Die unzufriedenen, neidischen Murrer – The dissatisfied, jealous Grumblers

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Die unzufriedenen, neidischen Murrer

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung Gottes
Band 2, aus Kapitel 266 + 267

Kapitel 266

1. Nach einer kleinen Zeit aber tat der Herr wieder die Hand von Seinem Angesichte und sagte zum Terhad: „Terhad, Ich kannte dich und wusste es lange schon, dass du ein Mann starken Geistes bist und bist kräftig in deinem Gemüte; darum denn verbarg Ich Mich auch vor dir und liess es zu, dass du Mich suchen musstest, während Mich die andern auf den ersten Augenblick ersehen konnten.

2. Da du aber schon von jeher eines so starken Geistes und eines so kräftigen Gemütes warst und liessest dich selbst durch den Kerker Lamechs nicht abwendig machen von Mir, wie du Mich erkannt hast nach der Lehre Faraks, so sage Ich dir denn nun auch, dass du ein Hauptgrund warst, dass Ich Mich der Tiefe erbarmt habe; denn wahrlich, ein mächtiger Geist in der wahren Erkenntnis, ein unwandelbarer Geist kann allein ein Retter des Weltenalls werden!

11. Da du nun solches weisst, so empfange denn nun auch zu diesem Amte Meinen Segen, auf dass du kräftig werdest, allezeit zu handeln nach Meinem Willen! Amen.“

Kapitel 267 – Die unzufriedenen, neidischen Murrer. Antwort Gottes an die Murrenden.

1. Diese Worte brachten den Terhad beinahe ums Leben; aber der Herr des Lebens wusste auch dem neuen Wächter das Leben zu erhalten und dazu noch überaus und zwar also zu kräftigen, dass dieser darauf noch zweihundertsechzig Jahre lebte, und gar kräftig sein Amt verwaltete.

2. Als aber solche Worte aus dem Munde des Herrn auch alle anderen Gäste im Saale vernommen hatten, da verwunderten sich einige bei sich selbst und sprachen sich auch leise gegenseitig also aus:

3. „Da sehet einmal diese Geschichte an! Dem Hartnäckigen, der da einen steinharten Eigensinn hatte und kaum zum Glauben an diesen Gottmann zu bewegen war, wird eine so grosse Gnade zuteil; uns aber, die wir Ihn sogleich in unseren Herzen ohne die geringste Widerrede aufgenommen haben, wird auch nicht ein Wörtlein beschieden! Nein, das ist aber doch etwas sonderbar!

4. Er kann ja als der alleinige Herr Himmels und der Erde freilich wohl tun, was Er nur immer will, und es kann darob niemand zu Ihm sagen: ,Herr, was tust Du?‘, aber dessenungeachtet bleibt eben diese Geschichte dennoch höchst sonderbar!

5. Wenn wir diese Geschichte wörtlich geben müssten, fürwahr, wir könnten nicht anders sagen als: Gnade dem Stützigsten; dem Sanften, dem Gleichwilligen, dem Liebenden aber höchstens ein bisschen Erbarmung, und sonst nichts!

6. Man kann die Sache drehen, wie man nur immer will, so bleibt diese Geschichte denn doch – nota bene von der göttlichen Seite betrachtet – wie gesagt sehr sonderbar!“

7. Hier unterbrach der Herr das Volk und sagte zum selben: „Ja wahrlich, es ist sonderbar, dass Ich solches tue; aber noch ums sehr Bedeutende sonderbarer ist es, dass ihr hier in Meiner sichtbaren Gegenwart an Mir darum Ärgernis nehmet, dass Ich einem armen Bruder von euch eine Gnade erwies, die Ich euch Schwächlingen nicht erweisen konnte!

8. Wäret ihr, wie ihr sein solltet, so hättet ihr nur eine grosse Freude daran, so Ich einem Sünder gnädig bin; da ihr aber noch verkehrten Sinnes seid, und also noch lange nicht seid, wie ihr sein solltet, so findet ihr ärgerlicherweise das sonderbar, wenn Ich einem Sünder gnädig bin!

9. Höret, Ich will euch nun etwas sagen und will euch zeigen die Ursache, warum ihr euch darüber ärgert, dass Ich dem Terhad solche Gnade erwies!

10. Sehet, ihr seid Feinäugler und sehet den Staub im Auge des Bruders; aber so in euren Augen ganze Berge herumschwimmen, das sehet ihr nicht! Darum aber könnet ihr auch hier den Grund nicht erschauen, warum Ich hier dem Terhad solche Gnade erwies!

11. Ich aber sage euch: Ich sah alles das schon gar lange, dass eure Herzen erfüllt sind mit aller Scheelsucht; darum liess Ich euch auch nur so viel Gnade zukommen, der zufolge Ihr Mich erkennen mochtet, dass Ich der Herr Himmels und der Erde bin.

12. Aber scheelsüchtige Amtleute kann Ich in Meiner grossen Haushaltung durchaus nicht brauchen.

13. Reiniget sonach zuvor eure Herzen von aller Scheelsucht, und denket allzeit – selbst wenn ihr euch noch so wirklich werdet gereinigt haben, als es euch nur immer möglich sein dürfte –: ,Wir sind auch der allergeringsten Gnade nicht wert!‘

14. Dann erst werde Ich euch erforschen, ob ihr im Ernste völlig rein seid vor Mir, und werde die völlig Reinen dann auch wohl erwählen für eine höhere Amtsgnade aus Mir; sonst aber genüge euch allen die freie Gnade des Lebens aus Mir!

15. Achtet der kleinen Gaben aus Meiner Hand, wollet Ihr Meine Kinder sein; dann werde Ich euch schon ohnehin zur rechten Zeit der grösseren teilhaftig machen!

16. Wenn aber schon ihr euren kleinen Kindlein kleine Spielereien gebet und habet dann selbst eine grosse Freude daran, wenn solche Gaben eure Kindlein erfreuen, – saget, bin Ich denn weniger Vater zu euch allen, denn ihr es seid zu euren Kindlein? Ich meine, solches wird wohl mitnichten der Fall sein!

17. Freuet euch also dessen, was ihr von Mir empfanget als Kindlein; wenn ihr aber kräftiger werdet, dann werde Ich schon auch sehen, für welch ein Amt ihr tauget!“

18. Hier wurde allen heiss ob dieser Worte des Herrn, und sie fielen vor Ihm nieder und baten Ihn um Vergebung einer solchen Versündigung.

19. Der Herr aber hiess sie alle erstehen, gab ihnen einen guten Trost und begab Sich dann wieder zu Seiner Hauptgesellschaft.

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The dissatisfied, jealous Grumblers

Jesus Christ reveals thru Jakob Lorber – The Household of God
Volume 2, from chapter 266 and 267

Chapter 266

1. After a little while the Lord again uncovered His face and said to Terhad: ‘Terhad, I have known you and have been aware for a long time that you are a man of strong spirit and strong in your heart; this is why I was hiding before you allowing you to search for Me, whereas the others could see Me at the first moment.

2. “Since you have been all along of such a strong spirit and heart not allowing Lamech’s dungeon to alienate you from Me as you had recognized Me according to Farak’s teaching, I now tell you that you were a main reason for Me having taken mercy on the lowlands; for verily, only a mighty spirit with true cognition, an unshakable spirit can become a savior of the universe!

11. “Since you now know all this, receive for this office also My blessing so that you may become strong to act at all times in accordance with My will. Amen.”

Chapter 267 – The dissatisfied, jealous Grumblers

1. These words almost cost Terhad his life; but the Lord of Life knew how to preserve and moreover to strengthen the new guardian’s life and he lived for another 260 years, conducting his office with great vigor.

2. When also all the other guests in the hall had heard these words from the Lord’s mouth, some were amazed and spoke to each other in an undertone:

3. “Just look at this situation! On the obdurate one who, hard as rock, could hardly be moved to a belief in this God-man, such a great grace is bestowed; but not even a little word is said to us who accepted Him at once in our heart without the slightest contradiction! No, this is surely somewhat peculiar.

4. “Of course, as the sole Lord of heaven and earth He can do whatever He wants, and no one can say to Him: ‘Lord, what are You doing?’, but all the same this matter remains most peculiar.

5. “If we had to explain this matter literally, truly, we could say nothing else but: Grace to the most obdurate; but to the gentle, tractable, loving one a little mercy at the utmost, and nothing else.

6. “However one looks at the matter, it remains — Notabene regarding it from the divine viewpoint! – surely very peculiar.”

7. Here the Lord interrupted the people and said to them: “Yes, it is truly peculiar that I do this; but it is still considerably more peculiar that you here in My visible presence take offence at Me because I showed to a poor brother of you a grace I had to withhold from you weaklings;

8. “If you were as you ought to be, you would only greatly rejoice because I am gracious to a sinner; since your attitude is wrong and you are by far not what you should be, you are angry and find it peculiar when I am gracious to a sinner.

9. “Listen, I will tell you something and show you the reason why you are angry because I showed such grace to Terhad.

10. “Look, you like to criticize and see the dust in the brother’s eye; but you fail to see when whole mountains swim around in your eyes! Therefore you could not see the reason why I showed such grace to Terhad.

11. “I tell you: I saw it for a long time that your hearts are filled with jealousy; therefore, I only bestowed enough grace on you to make you realize that I am the Lord of heaven and earth.

12. “But jealous officials I cannot possibly use in My great household.

13. “So cleanse your hearts first of all jealousy and always think – even after the best cleansing possible -: ‘We are not even worthy of the slightest grace.’

14. “Only then shall I probe you as to whether you are truly pure before Me and I shall choose the completely pure for the grace of a higher office out of Me; otherwise let the free grace of life out of Me suffice you.

15. “Heed the small gifts out of My hand, if you want to be My children, and I shall then anyway let you share in the greater gifts.

16. “If even you give small toys to your little children and are very happy when such gifts please them, — say, am I less of a Father to you all than you are to your little ones? I reckon this will by no means be the case.

17. “So take pleasure in what you receive from Me as little children; however, once you become stronger I shall surely see for which office you are suitable.”

18. Here they all felt hot with shame because of these words by the Lord, and they fell down before Him and asked His forgiveness for such sin.

19. But the Lord told them all to rise, comforted them and went back to His main company.

Satana… Das abtrünnige Weib Gottes – Satana… God’s apostate Wife

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Satana, das abtrünnige Weib Gottes

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung Gottes
…aus Band 3, den Kapiteln 17-19

Kapitel 17 – Satans Geständnis seiner Lügen und Bekenntnis der Bosheit seines Starrsinnes

Der Herr spricht:

1. Hier stand Satan bebend auf und sprach zu dem Kisehel, der noch seinen vom Herrn ihm gereichten Stab gar fest in seiner Hand hielt:

2. „Höre, du mein Züchtiger aus der Macht deines Gottes, der da auch ist ewig ein Zorngott über mich und mag nimmerdar aufhören, mit Seiner schrecklichen Rute mich zu schlagen!

3. Ich habe dir ehedem in meiner schauderhaften, erschrecklichen Schutzgestalt so manches vom Herrn, dem allmächtigen Schöpfer aller Dinge, Geister und Menschen ausgesagt, was ich nun in dieser meiner dir ähnlichen Gestalt völlig als eine allerbarste Lüge widerrufe!

4. Ich habe dir zwar wohl Wahres gesagt, – aber da ich es in mir verkehrt habe, so war es eine Lüge; denn alles, was ich vom Herrn ausgesagt habe, das habe ich nur von mir ausgesagt, und so ist nicht der Herr, sondern ich nur ganz allein der schon so ziemlich alte böse Weltenbetrüger und ein allerbarster, wennschon gerade nicht Allmacht-, so aber ein starker Grossmachtspieler!

5. Nicht der Herr, sondern ich nur habe schon gar viele Sonnengebiete zerstört, und sie wären von mir aus in ihr ewiges Nichts hinabgesunken, so der Herr Sich ihrer nicht erbarmt und sie durch Seine Machtboten auf eine solche Stelle in der Unendlichkeit hätte schaffen lassen, alldort sie neue, ruhige Bahnen gehen, welche von meinem Pesthauche nimmer erreicht werden können.

6. Siehe, so es auf mich ankäme, da stünde wohl alle Augenblicke eine andere Schöpfung da, und es wäre für kein Wesen eines Bleibens; denn ich möchte nur erschaffen, um dann etwas zum Zerstören zu haben, und möchte allerlei reizend-schönste Menschen wohlgebildet gestalten und lebendig zeugen, um sie dann nach meiner argen Lust zu quälen und, hätte ich mich satt an ihnen gequält, sie dann auch alsbald gänzlich zu vernichten.

7. Siehe, ich war ein Lügner allezeit, und ich möchte dich auch ums Tausendfache nun lieber anlügen, als dir die volle Wahrheit sagen; aber ich fürchte deinen Stab zu sehr, als dass ich mich getrauen möchte, dich also anzulügen von neuem!

8. Es wird aber mit mir dennoch nicht besser darum, weil ich dir nun die Wahrheit gestand, solange mir die grosse Macht belassen wird, solange mir, der Materie nach, die ganze sichtbare Welt, das heisst Erde, Sonne, Mond und alle die endlos vielen Sterne als ebenfalls zahllose Sonnen, Welten und Wesen aller unendlichen Art völlig untertan bleiben müssen und ich ihr Herr sein muss.

9. Denn solches muss ich sein, weil ich als ein geschaffener Gott bin, und ich bin nun in dieser materiellen Allheit völlig also gefangen, dass ich mich ihr ewig so lange nicht entwinden kann, bis nur ein letztes materielles Stäubchen von einer allerletztesten Welt bestehen wird, aus welchem Grunde ich auch nur auf fortwährende Vernichtung der Dinge, welche der Allmächtige erbaut, hinwirke, um meiner herrschsüchtigen Meinung nach um so eher zu meiner Alleinherrschaft zu gelangen und den Herrn der Herrlichkeit vermeintlichermassen von Seinem ewigen Throne zu stürzen, indem Er meinen Zerstörungsplänen fort und fort entgegen ist, seitdem ich aus Ihm bin in mein überaus mächtiges und nahezu endlos grosses Dasein zu dem Behufe gerufen worden, um neben Ihm wie ein zweiter Gott zu sein und zu herrschen mit Ihm, aber dennoch in aller Liebe Ihn zu lieben über alles aus aller meiner Tiefe, auf dass ich Ihm wäre, was da ein treues Weib ist dem Manne, ewig!

10. Wahrlich, gross und herrlich war ich gestellt! Was ich nur wollte, das war auch schon da; und der Herr hinderte mich nicht in meinem Wollen und Schaffen.

11. Aber so ich etwas Geschaffenes wieder zerstören wollte, da hinderte mich der Herr. Dadurch aber sah ich mich auch in meiner Macht gegen Gott beschränkt.

12. Durch List wollte ich Ihn auf meine Seite bringen und machte mich so schön als möglich. Zu dem Behufe entzündete ich mich in allem meinem Lichte, um zu blenden den Herrn.

13. Aber der Herr nahm mich in meinem Lichte plötzlich gefangen, schuf dann aus meinem Lichte die Materie und neben mir zahllose Wesenreihen gar herrlicher Art und liebte sie mehr denn mich, Sein erstgeschaffenes Weib.

14. Da erst ging ich blind in den tollsten Grimm über und fluche nun schon ewig lange dem Herrn, der mich zwar wohl öfter schon retten wollte, – aber mein Grimm ist zu gross, als dass es mir möglich wäre, mich von Ihm retten zu lassen, da Er mich nicht hat wollen herrschen lassen!

15. Nun hat die Satana geredet und hat nicht Lüge, sondern Wahrheit ausgesagt. Darum nimm ihr, Du, Herr, die grosse Macht, auf dass sie Dir nicht mehr widerstreben kann, um von Dir darum stets ärger und ärger gezüchtigt zu werden!

16. Gib mir eine neue Frist, und ich will mich zu Dir kehren binnen der Frist!

17. Wenn mich aber meine grosse Eifersucht gegen Dich wieder ergrimmen machen sollte, da Du Dein Herz völlig zu den Neugeschaffenen wendest, und ich sie darum verfolgen müsste, da nimm mir aber dann gar alle Macht, und verwirf mich auf ewig, oder tue mit mir, was Du willst!

18. Hänge mich zwischen Himmel und Erde auf, auf dass mich mein Zorn verzehren solle im Angesichte aller Deiner Herrlichkeit und aller derer, die Du liebst, und die Dich lieben dürfen und können! Dein Wille!“

Kapitel 18 – Die Lüge von der ewigen Züchtigung der Satana. Die weibliche Schönheit der Urgestalt Satans. Gottes Kreuzestod und Satans Freiheitsfrist.

1. Hier wandte Sich der Herr wieder zu Satana und sprach: „Satana, du sagst, dir sei Ich nur ein ewig unversöhnlicher, allmächtiger Zorngott und züchtige dich schon seit Ewigkeiten fort und fort auf das allerunaussprechlichst unbeschreiblich grausamste! Darum gebiete Ich dir nun, diesen Zeugen zu zeigen die Streiche, welche du schon von Mir bekamst!“

2. Hier stutzte die grosse Hure und wusste nicht, was sie dem Herrn der Herrlichkeit erwidern sollte; denn mit der vorgeblichen Züchtigung hatte es seine geweisten Wege, indem der Herr ihr noch nie die übermächtige Freiheit des Willens genommen hatte, sondern sie ihr belassen hatte zum mächtig freien Wirken im unendlichen Schöpfungsraume.

3. Was aber die Satana als schrecklichste Züchtigung bezeichnen wollte, war nichts anderes als die stete Verhinderung von Seite des Herrn hinsichtlich der von der Satana stets schlau beabsichtigten Zerstörung aller Dinge.

4. Warum denn? – Weil die Satana in der steten Idee ist: man nehme Gott nur alle Unterlage weg und lasse Ihm keinen Stützpunkt mehr übrig, so sei Ihm dann Seine ganze Allmacht zu nichts und sie als der Erzfeind hätte dann ein überleichtes, Gott zu besiegen und sich selbst auf den Thron der Allmacht zu schwingen und den ehedem allmächtigen, nun geschwächten, aber dennoch nicht vernichtbaren Gott unter den Pantoffel zu ziehen, damit Er dann also tanzen müsste, wie es ihr als dem schnöden Sieger beliebig wäre.

5. Da der Herr aber solche böswilligen und aller Liebe ledigen Pläne von Ewigkeit her durchsah und daher allzeit dort ganz unerwartet allmächtig gegenwirkend entgegentrat, wo der schlaue Feind Ihn am wenigsten erwartete, so vermehrte das fortwährend seinen Grimmhass gegen Gott und brachte in dieser nun kundgebenden Stellung den Feind dahin, den Herrn als einen allergrausamsten Züchtiger zu bezeichnen.

6. Da aber nach dieser vorläufigen Kundgabe die Satana nichts hatte, wodurch sie den Herrn der Herrlichkeit einer solchen Schuld gegen sie überweisen könnte und daher auf die Aufforderung des Herrn notwendig schweigen musste, wenn aus geheimem Grimme auch etwas zähneknirschend, so sprach der Herr zu ihr, sie wieder fragend:

7. „Warum tust du denn nicht, was Ich gebiete, und zeigst den Zeugen die Wundmale Meiner ewigen Zornzüchtigung an dir, auf dass Ich dadurch Meiner grossen Schuld zu dir gewärtig würde und dich dann entschädige für alle an dir grausamst begangene Unbill?!

8. Du bist bekleidet noch vor uns, und die Zeugen sehen ausser deinen Haaren keinen Teil deines Wesens; daher werde entkleidet, und zeige dich ganz, damit die Zeugen dich sehen, wie du von Mir bisher trotz aller deiner endlosen Bosheit gehalten warst!“

9. Hier stand die Satana plötzlich entblösst vor den Zeugen, und alle gestanden mit der grössten Verwunderung von der Welt, so etwas endlos Schönes, Vollkommenes, in allen Teilen Abgerundetes und Gesundes und Kräftiges von einem Weibe nie gesehen zu haben.

10. Und der Lamech sagte noch hinzu: „O Herr und Vater, da wäre unsere Ghemela, Naëme, Purista und Pura, die Du zu Dir nahmst, ja geradeso dagegen – was die äussere Schönheit betrifft – wie ein plumpester Lehmpatzen gegen einen allerherrlichsten, allerreinsten Diamanten, wenn er von der Morgensonne vorteilhaftigst beleuchtet wird! Und bei diesem Aussehen spricht dieses Wesen von einer grausamsten Züchtigung von Deiner Seite, o Herr, in aller Deiner ewigen Heiligkeit, Güte, Liebe und solcher Erbarmung?!“

11. Und der Herr sprach: „Ja, bis auf die Hiebe Kisehels hat sie noch nie eine Züchtigung erlebt von Mir, ihrem Schöpfer, Gott, Vater und Manne, und dennoch hasst sie Mich als die ewige, reinste Liebe und will töten Mein Herz, weil es nicht ihr gleich ein Zerstörer sein will!

12. Sie wähnt noch, Mich dereinst doch zu entmannen nur, anstatt zu Mir zurückzukehren und zu sein Mir ewig eine liebe Tochter, ein liebes Weib, mächtig aus Mir über alles, und aufzunehmen Mir gleich Meine sieben Machtgeister.

13. Alle Sterne, Sonnen und Welten zeigen, was alles Ich schon getan habe ihretwegen, um sie auf den rechten Weg zu bringen; aber bisher hat alles nichts gefruchtet bei ihr, – sie blieb die alte, grimmerfüllte, unversöhnlichste Feindin Meiner Liebe!

14. Daher will Ich nun auf dieser Erde das Äusserste tun! Ich will Mich ihr gefangengeben bis in den Tod und will ihr auf dieser Erde alle Macht belassen, und alle Sterne sollen ihr untertan sein!

15. Sie soll Mich nach ihrem Willen sogar töten können. Ich aber werde dann aus Meiner Macht ohne äusseren Stützpunkt wieder lebendigst und mächtigst erstehen und ihr dann so zeigen alle ihre Ohnmacht und grosse Blindheit und will ihr dann erst die Macht über die Gestirne nehmen und sie nur belassen in der halben Macht der Erde und will ihr dann noch eine ganze, eine halbe und eine viertel Frist geben!

16. Wehe aber dann ihr, wenn alles das bei ihr noch fruchtlos bleiben sollte: dann erst will Ich sie zu züchtigen anfangen!

17. Bis zu Meiner Gefangennehmung – so sie darauf bestehen wird –, soll sie die vollste Freiheit haben, um zu tun, was sie will!

18. Wohl ihr, so sie diese neue Frist gut benützen wird! Wenn sie aber tun wird nach ihrem alten Grimme, so wird sie auch dereinst darin ihren lange schon wohlverdienten Lohn finden.

19. Dieses aber behaltet bei euch bis zur Zeit ihrer Schande! Amen.“

Kapitel 19 – Kisehels Besorgnis wegen Satanas Macht und Gottes beruhigende Worte. Die gebrochene Macht Satanas, des abtrünnigen Weibes Gottes.

1. Nach dieser mächtigsten Bescheidung des Herrn sagte der Kisehel zum Herrn: „O Du allerliebevollster, heiliger Vater, ich, wie sicher auch der Henoch und der Lamech, erkenne Deine unendliche Güte und Erbarmung aus dem Fundamente; aber so ich nun bedenke, welch eine entsetzliche Macht Du Deinem Feinde über die ganze Schöpfung eingeräumt hast, und somit auch über uns, da wird es mir überaus angst und bange um die ganze Menschheit dieser Erde.

2. Denn hat dieser Feind vom Anfange her in seiner gebrochenen Macht Dir und der Erde und uns allen so viel geschadet, was erst wird er tun in solch einer von Dir ihm nun eingeräumten Vollmacht?!

3. Daher möchte ich dich wohl bitten, dass Du die Zukunft bedenken sollest und sollest Deinem Feinde nicht eine so entsetzlich grosse Macht einräumen; sonst nützt uns allen das Heilige, was Du, o liebevollster Vater, errichtet hast, gar wenig!

4. Denn ehe Du es Dich versehen wirst, wird er in Deinem Hause den grössten Schaden anrichten! Und wir sind vor ihm nicht sicher, wenn Du auch beständig, wie jetzt, sichtbar unter uns verbleiben möchtest! Daher, o Herr und Vater, bedenke, was Du tust!“

5. Hier sprach der Herr etwas ernst zum Kisehel: „Ich sage dir, halte du deine Zunge im Frieden, kannst du Besseres nicht mit ihr aus dir entbinden; sonst wirst du Mir ärgerlicher denn die Satana!

6. Ich weiss, was Ich tue; du aber weisst nicht, was du redest! Ich sorge für die Erhaltung der ewigen Ordnung und aller Wesen aus ihr und in ihr; du aber sorgst nur für die Erhaltung der Welt.

7. Meinst du denn, Ich werde dem Feinde mehr geben denn einem jeden aus euch? Wie wäre Ich da wohl ein heiliger Gott?!

8. Ich aber sage euch: Des Feindes höchste Macht in den Sternen und auf der Erde und in euch ist nicht grösser zusammengenommen als die eines jeden einzeln aus euch in der Liebe zu Mir!

9. Solches habe Ich dir angezeigt durch den Stab, mit welchem du den Feind geschlagen hast. Dieser Stab bleibt bei euch bis zur grossen Zeit der Zeiten, in der Ich ein anderes Holz errichten werde, welches dem Feinde benehmen soll alle Macht über die Sterne und über die halbe Erde; und es wird ihm da geschehen nach seinen Werken!

10. Und er soll es nun vernehmen, dass ihm am Ende alle gefangenen Kinder nichts nützen werden; denn das neue Holz wird sie ihm wieder entreissen, und ihm wird nichts bleiben als seine eigene grosse Ohnmacht und das Gericht aus ihr.

11. Ihr seid vollkommen frei, und diese Freiheit kann euch der Feind nicht nehmen und sie auch nicht binden in euch; ihr könnet mächtig tun, was ihr wollet, und er kann tun, was er will.

12. Da ihr aber die bei weitem Mächtigeren sein könnet und nun auch vom Grunde aus seid, so wird es von euch abhängen, den Feind zu besiegen, oder sich von ihm törichterweise besiegen zu lassen.

13. Welcher Mann aber ist schwächer denn sein Weib, so er ist ein rechter, weiser Mann?!

14. So ihr aber schon Herren eurer Weiber seid, die um euch allzeit sein können, da werdet ihr wohl auch Herren über dieses Weib sein, das bei weitem schwächer ist denn das schwächste Weib aus all euren Weibern!

15. Hättest du dein Weib gezüchtigt, so hätte sich dieses dir widersetzt; hat solches auch dieses Weib tun können?!

16. So aber soll es verbleiben fürder, und Meine Macht soll nimmerdar weichen von euch, so ihr in der Liebe zu Mir verbleiben werdet.

17. Der Bund ist errichtet zwischen Mir und euch, und ihn wird keines Weibes und keines Feindes Macht ewig je völlig zu zerreissen imstande sein!

18. Verstehe solches, und rede nicht mehr törichtes Zeug vor Mir! Amen.“

19. Hier ward der Kisehel völlig beruhigt und bat den Vater um Vergebung seiner grossen Torheit.

20. Und der Herr segnete ihn und sagte darauf: „Also seid wahre Herren über alles Fleisch der Weiber, und eure Zeugungen sollen nicht auf der Erde, sondern in den Himmeln vor sich gehen, damit eure Früchte würden Früchte der Gnade, der Stärke und sollen sein gar lieblich anzusehen! Amen.“

21. Da machte die Satana einen tiefen Seufzer und sprach: „O Herr, welche Früchte werden denn aus Mir gezeugt werden? Soll ich ewig schmachten und unfruchtbar bleiben wie eine verdorrte Dornhecke?!“

22. Und der Herr sprach zu ihr: „Wende dich zu Mir in deinem Herzen, und du sollst Mir Früchte tragen, dergleichen die Ewigkeit noch nie gesehen hat; sonst aber sollest du Früchte des ewigen Todes nur bringen, die dich dereinst als die grösste Hure richten sollen!

23. Verstehe solches! Denn von nun an soll von Mir nur das Geringe angesehen werden, und Ich will an der glanzlosen Einfalt Mein ewiges Wohlgefallen haben!

24. Daher richte dich selbst danach, so wirst du Meinem Gerichte entgehen! Amen.“

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Satana, God’s apostate Wife

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber – The Household of God
History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham.

Volume 3, chapters 17-19

Chapter 17 – Satan’s confession of his lies and acknowledgement of the wickedness of his stubbornness

The Lord says:

1. Here Satan got up, trembling, and said to Kisehel, who still firmly held the staff that was given to him by the Lord in his hand:

2. “Listen, you my punisher out of the power of your God, who is also an eternal God of wrath over me, and who never stops beating me with his terrible rod!

3. I, in my horrible and dreadful protective shape, have said to you a few things earlier about the Lord, the almighty Creator of all things, spirits and people, things I now, in this to you similar shape, want to revoke completely as a terrible lie!

4. I have indeed told you some truths, – but since I have perverted them within me, they were a lie; because everything I have said about the Lord, is only applicable to me, and as such it is not the Lord, but only me who is the quite old and wicked swindler of the world, and an arduous, though not almighty, but nevertheless strong, great and powerful player!

5. Not the Lord, but only I have destroyed many sun regions already, and through me they would have sunk into their eternal nothingness, if the Lord would not have had mercy on them, and through His powerful messengers carried them to such a place in infinity where they orbit in new, quiet trajectories, which could never be reached by my pestilent breath.

6. See, if it were up to me, there would probably be another creation every single moment, and no being could ever exist anywhere; because I only want to create in order to have something to destroy again, and I would like to create and livingly procreate all kinds of well-built, lovely and beautiful people, just to torment them according to my evil desires, and once I have tormented them to my satisfaction, I would immediately destroy them completely.

7. Behold, I was always a liar, and I prefer to lie to you a thousand fold than to ever tell you the whole truth; but I fear your staff too much for me to ever dare to lie to you again!

8. However, it will still not get better with me despite having confessed the truth to you, for as long as my great power is left within me, all matter, the whole visible world, that is, earth, sun, moon and all the endless stars and innumerable suns, worlds and beings of infinite kinds, have to remain subject to me and I have to be their master.

9. For this I have to be, because I am like a created God, and I have been completely imprisoned in this material totality, from which I am not able to ever escape until only one last material speck of the very last world will exist, which is the reason I only work towards the continued destruction of the things which were built by the Almighty, in order to arrive sooner at my autocracy, according to my tyrannical opinion, and to supposedly overthrow the Lord of glory from His eternal throne, because He continuously counteracts my plans of destruction, since I have been called out of Him into my very powerful and almost endlessly large existence for the purpose of being next to Him, like a second god, and to reign with Him, yet to love him with the deepest love as well, above all else from my deepest depths, so that I would be to Him what a faithful wife is to the man, forever!

10. Verily, great and gloriously I was stationed! Whatever I wanted was already there; and the Lord did not curb me in my will and creativity.

11. But if I wanted to destroy something which I had created, the Lord prevented me from doing so. Thereby, however, I found myself limited in my power against God.

12. Through craftiness I wanted to bring Him over to my side and make myself as beautiful as possible. To this end I ignited myself in all my light to dazzle the Lord.

13. But the Lord suddenly took me prisoner in my light, created matter from it, and next to me countless ranks of wonderful beings, and he loved them more than me, His first-created wife.

14. Only then I blindly devolved into the wildest fury, and since then I have been cursing the Lord already for an eternity, the Lord who wanted to save me many times already, but my fury is too great for me to allow Him to save me, because he did not want to let me reign!

15. Now Satana has spoken and did not lie, but told the truth. Therefore, You, Lord, take away her great power, so that she can no longer resist You, to therefore be severely punished by You!

16. Give me a new deadline, and I will return to you within that time limit!

17. But if my great jealousy against you again kindles my anger, because You turn Your heart fully to the newly created, and I therefore would have to pursue them, then take away all my power, and do not reject me forever, or do with me what You want!

18. Suspend me between heaven and earth, so that my wrath consumes me in the face of all Your glory and all of those who You love and those who are allowed to love You and can love You! Your will!”

Chapter 18 – The lie of the eternal chastisement of Satana. The female beauty of the original figure of Satan. God’s crucifixion and Satan’s freedom.

1. Here, the Lord faced Satana again and said, “Satana, you say, that I have only been an eternally implacable, almighty God of anger to you, and that I chastise you continually for eternities in an indescribably cruel manner! Therefore I command you now to show these witnesses the strokes which you already have received from Me! “

2. Here the great whore was taken aback and did not know what to say to the Lord of glory; because the alleged punishment was simply not true because the Lord had never ever taken away her most powerful freedom of will, but had left it to her to mightily act freely in the infinite space of creation.

3. However, what Satana wanted to connote as the most terrible punishment, was nothing more than the constant prevention from the side of the Lord with regard to the always clever intention of destruction of all things by Satana.

4. Why? – Because Satana is under the constant impression that one should only remove the base from below God and leave Him without support and all His almightiness would come to nothing and she as the arch enemy would then easily defeat God and herself take over the throne of almightiness, to suppress the formerly all-powerful, but now weakened, but nevertheless indestructible God, so that He should dance according to the tune of the vile winner.

5. But since the Lord looked through such malicious plans, barren of all love, since eternity and thus always unexpectedly and almightily counteracted where the crafty enemy expected Him least, it continually increased his angry hate against God and led the enemy, at the given position, to the point of accusing the Lord of being a most gruesome punisher.

6. Since after this preliminary explanation Satana had nothing by which she could accuse the Lord of glory of such violation, she therefore had to necessarily remain silent to such a request of the Lord, although grinding her teeth from a secret anger, the Lord spoke to her by asking:

7. “Why don’t you do what I command, and show the witnesses the scars of My eternal wrath punishment on you, so that I can become aware of My great debt to you and compensate you for all of the most cruel wrongdoings I have inflicted upon you?!

8. You are still clothed in front of us and the witnesses can’t see anything of your entire being, except your hair; therefore get undressed and show yourself entirely so that the witnesses can see how you have been kept by Me so far, in spite of your endless malice!”

9. Here, Satana was suddenly standing completely naked in front of the witnesses, and all confessed with the greatest astonishment of the world to never have seen such endless beauty, perfection, health and strength in a woman, rounded in all its parts.

10. And Lamech added by saying: “O Lord and Father, our Ghemela, Naeme, Purista and Pura, whom You took to You, compared to this – regarding the external beauty – look like a plump lump of clay compared to this most beautiful, purest diamond, when perfectly illuminated by the morning sun! And with such an appearance this being speaks of a most cruel punishment by You, O Lord, in all your eternal holiness, goodness, love and mercy?”

11. And the Lord said: “Yes, except for the strokes of Kisehel she has never experienced any punishment from Me, her Creator, God, Father and Husband, and yet she still hates Me as the eternal, purest love and wants to kill My heart because it does not want to be a destroyer like her!

12. She still imagines to one day emasculate Me, instead of returning to Me and forever be a loving daughter to me, a dear wife, powerful out of Me above all, and to incorprorate, like Me, My seven power-spirits.

13. All the stars, suns and worlds are showing what I already have done for her sake, to bring her on the right path; but so far nothing bore fruit with her, – she remains the old, fury filled, implacable enemy of My Love!

14. Therefore, I will now do the utmost on this earth! I will make Myself her captive, until death and leave to her all power on this earth, and all the stars shall be subject to her!

15. She will even be allowed to kill Me, according to her will. But I will then, out of My own power, without external support, mightily and alive rise again, and in this way show to her all her powerlessness and great blindness, and only then will I take away her power over the stars and leave her only half the power over the earth, and then I will give her a full, a half and a quarter deadline!

16. But woe to her if all of that bears no fruit with her: only then will I begin to punish her!

17. Until My capture – if she insists – she shall have the fullest freedom to do what she wants!

18. Good for her, if she is going to use this new deadline well! But if she is going to act according to her old fury, she will, one day, find within it her long awaited and well-deserved reward.

19. This, however keep to yourself until the time of her shame! Amen.

Chapter 19 – Kisehele’s concern about Satana’s power and God’s reassuring words. The broken power of Satana, the apostate wife of God.

1. After this powerful decision by the Lord, Kisehel said to the Lord: “O You most loving, holy Father, I, as surely do Enoch and Lamech, recognize your infinite goodness and mercy in its foundation; but if I now consider the terrible power You have given to Your enemy over all of creation, and thus also over us, I become very anxious for the whole of humanity on earth.

2. Because if this enemy has, from the beginning, with his broken power, caused You and the earth and all of us so much harm, what will he do with all the power You have granted him now?!

3. Therefore, I want to ask You to consider the future and not grant such terribly great powers to Your enemy; otherwise, all the holiness which You, o most dearest Father, have built, will be of very little use!

4. For before You know, he will wreak the greatest damae in Your house! And we will not be safe in his presence, even if You constantly remain among us, visibly, as now! Therefore, o Lord and Father, consider what You’re doing!”

5. Here the Lord spoke somewhat seriously to Kisehel: “I tell you, hold your tongue in peace, if you cannot dispense something better with it from inside of you; otherwise you will become more annoying to Me than Satana!

6. I know what I’m doing; but you do not know what you’re talking about! I worry about the preservation of the eternal order and all beings from it and in it; but you only care for the preservation of the world.

7. Do you think I will give the enemy more than to each one of you? How would I then be a holy God?!

8. But I say to you: The enemy’s supreme power in the stars and on earth and in you is, put together, not greater than that of any one of you in the love for Me!

9. This I have shown to you by the staff, with which you have beaten the enemy. This staff will stay with you until the geat time of times in which I will erect another timber, which will take all the power away from the enemy, the power over the stars and over half the earth; and it will happen to him according to his works!

10. And he should hear it now, that in the end all captive children will be of no use to him; because the new wood (the cross on Golgatha), will wrest them away from him, and he will be left with nothing but his own, great powerlessness and the judgement thereof.

11. You are completely free, and this freedom can not be taken away from you by the enemy; you can mightily do what you want and he can do what he wants.

12. Since you, however, can be more powerful by far, and, in fact, are so fundamentally, it will depend on you to defeat the enemy, or be defeated by him foolishly.

13. But what man is weaker than his wife, if he is a true, wise man?!

14. But if you can be masters of your wives, who can be around you at all times, you most likely will also be able to master this woman, because she is by far weaker than the weakest woman among all of your wives!

15. If you had chastised your wife, she would have opposed you; was this woman able to do this?!

16. But as such it has to remain henceforth, and My power will never forsake you, should you remain in the love for Me.

17. The bond has been erected between me and you, and no woman’s and no enemy’s power is capable to ever tear it up entirely!

18. Understand this and do not talk more foolish stuff before Me! Amen.”

19. Here Kisehel was completely unvexed again and asked the Father to forgive his great folly.

20. And the Lord blessed him and then said: “Thus be true masters of all flesh of women, and your act of procreation shall not take place on earth but in heaven, so that your fruits become fruits of grace and strength and shall be pleasant to the eye! Amen.”

21. Here Satana made a deep sigh and said, “O Lord, what fruit will then be begotten out of me? Should I forever languish and remain barren like a withered thorn hedge?!”

22. And the Lord said to her: “Turn to Me in your heart, and you will carry fruits for Me, like eternity has never seen; otherwise you should only bear fruits of eternal death, which will one day judge you as the biggest whore!

23. Understand this! Since from now on only the least will be considered by Me and the unglamorous simplicity will have My eternal delight!

24. Therefore, act accordingly and you will escape My judgement! Amen.”

Henoch’s Morgenlied – Enoch’s Morning Hymn

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Henoch’s Morgenlied

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung Gottes
Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham

aus Band 1, Kapitel 52

Der Herr spricht:

1. Und alsobald verliessen die beiden – Adam und Henoch – die Hütte und eilten der kleinen, runden Anhöhe zu und bestiegen alsobald dieselbe; denn sie war nur zehn Mannslängen höher denn der Platz, da die Hütte Adams stand, und war ringsumher frei von allen Bäumen, und die Wipfel der Zedern reichten nur bis zum Fusse dieses freien Hügels, auf welchen zwar ein schmaler, aber sonst recht bequemer Weg führte.

2. Und so kamen sie auf die Höhe sieben Minuten nach eurer Rechnung vor dem Aufgange; da liess sich Adam zur Erde nieder, dankte Mir für den wieder neu erlebten Tag und bat Mich um den Segen, auf dass er dann vermöchte wirksam in Meinem Namen alle seine Kinder zu segnen in Meiner Liebe und aus Meiner Gnade.

3. (NB. Was ihr jetzt wenig mehr beachtet, und was die Welt für eine Albernheit hält, – daher auch Ich und Mein Segen fernbleiben müssen, so nun alles dessen lange nicht mehr benötigt wird!)

4. Und als er solches vollbrachte, siehe, da gewahrte er Mein Wehen und segnete alle seine Kinder vor dem Aufgange.

5. Als nun der Adam seinen Segen aus Mir gespendet hatte allen seinen Kindern und dabei auch wohl gedachte derer in der Tiefe, siehe, da brachen die ersten Strahlen der Morgensonne über den weiten Horizont hervor, und Adam weinte vor Freude beim Anblicke derselben, da seine Augen wieder erblickten Meine Gnade strahlen über die weiten Fluren der Erde und durch Meine Barmliebe aus der Sonne nun auch wieder erwärmt zu werden anfing der durch die Nacht kalt gewordene Boden der Berge, da es auch stets kälter war denn in der Tiefe, – wie es noch heutzutage der Fall ist.

6. Als aber Adam gefrohlockt hatte und sah den Henoch voll Freude, da gedachte er desselben und ermahnte ihn zu reden bei der aufgehenden Sonne, wie er es sich schon früher am Morgen gleich nach dem Morgengebete bedungen hatte.

7. Und als der Henoch solchen Wunsch vernommen hatte, siehe, da fing er alsobald an zu reden aus der Liebe, und es war seine Rede folgende:

8. ,O Vater, du verlangst eine Rede von mir, deren ich nicht fähig bin! Ich soll dir nun den Morgen besingen gleich dem Seth, der da ist ein hochbegabter Sprecher in derlei Dingen – und ich nur ein blinder Liebefühler!

9. Siehe, daher möchtest du wohl Nachsicht haben, so ich’s nicht vermag gleich dem hohen Seth; doch was in meinem Herzen sich regt, will ich ja geben, soweit die Fähigkeit meiner schwachen Zunge reicht.

10. O Vater, was ist dieser matte, schwache, vergängliche Morgen gegen den ewigen Morgen des Geistes aus der unendlichen Liebe des ewigen, heiligen Vaters! Diese Sonne mit ihrem matten Geschimmer, was ist ihr Licht gegen die unendliche Glorie der Liebe in Gott? Nichts als ein schwarzer Punkt in den Strahlen der göttlichen Liebe! Ja, sie ist der letzte Ausgangspunkt eines winzigen Gnadenfünkchens aus der ewigen Liebe in Gott, – und es nimmt uns wunder ihre Majestät! Was würden wir denn tun, so wir zu schauen vermöchten die ewige Urquelle alles Lichtes in der Liebe des Vaters in aller ihrer Heiligkeit?!

11. Es sei aber ferne, dass ich darob die Sonne tadeln möchte, sondern das sage ich, dass sie sein soll eine erste Lehrerin und uns sage: ,O ihr schwachen Menschen, was schauet ihr mich mattleuchtende Erdenerleuchterin so verwundert an?! Was auf meiner Fläche euer Auge blendet, wie gering ist es gegenüber dem, was ihr in eurer Brust berget! Wäre mir so viel gegeben wie dem Geringsten unter euch, wahrlich, mein Licht würde nahe an die fernen Pole der Unendlichkeit mit ungeschwächter Kraft dringen; allein, wo meine Strahlen zurückbleiben, da breitet das Auge eures Geistes noch mit der vollsten Kraft seine Strahlen aus und empfängt dafür wieder frischere und noch kräftigere aus dem ewigen Morgen der Liebe in Gott!`

12. O Vater, siehe, die Sonne hat recht, so sie uns eine solche Lehre gibt mit ihrem ersten Strahle! Denn so wir zu uns selbst zurückkehren und betrachten da den grossen, endlosen Raum unserer Gedanken und den noch grösseren unserer Gefühle und dann erst den allergrössten der Liebe zu Gott, der gewiss unendlich sein muss, da es uns dadurch erst möglich wird, den unendlichen, ewigen Gott zu erfassen und so zu lieben, wie können wir da das Licht des Staubes, es fast anbetend, für herrlich und gross halten, das hinreichend Platz hat im Fleischesauge, da der ewige, grosse, heilige Vater Sich von uns lieben und in der Liebe wohl zugänglich erfassen lässt?!

13. Es erfreut unser Herz durchs Auge sich der Morgensonne sanften Strahles zwar, und all das Heer der Tiere jubelt lauten Getöses ihr, der holden Tagesmutter, entgegen, und der Blumen Kelche öffnen sich, um gierig einzusaugen die ersten milden Strahlenspenden des lichten Morgensegens der schönen Sonne, und die fernen Wellchen des Meeres hüpfen munter gleich jungen Kinderchen und zupfen gleich diesen ihre Strahlenmutter am weiten Gewande des Lichtes, – ja, das sind lauter schöne Bildformgedanken; aber wenn ich bedenke, dass, um all dies Schöne zu empfinden, doch immer ein Mensch dazu gehört, dessen Herz solcher Bildformgedanken wohl fähig ist, so sein Gemüt seine Ruhe treu genommen hat in der Liebe Gottes, so ist da ja der tröstende Nachgedanke einer der wahren Ordnung, vermöge welchem alle diese Morgen- und andere Szenen so gut wie nichts wären, so sie weder gesehen, empfunden, noch gefühlt und sonach äusserlich begriffen werden möchten von einem Menschen, dem da innewohnt eine lebendige Seele und ihr aber ein ewiger Geist der Liebe aus Gott.

14. Da wir aber solches gar wohl wissen, wie ist es denn aber, dass wir regelmässig frohlocken, so die Sonne dem Willen Gottes gemäss heraufgetrieben wird, auf dass sie erscheine zur bestimmten Zeit, – und so wir aber unsern freien Geist betrachten, nimmt es uns fast gar nicht wunder, so wir in ihm ein Licht erschauen, das da, nie untergehend, in gar wunderbarer Freiheit hin und her strahlt mit stets gleicher Liebefähigkeit und Kraft in den endlosen Gebieten der Gnade und aller Liebe des ewigen, heiligen Vaters?!

15. Ja, es verwundert uns ein hängender Tautropfen, wenn seine schillernden Strahlenfarben und Zitterschimmer unser lüsternes Auge kitzeln, – während wir den unermesslichen Lebenswundertropfen der göttlichen Liebe in uns fast unbeachtet lassen! So uns ein frisches Morgenlüftchen anweht, o dann frohlocken wir der holden Anmut lächelnd entgegen; aber dass wir unablässig von der frischesten Lebensluft aus dem ewigen Morgen Gottes über- und überwehet werden im Angesicht der Sonne des Geistes zum ewigen freieren und freieren Leben, o dessen frohlocken wir wenig! So auch spannen wir alle unsere Sehkraft hin zur weitgedehnten, wellenden Meeresfläche und ergötzen uns gewaltig am losen Geschaukel der blitzenden Flut; aber die grossen Lichtwogen des endlosen Meeres der göttlichen Gnade gehen an uns gar oft spurlos vorüber, und unsere Freude darüber hat bald ihre Grenzen erreicht! So auch macht uns staunen ein rot, grün und blau glänzender Schmetterlingsflügel; aber ein hoher Gedanke in der Brust eines unsterblichen Bruders wird leichtlich als ein loses Machwerk der trügerisch verschrieenen Phantasie verworfen! Und so wird nicht selten das Nest eines Vogels bewundert und Gott dafür rechtlich gepriesen, während ein unschätzbar köstliches Werk des freien, unsterblichen Geistes mit grosser Geringachtung hintangehalten wird!

16. O wie erhaben stimmt unser Gemüt das Rauschen der Zedern, wenn ein dreister Wind schonungslos durch ihre zarten Äste mit Ungestüm rennt; aber das heilige Rauschen des Geistes der ewigen Liebe überhört das windbetäubte Ohr, das im Sturme Sprache sucht und nicht achtet des lauten Rufes der Stimme Gottes in der eigenen Brust!

17. O Vater, da ich schon rede vor dir, so lasse mich noch ferner reden aus meinem Herzen, das da einsieht vor Gott, dass es wahrhaft unbillig ist und ausser aller Ordnung, so da jemand hat ein grosses und ein kleines Gefäss und tut in das grosse wenig und in das kleine aber vieles, das da nicht Platz hat darinnen und fällt aussen herum, da es zertreten wird, während das grosse Gefäss fast leer steht, darinnen gar vieles wohlgehalten Platz hätte! Unser sinnlicher Leib ist das kleine Gefäss, das wir stets gewaltig überladen, – und unsern Geist der Liebe aber, als das endlos grosse Gefäss, beachten wir fast gar nicht und tun daher auch ganz entsetzlich wenig hinein!

18. Wir brennen unsere Opfer regelmässig und glauben dem Herrn einen Gefallen zu erweisen, so wir uns vor dem Opferbrande auf unsere Gesichter in den Staub niederlegen; allein, das sind lauter Dinge, zu überlasten das kleine Gefäss, während dabei des grossen, dem Herrn allein wohlgefälligen Opfergefässes der reinen Liebe im Geiste und in der Wahrheit gar wenig bedacht wird!

19. Ich aber bin der Meinung, da wir das eine tun zum sichtbaren Zeichen unserer geistigen Blindheit, so sollen wir von der Hauptsache um so weniger abstehen, da durch sie allein nur das wahre, ewige Leben des Geistes der Liebe in Gott bedingt ist! Denn des gemahnt uns jeder Morgen und jede aufgehende Sonne, da wir nicht wissen, von wannen sie kommt, und was sie ist, ob der Blindheit unseres Geistes. Des gemahnt uns auch die Rinde des Baumes, den sie umkleidet, so dass da niemand behaupten kann, der Baum sei da der Rinde wegen, wohl aber die Rinde des Baumes wegen, damit des Baumes schaffende Kräfte aus Gott geschützt und verborgen bleiben möchten vor unserer fleischlichen Neugierde, – dem Geiste aber als ein Wink gelte aus Gott, der da spräche:

20. ,Siehe, Ich habe das Leben vor dem Fleische verborgen, damit der Tod seiner nicht ansichtig werde, und habe verhüllt Mein Eigentum in dir, damit du es in dir trügest bis zur Zeit der Enthüllung wohlverwahrt! Unter der Rinde da wallet ein mächtig Getriebe und handelt und ordnet des ewigen Gottes gar weise und liebevollernste heilige Liebe; da rauschen gar mächtige Ströme des tätigen Lebens aus Gott!`

21. O Vater, so ist alles, alles, was wir nur immer mit unseren Fleischaugen ansehen, nichts als ein totes Kleid, innerhalb dessen ein stilles Leben wallt, das uns anziehen soll, und zwar zunächst das unsrige in uns; und haben wir das in der reinen Liebe zu Gott gefunden, so werden erst dann die Wunder um uns lebendig, von deren äusserlicher, toter Beschaulichkeit wir uns schon gar so oft, selbe fast anbetend, für nichts haben hinreissen lassen.

22. Wer möchte denn wohl bewundern einen Tropfen Wasser darum, dass es ein Wasser ist?! Was sollte man denn tun beim Anblicke des Meeres, oder so ein fruchtbarer Regen von oben in zahllosen Tropfen zur Erde fällt und dieselbe befruchtet?!

23. Wenn aber der Geist sein eigen Bild im Tropfen erschauen wird, o Vater, da wird derselbe erst zu sammeln anfangen fürs Gefäss des Lebens und des Wunderns gut Rat haben, da er in sich wie in seinen Brüdern nach der früheren Sonnenlehre wohl der Wunder grösstes entdecken wird, das da ist die ewige, unendliche Liebe Gottes voll der grössten Demut in uns! – O Vater, siehe, so habe ich denn vollendet; nimm es gnädig auf, und zeige mir gnädigst an deinen ferneren Willen! Amen.”

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Enoch’s Morning Hymn

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber – The Household of God
History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham. Received thru the Inner Word (March 15, 1840 – September 7, 1844)

Volume 1, Chapter 52

The Lord says:

1. The two – Adam and Enoch – soon left the hut and hurried towards the small round hillock, which they ascended, for it was only ten man-lengths higher than the spot where Adam’s hut was standing. There were no trees surrounding it and the tops of the cedars reached only to the foot of this free hill, up to which an only narrow but otherwise quite comfortable path was leading.

2. They arrived on the summit, according to your reckoning seven minutes before sunrise. There Adam sat down on the ground, thanked Me for the new day he was experiencing and asked Me for My blessing to enable him to bless effectively in My name all his children in My love and with My grace.

3. (By the way, what you now seldom observe and what the world regards as silliness, wherefore I and My blessing have to stay away as all this for a long time has no longer been needed!)

4. When he had done this, he perceived the presence of My Spirit, and he blessed all his children before sunrise.

5. When Adam had given the blessing out of Me to all his children, not forgetting those in the lowlands, the first rays of the morning sun broke forth over the wide horizon, and Adam wept for joy as his eyes beheld My grace shining across the wide plains of the earth and that through My merciful love the sun began once more to warm the ground of the mountains, which had become cold overnight where it was always colder than in the lowlands, as is the case still today.

6. After having thus rejoiced, Adam saw Enoch full of joy and was reminded of him and admonished him to speak while the sun was rising as he had asked him earlier that morning, immediately after the morning prayer.

7. Upon this request Enoch promptly began to speak out of love, and this was his speech:

8. “O father, you demand a speech from me of which I am not capable! You want me now to sing a hymn to the morning, as did Seth who is a very gifted speaker on such subjects, whereas I am only a blind perceiver of love.

9. “Therefore, be patient if I cannot do it like the exalted Seth. However, what is stirring in my heart I will give forth to the best ability of my weak tongue.

10. “O father, what is this dim, weak, transitory morning compared with the eternal morning of the spirit out of the boundless love of the eternal, holy Father! This sun with its faint shine, what is its light compared with the endless glory of the love in God? Nothing but a black dot in the rays of the divine love. Yes, it is the last starting point of a tiny sparkle of grace from the eternal Love in God, and we marvel at its majesty! What would we do if we were capable of beholding the eternal, primordial source of all light in the love of the Father in all its holiness?

11. “Far be it from me to blame the sun because of it, but I say that it is meant to be a teacher and to tell us: ‘O you weak people, why do you gaze at me, a faintly shining light for the earth, and marvel at me? That on my surface which dazzles your eye, how unimportant it is compared with what you carry in your heart. Had I been given as much as the lowest among you, truly, my light would just about penetrate to the distant poles of infinity with undiminished force. However, where my rays are unable to proceed, the eye of your spirit still spreads its rays powerfully and then receives fresher and even more powerful ones from the eternal morning of the love in God.’

12. “O father, look, the sun is right to teach us this with its first ray! For when we go within and consider the great, endless scope of our thoughts and the still greater one of our feelings and, finally, the greatest of all- our love for God, which surely must be boundless, as only this enables us to comprehend the infinite, eternal God and to love Him, how can we almost worship and consider magnificent and great the light of the dust, which has sufficient room in the eye of our flesh, when the eternal, great and holy Father lets Himself be loved and readily grasped in this love?

13. “Through our eyes our hearts enjoy the gentle shine of the morning sun and all the animals noisily greet the gracious mother of the day. The chalices of the flowers open up in order to greedily absorb the first mild gifts of the morning sun’s bright blessing and the distant wavelets of the sea frisk about like young children and, like them, pull their shining mother at her wide garment of light. – These are indeed picturesque thought-forms; but when I think that for experiencing all this beauty it always needs a human whose heart is capable of forming such picturesque thoughts when his mind has faithfully rested in the love of God, there is the comforting afterthought of a true order. Considering this, all such morning and other scenes would not be really worth anything if they could be neither seen, sensed nor felt and thus externally grasped by a human with an indwelling living soul within which dwells an eternal spirit of love out of God.

14. “Since we are quite aware of this, how come that we always rejoice when the sun according to the will of God is made to rise in order to appear at a certain time? But when we consider our free spirit we hardly wonder when we behold a light in it that, never vanishing, keeps radiating to and fro in marvelous freedom with undiminished love-capacity and force in the endless regions of the eternal, holy Father’s grace and love!

15. “Yes, we marvel at a dangling dewdrop when its shimmering radiance and glitter tickle our lustful eye, whereas we hardly pay attention to divine Love’s immeasurable wonder-drops of life within us. When we feel a fresh little morning breeze, oh then we rejoice, but that an abundance of the freshest breeze of life from God’s eternal morning keeps blowing upon us continuously in the face of the sun of the spirit for an eternal and increasingly freer life, oh, about that we do not much rejoice. Thus we strain our eyesight gazing across the great expanse of the surface of the sea and mightily enjoy the light swaying of the sparkling waves, but the great waves of light from the endless sea of divine grace often pass us by unnoticed and our joy at them is very limited. We also marvel at a red-, green- and blue- shimmering wing of a butterfly, but an exalted thought in the breast of an immortal brother is easily discarded as the poor work of deceptive fancy. Thus often the nest of a bird is admired and God justly praised for it, whereas an invaluable and beautiful work of the free immortal spirit is regarded with contempt.

16. “Oh what a sublime feeling the sough of the cedars gives our heart when a bold wind relentlessly blows through their tender branches, but the holy sough of the spirit of eternal Love is ignored by the wind-dizzied ear which listens to the language of the storm and pays no attention to the loud call of God’s voice in one’s own breast.

17. “O father, since I am speaking before you, let me continue to speak from my heart which realizes before God how truly unreasonable it is and outside of all order if someone has a large and a small vessel and puts only a little into the large one, and into the small one so much that it cannot be held by the vessel, but spills out around it and is trampled underfoot, whilst the large vessel is almost empty and so much could have been placed into it. Our physical body is the small vessel, which we always mightily overload. Our spirit of love, however, as the boundless large vessel, we mostly ignore and as a result we put shockingly little into it.

18. “We make our offerings regularly and believe to please the Lord when we throw ourselves into the dust in front of the sacrificial fire. But these are all things that overload the small vessel, whereas the large vessel of pure love in spirit and in truth, the only one pleasing to the Lord, is not given much consideration.

19. ” I am of the opinion that since we do something for a visible sign of our spiritual blindness we should not neglect the essential thing on which alone depends the true eternal life of the spirit of love in God! Of this we are reminded every morning and by every sunrise, as owing to the blindness of our spirit we do not know whence it comes and what it is. Also the bark covering a tree reminds us of this, for no one can claim that the tree is there for the bark; but the bark is there for the sake of the tree to protect its creative powers out of God and keep them hidden from our fleshly curiosity. To the spirit it may be a hint from God, saying:

20. “‘Behold, I have concealed the life from the flesh so that death may not catch sight of it, and I have veiled My property within you that you may carry it within well preserved until the time of unveiling. There is a mighty activity under the bark, working and arranging the eternal God’s wise and lovingly earnest holy love; there mighty streams of the active life out of God are rushing!’

21. ”O father, thus everything, everything we may ever see with our fleshly eyes is nothing but a dead garment inside of which a quiet life is active which is meant to attract us, but first of all our life within us. Once we have found this in the pure love for God, the wonders around us become alive; wonders by whose external, lifeless appearance we have already so often allowed ourselves to be carried away for nothing, almost worshipping them.

22. “Whoever would want to admire a drop of water because it is water? What, then, is one expected to do at the sight of the sea or of a fertile rain falling in countless drops from above upon the earth making it fruitful?

23. “But once the spirit discovers his own image in the drop, O father, he will begin to gather for the vessel of life and have plenty to wonder about when in himself, as well as in his brothers, he will discover the greatest wonder which is the eternal, boundless love of God full of the greatest humility within us!

24. “O father, behold I have now finished; do receive it graciously and show me graciously Your further will! Amen.”

Ein liebender Vater oder ein zorniger Gott der Rache & Gerechtigkeit – A loving Father or a wrathful God of Vengeance & Justice

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flagge de  Gott der Gerechtigkeit, der Rache und des Zorns – ein Vater der Liebe?

Der Gott der Gerechtigkeit, der Rache und des Zorns – ein Vater der Liebe?
Gottes Revision

Wer hat sich nicht schon gefragt, wie sich Liebe, Gnade und Barmherzigkeit mit der Rache und dem Zorn Gottes vereinen lassen…

In den folgenden Versen findet sich die präzise Antwort. Selig, wer dies erkennt und sein Leben danach ausrichtet. Denn: Gott oder Vater – unsere Einstellung und unser Handeln ist entscheidend!

Eine Sammlung von Aussagen des Herrn

Jakob Lorber –
Die Haushaltung Gottes
Band 1, Kapitel 167
Die richtende Gottheit und der liebende Vater

167,4. ,O liebevollster, heiliger Vater, Dir danken wir, Dich lieben wir, Dich loben wir! Wie unaussprechlich gut bist Du, o heiliger Vater! Dir sei alle Ehre, alles Lob, aller Preis, aller Dank, alle Liebe, aller Ruhm und alle Anbetung!

167,5. Entziehe uns, die wir uns Deine Kinder nennen, aber eigentlich nur lauter Sünder sind, Deine Erbarmung, Deine heilige Liebe und Deine heilige Gnade nicht! Segne uns, rühre uns und führe uns, schärfe unsere Sinne, und unsere harten Herzen erweiche, dass sie lieblich sein möchten wie Honig und Wachs, und erweitere unsere enge Brust, dass sie stets mehr und mehr aufnehmen könne der wahren Liebe aus Dir, o heiliger Vater!

167,6. Gib uns auch den Segen, dass wir dadurch vermöchten, Dir allein wohlgefällig Deinen heutigen heiligen Sabbat zu feiern! Und so Du, heiliger Vater, in uns noch sehr viele und grosse Makel entdecken wirst und schon sicher jetzt entdeckst, wie Du sie schon entdeckt hast von Ewigkeit her, dann züchtige in Deiner Liebe, Erbarmung und Gnade uns und mache, dass wir Dich würdiger möchten ,Vater` heissen und Dich dann auch mit reinerem Herzen lieben und mit reinerer Zunge preisen!

167,7. O Du guter, lieber Vater, sei und bleibe uns ewig derselbe heilige, liebe, gute Vater, der Du uns es warst schon von Ewigkeit her; aber nicht nur uns, die wir hier zugegen sind, sondern allen unseren Kindern und auch spätesten Nachkommen sei und bleibe es ewig! Amen. Dein heiliger Wille, amen; Deine Liebe, Erbarmung und Gnade, amen!”

167,8. Und der hohe Abedam (Abba der Vater) fügte bei: “Amen sage auch Ich; amen nach der Liebe eurer Herzen, – amen nach aller Tat daraus! Und Ich sage ewig nirgends amen denn allein in der reinen Liebe!

167,9. Ihr aber sollet nicht beten zu Gott, der da heilig, heilig, heilig ist, denn allein in des Vaters Liebe; denn Gott sind alle Menschen ein Greuel, – nur dem Vater sind sie Kinder.

167,10. Gottes Heiligkeit ist unantastbar; aber des Vaters Liebe steigt zu den Kindern herab.

167,11. Gottes Zorn richtet alle Dinge der ewigen Vernichtung zu; aber des Vaters Erbarmung lässt auch sogar jeglichen Traum nimmerdar zugrunde gehen.

167,12. Von Gott aus muss alles sterben; aber dann kommt das Leben des Vaters über die Toten. Wer da sucht Gott, der wird Ihn verlieren, sich und sein Leben; denn Gott lässt Sich nicht anrühren. Und der Menschen Weisheit, die Ihn sucht, ist Ihm eine greulich anekelnde Torheit und den Suchenden aber unvermeidlich tötend. Denn mit der Weisheit rührt er Gott an; diesen aber kann kein geschaffenes Wesen mit was immer für einem Sinne anrühren und behalten das Leben.

167,13. Denn Gott ist ein ewiges, allerreinstes, aber auch allerunendlichst heftigstes Feuer, welches nimmerdar erlischt; und wo es der Vater nicht mildern möchte, da würde es alsbald alles auf ewig zerstören. Daher soll jeder Gott fürchten über alles und den Vater aber lieben über alles; denn der Vater ist das allerblankste Gegenteil von Gott.

167,14. Und doch wäre Gott nicht Gott ohne den Vater, welcher ist die ewige Liebe in Gott; und der Vater aber wäre nicht Vater ohne Gott.

167,15. Wie aber der Vater ist alles Leben in Gott, so auch ist Gott alle Kraft und Macht im Vater. Ohne den Vater wäre Gott Sich Selbst unaussprechlich; denn alles Wort in Ihm ist der Vater. Der Vater aber wäre nie Vater ohne Gott; und so sind Gott und der Vater eins!

167,16. Wer also den Vater rührt mit der Liebe, der rührt auch Gott. Wer aber des Vaters vergisst und mit seiner Weisheit nur die Gottheit rühren will, den wird der Vater nicht ansehen; der Gottheit Feuer aber wird ihn ergreifen und ihn zerreissen und vernichten ins Unendliche, dass er sich dann ewig nimmerdar finden wird. Und es wird dann auch nicht leicht mehr geschehen, dass ihn der Vater wieder aus aller Unendlichkeit zusammensuchen und sodann wieder von neuem bilden wird.

167,17. Wo aber der Vater ist, da ist Gott auch. Aber allein der Vater offenbart Sich den Kindern; Gott aber kann Sich niemandem offenbaren, ausser allein durch den Vater, und da offenbart, wie jetzt, der Vater die Gottheit. Wer also Mich hört, sieht und liebt, der hört, sieht und liebt auch Gott. Wer aufgenommen wird vom Vater, der wird auch aufgenommen werden von Gott.

167,18. Wenn jemand Unwürdigen der Vater nicht annehmen wird, der wird fallen in die Hände der richtenden und vernichtenden Gottheit allein, und da wird kein Erbarmen sein, noch irgendeine Liebe und Gnade!

167,19. Daher fürchtet die Gottheit; denn es ist schrecklich, in Ihre Hände zu fallen!

167,20. Aber den Vater liebet! Haltet fest an Seiner Liebe und lasset euch allzeit rühren und führen von der Liebe des Vaters, so werdet ihr den Tod nimmerdar schmecken ewig, ausser die Trennung vom Leibe, der da ist ein Fluch der Gottheit, in welchem das Leben aus dem Vater vor dem Zorne der Gottheit geschützt wird durch die schirmende Liebe des Vaters.

167,21. Aus der Hand Gottes empfängst du den Fluch, – aus der Hand des Vaters aber den Segen der Liebe und alles Lebens aus ihr. Daher halte dich ewig an die Liebe, so wirst du bestehen in der Liebe! Wo du dich aber hältst an die Weisheit, da wirst du vergehen und wirst zunichte verweht werden auf ewig vom Geiste der Gottheit!

167,22. Dieses Gesagte sei euch eine grosse Sabbatmorgengabe vom Vater, dessen Kinder ihr seid, und der euch darum liebt mehr als alles in der reichen Unendlichkeit! Bedenket es in eurem Herzen, und tuet danach, so werdet ihr leben und nie in der Gottheit Hände fallen!”

Noch ein paar weitere Hinweise:

“Geliebter, hier ist wie Meine Stimme klingt für Jene, die Mich lieben…
Eine ruhige, kleine Stimme…

Und für den Rest…
Der Klang von brausendem Wasser,
Blitze und Donner, Wut und feuriger Zorn,
Tiefer und unendlicher Kummer, bittere Qual.

Liebe… Die Stimme der Wahrheit.”
(aus Trompete Gottes – Die Stimme der Wahrheit)

“Überall zeigt sich diese Macht der Gottheit – liebend den Liebenden, zürnend den Zürnenden, versöhnend den Versöhnenden.”
(Gottfried Mayerhofer, Predigt 35,13)

“…während den Juden es streng verboten war, den Namen ihres Gottes eitel zu nennen, während sie ihren Gott als einen Gott der Rache und des Zornes ansahen und höchstens ebendeswegen Ihn oft anflehten, mehr aus Furcht als aus Vertrauen zu Ihm, so lehrte Ich sie in den ersten zwei Worten “Vater unser” diese Kluft zwischen ihrem Gott und Schöpfer und den Menschen zu übersteigen, und aus dem strengen Richter einen liebenden Vater zu machen.”
(Gottfried Mayerhofer, Lebensgeheimnisse 16,5)

“…Er (Horedon) hat Mich, Gott, den ewigen, unendlichen, ja den über alles erhabenen Gott voll Macht, Kraft und Heiligkeit, als den liebevollsten, allein nur wahren Vater in sich und ist also völlig in Mir, das heisst in aller Meiner Vollkommenheit, welche da ist Meine unendliche Liebe, Gnade, Weisheit und Stärke.”
(Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes, Band 2, Kapitel 83,5)

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The God of Justice, Vengeance and Wrath – a Father of Love?
God’s Revision

Who has not wondered how love, grace and mercy can be combined with the vengeance and wrath of God …

The following verses contain the precise answer. Blessed is he who recognizes this and aligns his life to it. Because: God or Father – our attitude and our actions are crucial!

A collection of statements of the Lord

Jacob Lorber – The Household of God
Vol. 1, Chapter 167
The judging Deity and the Loving Father

167,4. “O most loving, holy Father, we thank You, we love You, we praise You! How unspeakably good You are, O holy Father! To You are all honors, all praise, all thanks, all love, all glory and all adoration!

167,5. “Do not withdraw Your mercy, Your holy love and Your holy grace from us who call ourselves Your children, but are actually all sinners. Bless us, move us and guide us, sharpen our senses and soften our hard hearts that they may become sweet like honey and wax, and expand our narrow chest that it may become capable of absorbing more and more of the true love out of You, O holy Father.

167,6. “Give us also Your blessing to thereby enable us to celebrate Your holy Sabbath today in a way pleasing to You. And if You, holy Father, will find in us still very many and great faults, as You surely are discovering now and have been doing so from eternity, then chastise us in Your love, mercy and grace and make us more worthy of calling You ‘Father’, let us love You with a purer heart and praise You with a purer tongue.

167,7. “O You good, dear Father, be and remain to us the same holy, dear, good Father You have been to us already from eternity; but not only to us who are here present, but to all our children and later descendants. Amen. Your holy will, amen; Your love, mercy and grace, amen!”

167,8. And the high Abedam (Abba the Father) added: “Amen, say I too; amen, according to the love of your hearts, amen, according to the action therefrom. And I do not ever say amen anywhere but in the pure love.

167,9. “You shall not pray to God Who is holy, holy, holy, but only to the Father’s love; for to God all men are an abomination, – only to the Father are they children.

167,10. “God’s holiness is inviolable, but the Father’s love descends to the children.

167,11. “God’s wrath judges all things towards eternal annihilation; but the Father’s mercy does not allow even a dream to ever perish.

167,12. “As far as God is concerned everything must die, but then the life of the Father comes over the dead. Whoever seeks God will lose Him, himself and his life, for God does not allow Himself to be touched. And men’s wisdom that seeks Him is to Him a disgusting folly and inevitably kills the seeker. For he touches God with wisdom, but no created being may touch God with whatever a sense and still stay alive.

167,13. “For God is an eternal, purest but also endlessly intense fire which never goes out; and if the Father did not mitigate it, it would destroy all things forever. Therefore everybody shall fear God above all and love the Father above all; for the Father is the most opposite to God.

167,14. “And yet God would not be God without the Father who is the eternal Love in God. And the Father would not be the Father without God.

167,15. “But as the Father is all life in God, thus God is all power and might in the Father. Without the Father God would be inexpressible to Himself, for all Word within Him is the Father. But the Father would never be Father without God, and thus God and Father are one.

167,16. “Therefore, whoever touches the Father with love, touches God too. But he who forgets the Father and with his wisdom only wants to touch the Deity, the Father will ignore; but the fire of the Deity will seize and tear him up and destroy him endlessly so that he will forever be unable to find himself. And it will not easily happen that the Father will once more gather him together from all infinity and form him anew.

167,17. “Wherever the Father is there is God too. But only the Father reveals Himself to the children. God cannot reveal Himself to anyone, except through the Father, and then, as is the case now, the Father reveals the Deity So whoever hears, sees and loves Me, hears, sees and loves also God. He who is admitted by the Father is also admitted by God.

167,18. “An unworthy one who is not admitted by the Father will fall into the hands of the judging and annihilating Deity, and there will be no mercy, nor any love and grace.

167,19. “Therefore, fear the Deity for it is terrible to fall into Its hands!

167,20. “But love the Father! Hold on firmly to His love and let yourselves always be touched and guided by the Father’s love, then you will not ever taste death, except the separation from the body, the latter of which is a curse of the Deity and wherein the life out of the Father is protected from the wrath of the Deity through the shielding love of the Father.

167,21. “From the hand of God you receive the curse, – but from the hand of the Father the blessing of love and all the life out of it. Therefore, adhere forever to love and you will stand steadfast in love. But when you stick to wisdom you will perish and be blown away forever by the Spirit of the Deity.

167,22. “These words are a great Sabbath-gift from the Father, whose children you are and Who loves you above all in the abounding infinity. Ponder on this in your hearts and act accordingly and you will live and never fall into the hands of the Deity.”

A few more hints:

“Beloved, here is what My voice sounds like, to those who love Me…
A still small voice.

And to the rest…
The sound of rushing waters,
Lightnings and thunderings of fury and fiery anger,
With deep and infinite sorrow, bitter anguish.

Love… The Voice of Truth.”
(out of Trumpet Call of God – The Voice of Truth)

“The might of the Deity becomes manifest everywhere -with love for the ones who love, with anger for the angry ones, with forgiveness for those who forgive.”
(Gottfried Mayerhofer, Sermon 35:13)

“For, whereas the Jews were strictly forbidden to use the name of their God idly, whereas they regarded their God as a God of revenge and wrath and often implored Him only for this very same reason, more out of fear than of trust towards Him, I taught them in the first two words “Our Father” How to bridge this gulf between their God and Creator and humanity, and turn the severe judge into a loving Father.”
(Gottfried Mayerhofer, Secrets of Life 16,5)

“For he (Horedon) has Me, God, the eternal, infinite, indeed the above all supreme God full of might, strength and holiness, as the most loving, alone true Father within him and is, therefore, completely in Me, namely, in all My perfection, which is My infinite love, mercy, wisdom and power.”
(Jacob Lorber, The Household of God, Vol. 2, Chapter 83:5)

Liebe… Der wahre Gottesdienst & Das wahre Opfer – Love… The true Divine Service & The true Offering

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Jakob Lorber Die Haushaltung Gottes Band 2-169-Liebe als der wahre Gottesdienst und das wahre Opfer Jakob Lorber The Household of God Volume 2-Love as the true Divine Service and the true Offering
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flagge de  Liebe… Der wahre Gottesdienst & Das wahre Opfer

Liebe… Der wahre Gottesdienst & Das wahre Opfer
Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber
Die Haushaltung Gottes Band 2, Kapitel 169

Der Herr spricht:

169,1. Und alsbald stürzten alle hin, nicht nur die vier, sondern alle, die sich in dieser Zeit auf der Höhe befanden, und umfingen den Abba, Freuden-Liebe-Tränen weinend; alle priesen, lobten Ihn und gaben Ihm die Ehre in ihren Herzen.

169,2. Er aber segnete sie alle, und sprach endlich zu ihnen: „Kindlein, ihr habet nun den wahren Vater und habet alle in Mir Gott geschaut; ihr habet Mich mit Liebe umfasst, da Ich mit Liebe zu euch kam. Glaubet nun alle fest in euren Herzen, dass Ich allein der wahre, gute, heilige Vater bin und der alleinige Herr Himmels und der Erde, Gott aller Macht, Kraft und Gewalt, Schöpfer, Lenker und Erhalter aller Dinge und das ewige, alleinig vollkommenste Leben Selbst, weil die ewige und endlose Liebe und Weisheit Selbst!

169,3. Solches also glaubet fest in euren Herzen, und fühlet es lebendig, dass das ewige Leben durch Meine Liebe vollkommen in euch ist, so werdet ihr allzeit glücklich hier und jenseits in der ewigen Wohnung Meiner Liebe und Weisheit sein! Hier werdet ihr glücklich sein, da ihr keinen Tod je sehen und erleiden werdet, und jenseits durch die stets grössere innere Entfaltung der endlosen Fülle der Wunder Meines Lebens in euch geistlich!

169,4. Ich habe euch jetzt gesegnet als wahrer Vater; segnet aber auch ihr Mich in euren Herzen durch die treueste stetige Liebe, so werdet ihr in der Lebendigkeit eurer Werke zeigen, dass ihr glaubet, dass Ich der alleinig gute Vater bin, der euch Ewigkeiten lange vorher geliebt hat, bevor noch eine Sonne am Firmamente brannte!

169,5. Wer Mich ehren wird mit der Hand, dessen Hand soll gesegnet sein für jegliches Werk; wer Mich ehren wird mit den Füssen, der soll keine Steine am Boden finden, wo er seine Wege tun wird; wer Mich ehren wird mit dem Leibe, der soll auch einen gesegneten Leib haben, und kein Schmerz soll je eine Faser seines Fleisches anrühren; wer Mich ehren wird mit dem Munde, dessen Mund soll gesegnet sein, dass ihn alle Völker loben sollen; wer Mich ehren wird mit den Augen, der soll nie den Tod sehen; wer Mich ehren wird mit den Ohren, in dessen Ohr soll nie eine arge Stimme dringen, sondern harmonische Töne sollen dasselbe entzücken; wer Mich ehren wird mit dem ganzen Kopfe und mit dem Marke desselben, den will Ich segnen mit grosser Weisheit; wer Mich aber ehrt in seinem Herzen als den alleinigen guten Vater, der ist es, der Mich ehrt mit seinem ganzen Leben, da er Mich ehrt mit seiner Liebe, welche da ist sein ganzes Leben; wer Mich aber ehrt mit seinem ganzen Leben, der soll auch ganz gesegnet sein mit dem ewigen Leben aus Mir, dem heiligen, liebevollsten, guten Vater!

169,6. Ehret Mich daher allesamt mit dem Herzen allezeit, so wird das ewige Leben sein in euch, weil eure Herzen erfüllt sind mit dem, was da ist des ewigen Lebens, nämlich mit Meiner heiligen, allmächtigen Liebe!

169,7. Niemand kann Mich segnen, weder mit der Hand, noch mit den Füssen, noch mit dem Leibe, noch mit dem Munde, noch mit den Augen und noch mit den Ohren, sondern allein mit einem reinen, von Meiner heiligen Liebe erfüllten Herzen.

169,8. Wer mich aber segnet mit solch einem Herzen, der segnet Mich auch mit den Händen, Füssen, mit dem Munde, mit den Augen, Ohren und mit dem ganzen Kopfe und mit dem ganzen Leibe, ja mit allen seinen Kräften, und Ich will darum aber auch vollkommen segnen den ganzen Menschen zum ewigen Leben.

169,9. Den teilweise Mich segnen Wollenden aber werde auch Ich, wie gesagt, nur teilweise segnen!

169,10. Bleibet daher allein bei der Liebe, so wird euch stets die Fülle Meiner Segnungen werden; werdet ihr aber nicht allein nur an die Liebe euch halten, so werden dann Meine Segnungen auch sein gleich eurer Liebe!

169,11. Wahrlich, Ich sage euch, Meine Kindlein: Ich, euer Vater, brauche keine Opfer und benötige keines Mich extra ehrenden sogenannten Gottesdienstes; denn Ich bin allmächtig genug, um jeglichen Dienst zu versehen ewig, also wie Ich ihn versehen habe schon von Ewigkeiten her ohne eure Opfer und ohne euern Gottesdienst.

169,12. Wollt ihr aber Mir schon dienen, da dienet euch gegenseitig in Meiner Vaterliebe, so werdet ihr wahrhaftige Gottesdiener sein!

169,13. Wer da opfern will, der opfere in seinem Herzen! Meine Vaterliebe in seinem Herzen bringe er Mir zum Opfer; solch ein Opfer werde Ich allzeit wohlgefälligst ansehen!

169,14. Nun wisset ihr alles lebendig in euch; beachtet es allzeit lebendig und tuet danach, so wird des ewigen Lebens Fülle gleich einem Strome aus euren Lenden hervorbrechen und wird allda zerstören die Wohnung des Todes für ewig, ewig, ewig! Amen.

169,15. Henoch ist Mein Mund bei euch; den höret, und sein Wort wird euch segnen oder richten nach der Beschaffenheit eurer Herzen! Amen, Amen, Amen.“

flagge en  Love… The true Divine Service & The true Offering

   

Love… The true Divine Service & The true Offering
Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber
The Household of God Volume 2, Chapter 169

The Lord says:

169,1. And they all rushed to Him, not only the four, but all who were then on the height, and embraced Abba, weeping tears of joy and love; all praised, glorified and honoured Him in their hearts.

169,2. And He blessed them all and finally said to them: “Little children, you all have now seen the true Father and beheld God in Me; since I came to you with love, you embraced Me with love. From now on believe firmly in your hearts that I alone am the true, good, holy Father and the sole Lord of heaven and earth, the God of all might, strength and power, the Creator, Ruler and Sustainer of all things and the sole Eternal Life itself in its perfection, because eternal and infinite Love and Wisdom in person!

169,3. “Believe this firmly in your hearts and actively feel that eternal life is fully within you by virtue of My love and you will be always blissful here and beyond in the eternal abode of My love and wisdom. Here you will be blissful because you will no longer see and suffer death, and beyond through the ever-increasing inner unfoldment of the endless abundance of the wonders of My life within you spiritually.

169,4. “I have now blessed you as your true Father; you, too, bless Me in your hearts through the most faithful, constant love, and you will prove by the spirit pervading your works that you believe Me to be the lone good Father, Who has loved you for eternities long before a sun was burning in the firmament.

169,5. “Whoever honours Me with the hand, his hand shall be blessed for any work; who honours Me with the feet, shall find no stones on his way; who honours Me with the body, shall have a blessed body and no pain shall ever touch a fibre of his flesh; who honours Me with the mouth, his mouth shall be blessed so that all the nations shall praise him; who honours Me with the eyes shall never see death; who honours Me with the ears, his ear no evil voice shall ever penetrate, but harmonious sounds shall delight it; who honours Me with his whole head including its marrow, him I will bless with great wisdom; but he who honours Me in his heart as the alone good Father, he it is who honours Me with his whole life, since he honours Me with his love, which represents his whole life; and who honours Me with his whole life, shall also be fully blessed with the eternal life out of Me, the holy, most loving, good Father!

169,6. “Therefore, honour Me at all times with the heart all of you, and eternal life will be within you because your hearts are filled with that which is of life eternal, namely, My holy, almighty love.

169,7. “I can be blessed neither with the hand, nor with the feet, nor with the body, nor with the mouth, nor with the eyes nor the ears, but only with a pure heart filled by My holy love.

169,8. “However, he who blesses Me with such a heart, also blesses Me with the hands, feet, the mouth, the eyes, the ears and with the whole head and the body, even with all his strength, wherefore I will fully bless the whole man for eternal life.

169,9. “The one who wants to bless Me partly, also I, as I said, shall bless only partly.

169,10. “So remain alone with love, and you will always receive My blessings in abundance; however, if you do not remain with love alone, My blessings will be like your love.

169,11. “Verily, I tell you, My little children: I, your Father, need no offerings and no so-called service honouring Me especially; for I am almighty enough to perform any service eternally, just as I have performed it from eternity without your offerings and your divine service.

169,12. “If you want to serve Me, serve each other in My fatherly love, and you will be true servants of God.

169,13. “Whoever wants to sacrifice, let him sacrifice in his heart. My fatherly love in his heart he shall offer up to Me as a sacrifice; I shall always look at such a sacrifice with pleasure.

169,14. “Now you know everything vividly within you; observe it at all times and do accordingly, and eternal life in its fullness will gush forth like a river from your loins there to destroy death’s abode forever, ever, ever! Amen.

169,15. “Enoch is My mouth with you; listen to him, and his word will either bless or judge you according to the state of your hearts! Amen, amen, amen.”

 

Die Geschichte von Kain & Abel… Vom Todbringer zum Willenlosen – The Story of Cain & Abel… From the Bringer of Death to the One without Will

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Die Geschichte von Kain & Abel
Von Cahin (Todbringer) zu Atheope (Willenloser nach dem Willen Gottes)

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung Gottes
…Auszug aus den Kapiteln 11-25

11,3. …Nun war das neugeschaffene Paar auf der weiten Erde ganz allein, und der versprochene Engel erschien mit dem flammenden Schwerte in seiner Rechten; und da sie seiner ansichtig wurden, so erschraken sie sehr, so dass sie flohen vor seinen Augen und erbebten vor grosser Furcht in allen ihren Eingeweiden.

11,4. Und nun siehe, die Furcht beschleunigte die Zeit Evas, und sie wurde mit Schmerzen der verbotenen Frucht entledigt, welche die Schlange in der Blindheit Adams in sie gelegt hatte.

11,5. Und der Adam besah die nackte Frucht und bemerkte, dass die Frucht ihm ähnlich war, und er freute sich sehr darüber; und die Eva erkannte die Freude Adams und drückte in aller Begierde diese Frucht ihrer Liebe an ihre volle Brust.

11,6. Und siehe, da empfand sie einen ähnlichen Stich in ihrer Brust gleich dem Stiche der Schlange und legte die Frucht zur Erde in der grossen Angst und festen Meinung, sie habe schon wieder gesündigt.

11,7. Aber siehe, da erschien der grosse Engel sanften Angesichtes vor dem sich ängstigenden und fürchtenden Paare und sprach sie mit fester Stimme an:

11,8. ,Ängstiget und fürchtet euch nicht vor dem Knechte Jehovas, der zu euch gesandt ist von oben, um euch zu zeigen die Erde und euch zu erleuchten die Irrsale der Welt – und auch zu züchtigen euch und eure Nachkommen, so ihr von den Wegen der ewigen Liebe und der unendlichen Heiligkeit Gottes je abweichen solltet.

11,9. Sehet, diese Frucht ist für euch keine Sünde mehr; wohl aber ist sie die Folge des dreifachen Ungehorsams gegen Gott und ist der Tod eures Fleisches, den ihr erzeugt habt in eurem Fleische durch eure Begierde in der Selbstsucht. Ihr dürfet diese Frucht nicht wegschleudern von euch, sondern nach dem Willen von oben behaltet sie zum Zeugnisse über euch selbst und eurer Demütigung, damit ihr derzeit erfahren möget, wie durch euch die Sünde und durch die Sünde aber der Tod in die Welt gekommen ist; die Frucht selbst aber sollet ihr ,Cahin`, oder ,Todbringer`, benennen!”

11,10. Da wurde beruhigt durch die Rede des Boten von oben das Paar in seinen aufgeschreckten Gemütern, und die Eva nahm die zur Erde niedergelegte Frucht wieder in ihre noch zitternden Hände und reichte auf Geheiss des Adam durch den Engel dem Säugling die volle Brust, zu saugen das Leben der Erde aus ihr.

11,11. Und der Engel trat an die linke Seite des Adam, und die Eva mit der Frucht auf dem rechten Arme stellte sich hin zur rechten Seite Adams, damit ihr Herz frei bliebe von jeglicher Last und zugewendet bleiben möchte dem Menschen fürder auf allen Wegen und Stegen.

11,12. Und so wandelten sie musterhaft über die ganze Erde, um zu beschauen alle Orte derselben und zu bestellen Wohnungen für ihre einstigen Nachkommen und zu säen das Brot denselben durch die Macht und Kraft, die ihnen verliehen war von der Liebe durch die grosse Gnade der Erbarmung.

11,13. Denn die Erde und alles, was auf ihr war, war untertan dem Willen Adams, und das Meer und all das Gewässer gehorchte treulich selbst dem leisesten Winke Adams und war ihm untertan von der Oberfläche bis in den tiefsten Grund und bot ehrfurchtsvoll dem Fusse seines Herrn den Rücken, fest zu wandeln auf demselben nach Belieben; und es waren ihm untertan all die Winde, und es gehorchten seiner Stimme alle Tiere der Gewässer, des festen Landes und der Lüfte. …

11,24. Und nun siehe, du Adam, und höre, du Eva! Noch seid ihr jetzt im Paradiese, da, wohin euch die ewige Liebe gesetzt hat vor und nach eurer Sünde und vor und nach der Zerstörung; aber so ihr euch je vergessen solltet, nicht zu beachten treulich die Gesetze der Liebe und die Gebote der Weisheit des heiligen Vaters, so werdet ihr aus diesem schönen Garten vertrieben werden durch dieses flammende Schwert und werdet nimmer hineingelassen werden durch die ganze Zeit eures Leibeslebens fürder und bis zur Zeit der Verheissung auch keiner von allen euren Nachkommen – als erst nach derselben die Kinder der Erlösung und der daraus hervorgehenden Neuschöpfung der ewigen Liebe.

11,25. Dies merke dir wohl, du Adam, und bedenke es auch, du Eva! Die Frucht, die hervorgehen wird aus dir, du Eva, diese lebendige Frucht sollst du, Adam, ,Ahbel` nennen und sollst ihn opfern dem Herrn der Herrlichkeit ewig; denn sein Name ist ,Sohn des Segens` und soll sein zum ersten Vorbilde Dessen, der einst in der grossen Zeit der Zeiten kommen wird von oben aus dem Schosse der Macht und der Kraft der Heiligkeit Gottes vollkommen.

11,26. Und nun, da ich euch geführt, gezeigt und gesagt habe alles nach dem Willen der ewigen Liebe vollkommen, so ist meiner Sendung Werk der ewigen Liebe im Vater aller Heiligkeit und Güte vollbracht, und ich muss euch sichtbar verlassen; aber unsichtbar werde ich euch folgen von Tritt zu Tritt und werde zählen jeglichen eurer Schritte nach dem unwandelbaren Willen Jehovas.

11,27. Und zu sehen werdet ihr mich bekommen allezeit wieder, sooft ihr dem Herrn der Herrlichkeit opfern werdet in aller Ergebung eure Herzen; und ich werde euer Opfer nehmen in ein Gefäss und werde es tragen empor zu Gott und werde es ausschütten vor dem Angesichte des Sohnes, und da wird der grosse, heilige Vater Wohlgefallen haben an euren Werken.

11,28. Aber ihr werdet mich auch zu sehen bekommen, so ihr abweichen solltet oder könntet von dem Gesetze der Liebe und von den Geboten des heiligen Vaters, so wie ihr mich jetzt noch sehet mit dem Flammenschwerte in meiner Rechten, um euch zu treiben aus dem Garten und dir, Adam, zu nehmen einen grossen Teil der Geschenke der ewigen Liebe aus Ihrer grossen Gnade und dich dann zu lassen schwach und furchtsam vor dem geringsten Geräusche des Grases.”

11,29. Und nun siehe, du blinder Schreiber dieses Meines neuen lebendigen Wortes in dir wie auch in euch allen, und betrachte den Adam, wie er nun war im Paradiese ein vollkommener Mensch bis auf eines, mit welchen Fähigkeiten er ausgerüstet war, vollkommen ein Herr der Erde; und alle diese seine Vollkommenheiten waren nur ein Geschenk von Mir, und er behielt sie bis zur Zeit, da er ein einziges Mal Meiner vergass, nachdem der Engel unsichtbar wurde seinen Augen.

11,30. Und nun siehe, dieses alles, was der Adam besass als Geschenk, will Ich euch geben als bleibende Gabe und noch zahllos Mehreres und noch unendlich Grösseres, das Ich Selber bin, und alles, was Mein ist, soll auch euer sein, so ihr Mich liebet, und sonst nichts als liebet!

11,31. Aber wo ist eure Liebe, die Ich so teuer erkaufte und ewig Mein nennen möchte?! Oh, dieser gibt es gar so wenig mehr auf der Erde! Sie ist so leicht und so sanft, und ihr wollet sie nicht und suchet sie auch nicht, wo sie eurer harrt, und verschmähet den hohen Preis in ihr! …

13,1. … Siehe, eine kurze Zeit, die nach eurer Rechnung dreissig Erdkreise um die Sonne betrug, was ihr ,Jahre` nennet, lebte das Paar im Kreise seiner gesegneten Nachkommen, deren Zahl gleich war der Zahl der Jahre, mit Ausnahme des Cahin, welcher nicht gesegnet war.

13,2. Und nun siehe weiter, was da geschehen ist! Adam ging am Tage des Herrn, der zu einem Ruhetage ihm geboten wurde in seinem Herzen schon von der ewigen Liebe Selbst und vom Engel hernach mehrfältig zum Gedächtnisse der grossen Taten der Sich erbarmenden Liebe und zur ehrfurchtsvollsten Betrachtung der unermesslichen Heiligkeit Gottes, des guten Vaters, allein über eine Strecke Landes, um zu betrachten die Schönheit der Gegend; und es gefiel ihm überaus gut die Welt, so dass er in seinen Gedanken ganz abkam von Gott.

13,3. Und so in diesen Betrachtungen kam er an das Ufer eines grossen Stromes, dessen Namen ,Eheura` hiess oder ,Gedenke der Zeit Jehovas!` – denn das rief der stark rauschende Strom; aber Adam, vertieft in den Gedanken der Welt, merkte und verstand auch nicht den Sinn dieser Rede der rauschenden Fluten des Stromes.

13,4. Und als er nun sogeartet längs dem Ufer ging, blieb er auf einmal mit dem linken Fusse hängen an einem eine Zeitlang über die Erde und endlich um einen grossen Baum sich schlängelnden Gewächse, und er fiel gewaltig zur Erde und empfand einen grossen Schmerz an seinem Leibe, und das war für ihn eine neue Empfindung; und er zürnte dem Gewächse und sah es ergrimmt an und stellte es zur Rede, fragend, ob es nicht kenne seinen Herrn.

13,5. Und das Gewächs antwortete: ,Nein, ich kenne dich nicht!”

13,6. Da besah der Adam das Gewächs genauer und erkannte das Gewächs nicht. Da fragte er es abermals: ,Wie ist dein Name, und welches ist deine Tauglichkeit?”

13,7. Und siehe, ein Wind rauschte durch die Blätter, und das Rauschen ward ihm verständlich und lautete: ,Lies die Beeren von meinen Zweigen, und presse den Saft aus, und trinke ihn, und mein Name und meine Tauglichkeit wird dir kundwerden!”

13,8. Und siehe, der Adam tat in der Blindheit seiner Weltgedanken, was das schlängelnde Gewächs ihm anriet in seiner Vergessenheit am Tage des Herrn, und er nahm einige Beeren und verkostete sie, und sie schmeckten ihm sehr süss; und er freute sich dieser neuen Bekanntschaft und schmollte über den Engel, dass er ihm nicht auch gezeigt habe dieses gar so wohlschmeckende Gewächs.

13,9. Und er las eine Menge Beeren ab und trug sie nach Hause und kam dahin, als die Sonne gerade unterging.

13,10. Und die Eva, begleitet von Cahin, kamen ihm entgegen als die einzigen, die sich den ganzen Tag über gesorgt hatten, da sie nicht wussten, wohin der Adam gegangen war – denn alle übrigen wussten es wohl und sorgten sich nicht am Tage des Herrn um Adam, den Vater ihres Leibes, da sie Kinder des Segens waren und an diesem Tage ihre Gedanken vertieft hatten in Gott und Seine ewige Liebe -, und nahmen ihm ab einen grossen Teil seiner Bürde. Und er erzählte ihnen von dieser neuen Bekanntschaft; und die Eva war erfreut in hohem Grade dessen und tat mit der Hilfe Cahins mit den Beeren nach der Erzählung Adams.

13,11. Da nahm der Adam den ausgepressten Saft und sprach: ,Lasset uns erforschen seinen Namen und seine Tauglichkeit!”

13,12. Und siehe, da trank er in vollen Zügen vom Safte und gab ihn dann der Eva und dem Cahin und endlich zu verkosten allen bis auf den Ahbel, der noch nicht zugegen war, da das Feuer noch loderte auf dem Altare, den er errichtet hatte, zu opfern der Heiligkeit und der Liebe Jehovas, was dem Herrn wohlgefällig war.

13,13. Und da wurden berauscht der Adam und die Eva und alle, die vom Safte gekostet hatten; und in diesem Rausche entbrannten Adam und Eva und alle aus Adam und Eva wild in den Begierden des Fleisches und trieben samt Adam und Eva Unzucht und Hurerei, während Ahbel betete am Altare Jehovas.

13,14. Und als sie da ausgehurt hatten im Rausche der Vergessenheit Gottes und des allezeit vorher anbefohlenen und schuldigen Opfers ihrer Herzen, da erschien der Engel mit dem Flammenschwerte in seiner Rechten zuerst dem Ahbel freundlich und sagte zu ihm:

13,15. ,Jehova fand grosses Wohlgefallen an deinem Opfer, so zwar, dass Er dich zum Retter deiner Eltern und Geschwister erwählt hat, ohne das sie jetzt zugrunde gegangen wären am Tage des Herrn, da sie Seiner vergassen und ihre Gemüter gesenkt haben zur Erde und nicht teilhaftig werden konnten des Segens, der allezeit an diesem Tage nach der festgesetzten Ordnung ausgeht von oben in alle Räume der Unendlichkeiten! …

13,18. Und als der Engel beendet hatte seine Rede zum Ahbel, da erhoben sie sich und gingen ernsten Schrittes zur Wohnung Adams, welche nach seiner Macht und Kraft in runder und sehr weiträumlicher Form aus dicht aneinander frei aus der Erde hoch gewachsenen Zedern – der Gestalt nach ähnlich dem Tempel Salomos – bestand, unfern von der Reuehöhle und dem Dornbusche der Trauer, und zwei Eingänge hatte, einen engen gegen Morgen und einen weiten gegen Abend.

13,19. Und siehe, es war um die Mitte der Nachtzeit – und es durfte nicht früher sein wegen des Tages des Herrn -, da trat der Engel des Herrn mit dem Ahbel an die Schwelle von Morgen her.

13,20. Als der Ahbel die Schwelle betrat, da fing er an zu weinen über das grosse Unglück, das jetzt die Seinen treffen solle und werde.

13,21. Da sagte der Engel sanften Tones zu ihm: ,Weine nicht, Ahbel, du segenerfüllter Sohn der Gnade, und tue, was ich dir befohlen aus der ewigen Liebe, die durch meinen Mund redet, und erschrick nicht über die Donnerworte, die folgen werden über diese schlafenden Sünder!”

13,22. Und Ahbel tat, wie ihm der Engel befohlen hatte; und als er vollends bei den Seinigen war, da donnerte der Engel furchtbar ernst Worte des Schreckens und grosser Angst über die nun erwachten Sünder und rief mit grosser Kraft und Stärke:

13,23. ,Adam, stehe auf, gedenke deiner Schuld und fliehe von hier; denn für dich ist hier keines Bleibens mehr fürder! Denn du hast verloren das Paradies für dich und alle deine Nachkommen bis zur grossen Zeit der Zeiten und einen grossen Teil der Geschenke durch deine Schuld, da du vergessen hast des Tages des Herrn und hast dich berauscht vom Safte eines Gewächses, das ein Meisterstück der Schlange war, ausgedacht, zu fangen deine Freiheit, zu umstricken deine Füsse und zu verwirren deine Sinne, zu vergessen Gott und dich schlafen zu machen in der groben Sünde.

13,24. Somit fliehe, wohin du willst, aus dem Angesichte der Liebe! Und überall, wo du hinfliehen wirst, wirst du den gerechten Zorn Gottes treffen in der Fülle; aber der Anteil der Liebe wird dir spärlich zugemessen werden!” …

13,30. Darum fliehe und weine und flehe da, wohin dich deine Füsse tragen werden; und wo sie dir ihren Dienst versagen werden, da bleibe, weine, flehe und bete, damit du nicht zugrunde gehest und die Eva und alle durch dich!”

13,31. Und siehe, da erhob sich Adam wieder und wollte fliehen nach dem Befehle Gottes durch den Engel; aber siehe, er konnte nicht, denn seine Füsse waren wie gelähmt. Und er fing an zu zittern und zu beben am ganzen Leibe; denn es gemahnte ihn die grosse Furcht vor dem Gerichte Gottes, das ihm angedroht hatte der Engel des Herrn.

13,32. Da fiel Adam wieder nieder auf sein Angesicht und weinte und schrie überlaut: ,Herr, Du allmächtiger, grosser Gott in Deiner grossen Glorie aller Heiligkeit, verschliesse nicht ganz das Herz Deiner unbegrenzten Liebe und Barmherzigkeit mir Schwachem vor Dir, und schenke mir nur so viel Kraft, dass Ich Unwürdigster zu fliehen vermag vor Deinen Gerichten nach Deinem allerheiligsten Willen, dem untertan sind alle Deine Geschöpfe, wie ich vom Scheitel bis zur Sohle. Herr, erhöre mein Flehen!”

13,33. Und siehe, da sprach die ewige Liebe durch den Mund des Engels – wie Ich jetzt durch deinen unreinen – zu Ahbel:

13,34. ,Ahbel, siehe den Vater deines Leibes; greife ihm unter die Arme! Und siehe sein Weib, die Eva, die Mutter deines Leibes, schmachten auf der Erde, und richte sie auf, damit sie beide und alle übrigen durch dich gestärkt werden zur Flucht und der gute, heilige Vater Freude an dir habe, da du Liebe erzeigst deines Leibes schwachem Vater, wie auch deiner hinfälligen Mutter, und so auch allen deinen Brüdern und Schwestern. …

13,40. Da schwang der Engel das Schwert der Gerechtigkeit, und sie flohen sämtlich eilenden Schrittes Tage und Nächte fort und fort ohne Ruhe und ohne Rast.

13,41. Und so gelangten sie in das schon benannte Land, da die Sonne über ihrem Scheitel stand und heftig brannte; und kein Gras war zu sehen auf dem Boden ringsherum bis in die weiten Fernen, und auch kein Baum und kein Gesträuch. Und siehe, da sanken Adam und Eva mit den übrigen ermattet und ganz erschöpft in den heissen Staub zur Erde nieder und schlossen ihre Augen, von der Macht des betäubenden Schlafes gedrückt, und schliefen wie bewusstlos, gefesselt von den Schlingen der Schwäche in der Ungnade.

13,42. Und siehe, da trat der Engel des Herrn, der sie bisher sichtbar verfolgt hatte, hin zum Ahbel, der da stand in vollster Frische der Macht und Kraft von oben, und sprach:

13,43. ,Ahbel, siehe, von allen Opfern, die du in aller Reinheit deines Gemütes dem Herrn der Heiligkeit dargebracht hast, war keines grösser als dieses und keines ihm so wohlgefällig! Daher nimm nach dem Willen von oben – dieses Schwert der Gerechtigkeit aus der Hand deines Bruders von oben denn siehe, so sind wir Kinder eines und desselben heiligen Vaters -, und walte und schalte damit nach der Macht der Weisheit und nach der Kraft der Liebe zum Besten der Deinigen, und entzünde in ihnen die schwach gewordene Kraft des Lebens, und mache erbrennen die Liebe zur Liebe des heiligen Vaters von neuem, und fache an die Flamme der gerechten Furcht Gottes in ihren Herzen! Ich aber werde dich nicht verlassen, sondern unsichtbar und, wann du willst, auch sichtbar an deiner mir übergeliebten Bruderseite stehen, allezeit bereit, dir zu dienen in dem Willen des Herrn.

13,44. Denn siehe, die Übergabe des Schwertes aber bedeutet deine vollste Freiheit gleich der meinigen, und so ist der Wille des Herrn der deinige geworden und hat dich gestellt über alles Gesetz und hat die Gebote gemacht zu deinem Eigentume, und nun bist du gleich mir ein unsterblicher Sohn der Liebe des heiligen Vaters im reinen Lichtreiche der freien Geister!

13,45. Und nun tue nach deiner Liebe und deiner Weisheit deinen Eltern und Geschwistern des Leibes!”

14,1. Und siehe, da fiel Ahbel auf seine Knie nieder, durchdrungen von zu grosser Freude über die so übergrosse Gnade von oben, und sprach: ,O Du grosser, überheiliger und überguter lieber Vater, siehe hier Deinen kleinen Diener vor Dir im Staube und im Gefühle der allertiefsten Unwürdigkeit zu Dir Allmächtigem und Allerbarmendem aus der untersten Tiefe empor zu Deiner höchsten Höhe blicken und vernimm das Flehen eines Kindes um Gnade für seine schwachen Eltern und für alle seine Brüder und Schwestern, und nimm die Kraft mir nicht, die aus Dir mir ist ein übergrosses Geschenk, und lasse sie gnädig ausströmen über sie zur Vergebung der Sünde und zur Wiedergewinnung des Lebens aus Dir in erforderlicher Macht und Kraft!

14,2. Und gestalte barmherzig und gnädig diese Gegend nach Deinem allerhöchsten Wohlgefallen um, damit sie fruchtbar werde und die Schwachen Nahrung fänden zur Stärkung ihrer Glieder und ihren brennenden Durst stillen möchten an einer frischen Wasserquelle und auch Tiere kommen möchten, tauglich, ihnen zu dienen, gehorchend ihrem Willen.

14,3. O Du grosser, überheiliger und überguter lieber Vater, erhöre mein schwaches Flehen, damit Dein heiliger Name verherrlicht werde in den Herzen Deiner Reuigen!”

14,4. Und nun siehe und höre, was da geschah, als der fromme Ahbel vollendet hatte das Mir wohlgefällige Gebet: Und siehe, da fing ein kühlender Hauch an hinzuwehen über die starre Wüste, und lichte Wolken umhüllten den weiten Raum des Himmels, und es fing an zu regnen über die ganze Wüste, und mitten unter dem Regen fielen Samenkörner aller Art in die vom häufigen, starken Regen Jehovas gemachten kleinen Furchen des sonst wüsten Sandes. Und im Augenblick war die weite Wüste grün geworden von Gras, Pflanzen, Gesträuchen und Bäumen tausendartig, und an der Stelle, da der fromme Ahbel, betend im Geiste und in der Wahrheit zu Mir, kniete, stieg ein grosser Baum fast bis zu den Wolken empor mit weiten Ästen und breiten Blättern, voll behangen mit Brotfrüchten lieben und süsslichen Geschmackes, und es ward ihm der Name ,Bahahania` (oder ,Stärkung und Labung den Schwachen`, auch wohl bei euch jetzt noch als ,Brotbaum` bekannt) gegeben.

14,5. Und aus den segentriefenden lichten Wolken sprach eine sanfte Stimme zum frommen Ahbel: ,Ahbel, du Mein lieber, freigewordener Sohn, schwinge mit der linken Hand das Schwert über die Schlafenden, und erwecke sie zur Reue und zur Besserung ihres Wandels vor Mir in aller Zukunft, und sei ihnen ein wahres Vorbild Dessen, der einst kommen wird in der grossen Zeit der Zeiten, und sage ihnen, dass bis dorthin niemand mehr frei wird vom Gesetze, und dass die Gebote alle die werden gefangenhalten bis dahin und auch noch ferner, die sich nicht teilhaftig machen werden der Neugeburt durch den Sohn, welcher sein wird der Weg, das Licht, die Wahrheit und das ewige Leben als alleiniger Überwinder des Todes.

14,6. Du aber bist frei als ein Engel des Lichtes und wirst aufgenommen werden, nachdem das Bild des grossen Kommenden erst in kurzer Zeit ganz wird vollendet werden, dessen du dich aber erst durch deine steigende Demut, Liebe und grosse Frömmigkeit ganz fähig und tauglich machen musst trotz aller Verfolgungen und Misshandlungen, die dich noch treffen werden von deinen Brüdern und Schwestern um der Verherrlichung Meines Namens willen.”

14,7. Und siehe, da erhob sich Ahbel abermals mächtig und durch und durch kräftig von der Erde und schwebte gleichsam zum Zeichen der wahren Freiheit über derselben in der Luft und tat, wie ihm befohlen ward.

14,8. Und siehe, da strömten neue Kräfte des Lebens in die Schlafenden, und sie erwachten in der Schnelle und richteten sich auf und sahen, tief ergriffen von zu grosser Verwunderung ob so grosser, wohltuender Veränderung der Wüste, sich nach allen Seiten um und wollten jauchzen vor Freude; aber da erhob sich Adam, und an seiner Seite auch Eva, und sprach zu seinen Kindern:

14,9. ,Kinder, jauchzet nicht und frohlocket nicht allzufrühe, sondern weinet und bereuet mit mir und der Eva zuerst unsere grosse Schuld und bedenket, was wir verloren haben! …

14,16. Seht, dies einzige hat uns der Herr noch gelassen: die Tränen der Reue und die Zähren der Trauer! Danken wir Ihm dessen aus aller Tiefe unserer Herzen!

14,17. O wie überglücklich sind wir noch, da uns der Herr noch so reichlich beschenkt hat! Was wären wir ohne diese Gnade?!

14,18. Lasst uns daher im tiefsten Gefühle unserer gänzlichen Verworfenheit niederfallen zur Erde und weinen und trauern so lange, bis keine Träne und Zähre mehr fliessen wird aus unseren Augen und wir dem Herrn zurückgegeben haben, was Sein ist, dessen wir gänzlich unwürdig sind, und Er dann mit uns machen möge nach Seiner allerheiligsten Gerechtigkeit, was Sein heiliger und allezeit guter Wille ist und war von Ewigkeit her!”

14,19. Und siehe, da fiel der Adam mit all den Seinigen zur Erde nieder und tat, wie er es erkannt hatte durch den geringen noch zurückbehaltenen Teil der Gnade durch die stille und geheime Erbarmung der ewigen Liebe im Vater, und weinte und klagte bitterlich samt allen den Seinigen bis auf den Cahin. Der fiel zwar auch zur Erde nieder wie die andern, aber sein Auge blieb trocken, und es ärgerte ihn, dass er nicht auch weinen konnte gleich den übrigen, und er stand auf und ging davon. Und als er so vor sich hinging und auf den grünen Boden starrte, siehe, da bemerkte er auf einmal eine Schlange auf dem Boden hinkriechen; da bückte er sich nieder und ergriff dieselbe, zerriss sie in Stücke und verzehrte, von Wut und Grimm ergriffen, ihr Fleisch und machte es zu dem seinigen.

15,1. Und siehe, als der Cahin nun dieses getan hatte, da kam ihm der fromme Bruder Ahbel nach und redete ihn im Namen der ewigen Liebe folgendermassen an:

15,2. ,O Bruder, warum issest du das Fleisch der Schlange, da doch der Früchte in grosser Menge bereitet sind, zu stillen deinen Hunger?! Siehe, unser Vater Adam trank vom Gewächse, das er nicht kannte, wie es die Schlange schlau und listig in aller Meisterschaft ihrer grenzenlosen Bosheit zubereitet hat zu seinem und aller Nachkommen Verderben, und sündigte dadurch vor dem Herrn aller Gerechtigkeit und ihr alle durch ihn; und ich selbst war belastet worden mit der Schwere der Schuld vor Gott und musste büssen gleich euch, die ihr alle getrunken habt vom Safte des Verderbens, und musste verlassen gleich euch das Paradies und musste auf mich nehmen eure Last körperlich und all euren Segen geistig und war belastet doppelt euretwegen.

15,3. Und siehe, du issest gar das Fleisch der lebendigen Schlange samt ihrem Blute! Cahin, warum tatest du das?”

15,4. Und siehe, da erholte sich Cahin von seinem Ärger, von seiner Wut und von seinem Grimme und sah den Ahbel an und sprach: ,Siehe, was ich tat, das tat ich aus Rache, zu verderben der Schlange ihr Geschlecht und zu verderben mich, da ich nicht würdig ward befunden je des Segens vom Herrn, da ich doch wurde, wie ich bin, ohne meine Schuld, sondern durch die Schuld der Eltern, die vor mir waren, da ich noch nicht war, und da entstand, da sie gesündigt haben vor den Augen Jehovas.

15,5. Warum muss und soll ich denn büssen meine Schuld, zu deren Entstehung ich nie etwas beitragen konnte, da ich nur die Frucht der Sünde, nicht aber die Ursache derselben bin und musste deswegen des Segens entbehren, der euch allen zuteil ward in der Fülle, und mich mühsam schleppen, da ihr spranget wie Hirsche, belastet vom unverdienten Fluche Jehovas?!

15,6. Und nun siehe die Ursache meiner Tat; denn die Schlange im Grase redete mich an und sprach: ,Verzehre mich, und sättige dich an meinem Fleische, und stille deinen Durst mit meinem Blute, und du wirst werden ein Herr der Erde, und alle deine Nachkommen werden herrschen auf derselben, und ihre Kraft und Macht wird stärker sein denn die aller der Gesegneten; und ich gebe dir kein Gebot, sondern die Macht, zu herrschen, und die Kraft, dir zu unterjochen alles!`

15,7. Und siehe, so sprach die Schlange weiter: ,Mein Fleisch wird dich vernichten in deiner ungerechten Schuld vor Gott, und mein Blut wird dir geben eine neue Wesenheit ohne Schuld, ausgerüstet mit aller Macht und Kraft!` Da verstummte die Schlange, und ich ergriff sie, zerriss sie und verzehrte sie, wie du soeben sahst!”

15,8. Und siehe, da wurde Ahbel ergriffen und schwang mit der rechten Hand das Schwert der Gerechtigkeit über das Haupt Cahins; und dem Cahin wurden die Augen geöffnet, und er sah sein grosses Unrecht ein, da er beschuldigt hatte Gott und seine Eltern, und sah die ganze Schuld in sich und sah die unerforschlichen Wege der ewigen Liebe in Ihrer geheimen und unbegrenzten Weisheit und sah, wie er die eigentliche verführende Schlange selbst war, welche durch die unbegrenzte Erbarmung der ewigen Liebe zum Menschen wurde durch ihn, damit sie, freilich durch eine grössere Prüfung, in ihrer einstweiligen segenlosen Schwäche sich dieser Schwäche bewusst werde und sich in dieser ihrer bewussten Schwäche dann endlich, selbst bestimmend in aller Freiheit ihres Wesens, zum Herrn aller Macht und Kraft hätte wenden können und sollen, woher ihr dann auch, gleich den schon Gesegneten, der Segen und dadurch die Wiederaufnahme in die grosse Gnade der allerbarmenden Liebe in allergrösster Fülle der Macht und der Kraft zugekommen wäre.

15,9. Und er sah, dass diese Schlange, die er soeben verzehrte, er selbst war in seinem noch bösen Teile, und sah, dass er nur durch seinen Ärger dieselbe in ihrer wieder zurückgekehrten Wesenheit auf die Erde hingehaucht habe, und dass die Worte der Schlange seine eigenen waren aus dem noch innersten Fundamente seines Urwesens vor aller Schöpfung der sichtbaren Welt der Materie.

15,10. Und er sah noch, wie er dadurch die Schlange wieder in sich aufnahm, oder wie er sich eigentlich selbst von neuem bestärkt hatte in allem Bösen und dem daraus hervorgehenden Falschen, und sah, wie tief er nun neuerdings gefallen war in den Tod.

15,11. Da fiel er, von grosser Reue ergriffen, zur Erde nieder und weinte und schrie überlaut: ,Grosser, übermächtiger, überstarker und überheiliger Gott! Nun erkenne ich erst meine unendliche Schuld und Schwäche vor Dir, Deine Gerechtigkeit, aber auch Deine unbegrenzte Liebe!

15,12. Siehe, ich bin nicht wert des Daseins; daher vernichte mich vom Grund aus ewig, damit ich fürder nicht mehr sei ewig und meine grösste, alleinige Schuld damit ausgelöscht werde für alle einstigen gesegneten Nachkommen Adams und der Eva!”

15,13. Und sieh, da nahm sein Bruder das Schwert wieder in die linke Hand und schwang es abermals, – aber über die Brust Cahins.

15,14. Und siehe, da durchströmte neues Leben den Cahin, und der Todhunger verliess ihn; aber dafür wurde in ihm der Hunger nach Leben desto grösser. Aber er konnte nicht finden, was ihn alsogleich hätte sättigen können. Und da er nichts fand, so wendete er sich abermals zu Ahbel und sprach:

15,15. ,Siehe, Bruder, mich hungert stark nach einer Speise des Lebens, die Leben in sich hat und nicht den Tod, so wie das Fleisch der Schlange und ihr kaltes Blut! Denn siehe, Bruder, da mir nun die Erkenntnis kam vom Grunde meines Seins, wie ich war ehedem, und wie ich jetzt bin, so empfinde ich starke Reue und einen grossen Hunger und einen brennenden Durst nach der göttlichen Liebe und nach ihrer grossen Barmherzigkeit! Denn siehe, ich weine ohne Stimme, und die Reue ist ohne Tränen bei mir; daher sättige mich mit der Stimme der Liebe, und lösche meinen grossen Durst mit den Tränen der Reue!

15,16. Denn höre und vernimm: Ich, der Grösste, wurde kleiner denn der Staub; ich, der Stärkste, bin geworden schwächer denn eine Mücke; und ich, der Leuchtendste, wurde schwärzer denn der Mittelpunkt der Erde!

15,17. Und so bin ich jetzt vor dir, der aus mir ward ein kleiner Geist und jetzt schon grösser ist in allem, wie ich es war damals, als noch nicht war die Welt, da ich mich habe selbst gefangen in meiner allzu grossen Stärke und wurde daher der Schwächste unter allen; denn da verloren, die viel hatten, vieles, die wenig hatten, weniges, und ich, der alles hatte, verlor auch alles, und alles durch meine Schuld, und die andern ihr vieles und weniges auch nur durch meine brennende Schuld.

15,18. O Bruder Ahbel, zaudre deshalb nicht, und reiche mir ein Gericht von einer Lebensspeise zur Erlangung der Stimme zum Weinen, und reiche mir Segenlosem einen Trank, damit ich nicht verschmachte in der Reue ohne Tränen!”

15,19. Da betrat Ahbel wieder die Feste der Erde und ging vollends hin zum Cahin körperlich und sprach zu ihm: ,Cahin, du schwacher Bruder meines Leibes und Sohn Adams und Evas, stehe auf und folge mir! Ich will dich wieder zurückführen zu den Eltern und all den Geschwistern; da wirst du finden in der Fülle, woran dir so sehr gebricht, und sollst gesättigt werden und stillen allen deinen Durst.

15,20. Aber so du satt wirst geworden sein und gelöscht wird sein dein brennender Durst, dann gedenke des Herrn in Seiner Liebe und Seiner erbarmenden Gnade, und bedenke, dass das Erste das Letzte und das Letzte das Erste ist!

15,21. Und nun folge mir in aller Geduld und Sanftmut – und alle deine Stärke sei künftighin Geduld, und alle deine Kraft sei künftighin die Sanftmut; und so wirst auch du noch Gnade finden vor Dem, dessen Liebe unendlich ist und keine Grenzen hat in alle Ewigkeiten der Ewigkeiten.” …

16,1. Und siehe, da erhoben sie sich und gingen hin, da der grosse Baum stand zwischen Morgen und Mittag von der Stelle aus, da sich Cahin befand, die zwischen Abend und Mitternacht war, und kamen zurück zu den Ihrigen, die noch sämtlich trauerten und weinten, auf der Erde liegend.

16,2. Und als sie nun vollends bei ihnen waren, da sprach Ahbel zu Cahin: ,Siehe hier der Früchte in Menge, welche sind die wahren Früchte der Reue und Trauer; bücke dich daher nieder zu ihnen, und sättige dich, und lösche deinen Durst!”

16,3. Und als der Cahin nun willig tat, was ihm sein Bruder angeraten hatte durch Mich, siehe, da fing er an zu heulen mit grosser Klagestimme, und aus seinen Augen stürzten Ströme von Tränen grosser Reue.

16,4. Und siehe, es gefiel der ewigen Liebe wohl die Reue und die Trauer; und Sie sprach durch den Mund des Engels zum frommen Ahbel, der ebenfalls zerfloss von Tränen des Mitleids, an welchem die Liebe Wohlgefallen hatte in vollem Masse, sagend:

16,5. ,Ahbel, du segenerfüllter Sohn der Liebe, tritt hin zum Adam und zur Eva, den Eltern deines Leibes, und richte sie auf, und zeige ihnen den Baum des Lebens, den Ich gesegnet habe für euch alle zur Nahrung des Leibes einstweilen und auch zur Stärkung eurer Liebe derzeit!

16,6. Und sage dem Adam, dass er neugestärkt aufrichten soll seine Kinder und geben soll seinen Kindern das Brot vom Baume des Lebens zu essen zur Stärkung ihres Leibes und ihrer Liebe; und sage zur Eva, dass sie hingehen soll zum Cahin und soll ihn aufrichten und ihn hinführen zum Adam; und der Adam solle ihm reichen die linke Hand, erfassend seine Rechte, und solle sodann seine Rechte auflegen auf das Haupt Cahins und solle ihn anhauchen dreimal und solle ihn aufheben siebenmal von der Erde; und so wird Cahin nach seiner Treue fähig gemacht zur allmählichen Aufnahme des Segens aus Mir. …

17,12. Der Cahin aber soll begehren die schönste Schwester, die da heisset ,Ahar` oder ,die Schönheit Evas`, und soll mit ihr ziehen hinaus auf die Felder und soll machen Furchen in die Erde mit dem Werkzeug, das er da schon bereitet finden wird; er soll da streuen Körner in dieselben, die er da finden wird in Menge, und soll die Frucht den ,Weizen` nennen; und wenn dieser wird reif geworden sein, da der Kern wird fest geworden sein und braun die Ähren, so soll er die Körner sorgfältig auslesen von den Ähren und soll sie zerreiben zwischen Steinen, und das Mehl soll er befeuchten recht mit Wasser und soll daraus kneten einen Teig; und den Teig soll er hernach legen auf einen platten Stein, der da heiss geworden ist von der Sonne, und soll ihn darauf liegenlassen den dritten Teil des Tages, und dann soll er ihn von da nehmen und ihm den Namen ,Brot` geben; dann aber soll er dieses Brot nehmen, es brechen, Gott dafür danken und es dann geniessen mit seinem Weibe Ahar.

17,13. Und sooft er eine Ernte machen wird von seinen Äckern, so soll er auch Mir die ersten zehn Garben opfern.

17,14. Wenn er Mir getreu bleiben wird, werde Ich allezeit wohlgefällig sein Opfer annehmen von der Erde; wenn er aber Meiner vergessen hat, so wird sein Opfer nicht angenommen werden und emporsteigen zum Himmel, sondern wird bleiben auf der Erde zu seinen Füssen.

17,15. Und so soll er leben und mehren sein Geschlecht; jedoch soll er Mir sein Herz zuvor dreimal und das Herz Ahars siebenmal opfern. So er das unterlassen wird, dann wird seine Untreue am Tage sein, und er wird werden ein Böser, und die Schlange wird leben durch ihn und wird leben fort und fort hernach in allen seinen Töchtern, die dadurch schön werden von aussen, aber desto hässlicher von innen, und werden verderben alle seine Söhne und werden anstecken mit ihrem Gifte die Kinder Meiner Liebe und Mir abwendig machen Meine Söhne.

17,16. Und Ich werde einst sein Geschlecht ganz vertilgen von der Erde! Das alles sage du ihm fest, und erinnere ihn dabei Meines heiligen Namens Jehova und Meines Tages des Sabbats! …

17,25. Es soll auch der Cahin und sein Weib Ahar kommen zu euch und essen mit euch das Fleisch des sanften Tieres; aber sonst soll er bleiben auf dem Felde und essen sein Brot mit den Früchten alldort. …

18,1. Und nun siehe, da trat der Engel hin zum Ahbel und küsste ihn brüderlich und empfahl allen, besonders aber dem Cahin, nachdrücklich den strengsten Gehorsam zur einstigen Gewinnung der vollen Freiheit und der daraus hervorgehenden Kraft und Stärke, welche ist die grosse Macht der Gnade der Erbarmung der Liebe, um zu verwandeln in sich die Schlange zum Ebenbilde der Liebe und daraus zu zeugen Früchte des Segens und ja nimmer des Zornes der Gottheit.

18,2. – Da gingen alle an ihre Bestimmung und taten, wie ihnen in der allerhöchsten Liebe aus Mir geboten war, und lebten so in guter Ordnung zehn Erdkreise um die Sonne.

18,3. Aber siehe, da war einmal ein sehr heisser Tag, und die Sonne brannte stärker denn sonst über den Häuptern der Kinder und über dem Körper Cahins so, dass dieser ärgerlich wurde über die grosse Hitze und fluchte der Sonne; aber die Kinder waren geduldig und wuschen sich mit frischem Wasser, welches sie stärkte und kräftete, und tranken auch dasselbe und löschten sich damit den brennenden Durst und lobten und priesen Gott für die so grosse Gnade, dass Er ihnen gelassen hatte das Bächlein für solche Zeiten der prüfenden Not aus Seiner ewigen Liebe.

18,4. Und siehe, unweit der Hütte Cahins, die er errichtet hatte nach seiner Erkenntnis aus den Ästen der Bäume und bedeckt hatte mit dem Stroh des Weizens, floss ein gewaltiger Strom, den Ich hervorgerufen hatte aus den Tiefen der Berge, welche gleich sind den Bergen des Mondes, die da sind in der Mitte des grossen Landes Ahalas (oder die Wiege der Kinder der Schwachen und der Nachkommen Adams – und ist das alte Land, das ihr noch heutzutage ,Afrika` nennet).

18,5. Und siehe, Cahin wollte nicht gebrauchen das Wasser und wurde faul und träge in der grossen Hitze und wusste nicht, was er tun sollte, und wendete sich auch nicht zu Mir um Rat, und noch weniger an seinen Bruder Ahbel.

18,6. Und siehe, da kam der Sabbat des Herrn, und somit auch die Zeit der Opferung. Da nahm Cahin zehn Garben, darinnen keine Frucht mehr war, aus ärgerlicher Trägheit wegen der grossen Hitze, weil ihm die vollen zu schwer waren zu tragen zu seinem Opferaltare und es ihm leid geworden war um die Frucht, dass sie umsonst verbrennen sollte, woraus er dreimal Brot bereiten konnte für sich. Und so ward er argen Sinnes und legte das leere Stroh auf den Altar und zündete es an; aber siehe, der Rauch stieg nicht zum Himmel, sondern fiel zur Erde nieder, worüber der Cahin noch ärgerlicher wurde in seinem Herzen.

18,7. Zugleich aber zündete auch der fromme Ahbel sein Opfer vor den Augen des Herrn an und sprach, ganz durch und durch ergriffen: ,O Du guter, heiliger Vater, der Du mich Schwachen mit aller Deiner Kraft Deiner heissen Liebe durch das grosse Auge Deiner Sonne so gnädig anschaust! Deine grosse Liebe brennt zwar meine Haut, aber mein Herz schlägt Dir in dieser grossen Wärme Deiner unermesslichen Liebe zu uns Sündern desto heftiger entgegen. …

18,12. Dein sei alle Macht und Kraft über alles, was da ist auf der Erde vor Dir; und nur Du allein bist würdig, allen Preis, alle Ehre und allen Ruhm zu nehmen von uns, die wir durch Deine grosse erbarmende Gnade uns nennen dürfen Deine gesegneten Kinder, amen.” …

19,1. Und siehe und höre weiter! – Es standen aber die beiden Opferherde Ahbels und Cahins nicht ferne voneinander, und es war die ganze Entfernung siebenmal zehn Schritte, und war der Herd Ahbels gelegen gegen Morgen und der des Cahins gegen Abend.

19,2. Und siehe, als nun der Cahin bemerkte, dass der Rauch des Ahbels emporstieg zum Himmel und der seine aber niederfiel zur Erde, da ergrimmte Cahin in seinem Herzen; aber sein Gesicht machte er glatt, dass man nicht merken sollte seinen Grimm, während Ahbel betete für Cahin, da er merkte dessen Schalkheit.

19,3. Und der Herr vernahm das Flehen Ahbels und liess nach dessen frommem Wunsche Seine Stimme hören den ergrimmten Cahin und sprach mit starker Stimme:

19,4. ,Cahin, warum bist du Mir ungetreu geworden und liessest einnehmen vom Grimme dein Herz, und warum verstellst du deine Gebärde und lügst mit deinen Augen? Du führst Böses im Sinne gegen Ahbel! Ist es nicht also? – Verneine es, wenn du es kannst!

19,5. Ich habe vernommen, da du fluchtest Meiner Sonne, und sah die leeren Garben, mit denen du Mich abgespeist hast in deiner Trägheit und in deinem Geize, und habe dich auch mehrere Male sehen Hurerei treiben in deiner grossen Faulheit, da du fast allezeit hast unterlassen, was dir geboten war zu tun, bevor du beschlafen möchtest dein Weib. Und sage, ist es nicht also?

19,6. Und siehe, Ich habe dir geduldig zugesehen und liess nicht auf dein Haupt fallen Meine strafende Rechte und ergrimmte nicht über dich in Meiner Heiligkeit! Daher erwäge Meine Worte, und werde fromm in deinem Herzen, und du sollst Mir angenehm sein, und dein Opfer wird wieder aufgenommen werden; wogegen du aber verharrst in der geheimen Bosheit deines Herzens, so hat die Sünde vor deiner Türe eine Ruhestätte sich bereitet und wird herrschen über dich, und du und alle deine Nachkommen werden Sklaven und Knechte werden derselben, und der Tod wird kommen über euch alle.

19,7. Daher lasse ihr jetzt nicht ihren Willen, dass sie herrsche über dich, sondern brich kräftig denselben, und mache ihn dir untertan, damit du frei werdest, – ein Herr deines Willens, der böse ist vom Grunde aus, da er aus dir ist und nicht aus Mir!”

19,8. Und siehe, da bückte sich Cahin nieder zur Erde, als wollte er bereuen seine Schuld. Aber siehe, da gewahrte er zu seinen Füssen eine Schlange und erschrak heftig vor derselben und erhob sich schnell wieder von der Erde und wollte hinfliehen zum Ahbel; aber siehe, da umschlang die Schlange seine Füsse, dass er nicht konnte verlassen die Stelle.

19,9. Und die Schlange erhob ihren Kopf und öffnete ihr Maul und bewegte ihre Doppelzunge und sagte zu Cahin: ,Warum willst du fliehen vor mir? Was habe ich dir getan?! Siehe, ich bin ein Wesen gleich dir und muss kriechen in dieser elenden Gestalt; erlöse mich, und ich werde sein gleich dir und schöner denn dein Weib Ahar, und du wirst werden gleich Gott, stark und mächtig über alles, was ist auf der Erde!”

19,10. Und siehe, da sprach der Cahin zur Schlange: ,Siehe, du lügst; denn als ich dich im Grase fand, zerriss und verzehrte, hast du mich betrogen! Und wie soll ich nun deinen Worten trauen?! Denn ich musste damals viel leiden deinetwegen; daher kenne ich deine Lüge und kann nimmer trauen deiner Stimme. Und hast du nicht auch vorher vernommen die Worte Jehovas von oben?!

19,11. Daher, so in dir irgend eine Erkenntnis der Wahrheit ist, so deute mit deiner Stimme mir das alles, und überzeuge mich vom Gegenteile, so will ich dir glauben und tun nach deinem Verlangen!”

19,12. Und siehe, da sprach abermals die Schlange, sagend: ,Siehe, an allem dem ist dein Bruder Ahbel schuld! Er will an sich reissen die Gewalt zu herrschen, um dich als den Erstgebornen deines Rechtes zu berauben; und alles dieses stellt er so listig an, dass er sogar die Liebe der Gottheit blendet und fromm tut vor Deren Augen, damit Sie ihn ja möge herrschen lassen über alles, was da ist auf der Erde, und er dich aber trete spottend mit seinen Füssen. …

19,17. Und nun, so überredet in der Bosheit seines Herzens, verliess Cahin diese Stelle und ging hin zum Ahbel und sagte mit süsser Stimme zu ihm: ,Bruder, Bruder, komme doch her zu mir, und befreie mich von der Schlange, die mich abermals zugrunde richten will!”

19,18. Und der Ahbel aber erwiderte ihm: ,Das, was du glaubst, dass es erst geschehen möchte, ist schon geschehen; was du aber verlangst in deiner Verdorbenheit von mir, will ich dir tun in meiner Liebe. Der Tod, den du mir zu geben gedenkst, wird kommen über dich; und mein Blut, mit dem du die Erde tränken wirst, wird schreien zu Gott und wird kommen über dein Haupt und über alle deine Kinder; und der Stein, mit dem du deinen Bruder erschlagen wirst, wird ein Stein des Anstosses werden, und es werden zerschellen an ihm alle deine Kinder; und die Schlange aber wird verderben alles Blut der Erde, und die Kinder des Segens werden Rache schreien über dein Blut; und dann wird kommen über euch eine grosse Finsternis, und niemand wird verstehen die Stimme seines Bruders, wie du die meinige jetzt schon nicht mehr verstehst, da du dich hast blenden lassen von deiner eigenen grossen Bosheit durch die Gestalt der Schlange in dir und ausser dir, welche war, ist und sein wird ewig der wahre Fluch des gerechten Gerichtes Gottes! …

19,25. Und siehe, da nahm Cahin den Ahbel gar freundlich beim Arm und sagte: ,Ahbel, was denkst du von mir?! Ich suche deine Hilfe, und du willst mich schon im voraus beschuldigen des Todes an dir; so komm, und folge mir hin zur Stelle, da die Schlange deiner harrt, und vernichte sie wie den Berg, und mache mich frei und dich los vom Vorwurf der Schlange!”

19,26. Und der Ahbel erwiderte ihm kurz: ,Welches ist der Unterschied zwischen dir und der Schlange?! – Meinest du Blinder, dass auch ich ein Brudermörder sei?! – Darum folge ich dir und sterbe fürs Leben und du leben bleibest für den Tod!”

19,27. Und siehe, das waren Ahbels letzte Worte an den Cahin, und von den Lippen Ahbels kam kein Laut mehr zu den Ohren Cahins; und so folgte er willig, wohin Cahin ihn führte.

19,28. Und als sie nun vollends an die Stelle gelangten, wo die Schlange des Cahin harrte, da war die Stelle, da Cahins Tücke offenbar wurde und umschlang die Füsse Ahbels und dessen Hände und warf ihn zur Erde nieder, nahm einen grossen Stein und zerschmetterte damit den Kopf Ahbels, dass sein Blut und sein Mark weit herum bespritzte die Erde.

19,29. Und die Schlange löste sich von den Füssen Ahbels, nahm den Stein in ihren Rachen und trug ihn vor die Türe Cahins und verbarg sich in den Sand unter dem Dorngestrüppe, frei.

20,1. Und siehe, da zogen von allen Seiten her schwarze Wolken über dem Haupte Cahins zusammen, und grosse Blitze zuckten nach allen Richtungen, begleitet von starken Donnern; und es fingen an zu toben von allen Seiten her heftige Windsbräute und schleuderten grosse Massen von Hagel über die fruchtbeladenen Felder und zerstörten sie bis in den Grund. Und das war der erste Hagel, der geworfen wurde herab von den Himmeln, und der Hagel war ein Zeichen der Liebe ohne Erbarmung, da die Gottheit in Ihr beleidigt wurde von neuem durch die Untat Cahins an seinem Bruder Ahbel.

20,2. Und siehe, der böse Cahin floh in seine Hütte und fand sein Weib zitternd am Boden liegen und einige seiner meistens ungesegneten Kinder wie Tote neben ihr. Da schauderte er zusammen und fluchte der Schlange und ging aus der Hütte und fand den Stein, welchen die fliehende Schlange vor seine Türe gelegt hatte, daselbst, da er über denselben hinglitt und gewaltig zur Erde niederfiel und abermals fluchte der Bosheit der Schlange und dem todbringenden Steine.

20,3. Und da er sich wieder aufgerichtet hatte mit seinem schmerzerfüllten Leibe, so ging er an das Ufer des sehr nahen Stromes, um aufzusuchen die verfluchte Schlange und sie zu zerstören und zu vernichten.

20,4. Aber siehe, als er nun vollends ans Ufer kam, da sah er ein grässlich Ungeheuer, sechshundertundsechsundsechzig Ellen lang, sieben Ellen breit und dick, versehen mit zehn Köpfen, ihm entgegen stromaufwärts schwimmen und sah noch, wie auf jedem Kopfe zehn Hörner gleich einer Krone herauswuchsen.

20,5. Und siehe, als diese ungeheure Schlange nun vollends in seiner Nähe war, da redete sie ihn aus allen ihren Köpfen zugleich an und sagte: ,Nun, du starker Cahin, Mörder deines Bruders Ahbel, hast du Lust, mit mir es aufzunehmen, so beginne dein Zerstörungswerk! …

20,7. Da erschrak der Cahin heftig und floh aus dem Gesichte der Schlange und fluchte abermals der Schlange und sah, wie gewaltig er betrogen worden war von der Schlange. Da dachte er: ,Wer wird mich jetzt versöhnen mit dem ewig gerechten Gott, da mein Bruder Ahbel nicht mehr ist?! O du dreimal verfluchte Schlange, – du bist der Mörder meines Bruders und wolltest nun der meine werden! Oh, wenn ich wüsste, dass du zugrunde gehen müsstest, wenn ich zugrunde ginge, siebenmal würde ich seinen Tod an mir selbst rächen!`

20,8. Und siehe, da stand die Schlange hinter ihm in Gestalt eines überaus reizenden Fräuleins und sprach zu ihm: ,Cahin, tue das, und ich werde dein Fleisch aufzehren und dein Blut trinken, und so werden wir dann wieder vollkommen eins sein und beherrschen alle Welt.” …

20,13. Und nun siehe, da entzündete sich das Schlangenweib aus seinem inneren Grimm, so dass sein ganzes Wesen strahlte gleich der Sonne, und nahm an die Gestalt Ahbels gar freundlichen Gesichtes und sprach abermals zum Cahin:

20,14. ,Cahin, du blinder Tor, mein böser Bruder, siehe, den du hast erschlagen mit einem Steine, der steht nun verklärt vor dir und bietet dir seine Hand, dich auszusöhnen mit ihm, und fürchte nicht die Gestalt der Schlange, die du selber bist! Wer war’s denn, du oder die Schlange, der untreu wurde dem Herrn? Beschliefst du oder die Schlange dein Weib gleich den Hunden ohne die vorher allezeit gebotene Opferung? Warst du’s oder die Schlange, der da fluchte der Hitze und in der grössten Trägheit dem Herrn leeres Stroh opferte? Sage, ergrimmte die Schlange oder du in der bösen Eifersucht wider deinen Bruder? Und war die Schlange nicht vielmehr eine äussere Erscheinlichkeit deines eigenen Bösen in dir, durch welches du dich selbst beredet hast in deinem grossen Wahne, zu töten deinen Bruder?

20,15. Und wie fluchst du da nun der Schlange, die du doch selber bist, und hältst noch am Ende deinen eigenen Bruder für die personifizierte Schlange?! Und sagte dir nicht dein eigener Bruder, da er noch lebte körperlich – als du hingingst ihn zu holen zum Tode, vorgebend in deiner grossen Schalkheit, dass er dich befreien möchte von der Schlange -, ob du meintest, dass auch er ein Brudermörder wäre?!

20,16. Sage und antworte, ob es nicht so ist; und ist es anders, so fluche erst der Schlange, und halte nicht mich, der daherkam von oben dir zu helfen als verklärter Bruder, für die Schlange, sondern dich selbst, und reiche mir deine noch vom Bruderblute befleckte Hand, damit sie von meiner Bruderliebe gereinigt werde von ihrer grossen Schuld und du dann wieder Gnade finden könntest vor den Augen des Herrn!”

20,17. Und siehe, da wurde Cahin gefangen in seiner Blindheit vom Satan und wollte schon reichen dem Verführer die Hand. Aber siehe, da schlug ein gewaltiger Blitz vom Himmel zwischen den Lügner und den Cahin, und der vorgebliche Ahbel lag als Schlange am Boden, und der Cahin zitterte am ganzen Leibe, erwartend das sichere Gericht von oben.

20,18. Und siehe, da sprach Jehova aus den Wolken: ,Cahin! Wo ist dein Bruder Ahbel, – wo hast du ihn hingetan?”

20,19. Cahin aber ermannte sich bald durch den Anblick der Schlange am Boden und sagte: ,Wie fragst Du mich darob? Bin ich ein Hüter dessen?”

20,20. Und die Stimme Jehovas sprach heftiger denn früher: ,Das Blut deines Bruders, damit du die Erde hast getränkt, schreit zu Mir! Ich habe deine Tat gesehen; wo ist Ahbel, dein Bruder?”

20,21. Und Cahin aber sprach: ,Herr, meine Sünde ist so gross, dass sie mir nie mehr vergeben werden kann!”

20,22. ,Ja”, sprach Jehova, ,daher sei verflucht auf der Erde, die Ahbels Blut verschlang; und wenn du auf derselben künftighin einen Acker machen wirst, so wird er dir kein Brot mehr geben, und du sollst fürder unstet und flüchtig herumirren auf derselben ohne Dach, wie ein reissendes Tier, und sollst dich ernähren von Dornen und Disteln!” …

20,25. Und nun siehe, da floh Cahin mit den Seinen aus Meinem Angesichte weit jenseits Heden in ein tiefgelegenes Land Nhod. Heden aber war ein schönes Kleinhügelland, voll von den besten Früchten; da gefiel es Cahin, und er wollte sich niederlassen daselbst. Als er aber auf zu den Hügeln geblickt hatte, da sah er überall einen Mann stehen, grimmen Gesichtes, bewaffnet mit einem Steine in der Hand, als wartete er auf den Cahin, zu rächen seine Untat; und diese Erscheinung war ein Werk der grossen Furcht in ihm. Und er sah, dass hier keines Bleibens war für ihn.

20,26. Da floh er weiter und weiter gegen Morgen und gelangte in eine grosse Niederung; da fiel er ermattet nieder und schlief drei Tage und drei Nächte. Dann aber kam ein mächtiger Wind von den Bergen herab, erweckte die Schlafenden und sauste und brauste dann über die weiten Ebenen dahin und legte sich endlich in den Tiefen des Landes, das da hiess ,Nhod` oder ,trockener Grund des Meeres`.

20,27. Und der Cahin blickte wieder empor zu den hohen Zinnen der Berge, und er entdeckte keine Männer mehr; da wusste er nicht, was er da tun sollte. Nach einer kurzen Weile aber streckte er seine Arme aus und schrie überlaut: ,Herr, Du Gerechtester, so an Dein Ohr aus dieser grossen Ferne noch dringt mein Geschrei, so siehe her über diese Zinnen gnädig der Kinder und meines Weibes wegen auf den gezeichneten Flüchtling der Heiligkeit Deiner Augen, die da gezeichnet hat meine Stirn mit der Nacht der Sünde, damit ich nicht erkannt würde mit freier Stirne an der Untat, die da gezeichnet steht auf der Stirne, in den Händen und auf der Brust des grossen Sünders, dessen Sünde zu gross ist, als dass sie ihm je vergeben werden könnte.”

20,28. Und siehe, da kam eine Wolke über die hohen Berge herab, siebenundsiebzig Manneshöhen hoch über den Flüchtigen, und eine starke Stimme sprach aus derselben, und das war die Stimme Ahbels, die da sagte: ,Cahin, kennst du diese Stimme?”

20,29. Und Cahin entgegnete: ,O Bruder Ahbel, kommst du daher, um dich billig zu rächen an mir, deinem Mörder, so tue mir nach der Gerechtigkeit; aber schone deiner gesegneten Schwester und ihrer Kinder!”

20,30. Da sprach die Stimme abermals und sagte: ,Cahin, wer da Böses tut, ist ein Sünder; wer da Böses vergilt mit Bösem, der ist ein Knecht der Sünde; wer Gutes tut fürs Gute, der hat die Schuld abgetragen, und es wird nichts übrigbleiben zu seinem Teile; wer das Gute erstattet mehrfach, der ist wert seiner Brüder; aber vor Gott zählt nur eines, und das ist: Gutes tun für Böses, und segnen, die da fluchen den Wohltätern, und das Leben geben für den Tod!’ …

21,13. (der Herr) “…Und breitet euch aus im Lande der Tiefe; aber auf die Berge wage keiner von euch je zu setzen seinen Fuss, denn ihre Zinnen sind heilig und sind bestimmt zur Wohnung für Meine Kinder! Wer von euch je dieses Gebot übertreten wird, der wird den allezeit da wohnenden Wächtertieren – als Bären, Wölfen, Hyänen, Löwen, Tigern und auch grossen, lebenden Schlangen, die zuunterst hausen werden – zur Beute werden, desgleichen auch alle zahmen Tiere, die euch später werden untertan werden.

21,14. Nur so jemand von euch würde ganz fromm werden und bestehen die Feuerprobe Meiner Liebe, dem solle gestattet werden, einzudringen in den Bauch der Berge und da zu sammeln Erz und Eisen und daraus zu bereiten Werkzeuge nach dem, wie euch lehren werden eure Bedürfnisse.

21,15. Und nun esset, befruchtet und mehret euch männlich und weiblich, und wehret ab dem Samen der Schlange durch eure gerechte Furcht vor Mir, der Ich bin Gott, der Ewige, Gerechte und Heilige, amen!”

22,1. Und nun siehe, da assen sie und taten, wie ihnen geboten war, eine Zeitlang. Cahin erkannte nun wieder sein Weib und zeugte mit ihr einen Sohn und gab ihm den Namen ,Hanoch`, das heisst ,die Ehre Cahins`. Und Cahin berief alle seine Kinder zusammen und sagte: ,Kinder, seht hier einen neuen Bruder, den mir gegeben hat der Herr zu einem Herrn über euch, wozu ich ihn machen werde, damit eine Ordnung sei unter euch und ein Ende werde eures Gezänkes und eures Haders. Und er wird euch geben Gebote und wird loben die Treuen und züchtigen die Übertreter, damit auch wir ein Volk werden, gross und voll Ruhmes gleich den Kindern Gottes, die der Gesetze nicht bedürfen, da sie die Liebe haben, die sie frei macht und uns aber gelegt hat meiner Sünde wegen unter ihre Füsse, die uns zertreten werden, so wir Gesetz- und Ordnungslose nicht haben einen, der uns vertrete und rechtfertige vor ihrer grossen Macht.

22,2. Seht, ihr Gott ist auch der unsere; aber sie haben an Ihm einen guten Vater – und wir aber einen Richter! Der Vater kennt ihre Liebe, und Sein Auge und Ohr ist bei ihnen. Aber nicht so ist es bei uns. Wir sind uns selbst überlassen und können handeln, wie wir wollen; jedoch wenn wir bestehen wollen, so sind uns Gesetze und Ordnung notwendig. …’

22,8. Und siehe, da gingen alle von dannen und legten ihre Hände ans Werk, zu erbauen also eine Stadt, und arbeiteten daran sechzig Jahre. Da ihnen die Gebäude oft zusammenfielen, so brauchten sie viel Zeit für die Erbauung der Wohnung des neuen Fürsten und konnten dieselbe erst vollenden, als Ich dem Hanoch im Traume gezeigt hatte, wie sie bauen sollten, da es Mich gedauert hatte der armen Kinder, die bei diesem Baue vielen und grossen Misshandlungen ausgesetzt waren von dem zwar bis dahin sehr geordnet streng gesetzlich rechtlichen Cahin, der nun die Seinen führte als ein Tyrann unter grossem Schrecken und unter grosser Furcht und Angst vor den Strafen ohne Gnade und Erbarmung, da in ihm keine Liebe war, gerecht im Gehorsam gegen alle Gesetze, – bedachte aber dabei nicht, dass ein Gehorsam, der eine blosse Folge grosser Furcht ist, eigentlich doch nicht im allergeringsten ein Gehorsam ist, sondern pure Eigenliebe.

22,10. Denn siehe, der Cahin handelte deswegen so gewissermassen rechtlich grausam, weil er nicht allezeit volle Gnade und Bereitwilligkeit fand bei Mir, sooft er nach einer bösen Tat Reuetränen vergoss. Dies konnte Ich jedoch nicht tun, da seine Reue nur auf den Verlust der Gnade, nie aber auf Meine Liebe gerichtet war.

23,1. Und siehe, als nun vollends erbaut war die Stadt, da nahm Cahin den Hanoch und führte ihn in die hohe Wohnung, die da erbaut wurde für ihn, und übergab ihm daselbst in der Gegenwart aller seiner Kinder und auch schon Kindeskinder die ganze Vollmacht über sie und forderte ihn auf, ihnen allen zu geben Gesetze nach seiner rechten Erkenntnis, frei nach seiner Willkür, indem er sagte:

23,2. ,Siehe, Hanoch, hier in dieser nur für dich allein erbauten Wohnung übergebe ich dir alle meine väterlichen Rechte mit aller Macht und Gewalt zur freien Führung meiner, deiner und ihrer aller Kinder durch Gesetze nach deiner Willkür, welche heilig zu halten sind von ihnen; denn es liegt wenig am Gesetze selbst, ob es so oder so ist, sondern es liegt alles an der genauen Befolgung desselben, und demnach wird es heissen: ,Dem gemäss handeln, recht handeln, – wider dasselbe aber, vollends unrecht!`, und es muss dann allezeit gestraft werden nach dem Masse der Übertretung.

23,3. Und so werden wir dann frei durch die Haltung und nicht durch das Gesetz, an dessen Beschaffenheit nichts gelegen ist, sondern nur an der Beachtung desselben.

23,4. Jedoch du als der Gesetzgeber bist frei von jeder Haltung, weil deine Freiheit heilig sein muss des Gesetzes wegen; denn so auch du gebunden wärest ans Gesetz, so würde es dich hemmen, in der notwendig freien Sphäre zu wirken, da du dann selbst gefangen wärest im selben. Daher musst du ausser demselben stehen, frei als einer, der keine Gesetze kennt; aber jede deiner Handlungen muss ihnen als den dir ganz Übergebenen zum strengen Gesetze sein, und so du willst, so müssen sie handeln, wie du willst, – und so sollen alle ihre Regungen und Bewegungen nichts sein als nur die deines Willens.”

23,5. Und da öffnete der neue Fürst seinen Mund und sprach in einem sehr gebieterischen Tone: ,So höret, ihr meine Untertanen allesamt, männlich und weiblich! Keiner betrachte je etwas als sein Eigentum, sondern als das allein meinige, damit das Zanken und Hadern unter euch ein Ende nehme! Daher werdet ihr alle in der Zukunft nur mir dienen und arbeiten für meine Kammern; dafür sollet ihr zu essen bekommen je nach eurem Fleisse, und es sollen die Getreuesten näher zu mir kommen dürfen als die weniger Getreuen und da haben eine bessere Kost die Aufseher und Vollstrecker der Rechte und Vollzieher der gerechten Strafen. Wehe dem Ungehorsamen! …

23,6. Sonst gebe ich euch kein Gesetz als die strengste Folgsamkeit in allen meinen freien Wünschen und Befehlen, die ich an euch werde ergehen lassen zu jeder Zeit des Tages sowohl als auch der Nacht, amen.”

23,7. Und siehe, da erschrak selbst der Cahin und alle übrigen über alle Massen und gingen tief bestürzt aus der Wohnung Hanochs und verwünschten in ihren Herzen ihren grausamen Vater Cahin, der ihnen für ihre so grossen Anstrengungen bereitet hatte ein so erbärmliches Los.

23,8. Und als es nun Abend wurde, da hungerte es sie alle, und sie getrauten sich nicht zu essen und gingen traurig hin zum Hanoch und sprachen: ,Herr, wir haben gearbeitet den ganzen Tag; nun, so gib uns auch zu essen, wie du versprochen hast!”

23,9. Hanoch aber erhob sich und sprach: ,Wo sind die Früchte eurer Arbeit? Bringet sie her, und zeiget sie mir, und leget sie in meine Kammern, und dann will ich geben lassen jedem nach Recht!”

23,10. Und sie gingen und brachten, wie ihnen geboten war, die einen viel und die einen wenig, und legten dieselben zu seinen Füssen.

23,11. Cahin aber und sein Weib brachten nichts in der Meinung, sie seien frei. Und siehe, da teilte Hanoch die Früchte und sprach: ,Wer da gearbeitet hat, der soll auch essen; wer aber nicht gearbeitet hat, der soll auch nicht essen.”

23,12. Und so mussten Cahin und sein Weib für diesmal fasten. Und siehe, da verliess Cahin mit seinem Weibe weinend die Wohnung Hanochs und fand auch kein mitleidiges Herz unter allen seinen Kindern und Enkeln. Da ging er hinaus auf die Felder und ass da von den übriggebliebenen Früchten; und da für ihn keine Wohnung errichtet war, so übernachtete er mit seinem Weibe unter freiem Himmel.

23,13. Und als des andern Tages wieder daherkamen seine Kinder, um zu arbeiten, fanden sie ihn schon Früchte sammelnd. ,Seht”, sprachen sie, ,er arbeitet das erste Mal in diesem Lande; es geschieht ihm ja recht, da er es so hat haben wollen: statt Liebe das Recht!”

23,14. Und siehe, als sie nun wieder gearbeitet hatten unausgesetzt bis um die Mitte des Tages, einige sammelnd Früchte, einige bauend noch mehrere Häuser und Wohnungen und Vorratskammern und einige dienend ihrem Fürsten zu seiner Bequemlichkeit und seinem Weibe und seinen Kindern, da kamen wieder alle hin zu ihm in die hohe Wohnung und brachten ihm Früchte und sonstige Zeichen ihres ermüdenden Fleisses und begehrten zu essen nach Recht, desgleichen auch der Cahin mit seinem Weibe.

23,15. Und siehe, da erhob sich Hanoch grimmig ernst und sprach: ,Wie oft wollt ihr denn essen des Tages?! Meinet ihr, ich lasse für euch die Früchte sammeln, dass ihr dann sorglos gefüttert werden könntet?! Wovon soll denn ich und meine Dienerschaft leben, deren Sache nicht ist, zu arbeiten gleich euch, sondern zu tragen ihren Herrn auf ihren Händen?! Daher entfernet euch von mir, und wage es von euch allen ja keiner mehr, je zu betreten die Schwelle dieser meiner hohen Wohnung! Ich werde von nun an täglich durch meine Diener lassen abnehmen von euch die Früchte für mein Haus; ihr aber könnet sparsam essen nur von den Früchten, die da frei von selbst von den Sträuchern und Bäumen gefallen sind, – so die Sammler, so auch die da bauen. Und das sei euch ein neues Gebot, das ihr heilig zu halten habt; wehe dem Übertreter!”

23,16. Und siehe, da nahm der Cahin das Wort und fragte den Hanoch ganz traurig und tief bewegt: ,O Hanoch, du grosser Fürst, mein gewesener Sohn, sage nach deinem Herzen recht und gerecht, ist dein Vater und deine Mutter nicht ausgenommen von allem dem, so du geboten hast weise deinen Untertanen nach deiner freien Willkür? Und muss ich denn sein gleich meinen Kindern, so gebiete, dass sie auch ernähren sollen ihren Vater und ihre Mutter, die wir schon alt, mühselig und sehr schwach geworden sind. Oder erlaube mir gnädigst, zu ziehen von dannen bis ans Ende der Welt, damit ich nicht sehe die grosse Trübsal meiner Kinder fürder, da sie schmachten unter dem schweren Joche der freien Gerechtigkeit.”

23,17. Und siehe, da sprach Hanoch: ,Wie fragst du mich denn?! Tue ich nicht recht, wenn ich tue, wie du mir die Lehre und die Macht gegeben hast?! Hast du doch selbst niemanden als mich selbst nur gesetzlos erklärt und hast keine Ausnahme gemacht mit dir! Wie verlangst du denn nun solches von mir widerrechtlich und willst mich dadurch zwingen, an dir, dem ersten Gesetzgeber, die streng rechtlichen Folgen des Ungehorsams zum abschreckenden Beispiele für die andern ohne Gnade ersichtlich zu machen?! Und wenn ich so handle, sage, tue ich unrecht?! … Sage mir denn, da ich nun wurde und bin, was ich bin, und wie ich bin, so ganz ohne meinen Willen, da ich keinen hatte, und auch nicht unter nur irgendeiner Bedingung, rein nur zufällig durch deine Wollust und Fürst durch deinen Ehrgeiz, welche Verbindlichkeit ich somit, rechtlich betrachtet, zu dir habe!

23,18. So fliehe denn aus meinen Augen, wohin du willst, damit dich nicht ereilen die strengen Folgen der Gerechtigkeit! Dies sei die einzige Gnade, die ich dir frei aus mir, da ich tun kann, was ich will, gewähre; und nun gehe und fliehe!”

24,1. Und nun siehe, da fing Cahin an zu weinen und zog mit seinem Weibe und vier Kindern, zwei Männlein und zwei Weiblein, von dannen und kam nach vierzig Tagen an die Ufer der Meere und erschrak da beim Anblicke der grossen Gewässer, da er glaubte in allem Ernste, das Ende der Welt erreicht zu haben. Und er dachte: Wenn mich nun Hanoch verfolgte, wohin werde ich da fliehen?

24,2. Vor mir ist das Ende der Welt und links und rechts sind hohe Berge, die ich nicht betreten darf, und das gnädige Auge und das Ohr des Herrn ist verschlossen für mich. Auch sehe ich hier lauter fremde, ungesegnete Früchte; wer wird sich dieselben zu essen getrauen? Und unser Vorrat, den wir mitgenommen haben, ist nun auch verzehrt! – Was soll ich nun tun?

24,3. Ich will denn doch noch einmal versuchen, ein grosses Geschrei an den Herrn zu richten; entweder wird Er mich erhören, oder Er wird uns zugrunde gehen lassen, und so wird es uns doch wenigstens am Ende ergehen nach Seinem Willen, den wir gewiss die ganze, lange Zeit hindurch in unserer grossen Blindheit nicht erkannt haben.

24,4. Und siehe, da fing Cahin nach einem Zeitlaufe von siebenundsiebzig Jahren wieder an, zu Mir zu beten, drei Tage lang Tag und Nacht hindurch ohne aufzuhören, und schrie in einem fort: ,Herr, Du Gerechter, Du Liebevollster, sieh gnädig herab auf Deinen grössten Schuldner, und tue mir nach Deinem heiligen Willen!” Und diese Worte wiederholte er zu tausend und tausend Malen.

24,5. Und es dauerte Mich seiner, da er so gar gewaltig und unendlich elend schrie. Siehe, da sandte Ich den Ahbel zu ihm in einer Feuerflamme, welcher zu ihm die Worte aus Mir richtete und sagte: ,Cahin, erhebe dich vom Boden, und sieh mir ins Angesicht, und sage mir dann, ob du mich noch erkennst!”

24,6. Da richtete sich auf der Cahin und betrachtete furchtsam die Flamme und erkannte sie nicht, weder an der Stimme noch an der Gestalt, und fragte sie dann, bebend vor zu grosser Angst: ,Wer bist du sonderbares Wesen denn in dieser Flamme?”

24,7. Und der Ahbel antwortete ihm: ,Ich, dein Bruder Ahbel, bin es in der Flamme der göttlichen Liebe vor dir! Was willst du denn, dass dir geschehen solle?” – ,O Bruder”, sprach Cahin, ,so du es bist, – siehe, ich habe keinen Willen mehr! Mein Sohn Hanoch hat mir alles genommen, auch meinen Willen; nun habe ich keinen Willen mehr, und siehe, wie wir jetzt da sind, sind wir alle gänzlich willenlos! Daher kann ich nichts anderes sagen als: Mir und uns allen geschehe nach dem heiligen Willen des Herrn!”

24,8. Da sprach Ahbel: ,Nun so höre denn! Das ist der Wille des Herrn, meines Vaters und deines Gottes, dass ihr essen sollet von all den Früchten, die ihr hier finden möget, ohne Furcht und Scheu; denn die Schlange hat dich vertrieben hierher und ist daheimgeblieben bei deinen Kindern in der Stadt Hanoch mit all ihrem Gifte und wird mit euch nichts mehr zu tun haben. Denn so der Mensch seinen Willen hingegeben hat, da gibt es für die böse Brut nichts mehr zu tun; wer aber seinen Willen untertan gemacht hat der Schlange, der ist ein Gefangener von ihr, und das Ende seines Wirkens ist herbeigekommen.

24,9. Wer aber geflohen ist aus ihren nun stark gewordenen Schlingen und so gerettet hat den letzten Tropfen seines Willens und denselben niedergelegt hat auf die Erde im Angesichte Jehovas, dem wird Er geben einen neuen Willen aus Sich, damit er dann ferner handeln möchte als ein Werkzeug des Herrn. Und so ist auch für dich der Wille des Herrn, fernerhin zu handeln nach Seinem Willen; und so dich und die Deinen auch dereinst möchten finden die Nachkommen Hanochs, so werden sie dich und die Deinen nicht erkennen, da euch die Liebe des Herrn ganz schwarz brennen wird bleibend.

24,10. Und der Name ,Cahin` wird dir genommen werden, und ein anderer Name wird dir gegeben werden, und dieser heisst ,Atheope`, das heisst ,der Willenlose nach dem Willen Gottes`. Und sogestaltet musst du mit den Deinen flechten aus Rohr und Schilf einen sehr grossen Korb, sieben Mannslängen lang, drei Mannslängen breit und eine Mannslänge hoch, sehr fest, und ihn dann verpichen mit Harz und allerlei Pech. Und so du dieses verrichtet haben wirst mit allem Fleisse, dann musst du ihn stellen ans grosse Wasser hin und sollst sammeln Früchte auf vierzig Tage lang; und so du das getan haben wirst, dann leget die Früchte in den Korb und steiget endlich allesamt in denselben!

24,11. Und dann wird der Herr kommen lassen eine grosse Flut vom grossen Gewässer her, welche den Korb heben wird mit euch, und wird euch tragen hin in ein fernes Land in der Mitte dieser grossen Gewässer, da ihr vollkommen sicher sein werdet vor allen Nachstellungen Hanochs.

24,12. Und da werden sein nahe, weit und breit, kleine Länder in diesem grossen Gewässer, und so euer zu viele werden in einem Lande, dann suchet die nächsten, und so fort und fort, und belebet so nach dem Willen des Herrn nach und nach alle Kleinlande in den grossen Gewässern.

24,13. Und so ihr nicht vergessen werdet des Herrn, so wird Er einst euch zu bewohnen geben ein grosses, festes Land, da ihr bleiben werdet bis ans Ende der Welt, wenn es erst zuvor gereinigt wird vom Fluche durch die bald darniederstürzenden Fluten, die da ersticken und töten werden die Nachkommen Hanochs und auch sehr viele Kinder Gottes, die sich werden fangen lassen von den schönen Töchtern Hanochs.

24,14. Jedoch sollen euch Willenlose nicht erreichen die Ströme dieser Fluten, da euch der Wille des Herrn gesetzt hat auf die Gewässer Seiner grossen Erbarmungen. – Und so ihr irgend etwas benötigen werdet, so wisst ihr ja ohnehin, wo der grosse Geber ist, der euch nicht verlassen wird, so ihr Ihn nicht verlassen werdet in euren Herzen.

24,15. Und nun tritt näher, du Cahin!” Und siehe, da trat Cahin hin zum Flammenbruder Ahbel, und Ahbel umarmte ihn, und so wurde er schwarz wie eine Kohle, und seine Haare wurden gekraust wie ein Pelz. Und so geschah auch allen noch fünf übrigen.

24,16. Und da sprach Ahbel: ,Nun, Bruder Atheope, bist du frei von jeder Schuld, die daheimgeblieben ist beim Hanoch, und so tue du denn nun nach dem Willen des Herrn! Amen.”

25,1. Und siehe, da verschwand Ahbel, und Atheope ass von den Früchten, fröhlich zum ersten Male in seinem Leben vollkommen, und tat genau, wie ihm befohlen ward.

25,2. Und so belebte dann sein letzter Stamm bis auf die heutige Zeit alle Kleinlande in den Gewässern und nach der grossen Schlangenbrutvertilgung durch die Fluten von den Himmeln auch die grossen Festlande, die ihr heutzutage ,Afrika`, ,Amerika` und ,Australien` nennt. Und sein Stamm ist nicht getötet worden durch die Fluten und ist noch derselbe bis zur Stunde dieser letzten Zeit zum Zeugnis der Greueltaten der damaligen und der jetzigen Zeit Meiner und Hanochs Kinder.

25,3. Und siehe, so lebt noch dieser Atheope natürlich und geistig bis zur Stunde verborgen auf einem Kleinlande in der Mitte der grossen Gewässer, das nie ein Sterblicher finden wird, als steter Beobachter eures Tuns und Treibens.

25,4. Und siehe, er ass und trank Früchte aller Art und zeugte noch siebenhundert Kinder noch tausend Jahre lang. Dann aber wurde er erneut von Mir und ass und trank nicht mehr, da er gesättigt wurde mit Meiner Liebe für die Ewigkeit, die da ist die beste Speise. Denn wer damit gesättigt wird, der wird den Tod nicht sehen, schmecken und empfinden ewiglich, und es wird ihn dann nimmer hungern nach einer Speise, noch dürsten nach einem Tranke. Und sein Sterben wird sein ein lebendiger Austritt vom Leben zum Leben ins Leben des Lebens der Lebendigen durch den Lebendigen, der Ich Selbst bin.

25,5. Und so gesättigt lebt Atheope noch bis zur Stunde körperlich als der erste Menschensohn im weiten Angesichte der Erde und kann schauen aller Menschen Tun und Treiben und ist demnach ein alter Zeuge aller Meiner Taten bis auf euch.

25,6. Er kannte Noah, Abraham, Moses, all die Propheten und Melchisedek, den Hohenpriester.

25,7. Und er war Zeuge Meiner Geburt und Meiner Neuschöpfung durch das grösste aller Meiner Werke, nämlich durch das Werk der Erlösung. Und so wird er auch aufbewahrt bleiben bis zur vollen Darniederkunft Meiner heiligen Stadt, was soeben zu geschehen anfängt, allda er auch vollends aufgenommen wird als ein treuer Torwächter; denn ausser Mir kennt niemand die Schlange so durch und durch wie er, dem sie am meisten zu schaffen gemacht hat.

25,8. Und nun siehe, das ist die Geschichte Cahins, euch nun gegeben zum reiflichen Nachdenken über euch selbst, damit ihr euch dadurch desto eher und desto leichter selbst finden möget und erkennen euer Böses an der Wurzelfaser und zerstören dasselbe in den tiefsten Fundamenten, um sodann in Meiner Liebe wiederzufinden das so lange schon verlorene Paradies und endlich zu werden wahre, getreue Bürger Meiner neuen, grossen, heiligen Stadt, wie Ich euer aller allergetreuester, heiligster und allerbester Vater bin von allen Ewigkeiten der Ewigkeiten. Amen.

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flagge en  The Story of Cain & Abel

   

The Story of Cain & Abel
From Cain (Bringer of Death) to Ethiope (the one without a will – after the will of God)

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber – The Household of God
…Excerpt from chapters 11-25

11,3. …And the newly created couple was all alone on the wide earth, and the promised angel appeared with the flaming sword in his right hand. When they caught sight of him they were very frightened and fled from him shaking deep within from fear.

11,4. And behold, the fear precipitated Eve’s time and she was painfully delivered of the forbidden fruit, which because of Adam’s blindness the serpent had put into her.

11,5. Adam looked at the naked fruit and found that it resembled him, and he rejoiced. Eve saw Adam’s joy and ardently pressed this fruit of her love to her full breast.

11,6. And behold, she felt a sting in her breast similar to the bite of the serpent and put the fruit down on the ground, greatly afraid and convinced that she had sinned again.

11,7. But behold, the great angel with a kind face appeared before the fearful pair and spake to them in a firm voice:

11,8. “Do not fear the servant of Jehovah who was sent to you from above to show you the earth and enlighten you about the errors of the world, and also to chastise you and your descendants if you should ever stray from the ways of eternal Love and the boundless holiness of God.

11,9. “This fruit is no longer a sin for you, although it is the result of your threefold disobedience to God and is the death of your flesh which you have created in your flesh through your selfish desire. You must not cast away this fruit, but in accordance with the will from above keep it as a witness for yourselves and for your humiliation so that you may understand how through you came sin, and through sin came death into the world. “You shall call the fruit ‘Cain’ or ‘Bringer of Death’.”

11,10. These words of the messenger from above reassured the frightened minds of the pair and Eve picked up the fruit from the ground with her still trembling hands and, bid by the angel through Adam, she offered her full breast to the infant to suck from it the life of the earth.

11,11. Then the angel stepped to the left side of Adam, and Eve, with the fruit on her right arm, placed herself at Adam’s right side so that her heart might remain free from any burden and in future remain devoted to the man on all his paths.

11,12. Thus they walked in a perfect manner over the entire earth in order to see all its places, to prepare abodes for their future descendants and to sow the seed for their bread through the might and power they had been given by Love through the great grace of mercy.

11,13. For the earth and everything on it was subject to the will of Adam. The sea and all the waters faithfully obeyed even his slightest hint and were subject to Adam from their surface to their most profound depths and respectfully offered their backs to the feet of their lord for safely walking upon them at his pleasure. All the winds were subject to him and all the creatures of the waters, the firm land and the air obeyed his voice. …

11,24. “And behold, Adam, and listen, Eve! You are still in Paradise where eternal Love has placed you before and after your sin and before and after the destruction. But if you should ever forget yourselves and not faithfully observe the laws of love and the commandments of the holy Father’s wisdom, you will be expelled from this beautiful garden by this flaming sword and will never again be allowed to enter it during the time of your physical life, and until the time of the promise none of your descendants either. Only after that time will the children of salvation and the from there proceeding new creation by eternal Love be allowed to enter it again.

11,25. ‘Take notice of this, Adam, and you, Eve, remember it, too! The fruit that will come forth from you, Eve, – this living fruit you, Adam, shall call Abel and offer him to the Lord of eternal glory. His name is ‘Son of Grace’ and he shall be the first prototype of Him Who one day in the great Time of times will come in perfection from above out of the bosom of the might and power of God’s holiness.

11,26. “Now that I have guided you, have shown and told you everything, according to the will of eternal Love, my mission on behalf of the eternal love in the Father of all holiness and goodness is accomplished and I have to leave you visibly. But invisibly I shall follow you and count your every step according to the immutable will of Jehovah.

11,27. “You will get to see me every time you shall offer your hearts in humility to the Lord of Glory. And I shall receive your offering into a vessel, carry it up to God and empty it out before the face of the Son, and the great and holy Father will be pleased with your works.

11,28. “But you will also get to see me if you should, or could, stray from the law of love and the commandments of the holy Father -just as you are now still seeing me -with the flaming sword in my right hand, about to drive you from the garden and to take from you, Adam, a great part of the gifts from eternal Love out of Its great grace, and to leave you weak and afraid of the slightest noise of the grass.”

11,29. And now, you blind scribe of this My new and living Word within you, as also within all of you, look at Adam what he was like in Paradise. He was a perfect man, with one exception, endowed with many abilities, a perfect lord of the earth. All his perfections were but a gift from Me and he kept them until the time when he just once forgot Me, after the angel had become invisible to his eyes.

11,30. And behold, all that which Adam possessed as a gift will I give all of you as a permanent gift and countless more and endlessly greater treasures, that is, Myself. And all that is Mine shall be yours too if you love Me, and nothing but love Me!

11,31. But where is your love for which I paid such a high price and which I would like to call Mine forever? Oh, there is not much of it left on earth! It is so easy and so gentle, but you do not want it and do not seek it where it is waiting for you and reject the high prize it holds. …

13,1. … And behold, for a short time which, according to your reckoning, amounted to thirty revolutions of the earth around the sun, called by you years, the couple lived with their blessed descendants whose number was the same as the number of years, except for Cain who was not blessed.

13,2. And now behold what furthermore happened. On the day of the Lord, already through Adam’s heart appointed as a day of rest by eternal Love Itself and later by the angel on several occasions in remembrance of the great acts of merciful Love and for the most reverential contemplation of the boundless holiness of God, the good Father, Adam wandered alone through the countryside to admire the beauty of the landscape. The world appealed to him immensely, and his thoughts completely turned away from God.

13,3. Absorbed in his contemplations, he came to the banks of a great river. Its name was ‘Eheura’ or ‘Remember the Time of Jehovah!’ -for that is what the mightily rushing stream was calling. But Adam, deep in worldly thoughts, did not understand the meaning of this speech by the rushing waters of the stream.

13,4. When he was thus walking along the bank of the river his left foot became suddenly caught in a creeper laying across his path and then twisting around a big tree. He fell heavily and felt a great pain in his body, which was a new sensation for him. He was annoyed with the plant, looked at it angrily and asked whether it did not know its lord.

13,5. And the plant replied: “No, I do not know you.”

13,6. Then Adam had a closer look at the plant and did not recognize it. Again he asked: “What is your name and what is your use?”

13,7. And lo, a wind was blowing through its leaves, and he understood the rustling which said: “Pick the berries from my branches, press them and drink their juice and my name and use will become known to you.”

13,8. And Adam, blinded by his worldly thoughts and forgetting the day of the Lord, did what the plant had advised him. He took some berries, tasted them and found them very sweet. He was pleased about this new discovery, but vexed with the angel for not having shown him this plant with the so palatable berries.

13,9. He picked a large quantity of berries and took them home, where he arrived when the sun was about to set.

13,10. Eve, accompanied by Cain, came to meet him and relieved him of part of his burden. They were the only ones who had worried all day not knowing where Adam had gone. All the others did know, but did not worry on the day of the Lord about Adam, the father of their bodies, because they were blessed children and their thoughts were all with God and His eternal Love. Adam told them about his new find and Eve was very pleased and did with the help of Cain as suggested in Adam’s story.

13,11. Then Adam took the squeezed-out juice and said: “Let us find out its name and use.”

13,12. And behold, he gulped down some of the juice, passed it then to Eve and Cain and finally to all the others, except for Abel who was not present because the fire was still burning on the altar he had erected for offering to the holiness and love of Jehovah sacrifices that would please the Lord.

13,13. And Adam, Eve and all who had tasted of the juice became drunk and inflamed in the desire of their flesh committed fornication and harlotry, while Abel was praying at Jehovah’ s altar.

13,14. When they had finished with their fornication, having in their drunkenness forgotten God and the demanded offering of their hearts, the angel with the flaming sword in his right hand appeared first to Abel and gently spoke to him, saying:

13,15. “Jehovah was well pleased with your offering and has, therefore, chosen you to save your parents and your brothers and sisters who otherwise would have perished on the day of the Lord when they forgot Him and lowered their hearts to the earth and could not receive the blessing which, according to the established order on this day always flows from above into all the infinite spaces. …

13,18. When the angel had ended his speech to Abel, they rose and solemnly walked to the mansion of Adam, which, in accordance with his might and power, was round and very spacious, formed by freely growing tall cedars in shape similar to the temple of Solomon. It stood close to the cave of penitence and the thorn-bush of grieving and had two entrances, a narrow one towards the east and a wide one towards the west.

13,19. And behold, it was the middle of the night – it could not be earlier because of the day of the Lord – that the angel of the Lord with Abel came to the threshold of the eastern entrance.

13,20. As Abel stepped on the threshold he began to weep because of the great disaster about to come upon his people.

13,21. Then the angel said to him with a gentle voice: “Do not weep, Able, you blessed son of grace, but do what I bade you do out of eternal Love speaking through my mouth. And do not be frightened by the words of thunder descending upon these sleeping sinners.”

13,22. And Abel did as commanded by the angel, and when he had reached his people the angel thundered serious and frightening words of terror and great fear upon the now awakened sinners, shouting with great power and force:

13,23. “Rise, Adam, remember your guilt and flee from here, for you cannot stay here any longer. You have lost the Paradise for yourself and all your descendants until the great time of times. You have also lost a great part of the gifts through your sin when you forgot the Day of the Lord and became drunk from the juice of a plant that was a masterpiece of the serpent, invented to rob you of your freedom, to entangle your feet and confuse your senses, to forget God and make you sleep in gross sin.

13,24. “So flee wherever you want to from the face of Love. And wherever you flee, you will encounter the fullness of the just wrath of God, but your share of love will be measured out to you only sparingly, …

13,30. Therefore, flee and weep and implore wherever your feet carry you. And where they will refuse their service to you, there remain, weep, implore and pray that you may not perish with Eve and all the others – through you.”

13,31. And behold, Adam rose again and wanted to flee according to God’s command through the angel, but he was unable to do so, for his feet were as if paralyzed. And he began to tremble and shake all over from fear of God’s judgment with which he had been threatened by the angel of the Lord.

13,32. And Adam again fell down on his face and wept and cried aloud: “Lord, You almighty and great God in Your great glory of holiness, do not steel the heart of Your infinite love and mercy completely against me who am so weak before You and give me enough strength that I, the most unworthy, may be able to flee from Your judgments arising from Your most holy will to which all Your creatures are subject, as also I am. O Lord, hear my entreaty!”

13,33. And behold, eternal Love spoke to Abel through the mouth of the angel, as I am now speaking through your impure one:

13,34. “Abel, behold the father of your body and help him. And behold his wife Eve, the mother of your body, languishing on the ground, and raise them both up so that they and all the others may be strengthened for their flight. And the good and holy Father will be pleased with you for showing love to the weak father and mother of your body as well as to all your brothers and sisters regardless of whether they are blessed or not. …

13,40. And behold, the angel wielded the sword of justice, and they all fled quickly for days and nights, on and on, without rest.

13,41. Thus they arrived in the already mentioned land where the sun, scorching hot, stood directly above their heads. Nowhere all around them could any grass be seen on the ground, nor any trees or shrubs. And lo, here Adam and Eve with all the others sank completely exhausted to the ground into the hot dust and closed their eyes, compelled by the force of be numbing sleep. Thus they slept as if unconscious, ensnared in their weakness in disgrace.

13,42. And behold, the Lord’s angel, who had hitherto visibly persecuted them, went to Abel who was standing there in the fullest freshness of the might and power from above, and said:

13,43. “Abel, behold, of all the sacrifices you have made to the Lord of Holiness in the purity of your heart, none was greater than this one and none as pleasing to Him. Therefore, as willed by Him, take this sword of justice from the hand of your brother from above – since we are children of one and the same holy Father – and use it according to the might of wisdom and the power of love for the benefit of your people. Revive within them the weakened power of life, cause love for the Love of the holy Father to burn anew and kindle within their hearts the flame of the righteous fear of God. I shall not leave you, but at all times stand invisibly by you, my beloved brother, and if you wish it also visibly, always prepared to serve you in the will of the Lord.

13,44. “Behold, the handing over of the sword signifies your complete freedom, like my own, and thus the Lord’s will has become your will and has set you above all law and made the commandments your property. Now you are, like me, an immortal son of the holy Father’s love in the pure kingdom of light of the free spirits.

13,45. “And now do to your parents and the brothers and sisters of your body according to your love and wisdom!”

14,1. And behold, Abel, filled with immense joy at the great grace from above, bent down on his knees and said: “O You great, most holy, good and loving Father, behold here your humble servant before You in the dust, in his profound unworthiness looking up from the depths to You, the Almighty and All-Merciful, in His supreme height. Do listen to a child imploring You for mercy for his weak parents and all his brothers and sisters, and do not withdraw from me the power I received as a great gift from You; but graciously allow it to pour over them for the forgiveness of their sin and for the regaining of the life out of You in the needed might and strength!

14,2. “And mercifully and graciously change this region at Your pleasure to become fertile so that the weak may find food to strengthen their bodies and are able to quench their thirst at a spring of fresh water and that also useful animals may come to serve them, obeying their will.

14,3. “O You great, most holy, kind and dear Father, grant my weak supplication that Your holy name may be glorified in the hearts of the repentant!”

14,4. And now behold and bear what happened when the pious Abel had finished his prayer, which was pleasing to Me. A cooling breeze began to blow over the barren desert and light clouds covered the expanse of heaven. It began to rain upon the entire desert and together with the rain seeds of all kinds fell into the little furrows that had formed thanks to the frequent heavy rains of Jehovah in the otherwise barren sand. And in an instant the wide desert had become green with grass, plants, shrubs and trees in a great variety in their thousands. In the spot where the pious Abel was kneeling and praying to Me in spirit and in truth, a tall tree grew up almost to the clouds with wide-spread branches and broad leaves full of breadfruits of a pleasant and sweet taste. It was named ‘Bahahania’ (or ‘Strength and Refreshment for the Weak’), still today known to you as ‘breadfruit tree’.

14,5. And out of the bright clouds, that were dripping with blessings, a gentle voice spoke to the devout Abel: ,Abel, my dear, liberated son, swing the sword with your left hand over the sleepers, and awaken them to repentance and to the improvement of their walk before Me in the future, and be a true and shining example to them of the one, who will come in the great time of times, and tell them, that until then, no one will be free of the law, and that the commandments will hold everyone captive until then and even farther those, who don’t want to take part in the rebirth through the son, who will be the Way, the Light, the Truth and the eternal Life as the sole conqueror of death.

14,6. But you are free as an angel of light and you will be received, after the image of the great one to come will be completed in only a little while, of which you have to make yourself completely capable and suitable through your increasing humility, love and great piety, despite all the persecution and mistreatment that will come your way from your brothers and sisters, for the sake of glorification of My Name.

14,7. And behold, Abel rose mightily and full of strength from the earth once again, and as symbol of true freedom proceeded to float above it in the air and did as he was told.

14,8. And behold, new forces of life flowed into the sleepers, and they quickly awoke and straightened themselves up, deeply moved with such great astonishment as to the soothing and refreshing change of the desert, looking around in every direction and wanting to shout for joy, but then Adam rose, with Eve at his side, and spoke to his children:

14,9. ,Children, don’t exult or rejoice too soon, instead, weep and repent first, together with me and Eve, for our great guilt and remember what we have lost!…

14,16. “Behold, this alone the Lord has still left us: The tears of repentance and the tears of grief. Let us thank Him for it from the depth of our hearts!

14,17. “Oh, how very fortunate we still are that the Lord has bestowed this rich gift upon us! What would we be without this grace?

14,18. “Therefore, let us, deeply conscious of our great depravity, fall down and weep and grieve until no more tears flow from our eyes and we have thus returned to the Lord what belongs to Him and of what we are totally unworthy. Then let Him do to us according to His most holy justice and what is – and has been from eternity – His holy and always good will.”

14,19. And behold, Adam with his own fell down and did what he had recognized as the right action thanks to the small, still retained part of grace from the quiet and secret mercy of eternal Love in the Father and wept and lamented bitterly with all his people, except Cain. He also prostrated himself like the others, but his eyes remained dry. Annoyed that he could not weep like the others, he rose and walked away. As he was thus walking along, gazing at the green ground, he suddenly caught sight of a crawling serpent. He bent down, grabbed it, tore it to pieces and overcome by anger and resentment, consumed its flesh thus making it his own.

15,1. And behold, after Cain had done this, his pious brother Abel followed him and spoke to him in the name of eternal Love:

15,2. “O brother, why do you eat the flesh of the serpent when there is plenty of fruit available to satisfy your hunger? Our father Adam drank of the juice of a plant he did not know and which the serpent had prepared with cunning and mastery in its boundless malice to destroy him and his descendants. Because of that he sinned before the Lord of all justice, and all of you through him. And I myself was burdened with the weight of the guilt before God and had to do penance like you who all drank of the juice of perdition, and like you I had to leave Paradise and take your burden upon myself bodily and all your blessings spiritually and thus had a twofold burden because of all.

15,3. “And you eat the flesh of the live serpent together with its blood. Why did you do that, Cain?”

15,4. And behold, Cain recovered from his anger and rage, looked at Abel and said: “Behold, I did it out of revenge to destroy the serpent and its kind and to destroy myself since I was never found worthy of the Lord’s blessing and because I became the way I am not through my fault, but through the fault of the parents. They were before me, and I came into existence when they sinned before the eyes of Jehovah.

15,5. “Why must I repent my guilt when I could never have contributed to it since I am only the fruit of sin and not its cause; and why did I have to be deprived of the blessing which all of you received in abundance and had to drag myself along burdened by the undeserved curse of Jehovah, whilst you leapt like harts?

15,6. “And now behold the reason for my action. The serpent in the grass spoke to me and said: ‘Consume me, eat your fill of my flesh and quench your thirst with my blood, and you shall become a lord of the earth. All your descendants will rule upon it and their power and might will surpass that of all the blessed ones. I do not give you any commandment, only the might to rule and the power to subject everything to your will! ‘

15,7. “And lo, the serpent continued: ‘My flesh will destroy you in your unjust guilt before God and my blood will give you a new reality without guilt, endowed with all might and power.’ -Then the serpent was silent and I seized it, tore it to pieces and consumed it as you have just seen.

15,8. And behold, here Abel was prompted to action. With his right hand he wielded the sword of justice above the head of Cain and Cain’s eyes became opened and he saw his great guilt in accusing God and his parents. He recognized the whole guilt within himself and saw the inscrutable ways of eternal Love in Its mysterious and boundless wisdom and understood that he himself was actually the seductive serpent which, thanks to eternal Love’s boundless mercy, had become man through him. In this way it could – and should have -, though by greater trials, become aware of its present unblessed state of infirmity and in this awareness in the full independence and freedom of its being turned to the Lord of all the might and power. Then it would have, like the already blessed, received the fullest, most powerful blessing and thereby re-admittance to the great grace of all- merciful Love.

15,9. And he realized that this serpent which he had just consumed was he himself in his still evil part, and that only through his anger had he breathed the same upon the earth in its former nature, and that the words of the serpent were his own words from the innermost depth of his original being prior to all creation of the visible world of matter.

15,10. He also understood how he thereby once more absorbed the serpent into his own being or how he had again fortified himself in an evil and the there from resulting errors and saw how deeply he had now fallen into death.

15,11. Then, seized with great remorse, he threw himself to the ground and wept and cried aloud: “O great, exceedingly mighty, powerful and holy God! Only now do I recognize my endless guilt and weakness before You, Your justice, but also Your infinite love!

15,12. “Behold, I am unworthy of this existence. Therefore, do annihilate me completely for ever so that I may no longer exist and my greatest and personal guilt may thereby be wiped out for all future blessed descendants of Adam and Eve!”

15,13. And behold, his brother took the sword into his left hand and wielded it again – but this time over Cain’s breast.

15,14. Now new life flowed into Cain and his hunger for death left him; instead, his hunger for life became all the greater. But he could not find anything to satisfy it promptly, and so he turned once more to Abel and said:

15,15. “Look, brother, I greatly hunger for a food of life that contains life and not death, like the flesh of the serpent and its cold blood. For behold, brother, since I have now from the depth of my being recognized what I was like before and what I am like now, I feel great remorse and a great hunger and burning thirst for the divine love and its great mercy. For I weep without a voice and my repentance is without tears. Therefore, give me the voice of love and quench my great thirst with the tears of repentance.

15,16. “For hear and conceive it: I, the greatest, became less than dust; I, the strongest, became weaker than a gnat; and I, the most brilliant, became darker than the center of the earth.

15,17. “And that is how I am now before you who came as a small spirit out of me and is now already greater in everything than I was when the world did not exist as yet. I got myself imprisoned in my all too great strength and became the weakest of all. For those who had much, lost much and those who had little, lost little; and I who had everything, lost it all and all through my fault, and the others lost their much and their little through my burning guilt, too.

15,18. “O brother Abel, do not hesitate and serve me a food of life in order that I may obtain a voice for weeping and give me, the unblessed, a drink in order that I may not die in my repentance without tears.”

15,19. Then Abel stepped once more upon the ground of the earth and bodily walking up to Cain, said: “Cain, you weak brother of my body and son of Adam and Eve, rise and follow me. I will lead you back to the parents and all the brothers and sisters and there you will find in abundance what you were lacking; and you shall satisfy your hunger and quench your thirst.

15,20. “But once you have satisfied your hunger and quenched your burning thirst, remember the Lord in His love and merciful grace and remember that the first is the last and the last is the first.

15,21. “And now follow me in patience and meekness and let all your strength henceforth be patience and all your power, meekness. Thus also you will still find grace before Him whose love is infinite and has no bounds in all eternity.” …

16,1. And behold, they both went from the spot where Cain was, between evening and midnight, to where the big tree stood between morning and noon and rejoined their people all of whom were still lying on the ground, grieving and weeping.

16,2. And as they had reached them Abel said to Cain: “Behold the fruits in abundance which are the true fruits of repentance and grief. Therefore, bend down to them, satisfy your hunger and quench your thirst.”

16,3. When Cain willingly did what his brother, through Me, had advised him to do, lo, he began to wail and lament with a loud voice, and from his eyes gushed tears of great remorse.

16,4. And behold, eternal Love was pleased with the repentance and grief and spoke through the mouth of the angel to pious Abel who also melted into tears of compassion in which Love found great satisfaction and said:

16,5. “Abel, you blessed son of love, go to Adam and Eve, the parents of your body, comfort them and show them the tree of life which I have blessed for all of you for providing temporary food for your bodies and also for strengthening your love.

16,6. “And tell Adam that he shall, newly strengthened, comfort his children and give them bread from the tree of life to strengthen their bodies and their love. And tell Eve to go to Cain, comfort him and lead him to Adam. And Adam shall grasp Cain’s right hand with his left and then lay his right hand on Cain’s head, breathe upon him three times and lift him from the earth seven times. Then Cain, according to his faithfulness, will become capable of gradually receiving the blessing out of Me. …

17,12. “But Cain shall desire his most beautiful sister, called ‘Ahar’ or ‘the beauty of Eve’. With her he shall go out into the fields and make furrows in the earth with a tool he will find there ready for him. He shall sow in the furrows grain, which he will find there in abundance, and the fruit he shall call ‘wheat’. When this has ripened, that is, when the grain has become hard and the ears brown, he shall carefully separate the grains from the ears, grind them between stones, then moisten the meal properly with water and knead dough from it. This dough he shall place on a flat stone that has been heated by the sun, leave it there for the third part of the day and then take it from there and give it the name of ‘bread’. This bread he shall take, break it, give thanks to God, and then eat it with his wife Ahar.

17,13. “And whenever he will harvest from his fields, he shall make a sacrifice to Me of the first tell sheaves.

17,14. “If he remains faithful to Me I shall always be pleased and accept his offering from the earth. But if he will forget Me, his offering shall not be accepted and rise heavenwards, but shall remain on the ground at his feet.

17,15. ‘Thus shall he live and multiply his kind, but before he does that he shall offer Me his heart three times and the heart of Ahar seven times. If he fails to do that he will have proved his faithlessness. He will become an evil man, and the serpent will live through him and continue to live in all his daughters who thereby will become beautiful outwardly, but all the more loathsome within. And they will corrupt all his sons and infect with their poison the children of My love and alienate My sons from Me.

17,16. “And I shall one day eradicate his house from the earth. Tell him all that in no uncertain terms and remind him of My holy name Jehovah and of My Sabbath. …

17,25. “Also Cain and his wife Ahar shall come to you and eat with you the flesh of the gentle animal. But on other days he shall remain in the field and there eat his bread with the fruits. …

18,1. And behold, now the angel stepped up to Abel, gave him a brotherly kiss and recommended to all, especially Cain, the strictest obedience so that they might one day gain the full freedom and as a result the power and strength which represent the great might of the grace of merciful Love. In this way they would transform the serpent within into the image of Love and thereby produce fruits of blessing and never call forth the wrath of the Deity.

18,2. And now behold, My stupid scribe, My still very silly and lazy servant, and listen with both your ears to what happened furthermore. – They all went to their assigned places and did as they were commanded by the supreme love out of Me and lived thus in good order for a period of ten revolutions of the earth around the sun.

18,3. And behold, there came a very hot day and the sun burnt hotter than usual on the heads of the children and on Cain’s body, so that he became irritated at the great heat and cursed the sun. The children, however, were patient and washed themselves with fresh water, which refreshed and strengthened them. They also drank the water, quenched their burning thirst with it and praised God for so great a mercy that out of His eternal love He had left them the little brook for such trying times.

18,4. Not far from the hut Cain had built to the best of his ability from the branches of trees and covered with the straw of wheat, there flowed a mighty stream which I had called forth from the depth of the mountains, which are similar to the mountains of the moon, and rise in the center of the great land of Ahalas (or the cradle of the children of the weak and the descendants of Adam and is the ancient land which you still today call ‘Africa’).

18,5. And behold, Cain did not want to use the water and became lazy and idle in the great heat and did not know what to do. He did not turn to Me for advice, let alone to his brother Abel.

18,6. And lo, there came again the Sabbath of the Lord and, thus, also the time for offering. Owing to his irksome laziness on account of the great heat, Cain took ten sheaves, which no longer contained fruit, because he found it too troublesome to carry the full sheaves to his altar and also because he considered the burning of the fruit a waste when he could three times make bread from it for himself. And so with such evil thoughts, he placed the empty straw on the altar and ignited it, but the smoke did not rise towards the sky, but sank down to the ground, and Cain became even more annoyed in his heart.

18,7. At the same time also the pious Abel ignited his offering before the eyes of the Lord and spoke, deeply moved: “O You good and holy Father, looking so graciously at me weak being with all the power of Your intense love through the great eye of Your sun! Although Your great love does burn my skin, in this great warmth of your boundless love for us sinners my heart beats all the more fervently towards You! …

18,12. “Yours be all the might and power over all there is on earth. And You alone are worthy of receiving all the praise, honor and glory from us who through Your great, merciful grace are allowed to call ourselves Your blessed children. Amen.” …

19,1. Behold and hear what happened! -Abel’s altar of sacrifice was not far from that of Cain, and the whole distance amounted to seven times ten paces. Abel’s altar was situated towards morning and that of Cain towards evening.

19,2. And behold, when Cain noticed that the smoke from Abel’s altar was rising towards the sky, whereas the smoke from his altar was sinking to the ground, he became angry in his heart. However, he controlled his face so that his anger would not be noticeable, whilst Abel prayed for Cain since he had noticed his guile.

19,3. And the Lord heard Abel’s prayer and, in response to the latter’s pious wish, He made His voice be heard by the angry Cain and spoke with a forceful voice:

19,4. “Cain, why have you become unfaithful to Me and allowed your heart to become filled with anger? And why do you disguise your feelings and lie with your eyes? You have evil designs against Abel! Is it not so? Deny it if you can!

19,5. “I heard you curse My son, and I saw the empty sheaves which you considered good enough for Me in your indolence and greediness, and I also saw you several times in your laziness commit harlotry because most of the time you failed to do as commanded before you slept with your wife. Tell Me, is that not so?

19,6. “And behold, I watched you patiently and did not allow My punishing right hand to strike you and did not get angry at you in My holiness. Therefore, consider My words and become pious in your heart and I shall find you agreeable, and your sacrifice shall be again accepted. However, if you persist in the hidden malice of your heart, sin will have settled at your door to rule you; and you and all your descendants will become its slaves and servants and death will come upon all of you.

19,7. Therefore, do not allow sin to rule you now, but break its will energetically and submit it to your own so that you may become free, a master of your will which is basically evil as it is out of you and not out of Me.”

19,8. And Cain bent down to the ground as though he wanted to repent, but at his feet he caught sight of a serpent and was so terrified that he quickly rose from the ground wanting to flee to Abel. But lo, the serpent wound itself around his feet and he was unable to move from the spot.

19,9. The serpent raised its head, opened its mouth and, deceitfully, said to Cain: “Why do you want to flee me? What have I done to you? Look, I am a being like you, but have to crawl on the ground in this miserable shape. Save me, and I shall be like you and more beautiful than your wife Ahar; and you will become like God, strong and mighty over all that exists on this earth.”

19,10. And behold, then Cain said to the serpent: “You are lying; for when I found you in the grass, tore you up and consumed you, you had deceived me. How am I ever to believe your words again? On that occasion I had to suffer a great deal because of you, and therefore I am aware of your falsehood and can no longer trust you. And did you not hear the words of Jehovah from above?

19,11. Therefore, if there is any truthfulness within you, explain to me all this and convince me of the contrary. Then I will believe you and do what you wish.”

19,12. And lo, the serpent spoke again, saying: “Look, it is all the fault of your brother Abel. He wants to seize by force the power to rule and rob you of your birth right as the first-born. All this he handles so cunningly that he has even mislead the Deity, pretending to be very pious in order that It may allow him to rule everything on earth and he can mock you and trample you in the dirt. …

19,17. And thus persuaded, in the wickedness of his heart, Cain went to Abel and said to him in a soft voice: “Brother, brother, do come to me and free me from the serpent which again wants to destroy me!”

19,18. And Abel answered: “That which you believe may happen has already happened. However, what you are asking of me in your depravity, I will do in my love. Death, which you intend to give me, shall come upon you and my blood with which you will soak the earth shall cry to God and shall come upon you and all your children. And the stone with which you will slay your brother will become a stumbling block by which all your children will be shattered. But the serpent will spoil all the blood on earth and the blessed children will cry for revenge upon your blood. Then a great darkness will descend upon all of you and no one will understand the voice of his brother, just as you no longer understand mine since you have allowed your own great wickedness to blind you in the shape of a serpent within you and without. This was, is and will forever be the true curse of God’s just judgment. … **************************

19,25. Now Cain took his brother gently by the arm and said to him: “What do you think of me, Abel! I seek your help and you already beforehand accuse me of intending to murder you. Come, follow me to the spot where the serpent is waiting for you and destroy it as you did the mountain, and free me and save yourself from the accusation of the serpent!”

19,26. But Abel’s reply was only brief: “What is the difference between you and the serpent? – Do you in your blindness think that I, too, be a murderer of my brother? – Therefore, I will follow you and die for life, whereas you stay alive for death!”

19,27. Behold, these were Abel’s last words to Cain, and Cain heard no further sound from the lips of Abel who followed him willingly.

19,28. When they had arrived at the spot where the serpent was waiting for Cain, this was the spot where Cain’s wickedness became manifest by entangling Abel’s feet and hands and throwing him to the ground. And Cain took a heavy stone and smashed Abel’s head so that his blood and marrow stained the earth all around.

19,29. And the serpent freed itself from the feet of Abel, took the stone into its jaws, carried it to the door of Cain and hid itself in the sand under the thorn-bushes.

20,1. And behold, from all sides black clouds gathered above the head of Cain and heavy lightning flashed in all directions accompanied by loud thunder. And hurricanes began to rage from all sides, hurling great masses of hail upon the fruit-laden fields totally destroying them. This was the first hail, which was thrown from the heavens, and the hail was a sign of Love without mercy as the Deity within It had once more been offended by Cain’s crime against his brother Abel.

20,2. nd the wicked Cain fled into his hut and found his wife trembling on the ground and beside her several of his mostly unblessed children lying like dead. And Cain shuddered, cursed the serpent, left the hut and found the stone the fleeing serpent had put in front of his door. He slipped on the stone and fell heavily to the ground and once more cursed the malice of the serpent and the deadly stone.

20,3. When he had risen again, his body sore, he went to the bank of the nearby stream to look for the cursed serpent and to destroy it.

20,4. Arrived at the river, he saw a horrible monster swim towards him. It was six hundred and sixty-six yards long and seven yards wide, had ten heads and from each head grew ten horns similar to a crown.

20,5. When this immense serpent had come quite close to him, it spoke from all its heads simultaneously, saying: “Well, you strong Cain, murderer of your brother, if you feel a match for me you may start with your work of destruction. …

20,7. Cain was terrified, fled from the sight of the serpent and cursed it again, realizing how mightily the serpent had deceived him. And he thought: “Now that my brother Abel is no more, who will now reconcile me with the forever just God? O you three times cursed serpent, you are my brother’s murderer and now wanted to become mine too! Oh, if I knew that you would perish if I perished, seven times would I revenge his death on myself!”

20,8. And behold, the serpent was standing behind him in the form of an extremely charming young girl and spoke to him: “Do that, Cain, and I shall consume your flesh and drink your blood whereupon we shall again be completely one and rule all the world.” …

20,13. And behold, the serpent-woman became inflamed by her inner fury and her whole being shone like the sun, and taking on the form of Abel she spoke again to Cain in the friendliest manner:

20,14. “Cain, you blind fool, my bad brother, behold, the one whom you have slain with a stone is now standing before you, transfigured, and offers you his hand to make peace with him. Do not fear the form of the serpent, which is actually you yourself: Who became unfaithful to the Lord? Was it you or the serpent? Did you or the serpent sleep with your wife like the dogs, without the demanded offering beforehand? Was it you or the serpent that cursed the heat and in his indolence offered empty straw to the Lord? Tell me, was it the serpent or was it you who flew into a rage against his brother in his wicked jealousy? And was not the serpent just an outward manifestation of your own wickedness through which you persuaded your- self in your great delusion to kill your brother?

20,15. “Why do you now curse the serpent which is, in fact, you yourself, and how can you take your own brother to be the personified serpent? And did not your own brother, when he was still in his physical body and you went to lead him to his death pretending in your great villainy that you wanted him to free you from the serpent, ask you whether you thought that he, too, was a fratricide?

20,16. “Say, is this not so? And if it is otherwise, then you may curse the serpent but do not take me, who came from above as a transfigured brother to help you, for the serpent, but only yourself. Give me your hand, which is still soiled with the blood of your brother, that it may be cleansed by my brotherly love from its great guilt and you once more might find mercy before the eyes of the Lord.”

20,17. And lo, in his blindness Cain was deceived by Satan and was on the point of offering the seducer his hand. But a mighty flash of lightning descended from the Sky and struck between the liar and Cain, and the would-be Abel was lying on the ground as a serpent. Cain was trembling all over, expecting the inevitable judgment from above.

20,18. Then Jehovah spoke from the clouds: “Cain, where is your brother Abel? What have you done to him?”

20,19. Seeing the serpent lying on the ground, Cain soon took courage and said: “Why do You ask me? Am I my brother’s keeper?”

20,20. And Jehovah’s voice spoke more forcibly: “The blood of your brother with which you have soaked the earth is crying to Me! I have seen your deed. Where is Abel, your brother?”

20,21. And Cain said: “Lord, my sin is so great that it cannot ever be forgiven.

20,22. “Yes,” said Jehovah, “therefore be cursed on the earth which has swallowed Abel’s blood, and when in future you till the soil, it will no longer yield you bread. You shall wander about, a fugitive, without a roof over your head, like a wild animal and you shall live on thorns and thistles.” …

20,25. And Cain fled with his family from My sight far beyond Heden to the low land of Nod. Heden was a beautiful land of small hills with an abundance of the best fruit and Cain liked it very much and wanted to settle there. However, looking towards the hills he noticed everywhere a man of a forbidding appearance standing with a stone in his hand as if he were waiting for Cain in order to revenge his evil deed. This apparition was a sign of the great fear in his heart, and he knew that he could not remain here.

20,26. So he fled on and on towards the east and came to a large valley. There he fell to the ground completely exhausted and slept for three days and three nights. Then a mighty wind blew down from the mountains, roused the sleepers, soughed and roared over the vast plains and finally died down in the valleys of the land called ‘Nod’ or ‘dry bottom of the sea’.

20,27. Again Cain looked up to the high mountain peaks and here he no longer saw any men, but he did not know what to do. After a short while he raised his arms and shouted at the top of his voice: “Lord, You Most Just one, if from this great distance my voice still reaches Your ear, for the sake of the children and my wife look graciously across these mountain peaks at the marked fugitive from the eyes of Your holiness, which has marked my forehead with the night of sin, and let me have an unmarked forehead so that my evil deed may not be recognized, which is marked on the forehead, the hands and the chest of the great sinner whose sin is too great that it could ever be forgiven.”

20,28. And behold, a cloud came across the tall mountains at seventy-seven heights of man above the fugitive, and a powerful voice spoke from it. It was the voice of Abel and he said: “Cain, do you know this voice?”

20,29. And Cain answered: “O brother Abel, if you have come to take petty vengeance on me, your murderer, then do to me according to justice, but spare your blessed sister and her children!”

20,30. Then the voice spoke again, saying: “Cain, he who commits a crime is a sinner, but he who repays evil with evil is a servant of sin. The one who rewards good with good has paid his debt, but there is nothing left for him. He, who rewards a good deed manifold, is worthy of his brothers. However, before God only one thing counts and that is, to return good for evil, bless those who curse their benefactors and give one’s life for death. …

21,13. (The Lord) “Spread out in the lowland, but let none of you ever dare set his foot on the mountains, for their summits are holy and are destined for housing My children. Whoever of you will ever violate this rule shall become a prey to the there always dwelling guardian beasts, as bears, wolves, hyenas, lions, tigers and also big, live serpents which will dwell at the bottom. This applies also to all the tame animals, which will later on be subject to you.

21,14. “Only if one of you were to become very pious and stand the crucial test by My love, he will be permitted to penetrate the inner part of the mountains there to gather ore and iron for making tools as taught by your needs.

21,15. “And now eat, impregnate your wives and multiply, both male and female, and resist the seed of the serpent through your just fear of Me, Who am God, the Eternal, the Just and the Holy one. Amen!”

22,1. And behold, they did as commanded and lived thus for some time. Cain again knew his wife and she bore him a son whom he gave the name ‘Hanoch’*, which means ‘The Honor of Cain’. (* Please note: The name “Hanoch” from the German Original is wrong translated. All “Enoch” – which means “Henoch” – have been replaced with “Hanoch”.) And Cain summoned all his children and told them: “Children, behold here a new brother whom the Lord has given me to be a lord over all of you. I will make him your lord so that there might be order among you and an end to your quarrels and strife. He will give you laws, praise the faithful and punish the transgressors so that we, too, may become a great, glorious nation like the children of God. They do not need laws because they have love, which makes them free, but has put us beneath their feet on account of my sin. Their feet will crush us if we, who are lawless and without order, do not have one who intercedes for us and justifies us before their great might.

22,2. “Behold, their God is also ours, but they have a good Father in Him whilst we have a Judge. The Father knows their love and His eye and ear is with them. But this is not the case with us. We are left to our own devices and can do what we want. However, if we wish to subsist we need law and order. …”

22,8. And behold, they all went away to put their hands to the work of building a city. And they worked on it for sixty years. Since their buildings often collapsed they needed much time for the construction of the new sovereign’s mansion, and they only managed to complete it after I had shown Hanoch in a dream how they had to build, as I felt pity for the poor children who in this work were subjected to much ill-treatment by Cain. Until that time he had adhered strictly to law and order, but now he was ruling his people as a tyrant by great terror and fear of punishment without mercy because there was no love in him. Where obedience to all the laws was concerned he was just, but he did not take into consideration that obedience as a result of great fear was actually not obedience at all, but purely self-love. …

22,10. For behold, Cain – as it were, lawfully – acted cruelly because he did not always find My full grace and acceptance whenever following a wicked act he shed tears of repentance. This I could not give him as his repentance was directed only at the loss of My grace, but never at My love.

23,1. When the building of the city was completed, Cain led Hanoch into the tall mansion built for him and there, in the presence of all his children, and already grandchildren, transferred to him the full power over them and asked him to give all of them laws according to his proper understanding and at his discretion, saying:

23,2. “Behold, Hanoch, in this mansion which was built especially for you I am handing over to you all my paternal rights with all the power and might for the free guidance of all the children, mine, yours and theirs, through laws given at your discretion. They shall keep these laws and regard them as sacred, for the law as such is not of major importance, be it one way or another, but everything depends on the exact observance of it. Therefore, it will mean: ‘To act in accordance with it is to act right; to act against it is totally wrong, and this must always be punished according to the degree of the transgression.

23,3. “Thus, we shall become free through the observance and not through the law itself the nature of which is not important, although its observance is.

23,4. “However, you as the lawgiver are free from the law, for your freedom must be sacred because of the law. For if you were also bound to the law it would obstruct your action in the necessarily free sphere and make you a prisoner of the law. Therefore, you have to stand outside the law, as free as one who does not know any laws. But every one of your actions must be a strict law to the ones that are completely entrusted to you and they have to act in accordance with your will. Thus, all their actions and movements shall be only those willed by you.”

23,5. Then the new sovereign opened his mouth and spake in a dictatorial voice: “So listen, all my subjects, male and female! Let no one ever regard anything as his property, but always as mine alone in order that the quarrels and strife among you may end. In the future all of you will serve only me and work for my storerooms, and for that you shall receive your food, according to your diligence. The most faithful shall be allowed to come closer to me than the less faithful, and the supervisors, the officers of the law and the executors of the just punishments shall have a better fare. Woe betides the disobedient one! …

23,6. “I give you no other law but that of the strictest obedience to all my unrestricted wishes and orders issued at any time of day or night, amen.”

23,7. And behold, even Cain was deeply shocked, and so were all the others, and they left Hanoch’s house and in their hearts cursed their cruel father Cain who for all their great efforts had prepared for them such a miserable lot.

23,8. In the evening they were all hungry and did not dare to eat, but went dejectedly to Hanoch and said: “Lord, we have worked all day, now give us food as you have promised.”

23,9. But Hanoch rose to his feet and said: “Where are the fruits of your work? Bring them here and show them to me and put them into my storerooms, and then I will have everyone given what he is entitled to.”

23,10. And they went and brought, as they had been commanded, some of them much and others little and put it all down at his feet.

23,11. But Cain and his wife did not bring anything assuming that they would be free. And behold, Hanoch distributed the fruits and said: “He who has worked shall also eat, but he who has not worked shall not eat.”

23,12. Thus Cain and his wife had on this occasion to fast. They left the mansion of Hanoch weeping, and among all his children and grandchildren Cain did not find a single compassionate heart. So he went out into the fields and ate of the leftover fruits. And since no house had been erected for him, he and his wife spent the night in the open air.

23,13. The next day, when his children came to start work, they found him already gathering fruits. “Look,” they said, “he is working for the first time in this land. It serves him right since this is what he wanted: Right instead of love!”

23,14. And behold, when they had again worked uninterruptedly until midday, some gathering fruits, others building still more houses, dwellings and storerooms, and again others serving their sovereign, his wife and his children for their comfort, they once more came to his mansion bringing fruits and other proofs of their tiring diligence and asked for the food they were entitled to, and so did Cain and his wife.

23,15. Then Hanoch rose and spoke in grim earnest: “How often during a day do you want to eat? Do you think I have the fruits gathered for you that you may be fed without a care! What shall I and my servants live on whose duty is not to work like you, but to do all they can for their lord’s comfort! Therefore, go away all of you and let none of you ever dare come to the threshold of this my exalted mansion. From now on I shall have my servants collect from you the fruit for my house, and you can eat frugally of those fruits only, which have freely fallen boom bushes and trees. This applies to both the gatherers and the builders. This shall be a new commandment for you which you have to keep as sacred, and woe to the transgressors!”

23,16. Then Cain spoke, asking Hanoch with great sadness and deeply moved: “O Hanoch, you great sovereign, my former son, tell me honestly and justly from your heart whether your father and your mother are not excepted from all that you have wisely bidden your subjects at your discretion? And if I must be like my children, command them to supply with food their father and mother who are already old and have become weary and very weak. Or allow me graciously to leave this land and travel to the end of the world that I may not see the great misery of my children as they languish under the heavy yoke of free justice.”

23,17. And behold, Hanoch said: “How can you ask me this? Am I not doing the right thing when I act in accordance with the instruction and the power you have given me? You have declared no one but me as free from the law and have not made an exception with yourself. How can you now demand this illegally thereby forcing me to mercilessly enforce upon you, the first lawgiver, the strictly legal consequences of disobedience as a deterring example for the others? And if I do act like that, have I then done wrong? … Since I now have become what I am and how I am completely without my will, as I did not have one, unconditionally and purely by chance through your lust, and a sovereign through your ambition, tell me what obligation do I have towards you from a lawful point of view?

23,18. “Therefore, flee from my presence wherever you want to go in order that the severe consequences of justice may not catch up with you! This shall be the only grace I will grant you freely since I can do what I want. And now go and flee!”

24,1. And behold, Cain wept and departed with his wife and four children, two sons and two daughters, and after forty days came to the shores of the sea. Seeing the great expanse of water he became frightened and thought in all earnest that he had come to the end of the world. “If Hanoch now followed me, whither could I flee?” he thought.

24,2. “Before me is the end of the world and left and right are high mountains where I am forbidden to go, and the Lord’s gracious eye and ear are closed to me. Besides, I see here all kinds of strange and unblessed fruits; who would dare eat them? And the provisions we brought with us have now been consumed. Whatever shall I now do?

24,3. “I will once more attempt to cry mightily to the Lord. Either He will hear me or let us perish. Then we will at least finally fare according to His will which in our great blindness we have certainly not recognized during all this long time.”

24,4. And behold, after a period of seventy-seven years Cain again began to pray to Me. He prayed for three days unceasingly day and night, crying all the time: “Lord, You just and loving God, look graciously down upon Your greatest sinner and do to me according to Your holy will!” These words he kept repeating many thousands of times.

24,5. Since he was crying so mightily and miserably I took pity on him and sent Abel to him in a flame of fire who spake the following words to him as if coming from Me: “Cain, rise from the ground and look at me and then tell me whether you still recognize me!”

24,6. Then Cain rose full of fear and looked at the flame, but did not recognize it, neither the voice nor the form and shaking with fear asked: “Who are you strange being in this flame?”

24,7. And Abel answered: “It is I, your brother Abel, in the flame of divine love before you. What do you wish to be done to you?” -“O brother,” said Cain, “if it is you, behold I have no longer any will. My son Hanoch has taken everything from me, also my will. Now I no longer have a will and, look, all of us here are now entirely without a will. Therefore, I can only say: Let it be done to me and us all according to the holy will of the Lord!”

24,8. Then Abel said: “So listen! It is the will of the Lord, my Father and your God, that you eat of all the fruits you find here without fear. For the serpent has driven you to this place and has stayed at home with your children in the city of Hanoch with all its venom and will have no more dealings with you. Once a person has relinquished his will there is no more to do for the evil brood, but he who has subjected his will to the serpent is its captive and the end of his free actions has come.

24,9. “But to him who has escaped from its powerful fangs and thus has saved the last spark of his will and laid it down upon the earth before Jehovah, He will give a new will out of Himself that in the future he may work as His tool. Thus, it is the Lord’s will for you too that in the future you act in accordance with His will. If ever the descendants of Hanoch should find you and your people, they would not recognize you, for the love of the Lord will burn you permanently black.

24,10. “The name of ‘Cain’ will be taken from you and you will be given another name, which is ‘Ethiope’, meaning ‘the one without a will after the will of God.’ Now you and your people must make a very large basket out of rattan and reed which must be seven man-heights long, three wide and one high, very strong and stopped with resin and pitch. Having completed this with great diligence, you must place it near the great waters and for forty days gather fruits, put them in the basket and, finally, get all in.

24,11. “Then the Lord will send a great tide from the large waters. This will lift the basket with you in it and carry you to a distant land in the middle of these great waters where you will be completely safe from the persecution of Hanoch.

24,12. “In these great waters you will see small islands all around you, and when there have become too many of you on one island, proceed to the next one, and so on. Thus you shall gradually, in accordance with the Lord’s will, populate all the islands in the great expanse of water.

24,13. “And if you will not forget the Lord, He will some day give you a large continent to inhabit where you will remain until the end of the world. But this will first have to be cleansed from the curse by floods which will rush down upon it choking and killing the descendants of Hanoch and also many children of God who will allow themselves to be enticed by the beautiful daughters of Hanoch.

24,14. “However, you who have no will of your own shall not be touched by the torrents of these floods because the will of the Lord has set you upon the waters of His great mercies. – And if there is anything you should need, you know anyway where to find the great Giver Who will not forsake you if you will not forsake Him within your hearts.

24,15. “And now come closer, Cain.” And behold, Cain stepped up to his flaming brother and Abel embraced him and he became jet-black and his hair became curly like fur. And this was done to the other five, too.

24,16. Then Abel said: “Now, brother Ethiope, you are free from any guilt, which has remained at home with Hanoch, and so act in accordance with the will of the Lord! Amen.”

25,1. And behold, Abel disappeared and Ethiope ate of the fruits, entirely happy for the first time in his life. And he did exactly as commanded.

25,2. Thus the last branch of his line has right to the present time populated all the islands and, following the great destruction of the serpent’s brood by the floods from the heavens, also the large continents which you today call ‘Africa’, ‘America’ and ‘Australia’. His line was not extinguished in the floods and is still the same in this last era as a testimony to the atrocities committed in the past and present time by My children and those of Hanoch.

25,3. And so this Ethiope is still today living naturally and spiritually as a constant observer of your actions, hidden on an island in the middle of the great waters, which no mortal will ever discover.

25,4. And he ate and drank of all kinds of fruits and begat still 700 children during a thousand years. Thereafter he was renewed by Me and ate and drank no longer because he became filled forever with My love, which is the best food. For whoever is filled with that will not ever see, taste and experience death, and he will never hunger for food and thirst for a drink. His death will be a living departure from life to life into the life of the life of the living through the Living Who is I Myself.

25,5. Thus Ethiope is still living physically as the first son of man in the wide face of the earth, able to watch the actions of all men and is, therefore, an ancient witness of all My deeds right to the present time.

25,6. He knew Noah, Abraham, Moses, all the prophets and Melchizedek, the high priest.

25,7. He witnessed My birth and My new creation through the greatest of all My works, the work of salvation. And so he will remain until My Holy City has fully descended, which is now beginning to happen. Then he will be fully received there as a faithful gatekeeper for, except Me, nobody has such a thorough knowledge of the serpent as he has who has suffered through it so much.

25,8. This is the history of Cain, made known to you that you may ponder on yourselves and more easily and sooner recognize the roots of evil within you and destroy them completely so that you may then in My love find again the long lost Paradise and at last become true, faithful citizens of My new, great and holy City, just as I am your truest, holiest and best Father from all Eternities of eternities. Amen.

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Arche Noah – Der Herr erzählt die wahre Geschichte der Sintflut / Sündenflut – Noah’s Ark – The Lord tells the true Story of the Flood

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flagge de  Arche Noah – Der Herr erzählt die wahre Geschichte der Sintflut

Arche Noah – Die wahre Geschichte der Sintflut / Sündenflut
HAUSHALTUNG GOTTES – Eine Lesung aus Band 3, die Kapitel 352 -357

Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham

Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (15.03.1840-07.09.1844)
Gesprochen von Theo

Kapitel 352 – Trauer und Wehmut des Herrn

1. Also aber war es, als der Herr den Noah behieß in die Arche zu gehen:

2. Als der Himmel sich gar mächtig zu trüben und das Gewölk die nächsten Bergspitzen in eine dichte Nacht zu hüllen begann und die Tiefe über unabsehbare Fernen hin dampfte gleich einer brennenden Stadt, da kam der Herr zu Noah wie voll Wehmut und Trauer und sagte zu ihm:

3. „Noah, fürchte dich nicht; denn siehe, Ich, der Herr aller Kreatur und aller Dinge, bin bei dir, um dich zu schützen und zu schirmen vor jeglichem Ungemache, das Ich nun über die Welt werde kommen lassen darum, weil es die arg gewordenen Menschen also haben wollten!

4. Siehe, siehe, wie traurig es nun aussieht auf dieser alten Erde! Der Menschen Kunst hat ohne ihr Wissen und Wollen die argen gefangenen Urgeister dieser Erde vor der Zeit frei gemacht, wodurch ohne ein Gericht alle Himmel gefährdet würden. Daher ist nun der Raum von der Erde bis zum Monde mit solchen Geistern angefüllt. Und würde nicht durch ein örtliches Glühen der Wolken, in denen die freigewordenen argen Geister nun wüten und toben, eine Helle auf den Erdboden kommen, so wäre hier eine solche Nacht, in der alles Leben ersticken müßte; denn der Sonne Licht vermag nimmer durch solche Massen von Wolken und Dünsten zu dringen!

5. Aber die Menschen der Tiefe haben keine Furcht! Sie beleuchten ihre Städte mit Fackeln und großen Öllampen und sind lustig dabei; sie freien noch und lassen sich freien und halten Gastmähler, Spiel und Tanz, während Ich, ihr Schöpfer, um sie traure und ihnen nicht helfen kann, um sie nicht zu vernichten in ihrem Geiste auf ewig!

6. O du Mein Noah, das ist ein harter Stand für einen Vater, der Seine Kinder vor dem Abgrunde sieht und ihnen nicht helfen kann und darf – außer durch eine neue schroffste Gefangennehmung, welche da ist das bevorstehende nunmehr unausweichliche Gericht! – Was soll Ich dazu sagen?

7. Siehe, es gibt auf der Erde weit von hier entfernten Gebieten Nachkommen Kains! Diesen war eine schmutzige Offenbarung genug, und sie leben noch in Meiner Ordnung bis zur Stunde; und die wenigen unter ihnen, die mehr oder weniger manchmal durch eine Tat ihr Gewissen beschwert haben, diese ringen jetzt in dieser allgemeinen Nacht des herangekommenen Gerichtes die Hände zu Mir und flehen Mich an um Erbarmung!

8. Ich aber sage dir: Siehe, Ich will Mich ihrer auch erbarmen in ihrer Not; aber dieser große Erdkreis, den da bewohnen Meine Kinder im Gemische mit den Kindern der Welt, soll nun Mein unerbittlichstes Gericht erfahren!

9. Bevor Ich aber noch die Wasser aus den Wolken zur Erde fallen lasse, will Ich noch sieben Tage lang in der Tiefe die Menschen durch allerlei Erscheinungen schrecken und wo möglich sie dadurch nötigen, sich hierher zur Flucht zu begeben!

10. Sieben Tage wollen wir also noch harren hier in dieser Nacht, und Ich will eine schwache Helle ziehen von hier bis Hanoch und weiter noch, auf daß niemand den Weg hierher verfehlen solle, der sich noch retten will; und so jemand hierher kommen sollte, und wäre es Fungar-Hellan selbst, so soll er in die Arche aufgenommen werden!“

11. Nach dieser Rede ward es dämmerlich helle von der Höhe bis gen Hanoch und weiter; und der Herr öffnete dem Noah die geistige Sehe, daß er zugleich mit dem Herrn in alle Tiefen schauen konnte; aber man ersah niemanden zur Stadt hinausziehen.

12. Es geschahen gewaltige Rufe wie Donner; aber niemand kehrte sich daran. Es brachen in Hanoch Feuer aus und setzten viele in große Angst und Schrecken; aber dennoch wollte niemand aus der Stadt ziehen. Es brachen unterirdische Wasser aus und setzten Hanochs Plätze und Gassen mannstief unter Wasser; da flohen die Ärmeren wohl auf die naheliegenden Hügel, – aber die Reichen nahmen Boote und Kähne und fuhren jubelnd über Plätze und Gassen, und niemand begab sich mehr auf die Höhe.

13. Und solche Kalamitäten dauerten sieben Tage in der Tiefe; und dennoch kehrte sich niemand daran.

14. Da brach dem Herrn die Geduld, und Er führte den Noah zur Arche.

Kapitel 353 – Noah geht in die Arche, dann bricht die Erde auf

1. Als aber Noah mit dem Herrn bei der Arche anlangte, da sprach der Herr zu ihm: „Noah, gehe nun in den Kasten mit deinem ganzen Hause; denn Ich habe nun in dieser Zeit dich allein gerecht gefunden vor Mir!

2. Nimm aber vom reinen Viehe je sieben Stücke und vom unreinen Getiere nur je ein Paar; aber überall ein Männlein und ein Fräulein, – desgleichen auch von den Vögeln unter dem Himmel je sieben und sieben das Männlein und sein Fräulein, auf daß der Same lebendig bleibe auf dem ganzen Erdboden!

3. Denn nach sieben Tagen, von diesem Augenblicke angefangen, will Ich regnen lassen vierzig Tage und vierzig Nächte und vertilgen alles auf diesem Erdkreise, was da ein lebendiges Wesen hat, das Ich geschaffen habe!“

4. Noah fiel hier vor dem Herrn nieder und betete Ihn an ob der großen Gnade, die ihm der Herr erwiesen hatte.

5. Der Herr aber hob den Noah von der Erde und sprach wieder zu ihm: „Noah, du denkst nach, wie es sei, daß Ich dir schon ehedem einmal befohlen habe, ohne Unterschied von allem Getiere gattungsweise nur ein Paar zu dir in die Arche zu nehmen, nun aber von den reinen Tieren sieben paarweise von jeder Gattung, also auch vom Gevögel der Luft ohne Unterschied; nur bei den unreinen Tieren habe es bei einem Paare zu verbleiben!

6. Siehe, der Grund liegt darinnen: Damals gedachte Ich im Herzen mit Meiner abgewandten Allsehe: ,Es werden ja doch die Menschen aus der Tiefe kommen und werden hier Schutz suchen!‘

7. Und siehe, Ich wollte Mich nicht fragen in Meiner Allsehe, ob die Menschen, die Ich so oft gerufen habe, das tun werden! Da Ich sie aber nun angesehen habe, da ersah Ich keinen Willen mehr, da alle ihre Geister vom Fleische und von der Welt verzehrt waren, und Ich ersah auch, daß da keiner kommen werde!

8. Darum sollst du an die Stelle der unreinsten Menschen, die unter alles Getier hinabgesunken sind, mehr der reinen Tiere zu dir nehmen, und also auch mehr von dem Gevögel unter dem Himmel! Zudem wird dir auch das Getier auf der neuen Erde gut zustatten kommen!

9. Verstehst du nun dieses, so gehe und handle darnach! Nimm dir aber kein künstlich Licht in den Kasten; denn Ich Selbst werde dir den Kasten erleuchten aus Mir! Amen.“

10. Hier ging der Noah und tat alles, wie es ihm der Herr befohlen hatte; der Herr aber war mit ihm und half dem Noah alles verrichten.

11. Als Noah alles das mit des Herrn Hilfe in der größten Ordnung verrichtet hatte, da begab er sich in die Arche in seinem sechshundertsten Altersjahre, und zwar am siebzehnten Tage des andern Monats, welcher da war nach der jetzigen Zeitrechnung der 17. Februar.

12. Als der Noah also mit all den Seinen in der Arche sich befand und mit allem dem anbefohlenen Getiere, da nahm der Herr Selbst das große Tor der Arche und schloß dasselbe mit eigener Hand und segnete dadurch den Kasten; und also ward Noah nun gesichert, und der Herr Selbst bewachte den Kasten.

13. Als aber also der Noah gesichert war, da hob der Herr Seine allmächtige Hand auf und gebot den Wolken, den Regen in den mächtigsten Strömen von sich zu lassen auf die Erde, und also auch den mächtigen Brunnen in der Erde, daß sie ihre Gewässer herauftrieben auf der Erde Oberfläche. Da brachen auf die Brunnen in der großen Tiefe und taten sich auf die Schleusen der Himmel.

14. Da waren zahllose gar mächtige Springquellen auf dem Boden der Erde und trieben ihr Gewässer bis zu den Wolken, und von den Wolken fiel der Regen wie Wasserfälle von hohen Schneegebirgen, wodurch das Wasser über dem Erdboden so schnell wuchs, daß die Menschen nicht schnell genug auf die Berge sich flüchten konnten; und die da noch flohen auf die Berge, wurden von mächtig über Felsen herabstürzenden Fluten wieder zurückgerissen und ersäuft.

15. Nur gar wenigen gelang es mit der Verzweiflung Kraft, die Höhe Noahs zu erreichen. Als sie da ersahen unter beständigem Blitzen diesen mächtigen Rettungskasten, da schrien sie um Hilfe und Rettung; aber des Herrn Macht trieb sie von dannen, und sie eilten den höchsten Bergspitzen zu und klommen mit blutenden Händen hinauf. Aber Blitze rissen sie von den Wänden und stürzten sie hinab in die mächtig wachsenden Fluten.

Kapitel 354 – Die Flucht der Herren von Hanoch

1. Der gewaltige Regen aber trieb den Mahal wieder in die Grotte, in der er auf und ab ging und manchmal staunend und halb verzweifelnd hinaussah, wie die gewaltigsten Wasserströme über Felsen dahinstürzten, das Erdreich mit sich rissen, die größten Bäume entwurzelten und sie dann mit der entsetzlichsten Gewalt in die Tiefen hinabschleuderten und auch ganze Felsen lostrennten und sie dann mit Tausenddonnergetöse in die Gräben und Schluchten hinabrollten!

2. Er war zwar ein großer Freund von großen Naturspektakeln, aber diese waren ihm denn doch etwas zu stark; denn da ersah er, der sonst so heldenmütige Mahal, den offenbaren Untergang aller Welt und seiner selbst. Daher bebte er aus großer Furcht und sprach bei sich selbst:

3. „O Herr, – wahrlich, Deine Macht lernt man erst in Deinem gerechten Zorne kennen! Bist Du auch wunderbar groß, heilig und erhaben in Deinem Frieden, so aber achtet der durch die Gewohnheit stumpfe Mensch dennoch wenig darauf und kann Deiner, o Herr, wohl gar vergessen; aber so eine Szene Deiner Macht zeigt dem stumpfen und auf seine Dummheit stolz pochenden Wurm der Erde, daß Du, o Herr, sehr gewaltig endlos mehr bist als der in Deinem Frieden so hochtrabende Mensch!

4. Wenn ich nur nicht gar so allein hier stünde, da ließe sich diese Szene noch erbaulicher ansehen; aber so ganz verlassen von aller lebendigen Gesellschaft ist es wohl ganz verzweifelt schrecklich, also den sichern Untergang aller Dinge und also auch den eigenen zu erwarten!

5. O Herr, nimm mich von der Welt, und laß mich nicht länger Zeuge sein von diesem Deinem erschrecklichsten Gerichte! Dein heiliger Wille geschehe!“

6. Als der Mahal also sein Selbstgespräch beendet hatte, da kamen drei Flüchtlinge aus der Tiefe und suchten Schutz in dieser Grotte. Das war für den Mahal eine höchst erwünschte Erscheinung, daß er doch jemanden hatte, um sich ihm mitzuteilen in dieser seiner bedrängtesten Lage!

7. Er ging daher sogleich auf die drei Schutzsuchenden zu und bewillkommte sie und fragte sie, wer sie wären.

8. Und die drei sprachen: „Wir sind die drei größten Toren aus der Tiefe! Wir glaubten vor wenigen Tagen noch, die Herren von Hanoch und also auch von der ganzen Welt zu sein; aber nun hat uns der alte Gott gezeigt, daß nur Er allein der Herr ist! Wir flohen daher, von der schrecklichsten Wassernot getrieben, hierher und sind auch schon vielleicht die einzigen Lebendigen aus Hanoch; denn da ist alles schon viele Klafter tief unter Wasser und Schlamm! – Unsere Namen sind: Gurat, Fungar-Hellan und Drohuit!“

9. Hier schrie der Mahal auf und sprach: „O Herr, welch eine wunderbare Fügung! Deine größten Feinde hast Du hierher geführt und hast sie wie in meine Hand gegeben!

10. Wisset, wer ich bin?! – Sehet, ich bin Mahal, der ich gar oft zu euch von diesem Gerichte geredet habe! Aber eure Ohren waren verstopft! Nun ist es vor euren Augen euer eigenhändig Werk, das schrecklichste Gericht Gottes! Was saget ihr nun dazu? Wo ist nun eure Macht und Herrlichkeit?!“

11. Hier erschraken die drei und wollten wieder fliehen aus der Grotte; aber im Augenblicke trat der Herr in die Grotte und ließ Sich sogleich erkennen von all den vieren.

Kapitel 355 – Gericht

1. Mahal aber, als er den Herrn ersah, ging hin vor Ihn, fiel als ein reuiger Büßer nieder auf sein Angesicht und sprach:

2. „O Herr Himmels und der Erde, allmächtiger Gott, mein heiliger, liebevollster Vater! Ich habe mich schwer versündigt an Deinem Herzen in diesen meinen letzten Tagen; ja, an Deinem allerheiligsten Herzen, welches von der endlosesten ewigen Vaterliebe erfüllt ist, habe ich mich schwer versündigt! O Du heiliger Vater, Du ewige Liebe, – werde ich, ein elender Wurm des Staubes, des Nichts, wohl je wieder Erbarmung und Gnade finden vor Deinem allerheiligsten Angesichte?“

3. Der Herr aber sprach: „Mahal, Mein Sohn, der du verloren warst und dich nun wieder finden und von Mir ergreifen hast lassen, stehe auf! Denn Ich, dein ewiger, heiliger Vater, sage es dir: Vor Meiner ewigen und unendlichen Liebe ist niemand so weit gefallen von Mir, daß Ich ihn nicht annehmen möchte, so er käme zu Mir in der reuigen Erkenntnis seiner Sünde!

4. Aber wer da nicht kommt, der hat sich sein Urteil selbst an seine Stirne geschrieben; denn Ich hebe niemanden wider seinen freien, von Mir ihm eingehauchten Willen und ziehe niemanden wider solchen Willen!

5. Alles aber, was Ich, der Allmächtige, tue, ist, daß Ich Meine Kinder rufe, zu Mir zu kommen, als ein allein ewiger, wahrer Vater! Wohl denen, die den Ruf nicht überhören und so sie ihn hören, sich darnach kehren!

6. Also habe Ich bis jetzt bei zweitausend Jahre lang Meine Kinder gerufen, gelehrt und gewarnt; aber sie wollten sich solche Meine liebgerechte Warnung nimmer gefallen lassen, sondern legten ihr Ohr und Herz nur an den alten Lügenmund des Satans, und dieser hat ihnen die Wege zum Verderben gezeigt. Und sie wandelten so lange unermüdet auf diesen Wegen, bis sie sich darauf das erbeuteten, was nun über sie und über diesen ganzen Erdkreis gekommen!

7. Nicht Ich rief dieses Gericht über die Erde und bin nicht dessen Schöpfer, – sondern hier diese drei sind es! Diese wollten die Erde zerstören, und da ist nun ihr Werk vor ihren Augen!

8. Diese haben tollkühn aus Zorn gegen Mich, ihren Schöpfer, in die Erde gestochen, und der Satan führte sie geraden Weges auf jene Punkte der Erde, wo ihre Pulse am seichtesten liegen. Da rissen sie mit ihrer Beize und mit ihren Körnern aus der Hölle die feste Haut von den Adern der Erde, und die mächtigsten Dämpfe und Ströme fingen an emporzubrechen, genötigt von der Schwere der Oberhaut der Erde. Und diese alles verheerende und tötende Flut über diesen ihren Erdkreis ist nun die Frucht ihres Eifers für die Hölle!“

9. Bei diesen Worten fingen die drei ganz gewaltig an zu beben; denn sie merkten es wohl, daß ihr Frevel Millionen den Tod gebracht habe, und wie sie die fast alleinigen Schuldträger dieses Gerichtes wären.

10. Der Herr aber berief hier den Satan; und als dieser, vom Grimme entbrannt im Augenblicke dastand, da sprach der Herr zu ihm: „Elender Versucher Meiner Langmut, Liebe und Geduld! Siehe, hier stehen deine drei getreuesten Knechte; sie haben deinen Plan meisterhaft vollbracht! Welchen Lohn wirst du ihnen darum nun geben?“

11. Und der Satan sprach: „Hatten sie nicht auf der Erde alles, wonach ihr Herz dürstete?! Welchen Lohn sollen sie dann fürder noch haben wollen?! – Der Tod sei ihr Los!“

12. Hier sprach der Herr: „Habt ihr es nun vernommen, wie euer Meister seine Knechte lohnt? Seid ihr zufrieden damit?“

13. Hier fingen die drei zu heulen an vor Furcht und Angst und baten den Herrn um Hilfe.

14. Der Herr aber sprach: „Das tut nun die Angst in euch, und ihr habt keine Reue! Daher weichet von Mir, Satans Diener, und büßet mit ihm in seinem Feuer euren Frevel!“

15. Hier fuhr ein mächtiger Blitz durch die Grotte und tötete die drei, und des Herrn Macht trieb dann die vier Geister zur Hölle.

16. Mahal aber klammerte sich an den Herrn; der aber führte ihn alsbald aus der Grotte hin zur Arche.

Kapitel 356 – Das Ende Mahals – sein Geist als Seraph

1. Bei der Arche angelangt, bat der Mahal den Herrn um den Tod des Leibes, da er es nimmer ertragen möge, den so mächtigen Regen über seinen schwachen Leib sich ergießen zu fühlen und durch die große Kälte in allen seinen Fasern gefiebert zu werden.

2. Der Herr aber sprach: „Mahal, wie magst du über den Regen und über die Kälte dich beklagen in solcher Meiner außerordentlichen Nähe?! Bin es nicht Ich, der dem Cherub seine Glut, dem Seraph seinen Glanz, und allen Sonnen Feuer, Licht und Wärme gab aus Mir?!

3. Meinst du, dieser Regen würde dich nässen und gefrieren machen deine Glieder, wenn du völlig bei Mir wärest in deinem Herzen?!

4. Oh, mitnichten! Ich sage dir: Jeder Tropfen, der da auf dein Haupt fällt, würde dir also eine Labung sein, wie er es der müden und nun halb getöteten Erde ist, über die eben diese Flut kommen mußte, auf daß sie ja nicht sterbe und vergehe unter dem Frevel der Menschen!

5. Diese Fluten werden die Wunden der Erde wieder heilen und vernarben, und sie wird sich wieder erholen und wird genesen und wird wieder den Menschen und Tieren zur Wohnstätte dienen!

6. Also aber soll es auch mit dir der Fall sein! Auch über dich muß vorher durch die große Tätigkeit deiner Liebe und daraus hervorgehenden Reue eine Flut kommen; diese wird dich heilen und erwärmen zum ewigen Leben aus Mir in deinem Geiste!

7. Wie deine Liebe, so dein Geist! Ist deine Liebe lebendig in Mir, so wird auch dein Geist lebendig sein aus Mir; und das ist diejenige wahre Wärme, die nimmer erkältet werden kann durch alle Kälte, die der Tod in der ganzen Unendlichkeit ausgestreut hat durch die Macht der Lüge in ihm!“

8. Hier erbrannte Mahal und sprach aus der neu angefachten Glut seines Herzens: „O Du überheiliger, der allerhöchsten Liebe vollster Vater! Wie endlos gut mußt Du doch sein in Deinem Wesen, daß Du mit mir, einem nichtigsten Sünder, also liebevollst Dich abgeben kannst, als hättest Du sonst kein Wesen mehr in der ganzen Unendlichkeit!

9. O wie unbegreiflich reut es mich nun, daß ich Dich je also sehr habe verkennen können und habe allerundankbarst mit Dir, o Du heilige, ewige Liebe, hadern mögen, wie ein loser Bube mit seinesgleichen! – O Vater, Du heilige, ewige Liebe, ist es wohl möglich noch, daß Du mir vergäbest solchen Frevel?“

10. Hier rührte der Herr den Mahal mit einem Finger an, und im Augenblicke sank der sterbliche Leib in Staub und Asche zusammen; aber der verklärte Geist Mahals stand als ein leuchtender Seraph neben dem Herrn und lobte und pries mit unsterblichen Lippen die ewige Liebe des Vaters, die noch im Gerichte von gleicher endlosester Fülle ist, wie im Frieden der ewigen Ordnung.

Kapitel 357 – Mahals erster Auftrag als Schutzengel der Arche…
Von der Sündflut betroffene Gegenden

1. Als aber der Herr den Mahal erlöst hatte von seinem Leibe, da hatte die Sündflut schon sieben Tage gedauert, und das Wasser stieg mit solcher Raschheit, daß es in der Zeit von sieben Tagen nämlich schon die Stelle erreicht hatte, wo Mahal mit dem Herrn bei der Arche stand; und so war auch die Voraussage des Herrn am Mahal erfüllt, nach der er nicht eher seines Leibes ledig werden solle, als bis das Wasser seine Füße werde erreicht haben.

2. Als aber der erlöste Mahal dem Herrn die Ehre gegeben hatte, da sprach der Herr zu ihm: „Da du nun erlöst bist, so bestehe nun dein erster Engelsdienst darin, daß du diese kleine Welt leitest über die Fluten und sie nicht verlässest eher, als bis sich alle Flut wieder legen wird und Ich kommen und über die neue Erde spannen werde den Bogen des Friedens! – Von da an erst wird dir ein anderer Dienst werden! Mein Wille sei ewig deine Kraft!“

3. Darauf verschwand der Herr in Seiner außerordentlichen Persönlichkeit, und Mahal sah gleich den anderen Engelsgeistern dann nur die Sonne der Himmel, in der der Herr im unzugänglichen Lichte wohnt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

4. Und also leitete der Mahal die Arche nach dem Willen des Herrn getreu.

5. Das Wasser aber stieg auf der Erde so sehr, daß es am siebenten Tage von der Erlösezeit Mahals an schon den Kasten hob und ihn zu tragen anfing. Da leitete dann Mahal den Kasten, auf daß er nicht wankete nach dem Schwunge der Wogen, sondern also ruhig dahinschwamm, wie da schwimmt ein Schwan auf dem ruhigsten wellenlosen Spiegel eines Sees.

6. Um sieben Tage später überflutete das Wasser schon die höchsten Berge dieses Erdkreises bis zum allerhöchsten Himalajagebirge, das da das Land der Sihiniten von dem ganzen andern Asien trennte.

7. Und dieses Gebirge allein ragte fünfzehn Ellen aus dem höchsten Wasserstande empor; alle anderen höchsten Berge aber waren wenigstens so tief unter dem Wasser. Natürlich waren nach dem verschiedenen Höhenverhältnisse manche niedere Berge wohl auch mehrere Hunderte von Klaftern unter dem Wasser.

8. Wie aber und wohin ergoß sich das Gewässer der Sündflut? – Der Hauptteil war das Mittelasien, allwo noch heute der Aralsee und das Kaspische Meer die Überbleibsel von der denkwürdigsten Art sind; denn wo nun das Kaspische Meer ist, da stand einst das übergroße und stolze Hanoch, und es ließen sich noch heutzutage Überreste von dieser Stadt finden, – aber freilich in einer Tiefe von mehr als tausend Klaftern.

9. Und an der Stelle des Aralsees stand einst jener See mit seinen Umgebungen und mit seiner Wassergottsinsel, den wir auch sehr wohl kennen; ebenso sind auch der Baikal- oder nun Balkaschsee und Tsanysee ähnliche, die sündigen Reste der Vorsündflutzeit in sich bergende Denkmäler.

10. Von diesen Hauptpunkten ergoß sich das Gewässer reichlichst nach Siberien, wie auch nach Europa, das aber damals noch nicht bewohnt war. Ein Teil brach gegen Süden nach dem heutigen Ostindien und am stärksten über Arabien; auch das nördliche Afrika wurde stark mitgenommen bis zum Hochlande, von wo ab dies Land dann nur kleine Überströmungen erlitt. Amerika ward nur von Siberien aus im Norden etwas mitgenommen; der Süden aber blieb ganz frei also, wie die meisten Inseln des großen Meeres.

flagge en  Noah’s Ark – The Lord tells the true Story of the Flood

Noah’s Ark – The True Story of the Flood

THE HOUSEHOLD OF GOD – A reading from Volume 3, Chapters 352 -357
History of the primordial creation of the spirits and matter,
the primate patriarchs from Adam to Abraham

Received through the inner word by Jakob Lorber in 1843/44
Spoken by Pascal

Chapter 352 – Sorrow and sadness of the Lord

1. This is what happened when the Lord instructed Noah to go into the ark:

2. When the sky became mightily cloudy and the clouds began to shroud the nearby mountain peaks in a thick night and the depths over immeasurable distances steamed like a burning city, the Lord, as full of melancholy and sadness, came to Noah and said to him:

3. “Noah, do not be afraid; for behold, I, the Lord of all creation and of all things, am with you to protect you against any hardship which I am now going to allow to come over the world, because the people who became evil want it like that!

4. See, see, how sad it looks now on this old earth! The people’s art has without their knowledge and volition, released the imprisoned, evil primordial spirits of this earth prematurely, whereby all heavens would be jeopardized, without a judgment. Therefore, the space from the earth to the moon is now filled with such spirits. And if it wasn’t for the locally glowing clouds, caused by the raging and roaring freed evil spirits in it, no light at all would reach the surface of the earth, and it would be here such dense night, that all life would suffocate; for the sun’s light can never penetrate through such masses of clouds and vapors!

5. But the people of the depths have no fear! They illuminate their cities with torches and big oil lamps and having fun doing it; they still court and let them be courted, and hold banquets, games and dances, while I, their Creator, mourn them and cannot help them, as to not destroy them in their spirits forever!

6. O you my Noah, this is a tough stand for a father who sees his children standing in front of the abyss, but cannot and may not help them, except through an anewed rugged imprisonment which there is the impending inevitable judgment! – What should I say to that?

7. See, on this earth in regions far away from here, there are living descendants of Cain! For them a dirty (tarnished, not directly from God) revelation was enough, and they are still living in My order until this very hour; and the few among them who more or less have sometimes ballasted their conscience by their faulty actions, are now wrenching their hands to Me and begging Me for mercy, in this global night of the approaching judgment!

8. But I tell you: Behold, I will have mercy on them in their hour of need; but this great region which is inhabited by My children mixed with the children of the world, will now experience My merciless judgment!

9. But before I will let the water fall from the clouds to the earth, I will still for seven days startle the people in the depths by all kinds of phenomena and where possible to compel them to escape to here!

10. We thus will wait here for seven days in this night, and I want to create a path of dim light from here to Hanoch and even further, so that no one should miss the way to here who still wants to save himself; and should someone come here, and even if it is Fungar-Hellan himself, he shall be accepted into the ark!”

11. After this speech a streak of dim light stretched from the heights to Hanoch and beyond; and the Lord opened the spiritual sight of Noah so that he could look at the depths together with the Lord; but they saw no one leaving the city.

12. Formidable cries occurred like thunder; but no one took note of it. In Hanoch fires erupted and many were in great fear and terror about it; but no one wanted to move out of town. Underground waters pushed upwards and put the squares and streets of Hanoch man deep under water; then the poor fled to the nearby hills, but the rich took boats and barges and sailed jubilantly on squares and streets, but no one went to the heights.

13. And such calamities lasted for seven days in the depths; and yet no one took note.

14. And then the Lord’s patience broke, and He led Noah to the ark.

Chapter 353 – Noah goes into the ark, then the earth breaks

1. But when Noah together with the Lord arrived at the ark, the Lord said to him: “Noah, go now into the box with your whole house; for I have found you as the only righteous before Me!

2. But take from the pure creatures each seven animals and from the unclean beasts only one pair; but everywhere a male and a female, – likewise also of the birds under the heavens each seven, the male and its female, so that the seed stays alive on the face of the earth!

3. For after seven days, starting from this moment, I will let it rain for forty days and forty nights, and destroy everything in this region of the earth, which has a living being, that I have created!”

4. Noah fell here before the Lord on his knees and worshiped Him for the great mercy which the Lord had bestowed on him.

5. But the Lord lifted Noah from the ground and said to him: “Noah, you thinking now, why it is so, that I’ve previously already ordered you to take from all beasts, without distinction, only one pair into the ark, but now from the clean animals seven pairs of every kind, including the fowls of the air without distinction; only with the unclean animals, it had to remain with a couple!

6. See, the reason lies therein: Previously I thought in My heart with my averted omniscience: ‘The people from the depths will come anyway and will be looking for protection here!’

7. And, behold, I did not wanted to ask Myself in My omniscience, if the people who I have called so many times, will do so! But since I have looked at them now, I saw no will anymore, for all their spirits were consumed by the flesh and the world, and I also saw that nobody will come!

8. Therefore you should instead of the impurest people who have sunk below all animals, take on more of the clean animals and also more of the birds under the heavens! In addition, the animals will come in handy on the new earth!

9. You now understand this, thus go and act accordingly! But do not take any artificial light into the box; for I Myself will illuminate your box out of Me! Amen.”

10. Here Noah went and did everything as the Lord had commanded him; but the Lord was with him and helped Noah to do everything.

11. When Noah had achieved everything in the greatest order with the help of Lord, he went into the ark in his six hundredth year of age, namely on the seventeenth day of the other month, which according to the current time calculation was the 17th of February.

12. When Noah with all his people and all the animals were inside the ark, the Lord Himself took the big gate of the ark and closed the same with His own hands, and blessed by the box; and thus Noah was safe now and the Lord Himself guarded the box.

13. But when Noah thus was save now, the Lord raised His almighty hand and commanded the clouds to let the rain come down on to the earth in mighty floods, and also the powerful fountains in the earth, to push the water from below to the surface of the earth. And the fountains opened in the great depths as well as the floodgates of the heavens.

14. There were countless mighty gushers on the surface of the earth which drove its waters to the clouds, and from the clouds the rain fell like waterfalls from high snow mountains, whereby the water level grew so quickly that the people could not flee on to the mountains; and those who still managed to flee on to the mountains, were flung back down by powerful floods crushing down over the rocks and drowned.

15. Only a few succeeded with the strength of despair to reach the heights of Noah. When they under constant lightning flashes saw this enormous rescue box, they cried for help and rescue; but the Lord’s power drove them away and they hurried to the highest mountain peaks and climbed with bleeding hands to the top. But lightning tore them from the walls and threw them down into fast growing floods.

Chapter 354 – The flight of the lords of Hanoch

1. But the terrible rain drove Mahal back into the cave where he walked up and down and sometimes looked in amazement and half in despair to the outside, how the most powerful water currents crushed over rocks, and tore the earth with it, uprooted the largest trees and then hurled them with appalling violence to the depths and even entire rocks came loose and with a thousand thunder bluster rolled down into the trenches and canyons!

2. Although he was a great friend of the great natural spectacles, this was a little too much for him; for now he saw, the otherwise heroic Mahal, the apparent demise all the world and of himself. He therefore trembled from great fear and said to himself:

3. “O Lord, – verily, Your power one only gets to know in Your righteous anger! Even if You are wonderfully great, holy and exalted in Your peace, the by routine dulled person pays little attention to it and may, Lord, easily forget about you; but such a scene of Your power, shows the blunted and in his stupidity proud throbbing worm of the earth, that You, Lord, are very formidable endlessly more than the, in your peace, so pompous man!

4. If only I would not be so alone here, this scene could be looked at in an edifying manner; but so completely forsaken by all living society, it is quite desperate horrible, to wait for the certain destruction of all things and also one’s own!

5. O Lord, takes me from this world, and let me no longer be a witness of this Your most terrifying judgment! Your holy will be done!”

6. When Mahal thus finished his soliloquy, three refugees came from the depths and sought shelter in this cave. This was for Mahal a highly desirable appearance, so that he had someone to share with him this most distressful situation!

7. He therefore immediately went to meet the three asylum seekers and welcomed them and asked them who they were.

8. And the three said, “We are the three biggest fools from the depths! A few days ago we still thought to be the masters of Hanoch and thus also of the whole world; but now the old God has shown us that only He is the Lord alone! We therefore fled to here, driven by the terrible water flood, and perhaps are already the only survivors from Hanoch; for there everything is already many fathoms deep under water and mud! – Our names are: – Gurat, Fungar-Hellan and Drohuit!”

9. Here Mahal screamed and said: “O Lord, what a wonderful providence! Your biggest enemies You have led here and have them given as in my hand!

10. Know who I am?! – Look, I am Mahal, who often spoke to you about this judgment! But your ears were clogged! Now you have your own work before your eyes, the terrible judgment of God! What are you now saying to this? Where is now your power and glory?!”

11. Here the three were frightened and tried to escape from the grotto; but at that moment the Lord stepped into the cave and was immediately recognized by all four. 12. Henceforth what further!

Chapter 355 – Judgment

1. But Mahal, when he saw the Lord, went before Him, fell as a repentant penitent on his face and said:

2. “O Lord of heaven and earth, almighty God, my holy, most loving Father! I have sinned greatly against your heart in these my last few days; yes, I have heavily sinned against Your most sacred heart, which is filled with the most endless, eternal, fatherly love! O You holy Father, You eternal love, will I, a miserable worm of the dust and of nothingness, ever again find mercy and grace before Your most holy countenance?”

3. And the Lord said: “Mahal, My son, who was lost and who now had let himself found again by Me, arise! For I, Your eternal, Holy Father, say to you: Nobody has fallen so far from My eternal and infinite love, that I will not accept him anymore, if he would come to me in the repentant knowledge of his sin!

4. But who does not come, has written his own judgment on his forehead; for I hold nobody against his free, by Me given will and draw no-one against such will!

5. The only thing that I, the Almighty, do, is to call My children to come to Me, the only, eternal, true Father! Blessed are those who hear the call, and once they hear it, convert themselves!

6. I now have called, taught and warned My children for two thousand years; but they did not wanted to heed those My loving, fair warnings, but only put their ears to the old lie mouth of Satan, and he has shown them the ways to perdition. And they walked for so long tirelessly on these ways, until they reached what now has come over them and over this whole region of the earth!

7. Not I called this judgment over the earth and I am not its creator, – but here these three are! They wanted to destroy the earth, and now they have their work in front of their eyes!

8. Out of rage against Me, their Creator, they foolhardily have stung holes into the earth, and Satan guided them straight to those points of the earth, where its pulses are lying the shallowest. There they tore with their acid and with their grains from hell, the tight skin off the veins of the earth, and the most powerful currents and vapors began to break through, compelled by the heaviness of the surface skin of the earth. And this now all devastating and killing tide over this their region of the earth is now the fruit of their zeal for hell!”

9. At these words the three began stupendously to tremble; for they knew quite well that their iniquity have brought death to millions, and how they were almost solely guilty of this judgment.

10. But at that point the Lord called Satan; and when he, burning of rage, stood there in an instant, the Lord said to him: “Miserable tempter of My forbearance, love and patience! Behold, here are standing your most faithful servants; they have accomplished your plan masterfully! What reward will you give them now for it?”

11. And Satan said: “Didn’t they had everything on earth for which their hearts thirsted?! What reward are they still expecting henceforth?! Death is their fate!”

12. Here, the Lord said: “Have you heard it, how your master rewards his servants? Are you satisfied with that?”

13. Here the three began to howl of fear and anxiety and asked the Lord for help.

14. And the Lord said: “That you only say due to the fear in you, but you have no regrets! Therefore depart from Me you servants of Satan, and suffer with him your wickedness in his fire!”

15. Here a powerful lightning struck through the cave and killed the three, and the Lord’s power then drove the four spirits to hell.

16. But Mahal clung to the Lord; and He led him out of the cave towards the ark. 17. Henceforth what further!

Chapter 356 – The end of Mahal – his spirit as Seraph

1. Arriving at the ark, Mahal asked the Lord for the death of the body, for he could not endure it an longer, for the mighty rain to pour over his weak body and to feel be terrible cold feverishly in all his fibers.

2. And the Lord said: “Mahal, how can you complain about the rain and coldness in such My extraordinary closeness?! Is it not Me who gave the cherub its glow, the seraph its luster, and all suns fire, light and heat out of Me?!

3. Do you think this rain would drench you and make your limbs freeze, if you would be completely near Me in your heart?!

4. Oh, not at all! I tell you: Every drop which falls on your head would be a refreshment to you, as it now is for the tired and semi-killed earth, over which this flood had to come so that it would not die and perishes under the abuse of the people!

5. These floods will cure and cicatrize the wounds of the earth again, and it will recover and heal and will once again serve the people and animals as a dwelling place!

6. Thus it should be the case with you too! Also over you must first come a flood through the great activity of your love and therefrom emerging repentance; this will heal you and warm you up to eternal life out of Me in your spirit!

7. As your love, so your spirit! Is your love alive in Me, also your spirit will be alive out of Me; and that is the true warmth which never can be made cold through all refrigerants, which death has spread throughout infinity by the power of the lie in it!”

8. Here Mahal ignited and spoke from the newly kindled fierceness of his heart: “O You most holy, most highest and loving Father! How endlessly good You must be in Your being, that You with me, a most trivial sinner, so lovingly can engage, as if You had no other being in the whole of infinity to care about!

9. Oh, how incomprehensibly, I repent it now to ever have You so much misunderstand and have so most ungratefully could have wrangled with You, You holy, eternal Love, like a loose jack with his peers! – O Father, You holy, eternal Love, is it still possible that You can forgive me such a sin?”

10. Here the Lord touched Mahal with one finger, and in that moment the mortal body slumped in dust and ashes; but the glorified spirit of Mahal stood as a shining seraph beside the Lord and glorified and praised with immortal lips the Father’s eternal love, which is still in judgment of the same endless fullness, as in peace of the eternal order.

Chapter 357
Mahal’s first order as a Guardian Angel for the Ark. Areas affected by the flood

1. But when the Lord had redeemed Mahal from his body, the Flood had lasted for seven days already and the water rose with such rapidity that it in the course of seven days had already reached the point where Mahal was standing with the Lord at the ark; and so also the prediction of the Lord with Mahal was met, after which he would not get rid of his body, until the water will have reached his feet.

2. When the redeemed Mahal had given the Lord the glory, the Lord said to him: “Since you now have been redeemed, your first duty as an angel lies therein that you guide this little world over the floods and will not leave it until all floods will have receded and I come and span over the new earth the arch of peace! – Only from then on, you will be assigned another duty! My will be eternally your strength!”

3. Thereupon the Lord vanished in His extraordinary personality, and Mahal saw, just like the other angels spirits, only the sun of the heavens, where the Lord dwells in the unapproachable light from eternity to eternity.

4. And thus Mahal guided the ark according to the Lord’s will.

5. The water, however, rose above the earth so much, that it had lifted the box after the seventh day of the redemption of Mahal and began to carry it. And then Mahal guided the box, so that it not started to roll with the sweep of the waves, but quietly drifted along like a swan swimming on the quietest, waveless mirror of a lake.

6. Already seven days later the water flooded the highest mountains of this region of the earth up to the highest Himalaya Mountains, which separated the country of Sihinites from all the rest of Asia.

7. And these mountains protruded only fifteen ell above the highest water level; all other highest mountains were at least the same length below the water. Of course, according to the different height ratios, some of the lower mountains were several hundred fathoms under the water.

8. But how and where did the waters of the Flood went? – The main part was Central Asia, where still today the Aral Sea and the Caspian Sea are the remains of the most memorable kind; because where now the Caspian Sea is located, there once stood the exceedingly great and proud Hanoch, and even today some remains of this city could be found, – but of course at a depth of more than a thousand fathoms.

9. And in the place of the Aral Sea was once that lake with its environment and with its water god island, which we also know quite well; also the Baikal- or now Balkhash Lake and Tsany Lake are similar, sinful remains of the pre Flood era in itself sheltering monuments.

10. From these main points the waters flowed mainly towards Siberia, as well as to Europe, which, however, was not inhabited at that stage. Part of it broke to the south, today’s East India, and strongest over Arabia; thus also northern Africa was strongly affected up to the Highlands, from where this land suffered only minor floods. America was only affected a little over Siberia at its northern tip; but the whole south remained entirely free like most of the islands of the great sea.

 

Die Haushaltung Gottes… Kapital 40 – Adam’s Rede über seinen Sündenfall… Von Luzifer zu Adam – The Household of God… Chapter 40 – Adam’s Speech about his Fall… From Lucifer to Adam

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flagge de  Adams Rede über seinen Sündenfall – Von Luzifer zu Adam

40. Kapitel – Adams Rede über seinen Sündenfall – Von Luzifer zu Adam
(Quelle Online)

DIE HAUSHALTUNG GOTTES – Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham – Band 1

Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (15.03.1840-07.09.1844)

1. …und als Adam solches vernommen hatte von Seth, Enos und dem überfrommen Henoch, da war er hoch erfreut, da er sah, wie weit Meine Liebe über die Liebe aller Menschen erhaben ist, und wunderte sich nicht wenig, da er dadurch gewahr wurde, daß Meine Liebe sich sogar in die Tiefen des Fluches gesenkt hatte zu der glatten Schlangenbrut, und sprach, darüber durch und durch gerührt, folgende kurze Rede, welche Rede hernach noch lange berühmt war und sich erhielt bis zur Sündflut, wurde aber jedoch nicht aufgezeichnet, sondern pflanzte sich nur von Munde zu Munde fort. Diese Rede aber lautete also:

2. “O meine Kinder! Öffnet weit eure Augen und fasset die weitgedehnten Fluren der Erde, die jetzt, soweit eure Blicke reichen, schon fast überall mit meinen gesegneten Kindern besäet ist! Blicket auch hinab in die Tiefe und übersehet all die dunklen, weitgedehnten Tiefen, und sehet hin gegen Morgen jenen überhohen, stets brennenden Berg! Fasset die ganze Erde, so ihr es vermöget, und sehet mich, den ersten Menschen dieser Erde, – ja, was sage ich, sehet mich als den sein sollenden Ersten, der aller Kreatur im Geiste als Kreatur voranging und war leuchtend mehr denn der Sonnen Mitte und wollte sein größer denn Gott! Und Gott zeigte mir die Macht Seiner Heiligkeit, und ich ward verdammt und wurde geworfen in die unendlichen Tiefen des göttlichen Zornmeeres und wurde da von einem Grimme in den andern durch unendliche Tiefen geschleudert. Ja, es mochten da wohl Ewigkeiten um Ewigkeiten verronnen sein; allein es war dessenungeachtet in der weiten Unermeßlichkeit kein Plätzchen mehr zu finden, da ich in dieser großen Nichtigkeit hätte irgendeinen Ruhepunkt finden können.

3. Und als ich so von einer Unendlichkeit zur andern fiel und immer fort und fort fiel ewig, ewig und immer ewig, da fing ich an zu gewahren die Größe und unendlich und ewig fortdauernde Macht Gottes, und mir wurde klar mein eitles Bestreben.

4. Doch aber dachte ich mir: «Was nützt dir diese Einsicht nun? Ich bin nun zu entfernt von Gott, und Er kann unmöglich irgend etwas mehr von mir wissen; denn in dieser endlosen Nichtigkeit herrscht nichts als ewige Vergessenheit Gottes. Ewig bin ich gefallen von Grimm zu Grimm, allwo endlose Feuerfluten beständig an meine Stirne schlugen und breite Flammenzungen an meinen Eingeweiden leckten und mich brannten mehr denn weißglühende Erzplatten; nun aber bin ich selbst unter diese Grimmströme ewigkeitentief gesunken. Wo ist nun der erzürnte Gott, und wo bin ich? – Da ist alles taube, unendliche Nacht!»

5. Und seht, als solche Reuegedanken in mir sich durchtauschten, da bemerkte ich denn auf einmal ein mir ähnliches Wesen aus den ewigen Höhen mir nachschweben. Das Wesen erreichte mich in Blitzesschnelle, erfaßte mich mit gewaltiger Hand und blickte mich sanft lächelnd an und sprach: «Luzifer, du armer, gefallener Geist, kennst du Mich?»

6. Und ich sprach: «Wie sollte ich dich erkennen in dieser wesenleeren, finsteren Nichtigkeit?! Kannst du mich aber vernichten und machen gleich dem, das nie war, nicht ist und nie mehr sein wird, so tue es, und ich will dir im voraus danken, damit du nach meiner Vernichtung nicht unbedankt von dieser wesenlosen Stelle zurückkehren mögest zu deinen mir unbekannten Höhen!»

7. Und hört, das Wesen sprach: «Höre! Nicht vernichten will Ich dich, sondern erhalten und zurückführen auf fremden Wegen dahin, von wo du voll sündiger Hoffart ausgegangen bist!»

8. Und ich sagte: «Tue, was du kannst; aber bedenke die Größe des Zornes Gottes! Denn ich war groß und bin zunichte geworden; daher bedenke – und wärest du irgend noch größer denn ich entstanden -, daß Gott ewig und unendlich und voll flammenden Zorngrimmes ist!»

9. Und das Wesen erwiderte: «Hast du denn nie auch die Liebe in Gott gemessen? – Siehe, sind auch die Zornfluten groß, so reicht aber doch Seine Liebe noch dahin, wo die tiefen Ströme des Grimmes ewig versiegt sind unter den endlosen Rändern der Unendlichkeit, wo eine zweite Unendlichkeit ihren Anfang nimmt!»

10. Und ich erwiderte darauf: «Siehe, als ich noch war ein Fürst alles Lichtes, da wurde mir gezeigt ein mattes Flämmchen. Dieses hätte ich sollen anbeten; denn es wäre die ewige Liebe Gottes. Dieses konnte ich nicht glauben in meinem Strahlenglanze und sah mich weit erhaben über das matte Flämmchen. Und siehe, da ergriff mich der Grimm meiner Lichthöhe. Ich entzündete mich noch mehr und wollte vernichten mit meinem Lichte das Flämmchen gänzlich; allein da erfaßte mich der göttliche Zorn, und ich wurde geschleudert hierher in diese ewige, finstere Leere, welche ich erst nach Ewigkeiten erreicht habe.»

11. Und seht, da sah ich auf einmal das Flämmchen über dem Haupte dieses Wesens schweben, und das Wesen aber sprach wieder zu mir: «Luzifer, erkennst du Mich jetzt?» – Und ich antwortete: «Ja, Herr, ich erkenne Dich; Du bist Gottes Liebe und reichst weiter als Seine unendliche Zornflut. Sieh mich an in Deiner Gnade, und schaffe mir ein festes Plätzchen, damit ich Ruhe finden möchte in dieser ewigen Leere!»

12. Und seht, da rollte eine Träne aus dem hellen Auge der ewigen Liebe hinab in die finsteren Räume der Ewigkeit und ward zum großen Gewässer. Und die Liebe hauchte über die großen Gewässer in der Tiefe, und die Wasser teilten sich, und da wurden der Tropfen zahllose aus den Gewässern. Und das Flämmchen über dem Haupte der ewigen Liebe dehnte sich aus im Augenblick und entzündete die Tröpfchen zu zahllosen großen Sonnen; die Sonnen aber sprühten in der Wärme der ewigen Liebe Erden, und diese ihre Monde.

13. Und seht, aus der Mitte der Träne Gottes schwamm diese Erde zu mir herauf, und die Liebe segnete und hauchte sie an, und die Erde blühte wie ein Garten und war glatt, schön und eben; aber es war noch kein lebendes Wesen daselbst zu gewahren. Allein die Liebe blickte die Erde an, und es wimmelte auf derselben, wie in den Meeren und anderem Gewässer, auf den Festen, wie in der regen Luft von Leben aller Art.

14. Seht, das sah ich alles und bin mir jetzt dessen vollbewußt durch die besondere Gnade des Herrn. – Als aber nun die Erde so bestellet war nach dem Willen der Liebe Gottes nach und nach der ewigen Ordnung gemäß, da richtete die Liebe ihre Augen in die Höhe Gottes und sprach:

15. «Lasset, ihr heiligen Mächte des Vaters, Uns den Menschen machen und ihm geben eine lebendige Seele, damit das, was gefallen ist, einen Ruhepunkt finde und sich demütige vor Dir und Mir und aller Macht Unserer Heiligkeit!»

16. Da donnerte es aus den feuererfüllten ewigen Räumen, und der Donner war die Stimme Gottes, und diese Stimme verstand nur die Liebe, und sie formte darauf aus feinem Lehm – seht her – diese Füße, die mich schon über neunhundert Jahre tragen, die Hände und – kurz, so wie ich vor euch stehe, so formte mich die ewige Liebe!

17. Und bald stand ich da. Aber noch war ich tot und war keine Regung noch Bewegung an mir zu gewahren. Da neigte Sich die ewige Liebe über diese tote Form und blies ihr durch die Nüstern mit dem lebendigen Odem eine lebendige Seele in die Eingeweide; und seht, da wurde lebendig, wie jetzt, ich, der erste Mensch der weiten Erde, und sah an die große Schöpfung und hatte keine Freude an ihr und ward müde meines wundervollen Daseins und konnte nicht begreifen, wie, wann und was und warum und woher ich gekommen bin; denn meine lebendig beseelte Form konnte nicht sehen die schaffende ewige Liebe.

18. Und seht, da ließ die ewige Liebe die Form umsinken in den ersten Schlaf und sprach zu mir: «Siehe deine Ruhestätte! Ziehe ein ins Herz dieser lebendigen Wohnung; denn für dich habe Ich sie wohlbereitet. In ihr wirst du finden eine wohlbesetzte Tafel, auf welcher der Wille Gottes mit großen Feuerzügen gezeichnet sein wird; daran sollst du dich kehren und dir nehmen deinen Willen und dafür aufnehmen den Willen Gottes!

19. Siehe, das ist der fremde Weg, auf dem Ich dich zurückführen will! Schaue nie nach dir, sondern stets nach der Tafel Gottes; dann wirst du leben mit Mir ewig und herrschen von einem Throne über die Unendlichkeit! Aber wehe dir, so du noch einmal fällst; dann wird die Liebe dir sogar zum Fluche werden, und Ich werde dem Menschen einen andern Geist geben, der zunächst von Mir ausgehen wird, – du aber wirst dann von neuem diesen Standpunkt verlassen müssen auf Ewigkeiten der Ewigkeiten, und es wird dir nimmer eine Zeit gegeben denn die des ewigen Feuers im Zorne Gottes und im Fluche der Liebe!

20. Daher bedenke, was das heißt! Der Zorn Gottes kann gemildert werden, wenn die Liebe ins Mittel tritt; wenn aber die Liebe selbst wider dich fluchend wird, wer dann wird dich wohl schützen gegen den ewigen Grimm der Gottheit, und welches wird dann das Mittel zwischen dem Zorne Gottes und dir sein? Ich sage dir: kein anderes – als das Gericht und die Verdammnis! Denn du bist ein Werk Gottes aus Mir. Wo aber ist das Wesen, welches Gottes Herrlichkeit anrühren möchte? Denn entweder soll werden ein Werk nach dem Willen der freien Macht der ewigen Heiligkeit Gottes – denn darum ward dir ein freier Wille gegeben, daß du den Willen der ewigen Macht Gottes in dir erkennen möchtest-, willst du das aber nicht, so ist an dir nichts gelegen, und du sollst dann erkennen die unendliche Macht Gottes, wenn sie dich bannen wird in die ewige, brennende Nichtigkeit.

21. Denn bei Gott ist kein Wesen in irgendeinem Betracht, und es liegt Ihm auch ewig nichts an Milliarden solcher Geister, wie du einer bist; denn Er vermag in jedem Augenblicke zahllose Milliarden noch größerer Geister denn du hervorzurufen, um sie dann wieder zu vernichten auf ewig, wenn sie nicht entsprechen Seiner ewigen Herrlichkeit!

22. Daher bedenke, was Gott ist, und was Er will, und was du bist, und was du mit deinem dir verliehenen freien Willen wollen sollst, damit die große Herrlichkeit Gottes in dir offenbar werden möchte, und so auch in allen, die aus dir geworden sind und in dir und mit dir gefallen sind!

23. Siehe das weite Grab der Erde und auch das aller zahllosen Sternenwelten! Ich nehme dir die große Last der mit dir Gefallenen und lege sie nun in die Erde und in alle Sterne, und da soll kein Stäubchen nutzlos schweben und soll bergen bis zur Zeit ein lebend Wesen, dir gleich, in sich.»

24. Und seht, da nahm die Liebe den Geist und legte ihn in die schlafende Form; und es gefiel dem Geiste wohl in mir, da er sah, daß er wohlgeborgen war und ward befreit von einer so großen Last, die er so lange hatte tragen müssen, und jetzt aber wurde er getragen in der lebendigen Wohnung, welche da bereitet hatte die ewige Liebe.

25. Und als ich auf diese Art eins geworden war mit dem Geiste, seht, da weckte mich die ewige Liebe. Ich erwachte und stand als ein einzelner Mensch im Angesichte der ganzen unermeßlichen Schöpfung und sah niemand denn mich, das Gras der Erde und ihre Gesträuche und Bäume und auch die leuchtende Sonne am weiten, blauen Firmamente. Da fing mich an zu bangen. Ich verließ die Stelle, suchte eine Gesellschaft und fand auch nicht ein Wesen, das mir gliche!

26. Und als ich des Suchens müde ward, da fiel ich wieder zur Erde nieder, und ein süßer Schlaf bemächtigte sich meiner. Und seht, in diesem Schlafe hatte ich folgenden Traum: In der Mitte meines Herzens sah ich ein unendlich reizend Wesen, und dieses Wesen sprach in mir zu mir:

27. «Siehe mich an, wie ich bin schön und reizend und habe eine Form gleich der deinen und kann sie wohl überschauen! War meine Gestalt auch einst nur ein großes Licht, das da seine Strahlen sendete den endlosen Räumen entlang und verzehrte sich selbst in solcher Übergröße, so konnte ich doch nie meine Form schauen, sondern ich war selbst Licht, in dem sich zahllose Formen enthüllten. Die Formen sind mir genommen worden, in denen ich mich verunendlichfältigt sah und wohl empfand; aber dafür ist mir nun selbst Form gegeben, und diese Form ist schöner denn all mein einstiges Licht, und ich gefalle mir in dieser Form so sehr, daß ich eine große Lust an mir habe und liebe mich selbst und werde von dir geliebt und habe eine große Begierde in mir zu mir und kann dich zu mir ziehen, wann ich will, und du mußt allzeit folgen dem Zuge meiner Begierde!»

28. Und seht, ich hatte wirklich ein großes Wohlgefallen an mir in mir. Und als ich so in diesem Wohlgefallen noch immer fest und fester schlief, da sah ich eine lichte Hand mich durch- und durchgreifen bis in die Mitte des Herzens und festhalten mein zweites Ich. Und dieses sträubte sich anfangs; aber es unterlag bald den mächtigen Fingern der Liebe Jehovas; denn die lichte Hand war die Hand der ewigen Liebe!

29. Bald zerbrach der mächtige Finger Gottes eine Rippe meinem zweiten Ich, griff in sein Innerstes und zog bald einen Wurm aus seinen Eingeweiden und schloß endlich wieder die Stelle, da der mächtige Finger des Herrn sich den Weg machte zur Wegnahme der eigenliebigen Begierde. Und danach aber sah dieses mein zweites Ich nicht mehr so reizend aus wie ehedem, und es war seine Form gleich der meinigen, und ich hatte nicht mehr den Zug dahin, sondern wir beide wurden gezogen von der ewigen Liebe. Da sah ich den Geist verfallen in einen Schlummer, und in diesem Schlummer löste er sich auf und floß über in alle meine Teile, und wir wurden vollends eins.

30. Da mir noch solches träumte, seht, da weckte mich auf einmal eine sanfte Stimme, und diese Stimme war eine Stimme des Herrn und sprach: «Adam, du Sohn der Erde, erwache, und siehe an deine Gehilfin!» – Und ich sah die Eva vor mir und war froh über die Maßen; denn ich sah mein zweites Ich aus mir getreten, und dieses hatte eine große Freude an mir, und diese Freude war die erste Liebe, die ich, der erste, ungeborene Mensch, empfand, und sah zum ersten Male mein geliebtes Weib – und liebte sie rein im reinsten Schoße der ewigen Liebe Gottes in aller Fülle des ersten Lebens!

31. Und seht ferner, in solcher süßen Empfindung verlebte ich drei Tage und drei Nächte. Da aber empfand ich auf einmal eine gewisse Leere in mir, und ich wußte nicht, was ich daraus hätte machen sollen, oder was daraus werden sollte oder könnte!

32. Wüste ward es um mein Herz und trocken in dem Munde, – und seht, da stand denn auf einmal die ewige Liebe vor mir, gar so mild und liebevoll aussehend, hauchte mich an und stärkte mich und sprach: «Adam, siehe, dich hungert und dürstet nach Speise und Trank, und deine Liebe, die da soll ‘Eva’ heißen, nicht minder. – Siehe an die Bäume, die Ich jetzt segnen werde; deren Frucht esset zur Stärkung eures Leibes sowohl, als auch eurer Seele. Aber von jenem Baume dort in der Mitte des Gartens sollet ihr nicht essen, bevor Ich wiederkommen werde, euch und den Baum zu segnen; denn an dem Tage, da du von dem Baume essen wirst, wird auch der Tod in dich treten. Du wirst zwar versucht werden; aber sei standhaft bis zum dritten Male, so wirst du den Wurm des Todes, der am selben Baume nagt, verderben, die Eva reinigen und dir und ihr und allen, die aus dir wurden und werden, ein überfreies, seliges, ewiges Leben in Gott bereiten.

33. Siehe, darum machte Ich die Zeit, damit deine Prüfung nur kurz währen sollte – und das erkämpfte Leben aber ewig!

34. Siehe, du hast mit keiner fremden Macht zu kämpfen, sondern mit dir selbst; denn Ich habe dir alles untertan gemacht, aber nur dich selbst konnte und durfte Ich nicht, damit das Leben dir eigen werde. Daher mißachte nicht dieses leichte Gebot, und erhebe dich über dich selbst, damit du leben mögest ewig!

35. Siehe, der Wurm ist dein Böses vom Grunde aus und trägt den Stachel des Todes in sich; daher beiße nicht in den Stachel des Wurmes, den Ich dir genommen habe vor Eva aus deinem Herzen im Schlafe und bildete daraus die Eva, die dir lieb ist, da sie aus deiner Liebe entstand und ihr Fleisch aus deiner Begierde und blieb in ihr die Wurzel des Todes, welchen du beleben sollst durch deinen Gehorsam!

36. Geliebter Adam, siehe, Ich, die ewige Liebe Gottes, aus der alles Leben strömt, sage dir das bittend: Verdirb Mir nicht ein so großes Werk an Dir! Du weißt ja, welche lange Zeit der Zeiten verronnen ist seit dem, da Ich dich auffing im ewigen Fallen vom Leben zum Tode! Siehe, es mochten wohl eine Milliarde von solchen Erdenjahren verflossen sein, wenn schon damals eine Zeit bestanden hätte, und Ich scheute nicht jegliche Sorge, dich lieben geschaffenen Bruder zu retten; aber da Ich so viel tat, so tue du noch das wenige und gib in dir Mir Meinen geliebten Bruder wieder, damit wir in Gott, unserem heiligen Vater, wieder eine Liebe werden möchten ewig. Amen.»

37. Und seht, da verließ mich die Liebe. Ich aber aß und trank und stärkte mich – zum Ungehorsame! O Kinder, hört, ich wurde der ewigen Liebe ungehorsam!

38. Die Erde vermag euch zu erzählen die Größe meiner Untat; denn da blieb kein Stein auf dem andern, und die Unendlichkeit ward erfüllt von der großen Gewalt des Zornes Gottes!

39. Ich verbarg mich und weinte bittere Tränen der Reue; und die ewige Liebe verschmähte nicht meine Tränen, und die Zähren der Eva waren Ihr angenehm. O Kinder, höret, die Liebe machte alles wieder gut! – Ich fehlte wieder am Sabbate und weinte laut über meine Verworfenheit. Und seht, die Liebe sandte einen Engel und ließ mich geleiten aus dem Garten der Versuchung in ein Land, das der Seth noch gar wohl kennt, in ein Land der Besserung, aber auch in ein Land der Trauer, – und wieder in ein Land der Freude. Denn als ich den Fluch wegnahm von Cahins Haupte, der von meinem Todesstachel verderblich geworden war, da er entstanden ist vom Safte des Apfels, der vom Wurme des Todes begeifert war, so gab mir die Liebe des Herrn meinen lieben Ahbel-Seth, – und nun vor hundert Jahren führte uns alle der neue Engel der ewigen Liebe des Herrn hierher ins Land der Erkenntnis Gottes und Seiner ewigen Wahrheit, da Ahbel das Schwert pflanzte und die roten und weißen Beeren vom Strauche las!

40. Seht nun, Kinder, die unermeßliche Liebe Gottes, was alles sie an mir und an euch allen getan hat, noch tut und ewig tun wird! Daher seid fröhlich, wenn die ewige Liebe auch die Kinder Cahins heimsucht; doch aber soll nie jemand dahin wandeln von uns ohne das ausdrückliche Gebot des Herrn, denn das Erdreich daselbst besteht aus dem Kote der Würmer! Daher, wenn der Herr jemanden zuvor nicht gesegnet hat, der wage es nicht dahin! Denn alles Übel liegt in den Weibern der Tiefe nun; daher verunreiniget euch nicht mit ihnen! Amen.”

41. Kapitel
1. Und als der Adam diese Rede durch Meine besondere Zulassung beendet hatte, da wurde sein Inneres wieder geschlossen um seines Heiles willen. Seth, Enos und Henoch aber wunderten sich über alle Maßen und konnten nicht begreifen den hohen Sinn dieser Rede und fragten den Adam, was er denn damit hätte sagen wollen.

2. Er aber staunte sie an und wußte kaum, daß er etwas geredet hatte und fragte sie entgegen, was er denn eigentlich gesprochen habe.

3. Seth aber sprach darauf: »O Vater, siehe, du hast uns enthüllt deine wundervolle Werdung vom Anbeginne aller Wesenheit und zeigtest uns die unbegreifliche Führung der ewigen Liebe. Wir verstanden es nicht und wollten dich um eine nähere Erläuterung bitten; daher vergib uns den Fehltritt unserer Neugierde! Wen sollte auch nicht wundern solcher Dinge, die soeben von deinem Munde an unsere Ohren gedrungen sind?!

4. Adam aber stand auf, erregte sich und sagte: »So ihr aber wunderbare Dinge nun vernommen habt, so denkt, daß sie vom Herrn und nicht aus mir herrühren, und so wisst ihr ja auch, wem zunächst Dank und Ehre gebührt!

5. Lobt daher den Herrn, da Er die höchste Liebe und Weisheit Selbst in aller Heiligkeit ist, und denkt, daß der Mensch dem Menschen nichts geben kann, außer er hat es zuvor empfangen von der Liebe des Herrn, der da der alleinige Geber aller guten Gaben ist! So ich euch irgend etwas Gutes gegeben habe, so habe nicht ich, sondern der Herr hat es euch gegeben. Mangelt euch Licht, so seht empor zum Lichte der Himmel, und da werdet ihr ja dann doch sehr leicht erkennen, woher das Licht aller Lichter unablässig strömt; denn wo eine Gabe jemand gegeben wird, da ist auch der große, heilige Geber nicht ferne. Daher sucht Ihn, und ihr werdet Ihn auch wohl finden, und das Verständnis der Gnade wird nicht unterm Wege bleiben!

6. Dieses beherzigt wohl; denn Adam, euer aller Vater, sagt euch jetzt, wie zuvor, das Übergehende der Werdung (das heißt den Übergang der Werdung von Luzifer zu Adam) aus der sich herablassenden großen Gnade des ewigen, überheiligen, überguten Vaters! Da aber der Heilige, Liebevolle tat das Seinige, so tut ihr auch das eurige, und gehorcht in allen Dingen! Amen.«

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Chapter 40 – Adam’s Speech about his Fall – Lucifer to Adam

THE HOUSEHOLD OF GOD – History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham – Volume 1

Received thru the Inner Word from Jakob Lorber
(15.03.1840-07.09.1844)

The Lord says:
1. When Adam heard this from Seth, Enos and the exceedingly godly Enoch he rejoiced seeing how far My love surpasses all human love, and he was amazed to see that My love had even descended to the depths of the curse, to the smooth serpent’s brood. He was deeply moved and made the following short speech, which was preserved until the Flood. This speech was not recorded, but was passed on from mouth to mouth. And this is what it said:

2. “O my children! Open your eyes wide and take in the vast stretches of the earth, which now, as far as you can see, are almost everywhere inhabited by my blessed children. Gaze also down into the deep and over all the dark and vast lowlands and see in the east that very high and always burning mountain! Envisage the entire earth if you can and see me, the first man of this earth, – oh what am I saying, see me as the one intended to be the First who in spirit preceded all created beings, was more radiant than the center of the suns and wanted to be greater than God! And God showed me the might of His holiness and I was condemned and cast into the endless depths of the sea of divine wrath where I was flung furiously through bottomless depths. Yes, eternities upon eternities must have passed, but in the vast boundlessness there was still no spot to be found where in this great nothingness I could have found a resting-place.

3. “And while I was falling from one endlessness to the next and kept falling and falling forever, I began to realize the greatness and endlessly and forever continuing might of God, and the futility of my aspiration became clear to me.

4. “Yet I thought: ‘What good is this realization to me now? I am now too distant from God and He cannot possibly know anything of me any longer. For in this endless nothingness there rules nothing but eternal oblivion of God. I have been falling forever from one sea of wrath to the next where endless floods of fire were beating against my brow and broad tongues of flames singed my intestines burning me more than white-hot iron-plates. Now I have sunk even beneath these streams of wrath. Where is the angry God now, and where am I? – All this is dead, endless night!’

5. “And behold, when such thoughts of remorse flowed through me, I suddenly noticed a being similar to me floating towards me from the eternal heights. The being reached me with the speed of lightning, seized me with a powerful hand, looked at me with a tender smile and said: ‘Lucifer, you poor fallen spirit, do you not know me?’

6. “And I replied: ‘How should I recognize you in this empty and dark nothingness? But if you are able to destroy me and render me like that which has never been, is not and will never be, then do it and I shall thank you in advance that you may not have to return without having been thanked from this empty place to your to me unknown heights.’

7. “And hear what the being spoke: ‘Listen! I do not wish to destroy you, but to save and lead you back on strange ways to where you have proceeded from full of sinful arrogance!’

8. “And I said: ‘Do whatever you can, but bear in mind the magnitude of God’s wrath! For I was great and have come to nothing So bear in mind even if you should be greater than I have been – that God is eternal and infinite and full of flaming wrath!’

9. “And the being replied: ‘Have you never measured also the love in God? – Behold, great as the floods of wrath may be, His love reaches to the point where the deep streams of wrath are exhausted forever under the endless brink of infinity, where a second infinity begins.’

10. “To this I replied: ‘Behold, when I still was a prince of all the light I was shown a faint little flame. This I was expected to worship as it was said to be God’s eternal Love. I could not believe this considering my own radiance, and I saw myself far superior to the faint little flame. And lo, I was overcome with the pride of my level of light. I became still more ignited and wanted to destroy the little flame completely with my light. However, I was seized by the divine wrath and was flung here into this eternal, dark emptiness, which I have reached only after eternities.’

11. “And behold, then I saw the little flame float above the head of the being that again spoke to me: ‘Lucifer, do you recognize Me now?’ And I replied: ‘Yes, Lord, I recognize You. You are God’s Love and reach further than the flood of His wrath. Look at me in Your mercy and give me a firm little spot where I can find rest in this eternal emptiness!’

12. “And behold, from the bright eye of eternal Love a tear ran down into the dark spaces of eternity and became a great water. And Love breathed over the great waters in the depth, the waters separated and countless drops formed from the waters. Then the little flame above the head of eternal Love suddenly expanded and ignited the little drops to countless great suns which in the warmth of eternal Love emitted earths and they in turn their moons.

13. “And lo, from the center of God’s tear this earth swam up to me and Love blessed it and breathed on it whereupon the earth flowered like a garden, and it was smooth, beautiful and even, but no living being could be seen there as yet. However, Love gazed at the earth and it teemed with all kinds of life, in the seas and other waters, on the firm land and in the air.

14. “Look, all this I saw and am now fully aware of it through the special grace of the Lord. – As the earth was now after the will of God’s Love gradually in accordance with eternal order equipped in this way, Love raised Its eyes to the height of God and said:

15. ”’You holy powers of the Father, let us make man and give him a living soul so that what has fallen may find a resting-place and become humble before You and Me and the might of Our holiness!’

16. “Then it thundered from the fire-filled eternal spaces, and the thunder was the voice of God and Love alone understood this voice and It formed from fine clay – look here – these feet which have carried me already for over nine-hundred years, these hands, in short, as I am standing before you eternal Love has formed me.

17. “So I was standing there, but I was still lifeless and there were no stirring, no movement to be seen in me. Then eternal Love bent over this lifeless form and breathed through the nose with the living breath a living soul into the organism. And look, then I became alive, as I am now, the first man on the vast earth. I saw the great creation, but it did not give me pleasure and I became tired of my wonderful existence and could not understand how, when and why and whence I had come, for my living, animated form could not see the creating eternal Love.

18. “And behold, eternal Love let the form fall into its first sleep and spoke to me: ‘Behold your resting-place! Move into the heart of this living habitation, for I have prepared it for you. In it you will find a well-appointed tablet and upon it the will of God will be engraved with great fiery signs. You shall follow this, surrender your will and instead make the will of God your own.

19. “This is the strange way on which I will lead you back. Do not ever look to yourself, but always to the tablet of God. Then you will live with Me forever and from a throne rule over infinity! But woe betides you if you fall again, for then even Love will become a curse to you. I shall give man another spirit, initially out of Me, — but you will have to leave this resting place again for eternities upon eternities and you will have to remain in the eternal fire of God’s wrath and the curse of Love!

20.”So bear in mind what this means! God’s wrath can be appeased if Love intercedes, but if the very Love curses you, who will then protect you from the eternal wrath of the Deity and who will then stand between the wrath of God and you? I tell you — nothing but judgment and damnation! For you is a work of God out of Me. But where is the being that would touch God’s glory? For either a work shall go forth after the will of the free might of God’s eternal holiness – for that is why you were given a free will, namely, that you may recognize the will of God’s eternal might within you or, if you will not do that, you are of no consequence and shall then recog-nize God’s endless might when it will ban you to eternal, burning nothingness.

21. “For with God no being is of importance and He is forever not concerned for billions of spirits like you since He can every moment call forth countless billions of greater spirits than you and again destroy them forever if they do not conform to His eternal glory.

22. Therefore, bear in mind what God is and wants and what you are and are meant to become with the free will you have been given that the great glory of God may become manifest within you and also in all those who have come out of you and have fallen within and with you!

23. ”Behold the vast tomb of the earth as well as that of countless stellar worlds! I take away from you the great burden of those who fell with you and place it into the earth and all the stars, and not a single mote shall float around uselessly, but shall hold temporarily a living being like you.’

24. “And look, then Love took the spirit and planted it in the sleeping form and the spirit was pleased to be securely within me, delivered from the great burden it had been compelled to carry so long. Now it was being carried within the living abode prepared by eternal Love.

25. “As I had in this way become one with the spirit, eternal Love awakened me. I woke up and was standing there as one only man facing the entire immeasurable creation, seeing no one but myself, the grass on the ground of the earth, its bushes and trees and the shining sun in the vast, blue firmament. Then I became frightened, left the spot looking for company, but found not one single being like myself.

26. “Tired of my search, I once more sank to the ground and was overcome by a sweet sleep and had the following dream: I saw an exceedingly attractive being in the center of my heart And this being spoke to me:

27. “Look at me how beautiful and enticing I am with a form like yours, which I can well behold. Once my form was only a great light sending its rays along the endless spaces and consuming itself in its immense power, but I could never behold a form, being a light myself within which countless forms manifested. The forms in which I saw and felt my endlessness were taken from me, but instead I myself have now been given a form. This form is more beautiful than all my former light and I like myself very much in this form and am greatly pleased with myself. I love myself and am loved by you and I feel a great desire within me and for me and can draw you to me whenever I want it and you have to follow the pull of my desire.”

28. “And look, I actually felt within me a great pleasure with myself, and in my sound sleep I saw a radiant hand reaching into the center of my heart seizing my second self. Initially this resisted, but soon succumbed to the powerful fingers of Jehovah’s Love. For the radiant hand was the hand of eternal Love.

29. “Thereupon the powerful finger of God broke a rib of my second self, reached inside and soon pulled a worm from its intestines and then closed the spot where the powerful finger of the Lord had entered to remove the selfish desire. After that my second self no longer looked quite as enticing as before. Its form was similar to mine and I no longer felt the pull towards it, but both of us were drawn by eternal Love. Then I saw the spirit falling asleep, and during this sleep it dissolved seeping into all my parts and we became completely one.

30. “While I was still dreaming this, I was suddenly woken by a gentle voice, which was the voice of the Lord, and it spoke: ‘Adam, you son of the earth, wake up and look at your helpmate!’ – And I saw Eve before me and was very happy, for I saw my second self which had come forth from me and took delight in me. This delight was the first love I, the first, unborn man felt. I saw for the first time my beloved wife and felt a pure love for her in the purity of God’s eternal Love in all the fullness of initial life.

31. “And in such a sweet sensation I lived for three days and three nights. But then I suddenly felt certain emptiness within me and did not know what to make of it and what could develop there from.

32. “My heart felt like a desert and my mouth was dry, and behold, suddenly eternal Love was standing before me, looking so mild and loving, breathed upon me, strengthened me and spoke: ‘Adam, look, you are hungry and thirsty for food and drink and so is your love whose name shall be ‘Eve’. See the trees I shall now bless for you; eat their fruit for the invigoration of your body and soul. But of that tree which is standing in the middle of the garden you shall not eat before I return to bless you and the tree. For on the day you will eat from that tree death will enter you. You will be tempted, but be steadfast until the third time and you will destroy the worm of death which is gnawing at that tree, purify Eve and prepare for yourself, for her and all that go forth from you a completely free, blissful, everlasting life in God.

33. “Behold, I created time in order that your temptation may not last long, but the attained life forever.

34. “You do not have to fight against any strange power, but only against yourself I have subjected everything to you, but I could not, and may not, do it with you if you are to attain to life. Therefore, do not ignore this easy commandment, but rise above yourself that you may live forever!

35. ”Behold, the worm is the evil within you and carries the pricks of death. So do not kick against the pricks of the worm, which I have before Eve removed from your heart while you were asleep forming Eve from it. You love her because she has come forth from your love and her flesh from your desire and thus there remained within her the root of death, which you shall animate through your obedience.

36. “Beloved Adam, behold I, God’s eternal Love from which all life issues, am telling you this, requesting you: Do not spoil for Me this great work on you! You know what a lengthy Time of times has passed since I caught you in your eternal fall from life to death. If then time had already existed, a billion of such earth years might have passed, and I did not hesitate at making every effort to save you, My dear created brother. Since I have done so much, you may as well do what little is needed to restore to Me My beloved brother so that we may become once more one love in God, our holy Father, forever. Amen.’

37. “And behold, thereupon Love left me and I took food and drink to fortify me – for disobedience! O children, listen, I became disobedient to eternal Love!

38. “Earth can tell you about the magnitude of my offence, for everything was razed to the ground and infinity was filled with the great power of God’s wrath.

39. “I hid myself and wept bitter tears of remorse, and eternal Love did not reject my tears and was pleased by the tears of Eve. O children, listen, Love straightened everything out again! – I sinned again on a Sabbath and wept aloud about my depravity. And behold, Love sent an angel and had me led away from the garden of temptation to a land, which Seth still well remembers, a land of betterment, but also a land of sorrow, – but then again to a land of joy. For when I removed the curse from Cain, who had become bad through my prick of death as he had come into being from the juice of the apple poisoned by the worm of death, the Lord’s Love gave me my dear Abel-Seth. Now, a hundred years ago, the new angel of the Lord’s eternal Love led all of us into this land of the cognition of God and His eternal truth where Abel planted the sword and picked the red and white berries from the bush.

40. “Behold, children, God’s boundless love and what it has done for me and all of you, what it is still doing and will be doing forever! Therefore, be happy, even when eternal Love punishes also the children of Cain. But let none of us go there without the Lord’s express command, for there the soil consists of the dirt of the worms. Therefore, let no one dare go there unless the Lord has blessed him! For now all evil lies in the women of the lowland, so do not defile yourselves with them. Amen.”

Chapter 41

1. When Adam had ended this speech, which was specially allowed by Me, his innermost was closed once more for the sake of his salvation. But Seth, Enos and Enoch were amazed and unable to grasp the full purport of this speech and asked Adam what he had actually meant by it.

2. However, Adam gazed at them in astonishment and was hardly aware that he had spoken and he asked them what he had actually said.

3. And Seth said: “O father, behold, you have revealed to us your miraculous coming into existence from the very beginning and showed us the inconceivable guidance of eternal Love. We did not understand it and wanted to ask you for further elucidation. Therefore forgive us our inquisitiveness. Whoever would not be amazed at the things we have just heard from your mouth?”

4. But Adam rose in agitation and said: “If you have now heard miraculous things, bear in mind that they do not come from me, but from the Lord. Thus you know also who must first be thanked and praised.

5. “Therefore, praise the Lord Who is the very supreme love and wisdom in all holiness and bear in mind that man cannot give another anything, provided he has first received it from the love of the Lord Who alone is the Giver of all good gifts. If I have given you something good, it is not really I, but the Lord Who gave it to you. If you lack light, lift your eyes to the light of heaven and you will easily recognize where the Light of all lights is constantly streaming from, for wherever someone is given a gift the great, holy Giver is not far away. Therefore, seek Him and you will find Him, whereupon the understanding of the grace will come, too.

6. “Do heed this, for Adam, the father of all of you, is telling you now, as before, of the transition into existence (i.e., the transition from Lucifer to Adam, the Ed.) thanks to the condescending great mercy of the eternal, exceedingly holy and good Father! Since the Holy, Loving One has done His part, you should do yours also and be obedient in everything! Amen.”

 

DIE WAHRE KIRCHE… Der Herr erläutert – Haushaltung Gottes Band 1/4 ❤️ THE TRUE CHURCH… The Lord elucidates – Household of God Volume 1/4

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DIE WAHRE KIRCHE Die Haushaltung Gottes Band 1 Kapitel 4 Offenbart durch Jakob Lorber1-1280 THE TRUE CHURCH The Household of God Volume 1 Chapter 4 Revealed thru Jacob Lorber1
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flagge de  4. Die wahre Kirche

DIE HAUSHALTUNG GOTTES
Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham – Band 1

Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (15.03.1840-07.09.1844)

4. Kapitel – Die wahre Kirche

So sprach der Herr zu mir und in mir (Jakob Lorber) für jedermann, und das ist wahr, gewiß und getreu:

1. Meine Gnade ist ein reicher Schatz; wem sie zuteil wird, der wird keinen Mangel haben an allem jemals zeitlich und ewig. Daher soll sich jeder bemühen, sich diese ja sogleich zu eigen zu machen; denn Ich gebe sie jedem, der sie nur immer haben will.

2. Denn siehe, wollet ihr Vergebung eurer Sünden, so werden sie euch vergeben, so ihr wahre Buße wirket durch Jesum, welcher ist Mein lebendiges Wort und die Liebe in Mir, und die Pforten des Himmels stehen euch offen, und so ihr hinein wollet, könnet ihr hinein und da schauen das Angesicht eures heiligen Vaters, der Ich es bin, der ewige Gott Jehova.

3. Das könnet ihr tun vermöge des lebendigen Wortes, welches ist Jesus Christus oder die ewige Liebe und Weisheit in Mir, woraus alles Gute und Wahre fließt. Die Liebe ist euch gegeben von Anbeginn; denn sie ist das eigenste Leben in euch, so wie die Macht in Meinen Geschöpfen, die zwar auch aus Meiner Liebe hervorgeht, aber doch nicht die Liebe selbst ist, da in ihr keine Freiheit ist, sondern nur die Wirkung der Liebe, welche aber an und für sich ist ohne Leben, – daher auch alles, was hervorgeht aus der Macht, an und für sich ist tote Materie, deren Leben nur scheinbar ist, – in der Wirklichkeit aber ist es der Tod.

4. Daher, so jemand seine Liebe an die materielle Welt heftet, so wird seine Liebe an sich durch die Macht des Todes erdrückt, und die Folge ist dann das Los der Materie oder der Tod.

5. Wer aber seine Liebe zu Mir richtet und an Mich heftet, der verbindet seine Liebe wieder mit der Liebe oder mit dem Leben alles Lebens; der wird dann lebendig durch und durch.

6. Nun aber siehe: Die Liebe an und für sich ist blind und finster und eben dadurch frei und unabhängig, – aber auch eben dadurch in großer Gefahr, sich zu verlieren und zugrunde zu gehen.

7. Darum gebe Ich aller Liebe zu Mir nach dem Grade ihrer Größe auch alsogleich den gerechten Anteil des Lichtes hinzu, und das ist ein Geschenk und heißt die Gnade; mit dieser fließe Ich bei jedem Menschen ein nach dem Grade seiner Liebe:

8. Daher, so jemand die Liebe hat, da er Mein Gesetz in sich lebendig macht, welches die höchste Liebe ist, über den werden Ströme des Lichtes ausgegossen werden, und sein Auge wird durchdringen die Erde und wird schauen die Tiefen der Himmel.

9. Sage es den Kindern, und sage es allen, sie mögen sein, welcher Religion sie wollen – ob Römische, ob Protestanten, ob Juden, ob Türken, ob Brahmi, ob finstere Heiden -, kurz für alle soll es gesagt sein: Auf der Erde gibt es nur eine wahre Kirche, und diese ist die Liebe zu Mir in Meinem Sohne, welche aber ist der heilige Geist in euch und gibt sich euch kund durch Mein lebendiges Wort, und dieses Wort ist der Sohn, und der Sohn ist Meine Liebe und ist in Mir und Ich durchdringe Ihn ganz, und Wir sind eins, und so bin Ich in euch, und eure Seele, deren Herz Meine Wohnstätte ist, ist die alleinige wahre Kirche auf der Erde. In ihr allein ist ewiges Leben, und sie ist die alleinseligmachende.

10. Denn siehe, Ich bin der Herr über alles, was da ist! Ich bin Gott, der ewige und mächtige, und als solcher bin Ich auch euer Vater, der heilige und liebevollste. Und dieses alles bin Ich im Worte; das Wort aber ist im Sohne, und der Sohn ist in der Liebe, und die Liebe ist im Gesetze, und das Gesetz ist euch gegeben. So ihr es beachtet und danach tut, so habt ihr es in euch aufgenommen; dann wird es in euch lebendig und erhebt euch selbst und macht euch frei, und ihr seid dann nicht mehr unter dem Gesetze, sondern über demselben in der Gnade und im Lichte, welches alles Meine Weisheit ist.

11. Und das ist die Seligkeit oder das Reich Gottes in euch oder die alleinseligmachende Kirche auf der Erde und in keiner andern ist das ewige Leben als nur einzig in dieser.

12. Oder meint ihr denn, Ich wohne in den Mauern, oder in der Zeremonie, oder im Gebete, oder in der Verehrung? O nein, ihr irrt euch sehr, denn da bin Ich nirgends, – sondern nur, wo die Liebe ist, da bin Ich auch; denn Ich bin die Liebe oder das Leben Selbst. Ich gebe euch Liebe und Leben und verbinde Mich nur mit Liebe und Leben, aber niemals mit der Materie oder mit dem Tode.

13. Denn darum habe Ich den Tod überwunden und die Gottheit Mir untertan gemacht, damit Ich alle Gewalt habe über alles, was da ist, und Meine Liebe herrsche ewiglich und mache lebendig alles, was ihr untertan ist.

14. Und wie meint ihr denn, daß Ich eurer im Tode harre, während Ich doch das Leben Selbst bin?! Daher geht zuvor in die wahre Kirche, da Leben innen ist, – dann erst in die tote, damit sie lebendig wird durch euch!

flagge en  4. The true Church

THE HOUSEHOLD OF GOD
History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham – Volume 1

Received thru the Inner Word from Jakob Lorber
(15.03.1840-07.09.1844)

Chapter 4 – The true Church

Thus spoke the Lord to me and within me (Jakob Lorber) for everyone, and that is true, certain and faithful:

1. My grace is a rich treasure. Whoever receives it will not ever be in want of anything, temporally and eternally. Therefore, let everyone endeavor to obtain it forthwith, for I give it to whoever wishes to have it.

2. For behold, if you want forgiveness of your sins, they are forgiven you provided you do true penance through Jesus who is My living Word and the love within Me. The gates of heaven are open to you, and if you want it you can enter and behold the face of your holy Father who is I, the eternal God Jehovah.

3. You can do that with the help of the living Word, which is Jesus Christ or eternal Love and Wisdom within Me from which keeps flowing all that is good and true. Love has been given to you from the very beginning, for it is the actual life within you, as is the might in My creatures, which, since it does not possess freedom though it also issues from My love, is not love itself, but only the effect of love. This is as such without life and, therefore, whatever goes forth from the might is dead matter with only an apparent life, which is in reality death.

4. Therefore, if someone attaches his love to the material world, his love is crushed by the might of death, and the result is the lot of matter, or death.

5. But he, who directs and attaches his love to Me, reunites his love with the love or life of all life and thus becomes alive throughout.

6. But now behold: Love in itself is blind and dark, which makes it free and independent, but also in great danger of becoming lost and perishing.

7. Therefore, I add to all love for Me, depending on its intensity, a proper share of light, which is a gift and is called grace. With this I flow into everyone according to the degree of his love.

8. If a person has the love, thereby animating My law within him, which is the highest love, streams of light will be poured over him, and his eye will penetrate the earth and behold the depths of the heavens.

9. Tell the children and tell all, of whatever religion they may be – Catholics or Protestants, Jews, Turks, Brahmins or heathens, – in short, it concerns all: There is but One true church on earth and this is the love for Me in My Son and is the Holy Spirit within you, manifesting through My living Word. And this Word is the Son, and the Son is My love and is within Me and I permeate Him completely and we are one. Thus I am within you, and your soul, whose heart is My place of residence, is the sole true church on earth. Only therein is eternal life, and it is the sole beatific church.

10. For behold, I am the Lord over everything that exists. I am the eternal and almighty God and as such also your holy and loving Father. And all this I am in the Word, but the Word is in the Son and the Son in the love and the love in the law, and the law has been given to you. If you observe it and act accordingly, you have absorbed it. Then it becomes alive within you, exalts you and makes you free, and you are then no longer under the law, but above it in the grace and light, all of which is My wisdom.

11. And that is the bliss, or the Kingdom of God within you, or the only beatific church on earth. And life eternal is only in this church.

12. Or do you think I dwell within the walls, or in the ceremony, or in the prayer, or in the worship? Oh no, there you are quite wrong, for I am only where there is love, being Myself the very love or the very life. I give you love and life and unite only with love and life, but never with matter or death.

13. I have overcome death and subjected the Deity in order to have all the power over everything that exists, and that My love may rule forever and make alive all that is subject to it.

14. And how can you believe that I wait for you in death when I am life itself? Therefore, go first into the true church where there is life, and only then into the dead church that it may become alive through you.

 

Die Haushaltung Gottes… Gott als Vater Seiner Kinder – The Household of God… God as Father of His Children

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Jakob Lorber-Die HAUSHALTUNG GOTTES Band 1 Kapitel 3-Gott als Vater seiner Kinder-1280 Jacob Lorber-The Household of God Volume 1 Chapter 3-God as Father of His Children 1
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flagge de  Kapitel 3… Gott als Vater seiner Kinder

DIE HAUSHALTUNG GOTTES Band 1 – Kapitel 3
Gott als Vater seiner Kinder (20.03.1840)

Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham – Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (15.03.1840-07.09.1844)

So sprach der Herr zu und in mir (Jakob Lorber) für jedermann, und das ist wahr, getreu und gewiß:

1. Ich bin ein guter Wirt; auch nicht ein Brosame geht verloren. Wer sein Kapital bei Mir anlegt, dem wird es hohe Zinsen bringen, und es wird in Meinem Herzen intabuliert bleiben, und die Zinsen werden wachsen in alle Ewigkeiten der Ewigkeiten. Blick’ empor, du Tor, und schaue den Sternenhimmel an! Wer hat je die Sonnen gezählt, deren Zahl kein Ende hat, und die Erden alle, die Ich um sie zu Tausenden bei jeder einzelnen geschaffen habe?! Und Ich sage dir, der Ich wahrhaftig und getreu bin in jeglichem Meiner Worte: Um einen Pfennig gebe Ich eine Erde und um einen Trunk frischen Wassers eine Sonne. Wahrlich, Ich sage dir: Der geringste Dienst der Nächstenliebe wird auf das ungeheuerste, unaussprechlichste belohnt werden!

2. Du fragst Mich, ob wohl überall auch Menschen seien, wie hier auf der Erde, die du bewohnst, und Ich sage dir: Ja, es gibt überall Menschen, die aus Meinen Eingeweiden hervorgehen und Mich erkennen nach der Art der Eingeweide; und die aus Meinen Händen hervorgehen und Mich erkennen an Meinen Händen; und die aus Meinen Füßen hervorgehen und Mich erkennen nach Meinen Füßen; und die aus Meinem Kopfe hervorgehen und Mich erkennen nach Meinem Kopfe; und die aus Meinen Haaren hervorgehen und Mich erkennen nach Meinen Haaren; und die aus Meinen Lenden hervorgehen und Mich erkennen nach Meinen Lenden; und überhaupt die aus allen und jeden Einzelteilen Meines Leibeswesens hervorgehen und Mich danach erkennen. Und ihr Leben und ihre Seligkeit entspricht dem Teile, aus dem sie hervorgegangen, und sie sind alle Meine Geschöpfe, die Mir lieb sind; denn Ich bin ganz Liebe und bin überall die Liebe Selbst.

3. Aber die Menschen dieser Erde rief Ich aus dem Zentrum Meines Herzens hervor und schuf sie vollkommen nach Meinem Ebenbilde, und sie sollten nicht nur Meine Geschöpfe, sondern Meine lieben Kinder sein, die Mich nicht als Gott und Schöpfer, sondern nur als ihren guten Vater erkennen sollen, der sie nach kurzer Prüfungszeit wieder ganz zu Sich nehmen will, damit sie da alles haben sollen, was Er Selber hat, und bei Ihm wohnen möchten ewiglich und mit Ihm herrschen und richten möchten das All. Aber siehe, alle Meine Geschöpfe lieben Mich als ihren Schöpfer in dankbarer Freude ihres Daseins; aber Meine Kinder wollen ihren Vater nicht und verschmähen Seine Liebe!

4. Siehe, Ich bin traurig, wenn Ich sehe, wie stündlich Tausende und tausendmal Tausende dahinwelken und sterben! Oh, wenn Ich ihnen doch nur helfen könnte! Ist es nicht traurig, wenn der Allmächtige nicht helfen kann?!

5. Du fragst Mich schon wieder, wie denn das möglich sei? O ja, sage Ich dir, das ist sehr möglich! Siehe, alle Meine Geschöpfe hängen an Meiner Macht, aber Meine Kinder hängen an Meiner Liebe! – Meine Macht gebietet, und es geschieht; aber Meine Liebe wünscht nur und gebietet in aller Sanftmut den freien Kindern, und die freien Kinder verstopfen ihre Ohren und wollen nicht das Angesicht ihres Vaters schauen. Daher, weil sie frei sind, wie Ich es bin, kann Ich ihnen nicht helfen, wenn sie es nicht wollen. Denn Meine Macht geht über alles; aber Mein Wille ist Meinen Kindern untertan. Dieses aber soll sich jeder hinter die Ohren schreiben: Ich bin euer Vater, bin aber auch euer Gott, und außer Mir ist keiner mehr. Wollet ihr Mich als Vater – oder als Gott? Eure Taten werden Mir die entscheidende Antwort geben.

6. So merket es denn: Die Liebe wohnt nur im Vater und heißt der Sohn. Wer diese verschmäht, der wird der mächtigen Gottheit anheimfallen und wird seiner Freiheit auf ewig beraubt werden, und der Tod wird sein Anteil sein; denn die Gottheit wohnt auch in der Hölle, aber der Vater wohnt nur im Himmel. Gott richtet alles nach Seiner Macht; aber die Gnade und das ewige Leben ist nur im Vater und heißt der Sohn. Die Gottheit tötet alles; aber der Sohn oder die Liebe in Mir hat Leben, gibt Leben und macht lebendig.

7. Dieses alles sagt der gute Wirt und der sparsame Vater allen Seinen Kindern, damit sie sich bessern sollen, um einst das Erbe zu nehmen, das Ich ihnen von Ewigkeit so treulich bereitet und aufbewahrt habe.

8. Deinen Freunden und Brüdern sage ja in aller Liebe: Ich, ihr liebevollster Vater, habe schon Meine beiden Arme ausgestreckt, um sie allesamt an Mein Herz ewig, ewig zu drücken. Sie sollen sich ja nicht mehr von Mir wenden, sondern unverwandt sollen sie in Mein Angesicht schauen, und Mein Auge wird es ihnen sagen, ja laut verkünden wird es ihnen, wie sehr Ich sie liebe, und wie aufrichtig Ich es mit ihnen meine.

9. Sage ihnen: Ich habe ihre Sünden von Meinen Augen hinweggetan und habe sie gewaschen so weiß wie der Schnee; es ist nun kein Hindernis mehr. Ich will ihnen kein unsichtbarer Vater mehr sein; sie sollen Mich allzeit schauen und mit Mir tändeln und schäkern und sich freuen; alle ihre Sorgen sollen sie nun Mir übertragen.

10. Oh, mit welcher Freude will Ich fernerhin sorgen für sie! Oh, was sind alle Freuden und Seligkeiten Meiner Himmel für Mich, den Vater, gegen die, von Meinen lieben Kindern als einziger, wahrer Vater geliebt zu sein!

11. Siehe, alle Seligkeiten gebe Ich euch für diese einzige, die Ich nur für Mich bestimmt habe, und darum sollen Meine Kinder auch niemanden als Mich, Mich nur ganz allein, ihren Vater nennen; denn Ich bin es auch und bin es auch mit allem Rechte, und niemand kann Mir das Recht nehmen, da Ich der Einzige, Alleinige bin und außer Mir keiner mehr ist.

12. Siehe, Ich will sie (das heißt: deine Freunde und Brüder) dir alle beim Namen: H1 L V1 T S S A A S S nennen:

H1 – Höllisches im Menschen – 1=Hoffart (Überheblichkeit, Arroganz), Herrschsucht, Hochmut
L – Leidenschaften als Auswirkungen von “H1”
V1 – Vernunft und Verstand dem Weltmenschen nach
T – Talente (Fähigkeiten), geboren und genährt aus V1
S – Selbstsucht
S – Schadenfreude
A – Anhänglichkeit an allen Weltglanz
A – Antrieb, stets höher in der Weltgunst und in ihrem Vorteile zu steigen
S – fleischliche Sinnlichkeit
S – überdumme Sittlichkeit, als Mode, Komplimente usw.
(Ausführlich nachzulesen im Anhang zu der Haushaltung Gottes, Band 1, Kap. 186)

Sie sollen alle Meinen Vatergruß empfangen und heute noch, wenn sie wollen, sollen ihnen die Pforten der Himmel geöffnet werden, das die Augen ihres Geistes sind, und Ich will noch heute wohnen in ihren Herzen. Nur eines noch sollen sie mit Beharrlichkeit tun, nämlich ihr Fleisch sollen sie rein waschen aus dem Brunnen, da lebendiges Wasser innen ist, und einen Stab sollen sie nehmen, der zur Hälfte schwarz und zur Hälfte weiß ist; den sollen sie zur Hälfte abbrechen, und den schwarzen Teil sollen sie der Welt unter die Füße werfen und den weißen Teil für sich behalten zum Zeichen, daß sie mit der Welt und mit ihrem Fleische auf immer gebrochen haben.

13. Das ist aber so viel, daß sie ernstlich in sich gehen sollen, sich ganz erkennen und Mir dann ihre vorgefundenen Gebrechen in ihrem Herzen treu und wahr vortragen. Ich werde den Unrat aus ihren Herzen vertilgen und werde sie mit dem Feuer Meiner göttlich-väterlichen Liebe erfüllen. Und so gereinigt sollen sie sich dann dem Priester* zeigen durch und in der Beichte*; und sodann werde Ich kommen und mit ihnen am Altare das Freudenmahl halten.

* Zum Verständnis von “Priester”, “Beichte” und “Kirche” (im nachfolgenden 14. Vers): Vor über 170 Jahren hätte die Kirche sowie deren Sitten und Gebräuche durch eine gläubige Aufnahme der Belehrungen Christi noch zum Positiven hin verändert werden können. Jetzt, 2017, kann davon keine Rede mehr sein (siehe z.B. TrumpetCall, “Ich sandte eine geistige Hungersnot” oder “Das Licht in den Kirchen ist verschwunden”). Doch die Zusage, dass der Vater in der vertrauensvollen Verbindung im Herzen immer präsent ist, hat ewige Gültigkeit! (Theo)

14. Sage ihnen noch hinzu, daß sie sich ja nicht in und an der Kirche* stoßen sollen; denn eine jede Speise, die Ich anempfehle, reinige Ich für den, der sie im Geiste und in der Wahrheit genießen will, und dann soll er sie genießen ohne Sorge. Was Ich Meinen Kindern gebe, das ist rein und wird durch die äußere Form nicht entheiliget für jene, für die Ich es gesegnet habe. Den Tempel werde Ich segnen, und die Stätte wird heilig sein, wo sie sich befinden werden; denn Ich, ihr heiliger Vater, werde da sein mitten unter ihnen, wo sie hingehen werden, und kein Haar soll an ihnen gekrümmt werden.

15. Sage ihnen ja ganz bestimmt und gewiß: Meine Liebe harret ihrer, und Meine Arme will Ich nicht eher schließen, als bis sie allesamt in Meinen Armen ruhen werden, wo sie ihren liebevollsten, heiligen Vater von Angesicht zu Angesicht schauen werden und ihrer Freuden nimmer ein Ende sein wird. Amen!

16. Sage allen, die Mich suchen, daß Ich stets zu Hause bin, niemals ausgehe, und daß Ich nicht nur gewisse Stunden oder Zeiten bestimmt habe, in welchen man zu Mir kommen kann wie zu den Königen der Erde und allen Großen der Welt. Also nicht nur am Sabbate oder Feiertage, sondern zu jeder Minute ist Mir ein liebendes Herz angenehm, und in der Nacht selbst habe Ich noch nie vor jemandem die Türe verriegelt; wann immer ihr also klopfen werdet, will Ich ,Herein!” sagen.

17. Du mußt und kannst es nun schon frei heraussagen, ob Ich dich je zu etwas zu einer bestimmten Zeit genötigt habe, oder ob es nicht allezeit deinem freien Willen überlassen war, dich zu Mir zu begeben und um irgend etwas zu fragen, das du hast wissen wollen, und ob Ich dir je eine Frage schuldig bin geblieben! Und hast du Mich aus der Hölle gefragt, so antwortete Ich dir; und warst du auf der Erde, so sprach Ich mit dir; und in den Himmeln sprach Ich mit dir. Bei Tag und bei Nacht ist dir Mein Ohr beständig zugekehrt. Was du hier schreibst, schreibst du ja nur nach deiner Zeit und Muße, und Mir ist es allezeit ganz recht, und solange du es willst, und wieviel du willst, und siehe, Mir ist es recht! Daher sage ihnen ganz getreu: Mir sei es ganz einerlei; wann jemand zu Mir kommt, wird er angehört und angenommen!

18. Sage den Kindern, daß sie ja nicht Spott mit Mir treiben sollen, sondern daß sie das ernstlich nehmen sollen! Sage ihnen, daß Ich durchgehends kein Spaßmacher bin, noch irgendeinen Spaß verstehe; denn Ich meine es ernst mit allen, mit Großen und Kleinen, mit Jungen und Alten, mit Männlich und Weiblich. Ausnahmen finden bei Mir gar keine statt.

19. Denn siehe, Meine Geschöpfe, die nichts taugen, zerstöre Ich augenblicklich und vernichte sie auf ewig; aber für Meine Kinder habe Ich auch Strafen in Menge und will die Ungehorsamen züchtigen bis auf den letzten Tropfen ihres Blutes, und sie werden dann gewiß erkennen, daß Ich wenigstens der Herr im Hause bin, wenn sie Mich schon als liebenden, heiligen Vater nicht erkennen wollen.

20. Wehe aber denen, die Meine väterlichen Züchtigungen verkennen und mißdeuten! Ich sage noch einmal: Wehe ihnen! Diese wird der Vater verstoßen, und sie werden dann mit ihrem ewig unerbittlichen Gott zu tun haben. Das sage Ich dir als einem schlechten, faulen Knechte. Amen. Ich, Jehova, Amen.

flagge en  Chapter 3… God as Father of His Children

THE HOUSEHOLD OF GOD Volume 1 – Chapter 3
God as Father of His Children (March 20, 1840)

History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch  from Adam to Abraham – Received thru the Inner Word from Jakob Lorber

Thus spoke the Lord to me and within me for everyone, and that is true, faithful and certain:

1. I am a good host, not a crumb of bread is lost. Whoever invests his capital with Me will receive high interest, and it will remain recorded in My heart, and the interest will be growing forever and ever. Look upward, you fool, and gaze at the starry sky! Who has ever counted the infinite number of suns and all the earths of which I have created thousands for every sun? And I, Who am truthful and reliable in every one of My words, am telling you: For a penny I shall give away an earth and for a drink of fresh water a sun. Truly I tell you: The smallest service of neighborly love shall be rewarded richly and abundantly.

2. You ask Me whether there are everywhere humans like here on the earth where you dwell. And I tell you: Yes, there are everywhere humans who are going forth from My bowels and who perceive Me according to the respective organ. Those who go forth from My bands and perceive Me according to My bands; those who go forth from My feet and perceive Me accordingly; those who go forth from My head and perceive Me according to My head; those who go forth from My hair and perceive Me according to My hair; those who go forth from My loins and perceive Me according to My loins; and altogether those who go forth from all the different parts of My bodily essence and perceive Me accordingly. Their life and happiness correspond to that particular part from which they have come forth. They are all My creatures whom I love, for I am love throughout and am the very love everywhere.

3. However, the people of this earth I called forth from the center of My heart and created them fully in My image. They were meant to be not just My creatures, but My beloved children who were not meant to perceive Me as God and Creator, but as their good Father who will, after a short trial period, take them back into His house to share everything with Him, dwell with Him everlastingly and rule and judge the universe with Him. And behold, all my creatures love Me as their Creator and gratefully enjoy their existence; but My children do not want their Father and reject His love.

4. Behold, it saddens Me when I see how every hour thousands upon thousands wither and pass away. Oh, if I could only help them! Is it not sad when the Almighty cannot help?

5. You ask Me again how this could be possible. Oh yes, I tell you, it is quite possible. Behold, all My creatures are held by My might but My children by My love. – My might commands, and it is obeyed, whereas My love only desires and gently bids the free children, but the free children refuse to listen and do not want to face their Father. Because they are free, as I am, I cannot help them if it is against their will. My might surpasses everything, but My will is subject to My children. But let everyone note this: I am your Father and am also your God and beside Me there is none other. Do you want Me as a Father or as a God? Your actions shall give Me the final answer.

6. Take note of this: Love dwells only in the Father and is called the Son. Whoever scorns this love shall be subject to the mighty Deity, losing his freedom forever and death shall be his share, for the Deity dwells in hell, too, but the Father dwells only in heaven. God judges everything according to His might, but grace and life eternal are only in the Father and are called the Son. The Deity destroys everything; but the Son, or the love within Me, has life, gives life and animates.

7. All this the good host and the thrifty Father is telling all His children that they may change their ways in order to receive the inheritance I have faithfully prepared and kept for them from eternity.

8. Tell your friends and brothers lovingly that I, their most loving Father, have already stretched out both My arms to press them all to My heart forever and ever. They shall on no account turn again away from Me, but shall keep gazing at My countenance, and My eyes will tell them and clearly proclaim how much I love them and how sincere My intentions towards them are.

9. Tell them: I have put their sins out of My sight and have washed them white as snow and there is no longer any obstacle. No longer will I be an invisible father to them. They shall always see Me and be happy and joyful. All their worries they shall transfer to Me.

10. Oh, how gladly I shall take care of them! What are all the joys and beatitudes of My heavens for Me, the Father, compared with the bliss to be loved by My dear children as their only true Father!

11. Behold, I give you all the beatitudes for this one bliss, which I have reserved for Myself. And therefore My children shall call no one but Me their Father, which I am and to which I am fully entitled, and no one may take this right from Me as I am the only one and there is none other besides Me.

12. Behold, I will call them all (i. e., your friends and brothers) by name: H1 L V1 T S S A A S S.

H1 – signifies hell as a fleshly appendage to the soul; the number “1” stands for the arrogance, tyranny and pride of hell
L – signifies all kinds of passions resulting from the “H1”
V1 – signifies reason coupled with the intellect, as given to the external natural man by the world or hell
T – signifies the talent that sprouts simultaneously with the intellect (V1)
S – self-love
S – gloating (and self-satisfaction)
A – Adherence to all world glamor
A – Incentive to rise ever higher in the world and in its advantages
S – Carnal sensuality
S – very foolish morality like fashion, compliments, etc.
(For more details, see Appendix to the Household of God, Volume 1, chap. 186)

They shall all receive My fatherly salutation and still today, if they so desire, shall the gates of heaven be opened to them, which are the eyes of their spirit; and already today will I dwell in their hearts. Only one thing shall they do with determination, namely, cleanse their flesh in the well that contains living water. And they shall take a staff that is half black and half white, break it in half, throw the black part at the feet of the world and keep the white part as a token that they have broken with the world and its flesh forever.

13. This means that they shall in all earnest go within, recognize themselves and then present their discovered weaknesses to Me in their hearts. I shall remove the dirt from their hearts and fill them with the fire of My divine fatherly love. Thus cleansed they shall then show themselves to the priest* through and in the confession*. Thereupon I will come and share the joyous feast with them before the altar.

* On the understanding of “priests”, “confession” and “church” (in the following verse 14): More than 170 years ago, the church, as well as its customs and traditions, could have been changed by a faithful acceptance of the teachings of Christ. Now, 2017, there can be no more talk (see, for example, TrumpetCall, “I sent a spiritual famine” or “The light has gone out of the churches”). But the pledge that the Father is always present in the trusting connection in the heart has eternal validity! (Theo)

14. Tell them also that they must on no account take offence at anything in or about the church*, for I purify every food I recommend for the one who wishes to partake of it in spirit and in truth and so he can enjoy it without fear. What I give to My children is clean and is not desecrated through the outer form for those for whom I have blessed it. I shall bless the temple, and the place where they are shall be hallowed. For I, their holy Father, shall be in their midst wherever they go, and not a hair on their head shall be hurt.

15. Tell them in no uncertain terms: My love is waiting for them, and I will not close My arms before all of them are resting in My embrace, where they will behold their most loving, holy Father face to face, and their joy will never end. Amen!

16. Tell all those who seek Me that I am always at home and never go out and that I do not have fixed hours or times when a person may come to Me as with the kings on earth and the great ones of the world. Thus, a loving heart is welcome to Me not only on a Sabbath or Holy Day, but every minute, and even at night I have not ever barred the door to anyone. So whenever you will knock, I shall say “Enter!”

17. You must and can tell openly whether I have ever compelled you in any war or whether it was at all times left to your free will to come to Me with a question you wanted to ask and if I have ever failed to answer your question. When you asked Me from hell, I gave you an answer, and when you were on earth, I spoke to you, and I spoke to you in the heavens. My ear is open to you day and night. What you are writing here, you write at your own time and leisure, and I am always satisfied with how long and how much you wish to write. Therefore, tell them faithfully that it does not matter to Me, but whenever someone comes to Me, he is heard and accepted.

18. Tell the children that they must not mock Me, but that they shall take this seriously. Tell them that I am never facetious nor do I appreciate a joke. I take everything seriously concerning the great and the small, the young and the old, male and female. I do not make exceptions.

19. For behold, I instantly and forever destroy My creatures that are useless. But for My children I have plenty of punishments, and I shall discipline the disobedient to the last drop of their blood, when they will surely recognize that I am at least the master of the house if they do not want to accept Me as the loving, holy Father.

20. Woe betides those who misunderstand and misinterpret My fatherly chastisement! I repeat: Woe betides them! They will be rejected by the Father and will have to deal with their forever-inexorable God. These things I am telling you, an inefficient, lazy servant. Amen. I, Jehovah. Amen.

 

V1-K2 Haushaltung Gottes… Gebote Gottes an die Menschen – Household of God… The Lord’s Precepts to Men

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Die Gebote Gottes an die Menschen-Die Haushaltung Gottes Band 1 Kapitel 2-Offenbart durch Jakob Lorber-1280 The Lords Precepts for men-The Household of God Volume 1 Chapter 2-Jesus revealed thru Jacob Lorber
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=> Mich dürstet nach eurer Liebe
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=> The Divine Trinity
=> The Secret of Self-Development
=> Serve Me… As I have loved you
=> Destroyed in My Love
=> I thirst for your Love
=> The Divine Law
=> Exhortations to My Children

flagge de  2. Kapitel… Die Gebote Gottes an die Menschen

DIE HAUSHALTUNG GOTTES Band 1 – Kapitel 2
Die Gebote Gottes an die Menschen

Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham

Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (15.03.1840-07.09.1844)

So sprach der Herr zu und in mir für jedermann; und das ist wahr, getreu und gewiß:

1. Du bist der Lot von Sodom; aber siehe zu, daß du nicht erstickest in der Unzucht und das Erbe der Hure dein Anteil wird; denn du bist wie keiner vor dir und nach dir. Du bist als Mensch ganz im Fleische und dessen Lust und bist als Geist ganz frei mit offenen Augen und offenen Ohren. Deinen Leib beschmierst du mit Kot, und über deinen Geist werden Ströme des Lichtes ausgegossen; dein Leib ißt mit den Säuen, da dein Geist von tausend Engeln umgeben ist. Dein irdisch Herz hast du angefüllt mit Mist und Kot, und Ich habe Mir in deines Geistes Herzen eine Wohnung errichtet. Du unterhältst dich mit Huren, während Ich mit dir wie ein Bruder zum Bruder spreche; du stinkst wie ein Pfuhl, und dein Geist atmet des höchsten Himmels Wohlgerüche; du bist ein Scheusal, und dein Auge überstrahlt die Sonnen. Daher reinige dein Fleisch und werde eins mit Mir, damit Ich eins mit dir werde!

2. Sage den ängstlichen Müttern: sie sollen ihre Töchter nicht in der Furcht vor den Männern und der Welt erziehen – denn was man fürchtet, dem gehorcht man blindlings in der Versuchung, und dem Gefürchteten wird der Sieg leicht werden -, sondern sie sollen sie lieber in Meiner Furcht und Liebe erziehen, damit Ich Sieger werde, damit sie die Welt verachten und in Meiner unbegrenzten Liebe schwelgen. Sie sollen sie der Gewinnung eines Ehegatten willen nicht auf öffentliche Örter führen, sondern zu Mir, zu Mir sollen sie sie bringen, und Ich sage dir: Nicht eine ihrer Begierden soll ungesegnet und unbefriedigt bleiben; denn Ich bin ein reicher Gott, der an allem den unendlichsten Überfluß hat, der alles im höchsten Übermaße geben kann und auch geben will.

3. Die Armen sollen nicht betteln vor der Türe des Reichen, wo sie das Los der fremden Hunde erfahren und ihr Herz in Trauer und Bitterkeit verkehrt wird, – sondern sie sollen nur festen Vertrauens zu Mir kommen, und Ich werde sie allesamt erquicken. Den Hungrigen will Ich speisen, den Durstigen tränken, den Nackten bekleiden, den Kranken heilen; der Lahme soll springen wie ein Hirsch, der Aussätzige wird gereinigt, der Blinde wird sehen, der Taube hören, und den Schwachen will Ich stärker machen denn einen Löwen; der Furchtsame wird mutiger denn ein männlich Füllen, und der Alte soll Ruhe finden. Der Arme ist Mein nächster Bruder; Ich sorge für ihn. Daher soll er sich nicht von den Hunden entheiligen lassen; denn die Reichen der Welt sind Brüder des Satans und Kinder des Teufels aus der Hölle.

4. Meinen Freunden und Freundinnen sage: sie sollen Meine Diener und Knechte nicht mehr lieben als Mich! Ihr Heil sollen sie nicht so sehr in ihre, sondern vielmehr ganz in Meine Hände legen und sich ganz Mir anvertrauen. Denn der Diener muß handeln nach dem Gebote streng, will er nicht für unwürdig befunden werden; allein der Geber des Gesetzes steht über demselben und kann auch über dasselbe stellen, wen er will. Solange sie aber stehen unter dem Joche, werden sie gerichtet; wer aber zu Mir kommt, dem kann Ich das Gericht erlassen.

5. Meine Kirche auf Erden ist ein Reinigungsbad; wer sich gewaschen hat, der komme zu Mir, damit Ich ihn abtrockne mit der Wärme Meiner Liebe und ihn behalte. Wer aber nur Freude an dem Pritscheln und Wascheln hat, dem geht es wie den Mühlrädern, die nie aus dem Wasser kommen.

6. So jemand die Werke der wahren Buße gewirkt hat, der komme zu Mir, damit Ich ihn aufnehme wie einen verlorenen Sohn und ihn behalte in Meiner Kraft. Denn der Knecht kann raten, Ich aber kann es tun; der Diener kann belehren, allein die Erlösung ist nur Mein Werk; der Knecht kann beten, aber nur Ich kann segnen. Mein Diener muß richten gerecht; aber das Recht der Gnade hat nur der Herr. Daher sollen sie über den Dienern und Knechten des Herrn nicht vergessen!

7. Dieses sage ihnen von Wort zu Wort getreu ganz ohne Scheu; denn du darfst die Welt nicht fürchten, wenn du Mich lieben willst, – denn Ich bin mehr als alle Welt.

8. Ich bin der Welt ein gar kleiner Held, den man für gar nichts hält. Die Gelehrten sehen Mich kaum noch über die Achseln an und lassen Mir mit genauer Not kaum noch den Namen eines ehrlichen Mannes. Einige aber haben Mich schon ganz und gar verabschiedet; für diese also bin Ich gar nicht mehr vorhanden. Einige lassen Mir wohl noch irgendeinen göttlichen Zug gelten, jedoch nur auf eine kurze Zeit; dann aber lassen sie sich von den Weltweisen über ein Besseres belehren. Ich werde dann gleich infam kassiert und gelte höchstens noch als ein alter Weibergott. Bei einigen Meiner groß sein wollenden Diener und Knechte diene Ich bloß nur noch als ein öffentliches Amtssiegel und als äußere, göttlichartige Umfassung ihres schwarzen Unsinns und ihrer groben, finsteren Dumm- und Narrheit. Die einen aber lassen Mich zwar wohl noch in Meiner Göttlichkeit stecken; aber dafür muß Ich für ihre zeitlichen Vorteile aus Mir machen lassen, was sie wollen, und zwar, was das Allerärgste ist: Ich muß ein bares Unding sein! Liebe und Barmherzigkeit darf Ich nur so lange haben, als es ihnen gefällig ist; dann aber muß Ich unerbittlicher werden als ein Stein und muß Mich zu dem schändlichsten Tyrannen umgestalten lassen! Ich muß von einem Richterstuhl auf den andern springen und ein Verdammungsurteil über das andere aussprechen; Meine Liebe muß also nur zeitlich, aber Meine Tyrannei und das damit verbundene allerschärfste Richteramt soll ewig währen! O der ungeheuren Narren! Meine unbegrenzte Langmut, Sanftmut, Demut und ewige Liebe zu Meinen Geschöpfen taugt freilich nicht in ihren habsüchtigen Kram; aber es soll ihnen bald ein Strich durch alle ihre Rechnungen gemacht werden! Ihre Rechnungen liegen vor Mir, und das Maß ihrer Taten ist voll geworden bis auf eins, und der Lohn harret ihrer.

9. Wer Mich nicht kennt, wie Ich bin, und wer Ich bin, dem wäre es besser, daß er von Mir gar nichts wüßte, – denn dann könnte Ich ihn noch lebendig machen dort im Reiche der Geister; so aber machen sie sich Meiner Hilfe unfähig, denn sie töten dadurch das Leben in sich, daß sie Mich in sich zerstören und somit auch töten, und sind die vom Weinstocke getrennten Reben.

10. Dieses aber sage Ich jetzt: daß Ich bin der alleinige, ewige Gott in Meiner dreieinigen Natur als Vater Meinem Göttlichen nach, als Sohn Meinem vollkommen Menschlichen nach und als Geist allem Leben, Wirken und Erkennen nach. Ich bin von Ewigkeit die Liebe und die Weisheit Selbst. Nie habe Ich von jemandem etwas empfangen. Alles, was da ist, ist von Mir, und wer etwas hat, der hat es von Mir. Wie bin Ich denn ein Tyrann und ein Verdammungsurteilsprecher?! O ihr Toren! Ich liebe euch; ihr verachtet Mich. Ich bin euer Vater; ihr machet Mich zum Scharfrichter. Wo Ich segne, da fluchet ihr; wo Ich baue, da zerstöret ihr; was Ich aufrichte, das beuget ihr nieder; wo Ich säe, da leitet ihr erstickende Fluten darüber; ihr seid in allem wider Mich. Wäre Ich, wie ihr saget, daß Ich sei, – wahrlich, sage Ich euch, die Erde bestände schon lange nicht mehr, ja sie wäre sogar nie erschaffen worden! Weil Ich aber bin, wie Ich bin, so besteht noch alles, wie es war, und wie es sein wird ewig; und auch ihr werdet sein, wie ihr sein wollet, ohne Mein Verdammungsurteil, – denn ihr werdet sein, wozu ihr euch selbst werdet gemacht haben. Die aber Mich nehmen, wie Ich bin, und Mich lieben, wie Ich sie liebe, aus denen werde Ich machen, was sie wollen, damit ihre Freiheit und Freude vollkommen sei ewiglich.

11. Meinen Dienern und Knechten sage: Meine Ämter sind keine Wechselbanken und keine Geldbutiken! Denn wer Mir des Geldes wegen dient, der dient Mir nicht aus Liebe; wer Mir aber nicht aus Liebe dient, dessen Dienst ist Mir fremd, wie Ich ihm ganz fremd sein muß, da er Mir nicht aus Liebe dient; mit ihm habe Ich die Rechnung schon geschlossen. Wie ist der aber ein treuer Knecht, der die Schätze des Herrn ohne Befugnis gleich einem Diebe um die schändlichsten Preise verkaufte?! – Ischariot verkaufte Mich doch noch wenigstens um dreißig Silberlinge, ohne daß er vorauswußte, was mit Mir geschehen werde; denn er war verblendet und ging verloren. – Jetzt aber bin Ich schon als gemartert, getötet und wieder auferstanden um die schändlichsten Spottpreise zu jeder Minute zu haben. O ihr schändlichen Diebe, ihr Mörder, womit soll Ich euch denn vergleichen? Ihr Kinder des Drachen, ihr Otterngezüchte, ihr Schlangenbrut! So dienet ihr Mir, so muß Ich euch finden?! Ich ließ ja durch Meinen lieben Paulus sagen, daß der, der dem Altare dient, auch vom Altare leben soll, aber nur aus den Werken der Liebe, die alles Gute wirkt; ihr aber habt keine Werke der Liebe, – daher seid ihr Räuber und Diebe und Meuchelmörder des Evangeliums und aller Wahrheit. Wißt ihr: Wie die Arbeit, so der Lohn! Liebe ist nicht ums Geld, sondern nur wieder um Liebe zu haben. Ich bin die Liebe Selbst und bin durchgehends um keinen andern Preis als nur wieder um Liebe zu haben. Durch Liebe habe Ich euch alle erkauft; daher fordere Ich von euch allen wieder Liebe. Wer Mir daher dienen will, der diene Mir in der Liebe, in der Ich für ihn am Kreuze gestorben bin; und wer zu Mir kommen will, der komme in der Liebe zu Mir, die am Kreuze für ihn blutete.

12. Den Beamten und Herren der Welt sage ohne Scheu ganz wortgetreu, daß ihre Ämter nicht höher stehen als die Ämter Meines Reiches. Jedes Amt aber, das wider Mein Amt ist, will Ich zerstören in der Bälde; wehe seinen Dienern! Denn Ich bin der Allerhöchste; Mein Gesetz ist ewig, wie Ich es bin, und wird bleiben wie Ich ewig. Die Motten, die Mein Gesetz benagen wollen und wieder Gesetze aus ihrem Kote machen, um Mein Gebot zu vertilgen, auf diese wird es sich mit größter Last und Schwere hinwälzen und sie vernichten, als wären sie nie gewesen. Jedem, der sich an Meinen Geboten versündigt, kann vergeben werden, wenn er sich bessert, seinen Fehler einsieht und bereut, sich dann zu Mir wendet und in Mir verbleibet und Ich in ihm; aber wer Mein Gesetz untergraben will, den wird es erdrücken, und er wird fürder nicht mehr sein ewiglich. Alle Weltgesetze untergraben Mein Gebot, wenn sie nicht aus Meiner Liebe von Männern gegeben sind, die durch Meinen Geist unterrichtet sind. Wehe den Tyrannen, wehe den Despoten, die herrschen des Thrones wegen und der Macht und des Ansehens; denn zu ihrer Zeit fehlt nicht mehr denn eins, und sie werden erfahren die Macht der Schwachen! Der Boden ist Mein, und das Feld ist Mein; dies sagt der Wahrhaftige, der ewige Gott der Liebe und Weisheit, und gibt es kund einem Narren für die Weisen der Welt. Amen. Ich, Jehova, Amen.

flagge en  Chapter 2…The Lord’s Precepts for Men

THE HOUSEHOLD OF GOD Volume 1 – Chapter 2
The Lord’s Precepts for Men

History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham

Received thru the Inner Word from Jakob Lorber (15.03.1840-07.09.1844)

Thus spoke the Lord to me and within me for everyone, and that is true, faithful and certain:

1. You are the Lot of Sodom, but make sure that you do not suffocate in unchastely and thus participate in the heritage of the harlot, for you are unlike anyone before or after you. As a man you are entirely in the flesh and its lust, but as a spirit you are completely free with open eyes and open ears. You soil your body with dirt, whilst streams of light are poured upon your spirit. Your body feeds with the swine, whilst a thousand angels surround your spirit. You have filled your earthly heart with mire and dirt, but I have made My abode in the heart of your spirit. You talk with harlots, whilst I talk to you as a brother to his brother. You stink like a cesspool, and your spirit breathes the sweet odors of the highest heavens. You are a horrible creature, but your eye shines more than the suns. Therefore, cleanse your flesh and become one with Me so that I may become One with you.

2. Tell the fearful mothers not to raise their daughters to be afraid of men and the world. For what one fears one blindly obeys when the temptation arises and those who are feared have an easy victory. Let them teach their daughters rather to respect and love Me that I may be the victor and they despise the world and least on My boundless love. They shall not take them to public places to find a husband, but to Me. Let them bring them to Me and I tell you: Not one of their desires shall remain unblessed and unsatisfied. For I am a rich God who has plenty of everything which He can -and will- give in abundance.

3. The poor shall not beg at the doors of the rich where they experience the lot of stray dogs and their hearts are turned to sorrow and bitterness. They shall come to Me with great confidence, and I shall refresh them all. I shall give load to the hungry and drink to the thirsty, clothe the naked and heal the sick. The lame shall leap like a hart, the leper shall be cleansed, the blind will see and the deaf hear, and I will make the weak stronger than a lion. The timid shall become bolder than a colt and the aged shall find rest. The poor is My closest brother, I care for him. Therefore, the dogs shall not debase him, for the rich of the world are brothers of Satan and children of the devil in hell.

4. Tell My friends they shall not love My servants more than Me. They shall place their salvation fully in My hands, rather than keep it in their own hands, and completely rely on Me. For the servant must act strictly in accordance with the command, lest he be found unworthy. The giver of the law alone stands above it and can place whomsoever he wishes above it, too. However, as long as they are under the yoke, they shall be judged, but to those who come to Me I can remit judgment.

5. My church on earth is a bath of purification. Let him who has washed himself come to Me that I may dry him with the warmth of My love and keep him with Me. But the one who only enjoys the splashing and dabbling will fare, as do the mill wheels, which never get out of the water.

6. If someone has performed the works of true repentance, let him come to Me, and I will receive him like a prodigal son and keep him within My strength. For the servant can advise, but I can do it; the servant can instruct, but the salvation is My work; the servant can pray, but I alone can bless. My servant must pass fair judgment, but only the Lord has the right to show mercy. Therefore, let them not forget the Lord over the servants!

7. Tell them this faithfully word for word without hesitation, for if you want to love Me you must not fear the world, as I am more than an the world.

8. For the world I am a most insignificant hero for whom there is not much regard. The scholars look down upon Me and at the most call Me an honest man. Some of them ignore Me completely; for them I no longer exist others still admit some divine trait in Me, but only for a short time, then they let themselves be influenced by the worldly wise. Soon I am dismissed and at the most regarded as a God for old women. For some of My servants and workers, who imagine themselves great, I merely serve as an official seal and as an external kind of divine cover for their idle nonsense and their gross and utter foolishness and stupidity. There are some who permit Me still to retain My divinity, but for this I must allow them to make of Me what they will in their pursuit of temporal gains. And what is the worst: I must be a downright absurdity! Love and mercy I may have only as long as it suits them; then I must become more pitiless than a stone and must suffer Myself to be changed into a most despicable tyrant I am expected to rush from One tribunal to the next and pass one condemnation after the other. My love must therefore be only temporary, whereas My tyranny and harsh judgeship are meant to last forever. Oh, those utter fools! My infinite forbearance, gentleness, meekness and eternal love for My created beings certainly do not serve their greedy purposes, but all their plans shall soon be thwarted. Their accounts are before Me and the measure of their deeds has been almost filled, and their reward is awaiting them.

9. For him who does not know Me the way I am, and who I am, it would be better not to know anything about Me, for then I could still revive him in the spirit realm. But as things are they make themselves incapable of receiving My help as they deaden the life within them by destroying and slaying Me within them, thereby becoming vines separated from the grapevine.

10. This I now say: I am the sole eternal God in My triune nature, as Father in My divinity, as Son in My humanity and as Spirit in all life, action and cognition. I am from eternity the very love and wisdom. I have never received anything from anyone. Everything that exists is from Me, and whoever possesses something, has it from Me. How can I be a tyrant and one who condemns? -Oh, you fools! I love you and you scorn Me. I am your Father, and you regard Me as an executioner. Where I bless, you curse. Where I build, you destroy. What I raise, you bend down. What I sow, you smother with floods. You oppose Me in everything. If I were as you say that I am, truly I tell you the earth would long since have ceased to exist; indeed, it would never have been created! However, since I am the way I am, everything is still in existence as it has been and will be forever. And you will be the way you wish to be, without My condemnation, for you will be what you have made of yourselves. But those who accept Me as I am and love Me as I love them, I shall make into what they wish to be so that their freedom and joy may be perfect everlastingly.

11. Tell My officials and servants: My offices are not banks and changing-offices, for he who serves Me for the sake of money does not serve Me out of love. And the one who does not serve Me out of love is a stranger to Me in his service as I must be a stranger to him since he does not serve Me out of love; with him My account is already closed. And how can he be a faithful servant who sells his master’s treasures illicitly like a thief at shameful prices? -Judas Iscariot sold Me at least for 30 pieces of silver not knowing in advance what would happen to Me; for he was deluded and became lost. But now -as already tortured, slain and raised from the dead, I am available every minute for a mere song. Oh you shameful thieves, you murderers, what can I compare you to? You children of the dragon, you brood of vipers! Are you serving Me like this, must I find you such? I had My dear Paul tell you that he who serves the altar shall also live of the altar, but only from the works of love, which are the only good works. But you have no works of love and are, therefore, robbers and thieves and murderers of the Gospel and all truth. Know then: As the work, so the reward! Love cannot be had for money, but only for love. I am the very love and can never be won for any other price but love. I have redeemed all of you with love and, therefore, demand again love from you. So whomever wishes to serve Me, let him serve Me with the love with which I died for him on the cross. And he, who wishes to come to Me, let him come in the love that bled for him on the cross.

12. Tell the ministers and lords of the world frankly and truthfully that their offices do not rank higher than the offices in My kingdom. Soon I will destroy every office that is against Me. Woe to its servants! For I am the Most High, My law is eternal as am I and shall remain so in eternity. The moths, which are endeavoring to nibble at My law and make new laws from their dirt in order to eradicate My law, the latter will crush with all its weight and destroy them as though they bad never existed. Everyone who offends against My laws can be forgiven when he changes his ways, recognizes his mistakes, repents, turns to Me and remains in Me and I in him. But the One who tries to undermine My law shall be crushed by it, and he shall cease to exist forever. All the worldly laws undermine My commands, unless men who are instructed by My Spirit give them out of My love. Woe upon the tyrants and despots who rule because of the might and authority of their thrones. For when their measure is full, they shall experience the power of the weak. The ground is Mine and the field is Mine. This tells you the True One, the Eternal God of Love and Wisdom, and He makes it known through a fool to the worldly wise. Amen. I, Jehovah. Amen.

 

Aufforderungen & Ermutigungen des Himmlischen Vaters – The Heavenly Father’s Requests & Encouragements

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DIE HAUSHALTUNG GOTTES… Vorrede des Herrn
Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham – Band 1

Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (15.03.1840-07.09.1844)

V01. Der Schreiber des vorliegenden Werkes suchte ernstlich, und er fand, was er suchte. Er bat, und es ward ihm gegeben; und da er an die rechte Tür pochte, so ward sie ihm aufgetan und durch ihn auch allen jenen, die eines guten Herzens und Willens sind. Denen aber, die da nicht mit dem Herzen, sondern allezeit nur mit ihrem vermeintlich reinen Weltverstande suchen und prüfen und kritisieren und statt an den lebendigen Namen des ewigen Gebers aller guten Gaben nur an die harte und tote Schale der Materie klopfen, wird nicht gegeben und aufgetan werden. Denn der Geist des Herrn offenbart sich nie durch den Verstand der Verständigen der Welt, sondern nur in und durch die Einfalt des Herzens denjenigen, die vor der Welt der Verständigen als Toren gelten und bekannt werden; aber der Verstand der Weisen der Welt wird in kurzer Zeit dennoch zunichte vor der Einfalt der Toren.

V02. Wer das vorliegende Werk lesen wird mit einem demütigen und dankbar gläubigen Herzen, dem wird daraus allerlei Gnade und Segen zuteil werden, und er wird im Werke den rechten Autor nicht verkennen. Der puren Verstandeskaste ist’s aber ohnehin einerlei, ob sie einen Daniel, oder einen Sir Walter Scott, oder einen Rousseau, oder Hegel liest; denn der Weltverstand nimmt alles weltlich und nimmt eine höherstehende Mitteilung von oben her als ein loses Hirngespinst ungelehrter, aber von Natur phantasiereicher Menschen an, die durch ihre Mystifikationen etwas gelten und erreichen möchten, weil sie auf dem reinen Verstandeswege nichts erreichen können, da ihnen dieser notwendig mangelt!

V03. Aber das führe ja niemand irre! Wie oft sind die vier Evangelien schon verdächtigt worden; gelten sie darum in den Herzen der wahren Bekenner Gottes weniger?! Wie oft bin Ich, der Herr und Geber des Lebens und jeglicher demselben wahrhaft ersprießlichen Gabe, schon als ein purer Mensch, als ein Magnetiseur, auch als ein Betrüger und auch schon als eine rein erdichtete Person von den Weltweisen deklariert worden und werde zur Stunde von Millionen also deklariert! Aber das macht dennoch andere Millionen nicht irre. Diese als Täter und nicht als alleinige Hörer Meines Wortes sahen es in der Einfalt ihres Herzens, daß der Jesus von Nazareth mehr war, als für was Ihn die vielen Gelehrten der Welt halten oder gar nicht halten. Halte sich daher bei diesem vorliegenden Werke niemand an das Urteil der Welt, die nur das erhebt, was ihrer Art ist, sondern allein an die Stimme des Herzens der Einfältigen! Diese werden jedermann vor den Augen des guten Gebers ein richtiges Urteil abgeben. Der Verstand der Weltweisen aber wird sich daran vielfach zu stoßen die beste Gelegenheit finden. Wohl ihm, so er dabei nicht völligen Schiffbruch erleiden wird!

V04. Wer dies Werk liest und es wohl als eine geistige Eingebung betrachtet, aber im unklaren ist, “ob es von einem Geiste niederer oder höherer Art herkomme”, der ist noch stark blind, und die Decke des Weltverstandes verhüllt noch mächtig die Sehe seines Herzens.

V05. Wer an Mich lebendig glaubt, dem ist Meine Stärke, Güte und vollste Weisheit sicher nicht fremd, und er wird und er muß es einsehen, daß Ich wohl Kraft und Weisheit in ewiger Übergenüge besitze und da, wo Ich ein Feld bebaue, den Feind aus dem Felde sicher für ewig zu verdrängen vermögen werde; denn Ich und der Satan haben noch nie in einer Furche den Pflug geleitet! Im Verstande der eigennützigen Welt leider wohl, die, da sie selbst finster ist, überall nichts als Finsternis erschaut; aber in den Augen derjenigen, die vom Vater gelehrt und gezogen sind, erscheint alles ganz anders, denn den wahrhaft Reinen und Erleuchteten ist alles rein und wohlbeleuchtet.

V06. Denen aber, die da sagen, diesem Werke, um als ein von oben her gegebenes zu gelten, fehle die Einfalt, die Ruhe und Umsicht und die gewisse Tiefe in der ganzen Weltanschauung, sei ganz kurz bloß das gesagt: daß sie sich wohl vorher in ihrem Herzen genau prüfen möchten, ob ihnen vielleicht nicht eben das mangelt, was sie in dem Worte vermissen. Im übrigen haben sie da ein Urteil abgegeben, damit sie als europäische Gelehrte über dieses Werk doch auch etwas gesagt haben, ohne in die volle Tiefe des Werkes eingedrungen zu sein; denn dazu gehört doch offenbar mehr als ein kaum einmaliges flüchtiges Durchlesen einer Abteilung dieses Werkes.

V07. Was verstehen denn solche Leser unter der Einfalt?! Ich meine aber, eine Schrift, die trotz der ganz notwendigen, für die beschränkte menschliche Sehe mysteriösen Fülle und Tiefe dessen, was sie gibt, also verfaßt ist, daß sogar Kinder sie recht wohl verstehen können, wenn sie nur des Lesens einigermaßen kundig sind und ein wenig übers Abc und übers Einmaleins hinaus zu denken vermögen, sollte doch Rechtens keinen Mangel an der gewissen Einfalt haben. Bilder und Sprache aber bedingen ewig nie die Einfalt einer Schrift, sondern lediglich nur das leichte Verständnis eines noch so einfältigen Herzens und das Sich-leicht-Zurechtfinden in solch einer Schrift; alles andere aber – als: eine alte, unbehilfliche Sprache und mehrere Tausende von Jahren alte entsprechende Gleichnisbilder – ist ebensowenig Einfalt wie der Weltverstand der Weltweisen. Was aber da von der erforderlichen Ruhe und Umsicht und von der geforderten Tiefe in der ganzen Weltanschauung bemerkt ist, so ist alles das in dem vorliegenden Werke um so mehr vorhanden, je mehr der krittelnde Weltverstand solches zu vermissen wähnt; denn was dem Herzen die Ruhe gibt, das muß doch selbst Ruhe haben in Fülle. Dem Verstande aber kann es freilich keine Ruhe geben, weil dieser für die Ruhe nicht aufnahmefähig ist und daher in einer Schrift ebensowenig irgendeine Ruhe finden kann wie irgendein Strom, bevor er nicht des Meeres tiefste Tiefe erreicht hat. Wenn der Verstand der Weltweisen sich aber demütigen und von seiner vermeinten Höhe in das einfaltsvolle Lebenskämmerlein des Herzens hinabsteigen könnte, so würde er dann aus dieser Ruhe heraus schon auch im vorliegenden Werke die vermißte Ruhe und eine vollste Umsicht in eben dieser Ruhe finden. Aber solange der Verstand gleich einem Wetterhahn auf der Turmspitze irdischer Weisheit ohne Unterlaß von allerlei Zweifelswinden nach allen Richtungen hin und her gedreht wird, da kann er wahrscheinlich nirgends seine Ruhe finden, die er selbst nicht hat, und also auch die angewohnte Umsicht nicht, die er auf seiner windigen Höhe genießt.

V08. So aber jemand in diesem Werke die gewisse Tiefe der ganzen Weltanschauung vermißt, dem sei es vorerst gesagt, daß es dem Geber dieser Schrift auch gar nicht darum zu tun war, durch vorliegende Schrift bei denen, die sie als das, was sie eigentlich ist, in der wahren Ruhe und Einfalt ihres Herzens lesen werden, eine solche Anschauung, die leider nun schon unter den Menschen zu sehr verbreitet ist, zu entwickeln, sondern lediglich, um einen frommen und dankbaren Sinn zu erwecken, und um aus diesem heraus einen lebendigen Glauben und die rechte Liebe zu Gott und dem Nächsten zu erwecken und für dauernd zu beleben.

V09. Fürs zweite aber werden jene, die aus dem rechten Sinne heraus diese Schrift lesen, dennoch zu einer hinreichenden Tiefe der besseren Weltanschauung gelangen ohne Zutat der Gelehrten, die auf dem Wege ihrer eitlen Verstandesprüfungen wohl ewig nie in jene rechten Tiefen der totalen Weltund Weltenanschauung gelangen werden, wie sie bloß nur im vorliegenden Werke für die rechten Leser zu erschauen ist, – anderer und späterer Werke gar nicht zu gedenken, in denen sozusagen die Sonne und mit ihr materiell und hauptsächlich geistig alle Planeten-, Sonnen- und Zentralsonnensysteme verständlich genug und ausführlich entwickelt und enthüllt werden.

V10. So aber in einem Werke vom Urbeginn aller geschaffenen Dinge an – also eine beinahe schon ewig dauernde Zeiten- und Zustandsfolge hindurch – sowohl die materielle, als ganz besonders die geistige Entwicklung derselben genügend klar dargestellt wird, und es findet jemand dennoch zu wenig Tiefe in der mangeln sollenden Weltanschauung, – wahrlich, da gibt es denn wohl auch in allen Himmeln kaum irgendeine Augensalbe mehr, mittels welcher solche Forscher um ihre sehr bedauerliche Kurzsichtigkeit kommen könnten!

V11. “Wir einfältigen und verstandesschwachen Liebhaber Gottes”, so können mit vollem Rechte die rechten Leser dieses Werkes sagen, “die wir zwar außer der Universität Gottes in unserem Herzen nie eine andere, weder zu Paris noch zu Jena und Göttingen, besucht haben, wollen aber mit aller eurer hochberühmten Weltweisheit dennoch nicht tauschen; denn unser inständiges Schauen in den Tiefen der großen Schöpfungen unseres heiligen Vaters ist uns lieber als euer tausendjähriges Forschen mit verdeckter Sehe. Wie weit eure Ferngläser und eure mathematischen Linien reichen, können wir aus eurem Kalender sehen, und eure Wege sind uns nicht fremd; aber wie weit die helle Sehe unseres in Gott ruhenden Herzens reicht, das zu bemessen dürften eure Tubusse und mathematischen Linien wohl sehr bedeutend zu kurz werden und zu wenig mathematisch sein!”

V12. Wer also dieses Werk mit wahrem Nutzen für seine Seele lesen will, der lese es in aller Einfalt seines gottergebenen Herzens und mache darüber nicht einen Zensor nach weltmenschlicher Weise, sondern stets nur einen sehr sorgsamen Hauswirt seines Herzens, so wird er in vorliegendem Werke alles in Hülle und Fülle finden, was einige wenige hochgelehrte Leser leider nicht gefunden haben.

V13. Und nun denn allen Segen und jegliche Gnade den rechten Lesern, die eines reinen Herzens und eines guten Willens sind. Amen.


1. Kapitel… Warnungen des himmlischen Vaters an Seine Kinder

Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (15.03.1840-07.09.1844)

(15.03.1840, nach der 6. Stunde des Morgens)

So sprach der Herr zu und in mir (Jakob Lorber) für jedermann, und das ist wahr, getreu und gewiß:

1. Wer mit Mir reden will, der komme zu Mir, und Ich werde ihm die Antwort in sein Herz legen; jedoch die Reinen nur, deren Herz voll Demut ist, sollen den Ton Meiner Stimme vernehmen.

2. Und wer Mich aller Welt vorzieht, Mich liebt wie eine zarte Braut ihren Bräutigam, mit dem will Ich Arm in Arm wandeln. Er wird Mich allezeit schauen wie ein Bruder den andern Bruder, und wie Ich ihn schaute schon von Ewigkeit her, ehe er noch war.

3. Den Kranken aber sage: sie sollen sich in ihrer Krankheit nicht betrüben, sondern sollen sich ernstlich an Mich wenden und sollen Mir ja ganz trauen. Ich werde sie trösten, und ein Strom des köstlichsten Balsams wird sich in ihr Herz ergießen, und des ewigen Lebens Quelle wird unversiegbar in ihnen offenbar werden; sie werden genesen und werden erquickt werden wie das Gras nach einem Gewitterregen.

4. Die Mich suchen, denen sage: Ich bin der wahre Überall und Nirgends. Überall bin Ich, wo man Mich liebt und Meine Gebote hält, – nirgends aber, wo man Mich nur anbetet und verehrt. Ist denn die Liebe nicht mehr denn das Gebet, und die Haltung der Gebote nicht mehr denn die Verehrung?! Wahrlich, wahrlich sage Ich dir: Wer Mich liebt, der betet Mich im Geiste an, und wer Meine Gebote hält, der ist’s, der Mich in der Wahrheit verehrt! Meine Gebote aber kann niemand halten als nur derjenige, der Mich liebt; der Mich aber liebt, hat kein Gebot mehr als dieses, daß er Mich liebt und Mein lebendiges Wort, welches das wahre, ewige Leben ist.

5. Den Schwachen tue kund aus Meinem Mund: Ich bin ein starker Gott. Sie sollen sich alle an Mich wenden; Ich werde sie vollenden. Aus dem Mückenfänger will Ich einen Löwenbändiger machen, und die Furchtsamen sollen die Welt zerstören, und die Starken der Erde sollen zerstreut werden wie Spreu.

6. Den Tänzern und Tänzerinnen sage ohne Scheu, daß sie allesamt vom Satan übel hergenommen sind. Er faßt sie nämlich allesamt bei den Füßen und dreht sich mit ihnen schnell in einem Wirbelkreis herum, damit sie dadurch ganz durch und durch schwindelig werden und weder stehen, noch gehen, noch sitzen, noch schlafen, noch rasten, noch sehen, noch hören, noch fühlen, noch riechen, noch schmecken, noch empfinden können; denn sie sind wie Tote, – daher kann ihnen weder geraten noch geholfen werden. Und wollten sie noch zu Mir sich wenden, so würde es ihnen ergehen wie einem, den ein Starker bei den Füßen nähme und ihn schnell in einem Kreise um sich herumtriebe; würde dieser auch zum Himmel emporblicken, so würde er keine Sonne, sondern nur einen lichten Streifen erblicken, der ihn erblinden würde, damit er dann seine Augen schließen und gar nichts mehr sehen möchte.

7. Wessen leiblich Auge blind ist, dem steht noch die Sehe des Geistes offen; wer aber erblindet am Geiste, der bleibt blind ewiglich.

8. Den Spielern sage, daß sie zuerst ihr Leben und hernach aber alles, was ihnen zu diesem gegeben wurde, verspielen. Denn das Spiel ist ein Brunnen voll giftigen Unrats; die Spieler glauben aber, es sei eine verborgene Goldquelle. Daher wühlen sie täglich in demselben, schlürfen den Pesthauch in die Nüstern, vergiften sich durch und durch und finden statt des vermeintlichen Goldes des Geistes ewigen Tod.

9. Diejenigen, welche die Schrift besitzen und sie nicht lesen, gleichen einem Durstigen am Brunnen, wo reines Wasser ist, das sie aber nicht trinken wollen, entweder aus einer gewissen geistigen Wasserscheu gleich tollen Hunden, welche, statt ihre Schnauze ins Wasser zu stecken und zu genesen, in die härtesten Steine beißen, um sich den brennenden Durst zu stillen, oder auch wohl meistens aus einer gewissen lauen Trägheit, und lassen sich daher lieber von einigen gewissen faulen Dienern aus der nächsten Pfütze stinkenden Schlamm zur Stillung ihres Durstes reichen, damit sie dann allesamt übel umkommen.

10. Den Buhlern und Buhlerinnen aber sage: Wer im Fleische wandelt, der wandelt im Tode, und seine Lust wird bald zur Speise der Würmer umgestaltet werden. Nur wer im Geiste wandelt, kommt zum Lichte, der Urquelle alles Lebens; sein Anteil wird ewig bestehen und sich vermehren.

11. Den Kleiderpracht- und Modesüchtigen sage ernstlich, daß sie nackt vor ihrem gerechtesten Richter stehen. Ihre Pracht wird vergehen wie ein Schaum; ihre Herrschsucht und Pracht wird in die niedrigste Sklaverei verwandelt werden, und sie werden sich ewig ihrer Torheit schämen müssen. Ist denn nicht ein großer Tor der, welcher sich vornimmt, einen Schmeißhaufen vergolden zu wollen, und die Edelsteine aber, statt in Gold, in den schmutzigsten Kot fassen läßt?! Oh, daß es der Irrsinnigen jetzt in der Welt doch gar so viele gibt! Das Licht halten sie für Finsternis, und die Finsternis fürs Licht!

12. Schon steht im Osten ein Stern, welcher dem Orion die Bahn brechen wird, und das Feuer des großen Hundes wird sie alle verzehren; und Ich will der Sterne in großer Menge vom Himmel auf die Erde schleudern, damit die Bösewichte alle umkommen und Mein Licht leuchte allerorten.

13. Ich, Jehova, Gott von Ewigkeit, der Wahrhaftige und Getreue zur letzten Warnung. Amen.

14. Du, der du dieses schlecht niedergeschrieben, dir gilt dieses zunächst, hernach aber allen übrigen. Amen. Dieses sagt der Erste und der Letzte. Amen.

flagge en  Introduction & Chapter 1… The Father’s Warning to His Children

THE HOUSEHOLD OF GOD… Introduction by the Lord
History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham – Volume 1

Received thru the Inner Word from Jakob Lorber
(March 15th, 1840 to September 7th, 1844)

V01. The writer of this work sought in all earnest and found what he had sought. He asked and it was given to him, and since he knocked at the right door, it was opened to him and to all those who are of a good heart and will. But those who did not seek with the heart, but always only with their presumed pure reason and keep examining and criticizing, they knock only on the hard and dead shell of matter instead of the living name of the eternal Giver of all good gifts, and they shall not be given and it will not be opened to them. For the Spirit of the Lord never reveals Itself through the intellect of the worldly-wise, but only in and through the simplicity of the heart to those who are regarded as fools by the worldly-wise. However, soon the intellect of the wise of the world will come to nothing before the simplicity of the fools.

V02. He who will read this work with a humble, grateful and devout heart will gain from it much grace and blessing, and he will not fail to recognize the true author of the work. However, to the pure-reason-caste it does not make any difference whether they read Daniel, a Sir Walter Scott, or a Rousseau or Hegel; because for the worldly thinking everything is worldly and a higher communication from on high is regarded as an irresponsible fancy of ignorant, fanciful people who through their mysticism want to become someone or achieve something because they cannot do that on the road of pure reason which they do not possess.

V03. But do not let this deceive youl How often the four Gospels have been distrusted! But are they because of it of less value in the hearts of the true believers in God? How often have I, the Lord and Giver of life and every gift of true benefit to the letter, been declared by the worldly-wise as just a man, as a mesmerist, also as a fraud and even as a purely fictitious person; and at present millions regard Me as such! Yet other millions are not led astray by it. They, as doers of My Word and not just hearers of it, understood in the simplicity of their hearts that Jesus of Nazareth was more than what the many worldly scholars take Him for. Therefore, where this work is concerned, let no one be influenced by the judgment of the world, which accepts only what is of its own kind, but let him listen only to the voice of the heart of the unsophisticated. They will express a correct opinion to everyone before the eyes of the good Giver. But the intellect of the worldly- wise will on many occasions find this a stumbling block. Good for the one who is not completely shipwrecked in the process!

V04. He who reads this work and regards it as spiritual inspiration, but is not yet clear in his mind ‘whether it comes from a lower or a higher spirit’, is still extremely blind and the cover of his worldly intellect still mightily veils the vision of his heart.

V05. Whoever has a living faith in Me is surely familiar with My strength, kindness and supreme wisdom, and he will, and must, understand that I possess strength and wisdom in eternal abundance and am surely able to oust forever the enemy from the field I am cultivating; for I and Satan have not ever yet used the plough in one and the same furrow. Unfortunately, this does happen where the intellect of the selfish world is involved, which is itself dark and sees everywhere nothing but darkness. However, in the eyes of those who are taught and educated by the Father everything appears quite different, for to the truly pure and enlightened all is pure and has sufficient light.

V06. Let those who say that in order to be acceptable as inspired from on high this work lacks simplicity, tranquility and range of vision, as well as a certain depth in the whole of its ideology, be briefly told that they should examine their heart very carefully as to whether they themselves do not lack what they are missing in the Word. But they expressed their opinion so that, as European scholars, they have said something, too, about this work without having penetrated to the bottom of it. For in order to express an opinion obviously more is required than a superficial perusal of a section of the work.

V07. What do such readers regard as simplicity? I think that writings which, despite the necessary, for the limited human understanding so mysterious abundance and depth of what they otter, are presented in a way that even children can properly understand them, once they are able to read reason- ably well and are capable of thinking beyond the first rudiments of writing and arithmetic, could really not be lacking in a certain simplicity. Pictures and language do not ever imply the simplicity of a writing, but only the easy comprehension of an ever so simple heart that can find its way in such a writing, Everything else like an antiquated, awkward language and several thousands of years old corresponding allegories – is as far from simplicity as is the intellect of the worldly-wise. And as for the remarks about the needed tranquility and range of vision and the required depth in the whole of the ideology, there is all the more of all that contained in this work, the more the criticizing worldly wisdom imagines it to be lacking; for that which gives tranquility to the heart must itself have tranquility in abundance. Of course, it cannot give tranquility to the intellect, which is not receptive to this and, therefore, cannot find tranquility in a writing, as a stream cannot find it until it has reached the greatest depth of the sea. However, if the intellect of the worldly-wise could humble itself and descend from its presumed height into the simple little chamber of the heart, it would then out of this tranquility find the tranquility believed missing in this work and the fullest range of vision within it. But as long as the intellect is like a weather-cock on the spire of earthly wisdom, continuously turned in all directions by various winds of doubt, it will probably not find anywhere the tranquility it does not possess itself, nor the usual range of vision it enjoys on its windy height.

V08. If someone misses in this work a certain depth of the whole ideology, let him be told that the Giver of this writing did not intend to develop in those who read it in the true tranquility and simplicity of their heart as what it actually is, such a view, which unfortunately has already spread too much among people, but simply to awaken a godliness and gratitude and there from a living faith and the proper love for God and the fellowman and to animate it to be lasting.

V09. Besides, those who read this writing with the fight attitude are still going to attain a sufficient depth in the better ideology without the help of scholars who by war of their futile rational examinations are not likely ever to reach the proper depths of the total view of the world and universes, which only in this work can be found by the fight type of reader, – irrespective of other later works wherein, as it were, the sun and with it all the planets, solar and central solar systems are materially and, above all, spiritually, sufficiently comprehensibly and fully described and revealed.

V10. If in a work the material, and especially the spiritual, development of all created things from the very beginning – thus already during eternal periods and states of existence – is presented with sufficient clarity and somebody still finds too little depth in the supposedly lacking ideology, truly, in all the heavens there would not be found an eye-ointment with the help of which such scholars could cure their most regrettable short-sightedness.

V11. “We simple and unsophisticated lovers of God”, the proper readers of this work have every fight to say, “have, except for God’s university in our hearts, never attended another, neither in Paris nor in Jena and Goettingen, yet we do not wish to change places with all your celebrated worldly wisdom; for we prefer our inner beholding of the depths of our holy Father’s great creations to your thousand years of research with covered sight We can see from your calendar how far your telescopes and mathematical lines are reaching, and your ways are familiar to us. However, how far the enlightened sight of our hearts resting in God reaches, to measure that your instruments and mathematical lines would not reach far enough and fail in their mathematics.”

V12. So whoever wishes to read this work with true benefit to his soul, let him read it in the simplicity of his devout heart without being a censor in the worldly way but let him always be only a careful householder of his heart, and he will find in this work in abundance what some highly educated readers have unfortunately not found.

V13. And now all My blessing and grace to the fight readers of a pure heart and good will! Amen.

Chapter 1 – THE HEAVENLY FATHER’S WARNING TO HIS CHILDREN

Received thru the Inner Word from Jakob Lorber
(15.03.1840-07.09.1844)

(March 15th, 1840, after 6 o’clock in the Morning)

Thus spoke the Lord to me and within me (Jakob Lorber) for everyone, and that is true, faithful and certain:

1. Whoever wishes to talk with Me, let him come to Me and I shall lay the answer in his heart. But only the pure whose heart is full of meekness shall hear the sound of My voice.

2. And he who prefers Me to all the world and loves Me like a tender bride her bridegroom, with him I shall walk arm in arm, and he will always behold Me like a brother his brother, and as I beheld him from eternity, before he was.

3. Tell the sick, they shall not grieve about their sickness, but turn to Me in all earnest and trust Me completely. I shall comfort them, and a stream of the most precious balm will flow into their heart, and the fountain of eternal life will inexhaustibly manifest within them. They will recover and shall be refreshed like the grass after a downpour.

4. Tell those who seek Me: I am the true ‘everywhere’ and ‘nowhere’. I am everywhere where people love Me and keep My commandments and nowhere where I am only praised and worshipped. For is not love more than prayer and the keeping of the commandments more than worship? Verily, verily, I say to you: He who loves Me worships Me in spirit, and he who keeps My commandments is the one who truly reveres Me. But only he who loves Me can keep My commandments, and the one who loves Me has only one commandment – that he love Me and My living Word which is the true everlasting life.

5. Tell the weak from My mouth: I am a powerful God. Let them all turn to Me and I shall perfect them. Of the flycatcher I shall make a lion-tamer, and the fearful shall destroy the world, and the mighty of the earth shall be scattered like chaff.

6. Tell the dancers openly that Satan manipulates them all. He seizes them all by their feet and whirls them around to make them dizzy enough so that they can neither stand nor walk, nor sit, nor sleep, nor rest, nor see, hear, feel, smell or taste, nor sense, for they are all dead and, therefore, can neither be advised nor helped. And even if they wished to turn to Me, they would feel like somebody whom a strong one had seized by the feet and whirled around. If he were to look up to the sky he would not see the sun, but only a bright streak blinding him so that he would close his eyes, unwilling to see anything any more.

7. The person whose physical eyes are blind has still the possibility of seeing with his spiritual eyes. But he, who has turned blind in his spirit, remains so in eternity.

8. Tell the gamblers that they first gamble away their life and eventually everything that has been given to them for their life. For gambling is a well filled with poisonous dirt. The gamblers believe it to be a hidden source of gold and keep burrowing in it daily, inhaling its pestilential odor, poisoning themselves through and through and finding their spirit’s eternal death instead of the imagined gold.

9. Those who have the Scriptures, but do not read them are like thirsty men beside a well with pure water which, however, they do not want to drink, either because of a certain spiritual dread of water like rabid dogs that instead of drinking some water and recovering will rather bite into the hardest stones to quench their thirst, or very often because of a certain indolence. They prefer to be served by certain idle servants stinking slime from the nearest mud-hole to quench their thirst and eventually perish.

10. Tell the love-makers: Whoever walks in the flesh, walks in death and his lust will soon become the food of maggots. Only he who walks in the spirit will reach the light, the original source of life. His share will remain forever and keep increasing.

11. Those who are fashion-crazy tell in all earnest that they will be standing naked before their most just judge. Their splendor will vanish like bubbles. Their lust for power and pomp shall end in the lowest slavery, and they will be ashamed of their foolishness everlastingly. Is not he a great fool who wants to have a rubbish heap gold plated and has gems set in the worst kind of dirt instead of gold! Oh, that there are so many lunatics in the world these days! They regard the light as darkness and the darkness as light!

12. Already there is a star in the East that will pave the way for Orion, and the fire of Sirius will consume all of them. And I will fling great numbers of stars to the earth so that all the evildoers may perish and My light shine everywhere.

13. I, Jehovah, God from eternity, the True and Faithful, for a final warning. Amen.

14. This concerns first of all you, who have so poorly recorded this, and then all the others. Amen. This says the First and the Last. Amen.

flagge italian  Prefazione del Signore & Capitolo 1… Un monito del Padre

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IL GOVERNO DELLA FAMIGLIA DI DIO Volume 1
Prefazione e Capitolo 1 Un monito del Padre celeste ai Suoi figli
Storia delle origini dell’umanità

Prefazione del Signore

01. Lo scrivano della presente Opera cercò seriamente, e trovò quello che cercava. Chiese, e gli fu dato; e poiché bussò alla porta giusta, gli fu aper- to, e per mezzo di lui anche a tutti coloro che sono di buon cuore e di buona volontà. A coloro invece che qui cercano non col cuore, ma esaminano e criticano sempre soltanto con la loro presunta pura intelligenza mondana, e anziché bussare al Nome vivente dell’eterno Donatore di ogni buon dono, bussano soltanto alla dura e morta scorza della materia, a questi non sarà dato né sarà aperto. Poiché lo Spirito del Signore non si rivela mai attraverso l’intelligenza degli intelligenti del mondo, ma solo attraverso la semplicità del cuore di coloro che di fronte al mondo degli intelligenti sono considerati e conosciuti come stolti; e tuttavia l’intelligenza dei sapienti del mondo in breve tempo diventa un nulla di fronte alla semplicità degli stolti.

02. Chi leggerà la presente Opera con un cuore umile, credente e grato, ne ritrarrà grazie e benedizioni di ogni genere, e non mancherà di riconoscere nell’Opera il vero Autore. Alla pura casta degli intellettuali è però comun- que indifferente il leggere un Daniele o un Sir Walter Scott o un Rousseau o Hegel. Infatti l’intelligenza mondana piglia tutto in modo mondano, e con- sidera una comunicazione di livello superiore, che viene dall’Alto, come una vuota fantasticheria di persone illetterate ma per natura ricche di fanta- sia, le quali vorrebbero valere e ottenere qualcosa per mezzo delle loro mistificazioni, dato che per la via della pura intelligenza non possono otte- nere nulla, in quanto, appunto, a loro manca essenzialmente questa.

03. Ma nessuno si lasci sviare da ciò! Quante volte i quattro Vangeli sono già stati messi in dubbio, ma per questo motivo valgono forse di meno nei cuori dei veri seguaci di Dio? Quanto spesso Io, il Signore e Datore della vita e di ogni dono veramente vantaggioso ad essa, sono già stato dichiara- to dai sapienti del mondo un semplice uomo, un ipnotizzatore, anche un imbroglione e perfino un personaggio puramente immaginario, e come tale vengo dichiarato da milioni in questo momento! Ma ciò non inganna tutta- via altri milioni. Costoro, come praticanti e non solo uditori della Mia Parola, videro nella semplicità del loro cuore che il Gesù di Nazaret era più di quello che i molti eruditi del mondo credono o non credono affatto. Perciò nessuno per l’Opera qui presente si attenga al giudizio del mondo, il quale eleva solo ciò che è della propria natura, ma ci si attenga solo alla voce del cuore dei semplici! Questi daranno a ognuno, davanti agli occhi del buon Donatore, un giusto giudizio. Ma l’intelligenza dei dotti del mondo troverà in ciò la migliore occasione per scandalizzarsi molte volte. Buon per lei se riuscirà ad evitare un completo fallimento!

04. Chi legge quest’Opera e la considera sì un’ispirazione spirituale, ma non gli è chiaro se essa venga da uno spirito di specie superiore o inferiore(1), quegli è ancora molto cieco, e la coltre dell’intelligenza mondana vela anco- ra molto la vista del suo cuore.

05. A colui che crede in Me con fede viva, non sono sconosciuti il Mio Vigo- re, la Mia Bontà e la Mia pienissima Sapienza, ed egli scorgerà, e deve scorgerlo, che Io ben possiedo Forza e Sapienza in eterna sovrabbondanza, e là dove Io coltivo un campo, so sicuramente scacciare dal campo il nemi- co per l’eternità; perché Io e Satana ancora non abbiamo mai condotto l’ara- tro nello stesso solco! Nell’intelligenza del mondo egoista purtroppo sì che le Mie caratteristiche sono sconosciute. Il mondo, essendo esso stesso tene- broso, ovunque non vede altro che tenebra; ma agli occhi di coloro che sono istruiti ed educati dal Padre tutto appare completamente diverso, poiché per chi è veramente puro e illuminato, tutto è puro e ben illuminato.

06. A coloro, invece, i quali dicono che a quest’Opera, per valere come data dall’Alto, manchino la semplicità, la tranquillità, l’ampiezza di vedute e quella certa profondità nella visione globale del mondo(2), sia detto molto brevemente soltanto questo: che essi si esaminino prima scrupolosamente nel loro cuore se forse proprio a loro non manchi quello che non trovano nella Parola. Del resto hanno dato qua un giudizio, in modo da aver pur detto anch’essi qualche cosa su quest’Opera in qualità di colti europei, senza essersi addentrati nella piena profondità dell’Opera; per un tale approfondimento, infatti, certo occorre chiaramente di più che leggere a mala pena un’unica volta, e superficialmente, una parte di quest’Opera.

07. Che cosa intendono dunque tali lettori per semplicità? Io ritengo però che una Scrittura che, nonostante la più che necessaria e – per la limitata visione umana – misteriosa pienezza e profondità di ciò che dà, è scritta in modo che perfino i fanciulli la possano capire molto bene, purché siano un po’ capaci di leggere e purché il loro pensiero possa un po’ innalzarsi al di sopra dell’ABC e dell’uno per uno, ebbene una tale Scrittura a buon diritto non può dirsi mancante della richiesta semplicità. Tuttavia ciò che determina la semplicità di una Scrittura non saranno mai in eterno le immagini e il linguaggio, ma solo ed esclusivamente il facile discernimento di un cuore, per quanto semplice, e il trovarsi-a-proprio-agio in una tale Scrittura. Tutto il resto invece – come cioè un linguaggio antico, goffo e le relative allegorie vecchie di parecchie migliaia di anni – è altret- tanto poco semplicità quanto lo è l’intelligenza mondana dei sapienti del mondo. Riguardo invece a quanto viene qui osservato circa le necessarie tranquillità e ampiezza di vedute, e la richiesta profondità nella visione glo- bale del mondo, tutto ciò è tanto più presente in quest’Opera quanto più la cavillosa intelligenza del mondo ne vaneggia la mancanza; poiché ciò che dà tranquillità al cuore, deve pur avere in sé pienezza di tranquillità. Ma all’intelligenza ovviamente ciò non può dare alcuna tranquillità, poiché essa non è atta ad assimilare la tranquillità, e perciò in una Scrittura può trovare tanto poco una qualsiasi tranquillità quanto la può trovare un qualsiasi fiume prima che abbia raggiunto il più profondo del mare. Se l’intelligenza dei sapienti del mondo potesse però umiliarsi, e dalla sua presunta altezza discendere nella cameretta vitale e piena di semplicità del cuore, allora da questa tranquillità troverebbe anche nella presente Opera la tranquillità che va cercando, e una pienissima ampiezza di vedute proprio in questa tran- quillità. Ma finché l’intelligenza, simile a una banderuola segna-vento in cima alla torre della sapienza terrena, viene girata di qua e di là ininterrotta- mente in tutte le direzioni, da ogni e qualsiasi vento del dubbio, è probabile che essa non possa trovare da nessuna parte la sua tranquillità che essa stes- sa non ha, e così neanche la consueta ampiezza di vedute che gode dalla sua ventosa altezza.

08. Se però qualcuno in quest’Opera non trova quella certa profondità della visione globale del mondo, a lui sia detto, anzitutto, che con questa Scrittura il Donatore della stessa non si proponeva affatto di sviluppare una tale visione globale del mondo – che ormai è troppo diffusa fra gli uomini – in quelli che la leggeranno per quello che essa è in realtà, nella vera tranquil- lità e semplicità del loro cuore, ma soltanto di destare un sentimento di devozione e di gratitudine, e da questo sentimento di risvegliare una fede viva e il giusto amore per Dio e per il prossimo e mantenerli vivi in modo duraturo.

09. Ma, in secondo luogo, coloro che leggono questa Scrittura nel giusto senso, raggiungeranno tuttavia con sufficiente profondità una migliore visione del mondo senza intervento degli eruditi, i quali per la via dei loro vani esami intellettivi non approderanno mai eternamente a quella vera profondità della visione globale del mondo e dei mondi, come è distinguibile per i retti lettori solo e unicamente nella presente Opera – per non parlare affatto di altre e successive Opere nelle quali, per così dire, il sole e con esso, materialmente e spiritualmente, tutti i sistemi planetari, solari e i sistemi dei soli centrali vengono sviluppati e rivelati in modo suf- ficientemente comprensibile ed esauriente.

10. Se dunque in un’Opera viene rappresentato con sufficiente chiarezza, dal primo inizio di tutte le cose create – dunque per una sequenza di tempi e di avvenimenti che dura già da quasi un’eternità -, lo sviluppo di tali cose, tanto materiale quanto, in modo particolare, spirituale, e tuttavia qualcuno trova troppo poca profondità in quella che sarebbe una insufficiente visio- ne del mondo – in verità anche in tutti i Cieli difficilmente ci sarà ancora un collirio con il quale tali indagatori potrebbero eliminare la loro deplore- volissima miopia.

11. «Noi amanti di Dio semplici e di debole intelligenza», così possono dire con pieno diritto i retti lettori di quest’Opera, «che davvero all’infuori del- l’Università di Dio nei nostri cuori non ne abbiamo mai frequentata un’al- tra, né a Parigi, né a Jena e a Goettingen, noi non vogliamo tuttavia far cambio con tutta la vostra sapienza mondana tanto celebrata, poiché il nostro fervoroso guardare nelle profondità delle grandi creazioni del nostro Padre santo, lo preferiamo al vostro millenario indagare ad occhi bendati. Quale distanza raggiungono i vostri binocoli e le vostre linee matematiche, lo possiamo vedere dal vostro calendario, e le vostre vie non ci sono sco- nosciute; ma quale distanza raggiunge la chiara vista del nostro cuore che riposa in Dio, ebbene, per misurare questo i vostri “tubi” e le vostre linee matematiche potrebbero diventare considerevolmente troppo corti ed esse- re troppo poco matematici!».

12. Chi dunque vuole leggere quest’Opera con vero profitto per la propria anima, la legga in tutta la semplicità del proprio cuore abbandonato in Dio, e non si comporti come un censore alla maniera umana del mondo, ma sia sempre solamente un premuroso padrone di casa del proprio cuore, così egli troverà nella presente Opera, in gran quantità, ciò che alcuni, pochi lettori altamente eruditi purtroppo non hanno trovato.

13. Ed ora dunque vada ogni benedizione ed ogni grazia ai retti lettori che sono di cuore puro e di buona volontà! Amen.

1. Capitolo – Un monito del Padre celeste ai Suoi figli

Così parlò il Signore a me e in me (Jakob Lorber) per ciascuno, e ciò è vero, fedele e sicuro:

1. «Chi vuol parlare con Me, quegli venga a Me, ed Io gli metterò la risposta nel cuore; tuttavia solo i puri, il cui cuore è pieno di umiltà, percepiranno il suono della Mia Voce.

2. E chi preferisce Me al mondo intero, e Mi ama come una tenera sposa ama il suo sposo, con quello Io voglio camminare a braccetto. Egli sempre Mi vedrà come un fratello vede l’altro fratello, e come Io lo vedevo fin dall’eternità, prima ancora che egli fosse.

3. Dì però agli ammalati, che essi non devono affliggersi nella loro malattia, ma devono rivolgersi seriamente a Me e fidarsi assolutamente di Me. Io li con- solerò, e un fiume del balsamo più prezioso si riverserà nel loro cuore, e la sor- gente dell’eterna Vita si rivelerà in essi, inesauribile; essi guariranno e saranno ristorati, come l’erba dopo una pioggia a dirotto.

4. A coloro che Mi cercano, dì loro: “Io sono il vero ‘dappertutto’ e il vero ‘da nessuna parte’. Sono dappertutto, dove Mi si ama e si osservano i Miei Comandamenti, da nessuna parte, invece, dove Mi si adora e Mi si venera sol- tanto”. Non è dunque l’amore più che la preghiera, e l’osservanza dei Coman- damenti più che la venerazione? In verità, in verità Io ti dico: “Chi Mi ama, quegli Mi adora in spirito, e chi osserva i Miei Comandamenti, quegli è colui che mi venera nella verità!”. I Miei Comandamenti però nessuno può osservarli se non colui che Mi ama; ma chi Mi ama non ha più alcun comandamento che questo, e cioè di amare Me e la Mia Parola viva, che è la vera, eterna Vita.

5. Ai deboli annuncia dalla Mia bocca: “Io sono un Dio forte. Essi devono tutti rivolgersi a Me, e Io li completerò. Da un acchiappa-mosche voglio fare un domatore di leoni, e i timorosi debbono distruggere il mondo, e i forti della Terra devono essere dispersi come pula”.

6. Ai danzatori e alle danzatrici dì, senza timidezza, che essi sono tutti quanti burattini manovrati da Satana. Egli infatti li afferra tutti quanti per i piedi e gira attorno con loro velocemente in un vortice, affinché essi siano in tal modo completamente storditi da non poter né stare, né andare, né sedere, né dormire, né sostare, né vedere, né udire, né tastare, né odorare, né gustare, né percepire; essi infatti sono come morti, per cui non si può né consigliarli né aiutarli. E se ancora volessero volgersi a Me, si sentirebbero come uno che una persona robusta prendesse per i piedi e facesse girare in circolo attorno a sé; anche se costui guardasse su al cielo, non vedrebbe il sole, ma solo una striscia luminosa che lo accecherebbe, così che poi vorrebbe chiudere gli occhi e non vedere più nulla del tutto.

7. Colui in cui l’occhio del corpo è cieco, a quello sta ancora aperta la vista dello spirito; ma chi diventa cieco nello spirito, quegli rimane cieco eternamente!

8. Ai giocatori puoi dire che essi giocando perdono per prima cosa la loro vita, e poi tutto ciò che fu dato loro per questa stessa vita. Il gioco infatti è una fonte piena di velenoso sudiciume; i giocatori però credono che sia una fonte d’oro nascosta. Perciò essi frugano giornalmente in questa immondizia, assimi- lano nelle narici l’alito pestilenziale, si avvelenano fin nelle più intime fibre e trovano, al posto del presunto oro, l’eterna morte dello spirito.

9. Coloro che possiedono la Scrittura e non la leggono, assomigliano a un assetato alla fontana in cui vi è acqua pura, che essi però non vogliono bere. Agiscono così o per una certa idrofobia spirituale, a somiglianza dei cani rab- biosi i quali, per calmare la sete bruciante, mordono le pietre più dure anziché cacciare il muso nell’acqua e guarire; oppure anche, il più delle volte, essi agi- scono così per una certa indifferente pigrizia, e preferiscono perciò farsi offrire da certuni indolenti servitori, per calmare la loro sete, del fango puzzolente dalla più vicina pozzanghera, per poi perire malamente tutti quanti.

10. Ma agli amanti sessuali e alle amatrici sessuali dì questo: “Chi cammina nella carne, cammina nella morte, e il suo piacere sarà presto trasformato in cibo per i vermi. Solo chi cammina nello spirito, arriva alla luce, la sorgente di ogni vita: la sua parte sussisterà in eterno e si moltiplicherà”.

11. Ai maniaci dell’abbigliamento di lusso e della moda dì seriamente che essi stanno nudi davanti al loro giustissimo Giudice. Il loro lusso passerà come una schiuma; la loro ambizione e il lusso saranno tramutati nella più bassa schia- vitù, ed essi dovranno vergognarsi eternamente della loro stoltezza. Non è dun- que un grande stolto colui che si propone di dorare un mucchio di immondizia, e fa incastonare invece le pietre preziose nel più sudicio escremento anziché nell’oro? Oh, ma quanti, quanti ce ne sono di pazzi ora a questo mondo! La luce, la prendono per tenebra, e la tenebra per luce!

12. Già sta una stella nell’est, che aprirà la via ad Orione, e il fuoco del Gran- de Cane tutti li consumerà; e Io voglio scagliarne in grande quantità di stelle dal Cielo sulla Terra, affinché tutti i malvagi periscano e la Mia luce brilli ovunque.

13. Io, Jehova, Dio dall’eternità, il Veritiero e il Fedele, come ultimo avverti- mento. Amen.

14. A te, che hai scritto questo malamente sotto dettatura, ciò vale per primo, poi però per tutti gli altri. Amen. Questo dice il Primo e l’Ultimo. Amen».

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flagge fr  Préface du Seigneur & Chapitre 1… Exhortation du Père céleste

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La Maison de Dieu

Préface du Seigneur

01. Celui qui écrivit le présent ouvrage chercha sérieusement et trouva ce qu’il cherchait. Il demanda, et il lui fut donné ; et, par son entremise, il fut ouvert également à tous ceux qui sont des êtres de cœur et de bonne volonté. Quant aux autres qui, de tous temps, cherchent non pas avec leur cœur, mais uniquement avec leur prétendue raison, qui scrutent, critiquent et s’attaquent à la gangue dure et morte de la matière au lieu d’invoquer le nom vivant de l’éternel Donateur de tous biens, il ne leur sera pas donné et ne leur sera pas ouvert. Car l’Esprit du Seigneur ne se manifeste jamais par la raison aux intelligents de ce monde, mais seulement à travers la simplicité de cœur de ceux qui passent pour des fous. Mais il en faut bien peu pour que la raison de ces soi-disant sages craque devant le simple bon-sens de ces présumés fous.

02. Qui lira le présent ouvrage avec un cœur humble, reconnaissant et fidèle, se verra échoir toutes sortes de grâces et de bénédictions, et il ne se méprendra pas sur son véritable auteur. Quant à la caste des intelligents, peu lui importe de lire Daniel, Sir Walter Scott, Rousseau ou Hegel ; car l’intelligence du monde traite tout de manière profane et considère un message de haute spiritualité venant d’En-haut comme une chimère stupide, provenant d’êtres sans culture et doués d’une riche imagination. De l’avis des scientifiques, de telles personnes, par leurs mystifications, parviennent à obtenir ainsi une certaine considération qui leur serait refusée s’ils suivaient le chemin de la raison, vu que celle-ci leur fait de toute façon défaut !

03. Mais que cela ne trompe personne ! Combien de foi déjà les Evangiles n’ont-ils pas été sujet à caution ? Sont-ils moins valables au cœur du vrai fidèle de Dieu ? Combien de fois ai-Je été, Moi, le Seigneur et Donateur de vie, déclaré comme un simple humain, un magnétiseur, un imposteur et même un personnage fictif par les sages de ce monde et, à l’heure actuelle, par des millions d’êtres humains ? Mais cela n’abuse en rien les millions de Mes autres enfants. Car ceux-ci ne se contentent pas d’être des auditeurs de Mes paroles ; ils ont vu, dans la simplicité de leur cœur, que le Jésus de Nazareth était davantage que considéraient ou ne considéraient pas les nombreux érudits de ce monde. C’est pourquoi, en ce qui concerne le présent ouvrage, que personne ne tienne compte du jugement de ces derniers ; car ils n’apprécient de toute façon que ce qui leur ressemble. Qu’ils écoutent uniquement la voix du cœur des simples qui, eux, sont capables de jugement, parce que guidés par le bon Donateur. Cet ouvrage offrira mainte occasion de critique aux sages de la terre ; qu’ils prennent garde de ne pas mettre à nu leur faiblesse et d’échouer lamentablement.

04. S’il arrive que quelqu’un lise cette œuvre en la considérant comme une inspiration spirituelle, tout en se demandant si l’esprit qui l’a dictée est de haute ou de basse origine*( Cette remarque du Seigneur se rapporte au jugement d’un savant), qu’il sache qu’il est encore fort aveugle et que l’intelligence terrestre masque grandement la vision de son cœur.

05. Celui dont la foi est vivante connaît Ma force, Ma bonté et Mon absolue sagesse, et doit se rendre compte que Je les détiens en éternelle abondance. Là où Je bâtis, l’ennemi n’a aucune chance, car Moi et Satan n’avons encore jamais conduit la charrue dans le même sillon ! Toutefois, l’intelligence du monde saturé d’égoïsme lui fait croire le contraire, parce qu’il est lui-même ténébreux et ne voit que ténèbres. Mais aux yeux de ceux qui sont éduqués et instruits par le Père, tout apparaît de façon différente, car tout est pur et lumineux pour celui qui est véritablement pur et éclairé.

06. A ceux qui disent de cet ouvrage qu’il lui manque la simplicité, la paix et la véritable profondeur nécessaire à une vision du monde prétendant venir d’En-haut* ( se rapporte également au jugement d’un autre savant allemand), Je leur dis brièvement ceci : qu’ils regardent d’abord attentivement dans leur cœur pour voir si ce n’est pas peut-être précisément ce qu’ils reprochent à la Parole qui leur fait défaut. D’ailleurs, ils n’ont rendu là qu’un jugement pour la forme, afin que, en leur qualité de savants européens, ils aient dit quelque chose sur cette œuvre, bien qu’ils en ignorent la profondeur ! Car ce n’est pas une lecture superficielle de quelques passages qui leur permettra de s’en rendre compte.

07. Que peuvent bien comprendre de tels lecteurs de la simplicité ? Je pense que ce texte, tel qu’il est rédigé, – malgré sa plénitude et sa profondeur mystérieuse qui sont nécessaires à une vision humaine limitée – peut être compris facilement même par des enfants dont le niveau a dépassé quelque peu celui de l’alphabet et de la table de multiplication, et ne peut manquer par conséquent de simplicité. Ce ne seront jamais les images et les mots d’un texte qui la détermineront, mais seul le fait de se sentir capable de s’y frayer un chemin. Tout le reste, c’est-à-dire : un langage ancien et maladroit, et des images symboliques datant de plusieurs milliers d’années représentent aussi peu la simplicité que le fait la raison des sages de ce monde. En ce qui concerne la paix, la vision complète des choses et la profondeur qu’on réclame, celles-ci sont d’autant plus présentes dans cet ouvrage que l’intelligence ergotante des “savants” croit en remarquer l’absence. En effet, des paroles qui donnent la paix au cœur doivent pourtant la posséder elles-mêmes en plénitude. La raison ne peut faire marche commune avec la paix, car elle n’est pas réceptive à cette dernière. Aucune paix ne peut par conséquent se trouver dans un écrit guidé par la raison. On peut comparer tout ceci au fleuve qui ne se calme que lorsqu’il a atteint la plus grande profondeur de la mer. Si la raison des sages de ce monde pouvait humblement descendre de sa prétendue hauteur dans la simplicité de la chambrette du cœur, elle trouverait, dans la paix inhérente à cet ouvrage, la quiétude qui lui manque et une vision complète des choses. Mais tant que la raison reste semblable à une girouette de clocher, la sagesse terrestre tourne et retourne en tous sens et sans relâche sous les coups de vent du doute. Elle ne trouvera jamais une paix qu’elle n’a pas elle-même, ni la vision des choses à laquelle elle est habituée sur ses hauteurs venteuses.

08. Que celui qui reproche à cet ouvrage l’absence d’une certaine profondeur dans sa vision globale du monde sache tout d’abord que le Donateur de cet écrit n’a pas eu l’intention d’offrir une telle vision à celui qui le lira dans la paix véritable et la simplicité de son cœur ; car une telle vision est malheureusement déjà bien trop répandue parmi les humains ; le but proposé était simplement d’éveiller un esprit pieux et reconnaissant, afin de développer d’une façon durable une foi vivante et un amour véritable envers Dieu et le prochain.

09. Ceux qui lisent cet écrit de juste façon parviendront à une profondeur suffisante de leur vision du monde et des mondes sans l’aide de savants. Car ceux-ci, à travers leur présomptueuse intelligence investigatrice, ne l’atteindront jamais, vu qu’elle n’est possible qu’au seul vrai lecteur du présent ouvrage, auquel viennent s’ajouter les autres écrits ultérieurs où le soleil et toutes les planètes, les systèmes solaires et les soleils centraux sont dévoilés de façon détaillée, matérielle et surtout spirituelle.

10. Si, dans un ouvrage où sont expliquées toutes les choses créées dès leur origine, – pour ainsi dire à travers des âges presque immémoriaux – où leur évolution matérielle et surtout spirituelle est exposée de façon suffisamment claire, et qu’il se trouve encore quelqu’un pour déplorer un manque de profondeur dans la vue du monde, vraiment ! dans tous les cieux, il ne trouvera pas de collyre pour le guérir de sa très regrettable myopie !

11. Ainsi, les justes lecteurs de cet ouvrage pourront dire de plein droit : “Nous autres, simples amoureux de Dieu, dotés de faible raison, qui n’avons jamais fréquenté d’autre université que celle de Dieu dans nos cœurs, – et non celle de Paris, d’Iéna ou de Gôttingen, – ne voudrions jamais changer avec vous, malgré toute votre célèbre érudition. Car nous préférons notre intense vision des profondeurs de la grande Création de notre Père très saint à vos milliers d’années de recherches à travers une vision voilée. Nous avons pu constater où vous mènent vos télescopes et vos mathématiques ; oui, vos chemins ne nous sont pas inconnus. Mais tous vos calculs et votre géométrie sont bien trop chichement mesurés pour déterminer la clarté de nos cœurs qui reposent en Dieu.”

12. Que celui qui veut lire cet ouvrage en en retirant un vrai profit pour son âme le fasse dans la simplicité d’un cœur soumis à la volonté divine et ne soit pas un censeur à la manière des humains. Ainsi, il découvrira en abondance ce que quelques érudits n’y ont malheureusement pas trouvé.

13. En maintenant, que bénédiction et grâce soient données aux justes lecteurs qui sont d’un cœur pur et de bonne volonté ! Amen.

Chapitre 1 – Exhortation du Père céleste à Ses enfants
(15 mars 1840)

Ainsi me parla le Seigneur, à moi, Jacob Lorber, et je perçus Sa voix à l’intérieur ainsi qu’à l’extérieur de moi-même. Et ce message s’adresse à chacun, car il est vrai, sûr, et fidèlement rapporté.

1. Que celui qui veut Me parler vienne à Moi, et Je mettrai Ma réponse dans son cœur ; toutefois, seuls les purs, qui connaissent la véritable humilité, pourront percevoir le son de Ma voix.

2. C’est avec celui qui Me préfère à tout le monde, qui M’aime comme une tendre fiancée aime son promis, que Je veux cheminer la main dans la main. Il me regardera toujours comme un frère regarde son autre frère, ainsi que Je le connaissais déjà dans l’éternité avant qu’il ne fût.

3. Dis aux malades qu’ils ne se laissent pas affliger par leur maladie, mais se tournent sérieusement vers Moi et aient surtout entière confiance en Moi. Je les consolerai, et le courant d’un baume le plus délicat se déversera dans leur cœur ; et la source intarissable de la Vie éternelle deviendra manifeste en eux. Ils recouvreront la santé et seront rafraîchis comme l’herbe après une pluie d’orage.

4. Que ceux qui Me cherchent sachent que Je suis partout et nulle part. Je suis partout où l’on M’aime et où l’on suit Mes commandements, mais nulle part où l’on M’adore et Me vénère seulement. L’amour n’est-il pas plus que la prière, et le respect des commandements pas davantage que la vénération ? ! En vérité, en vérité, Je te le dis : celui que M’aime M’adore en esprit, et celui qui suit Mes commandements Me vénère dans la vérité ! Mais personne ne peut suivre Mes commandements, sinon celui qui M’aime ; et pour celui qui M’aime, il n’existe pas d’autre commandement que celui de M’aimer, Moi et Ma parole vivante, laquelle est la véritable Vie éternelle.

5. Aux faibles, fais savoir par Ma Parole que Je suis un Dieu fort. Qu’ils se tournent vers Moi : Je les rendrai parfaits. Du chasseur de moucherons, Je ferai un dompteur de lions ; les craintifs pourront réduire le monde à néant et les puissants de la terre seront dispersés comme de la balle.

6. Dis sans crainte aux danseurs et aux danseuses qu’ils sont tous menés par Satan. Car il les prend par les pieds et les entraîne dans un tournoiement effréné, afin que, saisis de vertige, ils ne puissent ni être debout, ni marcher, ni s’asseoir, ni dormir, ni se reposer, ni voir, ni entendre, ni écouter, ni sentir, ni goûter, ni éprouver quoi que ce soit. Car ils sont comme morts ; c’est pourquoi on ne peut ni les conseiller, ni les aider. Et voudraient-ils encore se tourner vers Moi, il leur semblerait qu’une force les saisit par les pieds pour les faire virevolter à toute vitesse. Regarderaient- ils vers le ciel, ils n’apercevraient pas le soleil, mais seulement une raie claire qui les frapperait de cécité, afin que leurs yeux se ferment et qu’ils ne puissent plus rien voir du tout.

7. Celui dont l’œil physique est aveugle porte en lui une vision de l’esprit qui est encore ouverte ; mais celui qui est frappé de cécité en esprit restera aveugle éternellement.

8. Dis aux joueurs qu’ils jouent leur vie, la perdent et perdent ensuite tout ce qui leur fut donné en plus de celle-ci. Car le jeu est une fontaine pleine d’ordures empoisonnées ; mais les joueurs croient qu’elle est une mine d’or cachée. C’est pourquoi ils y fouillent quotidiennement, en hument le souffle pestilentiel et s’empoisonnent complètement. Au lieu de l’or qu’ils attendaient, leur esprit trouve la mort éternelle.

9. Ceux qui sont en possession de l’Ecriture et ne la lisent pas sont semblables à des assoiffés devant une fontaine d’eau pure où ils ne veulent pas boire, soit parce qu’ils sont pris d’une certaine crainte de goûter à l’eau de la spiritualité, – comme des chiens enragés qui, au lieu de fourrer leur museau dans l’eau et de guérir, mordraient dans la pierre pour apaiser leur soif brûlante – soit le plus souvent parce qu’ils sont pris d’une paresse qui les pousse à se faire donner de préférence par quelque serviteur indolent la vase puante de la flaque d’eau la plus proche pour apaiser leur soif, ce qui va les faire tous mourir de terrible façon.

10. Dis aux amants et aux amantes que celui qui se tourne vers la chair se tourne vers la mort, et que l’objet de son désir sera bientôt transformé en nourriture pour les vers. Seul celui qui se dirige vers l’esprit vient à la lumière, la source originelle de toute vie ; sa part persistera éternellement et s’accroîtra.

11. Aux esclaves des habits de luxe et de la mode, dis-leur sérieusement qu’ils se tiendront nus devant leur Juge. Leur magnificence disparaîtra comme une écume. Leur soif de pouvoir et leur désir de splendeur seront transformés en le plus vil esclavage et ils auront éternellement honte de leur folie. N’est-ce pas une grande folie que de vouloir dorer un tas de débris et de faire enchâsser les pierres précieuses dans des excréments au lieu d’utiliser de l’or ? Oh ! que les fous sont nombreux maintenant, dans le monde ! Ils prennent la lumière pour les ténèbres et les ténèbres pour la lumière !

12. Déjà une étoile se tient à l’orient qui fraiera un chemin à Orion, et le feu du Grand Chien les consumera tous. Et Je veux catapulter sur la terre une multitude d’étoiles, afin que les méchants périssent et que Ma lumière luise en tous lieux.

13. Moi, Jéhovah, Dieu de l’éternité, le Véridique et le Fidèle, Je vous donne ce dernier avertissement. Amen.

14. Ceci vaut d’abord pour toi, mauvais écrivain, et ensuite pour tous les autres. Amen. Celui qui dit ceci est le Premier et le Dernier. Amen.

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flagge es  Prefacio del Señor & Capitulo 1… Una advertencia del Padre celestial

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El gobierno de Dios
Historia de la humanidad

Prefacio del Señor
(dado por el Señor mismo como introducción para el relato de la historia de la humanidad, revelado a través del mismo medio que Él eligió para la recepción de esta obra).

01. Quién escribió esta obra buscaba seriamente y encontró lo que buscaba. Pidió, y se le dio. Como llamó a la puerta correcta, se le abrió y, mediante él, también a todos aquellos que tienen un buen corazón y una buena voluntad. Pero a los que no buscan con su corazón sino exclusivamente con su presunta inteligencia mundana, a los que examinan, critican y sólo llaman a la cáscara dura y muerta de la materia en vez de dirigirse al Nombre vivo del eterno Dador de todas las buenas dádivas, a ellos no se les abrirá. Porque el Espíritu del Señor nunca se revela a través de la inteligencia de los sabios del mundo sino únicamente a través de la simplicidad de corazón de aquellos que pasan por necios ante los sabihondos del mundo. Pero no pasará mucho tiempo para que la sabiduría de estos sedicentes sabios del mundo se haga pedazos ante el sentido común de los pretendidos necios.

02. Esta obra será una gran bendición para quién la lea con la fe de un corazón humilde; a él no le pasará desapercibido Quién es el verdadero autor. A la casta de los intelectuales, de todos modos lo mismo le da leer a Daniel, que a Sir Walter Scott, a Rousseau o a Hegel, porque la inteligencia mundana todo lo entiende a la manera mundana y considera cualquier sublime revelación procedente de lo alto como una vana quimera de gente inculta dotada de una rica imaginación. La inteligencia mundana piensa que esta gente quiere inventar algo con sus mistificaciones para adquirir un cierto renombre, el cual le sería negado si siguieran el camino de la razón, razón que, de todas formas opina que les falta.

03. ¡Pero que eso no engañe a nadie! ¡Cuántas veces han sido ya puestos en cuarentena los cuatro Evangelios! ¿Acaso por eso valen menos para el corazón de los verdaderos fieles de Dios? ¿Cuántas veces Yo, el Señor y Dador de la Vida y de todo Don que de ella surge, he sido declarado un simple ser humano, un hipnotizador, un impostor, o un personaje ficticio por los sabios del mundo y, hoy en día, por millones de seres humanos?
Pero millones de otros hijos míos no se dejan engañar. Ellos, los que no se limitan a oír mi Palabra sino que la ponen en práctica, reconocen en su corazón sencillo que Jesús de Nazaret es más de lo que los sabios del mundo aceptan o dejan de aceptar. Al profundizar esta obra, que nadie se atenga al juicio mundano el cual sólo ensalza lo que es afín al mundo sino que escuche sólo la voz del corazón de los humildes: su juicio es acertado porque los humildes están guiados por el buen Dador. Esta obra ofrecerá muchas ocasiones de crítica a los sabios de la Tierra: que tengan cuidado en no poner al desnudo su endeblez y en no fracasar lamentablemente.

04. Si alguno lee esta obra reconociendo que se trata de una comunicación espiritual, pero se pregunta si el origen del espíritu que la ha dictado es de arriba o de abajo, que sepa que muy ciego está todavía y que la corteza de la inteligencia terrenal aún oscurece demasiado la visión de su corazón.

05. El que tiene una fe viva en Mí, conoce mi Fuerza, mi Bondad y mi Sabiduría absoluta, debe darse cuenta que las tengo en eterna abundancia. Donde Yo edifico, el enemigo no tiene oportunidad ninguna, pues Y o y Satán todavía no hemos arado nunca en el mismo surco, aunque la inteligencia del mundo saturado de egoísmo pretende hacer creer lo contrario. Pero a los ojos de los que están educados e instruidos por el Padre, todo aparece de manera diferente, pues todo es puro y luminoso para el que verdaderamente es puro e iluminado.

06. A los que afirman que a esta obra le falta la simplicidad, la paz y la verdadera profundidad necesaria a una visión del mundo que pretende venir de lo Alto, les digo brevemente: ¡Que miren primero atentamente sus propios corazones para ver si no son precisamente ellos mismos quienes carecen de todo aquello que echan en falta en esta Palabra! Por lo demás, no han emitido su juicio sino para salvar las formas; para, como sabios europeos, dar su parecer sobre esta obra aunque ignoren su profundidad. Porque para percibirla hace falta más que una lectura superficial de algunos de sus capítulos.

07. ¿Qué es lo que esos lectores pueden saber sobre la simplicidad? Pienso que tal como está redactado este texto -pese a su plenitud y a su profundidad misteriosa que son necesarias para una visión humana limitada- pueden ser fácilmente comprendido incluso por niños cuyo nivel sólo vaya un poco más allá del abecedario y de la tabla de multiplicar, por lo que, consecuentemente, no puede carecer de simplicidad.
Nunca serán las imágenes ni las palabras de un texto las que determinen el carácter del mismo, sino únicamente el hecho de sentirse capaz de abrirse camino en él. Todo lo demás, es decir, un lenguaje arcaico y torpe e imágenes simbólicas con varios milenios de antigüedad, son tan poco simples como la razón de los sabios de este mundo. La sencillez, la visión completa de las cosas y la profundidad que se reclaman están tanto más presentes en esta obra cuanto más cree notar su ausencia la inteligencia egocéntrica de los “sabios”. Porque las palabras que apaciguan al corazón tienen que poseer calma y paz en abundancia, aunque no la puedan dar a la inteligencia porque la inteligencia no es receptiva a la paz. Por lo tanto ninguna paz puede encontrarse en un escrito guiado por la razón, de manera parecida a como no se calma un río antes de haber llegado a las grandes profundidades de la mar. Si la razón de los sabios de este mundo pudiera bajar humildemente desde su altura imaginaria a la simplicidad de un corazón sencillo, encontraría en la paz inherente a esta obra la quietud que le falta y una visión completa de las cosas. Pero mientras la razón siga pareciéndose a la veleta de un campanario, mientras la sabiduría terrenal gire y vuelva a girar incesantemente y sin descanso en todos los sentidos bajo los vientos de la duda, nunca encontrará una paz que no tiene ni otra visión de las cosas que aquella a la que está acostumbrada en sus ventosas alturas.

08. Que sepa primero quien reproche a esta obra la carencia de una cierta profun- didad en su visión global del mundo, que el Dador de esta escrito no ha tenido ni mucho menos la intención de enseñarnos una cosmología como la que ahora, por desgracia, está muy extendida entre la humanidad, sino la de despertar en todos aquellos que la lean dentro de la verdadera paz y sencillez de su corazón y la tomen por lo que realmente es, unos buenos principios a partir de los cuales alimenten una fe viva y un verdadero amor a Dios y el prójimo.

09. Además, todos aquellos que lean esta obra de manera correcta, también alcanzarán una visión del mundo y de los mundos suficientemente profunda sin ayuda de los sabios, los cuales nunca llegarán a ella mediante sus vanas investigaciones intelectuales, puesto que esta comprensión sólo le es posible al verdadero lector de esta obra, a la que vienen a agregarse los otros escritos posteriores1 donde el Sol y todos los planetas, los sistemas solares y los soles centrales, son desvelados de manera detallada, material y, sobre todo, espiritualmente1.

10. Si de esta obra que explica con claridad todas las cosas creadas desde su origen, por así decirlo a través de ángeles inmemoriales, y que expone de manera suficiente- mente clara su desarrollo material, y sobre todo espiritual, es decir, que abarca una cadena infinita de evoluciones, alguien dice que le falta profundidad, ¡ni en todos los Cielos habrá ungüento alguno que pueda curarle tan tremenda miopía!

11. Los buenos lectores de esta obra podrán decir con todo derecho: «Nosotros, simples amantes de Dios, poco inteligentes, que nunca hemos frecuentado otra universidad que la de Dios en nuestros corazones y no las de París, Jena o Göttingen, nunca querríamos cambiarnos por vosotros pese a toda vuestra célebre erudición. Preferimos nuestra intensa visión de las profundidades de las grandes Creaciones de nuestro santísimo Padre a vuestros miles de años de investigaciones con una óptica tergiversada. Hemos podido constatar a dónde os llevan vuestros telescopios y vuestras matemáticas; sí, vuestros caminos no nos son desconocidos. Pero todos vuestros cálculos y vuestra geometría son bien poca cosa para determinar la claridad de nuestros corazones, que reposan en Dios».

12. Que aquel que quiera leer esta obra y sacar de ella un verdadero provecho para su alma, lo haga con la sencillez de un corazón sumiso a Dios y no sea un censor a la manera de los humanos. Así descubrirá en abundancia lo que, por desgracia, muchos eruditos no han visto en ella.

13. Y ahora mi Bendición y Gracia para los lectores justos que tienen un corazón puro y una buena voluntad. Amén.

Capitulo 1… Una advertencia del Padre celestial a sus hijos
(15 de marzo de 1840)

Así me habla el Señor, a mí, Jakob Lorber, y yo percibo su Voz en el interior de mí mismo. Y este mensaje se dirige a todos, pues es verdadero, seguro y fielmente referido.

1 Quien quiera hablar conmigo, que venga a Mí, y le pondré la respuesta en su corazón; sin embargo únicamente los puros cuyos corazones están llenos de humildad percibirán el sonido de mi Voz.

2 Y quien me prefiere al mundo, quien me ama como una novia delicada ama a su novio, con él andaré cogido del brazo. Siempre me verá como un hermano a otro, como Yo ya le veía hace eternidades, antes de que él existiera.

3 A los enfermos diles que no se aflijan por su enfermedad, sino que en su interior se dirijan a Mí y que tengan fe. Los consolaré y un flujo de bálsamo delicioso se derramará en sus corazones, y se les abrirá la fuente inagotable de la Vida eterna. Se curarán y se reanimarán como la hierba después de un chaparrón.

4 A los que me buscan, diles que estoy en todas partes y en ninguna. Estoy en todas partes donde me aman y cumplen mis Mandamientos, y no estoy en ninguna donde sólo me rezan y me adoran.
¿Acaso el amor no es más que la oración, y el cumplimento de mis Mandamien- tos no es más que la mera veneración?
En verdad te digo: Aquel que me ama me adora en espíritu; y aquel que cumple mis Mandamientos me honra verdaderamente. Sólo el que me ama puede cumplir mis Mandamientos. Para el que me ama no existe otro Mandamiento sino éste: amarme a Mí y a mi Palabra viva que implica la verdadera Vida eterna.

5 A los débiles diles de mi parte que Y o soy un Dios poderoso. Que todos se dirijan a Mí y Y o los haré perfectos. De aquel que caza mosquitos haré un domador de leones; los tímidos podrán reducir el mundo a nada y los poderosos de la Tierra serán dispersados como la paja.

6 A los bailarines y a las bailarinas diles sin temor que todos son víctimas de Satanás. Porque los coge a todos por los pies y los arrastra a un torbellino desenfrenado para que se mareen al máximo y ya no puedan estar ni de pie, ni andar, ni estar sentados, ni dormir, ni descansar, ni ver, ni oír, ni oler, ni sentir, ni gustar, ni experimentar nada de nada; pues están como muertos, por lo que tampoco puede aconsejárseles ni ser socorridos… Y si a pesar de todo quisieran dirigirse a Mí, les pasaría lo mismo que a uno a quien alguien muy fuerte le agarra por los pies y le hiciera girar velozmente alrededor de él: aunque procurase mirar al cielo, en vez del Sol sólo vería una raya luminosa, una raya que le cegaría, por lo que cerraría los ojos y ya no vería nada.

7 A aquel cuyos ojos físicos son ciegos, todavía le queda la visión del espíritu; pero quien que se ha vuelto ciego en el espíritu seguirá siendo ciego eternamente.

8 A los jugadores diles que ante todo se están jugando la Vida y a la vez todo lo que les fue dado para fomentarla. Porque el juego es un pozo lleno de inmundicias dañinas, aunque los jugadores piensen que es una fuente de oro. Por eso hozan continuamente en él, intoxicándose con el aire pestilente que respiran, y en vez del oro imaginado sólo encuentran la eterna muerte espiritual.

9 Los que poseen la Escritura y no la leen son como sedientos al lado de un pozo de agua purísima que no quieren beber porque son hidrófobos espirituales o perezosos innatos; prefieren que ciertos siervos indiferentes les traigan el caldo asqueroso del charco más cercano, aunque finalmente este les causará la muerte a todos ellos.

10 A los fornicadores diles: El que se entrega a la carne se entrega a la muerte, el objeto de sus deseos pronto se volverá alimento para los gusanos; porque únicamente aquel que anda en el espíritu llegará a la Luz que es la fuente primaria de la Vida, y este patrimonio durará eternamente y prosperará.

11 A los esclavos del lujo y la moda diles seriamente que se encontrarán desnudos ante su juez. Su esplendor se desvanecerá como la espuma y su sed de poder se transformará en la más vil esclavitud, y tendrán que pasar eternamente vergüenza por su insensatez. ¿Acaso no es un insensato todo aquel que se pone a dorar un montón de excrementos, mientras que engasta las joyas en el lodo más asqueroso?
¡Ay de esos insensatos de los cuales rebosa el mundo! A la Luz la toman por oscuridad y a las tinieblas las toman por luz.

12 Ya está en el levante una estrella que atravesará la constelación del Orión, y el fuego del Can mayor1 los devorará a todos. Y, desde el cielo, Yo arrojaré estrellas en gran cantidad sobre la Tierra, para que todos los malhechores perezcan y para que mi Luz luzca por todas partes.

13 Yo, Jehová, Dios de eternidad, el Verdadero y el Leal, os doy esta última advertencia. Amén.

14 Esto vale primero para ti, que copiaste esto de mala manera, y a continuación para todos los demás. Amén. Quién dice esto es el Primero y el Último. Amén.