Erlösung von Zeremonie und Gesetz & Verhältnis zu Staatsgesetzen – Salvation from Ceremony and Law & Relationship with State Decrees

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Erlösung von Zeremonie und Gesetz & Verhältnis zu Staatsgesetzen

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 5, Kapitel 132 & 133
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 132 – Die Erlösung vom Joche des Zeremoniendienstes und des Gesetzes

1. (Der Herr:) „Ich gebe euch damit eine Gottes- und Lebenslehre, die von jeder Zeremonie so ferne ist wie ein Himmelspol vom andern; da bedarf es keines Sabbats, keines Tempels, keines Bethauses, keiner Faste, keines eigenen Aaronsstabes und -rockes, keiner zweihornigen Kopfbedeckung, keiner Bundeslade, keines Rauchfasses und keines gebenedeiten und noch weniger eines verfluchten Wassers! In dieser Lehre ist der Mensch in sich alles in allem und braucht sonst nichts als nur sich selbst.

2. In den alten, vorbildlichen Lehren war der Mensch nur ganz teilweise als sich mehr und mehr veredelnd und zum wahren Geistmenschen heranbildend noch ganz materiell dargestellt, und es war darum denn auch nötig, ihn in allerlei dem Geiste entsprechenden Formen, Gefässen und zeremoniellen Handlungsweisen darzustellen.

3. In dieser Meiner neuen Lehre aber ist der Mensch, wie auf einen Punkt, in eins vollkommen vereint in sich und mit sich, so wie auch Ich Selbst mit aller Meiner früheren urewigen und unendlichen Gottheit hier wie auf einem Punkt vereint vor euch stehe und Selbst zu euch sage, dass von jetzt an das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit nicht mehr im Tempel zu Jerusalem oder auf Garizim zu suchen und alldort Gott anzubeten sein wird, sondern solchen Gottesdienst wird man tun können überall, da ein Mensch ist!

4. Des Menschen Herz wird sein der lebendige Tempel des wahren, einigen und einzigen Gottes, und die werktätige Liebe wird sein der allein wahre Gottesdienst, und die Liebe zu Gott wird sein dessen ganz allein wahre Anbetung!

5. Da aber weder eine wahre Liebe zu Gott ohne die werktätige Nächstenliebe und diese nicht ohne die wahre Liebe zu Gott denkbar ist, so sind die beiden Lieben im Grunde des Grundes auch nur eine Liebe und somit eine und dieselbe wahre Anbetung Gottes. Wer das in sich hat, der hat alles, alles Gesetz und alles Prophetentum, im eigenen Herzen vereint und hat weiter durchaus nichts irgend mehr vonnöten.

6. Ich hebe hiermit denn alles Alte samt dem Gesetze Mosis auf, nicht etwa, als wäre es fortan nicht mehr zu beachten – das sei ferne –, sondern nur insoweit, als es da bis jetzt war eine äussere, mit irdischen Strafen belegte Nötigung, so und so zu handeln; denn also war das Gesetz ein jedem Menschen im Genicke sitzender Richter und war ein bleibendes Gericht, dessen sich kein Mensch entschlagen konnte. Ein Mensch aber, der gedrückt unter der Gesetzeslast steht, stehet dadurch ja auch offenbar im fortwährenden Gerichte; der aber im Gerichte steht, ist geistig tot und verflucht von der inneren, göttlichen Lebensfreiheit.

7. Nur wenn das Gesetz sein eigen wird und der Freiheit des eigenen freiesten Willens untersteht, dann hat alles Gericht und aller Fluch und Tod beim Menschen ein Ende, und Ich bin eben darum hauptsächlich in diese Welt gekommen, um allen Menschen die Erlösung vom Joche des Gesetzes, des Gerichtes, des Fluches und des Todes zu bringen, und darum auch nehme Ich von nun an alles Äussere weg, gebe euch somit wahrhaft euch selbst zurück und mache euch eben dadurch erst wahrhaft zu wahren Gotteskindern und zu Herren über alles Gesetz und Gericht.

8. Werdet ihr, und also auch eure Jünger, gleichfort unverändert in dieser Norm verbleiben, so wird auch nie ein Gericht über euch zu kommen imstande sein, weil ihr ja über dem Gerichte stehet; sowie ihr aber nur in einem oder dem andern Stücke euch ein altes, äusseres Gesetz werdet anfügen lassen und irgend noch anhangen einem alten, äusseren Formenkleckse, so werdet ihr euch auch wieder einem Gerichte unterstellen, und der Tod wird so weit in euch greifen, als wieweit ihr euch selbst einem alten Formengesetze unterstellt habt!“

Kapitel 133 – Das Verhältnis der Kinder Gottes zu den politischen Staatsgesetzen

1. Sagt hier Roklus: „Ja, Herr, wie sieht es denn dann mit der Haltung der politischen Staatsgesetze aus? Denen muss man sich doch fügen, wenn man einerseits noch so sehr Herr über sich geworden ist? Oder kann man auch mit diesen Gesetzen es also machen wie mit denen des grossen Propheten Moses?“

2. Sage Ich: „Aber Freund, wie kann man Anordnungen eines Staates Gesetze nennen? Gesetze sind ja nur der kundgemachte Wille Gottes; deine Staatsgesetze aber sind bloss nur der höchst wandelbare Wille eines Menschen und können nie mit etwas anderem zu tun haben als mit den alleräussersten und materiellsten Leibeslebensdingen. Wenn sie gut sind, so wirst du sie auch billigen und annehmen mit deinem freiesten Willen, und hast du das, dann bist du schon ein Herr der Staatsgesetze und kannst durch sie in kein Gericht mehr kommen. Sind sie aber schlecht, so steht es dir ja frei, dich davon loszumachen und dahin zu ziehen, wo es weisere Gesetze gibt, oder den Gesetzgeber allersanftest auf das Mangelhafte einiger Gesetze aufmerksam zu machen und ihm einen rechten und guten Rat zu geben. Wird er den Rat annehmen, so werdet ihr gut zu bleiben haben; nimmt er in seinem herrscherischen Hochmute den Rat aber nicht an, dann ziehet weiter! Denn die Erde ist gross und hat viele Länder und Völker und Reiche und Könige und Fürsten.

3. Seid ihr einmal rein in eurem Innern, dann wird euch auch alles rein sein; denn dem Reinen sind alle Dinge darum rein, weil er den Grund von allem erschauen kann, was soviel sagen will als: Dem Sehenden ist am Tage alles erleuchtet, und selbst die Nacht ist für den Scharfsehenden nicht lichtlos, während dem Blinden alles finster ist und der Tag bei ihm keinen Vorzug vor der Nacht hat.

4. Wer also in seinem Innern einmal in der völligen Ordnung ist, der ist auch ein Herr über alle Unordnung, die nur irgend in der Welt so oder so vorkommen kann. Weil er aber ein Herr ist und in sich in keine Unordnung mehr geraten kann, so mag und kann er im Grunde wohl in jeder politischen Gesellschaft bestehen, möge sie so oder so bestellt und beschaffen sein; denn er sieht es ja klar, wohin er seine Schritte zu stellen hat.

5. Ich Selbst bin ja nun auch auf dieser Erde und füge Mich, Meiner äusseren Persönlichkeit nach, in die von dem römischen Kaiser vorgeschriebene Ordnung und lehne Mich nirgends, nicht einmal dem Anscheine nach, wider dieselbe auf! Verliere Ich etwa dadurch in Meines innersten Gottwesens Ordnung? O mitnichten, – Ich bin, der Ich bin, unverändert, und Mein Rat wird auch von denen angenommen, die des Herrschers Macht in ihren Händen tragen, und bin darum ein Meister und Herr über sie, und niemand fraget Mich und saget: ,Herr, wie tust Du das?‘

6. Glaubet es Mir, dass einer, der wahrhaft ein Herr seiner selbst geworden ist, auch gar leicht ein Herr über ein ganzes Volk werden kann; und niemand wird zu ihm sagen: ,Freund, wie magst du solches tun?‘ Denn die Menschen werden ihn selbst dazu machen, indem sie scharenweise zu ihm hineilen werden und werden sich Rates erholen. Was ist aber ein weiser Ratgeber anderes als ein weiser Gesetzgeber? Wer aber Gesetze gibt, der wird doch ein Herr sein über die, die von ihm die Gesetze überkommen haben! Oder sind Ouran, Mathael, hier Mein edler Freund Cyrenius, Kornelius, Faustus und Julius nicht Machthaber und Gebieter und haben dennoch Gesetze von Mir angenommen und nennen Mich ihren Herrn? Warum taten sie denn das? Weil sie die Wahrheit und ihre Kraft und Macht an Mir mehr denn zur Genüge haben ganz hellst kennengelernt! Was Ich aber nun rede und tue, das und noch ein Mehreres und Grösseres werdet auch ihr in jüngster Zeit schon tun und werdet somit auch auf der ganzen lieben Erde ganz dieselben Wirkungen hervorbringen müssen.

7. Freilich gehört dazu auch jener entschiedene Mut, der sich vor dem Tode des Leibes nicht fürchtet; wie aber sollte sich der davor auch fürchten, der in der höchsten Klarheit das ewige Leben in sich trägt und ganz vollkommenst ein Herr des Lebens in sich selbst geworden ist und gar wohl wissen muss, dass erstens diejenigen, die wohl den Leib töten können, der Seele und ihrem ewigen Lebensgeiste durchaus keinen Schaden mehr zuzufügen vermögen, und dass zweitens die Seele mit dem Wegfalle des schweren Leibes für ewig einen nie aussprechbaren Gewinn macht, den alle Schätze dieser Erde ewig nimmer aufzuwiegen irgend imstande wären!

8. Wer aber solches in sich selbst in höchster und tiefster Lebensgrundklarheit erschaut, nun, der wird dann ja doch etwa keine Furcht vor dem Tode des Leibes haben?! Und hätte er dann noch welche, so gliche er ja doch offenbar einem Toren, der darum weinen möchte, dass man ihn von der Zwangsjacke befreie und ihn an Stelle derselben bekleide mit dem Kleide der höchsten und ungezwungensten Freiheit und Klarheit des ewigen Lebens! Das aber ist nicht denkbar möglich, daher es euch auch zur rechten Zeit am erforderlichen Mute sicherst nicht gebrechen wird.

9. Sehet also vor allem vollkommen Herren über euch selbst zu werden, so werdet ihr auch Herren sein über alle Gesetze und über alles Gericht und fern von jedem Fluche irgendeines dummen Weltgesetzes!

10. Das, was ihr aber selbst werdet, das suchet auch emsigst, dass es auch alle diejenigen werden, die von euch die innerste Ordnung des Lebens werden kennenlernen, – dann werden sie eure wahren Freunde und Brüder werden und werden keine andern Gesetze mehr geben, weil sie gleich euch einsehen werden, dass das innerste Lebensgesetz alle andern aufwiegt und völlig unbrauchbar macht!“

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Salvation from Ceremony and Law & Relationship with State Decrees

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 5, Chapters 132 & 133
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 132 – Salvation from the yoke of ceremonial service and the law

1. (The Lord:) “With this I give you a divine precept of life, one as far removed from any ceremony as one celestial pole from the other. Then there is no need for a Sabbath, a temple, a prayer-house, fasting, a staff and coat of Aaron, a two-horned headdress, an ark of the covenant, a censer, or any blessed and, even less so, cursed water. With this teaching is man, as such, all in all and requires nothing but himself.

2. In the ancient, exemplary teachings, man was partially depicted in a more and more self-ennobling form, developing into a true spiritual man, yet entirely material still. It was therefore necessary to portray him in all sorts of spiritually corresponding forms, vessels and ceremonial rituals.

3. In this My new teaching, man is completely at one in and with himself, as if in a single point. In the same way I Myself am here united with all My former primordial and infinite Divinity in a single point, standing before you and telling you that, from now on, you need no longer search for the Kingdom of God and its righteousness in the temple at Jerusalem or on Mount Gerizim, nor must you worship God there; no, such divine service may be held wherever there is a human being!

4. The heart of man will be the living temple of the true, one and only God and the active love will be the only true service to God, and the love for God will be His one and only true worship!

5. However, since neither a true love for God without active love for one’s neighbor, nor this without true love for God is even conceivable, both loves are essentially one and the same, and thus one and the same true worship of God. Whoever possesses this love within himself has everything, all law and all of prophethood united in his own heart, and no longer has need of anything else.

6. I hereby repeal all old forms, as well as the law of Moses; however, not in the sense that these should no longer be considered, far from it, but only insofar as they had previously been an external coercion to act in a certain manner, followed by earthly punishment in case of non-compliance. This way the law was a judge breathing down everyone’s neck, and a permanent judgment from which no one could escape. But a human being weighed down by the burden of the law is evidently subjected to permanent judgment; yet he who is subject to judgment is spiritually dead and cursed by the inner, divine freedom of life.

7. Only when he makes the law his own and becomes subject to the freedom of his own freest will is man rid of all judgment and curse and death. I came into this world primarily to free all men from the yoke of the law, the judgment, the curse and death. Therefore, from now on I take away all that is external, I return yourself to you and let you truly come into your own, thereby making you true children of God and lords over all the law and judgment.

8. If you, as well as your disciples, abide by this norm unchangingly, no judgment will ever come over you, because you are above judgment; but as soon as you allow in one or the other ancient, external law and adhere to some ancient, external ceremony, you will once again subject yourselves to judgment, and death will take hold of you in the same measure as you have submitted to an ancient, ceremonious law!”

Chapter 133 – The relationship of the children of God with the political laws of the state.

1. To this, Roklus says: “But, Lord, what about the compliance with the political laws of the state? Surely one has to consider them, regardless of how much one has become one’s own master!? Or can these laws be dealt with in the same manner as those of the great prophet Moses?”

2. Say I: “But, friend, how can one call decrees of a state laws? Only the proclaimed will of God are true laws; the decrees of your state are nothing but the ever-changing will of a man and can never deal with anything but the most external and material conditions of physical life. If they are good, you will approve of and accept them with your freest will; once you have done that, you have already mastered the decrees of the state and can no longer be subjected to judgment because of them. But should they be bad, you have the liberty to free yourself of them and move to where there are wiser laws, or you may make the legislator aware, in the gentlest of ways, of the shortcomings of some of his laws, and give him some proper and good advice. If he accepts the advice, you will be able to remain; but if he, in his domineering arrogance, does not accept your advice, then move on! For the Earth is large and has many lands and peoples and kingdoms and kings and princes.”

3. Once you are pure within yourselves, then everything else will also be pure; for to the pure, all things are pure, because he can see the reason for everything, which is to say: For him who can see, everything during the day is illuminated, and even the night is not lightless for one with sharp vision, while to the blind, everything is dark and he does not prefer the day over the night.

4. Therefore, he who has become wholly well within himself, is also a lord over all disorder that might occur anywhere in the world, one way or another. And so, because he is a lord and, within himself, cannot slide into any more disorder, he essentially may and can exist well in every political society, no matter how it may be organized; for he sees clearly where he must go.

5. I Myself am now on this Earth and subject Myself, according to My external personality, to the order prescribed by the emperor of Rome, and I never contradict it, not even in the slightest! Do I thus lose the order within My innermost divine being? Oh, not at all, for I am who I am, unchanged, and My advice will even be accepted by those who carry the power of the ruler in their hands, and therefore I am a master and lord over them, and no one asks Me and says: Lord, how do you do that?

6. Believe Me that someone who has truly become lord over himself may easily become lord over an entire nation; and no one will say to him: Friend, how can you do such a thing? For the people themselves will make him a lord, in that they will hurry to him in droves and seek advice. But what is a wise advisor but a wise legislator? He who gives laws, however, will certainly be a lord over those who have received the laws from him! Or are Ouran, Mathael, My noble friend Cyrenius here, Cornelius, Faustulus and Julius not rulers and commanders and have nonetheless accepted laws from Me and call Me their Lord? Why then did they do this? Because they have gotten to know the truth and its power and strength in Me more than enough! But what I now say and do, that and many other, even greater things you will do as well in the near future, and thus you will have to bring forth the same effects on the whole, dear Earth.

7. The staunch courage is certainly needed for this as well, not fearing the death of the body; for how could he who carries eternal life in the greatest clarity within himself fear anything; he who has perfectly become a lord of life within himself. He must know well that, firstly, those who may be able to kill the body can do no harm at all to the soul and its eternal spirit of life, and that, secondly, the soul gains an ever unspeakable advantage by casting off the heavy body forevermore; an advantage which not even all the treasures of this Earth combined would ever be able to offset!

8. Whoever beholds such a thing within himself, in the most elevated and yet deepest, fundamental clarity of life, well, he will certainly have no fear of the death of the body, no?! Yet if he still was afraid, he could certainly be likened to a fool who laments that he has been freed from his straitjacket and, instead, is clothed with the garment of the most elevated and unconstrained freedom and clarity of eternal life! But that is utterly unthinkable, therefore will the necessary courage most certainly not be lacking for you, when the time comes.

9. So, do strive above all to become perfect masters over your own self, for then you will become masters over all the laws and all judgment, and you will not be subject to the curse of some foolish law of the world!

10. What you yourselves become, however, do make sure that all those who will learn the innermost order of life from you will become as such as well, for then they will be your true friends and brothers and give no other laws anymore, for they, just like yourselves, will behold how the innermost law of life replaces all others, making them null and void!”

Die wahre Gottesanbetung… Nicht Bethäuser, sondern Herbergen und Krankenhäuser für Arme sollt ihr Mir bauen – The true Worship of God… Not Houses of Prayer, but Shelters and Hospitals for the Poor shall you build Me

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Wahre Gottesverehrung

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 1, Kapitel 49
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

49. Kapitel – Wahre Gottesverehrung. Der Irhael Rede. »Nicht Bethäuser, sondern Herbergen und Krankenhäuser für Arme sollt ihr Mir bauen!« Hinweis auf den Tempel der Schöpfung

49,1. Sagt der Oberpriester: „Ich bin nun ganz in der Ordnung und hoffe, daß es in kurzer Zeit auch diese ganze Ortschaft werden wird. Aber eine Frage noch erlaube mir, und diese eine Frage bestehe darin: Sollen wir nun noch den Berg und Dein altes Haus ehren und dort Deinen Sabbat heiligen, oder sollen wir von nun an uns hier ein Haus erbauen, in dem wir uns versammeln möchten in Deinem Namen? Wenn letzteres Dein Wille wäre, so möchtest Du uns etwa morgen wohl eine passende, Dir am meisten wohlgefällige Stätte anweisen, und wir würden dann alles aufbieten, Deinem Wunsche auch darin zu genügen!“

49,2. Sage Ich: „Freund, was euch und allen Menschen not tut, das habe Ich euch heute am Berge kundgetan.

49,3. Zur Beachtung dessen aber bedarf es weder des alten Hauses auf dem Berge und noch weniger eines neuen in der Stadt, sondern allein eures gläubigen Herzens und eures festen guten Willens.

49,4. Als Ich gestern hierher kam und eine Rast nahm am Jakobsbrunnen, und zusammentraf mit der Irhael, da auch fragte sie Mich, als sie Mich näher erkannte, wo man Gott anbeten solle, ob auf Garizim oder zu Jerusalem im Tempel. Sie soll es dir sagen, was Ich darauf ihr zur Antwort gab!“

49,5. Hier wendet sich der Oberpriester an die Irhael, und die sagt: „Also aber redete dann mit mir der Herr:

49,6. ,Es kommt die Stunde, und ist schon da, daß die wahren Anbeter Gott weder auf Garizim noch in dem Tempel zu Jerusalem anbeten werden! Denn Gott ist ein Geist, und die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geiste und in der Wahrheit anbeten!‘ Das sprach der Herr; du bist ein Oberpriester und wirst nun wohl wissen, was nun zu tun sein dürfte!

49,7. Ich bin der Meinung: So der Herr schon einmal uns allen die übergroße Gnade erwies und Herberge nahm in diesem Hause, das nicht mein, sondern Sein Haus ist und bleiben soll, so soll dieses Haus für immer ein denkwürdigstes bleiben, und wir wollen darin uns allzeit versammeln in Seinem Namen und Ihm zu Ehren heiligen den Sabbat!“

49,8. Sagt der Oberpriester: „Ja, ja, du hast wohl recht, so wir schon lauter Gläubige wären; aber man muß dennoch auch für die Schwachen irgend eine Rücksicht nehmen! Diese würden sich daran noch mehr stoßen.“

49,9. Sage Ich: „Irhael hat recht! Wer sich stößt, nun, der soll sich stoßen und soll seinen Berg besteigen! Wann er dort nichts mehr finden wird, da wird er sich dann schon von selbst eines Bessern zu bedenken anfangen.

49,10. Nicht Bethäuser sollet ihr Mir fürder erbauen, sondern Gasthäuser und Herbergen für Arme, die euch nichts zu entgelten haben!

49,11. In der Liebe zu den armen Brüdern und Schwestern werdet ihr Meine rechten Anbeter sein, und Ich werde in solchen Bethäusern häufig unter euch sein, ohne daß ihr es sogleich merken werdet; aber in eigens zu Meiner Anbetung mit den Lippen, wie es bis jetzt der Fall war, erbauten Tempeln werde Ich ebensowenig von nun an wohnen, als des Menschen Verstand in seiner kleinen Zehe.

49,12. Wollt ihr aber schon in einem erhabenen Tempel eure Herzen zu Mir erwecken und vor Mir in eine rechte Demut eingehen, da gehet hinaus in den weiten Tempel Meiner Schöpfungen, und Sonne, Mond und die Sterne alle und das Meer, die Berge, die Bäume und die Vögel in der Luft, wie die Fische im Wasser und die zahllos vielen Blumen auf den Feldern werden euch Meine Ehre verkünden!

49,13. Saget, ist der Baum nicht herrlicher denn alle Pracht des Tempels zu Jerusalem?! Der Baum ist ein reines Gotteswerk, hat sein Leben und bringt nährende Frucht. Was aber ist und bringet der Tempel? Ich sage es euch allen: nichts als Hochmut, Zorn, Neid, die bellendste Eifer- und Herrschsucht; denn er ist nicht Gottes, sondern nur ein eitles Menschenwerk!

49,14. Wahrlich, wahrlich sage Ich es euch allen: Wer Mich ehren, lieben und dadurch anbeten wird, daß er in Meinem Namen Gutes tut seinen Brüdern und Schwestern, der soll seinen ewigen Lohn haben im Himmel; wer Mich aber fürder durch allerlei Zeremonie verehren wird in einem eigens dazu erbauten Tempel, der soll auch seinen Lohn zeitlich aus dem Tempel haben! So er aber nach des Fleisches Tode zu Mir kommen und sagen wird: ,Herr, Herr, sei mir, Deinem Diener, gnädig!‘, da werde Ich dann zu ihm sagen: ,Ich kenne dich nicht; daher weiche von Mir und suche dir den Lohn bei dem, bei welchem du gedient hast!‘ Aus diesem Grunde sollet denn auch ihr fürder mit keinem Tempel etwas mehr zu tun haben!

49,15. Aber in diesem Hause möget ihr zu Meinem Gedächtnisse immer zusammenkommen, ob an einem Sabbate oder an einem andern Tage; denn ein jeder Tag ist des Herrn, nicht allein der Sabbat, an dem ihr in der Folge ebenso Gutes tun möget wie an einem andern Tage.“

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True Worship

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 1, Chapter 49
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 49 – True Worship. The Irhael speech. “Not houses of prayer, but hostels and hospitals for the poor shall you build Me!” Reference to the temple of creation

1. Says the high priest: “I am all well now, and I do hope that this entire area will be well shortly. But allow me just one more question, and it would be: Are we to still honor the mountain and your old house, and honor your Sabbaths there, or should we erect a new house here, where we may meet in Your Name? If the latter is Your will, then, tomorrow, would you be so kind as to show us the appropriate spot that would be most pleasing to you, and we shall do everything in our power to accommodate Your desire.”

2. Say I: “Friend, that which is essential for you and mankind at large, I have already made known to you on the mountain today.

3. But for the consideration thereof neither the old house on the mountain, and even less so a new one in the city is required; only your faithful hearts as well as a firm and good will are needed.

4. When I came here yesterday and rested at Jacob’s well, encountering Irhael, she too, upon recognizing Me, asked Me whether God is to be worshipped on Gerizim or in the temple at Jerusalem. Let her tell you what answer I gave her.”

5. Now the high priest turns to Irhael, and she says: “The Lord spoke to me thus:

6. ‘The hour is approaching, and has arrived already, when the true worshippers of God shall worship Him neither upon Gerizim nor in the temple at Jerusalem. For God is a Spirit, and those who worship Him must do so in spirit and in truth.’ This the Lord spoke, you are a high priest and should now know what has to be done from now on.

7. I am of the opinion that, since the Lord has bestowed such exceeding grace upon us all and took lodging in this house, which is not mine, but His, and shall remain so, this house shall remain a memorable one forevermore, and therein we shall assemble in His name always and sanctify the Sabbath in His honor.”

8. Says the high priest: “Yes, yes, you are quite right, if only we were all believers, but some consideration must be given to the weak as well! They would be even more offended by this.”

9. Say I: “Irhael is right! Whoever is offended, well, let him be offended and climb his mountain. When there is nothing else to be found there, he will certainly begin to think of something better.

10. In the future, do not build more houses for Me, and instead erect guest houses and shelters for the poor who have nothing to offer you in return!

11. In the love for your poor brothers and sisters shall you be My true worshippers, and in such houses of prayer I shall be among you frequently, without you growing aware of it necessarily. However, in temples built for worshipping Me with your lips, as has been the case until now, I shall dwell no more from now on than man’s intellect dwells in his little toe.

12. If you still wish to awaken your hearts to Me and enter the proper humility in an exalted temple, then go outside, far into the temple of My creations, for then the sun, moon, all the stars, the sea, the mountains, the trees, the birds of the air, the fish of the water and the countless flowers of the fields will proclaim My glory to you!

13. Do tell Me, is not the tree more glorious than all the splendor of the temple at Jerusalem? A tree is a pure work of God, it has its own life and brings forth nourishing fruit. But what does the temple bring forth? I say unto you: Nothing but arrogance, anger, envy, and the most blatant jealousy and imperiousness, because it is not of God; it is a vain work of man!

14. Truly, truly, I say to you all: He who shall honor, love and worship Me by doing good to his brothers and sisters in My name, shall have his everlasting reward in Heaven, but he who only honors Me with a myriad of ceremonies, in a temple built for this express purpose, shall receive his temporal reward from the temple. When, however, after the death of his flesh, he comes to Me and says: ‘Lord, Lord, have mercy on me, your servant’, I shall say unto him: ‘I do not know you, therefore depart from Me and seek your reward with him whom you served.’ For this very reason you too must have nothing more to do with any temple from now on.

15. But in this house you may always assemble in remembrance of Me, whether on a Sabbath or any other day, because every day belongs to the Lord, not just the Sabbath, on which, in the future, you may do just as much good as on any other day.”

Die Zeichen Meiner Gegenwart bei, in und unter euch sind… – The Signs of My Presence with, in and among you are…

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Jesus erklärt… Die Zeichen Meiner Gegenwart bei, in und unter euch sind…

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 9, Kapitel 43
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

1. Darauf aber trat noch der Grieche, welcher schon früher der Wortführer war, zu Mir und sagte: „Herr, Herr, Gott und Meister von Ewigkeit in Deinem Geiste! Du verlässt uns nun zwar in Deiner sichtbaren Persönlichkeit, aber wir bitten Dich, dass Du mit Deinem höchsten Gottgeiste bei uns bleiben wollest, und uns nur dann und wann ein Zeichen geben, das uns ein Bürge sei, dass Du unser gedenkest und also im Geiste auch bei uns seiest.“

2. Sagte Ich: „Ja, das wird auch also sein bis ans Ende der Zeiten dieser sichtbaren Welt! Doch nicht nur ein Zeichen, sondern mehrere sollet ihr allzeit haben davon, dass Ich im Geiste bei euch, unter euch und in euch gegenwärtig bin! Die sicheren und niemals trügenden Zeichen aber werden allzeit und ewig folgende sein:

3. Erstens, dass ihr Mich mehr liebet denn alles in der Welt! Denn so jemand irgend etwas in der Welt mehr liebt denn Mich, der ist Meiner nicht wert; wer Mich aber wahrhaft liebt über alles, der ist eben durch solche wahre Liebe in Mir, und Ich bin in ihm.

4. Ein zweites Zeichen Meiner Gegenwart bei euch sei auch das, dass ihr aus Liebe zu Mir eure Nächsten und Nebenmenschen, jung und alt, ebenso liebet wie euch selbst; denn wer seinen Nächsten nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott in Mir lieben, den er nicht sieht? Wenn ihr Mich auch jetzt sehet und höret, so werdet ihr Mich in dieser Welt fortan doch nicht mehr sehen! Und so ihr Mich nicht sehen werdet, wird eure Liebe also bleiben, wie sie nun ist, da ihr Mich sehet? Ja, es wird bei euch die Liebe wohl bleiben; aber sehet auch, dass sie bei euren Nachkommen also bleiben wird! Denn so Mich jemand wahrhaftig im Herzen über alles lieben wird dadurch, dass er leben und handeln wird nach Meinem ihm geoffenbarten Willen, zu dem werde Ich Selbst wie persönlich im Geiste kommen und werde Mich ihm als vollends gegenwärtig offenbaren.

5. Ein drittes Zeichen Meiner Gegenwart bei, in und unter euch wird auch das sein, dass euch allzeit alles gegeben wird, um was ihr den Vater in Mir in Meinem Namen ernstlich bitten werdet. Aber es versteht sich von selbst, dass ihr Mich nicht um dumme und nichtige Dinge dieser Welt bittet; denn so ihr das tätet, da zeigtet ihr ja doch offenbar, dass ihr derlei Dinge mehr liebtet denn Mich, und das wäre dann wahrlich kein Zeichen Meiner Gegenwart bei, in und unter euch.

6. Ein viertes Zeichen Meiner mächtigen Gegenwart bei, in und unter euch wird auch das sein, dass so ihr den leiblich kranken Menschen aus wahrer Nächstenliebe in Meinem Namen die Hände auflegen werdet, es mit ihnen besser werden soll, wenn das Besserwerden zum Heile ihrer Seelen dienlich ist.

7. Es versteht sich aber auch da von selbst, dass ihr dabei allzeit saget im Herzen: Herr, nicht mein, sondern nur Dein Wille geschehe! Denn ihr könnet es nicht wissen, ob und wann das Besserwerden des Leibes einer Seele zum Heile dienlich ist, und ein ewiges Leben auf dieser Erde im Leibe ist keinem Menschen beschieden! Daher kann das Händeauflegen auch nicht allzeit und jedem Menschen von seinen Leibesübeln Befreiung verschaffen. Aber ihr werdet dennoch keine Sünde dadurch begehen, so ihr jedem Kranken die euch angezeigte Liebe erweiset; den Helfer werde schon Ich machen, so es zum Seelenheile des Menschen dienlich ist, – was Ich allein nur wissen kann.

8. So ihr irgend aus der Ferne vernommen habt, dass da ein oder der andere Freund von euch krank daniederliegt, da betet über ihn, und leget im Geiste die Hände auf ihn, und es soll auch besser werden mit ihm!

9. Dabei aber bestehe das im Herzen nur auszusprechende Gebet in folgenden wenigen Worten: ,Jesus, der Herr, wolle dir helfen! Er stärke dich, Er heile dich durch Seine Gnade, Liebe und Erbarmung!‘ So ihr das voll Glauben und Vertrauen zu Mir über einen noch so ferne von euch sich irgendwo befindenden kranken Freund – oder Freundin – aussprechen und dabei über ihn im Geiste eure Hände halten werdet, so wird es mit ihm zur Stunde besser werden, wenn das zu seinem Seelenheile dienlich ist.

10. Ein noch fünftes Zeichen Meiner Gegenwart bei, in und unter euch aber wird auch noch das sein, dass ihr, so ihr Meinen Willen allzeit tuet, in euch des Geistes Wiedergeburt erreichen werdet. Das wird sein eine wahre Lebenstaufe, da ihr dabei mit Meinem Geiste erfüllt und dadurch in alle Weisheit eingeführt werdet.

11. Nach diesem fünften Zeichen aber strebe ein jeder vor allem! Denn an dem sich dieses Zeichen gewärtigen wird, der wird schon in dieser Welt das ewige Leben haben und wird das tun und schaffen können, was Ich tue und schaffe; denn er wird da sein eins mit Mir.

12. Nun habe Ich euch die Zeichen Meiner Gegenwart gezeigt; tuet danach, so werdet ihr bei, in und unter euch Meines Geistes ehestens wahrhaftigst gewahr werden!“

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 9, Chapter 43
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

1. Thereupon the Greek, who had been the spokesman earlier already, came up to Me and said: “Lord, Lord, God and Master of eternity in Your Spirit! You may be leaving us with Your visible presence, but we ask You to stay with us with Your most elevated Spirit of God, as well as to give us a sign every now and then, which may act as a guarantee that You remember us and that You are with us in Spirit.”

2. Said I: “Yes, and it shall be thus unto the end of times of this visible world! And you will not receive merely a single sign, for you shall have several at all times, letting you know that I am present in Spirit with you, among you and within you. These certain and never deceiving signs will always and eternally be the following:

3. The first sign is that you will love Me more than everything else in the world! For if someone loves anything in the world more than Me, he is not worthy of Me, but whoever truly loves Me above all, resides within Me, and I within him.

4. The second sign of My presence with you is that you, out of love for Me, will love your neighbor and fellow men, both young and old, as yourself, for how can someone who does not love his neighbor, whom he can see, love God in Me, whom he cannot see? Even though you may be able to see and hear Me now, still, from now on you will not see Me anymore in this world. And when you will not see Me anymore, will your love remain the same as it is now while you can still see Me? Yes, this love will indeed stay the same with you, but take care that it will stay the same with those who come later as well! For if someone will truly love Me above all in his heart, by living and acting according to My Will that has been revealed to him, I will personally come to him in Spirit, and I will reveal Myself to him as entirely present.

5. The third sign of My presence with, in and among you is that everything you will ask the Father in Me for, in My Name and in all seriousness, will always be given to you. However, it should be obvious that you must not ask Me for the foolish and trifling things of this world, for if you were to do that, you would clearly show that you love those things more than Me, and that would surely not be a sign of My presence with, in and among you.

6. The fourth sign of My mighty presence with, in and among you is that, should you, in My Name, lay your hands upon those sick in body, in true love for your neighbour, their condition will improve, if this recovery is beneficial to their souls.

7. However, it should certainly be obvious that, as you do so, you shall always say within your heart: ‘Lord, not my will, but only Your will be done.’ You cannot know if and when it will be beneficial for the body of the soul to be healed, and an eternal life on this Earth is given to no one! That is why the laying on of one’s hands cannot always free everyone from their physical afflictions. But still, you will never be committing a sin when you show this love I have indicated to you to every sickly person you meet. The Helper shall be I, if it will be useful for the salvation of the soul at hand, and this, only I can know.

8. Should you realize that one or the other friend of yours has gone down with some sickness, pray for him and lay your hands upon him in spirit, and his condition will improve.

9 May the prayer to be uttered in one’s heart consist only of these few words: ‘May Jesus, the Lord, help you! May He strengthen you, may He heal you through His grace, love and mercy!’ Should you say this with complete faith and trust in Me over a sick friend, however distant he may be, and hold your hands over him in spirit, he will feel better in an hour’s time, should this be beneficial for the salvation of his soul.

10. The fifth sign of My presence with, in and among you is that, if you will always do My will, you will achieve within yourselves the rebirth of the spirit. That shall be a true baptism of life, for you will be suffused with My Spirit and thereby be led into all wisdom.

11. May everyone strife for this fifth sign in particular! For he who will be given this sign shall have eternal life in this world already, and he will be able to do and achieve what I am doing and achieving, for he shall be one with Me.

12. Now I have shown you the signs of My presence. Act accordingly, and soon you will become truly aware of the presence of My Spirit with, in and among you.”

Die Sonne des Lebens wird gewaltig zu leuchten beginnen – The Sun of Life will begin to shine tremendously

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Jesus prophezeit…
“Die Sonne des Lebens wird gewaltig zu leuchten beginnen!”

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 9, Kapitel 40 & 41
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 40 – Über die geistigen Zustände unserer Zeit

1. (Der Herr:) „Der wahre Glaube und die reine Liebe werden in jener Zeit ganz erlöschen. An ihrer Stelle wird ein Wahnglaube unter allerlei ärgsten Strafgesetzen den Menschen aufgedrungen werden, gleichwie da auch ein böses Fieber dem Menschenleibe den Tod aufdrängt. Und so sich irgendeine von Meinem Geiste gestärkte Gemeinde wider die falschen und von Gold, Silber, Edelsteinen und andern grossen Erdengütern strotzenden und allerhochmütigsten und herrsch- und selbstsüchtigsten Lehrer und Propheten, die sich als eure allein wahren Nachfolger und Meine Stellvertreter den Menschen zur tiefsten Verehrung darstellen werden, erheben und ihnen zeigen wird, dass sie nur gerade das Gegenteil von dem sind, als was sie sich den Menschen mit der frechsten und Gottes vergessendsten Keckheit darstellen, indem sie sie zwingen, nur bei ihnen allein das Seelenheil und die Wahrheit zu suchen, so wird es da Kämpfe und Kriege und Verfolgungen geben, wie sie seit dem Beginne der Menschen auf dieser Erde noch nicht stattgefunden haben.

2. Doch der allerärgste und allerfinsterste Zustand wird nicht lange währen, und es wird kommen, dass die falschen Lehrer und Propheten sich selbst am Ende den Todesstoss geben werden. Denn es wird da Mein Geist, das ist der Geist aller Wahrheit, unter den vielfach bedrängten Menschen wach werden, die Sonne des Lebens wird gewaltig zu leuchten beginnen, und die Nacht des Todes wird sinken in ihr altes Grab.

3. Ich habe euch aber von dieser nun dargestellten finsteren Zeit schon mehrere Male geweissagt und habe nur darum ihrer nun wieder erwähnt, auf dass ihr um so leichter die Entsprechung in diesem heute abendlichen Begebnis mit jener künftigen Zeit findet.

4. Seht, dies kleine Städtchen, beinahe von allen Seiten mit heidnischen Dörfchen und Flecken umgeben, ist noch von einer kleinen Anzahl Juden bewohnt, die gleich mit einigen Altsamariten sich in einem reineren Judentume befinden, und denen die Tempelgesetze vielfach ein Greuel sind! Sie sehen des Tempels arges und wirres Treiben gar gut ein, obschon sie sich demselben nicht widersetzen können. Ihre Nachbarn sind Heiden, die auf ihre Götzen zwar auch nichts halten, aber des äusseren Scheines halber doch noch so tun müssen, als hielten sie etwas darauf. Sie glauben aber eigentlich schon an gar nichts mehr als allein an einen guten Gewinn, den sie irgend erbeuten können.

5. Und seht, also wird es in jener von Mir geweissagten Zeit auch sein, freilich in einem grossen Weltumfange!

6. Es wird eine reine Gemeinde ähnlich diesem Städtchen fortbestehen, umgeben zunächst mit völlig glaubenslosen Menschen, die nur allerlei gewinnbringende Industrie treiben werden und sich weder um Meine reine Lehre und noch weniger um das verrufene Heidentum Roms in jener Zeit kümmern werden. Bei solchem Umstande wird es in der reinen Gemeinde denn auch sehr verwitwet und traurig auszusehen anfangen.

7. Meine reine Lehre wird gleichen der traurig gewesenen Witwe, deren toten Sohn Ich zum Leben wieder erweckt habe; der Glaube aber bezeichnet den toten Sohn, den Ich erweckte. Ihn tötete das arge Fieber, das da wieder gleicht dem Weltgewinnsinne, in den auch dieses Völkchen überging, und zwar auf Grund des widersinnigsten und argen Betrugtumes Jerusalems und daneben auch auf Grund der gänzlichen Glaubenslosigkeit der diesen Ort umgebenden Heiden, die in der geweissagten argen künftigen Zeit den Namen ,Industrielle‘ haben werden.

8. Also auf dem Grunde alles dessen geht der ehedem reine, wenn auch darum junge Glaube, weil er sich erst vor etwa sechzehn Jahren durch einen hier eingewanderten Samariten, der eben der Gemahl dieser Witwe war, hier eingebürgert hatte, durch das Weltsinnsfieber zugrunde, da er stirbt und wir ihm als einem Toten begegneten.

9. Aber da komme Ich Selbst, bekehre die Heiden und komme mit ihnen hierher am grössten Trauerabende dieser Gemeinde und mache den toten Glauben wieder lebendig und gebe ihn der Witwe, also der reinen Gotteslehre wieder zurück; und es werden nun nach dieser Meiner Tat auch alle die Heiden hierher kommen und den wieder neubelebten Glauben an einen, allein wahren Gott annehmen und ihr Leben einrichten nach Seinem ihnen bekanntgegebenen Willen.

10. Das blinde Mädchen aber, das Ich sehend gemacht habe, stellt die völlig glaubenslose Industrie jener Zeit dar, von der nun die Rede ist, und sie wird eine derart karge und magere sein, dass die zu stolzen und prachtliebenden Könige von den Menschen sogar grosse Steuern mit aller Gewalt von dem fordern werden, was sie essen und trinken werden, und es wird dadurch entstehen eine grosse Not, Teuerung, Glaubens- und Lieblosigkeit unter den Menschen, die sich gegenseitig betrügen und verfolgen werden.

11. Doch – das merket euch wohl! – so die Not am grössten sein wird, dann werde Ich der wenigen Gerechten wegen kommen, und werde das Elend vertilgen von der Erde und Mein reines Lebenslicht leuchten lassen in den Herzen der Menschen.

12. Und nun habe Ich dir, du Mein lieber Bruder Jakobus, die Winke, die du von Mir gewünscht hast, mit dem Gesagten auch gegeben, und du als ein kräftiger Denker wirst das Weitere leicht finden.

13. Obschon aber ein solches Vorerkennen der leidigen Zukunft die Seele des Menschen nicht seliger zeiht, so schadet es ihr auch nicht, wenn sie sich in den Entsprechungen übt und durch sie das erkennt, wie alles Sichtbare, was da ist und geschieht in dieser Welt, mit der inneren und verborgenen Welt der Geister, die alle Zeiten und Räume als stets in enthüllter Gegenwart in sich fasst, auf das innigste zusammenhängt und aufeinander Beziehung hat. – Habt ihr nun das alles wohl verstanden?“

Kapitel 41 – Die Frage der Jünger über die Verdunklung der reinen Lehre Christi

1. Sagten darauf alle: „Ja, Herr und Meister, was Du uns jetzt wieder erläutert hast, das haben wir wohl verstanden; nur das ist uns noch trotz dem vielen, was wir darüber schon aus Deinem Munde vernommen haben, stets nicht völlig klar, warum Du es zulässest, dass in dieser Welt in einem fort nach einem aus Deinen Himmeln unter die Menschen gekommenen Lichte wieder eine langwierige dichteste Geistesnacht folgen muss.

2. Wir alle, die wir nun aus Deinem Munde die reinste Lehre erhalten, werden sie als lebendige Zeugen Deiner persönlichen Gegenwart, Deiner Taten und Lehren auch ebenso rein den andern Menschen überliefern, und unsere Nachfolger werden dasselbe wieder tun. Und sollte es jemanden geben, der den Menschen in Deinem Namen etwa ein anderes Evangelium predigen würde, so wirst Du das ja sehen und sicher klarst darum wissen! Solch einem Propheten wird Deine Macht ja doch den Mund zuschliessen können! Wenn das geschähe, dann sehen wir nicht ein, wie da Deine reinste und göttlichste Lehre je verfälscht und am Ende in ein finsterstes und plumpstes Heidentum verkehrt werden könnte.

3. Sagte Ich: „Ihr sehet jetzt noch gar vieles nicht ein, was Ich aber wohl einsehe! Und so hätte Ich euch gar vieles noch zu sagen und zu erklären, aber ihr würdet das nun noch nicht fassen und ertragen. So Ich aber nach Meiner Auffahrt Meinen Geist aller Wahrheit über euch ausgiessen werde, dann wird er euch in alle Weisheit führen, und ihr werdet dann alles einsehen und fassen, was ihr jetzt noch lange nicht einsehen und fassen könnet.

4. Sehet aber und gebet wohl acht darauf, was Ich euch nun noch sagen werde! Ich werde euch aber keine Lehre geben, sondern nur vielen Sinn enthaltende Beispiele, aus denen euch klarer werden mag, warum ihr jetzt trotzdem, dass ihr schon so vieles von Mir gesehen und gehört habt, noch gar vieles nicht einsehen und fassen könnet.

5. Seht und betrachtet das Licht der Sonne in seiner mannigfachsten Wirkung auf die Kreaturen nur dieser Erde und also auch die verschiedenartigste Wirkung des Regens auf das Erdreich, auf die Pflanzen, Tiere und Menschen! Da stehen auf demselben Felde heilsame Kräuter und mitten unter ihnen aber giftiges Unkraut. Woher nehmen die Giftkräuter ihr Gift, da sie doch von einer und derselben Sonne beschienen, in der gleichen Erde ihre Wurzeln haben und vom gleichen Regen und Tau befeuchtet und belebt werden?

6. Seht, das wirkt der innere Geist und verkehrt das Licht und den Regen in sein Eigentümliches! Der Löwe, der Panther, der Tiger, die Hyäne, der Wolf und noch eine Menge anderer Raubtiere nähren sich vom Fleische sanfter Tiere und werden auch von derselben Sonne beschienen und erwärmt, und löschen sich den Durst mit demselben Wasser wie die sanften und zahmen Haustiere; woher kommt ihnen ihre Wildheit? Seht, die erzeugt ihr innerer Geist, der das Sanfte in sich in die reissende Wildheit verkehrt!

7. Gehet weiter hin in ein Haus, und ihr werdet daselbst finden ein mit mehreren Kindern wohlgesegnetes Elternpaar! Diese Kinder haben alle nur einen und denselben Vater, eine und dieselbe Mutter, geniessen an der Eltern Tische dieselbe Kost, empfangen den gleichen Unterricht und geniessen die gleiche Pflege; aber da ist das eine leiblich stark, das andere schwach, ein anderes ist munter und voll Fleiss in allem und wieder ein anderes mürrisch und träge. Wieder ein anderes dieser Kinder ist voll Talente und lernt und begreift alles leicht. Ein anderes wieder ist zwar voll guten Willens; aber es fehlt ihm an Talenten, lernt schwer und begreift alles nur mühsam und selten ganz so, wie etwas zu Erlernendes begriffen werden soll. Und so werdet ihr unter diesen Kindern noch eine Menge anderer Unterschiede merken. Ja, wie kommt denn das? Möchtet ihr da nicht auch sagen: ,Aber, Herr und Meister, wie und warum lässt denn Du das zu? Was kann das wohl für einen weisen Zweck haben?‘

8. Ja, sehet, auch daran schuldet der innere freie Geist, und er bewirkt solches alles; und wäre dem nicht also, so gäbe es auch keinen inneren freien Geist, dessen Aufgabe es ist, sich aus sich selbst zu einem selbständigen Sein auszubilden und zu gestalten.

9. Wie und warum aber also, das habe Ich euch schon bei verschiedenen Gelegenheiten gezeigt und es euch auch anschaulich zur Genüge erklärt; aber dennoch fasset ihr derlei Dinge noch nicht in der rechten Tiefe, dieweil der ewige Geist aller Wahrheit und Weisheit eure Seelen noch nicht völlig durchdrungen und erfüllt hat.

10. So ihr aber diese euch nun vorgezeigten Bilder nur einigermassen durchdenket, so wird es euch auch bald und leicht klarer werden, wie mit der Zeit ein noch so reinstes Licht aus Meinen Himmeln in eine dickste Heidenfinsternis verkehrt werden kann und auch wird, und dass Ich am Ende das doch eher zulassen muss, als mit aller Meiner Macht und Gewalt den freien Lebensgeist im Menschen zu knebeln.

11. Wie würde euch eine Erde wohl gefallen, auf der ein Ding dem andern so völlig ähnlich wäre, wie ein Auge dem andern? Wie gefielen euch die Menschen, die sich in allem so gleich sähen wie die Sperlinge, von denen keiner weiser und stärker ist als sein ihm völlig ähnlicher Nachbar? Ich meine, dass euch so eine mathematisch gleiche Welt in der kürzesten Zeit sehr zu langweilen anfinge. Und wäre das in Meinen freien Himmeln etwa anders, so es dort nicht noch endlosere Verschiedenheiten und Mannigfaltigkeiten gäbe?

12. Oder was würdet ihr von Meiner Weisheit denken, so Ich aller Wesenheit nur die Gestalt eines Eies gegeben hätte? Seht, es ist demnach schon alles recht und gut also, wie es ist! Ihr sehet, wie schon gesagt, nun freilich von gar vielem den Grund nicht ein; aber es wird die Zeit schon kommen, in der ihr das alles fassen und begreifen werdet. Und somit wollen wir uns nun mit dem begnügen, was uns bis jetzt gegeben ist.

13. Nun aber stehen noch Speisen und Wein vor uns auf den Tischen, und wir wollen denn auch noch etwas für unseren Leib tun. Dann aber werden wir uns zur Nachtruhe begeben und uns morgen früh wieder auf den Weg machen. Wohin, das wird uns der Geist des Vaters künden.“

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Jesus prophesies…
“The Sun of Life will begin to shine tremendously!”

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 9, Chapters 40 & 41
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 40 – About the Spiritual Circumstances of our Time

1. (The Lord:) “The true faith and the pure love will be completely extinguished during that time. Instead of these things, a faith of delusion will be forced upon the people, with the most severe criminal laws as consequence when failing to adhere to them, like a malicious fever that forces death upon the human body. The arbiters of this delusion will be false teachers and prophets who, possessing an abundance of gold, silver, precious stones and many other great, earthly goods, and who, arrogant, imperious and selfish as they are, will present themselves to the people as your sole true successors and as My representatives, in order to be deeply honored. However, one or the other congregation that is strengthened by My Spirit will rise up against them, and they will show them that they are exactly the opposite of what they present themselves as to the people, forcing them, with the most insolent and God-forsaken impertinence, to only search for the salvation of their souls and the truth among them. As a result of this confrontation, battles, wars and persecutions will occur, the likes of which have not taken place upon this Earth since the beginning of man.

2. But the very worst and darkest conditions will not last for long, and then it will come to pass that, in the end, the false teachers and prophets will receive the deathblow by their own hands. Because it is then that My Spirit, meaning the Spirit of all truth, will awaken among the people tormented in a myriad of ways; the sun of life will begin to shine tremendously and the night of death will descend into its old grave.

3. I have prophesied this dark time to you on a few occasions already, and I have merely mentioned it once again today so you may be able to see the correspondence between tonight’s occurrence and the times to come.

4. Behold, this small village, surrounded on almost all sides by gentile villages and towns, is still inhabited by a small number of Jews who, like the orthodox Samaritans, belong to a more pure form of Judaism, for whom the laws of the temple are, for the most part, an abomination. They know of the temple’s evil and the confused activities therein, although they cannot resist it. Their neighbors are gentiles who do not think highly about their idols either, but for the sake of appearances they must still do as if these were important to them. In actuality, however, they believe in nothing other than making a good profit, one way or another.

5. And so you see, thus will it be in the time to come, which I have prophesied, only on a worldwide scale.

6. A pure congregation will continue to exist, in the same manner as the aforementioned little village, initially surrounded by people without any faith who merely engage in profitable businesses of all kinds, who will not care about My pure teaching and even less so about the infamous paganism of Rome at that time. Under these circumstances will the pure congregation too begin to appear widowed and sorrowful.

7. My pure teaching will resemble the sorrowful widow, whose dead son I brought back to life; the faith, however, corresponds to the dead son I revived. He was killed by the malicious fever that, as mentioned previously, relates to the worldly mentality of only pursuing profit, which these people were starting to adhere to as well, specifically because of the abhorring and evil deception of Jerusalem as well as the complete absence of faith of the gentiles surrounding the village, who, during the terrible time to come that was prophesied, will be called ‘industrialists’.

8. The formerly pure and, as such, still young faith was established only about 16 years ago by a Samaritan who came to live here, and who was the husband of this widow. And because of all that, this faith was lost to the fever of the worldly mentality; it died and we found it as such.

9. But that is when I Myself arrive, to convert the gentiles and, together with them, travel to this place during the most somber evening of this congregation. I revive the dead faith and return it to the widow; to the pure teaching of God. And after this deed of Mine, all the gentiles will come to this place, accept the newly awakened faith in the sole, true God, and will arrange their lives according to the will He has made known to them; His will.

10. However, the blind girl whose eyesight I returned represents the utterly faithless industry of that time, of which I am now speaking, and it will be sparse and scanty to such an extent that the excessively proud and splendor-loving kings will forcefully demand enormous taxes from the people, even from what they eat and drink. Because of that will emerge great need, inflation, and lack of faith and love among the people, who will cheat and persecute one another.

11. But remember this well! When the need will be greatest, then I will come for the sake of the few righteous ones, to erase the misery from the Earth, and I will let My pure light of life shine within the hearts of the people.

12. And with what I have told you now, My dear brother James, I have given the clues you desired from Me. You are a vigorous thinker, so the rest should come to you easily.

13. Although foreknowledge of such a wretched future will not bring bliss to the soul of man, it will nevertheless not harm him either when he trains himself in the correspondences, and by that perceive how everything visible and everything that occurs in this world closely relates to the inner, hidden world of the spirits, enclosing within itself all times and spaces in a continuously revealed present. Have all of you understood this well now?”

Chapter 41 – The Disciples’ Question about the Obfuscation of the pure Teaching of Christ

1. Then they all said: “Yes, Lord and Master, that which You have now clarified to us once again we have understood well, but despite the many things we have received about this topic from Your very mouth, it is still not completely clear why every time a light from Your Heavens descends upon the people of this world, You allow a deep and long-lasting spiritual night to follow.

2. All of us who are now receiving the purest teaching from Your very mouth, will, as living witnesses of Your personal presence, deeds and teachings, pass it on to others just as pure as You have given it, and our successors will do so as well. And if there were to be someone who would preach another gospel to the people in Your name, then You will see it and certainly know of it. Your power and might will surely enable You to silence such a prophet. If that were to happen, then we cannot conceive of how Your pure and divine teaching could ever be falsified or even twisted into a most sinister and crude form of paganism.”

3. Said I: “You still do not realize many a thing, which I can certainly understand though. And thus I still have many a thing to tell and explain to you, but you would not be able to grasp and bear it. However, once I have ascended and poured out My Spirit of all truth upon you, it will guide you into all wisdom, and that is when you will understand and grasp everything which you are still far from being able to understand and grasp.

4. However, behold and pay attention to what I will say to you now! I will not give you a teaching, but merely a myriad of meaningful examples, from which it will become clear why you still cannot understand and grasp many a thing, despite the fact that you have already seen and heard so many things from Me.

5. Behold and observe the light of the sun and the manifold effects it has on the creatures of just this Earth, and the rain that falls upon the soil and its manifold effects on the surface of the Earth, on the plants, animals and men! Upon one and the same field both healthy herbs and poisonous weeds grow. Whence do the poisonous herbs receive their toxins, considering they are bathed in the light of the same sun, their roots dwelling in the same soil, and moistened and invigorated by the same rain and dew?

6. You see, this is brought about by the inner spirit, changing and twisting the characteristic properties of the light and the rain. The lion, the panther, the tiger, the hyena, the wolf and many other predators feed on the flesh of gentle animals, and yet they are illuminated and warmed by the same sun, and they quench their thirst with the same water as the gentle and tame pets. So whence does their ferocity originate? Behold, it comes from their inner spirit, transforming the gentleness within themselves into a raging wildness.

7. Enter a house, and there you will find a married couple blessed with many children! Those children all have one and the same father, one and the same mother, they enjoy the same food at the table of their parents, they receive the same education and the same care, and yet despite all this, one child is strong in body, the other weak, another child is cheerful and zealous in everything it does, and yet again another child is grumpy and lazy. Once again another of those children has many talents and is able to learn and understand everything quite easily. And yet again another is one full of good will, but it lacks talents, it only learns with great difficulty and is slow to understand, and seldom in the manner the lessons should be understood. And in this manner you will find many more such differences among these children. Now then, what is the reason for this? Would you not like to say here as well: ‘But Lord and Master, why do You allow this? What wise purpose could this be good for?’

8. Yes, behold, this too is the doing of the inner free spirit; it is him that does it all. If it were not so, then there would not be an inner free spirit, whose task it is to develop and form itself into an independent existence.

9. How this is possible and why it is so, I have already shown you on many different occasions, and I have explained it to you visually as well, and yet you still do not understand these things deeply enough because the eternal Spirit of all truth and wisdom does not yet throroughly permeate and fill your souls.

10. However, if you will consider these images that were shown to you a little more carefully, then it will soon become clear to you how the purest light from My Heavens can and will, in time, be transformed into the deepest darkness, and that, in the end, I must allow it, for I can and must not, even with all the power and might in My possession, interfere with the free spirit of life in man.

11. How would you like an Earth upon which one thing would be exactly like the other, just like one eye resembles the other? How would you like the people if they would be the same in everything, like among the sparrows where no individual member is wiser and stronger than the other? I do believe such a mathematically equal world would become quite the bore ever so quickly. And would it be different in My free Heavens if therein would not exist endlessly greater diversity and variety?

12. Or what would you think of My wisdom if I had given all creatures the shape of an egg? So you see, everything is correct and good as it is! Now, as I have said, you cannot see the reason for a lot of things, but the time will come when all of you will grasp and understand. So, let us be satisfied with what has been given to us until now.

13. However, there is still food and wine sitting before us upon the tables, so let us do something for our body as well. Thereafter we will rest for the night, and early in the morning we will be on our way once again. Whereto, the Spirit of the Father will let us know.”

Beschauung der Natur & Verfall der Menschen – Contemplation of Nature & Decline of Mankind

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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 6, Kapitel 75 & 76
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 75 – Von der rechten Beschauung der Natur

1. Ich (Jesus) aber sagte: „Dazu haben wir noch eine Stunde Zeit, und es ist hier auf diesem Hügel ganz gut sein und zu betrachten, wie sich Gottes Gedanken vor unseren Augen verkörpern.“

2. Sagte der Wirt: „Herr, wie ist das wohl zu sehen?“

3. Sagte Ich: „Da hierherum, was du mit deinen Augen erschauest, mit den Ohren vernimmst und mit irgendeinem andern Sinn wahrnimmst, das sind lauter verkörperte Gedanken Gottes. Du siehst den mächtigen Wogengang. Wer treibt da das Gewässer so hoch und lässt es zu keiner Ruhe gelangen? Siehe, das ist Gottes Gedanke, belebt durch Seinen Willen! Sieh an die vielen Vögel, die mit den Wogen ihr Wesen treiben! Was anders wohl sind sie als pur verkörperte Gedanken Gottes?! Das ganze Meer, alle die Berge, alles Getier, alle Gräser, Kräuter und Bäume, alle Menschen, die Sonne, der Mond und alle die zahllos vielen Sterne sind nichts anderes. Ihr Dasein hängt ganz allein von der für dich jetzt noch völlig unbegreiflichen Beständigkeit des Willens Gottes ab.

4. Ich setze den möglichen Fall, der aus der endlosesten Freiheit des göttlichen Willens wohl erklärlich ist, dass Gott von einem dieser vor uns seienden verkörperten Gedanken abzöge Seinen Willen, so wäre es mit der Verkörperung auch schon im selben Momente gar. Der geistige Gedanke in Gott bliebe wohl, aber der Körper lösete sich gewisserart in ein pures Nichts auf. Wir aber haben hier vor uns dieses für den wahren Gottesfreund so hochwichtige Bestehen, Sein, Werden und auch Vergehen der Gedanken Gottes! Ist es nicht eine wahre Lust, diese zu betrachten und an ihnen von Tag zu Tag näher kennenzulernen die Liebe, Weisheit und Allmacht Jehovas?!

5. Seht dort im Osten die Wölkchen, wie sie sich bald vergrössern, bald wieder verkleinern und bald wieder gänzlich vergehen! Das sind ebenfalls Gottes Gedanken, die, von dem Willen nur ganz leise aus der Luft zusammengezogen und in eine flüchtige Körperlichkeit übergehend, uns in stets veränderlichen Formen zu Gesichte kommen. Diese Formen sind dem ursprünglichen geistigen Elemente offenbar näher denn die gefesteten Berge und alle die andern Gebilde, die uns allda nach allen Seiten hin umgeben; aber es ist ihr Sein dennoch ein unvollkommeneres, und sie müssen erst durch ein öfteres Auftauchen in eine andere Form, als zum Beispiel in den Tropfen des Regens, übergehen und dann als Nährstoff in einer oder der andern Pflanze eine bestimmtere und beständigere Form annehmen, und so bis zum Menschen herauf, von wo aus sie dann als völlig freie und selbständige und selbst frei denkende und frei wollende Wesen für ewig unveränderbar und bestandbar ins rein Geistige und Gottähnliche übergehen können und auch werden.

6. Sieh, wer also die Geschöpfe Gottes betrachtet, der findet eine grosse Lust und Freude daran! Und Ich sage es dir, dass solch eine Betrachtung dem Menschen mehr Kraft verleiht denn ein zu früh eingenommenes Morgenmahl. – Findest du das nun nicht auch also?“

7. Sagte der Wirt: „O ja, Herr und Meister! Aber zu solcher belebenden Betrachtung gehört auch Deine Weisheit; ich könnte da schauen ein Jahrhundert lang und würde das von Dir uns nun Geoffenbarte dennoch nicht herausgefunden haben! Von nun an wird es sich bei mir auch schon besser machen; denn ich bin ein Freund der Natur und ergötze mich gerne an ihren Gebilden und Formen. Nur wenn sie manchmal hie und da ausartet, dann bleibe ich ihr auch sehr gerne fern. Wenn grosse Stürme kommen und die Wolken uns mit Blitz und Donner zu vernichten drohen, da hat dann meine Naturfreundlichkeit auch ein Ende; aber so in ihrem stillen Wirken und Sein liebe ich sie ausserordentlich. Zwar ist nun dieser Meereswogensturm auch kein stilles Wirken der Natur, aber er ist uns Festlandbewohnern eben nicht gefährlich und ist somit schon noch mit einem behaglichen Gemüte anzuschauen; würde aber ein gewaltiger Orkan das Meer zu einer solchen Bewegung nötigen, so wäre es hier eben nicht sehr behaglich, die Natur in ihrem Tun und Treiben zu beobachten und daraus den grossen Gottesgedanken, belebt von Seinem Willen, zu erkennen.“

8. Sagte Ich: „Das ist schon ganz sicher also; aber es ist dieses von Mir dir nun Gesagte auch kein Gebot, sondern nur ein guter Rat, – denn sonst müssten die Menschen auch in die Tiefen des Meeres hinabsteigen und dort nach allen Richtungen die Verkörperungen der grossen Gedanken Gottes beobachten. Wo es aber der Mensch ohne Gefahr und ohne Schaden an seinem Leben tun kann, da tue er es von Zeit zu Zeit, und er wird daraus so manchen Nutzen für Seele und Leib ziehen und auch mehr und mehr in sich den Geist der wahren Liebe zu Gott und also auch zum Nächsten erwecken.

9. Denn um Gott wahrhaft lieben zu können, muss man Gott stets mehr und mehr zu erkennen trachten. Wem daran nicht am meisten gelegen ist, der muss es sich am Ende selbst zuschreiben, wenn bei ihm das innere Gefühl und Bewusstsein über das ewige Fortleben der Seele nach des Leibes Tode nur ein höchst schwaches ist und bleibt; denn dieses wahre Lebensgefühl ist eben ja nur die Folge der wahren, lebendigen Liebe zu Gott und daraus zum Nächsten.

10. Gott in Sich als Vater ist ja eben in Seinem Urgrundwesen die Liebe und dadurch das Leben selbst, weil Liebe und Leben ein und dasselbe sind. Wer sonach die Liebe zu Gott in sich hat, welche allein das Lebenselement ist, der hat auch das wahre, göttliche, ewige Leben in sich. Wer aber solche Liebe nicht hat, der ist in sich tot; sein Leben ist nur ein Scheinleben und somit so lange ein Gericht, bis es nicht freiwillig die Liebe zu Gott in sich erweckt und selbsttätig belebt hat. Und siehe nun, eben darum ist es gut für den wahren Menschen, so er von Zeit zu Zeit tiefere Betrachtungen über das anstellt, was sich seinen Sinnen zur Wahrnehmung darstellt! – Verstehst du jetzt, was Ich dir gesagt habe?“

11. Sagte der Wirt: „Ja, Herr und Meister, jetzt ist mir auch das klar; nur ist das nun in der Welt sehr zu beklagen, dass die meisten Menschen von solchen allergewichtigsten Lebenslehren gar keine Ahnung haben! Aber ich werde es nicht an einem rechten Eifer ermangeln lassen, wenigstens das, was ich nun weiss, den empfänglichen Menschen bei guten Gelegenheiten beizubringen. Was aber mag da doch die Hauptursache sein, dass die Menschen in dieser Zeit gar so entsetzlich sinnlos geworden sind?“

Kapitel 76 – Die Ursachen des Verfalles der Menschen. Theokratie und Königtum. Endzeit und Gericht

1. Sagte Ich: „Denke nach, was Ich darüber schon gesagt habe; vor allem aber sind der Hochmut, die Trägheit, die Selbstliebe und die daraus erwachsene Herrschsucht die Ursachen solch eines Verfalles der Menschen.

2. Schon zu den Zeiten Samuels sind die Menschen träger und arbeitsscheuer geworden. Sie fingen an, sich vor gewissen Arbeiten zu schämen und liessen solche nur von gewissen gedungenen Knechten und Mägden verrichten. Die reichen Besitzer legten ihre Hände in den Schoss und liessen die anderen für sich arbeiten. Wer für sie am meisten gearbeitet hatte, der bekam auch den bessern Lohn, was denn auch recht war; aber bei dieser Gelegenheit haben sich nach und nach aus den Besitzern eine Art kleiner Herrscher gebildet, die durchaus keine noch so kleine knechtliche Arbeit in ihre Hände nehmen wollten, sondern sie befahlen nur den Knechten und Dienstmägden eine Arbeit, selbst rührten sie diese aber auch nicht mit einem Finger an.

3. Wie die Eltern waren, so wurden auch ihre Kinder, nämlich träge, selbst und herrschsüchtig. Sie lernten befehlen über die Dienenden, aber ihre zarten Hände wollten sie nimmerdar besudeln mit einer knechtlichen, gemeinen Arbeit. Diese Unart wuchs bei den Menschen von Jahr zu Jahr und erreichte nur zu bald jene Stufe, auf der der ohnehin schon so wohlgenährte Hochmut keine hinreichende Sättigung mehr fand. Er, der Jude, blickte wehmütig auf den Glanz und auf die grossen und hohen Würdenträger der heidnischen Völker, und unter einem Könige sah er eine der allerhöchsten Menschenehren und höchsten Würden. Kurz er wollte auch einen weltlichen König haben und war nicht mehr zufrieden mit der reinsten Herrschaft Gottes durch Seher und Richter!

4. Als das Volk, gegen alle guten Ermahnungen der Seher sich sträubend, von Samuel dennoch einen König verlangte, da trug der fromme Diener Gott das Begehren des törichten Volkes vor, da er aus sich nicht wusste, was er tun sollte.

5. Da sprach Jehova zu ihm: ,Sieh, zu allen Sünden, die dieses Volk schon vor Meinem Angesichte begangen hat, begeht es nun auch diese grösste: dass es einen König verlangt! Gehe hin und salbe den grössten Mann aus dem Volke! Dieser wird es züchtigen für seinen an Mir begangenen Frevel.‘

6. Siehe, das sind, ganz kurz zusammengedrängt, die Worte Jehovas auf das arge Begehren des Volkes! Die Folgen des dadurch stets mehr und mehr genährten Hochmuts des Volkes kannst du zum Teile lesen in dem Buche der Könige und in der Chronik, allwo in Kürze die schönen Geschichten aufgezeichnet sind, – zum grössten Teile aber hast du sie nun eben vor deinen Augen.

7. Freund, nur in der wahren Demut liegt der Weg zum inneren Leben der Seele! Wer aber besitzt nun diese? Siehe, nicht einmal ein Diener seines Herrn; denn er bemisst sich den Dienern der andern Herren gegenüber nach der Ehre und nach dem Ansehen seines Herrn! Ist diese irgend um einen Grad höher denn die eines andern Dieners Herrn, so wird des geringern Herrn Diener schon gleich mit Verachtung angesehen, und es werden zwischen beiden wenig Worte gewechselt.

8. Ich sage es dir: „Solange nicht die wahre, reine Liebe und die ihr entsprechende Demut die Völker ordnen und leiten wird, so lange auch wird es im allgemeinen finster sein auf der Erde. Dass es immer einzelne geben wird, die im Lichte sein werden, das ist sicher und gewiss, aber deren wird es stets nur wenige geben. Denn solange es weltgrosse und über alle Massen stolze und ruhmsüchtige Herrscher in der Welt geben wird, so lange auch wird in allen Schichten der Menschheit der Same des Hochmuts und der Mitherrschgier fortwuchern, und es werden Nacht, Finsternis, Selbstsucht, Neid, Geiz, Verfolgung und Verrat als die wahren Elemente der Hölle vom Boden der Erde nicht weichen bis zu einer Zeit des grossen Gerichtes, in der Ich die Erde von neuem durchs Feuer reinigen werde. Nach solcher Zeit wird kein König mehr herrschen über ein Volk der Erde, sondern allein das Licht Gottes. Im Fleische werdet ihr jene Zeit nicht erleben, wohl aber hell und überklar im Geiste in Meinem Reiche.“

9. Sagte der Wirt: „Herr, wann nach der Anzahl der Jahre wird jene glückliche Zeit kommen?“

10. Sagte Ich: „Darum weiss allein der Vater, und nach Ihm weiss es nur der, dem es der Vater wird offenbaren wollen. Mir hat es bis jetzt Mein Vater noch nicht geoffenbart, ausser das, dass solches geschehen wird. Das aber könnet ihr alle als völlig wahr annehmen, dass nämlich nahe alle zweitausend Jahre auf der Erde eine grosse Veränderung vor sich geht. Und so wird es auch, von jetzt an gerechnet, werden. – Doch nun von dem nichts mehr weiter!“

11. Sagte der Wirt: „Herr, wenn es Dir genehm wäre, so dürfte nun das Morgenmahl wohl schon ganz bereitet sein!“

12. Sagte Ich: „Nun, so gehen wir denn hin und nehmen es ein!“

13. Darauf gingen wir heim, allwo das Morgenmahl schon unser harrte. Die zurückgebliebenen Jünger fragten uns, wo wir denn gewesen wären, dass sie uns nicht hätten finden können.

14. Ich aber sagte: „Wir waren gerade dort, wo wir waren, und ihr suchtet uns aber dort, wo wir nicht waren, und darin liegt der ganz einfache Grund, demzufolge ihr uns nicht gefunden habt. Nun aber essen und trinken wir!“

15. Es ward darauf das Morgenmahl eingenommen, und während des Essens bemerkte ein Judgrieche, dass Meine Antwort auf ihre Frage denn doch etwas sonderbar geklungen hätte, und sie wüssten nicht, wie sie dieselbe deuten sollten.

16. Da sagte Ich zu ihnen: „Gerade also, wie Ich sie euch gegeben habe! Wenn ihr tiefer darüber nachdenken wollet, so werdet ihr auch eine grosse geistige Wahrheit darin finden.“

17. Sagten die Jünger: „Das wird etwas schwer sein; denn das scheint nichts als eine ganz gute Wortstrafe für unser vorwitziges Fragen zu sein!“

18. Sagte Ich: „Oh, mitnichten! Ich will es euch aber sagen, was darin liegt, und was Ich damit habe sagen wollen. Und so höret Mich denn an!

19. Wahrlich, die Mich nicht dort suchen, wo Ich bin, die finden Mich nicht und werden Mich auch nicht finden. Es werden Mich mit der Zeit noch gar viele suchen und nicht finden! Es werden Zeiten kommen, in denen gar viele falsche Propheten und Messiasse aufstehen und zu euch sagen werden: ,Siehe, hier ist der Gesalbte!‘ oder ,Dort ist er!‘ Aber all denen glaubet es nicht, denn wo sie angeben werden, dass Ich zu finden sei, da werde Ich gerade am allerwenigsten schon eigentlich gar nicht und nimmer zu finden sein. Wer Mich suchen wird in irgend etwas, das nur im geringsten nach einer Welttümlichkeit riecht, der wird Mich nicht finden, sondern nur der, welcher Mich in der wahren Liebe, Demut und Selbstverleugnung suchen wird, der wird Mich auch sicher allzeit und allenthalben finden.

20. Ihr aber seid darum ein wenig ärgerlichen Gemütes hinausgegangen, Mich zu suchen, dieweil Ich euch zuvor nicht angezeigt habe, wohin Ich Mich heute morgen vor dem Mahle begeben werde. Und sehet, das war fürs erste nicht der rechte Ort, geistig in eurem Gemüte Mich zu suchen daselbst, und es konnte darum fürs zweite auch der rechte Ort äusserlich nicht gefunden werden, allwo Ich Mich befand!

21. Es hat aber das nun keinen Bezug auf euch gegen Mich, sondern Ich zeigte euch das nur in einem Bilde, wie die Sache dereinst werden wird. Daher soll, Mir gleich, denn auch ein jeder rechte Lehrer bei jeder Gelegenheit seine Worte also stellen, auch bei den geringfügigsten Sachen, dass sie als eine Grundlage zu einer neuen, wichtigen Lehre dienen mögen. Denn wahrlich sage Ich euch: Im Reiche der Geister, die da rein sind vor Gott, werdet ihr auch für jedes eitel leere Wort Rechnung legen müssen und vor dem reinen Lichte der Wahrheit aus Gott zuschanden werden!“

22. Diese Worte mundeten den Jüngern gerade nicht sehr angenehm; aber sie zeichneten solche dennoch ganz tief in ihr Gemüt.

flagge en  Jesus explains… Contemplation of Nature & Decline of Mankind

Jesus explains… Contemplation of Nature & Decline of Mankind

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 6, Chapters 75 & 76
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 75 – On the proper Contemplation of Nature

1. But I (Jesus) said: “For that we still have an hour’s time, and it is quite pleasant to be upon this hill and to behold how the thoughts of God embody themselves before our very eyes.”

2. Said the innkeeper: “Lord, how is this to be understood?”

3. Said I: “All around us, everything you see with your eyes, hear with your ears and perceive with your senses, everything is an embodiment of the thoughts of God. You see the mighty movement of the waves. Who is it that drives the waters to rise up so high and does not allow them to come to rest? You see, this is one of God’s thoughts, animated by His will! Look at all the birds that play with the waves! What are they other than purely embodied thoughts of God?! The entire ocean, all the mountains, all the animals, all the grass, herbs and trees, all the people, the sun, the moon and all the countless stars; all of these things are nothing else but the thoughts of God. Their existence depends solely on the, for you still incomprehensible, permanence of God’s will.

4. I postulate the possible case, which can be explained quite well by the most endless freedom of the Divine Will, that if God were to withdraw His Will from one of these embodied thoughts before us, the embodiment would cease to exist the very next moment. The spiritual thought within God would still exist, but the body would dissolve into pure nothingness, so to speak. But here we have before us the, for the true friend of God, ever so important existence, presence, becoming, as well as passing away of the thoughts of God! Is it not truly a delight to watch these things day after day and, through them, come to know the love, wisdom and omnipotence of Jehovah more closely?!

5. Over there to the east, behold the little clouds, how they grow bigger and then become smaller again, and soon disappear altogether! These too are thoughts of God, silently pulled together from the air by the Will and briefly passing into a fleeting embodiment, presented to us in continuously changing forms. These forms are certainly more inclined towards the original, spiritual elements than the solid mountains and all the other structures that surround us; and yet their existence is nevertheless a more imperfect one, for they must first, by way of repeated appearances, change into another form, like a drop of rain for instance, and then, as nutrient, take on a more decisive and permanent shape in one or another plant, and this continues up to man himself, where they become completely free and independent, freely thinking and freely willing beings, forever unchangeable and durable, and that is when they can and will pass over into the purely spiritual, ever more resembling God.

6. So you see, he who contemplates the creatures of God in this manner will find much joy and happiness therein! And I say to you, that such contemplation is more invigorating to man than any morning meal enjoyed too early. Don’t you think so too?”

7. Said the innkeeper: “O yes, Lord and Master! But for such an invigorating contemplation Your wisdom is required as well; I could have looked for a century and would still not have recognized what You just revealed to us! From now on it will become better with me, since I am a friend of nature and delight in its shapes and forms. Only when every now and then it gets out of control, I prefer to stay away from it. If great storms loom and the clouds threaten us with lightning and thunder, then my affability towards nature comes to an end. However, nature in its quiet workings and existence I am exceedingly fond of, and despite this sea storm not being a quiet activity of nature, it is not really dangerous to us landdwellers and therefore may be contemplated with peace of mind; but if an immense hurricane were to stir up the sea to such movement, then it would not be too comfortable sitting here, watching the actions of nature and attempting to recognize the great thoughts of God, animated by His Will.”

8. Said I: “That is certainly the case; but what I have told you now is not a command, but merely some good advice, since, otherwise, man would have descend into the depths of the sea and there too observe the embodiment of the great thoughts of God all around. However, where man can do it without the possibility of danger or harm to his life, he should do so from time to time, and he will find it quite useful for both soul and body. More and more he will awaken within himself the spirit of true love for God and for his fellow man.

9. For to truly love God, one must seek to understand God more and more. Whoever does not make this his primary objective must, in the end, ascribe it to himself when, within himself, the feeling and awareness of the everlasting life of the soul after the death of the body is and remains weak; for this feeling of life is the very result of the true, living love for God and, therefrom, for one’s fellow man.

10. God, in Himself as Father, is, in His primordial being, love and thereby life itself, because love and life are one and the same. Therefore, whoever carries the love for God within himself, which is the only element of life, possesses the true, divine and everlasting life as well. But he who does not possess such love is dead within himself; his is only a feigned life and, therefore, remains a judgment for as long as he does not voluntarily awaken and enliven the love for God within himself by his own actions. And you see, that is why it is beneficial for the true man to conduct such contemplations from time to time, observing whatever presents itself to his senses! Do you now understand what I have told you?”

11. Said the innkeeper: “Yes, Lord and Master, now this is clear to me as well; it is just so lamentable that most people in this world have no knowledge of any of these ever so important teachings of life! However, I will not lack the proper zeal to at least teach what I know to those who happen to be receptive. But what might be the leading cause for the people of this time to have become so dreadfully pointless?”

Chapter 76 – The Causes for the Decline of Mankind. Theocracy and Kingship. The Last Days and Judgment.

1. Said I: “Remember what I have already told you about it; but primarily, the causes for the decline of mankind are arrogance, lethargy, self-love and, born from it, imperiousness.

2. Already during the time of Samuel did the people begin to shy away from work. They became ashamed of certain types of work and started hiring servants and maidens to perform them. The rich property owners put their hands upon their laps and let others work for them. Whoever did the most work for them was rewarded a better pay, which was quite right; but at this opportunity did the property owners slowly but surely transform into small rulers, who refused to perform even the smallest of the servant’s tasks, instead they just ordered the servants and maidens to work, they themselves however did not move a single finger.

3. The way the parents were, so did their children turn out, namely lazy, self-centered and power-hungry. They learned to rule over those who served them, but they did not want to dirty their own hands with any menial, common work. This bad habit grew among the people from year to year, and only too soon reached a level where the already well-fed hubris could not be sufficiently satiated anymore. He, the Jew, wistfully gazed at the splendour as well as the great and high standing dignitaries of the heathen nations, and to be a king appeared to him as one of the highest honours and dignities that could be bestowed. In short, he too wished to have a worldly king, and he was not content anymore with the purest rule of God through the seers and judges!

4. When the people, resisting all the good admonitions of the seers, nevertheless demanded a king from Samuel, the devout servant of God presented the people’s foolish desire to God, for he was unsure of what it is he should do.

5. That is when Jehovah spoke to him: ‘Behold, adding to all the sins this nation has already committed in My presence, it now commits this greatest of sins: The people demand a king! Go and anoint the greatest man of the nation! He will punish them for the sins committed against Me.’

6. Behold, in summary, these are the words of Jehovah in response to the demands of the people! The consequences of the continuously increasing arrogance of the people you can partly read in the Book of Kings and in the Book of Chronicles, where the nice stories are briefly recorded, but the bigger part of it you now have before your very eyes.

7. Friend, only in true humility lies the path to the inner life of the soul! But who does possess it? You see, not even the servant of his master; for he measures himself against the servants of another lord in comparison to the honor and reputation of his own lord! If this is just one degree higher than the lord of another servant, the servant of a lesser lord is looked upon with disdain, and between the two only few words are exchanged.

8. I say to you: For as long as true and pure love, as well as its corresponding humility, will not order and guide the nations, that is how long it will remain dark upon the Earth. That there will always be some who dwell in the light is certain indeed, but those are always few and far between. For as long as there exist rulers who are proud beyond all measure and renowned in the eyes of the world, thirsting for glory, that is how long the seed of pride and imperiousness will continue to proliferate in all layers of mankind. Night, darkness, selfishness, jealousy, stinginess, persecution and betrayal, as the true elements of hell, will not depart from this Earth until the time of the greatest judgment, when I will once again purify the Earth by fire. After such a time no king will rule over any nation upon this Earth; only the light of God will reign. You will not experience that time in the flesh, but brightly and ever so clearly in spirit in My Kingdom.”

9. Said the innkeeper: “Lord, when, in terms of years, will this joyful time arrive?”

10. Said I: “This is only known to the Father, and after Him it is only known by those to whom the Father wishes to reveal it. Until now the Father has not revealed it to Me, except that it will indeed occur. But this you may all accept as the full truth, the fact that nearly every 2000 years a great change takes place here on Earth. And that is how it shall be. But now nothing more about that!”

11. Said the innkeeper: “Lord, if it would please you, the morning meal should be prepared by now!”

12. Said I: “Now then, let us go and enjoy it!”

13. Thereupon we all returned home, where the morning meal was waiting for us. The disciples who remained at home asked us where we were, because they could not find us.

14. But I said: “We were exactly where we were, and you searched for us where we were not, and this is the simple reason why you did not find us. But now let us eat and drink!”

15. Thereupon the morning meal commenced, and throughout one of the Jew-Greeks mentioned that My answer to their question sounded a little strange, and they did not know what they should make of it.

16. I then said to them: “Precisely the way I have given it to you! If you were to delve a little deeper into it, you will certainly find a great spiritual truth within.”

17. Said the disciples: “That might be somewhat difficult, since it appears to merely be a clever chastisement for our cheeky question!”

18. Said I: “Oh, not at all! But I will tell you what lies therein and what I wanted to say with it. And so, listen to Me carefully!

19. Truly, those who search for Me where I simply am not, they will find nothing, and they will not find Me either. In time many will search for Me, and they will not find Me! There will come a time when many false prophets and Messiahs will arise to tell you: ‘Behold, here is the Anointed!’ or ‘There He is!’ However, do not believe them, for wherever they say I can be found, there I will be found the least and, in truth, will never be found at all. Those who search for Me where even the slightest stench of the world reeks, will not find Me. Only those who search for Me in true love, humility and self-abnegation will surely always find Me, wherever they may look.

20. That is why you went out in serach of Me, albeit it a little annoyed, because earlier I did not inform you of where I would be going this morning before breakfast. And you see, even in spirit that was not the right place for you to search for Me, which is why even on the outside you could not find the place I was at!

21. However, this does not have any bearings on your relationship with Me; I merely showed you in this metaphor how things will be in the future. Therefore, akin to Me, may every true teacher always choose and present his words in such a way, even in regards to the most trifle of matters, that they may serve as a basis for new and important teachings. For truly, I say to you: In the kingdom of the spirits, who are pure before God, you will be held accountable for every vain and empty word, ruined before the pure light of truth out of God!”

22. These words did not taste too well to the disciples; but they nevertheless engraved them deeply into their souls.

Was ist eigentlich die Erbsünde? – What actually is the Original Sin?

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flagge de  Die Sorge um das Materielle ist die Erbsünde

Die Sorge um das Materielle ist die Erbsünde

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 2, Kapitel 224, 225 & 226
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr erklärt…

Kapitel 224 – Über den Fall der Geister, den Fall Adams und die Erbsünde

1. Der Herr spricht: „Der Fall der erstgeschaffenen Geister oder der freien und belebten Ideen Gottes im endlosen Raume ist die grosse Scheidung, von der Moses sagt: ,Da schied Gott das Licht von der Finsternis!‘ Wie aber solches zu verstehen ist im wahren Sinne der rechten und vollrichtigen Entsprechung, habe Ich euch allen bereits zur Genüge gezeigt; der Erfolg davon – die notwendige materielle Welt, deren grosse und kleine Teile als Sonnen, Erden und Monde und alles, was in und auf denselben – ist durch den endlosen Raum ausgestreut.

2. Was aber da betrifft den ,Fall Adams‘, so hat solcher schon freilich mehr Objektivität als der sogenannte ,Fall der Engel‘, ist aber dabei in der Entsprechung dennoch homogen dem Falle der Engel; nur kommt bei ihm schon wirklich ein positives Gesetz zum Vorscheine, während es sich bei dem Falle der Engel noch lange um kein solches Gesetz handeln konnte, weil damals erst mit der grossen Entwicklung der frei zu machenden Wesen der Anfang gemacht ward und sonach ausser Gott noch keine solche Intelligenz dastand, der man irgendein positives Gesetz hätte geben können.

3. Darum geschah unter dem sogenannten ,Falle der Geister‘ auch eine notwendige und genötigte Scheidung, während die adamitische, als schon von ihm selbst ausgehend, eine freie war und sonach keine Nötigung, sondern ein freier Akt des schon in allen seelischen Sphären freien ersten Fleischmenschen. Im ganzen ist sie aber dennoch auch ein vorhergesehener Aktus aus der geheimen Ordnung Gottes, die zwar nie als eine absolute Nötigung, aber dennoch als eine Zulassung unter ,du sollst‘ und ,du sollst nicht‘ dem freien Willen des Menschen wegen seiner aus der eigenen Tätigkeit zu gewinnenden Konsolidierung (Festigung) gegeben wird.

4. Es ist da ein Unterschied wie zwischen einem Kindmenschen, der seine eigenen Füsse noch nicht gebrauchen kann und daher von einem Orte zum andern hingetragen werden muss, und einem gesunden Manne, der schon lange oft nur schon zu gut und zu fest gehen kann.

5. Wer aber einmal selbst gehen kann, den braucht man ja doch nicht mehr gleich einem neugeborenen Kinde an einen Ort hinzutragen, den man mit dem Kinde und für das Kind erreichen will, sondern man zeige ihm den geradesten und untrüglichen Weg bis zum Orte der Bestimmung. Will der gesund- und starkfüssige Mensch darauf hingehen, so wird er das Ziel auch sicher und gefahrlos erreichen; macht er aber freiwillig Umschweife und Umwege, nun, so muss er sich’s dann aber auch selbst zuschreiben, so er das vorgesteckte Ziel oft um vieles später, schwerer und mühevoller erreicht.

6. Und das sehen wir denn auch bei Adam. Hätte er das positive Gebot beachtet, so wäre die Menschheit, resp. die vollkommene Seele des Menschen, nicht zu dem sehr harten, schweren und gebrechlichen Fleischleibe gekommen, der nun mit gar vielen Gebrechen und Mängeln behaftet ist.

7. Aber der Ungehorsam gegen das positive Gesetz hat den ersten Menschen notwendig auf einen weiten Umweg gebracht, auf dem er nun das Ziel um vieles schwerer und um vieles später erreicht.

8. Du meinst freilich und sagst bei dir: ,Ei, was kann denn ein kleines, bloss moralisches Gesetz, ob es beachtet oder nicht beachtet wird, auf die gesamte Natur des Menschen für einen gar so wesentlichen Einfluss nehmen? Adam wäre ohne den dummen Genuss sicher ebenso der fleischliche Adam geblieben, als er es durch den Genuss des Apfels geblieben ist, und er hätte dereinst dem Fleische nach sicher ebensogut sterben müssen wie nun noch alle Menschen!‘

9. Du hast einesteils wohl recht; aber andernteils auch unrecht. Es ist der Genuss eines Apfels, der eine gesunde und süsse Frucht ist, sicher nicht todbringend; denn sonst müssten nun alle Menschen, die Äpfel essen, bald darauf sterben. Also am Apfel selbst liegt wenig oder auch nichts. Aber so er zum Genusse auf eine unbestimmte Zeit verboten wird, und das bloss nur der grösseren Konsolidierung der Seele wegen, die Seele aber, ihres freien Willens bewusst, das Gesetz missachtet und übertritt, so macht sie gewisserart einen Durchbruch in ihrem Wesen, und dieser gleicht dann einer offenen Wunde, die schwer je völlig zu heilen ist, weil, wenn die Wunde auch vernarbt, durch die Vernarbung eine Anzahl von Gefässen so beengt werden, dass durch sie fürder die Lebenssäfte der Seele nicht gut zirkulieren können und darum an der Stelle der Narbe stets einen unbehaglich schmerzlichen Druck ausüben.

10. Dadurch aber wird dann die Seele abgezogen, hauptsächlich nur fürs freie Gedeihen des Geistes in ihr zu sorgen, und sie verwendet nun zum grössten Teil ihre Tätigkeit darauf, dass die Narbe wieder vergehe. – Und sehet, diese Narbe heisst ,Welt‘!

11. Die Seele will zwar diese Narbe gleichfort loswerden; denn sie schmerzt die Seele im Gefühle der Sorge resp. Weltsorge. Aber je mehr die Seele sich da abmüht, desto derber wird die Narbe, und je derber sie wird, desto mehr Sorge erzeugt sie; und die Seele hat am Ende nichts zu tun, als sich allein mit der Heilung dieser alten Narbe zu beschäftigen, das heisst, sich sorglos zu machen, geht am Ende selbst nahezu ganz in diese Narbe über und kümmert sich wenig mehr um ihren Geist. – Und sehet, das ist die sogenannte ,Erbsünde‘!“

Kapitel 225 – Die Macht der Vererbung

1. (Der Herr:) „,Wie aber kann sich so etwas wohl vererben?‘ – wird man fragen. Oh, sehr leicht, besonders in der organischen Seelengestaltung. Was aber diese einmal angenommen hat, das kann ihr Tausende von Jahren bleiben, wenn solches nicht durch den Geist in ihr wieder in die volle Ordnung gebracht wird. Sehet den Typus eines Volkes an! Stelle Ich euch heute die Gestalt seines Urstammvaters vor, so werdet ihr es alle bald erkennen, dass eine bedeutende Ähnlichkeit auf alle seine Nachkommen übergegangen ist. War der Stammvater ein guter und sanfter Mann und also auch dessen Weib, so wird am Ende mit wenig Ausnahmen das ganze Volk ein mehr gutes und sanftes sein als ein Volk, das da einen zornmütigen, stolzen und herrschsüchtigen Stammvater hatte.

2. Wenn ein leichter, verwischbarer Zug eines Urstammvaters physisch und moralisch noch nach ein paar Jahrtausenden in allen seinen Nachkommen gar wohl zu erkennen ist, um wieviel mehr ein Zug des ersten Menschen der Erde in allen seinen Nachkommen, indem seine Seele im Anfange viel empfänglicher und somit notwendig um vieles reizbarer war als die späteren Seelen, denen das Merkmal des Vaters gleich bei der Zeugung im Strome des Lebenssamens eingeprägt ward und hernach auf natürlichem Wege nicht mehr verwischt und gar getilgt werden konnte. Leider verunstaltet solche Narbe die Seele sehr, und Gott hat allzeit alles angewandt, auf dass es irgendeiner Seele aus sich möglich werden könnte, solch eine böse Narbe für alle Zeiten vergehen zu machen; aber es wollte die Sache bis auf jetzt herab eben nicht besonders gut gelingen, und Ich kam nun Selbst darum auf diese Erde, um solch eine alte, hässliche Narbe auszutilgen.

3. Und Ich werde sie auch tilgen; aber das wird geschehen durch die vielen Wunden, die in Mein Fleisch geschlagen werden. Solches aber könnet ihr nun nicht fassen; wenn es aber kommen wird, dann werdet ihr es auch fassen, und der heilige Geist aller Wahrheit wird euch dann darüber in alle Weisheit leiten.

4. Ihr aber habet es ja auch gelesen im Moses, wie er da spricht vom Fluche Jehovas über die Erde, und wie es da heisst: ,Im Schweisse deines Angesichtes sollst du dir fürder dein Brot bereiten!‘ Und dann heisst es auch gleich nach dem Fluche über die Erde: ,Dornen und Disteln wirst du tragen.‘

5. Seht, so ihr das materiell verstehen möchtet dem äusseren Wortlaute nach, so hättet ihr auch, das heisst, so die Sache sich ernstlich also materiell verhielte, ein vollstes Recht, Gott einer vollen Unweisheit zu beschuldigen! Aber indem solch eine Diktion (Ausspruch) bloss nur seelisch und eigentlich geistig zu nehmen und zu fassen ist, so fällt so eine Beschuldigung von selbst weg, und der Mensch muss es sich immer selbst zuschreiben, wenn an seinem Wesen etwas verschlimmert wird, so wie er es sich auch selbst zuzuschreiben hat, so in irgendeinem Lande die Ernte manchmal schlechter wird, als sie in der Regel sein müsste; denn bei der Witterung hängt nicht alles von dem Willen Gottes, sondern auch von dem der Menschen ab.

6. Wenn eine Seele einmal ihrer selbst vollkommen bewusst ist und zum Gebrauche ihrer Vernunft kommt insoweit, dass sie in sich gar wohl die Ordnung Gottes erschauen und erkennen kann, so muss sie dann für fernerhin wegen ihrer Konsolidierung selbsttätig werden, natürlich nach der in ihr bestehenden und erkannten Gottesordnung. Tut sie aber in irgendeinem Punkte das nicht, sondern unterlässt das, oder tut dafür gar etwas Entgegengesetztes, so muss sie sich ja offenbar in dem betreffenden Punkte selbst einen nicht leicht vertilgbaren Schaden zufügen, von dem sie sich dann nimmer frei machen kann von sich selbst heraus, weil alle ihre Tätigkeit dadurch schon mehr oder weniger eine unordentliche wird, aus der offenbar mit der Zeit stets mehr und mehr seelische Beschränktheiten erwachsen müssen als: allerlei Blindheit, Dummheit, Unverstand, schwache Fassungskraft, Furcht, Mutlosigkeit, Traurigkeit, Angst, Verdruss, Zorn, Wut und am Ende gar die Verzweiflung selbst.

7. Und seht, das eben sind die ,Dornen‘ und ,Disteln‘, die das ,Erdreich‘, das heisst die verkümmerten Intelligenzfähigkeiten der Seele in ihr selbst hervorwachsen lassen werden, gleich den Schmarotzerpflanzen auf den sonst gesunden Ästen der Bäume!

8. Der ,Fluch Gottes‘ aber ist nichts denn die der sich selbst verdorben habenden Seele kundgegebene, erleuchtende Einsicht, dass sie sich wirklich wider die Ordnung selbst verdorben hat, und dass sie darum aus höchst eigenem Verschulden fürder ihr Brot im Schweisse ihres Angesichtes wird suchen müssen.

9. Und der ,Schweiss des Angesichtes‘ ist eben die schon bekanntgegebene Sorgennarbe der Seele, die sie sich selbst durch Genuss jenes mosaischen Apfels beigebracht hat, was sie auch ganz gut hätte vermeiden können.

Kapitel 226 – Weltsorgen und deren üble Folgen für die Seele

1. (Der Herr:) „Und Ich sage es nun euch allen darum, dass ihr alle unnötige Sorge von euch verbannen sollet; denn jede Sorge der Welt wegen ist eben ein materielles Band, durch das sich eine Seele aus der alten adamitischen Narbe mit der Materie verbindet! Je mehr sich aber die Seele mit der Materie ihres Fleisches verbindet, desto mehr muss die Ausbildung des eigentlichen Geistes Gottes in ihr verkümmern; und je mehr sich dann die Seele durch ihre Sorge verbindet mit dem Leibe, der in sich nur ein Gericht, eine leidige Notwendigkeit und somit der Tod selbst ist, desto mehr verliert sie dann auch das Bewusstsein und die Erkenntnis des ewigen, unverwüstbaren Lebens in ihr. Je mehr sie sich aber ablöst von diesem Bande, desto freier wird sie wieder in allem, und je mehr sie sich dann verbindet mit dem göttlichen Geiste in ihr, desto lebendiger und stets heller wird darauf das Bewusstsein und die Erkenntnis des ewigen Lebens in der Seele werden.

2. Wer daher noch irgendeine grosse Furcht vor dem Tode des Leibes hat, dessen Seele steht noch in einem starken Verbande mit dem Fleische und in einem äusserst schwachen mit dem Geiste; denn eine grosse Liebe zum Leben auf dieser Welt ist ein sicheres Kennzeichen, dass die Seele sich noch sehr wenig bekümmert hat um das ewige Leben ihres Geistes in ihr, und daran schuldet die alte Narbe, die Adam sich selbst und dadurch allen in sein Fleisch eingezeugten Seelen geschlagen hat.

3. Aber dennoch kann sich jede Seele, so sie es recht will, auch völlig heilen von solch einer bösen Narbe. Denn dafür hat Gott schon gleich in der Gegenwart Adams die sicheren Vorkehrungen getroffen, und Adam selbst ist in seiner letzten Zeit nahezu ganz wieder heil gemacht worden. Henoch aber ist davon vollends heil gemacht worden; daher er auch in seinem Fleische umgewandelt worden ist, so wie noch einige der Urväter der Erde. Aber da sich deren Nachkommen dennoch gemischt haben mit den Kindern nicht geheilter Väter, so blieb das alte adamitische Übel dennoch, mehr oder weniger mächtig auftretend, unter den Menschen gleichfort zu ihrer Qual.

4. Daher stammen auch die schmerzlichen Geburten der Weiber, und daher die meistens sehr schmerzlichen Todesarten bei den Menschen. Denn eine schon durch des Mannes Samenstrom verwundete Naturseele verbindet sich gleich recht hartnäckig zuerst mit dem Fleische der Mutter und muss hernach bei der Ausgeburt stets gewaltsam unter allerlei Bandzerreissungen in die Welt hinausgeboren werden. Kinder aber, wie ein Isaak und dergleichen noch eine Menge in der Welt, sind bei voller Schmerzlosigkeit der Mutter aus ihr in die Welt hinausgeboren worden.

5. Also ist es auch mit dem Sterben der Fall. Menschen, die sehr am irdischen Leben hängen, und bei denen alle ihre Sorge auf dasselbe gerichtet ist, haben schon während ihres kurzen Erdlebens sehr viel zu leiden, werden oft seelisch und bald darauf sicher auch fleischlich krank und sehr elend, und vor dem Scheiden aus dem Leibe haben sie stets mit oft unerträglichen Schmerzen zu kämpfen und scheiden in einem höchsten, alles betäubenden Schmerze aus dem Leibe, der gar oft nach der Löse vom Leibe einen langwährenden Nachhall findet, besonders bei jenen Seelen, denen es auf der Welt in ihren Leibern so recht wohl und behaglich erging. Dagegen jene Seelen, die auf der Welt zu der heilsamen Überzeugung gelangt sind, dass alle Schätze der Erde der Seele nichts nützen, weil sie in den Tod sinken müssen wie der Leib, und sich darum von der alten Narbe Adams so frei als möglich gemacht, aber dafür ihren Geist, das Atma Gottes, in sich gefunden und mit aller der wahren Sorgfalt gepflegt haben –, haben fürs erste wenig mehr eine irgend wie immer geartete Krankheit des Leibes zu bestehen.

6. Ist das Leben der Seele einmal mit ihrem Geiste verbunden, so wird denn auch nach und nach ihr Leib eine geistigere Richtung annehmen und darum gefühlloser werden für die Eindrücke von seiten der äusseren Materiewelt; denn eine jede Krankheit des Leibes entsteht gewöhnlich aus dem Zerreissen irgendeines Bandes mit der Welt. Kurz, der Leib wird durch die lebenshungrige Seele mit tausend der verschiedenartigsten Bedürfnisse angestopft. Kann er zufolge klimatischer und tausend anderer Verhältnisse wegen nicht zufriedengestellt werden, so muss darum ein und das andere Band abgerissen werden, und der Leib wird darauf bald krank und sehr leidend, und mit ihm auch die Seele, welche am Ende mit ihrem Leibe die gleiche und eigentlich die vorzügliche Schmerzträgerin ist.

7. So aber die Seele ihren Leib und dadurch sich selbst an möglichst viele Entbehrungen aus dem Todesbereiche der Welt gewöhnt hat, so werden am Ende eben nimmer viele Bande zwischen den toten Gütern der Erde und dem Leibe vorhanden sein, und es wird da denn auch wenig mehr zum schmerzlichen Zerreissen sich vorfinden. Ist aber dadurch möglichst aller Grund zu den Krankheiten des Leibes behoben, so möchte Ich dann nachher doch Selbst wissen, woher diese noch in den Leib und in die empfindsame Seele kommen sollten.

8. Ja, bei solchen Menschen fühlt der Leib selbst dann von irgendeinem Schmerze nicht leichtlich mehr etwas, wenn er auch durch äussere arge Mittel gemartert und gepeinigt wird.

9. Sehet die bekannten Jünglinge in dem Feuerofen an! Sie sangen in aller Lebenslust und priesen Gott. Und wenn schon ihre Leiber mit der Zeit von der äusseren bösen Gewalt verzehrt wurden, so empfanden sie aber dennoch keinen Schmerz dabei; denn sie waren schon lange vorher aller Bande mit der Welt ledig und waren eins mit ihrem göttlichen Geiste. Und so fühlt denn fürs zweite eine solche vollends mit ihrem Geiste vereinte Seele beim Lostrennen vom Leibe, mit dem sie schon lange in keinem festen materiellen, sondern nur in einem überzarten, geistigen Bande verbunden stand, auch durchaus keinen Schmerz, sondern nur eine all ihr Wesen durchzuckende selige Wollust und verliert beim Trennen unmöglich weder das Bewusstsein, noch das Licht der seelisch geistigen Sehe, und ebensowenig das Gehör, den Geruch, den Geschmack und den edelsten und allerfeinsten Tastsinn, wie solchen nun unser Engel Raphael besitzt.

10. Aber, wie gesagt, um das zu erreichen, muss der Mensch sich zuvor die alte adamitische Sünde vom Leibe schaffen, und das geht auf keine andere Weise, als auf die nur, die Ich euch soeben gezeigt habe: die Weltsorgen müssen von der Seele freitätig über Bord geworfen werden, ansonst gibt es kein Mittel! Werden aber diese hinweggeschafft, dann tritt beim Menschen wieder alles in die alte göttliche Ordnung zurück, und der Mensch ist dann wieder ganz Mensch nach der Ordnung Gottes. Und sieh, das ist es, was man mit Recht die ,Erbsünde‘ nennt! An und für sich ist es offenbar das Fleisch, das man mit Fug und Recht die Erbsünde nennt; entsprechend geistig genommen aber ist eben die vielfache Sorge um das Fleisch die schwer vertilgbare Sünde Adams bei allen seinen Nachkommen.

11. Diese Narbe der Seele aber kann durch kein anderes Mittel völlig getilgt werden, als allein durch das von Mir angegebene und durch noch ein Mittel, das aber den Menschen erst nach der Beendigung Meiner Sendung in diese Welt wird gezeigt und gegeben werden zum Heile ihrer Seelen. Johannes der Täufer in der Wüste hat für dieses Mittel bereits einen Vorläufer gemacht.“

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Concern for the Material is the Original Sin

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 2, Chapters 224, 225 & 226
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

The Lord explains…

Chapter 224 – About the Fall of the Spirits, the Fall of Adam, and the Original Sin

1. The Lord says: “The fall of the first-created spirits or the free and animated ideas of God within infinite space is the great separation of which Moses says: ‘And God separated the light from the darkness!’ How this is to be understood in its true and fully correct correspondence, I have already made abundantly clear to you; the consequence of which is the necessary material world which, in large and small parts, such as suns, earths and moons, together with everything within and upon them, is spread out within infinite space.

2. However, concerning Adam’s fall, this already has certainly more objectivity than the so-called ‘fall of the angels’, yet it is nonetheless correspondingly analogous to the fall of the angels. Only with Adam, a truly positive law emerges, whereas with the fall of the angels, no such commandment could yet be involved, because at that stage only a start had been made with the development of the beings to be liberated, and therefore no intelligence outside of God existed to whom any such positive law could be given.

3. That is why a necessary and imposed division took place during the so-called ‘fall of the spirits’, whereas the Adamic one, proceeding out of himself, was a voluntary one and therefore not enforced; an act of free will of the first carnal man, free in all spiritual spheres. On the whole, however, it nevertheless is a foreseen act out of God’s secret order, which, whilst not an absolute compulsion, is nonetheless a permitted one, under ‘thou shall’ or ‘thou shall not’, allotted to man’s free will on account of his stabilization, won through his own actions.

4. There is a difference between an infant that is as of yet unable to make use of its own feet and has to be carried from one place to another, and a healthy man who has been able to walk firmly for quite some time now.

5. Once someone can walk by himself, then surely he does not have to be carried to where he wants to go, like with an infant, instead one simply points him towards the most direct and unmistakeable route to the place. If the healthy and strong-legged man desires to go there, he shall certainly reach his destination safely. If, however, he knowingly deviates from the path, then he has only himself to blame if he reaches his destination much later and with more trouble and effort than was necessary.

6. This we see with Adam as well. Had he kept the positive commandment, then mankind, i.e. man’s perfect soul, would not have descended to the rigorous, heavy and frail physical body it inhabits, now beset with many frailties and shortcomings.

7. The disobedience towards the positive commandment had necessarily caused the first man to greatly deviate, and now he will reach his goal much later and with much more trouble.

8. But you are thinking to yourself: ‘How can the keeping or not keeping of a trivial and simple moral commandment have such a substantial effect on mankind’s nature as a whole? Even without his foolish indulgence, Adam would have remained the same carnal man that he remained even after eating the apple, and he would have had to eventually die as well, as all of mankind does!’

9. In one respect you are quite right, but in another you are wrong. The enjoyment of an apple, a salubrious and sweet fruit, is certainly not fatal, or all men eating apples would soon die. So, it is not the apple that’s the problem. But if its consumption is prohibited for a certain period of time, and only for the continued stabilization of the soul, and the soul, conscious of its free will, ignores and transgresses the command, then it causes, as it were, a certain fracture in its being, resembling an open wound which is difficult to ever completely heal, because even if the wound is reduced to a scar, the scarring then constricts a number of vessels to the extent of impeding future circulation of life-fluids to the soul, exerting a constant painful sensation.

10. Thereby the soul is then distracted from striving for development of the spirit within itself, and it busies itself with eliminating the scar. And behold, this scar is called ‘world’!

11. The soul certainly wishes to rid itself of this scar, because it is painful to the soul’s worldly concerns. However, the harder the soul tries, the coarser the scar becomes, producing more worldly cares in turn. In the end, the soul has nothing else to do but concern itself with the healing of the scar, i.e. removing the troubles it finds itself in, almost completely passing over into the scar, paying little attention to the spirit. And behold, this is the so-called ‘original sin’!

Chapter 225 – The Power of Hereditary Influence

1. (The Lord:) “It will be asked: ‘How can something like this be passed on?’ Oh, quite easily, especially within the organic structure of the soul. Whatever the soul has accepted, can stay with it for thousands of years, if it is not brought back to order by the spirit. Think of the archetype of a society! If I introduce you to a progenitor, you all shall soon see that a substantial resemblance has passed over to all his descendants. If the progenitor was a good and gentle man, and his wife was good as well, then, with few exceptions, the nation shall be better and more gentle than a people with a raging, haughty and domineering progenitor.

2. If even a feeble trait of a primordial progenitor is still physically and morally discernible in his descendants after a couple thousand years, then how much more is a character trait of the first man of the Earth present in all his descendants, in that his soul, in the beginning, was much more receptive and thus far more irritable than the later souls, in whom the father’s hereditary influence had been implanted at the moment of procreation, and that is why, naturally, it could not be wiped away or annihilated in any shape or form. Unfortunately, such a scar greatly disfigures the soul, and God has always done everything to make it possible for such a soul to rid itself of that scar forevermore; however, even until now not much success could be achieved, and now I have personally come to this Earth to extirpate this old and hideous scar.

3. And that is indeed what I shall do; but this shall be accomplished through the many wounds inflicted upon My flesh. At this stage, however, you cannot grasp this; but you will be able to grasp it when it comes to pass, and the Holy Spirit of all truth shall lead you to the knowledge of it.

4. But you have read about it in the book of Moses, where he speaks of Jehovah’s curse over the Earth, saying: ‘In the sweat of thy brow shalt thou henceforth prepare your bread.’ And closely following the curse over the Earth, it says: ‘Thorns and thistles thou shallt carry.’

5. Behold, if you were to take this statement materially, that is, if it were to earnestly apply in a physical manner, then you would be fully entitled to accuse God of a complete lack of wisdom! But since such a statement can only be comprehended spiritually, in relation to the soul, such a reproach falls by the wayside, and man can only blame himself if something within his very nature deteriorates, just as he can only blame himself if, on some land, the harvest turns out for the worse, because not everything pertaining to the weather depends upon God’s will, but also upon the will of man.

6. Once a soul has become fully conscious and achieves proper utilization of it’s rationality, to the extent that it recognizes God’s Order within itself, it then has to become active for continued stabilization to take place, of course in accordance with the perceived Divine Order within. If, in some aspect, it does not do so, or even does the contrary, then the soul is evidently bound to cause itself irreparable harm, from which it shall not be able to free itself on its own accord, since all its actions become more or less disorderly, with further restrictions of the soul as a consequence, such as: All kinds of blindness, foolishness, incomprehension, feeble perception, fear, lack of courage, sadness, frustration, annoyance, rage, anger, and ultimately, despair itself.

7. And behold, these are the ‘thorns’ and ‘thistles’ which the soil within the soul, that is, the atrophied intelligence attributes, shall cause to grow within it, akin to the parasitic growths upon otherwise healthy tree branches!

8. The ‘Curse of God’ however is nothing other than the soul’s realization of its own self-destruction in its attempt to go against God’s order, and as a consequence, having only itself to blame, it will henceforth have to perpare its bread in the sweat of its brow.

9. And the ‘sweat of its brow’ is the aforementioned scar of the soul, which the soul itself has incurred by having tasted the Mosaic apple, which it could have easily avoided.

Chapter 226 – Worldly Concerns and their severe Consequences for the Soul

1. (The Lord:) “Therefore I now say unto all of you, that you must cast off all unnecessary concerns from yourselves; for every worldly concern is a material shackle that binds the soul to matter by way of the old Adamitic scar! The more the soul binds itself to the matter of the flesh, the more the development of God’s Spirit within it must deteriorate. And the more the soul then fuses itself to the body through worldly concerns, the body being merely a judgment, a regrettable necessity, and therefore death itself, the more the soul loses consciousness and recognition of the eternal life within itself.

2. So, he who still harbours a great fear of the death of the body, is still tightly connected to the flesh, with only a feeble connection to the spirit; to love the life of this world too much is a sure sign of the soul’s lack of concern for the everlasting life of the spirit within itself, and the blame lies solely with the old scar that Adam has struck into his own flesh and, consequently, that of his descendants, incarnated souls.

3. And yet, every determined soul can rid itself of of this wicked scar, for God had already taken precautionary measures in Adam’s presence, and Adam was almost completely healed towards the end of his days. Enoch, on the other hand, was completely healed, which is why, like several other forefathers of the Earth, he was transformed in his flesh. However, since their descendants had nevertheless mixed with the children of uncured fathers, the old Adamitic curse remained, contributing with varying degrees of incidence to the torment of men.

4. This is also the origin of women’s painful childbirths, as well as the excruciating types of deaths that men experience. Because the natural soul, already wounded by the man’s seminal stream, stubbornly binds itself to the mother’s flesh, and must thereafter be forcfully born into the world, under much strain. However, children such as Isaac, and many others like him, have been born into the world without pain on the mother’s part.

5. Such is the case with dying as well. Individuals with strong ties to this earthly life, whose sole concern is the world, having already suffered much during this short sojourn, often grow sick in both soul and body, and great misery befalls them. Quite frequently they must contend with unbearable pain before their separation from the body, a pain that often lingers for lengthy periods of time, especially with souls that wallowed in physical comfort in the world. On the other hand, souls who, in the world, had come to the medicative conclusion that all the treasures of the world are of no use to them, have very little or no sickness at all to withstand, since they realized that, otherwise, they would have to sink into death together with the body. They freed themselves from Adam’s old scar as much as possible and, instead, found God’s ‘Atman’ within themselves, nurturing it with great care.

6. Once the life of the soul is tied to its spirit, then, in time, even its body will assume a spiritual nature and therefore become less sensitive to the impressions of the outer, material world. Every sickness usually arises from the severing of some tie to the world. In short, the body is stuffed to the brim with a thousand different needs by the soul that hungers for life. If, on account of climatic or a thousand other conditions, it cannot be satisfied, then one or the other tie must be severed, causing the body to soon grow sick and suffer exceedingly, and with it the soul, which is ultimately the bearer of the larger part of the pain.

7. If, however, the soul, and thereby its body, has become accustomed to as many privations as possible from the deathly realms of the world, then there shall ultimately not be many ties left between the dead goods of the world and the body, and there will not be much to find that can be painfully severed. If, with this, the cause for the many physical ailments is taken care of, then I Myself would like to see know where else these should enter the body and the sensible soul.

8. Such people indeed hardly feel any pain in their bodies, even if it is severely tortured from without by several means.

9. Behold the famous youths in the furnace! They sang joyfully and praised God. And even though, in time, their bodies were consumed by the wicked external force, they nonetheless suffered no pain, for they had long since rid themselves of all ties to the world, and they were one with their Divine Spirit. And thus, such a soul, thoroughly united with its spirit, having long relinquished all firm ties with the material world, and in their place only possessing a tender, spiritual bond, feels no pain at all when separating from its body. A blessed ecstasy pervades the soul, and, during its separation from the body, it is incapable of losing consciousness or the light of the its spiritual sight, and neither its sense of hearing, smelling, tasting, or even the most refined sense of touch, as now possessed by our angel Raphael.

10. But, as mentioned earlier, to achieve this, man must rid his body of the old, Adamitic sin, and this is impossible to do in any way other than the one I have shown you here: The soul must voluntarily put all worldly cares aside; there is no other way! Once these are cast off, the ancient, divine order returns, and man will once again dwell in God’s order. Behold, this is what is justifiably called ‘original sin’! In actuality, it is evidently the flesh which one may appropriately call the ‘original sin’; however, from a spiritual point of view, the manifold concerns for the flesh are Adam’s difficult to eradicate sin, present within all his descendants.

11. This scar of the soul cannot be completely eradicated by any means other than the one indicated by Me, and by yet another means which, however, shall only be revealed and given to mankind after the conclusion of My mission in this world, for the salvation of all souls. John the Baptist in the desert had already been a forerunner for this means.”

Der neue Stern & Die Bedingung fürs ewige Leben – The new Star & The Requirement for eternal Life

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Der neue Stern & Die Bedingung fürs ewige Leben

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 6, Kapitel 13
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 13 – Der neue Stern mit dem Neuen Jerusalem. Die Bedingung fürs ewige Leben

1. Da fragte Lazarus: „Herr, es ist das ein fremder Stern, den ich zuvor noch niemals gesehen habe! Was ist das für ein Stern, und was hat er zu bedeuten?“

2. Sagte Ich: „Sei du nur (be)ruhig(t); denn ihr alle werdet diesen Stern bald näher kennenlernen!“

3. Hierauf öffnete Ich allen Anwesenden auf einige Augenblicke die innere Sehe, und der Stern ward zu einer Welt voll Lichtes, und in seiner Mitte stand ein neues Jerusalem, das zwölf Tore hatte, und die Ringmauern im Viereck waren aus ebenso vielen Gattungen von Edelsteinen erbaut, als wie viele Tore die Stadt hatte. Durch alle Tore gingen Engel aus und ein; auch zeigten sich abermals Moses und Elias und viele andere Propheten. Da staunten die Juden darob über alle Massen und fingen an, Mich zu loben und zu preisen, dieweil Ich ihnen so grosse Gnaden erwiesen und gezeigt habe. Ich aber rief sie wieder in ihren natürlichen Zustand zurück, und sie sahen wieder nur den hellen Stern, der sich nach und nach, stets kleiner werdend, gänzlich verlor.

4. Als sonach die ganze Szene zu Ende war, da fragten Mich beinahe alle auf einmal, was wohl das gewesen wäre.

5. Sagte Ich: „Da war zu sehen diese Meine neue Lehre, die Ich euch aus den Himmeln gebe! Sie ist das wahre, neue Jerusalem aus den Himmeln; denn das alte, irdische ist nichts nütze mehr. Die zwölf Tore bezeichnen die wahren zwölf Stämme Israels, und die zwölf Edelsteingattungen der Ringmauern bezeichnen die zehn Gesetze Mosis, und die obersten zwei Reihen als Diamant und Rubin bezeichnen Meine zwei Gebote der Liebe zu Gott und der Liebe zum Nächsten. Die Engel, die bei den Toren aus und ein gingen, bezeichneten die vielen Wahrheiten, die den Menschen offenbar werden durch die getreue Beachtung Meiner Lehre. Die aus der Stadt Wandelnden zeigten an die grosse Weisheit dieser Meiner Lehre, und die vielen in die Stadt Wandelnden bezeichneten, wie die Menschen diese Meine Lehre als pur Liebe auch in ihre Herzen sollen eingehen lassen und danach handeln, so werden sie dadurch zur wahren Wiedergeburt im Geiste gelangen und dadurch in alle Wahrheit und Weisheit geleitet werden.

6. Das ist die Bedeutung dieser Erscheinung, und das ist denn auch die wahre Gnadensonne für jeden, der Mein Wort hört und danach lebt, und in dieser werden auch alle, die an Mich glauben und glauben werden, für ewig bei Mir sein und wohnen und mit Mir leiten und führen alles, was da geschaffen ist im ewigen Raume.

7. Dieses verstehet ihr jetzt zwar noch nicht und könnet es auch nicht verstehen; aber so ihr bleibet im Glauben an Mich und tut nach dieser Meiner Lehre, so werdet ihr in eurer Glaubens- und Liebereife getauft werden vom Heiligen Geiste, den Ich allen senden werde, die lebendig an Mich glauben und an Den, der Mich aus Sich im Fleische als einen Menschensohn in diese Welt gesandt hat; denn das ist das eigentliche wahre, ewige Leben, dass ihr an Mich als an den wahrhaftigen Sohn des Vaters im Himmel glaubet und lebet nach Seiner Lehre.

8. So aber der Geist, von dem Ich nun zu euch geredet habe, zu euch kommen und euch durchdringen wird, dann werdet ihr aus euch selbst alles begreifen, was ihr nun alles sehet und höret, aber nun in eurer puren Naturmässigkeit nicht begreifen könnet; denn das Fleisch kann den Geist nicht fassen und ist in sich ohnehin tot und hat kein anderes Leben als allein nur das zeitweilige Mitleben aus der Lebenskraft der Seele, die mit dem Geiste verwandt ist und ihm ganz ähnlich und eins mit ihm werden kann, so sie sich von der Welt ganz abwendet und ihre Sinne allein dem Innersten, Geistigen zuwendet nach der Ordnung und Weise, wie es euch zeigt Meine Lehre und Mein höchsteigenes Beispiel.

9. Darum suche ein jeder von euch, seine Seele durch ihre eigene Kraft zu retten; denn so sie ins Gericht kommt, wird sie sich dann wohl retten können ohne Mittel dazu, so sie hier mit so vielen Mitteln, die ihr zu Gebote stehen, sich nicht retten kann, ohne zu bedenken, dass sie sich selbst ein unschätzbares Gut sein sollte, das, so es verlorengeht, aus sich mit nichts wieder erkauft oder erworben werden kann?!

10. Jeder suche daher vor allem zu retten seine Seele! Denn Ich sage es allen, dass es jenseits also sein wird: Wer da hat die Liebe, die Wahrheit und also die rechte Ordnung Gottes in sich, dem wird dort alsogleich noch gar vieles hinzugegeben werden; wer aber das nicht hat oder viel zu wenig hat, dem wird auch noch das, was er allenfalls noch hat, genommen werden, auf dass er dann gar nichts habe und nackt, mittellos und somit ohne Hilfe dastehe. Wer wird sich da seiner erbarmen und für ihn geben eine Löse?! Wahrlich, sage Ich euch: Hier zählt eine Stunde mehr denn dort tausend Jahre! – Diese Worte schreibet euch tief ins Herz; aber vorderhand behalte sie ein jeder bei sich!“

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The new Star & The Requirement for eternal Life

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 6, Chapters 13
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 13 – The new star with the New Jerusalem. The requirement for eternal life.

1. Here Lazarus asked: “Lord, now that is a star I have never seen before! What sort of star is it and what does it mean?”

2. Said I: “Rest assured, for soon all of you will get to know this star!”

3. Thereupon, for just a few moments, I opened the inner vision of all present, and the star transformed into a world full of light. At its centre stood a New Jerusalem with twelve gates, its walls composed of as many kinds of precious stones as the city had gates. Through all the gates angels passed in and out; even Moses, Elijah and many other prophets appeared every now and again. The Jews were utterly amazed and began to praise and glorify Me for showing and bestowing upon them so much grace. I then restored them to their natural state, and all they saw was the bright star once again; now it kept getting smaller and smaller, until it finally disappeared.

4. Once this entire scene had played itself out, nearly all of those present at once asked Me what this occurrence might have been.

5. Said I: “What you saw was My new teaching, which I am giving you from the heavens themselves. It is the true New Jerusalem from the heavens, for the old one here on earth is no longer good for anything. The twelve gates signify the true twelve tribes of Israel, and the twelve kinds of precious stones in the city walls are the ten commandments of Moses, with the upper two rows, consisting of diamonds and rubies, signifying My two commandments of love: Love for God, and love for one’s fellowman. The angels passing through the gates signify the many truths people come to know through the faithful compliance with My teaching. Those leaving the city correspond to the great wisdom of this My teaching, and the many entering the city indicate that man shall admit this My teaching, pure of love, into his heart and act accordingly, so that he might attain the true rebirth of the spirit and thereby be guided into all truth and wisdom.

6. That is the meaning of this appearance: It is the true sun of grace for anyone who hears My Word and lives accordingly, and all who do and will believe in Me shall forever be and live with Me, and together we will lead and guide everything that has been and will be created in the space of eternity.

7. For the time being you do not – and cannot – understand all this. However, if you continue to believe in Me and act according to this My teaching, you will, in the maturity of your faith and love, be baptized by the Holy Spirit, which I shall send to all who actively believe in Me and in Him Who sent Me out of Himself into this world, incarnated as a Son of Man, for that is the actual, true and eternal life: That you believe in Me, as the true Son of the Father in Heaven, and live according to His teaching.

8. When the Spirit I have mentioned to you before will come to you and permeate your being, you will understand, of your own accord, everything that you now see and hear, but are incapable of understanding, in your purely natural form. For the flesh cannot comprehend the spirit and, being dead anyhow, has no life other than that which it can derive temporarily from the vitality of the soul, which is related to the spirit, possessing the ability to become like it and unite with it, provided it turns its back to the world and faces only towards the innermost aspects of the spirit, in the order and manner shown by My teaching and My very own example.”

9. For that reason, may each and every one of you seek to save his soul by his own power; for if it comes into judgment, will it be able to save itself without the proper means, if it cannot even save itself here with all these resources at its disposal, without cosidering that it is an invaluable possession in and of itself which, should it be lost, cannot be bought or reacquired by any means?!

10. Therefore, above all else, may every one of you seek to save his own soul! For I tell you all that it will be thus in the beyond: Whoever has love, truth and, therewith, the proper ordinance of God within himself, him will be given so much more in addition; but whoever does not have these things, or too little, even that small amount he has will be taken from him, so he may have nothing then and stand there naked, destitute and without help. Who will take pity on him and bail him out of this predicament?! Truly, I say to you all: An hour here is worth more than a thousand years there! Write these words down deep into your hearts; but, for the time being, keep them to yourselves!”

Der nächtliche Gewittersturm und die Bedeutung der 1000 Blitze – The nocturnal Thunderstorm and the Meaning of the 1000 Lightnings

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Der nächtliche Gewittersturm und die Bedeutung der 1000 Blitze

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 6, Kapitel 12
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 12 – Der nächtliche Gewittersturm und die Bedeutung der 1000 Blitze

1. Hierauf erhob sich ein grosser und starker Wind, und im Osten stiegen schwere und wie glühend aussehende Wolken auf. Diese Erscheinung fiel allen um so mehr auf, als sie hier zu den grossen Seltenheiten gehörte. Man sah nun auch schon eine Menge Blitze in dem schweren Gewölke hin und her und auf und ab fahren und vernahm auch ein fernes, aber gewaltiges Rollen des Donners.

2. Da wurde allen ein wenig ängstlich zumute, und Lazarus sagte zu Mir: „Herr, siehe das starke Gewitter! Es scheint die Richtung gerade gegen uns her nehmen zu wollen! Wie wäre es denn, so wir etwa doch lieber ins Haus gingen; denn solche Nachtgewitter sind oft sehr böse!“

3. Sagte Ich: „Sei ruhig, Lazarus; denn dies Gewitter käme ohne Meinen Willen nicht! Warum Ich es aber kommen lasse, das wirst du nachher schon erfahren.“

4. Auf das ward Lazarus ruhig; aber die Juden, als das Gewitter stets näher und näher kam, fingen an, zaghaft zu werden und heimlich die Jünger zu fragen, ob Ich Mich denn vor dem starken, schnell herannahenden Gewitter wohl nicht scheuete.

5. Die Jünger aber sagten: „Er ist auch ein Herr über die Stürme und Gewitter, und alle Elemente müssen gehorchen Seinem Willen; darum brauchen wir uns in Seiner Gegenwart vor keinem Gewitter zu fürchten.“

6. Die Juden nahmen diesen Trost gut auf und wurden ruhiger. Aber die zwanzig Judenpriester wurden ganz entsetzlich unruhig und voll Furcht, besonders als ein Blitz mit grossem Gekrache dem andern in jedem Augenblicke folgte. Sie erhoben sich von ihren Sitzen, traten zu Mir hin und sagten:

„Herr, dem alle Dinge möglich sind, gebiete doch dem argen Gewitter, sonst gehen wir alle übel zugrunde; denn das ist ein böses Gewitter! Wir haben in unserem ganzen Leben nur drei solche erlebt, und da sind an einem gleichen Spätabende viele Menschen und Tiere dabei ums Leben gekommen. Es hat damals, so wie jetzt, Blitze und Donnerkeile geregnet, und wer getroffen ward, der war auch schon ein Kind des Todes. Nur die, die sich in die gut gebauten Häuser flüchteten, blieben am Leben. Besonders heftig war das grosse Gewitter vor zwanzig Jahren in Damaskus. Wer da im Freien war, der kam schwerlich mit dem Leben davon. Darum wäre es auch vielleicht hier besser, so wir uns dennoch ins Haus begäben; denn hier kann es uns allen gar sehr übel ergehen, so das böse Gewitter über uns zu stehen kommen wird. Auch der Wind wird nun schon so heftig, dass man ihn wohl kaum mehr ertragen kann!“

7. Sagte Ich: „Lasset das, denn auch in diesem Gewitter sollet ihr die Kraft und Macht Gottes im Menschensohne kennenlernen!“

8. Als Ich solches kaum ausgesprochen hatte, da stand das Gewitter, weithin nach allen Seiten ausgedehnt, gerade über uns, und tausend Blitze entfuhren in jedem Augenblick dem schweren Gewölk. Mehrere schlugen ringsherum mit grossem Gekrache in den Hügel.

9. Da fingen die Juden ganz gewaltig zu schreien an: „O Herr, hilf uns, sonst sind wir alle verloren!“

10. Ich aber sagte: „Hat denn jemanden schon ein Blitz getroffen, dass ihr gar so schreiet?! Die bei Mir sind, denen droht keine Gefahr. Lernet aber nun die Macht des Vaters im Sohne kennen; denn dieses Gewitter ist auch ein Gericht und stehet in Meiner Macht! Ich habe es hervorgerufen und kann es auch wieder vergehen lassen, wann und wie Ich es will. Für euch, ihr zwanzig Priester, aber ist es ein Symbol eures Gemütes; denn geradeso hat es vor kaum noch drei Stunden in euren Herzen ausgesehen und ärger noch, als es jetzt da über uns aussieht.

11. Doch – glaubet es Mir – ist es Mir ein leichteres, diesem Gewitter zu gebieten, dass es verstumme samt dem starken Sturmwinde, als zu gebieten eurem Herzen mit seinen bösen Leidenschaften! Da hat es viel Redens und grosser Zeichen benötigt, um eures innern Ungewitters Meister zu werden; bei diesem losen und heftigsten Gewitter bedarf es bloss eines Wortes, und es wird nicht mehr da sein!

12. Aber wie nach der Vertreibung eures innern bösesten Ungewitters euch Meine Gnade zu leuchten begann, so soll auch hier nach der Vertreibung dieses bösen Ungewitters dasselbe symbolisch am Firmamente ersichtlich werden. Sehet, es ist bereits eine grosse Anzahl Blitze dem schweren und weithin ausgebreiteten Gewölk entfahren, aber es hat solche Anzahl noch lange nicht die Zahl eurer Sünden erreicht! Hieraus könnet ihr nun wieder ersehen, wie ihr beschaffen waret! Ich müsste das Gewitter noch eine volle Stunde währen lassen, um die Anzahl der Blitze mit der Zahl eurer Sünden auszufüllen; aber es hätte solches für euer Inneres weiter keinen Wert, und so lassen wir denn dies euch alle nun schon sehr beängstigende Gewitter vergehen! Und so gebiete Ich dir, du Ungetüm, dass du dich auflösest und vergehest! Amen.“

13. Im Augenblick verstummte das Gewitter samt dem Sturmwind, das Gewölk verrann, die Sterne erglänzten in ihrer alten Pracht und Majestät, und gerade über uns leuchtete ein grosser Stern, der allen fremd war.

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The nocturnal Thunderstorm and the Meaning of the 1000 Lightnings

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 6, Chapters 12
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 12 – The nocturnal Thunderstorm and the Meaning of the 1000 Lightnings

1. Hereupon a great and mighty wind arose, and in the east gathered massive and seemingly incandescent clouds. This phenomenon stood out to everyone all the more because, in these regions, it was a rarity. One could now already spot a great number of flashes within the clouds, up and down, back and forth, as well as hear a distant, but powerful, rolling thunder.

2. Everyone started to get a little worried, and Lazarus said to Me: “Lord, look at this mighty storm! It appears to wish to travel right in our direction! How about we go back into the house; such nighttime storms can be quite nasty!”

3. Said I: “Be calm, Lazarus; this storm would not be coming here if it was not My will! But why exactly I am allowing it to come here; that you will learn soon.”

4. Thereupon, Lazarus became calm; but the Jews, as the storm approached evermore, grew hesitant and furtively asked the disciples if I was not afraid of the mighty and fast-approaching storm.

5. But the disciples said: “He is a Lord over the storms and tempests, and all elements must obey His will; that is why we do not need to fear any tempest in His presence.”

6. The Jews accepted this consolation well and calmed themselves. But the twenty Jewish priests became terribly anxious and afraid, particularly when one flash of lightning followed another every single moment; one big racket. They rose from their seats, came to Me and said:

“Lord, for whom all things are possible, curb this terrible storm, otherwise we will all perish, for that is an evil storm! We have only experienced three such storms in our whole life, and on those evenings many people and animals died. Back then, as is now the case, lightning and thunderbolts rained down, and whoever was hit instantly became a child of death. Only those who managed to flee into the well-built houses remained alive. The great storm about twenty years ago in Damascus was particularly fierce. Whoever was out in the open back then had to have been lucky to escape with his life. In light of this, it would perhaps be best if we went back into the house nonetheless; because out here it could go badly for us all if that evil tempest came to a standstill above us. Even the wind is now growing so strong that one can hardly bear it any longer!”

7. Said I: “Enough of this. Even in this tempest you must come to know the power and might of God in the Son of Man!”

8. Right after I had said this, the storm was right above us, stretching out far on every side, and a thousand flashes of lightning escaped the mighty clouds every single moment. A few of them struck the hills all around with great crashes.

9. That is when the Jews began to cry out in terror: “Oh Lord, help us, or else we are all lost!”

10. But I said: “Considering you are screaming so much, has anyone been hit by lightning as of yet?! Those who are with Me are in no danger. Now learn of the power of the Father in the Son; for this storm is a judgment and is subject to My might! I am the one who called it forth and can just as easily dissipate it, whenever and however I so desire. For you however, you twenty priests, it is a symbol of your disposition; for this is exactly what it looked like within your hearts barely three hours ago, and worse still than how it looks above us now.

11. Yet believe Me, it is easier for Me to command this tempest, along with the strong wind, to die down, than it is to command your hearts with all their wicked passions! Much talking and great signs were required for you to become masters of your internal tempest; but this wild and fiercest of tempests needs only a word and it will cease to exist!

12. Just as My mercy began to illuminate you after the evil tempest within you was dispelled, likewise shall the same symbolically occur in the firmament after the disappearance of this storm. You see, a large number of lightning bolts have already escaped the enormous and widespread cloud, but even a number such as this can by no means compare to the number of your sins! From this you can once again clearly see what you were like! I would have to let this tempest rage for another whole hour to match the number of lightning bolts with the number of your sins, but that would be of no further use for your inner being. So, let us allow this storm, which has already frightened you all quite a bit, to go by! And so I command you, you monstrosity, to disperse and die down! Amen.”

13. In an instant, the tempest, along with the strong wind, died down, the clouds dispersed, the stars began to shine in their former glory and majesty, and right above us shone a great star which was unfamiliar to everyone.

Meine Wecker – Nichts ist verborgen vor Mir – Euer freier Wille … My Alarm Clocks – Nothing is hidden from Me – Your free Will

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– Nichts ist Ihm verborgen
– Der vollkommen freie Willen
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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 7, Kapitel 192 & 193

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 192

1. Die beiden (verkleideten Pharisäer) kamen bald vor Mich hin und fragten Mich gleich ganz keck, als Ich ein wenig ausruhte: „Meister, wir wissen es, dass du ausserordentliche Dinge verrichtest, die vor dir kein Mensch je verrichtet hat! Sage es uns denn doch einmal, aus was für Macht du solches alles zu verrichten imstande bist; denn du als ein Meister wirst doch wohl sicher am besten wissen, durch welche Kräfte und Mittel dir all die Wundertaten zu verrichten möglich sind (Matth.21,23)!“

2. Sagte Ich: „O ja, das weiss Ich gar sehr wohl, und sehet, Ich will es euch auch sagen; aber zuvor werde Ich euch um etwas fragen! Beantwortet ihr Mir Meine an euch gestellte Frage recht, so will Ich euch dann auch sagen, aus welcher Macht Ich Meine Taten verrichte (Matth.21,24)!“

3. Sagten die beiden: „Frage du uns nur immerhin; wir werden dir keine Antwort schuldig bleiben!“

4. Sagte Ich: „Gut denn; also saget es Mir frei und offen vor allem Volke: Woher war die Taufe Johannis, des Sohnes ebendesselben Zacharias, der von euch in diesem Tempel zwischen dem Altar und dem Allerheiligsten erwürgt worden ist? War dieses Johannis Taufe vom Himmel oder nur von den Menschen? Denn an euch liegt es, das vor dem Volke als etwas Bestimmtes auszusprechen. Ihr seid wohl in anderen Kleidern und seid gleich anderen Pilgern beim grossen Volkstor in den Tempel gekommen; aber dessenungeachtet seid ihr dennoch schnell erkannt worden. Machet eure Sache aber gut, sonst bleibt der euch verheissene Lohn unterm Wege, den ihr dafür erhalten könntet, so ihr Mich finget in der Rede!“

5. Da gedachten sie bei sich und sagten still zueinander (die Pharisäer): „Das ist eine ganz verzweifelt feine Frage! Denn sagen wir des Volkes wegen: Die Taufe Johannis war vom Himmel, so wird er und das Volk zu uns sagen: Wenn so, warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt, und warum habt ihr ihn verfolgt und Herodes beredet, dass er ihn zuerst in den Kerker werfen und darauf enthaupten liess (Matth.21,25)?‘ Sagen wir aber, dass die Taufe vom Menschen war, so wird sich alles Volk wider uns erheben; denn das Volk hält Johannes gleichfort für einen wahren Propheten (Matth.21,26) und würde über uns herfallen, so wir so etwas von Johannes aussagten. Darum ist da schwer, diesem Menschen eine rechte Antwort zu geben!“

6. Sagte im geheimen noch ein anderer: Mir fiel nun ein guter Gedanke ein! Sagen wir das eine oder das andere, so geben wir uns gefangen; wir müssen hier tun, als hätten wir uns um solche Aus- und Missgeburten des verdorbenen Judentums gar nie gekümmert, weil das zu tief unter unserer Würde sich befand! Und um der langen Rede einen kurzen Sinn zu geben, sagen wir ganz einfach: Das wissen wir nicht; denn über eine so geringfügige Begebenheit dem Tempel gegenüber haben wir uns gar nie gekümmert!“

7. Nach solch einer Beschlussnahme wandten sich die beiden wieder an Mich und sagten: „Meister, auf deine Frage können wir dir gar keine Antwort geben; denn wir wissen das nicht, von wem die Taufe des Johannes war! Denn ganz offen gesagt: wir haben uns um diese viel zuwenig gekümmert!“

8. Sagte Ich zu ihnen: „Nun gut, weil ihr Mir das nicht sagen wollet, so sage auch Ich euch nicht, aus welcher Macht Ich Meine Werke verrichte (Matth.21,27)!

9. Was dünkt euch aber? Sehet, es hatte ein Mann zwei Söhne! Er ging zu dem ersten und sagte zu ihm: ,Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute in meinem Weinberge (Matth.21,28)!‘ Der Sohn aber sagte: ,Vater, ich will das nicht tun; denn ich scheue mich vor der schweren Arbeit!‘ Als aber der Vater von ihm gegangen war, da reute es den Sohn; er stand auf und ging hin in den Weinberg und arbeitete den ganzen Tag mit allem Fleiss und Eifer (Matth.21,29).

10. Der Vater aber ging darauf zum zweiten Sohne und sagte auch zu diesem, was er zum ersten gesagt hatte. Und dieser antwortete: ,Herr und Vater! Ja, ich werde sogleich dahin gehen und arbeiten!‘ Als aber der Vater von ihm ging, da blieb der Sohn daheim und ging nicht in den Weinberg, dass er dort arbeitete (Matth.21,30). – Welcher von den beiden Söhnen hat denn hier den Willen des Vaters erfüllt?“

11. Sagten die Befragten: „Eine wahrhaft kindische Frage! Hier hat ja doch offenbar der erste Sohn des Vaters Willen erfüllt (Matth.21,31)! Denn mit der abschlägigen Antwort hatte er dem Vater sicher nur eine überraschende Freude machen wollen; denn am Worte liegt doch offenbar weniger als an der Tat. Aber wofür soll dieses Bild gut sein, und was hast du uns damit sagen und zeigen wollen?“

12. Sagte Ich: „Ich werde euch das schon erläutern, wenn ihr schon so blind seid, dass ihr das nicht von selbst einsehen möget! Der Vater ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Die beiden Söhne aber sind, und zwar der erste: die von Gott berufenen wahren Propheten, die aber eben im Anfange mit der Berufung nicht zufrieden waren, wie das schon Moses gar klar dadurch an den Tag legte, dass er sich weigerte, ob seiner schweren Zunge das hohe Amt zu übernehmen, und darum Gott bat, dass Er ihm den Bruder Aaron zum Dolmetscher gebe. Aber gearbeitet hat dann doch nur Moses. Der zweite Berufene führte wohl das Wort; aber gearbeitet hat nur Moses. Und so ging es dann bis auf diese Zeiten immer schlimmer herab.

13. Da die zweiten, die das Versprechen und das Gelübde machten, im Weinberge Gottes zu arbeiten, stets nur das Versprechen machten, dass sie arbeiten würden, aber dann doch nichts taten, so musste sich Gott wieder an die Hartzüngigen wenden. Diese gaben ihm zwar kein Versprechen, aber sie arbeiteten; so sie aber dann arbeiteten, da fielen die zweiten über sie her und verfolgten sie aus Eifersucht und wollten ihnen die gute Arbeit verwehren, damit die wahren Arbeiter nicht angesehen werden sollten vom Vater des Weinbergs.

14. Und so waren in dieser jüngsten Zeit Zacharias und darauf sein Sohn Johannes wohlbestellte Arbeiter im Weinberge des Herrn, obwohl im Anfang ihres inneren Berufes sich ein jeder von beiden geweigert hat, dieses Amt zu übernehmen, weil sie die grosse Trägheit und die glühende Eifersucht derer wohl kannten, die Gott das Versprechen und das Gelübde gaben, im Weinberge zu arbeiten, aber dann stolz die Hände in den faulen Schoss legten und nicht nur selbst nichts arbeiteten, sondern noch den guten und eifrigen Arbeitern mit Feuer und Schwert verboten, zu arbeiten.

15. Darum sage Ich euch: Wahrlich, wahrlich, Zöllner und Huren werden wohl eher in den Himmel kommen denn ihr (Matth.21,31b)! Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht, wie auch eure Vorfahren den alten Propheten nicht geglaubt haben; aber die Zöllner und Huren glaubten dem Johannes, taten Busse und besserten sich. Ihr sahet das wohl und sahet auch euer Unrecht ein; aber ihr tatet dennoch nicht, was die Zöllner taten, damit es ja nicht etwa ruchbar werde, dass auch ihr an ihn geglaubt hättet (Matth.21,32). Darum werden auch die Zöllner und die Huren eher ins Gottesreich eingehen als ihr, die ihr da endlos grosse Dinge auf euren Beruf haltet und euch damit also brüstet vor aller Welt, als hättet ihr Gott Himmel und Erde erschaffen helfen.

16. Aber Ich sage es euch: Eben darum seid ihr die Allerletzten vor Gott! Denn alles, was vor der Welt gross und glänzend ist, das ist vor Gott ein Greuel. Ihr wollet nicht in den Himmel und vertretet noch denen, die hinein wollen, den Weg. Darum aber werdet ihr dereinst auch desto mehr Verdammnis überkommen.

17. Ich sage euch das, weil Ich das Recht und die Macht dazu habe und keine Furcht habe vor den Menschen dieser Welt, wie ihr sie habt; denn Ich kenne Gott und die Macht Seines Willens, der nun in Mir ist und will und handelt. Ihr aber kennet Gott nicht, und Sein Wille ist nicht in euch! Darum aber fürchtet ihr dann die Welt und handelt nach dem, was sie euch vorschreibt in euren Herzen; und da ihr das tuet, so bereitet ihr euch auch selbst euer Gericht, eure Verdammnis, und mit ihm den wahren, ewigen Tod. Dieser aber besteht eben darin, dass ihr fortwährend Sklaven eurer stets wachsenden Trägheit und Sinnlichkeit bleiben und ihre schnöden und argen Früchte einernten werdet.“

18. Sagte einer der beiden: „Du redest frei und offen zu uns, die wir so gut Menschen sind, wie du einer bist. Hat es dem allmächtigen Gott gefallen, uns Menschen nur für die Hölle zu erschaffen, so hätte Er Sich da wohl die Mühe ersparen können; denn dafür wird Ihn keine Seele loben. Wir aber meinen, dass Gott die Menschen noch immer zu etwas Besserem erschaffen hat, und hoffen darum, dass Er als das weiseste und vollkommenste Wesen uns Menschen deshalb, weil wir so oder so zu handeln durch unüberwindbare Umstände genötigt werden, nicht schon gleich auf ewig in allen Qualen der Hölle wird peinigen wollen.

19. Dass wir so manchem Menschen, der sich uns als ein Prophet darstellt, nicht gleich glauben können, davon ist der Grund wohl sehr begreiflich; denn würde der Tempel das tun, so wäre er schon lange kein Versammlungspunkt der noch an Moses glaubenden Juden mehr! Warum lässt sich denn ein von aller Macht Gottes erfüllter Prophet von den Juden ergreifen und sogar töten? Geschieht das, so fallen seine Jünger dann aber auch schon, wie die Erfahrung lehrt, beinahe allzeit von ihm ab und werden wieder Juden, wie sie es vor dem Propheten waren. Warum lässt denn Gott solches zu?

20. So die Propheten Seine besonders erweckten und berufenen Arbeiter sind und wir denselben trägen Sohn darstellen, der dem Vater wohl versprochen hat, im Weinberge zu arbeiten, aber dann sein Wort nicht hielt – wie kommt es denn, dass sich die von Gott so hoch bevorzugten Arbeiter von uns trägen Nichtstuern noch allzeit haben besiegen lassen? Wie hat denn dein Gott so etwas zulassen können?“

Kapitel 193

1. Sagte Ich: „Gott hat jedem Menschen einen vollkommen freien Willen gegeben und einen Verstand und ein ihn mahnendes und allzeit zurechtweisendes Gewissen, ohne welche drei Stücke der Mensch nur ein blosses Tier wäre.

2. Dem Menschen aber ist zur Probe seines freien Willens auch die Trägheit und die Eigenliebe angeboren in seinem Fleische, in dem sich der Mensch auf dieser Welt am meisten behaglich fühlt.

3. Der Mensch aber soll aus eigener Kraft das als ein Übel für seine Seele an sich erkennen und es mit den von Gott ihm gegebenen Mitteln so lange fort bekämpfen, bis er ein vollendeter Meister über alle seine leiblichen Leidenschaften geworden ist. Das kommt aber dem sinnlichen und trägen Menschen zu unbequem und unbehaglich vor; er lässt sich lieber von seinen wachsenden sinnlichen Leidenschaften so fest als nur immer möglich umstricken und zieht dadurch Tausende nach, weil es auch ihrem Fleische wohltut, sich in aller Trägheit und ihrer Wollust zu baden.

4. Aber was ist von dem die arge Folge? Die Seele, statt sich aus den Banden der Materie auf dem Wege der von Gott ihr angeratenen rechten Tätigkeit loszumachen und am Ende sogar ihr Materielles zu vergeistigen und wahrhaft zu beleben, begibt sich nur stets tiefer und tiefer in den Tod ihrer Materie.

5. Wenn das bei den Menschen einmal zu allgemein zu werden beginnt, so erbarmt sich Gott der Menschen und sendet stets zur rechten Zeit Wecker unter die trägen Menschen. Wenn diese aber dann ihr Werk beginnen, so werden die vielen Trägen über die Wecker toll, fallen über sie her, und misshandeln sie und erwürgen sie gar in ihrer blinden Wut, damit sie dann wieder in ihrer ihrem Fleische so wohltuenden Trägheit fortschlafen können.

6. Weil aber Gott eben die Menschen nur fürs ewige Leben und nicht für den ewigen Tod erschaffen hat, so lässt Er auch nicht ab, den trägen und sinnlichen Menschen fort und fort allerlei Wecker zukommen zu lassen, damit sie, die trägen Menschen nämlich, sich aufrichten möchten zur wahren, die Seele belebenden Tätigkeit.

7. Werden die mahnenden Propheten nicht angehört, sondern nur verfolgt, so sendet dann Gott bald andere und schärfere Wecker wie Misswachs, Teuerung, Kriege, Hungersnot und Pestilenz und noch gar manche andern Plagen.

8. Bekehren sich die Menschen und werden wieder tätig nach dem göttlichen Rate, dann nimmt Gott bald wieder die Plagen von den Menschen; kehren sich aber die Menschen nicht daran, so hat dann Gott schon noch grosse Wecker im Vorrate, und diese sehen dann aus wie die Sündflut Noahs und die Zerstörung von Sodom und Gomorra!

9. Wenn ihr in euren Sünden also fortbeharret, bis das gegebene Mass voll wird, dann werdet auch ihr die letzten grossen und erschrecklichen Wecker ehest zu gewärtigen haben. Ich habe euch das nun gesagt, auf dass ihr, wenn es über euch kommen wird, euch Meiner Worte wohl erinnern möget.“ …

Kapitel 192 – Die Pharisäer versuchen den Herrn zu fangen
Kapitel 193 – Das Gleichnis von den Weingärtnern

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 7, Chapters 192 & 193

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jacob Lorber

Chapter 192

1. When I was resting for a bit, the two disguised Pharisees immediately came up to Me and cheekily asked Me: “Lord, we know that You are performing extraordinary things, things which no man has ever done before You! Do tell us, what power grants You these abilities? You are a Master after all, surely You would know best by which powers and means it is possible to perform all these wondrous works!”

2. Said I: “O yes, I do know indeed, and I do wish to tell you. But first I want to ask you something. If you are able to give Me the correct answer to My question, then I will tell you by which power I am performing My works.”

3. The two said: “You may certainly ask us. We will not hold back any answers.”

4. Said I: “Very well then. Do tell Me, freely and openly, before all the people: Where did the baptism of John come from, whose father, Zachariah, was strangled to death by none other than you in this very temple, between the altar and the holy of holies? Did John’s baptism originate from within man or from Heaven? It is up to you to make a final statement before the people. You clothed yourselves with different garments and passed through the people’s gate together with other pilgrims, but you were still quickly recognized. I am warning you, do answer truthfully, because otherwise you will lose the reward that was promised to you; the reward you would receive if you could trap Me with words.”

5. This gave the two Pharisees something to think about, and they quietly debated among themselves: “This is a desperately subtle question, because if, for the sake of the people, we say: ‘John’s baptism came from Heaven’, then he and the people would ask us: ‘If this is so, then why did you not believe him. Why did you persecute him and see to it that Herod would throw him in the dungeon and have him beheaded later on?’ If, however, we say that the baptism came from man, then all the people would rise up against us, because they still consider John a true prophet, and they would savage us for saying something like this about him. With this in mind, it is rather difficult to give this Man a proper answer.”

6. Another one spoke in secret: “I just had a great idea. Regardless of what we say, in both cases we will be trapped. We must pretend that we never cared about such spawns of the corrupt Judaism, because such things are far beneath our dignity. To make a long story short, we will simply say: ‘This we do not know, because we never cared about such insignificant incidents regarding the temple.'”

7. Upon having decided their course of action, the two Pharisees turned to Me once more and said: “Master, we cannot answer Your question. For we simply do not know where the baptism of John came from, because frankly, we never really cared too much about it.”

8. I said to them: “Well then, if you will not tell Me this, then I will not tell you by which power I am performing My works either. (Matthew 21:27)

9. But what do you think of this? Behold, a man had two sons. He went up to the first and said: ‘My son, go now and work in My vineyard today.’ But the son said: ‘Father, this I do not want, because the hard work is too much for me.’ When his Father was gone, the son regretted his decision. He stood up, went to the vineyard and worked the whole day, with all the strength he could muster. (Matthew 21:28-29)

10. The father now went to his second son and said to him what he had told the first one. This one answered: ‘Lord and father. Yes, I will get to work immediately.’ But when the Father went away, the son stayed at home and did not go to work in the vineyard. Now, which of the two sons has actually fulfilled the will of the Father?” (Matthew 21:30)

11. The two Pharisees said: “This is truly a childish question. It is quite obvious that the first son has fulfilled the will of his father, because by answering that he did not wish to work, he merely wanted to pleasantly surprise his father, considering what one says is unmistakably less important than what one does. But what purpose does this parable serve; what did You want to tell and show us with this?”

12. Said I: “No worries, I will certainly explain it to you, if you are so blind that you cannot see it for yourselves. The Father is the God of Abraham, Isaac and Jacob. Of the two sons, the first one represents the true prophets called by God, who were at first not happy with their calling, as Moses showed all too clearly when he refused this high office because he had difficulty speaking properly, and for this reason he asked God to task his brother Aaron to be his interpreter. But then it was still Moses who did all the work. The second son represents the spokesman, but only Moses worked in the end. And so it only became worse until today.

13. Since those belonging to the second category merely promised to work in God’s vineyard, but did nothing in the end, God had to turn to those who were not so skilled with their tongue. Although these did not promise Him anything, they still ended up working, and when they did, those of the second category attacked and persecuted them out of jealousy. They attempted to prevent them from doing the good work, so that the true workers would not be accepted as such by the Father of the vineyard.

14. And thus, during this time, Zachariah and his son John were such good workers in the vineyard of the Lord, although they both refused this inner calling at first. They did not wish to take up this office because they knew of the great laziness and the burning jealousy of those who promised God to work in His vineyard, but then pridefully put their hands into their lazy laps. And not only did they not work, on top of that they prohibited on top of that the good and zealous workers with fire and sword to do their work.

15. Therefore, I say to you: Truly, truly, tax collectors and whores will surely enter Heaven sooner than you. John came to teach you the right way, but you did not believe him, just like your forefathers did not believe the old prophets. But the tax collectors and whores did believe John, they did penance and changed their lives. You have certainly taken notice of this and understood that you were wrong, but still, you did not do what the tax collectors did, because above all you did not want it to be known that you believed in him. And so it is that the tax collectors and whores will enter God’s Kingdom sooner than you who assign such great importance to your calling, and you strut before everybody as if you had helped God with the creation of heaven and earth.

16. But I say to you: It is precisely for this reason that you are the last before God, because everything that is great and shiny in the eyes of the world is an abomination before God. You do not wish to be in heaven, and moreover you are blocking the way for those who do want to enter. For this you will receive all the more damnation later on.

17. I am telling you this because I have the right and the power to do so, and I do not fear the people of this world, like you do. I know God and the power of His will, which is now within Me, and it wills and acts. But you do not know God, and His will is not within you. That is why you fear the world and act according to what it dictates within your hearts. And because you are doing this, you are also preparing your own judgment, your damnation, and with it, the true, eternal death. This is because you continuously remain slaves to your ever increasing laziness and sensuality, and you will reap the wicked and despicable fruits thereof.”

18. One of the two Pharisees said: “You are speaking freely and openly to us, who are men just like You. If it pleased God to create us men only for hell, then He surely could have spared Himself the trouble, because not a single soul will praise Him for that. However, we are still of the opinion that God has created men for something better, and that is why we are hoping that He, as the most wise and perfect Being, will not want to eternally torture us with all the sufferings of Hell, simply because we were forced to act a certain way in response to insurmountable difficulties.

19. The fact that we cannot instantaneously believe anyone who might be pretending to be a prophet is quite reasonable. If the temple were to do that, it would have long ago ceased to be a meeting place of the Jews who still believe in Moses. Why would a prophet, who is imbued with all the power and might of God, allow himself to be seized and even killed by the Jews? If this were to happen, then his disciples would certainly turn away from him, as we know from experience, and they would become Jews again, exactly the way they were before the arrival of the prophet. Why would God allow such a thing?

20. If the prophets are His specially awakened and called workers, and we represent the lazy son who had promised his Father to work in the vineyard, but who did not keep his word, then how come that the so highly esteemed workers repeatedly allow themselves to be defeated by us indolent loafers? How could Your God let this happen?”

Chapter 193

1. Said I: “God has given every human being a free will, together with an intellect and a conscience that always warns and admonishes him. Without these 3 aspects, man would be nothing more than an animal.

2. However, in order to put man’s free will to the test, indolence and self-love are inherent in his flesh, wherein he feels most comfortable in this world.

3. Man shall, out of his own strength, recognize this as an evil for his soul and fight it with the means given to him by God until he has become a perfect master over all his carnal passions. This, however, seems too uncomfortable and inconvenient for the sensual and sluggish man; he prefers to let his growing sensual passions ensnare him as firmly as possible and thereby draws thousands of others with him, because it pleases their flesh as well, to bathe in all their lethargy and sensual pleasures.

4. But what is the severe consequence of this? Instead of acting as God had advised man to and freeing himself from the shackles of matter, even spiritualizing that which is material and becoming truly alive, the soul descends ever deeper into the death of its matter.

5. When this begins to become too common among people, God has mercy on them and always sends, at just the right time, awakeners among the sluggish people. But when these begin their work, the many sluggards become enraged with them, fall upon them, and mistreat them and even strangle them in their blind rage, so that they can then continue to sleep in their sluggishness, which is so pleasing to their flesh.

6. But since God has created man for eternal life, and not for eternal death, He continues to send different messengers in order to wake up the lazy and sensual people, so that they would get up and start the work which will invigorate their souls.

7. Should they not listen to the warning of the prophets, and instead continuously persecute them, then God will begin to send ever more severe circumstances to wake them up, such as bad harvests, inflation, wars, famine and epidemics, and still many other plagues.

8. If the people repent and become active again, according to the divine advice, then God will soon remove the plagues. But if they do not bother, then God has still bigger methods in store; things such as Noah’s Flood and the destruction of Sodom and Gomorrah.

9. So, if you persist in your sins until the measure is full, then you too may expect the last great and terrible method of awakening. I have now told you this, so that you may remember My words well when it will befall you.”

Die Erde als Organismus… Erzengel Raphael erklärt – The Earth as an Organism… Archangel Raphael explains

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Die Erde als Organismus… Erzengel Raphael erklärt…

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 7, Kapitel 114

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Einleitende Informationen

Der Herr befindet sich mit den Jüngern, Erzengel Raphael und ein paar hundert Menschen in der Herberge des Lazarus auf dem Ölberg. Raphael erklärt verschiedene Naturereignisse im und um das Tote Meer (siehe GEJ7-110) und den Zusammenhang mit dem Organismus des Planeten…

Kapitel 114 – Die Erde als Organismus

1. (Raphael:) „Sieh, die Einrichtung dieses und noch anderer ähnlicher Seen ist vom Schöpfer ebenso weise bestellt, als wie weise alles bestellt ist, was ich dir nun in dieser Hinsicht gezeigt und mitgeteilt habe.

2. Du hast einen Leib, der durch Speise und Trank und durch die regelmässige Einatmung der reinen (!) Luft ernährt, erhalten und naturmässig belebt wird. Die Nahrungsteile sind in den Speisen und in den Getränken nur ebenso spärlich enthalten wie in der eingeatmeten Luft. Du atmest die Luft ein, musst aber beinahe ebensoviel ausatmen, wie du vorher eingeatmet hast; nur ein kleiner, kaum wägbarer Teil ist in deiner Lunge ans Blut als Hauptnahrungsteil für dein Leben abgegeben worden, alles andere wird wieder ausgehaucht. Du issest verschiedene Speisen und trinkst desgleichen verschiedene Getränke. Ja, das Genossene ist nicht durchgängig purer Leibesnährstoff, sondern nur ein Träger desselben; nur ein ätherisches Minimum bleibt in dir als Nahrung, alles andere muss auf dem gewissen Wege wieder aus dem Leibe geschafft werden.

3. Siehe, wie aber das bei Menschen, Tieren und sogar bei Pflanzen eine höchste Notwendigkeit ist, weil sie sonst das Leben nicht erhalten würden, ebenso ist das auch eine höchste Notwendigkeit bei einem Weltkörper! Es müssen ihm Organe verliehen werden, durch welche er den überflüssigen Unrat aus sich auf seine Hautoberfläche ausstossen kann. Und nun sehen wir uns unseren bösen See noch einmal an, und wir werden finden, dass er ein ebenso nötiges Organ der Erde zur Hinausbeförderung des inneren nicht mehr brauchbaren Unrates ist, wie dir mehrere solche Organe am menschlichen Leibe wohl sicher nicht unbekannt sein dürften.

4. Die Erde ist ebensogut ein organisches und sogar auch seelisch lebendes Wesen, wie du und jedes Geschöpf es ist, das da atmet und wirkt und webt im endlosen Schöpfungsraume.

5. Es wird dich aber die Erfahrung gelehrt haben, dass der Unrat der Menschen, Tiere und Pflanzen als Dünger der Felder wie Äcker, Wiesen und Weinberge gar wohl benutzt werden kann; ich aber sage dir: Was der Unrat der Tiere im Kleinen ist, das ist der Unrat der Erde im Grossen und Allgemeinen.

6. Der Fruchtboden der Erde, auch die Berge und die Meere sind im Grunde ein Unrat der Erde; denn das alles entstand durch das innere Lebensfeuer der Erde, aber freilich schon seit dir undenkbar langen Zeitläufen. Und alles, was da auf die Oberfläche der Erde befördert wird wie Schwefel, Pech, Salze, Wasser und allerlei Mineralien und Metalle, dient zur Bildung des fruchtbaren Erdreiches, ohne das keine Pflanze, kein Baum und somit noch weniger ein Tier oder gar ein Mensch bestehen könnte.

7. Wenn sonach die Erde durch ihre eigenen Organe und Poren noch heutzutage das tut, was sie nach der weisesten Anordnung des ewig grossen Schöpfers schon vor undenklich langen Zeiten getan hat und tun musste, so kann man das nicht böse nennen, sondern da ist alles gut.

8. Wenn solch ein Boden oder ein See dem Naturleben der Pflanzen, Tiere und Menschen nicht zuträglich ist, so ist er darum nicht böse. Der Mensch hat Vernunft und Verstand und kann derlei Orte meiden, die noch nicht zur Bewohnung reif sind. Es hat die Erde der wohnreifen Gegenden in grosser Menge, und die Menschen können damit schon vollkommen zufrieden sein. Das Meer hat im ganzen doch eine viel grössere Fläche denn das trockene Land. Wer wird da sagen: ,Siehe, wie unweise hat da Gott gehandelt, dass Er nicht lieber den grössten Teil der Erde zum fruchtbaren Lande denn zu so viel unbrauchbarem Wasser gemacht hat! Wir Menschen und sicher auch die meisten Landtiere und so auch die meisten Pflanzen hätten an den Landseen, Strömen, Flüssen, Bächen, Quellen und am Regen und Schnee zur Übergenüge!‘

9. Ja, sage ich, das wäre schon alles recht, wenn all die Landseen, Ströme, Flüsse, Bäche, Quellen und der Regen und Schnee von woanders her ihren Ursprung nähmen als eben aus dem grossen Weltmeere. Wenn dieses nicht also bestünde, wie es besteht, so gäbe es auch kein Süsswasser auf dem trockenen Lande.

10. Ich meine nun, dass ich dir deine Zweifel auf einem ganz natürlichen Wege berichtigt habe. Wenn du ihrer achtest, so wirst du über das Dasein eines wahren Gottes, über Seine Liebe, Güte, Weisheit und Macht völlig im klaren sein, und es wird dich keine Erscheinung in der Welt mehr beirren im rechten Glauben und in der rechten Erkenntnis eines wahren Gottes.

11. Wenn dir aber jemand mit einer gewissen Beredsamkeit eine andere Lehre aufdrängen will, so zeige ihm alles so, wie ich es dir gezeigt habe. Nimmt er deine Erkenntnis an, so betrachte ihn als einen Menschen, der die Wahrheit sucht, und behandle ihn als einen Bruder; nimmt er aber die augenscheinliche Wahrheit nicht an, so betrachte ihn als einen Lichtlosen, der ein Heide und ein Ketzer ist, weil er die lichte Wahrheit nicht annehmen will, und meide ihn und seine Gesellschaft!

12. Es ist aber auch ein Unterschied zu machen zwischen dem, der die Wahrheit nicht annehmen will, und dem, der infolge seiner Geistesarmut die Wahrheit nicht begreifen und annehmen kann. Ersterer verdient eine längere Geduld nicht, die man sich mit ihm nehmen solle, weil er aus Hochmut und Eigendünkel die Wahrheit nicht annehmen will, und nur will, dass sich alles nach ihm richten soll. Aber mit dem zweiten habe Geduld; denn dem fehlt es nicht am Willen, sondern am Verstande! Wenn er durch deine Geduld und Liebe verständiger wird, dann wird er die Wahrheit schon annehmen.

13. Nun habe ich dir vieles gezeigt. Wenn du es beachtest, so wirst du das Grössere schon von selbst in dir finden. Dein Geist aus Gott wird dir die Tiefen und Höhen der Wahrheit zeigen. Frage aber dein Gemüt nun selbst, ob du all das Gesagte auch wohl begriffen hast!“

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The Earth as an Organism… Archangel Raphael explains…

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 7, Chapters 114

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Introductory Information

The Lord is together with the disciples, Archangel Raphael, and a few hundred people in the inn of Lazarus, situated on the Mount of Olives. Raphael explains various natural phenomena in and around the Dead Sea (see GEJ7-110) and their connection with the organism of the planet…

Chapter 114 – The Earth as an Organism

1. (Raphael:) „You see, the makeup of the Dead Sea, as well as many other similar lakes, is just as wisely structured by the Creator as all other existing things, which I have already shown you and told you about in this regard.

2. You possess a body that is nourished, maintained and kept alive in a natural way by means of food, drink, and a regular intake of fresh air. The nourishing elements are as sparsely present within the food and drinks as they are in the air that is inhaled. You breathe in the air, but you must breathe out almost as much as you had breathed in. Only a small, barely weighable portion is transferred from your lungs to your blood, forming the principal sustenance by which your life is preserved; the rest is exhaled again. You consume various different foods and drinks, but what you eat and drink does not only consist of pure and essential nutrients for your body; it is primarily a carrier for it. Merely an ethereal minimum stays within you as proper nourishment. The remaining substances must, by well known means, be removed from the body.

3. Behold, all of this is essential for humans, animals, and even plants, because otherwise they could not stay alive. However, it is the same case with an entire heavenly body: It requires organs to expel the refuse building up within it onto the surface of its skin. Knowing this, let us now take another look at our dangerous lake: We discover that it is indeed a necessary organ of the Earth, used for expelling the superfluous waste from within. You are certainly familiar with a number of organs of the human body that are comparable to this.

4. The Earth is an organic being, possessing the life of a soul, just like you and any other creature. It breathes, operates, and lives within the infinite space of creation.

5. However, experience must have taught you that the waste of humans, animals and plants can be utilized as manure on the fields, like meadows and vineyards. But I tell you: What the animal waste is on a small scale, the waste of the Earth is on a large and more general scale.

6. The fertile soil of the Earth, as well as the mountains and the oceans, are actually the waste of our World, for all of it came into existence by the inner fire of life of the Earth, but of course since time immemorial. Everything that is brought up to the surface of the Earth, like sulfur, pitch, salt, water and all manner of minerals and metals, serves for the formation of the fertile soil, without which no plant, no tree, and thus no animal or, for that matter, human being could ever exist.

7. Therefore, if the Earth, through its own organs and pores, is still doing today what it always has and had to do for ages, according to the wise arrangement of the eternal and great Creator, it cannot be called evil. Indeed, all is well.

8. Simply because a piece of land or a lake, such as the Dead Sea, is not fit for the natural life of plants, animals and humans, does not mean that it is bad or has evil intentions. Man possesses a brain and the ability to reason, and can therefore avoid locations that are not yet fit for habitation. The Earth has plenty of regions that are fully habitable, and humans can be wholly satisfied with that. The oceans of the World still occupy a much larger surface area than the mainland, and who would say to that: “Behold how unwise God has handled this by not making the largest part of the Earth fertile land, instead of so much useless water! We humans, and surely most land animals and plants as well, would have a satisfactory amount of water with the lakes, streams, rivers, brooks, wells, and the rain and snow.”

9. I say: Yes, that would indeed be possible… if all the lakes, streams, rivers, brooks, wells and the rain and snow could come from some place other than exactly this great and world-spanning ocean. If things were not set up the way they are now, there would be no fresh water on the mainland.

10. I think that I now have rectified your doubts in a quite natural way. If you pay attention, the existence of a true God, His love, goodness, wisdom and might will be completely clear to you, and no phenomenon in the world will ever deter you from your true belief and the correct perception of Him.

11. However, if someone attempts to force another teaching upon you with a certain eloquence, then explain to him everything I have explained to you. If he accepts what you are saying, then consider him someone who seeks the truth, and treat him as a brother. However, if he does not accept the obvious truth, then consider him someone who is lacking light, a gentile and a heretic, for he does not wish to accept the illuminated truth. Avoid him and his company.

12. But there is an important distinction between the one who does not wish to accept the truth, and the one who, due to his spiritual poverty, simply cannot understand it, and therefore will not accept it. The former does not deserve to have more patience expended upon him, as he does not wish to accept the truth simply because of pride and self-conceit, for he wants everything to conform to himself. Be, however, patient with the latter, for he does not lack the necessary will, but merely the comprehension. Should he become more understanding through your patience and love, then he will accept the truth as well.

13. I have explained many things to you now. If you consider what I have told you, then you will find even greater things within yourself, by yourself. Your spirit out of God will show you the depths and heights of the truth. But now ask your heart, if you have understood all that has been said.”

Anvertraute Pfunde, verschiedene Anlagen im Kind und entsprechende Erziehung; Erweckung des Geistes – Entrusted pounds, different Talents and according Education of the Children; Awakening of the Spirit

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Anvertraute Pfunde, verschiedene Anlagen im Kind
und entsprechende Erziehung; Erweckung des Geistes

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 7, Kapitel 125 & 126
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Einleitende Informationen

Der Herr befindet sich mit den Jüngern und ein paar hundert Menschen in der Herberge des Lazarus auf dem Ölberg und hat soeben das Gleichnis vom König, den Knechten und den anvertrauten Pfunden gelehrt. Danach fragt er einen der Gäste, einen indischen Magier, ob er dies verstanden habe und mit der Handlungsweise des Königs einverstanden sei…

Kapitel 125 – Des Magiers Kritik an dem Gleichnis von den anvertrauten Pfunden

1. Sagte der Magier: „Herr, da bin ich nun auf einem Punkte, bei dem der Verstand einem Menschen die Dienste versagt und sich sogar dem Geduldigsten die Haare gen Berge zu sträuben anfangen! Du bist doch der König nicht, der da als ein Tyrann nimmt, dahin er nichts gelegt, und ernten will, wo er nicht gesät hat?! Denn mir kommt es nun vor, dass eben von Dir alles herstammt, und dass eben Du allenthalben gesät hast und darum auch überall nehmen und ernten kannst, weil alles Dein ist und auch Dein sein muss.

2. Dass die Frevler gezüchtigt werden, das finde ich ganz in der besten Ordnung; denn es ist da eben die göttliche Langmut unerträglich, durch die der Böse immer mehr Zeit und Raum für die Zustandebringung seiner Greuel gewinnt, während der ganz ordentliche Mensch in ein stets grösseres Elend versinkt, am Ende allen Glauben verliert und genötigt ist, das ihm anvertraute Pfund im Schweisstuche seiner Not dem strengen und unbarmherzigen Herrn unbeschädigt und ehrlich wieder zurückzustellen. Ja, in solcher Hinsicht und Beziehung ist es freilich wohl besser, ein Berufener denn ein Knecht zu sein!

3. Es ist schon ganz recht, dass der tätige Knecht auch nach seiner Tat belohnt wird; aber dass der etwas trägere und furchtsamere Knecht für die unbeschädigte Rückgabe seines Pfundes ganz leer ausgehen muss, das kommt mir von Deinem Könige sehr hart vor!

4. Ich bin ein Menschenfreund und kann niemanden leiden sehen, besonders wenn er seine Leiden nicht als irgendein Erzbösewicht wohl verdient hat. Der Knecht mit dem einen Pfunde, der es im Schweisstuche wieder also dem Herrn anheimstellte, wie er es empfangen hatte, hat offenbar nicht die Einsicht und den Verstand des ersten gehabt, auch nicht einmal des zweiten, der mit dem einen Pfunde die fünf Pfunde gewonnen hat. Denn hätte auch er den gleichen Verstand gehabt, so hätte auch er zehn oder wenigstens fünf Pfunde gewinnen können; aber aus Mangel an Licht, an rechtem Verstande und am dazu geeigneten Mute hat er sich aus dem einen Pfunde nichts anderes zu machen getraut, als es seinem Herrn ganz unversehrt wieder zurückzustellen. Ich finde in diesem Handeln wahrlich noch nichts Verbrecherisches, und ich möchte Dich sehr fragen, was dann weiter mit diesem Knechte, den sein König einen Schalk nannte, geschehen ist.“

5. Sagte Ich (der Herr): „Der blieb denn, was er ehedem war: ein ganz einfacher und gewöhnlicher Knecht, weil er aus sich heraus für eine höhere Dienstaufgabe keine Fähigkeit besass! Denn auch ein Auserwählter bekommt nur gleich einem jeden andern Menschen die Fähigkeit oder das Talent, das er dann selbst auszubilden hat, damit sein freier Wille keinen Schaden leide.

6. Wer ein solches ihm verliehenes Talent mit allem Fleisse ausbildet, der hat dann auch den rechten Schatz, zu dem ihm noch immer mehr hinzugegeben wird; wer es aber nicht ausbildet und sich von seiner Trägheit nicht losreissen will, der hat es sich dann nur selbst zuzuschreiben, wenn er am Ende samt seinem im Schweisstuch aufbewahrten Pfunde noch dümmer wird als jene, die da nicht wollten, dass der König des Lichtes über sie herrsche.

7. Darin liegt dann der Grund, dass solche trägen Knechte nicht weiterkommen und die berufenen Diener in ihrer Nacht liegenbleiben und es für sie am Ende nichts Ärgeres geben kann, als wenn sie der Lärm des hellsten Tages aus ihrem trägsüssen Schlafe weckt. Oder sollte etwa die Sonne vorher Boten zu den Langschläfern senden und sie fragen, ob es ihnen angenehm sei, dass sie über die Berge heraufsteige?! Sieh, das wird die Sonne infolge der allgemeinen die Welten erhaltenden Ordnung ebensowenig tun, als es der König des Lichtes und des Lebens tun wird!

8. Wer das Pfund überkommt, der hat schier auch die Ordnung des Königs überkommen. Das Sich-danach-Richten liegt im freien Willen des Knechtes, und der König ist da nicht schuld an der Trägheit des Knechtes, sondern der Knecht selbst, weil der König des Lichtes es nur zu gut weiss, welche Fähigkeiten er einem Knechte verliehen hat. Und so ist da allzeit der König und nie ein fauler und träger Knecht in seinem wahren und durchaus nicht etwa eingebildeten Rechte.

9. Denke du nun darüber reiflich nach, fasse das Bild wohl auf und sage Mir dann, ob der König hernach noch ein unbarmherziger Tyrann ist! – Hast du Mich aber nun auch wohl verstanden?“

10. Sagte der Magier: „Ja, das o Herr, habe ich nun wohl verstanden, und Dein aufgestelltes Gleichnis hat dadurch eine volle Lichtseite erhalten, während es als ein pures Bild schwer zu verstehen war. Wer demnach irgendein besonderes Talent in sich verspürt, der soll es mit allem Fleiss ausbilden, und das einmal wie durch und aus sich selbst. Hat er das getan, so wird er das Weitere schon von dem Könige des Lichtes erhalten und wird sodann ein wahrer Lehrer vieler Menschen, die Du als Berufene bezeichnet hast, werden können. Denn wer einmal schon für sich ein rechter Lehrer war, der wird es dann auch für viele andere leicht werden und sein; wer aber schon für sich selbst träge war, der wird es dann auch um so mehr für andere sein, und er wird auch nichts haben, was er seine Nebenmenschen irgend lehren könnte, und es ist darum höchst wahr und richtig, dass dem, der da hat, noch vieles hinzugegeben wird, auf dass er dann in der Fülle habe. Wer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hatte, genommen werden. Das ist mir nun völlig klar, – doch steckt dahinter noch ein gewisses Etwas, das mir noch nicht so recht einleuchten will, und ich nehme mir darum die Freiheit, vor Dir, o Herr, solchen meinen noch dunklen Anstand auszusprechen.

11. Siehe, es ist der rechte Fleiss und Eifer in allem Guten und Wahren eine nie genug zu lobende Tugend und die Trägheit ein Fundament aller möglichen Laster! Aber wer gibt einem Menschen den Fleiss und den Eifer und wer einem andern die Trägheit? Ich meine, dass weder das eine noch das andere vom Menschen selbst errungen, sondern ihm das nur von einer höheren, göttlichen Willensmacht gegeben werden kann.

12. Ich selbst habe mehrere Kinder und habe bei ihnen die Erfahrung gemacht, dass ein paar unter ihnen, und das mein ältester Sohn und eine Tochter, ohne mein Antreiben im Erlernen der Künste und Wissenschaften aussergewöhnlich fleissig sind, während die anderen Kinder faul und träge sind und zum Lernen mit allem Ernste angehalten werden müssen. Es sind das ja doch Kinder von gleichen Eltern, haben alle eine gesunde Natur, geniessen auch den gleichen Unterricht, und dennoch ist sowohl in ihren Talenten und noch mehr in ihrem Erlernungseifer ein grosser Unterschied. Wo liegt denn da der Grund? An uns Eltern kann es nicht liegen, weil wir ein jedes unserer Kinder ganz gleich behandeln und keines irgend verzärteln; an unserer und der Kinder natürlichen Leibesgesundheit kann es auch nicht liegen, denn – nur Dir, o Herr, allen Dank! – wir sind vollkommen gesund und kräftig, und wir alle geniessen auch stets die gleiche Kost: und doch diese sehr merklichen Unterschiede in ein und derselben Familie! Wie soll ich mir nun das erklären?“

Kapitel 126 – Die richtige, den unterschiedlichen Anlagen entsprechende Erziehung der Kinder und die Wichtigkeit der inneren geisterweckenden Bildung

1. Sagte Ich: „Nichts leichter als das, und das daraus, was Ich dir früher gezeigt habe, dass es nämlich unter den Menschen allerlei Unterschiede geben muss, damit einer dem andern notwendig wird und einer dem andern in diesem oder jenem dienen kann.

2. Wenn alle Menschen gleich fleissig wären und auch die gleichen Talente hätten, so würden sie sich gegenseitig bald völlig entbehrlich werden; aber so haben schon Kinder ein und desselben Elternpaares verschiedene Talente und verschiedene Fähigkeiten. Der Erzieher aber muss sie wohl beurteilen können und dann den Kindern auch nach ihren Talenten und Fähigkeiten den Unterricht erteilen, und sie werden dann alle dem rechten Ziele zugeführt werden.

3. Aber wenn du bei den verschiedenen Talenten und Anlagen deiner Kinder willst, dass sie zum Beispiel lauter Kleidermacher oder lauter Weber werden sollen, da wirst du freilich nur bei jenen einen rechten Fleiss und Eifer gewahren, die zu dem, was sie lernen, auch ein Talent haben. Die dafür wenig oder gar kein Talent haben, die werden dafür auch wenig Eifer zeigen. Solche Kinder werden, wenn sie später zu selbständigen Menschen werden, auch wenig Erspriessliches zum Wohle ihrer Nebenmenschen leisten, weil sie ohne das rechte Talent das mühsam Erlernte nie so recht gründlich und fertig innehaben können wie jene, die eben für das Erlernte schon von Geburt an ein rechtes Talent haben.

4. Also der Grund des grösseren oder geringeren Eifers der Kinder liegt sonach – was mit Händen zu greifen ist – hauptsächlich bei den Eltern und anderen Lehrern der Jugend. Die Rebe bringt die Traube und der Feigenbaum die Feige als Frucht hervor, und beide Früchte schmecken süss; aber so du den Feigenbaum ebenso behandelst wie den Weinstock, da wird dir der Feigenbaum wenig Früchte tragen, und lässt du den Weinstock so unbeschnitten fortwachsen, wie da der Feigenbaum fortwächst, so wird der Weinstock bald verkümmern und dir wenig Trauben geben. – Hast du das nun wohl verstanden?“

5. Sagte nun der Magier: „O Herr, ich danke Dir für diese grosse und gar überherrliche Aufklärung! Ja, da kann der Mensch erst erkennen, wie blind und dumm er bei aller seiner angemassten Weisheit ist! Was bildet sich so mancher Weltweise ein und sieht am Ende doch den Wald vor lauter Bäumen nicht! Es liegt das dem Menschen, wenn er nur ein wenig die Augen aufmachen wollte, gar so nahe! Jedes Kind hat offenbar eine andere Gestalt; eins ist oft grösser als ein anderes, das eine ist schroffer, ein anderes ganz sanft und zart, und so gibt es ja unter den Kindern ein und desselben Elternpaares gar grosse Unterschiede schon äusserlich. Welche Unterschiede wird es dann erst innerlich geben!

6. Sollten die äusseren Merkmale denn einem denkenden Menschen nicht genügen, nach ihrer Verschiedenheit auch auf die Verschiedenheit der im Menschen vorhandenen Talente und Fähigkeiten zu schliessen, damit ein weise sein sollender Lehrer und Meister den Menschen auf seine Talente aufmerksam machen würde und ihm mit Rat und Tat behilflich wäre, die vorhandenen Talente auf eine edle und erfolgreiche Weise auszubilden? O nein, das genügt dem blinden Weisen, so wie ich selbst einer war und noch bin, durchaus nicht! Er will die Menschen alle gleich haben; sie sollen alle denken und handeln wie er und sollen sich willig Lasten aufbürden, zu deren Tragung ihnen die Kraft mangelt, und so werden die Menschen nicht selten statt zu wahren Weisen nur zu Narren gebildet, die weder sich noch jemand anderem einen Nutzen zu bereiten imstande sein können. Für diese Belehrung danke ich Dir, o Herr, nochmals aus dem tiefsten Grunde meines Herzens; denn diese werden wir zuerst bei unseren Kindern in eine sicher fruchtbare Anwendung bringen.“

7. Sagte hierauf Agrikola: „Ja, das ist wahrlich wahr eine Goldlehre, und auch wir Römer werden sie uns zunutze machen, und ich schon ganz besonders; denn fürs erste habe ich selbst Kinder, und fürs zweite werden die jungen Menschen, die ich von hier nach Rom mitnehme, ebenso gebildet werden, wie es mir ihre Talente zeigen werden. Natürlich muss eine gewisse Grundbildung bei allen gleich vorangehen als: das Lesen der Schriften, das Schreiben und das Rechnen, wie auch das Verstehen der Sprachen, die im ganzen römischen Reiche von den Menschen gesprochen werden; denn ohne diese notwendigen Vorkenntnisse lässt sich aus den Menschen nicht viel machen. Dann aber soll ein jeder Mensch nach seinem hervorragendsten Talente gebildet werden. – Herr, ist es recht also?“

8. Sagte Ich: „Allerdings; denn es müssen alle Menschen zuvor gehen, mit den Händen greifen, mit den Augen schauen und mit den Ohren hören können, bevor sie zu irgendeiner Verrichtung einer Tat fähig werden. Und so sind die gewissen von dir angezeigten Vorkenntnisse dem Menschen auch nötig, um mit ihrer Hilfe leichter zur wahren Lebensweisheit gelangen zu können. Aber es soll dabei dennoch wohl darauf gesehen werden, dass die Menschen diese Vorkenntnisse und ihre Erlernung nicht zur Hauptsache machen und nicht ihr Leben lang sich mit dem Studieren der Schriften und Sprachen abgeben und dabei die innere, geisterweckende Bildung vergessen, in der am Ende doch ganz allein aller Wert des Lebens besteht. Denn was nützte es einem Menschen, so er alle Schriften der Welt schreiben und verstehen und aller Menschen Zungen reden könnte, an seiner Seele aber Schaden litte?!

9. Daher suchet vor allem das Reich Gottes auf Erden, suchet es in euch, – alles andere wird euch dann schon mit dem Gottesreiche in euch gegeben werden; aber ohne dasselbe hat der Mensch – und besässe er auch alle Schätze der Erde und hätte die Wissenschaften aller Weltweisen in sich – soviel wie nichts.

10. Ein Besitzer des Reiches Gottes in seinem Herzen aber hat alles. Er hat alle, und zwar die höchsten und tiefsten Wissenschaften in sich und hat das ewige Leben und dessen Kraft und Macht, und das ist doch sicher mehr als alles, was die Menschen auf dieser Welt je als gross und wertvollst anerkannt haben.

11. Ihr werdet euch morgen in Emmaus alle überzeugen, was das heisst, ein vollkommener Mensch sein. Ich sage es euch: Ein wahrhaft vollkommener Mensch vermag mehr denn alle andern unvollkommenen Menschen auf der ganzen Erde.

12. Darum befleissiget euch vor allem, dass ihr vollkommene Menschen werdet! Seid ihr das, dann seid ihr alles und habt alles.

13. Aber das sage Ich euch auch, dass die Erreichung des Reiches Gottes nun Gewalt braucht. Die es haben wollen, müssen es mit Gewalt ordentlich an sich reissen; die das nicht tun werden, die werden es auch schwerlich hier auf Erden schon vollkommen in ihren lebendigen Besitz bekommen.“

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Entrusted pounds, different Talents and according Education of the Children; Awakening of the Spirit

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 7, Chapters 125 & 126
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Introductory information

The Lord is with the disciples and a few hundred people in the inn of Lazarus on the Mount of Olives and has just taught the parable of the king, the servants and the entrusted pounds. Afterwards he asks one of the guests, an Indian magician, if he understood this and if he agrees with the King’s way of acting…

Chapter 125 – Criticism of the magician concerning the parable of the entrusted pounds

1. The magician said: “Lord, I have come to the point now where reason has left man and will make men’s hair stand on end of even the most patient of us. You surely are not the king who, like a tyrant takes where he did not deposit anything and wants to reap where he did not sow? Because it seems to me that it is exactly from You that everything is originating and that it is precisely You who sowed everything, and therefore, You also can take and reap everywhere because everything is Yours and also has to be Yours.

2. The fact that the offenders are punished is totally correct to me because it is exactly the godly longsuffering that is intolerant, because in this way the wicked one wins more and more time and space to bring about his cruel acts, while the one who is behaving well comes into a still greater misfortune, he finally loses all faith and is forced to put the entrusted pound into the sweat cloth of his need and gives it honestly back to the severe, unmerciful lord. Yes, in that sense it is of course better to be a called one than a helper.

3. It is completely true that the zealous helper will also receive his reward according to his works, but the fact that the somewhat slower and fearful helper receives totally nothing for the returning of his pound, this I find very hard of Your king.

4. I love people and I do not like to see anyone suffering, especially when he did not really deserve it, because he is not an evil person. The helper who gave the 1 pound in the sweat cloth back to his lord exactly as he received it, did apparently not have the same perception and intelligence of the first helper, and also not even of the second one who with the 1 pound earned 5 pounds. Because if he had the same intelligence, then he also could have earned 10 or at least 5 pounds, but because he lacked perception, the right intelligence and therefore the necessary courage he did not dare to do anything else with the 1 pound than to leave it untouched and give it back to his lord. I really can still see nothing evil and I would like to ask You explicitly what happened further to this helper who was called a rascal by his lord.”

5. I said: “Well, that person stayed the way he was before: a very simple and common helper, because he did not possess any ability out of himself for an important task. For also a chosen one receives exactly like any other person only the ability or the talent, which he then has to develop, so that his free will would not suffer any harm.

6. The one who develops his received talent as zealous as possible, possesses then also a true treasure, and to him will be added more and more. The one however who did not develop it and did not want to pull himself away from his laziness can only blame himself, because by keeping the pound in the sweat cloth he finally becomes even more foolish than those who did not want that the king of light should rule over them.

7. For this reason, such lazy helpers do not progress and such called servants persist in their darkness, and the worst that finally can happen to them is that the noise of the bright day wakes them up from their sweet sleep. Or does the sun first have to send messengers to those long sleepers to ask if it suits them that it would rise above the mountains? Look, the sun will not do that because of the universal order that sustains the worlds. Even less will the king of light and life do that.

8. The one who receives the pound did surely also receive the command of the king. Whether the helper conforms to it, will depend on his free will, and the king is not guilty of the laziness of the helper, but only the helper himself, because the king of the light knows all too well which talents he gave to a helper. And therefore, it is always the king who is right and not the lazy and slow helper, and this is certainly not an imagined justice.

9. Think about this carefully now, consider this image deeply and tell Me then if according to you the king is an unmerciful tyrant. Did you understand Me well now?”

10. The magician said: “Yes, that o Lord, I did understand well now, and Your parable is therefore completely coming into the light while only as image it was difficult to understand. Thus, he who recognizes a special talent within him must develop it in all earnest, namely by and out of himself. If he has done this, then he surely will receive the other things of the king of light and so he will be able to become a true teacher of many people that You identify as the called ones. Because the one who was already a teacher for himself will also more easily be a teacher for others. The one however, who was already lazy for himself will all the more be lazy for others, and he also will have nothing from what he eventually could teach his fellowmen. And therefore, it is very true and just that to the one who has, will be given much more so that he will have in abundance. But from the one who has not, will also be taken away that which he had. This is now perfectly clear to me. But there is still something in it that still does not want to be clear to me, and therefore I take the freedom before You, o Lord, to speak out what is still not comprehensive to me.

11. Look, true diligence and zeal in all that is good and true is a virtue that can never be praised enough, and laziness is a cause for all possible vices. But who is the one who gives to one person diligence and zeal, and to the other laziness? I believe that neither one nor the other can be received by man himself, but that it is given to him by a higher, divine willpower.

12. I myself have some children with whom I have experienced that a few of them – namely my oldest son and a daughter – are, without my intervention, extremely zealous in developing their skills and knowledge, while the other children are lazy and slow and must always be severely urged to study. These are now children of the same parents, they are all healthy, receive also the same teaching, and nevertheless there is such a great difference in their talents and even more so in their zeal to study. What is the cause of this? It cannot be our fault because we treat all our children equally and we do not pamper either one or the other in whatever way. The cause can also not be found in the physical health of the children because we are completely healthy and strong – for this we do thank you, o Lord – and while we all are also receiving the same food, there are nevertheless these apparent differences within one and the same family. How can I make this clear?”

Chapter 126 – The right education of children according to their talents. The importance of the inner development for the awakening of the spirit

1. I said: “Nothing is easier than that: because – as I have shown you earlier – there must be all kinds of differences among men, so that one needs the other and one person can serve the other in various ways.

2. If all people were equally diligent and had the same talents, then very soon they would have no need at all of each other. Therefore, already children of the same parents have different talents and abilities. The educator should however be able to evaluate these correctly and then instruct the children in accordance with their talents and abilities. Then they will all be guided to the right goal.

3. But if, despite of the different talents and abilities of your children, you want all of them to become for example a tailor or a weaver, then of course you will find only true diligence and zeal with those who have a talent for that which they are learning. Later when they become independent people, such children will not be doing much for the benefit of their fellowmen since they, without the right talent, will never be able to be as efficient in what they have learnt with great difficulty as those who already from birth had the right talent for it.

4. Thus, it is understandable that the cause for the fact that one child is more zealous than the other lies mainly with the parents and other teachers of the young. The grapevine brings forth the grape and the fig tree the fig, and both fruits taste sweet, but if you treat the fig tree in the same manner as the grapevine, it will bring forth only few fruits, and if you let the grapevine grow like the fig tree without pruning it, then the grapevine will soon wither and produce only few grapes. Do you understand this well?”

5. Now the magician said: “O Lord, I thank You for this important and wonderful explanation. Yes, here man can realize how blind and ignorant he is with all his presumed wisdom. What are so many worldly wise men imagining? And at the end they do not see the forest anymore between the trees. If man would only be willing to open his eyes a little, it is so obvious. Every child has clearly a different stature. Often one is taller than the other, one is rougher, another very gentle and delicate, and so only outwardly there are already great differences between children of the same parents. Then how different will they be inwardly.

6. Should the external different characteristics not be sufficient for thinking man to conclude from this that there must be also differences in a person’s talents and abilities, so that a wise teacher and master can point out to man his talents, helping him with advice and deed to develop the present talents in a noble and successful manner? Oh no, that is not sufficient at all to the blind wise man, such as I myself have been and still am. He wants all men to be the same. They all must think and act like him and be willing to carry loads for which they have no strength. And so, it is not seldom that people are made into fools instead of wise men, who are not useful to themselves nor to anybody else. I thank you again, o Lord, from the depth of my heart for this lesson, for these we will apply first to our own children in a fruitful manner.”

7. Thereupon Agricola said: “Yes, this is indeed a golden lesson of which also we Romans will make use of, and I in particular, because first of all I have children myself and secondly the young people that I shall be taking from here to Rome will be educated as their talents will show me. Of course, a specific basic education will have to precede for all, like: reading of scriptures, writing and arithmetic, and also instruction in the languages which are spoken by people all over the Roman empire, for without this essential knowledge not much can be made of man. After that, every man must be educated according to his greatest talent. Lord, is this correct?”

8. I said: “Sure, for all men must first be able to walk, grip with their hands, see with their eyes and hear with their ears, before they are capable of performing any practical work. And so, men need the basic education that you mentioned, with the help of which it is easier to come to the true wisdom of life. But at the same time, one should pay attention that men should not make this basic education and the learning thereof as the main issue, and that they will not spend all their life studying scriptures and languages, forgetting in this way the inner development that awakens the spirit in man. Because finally, only in this lies the whole value of life. For, what would be the gain for man if he could write and understand all the scriptures in the world and could speak all languages of men, but would harm his soul?

9. Therefore, before everything, seek God’s Kingdom on Earth, seek it within you, and having God’s Kingdom within you, everything else will be given to you. But without God’s Kingdom man would have as good as nothing, even if he possessed all the treasures of the Earth and the knowledge of all the worldly wise.

10. The one who possesses God’s Kingdom in his heart has everything. He has the highest and deepest knowledge within him, and eternal life and the power and might thereof, and this is surely more than everything that men on this world have ever considered great and most valuable.

11. Tomorrow in Emmaus, you will all be witnessing what it means to be a perfect man. I tell you: a truly perfect man can do more than all the other imperfect men on the entire Earth.

12. Therefore, strive to become perfect men. If you become that, then you are everything and you have everything.

13. But I tell you also that attaining to the Kingdom of God needs violence. Those who want to possess it must literally pull it to themselves. Those who will not do that, will have it also difficult already here on Earth to fully make it as their living possession.”

Wie gebe ich richtig ?… Gott wohlgefälliges Geben will gelernt sein – How do I give the right Way ?… True Charity, pleasing to God needs to be learned

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Richtiges Geben, das vor Gott gilt, will gelernt sein…

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 4 – Kapitel 81
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht:

Kapitel 81 – Vom rechten, gottgefälligen Geben

1. (Der Herr:) „Dieses besteht in dem reinen Begriffe über Mein und Dein. Moses sagt: ,Du sollst nicht stehlen!‘ und wieder: ,Du sollst kein Verlangen tragen nach allem, was deines Nächsten ist, ausser ein solches, das aller Gerechtigkeit entspricht!‘ (2. Mose 20, 15 & 17)

2. Du kannst deinem Nächsten wohl ganz redlich etwas abkaufen und es dann gerecht und vor allen Menschen ehrlich besitzen; aber jemandem wider seinen Willen geheim etwas entwenden, ist Sünde wider die von Gott durch Moses den Menschen gegebene Ordnung, weil so eine Handlung offenbarst gegen alle Nächstenliebe streitet. Denn was dir rechtlichermassen unangenehm sein muss, so es dir ein anderer tut oder täte, das tue auch du deinem Nächsten nicht!

3. Der Diebstahl entspringt zumeist der Eigenliebe, weil daraus hervorgehen die Trägheit, der Hang zum Wohlleben und zur Tatlosigkeit. Aus dem geht hervor eine gewisse Mutlosigkeit, die mit einer hochmütigen Scheu umlagert ist, der zufolge man sich zwar nicht zur etwas lästigen Bitte, aber desto eher zum geheimen Stehlen und Entwenden bequemt. Im Diebstahl ruhen sonach eine Menge Gebrechen, darunter die zu sehr emporgewachsene Eigenliebe der offenbarste Grund von den andern allen ist. Durch eine recht lebendige Nächstenliebe kann diesem Seelenübel am meisten entgegengewirkt werden zu allen Zeiten.

4. Du denkst nun erklärlicherweise in deinem Gehirne: ,Nächstenliebe wäre leicht geübt, wenn man nur immer die Mittel dazu besässe! Aber unter hundert Menschen gibt es stets kaum zehn, die so gestellt sind, dass sie diese herrliche Tugend üben können; die neunzig sind zumeist solche, an denen diese Tugend von den zehn Vermögenden ausgeübt werden soll. So man aber nur durch die Ausübung der Nächstenliebe dem Laster der Dieberei kräftigst begegnen kann, da werden die neunzig Armen sich schon schwer ganz davor verwahren können; denn denen fehlen die Mittel, diese Tugend kräftigst zu üben.‘

5. Du hast verstandesgemäss ganz richtig gedacht, und niemand kann dir mit dem Weltverstande etwas einwenden. Aber im Verstande des Herzens liesest du eine andere Sprache, und diese lautet: Nicht mit der Gabe nur werden die Werke der Nächstenliebe geübt, sondern vielmehr durch allerlei gute Taten und ehrliche und redliche Dienste, bei denen es am guten Willen natürlich nicht fehlen darf.

6. Denn der gute Wille ist die Seele und das Leben eines guten Werkes; ohne den hätte auch das an und für sich beste Werk gar keinen Wert vor dem Richterstuhle Gottes. Hast du aber auch ohne alle Mittel den lebendig guten Willen, deinem Nächsten, so du ihn in irgendeiner Not erschauest oder triffst, so oder so zu helfen, und es wird dir darum schwer ums Herz, so du solches nicht vermagst, so gilt dein guter Wille bei Gott um sehr vieles mehr als das Werk eines andern, zu dem man ihn durch was immer erst hat verlocken müssen.

7. Und hat ein Reicher eine ganz verarmte Gemeinde darum wieder auf die Füsse gestellt, weil die Gemeinde ihm, so sie wieder wohlständig wird, den Zehent und eine gewisse Untertänigkeit zugesagt hat, so ist sein ganzes gutes Werk vor Gott gar nichts; denn er hat sich seinen Lohn schon genommen. Was er getan hat, das hätte des Gewinnes wegen auch ein jeder noch so wucherische Geizhals getan.

8. Du siehst daraus, dass vor Gott und zum Vorteile des eigenen inneren, geistigen Lebens ein jeder Mensch, ob er reich oder arm ist, die Nächstenliebe üben kann; es kommt nur auf einen wahrhaft lebendig guten Willen an, demnach ein jeder mit aller Hingebung gerne tut, was er nur kann.

9. Freilich wäre da der gute Wille allein auch nichts, so du ein oder das andere Vermögen wohl besässest und es dir auch nicht am guten Willen fehlte, du nähmest aber dabei doch gewisse Rücksichten, teils auf dich selbst, teils auf deine Kinder, teils auf deine Anverwandten und teils noch auf manches andere, und tätest dem, der bedürftig vor dir steht, entweder nur etwas weniges oder mitunter auch gar nichts, weil man denn doch nicht allzeit wissen könne, ob der Hilfesucher doch nicht etwa ein fauler Lump sei, der der angesuchten Hilfe nicht würdig sei. Man täte da dann nur einen Lumpen in seiner Trägheit unterstützen und entzöge dadurch die Unterstützung einem Würdigeren! Kommt aber ein Würdigerer, so trägt man dann auch dieselben Bedenken; denn man kann es ja doch nicht mit völliger Bestimmtheit wissen, dass dieser ein völlig Würdiger ist!

10. Ja, Freund, wer sich beim Wohltun, selbst beim besten Willen, also besinnt, ob er etwas Erkleckliches tun solle oder nicht, dessen guter Wille ist und hat noch lange nicht das rechte Leben; darum zählen bei ihm weder der gute Wille noch die guten Werke etwas Besonderes vor Gott. Wo das Vermögen ist, müssen der Wille und die Werke gleich sein, sonst benimmt eines dem andern den Wert und die Lebensgeltung vor Gott.

11. Was du aber tust oder gibst, das tue und gib mit vielen Freuden; denn ein freundlicher Geber und Täter hat einen Doppelwert vor Gott und ist der geistigen Vollendung auch ums Doppelte näher!

12. Denn des freundlichen Gebers Herz gleicht einer Frucht, die leicht und früh reif wird, weil sie in sich eine Fülle der rechten Wärme hat, die zum Reifmachen einer Frucht von höchster Notwendigkeit ist, weil in der Wärme das entsprechende Element des Lebens, weil der Liebe, waltet.

13. Also ist des Gebers und Täters Freudigkeit und Freundlichkeit eben jene nicht genug zu empfehlende Fülle der rechten innern, geistigen Lebenswärme, durch die die Seele für die Vollaufnahme des Geistes in ihr ganzes Wesen mehr denn ums Doppelte eher reif wird und auch werden muss, weil eben diese Wärme ein Übergehen des ewigen Geistes in seine Seele ist, die durch solchen Übergang ihm stets ähnlicher gemacht wird.

14. Ein sonst aber noch so eifriger Geber und Wohltäter ist von dem Ziele der wahren innern, geistigen Lebensvollendung um so entfernter, je saurer und unfreundlicher er beim Geben und Tun ist; denn das unfreundliche und saure Gebaren beim Geben hat noch etwas materiell Weltliches in sich und ist darum vom rein himmlischen Elemente um sehr vieles entfernter denn das freudige und freundliche.

15. Also sollst du beim Geben oder Tun auch nicht ernste und oft bittere Ermahnungen mitgeben; denn diese erzeugen bei dem armen Bruder oft eine bedeutende Traurigkeit, und er fängt dann an, sich im Herzen sehr danach zu sehnen, von dem ihn stets mit ernster Miene ermahnenden Wohltäter ja nichts mehr annehmen zu müssen. Den Wohltäter aber machen solche unzeitige Ermahnungen nicht selten so ein wenig stolz, und der Bewohltätigte fühlt sich dadurch zu tief unter die Füsse des Wohltäters geworfen und fühlt dann erst so recht seine Not vor dem Wohlstande des Wohltäters, und da ist es, wo das Nehmen bei weitem schwerer denn das Geben wird.

16. Wer Vermögen und einen guten Willen hat, der gibt leicht; aber dem armen Nehmer wird schon beim freundlichsten Geber bange, so er sich durch seine Armut genötigt sieht, dem noch so freundlichen Wohltäter zur Last fallen zu müssen. Wie schwer muss ihm aber erst ums Herz werden, so der Wohltäter ihm mit einem grämlichen Gesicht entgegentritt und ihm noch vor der Wohltat mehrere weise Lehren zukommen lässt, die für den Bewohltätigten in der Zukunft zu schmerzlichen Hemmschuhen werden, in einem Notfalle noch einmal vor die Tür des Mahnpredigers zu kommen, weil er bei einem zweiten Kommen noch eine weisere, längere und somit eindringlichere Predigt erwartet, die nach seinem Verständnisse allenfalls soviel sagt als: ,Komme du mir ja nicht sobald – oder auch gar nie wieder!‘, obwohl der Geber sicher nicht und nie im entferntesten Sinne daran gedacht hat.

17. Eben darum aber hat ein freudiger und freundlicher Geber einen so grossen Vorzug vor dem grämlichen Mahnprediger, weil er das Herz des Nehmers tröstet und erhebt und in eine dankbare Stimmung versetzt. Auch erfüllt es den Nehmer mit einem liebevollen und gedeihlichen Vertrauen gegen Gott und gegen Menschen, und sein sonst so schweres Joch wird ihm zu einer leichteren Bürde, die er dann mit mehr Geduld und Hingebung trägt, als er sie zuvor getragen hat.

18. Ein freudiger und freundlicher Wohltäter ist einem armen und notleidenden Bruder gerade das, was dem Schiffer auf sturmbewegtem Meer ein sicherer und freundlicher Hafen ist. Aber ein grämlicher Wohltäter in der Not gleicht nur einer dem Sturme weniger ausgesetzten Meeresbucht, die den Schiffer wohl vor einer gänzlichen Strandung sichert, aber ihn danebst stets in einer spannenden Furcht erhält, ob nicht eine unheimliche und sehr verderbliche Springflut die Bucht nach dem Sturme, wie es dann und wann geschieht, heimsuchen könnte, die ihm dann einen grösseren Schaden bringen könnte als zuvor des hohen Meeres Sturm.

19. Jetzt weisst du auch vollkommen nach dem Willensausmasse Gottes, wie die wahre und die geistige Vollendung einer leicht und ehest zu bewerkstelligenden Nächstenliebe beschaffen sein muss; tue danach, so wirst du auch leicht und ehest das allein wahre Lebensziel erreichen!“

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True Charity, valid before God, needs to be learned…

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 4, Chapter 81
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Chapter 81 – About the true charity that is pleasing in the sight of God

1. (The Lord:) “This concerns the pure concept of what is mine and what is thine. Moses says: ‘You shall not steal!’ and again: ‘You shall not covet that which belongs to your neighbour, except when it is lawful to do so!’ (Exodus 20:15 & 17)

2. If you honestly purchase something from your neighbor, it is then your lawful possession before all men. But to take something from a person in secret, against their will, is an offence against God’s ordinance as handed down to the people through Moses, for such an action is clearly in conflict with the love of one’s neighbor. Whatever you would not wish another to do to you, you should likewise not do to your fellow man either.

3. Theft usually originates in self-love, which encourages indolence, a taste for luxuriousness and inactivity. From that point on a certain despondency develops, cloaked by a kind of arrogant shyness, which does not allow one to agree to a somewhat embarrassing request, but makes one more comfortable with secret larceny or theft. Thus, there are a great many character flaws that support theft, the most obvious of which is overdeveloped self-love. This malady of the soul can best be counteracted with active love for one’s fellow man.

4. It is understandable for you to now think: ‘It would be easy enough to practice love for one’s fellow man, if only one always had the necessary means to do so. But in every hundred people there are seldom more than ten whose circumstances would allow them to practice this splendid virtue; the other ninety are usually those upon whom the wealthy are supposed to practice their benevolence. However, if theft can only be successfully curbed by the active love of one’s fellow man, the ninety poor folk will hardly be able to refrain from it completely, since they lack the means to practice this virtue in an effective manner.’

5. From an intellectual viewpoint, your thinking is quite correct, and no one can object to it on rational grounds. However, the heart speaks a different language, and it goes as follows: Charity is not only evidenced by gifts, but rather by all kinds of good deeds and honest services, which, of course, must not lack goodwill.

6. Goodwill is the life and soul of a good deed; without it, even the most positive deed of them all would be valueless before the tribunal of God. However, if you do not have any means, but nonetheless possess the honest goodwill, wishing to help your neighbour when you see or find him in need of support, and your heart is troubled when you are unable to help him, then your goodwill is worth much more before God than some other person’s deed that he would have had to be enticed to perform, in one way or another.

7. If a rich man helped an impoverished community to get back on its feet because it had promised to pay him tithes or show him subservience once it has financially recovered, his good deed is null and void before God, for he has already reserved his reward for himself. What he has done, any usurious miser would have done for profit.

8. This example shows you that anyone, rich or poor, can act charitably before God, to benefit his own inner, spiritual life. The important factor is the existence of a truly living goodwill, so that the donor in question is unreservedly prepared to do whatever he can.

9. However, goodwill alone would not be worth much if you were quite wealthy, not lacking in goodwill, but having too much regard, partly for yourself, partly for your children, other relatives or additional contingencies, or if you were to fail to help the one in need of charity sufficiently, or perhaps not at all, for one of these reasons, or simply because one cannot always know whether or not the supplicant might be a lazy scamp, unworthy of the help required. Thus, one would only be supporting an idle scoundrel, while a more worthy person might not receive the support required. However, if a more eligible one were to appear, you would have the same doubts, for it is impossible to know for certain whether one or the other is truly worthy of help.

10. Yes, my friend, a man of goodwill, who, even with the best of intentions, has doubts whether or not to do some unusual good work, does not yet enjoy the true life, not by a long shot. In his case neither his goodwill, nor his good deeds count for very much before God. Where there are the means, the goodwill and the deeds must be in balance, otherwise one reduces the value of the other and the validity of both before God.

11. Whatever you do or give should be done or given with a joyful heart, for a kind giver or helper is worth twice as much before God, and because of this, he is that much closer to his spiritual perfection.

12. For the heart of a kind benefactor is comparable to a fruit, which ripens easily and before its time, because it contains an abundance of warmth within it. This is essential for the ripening of a fruit, since warmth holds the element of life, which is love.

13. The willingness and kindness of the giver and helper represents that highly commendable fullness of the true inner and spiritual warmth of life, through which the soul matures more than twice as quickly to achieve total spiritual integration into its being. This must be so, since it is this very warmth that represents the migration of the eternal spirit into the soul, and this relocation, in turn, results in a progressive increase in their similarity.

14. However, even the most dedicated giver and benefactor is ever more distant from true inner and spiritual perfection of life, the more surly or lacking in compassion he is when giving or helping. Such an unkind and surly attitude still reveals materialistic and worldly elements, and is therefore much more distant from the pure and heavenly element than a joyful and friendly one is.

15. And so, you should not attach serious or bitter admonitions to your charity. These words may cause the poor brother great sadness, as well as a longing not to be obliged to accept any more charity from a benefactor who keeps reprimanding him with a serious face. Besides, such ill-timed words of censure often make the benefactor feel a little superior, and the recipient is humiliated and even more conscious of his own poverty, in comparison to the benefactor’s wealth. Under such circumstances, it becomes far more difficult to receive than to give.

16. He who possesses wealth, together with goodwill, gives easily, but the poor recipient of his charity, even with the most friendly of donors, is afraid to be a burden to his benefactor, because of his own poverty. How much more must he be troubled then, if the benefactor adopts a sullen face and offers a string of wise reprimands before his act of generosity. His manner could make any future approach even more difficult, because the second time around the recipient could expect even wiser, more prolonged and more emphatic censure, which, to him, might as well mean: ‘Be sure not to return here too soon – or even ever again!’, although the benefactor may not even have remotely thought this way.

17. And exactly because of this, a willing and friendly giver is immensely preferable to a sullen preacher, because the former comforts and gladdens the heart of the poor person and makes him feel grateful. It also fills him with loving and wholesome trust in God, as well as people in general, and his otherwise heavy yoke becomes a much lighter burden, which he can then bear with more patience and devotion than ever before.

18. A cheerful and kindly benefactor is the same to a poor brother in need, what a safe and inviting harbour is to a seaman on a stormy sea. A sullen benefactor, however, is like a partly sheltered bay that protects the ship from running aground, but keeps the skipper in a state of anxious tension, wondering, after the storm abates, whether or not the bay might possibly be swamped by a dangerous spring tide that could cause more damage than the storm on the high seas.

19. Now you know all that God wishes for you to know about the scope of his will, regarding the attainment of true spiritual perfection, readily achievable through love for one’s fellow man. Act accordingly and you will reach the only true goal of life, easily and without delay.”

Ist Gott ungerecht?… Über die scheinbar ungerechte Führung der Menschen – Is God unjust?… About the seemingly unjust Guidance of the People

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flagge de  Ist Gott ungerecht? Über die scheinbar ungerechte Führung

Ist Gott ungerecht?

Über die scheinbar ungerechte Führung der Menschen

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 7, Kapitel 173
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

1. Sagte der Schriftgelehrte: „Ja, Herr und Meister, also ist der Prophet wohl zu verstehen, und der Sinn ist nun klar und wahr, obwohl man da die Frage stellen könnte und sagen: Aber warum lässt Du, Herr, es denn zu, dass gegen zweitausend Jahre in die Zukunft hin die Menschen abermals wieder so böse werden, wie sie zu den Zeiten Noahs waren? Und warum muss zumeist der arme Mensch am meisten leiden, und das dazu auch noch, wenn er in allem ein Gott möglichst wohlgefälliges Leben führt?

2. So habe ich selbst einmal einen Fall erlebt, wo eine arme, streng nach den Geboten Gottes lebende Familie eine ganz kleine Besitzung hatte; ihr unfern aber hatte eine reiche und weltlich sehr angesehene Familie eine grosse Besitzung. Diese war hartherzig und gab nie einem Armen ein Almosen, während die arme Familie allzeit bereitwillig ihr weniges Brot mit den andern Armen teilte. An einem wetterschwülen Tage aber kam ein starkes Gewitter, und der Blitz traf die Hütte der guten, armen Familie, die zu der Zeit sich auf einem Acker befand und daselbst ihr Gerstenkorn einsammelte. Die Hütte verbrannte natürlich mit allem, was sich darin befand, wie Kleidung, Nährvorräte und die nötigen Haus- und Wirtschaftsgerätschaften. Dasselbe Gewitter zog aber auch über die grosse Behausung der reichen und unbarmherzigen Familie; aber da fuhr kein verheerender Blitz aus der Wolke in das Haus des reichen Besitzers. Warum wurde denn hier der harte Reiche verschont und warum nicht lieber der Arme?

3. Derlei geschieht sehr oft, und die Menschen kommen dadurch ganz leicht zu dem Glauben, dass es entweder gar keinen Gott gebe, oder Gott kümmere Sich gar nicht um die Menschen. Und ich möchte einen Hauptgrund des Glaubensverfalles eben darin finden. Denn ein jeder Mensch hat ein natürliches Rechtsgefühl, das mit dem Glauben an einen guten und höchst gerechten Gott allerengst verbunden ist; wird dieses zu oft und zumeist auf eine sehr empörende Weise verletzt, so wird mit der Zeit auch der Glaube verletzt und geschwächt, und die Menschheit sinkt dann nach und nach stets mehr und mehr in die Nacht des Un- oder Aberglaubens und fängt an, in ihrer Not überall Hilfe und Trost zu suchen, wo ihr nur immer eine Hilfe geboten wird, und geht auf diese Weise in das Götzentum oder in den Stoizismus über.

4. Ist auf diese Art und Weise die Menschheit in mehreren Jahrhunderten zum allergrössten Teile so schlecht wie nur immer möglich geworden, dann kommen wohl freilich Strafgerichte über Strafgerichte; aber ich meine da, dass solche wohl nie nötig wären, wenn die Menschen durch gewisse Vorkommnisse nicht so oft auf zu harte Glaubensproben gestellt worden wären.

5. Ich urteile hier nur als ein natürlicher Mensch; aber so wie ich nun geurteilt habe, so urteilen gar sehr viele Menschen und verschlimmern sich dabei und dadurch. – Was sagst nun Du, Herr und Meister, dazu?“

6. Sagte Ich: „Ist deine arme Familie nach dem Unglück auch gleichfort unglücklich geblieben, und hat sie darauf in grosser Not und grossem Elende schmachten müssen?“

7. Sagte der Schriftgelehrte: „Nein, das eben nicht; denn das Unglück hatte die Herzen der Nachbarn erweicht, und sie beschenkten die arme Familie also, dass sie nachher mehr hatte als vor dem Unglück.

8. Aber es gibt auch Fälle, wo eine einmal ohne Verschulden von einem Unglück heimgesuchte Familie schon gleichfort unglücklich verbleibt, – und diese auch häufig vorkommenden Fälle sind es eigentlich, durch die nach meiner Ansicht die Menschheit am meisten verschlimmert wird. Oder habe ich auch da unrichtig geurteilt?“

9. Sagte Ich: „Solche Fälle kommen fürs erste wohl selten vor, und wenn sie vorkommen, so haben sie fürs zweite sicher ihren weisen Grund. Bei deiner ersten beispielsweise aufgestellten armen Familie lag der Grund ihrer Unglücklichwerdung darin: Ihre Hütte war schon sehr morsch und wäre bei einer kleinen Erderschütterung eingestürzt und hätte gar leicht ihre biederen Einwohner erschlagen. Die Familie hatte aus diesem Grunde schon mehrere Male ihre reichen Nachbarn gebeten, dass sie ihr darin dahin helfen möchten, dass sie sich eine neue Hütte erbauen könnte. Aber ihre Bitten blieben unerhört. Da wurde an einem Tage zugelassen, dass ein Blitz der alten und morschen Hütte ein Ende machen musste. Das erweichte dann die Herzen der Nachbarn; sie schossen ein Kapitälchen zusammen, erbauten der armen Familie eine neue und feste Wohnhütte und versahen sie noch reichlich mit allerlei Nahrungsmitteln also, dass die arme Familie nach dem Unglück um vieles besser stand als vorher und darauf auch leichter einem noch ärmeren Menschen irgend etwas tun konnte denn zuvor. Und so war dein vermeintes Unglück für die biedere arme Familie nur ein wahres Glück, das von Mir also vorgesehen und zugelassen ward.

10. Was aber die anderen Heimsuchungen betrifft, die als ein gekommenes Ungemach denn auch dem Menschen anhangend verbleiben, so ist eine solche Familie schon allzeit durch ihre eigene Schuld in Armut versunken. So sie dann in ihrer Armut leicht von einem noch härteren Schlage zum Behufe des Erweckens aus ihrer altgewohnten Trägheit getroffen wird, so ist es dann wieder ihre eigene Schuld, wenn sie noch fernerhin in ihrer Trägheit verharrt und somit auch im Unglück verbleibt. Diese Art Menschen sind dann freilich wohl der Meinung, Gott erhöre ihre Bitte nicht, oder Er kümmere Sich gar nicht um die Menschen; allein diese Menschen sind nur zu träge. Sie haben keinen Ernst sowohl in den weltlichen Arbeiten als auch in der Beachtung der Gebote Gottes und in ihren lauen und vertrauenslosen Bitten zu Gott, und sie werden aus diesem Grunde denn auch im bleibenden Ungemach belassen auf so lange hin, bis sie von der stets stärker drückenden Not am Ende doch noch zur Tätigkeit erweckt und dadurch dann auch glücklicher werden.

11. Sieh, es gab einst im Morgenlande einen König über ein grosses Volk! Das Volk aber, da es gutes Land bewohnte, ward träge und verarmte von Jahr zu Jahr mehr und mehr. Da dachte der König bei sich nach, wie er diesem Übel steuern könnte.

12. Es kam ihm der gute Gedanke, und er sagte bei sich: ,Ich werde dem Volke grössere und schwerer zu erschwingende Steuern auferlegen und dieselben durch meine Krieger mit der unnachsichtlichsten Strenge erpressen lassen, und das so lange fort, bis das Volk im allgemeinen tätiger wird!‘

13. Gedacht und getan! Und siehe, im Anfange murrte und wehklagte das Volk ganz entsetzlich und wäre gegen den vermeintlich zu harten König aufgestanden, wenn es sich leichter seiner Trägheit entledigt hätte! Die brennende Not aber erweckte das Volk zur grösseren Tätigkeit. Es ward dadurch auch bald wohlhabender und bezahlte dem Könige die verlangten grossen Steuern leichter als zuvor die kleinen.

14. Als der König nach einigen Jahren merkte, dass sein Volk recht tätig und arbeitsam geworden war, da sandte er Herolde hinaus in alle Teile seines Reiches und liess eine bedeutende Ermässigung der Steuern verkünden.

15. Aber da sagten die Ältesten aus dem Volke: ,Wir danken dem weisen Könige für diese Gnade, bitten ihn aber auch zugleich, dass er die gegenwärtigen Steuern auf Grund des wahren Volkswohls also, wie sie sind, belassen möge; denn sowie das Volk weniger Steuern zu entrichten haben wird, wird es auch bald träger und untätiger werden und am Ende die kleinen Steuern schwerer bezahlen als die grossen!‘

16. Als der König diese Äusserung von den Ältesten seines Volkes vernahm, belobte er sie sehr ihrer Weisheit wegen und sah, wie sein Volk stets tätiger und tätiger und dadurch auch stets wohlhabender und glücklicher ward. Und als das Volk von den Ältesten erfuhr, dass der weise König es aus eben dem Grunde nur mit so grossen Steuern belegt hatte, um es tätiger und glücklicher zu machen, da lobte es des Königs Weisheit und zahlte ihm freiwillig noch mehr, als was ihm zu zahlen vorgeschrieben war.

17. Und siehe, also mache es auch Ich Selbst mit den trägen und untätigen Menschen! Tue Ich da jemandem ein Unrecht?“

18. Sagte der Schriftgelehrte: „Herr, nun bin ich schon wieder ganz im klaren und danke Dir aus dem vollsten Grunde meines Herzens für diese Deine Aufhellung meines Verstandes!“

flagge en  Is God unjust? About the seemingly unjust guidance

Is God unjust?

About the seemingly unjust guidance of the people

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 7, Chapter 173
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jakob Lorber

1. The scribe said: “Yes, Lord and Master, this way the prophet is easy to understand, and the meaning is now clear to me, although one could ask the following: why do You, Lord, allow that 2,000 years in the future, the people will once again become as evil as they were back in the time of Noah? And why must the poor people especially suffer the most, even when they lead a life that is as pleasing as possible to God?

2. I myself know of such a case: It was a poor family that lived strictly according to the commandments of God, and they possessed a small piece of land. Not far from there, a rich family, prominent in the world, possessed a large estate. This family was hard-hearted, and never gave alms to the poor, while the poor family was always willing to share the small amount of bread it had with the other poor people. On a hot and humid day, a heavy storm came, and a lightning bolt struck the hut of the good and poor family, who was out in the field at that moment, gathering their barley. The hut burned down of course, including everything that was inside: clothing, food reserve and the necessary house and farming equipment. However, the same storm passed by the large property of the rich and unmerciful family, however, no devestating lightning came down from the clouds and struck the house of the rich owner. So, why was the rich and hard-hearted man spared, and why not the poor one?

3. Such things happen all too often, and because of that, the people are easily coming to believe that there is no God at all, or that God does not care for anyone. And I believe this is one of the biggest reasons for the decline of faith, because every person has a natural sense of justice that is closely tied to faith in a good and righteous God. When this feeling is all too often outrageously offended, gradually, faith is equally offended and weakened, and so, humanity is, slowly but surely, sinking ever deeper into the night of unbelief and superstition. And in its time of need, it begins searching for help and comfort in any place where help is offered, and in this way, it turns to idolatry or indifference.

4. And once, within a few centuries, humanity has in this way become predominantly evil, then, of course, comes one punishment after another. However, I believe that those would not be necessary if the faith of the people had not been so often severely tested by certain incidents.

5. I am thinking about this as a natural man, but the way I am looking at it right now, a lot of other people do as well, and thereby they are only getting worse. Lord and Master, what do You have to say about this?”

6. Said I: “Did your poor family remain unhappy after the accident? And after that, did it have to wither away in great need and misery?”

7. The scribe said: “No, not at all actually, because the accident made the hearts of the neighbors soften up, and so they gifted the poor family so much, that it possessed more after the accident than it did before.

8. But there are also cases where a family, once it was subject to an accident that was out of their control, still remains unhappy after the fact. And since these types of situations happen all too often as well, I believe they are actually the reason why humanity is becoming worse for the most part. Or am I wrong about this as well?”

9. Said I: “Firstly, cases such as these are hardly common, and secondly, in case they do occur there certainly is a good reason for them. With the first poor family that you gave as example, the reason for their accident was the following: their hut was already in a ruinous condition, and a small earthquake would have sufficed for it to collapse, and this would have easily killed its righteous inhabitants. For this reason the poor family had already asked their rich neighbors to assist them numerous times, so that they could build a new hut together. But the neighbors did not heed their calls for help. Then, one day, it was allowed that a lightning would put an end to the old and ruinous hut. This made the hearts of the neighbors soften up. They quickly pooled a small sum of money together, built the poor family a new and solid dwelling, and supplied them with all kinds of provisions. And so, the poor family’s condition had improved drastically, and they were much better off after the accident than they were before, and moreover, this way they were able to do much more good for those who were still poorer than them. In light of this, your presumed misfortune was, in actuality, good fortune for the honest and good family, and it was all foreseen and allowed by Me.

10. However, concerning the other afflictions and misfortunes that seem to stick around certain families, well, such people have been reduced to poverty by their own hands. If then, in their poverty, they are once again struck with an even harder blow, so that they may wake up from their familiar indolence, it is once more their own fault if they persist in their laziness, and so they remain in their sorry state. It is people such as this that are then of the opinion that God does not answer their calls, or even that He is not concerned about the people at all. But these people are simply too lazy. They are not earnest at all, neither in their work for the world, nor in their consideration of God’s commandments, as well as their lukewarm and trustless pleas to God. Therefore, they are left alone in their adversity, until, through ever greater need and distress, they are finally awakened and stirred to action. That is when they will become happier.

11. Listen up, in the orient there once was a king of a great nation. However, since the people there were living on fertile land, they became more and more lazy as the years went on. At some point, the king thought about how he could correct this evil.

12. Suddenly he got a good idea, and he said to himself: ‘I will charge the people ever greater taxes, and I will have my warriors collect it with uncompromising strictness, and I shall do this until the people will once again become more active.’

13. A word and a blow. And behold, in the beginning the people were grumbling and wailing terribly, and they would have even risen up against their seemingly harsh king, if it would have been easier than to simply shed their indolence. The bitter hardship however finally stirred the people to greater action. And soon the people were more prosperous, and they were able to pay the king the heavy taxes he demanded much more easily than they were before.

14. After a few years, when the king noticed that his people had become zealous and active, he sent out messengers to all the corners of his kingdom to announce a substantial tax reduction.

15. But then the elders of the nation spoke out: ‘We thank our wise king for this grace, but nevertheless, we are asking him to leave the current taxes as they are, for the true welfare of the people, for as soon as the people will be charged less taxes, they will start to become lazy and inactive again, and in the end they will have more difficulty paying the light taxes than the heavy taxes.’

16. Once the king heard this remark from the elders of his nation, he praised them for their wisdom, and he beheld how his people became more and more active, and by that they became ever more prosperous and happy as well. And when the people learned from the elders that the wise king only charged them such heavy taxes to make them more active and happy, they praised the wisdom of the king and voluntarily paid him even more than what was demanded.

17. Behold, I myself do the same thing with the lazy and inactive people. Am I doing someone an injustice?”

18. The scribe said: “Lord, it is once again clear to me, and I thank You from the bottom of my heart for your enlightenment of my mind.”

Die Folgen einer falschen Vorstellung vom Jenseits – The Consequences of a wrong Conception of the Beyond

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Die Folgen der falschen Vorstellung vom Jenseits & Vom Richten und Strafen

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 6, Kapitel 243 & 244
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht:

Kapitel 243 – Die Folgen der falschen Vorstellung vom Jenseits

1. Nur die Pharisäer waren noch nicht einig, und der Schriftgelehrte sagte: „Diese Sache klingt freilich ganz hoffnungsvoll; aber sie stimmt mit dem Begriff einer gegenüberstehenden ewigen Belohnung nicht zusammen. Denn so der gute Mensch für seine guten Handlungen, für seine Geduld in Schmerzen und Leiden aller Art und Gattung mit einer jenseitigen, ewigen Belohnung entschädigt wird, so sollte auch der im steten Wohlleben auf dieser Welt stehende Übeltäter ewig bestraft werden.

2. Und würde man den Menschen verkünden, dass am Ende auch noch aus der Hölle eine Erlösung möglich ist, dann wird es noch mehr Übeltäter auf der Erde geben! Jetzt hält doch noch die Furcht vor den ewigen Strafen in der Hölle gar viele Menschen von bösen Handlungen ab, und die Hoffnung zur Erreichung der ewigen Glückseligkeit treibt die Menschen zum Guten an! Nehmen wir aber das an, dass auch die Verdammten noch eine etwaige Aussicht haben, einmal selig zu werden, dann werden sich auch die Guten mehr und mehr zu ihnen kehren, und das reine Gute wird auf der Erde bald so selten werden wie die Diamanten. Es ist das für ein weiches Herz wohl sehr trostreich, – aber das Gefühl der Gerechtigkeit geht dabei unter! Das ist so meine ganz gerade Meinung.“

3. Sagte Ich (Der Herr): „Für dich mag sie ja sehr gerade sein, für Mich aber ist sie sehr krumm! Wenn du glaubst, dass entweder die Hölle oder der Himmel als Beweggründe dienen sollen, durch die die Menschen vom Bösen abgehalten und zum Guten hingeleitet werden sollen, so bist du noch von einem ganz grundfalschen Glauben erfüllt; denn der ganz schlechte Mensch lacht über deine Hölle und über deinen Himmel, und der ganz Gute ist gut auch ohne deine Hölle und ohne deinen Himmel. Denn die Hölle und der Himmel, also gestellt, wie du dir die Sache vorstellst, sind erst recht geeignet, jeden Menschen so schlecht wie nur immer möglich zu machen.

4. Denn wer das Gute nur des Lohnes wegen tut, der leiht sein Geld auf hohe Zinsen aus, und wer das tut, der hat keine Nächstenliebe, und noch weniger eine Liebe zu Gott. Denn wer seinen Nächsten nicht liebt, den er sieht, wie kann der wohl Gott lieben, den er nicht sieht?

5. Nehmen wir aber den Himmel und die Hölle weg und sehen uns nachher deine frommen Menschen an! Die werden noch ärger zu wüten und zu toben anfangen als ein grossgewinnsüchtiger Makler, dem sein Schuldner mit dem dargeliehenen Gelde durchgegangen ist; und weil sie keine Höllenstrafen mehr zu befürchten haben, so werden solche Menschen dann nur durch die sanktionierten Weltgesetze zu bändigen sein.

6. Es ist also schon im Anfange von den Menschen dahin schlecht gehandelt gewesen, dass die Alten ihren Kindern die Hölle so heiss als möglich machten und den Himmel mit allen Farben des Lichtes und mit allen den Menschensinnen frönenden Annehmlichkeiten ausmalten. Dadurch bewirkten sie wohl eine Art Gottesfurcht, die aber wegen der gar zu leicht erreichbaren Hölle und wegen des zu schwer zu gewinnenden Himmels nie in eine wahre Liebe zu Gott und dem Nächsten überging, sondern bei den schwächeren Gemütern in eine stets grössere Furcht ausartete und bei den stärkeren Gemütern von mehr inneren Lichtes in eine volle Gleichgültigkeit gegen Gott und gegen die Nebenmenschen überging. Denn diese stärkeren Menschen glaubten für sich gar nichts, doch machten sie die Sache pro forma mit, um das gemeine Volk bei dem Glauben zu erhalten, auf dass es sich nicht wider die empöre, für die es arbeiten musste, damit sich diese für den verlorenen Glauben an Gott, Himmel und Hölle auf der Welt einen Himmel non plus ultra bereiten konnten.

7. Die weitere Folge davon aber ist die nunmalige beinahe gänzliche Gottlosigkeit unter den Menschen, die schon lange in der grössten Wut gegen die Herrenmenschen aufgestanden wären und sie sehr tatsächlich gefragt hätten, aus welchem Grunde sie ihnen dienen und untertänig sein müssen, wenn nicht die weltlichen Gesetze Roms sie mit dem Schwerte davon abgehalten hätten.

8. Siehe, das alles ist eine Folge von solchem Gerechtigkeitsgefühl in der Menschen Seelen, die allzeit gleich dir mit den schärfsten Worten den Menschen predigten, dass Gott zwar die Guten im Himmel ewig belohne, aber infolge Seiner unerbittlichen Gerechtigkeit die Bösen auch ewig in der allerschrecklichsten Hölle mit den unerhörtesten Martern ewig ohne alle Linderung strafe!

9. O ihr Narren! Gibt es wohl einen Vater von nur einiger Liebe zu seinen Kindern, der ein Kind, das gegen sein Gebot einen Fehler beging, auf lebenslänglich in einen Kerker werfen liesse und es dazu noch züchtigen lassen möchte alle Tage, solange es lebte?! Wenn aber das ein menschlicher Vater nicht tun wird, der im Grunde als Mensch doch schlecht ist, um wieviel weniger wird das der Vater im Himmel tun, der die ewige und purste Liebe und Güte Selbst ist!

10. Oder denke dir nur auf der Erde einen wahrhaft weisen und sehr verstandesvollen Menschen! Wird der je eine ewig währende Bestrafung an einem Sünder billigen können, oder wird er jemandem eine solche Strafe zuerkennen? Sicher nicht, – und der höchstweise Gott um so weniger!

11. Ich sage euch aber, dass in der Folge unter Meinen wahren Nachfolgern gar keine auch nur zeitlichen Strafen bestehen sollen, obschon es bisher hiess: Leben um Leben, Auge um Auge und Zahn um Zahn, – sondern so dir jemand einen Backenstreich versetzt, so gib ihm nicht wieder einen zurück, sondern halte ihm noch die andere Wange hin, dass er dir noch einen Streich geben möge, so er sonst mit dir nicht im Frieden sein kann, auf dass dann Friede und Einigkeit zwischen euch sei! So dir jemand ein Auge ausgeschlagen hätte, so tue ihm nicht auch dasselbe, sondern vergib ihm, und du wirst als ein Leidender bessern sein Herz. Vergeltet nimmerdar Böses mit Bösem, so werdet ihr als Meine wahrhaften Jünger Ruhe haben in der Welt und auch eben dadurch zeigen, dass ihr wahrhaft Meine Jünger seid!“

Kapitel 244 – Vom Richten und Strafen

1. Sagte nun der Schriftgelehrte: „Herr und Meister, ich sehe nun schon, dass Du allein höchst gut und wahrhaftig bist, und es ist schon am besten, sich also zu verhalten und also zu glauben und zu reden, wie Du nun alles das von unten bis oben gezeigt hast! Nur mit der Aufhebung der Todesstrafe kann ich mich noch nicht ganz zurechtfinden; denn wenn auf das Leben eines Menschen nicht wieder das Leben eines Mörders gesetzt wäre, so wäre ja gar bald kein Mensch mehr seines Lebens sicher. Nur die sichere Todesstrafe hält viele von den allergrössten Greueltaten ab!“

2. Sagte Ich: „Ja, das ist wieder so deine Meinung, doch Meine Meinung ist da eine ganz andere! Ein Tiger gebiert den andern, ebenso ein Löwe, ein Panther und eine Hyäne ihresgleichen.

3. So irgendein roher, ganz tierisch verwahrloster Mensch, von seinen bestialischen Leidenschaften getrieben, einen Menschen erschlägt, so hätte der Erschlagene das eigentliche Recht, seinen Totschläger wieder zu erschlagen; ein Dritter aber, dem der Totschläger nie etwas zuleide getan hat, hat eigentlich gar kein Recht, sich an Stelle des Erschlagenen an dessen Mörder zu rächen. Doch da ein solcher Tiermensch auch für andere Menschen gefährlich werden kann, so kann auf ihn Jagd gemacht werden. Ist man seiner habhaft geworden, dann bringe man ihn entweder in ein gutes Gewahrsam, gebe ihm einen Unterricht und versuche, aus ihm einen Menschen zu machen! Ist das gelungen, so habt ihr aus einem Teufel einen Menschen gemacht, wofür ihr mehr des wahren Lebenslohnes in euch zu erwarten haben werdet, als so ihr den Mörder getötet hättet. Das wäre sonach eines, das allerbestens mit einem Mörder zu tun wäre.

4. Oder in einem andern Falle, wenn der Mörder ein zu berüchtigter und ganz eingefleischter Teufel wäre, so machet auch Jagd auf ihn; und habt ihr ihn gefangen, so fraget ihn um den Grund, warum er solche Greueltaten verübt habe, und ob er solche nicht bereue! Redet er die Wahrheit, so tut, wie Ich ehedem gesagt habe; leugnet er aber die Tat und gibt euch auf eure Reden kein gehöriges Wort, obwohl ihr überzeugt seid, dass er der Bösewicht ist, dann sorget dafür, dass er fürderhin für die menschliche Gesellschaft unschädlich werde, doch nicht durch seinen Tod, sondern entweder durch ein stärkstes Gefängnis, durch die Blendung seiner Augen oder durch eine Verbannung in eine derartige ferne Gegend irgend am Meere, von wo für ihn keine Rückkunft mehr denkbar möglich ist.

5. Das ist so Mein Rat, wie ihr euch auch in solch einem Falle als Meine wahren Jünger zu benehmen haben sollet. Ihr könnet bessern und reinigen eure Gemeinde von Übeltätern; aber kein Gericht sollet ihr halten! Denn wer da richtet, der wird dereinst auch von Mir gerichtet werden. Wer aber nicht richtet, der wird auch von Mir nicht gerichtet werden. So ihr die Sünder an euch verflucht und verdammt, so werdet ihr dereinst von Mir dasselbe zu erwarten haben; so ihr aber wandelt nach Meiner Lehre, so werdet ihr auch nicht verdammt und verflucht werden.

6. Ihr sollet zu euren Brüdern nicht einmal ,Raka‘ (hinterhältige, tückische Person) sagen; denn dadurch machet ihr euch schon eines Gerichtes schuldig, weil ihr, so ihr das ernst meintet, über einen Bruder ein Urteil gefällt habt. Noch weniger sollet ihr zu einem wenn auch noch so blöden Bruder im Ernste sagen, dass er ein Narr sei; denn seid ihr weiser als er, so seid ihr das aus Gottes Gnade. Seid ihr aber darob stolz geworden, und geschieht es, dass ihr euch des Blöden schämet, nicht mit ihm reden wollet und saget: ,Wer kann mit einem Narren reden?‘, so rührt ein solches Urteil schon aus dem Keime der Hölle in euch her, und ihr machet euch des höllischen Feuers (Eifers) schuldig. Es ist aber nicht fein, wenn in Meinen wahren Jüngern auch nur Fünklein der Hölle durch solchen falschen Eifer angefacht werden; denn auch aus dem kleinsten Funken kann ein grosser Brand entstehen.

7. In der Hölle ist der Hochmutsbrand am höchsten, und im Himmel leuchtet nur das Licht der höchsten Demut und Bescheidenheit, und das sanfte Feuer der Liebe erwärmt und belebt alles. – Verstehest du solches?“

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The Consequences of the wrong Conception of the Beyond &
On judging and punishments

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 6, Chapter 243 & 244
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Chapter 243 – The Consequences of the wrong Conception of the Beyond

1. Only the Pharisees were not in agreement and the scribe said: “This matter sounds of course quite hopeful; but it does not agree with the concept of an opposite everlasting reward. Since if the good person is compensated for his good actions, for his patience of pain and suffering of all kind, with an everlasting reward, also the malefactor, living in continuous luxury on this earth, should receive everlasting punishment.

2. And if one would preach to the people that finally also from hell a redemption is possible, then there will be even more malefactors on earth! Now, the fear for an everlasting punishment in hell, prevents many people from committing evil actions, and the hope for reaching everlasting bliss, encourages people to do good! But if we accept that also the damned have a possible chance to become blissful, then also the good will turn more and more to them, and the pure good will become so scarce on earth like diamonds. This is quite a consolation for a weak heart, – but the feeling for justice is thereby diminished. This is my very straight opinion.”

3. Said I (The Lord): “For you it might be straight, but for Me it is very crooked! If you believe that either hell or heaven are serving as a motivation to prevent people from doing evil and guide people to do good, you are still filled with an utterly wrong belief; for the very evil person laughs about your hell and your heaven, and the very good person is good without your hell and your heaven. Since heaven and hell, as put by yourself, are really suited to make every person as evil as possible.

4. For, whoever does good for only the reward, lends his money for high interest, and whoever does this, has no neighbourly love, and even less so any love for God. For whoever does not love his neighbour, whom he can see, how can he love God, whom he cannot see?

5. But lets take away heaven and hell and, afterwards, take a look at your devout people! They will begin to rage and rave even worse than an extremely profit greedy broker, whose debtor has run away with his loan money; and because they do not have to fear the punishment of hell anymore, such people can only be restrained by sanctioned world laws.

6. Already in the beginning the people behaved badly, when the elders described hell to their children as hot as possible and painted heaven with all the colours of light and an all indulging comfort for human senses. Thereby they effectuated a kind of fear of God, which, however, never turned into any true love for God and the neighbour, because hell was much easier to attain, instead, it degenerated into an even bigger fear in weaker souls, and with the stronger souls that possessed greater light within, it effectuated a complete indifference towards God and their fellow-men. For, these stronger persons believed in nothing for themselves, but in a token gesture, they played along, to keep the common people in their belief, in hopes that they would not rise up against those for whom they had to work, so that they could prepare the ultimate heaven on earth for themselves, for the lost belief in a God, heaven and hell.

7. Another consequence of it is the almost utter godlessness among the people currently, who would have long since risen up against their masters with the greatest rage, and would have asked them for the reason why they have to serve and submit to them, if it wasn’t for the worldly laws of Rome sanctioned by the sword preventing them from doing so.

8. See, all this is a result of such a feeling of justice in the human soul, which always, just like you, preaches to the people with the sharpest of words, that God always rewards the good in heaven, but as a consequence of His relentless justice, He also punishes the evil forever in the most terrifying hell, with unheard of tortures, and without any relief!

9. O you fools! Does there exist a father with only a little love for his children, who would throw one of his children into the dungeon for the rest of its life, if it committed a mistake against his order, and would, on top of it, chastise it daily for as long it lives?! If no human father could even do this, being basically bad, since he is a human, how much less will the Father in heaven do so, who is the everlasting and purest love and goodness itself!

10. Or just imagine for yourself a truly wise and quite reasonable person on earth! Will he ever approve of an everlasting punishment for a sinner, or will he award anybody with such punishment? Surely not, – and even less so the most wise God!

11. But I tell you, that in the future, among My true followers, no punishment and not even temporary penalties should exist, even though until now it said: ‘Life for a life, eye for an eye and tooth for tooth.’ If someone slaps you in the face, do not hit him back, but present your other cheek as well, so that he can give you another slap, otherwise he cannot have peace with you, so that, in the end, there will be peace and unity between you! If someone has struck you and you have lost an eye, do not do the same to him, but forgive him, and as someone suffering, you will better his heart. Never repay evil with evil, and as My true disciples you will have peace in the world, and thereby you will show, that you are truly My disciples!”

Chapter 244 – On judging and punishments

1. Said the scribe now: “Lord and Master, I can see now, that only You are extremely good and true, and it is best to behave and to believe and to speak, as You have explained everything from bottom to the top! Only with the abolishment of capital punishment I cannot completely agree; if the life of a murderer is not taken in response to the loss of the life of his victim, then nobody would ever feel safety for their lives again. Only the certainty of capital punishment prevents many from committing the greatest atrocities!”

2. Said I: “Yes, this is again your opinion, however, I have a completely different opinion in this regard! A tiger bears his own, and so does a lion, a panther and a hyena.

3. If a rough and neglected person, driven by his beastly passions, kills a person, the killed would have the right to kill his killer in response; however, a third, to whom the killer has never done any harm, has no right at all to take revenge on the killer, on behalf of the victim. However, since such an animalistic person can become dangerous for other people as well, he may be hunted down. If he is caught, he should be held in a good prison, be given education, and it should be attempted to make a good person out of him! If this is achieved, you have turned a devil into a person, for which you can expect more of the reward of the true life in you than you could for having the murderer killed. This would be one of the best ways to handle a murderer.

4. Or, in another case, where the murderer is a too deeply rooted devil, hunt him down; and if you have caught him, ask him for the reason why he has committed such atrocities, and if he even feels remorseful! If he speaks the truth, then do as I have explained previously; however, if he lies about the deed and does not answer you properly, despite you being convinced that he is the culprit, make sure that he, in future, is not a danger to society anymore. Not by killing him, but by means of a strong prison, by blinding his eyes or by banning him to a far off area somewhere along the coast, from where no return will be possible for him.

5. This is My advice on how you should behave in such a situation, as My true disciples. You can better your society and cleanse it from perpetrators; but you should not set up a court! Since whoever judges, will one day be judged by Me as well. In turn, whoever does not judge, will also not be judged by Me. If you curse and damn the ones that sinned against you, you can one day expect the same from Me; but if you walk in My teaching, you will not be damned and cursed.

6. You shall not even call your brothers ‘Raka’ (a backstabbing, treacherous person); since, thereby, you already made yourself guilty and have warranted judgment over yourself, because, if you mean it seriously, you have cast judgment over a brother. Even less should you say to a brother, no matter how stupid he may be, that he is a fool; for if you are wiser than he is, you are as such only out of the mercy of God. If you have become proud because of it, and it occurs that you are ashamed for the stupid ones, and that you do not want to speak to them, and you say: ‘Who can speak with a fool?’, unfortunately, such a judgment originates from a germ of hell within you, and thereby you make yourself guilty of the infernal fire (zeal). It is not good when even one little spark of hell is ignited in My disciples, through such false zeal; for even the smallest of sparks can create a large fire. {Mt.05,23; 1 Jn.03,15; jl.ev03.059,04; Ex.18,21}

7. In hell, the fire of haughtiness is greater than all else, and in heaven, only the light of the highest humility and modesty shines, and the gentle fire of love warms and enlivens everything. – Do you understand this?”

Der Herr zeigt das Wesen von Himmel & Hölle in Beispielen – The Lord depicts the Nature of Heaven & Hell in Examples

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Der Herr zeigt das Wesen von Himmel & Hölle in Beispielen

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 2, Kapitel 9
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht:

1. Sage Ich: „So habe denn wohl acht; denn es liegt Mir daran, dass du sehend nach Hause ziehest!

2. Siehe, in einem Hause wohnen zwei Menschen. Der eine ist mit allem zufrieden, was er im Schweisse seines Angesichtes unter dem Segen Gottes dem Erdboden entlockt. Zufrieden und heiter geniesst er den spärlichen Ertrag seines Fleisses, und seine grösste Freude ist es, mit den noch ärmeren Brüdern seinen mühsam erworbenen Vorrat zu teilen. So ein Hungriger zu ihm kommt, da hat er eine Freude, ihn sättigen zu können, und fragt ihn nie mit ärgerlichem Gemüte um den Grund seiner Armut und verbietet ihm nicht, dass er wiederkommen dürfe, so es ihn etwa wieder hungern sollte.

3. Er murret nicht über irdische Staatseinrichtungen und sagt, so ihm irgendeine Steuer abgenommen wird, allzeit mit Hiob: ,Herr! Du hast es mir gegeben; Dein ist alles! Was Du gabst, kannst Du allzeit wieder nehmen; Dein allzeit allein heiliger Wille geschehe!‘

4. Kurz, diesen Menschen kann nichts in seiner Heiterkeit sowohl als auch in seiner Liebe und in seinem Vertrauen zu Gott, sowie daraus in der Liebe zu seinen irdischen Brüdern, stören; Zorn, Neid, Hader, Hass und Hochmut sind für ihn fremde Begriffe.

5. Aber sein Bruder ist dafür der unzufriedenste Mensch. Er glaubt an keinen Gott und sagt: ,Gott ist ein leerer Begriff, durch den die Menschen den höchsten Grad der diesirdischen Helden bezeichnen. In der Dürftigkeit kann nur ein dümmster Mensch glücklich sein, gleichwie auch die vernunft- und verstandlosen Tiere glücklich sind, wenn sie nur das spärlich erhalten, was ihr stummer und stumpfer Naturtrieb verlangt. Ein Mensch aber, der sich mit seinem Verstande weit übers Tierische emporgehoben hat, der muss sich nicht mehr mit der gemeinen Schweinskost begnügen, muss nicht mit den eigenen, zu etwas Besserem bestimmten Händen in der Erde herumwühlen – was sich nur für Tiere und Sklaven geziemt – , sondern man muss das Schwert ergreifen, sich zum mächtigen Feldherrn emporschwingen und durch Triumphpforten in die grossen Weltstädte einziehen, die man erobert hat. Die Erde muss erbeben unter den Huftritten des Rosses, das von Gold und Edelsteinen strotzend stolz den Herrn der mächtigen Heerscharen trägt.‘

6. Mit solchen Gesinnungen verwünscht dann ein solcher Mensch sein ärmliches Sein, verflucht die Armut in seinem Herzen und sinnt auf Mittel, wie er sich grosse Schätze und Reichtümer verschafft, um mit ihrer Hilfe seine herrschsüchtigen Ideen zu realisieren.

7. Seinen zufriedenen Bruder verachtet er, und jeder noch Ärmere ist ihm ein Greuel. Von der Barmherzigkeit ist bei ihm gar keine Spur; bei ihm gilt sie als lächerliche Eigenschaft feiger Sklaven und der Gesellschaftsaffen. Dem Menschen gezieme nur Grossmut, – aber diese so selten wie möglich! Kommt ein Armer zu ihm, so fährt er ihn an mit allerlei Scheltworten und sagt: ,Weiche von mir, du faule Bestie, du gefrässiges Ungeheuer mit der zerlumpten Larve eines Menschen! Arbeite, Tier, so du einen Frass haben willst! Gehe zum ungeratenen Bruder meines Leibes, aber nimmer meines erhabenen Geistes; dieser, als selbst ein gemeines Lasttier, arbeitet für seinesgleichen und ist barmherzig wie ein Gesellschaftsaffe! Ich bin nur grossmütig – und schenke dir diesmal noch dein gemeinstes Erdwurmleben.‘

8. Siehe nun, diese beiden Brüder, Kinder eines Vaters und einer Mutter, leben in einem Hause beisammen. Der erste ist ein Engel, der zweite nahe ein vollendeter Teufel. Dem ersten ist die ärmliche Hütte ein Himmel, dem zweiten dieselbe Hütte ohne irgendeine Veränderung eine allerbarste Hölle voll der bittersten Qual. Siehst du nun, wie Himmel und Hölle auf einem Flecke beisammen sein können?!

9. Freilich wirst du dir denken: ,Nun, was ist es denn? Man lasse den Herrschsüchtigen einen Thron erreichen, und er wird ganz tauglich sein, Völker zu schützen und zu schlagen die Feinde!‘ O ja, das könnte wohl möglich sein! Aber wo liegt der Massstab, der ihm vorschriebe, wieweit er seine herrschsüchtigen Pläne verfolgen solle? Was wird er mit den Menschen machen, die sich nicht in aller Tiefe werden beugen wollen vor ihm? – Siehe, die wird er martern lassen auf die möglichst qualvollste Weise, und es wird ihm an einem Menschenleben ebensowenig gelegen sein wie an einem zertretenen Grashalm! – Was ist aber dann ein solcher Mensch? – Siehe, das ist ein Satan!

10. Es müssen wohl Herrscher und auch Feldherren sein; aber verstehe, diese müssen von Gott dazu erwählt und berufen sein und für die Folge Abstämmlinge von altgesalbten Königen sein. Diese sind dann berufen; aber wehe jedem andern, der seine arme Hütte verlässt und hineilet, sich durch allerlei Mittel den Herrscherstab zu erringen! Wahrlich, es wäre für ihn besser, nie geboren worden zu sein!

11. Ich will dir aber noch ein Bild vom Himmelreiche Gottes geben: Es gleichet völlig einem guten Erdreich, auf dem ebensogut die edelsten Trauben fest neben den Dorngesträuchen und Disteln wachsen und reif werden, – und doch haben sie ein und dasselbe gute Erdreich! Der Unterschied liegt nur in der Verwendung desselben: die Rebe verkehrt es in Gutes, der Dornstrauch und die Distelstaude aber in Arges, Nutzloses und für keinen Menschen Geniessbares.

12. Also fliesset auch der Himmel ein in den Teufel wie in die Engel Gottes; aber jeder von den beiden verwendet ihn anders! –

13. Also ist der Himmel auch noch gleich einem Fruchtbaume, der ein gutes, süsses Obst trägt. Als aber unter seine reichgesegneten Äste Leute kommen, die solche Frucht geniessen wollen, da sind etliche nüchtern; diese geniessen mit Dank nur soviel, als es ihr Bedürfnis verlangt. Andere aber, da ihnen die Frucht wohlschmeckt, wollen nichts am Baume zurücklassen, sondern verzehren es aus Neid, dass nicht die Genügsamen noch einmal etwas fänden, und essen so lange, bis der letzte Apfel verzehrt ist. Diese aber werden darauf krank und müssen sterben, während sich die Genügsamen vom mässigen Genusse der Früchte des Baumes sehr wohl und gestärkt fühlen! Und doch haben beide Parteien vom selben Baume gegessen!

14. Also ist der Himmel auch gleich einem guten Weine, der den Mässigen stärkt, den Unmässigen aber zugrunde richtet und tötet; und so wird ein und derselbe Wein für den einen ein Himmel und für den andern die barste Hölle, – und doch wird er von einem und demselben Schlauche genommen! –

15. Sage Mir, Freund, ob du nun verstehest, was da ist der Himmel und was die Hölle!“

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The Lord depicts the Nature of Heaven & Hell in Examples

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 2, Chapter 9
Revealed by the Lord thru the Inner Word to Jakob Lorber

The Lord says:

1. Say I: ‘So pay attention, because it matters to Me that you go home seeing!

2. Behold, two people are living in a house. One is satisfied with everything that he, with the sweat of his brow, draws from the soil with God‘s blessing. Happy and serene, he enjoys the meagre yield of his hard work, and it is his greatest joy to share his laboriously gained supplies with his even poorer brothers. When a hungry one comes to him, feeding the visitor gives him great joy. He never asks him about the cause of his poverty with a vexed heart, and does not forbid him to return, should he be hungry again.

3. He does not grumble at the order of earthly governments, and when he has to pay taxes, he always says what Job said: ‘Lord, You gave it to me, it is all Yours! What You have given, You can take away again at any time. Your sole, holy will be done.’

4. In short, nothing can disturb this man in his serenity, as well as in his love and trust in God, and hence, in his love for his earthly brothers. Anger, envy, strife, hatred and pride are alien notions to him.

5. His brother, however, is the most discontented person. He does not believe in a God and says: ‘God is an empty concept, by which people denote the top grade of earthly heroes. Only a, incredibly stupid person can be happy in poverty, just like the animals that have no reason or intelligence are happy as long as they are barely provided for with what their dumb and dull instinct demands. A human, however, who, with his intellect, has raised himself high above the animal, can no longer be satisfied with the low fare of pigs, he must not burrow in the earth with his own hands, which are destined for something better – this befits only animals and slaves – but one must reach for the sword, strive to become a mighty general and, through triumphal arches, enter the great cities of the world that one has conquered. The ground must tremble under the hoofs of the stallion, which, decorated with gold and gemstones, proudly carries the mighy general of the troops.

6. A man with such a disposition then deplores his scanty existence, in his heart he curses poverty and thinks of ways and means by which to acquire great treasures and riches, in order to realise his tyrannical ideas with their help.

7. He has only contempt for his contented brother and loathes every man that is poorer than him. He shows not a single trace of mercy, which he regards as a ridiculous attribute of cowardly slaves and apes of society. Only generosity befits man – but that as rarely as possible. When a poor one comes to him, he hurls abuse at him and utters: ‘Leave me be, you lazy beast, you ravenous monster with the ragged larva of a man! Work, you animal, if you want something to eat! Go to that miserable brother of my body, but never of my sublime spirit. He, being a common beast of burden himself, works for the likes of him and is as merciful as an ape of society. I am simply generous, and as such I shall spare you and your miserable life this time.’

8. Behold, these two brothers, children of one father and one mother, live together in one house. The first is an angel, the second is an almost complete devil. To the first, the scantiest of huts is heaven, to the second, the very same hut is utter hell, full of bitter torment. Do you now see how heaven and hell can reside beside one another in one spot?

9. But of course you will be thinking, ‘So what? Let the domineering one ascend to the throne, and he shall be quite capable of protecting the people and vanquishing his enemies!’ O yes, this could be the case indeed! But where is the yardstick that shall prescribe to him the extent to which he can go along with his dictatorial plans? What will he do with the people that won’t bow down to him? Behold, these he will have tortured in the most excruciating manner, and a human life will be to no more him than a trodden blade of grass! But what is such a person? Behold, that is a Satan!

10. Indeed, there have to be rulers as well as generals, but understand this – they must be chosen for this calling by God, on top of being descendants of long-anointed kings. These are then called; but woe to the one who would leave his modest hut, hurrying to wrest the ruling sceptre for himself by all means necessary! Verily, for him it would be better to have never been born!

11. I shall give you another illustration of God‘s Kingdom of Heaven: It is exactly like good soil, in which the most noble grapes grow and ripen next to briers and thistles, and yet they both grow in one and the same good soil. The difference lies solely in the application. The grapevine converts it to something good, the briers and thistles however to something bad, useless and not enjoyable for any human.

12. In the same manner, heaven flows into the devil as it does into God‘s angels; but each of them makes different use of it.

13. As such, heaven is like a fruit tree, which bears good and sweet fruit. Various people tread below its richly blessed branches, and they want to enjoy such fruit. Some of them are rather sober and gratefully enjoy only as much as is good for them. Others, however, who like the taste of the fruit, won’t leave anything upon the tree, they eat it all out of envy until the last apple has been consumed, so that nothing will be left for the frugal later on. But they fall ill and must die, while the frugal ones feel strengthened through the moderate consumption of the fruit. And yet both parties had eaten from the same tree.

14. Thus, heaven is like a good wine; it invigorates the moderate, but devastates and kills the immoderate, and so, one and the same wine becomes heaven for one person, and utter hell for the other, and yet it is drawn from one and the same hose.

15. Tell Me, friend, if you now comprehend what heaven and hell truly are?’

Zeichenwirken von Jesus… Die Verwandlung einer Gegend – Miracle working of Jesus… The Transformation of an Area

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Zeichenwirken von Jesus… Die Verwandlung einer Gegend

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 5, aus Kapitel 216 und 217

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort
an Jakob Lorber

Der Herr spricht:

216,8. Sage Ich: „Lehre ist besser denn Zeichen; denn die Zeichen zwingen, die Lehre aber führt und erweckt die zu erlangende Kraft in sich selbst, und es ist dann das erst des Menschen wahrstes und völligstes Eigentum, was er sich selbst durch die eigene Tätigkeit erworben hat. Aber natürlich bei Menschen, wie ihr es seid, die sich schon lange über alle Glaubenszwangssachen und deren gemessene Schranken hinausgesetzt haben, haben selbst die grossartigsten Zeichen keine zwingende Kraft mehr, weil sie für Beobachter wie ihr so lange keine Zwangskraft bekommen, als sie nicht von eurer Lebenstheorie in Bezug auf das ,Wie‘ als klar einleuchtend und wohl ersichtlich aufgenommen worden sind. Und so kann ich dir auch schon ohne Schaden für dein und deiner Nachbarn Gemüt ein Pröbchen aufführen.

216,9. Aber Meine Zeichen, die Ich zur Bestätigung der Wahrheit Meiner neuen Lehre wirke, sollen stets so gestellt sein, dass sie den Menschen nebst dem grossen moralischen Nutzen auch den physischen abwerfen, und so glaube Ich für euch und gleichsam in euch, dass es euch für die Folge von grossem Nutzen wäre, so ihr euch als nun Meine sehr geachteten, neuen Jünger nicht so ganz und gar in einer allermagersten Wüste befändet, sondern so diese Gegend sogleich in eine sehr fruchtbare umgewandelt würde. – Bist du und seid auch ihr alle damit einverstanden?“

216,10. Sagt Epiphan: „O Meister, so dir das möglich sein sollte, da würdest du wahrlich ein höchst wohlverdienstliches Zeichen gewirkt haben! Aber wahrlich, so dir das möglich sein sollte, dann wärest du ja doch offenbar mehr denn alle die grössten Weisen und jüdischen Propheten der Welt, ja dann wärest du schon so ganz eigentlich im Ernste ein Gott, und deine neue Lehre müsste die vollste Wahrheit sein! Denn sehe sich ein Mensch einmal diese wahre Dabuora (Pech- und Naphthawüste) an! Nichts als nackte Felsen, bis zu den Wolken hinaufreichend; nur der Fuss dieses echten Pechberges ist mit spärlichem Gestrüpp hie und da bewachsen. Nur wenige Quellen sprudeln aus seinem Innern an das Tageslicht hervor, und dort unter den schroffsten Felsabhängen vegetiert ein magerer Zedernwald als ein wahres Heiligtum dieses Pechgebirges; alles sonstige weit und breit ist nackt und kahl wie die Oberfläche des Wassers!

216,11. Nun, das soll jetzt durch dein Willensmachtwort in eine fruchtbare Gegend der Erde verwandelt werden?! Es ist so etwas zum voraus wohl ein wenig schwer zu glauben; aber du hast es in der Einleitung deiner Lehre gesagt, die, obschon eines sehr rätselhaften Klanges, dennoch in Rücksicht dessen wahr sein muss, weil du ein Mann bist, der erstens zu rein denkt, um sich mit Menschen, wie wir da sind, einen Scherz zu machen, und der zweitens schon so manches ausserordentliche Zeichen hier geleistet hat. Ich ersuche dich darum, wenn es dich im Ernste sonst nichts kostet als ein einziges Willenswort!“

217,1. Sage Ich: „So habe denn acht, und Ich sage dir weiter nichts als: Ich will es also! – Und nun betrachte du, Mein sehr lieber Epiphan, diese Gegend, und sage es Mir, wie sie dir gefällt!“

217,2. Epiphan mit Aziona und Hiram und alle die hier Anwesenden schlagen sich auf die Brust und werden ganz stumm vor Verwunderung, und Epiphan betrachtet mit grossen Augen bald die nun sehr herrliche Gegend – das Gebirge voll Wald und die Ufergegend, die doch ein Flächenmass von nahe tausend Morgen hatte und mit sonst nichts als nur mit spärlichem Gras zur Weide für wenige Ziegen und Schafe bewachsen war und nun in der fruchtreichsten Üppigkeit dalag – und bald wieder Mich mit forschendem Blicke.

217,3. Nach einer geraumen Weile des Staunens öffnet er erst wieder den Mund und sagt (Epiphan): „Ja, um so etwas in einem Moment bewerkstelligen zu können, muss man schon nahe mehr denn ein Gott sein! Denn ein Gott, wie ich deren aus den verschiedenen Gotteslehren der Ägypter, Griechen, Römer, Juden und sogar Perser und Indier kenne, lässt sich Zeit und wirkt seine Tageswunder ganz gemach und scheint sich dazu einer Menge grossartiger Mittel und Apparate zu bedienen. Da muss eine Sonne sein, ein Mond, mehrere Planeten, eine zahllose Menge anderer Sterne. Diese helfen ihm unter gewissen Umständen, Stellungen und Verhältnissen die Wunder auf dieser Erde verrichten, – wo aber ausser einem Blitze aus den Wolken alles so hübsch zeitlässig vor sich geht.

217,4. Du aber hast hier in einem Augenblick etwas bewirkt, wozu sich ein Gott, wie ich mehrere aus den Büchern und Schriften kenne, sicher selbst mit allem Mitfleisse von Menschen noch ein paar Hunderte von langweiligen Jahren Zeit gelassen hätte. Daraus ziehe ich den untrüglichen Schluss, dass du offenbar mehr Gott sein musst denn alle andern Götter, von denen ich vieles gehört und gelesen habe! Herr und Meister aller Meister der Erde! Wie, wie – und noch einmal – wie ist Dir das möglich? Und sollte das mit der Zeit sogar auch unsereinem möglich sein, so man sich ganz in Deine neue Lehre hineingelebt hat?“

217,5. Sage Ich: „Ja, Mein lieber Freund Epiphan, ansonst hätte Ich es dir nicht gesagt! Wie aber das möglich ist, habe Ich dir schon ehedem gesagt und auch sogar klar gezeigt, – und sage dir aber auch noch das dazu, dass Meine rechten Jünger mit der Zeit auf dieser Erde noch Grösseres tun und wirken werden, als Ich nun getan und gewirkt habe. Aber natürlich soll es dann bei allen Meinen rechten Jüngern stets dabei bleiben, zu erkennen und zu wissen, dass sie solches alles nur dann werden zu wirken imstande sein, wenn sie im Geiste mit Meinem Geiste vollends eins sein werden und so bei jeder Gelegenheit in ihrem Geiste mit Meinem Geiste sich beraten werden, ob solches auch zur Erreichung irgendeines guten Zweckes notwendig sein werde. Denn so jemand, auch noch so genau in Meiner Lehre lebend, sich, von irgend jemand Mächtigem aufgefordert, selbst zu seiner Leibeslebensrettung veranlasst fühlte, ein Zeichen zur Bestätigung seiner höchsten Sendung wirken zu sollen, und Ich würde ihm im Geiste sagen: ,Tue es nicht; denn es ist nun nicht Mein Wille!‘, so wolle dann auch der Jünger gleich also, wie Ich es will; möchte er sich aber trotzdem anschicken, ein Zeichen zu wirken, so wird er es nicht vermögen, dieweil Mein Wille nicht eins war mit dem seinen.

217,6. Nur mit Mir, das heisst im steten Vereine mit Meinem Geiste und Willen, werdet ihr alles zu bewirken imstande sein, ohne den aber nichts; denn der Herr bin Ich und werde es ewig bleiben. Und siehe, das gehört auch zu Meiner Lehre! – Hast du Mich verstanden?“

217,7. Sagt Epiphan: „Jawohl, Herr und Meister aller Meister! Aber ich finde da etwas, das sich nach meiner Beurteilung mit der eigentlichen vollsten Freiheit des Menschengeistes nicht so recht einen will. Denn so ich zum Beispiel nur dann ein Zeichen wirken kann, so Du solches zu bewirken mitwillst, dann ist mein Wille ja ein von dem Deinen ewig abhängiger, gebundener und somit nicht freier.“

217,8. Sage Ich: „Oh, da bist du sehr in der Irre! Gerade das Gegenteil! Je enger ein Menschengeist mit Meinem Geiste in Verbindung steht, desto freier ist er im Geiste und Willen, da Ich Selbst die allerhöchste und unbegrenzteste Freiheit und Macht in Mir berge. Nur der wird sich selbst in seiner Freiheit insoweit beschränken, inwieweit er sich mit Mir nicht einet; der aber ganz eins sein wird mit Mir, der wird auch alles das vermögen, was Ich vermag. Denn ausser Mir gibt es ja nirgends eine unbeschränkte Macht und ein unbeschränktes Wirkungsvermögen.

217,9. Die vollste Vereinigung mit Mir aber benimmt niemandem irgend auch nur ein Atom von seiner Selbständigkeit. Welch grösseren und seligeren Lebensvorteil aber kannst du dir wohl denken als den, mit Mir, das heisst, mit Meinem Geiste, gleich Mir allmachtsvoll tatkräftig und dabei doch vollkommenst selbständig zu sein?! – Sage es Mir nun, wie dir diese Sache gefällt!“

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Miracle working of Jesus… The Transformation of an Area

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 5, from Chapter 216 & 217
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The Lord says:

216,8. I say, “Teaching is better than signs; for signs coerce, while teaching leads and awakens the power demanded in itself, and that is then the truest and fullest possession of man, which he himself has received through his own activity. But of course, people such as you have already long ago set yourselves above all issues of forced faith and its measured limits, even the greatest signs no longer have any forcing power, because they do not receive any force to compel observers like you for as long as they have not been accepted by your theory of life in respect of the “how” as clearly enlightening and very visible. And so I can already perform a little test without any harm for yours and your neighbor’s mind.

216,9. But My signs, which I perform to confirm the truth of My new teaching, should always be set up to give man besides the great moral use also the physical, and so I believe for you all and at the same time in you all that it would be of great use to you in the future if you, as now My very respected new disciples, would not find yourselves so completely and totally in a very barren desert, but instead if this area was immediately turned into a very fertile one. Do you all agree with this?”

216,10. Epiphan says, “Oh Master, if that were possible for you, you would truly have performed a highly praise-worthy sign! But truly, if that were possible for you, then you would indeed be obviously more than all the greatest wise men and Jewish prophets of the world, yes, then you would be very actually seriously a god, and your new teaching would have to be the fullest truth! For a man should just look once at this true Dabuora (desert of pitch and naphtha)! Nothing but bare cliffs, reaching up to the clouds; only the foot of this genuine mountain of pitch is covered here and there with sparing shrubs. Only a few sources spring forth out of its innards into daylight, and there under the sharpest cliffs a meager cedar wood vegetates as a true sanctuary of this pitch mountain; everything else far and near is naked and bare like the surface of the water!

216,11. Well, that shall now be transformed into a fruitful area of the Earth through your powerful word of will?! Such a thing is indeed a little difficult to believe in advance; but you said in the introduction to your teaching, which, although it sounds very puzzling, nonetheless must be true in this respect, because you are a man who firstly thinks too purely to make fun of people such as us, and who secondly has already performed some extraordinary things here. I entreat you therefore, if it seriously costs you nothing more than one single word of Your will!”

217,1. I say, “Then pay attention, and I will tell you nothing further than this: I will it so! – And now just look, My very dear Epiphan, at this area and tell Me how you like it!”

217,2. Epiphan along with Aziona and Hiram and all the others present here beat their chests and become quite silent with amazement, and Epiphan observes the now very magnificent area with wide eyes – the mountains covered with forests and the shore area which had an extent of almost a thousand acres [thousand morgen = 0.25 – 0.36 hectares] and was covered with nothing but only sparse grass as pasture for a few goats and sheep and now lay there in the most fruitful opulence – and then again at Me with a searching look.

217,3. Only after a good while of amazement does he (Epiphan) open his mouth again and says, “Yes, in order to be able to perform such a thing in one instant, one must already be more than a god! For a god, as I know from the various religions of the Egyptians, Greeks, Romans, Jews and even Persians and Indians, takes his time and performs his miracles quite calmly and seems to make use of a number of great means and apparatuses. There must be a sun, a moon, several planets, a countless number of other stars. These help him in certain circumstances, places and situations to perform miracles on this Earth, where however apart from a bolt of lightning from the clouds everything happens very slowly.

217,4. But you have performed something in an instant here that a god, as I know several from the books and scriptures, certainly even with all the industriousness of man would have taken another couple of hundred boring years of time to do. From this I take the undeceiving conclusion that you must obviously be more god than all the other gods about whom I have heard and read very much! Lord and Master of all masters of the Earth! How, how, and once again how is that possible for You? And should that also be possible for the likes of us in time, if one has become completely familiarized with Your new teaching?”

217,5. I say, “Yes, My dear friend Epiphan, otherwise I would not have said it to you! But how that is possible, however, I have already said to you and even shown it clearly – and I tell you this as well, that My true disciples will do and perform even greater things in time on this Earth than what I have done and performed. But of course it always remains to all My true disciples to recognize and to know that they will only be able to perform all such things if they become fully one in their spirit with My spirit and so at every opportunity seek advice in their spirit with My spirit, whether such a thing is necessary in order to achieve some good purpose. For if someone, even living exactly in My teaching, feels prompted to save his life himself, demanded by some powerful person, to have to perform a sign to confirm his highest mission, I would say to him in the spirit: Do not do it; for it is not My will now! So then the disciple will also want what I want; but if he should nevertheless try to perform a sign, he will not be able to, since My will was not one with his.

217,6. Only with Me, that is, in constant union with My spirit and will, will you all be able to perform everything, but without it nothing; for I am the Lord and will remain so eternally. And look, that is also part of My teaching! Have you understood Me?”

217,7. Epiphan says, “Yes indeed, Lord and Master of all masters! But I find there something which according to my judgment does not go so well with the actual fullest freedom of the human spirit. For if for example I can only perform a sign when You also want to perform such a thing, then my will is indeed eternally more dependent, more bound to Yours and thus not free.”

217,8. I say, “Oh, there you are very much mistaken. On the contrary! The more closely a human spirit is united with My Spirit, the freer it is in spirit and will, since I Myself contain the greatest and most unlimited freedom. A man curtails himself in his freedom only insofar as he does not unite with Me. Yet he who is completely at one with Me is capable of doing all that I do, for nowhere outside of Me is there an unlimited might and unlimited power of action.

217,9. No one who is fully at one with Me is deprived of even one atom of independence. Can you think of a greater and happier advantage to your life than to be together with Me, that is, with My Spirit, almighty and active like I am, and yet at the same time completely independent? — Tell Me now how you like this.”

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Die Dreieinigkeit in Gott und Mensch… Jesus erläutert – The Trinity in God and Man… Jesus explains

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Die Dreieinigkeit in Gott und Mensch

Das Grosse Johannes Evangelium Band 6 – Kapitel 230
Offenbart von Jesus durch Jakob Lorber

230,1. (Der Herr:) „Doch was ihr nun vernehmen werdet, das behaltet vorderhand bei euch und machet Mich nicht vor der rechten Zeit ruchbar! Wann aber dazu die rechte Zeit sein wird, das werdet ihr von Meinem Geiste, der der eigentliche Heilige Geist ist, schon in euch selbst erfahren.

230,2. Der Vater, Ich als Sohn und der Heilige Geist sind unterscheidbar eines und dasselbe von Ewigkeit.

230,3. Der Vater in Mir ist die ewige Liebe und als solche der Urgrund und die eigentliche Ursubstanz aller Dinge, die da erfüllet die ganze ewige Unendlichkeit.

230,4. Ich als der Sohn bin das Licht und die Weisheit, die hervorgeht aus dem Feuer der ewigen Liebe. Dieses mächtige Licht ist das ewige vollkommenste Selbstbewusstsein und die hellste Selbsterkenntnis Gottes und das ewige Wort in Gott, durch das alles, was da ist, gemacht worden ist.

230,5. Damit aber das alles gemacht werden kann, dazu gehört noch der mächtigste Wille Gottes, und das ist eben der Heilige Geist in Gott, durch den die Werke und Wesen ihr volles Dasein bekommen. Der Heilige Geist ist das grosse ausgesprochene Wort ,Werde!‘ – und es ist da, was die Liebe und die Weisheit in Gott beschlossen haben.

230,6. Und seht, das alles ist nun da in Mir: die Liebe, die Weisheit und alle Macht! Und somit gibt es nur einen Gott, und der bin Ich, und Ich habe nur darum hier einen Leib angenommen, um Mich euch Menschen dieser Erde, die Ich völlig nach Meinem Ebenmasse erschaffen habe aus der Ursubstanz Meiner Liebe, in eurer Persönlichkeit näher offenbaren zu können, – wie es nun soeben der Fall ist.

230,7. Dass aber auch ihr dieselbe Mir ganz ebenmässige Dreiheit in euch habt wie Ich Selbst, das soll euch sogleich ganz klar gezeigt werden.

230,8. Sehet, ein jeder Mensch hat eine Liebe in sich und infolge solcher Liebe auch einen Willen; denn die Liebe in sich ist ein Begehren und Verlangen, und in dem Begehren und Verlangen liegt ja eben der Wille. Das ist auch allen Pflanzen und Tieren und in gewisser Hinsicht auch der andern Materie eigen.

230,9. Liebe und Willen hat selbst der roheste und ungebildetste Mensch. Aber was richtet er damit aus? Er geht nur auf die Befriedigung seiner untersten und materiellsten Bedürfnisse aus, die sich instinktmässig aus seiner rohen Liebe in seinen Willen übersetzen, aus dem sein Verstand nichts als einen finsteren Dunst überkommt. Sehet auf die Wirkungen solcher Menschen, ob sie nicht um vieles schlechter sind als jene, welche die Tiere hervorbringen, deren Liebe und Verlangen durch ein höheres Einfliessen geleitet wird!

230,10. Aber ganz anders verhält es sich mit der Liebe und ihrem Willen bei jenen Menschen, deren Verstand ein helles Licht geworden ist; er durchleuchtet dann die Liebe, ihren Willen und dadurch den ganzen Menschen. Nun erst gibt die Liebe die reinen Mittel, das Licht oder die Weisheit ordnet sie, und der Wille setzt sie ins Werk. Weil aber der Mensch als Ebenmass Gottes auch solch eine Fähigkeit in sich hat, besteht er darum aus drei Menschen, oder ist er nur ein Mensch?“

230,11. Sagten alle, und besonders die alten Jünger: „Wir danken Dir, o Herr, dass Du nun einmal wieder ganz klar geredet hast; denn das ist eben nicht immer Deine Art, also zu reden und zu lehren. Nun erst wissen wir ganz, wie es mit der völligen Einheit Gottes steht, und so bist Du denn doch ganz vollkommen Gott, wie es uns schon zu öfteren Malen in den Sinn gekommen ist.“

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The Trinity in God and Man

The Great Gospel of John Volume 6 – 230
Jesus reveals thru Jakob Lorber

230,1. (The Lord:) “However, what you will hear now, for the time being keep for yourselves and do not make Me known before the right time! When the right time will come, you will be informed by My spirit, which is the actual Holy Spirit.

230,2. The Father, I as Son and the Holy spirit are distinguishable one and the same from eternity.

230,3. The Father in Me is the everlasting love and as such the primordial reason and the actual primordial substance of all things, which fills the whole of eternity.

230,4. I as the Son am the light and wisdom, which goes forth from the fire of everlasting love. This mighty light is the everlasting most perfect self-consciousness and the brightest self-recognition of God and is the everlasting word in God, through which everything there is, has been created.

230,5. But to do all this also requires the almighty will of God, which is the Holy Spirit in God, through whom these works and creatures are to be fully realised. The Holy Spirit is the great pronounced word ‘It shall be!’ – and it is what the love and wisdom in God have decided.

230,6. And see, all this is now present in Me: the love, the wisdom and the power! And therefore there only exists one God, and this is Me, and I only have taken on a body here, to reveal Myself better to you people of this earth, who I have created to My likeness, in your personality – as it is the case right now.

230,7. That you also have exactly the same trilogy in you as I Myself, will be shown to you in absolute clarity.

230,8. See, every person has love in himself and according to such love also a will; since love in itself is a desire and longing, and in this desire and longing lies the actual will. This is a property of all plants and animals and in a certain way also of all other matter.

230,9. Even the most uneducated and coarsest person possess love and will. But what does he do with it? He satisfies only the lowest and most physical needs, which instinctively translates from his raw love to his will, from which his mind obtains nothing else than a dark haze. Look at the works of such people, if they are not many times worse than those produced by animals, whose love and desire is guided by a higher influence!

230,10. However, it is completely different with the love and its will of those people, whose mind has become a bright light; it penetrates the love, its wisdom and thereby the whole person. Only now does love provides the pure means, the light or wisdom orders it, and the will turns it into action. Because man as the likeness of God also has such ability in himself, does he also consist out of three people, or is he only one person?”

230,11. Said all, and especially the old disciples: “We thank You, o Lord, that You have spoken so clearly; since this is not always Your way, to speak and teach. Only now we fully understand the total unity of God, and as such You are entirely God, how we envisioned it quite often in our mind.”

SEGEN oder FLUCH … Der Lohn des Geizes – BLESSING OR CURSE … The Reward of Stinginess

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Jesus zeigt auf… SEGEN oder FLUCH – Der Lohn des GEIZES
Die Bettelkinder von Emmaus

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 7, Kapitel 133 – 135
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Liebe Freunde, Brüder und Schwestern

Segen – oder Fluch? Dieser Beitrag enthält eine weitere Geschichte aus dem Leben Jesu. Er steht einer armen Familie bei und errettet diese vom materiellen Untergang. Zugleich zeigt er, wie sich die Menschen im Umfeld verhalten haben.

Wir müssen uns bewusst sein, dass wir durch unsere Staaten um den Segen des Herrn BETROGEN werden. Indem wir mürrisch Sozialabgaben leisten und gleichzeitig um die Aufstockung unserer eigenen Rente besorgt sein müssen, wird das Herz immer härter und kälter. Auch die Beiträge an eine Kirche werden oft gespendet, ohne den Verwendungszweck zu kennen. Wir “delegieren” die Verantwortung gegenüber den Mitmenschen an irgendwelche Organisationen – meistens aus Pflicht, und weniger aus Liebe. Was könnte der Herr hier denn segnen?

Hier ein paar Zeilen aus einem Liebesbrief (Von Jesus … mit Liebe, 23.11.2015):

Jesus sagt: “Der Feind alles Guten war bestrebt, diese Verantwortlickeit von euch zu entfernen, sehr wohl wissend um die Gnaden, die aus der Wohltätigkeit fliessen. Er hat eure Herzen gegenüber den Armen verhärtet und die Herzen der Armen gegenüber euch.

Ich beabsichtigte dies niemals so. Meine Absicht war, dass euer Ueberschuss für ihre Bedürfnisse sorgt und eines Tages ihr Ueberschuss für die Bedürfnisse Anderer. Dies ist ein Training in Heiligkeit und Satan hatte absichtlich diese Möglichkeit entfernt von euch, während er diese verletzten Seelen mit Anschuldigungen überhäuft und so Feindschaft und Spaltung in eurer Gesellschaft verursacht – Aufhetzung, Unzufriedenheit und Hass.”

Kapitel 133 – Die Bettelkinder aus Emmaus

Der Herr spricht:

1. Als wir uns nahe dem Eingangstore befanden, da kamen uns aus dem Orte sieben beinahe ganz nackte Kinder von sechs bis elf Jahren Alter entgegen und baten uns um Brot, weil sie gar sehr hungrig seien.

2. Ich aber sagte zu ihnen: „Ja, ihr Meine lieben Kleinen, woher sollen wir da auf offener Strasse Brot nehmen, um es euch zu geben?“

3. Sagte das älteste Kind, ein Knabe: „O du lieber, guter Vater, wenn du dich unser nur erbarmen wolltest, so könntest du uns schon auch hier ein Brot und auch ein Gewand verschaffen! Im Orte gibt es Brot in grosser Menge; aber so wir zu jemandem gehen und um Brot bitten, so treibt er uns mit Ruten weg und gibt uns kein Brot. Aber du und diese, die mit dir sind, sehen so gut aus, und so bitten wir euch, dass ihr uns Brot verschaffen möchtet!“

4. Sagte Agrikola: „Meine lieben Kleinen, habt ihr denn keine Eltern, die euch Brot geben?“

5. Sagte der Knabe: „Eltern haben wir, einen Vater und auch eine Mutter; aber sie sind beide sehr krank und können sich nichts verdienen, und so müssen wir für uns und für sie herum bitten gehen, damit wir und sie nicht ganz verhungern. O ihr lieben Väter, es ist wohl sehr traurig, gar so arm zu sein! Keine Wohnung, kein Brot und keine Kleidung!“

6. Sagte Agrikola: „Wo halten sich denn eure kranken Eltern dann auf, wenn ihr keine Wohnung habt?“

7. Sagte der Knabe: „Dort hinter dem Orte steht eine alte Schafhirtenhütte, die einem Bürger von hier gehört; der benützt sie nicht mehr, weil er sich eine neue erbaut hat, und er hat uns erlaubt, die alte zu bewohnen. Kommet nur mit uns und überzeuget euch selbst von unserer grossen Not!“

8. Sagte wieder Agrikola: „Aber es wohnt hier ja ein gewisser Nikodemus, der ein guter Vater sein soll! Waret ihr noch nie bei ihm?“

9. Sagte der Knabe: „Ja, den kennen wir wohl und haben schon viel Gutes von ihm gehört; aber wir getrauen uns nicht hin, weil er ein gar zu hoher und grosser Herr ist. Es befinden sich noch mehrere so grosse Herren hier, die sicher auch recht gute Väter sein werden; aber es nützt uns das nichts, weil wir uns nicht zu ihnen zu gehen getrauen.“

10. Sagte Agrikola: „Ja, wir könnten ja auch grosse Herren sein, und ihr habt euch dennoch getraut, uns anzureden!“

11. Sagte der Knabe: „Dazu hat uns der grosse Hunger getrieben und weil ihr ein sehr mildes und barmherziges Aussehen habt! Wenn wir den Nikodemus nur einmal auch auf der Strasse antreffen könnten, so möchten wir ihn schon auch anreden; aber er ist ja meistens in der Stadt, und da wissen wir seine Wohnung nicht und getrauen uns in unserer Nacktheit auch nicht in die Stadt, denn es könnte uns darin ein Leid geschehen.“

12. Sagte Ich zu den Kindern: „Seid getrost, Meine Kleinen, es soll euch geholfen werden! Führet uns aber nun zu euren kranken Eltern hin! Ich werde ihnen helfen, und wir werden auch für Brot und für eine rechte Bekleidung sorgen!“

13. Sagten alle Kinder: „Wir haben zu Gott gebetet alle Tage, dass Er uns helfen möge, und als wir heute morgen wieder gebetet haben, da kam es uns vor, als ob wir eine Stimme vernommen hätten, die da sagte: ,Heute noch soll euch geholfen werden!‘ Das erzählten wir den kranken Eltern, und diese sagten: ,Bei Gott ist alles möglich; doch uns wird nur der Tod am sichersten helfen!‘ Wir vertrösteten unsere armen Eltern, so gut wir nur immer konnten, und gingen auf unser Betteln aus. Und seht, ihr lieben, guten Väter, wir haben nicht umsonst gebetet, denn euch hat der grosse, heilige und liebe Vater im Himmel zu uns geschickt! Oh, wir müssen aber nun gleich, bevor wir noch einen Schritt zurück zu unseren Eltern tun, dem lieben Vater im Himmel danken, dass Er Sich unser so gnädig erbarmt hat!“

14. Hier knieten die Kleinen nieder und beteten mit aufgehobenen Händen also zum Himmel empor: „O Du grosser, lieber, guter und heiliger Vater im Himmel, wir danken Dir, dass Du uns in diesen uns von Dir zugesandten Vätern aus unserer Not geholfen hast! Nimm diesen unsern Dank gnädig an, o Du lieber, guter, heiliger Vater!“

15. Danach standen sie auf und baten uns, ihnen folgen zu wollen.

16. Wir gingen, selbst tief gerührt von dem kurzen Dankgebet der Kleinen, ihnen nach und erreichten bald die vorbezeichnete Hütte, die sich unter einem stark vorspringenden Felsen befand. Allda angelangt, fanden wir die beiden Alten auf dem blanken Boden zusammengekauert und beinahe bis auf die Knochen abgemagert.

17. Als Agrikola diese zwei Menschen im grössten Elend ersah, ward er ganz erregt und sagte: „Nein, so etwas findet man bei uns als hart und unbarmherzig verschrienen Heiden nicht! Hätten denn diese trägen Juden nicht so viel Zeit, sich dann und wann herauszubemühen und nachzusehen, ob sich da nicht irgendein elender und der Hilfe bedürftiger Mensch aufhält? Es gibt ja auch Hirten in der Nähe; könnten wenigstens diese nicht einmal nachsehen kommen, was diese Menschen hier machen, da sie ja doch diese Kinder oft aus und ein gehen gesehen haben müssen? Ach, so eine Gefühllosigkeit ist mir ja doch noch nie vorgekommen!“

18. Sagte Ich: „Weisst du, Freund, jetzt werden wir diesen Menschen zuerst helfen und dann erst das Weitere besprechen!“

Kapitel 134 – Der Herr bei der armen Familie

1. Hierauf wandte Ich Mich zu den Kranken und sagte zu ihnen: „Wie seid ihr in solches Elend geraten? Saget es derentwegen, die hier mit Mir gekommen sind!“

2. Sagte der von der Gicht ganz verkrüppelte Mann: „Herr, wir sind allzeit arme Menschen gewesen und verdienten uns unser Brot mit der Arbeit unserer Hände, und es ging uns dabei ganz gut; aber vor drei Jahren kamen wir zu der Gicht, ich zuerst, dann später auch dies mein Weib, weil sie sich mit der Arbeit zu sehr anstrengen musste. Bis zu den Osterfesten dieses Jahres hatten wir eine Unterkunft im Orte; aber unser Wohltäter starb, und es kam ein anderer Herr ins Haus, der uns als ihm nutzlose Menschen nicht länger im Hause behalten wollte. Wir versuchten, bei anderen Menschen eine Unterkunft zu erbetteln; aber es wollte uns niemand unserer Krankheit und der Kinder wegen nehmen. Es blieb uns nichts übrig, als diese uns eingeräumte Hütte zu beziehen, um nicht ganz im Freien zu sein und nicht einmal einen Schutz gegen Regen und andere Ungewitter zu haben. Dass sich unsere Krankheit in dieser Hütte nicht gebessert, sondern nur von Tag zu Tag verschlimmert hat, das zeigt unser Aussehen. Dass wir beinahe ganz aller Kleidung ledig sind, rührt daher, weil wir das wenige, was wir noch hatten, verkaufen mussten, um uns ein wenig Brot anschaffen zu können. Aber jetzt sind wir mit allem fertig geworden und sind dem Hungertode ausgestellt, wenn keine Hilfe kommt. Gott dem Allweisesten und Allmächtigen sei das alles aufgeopfert; Er wird es wohl wissen, warum Er uns in ein solches Elend hat kommen lassen!

3. Hiob hat nach der Beschreibung viel auszustehen gehabt, aber wir sicher noch mehr! Denn leiden haben wir schon von Kindheit an müssen und der frohen Tage wenige erlebt; und nun, da wir schon etwas älter geworden sind und mühseliger von Natur aus, sind wir erst so recht auf die höchste Stufe alles irdischen Unglücks gelangt! Wenn ihr, liebe Herren, uns nur in etwas helfen könnet, so erbarmet euch unser und helfet uns! Der Herr im Himmel wird es euch sicher vergelten.“

4. Sagte Ich: „Darum sind wir ja eben hierher gekommen, um euch die von euch ersehnte Hilfe zu bringen! Merket euch aber das: Die Gott liebhat und zu grossen Dingen bestimmt hat im Reiche der Geister, die prüft Er auch mächtiger und stärker als irgendeinen andern Menschen, den Er nur für kleine Dinge bestimmt hat.

5. Aber ihr habt nun die Zeit eurer irdischen Prüfung vollendet und sollet nun denn auch einmal glücklich sein auf dieser Erde noch und wohl erziehen eure sieben Kinder, die nun noch engelrein sind, damit sie als Männer in späterer Zeit nicht unrein werden. Mit dem aber sage Ich euch nun auch: Stehet auf und wandelt!“

6. Im Augenblick erhoben sich die beiden Eltern als ganz vollkommen gesunde Menschen und bekamen auch gleich ein ganz natürlich gutes Aussehen.

7. Sie staunten ungemein, und der Mann sagte: „O du wunderbarer Mann! Was hast du denn nun mit uns getan? Denn so gesund und kräftig waren wir ehedem ja ohnehin noch nie! Oh, wer und was bist du denn so ganz eigentlich, dass du solches vermagst? Du bist entweder ein grosser von Gott gesandter Prophet, oder du bist ein verkörperter Engel; denn das ist bisher in Israel noch nicht erhört worden. Was für Arzneien haben schon so manche Gichtbrüchige gebraucht, und es wurde ihnen dennoch nicht besser, – und du sagtest zu uns bloss: ,Stehet auf und wandelt!‘, und wir sind im Augenblick vollkommen geheilt gewesen. Oh, lobet alle den Gott Israels, dass Er einem Menschen solch eine rein göttliche Macht gegeben hat!“

8. Die sieben Kinder weinten auch vor Freude, als sie ihre Eltern so vollkommen gesund vor sich sahen wie vormals noch nie, und der älteste Knabe sagte: „O seht, ihr lieben Eltern, ich habe es ja gehört und euch auch oft gesagt: Wenn die Not am höchsten ist, dann ist auch die Hilfe Gottes für jene, die sie bei Ihm suchten, am nächsten gekommen. Und gerade heute hatte unsere irdische Not den höchsten Gipfel erreicht, – und die Hilfe von Gott ist auch schon da! Ihm, dem lieben, guten und heiligen Vater im Himmel, allen Dank, alles Lob und alle Ehre! Auf das Glück, dass unsere lieben Eltern nun wieder gesund und kräftig geworden sind, ist uns ordentlich unser früher so grosser Hunger vergangen! Oh, wenn wir jetzt noch Kleidung von der dürftigsten Art hätten, so könnten wir uns ja recht bald wieder ein gutes Stück Brot verdienen!“

9. Sagte Ich zum Knaben: „Gehe du hinter den Felsen, dessen grottenartiger Vorsprung euch bis jetzt zu einer Wohnung gedient hat! Dort wirst du drei Bündel finden; die bringe herein, und ihr werdet euch sogleich ganz gut bekleiden können!“

10. Als der Knabe das vernommen hatte, da eilte er hinaus, begleitet von seinen Geschwistern, und sie brachten drei Bündel in die Hütte herein. Die Eltern lösten sie leicht auf und fanden darin Kleider für sich und für ihre Kleinen. Da gab es des Dankes, Lobes und der Freudentränen in Hülle und Fülle, und an Verwunderung von allen Seiten hatte es auch keinen Mangel.

11. Aber diese Menschen hatten auch schon beinahe zwei Tage nichts gegessen und waren sonach hungrig.

12. Und Ich sagte abermals zu den Kindern: „Kindlein, gehet nun noch einmal dorthin, wo ihr ehedem die Bündel mit den Kleidern gefunden habt! Alldort werdet ihr nun auch Brot und Wein finden; bringet alles herein, und stärket und sättiget euch damit!“

13. Da eilten die Kleinen abermals hinaus und fanden in einem Korbe mehrere Laibe besten Brotes und mehrere Krüge voll eben auch des besten Weines. Sie brachten den Fund auch bald in die Hütte und sättigten und stärkten sich damit. Die Eltern sagten unter vielen Freudes- und Dankestränen, dass sie solch ein gutes Brot noch nie verkostet und solch einen guten Wein noch nie getrunken hätten. Es müsste Brot und Wein rein aus den Himmeln Gottes durch die Engel herbeigeschafft worden sein; denn auf Erden wachse und gedeihe so etwas rein himmlisch Gutes niemals, weil dazu die Menschen schon zu schlecht und gottvergessen seien.

14. Ich aber sagte zu ihnen: „Meine lieben Kinder, esset und trinket nun nur ganz sorglos und seid frohen Mutes; denn Gott hat euch stark geprüft, und ihr habt ohne Murren in voller Ergebung in den Willen Gottes alles, was da über euch gekommen ist, ertragen. Gott hat euch aber auch nun, wo eure Not das Vollmass erreichte, auf eine wunderbare Art schnell geholfen, und diese Hilfe wird bei euch verbleiben nicht nur zeitlich bis ans Ende eures irdischen Lebens, sondern auch über das Grab hinaus für ewig! Warum ihr aber auf dieser Erde von Gott so stark geprüft worden seid, das werdet ihr im andern Leben erst zur Einsicht bekommen.“

Kapitel 135 – Agrikola und die Hirten

1. Als Ich solches zu diesen Armen geredet hatte, da kamen einige Hirten zu der Hütte, um nachzusehen, ob die Kranken etwa schon verstorben seien.

2. Da sie aber unser ansichtig wurden, so wollten sie sich bald wieder entfernen; aber unser Agrikola trat schnell aus der Hütte, redete die Hirten an und sagte: „Habt ihr etwa diesen Armen Speise und Trank gebracht, oder wolltet ihr ihnen sonst helfen oder sie trösten?“

3. Sagten die Hirten: „Herr, weder das eine, noch das andere, sondern wir kommen als Diener unseres Herrn, der ein strenger Mann ist! Er hat uns befohlen, heute nachzusehen, ob diese Familie noch darin hause, oder ob sie etwa schon gestorben sei. In jedem Falle müsse diese alte Hütte noch heute geräumt werden, da er für den ersten Tag nach dem Sabbat schon Bauleute bestellt habe, die diese alte Hütte umbauen sollen, darum dieses arme und nackte Gesindel hinausgeschafft werden müsse.“

4. Sagte Agrikola: „Dass ihr nach dem Willen eures Dienstgebers handelt, das kann ich euch nicht verargen; aber ihr wusstet doch, welche Not diese Familie gelitten hat! Warum tatet ihr dieser armen Familie denn nie etwas Gutes?“

5. Sagten die Hirten: „Herr, wir haben für uns zu sorgen genug, um unser Leben durchzubringen! Wie sollen wir da noch für andere Arme sorgen? Unser Dienstherr ist ein zu karger Mensch, als dass er uns, seinen Dienern, so viel zukommen liesse, dass wir davon noch andern Armen etwas zukommen lassen könnten. Wir selbst haben kaum zu leben, – wie könnten wir da noch andere leben lassen?!“

6. Sagte Agrikola: „Tut mir recht leid um euch! Sieh, du Wortführer, dieser Familie ist nun auf einmal mehr denn königlich geholfen – und jedem ihrer Wohltäter wäre desgleichen für immer geholfen gewesen! Aber da ihr gleich eurem Dienstherrn harten und gefühllosen Herzens waret, so habt ihr auch von uns aus keinen Lohn zu gewärtigen. Übrigens saget das auch eurem Dienstherrn, dass ich als ein höchster, reichster und mächtigster Römer aus Rom, so er diese arme Familie besser versorgt hätte, ihm hier anstatt eine neue Hütte einen königlichen Palast hätte erbauen lassen und ihm dazu noch zehntausend Morgen Land geschenkt hätte! Nun aber mag und kann er für seine Barmherzigkeit mit euch den Lohn teilen, den ihr nun überkommen habt. Schämet euch, ihr Juden, die ihr euch ,Kinder Gottes‘ nennet, dass wir Heiden euch an der Barmherzigkeit himmelhoch übertreffen! Wie heisst denn euer sauberer Herr, und was ist er denn?“

7. Sagte ganz verdutzt der eine Hirte: „Unser Herr ist ein überreicher Bürger von Jerusalem und heisst Barabe; sonst ist er nichts.“

8. Sagte Agrikola: „Ganz gut! Saget ihm, dass diese arm gewesene Familie nun sogleich mit uns fortziehen wird, und ihr und euer schöner Herr könnet dann mit dieser Hütte machen, was ihr wollet; dass ihr aber damit kein Glück haben werdet, dafür stehe ich euch gut! Und nun wartet noch ein wenig, damit ihr die arme Familie fortziehen sehet und eurem schönen Dienstherrn die Nachricht geben könnet, dass die Hütte völlig geräumt ist!“

9. Agrikola trat nun wieder in die Hütte, und die Hirten sahen einander gross an, und einer sagte: „Da sehet nun! Ihr habt mich meines euch erzählten Traumes dieser armen Familie wegen verlacht und habt über mich noch geschmollt, als ich ein paarmal mein karg zugemessenes Brot mit den nackten Kindern geteilt habe, und habt sie später, wenn sie wieder zu mir kommen wollten, bedroht und davongetrieben. Da habt ihr’s nun! Ich habe es immer gesagt: Mit dieser Familie geschieht noch einmal ein Wunder, und es wäre gut, ihr nun etwas Gutes zu tun! Aber da lachtet ihr; und nun lache ich bloss darum, weil ihr für euren glänzenden Verstand einen so guten Lohn bekommen habt!“

10. In dieser Weise redeten die Hirten noch eine Weile, bis wir uns samt der nun ganz wohl gekleideten Familie aus der Hütte auf den Weg machten. Als die Hirten der nun ganz wohl und stattlich aussehenden Familie ansichtig wurden, da verwunderten sie sich sehr; denn es fiel ihnen die volle Genesung auf.

11. Der älteste Knabe aber ging zu dem einen gutherzigen Hirten hin und sagte: „Was du in der Hütte antreffen wirst, das gehört dir!“

12. Es verblieb nämlich in der Hütte der Korb mit noch einem Laib Brot und mit einem Kruge voll Wein, und in den Tüchern, in denen die Kleider eingebunden gewesen waren, waren etliche Goldstücke von grossem Wert eingewickelt.

13. Als wir einige Schritte fürbass waren, wollten auch die anderen Hirten in die Hütte mitgehen und mit ihm das Hinterlassene teilen.

14. Agrikola merkte das, kehrte schnell um und sagte zu den kecken Hirten: „So ihr es waget, diesem einen Gutherzigen nur einen Brosamen wegzunehmen, so lasse ich euch heute noch kreuzigen! Verstehet mich wohl! Ein Römer hält sein Wort!“

15. Als die Hirten diese Sentenz vernahmen, flohen sie von dannen.

16. Zu dem einen Hirten aber sagte Agrikola: „Nimm, was du finden wirst, und ziehe in den Ort; denn fortan wirst du nicht mehr zu dienen nötig haben!“

17. Mit dem begab sich Agrikola wieder zu uns, und wir zogen nun in den Ort. Am Tore warteten schon viele, die uns vom Ölberge nachgekommen waren, und begrüssten uns.

18. Agrikola aber sagte, gleich auf die arme Familie hindeutend: „Des Herrn Schritte sind stets voll Wunder und Wohltaten!“

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Jesus elucidates… BLESSING or CURSE – The Reward of STINGINESS
The begging Children of Emmaus

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 7, Chapter 133 to 135
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Dear Friends, Brothers and Sisters

Blessing – or Curse? This Video contains another Story from Jesus’ Life on Earth. He assists a poor family and saves them from their material ruin. In the same time He shows, how the people in the neighbourhood behaved towards them.

We must become aware, that we have been robbed of the Lord’s Blessing by our governments and states. Since we have to pay social security contributions, and doing so in a grumpy way and at the same time have to take care for the increase of our own pension funds, the heart has grown harder and colder. The contributions to a church very often are given, without even knowing, what they are used for. We delegate the responsibility, that we have towards our fellowmen, to some institution – mostly out of obligation, and less out of love. How could the Lord bless these deeds?

Here are some lines out of a Love Letter (From Jesus… with Love, November 23, 2015):

Jesus says: “The enemy of all good has striven to remove this responsibility from you, knowing full well the graces that flow with charity. They have hardened your hearts against the poor and hardened the hearts of the poor against you.

I never intended this. I intended your excess to supply for their need, and someday their excess to provide for other’s needs. This is training in holiness and Satan had deliberately removed this opportunity from you, while hurling accusations on these injured souls, causing enmity and division in your society, fomenting discontent and hatred.”

Chapter 133 – The begging Children from Emmaus

The Lord says:

1. When we came close to the entrance gate, 7 almost naked children, from 6 to 11 years old, came from that place to meet us and were asking us for bread because they were very hungry.

2. And I said to them: “Yes, My dear children, from where, on this bare street do we have to obtain bread to give to you?”

3. The oldest child, a boy said: “Oh dearest good Father, if only You would take care of us, then also here You would be able to give us a bread and a garment. In the city, there is bread in abundance, but if we go to someone to ask for bread, they chase us away with sticks and they do not give us bread. But You and these people who are with You, look so kind and therefore we ask You to give us bread.”

4. Agricola said: “My dearest children, do you not have parents to give you bread?”

5. The boy said: “We have parents, a father and also a mother, but they are both very sick and they can earn nothing, and therefore we must beg for us and for them so that we and they would not starve completely. Oh dearest fathers, it is surely very sad to be so poor. No house, no bread and no clothes.”

6. Agricola said: “Then where are your sick parents, if you do not have a house?”

7. The boy said: “Look, there on the other side of the city there is an old hut of a shepherd, that belongs to a citizen from here. He does not use it anymore because he built a new one and he allowed us to live in the old one. Just come with us and see for yourself our great need.”

8. Again, Agricola said: “But there is still a certain Nicodemus here who must be a good father. Did you never go to him?”

9. The boy said: “Yes, him we do know and we have heard already a lot of good things about him, but we dare not go to him because he is a much too important and great lord. There are still more of those great lords here who surely also must be good fathers, but it is no use to us because we dare not go to them.”

10. Agricola said: “Yes, but we also could be important lords and still you dare to speak to us.”

11. The boy said: “We were pressed by the great hunger and you look very kind and merciful. If only we could meet Nicodemus once on the street then we also would like to speak to him. However, most of the time he is in the city and there we do not know his house and in our nakedness we dare not go into the city because something might happen to us there.”

12. I said to the children: “Be assured My children, you will be helped. Bring us now to your sick parents. I will help them and we will also provide for bread and good clothing.”

13. All children said: “We have prayed well to God every day, that He would help us, and when we were praying again this morning, it seemed to us that we heard a voice that said: ‘Even today you will be helped’. This we said to our sick parents and they said: ‘With God everything is possible, but to us only death will be the final thing to help us.’ We encouraged our poor parents as well as we could and we went on our way to beg. And see, dear good fathers, we did not pray in vain because the great, holy and lovely Father in Heaven did send you to us. Oh, before we make one step further to our parents, we must thank the lovely Father in Heaven because He has taken so mercifully good care of us.”

14. Then the children were kneeling down and prayed with their hands lifted up to the sky: “O great, loving, good and holy Father in Heaven, we thank You because You helped us out of our great need by sending these fathers to us. Kindly accept our gratitude, o You loving, good, holy Father.”

15. Then they got up and asked us to follow them.

16. Deeply moved by the short prayer of thanks of the children, we went behind them and soon we reached the previously mentioned hut that was located under a deep hanging rock. When we arrived there, we found both parents crouching against each other on the bare ground and were skinny, almost to the bones.

17. When Agricola saw the great misery of the two people he was astonished and said: “No, you will not see anything like this with us gentiles, who have the name of being hard and merciless! Do the lazy Jews not have any time to look now and then around them to see if there are no people who are in misery and in need of help? Surely, there must be shepherds in the neighborhood. Could they not check once, to see how these people are doing? For, they often must have seen these children going in and out. Oh, I have never experienced such a lack of compassion!”

133,18. I said: “You know, My friend, we will first help these people and only then we will discuss further.”

Chapter 134 – The Lord together with the poor family

1. After that, I turned to the sick and said to them: “How did you come into such a miserable state? Tell Me, for the sake of those who came with Me.”

2. The man, who was completely crippled because of gout, said: “Lord, we have always been poor people and we earned our bread with the work of our hands, and it went quite well with us. But 3 years ago we caught this gout. Me first, then later also my wife, because she had to work too hard. Until the feast of Easter of this year we had a place to live in the city, but our benefactor died, and another lord came into the house who did not want to keep us any longer as useless people in the house. We tried to beg other people to give us a place to stay, but nobody wanted us because of our sickness and the children. There was no other way except to stay in this spacious hut that was given to us, so that we did not have to stay completely outside, having no protection from the rain and other bad weather. The fact that in this hut it did not go better with us, but worse from day to day, you can see from our appearance. The fact that we almost have no clothing at all is because we had to sell the little that we still had, in order to buy some bread. But now, we have nothing anymore and we will starve when there will be no help. Let all this be sacrificed to the all-wise and almighty God. He will know why He has allowed this misery to come over us.

3. According to the description, Job had to endure a lot, but we certainly even more. Because we had to suffer even from the time when we were still a child, and we knew only few happy days. And now that we are older and that it is naturally more difficult, we came to the highest point of all the misery of the Earth. If you, dear lords, can help us in anything, do show us mercy and help us. The Lord in Heaven will surely reward you for it.”

4. I said: “That is the reason why we came here, to give you the help that you were longing for so much. But know also: those whom God loves and has appointed for great things in the Kingdom of the spirits, He gives them more and heavier trials than another person who He has appointed for only small things.

5. But the time of your earthly trials are now completed, and now also on this Earth you will be happy. And your 7 children, who now are still pure as angels, educate them well, so that later as men they would not become defiled. Hereby I also say to you: get up and walk”.

6. Immediately both parents stood up as completely healthy people and they also had a good natural look.

7. They were extremely astonished, and the man said: “O wonderful Man! What did You do with us? Because never before we were so healthy and strong as now! Oh, who and what are You really, that You can do such things? You are either a great prophet sent by God, or You are an embodiment of an angel, because until now this has not been heard of in Israel. What kind of medicine did so many people use who are suffering from gout and it did not even help them, and You simply say to us: ‘get up and walk’, and we are healed immediately. Oh, all of you, praise the God of Israel, because He has given such a pure divine power to a Man.”

8. The 7 children were also crying from happiness when they saw in front of them their parents who were now so completely healthy as never before. And the oldest boy said: “Oh look, dear parents, for I have heard it and have also told you so often: when the need is at its highest point, then also God’s help is near for those who were seeking His help. And exactly today our earthly need reached its highest point, and God’s help has also come. All thanks, praise and honor to Him, the loving, good, holy Father in Heaven. By this happiness, seeing our dear parents now again so healthy and strong, our hunger that was so great has now disappeared. Oh, if only we would now have the most necessary clothes, then we could again earn a good piece of bread.”

9. I said to the boy: “Behind that deep hanging rock that looks like a cave and that until now was used as your home, you will find 3 packages. Bring them here inside, then you will be able to clothe yourselves very well.”

10. When the boy heard that, he hurried outside, together with his little brothers and little sisters, and they brought 3 packages inside the hut. The parents quickly opened them up and they found clothes in it for themselves and for their children. After that, words of thanks and praise and tears of joy were not ceasing. So, there was continuous amazement.

11. However, these people did also not eat anything for almost 2 days, and so they were hungry.

12. And I said again to the children: “Children, go now once more to the place where you just found the packages with the clothing. There you will also find bread and wine. Bring everything here and strengthen and fill yourselves with it.”

13. Then the children were running again outside and found in a basket several loaves of the best bread and several stone bottles with wine of the best kind. They brought their discovery also directly to the hut to fill and to strengthen them with it. The parents said, under many tears of joy and gratefulness, that they never tasted such good bread and never drunk such good wine, that this bread and wine surely must have come from the Heaven of God, brought by the angels. Because such good, pure heavenly food could not grow nor flourish on Earth, because people are too wicked and ungodly.

14. But I said to them: “My dear children, eat and drink without worries and be of good cheer, because God has tested you heavily, and without grumbling and total dedication to God’s will you have suffered everything that has come over you. However, also now, when your need was at its highest point, God did help you quickly in a wonderful way, and this help will stay with you, not only during this time of your earthly existence, but also after the grave forever. Why you were so heavily tested by God on this Earth will be clear to you once you will be in the other life.”

Chapter 135 – Agricola and the shepherds

1. After I said that to the poor people, a few shepherds came to the hut to see if the sick people had already died.

2. However, when they saw us, they wanted to leave right away, but our Agricola went quickly outside, called the shepherds and said: “Did you come to bring these poor people some food and drink or did you want to help or comfort them in one way or another?”

3. The shepherds said: “Lord, not the one nor the other, but we came as servants of our lord, who is a severe man. He ordered us to see if today this family is still living here or if they had already died. In any case he wants this old hut to be evacuated even today, because he ordered some construction workers for the first day after the Sabbath to rebuild the hut, and therefore this poor naked rabble must be put out.”

4. Agricola said: “I cannot blame you for the fact that you are doing what your boss is ordaining you to do, but you surely knew how great the need of this family was. Why did you never do something good for this poor family?”

5. The shepherds said: “Sir, we already have to take care of ourselves in order to survive. How must we then still take care of other poor people? Our boss is such a thrifty man that he does not give so much to us, his servants, to be able to give also something to other poor people. We hardly survive ourselves, how could we then help other people to survive?”

6. Agricola said: “This is very sad for you. Look, spokesman, this family is now helped at once in a more than royal way, and their benefactors would also have been helped for always. But because you are equally unmerciful and heartless as your boss, you also do not have to expect any reward from us. Besides, tell your boss also that I as one of the most important, richest and most powerful Romans of Rome would have built a royal palace instead of a new hut, and even would have given him 10,000 mornings of land, if only he had taken better care of this poor family. Let him now, in exchange of his mercy, share with you the salary that you have now received. Shame on you Jews, who call yourselves ‘children of God’, that we gentiles are exceeding you sky-high in mercy. What is the name of this brilliant lord of yours anyway, and what is he?”

7. Totally astonished, one of the shepherds said: “Our lord is a very rich citizen of Jerusalem and his name is Barabe, furthermore he is nothing.”

8. Agricola said: “Very well. Tell him that this family, that was once so poor, will come with us right now. Then you and your brilliant boss can do with this hut whatever you want. However, this will not bring you any luck. That I can guarantee. And now, just wait a while until you can see the poor family leave, so that you can tell your brilliant boss that the hut has been totally evacuated.”

9. Then Agricola went again into the hut and the shepherds were staring at each other in amazement, and one of them said: “You see now. You laughed at me when I told you about my dream concerning these poor people, and you were even criticizing me when I shared my small bread a few times with the naked children, and later, when they wanted to come to me again, you threatened them and chased them away. This is now the result. I have always said it: ‘one time, a miracle is going to happen to these people, and it would be good to do something nice for them’, but then you laughed at me, and now I am laughing because you have received such a good salary for your bright intellect.”

10. In this same way, the shepherds continued their conversation for some time, until we came out of the hut, together with the now well-dressed family, and went on our way. When the shepherds saw the now rich looking family, they were astonished because they noticed that they were completely healed.

11. The oldest boy however went to the only kindhearted shepherd and said: “Whatever you will find in the hut is yours”.

12. Because in the hut remained a basket with a loaf of bread and a stone bottle full of wine, and several very expensive golden coins, wrapped in a cloth where the garments were put in.

13. When we went a few steps further, the other shepherds also wanted to go into the hut, so that they could share with him what was left behind.

14. Agricola noticed it, went back quickly and said to the insolent shepherds: “If you dare to take away only one crumb of bread of this kind-hearted man, I will crucify you even today! Remember that well! A Roman keeps his word!”

15. When the shepherds heard this verdict they ran away.

16. However, to the one shepherd Agricola said: “Take what you will find and go to reside in the city, because from now on you will not have to be a servant anymore.”

17. Then Agricola came back to us again and we went to the city. Many of those who followed us from the Mount of Olives were waiting at the gate and welcomed us.

18. And Agricola said, pointing at this poor family: “The ways of the Lord are always full of wonders and good deeds!”

Jesus lehrt über Sein Fleisch und Blut & Das Brot des Lebens – Jesus teaches about His Flesh and Blood & The Bread of Life

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flagge de  Jesus lehrt über Sein Fleisch und Blut & Das Brot des Lebens

Jesus lehrt über Sein Fleisch und Blut & Das Brot des Lebens
Johannes 6, 30-70

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 6, Kapitel 43-46
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 43 – Das Brot des Lebens (Joh. 6,22-35)

1. Des andern Tages aber, als wir nach dem Morgenmahle ins Freie hinausgingen, um uns da umzusehen, was es da gäbe, da trafen wir am Ufer eine grosse Menge Volkes, das uns von Tiberias noch in der Nacht mit grossen Beschwerden nachgefahren war. Es war aber das eben dasselbe Volk, das gestern abend jenseits des Meeres am Ufer stand und wohl sah, dass die Jünger ohne Mich allein übers Meer hinwegfuhren. Und diese Menschen sahen nun auch, dass ausser ihren wohl kennbaren Schiffen kein anderes Schiff da war als allein das, in welchem sie die Jünger allein wegfahren sahen, wie auch, dass Ich durchaus nicht mit ihnen bei der Abfahrt in das Schiff getreten war, sondern dass ganz allein nur Meine Jünger weggefahren waren. (Joh.6,22)

2. Als wir aber also da am Ufer umhergingen, da kamen noch andere Schiffe an, die erst frühmorgens von Tiberias abgefahren waren. Sie fuhren aber zuerst noch an die Stelle hin, stiegen aus und besuchten noch die Stätte, wo sie durch Meine Danksagung das Brot gegessen hatten, um sich zu überzeugen, ob Ich etwa doch noch da wäre. (Joh.6,23) Da sie aber weder Mich noch die Jünger allda fanden, so eilten sie schnell zurück zu den Schiffen, die ihrer harrten, und fuhren bei gutem Winde nach Kapernaum; denn sie wussten es, dass die Jünger nach Kapernaum gefahren waren. Als sie gen Mittag hin in Kapernaum ankamen, so suchten sie sogleich die Jünger und vor allem Mich, ob Ich wohl allda wäre. (Joh.6,24)

3. Und als sie Mich nach längerem Suchen fanden, und zwar in einer Schule zu Kapernaum, wie davon noch später eine Erwähnung gemacht wird, und nun offenbar sahen, dass Ich von Tiberias nach Kapernaum auch offenbar übers Meer habe kommen müssen, da Ich auf dem weiten Umwege zu Lande über die vielen Berge und Gräben wohl gut ein paar Tage dazu benötigt hätte, bis Ich nach Kapernaum käme, da fragten sie (die Nachgereisten) Mich und sagten: „O Rabbi (Meister), wie bist du denn übers Meer gekommen?“ (Joh.6,25)

4. Ich aber gab schnell den Jüngern einen Wink, dass sie dieses niemandem sagten, da Ich es Mir vornahm, diesen Königshelden eine Lehre zu geben, die ganz geeignet sein werde, die Spreu von dem reinen Weizen zu fegen.

5. Und Ich sagte darum zu den Fragenden: „Wahrlich, wahrlich, Ich sage es euch: Ihr suchet Mich nicht darum, weil ihr die vielen Zeichen, die Ich gewirket habe, gesehen habt, sondern nur darum, weil ihr als Hungrige auf dem Berge das Brot gegessen habt und davon recht satt geworden seid! (Joh.6,26) Ihr habt Mich deshalb aus Dank auch einen grossen Propheten genannt und wolltet Mich endlich gar zu eurem Könige machen, dieweil ihr bei euch dachtet: ,Siehe da, der hat Macht genug wider unsere Feinde, derentwegen wir zuallermeist arbeiten müssen, und dazu kann er uns stets also Brot verschaffen, und wir haben dann nicht mehr nötig zu arbeiten!‘

6. Ich aber sage es euch: Die Speise, die wirket nicht zum geistigen Leben der Seele, sondern nur zum vergänglichen Leben des Fleischleibes. Ich – als nun auch des Menschen Sohn aber will und werde euch eine andere Speise zeigen und geben, die da bleibet und wirket für ewig in der Seele. Denn dazu hat der Vater im Himmel Mich gesiegelt und bestimmt. (Joh.6,27) Und diese Speise besteht darin, das ihr wahrhaft Gottes Willen und dadurch auch Gottes Werke verrichtet.“

7. Da sagten die Frager zu Mir: „So sage uns denn, was wir tun sollen, dass wir nach deinem Worte Gottes Werke wirken! (Joh.6,28) Wir sind nur Menschen und keine Propheten und können nur nach dem Gesetze Mosis leben.“

8. Sagte Ich: „Ja, so ihr das Gesetz Mosis hieltet, so hättet ihr Mich schon lange erkannt! Aber ihr haltet aus Furcht vor den weltlichen Strafen mit geheimem Grimm die Satzungen der Welt und erkennet Mich darum nicht, trotz dem, dass Ich solche Zeichen vor euren Augen gewirkt habe, die noch nie ein Mensch vor Mir gewirkt hat.

9. Ich will euch aber nun sagen, was von jetzt an Gottes Werk ist. Das ist von jetzt an Gottes Werk, das von euch dadurch gewirkt werden kann, dass ihr an Mich als an Den glaubet, den Gott durch die Propheten verheissen und nun zu euch in diese Welt gesandt hat!“ (Joh.6,29)

10. Da machten sie alle grosse und verblüffte Augen und sagten: „Was wirkest denn hernach du noch für Zeichen über die von uns gesehenen? Sage und zeige sie uns, auf dass wir sie auch sehen und dir dann glauben das, was du von dir aussagest! Also, welche andern Zeichen wirkest du noch? (Joh.6,30) Bis jetzt wissen wir nur, dass du allerlei Kranke geheilt hast, und dass du uns wahrlich wunderbarerweise mit viel Brot aus den wenigen Broten auf dem Berge ganz satt gespeiset hast. Allein, ähnliche und mitunter sogar grössere Zeichen haben auch, von Moses an, andere Propheten gewirkt. Haben nicht unsere Väter in der Wüste Manna gegessen, wie es geschrieben steht: ,Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen.‘?!“ (Joh.6,31)

11. Darauf sagte Ich zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich! Moses hat euch nicht Brot vom wahren, sondern nur vom sichtbaren, irdischen Himmel aus der Luft gegeben (Joh.6,32); nur Mein Vater im wahren, geistigen Himmel gibt euch nun durch Mich das wahre Brot vom Himmel! Denn dies ist das wahre Brot vom Himmel in Mir, das der Welt das Leben gibt!“ (Joh.6,33)

12. Sie aber verstanden nicht, dass Ich unter dem wahren Brote, das der Seele das ewige Leben gibt, nur Mein Wort und Meine Lehre, die aus der ewig lebendigsten Liebe und Weisheit Gottes hervorgeht und dadurch selbst Leben und Weisheit ist und der Seele das wahre Leben gibt, verstanden und gemeint habe.

13. Darum sie, weil sie darunter nur ein Brot, das sie am Berge gegessen hatten, verstanden, denn auch sagten: „Herr und Meister, so gib uns allewege solches Brot zu essen, und wir verlangen nichts Weiteres!“ (Joh.6,34)

14. Darauf sagte Ich: „Was redet ihr, und was verlanget ihr? Habt ihr denn nicht verstanden, was Ich sagte? Ich Selbst bin das wahre Brot des Lebens! Wer zu Mir kommt, den wird es nicht hungern, und wer an Mich glaubt, den wird es nimmerdar dürsten!“ (Joh.6,35)

15. Da sagten sie: „Herr, sind wir nun doch bei dir! Und da wir seit heute morgen nichts zu uns genommen haben, so fängt es uns an dennoch zu hungern und auch zu dürsten, obwohl wir glauben, dass du ein grosser Prophet bist, vielleicht grösser denn Moses, von dem man nicht einmal mehr mit grosser Bestimmtheit sagen kann, dass er wahrhaft einmal da war. Moses haben wir nie gesehen; dich haben wir gesehen und sehen dich noch, und so bist du uns auch offenbar mehr denn Moses und alle alten Propheten. Aber dennoch sind wir nun schon recht hungrig und durstig. Wie ist denn hernach dein Wort zu deuten?“

16. Sagte Ich geheim zu Johannes: „Siehst du, was Ich dir gestern geheim am Berge sagte, war es nicht wahr?! Diese Menschen sind noch ganz auf der Stufe der Tiere, und Ich rede darum also verdeckt, auf dass sie ganz unsinnig werden und sodann sich entfernen von Mir; denn ihre Zeit ist noch lange nicht da.“

Kapitel 44 – Des Herrn Mission auf Erden. Das Fleisch und das Blut des Herrn (Joh. 6, 36-58)

1. Hierauf wandte Ich Mich wieder zu den Menschen und sagte: „Aber was redet ihr?! Habe Ich denn je gesagt, dass ihr Mich nicht gesehen habt?! Ich Selbst weiss, sage und sagte es euch, dass ihr Mich und Meine Zeichen gesehen habt, und dennoch glaubet ihr nicht (Joh.6,36), dass alles und jedes, was Mein Vater im Himmel Mir gibt, zu Mir kommt, und dass Ich den, der zu Mir kommt, sicher nicht hinausstossen werde. (Joh.6,37)

2. Merket es denn, was Ich euch sage: Ich bin nicht gleich euch von dieser Welt, sondern Ich bin vom Himmel herab gekommen, – aber nicht darum, dass Ich gleich euch täte Meinen eigenen Willen, sondern nur den Willen Dessen, der Mich hierher in diese Welt gesandt hat.“ (Joh.6,38)

3. Da fragten sie und sagten: „Was ist denn hernach der Wille dessen, der dich vom Himmel aus zu uns in diese Welt gesandt hat?“

4. Sagte Ich: „Für taube Ohren ist schwer predigen und für die Blinden schwer schreiben. Das aber ist der Wille des Vaters, der Mich gesandt hat: dass Ich nichts verliere von allem, was Er Mir gegeben hat, sondern dass Ich alles wiederbringe und zum Leben auferwecke am Jüngsten Tage.“ (Joh.6,39)

5. Da sagten etliche: „Der Mensch redet sonderbar; uns deucht es, dass er verwirrt ist.“

6. Andere aber sagten: „Rede klar und erkläre dich deutlich! Was ist da mit dem Jüngsten Tage?“

7. Sagte Ich: „Wenn ihr Mich erkennen und an Mich glauben werdet, dann wird ein jüngster, wahrer Tag in eurer Seele werden, an dem Ich euch durch die Macht der Wahrheit Meiner Lehre auferwecken werde. So ihr aber an Mich nicht glaubet und Mich nicht erkennet, so wird in eurer Seele wohl schwerlich je ein jüngster Tag werden.“

8. Sagten abermals die Menschen: „So sage uns denn klar, was da ist der Wille des Vaters!“

9. Sagte Ich: „So höret denn! Das ist der Wille des Vaters, der Mich gesandt hat, dass der, welcher den Sohn sieht, an Ihn glaubt und Ihn erkennt als den wahren Messias der Welt, das ewige Leben habe, – und Ich werde ihn auferwecken am jüngsten Tage! (Joh.6,40) Was der jüngste Tag aber ist, das habe Ich euch schon gezeigt.“

10. Auf das fingen die Juden an, besonders darob zu murren, dass Ich gesagt hatte: ,Ich bin das Brot des Lebens, das vom Himmel gekommen ist.‘ (Joh.6,41)

11. Und sie sagten: „Ist dieser etwa nicht der Zimmermann Jesus, des Zimmermanns Joseph Sohn?! Wir kennen doch ihn, den Vater und die Mutter nur zu gut! Wie kann dieser hernach sagen, dass er vom Himmel gekommen sei?! (Joh.6,42) Sein Verstand und seine sonstigen seltenen Eigenschaften können ihm allerdings vom Himmel aus gegeben sein, da ohne einen göttlichen Anhauch kein grosser und berühmter Mann noch jemals irgendwo existiert hat; aber er selbst für seine Person kann vor uns doch nicht festweg behaupten, dass er sogar als ein wahrstes Nährbrot zum ewigen Leben vom Himmel herab zu uns gekommen sei!“

12. Sagte Ich: „O murret nicht untereinander! (Joh.6,43) Ich sage es euch noch einmal: Es kann niemand zu Mir kommen (Mich erkennen), es sei denn, dass ihn ziehe der Vater (die Liebe aus Gott und zu Gott), der Mich gesandt hat, und nur Ich (Mein Wort und Meine Lehre) werde ihn auferwecken am jüngsten Tage! (Joh.6,44)

13. Es steht aber sogar geschrieben in den Propheten: ,In jener Zeit aber, die da kommen wird – und nun da ist –, werden sie alle von Gott gelehret sein!‘ Und Ich sage es euch nun eben darum: Wer es nun lernet vom Vater (Gottes Liebe), der kommt zu Mir (der auch wird Mich wohl erkennen). (Joh.6,45)

14. Ich sage euch aber das nun nicht etwa unter der Voraussetzung, als habe von euch jemand je den Vater gesehen, – sondern eben allein Ich, der Ich vom Vater ausgegangen bin, habe den Vater gesehen zu aller Zeit. (Joh.6,46) Darum sage Ich euch trotz eures Murrens: Wahrlich, wahrlich, wer an Mich glaubt, der hat schon in sich das ewige Leben (also Meine volle Erweckung am jüngsten Tage)! (Joh.6,47) Und Ich Selbst bin vollwahr das Brot des Lebens! (Joh.6,48)

15. Eure Väter haben wohl Manna in der Wüste (sinnliches Fleischleben) gegessen, aber sie sind gestorben, ihrer gar viele auch in ihren Seelen. (Joh.6,49) Dies Brot aber, das Ich in Mir Selbst vorstelle, und das wahrhaft vom Himmel alles Seins und Lebens gekommen ist, wirket, dass jeder, der davon isset (die Lehre gläubig annimmt und danach tut), nimmerdar sterbe. (Joh.6,50)

16. Wahrlich! Ich bin als das lebendige Brot vom Himmel gekommen! Wer von diesem Brote essen (die Lehre werktätig annehmen) wird, der wird fortan leben in Ewigkeit! Und sehet, das Brot, das Ich geben werde, ist Mein Fleisch, das Ich geben werde für das Menschenleben dieser Welt!“ (Joh.6,51) (Darunter ist zu verstehen die äussere, materielle Umhülsung Meines Wortes, innerhalb dessen sich das lebendige, geistige Wort befindet wie der lebendige Keim in seiner toten Umhülsung.)

17. Das war nun für die von einem geistigen Sinne nicht den geringsten Begriff habenden Juden zu viel, und sie fingen an, förmlich zu zanken unter sich.

18. Ein Teil sagte: „Lassen wir ihn doch reden, und am Ende werden wir schon sehen, was da noch alles herauskommen wird!“

19. Die weniger Gemässigten aber sagten: „Ei was, das sieht und merkt man nun ja auf den ersten Blick, dass der Mensch von Sinnen ist! Früher war er doch noch ein Brot aus den Himmeln, das wir essen sollen, um das ewige Leben zu erlangen; jetzt verlangt er gar, dass man sein Fleisch essen solle! Narrheit! Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? (Joh.6,52) Und wie viele würden sich an seinem Fleische wohl ins ewige Leben hinein sättigen können?! Wenn das die Bedingung zur Erlangung des ewigen Seelenlebens ist, da werden blutwenige dasselbe erlangen!“

20. Sagte Ich: „Ihr möget streiten und zanken, wie ihr wollet, und es ist dennoch also, wie Ich es euch gesagt habe. Und Ich sage euch nun noch bei weitem mehreres: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken Sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch!“ (Joh.6,53) (Was das Fleisch bedeutet, ist bereits gezeigt worden; das Blut als das eigentlich physische Lebensfluidum, das dem Leibe das Leben gibt, ihn erhält, ernährt und ihm den fortpflanzenden Lebenskeim gibt, ist das eigentliche, innere Lebensgeistige im äusseren Buchstabenworte.)

21. Jetzt war es bei einigen Juden noch mehr aus.

22. Einige fingen ordentlich an zu lachen, die Gemässigteren aber sagten: „So lasset ihn doch ausreden! Wer weiss, was da am Ende noch alles herauskommen wird! Wir wissen es ja, dass er sonst oft gar recht weise geredet hat.“ Und sie wandten sich an Mich und sagten: „Lieber Meister, wir ersuchen dich, dass du vernünftig redest!“

23. Sagte Ich: „Wie kann Ich das wohl?! Ich rede nun als das, als was ihr Mich erkanntet am Berge; Ich rede denn vor euch als ein grosser Prophet! Zeiget Mir aber einen Propheten, der je auf eine andere Weise zum Volke geredet hätte! Und Ich sage euch darum noch einmal: Wer Mein Fleisch isset und trinkt Mein Blut, der hat das ewige Leben, und Ich werde ihn auferwecken am jüngsten Tage. (Joh.6,54) Denn Mein Fleisch ist die rechte Speise, und Mein Blut ist der vollrechte, belebende Trank. (Joh.6,55)

24. Noch sage Ich euch zu dem allem hinzu: Wer da Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, der bleibt in Mir und Ich in ihm. (Joh.6,56) Wie Mich aber wahrhaft gesandt hat der ewig lebendige Vater und Ich derzeit hier lebe um des Vaters willen, desgleichen wird also auch derjenige, der Mich isst, leben um Meinetwillen. (Joh.6,57) Und eben dies ist dasjenige Brot, das vom Himmel, wie schon früher gesagt, gekommen ist, das nicht die Eigenschaft hat wie das Manna in der Wüste, das eure Väter gegessen haben und gestorben sind, wie Ich schon früher gezeigt habe, sondern wer dieses Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit.“ (Joh.6,58)

Kapitel 45 – Urteile des Volkes über die Rede des Herrn (Joh. 6, 59-64)

1. Da Ich solches geredet in einer Schule zu Kapernaum (Joh.6,59), so waren natürlich nebst Meinen nun vielen Jüngern und nebst der grossen Menge Mir von Jerusalem gefolgten Volkes auch noch eine Menge Juden zugegen, und so machte diese auch von Meinen ersten Jüngern nicht verstandene Lehre vieles und wunderliches Aufsehen und gab zu vielen Disputationen Anlass.

2. Einige sagten: „Er kann da seines Leibes Fleisch und Blut nicht gemeint haben.“

3. Andere wieder sagten: „Ja, was anderes sollen wir denn darunter verstehen? Wenn er ein Weiser ist und das Volk belehren will – in einer öffentlichen Schule auch noch dazu –, so rede er zu den Menschen also, dass sie ihn verstehen können; denn wir Menschen sind nun einmal Menschen und keine Geister, und ein rechter Weiser muss das wohl wissen und klar einsehen, mit welchen Zuhörern er zu tun hat. Aber das war ja eine derart unsinnig harte Lehre, die wahrlich kein menschlich vernünftiger Mann anhören kann! (Joh.6,60) Uns hat es nur gewundert, wie ihn viele so lange haben anhören können. Hätte er diese Lehre in der indischen Zunge vorgetragen, so hätten wir den gleichen Nutzen davon gehabt!“

4. Sagten wieder die Gemässigteren: „Das ist vorderhand wohl wahr, aber wir sind denn doch der Meinung, dass dahinter ganz etwas anderes steckt, und dass er vielleicht nur geflissentlich also geredet hat, um unsere Seelen in ein regeres und tieferes Denken zu nötigen, – und so wir ihn um eine nähere Aufklärung dessen bäten, vielleicht gäbe er sie uns?!“

5. Sagten die andern: „Haben wir das etwa nicht getan?! Als er uns näher hätte erklären sollen, wie er denn, als ein wahres Brot vom Himmel herkommend, zu verstehen sei, da kam er dann gar auf sein eigenes Fleisch und Blut, das man essen und trinken solle, um das ewige Leben zu bekommen! Das sind entweder geflissentlich so artig gegebene Rätsellehren, die kein Mensch je verstehen soll, oder der sonst gute Mensch hat sich mit uns auch einmal einen Scherz erlaubt. Sei ihm nun aber, wie ihm wolle, so kann eines wie das andere für uns keinen Wert haben! Wer aber so gesunder Vernunft ist wie wir, der folge uns und gehe seine Wege!“

6. Darauf gingen viele aus der Schule, und es blieben nur noch die vielen Jünger, wie natürlich auch die zwölf erwählten Apostel; denn diese harrten noch auf eine nähere Erklärung. Aber unter sich murrten auch diese und sagten: „Es ist doch sonderbar mit Ihm! Heute hätte Er mit einer klaren und der Menschenvernunft angemessenen Lehre Tausende zu festen Anhängern Seiner Lehre machen können; so aber hat Er Sich auf langehin geschadet! Denn wer wird Ihn von nun an noch länger anhören und ertragen können?!“

7. Auch die Judgriechen sagten unter sich: „Das ist ein gewaltiger Sprung und Unterschied zwischen den Lehren in Bethania und nun dieser hier! Die Juden, die nun fortgegangen sind, haben die Sache, wie sie nun steht, ganz richtig beurteilt. Aber vielleicht wird Er Sich später einmal darüber doch noch klarer ausdrücken, – und jetzt sind die alle weg, die Ihn am Berge zu einem Könige haben machen wollen, und so wird Ihn jetzt weniger mehr etwas behindern, mit uns ein offenes Wort zu reden.“

8. Da Ich aber das bei Mir wohl merkte, dass sich darob auch viele Jünger ärgerten und untereinander murrten, so sagte Ich zu ihnen: „Wie mag denn euch das ärgern?! (Joh.6,61) Sagte Ich denn nicht zu einem Meiner Jünger, dass diese Menschen noch lange nicht reif sind zur inneren Aufnahme des Reiches Gottes?! Ich aber habe nun allen einen guten Stoss versetzt, der sie nun viel beschäftigen und sie reifer machen wird für die Folge. Denn Ich muss Mir die Menschen ja erst zurichten, damit sie in der Folge die tieferen Geheimnisse des Reiches Gottes desto leichter sollen zu fassen imstande sein. Ich frage euch nun nur, was ihr denn dann dazu sagen werdet, so ihr Mich als den nun vor euch seienden Menschensohn wieder dahin auffahren sehen werdet, wo Er von Ewigkeit zuvor war?“ (Joh.6,62)

9. Sagten die Jünger: „Ja, ja, das kann alles sein und wird auch sicher sein; denn dafür sprechen Deine zu wunderbaren Zeichen. Aber dass man zur Gewinnung des ewigen Lebens, Herr und Meister, Dein Fleisch essen und Dein Blut trinken soll, das ist doch selbstverständlich ein Etwas, das nach der Art Deines Vortrages rein unausführbar ist! Uns allen liegt sicher sehr viel daran, dem Tode zu entgehen – und wenn es sich nur allein um das sofortige Seelenleben handelt, weil der Leib ohnehin Erde und Staub ist, der schwerlich je wieder belebt wird –; aber wenn solches nur auf Unkosten Deines Leibesfleisches und -blutes möglich ist, das ohnehin nur für sehr wenige hinreichen würde, so verzichten wir auch auf das ewige Leben der Seele und wollen so als ehrliche Menschen unser Leben für ewig auf dieser Erde beschliessen. Verstehst Du aber etwas anderes darunter, so würdest Du wahrlich wohl daran tun, so Du uns darüber ein näheres Lichtlein gäbest. Wenn Du jüngst einmal gar wieder dahin auffahren wirst, von wo Du nach Deiner Aussage gekommen bist, wo und wie wird man denn dann Dein Fleisch und Blut haben können? Also, mit dieser heutigen Lehre ist es ohne eine nähere Beleuchtung offenbar vollkommen nichts!“

10. Sagte Ich: „Habe Ich denn nicht gesagt, dass für die Tauben schwer zu predigen und für die Blinden schwer zu schreiben ist?! Ist es denn nicht nur der Geist, der lebendig macht, während das Fleisch nichts nütze ist?! Die Worte aber, die Ich zu euch geredet habe, sind Geist und Leben und nicht ein irdisch Fleisch und Blut. (Joh.6,63)

11. Aber Ich sage es euch nun auch ganz offen, dass es mehrere unter euch gibt, die entweder keinen oder nur einen sehr geringen Glauben haben, und es gibt sogar unter Meinen ältesten Jüngern noch welche, die Ich vom Anfange kannte, dass sie wenig Glauben hatten, und einer darunter ist gar ein Geizhals, ein Dieb und ein Verräter!“ (Joh.6,64)

Kapitel 46 – Eine Prüfung für die Jünger des Herrn (Joh. 6, 65-70)

1. Das wirkte wie ein Donnerschlag, so dass sich darob viele sehr entsetzten, und etliche sagten: „Herr, warum sagtest Du denn das nicht schon lange früher?! Wahrlich, wir hätten solch einen Unwürdigen unter uns schon lange entdeckt und für immer von uns entfernt, so Du in Deiner grossen Geduld schon nicht Selbst an ihn Deine Hände legen wolltest!“

2. Sagte Ich: „Ich habe es euch schon oft gesagt, dass auf dieser Welt alles seine Zeit und sein Mass hat. Zur Zeit der Ernte aber wird kein kluger Hauswirt das Unkraut mit dem reinen Weizen einsammeln, sondern allein die reinen Weizenähren, und er wird alles Unkraut, das auch wucherisch unter dem Weizen aufwuchs, von seinen Knechten in Bündeln zusammensammeln lassen, um es dann zu verbrennen zum Düngen des Ackers.

3. Ich sagte es euch aber ja eben darum früher schon, dass wahrhaft niemand zu Mir kommen kann, ausser es ist ihm solches gegeben vom Vater (Joh.6,65), welcher ist die Liebe und das Leben und die Wahrheit in Sich also, wie Ich es bin vom Vater aus und also im gleichen auch von Mir aus, da Ich im Vater und der Vater in Mir ist.

4. Glaube ja niemand von euch, dass jemand darum schon wahrhaft bei Mir ist, weil er mit Mir nun umherzieht, Meine Worte hört und Meine Zeichen bewundert, – sondern nur allein der ist wahrhaft bei Mir, den eine innere, ganz reine Liebe zu Mir zieht, und der ohne alles Bedenken das vollauf glaubt, was Ich lehre, und dass Ich als nun zeitweiliger Menschensohn vom Vater ausgegangen bin und im Geiste eins bin mit Ihm.“

5. Da sagten die Jünger, bis auf die Judgriechen inbegriffen und bis auf die Zwölfe: „Ja, wenn so, da nützt uns unser Umherziehen mit Ihm so wie so nichts! Das Harte und Unglaubliche verstehen wir nicht – und können es darum auch nicht glauben. Ihn vollauf ganz rein lieben ist auch so eine Sache, da Er Sich gegen uns nun fürwahr auf eine Art benimmt, die uns wenig Neigung für Ihn einflössen kann. Daher ziehen wir uns nur fein wieder zu unserem Moses zurück; denn der ist uns klarer und verständlicher. Gott lieben aber heisst ohnehin nur, Seine Gebote halten, und so hoffen wir, dereinst auch ohne den Glauben an diese rätselhaften Lehren selig zu werden.“

6. Darauf gingen dann viele hinter sich und wandelten hinfort nicht mehr mit Mir, obwohl sie später viel über solche Meine Worte nachdachten. (Joh.6,66) Da Ich aber zu niemandem der Fortgehenden ein Wort sagte, dass er etwa bleiben und Geduld haben solle, so fingen auch die Gebliebenen an, ganz betrübte Gesichter zu machen, und wussten nicht, wie sie daran waren, – ob auch sie gehen oder bleiben sollten.

7. Da sagte Ich zu ihnen in einem freundlich-fragenden Tone: „Wollt denn auch ihr nun weggehen? (Joh.6,67) Ihr seid von Mir aus ebenso frei wie ein jeder Mensch auf dieser Erde.“

8. Da sagte zu Mir Simon Petrus: „Herr, wohin sollen wir nun gehen? Du allein nur hast ja Worte des Lebens, wenn wir sie auch nicht sogleich in aller ihrer Tiefe zu fassen imstande sind. (Joh.6,68) Zur rechten Zeit wirst Du sie uns schon wieder näher beleuchten, wenn wir Deines höheren Lichtes würdiger sein werden denn jetzt. Und dazu haben wir ja gleich anfangs geglaubt und erkannt, dass Du Christus und der lebendige Sohn Gottes bist, und da können wir dich, o Herr, ja unmöglich mehr verlassen! (Joh.6,69) Herr, verstosse nur Du uns nicht, und habe Geduld mit unseren noch immer grossen Schwächen!“

9. Sagte Ich: „Also ist es gut und recht, und also bleibe es auch! Aber da wir noch hier in dieser offenen Musterschule zu Kapernaum weilen, so kann Ich nicht umhin, euch noch etwas zu entdecken. Ihr wisset, wie Ich vorigen Jahres in dieser Gegend aus den vielen Jüngern euch Zwölfe erwählt habe, – und sehet, dennoch ist unter euch einer ein Teufel!“ (Joh.6,70)

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Jesus teaches about His Flesh and Blood & The Bread of Life
John 6:30-70

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 6, Chapter 43 to 46
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Chapter 43 – The bread of life (John 6,22-35)

1. But the next day, when we went out into the open after breakfast in order to look around at what was there, we met a great number of people at the shore who had followed us in the night from Tiberias with great difficulties. But they were the same people who had stood yesterday evening on the other side of the sea on the banks and indeed observed that the disciples had sailed away alone over the sea without Me. And these people now also saw that no other ship was there apart from their own recognizable ships and the one in which the disciples had sailed away alone, as well as that I did not enter the ship at its departure at all, and that My disciples had sailed away alone. (John 6:22)

2. But when we were walking up and down along the shore, other small boats arrived which had only left Tiberias early in the morning. They had first sailed to the place, got out and visited the place where they had eaten the bread through My benidiction in order to convince themselves that I was no longer there. (John 6:23) But since they had not found neither Me nor My disciples there, they hurried quickly back to the ships which were waiting for them and sailed back to Capernaum with a good wind; for they knew that the disciples had gone to Capernaum. When they arrived in Capernaum at midday, they immediately sought the disciples, and above all Me, to see if I was there. (John 6:24)

3. And when they found Me after a long search, namely in a school in Capernaum, as will be shown later, and now saw clearly that I must obviously have come across the sea from Tiberias to Capernaum, since I would have needed a good few days to make the long trip by land over the many mountains and valleys to get to Capernaum, they (those who had followed) asked Me and said: “Oh Rabbi, (Master) how did you get across the sea?” (Joh.6,25)

4. But I quickly gave the disciples a sign not to tell this to anyone, for I was intending to teach these heroes of the old faith a lesson that would be quite suitable to separate the chaff from the wheat.

5. And so I said to the inquirers: “Truly, truly, I say to you all: You seek Me not because you saw the many signs which I have performed but because as hungry people on the mountain you ate of the loaves and were satiated. (John 6:26) You therefore have called Me a great prophet out of thanks and finally wanted to even make Me your king, because you thought to yourselves: ‘Behold, he has sufficient power over our enemies, for whom we have to work and in addition he can also always provide us with bread and we will then no longer have to work!’

6. But I say to you all: The food does not work for the spiritual life of the soul, but only for temporal life of the fleshly body. I, as now the Son of Man, however, want and will show and give you all another food which remains and works for eternity in the soul. Since for that the Father in heaven has sealed and destined Me. (John 6:27) And this food consists of truly performing God’s will and thereby also doing God’s work.”

7. Then the inquirers said to Me: “Then tell us what we should do that we may effectuate the works of God? (John 6:28) We are only people and not prophets and can only live according to the laws of Moses.”

8. I said: “Yes, if you had kept the law of Moses, you would have recognized Me long ago! But out of fear of worldly punishment you hold on to the statues of the world with secret fierceness and therefore do not recognize Me, despite the fact that I have performed such signs before your eyes which never ever before have been performed by any other person.

9. But I now want to tell you what the work of God is from now on. This is the work of God from now on, which can be effectuated by you thereby, that you believe in Me as in Him whom God prophesied through the prophets and now has sent to you all into this world!” (John 6:29)

10. Then all of them widened their eyes in amazement and said: “What other signs do you then perform beyond those already seen by us? Tell us and show us, that we may see, and believe what You say about Yourself! Thus which other signs do you perform? (Joh.6,30) Until now we only know that you have healed all kinds of illnesses and that you really have fed us in a truly miraculous way until we were satiated with a lot of bread from the few loaves on the mountain. However other prophets from Moses onwards have also performed similar and also even greater signs. Did not our fathers eat the manna in the wilderness, as it is written: ‘He gave them bread out of heaven to eat.’ (John 6:31)

11. At this point I said to them: “Truly, truly! It is not Moses who has given you bread from true heaven, but only from the visible, earthly sky out of the air; but it is My Father in the true, spiritual heaven who now gives you the true bread out of heaven through Me. (John 6:32) For the bread of God is which comes down out of heaven in Me and gives life to the world!” (John 6:33)

12. But they did not understand that, when referring to the true bread which gives the soul eternal life, I only meant My word and My teaching, which goes forth out of the eternally most living love and wisdom of God and thereby is life and wisdom itself and gives the soul true life.

13. Therefore, because they understood this only to be the bread that they had eaten on the mountain, they also said: “Lord and master, give us then this bread to eat evermore, and we will demand nothing further!” (John 6:34)

14. I then said: “What are you saying and what are you demanding? Have you then not understood what I was saying? I am the true bread of life! He who comes to Me shall not hunger and he who believes shall never thirst!” (John 6:35)

15. They then said: “Lord, we are still with you! And since we have had nothing to eat since this morning, we are nonetheless beginning to be hungry and thirsty, although we believe that you are a great prophet, perhaps greater than Moses, about whom one can no longer say with great certainty that he truly once existed. We have never seen Moses; but we have seen you and still see you, and so you are obviously more than Moses and all the old prophets. But nonetheless we are already quite hungry and thirsty. What then does your word mean?”

16. I said to John quietly: “Do you see, what I secretly told you yesterday on the mountain, was it not true?! These people are still on the level of animals, and I am therefore speaking concealed so that they will become quite senseless and leave Me; for their time is not yet here.”

Chapter 44 – The Lord’s Mission on Earth. The Flesh and Blood of the Lord (John 6,36-58)

1. At this point I turned back to the people again and said: “But what are you saying? Have I ever said that you have not seen Me?! But I know and I say and have said to you that you have seen Me and My signs and yet do not believe (John 6:36), that all and everything what the Father in heaven gives to Me shall come to Me; and the one who comes to Me I will certainly not cast out (John 6:37).

2. Remember what I say to you: I am not like you of this world. For I have come down from heaven not to do My own will but the will of Him who sent Me.(John 6:38)

3. Then they asked and said: “What is then the will of he who sent you from heaven to us into this world?”

4. I said: “For deaf ears it is hard to preach and for the blind it is difficult to write. And this is the will of Him who sent Me, that of all He has given Me, I lose nothing, but I bring it back and awaken it to life again on the youngest day. (John 6:39)

5. Then many said: “The man speaks strangely; it seems to us that he is crazy.”

6. But others said: “Speak plainly and explain yourself clearly! What is it about the youngest day?”

7. I said: “If you recognize Me and believe in Me, then a youngest, true day will rise in your soul, in which I will awaken you all through the power of the truth of My teaching. But if you do not believe in Me and do not recognize Me, there hardly will ever be a youngest day in your soul.”

8. The people said once again: “So tell us then clearly what the will is of the Father!”

9. I said: “Thus listen! For this is the will of My Father who sent Me, that everyone who beholds the Son and believes in Him and acknowledges Him as the true Messiah of the world may have eternal life; and I Myself will awaken him on the youngest day. (John 6:40) But what the last day is, I have already shown to you.”

10. At this the Jews began to grumble, particularly since I had said: ‘I am the bread of life that came down from heaven.’ (John 6:41)

11. And they said: “Is he not the carpenter Jesus, the son of Joseph the carpenter?! We know him, his father and his mother only too well, don’t we? How thus can he say that he has come down from heaven? (John 6:42) His reason and his otherwise rare characteristics could in any case have been given to him from heaven, since without a divine breath no great and famous man has ever existed anywhere; but he himself cannot claim before us firmly that he has come to us from heaven even as a truest bread for eternal life!”

12. I said to them: “Do not grumble among yourselves. (John 6:43) I tell you all once again: No one can come to Me (recognize Me) unless the Father (the love from God and for God) who sent Me draws him closer; and I (My word and My teaching) will awaken him on the youngest day. (John 6:44)

13. It is even written in the prophets: ‘At that time which will come – and which is here now – they all will be taught by God!’ And therefore I say to you now: Who has learned it from the Father (God’s love), comes to Me (he will also recognize Me indeed). (John 6:45)

14. But I do not say that to you now as if any one of you has ever seen the Father except for Me, the One who is from God; I have seen the Father. (John 6:46) Therefore I say to you all despite your grumbling: Truly, truly, who believes in Me already has eternal life (thus My full resurrection on the youngest day) in him. (John 6:47) I Myself am truly the bread of life! (John 6:48)

15. Your fathers indeed ate the manna in the wilderness (sensual fleshly life), and they died, many even in their souls. (Joh.6,49) However, this bread, which I represent in Myself, and which has truly come down from heaven of all being and life, effectuates, that everyone who eats from it (accepts the teaching in faith and acts accordingly) will never die. (Joh.6,50)

16. Truly, I have come down from heaven as the living bread! Whoever eats from this bread (accepts the teaching in practice) will live in eternity! And behold, the bread which I will give is My flesh, which I will give for the human lives of this world!” (John 6:51) (By this is to be understood the external, material clothing of My word, within which the living, spiritual word is found like the living seed in its dead shell.)

17. That was now too much for the Jews, who did not have the slightest conception of a spiritual sense, and they began to bicker among one another.

18. One group said: “Let’s allow him to speak, and in the end we will indeed see what will come of it all!”

19. However, the less moderate said: “Oh, what! You can see and notice at first glance that the man is not in full possession of his senses! Previously he was still only bread from heaven that we should eat in order to receive eternal life; but now he even demands that we should eat his body! Craziness! How can this man give us His flesh to eat? (John 6:52) And how many will indeed be able to satiate themselves by eating his flesh to enter eternal life?! If that is the condition for attaining eternal life of the soul, then precious few will achieve it!”

20. I said: “You may fight and bicker as much as you like, nonetheless it is as I have said to you. And I now say to you even more than that: unless you eat the flesh of the Son of Man and drink His blood, you will have no life in yourselves. (John 6:53) (What the body means has already been shown; the blood as the actual physical fluid of life which gives life to the body, maintains it, feeds it and gives it the reproductive seed of life, is the actual inner spirit of life in the external letter words.)

21. Now some of the Jews were even more incensed.

22. Some of them even began to laugh, but the more moderate said: “Let him speak! Who knows what will come out of it all in the end! We indeed know that he has otherwise often spoken very wisely.” And they turned to Me and said: “Dear master, we beg you to speak sensibly!”

23. I said: “How can I do that?! I am now speaking as He whom you recognized on the mountain; I speak before you all as a great prophet! But show Me a prophet who has ever spoken in any other way before the people! And thus I say to you all one more time: He who eats My flesh and drinks My blood has eternal life, and I will awaken him on the youngest day. (Joh.6,54) For My flesh is true food, and My blood is the true animating drink. (John 6:55)

24. In addition I say to you all: He who eats My flesh and drinks My blood abides in Me, and I in him. (John 6:56) As the eternally living Father truly sent Me, and I live for the sake of the Father, likewise he who eats Me, will also live for the sake of Me. (John 6:57) And it is exactly that bread which has come from heaven, as has already been said, which does not have the effect of the manna in the desert which your fathers ate and then died, as I have already shown you, but instead whoever eats this bread will live in eternity. (John 6:58)

Chapter 45 – The people’s opinions on the speech of the Lord (John 6,59-64)

1. Since I have said this in a synagogue in Capernaum (John 6:59), where there were besides My now many disciples and besides the large number of people who had followed Me from Jerusalem, also a number of Jews present, and this teaching of Mine that even My first disciples did not understand, caused a lot of amazement and great commotion and gave rise to many disputes.

2. Some said: “He cannot have meant the flesh and blood of his body.”

3. Others said: “Yes, what else should we then understand by this? If he is a wise man and wants to teach the people – and in a public school at that – he should speak to the people so that they can understand him; for we people are only human and not spirits, and a true wise man must indeed know that and see clearly what sort of listeners he is dealing with. But that was such a ridiculously difficult lesson that truly no humanly sensible person can listen to it! (John 6:60) We were only surprised how many people could have listened to it for so long. If he had given this lesson in Indian, we would have had the same use from it!”

4. But the more moderate said again: “That is indeed true to begin with, but nonetheless we believe that something quite different is behind it all, and that he has perhaps only spoken so intentionally in order to force our souls to think more actively and more deeply – and if we ask him for a closer explanation, perhaps he will give it to us?!”

5. Said the others: “Haven’t we done that?! When he was supposed to explain to us more closely how he is to be understood, coming down from heaven as true bread, he then mentioned even his own flesh and blood that we should eat and drink in order to receive eternal life! Those are either intentionally such craftily given riddle teachings that no man ever will understand, or the otherwise good man has permitted himself to joke with us. Let it be as he wishes, neither the one nor the other can have any value for us! But whoever has healthy reason like we do, follow us and go his own way!”

6. At this point many left the synagogue, and only the many disciples remained, as well as the twelve chosen apostles, of course; for they were still waiting for a more detailed explanation. But even they were mumbling among one another and saying: “It is indeed strange of Him! Today He could have made thousands into firm followers of His teaching with a clear lesson appropriate for human reason; but in this way He has injured Himself for a long time to come! For who will be able to listen and bear Him any more from now on?!”

7. Even the Greek Jews said to one another: “That is a huge jump and difference between the lessons in Bethany and this one here now! The Jews who have now left, have judged things, as they are now, quite correctly. But perhaps He will express Himself more clearly about it later – and now they are all away who wanted to make Him into their king on the mountain, and so there will be less to prevent Him from speaking openly to us.”

8. But since I noticed it by Myself that many disciples were also annoyed and grumbling among one another, I said to them: “How can that cause you to stumble?! (John 6:61) Did I not say to one of My disciples that these people are not mature enough by far for the inner acceptance of the Kingdom of God?! But I have dealt them all a good blow now which will occupy them quite a lot and make them more mature in future. For I must first prepare the people so that in the future they will be all the more capable of understanding the deeper secrets of the Kingdom of God.”

9. The disciples said: “Yes, yes, that can all be so and will certainly be so; since Your wonderful signs speak for this. But that we should eat Your flesh and drink Your blood in order to gain eternal life, Lord and Master, that is obviously something that is purely impossible to carry out for us according to the manner of Your speech! Certainly we all care very much about avoiding death – even if it only means the present life of the soul, because the body in any case is only earth and dust which hardly can ever be reanimated again – ; but if such a thing is only possible at the cost of Your bodily flesh and blood, which in any case would be enough for only very few, then we will do without the eternal life of the soul and will end our life for eternity on this earth as honest men. But if You mean something else by this, then You would truly do well to give us a tiny light on the subject. If You are going to ascend again soon to where You have come from according to Your claim, where and how will we then be able to have Your flesh and blood? Thus today’s lesson means obviously absolutely nothing without a closer explanation!”

10. I said: “Have I not said then that it is difficult for the deaf to preach and it is difficult for the blind to write?! It is the spirit who gives life; the flesh profits nothing; but the words that I have spoken to you are spirit and are life and not an earthly flesh and blood. (John 6:63)

11. But I now say to you all quite openly that there are some of you who either have no or very little faith, and there are even some among My older disciples whom I knew from the beginning who had only little faith and one of them is even a greedy thief and a traitor! (John 6:64)

Chapter 46 – A test for the disciples of the Lord (John 6,65-70)

1. This had a thundering effect so that many of them became quite appalled about this and said: “Lord, why did You not say this much earlier?! Truly, we would have discovered such an unworthy person among us a long time ago and got rid of him forever, if You in Your great patience did not want to lay hands on him Yourself!”

2. I said: “I have told you all often enough that everything in this world has its own time and measure. At harvest no clever farmer will reap the weeds with the pure wheat, but instead only the pure ears of wheat, and he will have all the weeds that have grown up wildly among the wheat collected into bundles by his servants in order to burn it to fertilize the field.

3. For this reason I have said to you all earlier that truly no-one can come to Me unless it has been granted to him by the Father (John 6:65), who is Love and Life and Truth in Himself, just as I am by My Father and thus also to the same degree by Me, since I am in the Father and He is in Me.

4. Surely, no one of you should believe to be already truly with Me because he moves around with Me, listens to My words and marvels at My signs – but only he alone is truly with Me who has an inner, very pure love for Me and who believes without a second thought everything that I teach, and that I, presently the Son of Man, have come from the Father and am one with Him in the spirit.”

5. Then the disciples, including the Greek Jews and the twelve, said: “Yes, if so, then our travels with Him are of no use! The difficult and the incredible we do not understand – and thus we cannot believe it. Loving Him completely quite purely is also a thing, since He now truly behaves towards us in a way that little fondness for Him can fill us. Therefore we shall now just go back to our Moses; for he is clearer and more understandable for us. Loving God in any case only means keeping His commandments and thus we hope to one day become blessed even without believing in this puzzling lesson.”

6. As a result of this many then withdrew and no longer walked with Me, although later they thought quite hard about these My words. (John 6:66) But since I did not say a word to any of those leaving, that he should stay and have patience, also those who stayed began to make very troubled faces and did not know what to do, – whether also they should leave or stay.

7. Then I said to them all in a friendly and questioning tone of voice: “You do not want to leave as well, do you? (John 6:67) You are as free before Me as every man on this earth.”

8. Then Simon Peter said to Me: “Lord, to whom shall we go? You alone have the words of life, even if we are not able to understand them immediately in all their depths. (John 6:68) At the right time You will enlighten us about it, when we are more worthy of Your higher light than now. And we have believed that from the beginning and recognized that You are the Christ and the living Son of God, and so we cannot possibly ever leave You again, oh Lord! (John 6:69) Lord, just do not send us away, and still have patience with our great weaknesses!”

9. I said: “That is good and right, and so it shall remain! But since we are remaining here in this open model school in Capernaum, I cannot avoid revealing something else to you. You all know how last year in this area I chose you twelve out of the many disciples – and behold, nonetheless there is a devil among you!” (John 6:70)

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Jesu Bergpredigt… Auszüge und Entsprechungen

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 1, Kapitel 39 bis 45
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht:

39,5. Sage Ich: „ … also ist es: Gott ist höchst gut, höchst weise, höchst gerecht und braucht niemands Rat und Lehre, so Er etwas tun will; aber Ich sage es euch: Der Mensch dieser Erde ist nicht minder berufen, vollkommen zu werden, wie der Vater im Himmel vollkommen ist! (Matth. 5,48)

39,6. Bis auf diese Zeit war das zwar unmöglich, da auf dieser Erde der Tod das Zepter führte; aber von nun an soll es jedermann möglich sein, der es sich ernstlich angelegen wird sein lassen, zu leben nach Meiner Lehre!

39,7. Ich meine aber, daß, so dies von Gott aus dem Menschen geboten wird für etwas Geringes, fürs leichte Handeln nämlich nach Meiner Lehre, so soll der Mensch aber dann wohl auch keine Mühe und Arbeit scheuen, sich dieses Höchste zu erringen!“

39,8. Sagt der Oberpriester: „Ja, Herr, für das Höchste soll der Mensch auch das Höchste wagen! Wer die Aussicht von einem hohen Berge genießen will, der muß sich zuvor das mühevolle und beschwerliche Steigen gefallen lassen. Wer ernten will, muß pflügen und säen zuvor, und wer irgend weiß, daß er etwas gewinnen kann, der muß zuvor etwas daran wagen; wer aber nichts wagt, in der Furcht, daß der Gewinn nicht kommen möchte, der wird auch unmöglich je etwas gewinnen! Daher, so uns einmal die Wege von Dir, o Herr, bekannt gegeben werden, wird es für uns auch gar nicht schwer sein, das zu erreichen, was Du uns ehedem verkündet hast, nämlich – also vollkommen zu werden, wie der Vater im Himmel vollkommen ist!“

39,9. Sage Ich: „Allerdings, und Ich setze noch hinzu: Mein Joch ist sanft und Meine Bürde ist leicht! Aber die Menschen haben bisher starke Lasten zu tragen gehabt und haben nichts damit erreichen können; es fragt sich nun, wie ihr Glaube sich gestalten wird, so sie das angewohnte schwerfällige Alte für ein ungewohntes leichtes Neues umtauschen sollen. Werden sie am Ende nicht sagen: Haben wir auf dem Wege schwerer Mühe und Arbeit nichts erreicht, was werden wir dann erreichen mit der Mühe der Kinder, die sie mit ihren Spielereien haben?

39,10. Ich sage euch: Ihr werdet den alten Menschen wie einen alten Rock ausziehen müssen und dafür anziehen einen ganz neuen! Dieser wird anfangs freilich unbequem sein; aber wer sich von einer solchen Kleinigkeit nicht wird zum angewohnten Alten zurücktreiben lassen, sondern wird sich gefallen lassen eine kleine Unbehaglichkeit, der wird zu solcher Vollkommenheit gelangen, von der Ich ehedem geredet habe.

39,11. Nun aber machet euch alle bereit, Ich werde nun sogleich die kleine Reise auf den Berg antreten. Wer mit Mir ziehen will, der mache sich auf die Beine; und du, Matthäus, gehe und hole dein Schreibzeug! Komme aber bald, denn du siehst, daß Ich schon zum Gehen bereit bin!“

39,12. Sagt Matthäus: „Herr, Du weißt es, wie sehr bereit ich nun bin, Dir zu folgen! Gehe ich aber nun nach Hause, und zwar dahin, wo ich als ein Zöllner und Schreiber im römischen Sold und Amte stehe und mein Geschäft habe an den Hauptschranken vor der Stadt, so werde ich sicher wie allzeit viele Arbeit finden, und die römischen Wachen werden mich nicht eher fortlassen, als bis ich die Arbeit werde verrichtet haben. Darum wäre es mir lieber, so ich für heute hier ein genügend Schreibzeug bekäme und holte mir dann am Abende das meine, mit dem ich dann, wie schon ehedem bemerkt, volle zwei Tage auslangen könnte; denn für mehr als drei Tage bekomme ich von den Römern kein Schreibmaterial im voraus, das ich auch fast immer verbrauche.“

39,13. Sage Ich: „Mein Freund, tue du nur stets, was Ich dir sage, und du wirst stets wohl daraus kommen! Gehe nun nur, wie Ich zu dir gesagt habe, und du wirst heute keine Arbeit finden und niemanden wartend an der Schranke! Nimm aber auch noch deine anderen Schreiber mit, auf daß hier Mein Wort mehrfach geschrieben werde!“ – Sagt Matthäus: „Ja wenn so, da mag ich wohl gehen!“

39,14. Auf das geht Matthäus, der Zöllner, und findet es daheim aber auch also, wie Ich es ihm vorhergesagt habe. In aller Bälde kommt er mit noch drei Schreibern zurück, und wir machen uns mit allen, die im Hause sind, auf den Weg nach dem Berge Garizim. Und als wir nach einer Stunde Weges bei dem Berge anlangen, fragt Mich der Oberpriester, ob er hinaufgehen solle und öffnen das alte Gotteshaus.

39,15. Ich aber zeige ihm die Gegend und die vielen Menschen, die uns gefolgt sind, und sage zu ihm: „Siehe Freund, das ist das älteste und allerrechteste Haus Gottes; aber es ist sehr verwahrlost, darum will Ich es nun wieder aufrichten, wie Ich das der Irhael aufgerichtet habe! Dazu aber bedarf es des alten Hauses nicht, und es genügt diese Gegend am Fuße des Berges. Zugleich sind hier mehrere Bänke und Tische, die den Schreibern gut dienen werden. Öffnet sonach eure Ohren, Augen und Herzen und bereitet euch; denn nun geschieht das vor euren Augen, wovon der Prophet Jesajas geweissagt hat!“

39,16. Sagt Matthäus: „Herr, wir sind bereit, Dich zu vernehmen!“

39,17. Nun beginnt die bekannte Bergpredigt, die im Matthäus Kap. 5,6 und 7 ganz wohl zu lesen ist. – Es dauerte aber diese Predigt bei drei Stunden; denn Ich redete diesmal langsam der Schreiber wegen.

Kapitel 40 und folgende – Kritik der Bergpredigt durch die damaligen Priester. Der Herr gibt den Hinweis, daß man nicht die Bilder, sondern den Geist Seiner Rede erfassen soll!

40,1. Als aber die Predigt zu Ende war, da entsetzten sich viele, und vorzüglich die Priester, und einige aus ihnen sagten: „Wer kann da selig werden?! Wir Schriftgelehrten predigen doch auch recht und gerecht, so wie einst Moses vom Berge herab die Gesetze dem Volke verkündete! Aber alles das ist Tau und ein sanfter Abendhauch gegen diese strenge Lehre und allergewaltigste Predigt! Man kann da freilich wohl kaum etwas Haltbares erwidern auf solch eine Lehre; aber sie ist einmal zu scharf, und es wird sie schwer je ein Mensch bei sich in die Ausübung zu bringen imstande sein.

(Die Verse 2-8 sind ausgeblendet. Sie erläutern, wie der Verstand die Worte des Herrn interpretiert …)

40,9. Betrachte Deine gewaltige Lehre nur Selbst ein wenig genauer, und Du mußt es einsehen, daß Deine Lehre zur Gewinnung des ewigen Lebens völlig unbrauchbar ist und von niemandem je befolgt werden kann! Denn so jemand den Himmel sich also verdienen soll, da wird er wohl den Himmel stehen lassen! Denn da wäre es ja besser, nie geboren zu werden denn sich also zu verdienen einen Himmel, in den er nur als ein Verstümmelter eingehen kann! Sage mir aber vollends aufrichtig, ob Du das einsiehst, oder ob Deine Lehre Dir wirklich ernst ist!“

40,10. Sage Ich: „Du bist doch ein Oberpriester und bist blinder denn ein Maulwurf unter der Erde; was läßt sich von den anderen denken und erwarten?! Ich gab euch hier Bilder, und ihr verschlinget bloß nur ihre Materie, die euch zu ersticken droht; aber von dem Geiste, den Ich in diese Bilder gelegt habe, scheinet ihr keine Ahnung zu haben.

40,11. Glaube es Mir: So weise ihr euch dünkt, so weise sind auch wir und wissen es sehr wohl, ob sich ein Mensch verstümmeln könne und solle, um das ewige Leben zu erhalten! Aber wir wissen es auch, daß ihr den Geist dieser Lehre nicht fasset und noch lange nicht fassen werdet! Wir aber werden darum unsere Worte nicht zurücknehmen. Du hast wohl auch Ohren, aber diese hören das Rechte nicht; also hast du auch Augen, die aber gleichfort geistig blind sind, und du hörst und siehst dennoch mit offenen Ohren und Augen nichts!“

41,1. …

(weitere 7 Verse Pharisäerzweifel – die “Geistlichen” ändern sich nicht …)

41,8. Sagt der Oberpriester: „Das klingt sehr sonderbar aus Deinem Munde nun! Heute morgen hätte ich solch ein Wort aus Deinem Munde geehrt, denn da kam es mir wahrlich stark vor, daß Du im Ernste der Verheißene wärest! Aber nach dieser Deiner nun an uns ergangenen Lehre bist Du in meinen Augen zu einem Tollhäusler geworden, dem es beliebt, uns seine fixen Ideen als eine Weisheit des verheißenen Messias aufzutischen. Darum rede nun lieber erklärend über Deine harte Lehre, die ohne genügende Erklärung wohl kein Mensch je fassen und danach tätig werden kann!“

41,9. Sage Ich: „So rede denn, was dich so sehr beirret in Meiner Lehre, und Ich will es dir lösen!“

41,10. Spricht der Oberpriester: „Ich habe es Dir zwar wohl schon etliche Male gesagt; aber damit Du siehst, daß ich gewiß sehr billig und mäßig bin, so sage ich Dir nun, daß ich alle anderen Punkte Deiner Lehre als gute und weise Stücke zum Darnachhandeln annehme, aber das Augenausreißen und Hand- und Fußabhauen kann ich doch unmöglich annehmen! Bedenke doch nur Selbst, ob es wohl in der Möglichkeit liege, sich ein Auge auszureißen! Wird derjenige, der sich selbst eine Hand oder einen Fuß abhaut, nicht alsbald sich verbluten und sterben?! Und so er tot ist, welche Früchte der Besserung wird er dann bringen können?!

41,11. Sieh, das ist der unpraktischste Punkt Deiner Lehre, der unmöglich je vernünftigerweise befolgt werden kann! Und sollten sich wirklich je irgend Narren vorfinden, die solche Lehre an sich ausübten, so werden sie darob sicher nicht besser werden; denn so dabei jemand mit dem Leben davonkommt, so wird er Gott nicht loben des Elends wegen, in das ihn solche Gottes sein sollende Lehre gestürzt hat. Stirbt er aber, was am sichersten anzunehmen ist, so frage ich mit David: ,Herr, wer wird Dich im Tode loben und wer Dich preisen im Grabe?!‘ Also diesen Punkt wenigstens erkläre uns deutlicher, alles andere wollen wir als eine – freilich wohl auch auf die höchste Spitze getriebene – Humanitätslehre annehmen!“

41,12. Sage Ich: „Nun gut; dein Begehren ist billig, und Ich sage es dir: Unter allen Priestern nach Samuel bist du der weiseste, da du eines guten Herzens bist, Meine Lehre im Grunde nicht verwirfst, sondern sie nur beleuchtet haben willst; und Ich will dir darum auch ein Licht geben! Aber nicht aus Meinem Munde, sondern aus dem Munde eines Meiner Jünger soll dir Licht werden! Wende dich daher an einen Meiner Jünger, auf daß dir daraus klar wird, daß Meine Lehre schon jetzt ohne Meine Erklärung den Menschen klar geworden!“

42,1. Hier wendet sich der Oberpriester an den Nathanael und sagt zu ihm: „Nach der Weisung eures Meisters wende ich mich zufällig an dich; erkläre mir daher wenigstens nur den härtesten Punkt der Lehre eures Meisters! Aber ich bitte dich, nur klare, reine Worte! Denn mit Dunst über Dunst wird kein Gemach erleuchtet! Und so wolle denn reden!“

42,2. Spricht Nathanael: „Seid ihr denn wohl gar so verschlagenen Gemütes, daß ihr eine so klar gegebene Lehre nicht in ihrem wahren Sinne fassen möget? Haben denn nicht die Propheten nahe samt und sämtlich von Christus vorhergesagt, daß Er nur in Gleichnissen Seinen Mund auftun und nicht ohne Gleichnisse reden werde mit den Menschen?“

42,3. Sagt der Oberpriester: „Jawohl, da hast du recht; denn also steht es geschrieben.“

42,4. Spricht weiter Nathanael: „Nun gut, so du das als ein Schriftkundiger weißt, warum schiltst du dann den Herrn einen Narren, so Er nach der Schrift Seinen Mund auftut in Gleichnissen, zu deren Verständnis du den Herrn wohl um ein Licht anflehen kannst, aber deshalb nicht den Herrn einen Narren schelten sollst, so dir Seine gleichnisweise Rede unverständlich ist, indem du selbst voll Unverstandes bist in solchen Dingen Gottes?!

42,5. Siehe, die Dinge der Natur haben ihre Ordnung und können nur in dieser ihrer eigentümlichen Ordnung bestehen; und so haben auch die Dinge des Geistes ihre höchst eigentümliche Ordnung und können außer solcher Ordnung nicht bestehen, nicht gedacht und nicht ausgesprochen werden. Aber zwischen den Naturdingen und den geistigen Dingen, weil jene aus diesen hervorgegangen sind, ist und besteht eine genaue Entsprechung, die freilich wohl nur der Herr allein am allerbesten kennt.

42,6. Wenn nun der Herr uns rein Geistiges verkündet, die wir noch sämtlich in der starren Ordnung der Naturmäßigkeit uns befinden, so kann Er solches ja nur auf dem Wege der gleichnisweisen Entsprechungsbilder geschehen lassen. Um diese aber recht zu verstehen, müssen wir trachten, unsern Geist durch die Beachtung der Gottesgebote zu wecken. Erst in solcher Gewecktheit werden wir darüber ins klare kommen, was der Herr unter einem solchen entsprechenden Gleichnisbilde alles gesagt und geoffenbart hat, und eben darin wird sich Sein göttlich Wort ewig von unserem menschlichen unterscheiden.

42,7. Nun aber habe wohl acht! Was bei dem Naturmenschen das Auge ist, das ist beim Geiste das Schauvermögen in göttlichen und himmlischen Dingen, die allein dem Wesen des Geistes für seine glückseligste ewige Existenz zusagen.

42,8. Da aber der Geist zufolge notwendigster göttlicher Ordnung eine bestimmte Zeit in die Materie des Fleisches dieser Welt versenkt werden muß, auf daß er fest werde in seiner Freiheit und nahe völligen Unabhängigkeit von Gott, ohne die er Gott nie schauen könnte und noch weniger bestehen in, neben und bei Gott – (So der Geist aber eben in der Materie reift und sich festet in der Freiheit und Unabhängigkeit von Gott, steht er aber in der unmöglich vermeidbaren Gefahr, von der Materie selbst verschlungen und mit getötet zu werden, aus welchem Tode eine Erweckung zum Leben in Gott eine höchst schwere und leidende ist und sein muß) –, so sagte der Herr, wohl verstanden nicht zum Fleischmenschen, sondern zum Geistmenschen: ,So dich das Auge ärgert, da reiße es aus und wirf es von dir; denn es ist besser, mit einem Auge in die Himmel zu gehen – als mit beiden in die Hölle!‘, was soviel sagen will als: Wenn dich das Licht der Welt zu sehr verlockt, so tue dir Gewalt an und kehre dich ab von solchem Lichte, das dich in den Tod der Materie zöge! Benimm also dir selbst als Geist den leeren Genuß der Weltanschauung und wende dich mit deiner Sehe den rein himmlischen Dingen zu! Denn es ist dir besser, ohne alle Weltkunde in das Reich des ewigen Lebens einzugehen, als wie zu weltkundig einerseits und zu wenig geistkundig anderseits von dem Tode der Materie verschlungen zu werden!

42,9. So der Herr hier von zwei Augen, Händen und Füßen sprach, da bezeichnete Er damit ja nicht die zwei Augen und die zwei Hände und Füße des Leibes, sondern nur das offenbar doppelte Seh-, Tätigkeits- und Fortschrittsvermögen des Geistes und warnt nicht das Fleisch, das kein Leben hat, sondern den Geist, sich mit der Welt lieber nicht zu befassen, so er merke, daß ihn diese zu sehr anzöge, da es in dem Falle besser sei, ohne alle Weltkundigkeit in das ewige Leben einzugehen, als durch zu viel Weltkenntnis am Ende von dem notwendigen Gerichte der Welt verschlungen zu werden.

42,10. Der Geist aber soll ja wohl die Welt auch schauen und weltkundig werden, aber er soll an ihr kein Wohlgefallen finden! Fängt er aber an, zu verspüren, daß ihn die Welt anreizet, so soll er sich sogleich von ihr abwenden, weil ihm da schon Gefahr droht! Und siehe, dieses nötige Abwenden drückt das entsprechende Bild des Augausreißens aus; und Der uns ein so treffend Bild geben kann, Der muß sicher wohlbewandert sein in allen geistigen und materiellen Verhältnissen des Menschen, was nach meiner Überzeugung nur Dem möglich sein kann, durch Dessen Kraft, Liebe und Weisheit alle Dinge geistig und materiell geschaffen worden sind! Ich meine nun, du wirst mich denn doch verstanden haben und nun einsehen, wie grob du dich an Dem versündigt hast, Der dein wie unser aller Leben in Seiner allmächtigen Hand trägt!?“

43,1. Hier stutzt der Oberpriester und auch viele andere ganz gewaltig und sagt nach einer Weile: „Ja, ja, nun verstehe ich es freilich wohl! – Aber warum redete der Herr denn nicht sogleich also verständlich, wie du nun geredet hast, so hätte ich mich an Ihm sicher nicht versündigt!?“

43,2. Sagt Nathanael: „So mich also ein siebenjähriger Knabe fragen würde, da nähme mich’s nicht wunder, daß ein siebenjähriger Knabe also fragt; aber bei dir nimmt es mich hoch wunder, da du doch einer der ersten Weisen dieses Ortes bist!

43,3. Möchtest du dem Herrn nicht auch die weise Preisfrage stellen, warum Er in die Samenkörner, die doch gar nichts gleichsehen, die Gestaltungs- und Entwicklungsfähigkeit des daraus hervorgehenden Baumes bis ins Endloseste hineingelegt hat? Hätte er nicht lieber sollen alsogleich alle Früchte reif aus der Luft in den Schoß der Menschen regnen lassen?! Wozu die langweilige Entwicklung eines Baumes aus dem Samenkorne und hernach noch ein langes Warten auf die reife Frucht?! Sieh, sieh, wie blöde du noch bist!

43,4. Des Herrn Wort und Lehre ist gleich wie alle Seine Werke. Er gibt uns Seine Lehre in Samenkapseln; diese müssen wir erst säen ins Erdreich unseres Geistes, welches Erdreich da heißet Liebe, da wird der Same dann aufgehen und zu einem Baume der wahren Erkenntnis Gottes und unserer selbst werden, und wir werden von diesem Baume dann zur rechten Zeit vollreife Früchte zum ewigen Leben sammeln können.

43,5. Liebe aber ist das Erste; ohne diese gedeiht keine Frucht des Geistes! Säe in die Luft den Weizen; siehe, ob er wachsen und dir eine Frucht bringen wird! So du aber das Weizenkorn legest in ein gutes Erdreich, da wird es wachsen und dir vielfache Frucht bringen. Die rechte Liebe aber ist ein rechtes Erdreich für das geistige Weizenkorn, das uns aus des Herrn Munde erteilt wird.

43,6. Deshalb aber hob der Herr vor euch allen nunmehr das harte Mosaische Gesetz der Strafe auf, auf daß ihr in aller Bälde reicher werden sollet an gutem Erdreich in euren Herzen. Denn der da strafet nach dem Gesetz, hat wenig oder oft wohl auch gar keine Liebe; bei ihm wird der göttliche Wortsame sonach ganz schlecht gedeihen! Der aber gestraft wird, der befindet sich ohnehin im Gerichte, in dem keine Liebe ist, da das Gericht der Tod der Liebe ist.

43,7. Daher sollet ihr lieber an euren Nächsten die Fehler gar nicht sogleich ersehen, sondern mit ihnen nachsichtig und geduldig sein! Und so sie in ihrer Schwäche etwas von euch verlangen, so sollet ihr ihnen nichts vorenthalten, auf daß sich die Liebe in euch selbst und gleicherweise in euren schwachen Brüdern mehre! Wird diese einmal reichlich in euch wie in euren Brüdern vorhanden sein, so wird der göttliche Same wohl gedeihen in euch, und der Schwache wird dann in seiner Stärke euch wohl ansehen und euch vielfach vergelten, was ihr ihm in seiner Schwäche erwiesen habt.

43,8. So ihr aber karg seid und hart gegen eure schwachen Brüder, so werdet ihr selbst nie zu einer Gottesfrucht in euch gelangen, und das Gericht der Schwachen wird am Ende auch euch ins Verderben ziehen.

43,9. So der Herr sagte: ,Wer von dir verlangt den Rock, dem gib auch den Mantel hinzu!‘, da wollte Er bloß andeuten, daß ihr, die ihr reich seid und viel besitzet, den Armen, so sie zu euch kommen, auch reichlich und viel geben sollet! Denn dadurch werdet ihr dann auch sobald zu vielem Erdreich in euren Herzen kommen und sonach selig sein im Besitze solch wahren Erdreiches, und die Armen werden euch wahrhaft segnen; denn aus euren Herzen werden sie die tatkräftigste Predigt des wahren Evangeliums Gottes vernehmen und aus ihr selbst stark werden euch zur ewigen Stütze! Wann ihr aber karg gebet und rechnet, wann und wieviel ihr gebet, da nützet ihr damit weder euch noch den armen Brüdern, und diese werden euch darum nie zur Stütze werden.“

44,1. Sagt der Oberpriester, der diese Rede mit großer Aufmerksamkeit anhörte: „Es ist nun schon alles wohl und gut, und ich verstehe nun nach meinem Dafürhalten alles so ziemlich; nur eines muß ich dir noch bemerken, und das besteht darin, daß der Meister eigentlich nur vom Ausreißen des rechten Auges und vom Abhauen der rechten Hand geredet hat. Ich habe dann in meinem forschenden Eifer so per Bausch und Bogen gleich auch die Füße dazugenommen, und sieh, du aber hast mir das Abhauen der Füße nun ebenso erklärt wie von Auge und Hand, von denen allein meines Wissens der Herr geredet hat. Du aber sagtest, es bestehe Entsprechung nur im Worte des Herrn, der zum Geiste des Menschen spricht; wie kommt es denn, daß du auch in meinem Zusatz Entsprechung fandest?“

44,2. Sagt Nathanael: „Du irrst dich! Der Herr sprach auch vom rechten Fuße; nur den Schreibern gab er einen Wink, das vom Fuße auszulassen, weil bei denen, die einmal ihre innere Sehe dem Himmel zugewandt haben und ihren Liebewillen, der entsprechend unter dem linken Arm als der Hand des Herzens verstanden wird, nach dem Willen Gottes tätig machten, nachdem sie den rechten Arm oder die rechte Hand, unter der der rein weltliche Handlungstrieb verstanden wird, von sich geschafft haben, es nicht mehr nötig ist, auch den rechten Fuß eigens von sich zu schaffen. Denn so einmal das Auge im rechten Lichte und die Hand, oder besser der Wille, im rechten Handeln sich befinden, so ist der Fortschritt in die Regionen des ewigen Lebens schon von selbst da, oder der rechte Fuß, der da bezeichnet den Fortschritt in der Welt, schon von selbst abgelöst, und es bedarf da keiner besonderen Mühe mehr.

44,3. Ihr Samariter aber könntet füglich beim Fuße anfangen; denn obschon eure Sehe nun dem Göttlichen zugewandt ist und eure Hände eine rechte Tat verrichten, so ist aber dennoch euer Fuß, oder eure Fortschrittsgier, rein in die Welt hinausgerichtet! Denn ihr erwartet vom Messias ganz etwas anderes, als was ihr nach der Voraussage aller Propheten von Ihm erwarten sollt! Und das ist, geistig genommen, euer rechter Fuß, den ihr abhauen sollt, um den rechten Weg zum Reiche Gottes einschlagen zu können. Und darum hatte der Herr bloß nur euretwegen auch vom rechten Fuße gesprochen, aber solches nicht niederschreiben lassen, weil die späteren Anhänger der Lehre des Herrn wohl wissen werden, wo und worin das Reich des Messias besteht, und was man tun muß, um in dasselbe zu gelangen. Hast du nun noch irgend einen Anstand?“

44,4. Sagt der Oberpriester: „Nun ist mir wohl alles klar bis insoweit, als es mir überhaupt klar sein kann. Nur muß ich trotz allem meinem nunmaligen Verständnis hinzufügen, daß eure Lehre in der Art, wie sie gegeben wird, eine harte und schwer verständliche Lehre ist, und ihr werdet es erleben, daß sich an ihr gar viele stoßen werden!

44,5. Ich will euch zwar keinen schlechten Propheten machen; aber das sage ich euch dennoch, daß ihr damit bei den hochtrabenden Juden nicht das bewirken werdet, was ihr bei uns trotz unserer mannigfachen Dummheit bewirkt habt. Wir glauben nun, wenn auch noch wie in einem Traume; die großen Juden aber werden euch nicht also glauben! Sie werden Zeichen verlangen und werden euch am Ende noch der Zeichen wegen verfolgen; wir aber verlangten keine Zeichen von euch; ihr wirktet sie aber dennoch freiwillig.

44,6. Wir aber glauben euch nun nicht der Zeichen wegen, die auch die Menschen teilweise verrichten können, sondern rein der Lehre wegen, da ihr sie uns erläutert habt! Ihr sollt daher auch bei uns verbleiben, denn bei den hohen Juden und Griechen werdet ihr schlechte Geschäfte machen!“

45,1. Sagt Nathanael: „Bis hierher habe ich zu reden gehabt mit dir; von da weiter liegt alles in der Hand des Herrn. Was Er will, das werden auch wir wollen und tun. Denn wir alle sind geistig noch sehr arm; darum müssen wir bei Ihm verweilen, auf daß das Himmelreich unser werde. Wir wollen mit dem Herrn auch jedes Leid und jede Verfolgung tragen, auf daß wir an und in Ihm den rechten Trost haben. In Seinem Namen wollen wir sanftmütig sein in allen unseren Gedanken, Urteilen, Wünschen und Begierden und in allem unserm Tun und Lassen, auf daß wir rechte Besitzer des wahren Erdreichs werden, das da ist die reine Gottesliebe in unseren Herzen.

45,2. Wir wollen auch das Land nicht scheuen, wo es hart und ungerecht zugeht, es soll uns hungern und dürsten nach der rechten Gerechtigkeit; haben wir ja Den bei uns, Der darin wahrhaft für ewig sättigen kann!

45,3. Wir selbst aber wollen gegen jedermann, ob er gerecht oder ungerecht an uns handle, voll Barmherzigkeit sein, auf daß wir der großen Erbarmung Gottes vor den Augen des Herrn als würdiger erachtet werden mögen!

45,4. Also auch wollen wir, soviel es nur möglich ist, allerorts, so wie hier vor euch, unsere Herzen vor jeglicher Unlauterkeit verwahren, auf daß der Herr nicht von uns ziehe, so wir Ihn anschauen; denn mit einem unreinen Herzen kann man sich Gott nicht nahen und anschauen im Geiste und in aller Wahrheit Sein Angesicht und die Fülle der Wunder Seiner Werke!

45,5. Sind wir aber reinen Herzens, so müssen wir friedsam, geduldig und sanft gegen jedermann sein, da ein zornig Herz nie rein sein kann, weil der Zorn stets dem Boden des Hochmutes entstammt. Sind wir aber eines friedsamen Herzens, so können wir dann auch ganz getrost uns Dem als Kinder nahen, Der uns die Kindschaft Gottes brachte und uns zu Gott als unserem Vater Selbst beten lehrte.

45,6. Wenn wir nach eurer Meinung auch in andern Landen und Orten verfolgt werden unserer sicher allergerechtesten Sache wegen, so macht das, mein Freund, nichts; denn wir haben dafür ja Ihn und durch Ihn den Himmel der Himmel! Und so sind wir schon hier selig, überselig, ob uns die Menschen lieben oder verachten und verfolgen Seinetwegen, denn Er ist ein Herr über alle und über alles! Denn Dem alle Himmel gehorchen und zu Seinem Dienste stets bereit sind, wie wir uns gestern und schon frühere Male überzeugt haben, Dem zuallernächst dienen auch wir, und dies allein schon ist uns der höchste Lohn und die höchste Ehre! Darum sorge du dich nicht um uns, denn wir wissen und erkennen es, woran wir sind!“

45,7. Über diese Rede voll Entschlossenheit erstaunte der Oberpriester sehr und sagte: „Wahrlich, so ich nicht hier notwendig wäre und ich nicht hätte Weib und Kinder und manches andere, ich zöge selbst mit euch!“

45,8. Sagt Nathanael: „Wir aber haben Weiber, Kinder und Sachen verlassen und sind Ihm gefolgt, und unsere Weiber und Kinder leben dennoch! Ich sage dir nach meinem Dafürhalten: Wer in dieser Welt aus Liebe zu Ihm nicht verlassen kann, sei es was es wolle, der ist Seiner Gnade nicht wert! Ob dich das beleidigt oder nicht, es ist einmal also! Denn mein Herz sagt es mir, und im Herzen ist alles Wahrheit, so in selbem einmal der Geist zum lebendigen Denken in Gott erwacht ist. Er bedarf unser nicht; aber wir bedürfen Seiner.

45,9. Hast du Ihm schon je geholfen die große Sonne über den weiten Horizont emporheben und ausbreiten ihr Himmelslicht über die weite Erde? Oder hast du die Fesseln je gesehen, und noch weniger geschmiedet, die der Herr den Winden anlegt, wie Er die Blitze hält und den gewaltigen Donner und das Meer in seinen Tiefen?! Wer kann sagen, daß er dem Herrn je in irgend etwas geholfen habe?! Wenn aber also, wer, zu dem der Herr spricht, daß er Ihm folge, kann da noch gedenken seines Weibes, seiner Kinder, seiner Sachen und nicht ganz unbedingt folgen Ihm, dem Herrn alles Lebens, aller Himmel und aller Welten, auf Den wir so lange gehofft haben, daß Er kommen werde und nun gekommen ist, genau in der Art und Weise, wie da alle Propheten und Erzväter von Ihm geweissagt haben?!“

45,10. Spricht nun der Oberpriester: „Wenn ich nur nicht Oberpriester wäre, wahrlich, ich täte, was ihr alle getan habt! Aber ich bin Oberpriester; und nachdem ihr nunmehr, wie ich es vernommen habe, nur noch einen Tag bei uns verweilen werdet, so bin ich hier diesen noch Schwachgläubigen so notwendig wie das Auge zum Sehen. Daher wirst du wohl einsehen, daß ich nicht so sehr meines Weibes, meiner Kinder und meiner Sachen wegen hier verbleiben muß, als vielmehr dieser Schwachgläubigen wegen, die sich von der alteingepflanzten Idee über die Beschaffenheit des Messias und über den Zweck Dessen Auftretens noch lange nicht völlig zu trennen werden imstande sein. Es wird mir die Mühe sauer werden; aber was kann ich tun?!

45,11. Ich glaube nun einmal fest, daß euer Meister der verheißene Messias ist; aber meine Gemeinde?! Du hast es gesehen, wie sich schon während der Predigt eine Menge davonmachten! Diese sind voll ärgerlichen Unglaubens, und werden solchen nun fleißig ausbreiten, und viele, die noch hier geblieben und gestern voll Glaubens waren, sind nun auch voller Zweifel und wissen nicht, was sie glauben sollen!

45,12. Denke dir aber nun mich, der ich allen diesen ein Orakel bin, – was ich nun für eine Arbeit haben werde! Bekehre ich sie aber nicht, so bleiben sie alles, was du willst, nur das nicht, was sie sein sollen, bis ans Ende der Welt! Und siehe, darin liegt der Hauptgrund, warum ich hauptsächlich hier verbleiben muß! Und ich glaube, der Herr wird mir darum nicht ungnädig sein! Denn bin ich auch nicht in Seiner Gesellschaft leiblich, so werde ich es doch geistig verbleiben immerdar und werde Ihm als ein getreuer Knecht und Hirte Seiner Herde allergetreuest zu dienen mich bemühen, vollkommen nach Seiner hier vernommenen Lehre, und ich meine, daß es Ihm also auch recht sein werde!“

45,13. Sage Ich: „Ja, also ist es mir vollends recht und lieb! Denn du sollst Mir in dieser Gemeinde ein tüchtiges Rüstzeug sein, und dein Lohn im Himmel soll dereinst groß heißen! Nun aber ist es Abend geworden; daher lasset uns wieder nach Hause ziehen! Es sei!“

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Jesus’ Sermon on the Mount… Excerpts and Equivalents

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 1, Chapter 39 to 45
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The Lord says:

39,5. I say: ‘Yes, indeed, you are right, so it is. God is supremely good, supremely wise, supremely just and does not need anyone’s advice and instruction when He wishes to do something. But I tell you: Also man on this Earth is called to become as perfect as is the Father in Heaven. (Matth. 5:48)

39,6. This was impossible until now, since death was ruling on this Earth. But from now on it shall be possible to everyone who will in all earnest strive to live according to My teaching.

39,7. And I think that if God offers this to man in return for a small effort, namely, for the easy complying with My teaching, man should spare no pains to reach this supreme goal.’

39,8. Says the high priest: ‘Yes Lord, man should indeed venture everything to attain to this ultimate. Whoever wants to enjoy the view from a high mountain must not shy the effort and trouble of climbing. Whoever wants to reap must plough and sow first, and whoever thinks of gain must take the risk, but whoever ventures nothing out of fear that nothing may be gained cannot possibly ever gain. Therefore Lord, once You have shown us the Ways, it shall not be hard for us to attain to what you have just proclaimed to us, namely to be as perfect as the Father in Heaven is perfect.’

39,9. I said: ‘Verily so, and I will add: My yoke is easy and My burden light. But mankind until now has had to carry heavy burdens, yet achieved nothing with that. It remains to be seen how their faith will shape up to exchanging the heavily pressing old faith that they learned for the unfamiliar new faith. Shall they not finally say: “If we achieve nothing through strenuous ways and work, what shall we achieve with child’s play?”

39,10. I say unto you: you shall have to cast off the old man like an old coat and then put on a completely new one. This shall of course be uncomfortable at first, but whoever shall not be driven back to the old, habitual by trivia, but bear up to the small discomfort, shall attain to the perfection of which I spoke.

39,11. But get ready now, all of you, for I shall shortly start on the small trip to the mountain. Let him who wants to come with Me get on his feet, and you, Matthew, go and fetch your writing utensils. But do not tarry as you can see that I am about to go.’

39,12. Says Matthew: ‘Lord, You know how ready I am to follow You. But if I go over to my house or rather to where I am employed and paid by the Romans as a tax collector and scribe, and get tied up near the main barrier before the city, I shall probably find a lot of work as usual, and the Roman guards shall not let me go until I have done the work. Therefore I would prefer it if I could obtain sufficient writing material here for today, and then go and collect mine in the evening, which would then last me for a full two days, because I cannot obtain more than three days supplies from the Romans, which I also nearly use up.’

39,13. I said: ‘Friend, just always do what I tell you, and you shall always be all right. Just go as I told you and you shall not today find any work or anyone waiting at the barrier. But bring also your other scribes with you, so that My Word shall be recorded here many times over.’ Says Matthew: ‘Well, in that case I may indeed be gone.’

39,14. At that, Matthew the tax-collector goes and finds everything exactly as I foretold him. He soon returns with three other scribes and we are on our way to Mount Gerizim, together with everyone else in the house. And as we arrive at the mountain after one hour, the high priest asks Me if he should go up and open the old house of God.

39,15. But I point to the area and the many people who followed us, and say to him: ‘See friend, this is the oldest and most appropriate house of God, but it is much neglected and I want to restore it, as I did with Irhael’s house. But for this, the old house is not needed, and this area at the foot of the mountain shall suffice. There are, besides, a few benches and tables here which will be handy for the scribes. Open your ears, eyes and hearts therefore and be ready, because now shall come to pass before your eyes what the prophet Isaiah prophesied.’

39,16. Says Matthew: ‘Lord, we are ready to hear you.’

39,17. Now follows the well known sermon on the mount, which one can read on Matthew chapters 5, 6 and 7.- This sermon, however, lasted for three hours as I spoke slowly because of the writers.

Chapter 40 and following …

The priests at that time criticize the Sermon on the Mount.

The Lord gives the hint that one should not conceive the images, but rather comprehend the spirit of His speech!

40,1. When the sermon had ended many were shocked, and mainly the priests and some of the people said: ‘Who can attain to salvation? We teachers of the law also preach properly and justly as once Moses proclaimed from the mountain the commandments to the people. But all that is like dew and a gentle evening breeze compared to this strict teaching and mightiest of sermons. There is hardly a tenable argument against such precepts, but they are too severe and hardly anyone will be able to practice them.

(The verses 2-8 are left out in the video. They explain, how the human intellect interprets the Lord’s Words – Link to the full Text is below this Video)

40,9. Just have a closer look at your mighty teaching, and you will see that your teaching is quite useless for gaining everlasting life and cannot be followed by anyone. For, if a person is to win Heaven in such a way, he is sure to forgo Heaven. It would be preferable not to have been born than thus to win a Heaven which one can enter only as a mutilated cripple. Tell me honestly whether you understand this or whether you are really serious about your teaching.’

40,10. I said: ‘You are a high priest, but you are blinder than a mole under the Earth. What can be expected of the others? I gave you images here and you swallow only their material part which threatens to suffocate you. You do not seem to have the least idea of the spirit I put into these images.

40,11. Believe Me, we are quite as wise as you imagine yourselves to be and know very well whether or not a person could and should mutilate himself to gain everlasting life. But we also know that you do not grasp the spirit of this teaching and will not be able to grasp it for quite some time. We shall not, however, revoke our words because of that. Although you have ears, they do not hear the right thing, also you have eyes, but they are spiritually blind and, notwithstanding your open ears and eyes, you do not hear and see anything.’

41,1. …

(7 more Verses of Pharisee doubts – the “Clergymen” do not change …)

41,8. Says the High Priest: ‘This now sounds peculiar from your mouth. This morning I would have revered such a word from your mouth, for then it really seemed to me that you were indeed the Promised. But after the teaching you give us you have in my eyes become a madman, whom it pleases to present his fixed idea to us as the promised Messiah’s wisdom. Therefore, you had now rather explain your harsh teaching, as without sufficient explanation no one could ever grasp it and act according to it.’

41,9. I said: ‘So tell me then what confounds you so much in My teaching, and I shall solve the problem for you.’

41,10. Says the High Priest: ‘I have already mentioned that several times, but to show you that I am very reasonable and moderate, I tell you now that I accept all the other points of your teaching as good and wise, but I cannot possibly accept the tearing out of eyes and the cutting off of hands and feet. Think it over yourself whether it is possible to tear out one’s eyes. Also, will not the one who himself cuts one of his hands or feet off soon bleed to death? And once he is dead, what fruits of betterment will he then be able to produce?

41,11. Look, that is the impracticable point of your teaching which can never be reasonably complied with and if there ever should be any fools who do comply with such teaching, they will not achieve any betterment thereby. For if someone should survive, he will not praise God because of the misery such a teaching claimed to be from God has caused him.’

41,12. I said: ‘Very well, your request is fair enough and I will tell you: Among all the priests since Samuel you are the wisest, for you have an honest heart and do not basically reject My teaching, but only wish to have it explained. Therefore, I will also give you a light. This light will not come from My mouth, but from the mouth of one of My disciples. Do now turn to one of My disciples, which will prove to you that My teaching is already understood by people without My explanation.’

42,1. Here the High Priest turns to Nathanael and says to him: ‘Following your Master’s direction, I now happen to turn to you. Will you, therefore, explain to me at least the most difficult point of the teaching of your master? But please do use only clear and pure words, for with a haze over a haze, a room cannot be illuminated. And now do speak.’

42,2. Replies Nathanael: ‘Are you of such a closed mind that you cannot grasp a clearly given teaching in its true sense? Have not practically all the prophets predicted that Christ would open His mouth to speak to the people only in parables?’

42,3. Says the High Priest: ‘Yes, you are right, that is how it is written.’

42,4. Continues Nathanael: ‘Well, since you as one versed in the Scripture know that why then do you call the Lord a fool because according to the Scripture He opens His mouth in parables? You may, of course, implore the Lord for a light to help you understand them, but not call Him a fool if you do not understand His allegorical speech, since you are still ignorant in such divine matters.

42,5. See, all things in nature have their order and can exist only in their specific order. Thus have also the things of the spirit their specific order, beyond which they cannot exist nor be imagined or expressed in words. However, between the natural and the spiritual things, since the former have gone forth from the latter, there is and exists an exact correspondence which, of course, only the Lord knows in all detail.

42,6. Thus, when the Lord tells us – who are all still within the fixed order of natural existence – of purely spiritual things, He can do so only by using images. To be able to understand these properly, we must strive to awaken our spirit through observing God’s commandments. Once this awakening has taken place, openly then shall we understand all that the Lord has said and revealed in such a corresponding parable, and that is wherein his divine Word will forever differ from our human word.

42,7. But now pay good attention. What the eye is to the natural man, is to the spirit the ability to view the divine and heavenly things, which alone suit the nature of the spirit for its most blessed, everlasting existence.

42,8. However, since the spirit, according to the most necessary divine order, has to be for a certain time imprisoned in the matter of the flesh of this world, so that it may become firm in its freedom and almost total independence of God without which it would never be able to see God, let alone exist in, beside and with God – (but when the spirit is maturing within matter and becoming firm in freedom and independence of God, it is exposed to the quite unavoidable danger of being swallowed up by matter and perishing together with it, from which death is an awakening to life in God and must be extremely hard and painful) – the Lord said, not to the physical man, of course, but to the spiritual man: “If your eye offends you, tear it out and fling it away, for it is better to enter the Heavens with one eye, than Hell with both,” which is to say as much as: If you find the light of the world too tempting, make an effort and turn away from such a light, which would draw you into the death of matter. Deprive yourself as spirit of the empty gratification that enjoyment of the world can offer and turn with your soul to the purely heavenly things, for it is better for you to enter the realm of eternal life without much worldly knowledge than be swallowed up by the death of matter – too worldly wise on the one hand and too little spiritually wise on the other hand.

42,9. If the Lord here spoke of two eyes, hands and feet, He thereby did not mean the two eyes and the two hands and feet of the body, but only the obviously dual ability of the spirit to see, act and progress. He does not warn the flesh, which has no life, but the spirit not to concern itself with the world, when it feels too attracted to it. In that case it is better to enter eternal life without knowledge of the world than be in the end swallowed up by the necessary judgment of the world because of too much worldly knowledge.

42,10. The spirit shall, of course, also see the world and get to know it, but it shall not take pleasure in it. Once it begins to feel that the world attracts it, it should promptly turn away from the world as danger is already threatening. See, this necessary turning away is expressed by the corresponding picture of the tearing out of an eye and He who is able to give us such an appropriate image must surely be well-versed in all man’s spiritual and material circumstances. In my opinion, this could be possible only to Him through whose power, love and wisdom all things spiritual and material have been created. I think you will now have understood me and realize how flagrantly you have sinned against the One who carries yours as well as all our lives in His almighty hand.’

43,1. Here the High Priest, as well as many others, is quite startled and says after a while: ‘Yes, yes, now I do understand it. But why did not the Lord speak right away as plainly as you have now spoken? Then I would surely not have sinned against Him.’

43,2. Says Nathanael: ‘If a seven year old boy would ask me that, I would not be at all surprised, but I do wonder how you, one of the principal sages of this place, could ask something like that.

43,3. Would you not also like to ask the Lord why he put into the grain of seed the limitless forming and developing ability of the tree that will be going forth from it? Why the tedious development of a tree from the grain of seed and following that the long wait for the ripe fruit? Just look how foolish you still are.

43,4. The Lord’s word and teaching is like all His works. He gives us His teaching in seed-pods. These we have first to sow into the soil of our spirit, and that soil is called love. Then the seed will sprout and grow into a tree of true knowledge of God and ourselves, and from this tree we shall then in due course be able to gather fully matured fruit for eternal life.

*43,5. Love is the principal thing. Without it no fruit of the spirit can thrive. Sow the wheat into the air and see whether it will grow and bear fruit for you, but if you put the grain of wheat into good soil, it will grow and bear multiple fruits. The right love, however, is a proper soil for the spiritual grain of wheat which we receive from the Lord’s mouth.

43,6. This is the reason why the Lord has now for all of you abolished the harsh Mosaic law of punishment, so that you may soon grow richer in good soil in your hearts. For he who punishes according to the law has little or often no love at all and the divine word-seed will, therefore, develop in him only poorly. The one who is being punished is already in the judgment in which there is no love, since judgment is the death of love.

43,7. Therefore, it is better if you do not immediately see your fellowmen’s faults, but are forbearing and patient. And if they in their weakness ask something of you, you shall not withhold it from them, so that love may keep growing in yourselves and also in your weak brothers. Once this is present in abundance in you as well as your brothers, the divine seed will thrive within you and the weak will then in their strength look upon you with good will and reward you many times over for what you did for them when they were weak.

43,8. But if you are stingy and hard where your weak brothers are concerned, you yourselves will never attain to a divine fruit within you and the judgment of the weak will in the end drag also you into destruction.

43,9. When the Lord said: “Give to the one who asks you for your shirt also the coat,” He only meant to point out that you who are rich and have many possessions should give abundantly to the poor when they come to you. Thereby you will also gain much soil in your hearts and thus be blessed with the possession of such true soil, and the poor will truly bless you, for from your hearts they will receive the most effective sermon of God’s true Gospel and thereby become strong for your own eternal support. But if you give miserly and calculate when and how much to give, you help neither yourself nor your poor brothers, and because of it these will never become a support for you.’

44,1. Says the High Priest, who has listened to this speech most attentively: ‘Everything is now in order and I think that I understand all this pretty well. There is just one thing I still want to mention: The Master actually speaks only of tearing out the right eye and cutting off the right hand. Only in my searching zeal I added also the feet, but look, you have now also explained to me the cutting off of the feet just as you did the eye and hand about which alone the Lord spoke as far as I know. You said that there existed correspondence only in the Word of the Lord who speaks to man’s spirit. How come then that you found also correspondence in my addition?’

44,2. Says Nathanael: ‘You are wrong. The Lord spoke also of the right foot, but He hinted to the scribes to omit that about the foot because those who have directed their inner vision heavenward and have activated their love-will – which corresponds to the left arm as the hand of the heart – in accordance with God’s will after getting rid of the right arm or right hand, by which the purely worldly motivation is to be understood, no longer need to rid themselves of the right foot. Once the eye is in the right light and the hand, or rather the will, is acting correctly, the progress into the regions of eternal life is automatically there or the right foot, denoting worldly progress, already automatically severed and a special effort is no longer needed.

44,3. You Samaritans could as well start with the foot, for although your sight is now directed toward the divine and your hands are engaged in the right action, your foot or your eagerness for progress is directed towards the world. You expect of the Messiah something quite different from what you should expect of Him in accordance with the predictions by all the prophets, and that, spiritually seen, is your right foot which you should sever, so that you can set out on the right road to the Kingdom of God. Only because of you the Lord had spoken also of the right foot, but did not have it recorded because the future followers of the Lord’s teaching will know very well where and wherein the kingdom of the Messiah is and consists and what has to be done to enter it. Is there anything else you wish to query?’

44,4. Says the High Priest: ‘Now everything is clear to me as far as I am able to grasp it but, notwithstanding the fact that I now do understand it, I must add that your teaching, the way it is given, is a severe and hard to understand teaching and you will find that many will be taking offence at it.

44,5. Not that I wish to make a bad prophet for you, yet I tell you that with the arrogant Jews you will not achieve what you have achieved with us, notwithstanding our stupidity in many points. We do believe now, although still as if in a dream. The prominent Jews, however, will not believe you like this. They will ask for signs and will in the end even persecute you because of the signs. We did not ask you for signs, but you nevertheless worked them voluntarily.

44,6. We do not believe you because of the signs, which partly could also be worked by men, but purely because of the teaching since it has now been explained to us. Therefore, you should stay with us, for with the proud Jews and Greeks you will have little success.’

45,1. Says Nathanael: ‘This far I had to instruct you, from here on everything is in the Lord’s hand. What He wills, we also shall will and do, for all of us are spiritually still very poor. Therefore, we must remain with Him, so that we may gain the Kingdom of Heaven. We will bear together with the Lord all suffering and persecution, so that with and in Him we shall have the proper comfort. In His name let us be meek in all our thoughts, opinions, wishes and desires, also in all our actions, so that we may be able to take real possession of the true soil which is the pure love of god in our hearts.

45,2. We shall not shun the land where conditions are harsh and unjust either, we shall be hungry and thirsty for true justice, since we have the One with us who can truly satisfy us everlastingly.

45,3. And we ourselves will be most merciful towards everyone, be he just or unjust in his dealings with us, so that in the eyes of the Lord we may be considered worthier of God’s great mercy.

45,4. We will also everywhere, just as here before you, guard our hearts as much as possible against impurity, so that the Lord may not turn away from us when we face Him. For with an impure heart one cannot approach God and in spirit contemplate in all truth His countenance and the abundant wonders of His works.

45,5. If we are of a pure heart, we must be peaceful, patient and gentle toward everyone, for an angry heart can never be pure, since anger always grows out of the ground of pride. But if we are of a peaceful heart, we may confidently approach as children the One who brought us the sonship of god and taught us Himself to pray to God as our Father.

45,6. It is of no importance, my friend, if, as you believe, we shall be persecuted in other lands and places on account of our most righteous cause, for we have Him and through Him the Heaven of Heavens. And thus we are happy already here, supremely happy, whether people love us or scorn and persecute us for His sake, because He is Lord over all and over everything. We serve Him above all, whom all the Heavens obey and are always prepared to serve, as we could convince ourselves yesterday and on earlier occasions, and this alone is our highest reward and greatest honor. Therefore, do not be concerned about us, for we know and recognize what we have to reckon with.

45,7. The High Priest was quite surprised at this speech so full of determination and said: ‘Truly, if I were not needed here and did not have wife and children and some other responsibilities, I would go with you.’

45,8. Says Nathanael: ‘We have left wives, children and other things and have followed Him, and our wives and children are nevertheless living. I tell you what I think about this: whoever cannot in this world, for the love of Him, leave whatever it may be, is not worthy of His grace. Whether it offends you or not, this is the position. My heart tells me so, and in the heart everything is truth once the spirit within it has awakened to the living thinking in God. He does not need us, but we do need Him.

45,9. Have you ever helped Him to raise the immense sun above the vast horizon and spread its celestial light across the wide Earth? Or have you ever seen, let alone forged, the shackles the Lord puts on the winds, how He constrains the lightning and the mighty thunder and the sea in its depths? Who can claim ever to have helped the Lord in anything? And if this is so, who, when he is called by the Lord to follow Him, can still think of his wife, his children and his things and not follow unconditionally – Him, the Lord of all life, of all the Heavens and all the worlds, for whom we have waited so long to come and who has now come exactly in the way all the prophets and patriarchs had predicted?’

45,10. Says the High Priest: ‘If I only were not the high priest, I would in truth do what all of you have done. But I am the high priest and since you, as I have heard, will stay here only for one more day, these people, who are so weak in faith, need me like the eye for seeing. So you will understand that I have to remain here, not so much because of my wife, my children and things, but rather because of these weak believers, who for quite some time yet will be unable to completely relinquish their set idea of old about the nature of the Messiah and the purpose of His coming. It will cost me a great effort, but what can I do?

45,11. I now believe firmly that your Master is the promised Messiah, but what about my flock? You have seen how already during the sermon many left. These are of a vexed unbelief which they will now diligently spread and many who still remained and yesterday fully believed have now their doubts, too, and do not know what to believe.

45,12. Imagine what a job I, being an oracle to all of them, shall have. But if I do not convert them, they will remain to the end of the world whatever you can imagine, but not what they are supposed to be. And look, that is the main reason why I have to stay here, and I am convinced that the Lord will not deny me His grace because of it. Even if I am not bodily in His company, I shall remain so spiritually forever and endeavor to serve Him as a most faithful servant and shepherd in full accordance with His here proclaimed teaching, and I think that He will agree to this.’

45,13. I said: ‘Yes, I would like that and it suits Me very well. You shall be an excellent tool for Me in this community and your reward in Heaven shall once be great. But now evening has come. Let us go home again. So be it.’