Das Gelobte Land erreichen durch eigene Verdienste – Reaching the Promised Land thru own Merits

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UNTERWEISUNG / TEACHING 58

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Das Gelobte Land erreichen durch eigene Verdienste

Aus dem Buch des wahren Lebens des Herrn – Unterweisung 58

So spricht der Herr:

1. Dieser mein Sohn, durch dessen Verstandesorgan Ich euch diese Botschaft übergebe, beansprucht nicht, für Jesus gehalten zu werden. Er ist einer der vielen Stimmträger, die Ich in dieser Zeit zubereitet habe, um Mein göttliches Wort zu euch gelangen zu lassen.

2. Rüstet euch zu, damit diese Stimme euer Herz erreicht und ihr euch zum wahren Leben erhebt.

3. Wahrlich, Ich sage euch, Mein Wort ist das Brot des Geistes. Wer daher von ihm isst, wird nie mehr Hunger haben.

4. Seid vor Mir wie Kinder, dann werde Ich euch wie in der Zweiten Zeit sagen: “Lasset die Kinder zu Mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich.”

5. Mein Reich ist für die, die reinen Herzens sind. Darum sollt ihr jetzt, da ihr es wisst, niemanden von Meiner Gegenwart fernhalten: weder den Erwachsenen, der als Sünder vor den Meister kommt – denn er kommt, um sich an Meinem Worte zu läutern -, noch das Kind. Denn wenn ihr auch meint, dass sein Verständnis für die Unterweisungen Meines Werkes gering ist, besitzt es einen Geist, der oftmals entwickelter ist als der eure.

6. In dieser Zeit, in der Ich Mich durch das menschliche Verstandesorgan kundgebe, erkläre Ich euch Meine früheren Unterweisungen. Mein Geist ruht in dieser Zeit auf allem Fleisch und auf jedem Geist, damit von allen Meine göttliche Gegenwart empfunden wird und ihr den Weg schaut, der in die Ewigkeit führt.

7. Wenn die Menschheit Meinen Lehren vergangener Zeiten verkehrte Auslegungen gegeben hat, so könnt ihr auch heute in diesen Fehler verfallen. Das ist der Grund, weshalb Ich, obschon Ich im Geiste komme, für kurze Zeit Meine Unterweisungen körperlich hörbar mache, um sie euch begreiflich zu machen, da ihr euch nicht wachend und betend zuzurüsten verstandet.

8. Erkennet, dass der Zweck Meiner geistigen Lehre die Vervollkommnung eures Geistes ist, damit er sich den Frieden und das Glück erwirbt, die jeder Geist durch die Erkenntnis Meiner Wahrheit in sich aufnimmt.

9. Bevor Ich euch euer Kreuz gab, habe Ich euch gestärkt und eure Tränen getrocknet. Wohl dem, der sich an Meiner Brust ausgeweint hat, denn er wird fühlen, dass sein Schmerz schwindet. Wohl dem, der – nachdem er Meinem Gesetze gehorsam gewesen ist – in seinem Geiste Wonne empfindet; denn dies wird die Frucht seiner Verdienste sein.

10. Wenn ihr Mir nachfolgen wollt, so kommt immer reinen Herzens zu Mir. Ihr braucht keine Juwelen, noch kostbare Kleider. Ich will nur Reinheit in eurer Seele und in eurem Körper, damit ihr Mich in euch tragt.

11. Mein Wort ist klar, und trotzdem wollt ihr es manchmal nicht begreifen. In der Zweiten Zeit sprach Ich viel in Gleichnissen und Sinnbildern, weil die Menschen jener Epoche Mich nur auf diese Weise begriffen. Aber dennoch gebrauchten sie bei einigen Gelegenheiten den Vorwand, Mich nicht zu verstehen, und zwar, weil die Menschen das Göttliche mit ihren Händen betasten möchten und sie vor den materiellen Entsagungen und der Vergeistigung zurückschrecken, welches die Mittel sind, durch die sie das Licht der Göttlichkeit erblicken können.

12. Habt Vergeistigung, seid reinen Herzens, dann seid ihr beim Festmahle des Herrn niemals betrübt und werdet alles begreifen und empfinden, was Er zu euch spricht. Ihr werdet euch nicht unwürdig fühlen und werdet nicht das Verlangen haben, wegzugehen. Daher soll der, der sich von Meinem Tische erhebt, dies nur tun, um mit seinem Leben und seinen Werken die Wahrheit Meiner Unterweisung zu predigen.

13. Jünger, Ich bin in eurem Herzen. Jesu starb darum für euch, um für immer in eurem Herzen zu leben. Eure Seele wird sich entwickeln, indem sie Mein Wort hört. Seht, durch die Werke Meiner Jünger werde Ich in dieser Zeit erkannt werden.

14. Der Schmerz hat eure Körperhülle und eure Seele geläutert, damit ihr euch in Gedanken, durch das Gebet, selbst in ferne Gegenden versetzen könnt, um eure schwierige Aufgabe zu erfüllen, Frieden zu stiften und euren Brüdern Licht zu bringen.

15. Wenn euer Körper von seinem täglichen Kampfe ablässt und im Bette ausruht, nutzt die Seele diese Zeit, um sich zu befreien und sich mit Aufgaben zu beschäftigen, die für sie angemessen sind: mit Werken des Herrn. Aber wenn euer Herz, statt sich von seinen Sorgen und mancherlei Nöten zu erholen oder sich im Gebete zu erheben, sich der Verbitterung überlässt, wird der Geist dauernd damit beschäftigt sein, die Schwächen seines Körpers zu überwinden, wodurch er andere Aufgaben vernachlässigt. Auf diese Weise, aus Mangel an Glauben und Vergeistigung, verliert ihr eure Tugenden, anstatt daran zu denken, dass – wer seine Pflichten gegenüber den andern im Stich lässt, um nur für sich selbst zu sorgen – selbstsüchtig gegenüber seinen Nächsten ist und daher auch kein Erbarmen mit seiner Seele hat.

16. Bringt Meine Lehren in Anwendung, damit ihr stark werdet und Gleichmut in eurem Geiste und Güte auf euren Lippen habt, wenn jene an eure Türen kommen, die euch ablehnen und euch verleumden.

17. Wenn ihr mit dieser Zurüstung tätig seid, werdet ihr erleben, dass durch euer Gebet aus jenen Herzen der Kummer, den sie verbergen könnten, entweicht, als Beweis dafür, dass sie bei Meinen Jüngern waren.

18. Wenn ihr dagegen versuchen solltet, Meine Lehre zu verteidigen, indem ihr Schlag mit Schlag und Schmähung mit Schmähung beantwortet, dann werdet ihr erleben, wie die Menschen euch besiegen und Gründe finden werden, um zu beweisen, dass ihr wegen eures Mangels an Liebe und Barmherzigkeit für eure Nächsten nicht Meine Jünger sein könnt.

19. Lasst nicht zu, dass das Heiligtum, das Ich in eurem Herzen errichtet habe, durch unwürdige Gedanken zerstört wird. Lebt wach, betet, damit die Stürme euch nicht zu Fall bringen.

20. Wenn ihr die Propheten dieser Zeit hört, die ihr Seher nennt und die in ihren Gesichten von Gefahren zu euch sprechen und Heimsuchungen voraussagen, so erhebt eure Gedanken zu Mir und bittet Mich um Kraft, um zu bestehen, oder um Licht, um jene Klippe zu umgehen, und erfleht Meine Barmherzigkeit für alle eure Brüder.

21. Es ist Zeit, zu beten. Die Heime, die im Frieden leben, sollen für die zerstörten Heime beten. Die Witwen, die Ergebung und Trost gefunden haben, sollen in Gedanken jenen beistehen, die vom Schmerz betäubt ohne Sinn und Ziel dahinleben.

22. Mütter, die ihr euch freut, wenn ihr euch von euren Kindern umgeben seht – sendet denen euren Trost, die sie im Kriege verloren haben. Es ist nicht wichtig, dass eure Augen den Erfolg sehen. Euch soll euer Glaube genügen, und dass ihr den Schmerz eurer Geschwister teilen wollt, damit Ich jenen, für die ihr betet, Meinen Frieden, Meinen Trost und Meine Liebkosung, das Brot und die Vergebung zuteilwerden lasse.

23. Ich habe euch beschenkt, damit ihr durch eure Verdienste das Land der Verheissung erreicht.

24. Immer werde ich euch bei eurer Zurüstung behilflich sein, damit ihr stark sein könnt und euch als gute Soldaten dieser Sache aufmacht, wenn die Verwirrung ausbricht und sich Völker gegen Völker und Nationen gegen Nationen erheben.

25. Heute sage Ich euch: Willkommen sei der Erdenpilger, der schon seit längerem dem göttlichen Lichte folgt! – O flüchtige Bewohner dieser Welt, die ihr heute hier seid und nicht wisst, wohin euer Geist morgen geht! Wahrlich, Ich sage euch, nicht der Tod erwartet euch, sondern das ewige Leben, denn Ich habe nicht den Tod für die Seele vorgesehen. Doch Ich will, dass ihr im Augenblick Meines Rufes wie die treuen Jungfrauen Meines Gleichnisses seid, die die Ankunft des keuschen Gemahls mit brennender Lampe erwarten, damit ihr in dem Augenblick, da ihr Meine Stimme hört, die euch ruft, den Kelch der Bitternis hinter euch lassen könnt, den ihr in dieser Welt getrunken habt, und damit euch zu dieser Stunde niemand das entreissen kann, was ihr mit so viel Schmerz schon beinahe erreicht habt.

26. Hier werden sich die Augen eures Körpers, des Weinens müde, schliessen, während die Augen eures Geistes sich für das wahre Leben öffnen werden, wenn ihr die Schwellen der Ewigkeit überschreitet, wo euer Vater euch mit der Belohnung erwartet, die Er euch versprochen hat.

27. Wie viele für das Leben der Gnade Tote sind in dieser Zeit auferstanden, als sie dies Wort vernahmen! Wie viele Schwache haben sich voll Kraft aufgerichtet! Wie viele Furchtsame und Verzweifelte wurden von Mut erfüllt und haben den Frieden gefunden!

28. Die Menschenscharen, die Ich in den ersten Tagen dieser Kundgabe ankündigte, sind diese hier; die “Toten” und Bedürftigen, von denen Ich sagte, dass sie kommen würden, seid ihr selbst.

29. In eurer Einsamkeit und in eurer Bitterkeit habt ihr Tag für Tag auf den Augenblick gewartet, der euch die gute Botschaft von Meinem Kommen brächte. Angezogen von dem Gerücht Meiner Gegenwart und Meiner Wundertaten seid ihr unter den Schatten des Baumes gekommen, wo Ich euch erwartete, und hier werdet ihr nun zu Jüngern des Göttlichen Meisters.

30. Einige Zeit werde Ich noch bei euch sein, damit ihr Meine Lehren eurem Geiste einprägt und nicht in Entweihungen oder Verfälschungen geratet. Ich will, dass euer Herz das Wort, das der Meister euch lehrt, durch Werke der Liebe bestätigt, wenn eure Lippen von Meiner Lehre zu sprechen beginnen.

31. Achtet darauf, das Herz eurer Brüder nicht zu verletzen und ihr Glaubenslicht nicht auszulöschen; denn hier unter diesen Scharen sind meine neuen Jünger. Bringt sie nicht von diesem Wege ab. Glaubt nicht, dass ihr die einzigen seid, derer Ich Mich in dieser Zeit bedienen werde. Ihr werdet “Erste” genannt werden, und jene “Letzte”. Auch jene werden müde des Wanderns und Leidens herbeikommen und zu Mir sagen: “Vater, ich komme erschöpft zu Dir. Ich wollte, Ich wäre Dir schon viel früher auf meinem Lebenswege begegnet. Ich hätte mir viele meiner Leiden und Irrtümer erspart.” Doch Ich sage euch, kein Blatt vom Baume bewegt sich ohne Meinen Willen, und die so zu Mir sprechen, sollen wissen, dass es auch unter Meinen Arbeitern welche gibt, die Mir in ihrem Herzen sagen: “Wie glücklich wäre ich, wenn ich noch frei wäre, um alles zu geniessen, was die Welt mir anbietet.” Das ist der, der die Prüfungen nicht zu nutzen verstand, welches die Lehren sind, die das Leben gibt, und der auch nicht den Sinngehalt Meiner Unterweisung zu begreifen fähig war. Darum ist er schwach, und in seiner Schwachheit führt er sich selbst in Versuchung.

32. Wer könnte Mir irgendeine Absicht oder irgendeinen seiner Gedanken verbergen – Mir, der Ich im Herzen eines jeden Menschen wohne? Wundert euch deshalb nicht, wenn Ich euch sage, dass aus eurer Mitte jene hervorgehen werden, die euch verfolgen und das von Mir Geschaffene zu zerstören versuchen. Einige von denen, die sich heute Jünger und Arbeiter des Herrn nennen, werden sich morgen gegen Meine Lehre erheben und diejenigen bekämpfen, die sie ihre Brüder nannten. Darum sage Ich euch immer: Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet.

33. Ein jeder begnüge sich mit der Gabe und dem Auftrag, die ihm anvertraut worden sind, und ziehe nicht hinaus auf die Strassen und in die Provinzen, sofern ihm nicht der richtige Augenblick angezeigt und ihm seine Aufgabe angewiesen wird. Ich sage euch dies, weil manche lehren, ohne sich vorbereitet zu haben, und es gibt auch solche, die sich zu Führern machen, ohne die nötige Zurüstung zu besitzen. Anderen dagegen, die meinen, die Aufgaben nicht erfüllen zu können, die Ich ihnen anvertraue, sage Ich: Warum haltet ihr das zu erfüllen für unmöglich, was euch Jener anvertraute, der weiss, wessen jedes Seiner Kinder fähig ist? Wie sollte Meine Kundgabe in dieser Zeit eurer Meinung nach erfolgen – etwa nicht durch das Verstandesorgan des Menschen?

34. Manche haben an Meiner Kundgabe in dieser Form gezweifelt und den Stimmträger als einen Betrüger angesehen. Doch Ich habe Mich auch jener bedient, die gezweifelt haben, und sie berufen und vorbereitet, um den Auftrag zu erfüllen, den sie in Zweifel zogen, und um ihnen Beweise Meiner Wahrhaftigkeit zu geben. Viele von ihnen gehörten zu Meinen besten Stimmträgern aufgrund des Glaubens und der Freudigkeit, mit der sie hernach gearbeitet haben. Als sie erkannten, dass ihren Lippen göttliche Worte entsprangen, haben sie ihre Augen Mir zugewandt, um Meinen Namen zu segnen.

35. Seit damals tun sie Meinen Willen und nicht den ihren, da sie erkennen, dass, wer auf Erden seinen eigenen Willen tut, dies zur Verherrlichung seiner selbst tut und sich daher von Mir entfernt.

36. Der Meister sagt euch: Heute ist es Mein Wort, das euch führt, korrigiert und unterweist; nach 1950 wird euch nur euer Gewissen führen. Gebt Meine Unterweisung in ihrer vollen Reinheit weiter, zeigt Mein Werk in voller Klarheit.

37. Ich habe euch nicht gerufen, damit ihr in diesem Kampfe umkommt, im Gegenteil, Ich will, dass ihr als gute Soldaten den Sieg davontragt. Aber dieser Sieg soll der des Friedens sein, den ihr gesät habt, jener der Gesundheit, die ihr den Kranken wiedergegeben habt, der des Lichtes, das ihr in der Finsternis entzündet habt.

38. Arbeiter, die ihr herbeikommt, um Mir eure Arbeit vorzuweisen, Ich empfange euch. Ihr kommt von den Feldern, die Ich euch anvertraut habe, und fragt Mich: “Göttlicher Meister, ist mein Wirken, mein Kampf wohlgefällig vor Dir?” Doch der Meister antwortet euch: Noch sind eure Werke nicht vollkommen, noch seid ihr nicht Meine Jünger. Ich sehe euch als kleine Kindlein, die Ich sehr liebe, und Ich nehme die Erfüllung (eurer Aufgabe) an, die ihr Mir vorweist. Euer Geist richtet sich auf und macht die ersten Schritte, macht den Körper fügsam und schenkt Meinen neuen Unterweisungen in der gegenwärtigen Offenbarungsepoche Gehör.

39. In der Ersten Zeit kanntet ihr den Namen Jehovas und erlebtet ihr Meine Kundgebungen im Schosse des Volkes Israel, dem ihr angehört habt, und Ich sagte euch: “Sehet, dies ist der Weg”; und der Weg, von dem Ich zu euch sprach, war das Gesetz. Später sprach Mein in Jesus fleischgewordenes Wort zu euch, und ihr wurdet durch Meine Gleichnisse und Gebote erleuchtet, und mit ihnen sagte Ich euch: Jeder, der erfüllt, indem er seine Nächsten liebt und ihnen vergibt, ist auf dem Wege Meines Gesetzes. – Und in der heutigen Zeit befindet ihr euch wiederum auf dem gleichen Weg zu eurer Entwicklung, und ihr habt den gleichen Göttlichen Geist bei euch, der euch lehrt und eure Schritte lenkt. Ich bin als strahlendes Licht gekommen, und jeder, der sich zurüstet, wird Mich schauen können.

40. Die Menschheit hat sich in dieser Zeit nicht aufgemacht, Meine Gebote zu erfüllen, doch Ich erwarte sie. Zu allen Zeiten habe Ich die Seelen gepflegt, doch ihr habt Mir noch keine Früchte angeboten, die Meiner würdig sind. Ich habe für alle Wesen vollkommene Gesetze erlassen, doch die Seele des Menschen, welche das Meisterwerk des Schöpfers ist, hat sich nicht vervollkommnet. Obwohl Ich sie unablässig inspiriert und beraten habe, hat sie nicht auf ihren Gott gehört und Ihm nicht gehorcht.

41. Ihr habt keinen guten Gebrauch von den Fähigkeiten gemacht, die Ich euch gewährt habe, und führt Mir nur Schmerz vor Augen. Wenn Schmerz in euch ist, so deshalb, weil ihr gegen das Gesetz verstossen habt. Obwohl ihr mit Kraft ausgestattet wurdet, seid ihr schwach gewesen.

42. Ich will, dass ihr wisst, dass ihr unter allen Geschöpfen dieser Welt das bevorzugte Wesen seid, das mit Seele und Geist ausgestattet worden ist. Ich habe euch den freien Willen gegeben, damit ihr aus eigenem Willen den rechten Weg einschlagt, der zu Mir führt. Es ist kein blumiger Weg, den Ich euch anbiete, sondern der des Gebetes, der Busse und des Kampfes, und auf diesem Pfade soll euch euer Gewissen führen.

43. Die Zeit kommt näher, in der ihr als Geistwesen zu Mir kommen werdet. Ihr seid in der Dritten Zeit, im sechsten Entwicklungsabschnitt, nahe der Schwelle zu jenem vollkommenen Leben, das euch erwartet. Wollt ihr zu Mir kommen und den Frieden geniessen, den Ich euch von den ersten Zeiten an verheissen habe? Ihr alle sagt Mir: “Ja, Meister, denn der Kelch, den wir trinken, ist bitter, und unser Tagewerk ist schwer. Jeden Tag wird eure Arbeit schwieriger, und ihr stosst auf die Verständnislosigkeit eurer Mitmenschen. Doch Mein Wort, das Balsam ist, lindert eure Schmerzen. Jener Quell der Gnade, den ihr hattet versiegen lassen, sprudelt heute von neuem, um euch Stärke zu geben.

44. Bedenkt, dass sich das Jahr 1950 nähert und das Volk nicht vereinigt ist. Noch sind die zwölftausend Geister von jedem Stamme nicht zugerüstet. Doch wenn jenes Jahr kommt, und ihr Mir nicht die Anzahl vorweist, die Ich von euch verlangt habe – wer vermöchte nach jenem Zeitpunkt die Auserwählten zu kennzeichnen? Wollt ihr sie etwa kennzeichnen und ihre Bestimmung anzeigen? – Nein, Volk, nur Ich schreibe mit unauslöschlichen Buchstaben die Aufgabe, die jedem Geiste zukommt.

45. Welches Verlangen ist in Mir, Mein Werk in andern Nationen zu offenbaren! – Die Zeit naht, in der diese Kundgabe abgeschlossen werden muss und diese Lippen nicht mehr in dieser Form sprechen werden.

46. Ich bin es, der in dieser Zeit spricht, der die Seelen pflegt und zubereitet. Denn auf Erden gibt es keine Meister des Geistes.

47. Und so, wie diese Menschenscharen hier, die früher klein waren, sich heute vervielfacht haben, ebenso will Ich in andern Nationen Meine Jünger zusammenführen.

48. Wenn ihr Mein ständiges Ringen erkennt, sagt ihr Mir: “Meister, wie gross ist Dein Werk; wie überreich Dein Wort, und wie viel Liebe und Macht lässt Du in dasselbe einströmen! Die Herzen wandeln sich, und die Kranken werden gesund, da sie Deine Gegenwart fühlen.” – Hört Mir bis zum Ende zu, damit ihr von Mir lernt.

49. Ich habe Mich in allen Nationen geistig kundgetan, wie es geschrieben steht. Die Propheten sagten: “In der Zeit des Krieges und der Trübsale wird der Heilige Geist kommen, um sich den Menschen kundzutun.” Die Menschheit sucht Mich, sehnt sich nach Meinem Wort, doch ihre Angst und Verwirrung ist so gross, dass es ihr nicht gelingt, Mich zu finden, obwohl Ich ihr so nahe bin. In einigen Städten sind die Kirchen zerstört worden, die Bücher wurden ins Feuer geworfen, der Glaube wurde bekämpft, die heiligen Gesetze verleugnet, und in manchen Nationen wurde Mein Name aus den Herzen ihrer Bewohner ausgelöscht. Dennoch habe Ich euch angekündigt, dass das Himmelreich eine Stätte im Herzen der Menschen finden wird. Wer könnte den inneren Tempel zerstören, wenn ihr ihn in eurer Seele zu erbauen versteht? Wie gross ist der Kampf, der dich erwartet, Volk!

50. Bald wird die Welt Kenntnis davon bekommen, dass das Volk Israel, in verschiedenen Nationen inkarniert, zur Erde zurückgekehrt ist, und Ich werde Mich desselben bedienen. Die Menschen werden erfahren, dass ihr nicht blutmässig, sondern geistmässig Nachkommen jenes Volkes seid und wie in den vergangenen Zeiten Zeuge Meines Kommens und Meiner Offenbarungen seid.

51. Ihr, die ihr Mich vertretet, werdet der Menschheit Meine Botschaft bringen. Ich habe euch ausgesandt, um die Erde zu erleuchten, das Gute zu predigen und von der Wahrheit Zeugnis abzulegen. Ihr werdet den Geist über die Seele und über den Körper stellen und werdet lehren, dass er euer Führer ist. Dann wird jeder Materialismus fallen, und die Seele wird sich wieder erheben und zu Meinem Jünger werden.

52. Ihr vergesst in diesem Augenblick eure Leiden, um an die der andern zu denken, weil ihr wisst, dass in andern Ländern der Schmerz den Kelch ihrer Bewohner gefüllt hat, und dieser Schmerz gelangt zu Mir, denn – welches Leid könnte das Kind fühlen, das nicht auch zum Vater gelangte? Doch dieser Schmerz läutert und erleuchtet den Menschen, er macht ihm das Warnsignal der Gerechtigkeit spürbar und wird ihn veranlassen, auf “den Weg” zurückzukehren. Nur der Schmerz wird ihn dazu bringen, sich zu besinnen und die Gesundheit und den Frieden, die er verloren hat, zurückzugewinnen.

53. Meine Gegenwart und Meine Liebe steht allen Meinen Kindern in dieser Stunde der Prüfung bei.

54. Unter den Berufenen dieser Zeit befinden sich jene, die den Vater um eine weitere Zeit der Freiheit gebeten haben, die Ich ihnen auch gewährt habe. Aber als der Zeitpunkt gekommen war, um von ihnen Rechenschaft zu fordern, habe Ich sie gefragt: “Was habt ihr mit jener Freiheit gemacht, um die ihr Mich batet ?” und sie konnten Mir nur antworten: “Wir haben unseren Willen getan, und die Frucht, die wir geerntet haben, ist sehr bitter.”

55. Diese sind müde zu Mir zurückgekehrt, verbittert und angeekelt von den Früchten, die sie so sehr ersehnten – Früchte, die giftig und tödlich sind.

56. Der Herr erwartete sie. Er wusste, dass sie zurückkommen mussten, und als sie zurückgekehrt waren, habe Ich sie gefragt, ob sie noch immer den Weg des irdischen Vergnügens fortsetzen oder das Liebeskreuz des Meisters tragen und Ihm folgen wollen, und sie haben Mir mit dem Herzen gesagt, dass sie Mir bis ans Ende folgen werden.

57. Euch allen sage Ich: Betet, damit ihr Macht über euren Körper habt.

58. Während ein grosser Teil der Menschheit derzeit leidet, weil das Gesetz der Gewalt noch immer dasjenige ist, das unter den Menschen herrscht, und weil die Ungerechtigkeit regiert, komme Ich herab und erscheine geistig unter euch, um euch zu nähren, damit ihr euch erneuert, Meine göttliche Unterweisung versteht und hernach unter den Menschen vollkommene Werke tun könnt. Dazu habe Ich Meine Bäume gepflanzt, welches die grossen und kleinen Gemeinschaften in verschiedenen Städten, Provinzen und Dörfern sind – Bäume, die dem Wanderer Schatten spenden, der auf langen Wegen und durch weite Wüsten herbeikommt, und die den Hungernden ihre Früchte des Lebens geben. Liebt diese Bäume, pflegt sie durch eure Anteilnahme und euren Eifer. Peitscht sie nicht, als ob ihr ein Wirbelsturm wäret, weil ihr einige von Blättern entblösst und andere gealtert seht, denn ihre Äste werden zu neuen Bäumen werden. Vergesst nicht den Tag, an dem ihr den ersten Schatten empfinget und die erste Frucht asset.

59. Ich habe euch als kleine Kinder betrachtet. Wenn ihr eure ersten Schritte als Arbeiter zu machen beginnt, vertraue Ich euch zunächst kleine Felder an, damit ihr lernt, zu säen. Jene ersten Felder sind die Herzen eurer Angehörigen, sind eure Freunde und eure Feinde. Für jeden besonderen Fall gebe Ich euch Inspirationen.

60. Wenn dann ein Sturm gegen eure Felder herangezogen ist, haben die Menschen euch im Geiste gestählt gefunden, und wenn die Zeit zum Mähen und Ernten gekommen ist, werdet ihr mit Jubel im Herzen das geerntete Korn in die Kornkammer des Vaters tragen – eben jenes, das in der Zukunft eure Nahrung in der Ewigkeit sein wird.

61. Seit langem schon hat euch der Meister aufgefordert, auf Seinen Feldern zu säen, aber einige waren taub und abweisend gegenüber dem ersten Ruf. Doch der Vater wartet weiterhin auf sie, denn Er wusste, dass sie auf den zweiten Anruf hin voll Reue herbeieilen und Ihn um Vergebung bitten würden.

62. Um Mir zu glauben und nachzufolgen, baten Mich einige als Beweis um Gesundheit und inneren Frieden, die sie auf Erden nicht fanden, und als diese gesund wurden und in ihren Heimen und ihrem Leben den Frieden regieren sahen, sagten sie mir: “Du bist es, Vater!”

63. Gesegnet sei, wer die Werke erkennt, die Ich zu jedem Zeitpunkt auf seinem Wege bekunde, denn er macht seinem Vater eine Freude. Weh’ dem, der zweifelt oder misstraut, denn er fühlt sich verlassen, verloren und schwach.

64. Höret, Jünger: In der Zweiten Zeit fuhr Jesus eines Tages in einem Boot hinaus, begleitet von Seinen Jüngern. Das Meer war ruhig, und jene Menschen begeisterten sich am Worte des Meisters. Hernach schlief Jesus ein; doch als das Meer zu schäumen begann und ein Sturm drohte, blieb Jesus weiter schlafend. Während einiger Augenblicke war das Boot ein Spielball der Wellen, und Furcht überwältigte jene Herzen bis zu dem Grade, dass sie den Meister mit angsterfüllter Stimme aufweckten und zu ihm sagten: “Herr, rette uns, wir verderben!” Woraufhin Jesus, sie liebevoll anblickend, Seine Hand gegen die Wasserwogen ausstreckte, welche augenblicklich ruhig wurden, und, Sich an Seine Jünger wendend, tadelte Er ihren Zweifel mit den Worten: “O ihr kleingläubigen Menschen!”

65. Manchmal sehe Ich euch ebenso, schwach im Glauben. Oft genügt es, dass das Brot auf eurem Tische knapp ist, oder dass sich für kurze Zeit die Tore zur Arbeit schliessen, und schon bemächtigt sich euer der Zweifel und ihr vergesst, dass ihr mit Jesus im Boote fahrt, der auch euch sagt: “O ihr kleingläubigen Menschen!”

66. Wenn Ich euch mit Gnadengaben überschütte, glaubt ihr an Mich; aber wenn Ich euch prüfe, dann zweifelt ihr.

67. Denkt nicht, dass Ich euch den Schmerz senden könnte, denn er ist nicht von Mir geschaffen. Er ist ein Same, der aus dem Herzen des Menschen geboren wurde, und dessen Ich Mich bediene, damit seine Früchte ihn erwecken und erleuchten. Denn Ich bin Jener, der gerade aus dieser Finsternis das Licht entspringen lässt.

68. Wie viele gibt es, die im Schmerz ihrer Prüfungen Mich einen unvollkommenen und ungerechten Gott genannt haben, ohne zu erkennen, dass das Leid, das sie gerade ernten, sie selbst gesät haben, und dass sie nur durch dieses rein werden und frei von ihrer Schuldenlast.

69. Wann wird die Menschheit den Schmerz beseitigen? Wann werden ihre Kriege und ihre Sünden ein Ende haben? Meine Stimme, gleich einer Glocke, sagt den Seelen in dieser Zeit: Erwachet! Erhebt euch! Hört auf euer Gewissen, damit ihr mit Ergebung und Sanftmut den Weg des Gesetzes geht. Euch ist die Zeit des Friedens und der Gnade verheissen, in welcher der Schmerz und die Tränen verschwinden werden. Aber zuvor werdet ihr kämpfen und im Guten beharrlich bleiben müssen.

70. Wenn einmal alle Menschen sich aufmachen und dieses Ideal mit Leben erfüllen, wird die Verwirrung Babels, die in diesen Zeiten fortdauert, verschwinden, und stattdessen werden sich alle Völker brüderlich umarmen.

Mein Friede sei mit euch!

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Reaching the Promised Land thru own Merits

The Book of the true Life from the Lord – Teaching

Thus says the Lord:

1. This My son through whose faculty I am delivering this message to you, does not pretend to pass himself as Jesus; he is one of the many spokesmen whom I have prepared during this period to allow My Divine Word to reach you.

2. Prepare yourselves in order for that voice to reach your heart and arise to the true life.

3. Verily I say to you that My word is the bread of the spirit, for that reason he who eats of it will never hunger again.

4. Be before Me like children and then I will tell you as in the Second Era: ’’Let the children come to Me, for the Kingdom of Heaven is for them”.

5. My Kingdom is for the clean of heart; so now that you know it, you will not turn away anyone from My presence, not the adult, who, as a sinner, comes before the Master, because he comes to be purified with My word; nor the child, for though you might believe him to be lacking in understanding in the teachings of My Work, he possesses a spirit many times more evolved than yours.

6. In this era in which I manifest Myself through the human faculty, I am clarifying My past teachings. My spirit is above all flesh and above every spirit during this period, so that My Divine presence will be felt by all and you can contemplate the pathway that will lead toward eternity.

7. If Humanity has given My teachings of past eras a distorted interpretation, today you could also fall into the same error. Behold that in spite of coming in Spirit, there are moments when I must materialize My teachings to make them comprehensible to you, since you have not been able to prepare yourselves, being watchful and in prayer.

8. You should know that the goal of My spiritual Doctrine, is the perfection of your spirit, so that he will be able to possess peace and happiness that every spirit aspires with the knowledge of My truth.

9. Before giving you your cross, I have given you strength and wiped away your tears. Blessed is he who has wept on My lap, because he will feel that his pain has disappeared. Blessed is he who by obeying My Law will be able to feel joy in his spirit, for it will be the fruit of his merits.

10. If you wish to follow Me, always come unblemished before Me. You will not need jewels or luxurious attire; I only want limpidity in your spirit and in your body so that you may carry Me within you.

11. My Word is clear and in spite of it, sometimes you do not want to understand it. During the Second Era, I spoke much through parables and in a figurative meaning, because men of that era only understood Me in that manner. But despite that fact on some occasions they pretended not to understand Me. But the fact is that Mankind wants to touch what is Divine with their hands and they hasten away from the material renunciations and spirituality, which are the means through which they can behold the light of My Divinity.

12. Have spirituality, be cleansed of heart, and in the banquet of the Father you will never be troubled, and you will understand and feel everything He speaks to you. You will not feel unworthy nor will you have the urge to leave. Therefore, he who leaves My table, it shall only be to go forth and preach the truth of My teaching with his life and his deeds.

13. O disciples, I am within your heart; that is why Jesus died among you, to live forever in your heart. By listening to MY Word your spirit will evolve. Behold that through the deeds of My disciples I shall be recognized during this Era.

14. Pain has purified your body and your spirit, so that in thought, by means of the prayer, you can even transport yourselves to far away regions to fulfill your delicate mission of making peace and conveying light to your brethren.

15. When your body ceases its daily chores and goes to rest in bed, the spirit takes advantage of that time to be free and occupies himself in missions assigned to him, in works of the Lord; but if your heart, instead of resting from its preoccupations and vicissitudes, or of elevating itself in prayer, surrenders to bitterness, the spirit will have to keep busy to overcome the weakness of the flesh, unmindful of other missions. That is how you deprive yourselves of your virtues, because of the lack of faith and spirituality, instead of thinking that he who forsakes his obligations for others, and is only concerned with himself, is egotistical toward his fellowmen and therefore does not have compassion for his spirit.

16. Practice My teachings so you may be strengthened, and when those who come to your door deny and slander you, you may have the peacefulness in your spirit and gentleness on your lips.

17. If you continue with your preparation that way, you will see that with your prayer, the sorrow they may have concealed will withdraw from those hearts, as proof that they have been with My disciples.

18. If, on the contrary, you try to defend My Doctrine, returning blow by blow, blasphemy by blasphemy, then you will see how the multitudes will overwhelm you, and they will find reasons to demonstrate that you cannot be My disciples because of your lack of love and charity toward your fellowmen.

19. Do not allow that the sanctuary that I have built within your heart be destroyed by profane concepts; live on alert, enter into prayer so that the storms will not surprise you.

20. When you listen to the prophets of this era whom you call seers, who, in their visions, speak to you about dangers and predict ordeals, elevate your thoughts to Me, to ask Me for strength, to resist, or for light to solve that difficulty, imploring My charity for all your brethren.

21. It is time to pray. The homes that live in peace should pray for the homes that are destroyed. The widows who have found resignation and comfort, should accompany in the thoughts of those who travel without direction, driven mad by their suffering.

22. Mothers who rejoice seeing yourselves surrounded by your children, send your consolation to those who lost theirs in the war. It does not matter if your eyes do not see the result, your faith is enough and that you wish to share with the grief of your brethren, so that I can send to those whom you pray for, My peace, My consolation and My caress, the bread and My forgiveness.

23. I have endowed you so that you may obtain, through merits, the Promised Land.

24. I will always help in your preparation so that you may be strong and rise like the good warriors of this cause, when confusion is unleashed and peoples arise against peoples and nations against nations.

25. Today I say to you, blessed is the traveler who for a long time comes in search of the Divine light. O! Transient travelers of this world, who today are here and tomorrow will not know where their spirit goes! Truly I say to you that it is not death that awaits you, but the eternal life, because I have not ordained death for the spirit; however, I wish that at the hour of My calling, you will find yourselves like the faithful virgins of My parable, awaiting the arrival of the bridegroom with their lit lamps, so that during the moment that you hear My voice calling you, you will be able to leave your cup of bitterness that you have drunk in this world and that no one at that moment will take away what you are about to obtain through so much suffering.

26. Here the eyes of your body, tired of weeping, will be closed, while the eyes of the spirit will be opened to a true life, on reaching the threshold of eternity, there where your Father awaits you with the reward which He has promised you.

27. How many dead to a life of grace have resurrected at this time, listening to this word! How many who are weak have raised themselves filled with strength! How many timid and desperate have been filled with courage and have found peace!

28. The multitudes, which I announced to you during the first days of this communication and that I said would arrive; are the dead and the needy; you are the ones.

29. During your solitude and in your bitterness you waited day after day for the moment when I would give you the good news of My arrival. You have arrived under the shade of the tree where I waited for you, attracted by the rumors of My presence and My miracles, and here you are, converted into disciples of the Divine Master.

30. I will still be with you for some time, so that you may engrave My teaching within your spirit and not fall into profanation or adultery. I wish that when your lips are ready to speak about My Doctrine, your heart confirms with deeds of love the word that the Master taught you.

31. Be careful not to hurt the heart of your brethren or to extinguish their lamp of faith, for among the multitudes are My new disciples; do not separate them from this path. Do not believe yourselves to be the only ones of whom I will avail Myself during this time. You will be called the first and they will be the last. They will also arrive tired of traveling and suffering, and they will say to Me: Father, I have come exhausted before you, I wish I could have found you a long time ago along my path, I would have avoided much of my suffering and errors. But I say to you: the leaf of a tree does not move without My will, and those who speak to Me thus should know that also among My laborers are those who in their heart say to Me: How happy I would be if I were still free to enjoy all that the world offers me! This is the one who would not take advantage of the trials, which are lessons that life offers, nor is he able to understand the meaning of My teaching; that is why he is weak, and in his weakness he tempts his own self.

32. Who will be able to conceal from Me some intention or one of his thoughts, when I dwell within the heart of each man? That is why you should not be surprised when I say that among you will emerge those who will persecute and attempt to destroy what I have achieved. Some of those who today say are disciples and laborers of the Lord, tomorrow will rise against My Doctrine, fighting against those whom they had regarded as their brethren. That is the reason I always say: be watchful and pray so you will not fall into temptation.

33. May each one be satisfied with the gift and responsibility that has been entrusted to him, and not to go forth along the pathways and to other regions as long as the proper moment is not yet marked and his mission made known to him. I say this because there are some who are teaching without being prepared, and there are also those who become guides of congregations without possessing the rightful preparation. On the other hand, I say to others who do not believe they are able to comply with their missions which I am entrusting to them: How can you consider that which is entrusted to you by the One who knows what each one of His children is capable of doing, impossible to fulfill? How have you believed that My communication during this period is possible? Is it not perhaps through the faculty of man?

34. There are those who are in doubt about My communication in this manner, regarding the spokesman as an impostor and, of these, I have availed, calling them and preparing them to carry out the task which they held in doubt and giving them proof of My truth. Many of them have been of My best spokesmen, for the faith and joy with which they have worked. On realizing that through their lips Divine words poured out, they have turned their eyes toward Me to bless My name.

35. Since then they do My will and not theirs, recognizing that he who does his own free will on Earth, does it to exalt himself and therefore withdraws from Me.

36. The Master says to you: Today it is My Word that guides, corrects and teaches you; after 1950, it will be only your conscience. Deliver My teaching with all its purity, manifest My Work with all its clarity.

37. I have not called you so that you perish in this struggle. On the contrary, I want you to be triumphant like good warriors; but may that victory be of peace which you may have sowed, of health which you have given the sick, of light which you have spread in that world of darkness.

38. Oh laborer who comes to offer Me his work, I welcome you. You come from those fields, which I have entrusted to you, and you ask Me: Oh Divine Master, my work, my struggle, is it pleasing to you? And the Master answers: Your deeds are still not perfect, you have not yet become My disciple; I regard you as a young beginner whom I love very much, and that fulfillment you offer Me, I receive; your spirit arises, giving off his first footsteps, humbling the flesh and lending an ear to My new teachings during the present phase.

39. During the First Era you knew the name of Jehovah and you beheld My manifestations in the bosom of the people of Israel to whom you have always belonged, and I said to you: Behold the way, and the pathway that I spoke to you about was the Law. Later, My Word, incarnated in Jesus, spoke to you and you were illuminated with My parables and precepts, and in them I said to you: “Everyone who complies by loving and forgiving his fellowmen, is within the path of My Law”, and during this era you again find yourself along the pathway of your evolution and you have before you the same Divine Spirit, teaching and guiding your footsteps; I have come as a radiant light and everyone who prepares himself, will be able to contemplate Me.

40. Mankind has not risen during this Era to comply with My mandates, and I am waiting for them; I have cultivated the spirits throughout the eras and you still have not presented Me with fruits worthy of Me; I have dictated perfect laws over all beings, and the spirit of man, which is the masterpiece of the Creator, has not perfected himself; after inspiring and advising him unceasingly, he has not known how to hear or obey his God.

41. You have not made good use of the gifts that I have given you and you only manifest your pain to Me; if there is suffering in you, it is because you have broken the Law; having been endowed with strength, you have weakened.

42. I want you to know that you among all the creatures of this world, are the favorite being, gifted with a spirit and a conscience; I have given you freedom of will so that you may take by your own choice the straight road that leads to Me; it is not the flowery path that I offer you, but that of prayer, penance and struggle, and along that road your conscience will guide you.

43. The time approaches when you will reach Me in spirit; you are in the Third Era, in the Sixth Stage near the threshold of that perfect life that awaits you. Do you want to reach Me and enjoy the peace that I have promised you since the first eras? Everyone says to Me: Yes Master, because the cup that we drink is bitter and our journey burdensome. Each day your work becomes more difficult and you stumble because of the incomprehension of your fellowmen, but My word which is healing balsam, comes to calm your afflictions; that fountain of grace that you allowed to go dry, today is overflowing anew to give you strength.

44. Keep in mind that the year of 1950 draws near and the people are not in unity; still the twelve thousand spirits of each tribe are not prepared, and if that year comes and you do not present to Me the number I have asked, who will designate the chosen after that period? By chance, are you going to indicate and mark their destiny? No, My people, only I write with indelible letters the mission that corresponds to each spirit.

45. How much longing there is in Me to manifest My Work among other nations! The time draws near when this communication will be closed and these lips will not speak through these means.

46. I am He who speaks in this era, who cultivates and prepares the spirits, for on Earth there are no teachers of the spirit.

47. And in the same way that these multitudes of yesterday were small, today they have multiplied; that is the way I want to reunite My disciples in other nations.

48. On seeing My constant struggle, you say to Me: “Master, how great is your Work, how abundant your word and how much love and power you spread upon it! The hearts are converted and the sick are healed, feeling your presence”. Hear Me to the end so that you may learn from Me.

49. I have manifested Myself spiritually among all nations as it was written. The prophets said: During the time of war and tribulations, the Holy Spirit will come to communicate with men. Mankind seeks Me, they aspire for My Word, and their anguish and confusion are so great that they are unable to find Me when I am so close to them. In some cities the temples have been destroyed, the books have been thrown into the fire, faith has been attacked and the sacred laws have been denied, and in some nations my name has been erased from the heart of its inhabitants, but nevertheless I have announced to you that the celestial Kingdom shall find its place in the hearts of men. Who will be able to destroy that inner temple if you know how to build it within your spirit? How great is the struggle that awaits you, O! My people!

50. Soon the knowledge will reach the world that the people of Israel have returned to Earth incarnated in different nations and I shall avail Myself of them; they will know that you are not descendants of those people by blood, but of the spirit, and as in past eras, witnesses of My return and of My manifestations.

51. You who represent Me, will convey My message to Mankind. I have sent you to illuminate the Earth, to preach righteousness and to give testimony of the truth. You shall place the conscience before the spirit and before the flesh, and you will teach that the former is your guide, and all materialism will fall and the spirit will again be elevated, converting himself into My disciple.

52. You forget your own afflictions this instant in order to think about those of others, because you realize that in other lands grief has filled the bitter cup of its inhabitants and that pain even reaches Me, because, what suffering does the son feel which will not reach the Father? However, that pain is purifying and illuminating man; it is making him feel the touch of justice and it will make him return to the pathway; only pain will make him meditate and recover his health and the peace which he has lost.

53. My presence and My love accompany all My children in this hour of trial.

54. Among those called at this time are the ones who have asked the Father for more time for freedom which I have granted them, but when the moment has come to ask them for an accounting I have asked them: What have you done with that freedom that you asked of Me? And they have only managed to answer: We have done our own will and the fruit that we have gathered is very bitter.

55. These have returned to Me weary, bitter and displeased with the fruits which they desired for so long, poisonous and deadly fruits.

56. The Father waited for them, He knew they would come back, and when they have returned I have asked them if they still want to follow that pathway of earthly pleasure or carry the Master’s cross of love and follow Him, and they have responded with their heart that they will follow Me to the end.

57. I say to all of you: pray so you will be strong over your physical body.

58. While a great portion of Mankind is suffering, because of the law of Violence, which still prevails among men and because injustice reigns, I descend and appear spiritually among you to nourish you, so that you may regenerate yourselves; that you comprehend My Divine teaching and afterward be able to perform perfect deeds among Mankind. Toward that end I have planted My trees, which are the big or small congregations in different cities, villages and districts; trees that will give shade to the traveler who comes along extensive roads and deserts and who shall give their fruits of life to those who hunger. Love these trees, cultivate them with your love and your zeal. Don’t lash out at them as if you were a whirlwind because you see them bare of leaves and others growing old, for their branches will become new trees. Do not forget the day you received your first shade and ate the first fruit.

59. I have regarded you as small children. When you begin to take your first footsteps as laborers, I am entrusting you with small fields so that you can learn to sow. Those first fields are the heart of your dear ones; they are your friends and also your enemies. I inspire you in each case.

60. Thus, when the storm has approached your fields, it has found you with temper in your spirit, and once the time to reap and harvest comes, with joy in your heart, you shall take the gathered seed to the Father’s granaries; the same which will be in the future, your nourishment in eternity.

61. A long time ago the Master invited you to sow in His fields, but some were deaf and ungrateful the first time, but the Father kept on waiting for them, because He knew that on the second call they would arrive full of repentance, asking for His forgiveness.

62. Some, in order to believe and follow Me, asked Me for proof, health and peace which they could not find on Earth and when these were healed and saw peace reign in their homes during their existence, they said to Me: “It is you, Lord”.

63. Blessed is he who recognizes the Works, which at every moment I manifest along his path, because he gives the Father joy. Woe betides the one who is doubtful or distrustful because he feels alone, lost and weak!

64. Listen disciples: In the Second Era, on a certain day Jesus sailed in a boat accompanied by His disciples; the waters were peaceful and those men were in ecstasy with the words of the Master. However, Jesus remained asleep at a time when the waters began to get hectic and a storm was drawing near. During some instances the boat became like a toy for the waves, and those hearts were seized with fear, to a point of awakening the Master with distressed voices saying to Him: Master, save us, for we will perish! To which Jesus, beholding them gently, extended His hand toward the waters, which were instantly pacified, and turning to His disciples, He reproached their doubt, saying to them thus: O! Men of little faith!

65. Sometimes I behold you in that manner, weak in faith. It suffices many times for the bread to become scarce on your table or that the doors of employment are momentarily closed, in order for doubt to take hold of you, forgetting that you are in the boat with Jesus, who also says to you: O! Men of little faith!

66. When you are being spoiled you believe Me, but when I test you, then you doubt.

67. Do not think that I could send suffering to you, for it does not exist in Me. It is a seed that was born within the heart of man, of which I avail Myself so that its fruits may awaken and illuminate him, because I am He who from the very darkness makes the light appear.

68. How many there are who during the pain in their trials have called Me an imperfect and unjust God, without realizing that the affliction which they are reaping, they themselves sowed and only through it will they be cleansed and free of their burden!

69. When will Humanity give death to suffering? When will their wars and their sins cease? My voice, like a bell, says to all spirits in this period: Wake up! Arise! Listen to your conscience so that you can penetrate with submission and meekness along the pathway of the Law; you are promised a time of peace and grace in which pain and tears will disappear, but first you will have to struggle and persevere in righteousness.

70. When all men arise, encouraged by this ideal, the confusion of Babel which prevails during these times, will disappear, so that all races come close together in an embrace of eternity.

My Peace be with you!

Menschheit… Ergreife deine Rettungsleine – Mankind… Grab hold of your Lifeline

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UNTERWEISUNG / TEACHING 282

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Menschheit… Ergreife deine Rettungsleine

Das Buch des wahren Lebens – Unterweisung 282

So spricht der Herr:

1. Das göttliche Licht erstrahlt für euch, es wird zum Worte, um euch eine neue Unterweisung zu geben. Gesegnet sei, wer sich zubereitet, als ob sein Herz ein Heiligtum wäre, denn er hat sich zum wahren Leben emporgereckt, als er mein Wort vernommen hat.

2. Kommt alle und erkennt mein Liebeswunder. Ich bin gekommen, um Sünder durch die Lippen von Sündern zu retten.

3. In dieser Ära beweise Ich euch die Macht, die ihr als Erbe oder Gabe besitzt, die Ich in euch gelegt habe. Es ist nicht die Macht der Materie, sondern die des Geistes. Denn der Mensch ist nicht mächtig, gross, noch weise durch das Fleisch, er ist es durch den Geist. Ich spreche zu dem, der seine Schritte auf den Weg des Guten lenkt und dem Willen seines himmlischen Vaters gehorcht – zu jenem, der die Gesetze befolgt, die das Leben lenken und regieren. Dieser wird sich durch machtvolle Kräfte unterstützt fühlen müssen, die ihn immer auf einen Weg des Lichtes, des Friedens und der Wahrheit führen werden.

4. Jünger: Dieses schlichte Wort, das Ich euch als geistiges Geschenk gebracht habe, um die Neue Zeit einzuleiten, ist in seiner Schlichtheit und äusserlichen Bescheidenheit ein weiteres meiner Meisterwerke. Diese Form, den Menschen zu suchen, um ihm über seinen Verstand das Göttliche kundzutun, hat einen Sinn, einen Sinngehalt und eine Bedeutung, die ihr alle entdecken sollt.

5. Seht, wie meine göttlichen Gedanken zur Stimme werden auf einigen menschlichen Lippen, die – obwohl unrein – im Augenblick dieses Dienstes rein werden, um euch eine Nahrung geistigen Lebens zu geben.

6. Was wird euch der Tag, an dem sich sowohl eure Seele, als auch euer Körper geläutert haben, um Mich zu empfangen, dann wohl nicht gewähren?

7. Klein ist euer Glaube und schwach eure Liebe und eure Zurüstung gewesen. Dennoch hat euch die Frucht, die ihr in meinem Worte empfangen habt, aus eurer Lethargie gerissen, hat sie euch gelehrt, das Leben der Seele, das in euren Missgeschicken eine trostlose Wüste war und das jetzt für euer Leben voller Kämpfe und ständiger Prüfungen einer Oase gleicht, zu verstehen, zu lieben, zu studieren und zu fühlen.

8. Wenn ihr diese Unterweisung zu verstehen versucht, werdet ihr in dieser Zeit zu denen gehören, die die volle Erkenntnis dessen haben, dass der Mensch ohne Mich nichts ist.

9. Seht euch diese Welt an – stolz, herausfordernd und eingebildet auf alle Menschenwerke, mit denen sie die Generationen dieses Jahrhunderts in Erstaunen setzen. In ihrer Mehrheit glauben sie nicht an das Geistige, noch lieben sie es. Daher beten sie nicht, noch befolgen sie mein Gesetz. Dennoch sind sie zufrieden und stolz darauf, eine von Wunderwerken erfüllte Welt vorweisen zu können, die sie mit Hilfe ihrer Wissenschaft geschaffen haben.

10. Doch diese Staunen erregende Welt der Menschen, die sie während Jahrhunderten der Wissenschaft, der Kämpfe, Kriege und Tränen errichtet haben, werden sie noch mit ihren eigenen Händen und Waffen zerstören. Schon naht der Zeitpunkt, an dem die Menschheit sich der Unhaltbarkeit und Gebrechlichkeit ihrer Werke bewusst wird, welchen die Liebe, die Gerechtigkeit und der echte Wunsch nach Vervollkommnung fehlte.

11. Schon bald werdet ihr erfahren, dass ihr ohne Gott nichts seid, dass ihr nur von Mir die Kraft, das Leben und die Intelligenz empfangen könnt, um zwischen dem Geist und dem menschlichen Teil des Menschen ein harmonisches Dasein zu schaffen.

12. Ich komme mit meinem neuen Worte, um die Welt zum Leben zu erwecken, weil die Menschheit während Jahrhunderten und Zeitaltern nur den Tod hat herrschen sehen. Was ist der Grund dafür gewesen, dass in eurem Dasein der Tod geherrscht hat? Der Mangel an Liebe.

13. Wahrlich, Ich sage euch, die Liebe ist die unwandelbare Macht, die das Universum bewegt. Die Liebe ist Ursprung und Sinn des Lebens.

14. Ich leite nunmehr eine Zeit geistiger Auferstehung für alle ein – eine Zeit, in der Ich jenen gesegneten Samen der Liebe zum Erblühen bringen werde, den Ich von der Höhe eines Kreuzes herab auf die Welt verströmte und euch damit ankündigte, dass, wenn die Menschen sich lieben, wie Ich es euch lehrte, der “Tod” aus der Welt geschafft sein würde und an seiner Stelle das Leben über die Menschen herrschen und sich in all ihren Werken bekunden würde.

15. Heute esst ihr Tag für Tag die bitteren Früchte des Baumes der Wissenschaft, der von den Menschen so unvollkommen gepflegt wurde, weil ihr euch nicht um die harmonische Entfaltung aller eurer Gaben bemüht habt. Wie könntet ihr also eure Entdeckungen und eure Werke in gute Bahnen lenken, da ihr nur die Intelligenz geschult, aber die Seele und das Herz vernachlässigt habt?

16. Da gibt es Menschen unter euch, die wie wilde Tiere sind, die ihren Leidenschaften völlig freie Hand lassen, die gegen ihre Nächsten Hass fühlen, die blutdürstig sind und danach trachten, die Brudervölker zu Sklaven zu machen.

17. Falls jemand glauben sollte, dass meine Lehre den moralischen Zusammenbruch des Menschen verursachen könnte – wahrlich, Ich sage euch, dann befindet er sich in einem grossen Irrtum; und um dies den Zweiflern, den Materialisten und den Hochmütigen dieser Zeit zu beweisen, werde Ich ihnen gestatten, dass sie die Frucht ihrer Wissenschaft ernten und essen, bis sie genug davon haben, bis sich ihrer Seele das Bekenntnis entringt, das Mir sagt: “Vater, vergib uns, Deine Macht allein wird imstande sein, die Kräfte aufzuhalten, die wir in unserer Unvernunft entfesselt haben.”

18. Dann werde Ich ihnen zu Hilfe kommen und ihnen den Frieden geben, weil ihnen ihr Hochmut bereits viel vom Leidenskelch zu trinken gegeben haben wird. Ich werde sie zum Seelenfrieden und zur Selbstbesinnung bringen, damit sie – dann bereits in einem neuen Leben – den Wert des Geistigen zu entdecken und dieses auf ihre Werke in Anwendung zu bringen verstehen. Ich werde ihnen begreiflich machen, dass das Leben einer Leier gleicht, deren Saiten die Liebe, die Vergeistigung und die Wissenschaft darstellen, dass diese jedoch, weil sie nicht in Einklang waren, nicht den lieblichen Klang der Liebe hervorzubringen vermochten, welcher der erhabene Klang der Vergeistigung ist.

19. Die Zeit des Gerichtes ist gekommen, in der Ich die einen fragen werde: “Warum hast du Mich geleugnet?” Und andere: “Warum hast du Mich verfolgt?” Hat der das Recht dazu, die Existenz meines Reiches zu leugnen, der nicht in sich selbst einzudringen vermochte? Dass ihr meine Wahrheit nicht erkennt, dass ihr sie nicht zu entdecken versteht, bedeutet nicht, dass sie nicht existiert. Wenn ihr glaubt, dass nur das existiert, was ihr begreifen könnt, so sage Ich euch, dass eure Unwissenheit gross ist und euer Hochmut sehr gross.

20. Wahrlich, Ich sage euch, wer Gott und sein Reich leugnet, hat sich selbst geleugnet. Wer aus sich selbst Kraft schöpfen will, weil er sich für unabhängig hält und das stolze Gefühl hat, auch ohne Gott gross sein zu können, dessen Schritte auf der Welt werden sehr kurz sein. Er wird bald in die Irre gehen, und seine Leiden werden sehr schmerzvoll sein.

21. Wo sind die wahren Gelehrten?

22. Wissen ist, meine Gegenwart zu fühlen. Wissen ist, sich von meinem Lichte leiten zu lassen und meinen Willen zu tun. Wissen ist, das Gesetz zu verstehen. Wissen ist, zu lieben.

23. Wer seinen Nächsten gerne aus Liebe nützlich sein möchte, widmet sich dem Guten auf irgendeinem der vielerlei Wege, die das Leben bietet. Er weiss, dass er ein Menschenwesen ist, das sich bereit finden soll, vom göttlichen Willen für sehr hohe Ziele verwendet zu werden. Ich will, dass ihr, o Jünger, Wissen erlangt, damit ihr jene von ihren Irrtümern befreit, die den Weg zur Aufwärtsentwicklung verloren haben.

24. Die wahre Liebe – jene, die über die menschlichen Gefühle des Herzens hinausgeht, ist die Frucht der Weisheit. Seht, wie Ich in meinem Worte Weisheit in eure Vorstellungswelt säe, und hernach erwarte Ich die Frucht eurer Liebe.

25. Es gibt viele Arten, Gutes zu tun, viele Arten zu trösten und zu dienen. Alle sind Ausdruck der Liebe, welche eine einzige ist – der Liebe, welche Weisheit des Geistes ist.

26. Die einen mögen auf dem Wege der Wissenschaft wandeln, andere auf dem des Geistes, wieder andere vom Gefühl bestimmt sein, doch die Gesamtheit aller wird die geistige Harmonie ergeben.

27. Lernt, die verschiedenen Wege, die es gibt, zu unterscheiden, sowie die unterschiedlichen Missionen zu achten, die eure Mitmenschen durchführen. Dafür einen aufgeschlossenen Verstand, richtiges Urteilsvermögen, ein ruhiges Gemüt und einen tiefen Blick haben. Wenn ihr diese Eigenschaften nicht habt, werdet ihr euch ohne berechtigten Grund empören, wenn ihr entdeckt, dass es mehr Religionsgemeinschaften gibt, als ihr glaubtet, und eine grössere Zahl von Riten und Kulten als die, die ihr kanntet.

28. Wenn ihr euch nicht vorbereitet, werdet ihr euch an dem Tage, da ihr euch inmitten des nahenden Kampfes befindet, verwirrt und betroffen fühlen.

29. Die, die Mich vernehmen, ohne daran interessiert zu sein, zu verstehen, werden nicht zu denen gehören können, die diese Lehre ergründen und erklären. Andere dagegen versuchen den Sinngehalt meines Wortes zu erkennen, sie erfühlen es, lieben es, tragen es in ihrer Seele, in ihrem Herzen und in ihrem Gehirn. Diese dringen täglich mehr in die Erkenntnis meiner Unterweisung ein.

30. Wenn dieses Verlangen, mehr zu wissen, um in vollkommener Weise zu lieben, unter diesen Jüngern zur Geltung kommt, werdet ihr auf ihren Gesichtern die Schönheit der Güte, der Nächstenliebe, die Hoheit der Vergeistigung sich widerspiegeln sehen.

31. Dennoch könnte selbst in diesem Augenblick niemand sein Gesicht als Spiegel der Wahrheit zeigen, in dem sich die Tugenden der Geistseele widerspiegeln, jenes höheren Wesens, das in jedem Menschen wohnt. Doch was soll Ich euch von jener Geistigen Welt sagen, die jenseits von euch lebt und webt, und die durch eure Werke, Worte und Gedanken gleichfalls ihr Angesicht zeigen kann? Für jene Wesen ist jeder Mensch ein Mittel, um sich kundzutun, jede inkarnierte Seele ein Band der Vereinigung, und jedes Gehirn ein Mittel, um mit der Menschenwelt in Verbindung zu treten.

32. Wenn die Gedanken der Menschen dem Guten zuneigen, werden sie von hochstehenden, leuchtenden Wesen benutzt werden, die sich hohen Zielen widmen. Aber wenn die Gedanken der Menschen jeden guten Einfluss zurückweisen und diese zulassen, dass ihre Gefühle und ihre Fähigkeiten von tiefstehenden Seelen benutzt werden, so werden diese nur niedere Leidenschaften zur Entfaltung bringen.

33. Ich sage euch, dass es nicht einen menschlichen Verstand gibt, der nicht unter dem Einfluss der Geistigen Welt lebt.

34. Viele werden dies leugnen, doch niemand wird beweisen können, dass es unmöglich ist, dass der Verstand des Menschen die Gedanken und die Schwingungen nicht nur der Geistwesen und seiner eigenen Mitmenschen, sondern auch die meinen empfängt.

35. Dies ist eine Offenbarung für die ganze Menschheit – eine Offenbarung, die, wenn sie verbreitet wird, offene Herzen finden wird, die sie mit grosser Freude aufnehmen; ebenso wird sie auch auf hartnäckige Gegner und Bekämpfer stossen.

36. Doch was werden diese tun können, um zu verhindern, dass das Licht des Geistigen Reiches im Leben der Menschen erstrahlt? Welcher Mittel werden sich die Ungläubigen bedienen können, um jene Schwingung auszuschalten? Wer ist jener, der sich für ausserhalb des universellen Einflusses stehend hält, welcher die schöpferische und belebende Kraft Gottes ist?

37. Ich spreche zu eurem Geist, zu eurer Seele und zu eurer Vernunft, doch Ich sage euch nochmals, dass ihr von anderen Daseinsebenen Botschaften, Ideen und Inspirationen empfangt, und dass, ebenso wie ihr nicht wisst, woher eure Seele zur Inkarnation in diesen euren Körper kam, ihr auch nicht wisst, wer sich ihr unsichtbar und unfühlbar kundgibt.

38. Euch, die ihr diese Unterweisungen hört, sage Ich, dass ihr nicht meinen sollt, dass die Stimmträger gerecht und rein sind, weil es meine Inspiration ist, die in ihren Verstandesorganen vibriert. Nein, sie sind nur mit einer Fähigkeit ausgestattet worden, um mein Licht zu empfangen und es in Form von Worten zu übermitteln. Sie sind die Wegbereiter jener geistigen Kundgabe, die eine Verheissung für die kommenden Zeiten ist, wenn die Menschen eine völlige Erkenntnis dessen haben, dass das Licht der Geistigen Welt immer in ihr Dasein hineingestrahlt hat, und sie sich zubereiten und vergeistigen, um die ewige Botschaft Gottes in vollkommener Weise zu empfangen und zu übermitteln.

39. Menschheit, du leugnest das, was du materiell nicht beweisen kannst. Ich sage dir, dass du nur das weisst, was zur Welt gehört. Denn wenn du ein wenig vom Geiste wüsstest, würdest du nicht wagen, das Dasein, den Einfluss, noch die Kundgabe der Geistigen Welt zu leugnen!

40. Eine grosse Zahl von Lichtwesen setzen sich für euch ein. An dem Tage, an dem ihr euch mit ihnen im Gebet, im Denken und im Glauben zu vereinigen versteht, werdet ihr in eurem Leben eine unbesiegbare Kraft, eine übermenschliche Kraft erfahren und werdet niemals straucheln.

41. Um die Menschen herum existiert auch eine unsichtbare Welt der Finsternis und Verwirrung. Von dem Tage an, an dem ihr vorbereitet seid, um gegen ihre tückischen Angriffe zu kämpfen, werdet ihr in eurem Leben eine unbekannte Freiheit und einen unbekannten Frieden fühlen.

42. Wisset, dass ein Verstand niemals aufhören wird, die Schwingung und den Einfluss meiner Göttlichkeit und der Geistigen Welt zu empfangen.

43. Der Mensch hat das zur Materie Gehörige geliebt, dort hat er seine Werte, darauf hat er sein Herz, seinen Verstand und seine Sinne ausgerichtet. Deshalb missachtet und ignoriert er alles, was sich auf den Geist bezieht. Wenn der Mensch den Geist als Ideal hätte, hätte er seine Sinne in einer solchen Weise verfeinert, dass ihm nichts von dem unbekannt wäre, was Ich euch heute gesagt habe.

44. Er würde wissen, dass der Geist Gottes aufgrund seiner Beschaffenheit mit jedem Geistwesen im Universum in Verbindung steht, und da er davon Kenntnis hätte und durch den Glauben erleuchtet wäre, würde er bemüht sein, dass die Ausstrahlung meines Geistes, welche Kraft, Leben und Licht ist, was alles Geschaffene belebt, bis zu ihm gelangen würde.

45. Wahrlich, Ich sage euch – und vergesst es nicht: Es ist nicht unmöglich, dass Ich Mich durch das menschliche Verstandesvermögen kundgebe. Unmöglich wäre, wenn Ich Mich nicht kundgeben könnte.

46. Eure Aufgabe, Jünger, ist es, die Seele und den Verstand empfindsam zu machen, um alle geistigen Schwingungen wahrzunehmen, sie zu fühlen, ihnen zu glauben, sie zu leben, zu lieben und ihnen zu gehorchen.

47. Ich sage euch noch einmal: Selbst wenn die ganze Menschheit bemüht wäre, zu vermeiden, dass das geistige Licht zu ihr gelangt, würde sie dies niemals erreichen, denn gerade das Leben, das der Mensch hat, nimmt er von meinem Geiste, der in allem schwingt, was existiert.

48. Ihr vernehmt derzeit meine Lehre, die in jeder Hinsicht fremdartig erscheinen mag, die ihr aber versteht. Ihr wisst: Auch wenn sie sich an so ärmlichen und bescheidenen Orten wie diesen Versammlungsräumen kundtut, sind diese doch keine gewöhnlichen Orte, sondern schlichte Herbergen, die der Andacht, der Vergeistigung und der Vorbereitung gewidmet sind, um die himmlische Botschaft empfangen zu können. Ihr wisst, dass Ich Mich derzeit mittels des menschlichen Verstandesvermögens kundgebe, aber dass es nicht der Verstand ist, der spricht, sondern der Geist, der das Licht meiner Inspiration empfängt – ein Licht, das, wenn es den Verstand durchstrahlt, zum Gedanken wird, und wenn es zu den Lippen gelangt, sich in Worte verwandelt.

49. Dies ist eines der schönsten Gaben gewesen, die Ich euch in der Dritten Zeit offenbart habe, damit ihr euch eine Vorstellung von den Eigenschaften machen könntet, die es in eurem Geiste gibt, sowie von dem, was ihm noch vorbehalten ist.

50. Dringt in euer geistiges Inneres ein, damit ihr euch besser kennenlernt. Denn wenn ihr der Auffassung wärt, dass ihr nur Materie seid, würdet ihr eure Grösse leugnen und euren Wesenskern verkennen.

51. Solange ihr euch nicht dafür interessiert, die Wahrheit des Geistes kennenzulernen, werdet ihr schwach und unwissend sein und all das, was ihr seid und was ihr besitzt, sich nicht durch den Körper offenbaren lassen.

52. Die materialistische Wissenschaft der Menschen hat eine unerträgliche Last auf die Schultern der Menschen geladen. Ihr alle seid müde, geht euren Weg in dieser Zeit nur mühsam, doch Ich erwarte alle.

53. Volk, lade deine Mitmenschen, die nicht mehr weiter können, zu diesem geistigen Festmahle ein. Ihr werdet sie in ihrem Verstande einen Schatz an Wissen tragen sehen und werdet sagen: “Was kann ihnen mangeln?” Dennoch haben sie in ihrer Seele eine trostlose Leere.

54. “Kommt zu Mir, ihr Intellektuellen, die ihr des Todes überdrüssig und im Herzen enttäuscht seid. Kommt zu Mir, die ihr verwirrt seid und statt zu lieben gehasst habt. Ich werde euch Ruhe geben und euch begreiflich machen, dass der meinen Geboten gehorsame Geist niemals ermüdet. Ich werde euch in eine Wissenschaft einführen, die niemals die Intelligenz verwirrt.”

55. Sie sollen sich nicht scheuen, zu Mir zu kommen, weil ihr Herz kalt ist oder ihr Urteil streng. Ich werde für jeden einen Satz, ein Wort haben, das wie ein Lichtstrahl sein wird, der jene durch fehlende Liebe enttäuschten Herzen erhellt. Es ist nicht von Bedeutung, dass ihr Mir nicht glaubt noch Mich liebt. Das ist kein Grund dafür, dass Ich euch von meinem Tische ausschliesse. Es sind die Sünder, für die Ich gekommen bin.

56. Ich weiss, dass sich viele in ihrem Hochmut weigern werden, zu kommen, um zu lernen, weil sie meinen, dass sie schon alles wissen. Aber es wird genügen, dass sie eine meiner Botschaften vernehmen, und Ich werde ihnen beweisen, dass sie noch ein Herz haben, das sie für die wahre Liebe nicht tot sind, dass sie bei Mir noch immer meine kleinen Kinder sind, und dass sie noch weinen können.

57. Meine Liebesunterweisung war nicht für einige Wenige bestimmt, die sie durch die Stimmträger vernommen haben. Meine Botschaft ist zur Welt gelangt, um allen Menschen bekannt zu werden. Deshalb sage Ich euch, dass sie unter vielerlei Formen bis zu den Grenzen der Erde gelangen wird, weil sie der Beginn des Trostes ist, der der Menschheit schon in der Zweiten Zeit verheissen worden ist, wenn diese den Höhepunkt der Zeiten der Trübsal auf Erden erreichen würde.

58. Heute, da Ich die Menschen mit rasender Geschwindigkeit in die tiefsten Abgründe ihrer Leidenschaften, ihrer Laster und ihrer Feindschaften stürzen sehe, weiss Ich, dass es die Zeit ist, in der Ich zu ihnen kommen muss, um ihnen die rettende Hilfe zu geben. Ganz gleich, wie tief sie gesunken sind, Ich werde meine Stimme zu ihrem Geiste gelangen lassen, die ihnen sagen wird: “Ich bin bei euch, kommt zu Mir, sucht das Licht, Ich werde euch helfen, der Finsternis zu entkommen, und danach werdet ihr euch unter meinem Friedensschild erholen.”

59. Meine Stimme wird sich im inneren Tempel seines Wesens hören lassen – dem Tempel, den der Mensch nicht zerstören konnte, weil er seine eigene Geistseele ist.

60. Erinnert euch: Als ihr kleine Kinder gewesen seid, habt ihr alle in Unschuld gelebt, glichet ihr den Blüten einer Rose. Aber später wuchsen aus den Stängeln die Dornen und brachten keine Blüten mehr hervor. Dornen sind es, die Mir die Menschheit ein weiteres Mal anbietet, und es wird nötig sein, dass das weise Messer des Gärtners diese Pflanzen beschneidet, damit sie im nächsten Frühling wieder Rosenblüten hervorbringen.

61. Lasst heute für kurze Zeit die Erde hinter euch und kommt zu Mir im Geiste. Viele Jahrhunderte lang hat sich der Mensch in seiner Art zu beten geirrt, weshalb er sich nicht gestärkt noch seinen Lebensweg durch meine Liebe erhellt hat, da er mit seinen Sinnen und nicht mit seinem Geiste gebetet hat.

62. Die Bilderverehrung, zu der der Mensch eine so grosse Neigung hat, ist wie ein Gift gewesen, das ihn die geistigen Wonnen des innerlichen Gebetes nicht hat geniessen lassen.

63. Wie viel Elend haben die Menschen mit sich geschleppt, nur weil sie nicht zu beten verstanden! Und das ist nur natürlich, Jünger: Welche geistige Kraft kann ein Menschenwesen haben, um die Prüfungen des Lebens zu bestehen, wenn er nichts tut, um der Quelle des Lebens näherzukommen, die in meinem Geiste existiert? Er sucht Mich in den Abgründen, in den Schatten, obwohl er emporsteigen könnte, um Mich auf den Gipfeln, im Lichte zu finden.

64. Ach, wenn die Menschen dieser Zeit doch die Macht des Gebetes verstünden – wie viele übermenschlichen Werke würden sie vollbringen! Aber sie leben in einer Epoche des Materialismus, in der sie selbst das Göttliche zu vermaterialisieren versuchen, um es zu berühren und es sehen zu können.

65. Meine Diener in den vergangenen Zeiten – Noah, Abraham, Isaak und Jakob, Josef oder Moses wussten um die Macht des Gebetes, und davon gaben sie der Menschheit unauslöschliche Beweise und hinterliessen ihre Art zu beten als ein Beispiel für alle Generationen.

66. Für jene Männer war der Ort, um zu beten, gleichgültig, sie wussten, dass sie im Kern ihres Wesens den Tempel des Herrn in sich tragen. Der Weg, den sie suchten, um sich meiner Quelle der Barmherzigkeit zu nähern, war der Glaube – ein Glaube an meine Gegenwart, an meine Gerechtigkeit, an meine Vorsehung und an meine Liebe. Jeden dieser Männer unterwarf Ich einer grossen Prüfung – einer so grossen, dass davon für alle Zeiten Zeugnisse erhalten bleiben werden. Und in jenen Prüfungen blieben sie treu, gehorsam, demütig, hingebungsvoll gegenüber ihrem Schöpfer.

67. Meine Antwort auf den Glauben und die Liebe jener Diener erfolgte immer unmittelbar, indem Ich sie zu Objekten meiner Manifestationen von Macht machte, die nur den Menschen grossen Glaubens und guten Willens gewährt werden.

68. Meine Liebe zu euch lässt Mich in dieser Zeit kommen, um euch in Schluchten und in Abgründen zu suchen, um euch zu retten, so wie es der Hirte mit den Schafen tut, die er sehr liebt.

69. Doch wenn ihr meine Absicht hinsichtlich des Volkes, das Ich durch euch schaffen will, kennenlernen wollt, mögt ihr erfahren, dass Ich euch derzeit zusammenführe, indem Ich euch von verschiedenen Punkten der Erde herbeischaffe, damit ihr diese himmlische Botschaft kennenlernt.

70. Durch mein Wort, das in unzählige Lektionen oder Unterweisungen aufgeteilt ist, werde Ich euch zu Schülern dieser Lehre machen. Und wenn euer Wesen sich einmal mit dieser Essenz gesättigt hat, wenn ihr Traditionen und Irrtümer hinter euch gelassen habt und die Vergeistigung zu leben und zu fühlen beginnt, werde Ich euch die Zeit und Stunde eingeben, in der ihr euch auf den Weg zu den Provinzen, Völkern und Nationen machen sollt, um den Menschenmassen die Frohe Botschaft zu bringen.

71. Ihr werdet euch mehren wie die Sterne des Himmels oder wie der Sand am Meer und werdet den Heimen, Völkern und Vaterländern Segen bringen, wo man nach Frieden, Gerechtigkeit und Wahrheit hungert.

72. Doch vergesst nicht, dass, wenn ihr zu diesem Kampfe aufbrecht, dies geschehen soll, weil ihr bereits das geistige Gebet ausübt, so wie Ich es euch zu allen Zeiten inspiriert habe, wie Ich es euch nun in Erinnerung gebracht habe.

73. Ohne die Macht des Gebetes werdet ihr im Kampfe nicht bestehen können, noch werdet ihr den Prüfungen standhalten können, und noch viel weniger werdet ihr eure Mitmenschen die vollkommene Art zu beten lehren können.

74. Doch ist es notwendig, dass ihr Beweise für die Macht des geistigen Gebetes gebt, so wie sie in den vergangenen Zeiten jene Männer gaben, an die ihr euch als Patriarchen, als Führer und Propheten erinnert. Es werden nicht die gleichen Beweise sein, die durch eure Vermittlung Wirklichkeit werden; denn ihr müsst bedenken, dass jetzt eine andere Zeit ist, dass sich die Menschheit geistig und materiell entwickelt hat, und dass deshalb die Beweise und Wundertaten, die ihr durch das Gebet erlangt, nicht denen der früheren Zeiten gleichen können. Dennoch werden sie wunderbar sein.

75. Nur zwei Voraussetzungen werden für euch nötig sein, um euch so grosser Wohltaten würdig zu erweisen. Die erste wird eure Art zu leben sein: rechtschaffen, nützlich, immer vom Guten und der Nächstenliebe inspiriert. Die zweite wird ein Glaube sein, der euch allem, was es auf Erden gibt, überlegen macht, der euch Kraft gibt, damit er euch, wenn der Augenblick gekommen ist, aus einer Gefahr errettet, euch über jedes Elend erhebt, euch gegenüber dem Schmerz unempfindlich macht und euch hilft, selbst den Tod zu besiegen.

76. Wahrlich, Ich sage euch, mit Güte und Glauben wird es euch gelingen, machtvolle und übermenschliche Werke zu tun, mit denen ihr in dieser Zeit das beste Zeugnis für die Macht des Gebetes und der Liebe geben werdet.

Mein Friede sei mit euch!

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Mankind… Grab hold of your Lifeline

The Book of the true Life – Teaching 282

Thus says the Lord:

1. God’s divine enlightenment is manifesting itself before you in the form of human words to offer you a new teaching. Blessed is the one who is preparing himself by converting his heart into my temple of love, because he will be shown the true life when he listens to my word.

2. Come everyone and see my miracle of love. I have come to save sinners utilizing human spokesmen, who are also sinners, to give you my teachings.

3. During this era I will make you aware of the power that I have given you. It is a power that comes from your spirit, not from your material body. Man is great, powerful, and wise because of his spirit and not because of his material body. I refer to the one who follows the path of righteousness and obeys the will of his Celestial Father, thus fulfilling the laws that govern the life of man. That individual feels that he is supported by powerful forces that will always guide him on a path of light, peace, and truth.

4. Disciples: This humble word is a spiritual gift that I have brought you to begin this new era. Although it appears simple and modest, it is another one of my master works. I have utilized human spokesmen to give humanity my divine teachings. This form of manifestation has a meaning, an essence, and is superior, as all humans will discover.

5. Behold how my divine thoughts are manifested through a human spokesman who, although impure, is able to purify himself during the moments of my manifestation to offer you spiritual nourishment.

6. What will I not grant you when you have purified both your spirit and material body to welcome me?

7. Although you have little faith, love, and spiritual preparation, my teachings during this period have helped you to arise from your lethargic state. They have helped you to comprehend, to love, to study, and to become fully aware of your spirit. Previously, your spirit lacked life, similar to a barren desert, and it was unable to confront the ordeals of life. Now, these teachings are like an oasis in your journey through life, offering you the spiritual enlightenment and nourishment that will help you confront your ordeals.

8. If you make an effort to comprehend this teaching, you will become fully aware that without God man is nothing.

9. Behold a humanity, proud and arrogant of its accomplishments, which still astonish the generations of today. Those responsible for those accomplishments lacked love and faith in the Divine and thus did not pray nor practice my Law. They were only satisfied and proud of the marvelous world they had created with their scientific discoveries.

10. Man, himself, is going to destroy this marvelous world that he has created through his scientific discoveries, wars, struggles, and tears throughout the centuries. The moment is approaching when humanity will become fully aware of the instability and weakness of its deeds. Those deeds lacked love, justice, and a true desire for perfection.

11. Man will soon know that without God he is nothing. Only God can give him life, strength, and the intelligence to establish a harmonious existence between the spirit and the human part of man.

12. I have come to resurrect the world with my new teachings because humanity, through the past eras and centuries, has seen only death reigning. Why has death reigned on earth? It reigns because man fails to love his brethren.

13. Truly I tell you that love is the unchangeable force that moves the universe. Love is the beginning and the essence of life.

14. I am initiating a period of spiritual resurrection for mankind. During this period the holy seed of love that I sowed in the Second Era will blossom. I sprinkled that seed while I was on the cross announcing that when men love one another, following the example that I set, death will disappear from the earth. Life, instead of death, will reign among mankind and will manifest itself in each human deed.

15. Day after day, man is eating the bitter fruits that he has harvested from the tree of science. That tree was imperfectly sown by man because he neglected to develop all of his spiritual gifts and abilities. Then, how can he guide all of his scientific discoveries and deeds on the path of righteousness, if he has only developed his intelligence and not his spirit or his heart?

16. Man has become similar to a beast. Failing to control his passions, he feels hatred toward his brethren, thirsts for blood, and wants to convert his brethren into his slaves.

17. If anyone believes that my Doctrine causes man to lose his moral values, truly I say that you are greatly mistaken. I will prove this to the skeptics, to the arrogant, and to those who are materialistic during this period by allowing them to harvest the fruits of their science and to eat those fruits until they are satisfied. The time will come when their spirits will tell me: “Father, forgive us. Only your power can detain the forces that we have unleashed due to our foolishness.”

18. I will come to help them and to bring them peace for they will have experienced much bitterness because of their pride. I will help them to live in peace and to meditate. They will then discover the value of spirituality and will practice it in each of their deeds. I will make them realize that life is similar to a musical harp with the strings representing love, spirituality, and science. However, man has not known how to play that musical instrument. He has failed to play the sweet note of love, the divine note of spirituality.

19. The time of judgement has arrived. I will ask some, “Why have you rejected me?” And others, “Why have you persecuted me?” Does an individual who truly does not know himself have the right to deny the existence of my Kingdom? There is a difference between not knowing the truth, or not knowing how to find it, or that it does not exist. If you believe that only those things that you comprehend exist, then I say to you that you are ignorant and arrogant.

20. Truly I tell you that whoever denies God and His Kingdom is also denying himself. Whoever wants to rely only on his own strength, believing that he needs no one and that he can achieve greatness without assistance from God, will soon become lost and his suffering will be very painful.

21. Where are those who truly are wise?

22. To be wise is to be able to feel my presence, to be guided by my light, and to do my will. To be wise is to comprehend the Divine Law and to love.

23. The individual who is loving strives to be helpful with his brethren and dedicates himself to practicing good deeds along the various paths of life. That individual knows that he needs to fulfill the will of God in order to carry out his elevated mission. O disciples, I want you to become wise so that you will help those who are confused and lost along their path of evolution.

24. True love, which is superior to the one felt by a human heart, is the fruit of wisdom. Behold how I, with my word, am able to sow wisdom within you and later expect the fruit of your love.

25. There are many ways of practicing good deeds and of comforting and serving your brethren. All of them are expressions of love. There is only one type of love, a love that is born from spiritual wisdom.

26. Some individuals may be practicing deeds of love through the path of science, others through the spiritual path, and yet others through the heart. There will be spiritual harmony through the union of all three.

27. Learn to distinguish among the different paths that exist. Also, learn to respect the different missions that your brethren are fulfilling. To do that you need to keep an open mind, to make fair judgements, to be peaceful, and to comprehend things with wisdom. If you lack those virtues you will overreact when you become aware of the various religions that exist and the many forms of worship and rituals that you never thought existed.

28. If you do not prepare yourself, you will feel confused and disturbed when you find yourself amidst that struggle that is approaching.

29. Those who are listening to my teaching, but who are not truly interested in comprehending it, will not be able to correctly analyze it nor to explain my Doctrine to their brethren. However, there are others who truly want to comprehend the meaning of my word, feeling a great love for it and truly feeling it in their heart. They carry it in their spirit, their heart, and their mind. Each day they are comprehending the essence of my teaching more and more.

30. When these disciples become interested in acquiring more spiritual knowledge in order to love their brethren with greater perfection, you will observe their faces reflecting the beauty of kindness, charity, and great spirituality.

31. However, the face of none of those disciples would totally reflect the virtues of the spirit, that superior being that dwells within each individual. What can I tell you about the spiritual world that exists beyond the material world? Those spiritual beings are able to perceive the material world through your eyes, your deeds, your words, and your thoughts. Those spiritual beings are able to manifest themselves through any human being and can communicate to the material world through the human mind. They are closely in touch with all incarnated spiritual beings.

32. If a human being strives to be virtuous, he will be utilized by enlightened spiritual beings who dedicate themselves to fulfilling high, worthy goals. However, if a human being rejects virtuous inspirations from elevated spiritual beings and allows himself to be inspired by lower spiritual beings, that individual will manifest low and impure passions.

33. I say to you that there is not a single human mind that is not influenced by the Spiritual World.

34. There are many who might deny this. However, no one is able to prove that it is impossible for the human mind to receive thoughts and inspirations not only from spiritual beings but also from other human beings, and even from Me.

35. This revelation is for all of humanity. Once it spreads throughout the world, some will receive it with great joy, whereas others will ridicule it, reject it, and persecute it.

36. What will those who oppose my Doctrine be able to do to prevent man from becoming spiritually enlightened on earth? What means could the unbelievers use to prevent that enlightenment from the spiritual kingdom? Who believes that he is not influenced by that universal force, the creative and living force of God?

37. I speak to your conscience, your spirit, and your mind. Also, I say to you that all humans on earth receive messages, ideas, and inspirations from other mansions in the universe. Just as you do not know where your spirit dwelt prior to incarnating on earth, you also do not know what beings communicate with your spirit.

38. I say to those of you who are listening to these teachings: Do not assume that the human spokesmen whom I have utilized to transmit my teachings are pure of heart and virtuous for that reason. They are not pure and virtuous. They have simply been given the ability to receive and transmit my enlightenment in the form of words. They are the forerunners of the spiritual communication that mankind will attain in the future. Humanity will eventually realize that it has always been surrounded by light vibrating from the spiritual world. Man will then prepare himself spiritually to receive and transmit eternal messages from God in a perfect manner.

39. I say to a humanity who denies those things which it can not materially prove: You are only aware of those material things that pertain to the world. If you knew a few things about the spirit, you would not dare deny the existence, the influence, nor the communication of the Spiritual World!

40. A great number of enlightened spiritual beings protect you. When you learn to unite with them in prayer, in thought, and in faith, you will experience an invincible and extraordinary strength in your life, helping you to never stumble again.

41. Man is also surrounded by an invisible world that is filled with darkness and confusion. Once man prepares himself to battle and resist those forces of temptation, he will experience a freedom and a peace that he has never experienced before.

42. Be aware that the human mind will never cease to receive inspirations and messages from my Divinity and from the Spiritual World.

43. Humanity is very attached to material things and greatly values them. Man has preoccupied his heart, his mind, and all of his senses with those material things. That is why he ignores and rejects all things that pertain to the spirit. If man would allow spiritual things to become his ideal, his senses would become more evolved, and he could not ignore what I have taught you today.

44. Man would know that the Spirit of God, through its essence, communicates with all spirits throughout the universe. With that knowledge and with great faith, he would seek to receive vibrations from my Spirit, which offers strength, life, and enlightenment to all things throughout creation.

45. Truly I tell you that it is not impossible for me to communicate through the human spokesmen. Rather, it is impossible for me not to be able to communicate through them.

46. I want you, my disciples, to develop sensitivity in your spirit and in your mind enabling you to perceive all spiritual enlightenment. I want you to feel, believe, love, and obey that spiritual wisdom.

47. Once again I say to you that even if all of humanity were to intervene to prevent man from receiving spiritual enlightenment, it would never be successful because the life within man comes from my Spirit. My Spirit is present throughout all of creation.

48. You are listening to a Doctrine that would appear strange in any other place. However, those witnessing this manifestation comprehend my Doctrine. Also, they are aware that even though the sites where I manifest myself are modest and poor, these houses of prayer are sites where people respect the divine and gather to learn about spirituality so they can meditate and prepare themselves to receive the divine message. You are aware that I am communicating through the human spokesman and that the spokesman is not expressing his own ideas. The spirit of the spokesman receives my inspiration and enlightenment, and as they are transmitted through his mind, they become transformed into ideas that the spokesman expresses with words.

49. This is one of the beautiful gifts that your spirit possesses. I have revealed it during this Third Era so that you can become aware of some of the gifts that your spirit possesses. Later I will reveal other spiritual gifts to you.

50. .To know yourself better, penetrate within your heart to discover your spirit. Otherwise, if you believe that you are only a material being, you would be rejecting your true essence and greatness.

51. If you are not interested in knowing the truth about your spirit, you will continue to be weak and ignorant. Thus, you will not allow your material body to reveal its true essence and all that it possesses.

52. The materialistic science of men has placed a very heavy load upon the shoulders ot humanity. All human beings are weary and grieving during this period. However, I am awaiting all beings.

53. My people: Invite your brethren, who have fallen, to this spiritual banquet. You will observe that some of them have acquired an abundance of scientific knowledge, and you will ask: What could they possibly lack? Nevertheless, their spirits are in a state of misery.

54. Come to me those who are intellectual, those who are dejected, and those who are weary of being in spiritual darkness. Come to me those who are spiritually confused and who have practiced hatred rather than love. I will give you rest, and thus you will realize that a spirit never becomes weary when it obeys the laws of God. I will let you penetrate into a science that never causes confusion.

55. Those who lack warmth in their hearts, or have severely judged their brethren, should not be afraid to come before Me. I will comfort them with my words of encouragement. Those words will offer spiritual enlightenment to those who have become disillusioned because they lack love in their lives. It does not matter if you do not believe me nor love me. I will not exclude you from sitting at my table for that reason, for I have come to save the sinners during this period.

56. I am aware that many, because of their pride, will refuse to learn the divine teachings since they believe they know everything. However, they only need to listen to one of my teachings to become aware that they still possess the ability to love. In my presence, they continue to be like young children who are still able to weep.

57. My teaching of love is not designated only for those few individuals who have witnessed my manifestation through the human spokesmen. I have brought this message to the world so that it will become known by all human beings. This message will reach all places throughout the world in many different forms. It will offer humanity the comfort promised to it since the Second Era. This will enable mankind to cope with those periods of great suffering on earth.

58. I have come to save man because he has descended to the lowest level of negative emotions, vices, and hatefulness. Although he has distanced himself from me, my voice will reach his spirit and tell him: I am with you, come to Me, and seek my divine enlightenment. I will help you leave your state of spiritual darkness to attain spiritual peace.

59. Man will listen to my voice through his spirit. His spirit represents an inner temple within his being that he has not been able to destroy.

60. When you were a child you lived in a state of innocence, like the flower of the rosebush. However, with the passage of time, thorns began to grow on the stems and the rosebush ceased to produce flowers. Thus, today humanity is also offering me thorns, as it did in the past. It is necessary for the wise gardener to prune the rosebushes so that they will produce flowers when spring arrives.

61. Separate for a few moments from the material things of the world and come to Me in spirit. Humanity has not known for many centuries the correct way to pray to God. Thus, man has not acquired spiritual strength and enlightenment along his path with my love because he has prayed with his material senses rather than with his spirit.

62. Man prefers to practice idolatry which has been like a poison, preventing him from experiencing the divine joy of spiritual prayer.

63. Man has experienced great misery because he does not know how to pray! Disciples, what spiritual strength can a human being possess to overcome the ordeals of life if he makes no effort to approach the fountain of life that exists in my Spirit? He seeks me in the abyss and in places lacking love instead of elevating himself to regions filled with spiritual enlightenment.

64. Oh, if man during this period would understand the power of prayer, he would be able to accomplish many amazing deeds! However, he lives during a period of great materialism and has even attempted to materialize divine things so that he can touch and see them.

65. Noah, Abraham, Isaac, Jacob, and Moses were my servants who knew the power of prayer. They gave unforgettable examples of the power of prayer to humanity, leaving their form of prayer as an example for all generations.

66. Where they prayed was not a concern because they knew that the temple of God was within themselves. Through their faith they were able to feel my divine compassion. They had faith in my presence, in my justice, in my love, and in my wisdom. I subjected each of those individuals to a great ordeal. Those ordeals were so great that they will remain as a testimony for all people throughout all times. During their ordeals, they remained faithful, obedient, humble, and devoted to the Lord.

67. Because of their great faith and love, I responded immediately to their needs. Thus, I manifested my divine power through them. I only manifest that power through those who have great faith and good will.

68. Because of my love for you, I have come during this era searching for you in the abyss and in places of danger to save you, as a shepherd would for the sheep that he loves greatly.

69. If you wish to know what I will do with those who belong to this multitude, I say to you that I am going to unite them, bringing them from different places throughout the world in order for them to learn of this divine message.

70. I will convert you into disciples of this Doctrine through my teachings. I will inspire you to share the good news with your brethren throughout the world once you truly understand the essence of my teachings and begin to practice spirituality in your life, leaving behind your traditions and mistakes.

71. This multitude will multiply and be as numerous as the stars in the heavens and sands of the sea, and they will take the good news and blessings to homes, cities, and nations where people hunger for peace, justice, and truth.

72. Do not forget that when you arise to fulfill that mission you will be practicing the spiritual prayer, the prayer that I have inspired in you throughout the eras, and that you are recalling now.

73. Without the power of prayer you will not be able to fulfill your mission nor to triumph over your ordeals, much less be able to teach your brethren the perfect form of prayer.

74. It will be necessary for you to offer evidence of the power of spiritual prayer, as did the patriarchs, guides, and prophets in the past. However, during this era, you will not offer the same evidence that was offered in the past because you need to remember that this is a different era and that humanity has evolved spiritually and materially. Therefore, the evidence that you will offer and the miracles that will occur because of your prayers will be unlike those of the past, although they will continue to astonish people.

75. To become worthy of God’s charity when you request something through prayer, first you must lead a virtuous life, remembering to always practice charity, and second you must have a strong faith. Thus, you will become superior to all things on earth. Through your strong faith you will be able to triumph over all ordeals and suffering. It will also make you less sensitive to pain, even helping you to triumph over death.

76. Truly I tell you that with kindness and faith you will be able to accomplish powerful and extraordinary deeds. Through those deeds you will offer the best testimony of the power of prayer and love during this era.

My Peace be with you!

Eheschliessung, Hochzeitssegen & Friedens-Mission – Marriage, Wedding Blessing & Mission of Peace

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UNTERWEISUNG / TEACHING 357

Buch des wahren Lebens-Unterweisung 357-Segen zur Hochzeit und Friedensmission-Eheschliessung Book of the true Life-Teaching 357-Marriage-Wedding Blessing-Peace Mission-Third Testamant
=> VIDEO => PDF => AUDIO… => VIDEO => PDF => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Ehesegen, Brot & Wein, Zeremonien
=> Maria…Die Mutterliebe Gottes
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=> Ergebenheit in der Ehe
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=> Glückliche Ehe & Geistige Partnersch.
=> Meistere deine Irrtümer & Falschen…
=> Schmerzliche Entscheidungen
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=> Mary…The Maternal Love of God
=> Thank My Mother Mary for her Pr…
=> Submissiveness in Marriage
=> Jesus speaks on Marriage & Angels
=> Man & Woman – Marriage & Family
=> Happy Marriage & Spiritual Partners.
=> Master your Errors & Wrong Concepts
=> Painful Decisions

flagge de  Eheschliessung, Hochzeitssegen & Friedens-Mission

Eheschliessung, Hochzeitssegen & Friedens-Mission

Buch des wahren Lebens… Lehrgänge des Herrn Unterweisung 357

So spricht der Herr:

1. An diesem Tage stehen ein Jüngling und eine Jungfrau vor Mir, um Mich zu bitten, dass ihre Vereinigung von meiner Liebe gesegnet und bestätigt wird.

2. Und Ich empfange euch, meine Kinder – nicht nur in dieser Stunde, denn ihr seid immer bei Mir gewesen, und Ich bei euch.

3. Ihr kommt, um eure Vereinigung zu feiern, doch Ich sage euch: Ihr seid schon lange durch das Schicksal vereint. Aber es ist noch nötig, dass die Menschen einen Akt feiern, welche die Gemeinschaft, die Ehe der beiden Menschen bezeugt, damit sie geistig und menschlich anerkannt und respektiert wird.

4. Ihr wohnt nicht einer Zeremonie bei, ihr kommt, um eine Liebkosung, einen Rat vom Vater und eine Unterweisung vom Meister zu empfangen.

5. Ihr seid zwei Seelen, zwei Herzen, die sich vereinigen, um ein einziges Wesen und einen einzigen Willen zu bilden. Ihr seid ferne voneinander in verschiedenen Welten gewesen und seid zur Erde gekommen – zuerst der eine und danach die andere, und bei diesem Übergang seid ihr in eurer Liebe, in eurer Geduld geprüft worden und seid Mir treu geblieben. Ihr habt eure Versprechen gehalten, indem ihr mit Liebe und Glauben alle Hindernisse überwunden habt.

6. Ihr seid in der Gegenwart eures Herrn, der eure Seele schmückt und sie ermutigt, damit ihr mit dieser schwierigen Aufgabe, die Ich euch aufzeige, das Erhabenste erfüllt, was Ich den Menschen innerhalb des Menschlichen gegeben habe.

7. Ihr tretet nun in Erfüllung eines Ideals in diese Institution der Liebe, des Opfers und des Lebens – des Verzichts und des Gehorsams gegenüber der Bestimmung ein. Und damit euer Schritt auf dem neuen Wege sicher ist, kommt Ihr im Verlangen nach Licht herbei, und dieses verströme Ich reichlich auf euch.

8. Du Mann: Die Fähigkeiten, die Ich dem ersten Mann auf der Erde gewährt habe, habe Ich auch dir gegeben: Begabung, Willen und Energie – auch Kraft, Leben und Samen. Du hältst in deiner Rechten symbolisch ein Schwert und in der Linken einen Schild. Denn das irdische Leben fordert dich zu einem Kampf heraus, in welchem ihr Männer Soldaten, Bewahrer des Friedens, der Gerechtigkeit und der Tugend, Verteidiger der Menschlichkeit seid. Ich mache euch zu Soldaten in diesem Kampfe und stelle an eure linke Seite, nahe eurem Herzen eine Jungfrau. Sie ist seelisch, moralisch und körperlich eine von Mir gepflegte Blume in einem lieblichen Garten – einem von den menschlichen Leidenschaften begehrten Lustgarten, welchen Maria, die Göttliche Mutter, immerzu behütet und beschützt und mit dem kristallklaren und reinen Wasser ihrer Jungfräulichkeit und Keuschheit bewässert.

9. Du hast Mich demütig um diese Blume gebeten, und Ich habe sie dir liebevoll gegeben. Dies ist das Grösste, was der Mann in diesem Leben besitzen kann. Ihr seid nicht an eure Eltern gebunden. Denn um diese Bestimmung zu erfüllen, entfernt ihr euch von ihnen und bleibt auf dem Weg des Lebenskampfes. Auch eure Kinder werden sich von euch entfernen, wenn die Zeit gekommen ist, sich auf den Weg zu ihrer Bestimmung zu machen, werden das Elternhaus verlassen, und dann wird nur noch seine Lebensgefährtin dem Herzen des Mannes nahe bleiben – die Frau, die er erwählte, welche seine Freuden und Leiden geteilt hat, und deren Vereinigung mit ihm nur der Tod zertrennen kann.

10. Es ist mein Liebeswort, das euch verbindet und eurem Vorhaben Kraft gibt.

11. Erhebt euer Antlitz, wandelt mit festem Schritt, seid füreinander wie ein Stab! Seid ein liebevoller Mantel, der die Tränen trocknet, sage Ich euch beiden. Denn geistig seid ihr beide gleich, im Geiste gibt es kein Geschlecht oder einen Unterschied. Keiner von euch beiden steht über dem anderen. Aber wenn einmal inkarniert, habe Ich den Mann vor der Frau an die erste Stelle gestellt.

12. Ein Mann zu sein, ist für die Seele eine Prüfung, der ich sie unterwerfe. Eine Frau zu sein, ist für die Seele gleichfalls eine Wiedergutmachung.

13. Im Manne ist die Kraft, und er soll diese immer mit Verstand nutzen. In der Frau, die mit Zartgefühl und Feinfühligkeit geschaffen worden ist, wohnen die Liebe und das Opfer, und beide ergänzen sich. Aus dieser Vereinigung, aus dieser Gemeinschaft von Seelen und Körpern entspringt das Leben als ein unerschöpflicher Strom. Aus diesem Samen und diesem fruchtbaren Erdreich spriesst die Saat, die kein Ende hat.

14. Ich segne euch und vereinige euch mit meinem Meister- Arm, mit meinem göttlichen Kuss. Ich lasse euch als ein Vorbild unter diesem Volke zurück, weil ihr mit geistiger Zubereitung und mit Ehrfurcht hierhergekommen seid.

15. Das Volk soll euch als Zeuge dienen, und Ich mache es für euch verantwortlich. Ich will, dass sie mit ihrer Erhebung in diesem Augenblick euren Pfad mit Glück bestreuen, sich immer daran freuen, wenn Sie euer Lächeln und euren Frieden sehen, und euch bei eurer Vermehrung segnen, so wie Ich euch segne. Dies ist mein Wille.

16. Es ist nicht die Hand eines Geistlichen gewesen, der euren Bund bestätigt hat, sondern mein ewiges Gesetz, meine Liebe. Ich führe euch auf den Weg der Erfüllung, und wenn euer Lebensweg zu Ende ist, werdet ihr eurem Herrn Rechenschaft geben. Und in diesem Augenblick werdet ihr erneut den Klang dieses Wortes hören – doch nicht mehr den Klang der menschlichen Stimme, sondern jenen, den ihr im Tiefsten eures Gewissens vernehmt, und ihr werdet sagen: “Der Vater, welcher unserer Seele den Weg vorzeichnete, sagt uns heute, dass wir ans Ziel gelangt sind und unser Werk präsentieren sollen.” Dort erwarte Ich euch in meiner Heimstatt, auf dem Gipfel des Berges, damit ihr euren Herrn seht. Ich will euch in diesem Augenblick empfangen, meine Wohltaten spenden und euch segnen.

17. Heute gebe Ich euch den Samen, einen einzigen, doch morgen werdet ihr ihn Mir vervielfältigt zurückgeben. Doch wenn ihr wissen wollt, ob Mir euer Werk wohlgefällig ist, werdet ihr es feststellen können, wenn euer Herz euch wohlgefällt und euch Befriedigung gibt. Maria segnet euch gleichfalls, spendet euch Wärme und Wonne, fordert euch auf, Schritt für Schritt auf dem Weg der Tugend zu wandeln, immer mit jener Tugend und Geduld, für welche sie euch ein Beispiel gegeben hat.

18. Ich segne euch und vereinige euch.

19. Volk, dies sind meine letzten Kundgebungen durch menschliche Vermittlung. “Wie werden wir in der Zukunft diesen Akt der Eheschliessung feiern?” fragt ihr Mich, geliebte Jünger, und Ich antworte euch: Tut es im Schosse eurer Gemeinde. Vereinigt euch vor denen, die sich als Apostel dieser Lehre vorbereitet haben. Doch nicht sie werden euch vereinigen, denn diese Aufgabe habe Ich auf keinen Menschen übertragen. Ich bin der Herr eures Schicksals. Bereitet euch körperlich und seelisch vor, um in Gemeinschaft mit Mir zu kommen, dann wird euer Lebensbund unauslöschlich im ewigen Buche niedergeschrieben bleiben.

20. Wenn ihr in diesem feierlichen Augenblick, in welchem zwei Wesen sich vereinigen, um ein einziges zu bilden und diesen Weg der Liebe, der Selbstverleugnung und des Opfers zu gehen, meine Unterweisungen vorlesen wollt – jene, die von diesen Dingen sprechen, so könnt ihr es tun. Dann werden eure Herzen bei meinem Worte in ihrem Vorsatz ermutigt werden, und eure Schritte werden sicher werden.

21. Ich will, dass ihr mit dieser Schlichtheit lebt, und nenne jene glücklich, die ihre Eheschliessung mit Zufriedenheit und Freude feiern. Denn sie werden Gnade und Segnungen auf ihrem Lebensweg empfangen.

22. Eure Mitmenschen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften werden herbeikommen, und während die einen die Wahrhaftigkeit dieses geistigen Aktes verstehen werden, werden die anderen sich darüber empören. Aber ihr werdet mit euren tugendvollen Werken beweisen, dass ihr von Mir gesegnet worden seid, und eure Vereinigung ist unauflöslich.

23. Ich habe euch an diesem Tag gesagt, dass der Augenblick, in dem dieser Akt gefeiert wird, nur die Bestätigung eures Bundes ist. Denn ihr wart schon vorher dazu bestimmt, euch zu begegnen, und es existierte zwischen euch bereits Anziehungskraft und Liebe. Ich erlaube es und trage euch auf, dass ihr diesen Akt in Gegenwart eurer Angehörigen und Freunde und Eltern vollzieht, damit eure Ehe anerkannt und respektiert wird.

24. Noch sind die Erhebung und die Intuition des Menschen nicht gross genug, um zu erkennen, dass zwei Menschen in meinem Namen in einem heiligen Bündnis vereinigt werden, auch ohne von einem Standesbeamten oder einem Geistlichen vereinigt worden zu sein. Aber diese Zeit wird kommen, und dann wird es weder beim Mann noch bei der Frau einen Zweifel geben, wenn sie sich begegnen. Sie werden die von Mir bestimmte Stunde erkennen und sich vorzubereiten verstehen, um ihre eheliche Vereinigung mit Zuversicht und Sicherheit zu begehen, und die Gesellschaft wird sie nicht verurteilen, weil sie nicht von einem Geistlichen vor einem Altar bestätigt worden sind. Diese Zeit wird kommen, doch zunächst, während die Welt sich seelisch aufwärts entwickelt, handelt so, wie Ich euch an diesem Tage unterwiesen habe.

25. In der Zweiten Zeit betrat Ich das Heim vieler Ehepaare, die nach dem Gesetze Moses getraut worden waren, und wisst ihr, wie Ich viele von ihnen antraf? Streitend, die Saat des Friedens, der Liebe und des Vertrauens zerstörend. Ich sah Feindschaften und Zwietracht in den Herzen, an ihrem Tisch und ihrem Lager. Ich betrat auch das Heim von vielen, die – ohne dass ihr Eheleben durch das Gesetz bestätigt worden war – sich liebten und lebten, wie es die Lerchen in ihrem Nest tun, und ihren kleinen Liebling liebkosten und beschützten.

26. Wie viele gibt es, die unter ein und demselben Dach wohnen und sich doch nicht lieben, und da sie sich nicht lieben, auch nicht vereint, sondern geistig getrennt sind! Doch sie lassen ihre Entzweiung nicht bekannt werden, aus Furcht vor einer göttlichen Strafe oder den menschlichen Gesetzen oder dem Urteil der Gesellschaft, doch dies ist keine Ehe; bei diesen Menschen gibt es weder Gemeinschaft noch Wahrhaftigkeit. Dennoch führen sie ihre falsche Gemeinsamkeit vor, besuchen Familien und Kirchen, gehen spazieren, und die Welt verurteilt sie nicht, weil sie ihre fehlende Liebe zu verheimlichen verstehen. Wie viele dagegen, die sich lieben, müssen sich verstecken, ihre wirkliche Einigkeit verheimlichen und Verständnislosigkeit und Ungerechtigkeiten ertragen.

27. Der Mensch hat sich nicht hoch genug entwickelt, um durchzublicken und das Leben seines Nächsten richtig zu beurteilen. Jene Menschen, die die geistlichen und weltlichen Gesetze in Händen halten, bringen nicht die wahre Gerechtigkeit zur Anwendung, um solche Fälle zu ahnden. Aber jene Zeiten des Verständnisses und der Einsichtigkeit, die Ich euch ankündige, in der sich die Menschheit vervollkommnen wird, werden kommen, und dann werdet ihr wie in den Zeiten der Patriarchen vor Moses erleben, dass die Vereinigung der Liebenden so geschieht, wie Ich es an diesem Tage bei meinen Kindern gemacht habe: in geistiger Weise. So werdet es auch ihr in jenen künftigen Zeiten machen: in Gegenwart der Eltern derer, die sich vereinen werden, der Freunde und Verwandten, in grösster Geistigkeit, Brüderlichkeit und Freude.

28. Wenn die Menschen des Friedens und guten Willens auf der Erde einmal reichlich vorhanden sind, werdet ihr meine göttlichen Institutionen erblühen sehen, und meine Gesetze werden eure Leben schöner machen. Die Zeiten des Friedens, der Eintracht und des Wohlergehens werden zurückkehren, ohne Verringerung eurer Zivilisation oder eurer Wissenschaft. Vielmehr sage Ich euch, dass, wenn der Mensch trotz seiner fehlenden Arbeit an sich selbst aus Mangel an Erhebung, Liebe und Barmherzigkeit vieles entdeckt hat, und der Natur viele ihrer Geheimnisse entrissen hat – wie viel mehr wird er erreichen, wenn er sich zu Mir erhebt, um Mich zu bitten, dass Ich ihm die Geheimnisse offenbare und sein Wesen erleuchtete, um grosse, wohltätige Werke zu tun! Ich werde den Menschen gewähren, aus dieser Welt ein Gefilde des Lichtes, der Erlösung und des Wohlergehens für alle meine Kinder zu machen, weil Ich will, dass ihr meine Weisheit und meinen Frieden besitzt.

29. Ich hülle euch in das Licht meines Universellen Strahles, der herabkommt und in euer Herz dringt und dort seine Heimstatt, seinen Tempel errichtet. In ihm empfange Ich eure Opfergabe, den Tribut von euch, die ihr Mich liebt, und vernehme Ich eure Stimme, welche gleichzeitig Bitte und Gehorsam gegenüber meinem Willen ist.

30. Trotz der Missgeschicke, die ihr durchlebt, zeigt ihr euch aufgrund eurer Erhebung stark und fühlt ihr euch glücklich, meine Jünger zu sein. Ihr seid in einen grossen geistigen und irdischen Kampf verstrickt, nutzt die Zeit, die Ich euch gewährt habe, und erwartet bei diesem Kampfe, zur gegebenen Zeit die Frucht zu ernten. Eure Arbeit auf Erden wird Tag für Tag ihren Ertrag spenden, wenn ihr euch zur Ruhe begebt, und eure geistigen Werke werden voll erblühen, wenn ihr einmal in Erfüllung meiner Gesetze ans Ende eure Mission gelangt seid.

31. Eurer Seele entringt sich ein ständiges Gebet um Frieden und Erleichterung für andere Völker, die unendlich mehr leiden als ihr. Berichte über Vernichtung, Verzweiflung und Tod erreichen eure Nation, die euch mit Schmerz und Furcht erfüllen – nicht um euer Leben oder das eurer Familie, sondern um das anderer, euch ferner Menschen, die leiden, und die eure Nächsten sind. Ich fühle Mitleid, wenn Ich eure Bitten höre, und wenn Ich eure Botschaften des Friedens und der Barmherzigkeit zu diesen Nationen bringe.

32. Geliebte Jünger, ihr lebt im Herzen dieses Kontinents. Es hat Mir gefallen, eure israelitischen Seelen zu diesem reichen und fruchtbaren Land mit seiner strahlenden Sonne, mit einem leuchtenden Himmel, mit von Grün bedeckten Tälern und Bergen, schönen und wasserreichen Flüssen und wunderbaren Blumen zu senden – allem, was euer irdisches Leben erquicken und verschönern kann. Doch inmitten dieser Pracht und dieser Anmut bedroht der erbarmungslose Krieg die Umwelt. Schmerzensschreie, die Klagen, die Gotteslästerung und die Beleidigungen erreichen euch. Aber Ich sehe bei euch keine Kriegsstimmung, ihr habt keine Waffen ergriffen, um euch zu verteidigen oder um anzugreifen. Ich erblicke in dieser Nation nur Ergebung gegenüber der Gerechtigkeit und Widerwille gegen die menschliche Schlechtigkeit. Doch Ich verlange von euch etwas mehr als das. Ich will euer Vertrauen auf Mich, eure seelische Zubereitung sehen, um euren Nächsten in ihrem Prüfungsleiden beizustehen.

33. Heute wie in den vergangenen Zeiten lebt die Menschheit in Kriege verstrickt. Sie hat die Saaten des Friedens nicht pflegen wollen, aber diese Saat wird immer, wie das Manna in der Wüste, in das Herz eines jeden nach Frieden hungernden Menschen herabfallen.

34. Ich habe in den Schoss der Familien Wesen von grosser Erhebung zur Inkarnation gesandt – Engel, die von der Kindheit an die Aufgabe haben, das Herz der Menschen verschiedener Rassen und Glaubensbekenntnisse zu beugen und liebevoll zu machen. Doch was hat die Menschheit mit diesen Abgesandten gemacht?: Sie hat ihre Botschaft in Zweifel gezogen, hat sie verfolgt und getötet.

35. Ich sah die Menschen schon in den ersten Zeiten mörderische Kriege führen: Im alten Phönizien und Syrien und bei den Römern und den Griechen. Es gab keine Achtung, Liebe und Gerechtigkeit – weder unter ihnen selbst, noch von einem Volk zum anderen Volk. Niemals richtete der Starke den Schwachen auf, noch streckte der Mächtige seine Hand zum Bedürftigen aus. Derjenige, der das Licht der Zivilisation zur Schau stellte, brachte es nicht mit Liebe, mit wahrem Idealismus zu den Völkern, die im Finstern waren. Seine Eroberungen geschahen immer durch Gewalt, durch Feindschaft, Machtstreben oder Ungerechtigkeit. Als Ich, der Vater, sah, dass in den Einen wie in den anderen Unwissenheit herrschte, sandte Ich in den Schoss der durch ihre Weltanschauungen und Bräuche unterschiedlichen Völker meine Propheten und Wegbereiter, damit sie über die einzige Wahrheit sprechen würden und sie zu ein- und demselben Ziel führen würden. Sie sprachen und bereiteten den Geist der Menschen auf mein Kommen in jener Ära vor, die ihr heute “Zweite Zeit” nennt. Und als die Zeit meiner Ankunft gekommen war, bestätigte Ich die Worte jener treuen Propheten, und alles ging so in Erfüllung, wie sie es gesagt hatten.

36. Meine Lehre war nicht nur für das jüdische Volk bestimmt, auch wenn es das geistig vorbereitete, schon in den frühesten Zeiten durch grosse Prüfungen geläuterte war, um in seinem Schosse den Messias zu empfangen. Aber das Testament, das Ich ihm anvertraute, war für alle Menschen aller Rassen bestimmt. Unter jenem Volke erschienen Apostel, Märtyrer und eine grosse Zahl von Männern und Frauen, die ein beispielhaftes Leben führten, die den Samen der Liebe zu säen verstanden. Doch auch in anderen Heimatländern und in von Judäa fernen Ländern begann mein Wort zu erblühen, das von meinen ersten Jüngern gebracht worden war.

37. Doch es war notwendig, dass in dieser “Neuen Welt” die von Menschen bewohnt wurde, die Mich inbrünstig liebten und suchten, um Mir ihre Gabe und ihre Opfer darzubringen, das Licht aufgehen würde, meine Liebesbotschaft, meine Lehre ankommen würde, welche nur von euch verlangt, einander in Mir zu lieben.

38. Ich nahm die unvollkommene Verehrung jener Geschöpfe, die Mich liebten, an, weil sie unwissend dargebracht wurde. Später, als die Entfernung zwischen den beiden Kontinenten überwunden wurde, und die Saat hierher gebracht wurde, um in dieser Neuen Welt ausgestreut und in das liebevolle Herz ihrer Bewohner gelegt zu werden – wie viel Ungerechtigkeit und Gewalt übten jene, die sich Jünger von Mir nannten, über diese Menschen mit einfältigem Herzen und erhobener Seele aus!

39. Ihre reinen und aufrichtigen Kulthandlungen und Bräuche erhielten nur die Zensur und die Härte jener, die sich für höherstehend hielten und doch Zeichen grösster Zurückgebliebenheit zeigten. Nur langsam empfing dieses Volk mein Erbe durch die treuen Jünger und verstand seine göttliche Reinheit und Herkunft.

40. Heute sehe Ich euch aufs Neue bedroht, umgeben von mächtigen Völkern, die euer Erbe begehren und eure Seele verstören. Ihr habt noch nicht den Gipfel eures Glanzes erreicht, aber ihr werdet noch geistig und irdisch erstrahlen. Ich warne euch, damit ihr nicht in Lethargie verfallt, dass ihr beten und euer Erbe behüten sollt.

41. Ich bin in dieser Zeit zu euch gekommen und gebe euch erneut mein Liebesvermächtnis. Meine Saat vergeht nicht. Sie kann von starken Stürmen gepeitscht werden. Aber wenn ihre Ähren von den Elementen abgerissen werden, fallen die Körner in das Erdreich und keimen erneut, um sich unaufhörlich zu vermehren.

42. Ihr werdet Licht auf dieser Welt sein, eure Nation eine Fackel vor den anderen Nationen, solange ihr den Frieden und das Gute in all seinen Formen liebt. Schon sind unter euch jene, welche Friedensapostel sein werden. Ich habe ihre Seele vorbereitet, damit dieses Licht in ihren Worten und in ihren Weisungen erblüht. Dann werdet ihr, die ihr geistig wirkt, zusammen mit euren Regierenden, die sich um das Wohlergehen dieses Volkes bemühen, erreichen, eure Wohltaten auf die nach Frieden, Wahrheit und Gerechtigkeit Dürstenden auszudehnen.

43. Das Licht kam symbolisch vom Osten zum Westen, doch jetzt wird diese Botschaft, die Ich euch gebracht habe, vom Westen zum Osten wandern und beide werden zu etwas Einzigem verschmelzen, ebenso wie die Kenntnis der Wahrheit, die Zivilisationen und die Rassen. Wenn ihr euch dann vereinigt habt, werdet ihr erkennen, dass das Licht nicht von den Menschen zu den Menschen gekommen ist, sondern vom Göttlichen Geiste zu seinen Kindern.

44. Heute weisen Mich viele zurück, leugnen Mich und versuchen neue Wege zu schaffen. Aber der gerade und schmale Weg des Gesetzes ist überall, wo es Menschen gibt. Denn dieses Gesetz ist im Herzen, in der Begabung, im Geist eines jeden Menschen – ein einziger Weg, auf dem ihr zu Mir gelangen werdet, welcher immer zum Guten, zur Barmherzigkeit und zur Besonnenheit auffordert. Ihr werdet durch grosse Prüfungen niedergedrückt werden können und unter ihrem Gewicht zusammenbrechen. Aber wenn ihr die Rechtschaffenheit liebt, werdet ihr euch stärker als zuvor wiederaufrichten und triumphieren, denn nur das Gute bleibt über die Zeiten hinweg bestehen.

45. Wenn ihr für ein Volk Frieden ersehnt, ist es nicht nötig, dass ihr zu ihm geht. Schafft Frieden in eurem Herzen oder in eurem Heime. Dies wird genügen, um auf den Geist jenes Volkes Eintracht und Einigkeit zu übertragen.

46. Das Gute wie das Böse kann auf Entfernung übermittelt werden. Deshalb habe Ich euch gelehrt, mit zubereiteter Seele denen zu Hilfe zu kommen, die eure Hilfe benötigen, ob sie nahe oder ferne sind. Doch hütet euch davor, Gedanken zu senden, welche den Krieg schüren. Wünscht nicht die Niederlage einer Nation und den Sieg der anderen, denn dieser Einfluss wird ankommen und Umstürze verursachen. Liebt vor allem und seid nachsichtig mit allen euren Mitmenschen.

47. Wenn euch der Schmerz der Verletzten erschüttert, welche die Unbarmherzigkeiten des Krieges erlitten haben, und ihr ihnen ein wenig Frieden und Trost senden wollt, so sucht den nächsten Kranken auf, fasst ihn als eine Stellvertretung jener Abwesenden auf und legt in meinem Namen eure Barmherzigkeit in ihn, dann werde Ich in jenen schmerzerfüllten Nationen eine Menge an Kranken liebkosen und heilen.

48. Sorgt dafür, dass euer Heim ein Tempel ist, von dem Licht ausstrahlt, um diejenigen einzuhüllen, die euch umgeben, und jenseits dieser Grenzen andere Menschen Wohlbefinden spüren und an eurer Zubereitung teilhaben.

49. Bald werdet ihr der Geburt des Messias gedenken. Es nahen die Tage, in denen die Menschheit sich dieses Ereignis in Erinnerung ruft. Die Völker, die noch im Frieden leben, werden es mit Freude feiern. Aber es gibt viele Menschen in entfernten Nationen, für die eine Zeit der Trübsal gekommen ist, und die versuchen werden, für einen Augenblick die Angst, die Furcht zu vergessen, um meinen Geist anzurufen und sich die Erinnerung an dieses Ereignis ins Gedächtnis zu rufen. Andere erleiden bereits die Folgen eines Krieges, der sie in die Verwaistheit, ins Elend gestürzt und sie genötigt hat, den Schmerz in all seinen Formen kennen zu lernen.

50. Ich werde alle in meine Liebe hüllen, werde ihr Gebet erhören, und ein Strom von Licht wird auf diese Menschheit herabstrahlen.

51. Es ist notwendig, dass ihr euch zurüstet, dass ihr in euren Herzen die ganze Liebe bewahrt, die Ich euch bei meinen zweimaligen Ankünften offenbart habe, damit ihr einander mit vollkommener Liebe liebt und immer Fürsprecher und Vermittler wahrer Gerechtigkeit seid. Denn Ich habe euch erwählt, um durch eure Vermittlung mit allen Menschen einen Bund zu schliessen.

Mein Friede sei mit euch!

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Marriage, Wedding Blessing & Mission of Peace

The Book of true Life… Teachings from the Lord Teaching 357

Thus says the Lord:

1. On this day a young man and a maiden stand before Me, to ask Me, that their union will be blessed and confirmed by My Love.

2. And I receive you, My children – not only in this hour, for you have always been with Me, and I with you.

3. You come to celebrate your union, but I am telling you… You have long been united by fate. But it is still necessary, that people celebrate an act, which testifies to the companionship and marriage of the two, so that they are acknowledged and respected spiritually and humanly.

4. You are not attending a ceremony, you come to receive a caress and advice from the Father and a teaching from the Master.

5. You are two souls, two hearts that unite, to form a single being and a single will. You have been far apart from one another, in different worlds, and have now come to earth – first the one and then the other, and in that process you have been tested in your love and patience, and you remained faithful to Me. You have kept your promises by overcoming all obstacles with your love and faith.

6. You are in the presence of the Lord, who ornates and encourages your soul, so that with this difficult task, that I reveal to you, you will fulfill the most noble thing I have given to mankind within their human nature.

7. You are now entering in fulfillment of an ideal into this institution of love, sacrifice and life, of renouncement and obedience towards your destiny. And for the safety of your steps on this new path, you come to Me with a desire for light, and this I exude abundantly upon you.

8. You Man: The ability I have bestowed upon the first man on earth, I have bestowed upon you as well: Talent, will and energy – as well as strength, life and seeds. You symbolically hold a sword in your right hand and a shield in your left. For the earthly life challenges you to a fight, in which you men are soldiers, keepers of peace, justice and virtue and defenders of humanness. I am making you soldiers in this battle, and I am positioning a maiden to your left side, close to your heart. She is spiritually, morally and bodily a flower in a lovely garden, who is cherished by Me – a pleasure garden lusted after by human passions, which Mary – the Divine Mother – continually guards, protects, and waters with the crystal clear and pure water of her virginity and chastity.

9. You have humbly asked Me for this flower, and I have lovingly given it to you. This is the greatest thing a man can possess in this life. You are not bound to your parents. In order to fulfill this destiny you distance yourself from them and you remain on the path of the battle of life. Your children will distance themselves from you as well, when the time has come to start out towards their destiny. They will leave the parents nest, and at that point only the mate of life will stay close to the heart of the man – the woman he chose, who has shared his joys and sorrows with him, and whose union only death can sever.

10. It is My word of love, that unites you and gives you strength for your plans.

11. Raise your countenance, walk with firm steps, be like a stick to one another! I am telling you both… Be a loving mantle, that dries the tears. For in spirit, you are both the same, in spirit there is no gender or difference. None of you stands above the other, but once you incarnate, I put the man first before the woman.

12. It is a trial for the soul, which I subject it to, to be a man. In the same way, it is an atonement for the soul to be a woman.

13. Within the man there is strength, and he shall always use it with prudence. Within the woman, who has been created with tenderness and delicacy, live love and sacrifice, and both complement each other. Out of this union, this companionship of souls and bodies blossoms the life as an inexhaustible stream. Out of this seed and fertile soil sprout the seed, without end.

14. I bless and unite you with My master arm, with a divine kiss. I leave you as an example among this people, because you have come here with spiritual preparation and reverence.

15. The people shall serve you as witnesses, and I make them responsible for you. By their elevation in this moment, I want them to sprinkle your path with happiness, so that they always find joy when they behold your smile and your peace, and that they bless you at your multiplication, the way I bless you. This is My will.

16. It wasn’t the hand of a clergyman who confirmed your covenant, it was My eternal law, My love. I am leading you on the path of fulfillment, and when your life’s journey ends, you will give an account to your Lord. And in that moment you will once again hear the sound of this word – but not the sound of the human voice, but instead the one you hear within the depths of your conscience, and you will say: “The Father, who preordained the path of our soul, tells us today that we have reached our destination and that we shall present our work.” There I expect you in My homestead, on the peak of the mountain, so you may behold your Lord. I want to receive you in this moment, and bestow you with My Blessing.

17. Today I give you the seed, a single one, but tomorrow you will return it to Me multiplied. Yet, if you want to know whether your work is pleasing to Me, you will be able to discern it, if your heart pleases and satisfies you. Mary blesses you too, she gives you warmth and bliss, and she prompts you to walk step by step upon the path of virtue, always with the virtue and patience, which she gave you an example for.

18. I bless and unite you.

19. People, these are My last teachings through human impartation. “How will we celebrate this act of marriage in the future?” you ask Me, beloved disciples, and I am answering you: Do it in the bosom of your community. Unite yourselves before those who have prepared themselves as apostles of this teaching. But not they will unite you, for this task I have not bestowed upon any man. I am the Lord of your destiny. Prepare yourselves physically and spiritually, to enter into fellowship with Me, then your covenant of life will remain written inextinguishable in the eternal book.

20. If you want to read out My teachings during this solemn moment, in which two beings unite to become one upon the path of love, self-denial and sacrifice – those teachings, that speak of these things, you may do so. Then will your hearts become encouraged in their intention by My word, and your steps will become safe.

21. I want you to live in this simplicity, and I call those happy, who celebrate their wedding with satisfaction and joy. For they will receive graces and blessings on their path through life.

22. Your fellow men from different religious communities will come, and while some will understand the veracity of this spiritual act, others will be outraged about it. But you will proof with your virtuous works that you have been blessed by Me, and your union cannot be severed.

23. I have told you on this day, that the moment, in which this act is celebrated, is only the confirmation of your covenant. For you have already been predestined to meet each other, and a certain attraction and love already existed between you. I allow it and assign you to fulfill this act in the presence of your relatives, friends and parents, so that your marriage is acknowledged and respected.

24. The elevation and intuition of man is still not big enough to recognize that two people are united in My Name in a holy covenant, even without having been united by a marriage registrar or a clergyman. But that time will come, and then neither the man nor the woman will have any doubts once they meet. They will recognize the hour I have determined and they will know how to prepare themselves, to seal their marriage covenant with confidence and safety, and the society will not condemn them, because they weren’t confirmed by a clergyman before an altar. That time will come, but now while the world is developing upwards spiritually, act the way I have taught you on this day.

25. In the second era I entered the home of many married couples, who were married according to the laws of Moses, and do you know in what condition I found many of them? Fighting, destroying the seed of peace, love and trust. I beheld enmity and discord in the hearts, at their tables and in their bedrooms. I entered the houses of many, whose marriage had not been confirmed by the law, and yet they loved and lived, as the larks do in their nests, and how they caressed and protected their little sweetheart.

26. How many are living under the same roof, and yet do not love each other, and since they do not love one another, they are also not united, but spiritually separated! But they don’t make their divisiveness public, out of fear of a divine punishment or they fear human laws or the judgment of society, but this is not a marriage. With these people exists no companionship nor truthfulness. Nevertheless, they perform their false togetherness, they visit families and churches, they go for a walk, and the world doesn’t condemn them, because they know how to keep their lacking love a secret. On the other hand, how many who love each other, have to hide themselves, and keep their true unity a secret, and they must endure the lack of understanding and injustice.

27. Man has not developed high enough to see through and to properly assess the life of his neighbour. Those people, who hold the spiritual and worldly laws in their hands, do not apply the true justice to look at such cases. But those times of understanding and discernment, which I have announced to you, in which humanity will perfect itself, those times will come, and then you will experience, like it was the case in the times of the patriarchs before Moses, that the union of lovers happens, as I did it today with My children… in a spiritual manner. You will do it that way too in the times to come… in the presence of the parents of those who unite themselves, of friends and relatives, in the highest spirituality, fraternity and joy.

28. Once men of peace and good will are abounding on earth, you will see My Divine Institutions prosper, and My laws will make your lives more beautiful. The times of peace, harmony and welfare will return, without the decrease of your civilization and science. Rather, I am telling you, when man has discovered many things and has wrested many secrets from nature – despite all his missing work on himself on account of his lack of elevation, love and mercy – how much more will he then achieve, when he elevates himself to Me, asking Me to reveal secrets to him and illuminate his being, to do great and charitable works! I will allow man to transform this world into a realm of light, salvation and welfare for all My children, because I want you to possess My wisdom and peace.

29. I wrap you in the light of My universal ray, that descends and enters into your heart and establishes His home, His temple there. Wherein I receive the sacrifices and tribute from those who love Me, and I hear your voice, which is both, a plea and obedience towards My Will.

30. Despite the misfortunes you live through, you show yourselves strong on account of your elevation, and you feel happy to be My disciples. You are involved in a great spiritual and earthly battle, use the time I have granted you, and expect in this battle to reap the fruit at the appointed time. Your work on earth will give its fruit day by day, and once you enter into your rest, your spiritual works will come into full bloom, when you have reached the end of your mission, in fulfillment of My laws.

31. A constant prayer for the peace and relief of other nations pours out of your soul, nations which suffer so much more than you do. Reports about annihilation, desperation and death reach your nation, which fill you with pain and fear – not for your own lives or those of your family, but for the life of others, people, who are far from you. They suffer, and they are your neighbour. I feel compassion, when I hear your pleas, and when I deliver your messages of peace and mercy to these nations.

32. Beloved disciples, you live in the heart of this continent. I enjoyed to send your israelite souls to this rich and fruitful land with its radiant sun, with a glowing sky, green mountains and valleys, beautiful and water-rich rivers and gorgeous flowers – with everything, that refreshes and embellishes your earthly life. But within this glory and beauty, the relentless war threatens the environment. Screams of pain, lamentations, blasphemy and insults reach you. But I don’t see any mood of war in your midst, you have not taken up any arms to defend yourself or to attack others. In this nation, I only behold submission towards justice and reluctance against human wickedness. Yet I demand something more of you. I want to see your trust in Me, and your spiritual preparation, in order for you to support your fellow brothers and sisters in their trials and sufferings.

33. Today, as in the times past, humanity lives entangled in wars. They didn’t want to care for the seeds of peace, but this seed will always, like the manna in the wilderness, fall down into the heart of those people hungering for peace.

34. I have sent beings of great elevation into the bosom of families – angels, who from childhood on have the task to bend the hearts of people from different races and creeds and make them loving. But what did humanity do with those emissaries? She doubted their message, and subsequently persecuted and killed them.

35. I saw humanity waging murderous wars already in the first era: In old Phenicia and Syria, with the Romans and Greeks. There was no respect, no love and no justice – not amongst themselves and neither from one nation to another. Never did the strong raise up the weak, and neither did the mighty stretch out their hand to the needy. The one putting the light of civilization on display, didn’t bring it with love, and with true idealism to the nations, that lived in darkness. His conquests always took place with violence, through hostility, lust for power or injustice. When I as the Father saw, that ignorance reigned within these and those, I sent My prophets and forerunners into the bosom of these nations, which were differing through their ideologies and customs, so that they would speak to them about the only truth, and that they would lead them to one and the same destination. They spoke and prepared the spirit of the people for My Coming, in that era, which you call today ‘the second era’. And when the time for My arrival had come, I confirmed the words of those faithful prophets, and everything came to pass, the way it was foretold.

36. My teaching wasn’t meant for the Jewish people, even though it was the one, that was spiritually prepared and purified through great trials in the earlier times, to receive the Messiah in its bosom. But the testament I entrusted to them, was meant for all people of all races. Among that nation appeared apostles, martyrs and a great number of men and women that led an exemplary life, and who knew how to properly sow the seeds of love. Yet also in other homelands and countries far away from Judea, My word began to blossom, which had been delivered by My first disciples.

37. But it was necessary, that in this ‘new world’ – which was populated by people, who passionately loved and sought Me, in order to offer their gifts and sacrifices to Me – the light would rise, and My messages of love, My teaching would arrive, which demands of you only to love one another in Me.

38. I accepted the incomplete worship of those beings that loved Me, because it was offered in ignorance. Later on, when the distance between the two continents was overcome and the seed was brought here, to be sown in this New World into the loving hearts of its inhabitants – how much injustice and violence was exerted by those, who called themselves My disciples, over these people with a simple heart and an elevated soul!

39. Their pure and sincere ritual acts and customs only obtained the censorship and relentlessness of those, who thought of themselves as superior, and yet displayed signs of greatest backwardness. Only slowly did these people accept My inheritance through the faithful disciples and understood its divine purity and origin.

40. Today I see you threatened once again, surrounded by powerful nations, that desire your inheritance and unsettle your soul. You have not yet reached the pinnacle of your splendor, but you will yet shine spiritually and earthly. I warn you, so you may not fall into lethargy, that you should pray and protect your inheritance.

41. I have come to you in this time and bestow upon you once again My legacy of love. My seed does not vanish. It may be whipped by strong storms. But when its ears are torn off by the elements, the grains fall into the earth and germinate anew, to propagate itself indefinitely.

42. You will be a light in this world, your nation will be a torch before the other nations, as long as you love the peace and the good in all its forms. There are already some among you, who will become apostles of peace. I have prepared their soul, so that this light may bloom in their words and instructions. Then all of you, who work spiritually, together with your governors who labour for the wellbeing of this nation, will successfully spread your benefactions among those, who thirst for peace, truth and justice.

43. The light travelled symbolically from the east to the west, but now will this message, I brought to you, travel from the west to the east, and both will meld together into one, just like the knowledge of truth, the civilizations and the races. Once you have united yourselves, you will recognize, that the light hasn’t come from the people to the other people, but actually from the Divine Spirit to His children.

44. Today, many reject Me, deny Me and try to create new paths, but the straight and narrow path of the law is everywhere, where human beings exist. For this law is in the heart, in the talent, and in the spirit of every man – one single path upon which you will get to Me, which always prompts towards the good, towards mercy and towards prudence. You will be crushed by great trials and will collapse under their weight. But when you love righteousness, you will rise up again, stronger than ever, and triumph, for only the good will persist throughout time.

45. When you long for peace for a nation, it is not necessary to travel there. Make peace in your hearts or in your home. This will suffice to transfer harmony and unity upon the spirit of that nation.

46. The good, as well as the bad, can be transferred over a long distance. That is why I have taught you to rush to the aid of those who need your help and to do so with a prepared soul, be they near or far. But beware of sending thoughts that stir the war. Do not wish defeat upon one nation and victory upon another, for this will have its effect and cause revolutions. Above all, love and be lenient with all your fellow men.

47. When the pain of the injured, who have suffered the relentlessness of war, shakes you, and you want to send them some peace and comfort, find a sick person next to you as a substitute for those who are absent, and bestow upon him compassion, in My name, and then I will caress and heal many sick ones in those grief-stricken nations.

48. Make sure, that your home is a temple, from which light shines forth, to envelop those who surround you, and that beyond these borders other people sense a wellbeing and partake in your preparation.

49. Soon you will commemorate the birth of the Messiah. The days draw near in which humanity recalls this event. The nations that still live in peace, will celebrate it with joy. But there are many people in far-away nations, for whom a time of tribulation has arrived, and which will try to forget the fear and anxiety for a moment, and to call upon My spirit in order to remember that event. Others already suffer the consequences of a war, which has plunged them into orphanhood and despair, and it coerced them to get to know pain in all its different forms.

50. I will wrap all of them in My love, I will hear their prayers, and a stream of light will shine upon this humanity.

51. It is necessary for you to prepare yourselves, that you will keep the entire love in your hearts, which I have revealed to you upon My two arrivals, in order for you to love one another with a perfect love and that you are always intercessors and mediators of true justice. For I have chosen you, to make a covenant with all people through your mediation.

My peace be with you all!

Natur, Aufgabe & Geistige Bestimmung des Menschen – Man’s Nature, Duty & Spiritual Destiny

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UNTERWEISUNG / TEACHING 277

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Natur, Aufgabe & Geistige Bestimmung des Menschen

Aus dem Buch des wahren Lebens des Herrn – Unterweisung 277

So spricht der Herr:

1. Ich habe in euch die Vorhut der Karawane gesehen, die Mir zu allen Zeiten nachfolgt – das kluge Israel, den kämpferischen Geist Judas, der seinem Volke den Weg freikämpft. Ihr kommt, um die letzte Schlacht zu schlagen, und habt Mich vor euch, um eure Schritte zu lenken und euch zum Höhepunkt eures Werkes zu bringen.

2. Ich habe euch gerade im Augenblick der Prüfung ausgesandt, da die Menschheit die grössten Gefahren durchlebt, und Ich sage euch, dass sie noch eine Zeitlang mit ihrem Machtstreben fortfahren wird, um danach in schmerzliche Erschöpfung zu verfallen, bis ihr Gewissen sich meldet und ihr sagt, wie viele vergebliche Wege sie gemacht und wie sie ihr Dasein vergeudet hat. Es wird in meinem Namen zu ihr sprechen und sie weise lehren, auf dem Wege der Vergeistigung zu Mir zu kommen. Wenn die Seele erwacht und nachdenkt, wird sie sich an etwas Sicherem festzuhalten suchen, wird sie den kürzesten und sichersten Weg entdecken wollen und wird sie zum Ursprung zurückkehren, um dort die Grundlagen, die Tugenden, die wahre Wissenschaft zu finden, und wird sie erkennen, dass das erste und letzte Gesetz, das Ich dem Menschen gegeben habe, die Liebe ist, die Quelle aller Vollkommenheit.

3. Ich will, dass ihr in Erwartung der Erfüllung meines Wortes lebt, dass ihr immer in Kontakt mit Mir und der Geistigen Welt seid, damit ihr euch nicht ferne noch getrennt von Mir fühlt. Ich werde die Vereinigung der Seelen verschiedener Welten bewirken, damit sie in ihrer Vereinigung erstarken, um das Werk zu vollbringen, das Ich ihnen aufgetragen habe.

4. Für seine Verwirklichung verlange Ich nicht von euch, dass ihr eure Persönlichkeit verleugnet, noch dass ihr euch von der Welt trennt, da ihr ja in ihr lebt. Ich sage euch nur, dass ihr für die Bedürfnisse eures Körpers nur das unbedingt Notwendige gebrauchen sollt, damit die Seele sich frei fühlen kann und beim Blick in ihr Inneres und ihre Umgebung ihre grosse Bestimmung innerhalb meines Werkes begreift.

5. Ich werde euch das für das menschliche Leben Notwendige geben. Ich werde nicht von euch verlangen, dass ihr eure Pflichten vernachlässigt, vielmehr wird euch mein Wort lehren, ihnen gerecht zu werden, denn selbst die kleinsten von ihnen stellen einen Teil eurer Aufgabe dar. Ihr durchlebt eine Zeit des Kampfes, der Aktivität und Anstrengung, und es ist notwendig, dass ihr all dies in den Dienst des Geistes stellt, dass ihr alle eure Gaben entfaltet, damit sich in euch die Umwandlung vollzieht, die sich in meinen Jüngern der Zweiten Zeit vollzog, die – wie zu einem einzige Geiste vereinigt – mit Mir eins wurden.

6. Ihr könntet zu den Menschen nicht mit einer unechten oder nur vorgetäuschten Zubereitung gehen; denn ihre Seele ist entwickelt, und die Binde, die ihre Augen bedeckte, ist schon seit langem gefallen. Bringt ihnen Spiritualität, bietet ihnen Frieden an und schafft in eurer Umgebung eine Atmosphäre von Wohlgefühl und Brüderlichkeit, dann werdet ihr erleben, wie sie euch anhören und eure Worte annehmen, in denen meine Inspiration und meine Kraft liegen werden.

7. Wenn ihr predigt und Frieden lehrt, so seid selbst friedfertig; wenn ihr von Liebe sprecht, so fühlt sie, bevor ihr sie mit Worten ausdrückt; wenn eure Mitmenschen euch gleichfalls ihre Früchte anbieten, so weist diese nicht zurück. Prüft alles, was ihr kennenlernt, und haltet euch an das, was es an Zulässigem und Richtigem in ihren Lehren gibt. Ihr werdet auch jenen begegnen, die – fanatisch geworden in ihrer Religionsausübung – ihr Auffassungsvermögen durch die Vermaterialisierung ihrer Kulthandlungen vermindert haben. Ihr sollt ihnen dann geduldig dabei helfen, ihre Kenntnisse zu erweitern, sollt ihnen die Horizonte aufzeigen, die ihr Geist erreichen kann, wenn sie sich in meine Unterweisung vertiefen. Ihr sollt zu ihnen über meinen Universellen Geist sprechen, über die Unsterblichkeit der Seele, ihre fortwährende Entwicklung. Ihr sollt sie das wahre Gebet lehren, die Zwiesprache des Geistes, und sie von Vorurteilen und Irrtümern freimachen. Dies ist das Werk, das Ich euch anbefehle – ein Werk der Liebe und Geduld.

8. Wachet alle über eure Seele, die mein Kind ist. Empfanget meine neuen Offenbarungen, und wenn ihr den Sinngehalt der Worte, die Ich euch in den vergangenen Zeiten gab, nicht zu entdecken vermochtet, so kommt herbei, und ihr werdet durch diese Unterweisung alles erkennen und verstehen. Denn Ich erinnere euch und vereinige bei euch alle meine Worte und Taten aller Zeiten, damit ihr ein weiteres Zeugnis eures Vaters habt.

9. Macht Gebrauch von der Stärke, die Ich euch verliehen habe, damit ihr alle Prüfungen und Versuchungen besiegt. Seid geduldig im Schmerze, damit ihr euer Boot steuern und euch retten könnt.

10. Ich will, dass eure Gottesverehrung in dieser Dritten Zeit so rein und so vollkommen wird, wie es der Duft ist, der von den Blumen ausströmt.

11. Wenn die Menschen einmal soweit sind, in ihrer Seele einen Tempel zu errichten und in ihm die Flamme des Glaubens zu entzünden, dann werden die Entweihungen aufhören, die Kriege werden ein Ende haben, das Tal der Tränen wird allmählich zu einem Land des Friedens werden, und das Himmelreich wird sich jedem Herzen nahen.

12. Lasst Mich in dieser Weise zu euch sprechen, auch wenn euch alles, was Ich sage, unmöglich erscheint. Ich weiss, was in der Zukunft aus dieser Welt werden wird – jener Zukunft, die bis in die Ewigkeit fortdauert, und die ihr kleinen Geschöpfe nicht begreifen könnt.

13. Da ihr euch nicht einmal der Gegenwart bewusst seid – wie könnt ihr dann das voraussagen, was geschehen wird, oder an dem zweifeln, was mein Wort prophezeit.

14. Schon kommen meine Boten zur Welt, die – wenn die Stunde gekommen ist – die dunkle Binde von den Augen der Menschen abnehmen werden, jene Boten, die auf die Welt gekommen sind, um mit ihren Werken wahrer Liebe die Wahrheit zu verteidigen. Doch wer hat sie entdeckt? Wer erahnt in jenen Kindern von heute die Propheten und Apostel von morgen? Doch wenn dies mit jenen geschieht, die ihr mit den Augen eures Körpers sehen könnt – was wird dann erst geschehen, wenn Ich euch sage, dass sich eurer Welt auch meine geistigen Heerscharen des Lichtes mit ihrer Botschaft des Friedens und ihrem Erweckungsruf genähert haben? Ihr habt dies nicht einmal geahnt.

15. Es ist notwendig, dass dies Volk, dem diese Offenbarungen anvertraut worden sind, sich aufmacht und davon Zeugnis ablegt. Denn dadurch werden die Menschen erwachen und imstande sein, die dieser Zeit eigenen geistigen Zeichen und Manifestationen wahrzunehmen.

16. Das ist der Grund dafür, dass Ich euch unablässig sage, dass ihr diese Saat behüten sollt, damit ihr und eure Kinder es sind, die dieses Licht zu den Völkern der Erde tragen. Ich erlaube euch – um meine Botschaft zu den verschiedenen Punkten der Erde zu tragen – dass ihr euch der Mittel bedient, die ihr für angebracht haltet, wann immer euer Gewissen euch sagt, dass ihr auf dem rechten Wege wandelt.

17. Doch Ich will euch nicht sagen, dass ihr, die ihr Mich in diesem Augenblicke vernehmt, die einzigen Beauftragten seid, um diese Mission durchzuführen. Nein – euch wird es zukommen, einen Teil davon zu tun, und die, die nach euch kommen, werden das tun, was ihnen zukommt. Denn das Werk ist riesengross für mein neues Volk.

18. Was ihr anstreben müsst, ist, dass dies Werk von Generation zu Generation vorankommt, sich in seiner Geistigkeit und Lauterkeit zum Ausdruck bringt und in seiner ganzen Wahrheit erhalten bleibt.

19. Ihr erkennt noch nicht die ganze Essenz und den Sinngehalt meiner Lehre. Das ist der Grund dafür, dass ihr sie durch plumpe Kulthandlungen entstellt habt – Kulthandlungen, die keine Geistigkeit enthalten. Doch wenn euer Verstand zugleich mit eurer Seele einmal zur Wahrheit erwacht ist, werden beide nicht mehr imstande sein, meinem Werke irgendetwas Unreines beizumengen.

20. Ihr gebt der Welt das, was ihr als Aufgabe erhalten habt, bevor ihr zur Erde kamt. Es ist die Botschaft, die eure Seele mitbrachte.

21. Der Verstand weiss all dies nicht, aber die Seelen erinnern sich daran, dass ihnen gesagt wurde, dass sich hier auf der Welt alle zusammenfinden würden, die dazu bestimmt sind, das Wort des Herrn bei seiner neuen Kundgebung an die Welt zu vernehmen.

22. Wohl denen, die in ihrer Seele den Auftrag und die Verheissung des Meisters zu bewahren vermochten, denn in ihnen ist das Licht meines Geistes gewesen. Sie erfüllen nun die Aufgabe, die ihnen anvertraut worden ist, und wenn sie einmal den Teil, der ihnen zukommt, beendet haben, werden sie die geistige Beglückung haben, zu sehen, wie nach ihnen neue “Arbeiter” kommen, um das begonnene Werk fortzusetzen. Bei diesen Nachfolgern werden sie die Befriedigung, die Freude darüber sehen, den Weg gesäubert und geebnet, und die Aussaat auf den Feldern bereits begonnen vorgefunden zu haben.

23. Wenn ihr, die ihr die Ersten gewesen seid und daher viel zu kämpfen hattet, weil keiner eurer Mitmenschen euch in dieser Ära den Weg bereitete, dennoch imstande wart, der Welt eine Botschaft zu überbringen, so denkt daran, dass die neuen Generationen – da sie den Weg gut begehbar und die Saat verbreitet antreffen – die Botschaft, deren Überbringer sie sind, mit grösserem Licht und mehr Klarheit werden bekanntmachen müssen.

24. Von den frühesten Zeiten an, als die Propheten begannen, das Kommen des Messias anzukündigen, sagten sie, dass alle Nationen in Ihm gesegnet würden, weil Er Mensch werden würde. Doch heute sage Ich euch, dass alle Völker in dieser Dritten Zeit aufs neue gesegnet werden, weil mein Geist kommen wird, um mit jeder Seele in Verbindung zu treten.

25. Gesegnet seien, die ihre Läuterung mittels des Gebetes, der Reue und der guten Werke suchen, denn sie sind es, die ihre Schandflecken wirklich abwaschen, um sich vor Mir rein zu präsentieren. Wohl denen, die die Wahrheit so verstehen, weil sie den Weg finden und die Unwissenheit und die Finsternis vergangener Zeiten hinter sich lassen. So, wie Ich in der Zweiten Zeit kam, um das Blutvergiessen und die Opferung unschuldiger Opfer zu beenden, die das Volk vor dem Altar Jehovas darbrachte, und Ich sie lehrte, dem Vater das Opfer des eigenen Lebens darzubringen, so komme Ich heute, um euch von den vielerlei unnützen Kultformen und Riten abzubringen, durch die ihr die wahre Erfüllung meiner Lehre ersetzt.

26. Wenn ihr meine Unterweisungen vernehmt, seid ihr überrascht, das verstehen und ausführen zu können, was euch früher unmöglich erschien, und zwar deshalb, weil eure Seele Schritt für Schritt einen Weg zurückgelegt hat, den ihr nicht kanntet. Ein Funken Licht in eurem Verstande hat genügt, um aus eurem Herzen den äusserlichen Kult zu entfernen, der so tief in euch verwurzelt gewesen war.

27. Auch der Symbolismus verschwindet in dem Masse aus eurem Gottesdienst, in dem ihr die Wahrheit näher ins Auge fasst, und ihr beginnt, euch an einem reinen, schlichten, spirituellen und leicht vollziehbaren Gottesdienst zu erfreuen.

28. Ich habe euch noch nicht alles gesagt, noch alles offenbart, weshalb Ich euch sage, dass ihr euch nicht mit dem zufrieden fühlen sollt, was ihr erreicht habt, noch euch mit dem Ersten, was ihr empfangen habt, begnügen sollt. Meine Schatzkammer behütet noch vieles, und eure Seele soll dies kennenlernen. Ihr werdet noch viele Schritte von Bedeutung auf dem Pfade machen müssen. Ich lehre euch eine andere Weise, das Gesetz auszuüben, und eine andere Weise, das Geistige und das Göttliche zu erkennen, das euch mein Wort offenbart hat. Denn Ich will nicht, dass ihr euch vornehmt, Mich nach der Art der Wissenschaftler oder der Theologen zu erforschen. Ihr sollt die verborgene Weisheit eures Vaters befragen, indem ihr eure Gedanken mittels des Gebetes zu Ihm erhebt. Dann werdet ihr – mit Demut, Respekt und Liebe bekleidet – von Ihm das empfangen, was Er euch gerne offenbart hätte. Wer so zur Pforte der Weisheit gelangt, wird als ein kleines Kind betrachtet werden, das sich nach Licht sehnt, oder als ein Jünger, der nach Erkenntnissen dürstet. Ich werde ihn meine Gegenwart fühlen lassen, werde ihn liebkosen und ihm alles zeigen, was ihr nach dem Urteil eures Vaters kennenlernen sollt. Ich werde seine Zweifel beseitigen, werde vor seinem Blicke den Schleier von vielen Geheimnissen wegziehen und ihn mit Licht erfüllen, damit er, wenn er sein Gebet beendet und zu seinem Lebenskampf zurückkehrt, seiner menschlichen Natur das offenbaren kann, was er in der Lehrstunde mit dem Meister lernte.

29. Die, die meinen Wesenskern erkennen und in das Göttliche eindringen wollten, ohne mit der nötigen Demut und Hochachtung in meine Gegenwart zu gelangen, sind immer in die Irre gegangen und haben niemals eine grosse Unterweisung erlangt, weil die Tür dafür nur für den Demütigen offen ist, aber für den Stolzen immer verschlossen ist. Noch immer sind die Menschen kleine Kinder gegenüber dem Leben und noch weit davon entfernt, Jünger zu sein.

30. Demut des Geistes und des Herzens verlange Ich von euch, damit ihr, die ihr im Verlangen nach Licht auf dem geistigen Wege herbeikommt, all das findet, was ihr wissen möchtet. Die Zubereiteten werden nicht weinen müssen, noch sich nach diesen Zeiten meiner Kundgabe zurücksehnen müssen, wenn diese vorüber sind und wenn die Karawanen von Ausländern ankommen, um euch nach dem zu fragen, was ihr gehört und gesehen habt. Ihr sollt ihnen dann ein getreues Zeugnis all dessen geben, was Ich euch lehrte, und die Erklärung für all das, was sie in Geheimnis gehüllt sehen. Verwundert angesichts der Klarheit eures Verstandes und eures Wortes werden sie euch “Kinder des Lichtes” nennen und euch sagen: “Ihr seid glücklich zu nennen, weil ihr den Göttlichen Meister vernommen habt, auch wenn es nur durch das Verstandesvermögen des Menschen geschehen ist.”

31. Ich gebe den Menschen aufs neue mein Wort, damit sie wissen, dass sie nicht verlassen sind, damit sie durch die Stimme ihres Geistes erwachen und erfahren, dass die Seele nach diesem Leben grosse göttliche Wunder erwarten.

32. Von ihnen habe Ich zu den Menschen gesprochen, und dasselbe erfährt der, der zu beten versteht, um mit dem Geistigen in Verbindung zu treten, so wie es auch jener bezeugt, der sich mittels der Wissenschaft in die Geheimnisse der Natur vertieft. Auf diesen beiden Wegen werden sowohl der Verstand als auch der Geist immer mehr entdecken, je mehr sie suchen. Aber wann wird die Zeit kommen, in der der Mensch sich für sein Studium und sein Forschen von der Liebe inspirieren lässt? Erst wenn dies geschieht, wird sein Werk auf der Welt von Dauer sein. Solange der Beweggrund der Wissenschaft das Machtstreben, der Hochmut, der Materialismus oder Hass ist, werden die Menschen unablässig die Zurechtweisung der entfesselten Naturgewalten erfahren, die ihre Unbesonnenheit bestrafen.

33. Der Wissenschaftler dieser Zeit zeigt ein völliges Unverständnis in seinen Werken, denn er zerstört Nationen und Völker, mäht das Leben seiner Mitmenschen zu Tausenden nieder, versklavt Menschen und verwandelt das menschliche Leben in einen Wirbelwind. Er begreift nicht das Böse, das er verursacht, und ist sich der Tragweite seiner Handlungen nicht bewusst. Deshalb nenne Ich sie leichtfertig.

34. Nur meine Barmherzigkeit konnte dieser Menschheit zu Hilfe eilen, und daher bin Ich gekommen, um das Herz des Menschen zu berühren und seine Seele zu erwecken, damit er die leise Stimme des Gewissens hören kann, die ihn weise all das Böse erkennen lassen wird, das er verursacht hat, und ihm zugleich die Art und Weise eingibt, Fehler und Übel wiedergutzumachen.

35. Die Menschen müssen begreifen, dass alle zu Mir kommen müssen – doch nicht als Menschen, wie sie es gerne hätten, sondern im geistigen Zustand. Nur so werden sie dafür sorgen, dass ihre Werke auf das Wohl aller gerichtet sind, damit dies auch zum Vorteil für sie selbst ist.

36. Wie viele haben sich im Bösen, im Hochmut, in ihrem eitlen Streben aufgebläht, wie viele haben sich Kronen aufgesetzt, obwohl sie armselig und geistig nackt sind. Wie gross ist der Gegensatz zwischen dem, was ihr als eure Wahrheit betrachtet, und meiner Wahrheit!

37. Du weinst beim Hören meines Wortes, o Volk. Wann wird die ganze Menschheit angesichts meiner Offenbarung weinen? Ich vergebe euch allen, es ist ein Augenblick der Gnade, und verströme mein unendliches Licht auf alle Welten und auf alle meine Kinder.

38. Dies ist das Zeitalter des Lichtes, in welchem die Göttliche Weisheit, die das Licht des Heiligen Geistes ist, selbst die geheimsten Winkel des Herzens und der Seele erhellen wird.

39. Nun wird der Mensch bald wissen, woher der kommt, der auf dieser Welt geboren wird, was der Sinn, die Aufgabe und der Zweck dieses Lebens ist, und er wird sich das erklären können, was er “Tod” genannt hat. Nun wird die Menschheit bald die Theorien und die äusserlichen Anbetungsformen aufgeben, um stattdessen die Wahrheit zu leben. Dann wird er sein Dasein dem Guten weihen, Mich durch seine Werke verehren, und wenn die Stunde kommt, diese Welt zu verlassen, wird er die Tatsache, die Augen des Körpers für immer zu schliessen, nicht “Tod” nennen, weil er weiss, dass dies der Augenblick ist, in dem die Seele ganz in ein höheres Lebens eingeht.

40. Wenn ihr einmal alle wisst, dass die Loslösung der Seele beim Verlassen des Körpers der Übergangsschritt ist, der unerlässlich ist, um euch den Heimstätten des Friedens und der Vollkommenheit zu nähern, dann wird sich in den Menschen eine wahre Erkenntnis der Wirklichkeit bilden.

41. Der Schöpfer stellte die Menschen in eine Welt, deren Natur sich unaufhörlich entwickelt, sich jedoch immer auf die Vollkommenheit hin entwickelt. Doch die Menschen, die im Schosse dieser Natur leben, entwickeln sich nicht im Einklang mit ihr, weil sie nicht ihre moralische Besserung anstreben, nicht die Vervollkommnung ihrer Seele ersehnen, was die Essenz und der Grund für ihr Dasein ist.

42. Die Entwicklung des Menschen, seine Fortschritte, seine Wissenschaft und seine Zivilisation hatten niemals den Aufstieg der Geistseele zum Ziel, welche das Höchste und Edelste ist, was es im Menschen gibt. Sein Streben, sein Ehrgeiz, seine Wünsche und Besorgnisse hatten ihr Ziel immer in dieser Welt. Hier hat er das Wissen gesucht, hier hat er Schätze angehäuft, hier hat er sich Vergnügungen, Ehrungen, Belohnungen, Machtstellungen und Auszeichnungen verschafft, hier hat er seine Herrlichkeit finden wollen. Darum sage Ich euch: Während die Natur Schritt für Schritt vorangeht, ohne in ihrem Gesetze unaufhörlicher Entwicklung hin zur Verfeinerung, zur Vollkommenheit stehenzubleiben, ist der Mensch zurückgeblieben, nicht weitergekommen; und daher seine Schicksalsschläge auf Erden, daher die Prüfungen, Hemmnisse und Schläge, denen er auf seinem Lebensweg begegnet. Denn anstatt mit allem, was ihn in seinem Leben umgibt, in Einklang zu sein und darauf zu achten, sich durch die Aufwärtsentwicklung seiner Seele zum Herrn über alles zu machen, so wie es der Herr von Anfang an befohlen hatte, wollte er durch die niederen Leidenschaften wie die Habgier, den Hochmut und den Hass zum Herrn werden. Doch ohne sich dessen bewusst zu sein, hat er seine Eitelkeiten selbst bestraft, indem er von seinem Platz als Herr und Fürst über alles, was Gott seinem Willen unterstellte, herabstürzte und zu einem Diener, einem Sklaven und sogar zu einem Opfer aller Naturkräfte wurde, die ihn umgeben.

43. Fasst den Vorsatz, euch als Erstes kennenzulernen, indem ihr im Kern eures Wesens die Essenz sucht, und Ich versichere euch, dass ihr euch erleuchtet fühlen werdet, wenn ihr entdeckt, dass ihr vor allem Geistseelen, Kinder Gottes seid.

44. Mein Wort öffnet euch die Türen zum geistigen Wissen, damit ihr in eurem Herzen etwas von dem ansammelt, was der Vater in seiner Schatzkammer für seine Kinder aufbewahrt.

45. Der Mensch trägt eine Geistseele in sich, welche Träger vieler Gaben und göttlicher Herrlichkeiten ist, und es ist das Wort Gottes, seine Lehre, die ihn würdig macht, jene Gnade zu erlangen.

46. Wie sehr hat sich die Menschheit in ihrem Materialismus herabgewürdigt, wie viele Tränen hat sie aufgrund ihrer Gleichgültigkeit gegenüber dem Hohen, gegenüber dem Reinen und Wahren vergiessen müssen!

47. Die Geistseele neigt sich der Tugend zu, die Körperhülle neigt der Sünde zu, und beide ringen miteinander, ohne in Einklang kommen zu können. Daher habe Ich beide mit meinem Worte die Art und Weise gelehrt, sich in einem einzigen Ideal zu vereinen, indem der Seele in gerechter Weise das Ihre, und der Welt das Ihre gegeben wird. Im “Fleische” sind die Instinkte, die Leidenschaften und die Hinneigung zum Materiellen, weil dort sein Ursprung ist. Daher benötigt ihr eine Lehre, die die menschlichen Herzenssaiten empfindsam macht, die das Herz veredelt und es erhebt, ohne es von der Erfüllung der Gesetze abzubringen, die den Menschen auf der Erde regieren. Durch diese Lehre wird sich die Seele zum Ewigen erheben können, zu jenem Reiche, in dem ihr Ursprung ist. Wenn sie über das “Fleisch” und die Welt zu siegen vermag, wird es für sie danach, wenn sie bereits von der menschlichen Körperhülle frei ist, leichter sein, von Stufe zu Stufe aufwärtszusteigen, dem Vater immer näher zu kommen und daher die Welt, die sie bewohnte und die sie versklavt hatte, immer weiter hinter sich zu lassen.

48. Der Geistfunke, der den Menschen seinem Schöpfer ähnlich macht, wird sich immer mehr der unendlichen Flamme nähern, aus der er entsprang, und jener Funke wird ein leuchtendes Wesen sein – bewusst, strahlend vor Liebe, voll Wissen und Kraft. Jenes Wesen erfreut sich des Zustandes der Vollkommenheit, in welchem nicht der geringste Schmerz oder die kleinste Not existiert, in welchem die vollkommene und wahre Seligkeit herrscht.

49. Wenn dies nicht das Ziel eures Geistes wäre – wahrlich, Ich sage euch, Ich hätte euch meine Lehre nicht durch so viele Unterweisungen bekannt gemacht, denn dann wäre das Gesetz der “Ersten Zeit” für euch ausreichend gewesen, um in Frieden auf Erden zu leben. Aber wenn ihr bedenkt, dass Ich unter den Menschen lebte und ihnen eine unendlich bessere Welt jenseits dieses Lebens verhiess, und wenn ihr euch überdies daran erinnert, dass Ich in einer anderen Zeit wiederzukommen versprach, um weiterhin zu euch zu sprechen und alles zu erklären, was ihr nicht verstanden hattet, so werdet ihr zu dem Schluss kommen, dass die geistige Bestimmung des Menschen höher, viel höher ist als alles, was ihr erwarten könnt, und dass die verheissene Seligkeit unendlich viel grösser ist, als was ihr ahnen oder euch vorstellen könnt.

Mein Friede sei mit euch!

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Man’s Nature, Duty & Spiritual Destiny

The Book of the true Life from the Lord – Teaching 277

Thus says the Lord:

1. I perceive this multitude as the forerunners of a caravan who has followed me throughout the eras. You are the wise nation of spiritual Israel, with the fighting spirit of Judah, preparing and leading the way for others to follow. As I prepare you to engage in the final battle, I will be guiding your steps and helping you to fulfill your mission.

2. During this period I have sent you to earth as humanity confronts its greatest ordeals. Man will continue to pursue his material ambitions for a while longer until he becomes weary from experiencing so much pain and suffering. His conscience will make him aware that his life is nonproductive and fruitless and guide him to me through the path of spirituality. When the spirit awakens and carefully analyzes the path it has taken in the past, it will seek the true path. That path will guide it back to the basic principles established by God. The first and last law that God gave to man was to love one another and to practice deeds of virtue. Love is a fountain of perfection.

3. I want you to await the fulfillment of my word and to always be in spiritual contact with me and with the spiritual world. Thus, you will never feel that you are distant from me. I will unite all spirits from the different worlds throughout the universe so that in unity they will acquire strength to fulfill their mission.

4. To fulfill your mission you do not need to neglect your earthly responsibilities or separate yourself from the world. I ask you to attend only to those physical needs that are essential so that your spirit will remain free and become fully aware of its great destiny within my work.

5. I will give you those things that are necessary for your human life on earth. I will not ask you to neglect your material responsibilities. On the contrary, my word will teach you how to fulfill all of your responsibilities because every responsibility forms a part of your mission. You are living during a period of struggle, activity, and great achievement and it is necessary for your spirit to engage in all three. You need to develop your spiritual gifts so that you can become transformed as my disciples were in the Second Era. They imitated the Divine Master and lived in unity.

6. You will be unable to take my teaching to humanity unless you truly are spiritually prepared, because humanity is more spiritually evolved than in the past. Offer peace to your brethren and teach them spirituality. If they observe that you live in harmony and practice brotherhood with your brethren, they will listen to your words of inspiration and spiritual wisdom.

7. It you are going to preach, teaching peace, you need to lead a peaceful life; if you are going to speak of love, you need to truly feel love for your brethren before you can truly teach it. Do not reject the differing beliefs of your brethren. As you carefully analyze their beliefs, accept only those things from their doctrines that you know are true as revealed in my teachings of love. Although you will meet some individuals who worship God in a fanatical and material manner, you will patiently help them acquire a new knowledge of God. You will reveal to them that their spirits can acquire great spiritual knowledge if they carefully analyze my teachings. You will speak to them of my Universal Spirit, of the immortality of the spirit, and how the spirit becomes more spiritually evolved. You will teach them how to pray, how to communicate with God from spirit to Spirit, and will guide them to true spiritual knowledge. I entrust you with that work, a work of love and patience.

8. Take care of your spirit, which is my child. Accept my new revelations because they offer you much knowledge and will help you to comprehend all those things that you were unable to comprehend from my previous teachings. Today, I am reminding you of the teachings that I gave you in the past. I am combining all of the teachings that I have given you throughout the eras, thus offering you another testimony of your Father.

9. Use the spiritual strength that I have given to you to triumph over all ordeals and temptations. Be patient when you are suffering so that you will be able to follow my path and attain salvation.

10. During this Third Era I want your worship to be as pure and perfect as the fragrance of flowers.

11. Once man develops faith and succeeds in constructing a temple within his spirit and learns to respect God, the wars on earth will cease. Thus, this valley of tears and suffering will become a land of peace, and the Kingdom of Heaven will descend upon mankind.

12. Allow me to speak to you thus, although you believe it is impossible. I know everything that will occur on earth in the future, whereas humans on earth do not know.

13. If you are not aware of what is presently occurring on earth, how would you be able to foretell the future or understand my prophecies?

14. My messengers are now arriving on earth to help mankind become spiritually enlightened. They have come to earth to defend the truth with deeds of true love. Does anyone know who they are? Is anyone aware that there are children on earth today who will become my future apostles and prophets?

15. It is necessary that this nation of people, which has received my present revelations, arise to offer testimony of me and help mankind to awaken spiritually. Thus, man will be able to perceive the spiritual manifestations and signs that will occur during this period.

16. You must take care of this seed of spiritual knowledge that you possess. I want you and your children to take these teachings to the other nations on earth. Use whatever means are convenient to spread my message throughout the world, as long as your conscience informs you that you are following the true path.

17. Those of you who are presently listening to me are not the only ones with this mission. You will fulfill a part of that mission, while others who will come after you will continue that same mission.

18. You need to continue to practice this doctrine of love from generation to generation so that man can comprehend its pureness and spirituality and maintain its truth.

19. You still do not know the true meaning and essence of my Doctrine. Thus, you continue to disrespect it with your materialistic practices that lack true spirituality. When your mind and spirit awaken to recognize the truth, you will no longer taint my doctrine with anything that is impure.

20. It is your mission to take this doctrine to your brethren throughout the world. Your spirit was assigned that mission before it came to earth.

21. Although your material mind is unaware of this, your spirit is aware of its mission to join a multitude of people as witnesses to the Lord’s new manifestation to the world.

22. Blessed are those who have retained and remembered the mandate and promise of the Divine Master in their spirit because they are becoming spiritually enlightened. They are fulfilling the mission that was assigned to them. When they have fulfilled it, joyfully they will see others come after them to continue the work. Those who arrive later will observe with satisfaction that the path is pure and spiritually prepared, and that the sowing of the fields has begun.

23. Those of you who were my first workers during this period had to struggle greatly because none of your brethren had prepared your path. Nevertheless, you have managed to take my message to humanity. Thus, be aware that those workers who will arrive after you will be expected to offer my message to the world with greater enlightenment and clarity because their path was prepared.

24. Since the First Era when the prophets announced the arrival of the Messiah, they said that all nations would receive his blessings. Now I say to you that during this Third Era all nations will once again receive my blessings because I will communicate with everyone from Spirit to spirit.

25. Blessed is the one who seeks to purify himself through prayer, repentance, and good deeds, because he is truly cleansing his stains. He will have purified his spirit when he presents himself before me. Blessed is the one who is able to comprehend this truth, because he will find the true path to follow and will become spiritually enlightened. In the Second Era I came to teach mankind to cease the shedding of blood and to discontinue the practice of sacrificing innocent victims on the altar of Jehovah. Instead, I taught man to sacrifice his own selfish desires as an offering to God. Today, I have come to inform you to stop practicing so many meaningless rituals. You have chosen to practice those rituals instead of truly practicing my doctrine of love.

26. When you listen to my teachings, it surprises you that you are able to comprehend and practice what previously you thought impossible. It is because your spirit is now slowly traveling an unfamiliar path. As you become spiritually enlightened by my teachings, you will begin to discontinue materialistic forms of worship and rituals which you truly believed you needed to practice.

27. The material symbols that you used to worship God are also beginning to disappear now that you are comprehending true spiritual worship. Today your worship is simple, pure, practical, and spiritual.

28. I have not yet revealed many things which you need to know, therefore, I tell you not to be satisfied with what you have attained and received. As your spirit continues to progress along its spiritual path, I will give it new revelations. I have come to teach you a new way to practice my Law and to tell you to analyze the spiritual and divine things that I am revealing to you. I do not want you to analyze me as the scientists and theologians have done. Rather, you will elevate yourself through prayer in a humble, respectful, and loving manner, as I reveal to you those things that you need to know. Whoever prays in this manner to the Lord will be like a young disciple who is thirsty for spiritual enlightenment and knowledge, and I will allow him to feel my presence and caress as I reveal those things that he needs to know. I will spiritually enlighten him, eliminate his doubts, and provide answers to many mysteries. Thus, after praying, his spirit will be able to reveal to the physical body those things that it learned from the Divine Master.

29. Those who arrive before my presence, without humility and respect, to learn about spiritual and divine things will become confused and will fail to learn anything. The doors to spiritual divine wisdom are only open to those who are humble and are closed to those who are not. Since man still has many things to learn about life, he has not yet become my disciple on earth.

30. I want your heart and spirit to be humble so that when you seek enlightenment along the spiritual path, you will find answers to all of your questions. Those who prepare themselves will not weep nor sigh once my manifestation comes to an end. Caravans of foreigners will arrive to ask you about what you saw and heard during my manifestation. You will offer a true testimony of what I taught you and will explain all things that they consider mysterious. They will be amazed at how clearly you are able to explain all mysteries and will perceive you as spiritually enlightened. They will tell you that you are fortunate to have heard the Divine Master speak although it was through human spokesmen.

31. Once again I have come to give man my teachings and to remind him that he is not alone. I want him to listen to the voice of his conscience and to become aware that great divine wonders await his spirit when he departs from this life.

32. I have spoken with mankind about these wonders. Those, who know how to pray and are able to perceive spiritual visions, will verify these wonders. Scientists, who study the mysteries of nature, will also offer testimony of the wonders they have found. The more spiritual and scientific knowledge that man seeks, the more he will discover. However, when will man become inspired to study the essence of spiritual love? As long as he neglects to do so, he will not be fulfilling his mission in life. The elements of nature will continue to unleash themselves to awaken man from his lack of compassion, for man is motivated by hatred, ambition, materialism, and pride in his scientific pursuits.

33. During this period, scientists demonstrate a true lack of compassion as evidenced by their deeds, for they are destroying nations, cities, and killing their brethren by the millions. They are converting men into slaves and bringing great turmoil to life on earth. They are unaware of the gravity of their deeds. That is why I say that they lack compassion and true understanding.

34. Only my mercy can help humanity, and that is why I have come to touch the heart of man and to awaken his spirit. Thus, he will be able to listen to the voice of his conscience which will make him aware of all the wrong he has done, and at the same time inspiring him to correct his mistakes.

35. Man needs to understand that all beings will ascend to me, not in material bodies, as they would like, but spiritually. Thus man will strive to perform deeds that will not only benefit mankind but also himself.

36. Many beings on earth have become very evil, vain, and arrogant! Although they have given themselves material crowns, their spirits are in a state of misery and spiritual darkness! There is a great difference between my truth and what man believes is the truth.

37. My people, you cry as you listen to my word. When will humanity cry in that same manner as it listens to my revelation? I forgive everyone. This is a moment of grace. I shed my infinite light upon all worlds and upon all of my children.

38. This is the Era of Light. Thus, the divine enlightenment from the Holy Spirit will fully illuminate the innermost parts of the human heart and spirit.

39. Man will soon know why he is born on earth, as well as the purpose, mission, and meaning of life on earth. Also, he will comprehend the true meaning of death. Humanity will soon leave behind its theories and external forms of worship and will begin living in the true manner that God wants it to live. Man will dedicate himself to living a righteous life on earth and will worship me through his deeds of love and virtue. When the time arrives for him to depart from this earth, he will know that his spirit will enter into a superior life. Thus, when the eyes of the physical body are closed for the last time, man will no longer refer to it as death.

40. Man will begin to understand the truth when he realizes that the separation of a spirit from its material body is no more than a transition step. That separation is necessary so that the spirit can continue to progress and dwell in other mansions that are more evolved.

41. The Creator placed man on earth, a place where nature is constantly evolving toward perfection. Although man is surrounded by nature, he does not evolve in harmony with it. He does not seek to better himself morally nor does he seek to perfect his spirit which is the essence and the reason for his existence.

42. Humanity has evolved and progressed scientifically but has never been interested in evolving spiritually. Although his spirit is the most noble and elevated thing that exists within him, man’s personal earthly ambitions, desires, and worries are his only concerns. Man has sought material knowledge from earth, along with material rewards, honors, power, and self gratification. He has sought to establish his heaven on earth. That is why I tell you that while nature is continually evolving to achieve perfection, man has failed to evolve and progress. That is why he suffers, stumbles, and experiences great ordeals along his path. Man does not realize that as he becomes more spiritually evolved and begins to live in harmony with all things, he can become master of all earthly things, a mandate that God gave to man at the beginning of time. Instead, man has preferred to rule on earth guided by his low passions, greed, arrogance, and hatred. Consequently, he has converted himself into a servant and a slave of earthly ambitions, becoming a victim of the elements that surround him.

43. Make an effort to truly know yourself. Search within the depths of your being to discover your essence, and I assure you that you will feel illuminated upon discovering that you are foremost a spiritual being, a child of God.

44. My present teachings offer you spiritual knowledge enabling you to become familiar with some of the knowledge that the Father has reserved for his children.

45. Each human being possesses a spirit that is endowed with divine greatness and many spiritual gifts. These teachings, and this doctrine of God, have been given to man to make him worthy of attaining that grace.

46. Humanity has greatly regressed spiritually because of its materialism! It has endured great suffering because it is not interested in seeking purity, truth, and spiritual elevation.

47. The spirit is attracted toward things that are virtuous and pure, whereas the physical body is attracted toward things that are unvirtuous and immoral. They struggle with one another and do not live in harmony. That is why I have come to give you my doctrine of love. It teaches the spirit and the physical body to live in harmony as they follow the same ideal of divine love. This doctrine will give to the spirit those things that pertain to the spirit and to the world those things that pertain to the world. The flesh has instincts and low passions. It is attracted to the material things of earth, because that is where it was born. That is why man needs a doctrine that will make the human heart more sensitive, noble, and virtuous without preventing him from fulfilling the laws that govern him on earth. With a doctrine of love, the spirit will also be able to elevate itself toward the eternal and divine, toward that spiritual kingdom where it was born. If the spirit is able to triumph over the flesh and material world, it will be easier for the spirit to elevate itself toward the Divine Father when it separates from the material body. The material world, where it once dwelt and became a slave, will remain far behind.

48. Man possesses a spirit which is why he is similar to the Divine Father. As a spirit evolves, it gets closer to the Divine Father who created all spiritual beings. An evolved spiritual being possesses great wisdom, love, strength, and enlightenment. That being will rejoice living in a state of spiritual perfection, a state of true and perfect joy, where neither suffering nor misery exists.

49. If that was not the final destination for your spirit, truly I tell you that I would not have given you so many divine teachings. The commandments that I gave you in the First Era should have been sufficient for mankind to live in peace on earth. I came in the Second Era to live among men and promised them that a world that was infinitely superior to earth awaited them. I also promised that I would return in the future to bring new teachings and to explain those things that man was not able to comprehend. Thus, you need to know that the spiritual destiny of mankind is much more elevated than you realize. The joy that awaits your spirit is much greater than you could ever imagine.

My Peace be with you!

Verstehe die Verirrungen der Religionen … Buch des wahren Lebens – Understand the Errors of Religions … Book of the true Life

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UNTERWEISUNG / TEACHING 205

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flagge de  Unterweisung 205 … Verstehe die Verirrungen der Religionen

Unterweisung 205 – Verstehe die Verirrungen der Religionen
Aus dem Buch des wahren Lebens

So spricht der Herr:

1. Nehmt die Essenz meines Lehrwortes in euch auf, lasst eure Seele stille werden, bringt den Verstand und das Herz zur Ruhe.

2. Nähert euch Mir auf solche Weise, dass ihr euch in den Frieden eures Meisters versunken fühlt.

3. So wie ihr herbeigekommen seid, so werdet ihr eure Geschwister aus fernen Ländern herbeikommen sehen, weil sie alle nach dem Lichte dieser Botschaft verlangen.

4. Allen werde Ich die ersten Lektionen geben, die sie vorbereiten, um später die Unterweisungen für die Seele zu verstehen.

5. Denkt über das Wort nach, seht euch jeden Satz genau an und sucht immer nach dem Sinngehalt, der Essenz meiner Lehre. Begreift, dass ihr, die Menschen, sich an meine Gesetze halten müssen, und sich nicht mein Gesetz euren Vorstellungen und eurem Gutdünken anpassen muss.

6. Wenn Ich euch gewähren liesse, dass ihr meine Lehre nach eurem Willen und nicht nach dem meinen auf euer Leben anwendet – wahrlich, Ich sage euch, ihr würdet niemals aus eurem geistigen Stillstand herausfinden und eurer Seele niemals ihre Entwicklung, ihre Entfaltung und Vervollkommnung erlauben.

7. Da seht ihr die in ihren Religionen träge gewordenen Menschen, die keinen Schritt mehr hin zum Lichte machen, weil sie sich nicht dem unterworfen haben, was das göttliche Gesetz befiehlt, sondern das Gesetz ihrem Willen zu unterwerfen versucht haben, indem sie es mit Mythen und Irrlehren anfüllten.

8. Es ist notwendig gewesen, dass viele Menschen dieser Zeit sich von jeder Religion freimachten, um Mich mit dem Geiste zu suchen und all jene Eigenschaften, Gaben und Fähigkeiten entfalten zu können, die sie im Innersten ihres Wesens fühlen.

9. Diese sind es, die die Botschaften aufzunehmen vermochten, die zu ihnen vom ewigen Leben sprechen.

10. Euch musste Ich von den verschiedenen Nebenwegen abbringen, auf denen ihr ginget, um euch auf diesen Weg zu bringen, auf dem meine Offenbarungen erstrahlen und meine Botschaften widerhallen. Denn Ich will, dass ihr zu denen gehört, die das Leben von einer grösseren Höhe seelischer Erhebung aus betrachten.

11. Was ist der Körper ohne Seele? – Ein Verband unbeseelter Zellen. Die Seele ist das Leben des Körpers, aber das eine wie das andere geht aus Gott hervor.

12. Habt ihr einmal daran gedacht, dass – da alles aus Gott hervorgeht – Er in euch ist? Doch weshalb ist Er in euch und wozu? Etwa, um dort zu verharren, ohne sich zu offenbaren? Dann wäre Er nicht Gott, denn Er erscheint, spricht, erleuchtet, macht sich fühlbar und offenbart sich überall. Seid also nicht der Auffassung, dass Gott in euch ist, um verborgen zu bleiben, ohne euch seine Botschaft zu geben. Denkt nicht, dass Er ohne Ideen in euch sein kann. Wisset, dass Gott sich durch euch voll offenbaren will.

13. Würdet ihr Mir antworten können, wenn Ich euch fragen würde, warum Gott in euch ist? Warum Er, obwohl Er alles ist, in dem ist, was ihr Seele nennt, in jenem Teil eures Wesens? Warum Er will, dass ihr ein williges Werkzeug seiner Offenbarung sein sollt? Noch könnt ihr Mir nicht antworten, Jünger, weil euch niemand zur inneren Betrachtung angeleitet hat. Deshalb wisst ihr nicht, inwiefern ihr den Vater offenbart, und warum ihr Ihn durch eure Werke zum Ausdruck bringt. Aber wenn ihr euch mit Liebe dem Studium und der Ausübung meiner Lehre widmet, so zweifelt nicht, dass ihr bald diese und andere, noch tiefer-gehende Fragen beantworten könnt. Und wenn ihr einmal das Licht dieses Wissens erlangt habt, werdet ihr in Wahrheit wissen, warum und wozu der Vater in jedem seiner Kinder wohnt.

14. Manche sagen, dass es Gott nicht gibt, und andere, die zwar bekennen, dass sie an sein Dasein glauben, interessieren sich nicht dafür. Doch in Unkenntnis darüber, dass sie Ihn in sich tragen, wissen die einen wie die anderen nicht, dass sie ohne Ihn nicht leben können.

15. Wenn ihr einmal alle von dieser Wahrheit Kenntnis habt und aufrichtig glaubt, dass ihr geistige Kinder jener göttlichen Essenz seid, werdet ihr euch oftmals fragen, bis zu welchem Grad ihr Gott, der in eurer Seele gegenwärtig ist, durch euch habt sich offenbaren lassen.

16. Die Zeiten werden vergehen, ihr werdet einen langen Weg zurücklegen, und eines Tages werdet ihr innehalten, um verwundert die Werke zu betrachten, die der Herr durch eure Vermittlung tat. Dann werdet ihr euch an Jesus, den Meister, erinnern, der an sich den Willen seines Vaters geschehen liess.

17. Wann werdet ihr begreifen, dass Gott, der euch das Leben gab, es dazu verwenden will, sich zu offenbaren? Bedenkt, wie manchmal eine einzige dieser Botschaften hier genügt, um euch viel weiter sehen und erkennen zu lassen als bis dahin, wohin ihr gelangt seid. Und dieses Verstehen wird euch befähigen, Wunder zu vollbringen. Denn ihr werdet euch selbst erkennen, und deshalb werdet ihr euer geistiges Erbe anzuwenden verstehen.

18. O geliebte Jünger, ihr müsst lernen, Liebe zu geben, Gutes zu tun und mit der Seele zu schenken. Ich sage euch, dass der, welcher der Welt die Macht seiner Seele offenbart und aus jener Wissensquelle schöpft, um es den anderen anzubieten, den Willen des Vaters vollziehen wird.

19. Ihr müsst alle Fähigkeiten und Kräfte kennen, die ihr in euch habt, damit sich die Essenz eures Wesens zu offenbaren beginnt. Ihr werdet dann erleben, wie leicht es ist, die Probleme des Lebens zu lösen, wie ruhig und sanft das Ringen um den Aufstieg ist.

20. Das Elend, der Schmerz und die Krankheit werden durch die Macht des Geistes schwinden, der sie durch das Gebet vertreiben wird.

21. Macht euch bereit, Mich zu empfangen, habt oft Augenblicke seelischer Vorbereitung, in denen ihr bereit seid, mit eurem Herrn Zwiesprache zu halten.

22. Wenn ihr glauben würdet, dass ihr Gott wirklich in eurem Wesen tragt – könnten euch dann Krankheiten befallen oder Versuchungen zu Fall bringen? Wie könnte euch die schwache Kraft des Körpers beherrschen?

23. Ich mache euch frei und stark, damit ihr die Welt und das Fleisch besiegt. Denn Ich führe euch und bringe euch näher zur vollkommenen Zwiesprache mit dem Vater.

24. Glaubt nicht, dass ihr bereits mit derjenigen, die ihr mittels dieser Verstandesorgane habt, die vollkommene Zwiesprache habt. Und es ist auch nicht die einfache Intuition, die manchmal euren Verstand erleuchtet. Die höchst-stehende Zwiesprache, die eindringlichste, die ihr erreicht, wird niemals mittels eures Leibes geschehen.

25. Der Körper, Jünger, ist nur ein Gehäuse. Aber in seinem Inneren gibt es ein “Riechfläschchen”, dessen Parfüm oder Essenz die Seele ist. Meint ihr nicht, dass es falsch ist, dass jenes Parfüm verschlossen ist, obwohl sein Duft eine ganze Wohnung wohlriechend machen könnte? Die “Wohnung” könnte heute euer Heim sein, morgen wird sie die Welt sein, später der endlose Raum.

26. Volk: Öffnet euren inneren Tempel, damit ihr in ihm die Essenz empfangt, die dies Wort enthält. Wenn ihr im Äusseren bleibt, wenn ihr euch nicht bemüht, in euer Heiligtum einzutreten, werdet ihr Mich später nicht mehr hören wollen und wegbleiben und auf euren Schultern weiterhin die Last tragen, die ihr bei eurem Kommen trugt – eine Last der Mühsale, der Krankheiten, der Enttäuschungen.

27. Lernt von denen, die sich schon vorbereiten, um Mich zu vernehmen, indem sie vor allem den inneren Tempel betreten, der in der Seele existiert. Sie stärken sich und heilen mit meiner Liebesbotschaft.

28. Euch fehlt der Glaube, um euer Angesicht emporzurichten und hoffnungsvoll zu lächeln und der Zukunft ohne Befürchtungen, ohne Misstrauen ins Gesicht zu blicken, denn in der Zukunft bin Ich.

29. Wie oft seid ihr krank, nur weil ihr dies denkt; denn auf Schritt und Tritt meint ihr, dass euch das Verhängnis verfolgt und der Schmerz auflauert. Dann zieht ihr durch euer Denken dunkle Kräfte an, mit denen ihr euer materielles Leben und euren geistigen Aufstiegsweg überschattet. Doch Ich bin hier bei euch, um aufs Neue den Glauben an das Leben, an die Wahrheit, an das Ewige, an den vollkommenen Frieden zu entzünden, und auch um euch zu lehren, das Licht anzuziehen.

30. Jünger, der göttliche Plan ist gewesen, ist noch immer und wird sein, euch vollkommen zu machen. Doch wenn Gott euch für eure Heranbildung die Vorstellung der Vollkommenheit gewährte – weshalb dann das Licht dieser Wahrheit verdunkeln, die der Vater in euer Wesen hineinlegte, so wie in alles, was Er entwarf? Wisset, dass der Mensch dem Universum gleicht, und das Universum dem Menschen. Das Universum ist die grosse Heimstatt der Kinder des Herrn. Doch in ihr gibt es viele Lebensräume, durch die ihr für eure Vervollkommnung gehen müsst, und die Seele des Menschen ist das Heiligtum, in dem euer Herr wohnen soll.

31. Wenn ihr mein Wort versteht, werdet ihr bald sagen: “Vater, öffne schon heute die Tore meines inneren Tempels, damit deine Essenz, welche Leben und Gesundheit, Weisheit und Kraft ist, in mich eindringt.”

32. Ich sage euch: Wenn ihr so zu Mir sprecht, wird es geschehen, weil die Seele ihre Aufgabe angenommen hat. Dann werdet ihr Mich sich durch euch offenbaren sehen, auch durch euren Körper, das unbedeutende Ding, das dennoch in seiner Ausgestaltung Grösse besitzt.

33. Heute bewohnt ihr diese Welt, morgen werdet ihr eine andere jenseits der Erde bewohnen, und von jeder Welt werdet ihr das für eure Vervollkommnung Notwendige verwenden.

34. Überall werdet ihr euren Geschwistern begegnen, denn das Universum ist voller Geschöpfe, und alle sind Kinder Gottes.

35. Sonnen, Sterne, Welten, Naturreiche, Wesen jeder Art, Atome, Kräfte, alles, vom höchsten Engel bis zum unbekannten Kriechtier, sie alle sind Kinder des Absoluten Wesens, alles stammt von Ihm. Ihr wisst, dass es keinen Reichtum gibt, der keinen Besitzer hat, und der Eigentümer dieses universellen Reichtums ist Gott.

36. Nun frage Ich euch, Jünger: Ist es möglich, dass ihr krank seid? Ist es möglich, dass ihr betrübt seid, obwohl diese Unterweisung dazu da ist, euch frei und glücklich zu machen?

37. Für die Offenbarung, die Ich euch gebracht habe, ist geistige Aufklärung nötig, die nur Ich, der Meister der Seele, euch gebe.

38. Wenn ihr euch immer mehr als Körper denn als Seele gefühlt habt, so lehre Ich euch nun, mehr Seele als Körper zu sein und sich zu fühlen. Dies ist Erlösung, Rettung und Friede.

39. Manchmal fragt ihr euch, warum ihr in dieser Zeit mehr leidet als die Menschen vergangener Zeiten, und warum ihr kommen musstet, um eine geistige Mission zu erfüllen, die ihr früher nicht hattet. Doch Ich sage euch: Diese Aufgabe, geistig auf den Wegen des Guten und des Lichtes zu wandeln, um auf den Gipfel des göttlichen Berges zu gelangen, ist immer in eurer Seele gewesen. Und andererseits haben sich in der gegenwärtigen Existenz alte Schulden angesammelt – nicht zum Abschluss gebrachte Werke und nicht zu Ende geführte Missionen.

40. Wer den Sinn eines neuen Lebens nicht zu begreifen vermag, wird gegen meine Gerechtigkeit aufbegehren und seine Sühnepflicht als Strafe auffassen. Wer dagegen in einem neuen Dasein die Gelegenheit erkennt, Schulden zu bezahlen und Flecken abzuwaschen, der wird den Namen des Herrn segnen.

41. Noch seid ihr kleine Kinder, und als kleine Kinder sollt ihr aufrichtig sein. Schämt euch nicht, Mich in euren Gebeten um Kleinigkeiten zu bitten. Das Wesentliche ist, dass ihr betet, dass Ich euch inspiriere und erziehe.

42. Betet, verwendet meine Ausdrucksweisen, stärkt und heilt durch den Glauben und die Kraft, die diese verbreiten.

43. Morgen, wenn euer Gebet nicht mehr dazu bestimmt ist, eure Krankheiten zu heilen, sondern euch an der Zwiesprache mit dem Vater zu erquicken, wird eure Seele durch Regionen schweifen, die dem Verstande nicht bekannt sind. Zu einigen werdet ihr euer Licht bringen, von anderen werdet ihr Botschaften mitbringen, von wieder anderen werdet ihr Ermutigung und Beglückungen für die Seele empfangen.

44. Gott, der in euch ist, wird seine Botschaften durch euren Mund kundtun, wenn eure Seele und euer Körper sie zu übertragen verstehen.

45. “Wie ist es möglich, dass Gott durch den Menschen spricht”, könnt ihr euch fragen. Doch Ich sage euch: Seinerzeit wurde “das Wort” Mensch, um das Wort Gottes auszusprechen. “Das Wort”, welches der Ausdruck der Weisheit ist, nahm Fleisch an, und sein Körper war der Mensch Jesus.

46. Warum solltet ihr, die ihr die Jünger von Jenem seid, in welchem “das Wort” sprach, dieses nicht mittels der Seele und selbst des Fleisches offenbaren?

47. Heute seid ihr noch Schüler und seid nicht immer fähig, meine Lektion zu verstehen. Doch sprecht vorerst zu Gott mit eurem Herzen, mit euren Gedanken, und Er wird euch im Innersten eures Wesens antworten. Seine Botschaft, die in eurer Seele sprechen wird, wird eine klare, weise, liebevolle Stimme sein, die ihr nach und nach entdecken werdet, und an die ihr euch später gewöhnen werdet.

48. Es ist notwendig, dass ihr am Anfang über die Botschaften nachdenkt, die ihr auf euer Gebet hin empfangt, damit ihr wirklich diejenigen erkennt, die ihr von eurem Vater erhaltet, und sie niemals mit jenen Stimmen, Ideen, Gedanken und sogar Offenbarungen eurer irrenden Seele verwechselt. Nur in der Stille und in der Meditation werdet ihr den Weg erkennen können, auf dem jede Botschaft zu euch gelangt.

49. Welcher Mensch könnte sagen, in welche geistigen Regionen seine Seele eindringt, und bis zu welcher Höhe des Lichtes sie sich aufzuschwingen vermag? – Niemand. Daher irrt sich oftmals der, der die Wege des Gebetes, der Gemeinschaft mit Gott, der geistigen Betrachtung nicht kennt. Denn anstatt dem Lichte entgegen zu gehen, dringt er in dunkle Sphären ein, von denen er schlechte Inspirationen und falsche Botschaften empfängt.

50. Strengt euch an, versucht, das Wissen zu erlangen, das zum ewigen Lichte des Geistes führt – dorthin, wo euer Ursprung und euer Ziel ist.

51. Ströme von Gesundheit verbreitet mein Wort. Wenn ihr euch vorbereitet, um zu empfangen, werdet ihr gesund werden. Wenn ihr so die Gesundheit zu erlangen vermögt, werdet ihr beweisen, dass ihr euch durch den Geist geheilt habt.

52. Bittet, betet, wendet euch an Mich. Ich werde euch zudem einige Fortschritte gewähren. Doch bemüht euch darum, Verdienste zu erwerben.

53. Lasst euer Leben immer harmonischer werden, indem ihr mit all euren Geschwistern – gegenwärtigen und abwesenden, sichtbaren und unsichtbaren – eine einzige Familie bildet.

54. Dann werdet ihr euch eines nie zuvor erlebten inneren Friedens erfreuen, der der Befolgung des göttlichen Gebotes entspringt, einander zu lieben.

55. Geliebte “Arbeiter”: Ich sehe euch fleissig die Felder bestellen, die Erde vorbereiten und den Samen in sie legen, der euch morgen seine Früchte bringen wird und so eure Mühe vergelten wird. Wählt den Samen aus und grabt die Erde um, denn ihr beginnt nun ein Jahr, das das erste der drei letzten Jahre ist, in denen Ich Mich in dieser Weise unter euch kundgeben werde. Die Zeit, die noch bleibt, ist kurz, und ihr werdet euch bei eurer Vorbereitung beeilen müssen. Denn Ich will euch nicht als schwache Kindlein, sondern als fortgeschrittene Jünger zurücklassen, die schon nahe daran sind, zu Meistern zu werden.

56. Nach meinem Scheiden werdet ihr die Verantwortlichen für die Auslegung sein, die ihr meiner Unterweisung durch eure Worte und eure Werke gebt. Die Menschen werden meine Lehre nach euren Taten und eurem Leben beurteilen.

57. Meine Inspiration wird euch nicht fehlen. Durch sie werdet ihr den Augenblick erkennen, in dem ihr sprechen müsst, und auch das, was ihr sagen müsst. Mit klaren, genauen und schlichten Worten sollt ihr das Dasein des Jenseits bekanntmachen, das Ich euch offenbart habe, und so für eure Mitmenschen mit wahrer Liebe einen geistigen Pfad anlegen, und immer sollt ihr eure Worte mit Taten und Beispielen bekräftigen.

58. Allmählich lernt ihr, fremde Leiden wie eigene zu empfinden. Der Grund dafür ist, dass eure Seele, wenn sie sich an meiner Unterweisung sättigt, sich erhebt, Entfernungen überwindet und in die Geheimnisse des Jenseits eindringt, wo sie entdeckt, dass der Ursprung aller Wesen ein einziger ist: der Vater, in welchem ihr alle Geschwister seid.

59. Aber nicht nur eure Seele hat in meinem Werke Anstösse zu ihrem Fortschritt erhalten. Auch eure verstandesmässigen Fähigkeiten haben sich entfaltet, als ihr gefühlt habt, wie die geistige Inspiration in euch immer stärker wurde, und ihr festgestellt habt, dass das Verstehen all dessen, was ihr früher nicht klar erkannt habt, sich mehrt, und die Geheimnisse sich aufklären.

60. Wenn es euch nicht gelingt, ganz in die Welt des Geistes einzudringen, um alles, was sie enthält, zu begreifen und zu fühlen, so deshalb, weil ihr noch dem Druck der Materie und dem Einfluss der Welt ausgesetzt seid. Ich habe euch vieles offenbart, aber wahrlich, Ich sage euch, der Mensch wird niemals schon auf dieser Erde verstehen, wie die Welt ist, die ihn erwartet, auf welche Weise dort die Seele lebt, welche Seligkeiten sie angesichts der Göttlichkeit erlebt, und wie jener seine Läuterung erhält, der voller Unvollkommenheiten ist.

61. Wenn der menschliche Verstand die Wonne der reinen Seele im Jenseits begreifen würde, dann hätte jene Seligkeit Grenzen, wie sie der Mensch hat. Darum sage Ich euch, dass ihr das von hier aus nicht zu begreifen vermögt, wohl aber zu erahnen.

62. Ebenso wenig könnt ihr euch die Intensität des Schmerzes vorstellen, den eine Seele erlebt, wenn ihr Gewissen sie vor meine Göttlichkeit bringt. Daher sage Ich euch immerzu: Bereitet euch vor und erhebt eure Seele, denn ihr werden die Unterweisungen offenbart, die sie kennen muss. Erkennt, dass zwischen der Seele und dem Verstande eine wirkliche Übereinstimmung bestehen muss, damit ihr schon hier eine Ahnung von jener Wahrheit erlangen könnt.

63. Ich habe zugelassen, dass eure Intelligenz zunimmt und in der Unendlichkeit das Licht sucht, das sie benötigt. Ich habe euch Willensfreiheit gewährt, damit ihr selbst euren Weg wählt. Aber Ich habe meine Gebote über euren Willen gestellt. In jenem Gesetz werdet ihr den rechten Weg erkennen können, in ihm werdet ihr die Kenntnis finden, um eure Werke zu läutern. Falls ihr diesem Weg nicht folgen möchtet, seid ihr frei, euch von ihm abzuwenden. Doch ihr werdet euch nicht mehr selbst betrügen können, euer Gewissen wird unablässig zu euch sprechen. Auch dann, wenn ihr – bereits ohne Erdenkörper – vor Mich gelangt, wird jener innere Gewissensrichter euch richten und euch sagen, welchem Läuterungsweg ihr folgen müsst. Jenes Gerechtigkeitslicht ist Teil von Gott selbst, der in euch ist und der euch lehrt, das Gute zu lieben und das Böse zurückzuweisen.

64. In diesen Vorbereitungsjahren sollt ihr euch dem Studium meiner Unterweisung widmen. Denn es gibt viele Herzen, die eures Wortes bedürfen. Es gibt Überdruss an so viel Lasterhaftigkeit, es gibt Hunger danach, geistig zu leben.

65. Die Jünger dieses Werkes werden die geistige Nahrung erzeugen, werden die falschen Vorstellungen, die die Menschheit bisher gehegt hat, korrigieren, werden die Frohe Botschaft dieser Zeit, in der ihr lebt, weitergeben, werden die Weiterentwicklung von Weltanschauungen und des Lebens, das diese Zeit mit sich bringen wird, ankündigen, werden den Menschen zu Diensten sein, ohne nach Klassen, Sekten, Religionen oder Rassen zu unterscheiden, werden jedem geistigen oder physischen Bedürfnis Rechnung tragen. Diese Jünger werden wie ein Leuchtturm sein, der das Boot des Schiffbrüchigen erhellt, werden der Stern sein, der den rettet, der orientierungslos in der Nacht umhertappt.

66. Sie werden keine Kirchen aus Stein erbauen, noch werden sie Altäre errichten, um ihre Werke bekannt zu machen. Sie werden einen grossen geistigen Dom erbauen, dessen Steine die Herzen der Menschen sind, die sich durch die Macht der Liebe miteinander vereinen.

67. Lauscht aufmerksam meinen Unterweisungen dieser letzten drei Jahre. Denn die Jünger, die diese Unterweisungen lernen, werden nach 1950 die Lehrer sein. In jener Zeit, in der ihr euch nach meinem Willen vereinigen und wirklich zu Mir erheben sollt, werde Ich euch mit dem Lichte meiner Inspiration erleuchten, damit ihr grosse und grundlegende Werke vollbringt. Doch bereitet euch darauf vor, denn wenn der von Mir festgelegte Zeitpunkt gekommen ist, werde Ich Mich nicht mehr des Stimmträgers bedienen.

68. Mein Licht wird in jedem meiner Kinder erstrahlen, das sich auf die Zeit der direkten Zwiesprache mit dem Meister vorbereitet. Aber es wird nicht in jenen sein, die mein Werk verkaufen und zu Krämern werden. Bereitet euch vor, damit, wenn mein Wort im Jahre 1950 endet, ihr die Vorgehensweise verstanden habt, um auf dem Wege voranzukommen. Denn – hört gut zu!: All jene werden in Verwirrung geraten, die sich nicht genügend vorbereitet haben.

69. Begreife, geliebtes Volk, die Art und Weise, in der ihr mein Wort nach meinem Willen unter die Menschen bringen sollt. – Damit ihr nicht scheitert, sollt ihr euch nicht vornehmen, die Gewohnheiten, die die Menschheit jahrhundertelang gehabt hat, von einem Augenblick zum andern umzuwandeln. Gebt ihr meine Unterweisung, und sie wird die Verirrungen begreifen, in denen sie gelebt hat. Die Überzeugungskraft, die meine Lehre besitzt, wird ihr Auffassungsvermögen erleuchten, und die Wahrheit wird erkannt werden. Dann wird das, was in ihren Augen einst als falsch erschien, in unendlichem Lichte erstrahlen.

70. Meine Kinder, Ich bin bei euch gewesen und habe euer Herz berührt, damit ihr Mir in ihm einen Platz bereitet, in dem Ich für immer wohnen kann.

Mein Friede sei mit euch!

flagge en  Teaching 205 … Understand the Errors of Religions

   

Teaching 205 … Understand the Errors of Religions
From the Book of the true Life

A Teaching of the Lord

Thus says the Lord:

1. Come receive the essence of my teaching. Allow your spirit to rest and your heart and mind to feel spiritual tranquility.

2. Come to me in spirit so that you may feel the peace of the Divine Master.

3. Similar to how you arrived to witness my manifestation, your brethren will also arrive from distant lands seeking enlightenment from these teachings.

4. Initially, I will give everyone teachings that they can understand, thus preparing their spirits for the teachings that I will give later.

5. Carefully analyze my word to seek the essence of my doctrine. Be aware that it is man who needs to follow my laws. Man should not change my laws for his convenience or because of his beliefs.

6. If I allowed you to practice my doctrine according to your will, then you would remain spiritually stagnant forever. You would never allow your spirit to evolve and to perfect itself.

7. The different religions practiced by mankind have failed to progress spiritually because they have not followed the divine laws of God. Man has chosen to fill his religious practices with myths and misinterpretations.

8. During this period many have had to separate themselves from religion to seek me with their spirit so they can develop their spiritual gifts and abilities. Intuitively, they knew that they possessed those gifts.

9. These individuals have listened to their inner voice which speaks of the spirit and eternal life.

10. I had to separate you from the different paths that you were traveling so that you could begin your journey to the Divine Father and receive my spiritual enlightenment and revelations. I want you to evolve spiritually so you can perceive life with an evolved spirit.

11. What is the physical body without a spirit? It is a mass of lifeless cells. Although the spirit and the body both originate from God, the spirit is the one that reflects true eternal life.

12. Have you ever considered that since everything originated from God that God is in you? Why is he in you? Could he be in you without ever manifesting himself? Then he would not be God, for God is present everywhere, communicating, illuminating, and manifesting himself. Do not assume that God will keep away from giving you his message of love. Let it be known that God wants to manifest himself spiritually through you.

13. Would you know how to answer me, if I were to ask you why God is in you? Since he is omnipotent, why is he in that part of your being who you refer to as the spirit? Why does he want you to humbly practice his teachings? You are unable to answer me, disciples, because you have not been taught how to meditate. Thus, you do not know why the Father is in you and why he expresses himself through each one of your deeds. However, if you truly dedicate yourself to studying and to practicing my doctrine, you will soon be able to answer these questions and others that are more profound. Once you attain that enlightenment, you will truly know why the Divine Father dwells in each of his children.

14. Some say that God does not exist, while others, although believing that he does exist, are not interested in him. However, they both ignore that God dwells in each being and that no one can live without God.

15. When each of you becomes aware of this truth, and truly believe that you are spiritual children of the Divine Father, you will then begin to ask yourself to what extent you have allowed God to manifest himself through you.

16. As you journey through the path of life you will one day become astonished of the many deeds that the Lord has performed through you. You will then remember Jesus, the Divine Master, who truly fulfilled the will of the Father.

17. When will you realize that God, who gave you life, wants to manifest himself through you? Behold how sometimes one of these teachings is enough to make you comprehend and to perceive more clearly than you had previously. That comprehension will enable you to do marvelous things, because you will get to know yourself and how to utilize your spiritual gifts.

18. Oh my beloved disciples, you need to learn to offer spiritual love and charity to your brethren. If you give others spiritual enlightenment and make them aware of the power and greatness of the spirit, you will be fulfilling the will of the Father.

19. You need to become familiar with the spiritual gifts that you possess, so that the true essence of your being will manifest itself. Then, you will observe how much easier it is to solve the problems of life and to evolve spiritually.

20. Misery, suffering, and illness will disappear through true spiritual prayer.

21. Prepare yourself spiritually to welcome me and to communicate with the Lord.

22. If you truly believe that God dwells within you, would it be possible for you to become ill or to yield to temptation? How could the weak flesh dominate you?

23. I am freeing you and strengthening you so that you will triumph over the world and the flesh, because I am guiding you to attain perfect communication with the Father.

24. Do not assume that this communication through the human spokesmen is the perfect communication. Although you are sometimes illuminated through intuition, that is also not the perfect communication. The most elevated form of communication with the Divine Father is spiritual, rather than through the material body.

25. Disciples, the material body is only a covering. Inside the body there is the spirit that is like a beautiful fragrance. Is it fair for the spirit not to manifest its beautiful fragrance? Today, it could manifest through your material body; tomorrow throughout the world, and later throughout the universe.

26. My people: Allow your spirit to penetrate into the essence of these teachings. If you listen to these teachings and fail to penetrate into their essence, you will be unable to overcome your weariness, illnesses, and disillusions.

27. Learn from those who prepare themselves spiritually to penetrate into the essence of my word. They acquire spiritual strength and are healed with my message of love.

28. If you had faith in the Father, you would face the future without fear and distrust, knowing that the Father will always be with you.

29. You are often ill due to your manner of thinking, always believing that suffering and illness are your destiny. Thus you attract darkness with your thoughts,-and your material life and spiritual journey are surrounded by that darkness. But I have come to help you to renew your faith in life, in the truth, in the eternal, and in spiritual peace. I come to help you become spiritually enlightened.

30. Disciples: My divine plan is for you to attain spiritual perfection. If that is God’s divine plan, why would you want to change it? Be aware that man is similar to the universe, and that the universe is similar to man. The universe is a great mansion with many homes. It belongs to the children of God to help them in their journey to spiritual perfection. The spirit of man is the sanctuary where the Lord should dwell.

31. Once you comprehend my word, you will say: Father, starting today I will open the doors to my inner temple so that your essence, which is life, health, wisdom, and strength will penetrate into my spirit.

32. When you speak to me in that manner, it is because your spirit has accepted its mission. You will then observe that I will manifest myself through you, although your material body is mortal. Nevertheless, that body embodies perfection.

33. Today you dwell on earth, but tomorrow you will dwell in a different mansion. Each mansion will bring you a step closer to attaining spiritual perfection.

34. – Your brethren are everywhere in the universe because they are all children of God.

35. Everything and everyone belongs to God, from the most elevated angel to the most basic living thing, including the stars, suns, planets, beings of all species, atoms, elements, and forces. All treasures belong to someone, and the treasures of the universe belong to God.

36. Disciples, I now ask you: Is it possible for you to be ill and unhappy, even though I have brought you these teachings so that you will achieve freedom and joy?

37. You need to be spiritually prepared for these revelations, and I, the Divine Master, have come to prepare you.

38. If you feel that you are spiritually weak, I come to help you become spiritually enlightened. Thus, you will attain redemption, salvation, and peace.

39. Sometimes you ask why you suffer more during this period than mankind did in the past, or why you have to fulfill a spiritual mission you never had to fulfill before. I say to you: Your spiritual mission has always been to journey through the path of enlightenment in order to ascend to the top of the divine mountain. Furthermore, during this era, you have come to settle debts that you acquired in the past and to conclude the work that you have not yet completed.

40. The individual, who is unable to comprehend the significance of a new life, will renounce my justice, and believe that his restitution is a punishment from God. But the one who views his new existence on earth as an opportunity to settle past debts and to purify his spirit will bless the Lord’s name.

41. Although you are still learning to become spiritually strong, you should continue to be sincere. Do not worry if you pray for things that you feel are insignificant. Remember, what is important is to pray, and to allow me to guide and inspire you.

42. Pray, and be healed with the spiritual strength and faith that my teachings give you.

43. Once you no longer pray to heal your illnesses but rather to communicate with the Father, the spirit will begin to journey to unknown regions. You will journey to those regions to offer spiritual enlightenment, to receive messages, or to experience spiritual joy and acquire strength.

44. God, who dwells in you, will manifest his messages through you, once your body and spirit are able to interpret those messages.

45. You ask, How is it possible for God to speak through man? And I say to you: During the Second Era, the “Divine Word” became man in order to speak the word of God. The “Divine Word”, which manifested God’s divine wisdom, took human form through Jesus.

46. Why should God not manifest himself through your spirit and material body since you are disciples of Jesus, the “Divine Word”?

47. Today, as beginning students, you are not always able to comprehend my teachings. For now, speak to God with your heart and mind and he will respond to you deep within your being. You will hear his message in your conscience. It will be a clear, wise, and loving voice that you will gradually discover and become accustomed to hearing.

48. It is necessary to meditate on those messages that you receive through prayer. Thus you will be able to recognize messages from the Father and not confuse them with the voices, ideas, thoughts, and revelations that you may receive from your confused spirit. Only in silence and meditation will you be able to do this.

49. Who is able to truly say what spiritual region he has penetrated while he is in prayer and meditation? No one is able to do that. Thus, the one who fails to pray, to meditate, and to communicate with God is often confused. Instead of penetrating into the light while praying, he penetrates into the darkness, receiving bad inspirations and false messages.

50. Make a true effort to progress spiritually and to acquire spiritual wisdom and enlightenment. Your final destination is to return to God from whom you originated.

51. My word emits an abundance of healing balsam. If you prepare yourself to receive it, you will be healed. Your own spirit will heal you through the spiritual enlightenment that it acquired from my teachings.

52. Pray to me. Ask me for your needs, and seek me. I will grant you more than what you request, but strive to practice deeds of virtue.

53. Practice harmony in your life. Establish only one family with all of your brethren. Your family should include those who are present and those who are absent, as well as those who are visible and those who are invisible.

54. Only then will you experience true inner peace, because you fulfilled the divine mandate that tells you to love one another.

55. My beloved workers: I observe that you are anxiously cultivating the fields, preparing the land, and sowing seeds that will later produce fruit, a true reward for your efforts. Select the seed and prepare the soil, because my present manifestation will continue for only three more years. Thus, only a short time remains for you to prepare yourself. When the time comes for my departure, I do not want you to still be beginning students but rather advanced disciples who become teachers.

56. After my departure you will be responsible for the interpretation that others give to my teachings. Humanity will judge my doctrine according to your deeds, words, and manner of living.

57. You will never lack my inspiration. Through my inspiration you will know when you need to speak and what you need to say. You will explain to your brethren the teachings that I have revealed to you about the spiritual valley using precise, clear, and simple words. You will outline the spiritual path that they need to follow and you will always accompany your words with deeds of love.

58. Gradually you are learning to feel the pain of others as if it were your own. It is because your spirit saturates itself with my teaching, elevates itself, and is able to penetrate into the divine mysteries. It discovers that all beings originated from the Divine Father, and are therefore brothers.

59. Your spirit has not only evolved with my teachings but also your mental abilities because you are attaining greater spiritual inspiration. Thus, you now comprehend things that previously you thought were confusing and mysterious.

60. If you are unable to fully penetrate into the spiritual world to comprehend it, it is because your flesh still dominates the spirit, becoming strongly influenced by material things. Although I have revealed many things to you, truly I tell you that you will never be able to truly comprehend what awaits you in the spiritual valley while you live on earth. You will never truly comprehend how a spirit lives in the spiritual valley, the joy it experiences living in the presence of God, and how a stained spirit attains purification.

61. The human mind is unable to truly comprehend the joy experienced by a purified spirit in the spiritual valley because of the limitations of the human body. That is why I say to you that while you live on earth you cannot truly comprehend those things that pertain to the spiritual world.

62. Also, you cannot imagine the intense pain a spirit will feel once it begins to listen to its conscience. That is why I tell you to prepare yourself and to elevate your spirit, for it will receive many teachings that it needs to know. Behold that true harmony needs to exist between your spirit and your mind, so that you will become aware of some of those spiritual teachings and truths while you are on earth.

63. I have allowed your intelligence and spiritual enlightenment to grow. I have granted you free will to select the path that you want to follow. Nevertheless, I have also given you my laws which show you the right path to follow and how to purify your deeds. If you do not want to follow that path, you are free to separate from it. However, you can no longer deceive yourself, because you will continually hear the voice of your conscience. Furthermore, when you come in spirit before me, you will be judged by your conscience. It will tell you what path of purification you will need to follow. The conscience is the voice of God, that dwells in you to teach you to love all things that are virtuous and to reject all things that are evil.

64. Study my teachings during these years of preparation, for there are many whom you will need to teach. Men are weary because of so much perversity. They hunger to live spiritually.

65. The disciples of these teachings will offer spiritual nourishment to humanity and will help correct its false beliefs. They will help their brethren as they announce the good news of this period. Also, they will announce that life and ideas will evolve on earth during this era. My disciples will not differentiate people of different classes, sects, religions, or races. They will be sensitive to the spiritual and physical needs of all their brethren. They will be similar to a shining lighthouse that guides a ship that is lost at sea, or a bright star that offers light to one who walks in darkness.

66. They will not build temples that are made of stone nor will they erect altars to publicize their deeds. Instead, they will build a great spiritual temple whose stones will be the hearts of humanity and become united through the power of love.

67. Listen carefully to my teachings during these last three years, because the disciples who learn these teachings will become teachers after the year 1950. After 1950, when you congregate and truly elevate yourselves toward me, I will enlighten and inspire you so that you may perform great deeds. But you need to prepare yourself because after 1950 I will no longer manifest myself through human spokesmen.

68. I will illuminate each of my children who truly prepares himself to communicate with me from spirit to Spirit. However, I will not illuminate those who sell my work and who convert themselves into merchants. Prepare yourself so that when my manifestation ceases you will continue to follow my path. Listen carefully: Confusion will arise among all those who have failed to prepare themselves.

69. My beloved people, be aware of the manner that I want you to teach humanity my word. Be aware that you will not be able to quickly change the traditions that mankind has had for centuries. Offer my teachings to your brethren and they will become aware of the errors in their life. The power of conviction that my doctrine possesses will illuminate mankind, and its truth will be acknowledged. Thus, my doctrine, which some thought was a false doctrine, will shine with infinite wisdom.

70. My beloved children: I have been with you, and I have touched your heart so that I may eternally dwell in it.

My Peace be with you!

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Das Buch des wahren Lebens Unterweisung 58-Ausbildung des Geistes-Das Gelobte Land erreichen-Eigene Verdienste The Book of the true Life Teaching 58-Training Work of the Spirit-Reaching the promised Land Own Merits
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UNTERWEISUNG 205 TEACHING 205
Buch des wahren Lebens-Unterweisung 205-Verirrungen der Religionen-Lehrgang von Jesus Liebesbrief Book of the true Life-Teaching 205-Understand the Errors of Religions-Teaching from Jesus Love Letter
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Das Buch des wahren Lebens-Unterweisung_282-Rettungsleine fuer die Menschheit-Frieden-Liebe-Harmonie The Book of the true Life-Teaching_282-Lifeline for Mankind-Peace-Love-Harmony
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Das Buch des wahren Lebens… 366 Göttliche Unterweisungen – Mexiko 1866 – 1950

Das Buch des wahren Lebens - Book of the true Life - Libro de la vida veradera - Livre de la vraie vie - 3 Testament

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flagge de Vorwort zur deutschen Ausgabe ‘Das Buch des wahren Lebens’

Vorwort zur deutschen Ausgabe ‘Das Buch des wahren Lebens’

Das vorliegende Buch ist eine getreue Übersetzung des ersten von zwölf Bänden des “Buch des Wahren Lebens” aus dem Originaltext in spanischer Sprache und gibt göttliche Offenbarungen kund. Es handelt sich um nichts Geringeres als die Wiederkunft des Herrn als Heiliger Geist. Durch besonders von Ihm auserwählte und vorbereitete Werkzeuge (das Wort im spanischen Text ist: “portavoz” soviel wie Stimmträger, Wortvermittler, Sprachrohr) übergab Christus große Wahrheiten, um uns den Sinn unseres irdischen Lebens zu erklären, um uns nicht verstandene oder unbekannt gewesene Geheimnisse des Geistes zu offenbaren, und um uns Trost, Kraft und Richtlinien zu geben inmitten eines wachsenden Chaos, das schwere Heimsuchungen für die gesamte Menschheit bringt mit dem Ziel ihrer Läuterung. Es ist die ewige, gleichbleibende Botschaft Gottes an Seine Kinder: in der Ersten Zeit durch Mose und die Propheten und in der Zweiten Zeit durch Jesus und seine Jünger. Wenn uns die Botschaft in der jetzigen Dritten Zeit als neu erscheint, so deshalb, weil viele nicht-verstandene Worte der Ersten und Zweiten Zeit erklärt werden, und weil uns der Herr weiterleitende geistige Erkenntnisse erschließt, die Er uns damals nicht geben konnte. (“Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. ” Joh. 16,12.)

Das Buch ist in viele Kapitel eingeteilt und jeder Vers ist nummeriert; dies dient nicht nur der genauen Bezugnahme auf eine Textstelle, sondern soll auch schon äußerlich zeigen, dass es sich nicht um eine leichte Lektüre handelt; vielmehr muss der Inhalt mit gesammelten Sinnen und mit Bedacht gelesen, studiert und er- gründet werden. Hernach muss aber das Wichtigste folgen: die Ausführung, die Tat.

Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass viele Gedanken und geistige Lehrsätze sich öfters wiederholen, wenn auch meistens mit unterschiedlichen Worten oder unter anderen Gesichtspunkten. Dies hat verschiedene Gründe: Erstens wurden die Unterweisungen im Laufe von vielen Jahren in Dutzenden von Versammlungsstätten gegeben. Zweitens waren dabei verschiedene Wortvermittler tätig, und je nach der geistigen Reife des Instruments konnte sich das Wort Gottes kundtun. Und schließlich wurden die Lehransprachen nicht in geschlossenen Zirkeln gehalten, sondern öffentlich vor einem einfachen Publikum, sodass immer wieder Neulinge hinzu- kommen konnten, weshalb der Herr für dieselben in Seinem Wort die Grundbegriffe wiederholen musste.

Heute dürfen wir uns an den Wiederholungen nicht stoßen, sondern sie sollen uns Gelegenheit geben, die göttlichen Gedanken tief in uns einzuprägen. Und außerdem bekräftigen die Wieder- holungen, dass die Unterweisungen von Gott kommen; denn trotz der Vielzahl von Orten, in denen sie gegeben wurden, und der vielen Wortvermittler zeigt sich die Einheit des Wortes.

Es wäre verhängnisvoll für die ganze Menschheit, wenn sie aufgrund materiell missdeuteter Weissagungen — ebenso wie das Volk der Juden vor nahezu 2000 Jahren — die hilfreiche Hand Gottes ausschlagen und taub bleiben würde gegenüber der Stimme Ihres Herrn, die sich in diesem unverkennbar echten und wahren Gotteswort an jeden einzelnen Menschengeist wendet und ihn zur Besinnung, Umkehr und Vergeistigung aufruft. Die gleiche Stimme wird einst von einem jeden von uns Rechenschaft fordern, wie weit er ihren liebevollen Mahnungen und Weisungen nachgekommen ist.

In dem Werk “Buch des Wahren Lebens” ist das Hauptthema der Geist, weshalb dies Wort in verschiedenen Verbindungen sehr oft zu finden ist. Was Ist unter “Geist” zu verstehen? — Im heute üblichen Sprachgebrauch und in den Wörterbüchern wird das Wort “Geist” im Sinne der Fähigkeit zu denken angewandt, also: Verstand, Intellekt, Idee, Klugheit etc. — In den vorliegenden Unter- weisungen, ebenso wie in der Bibel, hat das Wort Geist eine andere Bedeutung, und Jesus hat sie klar herausgestellt, als Er sagte: “Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten” (Joh. 4, 24). Die ewige Urkraft, Gott, ist reiner Geist, ohne Gestalt — was jedoch nicht ausschließt, dass Er sich Seinen Kindern in besonderen Fällen auch in menschlicher Gestalt, als Vater, offenbart. Die wesentlichste Eigenschaft Gottes ist die Liebe, und getrieben von dieser Liebe schuf Er aus sich andere Geistwesen, um ihnen Seine Liebe schenken zu können. Diese Geister, Funken aus Gottes Geist und in begrenztem Maße mit den gleichen Eigenschaften wie Gott, erfüllten den unendlichen Raum, bis sie wegen ihres Hochmuts und Ungehorsams sich selbst von Gott trennten und daraufhin in einen materiellen Körper gebettet wurden, um den Heimweg wieder antreten zu können. Der wesentliche Teil des Menschen ist daher sein Geist, der Funke des göttlichen Geistes in ihm. Kurz zusammengefasst folgt daraus… Gottes Geist = Liebe, Weisheit und Macht.

Menschlicher Geist = Gottes Geistfunken im Menschen.
Geister = Urgeschaffene Engelsgeister sowie menschliche
Geistwesen, seien sie noch im materiellen Körper (inkarniert) oder außerhalb desselben (desinkarniert).

Die göttlichen Offenbarungen erfolgten in Mexiko in spanischer Sprache. Bei der Übersetzung ins Deutsche wurde mit großer Behutsamkeit vorgegangen, damit der geistige Sinn in jedem Fall wiedergegeben wurde. Man hat sich weitgehend auch in der Wort- und Satzbildung an den Originaltext gehalten, weshalb sich zuweilen etwas ungewöhnliche Ausdrücke und Satzkonstruktionen ergaben. Nur in verhältnismäßig wenigen Fällen musste man eine freiere Übersetzung wählen, um im Deutschen eine gefällige Ausdrucksform zu finden, jedoch der geistige Sinn blieb immer treu gewahrt.

Zum Verständnis notwendig erscheinende kurze Erläuterungen wurden als Fußnoten beigefügt, sinngemäße Wortergänzungen des Textes wurden in Klammern gesetzt. Längere Fußnoten befinden sich als Anmerkungen im Buchanhang.

Die Übersetzer

 

Die Wege & Den Willen Gottes besser verstehen – For the better Understanding of God’s Ways & Will

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2017-06-07 - GOTTES WEGE VERSTEHEN GOTTES WILLEN VERSTEHEN-Das Buch des wahren Lebens-Verlust eines geliebten Menschen-Verlust eines Kindes-1280 2017-06-07 - BETTER UNDERSTANDING OF THE LORD's WAYS & WILL-Book of the true Life-Loss of a Child Losss of a Loved One-1280
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Die Wege & Den Willen Gottes besser verstehen

Ein Gleichnis betreffend der fehlenden Ergebenheit in den Willen Gottes

55. In einem fernen Lande lebte ein Vater mit einem seiner Söhne, den er innig liebte.

56. Der Sohn wurde krank, und als der Vater sah, dass sein Leben in Gefahr war, brachte er ihn zu einer Anhöhe, wo sich ein Greis befand, der die Geschicke jenes Landes lenkte, und als er zu dessen Füssen ankam, sprach er also zu dem Greis: “Mein Sohn ist krank, und mein grösster Wunsch ist, dass er Besserung finde; denn wenn er stürbe, würde auch ich vor Schmerz sterben.”

57. “Dein Sohn wird gesund werden und voll Leben und Kraft in die Heimat zurückkehren”, erwiderte ihm der Greis; und während er diese Worte aussprach, berührte er den Kranken und dieser wurde gesund.

58. Nach der Rückkehr in die Heimat sah der Vater seinen Sohn rüstig und kerngesund. Die Zeit verging, und jener Sohn fühlte sich stark und wurde anmassend; er geriet auf Abwege und nahm giftige Früchte zu sich, die seinen Körper und seinen Geist krank machten. Er verkannte seinen Vater und sein Herz hegte nur noch Gefühle des Hasses und der Zerstörung.

59. Als sein Vater ihn in diesem Abgrund der Bosheit verloren sah, ging er zu der Anhöhe und sprach zu dem Greis: “Ehrwürdiger Greis, mein Sohn ist auf die schiefe Bahn geraten, die ihn in den Abgrund geführt hat.”

60. “Warum weinst du?” sprach zu ihm der Greis.

61. “Ich weine beim Anblick der Verkommenheit meines Sohnes. Ich habe gehofft, dass sein Geist von dieser Welt genommen wird, aber dieser Augenblick kommt nicht, und ich kann seine Schlechtigkeit nicht mehr ertragen.”

62. Der Greis antwortete ihm: “Du hast darum gebeten, dass er lebe, und er ist am Leben geblieben. Es war an der Zeit, dass sein Lebensweg auf Erden zu Ende gegangen wäre. Doch nun erkenne, dass du lernen musst, richtig zu bitten und dich in Meinen Willen zu fügen.” (Ende des Gleichnisses)

Quelle: Das Buch des wahren Lebens – Unterweisung 7… Verse 55-62

***

Ein weiteres Gleichnis… Die Wege des Herrn sind nicht unsere Wege

46. Ich will, dass sich die Erde mit Menschen guten Willens füllt, welche Früchte der Liebe sind.

47. Zerstört das Sodom und Gomorra dieser Zeit, lasst nicht zu, dass euer Herz sich an deren Sünden gewöhnt, und tut es nicht deren Bewohnern gleich.

48. Auf diese Weise rüste Ich euch in der Dritten Zeit zu, denn die Volksmengen, die Ich euch angekündigt habe, werden kommen.

49. Jeder übernehme die Rolle, die ihm zukommt, und so hört nun Meine Unterweisung in einem Gleichnis:

50. “Vor Gott befand sich ein Geist voll Licht, Reinheit und Unschuld, welcher zu seinem Herrn sprach: “Vater, sage mir, was meine Aufgabe ist, denn ich sehne mich danach, Dir zu dienen.” Und der Herr antwortete ihm liebevoll: “Gedulde dich, Ich werde auf der Welt einen Mann und eine Frau vereinen, und aus ihrer Vereinigung wird ein Sohn geboren werden, in welchen du inkarnieren wirst, damit du als Menschenkind in den Prüfungen der Welt Erfahrung sammelst und du die Zärtlichkeit einer Mutter und den liebevollen Beistand eines Vaters dir nahe fühlst”.

51. Der Geist freute sich und wartete. Unterdessen vereinigte der Herr einen Mann mit einer Frau durch Bande der Liebe und so (vereint) sandte Er sie auf den Lebensweg. –

52. Ein neues Lebewesen keimte im Schosse der Frau, und alsdann sandte Gott jenen Geist, um in diesem Körper Fleisch anzunehmen, und im neunten Monat erblickte er das Licht der Welt. Die Mutter strahlte vor Glück, und der Vater betrachtete ihn mit Stolz. Jener Sohn war das Werk beider, war die Frucht ihrer Liebe. Die Frau fühlte sich stark, und der Mann fühlte sich ein wenig seinem Schöpfer ähnlich. Die beiden widmeten sich der Pflege jenes zärtlichen Herzens.

53. Der Geist, welcher den Sohn belebte, strahlte, wenn er den süssen Blick seiner Mutter und das ernste und zugleich liebevolle Gesicht des Vaters erblickte.

54. Die Zeit verging, und der Vater entfernte sich in seinem Lebenskampf von dem Liebesnest, geriet auf Abwege und ging so weit, bis er sich verirrte und in den Dorngestrüppen Fetzen seines Gewandes zurückliess. Er ass giftige Früchte und entblätterte die Blumen, die er auf seinem Wege fand. Als er sich krank und niedergeschlagen fühlte, erinnerte er sich der Lieben, die er verlassen hatte. Er versuchte zurückzukehren und sie zu suchen, doch fehlten ihm die Kräfte. Da nahm er alle Kraft zusammen, und sich dahinschleppend und taumelnd auf dem langen Wege gelangte er zu den Pforten seines Heimes. Die Gattin empfing ihn in ihren Armen mit Tränen in den Augen, der Sohn war krank und lag im Sterben.

55. Als der Vater seinen sterbenden Sohn erblickte, flehte er die Göttliche Barmherzigkeit um seine Gesundung an, raufte sich verzweifelt die Haare und lästerte. Doch jener Geist löste sich von seinem Körper und ging ins Jenseits. Die Eltern blieben trostlos zurück und machten sich abwechselnd selbst verantwortlich für das Unglück, das sie betroffen hatte: Er, weil er weggegangen war, sie, weil sie ihn nicht zurückzuhalten vermochte.

56. Als jener Geist in die Gegenwart des Schöpfers gelangte, sprach er: “Vater, warum hast Du mich aus den Armen jener süssen Mutter weggenommen, welche mein Fehlen schluchzend und verzweifelt gemacht hat?” Darauf antwortete ihm der Herr: “Warte, gedulde dich, denn du wirst aufs neue in den gleichen Schoss zurückkehren, wenn jene ihre Fehler erkannt und Mein Gesetz verstanden haben.”

57. Der Mann und die Frau lebten weiterhin vereint, einsam, und bereuten innerlich ihre Verfehlungen, als sie noch einmal durch die Anzeichen eines neuen Kindes überrascht wurden. Gott liess den Geist von neuem in jenen Schoss zurückkehren und sagte ihm: “Sei in jenem Körper, der sich für das Leben vorbereitet, und erquicke dich nochmals an jenem Schosse.”

58. Die Eltern, die den Erstgeborenen für verloren hielten, wussten nicht, dass er in ihre Mitte zurückgekehrt war. Doch die Leere, die der erste Sohn zurückliess, füllte der zweite aus, Freude und Frieden kehrte in den Schoss jenes Heimes zurück, die Mutter lächelte wieder, und auch der Vater ergötzte sich.

59. Jetzt fürchtete sich der Mann davor, sich von den Seinen zu entfernen und gab sich Mühe, sie mit Liebe zu umhegen, während er bei ihnen blieb. Aber die Zeit liess ihn seine vergangene Erfahrung vergessen, und durch schlechte Freunde verleitet, geriet er in das Laster und in die Versuchung. Die Frau machte ihm Vorwürfe und begann ihn abzuweisen; das Heim verwandelte sich in ein Schlachtfeld. Bald lag der Mann besiegt, krank und geschwächt darnieder, während die Frau das Kind in der Wiege alleinliess und sich auf die Suche nach Brot für das unschuldige Kind und nach Nahrung für jenen Gefährten machte, der sie weder zu lieben noch zu beschützen wusste. Sie erlitt Demütigungen und Schmähungen, durchlebte Gefahren und widerstand den Begierden schlechtgesinnter Männer, und auf diese Weise beschaffte sie ihren Angehörigen das tägliche Brot.

60. Gott erbarmte sich des unschuldigen Geistes, und noch bevor er seine Augen dem Lichte der Vernunft öffnete, rief Er ihn wieder (zu sich). Doch als der Geist sich vor seinem Herrn einfand, sagte er Ihm voller Schmerz: “Vater, von neuem hast Du mich den Armen jener entrissen, die ich liebe. Sieh, wie hart mein Los ist! Jetzt bitte ich Dich, dass Du mich entweder in deren Schosse oder in dem Deinen für immer verbleiben lässt; doch lasse mich nicht mehr hin- und herziehen, ich bin müde.”

61. Als der Mann aus seiner Teilnahmslosigkeit erwachte, erblickte er ein neues Bild des Schmerzes: die Gattin weinte untröstlich am Kopfende des Bettes, auf dem der zweite Sohn tot dalag. Der Mann wollte sich das Leben nehmen, doch die Gattin hielt ihn davon ab, indem sie sagte: “Vergreife dich nicht an deinem Leben, halte deine Hand zurück, erkenne, dass wir selbst die Ursache sind, dass Gott unsere Kinder wegnimmt.” Der Mann besänftigte sich, da er erkannte, dass in jenen Worten ein Wahrheitslicht enthalten war. Die Tage vergingen und brachten Ruhe jenen Herzen, die mit Schmerzen an ihre Kinder zurückdachten, die von ihnen gegangen und welche die Freude jenes Heims gewesen waren, das von da an in Trostlosigkeit versank.

62. Da fragte der Geist seinen Herrn: “Vater, wirst du Mich aufs neue zur Erde senden?” “Ja”, sagte ihm der Herr, “und so oft es notwendig ist, bis jene Herzen glattgeschliffen sind”. – Als er wieder inkarnierte, war sein Körper krank, weil seine Mutter erkrankt war und sein Vater ebenso. Mit der Bitte um Erleichterung erhob sich jener Geist von seinem Schmerzenslager zum Vater. Diesmal hatte er das Licht der Welt nicht erblickt*, es war kein Lächeln auf den Lippen seiner Eltern, es gab nur Tränen. Die Mutter weinte von morgens bis abends an der Wiege des Kindes, während der Vater voll Reue fühlte, dass der Schmerz sein Herz durchbohrte, als er sah, dass der Sohn seine eigenen Gebrechen geerbt hatte.

63. Kurz war der Aufenthalt des Geistes in jenem kranken Fleische, und er kehrte wieder in die Gegenwart des Herrn zurück.

64. Einsamkeit umfing wieder die Ehegatten, aber der Schmerz hatte sie vereint wie noch nie, ihre Herzen liebten sich, und sie gelobten einander, bis zum Ende des Lebensweges vereint zu wandern. Der Mann erfüllte seine Pflichten, sie sorgte für ihren Gatten, und beide genasen von ihren Krankheiten.

65. Sie glaubten kaum, dass Gott ihnen nochmals einen Sohn gewähren werde, doch siehe da, als der Herr sah, dass in jenen Wesen körperliche und geistige Gesundheit blühte, sandte Er ihnen jenen Geist als Belohnung für die Selbstverleugnung der Frau und die Besserung des Mannes, und dem Schosse der Frau entspross ein Körperchen, frisch wie eine Blumenknospe, die jenes Heim mit Glück und Frieden überflutete.

66. Der Mann und die Frau dankten ihrem Herrn auf den Knien, weinend vor Glück, während jener geduldige und folgsame Geist durch den Sohn hindurch lächelte und zu Gott sprach: “Herr, trenne mich nicht mehr von meinen Eltern. Es ist Friede in meinem Heim, Liebe in ihren Herzen, Wärme in meiner Wiege, Milch und Honig in der Brust meiner Mutter, Brot auf dem Tisch. Mein Vater liebkost mich, und in seinen Händen hat er die Werkzeuge für die Arbeit. Segne uns.” Und der Herr segnete sie mit Jubel in Seinem Geiste und liess sie vereint in einem “Körper”, in einem Herzen und in einem Willen.” (Ende des Gleichnisses).

Quelle: Das Buch des wahren Lebens – Unterweisung 38… Verse 46-66

flagge en  For a better Understanding of God’s Ways & Will

For a better Understanding of God’s Ways & Will

Translated from german by Jackie and spoken by Pascal

A Parable regarding the lacking submission to God’s Will

55. A father lived with one of his sons, whom he loved deeply, in a distant country.

56. The son became sick, and when the father saw that he was in danger, he brought him on a hill, where an old man lived, who directed the destinies of that country, and when he arrived at his feet, he said to the old man… “My son is sick, and my greatest desire is, that he may find improvement; because if he dies, I too would die of pain. ”

57. “Your son will be healthy and full of life and strength, when you return home” the old man replied, and while he said these words, he touched the sick one, and he became healthy.”

58. After returning home, the father saw his son healthy and full of power again. Time passed, and that son felt strong and arrogant. He went astray and took poisonous fruits that made his body and mind sick. He misunderstood his father and his heart had only feelings of hatred and destruction.

59. When his father saw him lost in this abyss of wickedness, he went back to the hill, and said to the old man, “Venerable old man, my son has gotten on the wrong track, which took him to the abyss.”

60. The old man asked him… “Why are you crying?”

61. “I cry at the sight of the degeneracy of my son. I was hoping that his spirit would be taken from this world, but this moment doesn’t come, and I can endure his wickedness no longer. ”

62. The old man replied… “You had asked, that he may remain alive. It would have been time back then, that his life on earth had come to an end. But now, you must learn to ask in the right way and submit yourself to My will. (End of the parable).

Source: The Book of the true Life – Teaching 7… Verses 55-62

***

Another Parable… The Lord’s Ways are not our ways

46. I want, that the earth fills with men of a good will, which are the fruits of love.

47. Destroy the Sodom and Gomorrah of this time, don’t allow, that your heart gets used to their sins and don’t do the same as their citizens did.

48. In this way, I prepare you in the third era, for the multitudes, which I announced to you, will come.

49. Each one shall take the role, which is assigned to him and now hear My Teaching in a parable…

50. “A Spirit full of light, purity and innocence was before God, and he talked to his Lord… ‘Father, tell me, what is my task, for I long to serve You.” And the Lord tenderly replied to him… “Be patient, I will unify a man and a woman on earth, and from their unification, a son will be born, in which you will incarnate, so that you, as a human being, will gather experiences during the trials of the world. You will feel the tenderness of a mother and the loving assistance of a father close to you.”

51. The spirit was happy and waited. In the meantime, the Lord unified a man and a woman through the bond of love, and then he sent them together on their life’s journey.

52. A new living creature germinated in the bosom of the woman, and then, the Lord sent that spirit to take on flesh in this body, and in the nineth month, he came into the world. The mother was radiant with joy, and the father looked at him with pride. That son was the work of both, he was the fruit of their love. The woman felt herself strong, and the man felt a little similar to his creator. Both dedicated themselves to the fostering of that tender heart.

53. The spirit, which gave life to the son, radiated, when he looked into the sweet expression of his mother and the serious and at the same time, loving face of his father.

54. The Time passed, and the father departed from the love nest during his life’s struggles, he went astray and he went so far until he was lost and left rags of his garment in the thorn bushes. He ate poisonous fruits and he defoliated the flowers, which he found on his way. When he felt sick and depressed, he thought of the loved ones, which he had abandoned. He tried to go back and look for them, yet he was lacking strength. But then he bundled all his strength, and he dragged and tumbled on the long journey, finally arriving at the gates of his home. The wife welcomed him in her arms with tears in her eyes, the son was sick and lying in his deathbed.

55. When the father saw his dying son, he begged the Divine Mercy for his son’s health, desperately tearing his hair, slandering and blaspheming. Yet that spirit loosed himself from his body and went into the beyond. The parents remained desolate and they blamed themselves for the misfortune, that hit them, on a rotating basis… He, because he left them and she, because she was not able to hold him back.

56. When that spirit arrived in the presence of his creator, he said… ‘Father, why did You take me out of the arms of that sweet mother, which shed tears and became desperate on account of my loss?’ The Lord answered him… “Wait, be patient, because you will return again to the same bosom, once those two have recognized their mistakes and understood My Law.”

57. The Man und the woman continued to live together, lonely, and they inwardly regretted their trespasses. Then they were once again surprised, when they felt the signs of a new child coming. God let the spirit once again return to that bosom and he said to him… “Be in that body, which is preparing for life and refresh yourself once again in that bosom.”

58. The parents, considering the first born as lost, did not know, that he had returned into their midst. Yet the emptiness, which the first son left, was filled by the second one, joy and peace returned to the bosom of that home, the mother smiled again and also the father was delighted.

59. Now, the man was afraid, to depart from his own and he tried hard, to surround them with love, as he stayed with them. But time passed and he forgot his previous experiences and tempted by bad friends, he got into vices and temptations. The wife rebuked him and began, to reject him. The home turned into a battlefield. Soon, the man was laying low, defeated, sick and weakened, whereas the woman left the child alone in his cradle, going out, looking for bread for the innocent child and for the nourishment for that companion, which did not know how to love them, nor how to protect them. She endured humiliation and abuses, she went through perils and withstood the lusts of bad minded men, and in this way, she obtained the daily bread for her loved ones.

60. God had compassion with the innocent spirit, and before he opened his eyes to the light of understanding, He called him back again. But as the spirit came to stand before his Lord, he told Him full of pain… “Father, again, You have pried me away from the arms, which I love. Look, how hard my destiny is. Now I ask You, to either let me stay in their bosom or Your bosom forever, but don’t let me go back and forth anymore, I am tired.”

61. When the man woke up from his apathy, he looked upon a new image of pain… his wife cried heartbroken at the bed, on which the second son was lying, dead. The man wanted to take his life, yet the wife stopped him, saying… “Don’t lay hands on your life, recognize, that we ourselves are the cause, that God takes our children away.” The man calmed down, because he recognized, that in those words, a light of truth was contained. The days passed and brought rest to those hearts, which painfully thought back, remembering their children, which have passed from them and which were the joy of that home, which from then on sank into desolation.

62. Then, the spirit asked his Lord… “Father, will You send me once again to earth?” “Yes”, the Lord said to him, “and as often as it is necessary, until those hearts are cut smooth.” – When he incarnated again, his body was sick, because his mother was sick and his father also. With the plea for relief, that spirit elevated himself to the Father from his bed of pain. This time, he did not see the light of the world, there was no smile on the lips of his parents, only tears. The mother cried from morning to evening at the cradle of the child, while the father was feeling full of remorse, and that pain pierced through his heart, when he saw, that the son had inherited his own infirmity.

63. Short was the stay of the spirit in that sick flesh, and he returned again to the presence of the Lord.

64. Loneliness surrounded the couple, but the pain had united them as never before, their hearts loved one another und they promised each other, to walk together until the end of their life’s journey. The man fulfilled his duties, she took care of her husband, and both recovered from their sicknesses.

65. They did not believe, that God would once again grant them a son, but lo and behold, as the Lord saw, that in those beings physical and spiritual health was blooming, He sent them that spirit as a reward for the self-denial of the woman and the betterment of the man, and a body arised from the woman’s bosom, fresh like a flower bud, which overflowed that home with happiness and peace.

66. The man and the woman thanked their Lord on their knees, crying for joy, while that patient and tame spirit smiled through the son and he said to God… “Lord, don’t separate me anymore from my parents. There is peace in my home, love in their hearts, warmth in my cradle, milk and honey in the breast of my mother, bread on the table. My father caresses me, and in his hands he has the tools for work. Bless us.” And the Lord blessed them with rejoicing in His Spirit and He left them unified in one ‘body’, in one heart and in one will.” (End of Parable)

Source: The Book of the true Life – Teaching 38… Verse 46-66

Das 3. Testament Kapitel 6… Das Grosse Buch des Lebens – The 3. Testament Chapter 6… The Great Book of Life

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 6… Le Grand Livre de la Vie
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 6… El Gran Libro de la Vida

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flagge de  Kapitel 6… Das Dritte Testament und das Große Buch des Lebens

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 6 – Offenbarungen Jesu Christi
Das Dritte Testament und das Große Buch des Lebens

Das Buch der Liebe, der Wahrheit und Weisheit Gottes
So spricht der Herr…

1. Das Buch meines Wortes ist das Buch der göttlichen und wahren Liebe; in ihm werdet ihr die unveränderliche Wahrheit finden. Greift zu ihm, und ihr werdet die Weisheit finden, die euch hilft, euch zu entwickeln und den Frieden in der Ewigkeit zu erlangen. Vergehen wird sich, wer seinen Sinngehalt verfälscht oder verändert, und derjenige wird mein Gesetz schwerwiegend verletzen, welcher ein einziges Wort weglässt oder hinzufügt, das nicht im Einklang mit meiner vollkommenen Lehre ist.

2. Erhaltet dies Wort in seiner ursprünglichen Reinheit, denn es ist das schönste Erbe, das Ich dem Menschen hinterlassen werde. Schreibt meine Unterweisung nieder und macht sie euren Mitmenschen bekannt; bewahrt sie treulich, denn ihr seid verantwortlich für dieses Erbe.

3. Morgen wird der Mensch in ihr den Wesenskern meiner Offenbarung finden, welche ihn mit dem Lichte ihrer Lehren auf den Weg der Wahrheit führen wird.

4. Von Eltern auf die Kinder werden diese Schriften vermacht werden als ein Quell lebendigen Wassers, dessen Strom unerschöpflich hervorquellen und von Herz zu Herzen gehen wird. Studiert im großen Buch des Lebens, dem Buche der Vergeistigung, das euch die göttlichen Offenbarungen erklären wird, die ihr über die Zeiten hin erhalten habt.

5. Habe Ich euch nicht verheißen, dass jede Erkenntnis in ihrer ursprünglichen Wahrheit wiederhergestellt würde? Nun, dies ist die Zeit, die euch angekündigt wurde.

6. In Wahrheit sage Ich euch: Wer über die Unterweisungen meines Buches nachdenkt und sie ergründet mit wahrhaftem Verlangen, seine Erkenntnisse zu erhöhen, wird für seinen Geist das Licht gewinnen und Mich näher bei sich fühlen.

7. Die Mythen von früher und die von heute werden fallen; alles Mittelmäßige und Falsche wird stürzen; denn der Zeitpunkt wird kommen, an dem ihr euch nicht mehr von Unvollkommenheiten nähren könnt, und dann wird sich der Geist auf der Suche nach der Wahrheit aufmachen, damit diese ihm als einzige Nahrung diene.

8. In diesen Unterweisungen wird die Menschheit den Wesenskern meiner Offenbarungen finden, den sie bis heute aus Mangel an Vergeistigung nicht verstanden hat. Seit den alten Zeiten habe Ich ihn euch durch meine Gesandten, Boten und “Dolmetscher” anvertraut, doch er hat euch nur dazu gedient, Mythen und Traditionen aus ihm zu bilden. Überdenkt und studiert diese Belehrung mit Ehrfurcht und Liebe, wenn ihr euch Jahrhunderte von Verwirrung und Leid ersparen wollt. Doch bedenkt, dass ihr eure Aufgabe nicht erfüllen werdet, wenn ihr euch nur mit dem Besitz des Buches begnügt; nein, es soll euch wachrütteln und lehren, wenn ihr wahrhaft meine Jünger sein wollt. Lehrt mit dem Vorbild, der Liebe und der Hilfsbereitschaft, die Ich euch gezeigt habe. (20, 1 – 8)

9. Das Buch meiner Unterweisung besteht aus den Lehren, die Ich euch in dieser Zeit mittels des menschlichen Verstandesvermögens diktiert habe. Mit diesem Buch, das die Menschheit schließlich als das Dritte Testament anerkennen wird, sollt ihr meine Göttliche Sache verteidigen.

10. Die Menschheit kennt nur das Gesetz der “Ersten Zeit”, und was im Ersten und Zweiten Testament geschrieben steht; doch das Dritte wird nun vereinen und berichtigen, was die Menschen aus Mangel an Zurüstung und Verständnis verfälscht haben. Die Menschheit wird meine Botschaft studieren müssen, damit sie, in den Kern jedes Wortes eindringend, ein einziges Ideal, eine einzige Wahrheit, ein- und dasselbe Licht entdeckt, das sie zur Vergeistigung führen wird. (348, 26)

11. Ich offenbare euch das, was der Wissenschaftler euch nicht lehren kann, weil er es nicht kennt. Er hat in seiner irdischen Größe geschlafen und hat sich nicht zu Mir erhoben im Verlangen nach meiner Weisheit.

12. Die Herzen der Geistlichen haben sich verschlossen, die in den verschiedenen Sekten und Religionsgemeinschaften das geistige Wissen lehren sollten, welches Größe und Reichtum für den Geist ist.

13. Ich habe gesehen, dass das Gesetz und die Lehren, die Ich der Menschheit in vergangen Zeiten vermachte, verborgen und durch Riten, äußerliche Kulte und Traditionen ersetzt worden sind.

14. Doch ihr, die ihr zutiefst erkennt, dass der Wesensgehalt dieses Wortes der gleiche ist, den Israel am Berge Sinai empfing und den die Menschenscharen in der “Zweiten Zeit” von den Lippen Jesu vernahmen, sollt mit eurer Gottesverehrung und euren Werken lehren, dass man das Göttliche Gesetz um der Befolgung törichter Traditionen willen, die dem Geist nicht förderlich sind, nicht vergessen darf. (93, 10 – 13)

15. Ich habe euch an die Namen meiner Sendboten erinnert, durch die ihr Botschaften, Gebote, Prophetien und Belehrungen empfangen habt.

16. Auf diese Weise habe Ich den Inhalt aller vergangenen Unterweisungen in einer einzigen Unterweisung vereint.

17. Der Spiritualismus ist das Vermächtnis, in welchem sich die Drei Testamente in einem einzigen geistigen Buche vereinen. (265, 62 – 64)

18. Diese Lehre, die spirituell genannt wird, weil sie das Geistige offenbart, ist der für den Menschen vorgezeichnete Weg, auf dem er seinen Schöpfer kennen lernen, Ihm dienen und Ihn lieben wird. Es ist das “Buch”, das die Menschen lehrt, ihren Vater in ihrem eigenen Nächsten zu lieben. Der Spiritualismus ist ein Gesetz, welches das Gute, das Reine, das Vollkommene gebietet.

19. Die Pflicht, dies Gesetz zu befolgen, gilt für alle; dennoch zwingt es niemanden, es zu erfüllen, weil jeder Geist Willensfreiheit genießt, damit sein Kampf und alle seine Taten als seine eigenen Verdienste angerechnet werden können, wenn er gerichtet wird.

20. Erkennt also, dass diese Lehre die Flamme der Göttlichen Liebe ist, die vom ersten bis zum letzten meiner Kinder alle erleuchtet und ihnen Wärme gegeben hat. (236, 20 – 22)

Das Verhältnis zwischen der Geistlehre und Jesu Lehre

21. Die Geistlehre ist keine Theorie, sie ist eine praktische Unterweisung sowohl für das menschliche Leben, als auch für das Leben des Geistes. Es gibt keine andere, umfassendere und vollkommenere Unterweisung als sie. Sie begleitet euch, noch bevor ihr zur Erde kommt, sie folgt euch während des ganzen Tagewerks auf dieser Welt und verschmilzt mit eurem Geist, wenn er zu seiner vorigen Heimstatt zurückkehrt.

22. Nicht Ich werde es sein, der aus euren Gottesdiensten die Liturgie und die Traditionen entfernt – es wird der Geist des Menschen sein, der sich unwillkürlich über seine alten Vorstellungen erhebt angesichts der Notwendigkeit größeren Lichtes, das seinen Entwicklungsweg erhellt. Bald wird der Mensch begreifen, dass das einzige, was er Gott darbringen kann, die Ausübung der Liebe ist, denn Liebe bedeutet das Gute, Barmherzigkeit, Weisheit und Gerechtigkeit.

23. Der Spiritualismus löscht kein einziges der Worte aus, die Christus einst verkündete. Wenn es nicht so wäre, dürfte er sich nicht diesen Namen geben, da er sich der Wahrheit entgegenstellen würde. Wie könnte dies Wort gegen jenes sein, da es doch derselbe Meister ist, der es ausspricht. Wenn ihr wirklich in den Sinngehalt dieser Lehre eindringen würdet, würdet ihr sehen, dass mein Wort von heute die Erklärung oder Erläuterung all dessen ist, was Ich einst sagte. Daher ist die Menschheit von heute und die der Zukunft in der Lage, mehr zu verstehen als die vergangenen Generationen, und deswegen auch das Gesetz auf eine reinere, höhere und wahrhaftigere Weise zu erfüllen.

24. Wenn ihr eure Mitmenschen bei ihrer Religionsausübung genau beobachtet, werdet ihr sehen, dass sie das, was früher Gegenstand ihrer Anbetung war, jetzt ohne innere Anteilnahme betrachten. Der Grund dafür ist, dass der Geist von selbst erwacht und nach dem verlangt, was ihn wirklich nähren kann. Darum sage Ich euch, dass die äußerliche Kultausübung dieser Menschheit dazu bestimmt ist, zu verschwinden. (283, 27 – 30)

25. In diesem bescheidenen und schlichten, aber von Göttlichem Licht erfüllten Buche werden die Menschen die Klärung all ihrer Zweifel finden, sie werden die Ergänzung der Unterweisungen entdecken, die in vergangenen Zeiten nur zum Teil offenbart wurden, und sie werden die klare und einfache Art und Weise finden, all das auszulegen, was in den alten Texten im Sinnbild verborgen ist.

26. Wer sich nach Empfang dieser geistigen Botschaft von der Wahrheit ihres Inhalts überzeugt und darangeht, sein Verlangen nach Sinneseindrücken, seine Abgötterei und seinen Fanatismus zu bekämpfen, seinen Verstand und sein Herz von all jenen Unreinheiten zu säubern, wird seinen Geist befreien und ihm Frohsinn und Frieden bescheren, denn nun wird er kämpfen können, um die Ewigkeit zu erringen, die ihn erwartet. Aber jene, die in ihrer äußerlichen Kultausübung fortfahren, die sich darauf versteifen, das der Welt Angehörige zu lieben, und die nicht an die Entfaltung oder Entwicklung des Geistes glauben – wahrlich, Ich sage euch, sie werden zurückbleiben und Tränen vergießen, wenn sie sich ihrer Zurückgebliebenheit und ihrer Unwissenheit bewusst werden. (305, 4 – 5)

Die Auseinandersetzungen um des neuen Wortes willen

27. Wenn euch meine Lehre dermaßen fremdartig erscheint, dass ihr meint, noch nie solche Worte vernommen zu haben, obwohl ihr mich kennt, so sage Ich euch, dass eure Verwunderung die Folge eures Versäumnisses ist, den Kern dessen zu erforschen, was Ich euch in vergangen Zeiten offenbarte. Aus diesem Grund mag euch diese Lehre fremd oder neu vorkommen, obwohl dies Licht in Wirklichkeit immer in eurem Leben gegenwärtig gewesen ist. (336, 36)

28. Meine Lehre in dieser wie in der “Zweiten Zeit”, wird die Menschheit erschüttern. Die Heuchler werden sich mit der Wahrhaftigkeit auseinandersetzen müssen. Die Falschheit wird ihre Maske fallen lassen, und die Wahrheit wird erstrahlen. Die Wahrheit wird die Lüge überwinden, die diese Welt einhüllt.

29. Der Mensch wird fähig sein, all das zu begreifen und zu erkennen, was Vernunft und Wahrheit enthält; doch alles, was man ihn zu glauben zwang, auch wenn er es nicht verstehen würde, wird er selbst von sich weisen. Daher wird meine Lehre sich ausbreiten, weil sie Licht verströmt, das die Menschen benötigen. Euch *) kommt ein großer Teil dieses Werkes zu, indem ihr euren Mitmenschen dessen Beginn und dessen Zielsetzung offenbart. (237, 28 – 29)

*) Damals: Die Zuhörer in Mexiko…

30. Die Menschheit hungert nach meinem Wort, nach meiner Wahrheit. Die Menschen verlangen und ersehnen Licht für ihren Verstand, sie rufen nach Gerechtigkeit und erwarten Trost. Dies ist eine entscheidende Zeit. Wahrlich, Ich sage euch, viele Vorstellungen, Theorien und selbst Dogmen, die jahrhundertelang für Wahrheiten gehalten wurden, werden zu Boden stürzen und als falsch verworfen werden. Der Fanatismus und die Abgötterei werden von denen bekämpft und beseitigt werden, die am meisten davon eingenommen und daran gebunden waren. Die Unterweisungen Gottes werden verstanden, ihr Licht, ihr Inhalt und Wesen werden begriffen und empfunden werden.

31. Wenn es im Geiste der Wissenschaftler nach einer Zeit der Prüfungen, in der sie sehr große Verwirrungen erleiden werden, Licht wird und sie die Stimme ihres Geistes vernehmen, werden sie entdecken, was sie sich nie träumen ließen.

32. Aufs neue sage Ich euch: wachet! Denn in der Zeit der Auseinandersetzungen zwischen Glaubensbekenntnissen und Doktrinen, Religionen und Wissenschaften werden viele Menschen der Meinung sein, dass das Wissen, das ihnen ihre Bücher vermittelt haben, die Waffe sein wird, mit der sie meine neuen Jünger besiegen können, wohl wissend, dass ihr keine Bücher bei euch habt. (150, 11 – 13)

33. Ich habe euch gesagt, Jünger, dass ihr mit den großen Kirchen und den kleineren Sekten konfrontiert werdet; aber fürchtet euch weder vor den einen noch den andern. Die Wahrheit, die Ich euch anvertraut habe, ist einleuchtend, das Wort, das Ich euch gelehrt habe, ist äußerlich betrachtet klar und einfach, aber in seinem Sinngehalt tief bis ins Unendliche, und es sind starke Waffen, mit denen ihr kämpfen und siegen werdet.

34. Doch Ich sage euch: ein Volk auf Erden, voller Materialismus und Unglauben, wird sich erheben, um euch das Recht abzusprechen, euch Israel zu nennen, um euer Zeugnis zu leugnen, das erneute Kommen des Messias erlebt zu haben, und jenes Volk ist das jüdische. Habt ihr nicht an es gedacht? Jenes Volk erwartet in seiner Mitte die Ankunft seines Messias, seines Retters, der ihm Gerechtigkeit widerfahren lässt und es erneut über alle Völker der Erde stellt. Jenes Volk weiß, dass Ich immer zu ihm gekommen bin, und in dieser “Dritten Zeit” wird es sagen: ´Weshalb sollte Gott zu einem anderen Volke kommen?` – Doch siehe, hier sind meine Unterweisungen! (332, 10)

35. Diese spirituelle Gemeinschaft hier lebt unerkannt. Die Welt weiß nichts von eurem Dasein, die Mächtigen nehmen euch nicht zur Kenntnis, aber es naht der Kampf zwischen Spiritualisten und “Christen”, zwischen Spiritualisten und Juden. Jener Kampf ist notwendig für die Einführung meiner Lehre in der ganzen Menschheit. Dann wird man das Alte Testament mit dem Zweiten und Dritten zu einer einzigen Essenz vereinen.

36. Vielen von euch mag dies unmöglich erscheinen; für Mich ist es das Natürlichste, Richtigste und Vollkommenste. (235, 63 – 64)

Das Große Buch des Wahren Lebens

37. Mein Wort wird für alle Zeiten niedergeschrieben bleiben, aus ihm werdet ihr das Buch der Dritten Zeit, “das Dritte Testament”, die letzte Botschaft des Vaters zusammenstellen; denn in allen drei Zeitaltern hatte Gott Seine “Goldfedern” *), um der Menschheit seine Weisheit zu hinterlassen.

*) Die “Schreiber” des Herrn

38. Moses war die erste “Goldfeder”, derer sich der Vater bediente, um die Geschehnisse der “Ersten Zeit” mit unauslöschlichen Lettern auf eine Buchrolle zu schreiben. Moses war die “Goldfeder” Jehovas.

39. Unter meinen Aposteln und Nachfolgern der “Zweiten Zeit” hatte Jesus vier “Federn”, und dies waren Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Sie waren die “Goldfedern” des Göttlichen Meisters. Doch als die Zeit kam, in der das Erste Testament durch Bande der Liebe, der Erkenntnis und des geistigen Fortschritts mit dem Zweiten vereint werden sollte, entstand ein einziges Buch daraus.

40. Jetzt in der “Dritten Zeit”, in der ihr aufs neue mein Wort habt, habe Ich gleichfalls “Goldfedern” ernannt, damit es schriftlich erhalten bleibt.

41. Wenn die Zeit gekommen ist, werdet ihr ein einziges Buch zusammenstellen, und dies Buch, das der “Dritten Zeit”, wird – wenn die Zeit dafür gekommen ist – gleichfalls mit dem Buch der Zweiten und der Ersten Zeit vereinigt werden, und dann wird aus den Offenbarungen, Prophetien und Worten der ´Drei Zeiten` das Große Buch des Lebens entstehen zur Erbauung aller Geistwesen.

42. Dann werdet ihr erkennen, dass alle Worte – vom ersten bis zum letzten – in Wahrheit und im Geiste in Erfüllung gegangen sind, dass alle Prophetien der vorweggenommene Geschichtsverlauf waren, den der Vater der Menschheit offenbarte. Denn Gott allein kann die Ereignisse niederschreiben lassen, die eintreten werden. Als die Propheten gesprochen haben, waren nicht sie es, sondern Gott hat es durch ihre Vermittlung getan.

43. Ich habe meinen neuen Erwählten genügend Zurüstung zuteil werden lassen, wie sie Moses und die vier Jünger der “Zweiten Zeit” hatten, damit mein Wort in völliger Lauterkeit, in voller Klarheit und Wahrheit niedergeschrieben würde, denn es ist für die Generationen von morgen; doch wenn jemand beabsichtigen sollte, etwas hinzuzufügen oder aus jenem Buche zu streichen, so werde Ich euch zur Rechenschaft ziehen *).

*) Diese Warnung bezieht sich auf die Essenz, den Sinn des “Wortes”, nicht die Buchstaben.

44. Nun, meine vielgeliebten Kinder: Wer misst dem Buch, das ihr zusammenzustellen beginnt, Bedeutung bei? In Wahrheit – niemand! Doch der Zeitpunkt wird kommen, an dem die Menschheit euch voll Verlangen, voll Neugier um euer Buch bittet, und dann wird sie erwachen, mein Wort erforschen und darüber diskutieren. In jenem Ideenstreit werden Parteien zutage treten – Wissenschaftler, Theologen und Philosophen. Zu den Nationen wird das Zeugnis eures Wortes und das Buch der Weisheit gebracht werden, und alle werden von meiner Lehre sprechen. Dies wird der Beginn der neuen Schlacht, des Krieges der Worte, der Gedanken und Ideologien sein; doch am Ende, wenn alle in Wahrheit und im Geiste erkannt haben, dass das Große Buch des Lebens vom Herrn geschrieben worden ist, werden sie sich brüderlich umarmen und sich lieben, wie es mein Wille ist.

45. Weshalb genügte nicht das Wort Jehovas in der “Ersten Zeit”, um die Welt zu vereinen, und vermochte dies auch die Lehre Jesu in der Zweiten nicht? Weshalb hat es in dieser Zeit nicht genügt, dass Ich seit 1866 mein Wort übergebe, damit die Nationen einander lieben und in Frieden leben? Es ist notwendig, dass die drei Bücher ein einziges bilden, damit dies Wort die ganze Welt erleuchtet. Dann wird die Menschheit jenem Lichte nachfolgen, und der Fluch Babels wird aufgehoben sein, denn alle Menschen werden das Große Buch des Wahren Lebens lesen, alle werden dieselbe Lehre befolgen und sich im Geist und in Wahrheit als Kinder Gottes lieben. (358, 58 – 66).

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flagge en  Chapter 6… The Third Testament and the Great Book of Life

THE THIRD TESTAMENT Chapter 6 – Revelations of Jesus Christ
The Third Testament and the Great Book of Life

The Book of Love, the Truth and Wisdom of God
Thus saith the Lord…

1. The book of My word is the book of Divine and true love, in it you will find the unchangeable truth. Turn to it and you will find the wisdom that will help you to evolve and attain peace in eternity. He will be at fault who will alter or modifies its essence and will greatly infringe My Law, who should take or add a single word which will be in disagreement with My perfect Doctrine.

2. “Safeguard this word with its original purity, for it is the most beautiful heritage that I will bequeath to man. Record My teaching and allow it to be known to your brethren; keep it faithfully because you are responsible for that heritage”.

3. Tomorrow man will find in it the essence of My revelation, which will guide them along the path of truth with the light of its teachings.

4. From parents to children these writings will be passed on as a spring of living water, whose current will flow endlessly and will go from heart to heart. Study in the great Book of Life, the book of spirituality, that which will explain the Divine revelations which you have received throughout the ages.

5. Did I not promise you that all knowledge would be restored to its original truth? Well this is the time which was announced to you.

6. Truly I say to you that He who meditates and analyzes the teachings of My Book, with a true desire to elevate his knowledge, will acquire the light for his spirit and He will feel Me nearer to him.

7. “The Myths of yesterday and those of today will fall; all that is mediocre and false will crumble, for the moment will come in which you will no longer be nourished by imperfections and the spirit will arise in search of the truth, so that this will serve as its only sustenance”.

8. “In these teachings mankind will find the essence of My revelations, which up to now have not been comprehended due to your lack of spirituality. Since ancient times I have entrusted it to you through My envoys, My emissaries, My interpreters, and you have only used it to create Myths and traditions. Meditate and study this lesson with respect and love if you wish to avoid centuries of confusion and bitterness: but remember that you will not fulfill your mission, if you are satisfied with possessing that book only; no, it should awaken and teach you if you truly desire to become My disciples. Indoctrinate with examples, with the love and charity that I have taught you”. (20, 1 – 8)

9. The book of My teachings has been formed from the lessons that in this time I have dictated to you through human understanding; with this Book which humanity will come to recognize as the Third Testament, you will defend My Divine cause.

10. Humanity recognizes only the Law of the First Era and what is written in the First and Second Testaments, but the Third shall come to unify and correct that which men have altered through lack of readiness and understanding. Humanity must study My message so that penetrating to the depth of each word it encounters one single ideal, one single truth, one single light that shall guide them to spirituality. (348, 26)

11. I come to reveal to you that which men of science could not teach you, because they do not know it; they have slept in their earthly greatness and have not risen to Me in search of My wisdom.

12. The hearts of the shepherds who in different sects and religions should be teaching the spiritual science that is grandeur and riches for the spirit, have been closed.

13. I have seen that the Law and Doctrines that I gave to humanity in past times are today found hidden and have been substituted for by rites, outward worship, and traditions.

14. But you, who recognize intimately that the essence of this word is the same that Israel received on Mount Sinai, and that the multitudes received from the lips of Jesus in the Second Era, shall be those who with your worship and your works teach that the Divine Law should not be forgotten, in order to comply with foolish traditions that do not benefit the spirit. (93, 10 – 13)

15. I have reminded you of the names of those I have sent, through whom you received messages mandates, prophecies and lessons.

16. And so I have united in one single lesson the contents of all the lessons.

17. Spiritualism is the inheritance in which the Three Testaments are united in one single spiritual book. (265, 62 – 64)

18. This Doctrine, which, because it reveals the spiritual, is called spiritualist, is the road traced for man, by which He will come to know, serve, and love his Creator. It is the book that teaches men to love the Father in their own fellow men. Spiritualism is a law that dictates what is good, pure, and perfect.

19. The duty to respect this law is for everyone; nonetheless, none are obliged to obey it, for each spirit enjoys the liberty of its will, so that its struggle and all its acts, on being judged, can be taken into account for their own merit.

20. See then, that this Doctrine is the flame of Divine love that has illuminated and given warmth to all My children, from the first to the last. (236, 20 – 22)

The Relationship between Spiritualism and the Doctrine of Jesus Christ

21. The Doctrine of Spirituality is not a theory. It is a practical teaching both for your life on earth and for your spirits life. No other teaching exists that is more complete and perfect. It guided you before you arrived on earth, it will guide you during your journey on earth, and it will melt with your spirit when it returns to the spiritual world.

22. It will not be I who take the liturgies and traditions from your worship services. It will be the spirit of man that, without realizing it, will rise above his old misconceptions motivated by the need for greater light to illuminate his path of evolution. Soon men will understand that the only thing that they can present to God is the practice of love ; and to say love, is to say good, charity, wisdom, and justice.

23. Spiritualism does not come to erase any of the words preached by Christ in that era. It could not be called Spiritualism if it did so, for it would then be opposing truth. How could this word be set against that, if it is the Master himself who speaks it? If you truly penetrate the meaning of this Doctrine, you will see that My word of today is the explanation or clarification of what I said in that era. It is by way of them that the humanity of today and of the future are prepared to understand more than the generations of the past, and therefore to fulfill the Law in a way that is purer, more elevated, and true.

24. If you carefully observe your brothers during worship, you will see how they now look coldly on what was once the object of their adoration. It is because the spirit is awakening itself, and seeks what can truly give it sustenance, and that is why I tell you that the external form of worship of this humanity is destined to disappear. (283, 27 – 30)

25. In this book, which is simple and humble, but overflowing with Divine light, men will find the clarification of all their doubts, and the fulfillment of the teachings that only in part were revealed in past times, as well as a clear and simple form for interpreting that which is hidden in the metaphoric language of the older texts.

26. He who after receiving this spiritual missive is persuaded of the truth of its contents and rises up to struggle against his materialism, idolatry, and fanaticism, cleansing these impurities from his understanding and his heart, will free his spirit, providing it with happiness and peace because He finally is able to struggle to conquer the eternity that awaits him. But those that persist in their material worship, who are obstinate in loving the things of the world and do not believe in the development or evolution of the spirit, I tell you truly shall stay behind and weep when they come to understand their own backwardness and ignorance. (305, 4 – 5)

Discussions about The New Word

27. If to you My Doctrine seems strange in so far as you think that knowing Me, you have never heard these words, I tell you that your surprise is the result of your negligence in penetrating the depths of what I revealed to you in times past. It is for that reason that this Doctrine seems strange or new, when in reality this light has been always present in your life. (336, 36)

28. My Doctrine, in this, as in the Second Era, shall move humanity. The hypocrites will have to confront sincerity. Falsity will let its mask fall and the truth will shine forth. The truth shall prevail over the lie that envelops this world.

29. Man will be able to understand and recognize all that which encompasses reason and truth, but all that which He was obliged to believe without understanding, He will reject, and therefore My Doctrine will spread, because it gives forth the light that men need. A great part of this work falls to you, that of revealing to your brothers its beginning, and its end. (237, 28 – 29)

30. Humanity is hungry for My Word, for My truth; men yearn and clamor for the light to come to their understanding, they demand justice and await counsel. This is a decisive time; in truth I tell you that many ideas, theories, and even dogmas that have been held as truths for centuries shall fall to the earth and be abandoned as false. Fanaticism and idolatry will be fought against and exterminated by those who were most involved and faithful to it; the teachings of God will be understood, their light, their content, and their essence will be comprehended and felt.

31. The men of science, after a time of testing, during which they will suffer very great confusion, when in their spirits the light shines, and they hear the voice of their conscience, will discover that of which they had never dreamed.

32. Again I tell you: be vigilant, for in the time of the struggles of creeds and doctrines, of religions and sciences, many men, knowing that you do not carry books, will believe that the knowledge given them by their books will be the weapon by which they can defeat My new disciples. (150, 11 – 13)

33. I have told you, disciples, that you shall have to look at the great religions and the small sects directly in the eye; but before neither should you have fear. The truth that I have entrusted to you is transparent, the Word that I have taught you is clear and simple on its surface, but infinitely deep in its content, and they are powerful weapons with which you will struggle and win.

34. And yet I tell you: There shall arise a people on the earth full of materialism and disbelief, to deny to you the right to call yourselves Israel, to deny your testimony of having received the new coming of the Messiah, and these people are the Jews. Have you not thought this? These people await in their bosom the arrival of their Messiah, their Savior, from whom they will receive justice and who will place them once again over all the peoples of the earth. These people know that I have always come to them, and in this Third Era, I shall say: Why should God come to another people? But here are My teachings. (332, 10)

35. This spiritualist people live unknown. The world does not know of your existence, and the great do not notice you, but the struggle between Spiritualists and Christians, between Spiritualists and Jews approaches. That struggle is necessary for the establishment of My Doctrine throughout humanity. Then shall the Old Testament be united in one single essence with the Second and the Third.

36. To many this appears impossible; to Me it is the most natural, it is just, and perfect. (235, 63 – 64)

The Great Book of True Life

37. My Word will continue written for all time; with it you will form the book of the Third Era, The Third Testament, the final message from the Father; for in the three Eras has God wielded his “golden scribes” *) to leave his wisdom to humanity.

*) The reference is to those witnesses to the teachings of the Lord whose task was the recording of the teachings in shorthand or typewritten form.

38. Moses was the first golden scribe, which the Father used to inscribe in inerasable letters in a book, the events of the First Era. Moses was the golden scribe of Jehovah.

39. Among the apostles and followers of the Second Era, Jesus had “four scribes”, who were: Matthew, Mark, Luke, and John. These were the golden scribes of the Divine Master, and when the time arrived to unite the First Testament with the Second with bindings of love, recognition and spiritual progress, then one single book was formed.

40. Now in the Third Era, in which you have again My Word, I have again named the golden scribes so that it may be written down.

41. When the time arrives, you will form a single book, and this book, that of the Third Era, will, when the time is right, be united with the book of the Second and First Eras; and then, with the revelations, prophecies and words of the Three Eras, the Book of Life will be formed, for the enjoyment of all the spirits.

42. Then you shall recognize that from the first word to the last, all has been fulfilled in truth and spirit, that all the prophecies were the “future history” that the Father revealed to humanity. For only God can write of events yet to be. When the prophets have spoken, it was not they, but God who did so through their conduit.

43. I have prepared My new chosen ones sufficiently, as had been Moses and the four disciples of the Second Era, so that My Word is recorded with complete cleanliness, clarity, and truth, for it is for the generations of tomorrow, and if any would add to or remove anything from this book *), I shall see to them.

*) The Lord refers to the essence or lesson and not to the different wording.

44. Now, My very beloved children: Who shall care about this Book that you are forming? None, in truth, but the moment shall come in which a humanity full of anxiety and of curiosity asks you for your book, and then it shall be unveiled, scrutinized, and discussed; in that struggle of ideas bands will arise, men of science, theologians, philosophers; to the nations will be carried the testimony of your word, and the Book of wisdom and all shall speak of My Doctrine. That shall be the beginning of the new battle, the war of words, of thoughts, of ideas, and in the end, when all have recognized in truth and spirit that the Great Book of Life was written by the Lord, they will share brotherhood and love each other, as is My will.

45. Why was the word of Jehovah in the First Time not sufficient to unite the world, and why did Jesus not achieve it in the Second Era? Why, in this time, has it not been sufficient that since 1866 I have been giving you My Word, for nations to love one another and live in peace? It is necessary for the three books to form one single book, so that this Word illuminates the Universe. Then shall humanity be surrounded by this light, and the curse of Babel will be erased, for all men will read the Great Book of True Life, all will practice the same Doctrine, and will love one another as children of God, in spirit and truth. (358, 58 – 66)

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flagge fr  Chapitre 6… Le Troisième Testament et le Grand Livre de la Vie

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 6… Révélations de Jésus-Christ
Le Troisième Testament et le Grand Livre de la Vie

Le livre de l’Amour, la Vérité et la Sagesse de Dieu
Cela dit le Seigneur…

1. Le livre de ma parole est le livre de l’amour divin et véritable. En lui vous trouverez la vérité immuable. Recourez à lui et vous rencontrerez la sagesse qui vous aide à évoluer et atteindre la paix éternelle. Il ne faudra pas que quelqu’un en altère ou modifie son essence, et enfreigne gravement ma Loi en quittant ou ajoutant un seul mot qui soit en désaccord avec ma Doctrine parfaite.

2. Maintenez cette parole dans sa pureté originelle, parce qu’elle est le plus bel héritage que je léguerai à l’homme. Ecrivez mon enseignement et faites-le connaître à vos frères, conservez-le fidèlement parce que vous en êtes les héritiers et responsables.

3. Demain, l’homme trouvera en elle l’essence de ma révélation, qui le mènera, à la lumière de ses enseignements, sur le chemin de la vérité.

4. Ces écritures seront léguées de pères en fils, comme une source d’eau vive, dont le courant jaillira inépuisable, allant de coeur en coeur. Etudiez, dans le grand Livre de la Vie, le livre de la spiritualité, celui qui vous expliquera les révélations divines que vous avez reçues au fil des temps.

5. Ne vous ai-je pas promis que toute connaissance serait restituée à sa vérité première? Eh bien! Voici venu le temps qui vous fut annoncé!

6. En vérité, je vous le dis : Qui médite et analyse les enseignements de mon Livre, avec le véritable désir d’élever ses connaissances, acquerra la lumière pour son esprit et me sentira plus proche de lui.

7. Les mythes d’hier et d’aujourd’hui disparaîtront, le médiocre et le faux s’effondreront parce que viendra l’instant auquel vous ne pourrez déjà plus vous alimenter avec des imperfections. Alors s’élèvera l’esprit en quête de la vérité, pour que celle-ci lui serve d’unique «aliment» et de soutien.

8. Dans ces enseignements, l’humanité trouvera l’essence de mes révélations que, jusqu’à présent, elle n’a pas comprise, par carence de spiritualité. Depuis les temps anciens, je vous l’ai confiée par le biais de mes envoyés, mes émissaires, mes interprètes, et elle ne vous a servi que pour en former mythes et traditions. Méditez et étudiez cette leçon avec respect et amour si vous souhaitez éviter des siècles de confusion et d’amertume; mais souvenez-vous que vous n’accomplirez pas votre mission, si seulement vous vous limitez à posséder le livre. Bien au contraire, il doit vous réveiller et vous prodiguer ses enseignements, si réellement vous brûlez d’envie d’être mes disciples. Instruisez avec l’exemple, l’amour et la charité que je vous ai enseignés. (20, 1-8)

9. Le livre de mon enseignement se compose des leçons qu’en son temps, je vous ai dictées par le biais de l’entendement humain. Avec ce Livre, que l’humanité arrivera à reconnaître comme «Le Troisième Testament», vous défendrez ma cause divine.

10. Lêhumanité seulement reconnaît la Loi du Premier Temps et ce qui est écrit dans l’Ancien et le Nouveau Testament, mais le Troisième viendra pour unifier et corriger ce que les hommes ont altéré par manque de préparation et de compréhension. L’humanité devra étudier mon message pour trouver, en pénétrant au fond de chaque mot, un seul idéal, une seule vérité, une même lumière qui la guidera vers la spiritualité. (348, 26)

11. Je viens vous révéler ce que l’homme de science ne peut vous enseigner, parce qu’il ne se connaît pas, il a dormi sur ses lauriers et ne s’est pas élevé vers Moi, à la recherche de ma sagesse.

12. Dans différentes sectes et religions, les coeurs des pasteurs se sont fermés, et ils ne purent enseigner la science spirituelle qui représente grandeur et richesse pour l’esprit.

13. J’ai vu que la Loi et les Doctrines, que je léguai jadis à l’humanité, sont occultées et ont été substituées par des rites, des cultes extérieurs et des traditions.

14. Mais vous, qui reconnaissez intimement que l’essence de cette parole est identique à celle que reçut Israël sur le Mont Sinaï, qu’elle est la même que les multitudes écoutèrent des lèvres de Jésus au Second Temps, vous serez ceux qui, par votre culte et vos oeuvres, enseignerez qu’il ne faut pas oublier la Loi divine, en accordant la préférence à de sottes traditions qui ne bénéficient pas à l’esprit. (93, 10- 13)

15. Je vous ai rappelé les noms de mes envoyés, par lesquels vous avez reçu messages, commandements, prophéties et leçons.

16. Ainsi, en une seule leçon, les ai-je toutes résumées.

17. Le Spiritualisme est l’héritage qui unit les Trois Testaments en un seul livre spirituel. (265, 62-64)

18. Cette Doctrine, qui par le fait de révéler le spirituel s’appelle spiritualiste, est la voie tracée pour l’homme, par laquelle il en arrivera à connaître, servir et aimer son Créateur. C’est le livre qui enseigne aux hommes d’aimer le Père en leurs propres semblables. Le Spiritualisme est une loi qui dicte ce qui est bon, pur et parfait.

19. Obéir à cette loi est le devoir de tous. Cependant elle ne contraint personne à la respecter, parce que chaque esprit jouit de liberté dans sa volonté, afin que sa lutte et tous ses actes puissent être considérés en tant que mérites propres, à l’heure du jugement.

20. Considérez alors cette Doctrine comme la flamme de l’amour divin qui a illuminé et réchauffé chacun de mes enfants, du premier au dernier. (236, 20-22)

Continuité entre le Spiritualisme et la Doctrine de Jésus-Christ

21. La Doctrine Spiritualiste n’est pas une théorie. Elle constitue un enseignement pratique, tant pour la vie de l’esprit que pour la vie humaine. Il n’existe aucun enseignement plus complet et plus parfait qu’elle. Elle vous accompagne depuis bien avant votre arrivée sur la Terre, vous suit tout au long de votre passage dans ce monde et se fond avec votre esprit lorsque celui-ci retourne à sa première demeure.

22. Je ne serai pas celui qui écarte la liturgie et les traditions de vos cultes, ce sera plutôt l’esprit de l’homme qui, sans s’en rendre compte, s’élèvera au- dessus de ses conceptions anciennes, devant la nécessité de plus de lumière pour éclairer le sentier de son évolution. Très vite lêhomme comprendra qu’il ne peut présenter, à Dieu, que la pratique de l’amour, puisque dire amour c’est dire bien, charité, sagesse et justice.

23. Le Spiritualisme ne vient effacer aucune des paroles que le Christ prêcha en son temps, dans le cas contraire, il ne pourrait se dénommer ainsi puisqu’il s’opposerait à la vérité. Comment les deux paroles pourraient- elles s’opposer puisqu’elles furent prononcées par le même Maître? Si vous pénétrez vraiment le sens de cette Doctrine, vous vous rendrez compte de ce que ma parole d’aujourd’hui est l’explication ou la clarification de ce que je dis en ce temps-là. Pour cela, l’humanité actuelle et celle du futur remplissent les conditions pour comprendre davantage que les générations antérieures, et par conséquent, obéir à la Loi de manière plus pure, élevée et véritable.

24. Si vous observez, avec attention, vos frères en leur culte, vous verrez à quel point ce qui fut jadis objet de leur adoration, ils le considèrent aujourd’hui avec indifférence. C’est le réveil de l’esprit par lui-même et qui recherche ce qui réellement peut l’alimenter, c’est pourquoi je vous dis que le culte externe de cette humanité est voué à disparaître. (283, 27-30)

25. Dans ce livre humble et simple, mais débordant de lumière divine, les hommes trouveront l’explication de tous leurs doutes; ils trouveront le complément des enseignements qui, aux temps passés, ne furent révélés qu’en partie, et trouveront la forme claire et simple d’interpréter tout ce qui était occulté au sens figuré dans les textes anciens.

26. Celui qui, à la réception de cette missive spirituelle, se persuade de la véracité de son contenu et se lève pour combattre sa matérialité, son idolâtrie et son fanatisme, en nettoyant son entendement et son coeur de toutes ces impuretés, libèrera son esprit en lui proportionnant bonheur et paix, parce qu’il pourra désormais lutter pour conquérir l’éternité qui l’attend. Mais, ceux qui persistent dans leur culte externe, ceux qui s’obstinent à aimer tous les plaisirs du monde au lieu de croire en le développement de l’esprit, en vérité, je vous le dis, ils resteront en arrière et pleureront lorsqu’ils se rendront compte de leur retard et de leur ignorance. (305, 4-5)

Discussions à propos de la Nouvelle Parole

27. Si ma Doctrine vous paraît étrange, au point de penser que, Me connaissant, jamais vous n’aviez entendu ces paroles, je vous dis que votre étonnement sera le résultat de votre négligence pour n’avoir pas voulu pénétrer le fond de ce que je vous révélai aux temps passés. Pour cela, cette Doctrine vous paraîtra étrange ou nouvelle, alors qu’en réalité, cette lumière a toujours été présente dans votre vie. (336, 36)

28. A l’instar du Second Temps, ma Doctrine émouvra également l’humanité en ce temps actuel. Les hypocrites devront s’affronter à la sincérité. Le masque de la fausseté tombera et la vérité brillera. La vérité s’imposera face au mensonge qui enveloppe le monde.

29. L’homme sera qualifié pour comprendre et reconnaître tout ce qui renferme raison et vérité, et, tout ce qu’il fut obligé de croire, même sans le comprendre, il le rejettera. Pour cela, ma Doctrine se répandra, parce qu’elle déborde de la lumière dont les hommes ont besoin. Vous aurez un grand rôle à jouer dans cette oeuvre, en révélant à vos frères leur principe et leur fin. (237, 28-29)

30. L’humanité est avide de ma parole, de ma vérité; les hommes réclament et désirent ardemment que la lumière parvienne à leur entendement, ils crient justice et attendent une consolation. Ce temps-ci est décisif; en vérité, je vous le dis beaucoup d’idées, de théories et même des dogmes, considérés durant des siècles comme des vérités, s’effondreront et seront laissés pour compte. Le fanatisme et l’idolâtrie seront combattus et exterminés par ceux-là mêmes qui y étaient le plus mêlés et attachés; les enseignements de Dieu seront entendus, sa lumière, son contenu et son essence seront compris et ressentis.

31. Les hommes de science, après un temps d’expériences au cours duquel ils souffriront de très grandes confusions, découvriront ce qu’ils n’avaient jamais osé rêver, parce que se fera la lumière dans leur esprit et qu’ils écouteront la voix de leur conscience.

32. Une nouvelle fois, je vous le dis : veillez, parce qu’en temps de luttes de croyances et de doctrines, de religions et de sciences, beaucoup d’hommes croiront que leur savoir, issu des livres, sera l’arme avec laquelle ils peuvent vaincre mes nouveaux disciples, sachant que vous, vous n’emportez pas de livres. (150, 11-13)

33. Disciples, je vous ai dit que vous devrez vous regarder face à face avec les grandes religions et avec les sectes mineures; mais, en présence des unes et des autres, n’ayez aucune crainte. La vérité que je vous ai confiée est diaphane, la parole que je vous ai enseignée est claire et simple en surface, mais profonde jusqu’à l’infini quant à son contenu. Elles représentent des armes puissantes avec lesquelles vous combattrez et grâce auxquelles vous vaincrez.

34. Cependant, je vous le dis : un peuple de la Terre se lèvera, plein de matérialisme et d’incrédulité, qui vous niera le droit de vous appeler Israël, qui reniera votre témoignage d’avoir reçu la nouvelle venue du Messie. Et ce peuple est le peuple juif. N’avez- vous pas pensé à lui? Ce peuple attend, en son sein, l’arrivée de son Messie, de son Sauveur, de celui qui lui rende justice et le repositionne à nouveau au-dessus de tous les peuples de la Terre. Ce peuple sait que toujours je suis venu à lui et, en ce Troisième Temps, dira : “Pourquoi Dieu devait-il venir à un autre peuple?” Mais, voici mes enseignements. (332, 10)

35. Ce peuple spiritualiste vit ignoré. Le monde ne connaît pas votre existence, les grands ne vous remarquent pas, mais il se précise une lutte entre spiritualistes et chrétiens, entre spiritualistes et juifs. Cette lutte est nécessaire à l’établissement de ma Doctrine dans toute l’humanité. Alors s’uniront, en une seule et unique essence l’Ancien Testament, le Second et le Troisième.

36. Pour beaucoup d’entre-vous, cela paraîtra impossible; pour Moi, c’est ce qu’il y a de plus naturel, juste et parfait. (235, 63-64)

Le Grand Livre de la Vie

37. Ma Parole demeurera écrite pour tous les temps, grâce à elle vous formerez le livre du Troisième Temps, Le Troisième Testament, le dernier message du Père, parce que, pendant les trois ères, Dieu a utilisé ses plumes d’or *) pour léguer sa sagesse à l’humanité.

*) Ainsi sont désignés ces participants dans les chaires Divines, dont la tâche consistait à prendre note de la parole du Seigneur, sous forme sténographique et mécanographique.

38. Moise fut la première plume d’or. Le Père s’en servit pour graver en caractères ineffaçables, dans un livre, les faits du Premier Temps : Moise fut la plume d’or de Yahvé.

39. Parmi mes apôtres et partisans du Second Temps, Jésus eut quatre plumes; ce furent : Mathieu, Marc, Luc et Jean. Elles furent reconnues comme les plumes d’or du Divin Maître, lorsqu’arriva le moment d’unir le Premier Testament au Second, avec des liens d’amour, de reconnaissance et de progrès spirituel, alors un seul livre se forma.

40. A présent, au Troisième Temps, où vous entendez à nouveau ma parole, j’ai aussi nommé les plumes d’or pour que le message demeure écrit.

41. Une fois le moment venu, vous constituerez un seul livre. Le Livre du Troisième Temps demeurera également, une fois le moment propice, uni aux Livres des Second et Premier Temps et, de la sorte, en regroupant les révélations, prophéties et paroles des Trois Temps, se constituera le grand Livre de la Vie, pour l’agrément de tous les esprits.

42. Alors vous reconnaîtrez que, depuis la première jusqu’à la dernière parole, toutes se sont accomplies en vérité et en esprit; que toutes les prophéties traduisirent l’histoire anticipée que le Père révéla à l’humanité. Parce que seul Dieu peut écrire les événements qui vont se produire. Lorsque les prophètes se sont exprimés, ce ne furent pas eux, mais bien Dieu qui s’est exprimé, par leur entremise.

43. J’ai suffisamment préparé mes nouveaux élus, comme le furent Moise et les quatre disciples du Second Temps, afin que ma parole soit gravée en toute limpidité, clarté et vérité, parce qu’elle est destinée aux générations de demain, et si quelqu’un voulait ajouter ou effacer quelque élément de ce livre, Moi, je lui en demanderai des comptes.

44. A présent, mes très chers enfants bien aimés, qui attache de l’importance au Livre que vous êtes en train de former? Personne, en vérité! Mais, l’instant viendra où l’humanité, pleine d’anxiété, de curiosité, vous demandera votre Livre et alors, cette même humanité se réveillera, analysera ma parole en profondeur et en débattra; au cours de cette lutte d’idées, se lèveront des factions, hommes de science, théologiens et philosophes. Le témoignage de votre parole et du Livre de la Sagesse sera présenté aux nations et tous parleront de ma Doctrine. Cela signifiera le début de la nouvelle bataille, de la guerre des mots, des pensées, des idées et, en fin de compte, lorsque tous auront reconnu, en vérité et en esprit, que le grand livre de la Vie a bien été écrit par le Seigneur, alors ils se rapprocheront avec fraternité et s’aimeront selon ma volonté.

45. Pourquoi la parole de Yahvé au cours du Premier Temps n’a-t-elle pas suffi pour unifier le monde, ni d’ailleurs la Doctrine de Jésus au cours du Second? Pourquoi, en ce temps, n’a-t-il pas suffi que, depuis 1866, je me trouve en train de livrer ma parole, afin que les nations s’aiment et vivent en paix? Il est indispensable que les trois livres n’en forment qu’un seul, pour que cette parole illumine l’Univers. Alors, l’humanité tournera autour de cette lumière et la malédiction de Babel sera effacée à tout jamais, parce que tous les hommes liront le Grand Livre de la Vie Véritable, tous pratiqueront la même Doctrine et s’aimeront comme enfants de Dieu, en esprit et en vérité. (358, 58-66)

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flagge es  Capítulo 6… El Tercer Testamento y el Gran Libro de la Vida

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 6 – Revelaciones de Jesucristo
El Tercer Testamento y el Gran Libro de la Vida

El libro del amor, la verdad y sabiduría de Dios
Esto dice el Señor…

1. El libro de mi palabra es el libro del divino y verdadero amor, en él encontraréis la verdad inmutable. Acudid a él y encontraréis la sabiduría que os ayude a evolucionar y alcanzar la paz en la eternidad. No faltará quien altere o modifique su esencia, e infringirá gravemente mi Ley quien quitare o agregare una sola palabra que sea desacorde con mi Doctrina perfecta.

2. Conservad esta palabra con su original pureza, porque ella es la más bella heredad que dejaré al hombre. Escribid mi enseñanza y hacedla conocer a vuestros hermanos, conservadla fielmente porque vosotros sois responsables de esa heredad.

3. Mañana el hombre encontrará en ella la esencia de mi revelación, la cual los conducirá con la luz de sus enseñanzas, por el camino de la verdad.

4. De padres a hijos serán legadas estas escrituras, como un manantial de agua viva, cuya corriente brotará inagotable e irá de corazón a corazón. Estudiad en el gran Libro de la Vida, el libro de la espiritualidad, el que os explicará las revelaciones divinas que habéis recibido a través de los tiempos.

5. ¿No os prometí que todo conocimiento sería restituido a su primitiva verdad? Pues este es el tiempo que os fuera anunciado.

6. En verdad os digo, que quien medite y analice las enseñanzas de mi Libro, con el verdadero anhelo de elevar sus conocimientos, adquirirá la luz para su espíritu y me sentirá más cerca de él.

7. Los mitos de ayer y los de hoy caerán, todo lo mediocre y falso se derrumbará, porque llegará el instante en que ya no podáis alimentaros más con las imperfecciones y entonces se levantará el espíritu en busca de la verdad, para que ésta le sirva de único sustento.

8. En estas enseñanzas encontrará la humanidad la esencia de mis revelaciones, que hasta hoy no ha comprendido por su falta de espiritualidad. Desde los tiempos antiguos os la he confiado a través de mis enviados, de mis emisarios, de mis intérpretes, y sólo os ha servido para que forméis con ella, mitos y tradiciones. Meditad y estudiad esta lección con respeto y amor si queréis evitaros siglos de confusión y de amargura; pero recordad que no cumpliréis vuestra misión, si solamente os conformáis con poseer el libro; no, él debe despertaros y enseñaros si verdaderamente anheláis ser mis discípulos. Doctrinad con el ejemplo, con el amor y con la caridad que os he enseñado. (20, 1 – 8)

9. El libro de mi enseñanza está formado con las lecciones que en este tiempo os he dictado a través del entendimiento humano; con este Libro que llegará a reconocer la humanidad como el Tercer Testamento, defenderéis mi causa divina.

10. La humanidad sólo reconoce la Ley del Primer Tiempo y lo que escrito está en el Primero y Segundo Testamentos, mas vendrá el Tercero a unificar y corregir lo que los hombres han alterado por falta de preparación y comprensión. La humanidad habrá de estudiar mi mensaje para que penetrando en el fondo de cada palabra encuentre un solo ideal, una sola verdad, una misma luz que la guiará hacia la espiritualidad. (348, 26)

11. Vengo a revelaros lo que el hombre de ciencia no puede enseñaros, porque no se conoce; él ha dormido en su grandeza terrenal y no se ha elevado a Mí en busca de mi sabiduría.

12. Se han cerrado los corazones de los pastores que en diferentes sectas y religiones debieron enseñar la ciencia espiritual que es grandeza y riqueza para el espíritu.

13. He mirado que la Ley y Doctrinas que legué a la humanidad en tiempos pasados, se encuentran ocultas y han sido sustituidas por ritos, cultos exteriores y tradiciones.

14. Mas vosotros, que reconocéis íntimamente que la esencia de esta palabra es la misma que recibió Israel en el Monte Sinái y la que escucharon las multitudes en labios de Jesús en el Segundo Tiempo, seréis los que, con vuestro culto y vuestras obras, enseñéis que la Ley divina no debe olvidarse por cumplir con necias tradiciones que no benefician al espíritu. (93, 10 – 13)

15. Os he recordado los nombres de mis enviados, a través de los cuales recibisteis mensajes, mandatos, profecías y lecciones.

16. Así, en una sola lección he reunido el contenido de todas las lecciones.

17. El Espiritualismo es la herencia en la cual se unen los Tres Testamentos en un solo libro espiritual. (265, 62 – 64)

18. Esta Doctrina que por revelar lo espiritual se llama espiritualista, es el camino trazado al hombre, por el cual llegará a conocer, servir y amar a su Creador. Es el libro que enseña a los hombres a amar al Padre en sus propios semejantes. El Espiritualismo es una ley que dicta lo bueno, lo puro, lo perfecto.

19. El deber de acatar esta ley, es de todos, sin embargo, no obliga a nadie a cumplirla, porque cada espíritu goza de libertad en su voluntad, para que su lucha y todos sus actos, al juzgarse, puedan ser tomados en cuenta como méritos propios.

20. Ved entonces que esta Doctrina es la llama del amor divino que ha iluminado y dado calor desde el primero hasta el último de mis hijos. (236, 20 – 22)

La relación entre el Espiritualismo y la Doctrina de Jesucristo

21. La Doctrina Espiritualista no es una teoría, es una enseñanza práctica, tanto para la vida humana, como para la vida del espíritu. No existe otra enseñanza más completa y perfecta que ella. Os acompaña desde antes de llegar a la Tierra, os sigue a través de la jornada sobre este mundo y se funde a vuestro espíritu cuando él retorna a su primer morada.

22. No seré Yo quien aparte de vuestros cultos la liturgia y las tradiciones, será el espíritu del hombre el que, sin darse cuenta, se eleve sobre sus concepciones antiguas, ante la necesidad de mayor luz que ilumine el sendero de su evolución. Pronto comprenderá el hombre que lo único que puede presentarle a Dios, es la práctica del amor, ya que decir amor es decir bien, caridad, sabiduría y justicia.

23. El Espiritualismo no viene a borrar una sola de las palabras que Cristo predicó en aquel tiempo, si así no fuese, no podría denominarse de esta manera, ya que estaría oponiéndose a la verdad. ¿Cómo podría estar esta palabra en contra de aquélla, si es el mismo Maestro quien la pronuncia? Si verdaderamente penetráis en el sentido de esta Doctrina, veréis cómo mi palabra de ahora es la explicación o aclaración de cuanto dije en aquel tiempo. Por eso la humanidad de ahora y la del futuro, están en condiciones de comprender más que las generaciones pasadas y por lo tanto, de cumplir con la Ley de una manera más pura, elevada y verdadera.

24. Si observáis detenidamente a vuestros hermanos en su culto, veréis como lo que antes fue objeto de su adoración, ahora lo contemplan fríamente. Es que el espíritu está despertando por sí mismo y busca lo que realmente pueda alimentarlo, por lo cual os digo que el culto externo de esta humanidad está destinado a desaparecer. (283, 27 – 30)

25. En este libro humilde y sencillo, pero rebosante de luz divina, encontrarán los hombres la aclaración de todas sus dudas, encontrarán el complemento de las enseñanzas que sólo en parte fueron reveladas en tiempos pasados y hallarán la forma clara y sencilla para interpretar cuanto está oculto en el sentido figurado de los textos antiguos.

26. El que después de recibir esta misiva espiritual se persuada de la verdad de su contenido y se levante combatiendo su materialidad, su idolatría y su fanatismo, limpiando de todas esas impurezas su entendimiento y corazón libertará a su espíritu, proporcionándole felicidad y paz, porque ya podrá luchar para conquistar la eternidad que le aguarda. Pero quienes persistan en su culto externo, quienes se obstinen en amar lo del mundo y no creer en el desarrollo o evolución del espíritu, de cierto os digo que se quedarán atrás y llorarán cuando se den cuenta de su retraso y de su ignorancia. (305, 4 – 5)

Discusiones en torno a la Nueva Palabra

27. Si os parece extraña mi Doctrina al grado de pensar que conociéndome a Mí jamás habíais escuchado estas palabras, os digo que vuestra extrañeza será el resultado de vuestra negligencia para penetrar en el fondo de lo que en tiempos pasados os revelé. Por esa causa os parecerá extraña o nueva esta Doctrina, cuando en realidad esta luz ha estado presente siempre en vuestra vida. (336, 36)

28. Mi Doctrina en éste como en el Segundo Tiempo conmoverá a la humanidad. Los hipócritas tendrán que enfrentarse a la sinceridad. La falsedad dejará caer su máscara y la verdad brillará. La verdad se impondrá sobre la mentira que envuelve a este mundo.

29. El hombre estará capacitado para comprender y reconocer todo aquello que encierra razón y verdad, mas todo lo que se le obligó a creer aunque no lo comprendiese, él mismo lo rechazará, por eso mi Doctrina cundirá, porque desborda luz de la cual los hombres están necesitados. A vosotros toca una gran parte de esta obra, revelando a vuestros hermanos su principio y su fin. (237, 28 – 29)

30. La humanidad está hambrienta de mi palabra, de mi verdad; los hombres reclaman y anhelan que la luz llegue a su entendimiento, claman justicia y esperan consuelo. Este es un tiempo decisivo; en verdad os digo que muchas ideas, teorías y hasta dogmas que como verdades se tuvieron por siglos, caerán por tierra y serán abandonados por falsos; el fanatismo y la idolatría serán combatidos y exterminados por los que más envueltos y apegados a ellos se encontraban; las enseñanzas de Dios serán entendidas, su luz, su contenido y esencia serán comprendidas y sentidas.

31. Los hombres de ciencia, después de un tiempo de pruebas en el que sufrirán confusiones muy grandes, cuando en su espíritu se haga la luz y escuchen la voz de su conciencia, descubrirán lo que nunca habían soñado.

32. Nuevamente os digo: velad, porque en el tiempo de las luchas de credos y doctrinas, de religiones y ciencias, creerán muchos hombres que el saber que les han dado los libros, será el arma con la que puedan vencer a mis nuevos discípulos, sabiendo que vosotros no lleváis libros. (150, 11 – 13)

33. Os he dicho, discípulos, que tendréis que miraros frente a frente con las grandes religiones y con las sectas menores; pero ante unas y otras no temáis. La verdad que os he confiado es diáfana, la palabra que os he enseñado es clara y sencilla en su superficie, pero profunda hasta lo infinito en su contenido y son armas fuertes con las que vosotros lucharéis y venceréis.

34. Mas os digo: Se levantará un pueblo de la Tierra pleno de materialismo e incredulidad, para negaros el derecho de llamaros Israel, para negar vuestro testimonio de haber recibido la nueva venida del Mesías, y ese pueblo es el judío. ¿No habéis pensado en él? Ese pueblo espera en su seno la llegada de su Mesías, de su Salvador, del que le haga justicia y le coloque nuevamente sobre todos los pueblos de la Tierra. Sabe ese pueblo que siempre he venido a él y en este tercer Tiempo dirá: “¿Por qué había de venir Dios a otro pueblo? Mas he aquí mis enseñanzas. (332, 10)

35. Este pueblo espiritualista vive ignorado. El mundo no conoce vuestra existencia, los grandes no reparan en vosotros, pero se acerca la lucha entre espiritualistas y cristianos, entre espiritualistas y judíos. Esa lucha es necesaria para el establecimiento de mi Doctrina en toda la Humanidad. Entonces se unirán en una sola esencia al antiguo Testamento con el Segundo y Tercero.

36. A muchos os parecerá esto imposible; para Mí es lo más natural, justo y perfecto. (235, 63 – 64)

El Gran Libro de la Vida Verdadera

37. Mi palabra quedará escrita para todos los tiempos, con ella formaréis el libro del Tercer Tiempo, El Tercer Testamento, el último mensaje del Padre; porque en los tres tiempos ha tenido Dios su pluma de oro *) para dejar su sabiduría a la humanidad.

*) Con éste nombre se designan aquellos participantes en las cátedras Divinas, cuya tarea consistía en anotar la palabra del Señor en forma taquigráfica y mecanográfica.

38. Moisés fue la primera pluma de oro, de la cual el Padre se sirvió para grabar con letras imborrables en un libro los hechos del Primer Tiempo. Moisés fue la pluma de oro de Jehová.

39. Entre mis apóstoles y seguidores del Segundo Tiempo, cuatro plumas tuvo Jesús y fueron: Mateo, Marcos, Lucas y Juan. Estas fueron las plumas de oro del Divino Maestro, mas cuando llegó el tiempo de que se uniera el Primer Testamento con el Segundo con lazos de amor, de reconocimiento y de adelanto espiritual, entonces se formó un solo libro.

40. Ahora en el Tercer Tiempo, en el cual tenéis nuevamente mi palabra, también he nombrado a las plumas de oro para que quede escrita.

41. Cuando el tiempo sea llegado, formaréis un solo libro, y este libro, el del Tercer Tiempo, quedará también, cuando el tiempo sea propicio, unido al libro del Segundo y del Primer Tiempo y entonces con las revelaciones, profecías y palabras de los Tres Tiempos, se formará el gran Libro de la Vida, para recreo de todos los espíritus.

42. Entonces reconoceréis que desde la primera palabra hasta la última, se han cumplido en verdad y en espíritu; que todas las profecías fueron la historia anticipada que el Padre reveló a la humanidad. Porque sólo Dios puede escribir los acontecimientos que van a ser. Cuando los profetas han hablado, no han sido ellos sino Dios lo ha hecho por su conducto.

43. He dejado la preparación suficiente en mis nuevos escogidos, como la tuvieron Moisés y los cuatro discípulos del Segundo Tiempo, para que mi palabra sea grabada con toda limpidez, con toda claridad y verdad, porque es para las generaciones del mañana, y si alguien quisiera agregar o borrar de ese libro, Yo os reclamaré.

44. Ahora, mis hijos muy amados: ¿Quién da importancia al Libro que estáis formando? Nadie, en verdad, mas llegará el instante en que la humanidad llena de ansiedad, de curiosidad, os pida vuestro Libro y ella entonces se desvelará, escudriñará mi palabra y discutirá sobre ella; en esa lucha de ideas se levantarán bandos, hombres de ciencia, teólogos y filósofos; a las naciones será llevado el testimonio de vuestra palabra y del Libro de la Sabiduría y todos hablarán de mi Doctrina. Ese será el principio de la nueva batalla, de la guerra de palabras, de pensamientos, de ideas, y al final, cuando todos hayan reconocido, en verdad y en espíritu, que el gran libro de la Vida ha quedado escrito por el Señor, se estrecharán con fraternidad y se amarán como es mi voluntad.

45. ¿Por qué no bastó la palabra de Jehová en el Primer Tiempo, para unificar al mundo, ni logró hacerlo la Doctrina de Jesús en el Segundo? ¿Por qué en este tiempo no ha bastado que desde 1866 me encuentre entregando mi palabra, para que las naciones se amen y vivan en paz? Es menester que los tres libros formen uno solo, para que esta palabra ilumine al Universo. Entonces la humanidad será en torno de esa luz y la maldición de Babel quedará borrada, porque todos los hombres leerán el Gran Libro de la Vida Verdadera, todos practicarán la misma Doctrina y se amarán como hijos de Dios, en espíritu y en verdad. (358, 58 – 66)

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