteso.

10. Questo modo di pregare doveva provocare una costante crescita della fiducia in Me, e la certezza che Io, sebbene non più visibile, fossi pur sempre spiritualmente intorno a loro. In tal modo essi avrebbero creduto anche di più alla Mia discendenza dall’alto, e avrebbero potuto infondere agli altri questa fede incrollabile nella guida di un Essere supremo quale Creatore, Conservatore, Signore e Padre.

11. Che Io, quale Dio, non avessi bisogno delle loro preghiere e sapessi già da eoni di tempo in precedenza, quali fossero i loro bisogni e che cosa fosse meglio per loro, questo s’intende da sé. La preghiera aveva solo lo scopo di risvegliare in loro, come in genere in tutti gli uomini, la fiducia in Me, quale Essere supremo, e che non sono un Dio dinanzi alla Cui grandezza il minuscolo uomo deve tremare, bensì che Io – pur essendo un Dio e un Essere supremo – sono accessibile come un amorevole Padre dei Miei figli e di tutti gli esseri creati, e precisamente con l’umile avvicinamento, con la fervida preghiera o richiesta, quella, appunto, che può essere esaudita solo da un Padre amorevole, e non da un severo Dio giudicante.

12. Se Io, come Gesù, proposi Me stesso per l’intercessione, dicendo: «Quello che voi chiederete nel nome Mio, il Padre che è in Cielo ve lo concederà!», ciò avvenne perché durante il Mio percorso di vita essi avevano visto e compreso il Mio Amore, la Mia tollerante pazienza con gli errori degli altri, e così poterono formarsi un debole abbozzo dell’immagine del Padre, il Quale aveva dimostrato in ogni occasione il Suo Amore verso un tale Figlio, come lo ero Io, Gesù. Solo così l’inaccessibile Dio Jehova divenne loro accessibile, solo così essi presero coraggio per innalzare il loro cuore a Me, e solo così ebbero fiducia che, se avessero pregato in Nome Mio, oppure avessero supplicato per l’esaudimento delle loro preghiere, allora avrebbero trovato anche un benevolo ascolto presso di Me.

13. In questo modo non fu mai turbato il collegamento spirituale che li aveva collegati da un lato a Me, come Gesù, e dall’altro con il Mio Amore o, col Padre. Soltanto in questo modo i Miei discepoli poterono andare confortati nel mondo, poterono insegnare e predicare il Mio Vangelo, compiere prodigi e sacrificare perfino la propria vita, perché il loro collegamento con Me, che mai fu interrotto, li distoglieva continuamente dal mondo materiale e li attirava in quello spirituale.

14. Così essi diedero un eterno esempio della potenza della fede e della preghiera, quando questa, sorgendo da un cuore puro e chiedendo solo cose spirituali, si eleva a Me, e porge in anticipo la gratitudine per i benefici di cui Io non priverei mai i Miei figli, anche se essi non li chiedessero.

15. Quindi vedete, figli Miei, ciò che si cela dietro la parola ‘preghiera’, quanto grande è il suo significato, il suo beneficio concesso al cuore supplicante! E come nella vita mondana un supplicante si abbandona spesso alla dolce speranza che quanto ha implorato gli sarà concesso, e gode già in anticipo della gioia che accresce la fiducia in chi egli ha supplicato, aumentando l’amore per lui, ugualmente è nelle dimensioni spirituali l’avvicinarsi a Me, come Padre di tutta la Creazione, l’unico conforto e l’unica rassicurazione che un Dio giusto, tutto abbracciante con Amore, certamente voglia solo il giusto e il buono, ed esaudirà – se essa è giusta – certamente ogni preghiera.

16. Così persiste il collegamento tra creatura e Creatore. Esso non è basato sulla paura, sullo strisciare davanti al trono di un onnipotente, iracondo e severo giudicante Dio; no! Esso è basato sulla fiducia, sull’amore che un figlio debole ha per il Padre suo, per il suo potente Protettore.

17. È l’amore, e non il timore, che mantiene il cuore in massimo movimento, e fa sì che esso, con battiti pieni di gioia si rivolga al sempre ed eterno immutabile Padre di tutte le creature. È il vincolo più bello che la natura possa presentare, il vincolo dell’amore filiale e dell’amore paterno, a cagione del quale l’intera Creazione fu creata, conservata e perfezionata; e tale vincolo può essere l’unico che corrisponda a uno Spirito come Me, e che procuri a un uomo, come ad ogni essere creato, la sua nobiltà spirituale.

18. Perciò comprendete, figli Miei, che cosa vuol dire: ‘pregare’, che cosa vuol dire ‘implorare’, che cosa vuol dire rivolgersi a Me nel nome di Gesù. Il nome ‘Gesù’ racchiude il Mio Atto supremo, la Mia Opera suprema, il Mio Sacrificio supremo, che Io compii per Amor vostro e per tutti gli spiriti.

19. In ricordo della Mia Sofferenza non potete essere arroganti! In ricordo del Mio Amore non potete odiare! E in ricordo del Mio Sacrificio non potete essere avidi! Però, solo con l’invocazione del Mio nome terreno, aspirerete a tutte le virtù che Io personalmente praticai durante la Mia vita terrena.

20. La preghiera a Me rivolta vi deve elevare sopra tutto il mondano, vi deve condurre al Mio Regno spirituale, nel quale Io concedo volentieri al supplicante ciò che, in ambito spirituale, serve per il meglio a lui, o al prossimo suo.

21. Ora che sapete che cosa vuol dire ‘pregare’, ora che sapete Chi dovete pregare, allora c’è un secondo punto da prendere in considerazione, vale a dire: per che cosa dovete pregare, per sperare perlomeno in una più piccola concessione.

22. In particolare, su questo secondo punto, molti sbagliano. Molti pregano solo quando il bisogno li costringe, e molti altri, di nuovo, quando si tratta di profitti mondani, oppure di altre cose insignificanti.

23. Da quanto preceduto, potete rilevare che cosa sia veramente una preghiera, e precisamente una preghiera rivolta a Me. Vi ricorderete che cosa Io dissi spesso: «Il Mio Regno non è di questo mondo!» e: «Chi Mi vuol pregare, deve pregare in Spirito e in Verità!».

24. Vedete, queste massime vi dimostrano esattamente che non si tratta di cose mondane, e voi Mi mostrereste poco rispetto e poco amore, se Mi consideraste un giudice o un monarca comune, al quale si devono solo inoltrare preghiere, e presso il quale, con certe mediazioni, si crede di poter raggiungere più facilmente il proprio scopo.

25. Guardate il mondo, quante sciocchezze pretende da Me! Quanti immaginari intercessori e mediatrici sono invocati, per intercedere presso di Me a favore dei supplicanti. Se gli uomini riflettessero solo un po’ sul loro comportamento, dovrebbero vergognarsi e arrossire per la cortezza di vedute, per come possano tirar giù Dio, il Creatore e Signore dell’infinità, alle futili cose, nella gretta vita del mondo. Essi non riflettono che la maggior parte dei mali e sciagure non provengono da Me, ma dal loro stesso comportamento.

26. Se lascio fare agli uomini ciò che vogliono, ed essi si attirano malattie e disavventure, dalle quali in seguito dovrebbero ottenere un profitto spirituale, perché dovrei poi impedire ciò che serve proprio a tale scopo e alla loro salvezza spirituale? Io posso avere in mente solo il progresso spirituale, e non il benessere mondano di ogni singolo, come scopo principale del suo cammino terreno! Come potrei concedere ai Miei figli, proprio ciò che sarebbe loro di danno?

27. Uomini di corte vedute, e creduloni! Voi spesso Mi sembrate dei bambini che vogliono a tutti i costi mettere le loro mani nel fuoco, perché non hanno ancora fatto l’esperienza che il fuoco non solo dà luce, ma brucia anche.

28. Quanti casi vi potrei enumerare, di tutti i tipi di preghiere che sono fatte! Uno vuole soldi, un altro la salute, un terzo la riuscita delle sue imprese, un quarto si lamenta perché la morte ha lasciato una lacuna nella sua famiglia, un quinto vorrebbe vedere i propri figli nel lusso e nel benessere, e così correre completamente all’Inferno, ecc.; ma tutti quanti non riflettono che con l’esaudimento delle loro preghiere, il benessere spirituale e i guai degli interessati sarebbero spesso, ancora peggiori, e ancora più tristi. Essi non riflettono che proprio la sofferenza e le sventure sono le pietre angolari, contro le quali urtano i vacillanti, quando sono dediti alle attività mondane, e vogliono completamente mettere da parte il progresso spirituale.

29. Voi padri e madri di famiglia, volete avere ogni bene per i vostri figli: salute, ricchezza, lunga vita e alta posizione nel mondo. Ebbene, ciò che voi volete come minuscole creature nella Mia Creazione, credo debba essere certamente concesso anche a Me! Sarà concesso ben anche a Me, di educare i Miei figli in modo che essi godano in pienissima misura, tutto il buono e il bello che Io ho ammassato nella Mia Creazione, e precisamente solo per loro, affinché, spiritualmente sani, ricchi in amore e a Me vicini, anch’essi possano essere messi su grandi cose.

30. Vedete, Io non voglio nient’altro che ciò che desiderate voi stessi, con la sola differenza che voi uomini, per divenire figli Miei, dovete frequentare ben altre scuole di quelle che volete far frequentare ai vostri figli. E qui divergono le nostre vedute.

31. Devo osservare inoltre che voi vi preoccupate per un solo breve spazio di tempo in cui, secondo i vostri concetti, i vostri figli devono star bene, mentre Io Mi preoccupo che la futura vita eterna dei Miei allievi, sia colma di beatitudini e godimenti mai immaginati.

32. Dunque vedete che su questo punto Io devo spesso essere inesorabile, e scrivere sulla sabbia le vostre folli preghiere, in modo che la prossima corrente d’aria le disperda di nuovo, mentre i Miei ordinamenti stanno scritti come Legge nelle rocce dell’eternità, che mai passeranno! Perciò riflettete bene sulle vostre preghiere, e non pretendete da Me la rovina dei Miei figli! Io li ho creati per l’eterna vita, per la vita degli spiriti, per la vita degli angeli, e non per il benessere nel sudiciume del mondo, né per consegnarMi forse un giorno, un’anima insudiciata.

33. Quindi, quando pregate e invocate il Mio aiuto, riflettete che Io so già in anticipo per che cosa Mi pregate, e che non potete dirMi nulla di nuovo! Riflettete che gli uomini, se non fosse stato per la Mia Volontà, non sarebbero incorsi in queste amare condizioni derivate dai loro stessi errori! Riflettete che il vostro unico conforto è la fiducia in Me! Anch’Io ebbi fiducia, quando nel giardino di Getsemani, nel tormento della Mia grande sofferenza che lì dovetti sentire, come uomo, pregai: «Padre, allontana da Me il calice amaro!». E certo il calice non Mi fu allontanato, ma dovetti vuotarlo fino all’ultima goccia! Riflettete sul fatto che Io, lì, dissi: «Non la Mia, bensì la Tua volontà, o Padre, sia fatta!».

34. Ciò che Io un giorno esclamai, quando Mi abbandonai docilmente al Mio destino, questo possa essere anche la vostra unica consolazione, e stella-polare, sul vostro corso della vita terrena!

35. Sì, pregate! Pregate in Nome Mio, supplicate fervidi a Me! Il supplicare vi darà conforto, vi darà pace, e avrete compiuto il vostro dovere e il vostro obbligo verso di Me. L’esaudimento o non esaudimento delle vostre preghiere, però, lasciatelo a Me! Io vedo meglio e più lontano, e non posso concedere tutto ciò che desiderano i Miei ciechi e inesperti figli. Anche voi non date ai vostri figli tutto ciò che vogliono, e perché? Perché voi da adulti, vedete più chiaro e siete più ragionevoli. E ciò che sono i bambini piccoli in rapporto a voi, lo siete voi in rapporto a Me, anzi, molto meno ancora.

36. Perciò, confidate in Me! Io so dare e togliere, quando è il momento. Le Mie Vie sono imperscrutabili, e spesso, proprio quando vi scorrono lacrime di dolore in abbondanza, i Miei spiriti e i Miei angeli celebrano una festa di gioia.

37. Fiducia nelle Mie intenzioni, sempre amorevoli, era ciò che Io raccomandavo ai Miei discepoli; la stessa fiducia vorrei risvegliare anche in voi. Senza di questa, infatti, non potreste fare nessun passo in avanti, ma dovreste lasciare ogni speranza del vostro destino e giungere alla negazione di Dio. La fiducia è il filo che vi conduce con certezza fuori dal labirinto della vita, nella mano di un Padre amorevole che, proprio quando vi sembrava il più lontano, era a voi il più vicino.

38. Implorate e pregate, ma non chiedete l’impossibile, non chiedete le cose mondane! Voi siete spirito, e Spirito sono Io! Io posso giudicare solamente come un Essere spirituale, e anche voi vi dovete abituare già nel corso del vostro tempo terreno, a preferire in voi lo spirituale al materiale mondano.

1. Allora conterà anche per voi, ciò che Io dissi un giorno ai Miei discepoli: «Ciò che voi chiederete in nome Mio, vi sarà dato!». Di questo potrete essere certi, tanto più che Io stesso ve l’ho ora, qui, ripetutamente promesso! – Amen!

[1] Rogazioni: processioni che si fanno/facevano per tre giorni consecutivi, prima dell’Ascensione, per implorare da Dio un buon raccolto agricolo.

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十四次耶穌的講道正確的祈求

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第二十四次耶穌的講道正確的祈求

(1872年3月19日)

約翰福音16:23

“我實實在在地告訴你們,無論你們奉我的名問天父,他都會把它交給你們。”

這節經文在這個星期天選擇了天主教教會年,告訴你,作為一個安慰給失去我的人,我給了我門徒的希望,如果有必要,會從我的天堂接受他們可能要求的一切。我向他們展示了這個幸福的前景,因為他們可以保持與我的精神聯繫,因為即使我不再被他們看到,我仍然會聽到他們的祈禱並幫助他們實現。

聖經中的這段話很容易理解,但如果你仔細研究它,你會發現它具有更深刻的意義。為了向你解釋它的類比和解釋,我們必須首先回答這個問題:“究竟是什麼祈求?”

正如我已經經常指出的那樣,你會說很多話,卻根本不知道它的真正含義。這顯示了你對這個詞的深度,力量和可能性的了解,作為一種思想的表達。因此,我經常被迫把注意力集中在形成聖經文本的單詞上,以便逐漸引導你理解。只要你不知道對這些詞的分析和他們各自的解釋,即使是最簡單的聖經文本的理解也是不可能的。那麼,聖經帶著它所包含的所有智慧寶藏,對你而言仍然是不可理解的。如果一個人對膚淺的字面意義感到滿意,那麼這至多可以給他或她的人在他塵世生活的困難時刻帶來一些安慰和平靜。

回到我們約翰福音的文本中,讓我們先回答這個問題:什麼是懇求?然後讓我們看看它在指向我作為無所不知的上帝和造物主的精神意義。

那麼,當一個人自身的力量不足時,懇求那些更強大更強大的人提供幫助。這是為自己或其他需要支持或幫助的人提供積極協助的要求。

這種慷慨解囊證明了什麼?它證明了自己的無能;因為一個人不能指揮,一個人被引導懇求。

如果懇求者向某人提出請求,並藉助他的名字或私人情引用其他有意義的人或朋友,他想要給有影響力的人留下深刻的印象,這證明懇求者通過提及一個親愛的名字或者同意第三人稱,希望讓他更有利地傾向於批准他的請求。

這會向你解釋為什麼我作為耶穌向我的門徒建議以我的名義向天父求問,為什麼我提前答應他們,他們的懇求都不會未實現。因此,我想不斷提醒他們自己的無能,他們自己無法實現自己的事情,並希望保持我的活動和生活在他們中間的記憶,因為只有這樣 – 有了靈性的願望 – 他們才會正確評估這個世界的事物,而不是曲解它們。

這種祈求的方式是使對我信仰的信念不斷增長,但是,儘管這些信仰已經不再可見,但在精神上仍然始終伴隨著他們。這有助於他們相信我從上而下的傳承,並將這種不可動搖的信仰傳遞給他人,這種信念的指導是由至高無上的創造者,支持者,主和父親。

很明顯,作為上帝,我並不需要他們的懇求,並且事先知道他們需要什麼以及對他們最好的東西。懇求的唯一目的是喚醒他們以及普遍的人們對我的信心,使我不是上帝的偉大使人類微微顫抖的神,但是我雖然是一位上帝和一位至尊者,我的孩子們都能接觸到做為慈愛的父親,並且通過溫順的態度,通過懇求或祈禱,只能由一位慈愛的父親而不是由一位嚴厲的法官神來授予。

作為耶穌,我為自己的代求獻上了自己,說:“我要以我的名求,天上的父將賜你!”,是因為在我地上的生活中,他們目睹並理解了我的愛,寬容和耐心與其他人的弱點。這使他們至少對天父有一個微弱的想法,在任何時候都證明他對像我一樣-耶穌這樣一個兒子的愛。只有這樣,難以接近的上帝耶和華才能接近他們;只有這樣,他們才有勇氣將他們的心向我傾訴,只有這樣,他們才有信心,如果他們以我的名義禱告或懇求我,懇求他們的懇求,他們會得到有利的聆訊。

通過這種方式精神聯合於我,耶穌,一方面與他們,另一方面與我的愛或天父結合在一起的從未受到干擾。

我的門徒自信地走向世界,教導並傳播我的福音,創造了奇蹟,甚至犧牲了自己的生命,因為他們與我一直不間斷地繼續合作,不斷將他們從物質世界拉向精神世界。

因此,他們樹立了信仰力量的永恆榜樣,祈禱從純潔的心中向上升起,只有屬靈願望表達了我的孩子在任何情況下都會接受的祝福,即使他們沒有要求他們。

看哪,我的孩子們,只是在“祈求”這個詞的底部。它的意義有多大,以及給予懇求者心靈的多少享受!而且,和在世界上一樣,懇求者常常充滿希望,他的要求將被授予,並且已經生活在美好的期待中,這增強了他對提供者的信心,並增加了他的愛,因此在精神上更接近我作為所有人之父創造者是唯一的安慰,即一個真正擁抱一切的上帝,肯定只想要給正確和好的東西,因此,要完成每一個正義的懇求。

因此,創造的存在與創造主之間始終存在著聯繫,它不是基於恐懼,蹲伏在全能的,憤怒的上帝和嚴厲的審判官的寶座前。不,它基礎是一個受撫養的孩子對其強大的保護者,它的​​父親的信仰和愛。

愛是無所畏懼的,它使心靈保持運動,並且使它與所有被創造的生命與永恆不變的父親一起快樂地跳動。這是自然界中最美麗的紐帶,一個孩子和它的父親之間的愛的紐帶為了一切的創造而保存和完善。這是唯一適合像我這樣的精神的紐帶,也是唯一能夠幫助男人或者創造的精神人獲得他的精神貴族。

因此,我的孩子們,你們應該明白“祈求”的意義,祈禱,以耶穌的名義轉向我。名字“耶穌”包括我最偉大的行為,我為你和所有靈魂所做的最大犧牲。

記住我的苦難,你不能自豪;記住我的愛,你不會討厭;並記住我的犧牲,你不會是卑鄙的;但通過援引我的世俗名稱,你應該在我在地球上的生活中親自實踐的所有這些美德中努力。

你對我的懇求會使你高於世間的一切,引導你進入我屬靈的國度,在那裡我高興地賜予對申請人或他的同胞有益的屬靈意義上的東西。

如果你知道懇求的意思,如果你知道你應該問誰,還有一點需要考慮,也就是說,你可能會要求至少有一部分獲得的希望。

大多數人在後一點上犯了一個錯誤。許多人只有當他們感到痛苦時才提出懇求,而許多人則要求世俗的利益或其他非本質的東西。

從此之前你可以理解對我的懇求的真實本質。我必須提醒你我曾經說過:“我的王國不屬於這個世界!”和“谁愿意向我禱告,必須在精神和真理上這樣做!”

這些話向你證明,不是世俗的事情都涉及到如果你把我看作是一個普通的法官或君主,那麼他們就會表現出一點尊敬和愛,他們只是簡單地提交申請,並且相信他們通過某種調解更容易達到目的。

看看這個世界以及對我有多少廢話。有多少想像中的代禱者被使用。如果人們會思考自己的行為,他們將不得不為自己想要將上帝,造物主和無窮無盡之主拖曳到微不足道的世俗生活中而感到羞恥。他們不記得大多數的邪惡和不幸並不是源於我,而是源於人的自己的態度。

如果我允許男人做他們喜歡的事情,並因此他自己創造疾病和事故,並從中獲得一些精神上的益處,為什麼我應該阻止只能為他們的精神利益服務的東西?當然,我不能認為每個人都是世俗的幸福,是他在地球上生活的主要目的。我怎麼能給我的孩子那些只會傷害他們的東西?

哦,你是近視和輕信的人!你就像孩子們不惜一切代價將他們的雙手放在火中,因為他們還沒有經歷過這樣一個事實,即火不僅會產生光亮,而且還會燃燒。

我可以告訴你很多祈禱的事情!一個人想要金錢,另一個健康人,他的冒險活動中的第三次成功,第四個人抱怨說,死亡已經給他的家人造成了損失,第五個人希望看到他的孩子們奢侈,並且快樂地生活在地獄之中,等等。但他們中沒有一個人認為,通過授予禱告,參與者的精神福利往往會受到很大的影響。他們沒有考慮到苦難和不幸是角落石頭-形成障礙對於他們沉溺於世俗活動並且完全忽視靈性進步的人。

你們的父親和母親渴望為你們的孩子帶來健康,財富,長壽和世界高位的美好事物。那麼,你所希望的,就像我的創造中的小生命也會被我允許一樣,我也應該被允許教育我的孩子,以便他們可以最充分地享受我的所有美好和美好的事物我為他們儲存的創造物,他們在靈性上是健全的,富有愛的,並且可以被置於靠近我的偉大事物上。

看哪,我想要你們自己想要的一樣。區別僅在於,為了成為我的孩子,你必須通過不同的學校你讓孩子參加的。這是我們觀點不同的地方。

此外,只有很短的時間你會關心你的孩子的福利,而我注意到我的供給的永恆未來生命變得充滿幸福和無法想像的快樂。

因此,你可以看到,在這一點上,我經常不得不堅持下去,把你愚蠢的祈禱寫進沙中,以便在下一陣微風中被吹走,而我的安排被寫成永恆不朽的石頭。因此,請好好考慮你的懇求,不要問我是否毀了我的孩子!我為永生創造了他們,就像靈魂,如天使一樣,而不是為了一天的世俗穢物而享樂的生活,可能會給我一個玷污的靈魂。

所以當你提出懇求並尋求我的幫助時,請記住,我已經事先知道你將要求什麼,並且你不能告訴我任何新的事情。請記住,如果我不想通過他自己的錯誤教導他,那麼他就永遠不會陷入困境。不要忘記,你唯一的安慰就是你對我的信任。當我在客西馬尼園時,我也相信,面對我作為人類所承受的最大的痛苦,我祈禱道:“父親,讓這杯子從我身邊走過!”但是杯子並沒有被拿走,我不得不把它耗喝盡到最後一滴。請記住,我然後說:“然而,不是我的意,而是你的父的!”我願意服從我的命運的這些話可能會使你成為你在地球上的唯一指導明星。

是的,以我的名義祈求,請你從心底深處請求我。這樣的懇求會安慰你,給你安寧,並且用它你已經完成了對我的責任。但是,請將履行或其他方面的請求留給我。

我看得更好更高,不能給予盲人和不成熟孩子想要的一切。為什麼?因為成年人可以看得更清楚,更明智。而小孩與你有關,你與我有關,甚至更少。

因此,相信我!我知道如何以及何時給於,如何以及何時採取。我的方式是不可思議的,而且當你流下許多悲傷的淚水時,我的靈魂和天使們都歡欣鼓舞。

我曾經告訴我的門徒相信我永遠愛的意圖。我希望在你身上喚起同樣的信任,因為如果沒有它,你就無法邁出一步;你會對你的命運感到絕望,並最終成為無神論者。相信線索可以安全地將你從生活的迷宮中引導到一位慈愛的父親的手中,當他出現最遙遠的時候,他往往與你最為接近。

請求和祈禱,但不要要求不可能的東西,為世俗的事情。我是精神,你也是。我只能判斷為屬靈的存在,而且你也必須在你地球上的生活中學習,以便將精神上的優先權高過世俗的,物質的東西。

然後,我曾經對我的門徒說過的話也適用於你:“你以我的名義求什麼,會把它交給你們!”你可能確定,尤其是因為我現在正在重複我的諾言。阿門。

23. Die geistige Heimat… Johannes 16:5-6 – The Eternal Destination… John 16:5-6

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23. Predigt von Jesus… Die geistige Heimat
(18.03.1872)

Johannes 16:5-6
“Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand unter euch fragt mich: Wo gehst du hin?, sondern weil ich solches zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauerns worden.”

01. Seht, dies ist der Text für diesen Sonntag, und obwohl er dem Anscheine nach leicht verständlich ist, so liegt doch bei weitem viel Tieferes darin, als ihr ahnen möget.

02. Nach eurem Ermessen sage Ich diese Worte deshalb zu Meinen Jüngern, weil Ich – immer von Vater und Sohn sprechend – sie vorbereiten wollte auf die nächsten Ereignisse, die der Abschluß Meines irdischen Lebenswandels waren. Weil Ich ihnen Mein Verhältnis zu ihrem Jehova nicht anders begreiflich machen konnte, als unter dem Bild von Vater und Sohn, einem Bilde, das ihrem Weltverstand näher lag und auch in geistiger Entsprechung völlig das Verhältnis der Liebe zur Weisheit ausdrückt, wie Ich zwar als Weisheit Mensch geworden, aber als Liebe der ewige Erhalter und Schöpfer des ganzen Universums geblieben bin.

03. Ich sagte dort: “Ich gehe zu Dem, der Mich gesandt hat, und niemand fragt Mich: Wo gehst Du hin?, sondern nur Trauer befällt euch alle wegen des Gedankens, ihr könntet Mich verlieren.”

04. Diese unerwartete Voraussage, daß eine Trennung zwischen Mir und ihnen möglich sei, dieser Gedanke, der nicht in ihre Vorstellungen von Meiner Göttlichkeit und Meiner Mission paßte, versetzte sie in Trauer, und sie wußten daher auf dieses Wort weder zu antworten, noch eine Frage zu stellen. Deshalb eninnerte Ich sie mit einer solchen, indem Ich sagte, daß niemand Mich frage: “Wo gehst du hin?” dies war die Frage, die sie selbst nie dachten. Es war ihnen unglaublich, daß Ich Mich jemals von ihnen entfernen würde. Und wenn sie Mich als Gott annahmen, der herabstieg, um die Menschheit von den weltlichen Banden zu erlösen, wußten sie natürlich nicht, wohin Ich gehen sollte; denn obgleich sie durch den Einfluß Meiner Worte und Wunder die Überzeugung Meines göttlichen Ursprungs hatten, verkehrten sie doch viele geistigen Begriffe in weltliche Ideen. Daraus mußten natürlich falsche Schlüsse folgen, was sehr oft geschah, wenn sie Meine Bilder oder Meine Worte nicht verstanden und Mich beschuldigten, Ich rede hart oder unverständlich.

05. Ich sagte in jener Zeit: “Ich gehe zu Dem, der Mich gesandt hat!” Und jetzt, nach so vielen Jahrhunderten, richte Ich an euch und an die ganze Menschheit die Frage und sage: “Wo geht denn ihr hin, und wer hat euch denn gesandt?” Denn so wie Ich Meine Mission, Meinen Zweck oder ein ,Warum’ des Daseins habe, so haben es auch alle aus Mir geschaffenen Wesen, ja selbst die dichteste, rohe Materie, da auch sie als sichtbarer Ausdruck gebundener, gefesteter Geister eben ihren Zweck, ihre Mission haben muß.

06. Ich frage also jetzt, da die Prüfungszeit ihrem Ende naht, die Menschen durch politische, religiöse und Elementarereignisse: “Wo geht ihr hin?”, damit sie sich besinnen sollen, wer sie eigentlich sind, und warum sie eigentlich auf diese Erde gesandt oder gestellt wurden.

07. Der geistige Wind, der Meinem baldigen Kommen vorausgeht, um, wie im materiellen Leben, die Luft von schlechten Dünsten zu reinigen, regt wie die Frühlingslüfte alles zur Tätigkeit an. Überall ertönen die Fragen: “Warum bin ich eigentlich da?” und “Was bin ich eigentlich?” und “Was ist mein Endziel, oder wo gehe ich hin?”

08. Der denkende Mensch, welcher einmal von diesen Gedanken überrascht wurde, sieht sich natürlich zwischen zwei Welten gestellt, zwischen eine sicht und eine unsichtbare. Es genügen ihm die wenigen Anhaltspunkte, welche die Vergänglichkeit alles Geschaffenen bietet, nicht mehr, um ihm Trost und Ruhe zu bringen. Alles, was vor seinen Augen entsteht, sieht er wieder vergehen, sich verändern, sich verwandeln. Und eben diese Beispiele regen auch ihn an, an die vor ihm entstehenden und vergehenden Gegenstände, so wie an sich selbst, die Fragen zu richten: “Wo kommt ihr her, ihr Geschöpfe voller Wunder und Geheimnisse, und wo gehet ihr hin?”

09. So begrüßt er das Ankommende, und so fragt er das Scheidende; und eben diese Fragen ist er auch gezwungen an sich selbst zu richten, indem er selbst, wenn er nur ein bißchen nachdenkt, noch ein größeres, unauflösbareres Rätsel ist als alle anderen, vor ihm sichtbaren Dinge. Diese Fragen, die immer wieder auftauchen, sind es, welche die Menschen, oder wenigstens viele von ihnen, zur besseren Beurteilung des Bestehenden und des Angelernten zwingen. Und wo nicht genügend Wahres und Klares das Endresultat solcher Forschung ist, dort steigt natürlich das Heer der Zweifel auf, welche mit all dem Gefundenen nicht zufrieden, mehr Gewißheit, mehr Klarheit haben wollen.

10. Dieses Drängen war stets der Anfang von geistigen und weltlichen Umwälzungen. Es war der unvermeidliche geistige Wind, welcher die menschliche Natur stets wieder aufweckte, sooft sie sich gerade in einen bequemen Schlaf weltlicher Freuden und Genüsse versenken wollte.

11. Da nun zwei Dinge diesen Wind wieder erregten – erstens Mein baldiges Kommen als Ende und Krone Meiner einstigen, auf eurer Erde vollführten Mission. Zweitens die Neigung der ganzen Menschheit von oben bis unten, sich dem weltlichen Genusse hinzugeben und das Geistige zu verleugnen -, so ertönt wieder in allen Gemütern, den meisten unbewußt der Ruf: “Wo gehen wir hin?” und “Wozu sind wir da?” Die ungenügende Antwort, die die jetzige Geistesrichtung auf diese Fragen gibt, veranlaßt den Umsturz alles Bestehenden, das Sehnen nach Neuem, aber nicht Trügerischem sondern Wahrem.

12. Die Menschen empfinden, das unsichtbare Reich ist nicht abzuleugnen. Es ist umsonst, wenn manche Gelehrte sich die Mühe geben, zu beweisen, daß nur Materie bestehe und Geistiges nicht. Die Menschen fühlen die Leere in ihrem Herzen nicht ausgefüllt, soviel grobes Material durch den Verstand auch in jenes geworfen wird. Wie bei einem Faß ohne Boden verschwindet es, wie es gekommen ist, und die alte Frage steht wieder neu vor ihrem Geiste.

13. So wird die Menschheit gedrängt, endlich einmal alle Fesseln abzustreifen, sich von dem Gängelbande zu befreien, welches viele nur zu ihrem eigenen Vorteile benützen wollen.

14. Dieses Verhältnis, dieser Streit mußte Meinem Kommen vorangehen, damit Ich am Ende nur mit denen zu tun hatte, die das Geistige dem Materiellen vorzogen und auch wußten, woher sie kamen, warum sie da sind, und wohin sie zu gehen bestimmt sind.

15. Es werden das diejenigen sein, welche, alle Stürme überlebend, mitten im Schmutz des weltlichen Egoismus und Leichtsinns sich rein gehalten haben; denn nur für Liebe werde Ich der Hirte und nur sie werden Meine Schafe sein.

16. Auch an euch, Meine Kinder, die Ich unter so vielen auserkoren habe, damit ihr, geleitet durch Mein direktes Wort, den andern als Beispiel vorangehen sollt, auch an euch tritt diese Frage ernster Art heran. Auch an euch stellt; die Lebenszeit, welche euch noch auf Erden zu ermessen ist die Frage: “Wo gehst du hin?” Sie will damit sagen: Bedenket die Verantwortung, die ihr auf euch genommen habt, das Wort eures Gottes, eures Vaters hören zu wollen! Mit diesem Hören habt ihr euch der Verpflichtung unterzogen, dieses Wort auch auszuüben; denn ohne Ausübung ist das Hören zu nichts nütze.

17. Ihr, die ihr Mein Wort hört, erfahrt und nun auch wißt, wie man demselben nachkommen soll, ihr seid doppelt strafbar, wenn ihr die Ausübung unterlaßt.

18. Meiner Jünger Herz erfüllte sich mit Trauer, als Ich sprach von Meinem Hingange zu Dem, der Mich gesandt hatte. Welches Gefühl wird denn euch überkommen, wenn auch ihr hingehen müßt zu Dem, der euch gesandt hat? Trachtet darnach, daß ihr mit dem anvertrauten Kapital, wohl benutzt und verzinst, in Mein Reich zurückkehrt und nicht, wie der faule Knecht, euer Kapitel vergrabet; denn sonst kommt ihr unreif in einer Welt an, in der es euch selbst zur Last würde, als Unreife zwischen Gereiften, als Unglückliche zwischen Glücklichen leben zu müssen!

19. Wenn ihr hingehen müßt zu Dem, der euch gesandt hat, so trachtet doch wenigstens danach, mit dem Bewußtsein in jenes Geisterreich zu treten, alles getan zu haben, was gemäß allen an euch ergangenen Worten von euch zu erwarten war! Trachtet danach, Meine Worte und Meine Lehre so für euch und für andere zu nutzen, daß viele guten Taten und nur wenige Fehler eure Lebensbilanz ausmachen, damit ihr dann ruhig, fortschreiten und den Mitbruder, der euch fragt: “Wo gehst du hin?”, getrost nach dem Morgen des ewigen Liebelichts hinweisen könnt, indem ihr saget: “Ich gehe dorthin, von wannen ich gekommen bin, und wo ewiges geistiges Fortschreiten und stetes Annähern an meinen Schöpfer und Vater möglich ist!”

20. Auch Ich sagte: “Ich gehe zu Meinem Vater, der Mich gesandt hat!” Ich ging aber auch mit dem vollen Bewußtsein, Meine Mission im strengsten Sinne erfüllt zu haben, obwohl als Mensch das Herbste Mich noch erwartet. So sollt auch ihr einst sagen und euch schon jetzt des Triumphes freuen können, wenn nach ausgestandanen Kämpfen und besiegten Versuchungen ihr getrost die Hand nach der Siegespalme ausstrecken dürft.

21. Wer von Meinem Worte nur dunkle Begriffe hat oder gar nichts weiß, den kann Ich für seine Handlungen nicht so verantwortlich machen wie diejenigen, welche Meine Lehre kennen, welche begreifen, wie und wann sie nach derselben handeln müssen. Diese, wenn sie vorsätzlich dagegen sündigen, sind strafbar und werden – nicht von Mir, sondern von ihrem eigenen Gewissen – des Wankelmutes, der Kleinmütigkeit angeklagt werden, weil es ihnen so sehr an Kraft mangelt, und weil sie, mitten unter dem Einflusse geistiger Hilfe von oben, sich so ins Netz der weltlichen Genüsse verstricken ließen, daß sie darüber ihre geistige Würde eingebüßt haben.

22. Bedenket also alle Meine Worte! So angenehm das Anhören derselben auch sein mag, so nehmt sie doch recht ernst, da nur die Befolgung Meiner zwei einzigen Liebesgebote, im strengsten Sinne, euch zu Meinen, zu Kindern des Schöpfers der ganzen Unendlichkeit stempeln kann!

23. Den Preis, welchen Ich euch aussetzte, könnt ihr noch nicht im ganzen Sinn und in seiner ganzen Tiefe begreifen, weil ihr Mein Geisterreich nicht kennt; aber würdet ihr sehen, wie Engel und große Geister euch um diesen Vorzug beneiden, ihr würdet gewiß stolz darauf sein, von Dem ausgegangen zu sein und wieder zu Dem zurückkehren zu können, der die Liebe selbst ist, eine Liebe, die ein menschlich Herz aber nicht fassen kann.

24. Welch unfaßbare Liebe liegt darin, daß die höchste göttliche Liebe euch zu ihren Kindern machen will, daß diese Liebe den niedrigsten Stand auf eurer Erde vorgezogen hat, um eben das zu beweisen, was sie als Jesus einst sagte, – daß sie als Weisheit, nach vollendeter Mission, sich wieder vereinen will mit der Liebe, von welcher sie ausgegangen ist, und zu welcher auch ihr kommen könnt, wenn ihr euch derselben würdig zu machen wisset!

25. Ich ging einst zu Meinem Vater, der Mich gesandt hat; trachtet auch ihr, dahin zu gelangen, um aus Seinen Händen die Siegeskrone für eure Kämpfe und Leiden zu erhalten – wie Ich einst als Gottmensch und Jesus vor mehr als tausend Jahren! Amen.

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flagge en  23rd Sermon of Jesus… The Eternal Destination

23rd Sermon of Jesus… The Eternal Destination
(March 18, 1872)

John 16:5-6
“But now I go my way to him that sent me; and none of you asketh me, Whither goest thou? But because I have said these things unto you, sorrow hath filled your heart.”

Behold, this is the text for this particular Sunday and although it appears to be easy to understand, it contains far more than you suspect.

You believe that I say these words to My disciples – always speaking of Father and Son – in order to prepare them for the events that were close at hand, which events were the completion of My life on earth. I could explain to them My relationship with their Jehovah only as that of a father and son, a metaphor comprehensible to their worldly thinking and in its spiritual correspondence fully expressing the relationship between love and wisdom, since I as Wisdom became a man but as Love remained the eternal Preserver and Creator of the entire universe.

I said to them: “I go My way to Him that sent Me and none of you asketh Me, whither goest thou? But only sorrow hath filled your hearts because of the thought you might lose Me.”

This unexpected prediction that a separation between Me and them might be possible, this thought that did not fit into their idea of My deity and My mission, made them sad and so they found no answer to these words nor did they know what to ask. Therefore I reminded them of this, saying that nobody asked Me: “Where are you going?” This was the question they did not think of. They could not imagine that I could ever leave them. And if they did believe in Me as God who had come to the world in order to liberate mankind from its worldly fetters, they, of course, did not know where I was to go. For, although influenced by My words and miracles they were convinced of My divine origin, they still converted many spiritual concepts into worldly ideas. As a result, there would follow false conclusions, which happened often when they did not comprehend My metaphors or My words and accused Me of speaking harshly or incomprehensibly.

I said at that time: “I go to Him that sent Me!” And now, after so many centuries have passed, I put the question to you and all mankind: “Where do you go. and who has sent you?” For, just as I have My mission, My aim or a “Why” of My existence, so have all the beings created out of Me, even the most solid and gross matter, since this, as the visible expression of bound and hardened spirits, must have its purpose, its mission.

Therefore, now that the trial period is approaching its end, I am asking people through political, religious and elementary events: “Where are you going?”, so that they may remember who they actually are and why they were sent to this earth.
The spiritual wind preceding My coming in order to clean the air from miasmas, stimulates activity in everything as the gentle breezes of spring act in material life. Everywhere the questions are heard: “Why am I actually here?”, “What am I actually?” and “What is my final destination, or where am I going?”

Once taken unawares by such thoughts, the thinking person will, of course, find himself placed between two worlds, a visible and an invisible one. He will no longer be satisfied with the few clues offered by the transitoriness of all created things, to give him comfort and peace of mind. Everything that comes into existence before his eyes, he sees again passing away, changing. And these examples make him ask the things he sees arising and passing away before his eyes, as well as himself: “Whence are you, all you wondrous and mysterious created beings, and whither do you go?”

Thus he greets that which is arriving and thus he asks the departing. And he is also compelled to ask himself the same questions, since he, himself, if only he devotes some thought to this, is an even greater and more complex enigma than all the other visible things. These questions, which keep emerging time and time again, do compel people, or at least many of them, to a better judgment regarding the existing things and what they have acquired by study. And where the final results of such exploration do not offer sufficient truth and clarity, many doubts arise that, not satisfied with the results, demand more certainty, more clarity.

This striving has always been the beginning of spiritual and worldly revolutions. It is the inevitable spiritual wind, which keeps awakening human nature every time it is on the verge for sinking into a comfortable sleep of worldly pleasure.
Two things have once again stirred up this wind: Firstly, My coming in the near future as the completion and crowning of the mission I once carried out on your earth; and, secondly, all mankind’s propensity – from the highest to the lowest – to indulge in worldly pleasures and disavow the spiritual. And the call is once more sounded in all minds, of which many are unaware: “Whither are we going?” and “Why are we here?” It is the unsatisfactory answer the present spiritual trend is giving to this question that causes the overthrow of all established things, the yearning for something new; not illusions, however, but the truth.

People feel that the invisible realm cannot be denied. Some scholars’ efforts to prove that there is only matter and the spiritual does not exist, are in vain. People feel that the emptiness in their hearts is not being filled by all the gross material thrown into them by the intellect. It vanishes as in a bottomless barrel, and the old question is facing them again.
Thus mankind is compelled to free itself at last from its shackles, from the leading-string which many are inclined to use only for their own advantage.

This situation, this conflict, had to precede My coming, so that in the end I would have to deal only with those who preferred the spiritual to the material and know whence they have come, why they are here and whither they are destined to go. These will be the ones that, surviving all storms, will have kept themselves pure in the filth of worldly egoism and thoughtlessness. For these alone I shall be the shepherd and they shall be My sheep.

This very serious question is also put to you, My children, whom among so many I chose that you may – guided by My direct communication – lead the way as an example also for others. The lifespan that is still allowed you on this earth is posing this question to you: “Where are you going?” This means: Remember the responsibility you have taken upon yourselves by wishing to hear the Word of God, your Father. Through this listening you have also accepted the obligation to practise this teaching, for, hearing but not practising it is quite useless.

You, who hear My Word, have been taught and are aware how it is to be followed; you are twice as culpable if you fail to practise it.

My disciples’ hearts filled with sadness as I spoke about My departure to Him Who had sent Me. How will you be feeling when you have to go to Him Who sent you? Make sure that you return to My Kingdom having well used and invested the entrusted capital and do not bury it like the lazy servant. Otherwise, you will be arriving immature in a world where you would find it a burden to live as immature among the mature and as unhappy among the happy.

When you have to go to Him Who sent you, be sure to enter that spirit-realm at least with the conviction to have done all that could be expected of you considering all the knowledge you received. Strive to use My words and My teaching in such a way for yourselves and others that the balance of your life will show many good deeds and only few mistakes. Then you will be able to proceed peacefully and, when asked by your brother: “Where are you going?”, point to the morning of the eternal love-light, saying: “I am going whence I have come and where an eternal spiritual progression and drawing ever closer to my Creator and Father is possible!”

I also said: “I go to My Father Who sent me!” But I went fully convinced that I had fulfilled My mission in every respect, although as a man the hardest part was still awaiting Me. You, too, should one day be able to say the same and already now look forward to the triumph when, after struggles and conquered temptations, you may confidently stretch out your hand for the palm of victory.

Those who have only vague concepts or no knowledge at all of My Word, I cannot make as much responsible for their actions as those who know My teaching and understand how and when they have to act in accordance with it. When they intentionally sin against it, they deserve punishment and will be accused – not by Me, but by their own conscience – of fickleness and faint-heartedness because of their great lack of strength and because they, notwithstanding all the aid from above, let themselves be ensnared in the net of worldly pleasures to such an extent that they lost their spiritual dignity.

Therefore, do heed My words! Pleasant as it may be just to hear them, do take them very seriously, for only the strictest observance of My two sole commandments of love can make you children of the Creator of all infinity, My children.
You are not yet able to comprehend in its full significance and depth the prize I am offering you since you do not know My spiritual kingdom. However, if you could see how angels and great spirits envy you this privilege, you would be proud of the fact to have come from Him and be able to again return to Him Who is the essence of love, a love a human heart cannot comprehend.

What inconceivable love reveals itself in the fact that Supreme Divine Love wants to make you Its children, that this Love chose the lowest status on your earth in order to prove, as Jesus once said, – that after the accomplished mission It would as Wisdom reunite with Love, out of which It originated, and where also you could come if you made yourselves worthy of It!
I once returned to My Father Who had sent Me. Also you should strive to reach that destination to receive from His hand the crown of victory for all your struggles and suffering -as I did almost two thousand years ago as Jesus. Amen.

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Predica 23… La domanda riguardo all’eterna Patria

Giovanni 16:5-6…
«Ora però vado da colui che mi ha mandato; e nessuno di voi mi domanda: ‘Dove vai?’, – ma perché vi ho detto questo, il vostro cuore è pieno di mestizia.»

(Il 18 marzo 1872)

1. Vedete, questo è il testo per questa domenica, e sebbene all’apparenza sembri facile da capire, in esso vi è un senso più profondo di quanto voi possiate immaginare.

2. Secondo quanto potete giudicare, Io espressi queste parole ai Miei discepoli per questa ragione, perché – sempre parlando del Padre e del Figlio – volevo prepararli ai prossimi avvenimenti che sarebbero stati la conclusione del Mio cammino di vita terrena. Non potevo, infatti, far comprendere il Mio rapporto con il loro Jehova, che sotto l’immagine del Padre e del Figlio, un’immagine che stava più vicina al loro intelletto mondano, ed esprimeva totalmente anche nella rispondenza spirituale il rapporto dell’Amore con la Sapienza, come Io – precisamente quale Sapienza, – divenni uomo, restando però, quale Amore, l’eterno Conservatore e Creatore dell’intero Universo.

3. Là, Io dissi: «Vado a Colui che Mi ha mandato; e nessuno di voi Mi domanda: dove vai?, bensì solo mestizia vi assale, a causa del pensiero che potreste perderMi».

4. Quest’inattesa predizione, che fosse possibile una separazione tra Me e loro, questo pensiero, che non si accordava ai loro concetti della Mia Divinità e della Mia Missione, li mise nella tristezza, e perciò essi non seppero né rispondere a queste parole, né porre una domanda. Per questo Io glielo ricordai, dicendo che nessuno aveva voluto domandarMi: «Dove vai?». Era questa la domanda alla quale loro stessi, mai avrebbero pensato; né che Io potessi mai allontanarMi da loro. E se anche Mi avevano accolto come Dio, sceso per liberare l’umanità dai legami del mondo, essi non sapevano dove Io dovevo andare; e se, pur con l’influenza delle Mie parole e dei miracoli, avevano la convinzione della Mia origine divina, essi travisarono nondimeno molti concetti spirituali con idee mondane. Da ciò naturalmente dovevano seguire false conclusioni, cosa che accadde molto spesso, quando essi non comprendevano le Mie parabole, o le Mie parole, e Mi accusavano di parlare in modo duro o incomprensibile.

5. In quel tempo dissi: «Vado a Colui che Mi ha mandato!». E ora, dopo così tanti secoli, rivolgo a voi e a tutta l’umanità, la stessa domanda: “Dove andate voi?”, e: “Chi vi ha mandato?”. Poiché così come Io ho la Mia Missione, i Miei scopi, o un perché dell’esistenza, così l’hanno anche tutti gli esseri da Me creati, anzi perfino la più densa, rozza materia; anch’essa, infatti, quale espressione visibile del vincolato, solidificato spirito, deve avere precisamente il suo scopo e la sua missione.

6. Ora Io domando quindi, poiché il periodo di prova attraverso avvenimenti politici, religiosi ed elementari si avvicina alla sua fine: “Dove andate voi?”, affinché gli uomini si ricordino chi sono essi veramente, e perché veramente furono inviati, o messi su questa Terra.

7. Il vento spirituale che precede la Mia prossima venuta per purificare, come nella vita materiale, l’aria dalle cattive esalazioni, stimola ogni cosa all’attività, come l’aria primaverile. Dappertutto risuonano le domande: “Perché sono io veramente qui?”, e: “Chi sono effettivamente?”, e: “Qual è la mia meta finale?”, oppure: “Dove vado io?”.

8. L’uomo pensante, il quale viene anche solo una volta sorpreso da questi pensieri, si vede naturalmente messo tra due mondi, uno visibile e uno invisibile. Per trovare conforto e quiete, non gli bastano più i pochi punti di riferimento che la transitorietà di ogni cosa creata offre. Tutto ciò che emerge davanti ai suoi occhi, egli lo vede e di nuovo passa, si modifica e si trasforma. E proprio questi esempi lo incitano anche a rivolgere la domanda agli oggetti che sorgono e svaniscono dinanzi a lui, come a se stesso: “Da dove venite, voi creature piene di meraviglie e di misteri?”, e: “Dove andate?”.

9. Così egli saluta ciò che è in arrivo, e interroga ciò che se ne va; e proprio queste domande è anche costretto a fare a se stesso, essendo egli, se solo riflette un poco, un grande, insolubile mistero, ancor più che tutte le altre cose a lui visibili. Sono queste le domande che sempre riemergono, e che costringono gli uomini, o perlomeno molti di loro, al migliore giudizio di ciò che esiste e di ciò che si può acquisire con lo studio. E dove il risultato finale di tali ricerche non fornisce sufficiente verità e chiarezza, lì sorge naturalmente un esercito di dubbi che, pur con tutto il trovato, non soddisfano, vogliono avere maggior certezza, maggior chiarezza.

10. Quest’impulso fu sempre l’inizio di sconvolgimenti spirituali e terreni. Fu il vento spirituale inevitabile che ha sempre risvegliato la natura umana, ogni qual volta essa voleva sprofondare in un confortevole sonno di gioie e di piaceri mondani.

11. Qui due cose ora agitano di nuovo questo vento: in primo luogo la Mia prossima venuta, quale conclusione e coronamento della Mia missione compiuta in passato sulla vostra Terra. In secondo luogo, l’inclinazione di tutta l’umanità, ad abbandonarsi da cima a fondo ai piaceri mondani e a rinnegare lo Spirito. – Così risuona di nuovo il richiamo in tutti gli animi, per la maggior parte inconsciamente: “Dove andiamo?”, e: “Perché siamo qui?”. E la risposta insufficiente che dà l’attuale indirizzo spirituale a queste domande provoca il crollo di tutto l’esistente, il desiderio per il nuovo, ma non menzognero, bensì vero.

12. È inutile che certi scienziati si sforzino di dimostrare che esiste solo materia, e non spirito! Gli uomini percepiscono che l’invisibile Regno non può essere contestato; sentono nel loro cuore il vuoto non colmato, per quanto, attraverso l’intelletto, vi si getti molto materiale grezzo. Come in una botte senza fondo, esso scompare com’è venuto, e la vecchia domanda si ripresenta davanti al loro spirito.

13. Così l’umanità è pressata alla fine a togliersi tutte le catene, a liberarsi dal laccio che molti vogliono utilizzare solo per i propri vantaggi.

14. Questa situazione, questa disputa, dovrà precedere la Mia Venuta, affinché Io alla fine abbia a che fare solo con quelli che hanno preferito lo spirituale al materiale, e sanno anche da dove vengono, perché sono qui, e dove sono destinati ad andare.

15. Questi saranno coloro che, sopravvivendo a tutte le tempeste, si sono mantenuti puri in mezzo al sudiciume dell’egoismo e alle leggerezze mondane; solo per questi, infatti, Io sarò il Pastore, e solo questi saranno le Mie pecorelle.

16. Anche a voi, figli Miei, che Io ho prescelto tra molti, affinché, guidati dalla Mia Parola diretta, abbiate a precedere gli altri ed essere loro d’esempio, anche a voi dovete rivolgere questa importante domanda. Anche a voi, il tempo di vita che vi è ancora assegnato sulla Terra, pone lo stesso richiamo: ‘Dove vai?’. E ciò vuol significare: riflettete sulla responsabilità che avete preso su di voi, nel voler ascoltare la Parola del vostro Dio, del Padre vostro! Con quest’ascolto vi siete presi l’impegno anche di praticare questa Parola, poiché senza la pratica, l’ascolto non serve a nulla!

17. Voi, che ascoltate la Mia Parola, sperimentate, e ora anche sapete, come si deve seguire la stessa, voi siete doppiamente punibili, se trascurate la pratica.

18. Il cuore dei Miei discepoli si riempì di tristezza quando Io parlai della Mia dipartita a Colui che Mi aveva mandato. Quale sentimento vi coglierebbe, infatti, se anche voi doveste andare da Colui che vi ha mandato? Aspirate quindi a ritornare nel Mio Regno con il capitale affidatovi, ben impiegato e fatto fruttare, e non sotterratelo come il servo pigro; altrimenti giungerete immaturi in un mondo che vi sarebbe di peso, dovendo voi stessi vivere da immaturi tra maturi, da infelici tra felici!

19. Se voi dovete andare da Colui che vi ha mandato, aspirate perlomeno ad entrare nel Regno dello spirito con la consapevolezza di aver fatto tutto ciò che c’era da aspettarsi da voi, secondo tutte le parole a voi inviate! Aspirate a utilizzare le Mie Parole e la Mia Dottrina per voi e per gli altri, così che molte buone opere – e solo poche macchie – stabiliscano la vostra bilancia della vita, in modo che poi possiate procedere tranquilli; e al prossimo che vi domanda: “Dove vai?”, possiate senza timore indicare il mattino dell’eterna Luce dell’Amore, dicendo: “Vado lì da dove sono venuto, e dove è possibile l’eterno progresso spirituale e un costante avvicinamento al mio Creatore e Padre!”.

20. Anch’Io dissi: «Vado al Padre Mio che Mi ha mandato!». Io però vi andai con la piena consapevolezza di aver compiuto la Mia Missione nel senso più stretto, sebbene come Uomo Mi attendesse ancora il più amaro. Così anche voi lo dovrete dire un giorno, e già adesso rallegratevi del trionfo, quando, dopo le lotte superate e le tentazioni vinte, fiduciosi, tenderete la mano alla palma della vittoria.

21. Chi ha soltanto un oscuro concetto delle Mie Parole, o non ne sa nulla, Io non posso renderlo responsabile per le sue azioni, così come coloro che conoscono la Mia Dottrina e comprendono come e quando agire secondo la stessa. Costoro, se peccano deliberatamente, sono punibili, e saranno accusati – non da Me, ma dalla loro stessa coscienza – di incostanza e di pusillanimità, giacché mancò loro la forza, e, pur trovandosi in mezzo all’influsso dell’aiuto spirituale dall’alto, si lasciarono impigliare nella rete dei piaceri mondani al punto da perdere la loro dignità spirituale.

22. Riflettete quindi su tutte le Mie Parole! Anche se l’ascolto può essere accolto, prendetele assai seriamente, poiché solo l’osservanza dei Miei due unici comandamenti dell’Amore, nel senso più stretto, può impersonarvi quali Miei figli, figli del Creatore dell’intera infinità!

23. Il premio che Io vi ho preparato, non potete ancora comprenderlo nel senso vero e proprio e in tutta la sua profondità, perché voi non conoscete il Mio Regno dello spirito; ma se voi vedeste come gli angeli e i grandi spiriti vi invidiano per questo privilegio, sareste certamente orgogliosi di provenire da Colui, e poter di nuovo ritornare a Colui che è l’Amore stesso, un Amore però che un cuore umano non può concepire.

24. Quale Amore inafferrabile si trova nel fatto che il sublime Amore divino voglia fare di voi, i figli Suoi! Che quest’Amore abbia preferito la condizione più umile sulla vostra Terra, per dimostrare proprio ciò che disse un giorno, quale Gesù, che Egli, quale Sapienza, a missione compiuta, si sarebbe di nuovo riunito all’Amore da cui proveniva, e al quale potrete riunirvi anche voi, se saprete rendervi degni dello stesso!

25. Io andai un giorno al Padre Mio che Mi aveva mandato! Aspirate anche voi a giungervi, per ricevere dalle Sue mani la corona della vittoria per le vostre lotte e sofferenze, – come Io, quale Uomo-Dio e Gesù, più di mille anni fa! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十三講耶穌的寶座……永恆的目的地

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第二十三講耶穌的寶座……永恆的目的地

(1872年3月18日)

約翰福音16:5-6

“但現在我走向那差我來的路。沒有人問我,你去哪裡?但是因為我已經向你們說過這些事情,所以悲傷充滿了你的心。“

看哪,這是這個特定星期日的文本,雖然它看起來很容易理解,但它包含的遠遠超過你的懷疑。

你相信我向門徒們說這些話 – 總是說父親和兒子 – 為了準備他們接近即將發生的事件,這些事件是我在地球上完成的事情。我可以向他們解釋我與他們的耶和華的關係,只是作為一個父子的關係,這是一種能夠理解他們世俗思想和精神對話的隱喻,充分錶達了愛與智慧之間的關係,因為我作為智慧成為了一個男人,作為愛仍然是整個宇宙的永恆保存者和創造者。

我對他們說:“我去找那差我來的主,沒有人問我,去哪裡?但只有悲傷充滿了你的內心,因為你可能會失去我的想法。“

這個意想不到的預言表明,我和他們之間可能是分離的,這種想法不符合他們對我的神性和我的使命的想法,使他們難過所以他們沒有找到這些詞的答案,也不知道該問什麼。所以我提醒他們這些,說沒有人問我:“你要去哪裡?”這是他們沒有想到的問題。他們無法想像我會離開他們。如果他們相信我是為了將人類從世俗的羈絆中解放出來而來到世上的神,他們當然不知道我該去哪裡。因為,儘管受到我的言語和奇蹟的影響,他們確信我的神聖起源,但他們仍然將許多精神概念轉化為世俗觀念。結果就會出現錯誤的結論,當他們不理解我的隱喻或我的話,並指責我嚴厲地或難以理解地說話時,往往會發生錯誤的結論。

我當時說:“我去找那差我來的主!”現在,經過這麼多個世紀的過去,我向你和全人類提出了這個問題:“你去哪裡。誰差你的?“因為,就像我有我的使命,我的目標或我的存在的”為什麼“一樣,所有的生命都是從我身上創造出來的,即使是最堅實和最粗糙的物質也是如此。必須有它的目的,它的使命。

因此,現在試用期即將結束,我通過政治,宗教和基本事件詢問人們:“你要去哪裡?”,以便他們可以記住他們是誰以及他們為什麼被送到這個地球。

為了清除霧氣的空氣,我前來的精神風,刺激了一切事物的活動,因為春天的微風在物質生活中起作用。到處聽到這些問題:“我為什麼到這裡來?”,“我到底是什麼?”,“我最終的目的地是什麼,或者我要去哪裡?”

一旦無意識註意到這些想法,思想者會當然發現自己置於兩個世界之間,一個可見的和一個看不見的世界。他將不再滿足於所有創造事物轉瞬即逝的少數線索,讓他感到安慰和安心。在他眼前出現的一切,他再次看到逝去,變化。這些例子讓他問他在眼前和他自己看到的事物:“你是哪里人,你所有的奇妙和神秘的創造物,你到哪裡去?”

因此他問候那到達的東西,因此他問離開的。而且他也不得不問自己同樣的問題,因為如果他只是對這個問題進行一些思考,他自己就是一個比所有其他可見的事物都要更大更複雜的謎團。這些不斷出現的問題迫使人們,或者至少其中許多人對現有事物和他們通過學習獲得的東西做出更好的判斷。如果這種探索的最終結果不能提供足夠的真實性和清晰度,會出現許多疑惑,對結果不滿意,需要更多的確定性,更清晰。

這種奮鬥一直是精神和世俗革命的開始。這是不可避免的精神之風,每當人類陷入瀕臨世俗享受的舒適睡眠時,它都會喚醒人類的本性。

有兩件事再一次激起了這股風潮:第一,我將在不久的將來作為我曾在地球上進行的使命的完成和加冕;其次,全人類的傾向 – 從最高到最低 – 沉迷於世俗的樂趣,並拒絕精神。這一呼籲在所有人心中再次響起,其中許多人並未意識到:“我們要去哪裡?”和“我們為什麼在這裡?”這是目前精神趨勢給這個問題造成推翻的不滿意答案所有既定事物,對新事物的渴望;不是幻想,但是,事實。

人們覺得無形的境界是不能否認的。一些學者努力證明只有物質和精神是不存在的,這是徒勞的。人們覺得他們心中的空虛並沒有被智力投入他們的所有物質所填補。它像無底桶裡消失了一樣,老問題再次面對他們。因此,人類不得不最終擺脫自己的束縛,擺脫許多人傾向於僅僅為了自己的利益而使用的主導線。

這種衝突必須在我來之前完成,所以最終我不得不只處理那些偏愛物質的人,知道他們來自哪裡,為什麼他們在這裡,他們注定要去哪裡。這些將是那些風暴後倖存者,在污穢的世俗利己主義和粗心大意的污穢中保持純潔的。為了這些,我將成為牧羊人,他們將成為我的羊。

這個非常嚴肅的問題也提供給你們,我的孩子們,其中我選擇的那麼多人,你們可能 – 在我的直接溝通的指導下 – 也為其他人帶路。在這個世界上仍然允許你的生命是向你提出這個問題:“你要去哪裡?”這意味著:記住你對自己承擔的責任,希望聽到上帝的聖言,你的父親。通過這種傾聽,你也接受了實踐這個教學的義務,因為聽,但不練習它是沒有用的。

聽到我的話的你已經被教導,並且知道如何遵守;如果你不練習,你會犯兩倍錯誤。

當我談到我離開去差 我的主時,我的門徒心中充滿了悲傷。當你必須去找他差你的時,你會有什麼感覺?確保你回到我的王國,並且很好地使用了它,並且投入了委託資本,而不是像懶惰的僕人那樣埋葬它。否則,你會成為一個不太成熟的,你會發現它是一個負擔,在成熟世界裡中的不成熟,在幸福中的不幸。

當你不得不去找那差你的主時,至少要確信你已經完成了所有你期望的事情,並考慮到你收到的所有知識。努力運用我的話語和我的教導,為自己和他人創造一個平衡的生活,表現出很多好的行為,只有很少的錯誤。然後,你將能夠和平地行事,並且當你的兄弟問到:“你要去哪裡?”,指出永恆愛情的光芒早晨說:“我要從哪裡來到哪裡去,永恆的靈魂在哪裡我的創造者和父親的進步和接近是可能的!“

我還說:”我去找我的父差我的!“但我完全相信,我已經在各方面履行了我的使命,儘管作為一人個最困難的部分仍在等著我。你也應該有一天能夠說出同樣的話,並且現在已經期待勝利的時候,在掙扎和征服誘惑之後,你可以自信地伸出你的手來取勝。

那些對我的話語只有模糊概念或根本沒有知識的人,我不能要他們對行為負責任,但他們知道我的教導,並了解他們如何以及何時必須按照它行事。當他們故意犯罪時,他們應該受到懲罰-不是由我,而是由他們自己的良知-會因為他們缺乏力量而受到指責 – 反复無常和懦弱,儘管有來自上面的所有援助,但讓他們他們自己被世俗的快樂所籠罩,以致失去了精神上的尊嚴。

所以,請聽我的話!令人愉快的是,聽到他們只是因為他們認真的對待他們,因為只有嚴格遵守我唯一誡命兩愛才能使你成為無限的創造者的兒女,我的孩子們。

因為你不了解我的屬靈國度,所以你無法完全理解我為你提供的獎品的全部意義和深度。然而,如果你能看到天使和偉大的靈魂如何羨慕你這種特權,你會為來自祂並能夠再次回到祂身上的事實感到自豪,這是愛的本質,是人類心靈無法理解的愛。

不可思議的愛情在最高神聖之愛想要讓你成為它的孩子這一事實中表現出來,以至於這個愛在地球上選擇了最低的地位,以便證明,就像耶穌曾經說過的那樣 – 在完成的使命之後,它會像智慧團圓與愛,從中它起源,如果你讓自己配得上它,你也可以回到哪裡!

我曾回到曾派我來的父親那裡。你們也應該努力到達那個目的地,從他的手中接受勝利的冠冕,因為你們所有的掙扎和苦難都是如此 – 就像我在將近兩千年前作為耶穌所做的那樣。阿門。

22. Vorbereitung auf Jesu Heimgang… Johannes 16:16-23 – The Lord refers to His Death… John 16:16-23

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PREDIGTEN DES HERRN-22-Johannes-16_16-23 Vorbereitung auf Jesu Heimgang-Verlasset Mich nicht-Gottfried Mayerhofer SERMONS OF THE LORD-22-John-16_16-23 The Lord Refers to His Death-Do not turn away from Me-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  22. Predigt von Jesus… Vorbereitung auf Jesu Heimgang

22. Predigt von Jesus… Vorbereitung auf Jesu Heimgang
(10.03.1872)

Johannes 16:16-23
“Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen; und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen; denn ich gehe zum Vater.” Da sprachen etliche unter seinen Jüngern untereinander: Was ist das, was er sagt zu uns: ,Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen`! und: ,Ich gehe zum Vater`? Da sprachen sie: “Was ist das, was er sagt: Über ein kleines? Wir wissen nicht, was er redet.” Da merkte Jesus, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fraget ihr untereinander, daß ich gesagt habe: Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und heulen, aber die Welt wird sich freuen; ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soll in Freude verkehrt werden. Ein Weib, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß der Mensch zur Welt geboren ist. Und ihr habt auch nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. Und an dem Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er’s euch geben.”

01. In diesem Kapitel, sowie in dem vorhergehenden, habe Ich Meinen Jüngern schon den Vorgeschmack gegeben, wie es um sie stehen wird, wenn Ich sie verlassen muß und sie nicht mehr unter Meinem sichtbaren Einfluß und Meiner Leitung stehen werden.

02. Im 15. Kapitel Johannes verglich Ich Mich mit dem Weinstock und Meine Jünger mit den Reben, welche nur so lange Früchte tragen können, als sie am Stocke haften.

03. Ich zeigte ihnen in diesem Beispiel das Schicksal derjenigen, welche von Mir abfallen werden, sagte ihnen, daß nur diejenigen Sünder sind, welche wissen, was sie tun und glauben sollen, und doch dagegenhandeln, während die Unwissenden nicht strafbar sind. Ich stellte ihnen im Gleichnis vor, daß der, welcher an Mich glaubt, nicht ein Knecht Meines
Gesetzes, sondern ein freiwilliger Ausüber desselben, also nicht willenlos Mir untertan sein, sondern wie ein Freund den Ratschlägen des Freundes folgen soll. Ich sagte ihnen, daß sie, wenn sie Mir und Meiner Lehre folgen wollen, mit der Welt in Konflikt geraten werden, und daß die Welt, während Ich sie Lieben werde, sie mit Haß überhäufen wird. Ich gab ihnen aber nebenbei die Hoffnung, daß sie, wenn Mein Geist sie überschatten wird, Ersatz genug haben werden durch geistige Genüsse, wenn die weltlichen sich nach und nach vor ihnen verschließen.

04. Alles dies mußte Ich Meinen Jüngern im voraus sagen; denn sie hatten ja noch gar keinen Begriff, was und wie ihre Mission eigentlich sein werde. Sie lebten noch zu sehr unter dem Einfluß Meiner Persönlichkeit, hatten, obgleich sie jeden Augenblick bekannten: “Wir wissen, daß Du von Gott gesandt bist!”, doch keine rechte Idee von Meiner Sendung, weder von der Wichtigkeit Meines Kommens, noch eine entfernte Ahnung von der Art und Bedeutung Meines Heimganges; denn sie waren Menschen und dachten menschlich. Deswegen war Ich auch gezwungen, ihnen öfters von Meinem Heimgange zu sprechen, und auch eben dieses Kapitel Meines Lieblings Johannes spricht davon, als Ich Meine Jünger wieder auf die Ereignisse vorbereiten mußte, welche in kurzer Zeit stattfanden.

05. Ich sprach zu ihnen von Meinem Heimgang, von Meinem Scheiden, erklärte ihnen dessen Notwendigkeit; doch es war eben so, wie es in diesem Kapitel steht: “Ich hätte euch noch viel zu sagen, aber ihr könntet es noch nicht ertragen oder verstehen!” So waren Meine Worte für Meine Jünger rätselhaft, weshalb sie auch den angeführten Spruch nicht fassen konnten, indem es hieß: “Und über ein kleines werdet ihr Mich nicht sehen, und aber über ein kleines werdet ihr Mich sehen; denn Ich gehe zum Vater.”

06. Wie wäre es möglich gewesen, daß Meine Jünger dem Glauben Raum gegeben hätten, Ich könnte gefangen oder gar getötet wenden, wo sie Mich doch Gefahren aller Art so oft ausweichen und sie vereiteln sahen!? Wie konnte es ihnen in den Sinn kommen, daß ein von Gott Gesandter getötet werden könne!? Alles, was Ich von Meiner Erhöhung, von Meinem Hingang, von Meiner Wiederkunft sprach, war ihnen nicht faßbar, bis die harte Wirklichkeit sie nur zu sehr überzeugte, wie wahr Meine Worte gewesen waren. Erst nach diesen Ereignissen verstanden sie, was ihre Mission, was Ich und was die Welt war.

07. Was Ich in jenen Zeiten Meinen Jüngern vielmals vom Reiche Gottes, von der Wichtigkeit Meiner Lehre und deren Befolgung vorpredigte, was Ich ihnen durch Beispiele erklärte, wie es demjenigen ergehe, der sich von Mir und Meiner Lehre entfernt, all dies predige Ich schon Jahrhunderte in allen Sprachen und durch tausend verschiedenartige Ereignisse der Welt. Allen rufe Ich zu: “Verlasset Mich nicht; denn ohne Mich ist kein Trost und kein Heil in der Welt!” Und wie Ich Meinen Jüngern Mein Scheiden voraussagte, ihnen jedoch die Hoffnung nicht benahm, nach kurzer Zeit Mich wiederzusehen, ebenso rufe Ich es euch und jedem Gläubigen zu: “Verlaß den betretenen Weg nicht! Denn weg von Mir ist Finsternis, und selig wirst du sein, wenn du, nach kurzem Umherirren, nach einer kleinen Pause Mich wieder zu Gesicht bekommst!” Wehe aber denen, die ihr Gesicht gänzlich von Mir abwenden! Sie gehen den Weg der Finsternis, der groben Materie, wo lange Läuterungsprozesse dazu gehören, das Verlorene wiederzugewinnen und das mit Füßen Getretene auszubessern.

08. Meinen Jüngern teilte Ich mit, daß es in dem Plan Meines Erdenwandels liege, wenn Ich sie verlasse. Ich sagte ihnen vorher, daß Ich sie im Anfang nur auf ein kleines verlassen werde, damit sie sich daran gewöhnen sollten, Meine Persönlichkeit auf längere Zeit zu entbehren; aber Ich versprach ihnen als Ersatz für den herben Verlust Meiner Sichtbarkeit den Tröster oder den Geist Gottes.

09. Wenn Ich dem Menschen in manchen Stunden ebenfalls zurufe: “Verlaß Mich nicht!”, so ist dies auch so gemeint, wie einst bei Meinen Jüngern das Wort: “Verzaget nicht, wenn über ein kleines ihr Mich nicht sehet!” Es will so viel sagen: “Mein Kind, verzweiwfle nicht in Meiner Abwesenheit, wenn Momente eintreten, in denen die Welt und deren Ereignisse auf dich einstürmen und du Meine Hand nicht mehr fühlst und Meine Stimme nicht mehr hörst! Wenn die Welt dich für deine Ergebung mit Hohn, Haß und Verfolgung lohnt, harre aus! Über ein kleines wirst du Mich wieder sehen, wieder fühlen, wieder hören, wieder sehen in der Sprache der Natur, wieder fühlen in der Lenkung der Ereignisse und wieder hören in der sanften Stimme des wiedererlangten Friedens in deinem Herzen!”

10. Wie Ich Meinen Jüngern voraussagte, daß sie bittere Stunden des Schmerzes würden durchmachen müssen, so geht es auch jedem Gläubigen, der mehr an Mir als an der Welt hängt; jedoch Meine Wiedereinkehr in das hartgeprüfte Herz des Menschen, seine nach langen Kämpfen erlangte feste Überzeugung, daß die Sonne, wenn auch Wolken sie verfinstern, doch am Ende siegen und glorreich, überall Wohltaten verbreitend, wieder hervortreten wird, – dies alles wird die bitteren, ausgestandenen Schmerzen vergessen machen und den Glauben an Mich und das Vertrauen zu Mir festigen.

11. Die Mission Meiner Jünger nach Meinem Hingange war zu ernst, als daß sie nicht auch im Ertragen des Herbsten geschult werden sollten. Sie mußten sich an Meine Abwesenheit vorerst gewöhnen, um dann als selbsthandelnd auftreten zu können.

12. Was Meinen Jüngern als Schule vorgezeichnet war, ist auch jetzt der Weg eines jeden, der Meinen und Meiner Jünger Fußstapfen folgen will.

13. Den Jüngern sagte Ich: “Die Welt wird euch hassen und verfolgen, weil ihr nicht von ihr seid!” Und Meinen jetzigen Kindern muß Ich das gleiche zurufen; denn je mehr sie Mich lieben, je mehr sie Mir folgen, desto mehr kommen sie in Widerspruch mit der Welt, mit der Mehrzahl der Menschen, bis Ich durch Ereignisse auch diese zubereiten werde, daß sie für etwas Besseres empfänglich werden.

14. Diese Folgen sind erstens natürlich und zweitens notwendig; denn ein Kind des Schöpfers der ganzen sicht und unsichtbaren Natur werden zu wollen, erlangt man nicht so leicht. Wenn ein Kind in geistiger Hinsicht fortschreitet, so muß es mit der Welt und den gewöhnlichen Alltagsmenschen stets mehr in Zwiespalt kommen. Der Haß der Welt wächst mit der Liebe zu Mir. Daher nicht verzagt, wenn über ein kleines ihr Mich nicht sehet; über ein kleines werdet ihr Mich wiedersehen!

15. Ich muß euch manchmal euren Kräften allein überlassen; :ihr müßt erproben, ob ihr auch wirklich fähig seid, das öffentlich und ohne Scheu zu bekennen, was euch bei mancher Vorlesung Meiner Worte so sehr begeistert. Es muß die Frage an euch herantreten, inwieweit ihr euch vor der Welt fürchtet.

16. Glaubt ja nicht, daß ihr einen so großen Heldenmut habt, wie euch oft scheint! Seht Meinen Apostel Petrus an! Im Garten von Gethsemane verteidigte er Mich mit dem Schwert, und kurze Zeit danach verleugnete er Mich. Wenn also ein Petrus fehlen kann, so könnt ihr euch denken, wie es im Moment der Entscheidung mit eurem Mute aussehen wind. Daher müssen öfters solche Umstände kommen, die euch stärken und im Glauben an Mich befestigen sollen. Verleugnete Mich der, welcher Mich persönlich kannte, was soll man von euch erwarten, die ihr Mich nie gesehen habt, sondern Mich nur aus der sanften Stimme eures Herzens kennt?

17. Daher muß Ich euch öfters verlassen, muß euch allein lassen, muß euch mit den Umständen und der Welt ringen lassen, damit ihr ermessen könnt, was ihr errungen habt, und was euch noch fehlt.

18. Gedenket stets der Worte: “Der Wille ist stark; aber das Fleisch ist schwach!” Sie sind gewichtig und bezeichnen ganz die menschliche Natur. In dem Moment der Begeisterung glaubt ihr einen Elefanten auf die Schultern laden zu können, und im Augenblick des wirklichen Ausübens ist euch eine Fliege oft schon lästig.

19. Daher forschet auch ihr emsig in eurem Herzen nach, wieviel der Liebe, wieviel des Vertrauens ihr besitzet, damit, wenn ihr manchmal scheinbar Meine Abwesenheit fühlt, ihr nicht verzagt, sondern getrost dem Wiederkommen eures Führers und Vaters entgegenharrt!

20. Habt ihr eure eigenen Schwächen erkannt, wißt ihr, wieviel Liebe dazu gehört, um praktisch auszuüben, was euch im Gefühlsleben oft so leicht vorkommt, dann erst kennt ihr ,den Weg ganz, der zu Mir führt; dann wißt ihr auch, wie einst Meine Jünger – durch Meine Abwesenheit geschult -, wieviel dazu gehört, die Mission als Mensch und als Mein Kind im strengsten Sinne des Wortes zu erfüllen.

21. Dies sage Ich euch allen zur Warnung, daß ihr euch nicht in träumerischer Verwegenheit fähig glaubt, Lasten zu tragen, denen ihr nicht gewachsen seid, und zum Trost, damit ihr in herben Umständen und Venhältnissen, bei scheinbarer Abwesenheit eures himmlischen Vaters, euch dessen erinnern mögt, was Er einst zu Seinen Jüngern sagte: “Über ein kleines, so wendet ihr Mich nicht sehen; und aber über ein kleines, so werdet ihr Mich wieder sehen!” Amen.

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flagge en  22nd Sermon of Jesus… The Lord refers to His Death

22nd Sermon of Jesus… The Lord refers to His Death
(March 19, 1872)

John 16:16-23
“A little while, and ye shall not see me: and again, a little while, and ye schall see me, because I go to the Father. Them said some of his disciples among themselves, What ist this that he saith unto us, A little while, and ye shall not see me: and again, a little while, and ye shall see me: and, Because I go to the Father? They said therefore, What is this that he saith, A little while? we cannot tell what he saith. Now Jesus knew that they were desirous to ask him, and said unto them, Do ye enquire among yourselves of that I said, A little while, and ye shall not see me: and again, a little while, and ye shall see me? Verily, verily, I say unto you, that ye shall weep and lament, but the world shall rejoice: and ye shall be sorrowful, but your sorrow shall be turned into joy. A woman when she is in travail hath sorrow, because her hour is come: but as soon as she is delivered of the child, she remembereth no more the anguish, for joy that a man is born into the world. And ye now therefore have sorrow: but I will see you again, and your heart shall rejoice, and your joy no man taketh from you. And in that day ye shall ask me nothing. Verily, verily, I say unto you, Whatsoever ye shall ask the Father in my name, he will give to you.”

In this chapter, as I did in the previous one, I hinted to My disciples how things would be with them when I left them and they would no longer be under My visible influence and guidance. In the fifteenth chapter of John I compared Myself to a vine and My disciples to the branches which can only bear fruit while they ar attached to the vine.

In this comparison I showed them the fate of those who will not abide in Me, and that only those are sinners who know what they must do and believe, and yet act contrary to their knowledge, whereas the ignorant are not punishable. I pointed out to them in the parable that he who believes in Me is not a servant of My law, but its voluntary observer; that he is not meant to be subjected to Me, but as a friend to follow the advice of a friend. I told them that if they wanted to follow Me and My teaching they would get into conflict with the world and that whilst I would love them, the world would overwhelm them with hatred. But I also gave them hope that when My spirit would overshadow them, spiritual pleasures would richly compensate them for the worldly pleasures that would gradually withdraw from them.

All this I had to tell My disciples in advance, for they had no idea as yet as to how and what their mission would be. They were still living too much under the influence of My personality and although they kept confessing: “We know that You were sent by God!” they were still not at all clear about My mission. They neither realized the importance of My coming nor did they suspect the manner and significance of My going home; for they were human, and so was their thinking. Therefore, I was compelled to talk to them on various occasions about My going home, and thus also this chapter of My favourite, John, deals with My preparing the disciples for the events which would soon be taking place.

I spoke to them about My going home, about My separation from them and its necessity. However, it was as quoted in this chapter: “I have yet many things to say unto you, but ye cannot bear them now.” Thus My words were puzzling the disciples and, therefore, they also could not comprehend the words: “A little while, and ye shall not see Me; and again a little while, and ye shall see Me, because I go to the Father.”

How could My disciples possibly have believed that I could be captured and even killed, when they had so often seen Me evade and prevent all kinds of dangers? How could they imagine that one sent by God could be put to death? All that I spoke to them about My being lifted up, My death and My return was incomprehensible to them until harsh reality convinced them how true My words had been. Only after these events had taken place, did they understand what their mission was, what I, and what the world represented.

What in those times I had frequently preached to My disciples about the Kingdom of God, the importance of My teaching and its observance, and what I had explained to them by examples, showing how he must fare who turns away from Me and My teaching, I have already preached for centuries in many languages and through a thousand different world events. I call to everyone: “Do not turn away from Me, for without Me there is no comfort and no salvation in the world!” And how I predicted My going away to My disciples, but did not take from them the hope that they would soon see Me again, thus I am now calling to you and every believer: “Do not stray from the path you have taken! For away from Me there is darkness and you will be happy when after wandering about lost for a while you once more catch sight of Me!” But woe betide those who turn away from Me completely! They walk the road of darkness, of coarse matter, where it takes lengthy processes of purification to regain what was lost and repair what had been trampled underfoot.

I told My disciples that it was within the plan of My earthly sojourn that I had to leave them. I told them in advance that in the beginning I would be leaving them only for a short while to help them get accustomed to do without My person for a longer time; but as compensation for the loss of My visible presence I promised them the comforter, or the Spirit of God.

If sometimes I call to the people: “Do not lose heart if you will not see Me for a little while!” it is to say: “My child, do not despair when there are moments in which the world and its events overwhelm you and you no longer feel My hand or hear My voice! If, for your submission, the world awards you with mockery, hatred and persecution, persevere. Soon you will be seeing, feeling and hearing Me again – recognizing Me in the language of nature, feeling Me in the control of events, and hearing Me in the gentle voice of regained peace within your heart!”

As I predicted to My disciples that they would experience bitter hours of sorrow, this applies to every believer who is more attached to Me than to the world. However, My re-entry into the severely tried heart of a person, the firm conviction he will have gained after prolonged conflicts that the sun will be shining once more through the clouds, victorious and glorious, benefiting everything around, will help him to forget all the bitter suffering and strengthen his faith and trust in Me.
My disciples’ mission after My death was too serious not to train them in the utmost endurance. They had to get used to My absence to enable them to act independently.

The same school through which My disciples had to go is also now the path of everyone who wants to follow in My footsteps and those of My disciples.

I told the disciples: “The world will hate and persecute you, because you are not of the world!” And the same I must tell My present-day children; for the more they love and follow Me, the more will they be in opposition to the world and the majority of men, until through the coming events I will prepare them, too, that they may become receptive for something better.

These consequences are not only natural, they are also necessary, for it is not so simple to become a child of the Creator of all visible and invisible creation. If a child makes spiritual progress, it must keep getting into more and more conflict with the world and the ordinary people. The world’s hatred keeps growing as the love for Me keeps growing. Therefore, do not be discouraged if you do not see Me for a little while; soon you will be seeing Me again.

Sometimes I have to leave you so that you may depend on your own strength; you must try out whether you ar really capable of publicly confessing unafraid that which sometimes delights you so much when My Word is read. You must face the question, how much you fear the world.

Do you think you are really as heroic as you sometimes believe you are? Look at My disciple Peter! In the Garden of Gethsemane he defended Me with the sword and soon after he denied Me. If a Peter can do wrong, you can imagine how in the moment of decision it would be with your courage. Therefore, such circumstances have to arise from time to time that may fortify you and strengthen your faith in Me. If he, who knew Me personally, disavowed Me, what can be expected of you, who have never seen Me, but only know Me from the gentle voice in your heart?! Therefore, I have to leave you from time to time to struggle with situations and the world so that you may realize what you have attained and what is still missing.

Remember the words: “The will ist strong, but the flesh is weak!” They are important and characteristic of human nature. In a moment of enthusiasm you believe yourself capable of carrying an elephant on your shoulders, but when it comes to real action, a fly is often too heavy for you.

Therefore, diligently search your heart to see how much love and faith you possess, so that when you sometimes seem to feel My absence, you do not despair, but await with confidence the return of your guide and Father.

When you have recognized your own weaknesses, you will know how much love it needs to carry out in practice what in your emotional life appears so easy; only then will you know for sure the road that leads to Me. Then you will also know as My disciples once did – trained through My absence – how much is needed to carry out your mission as a human being and as My child in the strictest sense of the word.

This I am telling all of you as a warning, that you do not in a state of dreamy audacity believe yourselves capable of carrying burdens that are beyond you. And as a consolation, so that you may remember it when in difficult situations your heavenly Father appears to be absent, be reminded of what He once said to His disciples: “A little while, and ye shall not see Me; and again a little while, and ye shall see Me.” Amen.

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Predica 22… La preparazione alla dipartita del Signore

Rivelazioni ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Terza dopo Pasqua
( IVa dopo Pasqua)

Giovanni 16:16-23…
«Fra poco non mi vedrete; e di nuovo fra poco mi vedrete; poiché io vado al Padre”. Dissero allora alcuni dei suoi discepoli tra loro: “Che cos’è questo che egli dice a noi: ‘Fra poco non mi vedrete, e di nuovo fra poco mi vedrete’, e ‘Io vado al Padre?’.” – Allora essi dicevano: “Che cos’è questo che egli dice: ‘fra poco’? Non comprendiamo quello che vuol dire”. Allora Gesù capì che volevano interrogarlo e disse loro: “Su ciò che io ho detto vi domandate l’un con l’altro: fra poco non mi vedrete e di nuovo fra poco mi vedrete. In verità, in verità io vi dico: voi piangerete e gemerete, ma il mondo si rallegrerà. Voi però sarete afflitti; tuttavia la vostra afflizione dovrà essere trasformata in gioia. Una donna, quando partorisce, allora è nel travaglio, perché la sua ora è giunta. Ma quando ha dato alla luce il bimbo, non si ricorda più del travaglio per la gioia che è nato al mondo un uomo. Ed ora anche voi siete nel travaglio; ma vi vedrò di nuovo e il vostro cuore si rallegrerà, e nessuno vi potrà togliere la vostra gioia. In quel giorno non mi domanderete più nulla. In verità, in verità, in verità vi dico: se chiederete qualcosa al Padre nel mio nome, egli ve la darà”.»

(Il 10 marzo 1872)

1. In questo capitolo, come nel precedente, Io ho dato ai Miei discepoli una prova di come si sarebbero trovati, quando li avrei lasciati, ed essi non sarebbero più stati sotto la Mia visibile influenza e la Mia conduzione.

2. Nel quindicesimo capitolo di Giovanni, Io Mi paragonai a una vite, e paragonai i Miei discepoli ai tralci, i quali possono portare frutto solo fin quando restano attaccati alla vite.

3. In quest’esempio mostrai loro la sorte di quelli che si distaccheranno da Me, spiegando che sono peccatori solo coloro che, pur sapendo ciò che dovrebbero fare e credere, agiscono contrariamente; mentre coloro che non sono consapevoli, non sono punibili. Io esposi nella parabola, che chi crede in Me, non è uno schiavo della Mia Legge, bensì uno spontaneo esecutore della stessa; quindi non si sottopone a Me privo di volontà, ma come un amico che dovrebbe seguire i consigli dell’amico. Io dissi, che se volevano seguire Me e la Mia Dottrina, sarebbero incorsi in conflitto con il mondo, e che, mentre Io li avrei amati, il mondo invece li avrebbe sommersi d’odio. Diedi loro però anche la speranza, che quando il Mio Spirito sarebbe sceso su di loro, sarebbero stati risarciti ampiamente dalle gioie spirituali, mentre quelle mondane si sarebbero chiuse dinanzi a loro a poco a poco.

4. Tutto questo Io dovetti dirlo in anticipo ai Miei discepoli; essi, infatti, non avevano ancora nessun concetto di come, né di quale sarebbe stata effettivamente la loro missione. Essi vivevano ancora troppo sotto l’influsso della Mia Personalità e, sebbene professassero ogni momento: «Noi sappiamo che Tu sei inviato da Dio!», non avevano nessuna chiara idea della Mia Missione, né dell’importanza della Mia Venuta, né un lontano presentimento del modo e del significato della Mia dipartita, poiché erano uomini e pensavano in modo umano. Anche per questa ragione, Io fui costretto a parlar loro molto spesso della Mia dipartita, e proprio questo capitolo del Mio discepolo prediletto Giovanni tratta di come dovetti prepararli agli avvenimenti che si sarebbero verificati in breve tempo.

5. Io parlai della Mia dipartita e della Mia separazione, spiegando loro la sua necessità; ma accadde proprio così come sta scritto in questo capitolo: «Avrei da dirvi ancora molto, ma non potreste ancora sopportare o comprendere!». Le Mie parole erano ancora misteriose per i Miei discepoli, perciò essi neppure potevano afferrare la menzionata espressione: «Tra poco non Mi vedrete; e di nuovo tra poco Mi vedrete; poiché Io vado al Padre».

6. Come sarebbe stato possibile per loro, concepire che Io potessi essere catturato, o addirittura ucciso, avendoMi così spesso visto schivare e sventare pericoli di ogni genere!? Come poteva venir loro in mente che un inviato di Dio potesse essere ucciso? Tutto quello che Io dissi della Mia elevazione, della Mia morte, del Mio ritorno, non fu afferrabile per loro, fino a che la dura realtà non li convinse bruscamente di com’erano state vere quelle Mie parole! Solo dopo tali avvenimenti, essi compresero qual era la loro missione, chi ero Io, e cosa il mondo.

7. Tutto ciò che Io predicai ai Miei discepoli in quel tempo in merito al Regno di Dio, all’importanza della Mia Dottrina e alla sua osservanza, spiegando loro con esempi quel che attende colui che se n’allontana, ciò Io lo predico già da secoli in tutte le lingue e attraverso migliaia di svariati avvenimenti che accadono nel mondo. A tutti Io dico, esclamando: “Non abbandonateMi, poiché senza di Me non vi è nessun conforto e nessuna salvezza nel mondo!”. E come, pur avendo predetto ai Miei discepoli la Mia separazione, tuttavia non tolsi loro la speranza di rivederMi dopo breve tempo, in ugual modo dico a voi, e a ogni credente: “Non abbandonare la via su cui cammini! Lontano da Me, infatti, stanno le tenebre, e tu sarai beato se dopo un breve errare intorno, dopo una breve pausa, riuscirai di nuovo a vederMi!”. Guai però a coloro che distoglieranno completamente il loro volto da Me! Essi percorreranno la via delle tenebre, della rozza materia, dove occorreranno lunghi processi di purificazione per riguadagnare il perduto, e riparare ciò che si è calpestato con i piedi.

8. Ai Miei discepoli comunicai che stava nel piano del Mio cammino terreno, se li abbandonavo. Dissi loro in anticipo che Io li avrei abbandonati solo per un po’ all’inizio, affinché si potessero abituare a fare a meno della Mia persona per un tempo più lungo, ma promisi loro il Consolatore, o lo Spirito di Dio, come compensazione per la dura perdita della Mia visibilità.

9. Quando Io in certe ore esclamo all’uomo altrettanto: “Non abbandonarMi!”, anche ciò va inteso come le parole un giorno rivolte ai Miei discepoli: «Non scoraggiatevi, se per un po’ non mi vedrete!». Vuol dire quanto: “Figlio Mio, non disperarti in Mia assenza, se subentrano momenti in cui il mondo e i suoi avvenimenti ti assalgono, e tu non senti più la Mia mano né odi più la Mia voce! Quando il mondo per la tua rassegnazione ti ricompensa con disprezzo, odio e persecuzione, persevera! Fra poco Mi vedrai di nuovo, Mi sentirai e Mi ascolterai di nuovo: Mi rivedrai nel linguaggio della natura, Mi sentirai nella direzione degli avvenimenti e Mi udrai di nuovo nella soave voce della recuperata pace nel tuo cuore!”.

10. Come Io predissi ai Miei discepoli che avrebbero passato ore amare di sofferenza, così accadrà a ogni credente che è più attaccato a Me che al mondo; tuttavia, il Mio alloggiare nuovamente nel cuore dell’uomo duramente provato, la sua salda convinzione raggiunta dopo lunghe lotte, cosicché il Sole, anche se le nuvole lo offuscassero, alla fine vincerà e riapparirà glorioso, diffondendo benefici dappertutto, – tutto questo farà dimenticare le amare sofferenze sopportate, e rinsalderà la sua fede e la confidenza in Me.

11. La missione dei Miei discepoli, dopo la Mia dipartita, era troppo importante perché essi non dovessero prima essere educati anche nella sopportazione delle più pesanti avversità. Essi dovevano prima abituarsi alla Mia assenza, per poter poi esordire autonomamente.

12. Quella che fu tracciata ai Miei discepoli come scuola, è anche adesso la via di ognuno che voglia seguire le orme Mie e dei Miei discepoli.

13. A loro Io dissi: «Il mondo vi odierà e vi perseguiterà, perché voi non siete del mondo!». E ai Miei figli attuali devo dire la stessa cosa; infatti, quanto più loro Mi amano, quanto più Mi seguono, tanto più entrano in conflitto con il mondo e con la maggioranza degli uomini, finché attraverso avvenimenti Io preparerò anche questi, a diventare ricettivi per qualcosa di meglio.

14. Queste conseguenze sono, in primo luogo, naturali, e in secondo luogo, indispensabili; poiché non si raggiunge così facilmente il desiderio di voler divenire un figlio del Creatore di tutta la natura visibile e invisibile. Quando un figlio progredisce sotto l’aspetto spirituale, viene a trovarsi sempre più in contraddizione con il mondo e con gli uomini ordinariamente comuni. L’odio del mondo cresce man mano che cresce l’amore per Me. Perciò non perdetevi d’animo se fra poco non Mi vedrete; e di nuovo fra poco Mi vedrete!

15. Talvolta devo abbandonarvi alle vostre forze solamente; dovete provarvi, per vedere se siete veramente capaci di confessare apertamente e senza timore ciò che vi entusiasma così tanto nel leggere le Mie parole. In voi deve subentrare la domanda: “Fino a che punto ho paura dinanzi al mondo?”.

16. Non crediate di avere un così grande eroismo, come spesso vi sembra! Guardate il Mio apostolo Pietro! Nel giardino di Getsemani egli Mi difese con la spada, e poco tempo dopo Mi rinnegò. Se dunque può fallire un Pietro, potete immaginarvi che ne sarà del vostro coraggio nel momento della decisione. Per questo devono presentarsi spesso siffatte circostanze, le quali devono fortificarvi e consolidarvi nella fede in Me. Se Mi rinnegò colui che Mi conosceva personalmente, che cosa ci si deve aspettare da voi che non Mi avete mai visto, bensì Mi conoscete solo dalla soave voce del vostro cuore!?

17. Per questo devo spesso abbandonarvi, lasciarvi soli, lasciarvi lottare con le circostanze e con il mondo, affinché possiate valutare ciò che avete acquisito, e ciò che ancora vi manca.

18. Rammentatevi sempre delle parole: «La volontà è forte, ma la carne è debole!». Esse sono importanti e caratterizzano bene la natura umana. Nel momento dell’entusiasmo voi credete di potervi caricare un elefante sulle spalle, ma nel momento dell’effettiva pratica, spesso già una mosca vi è molesta.

19. Perciò indagate scrupolosamente nel vostro cuore, quanto di amore, quanto di fiducia possedete voi, in modo che, se talvolta apparentemente sentite la Mia assenza, non vi scoraggiate, ma andiate incontro fiduciosi al ritorno della vostra Guida, e del Padre vostro!

20. Se avrete riconosciuto le vostre debolezze, voi saprete anche quanto amore ci vorrà, per esercitare in pratica ciò che vi sembra così facile nella vita emotiva, e allora soltanto conoscerete la Via completa che conduce a Me! Poi, saprete anche, come a suo tempo i Miei discepoli – educati dalla Mia assenza – quanto ci vorrà, affinché ciascuno adempia la propria missione come uomo e come figlio Mio, nel senso più stretto della parola.

21. Questo dico a voi tutti come monito, affinché in trasognata temerarietà, non vi crediate capaci di portare pesi che non sono alla vostra portata, e per consolazione, affinché nelle dure circostanze e condizioni, nell’apparente assenza del vostro Padre celeste, vi possiate ricordare di ciò che Egli disse un giorno ai Suoi discepoli: «Tra poco non Mi vedrete», e di nuovo: “Tra poco Mi rivedrete!”. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十二講耶穌的講道……主指他的死

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第二十二講耶穌的講道……主指他的死

(1872年3月19日)

約翰福音1616-23

“有一段時間,你們不會見我,再過一會兒,你們就看見我,因為我去父親。他們彼此間說了在一些門徒,他對我們說的是什麼,有一陣子,你們不會見我,再過一會兒,你們就會看見我,而且因為我去了天父那裡?他們說,他說這是什麼,有一段時間?我們不能說出他說的是什麼。耶穌知道他們渴望問他的,對他們說,你們自己問我說,有一段時間,你們不要見我,再過一會兒,你們要見我嗎?我實實在在地告訴你們,你們要哭泣悲哀,但世人必歡喜快樂,你們要憂愁,但你們的憂傷變為喜樂。一個女人在苦難中有悲傷,因為她的時刻到了;但是當她被生出孩子後,她不再記得那個痛苦,因為一個男人出生在這個世界的喜悅。所以你們現在有憂傷,但我要再見你們,你們的心必歡喜快樂,你們的喜樂也沒有人從你們那里奪去。那一天,你們什麼都不會問我。我實實在在地告訴你們,無論你們奉我的名求父,他都會奉獻給你們。“

在本章中,正如我在前一章中一樣,我向門徒暗示了當他們遇到什麼事情時我離開了他們,他們不再處於我可見的影響和指導之下。在約翰一書的第十五章,我將自己與葡萄藤和我的門徒們比作只能在葡萄藤上結果的枝條。

在這個比較中,我向他們展示了那些不會住在我裡面的人的命運,只有那些知道他們必須做什麼和相信什麼,但卻違背他們的知識的罪人,而無知者則不受懲罰。我在比喻中向他們指出,信我的人不是我律法的僕人,而是自願的觀察者;他不是想要受到我的影響,而是作為朋友遵循朋友的建議。我告訴他們,如果他們想跟隨我和我的教導,他們會與世界發生衝突,而我會愛他們,世界會以仇恨來壓倒他們。但我也給了他們希望,當我的靈魂蒙上陰影時,靈性的快樂將豐富地補償他們逐漸從他們身上退出的世俗樂趣。

所有這些我都必須事先告訴我的門徒,因為他們還不知道他們的使命將如何以及什麼。他們仍然生活得太過與在我的人格影響下,雖然他們一直承認:“我們知道你是上帝派來的!”他們對我的使命仍然一無所知。他們既沒有意識到我來的重要性,也沒有懷疑我回家的方式和意義;因為他們是人類,他們的思想也是如此。因此,我不得不在各種場合與他們談論關於我回家的事情,因此,我最喜歡的約翰的這一章涉及我準備門徒處理即將發生的事件。

我向他們講述了我要回家的故事,關於我與他們的分離及其必要性。然而,正如本章所引用的那樣:“我對你們有許多話要說,但你們現在不能忍受。”因此,我的話讓門徒們感到困惑,因此他們也無法理解這樣的話:“一會兒,你們不會見我;再過一會兒,你們就會看見我,因為我去了天堂。“

我的門徒們怎麼可能相信我會被抓住甚至遇害,因為他們經常看到我躲避並防止各種危險?他們怎麼能想像上帝派來的人會被處死呢?我對他們講述的關於我被舉起來的一切,我的死亡和我的回歸在他們難以理解的直到嚴酷的現實使他們相信我的話是多麼真實。只有在發生這些事件之後,他們才明白自己的使命是什麼,我以及世界所代表的是什麼。

在那些時候,我經常向我的門徒宣講上帝的國度,我的教導和遵守的重要性,以及我通過實例向他們解釋了什麼,表明他必須如何面對誰轉離我和我的教導,我已經用多種語言和數千種不同的世界性事件講了幾個世紀。我呼籲所有人:“不要離開我,因為沒有我,世上沒有安慰和救恩!”我如何預言我會離開我的門徒,但並沒有從他們那裡取走希望,他們會很快就會再次見到我,因此我現在正在呼籲你和每一個信徒:“不要偏離你採取的道路!因為遠離我有黑暗,當你迷失一段時間之後,你會很高興,你再次看到我!“但是,那些徹底離我而去的人會變得更痛苦!他們走在黑暗之路的粗糙物質之中,需要長時間的淨化過程才能重獲失去的東西,並修復腳下被踐踏的東西。

我告訴我的門徒,這是在我的世間的逗留計劃之內,我不得不離開他們。我事先告訴他們,一開始我只會暫時離開他們,以幫助他們習慣於長時間沒有我的人,但作為對我的可見存在的損失的補償,我向他們承諾安慰者,或上帝的靈。

如果有時我會打電話給人們:“如果你一會兒不會看到我,就不要灰心!”這就是說:“我的孩子,在世界及其事件壓倒你的時刻不要失望你不再感覺到我的手或聽到我的聲音!如果為了您的屈服,世界會以嘲諷,仇恨和迫害來獎勵您,請堅持下去。很快你會看到,感受到並再次聽到我 – 用自然的語言認識我,感受我對事件的控制,並以你心中恢復和平的溫柔聲音來聽我說話。“

正如我預言的那樣,我的門徒們他們會經歷苦痛的時候,這適用於每一個更加依戀我的信徒,而不是世界。然而,我重新進入一個人受過嚴重考驗的心,他在長期的衝突中獲得的堅定的信念,即太陽將再次閃耀在雲層中,勝利而光榮,使周圍的一切都受益,將會幫助他忘記所有痛苦的苦難,加強他對我的信心和信任。

我死後的門徒任務太嚴重了,不能訓練他們的極限耐力。他們必須習慣於我的缺席,以使他們獨立行事。

我的門徒必須去的同一所學校現在也是每個想跟隨我的腳步和我的門徒的人的道路。

我告訴門徒:“世界會恨你,迫害你,因為你不屬於這個世界!”我也必須告訴我現在的孩子;因為他們越愛並跟隨我,他們就會越來越反對世界和大多數人,直到通過即將到來的事件,我也會預備他們,使他們能夠更好地接受事情。

這些後果不僅是自然的,而且也是必要的,因為成為所有有形和無形創造的創造者的孩子並不那麼簡單。如果一個孩子在精神上有所進步,就必須不斷與世界和普通人發生衝突。隨著對我的愛的不斷增長,世界的仇恨不斷增長。所以,如果你一會兒沒有看到我,不要氣餒;很快你會再次見到我。

有時我必須離開你,以便你可以依靠自己的力量;你必須嘗試一下,你是否真的有能力公開承認那些在閱讀我的文字時有時會讓你感到高興的事情。你必鬚麵對這個問題,你有多怕這個世界。

你覺得你真的像你有時相信你一樣英勇嗎?看看我的弟子彼得!在客西馬尼園中,他用劍捍衛我,並在之後不久他否認我。如果一個彼得可以做錯事,你可以想像在決定的那一刻,如何以你的勇氣。因此,這種情況不時出現,可能會加強你,加強你對我的信心。如果他認識我個人,否認了我,可以預料到你,誰從未見過我,但只有用你心中溫柔的聲音認識我!因此,我必須不時地離開你,與情況和世界作鬥爭,以便你可以認識到你已經達到了什麼,還有什麼還在失踪。

記住這句話:“意志強大,但肉體虛弱!”它們是人性的重要和特徵。在熱情的時候,你相信自己能夠在你的肩上背著一頭大象,但是當涉及到實際行動時,蒼蠅往往對你來說太重了。

因此,孜孜不倦地搜尋你的心,看看你擁有多少愛和信仰,這樣當你有時似乎覺得我缺席時,你不會失望,但要有信心地等待你的導師和父親的回歸。

當你認識到自己的弱點時,你會知道在實踐中需要多少愛才能實現你的情感生活中看起來如此簡單的事情;只有這樣你才能確定通向我的道路。然後你也會知道,我的門徒曾經這樣做 – 通過我的缺席訓練 – 需要多少時間才能完成作為人類的使命,以及作為我的孩子最嚴格意義上的單詞。

這是我告訴你們所有人的警告,你們不是處於一種夢幻般的大膽的狀態,相信自己有能力背負超出你們的負擔。作為一種安慰,當你在困難的情況下,你的天父似乎缺席時,你可以記住他,謹醒他曾經對門徒說過的話:“有一段時間,你們不會見我;再過一會兒,你們就會看見我。“阿門。

21. Jesus als guter Hirte… Johannes 10:1-16 – Jesus the good Shepherd… John 10:1-16

PREDIGT / SERMON 21
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21. Predigt von Jesus… Jesus als guter Hirte
(09.03.1872)

Johannes 10:1-16…
«Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe. Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus.

Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm, denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.” Diesen Spruch sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was es war, das er zu ihnen sagte.

Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorchet. Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und ausgehen und Weide finden.

Ein Dieb kommt nicht, denn daß er stehle, würge und umbringe. Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht, und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht.

Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören und wird eine Herde und ein Hirte werden.»

So spricht der Herr:

1. Dieses Kapitel handelt von dem wahren Führer zum Lichte der Wahrheit und von den falschen Führern, die vorgeben, nur durch sie ginge der Weg zum Licht, während sie selbst die ausgeprägteste Finsternis sind. Denn was dort ‘Diebe und Mörder’ bezeichnet, ist in geistiger Bedeutung das Streben, der Seele des Menschen das ihr gehörige Geistige entweder zu entwenden oder gar zu vernichten.

2. Was im Evangelium besagt ist mit der ‘Tür’, die nur Ich allein sei, bedeutet den einzigen, rechtmäßigen Weg zur wahren Erkenntnis und will soviel heißen wie: Nur jene Menschen, welche durch die Welt und ihr Treiben den geistigen Instinkt nicht verloren haben, oder welche sich ihn nicht haben nehmen lassen oder, wenn er ihnen einst genommen wurde, ihn wiederfanden, – nur jene Menschen wissen Meine Stimme und Meine Lehre von der falschen Propheten Stimme und von der unrechten Lehre zu unterscheiden, und nur jene werden Meinem Ruf folgen, weil sie Meine Stimme erkennen und sie von den anderen verführerischen zu unterscheiden wissen.

3. Gerade jetzt seid ihr in dieser geistigen Bewegung, wo – bildlich gesagt – in Mein Wohnhaus Diebe und Mörder zu allen Fenstern und möglichen Öffnungen einsteigen, um sich des Schatzes zu bemächtigen, welcher in ihm verborgen ist. Gerade jetzt seht ihr in den aufgeregten Gemütern die religiöse Bewegung, wie sie die Herzen ergreift, erweckt, sie hin und herzieht, und wie es vor lauter Anpreisungen schwer zu erkennen ist, wo eigentlich die wahre Tür und der wahre Hirte ist. Denn je mehr der Instinkt die gläubigen Herzen zu Mir führt, desto mehr wehren sich die andern, welche nur allein ihren Vorteil im Auge haben, damit nicht Ich, sondern sie den Sieg davontragen möchten.

4. Dieses Drängen, Verleumden und Hassen wird sich stets steigern. Je mehr Mein Einfluß wächst, desto mehr steigert sich der Widerstand. Meine Kinder werden dadurch auf die härtesten Proben gestellt, in denen ihr Ausharren geprüft und ihr Glaube und Vertrauen am meisten angegriffen werden. Meine Lehre ist nur eine, und das ist die Liebe, während die Lehren der anderen vielseitig sind und gerade statt Liebe – Haß, statt Demut – Stolz, statt Duldung – Unduldsamkeit gepredigt wird, die jene Führer selbst ausüben. Und so wird es sich wiederholen, was ihr im 8. Kapitel des Gr. Ev. Johannes lesen könnt, daß die Juden Mich verfolgten, Mich steinigen, d.h. töten wollten. Auch jetzt wird Ähnliches geschehen. Es werden Steine auf Mich und Meine Lehre geschleudert werden, die falschen Ausleger Meiner Lehre werden Meine Lehre dem Satan zuschreiben und die ihrige als direkt vom Himmel herkommend ausposaunen. Es werden sich die Gemüter erhitzen statt erwärmen. Man wird die Ideen aus den Köpfen in die Fäuste treiben, und da, wo Friede und Liebe gepredigt werden sollte, wird der Fanatismus seine blutige Fackel schwingen und Opfer über Opfer seiner für recht gehaltenen Lehre bringen.

5. So muß sich Mein Wort aus jenen Zeiten erfüllen, wo Ich sagte: “Ich bringe euch nicht den Frieden, sondern das Schwert!” Wie in der ganzen Schöpfung durch Reibung Licht und Wärme entstehen und durch diese beiden Faktoren das Weltall besteht und erhalten wird, so muß auch geistige Reibung den Läuterungsprozeß vollführen, damit Licht der Wahrheit und Wärme der Liebe sich entwickeln.

6. Gerade das Streben der ‘Diebe und Mörder’ wird den Sieg Meiner Lehre und Meine Zwecke beschleunigen. Durch ihr zu leidenschaftliches Auftreten regen sie die Gemüter zum Nachdenken, zum Vergleichen an. Und wem gleich anfangs viele dem Ruf folgten, so werden sie auf die ihnen als falsch hingestellte Lehre aufmerksam gemacht, werden ihr mehr Aufmerksamkeit schenken, als sie ohne diesen Gegendruck getan hätten. Sie werden dann an dieser verpönten Lehre das nicht finden, was ihnen vorgemalt wurde, daß es darin enthalten sei, und das Endresultat wird sein, daß viele von ihnen den rechten Führer und die rechte Türe finden werden, nur deswegen, weil jene Führer und Leiter sie von dem Suchen abbringen wollten. So werden gerade die Bemühungen Meiner Gegner Mir am besten in die Hand arbeiten und am Ende das erreichen, was sie verhindern wollten, die Vereinigung Meiner Kinder mit Mir, die Vereinigung Meiner Schafe mit ihrem einzigen Hirten. Sie werden sich wie Mietlinge bei großen Gefahren zurückziehen, während Ich Meinen wahren Kindern allen Schutz angedeihen lassen werde, an welchem Schutz auch Meine Nachfolger den eigentlichen Herrn, den wahren Hirten und den mächtigen Beschützer der Seinen erkennen werden.

7. So wird es kommen. Und eben deswegen erschreckt und verzweifelt nicht, wenn gerade da, wo ihr im Glauben und Vertrauen Mir sehr nahe zu sein glaubt, und wo ihr glaubt, es werde eure Zahl sich mehren, eure größten Widersacher die stärksten und mächtigsten Hindernisse auftürmen werden, um diese Gefahr für sich selbst abzuwenden!

8. Beeifert euch aber auch nicht in dem Suchen von Gleichgesinnten oder im Bekehrenwollen! Es ist nicht so leicht, wie ihr es oft glaubt, andere auf den Weg der reinen Liebelehre zu führen. Meine Lehre fordert Entsagung von dem, was dem Menschen in der Welt am angenehmsten scheint, Meine Lehre ist ja nicht von und nicht für diese, sondern für Meine große Geisterwelt.

9. Um also alles seit langer Zeit Angewöhnte, Geglaubte und Bequeme fahrenzulassen und den stets stärker wachsenden Streit mit sich und der Welt zu beginnen, dazu gehört eine große Liebe, eine große Aufopferungsfähigkeit. Schon in Meiner Lehrzeit habt ihr ein Beispiel gesehen, als Ich einem, der Mir nachfolgen wollte, die Aufopferung aller Güter, die er hatte, anriet, und er traurig von hinnen ging. So wird es euch oft begegnen, sobald ihr einen vermeintlichen Anhänger an eure als wahr und einzig geglaubte Lehre zur Tat anspornen wollt, er sich von euch entfernen und vielleicht sogar statt Freund euer größter Gegner werden wird.

10. Seht, das ist die Folge, wenn Menschen noch unreif zur Auffassung Meiner Lehre sind! Daher wartet, bis die Hungrigen selbst zu euch kommen! Denen gebt Brot, aber auch das nur nach Maßgabe ihres Verständnisses, weil es sonst – wie jede materielle Nahrung – nicht verdaut wird und statt zu nützen, nur schaden muß!

11. Meine Stimme zu hören und Meiner Lehre zu folgen, ist anderen nicht so leicht beizubringen. Selbst ihr, die ihr schon so lange von Mir geführt und genährt werdet, wie schwach, wie kurzsichtig benehmt ihr euch manchmal, als hättet ihr nie ein Wort von Mir direkt bekommen! Wie oft wollt ihr in eurem törichten Wahne das Weltliche mit dem Geistigen verbinden, weil das Befolgen des letzteren allein euch zu viel Mühe kostet oder zu viel Entsagung von euch fordert! Wenn ihr so verfahrt, was wollt ihr von andern erwarten, die, kaum an der Tür angelangt, noch nicht den Mut haben, vorwärts zu gehen, die Schwelle zu überschreiten und alles zurückzulassen, was ihnen früher so wichtig schien!? Daher seid vorsichtig bei der Wahl eurer Freunde!

12. Bekümmert euch nicht um die Widersacher! Je mehr die Zeit fortschreitet und Meine Schafe sich mehren werden, desto weniger kann diese Meine Lehre unbekannt bleiben, desto größer wird aber auch der Widerstand gegen sie und ihre Anhänger werden. Der Kampf muß entglimmen! Nur den Beharrlichen ist der Sieg beschieden, und diese werden Meine Kinder sein, weil sie Meiner Stimme und Meiner Lehre nicht nur glauben, sondern weil sie auch wissen, daß diese allein zum Ziel führt und nur Ich die Tür und der einzige Weg bin, um in das unendliche Reich des Geistes zu gelangen und dort nicht mit Leiden, sondern mit Seligkeiten für die ausgestandenen Kämpfe belohnt zu werden.

13. So entwickelt sich der Lebensprozeß. Es muß das Geistige von der Materie befreit, das Seelische des Menschen vom Weltlichen getrennt werden und sowohl des Menschen eigentliche, geistige Bestimmung erreicht, als auch Mein einstiges Erdenwandeln mit seinen Leiden und Kämpfen seine Erfüllung finden.

14. Es soll die Welt nur einen Hirten mit seinen Schafen beherbergen; zwei Herren kann man nicht dienen. Wer der Materie huldigt, muß zur Materie herabsinken; wer aber dem Geistigen zustrebt, wird das Schwere lassen. Die Materie ist zu dicht, sie läßt kein Licht hindurch. Nur Geistiges ist fähig zur Aufnahme Meines Liebelichtes aus den Himmeln, und nur dieses Licht entwickelt Lebenswärme, entwickelt den in die menschliche Seele gelegten göttlichen Funken und führt ihn zu seinem Urquell, zu Mir zurück.

15. Das sollte der Zweck Meiner Lehre, Meiner Darniederkunft in früheren Zeiten und Meines Wiederkommens in baldiger Zukunft sein.

16. Je näher Meine Wiederkunft heranrückt, desto mehr werden Licht und Finsternis sich bekämpfen. Allein, wie an jedem Morgen die aufgehende Sonne die finstere Nacht besiegt, wird auch Mein aufgehendes Liebelicht die Diebe und Mörder verscheuchen, welche nicht bei Tag, sondern nur nächtlicherweise ihr Handwerk treiben. Diese werden weichen müssen, sich bekehren oder in ewige Finsternis zurücksinken, bis in ihrem Gemüte selbst, und zwar im freien Streben, das Dämmerlicht nach und nach anbricht.

17. Die Welt wird sich, wie schon früher, Meinen Plänen, Meinen Absichten widersetzen wollen; aber gerade ihr Widerstand wird Meinen Endzweck beschleunigen, und am Ende werden doch Meine Kinder und Ich das Feld behaupten.

18. Beharrung führt zum Ziel! Und der Name ‘Mein Kind’ muß mit Entsagungen und Aufopferungen errungen werden; denn der Preis ist des Kampfes wert. Daher seid alle bereit, nicht von Mir zu lassen! Laßt die Welt und die Menschen gehen, bekümmert euch nicht um die Ereignisse und die politischen Verwicklungen! Bedenkt, es sind Millionen von Menschen, welche zu der rechten Türe des Lichts geführt werden sollen, und um das zu erreichen, müssen auch ebensoviel verschiedene Ereignisse und Umstände einwirken, die auf verschiedenen Graden der Intelligenz stehenden Individuen zu einem gemeinsamen Ziel zu führen, – eine Arbeit, von der ihr keinen Begriff haben könnt, und die nur Gott angemessen ist, welcher auch da, wie überall, durch das Kleinste die größten Wirkungen zu erreichen imstande ist.

19. Soviel zum besseren Verständnisse dieses Evangeliums des Johannes, damit ihr in dieser Zeit Meine einstige Lehrzeit erst recht begreifen lernt und erkennt, wie schon vor mehr als tausend Jahren die ganze spätere Entwicklungsgeschichte der Menschheit in Meinen Lebens und Wandeljahren auf eurer finsteren Erde vorausgezeichnet und -bestimmt war.

20. Deswegen blieb auch die Bibel erhalten, damit sie euch den größten und stärksten Beweis geben soll, wie dort schon alles aufgezeichnet ward, was in späteren Zeiträumen sich stufenweise entwickeln mußte, was aber nur dem Wiedergeborenen, dem mit geistigen Augen Sehenden, deutlich wie in einem Zukunftsspiegel vorleuchtet.

21. So möget ihr getrost den Blick zu Mir richten und eingedenk sein des Spruches: “Wer Mich nicht verläßt, den verlasse auch Ich nicht!”

22. Bleibet bei Mir, und ihr werdet stets mehr und mehr die Stimme des Hirten vernehmen und infolgedessen auch stets mehr und mehr durch Wort und Beispiel beitragen können, anderen Blinden diesen einzigen Weg des Heils zu zeigen, damit am Ende nur ein Hirt und eine Herde sei! Amen.

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21st Sermon of the Lord… Jesus the Good Shepherd

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(March 9th, 1872)
spoken by Pascal

John 10:1-16…
«Verily, verily, I say unto you, He that entereth, not by the door into the sheepfold, but climbeth up some other way, the same is a thief and a robber. But he that entereth in by the door is the shepherd of the sheep. To him the porter openeth; and the sheep hear his voice: and he calleth his own sheep by name, and leadeth them out.

And when he putteth forth his own sheep, he goeth before them, and the sheep follow him: for they know his voice. And a stranger will they not follow, but will flee from him: for they know not the voice of strangers. This parable spake Jesus unto them: but they understood not what things they were which he spake unto them.

Then Jesus said unto them again, Verily, verily, I say unto you, I am the door of the sheep. All that ever came before me are thieves and robbers; but the sheep did not hear them. I am the door: by me if any man enter in, he shall be saved, and shall go in and out, and find pasture.

The thief cometh not, but for to steal and to kill, and to destroy: I am come that they might have life, and that they might have it more abundantly. I am the good shepherd: the good shepherd giveth his life for the sheep. But he that is an hireling, and not the shepherd, whose own the sheep are not, seeth the wolf coming, and leaveth the sheep, and fleeth: and the wolf catcheth them, and scattereth the sheep. The hireling fleeth, because he is an hireling and careth not for the sheep.

I am the good shepherd and know my sheep, and am known of mine. As the Father knoweth me, even so know I the Father: and I lay down my life for the sheep. And other sheep I have, which are not of this fold: them also I must bring, and they shall hear my voice; and there shall be one fold, and one shepherd.»

Thus says the Lord…

1. This chapter speaks about the true leader to the light of truth and the false leaders who claim that the path to light leads only through them, whereas, in fact, they themselves are the very epitome of darkness. For what here is described as “thieves and murderers”, spiritually denotes the striving to steal or even destroy the spiritual which is part of the human soul.

2. The “door” that I represent, as referred to in the Gospel, denotes the only proper road to true cognition and means to say: Only those people who did not lose their spiritual instinct through the world and its goings-on, or who did not let it be taken from them or, if it was once taken, regained it – only those are capable of distinguishing My voice and My teaching from the voices and wrong teachings of false prophets. And only those will follow My call because they recognize My voice and can distinguish it from other seductive voices.

3. At the present time you are in the midst of this spiritual movement where – metaphorically speaking – thieves and murderers are climbing through all the windows and entrances into My house in order to seize the treasure which is hidden there. Nowadays in particular you notice the religious stirring in the roused minds, how it takes hold of the hearts, awakens them, draws them hither and thither and how, because of all the advertising, it is not easy to recognize where the true door and the true shepherd really are. The more their instinct is leading the believing hearts to Me, the more the others, who pursue only their self-interest, resist so that not I, but they may be victorious.

4. This pushing, defaming and hating will continue to increase. The more My influence grows, the more the resistance will increase. This will mean severe trials for My children when their endurance is tested and mostly their faith and trust attacked. My teaching consists only in one thing, and that is love, whereas the doctrines of the others preach a variety of things: Hatred instead of love, pride instead of humility and intolerance instead of tolerance; and all this is practised by those leaders themselves. Thus what you can read in Chapter 8 of the Gospel of John, namely, that the Jews persecuted Me and wanted to stone Me, that is, kill Me, will be repeated. Now, too, a similar situation will arise. Stones will be thrown at Me and My teaching; the false intepreters of My teaching will ascribe it to Satan and proclaim their own doctrine as coming straight from heaven. Minds will become heated instead of hearts warmed. Ideas will be driven from heads into fists, and where peace and love should have been preached, fanaticism will wave its torch of blood, and many victims will be sacrificed to the doctrine held to be the true one.

5. In this way My Word must be fulfilled as spoken in those times, when I said: “I have not come to bring you peace, but the sword!” Just as everywhere in creation through friction light and warmth are created, the two factors through which the universe exists and is maintained, spiritual friction must also bring about the process of purification, so that the light of truth and warmth of love may develop.

6. It is actually the striving of ‘thieves and murderers’ that will speed up the victory of My teaching and My plans. Through their passionate actions they will stimulate the minds to ponder and compare. And even if at first many followed the call, their attention will be drawn to the teaching they are told is false, and they will give it more of their attention than they would have done without this counter-pressure. Then they will not find in this maligned teaching what they had been told it contained, and as a result many will find the right leader and the right door only because those other leaders wanted to prevent them from seeking. Thus, the efforts of My adversaries will work into My hand and in the end achieve for Me what they wanted to prevent – the unification of My children with Me, the unification of My sheep with their sole shepherd. My adversaries will be withdrawing like hirelings in the face of great danger, whereas I will protect My true children well. Through this protection My followers will recognize the true shepherd and mighty protector of His own.

7. This is what will happen! Therefore, do not be frightened or despair if, when you feel especially close to Me in faith and trust and are convinced that your number will be growing, your greatest adversaries put very strong and mighty obstacles in your way in order to ward off the danger facing them.

8. Also do not be too zealous in the seeking of like-minded or in wishing to convert! It is not so easy as you often believe, to guide others onto the path to the pure teaching of love. My teaching demands renunciation of the things people find most pleasant in the world, since My teaching is not of and not for this world, but for My great spirit-world.

9. Great love and great dedication are needed to relinquish old habits, old beliefs and comforts, and to commence the ever-increasing altercation with oneself and the world. I gave you an example of this during My ministry when I suggested to a man who wanted to follow Me to sacrifice all his possessions, but he sadly walked away. You will often experience this when you encourage a person to become active, a person who you think could become a follower of the teaching you believe to be the only true one; but he leaves you and perhaps, instead of a friend, becomes even your greatest opponent.

10. Behold, this happens when people still lack the maturity to accept My teaching. Therefore, wait until the hungry come to you of their own accord. Then give them bread, but also that only in accordance with their capacity for comprehension, otherwise – like any material food – it would not be digested and prove detrimental instead of beneficial.

11. It is not easy to get others to hear My voice and follow My teaching. Even you, whom I have guided and nourished already for such a long time, often behave in a weak and shortsighted manner, as if you had never received a word from Me directly. How often you want to combine the material with the spiritual in your foolish delusion because to obey the latter would cost you too much effort or demand of you too much self-denial. If you already act like that, what can you expect of others who, only just having reached the door, still lack the courage to cross the threshold and leave behind all that used to be so important to them? Therefore, be careful when you choose your friends!

12. Do not worry about the opponents! The farther time progresses and the more the number of My sheep increases, the less My teaching can remain unknown, and all the greater will the opposition to My teaching and its followers become. The fight has to flare up. Only the persevering will be victorious, and these will be My children, because they not only believe My voice and My teaching, but also know that only this leads to the goal and that I am the door and the only way by which to enter the infinite realm of the spirit and not have to suffer there, but be rewarded with great bliss for the struggles endured.

13. This is the way the process of life develops. The spiritual must be freed from matter, man’s soul must be separated from the influence of the world and not only man’s actual, spiritual destination reached, but also My past sojourn on this earth with its suffering and struggles must find its fulfilment.

14. There shall be only one shepherd for his sheep in the world; it is impossible to serve two masters. He who pays homage to matter must step down to matter; but the one who strives towards the spiritual will relinquish all that weighs him down. Matter is too dense and light cannot penetrate it. Only the spiritual is capable of receiving My love-light from the heavens, and only this light produces the warmth of life and develops the divine spark which was placed in the human soul, guiding it back to its source, to ME.

15. That was to be the purpose of My teaching, of My descending to earth in the past and of My Second Coming in the near future.

16. The closer My Second Coming is approaching, the more conflict there will be between light and darkness. However, just as every morning the rising sun defeats the dark night, so will My rising love-light be driving off the ‘thieves and murderers’ that work by night, and not by day. They will have to retreat, become converted, or sink back into eternal darkness until in their minds, spontaneously, the light gradually dawns.

17. As it happened in the past, the world will want to resist My plans and intentions. However, this opposition will speed up My ultimate goal, and in the end My children and I shall be the victors.

18. Perseverance leads to success. And the name ‘My child’ must be won through self-denial and sacrifice, for the prize is worth the fight. Therefore, all of you should be prepared to hold on to ME. Let the world and its people go their way; do not worry about events and political complications. Remember that millions of people have to be guided to the right door of light, and to achieve this, many different events and circumstances have to exert their influence in order to guide to a common destination individuals on different levels of intelligence. This is a task beyond your comprehension, and God alone can accomplish it, Who also there – as everywhere else – is able to achieve the greatest effects through the smallest things.

19. This much for your better understanding of the Gospel of John, to enable you, at this time, to properly comprehend My past ministry and to recognize that already almost two thousand years ago, during the time I walked on earth, the entire history of mankind’s development on your dark earth was pre-determined.

20. This is why the Bible was preserved in order to prove to you clearly that at that time everything was already predicted which in later times had to develop gradually. However, only the reborn, the one with spiritual vision, is able to see it all clearly, as in a mirror reflecting the future.

21. Therefore, rely on Me confidently, remembering the word: “I shall not desert the one who does not desert Me!”

22. Stay with Me, and more and more will you be hearing the voice of the shepherd. And as a result you will keep growing ever more capable of showing through word and example the only road to salvation also to other blind people, so that in the end there will be only one shepherd and one fold! Amen.

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Predica 21… Il buon Pastore

Rivelazioni ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Seconda dopo Pasqua
( IIIa dopo Pasqua)

Giov. 10, 1-16: «“In verità, in verità Io vi dico: chi non entra nell’ovile per la porta, ma vi entra da un’altra parte, costui è un ladro e un assassino. Chi invece entra dalla porta, costui è un pastore delle pecore. A costui il guardiano della porta apre e le pecore ascoltano la sua voce; ed egli chiama le sue pecore per nome e le conduce fuori. E quando egli lascia uscire le sue pecore, va innanzi a loro, e le pecore lo seguono; esse, infatti, conoscono la sua voce. Un estraneo invece non lo seguono, bensì fuggono da lui, perché non conoscono la voce degli estranei”. Queste parole disse loro Gesù: ma essi non compresero che cosa significasse quanto disse loro. Allora Gesù disse di nuovo: “In verità, in verità vi dico: io sono la porta per l’ovile. Tutti coloro che sono venuti prima di me, sono ladri ed assassini; ma le pecore non li hanno ascoltati. Io sono la porta: se uno entra attraverso di me, sarà salvo ed entrerà e uscirà e troverà pascolo. Un ladro non viene se non per rubare, strangolare ed assassinare; io sono venuto affinché abbiano la vita e l’abbiano in abbondanza. Io sono il buon pastore. Il buon pastore offre la sua vita per le pecore. Il mercenario invece, che non è pastore e le pecore non sono sue, quando vede venire il lupo, abbandona le pecore e fugge, e il lupo le afferra e le disperde; egli, infatti, è un mercenario e non gli importa delle pecore. Io sono il buon pastore e conosco i miei, e i miei riconoscono me come il Padre mio conosce me ed io conosco il Padre. Ed io offro la mia vita per le pecore. Ed ho altre pecorelle che non sono di quest’ovile; e le stesse devo io guidare ed ascolteranno la mia voce e diventeranno un solo gregge e un solo pastore”.»

(Il 9 marzo 1872)

1. Questo capitolo tratta della vera Guida verso la luce della Verità, e delle false guide, le quali asseriscono che la via della Luce passi solo attraverso di loro, mentre loro stesse sono nelle tenebre più evidenti. Ciò che, infatti, caratterizza ‘ladri e assassini’ è, nel senso spirituale, lo sforzo di trafugare o addirittura distruggere lo spirituale che appartiene all’anima dell’uomo.

2. Ciò che è indicato nel Vangelo come ‘porta’, e che sono Io solamente, significa l’unica, legittima Via verso la vera conoscenza, e cioè: solo quegli uomini che non hanno perso l’istinto spirituale a causa del mondo e dei suoi movimenti, oppure che non se lo sono lasciato sottrarre, oppure, se fu loro un giorno sottratto, lo ritrovarono di nuovo, – solo quegli uomini sanno distinguere la Mia Voce e la Mia Dottrina, dalla voce dei falsi profeti e della falsa dottrina, e solo costoro seguiranno la Mia Chiamata, perché essi riconoscono la Mia Voce e sanno distinguerla dalle altre voci seduttrici.

3. Proprio adesso voi siete in questo movimento spirituale, in cui – metaforicamente detto – nella Mia dimora penetrano ladri e assassini da tutte le finestre e i possibili passaggi, per impadronirsi del tesoro che vi è celato. Proprio adesso voi vedete negli animi agitati come il movimento religioso afferri i cuori, li risvegli, li tiri qua e là, e come per pura esaltazione sia difficile riconoscere dove stiano realmente la vera Porta e il vero Pastore. Poiché quanto più l’istinto guida a Me i cuori fedeli, tanto più vi si oppongono gli altri, i quali mirano unicamente al proprio vantaggio, affinché non sia Io, bensì loro, a riportare la vittoria.

4. Queste pressioni e calunnie, questi rancori, s’intensificheranno sempre più. Quanto più il Mio influsso aumenterà, tanto più s’intensificherà l’opposizione. I Miei figli verranno con ciò sottoposti alle prove più dure, nelle quali sarà provata la loro perseveranza, e la loro fede e fiducia saranno maggiormente attaccate. La Mia Dottrina è solo una, e questa è l’Amore, mentre le dottrine degli altri sono multilaterali e, in esse, invece dell’Amore, è predicata l’intolleranza; – odio, invece di umiltà; – orgoglio invece di indulgenza; cose che quelle guide praticano loro stesse. E così si ripeterà ciò che potete leggere nell’ottavo capitolo del grande Evangelo di Giovanni[1], quando i giudei Mi volevano perseguitare, lapidare, e quindi uccidere. Anche adesso accadranno cose simili. Saranno gettate pietre su di Me e sulla Mia Dottrina, i falsi interpreti dei Miei insegnamenti attribuiranno la Mia Dottrina a Satana, e grideranno ai quattro venti la loro, come proveniente direttamente dal Cielo. Gli animi s’infiammeranno anziché infervorarsi. Le idee passeranno dalle teste alle mani, e lì, dove doveva essere predicata la pace e l’amore, il fanatismo brandirà la sua fiaccola insanguinata e causerà vittime su vittime per la sua dottrina, ritenuta giusta.

5. Così deve adempiersi la Mia Parola di quei tempi, in cui dissi: «Io non vi porto la pace, bensì la spada!». Come nell’intera Creazione attraverso l’attrito si sviluppano luce e calore, e grazie a questi due fattori l’universo sussiste e si conserva, così anche l’attrito spirituale deve compiere un suo processo di purificazione, affinché si sviluppino la luce della Verità e il calore dell’Amore.

6. Proprio gli sforzi dei ‘ladri’ e ‘assassini’ affretteranno la vittoria della Mia Dottrina e dei Miei scopi. Con la loro presenza troppo impetuosa, infatti, essi muoveranno gli animi alla riflessione e al confronto, e anche se all’inizio molti seguiranno la chiamata, prestando attenzione a questa Dottrina indicata loro come falsa, le daranno maggior attenzione di quanto avessero fatto, senza questa contro pressione. Ma giacché in tale Dottrina rigorosamente proibita, costoro non troveranno poi quel che gli era stato prospettato, né che cosa vi era contenuto, il risultato finale sarà che molti di loro troveranno la vera Guida e la vera Porta, solo perché quelle guide e conduzioni volevano deviarli dalla ricerca. Così, proprio gli sforzi dei Miei avversari lavoreranno al meglio per Me, e raggiungeranno alla fine ciò che essi volevano evitare: l’unione dei Miei figli con Me, l’unione delle Mie pecore con il loro unico Pastore! Ed essi si ritireranno come mercenari nel grande pericolo, mentre Io concederò ai Miei veri figli ogni protezione, dove anche i Miei seguaci riconosceranno il vero e proprio Signore, il vero Pastore e, dei Suoi, il potente Protettore.

7. Avverrà così! E proprio per questa ragione non spaventatevi e non disperate se, proprio quando crederete di esserMi molto vicini nella fede e nella fiducia, e quando crederete che il vostro numero si sia moltiplicato, i vostri maggiori avversari ammasseranno i più forti e i più potenti ostacoli contro di voi, per prevenire questo pericolo per se stessi!

8. Anche però, non infervoratevi nella ricerca di proseliti, o nel voler convertire gli altri! Non è così facile portare chiunque, come voi spesso credete, sulla via della pura Dottrina dell’amore. La Mia Dottrina pretende rinuncia a ciò che all’uomo appare assai piacevole nel mondo, perciò essa non è di questo, né per questo mondo, bensì per il Mio grande mondo dello spirito.

9. Per abbandonare quindi tutto ciò che da tanto tempo è avvezzo, creduto e comodo, e ingaggiare con sé e con il mondo, la sempre più forte e crescente lotta, occorrono un grande amore e un grande spirito di sacrificio. Già al tempo del Mio insegnamento avete avuto un esempio, quando a uno che Mi voleva seguire, Io consigliai di rinunciare a tutti i beni che aveva, ed egli se ne andò via rattristato. Così vi accadrà spesso che, appena vorrete spronare all’azione un presunto seguace della vostra dottrina creduta autentica e unica, egli si allontanerà da voi, e forse diventerà perfino il vostro più grande avversario, invece che un amico.

10. Vedete, questa è la conseguenza, quando gli uomini sono ancora immaturi per la comprensione della Mia Dottrina! Perciò aspettate, finché gli affamati stessi verranno da voi! Date loro il pane, però anche questo solo in proporzione al loro intendimento, poiché altrimenti – come ogni cibo materiale – non sarà digerito, e invece di giovare, potrà solo danneggiare!

11. Udire la Mia voce e seguire la Mia Dottrina, non è così facile da far comprendere agli altri. Voi stessi che siete guidati e nutriti da Me già da tanto tempo, quanto vi comportate a volte da deboli, quanto siete di corte vedute, come se non aveste mai ricevuto una parola direttamente da Me! Quanto spesso, nella vostra stolta illusione, volete associare il mondano con lo spirituale, perché l’attenersi soltanto a quest’ultimo vi costa troppa fatica, o richiede da voi troppa abnegazione! Se già voi agite così, che cosa volete attendervi dagli altri che, appena giunti alla porta, non hanno ancora il coraggio di proseguire, di oltrepassare la soglia e abbandonare tutto ciò che prima sembrava loro così importante! Perciò siate prudenti nella scelta dei vostri amici!

12. Non preoccupatevi degli avversari! Quanto più avanza il tempo e le Mie pecorelle si moltiplicheranno, tanto meno questa Mia Dottrina potrà restare sconosciuta, ma tanto più grande diventerà anche l’opposizione contro di essa e i suoi seguaci. La battaglia deve accendersi! Solo ai perseveranti è destinata la vittoria, e questi saranno figli Miei, perché essi non solo credono alla Mia voce e alla Mia Dottrina, ma sanno anche che solo ciò conduce alla meta, e solo Io sono la Porta e l’unica Via per giungere nel Regno infinito dello Spirito, dove saranno ricompensati non con sofferenze, ma con beatitudini, per le battaglie sostenute.

13. Così si sviluppa il processo della vita: lo Spirito deve essere liberato dalla materia, l’animico dell’uomo deve essere separato dal mondo, e raggiungere la sua vera e propria destinazione spirituale, tanto quanto il Mio passato cammino terreno, con le sue sofferenze e lotte, ha trovato il proprio adempimento.

14. Il mondo deve ospitare un solo Pastore con le sue pecore; non si possono servire due padroni. Chi ossequia la materia, deve decadere nella materia; chi invece tende verso lo Spirito, lascerà l’opprimente. La materia è troppo densa, non lascia passare nessuna luce. Solo lo spirituale è atto all’accoglienza della Mia Luce d’Amore proveniente dai Cieli, e solo questa Luce sviluppa calore vitale, sviluppa la Scintilla divina posta nell’anima umana e la riconduce alla sua Sorgente originaria, la riconduce a Me.

15. Questo doveva essere lo scopo della Mia Dottrina, della Mia discesa in tempi passati, e lo sarà del Mio ritorno nel prossimo futuro.

16. Quanto più si avvicina il Mio ritorno, tanto più la Luce e le tenebre si combatteranno. Tuttavia, come a ogni mattino il Sole sorgente vince la tenebrosa notte, così anche la Mia sorgente Luce d’Amore scaccerà i ladri e gli assassini, i quali non di giorno, ma solo di notte esercitano il loro mestiere. Costoro dovranno retrocedere, convertirsi oppure ricadere nelle tenebre eterne, finché nel loro animo stesso, e precisamente per libero impulso, spunterà la Luce crepuscolare.

17. Il mondo si vorrà opporre ai Miei piani, alle Mie intenzioni, come già in passato; però proprio la sua opposizione affretterà i Miei scopi finali, e alla fine i Miei figli ed Io, rimarremo padroni del campo.

18. La perseveranza conduce alla meta! E il nome ‘figlio Mio’ deve essere guadagnato con rinunce e sacrifici, poiché il premio è degno della lotta. Perciò siate tutti pronti a non lasciarMi! Lasciate stare invece il mondo e gli uomini, non preoccupatevi degli avvenimenti e degli intrighi politici! Riflettete: ci sono milioni di uomini che devono essere guidati alla giusta Porta della Luce e, per questo, dovranno intervenire altrettanto differenti avvenimenti e circostanze, al fine di condurre a una comune meta gli individui che si trovano su differenti gradi di intelligenza; un lavoro di cui voi non potete avere nessun concetto, e che è corrispondente soltanto a Dio, il Quale anche in questo caso, come dappertutto, è in grado di raggiungere attraverso la cosa più piccola, i più grandi risultati.

19. Questo, per la migliore comprensione di questo Vangelo di Giovanni, affinché voi, in quest’epoca, impariate a comprendere rettamente il Mio passato periodo d’insegnamento, e riconosciate, come già da più di mille anni, l’intera futura storia dello sviluppo dell’umanità era stata tracciata e determinata negli anni della Mia Vita e cammino sulla vostra tenebrosa Terra.

20. Per questa ragione rimane conservata anche la Bibbia, per darvi la più grande e più potente prova di come lì fosse già segnato tutto ciò che si sarebbe sviluppato gradualmente nei periodi successivi, cosa che però può essere rivelata solo al rinato, a chi vede chiaramente con l’occhio spirituale, come in uno specchio del futuro.

21. Dunque voi potete volgere tranquillamente lo sguardo a Me, ed essere memori della massima: “Chi non Mi abbandona, anch’Io non lo abbandonerò!”.

22. Rimanete con Me! Sentirete sempre di più la Voce del Pastore e, in conseguenza di ciò, potrete anche contribuire sempre di più con la parola e con l’esempio a mostrare ad altri ciechi, quest’unica Via della Salvezza, affinché alla fine ci siano un solo gregge e un solo Pastore! – Amen!

[1] Giov. 8, 31-59

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  21耶和華的講道…好牧人耶穌

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21耶和華的講道好牧人耶穌

向戈特弗里德邁爾霍弗揭曉

(1872年3月9日)

帕斯卡約翰所說的話

101-16……

“我實實在在地告訴你們,不是由門進入羊圈,但是以其他方式攀爬,同樣是一個小偷和一個強盜。但從門口進來的人是羊的牧人。對他來說,門口是開放的;羊聽了他的聲音,就叫他自己的羊名。

當他趕出自己的羊時,他就在他們前面走,羊也跟著他,因為他們知道他的聲音。一個陌生人不會跟隨,但會逃離他,因為他們不知道陌生人的聲音。這個比喻是耶穌對他們說的,但他們不明白他對他們說的是什麼。

耶穌又對他們說,我實實在在地告訴你們,我是羊的門。在我之前的所有的都是小偷和強盜;但羊沒有聽到他們。我是門戶,如果有人進來,他就會得救,進出去找牧場。

竊賊不是來救羊的,而是為了偷竊和殺戮,並毀滅:我來了,他們可能有生命,而且他們可能有更豐盛。我是好牧人:好牧人為羊獻上生命。但那是一個僱工,而不是牧羊人,他們不是自己的羊,看到狼來了,離開了羊,然後逃跑了,狼抓住它們,把羊撒了出來。僱員逃跑,因為他是一個僱工,並不在乎羊。

我是好牧人,認識我的羊,並且知道我的羊。當父知道我時,我甚至知道父。我為羊捨命。我還有其他的羊,這些羊不屬於這一圈,我必須帶他們來,他們要聽我的聲音。並且將會有一群羊和一個牧羊人。“

這就是主說的……”

這一章講述真理的領導者以及真理的光明者,以及那些聲稱通往光的路徑只能通過他們的虛假領導者,而在事實上,他們自己就是黑暗的縮影。對於這裡所說的“盜賊和兇手”來說,精神上是指努力盜取甚至摧毀作為人類靈魂一部分的精神。

2.我所代表的“門”,正如福音中提到的那樣,表示通往真正的認識和手段的唯一正確道路:只有那些沒有在世間及其前進中喪失靈性本能的人,或誰不讓它從他們身上被奪走,或者如果曾經被奪取過,就又重新獲得它 – 只有那些能夠將我的聲音和我的教訓與假先知的聲音和錯誤教導區分開來。只有那些人會跟隨我的呼聲,因為他們認出我的聲音,並能將它與其他誘人的聲音區分開來。

3.目前你正處於這種精神運動中,隱喻地說,盜賊和兇手正在爬過所有的窗戶和入口進入我的房子,以奪取藏在那裡的寶藏。特別是你現在特別注意到在激動心靈中的宗教激動,它如何抓住心靈,喚醒它們,將它們吸引到哪裡,怎樣,因為所有的廣告,都不容易辨別出真正的門和真正的牧羊人。他們的本能越是把相信的心引向了我,那些只追求自身利益的人越是抵制,以至於不是我,而是他們可能是勝利的。

這種推動,誹謗和仇恨將繼續增加。我的影響力越大,阻力就會越大。這將對我的孩子們的耐力測試和大部分他們的信仰和信任受到攻擊時意味著嚴峻的考驗。我的教導只包括一件事,那就是愛,而其他人的教義則傳播各種各樣的東西:憎恨而不是愛,驕傲而不是謙卑和不寬容,而不是寬容;而這一切都是由這些領導人自己實踐的。因此,你可以在約翰福音書的第8章中讀到,即猶太人迫害我,想要使我陷於石頭,即殺死我,將會重演。現在也會出現類似的情況。石頭將會拋向我和我的教導;我的教訓的錯誤解釋者會將它歸咎於撒但,宣布他們自己的教義是從天而降。頭腦會變得激烈而不是熱心。思想會被從頭撞到拳,在那裡應該傳播和平與愛,狂熱主義會揮動它的血火,許多受害者將為真正的教義犧牲。

5.這樣,我的話必須像在那些時候所說的那樣實現,當我說:“我沒有來為你帶來和平,而是來自刀劍!”正如在創造中通過摩擦創造光和溫度的那樣,兩者宇宙存在和維持的因素,精神磨擦也必須帶來在淨化的過程,以便真理的光芒和愛的溫暖可能發展。

6.實際上,“盜賊和兇手”的努力將加速我的教學和我的計劃的勝利。通過他們充滿激情的行動,他們會激發思想去思考和比較。即使起初很多人跟著召喚,他們的注意力都集中在他們被告知的教訓是虛假的,他們會比沒有這種反壓力的情況下更多地關注他們的注意力。然後他們不會在這個被誹謗的教學中發現他們被告知它所包含的內容,結果許多人會找到正確的領導者和正確的門,只是因為其他領導者想阻止他們尋求。因此,我的敵人的努力將會融入我的手中,並最終為我實現他們想要阻止的 – 我的孩子與我的統一,我的羊與他們唯一的牧人的統一。面對極大的危險,我的對手會像僱傭兵一樣撤出,而我會很好地保護我真正的孩子。通過這種保護我的追隨者會認識到他自己的真正的牧羊人和強大的保護者。

7.這就是會發生的事情!因此,不要害怕或絕望,如果當你在信仰和信任上特別接近我並相信你的人數將會增長時,你的最大對手會以你設置強大障礙的方式為阻止面對他們的危險。

8.也不要太熱心於尋求志趣相投或希望轉換!這不像你經常相信的那麼容易,引導他人走上純粹的愛情教學之路。我的教導要求放棄人們在這個世界上最愉快的事物,因為我的教導不是和不是為了這個世界,而是為了我的偉大的靈魂世界。

9.要放棄舊習慣,舊信仰和舒適感,並與自己和世界展開日益激烈的爭論,需要偉大的愛和偉大的奉獻精神。當我向一個想要跟隨我犧牲他所有財產的人提出建議時,我給了你一個例子,但他遺憾地走開了。當你鼓勵一個人變得活躍時,你會經常遇到這種情況,你認為這個人會成為你認為是唯一真正的教導的追隨者;但他離開了你,也許,而不是朋友,甚至成為你最偉大的對手。

10.看哪,當人們仍然缺乏接受我的教訓的成熟時,就會發生這種情況。因此,等到飢餓他自己來找你。然後給他們麵包,但也只有按照他們的理解能力,否則 – 像任何物質食物 – 它不會被消化,證明是有害的,而不是有益的。

11.讓別人聽到我的聲音並遵循我的教導並不容易。即使是你,我已經指導和滋養這麼長時間,往往表現得很虛弱和短視,就好像你從來沒有收到過我直接說過的話。你多久想在愚蠢的錯覺中將物質與精神結合起來,因為服從後者會花費你太多的努力或要求你過多的克己。如果你已經這樣做了,那麼對於那些剛剛到達門口的人來說,他們仍然缺乏跨越門檻的勇氣,並留下了過去對他們來說如此重要的一切?因此,當你選擇你的朋友時要小心!

12.不要擔心對手!隨著時間的推移,我的羊數量越增加,我的教學就越不明確,反對我的教導及其追隨者的情況就會越大。戰鬥必須爆發。只有堅忍才會勝利,而這些將是我的孩子,因為他們不僅相信我的聲音和我的教導,而且也知道只有這樣才能達到目標,而我是進入這個目標的唯一途徑無限的精神境界,而不必在那裡受苦,但要為忍受的鬥爭獲得巨大的幸福。

13.這是生活過程的發展方式。精神必須從物質上解脫出來,人的靈魂必須與世界的影響分離開來,不僅要達到人的真正的,精神的目的地,而且我的過去在這個地球上的逗留和苦難必須得到實現。

14.世上只有一隻牧羊人為他的羊群。服務兩位大師是不可能的。對重要事物表示敬意的人必須下物台;但是追求靈性的人會放棄所有讓他失望的東西。物質太密集,光線不能穿透它。只有靈性能夠接受來自天堂的我的愛光,只有這樣的光能產生生命的溫暖,並發展出放在人類靈魂中的神聖火花,引導它回到它的源頭,到我。

15.那就是我的教導,我過去降世的目的,以及我不久將再來臨的目的。

16.我的第二次來臨越近,光明與黑暗之間的衝突就越多。然而,就像每天早上升起的太陽擊敗黑暗的夜晚一樣,我的冉冉升起的愛情光也會驅散夜間工作的’盜賊和兇手’,而不是白天。他們將不得不退縮,變得皈依,或沉入永恆的黑暗中,直到他們的思想中,自發地,光芒逐漸明了。

17.正如過去一樣,世界將要抵制我的計劃和意圖。然而,這種對立會加速我的終極目標,最終我的孩子將成為勝利者。

18.毅力導致成功。 “我的孩子”這個名字必須通過克己犧牲來贏得,因為這個獎是值得的。因此,你們所有人都應該準備好堅持我的。讓世界及其人民走出去;不要擔心事件和政治複雜化。請記住,數百萬人必須被引導到正確的門戶,為了實現這一點,許多不同的事件和情況必鬚髮揮他們的影響力,以便引導不同智力水平的個人共同到目的地。這是一項超出理解範圍的任務,只有上帝能夠完成,而且還有其他的 – 可以通過最小的事情實現最大的效果。

19.這對於你更好地理解約翰福音來說,使你在這個時候能夠正確地理解我過去的事工,並且認識到在我走過這個世界的時候,已經有將近兩千年的歷史了,整個歷史人類在黑暗地球上的發展是預先確定的。

20.這就是為什麼保存聖經的原因,以便清楚地向你證明,在那個時候一切都已經被預言了,而在以後的時間裡,每一件事情都必須逐漸發展。然而,只有具有靈性視覺的重生者才能清楚地看到這一切,就像反映未來的鏡子一樣。

21.因此,自信地依靠我,記住這個詞:“我不會拋棄那些不會拋棄我的人!”

22.留在我身邊,你會越來越多地聽到牧羊人的聲音。結果,你將會繼續增長,通過文字和榜樣向更多的人展示拯救也是其他盲人的唯一途徑,以至於最終將只有一個牧羊人和一群羊!阿門。

20. Die Erscheinung Jesu bei den Jüngern… Johannes 20:19-31 – The Lord Appears to His Disciples… John 20:19-31

PREDIGT / SERMON 20
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PREDIGTEN DES HERRN-ERSCHEINUNG JESU BEI DEN JUENGERN DER HERR erlaeutert Johannes 20_19-31-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-20-John-20_19-31 The Lord Appears to His Disciples-Gottfried Mayerhofer
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20. Predigt von Jesus… Die Erscheinung Jesu bei den Jüngern
(5. März 1872)

Johannes 20:19-31
Am Abend aber desselben ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten ein und spricht zu ihnen: “Friede sei mit euch!” Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, daß sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus abermals zu ihnen: “Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.” Und da er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: “Nehmet hin den heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasset, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.” Thomas aber, der Zwölf einer, der da heißt Zwilling, war nicht bei ihnen, da Jesus kam. Da sagten die andern Jünger zu ihm: “Wir haben den Herrn gesehen.” Er aber sprach zu ihnen: “Es sei denn, daß ich in seinen Händen sehe die Nägelmale und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, will ich’s nicht glauben!” Und über acht Tage waren abermals seine Jünger drinnen und Thomas mit ihnen. Kommt Jesus, da die Türen verschlossen waren, und tritt mitten ein und spricht: “Friede sei mit euch!” Darnach spricht er zu Thomas: “Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!” Thomas antwortete und sprach zu ihm: “Mein Herr und mein Gott!” Spricht Jesus zu ihm: “Dieweil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!” Auch viel andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern. die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, daß ihr glaubet, Jesus sei Christus, der Sohn Gottes, und daß ihr durch den Glauben das Leben habet in seinem Namen.

01. Dieses Kapitel bestätigt Meine Auferstehung und zeigt euch ihre Wichtigkeit und Notwendigkeit als Bedingung, wenn Meine mit so großen Opfern erkaufte Lehre Dauer und Erfolg haben sollte; denn ihr seht Meine Jünger furchtsam, ohne Mut und Glauben, sich in die Wohnungen einsperren.

02. War doch, als Ich Meinen Jüngern – wie der Magdalena am Grabe erschien, einer Meiner Jünger so ungläubig, daß er erst durch unmittelbare Berührung Meiner Wunden sich von Meiner Auferstehung überzeugen wollte.

03. Dieses alles, was in jenen Zeiten geschah, nebst den anderen Zeichen, welche Ich vor Meinen Jüngern bei verschlossenen Türen ausübte Zeichen, welche ihr später auch erfahren werdet -, dieses alles wird auch bei Meiner nächsten Darniederkunft sich nach und nach vor den Augen der Menschen abwickeln.

04. Je mehr die Gläubigen Meiner reinen Lehre, wie Ich sie euch jetzt gebe, sich vermehren werden, desto mehr werden sie auch alle Stadien der Begeisterung, des Zweifels, des Unglaubens und alle Erschütterungen des geistigen Lebens durchmachen müssen; denn die Verhältnisse werden oft gegen Mich zeugen. Die Menschen werden Meine Anhänger in ihrem Glauben irreführen, werden sie verfolgen, hassen und wo es möglich sein wird, sich an ihnen rächen.

05. Es wird auch in der Zeit so Ungläubige wie Thomas geben, die irregeführt, entmutigt, allen früheren Seelenfrieden und Glauben über Bord geworfen haben, und die erst durch Mein persönliches Erscheinen zu heilen sein werden.

06. Was in der Zeit Meines Erdenwandels die Behausungen mit den verschlossenen Türen waren, das werden künftig die Herzen der Menschen sein, welche verschlossen weder dem Weltlichen, noch dem Geistigen einen Eingang erlauben wollen. Dort werde Ich auch gezwungen sein, mit sanfter Einsprache in das Herz Meiner Anhänger den Ruf ergehen zu lassen: “Fürchtet euch nicht!” und: “Der Friede sei mit euch!”, weil auch sie, ohne Halt und Stütze, auf dem Punkte stehen, alles zu verlieren und in ewigen Zweifeln unterzugehen.

07. Der ganz Ungläubigen, wie Thomas, wird es dann viele geben, die – selbst Meiner Stimme nicht mehr Gehör gebend – nur durch tatsächliche Beweise auf den früher betretenen Weg zurückgeführt werden können.

08. So müssen auch Meine Gläubigen und zukünftigen Kinder die letzte Feuerprobe des wahren Vertrauens bestehen; denn wenn sie, wie einst Meine Jünger, ausgesandt werden sollen, um anderen Vertrauen und Glauben einzuflößen, so müssen sie diese im höchsten Grad im voraus besitzen. Sagte Ich ja einst selbst: “An Meinen Worten und Taten sollt ihr Mich erkennen!” Ebenso müssen auch Meine Kinder und zukünftigen Jünger an ihren Taten und Worten zu erkennen sein, und durch sie den anderen den tatsächlichen Beweis liefern, daß Vertrauen und fester Glaube die erste Bedingung sind, Meiner würdig zu werden.

09. In jener Zeit sagte Ich zu Thomas, nachdem er seine Finger in Meine Wunden gelegt hatte: “Du glaubst nun; aber Ich sage dir: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!”

10. Auch ihr, Meine Kinder, denen Ich schon so viel geistiges Brot gegeben habe, auch ihr seid nicht um ein Haar besser, als Meine Jünger es einst waren. Auch ihr seid verzagt, kleinmütig, fangt an zu zweifeln, grübelt an Meinen Worten und wendet euch der Welt mit ihren verführerischen Reizen zu, wenn nicht alles gleich so geht, wie ihr es wünschet. Auch ihr verschließt euch, wie die Schnecke in ihr Haus, und wollt von der Innen und Außenwelt nichts wissen, wenn dem Anschein nach Widersprüche auftauchen, wo ihr gewisse Handlungen und Ereignisse mit Meiner allumfassenden Liebe nicht vereinbaren könnt. Euch muß Ich dann zurufen… “Was weint ihr? Spart eure Tränen auf andere Gelegenheiten! Der, welchen ihr von euch geschieden, entfernt glaubt, ist euch nahe, nur nicht körperlich, sondern geistig!” Auch der Magdalena mußte Ich zurufen: “Weib, rühre Mich nicht an; denn es war Mein vergeistigter Leib, welchen sie sah, der für menschlich körperliche Berührungen nicht tauglich war. Als Ich zu Meinen Jüngern in ihre verschlossenen Wohnungen kam, ließ Ich es zu, als fühlten sie Mich körperlich; aber im eigentlichen Sinne war Ich es nicht mehr. Denn als Meine Mission mit dem Kreuzestod beendigt war, hörte das Menschliche auf, Meine Umkleidung zu sein; es war schon vergeistigt, um nach wenigen Tagen sich mit dem Quell seines Gottwesens wieder zu verbinden.

11. Meinen Jüngern wirkte Ich, wie dieses Evangelium sagt, noch andere Zeichen, d.h. Ich öffnete ihnen ihr geistiges Auge und Ohr, damit sie, von Meiner Gottheit noch mehr überzeugt, den Mut erlangen sollten, allen künftigen Gefahren zu trotzen, welche die Umstände und ihr Lehrberuf mit sich bringen würden.

12. Solange Ich körperlich lebend unter ihnen wandelte, hatten sie noch keine feste Überzeugung, daß Ich ein gottähnliches Wesen wäre, und daß Ich Kräfte und Eigenschaften hätte, die dem gewöhnlichen Menschen nicht eigen sind. Sie sahen wohl Meine Wunder, lebten und glaubten aber auch nur unter dem drückenden Einfluß derselben. Kaum war Ich von ihnen genommen, kaum ließ dieser direkte Einfluß nach oder hörte ganz auf, waren schon der feste Glaube, Zuversicht und das Vertrauen hinweggewischt! Wäre Ich nicht auferstanden, hätte Ich nicht alle Meine früheren Versprechungen erfüllt, so wäre nicht ein Mondesumlauf verflossen, und Meine Jünger, zu ihren alten Beschäftigungen zurückkehrend, hätten das mit Mir Erlebte nur als einen Traum angesehen, von welchem ihnen nur eine Erinnerung übriggeblieben wäre, von dessen Wirklichkeit sie aber niemand hätten überzeugen können.

13. Und wie Ich damals Mein Werk mit Meiner Auferstehung, mit Meinem vierzigtägigen Wandel unter Meinen Jüngern bekräftigen und mit Meiner Himmelfahrt besiegeln mußte, ebenso muß Ich auch jetzt euch, Meine Kinder, leiten, stärken und im Glauben und Vertrauen festigen.

14. Wenn Ich in jenen Zeiten Meinen Jüngern den heiligen Geist einblies, wenn Ich ihnen die Macht gab, die Sünden zu lösen und zu binden – eine Gewalt, die bei der späteren Priesterschaft so falsch verstanden und mißbraucht wurde -, so geschah es deshalb, weil sie zur festen Überzeugung gekommen waren, daß es nur einen Gott gibt, der, über alles Materielle erhaben, ein Geist ist und nur als solcher erfaßt werden kann, und daß eben dieser Gott,Jesus, ihr Führer war. So konnte auch Meine Macht auf sie übertragen werden, so mußte sie wirken, da Meine Jünger sie zu hohen Zwecken anwendeten und nur Mein geistiges Ziel, die Menschen zu Meinen Kindern zu machen, als Endresultat anstrebten.

15. So wie Meine Jünger Wunder wirken und Kranke heilen konnten, bloß durch den Machtspruch des Worts, ebenso sollt auch ihr und alle Meine künftigen Anhänger gestärkt werden, im festen Vertrauen auf Meine Macht und Mitwirkung Taten zu verrichten, die dem gewöhnlichen Menschen unmöglich, dem geistig Wiedergeborenen aber ein leichtes sein werden. Die Zeiten und Verhältnisse werden euch dazu erziehen. Viele habe Ich dazu berufen, aber das ,Auserkoren- zu-diesem-Zweck` zu erreichen, liegt bei euch allein.

16. Verschließt euer Herz nicht Meiner Vaterstimme! Verzagt nicht, wenn auch die letzten Hoffnungsstrahlen schwinden! Ich bin und bleibe stets bei denen, die um jeden Preis bei Mir bleiben wollen. Wartet nicht auf Mein persönliches Erscheinen wie Thomas, sondern bereitet euch vor, fest zu glauben und fest zu vertrauen, damit Mein Erscheinen nur eine Bestätigung und Bekräftigung des schon früher Geglaubten und Gehofften ist! Ihr werdet dann tüchtig sein, Mir, euch selbst und euren Nächsten in dem Sinne zu nützen, wie Ich selbst einst Meinen Jüngern während Meines Wandels unter ihnen nützte.

17. Laßt euer Herz nicht von Zweifeln bestürmen, nicht mit Grübeleien euer Vertrauen schwächen! Meine Kinder sollen ihr Herz nicht verschlossen halten; sie sollen, erhaben über alles Weltliche den Blick nach oben richtend, stets Meines Opfers eingedenk sein, Meiner Liebe und Meiner väterlichen Fürsorge für sie und alle lebenden Kreaturen, damit ihr Herz, ein steter Tempel Meiner Liebe und des unerschütterlichen Glaubens an Meine Unfehlbarkeit, ihnen eine echte Stütze in allen Mißhelligkeiten des Lebens und ein fester Hort gegen alle Anfechtungen von Zweifeln und Unglauben sei. Dann werdet ihr stets den Ruf in euch ertönen hören: “Der Friede sei mit euch!” Denn wo im Hinblick auf Mich und Meine Liebe der Friede schon im Herzen thront, brauche Ich ihn nicht erst zu bringen, sondern kann ihn nur bestätigen!

18. So rufe Ich euch zu: Der Friede sei mit euch und weiche nie aus euren Herzen, damit Ich stets dort Eingang, und zwar freien Eingang, finde und nicht bei verschlossenen Türen durch die Gewalt Meines Willens eindringen muß, sondern ungehindert euer Gemüt bereit finde, Mich als Den anzuerkennen, welcher auch Seinen Jüngern in jener Zeit nichts anderes war als ihr Führer, Leiter und Vater! Amen.

flagge en  20th Sermon of Jesus… The Lord Appears to His Disciples

20th Sermon of Jesus… The Lord Appears to His Disciples
(March 5, 1872)

John 20:19-31
“When the same day at evening, being the first day of the week, when the doors were shut where the disciples were assembled for fear of the Jews, came Jesus and stood in the midst, and saith unto them, Peace be unto you. And when he had so said, he shewed unto them his hands and his side. Then were the disciples glad, when they saw the Lord. Then said Jesus to them again, Peace be unto you: as my Father hath sent me, even so send I you. And when he had said this, he breathed on them and saith unto them, Receive ye the Holy Ghost: Whose soever sins ye remit, they are remitted unto them; and whose soever sins ye retain, they are retained. But Thomas, one of the twelve, called Didymus, was not with them when Jesus came. The other disciples therefore said unto him, we have seen the Lord. But he said unto them, Except I shall see in his hands the print of the nails, and put my finger into the print of the nails, and thrust my hand into his side, I will not believe. And after eight days again his disciples were within, and Thomas with them: then came Jesus, the doors being shut, and stood in the midst, and said, Peace be unto you. Then saith he to Thomas, Reach hither thy finger, and behold my hands; and reach hither thy hand, and thrust it into my side; and be not faithless, but believing. And Thomas answered and said unto him, My Lord and my God. Jesus saith unto him, Thomas, because thou hast seen me, thou hast believed: blessed are they that have not seen, and yet have believed. And many other signs truly did Jesus in the presence of his disciples, which are not written in this book: But these are written, that ye might believe that Jesus is the Christ, the Son of God; and that believing ye might have life through his name.”

This chapter confirms My resurrection and shows you its importance and that it was essential if My teaching, dearly paid for with such great sacrifices, was to have permanency and success, for you find My disciples frightened, lacking courage and faith, locking themselves in their houses. When I appeared to My disciples – as I did to Mary Magdalene at the tomb – one of them was so unbelieving that he would only convince himself of My resurrection by touching My wounds. All that happened in those times, including the other signs Jesus did before the disciples behind closed doors, signs of which you will learn later, too, – all this will gradually happen before people’s eyes when I next come to the earth.

The more the number of believers in My pure teaching, as I am giving it to you now, will grow, the more will they have to experience all the stages of enthusiasm, doubt, disbelief and all the violent emotions of spiritual life, for circumstances will often bear witness against Me. People will be misleading My followers in their belief, they will persecute them, hate them and, wherever possible, take revenge on them.

At that time there will also be doubting people, like Thomas, who, misled and disocuraged, have thrown all their former peace of mind and faith overboard and will only be able to be healed through My personal appearance.

What at the time of My life on earth were the houses with locked doors, in future will be the hearts of those people who will allow entry neither to the world nor to the spiritual. There, too, I will have to call gently to the hearts of My followers: “Do not be afraid!” and “Peace be with you!”, because they, too, without support, are at the point where they may lose everything and perish in eternal doubts.

There will be many who, like Thomas, do not believe at all. They do not even listen to My voice any more and can only be led back to their previously entered road by factual proofs.

Thus also My believers and future children will have to pass the last crucial test of true faith, for if they – like once My disciples – are to be sent out to inspire others with trust and faith, they must necessarily possess these themselves, from the outset, in the highest degree. I once said that I shall be known by My words and deeds. In the same way also My cildren and future disciples must be recognized by their actions and words, thereby proving to the others that trust and firm belief are the prerequisites it they want to become worthy of Me.

At that time, I said to Thomas after he had felt My wounds with his fingers: “Because thou hast seen Me thou hast believed; blessed are they that have not seen and yet have believed!”

You, too, My children, to whom I have already given so much spiritual bread, are not in the least better than My disciples. You, too, are discouraged and faint-hearted, you begin to doubt, brood over My words and turn to the world with its seductive attractions if everything does not immediately work out as you would like it. You, too, shut yourselves away, like the snail in its house, and try to ignore both the inner and outer world if there seem to be contradictions when you cannot reconcile certain actions and events with My all-embracing love. Then I must call to you: “Why do you cry? Save your tears for other occasions; He, Whom you believe to be separated and distant from you, is quite close, but not physically, only spiritually!” Mary Magdalene I had to tell, too: “Touch Me not,” for it was My spiritualized body which she was seeing and which was not suitable for human physical touch. When I came to My disciples in their locked houses, I allowed them to have the impression as if they were feeling My physically; but actually it was no longer I. For, as My mission had ended with the death on the cross, I ceased to have a physical body. It was already spiritualized so as to reunite with the source of its divine essence within a few days.

As this Gospel mentions, I performed many other signs for My disciples, that is, I opened their spiritual eyes and ears, so that they, still more convinced of My deity, might gain the courage to withstand all future dangers that would be brought about by circumstances and their teaching mission.

As long as I still walked among them physically they did not have a firm convicition that I was a godlike being with powers and attributes ordinary people did not possess. They did witness My miracles, but lived and believed only under their compulsion. The moment I had been taken away from them and this direct influence abated or ceased altogether, their firm belief, their confidence and trust, had faded away. If I had not risen from the dead and fulfilled all My former promises, My disciples would have promptly returned to their previous occupations and regarded their experiences with Me only as a dream of which nothing but a memory would have remained of the reality of which they would not have been able to convince anybody.

And as I then had to put My seal to My work with My resurrection, My repeated appearances among My disciples during forty days and My ascension, thus I must now guide and strengthen you, My children, in your faith and trust.

If at that time I gave My disciples the Holy Spirit by breathing on them, if I invested them with the power to remit or retain sins – a power later on so much misinterpreted and misused by the clergy – I did this only because they had gained the firm conviction that there is only one God Who, superior to all that is material, is a spirit and can only be comprehended as such, and that this God, Jesus, was their guide. Thus also My might could be transferred to them, and it had to work, for My disciples only used it for noble purposes and aspired only after My spiritual aim to make people My children.

Just as My disciples could work miracles and heal the sick solely by the power of the Word, you and My future followers, if you have a firm faith in My might and participation, shall also receive the power to perform acts which are impossible to the ordinary person but will be easy enough to the one reborn in the spirit. The times and circumstances will educate you towards this. I have called many for this work, but whether you belong to the chosen ones depends on you alone.

Do not shut off your heart to My fatherly voice! Even when the last rays of hope are fading, do not lose heart! I am and remain always with those who want to stay with Me at all costs. Do not wait for My personal appearance like Thomas, but prepare yourselves to believe and trust firmly, so that My appearance will be only a confirmation of that which you have already believed and hoped for. Then you will be able to help Me, yourselves and your fellowmen as I once helped My disciples during My life among them.

Do not allow doubts to attack your heart nor brooding to weaken your faith! My children shall not keep their hearts shut. With their gaze directed upward above all worldly things, they shall always remember My sacrifice, My love and fatherly care for them and all living creatures so that their heart, as a permanent temple of My love and with unshakable faith in My infallibility, may be a true support in all life’s difficulties and against all temptations through doubts and disbelief. Then you will always be hearing within you: “Peace be with you!” For, where through faith in Me and My love peace is already dwelling in a heart, I do not have to bring it, but can just confirm it. Therefore, I am calling to you: Peace be with you and may it never leave your hearts that I may always gain free entry into them and do not have to force My way through locked doors with the power of My will, but find your hearts prepared to accept Me as the One Who, also to His disciples in those times, was nothing else but their leader, guide and Father! Amen.

flagge italian  Predica 20… L’apparizione del Signore ai discepoli – Giovanni 20:19-31

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Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Predica 20… L’apparizione del Signore ai discepoli

La prima domenica dopo Pasqua
( IIa dopo Pasqua)

Giovanni 20:19-31…
«Ma la sera dello stesso primo giorno della settimana, poiché i discepoli erano radunati ed avevano serrato le porte per timore dei giudei, venne Gesù, apparve in mezzo a loro e disse: “La pace sia con voi!”. E come ebbe detto questo, mostrò loro le mani e il Suo costato. Allora i discepoli gioirono perché videro il Signore. Allora Gesù disse loro di nuovo: “La pace sia con voi! Come il Padre ha mandato me, così Io mando voi”. E dopo aver detto questo, alitò su di loro e disse: “Ricevete lo Spirito Santo! A chi rimetterete i peccati a costoro saranno rimessi; ed a chi non li rimetterete, a costoro non saranno rimessi”. Tommaso però, uno dei Dodici, detto Didimo, non era con loro quando venne Gesù. Allora gli dissero gli altri discepoli: “Noi abbiamo visto il Signore!”. Ma egli disse loro: “Se non vedo nelle Sue mani il segno dei chiodi e non metto il mio dito nel posto dei chiodi e la mia mano nel Suo costato, io non ci crederò”. E otto giorni dopo i Suoi discepoli erano di nuovo in casa e Tommaso con loro. Venne Gesù, quando le porte erano chiuse, si mise in mezzo e disse: “La pace sia con voi!”. Poi disse a Tommaso: “Metti qua il tuo dito e guarda le mie mani, e stendi la tua qui, e mettila nel mio costato, e non essere incredulo ma credente!”. Rispose Tommaso: “Mio Signore e mio Dio!”. Gesù gli disse: “Perché mi hai veduto, Tommaso, allora hai creduto. Beati sono coloro che non vedono e pure credono”. Gesù fece anche molti altri segni alla presenza dei suoi discepoli, ma non sono scritti in questo libro. Questi sono stati scritti, perché voi crediate che Gesù è il Cristo, il Figlio di Dio e perché, credendo, abbiate la vita nel nome suo.»

(Il 5 marzo 1872)

1. Questo capitolo certifica la Mia Risurrezione, e ve ne dimostra l’importanza e la necessità come condizione, affinché la Mia Dottrina, conquistata con così grandi sacrifici, dovesse avere durata e risultato; voi vedete, infatti, i Miei discepoli intimoriti, senza coraggio e fede, rinchiudersi nelle loro dimore.

2. Quando Io apparvi ai Miei discepoli – come alla Maddalena presso il sepolcro – uno di loro era così incredulo che volle convincersi della Mia Risurrezione solo col diretto contatto delle Mie ferite.

3. Tutto ciò che accadde in quei tempi, unitamente ad altri segni che Io feci davanti ai Miei discepoli a porte chiuse – segni che anche voi più tardi conoscerete[1] – tutto si svolgerà man mano davanti agli occhi degli uomini, anche con la Mia prossima Venuta.

4. Quanto più si moltiplicheranno i fedeli della Mia pura Dottrina, come Io ve la do adesso, tanto più essi dovranno passare tutti gli stadi dell’entusiasmo, del dubbio, dell’incredulità e tutti i sussulti della vita spirituale; le circostanze, infatti, testimonieranno spesso contro di Me. Gli uomini faranno deviare i Miei seguaci dalla loro fede, li perseguiteranno, li odieranno e, dove sarà possibile, si vendicheranno di loro.

5. Anche in quel tempo ci saranno increduli come Tommaso, i quali sedotti e demoralizzati, avranno gettato a mare ogni precedente fede e pace dell’anima, e potranno essere guariti solo con la Mia apparizione Personale.

6. Ciò che erano in quel tempo del Mio pellegrinaggio terreno le dimore con le porte chiuse, saranno in futuro i cuori di quegli uomini che, chiusi, non vorranno permettere un accesso né alle cose mondane, né alle cose spirituali. Lì, Io sarò costretto a far risuonare nel cuore dei Miei seguaci le dolci parole:«Non temete!», e: «La pace sia con voi!», poiché anch’essi, senza appiglio e appoggio, si ritroveranno al punto di perdere tutto e naufragare negli eterni dubbi.

7. Questi, completamente increduli come Tommaso, saranno molti, e – non prestando più ascolto nemmeno alla Mia Voce – potranno essere ricondotti, sulla via battuta in precedenza, solo con dimostrazioni basate sui fatti.

8. Così anche i Miei fedeli e futuri figli dovranno sostenere l’ultima prova di fuoco della vera fiducia; poiché se essi, come un giorno i Miei discepoli, dovranno essere mandati fuori per infondere agli altri fiducia e fede, dovranno prima possederla essi stessi in sommo grado. Dissi Io stesso una volta: «Dalle Mie parole e azioni, Mi dovrete riconoscere!». Ugualmente, anche i Miei figli e futuri discepoli saranno riconosciuti dalle loro azioni e parole, ed essi stessi forniranno agli altri la prova di fatto che fiducia e salda fede sono le prime condizioni per essere degni di Me.

9. In quel tempo dissi a Tommaso, dopo che ebbe posto le sue dita nelle Mie ferite: «Tu ora credi; Io, però ti dico: beati sono coloro che non vedono, eppure credono!».

10. Anche voi, figli Miei, ai quali ho già dato tanto pane spirituale, anche voi non siete migliori di un pelo, di quanto lo fossero allora i Miei discepoli. Anche voi siete scoraggiati, intimoriti, cominciate a dubitare, v’interrogate sulle Mie parole e vi rivolgete al mondo con i suoi fascini seduttivi, se tutto non va subito come desiderate. Anche voi vi chiudete, come la chiocciola nella sua casa, e non volete saper niente del mondo interiore ed esteriore, quando emergono all’apparenza, contraddizioni nelle quali non potete conciliare certe azioni e avvenimenti con il Mio Amore tutto comprendente. Allora Io vi devo domandare, esclamando: “Perché piangete? Risparmiate le vostre lacrime per altre occasioni! Colui che ritenete lontano e separato da voi, vi è vicino, solo non fisicamente, bensì spiritualmente!”. Anche alla Maddalena dovetti esclamare: «Donna, non Mi toccare!»; giacché il Mio corpo spiritualizzato, che essa vide, non era idoneo al contatto umano-corporale. Quando però Io venni dai Miei discepoli nelle loro chiuse dimore, allora permisi che Mi toccassero fisicamente, pur non nel senso umano vero e proprio. Compiuta, infatti, la Mia missione con la morte sulla croce, l’umano aveva cessato di essere il Mio vestimento; esso era già spiritualizzato, per congiungersi di nuovo dopo pochi giorni con la Sorgente della sua divina Essenza.

11. Ai Miei discepoli, come dice questo Vangelo, Io diedi ancora altri segni, e cioè aprii loro l’occhio, e orecchio spirituale, affinché essi, ancor più convinti della Mia Divinità, potessero acquisire il coraggio di affrontare tutti i futuri pericoli che le circostanze e il loro dovere d’insegnamento avrebbero comportato.

12. Finché camminai fisicamente vivendo tra loro, essi non ebbero ancora nessuna salda convinzione che Io fossi un Essere simile a Dio, e che avessi forze e caratteristiche non proprie all’uomo comune. Essi vedevano ben i Miei miracoli, vivevano e credevano però anche sotto il pressante influsso degli stessi. Appena Io fui loro tolto, appena quest’influsso diretto s’indebolì, oppure cessò totalmente, la salda fede, la certezza e la fiducia svanirono! Se Io non fossi risorto, se non avessi adempiuto tutte le Mie precedenti promesse, non sarebbe passato un giorno di luna che i Miei discepoli, ritornando alle loro vecchie occupazioni, avrebbero contemplato solo come un sogno quanto era stato vissuto con Me, di cui sarebbe rimasto loro solo un ricordo, e della cui veridicità essi non avrebbero potuto convincere nessuno.

13. E come Io allora dovetti consolidare la Mia Opera con la Mia Resurrezione, confermarla con la Mia vita di quaranta giorni tra i Miei discepoli e suggellarla con la Mia Ascensione ai Cieli, ugualmente adesso devo, figli Miei, guidarvi, fortificarvi e rinsaldarvi nella fede e nella fiducia.

14. Se Io in quei tempi insufflai lo Spirito Santo ai Miei discepoli, se diedi loro il potere di sciogliere e legare i peccati – un potere che fu compreso e abusato così erroneamente dal clero futuro – ciò avvenne perché essi erano giunti alla salda convinzione che esiste un unico Dio che, al di sopra di tutta la materia, è uno Spirito, e solo come Tale può essere afferrato, e che proprio questo Dio, Gesù, era la loro Guida. In questo modo, anche il Mio Potere poté essere trasferito su di loro, ed esso doveva operare così, poiché i Miei discepoli lo impiegarono per alti scopi, aspirando come risultato finale solo al Mio obiettivo spirituale: fare degli uomini, i figli Miei.

15. Così, come i Miei discepoli potevano operare miracoli e guarire i malati con il solo potere della parola, in ugual modo dovrete essere fortificati anche voi, e dovranno esserlo tutti i Miei futuri seguaci, con salda fiducia nel Mio Potere e nella Mia Collaborazione per compiere azioni che sono impossibili all’uomo comune, ma che saranno cosa facile per chi è rinato spiritualmente. I tempi e le condizioni vi educheranno a questo. Io ho chiamato molti, ma raggiungere la condizione di “prescelto a questo scopo”, sta solo a voi.

16. Non chiudete il vostro cuore alla Mia Voce paterna! Non perdetevi d’animo, anche se svaniscono gli ultimi raggi della speranza! Io sono, e resto sempre, presso quelli che vogliono rimanere a ogni costo con Me. Non aspettate la Mia apparizione Personale come Tommaso, bensì preparatevi a credere e ad avere salda fiducia, affinché la Mia Apparizione sia solo una conferma, e la convalida al già creduto e sperato in precedenza! Allora sarete qualificati a essere utili a Me, a voi stessi e al vostro prossimo, come Io stesso fui utile un giorno ai Miei discepoli, durante il Mio cammino in mezzo a loro.

17. Non lasciate assediare il vostro cuore dai dubbi, non indebolite la vostra fiducia con pensieri fantasiosi! I Miei figli non devono tener chiuso il loro cuore, ma elevare verso l’alto lo sguardo, al di sopra di tutto il mondano, memori del Mio Sacrificio, del Mio Amore e della Mia sollecitudine paterna per loro e per tutte le creature viventi, così che quel loro cuore sia un tempio stabile del Mio Amore e dell’incrollabile fede nella Mia Infallibilità, un vero sostegno in tutte le avversità della vita e un saldo baluardo contro tutti gli attacchi dei dubbi e dell’incredulità. Poi sentirete sempre risuonare la voce: «La pace sia con voi!». Poiché, dove già troneggia la pace nel cuore, con riguardo a Me e al Mio Amore, Io non ho bisogno di portarla, bensì posso solo confermarla!

18. Allora Io vi esclamo: la pace sia con voi, e mai retroceda dal vostro cuore! Che Io vi trovi sempre accesso, e precisamente libero accesso, e non, trovando le porte chiuse, Io debba entrare con il potere della Mia Volontà, ma trovi pronto il vostro animo libero, a riconoscerMi come Colui che anche in quel tempo, per i Suoi discepoli, non fu altro che la loro Guida, il loro Maestro e Padre! – Amen!

[1] Nel periodo 1929-1934 Max Seltmann, attraverso immagini spirituali ricevute in dono, ha potuto raccontare ventiquattro scene [Scene deliziose], attraverso cui gli vennero presentati episodi della vita di Gesù, dalla Sua maturità spirituale attorno ai 22 anni fino all’inizio della predicazione, e gli eventi seguenti il Calvario fino alla Pentecoste. Inoltre, la storia di Teofilo, di Paolo, di Giuda nell’aldilà, di Giovanni Battista in gioventù, di Filippo e l’etiope, nonché l’inizio dell’evangelizzazione di Giovanni l’apostolo e dei primi cristiani perseguitati dal tempio, ma guidati invisibilmente dallo Spirito del Risorto. Inoltre una venticinquesima scena sulla vita di un anima nell’aldilà.

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_15.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十次耶穌講道……主顯現給門徒

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第二十次耶穌講道……主顯現給門徒

(1872年3月5日)

約翰福音20:19-31

“當晚上的同一天,這是一周中的第一天,當門徒關門時,懼怕猶太人,來到耶穌來到面前,站在他們中間,對他們說,願你們平安。當他這麼說的時候,他向他們展示了他的手和他的身體。當門徒看見耶和華時,門徒就歡喜。耶穌又對他們說,願你們平平安安,正如我的父差我來的,就是這樣我來差你們。耶穌說了這話,就對他們說:“你們得著聖靈;他們的罪孽被免的,免於他們。他們保留的所有罪都保留下來,歸與他們。但是,當耶穌來到時,十二個的托馬斯當時叫做迪多瑪斯,他沒有跟他們在一起。所以其他的門徒對他說,我們看見了主。但他對他們說,除了我能看到手中的痕跡,並且將手指放在印跡上,把手伸進他的身邊,我不會相信。過了八天,他的門徒進來了,托馬斯和他們在一起,然後耶穌把門關上,站在中間,說,願你們平安。 “他對托馬斯說,伸手按住我的手,並伸手到我的身邊,並不是沒有信心,而是相信。托馬斯回答說,我的主和我的上帝。耶穌對他說,托馬斯,因為你看見我,你信了:那些沒有看見過,並且相信的人是有福的。許多其他的跡象確實是在門徒面前做的,而這些跡象並沒有寫在這本書中:但是這些寫了的,你們可以相信耶穌是基督,神的兒子。並且相信你們可以通過他的名字得到生命。“

這一章證實了我的複活,並且告訴你它的重要性,如果我的教學如果付出如此巨大的犧牲而獲得永久性和成功,那麼你就會發現我的門徒們害怕,缺乏勇氣和信念,把自己鎖在自己的房子裡。當我向門徒顯現時 – 就像我在墳墓裡對馬利亞的抹大拉 – 對他們中的一個人那麼不相信,他只會通過撫摸我的傷口來說服我自己的複活。在那些時候發生的所有事情,包括耶穌在閉門的門徒面前所做的其他跡象,你以後也會學習的跡象 – 當我下一次來到地球時,所有這些跡像都將在人們的眼前逐漸發生。

我純粹教導中的信徒人數越多,就像我現在給你的信越多,他們就越需要經歷激情,懷疑,不信的所有階段以及精神生活的所有暴力情緒,因為情況往往會成為對我的見證。人們會誤導我的追隨者在他們的信仰他們,他們會迫害他們,恨他們,並儘可能報復他們。

那時候,人們也會懷疑像托馬斯這樣的人,他們被誤導和污衊,把他們以前的平和心態和信仰拋棄了,並且只能通過我的個人顯現得到醫治。

我在地球上生活的時候,那些鎖著門的房屋,將來會成為那些不會讓世界進入,也不會進入精神世界的人們的心。在那裡,我也必須溫柔地呼喚我的追隨者的心:“不要害怕!”和“和平與你同在!”,因為他們也沒有支持,他們可能會失去一切並在永恆的懷疑中消失。

將會有許多人像托馬斯一樣不相信。他們甚至不再聽我的聲音,只能通過事實證據將他們帶回以前進入的道路。

因此,我的信徒和未來的孩子也必須通過最後一次真正信仰的關鍵考驗,因為如果他們 – 就像我的門徒 – 要被派出來用信任和信仰來激勵他人,他們必須自己擁有這些,從一開始,在最高的程度。我曾經說過我會以我的言行而聞名。同樣,我的小孩子和未來的門徒也必須被他們的行為和言語所認可,從而向其他人證明,信任和堅定的信念是他們想要成為我的先決條件。

那時候,我用他的手指感覺到我的傷口後,我對托馬斯說:“因為你曾經看見過我,那些沒有見過但信仰過的人是有福的!“

你們也是,我的孩子們,我已經給了他們這麼多的屬靈麵包,並不比我的門徒好。你也是灰心喪氣,你開始懷疑,沉浸在我的話語中,如果一切都不能立即按你的意願行事,就轉向世界誘人的景點。你也會像自己家裡的蝸牛一樣把自己關在裡面,如果在你無法用某種行動和事件與我全部擁抱的愛相協調的時候出現矛盾,那就試圖忽視內在和外在世界。然後我必須打電話給你:“你為什麼哭?為其他場合保存你的眼淚;他,你認為誰與你分開,離你很遠,離得很近,但不是在身體上的,只是在屬靈上的!“抹大拉的馬利亞我也必須告訴:”不要觸摸我“,因為這是她看到的我靈性的身體並不適合人體接觸。當我到門徒們的鎖著的房屋裡時,我讓他們留下印象,彷彿他們在感受我的身體;但實際上它不再是我的。因為我的使命在十字架上的死亡已經結束了,所以我不再有肉體了。它已經變得精神化,以便在幾天內與其神聖本質的源頭重新融合。

正如這本福音所提及的,我為我的門徒表現了許多其他的跡象,也就是說,我打開了他們屬靈的眼睛和耳朵,使他們更加信服我的本尊,可以獲得承受未來危險的勇氣,由利於情況和他們的教學使命。

只要我還在身體上走過,他們就沒有堅定的信念,認為我是一個有著權力和屬性的普通人沒有的神仙。他們見證了我的奇蹟,但只是在他們的強迫下生活和相信。當我從他們身上被帶走並且這種直接影響完全消失或停止時,他們的堅定信念,他們的信心和信任已經消失。如果我沒有從死裡復活並實現了我以前的所有承諾,我的門徒就會立即回到他們以前的職業,並將他們與我的經歷視為一種夢想,只有記憶才會留下他們的現實。將無法說服任何人。

因為我必須在我複活的時候把我的印記放在我的工作上,在我的門徒中四十天和我的升天一再出現,所以現在我必須引導並加強你我的孩子們,在你的信心和信任之下。

如果當時我通過呼吸給門徒聖靈,如果我向他們投入了釋放或保留罪的權力 – 後來被神職人員誤解和濫用的權力 – 我做到這一點只是因為他們獲得了堅信唯有一位超越一切物質的上帝是一種精神,只能被理解為這樣,並且這位上帝耶穌是他們的嚮導。因此我的能力也可以轉移到他們身上,而且必須工作,因為我的門徒只用它來達到崇高的目的,並且只有在我的靈性目標是讓人們成為我的孩子之後才有意願。

正如我的門徒只能憑神的能力創造奇蹟並醫治病人一樣,如果你對我的能力和參與有堅定的信仰,你和我的未來追隨者也將獲得執行不可能的行為的能力平凡的人,但對於在靈裡重生的人來說,會很容易。時代和環境將教育你這一點。我為這項工作打了很多電話,但是不管你是否屬於選定的人,都取決於你自己。

不要切斷你的心對我父親的聲音!即使最後一縷曙光正在消失,也不要灰心!我一直和那些想不惜一切代價留在我身邊的人在一起。不要等待我個人顯現像托馬斯這樣的,而是要準備好自己相信並堅定信任,以便我的出現只是對你已經相信和希望的那種確認。然後你就可以幫助我,你自己和你的同胞,因為我曾在我的生活中幫助過我的門徒。

不要讓懷疑攻擊你的心,也不要沉溺於削弱你的信仰!我的孩子們不應該讓他們的心閉著。當他們的目光向上超越一切屬世的事物時,他們應永遠記住我的犧牲,我的愛和父愛關心他們和所有活著的生物,以便他們的心,作為我的愛的永恆聖殿,對我的絕對信仰具有不可動搖的信仰,可能是真正支持一切生活的困難,並且通過懷疑和懷疑來抵抗所有的誘惑。然後你會一直聽到你的內心:“和平與你同在!”因為,通過相信我和我的愛,和平已經沉入心中,我不需要拿它,但可以確認它。因此,我在呼喚你:和平與你同在,願它永不離開你的心,使我永遠可以自由進入他們,不必強迫我用我的意志的力量通過鎖著的門,但找到你的心準備接受我作為那個時代的那個人,也是他的門徒的領袖,引導者和父親,別無他物!阿門。

19. Meine Auferstehung in den Herzen der Menschen… Markus 16:1-8 – My Resurrection in the Hearts of Men… Mark 16:1-8

PREDIGT / SERMON 19
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PREDIGTEN DES HERRN-19 - Markus-16_1-8 Die Auferstehung Jesu-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-19 - Mark-16_1-8 The Resurrection of the Lord-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  19. Meine Auferstehung in den Herzen der Menschen – Markus 16:1-8

19. Predigt von Jesus… Meine Auferstehung in den Herzen der Menschen
(19. Februar 1872)

Markus 16:1-8 – Die Auferstehung Jesu
»Und da der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, und Salome Spezerei, auf daß sie kämen und salbten ihn. Und sie kamen zum Grabe am ersten Tage der Woche sehr früh, da die Sonne aufging.

Und sie sprachen untereinander: “Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?” Und sie sahen dahin und wurden gewahr, daß der Stein abgewälzt war denn er war sehr groß. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Kleid an; und sie entsetzten sich.

Er aber sprach zu ihnen: “Entsetzet euch nicht! Ihr suchet Jesus von Nazareth den Gekreuzigten; er ist auferstanden und ist nicht hier. Siehe da die Stätte, da sie ihn hinlegten! Gehet aber hin und sagt’s seinen Jüngern und Petrus, daß er vor euch hingehen wird nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.”

Und sie gingen schnell heraus und flohen von dem Grabe; denn es war sie Zittern und Entsetzen ankommen. Und sagten niemand etwas; denn sie fürchteten sich.«

So spricht der Herr:

1. Der vorherige Evangelientext behandelte Meinen Einzug in Jerusalem und im Tempel; der obenerwähnte beschreibt Meine Grablegung und Auferstehung, sowie Meine Erscheinung bei verschiedenen Meiner Jünger und der Magdalena. Zwischen dem Einzug in Jerusalem und Meiner Grablegung liegt Meine gerichtliche Verurteilung, liegen Meine größten, als Mensch und Gott ausgestandenen Schmerzen, Meine größte Demütigung als Schöpfer und Herr der Welt und der Beweis Meiner größten Liebe, der nur Ich allein fähig sein kann, indem Ich ungeschaffener, ewiger Gott und Herr Mich dem allem unterzog, um Meinen geschaffenen Wesen und Geistern als Beispiel voranzugehen, damit sie alle sehen können, was dazu gehört, ein Kind Desjenigen zu sein, der Welten, Sonnensysteme und große Geisterreiche ins Leben rufen konnte und auch wieder aus demselben vertilgen könnte, wenn Sein mächtiger Wille nicht eben durch die allumfassende Liebe zur Erhaltung statt zur Vernichtung des Geschaffenen angeregt würde.

2. Die letzten Tage Meines irdischen Lebenswandels sollten allen Geistern den tatsächlichen Beweis liefern, daß jeder, der einen Gottesfunken in sich trägt, auch, weit über alle Begriffe geschaffener Wesen hinaus, noch größerer Aufopferungen und Verleugnungen fähig ist, und zwar nicht seines eigenen, sondern des Heiles anderer wegen.

3. In nichts ist das zweite Liebesgebot so ausgeprägt, so in seiner ganzen Fülle erfüllt worden wie in den letzten Tagen Meines Leidens von Mir selbst. Ich erniedrigte Mich als Mensch, alle menschlichen Leiden, die dem irdisch Geschaffenen die größten scheinen – Torturen, Tod und öffentliche Entehrung -, geduldig zu ertragen, und zwar als Mensch für alle anderen Menschen, sie als meine Brüder betrachtend, welche, obwohl feindlich gesinnt und Meine großen Wohltaten mit Undank und Rache lohnend, Mich doch im letzten Atemzuge noch betend und Verzeihung für sie erflehend am Kreuze sterben sahen.

4. Was kann die Nächstenliebe mehr tun, als was Ich in jenen Momenten getan habe? – Weil Ich es tat, erhob Ich dieses Gebot der Nächstenliebe, das auch als soziales für das Zusammenleben gilt durch den Satz: “Was du nicht willst, das man dir tut, das tue auch anderen nicht!”, zu einem göttlichen, unzertrennlich verbunden mit dem ersten, nämlich: den Schöpfer über alles zu lieben.

5. Mein Scheiden von der kleinen Erde, welche Ich unter Millionen und Millionen von Erdkörpern und Sonnen zum Schauplatz Meiner größten, nur Mir möglichen Tat, auserkoren hatte, dieses Scheiden besiegelte mit dem letzten Atemzuge die Göttlichkeit der beiden von Mir aufgestellten Liebesgebote. Ich als Mensch übte beide in ihrer größtmöglichen Erfüllung und hinterließ so der Menschheit das Ideal eines Erdenmenschen, wie er sein soll. Ich zeigte als Geist Meinen höheren Wesen und Engeln, was sie zu vollbringen imstande sein und nach was sie streben sollen, wenn der Moment der Prüfung auch an sie herantritt.

6. Auf der Erde war der Schlußstein zur Gewißheit Meiner Göttlichkeit die Auferstehung von den Toten; denn ohne sie wären Meine Lehre, Meine Taten, überhaupt Mein Lebenswandel bald vergessen worden. Meine Jünger hätten sich zerstreut, wären für sich Mir vielleicht noch angehangen, aber für ihre Mitmenschen nicht mehr fruchtbringend gewesen.

7. Meine Jünger glaubten wohl an Meine Göttlichkeit unter dem Einfluß Meiner Gegenwart. Meine persönliche Erscheinung, Meine Worte und Meine Taten waren zu gewichtig, als daß sie nicht auf Meine Umgebung gewirkt hätten; jedoch, einmal Meiner Person entledigt und frei von diesem moralischen Druck, hätte die Welt nach und nach ihre Rechte wieder auf sie geltend gemacht und den von Mir gemachten Eindruck während Meines Lebenswandels stets mehr geschwächt und endlich gar verwischt. Wenn von Meinem Lebenswandel nichts übriggeblieben wäre als die Erinnerung an Vergangenes – obgleich Wunderbares und Unbegreifliches -, mußte, sollte all Mein Wirken nicht umsonst gewesen sein, durch ein Entgegenhandeln allen bis jetzt gewohnten Gesetzen, die Auferstehung vom