Der Herr erklärt Entstehung und Fluch des Reichtums – The Lord explains the Origin and Curse of Wealth

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Der Herr erklärt Entstehung und Fluch des Reichtums

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 9, Kapitel 55
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Die Tafelpracht beim Morgenmahl

1. Als Ich diese Erklärung beendet hatte, da kam auch der Wirt mit dem geheilten Sohne und kündigte uns an, dass das Morgenmahl alsbald bestens bereitet auf den Tisch gesetzt werde? Zugleich aber bat er in aller Ehrerbietung Mich um einen Rat, was er tun solle, indem sein Weib und seine Kinder ihn in einem fort ordentlich quälten, dass er ihnen sagen solle, wer und woher Ich sei, dass Ich dem Sohne ohne ein Mittel das eine blinde Auge wieder sehend habe machen können. Er wie auch der geheilte Sohn aber wollten Mich darum nicht verraten, weil Ich ihnen das untersagt habe.

2. Ich aber sagte: „So Ich nach dem Morgenmahle ohnehin bald weiterziehen werde, dann erst entdecke ihnen, wer und woher Ich bin; denn so du ihnen das nun sogleich sagen würdest, da wäre bald Meine Gegenwart in der ganzen Stadt ruchbar, und du könntest vor Zudrang der Menschen in deinem Hause sehr belästigt werden. Du wirst noch nach Meinem Abgange mit den Neugierigen deine Not bekommen; um wie vieles mehr würde das nun während Meiner Gegenwart der Fall sein!“

3. Mit dem war der Wirt und der Sohn völlig zufrieden und ging und besorgte das Morgenmahl.

4. Es ward darauf sogleich in silbernen Schüsseln auf den Tisch gebracht, so wie auch der Wein in grossen silbernen Bechern. Meine Schüssel und Mein Weinkelch aber waren aus reinstem Golde angefertigt, und Ich fragte den Wirt, warum er das getan hätte, da Ich an derlei irdischer Pracht niemals ein Wohlgefallen habe.

5. Er aber verneigte sich tief vor Mir und sagte (der Wirt): „O Herr und Meister, ich weiss es wohl, dass Du an derlei niemals ein Wohlgefallen hast, dass man Dich nur mit einem mit reiner Liebe erfüllten Herzen wohlgefällig ehren und preisen kann. Du hast aber in Mir schon einen Menschen gefunden, der Dich im Herzen über alles geehrt und gepriesen hat und Dich fortan also noch mehr ehren und preisen wird. Ich aber dachte mir, dass ich eine Sünde begehen würde, so ich Dir als dem höchsten Herrn Himmels und der Erde nicht auch die Ehre erwiese, die man doch besseren Menschen zu erweisen pflegt!

6. Du hast ja die ganze Erde mit allem, was sie enthält, erschaffen, und so denn auch ihr Gold und Silber, und so zeugen ja auch diese Metalle, die von den Menschen schon seit gar lange her als die edelsten und somit auch wertvollsten anerkannt worden sind, von Deiner Liebe, Weisheit, Macht, Grösse und Ehre! Und so denke ich in meiner Schlichtheit, dass es besser ist, Dich als den Schöpfer auch des Goldes und des Silbers mit diesen Metallen nach unserer menschlichen Weise zu ehren, als mit ihnen einen schmählichen Wucher zu treiben oder um ihretwillen die blutigsten Kriege zu führen und tausendfaches Unheil über die arme Menschheit wie aus der Hölle heraufzubeschwören.“

7. Sagte Ich: „Ja, ja, da hast du freilich auch wohl recht; wenn alle Menschen dir gleich dächten und deines Herzens und Sinnes wären, dann würden ihnen Gold und Silber und Perlen und alle die kostbaren Edelsteine niemals zum Unheil werden! Aber weil die Menschen, die darauf sehen, dass Gott mit Gold und Silber und Perlen und Edelsteinen geehrt werde, ganz anders zu denken anfangen und sonach auch bald eines andern Sinnes werden, so wäre es sehr unweise von Gott, wenn Er Sich mit dem ehren liesse, was unter den Menschen zu allen Zeiten das meiste und grösste Unheil gestiftet hat.

8. So wie du dachten auch die Erzväter der Erde und ehrten Gott vor goldenen und silbernen Altären und verrichteten ihre Preis- und Lobgebete in mit Gold und Silber und mit allerlei Edelsteinen reichlichst gezierten Tempeln, wie du solches im Tempel zu Jerusalem wohl ersehen kannst. Was war aber die Folge davon? Siehe, eben dadurch sind die benannten Metalle, Perlen und Edelsteine in der Einbildung der Menschen so überaus wertvoll geworden!

9. Als die Menschen am Ende von dem Werte dieser gottesverehrlichen Dinge in eine zu hohe Idee geraten sind, haben sie denn auch stets mehr und mehr in der Erde herumzuwühlen angefangen und suchten Gold, Silber und Perlen und Edelsteine, vergassen dabei nach und nach auch Gott und meinten, Gott schon dadurch im höchsten Grade zu ehren und ungeheure Gnaden von Ihm zu erhalten, wenn sie Ihm zur Ehre irgend den grössten Brocken Goldes, Silbers und der Edelsteine auf den Altar legen konnten.

10. Da aber doch nicht alle Menschen so geschickt waren, die benannten Dinge zu finden, um sich durch sie Gott wohlgefällig erweisen zu können, so befragten sie sich bei den Erzvätern, die zugleich Priester waren, wie viele Schafe, Kühe, Ochsen oder auch Kälber und Stiere sie anstatt soundso viel Goldes oder Silbers Gott zum Opfer bringen sollten, um Ihm wohlgefällig zu werden gleich dem, der da pur Gold und Silber Gott zum Opfer darbringt.

11. Da merkten es nur zu bald die Ältesten oder Priester, dass sich dabei ein einträgliches Geschäft mit dem Gottesdienste gar leicht und etwa auch unschädlich verbinden liesse, und dass das zur Erbauung und Beruhigung der Menschen auch ganz wohl dienlich wäre. Und so fingen die Priester an, Gold und Silber und Perlen und Edelsteine zu wägen und bestimmten den Wert nach der Anzahl der verschiedenen Tiere, später auch nach dem Masse des Getreides, der Früchte, des guten Bauholzes, des Weines, der Kleidungsstoffe und noch einer Menge anderer Dinge.

12. Dadurch entstand schon der Tausch- und Stechhandel, die arge und wucherische Wechslerei, darauf Neid, Hass, Zorn, Verfolgung, Lüge, Betrug, Geilheit, irdische Pracht, Grösse und Hoheit und Stolz und Verachtung unter den Menschen, da man ihren Wert nicht mehr nach ihrem inneren Seelenadel, sondern nur nach dem Gewichte des Goldes und Silbers, der Perlen und Edelsteine, nach der Grösse der Herden, der Äcker und Weinberge und nach dem grösseren Besitze auch anderer Dinge bestimmte.

13. Dass die Armen die Reichen beneideten und durch allerlei List ihnen den Reichtum zu schmälern anfingen, wodurch Dieberei und Raub und Mord auch nicht lange auf sich warten liessen, ist eine selbstverständliche Sache. Denn mit dem stets mehr überhandnehmenden Materialismus geht das Geistige zugrunde, und Gott wird den Menschen am Ende ein alter, verbrauchter, nichtiger und wertloser Begriff, von dem sie sich keine Vorstellung mehr zu machen imstande sind, und die volle Gottlosigkeit und mit ihr alle erdenkbaren Übel werden unter den Menschen auf die allergewissenloseste Weise gang und gäbe, und die Menschen greifen zu den Waffen, und der sich besser dünkende Teil sucht dann den böseren mit Gewalt zu unterjochen; und hat er das, dann gibt er Gesetze, deren Nichtbeachtung er mit den ärgsten Strafen belegt. Und so entstehen dann die Machthaber und ihnen gegenüber die Sklaven auf der Erde.

14. Siehe, das macht alles das Gold, das Silber, die Perlen und die Edelsteine, so die Menschen in der Meinung, dass diese Dinge die reinste und edelste Materie seien, sie auch zur äusseren Verehrung auf was immer für eine Art anwenden!

15. Was die äussere Verehrung und Verherrlichung Gottes anbelangt, dafür hat schon Gott Selbst von Ewigkeit her gesorgt; denn Er hat darum den Himmel und alle sichtbare Natur – als diese ganze Erde, den Mond, die Sonne und die zahllos vielen Sterne, die zumeist lauter ums kaum Aussprechliche grosse Weltkörper sind voll Lichtes und voll der wunderherrlichsten Dinge und Kleingeschöpfe auf ihren übergrossen und überweit gedehnten Flächen und Gefilden – erschaffen, und das genügt zur Aussenverherrlichung des grossen Gottes und Meisters über alles von Ewigkeit, und Er bedarf darum keines Goldes, Silbers und keiner Perlen und geschliffener und polierter Edelsteine dieser Erde.

16. Die wahre und Gott allein wohlgefällige Verehrung und Verherrlichung besteht und bestehe denn allzeit nur in einem reinen, Gott über alles und den Nächsten wie sich selbst liebenden Herzen und somit – was dasselbe ist – auch in der getreuen Haltung der Gebote, die Er durch Moses allen Menschen gab; alles andere ist eitel und töricht auch von seiten eines reinen und Gott wohlgefälligen Menschen. Wird die äussere Verehrung aber noch von solchen Menschen, wie es da sind die Pharisäer und die Götzenpriester und – priesterinnen, und auch von anderen Scheinfrommen und Augendienern und Gleisnern Gott, an den sie bei sich gar nicht glauben und nie geglaubt haben, dargebracht, und das um Geld und andere bedeutende Opfer, so gilt das vor Gott nicht nur nichts, sondern es ist das ein Greuel vor Ihm, und dasselbe ist auch alles, was vor den Augen der Welt gross und glänzend ist. Das, Mein Freund, merke dir, da du es nun aus dem Munde Dessen vernommen hast, der Sich mit gar keiner Materie ehren und preisen lässt, sondern allein nur mit einem reinen, Ihm völlig ergebenen Herzen und Willen!“

17. Sagte der Wirt, nun ganz verlegen: „O Herr und Meister von Ewigkeit, so Dir diese meine auch äussere Verehrung, wie ich das nun schon ganz gründlich einsehe, nicht angenehm ist, so soll alles sogleich anders bestellt werden!“

18. Sagte Ich: „Jetzt lass nur alles so, wie es ist; denn die wohlbereiteten Fische werden uns diesmal auch aus den goldenen und silbernen Schüsseln wohlschmecken, und desgleichen auch der Wein! Aber für ein anderes Mal lass das hinweg!“

19. Mit dem war der Wirt zufrieden, und wir begannen das Morgenmahl zu uns zu nehmen.

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The Lord explains the Origin and Curse of Wealth

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 9, Chapter 55
Revealed by the Lord thru the inner Word to Jakob Lorber

The splendor of the table during the morning meal

1. After I had finished this explanation, the innkeeper came with his healed son to tell us that the morning meal would soon be put to the table. And at the same time he asked Me respectfully for advice, to know what he should do, for his wife and children were continuously bothering him, that he should tell them who I am and from where I came, since I was able to make the blind eye of his son completely healthy again without any remedy whatsoever. He, as well as his son, did not want to betray Me, for I forbade them.

2. Yet I said: “Since I will be on My way after the morning meal anyway, you may then reveal to them who I am and from where I came, because if you were to tell them right now, My presence would soon be known in the whole city, and then you would truly be in trouble, for the people would crowd in your house. After My departure you will nonetheless have your hands full with the curious ones. How much more would that be the case now while I am still present.”

3. The innkeeper and his son were completely satisfied with this and he left to take care of the morning meal.

4. It was immediately put to the table upon silver platters, as well as the wine in big silver cups. My platter and cup of wine were made of the purest gold, and I asked the innkeeper why he did this, since I am never pleased with such earthly splendor.

5. He bowed deeply before Me and said: “O Lord and Master, it is true, I know that You are never pleased with such things, and that, when we honor and praise You, that You are only pleased when it is done with a heart that is filled with pure love, but in me You have already found someone who has honored and praised You above all in his heart and who, from now on, wants to honor and praise You even more in this manner. And I thought that I would commit a sin if I would not also give You, as the highest Lord of Heaven and Earth, the honor in the way that is already given to men who are of a certain esteem.

6. For You have created the whole Earth with everything that it contains, and thus also its gold and silver. And so even these metals – which have been recognized by men for a long time already as the most noble and, as such, also the most valuable – are testifying to Your love, wisdom, might, greatness and honor. Therefore, in my simplicity, I think that it is better that You, as Creator of the gold and silver, should be honored in our human manner with these metals, instead of committing a shameful usury with it or, for its sake, to wage the most bloody wars and to invoke, as if from Hell itself, a thousandfold calamity upon poor humanity.”

7. Said I: “Yes, yes, you are of course right in this. If all men would think the same as you, and their heart would have the same attitude, then gold, silver, pearls and all costly and precious stones would not bring disaster upon them. However, because men consider it important to honor God with gold, silver, pearls and precious stones, they begin to think quite differently and assume a different attitude as well, and so it would be quite unwise of God if He would allow Himself to be honored with that which caused the most and greatest disasters among humanity over the course of history.

8. Even the patriarchs of the Earth thought like you, and they honored God before golden and silver altars and performed their honoring prayers of praise in temples richly adorned with gold, silver and all manner of precious stones, as you can see in the temple of Jerusalem. But what was the result of all that? Behold, precisely because of this did the aforementioned metals, pearls and precious stones become ever so valuable in the imagination of the people in the first place.

9. When the people ultimately developed an exaggerated idea of the value of these God-worshipping things, they began to delve ever deeper into the ground in search of gold, silver, pearls and precious stones. By doing so they slowly forgot God and thought that they would greatly honor Him and receive enormous merciful gifts if only they could lay a big piece of gold, silver or many precious stones upon the altar in His honor.

10. However, because not all men were so capable in finding what was thought to please God, they asked the patriarchs – who were also priests – how many sheep, cows, oxen, calves and bulls they would need to offer God instead of so and so much gold and silver in order to please Him as much as the one who offers pure gold and silver.

11. The elders and priests soon realized that this could easily and harmlessly be combined with religious services to create a lucrative business, and that it would also be beneficial for the edification and reassurance of the people. And so the priests began to weigh the gold, silver, pearls and precious stones, to determine their value according to the number of several animals, and later according to the amount of grain, fruits, quality construction wood, wine, dress materials and many other things.

12. Thereby originated the exchange dealings and the illicit trade, the evil and extortionate money changing, then envy, hatred, anger, persecution, lying, cheating, lewdness and earthly splendor, grandeur, superiority, pride and contempt among the people, since they no longer measured their value according to the nobleness of their souls. The only thing that mattered now is the weight of the gold and silver, pearls and precious stones, the extent of the flocks, fields and vineyards and the greater possession of many other things.

13. That the poor were envious of the wealthy and began to diminish their riches by all manner of tricks, and that it did not take long before theft, robbery and murder came into the mix, is obvious, for when materialism prevails ever more, the spiritual goes to ruin, and finally God will be to men nothing but an old, worn-out, insignificant and useless concept, one they cannot even imagine anymore. Thereupon will utter godlessness, and through it, all imaginable evils become commonplace for all in the most unscrupulous way. Men take up arms, and those who believe they are superior seek to subdue with violence those they perceive to be evil, and when this comes to pass, laws will be introduced, disregard of which will have severe punishments as consequence. And this is how rulers, and slaves as their opposite, arise on Earth.

14. Behold, all this is the result of men using the gold, silver, pearls and precious stones for external worship of whatever shape or form, thinking that these things are the most pure and noble matter.

15. Concerning the external worship and glorification of God, this has already been taken care of by God Himself since eternity, for that is why He created Heaven and all of visible nature, this entire Earth, the moon, the sun and the countless stars, in truth celestial bodies of such magnitude that can hardly be conceived of, full of light and things most beautiful, with little creatures upon their great and vast plains and fields, and this is sufficient for the external glorification of the great God and Master over everything since eternity, and so He has no need of the gold and silver, of the pearls and cut or polished stones of this Earth.

16. The only true worship and glorification that is pleasing to God should always consist of a pure heart that loves God above all else and one’s fellow man as oneself, and also, the same in truth, of faithfully keeping the commandments that He gave to all men through Moses. All else is vanity and foolishness, even when it is done by one who is pure and pleasing to God. It is true that God is outwardly honored by certain groups of people, like the Pharisees, the pagan priests and priestesses who worship idols, by apparently pious individuals who are servants with only their eyes, by hypocrites who do not truly believe in Him and never have believed in Him, and this for money and other considerable offerings: But this is not only worthless before God, it is an abomination in His eyes, and this is also the case with everything that is grand and brilliant in the eyes of the world. Remember this, My friend, for you have heard it now from the mouth of the One who does not allow Himself to be honored and praised by any form of matter, but only by a pure heart and will entirely dedicated to Him!”

17. Now quite embarrassed, the innkeeper said: “O Lord and Master from eternity, if this external adoration of mine, as I can clearly see now, is not pleasing to You, then everything shall immediately be arranged differently.”

18. Said I: “Just leave it as it is now, for the fishes are well prepared, and this time we shall savour them even in these gold and silver platters, and the wine as well. But next time, leave it be.”

19. With this the innkeeper was satisfied, and so we began to partake of the morning meal.

Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen – The Parable of the Weeds between the Wheat

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Jesus erklärt das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 10, Kapitel 218
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht:
1. „Es war ein Hausherr, der hatte viele Weinberge, Wiesen, Gärten und Äcker. Er bekam aber einen überaus edlen und reinen Weizen von seinem Vater und sagte darauf zu seinen Knechten: ,Gehet hin und reiniget mir einen grossen Acker auf das sorgfältigste, auf dass, so ich den reinsten und edelsten Weizen auf den Acker säe, mir kein Unkraut dazwischen aufgehe!‘

2. Die Knechte taten das, und der Weizen wurde auf den gereinigten Acker reichlich gesät; und er ging bald auf, und der Herr des Ackers hatte eine rechte Freude, dass er zwischen dem aufgegangenen Weizen kein Unkraut bemerkte.

3. Doch nach einer Zeit, als der Weizen schon hoch emporgewachsen war, dass er in die Ähren zu schlagen anfangen konnte, siehe, da kamen auf einmal die Knechte zum Hausherrn und sagten: ,Herr, wir haben den Acker gereinigt und nach deinem Willen den reinsten Weizen in denselben gesät, und er ging auch rein auf, worüber du selbst eine grosse Freude hattest; aber siehe, nun, da der Weizen schon bald in die Ähren schlagen sollte, schiesst auf einmal eine Menge Unkraut zwischen dem Weizen hervor! So du willst, wollen wir hingehen und das Unkraut ausjäten!‘

4. Sagte darauf der Herr des Ackers: ,Lasset das nun gut sein, auf dass ihr durch eure Arbeit nicht auch dem bereits hoch aufgegangenen edlen Weizen schadet; denn ich weiss es schon, dass mir solches ein Feind getan hat! Lasset daher alles bis zur Reife kommen, den Weizen samt dem Unkraut! Mit der Zeit der Reife des Weizens werde ich durch euch, meine Diener, den Weizen sammeln lassen und bringen in meine Scheune, – darauf aber dann erst auch das viele Unkraut zusammenbinden lassen in Bündel, bis es dürre wird; dann wollen wir es zur weiteren Reinigung des Ackers anzünden und verbrennen!‘

5. Sehet, das ist das Bild, aus dem ihr lernen sollt, was ihr in bezug auf das Unkraut auf Meinem Lebensacker zu tun habt!

6. Der edle Weizen stellt jene Menschen dar, die bei Meiner Gastmahlstafel ein rechtes Festkleid anhaben, das Unkraut aber stellt insgesamt jenen Gast dar, der kein hochzeitliches Festgewand anhatte. Er bediente sich zwar auch so lange der auf den Tisch gesetzten Speisen, bis der scharfsichtige Gastgeber selbst ins Gastzimmer kam, – was das Reifwerden des edlen Weizens und des Unkrautes bezeichnet.

7. Die festlich geschmückten Gäste werden behalten, und der unfestlich gekleidete wird in das Zornfeuer des Gastgebers hinausgeworfen werden, und er wird dann dazu dienen müssen, dass durch sein Verbrennen er den verunreinigten Acker am Ende selbst reinigen wird.

8. Ihr werdet darum auf dieser Welt noch auf gar viele unfestlich gekleidete Gäste treffen und gar viel Unkraut unter dem reinen Weizen aufwuchern sehen; aber ereifert euch darum nicht allzusehr, und lasset alles zur Reife kommen, – und wartet ab, bis der grosse Gastgeber Selbst kommen wird! Dann wird mit Ihm auch die gehörige Ausscheidezeit kommen, und es wird einem jeden das zum Lohne werden, nach dem seine gute oder böse Liebe gestrebt hat. Denn in Meinem Hause gibt es zwar sehr viele beseligende Wohnungen, aber daneben auch sehr viele Kerker, und die Meine vielen Kerker den beseligenden Wohnungen vorziehen und sie zu bewohnen trachten, die sollen denn auch das haben, was sie wünschen, und wir werden sie nicht und niemals durch was immer für eine Gewalt aus denselben herausziehen und durch sie dann unsere reinsten Himmelswohnungen verunreinigen. Würden sie sich aber selbst eines Besseren bedenken, so sollen ihnen darin auch keine Schranken gesetzt werden. – Verstehet ihr nun alles das?“

flagge en   Jesus elucidates the Parable of the Weeds between the Wheat

Jesus elucidates the Parable of the Weeds between the Wheat

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 10, Chapters 218
Revealed by the Lord thru the inner Word to Jakob Lorber

The Lord says:
1. “There was once a landlord who had many vineyards, pastures, gardens and fields. He received a noble and pure kind of wheat from his father and said to his servants: ‘Go and carefully clean one of the big fields, so that, when I sow this pure and noble wheat thereupon, no weeds will sprout between them.’

2. The servants did as such, and the wheat was abundantly sown upon that field. It quickly germinated, and the lord of the field was glad when he saw that no weeds had grown between the wheat.

3. But after some time, when the wheat was already growing high to form the ears, behold, suddenly the servants came to the landlord and said: ‘Lord, we have cleaned the field and, according to your will, we have sown the pure wheat upon it. It had grown to be pure, of which you yourself were immensely glad. But look now: Now that the wheat would soon form the ears, suddenly a great many weeds have emerged between the wheat. If you wish it, we will go out and cut the weeds right away.’

4. Then the lord of the field said: ‘Leave the weeds be, so you would not damage the noble wheat that has already grown tall, for I know that an enemy did this to me. So let everything become ripe, the wheat together with the weeds. Once the wheat is ripe, I shall gather it through you, my servants, and bring it into my barn, and only thereafter I will let the weeds be bound into bundles, so they will dry out. That is when we will ignite and burn them to further cleanse the field.’

5. Behold, this is the image from which you shall learn what to do regarding the weeds sprouting upon My field of life.

6. The noble wheat represents those who will wear a proper festive garb at the table of My banquet, but the weeds represent those guests who would not wear a proper festive garb, one fit for a wedding. They even took of the food that was set on the table, until the perceptive host himself came into the guestroom, which symbolizes the ripening of the noble wheat and the weeds.

7. The guests who dress festively will be spared, while those who are not dressed appropriately will be thrown outside, into the fire of the host’s wrath, and finally, their burning will purify the spoiled field.

8. And so, in this world you will continue to meet many guests who are not festively dressed, and you will see many a weed growing between the pure wheat. But be not too agitated about this and let everything ripen, wait until the great Host Himself will arrive. Then, with His coming, the proper time for the separation will also come, and everyone will receive the reward his good or evil love had striven for. Though there are many blissful homes within My abode, there are nonetheless a great number of dungeons, and those who prefer My many dungeons instead of the blissful homes, striving to live in them, will receive what they wish for. Never, by no means whatsoever, will we pull them out of those dark halls to allow them to defile our pure heavenly homes. But if they themselves will think to be better, they will also not be limited in such an endeavour. Did you understand all this now?”

flag-thailand-270x180px พระเยซูทรงอธิบาย… อุปมาเรื่องวัชพืชระหว่างข้าวสาลี

พระเยซูทรงอธิบาย… อุปมาเรื่องวัชพืชระหว่างข้าวสาลี พระวรสารยิ่งใหญ่ของยอห์น

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พระวรสารยิ่งใหญ่ของยอห์น
เล่มที่ 10 บทที่ 218

เปิดเผยจากองค์พระผู้เป็นเจ้าโดยพระวจนะภายในถึง ยาค็อบ ลอร์เบอร์

พระเยซูทรงอธิบาย… อุปมาเรื่องวัชพืชระหว่างข้าวสาลี

พระเจ้าตรัสว่า
1.“ครั้งหนึ่ง มีเจ้าของที่ดิน
ผู้หนึ่ง ซึ่งมีสวนองุ่น ทุ่งหญ้า
สวน และทุ่งนามากมาย
เขาได้รับข้าวสาลีพันธุ์สูงส่ง
และบริสุทธิ์ จากบิดาของตน
แล้วกล่าวกับผู้รับใช้ว่า‘จงไป
ทำความสะอาดทุ่งใหญ่ทุ่งหนึ่ง
อย่างละเอียด เพื่อว่า เมื่อเรา
หว่านข้าวสาลีอันบริสุทธิ์และ
สูงส่งนี้ลงไป จะไม่มีวัชพืชงอก
ขึ้นปะปนอยู่’”

2.ผู้รับใช้ก็ทำตามนั้นและข้าว
สาลีถูกหว่านลงอย่างอุดมสมบูรณ์
ในทุ่งนั้น มันงอกขึ้นอย่างรวดเร็ว
และเจ้านายของทุ่งก็ยินดีเป็น
อย่างยิ่ง เมื่อเห็นว่าไม่มีวัชพืชงอก
ขึ้นปะปนกับข้าวสาลีเลย

3.แต่หลังจากนั้นไม่นาน เมื่อข้าว
สาลีเติบโตสูง ใกล้จะออกรวง
ดูเถิด ผู้รับใช้ก็รีบมาหาเจ้าของ
ที่ดินและทูลว่า ‘นายท่าน
เราทำความสะอาดทุ่งแล้ว
และหว่านข้าวสาลีบริสุทธิ์ลงไป
ตามพระประสงค์ของท่าน
มันงอกงามอย่างบริสุทธิ์
ซึ่งท่านเองก็ยินดีอย่างยิ่ง
แต่บัดนี้ ดูเถิด เมื่อข้าวสาลี
กำลังจะออกรวง ทันใดนั้น
วัชพืชจำนวนมากกลับงอกขึ้น
แทรกอยู่ท่ามกลางข้าวสาลี
หากท่านปรารถนา เราจะออกไป
ตัดวัชพืชเหล่านั้นเดี๋ยวนี้’”

4.เจ้าของทุ่งจึงตอบว่า ‘ปล่อย
วัชพืชไว้เถิด เกรงว่าเจ้าจะไป
ทำลายข้าวสาลีอันสูงส่ง
ซึ่งเติบโตแล้วโดยไม่ได้ตั้งใจ
เพราะเรารู้ว่า ศัตรูเป็นผู้กระทำ
สิ่งนี้ ดังนั้น จงปล่อยให้ทุกสิ่ง
สุกงอมไปพร้อมกัน ทั้งข้าวสาลี
และวัชพืช เมื่อข้าวสาลีสุกเต็มที่
เราจะให้พวกเจ้าซึ่งเป็นผู้รับใช้
รวบรวมมันและนำไปเก็บไว้ใน
ยุ้งฉางของเรา และหลังจากนั้น
เท่านั้น เราจะให้มัดวัชพืชเป็น
ฟ่อน ๆ ปล่อยให้มันแห้ง
แล้วจึงจุดไฟเผามัน เพื่อชำระ
ทุ่งให้บริสุทธิ์ยิ่งขึ้น’

5.ดูเถิด นี่คือภาพอุปมา
ซึ่งเจ้าทั้งหลายพึงเรียนรู้
เกี่ยวกับสิ่งที่ควรทำ กับวัชพืช
ที่งอกขึ้นในทุ่งชีวิตของเรา

6.ข้าวสาลีอันสูงส่งเป็นสัญลักษณ์
ของผู้ที่สวมเครื่องแต่งกายอัน
เหมาะสม ในงานเลี้ยงของเรา
แต่วัชพืชเป็นสัญลักษณ์ของ
แขกที่ไม่ยอมสวมเครื่องแต่งกาย
ที่เหมาะสมกับงานสมรส
พวกเขายังรับประทานอาหาร
จากโต๊ะของงานเลี้ยง
จนกระทั่งเจ้าภาพผู้มีสายตาเฉียบ
แหลมเข้ามาในห้องจัดงานด้วย
ตนเอง ซึ่งเป็นสัญลักษณ์
ของช่วงเวลาที่ข้าวสาลีและวัชพืช
สุกงอมพร้อมกัน

7.แขกที่แต่งกายอย่างเหมาะสม
จะได้รับการละเว้น ในขณะที่
ผู้ที่แต่งกายไม่เหมาะสมจะถูกโยน
ออกไปข้างนอก สู่ไฟแห่งความ
โกรธของเจ้าภาพ และในที่สุด
การเผาไหม้ของพวกเขาจะ
ชำระล้างทุ่งนาที่เสียหาย

8.ดังนั้น ในโลกนี้เจ้าจะยังคง
พบแขกมากมายที่ไม่ได้แต่งกาย
อย่างเหมาะสม และเจ้าจะเห็น
วัชพืชมากมายงอกขึ้นระหว่าง
ข้าวสาลีบริสุทธิ์ แต่อย่ากังวล
มากเกินไป อย่ามัวแต่กังวลเรื่องนี้
และปล่อยให้ทุกอย่างสุกงอม
รอจนกว่ามหาบุรุษจะเสด็จมา
เมื่อพระองค์เสด็จมา เวลาที่
เหมาะสมสำหรับการแยกจากกัน
ก็จะมาถึง และทุกคนจะได้รับ
รางวัลที่ความรักอันดีหรือชั่ว
ของตนได้พยายามแสวงหา
แม้ว่าจะมีบ้านอันสุขสบายมากมาย
ในที่ประทับของข้า แต่ก็ยังมีคุกมืด
อยู่มากมาย และผู้ที่เลือกคุกมืด
ของข้ามากกว่าบ้านอันสุขสบาย
พยายามที่จะอาศัยอยู่ในนั้น จะได้
รับสิ่งที่พวกเขาปรารถนา เราจะไม่
ดึงพวกเขาออกมาจากห้องมืด
เหล่านั้นเพื่อปล่อยให้พวกเขามา
ทำให้บ้านสวรรค์อันบริสุทธิ์ของเรา
แปดเปื้อนอย่างเด็ดขาด แต่ถ้า
พวกเขาคิดจะทำดีกว่านี้ พวกเขา
ก็จะไม่จำกัดความพยายามนั้น
เช่นกัน คุณเข้าใจทั้งหมดนี้แล้ว
หรือยัง?

Jesus belehrt Richter und Richtende – Jesus teaches Judges and judging People

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Jesus belehrt Richter und Richtende

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 10, Kapitel 107

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Über die Nächstenliebe

Der Herr spricht:
1. Als die Priester eine solche Weisung von Mir erhielten, wurden sie ganz frohen Mutes, dankten Mir dafür, erhoben sich von ihrem Tische bis auf den einen, der eine Art Oberpriester war, und gingen in ihr Gemach, das, wie schon bekanntgegeben, sich dermalen auch im Hause des Wirts, das da gross und überaus fest gebaut war, befand, und hielten untereinander Rat, wie sie diese Sache anfangen würden, damit sie möglichst ruhig und gut vonstattengehe.

2. Der eine bei uns verbliebene Priester aber besprach sich mit dem Hauptmanne wegen des Verkaufs der goldenen und silbernen Gottheiten, weil sie hier keine Gelegenheit hätten, derlei erst zu schmelzen und dann als Metall zu verkaufen; auch befände sich in der ganzen weiten Umgegend kein Goldschmied, der solche Metalle ankaufen und dann nach seinem Belieben verwenden könnte.

3. Und der Hauptmann sagte: „Ich werde euch alles tun, was dem Herrn und Meister über alles recht sein wird, – aber Er wolle Sich gnädigst zuvor darüber aussprechen, was da vollends recht wäre; denn unser Wollen soll von nun an nur Sein Wollen in uns sein!“

4. Hierauf sagte Ich: „Da tuet ihr selbst nach eurem Gutdünken; die Hauptsache ist, dass der Erlös den Armen zugute kommt auf eine zweckdienliche Art und Weise, was ihr wohl durch Meinen Geist in euch zu beurteilen imstande sein werdet.

5. Machet womöglich alles gut, was ihr – wie Ich das schon einmal bemerkt habe – irgend Übles angerichtet habt, und ihr werdet dadurch Meiner Gnade in eurer Seele gewärtig werden! Wo ihr aber irgend an einem Menschen ein begangenes Unrecht nicht wiedergutmachen könnt, da habt doch den guten Willen dazu, und wendet euch vollgläubig im Herzen an Mich, und Ich werde eure rechte Bitte nicht unerhört lassen!

6. Aber das sei auch euch allen gesagt, dass der nicht in Mein Reich eingehen wird, der nicht den auch noch so geringen Schaden, den er jemandem zugefügt hat, wiedergutgemacht hat! Denn was ihr nicht wollt, dass man euch tue, das tut auch eurem Nächsten nicht!

7. Wenn aber euch jemand einen Schaden zufügt und also an euch sich versündigt, den ermahnet mit aller Sanftmut, und vergebet es ihm! Bessert er sich, so wird das euch zugute kommen; bessert er sich aber nicht, so verdammt ihn darob nicht, sondern wendet euch da wieder an Mich in eurem Herzen, und Ich werde eure gerechte Bitte auch da wahrlich nicht unerhört lassen!

8. Tut alles, was ihr tut, in aller Liebe in Meinem Namen, und ihr werdet dadurch zu Kindern Gottes und zu Erben des Himmelreiches werden, und eure Seligkeit wird nimmerdar ein Ende haben, sondern ewig fortdauern!

9. So ihr alle das wohl verstanden habt, da tuet vor allem selbst danach, und lehret auch eure Nebenmenschen danach handeln; denn dadurch werdet ihr am meisten Mein Reich, das nicht von dieser Welt ist, unter den Menschen ausbreiten, wofür euch einst ein grosser Lohn in Meinem Reiche zuteil werden wird, – denn was Ich euch verheisse, ist und bleibt ewige Wahrheit!“

10. Hierauf sagte der Hauptmann: „Herr und Meister! Ich sehe die ewig grosse Wahrheit aller Deiner Worte und Lehren sicher ein und fühle es auch lebendig in mir, dass es unter den Menschen also sein sollte, wie Du es uns gezeigt hast; aber es gibt unter den Menschen dennoch gar viele Bösewichte, wie Diebe, Räuber, Mörder, Ehebrecher, Knabenund Mädchenschänder, sowohl unter den Juden wie unter den Heiden, und wir haben da gar strenge Gesetze, derlei Verbrecher unnachsichtlich mit aller Strenge zum abschreckenden Beispiel für die andere Menschheit zu bestrafen.

11. Nun, solch ein Verbrecher ist doch auch unser Nebenmensch und könnte sich vielleicht mit der Zeit auch noch bessern, so man ihm das Leben liesse und ihn belehrte über das, was da allein gut, wahr und recht ist und so man auch die geringeren Verbrecher, statt sie in lange andauernde Kerkerhaft zu werfen, in eine gute Schule gäbe und sie die Wahrheit lehrte.

12. Doch solange wir unsere unerbittlichen Gesetze haben, kann dieser mein Wunsch auch nur ein frommer Wunsch bleiben; denn so ich selbst irgendeines Verbrechens könnte schuldig gemacht werden, da wäre es mir ja doch auch lieber, so man nach meinem frommen Wunsche mit mir verfahren möchte, als dass man mich verdamme ohne alle Liebe und Schonung.

13. Aber bei den Richtern heisst es niemals: ,Was ihr nicht wollt, dass man es euch tue, das tut auch euren Nächsten – also unsern Nebenmenschen – nicht!‘, sondern da heisst es: ,Ich verurteile dich nach dem Gesetz!‘, und es ist dabei von einer Liebe und Erbarmung aber auch nicht eine allergeringste Spur.

14. Nun aber bin ich selbst ein oberster Richter in diesem Bereich, das Du, o Herr und Meister, wohl kennst, und habe gar manchen Verbrecher in die Kerker legen müssen! Soll ich nun auch diesen statt der Strenge des Gesetzes die Liebe erweisen?“

15. Sagte Ich: „Daran wirst du, wo es tunlich ist, sicher sehr wohl tun! Wer da die Gefangenen leiblich und geistig befreit von den Fesseln des Teufels, der soll auch befreit werden von den Banden des ewigen Todes!

16. Wer ein Richter ist und ein sanftes und gerechtes Gericht führt über verblendete Menschen, der wird dereinst auch von Mir also gerichtet werden. Mit welchem Mass ihr ausmesset, mit demselben Mass wird euch wieder zurückgemessen werden!

17. Wer da barmherzig ist, der wird auch bei Mir Barmherzigkeit finden; wer aber da ist ein strenger Richter, der wird auch an Mir einen sehr strengen Richter finden, – denn gerade jene Strenge, mit der er seine Nebenmenschen gerichtet hat, wird dereinst sein eigener Richter sein!

18. Ein jeder Mensch trägt also seinen dereinstigen Richter schon in sich. Das zu deiner Richtschnur, Mein Freund Pellagius!“

19. Mit dem war er denn auch vollkommen zufrieden, und wir begaben uns darauf wieder ins Freie, doch auf eine andere Seite der Stadt Aphek.

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Jesus teaches Judges and judging People

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 10, Chapters 107

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Concerning Brotherly Love

The Lord says:
1. When the priests received this directive of Mine, they were very glad, they thanked Me for it, left the table, except for one who, a chief priest of some kind, and returned to their room which, as already mentioned, was located in the house of the innkeeper, and it was large and sturdy. They deliberated amongst themselves as to how they would handle this case in order to proceed as quietly and peacefully as possible.

2. However, the priest who stayed with us talked with the captain about the selling of the golden and silver idol images, because they did not have the opportunity here to first melt them and then sell them as raw metal. There was also no gold smith anywhere nearby that could buy such metals and then use them as it would please him.

3. The captain said: “I will do all that I can for you in everything that is approved by the Lord and Master, but first He will have to graciously speak on it and say what is the right thing to do. For from now on our will must be His will within us!”

4. On this I said: “Do as you see fit. Most important is that the produce will benefit the poor in an efficient manner, which you will be able to evaluate by My Spirit within you.

5. Wherever possible, make up for every wrong that was done by you, as I already mentioned. Thereby you can expect My mercy in your soul. If you cannot make up for an injustice that you did to someone, then still you must be well willing, turning to Me in complete faith, for then I will not leave your just prayer unanswered.

6. However, let it also be said to you all that one who did not make up for the very least of the harm he caused to someone, he will not enter My Kingdom. For what you do not wish that others do to you, may you not do as such to your fellow man either.

7. Yet when someone causes you harm, sinning against you, then admonish him with all meekness and forgive him. Should he improve his life, it will be to your benefit. If he does not improve his life, then do not condemn him, instead turn once again to Me within your heart, and again I will not leave your just prayer unanswered.

8. Everything that you do, do it with all love in My name. By that you will become children of God and heirs to the Kingdom of Heaven, and there will be no end to your joy, for it will continue forevermore.

9. Should you all have understood this well, then act accordingly, and teach your fellow men to live by it as well, for in this way you will better propagate My Kingdom, which is not of this world, among the people, and by this you will receive a great reward in My Kingdom, for what I promise you is and remains eternal truth.”

10. On this, the captain said: “Lord and Master, I certainly realize the eternal great truth of all Your words and lessons, and I feel deeply within myself that it should be among the people as You have shown us. But nevertheless, there are, among the people, many evildoers, such as thieves, robbers, murderers, adulterers, those who violate boys and girls, among the Jews as well as among the gentiles, and we have strict laws to relentlessly punish such criminals with all severity, as a frightening example to the rest of mankind.

11. Well now, such a criminal is surely also our fellow man, and he could certainly improve his life given some time, if we would keep him alive and teach him what is only good, true and just. The same applies to the smaller criminals if we were to send them to a good school and teach them the truth instead of keeping them locked up in dungeons for ages.

12. But as long as we have our relentless laws, this wish of Mine will only remain a pious wish, for if I myself could be made guilty of a crime, then I also would prefer that they would treat me according to My pious wish instead of being condemned without any love or indulgence.

13. With the judge it is never: ‘What you do not want others to do to you, do not do so unto your neighbor’ – instead it goes like this: ‘I condemn you according to the law.’ And not the smallest trace of any love or mercy may be found.

14. Now, I myself am a chief judge in this region, which You, o Lord and Master, know well, and I had to imprison many criminals. Must I now also show love to them instead of the severity of the law?”

15. Said I: “Wherever it is possible, you certainly will do good work with this. The one who, both physically and spiritually, will free the prisoners from the chains of the devil will also be freed from the bonds of eternal death.

16. The one who is judge, judging the blind with meekness and righteousness, will be judged by Me in like manner. The same measure that you measure with, likewise will you be measured.

17. The one who is merciful will find mercy with Me. He who is a severe judge, however, will find a severe judge in Me. The exact same severity with which he judged his fellow men will be applied to him.

18. Everyone carries his own future judge within himself. Let this be your guideline, My friend Pelagius!”

19. With this, he was completely satisfied, and we returned outside, but to another corner of the city of Aphek.

flag-thailand-270x180px ผู้พิพากษา และ การตัดสินผู้อื่น

ผู้พิพากษา และ การตัดสินผู้อื่น พระวรสารยอห์นอันยิ่งใหญ่

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พระเยซูทรงสอน
ผู้พิพากษา และ การตัดสินผู้อื่น

เล่มที่ 10 บทที่ 107
ว่าด้วยความรักเพื่อนมนุษย์

1.องค์พระผู้เป็นเจ้าตรัสว่า:
เมื่อพวกปุโรหิตได้รับคำสั่งนี้
จากเรา พวกเขาก็มีความยินดี
เป็นอย่างยิ่ง ขอบพระคุณเรา
สำหรับสิ่งนี้ และลุกออกจากโต๊ะไป
ยกเว้นหนึ่งคนที่เป็นมหาปุโรหิต
ซึ่งยังคงอยู่ต่อ ส่วนคนอื่น ๆ ก็ไป
ยังห้องพักของตน ซึ่งตั้งอยู่
ในบ้านของเจ้าของโรงแรม
ตามที่ได้กล่าวไว้ก่อนหน้านี้
ห้องนั้นใหญ่และสร้างไว้อย่าง
มั่นคง พวกเขาจึงปรึกษาหารือ
กันถึงแนวทางจัดการกับกรณีนี้
เพื่อให้ทุกอย่างดำเนินไปอย่าง
เงียบสงบและราบรื่นที่สุด

2.แต่ปุโรหิตที่ยังอยู่กับเรา ได้
สนทนากับนายร้อยเกี่ยวกับการ
ขายรูปเคารพทองคำและเงิน
เพราะที่นี่ไม่มีทางที่จะหลอมมัน
ก่อนแล้วจึงขายเป็นโลหะได้ และ
ในบริเวณโดยรอบทั้งหมดก็ไม่มี
ช่างทองที่จะสามารถซื้อโลหะ
เหล่านี้และนำไปใช้ได้ตามที่ตน
ต้องการ

3.นายร้อยจึงกล่าวว่า
“ข้าพเจ้าจะทำทุกสิ่งเพื่อท่าน
ในสิ่งที่องค์พระผู้เป็นเจ้าและ
พระอาจารย์ทรงเห็นชอบ แต่
พระองค์ต้องทรงเมตตาตรัส
ออกมาก่อนว่า อะไรคือสิ่งที่
ถูกต้องจริง ๆ ที่ควรกระทำ
เพราะนับจากนี้ไป ความประสงค์
ของเราต้องเป็นไปตามพระประสงค์
ของพระองค์ที่อยู่ในเรา”

4.เราจึงตรัสว่า “จงทำตามที่
พวกท่านเห็นว่าเหมาะสม สิ่ง
สำคัญที่สุดก็คือ ผลประโยชน์
จากสิ่งเหล่านั้นจะต้องตกไปสู่
ผู้ยากไร้อย่างมีประสิทธิภาพ
และเหมาะสม ซึ่งพวกท่านจะ
สามารถประเมินได้โดยพระวิญญาณ
ของเราในตัวพวกท่าน

5.ในทุก ๆ กรณีที่สามารถทำได้
จงชดใช้ความผิดทุกอย่างที่
พวกท่านได้กระทำไว้ ดังที่เรา
ได้กล่าวไว้แล้ว เพราะด้วยสิ่งนั้น
พวกท่านจึงจะสามารถหวังใน
ความเมตตาของเราในวิญญาณ
ของพวกท่านได้ หากท่านไม่
สามารถชดเชยความอยุติธรรม
ที่เคยกระทำต่อใครได้ ก็จงมี
เจตนาที่ดีในการทำเช่นนั้น และ
หันมาหาเราด้วยความเชื่อมั่น
เต็มเปี่ยม แล้วเราจะไม่ปล่อย
ให้คำอธิษฐานอันชอบธรรมของ
ท่านไม่มีคำตอบ

6.แต่ขอให้พวกท่านทุกคนทราบว่า
ผู้ใดที่ไม่แม้แต่จะชดใช้ความ
เสียหายเล็กน้อยที่สุดที่เขาได้ก่อ
ไว้แก่ผู้อื่น ผู้นั้นจะไม่เข้าสู่อาณาจักร
ของเรา เพราะสิ่งใดที่ท่านไม่อยาก
ให้ผู้อื่นทำกับท่าน ก็จงอย่าทำสิ่งนั้น
กับเพื่อนมนุษย์ของท่านเช่นกัน

7.แต่เมื่อมีผู้ใดทำให้ท่านได้รับ
ความเสียหาย ซึ่งเป็นการทำบาป
ต่อท่าน จงตักเตือนเขาด้วยความ
อ่อนโยน และจงให้อภัยเขา หาก
เขากลับใจปรับปรุงชีวิตของตน
นั่นก็จะเป็นประโยชน์แก่ท่าน แต่
หากเขาไม่ปรับปรุงชีวิต ก็อย่า
พิพากษาเขา แต่จงหันใจของท่าน
กลับมาหาเราอีกครั้ง และแม้ใน
เวลานั้น เราก็จะไม่เพิกเฉยต่อคำ
อธิษฐานอันชอบธรรมของท่าน
เช่นกัน

8.ทุกสิ่งที่พวกท่านกระทำ
จงกระทำด้วยความรักอย่างเต็ม
เปี่ยมในนามของเรา ด้วยเหตุนี้
พวกท่านจะกลายเป็นบุตรของ
พระเจ้าและทายาทแห่งอาณาจักร
สวรรค์ ซึ่งความสุขของพวกท่าน
จะไม่มีวันสิ้นสุด เพราะมันจะดำรง
อยู่ตลอดไป

9.หากพวกท่านเข้าใจสิ่งเหล่านี้
อย่างถ่องแท้แล้ว ก็จงกระทำตาม
โดยเฉพาะตัวของพวกท่านเอง
และจงสอนเพื่อนมนุษย์ของพวก
ท่านให้ดำเนินชีวิตตามหลักนี้
เพราะด้วยวิธีนี้เอง พวกท่านจะ
สามารถเผยแผ่อาณาจักรของเรา
ซึ่งไม่ใช่ของโลกนี้ ให้แพร่หลาย
ในหมู่มนุษย์ได้อย่างดียิ่ง และ
ด้วยสิ่งนี้เอง พวกท่านจะได้รับ
บำเหน็จอันยิ่งใหญ่ในอาณาจักร
ของเราในภายหลัง เพราะสิ่งที่
เราสัญญาแก่พวกท่าน และจะเป็น
สัจธรรมอันเป็นนิจนิรันดร์”

10.เมื่อได้ยินดังนั้น นายร้อยจึง
กล่าวว่า “องค์พระผู้เป็นเจ้าและ
พระอาจารย์ ข้าพเจ้าตระหนักดี
ถึงสัจธรรมอันยิ่งใหญ่ชั่วนิรันดร์
ในพระวจนะและคำสอนของ
พระองค์ทุกประการ และข้าพเจ้า
ก็รู้สึกลึกซึ้งภายในใจว่า ทุกอย่าง
ควรเป็นไปเช่นนั้นในหมู่มนุษย์
ดังที่พระองค์ทรงแสดงให้เราเห็น
แต่ถึงกระนั้นก็ยังมีผู้กระทำชั่วอยู่
มากมายในหมู่มนุษย์ เช่น พวก
ขโมย โจร ฆาตกร ผู้ล่วงประเวณี
และผู้ล่วงละเมิดเด็กหญิงเด็กชาย
ทั้งในหมู่ชาวยิวและคนต่างชาติ
และเราก็มีกฎหมายที่เข้มงวดมาก
ในการลงโทษอาชญากรเช่นนี้
อย่างไร้ความปรานี เพื่อให้เป็น
ตัวอย่างอันน่าหวาดหวั่นแก่
มนุษยชาติที่เหลืออยู่”

11.“แน่นอนว่า อาชญากรเช่นนี้
ก็เป็นเพื่อนมนุษย์ของเราเช่นกัน
และเขาอาจจะกลับใจปรับปรุง
ตนเองได้ในภายหลัง หากเรายอม
ให้เขามีชีวิตอยู่ และสั่งสอนสิ่งที่ดี
ถูกต้อง และเที่ยงธรรมให้เขา และ
หากเราส่งผู้กระทำผิดรายเล็ก ๆ
ไปยังโรงเรียนที่ดี แล้วสอนความจริง
แก่พวกเขา แทนที่จะคุมขังไว้ในคุกมืด
เป็นเวลานาน”

12.“แต่ตราบใดที่เรายังมีกฎหมายที่
เข้มงวดเช่นนี้ ความปรารถนาของ
ข้าพเจ้าก็จะยังคงเป็นเพียงความ
ปรารถนาอันศักดิ์สิทธิ์เท่านั้น เพราะ
หากวันหนึ่งข้าพเจ้าเผลอกระทำผิด
จนกลายเป็นอาชญากร ข้าพเจ้าก็
จะอยากให้ผู้อื่นปฏิบัติต่อข้าพเจ้า
ด้วยความปรารถนาดีเช่นเดียวกัน
แทนที่จะถูกพิพากษาลงโทษอย่าง
ไร้ความรักหรือความเมตตาใด ๆ”

13.“สำหรับผู้พิพากษาแล้ว ไม่เคย
มีคำว่า ‘สิ่งใดที่ท่านไม่ต้องการให้
ผู้อื่นกระทำกับท่าน ก็อย่ากระทำ
สิ่งนั้นกับเพื่อนมนุษย์ของท่าน’ แต่มี
เพียงคำว่า ‘เราพิพากษาท่านตาม
บทบัญญัติแห่งกฎหมาย’ และไม่มี
แม้แต่ร่องรอยของความรักหรือ
ความเมตตาในนั้นเลย”

14.“ข้าพเจ้าเองก็เป็นผู้พิพากษา
สูงสุดในเขตนี้ ซึ่งพระองค์ก็ทรง
ทราบดี และข้าพเจ้าจำต้องคุมขัง
อาชญากรจำนวนมาก แล้วบัดนี้
ข้าพเจ้าควรจะแสดงความรักต่อ
พวกเขาแทนที่จะใช้บทลงโทษ
ตามกฎหมายที่เคร่งครัดหรือไม่?”

15.เราตรัสว่า “ตราบใดที่เป็นไปได้
ท่านจะได้ทำงานอันดีเยี่ยมแน่นอน
ในเรื่องนี้ ผู้ใดที่ปลดปล่อยนักโทษ
จากพันธนาการของมาร ทั้งทางกาย
และทางวิญญาณ ผู้นั้นก็จะได้รับการ
ปลดปล่อยจากพันธนาการแห่งความ
ตายชั่วนิรันดร์ด้วย”

16.ผู้ใดที่เป็นผู้พิพากษา และพิพากษา
ผู้ที่ตาบอดฝ่ายวิญญาณด้วยความ
อ่อนโยนและชอบธรรม ผู้นั้นก็จะ
ได้รับการพิพากษาเช่นเดียวกัน
จากเราในภายหลัง ด้วยมาตราส่วน
เดียวกับที่ท่านวัดให้ผู้อื่น ท่านก็จะ
ถูกวัดด้วยมาตราส่วนนั้นเช่นกัน

17.ผู้ใดที่มีความเมตตา ผู้นั้นก็จะ
พบความเมตตาจากเราด้วย แต่ผู้ใด
ที่เป็นผู้พิพากษาอันเข้มงวด เขาก็จะ
พบกับผู้พิพากษาที่เข้มงวดอย่างยิ่ง
ในเรา เพราะความเข้มงวดเดียวกันที่
เขาใช้พิพากษาผู้อื่น จะกลับกลายมา
เป็นความเข้มงวดที่พิพากษาตัวเขาเอง
ในภายหลัง

18.ดังนั้น ทุกคนจึงแบกผู้พิพากษา
ในอนาคตของตนเองไว้ในตัว ขอให้
สิ่งนี้เป็นแนวทางของเจ้า เพื่อนของเรา
เพลลากิอุส”

19.เมื่อได้ฟังดังนั้น เขาก็พอใจอย่าง
เต็มเปี่ยม และจากนั้นเราก็ออกไป
ข้างนอกอีกครั้ง แต่ไปยังอีกด้านหนึ่ง
ของเมืองอาเฟก

Wann und warum Ich jemanden besuche… – When and why I visit someone…

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Der Grund des Besuches des Herrn bei der Witwe

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 9, Kapitel 36

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr erklärt warum Er die Witwe zu Nahim besucht

wann und warum Er jemanden besucht…

(Kap.33,2. Nota bene: Hier kommt eine Begebenheit vor, die eine grosse Ähnlichkeit mit jener hat, die sich im ersten Lehrjahre zu Nain in Galiläa zugetragen hatte, die folgende aber trug sich in Nahim in Judäa zu, – daher die beiden sich ähnlich sehenden Begebenheiten nicht miteinander zu verwechseln sind. –)

1. Da aber die Witwe auch die Griechen ankommen sah, da ward ihr bange, weil sie zu wenig vorbereitet habe.

2. Ich aber beruhigte sie und sagte, dass das Bereitete für alle genügen werde.

3. Sie glaubte, und wir setzten uns an die Tische und hatten mehr als hinreichend zu essen und zu trinken.

4. Es fing aber alles sich überhoch zu verwundern an – und ganz besonders die Witwe, die am besten wusste, für wie viele Gäste sie die Speisen bereitet hatte –, wie nun mehr als dreimal so viele Gäste schon bei einer Stunde lang assen und tranken, und man merke den Speiseschüsseln noch nicht an, dass in ihnen der Speise weniger geworden wäre. Auch die Weinkrüge schienen sich von neuem selbst zu füllen.

5. Als die Sache noch eine Weile so andauerte, da kam die Witwe mit ihrem Sohne zu Mir und sagte: „O Herr, nun erst weiss ich ganz, wer in Deiner höchst heiligen und anbetungswürdigen Person mein unwürdigstes Haus betrat! Die Griechen hatten recht, dem alten Rabbi auf seine eingebildete Judenweisheit zu zeigen, dass sie die bei weitem Weiseren sind. Er hat sich auch weislich davongemacht und ist nun am Abend, wie sonst doch gewöhnlich, nicht zu mir gekommen. Aber nun, o Herr, Herr, möchte ich denn doch auch aus Deinem heiligsten Munde erfahren, was mich denn vor Dir so würdig gemacht hat, dass Du mir armen Sünderin solche Gnaden erweisen mochtest!“

6. Sagte Ich: „Ich kenne wohl dein Leben schon von der Wiege an, aber Ich kenne auch dein Herz, dem viele Arme ihr Leben zu danken haben; und darum bin Ich zu dir gekommen in deiner grössten Not. Denn du selbst bist schon ziemlich alt und schwächlich geworden, und dieser dein einziger Sohn sollte deine Hauptstütze werden, wie du dir das auch mit Recht erhofftest; aber er ward krank und starb. Da Ich da wohl ersah deinen Schmerz und deine Not, aber daneben auch die sicher bald eintretende Not der vielen Armen, die infolge deiner eigenen Schwäche und Hilflosigkeit ihre bisherige Versorgung in deinem Hause mehr und mehr verloren hätten, so kam Ich, um nicht nur allein dir, sondern auch den vielen andern Armen und durch allerlei Not Bedrängten wunderbar zu helfen.

7. Siehe, das ist der eigentliche Grund, der Mich bestimmte, zu dir zu kommen! Denn wahrlich, wahrlich sage Ich euch allen: Wer da nach seinem Vermögen den armen und bedrängten Nebenmenschen allzeit Barmherzigkeit und Liebe erweist in aller Freundlichkeit, der wird auch bei Mir Erbarmung, Liebe und Freundlichkeit finden; denn darin besteht das wahre Reich Gottes, das in Mir nun zu euch gekommen ist, dass ihr Gott liebet über alles und eure Nächsten wie euch selbst. Wer das tut, der erfüllt das ganze Gesetz und steht in der vollen Gnade Gottes, und Jehovas segnende Hand ist über ihm. Wer in solcher Liebe verharrt, der ist und bleibt in Mir und Ich in ihm. Wer aber in Mir ist, wie auch Ich in ihm, der hat in sich das ewige Leben und wird den Tod nicht sehen und schmecken; denn er ist also schon in dieser Welt ein rechter Bürger des Reiches Gottes, in dem es ewig keinen Tod mehr gibt. Beherziget das alle wohl, und handelt danach; denn darum kam Ich Selbst in diese Welt, um den Menschen also das wahre Gottesreich zu überbringen und sie zu erlösen von aller Blindheit und vom Tode ihrer Seelen, der euch bisher hart gefangenhielt. So nun jemand von euch noch etwas wissen will, der mag fragen, und Ich werde ihm antworten.“

8. Als Ich solches ausgeredet hatte, da wandte sich der neu belebte Sohn der Witwe an Mich und sagte: „O Herr des Lebens, sieh, ich war völlig tot und lebe nun durch Deine Gnade wieder. Werde ich von nun an bei der genauesten Beachtung Deines uns nun bekanntgegebenen heiligen Willens gleich ewig fortleben und nimmerdar sterben? Denn das Sterben ist ganz entsetzlich bitter, und ich möchte es nicht wieder noch einmal verkosten! Ist man einmal tot, dann verspürt man freilich keinen Schmerz mehr, und alle Angst und Furcht ist dahin, weil man um sich nichts mehr weiss, nichts fühlt, sieht und hört; aber bis man völlig tot ist, das geht höchst ängstlich und schmerzhaft zu! Daher möchte ich Dich, o Herr des Lebens, wohl bitten, mich und auch alle andern guten Menschen nicht mehr sterben zu lassen!“

9. Sagte Ich: „Mein lieber Sohn! Ich habe es ja ehedem schon euch allen treuest und wahrst verkündet, dass die, welche an Mich glauben, Mich über alles lieben und ihre Nächsten wie sich selbst, den Tod nicht sehen, fühlen und schmecken werden; denn wer nach Meinem Worte das ewige Leben in sich hat, wie kann der sterben?

10. Du sagtest aber auch, dass der Tod dann wohl auch gewisserart gut sei, so man einmal völlig tot ist, weil man da nichts mehr höre, sehe und fühle und somit um sich nichts mehr wisse; aber das, Mein lieber Sohn, ist wohl nicht also, wie du nun nach deinem Gefühle urteilst! Dir kommt es nun freilich so vor, als wärest du in deinem leibestoten Zustande völlig tot und bewusstlos gewesen; aber dem war nicht so.

11. Denn dass du nun keine Rückerinnerung an das hast, was deiner Seele in ihrer Abwesenheit vom Leibe alles begegnet ist, das habe Ich ganz weise angeordnet; denn wäre deiner Seele die Rückerinnerung geblieben an das, wie sie im Paradiese sich höchst wohl und selig unter vielen Engeln befand, und wie sie dann traurig geworden ist, als ihr diese verkündeten, dass sie nach dem Willen Jehovas noch einmal in ihren Leib werde zurückkehren müssen, so würdest du dich als nun wieder mit deinem Leibe vereint, nicht so heiter wie jetzt befinden. Ich könnte dir die vollste Rückerinnerung gleich wieder verschaffen, so Ich das wollte; doch Ich würde dir dadurch nichts Gutes erweisen, weil du dadurch für diese Welt, in der du noch vieles zu wirken bekommen wirst, auf viele Jahre hin völlig untüchtig werden würdest.

12. Es wird in deinem hohen Alter schon wieder einmal eine Stunde kommen, in der Ich deine Seele aus dem Leibe zu Mir rufen werde; dann werde Ich dir auch die Rückerinnerung an den dreitägigen Zustand im Paradiese Meiner Engel zum voraus geben, und du selbst wirst Mich dann kniend bitten, dich als Seele aus ihrem morsch gewordenen Leibe zu erlösen.

13. Dein Leib wird dann freilich noch einmal und für immer tot werden, und es wird in ihm kein Lebensbewusstsein zurückbleiben; aber du wirst dann fortleben im vollkommensten Bewusstsein deiner selbst und wirst mit Meinen Engeln, von einer Weisheitsund Liebesstufe stets seliger werdend, emporsteigen und den Vater, der in Mir wohnt, stets tiefer und tiefer erkennen und bewundern Seine end- und zahllos vielen und grossen Schöpfungen.

14. Siehe, du Mein lieber Sohn, also ist es, und also wird es sein, und du kannst das Mir wohl glauben; denn Ich, der dich nun wieder in dieses Erdenleben zurückgerufen hat, und Ich als die ewige Liebe, Weisheit, Macht, Kraft, Licht, Wahrheit und Leben Selbst habe es dir nun geoffenbart!“

flagge en  Why the Lord visits the widow

Why the Lord visits the widow

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 9, Chapter 36

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

The Lord explains why He visits the Widow at Nahim

when and why He visits someone…

(Chapter 33,2. Nota bene: Here is an event that shares many similarities with the one that transpired during the first year of My teaching in Nain in Galilee. However, this event took place in Nahim in Judea, and these 2 occurrences, while quite similar, should not be mistaken with one another.)

Chapter 36

1. When the widow saw the Greeks coming as well, she was afraid she had prepared too little.

2. But I put her at ease and said that what she had prepared would be sufficient for everyone.

3. She believed it, and we went to sit at the table, and we had more than sufficient to eat and to drink.

4. Everyone – and especially the widow, who knew very well for how many guests she had prepared the food, began to be utterly amazed when more than 3 times as many guests were eating and drinking for an entire hour already, all the while one could not notice that the food within the bowls had become any less. On top of that, the wine carafes seemed to be constantly refilling themselves.

5. When this continued for some time, the widow came with her son to Me and said: “O Lord, only now do I well know who, within Your utterly holy and admirable Person, entered my unworthy house. The Greeks were right to point out to the old rabbi his imagined Jewish wisdom, and by that they showed him that they were far wiser. Prudently, he scrammed, and he did not come to my place tonight as he usually does. But now, o Lord, Lord, I would like to hear from Your holy mouth what made me so worthy in Your eyes that You wished to grant me, a poor sinner, such mercy.”

6. Said I: “I know your life from your very birth, but I also know your heart to which many poor people owe their life, and that is why I have come to you in your great need. For you yourself are already quite old and weak and this only son of yours should be your most essential support, for which you were rightly hoping, but he became ill and died. I saw your grief and need, and besides that the need of the many poor who, because of your own weakness and helplessness, would certainly soon lose the care they have received in your house until now, and that is why I have come to assist in a miraculous way, not only you, but also the many poor and others who are tormented by all manner of needs.

7. Behold, that is the true reason for My visit. For truly, truly, I say to you all: Whoever will show mercy and love in all kindness to his poor and tormented fellow men, according to his ability, will also find with Me mercy, love and kindness. Because the true Kingdom of God, that has now come to you in Me, is, that you love God above all and your fellow men, as yourselves. Whoever will do that, fulfills the law and stands in the full mercy of God, and the blessed hand of Jehovah will be over him. Whoever will persevere in this love, is and remains in Me and I in him. And whoever is in Me, as I am in him, possesses the eternal life within himself, and he will neither see nor taste death, for in this manner he is, in this world already, a true citizen of God’s Kingdom, where death does not exist for eternity. Take all this well to heart and act accordingly, for I came into this world to bring the true Kingdom of God to the people, to free them from all blindness and the death of their souls that has kept you firmly tied until now. If one of you still wishes to know more, he may ask, and I will answer him.”

8. When I had finished speaking, the son of the widow, who had been awakened to life again, turned to Me and said: “O Lord of life, look, I was completely dead, yet now I live again by Your mercy. If I will strictly keep Your holy will that You have now made known to us, will I then live on forever and never die anymore? Because dying is terribly bitter, and I would not like to experience it again. Once you are dead you are of course not feeling any pain anymore, and all anguish and fear has gone, because you do not know, feel, see nor hear anything anymore around you, but before you are completely dead, you surely experience much anguish and pain. Therefore I would like to ask You, o Lord of life, not to let me nor all other good people die anymore!”

9. Said I: “My dear son, I have just told you all faithfully and truthfully that the one who believes in Me, loves Me above all and his fellow men as himself, will not see, feel nor taste death, because how can anyone die who, according to My words, has eternal life in himself?

10. But you also said that death is, in a certain way, good, when one is completely dead, because then nothing can be heard, seen or felt, and thus one does not know anything anymore about himself. But that, My dear son, is not your opinion now according to your feeling. Although you have the impression now that when you were physically dead you were completely dead and without awareness; that was not so.

11. For the fact that you do not remember anything now of all the things that your soul has experienced while it was not in its body, I have wisely decreed, for if your soul would have kept the memory of how good and happy it felt amidst the many angels in paradise, and how sad it became when it was told, that according to the will of Jehovah, it had to return to its body, then you would, while you are now again unified with your body, not feel as glad as you do now. I could return the complete remembrance to you right now if I wanted to, but that would not do any good to you, because it would make you unfit for this world for several years, this world within which you still have many things to do.

12. Once you will be old, there will again be a time in which I will call your soul out of your body to Me. Then I will return to you the memory of those 3 days in the paradise among My angels, and then you yourself will beg Me on your knees to free you as a soul from its body that has grown weary.

13. Your body will die one more time, forever, and there will be no life’s awareness remaining within it, but after that, you will continue to live in total awareness of yourself, and you will ascend with My angels, becoming more and more happy from one level of wisdom and love to another, and you will come to know the Father, who lives in Me, ever deeper and admire His countless many great creations.

14. Behold, My dear son, this is how it is and this is how it will be, and you can surely believe Me on this, because I, who has now given you back this earthly life, and I, who am Myself the eternal Love, Wisdom, Might, Power, Light, Truth and Life, has revealed this to you now!”

Das Mass von Gut und Böse – The Measure of Good and Evil

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Vom Masse des Guten und Bösen

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 9, Auszug aus Kapitel 30 (1-8)

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr erklärt:

1. (Der Herr:) „Es ist von Mir aus in dieser Welt aber einem jeden ein gewisses Mass gestellt, sowohl im Guten und Wahren, als auch im Bösen und Falschen.

2. Hat der Gute durch seinen Eifer dieses Mass völlig erreicht, dann hören auch alle weiteren Versuchungen auf, und er geht dann im Volllichte aus den Himmeln von einer Lebensvollendungsstufe zu einer noch höheren und also ins Unendliche vorwärts.

3. Hat aber der Böse ebenso auch sein böses Mass voll gemacht, so hören dann auch weitere Mahnungen auf, und er sinkt von da an denn auch stets tiefer und tiefer in die dickere Nacht und in das härtere Gericht seines schon toten Lebens und Seins und wird von Mir aus weiter nicht mehr angesehen als ein Stein, in dem kein Leben, sondern nur das Gericht und das ewige Muss Meines Willens, den die Alten den ,Zorn Gottes‘ nannten, ersichtlich ist.

4. Wie lange aber ein Stein von grosser Härte brauchen wird, bis er nur zu einem noch lange hin unfruchtbaren Erdreich erweicht wird, das ist eine Frage, die auch kein noch so vollkommener Engel, im höchsten Himmelslichte stehend, beantworten kann; denn darum weiss allein der Vater, der in Mir ist, wie auch Ich in Ihm.

5. So aber einmal gar zu viele Menschen sich im Vollmasse ihres Bösen befinden, so wird von Mir aus, der noch wenigen Guten und Auserwählten wegen, die Zeit ihres ungestraften argen Waltens abgekürzt, und ihr eigenes Gericht und ihr Tod verschlingt sie vor den Augen der wenigen Gerechten, wie das zu Noahs und zu Abrahams und Lots Zeiten und auch zur Zeit Josuas teilweise der Fall war und von nun an auch fürderhin noch zu öfteren Malen der Fall sein wird.

6. Den Anfang werden die Juden bald erleben und später auch andere Reiche mit ihren Fürsten und Völkern; nach etwa nicht völlig 2000 Jahren aber wird abermals kommen ein grösstes und allgemeinstes Gericht zum Heile der Guten und zum Verderben der Weltgrossen und völlig Lieblosen.

7. Wie aber das Gericht aussehen und worin es bestehen wird, das habe Ich schon allen Meinen hier mit Mir anwesenden Jüngern mehrere Male geoffenbart, und sie werden es nach Mir den Völkern der Erde verkünden. Wohl dem, der es beherzigen und sein Leben danach einrichten wird, auf dass er nicht ergriffen werde von dem Gerichte!

8. Und nun weisst du, Mein Freund Zachäus, zur Genüge, was du für dein Seelenheil zu tun und zu wirken hast, und wir haben uns nun an deinem Tische auch zur Genüge gestärkt mit Speise und Trank, – und so wollen und werden wir uns wieder erheben und auf den Weg nach Nahim begeben; denn Ich muss heute noch vor dem Untergange im benannten Orte eintreffen.“ …

flagge en   About the Measure of Good and Evil

About the Measure of Good and Evil

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 9, Excerpt of Chapter 30 (1-8)

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

The Lord explains:

1. (The Lord:) “However, a certain measure was determined by Me in this world for everyone – what concerns that which is good and true as well as what concerns that which is evil and false.

2. If a good person has completely reached that measure by his zeal, then all further temptations will also cease, and then he will pass into the full light from the Heavens from one level of life’s completion to a still higher level, and so forth unto infinity.

3. But when an evil person has made his evil measure full, then all further admonitions will also cease, and then he sinks from that moment on ever deeper away into an ever darker night and harder judgment of his already dead life and existence, and by Me he will not be considered differently than a stone to which no life but only the judgment and the eternal compulsion of My will is visible, which the elders have called ‘the wrath of God’.

4. However, how much time a very hard stone will need before it will somehow become softer and become a kind of soil that will still remain unfertile for a long time, that is a question that even the most perfected angel who lives in the highest heavenly light cannot answer, for only the Father knows that, who is in Me as I also am in Him.

5. But when too many people will have reached the full measure of their evil, then the time of their unpunished evil actions will be shortened by Me for the sake of the still few good ones and chosen ones, and then their own judgment and their death will devour them before the eyes of the few righteous ones, just like it was the case at the time of Noah, and of Abraham and Lot, and also partially at the time of Joshua, and as it still will be repeatedly the case from now on.

6. The beginning of that will soon be experienced by the Jews, as well as later by other kingdoms with their rulers and nations. And in not completely 2.000 years there will again be a very big and general judgment, leading to salvation of the good ones and to ruin of the worldly great ones and the complete loveless people.

7. How that judgment will look like and what it will imply, that I have revealed already several times to all My disciples who are present here with Me, and after Me they will proclaim it to the nations of the Earth. Happy the one who will take it at heart and who will arrange his life accordingly, so that he will not be taken by the judgment.

8. And now, My friend Zacchaeus, you know sufficiently how you should act for the salvation of your soul and what you should do for that, and we have strengthened ourselves now sufficiently with food and drink at your table. Therefore, we want and will stand up now again and go on our way to Nahim, for today I must arrive in the mentioned place before sunset.” …

flag-thailand-270x180px ว่าด้วยขอบเขตของความดีและความชั่ว

ว่าด้วยขอบเขตของความดีและความชั่ว... องค์พระผู้เป็นเจ้าทรงอธิบาย พระกิตติคุณยิ่งใหญ่ของยอห์น

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พระกิตติคุณยิ่งใหญ่ของยอห์น
เล่มที่ 9 ตอนที่ 30 (ข้อ 1–8)

ทรงเปิดเผยโดยองค์พระผู้เป็นเจ้า
ผ่านพระวจนะภายในแก่ยาโคบ ลอร์เบอร์

องค์พระผู้เป็นเจ้าทรงอธิบาย…
ว่าด้วยขอบเขตของความดีและความชั่ว

1.(องค์พระผู้เป็นเจ้าตรัสว่า:)
“อย่างไรก็ตาม เราได้กำหนด
ขอบเขตไว้แน่ชัดสำหรับทุกคน
ในโลกนี้—ทั้งในสิ่งที่ดีและจริง
ตลอดจนสิ่งที่ชั่วและเท็จ”

2. หากผู้ที่เป็นคนดีได้บรรลุถึง
ขอบเขตนั้นอย่างสมบูรณ์ด้วย
ความมานะของตนแล้ว การ
ทดลองทั้งหลายก็จะสิ้นสุด
และเขาจะเข้าสู่แสงสว่าง
บริบูรณ์จากสวรรค์ จากระดับ
หนึ่งของความสมบูรณ์ในชีวิต
ไปสู่อีกระดับที่สูงกว่าไปเรื่อย ๆ
จนสุดเขตนิรันดร์

3. แต่เมื่อผู้ชั่วได้เติมขอบเขต
แห่งความชั่วของตนให้เต็มแล้ว
การตักเตือนทั้งหลายก็จะสิ้นสุด
ลงเช่นกัน และจากวินาทีนั้น เขา
จะดำดิ่งลึกลงไปเรื่อย ๆ สู่ความ
มืดมิดยิ่งขึ้น คืนอันไร้แสง ความ
พิพากษาที่รุนแรงยิ่งขึ้นของชีวิต
และการดำรงอยู่ที่ตายไปแล้ว
และในสายตาของเรา เขาจะ
ไม่ถูกนับว่าต่างจากหินก้อนหนึ่ง
ที่ซึ่งไม่มีชีวิต นอกจากคำพิพากษา
และแรงบีบบังคับนิรันดร์ของน้ำ
พระทัยเราเท่านั้น ซึ่งผู้อาวุโสได้
เรียกสิ่งนั้นว่า ‘พระพิโรธของพระเจ้า’

4. อย่างไรก็ตาม จะต้องใช้เวลา
อีกนานแค่ไหนก่อนที่หินแข็งๆ
จะอ่อนตัวลงและกลายเป็นดิน
ที่ยังคงไม่มีความอุดมสมบูรณ์
เป็นเวลานาน นั่นเป็นคำถามที่
แม้แต่ทูตสวรรค์ที่สมบูรณ์แบบ
ที่สุดที่อาศัยอยู่ในแสงสวรรค์
สูงสุดก็ไม่สามารถตอบได้
เพราะมีเพียงพระบิดาเท่านั้นที่
ทรงทราบ พระองค์ผู้สถิตในฉัน
เหมือนอย่างที่ฉันสถิตในพระองค์

5. แต่เมื่อผู้คนจำนวนมากเกินไปได้
บรรลุถึงขอบเขตแห่งความชั่วของตน
อย่างเต็มแล้ว ช่วงเวลาแห่งการกระทำ
ที่ไม่ถูกลงโทษของพวกเขาจะถูกเรา
ย่นย่อ เพื่อเห็นแก่ผู้มีคุณธรรมเพียง
ไม่กี่คนที่ยังคงอยู่—ผู้ที่ถูกเลือกไว้
การพิพากษาและความตายของ
พวกเขาเองจะกลืนกินพวกเขาต่อ
หน้าต่อตาผู้ชอบธรรมเพียงหยิบมือ
เหมือนเช่นในสมัยของโนอาห์ อับราฮัม
และโลท และบางส่วนในยุคของ
ยาฮูวา และเหตุการณ์เช่นนี้จะเกิดขึ้น
ซ้ำแล้วซ้ำเล่าตั้งแต่นี้ไป

6. จุดเริ่มต้นของสิ่งนั้นจะเกิดขึ้น
กับชาวยิวในไม่ช้านี้ และต่อไป
กับอาณาจักรอื่น ๆ พร้อมทั้งผู้ครอง
แผ่นดินและชนชาติเหล่านั้น และ
ในระยะเวลาไม่ถึงสองพันปี จะมี
การพิพากษาครั้งใหญ่และครอบคลุม
ทั่วไปอีกครั้ง ซึ่งจะนำมาซึ่งความรอด
ของผู้ดีทั้งหลาย และการล่มสลาย
ของผู้ยิ่งใหญ่ในโลก—พวกที่
ปราศจากความรักโดยสิ้นเชิง

7. การพิพากษานั้นจะมีรูปลักษณ์
อย่างไร และประกอบด้วยสิ่งใดบ้าง
เราได้เปิดเผยไว้หลายครั้งแล้ว
แก่เหล่าสาวกทั้งหลายของเราที่
อยู่ที่นี่กับเรา และหลังจากเรา
จากไป พวกเขาจะประกาศเรื่องนั้น
แก่บรรดาชนชาติบนแผ่นดินโลก
ขอให้ผู้ใดที่รับเอาสิ่งนี้ไว้ในใจ
และจัดระเบียบชีวิตของตนให้
สอดคล้องกับถ้อยคำเหล่านี้จง
ยินดี เพราะเขาจะไม่ถูกพัดพาไป
กับการพิพากษา

8. และบัดนี้ เพื่อนของเราซาเคียส
เจ้าได้ตระหนักอย่างเพียงพอแล้ว
ว่าควรดำเนินชีวิตอย่างไรเพื่อ
ความรอดของจิตวิญญาณของเจ้า
และเจ้าต้องทำสิ่งใด และเราก็ได้
เติมกำลังแก่ตนเองด้วยอาหาร
และเครื่องดื่มที่โต๊ะของเจ้าแล้ว
ดังนั้น เราจึงปรารถนาและจะลุกขึ้น
อีกครั้งเพื่อมุ่งหน้าไปยังเมืองนาฮิม
เพราะเราต้องไปถึงสถานที่นั้นก่อน
พระอาทิตย์จะตกดิน”

Lernt die Geister kennen… – Get to know the Spirits…

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Jesus erklärt… Lernt die Geister kennen…

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 10, Kapitel 49 & 50
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

1. Als sie bei Mir ankamen, da sagte der Wirt: „Herr und Meister von Ewigkeit, hier sind die beiden! Es hatte seine Not mit ihnen, sie hierher zu bringen; nur der Macht Deines Willens konnten sie nicht widerstreben.“

2. Sagte Ich: „Es ist gut, dass sie hier sind, auf dass ihr den Unterschied zwischen den sogenannten Narren, den Epileptikern und den wirklich von argen Geistern Besessenen einmal ordentlich kennenlernt.

3. Diese aber gehören zu den schon sehr arg Besessenen und können von seiten der Menschen nur durch Beten und vieles Fasten von den sie besitzenden wahren Philistergeistern befreit werden; doch hier hat es weder des Betens noch des Fastens vonnöten.

4. Den Jüngeren, der nur mit fünf Geistern behaftet ist, kann ein jeder von euch, die ihr von Mir gestärkt worden seid, von seinen Geistern befreien; doch den Älteren, der mit siebzehn Geistern besessen ist, würde von euch ohne Meinen besonderen Machtwillen niemand von seiner argen Inwohnerschaft zu befreien vermögen, weil für diesen Zweck euer aller Glaube noch zu wenig der wahr göttlich lebendigen Kraft innehat. Diese wird euch erst dann werden, wenn ihr von Meinem Geiste völlig durchdrungen sein werdet, – was bei euch nun noch nicht der Fall ist.

5. Ich aber bestimme nun dich, Freund Pellagius, für den Jüngeren. Lege ihm in Meinem Namen deine Hände auf und sage: Im Namen Jesu, des Herrn, gebiete ich euch, aus diesem Menschen uns allen sichtbar zu fahren, und zwar in der Gestalt, die euch eigen ist aus eurer alten hartnäckigen Bosheit!

6. So du, Freund, das tun wirst, da werden die fünf Dämonen alsogleich aus dem Menschen, ihn für immer verlassend, herausfahren. Gehe denn hin und tue das!“

7. Da ging der Hauptmann hin zu dem Besessenen und tat das, was und wie Ich es ihm angeraten hatte; und es fuhren die fünf argen Geister in der Gestalt von fünf dampfartigen und mit Fledermausflügeln versehenen Schlangen aus dem Menschen und flogen eine Zeitlang über unseren Häuptern umher.

8. Und es ward eine Stimme, von den Geistern ausgehend, von uns allen, also lautend, ganz klar vernommen: „Herr, Du Allmächtiger, wann wird denn für uns hart Gefangene eine Erlösung tagen?“

9. Sagte Ich: „Wenn euer Wille ein anderer wird! So auch ihr Geister die Wahrheit kennt und euch das Licht des Lebens nicht fremd ist, – warum bleibt ihr denn schon seit tausend Jahren nach dieser Erdzeit an der alten Lüge und ihren Werken starren Eigenwillens hängen? Ändert euren Willen und flehet Den, der ein Herr über alles von Ewigkeit her ist und auch fortan ewig sein wird, um Gnade und Erbarmen an, so wird auch für euch die Erlösung tagen!“

10. Sagten die Geister: „Herr, wir wollen das; aber gib Du uns einen andern und bessern Willen, und erweise uns also Deine Gnade und Erbarmung! Erlöse uns von dem alten Übel der Lüge und ihrer Werke; denn auch wir sind Nachkommen Abrahams, wenngleich von Esau abstammend!“

11. Sagte Ich: „Wie ihr selbst wollet, also geschehe euch! Nun begebet euch wieder dahin, wohin euch eure Liebe und euer Wille treibt!“

12. Sagten die Geister: „Herr, wir verspüren in uns nun weder eine Liebe noch irgendeinen Willen! Darum lass Du mit uns geschehen nach Deinem Willen und nach Deiner Gnade; denn wir sind unseres Willens und unserer Liebe satt und müde geworden!“

13. Sagte Ich: „So erhebet euch in jene Region dieser Erde, in der euch reinere Brüder weiterführen werden!“

14. Als Ich dieses ausgesprochen hatte, da bekamen die fünf Geister Menschengestalten, wie aus lichteren Wasserdünsten geformt, ergriffen sich und entschwebten darauf in der Gestalt eines stets durchsichtiger werdenden und dann bald ganz verschwindenden und nicht mehr sichtbaren Lämmerwölkchens.

15. Der von seinen fünf Plagegeistern Befreite aber kam zu Mir hin und sagte: „O Herr und Meister, vor allem danke ich Dir, dass Du mich von meiner grossen Qual befreit hast; dann aber bekenne ich als ein Heide, dass ich von nun an an keinen unserer vielen Götter glauben und ihn verehren werde, sondern Du allein bist der Gott aller Götter, Menschen und aller Kreatur dieser Erde, und alle Dämonen müssen ihre Knie beugen vor Deinem Namen! Darum Dir allein ewig alle Ehre, alle Liebe und alles Lob!

16. Und was ich nun laut ausgesprochen habe, das beschwöre ich auch vor allen Menschen und vor allen Göttern, an denen noch zahllos viele Menschen festhalten und ihnen opfern, die aber nichts sind und keine Macht und keine Gewalt besitzen.

17. Sollte es aber noch irgendeinen höheren Gott geben, gegen den ich mich nun durch dies mein offenstes Bekenntnis irgend versündigt habe, so schleudere er einen Blitz aus den Himmeln nach mir und töte mich!“

18. Seine Leute, die noch Heiden waren, erschraken über den Schwur des jungen Menschen und erwarteten, dass der Zeus das sehr übel aufnehmen und den Befreiten sicher mit einem Blitz aus dem Himmel verderben werde.

19. Aber da kein Blitz kommen wollte, so sagte der junge Mensch zu seinen Leuten: „Warum erwartet ihr eine Strafe von dorther, von woher keine zu erwarten ist, da es keinen Zeus und noch weniger einen Blitz in seiner Macht und Hand gibt und nie gegeben hat?

20. Sehet, Der hier, vor dem ich dankbar knie, ist der wahre und allmächtige Zeus! So Er sagen würde, dass nun sogleich tausendmal tausend Blitze aus den Wolken oder aus dem reinsten Himmel zur Erde niederfahren sollen, so werden sie auch niederfahren und verderben, was Er zum Verderben bestimmt hat.“

21. Sagte Ich zum Befreiten: „Stehe auf, Mein Sohn, und bleibe bei deinem neuen Glauben, und du wirst nimmerdar zu einem Schaden kommen! Aber lasset uns auch deinen Bruder von seinen siebzehn Plagegeistern befreien!“

Kapitel 50… Der Herr treibt siebzehn Geister aus einem Besessenen

1. Als Ich das sagte, befiel die anwesenden Heiden eine Furcht und grosse Angst; denn sie hatten schon vor den fünf Geistern einen grossen Respekt bekommen.

2. Ich aber erhob Mich schnell von Meinem Platze, trat zum Besessenen hin und sagte mit aufgehobener Hand: „Ich will es, und so fahret, allen Anwesenden sichtbar, aus den Eingeweiden dieses Menschen, den zu besitzen und zu plagen ihr kein Recht habt!“

3. Da rissen sie den Menschen noch ein paar Male, dass er darob zu Boden fiel, sich aber alsbald wieder erhob, als die Arggeister in der Gestalt von kleinen, schwarzen Krokodilen ausfuhren.

4. Diese sahen viel dichter aus, konnten sich nicht in die Luft erheben, sondern krochen am Boden umher, richteten endlich gegen Mich ihre Rachen und kreischten Mich also grimmig an (die Geister): „Was haben wir mit Dir zu tun? Wir kennen Dich nicht, haben auf der Erde nie wider Deine Gesetze, die nie da waren, handeln können! Nach welchem Recht willst Du uns nun züchtigen? Warum hast Du uns mit Deiner Übermacht aus dieser unserer Wohnung getrieben, die wir schwer erobert haben?“

5. Sagte Ich: „Waret ihr nicht Zeugen, als Ich auf dem Berge Sinai die Gesetze gab? Wer trieb euch damals an, Mir zu trotzen, Meiner zu spotten, euch aus Gold ein Kalb zu machen und es dann an Meiner Statt anzubeten? Ihr waret eben die Haupträdelsführer und habt viel Volkes beredet und es von Mir abwendig gemacht; wie saget ihr nun, dass Ich euch völlig fremd und unbekannt sei und euch auch niemals Gesetze gegeben hätte, nach denen Ich nun mit Recht euch zu gebieten hätte?!

6. Was euch damals widerfuhr, als Moses zu euch hinab ins Tal kam und im gerechten Zorneifer die steinernen Gesetzestafeln zerschlug, das widerfahre euch auch jetzt. Darum hebet euch von hier; denn für euch wird noch lange keine Erlösung tagen!“

7. Darauf fingen sie an, von uns über die Steilen des Hügels jählings hinabzukriechen in einen sumpfigen und mit allerlei Unkraut dichtbewachsenen Graben und machten ein Geheul und wildes Gekrächze.

8. Da sagte der Hauptmann zu Mir: „O Herr und Meister, dieser Graben wird allen Bewohnern dieses Ortes zu einem Unheil werden, so Du ihn nicht von diesen siebzehn Argdämonen reinigen wirst; denn vor diesen wahren Bestialgeistern habe selbst ich mich zu fürchten angefangen! Darum wolle Du sie nicht in diesem Graben weilen lassen!“

9. Sagte Ich: „Wartet nur ein wenig, bis Ich mit dem Geheilten fertig bin, dann werden wir schon sehen, wie sich dieser Graben reinigen lassen wird!“

10. Hierauf fiel auch der zweite Geheilte vor Mir auf seine Knie nieder, dankte Mir für die Heilung von seiner mehrjährigen Plage und machte dann das gleiche Glaubensbekenntnis, das sein Bruder zuvor gemacht hatte, und bat Mich darauf, dass Ich der Bitte des Hauptmanns eingedenk bleiben möchte; denn auch er könne nun nicht ohne Grauen in diesen schmutzigen Graben hinabschauen.

11. Sagte Ich: „Nur eine kleine Weile der rechten Geduld noch; denn wir wollen zuvor noch sehen, ob da nicht einer der siebzehn Geister in einer andern Gestalt zurückkehrt und mit Mir zu rechten anfängt! Denn auch diese Geister haben einen noch völlig freien Willen.“

12. Sagte der Hauptmann: „Herr und Meister, woher kommt es denn, dass diese Geister in der Gestalt mir bekannter, ganz abscheulicher Tiere uns ersichtlich wurden? Die ersten fünf haben freilich wohl ihre Gestalt am Ende geändert; aber die siebzehn blieben, wie sie uns ersichtlich wurden, in ihrer gar grauenhaft hässlichen Gestalt und entfernten sich von hier auch in derselben Gestalt. Woher kommt es also, dass solche Geister in solcher Gestalt den Menschen ersichtlich werden?“

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 10, Chapters 49 & 50
Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 49 – Pellagius heals One who is Possessed

1. When they came to Me, the innkeeper said: “Lord and Master from eternity, here are the two of them! It was not easy to bring them here. Only, they could not resist the power of Your will.”

2. Said I: “It is good that they are here, so that you may come to properly learn the difference between so-called fools, epileptics and those who are truly possessed by evil spirits.

3. These, however, already belong to the severely possessed, and other men may only free them of the Philistine spirits that possess them through praying and much fasting. But in this case, neither praying nor fasting will be required.

4. The younger one, who is possessed by merely 5 spirits, may be released from their grasp by any one of you, for you are strengthened by Me; the elder one, however, possessed by 17 spirits, cannot be freed of the evil dwelling within him by any of you without My special power of will, because for this purpose, even your combined faith still contains too little true living divine power. This you will only receive when once you are entirely permeated by My Spirit – which is, as of yet, not the case with you.

5. But now, Pellagius, I assign you to the younger one. Lay your hands upon him in My name and say: ‘In the name of Jesus, the Lord, I command you all to leave this man, to exit him in a visible manner, in the form that is inherent to your old, stubborn wickedness!’

6. Once you do this, friend, the 5 demons will immediately exit this man, leaving him forever. So go and do it!”

7. Thereupon the captain went over to the possessed one and did as I had advised him to do, and the 5 evil spirits exited the man in the form of 5 vaporous snakes with bat wings, circling our heads for some time.

8. Then a voice was clearly heard by us all, originating from the spirits, and it spoke as follows: “Lord, You almighty One, when will deliverance dawn for us in severe captivity?”

9. Said I: “Once your will changes. Though you spirits know the truth, being no strangers to the light of life, why then, even after 1000 years, do you still hang onto the old lie and its works of rigid stubbornness? Change your will and beg for forgiveness and mercy to the One who is Lord over everything and forever will be, then will deliverance dawn for you!”

10. The spirits said: “Lord, that is what we want, but give us another and better will, and thereby bestow upon us Your forgiveness and mercy. Deliver us from the old evil of the lie and all its works, for we too are descendants of Abraham, even though we come from Esau.”

11. Said I: “It shall be as you yourselves wish it. Now go, return whence your love and will guide you!”

12. The spirits said: “Lord, we feel neither love nor a will within ourselves. Do unto us as You see fit, according to Your mercy, for we are sick and tired of our own will and love!”

13. Said I: “Then ascend to the region of this earth where purer brothers will guide you further!”

14. Once I had uttered these words, the 5 spirits took on human form, as if formed from light vapor. They took hold of one another and floated away like a small fleecy cloud, ever more transparent until they were gone entirely.

15. The man who was freed from the 5 spirits that had tormented him came to Me and said: “O Lord and Master, for one I thank You for having granted me release from my great torment, yet, as a heathen, I also acknowledge that, from now on, I will no more believe in any of our many gods, and I shall no longer worship them, for You alone are the God of all gods, men and creatures of this earth, and all demons must bow before Your name! Therefore, all honor, all love and all praise eternally unto You!

16. And what I have said aloud just now, I also swear before of all men and all gods to whom countless people adhere and sacrifice still, but who, in truth, are nothing, having no power or authority.

17. If, however, there nonetheless were some higher god against whom I may have sinned with this candid confession, then let him hurl a flash of lightning at me from the heavens and kill me!”

18. The young man’s people, who were all heathens still, were frightened by his oath, and they expected Zeus to be terribly offended, so much so that he would certainly destroy him who was freed by hurling a flash of lightning at him from the heavens.

19. However, there was no flash of lightning, and the young man said to his family: “Why do you expect a punishment from a place whence no punishment should be expected? For there is no Zeus, and even less so a flash of lightning by his power or hand, neither of which have ever existed either.

20. Behold, the One here, before whom I kneel down in gratitude, He is the true and almighty Zeus! If He were to command thousands upon thousand of flashes of lightning to descend from the clouds, or even the cloudless sky, upon the earth, then they would indeed come down, destroying what He had destined to be destroyed.”

21. Said I to the freed young man: “Stand up, My son, and remain with your new faith, for then you will nevermore be harmed. But now let us free your brother as well, from the 17 spirits that torment him so!”

Chapter 50 – The Lord drives out 17 spirits from One who is Possessed

1. Once I had said that, the heathens who were present were seized by fear and great fright, for they already had great respect for the 5 spirits.

2. I quickly rose from My place, walked over to the possessed one and spoke, with My hand held high: “I wish it, and so leave, exit the bowels of this man, visibly before all who are present, for you have no right to possess and torment him!”

3. The evil spirits rocked the man back and forth a few times, so that he fell to the ground, but he quickly stood up again when they exited his body in the form of little black crocodiles.

4. Unlike the 5 spirits, this lot appeared much more dense and could not lift themselves into the air, and instead crawled around on the ground. They finally turned their mouths in My direction and furiously screeched at Me: “What have we to do with You? We do not know You and could never have violated Your laws on earth, because they never existed. What right do You have to chastise us now? Why did You drive us out by You superior power, out of our dwelling that we had great difficulty conquering?”

5. Said I: “Were you not there when I gave the laws on Mount Sinai? Who urged you at that time to defy Me, to mock Me, to make a golden calf and then to worship it instead of Me? You were the greatest troublemakers then and convinced many people to turn their backs on Me. How then could you say now that I am a complete stranger to you and that I have never given you any laws according to which I may now justly command you?!

6. That which happened to you at the time when Moses returned to you in the valley, when he, in justified zealous anger, smashed the stone tablets upon which the law was written down, the same shall happen to you now. So leave this place, for no salvation will come upon you for a very long time!”

7. They then crawled away in a hurry, along the steep slope of the hill to a swampy trench that was densely overgrown with all kinds of weeds, and they howled and screeched wildly.

8. Then the captain said to Me: “O Lord and Master, that trench will be a bane for all the inhabitants of this place if You will not purify it of those 17 wicked demons, for even I was afraid of these truly bestial spirits. So please, do not allow them to remain in that trench!”

9. Said I: “Wait a moment until I am done with the one I just healed, then we shall see how this trench may be purified!”

10. Thereupon the second healed one fell on his knees before Me, he thanked Me for the healing of his torment that had lasted several years already, and then he made the same confession of faith his brother had done before. He asked Me not to forget the request of the captain, for he could not look down into the dirty trench without disgust either.

11. Said I: “Just a little more proper patience, for it remains to be seen whether or not 1 of the 17 spirits will return in another form and argue with Me. For even spirits such as these retain an entirely free will.”

12. The captain said: “Lord and Master, how come those spirits became visible to us in the form of these hideous creatures that I know? Even though the first 5 changed their appearance in the end, these 17 retained their horrible and ugly appearance in which they first appeared to us, and they left this place looking just as they did before. Why is it that these spirits become visible to us in such forms?”

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พระเยซูทรงอธิบาย… ทำความรู้จักกับวิญญาณ  พระวรสารยอห์นอันยิ่งใหญ่

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พระเยซูทรงอธิบาย… ทำความรู้จักกับวิญญาณ…

เล่มที่ 10 บทที่ 49
เปลาจิอุสรักษาคนที่ถูกสิง

1. เมื่อพวกเขามาหาเรา เจ้าของ
ที่พักกล่าวว่า “พระผู้เป็นเจ้า
และพระอาจารย์จากนิรันดร
ทั้งสองอยู่ที่นี่!ไม่ใช่เรื่อง
ง่ายเลยที่จะพาพวกเขามา
ที่นี่ มีเพียงแต่พวกเขาไม่
สามารถต้านทานอำนาจแห่ง
พระประสงค์ของพระองค์ได้”

2. ข้าพเจ้ากล่าวว่า “ดีที่พวกเขา
อยู่ที่นี่ เพื่อที่คุณจะได้เรียนความ
แตกต่างระหว่างคนโง่ คนที่เป็น
ลมชักและคนที่ถูกวิญญาณ
ชั่วร้ายเข้าสิงจริงๆ

3. อย่างไรก็ตาม คนเหล่านี้
อยู่ในกลุ่มคนที่ถูกวิญญาณ
ชั่วร้ายเข้าสิงอยู่แล้ว และคน
อื่นๆ จะสามารถปลดปล่อย
พวกเขาจากวิญญาณของชาว
ฟิลิสเตียที่เข้าสิงพวกเขาได้
โดยการอธิษฐานและอดอาหาร
อย่างมากมาย แต่ในกรณีนี้
การอธิษฐานหรือการอดอาหาร
จะไม่จำเป็น

4.คนที่อายุน้อยกว่า ซึ่งถูก
วิญญาณเพียง 5 ตนเข้าสิง
สามารถถูกปลดปล่อยจาก
วิญญาณเหล่านั้นได้โดยใคร
ก็ตามในพวกท่าน เพราะพวก
ท่านได้รับพลังจากเราแล้ว; แต่
คนที่อายุมากกว่า ซึ่งถูกวิญญาณ
17 ตน ครอบงำ จะไม่สามารถ
ถูกปลดปล่อยจากความชั่วร้าย
ที่อยู่ในตัวเขาได้ โดยใครก็ตาม
ในพวกท่านโดยปราศจากพลัง
พิเศษแห่งพระประสงค์ของเรา
เพราะแม้แต่ความเชื่อที่พวกท่าน
รวมกันก็ยังมีพลังศักดิ์สิทธิ์ที่
แท้จริงไม่เพียงพอ ซึ่งพวกท่าน
จะได้รับก็ต่อเมื่อพวกท่านถูก
ซึมซับด้วยจิตวิญญาณของเรา
ทั้งหมด ซึ่งในขณะนี้ยังไม่เป็น
เช่นนั้น”

5.แต่ตอนนี้, เปลาจิอุส, เรา
มอบหมายให้ท่านจัดการกับ
คนที่อายุน้อยกว่า วางมือลง
บนตัวเขาในนามของเรา
และกล่าวว่า ‘ในนามของ
พระเยซู องค์พระผู้เป็นเจ้า
ข้าสั่งให้พวกเจ้าทั้งหมดออก
ไปจากบุรุษผู้นี้ และออกจาก
เขาในลักษณะที่สอดคล้องกับ
ความชั่วร้ายที่เก่าแก่และดื้อรั้น
ของพวกเจ้า!’

6. เมื่อท่านทำเช่นนี้ เพื่อนของ
เรา ปีศาจทั้งห้าจะออกจาก
บุรุษผู้นี้ทันที และจะออกไป
จากเขาตลอดกาล ดังนั้น
จงไปทำมันซะ!”

7. จากนั้น นายทหารก็เดินไป
หาคนที่ถูกสิงและทำตามคำ
แนะนำที่เราได้บอกแก่เขา
และวิญญาณชั่วทั้งห้าก็ออก
จากชายผู้นั้นในรูปของงูหมอก
ห้าตัวที่มีปีกค้างคาว หมุนเวียน
อยู่เหนือศีรษะของเราอยู่ครู่หนึ่ง

8. แล้วก็มีเสียงที่เราได้ยินกัน
ทุกคนอย่างชัดเจน เสียงนั้นมา
จากวิญญาณ และกล่าวดังนี้ว่า
“พระผู้เป็นเจ้า ผู้ทรงฤทธานุภาพ
การปลดปล่อยจะเริ่มขึ้นสำหรับ
พวกเราในคุกอันหนักหนาเมื่อใด?”

9. ข้าพเจ้ากล่าวว่า “เมื่อเจตจำนง
ของคุณเปลี่ยนไป แม้ว่าวิญญาณ
จะรู้ความจริงและไม่เคยพบเจอ
แสงสว่างของชีวิต แต่เหตุใด
คุณจึงยังคงยึดติดกับคำโกหก
เก่าๆ และการกระทำที่ดื้อรั้น
ของมัน แม้จะผ่านไป 1,000 ปี
แล้ว? เปลี่ยนเจตจำนงของคุณ
และขอการอภัยและความเมตตา
จากพระเจ้าผู้ทรงเป็นพระเจ้า
เหนือทุกสิ่งและจะคงอยู่ตลอด
ไป เมื่อนั้นการปลดปล่อยจะ
มาถึงคุณ!”

10. วิญญาณกล่าวว่า “พระเจ้า
นั่นคือสิ่งที่พวกเราต้องการ แต่
ขอทรงประทานความปรารถนา
ใหม่ที่ดีกว่าแก่พวกเรา และ
ประทานการอภัยและความเมตตา
แก่พวกเราด้วยเถิด โปรดทรง
ช่วยพวกเราให้พ้นจากความ
ชั่วร้ายเก่าๆ ของการโกหกและ
การกระทำทั้งหมดของมัน
เพราะพวกเราก็เป็นลูกหลาน
ของอับราฮัมเช่นกัน แม้ว่าเรา
จะมาจากเอซาวก็ตาม”

11. ข้าพเจ้ากล่าวว่า “มันจะ
เป็นอย่างที่พวกท่านต้องการ
จงไป กลับไปตามที่ความรัก
และความประสงค์ของพวกเจ้า
จะนำพาไป!”

12. วิญญาณกล่าวว่า “พระผู้
เป็นเจ้า พวกเราไม่รู้สึกถึงความรัก
หรือความประสงค์ใดๆ ในตัวพวก
เราเลย ขอพระองค์ทรงกระทำ
ตามที่พระองค์เห็นสมควร ตาม
พระเมตตาของพระองค์ เพราะ
พวกเราเหนื่อยล้าและเบื่อหน่าย
ต่อความประสงค์และความรัก
ของตัวเองแล้ว!”

13. เรากล่าวว่า “ถ้าเช่นนั้น จง
ขึ้นไปยังดินแดนแห่งโลกนี้
ซึ่งพี่น้องที่บริสุทธิ์กว่าจะนำ
ทางพวกเจ้าต่อไป!”

14. เมื่อเรากล่าวคำเหล่านี้
วิญญาณทั้งห้าก็มีรูปร่าง
คล้ายมนุษย์ ราวกับเกิดขึ้น
จากไอหมอกแห่งแสง พวก
เขาจับมือกันและลอยจากไป
เหมือนเมฆบางๆ ที่ยิ่งโปร่งแสง
ขึ้นเรื่อยๆ จนหายไปทั้งหมด

15. ชายที่ถูกปลดปล่อยจาก
วิญญาณทั้งห้าที่เคยทรมานเขา
เข้ามาหาเราและกล่าวว่า “โอ้
พระผู้เป็นเจ้าและพระอาจารย์
ข้าขอขอบพระคุณที่พระองค์
ประทานการปลดปล่อยให้ข้า
จากความทุกข์ทรมานยิ่งใหญ่
ของข้า นอกจากนี้ในฐานะที่ข้า
เป็นคนนอกศาสนา ข้าขอยอม
รับว่า นับจากนี้ไป ข้าจะไม่เชื่อ
ในเทพเจ้าต่างๆ ของเราอีกต่อไป
และจะไม่บูชาเทพเหล่านั้นอีก
เพราะพระองค์เพียงองค์เดียว
คือพระเจ้าของเทพทั้งปวง ของ
มนุษย์ และของสรรพสิ่งในโลกนี้
และปีศาจทุกตนต้องสยบต่อ
พระนามของพระองค์! ดังนั้น
ขอถวายเกียรติ ความรัก และ
สรรเสริญพระองค์ชั่วนิรันดร์!

16. และสิ่งที่เราได้พูดออกไป
เมื่อครู่นี้ เราก็ขอสาบานต่อหน้า
มนุษย์ทั้งหลายและต่อหน้า
เทพเจ้าที่ผู้คนนับไม่ถ้วนยังคง
เคารพบูชาและสังเวยให้ แต่ใน
ความเป็นจริงแล้วพวกนั้นไม่มี
ตัวตน ไร้ซึ่งพลังและอำนาจใดๆ

17. อย่างไรก็ตาม หากมีเทพเจ้า
ผู้ยิ่งใหญ่ที่เราอาจได้กระทำผิด
ต่อท่านด้วยการสารภาพอย่าง
ตรงไปตรงมานี้ ก็ขอให้ท่านนั้น
ฟาดสายฟ้าลงมาจากฟากฟ้า
และสังหารเราเสีย!

18. ผู้คนของชายหนุ่ม ซึ่งยังคง
นับถือศาสนาแบบเดิม รู้สึก
หวาดกลัวกับคำสาบานของ
เขา พวกเขาคาดว่าเทพเจ้าซุส
จะพิโรธอย่างรุนแรงจนต้อง
ลงโทษชายผู้ที่ถูกปลดปล่อย
ด้วยการฟาดสายฟ้าลงมาจาก
ฟากฟ้าใส่

19. อย่างไรก็ตาม ไม่มีสายฟ้า
ฟาดลงมา และชายหนุ่มจึง
กล่าวกับครอบครัวของเขาว่า
“เหตุใดพวกท่านจึงคาดหวัง
การลงโทษจากที่ซึ่งไม่ควรมี
การลงโทษใดๆ เพราะไม่มีซุส
และยิ่งไปกว่านั้น สายฟ้าที่
เป็นพลังหรืออำนาจของเขา
ก็ไม่มีอยู่จริงเช่นกัน ทั้งสอง
อย่างไม่เคยมีอยู่เลย

20. จงดูเถิด องค์ที่อยู่ตรงนี้
ที่เราได้คุกเข่าลงต่อหน้าด้วย
ความสำนึกในบุญคุณ พระองค์
ต่างหากที่เป็นซุสผู้แท้จริงและ
ทรงฤทธานุภาพ หากพระองค์
ทรงบัญชาให้สายฟ้านับพัน
นับหมื่นฟาดลงมาจากเมฆ หรือ
แม้แต่จากท้องฟ้าที่ไร้เมฆลงมา
ยังพื้นโลก สายฟ้านั้นก็จะตกลง
มาจริงๆ เพื่อทำลายสิ่งที่พระองค์
ทรงกำหนดให้ถูกทำลาย”

21. เราพูดกับชายหนุ่มที่
ได้รับอิสรภาพว่า “ลุกขึ้น
ลูกชายของเรา และยึดมั่น
ในความเชื่อใหม่ของเจ้า
เพราะเมื่อนั้น เจ้าจะไม่ได้
รับอันตรายอีกต่อไป แต่
ตอนนี้ เรามาปลดปล่อย
น้องชายของเจ้าด้วย จาก
วิญญาณ 17 ดวง ที่ทรมาน
เขาเช่นนี้!”

บทที่ 50
พระผู้เป็นเจ้าขับไล่
วิญญาณทั้ง 17 ดวงออก
จากร่างของผู้ถูกสิง

1. เมื่อเราพูดจบ พวกนอกรีต
ที่อยู่ที่นั่นก็เกิดความกลัวและ
ตกใจกลัวอย่างมาก เพราะ
พวกเขาเคารพวิญญาณทั้ง
5 ดวงมากอยู่แล้ว

2. เรารีบลุกขึ้นจากที่นั่ง
เดินเข้าไปหาผู้ที่ถูกสิงและ
กล่าวด้วยมือที่ยกขึ้นสูงว่า
“เราปรารถนาจะให้เป็น
เช่นนั้น วิญญาณชั่ว จง
ออกไป จงออกจากร่าง
ของชายผู้นี้ให้ทุกคนที่อยู่
ที่นี่เห็นได้ชัด เพราะพวก
เจ้าไม่มีสิทธิ์ที่จะครอบ
ครองและทรมานเขา!”

3. วิญญาณชั่วทำให้ร่าง
ของชายผู้นั้นสั่นไหวไปมา
อยู่หลายครั้ง จนกระทั่ง
เขาล้มลงกับพื้น แต่เขาก็
ลุกขึ้นอย่างรวดเร็วหลัง
จากที่พวกวิญญาณเหล่านั้น
ออกจากร่างเขาในรูปของ
จระเข้สีดำตัวเล็กๆ

4. วิญญาณกลุ่มนี้แตกต่าง
จาก “วิญญาณทั้ง 5” เพราะ
พวกเขาดูหนักแน่นกว่าและ
ไม่สามารถลอยขึ้นได้ จึง
ต้องคลานไปตามพื้น เมื่อ
พวกเขาหันมาทางข้า พวก
เขาก็ร้องด้วยความโกรธว่า
“ท่านเกี่ยวอะไรกับเราหรือ?
เราไม่รู้จักท่าน และไม่เคย
ทำผิดกฎของท่านบนโลก
เพราะกฎนั้นไม่เคยมีอยู่จริง
ท่านมีสิทธิ์อะไรที่จะมา
ลงโทษเรา? ทำไมถึงต้อง
ใช้พลังของท่านขับไล่เรา
ออกจากที่ที่เราได้มาอย่าง
ยากลำบาก?”

5. ข้ากล่าวว่า: “พวกเจ้า
ไม่ได้อยู่ที่นั่นหรือ เมื่อข้า
ให้กฎบัญญัติบนภูเขา
ซีนาย? ใครเป็นผู้ยุยง
ให้พวกเจ้าลบหลู่ข้า
ดูหมิ่นข้า สร้างรูปปั้นวัว
ทองคำและบูชามันแทน
ที่จะบูชาข้า? พวกเจ้าเป็น
พวกที่ก่อปัญหามากที่สุด
ในตอนนั้น และทำให้
หลายคนหันหลังให้ข้า
แล้วตอนนี้พวกเจ้าจะมา
พูดได้อย่างไรว่า ข้าเป็น
คนแปลกหน้าสำหรับ
พวกเจ้าและไม่เคยให้กฎ
บัญญัติใดๆ แก่พวกเจ้า
ที่ข้าจะมีสิทธิ์สั่งพวกเจ้าได้
อย่างยุติธรรม?”

6. สิ่งที่เกิดขึ้นกับพวกเจ้า
ในครั้งนั้น เมื่อโมเสสกลับ
มาหาพวกเจ้าในหุบเขา
และด้วยความโกรธที่ชอบ
ธรรม เขาทำลายแผ่นศิลา
ที่จารึกกฎบัญญัติไว้ บัดนี้
สิ่งเดียวกันนี้จะเกิดขึ้นกับ
พวกเจ้าเช่นกัน ดังนั้นจง
ออกไปจากที่นี่ เพราะความ
รอดจะไม่มาถึงพวกเจ้าไป
อีกนานแสนนาน!

7. พวกเขาจึงรีบคลานหนี
ไปตามทางลาดชันของเนิน
เขา ไปยังร่องน้ำที่เต็มไป
ด้วยวัชพืชหนาแน่นหลาก
ชนิด และส่งเสียงร้องโหย
หวนอย่างบ้าคลั่ง

8. จากนั้น นายทหาร
กล่าวกับข้าว่า “โอ้ พระเจ้า
และนายของข้า ร่องน้ำแห่ง
นั้นจะกลายเป็นภัยสำหรับ
ทุกคนที่อาศัยอยู่ในที่นี้
หากท่านไม่ชำระล้างมัน
จากเหล่าปีศาจร้ายทั้ง 17
ตนนี้ แม้แต่ข้าเองยังรู้สึก
กลัวต่อวิญญาณที่ดุร้าย
เหล่านี้ ขอได้โปรดอย่าให้
พวกมันอยู่ในร่องน้ำแห่ง
นั้นเลย!”

9. ข้ากล่าวว่า “รอสักครู่
จนกว่าข้าจะจัดการกับคน
ที่ข้าเพิ่งรักษาเสร็จก่อน
แล้วเราจะมาดูกันว่าจะ
ชำระล้างร่องน้ำนี้ได้อย่างไร!”

10. จากนั้น ผู้ที่ได้รับการ
รักษาคนที่สองก็คุกเข่าลง
ต่อหน้าข้า ขอบคุณข้าที่
รักษาความทุกข์ทรมานที่
เขาเผชิญมาหลายปี แล้ว
เขาก็ประกาศความศรัทธา
เช่นเดียวกับที่พี่ชายของ
เขาได้ทำก่อนหน้านี้ เขา
ขอร้องข้าไม่ให้ลืมคำขอ
ของนายทหาร เพราะเขา
เองก็รู้สึกสะอิดสะเอียนเมื่อ
มองลงไปในร่องน้ำสกปรก
นั้นเช่นกัน

11. ข้ากล่าวว่า “ขอให้พวก
เจ้ามีความอดทนอีกสักนิด
เพราะเราจะต้องรอดูกันว่า
หนึ่งในวิญญาณทั้ง 17 ตน
นี้จะกลับมาในรูปลักษณ์
อื่นและมาถกเถียงกับข้า
หรือไม่ เพราะถึงแม้จะเป็น
วิญญาณเช่นนี้ แต่พวกเขา
ก็ยังคงมีเจตจำนงเสรีอย่าง
สมบูรณ์”

กัปตันเรือกล่าวว่า:
“พระผู้เป็นเจ้าและเจ้านาย
เหตุใดเหล่าวิญญาณเหล่านั้นจึง
ปรากฏให้เราเห็นในรูปของสิ่ง
มีชีวิตอัปลักษณ์เช่นนี้? แม้ว่า
วิญญาณ 5 ตนแรกจะเปลี่ยน
รูปลักษณ์ในตอนท้าย แต่ 17
ตนที่เหลือนั้น กลับยังคงมี
รูปลักษณ์ น่ากลัวและน่าเกลียด
อย่างที่เราเห็นในตอนแรก และ
พวกมันจากที่นี่ไปโดยยังคง
มีรูปลักษณ์เดิม ทำไมวิญญาณ
เหล่านี้จึงปรากฏให้เราเห็นใน
รูปแบบเช่นนั้น?”

Von kommenden Dingen… Die einzige Chance für Reiche und Mächtige – About Future Events… The only chance for the Rich and Mighty

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Von kommenden Dingen… Die einzige Chance für Reiche und Mächtige…

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 8, Kapitel 182

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

1. (Der Herr:) „Ihr wisset es, dass ein Mensch, der an irdischen Gütern reich geworden, zumeist auch in seinem Herzen zu einem Steine von Gefühl- und Lieblosigkeit ward. Was kümmern den viele Tausende anderer Menschen, die von Hunger, Durst und noch andern Übeln gequält werden; denn er ist einmal bestens versorgt, hat nie Hunger und Durst gefühlt und hat der Schätze in Hülle und Fülle, um sich auch ein jedes andere Vergnügen zu verschaffen, damit er ja in einem fort niemals irgend je von einer Langweiligkeit oder von einem andern Missbehagen etwas zum Verkosten bekomme.

2. Wo steht ein solcher Mensch dann in der inneren geistigen Lebenssphäre? Ich sage es euch: auf dem Punkte des ewigen Gerichtes und dessen Todes, und alle seine Umgebung befindet sich davon nicht ferne!

3. Merket es euch, was Ich euch noch hinzu verkünde! So es auf der Erde einmal gar viele Epikure geben wird, dann wird auch bald ein allgemeines Weltgericht über alle Menschen auf dieser Erde von Gott aus zugelassen werden, und wir werden dann wohl sehen, ob sich wieder irgend Menschen erheben werden, die mit dem Massstabe in der Hand zu ihren Nebenmenschen zu sagen sich getrauten: ,Sieh, dieses grosse Stück Land habe ich ausgemessen, die Grenzsteine ausgestellt und erkläre es als mein völlig unantastbares Eigentum, und wer sich erfrechen würde, mir da etwas streitig zu machen oder nur zu sagen: ,Freund, da hat ein jeder von uns dasselbe Recht, so er nur die Macht und die Mittel dazu besitzt, dein dir eingebildetes Recht aus den Händen zu reissen!‘, den bestrafe ich mit dem Tode!‘

4. Ich sage es euch: Da wird es nimmerdar einen solchen Menschen geben! Denn so Ich zum andern Male auf diese Erde kommen werde, um Gericht zu halten über solche toten Epikureer, und aber auch, um den Lohn des Lebens zu geben dem, der viel Elend und Not aus Liebe zu Gott und zum Nächsten erduldet und ertragen hat, dann soll Mir die Erde mit keinem Massstabe mehr zu jemandes alleinigem Nutzen vermessen werden, sondern da man stehen wird, da wird man auch ernten und seine Bedürfnisse befriedigen können; und die Menschen werden einander wohl unterstützen, aber keiner wird sagen: ,Siehe, das ist mein Eigentum, und ich bin darüber ein Herr!‘ Denn dann werden die Menschen einsehen, dass Ich allein der Herr bin, sie alle aber sind Brüder und Schwestern.

5. Es sollte wohl auch jetzt also unter den Menschen sein; allein in dieser Mittelbildungsperiode der Menschen, die noch nicht durch das grosse Lebensfeuer gereinigt sind, wird das zugelassen bleiben, doch von jetzt an nicht mehr volle 2000 Jahre. Darauf aber wird der Geist bei den Menschen das grosse Übergewicht bekommen, und man wird auf der Erde kein gemessenes Mein und Dein mehr sehen, noch davon reden.

6. Ihr, als nun Meine Freunde, habt einen euch zugemessenen grossen Landteil der Erde. Fraget euch selbst, wer ihn euch in euer gesetzliches Eigentum zugemessen hat, und die Antwort wird sein: die von den Menschen gemachten Gesetze und euer Geld und andere Schätze, denen eben nur wieder die Menschen einen eitlen Wert erteilt haben!

7. Von Gott aus gehört die ganze Erde, so wie das im Anfange der Fall war, allen Menschen gleich; die Weisen sollen sie einteilen nach dem Bedarf der Menschen und sollen sie lehren, diese zu bebauen, und die Früchte sollen dann von den Weisen zum Teile verteilt und der Überfluss in den dazu errichteten Kammern und Speichern aufbewahrt werden, auf dass niemand in der Gemeinde Not zu leiden habe!

8. Aber so irgend die Reichen und Mächtigen alles an sich ziehen, so müssen dadurch dann ja auch gar viele tiefst verarmen und in allem Elende und grosser Not ihr Leben dahinbringen, weil alles nur den wenigen Reichen und Mächtigen, den Armen aber nichts gehört – ausser was ihnen die Reichen und Mächtigen für die für sie verrichtete schwere Arbeit kärglichst geben wollen.

9. Es kann aber nun die Sache nicht anders werden, daher seid ihr Reichen und Mächtigen wahre Freunde gegenüber euren armen Brüdern und Schwestern und erweiset ihnen Liebe; speiset die Hungrigen, tränket die Durstigen, bekleidet die Nackten, tröstet die Traurigen und erlöset die Gefangenen, die durch eure Habsucht, durch eure Macht und eure Gesetze unnötigerweise in den Kerkern dem Leibe nach schmachten, und noch mehr aber in den Kerkern der Nacht ihrer Seelen! Gehet hin und befreiet sie, und Ich werde euch erlösen aus der Macht des Todes und des Gerichts!

10. Seid in der Folge mit euren Erdengütern nur Meine Sachwalter, und Ich werde euch dafür geben das ewige Leben; denn Ich habe die Macht dazu und kann es geben, wem Ich es will! Mit dem Masse ihr ausmessen werdet, mit dem Masse wird euch wieder von Mir zurückgemessen werden.

11. Seht, das ist auch eine gute und vollwahre Erklärung des Lichtwölkchens, das euch zum Suchen der Wahrheit und des Lebens aufgefordert hat!

12. Ihr habt nun die Wahrheit in Mir gefunden; machet sie euch aber nun durch die Tat auch zu eigen, und ihr werdet leben, und der Tod der Materie wird euch nicht mehr in euren Seelen daran mahnen, als wäret ihr sterbliche Menschen, sondern die Unsterblichkeit wird hinfort euer Anteil verbleiben!“

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About Future Events… The only chance for the Rich and Mighty

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 8, Chapters 182

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

1. (The Lord): “You know that someone who has become rich in earthly goods, more often than not has also become hard of heart, as hard as stone, entirely without feeling or love. What does he care about the many thousands of other people tormented by hunger, thirst and many other disasters still, for he is well provided for, has never felt hunger or thirst and possesses an abundance of treasures with which he may acquire every other kind of pleasure for himself, all so that he will not ever have to taste boredom, or any other displeasure for that matter.

2. But then, where does such a person stand in his inner spiritual sphere of life? I say to you: Upon the point of eternal judgment and its death, and his entire circle of acquaintances is not far from it either.

3. Remember what else I will proclaim to you: Once there will be many epicureans upon the earth, a common judgment over all the peoples will soon follow, permitted by God. Then we shall see if there will again be men who will rise up, with measuring stick in hand, and daring to say to their fellow men: ‘Behold, I have measured this large piece of land, I have indicated its boundaries and declare it as my complete and inviolable property, and whosoever has the nerve to dispute this or say to me: ‘Friend, all of us have the right to snatch this imagined right from of your hands, as long as we have the power and the means to do so’, him I will punish with death.’

4. I say to you: Never again shall such people exist, for the next time I return to this earth to hold judgment over such dead epicureans, but also to give the reward of life to those who, out of love for God and their fellow men, have suffered much misery and distress, the earth will no longer be measured with any measuring stick for the benefit of a few. Instead, wherever one will stand, he will reap and provide for his needs. The people will support one another, and no one will say: ‘Look, this is my property and I am lord thereover.’ Because then will men understand that I alone am the Lord, and that they are all brothers and sisters.

5. Indeed, this should already be the case among the people now, however, in this intermediary period of development of men who are as yet not purified by the great fire of life, it will remain permitted, but from this point in time, it will not be another full 2000 years anymore. After that, the spirit will be dominant among men, and upon the earth will no longer be a ‘mine’ and ‘thine’, nor will it be spoken of.

6. You, who are now My friends, possess a large piece of land of the earth that has been measured to you. Ask yourselves who measured it to you as your legal property, and the answer will be: The laws made by men, and your money and other treasures to which, again, only men have attributed a vain value.

7. From God’s point of view, the whole earth belongs to all men in equal measure, as was the case from the beginning. Wise men should divide it according to the need of the people, teaching them to cultivate it, and then the fruits should be partly distributed by the wise men, and the surplus should be kept in warehouses and storehouses arranged for that purpose, so that no one in the community should suffer want.

8. But if the rich and powerful seize everything for themselves, then many will become utterly impoverished, living their lives in misery and great need, for everything belongs to the few among the rich and powerful, but nothing is given to the poor, except that which the rich and powerful agree to offer them in exchange for the hard work the poor do for them.

9. However, these things cannot change for the moment. Therefore, you, the rich and mighty, may you be true friends to your poor brothers and sisters, and show them love. Feed the hungry, quench the thirsty, clothe the naked, comfort the sorrowful and free the prisoners, those who, by your greed, your power and your laws, are needlessly pining away in the dungeons of their flesh, but even more so in the dungeons of the night of their souls. Go and free them, for then I will free you from the power of death and judgment!

10. Subsequently, be but My custodians with your earthly goods, and I will give you eternal life in return; for I have the power to do so and can give it to whomever I wish! The way you measure others, likewise shall you be measured by Me.

11. Behold, this is a good and wholly true explanation of the little cloud of light, that which has summoned you to seek the truth and life!

12. Now you have found the truth in Me. Therefore, make it your own by your deeds, for then you will live, and the death of matter will no longer have you believe that you are but mortal human beings, for from now on shall immortality remain a part of you!”

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เกี่ยวกับเหตุการณ์ในอนาคต... โอกาสเดียวสำหรับคนร่ำรวยและมีอำนาจ ยิ่งใหญ่ข่าวประเสริฐของจอห์น

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ยิ่งใหญ่ข่าวประเสริฐของจอห์น
เล่ม 8 บทที่ 182
เปิดเผยจากองค์พระผู้เป็นเจ้าผ่านพระวจนะภายในถึงจาค็อบ ลอร์เบอร์
เกี่ยวกับเหตุการณ์ในอนาคต

พระเยซูทรงอธิบาย…
โอกาสเดียวสำหรับคนร่ำรวยและมีอำนาจ

1. (องค์พระผู้เป็นเจ้า): “คุณรู้ว่า
ผู้ที่ร่ำรวยด้วยทรัพย์สมบัติใน
โลกนี้ ส่วนใหญ่แล้วหัวใจของ
พวกเขาก็แข็งกระด้าง ราวกับ
หิน ปราศจากความรู้สึกและ
ความรัก พวกเขาจะสนใจ
อะไรเกี่ยวกับคนหลายพันคน
ที่ต้องทนทุกข์จากความหิว
ความกระหาย และภัยพิบัติ
อื่น ๆ อีกมากมาย เพราะเขา
ได้รับการดูแลอย่างดี ไม่เคย
ต้องรู้สึกหิวหรือกระหาย และ
มีทรัพย์สินมากมายที่ช่วยให้
พวกเขาสามารถหาความสุข
ได้ทุกรูปแบบ เพียงเพื่อจะไม่
ต้องเผชิญกับความเบื่อหน่าย
หรือความไม่พอใจใด ๆ เลย”

2. แต่ถ้าเช่นนั้น คนเช่นนี้จะอยู่
ตรงไหนในแง่ของชีวิตฝ่าย
วิญญาณภายในของเขา?
เราขอบอกคุณว่า: เขายืนอยู่บน
จุดแห่งการพิพากษานิรันดร์และ
ความตาย และผู้คนที่เขาคบหา
ก็อยู่ไม่ห่างจากจุดนั้นเช่นกัน

3. จงจำสิ่งอื่นที่เราจะประกาศ
แก่พวกท่าน: เมื่อใดที่โลกเต็ม
ไปด้วยผู้คนที่เสพสุขแต่ใน
ความเพลิดเพลินส่วนตน การ
พิพากษาร่วมกันต่อมนุษย์ทุกคน
จะตามมาในไม่ช้า ด้วยการ
อนุญาตจากพระเจ้า จากนั้น
เราจะได้เห็นว่าจะยังมีผู้ที่ลุกขึ้น
พร้อมไม้บรรทัดในมือและกล้า
ประกาศต่อเพื่อนมนุษย์ของตน
หรือไม่ว่า: ‘ดูเถิด เราได้วัดที่ดิน
แปลงใหญ่นี้แล้ว เราได้ระบุขอบเขต
ของมันและประกาศให้มันเป็น
ทรัพย์สินสมบูรณ์และห้ามแตะ
ต้องของเรา และผู้ใดที่กล้าแย้ง
เรื่องนี้หรือกล่าวกับเราว่า: ‘เพื่อน
เอ๋ย พวกเราทุกคนมีสิทธิ์ที่จะยึด
สิทธิ์ที่เจ้าสมมติขึ้นนี้ออกจากมือ
ของเจ้า ตราบใดที่เรามีอำนาจ
และวิธีการทำได้’ ผู้นั้นเราจะ
ลงโทษด้วยความตาย'”

4. เราขอบอกแก่พวกท่านว่า:
คนเช่นนั้นจะไม่มีวันเกิดขึ้นอีก
เพราะครั้งต่อไปที่เรากลับมา
ยังโลกนี้เพื่อพิพากษาต่อผู้ที่
ไร้ชีวิตฝ่ายวิญญาณเหล่านั้น
และเพื่อมอบรางวัลแห่งชีวิต
แก่ผู้ที่ประสบความทุกข์ยาก
แสนสาหัสเพราะความรักต่อ
พระเจ้าและเพื่อนมนุษย์ โลกนี้
จะไม่ใช้ไม้บรรทัดวัดอีกต่อไป
เพื่อประโยชน์ของคนเพียง
ไม่กี่คน ในทางกลับกัน ไม่ว่า
ใครจะยืนอยู่ที่ใด เขาจะเก็บ
เกี่ยวและจัดหาสิ่งจำเป็นให้
ประชาชนจะช่วยเหลือซึ่งกัน
และกัน และจะไม่มีใครพูดว่า
‘ดูเถิด นี่เป็นทรัพย์สินของฉัน
และฉันเป็นเจ้าของมัน’ เมื่อนั้น
มนุษย์จะเข้าใจว่าฉันผู้เดียวคือ
พระเจ้า และพวกเขาทั้งหมด
เป็นพี่น้องกัน

5. แท้จริงแล้ว สิ่งนี้ควรเป็น
กรณีในหมู่ผู้คนในปัจจุบันนี้
อย่างไรก็ตาม ในช่วงระหว่าง
การพัฒนาของมนุษย์ที่ยังไม่ได้
ชำระล้างด้วยไฟแห่งชีวิตอัน
ยิ่งใหญ่ จะยังคงได้รับอนุญาต
แต่จากจุดนี้ไป จะไม่ถึง 2,000 ปี
เต็มอีกต่อไป หลังจากนั้น
จิตวิญญาณจะมีอำนาจเหนือ
มนุษย์ และบนโลกจะไม่เป็น
‘ของฉัน’ และ ‘ของคุณ’ อีก
ต่อไป และจะไม่มีใครพูดถึง
มันอีกต่อไป

6. พวกคุณ ซึ่งเป็นเพื่อน
ของเราในตอนนี้ ได้ครอบ
ครองผืนแผ่นดินขนาดใหญ่
ที่ถูกแบ่งให้คุณ ลองถาม
ตัวเองดูว่าใครเป็นผู้แบ่งผืน
แผ่นดินนี้ให้เป็นทรัพย์สิน
ที่ถูกต้องตามกฎหมายของ
คุณ คำตอบคือ กฎหมายที่
มนุษย์สร้างขึ้น และเงินทอง
ทรัพย์สินของคุณ ซึ่งมนุษย์
เท่านั้นที่ได้กำหนดคุณค่า
อันไร้สาระนี้

7. จากมุมมองของพระเจ้า
โลกทั้งใบเป็นของมนุษย์
ทุกคนในสัดส่วนที่เท่าเทียม
กัน เช่นเดียวกับที่เป็นมา
แต่แรกเริ่ม ผู้มีปัญญาควร
แบ่งแผ่นดินตามความ
ต้องการของประชาชน
สอนให้พวกเขาทำการ
เพาะปลูก และผลผลิตที่ได้
ควรแบ่งปันโดยส่วนหนึ่ง
มอบให้ประชาชนโดยผู้มี
ปัญญา ส่วนที่เหลือให้เก็บ
ไว้ในคลังที่จัดเตรียมไว้เพื่อ
จุดประสงค์นี้ เพื่อให้ไม่มี
ผู้ใดในชุมชนต้องประสบกับ
ความขาดแคลน

8. แต่หากคนรวยและผู้มี
อำนาจยึดครองทุกสิ่งไว้
เพื่อตนเอง ผู้คนจำนวน
มากจะตกอยู่ในความยากจน
อย่างสิ้นเชิง ใช้ชีวิตอย่าง
ทุกข์ยากและขาดแคลน
เพราะทุกสิ่งเป็นของคนรวย
และผู้มีอำนาจเพียงไม่กี่คน
โดยไม่มีอะไรให้แก่คนยาก
จน ยกเว้นเพียงสิ่งที่คนรวย
และผู้มีอำนาจยอมมอบให้
พวกเขา เพื่อแลกกับงาน
หนักที่คนจนทำให้

9. อย่างไรก็ตาม สิ่งเหล่านี้ยัง
ไม่สามารถเปลี่ยนแปลงได้
ในขณะนี้ ดังนั้น คุณทั้งหลาย
ที่มั่งคั่งและมีอำนาจ ขอให้
คุณเป็นเพื่อนแท้กับพี่น้องที่
ยากไร้ของคุณ และแสดง
ความรักต่อพวกเขา จงเลี้ยงดู
ผู้ที่หิวโหย ดับกระหายให้แก่
ผู้ที่กระหาย มอบเสื้อผ้าให้
แก่ผู้ที่ไร้เสื้อผ้า ปลอบโยน
ผู้ที่โศกเศร้า และปลดปล่อย
ผู้ที่ถูกจองจำ ซึ่งบางคนต้อง
ทุกข์ทรมานในคุกเพราะ
ความโลภ อำนาจ และ
กฎหมายของคุณเอง โดยไม่มี
ความจำเป็น แต่ยิ่งไปกว่านั้น
พวกเขายังถูกจองจำในความ
มืดของจิตวิญญาณของพวก
เขาด้วย จงไปปลดปล่อย
พวกเขาเถิด เพราะเมื่อคุณ
ทำเช่นนั้น เราจะปลดปล่อย
คุณจากอำนาจแห่งความตาย
และการพิพากษา

10. ต่อจากนี้ จงเป็นเพียง
ผู้ดูแลทรัพย์สินทางโลก
ของคุณเพื่อเรา แล้วเราจะ
มอบชีวิตนิรันดร์เป็นการ
ตอบแทน เพราะเรามี
อำนาจที่จะทำเช่นนั้นและ
สามารถมอบให้แก่ผู้ที่เรา
ต้องการ! วิธีที่คุณปฏิบัติ
ต่อผู้อื่น เราก็จะปฏิบัติต่อ
คุณในแบบเดียวกัน

11. ดูเถิด นี่คือคำอธิบาย
ที่ดีและเป็นความจริงแท้
ของหมู่เมฆแห่งแสงเล็ก ๆ
ซึ่งได้เรียกคุณให้มุ่งสู่การ
แสวงหาความจริงและชีวิต!

12. บัดนี้คุณได้พบความ
จริงในตัวเราแล้ว ดังนั้น
จงยึดถือความจริงนี้ไว้
เพราะเมื่อนั้นคุณจะมีชีวิต
และความตายทางวัตถุจะ
ไม่ทำให้คุณเชื่ออีกต่อไป
ว่าคุณเป็นเพียงมนุษย์ที่ต้อง
ตาย เพราะนับจากนี้ไป
ความเป็นอมตะจะเป็น
ส่วนหนึ่งของคุณ!

Das rechte Gottsuchen… Aber wie? – The proper Search for God… But how?

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Das rechte Gottsuchen

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 10, Kapitel 97 & 98

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht:

1. „Du sagtest auch, dass du bei dir selbst auf gar keine Gottheit irgend mehr achtest, dieweil du irgendeine wahre Gottheit schon so lange gesucht hast und sich dir aber trotz deines eifrigsten Suchens doch noch keine irgend von ferne nur genaht habe.

2. Du hast freilich für dich wohl schon lange eifrigst eine rechte Gottheit gesucht, und es ist dir noch keine zu Gesicht gekommen; aber du musst auch bedenken, dass du die wahre Gottheit nur ganz einseitig und egoistisch gesucht hast. Du wolltest nur für dich, als ein grosser Lebensfreund, gesichert sein, dass es eine wahre Gottheit gibt und des Menschen Seele nach dem Leibestode für ewig fortlebe; aber das Volk solle in der alten Dummheit und vollen Blindheit schmachten und euch Priestern opfern wie zuvor!

3. Bei dem einen, allein wahren Gott aber hat der Priester nicht den allergeringsten Vorzug vor einem noch so nichtig scheinenden Menschen aus dem Volke. Bei Gott gibt es keine Ranggrade für die Menschen; vor Ihm stehen Kaiser und Bettler auf ein und derselben Stufe. Nur der hat bei Gott einen Vorzug, der Ihn der vollen Wahrheit nach erkennt, dann über alles liebt, seinen Nebenmenschen wie sich selbst, und die Gebote Gottes, wie sie dem Moses gegeben worden sind, beachtet, in allem demütig ist und von niemandem etwas Ungerechtes wider die Ordnung und wider den Willen Gottes verlangt, weder mit Gewalt noch mit List; denn alle solche Tat ist vor Gott ein Greuel.

4. Ihr Priester aber habt allzeit das Volk derbst belogen und betrogen, und so wirst du es nun wohl einsehen, warum Sich die eine und allein wahre Gottheit von euch, trotz alles eures Suchens, nicht hat wollen finden lassen; denn Sie sah es nur zu klar, dass ihr das Volk aus lauter Weltrücksichten dennoch hättet in der alten Finsternis belassen, wie das auch bei vielen Priestern Ägyptens der Fall war.

5. Diese wussten es wohl, wie sie mit dem einen, allein wahren Gott daran waren, aber das gemeine Volk musste glauben, was sie ihm zum Glauben vorstellten; und da die Priester also handelten, so hat Gott sie auch mit Blindheit geschlagen, – und in dieser Blindheit befindet ihr euch noch und werdet euch noch lange hin befinden, so ihr nicht von der Welt ablasset und nach dem rechten und nach allen Richtungen hin vollwahren Grunde Gott, Sein Geistreich und dessen reinste Gerechtigkeit suchet.

6. Wer Gott nicht in aller Liebe, Sanftmut, Demut, Geduld und vollster Selbstverleugnung sucht, der findet Ihn, als das höchste Lebensgut, nicht; und wer Gott nicht also sucht und findet, der hat von Ihm auch eine ausserordentliche Hilfe nicht zu erwarten.

7. Gott sorgt in Seiner unermesslichen Liebe zwar für alle Menschen also, wie Er auch sorgt für alle Kreatur im endlos grossen Allgemeinen nach Seiner ewigen, unwandelbaren Ordnung; aber besonders und ausserordentlich sorgt Er Sich nur um jene, die Ihn wahrhaft erkannt haben, Seinen ihnen geoffenbarten Willen tun und Ihn also wahrhaft in aller Tat über alles lieben.

8. Du hast wahrlich den einen, allein wahren Gott lange mit vielem Eifer gesucht; aber frage dich nun selbst, ob du jemals Gott also gesucht hast, wie Ich es dir nun gezeigt habe.

9. Ich sage es dir: Nicht der, der da spricht: ,Herr, Herr, wo bist Du? So ich als Dein Geschöpf Dich suche und zu Dir rufe aus der finstern Tiefe meiner Lebensnacht, warum lässest Du Dich nicht finden, und warum antwortest Du mir nicht und sagst: ,Hier bin Ich!‘?‘, wird Gott den Herrn finden und zu Ihm kommen, sondern nur der, der Gott also sucht, wie Ich es dir nun gezeigt habe.

10. Siehe, du hast Moses und die Propheten gelesen und hast den Willen Gottes an die Menschen in den dir wohlbekannten zehn Geboten klar ausgesprochen gefunden, und diese Gebote gefielen dir also wohl, dass du bei dir gar oftmals sagtest: ,Wahrlich, weisere und für das wahre Glück und Wohl aller Menschen tauglichere und besorgtere Gesetze gibt es in aller Welt nicht, und man kann es füglich annehmen, dass sie im Ernste von einem Gottwesen herstammen!‘

11. Da du aber bei dir also reden konntest, – warum fiel es dir dabei nicht auch einmal in den Sinn, diese Gesetze bei dir selbst in die Tat übergehen zu lassen? Hättest du das getan, so hättest du Gott auch schon gefunden; aber da fandst du allerlei Weltgründe, solche Gesetze zwar wohl zu bewundern, aber nicht in die Tat übergehen zu lassen.

12. Lass aber von nun an diese Gesetze bei dir zur Tat werden, und vergüte jedem nach Möglichkeit das, was du an ihm Übles begangen hast, und fasse dazu vorderhand einen festen Willen, und du wirst Den, welchen du so lange vergeblich gesucht hast, bald und leicht finden!“

Kapitel 98 – Der Herr veranschaulicht das rechte Gottsuchen

1. Sagte auf diese Meine Rede der Priester: „Du wahrhaft grossweiser und gottbegeisterter Meister, ich besitze ein grosses Vermögen, – genügt es, so ich drei Vierteile davon zu Wohltaten an die verwende, die nach den Gesetzen Mosis, die ich von nun an alle befolgen will und werde, durch mich zu irgendeinem Schaden gekommen sind, und mit dem einen Vierteile aber andere Werke der Nächstenliebe bis zu meinem Lebensende ausübe?“

2. Sagte Ich: „Freund, das genügt mehr denn vollkommen; denn siehe, Gott in Sich ist die ewig reinste und purste Liebe!

3. So es aber einen Menschen gibt, der da sich nehmen möchte ein Weib, da er eines Weibes benötigt, aber er hat keine Liebe und sucht das Weib auch nicht mit der Liebe, sondern mit dem trocknen Weltverstande nur, – meinst du wohl, dass so ein Mensch jemals ein rechtes Weib voll Liebe zu ihm finden wird? Eine Törin, ja, die nicht den Menschen, sondern nur sein Gold ehelicht, um es dann mit andern zu vergeuden, wird er finden, aber ein Weib voll Liebe zu ihm nicht! Wer sonach aber ein Weib voll Liebe finden will, der muss es auch mit Liebe suchen.

4. Wer demnach aber Gott, als die reinste Liebe, suchen und finden will, der muss Ihn auch in der reinsten Liebe im eigenen Herzen, an der keine noch so geringfügig scheinende schmutzige Weltliebe klebt, suchen; und sucht er Ihn also, so wird er Ihn auch allersicherst finden.

5. Als du noch ein junger Mann warst, da hattest du das Glück, einer sehr schönen und sehr reichen Tochter eines Patriziers zu gefallen, und du hattest auch eine mächtige Liebe zu ihr und hättest sie auch zum Weibe erhalten, so deine wohl recht mächtige Liebe zu ihr ganz rein gewesen wäre; weil aber die benannte Tochter, die man damals eine Perle Roms nannte, dich eben sehr liebte, ohne dass du davon mehr, als nötig war, merken konntest, so war es ihr auch darum zu tun, sich auf geheimen, dir unbekannten Wegen von deiner Liebe zu ihr genaue Kunde zu verschaffen, und sie fand bald, dass du auch noch andere Maiden hattest, denen du auch dein Herz offen hieltest.

6. Als die Perle Roms des inne ward, da wandte sie sich bald von dir ab und gab dir kein Zeichen mehr, dass sie dich liebte, und wandte so denn auch ihr Angesicht von dir ab.

7. Da wurdest du freilich sehr traurig und machtest noch manche eitlen Versuche, sie dir wieder geneigt zu machen, und es hätte dir das auch gelingen können; aber du konntest deiner Leidenschaft der Liebe zu den andern nicht völlig, dich selbst verleugnend, ledig werden und verlorst dadurch die Perle ganz.

8. Und siehe, so ungefähr steht es auch bei Gott als der ewig reinsten Liebe! Nur mit der reinsten und makellosesten Liebe kannst und wirst du Ihn finden, sehen und preisen und von Ihm überkommen das ewige Leben.

9. Es ist für den, dessen Herz voll von allerlei weltlichen Dingen ist, freilich wohl schwer, sich von ihnen zu reinigen; aber ein fester Wille ist ein tüchtiger Arbeiter und macht das, was dir heute noch unmöglich dünkt, für morgen leicht und für noch weiterhin immer leichter und leichter ausführbar.

10. Frage dich nun aber selbst in deinem Gemüte, ob du das auch gehörig verstanden hast, was Ich dir nun erklärt habe!“

flagge en The Proper Search for God… But how?

The Proper Search for God

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 10, Chapters 97 & 98

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

The Lord says:

1. You said as well that you do not keep any deity in high regard anymore, because you have searched for one for such a long time, and despite this your most zealous search, not a one has ever even slightly approached you.

2. Though you might have sought for yourself a true divinity, still you have not set your eyes on one. However, you must realize that your search has been very one-sided and selfish. For you, a great friend of life, merely wished to assure yourself that there indeed exists a true divinity, so that the soul of man continues to live forever after the death of the body. And yet, the people must languish in their old foolishness and utter blindness, making offerings to you priests just as they did before!

3. As far as the one, true God is concerned however, a priest is not in the least given any preference over even the most insignificant member of the common people. With God there is no hierarchy among men. To Him, emperor and beggar are on one and the same level. Only he will be favored by God who truthfully recognizes Him, who then loves Him above all else, his fellow man as himself, and who keeps the commandments of God as they were given by Moses, being humble in everything and who will not demand anything from anyone that is unjustified, that is in contradiction with the order or with the will of God itself, neither with violence nor with cunning, for all these deeds are an abomination in the eyes of God.

4. You priests have always shamelessly lied to the people and deceived them, and thus you surely will realize now why the one and only true God did not wish to reveal Himself to you, despite all your searching, for He saw all too clearly that you would leave the people in the old darkness solely out of worldly considerations, as was the case with many priests in Egypt.

5. They knew about the one and only true God, and yet the common people had to believe what they were conditioned to believe. For this very behaviour did God strike them with blindness as well, and within this blindness you remain until even now, and will remain for as long as you will not turn away from the world and, in all truth, begin to search for God, for His spiritual Kingdom and its purest justice.

6. Whoever will not seek God with all love, meekness, humility, patience and complete self-denial will not find the One who is the greatest good in life. And whoever will not seek and find God in this manner may also not expect any exceptional help from Him.

7. God, in His immense love, cares for all people, as He does for all the creatures across the endless universe, according to His eternal, unchangeable order; however, He only takes special and extraordinary care of those who truly recognize Him, who do His will that was revealed to them and truly love Him above all else, in all that they do.

8. Truly you have searched for the one, true God for a long time and with great zeal, but ask yourself now if you have ever searched for God in the manner I have shown you now.

9. I tell you this: “Lord, Lord, where are You? When I, as Your creation, search for You and call upon You from the deepest darkness of the night of my life, why then do you not reveal Yourself, and why do You not answer me by saying ‘Here I am?'”, he who says this will not find God the Lord and come to Him, for only he who seeks God in the manner that I have shown you now will do so.

10. Look, you read Moses and the prophets, and clearly you found God’s will written in the renowned 10 commandments, and you took a liking to these commandments, so much so that, on many an occasion, you said within yourself: ‘Truly, in the whole wide world there are no laws wiser, more suitable and appropriate for bringing true happiness and well-being to all men, and one may justly assume that they truly originate from a divine being.’

11. Capable of saying this within yourself, why then did it not once occur to you to put these laws into practice within yourself? If you had done so, then you would have found God already, but instead you found all manner of worldly reasons not to put these laws into practice, even though you admired them.

12. From now on, let these laws become deeds with you, compensate those you have wronged to the best of your abilities, and, for the time being, be of a firm will to see these things through. Then will you ever so quickly and easily find the One you have sought in vain for so long!”

Chapter 98 – The Lord illustrates the proper Search for God

1. Upon these words of Mine, the priest said: “Truly, you immensely wise Master, inspired by God, I possess a great fortune, so does it suffice if I spend three quarters of it for good deeds towards those who suffered some form of harm or damage because of me, according to the laws of Moses, which, from now on, I wish and intend to observe in their entirety, and if I were to use the remaining quarter for good deeds of neighborly love until the end of my days?”

2. Said I: “Friend, that is more than sufficient, for you see, God is, within Himself, the eternally purest love!

3. If a man wishes to take for himself a wife, because he has need of one, yet does so not out of love, merely seeking one out of dull worldly reasons, do you believe that such a one will ever find a good wife, one that would truly love him in return? He will find a foolish woman, yes, one who will not marry him, but only his gold, simply to squander it with others, yet no woman who has any love for him. Therefore, the one who intends to find a wife that is brimming with love must also search for her with love.

4. And so, he who wishes to seek and find God, He who is the purest love, must do so with the purest love within his own heart, to which no love for the filthy world clings, no matter how insignificant it may seem. If he will search for God in this way, then he will most certainly find Him.

5. When you were still a young man, you were fortunate to be pleasing to a very beautiful and incredibly rich daughter of a patrician. You too had a great love for her, and you would have received her as a wife if your love for her had been completely pure. But while this daughter who, at that time, was called a pearl of Rome, loved you so very much without you noticing it any more than necessary, it was her intention to be secretly informed about your love for her by means unknown to you, and soon she discovered that you had other damsels to whom you opened your heart as well.

6. Once the pearl of Rome realized this, she soon showed no more love for you, and so she turned away her countenance from you.

7. Of course, you were saddened immensely in response. You made a few futile attempts to regain her affection, and you might have even succeeded, but you could not deny and free yourself from your passion for the others, and thereby you lost the pearl completely.

8. And you see, this is more or less how it works with God as well, He who is the eternally purest love. Only with the purest and most spotless love can and will you find, see and praise Him, receiving from Him eternal life.

9. For him whose heart is brimming with all manner of worldly things it is, of course, quite difficult to cleanse himself thereof, but a firm will is a hard worker, and what appears impossible to you today will become easier to accomplish tomorrow, and ever more so in the times yet to come.

10. But ask yourself now within your heart if, what I have explained to you now, you also understood as you should.”

flag-thailand-270x180px การแสวงหาพระเจ้าอย่างถูกต้อง

การแสวงหาพระเจ้าอย่างถูกต้อง พระกิตติคุณอันยิ่งใหญ่ของยอห์น เฆซุส ออฟเฟนบาร์ต และจาค็อบ ลอร์เบอร์

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พระกิตติคุณอันยิ่งใหญ่ของยอห์น เล่มที่ 10 บทที่ 97
เปิดเผยโดยพระเจ้าผ่านพระวจนะภายในแก่จาค็อบ ลอร์เบอร์

การแสวงหาพระเจ้าอย่างถูกต้อง
พระเจ้าตรัสว่า:

1. เจ้ายังกล่าวอีกว่า เจ้าไม่
เคารพพระเจ้าองค์ใดอีกต่อไป
แล้ว เพราะเจ้าได้แสวงหา
พระเจ้าองค์หนึ่งมาเป็นเวลา
นาน และแม้จะแสวงหาพระเจ้า
องค์ใดด้วยใจจดใจจ่อ แต่ก็
ไม่มีพระเจ้าองค์ใดเข้ามาใกล้
เจ้าแม้แต่น้อย

2. แม้ว่าคุณอาจแสวงหาความ
เป็นพระเจ้าที่แท้จริงสำหรับตัว
คุณเอง แต่คุณก็ยังไม่พบมัน
อย่างไรก็ตาม คุณต้องตระหนัก
ว่าการค้นหาของคุณนั้นเป็น
การแสวงหาแบบลำเอียงและ
เห็นแก่ตัวมาก สำหรับคุณ
เพื่อนที่ดีของชีวิต เพียงแค่
ต้องการแน่ใจว่ามีความเป็น
พระเจ้าที่แท้จริงอยู่จริง เพื่อที่
วิญญาณของมนุษย์จะคงอยู่
ตลอดไปหลังจากร่างกายตาย
ไปแล้ว แต่ถึงกระนั้น ผู้คนก็ยัง
คงต้องทนทุกข์ทรมานกับความ
โง่เขลาและความตาบอดอย่าง
เก่าๆ ของตนเอง โดยถวายเครื่อง
บูชาแก่คุณซึ่งเป็นนักบวชเช่น
เดียวกับที่เคยทำมาก่อน!

3. เมื่อพูดถึงความเป็นหนึ่ง
เดียว พระเจ้าที่แท้จริงนั้นเกี่ยว
ข้องอยู่ด้วย นักบวชไม่ได้รับ
สิทธิพิเศษเหนือแม้แต่สมาชิก
ที่ไม่สำคัญที่สุดของคนทั่วไป
เลย สำหรับพระเจ้าแล้วไม่มี
ลำดับชั้นระหว่างมนุษย์ สำหรับ
พระองค์แล้ว จักรพรรดิและ
ขอทานอยู่ในระดับเดียวกัน
เขาเท่านั้นที่จะได้รับความ
โปรดปรานจากพระเจ้า ผู้ที่
รู้จักพระองค์อย่างซื่อสัตย์
ผู้ที่รักพระองค์เหนือสิ่งอื่นใด
ผู้ที่เป็นเพื่อนมนุษย์เหมือน
กับที่รักตนเอง และผู้ที่รักษา
พระบัญญัติของพระเจ้าเช่น
เดียวกับที่โมเสสประทานให้
โดยเป็นผู้ถ่อมตนในทุกสิ่ง
และไม่เรียกร้องสิ่งใดจากใคร
ก็ตามที่ไร้เหตุผล ซึ่งขัดต่อ
คำสั่งหรือพระประสงค์ของ
พระเจ้าเอง ไม่ว่าจะด้วยความ
รุนแรงหรือเล่ห์เหลี่ยม เพราะ
การกระทำทั้งหมดนี้เป็นสิ่งที่
น่ารังเกียจในสายพระเนตร
ของพระเจ้า

4. พวกท่านปุโรหิตโกหกและ
หลอกลวงประชาชนอย่างไม่
ละอายเสมอมา และด้วยเหตุนี้
พวกท่านคงจะเข้าใจแล้วว่า
ทำไมพระเจ้าองค์เดียวที่แท้จริง
จึงไม่ต้องการเปิดเผยพระองค์
ต่อพวกท่าน ถึงแม้ว่าพวกท่าน
จะค้นหาอยู่ก็ตาม เพราะพระองค์
ทรงเห็นอย่างชัดเจนว่าพวกท่าน
จะทิ้งประชาชนไว้ในความมืดมน
ในอดีต โดยไม่สนใจโลกภายนอก
เท่านั้น เช่นเดียวกับที่ปุโรหิต
หลายคนในอียิปต์ทำ

5. พวกเขารู้จักพระเจ้าองค์เดียว
ที่แท้จริง แต่คนทั่วไปกลับต้อง
เชื่อในสิ่งที่พวกเขาถูกหล่อหลอม
ให้เชื่อ เนื่องด้วยพฤติกรรมนี้เอง
พระเจ้าจึงทำให้พวกเขาตาบอด
เช่นกัน และในความมืดมนนี้
พวกท่านยังคงอยู่จนถึงตอนนี้
และจะยังคงอยู่ต่อไปตราบเท่าที่
พวกท่านไม่หันหลังให้กับโลก
และในความจริงทั้งหมด เริ่ม
แสวงหาพระเจ้า เพื่ออาณาจักร
ฝ่ายวิญญาณและความยุติธรรม
ที่บริสุทธิ์ที่สุดของพระองค์

6. ผู้ใดไม่แสวงหาพระเจ้าด้วย
ความรัก ความอ่อนโยน ความ
ถ่อมตัว ความอดทน และการ
เสียสละตนเองอย่างสมบูรณ์
จะไม่พบพระองค์ผู้ซึ่งเป็นสิ่ง
ที่ดีที่สุดในชีวิต และผู้ใดไม่
แสวงหาและไม่พบพระเจ้าใน
ลักษณะนี้ ก็จะไม่คาดหวัง
ความช่วยเหลือพิเศษใดๆ
จากพระองค์เช่นกัน

7. พระเจ้าในความรักอันยิ่งใหญ่
ของพระองค์ ทรงห่วงใยมนุษย์
ทุกคน เช่นเดียวกับที่ทรงห่วงใย
สิ่งมีชีวิตทั้งหมดในจักรวาลอัน
ไม่มีที่สิ้นสุด ตามระเบียบนิรันดร์
ที่ไม่เปลี่ยนแปลงของพระองค์
อย่างไรก็ตาม พระองค์เอาใจใส่
เป็นพิเศษเฉพาะผู้ที่รู้จักพระองค์
อย่างแท้จริง ผู้ที่ทำตามพระ
ประสงค์ของพระองค์ที่เปิดเผย
แก่พวกเขา และผู้ที่รักพระองค์
อย่างแท้จริงเหนือสิ่งอื่นใด ใน
ทุกสิ่งที่พวกเขากระทำ

8. แท้จริงแล้ว ท่านได้แสวงหา
พระเจ้าองค์เดียวที่แท้จริงมาเป็น
เวลานานและด้วยความกระตือ
รือร้นอย่างยิ่ง แต่ลองถามตัวเอง
ตอนนี้ว่าคุณเคยแสวงหาพระเจ้า
ในแบบที่ฉันได้แสดงให้คุณเห็น
ตอนนี้หรือไม่

9. เราบอกท่านดังนี้:
“พระเจ้า พระเจ้า พระองค์
อยู่ที่ใด? เมื่อข้าพระองค์ ใน
ฐานะสิ่งสร้างของพระองค์
แสวงหาพระองค์และร้องเรียก
หาพระองค์จากความมืดมิด
ที่สุดของค่ำคืนแห่งชีวิตของ
ข้าพระองค์ เหตุใดพระองค์จึง
ไม่ปรากฏให้เห็น และเหตุใด
พระองค์จึงไม่ตอบว่า ‘เรานี่ไง’?”
ผู้ที่กล่าวเช่นนี้จะไม่พบพระเจ้า
และไม่สามารถมาหาพระองค์
ได้ เพราะมีเพียงผู้ที่แสวงหา
พระเจ้าในวิถีทางที่เราได้ชี้แนะ
เท่านั้นที่จะสามารถทำได้

10.ดูเถิด ท่านอ่านโมเสสและ
เหล่าผู้เผยพระวจนะ และท่าน
ได้พบความประสงค์ของพระเจ้า
อย่างชัดเจนที่ถูกเขียนไว้ใน
บัญญัติ 10 ประการที่มีชื่อเสียง
ท่านรู้สึกชื่นชอบต่อบัญญัติ
เหล่านี้อย่างมาก จนหลายครั้ง
ท่านกล่าวกับตนเองว่า “แท้จริง
แล้ว ในโลกกว้างนี้ไม่มีบท
กฎหมายใดที่ฉลาดกว่า เหมาะสม
กว่า และเหมาะที่จะนำความสุข
ที่แท้จริงและความเป็นอยู่ที่ดี
มาสู่มนุษย์ทั้งหลาย และเรา
สามารถสรุปได้ว่ากฎหมาย
เหล่านี้มีที่มาจากพระผู้เป็นเจ้า
จริงๆ”

11.เมื่อท่านสามารถพูดเช่นนี้
ได้ในใจ เหตุใดจึงไม่เคยมี
ครั้งใดที่ท่านนึกถึงการปฏิบัติ
ตามกฎหมายเหล่านี้ในตนเอง?
หากท่านทำเช่นนั้น ท่านก็จะ
ได้พบพระเจ้าแล้ว แต่แทนที่
จะเป็นเช่นนั้น ท่านกลับพบ
เหตุผลทางโลกหลายประการ
ที่ทำให้ไม่สามารถปฏิบัติตาม
กฎหมายเหล่านี้ แม้ว่าท่านจะ
ชื่นชมกฎหมายเหล่านี้ก็ตาม

12.ตั้งแต่บัดนี้เป็นต้นไป จงทำให้
กฎหมายเหล่านี้กลายเป็นการ
กระทำในชีวิตของท่าน ชดใช้
ให้กับผู้ที่ท่านเคยทำผิดต่อ
ให้ดีที่สุดตามที่ท่านสามารถ
ทำได้ และในขณะนี้ จงมีเจตจำนง
ที่มั่นคงในการทำให้สิ่งเหล่านี้
เป็นจริง จากนั้นท่านจะพบพระเจ้า
ได้อย่างรวดเร็วและง่ายดาย
หลังจากที่ท่านได้แสวงหามานาน
แต่ไร้ผลได้อย่างรวดเร็วและ
ง่ายดาย!”

บทที่ 98 – พระเจ้าทรงแสดงตัวอย่าง
การค้นหาพระเจ้าอย่างถูกต้อง

1. เมื่อข้าพเจ้าพูดเช่นนี้แล้ว
บาทหลวงก็กล่าวว่า “แท้จริงแล้ว
ท่านอาจารย์ผู้ทรงปรีชาญาณ
ยิ่งนัก ข้าพเจ้าได้รับแรงบันดาลใจ
จากพระเจ้า ข้าพเจ้ามีทรัพย์สมบัติ
มากมาย ดังนั้น ข้าพเจ้าจะใช้สาม
ในสี่ส่วนนั้นเพื่อทำความดีต่อผู้ที่
ได้รับอันตรายหรือความเสียหาย
ในรูปแบบใดรูปแบบหนึ่งเพราะ
ข้าพเจ้า ตามกฎหมายของโมเสส
ซึ่งข้าพเจ้าปรารถนาและตั้งใจ
ที่จะปฏิบัติตามทั้งหมดตั้งแต่บัดนี้
เป็นต้นไป และถ้าข้าพเจ้าจะใช้
ส่วนที่เหลือหนึ่งในสี่ส่วนเพื่อทำ
ความดีด้วยความรักต่อเพื่อนบ้าน
จนตลอดชีวิตของข้าพเจ้า”

2. ข้าพเจ้ากล่าวว่า “เพื่อนเอ๋ย
นั่นก็เพียงพอแล้ว เพราะท่าน
เห็นไหมว่าพระเจ้าคือความรัก
ที่บริสุทธิ์ชั่วนิรันดร์ในตัวของ
พระองค์เอง!

3. ถ้าชายคนหนึ่งต้องการมี
ภรรยาเพราะต้องการ แต่ไม่ได้
ต้องการเพราะรัก เพียงแต่
แสวงหาด้วยเหตุผลทางโลก
ที่น่าเบื่อหน่าย คุณเชื่อหรือ
ไม่ว่าชายคนนั้นจะหาภรรยา
ที่ดีได้ คนที่รักเขาจริง ๆ เขา
จะหาผู้หญิงที่โง่เขลา ใช่ คนที่
ไม่แต่งงานกับเขา แต่เพียงแต่
ทองคำของเขา เพื่อเอาไปใช้
จ่ายกับคนอื่น แต่ไม่มีผู้หญิง
คนไหนที่รักเขาเลย ดังนั้น ผู้ที่
ต้องการหาภรรยาที่เต็มไปด้วย
ความรัก ก็ต้องแสวงหาเธอด้วย
ความรักเช่นกัน

4. ดังนั้น ผู้ที่ต้องการแสวงหา
และพบพระเจ้า ผู้ทรงเป็น
ความรักที่บริสุทธิ์ที่สุด จะต้อง
ทำด้วยความรักที่บริสุทธิ์ที่สุด
ในหัวใจของเขาเอง ซึ่งความรัก
ต่อโลกที่สกปรกนี้ไม่สามารถ
ยึดติดได้ แม้ว่าจะดูไม่มีค่า
เพียงใดก็ตาม หากเขาแสวงหา
พระเจ้าด้วยวิธีนี้ เขาจะพบ
พระองค์อย่างแน่นอน

5. เมื่อท่านยังเป็นชายหนุ่ม
ท่านโชคดีที่ได้เอาใจลูกสาว
ของขุนนางผู้สวยงามและ
ร่ำรวยอย่างเหลือเชื่อ ท่าน
ก็รักนางมากเช่นกัน และท่าน
คงจะรับนางเป็นภรรยาหาก
ท่านรักนางอย่างบริสุทธิ์ใจ
แต่ในขณะที่ลูกสาวคนนี้ซึ่งใน
เวลานั้นเรียกว่าไข่มุกแห่งโรม
รักคุณมากโดยที่ท่านไม่ทัน
สังเกตเห็นมากเกินความจำเป็น
นางมีเจตนาที่จะแอบบอก
เกี่ยวกับความรักที่ท่านมีต่อนาง
โดยวิธีใดๆ ที่ท่านไม่รู้ และใน
ไม่ช้านางก็พบว่าท่านมีหญิงสาว
คนอื่นๆ ที่ท่านเปิดใจให้เช่นกัน

6. เมื่อไข่มุกแห่งโรมรับรู้เรื่อง
นี้ นางก็ไม่แสดงความรักต่อ
ท่านอีกต่อไป และนางก็
หันหน้าหนีท่าน

7. แน่นอน ท่านรู้สึกเศร้าใจ
อย่างมากในเวลานั้น ท่าน
พยายามหลายครั้งที่จะเรียก
คืนความรักของเธอ แต่ความ
พยายามเหล่านั้นกลับไร้ผล
และแม้ว่าท่านอาจจะมีโอกาส
สำเร็จ แต่ท่านก็ไม่สามารถ
ปฏิเสธและปลดปล่อยตนเอง
จากความหลงใหลในหญิงอื่น
ได้ ทำให้ท่านสูญเสีย “ไข่มุก”
นั้นไปอย่างสิ้นเชิง

8.และท่านเห็นหรือไม่ นี่เป็น
ลักษณะเดียวกับการแสวงหา
พระเจ้าด้วย พระองค์ทรงเป็น
ความรักที่บริสุทธิ์ชั่วนิรันดร์
ท่านจะสามารถพบ เห็น และ
สรรเสริญพระองค์ได้ด้วย
ความรักที่บริสุทธิ์และไร้ที่ติ
มากที่สุดเท่านั้น และท่านจะ
ได้รับชีวิตนิรันดร์จากพระองค์

9.สำหรับผู้ที่หัวใจเต็มไปด้วย
สิ่งทางโลกทั้งหลาย แน่นอนว่า
เป็นเรื่องยากที่จะชำระล้าง
ตัวเองให้บริสุทธิ์จากสิ่งเหล่านั้น
แต่เจตจำนงที่มั่นคงคือนัก
ทำงานที่แข็งแกร่ง และสิ่งที่ดู
เหมือนจะเป็นไปไม่ได้ในวันนี้
จะค่อยๆ ง่ายขึ้นในวันพรุ่งนี้ และ
ยิ่งง่ายขึ้นในอนาคต

10.แต่ตอนนี้ จงถามตัวเองในใจ
ว่า สิ่งที่เราได้อธิบายให้ท่านฟัง
นั้น ท่านเข้าใจมันอย่างที่ควร
จะเป็นหรือไม่?”

Die wichtigsten Nahrungsmittel für den Menschen – The most essential Nourishment for Man

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Das Grosse Johannes Evangelium Jakob Lorber Die wichtigsten Nahrungsmittel fuer den Menschen-Jesus Christus Instruktion The Great Gospel of John Jakob Lorber The most essential Nourishments for Man-Jesus Christ
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Die wichtigsten Nahrungsmittel für den Menschen

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 10, Kapitel 210

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

1. (Der Herr:) „Will daher ein Mensch dem Leibe und der Seele nach vollkommen gesund bleiben, so soll er von Kindheit an mässig mit einer reinen Speise ernährt werden.

2. Sehet Mich an! Ich bin dem Leibe nach auch ein Mensch, esse und trinke aber nur stets ein und dieselbe Speise und stille Meinen Durst mit ebenfalls einem reinen, guten und gesunden Wein, – aber allzeit mit dem gerechten Mass und Ziel; und was Ich jetzt geniesse vor deinen Augen, das genoss Ich schon in Meinen Kinderjahren, desgleichen auch die meisten dieser Meiner Jünger, die nahe sämtlich Fischer waren und von den Fischen lebten.

3. Für den Überfluss der gefangenen Fische bekamen sie Geld und kauften sich dafür die nötige Kleidung, Brot, Salz und auch Wein, den sie mässig mit Wasser genossen; und frage sie, ob je einer von ihnen irgendwann von einer Krankheit geplagt worden ist bis auf den einen, den Ich dir nicht näher bezeichnen will.

4. Ich sage es dir: Wenn die Menschen bei der ihnen durch den Propheten Moses angezeigten Kost verblieben wären, so hätten bei ihnen die Ärzte mit ihren Arzneien nie etwas zu tun bekommen; aber so haben sie angefangen, gleich den Heiden nach der Weise der Epikureer ihren Leib mit hunderterlei sogenannten Leckerspeisen vollzustopfen und sind dadurch in kurzer Zeit in allerlei Krankheiten verfallen.

5. Fische von guter Art, die sich in reinen Gewässern aufhalten, sind in der Art Zubereitung, in welcher wir sie genossen haben, die allergesündeste Kost für den menschlichen Leib.

6. Wo aber derlei Fische nicht zu haben sind, da ist das Weizen- und Gerstenbrot an und für sich die gesündeste Nahrung des Menschen, so wie auch die Milch von gesunden Kühen, Ziegen und Schafen. Unter den Hülsenfrüchten nehmen die Linsen den ersten Rang ein, wie auch zur Bereitung des Muses (Brei) der grosse persische Maisweizen. Fleisch ist nur von einigen Hühnern und Tauben, dann vom gesunden und reinen Rind, so wie auch von Ziegen und Schafen im vollkommen blutlosen Zustande, entweder gebraten oder gekocht, als Speise zu geniessen; das gebratene aber ist dem gekochten vorzuziehen.

7. Das Blut der Tiere aber soll von niemandem genossen werden.

8. Das jetzt von Mir dir Vorgesagte (Aufgezählte) ist und bleibt für den Menschen die einfachste, reinste und gesündeste Kost; alles andere – besonders im Übermass genossen – ist für den Menschen schädlich, besonders wenn es zuvor nicht jene Zurichtung bekommt, durch die das Bösnaturgeistartige völlig ausgeschieden wird.“

9. Hier fragte Mich der Oberstadtrichter: „O Herr und Meister, was ist es denn mit den vielen überaus wohlschmeckenden Obst- und Wurzelgattungen für ein Fall?“

10. Sagte Ich: „Das geniessbare Obst muss erstens vollkommen reif sein. In solchem Zustand kann man es dann auch mässig geniessen; es ist aber dennoch im gekochten, gebratenen oder gedörrten Zustande gesünder als in seinem rohen, weil durch das Sieden, Braten und Dörren die schlechten und noch ungegorenen Naturlebensgeister hinausgeschafft werden. Und dasselbe ist auch mit den Wurzeln der Fall.

11. Du kennst das Obst und die Wurzeln, die für den Menschen zum Genuss geeignet sind; die hungrigen und fressgierigen Menschen aber begnügen sich nicht mit dem, sondern erfinden in einem fort noch eine grosse Menge Nährmittel, sowohl aus dem Pflanzenals auch aus dem Tierreich, und die Folge davon sind die stets mehr und mehr zunehmenden, verschiedenartigsten Leibeskrankheiten.

12. Aus dem aber, was Ich dir nun gesagt habe, kannst du mit leichter Mühe selbst urteilen, dass es Mir im Grunde des Grundes eines und dasselbe ist, durch Meinen Willen entweder ein Ackerfeld mit einer oder der andern Getreidegattung zu versehen oder deine Getreidekästen mit schon reifem Getreide zu füllen oder vor dich hin, wie vor jeden andern, ein fertiges Brot zu stellen und es auch zu vermehren, so es not täte. Und ebenso ist es mit allerlei Fleisch der Fall; denn so Ich lebendige Tiere erschaffen kann, da wird es Mir wohl auch nicht unmöglich sein, ihr Fleisch zu erschaffen, es auch zuzubereiten und auch im zubereiteten Zustand es nach Bedarf zu vermehren.“

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The most essential Nourishment for Man

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 10, Chapter 210

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

1. (The Lord:) “If man wishes to stay completely healthy in both body and soul, then from childhood he must moderately nourish himself with pure food.

2. Look at Me! I am a man as well, as far as My body is concerned, but I eat and drink the same food and quench My thirst with pure, good and healthy wine, and always in the right measure. What I eat and drink now before your eyes, I had already eaten and drank during My childhood years, as did most of My disciples here, nearly all of whom were fishermen and lived from fish.

3. For the surplus of the fish they caught, they received money, and with that they bought the necessary clothes, bread, salt and also wine, which they drank in moderation with water; now ask them if any one of them was ever tormented by a sickness, except the one whom I do not wish to specifically indicate to you.

4. I say to you: If the people would have remained with the food that was indicated by the prophet Moses, then the doctors with their drugs and medicines would never have had any work to do. And yet they began to stuff their body, just as the pagans did in the manner of the epicureans, with hundreds of different so-called delicacies, and thereby, after a short while, they fell into all manner of diseases.

5. The good kind of fish that stays in clean water, prepared in the manner as we have enjoyed it, is the healthiest food for the human body.

6. Where such fishes cannot be found, wheat and barley bread are by themselves the healthiest food for humans, as well as the milk from healthy cows, goats and sheep. Among the legumes, lentils are in first place, and, as with the preparation of pulp, the large Persian maize grain. Only the meat of a few chickens and doves, of a healthy and clean bovine, as well as of goats and sheep, in an entirely bloodless condition, may be consumed as food, either fried or cooked, but fried is the preferred method.

7. However, the blood of animals should not be consumed by anyone.

8. What I have told you now is and remains the simplest, purest and healthiest food for man. The rest, especially when eaten in excess, is harmful to him, particularly when it is not prepared in such a way that the wickedness of the nature spirits is removed entirely from it.”

9. Now the supreme city judge asked Me: “O Lord and Master, then what about the many different kinds of tasty fruits and roots?”

10. Said I: “Firstly, the eatable fruits must be completely ripe. In that condition they may be eaten in moderation. But nevertheless, it is healthier when they are cooked, fried or dried instead of raw, because by boiling, frying and drying them, the bad and still unfermented nature spirits of life are removed from them. The same goes for roots.

11. You know the fruits and roots that are appropriate for man to consume. However, the hungry and gluttonous people will not be satisfied with that, and instead they continually discover a great number of things to eat, in the plant kingdom as well as in the animal kingdom, and the results of this are the ever increasing number of physical sicknesses.

12. Based on what I have told you now, you will be able to conclude for yourself with little effort that, for Me, it makes little difference to either, by My will, provide a field with some kind of grain, to fill your granaries with already ripe grain, or to put an already prepared bread before you or anyone else, and also to multiply it if necessary. And so it is the same with all manner of meat, for if I can create living animals, then it will not be impossible for Me to create their meat, to prepare it and multiply it as needed.

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อาหารที่จำเป็นที่สุดสำหรับมนุษย์ พระกิตติคุณอันยิ่งใหญ่ของยอห์น

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พระกิตติคุณอันยิ่งใหญ่ของยอห์น เล่ม 10 บทที่ 210
ที่เปิดเผยโดยพระเจ้าผ่านพระวจนะภายในแก่จาค็อบ ลอร์เบอร์

พระเจ้าทรงอธิบาย…
อาหารที่จำเป็นที่สุดสำหรับมนุษย์

1.พระเจ้าตรัสว่า “หากมนุษย์
ปรารถนาที่จะมีสุขภาพร่างกาย
และจิตใจที่สมบูรณ์ ก็จำเป็น
ต้องรับประทานอาหารบริสุทธิ์
อย่างพอเหมาะตั้งแต่เด็ก”

2.จงดูเราเถิด! เราเป็นมนุษย์
เช่นเดียวกันในแง่ร่างกาย
แต่เรารับประทานอาหารและ
เครื่องดื่มเช่นเดียวกับคนทั่วไป
ดื่มน้ำองุ่นบริสุทธิ์ ดี และมี
ประโยชน์ เพื่อดับกระหาย
และเสมอต้นเสมอปลายใน
การรับประทาน สิ่งที่เรากิน
และดื่มต่อหน้าพวกท่านใน
ขณะนี้ เราก็เคยกินและดื่มมา
แล้วตั้งแต่สมัยเด็ก เช่นเดียว
กับสาวกส่วนใหญ่ของเราที่นี่
ซึ่งเกือบทั้งหมดเป็นชาวประมง
และมีชีวิตอยู่ด้วยการจับปลา

3.สำหรับปลาที่จับได้เกินความ
ต้องการ พวกเขาจะนำไปขาย
แลกเป็นเงิน จากนั้นใช้เงินนั้น
ซื้อเสื้อผ้าที่จำเป็น ขนมปัง
เกลือ และไวน์ ซึ่งพวกเขา
ดื่มอย่างพอเหมาะเจาะผสม
กับน้ำ บัดนี้ จงถามพวกเขา
ว่ามีใครบ้างที่เคยถูกทรมาน
ด้วยโรคภัยไข้เจ็บ ยกเว้นคน
หนึ่ง ซึ่งเราไม่ประสงค์จะชี้
เฉพาะเจาะจงให้ท่านทราบ

4.เราบอกท่านว่า หากผู้คน
ยังคงยึดมั่นในอาหารที่
บัญญัติไว้โดยศาสดาโมเสส
แพทย์พร้อมกับยาและ
สมุนไพรของพวกเขาจะไม่มี
งานทำเลย แต่ทว่า พวกเขา
เริ่มอัดแน่นร่างกายของตน
เอง เหมือนอย่างที่คนต่าง
ชาติทำตามแบบอย่างของ
พวกชอบปาก ด้วยอาหาร
อันโอชะหลายร้อยชนิด และ
ด้วยเหตุนี้ ไม่นานพวกเขาก็ตก
อยู่ในโรคภัยนานาประการ

5.ปลาที่ดีที่อาศัยอยู่ในน้ำ
สะอาด เมื่อปรุงตามวิธีที่
เราชอบรับประทาน เป็น
อาหารที่มีประโยชน์ต่อ
ร่างกายมนุษย์มากที่สุด

6.หากไม่สามารถหาปลา
ดังกล่าวได้ ขนมปังทำจาก
ข้าวสาลีและข้าวบาร์เลย์
เพียงอย่างเดียวคืออาหาร
ที่มีประโยชน์ต่อมนุษย์มาก
ที่สุด เช่นเดียวกับนมจากวัว
แกะ และแพะที่แข็งแรง นอก
จากนี้ ถั่วเลนทิลเป็นพืช
ตระกูลถั่วที่อยู่ในอันดับแรก
และเช่นเดียวกับการเตรียม
เยื่อกระดาษ ข้าวโพดเปอร์เซีย
เมล็ดใหญ่ก็เป็นอีกทางเลือก
หนึ่ง เฉพาะเนื้อไก่และนกพิราบ
เนื้อวัว แกะ และแพะที่แข็งแรง
และสะอาด ในสภาพที่ปราศจาก
เลือดเท่านั้น ที่สามารถบริโภค
ได้ทั้งแบบทอดหรือต้ม แต่การ
ทอดเป็นวิธีที่นิยมมากกว่า

7.อย่างไรก็ตาม เลือดของสัตว์
ไม่ควรบริโภค

8.สิ่งที่เราบอกท่านไปแล้ว
นั้นคือ และยังคงเป็นอาหาร
ที่ง่ายที่สุด บริสุทธิ์ที่สุด และ
มีประโยชน์ต่อมนุษย์มาก
ที่สุด ส่วนที่เหลือ โดยเฉพาะ
เมื่อรับประทานมากเกินไป
จะเป็นอันตรายต่อเขา โดย
เฉพาะอย่างยิ่งเมื่อมันไม่ได้
ถูกเตรียมในลักษณะที่ความ
ชั่วร้ายของวิญญาณธรรมชาติ
ถูกกำจัดออกไปอย่างสมบูรณ์

9.บัดนี้ ผู้พิพากษาสูงสุดแห่ง
เมืองถามเราว่า “โอ้ พระเจ้า
และอาจารย์ แล้วผลไม้และ
รากต่าง ๆ ที่มีรสชาติดีล่ะ?”

10.ข้าพเจ้าได้กล่าวว่า
“ประการแรก ผลไม้ที่กินได้
ต้องสุกเต็มที่ ในสภาพเช่นนั้น
สามารถรับประทานได้อย่าง
พอเหมาะ แต่ถึงกระนั้น การ
ปรุงสุก ทอด หรืออบแห้งก็มี
สุขภาพดีกว่ารับประทานดิบ
เพราะการต้ม ทอด และอบแห้ง
จะช่วยกำจัดวิญญาณธรรมชาติ
ที่ไม่ดีและยังไม่ผ่านการหมัก
ออกไปได้ สิ่งเดียวกันนี้ใช้ได้
กับรากด้วย”

11.คุณรู้ดีว่าผลไม้และราก
ชนิดใดเหมาะสมสำหรับมนุษย์
บริโภค อย่างไรก็ตาม ผู้หิวโหย
และตะกละจะไม่พอใจกับสิ่งนั้น
และแทนที่จะทำเช่นนั้น พวกเขา
ค้นพบสิ่งต่าง ๆ มากมายให้กิน
อย่างต่อเนื่อง ทั้งในอาณาจักร
พืชและอาณาจักรสัตว์ และผล
ที่ตามมาก็คือจำนวนโรคภัย
ไข้เจ็บทางกายที่เพิ่มขึ้นอย่าง
ต่อเนื่อง

12.จากสิ่งที่ฉันบอกคุณไปแล้ว
คุณจะสามารถสรุปได้ด้วย
ความพยายามเพียงเล็กน้อย
ว่า สำหรับฉันแล้ว มันแทบ
จะไม่มีความแตกต่างใด ๆ เลย
ไม่ว่าด้วยพระประสงค์ของเรา
จะให้พืชผลชนิดใดเติบโตใน
ทุ่งนา เพื่อเติมเต็มยุ้งฉางของ
ท่านด้วยเมล็ดพืชที่สุกแล้ว
หรือจะวางขนมปังที่เตรียม
ไว้แล้วต่อหน้าท่านหรือคน
อื่น ๆ และคูณมันขึ้นหาก
จำเป็น และเช่นเดียวกันกับ
เนื้อสัตว์ทุกชนิด เพราะถ้า
เราสามารถสร้างสัตว์ที่มี
ชีวิตได้ มันจะไม่เป็นไปไม่ได้
สำหรับเราที่จะสร้างเนื้อสัตว์
ของพวกมัน เตรียมมัน และ
คูณมันตามต้องการ

Ernährung, Gesundheit, Krankheit und Besessenheit – Nourishment, Health, Illness and Possession

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Ernährung, Gesundheit, Krankheit und Besessenheit

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 10, Kapitel 209

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Ernährungsvorgang im menschlichen Körper

1. (Der Herr:) „Mein lieber Freund und Oberstadtrichter, Ich will dir auf deine Frage, die aus Deinem Munde ganz scharfsinnig gegeben wurde, auch eine helle und scharfsinnige Antwort erteilen.

2. Siehe, dem Anscheine nach hat es zwischen den von Mir ausgeübten Wundertaten wohl einen recht fühlbaren Unterschied, aber im Grunde des Grundes gar nicht. Siehe, alles, was du geniessest und zur Stärkung und Belebung deines Leibes in deinen Magen aufnimmst, ist nicht gar so tot, wie Du es glaubst! Es hat drei Teile: erstens den materiellen, den du siehst und fühlst, und von dem du, so die Speise wohlbereitet ist, in deinem Munde einen Wohlgeschmack verspürst und zuvor schon auch mit deiner Nase den Wohlgeruch der Speise in dich einhauchst. Siehe, diese Stücke gehören zur Belebung deines Leibes!

3. Wenn zweitens die Speisen in den Magen gelangen, so werden sie dort gewisserart zum zweiten Male gekocht, und es entwickeln sich dabei zwei Hauptbestandteile, von denen der eine als der gröbere zur Ernährung des Leibes, seiner Glieder und Muskeln dient, der andere durch das Blut, das von diesen beiden Bestandteilen herrührt, überall hingeleitet wird, wo der Leib einer Nahrung und Stärkung bedarf.

4. Sind diese beiden Bestandteile in dem oberen Magen von dem, was du gegessen hast, gehörig ausgeschieden und in den Leib hinausgeleitet, so bekommst du Durst, und du nimmst Trank zu dir. Dadurch kommt die Speise in den unteren, kleineren Magen, der in zwölf Fächer abgeteilt ist. In diesem wird auf dem Wege eines eigenen Gärungsprozesses der ätherische Stoff aus den kleinen Zellen der zu dir genommenen Speisen abgesondert und dient zur Belebung der Nerven, daher du ihn auch den Nervengeist nennen kannst.

5. Das ganz ausserordentlich fein Ätherische, das wir Substanz nennen wollen, wird durch die Milz auf einem ganz geheimen Wege ins Herz geleitet und geht vom Herzen aus als völlig geläutert in die Seele des Menschen über, und so zieht die Seele von jeder in dich aufgenommenen Nahrung auch das ihr Verwandte an sich und wird dadurch in allen ihren dem Leibe ganz ähnlichen Einzelbestandteilen genährt und gestärkt.

6. Das kannst du daraus recht leicht entnehmen, dass deine Reden und Urteile, wenn du hungrig und durstig bist, ein holperichtes und unzusammenhängendes Gedanken- und Ideengewebe sind; hast du aber zuvor eine reine und gute Kost und auch einen reinen und guten Wein genossen, so werden deine Reden und Urteile auch in kürzester Zeit einen ganz andern Charakter annehmen, und das bewirkt die Mitsättigung und -stärkung der Seele. Würdest du aber lange Zeit keine Speise und keinen Trank zu dir nehmen, so würde es dir mit deinem Denken, Reden und Urteilen bald sehr kümmerlich ergehen.

7. Haben die Speisen einmal das Wichtige an den Leib, an dessen Nerven und an dessen Seele abgegeben, so wird dann das eigentlich Unlautere der zu sich genommenen Belebungsmaterie durch die zwei natürlichen Gänge aus dem Leibe hinausgeschafft. Ist aber ein Mensch in jeder Hinsicht ein Schwelger geworden und hat sich seinen Bauch zu seinem Abgott gemacht, so kann die zu sich genommene Speise, wie auch der zu viele in den Magen hineingegossene Wein, in den beiden dir bekanntgegebenen Magen nicht völlig mehr abgesondert werden, und es gehen dadurch noch viele unausgeschiedene Leibes-, Nerven- und Seelenbelebungsteile in den grossen Bauch, in die Gedärme und andernteils durch die Leber und Milz in den Urinsack über, bewirken daselbst abermals Gärungen, aus denen sich mit der Zeit für den Leib allerlei Krankheiten entwickeln und die Seele träge, stumpf und gefühllos machen.

8. Aus diesen bösen Stoffen geht aber dann oft noch ein anderes Übel hervor. Wenn nämlich die argen, noch ungegorenen Naturgeister aus dem Dunstkreise eines solchen Menschen gar wohl merken, dass sich in seinem Bauche und auch in seinem Unterleib schon eine Menge ihnen verwandter Naturgeister angesammelt haben, so dringen diese bald in den Leib solch eines Menschen und vereinigen sich mit ihnen gattungsähnlichen Geistern im Leibe.

9. Ist dieser Akt vor sich gegangen, so sieht es mit solch einem Menschen schon sehr übel aus. Es bemächtigen sich bald nicht nur seines Leibes eine Menge schwer- und unheilbarer Krankheiten, sondern auch seiner Seele, die dadurch, als in sich sehr geschwächt und träge gemacht, sich nimmer wehren kann, stets mehr und mehr in ihr sinnliches und leidendes Fleisch überzugehen.

10. Um das gänzliche Materiellwerden der Seele zu verhindern, ist und gibt es da kein anderes Mittel als die grossen Krankheiten des Leibes selbst. Solch ein Mensch verliert dann alle Esslust und sucht durch Arzneien den alten Unrat aus dem Leibe zu schaffen. Es gelingt hie und da wohl eine Art Heilung, aber niemals vollständig, und ein solcher Mensch darf sich nur ein wenig vergessen, so hat er schon wieder seine früheren Plagegeister belebt, und sein zweiter leidender Zustand ist dann gewöhnlich ärger als sein erster.

11. Aber es ist alles das nicht der einzige schlimme Zustand, welchen sich der Mensch durch seine Fress- und Saufgier zugezogen hat; es kommt noch ein dritter, viel ärgerer dazu, und der besteht in dem sogenannten Besessensein von einem oder mehreren wirklich bösen Geistern, die kürzer oder länger vorher in der Wirklichkeit im Leibe eines oder des andern Menschen ihre Lebensfreiheitsprobe durchgemacht haben.

12. Von diesem dritten Übel kann kein irdischer Arzt den Menschen mehr befreien, sondern allein Ich und der auch, der von Mir aus die Kraft und Macht überkommen hat.“

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Nourishment, Health, Illness and Possession

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 10, Chapter 209

Revealed by the Lord thru the Inner Word to Jakob Lorber

The process of digestion in the human body

1. (The Lord:) “My dear friend and supreme judge of the city, to the astute question from your mouth I shall give an equally astute and clear answer.

2. Behold, there might appear to be clear and tangible differences between all the different miracles that I perform, but in truth, there are none. Look, everything that you consume to strengthen and enliven your body is not as dead as you might think. It consists of 3 parts: firstly a material part, one that you can see and feel. When the food is well prepared you will perceive a flavourful taste, and even beforehand you may breath in the pleasant smell with your nose. You see, this is the part that enlivens your body!

3. Secondly, when the food enters the stomach, it is cooked for a second time in a way, and thereby are formed 2 primary elements, the rougher of which, to nourish the body, its limbs and its muscles by the blood that originates from those 2 elements, is led to all parts of the body that need to be nourished and strengthened.

4. Once these 2 elements are, for the most part, extracted from what you consumed in the upper stomach, and are spread throughout your body, you grow thirsty, and you drink. Thereby, the food reaches the lower, smaller stomach, which is divided into 12 parts. Here, by means of a unique fermentation process, the etheric substance is separated from the little cells of that which you consumed, and it serves to give life to the nerves. That is why you may call this element the ‘nerve spirit’.

5. The extraordinarily fine ethereal material, that which we will call ‘substance’, is guided by the spleen along a well hidden pathway to the heart, and from the heart, completely purified, it passes into the soul of man. Thus, even the soul partakes of that with which you nourish yourself, taking what is related to it, and thereby it is nourished and strengthened in all its individual components, corresponding entirely to those of the material body.

6. From all this you may easily glean that everything you say and conclude when you are hungry and thirsty, is nothing but a clumsy web of disconnected thoughts and ideas. However, when you eat good and pure food and enjoy an equally pure and good wine, the things you say and conclude will quickly be of a much different nature. This is because the soul is then satiated and strengthened as well. Had you not eaten any food or drank something for a long while, your thinking, speaking and reasoning would grow quite poor and miserable.

7. Once the food has provided its important substances to the body, the nerves and the soul, the actual impure part of the matter you consumed to enliven your body is removed from it via 2 natural pathways. However, should a person become a glutton in every respect, having transformed his belly into an idol, then the food that was consumed, as well as the excessive amounts of wine that were poured into the stomach, cannot be completely separated in the 2 stomachs, by the process I explained beforehand. Thereby, still many more parts which must enliven the body, the nerves and the soul, but which were not extracted from the food, enter the larger belly and the intestines and, for another part, via the liver and the spleen arrive at the bladder. There they will once again cause fermentations, from which, in the course of time, all manner of sicknesses will develop, poisoning the body and making the soul lethargic, dull and numb.

8. However, from these vicious substances another evil arises more often than not. When the wicked, still unfermented nature spirits realize, by the vapor of such an individual, that within his belly and lower body already a great number of nature spirits related to them have gathered, they will soon penetrate the body and unite themselves with their kin.

9. Once this happens, things will look quite bad for such an individual. Soon a number of nigh incurable diseases will seize not only his body, but also his soul, and he, having been weakened and made lethargic within himself, cannot prevent them from passing into his sensual and suffering flesh.

10. To prevent the complete materialization of the soul, there are no other means but the great diseases of the body itself. A person subjected to such sicknesses loses every want for food and attempts to remove the old filth from his body by means of drugs. Here and there he might achieve a sort of healing, but never entirely, and he need only be a little forgetful to once again enliven the spirits that had tormented him so, and his renewed suffering is commonly even more severe than the initial one.

11. However, all this is not the only severe condition man has incurred by his lust for food and drink. A third, much worse still, will arrive, in the form of a so-called ‘possession’ by one or several truly evil spirits, some who, only recently, had lived their life within the body of another, for the trial of their freedom.

12. No earthly doctor can free people from this third evil; only I, as well as the one who received from Me the power and might, is capable of doing so.”

flag-thailand-270x180px การบำรุง สุขภาพ ความเจ็บป่วย และการครอบครอง

การบำรุง สุขภาพ ความเจ็บป่วย และการครอบครอง ข่าวประเสริฐอันยิ่งใหญ่ของยอห์น

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ข่าวประเสริฐอันยิ่งใหญ่ของยอห์น เล่มที่ 10 บทที่ 209
พระเจ้าทรงเปิดเผยผ่านทางพระวจนะภายในถึง
ยาคอบ ลอร์เบอร์

กระบวนการย่อยอาหารในร่างกายมนุษย์

พระเจ้าทรงอธิบาย…
การบำรุง สุขภาพ ความเจ็บป่วย และการครอบครอง

1. (พระเจ้า :)“เพื่อนรักของฉัน
และผู้พิพากษาสูงสุดของเมือง
สำหรับคำถามอันชาญฉลาด
จากปากของคุณ ฉันจะให้
คำตอบที่เฉียบแหลมและ
ชัดเจนเท่าเทียมกัน

2. ดูเถิด อาจดูเหมือนมีความ
แตกต่างที่ชัดเจนและจับต้องได้
ระหว่างปาฏิหาริย์ต่าง ๆ ทั้งหมด
ที่ฉันทำ แต่ในความเป็นจริงไม่มีเลย
ดูสิ ทุกสิ่งทุกอย่างที่คุณบริโภค
เพื่อเพิ่มความแข็งแกร่งและทำให้
ร่างกายของคุณมีชีวิตชีวานั้น
ไม่ได้ตายอย่างที่คุณคิด ประกอบ
ด้วย 3 ส่วน ส่วนแรกเป็นส่วนวัสดุ
ส่วนที่คุณสามารถมองเห็นและ
สัมผัสได้ เมื่อเตรียมอาหารอย่างดี
แล้ว คุณจะสัมผัสถึงรสชาติอัน
หอมหวาน และแม้กระทั่งล่วงหน้า
คุณยังอาจสูดกลิ่นหอมๆ ทาง
จมูกได้อีกด้วย คุณเห็นไหมว่า
นี่คือส่วนที่ทำให้ร่างกายของคุณ
มีชีวิตชีวา!

3. ประการที่สอง เมื่ออาหารลง
กระเพาะแล้วจะต้องปรุงเป็นครั้ง
ที่สอง จึงเกิดเป็นองค์ประกอบ
หลัก ๒ ประการ คือ ยิ่งหยาบ
ก็ยิ่งหล่อเลี้ยงร่างกาย แขนขา
และกล้ามเนื้อด้วยเลือดที่เกิดจาก
ธาตุทั้งสองนี้ นำไปสู่ทุกส่วน
ของร่างกายที่ต้องการบำรุงและ
เสริมสร้างความเข้มแข็ง

4. เมื่อธาตุทั้งสองนี้ถูกแยกออกจาก
สิ่งที่คุณบริโภคในกระเพาะส่วนบน
เป็นส่วนใหญ่และแพร่กระจายไป
ทั่วร่างกาย คุณจะรู้สึกกระหายน้ำ
และดื่ม ด้วยเหตุนี้อาหารจึงไปถึง
กระเพาะส่วนล่างที่เล็กลงซึ่งแบ่ง
ออกเป็น 12 ส่วน ที่นี่ด้วย
กระบวนการหมักที่เป็นเอกลักษณ์
สารอีเทอร์ริกจะถูกแยกออกจาก
เซลล์เล็กๆ ที่คุณบริโภคเข้าไป
และทำหน้าที่ให้ชีวิตแก่เส้นประสาท
นั่นคือเหตุผลที่คุณอาจเรียก
องค์ประกอบนี้ว่า ‘จิตวิญญาณ
แห่งเส้นประสาท’

5. วัสดุไม่มีตัวตนที่ละเอียดเป็น
พิเศษสิ่งที่เราจะเรียกว่า ‘สาร’ นั้น
ม้ามนำทางไปตามเส้นทางที่ซ่อนไว้
อย่างดีสู่หัวใจ และจากหัวใจที่
บริสุทธิ์อย่างสมบูรณ์ก็ผ่านเข้าสู่
จิตวิญญาณของมนุษย์ ดังนั้น
แม้แต่ดวงวิญญาณก็มีส่วนร่วม
ในสิ่งที่คุณบำรุงเลี้ยงตัวเอง โดย
รับเอาสิ่งที่เกี่ยวข้องกับมัน และ
ด้วยเหตุนี้วิญญาณจึงได้รับการ
หล่อเลี้ยงและเสริมความแข็งแกร่ง
ในส่วนประกอบแต่ละส่วนของมัน
ซึ่งสอดคล้องกับส่วนประกอบของ
ร่างกายวัตถุทั้งหมด

6. จากทั้งหมดนี้ คุณอาจเข้าใจ
ได้ง่ายๆ ว่าทุกสิ่งที่คุณพูดและสรุป
เมื่อคุณหิวและกระหายนั้น เป็น
เพียงเครือข่ายความคิดและความ
คิดที่ยุ่งเหยิงที่เชื่อมโยงกันอย่าง
งุ่มง่าม อย่างไรก็ตาม เมื่อคุณกิน
อาหารที่ดีและบริสุทธิ์ และเพลิด
เพลินกับไวน์ที่บริสุทธิ์และดีพอๆ
กัน สิ่งที่คุณพูดและสรุปจะมี
ลักษณะที่แตกต่างออกไปอย่าง
รวดเร็ว ทั้งนี้เพราะว่าดวงวิญญาณ
ก็จะอิ่มและเข้มแข็งขึ้นเช่นกัน
ถ้าคุณไม่กินอาหารหรือดื่มอะไร
สักอย่างเป็นเวลานาน ความคิด
การพูด และการใช้เหตุผลของคุณ
ก็จะย่ำแย่ลงและเป็นทุกข์

7. เมื่ออาหารได้ให้สารสำคัญแก่
ร่างกาย เส้นประสาท และจิตวิญญาณ
แล้ว ส่วนที่ไม่บริสุทธิ์ที่แท้จริงของ
สิ่งที่คุณบริโภค เพื่อทำให้ร่างกาย
มีชีวิตชีวาจะถูกกำจัดออกไปด้วย
วิถีทางธรรมชาติ 2 ทาง แต่หาก
บุคคลใดกลายเป็นคนตะกละทุก
ประการ โดยเปลี่ยนพุงให้เป็นเทวรูป
แล้วอาหารที่ใช้ไปพร้อมทั้งเหล้า
องุ่นที่เทลงในกระเพาะมากเกินไปก็
ไม่สามารถแยกออกจากกระเพาะ
ทั้ง 2 ข้างได้หมด โดยขั้นตอนที่
ผมได้อธิบายไว้ล่วงหน้าแล้ว ด้วย
เหตุนี้ ยังมีอีกหลายส่วนที่ทำให้
ร่างกาย เส้นประสาท และจิตวิญญาณ
มีชีวิตชีวา แต่ไม่ได้สกัดจากอาหาร
เข้าสู่ท้องใหญ่และลำไส้ และอีก
ส่วนหนึ่งผ่านตับและม้ามมาถึง
กระเพาะปัสสาวะ .ที่นั่นย่อมเกิด
ความหมักหมมขึ้นอีกคราวหนึ่ง
โรคภัยไข้เจ็บต่างๆ จะเกิดขึ้นตามมา
เป็นพิษแก่ร่างกาย ทำให้ดวงจิต
เซื่องซึม มึนงง และชาไป

8. อย่างไรก็ตาม จากสิ่งชั่วร้าย
เหล่านี้ สิ่งชั่วร้ายอีกอย่างหนึ่ง
ก็เกิดขึ้นบ่อยกว่าปกติ เมื่อ
วิญญาณธรรมชาติที่ชั่วร้ายและ
ยังไม่ผ่านการหมักตระหนักด้วย
ไอของบุคคลดังกล่าว ว่าภายใน
ท้องและร่างกายส่วนล่างของ
เขามีวิญญาณธรรมชาติจำนวน
มากที่เกี่ยวข้องกับพวกมันได้
รวมตัวกันแล้ว ในไม่ช้าพวกมัน
ก็จะเจาะเข้าไปในร่างกายและ
รวมตัวกันเป็นญาติของพวกเขา .

9. เมื่อสิ่งนี้เกิดขึ้น สิ่งต่างๆ จะดู
ไม่ดีนักสำหรับบุคคลเช่นนั้น อีก
ไม่นาน โรคร้ายที่รักษาไม่หาย
มากมายไม่เพียงแต่จะเข้าทำลาย
ร่างกายเท่านั้น แต่ยังรวมถึงจิต
วิญญาณด้วย และเมื่อร่างกาย
อ่อนแอลงและเซื่องซึมในตัวเอง
แล้ว ก็ไม่อาจหยุดยั้งไม่ให้เข้าสู่
เนื้อหนังที่มีกามและทุกข์ทรมานได้

10. เพื่อป้องกันไม่ให้วิญญาณ
ปรากฏโดยสมบูรณ์ ไม่มีวิธีอื่นใด
นอกจากโรคร้ายแรงของร่างกาย
เอง บุคคลที่เป็นโรคดังกล่าวจะ
สูญเสียความต้องการอาหาร
ทุกอย่าง และพยายามขจัดสิ่ง
โสโครกเก่าออกจากร่างกาย
ด้วยยา ที่นี่และที่นั่นเขาอาจจะ
ได้รับการเยียวยาแบบหนึ่ง แต่
ไม่เคยทั้งหมด และเขาต้องการ
เพียงแค่ลืมเพียงเล็กน้อย เพื่อ
ทำให้วิญญาณที่ทรมานเขากลับ
มามีชีวิตชีวาอีก

11. อย่างไรก็ตาม ทั้งหมดนี้ไม่ใช่
อาการร้ายแรงเพียงอย่างเดียวที่
มนุษย์ได้รับจากความอยากอาหาร
และเครื่องดื่ม ประการที่สามที่แย่
กว่านั้นมากจะมาถึงในรูปแบบของ
สิ่งที่เรียกว่า ‘การครอบครอง’ โดย
วิญญาณชั่วร้ายอย่างแท้จริงหนึ่ง
หรือหลายดวง ซึ่งบางคนเพิ่งใช้
ชีวิตในร่างของผู้อื่นเมื่อไม่นาน
มานี้ เพื่อทดสอบอิสรภาพของ
พวกเขา

12. ไม่มีแพทย์ทางโลกคนใด
สามารถปลดปล่อยผู้คนจากความ
ชั่วร้ายที่สามนี้ได้ มีเพียงฉันและ
ผู้ที่ได้รับฤทธิ์อำนาจจากฉันเท่านั้น
ที่สามารถทำเช่นนั้นได้”

Mangel, Not und allerlei Elend lasse Ich nur dann zu… – I allow Lack, Hardship and all manner of Misery only when…

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Mangel, Not und allerlei Elend lasse Ich nur dann zu…

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 9, Auszug aus Kapitel 35 (4-7)

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

4. Mangel, Not und allerlei Elend lasse Ich nur dann unter die Menschen kommen, wenn sie von Mir ganz abgefallen und zum Teil finstere und dumme Götzendiener und zum Teil pur selbstsüchtige und gottlose Weltlinge geworden sind. Denn Not und Mangel nötigen die Menschen zum Denken über die Ursachen ihres Elends, machen sie erfinderisch und scharfsichtig, und es werden auf diese Art bald ganz kluge und weise Männer aus einem Volke aufstehen, die ihren Mitmenschen die Augen öffnen und ihnen die Quellen des allgemeinen Elends zeigen, und viele treten dann bald aus den Schranken ihrer Trägheit und rüsten sich zum Kampfe gegen jene mächtig gewordenen Müssiggänger, die über die durch sie mit Blindheit geschlagenen Völker tyrannisch herrschen und die eigentlichen Gründer des allgemeinen Elends auf dieser Erde sind. Diese werden unter oft schweren Kämpfen entweder gänzlich besiegt und vertrieben oder zum wenigsten dahin genötigt, den Völkern solche Gesetze zu geben, unter denen sie bestehen können. Und so kehrt dann allzeit nach dem Masse Glück und Wohlstand unter den Menschen ein, in welchem Masse die Menschen wieder zu dem einen allein wahren Gott zurückzukehren angefangen haben.

5. Würden die Menschen sich nie von Gott abwenden, so würden sie auch nie in eine Not und in ein Elend verfallen.

6. Wenn ihr sonach auch in euren Nachkommen stets in und bei Mir im Glauben und in der Tat nach Meiner Lehre verbleiben werdet, so werdet ihr auch nie ein Elend zu bestehen haben. Auch des Leibes Krankheiten werden eure Seelen nicht ängstlich und kleinmütig machen; denn des Leibes Krankheiten sind allzeit nur die bitteren Folgen der Nichtbefolgung der von Mir den Menschen allzeit klar ausgesprochen gegebenen Gebote.

7. Wer diese schon von seiner Jugend an treu zu halten anfängt, der wird bis in sein hohes Alter keines Arztes bedürfen, und seine Nachkommen werden nicht an den Sünden ihrer Eltern zu leiden haben, wie das bei den alten, Gott getreuen Völkern oft durch Jahrhunderte der Fall war. Aber wenn die Menschen auszuarten angefangen haben, dann sind auch bald schwere Körperleiden über sie gekommen und haben sie die Folgen der Geringoder Garnichtachtung der Gebote Gottes kennen gelehrt.

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I allow Lack, Hardship and all manner of Misery only when…

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 9, Excerpt of Chapter 35 (4-7)

Revealed by the Lord thru the Inner Word to Jakob Lorber

4. Lack, hardship and all manner of misery I only allow to manifest among the people when they have left Me entirely, and have, in part, become sinister and foolish idolaters, having grown to be selfish and ungodly men of the world. Lack and hardship will compel men to reflect on the causes of their misery, for necessity begets ingenuity, and in this way will soon appear sensible and wise men among a people who will open the eyes of their fellow men, showing them the source of man’s collective misery. Many will leave behind their paralyzing lethargy in order to arm themselves for the battle against the now powerful triflers, they who rule as tyrants among the nations they have blinded, the true instigators of the misery that has befallen this Earth. Through harsh battle will they be conquered completely and expelled, or at the least be forced to give the nations laws that will allow them to live a decent life. And so, joy and wealth always begin among men according to the extent they have returned to the path of the only true God.

5. Were the people to have never turned away from God, they would never have fallen into hardship and misery.

6. And so, if also your descendants will always remain in and with Me, in faith and action, according to My teaching, then you too will never have to experience misery. Not even the ills of the body will frighten your souls or make you fainthearted, for those diseases are always merely the bitter consequences of failing to keep the commandments that I have clearly announced to the people.

7. Whoever will keep these commandments from his childhood, will never have need of a doctor when he grows old, and his descendants will not suffer for the sins of their parents, as was often the case for centuries with the ancient nations who were loyal to God. Yet whenever the people began to degenerate, soon would severe physical sufferings come upon them, and they came to know the consequences of the lack or complete absence of consideration of God’s commandments.

flag-thailand-270x180px เราอนุญาตให้เกิดความขาดแคลน ความยากลำบากและความทุกข์ยากทุกรูปแบบก็ต่อเมื่อ…

เราอนุญาตให้เกิดความขาดแคลน ความยากลำบากและความทุกข์ยากทุกรูปแบบก็ต่อเมื่อ

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พระกิตติคุณอันยิ่งใหญ่ของยอห์น
เล่มที่ 9 ส่วนที่คัดมาจากบทที่ 35 (4-7)
เปิดเผยโดยพระเจ้าผ่านพระวจนะภายในแก่จาค็อบ ลอร์เบอร์

พระเจ้าทรงอธิบายว่า:
เราอนุญาตให้เกิดความขาดแคลน ความยากลำบากและความทุกข์ยากทุกรูปแบบก็ต่อเมื่อ…

4. ความขาดแคลน ความยาก
ลำบาก และความทุกข์ยาก
ทุกรูปแบบที่ข้าพเจ้าอนุญาต
ให้เกิดขึ้นเฉพาะในหมู่ผู้คน
เมื่อพวกเขาละทิ้งข้าพเจ้าโดย
สิ้นเชิง และบางส่วนกลายเป็น
คนบูชารูปเคารพที่ชั่วร้ายและ
โง่เขลา ซึ่งเติบโตมาเป็นคนเห็น
แก่ตัวและไม่เชื่อพระเจ้าของโลก
ความขาดแคลนและความยาก
ลำบากจะบังคับให้ผู้คนไตร่ตรอง
ถึงสาเหตุของความทุกข์ยากของ
พวกเขา เพราะความจำเป็นทำให้
เกิดความเฉลียวฉลาด และด้วย
วิธีนี้ในไม่ช้า ผู้คนที่รอบรู้และ
ฉลาดหลักแหลมจะปรากฏตัวขึ้น
ท่ามกลางผู้คน ซึ่งจะเปิดตาให้
เพื่อนมนุษย์เห็นต้นตอของความ
ทุกข์ยากร่วมกันของมนุษย์ หลาย
คนจะทิ้งความเฉื่อยชาที่ทำให้
เป็นอัมพาตไว้เบื้องหลัง เพื่อติด
อาวุธให้ตัวเองเพื่อต่อสู้กับคน
ไร้สาระที่มีอำนาจในปัจจุบัน ผู้ที่
ปกครองอย่างเผด็จการท่าม
กลางประเทศต่างๆ ที่พวกเขา
ทำให้ตาบอด ซึ่งเป็นผู้จุดชนวน
ความทุกข์ยากที่เกิดขึ้นบนโลก
ใบนี้ พวกเขาจะถูกพิชิตและขับไล่
ออกไปโดยสิ้นเชิงผ่านการต่อสู้
ที่ดุเดือด หรืออย่างน้อยที่สุดก็
ถูกบังคับให้ออกกฎหมายแก่
ประเทศต่างๆ ที่จะอนุญาตให้
พวกเขาใช้ชีวิตที่เหมาะสม ดังนั้น
ความยินดีและความมั่งคั่งจึงเริ่มต้น
ในหมู่มนุษย์เสมอ ขึ้นอยู่กับว่าพวก
เขาได้กลับมาสู่เส้นทางของพระเจ้า
องค์เดียวที่แท้จริงแล้วมากเพียงใด

5. หากผู้คนไม่เคยหันหลังให้กับ
พระเจ้า พวกเขาก็จะไม่ตกอยู่
ในความยากลำบากและความ
ทุกข์ทรมาน

6. ดังนั้น หากลูกหลานของคุณ
ยังคงอยู่กับเราตลอดไปด้วย
ศรัทธาและการกระทำตาม
คำสอนของเรา คุณก็จะไม่ต้อง
ประสบกับความทุกข์ยาก แม้แต่
ความเจ็บป่วยทางร่างกายก็ไม่
สามารถทำให้คุณหวาดกลัว
หรือท้อแท้ใจได้ เพราะโรคเหล่านี้
มักเป็นผลที่ขมขื่นจากการไม่
รักษาพระบัญญัติที่เราประกาศ
ให้ผู้คนทราบอย่างชัดเจน

7. ผู้ใดที่ปฏิบัติตามพระบัญญัติ
เหล่านี้ตั้งแต่วัยเด็ก จะไม่ต้อง
ไปหาหมออีกเลยเมื่อแก่ตัวลง
และลูกหลานของเขาจะไม่ต้อง
ทนทุกข์เพราะบาปของพ่อแม่
ซึ่งมักเกิดขึ้นกับชนชาติโบราณ
ที่ภักดีต่อพระเจ้ามาหลาย
ศตวรรษ อย่างไรก็ตาม เมื่อใด
ก็ตามที่ผู้คนเริ่มเสื่อมถอยลง
ในไม่ช้าพวกเขาจะต้องทนทุกข์
ทรมานทางกายอย่างหนัก และ
พวกเขาก็ได้รู้ถึงผลที่ตามมา
จากการไม่คำนึงถึงพระบัญญัติ
ของพระเจ้าเลย

Das Reich Gottes bemisst dich genauso wie du das Reich Gottes bewertest – The Kingdom of God measures you the same way how you measure the Kingdom of God

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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 8, Kapitel 104 & 105

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Band 8, Kapitel 104 – Das Gleichnis vom hungrigen Wanderer

1. (Der Herr:) „Es war ein Mensch, den es in der Nacht auf dem Wege sehr zu hungern begann. Da kam er nahe in der Mitternachtsstunde in einen Ort. Da war ein Haus, das einer Herberge glich, aber alles schlief schon im Hause. Der Wanderer aber fing an an die Haustür und auch an die Fenster zu pochen, und da er eine Zeitlang pochte, so ward der Herr der Herberge wach, ging ans Fenster und fragte mit unwilliger Stimme den späten Wanderer, was es denn sei, darum er in so später Nachtstunde gar so unverschämt an Türen und Fenster poche.

2. Der Wanderer aber sagte: ,O Herr, ich komme weiten Weges, habe den ganzen Tag über nichts zu essen und zu trinken bekommen, da auf dem ganzen Wege durch die Wüste kein Haus und keine Herberge anzutreffen war; darum bitte ich dich, dass du dich nun meiner erbarmen und mir ein Brot geben möchtest, dass ich mich sättigen und stärken kann, sonst verschmachte ich!‘

3. Da sprach der Herr der Herberge: ,Was fällt dir denn ein, in so später Stunde der Nacht von mir ein Brot zu verlangen! Warte, bis der Tag kommen wird!‘

4. Der Wanderer aber liess sich mit diesem Bescheide nicht abfertigen, sondern bat den Herbergsherrn noch viel mehr und um vieles dringender um Brot.

5. Da gab der Herbergsherr denn doch nach, – und so er dem Wanderer gewisserart auch nicht aus Erbarmung das verlangte Brot gab, so gab er es ihm doch des in so später Nacht unverschämten Bittens wegen.

6. Und sehet, aus diesem Bilde könnet ihr entnehmen, wie ein Mensch, der seinen ganzen Erdenlebenstag auf ödem Wege durch die Wüste des weltlichen Irrsals sicher kein Brot zum Leben seiner Seele finden und bekommen konnte, dabei in die tiefe Lebensnacht hineinkommend, am Ende doch noch in der Nacht, dieweil er doch den Weg fortwanderte, an eine Herberge kam, von der er wenigstens dahin überzeugt war, dass sich darin ein Brot des Lebens vorfinden werde!

7. Da fing er denn auch an zu pochen und zu bitten, und es ward ihm am Ende seiner Zeit doch noch zuteil, was er in der Wüste der Welt lange vergeblich gesucht hatte.

8. Und sehet, das heisst denn in diesen Tagen und noch mehr in den künftigen finsteren Zeiten das Reich Gottes mit Gewalt an sich reissen; denn wer da suchen wird, der wird auch finden, so er auf dem noch so öden Wege nicht stehenbleibt. Wer an die Türe pochen wird, wenn auch schon in der Nacht, dem soll dennoch aufgetan werden, und wer da bitten wird mit Beharrlichkeit, dem wird auch gegeben werden, um was er gebeten hat! – Habt ihr dieses Bild nun wohl verstanden?“

9. Sagte Agrikola: „Herr und Meister, verstanden haben wir dieses Bild wohl, aber es ist darin, wie ich es entnommen habe, eben nichts so ganz Tröstliches, wie wir solches schon aus Deinen vielen andern Lehren und Worten überkommen haben. Es ist schon wahr, dass die Erreichung eines grossen Glückes auch zum voraus grosser Opfer und Anstrengungen bedarf; aber so man nach meiner Meinung einen vollends ernsten und festen Willen hat, völlig nach Deiner Lehre zu leben – was ich nach meiner Beurteilung für eben nichts besonders Schweres und überaus Anstrengendes halte, indem Du doch Selbst gesagt hast, dass Dein Joch sanft und Deine Bürde leicht sei –, so muss ich nun aufrichtig gestehen, dass ich aus diesen Worten, nach denen das Reich Gottes in diesen Tagen, wie auch in einer künftigen, wüsten Zeit nur mit Gewalt und Anstrengung wird an sich gerissen werden können, das Trostvolle des sanften Joches und der leichten Bürde nicht herausfinden kann.

10. Wohl aber finde ich in diesen Deinen Worten, dass die Ausbreitung Deiner Lehre, so überaus göttlich wahr sie auch immerhin ist, viele und grosse Kämpfe und sogar die blutigsten Kriege nach sich ziehen wird! Denn so auf dieser Erde zufolge der Erhaltung und möglichen Gutbildung des freien Willens die vielen Teufel und die nur wenigen echten Engelmenschen ein gleiches und durch nichts als höchstens durch strenge Staatsgesetze etwas beschränktes Handlungsrecht haben, da braucht das Gewinnen des Reiches Gottes freilich wohl sehr viel Gewalt; aber mit dem sanften Joch und mit der leichten Bürde, Herr und Meister, sieht es da ganz schmal aus!

11. Es ist das nur so meine Ansicht, und ich bin der Meinung, dass ich eben auch nicht ganz unrecht haben werde. Aber ich bitte Dich dennoch, dass Du uns das, wie man eigentlich dem Reiche Gottes Gewalt antun muss, um es an sich zu reissen, ein wenig näher beleuchten möchtest! Denn ich möchte Dein sanftes Joch und die leichte Bürde und die Gewalt ein wenig näher beisammen haben.“

Kapitel 105 – Was es heisst, dem Himmelreich Gewalt antzuun

1. Sagte Ich: „Freund, dem Ernstwollenden ist jede Mühe und Arbeit ein sanftes Joch und eine leichte Bürde; aber wenn du bei einer ernsten Arbeit die Mühe scheust, so wirst du mit derselben nicht gar füglich zum erwünschten Gewinne gelangen, und die rechte Mühe und Kräfteanstrengung ist ja eben die Gewalt, die ein jeder Mensch dem Reiche Gottes antun muss, um es sich vollends zu eigen zu machen!

2. Siehe, ihr selbst tuet dem Reiche Gottes eine wahrhaft grosse Gewalt an; aber weil ihr es euch vollernstlich zu eigen machen wollet, so scheuet ihr auch keine Mühe und keine Opfer, und Mein Joch kommt euch dennoch gar sanft und Meine euch auferlegte Bürde gar leicht und gering vor. Bedenket nur, dass ihr aus Liebe zu Mir die vielen Jungen mit euch nach Rom nehmet und sie dort in Meinem Namen auch bestens versorgen werdet! Ihr nehmet aber nebstdem noch die arme Familie von Emmaus, die Familie Helias und mehrere bekehrte Templer mit ihren Weibern und Kindern ebenfalls mit euch und werdet auch für sie sorgen, – und sehet, darin liegt eine gar grosse Gewalt, die ihr als Heiden dem wahren Reiche Gottes antut, um es vollends an euch zu reissen, und ihr werdet demselben noch eine grössere Gewalt antun, da euch euer voller Glaube an Mich, eure Liebe zu Mir und euer fester und vollends guter Wille noch mehreres zu tun nötigen wird, als ihr bis jetzt schon getan habt! Und es wird euch das alles doch nur ein sanftes Joch und eine leichte Bürde sein, weil ihr selbst es also gern und vollernstlich wollet.

3. Wenn du, Freund, das nun so mit dem rechten Verstandesauge ansiehst und beurteilst, so wirst du es wohl einsehen, dass hier das sanfte Joch, die leichte Bürde und die dem Reiche Gottes anzutuende Gewalt ganz auf ein und dasselbe hinauslaufen.

4. So du aber zum Beispiel nun unsere Templer betrachtest und daneben gar viele Weltmenschen, so frage dich selbst, ob das, was ihr zur Gewinnung des Reiches Gottes nun ganz leicht tuet, für sie nicht eine derartige Gewaltanstrengung für ihren Willen wäre, mit der man schon gleich die Berge der Erde verschieben könnte! Und wenn sie, die es könnten, dem Reiche Gottes nicht eine solche Gewalt antun werden, wie ihr sie ihm schon freudigst angetan habt, so werden sie es auch wahrlich nicht überkommen!

5. Und wie es nun ist in diesen Tagen und in dieser Zeit, also wird es bei den Weltmenschen auch in den künftigen Zeiten der Fall sein; denn es wird diese Erde nie einen gänzlichen Mangel an weltsüchtigen Menschen haben, und denen wird Mein Joch nicht sanft und Meine Bürde nicht leicht vorkommen. Und so sie in ihren letzten Tagen etwa doch noch gewillt werden, das Reich Gottes zu gewinnen in der langen Nacht ihres Erdenlebens, so werden auch sie an die Türen zu pochen anfangen müssen, um nur ein wenig Brotes zur Lebenssättigung ihrer Seele aus den nur untersten Himmeln zu erlangen.

6. Darum wird der, welcher um Meinetwillen viel tun und viele Tatenopfer bringen wird, auch viel vom Reiche Gottes überkommen; wer aber, dem nächtlichen Wanderer gleich, am Ende seiner Reise durch diese Welt vor Meiner Tür ernstlich zu pochen und zu bitten anfangen wird, der wird wohl auch nicht verstossen werden, aber er wird nur wenig bekommen, weil er zur Gewinnung des Reiches Gottes sich auch nur eine kleine Mühe gab und es erst dann zu suchen begann, als ihn die äusserste Not dazu zwang.

7. Dass ein solcher Mensch dem Reiche Gottes nur eine sehr geringe Gewalt angetan hat, ist sicher leicht begreiflich, und es ist daher auch leicht begreiflich, dass ein solcher Mensch aus dem Reiche Gottes keinen grossen Anteil zu erwarten haben wird! Denn mit welchem Mass jemand hier misst, mit demselben Mass wird ihm auch im Reiche Gottes zurückgemessen werden.

8. Wer also dem Reiche Gottes, um es zu gewinnen, eine grosse Gewalt angetan hat, der wird im selben auch schon hier auf Erden zu einer grossen Macht und Gewalt gelangen; wer aber dem Reiche Gottes, um es zu gewinnen, nur eine kleine Gewalt angetan hat, der wird auch im selben eine ganz kleine Macht und Gewalt überkommen und wird jenseits diejenigen ewig nicht erreichen, die schon hier auf dieser Erde gross und mächtig vor Mir geworden sind. – Hast du, Mein Freund, das nun wohl verstanden?“

flagge en  The Lord explains… The Value of the Kingdom of God

The Lord explains… The Kingdom of God measures you the same way how you measure the Kingdom of God

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 8, Chapters 104 & 105

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Volume 8, Chapter 104 – The Parable of the hungry Traveler

1. (The Lord:) “There once was a man who, as he traveled during the night, became very hungry. Towards midnight he entered a village. There was a house that resembled an inn, but everybody within it was already asleep. Yet even then, the traveler knocked on the door of the house, as well as on the windows. He knocked for a quite a while, and so the innkeeper awoke, came to the window and reluctantly asked the late traveler what was happening, why he was so shamelessly knocking on the doors and windows at such a late hour.

2. The traveler said: ‘O master, I come from far away and had naught to eat or drink throughout the whole day, for not a single house or inn could be found along the path through the desert. Therefore, I beg you to have mercy on me and give me some bread, so that I may still my hunger and strengthen myself, otherwise I might famish.’

3. Tereupon the innkeeper said: ‘What is the matter with you, to ask bread of me this late at night! Wait until daytime!’

4. But the traveler refused to be sent away with this answer, and instead he begged the innkeeper all the more urgently for bread.

5. Finally, the innkeeper relented, and although he did not give the bread to the traveler out of mercy, so to speak, he gave it to him anyway because of the shameless request so late at night.

6. Behold, from this illustration you can glean the following: A person, traveling along the barren path through the desert all his life, having strayed from the straight and narrow, could not find and receive any bread for the life of his soul. This way, he entered the deep night of life, and finally, despite continuing to travel this path, in the middle of the night he came upon an inn, and he was at least convinced that inside it there might be some bread of life.

7. He began to knock and ask, and at the very end of his time he was granted what he had searched for in the desert of the world for such a long time, in vain.

8. Behold, the meaning of this: During these days, and even more so in the coming dark ages, the Kingdom of God must be taken by force, for he who will search will also find, if he will not stand idle upon the ever so barren road. To the one who will knock on the door, even at night, it will be opened, and to him who will ask persistently will be given what he had asked for. Did you all understand this illustration well now?”

9. Agricola said: “Lord and Master, we surely have understood this illustration, but as far as I understand it, it does not contain as many comforting things when compared to Your many other lessons and words. Of course it is true that, in order to attain great happiness, great sacrifices and much effort is required, but in my opinion, if one possesses an earnest and firm will to live completely according to Your teaching – which, as far as I see it, I do not consider particularly difficult or tiring, since You Yourself have said that Your yoke is soft and Your burden is light – then I must honestly confess that, within these words, according to which the Kingdom of God can only be attained by force, both in these days and darker times yet to come, I simply fail to discover the comforting soft yoke and light burden.

10. However, within these words of Yours I can see that the propagation of Your teaching, no matter how divinely true it is, will bring with it great battles and even the bloodiest of wars! Because on this Earth, for the sake of upholding the free will of man and the eventual proper education thereof, the many devils and the few true angelic men possess the same right to act – only somewhat limited by the strict state laws – and thus, in order to attain the Kingdom of God, indeed much force will be required. However, Lord and Master, much of the supposed soft yoke and light burden appears to be lacking.

11. Now this is merely my point of view, and I am of the opinion that I am not completely in the wrong, but still I ask You to explain a little more clearly how one must use force to take hold of the Kingdom of God. For I would like to see Your soft yoke, the light burden and the use of force a little closer to each other.”

Chapter 105 – What it means to ‘take the Kingdom of Heaven by Force’

1. Said I: “Friend, he who yearns for it in earnest, for him every effort and work is a soft yoke and a light burden, but when you seek to avoid honest effort, then thereby you will fail to attain the desired goal. The proper effort and labor are the force by which every person must take the Kingdom of God for himself.

2. You see, you yourselves do great violence to the Kingdom of God, but because you seek to attain it in full earnest, you do not avoid any effort or sacrifice, and thus My yoke for you appears quite soft, and My burden laid upon you is light and little. Simply consider that, out of love for Me, you are taking all those young people with you to Rome in order to properly take care of them there in My name. And besides them, you also take with you that poor family from Emmaus, the family of Helias and several converted temple servants, together with their wives and children, and you will take care of them as well. Behold, this is great violence which you, as gentiles, are doing to the true Kingdom of God, to take it for yourselves entirely, and you will do even greater violence to it, because your faith in Me, your love for Me and your firm and good will shall cause you to do even more than what you have done so far. And still, all this will be to you but a soft yoke and a light burden, for you gladly and earnestly wish it so.

3. Friend, if you will now look at this in the light of proper reason and evaluate it, you surely will see that the soft yoke, the light burden and the violence that must be done to the Kingdom of God comes down to one and the same thing.

4. Were you now to take a look at our temple servants, and many other worldly men, do consider this: That which you do now so very easily to attain the Kingdom of God, for them would entail such an enormous amount of effort for their will that you could move the very mountains of the Earth with it, as it were. And if they, who could do it, will not do such violence to the Kingdom of God as you have already done, with the greatest joy, then they will truly not attain it.

5. As it is now during these days and during this time, so it will be in times yet to come with the men of the world, for this Earth will never completely lack those who love the world, and to men such as these, My yoke will never appear soft and My burden light. If, however, during their last days amidst the long night of their earthly life, they nonetheless intend to attain the Kingdom of God, they will have to knock on the doors to receive but a little bit of bread from the lowest Heavens, to satisfy the hunger of the life of their soul.

6. Therefore, he who will do much for My sake and perform many sacrificial deeds, will also receive much from the Kingdom of God. But he who, just as the nighttime traveler at the end of his journey through this world, will earnestly begin to knock on My door and ask, will indeed not be rejected either, but he will only receive little, for he made little effort to attain for himself the Kingdom of God, and he only began to seek it when dire need forced his hand.

7. That such a person has done very little violence to the Kingdom of God is easy to understand, and so it is likewise easy to understand that such a person cannot expect to receive a large portion of the Kingdom of God. For with the same measure with which someone metes here, he will be meted in the Kingdom of God.

8. Thus, he who has done great violence to the Kingdom of God in order to attain it, will receive great might and power on this Earth already, but he who has done only little violence to the Kingdom of God, will likewise receive very little might and power, and in the beyond, he will be eternally unable to reach the heights of those who, even here on this Earth, have become great and mighty before Me. My friend, did you understand this well now?”

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พระเจ้าทรงอธิบาย…
อาณาจักรของพระเจ้าวัดผลคุณในลักษณะเดียวกับที่คุณวัดอาณาจักรของพระเจ้า

ข่าวประเสริฐอันยิ่งใหญ่ของยอห์น
เล่มที่ 8 บทที่ 104 และ 105
พระเจ้าทรงเปิดเผยผ่านทางพระวจนะภายในถึง ยาคอบ ลอร์เบอร์

เล่มที่ 8 บทที่ 104
คำอุปมาเรื่องนักเดินทางผู้หิวโหย

1. (พระเจ้า :)“กาลครั้งหนึ่งมีชาย
คนหนึ่งหิวโหยมากขณะเดินทางใน
ตอนกลางคืน พอถึงเวลาเที่ยงคืน
เขาเข้าไปในหมู่บ้านแห่งหนึ่ง มีบ้าน
หลังหนึ่งคล้ายโรงเตี๊ยม แต่ทุกคน
ในนั้นหลับไปแล้ว ถึงอย่างนั้นนัก
เดินทางก็เคาะประตู ที่ประตูบ้าน
และที่หน้าต่างเขาเคาะอยู่ครู่หนึ่ง
เจ้าของโรงแรมจึงตื่นขึ้นมา เดิน
ไปที่หน้าต่าง ถามนักเดินทาง
ที่มาสายอย่างไม่เต็มใจว่าเกิด
อะไรขึ้น ทำไมเขาถึงเคาะประตู
และหน้าต่างอย่างไร้ยางอายใน
เวลาดึกขนาดนี้

2. นักเดินทางกล่าวว่า:
ข้าแต่พระศาสดา ข้าพระองค์
มาจากแดนไกล ไม่มีอะไรจะกิน
หรือดื่มตลอดทั้งวัน เพราะตาม
ทางที่ไปในถิ่นทุรกันดารนั้นหา
บ้านหรือโรงเตี๊ยมสักหลังไม่ได้เลย
ข้าพเจ้าจึงขอโปรดเมตตาข้าพเจ้า
และประทานอาหารแก่ข้าพเจ้าบ้าง
เพื่อข้าพเจ้าจะได้ประทังความ
หิวโหยและเสริมกำลังตนเอง
ไม่เช่นนั้นข้าพเจ้าจะหิวโหย’

3. เจ้าของโรงแรมจึงกล่าวว่า
“ท่านเป็นอะไรไป จึงมาขอขนมปัง
จากฉันตอนดึกๆ คอยจนถึงเวลา
กลางวันเถิด”

4. แต่นักเดินทางปฏิเสธที่จะถูก
ส่งไปพร้อมกับคำตอบนี้และกลับ
เร่งรีบขอร้องเจ้าของโรงแรมสำหรับ
ขนมปัง

5. ในที่สุด เจ้าของโรงแรมก็ยอม
จำนน และแม้ว่าเขาจะไม่ได้มอบ
ขนมปังให้นักเดินทางด้วยความ
เมตตาก็ตาม พูดแล้วเขาก็มอบ
มันให้กับเขาอยู่ดี เพราะคำขอ
ที่ไร้ยางอายจนดึกดื่น

6. ดูเถิด จากอุทาหรณ์นี้ ท่านจะ
สรุปได้ดังนี้ บุคคลซึ่งเดินทางไป
ตามทางแห้งแล้งผ่านทะเลทราย
มาตลอดชีวิต หลงจากทางตรง
และทางแคบ ไม่สามารถหาอาหาร
เพื่อชีวิตแห่งจิตวิญญาณของ
ตนได้ ด้วยวิธีนี้ เขาเข้าสู่ค่ำคืน
อันลึกล้ำของชีวิต และในที่สุด
แม้จะเดินทางต่อไปในเส้นทางนี้
กลางดึกเขาก็พบโรงแรมแห่งหนึ่ง
และอย่างน้อยเขาก็มั่นใจว่าข้างใน
นั้นอาจมีขนมปังแห่งชีวิตอยู่

7. เขาเริ่มเคาะและถาม และเมื่อถึง
เวลาสุดท้ายเขาก็ได้รับสิ่งที่เขา
ค้นหาในทะเลทรายของโลกมา
เป็นเวลานานโดยเปล่าประโยชน์

8. ดูเถิด ความหมายของสิ่งนี้:
ในช่วงเวลาเหล่านี้ และยิ่งกว่านั้น
ในยุคมืดที่กำลังจะมาถึง อาณาจักร
ของพระเจ้าจะต้องถูกยึดครองด้วย
กำลัง เพราะผู้ที่ค้นหาก็จะพบเช่นกัน
ถ้าเขาไม่ยืนเกียจคร้านบนทางที่แห้ง
แล้งเช่นนี้ แก่ผู้เคาะประตูแม้ในเวลา
กลางคืน ประตูนั้นก็จะเปิดออก และ
ผู้ใดที่ถามอย่างไม่ลดละก็จะได้รับ
ตามที่เขาขอ ตอนนี้คุณเข้าใจ
ภาพประกอบนี้ดีแล้วหรือยัง?”

9. อะกริโคลา พูดว่า:“ข้าแต่องค์
พระผู้เป็นเจ้าและพระอาจารย์ เราเข้าใจ
ตัวอย่างนี้แล้ว แต่เท่าที่ข้าพเจ้าเข้าใจ
ภาพประกอบนี้ไม่ได้มีสิ่งปลอบโยน
มากมายเมื่อเปรียบเทียบกับบทเรียน
และถ้อยคำอื่นๆ มากมายของพระองค์
แน่นอนว่าการจะบรรลุถึงความสุข
อันยิ่งใหญ่นั้นต้องอาศัยการเสียสละ
อันยิ่งใหญ่และความพยายามอย่างมาก
แต่ในความคิดของข้าพเจ้า ถ้าใครมี
ความตั้งใจจริงและแน่วแน่ก็จะดำเนิน
ชีวิตตามคำสอนของพระองค์อย่าง
สมบูรณ์ – ซึ่งเท่าที่ข้าพเจ้าเห็น ข้าพเจ้า
ไม่ได้ถือว่ายากหรือเหนื่อยเป็นพิเศษ
เนื่องจากท่านเองได้กล่าวว่าแอกของ
ท่านอ่อนและภาระของท่านก็เบา ดังนั้น
ข้าพเจ้าต้องสารภาพอย่างตรงไปตรงมา
ว่า ด้วยถ้อยคำเหล่านี้ ตามที่อาณาจักร
ของพระเจ้าเท่านั้นที่จะบรรลุได้ก็
โดยอาศัย พลังทั้งในยุคนี้และยุคมืด
ที่จะมาถึง ฉันไม่สามารถค้นพบแอก
อันนุ่มนวลและภาระอันเบาสบายได้

10. อย่างไรก็ตาม ภายในคำพูดเหล่านี้
ของคุณ ฉันเห็นได้ว่าการเผยแพร่
คำสอนของคุณ ไม่ว่ามันจะเป็น
ความจริงของพระเจ้าก็ตาม จะนำมา
ซึ่งการต่อสู้ครั้งใหญ่และแม้แต่สงคราม
ที่นองเลือดที่สุด! เพราะบนโลกนี้
เพื่อสนับสนุนเจตจำนงเสรีของ
มนุษย์และการศึกษาที่เหมาะสมใน
ท้ายที่สุด ปีศาจจำนวนมากและ
เทวทูตที่แท้จริงเพียงไม่กี่คนจึงมี
สิทธิ์เช่นเดียวกันในการกระทำ
เพียงถูกจำกัดโดยกฎหมายของรัฐ
ที่เข้มงวดเท่านั้น – และด้วยเหตุนี้
เพื่อที่จะบรรลุอาณาจักรของ
พระเจ้า จำเป็นต้องใช้กำลังอย่าง
มาก อย่างไรก็ตาม พระเจ้าและ
อาจารย์ ดูเหมือนจะขาดแอกที่
อ่อนนุ่มและภาระที่เบามาก

11. ตอนนี้นี่เป็นเพียงมุมมองของ
ข้าพเจ้า และข้าพเจ้าเห็นว่าข้าพเจ้า
ไม่ได้ผิดโดยสิ้นเชิง แต่ข้าพเจ้ายังขอ
ให้คุณอธิบายให้ชัดเจนขึ้นอีกหน่อย
ว่าจะต้องใช้กำลังเพื่อยึดครอง
อาณาจักรของพระเจ้าอย่างไร .
เพราะข้าพระองค์อยากเห็นแอกอัน
อ่อนนุ่มของพระองค์ ภาระอันเบา
และการใช้กำลังอยู่ใกล้กันอีกสักหน่อย”

ตอนที่ 105 – ‘ยึดอาณาจักรแห่งสวรรค์
ด้วยกำลัง’ หมายความว่าอย่างไร

1.ฉันบอกว่า:“เพื่อนเอ๋ย ผู้ที่ปรารถนา
มันอย่างจริงจัง ความเพียรพยายามและ
งานทุกอย่างย่อมเป็นแอกอ่อนและเป็น
ภาระเบาสำหรับเขา แต่เมื่อท่าน
พยายามหลีกเลี่ยงความเพียร
พยายามโดยสุจริต เมื่อนั้นท่านก็จะ
ล้มเหลวในการบรรลุเป้าหมายที่
ต้องการ ความพยายามและการ
ลงแรงที่เหมาะสมเป็นพลังที่ทุกคน
ต้องยึดเอาอาณาจักรของพระผู้
เป็นเจ้าเพื่อตนเอง

2. คุณเห็นไหมว่าตัวคุณเองทำความ
รุนแรงอย่างยิ่งใหญ่ต่ออาณาจักรของ
พระเจ้า แต่เพราะคุณพยายามที่จะ
บรรลุมันอย่างเต็มที่คุณจึงไม่หลีกเลี่ยง
ความพยายามหรือการเสียสละใด ๆ
ดังนั้นแอกของฉันสำหรับคุณจึงดู
ค่อนข้างเบาและภาระของฉันก็วางลง
สำหรับคุณนั้นเบาและเล็กน้อย ลอง
คิดดูว่าด้วยความรักที่มีต่อเรา คุณ
กำลังพาคนหนุ่มสาวทั้งหมดไปที่กรุงโรม
เพื่อดูแลพวกเขาที่นั่นอย่างเหมาะสม
ในนามของเรา นอกจากพวกเขาแล้ว
คุณยังพาครอบครัวที่ยากจนจาก
เอมมาอูส ครอบครัวของเฮเลียส และ
คนรับใช้ในพระวิหารอีกหลายคนที่
กลับใจใหม่ พร้อมด้วยภรรยาและลูกๆ
ของพวกเขาไปด้วย และคุณจะดูแล
พวกเขาเช่นกัน ดูเถิด นี่เป็นความ
รุนแรงใหญ่หลวงซึ่งท่านในฐานะคน
ต่างชาติกำลังกระทำต่ออาณาจักร
ของพระเจ้าที่แท้จริง เพื่อเอาอาณาจักร
ที่แท้จริงนั้นไปเพื่อตัวท่านเอง และจะ
ยิ่งรุนแรงยิ่งขึ้นไปอีก เพราะความเชื่อ
ของท่านในเรา ความรักที่มีต่อเราและ
ความตั้งใจอันแน่วแน่และดีจะทำให้
คุณทำมากกว่าสิ่งที่คุณทำมาจนถึง
ตอนนี้ ถึงกระนั้น ทั้งหมดนี้จะเป็นแก่
ท่าน แต่เป็นแอกที่อ่อนนุ่มและเป็น
ภาระเบา สำหรับท่านด้วยความยินดี
และปรารถนาอย่างยิ่งที่จะเป็นเช่นนั้น

3. เพื่อนเอ๋ย หากบัดนี้ท่านจะพิจารณา
เรื่องนี้โดยอาศัยเหตุผลอันสมควร
แล้วประเมินดู ท่านจะเห็นว่าแอกที่
อ่อนนุ่มนั้นภาระเบาและความรุนแรง
ที่ต้องทำต่ออาณาจักรของพระเจ้า
ก็ลงมาเป็นอันเดียวกัน

4. บัดนี้ท่านได้พิจารณาผู้รับใช้ของเรา
ในพระวิหารของเราและคนทางโลก
อีกหลายคนแล้ว ลองพิจารณาดังนี้:
สิ่งที่คุณทำอย่างง่ายดายในเวลานี้
เพื่อบรรลุอาณาจักรของพระผู้เป็นเจ้า
สำหรับพวกเขาจะต้องใช้ความ
พยายามมหาศาลตามความตั้งใจ
ของพวกเขาจนคุณสามารถเคลื่อน
ย้ายภูเขาของโลกไปพร้อมกับมันได้
เหมือนเดิม และหากพวกเขาผู้
สามารถทำได้ จะไม่ใช้ความรุนแรง
ต่ออาณาจักรของพระเจ้าเหมือน
อย่างที่คุณได้ทำไปแล้ว ด้วยความ
ยินดีอย่างยิ่ง พวกเขาก็จะไม่ได้
บรรลุสิ่งนั้นอย่างแท้จริง

๕. ดังที่เป็นอยู่ในปัจจุบันนี้และใน
ระหว่างนี้ ดังนั้นในเวลาที่ยังมาไม่ถึง
มนุษย์ของโลก เพราะโลกนี้ไม่เคย
ขาดแคลนผู้ที่รักโลกเลย และสำหรับ
คนเช่นนี้ แอกของเราจะไม่อ่อนลง
และภาระของเราจะเบาลง อย่างไร
ก็ตาม หากในช่วงวาระสุดท้ายของ
พวกเขาท่ามกลางค่ำคืนอันยาวนาน
ของชีวิตบนโลกนี้ พวกเขาตั้งใจที่จะ
บรรลุอาณาจักรของพระเจ้า พวก
เขาจะต้องเคาะประตูเพื่อรับขนมปัง
เพียงเล็กน้อยจากสวรรค์ที่ต่ำที่สุด
เท่านั้นที่จะพึงพอใจ ความหิวกระหาย
แห่งชีวิตแห่งจิตวิญญาณของพวกเขา

6. เพราะฉะนั้น ผู้ที่จะบำเพ็ญ
ประโยชน์มากมายเพื่อเราและ
ทำการบูชายัญมากมาย จะได้รับ
มากมายจากอาณาจักรของ
พระเจ้าด้วย แต่ผู้ใดผู้ซึ่งเป็นนัก
เดินทางในยามราตรีเมื่อสิ้นสุด
การเดินทางในโลกนี้แล้ว จะเริ่ม
เคาะประตูบ้านของเราและถามจริงๆ
จะไม่ถูกปฏิเสธเช่นกัน แต่เขา
จะได้รับเพียงเล็กน้อยเท่านั้น
เพราะเขาพยายามเพียงเล็กน้อย
ที่จะ บรรลุอาณาจักรของพระผู้
เป็นเจ้าด้วยตัวเขาเอง และเขาเริ่ม
แสวงหามันเมื่อจำเป็นอย่างยิ่ง
ที่ต้องบีบมือของเขา

7. การที่บุคคลดังกล่าวใช้ความรุนแรง
เพียงเล็กน้อยต่ออาณาจักรของ
พระเจ้านั้นง่ายต่อการเข้าใจ และ
ดังนั้นจึงเป็นเรื่องง่ายเช่นกันที่จะ
เข้าใจว่าบุคคลดังกล่าวไม่สามารถ
คาดหวังที่จะได้รับส่วนใหญ่ของ
อาณาจักรของพระเจ้า เพราะด้วย
มาตรการเดียวกันกับที่ใครมาพบที่นี่
เขาจะได้พบในอาณาจักรของพระเจ้า

8.เหตุฉะนั้น ผู้ที่กระทำความรุนแรง
อย่างใหญ่หลวงต่ออาณาจักรของ
พระเจ้าเพื่อให้ได้มานั้น จะได้รับพลัง
อำนาจอันยิ่งใหญ่ในโลกนี้อยู่แล้ว
แต่ผู้ที่กระทำความรุนแรงเพียงเล็กน้อย
ต่ออาณาจักรของพระเจ้าก็จะได้รับ
ความยิ่งใหญ่เช่นเดียวกัน พลังและ
อำนาจอันน้อยนิด และในอนาคต
ข้างหน้า เขาจะไม่สามารถไปถึงจุด
สูงสุดของบรรดาผู้ที่กลายเป็นผู้
ยิ่งใหญ่และยิ่งใหญ่ต่อพระพักตร์เรา
แม้แต่บนโลกนี้ตลอดไป เพื่อนของฉัน
คุณเข้าใจเรื่องนี้ดีแล้วหรือยัง?”

Seelen und deren Herkunft, Krankheiten und Heilung – Souls and their Origins, Illnesses and Healing

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flagge de Der Herr erklärt… Seelen und deren Herkünfte, Krankheiten und Heilung

Der Herr erklärt… Seelen und deren Herkünfte, Krankheiten und Heilung

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 4, Kapitel 35 bis 38

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 35 – Der Unterschied der Seelen auf Erden

1. (Der Herr:) „Daneben gibt es auch noch Unterschiede der Seelen, die von oben her sind, in der Art, dass da einige aus den vollkommenen Sonnenwelten stammen. Diese sind kräftiger als solche, die aus den kleinen, dieser Erde ähnlichen Planeten hierherkommen, um auf dieser Erde die Kindschaft Gottes zu erreichen.

2. Je unvollkommener aber irgend ein Planet ist, desto schwächer sind auch seine Auswanderer. Diese haben zwar eine geringere Lebensprobe zu bestehen, können aber an der Seele schon einen grösseren Schaden bekommen. Sie haben aber dennoch einen kräftigen Urlebenskeim in sich; wird der in rechter Art erweckt, so sind die Seelen dann auch bald wieder in der vollen Lebensordnung.

3. Endlich, am häufigsten, gibt es Seelen, die aus dieser Erde von Uranbeginn abstammen. Diese sind am eigentlichsten zur Kindschaft Gottes berufen, sie sind die Schwächsten und könnten für sich am ehesten total verdorben werden; aber es ist solches wieder darum nicht leicht möglich, weil je unter hundert sicher ein oder zwei Starke von oben sich befinden, durch die die schwachen Seelen vor einem gänzlichen Verderben gehindert und geschützt werden. Gibt es darunter auch schon sehr verlorene Schafe, so werden sie zu seiner Zeit doch wieder aufgefunden werden.

4. Jede Seele aber – ob in sich noch so schwach, ohnmächtig, zertragen und verdorben – hat in sich den Urlebenskeim, der nimmerdar verdorben werden kann. Ist die Seele mit der gerechten Länge der Zeit nur dahin gebracht worden, dass ihr innerster Urlebenskeim in ihr erweckt werden kann, so ist sie dann aber auch gleich selig und in allen Dingen liebe- und weisheitskräftig und ist dann so gut ein Kind des Allerhöchsten wie ein menschgewordener Engelsgeist oder eine Seele aus einer Zentralsonne, aus einer minderen Planetarsonne oder aus irgendeinem ausserirdisch anderwärtigen dunkeln und für sich lichtlosen Erdkörper, deren es im weiten Schöpfungsraume mehr gibt als des Sandes im Meere und des sämtlichen Grases auf der Erde.

5. Wer zum Beispiel von euch ein schon mehr vollendeter Mensch ist, der mag einem noch so dummen und abergläubischen Sünder von einem ordentlichen Tiermenschen seine Hände auflegen oder ihm sanfte Striche geben von der Nasenwurzel über die Schläfen hinab bis in die Magengrube, so wird der Mensch dadurch in einen verzückenden Schlaf gebracht. In diesem Schlafe wird dessen wenn noch so verstörte Seele frei von Plagegeistern ihres Leibes, und der Urlebenskeim tritt dann sogleich auf eine kurze Zeit wirkend in der Seele auf.

6. Fraget dann solch einen Verzückungsschläfer, und ihr werdet da Antworten bekommen, über die sich eure Weisheit höchst erstaunen wird!

7. Wird nach einer kurzen Zeit ein solcher Mensch nach seiner eigenen Verordnung, die zu beachten ist, wieder ins irdische Leben herüber erweckt, so ist der Urlebenskeim wieder in seine alte Ruhe zurückgekehrt, und die Seele tritt dann wieder in ihre alten Fleischbande zurück und erinnert sich an nichts, was mit ihr in dem verzückenden Schlaf ihres Leibes vor sich gegangen ist. Sie weiss kein Jota von all dem Weisen, was sie geredet hat durch des Fleisches Mund, und ist dann für sich wieder so dumm und abergläubisch, wie sie früher war.

8. Dieses diene euch als ein Beweis, dass im Grunde keine Seele so verdorben werden kann, dass sie nimmer zu heilen wäre.

9. Freilich wird bei so mancher Seele eine geraume Zeit entweder hier und noch mehr jenseits erforderlich sein, bis sie jene selbständige, gesunde Festigkeit erreichen wird, die dazu erforderlich ist, um den Urlebenskeim in sich vollends zu erwecken und sich vom selben in allen Teilen durchdringen zu lassen. Aber diesen Lebensakt sich als unmöglich und nie erfolgbar zu denken bei einer Seele, die im Grunde und Boden schon gänzlich verdorben zu sein scheint, wäre eine ebenso grobe Sünde gegen die Liebe und Weisheit Gottes, wie die als verdammt geglaubte Seele in sich selbst als ein Auswurf der Hölle erscheint und vor den richtenden Weltaugen als ein bergegrosser und dichter Sündenknäuel dasteht.“

Kapitel 36 – Die Seelenkrankheiten und ihre Behandlung

1. (Der Herr:) „Darum sollet ihr die Menschen nicht richten, auf dass ihr dadurch am Ende nicht zu Richtern über euch selbst werdet!

2. Wäre es denn nicht eine allerunmenschlichste Torheit, einen leiblich kranken Menschen deshalb richten und über ihn eine gewissenlose Strafe verhängen zu wollen, weil er krank und elend geworden ist?! Eine um wie vieles grössere und um gar vieles unmenschlichere Torheit aber ist es erst dann, so ihr einen seelenkranken Menschen darum richtet und verdammet, weil seine Seele aus den früher angeführten Gründen schwach und krank geworden ist!

3. Ihr nennet solche Menschen nach euren Gesetzen und Bestimmungen Verbrecher und unterziehet sie der unerbittlichen, harten Strafe; was tuet ihr aber dadurch? Ihr strafet eine Seele, weil sie im Grunde ohne ihr Verschulden krank geworden ist! Fraget euch selbst, wie sich vor Gott eure Gerichte ausnehmen müssen.

4. Frage dich aber selbst, du Mein menschenfreundlicher Cyrenius, was du ohne Mich mit den fünf Hauptverbrechern als oberster Richter Roms und als Gewaltträger über Leben und Tod gemacht haben würdest!? Siehe, du hättest dir die ruchlosen, argen Taten vorerzählen lassen und endlich alle fünf dem Kreuzestod übergeben! Wäre es dir je in den Sinn gekommen, zu denken, dass hinter diesen fünfen solche Geister zu Hause sein könnten? O nein! Das wäre dir nimmer in den Sinn gekommen!

5. Du hättest, ganz ergrimmt über ihre Untaten, sie mit dem kältesten Blute von der Welt zum Tode verurteilt und würdest dabei noch der beruhigenden Meinung geworden sein, Gott und der Menschheit einen guten Dienst erwiesen zu haben! Welchen Schaden aber hättest du der Menschheit bereitet, solche Geister von der Erde vertilgt zu haben, die nun als vollkommen geheilt – seelisch und leiblich – den Menschen der Erde wie Frühlingssonnen leuchten und viele tausendmal tausend Menschenherzen zum Guten und Wahren erwärmen und beleben werden! Von jetzt an wirst du freilich wohl anders verfahren; aber früher wärest du unerbittlich gewesen!

6. Und siehe, so steht es mit allen weltlichen Gerichten auf der lieben Erde! Für die leiblichen Krankheiten und Gebrechen finden sich Ärzte und bereiten allerlei Arzneien; nur für die Krankheiten der armen Seelen gibt es keine anderen Ärzte und Arzneien als zuerst ein ganzes schweres Buch voll der oft schwerst zu haltenden Gesetze – und hinter den Gesetzen das richtende Schwert!

7. Wäre es denn nicht feiner, klüger und menschlicher, mehr Ärzte und Arzneien für krank gewordene Seelen als für deren Leiber zu errichten, die in kurzer Zeit eine Speise der Würmer werden?!

8. Dass da eine weit gediehene Seelenkrankheit schwerer zu heilen ist denn so manche des Leibes, das weiss Ich wohl am besten; aber keine ist völlig unheilbar, während es doch für jeden Leib endlich eine letzte Krankheit gibt, für deren Heilung auf der ganzen Erde kein Kraut gewachsen ist! Und doch tut ihr Menschen des Verkehrten so viel!

9. Für den morschen, total sterblichen Leib errichtet ihr Heilanstalten über Heilanstalten, Apotheken und Bäder, Salben und Pflaster und heilsame Getränke; aber für die unsterbliche Seele habt ihr noch nicht auch nur eine Heilanstalt errichtet!

10. Du sagst bei dir im Herzen nun freilich wohl: ,Wie wäre das ohne Dich, o Herr, möglich gewesen?! Wo hätten wir es hernehmen sollen und von wem es erlernen?!‘ Das ist allerdings wahr, – diese Kenntnis verlangt freilich wohl ein tieferes Erforschen der gesamten Menschennatur, als bloss aus der alten Erfahrung zu wissen, was für ein Kräutersaft die Beschwerden eines überschoppten Magens am ersten heilt; aber die unsterbliche Menschenseele ist es auch wert, dass man sich um ihre mannigfache Beschaffenheit ein wenig mehr kümmert als um die Beschaffenheit eines aus Frasssucht überfüllten Magens!

11. Es sind aber wohl zu allen Zeiten auch wahre, von Gottes Geist erfüllte Seelenärzte in diese Welt gesandt worden und haben den rechten Weg zur Heilung der Seelen gepredigt. Manche haben sich daran gekehrt und wurden auch unfehlbar geheilt; aber die sogenannten Grossen und Mächtigen der Erde hielten sich ohnehin für ganz seelengesund, missachteten die von Mir auf die Erde gesandten Seelenärzte, verfolgten sie am Ende und verboten ihnen, das Heilwerk für kranke Seelen zu betreiben, – und so geschah es immer durch der Erde Grosse und Mächtige, dass die Gnadenlehre zur Genesung der kranken Seelen bei den Menschen nie diejenigen Wurzeln fassen konnte, durch die sie dann zu einem vollkräftigen Heilbaum erwachsen wäre.

12. Und ist irgendwo auch ein ganz gesunder und kräftiger Same gelegt worden, so wussten die selbstsüchtigen und herrschgierigen Menschenkinder dieser Erde den Baum so lange zu putzen, ihm die ihnen überflüssig scheinenden Äste und Zweige zu nehmen und ihm die notwendige Rinde so lange abzuschaben, bis der ganze Baum endlich verdorren musste. Und so ist denn auch für die Heilung der kranken Seelen bis zur Stunde keine andere Heilanstalt als allerschärfste Gesetze, Arreste, Untersuchungsgefängnisse, erschreckliche Strafkerker, das scharfe, allerunbarmherzigste Schwert und allerlei qual- und martervolle Hinrichtungs- und Tötungsinstrumente errichtet und brauchbar hergestellt worden. Es sind das Produkte von zwar auch lauter kranken, aber starken Seelen; denen muss vor allem geholfen werden, so es mit der Heilung der kleinen, schwachen und untergebenen Seelen zu irgendeinem glücklichen Erfolg auf dieser Erde noch kommen soll.“

Kapitel 37 – Von Seelenheilanstalten und Seelenärzten

1. (Der Herr:) „Ich habe ebendarum Selbst auf diese Erde kommen müssen, um für alle kranken Seelen eine bleibende und für alle Zeiten wirksame Seelenheilanstalt zu errichten, weil die Menschen eine solche nimmer zustande gebracht haben würden.

2. Aber es wird noch, alles dessen ungeachtet, stets schwer gehen mit der bleibenden Errichtung einer in Rede stehenden Heilanstalt für kranke Seelen, weil gewisse Menschen sich dadurch in ihren Scheinweltrechten werden beeinträchtigt zu fühlen anfangen.

3. Die Selbst- und Weltliebe, die ein Hauch der Hölle in des Menschen Brust ist, wird da immer sich dagegen sträuben und von ihrer argen Krankheit nicht geheilt werden wollen und wird nicht lassen von ihren Weltmitteln, als da sind die schwer zu erfüllenden harten Gesetze, deren Gerichte und Strafen.

4. Aber dennoch werden nach Mir allenthalben stets viele sein, bei denen diese Meine nun errichtete Seelenheilanstalt bleiben wird für viele, die sie werden benützen wollen. Zwar werden solche echten Heilanstalten um Meines wahren und lebendigen Namens willen von den zwar weltlich mächtigen, aber in sich erzkranken Seelen manches und oft vieles zu erdulden haben; aber Ich Selbst werde sie zu schützen wissen!

5. Sollten jedoch zu selbstwillig arg krank gewordene Weltmenschenseelen aus einem förmlichen Wahnsinn eine und die andere Seelenheilanstalt ganz zugrunde zu richten beabsichtigen, so werde Ich sie dann schon durch ein zweckdienliches ausserordentliches Gericht zu ergreifen und ihre Seelenheilung in jenseitigen Heilanstalten zu verordnen verstehen, wo bis zur nur sehr langsam vorwärtsschreitenden Heilung viel Heulens und Zähneknirschens vernommen werden wird!

6. Schon auf dieser Welt schmeckt eine sehr wirksame Leibesarznei gewöhnlich sehr bitter; aber noch bitterer werden die jenseitigen Seelenheilungsarzneien schmecken, weil sie sehr kräftig sein müssen, um eine gefährlichst kranke Seele sonach dort zu heilen, weil für sie hier keine Heilung mehr möglich war. Ja, geheilt werden sie wohl werden, aber lange und sehr verzweifelt bitter wird es hergehen! Darum wohl dem, der seine Seele in diesen irdischen Heilanstalten gesund machen wird!

7. Aus allen den bisher angezeigten Gründen aber seid ihr mächtigen Richter wahre Seelenärzte in aller Zukunft, und richtet über jede kranke Seele ein rechtes Gericht zu ihrer Heilung und nicht zu ihrer noch grösseren Verkümmerung!

8. Wahrlich, um wieviel ihr durch ein eigens selbst seelenkrankes Gericht eine ohnehin schon äusserst kranke Seele noch kränker gemacht habt, um ebensoviel werdet ihr selbst an eurer Seele elender und kränker werden, und es wird drüben eure Heilung dann eine um sehr vieles bitterere als die der von eurem bösen Gericht noch elender gewordenen Seele! Denn solch eine Seele ist und bleibt trotz eures bösen und unsinnigen Gerichtes dennoch einfach krank und wird auch jenseits mit einer einfachen Heilung wiederhergestellt werden können; eine unsinnige Richterseele aber wird nach jedem ungeratenen und bösen Gericht stets einmal ins Doppelte in jener Seele Krankheit verfallen, die sie arg gerichtet hatte, und wird dadurch auch ihr höchst eigenes Grundseelenübel notwendig ums Doppelte erhöhen. Dass es dann jenseits mit der Heilung solch einer höchst elend und krank gewordenen Richterseele auch höchst bitter und langwierig hergehen wird, lässt sich bei nur einigem Nachdenken leicht von selbst verstehen!

9. So du als ein ungeschickter Arzt selbst krank zu einem sehr gefährlich Kranken verlangt wirst, und du gehest des Gewinnes wegen dahin und gibst ihm in deiner Ungeschicktkeit eine Arznei, die ihm nicht hilft, sondern hie und da noch elender macht, – welchen Nutzen hast du davon?! Denn hast du ihm nicht geholfen, so bekommst du auch keinen Lohn – wie es bei euch Sitte ist –; du bist aber dabei auch noch von des gefährlich Kranken Übel angesteckt worden und hast nun erstens keinen Lohn und zweitens an dir selbst statt einer einfachen eine doppelte Krankheit zu bestehen!

10. Wenn nun an deiner Stelle ein kluger Arzt kommt, wird er nicht deinen früheren Kranken mit einer tauglichen einfachen Arznei heilen, während er bei dir, weil du nun von zwei Übeln behaftet bist, auch sicher eine doppelte Arznei wird in Anwendung bringen müssen, um dir möglicherweise zu helfen?! Und solche doppelte Arznei wird in deinem leidigen Fleische auch sicher wenigstens eine doppelt so grosse Revolution bewirken als die einfache bei deinem früher behandelten nur einfach Kranken.“

Kapitel 38 – Wahre Gerechtigkeit

1. (Der Herr:) „Ich meine, dass dieses euch nun klar sein dürfte, und so führe Ich das Wort weiter und sage: Es ist damit nicht an dem, als solltet ihr darum nun, weil Ich solches zu euch geredet habe, alle Gefängnisse und Verwahrungsorte, die dennoch ein notwendiges Übel gegen das grosse Übel sehr kranker Seelen sind, zerstören und zerbrechen alle Fesseln und alle Schwerter; o nein, das soll damit gar nicht gesagt sein! Denn sehr ansteckend kranke Seelen müssen sogar sorgfältig von den gesunden abgesondert und so lange in Gewahrsam gehalten werden, bis sie von Grund aus geheilt sein werden.

2. Aber nicht euer Zorn und euer Rachegefühl halte sie in festen Gemächern in Gewahrsam, sondern eure grosse Nächstenliebe und die damit engst verbundene innigste Sorge um ihre mögliche gänzliche Heilung! Wird es euch der rechte Geist der Liebe anzeigen, dass bei einem oder dem andern Schwerkranken eine bitter schmeckende Arznei vonnöten ist, so enthaltet sie ihm nicht vor, weil das ein sehr unreifes und unzeitiges Erbarmen wäre! Aber nur in der wahren Liebe müsset ihr dem Schwerkranken eine bittere Arznei verabreichen, so wird sie ihm auch sicher die erwünschte Heilung verschaffen, und ihr werdet dann viel des Segens über euch bekommen!

3. Die Arznei, die Ich anfangs am Abend den fünfen verordnete, war sicher nicht süss und fein schmeckend; aber Meine grosse Liebe zu ihnen erkannte sie für unvermeidbar nötig zu ihrer völligen Heilung, und so war jene bittere Arznei auch ein höchster Akt Meiner Liebe zu ihnen. Sie wurden am Morgen dadurch von allen Übeln um so leichter geheilt, und sie sollen reden, ob Mir einer wegen der genossenen bittern Arznei gram sein kann!

4. Aber so jemand, nur durch Zorn und Rachedurst geleitet, den vermeintlichen Verbrecher auf die unbarmherzigste Art quält und martert, so ist er dadurch schon der vielfach grössere Verbrecher und wird dereinst auch desto mehr des Bittersten zum Verkosten bekommen.

5. Mit welchem Masse ihr ausmesset, mit demselben Masse wird es euch dereinst wiedervergolten werden! Wer mit wahrer Liebe misst, dem wird es auch also zurückgemessen werden; wer aber in Zorn und Rache misst, dem wird dereinst zu seiner Heilung ganz dieselbe Arznei im sehr verdoppelten Masse wiedergereicht werden, und er wird nicht um eine Sekunde eher aus der jenseitigen bittersten Anstalt entkommen, als bis jede harte Fiber an seiner Seele weiss und weich wie Wolle gemacht worden ist!

6. Ich habe euch nun die durchgängig wahre Natur und Beschaffenheit des Menschen gezeigt, und ihr möget nun nicht mehr sagen: ,Solches haben wir nicht gewusst!‘ Da ihr solches nun aber wohl kennet und wisset, so handelt auch danach und lehret solches auch diejenigen, die unter euch stehen und bis jetzt als selbst Kranke nicht wissen, was sie tun, so werdet ihr als wahre und gesunde Mitarbeiter an Meinem Reich auf dieser Erde im rechten und besten Masse tätig sein, und Mein Wohlgefallen wird euch begleiten auf allen euren Wegen und Stegen; werdet ihr aber irgendwo wieder nach eurem alten Sinne arbeiten, da denket, dass eure Seele wieder von einem Übel befallen ist, und bittet dann, dass Ich sie davon heile und ihr nicht verfallet in ein doppeltes Selbstleiden!

7. O ihr, die ihr richtet und mit euren Urteilen die armen kranken Seelen noch kränker machet, als sie ehedem waren, bedenket doch ernstlich, was ihr seid und sein sollet der Wahrheit gemäss, und was ihr tun sollet der Ordnung Gottes zufolge! Ihr Richter und Obergewaltträger über die Schwäche der Völker, die am Ende doch wieder auch alle eure Gewalt, Macht und Ansehen sind, sollet wahre Väter eurer Völker sein, und als solche sollet ihr sehr um die volle Gesundheit der euch anvertrauten vielen Kinder und mit aller Liebe und wahrer väterlicher Sorgfalt um deren Seelenwohl bekümmert sein! Leibesärzte brauchet ihr nicht zu sein – aber um desto mehr wahre Seelenärzte!

8. So ihr aber eure Kinder sehet, wie sie öfters eure elterlichen Gebote nicht beachten und sich dann und wann auch recht stark an ihnen versündigen, würde es euch wohl anstehen, so ihr darum ein und das andere Kind gewisserart zum abschreckenden Beispiele martern und am Ende gar ans Kreuz hängen liesset?! Dies kann vielleicht einmal ein herrschsüchtigster Vater getan haben; doch viele Beispiele derart wird die Welthistorie nicht aufzuweisen haben! Ihr besseren Eltern aber werdet eure fehlenden Kindlein wohl wenigstens scheinernstlich zurechtweisen und im dringendsten Falle sie auch mit der heilsamen Zuchtrute strafen. Werden sich die Kinder darauf bessern, so werdet ihr sicher eine grosse Freude daran haben; denn eine rechte Lust wird es für euch sein, eurer Kinder Seelen frisch und gesund vor euch zu sehen.

9. Also seid ihr mächtigen Richter auch gegen alle Menschen, und eurer Freuden wird nimmer ein Ende sein! Denket euch an die Stelle derer, die euch billigermassen gehorchen müssen und annehmen und beachten eure Gesetze! Würde es euch nicht wohl tun, so sie als eure Richter mit euch barmherzig wären und möglichst schonend mit euch verführen?! Was ihr vernünftigerweise wünschen könnet, dass sie euch tun möchten, so ihr mit kranken Seelen vor ihnen stündet, das tut ihr auch ihnen, so sie mit ihren kranken Seelen vor euch stehen!

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 4, Chapters 35 to 38

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 35 – The Difference of the Souls on Earth

1. (The Lord) “Besides, there are also differences among the souls from above, in that there are some who originate from the perfect solar worlds. These are stronger than those hailing from the small planets resembling this Earth, and it is here where they aspire to achieve the childship of God.

2. The less perfect a planet, the weaker are its emigrants. These, I admit, have less severe trials to pass during their life, but they may suffer greater damage to their soul. However, they possess within themselves a vigorous primal life-germ; if it were to be awakened properly, it will not be long before the life of their souls will return to proper working order.

3. Finally, and most frequently, there are souls that originate from this Earth, from its very beginning. They are the ones who, strictly speaking, are called to become sons and daughters of God, yet they are the weakest of all and could, if left to themselves, easily become wholly depraved. However, this is not easily possible, for among every hundred of them there certainly are one or two strong individuals, hailing from above, whose task it is to guard the weak souls and thus prevent their total perdition. Although there are utterly lost sheep among them, they will be found again one day.

4. Yet every soul – no matter how weak, helpless, utterly confused and depraved in itself – carries within it the primal life-germ, which cannot ever be corrupted. If, in the proper course of time, the soul has been brought to a stage where its innermost primal life can be awakened, it is blessed forthwith, strong in love and wisdom in all things. It is then a child of the Most High, in the same way as an angel incarnate or a soul hailing from a central sun, a lesser planetary sun or from some other dark, and as such, lightless earth globe, of which there are more in the vast expanses of space than there is sand in the seas and grass upon the earth.

5. By laying on his hands or gently stroking the root of the nose across the temples and down to the pit of the stomach, a person more advanced in his perfection may put another into an ecstatic trance. The latter may be the most foolish and superstitious sinner, a veritable brute, but during such a sleep, his soul, however disturbed it may be, is freed from the tormentors of its physical body, and the primal life-germ becomes active within the soul for a short while.

6. If you were to inquire certain things of such an entranced sleeper, you will receive astonishingly wise answers.

7. After a while, such a person – in accordance with his own directions that must be observed – is once again awakened to temporal life, and his primal life-germ is returned to its former inactivity. The soul reenters its previous bonds of the flesh and does not remember anything that happened while its body was in a state of trance. It has no recollection whatsoever of the wisdom that passed through its incarnate mouth, and it is again as foolish and superstitious as before.

8. May this prove to you that, fundamentally, no soul is so depraved that it could never be healed.

9. Of course, with many a soul it may take a long time, both here and even more so in the beyond, until it may attain the independent and healthy stability required to fully awaken the primal life-germ within it, having it pervade all its parts entirely. However, to regard this as impossible and unthinkable in a soul that appears utterly depraved, would be quite as great a sin against the love and wisdom of God as to regard, with the judgmental eyes of the world, the soul, believed to be condemned, as scum from hell and a colossal agglomeration of sin.”

Chapter 36 – Mental Illnesses and the Treatment thereof

1. (The Lord:) “You shall not judge others, for thereby you might be judging yourselves in the end!

2. Would it not be utterly inhuman and foolish to judge and unscrupulously punish a physically sick man simply because he became sick and miserable? And yet it is an even greater and more inhuman folly to judge and condemn a person whose soul has grown weak and sick.

3. In accordance with your laws and regulations you call such people criminals and subject them to severe punishment without pity. And what are you doing thereby? You are punishing a soul because it has become sick, through no fault of its own. Ask yourselves how your courts must appear to God.

4. Ask yourself also, My philanthropic Cyrenius, what you, as a supreme judge of Rome with power over life and death, would have done with the five principal criminals had I not been there? As I see it, you would have listened to the enumeration of their infamous, wicked deeds and, finally, had all five crucified. Would it ever have occurred to you that such spirits could dwell within these five? Oh no! This you would never have thought!

5. Infuriated by their crimes, you would have condemned them to death in coldest blood, and moreover, put your own mind at ease by thinking you had rendered a good service to both God and mankind. What damage you would have done to mankind by uprooting those spirits which now, completely healed in soul and body, shine like the vernal sun upon the men of this Earth, and will warm and motivate many thousands upon thousands of human hearts to the things that are good and true. From now on you will indeed proceed in a different manner; but previously, you would have been unyielding.

6. And behold, this is the case with all temporal courts of justice on our dear Earth. For the physical diseases and ailments, there are doctors who prepare all manner of medicines; only for the maladies afflicting the poor souls there are no doctors and medicines other than a heavy tome brimming with laws that are difficult to keep – and behind the laws hangs the sword of judgment!

7. Would it not be better, more prudent and humane, to establish more doctors and medicines for ailing souls rather than for their bodies which, before long, will become food for the maggots anyway?

8. I certainly know best that a deep-seated ailment of the soul is more difficult to heal than many which affect the body; but none of them is completely incurable. However, for every body there is a final illness for which there is no cure on the whole Earth. And yet you men do the complete opposite!

9. To treat the decrepit, entirely mortal body, you establish ever more hospitals, as well as dispensaries and spas; you invent ointments, plasters and health drinks; but you have not yet established a single institution for the immortal soul!

10. Of course, you say within your hearts: ‘How would that have been possible without You, o Lord? From whom would we have adopted and learnt this?’ This is certainly true, for gaining this knowledge does, in general, necessitate a more thorough investigation into human nature than merely having the empirical knowledge of which herbal juice would cure the excess stomach acid the quickest. But the immortal human soul, in its complexity, deserves far more to be treated properly than a stomach which has been overloaded by sheer gluttony!

11. It is, of course, at all times true that physicians of the soul, by God inspired, have been sent into this world, and that they preached the proper way to heal men’s souls. Some heeded the advice and were healed unfailingly. But the so-called great and powerful on this Earth always imagined themselves to be quite healthy in their souls, finally persecuted these physicians and forbade them to heal sick souls. In this way the great and powerful on this Earth were always instrumental in preventing the blessed teaching of the healing methods for these souls from developing the roots necessary for the growth of a proper healing tree.

12. And wherever a healthy and vigorous seed was sown, the selfish and power-hungry of this Earth used to cut back the tree, removing the, to them, superfluous branches and twigs and scraping off the essential bark, until the whole tree had to wither and die. Thus, to this very hour, no remedy for sick souls has been invented and implemented, other than exceedingly harsh laws, horrific dungeons, the sharp, merciless sword and all manner of instruments of painful execution and death, all of which are products of souls that are ailing as well, but are nonetheless strong. The latter must be helped first of all, if the healing of the small, weak and downtrodden souls is to succeed on this Earth.”

Chapter 37 – On Mental Institutions and Doctors of the Soul

1. (The Lord:) “I Myself had to come down to this Earth, so that, for all the sick souls, I could establish a permanent and forever effective institution for their healing, such as men could never have established themselves.

2. However, notwithstanding all this, it will always be difficult to establish an institution of this kind for sick souls, because certain people will begin to feel that their imaginary rights in this world are being infringed upon.

3. Self love and worldly love, whiffs of hell in the hearts of men, will always resist, not wishing to be healed of their severe afflictions, and they will not give up their worldly remedies, or their harsh laws that are difficult to keep, together with their judgments and punishments.

4. However, nonetheless there will be many after Me who will make use of this soul-healing institution established by Me for the benefit of many. Such true soul-healing institutions will, for the sake of My true and living name, certainly have to endure many trials and tribulations, orchestrated by the worldly powerful, but in themselves thoroughly sick souls. However, I shall know how to protect them.

5. But, should the worldly souls that have grown severely ill of their own volition attempt to bring down these healing institutions out of sheer madness, then I shall seize them by a suitable and extraordinary judgment, and I shall arrange the healing of their souls in institutions in the beyond, where there will be much howling and gnashing of teeth, until their healing has been ever so gradually accomplished!

6. Even in this world a powerful medicine usually tastes quite bitter; but even more so the medicines for the healing of souls in the beyond, since they must be powerful enough to heal a dangerously sick soul, in cases where no healing had been possible before. Yes, they will certainly be healed, but it will be a long and desperately painful process. Therefore, blessed is he who will heal his soul in these earthly healing institutions!

7. For all the reasons mentioned so far, you, mighty judges, shall in future be true soul physicians, and you shall pass a righteous judgment over every sick soul, which will lead to its recovery and not to even greater emotional deprivation.

8. Truly, the degree by which you will worsen the condition of an already sick soul by means of a judgment that is sick in itself, to the same extent will your own soul become more miserable and sick, and your healing in the beyond will be far more painful than that of the soul you had made more miserable by your evil judgment. For such a soul, in spite of your wicked and absurd judgment, is and will remain sick, though it will respond to simple healing in the beyond. The soul of an unenlightened judge, however, will, after every undutiful and evil judgment, incur twice the sickness it had inflicted upon the sick soul, and will thereby double its own mental illness as well. Hence, it may be easily concluded that the healing process in the beyond for the severely diseased soul of such a judge will be a bitter and lengthy one!

9. If you happen to be an incompetent doctor and, being sick yourself, visit a dangerously ill person, thinking only of selfish gain and, in your incompetence, administer to him a medicine that not only does not help him, but only worsens his condition, then what benefit would you derive from that? According to your custom, you are not paid if you have not helped him, but instead you have contracted his disease on top of your own!

10. A competent doctor who visits your former patient in your place will no doubt cure him with a simple but effective medicine, whereas for you who are now suffering from two diseases he will have to use a medicine that is twice as potent, which, in your suffering body, will produce twice the reaction than that which the simple medicine will have caused in your former patient.”

Chapter 38 – True Justice

1. (The Lord) “I think that this matter is now clear to you, and so I will continue. By what I have told you I did not mean that you must abolish all prisons and detention centers, which are indeed a necessary evil to counter the great wickedness of severely ill souls, or break all the fetters and swords; oh no, this is not what was meant by it. For contagiously ill souls must be carefully isolated from the healthy ones and kept in detention under supervision until they are thoroughly healed.

2. However, allow not your anger and desire for revenge to keep them confined in secure places, but instead your great love for your neighbor and, closely related, your sincere concern that they might be completely healed. Whenever the true spirit of love indicates to you that one or other severely ill person requires bitter medicine, do not withhold it from him, for this would be an immature and untimely sign of compassion! Only in the spirit of true love must you dispense a bitter medicine to the seriously ill. It will surely bring about his desired recovery, and thereby you will derive many blessings for yourselves.

3. The medicine that I first prescribed to the five at the beginning of the evening was certainly not sweet and palatable; but My great love for them recognized that it was absolutely essential for their complete recovery, and thus, that bitter medicine was also a supreme act of My love for them. Consequently, it was so much easier in the morning to heal them of all evils, and if one of them bears a grudge against Me because of the bitter medicine, let him speak up.

4. But if someone, motivated solely by anger and a thirst for revenge, torments and tortures the supposed criminal most unmercifully, his actions make him the greater criminal many times over, and one day he will all the more taste of the most bitter medicine.

5. Whatever measure you use in your assessment, that same measure will be used to reward you. Whoever measures with true love will one day himself be measured likewise; but he who measures in anger and revenge will one day, for his own healing, receive an administration of the very same medicine, but twice the quantity, and he will not be released a second too early from the harshest institution in the beyond until every hard fibre within his soul has become as white and soft as wool!

6. I have now shown you the true nature and character of man in general, and you can no longer say: ‘This we did not know!’ But since you now know it, do act accordingly and teach it also to those who rank below you and, being sick themselves, do thus far not know what they are doing. You will then, as true and healthy collaborators working for My kingdom upon this Earth, be active in the right and best measure, and My approval will accompany you wherever you go. If, however, you will work someplace else, employing your old ways, then know that your soul has once again become infected by an ancient evil. Ask Me to cure it, so that you will not be stricken by a twofold illness!

7. O you who judge, making the poor sick souls even more ill than they were before, earnestly consider what you are and what you should be in all truth, and what you are supposed to be doing according to the order of God! You judges and overlords ruling over the impotence of the peoples, from whom, in the end, you derive your power, might and respect, shall be true fathers of your nations, and as such you must be concerned for the health of the souls of the many children entrusted to you, with all love and true fatherly diligence! You need not be doctors caring for their bodies, but rather doctors caring for their souls!

8. If you see your children disregarding the rules of their parents and even grievously sinning against them every now and then, would it be appropriate for the parents to take one of the children and torture it as an example to deter others and finally even hang it on the cross?! This could only have been done at some point by a father entirely drunk with power; however, you would not find many such examples throughout the history of the world! The better parents among you will at least reprimand transgressing children in an apparently serious manner, and in the most severe cases even punish them with a salutary rod. Should the children improve their behaviour thereafter, this will surely give you great joy. It is an appropriate desire for you to see the souls of your children fresh and healthy in your company.

9. You mighty judges shall behave in like manner towards all people, and your joy will never end! Put yourself in the place of those who must listen to you as well as accept and follow your laws! Would it not be pleasing to you if they, as your judges, would be compassionate and lenient towards you?! You could sensibly wish that their behaviour in your presence, if you were to stand before them with sick souls, would be the same as your behaviour towards them if they were to stand before you with equally sick souls!

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วิญญาณและต้นกำเนิดของพวกเขาโรคและการรักษาโรค ยิ่งใหญ่ข่าวประเสริฐของยอห์น

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ยิ่งใหญ่ข่าวประเสริฐของยอห์น
เล่มที่ 4 บทที่ 35 ถึง 38
พระเจ้าทรงเปิดเผยโดยพระวจนะภายใน ถึงยาคอบ ลอร์เบอร์

พระเจ้าทรงอธิบาย…
วิญญาณและต้นกำเนิดของพวกเขาโรคและการรักษาโรค

บทที่ 35 – ความแตกต่างของวิญญาณบนโลก

1. (พระเจ้า) “นอกจากนี้ ยังมี
ฤฤความแตกต่างระหว่างดวง
วิญญาณจากเบื้องบน โดยมี
บางคนที่กำเนิดมาจากโลก
สุริยะที่สมบูรณ์แบบ สิ่งเหล่านี้
แข็งแกร่งกว่าดาวเคราะห์ดวง
เล็กๆ ที่มีลักษณะคล้ายโลกนี้
และนี่คือที่ที่พวกเขาปรารถนา
ที่จะบรรลุความเป็นบุตร
ของพระเจ้า

2. ยิ่งดาวเคราะห์สมบูรณ์แบบ
น้อยเท่าไร ผู้อพยพก็จะยิ่ง
อ่อนแอลงเท่านั้น ฉันยอมรับ
ว่าสิ่งเหล่านี้มีการทดลองที่
รุนแรงน้อยกว่าที่จะผ่านไป
ในช่วงชีวิตที่สาม แต่พวกเขา
อาจได้รับความเสียหายต่อ
จิตวิญญาณของพวกเขา
มากกว่า อย่างไรก็ตาม
พวกมันมีเชื้อโรค ชีวิต
ดึกดำบรรพ์ที่แข็งแกร่ง
อยู่ภายในตัวมันเอง
ถ้ามันถูกปลุกให้ตื่นอย่าง
ถูกต้อง อีกไม่นานชีวิตของ
จิตวิญญาณของพวกเขา
ก็จะกลับคืนสู่สภาพการ
ทำงานที่เหมาะสม

3. ในที่สุด และบ่อยครั้งที่สุด
มีวิญญาณที่กำเนิดมาจาก
โลกนี้ตั้งแต่แรกเริ่ม พวกเขา
คือคนที่พูดอย่างเคร่งครัดถูก
เรียกให้เป็นบุตรและธิดาของ
พระเจ้า ทว่าพวกเขาก็อ่อนแอ
ที่สุดและหากปล่อยไว้เพียง
ลำพัง ก็จะกลายเป็นคนเลว
ทรามโดยสิ้นเชิงได้อย่างง่าย
ดาย อย่างไรก็ตาม นี่ไม่ใช่
เรื่องง่ายที่จะเป็นไปได้ เพราะ
ในบรรดาทุกๆ ร้อยคน แน่นอน
ว่ามีบุคคลที่แข็งแกร่งหนึ่งหรือ
สองคนที่มาจากเบื้องบน ซึ่งมี
หน้าที่ปกป้องดวงวิญญาณที่
อ่อนแอ และด้วยเหตุนี้จึง
ป้องกันการพินาศโดยสิ้นเชิง
แม้ว่าจะมีแกะที่สูญหายไปใน
หมู่พวกเขา แต่สักวันหนึ่ง
พวกมันก็จะถูกพบอีกครั้ง

4. ทว่าทุกดวงวิญญาณ ไม่ว่า
อ่อนแอ ไร้หนทาง สับสนอย่าง
สิ้นเชิง และต่ำช้าในตัวเอง
เพียงใดก็ตาม ต่างก็มีเชื้อโรค
แห่งชีวิตดั้งเดิม ซึ่งไม่มีวัน
เสื่อมสลายได้ หากในเวลาที่
เหมาะสม ดวงวิญญาณถูกพา
ไปสู่ขั้นที่สามารถปลุกชีวิต
ปฐมวัยที่อยู่ด้านในสุดได้ ดวง
วิญญาณก็จะได้รับพรทันที มี
ความรักและสติปัญญาเข้มแข็ง
ในทุกสิ่ง เมื่อนั้นก็เป็นลูกของ
องค์ผู้สูงสุด เช่นเดียวกับทูต
สวรรค์ที่จุติเป็นมนุษย์หรือดวง
วิญญาณที่มาจากดวงอาทิตย์
ตรงกลาง ดวงอาทิตย์ที่น้อย
กว่าของดาวเคราะห์ หรือจาก
ความมืดอื่นๆ และด้วยเหตุนี้
ลูกโลกที่ไร้แสงซึ่งมีมากกว่านั้น
ในที่อันกว้างใหญ่ไพศาล
ยิ่งกว่าทรายในทะเลและ
หญ้าบนแผ่นดิน

5. การวางมือหรือลูบโคนจมูก
เบา ๆ ผ่านขมับลงมาจนถึง
ช่องท้อง บุคคลที่มีความ
สมบูรณ์แบบยิ่งขึ้นอาจทำให้
อีกคนตกอยู่ในภวังค์ได้ อย่าง
หลังอาจเป็นคนบาปที่โง่เขลา
และเชื่อโชคลางที่สุด เป็นสัตว์
เดรัจฉานอย่างแท้จริง แต่ใน
ระหว่างการนอนหลับเช่นนั้น
วิญญาณของเขาไม่ว่าจะถูก
รบกวนเพียงใด เขาก็หลุดพ้น
จากความทุกข์ทรมานของ
ร่างกาย และเชื้อโรคแห่งชีวิต
เริ่มแรกเริ่มเคลื่อนไหวภายใน
วิญญาณได้ชั่วขณะหนึ่ง

6. หากคุณต้องซักถามบางสิ่ง
เกี่ยวกับคนหลับอย่างตะลึงเช่นนี้
คุณจะได้รับคำตอบที่ชาญฉลาด
อย่างน่าประหลาดใจ

7. หลังจากนั้นไม่นาน บุคคล
ดังกล่าว – ตามคำแนะนำของ
เขาเองที่ต้องปฏิบัติตาม – จะตื่น
ขึ้นสู่ชีวิตฝ่ายโลกอีกครั้ง และ
เชื้อโรคแห่งชีวิตดั้งเดิมของ
เขาจะกลับคืนสู่ความเกียจคร้าน
ในอดีต วิญญาณกลับเข้าสู่พันธะ
เนื้อหนังก่อนหน้านี้อีกครั้ง และ
จำไม่ได้ว่าเกิดอะไรขึ้นในขณะที่
ร่างกายอยู่ในภาวะมึนงง มันไม่มี
ความทรงจำใด ๆ เกี่ยวกับปัญญา
ที่ผ่านออกมาจากปากที่จุติมา
ของมัน และมันก็โง่เขลาและเชื่อ
โชคลางเหมือนเมื่อก่อนอีกครั้ง

8. ขอให้สิ่งนี้พิสูจน์แก่คุณว่า
โดยพื้นฐานแล้ว ไม่มีวิญญาณ
ใดเลวทรามจนไม่สามารถ
รักษาให้หายได้

9. แน่นอนว่า ด้วยดวงวิญญาณ
จำนวนมาก อาจต้องใช้เวลา
นานทั้งที่นี่และที่อื่น ๆ จนกว่า
ดวงวิญญาณจะบรรลุความมั่นคง
ที่เป็นอิสระและดีต่อสุขภาพ
ซึ่งจำเป็นในการปลุกเชื้อโรค
ดึกดำบรรพ์ภายในดวงวิญญาณ
ให้ตื่นขึ้นอย่างเต็มที่ และ
กระจายไปทั่ว ทุกส่วนโดย
สิ้นเชิง อย่างไรก็ตาม หากจะ
ถือว่าสิ่งนี้เป็นไปไม่ได้และคิด
ไม่ถึงในจิตวิญญาณที่ดูเสื่อม
ทรามอย่างสิ้นเชิง จะเป็นบาป
ใหญ่หลวงต่อความรักและสติ
ปัญญาของพระเจ้า เมื่อพิจารณา
ด้วยสายตาแห่งการพิพากษา
ของโลก ดวงวิญญาณที่เชื่อว่า
ถูกประณาม เป็นเหมือนขยะจาก
นรกและเป็นบ่อเกิดแห่งบาป
อันมหึมา”

บทที่ 36 – ความเจ็บป่วยทางจิต
และการรักษา

1. (พระเจ้า 🙂 “อย่าตัดสินผู้อื่น เพราะ
เหตุนี้คุณจึงอาจตัดสินตัวเองในที่สุด!

2. มันจะไร้มนุษยธรรมและ
โง่เขลาอย่างยิ่งหรือที่จะตัดสิน
และลงโทษคนที่ป่วยทางร่างกาย
เพียงเพราะเขาป่วยและเป็นทุกข์
อย่างไร้ศีลธรรม? อย่างไรก็ตาม
การตัดสินและประณามบุคคลที่
จิตวิญญาณอ่อนแอและป่วยไข้
ถือเป็นความโง่เขลาที่ยิ่งใหญ่
กว่าและไร้มนุษยธรรมเสียอีก

3. ตามกฎหมายและข้อบังคับ
ของคุณ คุณเรียกบุคคลดังกล่าว
ว่าเป็นอาชญากรและลงโทษ
พวกเขาอย่างรุนแรงโดยไม่ต้อง
สงสาร และคุณกำลังทำอะไรอยู่?
คุณกำลังลงโทษจิตวิญญาณ
เพราะมันป่วย โดยไม่ใช่ความผิด
ของตัวเอง ถามตัวเองว่าศาล
ของคุณจะต้องปรากฏต่อพระเจ้า
อย่างไร

4. ถามตัวเองด้วยว่า ไซเรเนีย
ผู้ใจบุญของฉัน ในฐานะผู้
พิพากษาสูงสุดของกรุงโรมที่มี
อำนาจเหนือชีวิตและความตาย
คุณจะทำอะไรกับอาชญากรหลัก
ทั้งห้าคน หากฉันไม่ได้ไปที่นั่น
อย่างที่ฉันเห็น คุณคงได้ฟังการ
นับการกระทำที่ชั่วร้ายและน่า
อับอายของพวกเขา และสุดท้าย
ก็ถูกตรึงที่กางเขนทั้งห้า เคยคิด
บ้างไหมว่าวิญญาณเช่นนั้น
สามารถสถิตอยู่ในห้าสิ่งนี้ได้?
ไม่นะ! สิ่งนี้คุณจะไม่เคยคิด!

5. ด้วยความโกรธเคืองจาก
อาชญากรรมของพวกเขา คุณจะ
ประหารชีวิตพวกเขาอย่างเลือด
เย็นที่สุด และยิ่งกว่านั้น ทำ
จิตใจของคุณให้สบายขึ้น โดย
คิดว่าคุณได้ให้บริการที่ดีแก่ทั้ง
พระเจ้าและมนุษยชาติ สิ่งเสีย
หายที่เจ้าจะทำแก่มวลมนุษยชาติ
ด้วยการกำจัดวิญญาณเหล่านั้น
ซึ่งบัดนี้รักษาจนหายดีแล้วทั้ง
กายและใจแล้ว ส่องสว่างราว
กับดวงอาทิตย์ที่ส่องลงมายัง
มนุษย์ในโลกนี้และจะอบอุ่นและ
จูงใจผู้คนหลายพันคนให้ทำ
สิ่งที่ดีและเป็นความจริง นับ
จากนี้ไปเจ้าจะดำเนินไปในทาง
ที่แตกต่างออกไปอย่างแน่นอน
แต่ก่อนนี้เจ้าคงไม่ยอมอ่อนข้อ

6. และดูเถิด นี่เป็นกรณีของ
ศาลยุติธรรมชั่วคราวทั้งหมด
บนโลกที่รักของเรา ส่วนโรค
ทางกายก็มีแพทย์เป็นผู้จัด
เตรียมยาทุกรูปแบบ มีเพียง
โรคภัยไข้เจ็บที่ทรมานจิตใจที่
ยากจนเท่านั้น ไม่มีแพทย์และ
ยารักษาโรคอื่นใดนอกจาก
หนังสือเล่มหนาที่เต็มไปด้วย
กฎหมายที่ยากจะรักษา – และ
ดาบแห่งการพิพากษาแขวนอยู่
เบื้องหลังกฎหมาย!

7. จะดีกว่าไหม รอบคอบ และ
มีมนุษยธรรมมากขึ้นที่จะสร้าง
แพทย์และยารักษาโรคสำหรับ
ดวงวิญญาณที่ป่วย แทนที่จะ
สร้างร่างกาย ซึ่งอีกไม่นานจะ
กลายเป็นอาหารของหนอน?

8. ฉันรู้ดีที่สุดอย่างแน่นอนว่า
โรคที่ฝังลึกในจิตวิญญาณนั้น
รักษายากกว่าโรคร้ายที่ส่งผล
ต่อร่างกาย แต่ไม่มีสิ่งใดที่รักษา
ไม่หายอย่างสมบูรณ์ อย่างไรก็ตาม
สำหรับทุกคนมีความเจ็บป่วยขั้น
สุดท้ายซึ่งไม่มีทางรักษาได้
ทั่วโลก แต่พวกคุณกลับทำ
สิ่งที่ผิดมากมาย!

9. เพื่อรักษาร่างกายที่ทรุดโทรม
โดยสิ้นเชิง คุณจะต้องสร้าง
โรงพยาบาล ร้านขายยา และ
สปาเพิ่มขึ้นทุกแห่ง คุณ
ประดิษฐ์ขี้ผึ้ง พลาสเตอร์ และ
เครื่องดื่มเพื่อสุขภาพ แต่คุณ
ยังไม่ได้สร้างสถาบันเดียว
สำหรับจิตวิญญาณอมตะ!

10. แน่นอน คุณพูดในใจ:
‘ถ้าไม่มีพระองค์จะเป็นไปได้
อย่างไร? เราจะรับและเรียนรู้
เรื่องนี้จากใคร? นี่เป็นความจริง
อย่างแน่นอน โดยทั่วไป การ
ได้รับความรู้นี้จำเป็นต้องมีการ
ตรวจสอบธรรมชาติของมนุษย์
อย่างละเอียดถี่ถ้วนมากกว่า
การมีความรู้เชิงประจักษ์ว่าน้ำ
สมุนไพรจะรักษากรดในกระเพาะ
อาหารส่วนเกินได้เร็วที่สุด แต่
จิตวิญญาณมนุษย์ที่เป็นอมตะ
ในความซับซ้อนของมัน สมควร
ได้รับการปฏิบัติอย่างเหมาะสม
มากกว่าท้องที่เต็มไปด้วยความ
ตะกละตะกลาม!

11. เป็นเรื่องจริงตลอดเวลาที่
แพทย์ด้านจิตวิญญาณได้ถูก
ส่งมายังโลกนี้โดยพระเจ้าดลใจ
และพวกเขาก็สั่งสอนวิธีที่
เหมาะสมในการรักษาจิต
วิญญาณของมนุษย์ บางคน
เชื่อฟังคำแนะนำและได้รับ
การรักษาอย่างไม่สิ้นสุด แต่
สิ่งที่เรียกว่าผู้ยิ่งใหญ่และทรง
พลังบนโลกนี้มักจินตนาการว่า
ตนเองมีสุขภาพที่ดีในจิตใจ
อยู่เสมอ ในที่สุดก็ข่มเหงแพทย์
เหล่านี้และห้ามไม่ให้พวกเขา
รักษาวิญญาณที่ป่วย ด้วยวิธีนี้
ผู้ยิ่งใหญ่และมีอำนาจบนโลกนี้
จึงเป็นเครื่องมือเสมอในการ
ป้องกันคำสอนอันศักดิ์สิทธิ์
เกี่ยวกับวิธีการรักษาสำหรับ
จิตวิญญาณเหล่านี้จากการ
พัฒนารากที่จำเป็นสำหรับการ
เติบโตของต้นไม้แห่งการรักษา
ที่เหมาะสม

12. ณ ที่ใดหว่านเมล็ดพืชที่แข็ง
แรงและสมบูรณ์ คนที่มีความเห็น
แก่ตัวและหิวโหยในโลกนี้ก็จะตัด
ต้นไม้นั้นออก กำจัดกิ่งไม้และกิ่ง
ที่ไม่จำเป็นออกไป และขูดเปลือก
ที่สำคัญออกจนต้นไม้ทั้งต้นได้
เหี่ยวเฉาและตายไป ด้วยเหตุนี้
จนถึงชั่วโมงนี้เอง ยังไม่มีการ
ประดิษฐ์และดำเนินการวิธีการ
เยียวยาสำหรับดวงวิญญาณ
ที่ป่วย นอกเหนือไปจากกฎหมาย
ที่รุนแรงอย่างยิ่ง คุกใต้ดินที่น่า
สยดสยอง ดาบที่คมกริบและไร้
ความปราณี และเครื่องมือทุก
ประเภทของการประหารชีวิต
และความตายอันเจ็บปวด ซึ่ง
ทั้งหมดนี้เป็นผลผลิตจากจิต
วิญญาณ ที่กำลังป่วยเหมือนกัน
แต่ก็แข็งแกร่ง อย่างหลังต้อง
ได้รับการช่วยเหลือก่อนอื่น
หากการรักษาดวงวิญญาณ
เล็กๆ ที่อ่อนแอและตกต่ำจะ
ประสบความสำเร็จบนโลกนี้”

บทที่ 37 – เกี่ยวกับสถาบันทางจิตและ
แพทย์แห่งจิตวิญญาณ

1. (พระเจ้า :)“ตัวเราเองต้อง
ลงมายังโลกนี้ เพื่อว่าสำหรับ
ดวงวิญญาณที่ป่วยทั้งหมด
เราจะได้สถาปนาสถาบันที่
ถาวรและมีประสิทธิภาพตลอด
ไปสำหรับการรักษาของพวกเขา
ดังที่มนุษย์ไม่สามารถสร้าง
ตัวเองได้

2. อย่างไรก็ตาม แม้ว่าทั้งหมดนี้
จะเป็นเรื่องยากเสมอที่จะสถาปนา
สถาบันประเภทนี้สำหรับดวง
วิญญาณที่ป่วย เพราะบางคน
จะเริ่มรู้สึกว่าสิทธิในจินตนาการ
ของตนในโลกนี้กำลังถูกละเมิด

3. การรักตนเองและความรัก
ทางโลก ลมหายใจแห่งนรก
ในใจมนุษย์ จะต่อต้านอยู่เสมอ
ไม่ประสงค์จะรักษาทุกข์อัน
แสนสาหัสให้หาย และจะไม่
ละทิ้งการเยียวยาทางโลก
หรือกฎเกณฑ์อันรุนแรงที่ยาก
จะรักษา พร้อมกับคำพิพากษา
และการลงโทษของพวกเขา

4. อย่างไรก็ตาม อย่างไรก็ตาม
จะมีคนมากมายหลังจากเรา
ที่จะใช้ประโยชน์จากสถาบันการ
รักษาจิตวิญญาณนี้ที่เราสถาปนา
ขึ้นเพื่อประโยชน์ของคนจำนวนมาก
สถาบันรักษาจิตวิญญาณที่แท้จริง
ดังกล่าวจะต้องอดทนต่อการ
ทดลองและความยากลำบาก
มากมายที่ควบคุมโดยผู้มีอำนาจ
ทางโลก แต่ในดวงวิญญาณที่
ป่วยหนักในตัวเอง อย่างไรก็ตาม
ฉันจะรู้วิธีปกป้องพวกเขา

5. แต่หากวิญญาณทางโลกที่
ป่วยหนักด้วยความตั้งใจของ
ตนเองพยายามที่จะโค่นสถาบัน
การรักษาเหล่านี้ให้หลุดพ้น
จากความบ้าคลั่งอย่างแท้จริง
แล้วเราจะยึดพวกเขาด้วยการ
ตัดสินที่เหมาะสมและพิเศษ
และเราจะจัดเตรียมการรักษา
วิญญาณของพวกเขา ใน
สถาบันต่าง ๆ ในโลกภายนอก
ที่ซึ่งจะมีการส่งเสียงหอนและ
ขบเขี้ยวเคี้ยวฟันมากมาย จน
กว่าการรักษาจะค่อยๆ บรรลุ
ผลสำเร็จ!

6. แม้แต่ในโลกนี้ ยาที่มีฤทธิ์
ก็มักจะมีรสค่อนข้างขม แต่ยิ่ง
กว่านั้นคือยารักษาดวงวิญญาณ
ที่อยู่ภายนอก เนื่องจากต้องมี
พลังมากพอที่จะรักษาดวง
วิญญาณที่ป่วยเป็นอันตรายได้
ในกรณีที่ไม่สามารถรักษาได้
มาก่อน ใช่ พวกเขาจะหายเป็น
ปกติอย่างแน่นอน แต่มันจะเป็น
กระบวนการที่เจ็บปวดและยาว
นาน ดังนั้น ผู้ที่จะรักษาจิต
วิญญาณของเขาในสถาบันการ
รักษาทางโลกเหล่านี้ย่อมเป็นสุข!

7. ด้วยเหตุผลทั้งหมดที่กล่าว
มานี้ คุณซึ่งเป็นผู้พิพากษาผู้
ยิ่งใหญ่ ในอนาคตจะเป็นแพทย์
ด้านจิตวิญญาณที่แท้จริง และ
คุณจะต้องผ่านการพิพากษา
อันชอบธรรมเหนือจิตวิญญาณ
ที่ป่วยทุกดวง ซึ่งจะนำไปสู่
การฟื้นตัวและไม่ทำให้อารมณ์
เสียไปมากกว่านี้

8. โดยแท้จริงแล้ว ระดับที่คุณจะ
ทำให้สภาพของจิตวิญญาณที่
ป่วยอยู่แล้วแย่ลง โดยการ
พิพากษาที่ป่วยในตัวเอง จิต
วิญญาณของคุณเองก็จะเศร้า
หมองและเจ็บป่วยมากขึ้นเช่น
เดียวกันและการรักษาของคุณ
ในโลกภายนอกจะเจ็บปวดยิ่ง
กว่าจิตวิญญาณที่คุณทำให้
ทุกข์ทรมานมากขึ้นจากการ
ตัดสินที่ชั่วร้ายของคุณ สำหรับ
ดวงวิญญาณเช่นนั้น แม้ว่าคุณ
จะต้องตัดสินอย่างชั่วร้ายและ
ไร้สาระ แต่ดวงวิญญาณนั้นก็
ยังคงป่วยอยู่ แม้ว่ามันจะตอบ
สนองต่อการรักษาง่ายๆ ในโลก
ภายนอกก็ตาม อย่างไรก็ตาม
วิญญาณของผู้พิพากษาที่
ไม่ได้รับความสว่าง หลังจาก
การพิพากษาที่ไร้ประโยชน์และ
ชั่วร้ายทุกครั้ง จะก่อให้เกิด
ความเจ็บป่วยแก่ดวงวิญญาณ
ที่ถูกตัดสินอย่างโหดร้ายเป็น
สองเท่า และด้วยเหตุนี้จึงจะ
ทำให้ความเจ็บป่วยทางจิต
ของตัวมันเองเพิ่มขึ้นเป็นสอง
เท่าเช่นกัน ดังนั้น จึงสรุปได้
ง่าย ๆ ว่ากระบวนการรักษา
จิตวิญญาณที่ป่วยหนักของ
ผู้พิพากษาเช่นนั้นในภายหลัง
จะเป็นกระบวนการที่ขมขื่น
และยืดเยื้อ!

9.หากคุณบังเอิญเป็นแพทย์
ไร้ความสามารถ และตัวเอง
ป่วยอยู่ ไปหาคนป่วยอันตราย
คิดแต่ผลประโยชน์อย่างเห็น
แก่ตัว และในความไร้ความ
สามารถของคุณ ให้ยาแก่เขา
ซึ่งไม่เพียงแต่ช่วยเขาเท่านั้น
แต่ยังทำให้อาการของเขาแย่
ลง แล้วคุณจะได้รับประโยชน์
อะไรจากสิ่งนั้น? ตามธรรมเนียม
ของคุณ คุณจะไม่ได้รับค่าจ้าง
หากคุณไม่ได้ช่วยเหลือเขา แต่
คุณติดโรคของเขาแทนตัวคุณเอง!

10. แพทย์ผู้มีความสามารถ
ซึ่งไปเยี่ยมคนไข้เก่าของคุณ
แทน คุณคงจะรักษาเขาด้วย
ยาง่ายๆ แต่ได้ผลอย่างไม่ต้อง
สงสัย ในขณะที่คุณที่กำลัง
ทุกข์ทรมานจากโรคสองโรคนี้
เขาจะต้องใช้ยาที่มีฤทธิ์แรง
เป็นสองเท่า ซึ่ง ในร่างกายที่
ทุกข์ทรมานของคุณ จะทำให้
เกิดปฏิกิริยาเป็นสองเท่ามาก
กว่าที่ยาธรรมดา ๆ จะเกิดขึ้น
กับผู้ป่วยรายเดิมของคุณ”

บทที่ 38 – ความยุติธรรมที่แท้จริง

1. (พระเจ้า)“ข้าพเจ้าคิดว่าเรื่องนี้
กระจ่างแก่ท่านแล้ว ข้าพเจ้า
จึงจะดำเนินการต่อไป โดยที่
ข้าพเจ้าได้แจ้งแก่ท่านแล้ว
มิได้หมายความว่าท่านจะต้อง
ยกเลิกเรือนจำและสถานกักกัน
ทั้งหมดซึ่งเป็นความชั่วร้ายที่
จำเป็นอย่างยิ่งในการตอบโต้
ความชั่วร้ายอันใหญ่หลวงของ
วิญญาณที่ป่วยหนักหรือทำลาย
โซ่ตรวนและดาบทั้งหมด นี่ไม่ใช่
ความหมาย เพราะวิญญาณที่
ป่วยเป็นโรคติดต่อจะต้องแยก
ออกจากผู้ที่มีสุขภาพแข็งแรง
และถูกกักขังภายใต้การดูแล
จนกว่าจะหายดี

2. อย่างไรก็ตาม อย่าปล่อยให้
ความโกรธและความปรารถนา
ที่จะแก้แค้นกักขังพวกเขาไว้
ในที่ปลอดภัย แต่ให้แสดง
ความรักอันยิ่งใหญ่ต่อเพื่อนบ้าน
และความสัมพันธ์ใกล้ชิด ความ
กังวลอย่างจริงใจของคุณที่ว่า
พวกเขาอาจจะได้รับการรักษา
ให้หายดี เมื่อใดก็ตามที่วิญญาณ
แห่งความรักที่แท้จริงแสดงให้
คุณเห็นว่าคนป่วยหนักคนใด
คนหนึ่งต้องการยารสขม อย่า
ระงับยานั้นไปจากเขา เพราะนี่
จะเป็นสัญญาณของความ
เมตตาที่ยังไม่บรรลุนิติภาวะ
และไม่เหมาะสม! คุณต้องจ่าย
ยารสขมให้กับผู้ป่วยหนักด้วย
จิตวิญญาณแห่งความรักที่แท้
จริงเท่านั้น มันจะนำมาซึ่งการ
ฟื้นตัวตามความปรารถนาของ
เขาอย่างแน่นอน และด้วย
เหตุนี้คุณจะได้รับพรมากมาย
สำหรับตัวคุณเอง

3. ยาที่ข้าพเจ้าจ่ายให้ห้าคน
ครั้งแรกในตอนต้นของเวลา
เย็นนั้นไม่หวานและอร่อยอย่าง
แน่นอน แต่ความรักอันยิ่งใหญ่
ที่เรามีต่อพวกเขาตระหนักดีว่า
มันจำเป็นอย่างยิ่งสำหรับการ
ฟื้นตัวอย่างสมบูรณ์ของพวกเขา
และด้วยเหตุนี้ ยาอันขมขื่นจึง
เป็นการกระทำสูงสุดแห่งความ
รักที่เรามีต่อพวกเขาด้วย ดังนั้น
ในตอนเช้าจึงง่ายกว่ามากที่จะ
รักษาพวกเขาให้หายจากความ
ชั่วร้ายทั้งหมด และหากหนึ่ง
ในนั้นรู้สึกขุ่นเคืองต่อเราเพราะ
ยาอันขมขื่น ก็ให้เขาพูดออกมา

4. แต่ถ้าบุคคลใดมีอารมณ์โกรธ
แค้นอยากแก้แค้น ทรมานและ
ทรมานผู้ที่ถูกกล่าวหาอย่างไร้
ความปราณี การกระทำของเขา
ทำให้เขาเป็นอาชญากรมากขึ้น
หลายเท่า และวันหนึ่งเขาจะได้
ลิ้มรสยาที่มีรสขมที่สุดมากขึ้น .

5. ไม่ว่าคุณจะใช้มาตรการใด
ในการประเมิน มาตรการเดียว
กันนั้นจะถูกนำมาใช้เพื่อให้
รางวัลแก่คุณ ใครก็ตามที่วัด
ด้วยความรักที่แท้จริง วันหนึ่ง
เขาจะถูกวัดเช่นกัน แต่ผู้ที่วัด
ความโกรธและการแก้แค้น
สักวันหนึ่ง เพื่อรับการรักษา
ของเขาเอง จะได้รับยาชนิด
เดียวกันแต่เป็นสองเท่า และ
เขาจะไม่ถูกปล่อยเร็วเกินไป
แม้แต่วินาทีเดียวจากสถาบันที่
โหดร้ายที่สุดในโลกภายนอก
จนกระทั่งทุกวินาที เส้นใยแข็ง
ภายในจิตวิญญาณของเขา
กลายเป็นสีขาวและอ่อนนุ่ม
เหมือนขนแกะ!

6. ตอนนี้ฉันได้แสดงให้คุณเห็น
ถึงธรรมชาติและลักษณะนิสัย
ที่แท้จริงของมนุษย์โดยทั่วไป
แล้ว และคุณไม่สามารถพูดได้
อีกต่อไป: ‘สิ่งนี้เราไม่รู้!’ แต่
ในเมื่อท่านทราบแล้ว จงปฏิบัติ
ตามและสั่งสอนแก่ผู้ที่อยู่ต่ำ
กว่าท่านด้วย และเนื่องจาก
ท่านเองก็ป่วยอยู่ ก็ยังไม่รู้ว่า
ตนกำลังทำอะไรอยู่ ในฐานะ
ผู้ร่วมมือที่แท้จริงและมีสุขภาพ
ดีที่ทำงานให้กับอาณาจักรของ
เราบนโลกนี้ คุณจะกระตือรือร้น
ในมาตรการที่เหมาะสมและดี
ที่สุด และความยินยอมของเรา
จะติดตามคุณไปทุกที่ อย่างไร
ก็ตาม หากคุณจะไปทำงานที่อื่น
โดยดำเนินชีวิตแบบเดิมๆ จงรู้ว่า
จิตวิญญาณของคุณติดเชื้อจาก
ความชั่วร้ายในสมัยโบราณอีกครั้ง
ขอให้ฉันรักษามัน เพื่อที่คุณ
จะได้ไม่ป่วยเป็นสองเท่า!

7. โอ้คุณผู้ตัดสินที่ทำให้คนป่วย
ที่น่าสงสารป่วยหนักกว่าที่เคย
เป็นมาจงพิจารณาอย่างจริงจัง
ว่าคุณเป็นใครและคุณควรเป็น
อะไรในความจริงทั้งหมดและ
สิ่งที่คุณควรทำตามคำสั่งของ
พระเจ้า! คุณเป็นผู้พิพากษาและ
เจ้าเหนือหัวที่ปกครองเหนือ
ความไร้อำนาจของประชาชน
ซึ่งสุดท้ายแล้วคุณจะได้รับอำนาจ
พลัง และความเคารพจากคุณ
จะเป็นบิดาที่แท้จริงของประเทศ
ของคุณ และด้วยเหตุนี้ คุณจึงต้อง
คำนึงถึงสุขภาพของจิตวิญญาณ
ของ ลูกๆ มากมายที่มอบความไว้
วางใจให้กับคุณ ด้วยความรักและ
ความขยันหมั่นเพียรของพ่ออย่าง
แท้จริง! คุณไม่จำเป็นต้องเป็น
หมอที่ดูแลร่างกาย แต่เป็นหมอ
ที่ดูแลจิตวิญญาณของพวกเขา!

8. หากคุณเห็นลูกของคุณไม่
เคารพกฎเกณฑ์ของพ่อแม่และ
แม้กระทั่งทำบาปร้ายแรงต่อ
พวกเขาเป็นครั้งคราว สมควร
ไหมที่พ่อแม่จะรับลูกคนหนึ่ง
ไปทรมานเป็นตัวอย่างเพื่อขัด
ขวางผู้อื่นและแขวนคอในที่สุด
มันอยู่บนไม้กางเขน?! สิ่งนี้
สามารถทำได้เมื่อถึงจุดหนึ่ง
โดยพ่อที่เมาจนหมดอำนาจ
อย่างไรก็ตาม คุณจะไม่พบ
ตัวอย่างเช่นนี้มากมายตลอด
ประวัติศาสตร์โลก! พ่อแม่ที่ดี
กว่าในหมู่พวกเจ้า อย่างน้อยก็
จะตำหนิเด็กที่ละเมิดในลักษณะ
ที่ดูเหมือนร้ายแรง และในกรณี
ที่ร้ายแรงที่สุด ถึงกับลงโทษ
พวกเขาด้วยไม้เรียวที่สดุดี หาก
เด็กๆ ปรับปรุงพฤติกรรมของ
พวกเขาหลังจากนั้น จะทำให้
คุณมีความสุขอย่างแน่นอน เป็น
ความปรารถนาอันเหมาะสม
สำหรับคุณที่จะเห็นจิตวิญญาณ
ของลูกๆ ของคุณสดชื่นและมี
สุขภาพดีในบริษัทของคุณ

9. ผู้พิพากษาผู้ยิ่งใหญ่จะต้อง
ปฏิบัติต่อทุกคนอย่างเท่าเทียม
กัน และความยินดีของคุณจะไม่
มีวันสิ้นสุด! วางตัวเองในตำแหน่ง
ของผู้ที่ต้องฟังคุณตลอดจนยอม
รับและปฏิบัติตามกฎหมายของ
คุณ! มันจะไม่ถูกใจคุณหรือหาก
พวกเขาในฐานะผู้พิพากษาของ
คุณมีความเห็นอกเห็นใจและ
ผ่อนปรนต่อคุณ! คุณคงปรารถนา
อย่างสมเหตุสมผลว่าพฤติกรรม
ของพวกเขาต่อหน้าคุณ หากคุณ
ต้องยืนต่อหน้าพวกเขาด้วยดวง
วิญญาณที่ป่วยจะเหมือนกับ
พฤติกรรมของคุณที่มีต่อพวกเขา
หากพวกเขายืนต่อหน้าคุณด้วย
จิตวิญญาณที่ป่วยพอ ๆ กัน!

Die Wiederkunft des Herrn und die vorangehende Zeit – The Second Coming of the Lord and the Times that precede

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Die Wiederkunft des Herrn

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 9, Kapitel 70 & 71

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 70 – Die Wiederkunft des Herrn

1. Nach solcher Beratung aber wandten sich die Jünger an Mich und sagten: „Herr und Meister, Du hast uns schon zu öfteren Malen gesagt, dass es uns gegeben sein solle, die Geheimnisse des Reiches Gottes wohl zu verstehen, und Du hast uns auch schon so vieles überklar enthüllt, dass wir im Geiste Deine unendliche Schöpfung und noch tausenderlei anderes wohl erkennen, wovon sich kein Weltweiser je einen Begriff gemacht hat und sich auch durch sein eigenes Forschen und Suchen nie einen vollklaren Begriff wird machen können, darum denn auch bis auf uns alles menschliche Wissen ein Stückwerk ist. Sage uns denn auch einmal über Deine abermalige Wiederkunft etwas Bestimmtes! In welcher Zeit wirst Du wiederkommen, und wo und wie? Denn uns dünket, dass auch das zum Verstehen der Geheimnisse des Reiches Gottes gehört.“

2. Sagte Ich: „Auch das habe Ich euch schon mehrere Male ganz umständlich gezeigt; aber weil auch ihr von Meinem Geiste nicht völlig durchdrungen seid, so verstehet ihr das denn auch noch nicht in der rechten Tiefe. Das Jahr, den Tag und die Stunde kann Ich euch darum nicht fest bestimmen, weil das ja alles auf dieser Erde von dem vollkommen freien Willen der Menschen abhängt. Darum weiss das denn auch kein Engel im Himmel, sondern allein nur der Vater und der auch, dem Er es offenbaren will. Zudem ist das allergenauest zum voraus zu wissen zum Heile der Seele durchaus nicht unumgänglich notwendig.

3. Wäre es wohl gut für den Menschen, so er den Tag und die Stunde Seines Ablebens ganz genau zum voraus wüsste? Für sehr wenige, im Geiste völlig Wiedergeborene, ja; aber für zahllos viele wäre das wohl ein grosses Übel! Denn die herannahende Stunde ihres Ablebens würde sie derart mit aller Furcht, Angst und Verzweiflung erfüllen, dass sie entweder so zu Feinden des Lebens würden, dass sie sich vor der Zeit das Leben nähmen, um dadurch der Todesangst zu entgehen, oder sie würden in eine derartige Lebensträgheit geraten, in der für die Seele wahrlich wenig Heil zu erwarten wäre. Und also ist es für den Menschen besser, so er nicht alles als ganz bestimmt zum voraus weiss, was, wie und wann in dieser Welt dieses und jenes über ihn kommen kann und auch kommen muss.

4. Ich sage es euch: Es wird die Zeit kommen, in der ihr in euren Glaubensnachkommen fragen werdet, wie nun hier, wann der Tag des Menschensohnes kommen werde, und werdet begehren, ihn zu sehen, und werdet ihn dennoch nicht sehen nach eurem Begehren. Und es werden sich in jenen Zeiten aber viele erheben und hervortun und werden mit weiser Miene sagen: ,Siehe hier, siehe da und dann ist der Tag!‘ Aber da gehet nicht hin und folget nicht solchen Propheten.

5. Der Tag Meiner abermaligen Wiederkunft wird gleich sein einem Blitze, der vom Aufgange bis zum Niedergange oben am Wolkenhimmel fährt und über alles leuchtet, was unter dem Himmel ist. Bevor aber das kommen wird, da wird – wie Ich euch das schon mehrere Male verkündet habe – des Menschen Sohn noch vieles leiden müssen und wird gänzlich verworfen werden von diesem Geschlechte, nämlich von den Juden und Pharisäern, und in den späteren Zeiten von jenen, die man neue Juden und Pharisäer nennen wird.

6. Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird es auch geschehen in der Zeit der abermaligen Ankunft des Menschensohnes. Sie assen und tranken ganz wohlgemut, sie freiten und liessen sich freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche stieg und dann die Flut kam und alle ersäufte. Desgleichen auch, wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie assen und tranken, sie kauften und verkauften und pflanzten und bauten. An dem Tage aber, den Ich euch auf dem Ölberge näher erklärt habe, da Lot aus Sodom ging, regnete es schon Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.

7. Sehet nun, also wird es auch sein und geschehen in jenen Zeiten, wenn des Menschen Sohn abermals wieder wird geoffenbart werden! Wer an demselben Tage auf dem Dache ist und weiss um den Hausrat im Hause, der steige nicht vom Dache, um den Hausrat zu holen! – was aber so zu verstehen ist: Wer da ein wahres Verständnis hat, der bleibe in dem Verständnisse und steige nicht unter dasselbe in der Furcht, dass er dadurch etwa seine Weltvorteile einbüssen könnte; denn derlei wird zugrunde gerichtet werden.

8. Desgleichen ein weiteres Bild: Wer auf dem Felde (der Erkenntnisfreiheit) sich befindet, der wende sich nicht nach dem um, was hinter ihm ist (alte Truglehren und deren Satzungen), sondern er gedenke des Weibes Lots und strebe in der Wahrheit vorwärts.

9. Ich sage euch noch ein Weiteres: In derselben Zeit werden zwei in einer Mühle sein und die gleiche Arbeit verrichten. Der eine wird angenommen und der andere verlassen werden, das heisst, der gerechte Arbeiter wird angenommen und der ungerechte und eigennützige verlassen werden. Denn wer da seine Seele der Welt wegen zu erhalten sucht, der wird sie verlieren; wer sie aber um der Welt willen verlieren wird, der wird ihr das Leben erhalten und ihr zum wahren, ewigen Leben helfen.

10. Und noch weiter sage Ich euch: In einer und derselben Nacht der Seele werden zwei in einem und demselben Bette liegen. Da wird auch der eine angenommen und der andere verlassen werden, das heisst, zwei werden sich zwar dem Äusseren nach in der Sphäre eines und desselben Glaubensbekenntnisses befinden, der eine aber wird sein im lebendigen Glauben in der Tat und wird darum auch angenommen werden in das lebendige und lichtvolle Reich Gottes, der andere aber wird bloss am äusseren Kultus festhalten, der keinen inneren Lebenswert für Seele und Geist hat, und wird, da sein Glaube als ein ohne die Werke der Nächstenliebe toter dasteht, nicht in das lebendige und lichtvolle Reich Gottes aufgenommen werden.

11. Und weiter werden auch zwei auf dem Felde der Arbeiten sich befinden. Der eine, der da arbeiten wird im lebendigen Glauben aus Liebe zu Gott und aus Liebe zum Nächsten ohne Eigennutz, wird auch ins wahre Reich Gottes aufgenommen werden; der aber da auf dem gleichen Felde gleich den Pharisäern arbeiten wird ohne inneren lebendigen Glauben aus purem Eigennutz, der wird selbstverständlich verlassen und ins lebendige und lichtvolle Reich Gottes nicht aufgenommen werden!

12. Seht, also wird es mit der abermaligen Ankunft des Menschensohnes sich verhalten und gestalten! So ihr von Meinem Geiste in der Folge aber tiefer durchdrungen sein werdet, dann wird euch über all das von mir euch Gesagte auch ein helles Verständnis werden; für jetzt aber kann Ich euch das nicht klarer und deutlicher verkünden.“

13. Sagten die Jünger: „Herr und Meister, es ist das schon alles recht also; und wir glauben Deinen Worten; aber wo und wann der irdischen Zeit nach wird das geschehen? Das könntest Du uns ja doch auch noch hinzusagen!“

Kapitel 71 – Die letzte Zeit vor der Wiederkunft des Herrn

1. Sagte Ich: „Es ist wahrlich zum Staunen, wie unverständig ihr noch seid! Ich habe es euch ja doch schon oft genug angedeutet, warum sich da die irdische Zeit nicht ebenso auf ein Haar – wie ihr das meinet – mit Gewissheit bestimmen lässt, wie dass Ich euch wohl genau auf einen Augenblick vorausbestimmen könnte, wann dieser oder jener Berg und seine Felsenspitzen von einem Blitze zerstört werden! Denn da haben wir es mit einer gerichteten Materie zu tun, die in allem ganz von der Macht Meines Willens abhängt; aber bei den Menschen, die einen freien, sich selbst bestimmenden Willen haben, geht das nicht ebenso, wovon Ich euch den Grund schon gar oft gezeigt habe, und ihr werdet ihn endlich doch einmal einsehen und sollet Mir darum auch nicht gleichfort mit den gleichen Fragen kommen!

2. So ihr aber das Wann und Wo schon durchaus näher bestimmt haben wollet, da merket, was Ich euch nun sagen werde: Wo ein Aas irgend ist, da sammeln sich auch bald die freien Adler.“

3. Sagten die Jünger: „O Herr und Meister, da hast Du schon wieder etwas gesagt, was wir nicht verstehen können! Wer ist das Aas, und wer sind die Adler; und wo wird das Aas sein, und von woher werden die freien Adler kommen?“

4. Sagte Ich: „Sehet euch nun das faule und glaubenslose Pharisäertum an, und ihr sehet das Aas! Ich und alle, die an Mich glauben, Juden und Heiden, aber sind die Adler, die das Aas bald völlig aufzehren werden. Ebenso ist der Seele Sündennacht ein Aas, um das sich das Licht des Lebens auszubreiten anfängt und das Aas, wie der Morgen die Nacht, mit allen ihren Nebeln und Truggebilden vernichtet.

5. Wie aber das nun vor unseren Augen mit dem faulen und wahrheits- und glaubenslosen Judentume geschieht, das sicher ein gar gewaltiges Aas geworden ist, mit dem es nach etwa fünfzig Erdenjahren zu Ende kommen wird, ebenso wird es in einer späteren Zeit mit der Lehre und Kirche stehen, die Ich nun gründe. Diese wird auch zu einem noch ärgeren Aase werden, als nun das Judentum ist, und es werden denn auch die freien Lichtund Lebensadler von allen Seiten über sie herfallen und sie als ein alle Welt verpesten wollendes Aas mit dem Feuer der wahren Liebe und mit der Macht ihres Wahrheitslichtes verzehren. Und es kann das noch eher geschehen, als da nach Mir, wie Ich nun leiblich unter euch bin, zwei volle Tausende von Erdenjahren verrinnen werden, – was Ich euch auch schon bei anderen Gelegenheiten angedeutet habe.

6. Ihr aber habt damals gemeint und meinet es auch jetzt, warum das von Gott denn also zugelassen werde. Ich aber habe euch dagegen auch schon oft, wie diesmal, gezeigt, dass Ich die Menschen, denen ein völlig freier Wille zu ihrer Selbstbestimmung gegeben ist, mit Meines Willens Allmacht nicht also halten kann und darf wie alle andere Kreatur, klein und gross, in der ganzen Unendlichkeit; denn täte Ich das, so wäre der Mensch kein Mensch, sondern ein durch Meine Allmacht gerichtetes Tier oder eine Pflanze oder ein Stein. Das werdet ihr nun hoffentlich wohl einsehen und begreifen und Mich um Dinge nicht so leicht mehr fragen, die ohnehin für jeden nur einigermassen helleren Denker klar am Tage liegen.

7. Wenn aber nun schon in dieser Zeit, in welcher Ich noch im Fleische auf dieser Erde unter euch wandle und lehre, sich etwelche aufgemacht haben, in Meinem Namen umherziehen und zu ihrem materiellen Vorteile auch Meine Lehre ausbreiten, aber darunter auch ihren eigenen unlauteren Samen mengen, aus dem zwischen dem mageren Weizen auf dem Acker des Lebens und dessen Wahrheit bald viel böses Unkraut emporwachsen wird, – wird es dann in den späteren Zeiten zu verwundern sein, so sich in Meinem Namen noch mehrere falsche und unberufene Lehrer und Propheten erheben und mit gewaltiger Rede, mit dem Schwerte in der Hand, zu den Menschen schreien werden: ,Sehet, hier ist Christus!‘ oder ,Dort ist Er!‘?

8. So aber ihr und später eure rechten und reinen Nachfolger das hören und sehen werdet, so glaubet solchen Schreiern nicht! Denn an ihren Werken werden sie ebenso leicht zu erkennen sein wie die Bäume an ihren Früchten; denn ein guter Baum bringt auch gute Früchte. Auf Dornhecken wachsen keine Trauben und auf den Disteln keine Feigen.

9. Worin aber das Reich Gottes besteht, und wie und wo es sich im Menschen selbst nur entfaltet, das habe Ich vor euch ehedem zu den Pharisäern gesagt; und so werdet ihr denn wohl auch einsehen und begreifen, dass denen nicht zu glauben sein wird, die da rufen werden: ,Siehe da, siehe dort!‘ Denn wie der Geist inwendig im Menschen ist und alles Leben, Denken, Fühlen und Wissen und Wollen urstämmlich von ihm ausgeht und alle Fibern durchdringt, also ist auch das Reich Gottes als das wahre Lebensreich des Geistes ja auch nur inwendig im Menschen und nicht irgend auswendig oder ausserhalb des Menschen.

10. Wer das in sich recht auffasst und es der vollen, lebendigen Wahrheit nach begreift, dem wird ein falscher Prophet in Ewigkeit nichts anzuhaben imstande sein; wer aber in seinem Gemüte einer Windfahne oder einem Schilfrohre im Wasser gleicht, der wird freilich schwerlich den ruhevollen und wahrheitshellen Hafen des Lebens finden. Darum seid denn auch ihr keine Windfahnen und Schilfrohre, sondern seid wahre Lebensfelsen, denen Stürme und Wasserwogen nichts anhaben können! – Habt ihr dieses nun wohl begriffen?“

11. Sagten die Jünger: „Ja, Herr und Meister, nun haben wir Dich wohl wieder begriffen, da Du uns die Sache auch lichtvoll und mit verständlichen Worten erläutert hast; aber wenn Du in oft sehr verhüllten Bildern zu uns sprichst, so können wir nicht darum, so wir sagen: ,Herr, wo da, wie also?‘ Wir danken Dir nun aber auch, wie allzeit, für solche Deine uns erteilte Gnade und bitten Dich, dass Du mit uns auch stets die gleiche Geduld haben mögest!“

12. Sagte Ich: „So Ich wäre, wie da sind die Menschen, da wäre Mir Meine Geduld mit euch wohl schon zu öfteren Malen zu kurz geworden; aber weil Ich Der bin, als den ihr Mich kennet, und bin voll der höchsten Geduld, Langmut, Liebe und Sanftmut, so werdet ihr euch über Meine Geduld auch nie zu beklagen haben. Seid aber auch also geduldig, sanft- und demütig, wie Ich das von ganzem Herzen bin, und liebet euch als wahre Brüder untereinander, wie auch Ich euch liebe und allzeit geliebt habe, so werdet ihr es dadurch aller Welt zeigen, dass ihr wahrhaft Meine Jünger seid! Keiner von euch dünke sich mehr zu sein denn sein Nebenjünger, denn ihr seid alle gleiche Brüder; nur Ich allein bin euer Herr und Meister und werde das auch sein und verbleiben in alle Ewigkeit, gleichwie zu allen Zeiten dieser Welt. Denn so der Vater mit Seinen Kindern keine Geduld hätte, wer anders sollte da mit ihnen noch Geduld haben?

13. Wir haben nun schon eine geraume Zeit miteinander fürs Gottesreich gewirtschaftet, und ihr habet auch in solcher Zeit so manche Fehler begangen, und nicht einer von euch ist von Mir noch verstossen worden, sogar der eine nicht, den Ich euch schon zu öfteren Malen bezeichnet habe, und der bis zur Stunde noch ein Teufel ist, der sich noch nicht gebessert hat. Aber Meine Liebe und Geduld hat ihn noch nicht gerichtet; um wieviel weniger wird sie diejenigen richten, die mit aller Liebe und vollstem Glauben an Mir hängen! Darum könnet ihr auch allzeit Meiner höchsten Liebe und Geduld völlig versichert sein; denn wer in Mir bleibt, in dem bleibe auch Ich.“

flagge en  The Second Coming of the Lord

The Second Coming of the Lord

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 9, Chapters 70 & 71

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 70 – The Second Coming of the Lord

1. After this deliberation amongst themselves, the disciples turned to Me and said: “Lord and Master, You have told us several times already that us will be given the ability to understand well the secrets of the Kingdom of God, and already You have clearly revealed to us so many things, that, in spirit, we may understand Your infinite creation and 1000 other things; things which no worldly wise could ever imagine, things that, even through personal investigation and searching, he will never be able to clearly imagine. This is why, up until now, all of human knowledge was merelya fragmented patchwork. Please, now tell us something more specific about Your second coming as well! During which time will You return, where and how? We are of the opinion that this too is part of understanding the secrets of the Kingdom of God.”

2. Said I: “This as well have I laboriously revealed to you several times already. However, because not even you are entirely permeated with My Spirit, you still do not understand it completely. The year, the day and the hour I cannot tell you with certainty, because everything upon this Earth depends on the free will of men. And so, not even the angels in Heaven know it, for only the Father does, and the one to whom He wishes to reveal it. Besides, it is not essential for the salvation of the soul that it knows all this precisely in advance.

3. Would it be beneficial for man to know precisely the day and the hour of his death? For the very few reborn in the spirit, yes, but for countless other individuals it would be quite detrimental, for the approaching hour of their death would fill them with much fear, anguish and despair. Either they would become enemies of life itself, taking their own life in order to escape the dread of death, or they would succumb to such a lethargy that little salvation could be expected for the soul. So, it is better for man not to know all things with certainty, especially concerning what, how and when this or that thing can and must come upon him in this world.

4. I tell you: The time will come when your spiritual descendants will ask, just like you do now, when the day of the Son of Man will arrive, and they will desire to see the day, and still they will not see it as you desire. During that time, many will rise and come forward, and with a wise expression they will say: ‘Look here’, ‘Look there’ and ‘That is the day!’ However, do not go there, and do not follow such prophets.

5. The day of My second coming will be as a lightning going from east to west, high in the clouded sky, and it will illuminate all that is beneath the sky. Before that, however – as I have told you several times alread – the Son of Man must suffer much and be rejected entirely by this generation, namely by the Jews and the Pharisees, and in times yet to come, by those who will be called the new Jews and Pharisees.

6. As it occurred during the time of Noah, so will it happen during the time of the second coming of the Son of Man. They ate and drank cheerfully, they married and let themselves to be wed until the day that Noah climbed into the ark, the flood came and they all drowned. And it will happen in the same manner as it did during the time of Lot: they ate and drank, they bought and sold, and they planted and constructed. But on the day – as I have explained to you in greater detail on the Mount of Olives – that Lot left Sodom, it was already raining fire and sulfur from the sky, and they all perished.

7. Now look, this is how it will be, how it will come to pass during the time when the Son of Man will be revealed once again. On that day, whoever will be on the roof, knowing that his possessions are in the house, let him not come down from the roof to get them – which must be understood as follows: he who truly understands, may he remain in that understanding and not leave it out of fear that he might lose his worldly advantages, for those things will be brought to ruin.

8. Another image: He who stands in the field (of the freedom of understanding) must not turn around to see that which is behind him (the old deceptive teachings and their statutes), and instead he shall remember the wife of Lot, continuing to strive forwards in the truth.

9. I will tell you another one: During that time there will be 2 individuals working in a mill, doing the same work. One will be accepted and the other will be left behind, which means: The honest worker will be accepted and the dishonest and selfish one will be left behind, for he who attempts to keep his soul for the sake of the world will lose it, but he who will lose it for the sake of the world will keep his life, which will help him in reaching the true, eternal life.

10. Furthermore, I tell you: In one and the same night of the soul, two people will lie in one and the same bed. One will be accepted and the other will be left behind, which means: On the outside, the two will be part of one and the same confession, one and the same of faith, but within, one will be in the active, living faith, and will therefore be accepted in the living and enlightening Kingdom of God, while the other will only adhere to the external worship, which is devoid of inner value for the life of the soul and the spirit, and thus will not be accepted into the living and enlightening Kingdom of God, for his faith, lacking the works of brotherly love, is as if it were dead.

11. And furthermore: There will be 2 people working in the field. The one who will work without self-interest in the living faith, out of love for God and for his fellowman, will be accepted into the true Kingdom of God. But the one who will work in the same field as the Pharisees, without the inner living faith, and out of pure self-interest, will, of course, be left behind and not accepted toin the living and enlightening Kingdom of God.

12. Behold, that is how it will be, how it will come to pass during the second coming of the Son of Man. In the future, when you will be permeated with My Spirit on a deeper level, you too will clearly understand all that I have told you now. At this moment, however, I cannot explain it to you any more clearly or make it easier to understand.”

13. The disciples said: “Lord and Master, that is all right and we believe Your words, but where and when will it happen, according to earthly time measurements? Surely this You can tell us!”

Chapter 71 – The End Time before the Second Coming of the Lord

1. Said I: “It really is remarkable how little you still understand. So often already have I explained to you why the earthly time cannot be calculated as precisely and certainly as you think, like I could tell you exactly which moment this or that mountain and its rocky peaks will be destroyed by a lightning strike. In that case we are dealing with judged matter, which is entirely dependent on the power of My will; but with men who possess a free and self-directing will, it does not happen in the same way. The reason for this I have already revealed to you quite often, and you will understand it eventually, and so you shall not come to Me with the same questions each and every time!

2. But if you absolutely must know the ‘where’ and ‘when’ more precisely, then remember what I will tell you now: Where there is a corpse, there the free eagles will gather soon.”

3. The disciples said: “O Lord and Master, again You have said something which we cannot understand. What is the corpse, what are the eagles, where will the corpse be, and where will the free eagles come from?”

4. Said I: “Just take a look at the rotten and faithless Pharisees, and you will behold the corpse. I and all who believe in Me, Jews and gentiles, are the eagles who will soon consume the corpse completely. Likewise, the night of the sins of the soul is a corpse as well, around which the light of life is beginning to spread, destroying the corpse, together with all its hazes and illusions, just like the morning does to the night.

5. What is happening before our eyes with the Jewry now devoid of truth and faith, having become an enormous corpse that will come to an end entirely in about 50 years time, the same will happen in times yet to come with the teaching and the church that I am establishing now. It will become an even more arrant corpse than the Jewry is now, and then as well will the free eagles of light and life descend upon it from all directions, and with the fire of true love and the power of the light of truth they will consume it, for it is a corpse that seeks to spoil the world at large. This may come about even before 2000 earthly years after My life as I am now present here amongst you in body will have passed – which I have also already explained to you on other occasions.

6. You were wondering, and still are even now, why this will be permitted by God. However, I have often already shown you, as I am doing now, that I cannot and may not guide men with My almighty will as I would any other creature, big and small, in the whole of infinity. For to man I have given a completely free will for the purpose of their self-determination. If I would intervene in his free will, then man would not be human, but merely an animal, plant or stone, judged by My omnipotence. Hopefully you will realize and understand this now and will not so readily inquire of Me all the things that are self-evident to all those who can think only a little more clearly.

7. Even during this time, while I still walk and teach among you upon this Earth, clothed in flesh, already there are a number of people who travel about and spread My teaching in My name for their own material benefit, all the while adding their own impure seed to it, from which will soon grow many wicked weeds, between the meager wheat in the field of life and the truth thereof. So, is it of any surprise that, in times yet to come, still more false teachers and prophets will rise in My name, not called, and who, with sword in hand, will shout to the people: ‘Look, here is Christ!’, or ‘There He is!’

8. When you and your true, pure successors will hear and see this, do not believe such shouters. For by their works they may be as easily recognized as the trees by their fruits, because a good tree brings forth good fruits. Upon thorny bushes no grapes will grow, and no figs upon thistles.

9. Wherein the Kingdom of God consists, and the only way in which it may manifest itself within man himself, this I have just now told the Pharisees, in your presence. So surely you will realize and understand that you must not believe those who shout: ‘Look here!’, or ‘Look there!’ For as the spirit dwells within man, and all life, thinking, feeling, knowing and wanting originates therefrom, permeating all his fibers, the same way the Kingdom of God, the true kingdom of the life of the spirit, dwells solely within man, and not in one or the other outward manner, outside of man.

10. He who will accept this within himself in this way, and who will understand it according to the complete, living truth, shall never, in all eternity, be misled by a false prophet. But he whose disposition may be likened to a weathercock or a reed in the water, he will of course have much difficulty finding the harbor of life, filled with peace and illuminated by the truth. Therefore, be not a weathercock or a reed, but instead true rocks of life over which the storms and the waves have no hold. Did you understand this well now?”

11. The disciples said: “Yes, Lord and Master, now we have once again understood You well, for You have clearly and with understandable words explained this matter to us. But whenever You speak to us in concealed and veiled images, we can do nothing but say: ‘Lord, where?’ and ‘how?’ However, we thank You now, as we always do, for this mercy that You have granted us, and we ask You to continue to have this much patience with us.”

12. Said I: “If I were like men, surely My patience with you would have run out many times over; however, because I am as you know Me, brimming with the greatest patience, tolerance, love and meekness, you will never need bemoan My patience. However, may you too be as patient, meek and humble as I am with all My heart, and love one another as brothers among each other, just as I love you and always have loved you, for by this you will show all that you truly are My disciples. Let none of you believe that he is more than his fellow disciple, for you are all equal brothers. Only I am your Lord and Master, and I will be and remain as such for all eternity, throughout all the times of this world. For if not Father, then who else would there be to have patience with His children?

13. Already we have labored together a long time for the Kingdom of God, and during that time you have made many mistakes, and still not one of you has been rejected by Me, not even the one whom I have pointed out to you many times already, and who, even up until now, remains a devil who has not yet improved his life. Yet My love and patience have refused to judge him. How much less then will it judge those who cling to Me with all their love and faith. Therefore, you may all rest assured about My greatest love and patience, for should one remain in Me, then I shall remain in him as well.”

flag-thailand-270x180px การเสด็จมาครั้งที่สองของพระองค์และเวลาที่มาก่อน

การเสด็จมาครั้งที่สองของพระองค์และเวลาที่มาก่อน ข่าวประเสริฐอันยิ่งใหญ่ของยอห์น

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พระเจ้าทรงอธิบาย…
การเสด็จมาครั้งที่สองของพระองค์และเวลาที่มาก่อน

ข่าวประเสริฐอันยิ่งใหญ่ของยอห์น
เล่มที่ 9 บทที่ 70 และ 71
พระเจ้าทรงเปิดเผยโดยพระวจนะภายในถึงยาคอบ ลอร์เบอร์

บทที่ 70 – การเสด็จมาครั้งที่สอง
ของพระเจ้า (ลูกา 17:22-36)

1. หลังจากใคร่ครวญกันอย่างนี้
แล้ว เหล่าสาวกหันมาหาเราแล้ว
กล่าวว่า“ข้าแต่องค์พระผู้เป็นเจ้า
และพระอาจารย์ พระองค์ทรง
บอกเราหลายครั้งแล้วว่าเราจะ
ได้รับความสามารถที่จะเข้าใจ
ความลับแห่งอาณาจักรของ
พระเจ้าได้ดี และพระองค์ได้
ทรงเปิดเผยแก่เราหลายอย่าง
อย่างชัดเจนแล้ว เพื่อเราจะ
เข้าใจโดยจิตวิญญาณ การ
สร้างที่ไม่มีที่สิ้นสุดของคุณ
และสิ่งอื่น ๆ อีกกว่า 1,000 สิ่ง
สิ่งต่างๆ ที่นักปราชญ์ทางโลก
ไม่อาจจินตนาการได้ สิ่งต่างๆ
ที่แม้จะผ่านการสืบค้นและค้น
คว้าด้วยตนเองแล้ว เขาก็ไม่
อาจจินตนาการได้ชัดเจนเลย
นี่คือสาเหตุที่จนถึงขณะนี้
ความรู้ทั้งหมดของมนุษย์เป็น
เพียงการปะติดปะต่อที่กระจัด
กระจาย โปรดบอกเราถึงบางสิ่ง
ที่เจาะจงมากขึ้นเกี่ยวกับการ
เสด็จมาครั้งที่สองของคุณด้วย!
คุณจะกลับมาในช่วงเวลาใด
ที่ไหน และอย่างไร? เราเห็นว่า
นี่เป็นส่วนหนึ่งของการทำความ
เข้าใจความลับของอาณาจักร
ของพระผู้เป็นเจ้าเช่นกัน”

2. บอกว่าฉัน:“เรื่องนี้ฉันได้
เปิดเผยแก่คุณอย่างอุตสาหะ
มาแล้วหลายครั้งแล้ว อย่างไร
ก็ตาม เพราะแม้แต่คุณก็ยัง
ซึมซับจิตวิญญาณของฉัน
ไปจนหมด แต่คุณก็ยังไม่
เข้าใจมันอย่างถ่องแท้ เป็นปี
เป็นวัน และชั่วโมง ฉันไม่
สามารถบอกคุณได้อย่าง
แน่ชัด เพราะทุกสิ่งบนโลกนี้
ขึ้นอยู่กับเจตจำนงเสรีของ
มนุษย์ ดังนั้นแม้แต่ทูตสวรรค์
ในสวรรค์ก็ไม่รู้ มีเพียง
พระบิดาเท่านั้นที่รู้ และผู้ที่
พระองค์ทรงประสงค์จะเปิด
เผยให้ทราบ นอกจากนี้ มัน
ไม่จำเป็นสำหรับความรอด
ของจิตวิญญาณที่จะรู้
ทั้งหมดนี้ล่วงหน้าอย่างแม่นยำ

3. จะเป็นประโยชน์ไหมที่มนุษย์
จะรู้วันและเวลาแห่งความตาย
ของเขาอย่างแม่นยำ? ใช่
สำหรับผู้ที่เกิดใหม่ในจิต
วิญญาณเพียงไม่กี่คน แต่
สำหรับบุคคลอื่นๆ อีกนับ
ไม่ถ้วน มันค่อนข้างจะเป็น
อันตราย เพราะชั่วโมงแห่ง
ความตายที่ใกล้เข้ามาจะ
ทำให้พวกเขาเต็มไปด้วย
ความกลัว ความปวดร้าว
และความสิ้นหวังอย่างมาก
ไม่เช่นนั้นพวกเขาจะกลาย
เป็นศัตรูต่อชีวิตและสละชีวิต
ของตัวเองเพื่อหลีกหนีจาก
ความกลัวความตายหรือ
พวกเขาจะยอมจำนนต่อ
ความเกียจคร้านจนคาดหวัง
ความรอดเพียงเล็กน้อย
สำหรับจิตวิญญาณ เหตุฉะนั้น
เป็นการดีกว่าที่มนุษย์จะไม่
หยั่งรู้ทุกสิ่งอย่างแน่ชัด โดย
เฉพาะอย่างยิ่งในเรื่องใดสิ่งนี้
หรือสิ่งนั้นจะเกิดแก่เขาในโลก
นี้ได้อย่างไรและเมื่อใด

4. เราบอกท่านว่า เวลานั้น
จะมาถึงเมื่อผู้สืบเชื้อสายฝ่าย
วิญญาณของท่านถามเช่น
เดียวกับที่ท่านทำอยู่ตอนนี้ว่า
วันแห่งบุตรมนุษย์จะมาถึง
เมื่อไร และพวกเขาจะปรารถนา
ที่จะเห็นวันนั้น แต่พวกเขา
จะไม่เห็นวันนั้น ตามที่คุณ
ต้องการ (ลูกา17:22) ใน
ช่วงเวลานั้น หลายคนจะลุกขึ้น
และออกมาข้างหน้า และพวก
เขาจะพูดว่า ‘ดูนี่สิ’ ‘ดูนั่นสิ’ และ
‘นั่นคือวันนั้นแหละ!’ อย่างไร
ก็ตามอย่าไปที่นั่นและอย่า
ปฏิบัติตามผู้เผยพระวจนะ
เช่นนั้น (ลูกา17:23)

5. วันที่การมาครั้งที่สองของเรา
เป็นเหมือนฟ้าแลบจากตะวันออก
ไปตะวันตก สูงขึ้นไปบนท้องฟ้า
ที่มีเมฆ และมันจะส่องสว่างทุกสิ่ง
ที่อยู่ใต้ท้องฟ้า (ลูกา 17:24)
อย่างไรก็ตาม ก่อนหน้านั้น
ตามที่เราได้บอกท่านหลายครั้ง
แล้ว บุตรมนุษย์จะต้องทนทุกข์
ทรมานมากมายและถูกคนยุคนี้
ปฏิเสธอย่างสิ้นเชิง (ลูกา 17:25)
คือพวกยิวและพวกฟาริสี และใน
กาลข้างหน้า โดยผู้ที่จะได้
ชื่อว่ายิวและฟาริสีใหม่

6. เหตุการณ์ที่เกิดขึ้นในสมัย
ของโนอาห์เป็นอย่างไร ในช่วง
เวลาที่บุตรมนุษย์เสด็จมาครั้ง
ที่สองก็จะเกิดขึ้นอย่างนั้น
(ลูกา17:26) พวกเขากิน
และดื่มอย่างสนุกสนาน
พวกเขาแต่งงานกันแล้วและ
จัดงานแต่งงานกันจนถึงวันที่
โนอาห์ปีนเข้าไปในเรือ
น้ำท่วมแล้วทุกคนก็จมน้ำหมด
(ลูกา 17:27) และจะเกิดขึ้น
เช่นเดียวกับในสมัยโลท พวกเขา
กินและดื่ม พวกเขาซื้อและขาย
และปลูกและก่อสร้าง (ลูกา 17:28)
แต่ในวันนั้น ตามที่เราได้
อธิบายให้คุณฟังอย่างละเอียด
แล้วบนภูเขามะกอกเทศ ว่า
โลทออกจากเมืองโสโดม ก็มี
ไฟและกำมะถันตกจากท้องฟ้า
แล้ว และสิ่งเหล่านั้นก็พินาศไป
ทั้งหมด (ลูกา17:29)

7. ดูเถิด มันจะเป็นเช่นนี้
จะเป็นไปอย่างไรในเวลาที่บุตร
มนุษย์จะเสด็จมาปรากฏอีก
ครั้ง (ลูกา17:30) ในวันนั้น
ผู้ใดอยู่บนหลังคาก็รู้ว่า
ทรัพย์ของตนอยู่ในบ้าน
อย่าลงมาจากหลังคาเพื่อ
รับมัน – ซึ่งต้องเข้าใจดังนี้:
ผู้ที่เข้าใจอย่างแท้จริง ขอให้
เขาคงอยู่ในความเข้าใจนั้น
อย่าละเลย เพราะเกรงว่าจะ
สูญเสียคุณประโยชน์ทางโลก
เพราะสิ่งเหล่านั้นจะพินาศไป
(ลูกา17:31ก)

8. อีกรูปหนึ่ง: ผู้ยืนอยู่ใน
ทุ่งนา (แห่งเสรีภาพในความ
เข้าใจ) ต้องไม่หันกลับมาดู
สิ่งที่อยู่ข้างหลังเขา (คำสอน
เก่าที่หลอกลวงและกฎเกณฑ์
ของพวกเขา) และเขาจะระลึก
ถึงภรรยาของโลทแทน เพื่อ
มุ่งหน้าสู่ความจริง
(ลูกา17:31ข,32)

9. ฉันจะบอกคุณอีกข้อหนึ่ง:
ระหว่างนั้นจะมีคน 2 คน
ทำงานในโรงสีเดียวกัน ทำงาน
ที่เดียวกัน คนหนึ่งจะได้รับการ
ยอมรับ และอีกคนหนึ่งจะถูกทิ้ง
ไว้เบื้องหลัง ซึ่งหมายความว่า:
คนงานที่ซื่อสัตย์จะได้รับการ
ยอมรับ และคนที่ไม่ซื่อสัตย์และ
เห็นแก่ตัวจะถูกทิ้งไว้ข้างหลัง
สำหรับผู้ที่พยายามรักษา
จิตวิญญาณของตนเพื่อโลก
จะสูญเสียวิญญาณนั้นไป แต่
ผู้ที่จะสูญเสียมันไปเพื่อเห็นแก่
โลกก็จะรักษาชีวิตของตนไว้
ซึ่งจะช่วยให้เขาบรรลุถึงชีวิต
นิรันดร์ที่แท้จริง (ลูกา17:33)

10. นอกจากนี้ ฉันบอกคุณ
ว่า: ในคืนเดียวกันของจิต
วิญญาณ คนสองคนจะนอน
บนเตียงเดียวกัน คนหนึ่ง
จะได้รับการยอมรับ และอีก
คนหนึ่งจะถูกทิ้งไว้ข้างหลัง
(ลูกา 17:34) ซึ่งหมายถึง
ภายนอก ทั้งสองจะเป็นส่วน
หนึ่งของคำสารภาพอันเดียว
กัน เป็นอันหนึ่งอันเดียวกัน
แห่งศรัทธา แต่ภายใน คน
หนึ่งจะอยู่ใน ความศรัทธาที่
กระตือรือร้นและดำเนินชีวิต
อยู่ และด้วยเหตุนี้จึงจะได้รับ
การยอมรับในอาณาจักรของ
พระเจ้าที่มีชีวิตและความ
กระจ่างแจ้ง ในขณะที่อีก
ศาสนาหนึ่งจะยึดมั่นกับการ
นมัสการภายนอกเท่านั้น ซึ่ง
ไร้คุณค่าภายในสำหรับชีวิต
ของจิตวิญญาณและวิญญาณ
และด้วยเหตุนี้ ไม่ได้รับการ
ยอมรับเข้าสู่อาณาจักรของ
พระเจ้าที่มีชีวิตและกระจ่างแจ้ง
เพราะศรัทธาของพระองค์ขาด
การงานแห่งความรักฉันพี่น้อง
ราวกับได้ตายไปแล้ว

11. และยิ่งกว่านั้น: จะมีคน
ทำงานภาคสนามอยู่ 2 คน
คนที่ทำงานโดยไม่สนใจศรัทธา
ที่มีชีวิต ด้วยความรักต่อ
พระเจ้าและต่อเพื่อนมนุษย์
จะถูกยอมรับเข้าสู่อาณาจักร
ที่แท้จริงของพระเจ้า แต่ผู้ที่
จะทำงานในสายงานเดียวกัน
กับพวกฟาริสี ปราศจาก
ศรัทธาที่มีชีวิตภายใน และ
เพื่อประโยชน์ส่วนตนล้วนๆ
แน่นอนว่าจะถูกละทิ้งและไม่ได้
รับการยอมรับในอาณาจักรของ
พระเจ้าที่มีชีวิตและสว่างไสว
(ลูกา17:37)

12. ดูเถิด จะเป็นอย่างนั้น
จะเกิดขึ้นอย่างไรในการ
เสด็จมาครั้งที่สองของบุตร
มนุษย์ ในอนาคต เมื่อเจ้า
จะถูกแทรกซึมด้วยวิญญาณ
ของเราในระดับที่ลึกยิ่งขึ้น
เจ้าก็จะเข้าใจทุกสิ่งที่เราได้
บอกเจ้าอย่างชัดเจนเช่นกัน
อย่างไรก็ตาม ในตอนนี้ ฉันไม่
สามารถอธิบายให้คุณชัดเจน
กว่านี้หรือทำให้เข้าใจง่ายขึ้นได้”

13. พวกสาวกกล่าวว่า:
“ข้าแต่องค์พระผู้เป็นเจ้าและ
พระอาจารย์ ไม่เป็นไร และ
เราเชื่อพระวจนะของพระองค์
แต่จะเกิดขึ้นที่ไหนและเมื่อไร
ตามการวัดเวลาของโลก?
แน่นอนสิ่งนี้คุณสามารถ
บอกเราได้!”

บทที่ 71 – เวลาสิ้นสุดก่อนการ
เสด็จมาครั้งที่สองของพระเจ้า
(ลูกา 17:37)

1.ฉันบอกว่า:“เป็นเรื่องน่าทึ่ง
จริงๆ ที่คุณยังมีความเข้าใจ
น้อยเพียงใด ฉันเคยอธิบาย
ให้คุณฟังบ่อยครั้งแล้วว่า
ทำไมเวลาบนโลกจึงไม่สามารถ
คำนวณได้อย่างแม่นยำและ
แน่นอนอย่างที่คุณคิด เหมือน
ที่ฉันสามารถบอกคุณได้อย่าง
แน่ชัดว่าช่วงเวลาใดภูเขานี้
หรือภูเขานั้นและยอดเขาหิน
ของมันที่จะถูกทำลายด้วย
ฟ้าผ่า ในกรณีนั้น เรากำลัง
จัดการกับเรื่องที่มีการตัดสิน
ซึ่งขึ้นอยู่กับอำนาจแห่งเจต
จำนงของเราโดยสิ้นเชิง แต่
กับผู้ชายที่มีเจตจำนงเสรีและ
กำกับตนเอง มันจะไม่เกิดขึ้น
ในลักษณะเดียวกัน เหตุนี้
ข้าพเจ้าได้แจ้งแก่ท่านแล้ว
ค่อนข้างบ่อยแล้วท่านจะเข้าใจ
ในที่สุด ดังนั้นเจ้าจะต้องไม่มา
หาเราด้วยคำถามเดิมๆ ทุกครั้ง!

2. แต่ถ้าคุณต้องรู้อย่างแน่นอน
ว่า ‘ที่ไหน’ และ ‘เมื่อไหร่’ ให้
แม่นยำยิ่งขึ้น จงจำไว้ว่าฉันจะ
บอกคุณตอนนี้: ที่ใดมีศพ
ที่นั่นนกอินทรีอิสระจะมา
รวมตัวกันในไม่ช้า”(ลูกา17:37)

3. พวกสาวกกล่าวว่า “ข้าแต่
องค์พระผู้เป็นเจ้าและพระอาจารย์
พระองค์ได้ตรัสสิ่งที่เราไม่เข้าใจ
อีกครั้งหนึ่ง ศพคืออะไร นก
อินทรีคืออะไร ศพอยู่ที่ไหน และ
นกอินทรีอิสระมาจากไหน?”

4. ฉันกล่าวว่า: “ลองดูพวก
ฟาริสีที่เน่าเสียและไร้ศรัทธา
แล้วคุณจะเห็นศพ ฉันและ
ทุกคนที่เชื่อในตัวฉัน ทั้ง
ชาวยิวและคนต่างชาติ ต่าง
เป็นนกอินทรีที่จะกัดกินศพ
ให้สิ้นซากในไม่ช้า ใน
ทำนองเดียวกัน คืนแห่งบาป
ของจิตวิญญาณก็เป็นศพ
เช่นกัน ซึ่งรอบ ๆ แสงแห่ง
ชีวิตเริ่มส่องสว่าง ทำลายศพ
พร้อมด้วยหมอกควันและ
ภาพลวงตาทั้งหมด เช่น
เดียวกับยามเช้าถึงกลางคืน

5. สิ่งที่เกิดขึ้นต่อหน้าต่อตาเรา
กับพวกยิวซึ่งบัดนี้ปราศจาก
สัจจะและศรัทธาแล้ว กลายเป็น
ศพมหึมาซึ่งจะสูญสิ้นสิ้นไป
โดยสิ้นเชิงในเวลาประมาณ 50 ปี
เช่นเดียวกันจะเกิดขึ้นในเวลา
ที่ยังมาพร้อมกับคำสอนและ
คริสตจักรที่ข้าพเจ้ากำลัง
สถาปนาอยู่นี้ มันจะกลายเป็น
ศพที่สง่างามยิ่งกว่าชาวยิวใน
ปัจจุบัน และจากนั้นนกอินทรี
แห่งแสงสว่างและชีวิตอิสระก็
จะลงมาบนมันจากทุกทิศ
ทุกทาง และด้วยไฟแห่งความ
รักที่แท้จริงและพลังแห่งแสง
สว่างแห่งความจริง พวกเขา
จะ กินมันซะ เพราะมันเป็นศพ
ที่มุ่งทำลายโลกโดยรวม สิ่งนี้
อาจเกิดขึ้นก่อน 2,000 ปี
ทางโลกหลังจากชีวิตของข้าพเจ้า
ซึ่งข้าพเจ้าอยู่นี้อยู่ท่ามกลาง
พวกท่านร่างกายจะล่วงไปแล้ว
ซึ่งข้าพเจ้าได้อธิบายให้ท่าน
ทราบแล้วในโอกาสอื่นด้วย

6. คุณเคยสงสัยและยังคง
สงสัยอยู่ว่าทำไมพระเจ้าถึง
ยอมทำเช่นนี้ อย่างไรก็ตาม
ฉันมักจะแสดงให้คุณเห็น
เหมือนกับที่ฉันกำลังทำอยู่
ตอนนี้ว่า ฉันไม่สามารถและ
อาจจะไม่นำทางมนุษย์ด้วย
เจตจำนงอันทรงพลังของฉัน
เหมือนกับที่ฉันทำกับสิ่งมีชีวิต
อื่น ๆ ทั้งเล็กและใหญ่ในความ
ไม่มีที่สิ้นสุด สำหรับมนุษย์
เราได้ให้เจตจำนงเสรีโดย
สมบูรณ์แก่มนุษย์เพื่อจุดประสงค์
ในการตัดสินใจของตนเอง
หากฉันจะเข้าไปแทรกแซง
เจตจำนงเสรีของเขา มนุษย์
ก็จะไม่ใช่มนุษย์ แต่เป็นเพียง
สัตว์ พืช หรือหิน ที่ถูกตัดสิน
โดยพลังอำนาจทุกอย่างของ
ฉัน หวังว่าตอนนี้คุณจะ
ตระหนักและเข้าใจเรื่องนี้
และจะไม่ถาม ฉันถึงสิ่งที่
เห็นได้ชัดเจนในตัวเองมากนัก
สำหรับผู้ที่สามารถคิดได้
ชัดเจนขึ้นอีกหน่อยเท่านั้น

7. แม้ในช่วงเวลานี้ในขณะที่
ฉันยังคงเดินและสอนในหม่
พวกคุณบนโลกนี้ที่นุ่งห่มด้วย
เนื้อหนัง ก็มีผู้คนจำนวนหนึ่ง
ที่เดินทางไปและเผยแพร่คำสอน
ของเราในนามของเราเพื่อ
ประโยชน์ทางวัตถุของตนเอง
ในขณะเดียวกันก็เพิ่ม เมล็ดพืช
ที่ไม่บริสุทธิ์ของพวกเขาเอง
จะงอกขึ้นมาในไม่ช้าจะมีวัชพืช
ชั่วร้ายมากมายอยู่ระหว่างข้าว
สาลีที่มีน้อยในทุ่งแห่งชีวิตกับ
ความจริงในนั้น เป็นเรื่องน่า
ประหลาดใจหรือไม่ ที่ในเวลา
อันใกล้จะมาถึงนี้ ยังมีผู้สอน
และผู้เผยพระวจนะเท็จอีกมากมาย
ที่จะเกิดขึ้นในนามของเราซึ่ง
ไม่ได้ถูกเรียก และผู้ที่ถือดาบในมือ
จะตะโกนบอกประชาชนว่า ‘
ดูเถิด นี่คือพระคริสต์ !’ หรือ
‘พระองค์อยู่นั่น!’

8. เมื่อคุณและผู้สืบทอดที่
แท้จริงและบริสุทธิ์ของคุณ
ได้ยินและเห็นสิ่งนี้ อย่าเชื่อ
ผู้ตะโกนเช่นนั้น
เพราะโดยการกระทำของเขา
เขาอาจจะจำได้ง่ายเหมือน
ต้นไม้ด้วยผลของมัน เพราะ
ต้นไม้ดีย่อมให้ผลดี บนพุ่มไม้
หนามจะไม่มีองุ่นงอก และไม่มี
มะเดื่อบนพืชมีหนาม

9. โดยที่อาณาจักรของพระเจ้า
ประกอบด้วยและวิธีเดียวที่มันจะ
ปรากฏภายในตัวมนุษย์เอง บัดนี้
ข้าพเจ้าได้บอกพวกฟาริสีต่อหน้า
ท่านแล้ว ดังนั้นคุณจะตระหนัก
และเข้าใจว่าคุณจะต้องไม่เชื่อ
คนที่ตะโกนว่า ‘ดูนี่สิ’ หรือ ‘ดูนั่นสิ!’
เพราะเมื่อวิญญาณสถิตอยู่ใน
มนุษย์และทุกชีวิตความคิด
ความรู้สึกความรู้และความ
ต้องการก็มาจากสิ่งนั้น แทรก
ซึมเส้นใยทั้งหมดของพระองค์
เช่นเดียวกับอาณาจักรของ
พระเจ้า อาณาจักรที่แท้จริงของ
ชีวิตฝ่ายวิญญาณ ดำรงอยู่
ภายในมนุษย์แต่เพียงผู้เดียว
และไม่ใช่ในลักษณะภายนอก
อย่างใดอย่างหนึ่งหรืออย่างอื่น
ภายนอกของมนุษย์

10. ผู้ที่จะยอมรับสิ่งนี้ภายใน
ตนเองในลักษณะนี้ และจะเข้าใจ
ตามความจริงอันสมบูรณ์ที่มีชีวิต
จะไม่ถูกผู้เผยพระวจนะเท็จ
หลอกไปชั่วนิรันดร์ แต่ผู้ที่มี
อุปนิสัยเหมือนนาฬิกากังหัน
หรือกกในน้ำ ย่อมลำบากมาก
ในการหาท่าแห่งชีวิต อันเต็มไป
ด้วยความสงบสุขและสว่างไสว
ด้วยความจริง ดังนั้น จงอย่าเป็น
นาฬิกาบอกสภาพอากาศหรือ
ไม้อ้อ แต่จงเป็นก้อนหินแห่ง
ชีวิตที่แท้จริง ซึ่งพายุและคลื่น
ไม่สามารถต้านทานได้ ตอนนี้
คุณเข้าใจเรื่องนี้ดีแล้วหรือยัง?”

11. พวกสาวกกล่าวว่า:
“ข้าแต่องค์พระผู้เป็นเจ้าและ
พระอาจารย์ บัดนี้พวกเรา
เข้าใจพระองค์ดีแล้วอีก
ครั้งหนึ่ง เพราะพระองค์
ทรงอธิบายเรื่องนี้ให้เราฟัง
อย่างชัดเจนและด้วยคำพูด
ที่เข้าใจได้ แต่เมื่อใดก็ตาม
ที่พระองค์ตรัสกับเราด้วย
ภาพที่ถูกปิดบังไว้ เราไม่
สามารถทำอะไรได้นอกจาก
พูดว่า: ‘พระเจ้า ที่ไหน’ และ
‘อย่างไร’ อย่างไรก็ตาม เราขอ
ขอบคุณพระองค์เหมือนเช่น
เคยสำหรับความเมตตาที่
พระองค์ประทานแก่เรา และเรา
ขอให้คุณอดทนกับเราเช่นนี้
ต่อไป”

12. ฉันกล่าวว่า “หากฉันเป็น
เหมือนมนุษย์ ความอดทนของ
เรากับพวกท่านคงหมดไปหลาย
เท่าแล้ว อย่างไรก็ตาม เนื่องจาก
ข้าพระองค์เป็นเหมือนพระองค์
ที่ทรงรู้จักข้าพระองค์ เปี่ยมด้วย
ความอดทน ความอดทน ความรัก
และความอ่อนโยนอย่างที่สุด
พระองค์จึงไม่จำเป็นต้องคร่ำ
ครวญถึงความอดทนของข้า
พระองค์ อย่างไรก็ตาม ขอให้ท่าน
อดทน สุภาพและถ่อมตัวเหมือน
อย่างข้าพเจ้าสุดใจ และรักกัน
เหมือนพี่น้อง เหมือนที่ข้าพเจ้า
รักท่านและรักท่านเสมอมา เพราะ
ด้วยเหตุนี้ท่านจึงจะแสดงทุกสิ่ง
ที่ท่านเห็น เป็นสาวกของเรา
อย่างแท้จริง อย่าให้พวกท่าน
เชื่อว่าเขาเป็นมากกว่าศิษย์
คนอื่น เพราะว่าพวกท่าน
ล้วนเป็นพี่น้องเท่าเทียมกัน
มีเพียงฉันเท่านั้นที่เป็นพระเจ้า
และอาจารย์ของคุณ และฉัน
จะเป็นและคงอยู่เช่นนั้นชั่วนิรันดร์
ตลอดทุกยุคทุกสมัยของโลกนี้
เพราะถ้าไม่ใช่พระบิดา แล้วจะ
มีใครอีกเล่าที่จะอดทนกับลูกๆ
ของพระองค์?

13. เราได้ทำงานด้วยกันมา
ยาวนานเพื่ออาณาจักรของ
พระเจ้า และในระหว่างนั้น
ท่านได้ทำผิดพลาดมากมาย
และยังไม่มีสักคนเดียวในพวก
ท่านที่ถูกปฏิเสธจากเรา แม้
แต่คนที่เราได้ชี้แนะให้ท่าน
มากมายแล้ว ครั้งแล้วและ
จนถึงขณะนี้ยังคงเป็นมาร
ที่ยังไม่ปรับปรุงชีวิตของเขา
แต่ความรักและความอดทน
ของเรากลับปฏิเสธที่จะตัดสิน
เขา จะมากน้อยเพียงใดที่จะ
ตัดสินผู้ที่ยึดถือเราด้วยความ
รักและศรัทธาทั้งหมดของ
พวกเขา ดังนั้น พวกท่าน
ทุกคนจงมั่นใจในความรัก
และความอดทนอันยิ่งใหญ่
ที่สุดของเรา เพราะหากผู้ใด
คงอยู่ในเรา เราก็จะคงอยู่ใน
เขาเช่นกัน”

Zulassungen des Herrn… Jesus heilt den Sohn des Zachäus – Permissions of the Lord… Jesus heals the Son of Zacchaeus

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Das Grosse Johannes Evangelium Jakob Lorber Herr ueber alle Geister Heilung Sohn des Zachaeus The Great Gospel of John Jakob Lorber Jesus is Lord over all Spirits Healing Son of Zacchaeus
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Herr über alle Geister… Jesus heilt den Sohn des Zachäus

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 9, Kapitel 28 & 29

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

1. Als die Juden solches von Mir vernommen hatten, wurden sie ärgerlich, und es sagten einige unter sich: „Die Pharisäer haben am Ende doch recht, so sie diesen Galiläer verfolgen; denn aus seiner Rede leuchtet klar hervor, dass er die Römer, die ihn seiner Zaubertaten wegen für einen Gott halten, auf uns hetzen wird, die uns ganz sicher alle unsere Rechte nehmen und uns vollends zu ihren Sklaven machen werden. Wenn er der Wiederbringer des verlorenen Reiches Gottes und dessen Gerechtigkeit ist, und das soll in dem bestehen, was er uns nun geoffenbart hat, da soll er sein Gottesreich und dessen schöne Gerechtigkeit nur selbst behalten! Und so er fortfährt, uns Juden ein solches Gottesreich und dessen Gerechtigkeit stets lauter zu verkünden, da kann es wohl gar leicht geschehen, dass die Juden ihn noch eher erwürgen werden, als er die Juden mit Hilfe der Römer!“

2. Als Meine Jünger solches Gerede vernahmen, sagten sie zu Mir: „Herr, vernimmst Du nun nicht, was diese reden? Wirst Du sie nun wohl ungestraft von dannen ziehen lassen?“

3. Sagte Ich: „Es hat noch keiner seine Hand nach Mir ausgestreckt, um Mich zu ergreifen; warum sollte Ich sie da bestrafen? Ich habe zuvor geredet, und nun reden sie unter sich und fangen an, sich davonzumachen; denn Mein Wort hat ihnen nicht gemundet, und dafür strafe Ich die Blinden nicht. Wenn sie aber einmal die Hände nach Mir ausstrecken werden, dann wird auch die Strafe über sie kommen, wie Ich sie euch schon zu mehreren Malen gezeigt habe. Und so lassen wir sie nun ungestraft reden und ihren Weg gehen! Wir aber begeben uns nun in das Haus des Freundes Zachäus, und er wird uns ein Mittagsmahl bereiten.“

4. Auf diese Meine Worte begaben wir uns in das Haus des Zachäus, und er liess uns sogleich Brot und Wein geben und behiess seine Leute, alles aufzubieten, um uns auf das möglich Beste zu bewirten.

5. Als wir nun in einem grössten und reichst ausgestatteten Zimmer uns befanden und uns mit Brot und Wein labten und stärkten, da fing unser Zachäus an, Mir aus voller Brust auch darum zu danken, dass Ich den ihm sehr widerwärtigen Jerusalemern das verkündet habe, was sie sich schon lange verdient haben. Denn Zachäus, obwohl ein Nachkomme Abrahams, war ein Samaritan und darum bei den Jerusalemern um so mehr verhasst.

6. Er fragte Mich denn auch, ob Ich etwas dawider hätte, dass er ein Samaritan sei.

7. Ich aber sagte zu ihm: „Bleibe du, was du bist, und sei in allem gerecht aus wahrer Liebe zu Gott und zum Nächsten, und du wirst Mir so besser gefallen denn die Juden, die des Tempels Gold küssen und die Armen von ihrer Häuser Türen mit Hunden wegtreiben lassen! Darum werde auch Ich sie ehest in alle Welt hinaustreiben lassen unter fremde Völker, und sie werden fürder kein eigen Land und kein Reich mehr besitzen. Aber nun lassen wir sie noch eine kurze Zeit walten und sündigen, bis ihr Mass voll werde!“

8. Nach dieser Meiner kurzen Rede dankte Mir Zachäus wieder, bat Mich aber, dass Ich ihm einen Rat gäbe, was er mit seinem ältesten, bereits sechzehn Jahre zählenden Sohne machen solle, der seit drei Jahren irrsinnig sei und beinahe von Tag zu Tag in eine grössere Raserei verfalle. Er habe zu dem Sohne schon alle ihm bekannten besten Ärzte kommen lassen, und alle hätten versucht, den Sohn zu heilen; doch alle ihre Wissenschaft und Mühe sei nicht nur gänzlich erfolglos geblieben, sondern der Sohn sei nach jedes Arztes Behandlung noch ärger denn vorher geworden.

9. Da sagte Ich zu Zachäus: „Freund, derlei Übel heilt kein irdischer Arzt mit seinen Kräutern! Bringe aber den Sohn hierher, und du sollst die Macht der Herrlichkeit Gottes sehen!“

10. Da befahl Zachäus seinen Knechten, dass sie den Sohn, wohl gebunden, aus seinem wohlverschlossenen Gemache bringen sollten.

11. Da sagten die Knechte: „Herr, das wird sich vor diesen fremden Gästen gar übel machen; denn erstens rast er nun beinahe unausgesetzt, und zweitens stinkt er ärger denn alle Pestilenz, da er sich gleichfort mit seinem Kote beschmiert!“

12. Da sagte Ich: „Bringet ihn nur hierher; denn Ich will ihn sehen und heilen!“

13. Sagte ein Knecht, der viel im Hause galt: „O Freund, nur Gott allein kann den heilen, aber auf dieser Erde kein Mensch mehr! Wenn du auch den heilst, dann bist du kein Mensch, sondern ein Gott!“

14. Sagte Ich: „Das kümmere dich nicht, sondern tue, was dir geboten ist!“

15. Da gingen die Knechte und brachten den Sohn, vor dem sich alle Meine Jünger entsetzten und sagten: „Mit dem steht es noch ärger, als was wir sahen in der Landschaft der Gadarener!“

16. Ich aber erhob Mich, bedrohte die bösen Geister im Sohne und hiess sie, ihn augenblicklich für immer zu verlassen.

17. Da rissen sie noch einmal den Sohn und fuhren in Gestalt von vielen schwarzen Fliegen aus dem Sohne, welcher darauf völlig gesund ward.

18. Ich aber sagte nun zu den Knechten: „Nun führet ihn hinaus an den Brunnen, und reiniget ihn; gebet ihm auch frische Kleidung, und bringet ihn wieder hierher, auf dass er mit uns halte das Mittagsmahl!“

19. Das geschah denn auch. Und als der Sohn nun gesund und gereinigt an unserem Tische sich befand, da kamen alle im Hause wohnenden Verwandten und Bekannten in unser Zimmer und konnten nicht zur Genüge erstaunen über solch eine schnelle Heilung des Sohnes, und Zachäus dankte Mir über alle Massen für diese Heilung.

20. Der Hauptknecht aber sagte zu Mir: „Herr, Du bist kein Mensch wie unsereins, sondern Du bist ein wahrer Gott, den wir Menschen allzeit anbeten wollen und werden!“

21. Als der Knecht noch also redete, da ward auch das Mittagsmahl auf den Tisch gesetzt, und wir fingen an zu essen.

Kapitel 29 – Der Grund für die Zulassung der Besessenheit des Sohnes

1. Während des Essens und Trinkens fragten mehrere den geheilten Sohn, der nun ganz frisch und heiter aussah, ob er in seinem kranken Zustande auch grosse Schmerzen zu bestehen hatte.

2. Er aber sagte (der geheilte Sohn): „Wie kann ich nun das wissen? Denn ich war ja so gut wie tot und hatte kein Gefühl und wusste auch nichts um mich! Das aber weiss ich dennoch, dass ich mich fortwährend in einem Traume befand und in einer schönen Gegend mich mit guten Menschen unterhielt.“

3. Das wunderte die Anwesenden, und sie konnten das nicht fassen, und Zachäus fragte Mich, wie das doch möglich wäre, und warum so etwas von Gott zugelassen werde.

4. Sagte Ich: „Freund, darüber wollen wir nun nicht viele Worte verlieren! Bei solchen Übeln zieht sich die Seele ins Herz zurück, und ein oder oft auch viele arge und unreine Geister bewohnen den übrigen Leib und tun mit ihm, was sie wollen, wovon aber die im Herzen ruhende Seele nichts wahrnimmt.

5. Es werden aber derlei Besessenheiten darum zugelassen, auf dass die Menschen, bei denen der Glaube an Gott und an die Unsterblichkeit der Seele beinahe ganz erloschen ist, doch wieder an etwas Geistiges zu denken und auch zu glauben anfangen. Denn auch ihr seid schon schwachen Glaubens geworden, und so war euch diese Lektion auch sehr notwendig vor Meiner Ankunft in dieses Haus.

6. Wenn Ich früher gekommen wäre, so hättest du selbst Mir nicht also geglaubt, wie du Mir nun glaubst; und wäre dein Sohn, auf den du die grössten Stücke hieltest, nicht in das Übel gekommen, so hätte dich der Stolz und Hochmut derart zugerichtet, dass du zu einem wahren Teufel unter den Menschen geworden wärest. Du hättest allen Glauben an Gott aus dir verbannt und die Menschen als pure Maschinen eingeschätzt, die vor dir nur dann irgendeinen Wert hätten, so sie dir beinahe umsonst dienten und dir zu noch grösseren Reichtümern verhülfen.

7. Als aber dein Sohn, als dein Liebling und dein grösster Stolz, also krank ward, wie Ich ihn nun hier angetroffen habe, da ward es dir ganz anders ums Herz. Du fingst an, wieder an einen Gott zu denken und zu glauben und wurdest demütigeren Herzens. Du hattest freilich daneben noch deine Zuflucht zu allen dir irgend bekannten Ärzten, ob Heiden oder Juden – was dir gleich war, – genommen und hattest dich’s viel kosten lassen; aber als du sahst, dass deinem Sohne gar kein Arzt, auch kein Essäer und noch weniger irgendein Zauberer hatte helfen können, da wurdest du traurig und fingst an, ernstlicher darüber nachzudenken, warum Gott, so Er irgend einer sei, dich mit einem solchen Übel heimgesucht habe.

8. Du fingst wieder an, in der Schrift zu lesen, und fandest dein Handeln und Gebaren deinen Nebenmenschen gegenüber für stets mehr und mehr ungerecht und hattest denn auch Gott gelobt, dass du vollernstlich all das von dir begangene Unrecht wieder mehrfach gutmachen wollest.

9. Als solche Vorsätze in dir stets ernster und wahrer geworden waren und du auch in dem klarer geworden warst, dass dir nur der allmächtige Vater im Himmel helfen könne, da kam Ich dann auch bald in diese Gegend, und du hast es vernommen, was Ich an dem Blinden getan habe.

10. Da ward dein Glaube an Gott denn auch mächtiger und lebendiger, dieweil du vom alten und vom jungen Kado ein Zeugnis über Mich vernommen hast, das in dir keinen Zweifel übrigliess, dass Ich kein purer Prophet, sondern der Herr Selbst sei. Und siehe, also bist du denn auch dahin reif geworden, dass Ich nun bei dir einkehrte und mit Meiner Macht deinem Sohne half.

11. Wenn du nun das wohl überdenkst, so wird es dir wohl klar sein, warum Ich über Menschen, in deren Herzen noch nicht jeder Himmelslebensfunke völlig erloschen ist, allerlei Übel zulasse.

12. Freilich bei ganz verdorbenen und lebensverschlagenen Menschen, die keiner Mahnung von Mir aus mehr wert sind, bleiben derlei sie bessernde Zulassungen denn auch unterm Wege; denn sie fruchten nicht mehr und zeihen die Argen, dass sie noch ärger werden. Diese Art Menschen aber verzehren ihr Materieleben auch hier; nach diesem Leben aber erwartet sie ihr eigenes Gericht, das da ist der andere und ewige Tod.

13. Über den Ich noch allerlei Leiden und Trübsal zulasse, dem helfe Ich denn auch zur rechten Zeit; den Ich aber sein irdisch stolzes und schwelgerisches Wohlleben unbeirrt fortgeniessen lasse, der trägt sein Gericht und seinen ewigen Tod schon in sich und sonach auch allenthalben mit sich. Und somit weisst du nun denn auch, warum so mancher Weltgrosse und Weltreiche ungestraft bis zu seines Leibes Tode hin fortsündigen und fortgreueln kann.“

flagge en  Lord over all Spirits… Jesus heals the Son of Zacchaeus

Lord over all Spirits… Jesus heals the Son of Zacchaeus

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 9, Chapters 28 & 29

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

1. When the Jews heard what I said, they became upset, and a few of them said amongst themselves: “The Pharisees were right after all when they persecuted this Galilean, for by His words it is clearly revealed that He will set up the Romans, who take Him for a God on account of His sorceries, against us, and they will certainly take away all our rights and make us all their slaves. If He is the One who is to return the lost Kingdom of God and its justice, and if this shall come about by what He has revealed to us now, then He can keep His Kingdom of God and its beautiful justice to Himself. If He continues to proclaim ever louder this Kingdom of God and its justice to us Jews, then it could very well happen that the Jews will strangle Him before He has a chance to do the same to the them with the help of the Romans.”

2. Upon hearing such talk, My disciples said to Me: “Lord, do You not hear what these people are saying? Will You let them leave this place unpunished?”

3. Said I: “None of them have stretched out their arms to grab hold of Me as of yet, so why should I punish them? I have spoken first, now they deliberate amongst themselves, and they begin to clear out, for the taste of My words did not tickle their palate, and I do not punish the blind for this. However, should they lay their hands on Me, then the punishment will come over them, as I have shown you several times already. Thus, we shall let them discuss unpunished and go their way. Let us now enter the house of our friend Zacchaeus, and he will prepare a midday meal for us.”

4. After these words of Mine we entered the house of Zacchaeus, and he immediately had bread and wine brought to us and commanded his people to do their best and serve us as well as possible.

5. We were now sitting in a large and well-equipped room and had refreshed and strengthened ourselves with bread and wine. Thereupon our Zacchaeus began to thank Me with all his heart because I told the people from Jerusalem, whom he detested, that which they had deserved for a long time already, for although Zacchaeus was a descendant of Abraham, he was a Samaritan and therefore all the more hated by the people of Jerusalem.

6. He asked Me if I was against the fact that he was a Samaritan.

7. But I said to him: “Remain who you are, and be righteous out of true love for God and your neighbor, for thereby you will please Me more than the Jews, who kiss the gold of the temple and chase away the poor from their gates with dogs. Therefore, I will soon have them be chased away as well, scattering them among foreign nations across the whole world, and in the future they will no longer have a country to call their own, and they shall no longer possess a kingdom. We shall let them go their own way and sin until their measure is full!”

8. After this short speech of Mine, Zacchaeus thanked Me once again and asked Me for some advice, as to what he should do with his eldest son who was already 16 years old, but had grown insane 3 years ago and only descends into greater madness every day. He had already called upon all the best and well known doctors, and they all had attempted to heal his son, yet all their knowledge and effort brought not only no results, but after each doctor’s treatment his son’s condition had only worsened.

9. Thereupon I said to Zacchaeus: “Friend, no earthly doctor can heal such afflictions with his herbs! Bring your son here, and you shall see the power of God’s glory!”

10. Zacchaeus ordered his servants to bring his son firmly bound out of his securely locked room.

11. The servants said: “Lord, that will be quite difficult in the presence of these foreign guests, for, firstly, he rages without pause, and secondly, he reeks terribly, more so than all pestilence, because he continues to cover himself with his own excrement!”

12. Then I said: “Just bring him here, for I wish to see and heal him!”

13. A servant of high esteem in the house said: “O Friend, only God can heal him, but upon this Earth, no man could ever do so. If You heal him, then You are no man, but a God!”

14. Said I: “Be not concerned, merely do what you have been told!”

15. The servants went to bring the son, and all My disciples were horrified when they saw him, saying: “His condition is even worse than what we have seen in the region of the Gadarenes!”

16. I rose up, threatened the evil spirits within the son and commanded them to leave him immediately, forevermore.

17. One more time they pulled the son back and forth, and then they emerged from within him in the form of a swarm of black flies, leaving him for good, and the son’s health was fully restored.

18. I said to the servants: “Bring him outside to the spring and clean him. Give him clean garments as well, and then return him here, so that he may partake of the midday meal with us!”

19. And so it was done. Now that the son was sitting at our table, healthy and clean, all the relatives and acquaintances living in the house came to our room, utterly astounded at the sight of this fast healing of the son. Zacchaeus proceeded to thank Me profusely for My efforts.

20. The chief servant said to Me: “Lord, You are no man like we are; You are a true God, one whom we men wish to worship forevermore!”

21. While the servant continued to speak, the midday meal was set on the table and we began to eat.

Chapter 29 – Why the Possession of the Son was permitted

1. During the meal, several asked the healed son, who was now looking fresh and cheerful, if he had to endure much pain in his sickly state.

2. The healed son responded: “How could I know that? I was as good as dead, I did not have any sensation, I was unaware of everything that was going on around me. However, I do remember that I was in a perpetual dream, and I was speaking with good people in a beautiful environment.”

3. This was quite a surprise to those present, and they could not understand. Zacchaeus asked Me how this was possible, and why it was permitted by God.

4. Said I: “Friend, we shall not lose many words on this matter. During such afflictions, the soul withdraws into the heart, and one, or more often than not, a myriad of evil and impure spirits dwell within the rest of the body and do with it as they please; yet the soul resting within the heart does not notice any of this.

5. However, such a possession may be permitted so that those whose faith in God and in the immortality of the soul has nearly disappeared entirely will begin to ponder the spiritual things and once again begin to believe in them. Even your faith had already grown feeble, and thus this lesson before My arrival at this abode was essential for you.

6. Had I come earlier, you would not have believed Me as you believe Me now, and if this evil had not taken hold of your son, of whom you had great expectations, then pride and arrogance would have made such a mess of you that you would have become a true devil among men. You would have driven out every belief in God, you would have considered men to be nothing more than machines who would only have value to you if they served you free of charge, assisting you in acquiring ever greater riches.

7. But when your son, your darling and your greatest pride, became sick the way he was as I had met him here, you changed. Once more you began to think about a God, to believe in Him, and you grew humble of heart. Besides that, you also called upon all the doctors that you knew – gentiles or Jews – it was all the same to you – and paid a great deal for their services, but when you realized that no doctor, no Essene and even less so any magician could help your son, you were saddened and began to earnestly ponder why God, if He were to exist, would inflict such evil upon you.

8. You began to read the Scriptures and discovered more and more that your conduct and actions towards your fellowmen were not right, and so you promised God in earnest that you wanted to make up manifold for every injustice that you have committed.

9. When these intentions within you grew ever more earnest and true, and it became increasingly clear to you that only the almighty Father in Heaven could help you, soon thereafter I came to this region, and you heard what I had done for that blind man.

10. That is when your faith in God grew stronger and more intense, for you received a testimony of the old and the young Kado about Me, and so there was no more doubt in you that I am not only a prophet, but the Lord Himself. And behold, you have matured to the point that I have come to you now and helped your son with My power.

11. Now, if you will consider all this, it will become clear to you why I permit all manner of evil among those in whose hearts not every heavenly spark of life has been completely extinguished yet.

12. However, when it comes to those utterly wicked ones who are no longer worthy to receive an admonition from Me, such permissions to improve them are left out of course, for they are of no use to them anymore, merely making the wicked ones even more wicked than they already are. These people consume their own material life, but after this life their own judgment awaits, and that is the other, eternal death.

13. The one whom I permit to experience all manner of suffering and distress, him I will help when the time is right. However, the one whom I allow to continue to enjoy the proud, earthly life in which he revels unimpeded, he already carries his judgment and eternal death within himself, taking it with him wherever he goes. Now you know why many of those of grand worldly status and riches may continue to sin and commit atrocities unpunished until the death of their body.”

flag-thailand-270x180px พระผู้เป็นเจ้าเหนือวิญญาณทั้งหลาย… พระเยซูทรงรักษาบุตรชายของเศรษฐีศักเคียส

การอนุญาตของพระเยซูเจ้า... พระเยซูทรงรักษาบุตรชายของเศรษฐีศักเคียส มหาพระกิตติคุณแห่งยอห์น

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พระผู้เป็นเจ้าเหนือวิญญาณทั้งหลาย… พระเยซูทรงรักษาบุตรชายของเศรษฐีศักเคียส

มหาพระกิตติคุณแห่งยอห์น
เปิดเผยโดยพระเจ้าผ่านพระวจนะภายใน ถึง จาค็อบ ลอร์เบอร์
เล่ม 9 บทที่ 28 และ 29

1. เมื่อพวกยิวได้ยินคำที่ฉันพูด
พวกเขาก็โกรธแค้น และบางคน
ก็พูดกันเองว่า “พวกฟาริสี
พูดถูกตลอด เมื่อพวกเขา
ข่มเหงชาวกาลิลีคนนี้ เพราะ
จากคำพูดของเขา ชัดเจน
ว่าเขาจะยุยงชาวโรมัน ซึ่ง
คิดว่าเขาเป็นพระเจ้าเพราะ
เวทมนตร์ของเขา ต่อสู้กับ
พวกเรา แน่นอน พวกเขา
จะยึดสิทธิ์ทั้งหมดของเราไป
และทำให้เราทุกคนเป็นทาส
ของพวกเขา. ถ้าหากเขา
เป็นผู้ที่ต้องฟื้นฟูอาณาจักร
ของพระเจ้าที่สูญหายไปและ
ความยุติธรรมของมัน และ
ถ้าสิ่งนี้จะเกิดขึ้นตามสิ่งที่
เขาเปิดเผยให้เราทราบตอนนี้
ถ้าอย่างนั้น เขาสามารถเก็บ
อาณาจักรของพระเจ้าและ
ความยุติธรรมอันงดงามของ
มันไว้กับตัวเองได้ ถ้าเขายังคง
ประกาศอาณาจักรของพระเจ้า

และความยุติธรรมของมันกับ
พวกเราชาวยิวต่อไป เสียงดัง
ขึ้นเรื่อยๆ ก็เป็นไปได้มากที่
ชาวยิวจะรัดคอเขาเสีย ก่อนที่
เขาจะมีโอกาสทำเช่นเดียวกัน
กับพวกเขาด้วยความช่วยเหลือ
ของชาวโรมัน”

2. เมื่อได้ยินการพูดเช่นนั้น
เหล่าสาวกของข้าพเจ้าก็
กล่าวกับข้าพเจ้าว่า “องค์
พระผู้เป็นเจ้า พระองค์ไม่ได้
ยินหรือว่า คนเหล่านี้พูดอะไร?
พระองค์จะปล่อยให้พวกเขา
ออกจากสถานที่นี้ โดยไม่ได้
รับการลงโทษหรือ?”

3. ข้าพเจ้าตรัสว่า “ยังไม่มี
ใครในพวกเขาเอื้อมมือมาจับ
ข้าพเจ้าเลย แล้วทำไมฉันจึง
ต้องลงโทษพวกเขา? ฉันได้
พูดก่อน ตอนนี้พวกเขาถก
เถียงกันเอง และพวกเขาก็
เริ่มออกไป เพราะรสชาติแห่ง
ถ้อยคำของเราไม่ได้จั๊กจี้พวก
เขาและฉันก็ไม่ได้ลงโทษคน
ตาบอดเพราะเรื่องนี้.อย่างไร
ก็ตาม หากพวกเขาวางมือบน
ฉัน บทลงโทษก็จะมาถึงพวก
เขา อย่างที่ฉันเคยแสดงให้
พวกคุณเห็นหลายครั้งแล้ว.
ดังนั้น เราจะปล่อยให้พวกเขา
พูดคุยกันโดยไม่ได้รับโทษ
และไปตามทางของพวกเขา.
ตอนนี้เราจะเข้าไปในบ้านของ
เพื่อนของเรา ศักเคียส และเขา
จะเตรียมอาหารกลางวันให้เรา”

4. หลังจากคำตรัสเหล่านั้นของ
ข้าพเจ้า เราได้เข้าไปในบ้านของ
ศักเคียส และเขาก็รีบสั่งให้นำ
ขนมปังและเหล้าองุ่นมาให้เรา
และสั่งคนของเขาให้ทำหน้าที่
ของตนให้ดีที่สุดและรับใช้เรา
ให้ดีที่สุดเท่าที่จะเป็นไปได้

5. บัดนี้ เรานั่งอยู่ในห้องขนาด
ใหญ่และมีอุปกรณ์ครบครัน และ
ได้พักฟื้นและเติมพลังด้วยขนมปัง
และเหล้าองุ่น จากนั้น ศักเคียส
ของเราก็เริ่มขอบคุณข้าพเจ้า
ด้วยหัวใจทั้งดวงของเขา เนื่อง
จากข้าพเจ้าได้บอกกับผู้คนจาก
กรุงเยรูซาเล็ม ซึ่งเขาเกลียดชัง
สิ่งที่พวกเขาสมควรได้รับมานาน
แล้ว เพราะถึงแม้ศักเคียสจะเป็น
ลูกหลานของอับราฮัม เขาก็เป็น
ชาวซามาเรีย ดังนั้นจึงยิ่งถูกลิทธิ
มารดาของผู้คนในกรุงเยรูซาเล็ม
เกลียดชัง

6. เขาถามข้าพเจ้าว่า ข้าพเจ้า
ขัดข้องหรือไม่กับที่เขาเป็นชาว
ซามาเรีย

7. “แต่ฉันบอกเขาว่า ‘จงคงเป็น
ตัวของตัวเอง และดำรงตนอย่าง
ชอบธรรมด้วยความรักอันแท้จริง
ต่อพระเจ้าและเพื่อนบ้าน เพราะ
ด้วยวิธีนี้ ท่านจะทำให้ข้าพอใจ
มากกว่าพวกยิว ผู้ซึ่งจุมพิตทองคำ
ของวิหาร และขับไล่คนยากไร้ที่
ประตูของพวกเขาด้วยสุนัข’”
“ดังนั้น ในไม่ช้า ข้าจะทำให้
พวกเขาถูกขับไล่เช่นกัน กระจัด
กระจายไปยังต่างแดนทั่วทั้งโลก
และในอนาคต พวกเขาจะไม่มี
ประเทศเป็นของตัวเองอีกต่อไป
และพวกเขาจะไม่มีอาณาจักร
อีกต่อไป เราจะปล่อยให้พวกเขา
ไปตามทางของพวกเขาและ
ทำบาปจนกว่าความชั่วร้ายขอ
งพวกเขาจะเต็มเปี่ยม!”

8. “หลังจากข้าได้ตรัสสั้นๆ ศักเคียส
ก็ขอบคุณข้าอีกครั้ง และขอคำ
แนะนำจากข้าว่าเขาควรทำอย่างไร
กับลูกชายคนโตของเขา ซึ่งอายุ
16 ปีแล้ว แต่ป่วยเป็นโรควิกลจริต
เมื่อ 3 ปีที่แล้ว และอาการก็ทรุด
ลงทุกวัน เขาได้เรียกหาหมอที่ดี
ที่สุดและมีชื่อเสียงมาแล้ว แต่
ความรู้และความพยายามของ
พวกเขาก็ไร้ผล แถมอาการของ
ลูกชายเขายังแย่ลงไปอีกหลัง
จากการรักษาของหมอแต่ละคน”

9. “ข้าจึงพูดกับศักเคียสว่า ‘เพื่อนเอ๋ย
หมอทั่วไปไม่สามารถรักษาความ
ทุกข์ทรมานด้วยสมุนไพรได้!
จงพาลูกชายของเจ้ามาที่นี่ แล้วเจ้า
จะได้เห็นพลังอันยิ่งใหญ่ของพระเจ้า!'”

10. “ศักเดคียส สั่งให้คนรับใช้ของเขา
นำลูกชายของเขาที่ถูกมัดไว้แน่น
หนาออกมาจากห้องที่ล็อกอย่าง
ปลอดภัย”

11. “พวกผู้รับใช้ทูลว่า พระองค์เจ้าข้า
มันยากที่จะทำเช่นนั้นต่อหน้าแขก
ต่างชาติเหล่านี้ ประการแรก เขา
จะโกรธไม่หยุด และประการที่สอง
เขามีกลิ่นเหม็นอย่างรุนแรง ยิ่งกว่า
โรคระบาดใดๆ เพราะเขายังคงเอา
สิ่งโสโครกของตัวเองมาเลอะเลือน
ร่างกายอยู่!'”

12. “ข้าจึงพูดว่า ‘จงพาลูกชาย
ของเจ้ามาที่นี่ เพราะข้าปรารถนา
ที่จะพบและรักษาเขา!'”

13. “ข้ารับใช้คนสำคัญในบ้านกล่าวว่า
‘ท่านผู้เป็นมิตร มีเพียงพระเจ้า
เท่านั้นที่จะรักษาเขาได้ แต่บน
โลกมนุษย์นี้ ไม่มีมนุษย์คนใด
ทำได้เลย หากท่านสามารถรักษา
เขาได้ เช่นนั้น ท่านมิใช่เพียง
แค่ชายคนหนึ่ง แต่ท่านคือพระเจ้า!'”

14. “ข้าจึงพูดว่า ‘อย่าได้กังวล
จงทำตามที่ข้าสั่งไว้!'”

15. “คนรับใช้รีบไปพาลูกชายของ
ศักเคัยสมาเหล่าสาวกของข้า
ทุกคนต่างพากันตกใจมาก
เมื่อเห็นเขา เอ่ยว่า “อาการ
ของเขาแย่กว่าที่เราเห็นใน
แคว้น กาดาราเสียอีก!”

16. ข้าลุกขึ้น ขับไล่วิญญาณร้าย
ที่สิงสู่อยู่ในตัวลูกชายของ
ศักเคียสและสั่งพวกมันให้
ออกไปจากเขาในทันที
ตลอดกาล

17. “พวกเขาพยายามดึงลูกชาย
ของศักเคียสกลับไปมาอีกครั้ง
แล้ววิญญาณร้ายเหล่านั้นก็พุ่ง
ออกมาจากร่างของเขาในรูป
ของฝูงแมลงวันดำ ทิ้งเขาไว้
เบื้องหลังอย่างถาวร และสุขภาพ
ของลูกชายก็ฟื้นฟูอย่างสมบูรณ์”

18. “ข้าสั่งคนรับใช้ว่า ‘จงพาเขา
ไปที่สระน้ำด้านนอก ชำระ
ร่างกายให้สะอาด เตรียม
เสื้อผ้าใหม่ให้เขาด้วย แล้ว
พาเขากลับมาที่นี่ เพื่อให้
เขาร่วมรับประทานอาหาร
กลางวันกับพวกเรา!'”

19. “และแล้วมันก็เสร็จสิ้น เมื่อ
ลูกชายของศักเคียส แข็งแรง
และสะอาด นั่งอยู่ที่โต๊ะของ
เราแล้ว ญาติพี่น้องและคนรู้จัก
ทั้งหมดที่อาศัยอยู่ในบ้าน ต่าง
ก็มารวมกันที่ห้องของเรา ประหลาด
ใจอย่างยิ่งกับการหายป่วยอย่าง
รวดเร็วของลูกชาย ศักเคียส
กล่าวคำขอบคุณข้าอีกครั้งอย่าง
สุดซึ้ง สำหรับความพยายาม
ของข้า”

20. “หัวหน้าคนรับใช้เอ่ยแก่ข้าว่า
‘พระองค์ผู้เจริญ พระองค์มิใช่
ชายคนธรรมดาอย่างพวกเรา
พระองค์ทรงเป็นพระเจ้าที่แท้จริง
ผู้ที่พวกเราเหล่ามนุษย์
ปรารถนาจะนมัสการตลอดไป!'”

21. “ขณะที่คนรับใช้ยังคงพูดอยู่
อาหารกลางวันก็ถูกยกมาวาง
บนโต๊ะ และพวกเราก็เริ่มรับ
ประทานอาหาร”

บทที่ 29 – เหตุใดการครอบครอง
พระบุตรจึงได้รับอนุญาต

1. ขณะรับประทานอาหาร คน
หลายคนได้ถามลูกชายที่
หายป่วย ซึ่งตอนนี้ดูสดใส
และร่าเริง ว่าเขาต้องทนทุกข์
ทรมานมากแค่ไหน ตอนที่
เขาป่วยอยู่

2. ลูกชายที่หายป่วยตอบว่า
“ผมจะรู้ได้ยังไง? ผมเหมือน
ตายไปแล้ว ไม่มีอะไรรู้สึก
ตัวเลย ไม่รู้เรื่องอะไรที่เกิด
ขึ้นรอบๆ ตัวเลย แต่ว่า…
ผมจำได้ว่าผมอยู่ในฝัน
ตลอดเวลา และผมคุยกับ
คนดีๆ ในสถานที่ที่สวยงาม”

3. คำตอบของลูกชายสร้างความ
ประหลาดใจให้กับคนที่อยู่ตรง
นั้น พวกเขาไม่สามารถเข้าใจได้
ศักเคียสถามฉันว่า เรื่องนี้เป็น
ไปได้อย่างไร และทำไมพระเจ้า
ถึงอนุญาตให้เกิดขึ้น

4. ฉันกล่าวว่า “เพื่อนเอ๋ย เราไม่
จำเป็นต้องพูดกันมากในเรื่องนี้
เวลาที่ร่างกายประสบความเจ็บ
ป่วยขั้นรุนแรงเช่นนี้ จิตวิญญาณ
จะถอนตัวเข้าไปอยู่ในหัวใจและ
บ่อยครั้ง ที่วิญญาณร้ายและไม่
บริสุทธิ์จำนวนมากจะเข้ามาสถิต
อยู่ในส่วนที่เหลือของร่างกาย
และกระทำสิ่งต่างๆ ตามใจชอบ
อย่างไรก็ตาม จิตวิญญาณที่พัก
อยู่ภายในหัวใจนั้น จะไม่รับรู้
ถึงสิ่งเหล่านี้เลย”

5. “ถึงกระนั้น การที่วิญญาณร้าย
เข้าสิงร่างกายเช่นนี้ อาจได้รับ
อนุญาตให้เกิดขึ้นได้ เพื่อให้
ผู้ที่ศรัทธาในพระเจ้าและความ
เป็นอมตะของวิญญาณนั้นลด
น้อยลงจนแทบจะหมดสิ้น หัน
กลับมาพิจารณาเรื่องราวทาง
จิตวิญญาณอีกครั้ง และเริ่มต้น
ที่จะเชื่อมั่นในสิ่งเหล่านั้นอีก.
แม้แต่ความศรัทธาของคุณเอง
ก็เคยอ่อนแอลงไปแล้ว ดังนั้น
บทเรียนนี้ก่อนที่ฉันจะมาถึงที่
พักพิงแห่งนี้ จึงมีความจำเป็น
สำหรับคุณ”

6. “ถ้าฉันมาเร็วกว่านี้ คุณคง
ไม่เชื่อในตัวฉันอย่างที่คุณ
เชื่ออยู่ในตอนนี้ และถ้า
ความชั่วร้ายนี้ไม่ได้เข้าสิง
ลูกชายของคุณ ผู้ที่คุณมี
ความหวังอย่างมาก ความ
เย่อหยิ่งและความอวดดีของ
คุณ คงจะทำให้คุณยุ่งเหยิง
ไปหมด จนกลายเป็นปีศาจ
ตัวจริงท่ามกลางมนุษย์ คุณ
คงจะขับไล่ความเชื่อในพระเจ้า
ออกไปหมด คุณคงจะมองว่า
มนุษย์เป็นเพียงเครื่องจักรเท่านั้น
ที่มีค่าสำหรับคุณก็ต่อเมื่อพวกเขา
ทำงานรับใช้คุณ โดยไม่คิดมูลค่า
เพื่อช่วยให้คุณร่ำรวยขึ้นไปอีก”

7. “แต่เมื่อลูกชายของคุณ ซึ่งเป็น
ดวงใจและความภาคภูมิใจที่สุด
ของคุณ ป่วยหนักอย่างที่ฉัน
เคยเห็นเขาตอนมาถึงที่นี่ คุณ
ก็เปลี่ยนไป คุณเริ่มคิดถึงพระเจ้า
อีกครั้ง เริ่มกลับมาศรัทธาใน
พระองค์ และคุณก็ถ่อมตัวลง
นอกจากนั้น คุณยังเรียกหาหมอ
ทุกคนที่คุณรู้จัก ทั้งคนต่าง
ศาสนาหรือชาวยิว คุณไม่เลือก
ปฏิบัติ และจ่ายเงินจำนวนมาก
เพื่อรับการรักษา แต่เมื่อคุณรู้ว่า
ไม่ว่าจะเป็นหมอ คนเอสซีน
หรือแม้แต่พ่อมดคนไหนก็ช่วย
ลูกชายของคุณไม่ได้ คุณก็เศร้า
โศกและเริ่มคิดอย่างจริงจังว่า
ทำไมพระเจ้า ถ้ามีพระองค์อยู่
จริง ถึงได้บันดาลความชั่วร้าย
เช่นนี้ให้กับคุณ”

8. “คุณเริ่มอ่านพระคัมภีร์ และค้นพบ
มากขึ้นเรื่อยๆ ว่า พฤติกรรมและ
การกระทำของคุณต่อเพื่อนมนุษย์
นั้นไม่ถูกต้อง ดังนั้น คุณจึง
สัญญากับพระเจ้าอย่างจริงใจว่า
คุณต้องการชดใช้ความอยุติธรรม
ทั้งหมดที่คุณได้ก่อไว้ ให้ทวีคูณ”

9. “เมื่อความตั้งใจเหล่านี้ภายใน
ตัวคุณ เริ่มจริงจังและมั่นคงขึ้น
เรื่อยๆ และยิ่งชัดเจนขึ้นสำหรับ
คุณว่ามีเพียงพระบิดาผู้ทรงอำนาจ
เบื้องบนเท่านั้นที่จะช่วยคุณได้
ในไม่ช้าหลังจากนั้น ผมก็เดิน
ทางมาถึงดินแดนนี้ และคุณ
ได้ยินเรื่องราวที่ผมได้ช่วยเหลือ
ชายตาบอดคนนั้น”

10. “นั่นคือช่วงเวลาที่ศรัทธาของคุณ
ในพระเจ้าแข็งแกร่งและแรงกล้า
มากขึ้น เพราะคุณได้รับประจักษ์
พยานจากคาโดทั้งวัยชราและ
วัยเยาว์ เกี่ยวกับตัวฉัน ดังนั้น
ความสงสัยใดๆ ในตัวฉันว่า
มิใช่แค่เพียงผู้เผยพระวจนะ
แต่เป็นองค์พระผู้เป็นเจ้าเอง
ก็หมดสิ้นไป และจงดูเถิด
คุณได้เติบโตทางจิตวิญญาณ
จนถึงจุดที่ฉันเดินทางมาหาคุณ
ในตอนนี้ และช่วยเหลือลูกชาย
ของคุณด้วยพลังของฉัน”

11. “ตอนนี้ ถ้าคุณพิจารณาสิ่ง
เหล่านี้อย่างรอบคอบ คุณก็
จะเข้าใจว่า ทำไมฉันถึง
อนุญาตให้ความชั่วร้ายทุก
รูปแบบ เกิดขึ้นกับผู้คนที่ยัง
มีประกายแห่งชีวิตสวรรค์
หลงเหลืออยู่ในหัวใจ แม้จะ
ไม่มากมายนักก็ตาม”

12. “อย่างไรก็ตาม สำหรับคนที่
ชั่วร้ายสุดขีด ซึ่งไม่คู่ควรที่จะ
ได้รับคำตักเตือนจากฉันอีกต่อไป
บททดสอบเพื่อการปรับปรุงตัว
เหล่านี้ ย่อมไม่มีผลสำหรับพวก
เขาอยู่แล้ว มันจะยิ่งทำให้คน
ชั่วร้ายยิ่งเลวทรามมากขึ้นไปอีก
คนเหล่านี้ใช้ชีวิตทางวัตถุของ
ตัวเองจนหมดสิ้น แต่หลังจาก
ชีวิตนี้ บทพิพากษาย่อมรอ
พวกเขาอยู่ ซึ่งนั่นคือความตาย
นิรันดร์อีกประเภทหนึ่ง”

13. “คนที่ฉันอนุญาตให้ประสบความ
ทุกข์ทรมานและความเดือดร้อน
ทุกรูปแบบ เขาเหล่านั้นคือคน
ที่ฉันจะช่วยเหลือเมื่อเวลาอันควร
แต่สำหรับคนที่ฉันอนุญาตให้เขา
เสวยสุขไปกับชีวิตทางโลกอัน
แสนภาคภูมิใจที่เขาหลงใหล
โดยไร้อุปสรรค คนเหล่านั้น
แบกคำพิพากษาและความตาย
นิรันดร์ไว้ภายในตัวเองอยู่แล้ว
ติดตัวเขาไปทุกที่ ตอนนี้คุณรู้
แล้วว่า ทำไมผู้ที่มีฐานะร่ำรวย
และสถานภาพทางโลกอันสูงส่ง
มากมาย ถึงยังคงสามารถทำบาป
และก่อกรรมอันโหดร้าย โดยไร้
การลงโทษจนกระทั่งความตาย
ของร่างกาย”

Dem Reich Gottes Gewalt antun… Jesus erklärt – Taking the Kingdom of God by Force… Jesus explains

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Dem Reich Gottes Gewalt antun… Jesus erklärt

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 7, Kapitel 127

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

1. Sagte darauf der Magier: „O Herr, wie kann denn das geschehen, – wie kann der schwache und nichtige Mensch dem Reiche Gottes Gewalt antun und es ordentlich an sich reissen? Dann fragt sich’s noch, wo das wahre Reich Gottes sich befindet, dass der Mensch es anfassen und an sich reissen kann!“

2. Sagte Ich: „Du hast nun in der kurzen Zeit von etlichen Stunden doch schon so manches vernommen und hast sogar Mich erkannt und weisst nun noch nicht, was das Reich Gottes ist, und worin es besteht?!

3. Die vollkommene Befolgung des erkannten Willens Gottes ist das wahre Reich Gottes in euch! Aber die Befolgung des erkannten Willens Gottes ist nun eben nicht so leicht, wie du dir das vorstellst; denn die Weltmenschen stemmen sich sehr dagegen und verfolgen die wahren Bewerber ums Reich Gottes. Darum muss derjenige, der das Reich Gottes sich völlig aneignen will, vor denen keine Furcht haben, die nur des Menschen Leib töten, aber der Seele nicht schaden können; der Mensch aber fürchte vielmehr Gott, der nach Seiner ewig unwandelbaren Ordnung auch die Seele in die Hölle verstossen kann!

4. Wer Gott mehr fürchtet als die Menschen und trotz der Verfolgung, die ihm die Menschen antun können, den erkannten Willen Gottes tut, der ist es, der das Reich Gottes mit Gewalt an sich reisst; und wer das tut, der wird es auch unfehlbar überkommen.

5. Dazu aber kommt noch etwas, das da auch zur gewaltigen Ansichziehung des Reiches Gottes gehört, und das besteht darin, dass der Mensch sich in allen Dingen der Welt möglichst tief selbst verleugne, allen seinen Beleidigern von Herzen verzeihe, auf niemanden einen Groll oder Zorn habe, für die bete, die ihm fluchen, denen Gutes erweise, die ihm Übles antun, sich über niemanden erhebe, die dann und wann über ihn kommenden Versuchungen geduldig ertrage und sich enthalte von dem Frasse, Völlerei, Hurerei und Ehebruche. Wer das bei sich ausübt, der tut dem Reiche Gottes auch Gewalt an und reisst es mit Gewalt an sich.

6. Aber wer wohl auch Gott erkennt, Ihn über alles achtet und liebt und auch seinen Nächsten wie sich selbst, aber dabei doch die Welt auch achtet und fürchtet und sich nicht getraut, offen Meinen Namen zu bekennen, weil ihm das irgendeinen weltlichen Nachteil bringen könnte, der tut dem Reiche Gottes keine Gewalt an und wird es sogestaltig auf dieser Welt auch nicht völlig überkommen und dann jenseits noch manche Kämpfe zu bestehen haben, bis er vollendet wird.

7. Wer da nun weiss und glaubt, dass Ich der verheissene Messias bin, der muss auch das tun, was Ich lehre, gelehrt habe und noch fürder lehren werde, ansonst ist er Meiner nicht wert, und Ich werde ihm bei der Ausbildung seines inneren Lebens nicht sonderlich behilflich sein. Ich aber bin das Leben der Seele durch Meinen Geist in ihr, und dieser heisst die Liebe zu Gott. Wer sonach Gott über alles liebt und darum auch allzeit Seinen Willen tut, dessen Seele ist erfüllt mit Meinem Geiste, und dieser ist die Vollendung und das ewige Leben der Seele.

8. So aber da jemand Mich kennt, aber dabei dennoch die Welt fürchtet und bei sich sagt: ,Ja, ich erkenne den Messias wohl gar sehr und glaube heimlich an alles, was Er lehrt, und tue es auch; aber weil die Welt schon einmal also ist und man doch mit ihr leben muss, so lasse ich äusserlich vor der Welt nichts von dem merken, was ich in mir geheim bekenne, auf dass mir niemand etwas Arges nachreden kann!‘, der ist kein rechter Bekenner Meines Wesens und Namens und hat die wahre und ganz lebensvolle Liebe zu Gott noch nicht und wird sogestaltig in diesem Erdenleben schwer in sich die Fülle des Reiches Gottes überkommen; denn die Fülle des Reiches Gottes besteht ja eben in der höchsten Liebe zu Gott, und diese hat keine Furcht oder Scheu vor der Welt.

9. Wer Mich vor der Welt bekennt, so es not tut, den werde auch Ich bekennen vor dem Vater im Himmel; wer Mich aber nicht bekennt auch vor der Welt, wenn es not tut, den werde auch Ich nicht bekennen vor dem Vater im Himmel.“

10. Fragte hier sogleich der Magier, sagend: „Herr, wer ist denn Dein Vater, und wo ist der Himmel? Kannst denn auch Du als der Herr der Ewigkeit einen Vater haben?“

11. Sagte Ich: „Die ewige Liebe in Gott ist der Vater, und Seine unbegrenzte Weisheit ist der Himmel.

12. Wer Gott über alles liebt, der bekennt Gott und somit Mich vor aller Welt, und Ich bekenne auch ihn in Meiner Liebe, und darin besteht das wahre ewige Leben der Seele des Menschen. Und weil der Mensch eben durch solche lebendige Liebe zu Gott auch zur höchsten Weisheit gelangt und gelangen muss – solche aber ist der Himmel oder das Reich Gottes –, so hat der Mensch dadurch auch das Reich Gottes in sich überkommen, das ihm dann ewig nicht mehr wird genommen werden können. Solches habe Ich euch nun erklärt; behaltet es, schreibet es euch in eure Herzen und tuet danach, so werdet ihr das ewige und wahre Leben in euch haben! – Nun aber gönnet Mir eine kleine und kurze Ruhe, und überdenket das euch nun Gesagte und Gezeigte!“

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Taking the Kingdom of God by Force… Jesus explains

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 7, Chapters 129

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

1. Thereupon the magician said: “O Lord, how is that even possible, how can a weak and insignificant man use force and seize the Kingdom of God? And then there remains the question of where the true Kingdom of God may even be found, and if man could even touch and seize it!”

2. Said I: “Within this short timeframe of but a few hours, you have already heard so many things and even recognized Me, and yet you still do not know what the Kingdom of God is and what it consists of?

3. The complete adherence to the recognized will of God is the true Kingdom of God within you. And yet, knowing God’s will does not make it as simple to obey as you imagine, for the people of the world resist it and persecute those who truly wish to attain the Kingdom of God. Therefore, he who seeks to fully possess the Kingdom of God must not fear those who can only kill the body of man, but cannot harm the soul. Rather, man must fear God who, by His eternally unchangeable order, may even cast the soul into hell!

4. He who fears God more than men, despite the persecution he might suffer at their hands, does the will of God. He is the one who seizes the Kingdom of God with force. And whoever does so, will certainly attain it.

5. There is something else that belongs to the seizing of the Kingdom of God with force as well, namely that man must practice the deepest possible self-denial concerning all the things of the world, forgiving all those who offend him with all his heart, bearing no grudge or anger against anyone, praying for those who curse him, doing good to those who harm him, not exalting himself over others, bearing the temptations that come upon him from time to time with patience, and refraining from gluttony, licentiousness, harlotry and adultery. He who practices all these things will seize the Kingdom of God with force.

6. However, he who recognizes God, venerating and loving Him above all, and his fellowmen as himself, but simultaneously venerating and fearing the world, not daring to openly declare My name, as this might bring him some worldly disadvantage; he does not seize the Kingdom of God with force and will fail to attain it completely in this world, and in the beyond he will have to endure many struggles until he is perfected.

7. He who now knows and believes that I am the promised Messiah must do what I teach, have taught and will still continue to teach. Otherwise, he is not worthy of Me and I will not be particularly helpful to him in the development of his inner life. I am the life of the soul through My Spirit within it, called the love for God. Thus, he who loves God above all and thereby His will as well, his soul is brimming with My spirit, and that is the perfection of the eternal life of the soul.

8. However, if someone knows Me and yet still fears the world, saying to himself: ‘Yes, I fully recognize the Messiah and secretly believe everything that He is teaching, and I even live according to it, but because the world is as it is and one must live by it, on the outside I will not show the world what I confess within myself, so no one may speak ill of me’, one such as this does not really confess My being and My name, and he still does not possess the true and living love for God. In this way the fullness of God’s Kingdom will hardly become part of him, for it consists in the highest love for God, and this love has no fear of the world.

9. He who confesses Me before the world – when this is necessary – I will confess him before the Father in Heaven as well. However, he who does not confess Me before the world – when this is necessary – I will not confess him before the Father in Heaven either.”

10. Thereupon the magician asked at once: “Lord, then who is Your Father, and where is Heaven? Can You, as the Lord of eternity, have a Father?”

11. Said I: “The eternal Love within God is the Father, and His infinite Wisdom is Heaven.

12. Whosoever loves God above all else confesses God and thus Me before the whole world, and I confess him in My love, and therein consists the true, eternal life of the soul of man. And because, through this living love for God, man must attain the highest wisdom, which is Heaven or the Kingdom of God, man has thereby attained the Kingdom of God within himself as well, which cannot be taken from him ever again. This have I now explained to you all. Remember it, write it down in your hearts and live accordingly, then you will have the eternal and true life within yourselves. But now allow Me some rest and think on what I have told and shown you now!”

flag-thailand-270x180px พระเจ้าทรงอธิบายอาณาจักรของพระเจ้า

พระเจ้าทรงอธิบายอาณาจักรของพระเจ้า ข่าวประเสริฐอันยิ่งใหญ่ของยอห์น

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พระเจ้าทรงอธิบาย… อาณาจักรของพระเจ้า

ข่าวประเสริฐอันยิ่งใหญ่ของยอห์น
เปิดเผยจากพระเจ้าผ่านทางถ้อยคำภายในถึงยาโคบ ลอร์เบอร์
เล่มที่ 7 บทที่ 127

1. จากนั้นนักมายากลกล่าวว่า:
“ข้าแต่พระเจ้า เป็นไปได้อย่างไร
คนอ่อนแอและไม่มีนัยสำคัญจะใช้
กำลังและยึดอาณาจักรของพระเจ้า
ได้อย่างไร แล้วก็ยังมีคำถามอยู่ว่า
อาณาจักรที่แท้จริงของพระเจ้า
จะอยู่ที่ไหน และมนุษย์สามารถ
แตะต้องและยึดมันได้หรือไม่!”

2. ฉันกล่าวว่า: “ภายในระยะเวลา
อันสั้นเพียงไม่กี่ชั่วโมงนี้ คุณได้ยิน
เรื่องราวมากมายแล้วและยังจำฉัน
ได้ แต่คุณยังไม่รู้ว่าอาณาจักรของ
พระเจ้าคืออะไรและประกอบด้วย
อะไรบ้าง?

3. การยึดมั่นอย่างสมบูรณ์ต่อ
พระประสงค์ของพระเจ้าคืออาณาจักร
ที่แท้จริงของพระเจ้าภายในตัวคุณ
ถึงกระนั้น การรู้พระประสงค์ของ
พระเจ้าไม่ได้ทำให้การเชื่อฟังเป็น
เรื่องง่ายอย่างที่คิด เพราะผู้คนใน
โลกต่อต้านและข่มเหงผู้ที่ต้องการ
บรรลุอาณาจักรของพระเจ้าอย่าง
แท้จริง ดังนั้นผู้ที่พยายามจะครอบ
ครองอาณาจักรของพระเจ้าอย่าง
เต็มที่จะต้องไม่กลัวผู้ที่สามารถฆ่า
ได้เพียงร่างกายของมนุษย์เท่านั้น
แต่ไม่สามารถทำร้ายจิตวิญญาณ
ได้ ในทางกลับกัน มนุษย์ต้อง
เกรงกลัวพระเจ้า ผู้ซึ่งตามคำสั่ง
ที่ไม่เปลี่ยนแปลงชั่วนิรันดร์ของ
พระองค์ อาจถึงกับโยนวิญญาณ
ลงนรกได้!

4. ผู้ที่เกรงกลัวพระเจ้ามากกว่า
มนุษย์ แม้ว่าจะถูกข่มเหงด้วยน้ำมือ
ของพวกเขาก็ตาม เขาก็ทำตาม
พระประสงค์ของพระเจ้า พระองค์
คือผู้ที่ยึดอาณาจักรของพระเจ้า
ด้วยกำลัง และใครก็ตามที่ทำ
เช่นนั้นย่อมได้รับมันอย่างแน่นอน

5.ยังมีอย่างอื่นที่เป็นของการ
ยึดอาณาจักรของพระเจ้าด้วย
กำลังเช่นกันกล่าวคือ มนุษย์
จะต้องปฏิเสธตนเองอย่างสุดซึ้ง
เกี่ยวกับสรรพสิ่งในโลก ให้อภัย
ทุกคนที่ทำให้เขาขุ่นเคืองด้วย
สุดใจ ไม่โกรธแค้นหรือโกรธใคร
อธิษฐานเผื่อผู้ที่สาปแช่งเขา
ทำดีต่อผู้ที่ ทำร้ายเขา ไม่ยกย่อง
ตนเองเหนือผู้อื่น อดทนต่อสิ่ง
ล่อใจที่ประสบแก่เขาเป็นครั้ง
คราวด้วยความอดทนและไม่
ละเว้นจากตะกละ ตัณหา การ
เล่นชู้ และการล่วงประเวณีผู้ที่
ปฏิบัติสิ่งเหล่านี้ทั้งหมดจะยึด
อาณาจักรของพระเจ้าด้วยกำลัง

6. อย่างไรก็ตาม ผู้ที่รู้จักพระเจ้า
เคารพและรักพระองค์เหนือสิ่ง
อื่นใด และเป็นเพื่อนมนุษย์เสมือน
เป็นตนเอง แต่ในขณะเดียวกันก็
เคารพและเกรงกลัวโลก ไม่กล้า
เปิดเผยนามของเราอย่างเปิดเผย
เพราะอาจทำให้เขาเสียเปรียบ
ทางโลกได้ เขาไม่ได้ยึดอาณาจักร
ของพระเจ้าด้วยกำลัง และจะล้ม
เหลวที่จะบรรลุอย่างสมบูรณ์ใน
โลกนี้ และในโลกนี้เขาจะต้อง
อดทนต่อการต่อสู้มากมายจนกว่า
เขาจะสมบูรณ์แบบ

7.ผู้ที่บัดนี้รู้และเชื่อว่าเราคือ
พระเมสสิยาห์ตามพระสัญญา
จะต้องทำตามที่เราสอน เคยสอน
และจะยังคงสอนต่อไป มิฉะนั้น
เขาไม่คู่ควรกับฉัน และฉันจะไม่
ช่วยเหลือเขาเป็นพิเศษในการ
พัฒนาชีวิตภายในของเขา ฉัน
คือชีวิตของจิตวิญญาณผ่าน
วิญญาณของฉันภายในนั้น
เรียกว่าความรักต่อพระเจ้า ดังนั้น
ผู้ที่รักพระเจ้าเหนือสิ่งอื่นใดและ
ด้วยเหตุนี้ ด้วยพระประสงค์ของ
พระองค์ด้วย จิตวิญญาณของ
เขาจึงเต็มไปด้วยวิญญาณของ
เรา และนั่นคือความสมบูรณ์แบบ
ของชีวิตนิรันดร์ของจิตวิญญาณ

อย่างไรก็ตาม หากผู้ใดรู้จักเรา
แต่ยังเกรงกลัวโลกและพูดกับ
ตนเองว่า ใช่แล้ว ฉันรู้จัก
พระเมสสิยาห์อย่างถ่องแท้และ
แอบเชื่อทุกสิ่งที่พระองค์ทรงสอน
และฉันก็ดำเนินชีวิตตามนั้นด้วย
แต่เพราะโลกเป็นไปตามที่เป็นอยู่
และเราต้องดำเนินชีวิตตามนั้น
ภายนอกฉันจะไม่แสดงให้โลกเห็น
ถึงสิ่งที่ ฉันสารภาพในตัวเอง ดังนั้น
จึงไม่มีใครพูดจาดูหมิ่นฉันได้’ คน
แบบนี้ไม่ได้สารภาพความเป็นฉัน
และชื่อของฉันจริงๆ และเขาก็ยัง
ไม่มีความรักที่แท้จริงและดำรงอยู่
ต่อพระเจ้า ด้วยวิธีนี้ความบริบูรณ์
แห่งอาณาจักรของพระเจ้าแทบจะ
ไม่ได้เป็นส่วนหนึ่งของพระองค์
เพราะมันประกอบด้วยความรักอัน
สูงสุดต่อพระเจ้า และความรักนี้
ไม่มีความกลัวต่อโลก

9. ผู้ที่สารภาพเราต่อหน้าโลก
เมื่อจำเป็น – เราจะสารภาพเขา
ต่อหน้าพระบิดาในสวรรค์เช่นกัน
อย่างไรก็ตาม ผู้ที่ไม่ยอมรับเรา
ต่อหน้าโลก – เมื่อจำเป็น เราจะ
ไม่ยอมรับเขาต่อหน้าพระบิดา
ในสวรรค์เช่นกัน”

10. จากนั้นนักเล่นมายากลก็
ถามทันทีว่า “ข้าแต่พระเจ้า แล้ว
ใครเป็นพระบิดาของพระองค์
และสวรรค์อยู่ที่ไหน พระองค์
ผู้เป็นพระเจ้านิรันดร์กาลจะมี
พระบิดาได้หรือไม่”

11. ฉันกล่าวว่า: “ความรักนิรันดร์
ภายในพระเจ้าคือพระบิดา และสติ
ปัญญาอันไม่มีที่สิ้นสุดของพระองค์
คือสวรรค์

12. ผู้ใดก็ตามที่รักพระเจ้าเหนือ
สิ่งอื่นใดก็สารภาพพระเจ้าและฉัน
ก็ยอมรับ ต่อหน้าคนทั้งโลกและ
ฉันก็สารภาพพระองค์ด้วยความ
รักของเรา และในนั้นประกอบ
ด้วยชีวิตนิรันดร์ที่แท้จริงของ
จิตวิญญาณของมนุษย์ และ
เพราะว่าโดยความรักที่มีชีวิตต่อ
พระเจ้า มนุษย์จะต้องบรรลุปัญญา
สูงสุด ซึ่งก็คือสวรรค์หรืออาณาจักร
ของพระเจ้า มนุษย์จึงได้รับอาณาจักร
ของพระเจ้าภายในตัวเขาเองเช่นกัน
ซึ่งไม่สามารถพรากไปจากเขาได้
อีกต่อไป บัดนี้ข้าพเจ้าได้อธิบายให้
ทุกท่านทราบแล้ว จำไว้ว่า จดมันไว้
ในใจของคุณและดำเนินชีวิตตามนั้น
แล้วคุณจะมีชีวิตนิรันดร์และแท้จริง
อยู่ในตัวคุณ แต่บัดนี้ให้ฉันได้
พักผ่อนบ้างแล้วคิดตามที่เราบอก
และแสดงให้คุณเห็นแล้ว!”

Seid die rechten Priester eurer Mitmenschen – Be true Priests to your Fellowmen

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“Seid die rechten Priester eurer Mitmenschen”…
Sendungsauftrag des Herrn an die Sklavenhändler

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 7, Kapitel 165

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 165 – Der Herr sendet die Sklavenhändler in ihre Heimat

Der Herr spricht:

1. Auf diese Worte des Nikodemus ward alles ruhig, und Ich berief den Sklavenhändler Hiram und seine Gefährten zu Mir und sagte zu ihnen: „Ihr habt in diesen wenigen Tagen viel gehört, gesehen und erfahren. Ihr wisset nun gleich Meinen Jüngern, was ein jeder Mensch zu tun hat, um das ewige Leben seiner Seele zu erreichen. So ihr danach tun und leben werdet, so werdet auch ihr das sicher erreichen, was Ich jedermann verheissen habe, der nach Meiner Lehre leben und handeln wird. (GEJ07-2)

2. Aber auch ihr habt daheim noch so manches gutzumachen, was ihr als finstere Heiden verbrochen habt; machet sonach, wie nur immer möglich, all das von euch euren Nebenmenschen zugefügte Unrecht wieder gut, und ihr werdet schon darum von Mir einer wahren Lebensgnade gewärtigt werden! Dann suchet aber auch diese Meine Lehre den anderen Menschen beizubringen, und wirket dahin, dass sie auch in der Tat lebendig ausgeübt werde! Wendet ab euer Ohr und Herz von euren Wahrsagern, und trachtet auch dahin, dass sich die dortigen Menschen nach euch richten, und seid die rechten Priester eurer Nebenmenschen, und ihr sollet darum einen grossen Schatz der geistigen Gaben aus Mir schon in jüngster Zeit überkommen!

3. Aber auf dem Wege nach eurer Heimat machet Mich nicht ruchbar; denn wo es nötig war, und wo Ich von für Meine Lehre reifen Menschen wusste, da bin Ich schon ohnehin Selbst bei ihnen gewesen mit Worten und Zeichen, und sie bedürfen nun eines Weiteren nicht; wenn es aber Zeit sein wird, da werde Ich schon ohnehin Meinen Geist über sie ausgiessen, der sie dann in alle Wahrheit leiten wird. Kurz, auf dem Wege machet durchaus kein Wesen und keinen eitlen Lärm von Mir! Aber daheim könnet ihr euer Volk ordentlich lehren; redet aber auch daselbst nicht zu viel von den Zeichen, sondern habt vor allem nur Meine Lehre vor euren Augen! Denn das Heil für die Menschen liegt ja ohnehin nicht in den gewirkten Zeichen, sondern in Meiner Lehre und hauptsächlich in der lebenstätigen Befolgung derselben!

4. Wenn ihr aber lehret in Meinem Namen, so denket zuvor nicht lange ängstlich darüber nach, was ihr reden werdet, sondern wenn ihr in Meinem Namen zu den Menschen reden werdet, so werden euch durch Meinen Geist die rechten Worte schon ins Herz und in den Mund gelegt werden! Das gilt auch für alle, die nach euch das Volk in Meinem Namen lehren werden.

5. Erbauet Mir aber ja keine Tempel, und machet auch nicht gleich den Heiden gewisse Tage im Jahre zu besonderen Tagen, sondern bestimmet in der Woche einen Lehrtag, der euch am günstigsten dünkt, und lasset in eure Häuser die Menschen zu euch kommen, und lehret sie! Teilet auch euer Brot mit den Armen und lasst euch dafür nicht extra ehren, und begehret von niemanden einen Lohn oder ein Opfer; denn umsonst habt ihr es bekommen und sollet es also auch umsonst wieder an eure Nebenmenschen austeilen! Den Lohn dafür habt ihr in allem von Mir zu gewärtigen.

6. So aber da jemand von den Vermögenden käme und euch freiwillig ein Dankopfer brächte, da nehmet es an, und beteilet damit die Armen! Der euch aber in Meinem Namen ein Opfer brachte, den schätzet darob nicht höher als den armen Bruder, auf dass er nicht eitel werde und sich erhebe über seine armen Brüder, sondern nur wachse in der Liebe zu ihnen, so wird sein Opfer von Mir angesehen werden, und Meine Gnade wird ihm darum zum Lohne werden, und Mein Segen wird ihm reichlich sein Opfer vergelten! Denn wer euch, Meinen nun gedungenen Arbeitern, also opfern wird, der wird es Mir opfern, und sein Lohn wird nicht unterm Wege bleiben.

7. Wenn ihr aber also das Volk in Meinem Namen werdet unterwiesen haben, dann werde Ich auch einen grösseren Apostel zu euch senden, der wird dann den Gläubigen in Meinem Namen die Hände auflegen und wird sie also taufen in Meiner Liebe, in Meiner Weisheit und in Meiner Kraft, und sie werden dadurch empfangen den Heiligen Geist aus Gott und durch ihn erreichen die volle Wiedergeburt ihres Geistes in ihrer Seele, und dadurch und damit auch das ewige Leben und dessen Kraft.

8. Nun wisset ihr in aller Kürze, was ihr in der Folge tun sollet und auch sicher tun werdet, und somit empfanget Meinen Segen, und ziehet heute noch eurer Heimat zu; denn morgen als an einem Sabbat der Juden würdet ihr schwer weiterkommen!

9. Ziehet aber jene breite Strasse, die nach Galiläa führt, und ihr werdet um die dritte Stunde der Nacht einen kleinen Ort erreichen; daselbst bleibet bis an den Morgen, da werdet ihr gut aufgenommen werden! Von da weg werde Ich es euch ins Herz und in den Sinn legen, welchen Weg ihr weiterhin zu ziehen haben werdet, um ohne irgendein Ungemach in euer Land zu kommen. Und so möget ihr nun unter Meinem euch schützenden und begleitenden Segen euren Weg alsogleich antreten!“

10. Hierauf dankte Hiram für alles, empfahl sich Meiner Gnade und verliess uns.

11. Hier machte Lazarus die Bemerkung, dass es ihn nun sehr wundernehme, dass sich diese Sklavenhändler nicht auch bei ihren hierhergebrachten Jungen beurlaubt hätten.

12. Sagte Ich: „Das wollte Ich nicht und hatte dazu sicher Meinen weisen Grund. Die Jungen unterhalten sich dort am nördlichen Abhange dieses Hügels ganz gut, und es wäre unklug gewesen, sie darin zu stören. Diese Menschen habe Ich nun denn auch in Meinem Namen entsendet, und das war gut; denn sie werden ein Licht verbreiten in ihrer Gegend.

13. Aber nun lasset abermals etwas Brot und Wein hierherbringen, und Ich werde da noch andere erwählen, sie stärken und hinaussenden in die Welt! Tut also, was Ich wünsche!“

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“Be true Priests to your Fellowmen”…
The Lord’s Mission to the Slave Traders…

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 7, Chapter 165

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 165 – The Lord sends the slave-traders back to their own country

The Lord says:

1. When Nicodemus had said that, everything was quiet, and I called the slave-trader Hibram and his companions to Me and said to them: “You have heard and seen much in these few days, and have experienced many things. You know now, just like My disciples, what each man must do to reach the eternal life of his soul. If you will act and live in such a way, then you will certainly reach what I have promised everybody who will act and live according to My teaching. (GGJ07-2)

2. However, you as well have many things to atone for at home, the wrongs you have done as dark gentiles. Therefore, whenever this is possible, make up for all the injustice you have committed against your fellow men. For this you may already expect a true life blessing from Me. Attempt to pass on My teaching to other people as well, and see to it that, in the course of time, it will also be put into practice. Turn your ears and heart from fortune-tellers, and seek to bring the people in your country to conform to you, that you may be true priests to your fellow men. Then, before long, you shall receive a great treasure of spiritual gifts from Me!

3. On your way back to your homeland, do not speak of Me, for wherever it was necessary and where I knew that mature people were living for My teaching, I Myself have been there already with words and signs, and they have no need for more right now. However, when the time has come, I will pour out My Spirit over them. This will guide them into all truth. In short, on your way, make no mention of Me, or any other senseless and vain racket. Though, at home, you may well teach your people. Yet even there, speak not excessively of the signs, but most of all, remember My teaching alone, for the salvation of the people lies not in the signs that I have performed, but in My teaching, and especially in practicing it actively.

4. If you will teach in My name, then be not afraid, thinking too long about what you will say. If you will speak to the people in My name, then My Spirit will certainly put the right words into your heart. This is also the case for all those yet to come who will proclaim My teaching in My name.

5. Do not erect any temple for Me, and do not – like the gentiles – designate certain days of the year as special days. Instead, appoint a certain day of the week that appears most suitable for teaching, let the people come into your houses, and teach them. Share your bread with the poor as well, and do not accept special honor for it. Do not demand wages or an offering from anybody, because free of charge you have received it, and free of charge you shall distribute it to your fellow men! The reward for all this you may readily expect to receive from Me.

6. Should ever one of great wealth come along and freely grant you an offering of gratitude, then accept it and give it to the poor. However, you shall not consider the one who gave you the offering in My name more important than your poor brothers, so he will not grow proud and exalt himself above his poor brothers, but only grow in love for them. Then his offering will be accepted by Me, and My grace will be his reward for his good deed, and My blessing will reward his offering abundantly! For those who would grant you, My laborers, whom I have accepted into My service, such an offering, will offer it to Me, and their reward will not be left behind.

7. When you have instructed the people in this manner, in My name, then I will send you an apostle, who will, in My name as well, put his hands on those who believe, baptizing them thus in My Love, My wisdom and My power. They will receive the Holy Spirit out of God, thereby attaining the complete rebirth of their spirit within their soul, and the eternal life and the power thereof.

8. In brief you have now come to know what you must do in the future, and certainly will do. Therefore, receive My blessing and set out to your country, today, for tomorrow you would hardly be able to make progress, because it is a Jewish Sabbath.

9. Travel upon the broad road that leads to Galilee. Then, at about the third hour of the night you will reach a small locality. Remain there until morning, they will receive you very well there. From that point forward I will put into your hearts and thoughts the way you must follow in order to arrive back home in your country without issue. And so, you may go now right away, under My blessing that will protect and guide you!”

10. Hereupon Hibram gave thanks for everything, commended himself in My grace and left us.

11. Lazarus expressed surprise at the fact that these slave-traders did not say goodbye to the young ones they brought along with them.

12. Said I: “This I did not wish, and I had My wise reasons for it. The young ones are enjoying themselves very well on the northerly slope of this hill, and it would be unwise to disturb them. I have sent these men on their way in My name, and that was good, for they will spread a light where they live.

13. But now, let us have some more bread and wine brought along. I will yet choose others, strengthening and sending them out into the world. And so, do what I desire!”

Jesus erklärt die Zukunft Seiner Lehre und echte und falsche Lehrer – The Future of My Teaching and true and false Teachers

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Jesus erklärt die Zukunft Seiner Lehre und echte und falsche Lehrer

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 8, Kapitel 14

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

1. Sagte darauf Ich (der Herr): „Das hast du zwar wohl, und Ich weiss es wohl auch, dass es zum grössten Teil also gehen wird, aber es macht das im ganzen dennoch nichts aus, denn in Meiner Schöpfung gibt es für die Seelen noch eine Menge Schulhäuser. Wer es in Jerusalem nicht lernt, dem wird es andernorts verkündet werden!

2. Ja, Ich weiss und sehe es, wie nach Mir eine Menge falscher Lehrer aufstehen und zu den Menschen sagen werden: ,Sehet, hier ist Christus!‘ oder ,Dort ist er!‘! Aber Ich sage es nun euch, und ihr saget es euren Nächsten und euren Kindern, dass man solchen falschen Lehrern nicht glaube, denn sie werden aus ihren Werken leicht zu erkennen sein!

3. Wie aber ein rechter Jünger nach Meinem Worte beschaffen sein soll, das hast du gestern zu Emmaus auf dem Berge des Nikodemus bei der Gelegenheit erfahren, als Ich die etlichen siebzig aussandte, dass sie ausbreiteten Meine Lehre. (GEJ07-166)

4. Wo du demnach Lehrer antreffen wirst, die also nach Meinem Willen die Lehre von der Ankunft des Reiches Gottes unter den Menschen ausbreiten werden, diese halte du und jedermann für echte und vollends wahre Lehrer; wo aber Lehrer zwar auch unter Meinem Namen aus Meiner Lehre ein Geschäft machen werden um Geld und andere Schätze, die halte du für falsche und von Mir niemals berufene Ausbreiter Meiner Lehre! Denn Meine wahren Jünger und Ausbreiter Meiner reinen Lehre werden stets irdisch arm, gleich Mir, aber darum geistig überreich sein; denn sie werden nicht nötig haben, Meine Lehre und Meine Worte von einem Vorgänger gewisserart durch ein langweiliges Erlernen sich zu eigen zu machen, sondern Ich werde ihnen Meine Lehre und Meinen Willen in ihr Herz und in ihren Mund legen.

5. Aber die falschen werden durch ein langes Lernen von ihren ebenfalls falschen Lehren sich allerlei Lehren, Worte und Sprüche zu eigen machen müssen und werden dann erst, wenn sie alles mühsam werden erlernt haben, von ihren grosstuenden und prahlerischen Lehrern und Vorstehern unter allerlei leerer und blinder Zeremonie zu Jüngern geweiht werden, wie solches nun auch geschieht im Tempel bei den Pharisäern, Schriftgelehrten und Ältesten und auch bei euch Heiden, wo der Priesterstand eine ordentliche Kaste bildet, die sich vom Vater auf den Sohn vererbt, und ein Mensch aus dem Volke nur dann aufgenommen wird, wenn irgendein Priester keine Kinder hat, und selbst da nur als ein Kind, das hernach erst zu einem Priester erzogen wird.

6. Wie sonach ein wahrer von Mir berufener Lehrer und Ausbreiter Meiner reinen Lehre von einem falschen zu unterscheiden sein wird, das habe Ich euch allen nun klar dargetan, und es wird sich da leicht ein jeder vor den falschen Lehrern und Propheten hüten können; wer ihnen aber zugetan sein wird und wird ihnen Glauben schenken, sie ehren und ihnen noch in allem behilflich sein, der wird es nur sich selbst zuzuschreiben haben, so er von ihnen dann verschlungen wird.

7. Ja es wird sogar geschehen, dass die falschen Propheten sich auf goldene Throne emporschwingen werden und die wahren von Mir Erwählten und Berufenen mit aller Hast verfolgen werden. Wenn aber das eintreffen wird, dann wird auch ihr Gericht und ihr Ende über sie kommen, und Meine Lehre wird dennoch fortbestehen unter gar vielen Menschen auf der Erde; aber sie wird stets nur als ein freies Gut unter den Menschen im stillen glänzen, leuchten und trösten, nie aber als eine Herrscherin über ganze Völker auf einem Herrscherthrone mit Krone, Stab und Zepter gebieten.

8. Wo das in Meinem Namen der Fall sein wird, da werde Ich Selbst ferne sein, und anstatt Meiner Liebe wird die Habsucht, der Geiz, Neid und Verfolgung aller Art und Gattung unter den Menschen zu Hause sein, und ein Betrug wird dem andern die Hände reichen. Wenn ihr aber solche Früchte Meiner sein sollenden Lehre unter den Menschen sehen werdet, so werdet ihr es ja wohl merken, welches Geistes Kinder die auf den Thronen herrschenden Propheten sind und von wem ihre falschen Lehren stammen!

9. Wenn du aber allzeit das Rechte und Wahre wirst haben können, wenn du nur ein Verlangen danach haben wirst, so wirst du dein Herz doch wohl nicht dem Falschen zuwenden? Und so wisset ihr nun, dass trotz all der späterhin auftauchenden falschen Propheten und Lehrer im stillen und Prunklosen Meine reine Lehre bis ans Ende der Zeiten unter den Menschen fortbestehen wird.

10. Dass aber diese Meine Lehre erst nach und nach unter alle Völker der Erde ausgebreitet wird, davon habe Ich euch die Gründe schon mehrfach klar gezeigt; denn wann ein Volk zur Aufnahme Meiner Lehre reif ist, das weiss Ich sicher wohl am besten!

11. Was aber zur möglich schnellen Ausbreitung Meiner Lehre in alle nur etwas reifen Punkte der Erde geschehen konnte, das ist auch geschehen und wird bald ein viel mehreres noch geschehen; und so können wir dieses Thema nun schon ohne weitere Bemerkungen auf sich beruhen lassen, da wir noch um vieles wichtigere Dinge zu besprechen haben.“

12. Sagte nun wieder Agrikola: „Das wird schon allerdings also sein, denn Du allein weisst es am besten, was auf dieser leidigen Erde noch alles zu geschehen hat; aber unsereiner, der keinen Blick in die Zukunft machen kann und sehen, wie sich die Sachen noch gestalten werden, dem von Dir aus nur vergönnt ist, sein diesirdisches Freiheitsprobeleben nach Deiner Lehre möglichst glücklich durchzumachen, und der aber dabei noch gar viele Hindernisse auf dem Wege des Lichtes aufgestellt findet, wird dennoch selbst beim besten Wissen und Willen von der Sorge ergriffen und fragt notgedrungen: Was wird mit der Zeit aus allem dem werden?

13. Wird Deine nun so heilig reine Lehre zu allen Menschen kommen, und wann? Oder wird sie stets nur ein besonderes Gut weniger Erwählter bleiben? Nach Deinen nun erflossenen Worten scheint wohl nur das letzte der Fall zu sein! Nun, auch recht; denn was Dir, o Herr und Meister, recht ist, das muss wohl auch uns Menschen recht sein, da wir die Sache ohne Dich nicht ändern können; aber weil es Dir wohlgefallen hat, uns Menschen, Deinen Geschöpfen, nebst dem freien Willen auch einen ebenso freien Verstand zu geben, so hast Du uns dadurch auch ein freies Urteil eingeräumt, und demzufolge habe ich denn auch also geredet, wie ich geredet habe!

14. Aber ich habe Deiner Gegenrede entnommen, dass Du denn doch mit den Menschen ganz ausserordentliche Pläne und Absichten hast, ansonst Du es nicht zuliessest, dass neben Deiner nun einmal gegebenen reinsten Lehre und neben Deinen wohlunterrichteten Jüngern noch andere, falsche aufstehen und die Menschen von neuem wieder in die gottloseste Finsternis verleitet werden; so kann ich freilich für weiterhin nicht mehr reden und werde mich nun wieder ganz aufs Zuhören verlegen.“

15. Sagte Ich: „Freund, daran wirst du sehr wohl tun! Besser ist das Hören als das Predigen, solange man den rechten Grund dazu noch viel zu wenig kennt.

16. Glaube es Mir: Welten erschaffen ist ein leichtes; aber freie Menschen also ins Dasein zu rufen und sie aus sich selbst vollenden zu lassen, wobei die göttliche Allmacht vermöge der Ordnung ihrer Liebe und Weisheit schweigen und untätig sein muss, das bleibt am Ende auch für Mich eine Sache, die nicht leicht zu nennen ist! Da hilft Mir nichts als Meine unbegrenzte Geduld und übergrosse Sanftmut.

17. Darum müssen die Menschen durch ihr höchsteigenes Glauben und Tun in allerlei gute und böse Zustände versetzt werden, damit sie erst aus den Folgen ihres Glaubens und ihrer Handlung klug werden und am Ende selbstwillig das rechte Licht zu suchen anfangen.

18. Wie aber alle Kreatur auf dieser Erde zwischen Tag und Nacht und zwischen Sommer und Winter gedeiht materiell, so auch der Mensch geistig.

19. Als die Urmenschen dieser Erde geistig am hellen Tage wandelten, da war ihnen am Ende das Licht ordentlich lästig geworden, als aber bei ihnen dann später die geistige Nacht eingetreten war, da erst fingen sie an, den Wert des geistigen Tages zu begreifen und zu schätzen, und die Besseren suchten ängstlich das verlorene Paradies.

20. Es ward dann wenigen wieder gegeben, zu finden den geistigen Tag, und viele rannten zu den glücklichen Wiederfindern des geistigen Tages und liessen sich leiten zu dessen Lichte hin. Aber auch viele von der Welt Geblendete begriffen nimmer, was da ist ein geistiger Tag, und blieben in ihrer Nacht, durch ihre eigene Trägheit dazu genötigt. Diese genossen dann freilich wohl nichts von dem Glück eines geistigen Tages und befanden sich in einer grossen Not; aber diese Not war dennoch ein guter Wächter für die Glücklichen, weil sie wohl sahen, welche Früchte dem Menschen aus seiner geistigen Nacht erwachsen.

21. Siehe, so denn geschieht es, dass neben den Erleuchteten sich auch stets Unerleuchtete aufhalten und fortpflanzen werden! Aber darum wird es auf dieser Erde an wahrhaft erleuchteten Menschen nie einen Mangel haben, und diesen wird stets die Gelegenheit geboten sein, die Unerleuchteten mit ihrem wahren Lebenslichte zu erleuchten; und welche Erleuchteten das tun werden in Meinem Namen, deren Lohn wird gross sein in Meinem Reiche dereinst!

22. Selbst erleuchtet sein durch Meine Gnade ist ein grosses und unschätzbares Glück für den Menschen; aber noch tausend Male schätzbarer ist es, mit seinem wahren Lebenslichte auch andere, die in der Finsternis wandeln, zu erleuchten, das heisst, wenn sie das Licht annehmen wollen. Aber das sei euch auch zu wiederholten Malen gesagt, dass ihr die Perlen Meiner Lehre nicht den Schweinen von Menschen vorwerfen sollet! – Denn welcher Mensch einmal eine rechte Sau geworden, der bleibt auch eine Sau! Denn wenn so ein Mensch in einer gewissen guten Stunde auch ein wahres und gutes Wort recht wohlgefällig anhört und es auch aufnimmt, so geht er aber dennoch bei der nächsten Gelegenheit seiner alten Pfütze zu und wirft sich mit aller Behaglichkeit in dieselbe und bleibt gleichfort die alte Sau. – Also, solchen Menschen ist kein Evangelium zu predigen, und Ich habe für solche dann schon ein anderes, das ihnen ihre eigene Natur predigen wird unter vielen Schmerzen, Heulen und Zähneknirschen!

23. Und nun haben wir wieder einen wichtigen Punkt verhandelt und können auf etwas ganz anderes ganz getrost übergehen. Wer von euch noch in irgend etwas einen Zweifel hat, der trete auf und rede; denn Ich will es, dass ihr morgen mit Mir wohlerleuchtet diesen Ölberg verlassen sollet! Darum steht es nun einem jeden von euch frei, zu reden, wie es ihm sein Sinn gibt.“

24. Sagten darauf die meisten: „Herr, wir fühlen gar keinen Zweifel mehr in uns und sind ganz glücklich darob!“

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The Future of My Teaching and true and false Teachers

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 8, Chapter 14

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

1. Thereupon I said (the Lord): “This you surely have, and I know that, for the most part, it will happen this way. Nevertheless, on the whole it does not matter, because there are still a great number of schoolhouses in My creation. He who will not learn it in Jerusalem, will be taught elsewhere.

2. Yes, I know and see how a great multitude of false teachers will arise after Me, saying to the people: ‘Behold, here is Christ!’ or ‘There He is!’. But I say to all of you now, even to your fellow men and children: None must believe such false teachers, for they shall easily be recognized by their works!

3. Yet what constitutes a true disciple according to My Word, this you have heard yesterday in Emmaus, upon the mountain of Nicodemus, when I sent out 70 disciples to spread My teaching. (GGJ07-166)

4. And so, whenever you meet teachers who spread the coming of the Kingdom of God among the people in this manner, according to My will, then you and everyone else shall consider them genuine, wholly true teachers. However, when teachers seek to make business with My teaching, even then in My name, for the purpose of obtaining money and other treasures, then consider them false, for they were never called by Me to be propagators of My teaching. My true disciples and propagators of My pure teaching will always be poor in all earthly matters, just like Me, and yet because of this they will be all the richer from a spiritual point of view. They have no need of acquiring My teaching and Word through the time consuming consultation with a predecessor, instead I will lay My teaching and will directly into their hearts and mouths.

5. However, the false ones, by the long study of their equally false doctrines, will acquire and adopt all manner of texts, words and proverbs, and only after having tediously mastered all this will they, by their boastful teachers and leaders, be ordained as disciples by all manner of empty and blind ceremonies. This is exactly what happens now in the temple with the Pharisees, scribes and elders, and even with you gentiles, where the rank of priest is forming a real social class in and of itself, continuing from father to son, and into which one from among the common people is only accepted when one or the other priest happens to have no children, and even then, the newcomer must still be a child that must first be educated as a priest.

6. So, how a true teacher and propagator of My pure teaching may be distinguished from a false one, this I have now clearly explained to all of you, and thus will everyone know to beware of the false teachers and prophets. However, he who will nonetheless follow and believe them, honor them and even assist them in their machinations, he can only blame himself when he will be devoured by them down the line.

7. Yes, it will even come to pass that the false prophets will exalt themselves upon golden thrones, seeking to persecute those that were chosen and called by Me. However, when this happens, then their own judgment and end will come upon them, and, despite that, My teaching will continue to exist among the people of the Earth. However, only in quietude will it shine and radiate, bringing comfort to the people as a free possession, but never as a ruler, commanding entire nations with throne, crown, staff and scepter.

8. Where this will be the case in My name, I shall be far from there, and instead of My love will greed, avarice, envy and persecution of all kinds dwell among the people, and one deceit will beget another. Once you spy such fruits among the people, then surely will you perceive what spirit truly dwells within those prophets who rule upon thrones, and from whom their false teachings originate!

9. If you could have what is right and true at all times, provided that you have a desire for it, then surely you will not turn your heart to that which is false? And so, now you know that despite all the false prophets and teachers who will arise later on, My pure teaching will continue to persist among the people in quietude, without pompous display, until the end of times.

10. The fact that this teaching of Mine will only spread slowly among the people of the Earth, the reasons for this I have already clearly shown you more than once, for I surely know best when a people is ready to accept My teaching!

11. However, the things that could happen in all the somewhat ripe places on Earth for a quick propagation of My teaching, those already have happened, and soon many more of them will happen. For this reason we can now put this subject to rest, without any further remarks, for we still have much more important things to discuss.”

12. Now Agricola spoke once again: “It will undoubtedly be so, for You alone know best all the things that must happen upon this miserable Earth. We, however, who cannot see into the future, and to whom You have only given that which is needed to traverse this earthly life as prosperously as possible, as a trial of our free will according to Your teaching, and who, moreover, will still find many more obstacles strewn across the path of light, are, despite everything, filled with so much worry that we will ask ourselves: ‘What will be the final result of all this?’

13. Will Your holy and pure teaching come to all the people, and if so, when? Or will it always remain an exclusive possession of a few chosen ones? According to the words You uttered just now, the latter seems to be the case. Well then, so be it, because whatever is right for You, o Lord and Master, that must be right for us human beings as well, for we cannot change the situation without You. Because it pleased You to grant us humans, Your created beings, a free will in addition to an equally free reason, You have thereby given us a free discernment as well, and thus have I now spoken the way I have!

14. Yet I have gleaned from Your reply that You still reserve quite extraordinary plans and purposes for the people, otherwise You would not permit that, in addition to the pure teaching that You have given now and Your well instructed disciples, there will still rise other, false ones, and the people will once again be misled and shepherded into a godless darkness. I cannot speak any more this way, and I shall now concentrate on listening once again.”

15. Said I: “Friend, you will do good by that. It is better to listen than to preach for as long as you still know far too little about the proper reason for doing so.

16. Believe Me: To create worlds is simple, but to call free beings into existence and allow them to perfect themselves, for the purpose of which the divine omnipotence, by virtue of the order of its love and wisdom, must remain silent and do nothing but observe; now that is a difficult matter, even for Me. In this endeavour, only My limitless patience and immense gentleness can help Me.

17. That is why the people must be put in all kinds of situations, both good and bad, by their very own faith and deeds, so that, by the consequences of said faith and deeds, they will grow sensible and, of their own volition, begin to search for the proper light in the end.

18. Just as all the creatures on this Earth prosper materially between day and night, and summer and winter, so does man do the same spiritually.

19. When the first men on this Earth were walking spiritually in the clear daylight, in the end the light simply became a burden to them. Later on, however, when the spiritual night appeared among them, only then did they begin to understand the value of the spiritual day and appreciate it, and the better ones began to search scrupulously for the lost paradise.

20. And then, to a few it was given to find the spiritual day once more, and many hurried to the happy ones who rediscovered the spiritual day, letting themselves be guided to the light. But many of those blinded by the world did not understand what a spiritual day even is, remaining in their night, compelled to do so by their own lethargy. They could not benefit from the joy of a spiritual day, and faced great adversity. This adversity, however, was a proper guard for the happy ones, for they could well notice what sort of fruits a man would grow in his spiritual night.

21. Behold, this is when it happens: Besides the enlightened ones there will always be the unenlightened ones as well, and they will multiply. But that is why the enlightened ones will never lack on this Earth, and they will always be given the opportunity to enlighten those who are not with the light of life. Those who will do so in My name, their reward will be great in My Kingdom.

22. To be enlightened by My grace is a great and invaluable bliss for man. But it is a thousand times more valuable to enlighten those who walk in darkness. That is, if they will accept the light. However, this must always be repeated to all of you, again and again: Cast not the pearls of My teaching before the swine of men. One who has become a true swine will remain as such, for even if, on a good day, such an individual may amicably listen to and heed a true and good word, still, the next chance he gets, he will return to his old puddle and jump right back in, fully content, remaining a swine. Thus, no gospel must be preached to such people. I have another gospel in store for this lot, one that their very own nature will proclaim to them, among much pain, wailing and gnashing of teeth.

23. And so, we have debated another important subject, and now we may confidently move on to something entirely different. Those of you who still harbour doubts concerning one thing or another, you may rise and speak, for I wish that, tomorrow, now properly illuminated, you will leave with Me the Mount of Olives. Therefore, all of you are now free to speak, as your reason will dictate.”

24. Thereupon most of them said: “Lord, no longer do we have doubts, and we are jubilant because of it!”

Die Aussendung der siebzig Arbeiter als Boten des Heilandes – The Sending Out of the 70 Laborers as Messengers of the Savior

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Die Aussendung der siebzig Arbeiter als Boten des Heilandes

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 7, Kapitel 166

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht:

1. Nikodemus berief alsbald seine anwesenden Diener und sandte sie hinab, dass sie brächten Brot und Wein in rechter Menge. Da gingen diese eiligst hinab und brachten Brot und Wein, wie es ihnen befohlen war, in rechter Menge.

2. Als auf diese Weise Brot und Wein herbeigeschafft war, da berief Ich alsbald die noch immer anwesenden siebzig Arbeiter zu mir (Luk.10,1) und sagte zu ihnen: „Da ist Brot und Wein! Nehmet, esset und trinket und stärket euch; denn danach werde Ich euch hinaussenden vor Mir in die Städte, Märkte und Dörfer, damit ihr die Menschen vorbereiten möget auf Meine Ankunft! Aber nun esset und trinket; nachher wollen wir weiter reden über diesen wichtigen Punkt!“

3. Darauf nahmen die Berufenen Brot und Wein und stärkten sich.

4. Als sie mit dem Sichstärken fertig waren, da dankten sie, und einer aus ihrer Mitte sagte: „Nun, Herr und Meister, sind wir bereit, von Dir die Weisungen anzunehmen, die Du uns gnädig wirst erteilen wollen! Dein Wille geschehe; er allein sei unsere künftige Tatkraft!“

5. Sagte Ich: „Also wohl denn! Sehet, die Ernte ist gross, das Feld mit reifer Frucht erstreckt sich über die ganze Erde hin; aber es gibt immer noch wenige Arbeiter! Bittet darum den Herrn der Ernte, dass Er viele Arbeiter aussende in Seine Ernte.“ (Luk.10,2)

6. Sagte der Redner: „Ja, Herr, darum bitten wir Dich auch; denn Du bist der Herr der Ernte“

7. Sagte Ich: „Also gehet denn hin zu je zwei und zwei in die Orte des ganzen Judenlandes, und auch in das Land der Samariter!

8. Ich sende euch als Lämmer unter die Wölfe, die ihr aber nicht zu fürchten nötig habt; denn Meine Kraft wird euch Mut geben wider sie. (Luk.10,3) Traget darum keine Beutel, keine Taschen, keine Stöcke, keine Schuhe an den Füssen, und also sollet ihr auch nicht zwei Röcke tragen! Seid ernst und dabei doch sanftmütig! Grüsset auch niemanden auf der Strasse, verlanget aber auch nicht, dass euch jemand grüsse; denn ihr seid ja alle gleiche Kinder ein und desselben Vaters im Himmel! (Luk.10,4) Nur einer ist euer Herr und Meister, ihr alle aber seid Brüder. Euer Gruss sei die wahre gegenseitige Bruder- und Nächstenliebe; was darunter oder darüber ist, ist vom Argen! Daraus aber wird man erkennen, dass ihr wahrhaft Meine Jünger seid, dass ihr euch untereinander liebet, wie auch Ich euch liebe.

9. Wo ihr aber in einem Orte in ein Haus kommet, da sprechet: ,Der Friede sei mit diesem Hause!‘ (Luk.10,5) So daselbst ein Kind des Friedens sein wird, da wird auch euer Friede auf ihm ruhen; wo aber nicht, da wird euer Friede sich wieder zu euch wenden. (Luk.10,6) Wo ihr aber den Frieden finden werdet, in dem Hause bleibet, und esset und trinket ohne Angst und Gewissensskrupel, was man euch auf den Tisch setzen wird! Denn so ihr als Arbeiter für das Reich Gottes in einem Hause seid, da seid ihr auch, wie ein jeder fleissige Arbeiter, eures Lohnes wert.

10. Wo aber einmal zwei von euch hie und da in einem Hause eines Ortes aufgenommen sind, da bleibet auch im selben Hause und ziehet der Versorgung wegen nicht von einem Hause in ein anderes; denn es ist nicht fein, weil ihr in einen Ort oder in ein Haus nicht als irgendwelche arbeitsscheue Bettler kommt, sondern als reichbegabte Überbringer Meines Wortes und dadurch des wahren Reiches Gottes und Seines ewigen Segens. (Luk.10,7)

11. Würdet ihr aber selbst in eine Stadt kommen, in der zum grössten Teile Heiden wohnen, und würdet ihr daselbst in einem solchen Hause gut aufgenommen sein, so bleibet auch daselbst, und esset, was man euch auftragen wird! Denn was zum Munde hineingeht, verunreinigt den Menschen nicht, sondern nur das verunreinigt den Menschen, was zum Munde herausgeht, – wie Ich solches euch schon am Ölberg klar gezeigt habe, worin das besteht, was als aus dem Munde herausgehend den Menschen verunreinigt. (Luk.10,8)

12. Wo ihr aber in eine Stadt oder in einen andern Ort kommet, und ihr werdet da in keinem Hause aufgenommen, da gehet heraus auf die offfenen Gassen und Strassen und sprechet: ,Auch den Staub, der sich in eurer Stadt an unsere Füsse gehängt hat, schütteln wir auf euch zurück! Doch aber sollet ihr wissen, dass euch das Reich Gottes nahe war!‘ (Luk.10,10-11)

13. Ich sage euch aber, dass es an jenem Tage, den Ich euch am Ölberge gezeigt habe, der Stadt Sodom erträglicher ergehen wird als solch einer Stadt, die euch nicht annehmen wird! Wehe dir, Chorazin, wehe dir, Bethsaida! Wären solche Taten zu Tyrus und Sidon geschehen, die bei euch geschehen sind, so hätten sie in Sack und Asche Busse getan; darum wird es Tyrus am Tage des Gerichtes erträglicher ergehen denn euch! Und du, Kapernaum, die du bis in den Himmel erhoben bist, sollst in die Hölle hinabgestossen werden!“ (Luk.10,12-15)

14. Hier sagten einige Meiner alten Jünger unter sich: „Aber seht, wie kommt Er denn nun wieder in solch einen Eifer wider jene Städte, die Er schon einmal in Kis bei Kisjonah in gleichem Eifer also sehr bedroht hat! Es ist wohl wahr, dass Er dort den wenigsten Glauben gefunden hat, was den ganzen Ort betrifft; aber einige haben Ihn doch aufgenommen und als den wahren Sohn Gottes und Mittler der Juden wohl erkannt! Wir selbst gehören ja auch zu Kapernaum! Es ist doch merkwürdig, was Er an manchen Tagen mit Kapernaum zu tun hat!“

15. Sagte Ich zu den also sich verwundernden Jüngern: „Was schmollet ihr denn unter euch? Was ist Chorazin, was Bethsaida, und was Kapernaum? Die sind es, die Meine Lehre nicht annehmen wollen und trotz aller Zeichen nicht glauben, dass Ich der verheissene und nun in diese Welt gekommene Messias bin! Habe Ich euch doch auch schon einmal vor Mir ausgesandt in die Städte und andere Orte, und wie seid ihr in den gewissen Städten aufgenommen worden? Ihr habet Feuer vom Himmel über sie gerufen! Kann es euch nun wundernehmen, so Ich bei dieser Gelegenheit, wo Ich nun auch wieder Jünger vor Mir hinaussende in die Welt der Greuel, eben jene Sentenz wiederhole, auf dass auch sie wissen sollen, wie sie sich gegen solche Menschen zu benehmen haben, die Ich mit dem Namen eben jener Städte bezeichne, in denen es euch ganz und gar nicht gut ergangen ist?!

16. Darum sage Ich aber nun zu euch allen, und nicht nur zu diesen siebzig: Wer euch hört, der hört auch Mich; wer euch aber verachtet, der verachtet auch Mich. Wer aber Mich verachtet, der verachtet doch sicher auch den, der Mich in diese Welt gesandt hat; denn Ich und Derselbe sind Eins.“

17. Hierauf legte Ich über die siebzig Meine Hände und sagte: „Nehmet hin die Macht Meines Willens! So ihr zu allerlei kranken und bresthaften Menschen kommen werdet, da leget ihnen die Hände auf in Meinem Namen, und es wird besser werden mit ihnen! So ihr kommet zu solchen, die besessen sind von Teufeln (unreinen Geistern im Fleische), so gebietet ihnen eben auch in Meinem Namen, und sie werden ausfahren vom Fleische der Geplagten und werden dahin ziehen, wohin ihr sie bestimmen werdet!

18. Also gebe Ich euch auch Macht über die bösen Geister in der Luft, über die im Wasser und über die argen Geister in den Höhlen der Erde. Ferner gebe Ich euch die Macht, auf Skorpione zu treten und auf Schlangen zu gehen, wie auch jeden Feind von euch zu treiben, und nichts wird euch irgend zu beschädigen imstande sein.

19. Fürchtet euch aber auch nicht, zu wandeln in der Nacht, und habet keine Angst vor einem Sturme, vor Blitz und Donner; denn auch über das könnet ihr gebieten, und das böse Getier der Wälder und Wüsten wird fliehen vor euren Augen. Und also ausgerüstet könnet ihr nun schon von hier fortziehen in der Bekleidung, in der ihr nun da steht.

20. Aber das merket euch auch noch hinzu: Umsonst habe Ich euch nun das alles gegeben, und also sollet ihr es an die würdigen Menschen wieder austeilen; doch den Schweinen von Menschen sollet ihr diese Perlen nicht vorwerfen! Und nun hebet euch und ziehet, dahin euch der Geist leiten wird!“

21. Hierauf dankten Mir die siebzig für solche grossen Gnadengaben und zogen je zu zwei und zwei nach allen Richtungen.

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The Sending Out of the 70 Laborers as Messengers of the Savior

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 7, Chapter 166

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

The Lord says:

1. Right away Nicodemus called his present servants and sent them down to bring sufficient bread and wine. And just as they were instructed, they went down as quickly as possible and brought sufficient bread and wine.

2. Once the task was taken care of, I called the still present 70 laborers to Me (Luke 10:1), and I said to them: “Here are bread and wine! Take, eat and drink and strengthen yourselves, because thereafter I will send you out before Me to cities, markets and villages, to prepare the people for My coming. But first, eat and drink. Thereafter, we shall talk further about this important matter.”

3. Thereupon, those who were called took bread and wine and strengthened themselves.

4. When they were finished, they gave thanks, and one of them said: “Now, Lord and Master, we are ready to receive the instructions that You, by Your grace, wish to impart to us! May your will be done; may it alone be our future strength and vigor!”

5. Said I: “Well, all right then! Behold, the harvest is great, the field ripe with fruits stretches across the entire Earth, but there are still very few laborers. Therefore, ask the Lord of the harvest to send out many laborers.” (Luke 10:2)

6. Said the speaker: “Yes, Lord, for this reason are we asking You, for You alone are the Lord of the harvest.”

7. Said I: “Then go, 2 by 2, to all the places of the Jewish land, and even to the land of the Samaritans.

8. I am sending you as lambs among the wolves, yet you need not fear them, for My strength will give you courage against them. (Luke 10:3) Therefore, carry no purse, no bags, no sticks, no shoes on your feet, and neither shall you wear 2 skirts. Be earnest, and yet gentle as well. Do not greet anyone on the street, and neither demand of anyone to greet you, for all of you truly are the same children of one and the same Father in Heaven. (Luke 10:4) Only One is your Lord and Master, but all of you are brothers. May your greeting be the true, mutual brotherly and neighborly love. Whatever is less or more than that is evil. Thereby they will recognize that you truly are My disciples, by the fact that you love one another, just as I love you.

9. But wherever you will enter a house, speak thus: ‘Peace unto this house!’ (Luke 10:5) If there is a child of peace, then your peace shall rest upon him as well. If this is not the case, then your peace will return to you. (Luke 10:6) Where you will find peace, in that house you shall stay, eating and drinking without fear or conscientious objection to whatever will be set before you, for if you are in a house as laborers for God’s Kingdom, then you are, just as any other zealous worker, worthy of your wages.

10. Once 2 of you have been taken up into a house, then remain there and do not go from one house to another in order to be provided for, for that is not right. You do not enter this house as some beggars afraid of work, but as abundantly gifted messengers of My Word, and thereby, as deliverers of the true Kingdom of God and His eternal blessing. (Luke 10:7)

11. Even if you came to a city with mostly gentiles, and you were shown hospitality and invited into their homes, then you shall stay there as well, eating whatever they will put on the table. For not what enters the mouth of man makes him unclean, but what emerges therefrom. What it is exactly that emerges from the mouth of man and makes him unclean, I have clearly shown you already on the Mount of Olives. (Luke 10:8)

12. However, if you arrive in a city, or someplace else, where no one will give you accommodation, then go out into the open alleys and streets, and say: ‘Even the dust of your city clinging to our feet, we shake off back at you! But you should know that the kingdom of God was near to you!’ (Luke 10:10-11)

13. However, I tell you: The day that I have shown you upon the Mount of Olives, on that day even the city of Sodom will be better off than those places that wish not to accept you. Woe to you, Chorazin, woe to you, Bethsaida! If what happened among you would have happened in Tyre and Sidon, then they would have repented in dust and ashes! And so, even Tyre will be better off on the day of judgment than you will! And you, Capernaum, exalted unto Heaven, will be cast into Hell!” (Luke 10:12-15)

14. At this point, some of My first disciples spoke amongst themselves: “Behold, again He is kindled in His zeal against those cities which He had already threatened before in this manner when we were in Kis near Kisjonah! Indeed, it is true that there, as far as the whole place is concerned, He has discovered very little faith, but some of them still accepted and recognized Him as the true Son of God, and as the Mediator of the Jews. We too belong to Capernaum. It is curious what His deal is with Capernaum on certain days.”

15 I said to the puzzled disciples: “What are you sulking about among yourselves? What is Chorazin, what is Bethsaida, and what is Capernaum? These are the ones who do not want to accept My teaching and, despite all the signs, do not believe that I am the promised Messiah who has now come into this world! I had already sent you out ahead of Me to the cities and other places before, and how were you received in certain cities? You called fire from heaven upon them! Can it surprise you now that on this occasion, when I am again sending disciples out before Me into the world of abominations, I repeat that very sentence so that they too may know how to behave towards such people whom I designate by the name of those very cities in which you have not fared well at all?

16. That is why I now say to all of you, and not only to these 70: Whoever will hear you, will hear Me as well; whoever will despise you, will despise Me as well. However, he who despises Me, will certainly despise Him who has sent Me into this world, for I and He are one.”

17. Hereupon I stretched out My hands over the 70, saying: “Accept the power of My will. When you will come upon all manner of sick and crippled people, lay your hands upon them in My name, and things will get better for them. When you come upon those possessed by devils (unclean spirits in the flesh), then command them in My name as well, for then they will leave the body of those tormented, going wherever you command them to go.

18. In addition, I give you power over the evil spirits in the air, over those in the water and over those in the caves of the Earth. Furthermore, I grant you power to tread on scorpions and walk over snakes, to chase away all your enemies, and nothing will be able to harm you.

19. Be not afraid to travel the roads after dark, and do not fear the storms, lightning and thunder, for even over these things you carry authority. The malicious animals of the forests and deserts will flee before your gaze. Equipped such as you are, you may now go, dressed the way you are.

20 “But remember this also: I have now given you all this freely, and so you should distribute it again to worthy people; but you should not throw these pearls before the swine of men! And now lift yourselves up and go where the Spirit will lead you!”

21. Then the seventy thanked Me for such great gifts of grace and departed two by two in all directions.

Der Stuhl in Rom von Petrus gegründet? Jesus stellt klar… – The Holy See in Rome founded by Peter? Jesus clarifies…

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Das Grosse Johannes Evangelium Jakob Lorber Klarstellung von Jesus Stuhl in Rom von Petrus gegruendet The Great Gospel of John Jakob Lorber Clarification of Jesus The Holy See in Rome founded by Peter
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Der Stuhl in Rom von Petrus gegründet?
Jesus stellt klar…

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 8, Kapitel 162

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 162 – Die Ordnung in der Haushaltung Gottes

1. Sagte Simon Juda: „Herr, wann der Zeit nach wird solches geschehen auf Erden?“

2. Sagte Ich: „Simon Juda, Ich habe dir deines mächtigen Glaubens wegen die Schlüssel zum Reiche Gottes gegeben und nannte dich einen Fels, auf dem Ich Meine Kirche bauen werde, die von den Pforten der Hölle nicht besiegt werden solle. Du sollest ein neuer Aaron sein und sitzen auf dessen Stuhle. Ja, du wirst das auch dadurch, dass du Meines Wortes Verbreiter sein wirst mit den andern Brüdern.

3. Aber wenn man unter den Heiden wird dessen kundig werden nach etlichen hundert Jahren, da wird man in Rom vorgeben, dass du solchen daselbst gegründet habest. Und die Völker, die mit Feuer und Schwert dazu gezwungen werden, werden den falschen Propheten auch glauben, dass du als ein erster Glaubensfürst solchen Stuhl in Rom gestellet habest und vom selben in Meinem Namen regierest die ganze Erde und ihre Fürsten und Völker. Aber siehe, das wird ein falscher Stuhl sein, von dem aus viel Unheil auf der weiten Erde wird ausgebreitet werden, und es wird da nahe niemand mehr wissen, wo du den rechten Stuhl, den Stuhl der Liebe, der Wahrheit, des lebendigen Glaubens und des Lebens aufgestellt hast, und wer dein rechter Nachfolger ist.

4. Solch falscher Stuhl aber wird sich zwar lange halten, viel über die tausend Jahre hinaus, wird aber zweitausend Jahre Alters nicht erleben! Und nun rechne, wenn du rechnen kannst!

5. Wenn der falsche Stuhl wird morsch geworden sein und keinen Halt mehr haben wird, dann werde Ich wiederkommen und Mein Reich mit Mir. Dann werdet auch ihr mit Mir zur Erde kommen und Meine Zeugen vor denen sein, bei denen wir noch den wahren und reinen Glauben finden werden.

6. Aber in jener Zeit wird es denn auch einer grossen Läuterung bedürfen, auf dass die Menschen Mich wieder erkennen und allein an Mich glauben werden. Doch was Ich euch nun im Vertrauen geoffenbart habe, davon schweiget jetzt noch! Es wird schon die Zeit kommen, in der solches laut von allen Dächern verkündet werden wird.“

7. Sagten die andern Jünger: „Herr, kann denn so etwas nicht vermieden werden?“

8. Sagte Ich: „O ja, da müssten die Menschen aber zu puren Maschinen umgeschaffen werden! Ihr saget auch: ,Aber warum stets so heftige Winde und Stürme auf dem Meere?‘ Gut, sage Ich, so nehmen wir diese weg, und das Meer wird keine gefährlichen Wellen und Wogen mehr treiben, und die Schiffer werden in aller Ruhe und Gefahrlosigkeit die Meere befahren können. Aber das gar sehr ruhige Meer wird dann faul werden und mit Pestilenz alle Teile der Erde erfüllen, und es wird dabei kein natürliches Leben mehr denkbar möglich sein weder auf dem trockenen Lande und ebensowenig im Meere selbst.

9. Man müsste denn alles Wasser in Stein verwandeln! Wenn aber das, woher werden dann alle belebten Geschöpfe, als Pflanzen und Tiere, ihre erste und allernotwendigste Nahrung nehmen? Auf dass aber das Meer bleibe, wie es ist, und auch alle andern Gewässer, so müssen auch die Winde und Stürme bleiben, durch die das Meer beständig in der Unruhe und der daraus hervorgehenden Tätigkeit erhalten wird, damit es sein Lebenssalz nicht zu Grunde sinken lasse und faul und peststinkend werde.

10. Was aber beim Meere die Winde und Stürme sind, das sind beim Menschen die zugelassenen geistigen Proben und Kämpfe, die muss ein jeder Mensch auf dieser Erde mehr oder weniger bestehen und sich durch sie zum wahren Leben emporkämpfen.

11. Was aber für die Zeit der Lebensdauer für jeden einzelnen Menschen auf dieser Erde gilt im kleinen Masse, das gilt einer gedehnteren Zeit nach denn auch für ganze Völkerstämme.

12. Ein kleines Bächlein durchfliesst nur eine kurze Strecke, bis es sich mit einem grösseren Bache vereint, der dann schon eine viel weiter gedehnte Strecke zu durchfliessen hat, bis er sich in einen grossen Strom ergiesst; der Strom aber muss dann schon weite und grosse Länderstrecken durchwandern, bis er eins mit dem Weltmeere wird; dieses aber umströmt und umflutet dann die ganze Erde und belebt mit seinem Salze, das in feinster und dunstartiger Auflösung die ganze Erdluft erfüllt, was die Winde und Stürme bewirken, auch das Festland und alle naturmässige Kreatur in und auf demselben.

13. Es fallen ins grosse Weltmeer wohl tausenderleiartige Gewässer, reine und unreine, süsse, sauere, bittere und heilsame und unheilsame, aber im Meere werden alle einig und haben ein Salz, aus dem ein zahllosfältiges organisches Naturleben seinen Grundstoff nimmt und ihn in sich nach seiner Beschaffenheit verarbeitet.

14. Wie aber das grosse Weltmeer sich verhält zur Gesamtkreatur der ganzen Erde, also verhält sich denn das grosse Geisterreich zu den verschiedenen diesirdischen Lebensverhältnissen der Menschen auf dieser Erde. Jeder einzelne Mensch ist gleich einem kleinen Bächlein, eine Gemeinde ist ein etwas grösserer Bach, ein grosser Bach ist schon wie eine Nation, der Strom ist ein Volk, und das Meer stellt vorerst und besonders an den weiten Ufern alle Völker der Erde dar, die in ihm in ein gleiches Element übergehen; das Haupt- und in sich uferlose Meer aber bezeichnet die Menschen im Geisterreiche, das in sich Endloses birgt und sonach durch seine durchgängig lebendige Beschaffenheit der Urgrund alles Seins ist.

15. Von der steten Bewegung des Weltmeeres hängt, wie schon gezeigt, alles kreatürliche Naturleben ab; je mehr das Meer durch grosse Stürme und Strömungen in eine grössere Tätigkeit gelangt, desto mehr Lebenstätigkeit erzeugt es auch bei aller Kreatur der festen Erde und somit auch ein besseres Gedeihen.

16. Wenn nach dem wohlentsprechend die Menschen in ihrer inneren Lebenstätigkeit lau, träge, schläfrig und lichtloser werden, so gibt es in der endlos grossen Geisterwelt gleich grosse Bewegungen, und diese verursachen dann auch allerlei Bewegungen und Wogungen unter den noch auf dieser Erde lebenden Menschen durch ihr Einfliessen. Da erhebt sich ein Volk wider das andere, eine Lehre bekämpft die andere, und es geht dann lange Zeiten fort, bis die Menschen dadurch in eine möglich grösste Lebenstätigkeit versetzt werden.

17. Dadurch wird es dann denn auch heller und lichter unter ihnen. Die scheinbare Not macht sie erfinderisch und zwingt sie auf diese Art zu einer stets grösseren und geordneteren Tätigkeit. Durch solche werden dann die Völker, die ehedem voneinander kaum etwas wussten, miteinander bekannt und mit der Zeit sich gegenseitig nutzdienlich, und das Licht wächst unter ihnen von Zeit zu Zeit stets mehr und mehr und erzeugt zum ersten ein stets grösseres Bedürfnis nach einer nahe greifbar erwiesenen Lebenswahrheit.

18. Wenn dieses Bedürfnis am Ende ein stets allgemeineres wird und die Menschen sich mit dem puren Autoritätsglauben, der immerfort ein Grund zum finsteren und trägen Aberglauben ist, nicht mehr begnügen, dann auch ist es an der Zeit, ihnen ein grosses und greifbares Lebenslicht voll Klarheit und Wahrheit zu geben.

19. Und seht, also müssen die jetzt gar vielen in allerlei Trägheit und Lebensfinsternis wie von einem tiefen Schlafe behafteten Menschen auf der ganzen Erde in eine grosse und sturmreiche Bewegung versetzt werden, bis sie nach einer längeren Zeitenfolge dahin geweckt werden, dass sie in solchem Gewecktsein endlich zu fühlen anfangen, was ihnen mangelt!“

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The Holy See in Rome founded by Peter?
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THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 8, Chapter 162

Revealed by Jesus Christ thru the inner Word to Jakob Lorber

Chapter 162 – The Order in the Household of God

1. Said Simon Judah: “Lord, when will this happen on Earth?”

2. Said I: “Simon Judah, because of your mighty faith I have given you the keys to the Kingdom of God and have called you a rock upon which I will build My church, which shall not be conquered by the gates of Hell. You would be a new Aaron and sit upon his chair. Yes, you will be a propagator of My Word, together with your other brothers.

3. But when it will be known among the Gentiles after several hundred years, it will be pretended in Rome that you have established such a throne there. And the nations, who will be forced to it with fire and sword, will also believe the false prophets that you, as the first prince of faith, have set up such a throne in Rome and from it rule the whole earth and its princes and nations in My name. But behold, this will be a false throne, from which much evil will be spread across the entire earth, and no one will know where you have set up the right throne, the throne of love, truth, living faith and life, and who your true successor is.

4. But such a false throne will indeed last for a long time, much longer than a thousand years, but will not live to see two thousand years of age! And now do the math, if you can!

5. When this false throne will have become rotten and will no longer have any support, then I will come again and My kingdom with Me. And you too will come to earth with Me and be My witnesses before those with whom we will still find the true and pure faith.

6. But in that time it will also require a great purification so that people will recognize Me once again and believe in Me alone. But what I have now revealed to you in confidence, you must keep quiet for now! The time will come when this will be proclaimed aloud from every rooftop.

7. The other disciples said… “Lord, can this not be avoided?”

8. Said I: Oh yes, then men would have to be transformed into pure machines! You also say… ‘But why are there always such violent winds and storms on the sea? Well, I say, let us take them away, and the sea will no longer be driven by dangerous waves and surges, and skippers will be able to sail the seas in peace and without danger. But the very calm sea will then become foul and fill all parts of the earth with pestilence, and natural life will no longer be conceivably possible, neither on the dry land nor in the sea itself.

9. So, all water would have to be turned into stone! But if so, where would all living creatures, such as plants and animals, obtain their most necessary nourishment? But that the sea may remain as it is, as well as all other waters, the winds and storms must also remain, through which the sea is constantly kept in unrest and by the resulting activity, maintained, so that it does not let its salt of life sink to the bottom and become putrid and pestilential.

10. But what the winds and storms are to the sea, the permitted spiritual trials and battles are to man, which every man on this earth must more or less pass and through them fight his way up towards the true life.

11. But what applies in a small measure to the time of life for each individual human being on this earth, also applies to whole tribes of nations after a more extended time.

12. A small brook flows through only a short distance until it unites with a larger brook, which then has to flow through a much greater distance until it streams into a large river; but the river must then wander through wide and large stretches of land until it becomes one with the ocean. But this ocean then flows around and floods the whole earth and enlivens the land and all natural creatures in and on it with its salt, which fills the whole earth’s air in the finest and most vaporous dissolution, which is brought about by the winds and storms.

13. A thousand different kinds of waters, pure and impure, sweet, sour, bitter, healthy and unhealty, fall into the great ocean, yet within the ocean they all become one and have one salt, from which countless forms of natural organic life takes its basic substances and processes it according to its nature.

14. But just as the great ocean relates to the entire creation of the whole earth, so does the great spiritual kingdom relate to the various living conditions of the people on this earth. Each individual human being is like a small brook, a community is a somewhat larger brook, a large brook is already like a nation, a river is a tribe, and the sea represents first and foremost and especially along its extensive shores all the peoples of the earth, who merge in it into a single element; but the main and in itself shoreless sea denotes the people in the spirit realm, which contains infinity in itself and is therefore, through its consistently living nature, the primordial ground of all that exists.

15. As already shown, all creaturely natural life depends on the constant movement of the ocean. The greater the activity brought about by severe storms and currents, the more vital activity it also produces in all creatures of the solid earth, and with it a better growth.

16. If, after this, people become lukewarm, sluggish, sleepy and lightless in their inner life activity, there are equally great movements in the endless world of spirits, and these then also cause all kinds of movements and upheavals among the people still living on this earth through their influx. One people rises up against the other, one teaching fights against the other, and it goes on for a long time until people are set into the greatest possible life activity.

17. As a result, things become lighter and brighter among them. The apparent distress makes them inventive and in this way forces them to ever greater and more orderly activity. Through such activity, the peoples, who once knew hardly anything about each other, become acquainted with each other and over time become mutually beneficial, and the light grows among them more and more over time, creating an ever greater need for a tangible truth of life.

18. When this need finally becomes more and more general and people are no longer satisfied with the pure belief in authority, which always begets dark and indolent superstition, then it is also time to give them a great and tangible light of life full of clarity and truth.

19. Behold, the many people upon this Earth now mired in all manner of lethargy and darkness of life, as if in a deep slumber, must be set into a great and stormy movement until they are awakened after a longer period of time, so that in such an awakened condition they finally begin to feel what they lack!

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GJE08-162 A Cadeira de Roma fundada por Pedro? Jesus esclarece O GRANDE EVANGELHO DE JOAO

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A Cadeira de Roma fundada por Pedro?
Jesus esclarece…

O GRANDE EVANGELHO DE JOÃO
Volume 8, Capítulo 162
Revelado por Jesus Cristo através da Palavra Interior a Jakob Lorber

Capítulo 162 – A ordem na casa de Deus
1. disse Simon Judá: “Senhor, quando é que essas coisas acontecerão na Terra?”

2. Disse Eu: “Simão Judá, dei-te as chaves do Reino de Deus por causa da tua fé poderosa e chamei-te uma rocha sobre a qual edificarei a Minha Igreja, que não será derrotada pelas portas do inferno. Tu serás um novo Aarão e sentar-te-ás no seu trono. Sim, tu serás, porque difundirás a Minha Palavra com os outros irmãos.

3. Mas quando os gentios souberem disso depois de várias centenas de anos, eles fingirão em Roma que você estabeleceu tal trono lá. E as nações, que serão forçadas a isso com fogo e espada, também acreditarão nos falsos profetas que tu, como o primeiro príncipe da fé, estabeleceste tal trono em Roma e a partir dele governarás toda a terra e seus príncipes e nações em Meu nome. Mas eis que este será um falso trono, a partir do qual muito mal se espalhará por toda a terra, e ninguém saberá onde estabeleceste o trono certo, o trono do amor, da verdade, da fé viva e da vida, e quem é o teu sucessor certo.

4. Esse falso trono durará de facto muito tempo, muito mais do que mil anos, mas não chegará aos dois mil anos de idade! E agora contai, se é que podeis contar!

5. quando a falsa cadeira estiver podre e não tiver mais apoio, então eu voltarei e o meu reino comigo. Então também vós vireis à Terra comigo e sereis minhas testemunhas perante aqueles com quem ainda encontraremos a fé verdadeira e pura.

6. mas, nesse tempo, também será necessária uma grande purificação para que as pessoas Me reconheçam novamente e acreditem apenas em Mim. Mas o que vos revelei agora em segredo ainda está em silêncio! Mas há-de chegar o tempo em que estas coisas serão proclamadas em voz alta de todos os telhados”.

7. Os outros discípulos disseram: “Senhor, não se pode evitar tal coisa?”

8. Eu disse: “Oh, sim, mas então as pessoas teriam de ser transformadas em máquinas puras! Também dizeis: Mas porquê ventos tão violentos e tempestades no mar? Pois bem, digo eu, tiremo-los e o mar deixará de ser movido por ondas e vagas perigosas, e os marinheiros poderão navegar em paz e sem perigo. Mas o mar muito calmo tornar-se-á então pestilento e encherá de peste todas as partes da terra, e a vida natural deixará de ser concebível, quer em terra firme, quer no próprio mar.

9. Seria preciso transformar toda a água em pedra! Mas, se isso acontecer, onde é que todos os seres vivos, como plantas e animais, irão obter o seu primeiro e mais necessário alimento? Mas para que o mar permaneça como é, assim como todas as outras águas, os ventos e as tempestades também devem permanecer, através dos quais o mar é constantemente mantido em inquietação e a atividade resultante, para que não deixe seu sal da vida afundar e se tornar pútrido e pestilento.

10. Mas o que os ventos e as tempestades são para o mar, as provações e batalhas espirituais autorizadas são para o homem, que cada homem nesta terra deve mais ou menos passar e através delas lutar seu caminho para a verdadeira vida.

11. Mas o que se aplica em pequena medida a cada ser humano individual nesta terra durante sua vida, também se aplica a tribos inteiras de pessoas após um longo período de tempo.

12. Um pequeno riacho flui apenas por uma curta distância até se unir a um riacho maior, que então tem que fluir por uma distância muito maior até desaguar em um grande rio; mas o rio deve então viajar através de grandes extensões de terra até se tornar um com o oceano; Mas este oceano corre em volta e inunda toda a terra e anima a terra e todas as criaturas naturais nela e sobre ela com o seu sal, que enche todo o ar da terra na mais fina e vaporosa dissolução, que é provocada pelos ventos e tempestades.

13. Milhares de tipos diferentes de água caem no grande oceano, puras e impuras, doces, azedas, amargas, saudáveis e não saudáveis, mas no mar todas elas se tornam uma só e têm um só sal, do qual uma inumerável vida orgânica da natureza retira a sua matéria-prima e a processa de acordo com a sua natureza.

14. Mas assim como o grande oceano está relacionado com toda a criação de toda a terra, o grande reino espiritual está relacionado com as várias condições de vida terrena das pessoas nesta terra. Cada ser humano individual é como um pequeno riacho, uma comunidade é um riacho um pouco maior, um grande riacho já é como uma nação, o rio é um povo, e o mar representa em primeiro lugar e especialmente em suas amplas margens todos os povos da Terra, que se fundem nele em um único elemento; mas o mar principal e em si mesmo sem costa denota as pessoas no reino do espírito, que abriga em si mesmo a infinitude e é, portanto, o fundamento primordial de todo ser através de sua natureza consistentemente viva.

15. Como já foi demonstrado, toda a vida natural das criaturas depende do movimento constante do oceano; quanto mais o mar se torna mais ativo através de grandes tempestades e correntes, mais atividade vital ele produz em todas as criaturas da terra firme e, portanto, também melhor sua prosperidade.

16. Se, depois disso, as pessoas se tornarem mornas, preguiçosas, sonolentas e sem luz na sua atividade de vida interior, ocorrem igualmente grandes movimentos no mundo infinito dos espíritos, os quais, através do seu influxo, causam também todo o tipo de movimentos e convulsões entre as pessoas que ainda vivem nesta Terra. Um povo se levanta contra o outro, um ensinamento luta contra o outro, e isso continua por muito tempo até que as pessoas sejam colocadas na maior atividade de vida possível.

17. Com isso, as coisas se tornam mais leves e mais brilhantes entre eles. A necessidade aparente torna-os inventivos e, assim, obriga-os a uma atividade cada vez maior e mais organizada. Através desta atividade, os povos, que antes não sabiam quase nada uns dos outros, conhecem-se e, com o tempo, tornam-se mutuamente úteis, e a luz cresce entre eles cada vez mais e cria uma necessidade cada vez maior de uma verdade tangível da vida.

18. quando esta necessidade finalmente se torna cada vez mais geral e as pessoas já não se contentam com a pura crença na autoridade, que é sempre uma razão para a superstição escura e lenta, então é também tempo de lhes dar uma grande e tangível luz de vida cheia de clareza e verdade.

19. E vejam, assim, as muitas pessoas em toda a Terra que agora são afligidas por todos os tipos de inércia e escuridão da vida, como se estivessem num sono profundo, devem ser colocadas num grande e tempestuoso movimento até que sejam despertadas após um longo período de tempo, para que finalmente comecem a sentir o que lhes falta em tal estado desperto!”

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สำนักศักดิ์สิทธิ์ในกรุงโรมก่อตั้งโดยเปโตร? พระเยซูทรงชี้แจง ข่าวประเสริฐอันยิ่งใหญ่ของจอห์น

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ข่าวประเสริฐอันยิ่งใหญ่ของจอห์น
เปิดเผยจากพระเจ้าผ่านทางพระวจนะภายใน ถึงจาค็อบ ลอร์เบอร์
เล่มที่ 8 บทที่ 162

สำนักศักดิ์สิทธิ์ในกรุงโรมก่อตั้งโดยเปโตร?
พระเยซูทรงชี้แจง…

บทที่ 162 – ระเบียบในครัวเรือนของพระเจ้า

1. ซีโมน ยูดาห์กล่าวว่า: “พระเจ้าข้า
สิ่งนี้จะเกิดขึ้นบนโลกเมื่อใด”

2. ฉันกล่าวว่า: “ไซมอน ยูดาห์
เพราะศรัทธาอันยิ่งใหญ่ของคุณ
เราได้มอบกุญแจสู่อาณาจักรของ
พระเจ้าแก่คุณ และได้เรียกคุณ
ว่าศิลาซึ่งฉันจะสร้างคริสตจักร
ของเราบนนั้น ซึ่งจะไม่ถูกพิชิต
โดยประตูนรก คุณจะเป็นอาโรน
คนใหม่และนั่งบนเก้าอี้ของเขา
ใช่ คุณจะเป็นผู้เผยแพร่พระวจนะ
ของเราร่วมกับพี่น้องคนอื่นๆ ของคุณ

3. แต่เมื่อหลายร้อยปีผ่านไป
ในหมู่คนต่างชาติ จะมีการ
แสร้งทำเป็นว่าพระองค์ทรง
สถาปนาบัลลังก์เช่นนั้นขึ้น
ในกรุงโรม และบรรดาประชาชาติ
ซึ่งจะถูกบังคับด้วยไฟและดาบ
ก็จะเชื่อผู้เผยพระวจนะเท็จ
ที่คุณในฐานะเจ้าชายแห่ง
ศรัทธาองค์แรก ได้ทรง
สถาปนาบัลลังก์เช่นนี้ใน
กรุงโรม และจากบัลลังก์นั้น
ปกครองโลกทั้งโลก เจ้าชาย
และประชาชาติต่างๆ ในนาม
ของเรา แต่ดูเถิด นี่จะเป็นบัลลังก์
เท็จ ซึ่งความชั่วร้ายมากมาย
จะเลื่องลือไปทั่วโลก และจะไม่มี
ใครรู้ว่าพระองค์ทรงสถาปนา
บัลลังก์อันถูกต้องที่ไหน บัลลังก์
แห่งความรัก ความจริง ความ
เชื่อที่มีชีวิตและชีวิต และใคร
ผู้สืบทอดที่แท้จริงของคุณคือ

4. แต่ราชบัลลังก์เท็จเช่นนั้นจะ
คงอยู่ยาวนานจริงๆ ยาวนาน
กว่าพันปีมาก แต่จะมีชีวิตอยู่
ถึงสองพันปีไม่ได้! และตอนนี้
ทำคณิตศาสตร์ถ้าคุณทำได้!

5. เมื่อบัลลังก์เท็จนี้จะเน่า
เปื่อยและจะไม่มีการสนับสนุน
อีกต่อไป เมื่อนั้นเราจะกลับ
มาอีกและอาณาจักรของเรา
อยู่กับเรา และเจ้าก็จะมายังโลก
กับเราเช่นกันและเป็นพยาน
ของเราต่อหน้าผู้ที่เราจะพบ
ศรัทธาที่แท้จริงและบริสุทธิ์ด้วย

6. แต่ในเวลานั้นจะต้องมีการ
ชำระล้างครั้งใหญ่เพื่อที่ผู้คน
จะจำเราได้อีกครั้งและเชื่อในเรา
เพียงผู้เดียว แต่สิ่งที่เราเปิดเผย
แก่เจ้าอย่างมั่นใจตอนนี้ เจ้า
ต้องเงียบไปก่อน! เวลานั้นจะ
มาถึงเมื่อสิ่งนี้จะถูกประกาศ
ดังๆ จากหลังคาทุกหลังคา

7. สาวกคนอื่นๆ ทูลว่า
“พระองค์เจ้าข้า เรื่องนี้จะหลีก
เลี่ยงไม่ได้หรือ?”

8. บอกว่า: โอ้ ใช่แล้ว ผู้ชาย
จะต้องกลายเป็นเครื่องจักรที่
บริสุทธิ์! คุณยังพูดว่า… ‘แต่
ทำไมทะเลถึงมีลมและพายุ
รุนแรงเช่นนี้อยู่เสมอ?ฉันบอก
ว่าให้เราพาพวกเขาออกไป
แล้วทะเลจะไม่ถูกคลื่นและ
คลื่นที่เป็นอันตรายพัดพาอีก
ต่อไปและกัปตันจะสามารถแล่น
ไปในทะเลได้อย่างสงบและ
ปราศจากอันตราย แต่ทะเลที่
สงบเงียบจะกลายเป็นเหม็นและ
ปกคลุมทุกส่วนของโลกด้วย
โรคระบาด และชีวิตธรรมชาติ
จะเป็นไปไม่ได้อีกต่อไป ทั้ง
บนบกแห้งหรือในทะเลเอง

9. ดังนั้น น้ำทั้งหมดจะต้อง
กลายเป็นหิน! แต่ถ้าเป็นเช่นนั้น
สิ่งมีชีวิตทุกชนิด เช่น พืชและ
สัตว์ จะได้สารอาหารที่จำเป็น
ที่สุดจากที่ไหน? แต่เพื่อที่ทะเล
จะได้คงอยู่ดังที่เป็นอยู่ เช่น
เดียวกับน้ำอื่นๆ ลมและพายุ
ก็ต้องคงอยู่เช่นกัน โดยที่ทะเล
ถูกควบคุมให้อยู่ในความปั่น
ป่วนอยู่ตลอดเวลา และโดย
กิจกรรมที่ตามมานั้น ให้คงไว้
เพื่อไม่ให้เกลือกลายเป็นเกลือ
ของชีวิตจมลงสู่ก้นบึ้งและ
เน่าเปื่อยและเป็นโรคระบาด

10. แต่ลมและพายุที่มีต่อทะเล
เป็นอย่างไร การทดลองและการ
สู้รบทางวิญญาณที่ได้รับอนุญาต
นั้นมีไว้สำหรับมนุษย์ ซึ่งมนุษย์
ทุกคนบนโลกนี้จะต้องผ่านไปไม่
มากก็น้อย และผ่านพวกเขา
ต่อสู้เพื่อมุ่งสู่ชีวิตที่แท้จริง

11. แต่สิ่งที่ใช้บังคับในช่วงเวลา
เล็กๆ น้อยๆ กับช่วงเวลาของ
ชีวิตของมนุษย์แต่ละคนบนโลกนี้
ก็ใช้กับชนเผ่าทั้งหมดของ
ประชาชาติด้วยหลังจากเวลา
ผ่านไปนานขึ้น

12. ลำธารเล็กๆ ไหลผ่านเพียง
ระยะสั้นๆ จนมารวมกันเป็น
ลำธารใหญ่ แล้วต้องไหลไปอีก
ไกลกว่านั้นจนไหลลงสู่แม่น้ำ
ใหญ่ แต่แม่น้ำก็ต้องไหลผ่าน
ผืนดินที่กว้างใหญ่จนกลาย
เป็นหนึ่งเดียวกับมหาสมุทร
แต่แล้วมหาสมุทรนี้ก็ไหลไป
รอบๆ และท่วมไปทั่วทั้งโลก
และทำให้ผืนดินและสิ่งมีชีวิต
ตามธรรมชาติทั้งในและบนนั้น
มีชีวิตชีวาด้วยเกลือ ซึ่งเติม
เต็มอากาศของโลกด้วยการ
ละลายที่ละเอียดที่สุดและเป็น
ไอที่สุด ซึ่งเกิดจากลมและพายุ .

13. น้ำนับพันชนิด ทั้งบริสุทธิ์
และไม่บริสุทธิ์ หวาน เปรี้ยว ขม
มีประโยชน์และไม่ดีต่อสุขภาพ
ตกลงสู่มหาสมุทรอันยิ่งใหญ่
แต่ในมหาสมุทรนั้น ล้วนเป็น
หนึ่งเดียวกันและมีเกลือเป็น
อันหนึ่งอันเดียวกัน ซึ่งเป็นบ่อ
เกิดของสิ่งมีชีวิตตามธรรมชาติ
นับไม่ถ้วน นำสารพื้นฐานมา
แปรรูปตามธรรมชาติ

14. แต่เช่นเดียวกับที่มหาสมุทร
อันยิ่งใหญ่เกี่ยวข้องกับการสร้าง
โลกทั้งใบ อาณาจักรทางวิญญาณ
ที่ยิ่งใหญ่ก็เกี่ยวข้องกับสภาพ
ความเป็นอยู่ที่หลากหลายของ
ผู้คนบนโลกนี้ด้วย มนุษย์แต่ละ
คนเปรียบเสมือนลำธารเล็กๆ
ชุมชนหนึ่งเป็นลำธารที่ค่อน
ข้างใหญ่กว่า ลำธารใหญ่ก็
เปรียบเสมือนประชาชาติ แม่น้ำ
ก็คือชนเผ่าหนึ่ง และทะเลก็
เป็นตัวแทนสิ่งแรกและสำคัญ
ที่สุด และโดยเฉพาะอย่างยิ่ง
ตามชายฝั่งอันกว้างใหญ่ของ
ประชาชาติทั้งปวง โลกซึ่งรวม
เข้าเป็นองค์ประกอบเดียว แต่
ทะเลหลักและในทะเลไร้ชายฝั่ง
ในตัวมันเองหมายถึงผู้คนใน
อาณาจักรวิญญาณซึ่งมีอนันต์
อยู่ในตัวมันเอง และด้วยเหตุนี้
จึงเป็นพื้นฐานดั้งเดิมของสิ่ง
ที่มีอยู่ทั้งหมดโดยธรรมชาติ
ที่มีชีวิตอย่างต่อเนื่อง

15. ดังที่ได้แสดงไปแล้ว สิ่งมี
ชีวิตตามธรรมชาติทั้งหมดขึ้น
อยู่กับการเคลื่อนที่อย่างต่อเนื่อง
ของมหาสมุทร ยิ่งกิจกรรมที่
เกิดจากพายุและกระแสน้ำ
รุนแรงมากเท่าไร ยิ่งกิจกรรม
สำคัญยิ่งเกิดขึ้นกับสิ่งมีชีวิต
ทุกชนิดในโลกที่มั่นคง และ
ด้วยการเติบโตที่ดีขึ้น

16. หากหลังจากนี้บุคคลเริ่ม
รู้สึกอุ่น เฉื่อยชา ง่วงนอน และ
ไม่มีแสงสว่างในกิจกรรมชีวิต
ภายในของตน มีการเคลื่อนไหว
ที่ยิ่งใหญ่พอๆ กันในโลกแห่ง
วิญญาณอันไม่มีที่สิ้นสุด และ
สิ่งเหล่านี้ก็ก่อให้เกิดการเคลื่อน
ไหวและความวุ่นวายทุกประเภท
ในหมู่ผู้คนที่ยังมีชีวิตอยู่ บน
โลกนี้โดยการไหลบ่าเข้ามา
ของพวกเขา คนหนึ่งลุกขึ้น
ต่อสู้กัน คนหนึ่งสอนต่อสู้กับ
อีกคนหนึ่ง และดำเนินต่อไป
เป็นเวลานานจนกว่าผู้คนจะ
เข้าสู่กิจกรรมชีวิตที่ยิ่งใหญ่ที่สุด

17. ผลก็คือ สิ่งต่างๆ ในหมู่
พวกเขาสว่างขึ้นและสว่างขึ้น
ความทุกข์ที่เห็นได้ชัดทำให้
พวกเขามีความคิดสร้างสรรค์
และด้วยวิธีนี้ บังคับให้พวก
เขาทำกิจกรรมที่เป็นระเบียบ
มากขึ้นเรื่อยๆ โดยผ่าน
กิจกรรมดังกล่าว ประชาชน
ที่เคยรู้จักกันแทบจะไม่รู้อะไร
เลย รู้จักกันและเป็นประโยชน์
ร่วมกันเมื่อเวลาผ่านไป และ
แสงสว่างก็ส่องสว่างในหมู่
พวกเขามากขึ้นเรื่อยๆ เมื่อ
เวลาผ่านไป ทำให้เกิดความ
ต้องการความจริงที่จับต้อง
ได้ของ ชีวิต.

18. เมื่อความต้องการนี้กลาย
เป็นเรื่องทั่วไปมากขึ้นในที่สุด
และผู้คนไม่พึงพอใจกับความ
เชื่ออันบริสุทธิ์ในอำนาจ ซึ่ง
มักก่อให้เกิดความเชื่อโชคลาง
ที่มืดมนและเกียจคร้านอยู่เสมอ
เมื่อนั้นก็ถึงเวลาที่จะให้แสง
สว่างแห่งชีวิตอันยิ่งใหญ่และ
จับต้องได้ซึ่งเต็มไปด้วยความ
ชัดเจนแก่พวกเขา และความจริง

19. ดูเถิด ผู้คนจำนวนมากบน
โลกนี้ซึ่งขณะนี้ติดหล่มอยู่ในความ
ง่วงและความมืดมนของชีวิตทุก
รูปแบบ ราวกับว่าอยู่ในการหลับ
ใหลอย่างลึกล้ำ จะต้องถูกเคลื่อน
ไหวครั้งใหญ่และมีพายุจนกว่า
พวกเขาจะตื่นขึ้นหลังจากช่วง
ระยะเวลาที่ยาวนานกว่า ดังนั้น
ในสภาพที่ตื่นขึ้นในที่สุดพวก
เขาก็เริ่มรู้สึกถึงสิ่งที่พวกเขาขาด!