3. Testament Kapitel 65… Gleichnisse, Trost & Verheissungen – 3rd Testament Chapter 65… Parables, Comfort & Promises

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 65… Paraboles
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 65… Parábolas

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Das Dritte Testament Kapitel 65 - Gleichnisse Trost Verheissung - 3 Testament 65 - Offenbarungen von Jesus Christus The Third Testament Chapter 65 - Parables Comfort Promise - 3rd Testament 65 - Revelations of Jesus Christ
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DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 65… Gleichnisse, Trost und Verheissung
Offenbarungen Jesu Christi

Gleichnis von den schlechten Hausverwaltern
So spricht der Herr…

1. Im Verlangen nach Barmherzigkeit näherte sich einem Hause eine Menschenmenge von Hungrigen, Kranken und Nackten.

2. Die Verwalter des Hauses rüsteten es unablässig zu, um die Durchziehenden an ihrem Tische zu bewirten.

3. Der Gutsbesitzer, Eigentümer und Herr jener Ländereien kam dazu, um den Vorsitz des Festmahls einzunehmen.

4. Die Zeit verging und die Bedürftigen fanden in dem Hause immer Nahrung und Obdach.

5. Eines Tages sah jener Herr, dass das Wasser auf dem Tische trübe war, dass die Speisen nicht gesund und wohlschmeckend und die Tischtücher befleckt waren.

6. Da rief er die mit der Zurichtung der Speisetafel Beauftragten zu sich und sagte ihnen: “Habt ihr die Leintücher gesehen und die Speisen gekostet und von dem Wasser getrunken?”

7. “Ja, Herr,” antworteten jene.

8. “Dann lasst, bevor ihr diesen Hungrigen zu essen gebt, zuerst eure Kinder davon essen, und wenn sie die Speisen gut finden, gebt diesen Gästen davon.”

9. Die Kinder nahmen von dem Brot, den Früchten und was es auf dem Tische gab; doch der Geschmack war widerwärtig, und es gab Unzufriedenheit und Aufruhr dagegen, und sie beschwerten sich heftig.

10. Da sagte der Gutsbesitzer denen, die noch warteten: “Kommt unter einen Baum, denn ich werde euch die Früchte meines Gartens und wohlschmeckende Speisen anbieten.”

11. Doch zu den Dienstleuten sagte er dies: “Reinigt das Befleckte, beseitigt den schlechten Geschmack von den Lippen derer, die ihr enttäuscht habt. Ich habe keinen Gefallen an euch, denn ich habe euch aufgetragen, alle Hungernden und Dürstenden zu empfangen, um ihnen die besten Speisen und reines Wasser anzubieten, und ihr habt es nicht befolgt. Eure Arbeit ist mir nicht wohlgefällig.”

12. Der Herr jener Ländereien bereitete nun das Festmahl selbst vor: das Brot war gehaltvoll, die Früchte gesund und reif, das Wasser frisch und erquickend. Dann lud er jene ein, die darauf warteten – Bettler, Kranke und Aussätzige -, und alle sättigten sich, und ihre Freude war groß. Bald waren sie gesund und frei von Leiden, und sie entschieden sich, auf dem Landgut zu bleiben.

13. Sie begannen die Felder zu bestellen, wurden zu Feldarbeitern, doch sie waren schwach und wussten den Anweisungen jenes Herrn nicht zu folgen. Sie vermischten verschiedenartige Samenkörner, und das Erntegut entartete, der Weizen wurde vom Unkraut erstickt.

14. Als die Zeit der Ernte da war, kam der Gutsherr und sprach zu ihnen: “Was tut ihr da, wo ich euch doch nur die Verwaltung des Hauses aufgetragen habe, um die Gäste zu empfangen? Die Aussaat, die ihr ausgebracht habt, ist nicht gut, andere sind zur Bestellung der Felder bestimmt. Geht und säubert das Land von Disteln und Unkraut und verwaltet dann wieder das Haus. Der Brunnen ist ausgetrocknet, das Brot kräftigt nicht, und die Früchte sind bitter. Tut an den Durchziehenden, was ich an euch getan habe. Wenn ihr die, die sich an euch wenden, genährt und geheilt habt, wenn ihr den Schmerz eurer Nächsten beseitigt habt, dann werde ich euch in meinem Hause ausruhen lassen.” (196, 47 – 49)

Gleichnis von der Wüstendurchquerung bis zur Großen Stadt

15. Zwei Wanderer gingen mit langsamen Schritten durch eine weite Wüste, ihre Füße schmerzten vom heißen Sand. Sie gingen einer fernen Stadt entgegen, und nur die Hoffnung, an ihr Ziel zu gelangen, belebte sie auf ihrem schweren Wege; denn das Brot und das Wasser gingen allmählich zur Neige. Der jüngere der beiden begann zu ermatten und bat seinen Gefährten, die Reise alleine fortzusetzen, weil ihn die Kräfte verließen.

16. Der bejahrte Wanderer versuchte dem jungen neuen Mut einzuflößen, indem er ihm sagte, dass sie vielleicht schon bald auf eine Oase stoßen würden, wo sie die verlorenen Kräfte zurückgewinnen würden; aber jener fasste keinen neuen Mut.

17. Der Ältere gedachte ihn nicht in jener Einöde im Stich zu lassen, und obwohl auch er müde war, lud er den ermatteten Gefährten auf seinen Rücken und setzte die Wanderung mühsam fort.

18. Nachdem der Jüngling ausgeruht war, und er die Mühsal erwog, die er dem bereitete, der ihn auf seinen Schultern trug, löste er sich von seinem Hals, nahm ihn bei der Hand, und so setzten sie ihren Weg fort.

19. Unermesslicher Glaube beseelte das Herz des greisen Wanderers, welcher ihm Kräfte gab, seine Müdigkeit zu überwinden.

20. Wie er es erahnt hatte, tauchte am Horizont eine Oase auf, unter deren Schatten sie die Kühle einer Quelle erwartete. Schließlich gelangten sie zu ihr und tranken von jenem erquickenden Wasser, bis sie sich sattgetrunken hatten.

21. Sie fielen in einen erholsamen Schlaf, und beim Erwachen fühlten sie, dass die Müdigkeit verschwunden war, auch hatten sie weder Hunger noch Durst. Sie fühlten Frieden in ihren Herzen und die Kraft, zu der Stadt zu gelangen, die sie suchten.

22. Sie wollten jenen Ort eigentlich nicht verlassen, doch die Reise musste fortgesetzt werden. Sie füllten ihre Gefäße mit jenem kristallklaren und reinen Wasser und nahmen ihren Weg wieder auf.

23. Der betagte Wanderer, der die Stütze des jungen gewesen war, sagte: “Wir wollen von dem Wasser, das wir bei uns tragen, nur mit Maßen Gebrauch machen. Es ist möglich, dass wir unterwegs einige Pilger treffen, die, von Erschöpfung überwältigt, am Verdursten oder krank sind, und es wird dann notwendig sein, ihnen das anzubieten, was wir bei uns tragen.”

24. Der junge Mann widersprach und sagte, dass es unvernünftig wäre, von dem zu geben, was vielleicht nicht einmal für sie selbst ausreichen würde; dass sie es in so einem Falle zu dem Preis verkaufen könnten, den sie wollten, da es sie so große Anstrengung gekostet hatte, jenes kostbare Element zu erlangen.

25. Der Alte war mit dieser Antwort nicht zufrieden und erwiderte ihm, dass wenn sie Frieden in ihrem Geist haben wollten, sie das Wasser mit den Notleidenden teilen müssten.

26. Verdrossen sagte der junge Mann, dass er es vorzöge, das Wasser seines Gefäßes allein zu verbrauchen, ehe er es mit jemanden teilte, den man unterwegs treffen würde.

27. Wieder ging die Ahnung des Alten in Erfüllung, denn vor sich sahen sie eine aus Männern, Frauen und Kindern bestehende Karawane, die in der Wüste verirrt dem Untergang nahe war.

28. Eilig ging der gute Alte auf jene Leute zu und gab ihnen zu trinken. Die Ermatteten fühlten sich sogleich gestärkt, die Kranken öffneten ihre Augen, um jenem Reisenden zu danken, und die Kinder hörten auf, vor Durst zu weinen. Die Karawane erhob sich und setzte ihre Reise fort.

29. Friede war im Herzen des edelmütigen Wanderers, während der andere, als er sein Gefäß leer sah, besorgt zu dem Gefährten sagte, dass sie umkehren und die Quelle aufsuchen sollten, um das Wasser, das sie verbraucht hatten, zu ersetzen.

30. “Wir dürfen nicht zurückgehen,” sagte der gute Wandersmann, “wenn wir Glauben haben, werden wir weiter vorne auf neue Oasen stoßen.”

31. Doch der Jüngling zweifelte, hatte Furcht und zog es vor, auf der Stelle von seinem Gefährten Abschied zu nehmen, um im Verlangen nach der Quelle zurückzugehen. Sie, die Leidensgefährten gewesen waren, trennten sich. Während der eine auf dem Pfade weiterging, vom Glauben an sein Ziel beseelt, lief der andere bei dem Gedanken, er könnte in der Wüste umkommen, mit der Zwangsvorstellung des Todes in seinem Herzen der Quelle zu.

32. Schließlich kam er keuchend und erschöpft an. Aber zufrieden trank er sich satt, vergaß den Gefährten, den er alleine gehen ließ, und ebenso auch die Stadt, auf die er verzichtet hatte, und beschloss, fortan in der Wüste zu leben.

33. Es dauerte nicht lange, da zog in der Nähe eine Karawane vorüber, die aus erschöpften und durstigen Männern und Frauen bestand. Sie kamen begierig näher, um von dem Wasser jener Quelle zu trinken.

34. Doch plötzlich sahen sie einen Mann auftauchen, der ihnen zu trinken und zu rasten verbot, wenn sie ihm jene Wohltaten nicht bezahlten. Es war der junge Wanderer, der sich der Oase bemächtigt und sich zum Herrn der Wüste gemacht hatte.

35. Jene Menschen hörten ihn traurig an, denn sie waren arm und konnten jenen kostbaren Schatz, der ihren Durst löschen würde, nicht kaufen. Schließlich trennten sie sich von dem wenigen, das sie bei sich trugen, kauften ein wenig Wasser, um den brennenden Durst zu lindern, und setzten ihren Weg fort.

36. Bald wandelte sich jener Mensch vom Herrn zum König, denn nicht immer waren es Arme, die dort durchzogen; es gab auch Mächtige, die ein Vermögen für ein Glas Wasser geben konnten.

37. Dieser Mann erinnerte sich nicht mehr an die Stadt jenseits der Wüste, und noch weniger an den brüderlichen Gefährten, der ihn auf seinen Schultern getragen und ihn davor bewahrt hatte, in jener Einöde umzukommen.

38. Eines Tages sah er eine Karawane kommen, die zielsicher der Großen Stadt zustrebte. Doch mit Staunen beobachtete er, dass jene Männer, Frauen und Kinder voll Kraft und Freude ausschritten und dabei ein Loblied anstimmten.

39. Der Mann verstand nicht, was er erblickte, und seine Überraschung wurde noch größer, als er sah, dass an der Spitze der Karawane jener voranging, welcher sein Reisegefährte gewesen war.

40. Die Karawane hielt vor der Oase an, während die beiden Männer einander gegenüberstanden und sich erstaunt betrachteten. Endlich fragte der Oasenbewohner den, der sein Gefährte gewesen war: “Sage mir, wie ist es möglich, dass es Menschen gibt, die diese Wüste durchqueren, ohne Durst zu fühlen oder Müdigkeit zu verspüren?”

41. Er tat dies, weil er in seinem Innern daran dachte, was von dem Tag an aus ihm würde, an dem niemand mehr herbeikommen würde, um ihn um Wasser oder Obdach zu bitten.

42. Der gute Wanderer sagte zu seinem Gefährten: “Ich gelangte zu der Großen Stadt, doch nicht allein. Unterwegs traf ich Kranke, Dürstende, Verirrte, Erschöpfte, und ihnen allen gab ich neuen Mut durch den Glauben, der mich beseelt, und so gelangten wir von Oase zu Oase eines Tages vor die Tore der Großen Stadt.

43. Dort wurde ich vor den Herrn jenes Reiches gerufen, der mir, als er sah, dass ich die Wüste kannte und Mitleid mit den Reisenden hatte, den Auftrag gab, zurückzukehren, um Führer und Berater der Reisenden bei der qualvollen Wüstendurchquerung zu sein.

44. Und hier siehst du mich, wie ich gerade eine weitere Karawane führe, die ich zu der Großen Stadt bringen muss. – Und du? Was machst du hier?” fragte er den, der in der Oase geblieben war. – Dieser schwieg beschämt.

45. Da sagte der gute Reisende zu ihm: “Ich weiß, dass du dir diese Oase angeeignet hast, dass du Wasser verkaufst und für den Schatten Geld verlangst. Diese Güter gehören dir nicht, sie wurden von einer göttlichen Macht in die Wüste gelegt, damit derjenige von ihnen Gebrauch mache, der sie benötigen würde.

46. Siehst du diese Menschenscharen? Sie bedürfen keiner Oase, weil sie weder Durst spüren noch müde werden. Es genügt, dass ich ihnen die Botschaft weitergebe, die ihnen der Herr der Großen Stadt durch meine Vermittlung sendet, und schon machen sie sich auf und finden bei jedem Schritt neue Kraft dank dem hohen Ziel, das sie haben: jenes Reich zu erreichen.

47. Überlasse die Quelle den Dürstenden, damit sie bei ihr Erquickung finden und jene ihren Durst löschen, die die Härten der Wüste erleiden.

48. Dein Stolz und Egoismus hat dich verblendet. Doch was hat es dir genützt, Herr dieser kleinen Oase zu sein, wenn du in dieser Einöde lebst und dich der Möglichkeit beraubt hast, die Große Stadt kennen zu lernen, der wir gemeinsam entgegengingen? Hast du jenes hohe Ziel bereits vergessen, das wir beide hatten?”

49. Als jener Mann den schweigend angehört hatte, der ein treuer und selbstloser Gefährte gewesen war, brach er in Tränen aus, weil er Reue fühlte wegen seiner Verfehlungen. Er riss sich die falschen Prunkgewänder vom Leibe und suchte den Ausgangspunkt auf, welcher dort war, wo die Wüste begann, um dem Weg zu folgen, der ihn zu der Großen Stadt führen würde. Doch nun ging er seinen Weg von einem neuen Lichte erleuchtet, dem des Glaubens und der Liebe zu seinen Mitmenschen. – Ende des Gleichnisses –

50. Ich bin der Herr der Großen Stadt und Elia der Greis meines Gleichnisses. Er ist “die Stimme dessen, der in der Wüste ruft”, er ist der, der sich aufs neue unter euch kundgibt in Erfüllung der Offenbarung, die Ich euch bei der Verklärung auf dem Berge Tabor gab. Er ist es, der euch in der “Dritten Zeit” zu der Großen Stadt führt, wo Ich euch erwarte, um euch den ewigen Lohn meiner Liebe zu geben.

51. Folge Elia, o geliebtes Volk, und alles wird sich ändern in deinem Leben, in deiner Gottesverehrung und deinen Idealen; alles wird verwandelt werden.

52. Habt ihr geglaubt, dass eure unvollkommene Religionsausübung ewig bestehen bleiben würde? – Nein, meine Jünger. Morgen, wenn euer Geist die Große Stadt am Horizont erblickt, wird er wie sein Herr sagen: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt” (28, 18 – 40)

Gleichnis von der Großmut eines Königs

53. Es war einmal ein König, der von seinen Untertanen umgeben einen Sieg feierte, den er über ein rebellisches Volk errungen hatte, das zum Vasallen wurde.

54. Der König und die Seinen sangen eine Siegeshymne. Dann sprach der König so zu seinem Volke: “Die Kraft meines Armes hat gesiegt und hat mein Reich wachsen lassen; doch die Besiegten werde ich wie euch lieben, ich werde ihnen Felder auf meinen Gütern geben, damit sie den Weinstock anbauen, und es ist mein Wille, dass ihr sie ebenso liebt, wie ich sie liebe.”

55. Die Zeit verging, und unter jenem Volke, das durch die Liebe und die Gerechtigkeit jenes Königs gewonnen worden war, trat ein Mann auf, der sich gegen seinen Herrn auflehnte und ihn im Schlafe zu töten versuchte, wobei er ihn aber nur verletzte.

56. Angesichts seines Verbrechens floh jener Mann voller Furcht, um sich in den dunkelsten Wäldern zu verstecken, während der König die Undankbarkeit und die Abwesenheit seines Untergebenen beklagte, denn sein Herz liebte ihn sehr.

57. Jener Mann wurde auf seiner Flucht von einem dem König feindlichen Volke gefangengenommen, und als er angeklagt wurde, ein Untertan dessen zu sein, dessen Herrschaft sie nicht anerkannten, rief dieser ihnen erschreckt aus voller Kehle zu, dass er ein Flüchtling sei, weil er den König gerade erst getötet habe. Doch man schenkte ihm keinen Glauben und verurteilte ihn dazu, auf einem Scheiterhaufen zu sterben, nachdem er zuvor gemartert wurde.

58. Als er bereits blutete, und man im Begriff war, ihn ins Feuer zu werfen, geschah es, dass der König mit seinen Knechten, die auf der Suche nach dem Rebellen waren, dort vorüberkam, und als er sah, was hier geschah, erhob jener Herrscher seinen Arm und sprach zu den Schergen: “Was tut ihr da, aufrührerisches Volk?” Und beim Klang der majestätischen und gebieterischen Stimme des Königs warfen sich die Rebellen vor ihm nieder.

59. Der undankbare Untertan, der noch immer nahe beim Feuer in Fesseln lag und nur auf den Vollzug seines Urteilsspruches wartete, war verblüfft und bestürzt, als er sah, dass der König nicht tot war, und dass er sich ihm Schritt für Schritt näherte und ihn losband.

60. Er führte ihn weg vom Feuer und behandelte seine Wunden. Dann gab er ihm Wein zu trinken, bekleidete ihn mit einem neuen weißen Gewand, und nachdem er ihn auf die Stirne geküsst hatte, sprach er zu ihm: “Mein Untertan, warum bist du vor mir geflohen? Warum hast du mich verletzt? Antworte mir nicht mit Worten, ich will nur, dass du weißt, dass ich dich liebe, und ich sage dir jetzt: komm und folge mir nach.”

61. Jenes Volk, das diese Szenen der Barmherzigkeit miterlebte, rief verwundert und innerlich gewandelt: “Hosiannah, Hosiannah!” Es bekannte sich als gehorsamen Vasallen jenes Königs und empfing nur Wohltaten von seinem Herrn, und der Untertan, der einst rebellierte, fasste– von soviel Liebe seines Königs überwältigt– den Vorsatz, jene Beweise grenzenloser Zuneigung zu vergelten, indem er seinen Herrn immerdar lieben und verehren würde, bezwungen von dessen so vollkommenem Handeln. – Ende des Gleichnisses –

62. Siehe, Volk, wie klar mein Wort ist! Doch die Menschen kämpfen gegen Mich und verlieren ihre Freundschaft zu Mir.

63. Welchen Schaden habe Ich den Menschen angetan? Welchen Nachteil bringt ihnen meine Lehre und mein Gesetz?

64. Wisset: sooft ihr Mich auch verletzt, jedes Mal wird euch vergeben werden. Aber dann seid ihr auch verpflichtet, euren Feinden zu vergeben, wann immer sie euch beleidigen.

65. Ich liebe euch, und wenn ihr euch einen Schritt von Mir entfernt, so tue Ich den gleichen Schritt, um Mich euch zu nähern. Wenn ihr Mir die Tore eures Tempels verschließt, werde Ich an sie pochen, bis ihr öffnet und Ich ihn betreten kann. (100,61-70)

Seligpreisungen und Segnungen

66. Selig, wer sein Leid mit Geduld trägt, denn gerade in seiner Sanftmut wird er die Kraft finden, um auf seinem Entwicklungswege weiterhin sein Kreuz zu tragen.

67. Gesegnet sei, wer die Erniedrigung mit Demut erträgt und denen zu vergeben vermag, die ihn beleidigt haben, denn Ich werde ihn rechtfertigen. Doch wehe denen, die die Handlungen ihrer Mitmenschen richten, denn sie werden ihrerseits gerichtet werden!

68. Gesegnet sei, wer das erste Gebot des Gesetzes erfüllt und Mich mehr als alles Erschaffene liebt.

69. Gesegnet sei, wer Mich seine gerechte oder ungerechte Sache richten lässt. (44, 52 – 55)

70. Selig, wer sich auf Erden demütigt, denn Ich werde ihm vergeben. Selig, wer verleumdet wird, denn Ich werde seine Unschuld bezeugen.     Selig, wer Zeugnis von Mir ablegt, denn Ich werde ihn segnen. Und wer aufgrund der Ausübung meiner Lehre verkannt wird, den werde Ich anerkennen. (8, 30)

71. Selig, die fallen und sich wieder aufrichten, die weinen und Mich segnen, die von ihren eigenen Brüdern verletzt auf Mich vertrauen im Innersten ihres Herzens. Diese Kleinen und Betrübten, Verspotteten, doch Sanftmütigen und dadurch Starken im Geiste sind in Wahrheit meine Jünger. (22, 30)

72. Selig, wer den Willen seines Herrn segnet, selig, wer sein eigenes Leiden segnet, weil er weiß, dass es seine Schandflecken abwaschen wird. Denn dieser gibt seinen Schritten Halt, um den Geistigen Berg zu ersteigen. (308, 10)

73. Alle erwarten das Licht eines neuen Tages, die Morgenröte des Friedens, welche Beginn eines besseren Zeitalters sein soll. Die Unterdrückten erwarten den Tag ihrer Befreiung, die Kranken hoffen auf ein Heilmittel, das ihnen Gesundheit, Kraft und Lebensfreude zurückgibt.

74. Wohl denen, die bis zum letzten Augenblick zu warten verstehen, denn ihnen wird mit Zinsen zurückgegeben werden, was sie verloren haben. Diese Erwartung segne Ich, denn sie ist Beweis von Glauben an Mich. (286, 59 – 60)

75. Wohl den Getreuen, Segen denen, die bis zum Ende ihrer Prüfungen standhaft bleiben. Gesegnet seien, die die Stärke, die ihnen meine Unterweisung zuteil werden lässt, nicht vergeudet haben, denn sie werden in den kommenden Zeiten der Bitternis die Wechselfälle des Lebens kraft- und lichtvoll überstehen. (311, 10)

76. Gesegnet seien, die Mich auf dem Altar der Schöpfung segnen und die Folgen ihrer Verfehlungen demütig entgegenzunehmen verstehen, ohne sie göttlichen Strafen zuzuschreiben.

77. Gesegnet seien, die meinen Willen zu befolgen wissen und ihre Prüfungen in Demut annehmen. Sie alle werden Mich lieben. (325, 7 – 8)

Ermutigungen zur Aufwärtsentwicklung

78. Gesegnet seien, die Mich mit Demut und Glauben um den Aufstieg ihres Geistes bitten, denn sie werden empfangen, was sie von ihrem Vater erbitten.

79. Gesegnet seien, die zu warten verstehen, denn meine barmherzige Hilfe wird im geeigneten Augenblick in ihre Hände gelangen.

80. Lernt, zu bitten und auch zu warten – im Wissen, dass meinem Liebeswillen nichts entgeht. Vertraut darauf, dass mein Wille sich in jedem eurer Bedürfnisse und in jeder eurer Prüfungen bekundet. (35, 1 -3)

81. Gesegnet seien die, die von einem Paradies des Friedens und der Harmonie träumen.

82. Wohl jenen, die die Trivialitäten, die Eitelkeiten und Leidenschaften, welche dem Menschen nichts Gutes bringen und noch weniger seinem Geist, verachten und sie gleichgültig betrachtet haben.

83. Gesegnet seien jene, die die fanatischen Kulthandlungen, die zu nichts führen, beseitigt haben, und alte und irrtümliche Glaubensvorstellungen aufgegeben haben, um die absolute, nackte und reine Wahrheit zu umfangen.

84. Ich segne diejenigen, die das Äußerliche ablehnen, um sich stattdessen der geistigen Betrachtung, der Liebe und dem inneren Frieden hinzugeben, weil sie immer mehr erkennen, dass die Welt keinen Frieden schenkt, dass ihr ihn in euch selbst finden könnt.

85. Gesegnet seien jene unter euch, welche die Wahrheit nicht erschreckt hat und die sich nicht über sie empört haben; denn wahrlich, Ich sage euch, das Licht wird wie ein Wasserfall auf euren Geist herabfallen, um für immer euer Verlangen nach Licht zu stillen. (263, 2 – 6)

86. Selig, wer meine Unterweisungen vernimmt, sie sich zu eigen macht und sie befolgt, denn er wird auf der Welt zu leben verstehen, wird der Welt abzusterben verstehen und, wenn seine Stunde gekommen ist, in der Ewigkeit auferstehen.

87. Gesegnet sei, wer sich in mein Wort vertieft, denn er hat den Grund für den Schmerz, den Sinn der Wiedergutmachung und der Sühne begreifen gelernt, und statt zu verzweifeln oder zu lästern, womit er seine Pein noch vermehren würde, erhebt er sich voller Glauben und Hoffnung, um zu kämpfen, damit die Last seiner Verschuldungen täglich leichter wird und sein Leidenskelch weniger bitter.

88. Frohsinn und Frieden ist den Menschen des Glaubens zu eigen – denen, die mit dem Willen des Vaters einverstanden sind. (283, 45 – 47)

89. Euer Fortschritt oder eure Aufwärtsentwicklung wird euch ermöglichen, meine Wahrheit zu entdecken und meine göttliche Gegenwart wahrzunehmen– sowohl im Geistigen, als auch in jedem meiner Werke. Dann werde Ich euch sagen: “Selig, die Mich überall zu erkennen vermögen, denn sie sind es, die Mich wirklich lieben. Selig, die Mich mit dem Geist und selbst mit dem Körper zu fühlen vermögen, denn sie sind es, die ihrem ganzen Wesen Feinfühligkeit verliehen haben, die sich wirklich vergeistigt haben”. (305, 61 – 62)

90. Ihr wisst, dass Ich von meinem “Hohen Throne” aus das Weltall in meinen Frieden und in meine Segnungen hülle.

91. Alles ist von Mir zu jeder Stunde, in jedem Augenblicke gesegnet.

92. Von Mir ist nicht, noch wird jemals irgendeine Verfluchung oder Verdammung für meine Kinder kommen. Daher lasse Ich, ohne Gerechte oder Sünder zu sehen, auf alle meinen Segen, meinen Kuss der Liebe und meinen Frieden hernieder kommen. (319, 49 – 50)

MEIN FRIEDE SEI MIT EUCH.

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The Third Testament Chapter 65… Parables, Comfort & Promise
Revelations of Jesus Christ

Parable of the Poor Administrators
Thus saith the Lord…

1. A crowd of the hungry, sick, and naked approached a house in search of charity.

2. The owners of the house constantly prepared food to serve the travelers at their table.

3. The owner, lord and master of those lands, came to preside over the banquets.

4. Time passed, and the needy always found their sustenance and shelter in that house.

5. One day, the owner noticed that the water served at the table was cloudy, that the dishes served were not healthy and tasty, and that the tablecloths were stained.

6. He called then for those in charge of preparing the table, and asked them: “Have you looked at these linens, tasted these dishes, and drunk this water?”

7. “Yes, sir.” They replied.

8. Before you give it to these hungry people, then, have your children eat of it, and if they find these servings to be good, you may give them to the visitors.

9. The children took the bread, the fruits, and whatever there was on the table, but the taste was not pleasant, and there was discontent and rebellion against the supervisors, and harsh protests.

10. The owner then said to those who were waiting: Come, wait beneath this tree; I will offer you the fruits of My garden, and morsels that will please your taste.

11. And to the supervisors He said: Clean that which is stained, get rid of the bitter taste you have left in the mouths of those you have deceived. Make amends to Me for this, for I ordered you to receive all those who hunger and thirst, and offer them the finest dishes and clean water, and you have not complied; your work is not pleasing to Me.

12. The lord of those lands then prepared [himself] the banquet, the bread was satisfying, the fruit healthy and ripe, the water clean and refreshing. Then He invited those who waited: beggars, the sick, and lepers, and all ate with great pleasure. Soon they were healthy and free of their ills, and decided to stay on that farm.

13. They became laborers, and began to work the lands, but they were weak, and did not let themselves be guided by the advice of the owner. They mixed different seeds, and the crops degenerated. The wheat was choked by weeds.

14. And when the time of the harvest came, the owner approached again, and said: What are you doing? To you I gave only the care of the house for receiving visitors. The planting you have done is not good. There are others who are in charge of the lands. Go and clean the fields of thorn bushes and weeds, then return to caring for the house. The spring has dried up, the bread is not wholesome, and the fruit is bitter. Do with the travelers as I have done with you, and when you have fed and healed those who come to you, when you have made the pain of your brothers disappear, I will bring you to rest in My mansion. (196, 47 – 49)

Crossing the Desert to the Great City

15. Two travelers walked slowing along an extensive desert, their feet were painful from the burning sands. They were headed toward a distant city, only the hope of reaching their destination encouraged them in their arduous journey, their bread and water were nearly exhausted. The younger of the two began to weaken, and He begged his companion to continue the journey alone, because his strength was failing him.

16. The older traveler tried to encourage the young man, telling him that perhaps they would find an oasis soon where they would regain their lost strength, but the latter did not take heart.

17. He thought of leaving him in that lonely place but in spite of being also weary, He placed his dejected companion upon his shoulders and continued the journey laboriously.

18. When the young man was rested, thinking of the weariness He was causing the one who was carrying him upon his shoulders, He let go his neck, took him by the hand and thus they continued the journey.

19. A great faith encouraged the old one’s heart, which gave him strength to overcome his weariness.

20. As He had foreseen, there appeared on the horizon an oasis under whose shade the coolness of a spring awaited them. Finally they reached it and they drank from that strengthening water until they were satisfied.

21. They slept a refreshing sleep and on awakening they felt that their weariness had disappeared, neither did they experience hunger nor thirst, they felt peace in their heart and strength to reach the city they were seeking.

22. They would not have wanted to leave that place, but it was necessary to continue the journey. They filled their flasks with that pure, clear water, and continued their journey.

23. The older traveler who had been the young man’s support, said: Let us use the water we are carrying sparingly, it is possible that we may meet along the path some pilgrims overcome by fatigue, dying of thirst or sick and it will be necessary to offer them what we are carrying.

24. The young man protested saying that it would not be sensible to share that which might not even be enough for them; that in such a case, since they had gone through so much effort to obtain that precious element, they could sell it at the price they desired.

25. Not satisfied with this answer the old one replied that if they expected to have peace in their spirit, they should share the water with those in need.

26. Annoyed, the young man said that He preferred to consume the water in his flask by himself before sharing it with anyone whom He should encounter along the way.

27. Again the presentiment of the old one was fulfilled, for they beheld before them a caravan, composed of men, women and children, who were lost in the desert and were on the verge of perishing.

28. The kind old man promptly approached those people to whom He gave water to drink. The travelers felt strengthened at once, the sick opened their eyes to thank the old traveler, and the children ceased weeping for thirst. The caravan arose and continued its journey.

29. There was peace in the heart of the generous traveler, while the other one, seeing his flask empty, with alarm said to his companion that they should return in search of the spring to replenish the water which they had consumed.

30. “We should not turn back,” the good traveler said, “for if we have faith, we will find new oasis further on.”

31. But the young man doubted, He was afraid and He preferred to say good – bye to his companion right there to go back in search of the spring. Those who had been brothers in a common cause were separated. While one continued forward in the pathway, filled with faith in his destiny, the other, thinking that He might die in the desert, ran toward the spring obsessed with the fear of death in his heart.

32. At last He arrived panting and fatigued, and with satisfaction He drank until He quenched his thirst, forgetting his companion whom He allowed to go on alone, as well as the city which He had renounced, deciding to remain and live in the desert.

33. It was not long after that a caravan, composed of exhausted men and women passed nearby, they anxiously approached to drink from the waters of the spring.

34. But suddenly a man appeared who would not allow them drink and rest unless they paid him for those benefits. It was the young traveler who had taken possession of the oasis, making himself the lord of the desert.

35. Those men listened to him with sadness, for they were poor and they could not buy that precious treasure which would satisfy their thirst. Finally, depriving themselves of what little they carried, they bought a little Water to quench their desperate thirst and continued their journey.

36. Soon that man converted himself from a lord to a king, for those who passed that way were not always poor, there were also powerful ones who could give a fortune for a glass of water.

37. This man gave no further thought to the city that was beyond the desert, and much less to his fraternal companion who had carried him upon his shoulders, saving him from perishing in that wilderness.

38. One day He saw a caravan approaching that surely was headed toward the great city but to his surprise He observed that those men, women and children were walking filled with strength and joy, singing a hymn.

39. This man could not understand what He beheld and his surprise was even greater when He saw the one who had been his traveling companion marching at the head of the caravan.

40. The caravan stopped in front of the oasis, while the two men looked at each other, greatly surprised; finally, He who dwelt in the oasis asked his former companion: Tell me, how is it possible that there are people who pass through this desert without being thirsty or experiencing weariness?

41. The reason was that inwardly He wondered what would become of him the day when no one approached to ask for water or lodging.

42. The good traveler said to his companion: I reached the great city, but along the way not only did I encounter the sick, but also the thirsty, the lost, the weary and I revived everyone with the faith which has revived me, and thus from oasis to oasis one day we reached the gates of the great city.

43. There I was summoned by the Lord of that Kingdom, who seeing that I was familiar with the desert and that I showed pity for all travelers, gave me the mission to return and be a guide and adviser along the difficult crossing of the travelers.

44. Here I am once again guiding another of the caravans I must take to the great city. “And you, what brings you here?” He asked the one who had remained at the oasis. Ashamed, the latter was silent.

45. Then the good traveler said to him: I am aware that you have made this oasis yours; that you sell its waters and that you charge for shelter: these benefits are not yours, they were placed in the desert by a Divine power, to be used by anyone who needed them.

46. Do you see these multitudes? They do not have need of the oasis because they do not feel thirsty, nor are they fatigued, it is enough that I transmit to them the message that the Father of the great city conveys through me for them to arise, finding strength at every step with a goal that they have to reach that Kingdom.

47. Leave the spring to those who thirst, so that those who suffer the rigors of the desert may find rest and quench their thirst in it.

48. Your pride and selfishness have blinded you, but what good has it been to be the lord of this small oasis, when you live in this lonely place, and have deprived yourself of knowing the great city that both of us were seeking? Have you already forgotten that goal which was for both of us?

49. That man listening in silence to the one who had been his faithful and unselfish companion, burst into tears for He felt repentant because of his faults, and tearing off his false finery, He went in search of the starting point which was where the desert began, in order to follow the path which would take him to the great city; but now He walked along the pathway illuminated by a new light, which was of faith and love toward his fellow men.

50. I am the Lord of the great city and Elijah is the old one of My parable, He is the ”voice of one crying in the wilderness,” it is He who again manifests himself among you, in fulfillment of the revelation that I gave you in the transfiguration on Mount Tabor.

51. Follow Elijah, O My beloved people, and everything will change in your life; all will be transformed in your worship and ideals.

52. Did you believe that your imperfect worship would be eternal? No, disciples; tomorrow, when your spirit beholds the great city on the horizon, He will say like his Master: “My Kingdom is not of this world.” (28, 18 – 40)

Parable: The Magnanimity of a King

53. Once there was a king who was surrounded by his subjects celebrating a victory over a rebellious people who now were to become his vassals.

54. The king and his subjects cheered their victory, and the King spoke, saying: “The strength of My arm has triumphed and enlarged My kingdom. Yet, I will love the conquered as I do you, and give them great lands of My dominion to cultivate the vine. And just as I love them, I wish you to love them also.

55. Time passed, and among that people, conquered by the love and justice of that king, rose up a man who rebelled against his Lord, and who tried to kill him while He slept, though He only succeeded in wounding him.

56. Faced with his crime, that man fled terrified to hide himself in the darkest jungles while the King wept for the ingratitude of his subject, and for his absence, because He loved him greatly.

57. In his flight, the man fell prisoner of a people who were enemies of the king, and when He was accused of being a subject of that king whose authority He did not recognize, He proclaimed loudly that He was fleeing because He had killed that King. But He was not believed, and was sentenced to be tortured and burned at the stake.

58. Just as, already bloodied, He was to be given to the fire, the King happened to pass by with his subjects in search of the rebel. Seeing what was happening, the lord raised his arm, and called to the executioners: “What is it you do, you rebellious people?” and at the majestic and commanding voice of the King, the rebels prostrated themselves before Him.

59. The ungrateful subject, who was tied to the stake awaiting the execution of his sentence, was surprised and fascinated to see that the king had not died, and now approached step by step to untie him.

60. The king took the rebel from the stake and cured his wounds. He poured wine between his lips, dressed him in new white vestments, and after depositing a kiss on his forehead, said to him: “My subject, why did you leave My side? Why did you wound me? Do not answer in words. I only wish you to know that I love you, and I say to you now: Come and follow me.”

61. The people who witnessed that scene of charity, astonished and converted, exclaimed: “Hosanna, hosanna,” and declared themselves obedient subjects of the king. That people thereafter received nothing but good from their Lord, and the subject who had once rebelled, surprised at receiving so much love from his king, surrendered to his perfect works and determined to return those proofs of limitless love by loving and venerating his Lord forever.

62. There, people, you have My word clearly. Men struggle against Me, and thereby lose their friendship for Me.

63. What damage have I done to the men? What harm brings them My Doctrine or My Law?

64. Understand that as many times as you offend Me, the same number of times you are forgiven, but you must then forgive your enemies as many times as they offend you.

65. I love you. And if you take a step away from Me, I take a step towards you, and if you close the doors of your temple against Me, I will call at them until you open them for Me to enter. (100, 61 – 70)

Blessings

66. Blessed is the one who patiently endures his sorrow, for He will find in his own meekness the strength to continue to carry his cross along his path of evolution.

67. Blessed is the one who humbly endures humiliation and knows how to forgive those who have offended him, for I will bring justice to him. But woe unto those who judge the deeds of their brothers, for they in turn will be judged!

68. Blessed is the one who, obeying the first mandate of My law, loves Me above everything created.

69. Blessed is the one who allows Me to judge his cause, whether it is just or unjust. (44, 52 – 55)

70. Blessed is He who humbles himself on earth, for I will exalt him. Blessed is He who is slandered, for I will testify of his innocence. Blessed is He who gives testimony of Me, for I will bless him. And He who is rejected for practicing My Doctrine, I will recognize him. (8, 30)

71. Blessed be those who falling and arising, are weeping and blessing Me; those hurt by their own brethren, confide in Me deep within their heart. Those small and sorrowful, ridiculed, but meek and for that reason strong in spirit, are truly My disciples. (22, 30)

72. Blessed is He who praises the Lord’s will, blessed is He who praises his own bitter circumstances, knowing that it cleanses his stains, for He is pressing his steps for ascending the spiritual mountain. (308, 10)

73. All await the light of a new day, the dawn of the peace that will be the beginning of a new era. The oppressed await the day of their liberation, while the sick hope for the balsam that will return to them their health, strength, and happiness.

74. Blessed are those who know how to wait until the last moment, for to them what they have lost will be returned with increase. I bless their waiting, for it is proof of their faith in Me. (286, 59 – 60)

75. Blessed are the faithful; blessed those who remain strong until the end of the trials. Blessed are those who have not wasted the strength imparted by My teaching, for they, in the bitter times to come, shall pass through the vicissitudes of life with strength and light. (311, 10)

76. Blessed are those who praise Me on the altar of Creation, and those who know how to receive the consequences of their faults with humility, not attributing them to Divine punishment.

77. Blessed are those who know how to do My will and accept their trials with humility. All of them shall love Me. (325, 7 – 8)

Exhortation for Development

78. Blessed are those who with humility and faith ask Me for their spirits to progress, for they will receive that which they request of their Father.

79. Blessed are those who know how to wait, for My charity will come to their hands at the right moment.

80. Learn how to ask and also how to wait, knowing that nothing escapes My charity. Trust that My will shall be manifested in each one of your needs and trials. (35, 1 – 3)

81. Blessed are those who dream of a paradise of peace and harmony.

82. Blessed are those who have scorned and seen with indifference the trivialities of the superfluous, the vanities and passions that do no good for man, and less for his spirit.

83. Blessed are those who have set aside the fanatical practices that lead nowhere, and have distanced themselves from old and erroneous beliefs to embrace the absolute truth, naked and clean.

84. I bless those who renounce the external to enter into meditation, love, and inner peace, for they understand that peace is not offered by this world, but can be found inside yourselves.

85. Blessed are you in whom the truth does not inspire fear nor scandal, for I tell you truly that the light will fall like a cascade upon your spirit to sate forever your thirst for light. (263, 2 – 6)

86. Blessed is He who listens, assimilates, and practices My teachings, for He shall know how to live in the world, as well as know how to die to this world, and when the time comes, knows to awaken to eternity.

87. Blessed is He who delves deeply into My word, because He has learned the reason for the pain, and the meaning behind the restitution and atonement, and so instead of becoming desperate or blaspheming, and thereby increasing his sorrow, He stands up full of faith and hope for the struggle, so that the weight of his guilt is every day less, and the cup He must drain less bitter.

88. Serenity and peace are for those men of faith who accept the will of their Father. (293, 45 – 47)

89. Your advancement, or evolution, will permit you to find My truth and perceive My Divine presence, in the spiritual just as in each one of My works. I will then say to you: “Blessed are those who know how to see Me in everything, for it is they who truly love Me. Blessed are those who know how to feel Me with their spirit, and even through their material form, for these are the ones who have sensitized their entire being, those who have truly become spiritualized.” (305, 61 – 62)

90. You know that from My high throne I wrap the Universe in My peace and My blessings.

91. All is blessed by Me at every hour, and during each instant.

92. No curse or abomination has ever nor will come from Me for My children, and so without distinguishing between sinners and the just, I make My blessing, My kiss of love and peace descend upon all of them. (319, 49 – 50)

MY PEACE BE WITH YOU !

flagge fr  Chapitre 65… Paraboles

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 65… Paraboles
Révélations de Jésus-Christ

Parabole des mauvais administrateurs
Cela dit le Seigneur…

1. Une foule d’affamés, de malades et de dénudés s’approchaient d’une maison,  en quête de charité.

2. Les propriétaires de la maison la  préparaient constamment pour servir à  manger aux voyageurs.

3. Le propriétaire, seigneur et maître de  ces terres, s’approchait pour présider  le banquet.

4. Le temps passait et les nécessiteux  trouvaient toujours de quoi se  sustenter et s’abriter, dans cette  maison.

5. Un jour, ce propriétaire observa que  l’eau à table était trouble, que les plats  servis n’étaient pas sains et savoureux  et que les nappes étaient tachées.

6. Alors, appelant ceux qui étaient  chargés de préparer la table, il leur  demanda : «Avez-vous observé les  tissus, goûté les plats et bu cette eau?»

7. «Oui, Seigneur», répondirent-ils.

8. Alors, avant de donner à manger à ces  gens affamés, faites manger vos  enfants, et s’ils trouvent que ces mets  sont bons, donnez-les à ces visiteurs.

9. Les enfants prirent le pain, les fruits,  et tout ce qu’il y avait sur la table,  mais le goût fut désagréable, et il y eu  mécontentement et rébellion contre les  responsables, et ils protestèrent  sévèrement.

10. Le propriétaire dit, alors, à ceux qui  attendaient : Venez sous un arbre, je  vais vous offrir les fruits de mon  verger et des mets agréables au palais.

11. Et il s’adressa aux responsables, en  ces termes : Nettoyez ce qui est taché,  débarrassez-vous du goût amer que  vous avez laissé dans les bouches de  ceux que vous avez trompé;  dédommagez-moi, car je vous ai  ordonné de recevoir tous ceux qui ont  faim et qui ont soif pour leur offrir les  mets les plus fins et de l’eau fraîche,  et vous n’avez pas accompli votre  tâche; votre travail ne me sied pas.

12. Le seigneur de ces terres prépara lui- même le banquet, le pain fut  substantiel, les fruits sains et mûrs,  l’eau propre et rafraîchissante. Alors il  invita ceux qui attendaient, les  mendiants, les malades et les lépreux,  et tous mangèrent avec grand plaisir.  Ils se virent soudain sains et libérés de  leurs maux, et décidèrent de demeurer  dans la propriété.

13. Ils commencèrent à travailler les  terres, se convertirent en agriculteurs,  mais ils étaient faibles, et ne surent  pas se guider avec les conseils du  propriétaire. Ils mélangèrent des  graines différentes et la récolte  dégénéra. Le blé fut étouffé par la  mauvaise herbe.

14. Et quand vint le temps de la moisson,  le propriétaire s’approcha et leur dit : Que faites-vous, si je ne vous chargeai  que du soin de la maison pour recevoir  les visiteurs? Le champ que vous avez  ensemencé n’est pas bon ; d’autres  furent les responsables des terres.  Allez et nettoyez les champs des  épines et des mauvaises herbes et  retournez garder la maison. La source  s’est asséchée, le pain n’alimente pas  et les fruits sont amers. Faites avec les  voyageurs ce j’ai fait avec vous, et  quand vous aurez nourri et guéri ceux  qui viennent à vous, quand vous aurez  fait disparaître la douleur de vos  semblables, alors je vous ferai vous  reposer dans Ma demeure. (196, 47- 49)

Parabole de la traversée du désert pour arriver à la grande ville

15. Deux voyageurs marchaient d’un pas  lent par un vaste désert, leurs pieds  étaient endoloris par les sables  brûlants. Ils se dirigeaient vers une  ville lointaine, seul l’espoir d’arriver à  destination les encourageait dans leur  pénible voyage, le pain et l’eau se  terminant. Le plus jeune des deux  commença à s’affaiblir et demanda  que son compagnon continue seul le  voyage, parce qu’il sentait ses forces  l’abandonner.

16. Le voyageur plus âgé essaya  d’encourager le jeune homme, lui  disant que peut-être ils  rencontreraient, sous peu, une oasis où  recouvrer les forces perdues, mais le  plus jeune ne se réanima pas.

17. Il ne pensa pas l’abandonner dans  cette solitude et, bien qu’il fût, lui  aussi, fatigué, il chargea son  compagnon découragé, sur ses  épaules, et poursuivit péniblement son  chemin.

18. Quand le jeune homme se fut reposé,  en pensant à la lassitude qu’il causait à  celui qui le portait sur les épaules, il  lui lâcha le cou, le prit par la main et  c’est ainsi qu’ils continuèrent leur  chemin.

19. Une immense foi encouragea le coeur  du vieux voyageur, qui lui prodigua  les forces nécessaires pour vaincre sa  lassitude.

20. Comme il l’avait prévu, une oasis  apparut à l’horizon, oasis à l’ombre de  laquelle la fraîcheur d’une source les  attendait. Finalement, ils arrivèrent à  elle et burent de cette eau fortifiante  jusqu’à se rassasier.

21. Ils dormirent d’un sommeil réparateur  et, à leur réveil, sentirent que leur  lassitude avait disparu, ils  n’éprouvaient ni faim ni soif, et  sentaient la paix dans leur coeur et les  forces pour atteindre la ville qu’ils  cherchaient.

22. Ils n’auraient pas voulu quitter cet  endroit, mais il était nécessaire de  poursuivre le voyage. Ils remplirent  leurs amphores de cette eau cristalline  et pure, et reprirent leur chemin.

23. Le vieux voyageur qui avait été le  support du jeune homme, déclara : Il  serait bon de consommer modérément  l’eau que nous emportons, car il est  possible que nous rencontrions, en  chemin, quelques pèlerins vaincus par  la fatigue, mourant de soif ou malades  et il faudra leur offrir celle que nous  emportons.

24. Le jeune homme protesta en  rétorquant qu’il serait insensé de  donner ce qui, même pour eux,  pourrait ne pas leur suffire, et que  dans un tel cas, puisqu’il leur avait  coûté tant d’efforts pour obtenir ce  précieux élément, ils pourraient le  vendre au prix qu’ils fixeraient.

25. Insatisfait de cette réponse, le vieux  lui répliqua que s’ils souhaitaient  connaître la paix dans leur esprit, ils  devaient partager l’eau avec ceux qui  en avaient besoin.

26. Contrarié, le jeune homme dit qu’il  préférait consommer, seul, l’eau de  son amphore plutôt que la partager  avec quelqu’un qu’il rencontrerait sur  son chemin.

27. Une nouvelle fois, le pressentiment du  vieux s’accomplit, puisqu’ils  aperçurent, devant eux, une caravane  composée d’hommes, de femmes et  d’enfants, laquelle caravane, perdue  dans le désert, étaient sur le point de  succomber.

28. Le bon vieil homme, empressé,  s’approcha de ces gens à qui il offrit à  boire. Les voyageurs se sentirent  fortifiés sur-le-champ, les malades  ouvrirent leurs yeux pour remercier ce  vieux voyageur, et les enfants  cessèrent de pleurer de soif. La  caravane se leva et continua son  voyage.

29. Il y avait la paix dans le coeur du  généreux voyageur, tandis que l’autre,  voyant son amphore vide, alarmé, il  dit à son compagnon qu’ils devraient  retourner en quête de la source pour  récupérer l’eau qu’ils avaient  consommée.

30. «Nous ne devons pas retourner sur nos  pas », dit le bon voyageur, «si nous  avons la foi, nous rencontrerons, plus  loin, de nouvelles oasis».

31. Mais le jeune homme douta, il prit  peur et préféra, ici même, prendre  congé de son compagnon, pour  retourner à la recherche de la source.  Ceux-là même qui avaient été des  frères de lutte se séparèrent. Pendant  que l’un poursuivait sa marche en  avant, plein de foi en son destin,  l’autre, pensant qu’il pouvait mourir  dans le désert, courut en direction de  la source avec, dans son coeur,  l’obsession de la mort.

32. Il arriva, enfin, haletant et fatigué  mais, satisfait, il but jusqu’à se  rassasier, oubliant le compagnon qu’il  laissa aller tout seul, de même que la  ville à laquelle il avait renoncé, en  décidant de rester vivre dans le désert.

33. Il ne tarda pas longtemps qu’une  caravane passe tout près de là,  composée d’hommes et de femmes  épuisés et assoiffés; ils s’approchèrent  anxieusement pour boire des eaux de  cette source.

34. Mais, soudain, ils virent apparaître un  homme qui leur interdisait de boire et  de se reposer à moins qu’ils lui  rétribuent ces bienfaits. C’était le  jeune voyageur qui avait pris  possession de l’oasis, se convertissant  en seigneur du désert.

35. Ces hommes l’écoutèrent avec  tristesse, car ils étaient pauvres et ne  pouvaient pas acheter ce précieux  trésor qui étancherait leur soif.  Finalement, se dépouillant du peu  qu’ils emportaient, ils achetèrent un  peu d’eau pour satisfaire la soif  désespérante et continuèrent leur  voyage.

36. Mais cet homme se convertit  rapidement de seigneur en roi, parce  que ceux qui passaient par cet endroit  n’étaient pas toujours des pauvres, il y  avait aussi des puissants qui pouvaient  donner leur fortune pour un verre  d’eau.

37. Cet homme n’eut plus jamais aucune  pensée pour la ville qui était au-delà  du désert, et moins encore pour le  compagnon fraternel qui l’avait porté  sur ses épaules, en lui évitant de périr  dans cette solitude.

38. Un jour, il vit s’approcher une  caravane qui, sûrement, se dirigeait  vers la grande ville, mais à sa grande  surprise, il observa que ces hommes,  ces femmes et ces enfants marchaient  regorgeant de force et de joie, en  entonnant un hymne.

39. Cet homme ne put comprendre ce  qu’il voyait et sa surprise fut plus  grande encore quand il vit qu’à la tête  de la caravane marchait celui qui avait  été son compagnon de voyage.

40. La caravane s’arrêta devant l’oasis,  pendant que les deux hommes se  regardèrent l’un et l’autre, ébahis;  finalement, celui qui habitait l’oasis  demanda à celui qui avait été son  compagnon : Dites-moi, comment est- il possible qu’il y ait des gens qui  traversent ce désert sans avoir soif ni  éprouver de lassitude?

41. La raison en était qu’en son for  intérieur, il se demandait ce qu’il  deviendrait le jour où personne ne  s’approcherait plus pour lui demander  à boire ou à loger.

42. Le bon voyageur dit à son compagnon : Je suis arrivé à la grande ville, mais  tout au long du chemin, je n’ai pas  seulement rencontré des malades,  mais aussi des assoiffés, des égarés,  des fatigués, et je les ai tous réanimés  grâce à la foi qui m’anime moi-même,  et c’est ainsi que, d’oasis en oasis,  nous sommes arrivés, un jour, aux  portes de la grande ville.

43. C’est là que je fus appelé par le  Seigneur de ce Royaume, qui voyant  que je connaissais le désert et que je  faisais preuve de pitié à l’égard des  voyageurs, me donna la mission de  revenir pour être guide et conseiller  tout le long de la difficile traversée  des voyageurs.

44. Et me voici guidant une autre des  caravanes que je dois emmener à la  grande ville. Et vous, que faites-vous  ici? demanda-t-il à celui qui était resté  dans l’oasis. Celui-ci, honteux,  demeura muet.

45. Alors le bon voyageur lui dit : Je sais  que vous avez fait vôtre cette oasis,  que vous vendez ses eaux et que vous  vous faites rétribuer pour l’ombre ;  ces biens ne vous appartiennent pas,  ils furent disposés dans le désert par  un pouvoir Divin afin que les utilise  celui qui en a besoin.

46. Voyez-vous ces multitudes? Elles  n’ont pas besoin de l’oasis parce  qu’elles n’éprouvent pas la soif, ni ne  se fatiguent ; il suffit que je leur  transmette le message que le Seigneur  de la grande ville leur envoie, pour  qu’elles se lèvent, en trouvant, à  chaque pas, des forces dans l’idéal  qu’elles ont pour atteindre  ce  Royaume.

47. Laissez la source à ceux qui ont soif,  afin que ceux qui souffrent des  rigueurs du désert puissent y trouver  le repos et étancher leur soif.

48. Votre orgueil et votre égoïsme vous  ont aveuglés, mais à quoi vous a-t-il  servi d’être le propriétaire de cette  petite oasis, si vous vivez dans cette  solitude et que vous vous êtes privé de  connaître la grande ville qu’ensemble  nous recherchions? Avez-vous déjà  oublié cet idéal qui fut le nôtre?

49. Cet homme, écoutant en silence celui  qui fut son fidèle et dévoué  compagnon, fondit en larmes car il  éprouva du repentir pour ses erreurs,  et s’arrachant les faux atours, s’en alla  à la recherche du point de départ qui  était là où le désert commençait, pour  suivre le chemin qui le mènerait à la  grande ville; mais maintenant il  marchait, son chemin éclairé par une  nouvelle lumière, celle de la foi et de  l’amour pour ses semblables.

50. Je suis le Seigneur de la grande ville  et Elie est le vieux de Ma parabole, il  est la «voix de celui qui crie dans le  désert», c’est lui qui se manifeste, une  nouvelle fois, parmi vous, dans  l’accomplissement de la révélation  que je vous ai livrée, dans la  Transfiguration du Mont Tabor. Il est  celui qui vous guide, au cours du  Troisième Temps, vers la grande ville,  où je vous attends pour vous remettre  la récompense éternelle de mon  amour.

51. Suivez Elie, ô peuple bien-aimé, et  tout changera dans votre vie; tout sera  transformé dans votre culte et dans  vos idéaux!

52. Croyiez-vous que votre culte imparfait  serait éternel? Non, disciples; demain,  quand votre esprit contemplera la  grande ville à l’horizon, il dira comme  son Maître : «Mon Royaume n’est pas  de ce monde». (28, 18-40)

Parabole de la magnanimité d’un Roi

53. Il était une fois un roi, entouré de ses  sujets, célébrant une victoire conquise  sur un peuple rebelle qui, maintenant,  allait devenir son vassal.

54. Le Roi et ses sujets chantaient leur  victoire. Le Roi s’adressa à son  peuple, en ces termes : La force de  mon bras a triomphé et fait s’agrandir  mon royaume, toutefois, j’aimerai les  vaincus comme je vous aime, je leur  donnerai de grandes terres sur mes  domaines pour qu’ils cultivent la  vigne. Et de même que je les aime, je  souhaite que vous les aimiez aussi.

55. Le temps s’écoula, et d’entre ce  peuple conquis par l’amour et la  justice de ce Roi, s’éleva un homme  qui se rebella contre son Seigneur, et  qui essaya de le tuer pendant son  sommeil, ne réussissant qu’à le  blesser.

56. Face à son délit, cet homme s’enfuit,  terrifié, pour se cacher dans les forêts  les plus sombres, tandis que le Roi  pleurait l’ingratitude et l’absence de  son sujet, parce que son coeur l’aimait  beaucoup.

57. Dans sa fuite, cet homme fut fait  prisonnier d’un peuple ennemi du Roi,  et quand il fut accusé d’être un sujet  de celui dont il ne reconnaissait pas  l’autorité, celui-ci terrorisé, proclama  haut et fort qu’il fuyait parce qu’il  avait tué le Roi. Mais on ne le crut  pas, et il fut condamné à la torture,  puis au bûcher.

58. C’est quand, déjà tout ensanglanté, il  allait être jeté au feu, que le Roi et ses  sujets réussirent à passer par là, à la  recherche du rebelle. Voyant ce qui se  passait, ce seigneur leva son bras, en  disant aux bourreaux : Que faites- vous, peuple rebelle? Et, à la voix  majestueuse et dominante du Roi, les  rebelles se prosternèrent devant Lui.

59. Le sujet ingrat, qui était attaché près  du feu dans l’attente de l’exécution de  sa sentence, était ébahi et surpris de  voir que le roi n’était pas mort, et qu’il  s’approchait, pas à pas, pour le  détacher.

60. Il l’éloigna du feu et guérit ses  blessures; ensuite, il approcha du vin  de ses lèvres, l’habilla de nouveaux  vêtements blancs de cérémonie et,  après avoir déposé un baiser sur son  front, il lui dit : Mon sujet, pourquoi  m’avez-vous abandonné? Pourquoi  m’avez-vous blessé? Ne me répondez  pas par des mots, je souhaite  seulement que vous sachiez que je  vous aime, et je vous dis à présent : Venez et suivez-moi.

61. Ce peuple qui assistait, émerveillé et  converti, à ces scènes de charité,  s’écria : Hosanna, hosanna, en se  déclarant le sujet obéissant de ce roi.  Ce peuple ne reçut que des bienfaits  de son Seigneur, quant au sujet qui, un  jour, se rebella, surpris de tant  d’amour de son roi, prit la  détermination de rétribuer ces preuves  d’affection illimitée en aimant et en  vénérant son Seigneur à tout jamais,  soumis devant ses oeuvres parfaites.

62. Voilà clairement ma parole, ô peuple!  Les hommes luttent contre Moi, et  perdent ainsi leur amitié pour Moi.

63. Quel tort ai-je causé aux hommes?  Quel préjudice ma Doctrine et ma Loi  leur occasionnent-elles?

64. Sachez que toutes les fois que vous  M’offensez, vous serez à chaque fois  pardonnés, mais vous devrez alors  aussi pardonner à vos ennemis toutes  les fois qu’ils vous offenseront.

65. Je vous aime. Et si vous vous éloignez  d’un pas de Moi, je ferai ce même pas  pour M’approcher de vous. Si vous  Me fermez les portes de votre temple,  je frapperai à ces mêmes portes  jusqu’à ce que vous les ouvriez pour  M’y laisser entrer. (100, 61-70)50.

Bénédictions

66. Bienheureux, celui qui patiemment  supporte ses peines, car il trouvera,  dans sa propre mansuétude, la force de  continuer à porter sa croix tout au long  du chemin de son évolution.

67. Bienheureux, celui qui supporte  l’humiliation avec humilité et qui sait  pardonner à ceux qui l’ont offensé, car  je le justifierai; mais, malheur à ceux  qui jugent les actions de leurs frères,  car à leur tour ils seront jugés!

68. Bienheureux, celui qui, obéissant au  premier précepte de la Loi, M’aime  par-dessus tout ce qui a été créé.

69. Bienheureux, celui qui Me permet de  juger sa cause, juste ou injuste. (44,  52-55)

70. Bienheureux, celui qui s’humilie sur  la Terre, car je l’exalterai dans l’Au- delà. Bienheureux celui qui pardonne,  car je lui pardonnerai. Bienheureux,  celui qui est calomnié, car je  témoignerai de son innocence.  Bienheureux, celui qui rend  témoignage de Moi, car je le bénirai.  Et celui qui est désavoué pour  pratiquer Ma Doctrine, je le  reconnaîtrai. (8, 30)

71. Bienheureux ceux qui, tombant et se  relevant, pleurent et Me bénissent,  ceux qui, blessés par leurs propres  frères, Me font confiance au plus  profond de leur coeur. Ces petits et ces  affligés, déchirés, mais paisibles et,  pour cela, forts d’esprit, sont vraiment  Mes disciples. (22, 30)

72. Bienheureux celui qui bénit la volonté  de son Seigneur ; bienheureux celui  qui bénit sa propre amertume, en  sachant qu’elle lavera ses taches, car  celui-là affirme ses pas pour escalader  la montagne spirituelle. (308, 10)

73. Tous attendent la lumière d’un jour  nouveau, l’aube de la paix qui sera le  commencement d’une meilleure  époque. Les opprimés attendent le  jour de leur libération, pendant que les  malades espèrent un baume qui leur  rende la santé, la force et le bonheur.

74. Bienheureux ceux qui savent attendre  jusqu’au dernier instant, parce qu’il  leur sera largement rendu tout ce  qu’ils ont perdu. Je bénis cette attente,  parce qu’elle est la preuve de leur foi  en Moi. (286, 59 – 60)

75. Bienheureux les fidèles; bienheureux ceux qui restent forts jusqu’à la fin des  épreuves. Bienheureux ceux qui n’ont  pas gaspillé la force impartie par Mon  enseignement, car, dans les temps  amers qui se font proches, ils  traverseront les vicissitudes de la vie  avec force et lumière. (311, 10)

76. Bienheureux ceux qui me bénissent  sur l’autel de la Création, et ceux qui  savent recevoir humblement les  conséquences de leurs fautes, sans les  attribuer à des châtiments divins.

77. Bienheureux ceux qui savent  accomplir ma volonté et accepter leurs  épreuves avec humilité. Tous ceux-là  M’aimeront. (325, 7-8)

Exhortations pour le développement

78. Bienheureux ceux qui, avec humilité  et foi, M’adressent des pétitions pour  le progrès de leur esprit, car ils  recevront ce qu’ils sollicitent de leur  Père.

79. Bienheureux ceux qui savent attendre,  parce que ma charité viendra à leurs  mains au bon moment.

80. Apprenez à demander et aussi à  attendre, en sachant que rien  n’échappe à ma charité. Croyez que  ma volonté se manifestera dans  chacune de vos nécessités et épreuves.  (35, 1-3)

81. Bienheureux ceux qui rêvent d’un  paradis de paix et d’harmonie.

82. Bienheureux ceux-là qui ont méprisé  et vu avec indifférence les banalités  du superflu, les vanités et les passions  qui ne font aucun bien à l’homme, et  moins encore à l’esprit.

83. Bienheureux ceux qui se sont écartés  des pratiques fanatiques qui ne mènent  à rien, ceux qui se sont éloignés des  croyances antiques et erronées, pour  embrasser la vérité absolue, nue et  propre.

84. Je bénis ceux qui renoncent au monde  extérieur et superficiel pour entrer  dans la méditation, dans l’amour et la  paix intérieure, parce qu’ils  comprennent que ce n’est pas le  monde qui donne cette paix, mais  quêils peuvent la trouver à l’intérieur  dêeux-mêmes.

85. Soyez bénis, vous à qui la vérité  n’inspire aucune peur ni scandale,  parce que, certes, je vous dis que la  lumière tombera, comme une cascade,  sur votre esprit pour assouvir,  éternellement, votre soif de lumière.  (263, 2-6)

86. Bienheureux celui qui écoute,  assimile, et met en pratique Mes  enseignements, car il saura vivre dans  le monde, il saura mourir pour le  monde, et quand sonnera l’heure, il  saura ressusciter à l’éternité.

87. Bienheureux celui qui s’approfondit  dans Ma parole, parce qu’il est  parvenu à comprendre la raison de la  douleur, le sens de la restitution et de  l’expiation et, au lieu de désespérer ou  de blasphémer, et d’augmenter ainsi  sa tristesse, se lève plein de foi et  d’espoir pour lutter, afin que le poids  de ses fautes s’allège de jour en jour,  et que son calice soit moins amer.

88. La sérénité et la paix appartiennent  aux hommes de foi, à ceux qui  acceptent la volonté de leur Père.  (283, 45-47)

89. Votre progrès, ou évolution, vous  permettra de trouver Ma vérité et de  ressentir Ma présence divine, tant  dans le spirituel que dans chacune de  Mes oeuvres. Alors, je vous dirai : «Bienheureux ceux qui savent Me voir  partout, parce que ce  sont ceux qui  M’aimeront vraiment». «Bienheureux  ceux qui savent me sentir avec l’esprit  et même au travers de leur matière,  parce qu’ils ont sensibilisé tout leur  être ; eux, se sont vraiment  spiritualisés». (305, 61-62)

90. Vous savez que, depuis ma demeure  parfaite, j’enveloppe l’Univers dans  Ma paix et dans Mes bénédictions.

91. Tout est béni par moi à toute heure, et  en tout instant.

92. Aucune malédiction ou abomination  n’a, ni ne jaillira jamais de Moi pour  mes enfants; c’est pourquoi, sans  distinguer les justes des pécheurs, je  fais descendre sur tous Ma  bénédiction, Mon baiser d’amour et  Ma paix. (319, 49-50)

MA PAIX SOIT AVEC VOUS!

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 65… Parábolas
Revelaciones de Jesucristo

Parábola de los malos administradores
Esto dice el Señor…

1. Acercábanse a una casa en busca de caridad una multitud de hambrientos, enfermos y desnudos.

2. Los dueños de la casa la preparaban de continuo para dar de comer en su mesa a los caminantes.

3. El hacendado, dueño y señor de aquellas tierras se acercaba para presidir el banquete.

4. El tiempo transcurría y los menesterosos siempre encontraban en la casa sustento y abrigo.

5. Un día contempló aquel señor que el agua de la mesa era turbia, que los manjares no eran sanos y agradables y que los manteles estaban manchados.

6. Entonces llamando a los encargados de preparar la mesa les dijo: ¿Habéis mirado los lienzos y probado los manjares y bebido el agua?

7. Sí señor, contestaron aquéllos.

8. Entonces, antes de dar de comer a estos hambrientos, haced comer a vuestros hijos, y si ellos, encuentran buenas las viandas, dad a estos visitantes.

9. Los hijos tomaron el pan, los frutos y cuanto había en la mesa y el sabor fue desagradable y hubo descontento y rebeldía en contra de aquellos y reclamaron con dureza.

10. El hacendado dijo entonces a los que esperaban, venid bajo un árbol, que voy a ofreceros los frutos de mi huerto y los manjares gratos al paladar.

11. Y a los encargados dijo así: Limpiad lo manchado, apartad el mal sabor de los labios de los que habéis engañado, desagraviadme, porque os he mandado recibir a todos los hambrientos y sedientos para ofrecerles los mejores manjares y el agua limpia y no habéis cumplido; vuestro trabajo no es agradable a mí.

12. El señor de aquellas tierras preparó el banquete, el pan fue substancioso, los frutos sanos y maduros, el agua fresca y confortante, y entonces invitó a los que esperaban, mendigos, enfermos y leprosos y todos se alimentaron y su gozo fue grande. Pronto se vieron sanos y libres de males y decidieron quedarse en la hacienda.

13. Empezaron a trabajar las tierras, se hicieron labradores, mas eran débiles y no supieron guiarse por los consejo de aquel señor. Mezclaron diferentes semillas y la cosecha degeneró. El trigo fue ahogado por la mala hierba.

14. Y cuando llegó el tiempo de la siega, se acercó el hacendado y les dijo: ¿Qué hacéis, si a vosotros sólo os encargué el cuidado de la casa para recibir a los visitantes? La siembra que habéis hecho no es buena, otros son los encargados de las tierras. Id y limpiad los campos de cardos y de

15. mala hierba y volved a guardar la casa; la fuente se ha secado, el pan no sustenta y los frutos son amargos. Haced con los caminantes, lo que Yo hice con vosotros, y cuando hayáis alimentado y sanado a los que se acercasen a vosotros, cuando hayáis hecho desaparecer el dolor de vuestros semejantes, Yo os haré descansar en mi mansión”. (196, 47 – 49)

Parábola del cruce del desierto hasta la gran ciudad

16. “Dos caminantes iban a paso lento por un extenso desierto, sus pies estaban doloridos por las ardientes arenas. Se dirigían hacia una lejana ciudad, sólo la esperanza de llegar a su destino les alentaba en su dura jornada, el pan y el agua se les iban agotando. El más joven de los dos comenzó a desfallecer y rogó a su compañero que continuase solo el viaje, porque las fuerzas le estaban abandonando.

17. El caminante anciano trató de reanimar al joven, diciéndole que tal vez encontrarían pronto un oasis donde reparar las fuerzas perdidas, pero aquél no se reanimaba.

18. Pensó no abandonarlo en aquella soledad y a pesar de encontrarse también fatigado, echó sobre su espalda al compañero rendido y continuó trabajosamente la caminata.

19. Cuando ya hubo descansado el joven, considerando la fatiga que le ocasionaba al que sobre sus hombros le llevaba, se soltó de su cuello, le tomó de la mano y así continuaron el camino.

20. Inmensa fe alentaba el corazón del caminante anciano, la que le daba fuerzas para vencer su cansancio.

21. Como lo había presentido, apareció en el horizonte el oasis bajo cuya sombra les esperaba la frescura de un manantial. Al fin llegaron a él y bebieron de aquella agua fortificante hasta saciarse.

22. Durmieron con sueño reparador y al despertar sintieron que había desaparecido el cansancio, tampoco experimentaban hambre ni sed, sentían paz en su corazón y fuerzas para llegar a la ciudad que buscaban.

23. No hubieran querido dejar aquel sitio, mas era menester continuar el viaje. Llenaron sus ánforas de aquella agua cristalina y pura y reanudaron su camino.

24. El caminante anciano que había sido el sostén del joven, dijo: Tomemos con medida el agua que llevamos, es posible que encontremos en el camino algunos peregrinos vencidos por la fatiga muriendo de sed o enfermos y será menester ofrecerles la que llevamos.

25. Protestó el joven diciendo que no sería sensato dar lo que tal vez ni para ellos bastaría; que en tal caso, ya que tanto esfuerzo les había costado conseguir aquel precioso elemento, lo podrían vender al precio que quisieran.

26. No quedando satisfecho con esta respuesta el anciano, le replicó diciendo que si querían tener paz en su espíritu, debían compartir el agua con los necesitados.

27. Contrariado el joven dijo que prefería consumir él solo el agua de su ánfora antes que compartirla con alguien que se encontrara en su camino.

28. Nuevamente el presentimiento del anciano volvió a cumplirse, pues vieron adelante de ellos una caravana formada por hombres, mujeres y niños, que perdida en el desierto estaba próxima a sucumbir.

29. El buen anciano se acercó presuroso ante aquella gente a quien le dio de beber. Los caminantes al momento se sintieron fortalecidos, los enfermos abrieron sus ojos para dar gracias a aquel viajero y los niños dejaron de llorar de sed. La caravana se levantó y continuó su jornada.

30. Había paz en el corazón del caminante generoso, mientras el otro, mirando su ánfora vacía, alarmado le dijo a su compañero que retornaran en busca del manantial para recuperar el agua que habían consumido.

31. No debemos regresar, dijo el buen caminante, si tenemos fe, adelante encontraremos nuevos oasis.

32. Mas el joven dudó, tuvo miedo y prefirió despedirse ahí mismo de su compañero, para regresar en busca del manantial. Los que habían sido hermanos de lucha se separaron. Mientras uno continuaba adelante en el sendero, lleno de fe en su destino, el otro pensando que podía morir en el desierto, corrió hacia el manantial con la obsesión de la muerte en su corazón.

33. Al fin llegó jadeante y fatigado, pero satisfecho bebió hasta saciarse, olvidándose del compañero que dejo ir solo, así como de la ciudad a la que había renunciado, decidiendo quedarse a vivir en el desierto.

34. No tardó mucho en pasar cerca de ahí una caravana compuesta por hombres y mujeres rendidos y sedientos; se acercaron con ansiedad para beber de las aguas de aquel manantial.

35. Mas de pronto vieron aparecer a un hombre que les prohibía beber y descansar si no le retribuían aquellos beneficios. Era el caminante joven que se había adueñado del oasis, convirtiéndose en señor del desierto.

36. Aquellos hombres le escucharon con tristeza, porque eran pobres y no podían comprar aquel precioso tesoro que calmaría su sed. Al fin, despojándose de lo poco que llevaban, compraron un poco de agua para mitigar la sed desesperante y continuaron su camino.

37. Pronto aquel hombre se convirtió de señor en rey, porque no siempre eran pobres los que por ahí pasaban, también había poderosos que podían dar su fortuna por un vaso de agua.

38. No volvió este varón a acordarse de la ciudad que estaba más allá del desierto y menos del fraternal compañero que le había llevado sobre sus hombros, librándolo de perecer en aquella soledad.

39. Un día vio venir una caravana que seguramente se dirigía a la gran ciudad, mas con sorpresa observó que aquellos hombres, mujeres y niños, venían caminando llenos de fortaleza y júbilo, entonando un himno.

40. No comprendió este varón lo que miraba y su sorpresa fue mayor cuando vio que al frente de la caravana marchaba aquél que había sido su compañero de viaje.

41. La caravana se detuvo frente al oasis, mientras los dos hombres frente a frente se contemplaban asombrados; al fin el que habitaba en el oasis preguntó al que había sido su compañero: Decidme ¿Cómo es posible que haya quienes pasen por este desierto sin sentir sed ni experimentar cansancio?

42. Es que en su interior pensaba lo que sería de él el día en que nadie se acercara a pedirle agua o albergue.

43. El buen caminante le dijo a su compañero: Yo llegué hasta la gran ciudad, mas no sólo en el camino encontré enfermos, sino sedientos, extraviados, cansados y a todos los reanimé con la fe que a mí me anima, y así de oasis en oasis llegamos un día a las puertas de la gran ciudad.

44. Ahí fui llamado por el Señor de aquel Reino, el que viendo que conocía el desierto y que tenía piedad de los viajeros, me dio la misión de volver para ser guía y consejero en la dolorosa travesía de los caminantes.

45. Aquí me tenéis conduciendo una más de las caravanas que he de llevar a la gran ciudad. Y vos ¿Qué hacéis aquí? Preguntó al que se había quedado en el oasis. Este avergonzado, enmudeció.

46. Entonces el buen viajero le dijo: sé que habéis hecho vuestro este oasis, que vendéis sus aguas y que cobráis por la sombra, estos bienes no son vuestros, fueron puestos en el desierto por un poder divino para que los tomara el que de ellos necesitara.

47. ¿Veis estas multitudes? Ellas no necesitan del oasis porque no sienten sed, ni se fatigan, me basta trasmitirles el mensaje que por mi conducto les envía el Señor de la gran ciudad, para que se levanten, encontrando en cada paso fuerzas por el ideal que tienen de alcanzar aquel Reino.

48. Dejad el manantial a los sedientos, para que en él encuentren descanso y apaguen su sed los que sufren los rigores del desierto.

49. Vuestro orgullo y egoísmo os han cegado, mas ¿De qué os ha servido el ser dueño de este pequeño oasis, si vivís en esta soledad y os habéis privado de conocer la gran ciudad que juntos buscábamos? ¿Ya olvidasteis aquel ideal que fue de los dos?

50. Aquel varón escuchando en silencio al que fuera fiel y abnegado compañero, prorrumpió en llanto porque sintió arrepentimiento de sus errores, y arrancándose las falsas galas, se fue en busca del punto de partida que era donde el desierto empezaba, para seguir el camino que lo llevara a la gran ciudad; mas ahora marchaba iluminado su sendero por una nueva luz, la de la fe y el amor a sus semejantes”.

51. Yo soy el Señor de la gran ciudad y Elías el anciano de mi parábola, es la “voz del que clama en el desierto”, es el que nuevamente se manifiesta entre vosotros, en cumplimiento a la revelación que os dí, en la transfiguración del Monte Tabor. Él es quien os guía en el Tercer Tiempo hacia la gran ciudad, en donde os espero para entregaros el galardón eterno de mi amor.

52. Seguid a Elías ¡Oh pueblo amado! y todo cambiará en vuestra vida; en vuestro culto e ideales, todo será transformado.

53. ¿Creíais que vuestro culto imperfecto sería eterno? No, discípulos; mañana, cuando vuestro espíritu contemple en el horizonte la gran ciudad, dirá como su Señor: “Mi Reino no es de este mundo”. (28, 18 – 40)

Parábola: Magnanimidad de un Rey

54. Encontrábase un rey rodeado de sus súbditos celebrando una victoria obtenida sobre un pueblo rebelde, el cual pasaba a ser su vasallo.

55. El Rey y los suyos cantaban victoria. El Rey habló así a su pueblo: La fuerza de mi brazo ha vencido y ha hecho crecer mi reino, mas a los vencidos los amaré como a vosotros, les daré grandes tierras en mis dominios para que cultiven la vid y así como Yo los amo, quiero que vosotros les améis.

56. El tiempo pasó, y de entre aquel pueblo conquistado por el amor y la justicia de aquel Rey surgió un varón rebelde a su Señor, a quien intentó dar muerte mientras dormía, hiriéndole solamente.

57. Ante su delito aquel hombre huyó lleno de temor a ocultarse en las más oscuras selvas, mientras el Rey lloraba la ingratitud y la ausencia de su súbdito porque mucho le amaba su corazón.

58. El hombre aquel, en su huida cayó prisionero de un pueblo enemigo del rey, y cuando fue acusado de ser un súbdito de aquel a quien no reconocían, éste atemorizado, a voz en cuello les dijo que él se encontraba fugitivo porque acababa de matar al Rey, mas no fue creído y le sentenciaron a morir en una hoguera después de atormentarlo.

59. Cuando ya sangrante iba a ser arrojado al fuego, acertó a pasar por ahí el Rey con sus súbditos, quienes andaban en busca del rebelde, y al ver lo que ahí estaba aconteciendo, levantó aquel señor su brazo diciendo a los verdugos: ¿Qué hacéis pueblo rebelde? Y a la voz majestuosa e imperiosa del Rey, los rebeldes cayeron postrados ante Él.

60. El súbdito ingrato, que continuaba atado junto al fuego en espera solamente del cumplimiento de su sentencia, estaba absorto y sorprendido al ver que el rey no había muerto y que se acercaba paso a paso hacia él para desatarlo.

61. Lo apartó del fuego y curó sus heridas; luego acercó vino a sus labios, le vistió con blanca y nueva vestidura y después de depositar un beso en su frente le dijo: Súbdito mío, ¿Por qué os habéis ido de mi lado? ¿Por qué me habéis herido? No me contestéis de palabra, sólo quiero que sepáis que os amo, y os digo en este instante: Venid y seguidme.

62. Aquel pueblo que presenciaba estas escenas de caridad, maravillado y convertido, exclamó: Hosanna, hosanna, declarándose súbdito obediente de aquel rey. Ese pueblo sólo recibió beneficios de su Señor y el súbdito que un día se rebeló, sorprendido por tanto amor de su rey, hizo el propósito de pagar aquellas pruebas de afecto sin límite, amando y venerando por siempre a su Señor, rendido ante sus obras perfectas .

63. He aquí, pueblo, muy clara mi palabra. Los hombres luchan en contra mía y pierden su amistad para conmigo.

64. ¿Qué daño he hecho a los hombres? ¿Qué perjuicio les acarrea mi Doctrina y mi Ley?

65. Sabed que cuántas veces me ofendáis, las mismas seréis perdonados, pero entonces quedaréis obligados a perdonar a vuestros enemigos cuantas veces os ofendieren.

66. Os amo, y si un paso os alejáis de Mí, ese mismo doy Yo para acercarme a vosotros. Si me cerráis las puertas de vuestro templo, Yo llamaré a ellas hasta que abráis para penetrar en él . (100, 61 – 70)

Bendiciones

67. Bienaventurado el que lleve con paciencia sus penas, porque en su misma mansedumbre hallará fuerza para continuar cargando su cruz en el camino de su evolución.

68. Bendito sea aquél que soporte con humildad la humillación y sepa perdonar a quienes lo hayan ofendido, porque Yo lo justificaré; mas ¡Ay de los que juzgan los actos de sus hermanos, porque ellos a su vez serán juzgados!

69. Bendito sea el que cumpliendo el primer precepto de la ley, me ame sobre todo lo creado.

70. Bendito sea el que deje que Yo juzgue su causa justa o injusta. (44, 52 – 55)

71. Bienaventurado el que se humillare en la Tierra, porque Yo lo ensalzaré en el Más Allá. Bienaventurado el que perdonare, porque Yo lo perdonaré. Bienaventurado el calumniado, porque Yo testificaré su inocencia. Bienaventurado el que dé testimonio de Mí, porque Yo le bendeciré. Y al que fuere desconocido por practicar mi Doctrina, Yo le reconoceré. (8, 30)

72. Bienaventurados los que cayendo y levantándose, van llorando y bendiciéndome, los heridos por sus propios hermanos, confían en Mí muy dentro de su corazón. Esos pequeños y tristes, escarnecidos, pero mansos y por lo mismo fuertes de espíritu, son verdaderamente mis discípulos. (22, 30)

73. Bienaventurado el que bendice la voluntad de su Señor, bienaventurado el que bendice su propia amargura sabiendo que ella lavará sus manchas, porque ese está afirmando sus pasos para ascender la montaña espiritual. (308, 10)

74. Todos esperan la luz de un nuevo día, la aurora de la paz que sea principio de una era mejor. Los oprimidos esperan el día de su liberación, los enfermos esperan un bálsamo que les devuelva la salud, la fuerza y la alegría.

75. Bienaventurados los que sepan esperar hasta el último instante, porque a ellos se les dará con creces cuanto hayan perdido. Esa espera Yo la bendigo, porque es prueba de su fe en Mí. (286, 59 – 60)

76. Bienaventurados los fieles; benditos los que permanecen fuertes hasta el final de las pruebas. Benditos los que no han desechado la fortaleza que les imparte mi enseñanza, porque ellos, en los tiempos de amargura que se avecinan, pasarán con fortaleza y con luz las vicisitudes de la vida. (311, 10)

77. Benditos los que me bendicen en el altar de la Creación y los que saben recibir con humildad las consecuencias de sus faltas, sin atribuirlas a castigos divinos.

78. Benditos los que saben hacer mi voluntad y aceptan con humildad sus pruebas. Todos ellos me amarán. (325, 7 – 8)

Exhortaciones para el desarrollo

79. Benditos sean los que piden con humildad y fe para el progreso de su espíritu, porque ellos recibirán lo que soliciten de su Padre.

80. Benditos los que saben esperar, porque a sus manos llegará mi caridad en el instante oportuno.

81. Aprended a pedir y también a esperar, sabiendo que nada escapa a mi caridad; confiad en que mi voluntad se manifieste en cada una de vuestras necesidades y pruebas. (35, 1 – 3)

82. Benditos seáis los que soñáis con un paraíso de paz y armonía.

83. Bienaventurados aquéllos que han despreciado y visto con indiferencia las trivialidades de lo superfluo, las vanidades y pasiones que ningún bien le dan al hombre y menos al espíritu.

84. Benditos los que han apartado las prácticas fanáticas que a nada conducen y han alejado antiguas y erróneas creencias, para abrazar la verdad absoluta, desnuda y limpia.

85. Yo bendigo a quienes van renunciando a lo exterior para penetrar en la meditación, en el amor y en la paz interior, porque van comprendiendo que la paz no la da el mundo; que la podéis encontrar dentro de vosotros mismos.

86. Benditos vosotros a quienes la verdad no atemoriza, ni os habéis escandalizado ante ella, porque de cierto os digo, que la luz caerá como cascada sobre vuestro espíritu para

87. mitigar por siempre vuestra sed de luz. (263, 2 – 6)

88. Bienaventurado el que escuche, asimile y practique mis enseñanzas, porque él sabrá vivir en el mundo, sabrá morir para el mundo y llegada su hora sabrá resucitar en la eternidad.

89. Bendito el que se profundiza en mi palabra porque ha llegado a comprender el por qué del dolor, el sentido de la restitución y de la expiación y, en lugar de desesperarse o blasfemar, aumentando con ello su pena, se yergue lleno de fe y de esperanza para luchar, para que el peso de sus culpas se haga más liviano cada día y su cáliz sea menos amargo.

90. La serenidad y la paz es de los hombres de fe, de los conformes con la voluntad de su Padre. (283, 45 – 47)

91. Vuestro adelanto o evolución os permitirá encontrar mi verdad y percibir mi presencia divina, así en lo espiritual como en cada una de mis obras. Entonces os diré: “Bienaventurados los que saben verme en todas partes, porque son los que verdaderamente me amarán”. “Bienaventurados los que saben sentirme con el espíritu y aun con la materia, porque son los que han dado sensibilidad a todo su ser, los que en verdad se han espiritualizado”. (305, 61 – 62)

92. Vosotros sabéis que desde mi alto solio envuelvo el Universo en mi paz y en mis bendiciones.

93. Todo es bendito por Mí a toda hora, en todo instante.

94. De Mí no ha brotado ni brotará maldición o abominación alguna para mis hijos; por eso sin contemplar justos ni pecadores, hago descender sobre todos mi bendición, mi ósculo de amor y mi paz. (319, 49 – 50)

MI PAZ SEA CON VOSOSTROS

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flagge de  Kapitel 64… Prophetien

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 64… Prophetien
Offenbarungen Jesu Christi

Die Erfüllung alter und neuer Prophetien
So spricht der Herr…

1. Was die Propheten verkündeten,wird in dieser Zeit in Erfüllung gehen. Mein neues Wort wird zu Philosophen und Theologen gelangen, viele werden darüber spotten, und andere werden sich empören. Doch während dies geschieht, werden ihre verwunderten Augen die Erfüllung der Prophetien schauen, die Ich euch jetzt angekündigt habe. (151, 75)

2. Jene Propheten vergangener Zeiten erhielten keinerlei rechtliche Vollmacht oder Ermächtigung auf Erden, sie waren nicht gezwungen, sich irgendeiner Autorität zu unterwerfen und sie konzentrierten sich nur darauf, den Befehlen ihres Herrn zu gehorchen, der sein Wort auf die Lippen jener von Ihm Erwählten legte.

3. Voller Glauben und Mut hielt sie nichts von ihrer Aufgabe ab, das Volk mein Gesetz zu lehren und es vom religiösen Fanatismus abzubringen, indem sie ihm die Gleichgültigkeit und die Irrtümer der Priester zu Bewusstsein brachten. (162, 7 – 8)

4. Menschheit, erscheint dir der Schmerz, das Elend und das Chaos, das dich in dieser Zeit umfängt, als unvorhersehbar?

5. Wenn ihr überrascht seid, dann deshalb, weil ihr euch für Meine Prophetien nicht interessiert und euch nicht vorbereitet habt.

6. Alles war vorausgesehen, und alles war angekündigt, aber euch fehlte der Glaube, und nun trinkt ihr als Folge davon einen sehr bitteren Kelch.

7. Auch heute prophezeie Ich durch das menschliche Verstandesvermögen. Einige Prophetien gehen bald in Erfüllung, andere erst in fernen Zeiten.

8. Dies Volk, das sie vernimmt, hat die große Verantwortung, sie der Menschheit bekannt zu machen. Denn sie enthalten Licht, das den Menschen die Wirklichkeit, in der sie leben, begreiflich macht, damit sie in ihrem rasenden Lauf auf den Abgrund zu innehalten. (276, 41 – 42)

9. Vieles von dem, was Ich in dieser Zeit zu euch gesprochen habe, ist Prophetie, die sich mal auf die nächsten Zeiten, mal auf zukünftige Zeiten bezieht. Deshalb wollen viele Menschen dieser göttlichen Botschaft keine Bedeutung beimessen.

10. Dies Wort wird jedoch voll Licht unter den Menschen der kommenden Zeiten auferstehen, welche in ihm große Offenbarungen erkennen und entdecken werden, deren Genauigkeit und Vollkommenheit die Wissenschaftler in Erstaunen setzen werden. (216, 13)

Große Völkerprophetie vom 10. Januar 1945,
gegen Ende des Zweiten Weltkrieges

11. In diesem Augenblick spreche Ich zu den Nationen der Erde. Alle haben mein Licht; mit ihm sollen sie darüber nachdenken, dass sie gewagt haben, über das Leben zu verfügen, als ob sie die Eigentümer desselben wären.

12. Wahrlich, Ich sage euch, eure Zerstörung und euer Schmerz hat bei vielen tiefe Reue hervorgerufen und hat Millionen von Menschen zum Lichte erweckt, die Mich suchen und anrufen, und von ihnen steigt ein Klageschrei zu Mir empor, der fragt: Vater, wird der Krieg 1945 womöglich nicht zu Ende gehen, und Du unsere Tränen nicht trocknen und uns den Frieden bringen?

13. Hier bin Ich unter euch gegenwärtig, o ihr sieben Nationen! Sieben Häupter, die ihr euch auf der Welt vor Mir emporgereckt habt!

14. ENGLAND: Ich erleuchte euch, meine Gerechtigkeit wird euch noch schwer heimsuchen; doch Ich gebe euch Kraft, berühre euer Herz und sage euch: eure Machtansprüche werden fallen, eure Reichtümer euch genommen und sie werden niemandem gegeben werden.

15. DEUTSCHLAND: Ich suche in diesem Augenblick euren Stolz heim und sage euch: bereitet euch, denn euer Same wird nicht untergehen. Um neue Länder habt ihr Mich gebeten, doch die Menschen haben sich in meine hohen Ratschlüsse eingemischt. Ich beuge euren Nacken und sage euch: nehmt meine Kraft und vertraut darauf, dass Ich euch retten werde.

16. Aber wenn ihr nicht auf Mich vertrauen werdet und euch eurem Stolze hingeben solltet, werdet ihr allein und Sklave der Welt sein. Doch dies ist nicht mein Wille, denn nun ist die Zeit, in der Ich die Herren stürze und die Sklaven und Gefangenen befreie. Nehmt mein Licht und richtet euch wieder auf.

17. RUSSLAND: Mein Geist sieht alles. Die Welt wird nicht euer sein. Ich werde es sein, der über euch alle regiert. Ihr werdet nicht imstande sein, meinen Namen auszulöschen, denn Christus, der zu euch spricht, wird über alle Menschen herrschen. Befreit euch vom Materialismus und bereitet euch für ein neues Leben vor, denn wenn dies nicht geschieht, werde ich euren Hochmut brechen. Ich übergebe euch mein Licht.

18. ITALIEN: Ihr seid nicht mehr der Herr wie in den vergangenen Zeiten; heute haben euch Spott, Knechtschaft und Krieg zugrundegerichtet. Infolge eurer Entartung durchlebt ihr eine große Läuterung. Doch Ich sage euch: erneuert euch, beseitigt euren Fanatismus und Götzendienst und erkennt Mich als den höchsten Herrn. Ich werde neue Inspirationen und Licht auf euch ausgießen. Nehmt meinen Heilbalsam und vergebt einander.

19. FRANKREICH: Ihr bringt euren Schmerz vor Mich. Euer Wehklagen gelangt bis zu meinem hohen Thron. Ich empfange euch. Früher habt ihr euch zum Herrn erhoben, jetzt zeigt ihr Mir nur die Ketten, die ihr mit euch schleppt.

20. Ihr habt weder gewacht noch gebetet. Ihr habt euch den Vergnügungen des Fleisches hingegeben und der Drache hat euch zur Beute genommen.

21. Doch Ich werde euch retten, denn die Klagen eurer Frauen und das Weinen der Kinder dringt zu Mir empor. Ihr wollt euch retten und Ich reiche euch meine Hand. Aber wahrlich, Ich sage euch: wachet, betet und vergebt!

22. VEREINIGTE STAATEN: In diesem Augenblick empfange Ich auch euch. Ich betrachte euer Herz – es ist nicht aus Stein, sondern aus Metall, aus Gold. Euer Gehirn aus Metall sehe Ich verhärtet. Ich finde keine Liebe bei euch, entdecke keine Geistigkeit. Ich sehe nur Größenwahn, Ehrgeiz und Habgier.

23. “Macht nur so weiter”, doch Ich frage euch: wann wird mein Same bei euch tiefe Wurzeln treiben? Wann werdet ihr euer “Goldenes Kalb” und euren “Turm von Babel” niederreißen, um stattdessen den wahren Tempel des Herrn aufzurichten?

24. Ich berühre euer Gewissen vom ersten bis zum letzten und vergebe euch. Ich erleuchte euch, damit in der schwersten Stunde, wenn die Heimsuchung ihren Höhepunkt erreicht, euer Verstand nicht getrübt ist, sondern klar denkt und euch daran erinnert, dass Ich über euch stehe.

25. Ich gebe euch Licht, Kraft und Vollmacht. Mischt euch nicht in meine hohen Ratschlüsse ein, denn wenn ihr meinen Weisungen nicht gehorchen oder die Grenze die ich ziehe überschreiten solltet, wird Schmerz, Zerstörung, Feuer, Seuche und Tod über euch kommen.

26. JAPAN: Ich empfange euch und spreche zu euch. Ich bin in euer Heiligtum eingetreten und habe alles betrachtet. Ihr wollt nicht Letzter sein, habt immer Erster sein wollen. Doch wahrlich, Ich sage euch: dieser Same ist nicht wohlgefällig vor Mir.

27. Es ist nötig, dass ihr den Leidenskelch leert, damit sich euer Herz läutert. Es ist erforderlich, dass sich eure “Sprache” mit anderen “Sprachen” vermischt. Es ist notwendig, dass die Welt sich euch nähert. Wenn die Welt vorbereitet und geläutert ist, wird sie euch den Samen bringen, den Ich ihr übergeben werde. Denn Ich sehe niemanden zugerüstet. Ich sehe bei euch nicht den geistigen Samen Meiner Göttlichkeit. Doch Ich werde den Weg bahnen.

28. Bald wird es auf der ganzen Welt ein Chaos der Weltanschauungen geben, eine Verwirrung der Wissenschaften und Theorien. Doch nach diesem Chaos wird das Licht zu euch gelangen. Ich bereite euch alle zu und vergebe euch und sorge dafür, dass ihr den rechten Weg beschreitet.

29. Wenn der Zeitpunkt da ist und der Friede zu den Nationen kommt, so sei nicht widersetzlich, schaltet euch nicht in meine hohen Ratschlüsse ein, noch widersetzt euch meinem Willen. Wenn die Nationen Frieden geschlossen haben, sollt ihr ihnen nicht in den Rücken fallen, denn dann werde Ich mein Gericht über euch kommen lassen.

30. Sieben Nationen! Sieben Häupter! Der Vater hat euch empfangen. Vor euch, unter eurer Herrschaft steht die Welt. Ihr seid Mir für sie verantwortlich!

31. Das Licht des “Buches der Sieben Siegel” sei in jeder der Nationen, damit die Menschen sich zurüsten, wie es mein Wille ist. Mein Friede sei mit euch! (127, 50 – 65)

Kriege und Naturkatastrophen – Zeichen am Himmel

32. Dieselbe Welt, die ihr derzeit bewohnt, ist lange Zeit hindurch ein Schlachtfeld gewesen. Doch dem Menschen hat die enorme Erfahrung, die ihm von seinen Vorfahren vermacht wurde, nicht genügt – eine bittere und schmerzvolle Erfahrung, die wie ein durch das Gewissen aufgeschlagenes Buch vor den Menschen dieser Zeit liegt.

33. Aber das Herz der Menschen ist zu hart, um jene Frucht der Erfahrung anzunehmen, die wie ein Lichtvermächtnis ist. Das einzige, was sie von ihren Vorfahren als Erbe übernommen haben, ist der Hass, der Stolz, der Groll, die Habgier, der Hochmut und die Rache gewesen, die ihnen im Blute weitergegeben wurden. (271, 65)

34. Bedenkt, dass Gerichtszeit ist; denn wahrlich, Ich sage euch, jedes Vergehen wird gesühnt werden. Die Erde selbst wird Rechenschaft fordern von dem schlechten Gebrauch, den der Mensch von ihr und ihren Naturreichen gemacht hat.

35. Alles, was zerstört worden ist, wird euch zur Rechenschaft ziehen und die Menschen dadurch erkennen lassen, dass sie vom Schöpfer mit Liebesabsichten geschaffen wurden, und dass gerade jener einzige Wille, der sie vernichten könnte, sie umsorgt, sie beschützt und sie segnet. (180, 67)

36. Ich übergebe euch diese Botschaft, die ihr über die Meere hinweg weitergeben müsst. Mein Wort soll den Alten Kontinent durchqueren und selbst zu den Menschen Israels gelangen, die sich in einen brudermörderischen Kampf um ein Stückchen Land gestürzt haben, ohne sich des Elends ihres Geistes bewusst zu werden.

37. Ihr könnt euch die Prüfung, die die Welt durchleben wird, nicht vorstellen. Alle erwarten den Frieden, doch dieser wird erst zur Geltung kommen, nachdem die Naturgewalten von Mir Zeugnis abgelegt haben. (243, 52)

38. Meine Naturkräfte werden entfesselt sein und ganze Landstriche verheeren. Die Wissenschaftler werden einen neuen Planeten entdecken, und ein “Sternenregen” (* wird eure Welt erhellen. Aber dies wird kein Unheil für die Menschheit herbeiführen; es wird den Menschen nur das Kommen einer neuen Zeit ankündigen. (182, 38)

(* In den Evangelien wird dieses Gerichts- Zeichen mit den Worten angekündigt: “Die Sterne werden vom Himmel fallen”.

39. Ich habe euch schon offenbart, dass mein Volk über die ganze Erde verstreut ist, das heißt, dass der geistige Same auf dem ganzen Erdkreis ausgestreut ist.

40. Heute seid ihr uneinig und missachtet euch sogar gegenseitig wegen Kleinigkeiten. Doch wenn die materialistischen Lehren euch alle zu überwältigen drohen, werdet ihr, die ihr mit dem Geiste denkt und fühlt, endlich eins werden. Wenn jene Zeit kommt, werde Ich euch ein Zeichen geben, damit ihr euch erkennen könnt – etwas, das ihr in derselben Weise sehen und hören könnt. Wenn ihr euch dann gegenseitig Zeugnis davon gebt, werdet ihr verwundert sein und sagen: “Es ist der Herr, der uns besucht hat.” (156, 35 – 36)

Prophetie über die Spaltung der mexikanischen Gemeinden

41. Hör Mir jetzt gut zu, Volk, und gehe daran, mein Wort würdig und wahr zu befolgen.

42. Ich sehe, dass ihr Traurigkeit in euren Herzen tragt, weil ihr vorausahnt, dass nicht alle diese Menschenscharen sich an das Gesetz halten werden, das Ich in euren Geist geschrieben habe. Doch Ich sage euch, dass sich heute wie in der “Ersten Zeit” das Volk spalten wird.

43. Ich habe viel zu euch gesprochen und habe für alle einen einzigen Pfad gekennzeichnet. Deshalb sage Ich euch: falls einige meiner Kinder Mir ungehorsam sind, wird der Urteilspruch über dies Volk gefällt werden, wenn der durch den Willen eures Vaters festgesetzte Tag da ist, um diese Kundgebung zu beenden.

44. Ich bin in dieser Zeit als ein Befreier zu euch gekommen, habe euch den Weg durch die Wüste gezeigt, das geistige “Tagewerk” des Kampfes um die Befreiung und Rettung, und habe euch am Ende das neue Land der Verheißung versprochen, welches Friede, Licht und Seligkeit für den Geist ist.

45. Wohl denen, die aufbrechen und Mir auf dieser Reise folgen im Verlangen nach Befreiung und Vergeistigung, denn sie werden sich niemals verlassen noch schwach fühlen in den Prüfungen, die ihnen die weite Wüste bringt.

46. Wehe dagegen denen, die gegen den Glauben verstoßen, die die Dinge der Welt mehr lieben als das Geistige – denen, die weiterhin an ihren Götzenbildern und ihren Traditionen festhalten! In der Meinung, Mir zu dienen, werden sie Untertanen des “Pharao” sein, welcher das “Fleisch”, der Materialismus, der Götzendienst ist.

47. Wer zum Gelobten Lande, zum Vaterland des Geistes kommen möchte, muss bei seinem Gang durch die Welt eine Spur des Guten hinterlassen.

48. Kommt auf diesem Wege und fürchtet euch nicht. Denn wenn ihr eure Hoffnung auf Mich setzt, ist es unmöglich, euch zu verirren. Wenn ihr euch fürchtet oder kein Vertrauen habt, dann ist euer Glaube nicht absolut, und Ich sage euch, dass wer Mir nachfolgen will, von meiner Wahrheit überzeugt sein muss. (269, 50-51)

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flagge en  Chapter 64… Prophecies

The Third Testament Chapter 64… Prophecies
Revelations of Jesus Christ

The Fulfillment of Old and New Prophecies
Thus saith the Lord…

1. That of which the prophets spoke will be fulfilled in this era. My new word will come to philosophers and theologians, and many of them will mock it while others will be scandalized by it. Yet, when that happens, their astonished eyes will behold the fulfillment of the prophecies that I have now announced. (151, 75)

2. Those prophets of past times received no consecration or authorization whatsoever on earth, they were not obliged to submit themselves to any authority, and were satisfied to obey the dictates of their Lord, who put his words on the lips of those He had chosen.

3. Full of faith and courage, nothing could stop them from their mission of teaching My Law to the people and separating them from religious fanaticism, making them understand the indolence and errors of the priests. (162, 7 – 8)

4. Humanity, does the pain, misery, and chaos that envelops you in these days seems unexpected?

5. If you are surprised, it is because of your lack of attention to My prophecies and because you have not prepared yourselves.

6. All was foreseen and proclaimed, but you lacked faith and now you suffer the consequences as a very bitter cup.

7. Now, once again, I am prophesying through human understanding. Some of these prophecies will come to pass soon, and others are for more distant times.

8. This people who hear them have the great responsibility of making them known to mankind, for they contain light that will make men understand the reality in which they live so that they will halt their speedy race toward the abyss. (276, 41 – 42)

9. Much of what I have spoken to you of in this Era is prophecy that refers sometimes to things that are near, and others to the future. That is why many men do not wish to assign importance to this Divine message.

10. This word, in contrast, shall surge full of light among the humanity of the coming times. In it they will see and find great revelations whose exactitude and perfection will leave the men of science astounded. (216, 13)

The Great Prophecy to the Nations, delivered on January 10, 1945

11. I now speak to the nations of the earth: You all have My light. With it you will reflect on the fact that you have come to take lives as though you were their owners.

12. Truly I tell you that your destruction and pain have raised profound repentance in many and awoken millions of beings to the light. They now seek and invoke Me, and from them a clamor arises to reach Me, asking: “Father, can it be that the war will not end in 1945, and that you will not come to dry our tears and bring us peace?”

13. Here is My presence among you: Oh, seven nations, seven heads you have raised in the world before Me!

14. ENGLAND: I enlighten you. My justice will strongly touch on you yet, but I shall give you strength. I touch your hearts and tell you, that your ambitions shall fail, and your powers shall be taken from you and given to no one.

15. GERMANY: In this moment I touch on your arrogance, and I tell you: Prepare yourselves, for your seed will not perish. You have asked Me for new lands, and men have interjected themselves in My high judgments. I have bowed your pride and tell you to take My strength and trust in Me, for I shall save you.

16. Yet, if you do not trust in Me, and give in to your arrogance, you shall fall and be made slaves of the world. That, however, is not My will, for this is the time in which I am toppling the lords and freeing the slaves and captives. Take My light, and arise.

17. RUSSIA: My spirit sees all. The world will not be yours. It is I who shall reign over you all. You shall not succeed in erasing My name, for Christ, who speaks to you, shall reign over all men. Give up your materialism, and prepare yourselves for a new life. If you do not, I shall break your pride. I give you My light.

18. ITALY: No longer are you the lord as in times past; today, humiliation, slavery, and war have destroyed you. Because of your degeneration you are passing through a great purification. Yet, I tell you: Regenerate yourselves. Set aside your fanaticism and idolatry, and recognize Me as the Lord of lords. I shall pour out new inspirations and light to you. Take My balm and forgive one another.

19. FRANCE: You have presented Me your pain. Your lamentations have reached the height of My throne. I receive you. Yesterday you rose up as a lord, today you have only the chains you drag to present Me.

20. You have not prayed nor kept vigil. You gave yourselves to material pleasures, and the dragon has made you his prey.

21. Yet, I will save you, for the cry of your women and the tears of your children have come to Me. You wish to save yourselves, and I cover you with My mantle. Yet, truly I tell you: Pray, keep vigil, and forgive.

22. THE UNITED STATES OF AMERICA: In this moment I also receive you. I see your heart, not of stone, nor of metal, but of gold. But I find your mind of metal, hardened. I do not find love in you, nor spirituality, I see only grandeur, ambitions, and greed.

23. Continue, and yet I ask: When will My seed put down roots in you? When will you topple your “golden calf” and your “tower of Babble,” so that you may build the true temple of the Lord?

24. I touch your conscience from first to last and I forgive you. I enlighten you so that at the supreme hour, when the test reaches its culmination, your mind will not become confused, but thinking clearly and remembering that I am before you.

25. I give you light, strength, and power. Do not interfere in My high judgments, for if you disobey My mandates or trespass the limits marked, pain, destruction, fire, pestilence, and death will come to you.

26. JAPAN: I receive you and speak to you. I have entered your sanctuary and seen all. You do not wish to be the hindmost, but have always wished to be first, and truly I tell you, that seed is not pleasing to Me.

27. It is necessary for you to drain the cup of bitterness so that your heart may be purified. It is necessary that your language be mixed with other languages; that the world comes closer to you. When the world is cleansed and prepared it will bring you the seed that I will give, for I see none who are prepared. I do not see in you the spiritual seed of My Divinity. Yet, I shall prepare the way.

28. Soon there will be a chaos of ideas in the universe, a confusion of sciences and theories, and after that chaos the light will come to you. I prepare and forgive all of you, and shall make you to enter the true path.

29. When the time is right, and peace comes among nations, do not be reluctant, do not oppose My will. If the nations have signed, do not betray them, for I will then unleash My justice upon you.

30. Seven nations: seven heads. The Father has received you. Before you, under your dominion, is the world. You will answer to Me for it.

31. May the light of the book of seven seals be with each of the nations, so that men may prepare according to My will. (127, 50 – 65)

Wars and Natural Catastrophes, Signs in the Heavens

32. This same world you inhabit has long been a battlefield. And the enormous experience left to men by their ancestors, bitter and painful experience that is like a book opened by the conscience before the men of this time, has not been enough.

33. The heart of humanity is too hard to accept that fruit of experience, left like a legacy of light. All that they have inherited from their ancestors is the hatred, arrogance, resentment, greed, pride, and vengeance transmitted to them by their blood. (271, 65)

34. Understand that it is a time of justice, for truly I tell you that all must be atoned for. The earth itself cries out at the poor use made of it and the elements by man.

35. All that has been destroyed it shall demand of you, making men realize that they were made by the Creator for the purpose of love, and that the only will that could destroy them, is that which protects, cares for, and blesses them. (180, 67)

36. I am leaving you this message that you must carry beyond the seas. My word will cross the old continent and come to the men of Israel, who have risen in fratricidal war over a piece of land, without realizing the poverty of their spirits.

37. You cannot understand the trial through which the world will pass. All await peace, and that will only come after the elements have given testimony of Me. (243, 52)

38. My elements shall be unleashed and desolate the lands. The men of science will discover a new planet, and a rain of stars will illuminate your world, but this will not bring disasters to humanity, but only announce to men the coming of a new era. (182, 38)

39. I have already revealed to you that My people are scattered across the earth, and so the seed of spiritualism is disseminated around the globe.

40. Today you are disunited, and do not even recognize each other due to truly petty issues. Still, when the materialist doctrines come to threaten to invade all of you, then all who think and feel with the spirit shall identify yourselves. When that time comes I will give you a sign by which you may recognize each other, something that all will be able to see and hear in the same form. And so, when you bear witness to one another, you will marvel, and say: It is the Lord who has visited us. (156, 35 – 36)

Prophecy concerning the Schism in the Mexican Communities

41. Hear Me, people, and rise up to comply truly and worthily with My word.

42. I see sadness in your heart, for you are foreseeing that not all these multitudes will adhere to the Law I have written in your consciences. Yet, I tell you, as in the First Era, the people shall divide.

43. I have spoken much with you, and have marked out only one path for all. I tell you therefore, that a judgment will come upon this people, when the day marked by the will of your Father as the end of these manifestations comes, if some of My children disobey Me.

44. I have come to you as a liberator in this era, showing you the road in the desert, the spiritual journey of the struggle for liberation and salvation, finally announcing you the Promised Land which is peace, light, and the happiness of the spirit.

45. Blessed are those who rise up, anxious for liberation and spirituality, to follow Me in this journey, for they shall never feel alone or weak in the trials brought by the vast desert.

46. Woe to those, in contrast, who lack faith, to those who love the things of the world more than the spiritual, those who remain tied to their idols and their traditions. They, believing they serve Me, will be the subjects of Pharaoh, which is the flesh, materialism, and idolatry.

47. He who yearns to come to the Promised Land, the homeland of the spirit, must go through the world leaving the tracks of goodness.

48. Approach on that road, and do not fear, for if you base your hope in Me, it shall be impossible for you to be lost, and if you do fear or lose trust, it is because your faith is not absolute, for I tell you that He who wishes to follow Me must be persuaded of My truth. (269, 50 – 51)

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flagge fr  Chapitre 64… Prophéties

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 64… Prophéties
Révélations de Jésus-Christ

L’accomplissement d’anciennes et de nouvelles prophéties
Cela dit le Seigneur…

1. Ce dont les prophètes parlèrent s’accomplira en cette époque; Ma nouvelle parole parviendra aux philosophes et aux théologiens, et beaucoup d’entre eux s’en moqueront pendant que d’autres se scandaliseront. Cependant devant les faits, leurs yeux stupéfaits contempleront l’accomplissement des prophéties que je vous annonce maintenant. (151, 75)

2. Ces prophètes des temps passés ne reçurent aucune consécration ou autorisation sur la Terre, ils n’étaient pas obligés de se soumettre à une quelconque autorité et se limitaient seulement à obéir aux préceptes de leur Seigneur, qui était Celui qui déposait Sa parole sur les lèvres de ceux qu’Il avait choisis.

3. Pleins de foi et de courage, rien ne les arrêtait dans leur mission d’enseigner ma Loi aux hommes et de les écarter du fanatisme religieux, en leur faisant comprendre l’indolence et les erreurs des prêtres. (162, 7-8)

4. Ô Humanité, la douleur, la misère et le chaos qui vous enveloppe en cette époque vous paraissent-ils imprévus?

5. Cêest parce que vous ne vous étiez pas intéressés aux prophéties que je vous avais préparées.

6. Tout était prévu et tout était annoncé, mais vous manquâtes de foi et, maintenant, vous en souffrez les conséquences, qui sont comme un calice très amer.

7. À présent, je prophétise au travers de l’entendement humain; et quelques-unes de ces prophéties se réaliseront bientôt, d’autres sont réservées à des temps plus éloignés.

8. Ce peuple qui les écoute a la grande responsabilité de les faire connaître à l’humanité, car elles contiennent la lumière qui fera comprendre aux hommes la réalité dans laquelle ils vivent, afin qu’ils cessent leur course effrénée vers l’abîme. (276, 41-42)

9. Beaucoup de ce dont je vous ai entretenu, en cette époque, est prophétie qui fait référence parfois à des temps qui sont proches, et parfois à d’autres à venir, c’est pourquoi beaucoup d’hommes ne souhaiteront pas attacher d’importance à ce message divin.

10. Cette parole, en revanche, surgira pleine de lumière parmi l’humanité des temps futurs, qui verra et trouvera, en elle, de grandes révélations dont l’exactitude et la perfection laisseront émerveillés les hommes de science. (216, 13)

Grande prophétie aux nations, du 10 janvier 1945

11. En cet instant, je m’adresse aux nations de la Terre. Toutes détiennent Ma lumière, et c’est grâce à elle qu’elles réfléchiront sur le fait qu’elles sont venues prendre la vie comme si elles en étaient les propriétaires.

12. En vérité je vous le dis, votre destruction et votre douleur ont soulevé un profond repentir en un grand nombre, et ont éveillé des millions d’êtres à la lumière, qui Me cherchent et M’invoquent, et d’eux s’élève une clameur qui arrive jusqu’à Moi, en demandant : «Père, la guerre, par hasard, ne prendra-t-elle pas fin en 1945, et ne viendras-Tu pas sécher nos larmes et nous apporter la paix?»

13. Et Me voici présent parmi vous, ô sept nations! Sept têtes qui vous êtes élevées dans le monde devant Moi!

14. ANGLETERRE : Je vous éclaire. Ma justice vous touchera encore fortement, cependant je vous donne la force, je touche votre coeur et vous dis que vos ambitions s’évanouiront, que vos pouvoirs vous seront enlevés et donnés à personne.

15. ALLEMAGNE : En ce moment, je touche votre arrogance et vous dis : Préparez-vous, parce que votre graine ne périra pas. Vous M’avez demandé de nouvelles terres, et les hommes se sont interposés dans mes hauts jugements. Je touche votre nuque et vous dis de prendre ma force et de Me faire confiance, car je vous sauverai.

16. Mais, si vous n’avez pas confiance en Moi et que vous cédez à votre arrogance, vous tomberez et serez l’esclave du monde. Cependant, cela n’est pas Ma volonté, parce que ceci est le temps où je viens renverser les seigneurs et libérer les esclaves et les captifs. Prenez Ma lumière, et levez- vous.

17. RUSSIE : Mon Esprit voit tout. Le monde ne sera pas le vôtre. C’est Moi qui régnerai sur vous tous. Vous ne réussirez pas à effacer Mon nom, parce que le Christ qui vous parle régnera sur tous les hommes. Dématérialisez-vous et préparez-vous pour une nouvelle vie, parce que s’il n’en était pas ainsi, je briserai votre orgueil. Je vous offre Ma lumière.

18. ITALIE : Vous n’êtes déjà plus le seigneur des temps passés; aujourd’hui, l’outrage, l’esclavage et la guerre vous ont détruits. A cause de votre dégénérescence, vous passez par une grande purification. Mais, je vous dis : Régénérez-vous, écartez votre fanatisme et votre idolâtrie, et reconnaissez-Moi comme le Seigneur des seigneurs. Je répandrai de nouvelles inspirations et de la lumière sur vous. Prenez Mon baume et pardonnez-vous les uns aux autres.

19. FRANCE : Vous Me présentez votre douleur. Votre lamentation arrive jusqu’à Mon siège. Je vous reçois. Hier, vous vous élevâtes comme un seigneur, et à présent vous Me présentez seulement les chaînes que vous traînez.

20. Vous n’avez ni veillé ni prié; vous vous êtes livrés aux plaisirs matériels, et le dragon a fait de vous sa proie.

21. Néanmoins, je vous sauverai, parce que le cri de vos femmes et les larmes des enfants Me parviennent. Vous souhaitez vous sauver, et Moi je vous couvre de mon manteau, mais en vérité je vous le dis : Veillez, priez et pardonnez.

22. ÉTATS-UNIS D’AMERIQUE : En ce moment, je vous reçois aussi. Je contemple votre coeur, non pas de pierre, mais de métal, d’or. Je trouve endurci votre cerveau de métal. Je ne trouve pas d’amour en vous, je ne découvre aucune spiritualité, je ne vois que grandeur, ambitions, et convoitise et cupidité.

23. Continuez, néanmoins je vous demande : Quand Ma semence va-t- elle profondément s’enraciner en vous? Quand abattrez-vous votre «veau d’or» et votre «tour de Babel», pour édifier le véritable temple du Seigneur?

24. Je touche votre conscience du premier au dernier, et vous pardonne. Je vous illumine afin qu’à l’heure suprême, quand l’épreuve arrive à son apogée, votre esprit ne soit pas aveuglé, mais que vous pensiez clairement et que vous vous souveniez que je suis avant vous.

25. Je vous donne lumière, force, et pouvoir. Ne vous intercalez pas dans mes hauts jugements, parce que si vous désobéissez à mes commandements ou si vous outrepassez la limite que je marque, la douleur, la destruction, le feu, la peste et la mort seront avec vous.

26. JAPON : Je vous reçois et vous parle. J’ai pénétré votre sanctuaire et tout vu. Vous ne souhaitez pas être les derniers, mais avez toujours souhaité être les premiers et, en vérité je vous le dis, cette semence n’est pas agréable à Mes yeux.

27. Il est nécessaire que vous buviez jusqu’au fond le calice d’amertume, afin de purifier votre coeur. Il est nécessaire que votre langue se mélange aux autres langues, que le monde s’approche de vous. Quand le monde se rencontrera prêt et propre, il vous apportera la semence que je lui livrerai, car je ne vois personne qui soit préparé. Je ne contemple pas, en vous, la semence spirituelle de ma Divinité. Mais, je préparerai le chemin.

28. Il se produira bientôt un chaos d’idées dans l’univers, une confusion de sciences et de théories, et c’est après ce chaos que la lumière vous parviendra. Je vous prépare tous et vous pardonne tous, et je fais en sorte que vous suiviez le vrai chemin.

29. Au moment indiqué et quand la paix s’installera parmi les nations, ne soyez pas réticents, ne vous opposez pas à Ma volonté. Si les nations signent, ne les trahissez pas, parce qu’alors je déchargerai ma justice sur vous.

30. Sept nations! Sept têtes! Le Père vous a reçues. Le monde est là, devant vous, sous votre autorité. Et c’est vous qui Me répondrez de lui.

31. Il est de Ma volonté qu’en chacune des nations soit la lumière du «Livre des Sept Sceaux», afin que les hommes se préparent. (127, 50-65)

Guerres et catastrophes naturelles – Signes dans le Ciel

32. Ce même monde, que vous habitez à présent, a été longtemps un champ de bataille et, il n’a pas suffi, à l’homme, l’énorme expérience que lui ont léguée ses ancêtres, une expérience amère et douloureuse qui est comme un livre ouvert par la conscience devant les hommes de ce temps.

33. Mais le coeur de l’humanité est dur pour accepter ce fruit d’expérience, qui est comme un héritage de lumière. Tout ce qu’ils ont hérité de leurs ancêtres a été la haine, l’arrogance, le ressentiment, la cupidité, l’orgueil et la vengeance qui leur fut transmise dans le sang. (271, 65)

34. Comprenez que c’est un temps de justice, parce que, en vérité je vous le dis, toute faute sera expiée. La terre elle-même réclamera le mauvais usage que l’homme a fait d’elle et de ses éléments.

35. Tout ce qui a été détruit, on vous le réclamera, en faisant reconnaître aux hommes qu’ils furent créés par le Créateur dans un dessein d’amour, et que cette volonté unique, qui pouvait les détruire, est Celle qui en prend soin, qui les protège et les bénit. (180, 67)

36. Je vous laisse ce message que vous porterez au-delà des mers. Ma parole traversera le vieux continent et arrivera aux hommes d’Israël, qui se sont soulevés dans une guerre fratricide pour une parcelle de terre, sans se rendre compte de la misère de leur esprit.

37. Vous ne pouvez pas comprendre, ni imaginer l’épreuve que le monde traversera. Tous espèrent la paix, et celle-ci ne deviendra une réalité qu’après que les éléments auront rendu témoignage de Moi. (243, 52)

38. Mes éléments se déchaîneront et ravageront les régions. Les hommes de science découvriront une nouvelle planète, et une pluie d’étoiles éclairera votre monde, mais cela n’entraînera pas de catastrophes pour l’humanité, mais seulement annoncera aux hommes l’arrivée d’un temps nouveau. (182, 38)

39. Je vous ai déjà révélé que Mon peuple se trouve disséminé de par le Monde, ce qui revient à dire que la semence spiritualiste est disséminée sur toute la surface de la Terre.

40. Aujourd’hui vous êtes désunis, et vous en arrivez même à vous désavouer les uns les autres pour des broutilles. Cependant, quand les doctrines matérialistes viendront vous menacer de vous envahir tous, alors vous tous qui pensez et percevez avec l’esprit parviendrez à vous identifier. Quand ce moment sera proche, je vous donnerai un signe afin que vous puissiez vous reconnaître, quelque chose que tous seront capables de voir et d’entendre de la même manière. Ainsi, quand vous vous rendrez témoignage les uns aux autres, vous vous émerveillerez et vous exclamerez : C’est le Seigneur qui nous a visités. (156, 35-36)

Prophétie à propos du schisme des communautés mexicaines

41. Ecoutez-Moi à présent, peuple, et levez-vous pour accomplir dignement et vraiment Ma parole.

42. Je vois la tristesse dans votre coeur, parce que vous pressentez que toutes ces multitudes ne vont pas adhérer à la Loi que j’ai écrite en votre conscience, toutefois je vous dis que maintenant, comme au Premier Temps, le peuple se divisera.

43. Je vous ai beaucoup parlé, et ai tracé un seul chemin pour tous, c’est pourquoi je vous dis que le jugement tombera sur ce peuple, au jour marqué par la volonté de votre Père, pour mettre fin à cette manifestation, si certains de mes enfants Me désobéissent.

44. Je suis venu à vous comme un libérateur en cette époque, en vous indiquant la route dans le désert, le voyage spirituel de la lutte pour la libération et le salut, en vous promettant, au bout du chemin, la nouvelle Terre de Promesse qui est la paix, la lumière et le bonheur de l’esprit.

45. Bienheureux ceux qui se lèvent pour Me suivre dans ce voyage, anxieux de libération et de spiritualité, car ils ne se sentiront jamais seuls ni faibles dans les épreuves que leur proposera le vaste désert.

46. En revanche, malheur à ceux qui manquent de foi, à ceux qui aiment davantage les choses du monde que le spirituel, à ceux qui restent attachés à leurs idoles et à leurs traditions! Ceux- là, croyant Me servir, seront les sujets du pharaon, qui représente la chair, le matérialisme, l’idolâtrie.

47. Celui qui désire ardemment arriver à la Terre Promise, à la patrie de l’esprit, doit recourir le monde en laissant l’empreinte du bien.

48. Empruntez ce chemin, et n’ayez crainte car si vous fondez votre espoir en Moi, il est impossible que vous vous perdiez; si vous avez peur ou que vous êtes méfiants, c’est que votre foi n’est pas absolue, et Moi je vous dis que celui qui souhaite me suivre doit être persuadé de Ma vérité. (269, 50- 51)

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flagge es  Capítulo 64… Profecías

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 64… Profecías
Revelaciones de Jesucristo

El cumplimiento de antiguas y nuevas profecías
Esto dice el Señor…

1. Lo que los profetas hablaron, secumplirá en este tiempo; mi nueva palabra llegará ante filósofos y teólogos, muchos se mofarán de ella y otros se escandalizarán, mas cuando eso sea, sus ojos asombrados contemplarán el cumplimiento de las profecías que ahora os he anunciado. (151, 75)

2. Aquellos profetas de los tiempos pasados no recibieron consagración o autorización alguna en la Tierra, no estaban obligados a tener sumisión ante ninguna autoridad y sólo se concretaban a obedecer los dictados de su Señor, que era el que ponía su palabra en los labios de aquellos escogidos por El.

3. Llenos de fe y de valor, nada los detenía en su misión de enseñar mi Ley al pueblo y apartarlo del fanatismo religioso, haciéndole comprender la indolencia y los errores de los sacerdotes. (162, 7 – 8)

4. Humanidad: ¿Os parece imprevisto el dolor, la miseria y el caos que os envuelve en este tiempo?

5. Si estáis sorprendidos, es porque no os interesasteis por mis profecías y no os preparasteis.

6. Todo estaba previsto y todo estaba anunciado, pero faltasteis a la fe y ahora apuráis las consecuencias como un cáliz muy amargo.

7. También ahora estoy profetizando por medio del entendimiento humano; unas profecías son de realización próxima y otras para tiempos más distantes.

8. Este pueblo que las escucha, tiene la gran responsabilidad de darlas a conocer a la humanidad, porque ellas contienen luz que hará a los hombres comprender la realidad en que viven, para que se detengan en su veloz carrera hacia el abismo. (276, 41 – 42)

9. Mucho de lo que en este tiempo os he hablado, es profecía que se refiere a tiempos próximos a veces, y a veces a tiempos del futuro, por eso muchos hombres no querrán dar importancia a este mensaje divino.

10. En cambio, esta palabra surgirá llena de luz entre la humanidad de los tiempos venideros, que verán y encontrarán en ella grandes revelaciones, cuya exactitud y perfección dejarán maravillados a los hombres de ciencia. (216, 13)

Gran profecía a los pueblos, del 10. 1. 1945

11. En este instante hablo a las naciones de la tierra. Mi luz la tienen todos, con ella reflexionarán en que han llegado a tomar la vida como si fuesen los dueños de ella.

12. En verdad os digo, que vuestra destrucción y vuestro dolor ha levantado profundo arrepentimiento en muchos y ha despertado a millones de seres a la luz, que me buscan e invocan, y de ellos se levanta un clamor que llega hasta Mí, preguntando: Padre, ¿Acaso la guerra no cesará en 1945, ni vendrás a secar nuestras lágrimas y a traernos la paz?

13. He aquí mi presencia entre vosotros, ¡oh siete naciones! ¡Siete cabezas que os habéis levantado en el mundo delante de Mí!

14. INGLATERRA: Yo os ilumino. Mi justicia grandemente os tocará todavía, mas os doy la fuerza, toco vuestro corazón y os digo: Vuestras ambiciones caerán, vuestros poderíos os serán quitados y a nadie serán dados.

15. ALEMANIA: Toco en este instante vuestra soberbia y os digo: Preparaos, porque vuestra semilla no perecerá. Nuevas tierras me habéis pedido y los hombres se han interpuesto en mis altos juicios. Yo toco vuestra cerviz y os digo: Tomad mi fuerza y confiad en Mí que Yo os salvaré.

16. Mas si en Mí no confiareis y os entregaseis a vuestra soberbia, caeréis y seréis esclava del mundo; mas esa no es mi voluntad, porque es el tiempo en que vengo derribando a los señores y libertando a los esclavos y cautivos. Tomad mi luz y levantaos.

17. RUSIA: Mi Espíritu todo lo contempla. No será vuestro el mundo. Yo seré quien reine sobre todos vosotros. No lograréis borrar mi nombre, porque Cristo que os habla, reinará sobre todos los hombres. Desmaterializaos y preparaos para una nueva vida, porque si así no fuere, Yo quebrantaré vuestro orgullo. Os entrego mi luz..

18. ITALIA: No sois ya el Señor de los tiempos pasados; hoy el escarnio, la esclavitud y la guerra os han destruido. Una gran purificación estáis atravesando por vuestra degeneración. Mas os digo: regeneraos, apartad vuestro fanatismo e idolatría y reconocedme como el Señor de los señores. Yo derramaré nuevas inspiraciones y luz entre vosotros. Tomad mi bálsamo y perdonaos los unos a los otros.

19. FRANCIA: Me hacéis presente vuestro dolor. Vuestro lamento llega hasta la altura de mi solio. Yo os recibo. Ayer os levantasteis como señor, ahora sólo me presentáis las cadenas que arrastráis.

20. No habéis velado ni orado; os habéis entregado a los placeres de la materia, y el dragón ha hecho presa de vosotros.

21. Mas Yo os salvaré, porque el clamor de vuestras mujeres y el llanto de los niños llega a Mí. Queréis salvaros, y Yo os doy mi manto, pero en verdad os digo: Velad, orad y perdonad.

22. ESTADOS UNIDOS: En este instante también os recibo. Contemplo vuestro corazón, no de piedra, sino de metal, de oro. Vuestro cerebro de metal lo encuentro endurecido. No encuentro amor en vosotros, no descubro espiritualidad, sólo veo grandeza, ambiciones y codicia.

23. Seguid, mas os pregunto: ¿Cuándo mi simiente va a enraizar profundamente en vosotros? ¿Cuándo derrumbaréis vuestro “becerro de oro” y vuestra “torre de Babel”, para edificar el verdadero templo del Señor?

24. Yo os toco la conciencia, desde el primero al último y os perdono. Os ilumino para que en la hora suprema, cuando la prueba llegue a la culminación, no se ofusque vuestra mente, sino que penséis con claridad y recordéis que Yo soy antes que vos.

25. Os doy luz, fuerza y potestad. No os intercaléis en mis altos juicios, porque si desobedecieseis mis mandatos o traspasaseis el límite que señalo, el dolor, la destrucción, el fuego, la peste y la muerte serán con vos.

26. JAPÓN: Os recibo y os hablo. He penetrado en vuestro santuario y todo lo he contemplado. No queréis ser postreros siempre habéis querido ser primero y en verdad os digo: Esa simiente no es grata delante de Mí.

27. Es menester que apuréis el cáliz de amargura, para que se purifique vuestro corazón. Es necesario que vuestra lengua se mezcle con las otras lenguas; es menester que el mundo se acerque a vosotros. Cuando el mundo se encuentre preparado y limpio, os llevará simiente que Yo le he de entregar, porque a nadie contemplo preparado. No contemplo en vosotros la simiente espiritual de mi Divinidad. Mas Yo prepararé el camino.

28. Pronto habrá caos de ideas en el universo, confusión de ciencias y teorías, y después de ese caos llegará la luz a vosotros. Yo a todas os preparo y perdono y hago que penetréis al camino certero.

29. Cuando el momento sea marcado y llegue la paz a las naciones, no seáis reacios, no os opongáis a mi voluntad. Si las naciones firmaron, vos no las traicionéis, porque entonces Yo descargaré mi justicia sobre vosotros.

30. ¡Siete naciones! ¡Siete cabezas! Os ha recibido el Padre. Ante vosotros, bajo vuestro dominio, se encuentra el mundo. Vosotros me responderéis de él.

31. Sea la luz del “libro de los siete sellos” en cada una de las naciones, para que los hombres se preparen conforme es mi voluntad. (127, 50 – 65)

Guerras y catástrofes naturales – señales en el Cielo

32. Este mismo mundo que ahora habitáis, ha sido por mucho tiempo campo de batalla y no le ha bastado al hombre la enorme experiencia legada por sus antepasados, experiencia amarga y dolorosa que es como un libro abierto por la conciencia delante de los hombres de este tiempo.

33. Pero es duro el corazón de la humanidad para aceptar aquel fruto de experiencia que es como un legado de luz. Lo único que han heredado de sus antepasados ha sido el odio, la soberbia, el rencor, la codicia, el orgullo y la venganza que les fue transmitida en la sangre. (271, 65)

34. Mirad que es tiempo de justicia, porque en verdad os digo, toda falta será expiada. La misma tierra reclamará el mal uso que de ella y de sus elementos haya hecho el hombre.

35. Todo lo que haya sido destruido os reclamará, haciendo reconocer a los hombres que fueron hechos por el Creador con fines de amor, y que esa voluntad única que podía destruirles es la que les cuida, les protege y les bendice. (180, 67)

36. Os estoy dejando este mensaje que habéis de llevar más allá de los mares. Mi palabra cruzará por el viejo continente y llegará hasta los hombres de Israel, que en lucha fratricida se han levantado por un pedazo de tierra, sin darse cuenta de la miseria de su espíritu.

37. No podéis comprender la prueba por la que pasará el mundo. Todos esperan la paz y ésta sólo será efectiva hasta después de que los elementos hayan dado testimonio de Mí. (243, 52)

38. Mis elementos se desatarán y asolarán comarcas. Los hombres de ciencia descubrirán un nuevo planeta y una lluvia de estrellas alumbrará vuestro mundo, pero esto no acarreará desastres para la humanidad, sólo anunciará a los hombres la llegada de un nuevo tiempo. (182, 38)

39. Ya os he revelado que mi pueblo se encuentra diseminado por toda la Tierra, es decir que la simiente espiritualista se encuentra diseminada en toda la redondez de la Tierra.

40. Hoy estáis desunidos y hasta llegáis a desconoceros unos y otros, por verdaderas pequeñeces; mas cuando las doctrinas materialistas lleguen a amenazar con invadiros a todos, entonces será cuando llegaréis a identificaros todos los que pensáis y sintáis con el espíritu. Para cuando ese tiempo llegue, Yo os daré una señal para que podáis reconoceros, algo que todos podáis llegar a ver y oír en la misma forma. Así, cuando déis testimonio unos a otros, os maravillaréis y diréis: Es el Señor quien nos ha visitado. (156, 35 – 36)

Profecía sobre la escisión de las comunidades mexicanas

41. Oídme ahora, pueblo, y levantaos a dar cumplimiento digno y verdadero a mi palabra.

42. Veo que lleváis tristeza en vuestro corazón, porque estáis presintiendo que no todas estas multitudes se van a apegar a la Ley que he escrito en vuestra conciencia, mas, Yo os digo que ahora, como en el Primer Tiempo, el pueblo se dividirá.

43. Yo os he hablado mucho y he marcado un solo sendero a todos, por lo que os digo que vendrá el juicio para este pueblo, cuando sea el día señalado por la voluntad de vuestro Padre para hacer cesar esta manifestación si algunos de mis hijos me desobedecen.

44. He venido a vosotros como un libertador en este tiempo, señalándoos el camino del desierto, la jornada espiritual de la lucha por la liberación y la salvación, prometiéndoos al final la nueva Tierra de Promisión que es la paz, la luz y la felicidad del espíritu.

45. Bienaventurados los que se levanten a seguirme en esta jornada, ansiosos de liberación y espiritualidad, porque nunca se sentirán solos ni débiles en las pruebas que les depare el extenso desierto.

46. En cambio, ¡Ay de los que falten a la fe, de los que amen más lo del mundo que lo del espíritu, de los que sigan aferrados a sus ídolos y a sus tradiciones! Ellos creyendo servirme, serán súbditos del Faraón, que es la carne, el materialismo, la idolatría.

47. El que anhele llegar a la Tierra Prometida, a la patria del espíritu, tiene que ir por el mundo dejando huella de bien.

48. Venid por ese camino y no temáis, que si fundáis vuestra esperanza en Mi, no es posible que os perdáis; si temáis o desconfiáis, es que vuestra fe no es absoluta y Yo os digo que el que quiera seguirme, debe estar persuadido de mi verdad. (269, 50 – 51)

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3. Testament Kapitel 63-5…Untugenden & Läuterung ……. 3rd Testament Chapter 63-5…Defects, Sins & Purification

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-5… Défauts & Purification
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63-5… Defectos & Purificación

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flagge de  Kapitel 63-5… Untugenden, Verirrungen, Läuterung & Vergeistigung

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 63-5… Untugenden, Verirrungen, Läuterung & Vergeistigung – Unterweisung 5… Verse 431-474 – Offenbarungen Jesu Christi

Untugenden, Verfehlungen, Verirrungen
So spricht der Herr…

431. Begreift meine Lehre, um nicht weitere Fehler in eurem Leben zu begehen; denn jede Kränkung, die ihr euren Mitmenschen zufügt, sei es mit Worten oder Werken, wird eine unauslöschliche Erinnerung in eurem Gewissen sein, das euch unversöhnlich Vorhaltungen machen wird.

432. Ich sage euch noch einmal, dass ihr alle benötigt werdet, damit sich der göttliche Plan erfüllt und das so große geistige Elend unter den Menschen ein Ende hat.

433. Solange die Selbstsucht existiert, wird auch der Schmerz existieren. Wandelt eure Gleichgültigkeit, euren Egoismus und eure Verachtung um in Liebe, in Mitgefühl, und ihr werdet erleben, wie bald der Friede zu euch kommen wird. (11, 38 – 40)

434. Sucht euren Fortschritt innerhalb des menschlichen Lebens, doch lasst euch niemals von übermäßigem Ehrgeiz beherrschen; denn dann werdet ihr eure Freiheit verlieren, und der Materialismus wird euch versklaven. (51, 52)

435. Ich vergebe eure Verfehlungen, aber gleichzeitig korrigiere Ich euch, damit ihr aus euren Herzen die Selbstsucht vertreibt, weil sie eine der Schwächen ist, die den Geist am tiefsten herabziehen.

436. Ich rühre euch durch das Gewissen an, damit ihr euch eurer Pflichten unter Geschwistern erinnert und auf eurem Wege Liebeswerke und Vergebung sät, wie Ich es euch in der “Zweiten Zeit” lehrte. (300, 29)

437. Heute hat euch die Kraft der Materie und der Einfluss der Welt zu Egoisten gemacht. Aber die Materie ist nicht ewig, auch nicht die Welt und ihr Einfluss, und Ich bin der geduldige Richter, dessen Gerechtigkeit Herr des Lebens und der Zeit ist. Ihr dürft nicht jene richten, die Mich leugnen, denn dann werde Ich euch für schuldiger befinden als sie.

438. Erhob Ich etwa meine Stimme, um meine Henker zu verurteilen? Habe Ich sie nicht mit Liebe und Sanftmut gesegnet? Wenn ihr doch verstündet, dass viele von jenen, die wegen dieses Vergehens zeitweilig auf der Welt in die Irre gingen, sich heute geläutert in der Geistigen Welt befinden! (54, 47 – 48)

439. Versucht auch nicht, die verborgenen Gefühle eurer Nächsten aufzudecken, denn in jedem Wesen existiert ein Geheimnis, das nur Ich kennen darf. Doch wenn ihr das entdecken solltet, was – da es nur eurem Bruder gehört – für euch heilig sein soll, so macht es nicht bekannt, zerreißt nicht diesen Schleier, macht ihn lieber dichter.

440. Wie oft habe Ich die Menschen in das Herz ihres Bruders eindringen sehen, bis sie seine moralische oder geistige Blöße entdeckt haben, um sich daran zu ergötzen und es sogleich bekannt zu machen.

441. Keiner von denen, die so das Privatleben eines Mitmenschen entweiht haben, soll sich wundern, wenn ihn jemand auf seinem Lebenswege bloßstellt und verspottet. Er soll dann nicht sagen, dass es die Elle der Gerechtigkeit ist, die ihn misst; denn es wird die Elle der Ungerechtigkeit sein, mit der er seine Mitmenschen gemessen hat.

442. Achtet die andern, bedeckt mit eurem Mantel der Barmherzigkeit die Bloßgestellten und verteidigt den Schwachen gegenüber der Klatschsucht der Menschen. (44, 46 – 48)

443. Nicht alle, die “auf Straßen und Gassen umherziehen” und von den Ereignissen vergangener Zeiten sprechen und Prophetien auslegen oder Offenbarungen erläutern, sind meine Boten; denn viele haben jene Botschaften aus Eitelkeit, aus Verbitterung oder aus menschlichem Eigennutz missbraucht, um zu beleidigen und zu richten, um zu demütigen oder zu verletzen, und sogar um zu “töten”. (116, 21)

444. Mache dich auf, Menschheit, entdecke den Weg, entdecke den Grund für das Leben! Vereinigt euch, Volk mit Volk, liebt euch alle! Wie dünn ist die Scheidewand, die ein Heim vom anderen trennt, und dennoch – wie ferne sind ihre Bewohner einander! Und an den Grenzen eurer Länder – wie viele Bedingungen werden da verlangt, damit ihr den Ausländer durchlasst! Wenn ihr dies selbst unter Menschenbrüdern tut – was habt ihr dann erst bei denen gemacht, die sich in einem anderen Leben befinden? Ihr habt zwischen ihnen und euch einen Vorhang herabgelassen – wenn nicht den eures Vergessens, so doch den eurer Unwissenheit, welcher wie dichter Nebel ist. (167, 31)

445. Seht ihr jene Menschen, die nur leben, um maßlosen Machthunger zu befriedigen und sich dabei über das Leben ihrer Nächsten hinwegzusetzen, ohne die Rechte zu achten, die Ich, ihr Schöpfer, ihnen gewährt habe? Erkennt ihr, wie ihre Werke nur von Neid, Hass und Habgier sprechen? Also müsst ihr gerade für sie mehr beten als für andere, die des Lichtes nicht so bedürftig sind.

446. Vergebt diesen Menschen all den Schmerz, den sie euch bereiten, und helft ihnen mit euren reinen Gedanken, zur Vernunft zu kommen. Macht den Nebel, der sie umgibt, nicht noch dichter um sie her; denn wenn sie sich einst für ihre Taten verantworten müssen, werde Ich auch die zur Verantwortung ziehen, die, statt für sie zu beten, ihnen mit ihren bösen Gedanken nur Finsternis zusandten. (113, 30)

447. Erinnert euch, dass euch im Gesetz gesagt wurde: “Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben.” Trotzdem sind es viele Götter, die der menschliche Ehrgeiz geschaffen hat, um sie anzubeten, ihnen Tribut zu zollen und ihnen sogar das Leben zu opfern.

448. Begreift, dass mein Gesetz nicht überholt ist, und dass es, ohne euch bewusst zu sein, unablässig durch das Gewissen zu euch spricht; doch die Menschen sind weiterhin Heiden und Götzendiener.

449. Sie lieben ihren Körper, schmeicheln ihren Eitelkeiten und geben ihren Schwächen nach; sie lieben die Schätze der Erde, denen sie ihren Frieden und ihre geistige Zukunft opfern. Sie huldigen dem Fleisch und gelangen dabei manchmal bis zur Degeneration und finden sogar den Tod im Verlangen nach Vergnügungen.

450. Überzeugt euch selbst, dass ihr die Dinge der Welt mehr geliebt habt als euren Vater. Wann habt ihr euch für Mich geopfert, indem ihr Mich in eurem Nächsten liebtet und Mir dientet? Wann opfert ihr euren Schlaf oder gefährdet ihr eure Gesundheit, um Hilfe zu leisten und die Leiden zu lindern, die eure Mitmenschen heimsuchen? Und wann seid ihr bis nahe dem Tode gegangen für eines der hochherzigen Ideale, die meine Lehre inspiriert?

451. Erkennet, dass der Kult, den ihr mit dem materiellen Leben treibt, für euch vor der Verehrung des geistigen Lebens kommt. Das ist der Grund, weshalb Ich euch gesagt habe, dass ihr andere Götter habt, die ihr anbetet und denen ihr mehr dient als dem wahren Gott. (118, 24 – 26)

452. Ihr seid so an die Sünde gewöhnt, dass euch euer Leben als das natürlichste, normalste und zulässigste erscheint, und dennoch hat es den Anschein, als ob Sodom und Gomorrha, Babylon und Rom ihre ganze Lasterhaftigkeit und Sünde auf diese Menschheit abgewälzt hätten. (275, 49)

453. Ihr lebt heute in einer Zeit der Geistesverwirrung, in der ihr das Böse gut nennt, in der ihr dort Licht zu erblicken glaubt, wo Finsternis ist, in der ihr das Überflüssige dem Wesentlichen vorzieht. Aber meine immer bereite und hilfreiche Barmherzigkeit wird rechtzeitig eingreifen, um euch zu retten, und euch den lichtvollen Weg der Wahrheit zeigen – den Weg, von dem ihr euch entfernt habt. (358, 30)

454. Um in allen Prüfungen siegen zu können, tut das, was der Meister euch gelehrt hat: wachet und betet, damit eure Augen immer wachsam sind, und ihr nicht von der Versuchung überwältigt werdet. Bedenkt, dass das Böse großen Spürsinn hat, um euch zu versuchen, um euch zu Fall zu bringen, euch zu besiegen und sich eure Schwachheit zunutze zu machen. Seid scharfsichtig, damit ihr es zu entdecken versteht, wenn es euch auflauert. (327, 10 o.)

455. Wahrlich, Ich sage euch, die Menschheit wird aus diesen Finsternissen den Weg zum Lichte finden. Doch dieser Schritt wird langsam geschehen. Was würde aus den Menschen, wenn sie in einem Augenblick alles Böse begriffen, das sie verursacht haben? Die einen würden den Verstand verlieren, die andern würden sich das Leben nehmen. (61, 52)

Läuterung und Vergeistigung der Menschheit

456. Ihr habt das Gesetz vergessen und habt gewartet, bis euch die Naturgewalten an meine Gerechtigkeit erinnerten: Orkane, Wasserläufe, die über die Ufer treten, Erdbeben, Dürren, Überschwemmungen sind Rufe, die euch wachrütteln und zu euch von meiner Gerechtigkeit sprechen.

457. Welche andere Frucht kann Mir die Menschheit in dieser Zeit anbieten als die der Zwietracht und des Materialismus? Dieses Volk, das jahrelang meine Unterweisung gehört hat, kann Mir ebenfalls keine wohlgefällige Ernte darbringen. (69, 54 – 55)

458. Hört ihr nicht die Rufe der Gerechtigkeit? Seht ihr nicht die Naturgewalten, wie sie einen Landstrich nach dem anderen heimsuchen? Glaubt ihr, dass – wenn ihr ein tugendhaftes Leben führtet – die Notwendigkeit bestünde, dass sich meine Gerechtigkeit in dieser Weise fühlbar macht? Wahrlich, Ich sage euch, es gäbe keinen Grund, euch zu läutern, wenn Ich euch rein gefunden hätte. (69, 11)

459. Obwohl es euch gegenwärtig unmöglich erscheint, in der Menschheit Frieden zu schaffen, sage Ich euch, dass Frieden werden wird, und mehr noch: dass der Mensch in Vergeistigung leben wird.

460. Viel Unheil wird die Welt vor Eintritt dieser Zeit erleiden. Aber jene Leiden werden zum Wohle der Menschheit sein, sowohl im Irdischen, als auch im Geistigen. Es wird wie ein “Bis hierher und nicht weiter” für den zügellosen Lauf der Übeltaten, der Selbstsucht und Genussucht der Menschen sein.

461. Auf diese Weise wird ein Gleichgewicht eintreten; denn die Kräfte des Bösen werden die Kräfte des Guten nicht mehr überwinden können.

462. Diese Läuterung hat, weil sie immer das Empfindlichste und Geliebteste betrifft, den Anschein von Strafe, ohne es zu sein. Denn in Wirklichkeit ist sie ein Mittel zur Rettung der Geistwesen, die sich vom Weg entfernt oder ihn verloren haben.

463. Wer irdisch urteilt, kann nichts Nützliches im Schmerz entdecken; wer jedoch bedenkt, dass er einen Geist besitzt, der ewig leben wird, gewinnt aus dem gleichen Schmerz Licht, Standhaftigkeit und Erneuerung.

464. Wenn ihr geistig denkt – wie könnt ihr dann glauben, dass der Schmerz ein Übel für die Menschheit ist, wenn er von einem Gott kommt, der ganz Liebe ist?

465. Die Zeit vergeht, und ein Zeitpunkt wird kommen, an dem jene großen Prüfungen zu erscheinen beginnen, und selbst der letzte Rest Frieden aus der Welt entweicht, welcher nicht zurückkehren wird, bis die Menschheit den Weg meines Gesetzes gefunden hat und sie auf jene innere Stimme hört, die ihr unablässig sagen wird: Gott lebt! Gott ist in euch! Erkennt Ihn, fühlt Ihn, versöhnt euch mit Ihm!

466. Dann wird sich eure Lebensführung ändern. Die Selbstsucht wird verschwinden, und jeder wird den andern nützlich sein. Die Menschen werden sich an meiner Gerechtigkeit inspirieren, um neue Gesetze zu schaffen und die Völker mit Liebe zu regieren. (232, 43 – 47)

467. Im Materiellen werdet ihr gleichfalls die Umwandlung erleben: die Flüsse werden reich an Wasser sein, die unfruchtbaren Felder werden fruchtbar sein, die Naturkräfte werden in ihre gewohnten Bahnen zurückkehren, weil zwischen dem Menschen und Gott, zwischen dem Menschen und den göttlichen Werken, zwischen dem Menschen und den vom Schöpfer des Lebens diktierten Gesetzen Harmonie herrschen wird. (352, 65)

468. Seid unbesorgt, geliebte Zeugen. Ich kündige euch an, dass diese materialistische Menschheit, die so lange Zeit hindurch nur an das geglaubt hat, was sie berührt, sieht und mit ihrer begrenzten Verstandesfähigkeit begreift, und an das, was sie mit ihrer Wissenschaft beweist, spirituell werden wird und fähig, Mich mit ihrem geistigen Blick zu schauen und die Wahrheit zu suchen. (307, 56)

469. Wenn ihr geistig vorbereitet wäret, könntet ihr in der Unendlichkeit die Scharen geistiger Wesen sehen, welche vor eurem Blicke einer unermesslich großen, weißen Wolke gleichen würden, und wenn sich die Sendboten oder Abgesandten von ihr lösen, würdet ihr sie wie Lichtfunken auf euch zukommen sehen.

470. Euer geistiger Blick ist noch nicht durchdringend, und darum muss Ich zu euch über das Jenseits sprechen, von all jenem, das ihr noch nicht zu schauen vermögt. Aber Ich sage euch, die Zeit wird kommen, in der ihr alle Seher sein werdet und euch an jenem wunderbaren Leben ergötzen werdet, das ihr derzeit von euch ferne fühlt, das aber in Wirklichkeit nahe bei euch schwingt, euch umgibt und erleuchtet, euch inspiriert und unaufhörlich an eure Türen klopft. (71, 37 – 38)

471. Feinfühligkeit, Ahnungsvermögen, Offenbarung, Prophetie, Inspiration, Sehertum, Heilgabe, Inneres Wort – all dies und weitere Gaben werden aus dem Geiste hervorgehen, und durch dieselben werden die Menschen bestätigen, dass eine neue Zeit für die Menschen angebrochen ist.

472. Heute zweifelt ihr daran, dass es diese Geistesgaben gibt, weil manche sie vor der Welt verheimlichen, da sie deren Meinung fürchten; morgen wird es das Natürlichste und Schönste sein, sie zu besitzen.

473. Ich komme in dieser “Dritten Zeit” zu euch, weil ihr krank seid an Körper und Geist. Der Gesunde bedarf des Arztes nicht, noch der Gerechte der Läuterung. (80, 5 – 6)

474. Heute benötigt ihr noch Geistliche, Richter und Lehrer. Doch wenn eure geistige und moralische Verfassung erst einmal hochstehend ist, werdet ihr diese Stützen nicht mehr nötig haben, noch diese Stimmen. In jedem Menschen wird ein Richter, ein Seelsorger, ein Lehrer und ein Altar sein. (208,41)

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The Third Testament Chapter 63-5… Defects, Sins, Purification & Spiritualization
Revelations of Jesus Christ

Defects, Sin, and Absurdities
Thus saith the Lord…

431. Understand My lesson so you will not make more mistakes during your lifetime, for any offense which you may cause your brethren, in word or deed, will be an unforgettable reminder in your conscience which will clamor relentlessly.

432. Again I say to you, all of you are necessary for the fulfillment of the Divine plan and for the end of so much spiritual misery among mankind.

433. As long as egotism exists, suffering will also exist. Replace your indifference, your egotism and your contempt with love, and charity and you will see how soon peace will come to you. (11, 38 – 40)

434. Seek to advance in human life, but never allow yourselves to be dominated by excessive ambitions, for then you would lose your freedom and become enslaved by materialism. (51, 52)

435. I forgive your faults, but I also correct them so that you rid your heart of selfishness, for it is one of the weaknesses that most lowers your spirit.

436. I touch you through your conscience so that you remember your duty to your brothers, and so that you sow your path with charity and forgiveness, as I taught you in the Second Era. (300, 29)

437. Today the power of the material body and the influence of the world have made you selfish. But the material body is not eternal, neither is the world nor its influence. I am the patient judge whose justice reigns over life and time. Do not judge those who deny Me, for I will find you guiltier than I find them.

438. Did I ever lift My voice to judge My executioners? Did I not bless them with love and humility? If only you knew that many of those who were temporarily lost in the world because of that fault are purified in spirit today! (54, 47 – 48)

439. And do not attempt to discover the hidden feelings of your fellow men, for in each being there are secrets that only I should know. And still, if you should uncover that which because it belongs to your brother should be sacred to you, do not publicize it, do not tear away that veil, but make it more opaque.

440. How many times have I seen a man penetrate his brother’s heart to uncover his moral and spiritual nakedness, only to take joy in it and then publicize it.

441. None who have profaned the intimacy of a fellow being in this way should then be surprised if someone along the way then strips and mocks him as well. Then He should not say that it is the rod of justice which measures him, for it will be the rod of injustice with which He measured his brothers.

442. Respect others. Cover those whose secrets have been revealed with your mantle of charity and defend those who are weak from the rumors of mankind. (44, 46 – 48)

443. Not all who wander the streets and roads, explaining revelations, interpreting prophecies, or speaking of times past are My envoys. Many, out of vanity, resentment or because of some expected material gain, have taken up those teachings to offend and judge, to humiliate and injure, or even to kill. (116, 21)

444. Rise up, humanity! Find the road. Find the meaning of life. Unite people with people! Love one another! Oh, how thin is the wall that divides one home from another, but you live so far apart! Oh how many conditions there are to be permitted to pass the borders between one people and another! And this is just between you humans, what about those who are in the other life? When you do not hide them behind the veil of your forgetfulness, you do it with the veil of your ignorance, which is like a dense darkness! (167, 31)

445. Do you see those men who only live to satisfy their measureless ambition? Who trample the lives of their fellow men without respecting the rights that I, their Creator, conceded them? Do you see how their works speak only of envy, hatred, and greed? For them you must pray more than for others who are not so needy of light.

446. Forgive those men all the pain they cause, and help them to reason with your clean thoughts. Do not make the fog denser around them, for when the time comes for them to answer for their actions, so too will I call to answer those who, instead of praying for them, sent them only more fog in the form of hostile thoughts. (113, 30)

447. Remember that in the law it told you: “Have no other Gods before Me”. But many are the Gods that human ambition has forged to adore, render tribute, and even give their lives.

448. Understand: My law has not expired, and without you realizing, it speaks to you incessantly through the conscience, and still men are pagans and idolaters.

449. They love their bodies, flatter its vanities, and allow its weaknesses. They love the riches of the earth, to which they sacrifice their peace and their spiritual future. They offer worship to the flesh, going at times as far as degeneration and even death in pursuit of pleasures.

450. You may be sure that you have loved that which is of the world more than the Father. When have you sacrificed for Me, loving and serving Me in the person of your fellow men? When have you sacrificed your sleep, or exposed your health to come ease the sorrows that afflict your brothers? And when have you ever come to the brink of death for any of the noble ideals that My Doctrine inspires?

451. See that it is not I who you love most, see that for you the worship of material life comes before homage to the life of the spirit. And that is why I have told you that you have other gods you serve and worship before the true one. (118, 24 – 26)

452. You are so accustomed to sin, that your lives have come to seem natural, normal and legal to you, even though it appears as if Sodom and Gomorrah, as well as Babylon and Rome had spilled all their perversity and sin out upon you. (275, 49)

453. You live now in a time of confusion, in which you call good, bad; in which you think you see light where there is darkness, and in which you give priority to the superfluous in preference to essential. And yet, My charity shall arrive on time, ready and able save you and show you the luminous road to the truth, a road from which you had become lost. (358, 30)

454. To be able to triumph in all the trials, do as the Master instructed you: Be watchful, and pray, so that your eyes are always alert and you are not surprised by temptation. Note that evil has great subtlety with which to test you, to make you fall, to overcome you, and take advantage of your weakness. Be perceptive, so that you may know when it stalks you. (327, ex. 10)

455. Truly I say to you that from this darkness mankind will emerge to the light; however that step will be slow. What would become of men if for an instant they would realize all the wrongdoing they have caused? Some would take leave of their senses while others would put an end to their lives. (61, 52)

The Purification and Spiritualization of Humanity

456. You have forgotten the Law and you have waited for the elements to remind you of My justice: Hurricane winds, waters that run off their course, earthquakes, droughts, inundations, are voices that awaken and speak to you of My justice.

457. What other fruit can humanity offer Me in this period that will not be discord and materialism? Neither do these people, who for years have listened to My teaching, are able to offer Me a pleasing harvest. (69, 54 – 55)

458. Do you not hear the voices of justice? Do you not behold the elements touching region after region? Do you believe that if you lived a virtuous life there would be a need for My justice to be felt in such a manner? Verily I say to you that there would be no object to purify you if I had found you cleansed. (69, 11)

459. Even when in the present it seems impossible to cement peace among humanity, I tell you that peace will be made, and what is more, that men will practice spirituality.

460. The world will suffer many calamities before the establishment of that time, but those sufferings will be for the good of humanity in the material as well as the spiritual. It shall act as a limit to the unleashed run of selfishness, lust, and evil of men.

461. And so balance shall come, for the forces of evil cannot prevail over the forces of good.

462. This purification, without really being so, has the appearance of punishment, for it comes always to touch upon the most sensitive, the most fragile and loved, but it is in reality a means to salvation for the lost spirit or He who has lost his way.

463. Who judges materially can find nothing useful in the pain; but He who bears within him a spirit that lives eternally, extracts, from that same pain, light, experience, tempering, and regeneration.

464. If you think spiritually, how can you believe that pain is bad for humanity, if it comes from a God who is entirely love?

465. Time passes, and a moment will come when the great trials begin to appear and the last bit of peace will flee from the world, not to return until Humanity has found the road of My Law, and hears within the voice that says at every moment, “God exists. God is within you. Recognize Him, feel Him, reconcile yourselves with Him!”

466. That will be when the order of your life changes. Selfishness will disappear and each person will make themselves useful to others. Men will be inspired by My justice to make new laws and govern the peoples with love. (232, 43 – 47)

467. Do not fear, beloved witnesses, I tell you that this materialistic humanity, which for so long has believed in only what they could touch, see, and understand through their limited understanding and in what could be proved by their science, shall become spiritual, and shall know how to look upon Me and seek the truth with their spiritual gaze. (307, 56)

468. If you were spiritually prepared, you could behold, in the infinite, multitudes of spiritual beings who before your gaze would resemble an immense white cloud, and when the messengers or envoys moved from there, you would see them approaching as flashes of light toward you.

469. Your spiritual vision still is not penetrating, and that is why I have to speak to you from the Hereafter, from all that which you cannot contemplate yet; but I say to you that the time will come when all of you will be seers and will rejoice before that marvelous existence that today you feel distant, but in reality, vibrates near you; it involves and illuminates you, it inspires you and calls incessantly at your doors. (71, 37 – 38)

470. Sensitivity, presentiment, revelation, prophecy, inspiration, spiritual vision, healing, gift of speech, all of that and other additional gifts will pour out from the spirit, and through them men will confirm that a new Era has been unfolded before humanity.

471. Today you doubt the existence of those gifts because there are some who hide them from the world fearing their judgment; tomorrow it shall be the most natural and beautiful thing to possess them.

472. I come to you during this Third Era because you are ill in body and spirit. The healthy one has no need of the doctor, nor do the just require purification. (80, 5 – 6)

473. Today there is still need of ministers, judges, and teachers, but when your spiritual and moral conditions have been raised you will no longer need those crutches, nor those voices. In every man there shall be a judge, a guide, a teacher, and an altar. (208, 41)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-5… Défauts, Erreurs, Purification & Spiritualisation – Révélations de Jésus-Christ – Enseignement 5… 431-474

Défauts, erreurs, vicissitudes
Cela dit le Seigneur…

431. Comprenez Ma leçon pour ne  plus commettre d’erreurs pendant  votre vie, parce que chaque offense  que vous causez à vos frères, tant en  paroles qu’en actions, sera un  souvenir impérissable dans votre  conscience, qui vous le réclamera  implacablement.

432. Je vous répète que vous êtes tous  nécessaires pour que s’accomplisse le  plan Divin et pour en finir avec  tellement de misère spirituelle parmi  l’humanité.

433. Aussi longtemps que l’égoïsme  existera, la souffrance existera aussi.  Substituez votre indifférence, votre  égoïsme et votre mépris, avec l’amour et la charité et vous verrez combien  rapidement vous arrivera la paix. (11,  38-40)

434. Cherchez votre progression dans  le cadre de la vie humaine, mais ne  vous laissez jamais dominer par des  ambitions excessives, parce qu’alors  vous perdriez votre liberté et le  matérialisme vous réduira en  esclavage. (51, 52)

435. Je pardonne vos fautes, mais en  même temps je vous corrige afin que  vous débarrassiez votre coeur de  l’égoïsme, parce que ce dernier  constitue l’une des faiblesses qui  rabaisse le plus l’esprit.

436. Je vous touche au travers de la  conscience afin que vous vous  souveniez de vos devoirs entre frères,  et afin que vous parsemiez votre  chemin de charité et de pardon,  comme je vous l’enseignai au Second  Temps. (300, 29)

437. Aujourd’hui le pouvoir de la  matière et l’influence du monde vous  ont rendus égoïstes. Mais la matière  n’est pas éternelle, ni d’ailleurs le  monde et son influence. Je suis le Juge  patient dont la justice est propriétaire  de la vie et du temps. Ne jugez pas  ceux qui me renient, car je vous  considèrerais plus coupables qu’eux.

438. Elevai-je jamais ma voix pour  juger mes bourreaux? Est-ce que je ne  les bénis pas avec amour et  mansuétude? Si seulement vous saviez  que nombreux parmi ceux qui, dans le  monde, se perdirent temporellement  en raison de cette faute,  aujourd’hui  sont purifiés en esprit. (54, 47-48)

439. N’essayez pas non plus de  découvrir les sentiments occultes de  vos semblables, parce qu’en chaque  être existe un arcane que je suis le seul  à devoir connaître; mais si vous  découvrîtes ce qui appartient  seulement à votre frère gardez-le, cela  doit être sacré pour vous, ne le rendez  pas public, ne déchirez pas ce voile,  au contraire, rendez-le plus dense.

440. Souvent j’ai vu les hommes  pénétrer le coeur de leur frère jusqu’à  découvrir sa nudité morale ou  spirituelle, pour s’en réjouir et ensuite  la rendre publique.

441. Aucun de ceux qui ont ainsi  profané l’intimité d’un semblable ne  s’étonnera que quelqu’un, sur son  chemin, le dénude et se moque de lui.  Qu’il ne dise pas, alors, que c’est le  bâton de justice qui le mesure, parce  que ce sera le bâton d’injustice avec  lequel il a mesuré ses frères.

442. Respectez les autres, couvrez  ceux qui sont dénudés avec votre  manteau de charité et défendez le  faible des calomnies de l’humanité.  (44, 46-48)

443. Tous ceux qui déambulent dans  les rues et sur les chemins en parlant  des événements des temps passés, en  interprétant des prophéties ou en  expliquant des révélations ne sont pas  mes envoyés, parce que beaucoup  d’entre eux, par vanité, par dépit, ou à  cause d’intérêts humains, se sont  emparés de ces enseignements pour  offenser et juger, pour humilier ou  blesser, et même pour tuer. (116, 21)

444. Levez-vous, humanité, trouvez la  route, trouvez la raison de la vie!  Unissez-vous entre peuples, aimez- vous tous! Combien est mince le mur  qui divise un foyer d’un autre, et  cependant que leurs habitants sont  distanciés les uns des autres! Et aux  frontières de vos peuples, quelles  conditions n’imposez-vous pas pour  laisser passer l’étranger! Et si vous  agissez de la sorte entre humains,  qu’avez-vous fait de ceux qui se  trouvent dans une autre vie? Etablir  entre eux et vous, quand ce n’est pas  celui de l’oubli, le voile de votre  ignorance qui est comme une  obscurité dense! (167, 31)

445. Voyez-vous ces hommes qui ne  vivent que pour satisfaire leurs  ambitions démesurées, en piétinant la  vie de leurs semblables, sans respecter  les droits que Moi, leur Créateur, leur  ai concédés? Voyez-vous comment  leurs oeuvres ne parlent que d’envies,  de haine et de convoitise? Eh bien,  c’est pour ceux-là que vous devez  prier plus que pour d’autres, qui ne  sont pas aussi nécessiteux de lumière.

446. Pardonnez, à ces hommes, toute  la douleur qu’ils vous causent et  aidez-les, grâce à vos pensées propres,  à raisonner. Ne rendez pas le  brouillard encore plus dense autour  d’eux, parce que lorsqu’ils auront à  répondre de leurs actes, j’appellerai  aussi à répondre ceux qui, au lieu de  prier pour eux, ne leur envoyèrent que  des ténèbres avec leurs mauvaises  pensées. (113, 30)

447. Souvenez-vous que, dans la loi,  l’on vous dit : «Tu n’auras pas  d’autres dieux que Moi». Néanmoins,  ils sont nombreux les dieux que  l’ambition humaine a façonnés pour  les adorer, leur rendre le tribut, et  même aller jusqu’à leur offrir la vie.

448. Comprenez que ma Loi n’a pas  expiré et que, sans vous en rendre  compte, elle vous parle sans cesse à  travers la conscience; mais les  hommes continuent d’être païens et  idolâtres.

449. Ils aiment leurs corps, louent  leurs vanités et cèdent à leurs  faiblesses; ils aiment les richesses de  la terre auxquelles ils sacrifient leur  paix et leur futur spirituel. Ils rendent  le culte à la chair, arrivant parfois à la  dégénérescence et même jusqu’à la  mort dans leur recherche des plaisirs.

450. Vous pouvez être sûr d’avoir plus  aimé le monde terrestre que votre  Père. Quand vous êtes-vous sacrifiés  pour Moi, en M’aimant et en Me  servant dans la personne de vos  semblables? Quand sacrifiez-vous  votre sommeil ou exposez-vous votre  santé pour venir soulager les tristesses  qui affligent vos frères? Et quand  avez-vous risqué votre vie pour un  quelconque des nobles idéaux  qu’inspire ma Doctrine?

451. Vous voyez que ce n’est pas Moi  que vous aimez le plus; pour vous, le  culte que vous entretenez pour la vie  matérielle passe avant le culte à la vie  de l’Esprit. Et c’est pourquoi je vous  ai dit que vous avez d’autres dieux  que vous adorez et que vous servez  plutôt que le vrai. (118, 24-26)

452. Vous êtes tellement habitués au  péché que votre vie en vient à vous  paraître la plus naturelle, normale et  licite et, cependant, c’est comme si  Sodome et Gomorrhe, Babylone et  Rome, avaient répandu toute leur  perversité et leur péché sur cette  humanité. (275, 49)

453. Vous vivez, maintenant, un  temps de confusion où vous appelez  bon ce qui est mauvais, où vous  croyez voir la lumière où il y a les  ténèbres, et où vous donnez la priorité  au superflu sur l’essentiel. Mais ma  charité, toujours prête et opportune,  arrivera à temps pour vous sauver, en  vous montrant le chemin lumineux de  la vérité, un chemin duquel vous vous  étiez éloignés. (358, 30)

454. Pour pouvoir triompher dans  toutes les épreuves, faites ce que le  Maître vous a enseigné : Veillez et  priez, pour que vos yeux soient  toujours alertes et que vous ne soyez  pas surpris par la tentation. Notez que  le mal fait preuve d’une grande  subtilité pour vous tester, vous faire  tomber dans la tentation, pour vous  vaincre et pour profiter de votre  faiblesse. Soyez perspicaces afin de  savoir le découvrir quand il vous  traque. (327, 10)

455. Je vous dis, certes, que de ces  ténèbres, l’humanité émergera à la  lumière, cependant ce pas sera lent.  Qu’adviendrait-il des hommes s’ils  comprenaient, en un instant, tout le  mal qu’ils ont occasionné? Quelques- uns perdraient la raison, tandis que  d’autres s’ôteraient la vie. (61, 52)

Purification et spiritualisation de  l’humanité

456. Vous avez oublié la Loi et avez  attendu que les éléments vous  rappellent Ma justice : vents violents,  eaux qui quittent leur lit,  tremblements de terre, sécheresses,  inondations, sont des voix qui vous  réveillent et vous parlent de Ma  justice.

457. Quel autre fruit l’humanité peut- elle M’offrir, en cette période, qui ne  soit la discorde et le matérialisme? Ce  peuple qui, pendant des années a  écouté Mon enseignement, n’est pas  non plus capable de Me présenter une  récolte agréable. (69, 54-55)

458. Est-ce que vous n’entendez pas  les voix de justice? Ne voyez-vous pas  les éléments toucher une région après  l’autre? Croyez-vous que si vous  viviez une vie vertueuse il serait  nécessaire que Ma justice se fasse  sentir de cette manière? En vérité je  vous le dis, je n’aurais aucune raison  de vous purifier si je vous avais trouvé  propres. (69, 11)

459. Même si, pour le moment, il vous  paraît impossible de cimenter la paix  parmi l’humanité, je vous dis que la  paix sera faite, et qui plus est,  l’homme pratiquera la spiritualité.

460. Le monde souffrira beaucoup de  calamités avant l’établissement de ce  temps; mais ces souffrances seront  pour le bien de l’Humanité, aussi bien  pour le matériel que pour le spirituel;  elles constitueront comme une limite à  la course effrénée de méchancetés,  d’égoïsmes et de convoitise des  hommes.

461. Il se produira donc un équilibre,  parce que les forces du mal ne  pourront pas prévaloir sur les forces  du bien.

462. La purification a une apparence  de punition, sans l’être toutefois, parce  qu’elle vient toujours toucher le plus  sensible, le plus délicat et le plus  aimé; mais en réalité elle est un  moyen de salut pour l’esprit éloigné  ou égaré.

463. Qui juge matériellement ne peut  rien trouver d’utile dans la douleur;  mais celui qui est porteur d’un esprit  qui vit éternellement, extrait, de cette  même douleur, lumière, expérience,  énergie et régénération.

464. Si vous pensez spirituellement,  comment pouvez-vous croire que la  souffrance soit un mal pour  l’Humanité, si elle vient d’un Dieu qui  est tout amour?

465. Le temps passe et le moment  viendra où toutes ces grandes  épreuves commenceront à apparaître  et que jusqu’au dernier embryon, la  paix s’enfuira du monde, paix qui ne  reviendra que lorsque l’Humanité aura  rencontré le chemin de ma Loi, en  écoutant cette voix intérieure qui, à  chaque moment, lui dira : «Dieu  existe! Dieu est en vous!  Reconnaissez-Le, ressentez-Le,  réconciliez-vous avec Lui!»

466. Ce sera alors, lorsque l’ordre de  votre vie changera, que l’égoïsme  disparaîtra et que chacun se rendra  utile aux autres. Les hommes  s’inspireront dans Ma justice pour  élaborer de nouvelles lois et gouverner  les peuples avec amour. (232, 43-47)

467. Après le nouveau déluge, l’arc- en-ciel brillera comme un symbole de  paix et l’humanité conclura un  nouveau pacte spirituel avec son  Seigneur.

468. Vous devez vous attendre à ce  que la lutte soit grande, parce que  vous devrez tous lutter contre le  dragon du mal, dont les armes sont  l’ambition, la haine, le pouvoir  terrestre, la luxure, la vanité,  l’égoïsme, le mensonge, l’idolâtrie et  le fanatisme; toutes les forces du mal,  nées dans le coeur humain, contre  lesquelles vous devrez lutter avec  grand courage et foi jusqu’à les  vaincre.

469. Quand le dragon de vos passions  aura été tué par vos armes de lumière,  un monde rénové apparaîtra aux  hommes, un monde qui sera nouveau  bien qu’il soit le même, mais qui  paraîtra plus beau parce que les  hommes sauront, alors, comment le  prendre pour leur bien-être et leur  progression, en insufflant à toutes  leurs oeuvres un idéal de spiritualité.

470. Les coeurs s’ennobliront, les  entendements seront éclairés et  l’esprit saura manifester sa présence.  Tout ce qui est bon prospèrera, tout ce  qui est élevé servira de base aux  ouvrages humains.

471. Vous percevrez aussi la  transformation dans le matériel : les  rivières seront abondantes, les terres  stériles seront fertiles, les éléments  reprendront leur cours normal parce  qu’il y aura harmonie entre l’homme  et Dieu, entre l’homme et les oeuvres divines, entre l’homme et les lois dictées par l’Auteur de la Vie. (352,  61-65)

472. N’ayez crainte, témoins bien- aimés, je vous annonce que cette  humanité matérialiste, qui si  longtemps n’a cru que ce qu’elle  pouvait toucher, voir et comprendre  avec son entendement limité, et tout  ce qui pouvait être prouvé par sa  science, deviendra spirituel et saura  Me contempler et chercher la vérité  avec son regard spirituel. (307, 56)

473. Si vous étiez préparés  spirituellement, vous pourriez  contempler, à l’infini, les multitudes  d’êtres spirituels qui, à vos yeux,  ressembleraient à un immense nuage  blanc et, quand les messagers ou les  envoyés en descendraient, vous les  verriez s’approcher de vous comme  des éclats de lumière.

474. Votre vision spirituelle n’est pas  encore pénétrante, et c’est pourquoi je  dois vous entretenir de l’Au-delà, de  tout ce que vous ne pouvez pas encore  contempler; mais je vous affirme que  le temps viendra où tous vous serez  des voyants et vous vous réjouirez  devant cette vie merveilleuse,  qu’aujourd’hui vous sentez distante,  mais qui, en réalité, vibre près de  vous, vous enveloppe et vous  illumine, vous inspire et frappe sans  cesse à vos portes. (71- 37-38)

475. Sensibilité, pressentiment,  révélation, prophétie, inspiration,  voyance, guérison, verbe, tout cela et  bien d’autres dons jailliront de  l’esprit, et c’est grâce à eux que les  hommes confirmeront qu’une  nouvelle ère s’est ouverte à  l’humanité.

476. Aujourd’hui, vous doutez de  l’existence de ces dons parce qu’il y  en a certains qui les cachent au monde  par crainte de son jugement; demain,  les posséder sera la chose la plus  naturelle et la plus belle.

477. Je viens à vous, en ce Troisième  Temps, parce que vous êtes malades  du corps et de l’esprit. Celui qui est  sain n’a aucun besoin de docteur, et le  juste ne requiert aucune purification.  (80, 5-6)

478. Aujourd’hui vous avez encore  besoin de ministres, de juges et de  maîtres, mais quand vos conditions  spirituelles et morales se seront  élevées, vous n’aurez déjà plus besoin  de ces soutiens, ni de ces voix. En  chaque homme il y aura un juge, un  guide, un maître, et un autel. (208, 41)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63-5… Defectos, Pecados, Purificación & Espiritualización – Enseñanza 5… 345-430 – Revelaciones de Jesucristo

Defectos, pecados, desvaríos
Esto dice el Señor…

431. Entended mi lección para que no cometáis más faltas en vuestra vida, porque cada ofensa que hagáis a vuestros hermanos, ya sea con palabras o con obras, será un recuerdo imborrable en vuestra conciencia, la cual implacablemente os reclamará.

432. Vuelvo a deciros que todos sois necesarios para que se cumpla el plan divino y para que termine tanta miseria espiritual entre la humanidad.

433. Mientras el egoísmo exista, el dolor también existirá. Cambiad vuestra indiferencia, vuestro egoísmo y vuestro desprecio, por amor, por caridad y veréis cuán pronto os llegará la paz. (11, 38 – 40)

434. Buscad vuestro progreso dentro de la vida humana, mas nunca os dejéis dominar por desmedidas ambiciones, porque entonces perderéis vuestra libertad y os esclavizará el materialismo. (51, 52)

435. Yo perdono vuestras faltas; pero al mismo tiempo os corrijo para que desechéis de vuestro corazón el egoísmo, porque es una de las flaquezas que más bajo arrastran al espíritu.

436. Os toco a través de la conciencia para que recordéis vuestros deberes entre hermanos y sembréis de caridad y de perdón vuestro camino, como os enseñé en el Segundo Tiempo. (300, 29)

437. Hoy la fuerza de la materia y la influencia del mundo os han vuelto egoístas, pero la materia no es eterna, tampoco el mundo ni su influencia, y Yo soy el Juez paciente cuya justicia es dueña de la vida y del tiempo. Vosotros no juzguéis a quienes me nieguen, porque os hallaré más culpables que a ellos.

438. ¿Acaso Yo levanté mi voz para juzgar a mis verdugos? ¿No les bendije con amor y mansedumbre? Si supieseis, que muchos de aquéllos que en el mundo se perdieron temporalmente por esa falta, hoy se hallan en espíritu purificados. (54, 47 – 48)

439. Tampoco intentéis descubrir los sentimientos ocultos de vuestros semejantes, porque en cada ser existe un arcano que sólo Yo debo conocer; mas si descubristeis lo que por pertenecer sólo a vuestro hermano, debe ser sagrado para vosotros, no lo publiquéis, no rasguéis ese velo, antes hacedlo más denso.

440. Cuántas veces he contemplado a los hombres penetrar en el corazón de su hermano hasta descubrir su desnudez moral o espiritual, para recrearse con ello y luego publicarlo.

441. Ninguno de los que así hayan profanado la intimidad de un semejante se sorprenderá de que alguien en su camino le desnude y le burle; no diga entonces que es la vara de justicia la que le mide, porque será la vara de la injusticia con la que midió a sus hermanos.

442. Respetad a los demás, cubrid con vuestro manto de caridad a los desnudos y defended al débil de las murmuraciones de la humanidad. (44, 46 – 48)

443. No todos los que andan por calles y caminos, hablando de los acontecimientos de los tiempos pasados, interpretando profecías o explicando revelaciones, son mis enviados, porque muchos por vanidad, por despecho o por intereses humanos, han tomado aquellas enseñanzas para ofender y juzgar, para humillar o herir y aún para matar. (116, 21)

444. ¡Levantaos, humanidad, encontrad el camino, encontrad la razón de la vida! ¡Uníos pueblos con pueblos, amaos todos! ¡Cuán delgado es el muro que divide un hogar de otro, y sin embargo, cuán distantes se hallan sus moradores unos de otros! Y en las fronteras de vuestros pueblos, ¡Cuántas condiciones para que dejéis pasar el extranjero! Y si esto hacéis entre humanos ¿Qué habéis hecho con los que se hallan en otra vida? Poner entre ellos y vosotros, cuando no el velo de vuestro olvido, el de vuestra ignorancia que es como densa tiniebla. (167, 31)

445. ¿Veis esos hombres que tan sólo viven para satisfacer desmedidas ambiciones, pasando sobre la vida de sus semejantes, sin respetar los derechos que Yo, su Creador, les he concedido? ¿Veis cómo sus obras sólo hablan de envidias, de odio y de codicia? Pues es por ellos por los que debéis orar más que por otros, que no están tan necesitados de luz.

446. A estos hombres perdonadles todo el dolor que os causan y ayudadles con vuestros pensamientos limpios a razonar. No hagáis en torno a ellos más densa la niebla que les rodea, porque cuando tengan que responder de sus actos también llamaré a responder a quienes en vez de orar por ellos, sólo les enviaron tinieblas con sus malos pensamientos. (113, 30)

447. Recordad que en la ley se os dijo: “No tendrás otros dioses delante de Mí”; sin embargo, son muchos los dioses que la ambición humana ha forjado para adorarles, rendirles tributo y hasta entregarles la vida.

448. Comprended que mi Ley no ha pasado y que sin que os deis cuenta, os habla incesantemente a través de la conciencia; mas los hombres siguen siendo paganos e idólatras.

449. Aman a su cuerpo, halagan sus vanidades y consienten sus debilidades; aman las riquezas de la tierra, a las cuales les sacrifican su paz y su futuro espiritual. Rinden culto a la carne, llegando a veces a la degeneración y hasta a la muerte por ir tras de los placeres.

450. Convenceos de que habéis amado más lo del mundo que a vuestro Padre. ¿Cuándo os habéis sacrificado por Mí, amándome y sirviéndome en vuestros semejantes? ¿Cuándo sacrificáis vuestro sueño o exponéis vuestra salud por acudir en alivio de las penas que afligen a vuestros hermanos? Y ¿Cuándo habéis llegado hasta la muerte por alguno de los nobles ideales que mi Doctrina inspira?

451. Ved como no es a Mí a quien más amáis; ved como el culto que tenéis por la vida material es para vosotros antes que el culto a la vida del espíritu; y ésa es la razón por la cual os he dicho que tenéis otros dioses para adorarles y servirles antes que al verdadero. (118, 24 – 26)

452. Estáis tan familiarizados con el pecado, que vuestra vida llega a pareceros lo más natural, normal y lícito, y sin embargo, tal parece que Sodoma y Gomorra, Babilonia y Roma, hubiesen volcado sobre esta humanidad, toda su perversidad y su pecado. (275, 49)

453. Ahora vivís un tiempo de confusión, en el que llamáis bueno a lo malo, en el que creéis ver luz en donde hay tiniebla, en el que anteponéis lo superfluo a lo esencial; pero mi caridad, siempre presta y oportuna, llegará a tiempo para salvaros, enseñándoos el camino luminoso de la verdad, camino del que os habíais apartado. (358, 30)

454. Para poder vencer en todas las pruebas, haced lo que el Maestro os ha enseñado: Velad y orad, para que siempre vuestros ojos estén alertas y no seáis sorprendidos por la tentación. Mirad que el mal tiene gran sutileza para probaros, para haceros caer, para venceros y aprovecharse de vuestra debilidad. Sed perspicaces, para que sepáis descubrirlo cuando os aceche. (327, ex. 10)

455. De cierto os digo que de estas tinieblas la humanidad saldrá a la luz, mas ese paso será lento. ¿Qué sería de los hombres si en un instante comprendiesen todo el mal que han ocasionado? Unos perderían la razón, otros se arrancarían la vida. (61, 52)

Purificación y espiritualización de la humanidad

456. Os habéis olvidado de la Ley y habéis esperado que los elementos os recuerden mi justicia: aires huracanados, aguas que se salen de su cauce, terremotos, sequías, inundaciones, son voces que os despiertan y os hablan de mi justicia.

457. ¿Qué otro fruto puede ofrecerme la humanidad en este tiempo que no sea la discordia y el materialismo? Este pueblo que por años ha escuchado mi enseñanza tampoco puede presentarme una cosecha agradable. (69, 54 – 55)

458. ¿No oís las voces de justicia? ¿No miráis los elementos tocando comarca tras comarca? ¿Creéis que si vosotros vivieseis una vida virtuosa habría necesidad de que mi justicia se hiciera sentir de tal manera: De cierto os digo que no tendría objeto purificaros si os hubiese encontrado limpios. (69, 11)

459. Aún cuando en el presente os parezca imposible cimentar la paz entre la Humanidad, Yo os digo que la paz se hará y aún más, que el hombre practicará la espiritualidad.

460. Muchas calamidades sufrirá el mundo antes del establecimiento de ese tiempo; pero esos sufrimientos serán para bien de la Humanidad, tanto en lo material como en lo espiritual; serán como un “hasta aquí” a la carrera desenfrenada de maldades, egoísmos y lujuria de los hombres.

461. Así vendrá un equilibrio, porque las fuerzas del mal no podrán prevalecer sobre las fuerzas del bien.

462. La purificación tiene apariencia de castigo sin serlo, porque viene siempre a tocar lo más sensible, lo más delicado y querido; pero en realidad es medio de salvación para el espíritu alejado o perdido del camino.

463. Quien juzga materialmente, no puede encontrar nada útil en el dolor; quien juzga que lleva consigo un espíritu que vive eternamente, extrae, del mismo dolor, luz, experiencia, temple y regeneración.

464. Si pensáis espiritualmente, ¿Cómo podéis creer que el dolor sea un mal para la Humanidad, si viene de un Dios que es todo amor?

465. El tiempo pasa y llegará un instante en que esas grandes pruebas comiencen a aparecer y huya del mundo hasta el último resto de paz, que no retornará hasta que la Humanidad haya encontrado el camino de mi Ley, escuchando esa voz interior que le dirá a cada momento: ¡Dios existe! ¡Dios está en vosotros! ¡Reconocedlo, sentidlo, reconciliaos con Él!

466. Será entonces cuando el orden de vuestra vida cambie, desaparecerá el egoísmo y cada quien será útil a los demás. En mi justicia se inspirarán los hombres para hacer nuevas leyes y gobernar con amor a los pueblos. (232, 43 – 47)

467. No temáis, testigos amados, Yo os anuncio que esta humanidad materialista, que por tanto tiempo sólo ha creído en lo que toca, ve y comprende con su limitado entendimiento y en lo que comprueba con su ciencia, se tornará en espiritual y sabrá mirarme y buscar la verdad con su mirada espiritual. (307, 56)

468. Si estuvieseis preparados espiritualmente, podríais contemplar en el infinito a las multitudes de seres espirituales que ante vuestra vista semejarían una inmensa nube blanca y al desprenderse de ella los mensajeros o enviados, les veríais aproximarse como destellos de luz hacia vosotros.

469. Vuestra mirada espiritual no es penetrante aún, y por eso tengo que hablaros del más allá, de todo aquello que no podéis alcanzar a contemplar todavía; mas os digo que tiempo llegará en que todos seáis videntes y os deleitéis ante aquella vida maravillosa que ahora sentís distante, pero que en realidad vibra cerca de vosotros, os envuelve e ilumina, os inspira y llama incesantemente a vuestras puertas. (71, 37 – 38)

470. Sensibilidad, presentimiento, revelación, profecía, inspiración, videncia, curación, verbo, todo eso y otros dones más brotarán del espíritu y por medio de ellos confirmarán los hombres que un nuevo tiempo se ha abierto ante la humanidad.

471. Hoy dudáis de que existan esos dones por que hay quienes los ocultan al mundo temiendo su juicio; mañana será lo más natural y hermoso poseerlos.

472. Vengo a vosotros en este Tercer Tiempo porque estáis enfermos del cuerpo y del espíritu. El sano no necesita del médico, ni el justo requiere purificación. (80, 5 – 6)

473. Hoy todavía habéis menester de ministros, de jueces y maestros, mas cuando vuestras condiciones espirituales y morales se hayan elevado, no necesitaréis ya de esos báculos, ni de esas voces, en cada hombre estará un juez, un guía, un maestro y un altar. (208, 41)

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3. Testament Kapitel 63-4…Offenbarungen des Göttlichen – 3rd Testament Chapter 63-4…Revelations of the Divine

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-4… Révélations du Divin
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Das Dritte Testament Kapitel 63-4-Unterweisung 4 Offenbarungen des Goettlichen-Von Jesus Christus-3 Testament 63-1280 The Third Testament Chapter 63-4-Teaching 4 Revelations of the Divine-From Jesus Christ-3-Testament-63
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flagge de  Kapitel 63-4… Offenbarungen des Göttlichen

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 63-4… Offenbarungen des Göttlichen
Unterweisung 4… Verse 346-430 – Offenbarungen Jesu Christi

So spricht der Herr…

345. Der Vater aller Wesen spricht zu euch in diesem Augenblicke. Die Liebe, die euch schuf, macht sich in einem jeden fühlbar, der dieses Wort vernimmt. (102, 17)

346. Es spricht zu euch der einzige Gott, der existiert, den ihr Jehova nanntet, als Er euch seine Macht zeigte und euch auf dem Berge Sinai das Gesetz offenbarte; den ihr Jesus genannt habt, denn in ihm war mein Wort; und den ihr heute Heiliger Geist nennt, weil Ich der Geist der Wahrheit bin. (51, 63)

347. Wenn Ich zu euch als Vater spreche, öffnet sich vor euch das Buch des Gesetzes. Wenn Ich zu euch als Meister spreche, ist es das Buch der Liebe, das Ich meinen Jüngern zeige. Wenn Ich zu euch als Heiliger Geist spreche, ist es das Buch der Weisheit, das euch durch meine Unterweisungen erleuchtet. Diese bilden eine einzige Lehre, denn sie stammen von einem einzigen Gott. (141, 19)

348. Gott ist Licht, Liebe, Gerechtigkeit. Jeder, der in seinem Leben diese Eigenschaften offenbart, wird seinen Herrn repräsentieren und ehren. (290, 1)

349. Sagt nicht, dass Ich der Gott der Armut oder der Traurigkeit bin, weil ihr in Betracht zieht, dass Jesus immer Scharen von Kranken und Betrübten nachfolgten. Ich suche zwar die Kranken, die Trauernden und die Armen, aber es geschieht, um sie mit Freude, Gesundheit und Hoffnung zu erfüllen, denn Ich bin der Gott der Freude, des Lebens, des Friedens und des Lichtes. (113, 60)

350. Ja, Volk, Ich bin der Anfang und das Ende von euch, Ich bin das Alpha und das Omega, obschon Ich euch noch nicht alle Lehren mitteile oder offenbare, die Ich für euren Geist in Bereitschaft halte, und die ihr erst erfahren werdet, wenn ihr schon sehr fern von dieser Welt seid.

351. Viele neue Lektionen werde Ich euch in der heutigen Zeit offenbaren, doch Ich werde euch das geben, was ihr zu besitzen vermögt, ohne euch groß zu dünken oder euch gegenüber den Menschen mit stolzer Überlegenheit aufzuspielen. Ihr wisst ja, dass wer stolz auf seine Werke ist, sie durch eben diesen Stolz zerstört. Darum habe Ich euch gelehrt, im Stillen zu wirken, damit eure Werke eine Frucht der Liebe tragen. (106, 46)

352. Noch vermögt ihr viele der Offenbarungen nicht zu begreifen, die dazu bestimmt sind, Teil eures Wissensgutes zu sein, und von denen die Menschen angenommen haben, dass ihre Kenntnis Gott allein gehört. Sobald jemand sein Verlangen zum Ausdruck bringt, sie auszulegen, oder in sie einzudringen sucht, wird er sofort gotteslästerlich genannt oder für vermessen gehalten. (165, 10)

353. Ihr müsst noch viel lernen, um euch für meine Inspirationen und meine Rufe empfänglich zu machen. Wie oft nahmt ihr die Schwingungen des Geistigen wahr, ohne dass ihr zu begreifen vermögt, wer euch ruft! Jene “Sprache” ist so verwirrend für euch, dass ihr sie nicht verstehen könnt, und ihr die geistigen Manifestationen schließlich Halluzinationen oder materiellen Ursachen zuschreibt. (249, 24)

354. Wundert euch nicht, dass – obwohl Ich der Herr alles Geschaffenen bin – Ich unter euch erscheine und um Liebe bitte. Ich bin der Gott der Sanftmut und der Demut. Ich prahle nicht mit meiner Größe, vielmehr verberge Ich meine Vollkommenheit und meine Pracht, um eurem Herzen näher zu kommen. Wenn ihr Mich in all meiner Herrlichkeit schauen würdet – wie sehr würdet ihr über eure Verfehlungen weinen! (63, 48)

355. Fühlt Mich euch sehr nahe; Beweise dafür gebe Ich euch in den schweren Augenblicken eures Lebens. Es war mein Bestreben, dass ihr aus euren Herzen meine Wohnung bereitet, um darin meine Gegenwart zu fühlen.

356. Wie kommt es, dass ihr Mich nicht fühlen könnt, obwohl Ich in euch bin? Einige sehen Mich in der Natur, andere fühlen Mich nur jenseits aller Materie, aber wahrlich, Ich sage euch, Ich bin in allem und überall. Warum sucht ihr Mich immer außerhalb von euch, wenn Ich Mich auch in euch befinde? (1, 47 – 48)

357. Auch wenn es keine Religionen auf der Welt gäbe, würde es genügen, euch auf den Grund eures Wesens zu konzentrieren, um meine Gegenwart in eurem inneren Tempel zu finden.

358. Auch sage Ich euch, dass es genügen würde, alles, was das Leben euch darbietet, zu beobachten, um in ihm das Buch der Weisheit zu entdecken, das euch fortwährend seine schönsten Seiten und seine tiefsten Lehren zeigt.

359. Ihr werdet dann begreifen, dass es nicht recht ist, dass die Welt in die Irre geht, während sie den richtigen Weg in ihrem Herzen trägt, noch dass sie in der Finsternis der Unwissenheit umherirrt, obwohl sie inmitten soviel Lichtes lebt. (131, 31 – 32)

360. Heute verschafft sich meine universelle Sprache bei allen Gehör, um ihnen zu sagen: obwohl Ich in jedem von euch bin, soll niemand sagen, dass Gott nur im Menschen existiert, denn es sind die Wesen und alles Geschaffene, das sich innerhalb Gottes befindet.

361. Ich bin der Herr, ihr seine Geschöpfe. Ich will euch nicht Diener, sondern Kinder nennen; doch erkennt, dass Ich über allem stehe. Liebt meinen Willen, und beachtet mein Gesetz, seid euch bewusst, dass in meinen Anordnungen keine Unvollkommenheit noch ein Irrtum möglich ist. (136, 71 – 72)

362. Ich erschuf euch, um euch zu lieben und Mich geliebt zu fühlen. Ihr braucht Mich ebenso wie Ich euch brauche. Wer behauptet, dass Ich euch nicht brauche, sagt nicht die Wahrheit. Wenn es so wäre, hätte Ich euch nicht geschaffen, noch wäre Ich Mensch geworden, um euch durch jenes Opfer zu retten, welches ein großer Liebesbeweis war; Ich hätte euch zugrundegehen lassen.

363. Doch ihr müsst erkennen, dass, wenn ihr euch von meiner Liebe nährt, es gerecht ist, dass ihr dasselbe eurem Vater darbringt, denn Ich sage euch immer wieder: “Mich dürstet, Mich dürstet nach eurer Liebe.” (146, 3)

364. Wie könnt ihr glauben, dass Ich den weniger liebe, der mehr leidet? Wie könnt ihr euren Schmerz als ein Zeichen dafür ansehen, dass Ich euch nicht liebe? Wenn ihr doch verstündet, dass Ich gerade aus Liebe zu euch gekommen bin! Habe Ich euch nicht gesagt, dass der Gerechte bereits gerettet ist und dass nicht der Gesunde des Arztes bedarf? Wenn ihr euch krank fühlt und euch bei eurer Selbstprüfung im Lichte eures Gewissens als Sünder erkennt, so seid gewiss, dass ihr es seid, die zu suchen Ich gekommen bin.

365. Wenn ihr glaubt, dass Gott zuweilen Tränen vergossen hat, dann ist es doch gewiss nicht um derer willen gewesen, die sich seines Himmlischen Reiches erfreuen, sondern um jener willen, die verwirrt sind oder weinen. (100, 50 – 51)

366. Mein Vaterhaus ist für euch zugerüstet. Wenn ihr zu ihm kommt, werdet ihr euch seiner in Wahrheit erfreuen. Wie könnte ein Vater in einem königlichen Gemache leben und köstliche Speisen genießen, wenn er weiß, dass seine eigenen Kinder wie Bettler vor den Toren seines eigenen Hauses stehen? (73, 37)

367. Lernt das Gesetz kennen, liebet das Gute, lasset die Liebe und Barmherzigkeit zur Tat werden, gewährt eurem Geiste die heilige Freiheit, sich zu seiner Heimat zu erheben, und ihr werdet Mich lieben.

368. Wollt ihr ein vollkommenes Vorbild dafür, wie ihr handeln und wie ihr beschaffen sein müsst, um zu Mir zu gelangen? Nehmt euch Jesus zum Vorbild, liebt Mich in ihm, sucht Mich durch ihn, kommt zu Mir auf seiner göttlichen Spur.

369. Doch sollt ihr Mich nicht in seiner körperlichen Gestalt oder in seinem Bilde lieben oder gar die Ausübung seiner Lehren durch Riten oder äußere Formen ersetzen, weil ihr sonst ewig in euren Verschiedenheiten, in eurer Feindschaft und eurem Fanatismus verharren werdet.

370. Liebt Mich in Jesus, aber in seinem Geiste, in seiner Lehre, und ihr werdet das ewige Gesetz erfüllen; denn in Christus ist die Gerechtigkeit, die Liebe und die Weisheit zur Einheit zusammengefasst, womit Ich der Menschheit das Dasein und die Allmacht seines Geistes zu erkennen gab. (1, 71 – 72)

Der Mensch und seine Bestimmung

371. Schon seit langem haltet ihr euch nicht mehr an Mich, wisst ihr nicht mehr, was ihr in Wirklichkeit seid, weil ihr zugelassen habt, dass in eurem Wesen viele Eigenschaften, Fähigkeiten und Gaben, die euer Schöpfer in euch legte, untätig schlummern. Ihr schlaft bezüglich des Geistes und des Gewissens, und gerade in deren geistigen Eigenschaften liegt die wahre Größe des Menschen. Ihr lebt wie die Wesen, die von dieser Welt sind, weil sie in ihr entstehen und vergehen. (85, 57)

372. Der Meister fragt euch, o geliebte Jünger: Was ist euer auf dieser Welt? Alles, was ihr besitzt, hat euch der Vater gegeben, damit ihr euch desselben auf eurem Gang über die Erde bedient, solange euer Herz schlägt. Da euer Geist meiner Göttlichkeit entstammt, da er ein Hauch des Himmlischen Vaters ist, da er die Inkarnation eines Atoms meines Geistes ist, da auch euer Körper nach meinen Gesetzen gestaltet wurde, und Ich ihn euch als Werkzeug eures Geistes anvertraute, gehört euch nichts, vielgeliebte Kinder. Alles Geschaffene gehört dem Vater, und Er hat euch vorübergehend zu Besitzern desselben gemacht. Erinnert euch, dass euer materielles Leben nur ein Schritt in der Ewigkeit ist, es ist ein Lichtstrahl in der Unendlichkeit, und daher müsst ihr auf das Acht geben, was ewig ist, was niemals stirbt, und das ist der Geist. (147, 8)

373. Der Geist soll den Verstand führen, und der Verstand, nur von einem nach menschlicher Größe verlangenden Herzen [Seele] geführt, soll euer Leben nicht regieren.

374. Bedenkt: Wenn ihr euch von dem bestimmen lassen wollt, was euer Gehirn befiehlt, werdet ihr es überfordern und nicht über das hinausgelangen, was seine geringen Kräfte ihm erlauben.

375. Ich sage euch: wenn ihr wissen wollt, warum ihr euch dazu inspiriert gefühlt habt, Gutes zu tun, und warum euer Herz von Nächstenliebe entflammt wird, so lasst zu, dass euer Herz und eure Verstandeskräfte vom Geiste geführt werden. Dann werdet ihr erstaunt sein angesichts der Macht eures Vaters. (286, 7)

376. Das Richtige ist, wenn der Geist dem menschlichen Verstande [Seele] Weisheit offenbart und nicht der Verstand dem Geiste “Licht” gibt.

377. Viele werden das, was ich euch hier sage, nicht begreifen, und zwar, weil ihr schon seit langem die Ordnung eures Lebens verkehrt habt. (295, 48)

378. Wisset Jünger, dass die Vergeistigung dem Gewissen ermöglicht, sich mit größerer Klarheit kundzutun, und wer diese weise Stimme vernimmt, wird sich nicht täuschen lassen.

379. Macht euch mit dem Gewissen vertraut, es ist eine freundschaftliche Stimme, es ist das Licht, durch das der Herr sein Licht hindurchschimmern lässt – ob als Vater, als Meister, oder als Richter. (293, 73 – 74)

380. Seid unermüdlich beim wiederholten Lesen meines Wortes. Es wird wie ein unsichtbarer Meißel die Aufgabe übernehmen, die scharfen Kanten eures Charakters zu glätten, bis ihr vorbereitet seid, euch selbst mit den schwierigsten Problemen eurer Mitmenschen zu befassen.

381. Ihr werdet Leiden, Sühnezwänge und Wiedergutmachungspflichten bei ihnen entdecken, deren Ursachen sehr verschieden sein können. Manche haben keinen besonders schwer zu begreifenden Ursprung, dagegen wird es andere geben, die ihr nur mit Intuition, durch Offenbarung und Hellsichtigkeit aufklären könnt, um eure Mitmenschen von einer schweren Last zu befreien.

382. Diese Geistesgaben werden jenes Wunder nur dann bewirken, wenn der, der sie betätigt, von der Liebe zu seinem Nächsten inspiriert ist. (149, 88)

383. Weshalb sprechen die Menschen von “übernatürlich”, obwohl alles in Mir und in meinem Werke natürlich ist? Sind nicht vielmehr die bösen und unvollkommenen Werke der Menschen “übernatürlich”, da das Natürliche wäre, dass sie immer gut handeln würden in Anbetracht Dessen, aus dem sie hervorgegangen sind, und der Eigenschaften, die sie besitzen und in sich tragen? In Mir hat alles eine einfache und tiefe Erklärung, nichts bleibt im Dunkeln.

384. Ihr nennt all das “übernatürlich”, was ihr nicht versteht oder in Geheimnis gehüllt betrachtet. Aber sobald euer Geist durch Verdienste seine Erhebung errungen hat und das schaut und entdeckt, was er zuvor nicht sehen konnte, wird er feststellen, dass alles in der Schöpfung natürlich ist.

385. Wenn man der Menschheit vor einigen Jahrhunderten die Fortschritte und Entdeckungen angekündigt hätte, die der Mensch in der heutigen Zeit machen würde, so hätten selbst die Wissenschaftler gezweifelt und solche Wunderwerke als übernatürlich betrachtet. Doch heute, da ihr entwickelt seid und den Fortschritten der menschlichen Wissenschaft Schritt für Schritt gefolgt seid, betrachtet ihr sie als natürliche Werke, auch wenn ihr sie bewundert. (198, 11 – 12)

386. Ich muss euch sagen: glaubt nicht, dass der Geist den menschlichen Körper und das Leben in der Welt unbedingt braucht, um sich entwickeln zu können. Aber die Lektionen, die er in dieser Welt erhält, sind doch von großem Nutzen für seine Vervollkommnung.

387. Die Materie hilft dem Geist in seiner Entwicklung, in seinen Erfahrungen, bei seiner Sühne und in seinen Kämpfen. Dies ist die Aufgabe, die ihm zukommt, und das könnt ihr bei dieser Kundgebung meiner Göttlichkeit durch den Menschen bestätigt finden, bei der Ich Mich seines Gehirnes bediene und es als Empfangsgerät benutze, um meine Botschaft zu übermitteln. Begreift, dass nicht nur der Geist für das Geistige bestimmt ist, sondern dass selbst das Kleinste innerhalb des Materiellen für geistige Ziele geschaffen worden ist.

388. Einen Denkanstoß und einen Aufruf richte Ich an euren Geist, damit er sich über den Einfluss des Materiellen, das ihn beherrscht, hinwegsetzt und sein Licht unter Anwendung der Gabe der Intuition dem Herzen und dem Verstande zukommen lässt.

389. Dieses mein Licht bedeutet für euren Geist den Weg zu seiner Befreiung, diese meine Lehre bietet ihm die Mittel an, sich über das menschliche Leben zu erheben und Lenker all seiner Werke zu sein, Herr über seine Gefühle und nicht Sklave niederer Leidenschaften, noch Opfer von Schwächen und Nöten. (78, 12 – 15)

390. Wer außer Mir ist etwa imstande, in den Geistwesen zu herrschen und ihr Schicksal zu bestimmen? Niemand. Wer daher versucht hat, im Verlangen nach Herrschaft den Platz seines Herrn einzunehmen, schafft für sich ein Reich, das seinen Neigungen, Launen, Machtgelüsten und Eitelkeiten entspricht – ein Reich der Materie, niederer Leidenschaften und unedler Gefühle.

391. Das Gewissen könnt ihr nicht unterdrücken, denn in ihm ist die vollkommene Gerechtigkeit. Im Geist hat nur die Reinheit Macht über die edlen Gefühle, nur das Gute bewegt ihn – mit einem Wort: der Geist nährt sich nur vom Wahren und Guten. (184, 49 – 50)

392. Da Ich alles Geschaffene auf Erden zur Erquickung des Menschen gestaltet habe, so gebraucht es immer zu eurem Wohle. Vergesst jedoch nicht, dass es in euch eine Stimme gibt, die euch auf die Grenzen hinweist, innerhalb derer ihr von all dem Gebrauch machen dürft, was euch die Natur bietet, und dieser inneren Stimme sollt ihr gehorchen.

393. So, wie ihr für euren Körper um ein Heim, um Schutz, Unterhalt und Befriedigung bestrebt seid, um euer Dasein angenehmer zu machen, so sollt ihr auch dem Geist das gewähren, was er für sein Wohlbefinden und seine Aufwärtsentwicklung benötigt.

394. Wenn er sich von höheren Regionen angezogen fühlt, wo sich sein wahres Zuhause befindet, so lasst ihn sich emporschwingen. Haltet ihn nicht gefangen, denn er sucht Mich, um sich zu nähren und zu stärken. Ich sage euch: jedes Mal, wenn ihr zulasst, dass er sich in dieser Weise befreit, wird er glücklich in seine Körperhülle zurückkehren. (125, 30)

395. Der Geist will leben, er trachtet nach seiner Unsterblichkeit, will sich reinwaschen und sich läutern, hat Hunger nach Wissen und Durst nach Liebe. Lasst ihn denken, fühlen und handeln, gewährt ihm, dass er einen Teil der Zeit, über die ihr verfügt, für sich verwendet, damit er sich darin kundgibt und sich an seiner Freiheit erquickt.

396. Von allem, was ihr hier in der Welt seid, wird nach diesem Leben nur euer Geistwesen übrigbleiben. Lasst es Tugenden und Verdienste ansammeln und in sich verwahren, damit es, wenn die Stunde seiner Befreiung kommt, nicht eine “arme Seele” vor den Toren des Gelobten Landes ist. (111, 74 – 75)

397. Ich will keine weitere Sühne oder Schmerzen für euch; Ich will, dass die Geister aller meiner Kinder so, wie die Sterne das Firmament verschönern, mit ihrem Licht mein Reich erhellen und das Herz eures Vaters mit Freude erfüllen. (171, 67)

398. Mein Wort wird den Geist mit dem Körper [Seele] versöhnen, da schon seit langem Feindschaft zwischen beiden besteht, damit ihr erfahrt, dass euer Körper, den ihr als ein Hemmnis und eine Versuchung für den Entwicklungsweg des Geistes betrachtet habt, das beste Werkzeug für die Erfüllung eurer Aufgaben auf Erden sein kann. (138, 51)

399. Sorgt dafür, dass zwischen dem Geist und der Körperhülle Harmonie herrscht, damit ihr meine Weisungen mit Leichtigkeit erfüllen könnt. Macht den Körper in liebevoller Weise gefügig, wendet Strenge an, wenn es nötig ist. Achtet jedoch darauf, dass euch nicht Fanatismus blind macht, damit ihr dabei nicht grausam an ihm handelt. Bildet aus eurem Wesen einen einzigen Willen. (57, 65)

400. Ich sage euch nicht nur, dass ihr euren Geist reinigen sollt, sondern auch, dass ihr euren Körper kräftigen sollt, damit die neuen Generationen, die aus euch hervorgehen, gesund sind, und ihre Geister ihren schwierigen Auftrag erfüllen können. (51, 59)

401. Ich will, dass ihr Heime schafft, die an den Alleinigen Gott glauben – Heime, welche Tempel sind, in denen man Liebe, Geduld und Selbstverleugnung übt.

402. In ihnen sollt ihr Lehrer der Kinder sein, die ihr mit Zärtlichkeit und Verständnis umgeben sollt, über die ihr wachen sollt, indem ihr alle ihre Schritte mit Anteilnahme verfolgt.

403. Schenkt eure Liebe sowohl dem, der mit Schönheit bedacht ist, als auch denen, die dem Anschein nach hässlich sind. Nicht immer ist ein schönes Gesicht die Widerspiegelung eines ebenso schönen Geistes. Dagegen kann sich hinter jenen Geschöpfen von scheinbarer Hässlichkeit ein Geist voller Tugend verbergen, den ihr hochschätzen sollt. (142, 73)

404. Denkt ernstlich an die Generationen, die nach euch kommen, denkt an eure Kinder. So, wie ihr ihnen das körperliche Sein gegeben habt, so habt ihr auch die Pflicht, ihnen geistiges Leben zu geben – jenes, welches Glauben, Tugend und Vergeistigung ist. (138, 61)

405. Wachet über der Tugend eurer Familien und dem Frieden eurer Heime. Seht, wie selbst die Ärmsten Eigentümer dieses Schatzes sein können.

406. Erkennet, dass die menschliche Familie eine Verkörperung der Geistigen Familie ist: in ihr wird der Mann zum Vater, wodurch er wirkliche Ähnlichkeit mit seinem Himmlischen Vater hat. Die Frau mit ihrem mütterlichen Herzen voller Zärtlichkeit ist Abbild der Liebe der Göttlichen Mutter, und die Familie, die sie zusammen bilden, ist eine Verkörperung der Geistigen Familie des Schöpfers.

407. Das Heim ist der Tempel, in dem ihr am besten lernen könnt, meine Gesetze zu erfüllen, wenn die Eltern bereit waren, an sich zu arbeiten.

408. Das Geschick der Eltern und der Kinder ist in Mir. Doch den einen wie den andern kommt es zu, sich gegenseitig in ihren Aufgaben und ihren Sühnepflichten beizustehen.

409. Wie leicht wäre das Kreuz und erträglich das Dasein, wenn alle Eltern und Kinder sich liebten! Die schwersten Prüfungen würden durch die Liebe und das Verständnis erleichtert. Ihre Ergebung gegenüber dem göttlichen Willen würden sie mit Frieden belohnt sehen. (199, 72 – 74)

410. Studiert die Geistwesen, die euch umgeben, und die, welche euren Lebensweg kreuzen, damit ihr deren Tugenden schätzen lernt, die Botschaft aufnehmt, die sie euch bringen, oder ihnen das gebt, was sie von euch erhalten sollen.

411. Warum habt ihr eure Nächsten, welche das Schicksal euch in den Weg gestellt hat, verachtet? Ihr habt ihnen die Tür eures Herzens verschlossen, ohne die Lehre zu erfahren, die sie euch bringen sollten.

412. Oft habt ihr gerade den von euch ferngehalten, welcher eine Botschaft des Friedens und des Trostes für euren Geist brachte, und dann beklagt ihr euch, wenn ihr euren Kelch mit Bitternis gefüllt habt.

413. Das Leben bringt unerwartete Veränderungen und Überraschungen mit sich, und was werdet ihr tun, wenn ihr morgen den sehnsuchtsvoll suchen müsst, den ihr heute hochmütig von euch wieset?

414. Bedenkt, dass es möglich ist, das ihr den heute Abgewiesenen und Verachteten morgen voll Verlangen suchen müsst, aber dass es oftmals schon zu spät sein wird. (11, 26 – 30)

415. Welch schönes Beispiel von Harmonie bietet euch der Kosmos dar! Strahlende Gestirne, die voller Leben im Raume schwingen, um die herum andere Gestirne kreisen. Ich bin das strahlende, göttliche Gestirn, das den Geistwesen Leben und Wärme gibt; doch wie wenige bewegen sich auf ihrer vorgezeichneten Bahn, und wie zahlreich sind die, die fern von ihrer Umlaufbahn kreisen!

416. Ihr könntet Mir sagen, dass die materiellen Gestirne keine Willensfreiheit haben, und dass andererseits gerade diese Freiheit die Menschen vom Wege abirren ließ. Darum sage Ich euch: wie verdienstvoll wird der Kampf für jeden Geist sein, da er sich trotz der Gabe der Willensfreiheit dem Gesetze der Harmonie mit seinem Schöpfer unterzuordnen verstand. (84, 58)

417. Niemand, der sich Jünger dieser geistigen Lehre nennt, beschwere sich beim Vater darüber, in seinem materiellen Leben arm zu sein und viele der Bequemlichkeiten zu ermangeln, die andere im Überfluss haben, oder unter Mangel und Entbehrungen zu leiden. Diese Klagen werden aus der materiellen Natur geboren, die, wie ihr wisst, nur eine einzige Existenz hat.

418. Euer Geist hat weder ein Recht, so zu seinem Vater zu sprechen, noch sich unzufrieden zu zeigen oder mit seinem eigenen Schicksal zu hadern, denn alle Geistwesen haben auf ihrem langen Entwicklungsweg über die Erde die ganze Stufenleiter der Erfahrungen, der Freuden und menschlichen Befriedigungen durchlaufen.

419. Schon seit langem hat die Vergeistigung der Geistwesen begonnen; dazu verhilft euch jener Schmerz und jene Armut, welche zu ertragen und zu erleiden euer Herz sich sträubt. Jedes geistige und materielle Gut hat eine Bedeutung, die ihr erkennen müsst, damit ihr weder dem einen noch dem anderen seinen Wert absprecht. (87, 26 – 27)

420. Jeder Mensch, jedes Geschöpf hat einen zugewiesenen Platz, den er nicht aufgeben soll; doch ebenso wenig soll er den Platz einnehmen, der ihm nicht zusteht. (109, 22)

421. Warum fürchtet ihr die Zukunft? Wollt ihr die ganze Erfahrung, die euer Geist in der Vergangenheit angesammelt hat, ungenutzt lassen? Wollt ihr die Saat im Stich lassen, ohne die Ernte einzubringen? Nein, Jünger. Denkt daran, dass niemand seine Bestimmung abändern kann, wohl aber die Stunde seines Sieges verzögern und die Leiden vermehren, die es ohnehin auf jedem Wege gibt. (267, 14)

422. Das Reich des Vaters ist das Erbe aller Kinder, diese Gnade kann nur durch große Verdienste des Geistes erreicht werden. Ich will, dass ihr es nicht für unmöglich anseht, die Gnade zu erlangen, die euch Mir näher bringt.

423. Seid nicht traurig, wenn ihr in meinem Worte hört, dass ihr nur mit großen Anstrengungen und Mühen zum “Gelobten Lande” gelangt. Freut euch, denn wer sein Leben auf dieses Ziel ausrichtet, erleidet keine Enttäuschungen, noch sieht er sich betrogen. Es wird ihm nicht so gehen wie es vielen ergeht, die nach dem Ruhm der Welt streben und ihn nach vielen Mühen doch nicht erreichen, oder die ihn zwar erlangen, aber bald das Leid erfahren, ihn zerrinnen zu sehen, bis davon nichts mehr übrigbleibt. (100, 42 – 43)

424. Ich gebe euch den Schlüssel, um die Türen zu eurer ewigen Seligkeit zu öffnen. Dieser Schlüssel ist die Liebe, welcher Barmherzigkeit, Vergebung, Verständnis, Demut und Friede entspringt, mit denen ihr durch das Leben gehen sollt.

425. Wie groß ist das Glück eures Geistes, wenn er Herrschaft über die Materie hat und sich am Lichte des Heiligen Geistes erfreut! (340, 56 – 57)

426. Diese Erde, die immer eine Ernte von kranken, müden, verstörten, verwirrten Geistwesen ins Jenseits gesandt hat oder solche mit nur geringer Reife, wird Mir bald meiner Liebe würdige Früchte darbringen.

427. Krankheit und Schmerz werden immer mehr aus eurem Leben weichen, wenn ihr ein gesundes und erhebendes Dasein führt. Wenn dann der Tod kommt, wird er euch vorbereitet finden für die Reise zur geistigen Heimat. (117, 24 – 25)

428. Verzagt nicht, o Geistwesen, an die Ich mein Wort insbesondere richte. Bleibt beharrlich auf meinem Wege, und ihr werdet den Frieden kennen lernen. Wahrlich, Ich sage euch, ihr alle seid dazu bestimmt, die Glückseligkeit zu erleben. Ich wäre nicht euer Vater, wenn ihr nicht dazu geschaffen worden wäret, das Himmelreich mit Mir zu teilen.

429. Aber vergesst nicht: damit eure Seligkeit vollkommen ist, ist es notwendig, dass ihr Schritt für Schritt eure Verdienste einbringt, damit euer Geist sich jener göttlichen Belohnung würdig fühlt.

430. Erkennt, dass ich euch beistehe, euch auf dem ganzen Weg begleite. Habt volles Vertrauen zu Mir, im Bewusstsein, dass meine Aufgabe mit der euren vereint ist, und mein Schicksal mit dem euren! (272, 61)

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flagge en  Chapter 63-4… Revelations of the Divine

The Third Testament Chapter 63-4… Revelations of the Divine
Teaching 4… Verses 345-430 – Revelations of Jesus Christ

Thus saith the Lord…

345. The Father of all beings speaks to you in this moment; the love that created you is felt by all who hear this word. (102, 17)

346. Speaking to you is the only God who exists, the one whom you called Jehovah when He showed you his strength and revealed the Law to you on Mount Sinai, the one whom you called Jesus because the Divine Word was in him, and the one whom you called the Holy Spirit, because I am the Spirit of Truth. (51, 63)

347. When I speak to you as Father, it is the book of the law that opens before you; when I speak to you as the Master, it is the book of love I show to My disciples; when I speak as the Holy Spirit, it is the book of wisdom that illuminates with its teachings, forming one single doctrine, for it comes from one single God. (141, 19)

348. God is light, love, and justice; all who show these attributes in life represent and honor their Lord. (290, 1)

349. Do not say I am the God of poverty or sorrow because Jesus was always followed by a multitude of the sick and afflicted. I seek out the sick, the sorrowful, and the poor, but it is to fill them with health, hope, and happiness, because I am the God of joy, life, peace, and light. (113, 60)

350. Yes people: I am the beginning and the end for you, I am the Alpha and the Omega, though I do not yet tell you or reveal all the teachings I have reserved for your spirit. Those you will know when you are very distant from this world.

351. There are many new lessons I will reveal to you now, and I will continue providing you that which you are able to possess without becoming vain or causing you to raise yourselves up before humanity with an air of superiority. You know already that those who are vain of their works, by that same vanity destroy them. That is why I have taught you to work in silence so that your works produce love as their fruit. (106, 46)

352. You still lack understanding of many of the revelations destined to form part of your knowledge but which men have supposed to be proper only to God. When someone has expressed his desire to interpret them, or to try to penetrate them, He has instantly been branded blasphemous, or judged reckless. (165, 10)

353. You must learn much to be sensitive to My inspirations and My calls. How many times have you sensed the vibrations of the spiritual without correctly understanding who it was that called to you? That language is so confusing to you that you cannot understand it well, and you end up attributing the spiritual manifestations to hallucinations or material causes. (249, 24)

354. Do not find it surprising that being possessor of everything created I would appear before you asking for love; I am the God of gentleness and humility. I have not come to make a display of My greatness, instead I conceal My perfection and My regalia to draw nearer to your heart. If you beheld Me in all My splendor, how much you would weep for your faults! (63, 48)

355. Feel Me very close to you, evidence of that I have given you during the difficult moments of your life. I have wanted you to make your heart My dwelling place so that you may feel My presence there.

356. Why is it that you are not able to feel My presence when I am within you? Some seek Me in Nature, others only feel Me beyond the material, but truly I say to you, I am in everything and everywhere. Why do you always seek Me out – side of you when I am also within your being? (1, 47 – 48)

357. Even if there were no religions in the world, still it would be enough to concentrate on the depths of your being to find My presence in your inner temple.

358. I tell you as well, that it is sufficient for you to observe what life offers you to find in it the book of knowledge which at every step opens its most beautiful pages and its deepest lessons.

359. You will understand then, that it is not right for the world to be lost when it bears the road in its heart, nor that it be confounded in the darkness of ignorance while it is living within such light. (131, 31 – 32)

360. Today I make My universal language heard in all, to tell them that though I am in each one of you, no one should say that God is inside man, for it is the beings and all creation which is inside God.

361. I am the Lord, and you the creatures. I do not wish to call you servants, but children; recognize, however, that I am before you. Love My will and respect My law, knowing that in what is deigned by Me can be no imperfection or error. (136, 71 – 72)

362. I formed you in order to love you, and also so that I could feel loved. You need Me, just as I need you. Those who state that I do not need you do not speak the truth; if it were so I would never have created you, nor would I have made Myself man to rescue you with that sacrifice that was such a great proof of love. I would have allowed you to be lost.

363. Yet, you must recognize that if you are nourished by My love, it is only right that you offer the same to your Father, for I continue saying to you: “I thirst, I thirst for your love.” (146, 3)

364. How can you think that I love less those who suffer most? How can you take your pain as a sign that I do not love you? If you knew that it is precisely out of love for you that I have come. Have I not told you that the righteous are already saved, and that the healthy do not need a physician? If you feel that you are ill, and in the examination by the light of your conscience you judge yourselves sinners, be certain that it is for you that I have come.

365. If you believe that God once wept, truly I can tell you that it was not for those enjoying his glory, but for those lost and crying. (100, 50 – 51)

366. My mansion is prepared for you; when you reach it you will truly enjoy it. How can a Father live in a royal lodging, tasting delicious dishes, knowing that his own children are like beggars at the doors of his own home? (73, 37)

367. Know the Law, love righteousness, practice love and charity, allow your spirit the holy liberty of elevating itself toward its mansion, and you will be loving Me.

368. Do you want a perfect model as to what you should do and what you should be in order to reach Me? Imitate Christ, love Me in Him. Seek Me through Him, come to Me through His Divine footsteps.

369. But do not love Me through His human life or in His image, or substitute the practice of His teachings with rituals and forms, because you will eternalize yourselves in your differences, in your enmity and in your fanaticism.

370. Love Me in Christ, but in His Spirit, in His Doctrine and you will be complying with the eternal Law, because in Christ is contained justice, love and wisdom, with which I have manifested to mankind the existence and omnipotence of My Spirit. (1, 71 – 72)

Humans and their Destiny

371. It has been long since you were with Me, and long since you knew what you really are, because you have allowed many attributes, powers, and gifts deposited in you by your Creator to remain sleeping within your being. You are asleep to the spirit and the conscience, and it is precisely in those spiritual attributes that the true greatness of man resides. You imitate the beings of this world because here they are born, and here they die. (85, 57)

372. The Master asks you, o beloved disciples: What is yours in this world? All that you possess the Father has given you for your use while in transit on this earth and while your heart beats. If your spirit proceeds from My Divinity, if it is a breath of the Celestial Father, if it is an incarnation of an atom of My Spirit, and if your body was also formed within My laws and is entrusted to you as an instrument of your spirit – then, My much loved children, nothing is yours. All creation is of the Father, and you have been made the temporary holders of it. Remember that your material life is only a single step in eternity, a ray of light in infinity, and you must therefore attend to what is eternal, that which never dies, and that is the spirit. (147, 8)

373. Let it be the spirit that guides the mind, and not the mind, guided alone by a heart ambitious for human glory, that governs your life.

374. Understand that if you wish to be guided by the orders of your brain, you will exhaust it and be unable to go beyond where its meager resources can take you.

375. I tell you that if you yearn to know why you have felt inspired to do good and your heart is inflamed with charity, allow your heart and understanding to be guided by the spirit and you will be astounded by the power of your Father. (286, 7)

376. It is right that it is the spirit which reveals wisdom to the human mind, and not the mind that gives light to the spirit.

377. Many will not understand what I tell you because the order of your lives has been for so long altered. (295, 48)

378. Understand, O disciples, that spirituality permits the conscience to manifest itself more clearly, and that He who knows how to listen to that wise voice will not be fooled.

379. Be intimate with your conscience, it is the voice of a friend through which the Lord shines his light, now as Father, now as Master, and now as Judge. (293, 73 – 74)

380. Be tireless in rereading My word, for like an invisible chisel it will polish the roughness of your character until you are prepared to deal with the most delicate of your brother’s problems.

381. In them you will find sorrow, atonement, and restitution whose causes may be very diverse. Some will have an origin that is not difficult to understand, but others you will discover only through intuition, revelation, or spiritual vision and so be able to relieve your brothers of a heavy burden.

382. These gifts will only perform prodigies when He who puts them in practice has been inspired by charity for his fellow men. (149, 88)

383. What is it that men call supernatural, if all that is of Me and My works is natural? Would it not be rather the evil and imperfect works of men that are supernatural, since, originating from whom they do, and possessing the attributes they do, it should be natural for men always to do good? In Me all has a profound and simple answer, nothing is in darkness.

384. You call everything you do not know or that you see wrapped in Mystery, supernatural, but when your spirit earns its elevation by merit, and beholds that which it could not see before, it will find that everything in creation is natural.

385. If you had predicted the advances and discoveries that man has made in these times to the humanity of a few centuries past, even the scientists would have doubted and considered such marvels as supernatural. Now that you have evolved, following human science step by step, you still marvel at them, but see them as natural works. (198, 11 – 12)

386. I must tell you that you should not believe that it is indispensable for the spirit to have a human body and life on earth in order to evolve; however the lessons that He receives in this world are certainly of great benefit toward his perfection.

387. The flesh helps the spirit in his evolution, his experiences, his atonement, and his struggles. This is the mission that corresponds to it, and you may confirm that in this manifestation of My divinity through the man whose understanding I have come to make use of as a means to transmit My message. Understand that not only the spirit, but even the smallest detail of the material form has been created for spiritual purposes.

388. I have come to give a reminder and a calling to your spirit so that by overcoming the influence of the material, which has come to dominate him, He can make his light reach the heart and mind utilizing his gift of intuition.

389. This light signifies for your spirit the path towards its freedom! This Doctrine comes to offer it the means to elevate itself above the human existence and to be the guide for all its works and lord over its feelings rather then a slave of lower passions or a victim of weaknesses and miseries. (78, 12 – 15)

390. Who but I would be able to reign over the spirits and govern their destiny? No one; and so those who, wishing to rule, have tried to usurp the place of the Lord, create for themselves a kingdom according to their own caprices, ambitions, vanities and inclinations; a reign of the material, of low passions and ignoble sentiments.

391. You cannot impose yourselves on the conscience, for it contains perfect justice. In the spirits only purity has power over the noble fibers, and only what is good moves them: in a word, the spirit is fed only by truth and goodness. (184, 49 – 50)

392. If I have made everything on earth for the enjoyment of men, use it always for your benefit; do not forget that within you is a voice that tells you the limits within which you can take what nature offers you, and that inner voice must be obeyed.

393. Just as you seek a home, shelter, sustenance, and satisfactions to make the existence of your body more agreeable, so too you must concede to the spirit that which is necessary for its progress and well – being.

394. If it feels attracted to the superior regions where its true dwelling lies, let it rise up, do not imprison it: it seeks Me to be nourished and strengthened. I tell you that each time you allow it to free itself in this way, it will return happy to its shell. (125, 30)

395. The spirit wishes to live, it seeks its immortality, it wishes to cleanse and purify itself, it hungers for knowledge and thirsts for love. Allow it to think, feel, and work. Allow it to take a part of your time to manifest itself and enjoy its freedom.

396. After this life, of all you are in the world only your spirit will remain. Allow it to gather and hoard virtues and merits so that at the hour of its liberation it is not like a beggar before the gates of the Promised Land. (111, 74 – 75)

397. I do not wish any more restitution or pain for you. I wish for the spirits of all My children to come with their light to illuminate My Kingdom like the stars that lend beauty to the firmament and bring gladness to the heart of your Father. (171, 67)

398. Since for some time there has been hostility between them, My word shall come to reconcile the spirit with the material, so that you may know that the body you have considered an obstacle and a temptation to the passage of the spirit can be the greatest instrument of your fulfillment on earth. (138, 51)

399. Try to create harmony between the spirit and the physical body, so that you may easily comply with My instructions; make the body yield with love; be forceful if necessary; take care not to allow fanaticism to blind you, so as not to act cruelly against it. Make of your being one will only. (57, 65)

400. I do not tell you to purify only your spirits, but also to strengthen your physical body so that the new generations which come from you might be healthy, and their spirits will be able to fulfill their delicate missions. (51, 59)

401. I wish you to form homes that believe in the one God, homes that are temples where love, patience, and altruism are practiced.

402. In them you should be the teachers of the children, whom you should surround with tenderness and understanding, watching over them and following their every step with attention.

403. Be generous with your love to those who have been gifted with beauty, as well as to those who apparently have an unpleasing presence. A beautiful face is not always the reflection of an equally beautiful spirit, while the apparent ugliness of the other may hide a virtuous spirit that you should value. (142, 73)

404. Think seriously of the generations that come after you. Think of your children, who you must give spiritual life, which is faith, virtue, and spirituality, just as you have given them material existence. (138, 61)

405. Keep vigil over the virtue of your family and the peace of your home. See how even the poorest of the poor can be the owners of that treasure.

406. Recognize that the human family is the representation of the spiritual family; in it, the man is converted to a Father, bearing real similarity to his Celestial Father; the woman, with her maternal heart full of love, is the image of the Divine Mother, and the family that they form with their union is a representation of the spiritual family of the Creator.

407. When the parents have known how to prepare themselves, the home is the temple where you can best learn to comply with My laws.

408. The destiny of the parents and the children is in Me. Yet, it falls to some to help each other on their missions and in their restitutions.

409. Oh, how light would be the cross and how easy the existence if all parents and children loved each other. Even the greatest trials would be lessened by affection and understanding. Their acceptance of the Divine Will shall see them compensated with peace. (199, 72 – 74)

410. Study the spirits that surround you and that cross your path in life so that you may appreciate their virtues and receive the message they bring you, or so that you may give to them what they must receive from you.

411. Why have you thought little of those of your fellow men that destiny has placed on your path? You have closed the door of your heart to them, unaware of the lesson they had to bring you.

412. How many times you have cast aside the very one who brought a message of peace and hope for your spirit, and then complain when you yourselves have filled your cup of bitterness.

413. Life has unexpected changes and surprises, and what will you do if tomorrow you anxiously seek the one whom you arrogantly rejected today?

414. Keep in mind that it is possible that He whom you reject and scorn today, tomorrow you will anxiously seek, but many times it will be too late. (11, 26 – 30)

415. What a beautiful example of harmony is offered to you by the cosmos! Shining heavenly bodies that vibrate in life – filled space, circled by other bodies. I am the Divine and shining star that gives life and warmth to the spirits, yet, how few there are who stay on their path, and how many there are that spin outside their orbit.

416. You may say that the material stars do not enjoy free will, while men, who do, have for this reason left the path. That is why I say that the struggle is so meritorious for the spirits that, having the gift of free will, subject it to the law of harmony with their Creator. (84, 58)

417. None who call themselves students of this spiritual teaching complain to the Father of being poor in their material lives or lacking many comforts that others have in abundance, or of suffering want and deprivations. Those lamentations are born of the material, which, as you know, has only one existence.

418. Your spirit has no right to speak thusly to its Father, nor to act dissatisfied, nor to blaspheme against its own destiny, for every spirit, in its extensive journey upon the earth, has run the entire gamut of experiences, of pleasures, and of human satisfactions.

419. The dematerialization of the spirit started some time ago, and in it, that pain and that poverty that you are reluctant to put up with and have your heart suffer, helps. All spiritual and material goods have an importance that you must recognize so that you do not deprive either of their value. (87, 26 – 27)

420. Every creature, every man, has a place assigned him that He must not miss; however, He must also not take a place that does not correspond to him. (109, 22)

421. Why do you fear the future? Will you fail to take advantage of the past experience your spirit has accumulated? Will you leave the harvest ungathered? No, disciples, understand that no one can distort his destiny, He can only postpone his own hour of triumph and increase the sorrows that already exist on the way. (267, 14)

422. The Kingdom of the Father is the inheritance of all his children. It is indispensable to obtain that grace by the merits of the spirit. I do not wish you to see it impossible for you to reach the grace that brings you closer to Me.

423. Do not be sad upon hearing, in My Word, that the Promised Land will be reached through great work and effort. Be glad, for He who directs his life toward that idea does not suffer disappointments or feel defrauded. It will not happen to him as it does to many who go in search of the glories of the world, which after much effort, they do not obtain; or those who obtaining them, soon suffer seeing them vanish until they have nothing. (100, 42 – 43)

424. I give you the keys to open the gates to your eternal happiness. Those keys are of love: from which flows charity, forgiveness, understanding, and the humility and peace with which you must pass through life.

425. How great is the happiness of your spirit when it dominates the material and enjoys the light of the Holy Spirit! (340, 56 – 57)

426. This earth, which has always sent to the beyond a harvest of spirits that are sick, tired, confused, or of little advancement, soon will be able to offer me fruits worthy of My love.

427. Illness and pain will be exiled from your lives when you live a healthy and elevated existence, and when death comes, it will find you prepared for the journey to the spiritual mansion. (117, 24 – 25)

428. Do not weaken, o spirits, you to whom I especially direct My words; persevere on the path, and you will know peace. Truly, I tell you, all are destined to know happiness. I would not be your Father if you had not been created to share the Glory with Me.

429. Do not forget, however, that for your joy to be perfect it is necessary for you to cultivate your merits step by step so that your spirit comes to Me feeling worthy of that Divine reward.

430. See how I help you and accompany you all along the way? Have full confidence in Me, knowing that My mission and My destiny are joined with yours. (272, 61)

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flagge fr  Chapitre 63-4… Révélations du Divin

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-4… Révélations du Divin
Enseignement 4… 345-430 – Révélations de Jésus-Christ

Cela dit le Seigneur…

345. C’est le Père de tous les êtres qui  vous parle en cet instant; l’amour qui  vous créa se laisse ressentir en chacun  qui écoute cette parole. (102, 17)

346. Celui qui vous parle est l’unique  Dieu qui existe, Celui que vous  appelâtes Yahvé quand il vous montra  sa force et vous révéla la loi sur le  Mont Sinaï; Celui que vous appelâtes  Jésus, parce que mon Verbe fut en  Lui, et Celui qu’aujourd’hui vous  appelez le Saint-Esprit, parce que je  suis l’Esprit de la Vérité. (51, 63)

347. Quand je vous parle comme Père,  c’est le livre de la loi qui s’ouvre  devant vous. Quand je vous parle en  tant que Maître, c’est le livre de  l’amour que je montre à mes disciples.  Quand je vous parle comme Saint- Esprit, c’est le livre de la sagesse qui  vous éclaire de ses enseignements et  qui forme une seule doctrine, parce  qu’elle provient d’un seul Dieu. (141,  19)

348. Dieu est lumière, amour, justice,  tous ceux qui manifestent ces attributs  dans leur vie représentent et honorent  leur Seigneur. (290, 1)

349. Ne dites pas que je suis le Dieu  de la pauvreté ou de la tristesse, en  considérant que Jésus a toujours été  suivi par des multitudes de malades et  d’affligés. Je recherche les malades,  les tristes et les pauvres, mais c’est  dans le but de les emplir de joie, de  santé et d’espoir, parce que je suis le  Dieu de la joie, de la vie, de la paix et  de la lumière. (113, 60)

350. Oui, peuple, je suis votre  commencement et votre fin. Je suis  l’Alpha et l’Omega, bien que je ne  vous dise ou ne vous révèle pas encore  tous les enseignements que j’ai  réservés à votre esprit, mais que vous connaîtrez lorsque vous serez très loin  de ce monde.

351. Je vous révélerai maintenant  beaucoup de nouvelles leçons et je  vous donnerai tout ce que vous êtes  capable de posséder sans vous  enorgueillir ni vous dresser devant  l’humanité avec un air de supériorité;  vous savez déjà que celui qui  s’enorgueillit de ses actes les détruit  par sa même vanité. C’est pourquoi je  vous ai appris à travailler en silence  afin que vos ouvrages produisent le  fruit d’amour. (106, 46)

352. Il vous faut encore comprendre  beaucoup des révélations qui sont  destinées à faire partie de votre savoir,  mais les hommes ont supposé que leur  connaissance n’appartient qu’à Dieu.  Quand quelqu’un ose exprimer son  désir de les interpréter, ou tente de les  pénétrer, il est immédiatement appelé  blasphémateur ou jugé imprudent.  (165, 10)

353. Vous avez beaucoup à apprendre  pour vous sensibiliser à mes  inspirations et à mes appels. Que de  fois sentez-vous les vibrations du  spirituel sans réussir à comprendre  Qui vous appelle! Ce langage est  tellement confus pour vous, que vous  ne parvenez pas à comprendre et que  vous finissez par attribuer les  manifestations spirituelles à des  hallucinations ou à des causes  matérielles. (249, 24)

354. Ne vous étonnez pas que Moi, le  propriétaire de tout ce qui fut créé, je  viens vers vous en demandant de  l’amour. Je suis le Dieu de la  mansuétude et de l’humilité. Je ne  viens pas me vanter de ma grandeur,  je dissimule plutôt ma perfection et  mes habits pour M’approcher de votre  coeur. Si vous Me contempliez dans  toute Ma splendeur, combien  pleureriez-vous pour vos fautes! (63,  48)

355. Ressentez-Moi très proches de  vous, je vous en donne des preuves  dans les moments difficiles de votre  vie. J’ai voulu que vous fassiez de  votre coeur Ma demeure, pour qu’en  elle vous sentiez Ma présence.

356. Comment est-il possible que,  étant en vous, vous ne sachiez pas  sentir Ma présence? Quelques-uns me  cherchent dans la Nature, d’autres me  sentent au-delà de tout le matériel,  mais je vous dis, certes, que je suis en  toutes parts, en tous lieux. Pourquoi  devez-vous toujours Me chercher en- dehors de vous, alors que je me trouve  aussi en votre être? (1, 47-48)

357. Même s’il n’y avait pas de  religions dans le monde, il vous  suffirait de vous concentrer dans le  fond de votre être pour trouver Ma  présence dans votre temple intérieur.

358. Je vous dis aussi qu’il suffirait  d’observer ce que la vie vous offre,  pour que vous y trouviez le livre du  savoir, qui, à chaque pas, vous montre  ses plus belles pages et ses leçons les  plus profondes.

359. Vous comprendrez alors qu’il  n’est pas juste que le monde se perde  quand il porte, dans son coeur, le  chemin, ni qu’il se confonde dans les  ténèbres de l’ignorance, alors qu’il vit  dans une telle lumière. (131, 31-32)

360. Aujourd’hui, ma langue  universelle se fait entendre en tous,  pour leur dire que, bien que je sois en  chacun de vous, personne ne doit dire  que Dieu est à l’intérieur de l’homme,  parce que ce sont les êtres et toute la  création qui se trouvent en lui.

361. Je suis le Seigneur, et vous ses  créatures. Je ne souhaite pas vous  appeler serviteurs, mais enfants, mais  reconnaissez que je suis avant vous;  aimez ma volonté et respectez ma loi,  en sachant que, dans ce que j’ai  disposé, il n’y a aucune place pour  l’imperfection ou l’erreur. (136, 71- 72)

362. Je vous formai pour vous aimer  et Me sentir aimé. Vous avez besoin  de Moi comme j’ai besoin de vous.  Celui qui affirme que je n’ai pas  besoin de vous ne dit pas la vérité, si  c’était le cas, je ne vous aurais pas  créés, et ne Me serais pas fait homme  pour vous sauver, par ce sacrifice qui  constitua une grande preuve d’amour;  Je vous aurais laissé vous perdre.

363. Néanmoins, vous devez  reconnaître que si vous vous  alimentiez de mon amour, il est juste  que vous offriez la même chose à  votre Père, car je continue à vous dire : « Je suis assoiffé, j’ai soif de votre  amour ». (146, 3)

364. Comment pouvez-vous penser  que j’aime moins celui qui souffre le  plus? Comment pouvez-vous  interpréter votre souffrance comme un  signe que je ne vous aime pas? Si  vous saviez que c’est précisément par  amour pour vous que je suis venu; ne  vous ai-je pas dit que le vertueux est  sauf et que celui qui est en bonne  santé n’a pas besoin du médecin? Si  vous vous sentez malades et que, lors  de l’examen à la lumière de votre conscience, vous vous jugez pécheurs,  soyez certains que c’est vous que je  suis venu chercher.

365. Si vous croyez que Dieu a pleuré  en quelque occasion, sûrement cela  nêa pas été pour ceux qui jouissent de  sa gloire, mais pour ceux qui sont  égarés ou qui pleurent. (100, 50-51)

366. Ma demeure est préparée pour  vous; quand vous y arriverez, vous  vous y réjouirez vraiment. Comment  un père pourra-t-il vivre dans une  demeure royale, savourant des mets  exquis, en sachant que ses propres  enfants sont comme des mendiants  aux portes de sa propre maison? (73,  37)

367. Connaissez la Loi, aimez le bien,  pratiquez l’amour et la charité,  concédez à votre esprit la sainte  liberté de s’élever vers sa demeure,  c’est alors que vous M’aimerez.

368. Est-ce que vous voulez un modèle parfait de tout ce que vous  devrez faire et de ce que vous devez  être pour arriver à Moi? Imitez le  Christ, aimez-moi en Lui, cherchez- Moi au travers de Lui, venez à Moi  par sa Divine empreinte.

369. Mais ne M’aimez pas sous sa  forme humaine ou en son image, ne  changez pas la pratique de Ses  enseignements pour des rites ou des  symboles, parce que vous vous  éterniseriez dans vos différences, dans  votre inimitié et dans votre fanatisme.

370. Aimez-moi dans le Christ, mais  dans Son Esprit, dans Sa Doctrine et  vous serez conformes avec la Loi  éternelle, parce que le Christ renferme  la justice, l’amour et la sagesse avec  lesquels j’ai manifesté, à l’humanité,  l’existence et la toute-puissance de  Mon Esprit. (1, 71-72)

L’être humain et son destin

371. Il y a longtemps que vous n’êtes  pas avec Moi, que vous ignorez ce que  vous êtes en réalité, parce que vous  avez laissé dormir, en votre être,  beaucoup d’attributs, de pouvoirs et  de dons que votre Créateur déposa en  vous. Vous dormez pour l’esprit et la  conscience, et c’est précisément dans  ces attributs spirituels que réside la  véritable grandeur de l’homme. Vous  imitez les êtres qui sont de ce monde,  parce qu’ils y naissent et qu’ils y  meurent. (85, 57)

372. Le Maître vous demande, ô  disciples bien aimés : Qu’est-ce qui appartient dans ce monde? Tout ce  que vous possédez, c’est le Père qui  vous l’a donné pour votre usage au  cours de votre étape sur la Terre,  pendant que bat votre coeur. Oui votre  esprit provient de ma Divinité, oui il  est un souffle du Père Céleste, oui il  est l’incarnation d’un atome de mon  Esprit, oui votre corps a aussi été  formé dans le cadre de mes lois et je  vous le confie comme un instrument  de votre esprit. Alors, mes enfants  bien aimés, rien ne vous appartient.  Toute la création appartient au Père, et  c’est Lui qui vous en a faits les  détenteurs temporaires. Souvenez- vous que votre vie matérielle ne  représente seulement qu’un pas dans  l’éternité, un rayon de lumière dans  l’infini, et c’est pourquoi vous devez  vous occuper de ce qui est éternel, de  ce qui ne meurt jamais, et cela c’est  l’esprit. (147, 8)

373. Que ce soit l’esprit qui guide  l’entendement, et non l’entendement,  guidé seulement par un coeur  ambitieux de grandeur humaine, qui  gouverne votre vie.

374. Réfléchissez au fait que si vous  souhaitez vous guider par les ordres  de votre cerveau, vous l’épuiserez, et  ne pourrez aller au-delà d’où ses  forces limitées le lui permettent.

375. Je vous dis que si vous désirez  ardemment savoir pourquoi vous vous  êtes sentis inspirés à faire le bien et  que, en plus, votre coeur et votre  entendement sont guidés par l’esprit,  vous serez émerveillés devant le  pouvoir de votre Père. (286, 7)

376. Il est juste que l’esprit révèle la  sagesse à l’entendement humain, et  non que ce soit l’entendement qui  illumine l’esprit.

377. Beaucoup ne comprendront pas  ce que je vous déclare parce qu’il y a  bien longtemps déjà que vous avez  altéré l’ordre de votre vie. (295, 48)

378. Sachez, disciples, que la  spiritualité permet à la conscience de  se manifester plus clairement, et celui  qui saura écouter cette voix de sagesse  ne se laissera pas tromper.

379. Liez-vous d’amitié avec la  conscience, elle est la voix amie, au  travers de laquelle le Seigneur montre  sa lumière, que ce soit comme Père,  comme Maître, ou comme Juge. (293,  73-74)

380. Soyez infatigables dans la  révision de ma parole ; elle, à l’instar  d’un ciseau invisible, se chargera de  polir les aspérités de votre caractère  jusqu’à ce que vous soyez préparés  pour traiter les problèmes les plus  délicats de vos frères.

381. En eux, vous trouverez tristesses,  expiations et restitutions dont les  causes peuvent être très diverses.  Quelques-unes auront une origine très  difficile à comprendre, en revanche, il  y en aura d’autres que vous  découvrirez seulement par l’intuition,  la révélation et la voyance, pour  libérer vos frères d’un lourd fardeau.

382. Ces dons n’accompliront des  prodiges que lorsque celui qui les  mettra en pratique se sera inspiré dans  la charité à l’égard de ses semblables.  (149, 88)

383. Qu’est-ce que les hommes  appellent surnaturel, si tout ce qui est  Moi et mon OEuvre sont naturels? Ne  serait-ce pas plutôt les actes mauvais  et imparfaits des hommes, les  surnaturels, puisque le naturel serait  qu’ils agissent toujours bien,  procédant de Qui ils procèdent et  possédant les attributs qu’ils portent  en eux-mêmes? En Moi, tout a une  explication simple et profonde, il n’y a  rien de ténébreux.

384. Vous appelez surnaturel tout ce  que vous ne connaissez pas ou que  vous voyez enveloppé de mystère,  mais que, lorsque votre esprit gagnera,  avec des mérites, son élévation, et  qu’il contemplera et découvrira ce  qu’il ne pouvait pas voir auparavant, il  trouvera que tout, dans la création, est  naturel.

385. Si, quelques siècles en arrière, on  avait annoncé, à l’humanité, les  avancées et découvertes que l’homme  accomplirait en ces temps, même les  scientifiques auraient douté et ils  auraient considéré de telles merveilles  comme surnaturelles. Maintenant que  vous avez évolué en suivant pas à pas  les progrès de la science humaine,  bien que vous vous en émerveilliez  encore, vous les contemplez comme  des oeuvres naturelles. (198, 11-12)

386. Je dois vous dire de ne pas croire  qu’il est indispensable pour l’esprit  d’avoir un corps humain et la vie dans  le monde pour pouvoir évoluer;  cependant, les leçons qu’il reçoit dans  ce monde lui sont d’une grande utilité  pour son perfectionnement.

387. La matière aide l’esprit dans son  évolution, dans ses expériences, dans  son expiation et dans ses luttes; c’est  la mission qui lui correspond et vous  pouvez le vérifier grâce à cette  manifestation de ma Divinité au  travers du cerveau  de l’homme dont  je suis venu me servir, en l’utilisant  comme un instrument pour vous  transmettre Mon message. Comprenez  que non seulement l’esprit est destiné  au spirituel, mais que même ce qui est  très petit à l’intérieur de la matière a  été créé à des fins spirituelles.

388. Je suis venu rafraîchir la  mémoire de votre esprit et lui lancer  un appel afin qu’en vainquant  l’influence du matériel qui a réussi à  le dominer, il fasse parvenir sa  lumière au coeur et à l’entendement,  en utilisant le don de l’intuition.

389. Cette lumière signifie, pour votre  esprit, le chemin de sa libération!  Cette Doctrine vient lui offrir les  moyens de s’élever au-dessus de la vie  humaine et d’être le guide pour tous  ses actes, seigneur au-dessus de ses  sentiments et non pas esclave de  basses passions ni victime de  faiblesses et de misères. (78, 12-15)

390. Qui d’autre que Moi serait  capable de régner sur les esprits et de  régir leur destin? Personne! C’est  pourquoi celui qui a souhaité régner,  usurpant la place du Seigneur, a créé  pour lui-même un royaume en  fonction de ses penchants, de ses  caprices, de ses ambitions et de ses  vanités; un règne de matière, de basses  passions et de sentiments ignobles.

391. Vous ne pouvez pas vous  imposer à la conscience, parce qu’en  elle se trouve la justice parfaite. Dans  les esprits la pureté est la seule qui ait  le pouvoir sur les fibres nobles, et seul  ce qui est bien les touche; en un mot,  l’esprit ne s’alimente que de la vérité  et du bien. (184, 49-50)

392. Si j’ai formé tout ce qui a été  créé de la terre pour le plaisir de  l’homme, utilisez-le toujours pour  votre bienfait. N’oubliez pas qu’il  existe, en vous, une voix qui vous  indique les limites dans lesquelles  vous pourrez prendre ce que la nature  vous offre, et c’est à cette voix  intérieure que vous devez obéir.

393. De même que vous recherchez,  pour votre corps, un foyer, un  manteau, des aliments et des  satisfactions, pour lui rendre  l’existence plus agréable, vous devez  aussi concéder à l’esprit ce qui lui est  nécessaire pour son bien-être et son  progrès.

394. S’il se sent attiré vers des régions  supérieures où se trouve sa véritable  demeure, laissez-le s’élever, ne  l’emprisonnez pas, parce qu’il Me  cherche pour s’alimenter et se  fortifier. Je vous dis que, chaque fois  que vous lui permettrez de se libérer  de la sorte, il reviendra heureux dans  son enveloppe. (125, 30)

395. L’esprit souhaite vivre, il  recherche son immortalité, il souhaite  s’assainir et se purifier, il a faim de  savoir et soif d’amour. Laissez-le  penser, sentir et travailler, concédez- lui de prendre une partie du temps  dont vous disposez pour qu’il s’y  manifeste et se réjouisse dans la  liberté.

396. Après cette vie, de tout ce que  vous êtes ici dans le monde, il ne  subsistera seulement que votre esprit.  Permettez-lui d’accumuler et de  thésauriser vertus et mérites afin qu’à  l’heure de sa libération, il ne soit pas  un nécessiteux devant les portes de la  «Terre Promise». (111, 74-75)

397. Je ne souhaite plus de restitution  ni de souffrances pour vous. Je  souhaite que, à l’instar des étoiles qui  embellissent le firmament, les esprits  de tous mes enfants viennent avec leur  lumière pour éclairer mon Royaume et  remplir de joie le coeur de votre Père.  (171, 67)

398. Ma Parole viendra réconcilier  l’esprit et la matière, puisqu’il y a  longtemps qu’existe une inimitié entre  l’un et l’autre, afin que vous sachiez  que votre corps, que vous avez  considéré un obstacle et une tentation  au passage de l’esprit, peut être le  meilleur instrument de votre  accomplissement sur la terre. (138,  51)

399. Faites en sorte qu’il existe une  harmonie entre l’esprit et l’enveloppe  physique, pour que vous puissiez  exécuter facilement mes instructions;  faites céder la matière avec amour,  usez de la force si nécessaire, prenez  garde de ne pas vous laisser aveugler  par le fanatisme, pour ne pas agir  cruellement contre elle. Faites de  votre être une seule volonté! (57, 65)

400. Je ne vous dis pas seulement de  purifier votre esprit, mais aussi de  fortifier votre corps physique, afin que  les nouvelles générations qui jailliront  de vous soient saines, et que leurs  esprits puissent accomplir leur  sensible mission. (51, 59)

401. Je souhaite que vous formiez des  foyers croyant dans le Dieu unique,  des foyers qui soient des temples où  l’on pratique l’amour, la patience et  l’abnégation.

402. En eux, il faut que vous soyez les  professeurs des enfants, que vous  devez entourer de tendresse et de  compréhension, veillant sur eux et  suivant tous leurs pas avec attention et  intérêt.

403. Prodiguez votre amour autant à  celui qui a été doté de beauté qu’à  ceux qui, apparemment, ont une  présence moins plaisante. Un beau  visage n’est pas toujours le reflet d’un  esprit d’égale beauté; en revanche, la  laideur apparente de certaines  créatures peut cacher un esprit  regorgeant de vertu que vous devez  apprécier. (142, 73)

404. Pensez sérieusement aux  générations qui vous suivent, pensez à  vos enfants, à qui vous avez le devoir  de donner la vie spirituelle, celle qui  est foi, vertu, et spiritualité, tout  comme vous leur avez donné  l’existence matérielle. (138, 61)

405. Veillez à la vertu de votre famille  et à la paix de votre foyer. Voyez  comme même les plus pauvres  peuvent être propriétaires de ce trésor.

406. Reconnaissez que la famille  humaine est une représentation de la  famille spirituelle; l’homme se trouve,  en elle, converti en père, en  ressemblant vraiment à son Père  Céleste; la femme, avec son coeur  maternel plein de tendresse, est  l’image de l’amour de la Mère Divine,  et la famille qu’ils forment, par leur  union, est une représentation de la  famille spirituelle du Créateur.

407. Le foyer est le temple dans lequel  vous pourrez le mieux apprendre à  observer mes lois, lorsque les parents  ont su comment se préparer.

408. Le destin des parents et des  enfants est en Moi, néanmoins il  incombera à certains de s’aider  mutuellement dans leurs missions et  dans leurs restitutions.

409. Que la croix serait plus légère et  plus facile à supporter si tous les  parents et tous les enfants s’aimaient!  Les plus grandes épreuves seraient  atténuées par l’affection et la  compréhension; ils verraient leur  acceptation de la volonté divine  récompensée par la paix. (199, 72-74)

410. Étudiez les esprits qui vous  entourent et ceux qui traversent vos  vies, afin d’apprécier leurs vertus, de  recevoir le message qu’ils vous  apportent ou de leur livrer ce qu’ils  doivent recevoir de vous.

411. Pourquoi avez-vous méprisé vos  semblables que le destin a disposés  sur votre route? Vous leur avez fermé  la porte de votre coeur en ignorant  l’enseignement qu’ils venaient vous  apporter.

412. Combien de fois avez-vous  précisément éloigné de vous-mêmes  celui qui apportait un message de paix  et de consolation à votre esprit! Et  vous vous plaignez, par la suite, alors  que c’est vous-mêmes qui avez rempli  votre calice d’amertume!

413. La vie connaît des changements  inattendus et des surprises! Et que  ferez-vous si vous deviez rechercher  anxieusement, demain, celui que vous  avez rejeté aujourd’hui avec  arrogance?

414. Pensez qu’il est possible que  celui, qu’aujourd’hui vous repoussez  et méprisez, demain vous le  rechercherez avec inquiétude, mais  que ce sera souvent trop tard. (11, 26- 30)

415. Quel merveilleux exemple  d’harmonie vous offre le cosmos! Des  astres brillants qui vibrent, pleins de  vie, dans l’espace, autour desquels  tournent d’autres corps en orbite. Je  suis l’astre lumineux et divin qui  donne vie et chaleur aux esprits ;  cependant, qu’ils sont peu à suivre sa  trajectoire, et nombreux ceux qui  tournent en dehors de leur orbite!

416. Vous pouvez me rétorquer que  les astres matériels ne jouissent pas de  libre arbitre et qu’en revanche, c’est  cette liberté qui a fait dévier les  hommes du chemin. C’est pourquoi je  vous dis combien la lutte sera méritoire pour tout esprit, puisque  bénéficiant déjà du don du libre  arbitre, il saura le soumettre à la Loi  de l’harmonie avec son Créateur. (84,  58)

417. Aucun de ceux qui s’appellent  disciples de cet enseignement spirituel  ne se plaint au Père d’être pauvre dans  sa vie matérielle, de manquer de  commodités que d’autres ont en  abondance, ou de souffrir de disette ou  de privations. Ces lamentations  sont  nées de la matière qui, comme vous le  savez, ne possède qu’une seule  existence.

418. Votre esprit n’a pas le droit de  s’adresser ainsi à son Père, ni de  montrer son mécontentement, ni de  blasphémer contre son propre destin,  parce que tout esprit, au cours de son  long séjour sur la Terre, a parcouru  toute la panoplie des expériences, des  plaisirs et des satisfactions humaines.

419. La dématérialisation des esprits a  déjà commencé il y a quelque temps,  c’est pourquoi ils vous aident dans  cette douleur et cette pauvreté que  votre coeur se résiste à accepter. Tout  bien spirituel et matériel revêt une  importance que vous devez  reconnaître afin de ne pas délaisser, à  l’un ni à l’autre, sa valeur. (87, 26-27)

420. Chaque créature, chaque homme,  a une place assignée qu’il ne doit pas  perdre, cependant, il ne doit pas non  plus prendre une place qui ne lui  corresponde pas. (109, 22)

421. Pourquoi craignez-vous le futur?  N’allez-vous pas profiter de toute  l’expérience que votre esprit a  accumulée dans le passé? Allez-vous  abandonner la semence sans recueillir  la récolte? Non, disciples, comprenez  que personne ne peut forcer son  destin, il  peut seulement retarder  l’heure de son triomphe et au contraire  augmenter les tristesses qui existent  déjà sur le chemin. (267, 14)

422. Le Royaume du Père est  l’héritage de tous ses enfants. Il est  indispensable d’obtenir cette grâce au moyen des mérites de l’esprit. Je ne  veux pas que vous considériez  impossible d’arriver à la grâce qui  vous rapproche de Moi.

423. Ne soyez pas triste en écoutant,  dans ma parole, que c’est au travers de  grands efforts et de grandes oeuvres  que vous atteindrez la Terre Promise.  Réjouissez-vous car celui qui oriente  sa vie en cette direction ne souffre pas  de déceptions ni de trahisons. Il ne lui  succèdera pas ce qui arrive à  beaucoup de ceux qui vont en quête de  la gloire du monde, et qui après  beaucoup d’efforts, ne l’obtiennent  pas, ou qui l’atteignent rapidement et  souffrent ensuite de la voir disparaître  jusqu’à ce qu’ils n’aient plus rien.  (100, 42-43)

424. Je vous donne les clefs pour  ouvrir les portes de votre bonheur  éternel. Ces clefs sont l’amour, d’où  proviennent la charité, le pardon, la  compréhension, l’humilité et la paix  avec lesquels vous devez vivre tout au  long de votre vie.

425. Grand est le bonheur de votre  esprit quand il domine la matière et se  réjouit de la lumière du Saint-Esprit!  (340, 56-57)

426. Cette terre, qui a toujours envoyé  à l’au-delà une récolte d’esprits  malades, fatigués, confus et perturbés  ou de faible progression, bientôt sera  capable de M’offrir des fruits dignes  de Mon amour.

427. La maladie et la douleur iront  s’exiler de votre vie, quand vous  mènerez une existence saine et élevée  et, lorsque surviendra la mort, elle  vous trouvera préparés pour le voyage  vers la demeure spirituelle. (117, 24- 25)

428. Ne faiblissez pas, ô esprits, c’est  à vous que je dirige particulièrement  mes paroles! Persévérez sur ma voie  et vous connaîtrez la paix. En vérité je  vous le dis, vous êtes tous destinés à  connaître le bonheur; je cesserais  d’être votre Père si vous n’aviez pas  été créés pour partager la Gloire avec  Moi.

429. Mais n’oubliez pas que, pour que  votre bonheur soit parfait, il est  nécessaire que vous cultiviez, pas à  pas, vos mérites afin que votre esprit  parvienne à Me sentir digne de cette  divine récompense.

430. Observez que je vous aide et que  je vous accompagne tout au long du  chemin. Ayez pleine confiance en  Moi, sachant que Ma mission et Mon  destin sont unis aux vôtres. (272, 61)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63-4… Revelaciones de lo Divino
Enseñanza 4… 345-430 – Revelaciones de Jesucristo

Esto dice el Señor…

345. El Padre de todos los seres os habla en este instante; el amor que os creó se deja sentir en todo aquel que oye esta palabra. (102, 17)

346. Os habla el único Dios que existe, al que llamasteis Jehová cuando os mostró su fuerza y os reveló la ley en el monte Sinaí; al que llamasteis Jesús, porque en El estuvo mi Verbo y al que hoy llamáis Espíritu Santo, porque soy el Espíritu de la Verdad. (51, 63)

347. Cuando os hablo como Padre, es el libro de la ley el que se abre ante vosotros. Cuando os hablo como Maestro, es el libro del amor el que muestro a mis discípulos. Cuando os hablo como Espíritu Santo, es el libro de la sabiduría que os ilumina con sus enseñanzas y que forma una sola doctrina, porque proviene de un solo Dios. (141, 19)

348. Dios es luz, amor, justicia, todo el que manifieste en su vida estos atributos, estará representando y honrando a su Señor. (290, 1)

349. No digáis que soy el Dios de la pobreza o de la tristeza, tomando en cuenta que a Jesús siempre le siguieron multitudes de enfermos y afligidos. Yo busco a los enfermos, a los tristes y a los pobres, pero es para llenarlos de alegría, de salud y esperanza, porque Yo soy el Dios de la alegría, de la vida, de la paz y la luz. (113, 60)

350. Sí, pueblo: Yo soy el principio y el fin de vosotros Yo soy el alfa y la omega, aunque todavía no os diga o revele todas las enseñanzas que aún tengo reservadas para vuestro espíritu, las cuales sabréis cuando estéis muy lejos de este mundo.

351. Muchas lecciones nuevas os revelaré ahora y os iré dando aquello que seáis capaces de poseer, sin engrandeceros, ni levantaros ante la humanidad con alarde de superioridad; ya sabéis que quien se envanece de sus obras, con su misma vanidad las destruye, por eso os he enseñado a trabajar en silencio para que vuestras obras den fruto de amor. (106, 46)

352. Aún os falta comprender muchas de las revelaciones que están destinadas a formar parte de vuestro saber y han supuesto los hombres que su conocimiento pertenece tan sólo a Dios. Cuando alguien llega a expresar su deseo de interpretarlas o intenta penetrar en ellas, al instante es llamado blasfemo o juzgado temerario. (165, 10)

353. Mucho tenéis que aprender para haceros sensibles a mis inspiraciones, y a mis llamados. ¡Cuántas veces percibís las vibraciones de lo espiritual sin acertar a comprender quién os llama! Es tan confuso para vosotros aquel lenguaje, que no acertáis a entender y termináis atribuyendo las manifestaciones espirituales a alucinaciones o a causas materiales. (249, 24)

354. No os extrañe que siendo Yo el dueño de todo lo creado me presente entre vosotros pidiendo amor; Yo soy el Dios de la mansedumbre y de la humildad. De mi grandeza no vengo a hacer alarde, antes bien, oculto mi perfección y mis galas para acercarme a vuestro corazón. Si me contemplaseis en todo mi esplendor ¡Cuánto lloraríais por vuestras faltas! (63, 48)

355. Sentidme muy cerca de vosotros, pruebas de ello os doy en los instantes difíciles de vuestra vida. He querido que hagáis de vuestro corazón mi morada, para que en ella sintáis mi presencia.

356. ¿Cómo es que estando Yo en vosotros, no sabéis sentirme? Unos me buscan en la naturaleza, otros sólo me sienten más allá de todo lo material, mas de cierto os digo, que en todo y en todas partes estoy. ¿Por qué habéis de buscarme siempre fuera de vosotros, cuando también en vuestro ser me encuentro? (1, 47 – 48)

357. Aunque no existiesen religiones en el mundo, os bastaría concentraros en el fondo de vuestro ser para encontrar mi presencia en vuestro templo interior.

358. También os digo, que bastaría observar cuanto la vida os ofrece, para que encontraseis en ella el libro del saber, que a cada paso os muestra sus más bellas páginas y sus más profundas lecciones.

359. Comprenderéis entonces que no es justo que el mundo se extravíe cuando lleva en su corazón el camino, ni que se confunda entre las tinieblas de la ignorancia habitando entre tanta luz. (131, 31 – 32)

360. Hoy mi lengua universal se hace oír en todos, para decirles que aunque Yo estoy en cada uno de vosotros, nadie debe decir que Dios está dentro del hombre, porque son los seres y todo lo creado lo que se encuentra dentro.

361. Yo soy el Señor, vosotros sus criaturas. No quiero llamaros siervos sino hijos, mas reconoced que Yo soy antes; amad mi voluntad y respetad mi ley, sabiendo que en lo dispuesto por Mí no cabe la imperfección ni el error. (136, 71 – 72)

362. Os formé para amaros y sentirme amado. Vosotros necesitáis de Mí como Yo necesito de vosotros. No dice la verdad quien afirme que no me hacéis falta, si así fuera, no os hubiese creado ni me hubiese hecho hombre para rescataros con aquel sacrificio que fue una gran prueba de amor; os hubiese dejado perder.

363. Mas debéis reconocer que si os alimentáis de mi amor, justo es que ofrezcáis lo mismo a vuestro Padre, porque os sigo diciendo: “sed tengo, sed de vuestro amor”. (146, 3)

364. ¿Cómo podéis pensar que ame menos al que más sufre? ¿Cómo podéis tomar vuestro dolor como una señal de que no os amo? Si supieseis que precisamente por amor a vosotros he venido; ¿No os he dicho que el justo está a salvo y que el sano no necesita del médico? Si vosotros os sentís enfermos y en vuestro examen a la luz de vuestra conciencia os juzgáis pecadores, tened la certeza de que es a vosotros a quienes he venido a buscar.

365. Si creéis que Dios ha llorado alguna vez, de cierto que no habrá sido por los que están disfrutando de su gloria, sino por los que van perdidos o llorando. (100, 50 – 51)

366. Mi mansión está preparada para vosotros; cuando a ella lleguéis la disfrutaréis en verdad. ¿Cómo podrá un padre vivir en un regio aposento, saboreando manjares deliciosos, sabiendo que sus propios hijos están como pordioseros a las puertas de su propia casa? (73, 37)

367. Conoced la Ley, amad el bien, practicad el amor y la caridad, conceded a vuestro espíritu la santa libertad de elevarse hacia su morada y me estaréis amando.

368. ¿Queréis un modelo perfecto de cuanto deberéis hacer y de lo que debéis ser para llegar a Mí? Imitad a Cristo, amadme en Él, buscadme a través de Él, venid a Mí por su divina huella.

369. Mas no me améis en su forma corpórea o en su imagen, ni cambiéis por ritos o formas la práctica de sus enseñanzas, porque os eternizaréis en vuestras diferencias, en vuestra enemistad y en vuestro fanatismo.

370. Amadme en Cristo, pero en su espíritu, en su doctrina y estaréis cumpliendo con la Ley eterna, porque en Cristo está resumida la justicia, el amor y la sabiduría con que he manifestado a la humanidad la existencia y la omnipotencia de mi Espíritu. (1, 71 – 72)

El ser humano y su destino

371. Mucho tiempo ha que no estáis conmigo, que ignoráis lo que en realidad sois, porque habéis dejado que duerman en vuestro ser muchos atributos, potencias y dones que en vosotros depositó vuestro Creador. Dormís para el espíritu y la conciencia, y precisamente en esos atributos espirituales radica la verdadera grandeza del hombre. Imitáis a los seres que son de este mundo porque en él nacen y en él mueren. (85, 57)

372. A vosotros, oh discípulos amados, el Maestro os pregunta: ¿Qué es vuestro en este mundo? Todo lo que poseéis, el Padre os lo ha dado para que de ello os sirváis en vuestro tránsito por la Tierra, mientras late vuestro corazón. Si vuestro espíritu procede de mi Divinidad, si es un hálito del Padre celestial, si es encarnación de un átomo de mi Espíritu; si vuestro cuerpo ha sido formado también dentro de mis leyes y os lo confío como instrumento de vuestro espíritu, nada es vuestro, hijos muy amados. Todo lo creado es del Padre y de ello os ha hecho poseedores temporalmente. Recordad que vuestra vida material es tan sólo un paso en la eternidad, es un rayo de luz en el infinito y por ello debéis atender lo que es eterno, lo que nunca muere y eso es el espíritu. (147, 8)

373. Sea el espíritu el que guíe a la mente y no la mente tan sólo guiada por un corazón ambicioso de grandeza humana, la que gobierne vuestra vida.

374. Pensad que si queréis guiaros por lo que ordene vuestro cerebro, lo agotaréis y no podréis ir más allá de donde sus escasas fuerzas se lo permitan.

375. Yo os digo que si anheláis saber por qué os habéis sentido inspirados a hacer el bien y vuestro corazón y vuestro entendimiento sean guiados por el espíritu y entonces quedaréis maravillados ante el poder de vuestro Padre. (286, 7)

376. Lo justo es que el espíritu revele la sabiduría a la mente humana y no que la mente sea la que dé luz al espíritu.

377. Muchos no entenderán esto que os digo, debido a que ha mucho tiempo que habéis alterado el orden de vuestra vida. (295, 48)

378. Sabed, discípulos, que la espiritualidad permite a la conciencia manifestarse con mayor claridad, y quien sepa escuchar esa sabia voz, no se dejará engañar.

379. Intimad con la conciencia, es la voz amiga, a través de la cual asoma el Señor su luz, ya como Padre, ya como Maestro, ya como Juez. (293, 73 – 74)

380. Sed incansables repasando mi palabra; ella, como un cincel invisible, se encargará de pulir las asperezas de vuestro carácter hasta dejaros preparados para tratar los problemas más delicados de vuestros hermanos.

381. En ellos encontraréis penas, expiaciones y restituciones, cuyas causas pueden ser muy diversas. Algunas no tendrán un origen muy difícil de comprender, en cambio, habrá otras que solamente con la intuición, con la revelación y con la videncia podréis descubrir, para librar de un pesado fardo a vuestros hermanos.

382. Estos dones sólo harán esos prodigios cuando el que los ponga en práctica se haya inspirado en la caridad hacia sus semejantes. (149, 88)

383. ¿A qué llaman los hombres sobrenatural, si todo en Mí y en mi obra es natural? ¿No serán más bien las obras malas e imperfectas de los hombres las sobrenaturales, ya que lo natural sería que siempre obrasen bien, procediendo de quien proceden y poseyendo los atributos que en sí llevan? En Mí todo tiene explicación sencilla o profunda, nada hay a obscuras.

384. Llamáis sobrenatural a todo aquello que desconocéis o que miráis envuelto en misterio, pero que, cuando vuestro espíritu conquiste con méritos su elevación y contemple y descubra lo que antes no podía ver, encontrará que todo en la creación es natural.

385. Si unos siglos atrás se hubiera anunciado a la humanidad los adelantos y descubrimientos que en estos tiempos lograría el hombre, hasta los científicos habrían dudado y hubieran considerado como sobrenatural tales maravillas. Ahora que habéis evolucionado siguiendo paso a paso los adelantos de la ciencia humana, aunque os maravilláis con ello, los contempláis como obras naturales. (198, 11 – 12)

386. Debo deciros que no creáis que le sea indispensable al espíritu el cuerpo humano y la vida en el mundo para poder evolucionar; pero sí le son de gran utilidad para su perfeccionamiento las lecciones que en este mundo recibe.

387. La materia ayuda al espíritu en su evolución, en sus experiencias, en su expiación y en sus luchas; ésta es la misión que le corresponde y lo podéis comprobar con esta manifestación de mi Divinidad a través del hombre de cuyo cerebro vengo a servirme, utilizándole como aparato para transmitiros mi mensaje. Comprended que no sólo el espíritu está destinado a lo espiritual sino que aun lo más pequeño dentro de lo material ha sido creado para fines espirituales.

388. Un recuerdo y un llamado he venido a hacer a vuestro espíritu para que él, sobreponiéndose a la influencia de lo material que ha llegado a dominarle, haga llegar su luz al corazón y al entendimiento empleando el don de la intuición.

389. ¡Esta luz significa para vuestro espíritu el camino de su liberación! Esta Doctrina viene a ofrecerle los medios para elevarse por sobre la vida humana y ser guía de todas sus obras, señor sobre sus sentimientos y no esclavo de bajas pasiones, ni víctima de flaquezas y miserias. (78, 12 – 15)

390. ¿Quién que no sea Yo, será capaz de reinar en los espíritus y regir su destino? Nadie; es por eso que quien ha intentado usurpar el lugar de su Señor queriendo reinar, crea para sí un reino de acuerdo con sus inclinaciones, caprichos, ambiciones y vanidades, reino de materia, de bajas pasiones e innobles sentimientos.

391. A la conciencia no podéis imponeros, porque en ella está la justicia perfecta. En los espíritus sólo la pureza tiene poder sobre las fibras nobles, sólo el bien las conmueve; en una palabra, el espíritu sólo se alimenta con la verdad y el bien. (184, 49 – 50)

392. Si Yo he formado todo lo creado de la tierra para recreo del hombre, tomadlo siempre en beneficio vuestro. No olvidéis que existe en vosotros una voz que os indica los límites dentro de los cuales podréis tomar cuanto os ofrece la naturaleza, y es esa voz interior a la que debéis obedecer.

393. Así como procuráis para vuestro cuerpo un hogar, abrigo, sustento y satisfacciones, para hacer más agradable su existencia, así debéis conceder al espíritu lo que le es necesario para su bienestar y progreso.

394. Si él se siente atraído hacia regiones superiores en donde encuentra su verdadera morada, dejadlo elevarse, no lo aprisionéis, porque él me busca para alimentarse y fortalecerse. Yo os digo que cada vez que le permitáis liberarse así, él retornará dichoso a su envoltura. (125, 30)

395. El espíritu quiere vivir, busca su inmortalidad, quiere lavarse y purificarse, tiene hambre de saber y sed de amor. Dejadle pensar, sentir y trabajar, concededle que tome una parte del tiempo de que disponéis, para que ahí se manifieste y se recree en la libertad.

396. De todo lo que sois aquí en el mundo, sólo quedará después de esta vida vuestro espíritu. Dejadle que él acumule y atesore virtudes y méritos para que, llegada la hora de su liberación, no sea un menesteroso ante las puertas de la “Tierra Prometida”. (111, 74 – 75)

397. No quiero más restitución ni dolores para vosotros, quiero que, así como las estrellas embellecen el firmamento, los espíritus de todos mis hijos vengan con su luz, a iluminar mi Reino y a llenar de alegría el corazón de vuestro Padre. (171, 67)

398. Mi palabra vendrá a reconciliar al espíritu con la materia, ya que ha tiempo existe enemistad entre uno y otra, para que sepáis que vuestro cuerpo que habéis considerado un obstáculo y una tentación para el tránsito del espíritu, puede ser el mejor instrumento de vuestro cumplimiento en la tierra. (138, 51)

399. Procurad que exista armonía entre el espíritu y la envoltura, para que cumpláis con facilidad mis instrucciones; doblegad la materia con amor, usad la energía si es necesario, cuidad de que no os ciegue el fanatismo, para que no obréis con crueldad en ella. Haced de vuestro ser una sola voluntad. (57, 65)

400. No sólo os digo que purifiquéis vuestro espíritu, sino también que fortalezcáis a vuestra materia, para que las nuevas generaciones que de vosotros broten, sean saludables y sus espíritus puedan cumplir su delicada misión. (51, 59)

401. Quiero que forméis hogares creyentes del Dios único, hogares que sean templos en donde se practique el amor, la paciencia y la abnegación.

402. En ellos debéis ser maestros de los niños, a quienes debéis rodear de ternura y comprensión, velando por ellos, siguiendo con interés todos sus pasos.

403. Prodigad vuestro amor lo mismo que al que ha sido dotado de hermosura, como a los que aparentemente presentan fealdad. No siempre un rostro bello es el reflejo de un espíritu igualmente hermoso; en cambio, detrás de esas criaturas de aparente fealdad puede esconderse un espíritu lleno de virtud a quien vosotros debéis apreciar. (142, 73)

404. Pensad seriamente en las generaciones que tras de vosotros vienen, pensad en vuestros hijos, a los que, así como les habéis dado el ser material, también tenéis el deber de darles vida espiritual, aquélla que es fe, virtud y espiritualidad. (138, 61)

405. Velad por la virtud de vuestra familia y por la paz de vuestro hogar. Mirad cómo hasta los más pobres pueden ser dueños de este tesoro.

406. Reconoced que la familia humana es una representación de la familia espiritual; en ella está el hombre convertido en padre, guardando verdadera semejanza con su Padre Celestial; la mujer, con su corazón maternal lleno de ternura, es imagen del amor de la Madre Divina, y la familia que con su unión forman, es una representación de la familia espiritual del Creador.

407. El hogar es el templo en donde mejor podréis aprender a cumplir mis leyes, cuando los padres han sabido prepararse.

408. El destino de los padres y de los hijos está en Mí, mas a unos y a otros toca ayudarse mutuamente en sus misiones y en sus restituciones.

409. ¡Cuán liviana sería la cruz y llevadera la existencia si todos los padres y los hijos se amasen! Las pruebas más grandes serían atenuadas por el cariño y la comprensión; su conformidad ante la voluntad divina la verían recompensada con la paz. (199, 72 – 74)

410. Estudiad a los espíritus que os rodean y a los que cruzan por vuestras vidas, a fin de que estiméis sus virtudes, recibáis el mensaje que os traigan o les entreguéis lo que de vosotros deben recibir.

411. ¿Por qué habéis despreciado a vuestros semejantes que el destino ha puesto en vuestro camino? Les habéis cerrado la puerta de vuestro corazón sin saber la enseñanza que os traían.

412. Cuántas veces habéis alejado de vosotros precisamente a quien traía un mensaje de paz y de consuelo a vuestro espíritu, y luego os quejáis cuando vosotros sois los que habéis llenado vuestro cáliz de amargura.

413. La vida tiene cambios inesperados y sorpresas, y ¿Qué haréis vosotros si mañana tenéis que buscar ansiosamente a quien hoy orgullosamente desechasteis?

414. Pensad que es posible que a quien hoy desecháis y despreciáis, mañana le busquéis con ansia, pero que muchas veces ya será tarde. (11, 26 – 30)

415. ¡Cuán hermoso ejemplo de armonía os ofrece el cosmos! Astros luminosos que vibran en el espacio llenos de vida, alrededor de los cuales giran otros astros. Yo soy el astro luminoso y divino que da vida y calor a los espíritus, mas cuán pocos van por su trayectoria y que numerosos son los que giran fuera de su órbita.

416. Podéis decirme que los astros materiales no gozan de libre albedrío y que, en cambio, a los hombres, esa libertad es la que los ha hecho apartarse del camino. Por eso os digo: ¡Cuán meritoria será la lucha para todo espíritu, ya que teniendo el don del libre albedrío, sepa someterlo a la Ley de la armonía con su Creador! (84, 58)

417. Nadie que se nombre discípulo de esta enseñanza espiritual, reclame al Padre el ser pobre en su vida material, carecer de muchas de las comodidades que otros tienen en abundancia, o sufrir escasez o privaciones. Esas lamentaciones son nacidas de la materia, que como sabéis, posee una sola existencia.

418. Vuestro espíritu no tiene derecho a hablar así a su Padre, ni a mostrarse inconforme, ni a blasfemar contra su propio destino, porque todo espíritu en su extensa jornada sobre la Tierra, ha recorrido toda la escala de las experiencias, de los placeres y de las satisfacciones humanas.

419. Ha tiempo que ha comenzado la desmaterialización de los espíritus, para lo cual os ayuda ese dolor y esa pobreza que se resiste a soportar y a sufrir vuestro corazón, Todo bien espiritual y material tiene una importancia que debéis reconocer, para que no le quitéis a uno ni a otro su valor. (87, 26 – 27)

420. Cada criatura, cada hombre, tiene un sitio asignado que no debe perder, mas tampoco debe tomar el sitio que no le corresponda. (109, 22)

421. ¿Por qué teméis al futuro? ¿Vais a desaprovechar toda la experiencia que ha acumulado vuestro espíritu en el pasado? ¿Vais a dejar la siembra sin recoger la cosecha? No, discípulos, pensad que nadie puede torcer su destino, pero sí retardar la hora de su triunfo y aumentar las penas que de por sí existen en el sendero. (267, 14)

422. El Reino del Padre es la heredad de todos los hijos, es indispensable alcanzar esa gracia mediante méritos del espíritu. Quiero que no miréis como un imposible, alcanzar la gracia que os acerca a Mí.

423. No os entristezcáis al escuchar en mi palabra que llegaréis a la Tierra Prometida con grandes esfuerzos y trabajos. Alegraos porque el que dirige su vida hacia esa idea, no sufre de desengaños ni se ve defraudado. No pasará con él como sucede a muchos que van en pos de la gloria del mundo, y que después de mucho luchar, no la consiguen, o quienes la alcanzan pronto tienen el dolor de verla esfumarse hasta quedar en la nada. (100, 42 – 43)

424. Yo os doy las llaves para que abráis las puertas de vuestra felicidad eterna: Esas llaves son el amor, de donde procede la caridad, el perdón, la comprensión, la humildad y la paz con que debéis transitar por la vida.

425. ¡Cuán grande es la dicha de vuestro espíritu cuando tiene dominio sobre la materia y se recrea con la luz del Espíritu Santo! (340, 56 – 57)

426. Esta tierra, que siempre ha enviado al más allá una cosecha de espíritus enfermos, cansados, turbados, confundidos o con escaso adelanto, pronto podrá ofrecerme frutos dignos de mi amor.

427. La enfermedad y el dolor se irán desterrando de vuestra vida, al llevar una existencia sana y elevada, y cuando llegue la muerte, os encontrará preparados para el viaje hacia la mansión espiritual. (117, 24 – 25)

428. No desmayéis, oh espíritus, que es a quienes dirijo especialmente mis palabras. Perseverad en mi camino y conoceréis la paz. En verdad os digo que todos estáis destinados a conocer la dicha; dejaría de ser vuestro Padre si no hubieseis sido creados para compartir la gloria conmigo.

429. Pero no olvidéis que para que vuestro goce sea perfecto, es necesario que labréis paso a paso vuestros méritos a fin de que vuestro espíritu llegue a sentirse digno de aquel divino galardón.

430. Ved que Yo os ayudo, que os acompaño a lo largo del sendero, tened plena confianza en Mí, sabiendo que mi misión está unida a la vuestra y mi destino al vuestro. (272, 61)

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3. Testament Kapitel 63-3… Entwicklung & Läuterung ….. 3rd Testament Chapter 63-3… Development & Purification

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-3… Développement, Purification
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63-3… Desarrollo & Purificación

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flagge de  Kapitel 63-3… Entwicklung, Läuterung und Vervollkommnung

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 63-3… Entwicklung, Läuterung und Vervollkommnung – Unterweisung 3… Verse 225-344 – Offenbarungen Jesu Christi

Entwicklung
So spricht der Herr…

225. Ebenso, wie ihr den Körper des Menschen sich entwickeln seht, so entfaltet sich in ihm auch der Geist. Doch der Körper stößt auf eine Grenze bei seiner Entwicklung, während der Geist vieler Körper und der Ewigkeit bedarf, um seine Vollkommenheit zu erreichen. Das ist der Grund für eure Reinkarnation.

226. Ihr seid gleich einem Samen aus dem väterlichen und mütterlichen Schöpfergeist Gottes lauter, einfach und rein geboren worden. Doch irret euch nicht; denn es ist nicht dasselbe, lauter und einfach zu sein, wie groß und vollkommen zu sein.

227. Ihr könnt es mit einem Kind vergleichen, das eben geboren worden ist, und einem erfahrenen Menschen, der Kinder unterweist.

228. Dies wird eure Bestimmung während aller Lebensabschnitte sein, sobald euer Geist entwickelt ist. Aber wie langsam kommt euer Geist voran! (212, 57 – 60)

229. Studiert, denkt gründlich nach; denn manche sind verwirrt bei dem Gedanken, wie es möglich ist – wenn euer Geist ein Teilchen meiner Göttlichkeit ist –, dass er leidet? Und wenn das Licht des Geistes ein Funke des Lichtes des Heiligen Geistes ist – wie kann er sich zeitweilig in Finsternis gehüllt sehen?

230. Erkennt, dass dieser Entwicklungsweg dazu dient, genügend Verdienste gegenüber Gott zu erwerben, durch die ihr euren Geist von einem unwissenden und unentwickelten Geist in einen großen Lichtgeist zur Rechten des Vaters verwandeln könnt. (231, 12)

231. Ich will, dass ihr gut seid, und außerdem ist es mein Verlangen, dass ihr vollkommen werdet. Denn obwohl ihr dem Anschein nach unbedeutend seid, seid ihr größer als die materiellen Dinge und die Welten, weil ihr ewiges Leben habt, ein Funke meines Lichtes seid.

232. Ihr seid Geistwesen. Ihr müsst erkennen, was Geist ist, damit ihr begreifen könnt, warum Ich euch auf den Weg zur Vollkommenheit rufe. (174, 60 u.)

233. Ihr seid dem Gesetz der Entwicklung unterworfen, dies ist der Grund für eure Reinkarnationen. Nur mein Geist braucht sich nicht zu entwickeln: Ich bin unwandelbar.

234. Von Anbeginn habe Ich euch die Stufenleiter gezeigt, auf welcher die Geistwesen emporsteigen müssen, um zu Mir zu gelangen. Heute wisst ihr nicht, auf welcher Seinsebene ihr euch befindet; doch wenn ihr eure Hülle ablegt, werdet ihr euren Entwicklungsgrad erkennen. Bleibt nicht stehen, denn ihr würdet für die nach euch Kommenden ein Hindernis sein.

235. Seid einig im Geiste, auch wenn ihr verschiedene Ebenen bewohnt, und eines Tages werdet ihr auf der siebten Stufe, der höchsten, vereinigt sein und meine Liebe genießen. (8, 25 – 27)

236. Ich habe euch gesagt, dass ihr nicht nur einmal zur Erde gekommen seid, sondern dass euer Geist so viele Male Körperhüllen angenommen hat, wie es für seine Entwicklung und Vervollkommnung notwendig gewesen ist. Jetzt muss Ich hinzufügen, dass es auch von euch abhängt, ob die Zeit kürzer oder länger ist, um zum Ziele zu gelangen, je nach eurem Verlangen. (97, 61)

237. Wer von euch kann etwa beweisen, dass er vor diesem Leben nicht existiert hat? Welche von denen, die absolut sicher sind, dass sie eine erneute Inkarnation durchleben, können wohl beweisen, dass ihre Rechnung mit dem Vater beglichen ist und dass sie noch Verdienste auf ihrer “Haben”- Seite besitzen?

238. Niemand kennt die Stufe der Vollkommenheit, auf der er sich befindet. Darum kämpft, liebt und bleibt beharrlich bis ans Ende. (46, 58 – 59)

239. Damit Ich euch diese neuen Offenbarungen geben konnte, war es notwendig, dass in der Zeitspanne, die zwischen meiner Kundgebung an die Menschheit als Mensch und meinem Kommen im Geiste in dieser Zeit lag, ihr durch viele Reinkarnationen auf der Erde hindurchginget, damit euer Geist zu antworten wüsste, wenn Ich von euch die vergangene Lektion verlangen würde, und wenn Ich ihm neue Offenbarungen zuteil werden ließe, er diese zu verstehen vermöchte. (13, 52)

240. Wie viele Male werdet ihr zur Erde zurückkommen müssen, um einen Körper zu haben, durch den sich mit immer größerer Klarheit die Botschaft offenbart, die ihr der Welt überbringt?

241. Lasst euren Geist gleich einer Lerche in diesem Leben seinen Frühling erleben und sich an ihm erfreuen, und lasst ihn auf seiner Pilgerschaft die notwendige Erfahrung finden, um zu Mir zurück zu kehren.

242. Während die Reichen Schätze ansammeln, die nur allzu vergänglich sind, sollt ihr Erfahrung ansammeln, wahres Wissen. (142, 72)

243. In dieser Zeit werdet ihr gegen die Unwissenheit einer Menschheit kämpfen, welche – obwohl auf allen Gebieten vermaterialisiert – weniger grausam und höher entwickelt ist durch die Erfahrungen, die sie in ihren vergangenen Inkarnationen gewonnen hat.

244. Wenn ihr heutzutage jemanden kennt, der seine Gottesverehrung nicht so versteht und zum Ausdruck bringt, wie es die Mehrheiten tun – wenngleich euch dies befremdet und ihr Anstoß daran nehmt – so schreit ihr nicht mehr, dass man ihn lebend verbrennen soll. (14, 21 – 22)

245. Fürchtet ihr euch davor, mit euren Mitmenschen über die Reinkarnation des Geistes zu sprechen? Seid ihr etwa nicht von der liebevollen Gerechtigkeit überzeugt, die sie enthält?

246. Vergleicht diese Form der Sühne mit jener der ewigwährenden Strafe im unaufhörlichen Feuer der Hölle – eine Vorstellung, derer sich die Menschheit bedient, um den Geist der Menschen einzuschüchtern. Sagt Mir, welche dieser beiden Arten euch die Vorstellung einer göttlichen, vollkommenen und barmherzigen Gerechtigkeit vermittelt.

247. Die eine offenbart Grausamkeit, grenzenlosen Groll, Rache; die andere enthält nur Vergebung, väterliche Liebe, Hoffnung darauf, das ewige Leben zu erlangen. Wie groß ist die Entstellung, die meine Unterweisungen infolge schlechter Auslegungen erlitten haben!

248. Ich bereite euch auf den Kampf vor, weil Ich weiß, dass man euch wegen dem, was ihr lehren werdet, bekämpfen wird. Aber wenn eure Mitmenschen, die euch zu diesem Zeitpunkt bekämpfen, der Tod überraschen würde und Ich sie – wenn sie in der Sünde sterben – fragen würde, was sie vorziehen: das ewige Feuer, an das sie glauben, oder die Gelegenheit, sich in einem neuen Leben zu läutern – wahrlich, Ich sage euch, sie würden der zweiten Lösung den Vorzug geben, auch wenn sie diese, vom Fanatismus verblendet, in ihrem Leben bekämpft haben sollten. (120, 15 – 17)

249. Es genügt, zu wissen – wie Ich es euch in meinem Wort gesagt habe – dass die Reinkarnation des Geistes Wahrheit ist, und schon entzündet sich in euren Herzen ein Licht, und ihr bewundert meine liebevolle Gerechtigkeit noch mehr.

250. Vergleicht die Theorien und verschiedenen Deutungen, welche die Konfessionen diesen Lehren gegeben haben und entscheidet euch für jene, die am meisten Gerechtigkeit enthält und am meisten Vernunft besitzt.

251. Doch wahrlich, Ich sage euch, dies ist eine der Offenbarungen, die den Geist in dieser Zeit am meisten erregen wird, in welcher die innere Erkenntnis über diese große Wahrheit erwacht. (63, 76)

252. Ihr sollt bestätigen, dass die Reinkarnation des Geistes eine der großen Wahrheiten ist, die die Menschheit kennen und glauben soll.

253. Manche ahnen sie, akzeptieren sie und glauben an sie aus Intuition heraus, als etwas, das in meiner liebevollen Gerechtigkeit gegenüber den Menschen nicht fehlen konnte. Doch wird es auch viele geben, die euch Gotteslästerer und Lügner nennen werden.

254. Seid unbesorgt, das gleiche geschah meinen Aposteln, als sie die Auferstehung von den Toten predigten, wie sie Jesus lehrte. Die Priester und Richter warfen sie ins Gefängnis, weil sie solche Lehren predigten.

255. Später nahm die Welt jene Offenbarung an, obschon Ich versichern kann, dass sie nicht die ganze Bedeutung dieser Lehre zu erfassen vermochte, sodass es nötig ist, dass Ich in dieser Zeit komme und euch davon unterrichte, dass die “Auferstehung des Fleisches” sich nur auf die Reinkarnation des Geistes beziehen kann, da diese das Wesentliche und der Grund für das Leben ist – das, was in Wahrheit ewig ist. Zu welchem Zweck sollten die toten Körper wiederauferstehen, da sie doch nur die vergänglichen Gewänder des Geistes waren?

256. Das Fleisch sinkt in die Erde und vermischt sich mit ihr. Dort wird es gereinigt, verwandelt und ersteht unablässig zu neuem Leben, während der Geist sich weiter aufwärtsentwickelt, weiterhin der Vollkommenheit entgegengeht, und wenn er zur Erde zurückkehrt, ist es für ihn eine Auferstehung zum menschlichen Leben, und auch für seine neue Körperhülle ist es eine Auferstehung in Verbindung mit dem Geist.

257. Doch das Materielle ist nicht von unvergänglicher Beschaffenheit, das Geistige dagegen wohl, weshalb Ich euch nochmals sage, dass es euer Geist ist, den Ich suche, den Ich lehre und den Ich bei Mir haben will. (151, 56 – 58)

258. Euer Geist schleift mühsam eine Kette hinter sich her, die durch die Leben geschaffen wurde, die Ich euch als Gelegenheit zu eurer Vervollkommnung gegeben habe, und die ihr nicht genutzt habt. Jedes Dasein bildet ein Kettenglied. Doch wenn ihr euer Leben nach meinen Unterweisungen ausrichtet, wenn ihr euch an das Gesetz haltet, werdet ihr nicht mehr zu dieser Welt kommen, um zu leiden.

259. Wenn ihr die Zeit verstreichen lasst, ohne mein Wort zu studieren, werde Ich, der Ich die Zeit bin, euch überraschen. Studiert, damit ihr in meinem Werke den Platz einnehmen könnt, der euch zukommt.

260. Ich will, dass das Unverständnis und die unterschiedlichen Meinungen über meine Göttlichkeit ein Ende haben. Begreift, dass ihr alle aus einem einzigen Gott hervorgegangen seid. (181, 63 – 65)

261. Betrachtet das Universum und schätzt es in all seiner Vollkommenheit und Schönheit. Es wurde geschaffen, damit die Kinder des Herrn sich von ihm inspirieren ließen und in ihm ein Abbild des Vaters sehen sollten. Wenn ihr die Schöpfung so auffasst, werdet ihr euer Denken zu meiner Göttlichkeit erheben. (169, 44)

262. Das Licht dieses Zeitalters zerreißt den dunklen Schleier, der den Geist der Menschen einhüllte; er zerbricht die Ketten, die ihn gefesselt hatten und ihn daran hinderten, zum wahren Wege zu gelangen.

263. Wahrlich, Ich sage euch: Denkt nicht, dass meine Lehre die Erforschung aller Wissensgebiete untersagt, da Ich es bin, der eurer Interesse, eure Bewunderung und eure Neugier erweckt. Dafür habe Ich euch die Denkfähigkeit gegeben, damit sie sich ungehindert in die Richtung bewegt, wohin sie möchte.

264. Ich habe euch das Licht der Intelligenz gegeben, damit ihr das versteht, was ihr auf eurem Wege seht. Daher sage Ich euch: entdeckt, forscht, doch achtet darauf, dass eure Vorgehensweise, in meine Geheimnisse einzudringen, respektvoll und demütig ist, denn dann wird es wirklich zulässig sein.

265. Ich habe euch nicht verboten, die Bücher kennen zu lernen, die die Menschen geschrieben haben; doch ihr müsst geschult sein, damit ihr nicht strauchelt und Irrtümern anheimfallt. Dann werdet ihr erfahren, wie der Mensch sein Leben und seinen Kampf begann und wieweit er gekommen ist.

266. Wenn ihr dann soweit seid, müsst ihr euch meinem Brunnquell der Unterweisungen und Offenbarungen zuwenden, damit Ich euch die Zukunft und das Ziel zeige, das euch erwartet. (179, 22 – 23)

267. Ich versichere euch: Wenn ihr euch vornehmt, mit Interesse und mit Liebe in den Sinngehalt dieser Unterweisungen einzudringen, werdet ihr auf Schritt und Tritt wahre Wunder geistiger Weisheit, vollkommener Liebe und göttlicher Gerechtigkeit entdecken. Aber wenn ihr diese Offenbarungen gleichgültig betrachtet, werdet ihr nicht erfahren, was sie alles in sich bergen.

268. Geht nicht an meiner Kundgebung vorüber, wie viele von euch durchs Leben gehen: sehend, ohne zu schauen; hörend, ohne zu vernehmen; und denkend, ohne zu begreifen. (333, 11 – 12)

269. Ich will nicht, dass ihr meinen Geist oder etwas, das zum Geistigen gehört, so untersucht, als ob es materielle Objekte wären. Ich will nicht, dass ihr Mich nach Art der Wissenschaftler studiert, denn ihr würdet großen und beklagenswerten Irrtümern anheimfallen. (276, 17)

270. Meine ganze Lehre hat den Zweck, euch all das vor Augen zu führen, was euer Wesen enthält, denn aus diesem Wissen wird das Licht geboren, um den Weg zu finden, der zum Ewigen, zum Vollkommenen, zu Gott führt. (262, 43)

Läuterung und Vervollkommnung

271. Heute stellt ihr Mir eure Leiden vor Augen, damit Ich sie lindere, und in Wahrheit sage Ich euch, dass dies meine Aufgabe ist, dass Ich hierfür gekommen bin, weil Ich der Göttliche Arzt bin.

272. Doch bevor mein Heilbalsam in euren Wunden wirksam wird, bevor meine Liebkosung zu euch gelangt, konzentriert euch auf euch selbst und prüft euren Schmerz, erforscht ihn, denkt die ganze Zeit, die dazu nötig ist, gründlich darüber nach, damit ihr aus dieser Betrachtung die Lehre entnehmt, welche diese Prüfung enthält, ebenso wie die Erkenntnis, die sich darin verbirgt und die ihr kennen müsst. Diese Erkenntnis wird Erfahrung, wird Glaube, wird ein Blick ins Angesicht der Wahrheit sein, wird die Erklärung für viele von euch unverstandene Prüfungen und Lektionen sein.

273. Erforscht den Schmerz, als ob er etwas Greifbares wäre, und ihr werdet in ihm den schönen Samen der Erfahrung entdecken, die große Lehre eures Daseins, denn der Schmerz ist zum Lehrmeister in eurem Leben geworden.

274. Wer den Schmerz als einen Lehrmeister betrachtet und mit Sanftmut seine Mahnrufe befolgt, die er zur Erneuerung, zur Reue und zur Besserung macht, der wird später das Glücksgefühl, den Frieden und die Gesundheit kennen lernen.

275. Prüft euch sorgfältig, und ihr werdet erleben, wie viel Nutzen ihr daraus zieht. Ihr werdet eure Mängel und Unvollkommenheiten erkennen, sie berichtigen und deshalb aufhören, Richter der andern zu sein. (8, 50 – 53)

276. Ich bräuchte es nur zu wollen, und schon wäret ihr rein. Doch welches Verdienst bestünde, wenn Ich es wäre, der euch reinigt? Jeder soll seine Verstöße gegen mein Gesetz wiedergutmachen, dies ist Verdienst. Denn dann werdet ihr in Zukunft die Stürze und Fehler zu vermeiden wissen, weil der Schmerz euch daran erinnern wird.

277. Wenn sich zwischen der begangenen Verfehlung und ihren natürlichen Folgen eine aufrichtige Reue einstellt, wird euch der Schmerz nicht erreichen, denn dann werdet ihr bereits stark genug sein, um die Prüfung mit Ergebung zu ertragen.

278. Die Welt trinkt einen sehr bitteren Kelch; doch Ich habe sie nicht gestraft. Aber nach ihrem Schmerz wird sie zu Mir kommen, der Ich sie rufe. Dann werden die, welche undankbar waren, Dem zu danken wissen, welcher ihr Dasein nur mit Wohltaten überschüttet hat. (33, 30 – 31)

279. Legt die übermäßige Liebe zu eurem Körper ab und habt Erbarmen mit eurem Geist und helft ihm, sich zu reinigen und zu erheben. Wenn ihr dies erreicht habt, werdet ihr erleben, wie stark ihr an Geist und Körper sein werdet.

280. Denkt daran: Wenn der Geist krank ist – wie könnte dann Frieden im Herzen sein? Und wenn im Geist Gewissensbisse vorhanden sind – kann er da Frieden genießen? (91, 72 – 73)

281. Wenn diese Erde euch alles bescheren würde, was ihr wünscht, wenn es auf ihr nicht die großen geistigen Prüfungen gäbe – wer von euch hätte dann Verlangen, in mein Reich zu kommen?

282. Lästert oder verflucht auch nicht den Schmerz, da ihr ihn mit euren Verfehlungen geschaffen habt. Tragt ihn mit Geduld, dann wird er euch läutern und euch helfen, Mir näher zu kommen.

283. Erkennt ihr, wie stark eure Verwurzelung in den Herrlichkeiten und Befriedigungen dieser Welt ist? Nun, der Zeitpunkt wird kommen, an dem das Verlangen, euch von ihr zu entfernen, sehr heftig sein wird.

284. Wer seine Prüfungen durch geistige Erhebung zu bestehen vermag, erlebt in dieser Überwindung Frieden. Wer auf Erden mit zum Himmel gerichtetem Blick wandelt, strauchelt nicht, noch verletzen sich seine Füße an den Dornen auf seinem Sühneweg. (48, 53 – 55 o)

285. Erfüllt eure Bestimmung! Habt nicht den Wunsch, zu Mir zurückzukehren, ohne zuvor den Weg zurückgelegt zu haben, den Ich euch wies, denn es würde euch der Schmerz zuteil, Flecken in eurem Geist zu sehen, die er noch nicht abgewaschen hat, weil er nicht bis ans Ende seines Sühneweges gelangte.

286. Die Reinkarnationen sind über euch hinweggegangen, doch viele von euch haben die unendliche Gnade und Liebe nicht gewürdigt, die euch der Vater damit zuteil werden ließ.

287. Bedenkt: je größer die Zahl der Gelegenheiten ist, desto größer ist eure Verantwortung, und wenn diese Gelegenheiten nicht genutzt werden, so wird mit jeder derselben die Sühnelast und die ausgleichende Gerechtigkeit größer werden. Dies ist die Bürde, deren unerträgliche Last viele Wesen nicht begreifen und die euch nur meine Lehre offenbaren kann. (67, 46)

288. Jene Prüfungen, in denen die Menschen leben, sind die Früchte, die sie nun ernten, sind das Ergebnis ihrer eigenen Saat – eine Ernte, die manchmal die Folge des Samens ist, die sie im Jahr zuvor gesät haben, und in andern Fällen die Frucht dessen, was sie Jahre davor oder in andern Inkarnationen gesät haben. (178, 2)

289. Meint nicht, dass die Folgen eines Ungehorsams sich sofort bemerkbar machen – nein. Was Ich euch jedoch sage, ist dies, dass ihr euch früher oder später für eure Werke verantworten müsst; auch wenn es für euch manchmal den Anschein hatte, dass eure Verfehlung keine Folgen nach sich zog, in Anbetracht dessen, dass die Zeit verging und meine Gerechtigkeit keinerlei Zeichen gab.

290. Aber ihr wisst bereits durch mein Wort, dass Ich als Richter unerbittlich bin, und dass, wenn euer Gericht gekommen ist, ihr eure Augen für das Licht des Gewissens öffnen werdet. (298, 48)

291. Oh Geistwesen, die ihr Mich hört, erlaubt nicht, dass die Probleme des irdischen Lebens ihre Spur in euch hinterlassen, und noch weniger, dass sie euch beugen. Sucht das Licht, das jede Prüfung enthält, auf dass dieses euch hilft, stark und maßvoll zu werden.

292. Wenn der Geist es nicht schafft, sich den Körper [Seele] untertan zu machen, wird dieser ihn beugen und ihn beherrschen; aus diesem Grunde werden die Geistwesen schwach und glauben, dass sie mit dem Fleische sterben. (89, 11 – 12)

293. Habt ihr in eurem Leben irgendeine körperliche Leidenschaft erlebt, die euer ganzes Wesen erfasste und es euch unmöglich machte, die Stimme des Gewissens, der Moral und der Vernunft zu vernehmen?

294. Dies geschah, als der Geist tiefer gesunken war, weil dann die Versuchungen und die Macht der Bestie des Bösen, welche im Fleische wohnt, ihn bezwungen hat.

295. Und stimmt es etwa nicht, dass ihr ein tiefes Glücksgefühl und einen tiefen Frieden erfahren habt, als es euch gelang, euch von jener Leidenschaft zu befreien, und ihr ihren Einfluss überwunden hattet?

296. Dieser Friede und diese Freude sind auf den Sieg des Geistes über den Körper zurückzuführen – ein Sieg, der durch einen unermesslichen Kampf, eine “blutige” innere Schlacht, errungen wurde. Doch es genügte, dass der Geist neue Kraft schöpfte und sich aufrichtete, angeregt und beraten durch das Gewissen, und schon bezwang er die Impulse des Fleisches [Seele] und machte sich frei davon, sich noch weiter ins Verderben ziehen zu lassen.

297. Bei diesem Ringen, bei dieser Verzichtleistung, bei dieser Schlacht gegen euch selbst habt ihr etwas sterben sehen, das in eurem Innern wohnte, ohne dass es euer Leben war. Es war nur eine unsinnige Leidenschaft. (186, 18 – 19)

298. Erkennt, dass ihr den mächtigsten Feind in euch selbst habt. Wenn ihr ihn besiegt habt, werdet ihr den “Drachen mit den sieben Häuptern”, von dem der Apostel Johannes zu euch sprach, unter euren Füßen sehen. Dann erst könnt ihr in Wahrheit sagen: “Ich kann mein Angesicht zu meinem Herrn erheben, um Ihm zu sagen: Herr, ich werde Dir nachfolgen.” Denn dann werden es nicht nur die Lippen sagen, sondern der Geist. (73, 20)

299. Bald wird euch bewusst werden, dass nicht das Leben grausam zu euch Menschen ist, sondern dass ihr es mit euch selbst seid. Ihr leidet und lasst die leiden, die um euch sind, aus Mangel an Verständnis. Ihr fühlt euch einsam, seht, dass niemand euch liebt, und werdet egoistisch und hartherzig. (272, 34)

300. Begreift, dass alle Leiden dieses Lebens, das ihr lebt, Folgen der menschlichen Verfehlungen sind, denn Ich, der euch liebt, könnte euch keinen so bitteren Kelch anbieten.

301. Ich habe euch von den frühesten Zeiten an das Gesetz als einen Weg offenbart, auf dem ihr euch vor den Stürzen, dem Verderben und dem “Tode” bewahren könnt. (215, 65)

302. Heute seid ihr noch nicht imstande, den Sinn eurer Prüfungen zu verstehen. Ihr haltet sie für unnötig, ungerecht und unvernünftig. Doch Ich werde euch noch sagen, wie viel Gerechtigkeit und Augenmaß in jeder von ihnen lag, wenn ihr alt geworden seid, und bei anderen, wenn ihr die Schwellen dieser Welt überschritten habt und die geistigen Regionen bewohnt. (301, 44)

303. Ich sage euch noch einmal, dass Ich jeden Gedanken und jede Bitte wahrnehme, während “die Welt” meine Inspiration nicht zu empfangen vermag, noch sich vorbereitet hat, um meine göttlichen Gedanken in ihrem Verstande erstrahlen zu lassen, noch meine Stimme hört, wenn Ich auf ihren Ruf antworte.

304. Aber Ich habe Vertrauen zu euch, glaube an euch, weil Ich euch geschaffen und euch mit einem Geist begabt habe, welcher ein Funke von Mir ist, und mit einem Gewissen, das mein Ebenbild ist.

305. Wenn Ich euch sagen würde, dass Ich nicht erwarte, dass ihr euch vervollkommnet, wäre dies so, wie wenn Ich erklären würde, dass Ich bei dem größten Werk, das aus meinem göttlichen Willen hervorgegangen ist, gescheitert bin, und dies kann nicht sein.

306. Ich weiß, dass ihr in der Zeit lebt, in der euer Geist siegreich aus allen Versuchungen hervorgehen wird, die ihm auf seinem Weg begegnen. Danach wird er voll Licht zu einem neuen Dasein erstehen. (238, 52 – 54)

Diesseits und jenseits des Irdischen

307. Arbeitet an euch, wartet nicht, bis der Tod euch unvorbereitet überrascht. Was habt ihr für den Zeitpunkt vorbereitet, da ihr zum Geistigen Leben zurückkehrt? Wollt ihr überrascht werden, während ihr noch mit Ketten an die Materie, an die Leidenschaften und die irdischen Besitztümer gebunden seid? Wollt ihr mit geschlossenen Augen in das Jenseits eingehen, ohne den Weg zu finden, und dabei die Müdigkeit dieses Lebens in den Geist geprägt mitnehmen? Bereitet euch zu, Jünger, dann werdet ihr das Kommen des körperlichen Todes nicht fürchten.

308. Seufzt nicht, weil ihr dies Erdental verlassen müsst, denn, auch wenn ihr erkennt, dass in ihm Wunder und Herrlichkeiten existieren, sage Ich euch in Wahrheit, dass diese nur ein Abglanz der Schönheiten des geistigen Lebens sind.

309. Wenn ihr nicht erwacht – was werdet ihr tun, wenn ihr euch am Anfang eines neuen Weges befindet, der von einem Lichte erhellt ist, das euch unbekannt erscheint?

310. Scheidet von dieser Welt ohne Tränen, ohne im Herzen eurer Angehörigen Schmerz zurückzulassen. Löst euch, wenn der Augenblick gekommen ist und lasst auf dem Antlitz eures Körpers ein Lächeln des Friedens zurück, das von der Befreiung eures Geistes spricht.

311. Der Tod eures Körpers trennt euch nicht von den Wesen, die euch anvertraut waren, noch entbindet er euch von der geistigen Verantwortung, die ihr für jene habt, die eure Eltern, Geschwister oder Kinder waren.

312. Begreift, dass für die Liebe, für die Pflicht, für die Gefühle, mit einem Wort: für den Geist der Tod nicht existiert. (70, 14 – 19)

313. Arbeitet mit großem Eifer, damit – wenn der Tod kommt und ihr die Augen eures Körpers für dieses Leben schließt – euer Geist sich von sich aus emporgehoben fühlt, bis er zu der Heimstatt gelangt, die er durch seine Verdienste erreicht hat.

314. Die Jünger dieses Werkes werden beim Eintritt des körperlichen Todes erfahren, wie leicht die Bande zerreißen, die den Geist mit dem Körper verbinden. Es wird kein Schmerz in ihm sein, weil er die Annehmlichkeiten der Erde verlassen muss. Der Geist wird nicht als Schatten unter den Menschen umherirren und von Tür zu Tür, von Herz zu Herz anklopfen im Verlangen nach Licht, nach Liebe und Frieden. (133, 61 – 62)

315. Erhebt euren Geist, damit ihr nur am Ewigen, Schönen und Guten Gefallen findet. Wenn es nicht so sein sollte, wird euer Geist– vermaterialisiert durch das Leben, das ihr geführt habt – viel leiden, um sich von seinem Körper und allem, was er zurücklässt, zu lösen; und er wird eine Zeitlang in Verwirrung und bitterem Schmerz in den [geistigen] Räumen umherstreifen, bis er seine Läuterung erreicht.

316. Lebt in meinem Gesetze, dann braucht ihr den Tod nicht zu fürchten. Doch ruft oder wünscht ihn nicht vor der Zeit. Lasst ihn kommen, denn er gehorcht immer meinen Befehlen. Sorgt dafür, dass er euch zugerüstet findet, dann werdet ihr in die Geistige Welt als Kinder des Lichtes eingehen. (56, 43 – 44)

317. Lebt in Frieden in euren Heimen, macht aus ihnen ein Heiligtum, damit, wenn die unsichtbaren Wesen eindringen, die verwirrt im “Geistigen Tale” umherschweifen, sie in eurem Wesen das Licht und den Frieden finden, den sie suchen, und sie im Jenseits aufwärts steigen. (41, 50)

318. Euch, die ihr im Geiste lebt und noch immer den materiellen Zielen zugetan seid, sage Ich: wendet euch ab von dem, was euch nicht mehr zugehörig ist. Denn wenn die Erde nicht die ewige Heimat für den Menschen ist, ist sie es noch weniger für den Geist. Jenseits, im “Geistigen Tale”, erwartet euch ein Leben voller Licht, zu dem ihr auf dem Pfade des Guten Schritt für Schritt hingelangen werdet.

319. Denen, die Mir als menschliche Wesen zuhören, sage Ich, dass sie – solange sie diesen Körper besitzen, der sie auf ihrer irdischen Lebensfahrt begleitet – diesen pflegen und bis zum allerletzten Augenblick erhalten müssen. Denn er ist der Stab, auf den sich der Geist stützt, und das Werkzeug zum Kämpfen. Durch seine materiellen Augen blickt der Geist auf dieses Leben, und durch seinen Mund spricht er und kann er seinen Brüdern Trost spenden. (57, 3)

320. Jetzt fragt euch der Meister: Wo sind eure Toten, und warum weint ihr über das Verschwinden der Wesen, die ihr liebt? Wahrlich, Ich sage euch, in meinen Augen ist niemand gestorben, denn allen habe Ich ewiges Leben gegeben. Sie alle leben; jene, die ihr für verloren hieltet, sind bei Mir. Dort, wo ihr den Tod zu erblicken vermeint, ist das Leben, wo ihr das Ende seht, ist der Anfang. Wo ihr meint, dass alles Mysterium und unergründliches Geheimnis ist, ist das Licht, strahlend wie eine immerwährende Morgenröte. Wo ihr glaubt, dass das Nichts sei, ist Alles, und wo ihr das große Schweigen vermutet, ist ein “Konzert”. (164, 6)

321. Immer, wenn der Tod das Dasein eurer Körperhülle beendet, ist dies wie eine Erholungspause für den Geist, der, wenn er sich wieder inkarniert, mit neuen Kräften und größerem Lichte zurückkehrt und das Studium jener göttlichen Lektion fortsetzt, das er nicht abgeschlossen hatte. Auf diese Weise reift im Verlauf von Zeitaltern der Weizen, welcher euer Geist ist.

322. Vieles habe Ich euch in Bezug auf das Geistige Leben offenbart, doch Ich sage euch, dass ihr jetzt noch nicht alles wissen müsst, sondern nur das, was für euer Kommen zur ewigen Heimat wesentlich ist. Dort werde Ich euch all das sagen, was euch zu wissen bestimmt ist. (99, 32)

323. Könnt ihr euch die Seligkeit dessen vorstellen, der zum Geistigen Leben zurückkehrt und auf Erden die Bestimmung erfüllt hat, die sein Vater ihm vorgezeichnet hat? Seine Genugtuung und sein Friede sind unendlich größer als alle Befriedigungen, die der Geist im menschlichen Leben ernten kann.

324. Und diese Gelegenheit biete Ich euch an, damit ihr zu denen gehört, die Freude haben, wenn sie in ihr Reich zurückkehren, und nicht zu jenen, die in ihrer tiefen Bestürzung oder Reue leiden und weinen. (93, 31 – 32)

325. Schon ist das Ende dieser Kundgebung nahe, um sie dann in einer höheren Form wiederaufzunehmen durch den Beginn der Zwiesprache von Geist zu Geist mit eurem Schöpfer, welche die höheren Geistwesen gebrauchen, die bei Mir wohnen. (157, 33)

326. Wenn Ich zu euch über meine Geistige Welt spreche, meine Ich jene Heerscharen gehorsamer Geistwesen, die als wahre Diener nur das tun, was der Wille ihres Herrn ihnen befiehlt.

327. Diese habe Ich zu euch gesandt, damit sie für alle Menschen Berater, Beschützer, Ärzte und wirkliche Geschwister sind. Sie klagen nicht, denn sie haben in sich den Frieden. Sie stellen keine Fragen, denn das Licht ihrer Entwicklung und ihrer Erfahrung auf den langen Wegen hat ihnen das Recht gegeben, den Verstand der Menschen zu erleuchten. Sie sind bei jedem Hilferuf und in jeder Not bereitwillig und demütig zur Stelle.

328. Ich bin es, der ihnen aufgetragen hat, sich unter euch kundzugeben, damit sie euch ihre Anweisungen, ihr Zeugnis und ihre Ermunterung geben. Sie ziehen vor euch her, reinigen den Weg und gewähren euch ihren Beistand, damit ihr nicht den Mut verliert.

329. Morgen werdet auch ihr zu diesem Licht-Heer gehören, das in der unendlichen Welt der Geistwesen nur aus Liebe zu seinen Menschengeschwistern wirkt, in dem Bewusstsein, dass es damit seinen Vater verherrlicht und liebt.

330. Wenn ihr ihnen ähnlich werden wollt, so weiht euer Dasein dem Guten. Teilt euren Frieden und euer Brot, empfangt den Bedürftigen mit Liebe, besucht den Kranken und den Gefangenen. Bringt Licht auf den Weg eurer Mitmenschen, die auf der Suche nach dem wahren Weg umhertappen. Erfüllt die Unendlichkeit mit edlen Gedanken, betet für die Abwesenden, dann wird das Gebet sie euch nahe bringen.

331. Wenn dann der Tod den Schlag eures Herzens anhält, und das Licht in euren Augen erlischt, werdet ihr zu einer durch ihre Harmonie, ihre Ordnung und ihre Gerechtigkeit wunderbaren Welt erwachen. Dort werdet ihr zu begreifen beginnen, dass die Liebe Gottes euch für alle eure Werke, Prüfungen und Leiden entschädigen kann.

332. Wenn ein Geist zu jener Heimstatt gelangt, fühlt er sich immer stärker von einem unendlichen Frieden durchdrungen. Sogleich erinnert er sich an die, die noch fern jener Seligkeit leben, und in seinem Drang, seiner Sehnsucht, dass jene, die er liebt, auch jenes göttliche Geschenk erlangen, schließt er sich den geistigen Heerscharen an, die für die Rettung, das Wohlergehen und den Frieden ihrer Erdengeschwister kämpfen und arbeiten. (170, 43 – 48)

333. Wer hat sich schon ein Bild gemacht von den Schlachten, die diese Legionen des Lichtes gegen die Invasionen verwirrter Wesen austragen, die euch fortwährend bedrohen? Es gibt keinen menschlichen Blick, der diesen Kampf entdeckt hat, den beide unablässig gegeneinander führen, ohne dass ihr ihn wahrgenommen habt. (334, 77)

334. Seht hier die Fortsetzung meines Werkes, mein Kommen in der “Dritten Zeit” als Tröstergeist, umgeben von meinen großen Engelsscharen, wie es geschrieben steht.

335. Diese Geistwesen in meinem Gefolge stellen einen Teil jenes Trostes dar, den Ich euch verheißen habe, und in ihren heilsamen Ratschlägen und Beispielen von Tugend habt ihr bereits Beweise ihrer Barmherzigkeit und ihres Friedens empfangen. Durch sie habe Ich euch Wohltaten gewährt, und sie sind Vermittler zwischen euch und meinem Geiste gewesen.

336. Als ihr die ihnen eigenen Gnadengaben und ihre Demut wahrgenommen habt, habt ihr euch dazu inspiriert gefühlt, ebenso lautere Werke zu tun wie jene, die sie in eurem Leben vollbracht haben. Als sie euer Heim aufgesucht haben, habt ihr euch durch ihre geistige Gegenwart geehrt gefühlt.

337. Seid gesegnet, wenn ihr ihre Hochherzigkeit erkannt habt. Aber der Meister sagt euch: Meint ihr, dass sie schon immer tugendsame Wesen waren? Wisst ihr nicht, dass eine große Zahl von ihnen die Erde bewohnt hat und Schwachheit und schwere Verfehlungen kennen lernte?

338. Doch seht sie nun an: sie haben keinerlei Makel mehr an sich, und zwar deshalb, weil sie auf die Stimme des Gewissens hörten, zur Liebe erwachten und ihre früheren Verfehlungen bereuten. In jenem Schmelztiegel haben sie sich geläutert, um sich würdig emporzuschwingen, und heute dienen sie Mir, indem sie der Menschheit dienen.

339. Ihr Geist hat aus Liebe die Aufgabe übernommen, seinen Nächsten beizustehen, um all das wiedergutzumachen, was sie versäumten, als sie die Erde bewohnten, und als ein göttliches Geschenk haben sie die Gelegenheit wahrgenommen, den Samen zu säen, den sie zuvor nicht gesät haben, und jedes unvollkommene Werk zu beseitigen, das sie getan haben.

340. Daher erlebt ihr jetzt mit Staunen ihre Demut, ihre Geduld und ihre Sanftmut, und gelegentlich habt ihr sie um ihrer Wiedergutmachung willen leiden sehen. Aber ihre Liebe und ihre Erkenntnis, die größer sind als die Hindernisse, auf die sie stoßen, überwinden alles, und sie sind bereit, bis zur Aufopferung zu gehen. (354, 14 – 15)

341. Ahnt ihr etwa die geistige Heimstätte, die ihr verließet, um zur Erde zu kommen? “Nein, Meister,” sagt ihr Mir, “wir ahnen nichts, noch erinnern wir uns an etwas”.

342. Ja, Volk, es ist so lange her, seit ihr euch von der Reinheit und der Unschuld entferntet, dass ihr euch nicht einmal jenes Dasein in Frieden, jenen Zustand des Wohlergehens vorstellen könnt.

343. Doch nun, da ihr geschult seid, um die Stimme des Gewissens zu hören und seine Offenbarungen von ihm zu empfangen, ist der Weg für euch erreichbar, der jene zum Verheißenen Reiche führt, die sich Mir zuwenden.

344. Es ist nicht jenes Paradies des Friedens, von dem die “Ersten” schieden, sondern jene unendliche Welt des Geistes, die Welt der Weisheit, das Paradies der wahren geistigen Glückseligkeit, der Himmel der Liebe und der Vollkommenheit. (287, 14 – 15)

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flagge en  Chapter 63-3… Development, Purification and Perfection

The Third Testament Chapter 63-3… Development, Purification and Perfection
Teaching 3… Verses 225-344 – Revelations of Jesus Christ

Development
Thus saith the Lord…

225. Just as you see the body of man develop, so too does the spirit in him; yet, the body finds a limit to its development, while the spirit requires eternity and many material incarnations to reach its perfection. That is the reason for your reincarnations.

226. You were born, of the paternal and maternal mind of God as a seed: pure, simple, and clean; do not, however, be confused: being pure and simple is not the same as being great and perfect.

227. Could you compare a newborn babe with a man of experience who teaches children?

228. That will be your destiny throughout the ages, when your spirit is developed. But, oh, how slowly your spirit advances. (212, 57 – 60)

229. Study and analyze, for there are those who become confused, thinking that if your spirit is a particle of My Divinity, how is it possible that you suffer? And if the light of the spirit is a spark of the Holy Spirit, how can you be enveloped in darkness even for an instant?

230. Recognize that this journey is for the purpose of earning sufficient merit before God to convert your spirit from innocent and simple to a great spirit of light at the right hand of the Father. (231, 12)

231. I want you to be good, and what is more, I want you to become perfect; for you, who seem so small, are greater than the worlds and the material objects, for you have eternal life; you are a spark of My light.

232. You are spirits. It is necessary that you recognize what a spirit is so that you can understand why I call you to the road of perfection. (174, 60)

233. You are subject to the Law of evolution, behold here the reason for your reincarnations. Only My Spirit does not need to evolve: I am immutable.

234. From the beginning, I have shown you the ladder which the spirits ascend in order to reach Me. Today you are unaware of the level at which you are, but when you abandon your physical body you will know your degree of evolution. Do not stand still, for you would be an obstacle for those who follow you.

235. In spite of your dwelling in different planes, be united in spirit and one day you will be reunited in the seventh and highest stage, enjoying My love. (8, 25 – 27)

236. I have told you that you have not come only once to earth, but that your spirit has taken this shell as many times as necessary for its development and perfection; I must now add that the time needed to reach that goal is longer or shorter according to your own desire. (97, 61)

237. Who among you would be able to prove that you have not existed before this life? Or who among you, absolutely certain that you have come to reincarnate on earth again, could prove that you have settled your debt with the Father and that you have accumulated merits to your credit?

238. No one knows where He is on the ladder of perfection. Therefore, you need to struggle, love, and persevere to the end. (46, 58 – 59)

239. In order for Me to give you these new revelations, it was necessary that during the time which transpired between My manifestation to mankind as a Man and My arrival in Spirit during this time, you would have passed through many reincarnations on earth, so that when I came and ask you for the previous lesson, your spirit would be able to answer, and when I then granted new revelations, you would be able to understand them. (13, 52)

240. How many times must you return to the earth to bear a body through which the message you bring to the world is manifested with ever more clarity?

241. Allow your spirit, like a skylark, to find its spring in this life, and to enjoy it, and to find during its pilgrimage the experience necessary to return to Me.

242. While the wealthy accumulate treasures that are truly ephemeral, you must store up experience, which is true knowledge. (142, 72)

243. During this period you will struggle against the ignorance of a humanity, which although materialized in all its aspects, is less cruel and more evolved through the experience it has achieved in its previous incarnations.

244. Today, if you know of someone who does not think or worship as the majority do, although you might be surprised and scandalized, you no longer clamor for him to be burned alive. (14, 21 – 22)

245. Do you fear to speak to your brothers of the reincarnation of the spirit? Are you not persuaded of the loving justice it holds?

246. Compare this form of restitution with the form men use to frighten the spirit of humanity: eternal punishment in the perennial flames of the inferno. Tell me which of these two forms gives you an idea of justice that is Divine, perfect and merciful.

247. One of them reveals cruelty, limitless rancor, and [a desire for] revenge; the other contains only forgiveness, charity, and hope of reaching eternal life. Oh, how great a twisting My teachings have suffered through bad interpretations.

248. I prepare you for the struggle because I know you will be opposed for what you teach, but if your brothers who oppose you are surprised by death, and I ask them, if they die in sin, which they would prefer: the eternal fire they believe in, or an opportunity to purify themselves in life; I tell you truly they will choose the latter solution, even if, blinded by fanaticism, they fought against it in life. (120, 15 – 17)

249. It suffices for you to know, as I said to you in My Word, that the reincarnation of the spirit is truth, so that a light may be kindled in your heart and for you to admire more My loving justice.

250. Compare the theories and diversified interpretations that the religions have given these teachings, and lean toward the one that contains a greater justice and has a greater reason.

251. But verily I say to you, that this is one of the revelations that will more deeply touch the spirit during this period in which there is an awakening of intuition regarding this great truth. (63, 76)

252. You will affirm that the reincarnation of the spirit is one of the great truths that humans must know and believe.

253. There are those who through their intuition foresee, accept, and believe in this as something that could not be lacking in My loving justice for men; yet there will also be many who call you liars and blasphemers.

254. Do not fear. The same thing happened to My apostles when they preached the resurrection of the dead taught by Jesus; the priests and magistrates put them in jail for preaching such teachings.

255. Later the world came to accept that revelation, though I can assure you that they did not understand the full meaning of that teaching, and so it has been necessary for Me to come in this Era to teach you that the resurrection of the flesh can only refer to the reincarnation of the spirit, since this is the reason and principle of life and what is truly eternal. What would be the purpose of resurrecting the dead bodies that were the mere temporary clothing of the spirit ?

256. The flesh descends into the earth to blend with it, and be there purified and transformed to spring incessantly again to [another] life, while the spirit continues to elevate, continues traveling toward perfection. When it returns to earth, it is a resurrection to human life, and the shell, upon contact with the spirit, also experiences a resurrection.

257. However, the material, unlike the spiritual, is not of an eternal nature; for that reason I tell you again that it is your spirits that I seek, teach, and wish to bring to Me. (151, 56 – 58)

258. Your spirit drags behind it a chain formed by the lives I have given it as opportunities to work toward perfection, but that were not taken advantage of; each existence forms a link. Yet, if you regulate your life by My teachings, if you adhere to My law, you will not come again to suffer in this world.

259. If you let time pass without studying My word, I, who am time, will surprise you. Study, so that you may occupy the place in My work that corresponds to you.

260. I wish you to cease in your lack of understanding and differences of belief about My Divinity. Understand that all of you sprang from one God. (181, 63 – 65)

261. Behold and appreciate the beauty of the universe in all its perfection. It was created to inspire the children of the Lord, and so that in it they could see an image of the Father. If you see Creation this way you will elevate your minds toward My Divinity. (169, 44)

262. The light of this time is tearing away the veil of darkness that envelops the spirits of men; it comes breaking the chains that hold it and prevent it from coming to the true path.

263. Truly, I tell you not to believe that My doctrine prohibits research in all sciences. It is I who awaken your interest, admiration, and curiosity, and I have given you the gift of thought so that you can go where you wish.

264. I have given you the light of intelligence so that you may comprehend what you see along the way. That is why I tell you: Investigate and examine, but try to make your manner of penetrating My arcane respectful and humble, that is when it will be truly lawful.

265. I have not forbidden you to know the books that men have written, but you must be prepared so that you do not stumble or become confused. By this you will know how man began his struggle, and to where He has come.

266. And when this happens you must seek out the source of My teachings and revelations so that I may show you the future, and the goal that awaits you. (179, 22 – 23)

267. I assure you that if you attempt to penetrate the meaning of these teachings with love and interest, at every step you will discover real marvels and prodigies of spiritual wisdom, perfect love, and Divine justice, yet, if you look with indifference upon these revelations, you will remain ignorant of their content.

268. Do not pass by My manifestation the way that many pass by life, looking without seeing, listening without hearing, and thinking without understanding. (333, 11 – 12)

269. I do not wish for you to analyze My Spirit or anything that pertains to the spiritual as though they were material objects. I do not wish you to study Me as a scientist would, that would lead you into great and lamentable confusions. (276, 17)

270. All of My Doctrine has as its goal the revealing to you of that which you carry within your being. For from that knowledge is born the light to find the road that leads to the eternal, the perfect, to God. (262, 43)

Purification and Perfection

271. Today you expose your afflictions to Me, so that I may heal them, and in truth I say to you, that is My mission. I have come for that purpose, for I am the Divine Doctor.

272. However, before My balsam is in your wound, before you feel My caress, concentrate on yourselves and examine your pain, analyze it, meditate deeply for as long as it is necessary so that through that meditation you can obtain the teaching that ordeal contains, as well as the knowledge that it conceals, and which you should know. That knowledge will be experience, it will be faith, it will be coming face to face with the truth, it will be the explanation of many trails and lessons not comprehended by you.

273. Examine that gain as if it were something tangible, and you will discover the beautiful seed of experience, a great lesson of your existence, because pain has come to be a teacher during your lifetime.

274. He who regards pain as a teacher, and with meekness heeds its call for regeneration, repentance and correction, will know afterward about gentleness, peacefulness and health.

275. Examine yourselves carefully and you will see how much you will benefit by it. You will become aware of your defects and imperfections, you will correct them and there – fore you will cease to judge others. (8, 50 – 53)

276. By simply wanting to be clean, you will be cleansed. What would the merit be if I were the one who purified you? If each one makes restitution for his breaking of My law, that indeed has merit, for then you will know how to avoid errors and falls in the future because you would remember the pain from the past.

277. If sincere repentance occurs between the fault committed and its natural consequences, you will not suffer pain, for then you will already be strong enough to endure the trial with resignation.

278. The world is experiencing much bitterness, although I have never punished it. After that suffering, humanity will come to Me, for I am summoning mankind. At that point, those who were ungrateful will know how to give thanks to the one who has only poured out goodness during their existence. (33, 30 – 31)

279. Rid yourselves of excessive love for your body and have charity toward your spirit, helping it to purify and elevate. When you have achieved this, you will see how strong your spirit and body will be.

280. Think: if the spirit is ill, how can there be peace in the heart? And if there is remorse in your spirit, can it enjoy peace? (91, 72 – 73)

281. If this earth were to satisfy all of your desires, and if you did not have to endure any spiritual ordeals, who among you would wish to come to My Kingdom?

282. You should not curse your suffering, since you have created it with your faults. Endure it patiently, and it will purify you and help you come closer to Me.

283. Do you notice how deeply attached you are to the things of grandeur and pleasures of this world? Nevertheless, the moment will come when you will strongly desire to leave them.

284. Whoever succeeds in fulfilling his restitution with elevation will experience peace in that process. The one who walks on earth glancing toward heaven does not stumble; neither will his feet be harmed by the thorns found along the path of his restitution. (48, 53 – 55)

285. Comply with your destiny; do not wish to return to Me without first having traveled the road which I have outlined for you, because you would have to experience the pain of contemplating blemishes in your spirit which it was unable to clean, because it had not completed its restitution.

286. The reincarnations have come to you, and many of you have not valued the infinite grace and love with which the Father has entrusted you.

287. Behold that the greater the number of opportunities, the greater your responsibility shall be, and if these opportunities are not put to good use, the debt of justice and restitution will increase; that is the burden whose unbearable weight many beings are not able to explain, and only My Doctrine can reveal it. (67, 46)

288. These trials through which humanity is passing, are the fruit you gather as a result of your own sowing, a harvest which is at times the fruit sown a year before, and other times was sown years before or in another lifetime. (178, 2)

289. Do not believe that the consequences of disobedience are immediately visible. No, what I tell you is that sooner or later you must answer for your works. At times it will look to you as though your errors have not brought consequences because time passes and My justice as yet has given no sign.

290. You know from My word, however, that I am an inexorable judge, and that when your judgment comes you will open your eyes to the light of conscience. (298, 48)

291. O you spirits that hear Me, do not allow the vicissitudes of earthly life to exhaust you, or to imprint you with their mark. Seek the light within each trial, and they will serve to strengthen and temper you.

292. When the spirit does not succeed in imposing itself on the material, it is bent and dominated by it. That is why spirits weaken and come to believe that they die together with the flesh. (89, 11 – 12)

293. Have you ever in your life experienced some material passion that encompassed all your being, preventing it from hearing the voice of the conscience, of morality and reason?

294. It is then that your spirit has fallen to the lowest, for that is when the temptations and strength of the beast of evil, which inhabits the flesh, have dominated you.

295. Is it not true that when you freed yourselves from that passion and overcame its influence, you felt happiness and deep peace?

296. This peace and joy are owed to the triumph of the spirit over the material, a triumph achieved at the cost of an immense struggle, a devastating interior battle. And yet, it was enough for the spirit to gather its strength and stand up, induced and counseled by the conscience, so that upon conquering the impulses of the flesh it was freed from being dragged toward the abyss.

297. There, in that battle against yourself, in that renunciation, you saw something living inside yourself die, but it was not your life, only an insane passion. (186, 18 – 19)

298. Behold that your most powerful eneMy you carry is within yourselves. When you have conquered it, you will behold under your feet the dragon with seven heads of which the Apostle John spoke. It will be then when you can truly say: I can raise My face to My Lord to say to Him: ‘Father, I will follow you, for then it will not be your lips saying it, but your spirit. (73, 20)

299. Soon you will realize that life is not cruel with you men, but rather that you are cruel to yourselves. You suffer and make all around you suffer from lack of understanding. You feel alone, you see that no one loves you, and become selfish and hard of heart. (273, 34)

300. Understand that all the penalties of this, your life, are the consequence of human failings, for I, who loves you, could never offer you a cup of such bitterness.

301. I have revealed since the first times the Law as the road on which you can save yourselves from the stumbles, from the abyss, and from death. (215, 65)

302. Today you do not correctly understand the meaning of your trials; you judge them unnecessary, unjust and senseless, yet I will tell you how much justice and precision there was in each one of them when you arrive to old age; or to others, when you have passed from the threshold of this world and find yourselves inhabiting the spiritual regions. (301, 44)

303. I say again to you that I perceive all thought and pleas, but in contrast the world does not know how to receive My inspiration, nor has it prepared to allow My Divine thoughts to shine forth in their minds, nor to hear My voice when I answer their call.

304. But I have faith in you, I believe in you, because I formed you and prepared you with a spirit that is a glimmer of mine, and a conscience that is My image.

305. If I told you that I do not expect you to reach perfection, it would be as though I had declared Myself to have failed in the greatest work that has sprung from My Divine will, and that cannot be.

306. I know that you are in the Era when your spirits will emerge victorious from all the temptations they have found along the way, after which they will rise full of light to a new existence. (238, 52 – 54)

Here, and Beyond the earthly

307. Prepare yourselves; do not wait for death to catch you unprepared. What preparation have you made for your return to the spiritual existence? Do you want to be surprised when you are still tied with chains to the flesh, to your passions, to earthly possessions? Do you want to enter the Hereafter with your eyes closed without finding the pathway, carrying an impression in your spirit, a weariness of this life? Be prepared, disciples, then you will not fear the coming of death of the body.

308. Do not sigh at having to leave this valley, because if you realize that in it there are marvels and greatness, truly I say to you that they are only an image of the beauty of the spiritual life.

309. If you do not awaken, what will you do when you find yourselves in the beginning of a new pathway, illuminated by a light that will seem strange to you?

310. Depart from this world without tears, without leaving grief within the heart of your loved ones. Free yourself when the moment comes, leaving in the countenance of your body a peaceful smile that speaks of the liberation of your spirit.

311. The death of the body will not keep you away from those beings who have been entrusted to you, nor will it separate you from the spiritual responsibility that you have toward those who were your parents, brothers or children.

312. Understand that death does not exist for love, for duty or for feelings; in short, for the spirit. (70, 14 – 18)

313. Work with great determination, so that upon reaching death, and closing your body’s eyes to this life, your spirit will feel itself elevated on its own to arrive at the dwelling that by its merits it has come to deserve.

314. The disciples of this work shall behold in the moment of bodily death how easily the ties of the spirit to the material are broken. In them there shall be no pain at having to leave behind the satisfactions of the earth; their spirits shall not wander like shadows among men, calling from door to door, from heart to heart, in search of light, charity, and peace. (133, 61 – 62)

315. Elevate your spirit so that you may enjoy only the eternal, with what is beautiful and good. If it were not so, your materialized spirit, due to the life you have led, shall suffer greatly to part from its body and everything it left behind, and will have to roam in space for a time enveloped by confusion and bitterness until it ends his purification.

316. Live within My Law and you will not have to fear death, but do not call nor desire it before its time; let it come, as it is always obedient to My mandates. Make sure that it finds you prepared, and in that way you will enter the Spiritual Mansion as children of light. (56, 43 – 44)

317. Live peacefully in your home. Make it a sanctuary so that when the invisible beings, who wander confused in the spiritual valley, enter your home, will discover the enlightenment and peace that they seek. This will help them to elevate spiritually in the spiritual valley. (41, 50)

318. To those who are living in the spirit and are still attached to material ideals, I say to you: Depart from that which no longer belongs to you, because if the earth is not an eternal mansion for man, it is much less so for the spirit. Far beyond, in the spiritual Realm, a life filled with lights awaits you which you will reach, step by step, on the pathway of righteousness.

319. I say to those who are hearing me in human form, for as long as you possess that body that accompanies you on your earthly journey, you must care for and protect it to the last, for it is the support on which your spirit leans, and its tool in the struggle. Through its material eyes the spirit looks out upon this life, and through its mouth it speaks to give comfort to its brothers. (57, 3)

320. Now the Master asks you: Where are your dead, and why do you cry at the disappearance of your loved ones? Truly I tell you, to Me none have died, because I have given you eternal life. All who you have lost are with Me. There, where you believe you see death, is life; where you see an ending, is the beginning. Where you believe there is Mystery and the unfathomably arcane, is the clear light of the unending dawn. Where you believe there is nothing, is everything and where you perceive silence, is the concert. (164, 6)

321. Every time death ends the existence of your shell, it is like a truce for your spirit, which, upon reincarnating, will come forth with new strength and greater light to continue studying that Divine lesson it has not finished. It is in this way that the planting that is your spirit matures.

322. I have revealed much to you about the spiritual life, yet I tell you that it is not necessary that you understand everything for now, only that which is essential for your arrival in the eternal dwelling. There I will tell you all that is destined for your knowledge. (99, 32)

323. Can you imagine the pleasure of He who returns to the spiritual life having fulfilled on earth the destiny marked for him by his Father? His satisfaction and peace are infinitely greater than all the satisfactions the spirit can gather in human life.

324. And this opportunity I am offering you, so that you will be among those who enjoy the return to your kingdom, and not among those who suffer and weep in the midst of their confusion and repentance. (93, 31 – 32)

325. The end of this manifestation approaches, to be reinitiated in a higher form, establishing spirit to Spirit communication with your Creator, which is the way of those more elevated spirits who dwell close to Me. (157, 33)

326. When I speak to you of My Spiritual World, I refer to the hosts of obedient beings who are like true servants, who do only what the will of their Lord ordains.

327. It is they I have sent among you to be counselors, guardians, doctors, and true brothers to all men. They do not come to weep, for they bear peace within; they do not come to question, for the light of their evolution and their experience on the long journey has given them the right to kindle light in the understanding of men. They are timely with their help, considerate and humble before any call or necessity.

328. It is I who have ordered them to manifest themselves before you and to give you their lessons, their testimony, and their stimulus. They walk ahead of you so that you may find the path clear, and lend you help so that you do not falter.

329. Tomorrow, you too will form part of that arMy of light which in the infinite world of the spirits goes working only for the love for their brothers knowing that they thereby give love and glory to their Father.

330. If you wish to be like them, consecrate your existence to the good. Share your peace, and your bread, receive the needy with love, and visit the sick and those who are held in prison. Kindle light on the path of your brothers who go feeling their way in search of the true path. Fill the infinite with noble thoughts, pray for those absent, and prayer will bring you closer to them.

331. And when death halts the beating of your heart and extinguishes the light in your eyes, you will go to awaken in a world wonderful for its harmony, its order, and its justice. There you will begin to understand that the charity of God is that which can compensate you for all your trials, your suffering, and your works.

332. When a spirit comes to that dwelling it begins to feel filled by an infinite peace; its memory returns in an instant to those still far from that blessedness, and in its eagerness, its yearning for those whom it loves to come to possess that Divine gift, it joins the Divine hosts that work and struggle for the salvation, the welfare, and the peace of their brothers. (170, 43 – 48)

333. Who has imagined the battles those legions of light sustain against the invasions of the disturbed beings that threaten you at every step? No human eye has ever detected that unceasing struggle they carry out against each other while you are unaware. (334, 77)

334. See here the continuation of My Work, My coming in the Third Era as the Spirit of Comfort, surrounded by My great armies of angels just as it was written.

335. Those spirit – followers of mine form part of that comfort that I have promised you, and you have already had proof of their charity and peace in their healthy advice and examples of virtue. Through them I have conceded benefits to you, and they have been intermediaries between you and My Spirit.

336. When you have perceived the grace and the gifts in which they are sheathed, as well as their humility, you have felt inspired to perform works as pure as those they have performed in your own life. When they have entered your home you have felt honored by their spiritual presence.

337. You are blessed if you have recognized their elevation, but the Master asks: “Do you believe that they were always virtuous beings? Do you not know that a great many of them have inhabited the earth and have known weaknesses and great failings?”

338. Yet, look at them now; they do not retain any stain whatsoever. It is because they heard the call of the conscience, awakened to love, repented of their earlier failings, and in that crucible have been purified and dignified to ascend to serve Me today by serving mankind.

339. Out of love, their spirits have assigned themselves the task of aiding their fellows, to repay all they failed to do while they inhabited the earth. And they have accepted as a Divine gift the opportunity to come to sow the seed they did not sow, and destroy any imperfect works they made.

340. That is why you now look with surprise on their humility, their patience, and their meekness, and it is why at times you have seen them suffer in restitution. Nevertheless, their love and recognition are greater than any obstacles they face. They conquer all, and are willing to go so far as to sacrifice themselves. (354, 14 – 15)

341. By chance do you sense the spiritual dwelling which you left to come to earth? “No Master,” you tell Me, “We do not remember or sense anything.”

342. Yes, people, it has been so long since you left purity and innocence that you cannot even imagine that existence of peace, that state of well – being.

343. But now that you are prepared to hear the voice of the conscience and receive its revelations, you have within your reach the road which leads to the Kingdom promised to those who elevate to Me.

344. It is not that paradise of peace from which the first parted, but the infinite world of the spirit, the world of wisdom, the paradise of true spiritual happiness, the heaven of love and perfection. (287, 14 – 15)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-3… Développement, Purification et perfectionnement – Enseignement 3… 225-344 – Révélations de Jésus-Christ

Développement
Cela dit le Seigneur…

225. De même que vous voyez se  développer le corps de l’homme, en  lui se développe aussi l’esprit ; cependant le corps rencontre une  limite à son développement tandis que  l’esprit requiert beaucoup  d’incarnations matérielles et l’éternité  pour atteindre sa perfection. C’est la  raison de vos réincarnations.

226. Vous êtes nés de l’Esprit paternel  et maternel de Dieu, purs, simples et  propres, pareils à une semence,  néanmoins, ne vous confondez pas  parce qu’être purs et simples ne  revient pas au même qu’être grands et  parfaits.

227. Vous pouvez établir la  comparaison entre un nouveau-né et  un homme d’expérience qui enseigne  à des enfants.

228. Ce sera votre destin à travers les  âges, quand votre esprit sera  développé. Mais, que votre esprit se  développe lentement! (212, 57-60)

229. Etudiez et analysez, parce qu’il y  en a qui se confondent en pensant que,  si votre esprit est une particule de ma  Divinité, comment est-ce possible  qu’il souffre? Et que, si la lumière de  l’esprit est une étincelle du Saint- Esprit, comment peut-il, par moments,  se voir enveloppé par les ténèbres?

230. Reconnaissez que ce séjour  consiste à gagner des mérites  suffisants devant Dieu, grâce auxquels  vous puissiez convertir votre esprit,  d’innocent et simple, en un grand  esprit de lumière à la droite du Père.  (231, 12)

231. Je veux que vous soyez bons et  en plus je souhaite que vous arriviez à  être parfaits, parce que vous, qui  paraissez si petits, vous êtes bien plus  grands que les objets matériels et les  mondes, parce que vous avez la vie  éternelle, vous êtes une étincelle de  Ma lumière.

232. Vous êtes des esprits. Il est  nécessaire que vous reconnaissiez ce  qu’est un esprit, afin de pouvoir  comprendre pourquoi je vous appelle  au chemin de perfection. (174, 60)

233. Vous êtes soumis à la Loi  d’évolution, voilà la raison de vos  réincarnations. Seul mon Esprit n’a  pas besoin d’évoluer : Je suis  immuable.

234. Depuis le commencement, Je  vous ai montré l’échelle que doivent  gravir les esprits pour arriver jusqu’à  Moi. Aujourd’hui, vous ignorez le  niveau auquel vous vous trouvez, mais  quand vous abandonnerez votre  enveloppe physique, vous saurez votre  degré d’évolution. Ne vous arrêtez  pas, parce que vous constitueriez un  obstacle pour ceux qui vous suivent.

235. Bien que vous habitiez des plans  différents, soyez unis en esprit, et un  jour vous serez réunis au septième  niveau, le plus élevé, jouissant de  Mon amour. (8, 25-27)

236. Je vous ai dit que vous n’êtes pas  venus qu’une seule fois sur la Terre,  mais que votre esprit a emprunté cette  enveloppe matérielle autant de fois  que nécessaire pour son  développement et son  perfectionnement; je dois ajouter  maintenant qu’il dépend aussi de vous  que le temps nécessaire pour arriver  au but s’écourte ou se prolonge, selon  votre propre désir. (97, 61)

237. Qui parmi vous serait capable de  prouver qu’il n’a pas existé avant cette  vie? Qui, de ceux qui ont l’absolue  conviction de vivre une nouvelle  incarnation, pourrait prouver avoir  réglé sa dette avec le Père et disposer  encore de mérites?

238. Personne ne connaît le niveau de  perfection auquel il se trouve; par  conséquent, luttez, aimez et  persévérez jusqu’au bout. (46, 58-59)

239. Pour que je vous livre ces  nouvelles révélations, il fut nécessaire  que, pendant le temps qui s’écoula  entre Ma manifestation à l’humanité  en tant qu’homme et Ma venue en tant  qu’Esprit au cours de ce temps, vous  ayez connu beaucoup de  réincarnations sur la Terre, afin que,  lorsque je vins vous interroger à  propos de la leçon antérieure, votre  esprit sache répondre et que lorsque je  lui livrerai de nouvelles révélations, il  sache les comprendre. (13, 52)

240. Combien de fois devrez-vous  retourner à la Terre pour porter un  corps au travers duquel le message  que vous apportez au monde se  manifeste clairement?

241. Laissez votre esprit, comme une  alouette, trouver son printemps dans  cette vie, en jouir, et qu’au cours de  son pèlerinage, il acquière  l’expérience nécessaire pour revenir à  Moi.

242. Pendant que les riches  accumulent des trésors, qui sont trop  éphémères, vous autres devez  accumuler l’expérience, le vrai savoir.  (142, 72)

243. A présent, durant cette période,  vous allez lutter contre l’ignorance  d’une humanité qui, bien que  matérialisée sous tous ses angles, est  moins cruelle et plus évoluée grâce à  l’expérience qu’elle a atteinte dans ses  incarnations antérieures.

244. Aujourd’hui, si vous connaissez  quelqu’un qui ne pense pas ou ne  pratique pas son culte comme la  plupart le font, bien que vous soyez  surpris et scandalisés, vous ne criez  déjà plus qu’on le brûle vif. (14, 21- 22)

245. Craignez-vous de parler avec vos  frères de la réincarnation de l’esprit?  Ou n’êtes-vous peut-être pas  persuadés de la justice d’amour  qu’elle renferme?

246. Comparez cette forme de  restitution avec celle du châtiment  éternel dans les flammes perpétuelles  de l’enfer, forme utilisée par les  hommes pour effrayer l’esprit de  l’humanité. Dites-Moi laquelle de ces  deux formes vous donne l’idée d’une  justice divine, parfaite et  miséricordieuse.

247. L’une révèle de la cruauté, de la  rancoeur illimitée, de la vengeance;  l’autre ne contient que pardon, charité,  et espoir d’atteindre la vie éternelle.  Que mes enseignements ont souffert  de déformations à cause des  mauvaises interprétations!

248. Je vous prépare pour la lutte,  parce que je sais que vous serez  combattus pour ce que vous allez  enseigner, mais si vos frères qui  s’opposeront à vous, en ces instants,  étaient surpris par la mort, et qu’au  moment de mourir en état de péché,  Moi je leur demande ce qu’ils  préféreraient : le feu éternel dans  lequel ils croient, ou une occasion de  se purifier dans une autre vie ; en  vérité, Je vous le dis, ils  manifesteraient leur préférence pour la  seconde option, même si, aveuglés par  leur fanatisme, ils l’ont combattue au  cours de leur vie. (120, 15-17)

249. Il suffit que vous sachiez, comme  je vous le dis dans ma parole, que la  réincarnation de l’esprit est vérité, afin  qu’une lumière s’allume dans votre  coeur et que vous admiriez davantage  Ma justice d’amour.

250. Comparez les théories et les  diverses interprétations que les  religions ont données à ces  enseignements et inclinez-vous pour  celle qui renferme une plus grande  justice et qui possède une plus grande  raison.

251. Mais je vous dis, certes, que  celle-ci est une des révélations qui  émouvra le plus l’esprit en ce temps  où l’intuition s’éveille quant à cette  grande vérité. (63, 76)

252. Vous affirmerez que la  réincarnation de l’esprit est l’une des  grandes vérités que l’humanité doit  connaître et croire.

253. Il y a ceux qui par intuition  pressentent, acceptent et croient en  ceci comme quelque chose qui ne  pouvait manquer dans ma justice  d’amour à l’égard des hommes; mais  il y en aura aussi beaucoup qui vous  appelleront menteurs et  blasphémateurs.

254. N’ayez crainte, la même chose  passa à mes apôtres quand ils  prêchaient la résurrection des morts,  enseignée par Jésus; les prêtres et les  magistrats les emprisonnèrent pour  prêcher de tels enseignements.

255. Plus tard, le monde accepta cette  révélation, même si, et je peux vous  l’assurer, il ne parvint pas à  comprendre toute l’importance de cet  enseignement. Il fut donc nécessaire  que je vienne en cette époque pour  vous apprendre que la résurrection de  la chair ne peut faire référence qu’à la  réincarnation de l’esprit, puisque ce  dernier constitue le principe et la  raison de la vie, et ce qui est vraiment  éternel. Quel serait le but de  ressusciter les corps morts, quand ils  ne représentèrent que les habits  temporels de l’esprit?

256. La chair descend à la terre pour  se confondre avec elle. C’est là qu’elle  se purifie, se transforme et surgit de  nouveau, et de manière permanente, à  la vie; pendant que l’esprit, lui,  continue de s’élever, de s’orienter vers  la perfection, et quand il revient sur la  Terre, cela constitue, pour lui, une  résurrection à la vie humaine, et aussi  une nouvelle résurrection au contact  de l’esprit, pour sa nouvelle  enveloppe.

257. Cependant le matériel,  contrairement au spirituel, n’est pas de  nature éternelle, c’est pourquoi je  vous dis, une fois encore, que c’est  votre esprit que je cherche, auquel  j’enseigne et que je souhaite emmener  avec Moi. (151, 56-58)

258. Votre esprit traîne péniblement  derrière lui une chaîne formée par les  vies que je vous ai offertes comme  opportunités de vous perfectionner,  mais dont vous n’avez pas tiré profit.  Néanmoins, si vous réglez votre vie  dans le cadre de mes enseignements,  si vous adhérez à ma loi, vous ne  viendrez plus souffrir dans ce monde.

259. Si vous laissez passer le temps  sans étudier ma parole, Moi, qui suis  le temps, je vous surprendrai. Étudiez,  afin que vous puissiez occuper, dans  mon OEuvre, la place qui vous  corresponde.

260. Je souhaite que cessent  l’incompréhension et les différentes  croyances au sujet de ma Divinité.  Comprenez que tous vous avez jailli  d’un seul Dieu. (181, 63-65)

261. Contemplez et appréciez  l’Univers dans toute sa perfection et  toute sa beauté; il fut créé pour que  s’y inspirent les enfants du Seigneur et  qu’en lui ils voient une image du Père.  Si vous voyez la Création de cette  façon, vous élèverez votre esprit vers  ma Divinité. (169, 44)

262. La lumière de cette ère vient  déchirer le voile d’obscurité qui  enveloppait l’esprit des hommes; il  vient rompre les chaînes qui le  tenaient soumis et l’empêchaient de  parvenir au véritable chemin.

263. En vérité je vous le dis, ne  pensez pas que ma doctrine interdise  la recherche dans toutes les sciences,  puisque c’est Moi qui éveille votre  intérêt, votre admiration et votre  curiosité; c’est la raison pour laquelle  j’ai doté votre esprit du don de la  pensée afin de lui permettre de se  déplacer où qu’il le souhaite.

264. Je vous ai donné la lumière de  l’intelligence afin que vous puissiez  comprendre ce que vous voyez le long  de votre chemin. C’est pourquoi je  vous dis : Enquêtez, analysez en  profondeur, mais essayez de faire en  sorte que votre manière de pénétrer  mes arcanes soit respectueuse et  humble, parce que c’est alors qu’elle  sera vraiment licite.

265. Je ne vous ai pas défendu de  connaître les livres que les hommes ont écrits, mais il vous faut être  préparés afin de ne pas trébucher et ne  pas vous confondre. Alors, vous  saurez comment l’homme commença  sa vie, sa lutte et où il est arrivé.

266. Et quand il en sera ainsi, vous  devrez rechercher ma source  d’enseignements et de révélations,  pour que je vous montre le futur et la  fin qui vous attend. (179, 22-23)

267. Je vous assure que si vous vous  proposiez de pénétrer, avec intérêt et  amour, le sens de ces enseignements,  à chaque pas vous découvririez de  vraies merveilles et des prodiges de  sagesse spirituelle, d’amour parfait et  de justice divine! Mais, si vous  considérez ces révélations avec  indifférence, vous resterez ignorants  de tout ce qu’elles renferment!

268. Ne passez pas devant ma  manifestation comme beaucoup  passent devant la vie : en voyant sans  regarder, en entendant sans écouter et  en pensant sans comprendre. (333, 11- 12)

269. Je ne souhaite pas que vous  analysiez mon Esprit ni rien qui  appartienne au spirituel comme s’il  s’agissait d’objets matériels. Je ne  veux pas que vous M’étudiiez selon la  manière des scientifiques, parce que  cela vous mènerait à de grandes et  lamentables confusions. (276, 17)

270. Toute ma Doctrine a la finalité de  découvrir devant vos yeux ce que  renferme votre être, parce que c’est de  cette connaissance que naît la lumière  pour trouver le chemin qui mène à  l’éternel, au parfait, à Dieu. (262, 43)

Purification et perfectionnement

271. Aujourd’hui vous M’exposez vos  souffrances afin que je les allège et, en  vérité je vous le dis, c’est Ma mission,  c’est dans ce but que Je suis venu, car  je suis le Divin Docteur.

272. Cependant, avant de disposer  Mon baume sur votre blessure, avant  que vous parvienne Ma caresse,  concentrez-vous sur vous-mêmes et  examinez votre douleur, analysez-la,  méditez profondément aussi  longtemps que nécessaire afin que, de  cette méditation, vous preniez  l’enseignement que renferme cette  épreuve, de même que la connaissance  qui s’y dissimule, et que vous devez  découvrir. Cette connaissance sera  expérience et foi ; ce sera regarder la  vérité en face, elle sera l’explication  de beaucoup d’épreuves et de leçons  incomprises, encore, par vous.

273. Comme si la douleur était  quelque chose de tangible, examinez- la et vous y découvrirez la  merveilleuse graine d’expérience, la  grande leçon de votre existence, parce  que la douleur est venue pour être  votre professeur au cours de votre vie.

274. Celui qui considère la souffrance  comme un professeur et qui, avec  mansuétude, obéit aux appels qu’elle  lui adresse pour la régénération, le  repentir et la correction, celui-là, par  la suite, connaîtra la douceur, la paix  et la santé.

275. Examinez-vous avec soin et vous  verrez tout le bénéfice que vous en  tirerez. Vous connaîtrez vos défauts et  vos imperfections, les corrigerez et,  par conséquent, vous cesserez d’être  les juges des autres. (8, 50-53)

276. Vous serez propres par le seul  fait de le vouloir. Quel serait le mérite  que ce soit Moi qui vous purifie? Que  celui qui accomplit la restitution pour  ses manquements à ma Loi a du  mérite parce qu’il saura alors éviter  les chutes et les erreurs dans le futur,  parce que la souffrance le lui  rappellera.

277. Si un repentir sincère s’interpose  entre la faute commise et ses  conséquences naturelles, la souffrance  ne vous atteindra pas, parce qu’alors  vous serez déjà forts pour supporter  l’épreuve avec résignation.

278. Le monde boit jusqu’au bout un  calice très amer, mais Moi je ne l’ai  jamais puni. Cependant après sa  souffrance, il viendra à Moi qui  l’appelle. A ce moment-là, ceux qui  furent ingrats sauront rendre grâce à  Celui qui n’a répandu que des bontés  dans leur existence. (33, 30-31)

279. Débarrassez-vous de l’amour  excessif pour votre corps et soyez  charitables envers votre esprit, en  l’aidant à se purifier et à s’élever;  quand vous y serez parvenus, vous  verrez combien vous serez forts  d’esprit et de corps ; vous vous serez  fortifiés spirituellement et  physiquement.

280. Réfléchissez au fait que, si  l’esprit est malade, comment pourra-t- il y avoir la paix dans le coeur? Et s’il  existe des remords dans votre esprit,  pourrait-il jouir de la paix? (91, 72-73)

281. Si cette Terre satisfaisait tous vos  désirs, et s’ils n’y existaient pas les  grandes épreuves spirituelles, qui de  vous souhaiterait arriver à mon  Royaume?

282. Ne blasphémez ou ne maudissez  pas non plus la souffrance, puisque  c’est vous qui l’avez créée par vos  fautes. Epuisez-la patiemment, et c’est  elle qui vous purifiera et qui vous  aidera à vous approcher de Moi.

283. Remarquez-vous combien  profond est votre enracinement aux  grandeurs et aux plaisirs terrestres?  Néanmoins, le moment viendra où  vous désirerez ardemment vous en  séparer.

284. Quiconque réussira à accomplir  ses épreuves avec élévation éprouvera  la paix dans cet accomplissement.  Celui qui marche sur la Terre en  dirigeant son regard vers le ciel ne  trébuche pas, et ne se blesse pas la  plante des pieds avec les chardons  parsemés sur le chemin de sa  restitution. (48, 53-55)

285. Accomplissez votre destin; ne  souhaitez pas revenir à Moi sans  avoir, au préalable, parcouru le  chemin que je vous ai indiqué, parce  que vous devriez éprouver la douleur  de contempler des taches en votre  esprit qu’il ne parvint pas à laver,  parce qu’il n’arriva pas au bout de sa  restitution.

286. Les réincarnations ont passé sur  vous, et beaucoup n’ont pas évalué la  grâce infinie et l’amour que par leur  biais le Père vous a donnés.

287. Notez que, plus grand le nombre  d’occasions, plus grande sera aussi  votre responsabilité, et si ces  occasions ne sont pas exploitées,  chacune d’entre elles connaîtra une  augmentation de restitution et de  justice; c’est le fardeau dont beaucoup  d’êtres ne s’expliquent pas le poids  insupportable, et que seule Ma  Doctrine peut vous révéler. (67, 46)

288. Ces épreuves que l’humanité  traverse sont le fruit qu’elle récolte, le  fruit de ses propres semailles, une  récolte qui, parfois, est le fruit de la  semence plantée l’année antérieure et,  en d’autres occasions, le fruit de ce  qu’elle sema voici des années ou lors  d’autres incarnations. (178, 2)

289. Ne croyez pas que les  conséquences d’une désobéissance  soient immédiatement palpables. Non!  Ce que je vous dis est que, tôt ou tard,  vous devrez répondre de vos actes.  Parfois, il vous semblera que votre  faute n’entraîna pas de conséquences,  en fonction du temps qui passe et de ma justice qui ne se manifeste  aucunement.

290. Cependant vous savez, par ma  parole, qu’en tant que juge je suis  inexorable et que, à l’heure de votre  jugement, vous ouvrirez vos yeux à la  lumière de la conscience. (298, 48)

291. Ô vous, les esprits qui  m’entendez, ne laissez pas les  vicissitudes de la vie terrestre  imprimer en vous leur empreinte, et  moins encore vous épuiser. Cherchez  la lumière que renferme chaque  épreuve, et qu’elle vous soit utile pour  vous affiner et vous fortifier.

292. Quand l’esprit ne réussit pas à  s’imposer à la matière, cette dernière  le fléchit et le domine, ce qui entraîne  que les esprits s’affaiblissent et croient  qu’ils meurent avec la chair. (89, 11- 12)

293. Avez-vous jamais éprouvé, dans  votre vie, quelque passion matérielle  qui ait consumé tout votre être, vous  privant d’entendre la voix de la  conscience, de la moralité et de la  raison?

294. Cêest quand votre esprit est  tombé au plus bas, cêest alors que les  tentations et la force de la bête du mal,  qui habite la chair, l’ont dominé.

295. N’est-il peut-être pas vrai que,  lorsque vous avez réussi à vous libérer  de cette passion et à vaincre son  influence, vous avez ressenti un  immense bonheur et une paix  profonde?

296. Cette paix et cette joie sont dues  au triomphe de l’esprit sur la matière,  un triomphe obtenu au coût d’une  immense lutte, d’une sanglante  bataille intérieure. Mais il a suffi que  l’esprit reprenne force et se lève,  induit et conseillé par la conscience,  pour qu’en dominant les impulsions  de la chair, il se libère de continuer à  être traîné vers l’abîme.

297. Là, dans cette lutte, dans cette  renonciation, dans cette bataille contre  vous-mêmes, vous avez vu mourir  quelque chose qui habitait à l’intérieur  de vous, sans que cela fût votre vie,  mais seulement une passion insensée.  (186, 18-19)

298. Observez que vous portez en  vous-mêmes votre ennemi le plus  puissant. Quand vous l’aurez vaincu,  vous apercevrez à vos pieds le dragon  aux sept têtes dont l’apôtre Jean vous  a parlé. Ce sera alors que vous pourrez  vraiment dire : je peux élever mon  visage vers mon Seigneur pour Lui  dire : «Seigneur, je te suivrai», parce  qu’alors ce ne seront pas les lèvres qui  le diront, mais l’esprit. (73, 20)

299. Vous vous rendrez vite compte  que la vie n’est pas cruelle envers  vous les hommes, mais que c’est  plutôt vous qui êtes cruels avec vous- mêmes. Vous souffrez et faites  souffrir ceux qui vous entourent, par  manque de compréhension. Vous vous  sentez seuls, vous croyez que  personne ne vous aime et vous  devenez égoïstes au coeur endurci.  (272, 34)

300. Comprenez que toutes les peines  de cette vie que vous vivez sont les  conséquences des fautes humaines, car  Moi qui vous aime, je ne pourrais  vous offrir un calice aussi amer.

301. Je vous ai révélé, depuis les  premiers temps, la Loi comme un  chemin par lequel vous pouvez vous  protéger des chutes, de l’abîme et de  la mort. (215, 65)

302. Aujourd’hui vous ne réussissez  pas à comprendre la signification de  vos épreuves, vous les jugez inutiles,  injustes et insensés, cependant je vous  dirai combien de justice et de  précision il y eut en chacune d’elles  quand vous arriverez à la vieillesse, et  aux autres, quand vous aurez passé les  seuils de ce monde et que vous  habiterez les régions spirituelles. (301,  44)

303. Je vous répète que je capte toute  pensée et toute prière, en revanche, le  monde ne sait pas recevoir mon  inspiration, et ne s’est pas préparé  pour laisser briller, dans son esprit,  mes divines pensées, et n’écoute pas  ma voix quand je réponds à son appel.

304. Mais j’ai foi en vous, je crois en  vous, parce que je vous ai formés et  que je vous ai dotés d’un esprit qui est  un éclat du Mien et d’une conscience  qui est à Mon image.

305. Si je vous avais dit que je  n’attends pas que vous parveniez à  vous perfectionner, ce serait comme si  je déclarais avoir échoué dans la plus  grande OEuvre qui a jailli de ma  volonté divine, et cela ne peut pas être  concevable.

306. Je sais que vous êtes au temps où  votre esprit émergera victorieux de  toutes les tentations qu’il a  rencontrées tout au long de son  chemin ; puis, il surgira, plein de  lumière, à une nouvelle existence.  (238, 52-54)

Ici et au-delà du terrestre

307. Préparez-vous, n’attendez pas  que la mort vous surprenne sans  préparation. Qu’avez-vous préparé  pour votre retour à la vie spirituelle?  Est-ce que vous voulez être surpris  quand vous êtes encore enchaînés à la  matière, aux passions, aux possessions  terrestres? Voulez-vous entrer dans  l’Au-delà, les yeux fermés, sans  trouver le chemin, en emportant,  imprimée dans votre esprit, la  lassitude de cette vie? Préparez-vous,  disciples, et c’est alors que vous ne  craindrez pas l’arrivée de la mort du  corps.

308. Ne soupirez pas en devant quitter  cette vallée, parce que si vous  reconnaissez qu’en elle existent des  merveilles et des grandeurs, en vérité  je vous le dis, elles ne sont à peine  qu’une image des beautés de la vie  spirituelle.

309. Si vous ne vous réveillez pas,  qu’allez-vous faire quand vous vous  retrouverez au départ d’un nouveau  chemin, éclairés par une lumière qui  vous paraîtra inconnue?

310. Partez de ce monde sans larmes,  sans laisser de souffrance dans le coeur  de vos êtres chers. Détachez-vous le  moment venu, en laissant sur le visage  de votre corps un sourire de paix qui  parle de la libération de votre esprit.

311. La mort du corps ne vous éloigne  pas des êtres qui vous ont été confiés,  et ne vous écarte pas de la  responsabilité spirituelle que vous  avez envers ceux qui furent vos  parents, vos frères ou vos enfants.

312. Comprenez que la mort n’existe  pas pour l’amour, pour le devoir, pour  les sentiments; en un mot, pour  l’esprit. (70, 14-18)

313. Travaillez avec acharnement afin  que, lorsque viendra la mort et qu’elle  fermera les yeux de votre corps à cette  vie, votre esprit sentira s’élever lui- même jusqu’à arriver à la demeure  qu’il aura atteinte par ses mérites.

314. Les disciples de cette oeuvre  contempleront, au moment de la mort  corporelle, combien les liens qui  unissent l’esprit à la matière se brisent  facilement. Il n’y aura, en elle, aucune  douleur à devoir abandonner les  satisfactions du monde; son esprit  n’errera pas comme une ombre parmi  les hommes, frappant de porte à porte,  de coeur en coeur, en quête de lumière,  de charité et de paix. (133, 61-62)

315. Élevez votre esprit afin d’aimer  seulement l’éternel, ce qui est beau et  bon. S’il n’en était pas ainsi, votre  esprit matérialisé par la vie que vous  menâtes, souffrira beaucoup pour se  détacher de son corps et de tout ce  qu’il abandonne, et devra errer dans  les espaces, pour un temps, enveloppé  dans la confusion et l’amertume,  jusqu’à ce qu’il termine sa  purification.

316. Vivez dans ma Loi et vous ne  devrez pas craindre la mort, mais ne  l’appelez pas ou ne la désirez pas  avant terme; laissez-la venir, elle est  toujours obéissante à mes instructions;  assurez-vous qu’elle vous trouve  préparés et, ainsi, vous entrerez dans  la demeure spirituelle comme enfants  de la lumière. (56, 43-44)

317. Vivez en paix dans vos foyers,  faites-y un sanctuaire afin que les  êtres invisibles, lorsqu’ils entreront,  venant confus dans la vallée  spirituelle, puissent trouver, en votre  être, la lumière et la paix qu’ils  recherchent, et qu’ils puissent s’élever  vers l’Au-delà. (41, 50)

318. À vous qui vivez en esprit et qui  êtes encore attachés aux idéaux  matériels, je vous dis : Eloignez-vous  de ce qui ne vous appartient déjà plus,  parce que si la Terre n’est pas une  demeure éternelle pour l’homme, elle  l’est encore beaucoup moins pour  l’esprit. Plus loin, dans la vallée  spirituelle, une vie pleine de lumière  vous attend, que vous atteindrez pas à  pas, grâce au chemin du bien.

319. À ceux qui M’écoutent comme  humains, je leur dis que, tant qu’ils  possèdent ce corps qui les  accompagne pendant leur passage  terrestre, ils doivent en prendre soin et  le conserver jusqu’à l’ultime instant,  parce qu’il constitue le support sur  lequel l’esprit s’appuie, aussi bien que  l’instrument pour lutter; c’est au  travers de ses yeux matériels que  l’esprit regarde cette vie et par le biais  de sa bouche qu’il s’exprime et peut  réconforter ses frères. (57, 3)

320. Le Maître vous demande à  présent : Où vos morts se trouvent-ils,  et pourquoi pleurez-vous la disparition  des êtres que vous aimez? En vérité je  vous le dis, en ce qui Me concerne,  aucun n’est mort, parce que j’ai donné  la vie éternelle à tous. Tous ceux que  vous croyiez perdus vivent, ils sont  avec Moi. C’est là où vous croyez voir  la mort, qu’est la vie; là où vous voyez  la fin, est le commencement. C’est là  où vous croyez que tout est mystère et  arcane insondable, qu’est la lumière,  avec la clarté d’une aurore  interminable. Là où vous croyez qu’il  n’y a rien, il y a tout et là où vous  percevez le silence, est le concert.  (164, 6)

321. Chaque fois que la mort fauche  l’existence de votre enveloppe  humaine, il s’agit d’une sorte de trêve  pour l’esprit, qui en se réincarnant,  surgit avec des forces nouvelles et une  plus grande lumière, pour continuer à  étudier cette leçon divine qu’il n’avait  pas achevée. C’est ainsi que le blé, qui  est votre esprit, mûrit au fil des ères.

322. Je vous ai beaucoup révélé à  propos de la vie spirituelle, cependant  je vous dis qu’il n’est pas nécessaire,  pour le moment, que vous sachiez  tout, mais l’essentiel pour votre  arrivée dans la demeure éternelle. Là,  je vous dévoilerai tout ce qui est  destiné à votre connaissance. (99, 32)

323. Est-ce que vous pouvez imaginer  le bonheur de celui qui retourne à la  vie spirituelle en ayant accompli, sur  la Terre, le destin que son Père lui a  tracé? Sa satisfaction et sa paix sont  infiniment plus grandes que toutes les  satisfactions que l’esprit peut  recueillir au cours de la vie humaine.

324. Et je vous offre cette opportunité  pour que vous soyez de ceux qui se  réjouissent lors de votre retour à votre  royaume, et non de ceux qui souffrent  et pleurent au milieu de leur confusion  ou de leur repentir. (93, 31-32)

325. La fin de cette manifestation  approche, pour la commencer sous  une forme plus élevée, en établissant  la communication d’esprit à Esprit  avec votre Créateur, qui est celle  qu’utilisent les esprits plus élevés qui  habitent près de Moi. (157, 33)

326. Quand je vous parle de mon  monde spirituel, je me réfère à ces  troupes d’êtres obéissants comme de  vrais serviteurs, qui n’accomplissent  que ce que leur ordonne la volonté de  leur Seigneur.

327. Ils sont ceux que j’ai envoyés  parmi vous pour être les conseillers,  les gardiens, les docteurs et les  véritables frères entre tous les  hommes. Ils ne viennent pas pour  pleurer, car en eux ils sont porteurs de  la paix; ils ne viennent pas pour  questionner, parce que la lumière de  leur évolution et leur expérience des  longues étapes leur a donné le droit de  pouvoir éclairer l’entendement de  l’homme. Ils sont opportuns par leur  aide, attentionnés et humbles, face à  tout appel ou nécessité.

328. C’est Moi qui leur ai ordonné de  se manifester parmi vous, afin de vous  prodiguer leur leçon, leur témoignage  et leur encouragement. Ils marchent  en avant de vous afin que vous  puissiez trouver la voie propre et pour  vous fournir leur aide afin de ne pas  vous affaiblir.

329. Demain, vous aussi ferez partie  de cette armée de lumière qui, dans le  monde infini des esprits, vient  travailler uniquement par amour de  ses frères, sachant que, de cette façon,  elle glorifie et aime son Père.

330. Si vous souhaitez leur  ressembler, consacrez votre existence  au bien. Partagez votre paix et votre  pain, recevez le nécessiteux avec  amour, rendez visite au malade et au  prisonnier. Allumez la lumière sur le  sentier de vos frères qui vont, à tâtons,  en quête du vrai chemin. Remplissez  l’infini de pensées nobles, priez pour  les absents et la prière vous  rapprochera d’eux.

331. Et quand la mort arrêtera les  battements de votre coeur et que  s’éteindra la lumière dans vos  pupilles, vous vous réveillerez dans un  monde merveilleux par son harmonie,  son ordre et sa justice. C’est là que  vous commencerez à comprendre que  la charité de Dieu est celle qui peut  vous dédommager de toutes vos  actions, vos épreuves et vos  souffrances.

332. Quand un esprit arrive à cette  demeure, il commence à se sentir  envahi par une paix infinie ; son  souvenir retourne à l’instant vers ceux  qui vivent encore loin de cette  béatitude et, dans son empressement,  dans son désir ardent de voir ceux  qu’il aime posséder ce don divin, il se  joint aux partisans spirituels qui  luttent et travaillent pour le salut, le  bien-être et la paix de leurs frères.  (170, 43-48)

333. Qui a imaginé les batailles que  ces légions de lumière soutiennent  contre les invasions d’êtres perturbés  qui vous menacent à chaque pas?  Aucun regard humain n’a jamais  découvert cette lutte que se livrent,  incessamment, les uns et les autres,  sans que vous vous en aperceviez.  (334, 77)

334. Voici la continuation de mon  OEuvre : ma venue au Troisième  Temps en tant qu’Esprit de Réconfort,  entouré par mes grandes armées  d’anges, comme il était écrit.

335. Ces esprits partisans du Mien  font partie de cette consolation que je  vous avais promise, et vous avez déjà  eu des preuves de leur charité et de  leur paix, au travers de leurs sains  conseils et de leurs exemples de vertu.  C’est par leur entremise que je vous ai  concédé des bienfaits, et ce sont eux  qui ont été intermédiaires entre vous  et mon Esprit.

336. Quand vous avez perçu la grâce  et les dons dont ils sont revêtus, aussi  bien que leur humilité, vous vous êtes  sentis inspirés pour réaliser des  actions aussi pures que celles qu’ils  ont menées à bien dans votre vie.  Quand ils sont entrés dans votre foyer,  vous vous êtes sentis honorés par leur  présence spirituelle.

337. Soyez bénis si vous avez reconnu  leur élévation, mais le Maître vous  demande : Croyez-vous qu’ils aient  toujours été des êtres vertueux? Ne  savez-vous pas qu’un grand nombre  d’entre eux a habité la Terre et a  connu la faiblesse et les grandes  fautes?

338. Et regardez-les à présent, ils ne  conservent plus aucune tache. C’est  parce qu’ils entendirent l’appel de la  conscience, s’éveillèrent à l’amour et  se repentirent de leurs fautes passées,  et c’est dans ce creuset qu’ils se sont  purifiés pour devenir dignes. Et ils me  servent, aujourd’hui, en étant au  service de l’humanité.

339. Leur esprit leur a imposé, par  amour, la tâche d’aider leurs  semblables pour restituer tout ce qu’ils  ont manqué de faire lorsqu’ils  habitèrent la Terre, et ils ont accepté,  comme un cadeau Divin, la chance de  venir semer la graine qu’ils ne  semèrent pas, et de détruire toute  oeuvre imparfaite qu’ils auraient  façonnée.

340. C’est pourquoi, maintenant, vous  contemplez avec étonnement leur  humilité, leur patience, et leur  mansuétude, et parfois vous les avez  vus souffrir pour leur restitution.  Néanmoins, leur amour et leur  reconnaissance sont bien plus grands  que les obstacles qui se présentent à  eux parce qu’ils vainquent tout et  qu’ils sont disposés à aller jusqu’au  sacrifice. (354, 14-15)

341. Par hasard, percevez-vous la  demeure spirituelle de laquelle vous  êtes partis pour venir sur la Terre?  « Non, Maître », Me dites-vous,  « Nous ne percevons ni ne nous  souvenons de rien ».

342. Oui, mon peuple, il y a tellement  longtemps que vous vous éloignâtes  de la pureté et de l’innocence, que  vous ne pouvez même pas imaginer  cette existence de paix, cet état de  bien-être.

343. Cependant, à présent que vous  êtes préparés pour écouter la voix de  la conscience et recevoir ses  révélations, vous avez à votre portée  le chemin qui mène au Royaume  promis à ceux qui s’élèvent vers Moi.

344. Ce n’est pas de ce paradis de paix  que partirent les premiers, mais du monde infini de l’esprit, du monde de  la sagesse, le paradis du vrai bonheur  spirituel, le ciel de l’amour et de la  perfection. (287, 14-15)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63… Desarrollo, Purificación y perfeccionamiento – Enseñanza 3… 225-344 – Revelaciones de Jesucristo

Desarrollo
Esto dice el Señor…

225. Así como veis desarrollarse el cuerpo del hombre, también en él se va desarrollando el espíritu; mas el cuerpo encuentra un límite a su desarrollo mientras el espíritu requiere de muchas materias y de la eternidad para alcanzar su perfección. Esa es la causa de vuestras reencarnaciones.

226. Nacisteis de la mente paterna y materna de Dios, puros, sencillos y limpios, semejantes a una semilla, mas no os confundáis porque no es lo mismo ser puros y sencillos a ser grandes y perfectos.

227. Podéis hacer la comparación de un niño que acaba de nacer, con un hombre de experiencia que enseña a niños.

228. Ese será vuestro destino a través de las edades, cuando vuestro espíritu esté desarrollado. Pero, ¡Cuán lento avanza vuestro espíritu! (212, 57 – 60)

229. Estudiad, analizad, porque hay quienes se confunden pensando que si vuestro espíritu es partícula de mi Divinidad ¿Cómo es posible que sufra? Y que si la luz del espíritu es chispa de la luz del Espíritu Santo ¿Cómo puede verse por instantes envuelto en tinieblas?

230. Reconoced que esta jornada es para hacer méritos suficientes ante Dios, con los que podáis convertir vuestro espíritu, de inocente y sencillo, en gran espíritu de luz a la diestra del Padre. (231, 12)

231. Os quiero buenos y además, deseo que lleguéis a ser perfectos, porque vosotros aparentemente tan pequeños, sois más grandes que los objetos materiales y los mundos, porque tenéis vida eterna, sois una chispa de mi luz.

232. Sois espíritus. Es menester que reconozcáis lo que es espíritu para que podáis comprender por qué os llamo al camino de perfección. (174, 60)

233. Estáis sujetos a la Ley de evolución, he aquí el por qué de vuestras reencarnaciones. Sólo mi Espíritu no necesita evolucionar: Soy inmutable.

234. Desde el principio os he mostrado la escala por donde tienen que ascender los espíritus para llegar a Mí. Hoy no sabéis en qué plano os encontráis, mas cuando dejéis vuestra envoltura conoceréis vuestro grado de evolución. No os detengáis, porque seríais un obstáculo para los que vienen detrás de vosotros.

235. A pesar de que habitáis en diferentes planos, estad unidos en espíritu y un día os encontraréis reunidos en la séptima etapa, en la más alta, gozando de mi amor. (8, 25 – 27)

236. Os he dicho que no habéis venido a la Tierra sólo una vez, sino que vuestro espíritu ha tomado envoltura tantas como ha sido necesario para su desarrollo y perfeccionamiento; ahora debo añadir que también de vosotros depende que el tiempo para llegar a la meta se acorte o se prolongue, según vuestro anhelo. (97, 61)

237. ¿Quién de vosotros podría probar que no ha existido antes de esta vida? ¿Quiénes de los que tengan absoluta certeza de estar viviendo una nueva encarnación, podrían probar que su cuenta está saldada con el Padre y que aún tienen méritos en su haber?

238. Nadie conoce el grado de perfección en que se encuentra, por lo tanto luchad, amad y perseverad hasta el fin. (46, 58 – 59)

239. Para que os diese estas nuevas revelaciones, fue necesario que en el tiempo que transcurrió entre mi manifestación a la humanidad en cuanto hombre y mi llegada en espíritu en este tiempo, hubieseis pasado por muchas reencarnaciones en la Tierra, para que cuando Yo viniese a pediros la lección pasada, vuestro espíritu supiese contestar y cuando le hiciese nuevas revelaciones, las supiera comprender. (13, 52)

240. ¿Cuántas veces tendréis que volver a la tierra para llevar un cuerpo a través del que se manifieste cada vez con mayor claridad el mensaje que traéis al mundo?

241. Dejad que vuestro espíritu, cual alondra, encuentre en esta vida su primavera y goce de ella, y en su peregrinaje encuentre la experiencia necesaria para volver a Mí.

242. Mientras los ricos acumulan tesoros, que son demasiado efímeros, vosotros debéis acumular experiencia, verdadero saber. (142, 72)

243. Ahora en este tiempo vais a luchar contra la ignorancia de una humanidad que aunque materializada en todas sus fases, es menos cruel y se encuentra más evolucionada por la experiencia que ha alcanzado en sus encarnaciones pasadas.

244. Hoy, si sabéis de alguno que no piensa ni practica su culto como lo hacen las mayorías, si bien os extrañáis y escandalizáis, ya no clamáis porque lo quemen vivo. (14, 21 – 22)

245. ¿Teméis hablar con vuestros hermanos acerca de la reencarnación del espíritu? ¿No estáis acaso persuadidos de la amorosa justicia que ella encierra?

246. Comparad esta forma de restitución con la del eterno castigo en el fuego perenne del infierno, forma de la que se valen los hombres para amedrentar al espíritu de la humanidad. decidme cuál de estas dos formas os da la idea de una justicia divina, perfecta y misericordiosa.

247. Una revela crueldad, rencor sin límite, venganza; la otra encierra tan sólo perdón, caridad, esperanza de alcanzar la vida eterna. Cuán grande es la deformación que han sufrido mis enseñanzas por causa de las malas interpretaciones.

248. Os preparo para la lucha porque sé que seréis combatidos por lo que vais a enseñar, pero si a vuestros hermanos que en estos instantes os combaten, la muerte les sorprendiera, y Yo les preguntara al morir en pecado, qué prefieren, si el fuego eterno en el que ellos creen o la oportunidad de purificarse en una vida, de cierto os digo que manifestarían su preferencia por la segunda solución, aun cuando la hubieran combatido en su vida, cegados por el fanatismo. (120, 15 – 17)

249. Basta que sepáis, como os lo dije en mi palabra, que la reencarnación del espíritu es verdad, para que una luz se encienda en vuestro corazón y admiréis más mi amorosa justicia.

250. Comparad las teorías y diversas interpretaciones que las religiones han dado a estas enseñanzas e inclinaos por aquella que encierre mayor justicia y tenga mayor razón.

251. Mas de cierto os digo que esta es una de las revelaciones que más conmoverá al espíritu en este tiempo, en el cual se está despertando la intuición sobre esta gran verdad. (63, 76)

252. Afirmaréis que la reencarnación del espíritu, es una de las grandes verdades que la humanidad debe conocer y creer.

253. Hay quienes por intuición presienten, aceptan y creen en ello, como algo que no podía faltar en mi amorosa justicia hacia los hombres; mas también habrá muchos que os llamen blasfemos y mentirosos.

254. No temáis, lo mismo les sucedió a mis apóstoles cuando predicaban la resurrección de los muertos enseñada por Jesús; los sacerdotes y los magistrados los pusieron en la cárcel por predicar tales enseñanzas.

255. Más tarde, el mundo aceptó aquella revelación, aun cuando os lo puedo asegurar que no llegó a comprender toda la importancia de esa enseñanza, siendo menester que viniese Yo en este tiempo a enseñaros que la resurrección de la carne sólo puede referirse a la reencarnación del espíritu, ya que éste es el principio y la razón de la vida, el que en verdad es eterno. ¿Con qué fin habrían de resucitar los cuerpos muertos, cuando sólo fueron las vestiduras temporales del espíritu?

256. La carne baja a la tierra a confundirse con ella, ahí se purifica, se transforma y surge de nuevo a la vida incesantemente; mientras, el espíritu sigue elevándose, sigue encaminándose a la perfección y cuando vuelve a la Tierra, es para él una resurrección a la vida humana y es también para su nueva envoltura una resurrección al contacto del espíritu.

257. Mas lo material no tiene naturaleza eterna y en cambio lo espiritual sí, por lo que os digo una vez más, que es a vuestro espíritu al que busco, al que enseño y al que quiero llevar Conmigo. (151, 56 – 58)

258. Vuestro espíritu arrastra pesadamente una cadena formada por las vidas que os he brindado como oportunidad para perfeccionaros y que no habéis aprovechado; cada existencia forma un eslabón. Mas si normáis vuestra vida dentro de mis enseñanzas, si os apegáis a mi ley, ya no vendréis a sufrir a este mundo.

259. Si dejáis pasar el tiempo sin estudiar mi palabra, Yo, que soy el tiempo, os sorprenderé. Estudiad, para que podáis ocupar en mi obra el lugar que os corresponde.

260. Quiero que cesen la incomprensión y las diferentes creencias sobre mi Divinidad; comprended que todos brotasteis de un solo Dios. (181, 63 – 65)

261. Contemplad y apreciad en toda su perfección y belleza al Universo; fue creado para que en él se inspiraran los hijos del Señor y en él vieran una imagen del Padre. Si así tomáis la Creación, elevaréis vuestra mente hacia mi Divinidad. (169, 44)

262. La luz de esta era viene rasgando el velo de oscuridad que envolvía al espíritu de los hombres; viene rompiendo las cadenas que lo tenían sujeto, impidiéndole llegar al verdadero camino.

263. En verdad os digo que no penséis que mi doctrina prohíbe la investigación de todas las ciencias. Si Yo soy quien despierta vuestro interés, vuestra admiración y vuestra curiosidad; por eso a vuestro espíritu le he dado el don del pensamiento para que se traslade libremente a donde quiera.

264. Os he dado la luz de la inteligencia para que comprendáis lo que miréis a vuestro paso; por eso os digo: Investigad, escudriñad, mas procurad que vuestra forma de penetrar en mis arcanos sea respetuosa y humilde, porque entonces será verdaderamente lícita.

265. No os he prohibido que conozcáis los libros que los hombres han escrito, mas debéis estar preparados para que no tropecéis y os confundáis. Entonces sabréis cómo empezó el hombre su vida y su lucha y a dónde ha llegado.

266. Y cuando esto sea, tendréis que buscar mi fuente de enseñanzas y revelaciones, para que Yo os muestre el futuro y el fin que os espera. (179, 22 – 23)

267. ¡Yo os aseguro que si os proponéis penetrar con interés y con amor al sentido de estas enseñanzas, tendréis que descubrir a cada paso verdaderas maravillas y prodigios de sabiduría espiritual, de amor perfecto y de justicia divina, pero si miráis con indiferencia estas revelaciones, tendréis que ignorar cuanto ellas encierran!

268. No paséis delante de mi manifestación como muchos pasáis ante la vida: viendo sin mirar, oyendo sin escuchar y pensando sin entender. (333, 11 – 12)

269. No quiero que analicéis mi Espíritu ni nada de lo que pertenece a lo espiritual como si fuesen objetos materiales; no quiero que me estudiéis a la manera de los científicos, porque caerías en grandes y lamentables confusiones. (276, 17)

270. Toda mi Doctrina tiene por finalidad descubrir ante vuestros ojos lo que encierra vuestro ser, porque de ese conocimiento nace la luz para encontrar el camino que lleva hacia lo eterno, hacia lo perfecto, hacia Dios. (262, 43)

Purificación y perfeccionamiento

271. Hoy me exponéis vuestros sufrimientos para que los alivie y en verdad os digo que esa es mi misión, a eso he venido, porque soy el Divino Doctor.

272. Mas antes de que mi bálsamo sea en vuestra herida, antes de que mi caricia os llegue, concentraos en vosotros mismos y examinad vuestro dolor, analizadlo, meditad profundamente todo el tiempo que sea necesario, para que de esa meditación toméis la enseñanza que esa prueba encierra, así como el conocimiento que en ella se oculta y que debéis conocer. Ese conocimiento será experiencia, será fe, será mirar de frente la verdad, será la explicación de muchas pruebas y lecciones no comprendidas por vosotros.

273. Como si el dolor fuese algo tangible, examinándolo y en él descubriréis la hermosa semilla de la experiencia, la gran lección de vuestra existencia, porque el dolor ha venido a ser maestro en vuestra vida.

274. Quien considere el dolor como un maestro y con mansedumbre acate los llamados que le hacen para la regeneración, el arrepentimiento y la enmienda, ése conocerá después la dulzura, la paz y la salud.

275. Examinaos cuidadosamente y veréis cuánto provecho sacáis de ello. Conoceréis vuestros defectos e imperfecciones, los corregiréis y por lo tanto dejaréis de ser jueces de los demás. (8, 50 – 53)

276. Con sólo quererlo ya seréis limpios ¿Qué mérito tendría que Yo fuera quien os purificara? Que cada quien restituya sus faltas a mi Ley, eso sí tiene mérito, porque entonces sabréis evitar en lo futuro las caídas y errores, porque el dolor os lo recordará.

277. Si entre la falta cometida y sus naturales consecuencias se interpusiese un arrepentimiento sincero, el dolor no os llegará, porque entonces ya seréis fuertes para soportar con resignación la prueba.

278. El mundo apura un cáliz muy amargo y Yo nunca le he castigado, mas después de su dolor vendrá a Mí, que le estoy llamando, para entonces, los que fueron ingratos sabrán dar gracias al que sólo bienes ha derramado en su existencia. (33, 30 – 31)

279. Despojaos del excesivo amor a vuestro cuerpo y tened caridad de vuestro espíritu, ayudándole a que se purifique y se eleve; cuando lo hayáis logrado, veréis cuán fuertes seréis de espíritu y cuerpo.

280. Pensad que si el espíritu se encuentra enfermo, ¿Cómo podrá haber paz en el corazón? y si en el espíritu existen remordimientos, ¿Podría disfrutar de la paz? (91, 72 – 73)

281. Si esta Tierra os brindase todo cuanto deseáis, si en ella no existiesen las grandes pruebas espirituales, ¿Quién de vosotros desearía llegar a mi Reino?

282. Tampoco blasfeméis o maldigáis en contra del dolor; ya que vosotros lo habéis creado con vuestras faltas. Apuradlo con paciencia y él os purificará y os ayudará a acercaros a Mí.

283. ¿Veis cuán grande es vuestro arraigo hacia las grandezas y satisfacciones de este mundo? Pues llegará el instante en que sea muy ardiente en vosotros el anhelo de ausentaros de él.

284. Quien logra cumplir sus pruebas con elevación, experimenta paz en ese cumplimiento. Aquél que camina en la Tierra con la vista puesta en el cielo no tropieza, ni se lastima sus plantas con los cardos del sendero su restitución. (48, 53 – 55)

285. Cumplid vuestro destino; no queráis retornar a Mí sin antes haber recorrido el camino que os señalé, porque tendríais el dolor de contemplar manchas en vuestro espíritu que él no alcanzó a lavar, porque no llegó hasta el fin de su restitución.

286. Las reencarnaciones han pasado sobre vosotros y muchos no habéis estimado la gracia infinita y el amor que con ellas os ha concedido el Padre.

287. Mirad que mientras mayor sea el número de oportunidades, mayor será vuestra responsabilidad y si estas oportunidades no son aprovechadas, en cada una irá en aumento la restitución y la justicia; ese es el fardo cuyo peso insoportable muchos seres no se explican y sólo mi Doctrina os puede revelar. (67, 46)

288. Esas pruebas en las que vive la humanidad, son el fruto que viene a cosechar, es el resultado de su propia siembra, cosecha que a veces es la consecuencia de la semilla sembrada el año anterior, y en otras ocasiones el fruto de lo que sembró años atrás o en otras encarnaciones. (178, 2)

289. No creáis que las consecuencias de una desobediencia, se palpan inmediatamente; no, lo que sí os digo es que tarde o temprano tendréis que responder de vuestras obras; que a veces llegará a pareceros que ya vuestra falta no tuvo consecuencias en vista de que el tiempo pasa y mi justicia no da señal alguna.

290. Pero ya sabéis por mi palabra, que como juez soy inexorable y que, llegado vuestro juicio, abriréis vuestros ojos ante la luz de la conciencia. (298, 48)

291. Oh espíritus que me oís, no dejéis que las vicisitudes de la vida terrestre impriman en vosotros su huella y menos que os agobien. Buscad la luz que encierra cada prueba y que ella os sirva para fortaleceros y templaros.

292. Cuando el espíritu no logra sobreponerse a la materia, ésta lo doblega y lo domina, de ahí que los espíritus se debiliten y crean que mueren junto con la carne. (89, 11 – 12)

293. ¿Habéis experimentado en vuestra vida alguna pasión material que hubiese abrasado todo vuestro ser, privándoos de escuchar la voz de la conciencia, de la moral y la razón?

294. Es cuando ha caído el espíritu más bajo, porque es entonces cuando las tentaciones y la fuerza de la bestia del mal, que habita en la carne, lo han dominado.

295. ¿Y, acaso no es cierto que habéis experimentado un gozo y una paz profundas cuando lograsteis libertaros de aquella pasión y vencisteis su influencia?

296. Esa paz y esa alegría, se deben al triunfo del espíritu sobre la materia, triunfo logrado a costa de una inmensa lucha, de una cruenta batalla interior; mas bastó que el espíritu cobrase fuerza y se irguiese, inducido y aconsejado por la conciencia, para que al sujetar los impulsos de la carne se librase de seguir dejándose arrastrar hacia el abismo.

297. Ahí, en esa lucha, en esa renunciación, en esa batalla en contra de vosotros mismos, visteis morir algo que habitaba en vuestro interior, sin que fuese él vuestra vida; era tan sólo una insana pasión. (186, 18 – 19)

298. Ved que el enemigo más poderoso lo lleváis en vosotros mismos. Cuando lo hayáis vencido, veréis bajo vuestros pies al dragón de siete cabezas del que os habló el apóstol Juan. Entonces será cuando en verdad podáis decir: Puedo levantar mi faz hacia mi Señor para decirle: “Señor, os seguiré”, porque entonces no serán los labios los que lo digan, sino el espíritu. (73, 20)

299. Pronto os daréis cuenta de que la vida no es cruel con vosotros los hombres, sino vosotros los crueles con vosotros mismos. Sufrís y hacéis sufrir a quienes os rodean, por falta de comprensión. Os sentís solos, miráis que nadie os ama y os volvéis egoístas y duros de corazón. (272, 34)

300. Comprended que todas las penalidades de esta vida que vivís, son consecuencias de las faltas humanas, porque Yo que os amo, no podía ofreceros un cáliz tan amargo.

301. Os he revelado desde los primeros tiempos la Ley como un camino donde podéis preservaros de las caídas, del abismo y de la muerte. (215, 65)

302. Hoy no acertáis a comprender el significado de vuestras pruebas, las juzgáis innecesarias, injustas e insensatas, mas Yo os diré cuánta justicia y precisión hubo en cada una de ellas, cuando lleguéis a la ancianidad, y a otros cuando hayáis transpuesto los umbrales de este mundo y os encontréis habitando las regiones espirituales. (301, 44)

303. Vuelvo a deciros que Yo capto todo pensamiento y plegaria, en cambio el mundo no sabe recibir mi inspiración ni se ha preparado para dejar brillar en su mente mis divinos pensamientos ni oye mi voz cuando contesto a su llamado.

304. Pero Yo tengo fe en vosotros, creo en vosotros, porque os he formado y os he dotado de un espíritu que es un destello del mío y de una conciencia que es imagen mía.

305. Si os dijera que no espero que lleguéis a perfeccionaros, sería tanto como si declarase haber fracasado en la obra más grande que de mi voluntad divina ha brotado, y eso no puede ser.

306. Sé que estáis en el tiempo en el que vuestro espíritu saldrá victorioso de todas las tentaciones que ha encontrado a su paso, después de lo cual surgirá pleno de luz a una nueva existencia. (238, 52 – 54)

Aquí y allende lo terrenal

307. Preparaos, no esperéis que la muerte os sorprenda sin preparación. ¿Qué habéis preparado para cuando volváis a la vida espiritual? ¿Queréis ser sorprendidos cuando aún estáis atados con cadenas a la materia, a las pasiones, a las posesiones terrestres? ¿Queréis penetrar con los ojos cerrados en el Más Allá sin encontrar el camino, llevando impreso en el espíritu el cansancio de esta vida? Preparaos discípulos y entonces no temeréis la llegada de la muerte del cuerpo.

308. No suspiréis por tener que dejar este valle, porque si reconocéis que en él existen maravillas y grandezas, en verdad os digo que ellas son sólo una imagen de las bellezas de la vida espiritual.

309. Si no despertáis ¿Qué vais a hacer cuando os encontréis en el principio de un nuevo sendero, iluminado por una luz que os parezca desconocida?

310. Partid de este mundo sin lágrimas, sin dejar dolor en el corazón de los vuestros. Desprendeos cuando el instante sea llegado, dejando en la faz de vuestro cuerpo una sonrisa de paz que hable de la liberación de vuestro espíritu.

311. La muerte del cuerpo no os aleja de los seres que os han sido confiados ni os aparta de la responsabilidad espiritual que tenéis sobre de los que fueron vuestros padres, hermanos o hijos.

312. Comprended que la muerte no existe para el amor, para el deber, para los sentimientos; en una palabra, para el espíritu. (70, 14 – 18)

313. Trabajad con gran ahínco para que, al llegar la muerte, y cerrar los ojos de vuestro cuerpo para esta vida, vuestro espíritu sienta elevarse por sí mismo hasta llegar a la morada que por sus méritos haya alcanzado.

314. Los discípulos de esta obra contemplarán en el trance de la muerte corporal, cuán fácilmente se rompen los lazos que unen el espíritu a la materia; en ella no habrá dolor por tener que dejar las satisfacciones de la tierra; su espíritu no vagará como sombra entre los hombres, llamando de puerta en puerta, de corazón en corazón en busca de luz, de caridad, de paz. (133, 61 – 62)

315. Elevad vuestro espíritu para que gustéis sólo de lo eterno, de lo bello y de lo bueno; si así no fuese, vuestro espíritu materializado por la vida que llevasteis, sufrirá mucho para desprenderse de su cuerpo y de todo cuanto deja y tendrá que vagar por un tiempo en los espacios envuelto en confusión y amargura hasta que alcance su purificación.

316. Vivid en mi Ley y no tendréis que temer a la muerte, mas no la llaméis ni la deseéis antes de tiempo; dejadla llegar que ella siempre es obediente a mis mandatos; procurad que os encuentre preparados y así penetraréis en la mansión espiritual como hijos de la luz. (56, 43 – 44)

317. Vivid en paz en vuestros hogares, haced en ellos un santuario, para que cuando penetren los seres invisibles, que turbados vagan en el valle espiritual, que encuentren en vuestro ser la luz y la paz que buscan y que se eleven al Más Allá. (41, 50)

318. A los que vivís en espíritu y aún estáis apegados a los ideales materiales, os digo: Alejaos de lo que ya no os pertenece, porque si la Tierra no es morada eterna para el hombre, menos lo es para el espíritu. Más allá, en el valle espiritual, os espera una vida llena de luz a la cual llegaréis paso a paso, por el sendero del bien.

319. A quienes me escuchan como humanos les digo, que mientras posean ese cuerpo que les acompaña en su tránsito terrestre, deben cuidarlo y conservarlo hasta el último instante, porque él es el báculo en que el espíritu se apoya y el instrumento para luchar; a través de sus ojos materiales se asoma el espíritu a esta vida y a través de su boca habla y puede dar consuelo a sus hermanos. (57, 3)

320. Ahora el Maestro os pregunta: ¿En dónde están vuestros muertos y por qué lloráis la desaparición de los seres que amáis? En verdad os digo que, delante de Mí, ninguno ha muerto, porque a todos les he dado vida eterna. Todos viven, aquellos que creíais perdidos, son Conmigo. Ahí donde creéis contemplar la muerte, está la vida; donde miráis el fin, está el principio. Donde creéis que todo es misterio e insondable arcano, está la luz, con claridad de interminable aurora. Donde creéis que está la nada, está el todo y donde percibís el silencio, está el concierto. (164, 6)

321. Cada vez que la muerte siega la existencia de vuestra envoltura, es como una tregua para el espíritu, el cual, al reencarnar, surge con nuevas fuerzas y mayor luz, para continuar estudiando aquella divina lección que no había concluido. Así madura a través de las eras el trigo que es vuestro espíritu.

322. Mucho os he revelado acerca de la vida espiritual, mas os digo que no es menester por ahora que lo sepáis todo, sino sólo lo que sea esencial para vuestra llegada a la morada eterna. Allá os diré todo lo que está destinado a vuestro conocimiento. (99, 32)

323. ¿Imagináis el gozo del que retorna a la vida espiritual habiendo cumplido en la Tierra con el destino que su Padre le ha trazado? Su satisfacción y su paz son infinitamente mayores a todas las satisfacciones que en la vida humana puede recoger el espíritu.

324. Y esta oportunidad os la estoy ofreciendo para que seáis de los que gocen cuando retornéis a vuestro reino y no de aquellos que sufren y lloren en medio de su turbación o de su arrepentimiento. (93, 31 – 32)

325. Ya está próximo el final de esta manifestación, para iniciarla en una forma más elevada, estableciendo la comunicación de espíritu a Espíritu con vuestro Creador, que es la que usan los espíritus más elevados que habitan cerca de Mí. (157, 33)

326. Cuando os hablo de mi mundo espiritual, me estoy refiriendo a aquellas huestes de seres obedientes como verdaderos siervos, los cuales sólo hacen lo que la voluntad de su Señor les ordena.

327. Esos son a los que he enviado entre vosotros, para que sean los consejeros, los guardianes, los doctores y verdaderos hermanos entre todos los hombres. No vienen a llorar porque llevan en sí la paz; no vienen a hacer preguntas, porque la luz de su evolución y su experiencia en las largas jornadas, les ha dado el derecho de poder hacer la luz en el entendimiento del hombre. Son oportunos en su ayuda, solícitos y humildes, a cualquier llamado o necesidad.

328. Yo soy quien les ha mandado manifestarse entre vosotros, para que os den su lección, su testimonio y su estímulo. Van caminando delante de vosotros, para que encontréis limpio el sendero y prestaros su ayuda para que no vayáis a desfallecer.

329. Mañana, también vosotros formaréis parte de ese ejército de luz, que en el mundo infinito de los espíritus viene trabajando tan sólo por el amor a sus hermanos, sabiendo que con ello glorifican y aman a su Padre.

330. Si queréis asemejaros a ellos, consagrad vuestra existencia al bien. Compartid vuestra paz y vuestro pan, recibid con amor al necesitado, id a visitar al enfermo y al cautivo. Haced luz en el camino de vuestros hermanos que van a tientas en busca de la verdadera senda. Llenad de pensamientos nobles el infinito, orad por los ausentes y la oración os aproximará a ellos.

331. Y cuando la muerte detenga los latidos de vuestro corazón y se apague la luz en vuestras pupilas, iréis a despertar a un mundo maravilloso por su armonía, por su orden y su justicia. Ahí comenzaréis a comprender que la caridad de Dios es la que puede compensaros de todas vuestras obras, pruebas y sufrimientos.

332. Cuando un espíritu llega a aquella morada, comienza a sentirse invadido por una paz infinita, vuelve al instante su recuerdo a los que aún viven lejos de aquella beatitud, y en su afán, en su anhelo de que aquellos a quienes ama, lleguen a poseer aquel don divino, se suma a las huestes espirituales que luchan y trabajan por la salvación, por el bienestar y la paz de sus hermanos. (170, 43 – 48)

333. ¿Quién ha imaginado las batallas que esas legiones de luz sostienen contra las invasiones de seres turbados que os amenazan a cada paso? No hay mirada humana que haya descubierto esa lucha que sin cesar libran unos y otros, sin que os apercibáis de ello. (334, 77)

334. He aquí la continuación de mi Obra, mi venida en el Tercer Tiempo como Espíritu de Consolación, rodeado de mi grandes ejércitos de ángeles como estaba escrito.

335. Esos espíritus seguidores míos, forman parte de ese consuelo que Yo os había prometido, y ya habéis tenido pruebas de su caridad y de su paz, en sus sanos consejos y ejemplos de virtud. A través de ellos, os he concedo beneficios, y han sido intermediarios entre vosotros y mi Espíritu.

336. Cuando habéis percibido la gracia y dones de que están revestidos y su humildad, os habéis sentido inspirados a hacer obras tan puras como las que ellos han realizado en vuestra vida. Cuando han penetrado en vuestro hogar, os habéis sentido honrados con su presencia espiritual.

337. Benditos seáis si habéis reconocido su elevación pero el Maestro os dice: ¿Creéis que ellos siempre han sido seres virtuosos? ¿No sabéis que un gran número ha habitado la Tierra y ha sabido de la debilidad y de las grandes faltas?

338. Y miradlos ahora, no conservan mancha alguna, pero es que oyeron la voz de la conciencia, despertaron para el amor y se arrepintieron de sus pasadas faltas, y en ese crisol se han purificado para elevarse dignos y hoy me sirven, sirviendo a la humanidad.

339. Su espíritu se ha impuesto, por amor, la tarea de ayudar a sus semejantes para restituir todo aquello que no hicieron cuando habitaron la Tierra, y han aceptado como un regalo Divino la oportunidad de venir a sembrar la semilla que no sembraron y a destruir toda obra imperfecta que hubiesen hecho.

340. Por eso miráis ahora con sorpresa su humildad, su paciencia y su mansedumbre, y en ocasiones les habéis visto padecer por su restitución; pero su amor y su reconocimiento, que es mayor que los obstáculos que se les presentan, lo vencen todo y están dispuestos a llegar hasta el sacrificio. (354, 14 – 15)

341. ¿Por ventura presentís la morada espiritual de donde partisteis para venir a la Tierra? “No Maestro, me decís, nada presentimos ni recordamos”.

342. Si, pueblo, hace tanto tiempo que os alejasteis de la pureza y de la inocencia, que ni siquiera imagináis aquella existencia de paz, aquel estado de bienestar.

343. Mas, ahora que estáis preparados para oír la voz de la conciencia y recibir de ella sus revelaciones, tenéis a vuestro alcance el camino que conduce al Reino prometido a los que se elevan a Mí.

344. No es aquel paraíso de paz de donde partieron los primeros, sino el mundo infinito del espíritu, el mundo de la sabiduría, el paraíso de la verdadera dicha espiritual, el cielo del amor y la perfección. (287, 14 – 15)

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3. Testament Kapitel 63-2… Jüngerschaft & Spiritualität ….. 3rd Testament Chapter 63-2… Ministry & Spirituality

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-2… Apostolat et spiritualité
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Das Dritte Testament Kapitel 63-2 - Unterweisung 2 Juengerschaft und Spiritualitaet-3-Testament-63-2-1280 The Third Testament Chapter 63 2-Teaching 2 Ministry and Spirituality-3-Testament-63-2
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flagge de  Kapitel 63-2… Jüngerschaft & Spiritualität

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 63-2…Jüngerschaft und Spiritualität
Unterweisung 2… Verse 112-224
Offenbarungen Jesu Christi

Jüngerschaft und Spiritualität
So spricht der Herr…

112. Lernet, einander zu lieben, zu segnen, zu vergeben, sanft und liebevoll, gut und edel zu sein, und begreift, dass wenn ihr dies nicht tut, sich in eurem Leben die Werke Christi, eures Meisters, nicht im Geringsten widerspiegeln werden.

113. Ich spreche zu allen und fordere euch alle auf, die Fehler zu beseitigen, die euch während so vieler Jahrhunderte in eurer Entwicklung aufgehalten haben. (21, 22 – 23)

114. Vergesst nicht, dass euer Ursprung in meiner Liebe ist. Heute ist euer Herz durch Selbstsucht verhärtet, doch wenn es einmal wieder für jede geistige Inspiration empfänglich wird, wird es Liebe für seine Nächsten empfinden und fremden Schmerz mitfühlen, als ob es der eigene wäre. Dann werdet ihr fähig sein, das Gebot zu erfüllen, das euch sagt: “Liebet einander.” (80, 15)

115. Diese Welt ist das geeignete Feld, um zu arbeiten. In ihr ist Schmerz, Krankheit, Sünde in allen Formen, Laster, Zwietracht, verirrte Jugend, Alter ohne Würde, zum Bösen missbrauchte Wissenschaft, Hass, Krieg und Lüge.

116. Dies sind die Felder, auf denen ihr arbeiten und säen sollt. Doch wenn euch jener Kampf der euch unter den Menschen erwartet, gigantisch erscheint – wahrlich, Ich sage euch, obschon er groß ist, ist er nicht mit dem zu vergleichen, den ihr mit euch selbst beginnen müsst: den Kampf des Geistes, der Vernunft und des Gewissens gegen die Leidenschaften des Fleisches, ihre Eigenliebe, ihre Selbstsucht, ihre Vermaterialisierung. Doch solange ihr nicht über euch selbst gesiegt habt – wie könnt ihr da aufrichtig von Liebe, von Gehorsam, von Demut und Vergeistigung zu euren Mitmenschen sprechen? (73, 18 – 19)

117. Die Tugend ist verachtet und für etwas Schädliches oder Unnützes gehalten worden. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der ihr begreifen sollt, dass nur die Tugend euch das Heil bringen wird, euch den Frieden fühlen lassen und euch mit Befriedigung erfüllen wird. Aber noch immer muss die Tugend viele Behinderungen und Bedrängnisse erleiden, bevor sie in alle Herzen einziehen kann.

118. Die Soldaten, die sie verteidigen, müssen mit großer Anstrengung und großem Glauben kämpfen. Wo sind diese Soldaten des Guten, der tätigen Nächstenliebe und des Friedens? Glaubt ihr es zu sein?

119. Ihr prüft euch innerlich und antwortet Mir, dass ihr es nicht seid. Dafür sage Ich euch, dass ihr alle mit gutem Willen zu jenen Soldaten gehören könnt. Wozu, glaubt ihr denn, bin Ich zu euch gekommen? (64, 16)

120. Liebt, sprecht, wenn ihr es tun müsst – schweigt, wenn es angebracht ist, sagt niemandem, dass ihr meine Erwählten seid. Meidet die Schmeichelei und macht die Wohltaten, die ihr tut, nicht bekannt. Wirkt im Stillen und bezeugt dabei mit euren Werken der Liebe die Wahrheit meiner Lehre.

121. Lieben ist eure Bestimmung. Liebet, denn so werdet ihr eure Makel abwaschen, sowohl von eurem gegenwärtigen Leben, als auch von früheren Leben. (113, 58 – 59)

122. Weist die Schmeichelei von euch, denn sie ist eine Waffe, die eure edlen Gefühle zerstören wird. Sie ist ein Schwert, das jenen Glauben töten kann, den Ich in euren Herzen entzündet habe.

123. Wie könnt ihr zulassen, dass die Menschen den Altar zerstören, den ihr im Innersten eures Wesens besitzt? (106, 47 – 48)

124. Verwechselt nicht Demut mit Dürftigkeit der Kleidung. Glaubt auch nicht, dass derjenige demütig ist, der ein Minderwertigkeitsgefühl in sich hat und aus diesem Grunde gezwungen ist, den andern zu dienen und sich vor ihnen zu verneigen. Ich sage euch, die wahre Demut ist in jenem, der zwar zu beurteilen vermag, dass er jemand ist, und der weiß, dass er manche Erkenntnis besitzt, der sich jedoch zu den andern herabzuneigen bereit ist und Freude daran hat, das mit ihnen zu teilen, was er hat.

125. Welch dankbares Gefühl habt ihr, wenn ihr erlebt, dass ein unter den Menschen angesehener Mensch euch gegenüber Zuneigung, Verständnis, Bescheidenheit bekundet. Das gleiche Gefühl könnt ihr denen vermitteln, die unter euch stehen oder sich so fühlen.

126. Versteht, euch herabzubeugen, versteht, die Hand zu reichen, ohne Überlegenheit zu fühlen, lernt, verständnisvoll zu sein. Ich sage euch, dass in diesen Fällen nicht nur derjenige beglückt ist, der den Beweis von Zuneigung, den Beistand oder den Trost empfängt, sondern auch der, welcher ihn gibt, denn er weiß, dass es über ihm Einen gibt, der ihm selbst Beweise von Liebe und Demut gegeben hat, und dieser ist sein Gott und Herr. (101, 60 + 62)

127. Lebt rein, demütig, einfach. Erfüllt alles, was im menschlichen Bereich gerecht ist, ebenso wie alles, was euren Geist anbelangt. Entfernt aus eurem Leben das Überflüssige, das Künstliche, das Schädliche, und erquickt euch stattdessen an allem, was sich an Gutem in eurem Dasein findet. (131, 51)

128. Seht in niemandem einen Feind, seht in allen Menschen eure Geschwister, das ist euer Auftrag. Wenn ihr bis zum Ende darin beharrlich bleibt, werden auf Erden die Gerechtigkeit und die Liebe siegen, und dies wird euch den Frieden und die Sicherheit geben, die ihr so sehr ersehnt. (123, 65)

129. Gebt eurem Herzen Freiheit, damit es den Schmerz der anderen mitzufühlen beginnt. Lasst es nicht nur damit beschäftigt und bemüht sein, ausschließlich das zu fühlen, was eure Person betrifft. Seid nicht mehr gleichgültig gegenüber den Prüfungen, die die Menschheit durchlebt.

130. Wann wird eure Liebe so groß sein, dass sie viele Mitmenschen umfassen kann, um sie zu lieben, wie ihr jene liebt, die euer Blut in sich tragen und Fleisch von eurem Fleische sind?

131. Wenn ihr wüsstet, dass ihr es mehr dem Geist als dem Körper nach seid, würden es viele nicht glauben. Doch Ich sage euch: gewiss seid ihr mehr dem Geist als eurer Körperhülle nach Geschwister, denn der Geist gehört der Ewigkeit an, während der Körper vergänglich ist.

132. Bedenkt also die Tatsache, dass die Familien hier auf Erden heute entstehen und sich morgen wieder auflösen, während die geistige Familie für immer existiert. (290, 39 – 41)

133. Meint ihr, die ihr diese Worte vernehmt, dass Ich in eure Herzen Abneigung oder Übelwollen gegenüber denen eurer Mitmenschen säen könnte, die sich zu andern Konfessionen bekennen? Niemals, Jünger, ihr seid es, die beginnen sollen, das Beispiel von Brüderlichkeit und Harmonie zu geben, indem ihr alle mit der gleichen Zuneigung betrachtet und liebt, mit der ihr die anblickt, die eure Art zu denken teilen. (297, 49)

134. Ich weiß, je größer eure Erkenntnis ist, desto größer wird eure Liebe zu Mir sein. Wenn Ich euch sage: “liebt Mich” – wisst ihr dann, was Ich euch damit sagen will? Liebt die Wahrheit, liebt das Gute, liebt das Licht, liebt euch untereinander, liebt das wahre Leben. (297, 57 – 58)

135. Wisset, Jünger, dass das Ziel eures Kampfes jene Geistesverfassung ist, welche kein Schmerz mehr erreicht, und dies Ziel wird durch Verdienste, Kämpfe, Prüfungen, Opfer und Entsagungen erreicht.

136. Beachtet jene Fälle von Geduld, Glauben, Demut und Ergebung, die ihr manchmal bei einigen eurer Mitmenschen entdeckt. Es sind von Mir gesandte Geistwesen, die ein Beispiel von Tugend unter der Menschheit geben sollen. Dem Anschein nach ist das Schicksal dieser Geschöpfe traurig, dennoch wissen sie in ihrem Glauben, dass sie gekommen sind, um eine Mission zu erfüllen.

137. Große Beispiele meiner Boten und Jünger habt ihr in eurer Geschichte empfangen – Namen, die euch bekannt sind; aber verkennt deswegen nicht die kleinen Vorbilder, denen ihr auf eurem Lebensweg begegnet. (298, 30 – 32)

138. Glaubt nicht, dass es nur im Schoße des Volkes Israel Propheten, Wegbereiter und Lichtgeister gegeben hat. Auch in andere Völker habe Ich einige von ihnen gesandt, doch die Menschen hielten sie für Götter und nicht für Abgesandte und schufen aus ihren Lehren Religionen und Kulte. (135, 15)

139. Seht immer zuerst den “Balken”, den ihr im Auge habt, Jünger, um das Recht zu haben, den “Splitter” zu betrachten, den euer Bruder hat.

140. Damit will Ich euch sagen, dass ihr meine Lehre nicht dazu verwenden sollt, die Handlungsweisen eurer Mitmenschen innerhalb ihrer verschiedenen Konfessionen zu verurteilen.

141. Wahrlich, Ich sage euch, auf all jenen Pfaden gibt es Herzen, die Mich durch ein edles und mit Opfern übersätes Leben suchen.

142. Dennoch fragt der Jünger Mich immer wieder, warum Ich jene Unterschiedlichkeit der Weltanschauungen zulasse, die sich zuweilen widersprechen, Differenzen schaffen und Feindschaften zwischen den Menschen hervorrufen.

143. Dazu sagt euch der Meister: Es ist deswegen zugelassen worden, weil es keine zwei Geistwesen gibt, die genau dasselbe Verständnis, das gleiche Licht, denselben Glauben haben, und weil euch außerdem Willensfreiheit gegeben wurde, um euren Weg zu wählen. Ihr seid niemals gezwungen worden, den Pfad des Gesetzes zu gehen, sondern seid dazu eingeladen worden, wodurch ihr die Freiheit behieltet, im Verlangen nach der Wahrheit wirkliche Verdienste zu erwerben. (297, 23 – 24)

144. Ich will, dass ihr lernt, bei euren Urteilen nicht leichtfertig zu sein, noch euch vorschnell vom ersten Eindruck bestimmen zu lassen.

145. Ich gebe euch diesen Hinweis, damit ihr, wenn ihr mein Wort auslegt, und auch wenn ihr über Lehren, Religionen, Philosophien, Kulte, geistige Offenbarungen oder Wissenschaften urteilen müsst, erkennt, dass das, was ihr wisst nicht alles ist, was existiert und dass die Wahrheit, die ihr kennt nur ein minimaler Teil der absoluten Wahrheit ist, die sich hier auf eine Art offenbart, die sich aber auf viele andere, euch unbekannte Arten offenbaren kann. (266, 33)

146. Respektiert die religiösen Überzeugungen eurer Mitmenschen, und wenn ihr ihre Kirchen betretet, so entblößt eure Häupter in aufrichtiger Andacht, da ihr wisst, dass Ich bei jedem Gottesdienste gegenwärtig bin.

147. Verleugnet die Welt nicht, um Mir nachzufolgen, und trennt euch auch nicht von Mir unter dem Vorwand, dass ihr Pflichten in der Welt habt. Lernt, beide Gesetze in ein einziges zu verschmelzen. (51, 53)

148. Segne Ich nicht die ganze Menschheit, ohne jemanden zu bevorzugen? Von jenem “Mantel” des Segens sind sowohl die Guten und Sanftmütigen, als auch die Hochmütigen und Kriminellen umgeben. Warum nehmt ihr Mich nicht zum Vorbild? Fühlt ihr etwa Abscheu vor den Handlungen der anderen?

149. Vergesst nicht, dass ihr ein Teil der Menschheit seid, dass ihr sie lieben und ihr vergeben, doch sie nicht ablehnen sollt, denn dies wäre so, wie wenn ihr vor euch selbst Ekel fühlen würdet. Alles, was ihr an euren Nächsten seht, habt ihr selbst in höherem oder geringerem Maße.

150. Deshalb will Ich, dass ihr euer Inneres zu ergründen lernt, damit ihr euer geistiges und moralisches Angesicht kennen lernt. So werdet ihr euch selbst zu beurteilen verstehen und das Recht haben, auch auf andere zu blicken.

151. Sucht nicht nach Fehlern bei euren Mitmenschen; mit denen, die ihr habt, ist es genug. (286, 41 – 42)

152. Glaubt ihr, dass ihr mein Gebot, einander zu lieben, erfüllt, wenn ihr eure Liebe egoistisch auf eure Familie beschränkt? Glauben die Religionsgemeinschaften, jenes höchste Gebot zu erfüllen, wenn sie nur ihre Gläubigen anerkennen und jene ablehnen, die zu einer andern Konfession gehören?

153. Die großen Völker der Welt, die mit Zivilisation und Fortschritt prahlen – können sie etwa behaupten, dass sie geistig Fortschritt erreicht und jene Anweisung Jesu befolgt haben, wenn ihr ganzes Streben darin besteht, sich auf einen brudermörderischen Krieg vorzubereiten?

154. Ach ihr Menschen, nie habt ihr den Wert meines Wortes zu schätzen gewusst, noch habt ihr euch an den Tisch des Herrn setzen wollen, weil er euch allzu bescheiden erschien! Dennoch erwartet euch mein Tisch weiterhin mit dem Brot und dem Wein des Lebens für euren Geist. (98, 50 – 51)

155. Betrachtet mein Werk nicht als Bürde und sagt nicht, dass die Erfüllung der schönen Aufgabe, den Vater und eure Mitmenschen zu lieben, für euren Geist schwer sei. Was wirklich schwer ist, ist das Kreuz der eigenen und fremden Schlechtigkeiten, um derentwillen ihr weinen, bluten und sogar sterben müsst. Die Undankbarkeit, die Verständnislosigkeit, die Selbstsucht und die Verleumdung werden wie eine Last auf euch liegen, wenn ihr ihnen Obdach gewährt.

156. Dem widerspenstigen Menschen mag die Erfüllung meines Gesetzes hart und schwer erscheinen, weil es vollkommen ist und weder die Schlechtigkeit, noch die Lüge begünstigt. Für den Gehorsamen jedoch ist das Gesetz seine Schutzwehr, seine Stütze und sein Heil. (6, 16 – 17)

157. Auch sage Ich euch: Die Menschen müssen an die Menschen glauben, müssen Glauben und Vertrauen zueinander haben, denn ihr müsst zu der Überzeugung kommen, dass ihr alle auf der Erde einander braucht.

158. Meint nicht, dass es mir gefällt, wenn ihr sagt, dass ihr an Mich glaubt, und Ich dabei weiß, dass ihr an der ganzen Welt zweifelt. Denn was Ich von euch erwarte, ist dies, dass ihr Mich durch die Liebe, die ihr euren Nächsten entgegenbringt, liebt und denen vergebt, die euch beleidigen ; dass ihr dem Ärmsten, Geringsten oder Schwächsten liebevoll beisteht, eure Mitmenschen unterschiedslos liebt und bei allen euren Werken größte Selbstlosigkeit und Wahrhaftigkeit walten lasst.

159. Lernet von Mir, denn Ich habe niemals an euch gezweifelt, glaube an eure Rettung und vertraue darauf, dass ihr euch aufraffen werdet, um das wahre Leben zu erreichen. (167, 5 – 7)

160. Liebt euren Vater, habt Erbarmen mit euren Nächsten, trennt euch von allem, was für euer menschliches Leben oder für euren Geist schädlich ist. Dies lehrt euch meine Lehre. Wo seht ihr da die Schwierigkeiten und die Unmöglichkeiten?

161. Nein, geliebtes Volk, es ist nicht unmöglich, mein Wort zu befolgen: nicht dieses ist schwierig, sondern eure Besserung, Erneuerung und Vergeistigung, weil es euch an hochherzigen Gefühlen und hohem Streben mangelt. Doch da Ich weiß, dass all eure Zweifel, Unwissenheit und Unentschlossenheit verschwinden müssen, werde Ich euch weiterhin lehren, denn für Mich gibt es nichts Unmögliches. Ich kann Steine in Brot des ewigen Lebens verwandeln und kristallklares Wasser aus Felsen sprudeln lassen. (149, 63 – 64)

162. Ich erinnere euch an das Gesetz – jenes, das nicht aus eurem Gewissen gelöscht werden kann, noch von eurem Herzen vergessen, noch in Frage gestellt werden darf, weil es von der weisen Intelligenz, der Universellen Intelligenz diktiert wurde, damit jeder Mensch innerlich das Licht besitzen würde, das ihn auf den Weg zu Gott führt.

163. Es ist notwendig, eine tiefe Erkenntnis des Gesetzes zu haben, damit sich alle Handlungen des Lebens auf die Wahrheit und die Gerechtigkeit stützen. Ohne Kenntnis des Gesetzes werdet ihr zwangsläufig viele Fehler begehen. Doch Ich frage euch: Hat euch euer Gewissen etwa nie zum Lichte der Erkenntnis gebracht? Wahrlich, Ich sage euch, das Gewissen ist niemals untätig oder gleichgültig gewesen. Es ist euer Herz, es ist auch euer Verstand, die das innere Licht zurückweisen, fasziniert vom Glanz des äußeren Lichtes, das heißt vom Wissen der Welt. (306, 13 – 14)

164. Heute, da Ich eine ausführliche Erläuterung meiner Unterweisung gebe, muss Ich euch begreiflich machen, dass alles, was ihr außerhalb der Gesetze tut, die den Geist oder den Körper regieren, zum Schaden beider gereicht.

165. Das Gewissen, die Intuition und die Erkenntnis sind die Führer, die euch den sicheren Weg weisen und euch Stürze vermeiden lassen werden. Diese Lichter gehören dem Geiste an, aber es ist notwendig, sie zum Erstrahlen zu bringen. Wenn einmal jene Klarheit in jedem von euch da ist, werdet ihr ausrufen: “Vater, Dein Erlösungssame keimte in meinem Wesen, und Dein Wort erblühte endlich in meinem Leben.” (256, 37 – 38)

166. Ich bin gekommen, um eurem Geist Größe zu geben – eine Größe, die in der Erfüllung meines Gesetzes begründet ist, welches meine Liebe ist. Doch dieser Größe müsst ihr euch würdig erweisen, indem ihr eure Mission in der Nachfolge eures Meisters erfüllt. (343, 29)

167. Immer werde Ich euch sagen: Macht Gebrauch von den Befriedigungen, die eure Welt euch gewähren kann, aber genießt sie im Rahmen meines Gesetzes, und ihr werdet vollkommen sein.

168. Ihr vernehmt immer wieder den Vorwurf des Gewissens, und zwar deshalb, weil ihr Körper und Geist nicht durch das von Mir gegebene Gesetz in Einklang gebracht habt.

169. Oftmals sündigt ihr weiterhin, weil ihr glaubt, dass euch nicht vergeben wird. Dies ist eine irrige Meinung, denn mein Herz ist eine Tür, die für den, der bereut, immerdar offen steht.

170. Lebt denn in euch keine Hoffnung mehr, die euch ermutigt, auf eine bessere Zukunft zu hoffen? Lasst euch nicht von Schwermut und Verzweiflung erfassen. Denkt an meine Liebe, die immer bei euch ist. Sucht bei Mir die Antwort auf eure Zweifel, und ihr werdet euch bald von einer neuen Offenbarung erleuchtet fühlen. Das Licht des Glaubens und der Hoffnung wird tief in eurem Geist aufleuchten. Dann werdet ihr eine Schutzwehr der Schwachen sein. (155, 50 – 53)

171. Lebt immer geistig wachsam, damit ihr denen von Herzen vergeben könnt, die euch verletzt haben. Denkt im voraus darüber nach, dass, wer seinen Mitmenschen verletzt, dies nur tut, weil es ihm an geistigem Lichte mangelt; doch Ich sage euch, dass die Vergebung das einzige ist, was in jene Herzen Licht bringen kann. Groll oder Rache vermehren die Finsternis und ziehen das Leid herbei. (99, 53)

172. Euer Gewissen, das von euch vollkommene Werke fordert und erwartet, wird euch nicht in Ruhe lassen, bis ihr euren Mitmenschen wahre Vergebung gewährt.

173. Warum solltet ihr jene hassen, die euch beleidigen, wenn sie nur Stufen sind, damit ihr zu Mir gelangt? Wenn ihr vergebt, werdet ihr Verdienste erwerben, und wenn ihr im Himmelreich seid, werdet ihr auf der Erde diejenigen erkennen, die euch bei eurem geistigen Aufstieg behilflich waren. Dann werdet ihr den Vater bitten, dass auch sie die Mittel finden, um sich zu retten und zu ihrem Herrn zu kommen, und eure Fürsprache wird sie diese Gnade erlangen lassen. (44, 44 – 45)

174. Wendet euch nicht von jenen ab, die in ihrer Verzweiflung gegen Mich oder gegen euch lästern. Ich gebe euch für sie einen Tropfen meines Balsams.

175. Seid bereit, jedem zu vergeben, der euch in dem für euch Liebsten verletzt. Wahrlich, Ich sage euch, jedes Mal, wenn ihr bei einer dieser Prüfungen aufrichtige und wahrhaftige Vergebung gewährt, wird es eine weitere Stufe sein, die ihr auf eurem geistigen Entwicklungsweg erreicht.

176. Werdet ihr also Groll empfinden und jenen die Vergebung verweigern, die euch helfen, Mir näher zu kommen? Werdet ihr auf die geistige Wonne verzichten, Mich zum Vorbild zu nehmen, und zulassen, dass Gewalttätigkeit euer Gehirn verfinstert, um jeden Schlag zurückzugeben?

177. Wahrlich, Ich sage euch, diese Menschheit kennt noch nicht die Macht der Vergebung und die Wunder, die sie bewirkt. Wenn sie einmal Glauben an mein Wort hat, wird sie sich von dieser Wahrheit überzeugen. (111, 64 – 67)

178. Geliebtes Volk: Vereinigt euch mit euren Brüdern, damit, wenn ihr in Zwiesprache mit Mir seid, ihr durch die Liebe, die Ich euch inspiriert habe, selbst die schwersten Beleidigungen vergebt. Warum solltet ihr nicht dem vergeben, der nicht weiß, was er tut? Er weiß es nicht, weil er nicht erkennt, dass er sich dieses Böse selbst antut. (359, 25)

179. Vergebt so oft, wie ihr beleidigt werden mögt. Beachtet nicht einmal die Zahl der Fälle, in denen ihr vergeben müsst. Eure Bestimmung ist so hoch, dass ihr euch nicht in diesen Fußangeln des Weges verfangen dürft; denn weiter vorne erwarten euch sehr große Aufgaben.

180. Euer Geist soll immer bereit sein zur Liebe, zum Verständnis und zum Guten, damit ihr zu höheren Ebenen aufsteigt.

181. So, wie in vergangenen Zeiten viele eurer Geschwister mit ihren Werken schöne Seiten in das Ewige Buch des Geistes schrieben, sollt ihr in ihrer Nachfolge jene Historie fortsetzen, als Vorbild und zur Freude der neuen Generationen, die auf die Erde kommen werden. (322, 52)

182. Pflegt den Frieden, liebt ihn und verbreitet ihn überall, denn wie sehr benötigt ihn die Menschheit!

183. Lasst euch nicht von den wechselvollen Geschicken des Lebens verstören, damit ihr immer stark bleibt und bereit, das zu geben, was ihr besitzt.

184. Jener Friede, welcher Erbgut jeden Geistes ist, ist in dieser Zeit entflohen und hat dem Kriege Platz gemacht und Nationen gemartert, Institutionen zerstört und Geistwesen zugrundegerichtet.

185. Der Grund dafür ist, dass das Böse sich des menschlichen Herzens bemächtigt hat. Der Hass, der maßlose Ehrgeiz, die hemmungslose Habgier breiten sich aus und richten Schaden an. Aber wie kurz wird derer Herrschaft nur noch sein.

186. Zu eurer Freude und Beruhigung kündige Ich euch an, dass eure Befreiung bereits nahe ist, dass viele Menschen sich für dieses Ziel einsetzen, die danach verlangen, in einer Atmosphäre von Brüderlichkeit, von Reinheit und Gesundheit zu atmen. (335, 18)

187. Ihr sollt auf eurem ganzen Lebenswege tätige Nächstenliebe üben; dies ist eure Aufgabe. Ihr besitzt viele Begabungen, um auf verschiedene Arten selbstlose Hilfe zu leisten. Wenn ihr euch vorzubereiten versteht, werdet ihr das, was ihr unmöglich nennt, vollbringen.

188. Die Liebestätigkeit, die ihr mit einem Geldstück ausübt – obgleich auch sie Liebestätigkeit ist – wird doch die weniger hochstehende sein.

189. Liebe, Vergebung und Frieden müsst ihr den Herzen eurer Mitmenschen bringen.

190. Ich will keine in meinem Gesetze geschützten Pharisäer und Heuchler mehr. Ich will Jünger, die den Schmerz ihrer Mitmenschen fühlen. Allen, die sich reuevoll erheben, werde Ich vergeben, ganz gleich, zu welcher Sekte oder Kirche sie sich bekennen, und werde ihnen den wahren Weg ganz klar vor Augen führen. (10, 104 – 107)

191. Hört Mich an: seid demütig auf der Welt und sät Gutes auf ihr, damit ihr die Früchte davon im Himmel erntet. Wenn es euch nicht gefällt, Zeugen zu haben, wenn ihr Böses tut – warum ist es euch angenehm, solche zu haben, wenn ihr gute Werke tut? Wessen könnt ihr euch rühmen, da ihr nur eure Pflicht erfüllt habt?

192. Begreift, dass Lobreden eurem Geist schaden, da ihr noch so unerfahren und menschlich seid.

193. Warum erwartet ihr sofort, nachdem ihr ein gutes Werk getan habt, dass euer Vater euch die Belohnung dafür gibt? Wer so denkt, handelt nicht uneigennützig, und daher ist seine Wohltätigkeit falsch, und seine Liebe ist weit davon entfernt, wahrhaftig zu sein.

194. Lasst die Welt sehen, dass ihr gute Werke tut, doch nicht in der Absicht, Ehrungen zu empfangen, sondern nur, um gute Beispiele und Lehren zu geben und Meine Wahrheit zu bezeugen. (139, 56 – 58)

195. Wenn euer Geist sich im “Geistigen Tale” einfindet, um von seinem Aufenthalt und seinen Werken auf Erden Rechenschaft abzulegen, so wird das, wonach Ich euch am meisten frage, all das sein, was ihr zugunsten eurer Mitmenschen erbeten und getan habt. Dann werdet ihr euch meiner Worte an diesem Tage erinnern. (36, 17)

196. In der “Zweiten Zeit” gab die Menschheit Mir ein Kreuz aus Holz, zu dessen Martyrium Mich die Menschen verurteilten. Aber auf meinem Geiste trug Ich ein anderes, schwereres und blutigeres: das eurer Unvollkommenheiten und das eurer Undankbarkeit.

197. Wärt ihr fähig, ein Kreuz der Liebe und des Opfers für eure Nächsten auf den Schultern zu tragen und so in meine Gegenwart zu gelangen? Seht, dazu sandte Ich euch zur Erde; deshalb wird eure Rückkehr dann geschehen, wenn ihr mit erfüllter Mission vor Mich tretet. Dies Kreuz wird der Schlüssel sein, der euch die Tore des verheißenen Königreiches öffnet. (67, 17 – 18)

198. Ich verlange nicht von euch, dass ihr alles hinter euch lasst, wie Ich es von denen verlangte, die Mir in der “Zweiten Zeit” nachfolgten. Unter ihnen verließ mancher seine Eltern, ein anderer seine Lebensgefährtin; sie verließen ihr Haus, ihr Gestade, ihr Fischerboot und ihre Netze – all dies ließen sie hinter sich, um Jesus nachzufolgen. Ebenso wenig sage Ich euch, dass es notwendig ist, dass ihr in dieser Zeit euer Blut vergießt. (80, 13)

199. Begreift, dass ihr euch geistig und körperlich wandeln müsst, dass viele eurer Bräuche und Überlieferungen – ein Erbe eurer Vorfahren – aus eurem Leben verschwinden müssen, um der Vergeistigung Platz zu machen. (63, 15)

200. Ihr versteht derzeit nicht alle, was “Vergeistigung” bedeutet, noch begreift ihr, warum Ich euch auffordere, diese innere Erhebung zu erlangen. Könnt ihr meinen Geboten gegenüber etwa willig und gehorsam sein, wenn euch nicht einmal klar wird, wozu Ich euch auffordere?

201. Aber manche verstehen das Ideal, das der Meister seinen Jüngern inspiriert, und diese werden sich beeilen, seinen Hinweisen zu folgen. (261, 38)

202. Wenn ihr wirklich das Verlangen habt, Meister in der Vergeistigung zu werden, müsst ihr beharrlich, geduldig, lernbegierig und aufmerksam sein, denn dann werdet ihr Gelegenheit haben, auf eurem Wege nach und nach die Frucht eurer Werke zu ernten, wodurch ihr Erfahrung ansammeln werdet, welche Licht, welche Erkenntnis des wahren Lebens ist. (172, 9)

203. Ich bringe eine neue Lektion, durch die ihr lernen werdet, auf Erden geistig zu leben, was das wahre Leben ist, das den Menschen von Gott bestimmt ist.

204. Ich habe euch bereits gesagt, dass “Vergeistigung” nicht Frömmelei, noch religiöser Fanatismus oder übernatürliche Praktiken bedeutet. Vergeistigung bedeutet Harmonie des Geistes mit dem Körper, Befolgung der göttlichen und menschlichen Gesetze, Schlichtheit und Reinheit im Leben, absoluter und tiefer Glaube an den Vater, Vertrauen und Freude daran, Gott im Nächsten zu dienen, Ideale der Vervollkommnung der Moral und des Geistes. (279, 65 – 66)

205. Ihr fragt euch, welche Bedeutung die “sieben Stufen der Himmelsleiter” haben, und euer Meister sagt euch mit Bestimmtheit: Die Zahl Sieben bedeutet Spiritualität, es ist die Spiritualität, die Ich in meinem auserwählten Volke Israel sehen möchte.

206. Ihr müsst mit all euren Tugenden und entfalteten Fähigkeiten zu Mir kommen. Auf der siebten Stufe oder Etappe eurer Entwicklung werdet ihr bei Mir ankommen und sehen, dass der Himmel seine Pforten öffnet, um euch zu empfangen. (340, 6)

207. Begreift zunächst, dass, solange die Menschen nicht völlige Vergeistigung erreichen, sie materielle Kirchen nötig haben werden und vor ihre Augen Skulpturen oder Bilder stellen werden, die ihnen meine Gegenwart fühlbar machen sollen.

208. Den Grad der Vergeistigung oder des Materialismus‟ der Menschen könnt ihr an der Art ihrer religiösen Verehrung ermessen. Der Materialist sucht Mich in den Dingen der Erde, und wenn er Mich nicht seinen Wünschen gemäß zu Gesicht bekommt, stellt er Mich auf irgendeine Weise dar, um das Gefühl zu haben, dass er Mich vor sich hat.

209. Wer Mich als Geist begreift, fühlt Mich in sich, außerhalb von sich und in allem, was ihn umgibt, weil er zu meinem eigenen Tempel geworden ist. (125, 49 – 51)

210. Bringt Mir geistige Verehrung dar und seid nicht wie jene, welche Kirchen und Altäre errichten, die mit Gold und Edelsteinen bedeckt sind, wie jene welche lange Wallfahrten unternehmen, sich mit rohen und grausamen Geißelungen züchtigen, unter Lippengebeten und Gebetslitaneien sich auf die Knie werfen, und die doch noch nicht fähig waren, Mir ihr Herz zu übergeben. Ich habe euch durch das Gewissen ermahnt, und darum sage Ich euch: wer redet und davon spricht, was er tat, und es ausposaunt, hat keinerlei Verdienst beim Himmlischen Vater. (115, 9)

211. Um mein Gesetz zu erfüllen, müsst ihr beten, euren Geist immer zu eurem Vater erheben.

212. Ich habe gesehen, dass ihr, um zu beten, vorzugsweise die Einsamkeit und die Stille aufsucht, und ihr tut gut daran, wenn ihr durch das Gebet Inspiration zu erlangen sucht oder wenn ihr Mir danken wollt. Doch ebenso sage Ich euch, dass ihr beten sollt, in welcher Lage ihr euch immer befindet, damit ihr in den schwersten Augenblicken eures Lebens meine Hilfe anzurufen versteht, ohne den Gleichmut, die Selbstbeherrschung, den Glauben an meine Gegenwart und das Vertrauen in euch zu verlieren. (40, 34 – 35)

213. Erzählt Mir in der Stille eure Leiden, vertraut Mir eure Sehnsüchte an. Obwohl Ich alles weiß, will Ich, das ihr nach und nach lernt, euer eigenes Gebet zu formulieren, bis ihr soweit seid, die vollkommene Zwiesprache eures Geistes mit dem Vater auszuüben. (110, 31)

214. Ihr seid euch der Wirkung bewusst geworden, die das Gebet hat, und habt die unermessliche Macht begriffen, die ihm innewohnt, wenn ihr es empor sendet – sowohl, um eine geistige Not abzuwenden, als auch, um die Lösung einer materiellen Notlage zu erbitten.

215. Erinnert euch, dass es oftmals genügt hat, das Wort “Vater” auszusprechen, um euer ganzes Wesen erbeben zu lassen und um eurem Herzen das Gefühl zu geben, von dem Trost, den seine Liebe schenkt, durchflutet zu werden.

216. Wisset, dass immer dann, wenn euer Herz Mich mit Innigkeit nennt, auch mein Geist vor Freude erbebt.

217. Wenn ihr Mich “Vater” nennt, wenn dieser Name aus eurem Innern hervorbricht, wird eure Stimme im Himmel vernommen und ihr entreißt der Göttlichen Weisheit irgendein Geheimnis. (166, 49 – 51)

218. Es ist nötig, dass ihr zu bitten, zu warten und zu empfangen lernt, und dass ihr niemals vergesst, das weiterzugeben, was Ich euch gewähre, worin das größte Verdienst besteht. Betet für die, welche Tag für Tag im Kriege sterben. Ich werde denen, die mit reinem Herzen beten, gewähren, dass noch vor 1950 jeder, der im Kriege gefallen ist, geistig zum Lichte aufersteht. (84, 53)

219. Heute seid ihr noch Schüler und seid nicht immer fähig, meine Lektion zu verstehen. Doch sprecht vorerst zu Gott mit eurem Herzen, mit euren Gedanken, und Er wird euch im Innersten eures Wesens antworten. Seine Botschaft, die in eurem Gewissen sprechen wird, wird eine klare, weise, liebevolle Stimme sein, die ihr nach und nach entdecken werdet, und an die ihr euch später gewöhnen werdet. (205, 47)

220. Wundert euch nicht, noch entrüstet euch, wenn Ich euch sage, dass aller Glanz, die Macht und der Prunk eurer Religionsgemeinschaften verschwinden müssen, und dass – wenn dies geschieht – bereits der geistige Tisch gedeckt sein wird, an dem die nach Liebe und Wahrheit hungernden Menschenscharen sich nähren werden.

221. Viele Menschen werden – wenn sie diese Worte hören – bestreiten, dass es die meinen sind. Doch dann werde Ich sie fragen, warum sie sich entrüsten, und was sie eigentlich verteidigen? Ihr Leben? Das verteidige Ich. Mein Gesetz? Darüber wache gleichfalls Ich.

222. Habt keine Furcht, denn niemand wird durch Verteidigung meiner Sache sterben; nur das Böse wird sterben, denn das Gute, die Wahrheit und die Gerechtigkeit werden ewig währen. (125, 54 – 56)

223. Haltet ihr es für unglaubhaft, dass diese wissenschaftliche und materialistische Welt noch einmal Neigung zur Vergeistigung fühlt? Ich sage euch, dass nichts unglaubhaft ist, weil meine Macht unbegrenzt ist. Innere Erhebung, Glaube, Licht und das Gute sind für den Geist eine zwingendere Notwendigkeit, als es für euren Körper das Essen, Trinken und Schlafen ist.

224. Auch wenn die Gaben, Fähigkeiten und Eigenschaften des Geistes lange Zeit geschlummert haben, werden sie bei meinem Rufe erwachen und bewirken, dass zu den Menschen die Vergeistigung mit all ihren Wundern und Offenbarungen zurückkehrt, welche größer sein werden als die der vergangenen Zeiten, denn jetzt seid ihr besser in der Lage, sie zu verstehen. (159, 7 – 8)

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flagge en  Chapter 63-2… Ministry & Spirituality

The Third Testament Chapter 63-2… Ministry & Spirituality
Teaching 2… Verses 112-224 – Revelations of Jesus Christ

Ministry and Spirituality
Thus saith the Lord…

112. Learn to love, to bless, and to forgive one another; to be meek and gentle, righteous and noble, and understand that, if you do not do so, you will not have in your life even the slightest reflection of the deeds of Christ, your Master.

113. I speak to everyone, and I invite you to destroy the errors that for so many centuries have hindered you in your evolution. (21, 22 – 23)

114. Do not forget that your origin is in My love. Today your heart is hardened because of egotism, but when it becomes sensitive again to every spiritual inspiration, it will feel love toward its fellow men and will experience someone else’s pain as if it were its own. Then you will be capable of complying with the precept that says to you: “Love one another”. (80, 15)

115. This world is a proper place where you can work; in it is suffering, sickness, sin in all its forms, vice, disunity, misled young people, elderly people without dignity, bad science, hatred, war, and falsehood.

116. Those are the fields where you are to work and sow; but if that struggle awaiting you among mankind seems gigantic to you, truly I say to you that even if it seems monumental it does not compare with what you will have to deal with yourselves: a struggle of the spirit, of reason and of the conscience, against passions of the flesh, its self – love, its egotism, its materiality. And while you have not triumphed over your own self, how can you sincerely talk about love, obedience, humility and spirituality to your brethren? (73, 18 – 19)

117. Virtue has been spurned and regarded as something harmful or useless; now the time has come when you will understand that only virtue will save you; it will make you feel peace and fill you with satisfaction; but virtue has yet to suffer many setbacks and humiliations before it can penetrate all hearts.

118. The warriors who shall defend it will have to fight with a great effort and faith. Where are those warriors of righteousness, charity and peace? Do you believe that you are the ones?

119. You examine yourselves inwardly, and answer Me that you are not the ones; but I say that with good will, all of you can be of those warriors; why, otherwise, do you believe that I have come among you? (64, 16)

120. Love, speak when you should, be quiet when it is appropriate. To no one say that you are My chosen. Flee from adulation and do not publicize the charity you do, but work in silence, testifying by your works of love to the truth in My doctrine.

121. To love is your destiny. Love, for you will thereby cleanse the stains from both this and your previous lives. (113, 58 – 59)

122. Reject adulation, for it is a weapon that destroys your noble sentiments. It is the sword that can kill the faith I have ignited in your heart.

123. How can you let men destroy the altar you bear in the depths of your being? (106, 47 – 48)

124. Do not confuse humility with poverty of dress; nor should you believe that He is humble who believing in his own inferiority makes that the reason to bow to others and serve them. I tell you that He who is truly humble, values who He is, and knowing that He has some knowledge, knows how to descend to others and enjoy sharing what He has with them.

125. How gratified do you feel, when a man who is noted among men shows you a sign of affection, of understanding and humility. You can give that same feeling to those that are, or who feel, inferior to you.

126. Know how to lower yourself, to offer your hand without feeling superior, and to be understanding. I tell you that in these cases it is not only He who receives the evidence of affection, or the help and consolation, who enjoys it, but also He who gives it, for He knows that above him there is One who has given him proof of his love and humility, and that One is his Lord God. (101, 60 – 62)

127. Live with purity, humility, and simplicity. Comply with all that is just, both in being human and in what refers to your spirit. Remove from your lives all that is superfluous, contrived, or harmful, and enjoy all the good that is found in your existence. (131, 51)

128. Do not see anyone as an eneMy, but see all men as your brothers; that is your mission. If you persevere in this to the end, justice and love will triumph on the earth, and it will give you the peace and security that you so yearn for. (123, 65)

129. Give your heart the freedom to feel the pains of others, do not restrict it, or dedicate it solely to feeling that which affects yourself. Stop being indifferent to the trials that humanity is passing through.

130. When will your love be grand enough to embrace your fellow men and love them as you do those who are of your flesh and blood?

131. If you were told that you are more of spirit than flesh, many would not believe it. Yet I tell you that you are more truly brothers in the spirit than through that shell you wear, for the spirit belongs to eternity and in contrast the material is fleeting.

132. Consider the truth, that families here on earth are formed today, and tomorrow disintegrate, while the spiritual family exists forever. (290, 39 – 41)

133. Do you believe, hearing these words, that I could disseminate hostility or ill will in your heart toward your brothers who profess different religions? Never, disciples. It is you who must give an example of brotherhood and harmony, seeing and loving all with the same affection with which you look at those who understand your way of thinking. (297, 49)

134. I know that the greater your knowledge, the greater will be your love for Me. Do you know what it means when I tell you to love Me? It means to love truth, love life, love the light, and love one another: to love the true life. (297, 57 – 58)

135. Know, disciples, that the goal of your search is that spiritual state which pain cannot reach, and that state is reached by merit, by struggle, through trial, sacrifice, and renunciation.

136. Observe these cases of patience, faith, humility, and conformity that you sometimes see in your brothers. They are spirits sent by Me to give an example of virtue among humanity. The destiny of these creatures appears sad, and yet they, in their faith, know they have come to fulfill a mission.

137. You have gathered the great examples of My envoys and disciples in your histories and know their names by heart, but do not for that reason ignore the small examples you touch along your road. (298, 30 – 32)

138. Do not believe that prophets, forerunners, and spirits of light have existed only in the bosom of the people of Israel. To other peoples also I have sent some of these, but men took them as gods, not as envoys, and under their teachings created religions and cults. (135, 15)

139. See first, disciples, the timber you bear, before you fix yourselves on the mote in your brother’s eye.

140. By this I mean that you must not take My Doctrine to judge the actions of your brothers in their own various religions.

141. Truly I tell you, that on all those paths there are hearts that seek Me through lives that are noble and studded with sacrifice.

142. My disciples, nonetheless, often ask Me why I permit this diversity of ideas that are sometimes contradictory and create differences and even hatred between men.

143. The Master tells you: It has been permitted because there are no two spirits that have exactly the same comprehension, the same light, or the same faith, and also because you have been given free will with which you must choose your own path. You have never been forced to take the path of the Law, but have only been invited to do so, giving you thereby the opportunity to earn true merit in search of truth. (297, 23 – 24)

144. I wish you to learn not make judgments lightly, nor to allow yourselves to be carried away by the first impression.

145. I give you this warning for when you analyze My word, and for when you must judge other doctrines, religions, philosophies, cults, and spiritual or scientific revelations: Recognize that what you know is not all that exists, and that the truth you know is only a small part of absolute Truth, which is manifested in many forms, many of which are unknown to you. (266, 33)

146. Respect the religious beliefs of your brothers, and when you enter their churches, do so with sincere humility and respect, knowing that I am present in all worship.

147. Do not reject the world in order to follow me nor should you depart from me pretending to have too many other responsibilities on earth. Learn to combine both laws into one. (51, 53)

148. Do I not bless all humanity without distinction? Underneath the mantle of that blessing are found the good and the meek just as the arrogant and the criminal. Why not imitate Me? Do you by chance feel disgust at the actions of others?

149. Do not forget that you form part of humanity, that you must love and pardon them, not reject them, for it would be as though you were feeling repulsion for yourselves. All that you see in your fellow men is present in you to some extent.

150. That is why I wish you to learn to analyze your inner self, so that you may know your spiritual and moral side. In this way you will be able to judge yourselves and gain the right to look upon others.

151. Do not go forth to seek the defects in your brothers, the ones you have are enough. (286, 41 – 42)

152. Do you believe you comply with My command to love one another when you selfishly limit your love to your family? Do the religions believe they obey that maxim when they recognize only their own faithful and do not recognize those who belong to other sects?

153. Can the great peoples of the world who preach civilization and progress say they have achieved spiritual progress and complied with that teaching of Jesus when all their enthusiasm is in preparing for fratricidal war?

154. Oh humanity, you who have never known how to value My word, and have never wished to sit at the table of the Lord because it has seemed too humble! My table, nonetheless, still awaits you with the bread and wine for your spirit. (98, 50 – 51)

155. Do not regard My Work as a burden, nor say that the fulfillment of the beautiful mission of loving the Father and your brethren is tiresome for your spirit. What is really tiresome is the cross of your own iniquities and those of others, for which you will have to weep, bleed and even die. Ingratitude, incomprehension, selfishness, slander, will be like a burden upon you if you allow them to lodge within you.

156. To the stubborn man the fulfillment of My Law would seem difficult and fatiguing, because it is perfect, and it does not protect iniquity or falsity; but for the obedient, the Law is his defense, his support, his salvation. (6, 16 – 17)

157. I tell you also that men must believe in men; they must have faith and trust in one another, for you must be convinced that on earth you all need each other.

158. Do not believe that I, knowing you doubt the whole world, am flattered when you say that you have faith in Me, for what I expect of you is that you love Me through the love you give freely to your neighbors, forgiving those who have offended you, offering charity to the poor, the small, and the weak, loving your brothers without distinction, and putting into all your works the greatest truth and disinterest.

159. Learn from Me, who has never doubted you, that I have faith in your salvation, and confidence that you will rise up to reach the true life. (165, 5 – 7)

160. Love your Father, have charity for your fellows, put away all that is harmful to your human life or your spirit; this is what My Doctrine teaches. Where do you see anything that is difficult or impossible?

161. No, My beloved people, it is not impossible to comply with My word, it is not the word that is difficult, but the mending of your own ways, your regeneration, and your spiritualization which are difficult, for you lack noble sentiments and higher aspirations. Yet, since I know that your doubts, ignorance, and indecision must vanish, I will continue teaching you, for Me nothing is impossible. I can convert stones to the bread of eternal life and make crystal clear water flow from rocks. (149, 63 – 64)

162. I come to remind you of the Law that cannot be wiped from your conscience, not forgotten by your heart nor argued with, for it was dictated by the Mind of Wisdom, the Universal Mind, so that each man would have inside himself the light that would guide him on the road to God.

163. It is necessary to have a deep knowledge of the Law so that all the acts of life adhere to truth and justice. Not knowing the Law, you are liable to commit many errors, and I ask: Has your conscience never urged you to the light of knowledge? Truly I tell you, your conscience has never been inactive or indifferent. It is your heart and your understanding that reject the inner light, because they are fascinated by the splendor of the outward lights, [which is] the knowledge of the world. (306, 13 – 14)

164. Now that I am making a broad explanation of My Teaching, I must make you understand that all you do that is outside the laws that govern the spirit and the material, is to the detriment of both.

165. Conscience, intuition, and knowledge are the guides that go with you to point out the path of right and to help you avoid stumbling blocks. These lights are of the spirit, but it is necessary to let them shine. When that clarity is found in each of you, you will exclaim: “Father, your seed of redemption has sprouted in My being, and your word has finally flowered in My life!” (256, 37 – 38)

166. I have come to give greatness to your spirit, a greatness which exists in the compliance with My Law, which is love. Yet you must make yourselves worthy of this greatness, fulfilling your mission in imitation of your Master. (343, 29)

167. I have always told you: take the satisfactions that your world can offer you, but take them within My Law, and you will be perfect.

168. You frequently hear the clamoring of your conscience, and it is because you have not harmonized the material and the spiritual with the Law I have given.

169. Many times you continue to sin because you believe that you cannot be pardoned, an ignorant belief, for My heart is a door eternally open to the repentant.

170. Do you not have living within you the hope that motivates you to wait for a better day? Do not allow melancholy and desperation to invade you, think of My love, which is always with you. Seek in Me the answer to your doubts, and soon you will feel illuminated by a new revelation, the light of faith and hope will rekindle deep within your spirit, and then you will be a fortress for the weak. (155, 50 – 53)

171. Live always prepared to forgive those who offend you. Meditate in advance [about the fact] that those who offend their brothers do so from a lack of light, and I tell you that forgiveness is the only thing that can bring light to those hearts. Resentment and revenge only augment the darkness and attract more pain. (99, 53)

172. Your conscience, which requests and expects perfect deeds from you, will not allow you to feel true peace until you know how to practice true forgiveness with your brothers.

173. Why would you hate those who offend you when they are simply the means for you to come to Me? If you practice forgiveness, you will achieve merits, and when you enter the Kingdom of Heaven, you will see those on earth who helped you to evolve. Then you will ask the Father to help those beings to be saved and come to the Lord as well. Your intercession will help them to attain that blessing. (44, 44 – 45)

174. Do not reject those who, in their desperation, blaspheme against you; for them I furnish you with a drop of My balsam.

175. Prepare yourselves to forgive those who offend you in what is most precious to you. Truly I tell you, whenever you give your true and sincere pardon in these tests, you ascend one more step on the ladder to your elevation.

176. Would you then resent and deny forgiveness to those who are helping you to come closer to Me? Would you renounce the spiritual delight of imitating Me, allowing violence to cloud your mind, and returning blow for blow?

177. Truly I tell you, this humanity does not yet know the power of forgiveness and the miracles it works. They will be convinced of this truth when they have faith in My word. (111, 64 – 67)

178. Beloved people: Join yourselves to your brothers, and when you are in communion with Me you will forgive even the most serious offenses through the love that I have inspired in you. How could you fail to forgive those who do not know what they are doing? And they do not know, because they do not understand the damage they are doing to themselves. (359, 25)

179. Forgive as many times as you are offended. Do not even count the times you must confer forgiveness. Your destiny is so elevated that you must not delay yourselves with these stumbling blocks on the path, for ahead great missions await you.

180. Keep your spirit always disposed to love, understanding, and the good, so that you may be placed in the higher planes.

181. And so, just as in times past, many of your brothers have written beautiful pages in the Eternal Book of the Spirit with their works, and imitating them you will continue that history as an example and a delight to the new generations that will come to the earth. (322, 52)

182. Cultivate peace; love it, and spread it everywhere, for humanity is very needful of it.

183. Do not let yourselves be disturbed by the vicissitudes of life, so that you can remain always strong and ready to give of what you possess.

184. That peace, which is the patrimony of every spirit, has fled in this Era and given way to war, and to torture nations, destroy institutions, and disconcert the spirits.

185. This is because evil has made itself lord over the human heart, and hatred, insane ambition, and unchecked greed spread causing harm, but how brief will be their reign.

186. I announce, for your joy and tranquility, that your liberation is close. In pursuit of that ideal a multitude of beings yearning to breathe an atmosphere of brotherhood, purity, and health are working. (335, 18)

187. You will perform charitable deeds during the course of your journey, for that is your mission. You have many spiritual gifts with which to be charitable in different ways. If you are able to prepare yourselves, you will perform that which you call impossible.

188. The charity that you render by means of a coin, although it is charity, is the least elevated that you can give.

189. You should convey love, forgiveness and peace to the heart of your fellowmen.

190. I do not want any more Pharisees or hypocrites protected by My Law. I want disciples who feel the pain of their fellowmen. I will forgive all those who arise with repentance, regardless of the sect or religion which they profess, and I will allow them to see the path of right clearly. (10, 104 – 107)

191. Hear Me: Be humble in the world and sow goodness so that you may gather your fruits in heaven. If when you do evil you are not glad of witnesses, why do you wish to have them when you do good works? What is there to be vain of if you have merely fulfilled your duty?

192. Understand that because you are so small and so human, praise damages your spirit.

193. Why, when you perform a good work do you immediately expect your Father to give you the reward? Those who think in this way are not working disinterestedly, and so their charity is false, and their love far from being true.

194. Allow the world to see that you do good works, not so that you can receive homage, but only to give good examples and teachings, and to bear witness to My truth. (139, 56 – 58)

195. When your spirit presents itself in the spiritual valley to have its deeds on earth evaluated, I will ask you most about those things which you requested and about what you might have done on behalf of your brothers. Then you will recall My words of this day. (36, 17)

196. In the Second Era, humanity gave Me a wooden cross to whose martyrdom men sentenced and made Me suffer; but upon My Spirit I carried a heavier and more cruel one: that of your imperfections and of your ungratefulness.

197. Would you be capable of reaching My presence carrying upon your shoulders a cross of love and sacrifice for your fellowmen? Know that for that purpose I sent you to earth, therefore your return shall be when you present yourselves with your mission fulfilled. That cross will be the key that will open for you the gates of the promised realm. (67, 17 – 18)

198. I do not ask that you leave everything, as I asked of those who followed Me in the Second Era, among which, He who had his parents left them, He who had a spouse left her; they abandoned their home, their riverbank, their boats and their nets; they left everything in order to follow Jesus. Nor am I saying that it is necessary for you to shed your blood in this period. (80, 13)

199. Understand that you have to transform yourselves spiritually and materially, that many of your customs and traditions, a heritage of your ancestors, shall have to disappear from your life in order to give way to spirituality. (63, 15)

200. Not everyone will yet understand the meaning of “spirituality,” nor will they understand why I ask you to achieve that height. Can you be meek and obedient to My commandments when you do not even know what I ask of you?

201. But there are those who understand the ideal that the Master is inspiring in his disciples, and they are hurrying to obey his instructions. (261, 38)

202. If you truly yearn to be masters of spirituality, you must be perseverant, patient, studious, and observant, for that is when you shall have the opportunity along the way to gather the fruit of your works, and gather the experience which is the light and knowledge of the true life. (172, 9)

203. I bring a new lesson through which you will learn to live spiritually on earth, which is the true life destined by God for men.

204. I have already told you that “spirituality” does not mean Mysticism, religious fanaticism, or supernatural practices. Spirituality is harmony between the spirit and the material, observance of both Divine and human law, simplicity and purity in life, deep and absolute faith in the Father, and trust and joy in serving God in your fellow man: ideals of the perfection of the moral and the spiritual. (279, 65 – 66)

205. You ask the significance of the seven steps of the ladder, and to be sure your Master tells you: the number seven symbolizes spirituality, the spirituality I wish to see in My chosen people of Israel.

206. You must come to Me with all your virtues and gifts developed. On the seventh step, or stage of your evolution, you will come to Me, and see glory open its gates to receive you. (340, 6)

207. For now, understand that as long as men do not achieve complete spirituality they will need their material temples, and will need to place before their eyes the forms and images that make them feel My presence.

208. The degree of spirituality or materialism of humanity can be measured by their form of worship. The materialist seeks Me in the things of the earth, and if He cannot see Me according to his wishes, He represents Me in some fashion so as to make himself believe He has Me before him.

209. He who conceives of Me as Spirit feels Me inside him, around him, and in all that surrounds him, because He himself has become My temple. (125, 49 – 51)

210. Offer Me spiritual worship; do not be like those who raise temples and altars gilded with gold and precious stones, or who carry out great pilgrimages and punish themselves with hard and cruel flagellation, and who offer prayers and devotions prostrate on their knees, but who have still been unable to confide their hearts to Me. I have come to touch them through the conscience, and so I say: Who speaks, saying what He does, and proclaims it to the four winds, has no merit before the Celestial Father. (115, 9)

211. In order to obey My law, you must pray, always elevating your spirits toward your Father.

212. I have seen that in order to pray you prefer solitude and silence, and that is the right thing to do when trying to find inspiration through prayer, or when you want to give thanks to Me. But I also say to you that you should practice prayer in whatever condition you find yourselves, so that you might know how to summon My help in the more difficult periods of your lives without losing serenity, self-control, faith in My presence, and self-confidence. (40, 34 – 35)

213. Tell Me your sorrows in silence, and confide to Me your yearnings. Though I know them all, I wish you to form your own prayer until you practice the perfect communication of your spirit with the Father. (110, 31)

214. You have realized the reach of prayer, and have understood the immense power that it has when you offer it up to remedy a spiritual need just as to ask for the solution to a material affliction.

215. Remember that many times it has been enough for you to utter the word “Father” for your entire being to tremble and your heart to feel filled by the comfort given by love.

216. Know that when your heart calls to Me with tenderness, My Spirit too trembles with pleasure.

217. When you call Me, “Father” – when that name springs from your being, your voice is heard in heaven, and you gain one of the secrets of the arcane. (166, 49 – 51)

218. It is necessary that you learn to ask, to wait, and to receive, and that you never forget to give what I have conceded you; that is what contains the greatest merit. Pray for those who die day after day in war. I shall concede to those who pray with a clean heart that before 1950, all those who have died in war will rise spiritually to the light*. (84, 53) * Refers to the victims of World War II, at a time when these teachings were given.

219. Today you are young pupils, and do not always correctly understand My lesson. For now, speak to God with your heart and your thoughts, and He will answer in the innermost depths of your being. His message, which will speak in your conscience, will be a voice clear, wise, and loving that you will find little by little, and to which you will later grow accustomed. (205, 47)

220. Do not be surprised or scandalized if I tell you that all the power, pomp, and splendor of your religions must disappear, and that when that happens the spiritual meal will be prepared to which will come multitudes hungry for love and truth.

221. Many men, upon hearing these words, will deny that they are mine. I must ask them why they are indignant. What is it they defend? Their lives? I defend that. My Law? I keep watch over that as well.

222. Do not fear, none will die for My cause; only evil will die, because goodness, truth, and justice shall prevail eternally. (125, 54 – 56)

223. Do you think that it will be difficult for this scientific and materialistic world to return to feeling an inclination toward spirituality? I tell you that nothing is difficult, for My power is infinite. Elevation, faith, light, and goodness are more of an imperative for the spirit than food, water, and sleep are for the body.

224. If the gifts, powers, and attributes of the spirit have been dormant for much time, they will yet awaken to My call, and make spirituality, with all its prodigies, return to mankind because now they are more prepared to comprehend them. (159, 7 – 8)

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flagge fr  Chapitre 63-2… Apostolat et spiritualité

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-2… Apostolat et spiritualité
Enseignement 2… 112 – 224 – Révélations de Jésus-Christ

Apostolat et spiritualité
Cela dit le Seigneur…

112. Apprenez à vous aimer, à vous  bénir, à vous pardonner les uns les  autres, à être manses et doux, bons et  nobles, et comprenez que, dans le cas  contraire, vous ne connaîtrez pas, dans  votre vie, le plus faible reflet des  oeuvres du Christ, votre Maître.

113. Je m’adresse à tous, et vous  invite à détruire les erreurs qui,  pendant tant de siècles, vous ont  freinés dans votre évolution. (21, 22- 23)

114. N’oubliez pas que vous trouvez  votre origine dans Mon amour.  Aujourd’hui, votre coeur se trouve  endurci par l’égoïsme, mais quand il  redeviendra sensible à toute  inspiration spirituelle, il éprouvera de  l’amour à l’égard de ses semblables et  expérimentera la douleur d’autrui  comme s’il s’agissait de la sienne.  C’est alors que vous serez capables  d’accomplir le précepte qui vous dit  «de vous aimer les uns les autres».  (80, 15)

115. Ce monde est un terrain propice  pour que vous y travailliez; en lui il y  a la douleur, la maladie, le péché sous  toutes ses formes, le vice, la désunion,  la jeunesse égarée, la vieillesse sans dignité, les mauvaises sciences, la  haine, la guerre et le mensonge.

116. Voici les terres où vous allez  travailler et semer. Cependant, si cette  lutte qui vous attend parmi l’humanité vous paraît gigantesque, en vérité je  vous le dis, bien qu’étant grande, cette  lutte ne peut se comparer en rien à  celle que vous aurez à entamer contre  vous-mêmes : lutte de l’esprit, de la  raison et de la conscience, contre les  passions de la matière, son amour  pour elle-même, son égoïsme, sa  matérialité. Et aussi longtemps que  vous n’aurez pas triomphé de vous- mêmes, comment pourrez-vous parler  sincèrement d’amour, d’obéissance,  d’humilité et de spiritualité envers vos  frères? (73, 18-19)

117. La vertu a été méprisée et  considérée comme quelque chose de  nocif ou d’inutile; le temps est arrivé  pour vous, à présent, de comprendre  que la vertu est la seule qui pourra  vous sauver, qu’elle vous fera  ressentir la paix et qu’elle vous  comblera de satisfactions; mais la  vertu souffrira encore de nombreux  faux-pas et vexations pour pouvoir  pénétrer dans tous les coeurs.

118. Les soldats qui la défendront  devront déployer un grand effort et  lutter avec foi. Où sont-ils ces soldats  du bien, de la charité et de la paix?  Croyez-vous être ceux-là?

119. Vous vous examinez  intérieurement et me répondez que  vous n’êtes pas de  ceux-là; en  revanche, Moi je vous dis que, avec de  la bonne volonté, vous pourrez, tous,  être ces soldats. Pourquoi, dès lors,  pensez-vous que je sois venu parmi  vous? (64, 16)

120. Aimez, exprimez-vous quand il y  a lieu de le faire, taisez-vous quand il  convient de vous taire, ne dites à  personne que vous êtes mes élus,  fuyez l’adulation et ne rendez pas  publique la charité que vous  accomplissez, travaillez en silence, en  témoignant, par vos actes d’amour, de  la vérité de ma Doctrine.

121. Votre destin est d’aimer. Aimez,  parce que c’est ainsi que vous  effacerez vos taches, tant de votre vie  actuelle que de vies antérieures. (113,  58-59)

122. Repoussez l’adulation, parce  qu’elle est une arme qui détruira vos  nobles sentiments. Elle est l’épée qui  peut donner la mort à cette foi que j’ai  allumée en votre coeur.

123. Comment pourriez-vous  permettre que les hommes détruisent  l’autel que vous renfermez au fond de  votre être? (106, 47-48)

124. Ne confondez pas humilité et  pauvreté vestimentaire; ne croyez pas  non plus qu’est humble celui qui se  sous-estime, ceci constituant la raison  qui l’oblige à servir les autres et à  s’incliner devant eux. Laissez-Moi  vous dire que vous rencontrerez la  véritable humilité dans celui qui,  sachant valoriser qu’il est quelqu’un et  sachant qu’il possède quelque  connaissance, sait descendre vers les  autres partager, avec eux, ce qu’il  possède.

125. Quelle émotion tellement  agréable ressentez-vous lorsque vous  voyez un homme, notable entre les  hommes, vous manifester un geste  d’affection, de compréhension,  d’humilité. Cette même sensation,  vous pouvez la faire sentir à ceux qui  sont ou qui se sentent inférieurs à  vous.

126. Sachez descendre de votre  piédestal, sachez tendre la main sans  éprouver de supériorité, sachez vous  montrer compréhensifs. Je vous  affirme que, dans ces cas, celui qui  reçoit la marque d’affection, l’aide ou  la consolation n’est pas le seul à se  réjouir, mais aussi celui qui l’offre,  parce qu’il sait qu’au-dessus de lui, il  y en a Un qui lui a offert des preuves  d’amour et d’humilité, et que Celui-là  est son Dieu et Seigneur. (101, 60-62)

127. Vivez avec pureté, avec humilité  et avec simplicité. Accomplissez tout  ce qui est juste dans le cadre de ce qui  est humain, de même que tout se qui  est en relation avec votre esprit.  Ecartez de votre vie le superflu,  l’artificiel, le nocif et réjouissez-vous,  en échange, de tout ce qu’il y a de bon  dans votre existence. (131, 51)

128. Ne voyez jamais d’ennemis en  personne, considérez tous les hommes  comme des frères, c’est cela votre  mission; si vous persévérez jusqu’à la  fin, la justice et l’amour triompheront  sur la Terre, et cela vous procurera la  paix et la sécurité que vous désirez  tellement. (123, 65)

129. Libérez votre coeur afin qu’il  commence à ressentir la souffrance  des autres, ne le maintenez pas soumis  ni dédié à percevoir exclusivement ce  qui concerne votre personne. Cessez  d’être indifférents aux épreuves que  traverse l’humanité.

130. Quand votre amour sera-t-il  suffisamment grand pour embrasser  beaucoup de vos semblables, pour les  aimer comme vous aimez ceux qui  sont de votre sang et de votre chair?

131. Si vous saviez que vous l’êtes  davantage par l’esprit que par la  matière, beaucoup ne le croiraient pas,  mais je vous dis que vous êtes  certainement plus frères par l’esprit  que par l’enveloppe que vous portez,  parce que l’esprit appartient à  l’éternité tandis que la matière, en  revanche, est passagère.

132. Considérez, dès lors, comme une  vérité le fait que les familles, ici sur la  Terre, se forment aujourd’hui pour se  défaire demain, alors que la famille  spirituelle existe pour toujours. (290,  39-41)

133. Vous qui écoutez ces paroles,  croyez-vous que je puisse semer en  votre coeur de l’antipathie ou de la  mauvaise volonté à l’égard de vos  frères qui professent des religions  différentes? Jamais, disciples! C’est  vous qui devez commencer à donner  l’exemple de fraternité et d’harmonie,  en considérant et en les aimant tous  avec le même sentiment qui vous  anime quand  vous considérez ceux  qui comprennent votre façon de  penser. (297, 49)

134. Je sais que plus votre  connaissance sera importante, plus  grand aussi sera votre amour à Mon  égard. Quand je vous dis : «Aimez- moi», savez-vous ce que je veux vous  dire? Aimez la vérité, aimez la vie,  aimez la lumière, aimez-vous les uns  les autres, aimez la vraie vie. (297, 57- 58)

135. Sachez, disciples, que l’objectif  de votre lutte est cet état spirituel que  la douleur n’atteint pas, et cet objectif  se réalise par le biais de mérites, de  luttes, d’épreuves, de sacrifices et de  renoncements.

136. Observez ces cas de patience, de  foi, d’humilité et de conformité, que  vous découvrez parfois en certains de  vos frères. Ils sont des esprits,  envoyés par Moi, afin de donner  l’exemple de la vertu parmi  l’humanité. Apparemment, le destin  de ces créatures est triste, cependant  elles, en leur foi, savent qu’elles sont  venues pour accomplir une mission.

137. Dans votre histoire, vous avez  recueilli de grands exemples de mes  envoyés et disciples, des noms que  vous connaissez de mémoire; mais,  n’allez pas pour autant désavouer les  petits exemples que vous palpez sur  votre chemin. (298, 30-32)

138. Ne croyez pas que seulement au  sein du peuple d’Israël ont existé des  prophètes, des précurseurs et des  esprits de lumière. J’ai en ai envoyé  aussi quelques-uns dans d’autres  peuples, mais les hommes les  considérèrent comme des dieux et non  comme des envoyés, et créèrent, par  leurs enseignements, des religions et  des cultes. (135, 15)

139. Regardez toujours en premier  lieu la poutre que vous portez  disciples, pour avoir le droit de vous  fixer dans le brin de paille que votre  frère a dans l’oeil.

140. Je veux vous dire en cela que  vous ne ferez pas usage de ma  Doctrine pour juger les actes de vos  frères au sein de leurs différentes  religions.

141. Certes, je vous dis que dans tous  les chemins, existent des coeurs qui me  cherchent vraiment, au travers d’une  vie noble et parsemée de sacrifices.

142. Néanmoins, le disciple a  l’habitude de Me demander  fréquemment pourquoi j’autorise cette  diversité d’idées, qui parfois se  contredisent et qui établissent des  différences et causent des haines entre  les hommes.

143. Le Maître vous dit : cela a été  permis, parce qu’il n’y a pas deux  esprits qui possèdent exactement la  même compréhension, la même  lumière ou la même foi et, comme de  plus, le libre arbitre vous fut concédé  pour choisir le chemin, vous n’avez  jamais été obligés de suivre cette voie  de la Loi, mais vous y avez été invités,  en vous laissant libres de gagner de  véritables mérites à la recherche de la  vérité. (297, 23-24)

144. Je veux que vous appreniez à ne  pas être légers dans vos jugements, ni  à vous laisser influencer facilement  par la première impression.

145. Je vous formule cet  avertissement, afin que lorsque vous  analysez ma parole, ou lorsque vous  avez à donner une opinion à propos de  doctrines, religions, philosophies,  cultes, révélations spirituelles ou  scientifiques, vous reconnaissiez que  ce que vous savez n’est pas la seule  chose qui existe et que la vérité que  vous connaissez est une infime partie  de la Vérité absolue, qui se manifeste  ici d’une certaine forme, mais qui peut  se manifester sous bien d’autres  formes inconnues pour vous. (266, 33)

146. Respectez les croyances  religieuses de vos frères et, lorsque  vous entrez dans leurs églises,  découvrez-vous avec un sincère  recueillement, sachant que je suis  présent dans tout culte.

147. Ne désavouez pas le monde pour  Me suivre, et ne vous éloignez pas de  Moi en invoquant le prétexte que vous  avez des obligations envers le monde;  apprenez à fondre les deux lois en une  seule. (51, 53)

148. N’est-ce pas Moi qui bénis  l’humanité entière, sans distinguer  personne? C’est là, sous ce manteau  de protection, que sont enveloppés  tant les bons et les manses, que les  orgueilleux et les criminels. Pourquoi  ne M’imitez-vous pas? Ou peut-être  éprouvez-vous de la répugnance pour  les actions des autres?

149. N’oubliez pas que vous faites  partie de l’humanité, que vous devez  l’aimer et lui pardonner, mais non la  rejeter, parce que cela reviendrait à  éprouver du dégoût pour vous-mêmes.  Tout ce que vous voyez en vos  semblables, vous l’avez aussi en vous,  à un niveau plus ou moins important.

150. C’est pourquoi je souhaite que  vous appreniez à analyser votre for  intérieur, afin que vous connaissiez  votre face spirituelle et morale. C’est  ainsi que vous saurez vous juger vous- mêmes et que vous aurez le droit de  vous fixer dans les autres.

151. N’allez pas rechercher de défauts  en vos frères; ceux que vous avez  suffisent déjà amplement! (286, 41- 42)

152. Croyez-vous que vous observez  mon précepte de vous aimer les uns  les autres en enfermant égoïstement  votre amour dans votre famille? Les  religions croient-elles observer cette  maxime en reconnaissant seulement  leurs fidèles et en désavouant ceux qui  appartiennent à une autre secte?

153. Les grands peuples de ce monde,  qui claironnent civilisation et progrès,  pourront-ils prétendre avoir  spirituellement atteint le progrès et  avoir respecté cet enseignement de  Jésus, quand tous leurs efforts consistent à se préparer pour la guerre  fratricide?

154. Ah, humanité, vous qui n’avez  jamais su apprécier la valeur de ma  parole et qui n’avez pas voulu vous  asseoir à la table du Seigneur, parce  qu’il vous a paru trop humble!  Néanmoins, ma table vous attend  encore toujours avec le pain et le vin  de la vie pour votre esprit. (98, 50-51)

155. Ne considérez pas mon OEuvre  comme une charge et ne dites pas que  l’accomplissement de la merveilleuse  mission d’aimer le Père et vos frères  représente un lourd fardeau pour votre  esprit. Ce qui est lourd, c’est la croix  d’iniquités propres et d’autrui pour  lesquelles vous devriez pleurer,  saigner et même mourir.  L’ingratitude, l’incompréhension,  l’égoïsme, la calomnie seront comme  un fardeau au-dessus de vous, si vous  leur offrez refuge.

156. A l’homme réticent,  l’observation de ma Loi pourra  paraître difficile et pénible, parce  qu’elle est parfaite et qu’elle ne  protège ni l’iniquité, ni le mensonge;  en revanche, pour l’obéissant, la Loi  constitue son bastion, son soutien, son  salut. (6, 16-17)

157. Je vous déclare aussi : les  hommes doivent croire dans les  hommes, avoir foi et confiance les uns  en les autres, parce que vous devez  vous convaincre que, sur la Terre, tous  ont besoin les uns des autres.

158. Ne croyez pas que je me flatte  quand vous dites que vous avez la foi  en Moi, et que je sais que vous doutez  de tout le monde, parce que ce que  J’attends de vous est que vous  M’aimiez au travers de l’amour que  vous manifestez envers vos  semblables, en pardonnant à ceux qui  vous offensent, en témoignant de  charité à l’égard du plus pauvre, du  plus petit ou du plus faible, en aimant  indistinctement vos frères et en  mettant dans toutes vos oeuvres du  plus grand désintérêt et de la vérité.

159. Apprenez de Moi que je n’ai  jamais douté de vous, que j’ai foi en  votre salut et confiance dans le fait  que vous vous lèverez pour atteindre  la vraie vie. (167, 5-7)

160. Aimez votre Père, faites la  charité à vos semblables, éloignez- vous de tout ce qui est nocif pour  votre vie humaine ou pour votre  esprit. C’est cela que ma Doctrine  vous enseigne. Où voyez-vous des  difficultés ou des impossibilités?

161. Non, peuple bien aimé, il n’est  pas impossible d’accomplir ma parole.  Ce n’est pas elle qui est difficile, mais  votre correction, votre régénération et  votre spiritualité, parce que vous  manquez de sentiments nobles et  d’aspirations élevées. Mais, étant  donné que je sais que tous vos doutes,  toutes vos ignorances et vos  indécisions devront disparaître, je  continuerai à vous instruire, parce que  l’impossible n’existe pas pour Moi. Je  peux convertir les pierres en pain de  vie éternelle et je peux faire jaillir de  l’eau cristalline des roches. (149, 63- 64)

162. Je viens pour vous rappeler la  Loi, celle qui ne peut être effacée de  votre conscience, ni oubliée de votre  coeur, ni discutée, parce qu’elle fut  dictée par l’Esprit Sage, l’Esprit  Universel, afin que chaque homme ait,  intérieurement, la lumière pour le  guider sur son chemin vers Dieu.

163. Il est nécessaire d’avoir une  profonde connaissance de la Loi pour  que tous les actes de la vie soient  attachés à la vérité et à la justice. En  ne connaissant pas la Loi, vous êtes  sujets à commettre beaucoup  d’erreurs, et Moi je vous demande si,  par hasard, votre conscience ne vous a  jamais induits à la lumière de la  connaissance. En vérité je vous le dis,  la conscience n’est jamais restée  inactive ou indifférente. C’est votre  coeur, et aussi votre entendement, qui  rejettent la lumière intérieure, en étant  fascinés par la splendeur de la lumière  extérieure, c’est-à-dire par le savoir du  monde. (306, 13-14)

164. Maintenant que je viens vous  fournir une plus ample explication de  mon Enseignement, je dois vous faire  comprendre que tout ce que vous  feriez en-dehors des lois qui régissent  l’esprit ou la matière, constitue un  préjudice pour tous deux.

165. La conscience, l’intuition et la  connaissance sont les guides qui, en  votre compagnie, iront vous indiquer  le chemin juste et vous éviteront des  faux-pas. Ces lumières sont celles de  l’esprit, mais il est indispensable de  les laisser briller. Quand cette clarté  sera en chacun de vous, vous vous  exclamerez : «Père, votre semence de  rédemption germa en mon être et ta parole enfin fleurît dans ma vie!»  (256, 37-38)

166. Je suis venu pour doter votre  esprit de grandeur, grandeur qui réside  dans l’observation de ma Loi qui est  mon amour, mais vous devez vous  rendre dignes de cette grandeur en  accomplissant votre mission dans  l’imitation de votre Maître. (343, 29)

167. Je vous dirai toujours de prendre  les satisfactions que votre monde peut  vous offrir, mais d’en profiter dans le  cadre de ma Loi. C’est alors que vous  serez parfaits.

168. Fréquemment, vous entendez la  complainte de votre conscience, parce  que vous n’avez pas harmonisé  matière et esprit avec la Loi que je  vous ai donnée.

169. Souvent, vous continuez de  pécher parce que vous croyez n’avoir  pas droit au pardon, ce qui est une  croyance ignorante, parce que mon  coeur est une porte éternellement  ouverte au repentir.

170. L’espérance qui vous anime à  attendre un meilleur lendemain ne vit- elle peut-être, pas à l’intérieur de  vous? Ne vous laissez pas envahir par  la mélancolie et le désespoir, pensez à  mon amour qui est toujours avec vous.  Recherchez en Moi la réponse à vos  doutes, et vous verrez que vous vous  sentirez bientôt illuminés par une  nouvelle révélation, la lumière de la  foi et de l’espérance s’allumera au  plus profond de votre esprit. Alors,  vous serez le bastion des faibles. (155,  50-53)

171. Vivez toujours sur vos gardes,  afin de pouvoir pardonner avec le  coeur à ceux qui vous offenseront;  méditez à l’avance, parce que celui  qui offense son frère manque de  lumière; et Moi je vous affirme que le  pardon est le seul qui puisse éclairer  ces coeurs. La rancoeur ou la  vengeance amplifient les ténèbres et  attirent la souffrance. (99, 53)

172. Ce sera votre conscience, celle  qui vous demande et attend de vous  des actions parfaites, qui ne vous  laissera pas tranquille jusqu’à ce que  vous sachiez pratiquer le véritable  pardon à l’égard de vos frères.

173. Pourquoi devez-vous haïr ceux  qui vous offensent, s’ils ne  représentent que des échelons pour  que vous arriviez à Moi? Vous  gagnerez des mérites en pardonnant  et, lorsque vous serez dans le  Royaume des Cieux, vous verrez, sur  la Terre, ceux qui vous aidèrent dans  votre élévation; alors, vous  demanderez au Père qu’eux aussi  trouvent les moyens de se sauver et  d’arriver jusqu’au  Seigneur; et c’est  votre intercession qui leur fera  atteindre cette grâce. (44, 44-45)

174. Ne vous écartez pas de ceux qui,  dans leur désespoir, en arrivent à  blasphémer contre vous; je vous  donne, pour cela, une goutte de mon  baume.

175. Préparez-vous à pardonner à tous  ceux qui vous offenseraient dans ce  qui vous est le plus cher; certes, je  vous dis que, chaque fois que dans  l’une de ces épreuves, vous  accorderez le pardon sincère et  véritable, vous aurez gravi un échelon  de plus sur le chemin de votre salut.

176. Allez-vous, dès lors, éprouver de  la rancoeur et refuser le pardon à ceux  qui vous aident à vous rapprocher de  Moi? Allez-vous renoncer au délice  spirituel de M’imiter, en laissant la  violence aveugler votre cerveau pour  répondre au coup par coup?

177. En vérité je vous le dis, cette  humanité ne connaît pas encore la  force du pardon et les miracles qu’il  accomplit. Elle se convaincra de cette vérité lorsqu’elle aura la foi en ma  parole. (111, 64-67)

178. Peuple aimé, unifiez-vous à vos  frères, pour que lorsque vous êtes en  communion avec Moi, vous  pardonniez même les offenses les plus  graves, pour l’amour que je vous ai  inspiré. Comment ne devrez-vous pas  pardonner à celui qui ne sait pas ce  qu’il fait? Et sêil ne le sait pas, cêest  parce qu’il lêignore car c’est à lui- même qu’il se fait ce mal. (359, 25)

179. Pardonnez autant de fois que  vous fûtes offensés. Ne prenez même  pas en compte le nombre de fois que  vous devez pardonner. Votre destin  est si haut que vous ne devez pas vous  arrêter à ces obstacles du chemin,  parce que de très grandes missions  vous attendent plus tard.

180. Maintenez toujours l’esprit  disposé à l’amour, à la compréhension et au bien, pour vous situer à des plans  supérieurs.

181. Et, à l’instar de bon nombre de  vos frères qui, dans les temps passés,  écrivirent, grâce à leurs oeuvres, des  pages merveilleuses dans le Livre  éternel de l’esprit, en les imitant, vous  continuerez cette histoire pour  l’exemple et le délice de nouvelles  générations qui viendront sur la Terre.  (322, 52)

182. Cultivez la paix, aimez-la et  diffusez-la partout, parce que c’est  d’elle que l’humanité a le plus besoin!

183. Ne vous laissez pas troubler par  les vicissitudes de la vie, afin de rester  toujours forts et prêts à donner ce que  vous possédez.

184. Cette paix, qui est patrimoine de  tout esprit, s’est enfuie, en ce temps,  pour céder le pas à la guerre et torturer  des nations, détruire des institutions et  anéantir les esprits.

185. Il faut dire que le mal s’est  emparé du coeur humain; la haine,  l’ambition démente et malsaine et la  convoitise effrénée se répandent en  faisant des ravages, mais combien bref  sera leur règne!

186. Pour votre plaisir et votre tranquillité, je vous annonce que votre  libération est déjà proche, à laquelle,  en quête de cet idéal, des multitudes  d’êtres travaillent, désireux de respirer  une atmosphère de fraternité, de  pureté et de santé. (335, 18)

187. Vous ferez la charité tout au long  de votre périple, c’est votre mission.  Vous disposez de nombreux dons  spirituels pour faire la charité de  différentes manières. Si vous savez  vous préparer, vous réaliserez ce que  vous appelez l’impossible.

188. La charité que vous pourriez faire  au moyen d’une monnaie, bien  qu’étant de la charité, sera la moins  élevée que vous puissiez faire.

189. Vous devez apporter l’amour, le  pardon et la paix au coeur de vos  frères.

190. Je ne veux plus de pharisiens ni  d’hypocrites réfugiés dans ma Loi! Je  veux des disciples qui ressentent la  souffrance de leurs semblables. Je  pardonnerai à tous ceux qui se  lèveront en se repentant, quêimporte la  secte ou la religion qu’ils professent,  et je leur ferai contempler clairement  le véritable chemin. (10, 107-107)

191. Ecoutez-Moi : soyez humbles  dans le monde et semez le bien en lui,  afin dêen récolter les fruits au ciel. Si,  quand vous agissez mal, il ne vous  plaît pas d’avoir des témoins,  pourquoi vous plaît-il, dès lors, d’en  avoir quand vous accomplissez de  bonnes actions? De quoi pouvez-vous  vous enorgueillir, si vous n’avez fait  qu’accomplir votre devoir?

192. Comprenez, qu’étant donné que  vous êtes si petits et si humains, les  hommages sont préjudiciables à votre  esprit.

193. Pourquoi, après avoir fait une  bonne action, espérez-vous  immédiatement que votre Père vous  récompense? Celui qui pense de la  sorte n’agit pas de manière  désintéressée et, par conséquent, sa  charité est fausse et son amour est très  loin d’être vrai.

194. Permettez au monde de voir que  vous accomplissez de bonnes actions,  mais non dans le but de recevoir des  hommages, mais seulement de donner  de bons exemples, des enseignements,  et témoigner de ma vérité. (139, 56- 58)

195. Quand votre esprit se présentera  dans la vallée spirituelle pour rendre compte de son séjour et de ses actions  sur la Terre, je vous demanderai  principalement tout ce que vous avez  demandé et tout ce que vous avez fait  pour vos frères. Alors vous vous  rappellerez de mes paroles de ce jour.  (36, 17)

196. Au Deuxième Temps, l’humanité  Me donna une croix de bois, à laquelle  les hommes me condamnèrent au  martyre, mais sur mon Esprit j’en  portai une autre bien plus lourde et  bien plus sanglante : celle de vos  imperfections et de votre ingratitude.

197. Seriez-vous capables de parvenir  à Ma présence en portant sur vos  épaules une croix d’amour et de  sacrifice pour vos semblables! Notez  que c’est dans ce but que je vous  envoyai sur la Terre; et par  conséquent, votre retour aura lieu  quand vous vous présenterez en ayant  accompli votre mission. Cette croix  sera la clef qui vous ouvrira les portes  du royaume promis. (67, 17-18)

198. Je ne vous demande pas de tout  laisser, comme je le demandai à ceux  qui Me suivirent au Second Temps, et  parmi lesquels celui qui avait ses  parents les laissa, celui qui avait une  compagne la laissa; ils abandonnèrent  leur maison, leur berge, leur bateau et  leurs filets; ils abandonnèrent tout  pour suivre Jésus. Je ne vous dis pas  non plus qu’il faille verser votre sang  en ce temps. (80, 13)

199. Comprenez que vous devez vous  transformer spirituellement et  matériellement, que beaucoup de vos  coutumes et traditions, héritage de vos  ancêtres, devront disparaître de votre  vie pour céder la place à la spiritualité.  (63, 15)

200. Vous n’allez pas tous  comprendre, pour le moment, ce que  signifie «spiritualité», ni non plus  pourquoi je vous demande de parvenir  à cette élévation. Pourriez-vous être  manses et obéissants à Mes  commandements même si vous ne  savez même pas ce que je demande de  vous?

201. Mais il y en a qui comprennent  l’idéal que le Maître inspire à ses  disciples, et ils s’empressent d’obéir à  ses directives. (261, 38)

202. Si vous désirez ardemment  parvenir à être des maîtres en  spiritualité, vous devez être  persévérants, patients, studieux et  observateurs, parce que c’est alors que  vous aurez l’occasion de récolter, sur  votre passage, le fruit de vos actions,  grâce auxquelles vous accumulerez  l’expérience qui est lumière et  connaissance de la vraie vie. (172, 9)

203. J’apporte une nouvelle leçon,  grâce à laquelle vous apprendrez à  vivre spirituellement sur la Terre, qui  est la vraie vie que Dieu a destinée  aux hommes.

204. Je vous ai déjà dit que  «spiritualité» ne veut pas dire  mysticisme, ni fanatisme religieux ou  pratiques surnaturelles. Spiritualité  signifie harmonie entre l’esprit et la  matière, observation des lois divines  et humaines, simplicité et pureté dans  la vie, foi profonde et absolue dans le  Père, confiance et joie de servir Dieu  en vos semblables; idéaux de  perfectionnement de la moralité et de  l’esprit. (279, 65-66)

205. Vous vous interrogez sur la  signification des sept échelons de  l’échelle, et votre Maître vous dit,  certes : le numéro sept symbolise la  spiritualité, c’est la spiritualité que je  souhaite voir pour mon peuple élu  d’Israël.

206. Vous devez venir à Moi avec  toutes vos vertus et tous vos dons  développés. Au septième échelon ou  étape de votre évolution, vous  arriverez à Moi et vous verrez la  gloire ouvrir ses portes pour vous  recevoir. (340, 6)

207. Pour l’instant, comprenez  qu’aussi longtemps que les hommes  n’atteindront pas la spiritualité  complète, ils auront besoin de temples  matériels et de disposer, devant leurs  yeux, des formes ou des images qui  les fassent sentir Ma présence.

208. Vous pouvez mesurer le degré de  spiritualité ou de matérialisme de  l’humanité à la forme de son culte. Le  matérialiste Me recherche dans les  choses terrestres, et s’il ne parvient  pas me voir selon ses souhaits, il me  représente sous une forme quelconque  pour croire qu’il m’a devant lui.

209. Celui qui Me conçoit en tant  qu’Esprit me sent en lui, hors de lui et  dans tout ce qui l’entoure, parce qu’il  s’est converti en mon propre temple.

210. Rendez-Moi le culte spirituel et  ne soyez pas comme ceux qui édifient  des temples et des autels brodés d’or  et de pierres précieuses, qui  entreprennent de grands pèlerinages et  se disciplinent par de dures et cruelles  flagellations, par des oraisons et des  prières, à genoux, mais qui n’ont pas  encore été capables de Me confier leur  coeur. Je suis venu les toucher au travers de la conscience, et c’est  pourquoi je vous dis : Celui qui parle  de ses actes à tout vent n’a aucun  mérite devant le Père Céleste. (115, 9)

211. Pour observer ma Loi, vous  devez prier en élevant toujours votre  esprit vers votre Père.

212. J’ai vu que, pour prier, vous  préférez la solitude et le silence, et  c’est la bonne manière quand vous  essayez de chercher l’inspiration au  travers de la prière, ou quand vous  souhaitez Me rendre grâce. Mais je  vous dis aussi que vous devez  pratiquer la prière dans n’importe  quelle condition où vous vous trouvez,  afin que vous sachiez invoquer mon  aide dans les moments les plus  difficiles de votre vie, sans perdre la  sérénité, la maîtrise de vous-mêmes, la  foi en ma présence et la confiance en  vous. (40, 34-35)

213. Racontez-Moi vos peines  silencieusement et confiez-Moi vos  plus grands souhaits. Bien que je  sache tout, je souhaite que vous  appreniez à composer votre propre  prière jusqu’à parvenir à pratiquer la  parfaite communication de votre esprit  avec le Père. (110, 31)

214. Vous vous êtes rendus compte de  la portée de la prière, et vous avez  compris le pouvoir immense qu’a  celle-ci quand vous l’élevez, aussi  bien pour remédier à un besoin  spirituel que pour demander la  solution d’une détresse matérielle.

215. Souvenez-vous qu’il vous a  souvent suffi de prononcer le mot  «Père» pour que tout votre être  s’ébranle et que votre coeur se sente  envahi par le réconfort que vous  donne son amour.

216. Sachez que lorsque votre coeur  M’appelle avec tendresse, mon Esprit  lui aussi tremble de bonheur.

217. Quand vous m’appelez «Père»,  quand ce nom jaillit de votre être,  votre voix est entendue dans le ciel et  vous décrochez un des secrets de  l’arcane. (166, 49-51)

218. Il est indispensable que vous  appreniez à demander, à attendre, à  recevoir, et que vous n’oubliiez jamais  d’offrir ce que je vous concède, ce qui  renferme le plus grand mérite. Priez  pour ceux qui meurent, jour après  jour, à la guerre. Je concéderai à ceux  qui prient avec un coeur propre que,  avant l’an 1950, tous ceux qui  mourront à la guerre ressusciteront  spirituellement à la lumière. (84, 53)

219. Aujourd’hui, vous êtes de jeunes  élèves, et vous ne comprenez pas  toujours correctement ma leçon. Pour  le moment, parlez à Dieu avec votre  coeur, avec vos pensées, et Il vous  répondra depuis le plus intime de  votre être. Son message, qui  s’exprimera dans votre conscience,  sera une voix claire, sage et  affectueuse que vous découvrirez peu  à peu, et à laquelle vous vous  familiariserez plus tard. (205, 47)

220. Ne soyez pas surpris ou  scandalisés si je vous dis que toute la  splendeur, le pouvoir et le luxe de vos  religions devront disparaître et que,  lorsque cela se réalisera, la table  spirituelle sera préparée où viendront  s’alimenter les multitudes affamées  d’amour et de vérité.

221. Beaucoup d’hommes, à l’écoute  de ces mots, nieront qu’ils soient des  miens; mais je leur demanderai alors  pourquoi ils s’indignent, et ce qu’ils  défendent. Leur vie? Celle-là, c’est  Moi qui la défends. Ma Loi? J’y veille  aussi.

222. N’ayez crainte, personne ne  mourra pour ma cause; seul mourra le  mal, parce que le bien, la vérité et la  justice prévaudront éternellement.  (125, 54-56)

223. Pensez-vous qu’il soit difficile  que ce monde scientifique et  matérialiste vienne à sentir un  penchant pour la spiritualité? Je vous  dis que ce n’est en rien difficile, parce  que mon pouvoir est infini.  L’élévation, la foi, la lumière et le  bien constituent, pour l’esprit, une  nécessité bien plus impérieuse que ne  le sont la nourriture, la boisson et le  sommeil, pour votre corps.

224. Si les dons, les pouvoirs et les  attributs de l’esprit ont été endormis  pour longtemps, ils se réveilleront à  mon appel, et feront en sorte que la  spiritualité, avec tous ses prodiges,  revienne parmi les hommes, parce que  maintenant vous êtes plus qualifiés  pour les comprendre. (159, 7-8)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63-2… Apostolado y espiritualidad
Enseñanza 2… 112-224 – Revelaciones de Jesucristo

Apostolado y espiritualidad
Esto dice el Señor…

112. Aprended a amaros, a bendeciros, a perdonaros los unos a los otros; a ser mansos y dulces, buenos y nobles, y entended que, de no hacerlo así, no tendréis en vuestra vida ni el más leve reflejo de las obras de Cristo, vuestro Maestro.

113. A todos hablo y os invito a destruir los errores que por tantos siglos os han detenido en vuestra evolución. (21, 22 – 23)

114. No olvidéis que vuestro origen está en mi amor. Hoy vuestro corazón se encuentra endurecido por el egoísmo, mas cuando vuelva a hacerse sensible a toda inspiración espiritual, sentirá amor por sus semejantes y experimentará el dolor ajeno como si fuese propio. Entonces seréis capaces de cumplir con el precepto que os dice “Amaos los unos a los otros”. (80, 15)

115. Este mundo es campo propicio para que trabajéis; en él está el dolor, la enfermedad, el pecado en todas sus formas, el vicio, la desunión, la juventud descarriada, la ancianidad sin dignidad, las malas ciencias, el odio, la guerra y la mentira.

116. Esas son las tierras donde vais a trabajar y a sembrar; mas si os parece gigantesca esa lucha que entre la humanidad os espera, en verdad os digo que con ser grande no se compara con la que tendréis que entablar con vosotros mismos: lucha del espíritu, de la razón y la conciencia, contra las pasiones de la materia, su amor a sí misma, su egoísmo, su materialidad. Y mientras no hayáis triunfado sobre vosotros mismos, ¿Cómo podréis hablar sinceramente de amor, de obediencia, de humildad y espiritualidad a vuestros hermanos? (73, 18 – 19)

117. La virtud ha sido menospreciada y tenida como algo nocivo o inútil; ahora ha llegado el tiempo en que comprendáis que sólo la virtud os salvará, os hará sentir la paz y os llenará de satisfacciones; pero todavía ha de sufrir muchos tropiezos y vejaciones la virtud para poder penetrar en todos los corazones.

118. Los soldados que la defiendan tendrán que luchar con gran esfuerzo y fe. ¿En dónde están esos soldados del bien, de la caridad y de la paz? ¿Creéis ser vosotros?

119. Os examináis interiormente y me contestáis que no sois vosotros; en cambio, Yo os digo que con buena voluntad todos podéis ser de esos soldados. ¿Para qué creéis que he venido entonces entre vosotros? (64, 16)

120. Vosotros amad, hablad cuando debáis hacerlo, callad cuando sea conveniente, a nadie digáis que sois escogidos míos, huid de la adulación y no publiquéis la caridad que hagáis, trabajad en silencio, testificando con vuestras obras de amor la verdad de mi doctrina.

121. Amar es vuestro destino. Amad, porque así lavaréis vuestras manchas, tanto de vuestra vida presente como de vidas anteriores. (113, 58 – 59)

122. Rechazad la adulación, porque es arma que destruirá vuestros nobles sentimientos. Es espada que puede dar muerte a esa fe que Yo he encendido en vuestro corazón.

123. ¿Cómo podréis permitir que los hombres destruyan el altar que lleváis en el fondo de vuestro ser? (106, 47 – 48)

124. No confundáis la humildad con la pobreza de indumentaria; tampoco creáis que es humilde el que llevando en sí mismo una idea de inferioridad, sea esa la causa que lo obliga a servir a los demás y a inclinarse delante de ellos. Os digo, que la verdadera humildad está en aquel que, sabiendo valorizar que es alguien, y sabiendo que algún conocimiento posee, sabe descender a los demás y gusta de compartir con ellos lo que tiene.

125. Qué emoción tan grata sentís cuando miráis que un hombre notable entre los hombres, os hace una manifestación de afecto, de comprensión, de humildad. Esa misma sensación, la podéis llevar a los que sean o se sientan inferiores a vosotros.

126. Sabed descender, sabed tender la mano sin sentir superioridad, sabed ser comprensivos. Os digo, que en estos casos, no sólo goza el que recibe la prueba de afecto, la ayuda o el consuelo, sino también el que la da, porque sabe que sobre él, hay Uno que le ha dado pruebas de amor y de humildad y que Ese es su Dios y Señor. (101, 60 – 62)

127. Vivid con pureza, con humildad, sencillamente. Cumplid con todo lo que sea justo dentro de lo humano, así como con todo lo que se refiere a vuestro espíritu. Apartad de vuestra vida lo superfluo, lo artificioso, lo nocivo, y recreaos en cambio con todo lo que de bueno se encuentra en vuestra existencia. (131, 51)

128. Jamás veáis enemigos en nadie, ved en todos los hombres, sólo hermanos, esa es vuestra misión; si perseveráis en ella hasta el fin, triunfarán la justicia y el amor en la tierra, y ello os dará la paz y la seguridad que tanto anheláis. (123, 65)

129. Dadle libertad a vuestro corazón para que empiece a sentir el dolor de los demás, no lo tengáis sujeto ni dedicado a sentir exclusivamente lo que atañe a vuestra persona. Dejad de ser indiferentes a las pruebas por las que atraviesa la humanidad.

130. ¿Cuándo será tan grande vuestro amor que pueda abarcar a muchos semejantes, para amarlos como amáis a los que llevan vuestra sangre y son carne de vuestra carne?

131. Si supieseis que lo sois más por el espíritu que por la materia, muchos no lo creerían, mas os digo que: ciertamente sois más hermanos por el espíritu que por la envoltura que lleváis, porque el espíritu pertenece a la eternidad y en cambio la materia es pasajera.

132. Pensad entonces, que es una verdad que las familias aquí en la Tierra, hoy se forman y mañana se desintegran, mientras que la familia espiritual existe por siempre. (290, 39 – 41)

133. ¿Creéis vosotros, que estáis escuchando estas palabras, que Yo pudiera sembrar en vuestro corazón antipatía o mala voluntad hacia vuestros hermanos que profesan diversas religiones? Jamás, discípulos, vosotros sois los que debéis principiar a dar el ejemplo de fraternidad y armonía, viendo y amando a todos con el mismo afecto con que miráis a los que comprenden vuestra manera de pensar. (297, 49)

134. Yo sé que mientras mayor sea vuestro conocimiento, más grande será vuestro amor hacia Mí. Cuando os digo: “Amadme”, ¿Sabéis qué es lo que quiero deciros? Amad la verdad, amad la vida, amad la luz, amaos los unos a los otros, amad la vida verdadera. (297, 57 – 58)

135. Sabed, discípulos, que la meta de vuestra lucha es aquel estado espiritual hasta el cual no llega el dolor, y esa meta se alcanza con méritos, con luchas, con pruebas, sacrificios y renunciaciones.

136. Observad esos casos de paciencia, de fe, de humildad y conformidad que a veces descubrís en algunos de vuestros hermanos. Son espíritus enviados por Mí para que den ejemplo de virtud entre la humanidad. En apariencia el destino de esas criaturas es triste, sin embargo ellas, en su fe saben que han venido a cumplir una misión.

137. Grandes ejemplos de mis enviados y discípulos habéis recogido en vuestra historia, nombres que de memoria sabéis; pero no por ello vais a desconocer los pequeños ejemplos que palpáis en vuestro camino. (298, 30 – 32)

138. No creáis que sólo en el seno del pueblo de Israel han existido profetas, precursores y espíritus de luz. También en otros pueblos he enviado algunos de ellos, mas los hombres los tomaron como dioses y no como enviados y crearon bajo sus enseñanzas, religiones y cultos. (135, 15)

139. Ved siempre primero la viga que carguéis, discípulos, para tener derecho a fijaros en la paja que en su ojo lleva vuestro hermano.

140. Con esto quiero deciros que no tomaréis mi Doctrina para juzgar los actos de vuestros hermanos dentro de sus diversas religiones.

141. De cierto os digo, que en todos esos senderos existen corazones que de verdad me buscan, a través de una vida noble y sembrada de sacrificios.

142. Sin embargo, el discípulo suele preguntarme con frecuencia por qué permito esa diversidad de ideas, que a veces se contradicen y que establecen diferencias y originan odios entre los hombres.

143. El Maestro os dice: Ha sido permitido, en virtud de que no hay dos espíritus que tengan exactamente la misma comprensión, la misma luz, o la misma fe, y como además se os dió libre albedrío para elegir el camino, nunca habéis sido forzados a penetrar al sendero de la Ley sino que se os ha invitado, dejándoos en libertad de hacer verdaderos méritos en busca de la verdad. (297, 23 – 24)

144. Quiero que aprendáis a no ser ligeros en vuestros juicios, ni a dejaros llevar fácilmente de la primera impresión.

145. Os hago esta advertencia, para que cuando analicéis mi palabra, como cuando tengáis que juzgar sobre doctrinas, religiones, filosofías, cultos, revelaciones espirituales o científicas, reconozcáis que lo que sabéis, no es lo único que existe y que la verdad que conocéis, es una mínima parte de la Verdad absoluta, que se manifiesta aquí en una forma, pero que puede manifestarse en muchas otras desconocidas para vosotros. (266, 33)

146. Respetad las creencias religiosas de vuestros hermanos y cuando penetréis en sus iglesias, descubríos con sincero recogimiento, sabiendo que en todo culto estoy presente.

147. No desconozcáis al mundo por seguirme, ni os apartéis de Mí pretextando que tenéis deberes con el mundo; aprended a fundir ambas leyes en una sola. (51, 53)

148. ¿No bendigo Yo a la humanidad entera, sin distinguir a nadie? Ahí, bajo aquel manto de bendición quedan envueltos lo mismo los buenos y mansos, que los soberbios y los criminales. ¿Por qué no me imitáis? ¿Acaso sentís repugnancia por los actos de los demás?

149. No olvidéis que vosotros formáis parte de la humanidad, que debéis amarla y perdonarla, mas no rechazarla, porque sería tanto como si sintieseis asco por vosotros mismos. Todo lo que veis en vuestros semejantes lo tenéis vosotros en mayor o menor grado.

150. Por eso quiero que aprendáis a analizar vuestro interior, para que conozcáis vuestra faz espiritual y moral. Así sabréis juzgaros vosotros mismos y tendréis derecho a fijaros en los demás.

151. No salgáis a buscar defectos en vuestros hermanos, con los que vosotros tenéis es bastante. (286, 41 – 42)

152. ¿Creéis que estáis dando cumplimiento a mi precepto de amaros los unos a los otros, encerrando con egoísmo vuestro amor en vuestra familia? ¿Creen las religiones estar cumpliendo con aquella máxima, reconociendo sólo a sus fieles y desconociendo a los que pertenecen a otra secta?

153. Los grandes pueblos del mundo que pregonan civilización y adelanto ¿Podrán decir que espiritualmente han alcanzado progreso y han cumplido con aquella enseñanza de Jesús, cuando todo su afán es el de prepararse para la guerra fratricida?

154. ¡Ah humanidad, que nunca habéis sabido estimar el valor de mi palabra, ni habéis querido sentaros a la mesa del Señor, porque os ha parecido demasiado humilde! Sin embargo, mi mesa os sigue esperando con el pan y el vino de la vida para vuestro espíritu. (98, 50 – 51)

155. No consideréis mi Obra como una carga, ni digáis que es pesado para vuestro espíritu el cumplimiento de la hermosa misión de amar al Padre y a vuestros hermanos. La que sí es pesada, es la cruz de iniquidades propias y ajenas por las que tendréis que llorar, sangrar y hasta morir. La ingratitud, la incomprensión, el egoísmo, la calumnia, serán como un fardo sobre vosotros, si les dais albergue.

156. Al hombre reacio podrá parecerle duro y pesado el cumplimiento de mi ley, porque es perfecta y no protege la iniquidad ni la mentira; mas para el obediente, la Ley es su baluarte, su sostén, su salvación. (6, 16 – 17)

157. También os digo: los hombres deben creer en los hombres, tener fe y confianza unos en otros, porque debéis convenceros de que en la Tierra todos necesitáis de todos.

158. No creáis que me halaga cuando decís que tenéis fe en Mí y sé que dudáis de todo el mundo, porque lo que Yo espero de vosotros es que me améis a través del amor que prodiguéis a vuestros semejantes, perdonando a los que os ofenden, impartiendo caridad al más pobre, pequeño o débil, amando a vuestros hermanos sin distinción y poniendo en todas vuestras obras el mayor desinterés y verdad.

159. Aprended de Mí que jamás he dudado de vosotros, que tengo fe en vuestra salvación y confianza en que os levantaréis para alcanzar la verdadera vida. (167, 5 – 7)

160. Amad a vuestro Padre, tened caridad de vuestros semejantes, apartaos de todo lo que sea nocivo a vuestra vida humana o a vuestro espíritu. Esto os enseña mi Doctrina. ¿En dónde miráis las dificultades y los imposibles?

161. No, pueblo amado, no es imposible dar cumplimiento a mi palabra, no es ella la difícil, sino vuestra enmienda, regeneración y espiritualidad, porque carecéis de sentimientos nobles y aspiraciones elevadas. Mas, como Yo sé que todas vuestras dudas, ignorancias e indecisiones, tendrán que desaparecer, os seguiré enseñando, porque para Mí no hay imposibles. Yo puedo convertir las piedras en pan de vida eterna y puedo hacer brotar agua cristalina de las rocas. (149, 63 – 64)

162. Vengo a recordaros la Ley, aquélla que no puede ser borrada de vuestra conciencia, ni olvidada de vuestro corazón, ni discutida, porque fue dictada por la Mente Sabia, la Mente Universal, para que cada hombre tuviese interiormente la luz que le guiase en el camino hacia Dios.

163. Es necesario tener un profundo conocimiento de la Ley para que todos los actos de la vida estén apegados a la verdad y a la justicia. No conociendo la Ley, estáis sujetos a cometer muchos errores y Yo os pregunto. ¿Acaso vuestra conciencia nunca os ha inducido a la luz del conocimiento? En verdad os digo, que nunca jamás la conciencia ha permanecido inactiva o indiferente. Es vuestro corazón, es también vuestro entendimiento, quienes rechazan la luz interior, fascinados por el esplendor de la luz exterior, es decir, por el saber del mundo. (306, 13 – 14)

164. Ahora que vengo haciendo amplia explicación de mi Enseñanza, he de haceros comprender que todo lo que hagáis fuera de las leyes que rigen al espíritu o la materia, es en perjuicio de ambos.

165. La conciencia, la intuición y el conocimiento, son los guías que con vosotros irán señalándoos el camino certero y evitándoos tropiezos. Esas luces son del espíritu, pero es menester dejarlas que brillen. Cuando esa claridad se encuentre en cada uno de vosotros, exclamaréis: ¡Padre, vuestra semilla de redención germinó en mi ser y vuestra palabra floreció al fin en mi vida! (256, 37 – 38)

166. He venido a dar grandeza a vuestro espíritu, grandeza que está en el cumplimiento de mi Ley que es mi amor; mas de esta grandeza tenéis que haceros dignos, cumpliendo con vuestra misión a imitación de vuestro Maestro. (343, 29)

167. Siempre os diré: tomad de las satisfacciones que vuestro mundo os pueda proporcionar, pero tomadlas bajo mi Ley, y seréis perfectos.

168. Oís con frecuencia el reclamo de la conciencia y es porque no habéis armonizado materia y espíritu, con la Ley dada por Mí.

169. Muchas veces seguís pecando porque creéis que no tenéis perdón; creencia ignorante, porque mi corazón es una puerta eternamente abierta para el arrepentido.

170. ¿Acaso no vive dentro de vosotros la esperanza que os anima para aguardar un mañana mejor? No os dejéis invadir por la melancolía y la desesperación, pensad en mi amor que siempre es con vosotros. Buscad en Mí la respuesta a vuestras dudas, y pronto os sentiréis iluminados por una nueva revelación, la luz de la fe y de la esperanza se encenderán muy dentro de vuestro espíritu. Entonces seréis baluarte de los débiles. (155, 50 – 53)

171. Vivid siempre alerta, para que podáis perdonar de corazón a quienes os ofendieren; meditad de antemano, que quien causa ofensa a su hermano, es porque carece de luz, y Yo os digo que el perdón es lo único que puede hacer luz en esos corazones. El rencor o la venganza, aumentan la tiniebla y atraen el dolor. (99, 53)

172. Vuestra conciencia que pide y espera de vosotros obras perfectas, será la que no os deje tranquilos hasta que sepáis practicar con vuestros hermanos el verdadero perdón.

173. ¿Por qué habéis de odiar a los que os ofenden, si ellos tan sólo son peldaños para que lleguéis a Mí? Si perdonáis haréis méritos y cuando estéis en el reino de los cielos, veréis en la Tierra a los que os ayudaron en vuestra elevación; entonces pediréis al Padre que también ellos encuentren los medios para salvarse y llegar hasta su Señor, y vuestra intercesión les hará alcanzar esa gracia. (44, 44 – 45)

174. No os apartéis de aquellos que, en su desesperación, lleguen a blasfemar en contra vuestra, os doy para ellos una gota de mi bálsamo.

175. Preparaos a perdonar a todo el que os ofendiera en lo más querido para vosotros; de cierto os digo que, cada vez que en una de estas pruebas otorguéis el perdón sincero y verdadero; será un peldaño más que habréis escalado en el camino de vuestra elevación.

176. ¿Vais entonces a sentir rencor y a negar el perdón a aquellos que os están ayudando a acercaros a Mí? ¿Vais a renunciar al deleite espiritual de imitarme, dejando que la violencia ofusque vuestro cerebro para devolver golpe por golpe?

177. En verdad os digo, que esta humanidad no conoce aún la fuerza del perdón y los milagros que él obra. Cuando tenga fe en mi palabra, se convencerá de esta verdad. (111, 64 – 67)

178. Pueblo amado: Unificaos a vuestros hermanos, que cuando estéis en comunión conmigo perdonéis aún las ofensas más graves, por el amor que Yo os he inspirado; ¿Cómo no habréis de perdonar a quien no sabe lo que hace? Y no lo sabe porque ignora que ese mal se lo está haciendo a sí mismo. (359, 25)

179. Perdonad tantas veces como fuereis ofendidos. No toméis cuenta siquiera del número de veces que tenéis que perdonar. Es tan alto vuestro destino, que no debéis deteneros en esos tropiezos del camino, porque más adelante os esperan misiones muy grandes.

180. Llevad siempre el espíritu dispuesto al amor, a la comprensión y al bien para que os coloquéis en planos superiores.

181. Y así como en los tiempos pasados, muchos hermanos vuestros escribieron con sus obras, hermosas páginas en el Libro eterno del espíritu, imitándolos continuaréis esa historia, para ejemplo y deleite de nuevas generaciones que vendrán a la Tierra. (322, 52)

182. ¡Cultivad la paz, amadla y difundidla por doquiera, porque de ella cuán necesitada se encuentra la humanidad!

183. No os dejéis perturbar por las vicisitudes de la vida, para que os conservéis siempre fuertes y prestos a dar lo que poseéis.

184. Esa paz que es patrimonio de todo espíritu, ha huido en este tiempo para dar paso a la guerra y torturar naciones, destruir instituciones y anonadar a los espíritus.

185. Es que el mal se ha enseñoreado del corazón humano, el odio, la ambición insana, la codicia desenfrenada se extienden haciendo daño, pero cuán breve será ya su reinado.

186. Yo os anuncio para vuestra alegría y tranquilidad, que ya está próxima vuestra liberación que en pos de ese ideal trabajan multitud de seres anhelosos de respirar un ambiente de fraternidad, de pureza y de salud. (335, 18)

187. Haréis la caridad a lo largo de vuestra jornada, esa es vuestra misión. Muchos dones espirituales tenéis para hacer la caridad en diversas formas. Si sabéis prepararos, haréis aquello que llamáis imposible.

188. La caridad que hagáis por medio de una moneda, con ser caridad, será la menos elevada que hagáis.

189. Amor, perdón y paz, debéis llevar al corazón de vuestros hermanos.

190. ¡No quiero más fariseos ni hipócritas amparados en mi Ley! Quiero discípulos que sientan el dolor de sus semejantes. A todos los que se levanten con arrepentimiento Yo les perdonaré, no importa la secta o religión que profesen y les haré contemplar con claridad el verdadero camino. (10, 104 – 107)

191. Oídme: sed humildes en el mundo y sembrad bien en él, para que recojáis sus frutos en el cielo. Si cuando hacéis mal no os agrada tener testigos, ¿Por qué os agrada tenerlos cuando hacéis buenas obras? ¿De qué podéis envaneceros, si sólo habéis cumplido con vuestro deber?

192. Comprended que como sois tan pequeños y tan humanos, las alabanzas hacen daño a vuestro espíritu.

193. ¿Por qué después de que habéis hecho una buena obra esperáis inmediatamente que vuestro Padre os dé la recompensa? Quien piensa así, no obra desinteresadamente y por lo tanto, su caridad es falsa y su amor dista mucho de ser verdadero.

194. Dejad que el mundo vea que practicáis las buenas obras, mas no con el fin de recibir homenajes, sino tan sólo con el de dar buenos ejemplos y enseñanzas y dar testimonio de mi verdad. (139, 56 – 58)

195. Cuando vuestro espíritu se presente en el valle espiritual a rendir cuentas de su estancia y de sus obras en la Tierra, por lo que más os preguntaré será por todo aquello que hayáis pedido y por lo que hayáis hecho en favor de vuestros hermanos. Entonces os acordaréis de mis palabras de este día. (36, 17)

196. En el Segundo Tiempo la humanidad me dio una cruz de madera a cuyo martirio los hombres me sentenciaron, pero sobre mi Espíritu llevé otra más pesada y más cruenta: la de vuestras imperfecciones y la de vuestra ingratitud.

197. ¡Seríais capaces de llegar a mi presencia trayendo a cuestas una cruz de amor y sacrificio por vuestros semejantes !Ved que a eso os envié a la Tierra, por lo tanto, vuestro retorno será cuando os presentéis con vuestra misión cumplida. Esa cruz será la llave que os abra las puertas del reino prometido. (67, 17 – 18)

198. No os pido que todo lo dejéis, como se lo pedí a los que me siguieron en el Segundo Tiempo entre los cuales el que tenía sus padres los dejó, el que tenía compañera la dejó; abandonaron su casa, su ribera, su barca y sus redes, todo lo dejaron por seguir a Jesús. Tampoco os estoy diciendo que sea necesario que derraméis vuestra sangre en este tiempo. (80, 13)

199. Comprended que tenéis que transformaros espiritual y materialmente, que muchas de vuestras costumbres y tradiciones, herencia de vuestros antepasados, tendrán que desaparecer de vuestra vida para dar paso a la espiritualidad. (63, 15)

200. No todos vais a comprender por ahora lo que significa “espiritualidad”, ni tampoco comprenderéis por qué os pido que alcancéis esa elevación. ¿Podríais ser mansos y obedientes a mis mandatos, cuando ni siquiera sabéis lo que os estoy pidiendo?

201. Pero hay quienes comprenden el ideal que está inspirando el Maestro a sus discípulos y ellos se apresurarán a obedecer sus indicaciones. (261, 38)

202. Si verdaderamente anheláis llegar a ser maestros en espiritualidad, tenéis que ser perseverantes, pacientes, estudiosos y observadores, porque entonces tendréis ocasión de ir recogiendo a vuestro paso el fruto de vuestras obras, con lo que iréis acumulando experiencia que es luz, que es conocimiento de la vida verdadera. (172, 9)

203. Yo traigo una nueva lección, por medio de la cual aprenderéis a vivir espiritualmente en la Tierra, que es la verdadera vida destinada por Dios a los hombres.

204. Ya os he dicho que “espiritualidad” no quiere decir misticismo, ni fanatismo religioso o prácticas sobrenaturales. Espiritualidad quiere decir armonía del espíritu y de la materia, observancia de las leyes divinas y de las humanas, sencillez y pureza en la vida, fe absoluta y profunda en el Padre, confianza y alegría de servir a Dios en vuestros semejantes; ideales de perfeccionamiento de la moral y del espíritu. (279, 65 – 66)

205. Os preguntáis el significado de los siete peldaños de la escala y de cierto os dice vuestro Maestro: El número siete significa espiritualidad, es la espiritualidad que quiero ver en mi pueblo escogido de Israel.

206. Vosotros tenéis que llegar a Mí con todas vuestras virtudes y dones desarrollados. En el séptimo peldaño o etapa de vuestra evolución, llegaréis a Mí y veréis que la gloria abre sus puertas para recibiros. (340, 6)

207. Por ahora comprended que mientras los hombres no logren alcanzar la completa espiritualidad, tendrán que necesitar de templos materiales, y de colocar delante de sus ojos formas o imágenes que les hagan sentir mi presencia.

208. El grado de espiritualidad o de materialismo de la humanidad, podéis medirlo por la forma de su culto. El materialista me busca en las cosas de la tierra, y si no llega a verme según son sus deseos, me representa en alguna forma para creer que me tiene delante.

209. El que me concibe como Espíritu, me siente dentro, fuera de él y en todo lo que le rodea, porque él se ha convertido en mi propio templo. (125, 49 – 51)

210. Rendidme el culto espiritual y no seáis como aquellos que levanten templos y altares recamados de oro y pedrería, que llevan a cabo grandes peregrinaciones y se disciplinan con duras y crueles flagelaciones, con oraciones y rezos, postrados de rodillas, y no han podido aún entregarme su corazón. Yo he venido a tocaros a través de la conciencia y por eso os digo: Quien hable diciendo lo que hace y lo proclame a los cuatro vientos, no tiene mérito alguno ante el Padre Celestial. (115, 9)

211. Para cumplir con mi ley, debéis orar, siempre elevando vuestro espíritu hacia vuestro Padre.

212. He visto que para orar buscáis de preferencia la soledad y el silencio, y hacéis bien en ello cuando tratéis de buscar la inspiración por medio de la oración, o cuando queráis darme gracias, mas también os digo que debéis practicar la oración en cualquiera que sea la condición en que os encontréis, con el fin de que sepáis invocar mi ayuda en los trances más difíciles de vuestra vida, sin perder la serenidad, el dominio sobre vosotros mismos, la fe en mi presencia y la confianza en vosotros. (40, 34 – 35)

213. Contadme en silencio vuestras penas, confiadme vuestros anhelos. Aunque todo lo sé, quiero que vayáis aprendiendo a formar vuestra propia oración, hasta que lleguéis a practicar la comunicación perfecta de vuestro espíritu con el Padre. (110, 31)

214. Os habéis dado cuenta del alcance que tiene la oración, y habéis comprendido el poder tan inmenso que ésta tiene cuando la eleváis, tanto para remediar una necesidad espiritual, como para pedir la solución de una aflicción material.

215. Recordad que muchas veces os ha bastado pronunciar la palabra “Padre”, para que todo vuestro ser se estremezca y vuestro corazón se sienta invadido por el consuelo que os da su amor.

216. Sabed que cuando vuestro corazón me llama con ternura, también mi Espíritu se estremece de gozo.

217. Cuando me llamáis “Padre”, cuando ese nombre brota de vuestro ser, en el cielo se escucha vuestra voz y al arcano le arrancáis algún secreto. (166, 49 – 51)

218. Es menester que aprendáis a pedir, a esperar y a recibir y que nunca os olvidéis de dar lo que os concedo, que es lo que encierra mayor mérito. Orad por los que mueren día tras día en la guerra. Yo concederé a los que oren de limpio corazón, que antes de 1950, todo aquel que haya muerto en la guerra, resucite espiritualmente a la luz. (84, 53)

219. Hoy sois párvulos y no siempre acertáis a comprender mi lección, mas por lo pronto hablad a Dios con vuestro corazón, con vuestro pensamiento, y El os responderá desde lo más interno de vuestro ser. Su mensaje, que hablará en vuestra conciencia, será una voz clara, sabia, amorosa la que poco a poco iréis encontrando y a la que más tarde os acostumbraréis. (205, 47)

220. No os asombréis ni os escandalicéis si os digo, que todo el esplendor, el poder y la pompa de vuestras religiones habrán de desaparecer, y que, cuando eso suceda, ya estará preparada la mesa espiritual donde vendrán a alimentarse las multitudes hambrientas de amor y de verdad.

221. Muchos hombres, al oír estas palabras, negarán que sean mías; mas entonces Yo les preguntaré por qué se indignan y qué es lo que defienden. ¿Su vida? Esa Yo la defiendo. ¿Mi ley? También Yo velo por ella.

222. No temáis, que nadie morirá por mi causa, sólo el mal morirá, porque el bien, la verdad y la justicia, prevalecerán eternamente. (125, 54 – 56)

223. ¿Creéis difícil que este mundo científico y materialista vuelva a sentir inclinación por la espiritualidad? Os digo que no es nada difícil, porque mi poder es infinito. La elevación, la fe, la luz y el bien, son para el espíritu una necesidad más imperiosa que lo que es para vuestro cuerpo el comer, beber y dormir.

224. Si los dones, facultades y atributos del espíritu han estado adormecidos mucho tiempo; despertarán ante mi llamado y harán que vuelva entre los hombres la espiritualidad con todos sus prodigios, porque ahora estáis más capacitados para comprenderlos. (159, 7 – 8)

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DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 63-1…Das Geistwerk Christi & Das Geistige Israel und das jüdische Volk – Unterweisung 1… Verse 1-111 – Offenbarungen Jesu Christi

Das Geistwerk Christi
So spricht der Herr…

1. Freue dich über meine Gegenwart, geliebtes Volk, richte ein Fest aus in deinem Herzen, juble vor Freude, denn endlich habt ihr den “Tag des Herrn” erlebt.

2. Ihr fürchtetet euch vor dem Kommen dieses Tages, denn noch immer dachtet ihr wie die Alten und wart der Meinung, dass das Herz eures Vaters rachsüchtig sei, dass Er Groll hege wegen der empfangenen Beleidigungen, und dass Er deswegen die Sichel, die Geißel und den Leidenskelch bereithalte, um Rache an denen zu üben, die Ihn so sehr und so viele Male beleidigt haben.

3. Aber groß ist eure Überraschung gewesen, als ihr festgestellt habt, dass im Geiste Gottes weder Zorn, Grimm noch Abscheu existieren kann. Wenn auch die Welt schluchzt und klagt wie nie zuvor, der Grund nicht der ist, dass der Vater ihr diese Frucht zu essen und diesen Kelch zu trinken gegeben hat, sondern dass dies die Ernte ist, die die Menschheit nun aufgrund ihrer Werke einbringt.

4. Zwar wurden euch alle unheilvollen Ereignisse, die in dieser Zeit entfesselt wurden, vorher angekündigt. Doch denkt deshalb, weil sie euch angekündigt wurden, nicht, dass euer Herr sie euch als Strafe schickt. Ganz im Gegenteil: zu allen Zeiten habe Ich euch vor dem Bösen, vor den Versuchungen gewarnt und habe geholfen, euch von euren Stürzen wiederaufzurichten. Außerdem habe Ich euch alle Mittel zur Verfügung gestellt, die nötig sind, damit ihr euch retten könnt. Aber ihr müsst auch erkennen, dass ihr gegenüber meinen Rufen immer taub und ungläubig gewesen seid. (160, 40 – 41)

5. Wehe denen, die sich in dieser Zeit nicht darum bemühen, ihre Lampe anzuzünden, denn sie werden in die Irre gehen! Seht, wie überall noch die Schatten herrschen, obwohl dies die Zeit des Lichtes ist!

6. Ihr wisst durch mein Wort, dass Ich diese Nation [Mexiko] erwählte, um Mich in ihr bei meinem “Dritten Kommen” zu offenbaren; doch den Grund dafür kennt ihr nicht. Der Meister, welcher keine Geheimnisse vor seinen Jüngern haben will, ist für euch ein Geheimnis gewesen. Er kommt euch alles zu offenbaren, was ihr wissen sollt, damit ihr denen die euch befragen, zutreffend antworten könnt.

7. Ich habe gesehen, dass die Bewohner dieses Erdenwinkels Mich immer gesucht und geliebt haben, und obwohl ihre Verehrung nicht immer vollkommen gewesen ist, habe Ich ihre Absicht und ihre Liebe als eine Blume der Unschuld, des Opfers und des Schmerzes angenommen. Auf dem Altar meiner Göttlichkeit ist diese duftende Blume immer gegenwärtig gewesen.

8. Ihr wurdet vorbereitet, um diese große Mission in der “Dritten Zeit” zu erfüllen.

9. Heute wisst ihr, dass Ich in eurer Mitte das Volk Israel reinkarnieren ließ, weil Ich es euch offenbart habe. Ihr wisst, dass der Same, der in eurem Wesen lebt und das innere Licht, das euch leitet das gleiche ist, das Ich schon in der “Ersten Zeit” auf das Haus Jakob ergoss.

10. Ihr seid Israeliten nach dem Geiste, ihr besitzt geistig den Samen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Ihr seid Zweige jenes gesegneten Baumes, welche der Menschheit Schatten und Frucht spenden werden.

11. Das ist der Grund, weshalb Ich euch Erstgeborene nenne, und weshalb Ich euch in dieser Zeit aufgesucht habe, um der Welt durch euch meine Dritte Offenbarung kundzutun.

12. Es ist mein Wille, dass das “Volk Israel” geistig unter der Menschheit aufersteht, damit diese die wahre “Auferstehung im Fleische” schaut. (183, 33 – 35)

13. Glaubtet ihr etwa, dass Ich mein Wort allen Völkern der Erde geben würde? Nein! Auch hierin ist meine neue Offenbarung jener der vergangenen Zeiten ähnlich, als Ich Mich einem einzigen Volk offenbarte und dieses dann die Aufgabe hatte, aufzubrechen und die Frohe Botschaft zu verbreiten und den Samen auszusäen, den es in meiner Botschaft empfing. (185, 20)

14. Überlasst es andern Völkern, dass sie erst für die neue Zeit erwachen, wenn sie sehen, dass Landstriche durch Wasserfluten verheert, die Nationen durch Krieg zerstört sind, und Seuchen das Leben vernichten. Diese Völker – hochmütig geworden in ihren Wissenschaften und eingeschläfert durch die Prachtentfaltung ihrer Kirchen – werden mein Wort in dieser unscheinbaren Form nicht anerkennen, noch werden sie meine Offenbarung im Geiste empfinden. Daher muss zuvor die Erde erschüttert werden, und die Natur wird den Menschen sagen: Die Zeit ist erfüllt, und der Herr ist zu euch gekommen.

15. Damit die Menschheit erwacht, ihre Augen öffnet und bejaht, dass Ich es bin, der gekommen ist, muss erst die Macht und der Hochmut des Menschen heimgesucht werden. Doch eure Aufgabe ist es, zu wachen, zu beten und euch zuzurüsten. (62, 53)

16. Ich versprach euch einstmals, zur Menschheit zurückzukommen, und hier bin Ich, um jenes Versprechen zu erfüllen, auch wenn viele Jahrhunderte vergangen sind. Euer Geist sehnte sich nach meiner Gegenwart in seinem Verlangen nach Frieden, in seinem Hunger nach Wahrheit, in seinem Sehnen nach Wissen und mein Geist ist herabgekommen, um euch eine Unterweisung hören zu lassen gemäß der Zeit, in der ihr lebt. Wie können die Menschen weiterhin ein Leben führen wollen, wie sie es bisher getan haben? Es entspricht nicht mehr der Zeit, weiterhin in geistigem Stillstand zu verharren, oder in geistiger Trägheit in der Ausübung von Riten und Traditionen. (77, 19)

17. Viele Menschen von anerkannter Gelehrsamkeit in der Welt werden Mich in dieser Form nicht erkennen können und Mich verneinen. Doch seid dadurch nicht überrascht, da Ich es euch schon vor langer Zeit ankündigte, als Ich euch sagte: “Sei gesegnet, Vater, dass Du Deine Wahrheit den Unmündigen offenbart und sie den Gelehrten und Klugen verborgen hast.”

18. Dies geschieht jedoch nicht, weil Ich meine Wahrheit irgend jemandem verberge, sondern vielmehr weil die, deren Verstand unbelastet ist, in ihrer [geistigen] Armut oder Bedeutungslosigkeit Mich besser empfinden können, während die Menschen mit Begabung, deren Verstand voller Theorien, Philosophien und Glaubenslehren ist, Mich weder begreifen noch empfinden können. Doch die Wahrheit, die für alle ist, wird zum vorbestimmten Zeitpunkt zu jedem kommen. (50, 45)

19. Wer mein Gesetz kennt und es verheimlicht, kann sich nicht mein Jünger nennen. Wer meine Wahrheit nur mit seinen Lippen weitergibt und nicht mit dem Herzen, nimmt Mich nicht zum Vorbild. Wer von Liebe spricht und mit seinen Werken das Gegenteil beweist, der ist Verräter an meinen Lehren.

20. Wer die Reinheit und Vollkommenheit Marias verleugnet, ist töricht, denn in seiner Unwissenheit fordert er Gott heraus und leugnet seine Macht. Wer meine Wahrheit in der “Dritten Zeit” nicht anerkennt und die Unsterblichkeit des Geistes leugnet, schläft noch und beherzigt nicht die Prophetien der vergangenen Zeiten, welche die Offenbarung ankündigten, die die Menschheit in dieser Zeit erlebt. (73, 28 – 29)

21. Sie werden kommen und Mich auf die Probe stellen, weil sie euch beweisen wollen, dass ihr euch in einem Irrtum befindet. Wenn Ich ihnen meinen Namen nicht nenne, werden sie sagen, dass Ich nicht Ich bin, und wenn Ich ihre in schlechter Absicht gestellten Fragen beantworte, werden sie Mich mit noch größerem Eifer leugnen.

22. Dann werde Ich ihnen sagen: Wer das Reich des Lichtes betreten will, muss es mit dem Herzen suchen. Doch jener, der ohne Mich anzuerkennen leben möchte, wird seinem eigenen Geiste das göttliche Wissen vorenthalten haben und so bewirken, dass alles, was klare und lichtvolle Offenbarung ist, für ihn Geheimnis und Mysterium ist. (90, 49 – 50)

23. Jetzt bin Ich nur vorübergehend bei euch, wie Ich es auch einstens war. Schon nähert sich der Zeitpunkt, an dem Ich nicht mehr zu euch spreche, doch die Menschheit hat meine Gegenwart nicht empfunden.

24. Von dem “Berge” aus, von dem Ich euch mein Wort sende und euch betrachte, werde Ich am Vorabend meines Abschieds ausrufen müssen: “Menschheit, Menschheit, die du nicht gewusst hast, Wer bei dir gewesen ist!” So wie Ich in der “Zweiten Zeit”, kurz vor meinem Tode, von einem Berge aus die Stadt betrachtete und unter Tränen ausrief: “Jerusalem, Jerusalem, die du das Gute, das bei dir gewesen ist, nicht erkannt hast”.

25. Es war nicht die Welt, um derentwillen Er weinte, es war um des Geistes der Menschen willen, die noch immer ohne Licht waren und die noch viele Tränen vergießen mussten, um die Wahrheit zu erreichen. (274, 68 – 69)

26. Viele Jahrhunderte sind vergangen seit dem Tag, da Ich euch mein Wort und meine letzten Ermahnungen durch Jesus gab; doch heute erscheine Ich bei euch als Heiliger Geist, um mein Versprechen an euch zu erfüllen.

27. Ich bin nicht Mensch geworden, Ich komme im Geiste, und nur diejenigen werden Mich sehen, die zugerüstet sind.

28. Während ihr an mein Wort glaubt und Mir nachfolgt, nehmen andere meine Kundgebung nicht an und leugnen sie. Ich musste ihnen große Beweise geben, und dank dieser habe Ich allmählich ihren Unglauben besiegt.

29. Die Liebe und die Geduld, die Ich euch immer bekundet habe, lassen euch begreifen, das nur euer Vater euch in dieser Weise lieben und unterweisen kann. Ich wache über euch und mache euer Kreuz leicht, damit ihr nicht strauchelt. Ich lasse euch meinen Frieden fühlen, damit ihr euren Weg voll Vertrauen in Mich geht. (32, 4)

30. Mein Wort, meine Lehransprache, ist heute dem Anschein nach allein für euch bestimmt; in Wahrheit ist sie jedoch für alle bestimmt, denn ihre Weisheit und Liebe umfasst das ganze Universum, vereint alle Welten, alle inkarnierten und desinkarnierten Geistwesen. Kommt herbei, so ihr meiner bedürft; sucht Mich, wenn ihr euch verloren fühlt.

31. Ich bin euer Vater, der eure Leiden kennt und der euch tröstet. Ich flöße euch die Liebe ein, die ihr so sehr benötigt – für euch selbst, und um sie in eurer Umgebung zu verbreiten.

32. Wenn ihr in Wahrheit meine Gegenwart an der Weisheit erkennt, welche Ich durch diese Stimmträger offenbare, so erkennet auch, dass der Zeitpunkt da ist, das aufbauende Werk auf dem geistigen Pfade zu beginnen.

33. Ach, wenn doch alle, die gerufen worden sind, herbeieilen würden; wahrlich, Ich sage euch, der Tisch des Herrn wäre überfüllt von Jüngern und sie alle würden die gleiche Speise essen! Doch nicht alle Geladenen sind gekommen, sie haben verschiedene Beschäftigungen vorgegeben und so den Göttlichen Ruf auf den zweiten Platz verwiesen.

34. Selig, die eilends herbeigekommen sind, denn sie haben ihre Belohnung erhalten. (12, 76 – 80)

35. Nicht alle hören Mir hier zu, die in dieser Zeit Geistesgaben empfangen haben. Seht, wie viele leere Plätze es am Tische gibt, weil viele meiner kleinen Kinder, nachdem sie eine Wohltat empfangen haben, sich entfernten und die Verantwortlichkeiten und Aufträge mieden. Ach, wenn sie hier auf Erden noch die Gelübde wüssten, die jeder Geist Mir gab, bevor er zur Erde kam! (86, 43)

36. Ich vermache euch derzeit das Dritte Testament, doch ihr habt nicht einmal die beiden ersten verstanden. Wenn ihr in dieser Zeit vorbereitet gewesen wäret, wäre es nicht notwendig gewesen, dass mein Wort materiell hörbar wird, denn Ich würde dann geistig sprechen, und ihr würdet Mir mit eurer Liebe antworten. (86, 49)

37. Dies ist das Licht der “Dritten Zeit”. Doch stellt den auf die Probe, der sagt, dass es nicht Gott ist, der zu euch spricht, sondern dieser Mensch hier. Wahrlich, Ich sage euch, solange mein göttlicher Strahl seinen Verstand nicht erleuchtet, werdet ihr ihm keine Worte von geistigem Wert und von Wahrheit entlocken können, selbst wenn ihr ihn mit dem Tode bedrohen würdet.

38. Es ist nichts Befremdliches, dass ebenso wie der Geist sich seines Körpers bedient, um zu sprechen und sich kundzutun, er sich für eine kurze Zeitspanne von demselben löst um zu ermöglichen, dass sich an seiner Stelle der Vater aller Geister kundgibt: Gott.

39. Ich komme zu euch, da ihr nicht zu Mir zu kommen versteht und Ich lehre, dass das wohlgefälligste Gebet, das zum Vater gelangt jenes ist, das in der Stille aus eurem Geist emporsteigt. Dies Gebet ist es, das meinen Strahl anzieht, durch welchen ihr Mich vernehmt. Es sind nicht die Gesänge und Worte, die meine Göttlichkeit erfreuen. (59, 57 – 59)

40. Ihr könnt nicht behaupten, dass mein Wort nicht klar ist, oder dass es Unvollkommenheiten enthält, denn von Mir kann keinerlei Unklarheit ausgehen. Wenn ihr in ihm irgendeinen Irrtum findet, so schreibt ihn der schlechten Übermittlung durch den Stimmträger zu, oder eurem schlechten Auffassungsvermögen, doch niemals meiner Lehre. Weh dem Stimmträger, der mein Wort verdirbt! Weh jenem, der meine Unterweisung schlecht übermittelt und sie entwertet, denn er wird den unablässigen Vorwurf seines Gewissens erfahren und den Frieden seines Geistes verlieren! (108, 51)

41. Um euch entgegenzukommen, sage Ich euch: Wenn ihr nicht wollt, dass Ich Mich sündiger Körper bediene um euch meine Liebe zu schenken, so zeigt Mir einen Gerechten, einen Reinen, weist Mir einen unter euch vor, der zu lieben versteht, und Ich versichere euch, dass Ich Mich seiner bedienen werde.

42. Begreift, dass Ich Mich der Sünder bediene um die Sünder herbeizuführen; denn Ich komme nicht, um die Gerechten zu retten; diese sind bereits im Reich des Lichtes. (16, 25)

43. Beobachtet, wie dieser Same, obschon ihr ihn schlecht gepflegt habt, nicht stirbt; seht, wie er Finsternis und Fallgruben, Hindernisse und Prüfungen besiegt hat und Tag für Tag weiterhin keimt und sich entwickelt. Warum stirbt dieser Same nicht: Weil die Wahrheit unsterblich, ewig ist.

44. Deshalb werdet ihr erleben, dass wenn diese Lehre bisweilen zu verschwinden scheint, dies gerade dann sein wird, wenn neue und üppige Triebe hervorsprießen um den Menschen zu helfen, auf dem Wege zur Vergeistigung einen weiteren Schritt vorwärts zu machen. (99, 20)

45. Untersucht meine Unterweisungen und sagt Mir, ob diese Lehre in eine eurer Religionen eingeschlossen werden könnte.

46. Ich habe euch ihre umfassenden Merkmale und ihren universellen Sinngehalt offenbart, welcher sich nicht nur auf Teile der Menschheit oder auf [bestimmte] Völker beschränkt, sondern die Planetenbahn eurer Welt überschreitet, um die Unendlichkeit mit all ihren Lebenswelten einzubeziehen, wo – wie auf dieser Welt – auch Kinder Gottes wohnen. (83, 6)

47. Erkennt, dass mein Wort keine neue Religion ist noch sein kann. Dies Werk ist der lichtvolle Weg, in welchem sich alle Ideologien, Glaubensbekenntnisse und Religionen geistig vereinigen werden, um vor die Tore des Gelobten Landes zu gelangen. (310, 39)

48. Meine Unterweisung, von der sich euer Geist nährt, will euch in Meister verwandeln, in die treuen Apostel des Heiligen Geistes. (311, 12)

49. Ich werde euch den Menschen als meine Diener vorstellen, als die Trinitarisch- Marianischen Spiritualisten der Dritten Zeit – Spiritualisten, weil ihr mehr Geist als Materie sein sollt; Trinitarisch, weil ihr in drei Zeiten meine Offenbarung empfangen habt; Marianisch, weil ihr Maria, eure universelle Mutter liebt, welche über euch gewacht hat, damit ihr nicht auf dem Lebensweg verzagt. (70, 36)

50. Nicht nur die, welche mein Wort durch das menschliche Verstandesorgan vernahmen, werden Kinder dieses Volkes genannt werden. Jeder, der sein Kreuz auf sich nimmt – jeder, der dies Gesetz liebt und diesen Samen verbreitet, soll Arbeiter in meinem Weinberg, Apostel Meines Werkes und Kind dieses Volkes genannt werden, auch wenn er Mich nicht mittels dieser Kundgabe gehört hat. (94, 12)

51. Wie kannst du meinen, Volk, dass – weil ihr an verschiedenen Versammlungsorten zusammen kommt – dies ein Grund sei, voneinander Abstand zu halten? Nur die Unwissenheit wird verhindern, dass ihr euch der geistigen Bande bewusst werdet, die alle Kinder des Herrn vereinen. (191, 51)

52. Wenn ihr die eine oder andere oder verschiedene Versammlungsstätten besucht und durch deren Stimmträger dasselbe Wort vernehmt, so wird euer Herz von Wonne und Glauben erfüllt, und ihr fasst jene Unterweisung als einen echten Beweis dafür auf, dass diese Gemeinschaften aufgrund ihrer Vergeistigung vereint sind. Wenn ihr jedoch einer mangelhaften Kundgebung beiwohnt, habt ihr das Gefühl, dass man euch in euren Herzen verwundet hat, und ihr begreift, dass dort nicht die Einigkeit besteht oder sich bekundet, die in diesem Volke vorhanden sein soll. (140, 71)

53. Ich will, dass ihr meine guten und demütigen Jünger seid – solche, die keine Ernennungen oder Ehrungen innerhalb der Gemeinschaft beanspruchen, sondern dass euer Ideal nur darin besteht, durch Tugend die Vervollkommnung zu erreichen und meine Anweisungen zu befolgen, damit euer Leben ein Vorbild wird. Was könnten euch Ehrenplätze, Titel oder Namen nützen, wenn ihr keine Verdienste habt, um sie zu Recht zu besitzen? (165, 17)

54. Mein Werk ist nicht eine von so vielen Lehren, ist nicht eine weitere Sekte auf der Welt. Diese Offenbarung, die Ich euch heute gebracht habe, ist das Ewige Gesetz. Dennoch – wie viele Rituale habt ihr ihm aus Mangel an Geistigkeit und Verständnis beigemengt, wie viele Unlauterkeiten, bis ihr es schließlich entstellt habt. Wie viele Kulthandlungen habt ihr in meine Lehre eingeführt, wobei ihr sagt und glaubt, dass alles, was ihr getan habt, von Mir inspiriert und angeordnet worden sei. (197, 48)

55. Ihr werdet euch bald mitten unter Menschen begeben, die äußerlicher Kulte müde und ihres religiösen Fanatismus‟ überdrüssig sind. Deshalb sage Ich euch, dass die Botschaft der Vergeistigung, die ihr ihnen bringen werdet, wie frischer und erquickender Tau zu ihren Herzen gelangen wird.

56. Meint ihr, wenn ihr mit fanatischen Kulten und Handlungsweisen, die im Widerspruch zur Vergeistigung stehen zu ihnen kommt, dass dann die Welt euch als Überbringer einer göttlichen Botschaft anerkennen könnte? Wahrlich, Ich sage euch, man würde euch für Fanatiker einer neuen Sekte halten!

57. Angesichts der Klarheit, mit der Ich zu euch spreche, gibt es welche, die Mir sagen: “Meister, wie ist es möglich, dass wir viele der Kulthandlungen, die uns Roque Rojas als Vermächtnis hinterließ, verwerfen sollten?”

58. Dazu sage Ich euch, dass Ich euch dafür jenes Beispiel aus der “Zweiten Zeit” gab, als Ich dem Volke begreiflich machte, dass es um der Befolgung von Riten, Förmlichkeiten, Traditionen und Feiertagen willen das Gesetz vergessen hatte, was das Wesentliche ist.

59. Ich habe euch an diese Tat eures Meisters erinnert, damit ihr verstündet, dass ihr auch heute Traditionen und Zeremonien vergessen sollt, selbst wenn ihr sie von Roque Rojas gelernt habt, so wie sie damals das Volk von Mose als Erbe übernommen hatte.

60. Nun, Ich will euch damit nicht sagen, dass diese euch etwas Schlechtes gelehrt hätten – nein. Sie waren nur genötigt, auf Sinnbilder und Handlungsweisen zurückzugreifen, die dem Volke helfen sollten, die göttlichen Offenbarungen zu verstehen. Aber sobald dieses Ziel erreicht war, war es notwendig, jede nun unnütze Verehrungsform oder Sinnbildlichkeit zu beseitigen, um das Licht der Wahrheit erstrahlen zu lassen. (253, 29 – 32)

61. Wie viel Schmerz haben meinem Herzen die Diener bereitet, die mein Gesetz nicht verstanden haben; und wie viel Schmerz bereiten derzeit jene, die – obwohl Ich sie geschult und eingesetzt habe – heute dem Zweifel, der Unsicherheit Obdach gewährten und infolge ihres Unverständnisses und ihrer Selbstsucht gesagt haben, dass Ich eine weitere Zeitspanne unter dem Volke verbleiben werde; dass Ich ihrem menschlichen Willen gemäß meinen Universellen Strahl ein weiteres Mal herabsenden und Mich für eine lange Zeit weiterhin kundgeben werde.

62. Deshalb habe Ich euch gesagt: wann habe Ich in meinem Worte Unentschlossenheit, Unsicherheit oder Zwiespalt des Willens gezeigt? Niemals, fürwahr, denn Ich wäre dann nicht mehr vollkommen, wäre nicht mehr euer Gott und euer Schöpfer.

63. In Mir ist Entschiedenheit, ein einziger Wille und deshalb spreche Ich so klar wie das helle Tageslicht, damit alle Mich in meiner Gegenwärtigkeit, meiner Essenz und meiner Macht fühlen können, damit der Geist die [zugrundeliegende] Vernunft und das Wort erkennen kann, das Ich durch das menschliche Verstandesvermögen gegeben habe.

64. Der Meister sagt euch: Der Mensch hat Gebäude errichtet und sie Kirchen genannt, und an diesen Orten macht das Volk, das eintritt, Ehrfurchtsbezeigungen, nährt den Fanatismus und die Abgötterei und betet das an, was der Mensch selbst geschaffen hat. Dies ist in meinen Augen verabscheuungswürdig, und daher habe Ich von dir, Volk Israel, alles entfernt, was du anfänglich gekannt und vernommen hast, damit du deinen Fanatismus aufgibst.

65. Die Gebetshäuser des Volkes Israel sollen der Menschheit bekannt werden, sie sollen nicht geschlossen werden, denn sie sollen dem Schwachen und dem Verirrten, dem Ermatteten und Kranken Obdach geben. Durch eure Zurüstung, durch den Gehorsam gegenüber meinem höchsten Willen und die Befolgung meines Gesetzes werde Ich Mich in den Werken der wahren Jünger meiner Göttlichkeit bezeugen.

66. Es soll euch nicht bekümmern, dass auch falsche Stimmträger, falsche Gemeindeleiter, falsche “Arbeiter” in Erscheinung treten, dass ihre gotteslästerlichen Lippen zum Volke sprechen und behaupten, dass mein Wort und mein Universeller Strahl weiterhin als Unterweisung unter dem Volke verbleiben werden.

67. Ich werde bekannt machen, wer ein Betrüger ist, wer das Gesetz nicht nach meinem Willen befolgt, wer jener ist, der nur seinen Eigenwillen zum Ausdruck bringt, und Ich werde das Werk bekannt machen, das er verbrochen hat, und das Gesetz, das er geschaffen hat, und sie werden verworfen und verbannt werden.

68. Denn Ich werde die göttliche Gnade und Macht zurückhalten, und die Versuchung wird sie in ihre Netze fangen; und darum wird jeder, der sie aufsucht, in seinem Geiste nicht die Gnade meines Heiligen Geistes fühlen. (363, 52 – 56)

69. Ohne auszuposaunen, dass ihr meine Apostel seid, sollt ihr es sein. Auch wenn ihr Meister seid, sollt ihr sagen, dass ihr Jünger seid.

70. Ihr sollt kein Gewand tragen, das euch von andern unterscheidet, sollt kein Buch in euren Händen tragen, sollt keine Versammlungshäuser bauen.

71. Auch sollt ihr auf Erden kein Zentrum oder Fundament meines Werkes haben, noch soll irgend jemand über den Menschen stehen, der meine Stelle vertritt.

72. Die Leiter, die ihr bisher gehabt habt, sind die letzten. Das Gebet, die Vergeistigung und die Ausübung meiner Lehre sollen die Menschenscharen auf den Weg des Lichtes führen. (246, 30 – 31)

73. Ist es etwa gerecht – frage Ich meine Jünger – , dass ihr ein vollkommenes Werk wie das, das Ich euch offenbart habe, gegenüber der Menschheit so darstellt, dass es als Verirrung beurteilt wird, oder dass es als eine weitere der Lehren und Theorien betrachtet wird, die in diesen Zeiten als Früchte der herrschenden geistigen Verwirrung entstanden sind?

74. Wäre es recht, wenn ihr, die Ich so sehr geliebt und mit meinem Wort geschult habe, damit euer Zeugnis rein sei, als Opfer eurer Irrtümer in die Hände der irdischen Justiz geraten oder verfolgt und zerstreut würdet, weil eure Nächsten euch für schädlich halten?

75. Meint ihr, dass eine Lehre – richtig befolgt – solche Geschehnisse hervorrufen könnte? Nein, Jünger.

76. Lasst Mich in dieser Weise zu euch sprechen, denn Ich weiß, weshalb Ich es tue. Morgen, wenn Ich nicht mehr in dieser Form zu euch spreche, werdet ihr wissen, weshalb Ich so zu euch sprach, und ihr werdet sagen: “Der Meister wusste genau, an wie vielen Schwachheiten wir kranken würden. Nichts entgeht seiner Weisheit.” (252,26 – 27)

77. Ich bereite euch auf die Zeit vor, in der ihr Mein Wort nicht mehr vernehmt, denn dann werden euch die Menschen das Volk ohne Gott nennen, das Volk ohne Gotteshaus, weil ihr keine prächtigen Kirchengebäude haben werdet, um Mich zu verehren, noch feierliche Kulthandlungen zelebrieren, noch Mich in Bildnissen suchen werdet.

78. Aber Ich werde euch ein Buch als Testament hinterlassen, das eure Schutzwehr in den Prüfungen und der Weg sein wird, auf den ihr eure Schritte lenken sollt. Diese Worte, die ihr heute durch den Stimmträger vernehmt, werden morgen den Schriften entströmen, damit ihr euch erneut daran erquickt, und sie von den Menschenscharen vernommen werden, die zu dieser Zeit hinzukommen werden. (129, 24)

79. Ich vermache der Menschheit derzeit ein neues Buch, ein neues Testament; mein Wort der “Dritten Zeit”, die göttliche Stimme, die beim Lösen des Sechsten Siegels zum Menschen gesprochen hat.

80. Es ist nicht nötig, dass eure Namen oder eure Taten in die Geschichte eingehen. In diesem Buche wird mein Wort wie eine klingende und klare Stimme sein, die ewig zum menschlichen Herzen spricht, und mein Volk wird der Nachwelt die Spur ihrer Schritte auf diesem Wege der Vergeistigung hinterlassen. (102, 28 – 29)

81. Die Versammlungsstätten, in denen sich mein Wort kundgetan hat, haben sich vervielfacht, wobei jede von ihnen wie eine Schule wahren Wissens ist, wo die Menschen sich versammeln, die meine Jünger bilden und begierig herbeikommen, um die neue Lektion zu lernen.

82. Wenn jede dieser Gemeinden von all den Wohltaten Zeugnis ablegen würde, die sie aus meiner Barmherzigkeit empfangen hat, so würde das Bezeugen jener Wunder kein Ende haben. Und wenn ihr alles in einem Buche sammeln müsstet, was Ich vom ersten meiner Worte bis zum letzten durch alle meine Stimmträger gesprochen habe, so wäre dies ein Werk, das ihr nicht vollbringen könntet.

83. Doch Ich werde der Menschheit durch Vermittlung meines Volkes “ein Buch” zukommen lassen, in welchem die Essenz meines Wortes und das Zeugnis der Werke enthalten ist, die Ich unter euch vollbrachte. Fürchtet euch nicht, diesen Auftrag zu übernehmen, denn Ich werde euch inspirieren, damit in diesem Buch jene Unterweisungen festgehalten werden, die unerlässlich sind. (152, 39 – 41)

84. Die Essenz dieses Wortes hat sich seit dem Beginn seiner Kundgebung niemals verändert, als Ich durch Damiana Oviedo zu euch sprach. Der Sinngehalt meiner Lehre ist der gleiche gewesen.

85. Doch wo ist die Essenz jener Worte? Was geschah damit? Verborgen sind die Schriften jener göttlichen Botschaften, welche die ersten in dieser Zeit waren, in der mein Wort so reichlich unter euch verbreitet wurde.

86. Es ist notwendig, dass diese Unterweisungen ans Licht kommen, damit ihr morgen zu bezeugen imstande seid, wie der Beginn dieser Kundgebung war. So werdet ihr das Datum meiner ersten Unterweisung kennen lernen, ihren Inhalt und den der letzten, welche euch das Jahr 1950 bringt – das festgesetzte Jahr, mit dem diese Offenbarungszeit enden soll. (127, 14 – 15)

87. Es ist notwendig, dass ihr mit jenen sprecht, die mein Wort verbergen und die meine Unterweisungen verfälschen. Sprecht in aller Klarheit mit ihnen, Ich werde euch beistehen, damit ihr euren Standpunkt ihnen gegenüber vertretet. Denn es sind die Menschen, die Grund dafür sind, dass mein Werk morgen bemängelt und mein Gesetz verfälscht wird, weil sie meinem Werke etwas hinzugefügt haben, das nicht zu ihm gehört. (340, 39)

88. Ich brachte euch dies Wort und ließ es euch in eurer Sprache hören, doch Ich gebe euch den Auftrag, es später in andere Sprachen zu übersetzen, damit es allen bekannt wird.

89. Auf diese Weise werdet ihr den wahren “Turm Israels” zu bauen beginnen – jenen, welcher alle Völker geistig zu einem einzigen vereint, welcher alle Menschen in jenem göttlichen, unwandelbaren und ewigen Gesetze eint, das ihr in der Welt aus dem Munde Jesu erfahren habt, als er euch sagte: “Liebet einander!” (34, 59 – 60)

Das Geistige Israel und das jüdische Volk

90. “Israel” nannte Ich das Volk, das Ich derzeit um meine neue Offenbarung schare, denn niemand weiß besser als Ich, welcher Geist in jedem der Berufenen dieser “Dritten Zeit” wohnt.

91. “Israel” hat eine geistige Bedeutung, und euch gebe Ich diesen Namen, damit ihr euch bewusst seid, dass ihr ein Teil des Volkes Gottes seid. Denn “Israel” stellt kein Volk der Erde dar, sondern eine Welt von Geistern.

92. Dieser Name wird auf Erden erneut bekannt werden, aber frei von Irrtümern, in seinem wahren Sinngehalt, welcher geistig ist.

93. Ihr müsst den Ursprung und die Bedeutung dieses Namens kennen; euer Glaube daran, dass ihr Kinder jenes Volkes seid, muss absolut sein, und ihr müsst völlige Erkenntnis darüber haben, von wem und weshalb ihr diese Bezeichnung erhalten habt, damit ihr den Angriffen standhalten könnt, die euch morgen von denen zuteil werden, die dem Namen “Israel” einen anderen Sinn geben. (274, 47 – 50)

94. Ich will von euch Gehorsam, Ich will, dass ihr ein durch seinen Glauben und seine Vergeistigung starkes Volk bildet; denn ebenso, wie Ich die Generationen, die von Jakob abstammten, sich vervielfachen ließ – trotz der großen Nöte, die jenes Volk heimsuchten – so werde Ich auch bewirken, dass ihr, die ihr im Geiste jenen Samen in euch tragt, in euren Kämpfen durchhaltet, damit euer Volk sich noch einmal mehrt wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Meer.

95. Ich habe euch wissen lassen, dass ihr geistig ein Teil jenes Volkes Israel seid, damit ihr eine umfassendere Kenntnis von eurer Bestimmung habt. Aber Ich habe euch zugleich empfohlen, dass ihr die diesbezüglichen Prophetien nicht öffentlich verkündet, bis die Menschheit sie von sich aus entdeckt.

96. Denn da auf Erden noch das israelitische Volk existiert, der Jude nach dem Fleische, wird er euch diesen Namen abstreiten und ihn euch nicht zugestehen, obwohl dies kein triftiger Grund für einen Streit ist.

97. Sie wissen noch nichts von euch, ihr hingegen wisst vieles von ihnen. Ich habe euch offenbart, dass dies Volk, das auf Erden umherirrt und ohne Frieden im Geiste ist, Schritt für Schritt und ohne es zu wissen sich auf den Gekreuzigten zu bewegt, den es als seinen Herrn erkennen und den es um Vergebung bitten wird wegen seiner so großen Undankbarkeit und Hartherzigkeit angesichts seiner Liebe.

98. Mein Körper wurde vom Kreuze abgenommen, aber für jene, die Mich Jahrhunderte hindurch verneint haben, bleibe Ich daran genagelt, und Ich warte weiterhin auf den Augenblick ihres Erwachens und ihrer Reue, um ihnen all das zu geben, was Ich ihnen entgegenbrachte und sie nicht empfangen wollten. (86, 11- 13)

99. Seid in dieser Zeit nicht wie das jüdische Volk der “Zweiten Zeit”, das – weil es traditionsgebunden, konservativ und fanatisch war – das Brot des Himmels nicht essen konnte, das der Messias ihm brachte, den es viele Jahrhunderte lang erwartet hatte. Als die Stunde gekommen war, konnte es Ihn nicht erkennen, weil seine Vermaterialisierung es daran hinderte, das Licht der Wahrheit zu schauen. (255, 19)

100. Aus fernen Landstrichen und Nationen werdet ihr eure Brüder im Verlangen nach Befreiung ihres Geistes ankommen sehen. Aus jenem alten Palästina werden sie ebenfalls in Scharen herbeikommen, wie damals, als die Stämme Israels die Wüste durchquerten.

101. Lange und leidvoll ist seine Pilgerschaft gewesen, seit es aus seinem Schoße Jenen verstieß, der ihm sein Reich als ein neues Erbe anbot. Doch schon nähert es sich der Oase, wo es ausruhen und über mein Wort nachsinnen wird, um danach, in der Erkenntnis meines Gesetzes bestärkt, den Weg fortzusetzen, der ihm seine so lange Zeit vergessene Entwicklung weist.

102. Dann werdet ihr viele sagen hören, dass eure Nation das neue Land der Verheißung ist, das Neue Jerusalem. Ihr werdet ihnen jedoch sagen, das jenes Gelobte Land jenseits dieser Welt liegt, und dass man, um zu ihm zu gelangen, dies im Geiste tun muss, nachdem man die große Wüste der Prüfungen dieser Zeit durchquert hat. Auch werdet ihr ihnen sagen, dass diese Nation nur eine Oase inmitten der Wüste ist.

103. Du sollst jedoch begreifen, Volk, dass die Oase den erschöpften Wanderern Schatten spenden muss und außerdem ihr kristallklares und frisches Wasser den vor Durst ausgedörrten Lippen derer anbieten muss, die in ihr Zuflucht suchen.

104. Was ist jener Schatten und jenes Wasser, von dem Ich zu euch spreche? meine Lehre, Volk, meine göttliche Unterweisung in der Liebestätigkeit. Und in wen habe Ich diesen Reichtum an Gnade und an Segnungen gelegt? in dich, Volk, damit du dein Herz immer mehr von jeder Selbstsucht freimachst und es bei jedem deiner Werke als einen reinen Spiegel vorweisen kannst.

105. Würde euer Geist und Herz nicht von Wonne erfüllt werden, wenn es durch eure Liebe gelänge, jenes Volk, das so an seinen Traditionen hängt und geistig stehen geblieben ist, zur Trinitarisch-Marianischen Geistlehre zu bekehren? Wäre nicht Freude unter euch, wenn sich das “Alte Israel” durch Vermittlung des “Neuen Israel” bekehren würde, das heißt, dass das erstere Gnade erlangen würde durch das letztere?

106. Bis jetzt hat nichts das jüdische Volk davon überzeugt, dass es mit den alten Überlieferungen brechen muss, um seine sittliche und geistige Aufwärtsentwicklung zu erreichen. Es ist das Volk, das glaubt, die Gesetze Jehovas und Moses zu erfüllen, das aber in Wirklichkeit noch immer sein Goldenes Kalb anbetet.

107. Die Zeit ist nahe, in der dies irrende und über die Welt verstreute Volk aufhört, auf die Erde zu schauen, und es seine Augen zum Himmel erhebt, auf der Suche nach jenem, der ihm von Anfang an als sein Erlöser verheißen war und den es verkannte und tötete, weil es Ihn für arm hielt und nichts Gutes an Ihm fand. (35, 55 – 58)

108. Fasst die Tatsache, dass Ich ein Volk der Erde unter den anderen erwählt habe, nicht als eine Bevorzugung auf: Ich liebe alle meine Kinder und die Völker, die sie gebildet haben, gleichermaßen.

109. Jedes Volk bringt eine Mission zur Erde mit, und die Bestimmung, die “Israel” mitgebracht hat, ist jene, unter den Menschen der Prophet Gottes, der Leuchtturm des Glaubens und der Weg zur Vollkommenheit zu sein.

110. Meine Prophetien und Offenbarungen, die Ich euch seit den ersten Zeiten gegeben habe, wurden nicht richtig ausgelegt, weil die Stunde noch nicht gekommen war, in der die Menschheit sie verstanden hätte.

111. Früher war “Israel” ein Volk der Erde; heute sind es über die Welt verstreute Menschen; morgen wird das Volk Gottes aus allen Geistwesen bestehen, welche zusammen mit ihrem Vater in vollkommener Harmonie die Göttliche Familie bilden werden. (221, 27 – 30)

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The Third Testament Chapter 63…The Spiritual Work of Christ & Spiritual Israel and the Jewish People – Teaching 1… Verses 1-111 – Revelations of Jesus Christ

The Spiritual Work of Christ
Thus saith the Lord…

1. Enjoy My presence, beloved People, celebrate in your hearts, and tremble with happiness, for you have finally seen the coming of the day of the Lord.

2. You have feared the arrival of this day because you have still thought as did the ancients, that the heart of your Father was vengeful, that it held a grudge for the offenses received and so would bring the sickle, the whip, and the cup of bitterness to carry out revenge on those who so much and so often gave offense.

3. But great has been your surprise upon finding that in the Spirit of God, anger cannot exist, nor can rage or disgust, and if the world weeps and laments as never before, it is not because the Father has given them those fruits to eat or made them drink from that cup, it is rather that humanity now gathers the harvest sown by its works.

4. It is true that all the calamities unleashed in this Era were prophesized aforetime, but do not think that because they were announced your Lord brought them as a punishment; on the contrary, in all the eras I have protected you from evil and from temptations, and have helped you to get up again after your falls. Furthermore I have placed within your reach all the means necessary so that you can save yourselves. Recognize, however, that you have been unbelieving and deaf to My calls. (160, 40 – 41)

5. Woe to those who in this time do not struggle to light their lamps, for they shall be lost. That is why, this being the time of light, there are shadows everywhere.

6. You know, from My own words, that I chose this nation in which to manifest Myself in My third coming, but the reason, is unknown to you, it has been a Mystery to you; however the Master, who does not wish to have secrets from his disciples, comes to reveal to you all that you must know, so that you may answer correctly those who might ask.

7. I have seen that the dwellers of this corner of the earth have always loved Me and sought Me out, and even when their worship has not been always perfect, I have received their intentions and their love like a flower of innocence, sacrifice, and suffering. That fragrant flower has always been present upon the altar of My Divinity.

8. You have been prepared to fulfill this great mission in the Third Era.

9. Today you know that in your bosom I have caused the people of Israel to be reincarnated; this I revealed to you. Understand that the seed that breathes in your being, and the inner light that guides you is the same that I poured out since the First Era over the house of Jacob.

10. You are Israelites of the spirit, you possess spiritually, the seed of Abraham, Isaac, and Jacob. You are branches of the blessed tree that gives both shade and fruit to humanity.

11. That is why I name you My first-born, and why I sought you out in this Era to manifest in you My third revelation to the world.

12. It is My will that the people of Israel resurge spiritually among humanity so that they may behold the true resurrection of the flesh. (183, 33 – 35)

13. Did you think, perchance, that I would give My word to all the peoples of the earth? No. In that, My manifestation is like those of times past. By manifesting Myself to only one people, these were given the mission of spreading the good news and the seed received in My message. (185, 20)

14. Let other nations awaken to the new Era as they contemplate regions devastated by the waters, nations destroyed by war and pestilence annihilating lives. Those people, conceited in their knowledge and lethargic in the splendor of their religions, will not recognize My Word through this humble means, nor feel My manifestation in spirit; therefore, the earth will have to be shaken first, and Nature will say to men: The time has arrived and the Father has come among you.

15. In order for mankind to awaken, let them open their eyes and accept that I am the One who has arrived; first the power and pride of man will be touched, but you have as your mission to be vigilant, to pray and to prepare yourselves. (62, 53)

16. I promised you during that Era to return among mankind, and here I am fulfilling that promise, even though many centuries have passed. Your spirit longed for My presence in his wish for peace, in his hunger for truth, in his yearning for knowledge, and My Spirit has descended to make you hear a teaching in accordance with the period in which you live. How can men wish to keep on living as they have done until now? It is no longer time for them to be at a standstill spiritually nor lethargic in the practice of rituals and traditions. (77, 19)

17. Many men of recognized wisdom in the world will not be able to recognize me in this form and will deny me, but do not let that surprise you, for I have already announced it to you long ago when I said: “Blessed are you, Father, who revealed your truth to the humble and kept it from the wise and knowledgeable.”

18. But it is not that I hide My truth from anyone. Rather, those who are clean in their understanding, in the poverty and insignificance can feel me better, whereas scholarly men are not able to understand nor feel me because their minds are filled with theories, philosophies, and certain beliefs. But the truth is for everyone, and it will come to each one at the designated time. (50, 45)

19. He who knows My Law but conceals it cannot be called My disciple; He who delivers My truth only with his lips and not with his heart is not imitating Me. He who speaks of love but with his deeds proves the opposite, is a traitor to My lessons.

20. He who arises disregarding the purity and perfection of Mary is torpid, because in his ignorance He defies God, denying His power. He who denies My truth in the Third Era and rejects the immortality of the spirit, is sleeping and does not recall the prophesies of past times that announced the revelations which Humanity is living during this period. (73, 28 – 29)

21. They shall come to test Me, wishing to show you that you are in error. If I do not give them My name, they will say that it is not I [who speak]; and if I answer their ill – intentioned questions, more vehemently they will deny Me.

22. And so I will tell them: He who wishes to enter the Kingdom of Light shall need to seek it with his heart, but He who wishes to live denying Me, shall have denied the Divine wisdom to his own spirit, causing all the clear and luminous revelation to be for him both secret and Mysterious. (90, 49 – 50)

23. Now, I journey among you, as I did in that time, but the time approaches when I shall cease speaking to you, and humanity has not yet felt My presence.

24. From this mount, from where I see you and send you My word, I shall have to exclaim on the eve of My departure: “Humanity, humanity! You have not known whom you had among you!” As in the Second Era, being near My death, I contemplated the city from the mount, and cried between tears, “Jerusalem, O Jerusalem, you have not known the good you have had.”

25. It was not the world for which I cried, it was for the spirit of humanity still without light and with much weeping ahead before reaching the truth. (274, 68 – 69)

26. Many centuries have gone by since the day in which I gave you My word and My last recommendations through Jesus. Today, I appear before you as the Holy Spirit, fulfilling My promise to you.

27. I have not come to be human. I come in spirit and only those who are prepared will perceive me.

28. While you believe in My word and follow me, others do not accept My manifestation and deny it. I have had to give them great trails, and thanks to it, I have been overcoming their disbelief.

29. The love and patience which I have always manifested to you make you understand that only your Father can love you and teach you in this way. I watch over you and lighten your cross so that you do not stumble. I have you feel My peace so that you walk filled with trust in me. (32, 4)

30. My word, My lecture today, apparently is only for you, but truly I say that it is for everyone, because its wisdom and love embraces all of the universe; it unifies all the worlds and all the incarnated and disembodied spirits. Come near if you need Me; seek Me if you feel lost.

31. I am your Father who knows your afflictions and comes to comfort you. I come to instill My love, which you need so much for yourselves and to spread around you.

32. If you truly recognize My presence through the wisdom that I manifest through these faculties, recognize also that it is the moment to begin constructive Work along the spiritual path.

33. Oh! If only all those who have been called would attend, truly I say that the table on the Lord would be filled with disciples and all would partake of the same nourishment! But not all those Invited have come; they have feigned other occupations, relegating the Divine call to second place.

34. Blessed are the ones who have come promptly, for they have their reward. (12, 76 – 80)

35. Not all those who have received gifts in this Era are here listening to Me; see how many empty spaces there are at the table, for many of My students, after receiving a benefit, have fled from their responsibilities and missions. Oh, if they only knew here on the earth, the promises their spirits made to Me before coming to the world! (86, 43)

36. I am leaving you the Third Testament when you have not yet understood the first two. If you had been prepared in this time it wouldn’t have been necessary for My word to be materialized, because I would speak to you spiritually, and you would respond with your love. (86, 49)

37. This is the light of the Third Era; but He who says that it is not God who speaks to you, but rather this man, submit him to a test, because verily I say to you: While My Divine ray of light does not inspire his mind, even though you threaten him with death, you would not force from him words of essence and truth.

38. There is nothing strange that in the same manner that the spirits make use of their bodies to speak and manifest themselves, for an instant they separate from them, so that in their place is manifested the Father of all spirits: God.

39. I come to you because you do not know how to reach Me, and I teach you that the most pleasing prayer that reaches the Father is that which in silence rises from your spirit. That prayer is what attracts My ray of light, through which you listen to Me. It is not the hymns or words which please My Divinity. (59, 57 – 59)

40. You cannot say My word is not clear, or that it harbors imperfections, for no confusion at all can ever proceed from Me. If in it you find any error, attribute it to the misunderstanding of the speaker, or to your own misinterpretation, but never to My Doctrine. Woe to the speaker who distorts My words. Woe to He who reports it wrongly and profanes My teaching, for He will be constantly troubled by his conscience, and lose the tranquility of his spirit. (108, 51)

41. In order to please you I say to you that if you do not want Me to make use of sinful bodies to give you My love, show Me a just and cleansed person; point out someone who among you is able to love, and I assure you that I will use him.

42. Understand that I make use of sinners, to attract sinners, for I have not come to save the just, they are already in the realm of light. (16, 25)

43. Observe how this seed, in spite of your having cultivated it poorly, does not die. Look at how it has continued to defeat darkness, dilemmas, and trials while continuing to grow and develop day by day. Why does this seed not die? Because the truth is immortal, it is eternal.

44. For that reason you will see that just when it looks like this Doctrine is to disappear, new and fertile outbreaks will surge forth to help men take a step forward on the road of spirituality. (99, 20)

45. Analyze My lessons, and then tell Me if this Doctrine can be embraced in any of your religions.

46. I have revealed to you its character and its universal essence, which does not apply only to portions of humanity, or to some peoples, but goes beyond the limits of your world to include all infinity, with all the dwellings inhabited by the children of God as is this world.

47. See how My word, is not, and could not be, a new religion; this work is the luminous road on which all the ideas, beliefs, and religions must unite spiritually to come to the gates of the Promised Land. (310, 39)

48. My teaching, by which your spirit is nourished, leads you to become teachers, the faithful apostles of the Holy Spirit.

49. I shall present you before mankind as My helpers, as the Spiritual Trinitarian Marian followers of the Third Era. The spiritualists, because you shall be more spirit than flesh; as Trinitarians, because you have received My manifestation in three eras; as Marians because you love Mary, your Universal Mother, who is the One who has watched over you so that you do not weaken in your journey. (70, 36)

50. Those who hear My word through human understanding will not be the only ones named as children of this people, for all those who embrace their crosses, all who love this Law and who spread its seed will be called laborers in My fields, apostles of My Work, and children of this people, even when they have not heard me through this manifestation. (94, 12)

51. How can you think, people, that because you gather in different places you are for that reason distant from each other? Only ignorance prevents you from being aware of the spiritual bonds that unite all the children of the Lord. (191, 51)

52. When you visit one or another of the meeting places, and when through the various spokesmen you hear the same words, your hearts are filled with joy and faith and you take that lesson as true proof that these congregations are united in spirituality. But when you witness a deficient manifestation, you feel a wound in your heart, and you understand that the unity that must exist in this people is not present there, or is not manifested.

53. I wish you to be My good and humble disciples who do not covet high posts or honors within the congregation, but whose goal is only the obtaining of perfection through virtue and the following of My teachings so that your lives can be examples. What does it serve to have ranks, titles, or names if you do not have the merit to possess them? (165, 17)

54. My work is not just one of many doctrines; it is not just one of many sects in the world. This revelation I have brought you is the eternal law, but you have mixed many rites and impurities with it because of your lack of spirituality and understanding, to the point of distorting it. How many practices have you added to My doctrine, saying and believing that all you do is inspired or ordered by Me? (197, 48)

55. You will enter the bosom of a humanity tired of superficial worship and fed up with religious fanaticism, and so I tell you that the message of spirituality that you carry will reach their hearts like cool and refreshing dew.

56. Do you think the world will recognize you as bearers of a Divine message if you come with fanatical cults and practices opposed to spirituality? Truly I tell you, they will take you for the fanatics of a new sect.

57. Faced with the clarity with which I speak to you, some ask Me: How is it possible that we are to ignore many of the practices left us by Roque Rojas?

58. To which I answer, that is why I gave you the example in the Second Era, when I made the people understand that in complying with rites, forms, traditions, and holy days they had forgotten that which is essential, the Law.

59. I reminded you of that action of your Master, so that you will understand that you should now forget about traditions and ceremonies, even if you learned them from Roque Rojas, just as the people in that time had inherited them from Moses.

60. I do not mean to say thereby that they taught you anything that was wrong. No, they had the need to recur to symbols and acts that helped the people to understand the Divine revelations, but once that objective was fulfilled it was necessary to erase any useless form or symbol and to allow the light of truth to shine. (253, 29 – 32)

61. How much pain has been caused to My heart by those servants who have not understood My Law, and how much pain is caused by those, who having been prepared and dedicated, now give room to doubt and uncertainty because in their misunderstanding and selfishness they say that I will remain a while longer among the people; that My Universal Ray will descend once more in response to their human will, and that I would continue manifesting for a long time.

62. That is why I have asked: When have I ever shown indecision, uncertainty, or a divided will in My word? Never. For I would cease being perfect, I would cease to be your God and your Creator.

63. In Me there is decision and one single will; for that reason I speak in the full light of day, so that all can feel Me in My power and presence, and so their spirits might recognize the truth and the word that I have given you through the channel of human understanding.

64. The Master tells you: Man has constructed houses and named them temples, and in those places the people enter and offer reverences, feeding fanaticism and idolatry, and adoring things made by men themselves. That is abominable in My eyes, and for that reason it has pleased me to take from you, people of Israel, all that you heard and knew in the beginning, so that you would lose your fanaticism.

65. The houses of worship of the Israelite people shall be known by humanity, they shall not be closed, for they shall shelter the weak and lost, the tired and the sick. And through your preparation, for your obedience to My supreme will and your respecting of My Law, I will make Myself known in the works of the true disciples of My Divinity.

66. Do not be concerned that along the way false spokesmen, false guides, and false laborers arise, or that their blaspheming lips speak to the peoples saying that My Word and My Universal Ray remain among the people as teachings.

67. I will make known the imposters: they who are not fulfilling the Law according to My will; who manifest only their own free will and I will make known the work that they have made, and the law that they have prepared; they shall be unknown and exiled.

68. For while temptation makes them fall into its net, I will retain the Divine grace and power, and so all those who seek them out will fail to sense the grace of My Holy Spirit in their spirits. (363, 52 – 56)

69. Without proclaiming that you are My apostles, you shall be so. And though you are teachers you will call yourselves pupils.

70. Do not wear clothing that distinguishes you from others. Do not carry books in your hands; do not build places of worship.

71. You shall not have on earth the center or the foundation of My Work, nor shall you have before you any man to represent Me.

72. The guides you have had until now [before 1950], are the final ones. Prayer, spirituality, and the practice of My Doctrine shall guide the multitudes on the path of light. (246, 30 – 31)

73. Would it be just, I ask My disciples, for a perfect work, like that I have come to reveal, to be brought before humanity, only to have it judged a falsehood, or to have it be seen as merely “one more” of the doctrines and theories that have arisen as the fruit of the spiritual confusion that reigns in these times?

74. Would it be right that you, who I have so loved, and who I have prepared through My word so that your testimony will be clean, fall victims of your own errors, into the hands of the justice of the earth; or that you be persecuted, and scattered because you are considered dangerous to your brothers?

75. Do you think My doctrine, practiced correctly, could bring about these things? No, disciples.

76. Allow Me to speak to you this way, for I know what I do. Tomorrow, when I have ceased speaking to you this way, you will know why and will say: “The Master knew well the weaknesses we would suffer; nothing escapes his wisdom.” (252, 26 – 27)

77. I am preparing you for the time when you no longer hear My word; for the people will then call you the people without God, the people without temples; for you will have no regal places to offer Me worship, nor celebrate in ceremonies, nor seek Me in images.

78. Yet I shall leave you a book, as the testament that will be your fortress in the trials, and the path by which you guide your steps. These words that today you hear through the speaker, tomorrow shall leap from the scripture so that you may enjoy them again, and so that they will be heard by the multitudes that come in that time. (129, 24)

79. I am leaving a new book to humanity, a new Testament: My word of the Third Era, the Divine voice that has spoken to mankind upon the opening of the Sixth Seal.

80. It will not be necessary for your names or your works to pass into history. My Word is in this book as a vibrant and clear voice speaking eternally to the human heart, and My people shall leave the mark of their passing upon this path of spirituality. (102, 28 – 29)

81. The gathering places where My word has been manifested have multiplied, each of them being like a school of true knowledge where the multitudes that make up My disciples congregate, eager to learn the new lesson.

82. If each of these congregations gave testimony of the benefits received from My charity, the testimony of those prodigies would never end. And if you had to gather in a book all I have said through all My spokesmen, from the first of My words to the last, it would be a task you could never finish.

83. And yet, through My people, I must bring a book to humanity that contains the essence of My word, and testimony of the works that I have done among you. Do not fear to throw yourselves into this task, for I will inspire you so that in that book are placed the indispensable teachings. (152, 39 – 41)

84. The essence of this word has not varied since the beginning of its manifestation when I spoke through the channel of Damiana Oviedo; My Doctrine is still the same.

85. And yet, where is the essence of those words? What became of it? The records of those first Divine messages of this era, in which I poured out the Word upon you, are hidden.

86. It is necessary that those lessons come to light, so that tomorrow you know how to give testimony about the beginning of this manifestation. And so you will know the date of My first lesson and its content, as well as that of the last, which I gave you in the year 1950, the year marked for the ending of this period. (127, 14 – 15)

87. It is necessary that you speak with those who hide My word and adulterate My teachings; speak to them with perfect clarity. I will help you to present yourselves to them, for it shall be those men who cause My work to be censored and My Law altered because they have added to My Work that which does not belong there. (340, 39)

88. I brought you this word and have had you hear it in your language; but I give you the mission of later translating it into other languages in order that it might be known by all.

89. In this manner you will begin to build the true tower of Israel, the one which will spiritually unite all nations into one, the one which will unite all men in that Divine, unchangeable, and eternal law, which in the world you came to know through the lips of Jesus when He told you, “Love one another”. (34, 59 – 60)

Spiritual Israel and the Jewish People

90. Israel I call the people who I congregate around My new revelation, for none know better than I the spirit that dwells in each of those called in this, the Third Era.

91. Israel is a word that has a spiritual significance, and that name I give to you so that you may keep in mind that you form part of the people of God, for Israel is not any people of the earth, but a world of spirits.

92. That name will arise again on earth, but without error, in its true essence, which is spiritual.

93. You must know the origin and meaning of that name; your belief that you are children of that people must be absolute, and you need to understand fully from whom and why you have received that name, so that you may face up to the attacks you receive in future from those who give another meaning to the name of Israel. (274, 47 – 50)

94. I want your obedience. I want you to form a people strong in faith and spirituality, for just as I made the generations born of Jacob to multiply in spite of the great tribulations that afflicted that people, so too I will cause you who bear that seed to endure in your struggles, so that your people will again multiply like the stars in the sky or the grains of sand by the sea.

95. So that you may have a fuller understanding of your destiny, I have made you understand that spiritually you are part of that people of Israel; yet I have told you not to proclaim these prophecies until humanity itself discovers them.

96. For as the Israelite people exist yet on earth, the Jews of the flesh, they shall deny you, and claim the name from you, without that being sufficient cause for dispute.

97. They as yet know nothing of you, while you know much about them. As I have revealed to you, that people, wandering without peace in their spirits, move step by step, and without knowing it, toward the crucified one whom they will recognize as their Lord and before whom they will implore forgiveness for such ingratitude and such stubbornness when faced with his love.

98. My body was taken down from the cross, yet, for those who have denied Me throughout the centuries, I remain nailed there, waiting for the moment of their awakening and repentance to give them all that I brought for them, but which they did not wish to receive. (86, 11 – 13)

99. Do not, in this era, imitate the Jewish people of the Second Era, who from their traditionalism, conservativism, and fanaticism were unable to consume the bread brought them from the Kingdom of Heaven by the Messiah whom they had awaited for centuries and centuries, but whom, when the time came, they were unable to recognize because their materialism did not permit them to see the light of truth. (225, 19)

100. You will see your brothers come from faraway lands and nations in search of their spiritual freedom. As when the tribes of Israel crossed the desert, they will also come in multitudes from that ancient Palestine.

101. Their journey has been long and painful since the time they rejected the Messiah who had come to offer them his Kingdom as a new heritage. But they are approaching the oasis where they will rest and meditate on My word, so that after they are strengthened by having recognized My law, they might follow the long forgotten path designated for their evolution.

102. Then you will hear that many will say that your nation is the new Promised Land, the New Jerusalem. But you will tell them that they will find that Promised Land beyond this world, and that in order to reach it one must do so in spirit after crossing the great desert of trials of this time. Also, you will tell them that this nation is no more than an oasis in the middle of the desert.

103. But you must understand, My people, that the oasis must give shade to the weary travelers in addition to offering its pure and fresh waters to the lips of those who thirst and seek shelter.

104. What is the shade and water of which I speak? It is My Doctrine, O people, My Divine teaching of charity. In whom have I deposited this abundance of grace and blessings? In you, O people, so that you may eliminate all selfishness from your hearts and show it like a clean mirror in every one of your works.

105. Would not your spirits and your hearts be filled with joy if, through your love, those people who are spiritually unenlightened and attached to their traditions, were able to be converted to the Marian Trinitarian Spiritualist Doctrine? Would there not be joy among you if the people of old Israel were shown the true path by the people of new Israel, that is to say that the first would attain grace through the last?

106. Up until now, nothing has convinced the Jewish people that it should break ancient traditions in order to reach its moral and spiritual evolution. These are the people who believe that they are following the laws of Jehovah and of Moses but who in reality still continue to worship the golden calf.

107. The time is near for those wandering people, scattered throughout the world, to cease to look toward earth, and to elevate their eyes toward heaven in search of the one who from the beginning was promised as their savoir, but whom they rejected and killed because they thought He was poor and that He had nothing. (35, 55 – 58)

108. Do not take it as distinction that I chose one people from among those on earth; I love all My children, and all the peoples formed by them.

109. Every people has a mission on earth, and the destiny that Israel has brought with them is to be a prophet of God among humanity, a beacon of faith, and the path to perfection.

110. The revelations and prophecies that I have made from the first times were not correctly interpreted, because the time for humanity to understand them had not yet arrived.

111. Yesterday, Israel was a people on the earth; today, it is a multitude scattered across the earth; tomorrow, the people of God will be formed by all the spirits, and in perfect harmony together with the Father, they will form the Divine family. (221, 27 – 30)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-1… L’oeuvre spiritualiste du Christ
Enseignement 1… Versets 1-111 – Révélations de Jésus-Christ

L’oeuvre spiritualiste du Christ
Cela dit le Seigneur…

1. Réjouissez-vous de ma présence, peuple aimé, faites la fête dans votre coeur, vibrez de joie, parce qu’enfin vous avez vu la venue de ce jour du Seigneur.

2. Vous aviez peur qu’arrive ce jour, parce que vous pensiez encore comme les anciens, vous croyiez que le coeur de votre Père était vindicatif, qu’il gardait de la rancoeur pour les offenses reçues et que, pour autant, il apporterait la faucille, le fouet et le calice d’amertume qu’Il avait préparés pour exercer une vengeance sur ceux qui L’avaient offensé tant et tant de fois.

3. Mais votre surprise a été grande de constater que dans l’Esprit de Dieu, il ne peut exister de colère, ni de fureur, ni de haine, et que si le monde sanglote et se lamente comme jamais, ce n’est pas dû à ce que son Père lui ait fait manger de ce fruit, ni boire de ce calice, mais qu’il s’agit de la récolte que l’humanité est en train de recueillir pour ses actes.

4. Il est certain que toutes les calamités qui se sont déchaînées en ce temps vous furent annoncées; mais n’allez pas penser par là que votre Seigneur vous les apporta comme un châtiment. Cêest tout le contraire, en tous temps, je vous ai prévenus contre le mal, contre les tentations, et vous ai aidés à vous relever de vos chutes. De plus, j’ai mis à votre portée tous les moyens qui vous sont nécessaires pour que vous puissiez vous sauver; cependant vous devez aussi reconnaître que vous vous êtes toujours montrés sourds et incrédules à mes appels. (160, 40-41)

5. Malheur à ceux qui, en ce temps, ne luttent pas pour allumer leur lampe, parce qu’ils se perdront! Et voilà que, bien que ce temps soit celui de la lumière, les ombres règnent partout.

6. Vous savez, par ma parole, que je choisis cette nation (Mexique) pour me manifester en ma troisième venue, mais quant au pourquoi, vous l’ignorez; cela a été un mystère pour vous. Mais le Maître ne souhaite pas avoir de secrets pour ses disciples; Il vient vous révéler tout ce que vous devez savoir, afin que vous répondiez, avec certitude, à ceux qui vous interrogent.

7. J’ai vu que les habitants de ce coin de la Terre M’ont toujours cherché et M’ont toujours aimé, et bien que leur culte n’ait pas toujours été parfait, j’ai reçu leur intention et leur amour comme une fleur d’innocence, de sacrifice et de douleur. Cette fleur, pleine de fragrance, a toujours été présente sur l’autel de ma Divinité.

8. Vous fûtes préparés pour accomplir cette grande mission au Troisième Temps.

9. Aujourd’hui, vous savez que j’ai fait réincarner le peuple d’Israël, parce que c’est Moi qui vous l’ai révélé. Vous savez que la semence qui respire en votre être et que la lumière intérieure qui vous guide, est la même que celle que je répandis, depuis le Premier Temps, sur la maison de Jacob.

10. Vous êtes israélites par l’esprit, vous possédez spirituellement la semence d’Abraham, d’Isaac et de Jacob. Vous êtes les branches de cet arbre béni qui donneront l’ombre et le fruit à l’humanité.

11. Voici pourquoi je vous appelle « aînés » et pourquoi je vous ai cherché, en ce temps, pour manifester, en vous, ma troisième révélation au monde.

12. Il est de Ma volonté que le peuple d’Israël réapparaisse spirituellement parmi l’humanité, pour que celle-ci contemple la véritable résurrection de la chair. (183, 33-35)

13. Croyiez-vous, par hasard, que j’allais délivrer ma parole à tous les peuples de la Terre? Non! En cela aussi, ma nouvelle manifestation est semblable à celle des temps passés, en ce qu’en M’étant manifesté à un seul peuple, celui-ci eut pour mission de se lever pour répandre la Bonne Nouvelle et pour semer la graine qu’il reçut au travers de mon message. (185, 20)

14. Laissez que d’autres peuples se réveillent pour le temps nouveau en contemplant les contrées ravagées par les eaux, les nations détruites par la guerre et la peste anéantissant des vies. Ces peuples enorgueillis dans leurs sciences et endormis dans la splendeur de leurs religions, ne reconnaîtront pas ma parole sous cette forme humble, et ne percevront pas ma manifestation en esprit; par conséquent, la Terre devra d’abord trembler et la Nature dira aux hommes : « Le temps est arrivé et le Seigneur est venu parmi vous ».

15. Pour que l’humanité se réveille, ouvre ses yeux et accepte que c’est Moi qui suis arrivé, il faudra auparavant que le pouvoir et l’orgueil de l’homme soient touchés; mais vous, vous avez la mission de veiller, de prier et de vous préparer. (62, 53)

16. En son temps, je vous promis de revenir parmi l’humanité et, me voici pour accomplir cette promesse, même si de nombreux siècles se sont écoulés. Votre esprit, dans son désir de paix, sa faim de vérité et sa soif de savoir, souhaitait ardemment ma présence, et mon Esprit est descendu pour vous faire écouter un enseignement en accord avec l’époque dans laquelle vous vivez. Comment les hommes souhaitent-ils continuer à vivre comme ils l’ont fait jusqu’à présent? Ce n’est plus le moment de la stagnation spirituelle, ni de languir dans la pratique de rites et de traditions. (77, 19)

17. De nombreux hommes, à la sagesse reconnue dans le monde, ne pourront Me reconnaître sous cette forme et me renieront, mais que cela ne vous surprenne pas, je vous l’annonçai déjà il y a longtemps quand je vous déclarai : « Père, sois béni, parce que tu as révélé aux humbles ta vérité, que tu as dissimulée aux sages et aux compétents ».

18. Mais ce n’est pas parce que Moi je ne désire cacher ma vérité à personne, mais bien parce que ceux qui sont propres d’entendement, dans leur pauvreté ou leur insignifiance, peuvent mieux me ressentir, tandis que les hommes de talent, dont l’entendement est plein de théories, de philosophies et de dogmes, ne peuvent ni me comprendre ni me sentir. Mais la vérité, qui est destinée à tous, arrivera à chacun à l’instant indiqué. (50, 45)

19. Celui qui, connaissant ma Loi, la cache, ne peut s’appeler mon disciple; celui qui ne délivre ma vérité que du bout des lèvres et non avec le coeur, ne m’imite pas. Celui qui parle d’amour et qui, en actes, démontre le contraire, est un traître à mes leçons.

20. Celui qui se lève en désavouant la pureté et la perfection de Marie est maladroit, parce que, dans son ignorance, il défie Dieu en niant son pouvoir. Celui qui désavoue ma vérité au Troisième Temps et nie l’immortalité de l’esprit, est endormi et ne se souvient pas des prophéties des temps passés qui annoncèrent les révélations que l’humanité est en train de vivre en ce temps. (73, 28-29)

21. Ils viendront Me mettre à l’épreuve, en voulant démontrer que vous êtes dans l’erreur; si je ne leur livre pas mon nom, ils diront que ce n’est pas Moi, et si je réponds à leurs questions malintentionnées, ils me renieront avec plus d’acharnement.

22. C’est alors que je leur dirai : celui qui souhaite entrer au royaume de la Lumière devra le chercher avec le coeur. Mais celui qui souhaite vivre en me reniant, celui-là aura nié le savoir divin à son propre esprit, en convertissant tout ce qui constitue une révélation claire et lumineuse en un secret et en un mystère. (90, 49-50)

23. Maintenant, je suis de passage parmi vous, comme je le fus aussi en ce temps-là. L’instant où je cesserai de vous parler se fait proche, et l’humanité n’a pas ressenti ma présence.

24. Depuis cette montagne, depuis l’endroit duquel je vous envoie ma parole et vous contemple, je devrai m’écrier, la veille de mon départ : Humanité, humanité, qui n’avez pas reconnu Celui qui était parmi vous! Comme au Second Temps, à la proximité de ma mort, je contemplais la ville depuis une montagne et, entre les larmes, m’écriai : Jérusalem, Jérusalem, toi qui nêas pas compris le bien que tu as eu !

25. Je ne pleurais pas pour le monde, mais pour l’esprit de l’humanité qui se trouvait encore sans lumière et qui devrait encore pleurer beaucoup de larmes pour parvenir à la vérité. (274, 68-69)

26. De nombreux siècles se sont écoulés depuis le jour où je vous livrai ma parole et mes dernières recommandations par le biais de Jésus, et j’apparais aujourd’hui devant vous comme Saint-Esprit, en vous accomplissant ma promesse.

27. Je ne suis pas venu pour m’humaniser, je viens en Esprit et seuls me contempleront ceux qui se sont préparés.

28. Tandis que vous croyez en ma parole et me suivez, d’autres n’acceptent pas ma manifestation et la renient. J’ai dû leur fournir de grandes preuves et c’est grâce à elles que j’ai vaincu leur incrédulité.

29. L’amour et la patience, que je vous ai toujours manifestés, vous font comprendre que seul votre Père peut vous aimer et vous enseigner de la sorte. Je veille sur vous et allège votre croix afin de vous éviter de trébucher. Je vous fais sentir ma paix pour que vous marchiez pleins de confiance en Moi. (32, 4)

30. Ma Parole, mon Enseignement, en apparence n’est, aujourd’hui, que pour vous, mais en réalité, elle est destinée à tous, parce que sa sagesse et son amour contiennent tout l’Univers, unifient tous les mondes, tous les esprits incarnés ou désincarnés. Approchez-vous si vous avez besoin de Moi; cherchez-Moi si vous vous sentez perdus.

31. C’est Moi, votre Père, qui connaît vos peines et viens pour vous réconforter. Je viens pour vous inspirer l’amour, dont vous avez tant besoin pour vous-mêmes, et pour le répandre autour de vous.

32. Si, en vérité, vous reconnaissez vraiment ma présence au travers de la sagesse que je manifeste par ces entendements, reconnaissez aussi que c’est le moment d’initier l’oeuvre constructrice sur le chemin spirituel.

33. Ah, si tous ceux qui ont été appelés venaient, en vérité je vous le dis, la table du Seigneur se retrouverait pléthorique de disciples et tous mangeraient le même met! Mais tous les invités ne sont pas arrivés, ils ont prétexté différentes occupations, reléguant le divin au second plan.

34. Bienheureux les empressés qui sont venus, parce qu’eux ont obtenu leur récompense. (12, 76-80)

35. Tous ceux qui, en ce temps, ont reçu des dons, ne sont pas ici en train de M’écouter; voyez combien il y a de places vides à table, parce que beaucoup de mes petits enfants, après avoir reçu un bienfait, s’éloignèrent en fuyant les responsabilités et les charges. Ah, s’ils connaissaient, ici sur la Terre, les promesses que chaque esprit me fit avant de venir au monde! (86, 43)

36. Je suis en train de vous léguer le Troisième Testament et vous n’avez pas encore compris les deux premiers. Si vous vous étiez préparés en ce temps, il n’aurait pas été nécessaire que ma Parole se matérialise, parce que je m’exprimerais spirituellement et vous, vous me répondriez avec votre amour. (86, 49)

37. Voici la lumière du Troisième Temps; mais celui qui dirait que ce n’est pas Dieu qui vous parle, mais cet homme, soumettez-le à lêépreuve, parce qu’en vérité je vous le dis : Tant que mon rayon divin n’inspirera pas son entendement, même si vous le menacez de mort, vous ne pourrez en arracher aucune parole d’essence et de vérité.

38. De même que les esprits se servent de leurs corps pour parler et se manifester, il n’y a rien d’étrange à ce qu’ils se défassent d’eux pour qu’à leur place, le Père de tous les esprits se manifeste : Dieu!

39. Je viens à vous, puisque vous ne savez pas arriver à Moi, et vous enseigne que la plus agréable prière qui parvient au Père est celle qui s’élève, en silence, de votre esprit. Cette prière est celle qui attire mon rayon au travers duquel vous M’écoutez. Ce ne sont pas les cantiques ni les mots qui plaisent à ma Divinité. (59, 57-59)

40. Vous ne pourrez pas dire que ma parole n’est pas claire ou qu’elle contient des imperfections, parce que de Moi ne pourra surgir aucune confusion. Si vous trouviez en elle une quelconque erreur, attribuez-la à la mauvaise interprétation du porte- parole, ou à votre mauvaise compréhension, mais jamais à ma Doctrine! Malheur au porte-parole qui dénaturera ma parole! Malheur à celui qui transmettra mal et profanera mon enseignement, parce qu’il souffrira la plainte incessante de sa conscience et perdra la paix de son esprit! (108, 51)

41. Pour vous complaire, je vous dis que si vous ne souhaitez pas que je me serve de matières pécheresses pour vous offrir mon amour, montrez-Moi un juste, un propre, présentez-m’en un qui, parmi vous, sache aimer, et je vous assure que je me servirai de lui.

42. Comprenez que j’utilise des pécheurs pour attirer les pécheurs, parce que je ne viens pas pour sauver les justes, ceux-là sont déjà au royaume de la Lumière. (16, 25)

43. Observez comme cette semence, bien que vous l’ayez mal cultivée, ne meurt pas, voyez comment elle a vaincu les ténèbres et les pièges, les obstacles et les épreuves, et comment, jour après jour, elle continue de germer et de se développer. Pourquoi cette semence ne meurt-elle pas? Parce que la vérité est immortelle, elle est éternelle.

44. C’est pourquoi vous verrez que, lorsque cette Doctrine semble, par moments, disparaître, ce sera précisément alors que surgiront de nouveaux et féconds bourgeons pour aider les hommes à faire un pas en avant sur le chemin de la spiritualité. (99, 20)

45. Analysez mes leçons et dites-Moi si cette Doctrine pourrait se renfermer dans l’une de vos religions.

46. Je vous ai révélé son caractère et son essence universelle, qui ne se limite pas seulement à des parties de l’humanité ou à des peuples, mais qu’elle traverse l’orbite de votre monde pour embrasser l’infini et toutes ses demeures dans lesquelles, comme dans ce monde, habitent des enfants de Dieu. (83, 6)

47. Voyez comme ma parole n’est pas et ne pourra pas constituer une nouvelle religion; cette OEuvre est le chemin lumineux où toutes les idées, les crédos et les religions devront s’unir spirituellement pour arriver aux portes de la Terre Promise. (310, 39)

48. Mon enseignement, qui alimente votre esprit, tend à vous convertir en maîtres, en fidèles apôtres du Saint- Esprit. (311, 12)

49. Je vous présenterai à l’humanité comme mes serviteurs, comme les Spiritualistes Trinitaires Mariaux du Troisième Temps : les Spiritualistes, parce que vous serez davantage esprit que matière; les Trinitaires, parce que vous avez reçu ma manifestation en trois temps; les Mariaux parce que vous aimez Marie, votre Mère Universelle, qui est celle qui a veillé sur vous pour que vous ne vous évanouissiez pas dans l’étape. (70, 36)

50. Ce ne seront pas seulement ceux qui écoutèrent ma parole au travers de l’entendement humain, qui seront appelés les enfants de ce peuple. Celui qui embrasse sa croix, celui qui aime cette Loi et propage cette semence, sera appelé laboureur de mon champ, apôtre de mon OEuvre et enfant de ce peuple, même s’il ne m’a pas écouté par le biais de cette manifestation. (94, 12)

51. Comment pouvez-vous penser, peuple, que le fait de vous réunir dans des lieux distincts, soit le motif de vous trouver distanciés les uns des autres? Seule l’ignorance empêchera de vous rendre compte des liens spirituels qui unissent tous les enfants du Seigneur. (191, 51)

52. Quand vous visitez une ou plusieurs de ces enceintes, quand par l’intermédiaire de leurs porte-parole vous écoutez le même message, votre coeur s’emplit de bonheur et de foi et vous considérez cette leçon comme une véritable preuve de ce que ces congrégations se trouvent unies par le biais de leur spiritualité. Mais quand vous assistez à une manifestation déficiente, vous avez la sensation d’avoir été blessés dans votre coeur et vous sentez qu’il n’y a pas, de manifestation concrète dêunité et d’harmonie qui devrait exister en ce peuple.

53. Je souhaite que vous soyez mes bons et humbles disciples, ceux qui ne prétendent pas à des nominations ou des honneurs au sein de la congrégation, mais je souhaite que votre idéal se limite seulement à parvenir au perfectionnement grâce à la vertu, et à suivre mes enseignements afin que votre vie soit un exemple. A quoi les grades, les titres ou les noms pourront-ils vous servir, si vous n’avez de mérites pour les posséder? (165, 17)

54. Mon OEuvre n’est pas une doctrine parmi tant d’autres, elle n’est pas une secte de plus dans le monde. Cette révélation que je vous ai apportée aujourd’hui est la Loi éternelle; cependant, par manque de spiritualité et de compréhension, combien de rites lui avez-vous mêlés, que d’impuretés, jusqu’à parvenir à la déformer! Combien de pratiques avez-vous introduit dans ma Doctrine, prétendant et croyant que tout ce que vous avez fait a été inspiré ou ordonné par Moi! (197, 48)

55. Vous allez pénétrer dans le sein d’une humanité lasse de cultes externes et écoeurée de son fanatisme religieux, c’est pourquoi je vous dis que le message de spiritualité que vous allez lui apporter, lui arrivera au coeur comme la rosée fraîche et vivifiante.

56. Croyez-vous que si vous arriviez avec des cultes fanatiques et des pratiques opposées à la spiritualité, le monde pourrait vous reconnaître comme les porteurs d’un message divin? En vérité je vous le dis, ils vous considèreraient comme des fanatiques d’une nouvelle secte.

57. Face à la clarté avec laquelle je viens vous parler, il s’en trouve qui me disent : Maître, comment est-il possible que nous méconnaissions de nombreuses pratiques que Roque Rojas nous légua?

58. Ce à quoi je vous dis que c’est pour cela que je pris l’exemple du Second Temps, lorsque je fis comprendre au peuple qu’en accomplissant des rites, des formes, des traditions et des fêtes, il avait oublié la Loi, qui est l’essentiel.

59. Je vous rappelai ce fait de votre Maître afin que vous compreniez qu’aujourd’hui aussi il vous faut oublier les traditions et les cérémonies, même si vous les aviez apprises de Roque Rojas, comme en son temps le peuple les avait héritées de Moïse.

60. Mais, je ne veux pas vous dire qu’ils vous aient enseigné quelque chose de mal, non! Ils eurent besoin de recourir à des symboles et des actes pour aider le peuple à comprendre les divines révélations; cependant, une fois atteint cet objectif, il a été nécessaire de venir effacer toute forme ou symbolisme inutile, pour faire briller la lumière de la vérité. (253, 29-32)

61. Combien les serviteurs qui n’ont pas compris ma Loi ont causé de douleur à mon coeur! Et quelle douleur provoquent ceux qui, préparés, aujourd’hui ont sombré dans le doute, l’incertitude, qui ont dit, en raison de leur incompréhension et de leur égoïsme, que je dois demeurer encore un temps parmi le peuple, que mon Rayon Universel va descendre une fois encore, selon leur volonté humaine, et que je continuerai à me manifester pour longtemps.

62. C’est pourquoi je vous ai dit : Quand ai-je manifesté de l’indécision, de l’incertitude ou une double volonté dans ma parole? Jamais, en vérité, parce que je cesserais d’être parfait, je cesserais d’être votre Dieu et votre Créateur.

63. En Moi existe la décision, la volonté unique et c’est pour cela que je parle avec la lumière du midi, afin que tous puissent me sentir en ma présence et en ma puissance, pour que l’esprit puisse reconnaître la raison et la parole que j’ai délivrées par l’intermédiaire de l’entendement humain.

64. Le Maître vous dit : l’homme a construit des maisons et les a appelées temples, et c’est dans ces lieux que le peuple entre, fait une révérence, alimente le fanatisme et l’idolâtrie et adore ce que le même homme a créé. Ceci est abominable à mes yeux, et c’est pourquoi il m’a plu d’éloigner de vous, peuple d’Israël, tout ce que vous connûtes et écoutâtes autrefois afin que vous vous défanatisiez.

65. Les maisons de prière du peuple Israélite seront connues de l’humanité, elles ne seront pas fermées parce qu’elles offriront l’abri au faible et à l’égaré, à celui qui est fatigué et au malade. Et, pour votre préparation, pour l’obéissance à ma volonté suprême et le respect de ma Loi, je me ferai connaître au travers des oeuvres des véritables disciples de ma Divinité.

66. Ne vous préoccupez pas si, en chemin, se dressent des mauvais porte-parole, des mauvais guides, des mauvais laboureurs, et que leurs lèvres blasphématrices s’adressent aux peuples et prétendent même que mon Verbe et mon Rayon Universel demeureront encore parmi le peuple qui enseigne.

67. Je ferai connaître celui qui est l’imposteur, celui qui n’observe pas la Loi conformément à ma volonté, celui qui seulement fait présent son libre arbitre et je ferai connaître l’oeuvre qu’il s’est forgé et la loi qu’il a préparée et ceux-là seront méconnus et bannis.

68. Parce que Moi je retiendrai la grâce et la puissance divine, et la tentation les fera tomber dans ses filets et, pour cela, celui qui les recherchera ne sentira pas la grâce de mon Saint-Esprit en son esprit. (363, 52-56)

69. Sans claironner que vous êtes mes apôtres, vous les serez. Bien que vous soyez maîtres, vous direz que vous êtes disciples.

70. Vous ne porterez pas de vêtements qui vous distinguent des autres; vous n’aurez pas de livres en main, vous ne construirez pas d’enceintes.

71. Vous n’aurez pas, sur la Terre, le centre ou le ciment de mon OEuvre, et n’aurez aucun homme, au premier rang, pour Me représenter.

72. Les guides que vous avez eus jusqu’à présent, sont les derniers. La prière, la spiritualité et la pratique de ma Doctrine guideront les multitudes par le chemin de la lumière. (246, 30- 31)

73. Je demande à mes disciples : serait-il juste qu’une oeuvre parfaite comme l’est celle que je suis venu vous révéler, soit exposée devant l’humanité pour être jugée comme imposture, comme tant d’autres doctrines et théories apparues en ces temps, comme fruits de la confusion spirituelle qui règne?

74. Serait-il bien que vous, que j’ai tant aimés et préparés grâce à ma parole pour que votre témoignage soit limpide, deviez tomber dans les mains de la justice de la Terre, victimes de vos erreurs ou que vous fussiez persécutés et disséminés pour vous considérer nuisibles pour vos semblables?

75. Croyez-vous que ma Doctrine bien mise en pratique puisse donner lieu à ces événements? Non, disciples!

76. Laissez-Moi vous parler de cette manière, parce que je sais pourquoi je le fais; demain, quand j’aurai cessé de m’adresser à vous sous cette forme, vous saurez pourquoi je vous parlai ainsi, et vous direz : « Le Maître savait bien toutes les faiblesses que nous allions souffrir, rien n’échappe à sa sagesse ». (252, 26-27)

77. Je suis en train de vous préparer pour le temps où vous n’entendrez plus ma parole, parce qu’alors les hommes vont vous appeler le peuple sans Dieu, le peuple sans temple, parce que vous ne disposerez pas d’enceintes royales pour Me rendre le culte, et vous ne célébrerez pas de cérémonies et ne Me chercherez pas en images.

78. Mais je vous laisserai un livre comme testament, qui sera votre bastion dans les épreuves et le chemin par lequel vous guiderez vos pas. Ces paroles que vous écoutez, par le porte- parole, jailliront, demain, des écritures, pour que vous vous réjouissiez à nouveau et qu’elles soient écoutées par les multitudes qui arriveront en ce temps-là. (129, 24)

79. Je lègue, à l’humanité, un nouveau livre, un nouveau Testament : ma parole du Troisième Temps, la voix divine qui s’est adressée à l’homme lorsque s’est défait le Sixième Sceau.

80. Il ne sera pas indispensable que vos noms ou vos oeuvres passent à la postérité. Ma parole se trouvera dans ce livre, comme une voix vibrant et claire qui parle éternellement au coeur humain, et mon peuple laissera, à l’humanité, l’empreinte de son pas sur ce chemin de spiritualité. (102, 28-29)

81. Les enceintes, dans lesquelles ma parole s’est manifestée, se sont multipliées, chacune d’elles constituant une espèce d’école du véritable savoir, où se réunissent les multitudes qui forment mes disciples, qui arrivent avides d’apprendre la nouvelle leçon.

82. Si chacune de ces congrégations rendait témoignage de tous les bienfaits qu’elle a reçus de ma charité, elles n’en finiraient pas de témoigner de ces prodiges. Et si vous deviez réunir, en un livre, tout ce que j’ai dit par le biais de tous mes porte-parole, depuis la première de mes paroles jusqu’à l’ultime, ce serait une oeuvre dont vous ne pourriez venir à bout.

83. Cependant Moi je ferai parvenir à toute l’humanité, au travers de mon peuple, un livre qui contiendra l’essence de ma parole et le témoignage des oeuvres que je réalisai parmi vous. N’ayez crainte d’entreprendre cet ouvrage, parce que je vous inspirerai afin que dans ledit livre, figurent les enseignements qui sont indispensables. (152, 39-41)

84. L’essence de cette parole n’a jamais varié depuis le commencement de sa manifestation, où je vous parlai par l’intermédiaire de Damiana Oviedo; le sens de ma Doctrine est resté le même.

85. Mais, où donc l’essence de ces paroles se trouve-t-elle? Qu’en est-il advenu? Ils se retrouvent occultés, les écrits de ces messages divins qui furent les premiers de ce temps, en lequel mon Verbe s’est tant répandu parmi vous.

86. Il est indispensable que ces leçons sortent à la lumière, pour que, demain, vous sachiez rendre le témoignage du commencement de cette manifestation. C’est ainsi que vous connaîtrez la date de ma première leçon, son contenu et celui de l’ultime leçon que je vous livrai en l’an 1950, année marquée pour finaliser cette étape. (127, 14-15)

87. Il est indispensable que vous parliez à ceux qui occultèrent ma parole et qui altèrent mes enseignements. Parlez-leur en toute clarté, Moi je vous viendrai en aide pour que vous vous manifestiez à eux, parce que ce seront les hommes qui, demain, fourniront des motifs pour que mon OEuvre soit censurée et ma Loi altérée, parce qu’eux ont ajouté, à mon OEuvre, ce qui ne lui appartient pas. (340, 39)

88. Je vous apportai cette parole et vous la fis entendre dans votre langage, mais je vous donne la mission de la traduire, plus tard, dans plusieurs langues, afin qu’elle soit connue de tous.

89. C’est de cette manière que vous commencerez à construire la véritable tour d’Israël, celle qui unifie spirituellement tous les peuples en un seul, celle qui unit tous les hommes dans cette Loi divine, immuable et éternelle que vous connûtes dans le monde par les lèvres de Jésus quand Il vous déclara : « Aimez-vous les uns les autres ». (34, 59-60)

L’Israël spiritualiste et le peuple juif

90. J’appelle Israël le peuple que je suis en train de rassembler autour de ma nouvelle révélation, parce que personne ne sait mieux que Moi quel est l’esprit qui demeure en chacun des appelés de ce Troisième Temps.

91. Israël a une signification spirituelle et, ce nom, je vous le donne afin que vous ayez toujours à l’esprit que vous faites partie du peuple de Dieu, parce qu’Israël ne représente aucun peuple de la Terre, mais un monde d’esprits.

92. Ce nom surgira de nouveau sur la Terre, mais libre d’erreurs, en sa vraie essence qui est spirituelle.

93. Vous avez besoin de connaître l’origine et le sens de ce nom, il faut que vous soyez persuadés dêêtre les enfants de ce peuple, votre foi doit être absolue, parce que vous avez besoin d’avoir une complète connaissance de qui et pourquoi vous avez reçu cette dénomination, afin de faire front aux attaques que, demain, vous recevrez de ceux qui donnent un autre sens au nom d’Israël. (274, 47- 50)

94. Je veux de vous l’obéissance, je veux que vous formiez un peuple fort par sa foi et sa spiritualité; parce que, de même que je fis se multiplier les générations qui naquirent de Jacob, en dépit des grandes souffrances infligées à ce peuple, je ferai aussi en sorte que vous portiez, dans l’esprit, cette semence, que vous subsistiez au travers de vos luttes, afin que votre peuple se multiplie à nouveau à l’instar des étoiles du firmament et des sables de la mer.

95. Je vous ai fait savoir que vous représentez spirituellement des fractions de ce peuple-là d’Israël, afin que vous ayez une plus ample connaissance de votre destin, mais je vous ai aussi recommandé de ne pas claironner ces prophéties jusqu’à ce que l’humanité les découvre par elle- même.

96. Cependant, en raison de l’existence du peuple Israélite sur la Terre, le juif par la chair vous reniera et vous réclamera ce nom, ceci ne constituant aucun motif grave de conflit.

97. Ils ne savent encore rien de vous, en revanche vous, si, vous savez beaucoup à leur sujet. Je vous ai révélé que ce peuple errant sur la Terre et sans paix dans l’esprit, marche pas à pas, et sans le savoir, vers le crucifié, qu’il reconnaîtra comme son Seigneur et devant qui il implorera le pardon pour tant d’ingratitude et tant de dureté devant son amour.

98. Mon corps fut arraché de la croix, mais pour ceux qui M’ont renié au fil des siècles, je demeure cloué, attendant l’instant de leur réveil et de leur repentir, pour leur donner tout ce que je leur apportai et qu’ils ne voulurent pas recevoir. (86, 11-13)

99. N’allez pas, en ce temps, imiter le peuple juif du Second Temps, qui pour être traditionaliste, conservateur et fanatique, ne put manger le pain du Royaume des Cieux que le Messie lui apporta et qu’il attendait depuis des siècles et des siècles, et, à l’heure indiquée, il ne put le reconnaître parce que sa matérialité ne lui laissa pas contempler la lumière de la vérité. (225, 19)

100. C’est de lointaines contrées et nations que vous verrez arriver vos frères, en quête de libération pour leur esprit. Ils arriveront aussi en multitudes, de cette antique Palestine, comme lorsque les tribus d’Israël traversèrent le désert.

101. Son pèlerinage a été long et douloureux, depuis qu’il rejeta, de son sein, Celui qui vint pour lui offrir son royaume comme un nouvel héritage, mais l’oasis dans laquelle il se reposera et méditera ma parole est déjà proche, pour qu’ensuite, fortifié par la reconnaissance de ma loi, il poursuive la route qui lui indique son évolution, si longtemps oubliée.

102. Alors, vous entendrez que beaucoup diront que votre nation (Mexique) est la nouvelle Terre de Promesse, la Nouvelle Jérusalem; mais vous autres, vous leur direz que cette terre promise se situe au-delà de ce monde, et que pour arriver à elle, c’est en esprit qu’il faudra le faire, après avoir traversé le grand désert des épreuves de ce temps. Vous leur direz aussi que cette nation (Mexique) n’est autre qu’une oasis au milieu du désert.

103. Cependant, il vous faut comprendre, peuple, que l’oasis devra ombrager les pèlerins fatigués, en plus d’offrir ses eaux cristallines et fraîches aux lèvres asséchées par la soif de ceux qui s’y réfugient.

104. Quelle sera cette ombre et quelles seront ces eaux cristallines desquelles je vous parle? Ma Doctrine, peuple, mon divin enseignement de charité. Et, en qui ai-je déposé cette fortune de grâces et de bénédictions? En vous, mon peuple, pour que vous débarrassiez votre coeur de tout égoïsme et que vous puissiez le montrer comme un miroir propre dans chacun de vos actes.

105. Votre esprit et votre coeur ne s’empliraient-ils pas de bonheur, si votre amour parvenait à convertir à la Doctrine Spiritualiste Mariale, ce peuple tellement attaché à ses traditions et en stagnation spirituelle? N’éprouveriez-vous pas une grande joie si l’antique Israël se convertissait, par le biais du nouvel Israël, ou encore, que le premier atteigne la gloire par le dernier?

106. Jusqu’à présent, rien n’a convaincu le peuple juif de rompre avec les anciennes traditions pour parvenir à son évolution morale et spirituelle. Il est le peuple qui croit observer les lois de Yahvé et de Moïse mais qui, en réalité, est encore en train d’adorer son veau d’or.

107. Il est proche, le temps où ce peuple errant et disséminé de par le monde cessera de regarder vers la terre et élèvera ses yeux vers le ciel, en quête de Celui qui, depuis le début, leur fut promis comme leur Sauveur, et qu’il désavoua et mit à mort parce qu’il le crut pauvre et sans aucun bien (35, 55-58)

108. Ne considérez pas comme une distinction le fait d’avoir choisi un peuple de la Terre parmi les autres; j’aime d’égale manière tous mes enfants et les peuples qu’ils ont formés.

109. Chaque peuple apporte une mission sur la Terre, et le destin qu’Israël a apporté est celui d’être le prophète de Dieu, le phare de la foi et le chemin de perfection, parmi l’humanité.

110. Mes prophéties et révélations que je vous ai faites depuis les premiers temps, ne rencontrèrent pas une juste interprétation parce que l’heure n’était pas encore arrivée pour l’humanité de les comprendre.

111. Hier, Israël était un peuple de la Terre; aujourd’hui, il représente une multitude disséminée dans le monde; demain, le peuple de Dieu sera constitué de tous les esprits, qui en parfaite harmonie, formeront, ensemble avec leur Père, la divine famille. (221, 27-30)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63… La obra espiritualista de Cristo
Enseñanza 1 – Revelaciones de Jesucristo

La obra espiritualista de Cristo
Esto dice el Señor…

1. Gozad con mi presencia, pueblo amado, haced fiesta en vuestro corazón, vibrad de alegría, porque al fin habéis visto llegar este día del Señor.

2. Temíais que llegara este día porque aún pensabais como los antiguos, creíais que el corazón de vuestro Padre era vengativo, que guardaba rencor por las ofensas recibidas y que por lo tanto traería preparada la hoz, el látigo y el cáliz de amargura, para ejercer una venganza sobre los que tanto y tan repetidas veces lo habían ofendido.

3. Pero grande ha sido vuestra sorpresa al comprobar que en el Espíritu de Dios no puede existir la ira, ni el furor, ni el aborrecimiento, y que si el mundo solloza y se lamenta como nunca, no se debe a que su Padre le haya dado a comer ese fruto, ni a beber de ese cáliz, sino que se debe a que es la cosecha que por sus obras va recogiendo la humanidad.

4. Ciertamente que todas las calamidades que se han desatado en este tiempo os fueron anunciadas; mas no por haberos sido anunciadas, penséis que os las trajo vuestro Señor como un castigo; todo lo contrario, en todos los tiempos Yo os he prevenido en contra del mal, en contra de las tentaciones y os he ayudado a levantar de vuestras caídas; además he puesto a vuestro alcance todos los medios que os son necesarios para que podáis salvaros; pero también debéis reconocer que siempre habéis sido sordos e incrédulos a mis llamados. (160, 40 – 41)

5. ¡Ay de los que en este tiempo no luchan por encender su lámpara, porque se perderán! He aquí que siendo este tiempo el de la luz, imperan las sombras por doquiera.

6. Vosotros sabéis por mi palabra, que escogí esta nación (México) para manifestarme en mi tercera venida, mas el por qué, lo ignoráis; ha sido un misterio para vosotros, el Maestro, que no quiere tener secretos para sus discípulos, viene a revelaros todo lo que debéis saber, para que contestéis con certeza a quienes os interroguen.

7. He visto que los moradores de este rincón de la tierra siempre me han buscado y amado, y aun cuando su culto no ha sido siempre perfecto, su intención y su amor los he recibido como una flor de inocencia, de sacrificio y de dolor. Sobre el altar de mi Divinidad siempre ha estado presente esa flor llena de fragancia.

8. Fuisteis preparados para cumplir en el Tercer Tiempo esta gran misión.

9. Hoy sabéis que en vuestro seno he hecho reencarnar al pueblo de Israel, porque Yo os lo he revelado. Sabéis que la simiente que alienta en vuestro ser y la luz interior que os guía es la misma que derramé desde el Primer Tiempo sobre la casa de Jacob.

10. Sois israelitas por el espíritu, poseéis espiritualmente la simiente de Abraham, de Isaac y de Jacob. Sois ramas de aquel árbol bendito que dará sombra y fruto a la humanidad.

11. He aquí por qué os nombro primogénitos y porque os he buscado en este tiempo para manifestar en vosotros mi tercera revelación al mundo.

12. Es mi voluntad que el pueblo de Israel resurja espiritualmente entre la humanidad, para que ella contemple la verdadera resurrección de la carne. (183, 33 – 35)

13. ¿Creíais acaso que Yo iba a entregar mi palabra a todos los pueblos de la tierra? No, también en esto mi nueva manifestación es semejante a la de los tiempos pasados, en que habiéndome manifestado a un solo pueblo, éste tuvo la misión de levantarse a extender la buena nueva y a sembrar la simiente que en mi mensaje recibió. (185, 20)

14. Dejad que otros pueblos despierten para el nuevo tiempo al contemplar las comarcas arrasadas por las aguas, las naciones destrozadas por la guerra y la peste aniquilando vidas. Esos pueblos ensoberbecidos en sus ciencias y aletargados en el esplendor de sus religiones, no reconocerán mi palabra bajo esta humilde forma, ni sentirán mi manifestación en espíritu; por lo tanto, antes tendrá que conmoverse la Tierra, y la Naturaleza dirá a los hombres: “El tiempo es llegado y el Señor ha venido entre vosotros”.

15. Para que la humanidad despierte, abra sus ojos y acepte que Yo soy quien ha llegado, antes será tocado el poder y el orgullo del hombre; mas vosotros tenéis por misión velar, orar y prepararos. (62, 53)

16. Os prometí en aquel tiempo volver a la humanidad y heme aquí para cumplir con aquella promesa aún cuando hayan pasado muchos siglos. Vuestro espíritu anhelaba mi presencia en su deseo de paz, en su hambre de verdad, en su ansia de saber, y mi Espíritu ha descendido para haceros oír una enseñanza de acuerdo con el tiempo en que vivís. ¿Cómo quieren los hombres seguir viviendo como hasta ahora lo han hecho? Ya no es tiempo de que sigan estancados espiritualmente, ni aletargados en la práctica de ritos y tradiciones. (77, 19)

17. Muchos hombres de reconocida sabiduría en el mundo, no podrán reconocerme bajo esta forma y me negarán, mas no por ello os sorprendáis, ya os lo anuncié tiempo ha cuando os dije: “Bendito seáis Padre, que revelasteis a los humildes tu verdad y la ocultasteis a los sabios y entendidos”.

18. Mas no es porque Yo oculte mi verdad a nadie, sino más bien porque los limpios de entendimiento, en su pobreza o insignificancia, pueden sentirme mejor, mientras que los hombres de talento cuyo entendimiento está lleno de teorías, de filosofías y dogmas, no pueden comprenderme ni sentirme. Mas la verdad que es para todos, llegará a cada quien en el instante marcado. (50, 45)

19. El que conociendo mi Ley la oculta, no puede llamarse mi discípulo; el que entrega mi verdad sólo con los labios y no con el corazón, no me está imitando. Aquél que habla de amor y con sus obras demuestra lo contrario, ese es traidor a mis lecciones.

20. El que se levanta desconociendo la pureza y perfección de María es torpe, porque en su ignorancia desafía a Dios negando su poder. Quien desconoce mi verdad en el Tercer Tiempo y niega la inmortalidad del espíritu, está durmiendo y no recuerda las profecías de los tiempos pasados que anunciaron las revelaciones que en este tiempo está viviendo la humanidad. (73, 28 – 29)

21. Vendrán a probarme, queriendo demostraros que estáis en un error; si no les doy mi nombre dirán que no soy Yo, y si contesto a sus mal intencionadas preguntas, con más ahínco me negarán.

22. Entonces les diré: el que quiera penetrar al reino de la Luz, tendrá que buscarlo con el corazón. Mas aquel que quiera vivir negándome, será a su propio espíritu a quien le ha negado el divino saber, haciendo que todo lo que es revelación clara y luminosa, sea para él secreto y misterio. (90, 49 – 50)

23. Ahora estoy de paso entre vosotros, como lo estuve también en aquel tiempo, ya se aproxima el instante en que deje de hablaros, y la humanidad no ha sentido mi presencia.

24. Desde este monte, desde donde os envío mi palabra y os contemplo, tendré que exclamar la víspera de mi partida: ¡Humanidad, humanidad, que no habéis sabido a quién habéis tenido con vosotros! Como en el Segundo Tiempo, estando próxima mi muerte, contemplaba desde un monte la ciudad y entre lágrimas exclame: ¡Jerusalén, Jerusalén, que no sabéis el bien que habéis tenido!

25. No era el mundo por el que lloraba, era por el espíritu de la humanidad que aún se encontraba sin luz y que aún habría de llorar mucho para alcanzar la verdad. (274, 68 – 69)

26. Han pasado muchos siglos desde el día en que os di mi palabra y mis últimas recomendaciones a través de Jesús, y hoy aparezco ante vosotros como Espíritu Santo cumpliéndoos mi promesa.

27. No he venido a humanizarme, vengo en Espíritu y sólo me contemplarán los que se encuentren preparados.

28. Mientras vosotros creéis en mi palabra y me seguís, otros no aceptan mi manifestación y la niegan. He tenido que darles grandes pruebas y gracias a ellas he ido venciendo su incredulidad.

29. El amor y la paciencia que siempre os he manifestado, os hacen comprender que sólo vuestro Padre puede amaros y enseñaros en esta forma. Yo velo por vosotros y hago ligera vuestra cruz, para que no tropecéis. Os hago sentir mi paz para que caminéis llenos de confianza en Mí. (32, 4)

30. Mi palabra, mi cátedra, en apariencia es hoy tan sólo para vosotros, pero en verdad ella es para todos, porque su sabiduría y amor, abarca a todo el Universo, unifica a todos los mundos, a todos los espíritus encarnados o desencarnados. Acercaos si tenéis necesidad de Mí; buscadme si os sentís perdidos.

31. Soy vuestro Padre que conoce vuestras penas y viene a confortaros. Vengo a infundiros el amor, que tanto necesitáis para vosotros mismos y para derramarlo en vuestro derredor.

32. Si en verdad reconocéis mi presencia a través de la sabiduría que manifiesto por estos entendimientos, reconoced también que es el momento de iniciar la obra constructiva en el sendero espiritual.

33. ¡Ah, si todos los que han sido llamados acudiesen, de cierto os digo que la mesa del Señor se encontraría pletórica de discípulos y todos comerían el mismo manjar! Pero no todos los invitados han llegado, han pretextado diferentes ocupaciones, relegando a segundo término el divino.

34. Bienaventurados los que presurosos han acudido, porque ellos han tenido su premio. (12, 76 – 80)

35. No están aquí escuchándome todos los que han recibido dones en este tiempo; ved cuántos lugares vacíos hay en la mesa, porque muchos de mis párvulos, luego de haber recibido un beneficio, se alejaron huyendo de responsabilidades y de cargos. ¡Ah, si ellos supiesen aquí en la Tierra las promesas que cada espíritu me hizo antes de venir al mundo! (86, 43)

36. Os estoy legando el Tercer Testamento y no habéis comprendido aún los dos primeros. Si hubierais estado preparados en este tiempo, no hubiera sido necesario que mi palabra se materializara, porque hablaría espiritualmente y vosotros me responderíais con vuestro amor. (86, 49)

37. Esta es la luz del Tercer Tiempo; mas quien dijere que no es Dios quien os habla, sino este hombre, sometedle a prueba, que en verdad os digo: Mientras mi rayo divino no inspire su entendimiento, así le amenacéis con la muerte, de él no podréis arrancar palabras de esencia y verdad.

38. Nada extraño es que así como los espíritus se sirven de sus cuerpos para hablar y manifestarse, por un instante se desprenden de ellos para dejar que en su lugar se manifieste el Padre de todos los espíritus: Dios.

39. Vengo a vosotros, ya que no sabéis llegar hasta Mí, y os enseño que la oración más agradable que llega al Padre, es aquélla que en silencio se eleva de vuestro espíritu. Esa oración es la que atrae mi rayo a través del cual me escucháis. No son los cánticos ni las palabras las que halagan a mi Divinidad. (59, 57 – 59)

40. No podréis decir que mi palabra no sea clara o que encierre imperfecciones, porque de Mí, no podrá brotar confusión alguna. Si encontraseis en ella algún error, atribuidlo a la mala interpretación del portavoz, o a vuestra mala comprensión, mas nunca a mi Doctrina. ¡Ay del portavoz que desvirtúe mi palabra! ¿Ay de aquel que transmitiere mal y profanare mi enseñanza, porque sufrirá el incesante reclamo de su conciencia y perderá la paz de su espíritu! (108, 51)

41. Para complaceros os digo, que si no queréis que me sirva de materias pecadoras para entregaros mi amor, mostradme un justo, un limpio, presentadme uno que entre vosotros sepa amar y os aseguro que me serviré de él.

42. Comprended que me sirvo de pecadores, para atraer a los pecadores, porque no vengo a salvar a los justos, ésos ya están en el reino de la luz. (16, 25)

43. Observad cómo esta semilla a pesar de que la habéis cultivado mal, no muere, mirad cómo ha ido venciendo tinieblas y encrucijadas, obstáculos y pruebas y sigue día a día germinando y desarrollándose. ¿Por qué no muere esta semilla? Por que la verdad es inmortal, es eterna.

44. Por eso veréis que cuando esta Doctrina por momento parece que va a desaparecer, será precisamente cuando surjan nuevos y fecundos brotes para ayudar a los hombres a dar un paso hacia adelante en el camino de la espiritualidad. (99, 20)

45. Analizad mis lecciones y decidme si esta Doctrina podrá encerrarse dentro de una de vuestras religiones.

46. Os he revelado su carácter y su esencia universal, que no se concreta tan sólo a porciones de la humanidad o a pueblos, sino que traspasa la órbita de vuestro mundo, para abarcar el infinito con todas sus moradas en donde como en este mundo, habitan hijos de Dios. (83, 6)

47. Ved como mi palabra no es ni podrá ser una nueva religión; esta Obra es el camino luminoso en donde habrán de unirse espiritualmente todas las ideas, los credos y religiones, para llegar ante las puertas de la Tierra Prometida. (310, 39)

48. Mi enseñanza, de la cual se alimenta vuestro espíritu, tiende a transformaros en maestros, en los fieles apóstoles del Espíritu Santo. (311, 12)

49. Yo os presentaré ante la humanidad como mis servidores, como los Espiritualistas Trinitarios Marianos del Tercer Tiempo. Los Espiritualistas, porque seréis más espíritu que materia; los Trinitarios, porque habéis recibido mi manifestación en tres tiempos; Marianos porque amáis a María, vuestra Madre Universal, que es la que ha velado por vosotros para que no desmayéis en la jornada. (70, 36)

50. No sólo los que escucharon mi palabra a través del entendimiento humano serán llamados hijos de este pueblo, todo el que abrace su cruz, todo el que ame esta Ley y propague esta semilla, será llamado labriego de mi campiña, apóstol de mi Obra e hijo de este pueblo, aun cuando no me haya oído a través de esta manifestación. (94, 12)

51. ¿Cómo podéis pensar, pueblo, que por reuniros en distintos recintos, sea este el motivo de que os encontréis distanciados unos de otros? Sólo la ignorancia impedirá que os deis cuenta de los lazos espirituales que unen a todos los hijos del Señor. (191, 51)

52. Cuando visitáis uno, otros y varios recintos, cuando a través de sus portavoces escucháis la misma palabra, se llena de gozo y de fe vuestro corazón y tomáis aquella lección como una verdadera prueba de que aquellas congregaciones se encuentran unidas a través de su espiritualidad. Cuando llegáis a presenciar una manifestación deficiente, tenéis la sensación de que os han herido en vuestro corazón y comprendéis que allí no hay, o no se manifiesta la unidad que debe existir en este pueblo. (140, 71)

53. Quiero que seáis mis buenos y humildes discípulos, aquellos que no pretenden nombramientos u honores dentro de la congregación, sino que vuestro ideal sea tan sólo el de alcanzar el perfeccionamiento por medio de la virtud y seguir mis enseñanzas para que vuestra vida sea un ejemplo. ¿De qué os podrán servir los grados, títulos o nombres si no tenéis méritos para poseerlos? (165, 17)

54. Mi obra no es una de tantas doctrinas, no es una secta más en el mundo. Esta revelación que hoy os he traído, es la ley eterna; sin embargo, por falta de espiritualidad y comprensión, cuántos ritos le habéis mezclado, cuántas impurezas, hasta haber llegado a deformarla. Cuántas prácticas habéis introducido en mi doctrina, diciendo y creyendo que todo lo que habéis hecho ha sido inspirado u ordenado por Mí. (197, 48)

55. Vais a penetrar en el seno de una humanidad cansada de cultos externos y hastiada de su fanatismo religioso, por lo que os digo que el mensaje de espiritualidad que vais a llevarle, llegará a su corazón como fresco y vivificante rocío.

56. ¿Creéis que si llegaseis con cultos fanáticos y prácticas opuestas a la espiritualidad, podría el mundo reconoceros como portadores de un mensaje divino? En verdad os digo que os tomarían por fanáticos de una nueva secta.

57. Ante la claridad con que os vengo hablando, hay quienes me dicen: Maestro, ¿Cómo es posible que desconozcamos muchas de las prácticas que Roque Rojas nos legó?

58. A lo cual Yo os digo que por eso os puse aquel ejemplo del Segundo Tiempo, cuando hice comprender al pueblo que por cumplir con ritos, formas, tradiciones y fiestas, se había olvidado de la Ley, que es lo esencial.

59. Os recordé ese hecho de vuestro Maestro, para que compren– dieseis que también ahora debéis olvidaros de tradiciones y ceremonias, aunque las hayáis aprendido de Roque Rojas, como en aquel tiempo el pueblo las había heredado de Moisés.

60. Ahora bien, no quiero deciros que ellos os hayan enseñado algo malo, no, ellos tuvieron necesidad de recurrir a símbolos y actos que ayudasen al pueblo a comprender las divinas revelaciones; pero, una vez logrado aquel objeto, ha sido necesario venir a borrar toda forma o simbolismo ya inútil, para hacer que brille la luz de la verdad. (253, 29 – 32)

61. Cuánto dolor han causado a mi corazón los siervos que no han comprendido mi Ley, y cuánto dolor están causando aquéllos que habiéndoles preparado y entregado, hoy han dado cabida a la duda, a la incertidumbre, han dicho por su incomprensión y egoísmo que Yo he de permanecer un tiempo más entre el pueblo, que va a descender una vez más mi Rayo Universal según su voluntad humana y que Yo me seguiré manifestando por un tiempo largo.

62. Por eso os he dicho ¿Cuándo he manifestado indecisión, incertidumbre o doble voluntad en mi palabra? Nunca, en verdad, porque dejaría de ser perfecto, dejaría de ser vuestro Dios y vuestro Creador.

63. En Mí existe la decisión, la voluntad única y por ello Yo hablo con la luz del mediodía, para que todos puedan sentirme en mi presencia y en mi potencia, para que el espíritu pueda reconocer la razón y la palabra que he entregado por conducto del entendimiento humano.

64. El Maestro os dice: el hombre ha forjado casas y les ha nombrado templos y en esos lugares el pueblo que penetra hace reverencia, alimenta el fanatismo y la idolatría y adora lo que el mismo hombre ha creado. Esto es abominable ante mi mirada y por ello me ha placido alejar de vosotros, pueblo de Israel, todo cuanto conocisteis y escuchasteis en un principio para que os desfanaticéis.

65. Las casas de oración del pueblo Israelita serán conocidas por la humanidad, ellas no serán cerradas; porque albergue darán al débil y al perdido, al cansado y al enfermo. Y por vuestra preparación, por la obediencia a mi voluntad suprema y el acato a mi Ley, me daré a conocer en la obras de los verdaderos discípulos de mi Divinidad.

66. No os preocupe que se levanten en el camino malos portavoces, malos guías, malos labriegos, que su labio blasfemo hable a los pueblos y diga que aún mi Verbo y mi Rayo Universal permanecerán entre el pueblo cual enseñanza.

67. Yo daré a conocer quién es el impostor, quién es el que no está cumpliendo la Ley conforme es mi voluntad, quién es aquél que solamente hace presente su libre albedrío y daré a conocer la obra que ha forjado y la ley que ha preparado y ellos eran desconocidos y desterrados.

68. Porque Yo retendré la gracia y la potestad divina, y la tentación les hará caer en sus redes y por ello todo aquél que les busque no sentirá la gracia de mi Espíritu Santo en su espíritu. (363, 52 – 56)

69. Sin pregonar que sois mi apóstol, lo seréis. Aunque seáis maestros diréis que sois discípulos.

70. No llevaréis vestidura que os distinga de los demás; no llevaréis libro en vuestras manos, no edificaréis recintos.

71. Ni tendréis en la Tierra el centro o cimiento de mi Obra, ni tendréis delante a hombre alguno que me represente.

72. Los guías que habéis tenido hasta ahora (hasta 1950), son los últimos. La oración, la espiritualidad y la práctica de mi Doctrina guiarán a las multitudes por el camino de la luz. (246, 30 – 31)

73. ¿Será justo pregunto Yo a mis discípulos, que una obra perfecta como es la que he venido a revelaros, la expongáis ante la humanidad a que sea juzgada como falsedad o a que sea considerada como una más de las doctrinas y teorías surgidas en estos tiempos, como frutos de la confusión espiritual que reina?

74. ¿Estaría bien que vosotros, a quienes tanto he amado y preparado con mi palabra para que vuestro testimonio sea limpio, tuvieseis que caer en manos de la justicia de la Tierra, víctimas de vuestros errores o fueseis perseguidos y diseminados por consideraros nocivos a vuestros semejantes?

75. ¿Creéis que mi Doctrina bien practicada, pudiera dar lugar a estos acontecimientos? No, discípulos.

76. Dejadme que os hable así, porque Yo sé por qué lo hago; mañana, cuando haya dejado de hablaros en esta forma, sabréis por qué os hablé así, y diréis: “Bien sabía el Maestro de cuántas flaquezas íbamos a adolecer, nada escapa a su sabiduría”. (252, 26 – 27)

77. Os estoy preparando para el tiempo en que ya no escuchéis mi palabra, porque para entonces los hombres van a nombraros el pueblo sin Dios, el pueblo sin templo, porque no tendréis regios recintos para rendirme culto, ni celebraréis ceremonias, ni me buscaréis en imágenes.

78. Pero os dejaré un libro como testamento que será vuestro baluarte en las pruebas y será el camino por donde guiéis vuestros pasos. Estas palabras que hoy escucháis por medio del portavoz, mañana brotarán de los escritos, para que os regocijéis nuevamente y sean escuchadas por las multitudes que para ese tiempo llegarán. (129, 24)

79. Estoy legando a la humanidad un nuevo libro, un nuevo Testamento: mi palabra del Tercer Tiempo, la voz divina que ha hablado al hombre al desatarse el Sexto Sello.

80. No será menester que vuestros nombres ni vuestras obras pasen a la historia. En ese libro estará mi palabra, como una voz vibrante y clara que hable eternamente al corazón humano, y mi pueblo dejará a la posteridad la huella de su paso por este camino de espiritualidad. (102, 28 – 29)

81. Los recintos donde mi palabra se ha manifestado, se han multiplicado, siendo cada uno de ellos, como una escuela del verdadero saber, donde se congregan las multitudes que forman mis discípulos, los cuales llegan ávidos de aprender la nueva lección.

82. Si cada una de esas congregaciones diera testimonio de todos los beneficios que de mi caridad ha recibido, no acabarían de dar testimonio de esos prodigios. Y si tuvieseis que reunir en un libro cuanto he dicho a través de todos mis portavoces, desde la primera de mis palabras hasta la última de ellas, sería una obra que no podríais llevar a cabo.

83. Mas Yo he de hacer llegar a toda la humanidad, por el conducto de mi pueblo, un libro en el que esté contenida la esencia de mi palabra y el testimonio de las obras que entre vosotros realicé. No temáis acometer esta empresa, porque Yo os inspiraré para que en dicho libro queden asentadas las enseñanzas que sean indispensables. (152, 39 – 41)

84. La esencia de esta palabra no ha variado jamás desde el principio de su manifestación, en que os hablé por conducto de Damiana Oviedo; el sentido de mi doctrina ha sido el mismo.

85. Mas, ¿Dónde está la esencia de aquellas palabras? ¿Qué se hizo de ella? Ocultos se encuentran los escritos de aquellos mensajes divinos que fueron los primeros de este tiempo, en el que tanto se ha derramado mi Verbo entre vosotros.

86. Es menester que esas lecciones salgan a la luz, para que mañana sepáis dar testimonio de cómo fue el principio de esta manifestación. Así conoceréis la fecha de mi primera lección, su contenido y el de la última que os entregue el año de 1950, año marcado para que esta etapa finalice. (127, 14 – 15)

87. Es menester que habléis a aquéllos que ocultan mi palabra y que adulteran mis enseñanzas, habladles con toda claridad, Yo seré en vuestra ayuda para que os manifestéis ante ellos, porque serán los hombres que darán motivos para que el mañana sea censurada mi Obra y alterada mi Ley, porque ellos han agregado a mi Obra lo que no le pertenece. (340, 39)

88. Os traje esta palabra y os la hice oír en vuestro lenguaje, mas os doy la misión de que más tarde la traduzcáis a otras lenguas, para que sea de todos conocida.

89. De esta manera empezaréis a construir la verdadera torre de Israel, aquélla que espiritualmente unifique a todos los pueblos en uno solo, aquélla que una a todos los hombres en esa Ley divina, inmutable y eterna que conocisteis en el mundo en labios de Jesús, cuando os dijo “Amaos los unos a los otros”. (34, 59 – 60)

Israel espiritualista y el pueblo judío

90. Israel llamo al pueblo a quien estoy congregando en torno a mi nueva revelación, porque nadie mejor que Yo sabe qué espíritu mora en cada uno de los llamados de este Tercer Tiempo.

91. Israel tiene un significado espiritual y ese nombre os lo doy a vosotros para que tengáis presente que formáis parte del pueblo de Dios, porque Israel no representa ningún pueblo de la Tierra, sino a un mundo de espíritus.

92. Ese nombre surgirá de nuevo en la Tierra, pero libre de equivocaciones, en su verdadera esencia que es espiritual.

93. Vosotros necesitáis conocer el origen y el sentido de ese nombre, necesitáis que vuestra fe en que sois hijos de ese pueblo sea absoluta, y necesitáis tener pleno conocimiento de quién y por qué habéis recibido esa denominación, para que podáis hacer frente a los ataques que mañana recibáis de quienes dan otro sentido al nombre de Israel. (274, 47 – 50)

94. Quiero de vosotros la obediencia, quiero que forméis un pueblo fuerte por su fe y su espiritualidad; porque así como hice multiplicarse a las generaciones que nacieron de Jacob, a pesar de las grandes penalidades que afligieron a aquel pueblo, así haré que vosotros que lleváis en el espíritu aquella simiente, perduréis a través de vuestras luchas, para que vuestro pueblo vuelva a multiplicarse como las estrellas del firmamento y como las arenas del mar.

95. Os he hecho saber que sois espiritualmente porciones de aquel pueblo de Israel, para que tengáis más amplio conocimiento de vuestro destino; mas también os he recomendado que no pregonéis estas profecías hasta que la humanidad por sí misma las descubra.

96. Porque existiendo aún sobre la Tierra el pueblo Israelita, el judío por la carne, os negará y os reclamará ese nombre, no siendo esto una razón poderosa para una contienda.

97. Ellos aún nada saben de vosotros, en cambio vosotros si sabéis mucho de ellos. Yo os he revelado que ese pueblo errante en la Tierra y sin paz en el espíritu, camina paso a paso y sin saberlo hacia el crucificado, al que reconocerá como a su Señor y ante el que implorará perdón por tanta ingratitud y tanta dureza ante su amor.

98. Mi cuerpo fue desprendido del madero, mas para éstos que me han negado a través de los siglos, permanezco enclavado, esperando el instante de su despertar y de su arrepentimiento, para darles todo lo que para ellos traje y que no quisieron recibir. (86, 11 – 13)

99. No vayáis en este tiempo a imitar al pueblo judío del Segundo Tiempo, que por ser tradicionalista, conservador y fanático, no pudo comer el pan del Reino de los Cielos que el Mesías le trajo y a quien estaba esperando por siglos y siglos, y llegada la hora no pudo reconocerle porque su materialidad no le dejó ver la luz de la verdad. (225, 19)

100. De lejanas comarcas y naciones veréis llegar a vuestros hermanos en busca de liberación para su espíritu. De aquella antigua Palestina, llegarán también en multitudes, como cuando cruzaron el desierto las tribus de Israel.

101. Largo y doloroso ha sido su peregrinaje desde que rechazó de su seno a Aquél que le vino a ofrecer su reino como una nueva herencia, mas ya se va acercando el oasis en donde descansará y meditará en mi palabra, para que después, fortalecido en el reconocimiento a mi ley, prosiga la ruta que le señala su evolución por tanto tiempo olvidada.

102. Entonces oiréis que muchos dirán que vuestra nación es la nueva Tierra de Promisión, la Nueva Jerusalén; mas vosotros les diréis que aquella tierra prometida se encuentra situada más allá de este mundo y que para llegar a ella habrá que hacerlo en espíritu, después de haber cruzado el gran desierto de las pruebas de este tiempo. También les diréis que esta nación (México) es tan solo un oasis en medio del desierto.

103. Mas debéis entender, pueblo, que el oasis deberá dar sombra a los caminantes fatigados, además de ofrecer sus aguas cristalinas y frescas a los labios resecos por la sed a los que en él se refugien.

104. ¿Cuál será esa sombra y esas aguas de las que os estoy hablando? Mi doctrina, pueblo, mi divina Enseñanza de caridad. ¿Y en quién he depositado este caudal de gracia y de bendiciones? En vos, pueblo, para que vayáis despojando vuestro corazón de todo egoísmo y podáis mostrarlo como un espejo limpio en cada una de vuestras obras.

105. ¿No se llenaría de gozo vuestro espíritu y corazón, si por vuestro amor se lograra convertir a la Doctrina Espiritualista Trinitaria Mariana, aquel pueblo tan apegado a sus tradiciones y espiritualmente estacionado? ¿No habría gozo entre vosotros, si el antiguo Israel se convirtiera por conducto del nuevo Israel, o sea que el primero alcanzara la gracia por el postrero?

106. Hasta ahora, nada ha convencido al pueblo judío de que debe romper antiguas tradiciones para alcanzar su evolución moral y espiritual. Es el pueblo que cree estar cumpliendo con las leyes de Jehová y de Moisés, pero que en realidad aún sigue adorando a su becerro de oro.

107. Está próximo el tiempo en que ese pueblo errante y diseminado por el mundo, deje de mirar hacia la tierra y eleve sus ojos hacia el cielo, en busca de Aquél, que desde el principio les fuera prometido como su Salvador y al cual desconoció y dio muerte porque le creyó pobre y sin bien alguno. (35, 55 – 58)

108. No toméis como una distinción el hecho de haber escogido un pueblo de la Tierra entre los demás; Yo amo igual a todos mis hijos y a los pueblos que ellos han formado.

109. Cada pueblo trae una misión a la Tierra, y el destino que Israel ha traído es el de ser entre la humanidad el profeta de Dios, el faro de la fe y el camino de perfección.

110. Mis profecías y revelaciones que desde los primeros tiempos os he hecho, no tuvieron una justa interpretación porque no había llegado aún la hora en que la humanidad las comprendiese.

111. Ayer, Israel era un pueblo de la Tierra, hoy, es una multitud diseminada en el mundo; mañana, el pueblo de Dios estará formado por todos los espíritus, los cuales en perfecta armonía, formarán junto con su Padre, la familia divina. (221, 27 – 30)

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3. Testament Kapitel 62… Befreit euren Geist – 3rd Testament Chapter 62… Free your Spirit

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DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 62… Befreit euren Geist!
Offenbarungen Jesu Christi

Worte für jeden Zuhörer und Leser (damals in Mexiko und heute allgemein)
So spricht der Herr…

1. Jünger, geht in euch, hört und fühlt Mich wie früher. Erinnert euch, wie ihr bekannt habt, dass dieses Wort euer Leben und das Licht eures Schicksals ist. Vergesst nicht, dass Ich euch heute sage: Das, was ihr benötigt, wird euch zur rechten Zeit gegeben.

2. Gießt von neuem Öl in eure Lampen, damit die Flamme des Glaubens und des Wissens wieder aufleuchtet.

3. Schlaft nicht, wachet und betet, denn der Meister kann euch überraschen, wenn Er wie früher eure Wohnung betritt, wie in jenen Tagen spiritueller Begeisterung, da ihr auf Schritt und Tritt meine Gegenwart fühltet.

4. Ihr werdet dann sehen, wie euer Leben von neuem von jenem Lichte erhellt sein wird, das aufhörte, euch zu erleuchten, ohne dass es euch bewusst wurde; und es wird euch das Vertrauen in eine Zukunft voller Überfluss und Weisheit zurückgeben. (4, 27 – 29)

5. Viele von euch nennen sich Spiritualisten, weil sie an meine Gegenwart während meiner Kundgabe durch das menschliche Verstandesvermögen glauben, und weil sie oft anwesend sind, um mein Wort zu vernehmen. Aber ich will, dass ihr Spiritualisten seid durch Ausübung des Guten, durch die Erkenntnis der Essenz des Lebens, durch eure Liebe zu den Nächsten, durch euren Gottes-Dienst mittels eines hochherzigen, fruchtbaren und tugendsamen Daseins. (269, 55)

6. Einigen habe Ich eine bescheidene Herkunft auf der Welt gegeben, damit sie sich in ihrem Leben den Meister zum Vorbild nehmen; anderen habe Ich ein reiches Heim gegeben, damit sie gleichfalls Jesus nacheifern, welcher, obwohl ein König, seinen “Thron” verließ und den Armen, Kranken und Sündern diente.

7. Das Verdienst jenes, der von seiner gesellschaftlichen Stellung herabsteigt, um seinen Nächsten zu dienen, wer diese auch seien, ist ebenso groß wie das desjenigen, der sich auf dem Wege der Liebe von seinem armseligen und unbekannten Leben zur Höhe der Gerechten aufschwingt. (101, 55 – 56)

8. Ihr fragt Mich, warum Ich zu euch gekommen bin: weil Ich sehe, dass ihr den Weg vergessen habt, auf dem ihr zu dem Schoße zurückkehren sollt, aus dem ihr hervorgegangen seid, und Ich zeige ihn euch aufs neue.

9. Der Weg ist mein Gesetz, und durch dessen Befolgung wird der Geist Unsterblichkeit erlangen. Ich zeige euch die Pforte, die ebenso schmal ist wie der Weg, den Ich euch seinerzeit mit meiner Unterweisung vor Augen führte. (79, 2 – 3)

10. Ihr, die ihr Mich hört, solltet denen den Weg bereiten, die Mich geistig empfangen werden. Es ist nicht der Zufall gewesen, der diejenigen in meine Gegenwart brachte, die meine Unterweisung empfangen haben, so wenig wie es der Zufall sein wird, der die Geistesgaben bei denen entwickelt, die meine Gegenwart ohne die Notwendigkeit eines menschlichen Stimmträgers fühlen sollen. (80, 4)

11. Ich habe euch dazu bestimmt, auf Erden das Gute zu verbreiten, welches wahre Spiritualität ist.

12. Fühlt ihr euch zu unfähig und unbedeutend? Haltet ihr euch für zu unrein, um eine Aufgabe dieser Art auf euren Geist laden zu können? Der Grund dafür ist, dass ihr meine Weisheit und meine Barmherzigkeit nicht kennt, dass ihr nicht mit ungetrübten Sinnen die Lehrbeispiele beobachtet, die Ich euch auf Schritt und Tritt durch die Natur gebe.

13. Seht ihr nicht, wie die Strahlen der Sonne, alles erhellend, selbst zur verseuchtesten Pfütze gelangen, sie verdunstet, in die Atmosphäre erhebt, reinigt und schließlich in eine Wolke verwandelt, die über die Lande zieht und sie fruchtbar macht? (150, 51 – 53)

14. Entledigt euren Geist hier in meiner Gegenwart aller Unreinheiten und lasst ihn frei. Habt keine Furcht, denn ihr werdet Mir kein Geheimnis preisgeben, Ich kenne euch besser als ihr euch selbst. Beichtet Mir in eurem Innersten, Ich werde euch besser verstehen als irgendjemand und euch eure Gesetzesverstöße und eure Schuld vergeben, denn Ich bin der einzige, der euch richten darf.

15. Doch wenn ihr euch mit eurem Vater versöhnt habt, und ihr in eurem Wesen die Siegeshymne hört, die euer Geist anstimmt, so setzt euch in Frieden an meinen Tisch, esset und trinket die Speisen des Geistes, die im Sinngehalt meines Wortes enthalten sind. (39, 71)

16. Viele von euch kommen weinend herbei, nachdem sie den Schmerz verflucht haben. Ich vergebe eure Fehler in Anbetracht dessen, dass sie von eurer Unwissenheit herrühren.

17. Beruhigt euer Herz und macht euren Verstand aufnahmebereit, damit ihr begreift, was Ich euch nun sage, Kinderschüler des Lebens: Wenn ihr wieder einmal fühlt, dass euer Herz von Schmerz durchdrungen wird, so trennt euch für kurze Zeit von allem, was euch umgibt, und bleibt allein. Dort, in der Vertrautheit eures Schlafzimmers, sprecht mit eurem Geist, nehmt euch euren Schmerz vor und erforscht ihn, als ob ihr irgendein Objekt in die Hand nehmen würdet, um es zu untersuchen.

18. Erkundet auf diese Weise euren Kummer, erkennt, woher er stammt und warum er gekommen ist. Hört auf die Stimme eures Gewissens, und wahrlich, Ich sage euch, ihr werdet aus jener Betrachtung einen Schatz an Licht und Frieden für euer Herz ziehen.

19. Das Licht wird euch die Art und Weise sagen, den Schmerz zu beseitigen, und der Friede wird euch die Kraft geben, auszuharren, bis die Prüfung vorüber ist. (286, 26 – 28)

20. Ihr müsst euch weiterhin darum bemühen, geistig und körperlich widerstandsfähig zu sein. Denn wenn es bis heute Krankheiten unter euch gibt, so deshalb, weil ihr euch aus Mangel an Vergeistigung und an Glauben nicht über das Elend und den Schmerz dieses Lebens zu erheben vermochtet.

21. Meine Lehre lehrt nicht nur, Glauben an die Macht Gottes zu haben, sondern dass ihr Glauben an euch selbst haben sollt. (246, 40 u. – 41 o.)

22. Heute sagt ihr zwar: “Gott ist in uns”; aber ihr sagt es, ohne es zu fühlen noch zu verstehen, denn eure Vermaterialisierung hindert euch daran, meine Gegenwart in eurem Wesen zu empfinden. Aber wenn einmal die Vergeistigung Teil eures Lebens ist, werdet ihr die Wahrheit meiner Gegenwart in jedem Menschen erfahren. Meine Stimme wird in den Gewissen ertönen, der innere Richter wird vernommen und die Warmherzigkeit des Vaters empfunden werden. (265, 57)

23. Diese Unterweisung gelangt in euer Herz, wo Vorsätze zur Besserung und zu edlen Gefühlen geboren wurden.

24. So ihr viel gelitten und geweint habt, bis ihr bereit wart, Mir die Türen eures Herzens zu öffnen – wahrlich, Ich sage euch, der, der viel gelitten hat, hat damit zugleich seine Verfehlungen gesühnt und soll Vergebung erlangen. (9, 37 – 38)

25. Du weinst, mein Volk, weil du in deinem reuevollen Herzen die Liebe des Meisters fühlst. Man hatte euch gesagt, dass keiner, der mit einer schweren Schuld in seinem Geist vor den Vater treten würde, Vergebung erlangen würde, und dass er eine ewige Verdammnis zu erleiden hätte.

26. Doch wie habt ihr meine göttliche Gerechtigkeit als so ungeheuerlich auffassen können? Habt ihr nicht bemerkt, wie Ich durch Jesus deutlich zeigte, dass meine zartesten Worte und meine liebevollsten Blicke denen galten, welche am meisten gesündigt hatten? Wie könnte Ich auf der Welt eine Lehre verkünden und in der Ewigkeit das Gegenteil davon tun? (27, 41)

27. Tröstet euch in den bitteren und schwierigen Augenblicken eures Lebens mit dem Gedanken, dass mein weises und vollkommenes Gesetz alles richtet.

28. Ich bin in eurem Schmerz gewesen, damit ihr Mich durch ihn sucht. Ich habe euch mit Armut heimgesucht, damit ihr lernt, zu bitten, demütig zu sein und die andern zu verstehen.

29. Ich habe euch sogar das tägliche Brot vorenthalten, um euch zu zeigen, dass, wer vertrauensvoll bleibt, gleich den Vögeln ist, die sich nicht um das Morgen sorgen; sie sehen das Morgenrot als ein Symbol meiner Gegenwart aufgehen, und beim Erwachen ist das erste, was sie tun, dass sie ihre Triller als ein Dankgebet und als Beweis ihres Vertrauens empor senden. (5, 55 – 57)

30. Manchmal sagt ihr Mir: “Herr, wenn ich alles hätte, wenn mir nichts mangeln würde, würde ich in Deinem geistigen Werke mitarbeiten und Wohltätigkeit üben.” Doch wisset, dass ihr als Menschen wankelmütig seid, und dass alle Vorsätze von heute, da ihr nichts besitzt, sich ändern würden, wenn Ich euch alles gewähren würde, was ihr euch wünscht.

31. Nur die Liebe Gottes zu seinen Kindern ist unwandelbar.

32. Ich weiß im voraus, dass ihr zugrunde gehen würdet, wenn Ich euch im Überfluss beschenken würde, denn Ich kenne eure Entscheidungen und Schwächen. (9, 55 – 57)

33. Als Ich euch gesagt habe, dass ihr auf Vergnügungen verzichten sollt, habt ihr mein Wort falsch ausgelegt und schließlich gemeint, dass es Mir wohlgefälliger ist, euch leiden als sich freuen zu sehen.

34. Da Ich euer Vater bin – wie könnt ihr da der Meinung sein, dass Ich euch lieber weinen als lächeln sehe?

35. Als Ich euch sagte, dass ihr auf Vergnügungen verzichten sollt, meinte Ich damit nur jene, die für den Geist verderblich oder für euren Körper schädlich sind. Doch Ich sage, dass ihr euch für den Geist und für das Herz wohltätige Befriedigungen verschaffen sollt, die für euch erreichbar sind. (303, 27)

36. Ich habe nicht einmal verlangt, dass ihr an Mich glauben sollt, als ihr hierher fandet. Ich war es, der euch zuvorkam und euch Beweise gab, indem Ich eure körperlichen Krankheiten heilte, eurem Geist Frieden gab oder etwas, was ihr für unerreichbar hieltet.

37. Danach, als ihr an Mich geglaubt habt und euch gläubig der Erfüllung meines Gesetzes widmetet, habe Ich jedem seine Aufgabe gezeigt, damit er nicht vom Wege abirrt und er nur das übernimmt, was ihm zukommt, und seinen Geschwistern Barmherzigkeit und Liebe schenkt, wie Ich es an euch getan habe.

38. Glaubt ihr etwa, dass alle, die lehren, Meister sind? Meint ihr, dass alle, die sich Diener Gottes nennen, meine Abgesandten sind, oder dass Ich ihnen die Aufgabe gegeben habe, die sie ausüben? Meint ihr, dass alle, die in der Welt herrschen, regieren und befehlen, die notwendigen Fähigkeiten besitzen, um diese Aufgabe zu erfüllen? Nein, Volk! Wie wenige sind derer, die den Auftrag ausführen, der ihnen in Wahrheit anvertraut worden ist! Während die einen sich einer Stellung bemächtigen, die ihnen nicht zukommt, sehen sich die, die sie bekleiden müssten, erniedrigt und zurückgesetzt. (76, 36 – 37)

39. Denkt nicht, dass Ich Mich verletzt fühle, wenn jemand nicht an meine Gegenwart bei dieser Kundgebung glaubt, denn durch nichts wird meine Wahrheit beeinträchtigt. Wie viele Menschen haben daran gezweifelt, dass ein göttliches Wesen existiert, das alle Wunder des Universums geschaffen hat, und doch hat die Sonne deshalb nicht aufgehört, ihnen ihr Licht zu spenden. (88, 7)

40. Heute öffnet ihr dem Lichte meiner Unterweisung die Türen eures Herzens und eures Verstandes. Mit welchen Werken werdet ihr Mich verherrlichen?

41. Ihr alle schweigt, es schweigt der Geist und auch der Körper vor Mir. Ihr neigt euren Nacken und demütigt euch. Doch Ich will nicht, dass meine Kinder sich vor Mir demütigen. Ich will, dass sie würdig sind, ihr Angesicht zu erheben und das meine zu schauen, denn Ich suche weder Diener noch Sklaven; Ich suche keine Geschöpfe, die sich als Geächtete, als Verstoßene fühlen, Ich komme zu meinen Kindern, die Ich so sehr liebe, damit sie beim Hören meiner Vaterstimme ihren Geist auf den Pfad zu seiner Aufwärtsentwicklung erheben. (130, 39 – 40)

42. Geliebte Jünger, wacht mit Eifer über meinem Werk, befolgt meine Anweisungen, und ihr werdet damit von Mir Zeugnis ablegen. Maria, eure liebevolle Mutter, kommt gleichfalls zu euch herab und erfüllt euch mit Gnade, lehrt euch die vollkommene Liebe und verwandelt euer Herz in eine Quelle der Barmherzigkeit, damit ihr große Werke der Liebe unter euren Mitmenschen vollbringt und die Wahrheit erkennt. Sie ist meine Mitarbeiterin, und neben Meinem Wort als Meister und als Richter gibt es ihr Wort als Mutter und als Fürsprecherin. Liebe sie, Volk, und rufe ihren Namen an. Wahrlich, Ich sage euch, Maria wacht über euch und steht euch bei, nicht nur in diesen Tagen der Prüfung, sondern ewiglich. (60, 24)

43. Ich habe euch “das Marianische Volk” genannt, weil ihr die Göttliche Mutter zu lieben und anzuerkennen versteht und zu ihr kommt wie das Kind, das nach Zärtlichkeit verlangt, oder wie der Sünder, der Fürsprache sucht.

44. Die Gegenwart Marias in der Welt ist ein Beweis meiner Liebe zu den Menschen. Ihre Reinheit ist ein himmlisches Wunder, das euch offenbart wurde. Von Mir kam sie herab auf die Erde, um Frau zu werden, damit in ihrem Schoße der göttliche Same keimen konnte, der Körper von Jesus, durch welchen das “Wort” sprechen würde. In der heutigen Zeit offenbart sie sich von neuem. (5, 9 – 10)

45. Es ist nötig, dass das menschliche Herz von Grund auf die kostbare Botschaft kennen lernt, die ihr Geist der Welt brachte, und nachdem ihr die ganze Wahrheit kennt, sollt ihr jede abgöttische und schwärmerische Verehrung, die ihr ihr geweiht habt, aus eurem Herzen tilgen und ihr dafür eure geistige Liebe darbringen. (140, 43)

46. Einige sagen Mir: “Herr, warum erlaubst Du nicht, dass wir alle Dich sehen, wie unsere Geschwister, die bezeugen, dass sie Dich schauen?”

47. Ach ihr schwachen Herzen, die ihr sehen müsst, um zu glauben! Welches Verdienst findet ihr dabei, wenn ihr Jesus in einer Vision in Menschengestalt schaut, obwohl euer Geist Mich durch die Liebe, den Glauben und das Gefühl in meiner Göttlichen Essenz unbegrenzt und vollkommen wahrnehmen kann?

48. Ihr tut übel, wenn ihr jene beneidet, welche die Gabe besitzen, das Geistige in Gestalten oder Symbolen begrenzt zu erblicken ; denn was jene sehen, ist genaugenommen nicht das Göttliche, sondern ein Sinnbild oder eine Allegorie, die zu ihnen vom Geistigen spricht.

49. Seid zufrieden mit euren Gaben und ergründet die Zeugnisse, die ihr empfangt, und sucht immer den Sinngehalt, das Licht, die Belehrung, die Wahrheit. (173, 28 – 30)

50. Verfälscht niemals meine Lehren. Legt mein Werk als ein Buch vor, das nur Reinheit enthält, und wenn ihr euren Weg beendet habt, werde Ich euch empfangen. Ich werde nicht die Flecken in eurem Geist ansehen und werde euch meinen göttlichen Kuss geben, welches der größte Lohn sein wird, wenn ihr im Verheißenen Lande ankommt. Denn euch habe Ich in dieser Zeit eine Handvoll Samen gegeben, damit ihr lernen solltet, auf fruchtbare Felder zu säen, und ihr ihn dort vervielfältigen solltet. (5, 27)

51. Beurteile deine Verantwortung, geliebtes Volk, bedenke, dass ein Tag, den du versäumst, ein Tag ist, um den ihr das Kommen dieser Frohen Botschaft zu den Herzen eurer Mitmenschen verzögert – dass eine Unterweisung, die ihr verliert, ein Brot weniger ist, das ihr den Bedürftigen anbieten könnt. (121, 40)

52. Ihr kennt bereits den Geschmack der Frucht von diesem Baume, und Ich warne euch, damit ihr euch in der Zukunft nicht von falschen Propheten betören lasst; doch auch für eure Mitmenschen sollt ihr “wachen”, indem ihr sie die Essenz meiner Lehre erkennen lehrt.

53. Es steht geschrieben, dass nach meinem Weggang falsche Propheten aufstehen werden, die meinem Volk sagen werden, dass sie meine Boten sind und in meinem Namen kommen, um das Werk fortzusetzen, das Ich unter euch vollbrachte.

54. Wehe euch, wenn ihr euch vor falschen Propheten und falschen Lehrern verbeugt, oder wenn ihr meiner Lehre Worte ohne geistigen Gehalt beimengt, denn dann wird es eine große Verwirrung geben! Darum sage Ich euch immer wieder: “Wachet und betet.” (112, 46 – 47)

55. Wenn ihr euch nicht vorbereitet, werden undeutliche Stimmen zu euren Ohren gelangen, die euch verwirren, und später werdet ihr eure Brüder damit verwirren.

56. Ich mache euch wachsam, damit ihr, wenn diese Kundgaben einmal beendet sind, nicht versucht, sie von neuem aufzunehmen, weil es keine Geister des Lichtes sein werden, die sich kundgeben, sondern verwirrte Wesen, welche das zerstören wollen, was ihr vorher aufgebaut habt.

57. Dagegen wird der, der sich vorzubereiten versteht, jener, welcher – statt hervorragen zu wollen – sich nützlich zu machen sucht, welcher – statt Ereignisse zu beschleunigen – mit Geduld abwartet, meine Unterweisung deutlich vernehmen, die zu seinem Geiste gelangen wird durch die Gaben, die in ihm sind: Gaben der Inspiration, der Intuition, und der Vorahnung, mittels des Gebetes, der geistigen Schauung und der prophetischen Träume. (7, 13 – 14)

58. Heute schaut ihr auf diese Stimmträger, die zu euch in Verzückung sprechen, und so groß auch die Ungläubigkeit mancher ist, denkt ihr, dass meine Kundgabe durch diese Übermittler möglich ist. Doch wenn die Menschen einst meine Jünger in ihrem normalen Zustand göttliche Offenbarungen verkünden sehen, werden sie an ihnen zweifeln.

59. In eurer eigenen Gemeinde werden sich solche erheben, die zweifeln, wenn sie euch unter meiner Inspiration sprechen hören, und ihr werdet eine große Zurüstung und geistige Reinheit haben müssen, um Glauben zu finden. (316, 52 – 53)

60. Wenn ihr auf euren Wegen Menschen beobachtet, die mit ihren Werken oder ihrer Art zu denken angesichts meiner Offenbarungen geistige Rückständigkeit beweisen, so seid nicht bestürzt, denn ihr müsst wissen, dass niemals alle Menschen im gleichen Takt marschiert sind. Vertraut darauf, dass Ich schon jetzt für sie die Worte hinterlasse, die sie erwecken werden, sobald die Zeit dafür gekommen ist.

61. Jene Worte, die ihr derzeit nicht verstehen könnt, sind gerade die, die jene Menschen begreifen werden. (104, 42 – 43)

62. Glaubt und handelt ohne Fanatismus. Erhebt euch und stellt euch auf eine Stufe, von der aus ihr alle eure Mitmenschen ohne Berücksichtigung der Glaubensbekenntnisse oder Lehren unterweisen könnt.

63. Zögert nicht, einem Bedürftigen Gutes zu tun, nur weil er eine zurückgebliebene oder unvollkommene Gottesverehrung ausübt. Vielmehr soll euer selbstloses Werk sein Herz erobern.

64. Schließt euch nicht in Gruppen ab und schränkt damit nicht euer Tätigkeitsfeld ein. Seid ein Licht für jeden Geist und ein Balsam in jeder Trübsal. (60, 27)

65. Falls eure Mitmenschen verächtlich über euch reden, weil ihr meinem Ruf gefolgt seid, so verschließt eure Ohren und schweigt; sie sind unwissend. Doch wenn ihr diese Sache zum Anlass nehmen solltet, um sie zu richten, dann wehe euch, denn ihr seid bereits vom Lichte eures Gewissens erleuchtet und wisst, was ihr tut. (141, 27)

66. Also, mein Volk, verlange nicht, dass alle Menschen so denken und glauben wie ihr. Ihr dürft die Menschen niemals verdammen, dürft über jenen, der euch kein Gehör schenkt, der eure Vorschläge, eure Unterweisung oder eure Ratschläge nicht annimmt, kein Urteil fällen oder eine Strafe verhängen. Ihr sollt alle eure Mitmenschen mit derselben tiefen Achtung und mit wahrer geistiger Nächstenliebe betrachten. Dann werdet ihr erfahren, dass jeder in seiner Religionsausübung, in seiner Lehre, auf seinem Wege den Platz erreicht hat, zu dem ihm seine geistige Befähigung das Recht gegeben hat; und zu dem Punkt, auf dem ihr die Menschen seht, hat sie die eigene Entwicklung hingeführt. (330, 29)

67. Schon jetzt sage Ich euch, dass ihr nicht mehr als irgend jemand seid, dass der Glaube, den ihr genährt habt, nämlich ein Volk von bevorzugten Wesen zu sein, ein Irrtum ist; denn der Schöpfer in seiner vollkommenen Liebe für alle seine Geschöpfe bevorzugt niemanden.

68. Ich sage euch dies, weil ihr morgen euren Mitmenschen die Lehre darlegen sollt, die Ich euch in dieser Zeit gebracht habe, und Ich nicht will, dass ihr bei den Nachkommenden als höhere Wesen erscheint, noch soll es den Anschein haben, dass die Verdienste euch würdig machten, die einzigen zu sein, die mein Wort hörten.

69. Ihr sollt verstehende, demütige, schlichte, edelmütige und barmherzige Geschwister sein.

70. Ihr sollt stark, aber nicht anmaßend sein, damit ihr die Schwachen nicht erniedrigt. Wenn ihr große Kenntnisse über meine Lehre besitzt, so sollt ihr euch doch niemals mit eurem Wissen brüsten, damit sich eure Mitmenschen neben euch nicht minderwertig fühlen. (75, 17 – 19)

71. Selbst hier unter meinen Arbeitern: wie viele gibt es die, ohne meine Lehre verstanden zu haben, sich für höhere Wesen hielten, der Bewunderung und Huldigung würdig, als sie sich mit einer Geistesgabe begnadet wussten. Hierzu frage Ich euch, ob ihr es gutheißen könnt, dass ein hochstehender Geist sich etwas auf seine Gaben einbildet, wo doch die Demut und die Nächstenliebe die wesentlichen Eigenschaften sind, die er haben muss? (98, 15)

72. Erinnert euch, dass Ich euch einmal sagte: Ich habe euch nicht geschaffen, damit ihr wie Schmarotzerpflanzen seid. Ich will nicht, dass ihr euch damit begnügt, niemandem etwas Böses zu tun. Ich will, dass ihr eure Befriedigung darin findet, Gutes getan zu haben. Jeder, der nicht Gutes tut, obwohl er es tun könnte, hat mehr Böses getan als jener, der weil er keine guten Werke zu tun imstande war sich darauf beschränkte, Böses zu tun, weil es das einzige war, das er zu tun verstand. (153, 71)

73. O meine vielgeliebten Kinder, die ihr wie verirrte Schafe klagt und mit angstvoller Stimme nach eurem Hirten ruft! Wenn ihr eure Augen vor der Wirklichkeit, die euch umgibt, verschließt, denkt ihr schließlich, dass Ich die Ursache all eures Elends auf der Erde bin; andere glauben, dass Mir ihr Wohl und Wehe gleichgültig ist.

74. Wie undankbar seid ihr, wenn ihr so von eurem Vater denkt, und wie ungerecht in der Beurteilung meiner vollkommenen Gerechtigkeit!

75. Meint ihr, Ich höre euch nicht, wenn ihr sagt, dass ihr euch nur von Bitternissen nährt; dass die Welt, die ihr bewohnt, eine Welt ohne Glück ist, und dass das Leben, das ihr führt, keine Daseinsberechtigung hat?

76. Ihr fühlt Mich nur, wenn ihr glaubt, dass Ich euch züchtige, dass Ich euch jede Barmherzigkeit versage, und vergesst die Zärtlichkeit und Güte eures Vaters; ihr beklagt euch über euer Leben, statt seine Wohltaten zu segnen.

77. Dies deshalb, weil ihr eure Augen vor der Wahrheit verschließt und nur Leid und Tränen in eurer Umwelt seht und in Verzweiflung geratet, weil ihr glaubt, dass alles ohne Belohnung bleiben wird.

78. Wie anders wäre euer Leben, wenn statt dieses Aufbegehrens, dieser Verständnislosigkeit, euer erster Gedanke täglich der wäre, euren Vater zu segnen, und eure ersten Worte solche des Dankes wären für so viele Wohltaten, die euch seine Liebe beschert!

79. Aber ihr vermögt diese Tugenden nicht mehr zu empfinden, weil das “Fleisch” [Seele] euren Geist verstört hat, und ihr meine Lehre vergessen habt; deshalb spreche Ich zu euch von diesen Empfindungen, die ihr aus eurem Herzen verbannt habt. (11, 4 – 9)

80. Ihr habt gesündigt, die Ehe gebrochen, Verbrechen begangen, und nun, da ihr der Wahrheit meines Wortes gegenübersteht, das euch eure Vergehen aufzeigt, vergesst ihr eure Übertretungen und glaubt, dass euer Herr ungerecht ist, wenn er zu euch von Prüfungen und Sühne spricht. (17, 33)

81. Ihr seid sehr geprüft worden, liebste Jünger. Weil jede Prüfung für euch ein Geheimnis birgt, wisst ihr nicht, ob sie dafür da ist, um euch im Kampfe zu stärken, um euch etwas zu offenbaren, das ihr nicht kennt, oder um irgendein Vergehen zu sühnen. Doch weicht niemals vor den Prüfungen zurück, denn dazu sind sie nicht gesandt worden; auch gehen sie nicht über eure moralischen oder geistigen Kräfte. (47, 26)

82. Warum fürchten viele von euch, dass euer Schicksal von Mir mit Prüfungen, Schmerzen, Strafen oder Unglücksfällen niedergeschrieben worden ist? Wie könnt ihr zu der Auffassung gelangen, dass Der, der euch in vollkommener Weise liebt, euch einen Weg voller Dornen beschert? Wahrlich, Ich sage euch, der unheilvolle und mit Schicksalsschlägen besäte Weg ist jener, den ihr nach eurem Willen wählt, in der Meinung, dass auf ihm Freuden, Freiheit, Glückseligkeit zu finden seien, ohne zu begreifen, dass es gerade der euch bestimmte Weg ist, von dem ihr euch entfernt, auf dem wahrer Friede, Sicherheit, Kraft und Gesundheit, Wohlergehen und Überfluss zu finden sind.

83. Dieser Weg, den Ich euch in meiner Lehre anbiete, ist der eurem Geiste von seiner Erschaffung an vorbestimmte, damit ihr auf ihm schließlich das findet, was ihr ersehnt. (283, 10 – 11)

84. Ihr urteilt oberflächlich, als ob ihr Kinder wärt, und bedenkt dabei nicht, dass die Prüfungen, die euch geißeln, euer Werk sind. Wenn sie sich daher über euch entladen, wünscht ihr, dass sie von euch weichen, dass das Schicksal abgeändert wird, um nicht zu leiden, um den Leidenskelch nicht länger zu trinken.

85. Der Grund dafür ist, dass ihr mit eurem geistigen Blick nicht in die Wirklichkeit eindringen könnt, um zu begreifen, dass alles, was ihr erntet, ihr selbst gesät habt, und dass ihr euch jedes Leid selbst zugezogen habt.

86. Nein, ihr habt nie verstanden, in die Wahrheit einzudringen, und wenn daher der Schmerz in euer Herz dringt, haltet ihr euch für Opfer einer Göttlichen Ungerechtigkeit. Doch Ich sage euch, dass in Gott nicht die kleinste Ungerechtigkeit existieren kann.

87. Die Liebe Gottes ist unveränderlich, unwandelbar und ewig. Wer daher glaubt, dass der göttliche Geist von Zorn, Grimm und Wut ergriffen werden kann, erliegt einem großen Irrtum. Solche Schwächen sind nur in menschlichen Wesen vorstellbar, wenn ihnen geistige Reife und die Herrschaft über die Leidenschaften fehlen.

88. Zuweilen sagt ihr Mir: “Herr, weshalb müssen wir die Folgen von Werken “bezahlen,” die nicht unsere sind, und weshalb müssen wir die bittere Frucht ernten, die andere erzeugt haben?” – Darauf antworte Ich euch, dass ihr davon nichts versteht, weil ihr nicht wisst, wer ihr früher gewesen seid, und welches eure Werke waren. (290, 9 – 12)

89. Geliebtes Volk: Eure Herzen sind von Genugtuung erfüllt bei dem Gedanken, dass ihr meine Jünger in dieser “Dritten Zeit” seid. Doch Ich sage euch, dass ihr niemals zulassen dürft, dass euch die Eitelkeit verblendet. Denn wenn ihr dieser Schwäche erliegen würdet, würdet ihr selbst auf euer Gewissen nicht mehr hören, wenn dieses euch eure Verfehlungen vorhält. Wer sein menschliches Leben nicht zu säubern und zu veredeln beginnt, kann nicht erwarten, sich geistig aufwärts zu entwickeln, denn seine Schritte werden irreführend sein, und seine Werke keinen Wahrheitssamen haben.

90. Bedenkt also, dass Ich in meinen Lektionen manchmal von der geistigen Unterweisung zum Ratschlag herabsteige, damit ihr euch in eurem menschlichen Leben richtig verhaltet. Ich spreche dann zum Herzen des Menschen, ermahne es zur Erneuerung, mache ihm den Schaden begreiflich, den die Laster dem Körper zufügen, und das Übel, das sie dem Geist antun.

91. Ich habe euch gesagt, dass der Mensch, der sich von einem Laster beherrschen lässt, vergessen hat, dass der Geist nicht besiegt werden darf – dass er vergessen hat, dass die wahre Stärke darin besteht, das Böse durch die Tugend zu überwinden.

92. Jener vom Fleisch besiegte Mensch hat sich selbst herabgewürdigt, hat gegen seine Selbstachtung verstoßen, ist von seinem hohen Stand eines Menschen zu einem armen Wesen herabgesunken, das zu feige ist, um zu kämpfen.

93. Anstatt seinem Heime Licht, Brot und Wein zu bringen, bringt jener Mann Schatten, Leid und Tod, macht sein Kreuz und das seiner Gattin und seiner Kinder schwer und hemmt den geistigen Entwicklungsweg aller, die um ihn sind. (312, 32 – 35)

94. Begreift, dass jeder von euch, der einen schlechten Weg aufgibt, damit bewirkt, dass die Macht des Bösen einen Teil seiner Kraft verliert; dass euer Leben, wenn es rechtschaffen ist in seinen Werken, Worten und Gedanken, auf seiner Bahn eine gute Saat hinterlässt; dass eure Ratschläge, wenn sie aus einem frommen Herzen kommen, die Kraft haben werden, Wunder zu vollbringen; und dass das Gebet, wenn es aus einem mitfühlenden und liebevollen Gedanken geboren wird, eine Lichtbotschaft sein wird für jenen, für den ihr bittet. (108, 16)

95. Hier bei Mir reinigt ihr euch von jedem Schandfleck. Ach, wenn ihr doch diese Reinheit während eures ganzen Lebens zu bewahren vermöchtet! Aber diese Atmosphäre der Vergeistigung und der Brüderlichkeit, die ihr in diesen Stunden der Gemeinschaft und der Unterweisung schafft, herrscht nicht in der Welt. Die Luft, die ihr atmet, ist durch die Sünde vergiftet.

96. Doch ihr habt empfunden, wie in dem Maße, in dem ihr euch Meine Lehre zu eigen macht, allmählich Glied für Glied der Kette von euch abfällt, die euch an die Welt schmiedet. (56, 26 – 27)

97. Lebt immer wachsam, denn auf eurem Wege wird es welche geben, die sagen, sie gehörten zu Mir; aber glaubt ihnen nicht schon im ersten Augenblick, glaubt um dessentwillen, was sie an Demut, an Weisheit und Liebe bekunden.

98. Andere werden euch sagen, dass sie mit Mir in Verbindung stehen, während sie die ersten Betrogenen sind. Deshalb müsst ihr über die Aufgabe, die ihr habt, und über die Stellung, die ihr einnehmt, immer wachen. Ihr müsst eure Augen und Ohren aufmachen und auch vieles vergeben. (12, 55 – 56)

99. Seid aktiv, schlaft nicht! Oder wollt ihr etwa warten, bis euch die Verfolgungen schlafend überraschen? Wollt ihr ein weiteres Mal in Abgötterei verfallen? Wartet ihr ab, bis fremde Lehren sich mit Gewalt oder unter Furcht durchsetzen?

100. Seid wach, denn aus dem Osten werden falsche Propheten aufstehen und die Völker verwirren. Schließt euch zusammen, damit eure Stimme auf dem ganzen Erdball widerhallt, und ihr die Menschheit rechtzeitig alarmiert. (61, 25)

101. Große Heimsuchungen erwarten die Menschheit; bleibt bei jedem Schmerz und jeder Katastrophe wachend und betend. Viele Leiden werden gemildert werden, andere werden nicht eintreten, weil sie durch jene, die beten, auf ihrer Bahn aufgehalten werden.

102. Wenn Anhänger anderer Konfessionen und Sekten sehen, dass diesem Volke große Menschenscharen nachfolgen, werden aus diesen Konfessionen jene aufbrechen, die euch verfolgen. Doch fürchtet euch nicht, denn wenn ihr gefasst bleibt, wird der Heilige Geist Worte des Lichts auf eure Lippen legen, die jene, die euch verleumden, verstummen lassen.

103. Ich gebe euch nicht das tötende Schwert, um euch zu verteidigen, Ich gebe euch das Schwert der Liebe. Jeder seiner Lichtblitze wird eine Tugend sein, die von ihm ausgeht.

104. Wie viel Gnade werdet ihr beim Vater finden, wenn ihr die Scharen der Verfolger meines Werkes durch eure Worte bezwingt und sie durch eure Liebeswerke bekehrt zu Mir bringt.

105. Dies ist die Lehre, die Ich euch in der “Zweiten Zeit” gab und die ihr bereits vergessen hattet.

106. Der menschliche Verstand wird Beunruhigungen erleiden, wenn er versucht, die Trinitarisch-Marianische Geistlehre zu verstehen. Denn der vermaterialisierte Mensch ist dem Geistigen gegenüber unbeholfen. (55, 58 – 63)

107. Wie viele haben an meinem Tische die Speisen stehen lassen, die Ich ihnen mit soviel Liebe anbot, ohne sie auch nur angerührt zu haben. Wann werden sie je wieder eine Gnadenzeit wie die gegenwärtige erleben, in der ihnen beschieden war, auf die Erde zu kommen, um mein Wort zu vernehmen?

108. Sie sind harte Felsen, welche Unwetter benötigen und Zeit brauchen, um mürbe zu werden. Ihr Erbe wird ihnen vorenthalten werden, solange sie es nicht zu hüten und zu schätzen wissen. Doch sie werden es wieder besitzen, denn Ich habe euch gesagt, dass das, was der Vater seinen Kindern gibt, ihnen niemals genommen, sondern nur für sie aufbewahrt wird. (48, 8)

109. Einige von euch werden umgewandelt und zugerüstet werden durch meine Lehre, damit sie sich auf die Suche nach denen machen, die sich in der Wüste verirrt haben. Denn so sehe Ich das menschliche Leben – als eine Wüste. Mancher fühlt sich allein inmitten von Millionen Seelen und verschmachtet vor Durst, ohne dass es jemanden gibt, der ihm ein wenig Wasser darreicht; dorthin werde Ich meine neuen Apostel senden.

110. Ich will, dass mein Name von den einen wieder mit Liebe ausgesprochen und von den andern mit Ergriffenheit vernommen wird. Ich will, dass er denen bekannt wird, die ihn nicht kennen. Es gibt Menschen – Greise, Frauen und Kinder – die nichts von meinem Dasein wissen. Ich will, dass alle Mich kennen lernen und wissen, dass sie in Mir den liebevollsten Vater haben – dass alle Mich hören und Mich lieben. (50, 3)

111. Mein Wort ist auf euren Egoismus gestoßen. Darum habe Ich euch gesagt, dass ihr das, was Ich euch übergebe, eurerseits zur Kenntnis eurer Mitmenschen bringen sollt. Aber ihr wollt euch nur an meinen Kundgebungen erquicken, ohne Pflichten gegenüber den andern zu übernehmen.

112. Doch der Meister hat euch nicht gerufen, um euch nutzlose Unterweisungen zu lehren; Er hat euch gesagt, dass ihr diese göttliche Lektion lernen sollt, damit ihr sie später in eurem Leben nutzt, indem ihr sie an euren Nächsten zur Anwendung bringt.

113. Ich offenbare euch in diesem Augenblick, dass euer Geist eine alte Schuld gegenüber jedem hat, der mit einem Leiden, mit einer Not oder einer Bitte zu euch kommt. Bedenkt, mit welcher Liebe Ich sie auf euren Lebensweg stelle, damit ihr eure Wiedergutmachung erfüllt, indem ihr sie zum Gegenstand eurer tätigen Nächstenliebe macht. (76, 20)

114. Erfüllet, damit ihr nicht in Zeiten des Schmerzes zur Erde zurückkehren müsst, um die Frucht eurer Fehler oder die eurer Selbstsucht zu ernten. Erfüllt eure Mission; dann werdet ihr zwar auch wiederkommen, doch wird es in einer Zeit des Friedens sein, um euch bei der Pflege der Saat zu erquicken, die ihr angefangen zurückließet. Nun wird euch nicht Mose anführen, um euch zu befreien, wie er es in der “Ersten Zeit” tat; euer Gewissen wird es sein, das euch führt. (13. 17)

115. Hier sind viele derer, die zu andern Zeiten Lehrer des Gesetzes oder Wissenschaftler waren. Jetzt ist ihr Verstand für das geistige Wissen erwacht, und sie sind davon überzeugt, dass sie im begrenzten menschlichen Wissen nicht die höchste Wahrheit finden werden.

116. Hier sind solche, die zu andern Zeiten Mächtige und Reiche auf Erden waren und die jetzt Armut und Niedrigkeit kennen gelernt haben. Ich segne sie um ihrer Ergebung und ihrem Verlangen nach Vervollkommnung willen. Dies ist ein Beweis meiner liebevollen Gerechtigkeit, da Ich sie erneut zur Erde kommen ließ, um ihnen eine weitere Seite des Buches der ewigen Weisheit zu zeigen. (96, 16 – 17)

117. Die Welt beschert euch viele Freuden, wovon einige von Mir gewährt und andere vom Menschen geschaffen sind. Jetzt habt ihr erlebt, dass ihr sie nicht habt erlangen können, was bei den einen Auflehnung und bei andern Traurigkeit verursacht hat.

118. Ich muss euch sagen, dass vielen in dieser Zeit nicht gewährt ist, in den Wonnen und Befriedigungen “des Fleisches” einzuschlafen oder zugrunde zu gehen, weil ihre Aufgabe eine völlig andere ist.

119. In Wahrheit sage Ich euch, dass nicht ein Geist in der Menschheit existiert, der nicht alle Wonnen kennen gelernt und alle Früchte gegessen hätte. Heute kam euer Geist (zur Erde), um die Freiheit, Mich zu lieben, zu genießen, und nicht, um aufs neue Sklave der Welt, des Goldes, der Wollust oder des Götzentums zu sein. (84, 47)

120. Seht die Menschen, die Völker, die Nationen, wie sie ihr Leben für ein Ideal hingeben. Sie werden auf dem Scheiterhaufen ihrer Kämpfe verzehrt und träumen dabei von den Herrlichkeiten der Welt, den Besitztümern, der Macht. Sie sterben für den vergänglichen Ruhm der Erde.

121. Doch ihr, die ihr in eurem Geiste ein göttliches Ideal zu entflammen beginnt, welches die Gewinnung einer Herrlichkeit zum Ziele hat, die ewig sein wird, wollt ihr nicht – wenn schon nicht euer Leben – wenigstens einen Teil davon darangeben, um eure Pflichten als Mitmenschen zu erfüllen?

122. Über euch tobt ein unsichtbares Schlachtgetümmel, das nur die Zubereiteten gewahr werden können. Alles Böse, das von den Menschen ausgeht in Gedanken, in Worten und in Werken, alle Sünde von Jahrhunderten, alle Menschen und jenseitige Geistwesen die verwirrt sind, alle Verirrungen, Ungerechtigkeiten, der religiöse Fanatismus und die Abgötterei der Menschen, die törichten, ehrgeizigen Bestrebungen und die Falschheit haben sich zu einer Kraft vereinigt, die alles niederreißt, einnimmt und durchdringt, um es gegen Mich zu kehren. Das ist die Macht, die sich Christus entgegenstellt. Groß sind ihre Heere, stark ihre Waffen, aber sie sind nicht Mir gegenüber stark, sondern gegenüber den Menschen.

123. Ich werde diesen Heeren eine Schlacht liefern mit dem Schwerte meiner Gerechtigkeit und werde im Streite bei meinen Heeren sein, von denen ihr nach meinem Willen ein Teil sein sollt.

124. Während diese Schlacht die Menschen, die den Vergnügungen nachjagen, beunruhigt, sollt ihr, denen Ich die Gabe anvertraut habe, zu fühlen, was im Jenseits vor sich geht, für eure Brüder wachen und beten, denn so werdet ihr für euch selbst wachen.

125. Christus, der Fürstliche Streiter, hat sein Schwert bereits gezückt; es ist notwendig, dass dasselbe das Böse gleich einer Sichel mit der Wurzel abschneidet und mit seinen Strahlen Licht im Universum schafft.

126. Wehe der Welt und euch, wenn eure Lippen schweigen! Ihr seid geistiger Same Jakobs, und ihm verhieß Ich, dass durch euch die Nationen der Erde gerettet und gesegnet würden. Ich will euch als eine einzige Familie vereinen, damit ihr stark seid. (84, 55 – 57)

127. Ich weiß, dass im Schoße dieses Volkes große Werke vollbracht worden sind, doch es genügt, wenn Ich es weiß, auch wenn eure Namen in der Welt unbekannt sind.

128. Ich allein kenne das wahre Verdienst oder den wahren Wert eurer Werke, denn nicht einmal ihr selbst könnt sie beurteilen. Manchmal wird euch ein geringes Werk sehr groß erscheinen, und von andern wird euch nicht einmal bewusst werden, dass ihr Verdienst zu Mir gelangte. (106, 49 – 50)

129. Ihr Menschenscharen, die ihr Mich vernommen habt – wann kommt ihr aus eurer Zurückgezogenheit und eurem Dunkel hervor? Verzögert ihr eure Zurüstung etwa absichtlich, aus Furcht vor der (dann bevorstehenden) Auseinandersetzung? Wahrlich, Ich sage euch, nur der fürchtet sich, der sich nicht geistig vorbereitet hat; denn wer mein Wort kennt und seinen Herrn und seinen Nächsten liebt, hat nichts zu fürchten, und anstatt die Menschen zu meiden, sucht er die Begegnung mit ihnen, um sie an dem teilhaben zu lassen, was er empfangen hat. Nachdem er meine Lehre studiert und ergründet hat, bringt er sie zur Anwendung. (107, 41)

130. Diese Botschaft hat Licht für alle Religionen, für alle Sekten und Glaubensgemeinschaften und für die verschiedenen Arten der Menschenführung. Doch was habt ihr mit meinem Worte gemacht, Jünger? Wollt ihr auf diese Weise den Baum zum Erblühen bringen? Lasst zu, dass er Blüten treibt, denn sie werden ankündigen, dass er später Früchte trägt.

131. Warum verbergt ihr diese Botschaften und bringt der Welt nicht mit dieser Frohen Botschaft die Überraschung dieser neuen Epoche? Warum wagt ihr der Welt nicht zu sagen, dass die Stimme Christi unter euch ertönt? Sprecht und legt Zeugnis ab von meiner Unterweisung durch eure Liebeswerke; denn wenn manche ihre Ohren verschließen sollten, um euch nicht zu hören, so werden andere sie öffnen, und eure Stimme wird dann für sie so süß und wohlklingend sein wie der Gesang der Nachtigall. (114, 46)

132. Die Menschheit erwartet meine neuen Jünger; doch wenn ihr, die ihr meine Arbeiter seid, das Saatkorn und die Ackergeräte aus Furcht vor der Meinung der Welt im Stich lasst – was soll dann aus dieser Menschheit werden? Habt ihr nicht die Verantwortung für euren Auftrag empfunden?

133. Euer Gewissen betrügt euch niemals, und es wird euch immer sagen, ob ihr eure Pflicht erfüllt habt. Die Unruhe, die ihr erlebt, ist ein Zeichen dafür, dass ihr meine Weisungen nicht befolgt habt. (133, 10)

134. Ihr beklagt euch manchmal darüber, dass die Zahl der Anhänger meines Wortes nur langsam zunimmt. Doch Ich sage euch, dass ihr euch über euch selbst beklagen müsst, denn ihr habt die Aufgabe, die Scharen, die diese Gemeinschaft bilden, zu vermehren und zu vervielfachen. Aber wenn es in euren Herzen an Glauben mangelt, wenn eure Geistesgaben nicht entfaltet sind, wenn in eurem Verstande das Licht geistigen Wissens fehlt – wie wollt ihr dann den Ungläubigen überzeugen? Wie wollt ihr ihn mit eurem Glauben und eurer Liebe innerlich bewegen, wenn diese Tugenden im Herzen nicht entfaltet sind?

135. Wer nicht versteht, kann nicht zum Verständnis hinführen; wer nicht fühlt, wird kein Gefühl erwecken. Begreift nun, weshalb eure Lippen gestottert und gestammelt haben, wenn ihr vor der Notwendigkeit standet, von meinem Worte Zeugnis abzulegen.

136. Wer liebt, braucht nicht zu stottern, wer glaubt, fürchtet sich nicht. Wer fühlt, hat viele Möglichkeiten seine Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit zu beweisen. (172, 24 – 26)

137. Heute wollt ihr erklären, warum ihr Israel seid, und habt keine Argumente; ihr wollt erklären, warum ihr Spiritualisten seid, und es fehlen euch die Worte. Ihr versucht darzulegen, worin eure Geistesgaben bestehen, und es fehlt euch die Beweisführung und die geistige Entwicklung, um sie überzeugend zu erläutern. Aber wenn eure Aufwärtsentwicklung wahr wird, werden euch die notwendigen Worte zufliegen, da ihr mit euren Werken der Liebe erklären werdet, wer ihr seid, wer euch gelehrt hat und wohin ihr geht. (72, 27)

138. Euch sage Ich: Auf was wartet ihr, um die Frohe Botschaft weiterzugeben? Wollt ihr etwa auf Trümmern weissagen? Ich sage und offenbare euch alles, damit ihr jederzeit eine weise Antwort auf jede Frage habt, die euch eure Mitmenschen stellen. Bedenkt, dass ihr mit schwerwiegenden Argumenten angegriffen werdet, die denjenigen mit Furcht erfüllen, der nicht vorbereitet ist.

139. Prägt euch mein Wort ein und vergesst nicht die großen Wunder, die Ich euch gewährt habe, damit jeder von euch ein lebendes Zeugnis meiner Wahrheit ist. Dann wird der, der euch ausforscht und in meinem Wort herumstöbert, erkennen, dass es in nichts dem widerspricht, was Ich euch in den vergangenen Zeiten gesagt und prophezeit habe.

140. Der Kampf wird groß sein – so groß, dass einige, die meine Jünger gewesen sind, von Furcht erfüllt werden und Mich verleugnen, indem sie behaupten, dass sie Mich nie gehört haben.

141. Diejenigen, die meinen Geboten treu bleiben und sich dem Kampfe stellen, werde Ich mit einem Mantel bedecken, unter dem sie sich verteidigen werden, und sie werden jede kritische Situation unversehrt überstehen.

142. Wer diesen Samen schlecht sät oder wer die Reinheit dieses Werkes befleckt, dem wird zu jeder Stunde Gericht, Verfolgung der Menschen und Ruhelosigkeit zuteil. Jedermann soll den Baum, den er großgezogen hat, am Geschmack seiner Frucht erkennen.

143. Ich halte für die Zeit des geistigen Kampfes meines Volkes große Wunder bereit – Wunder und Werke, welche Gelehrte und Wissenschaftler in Staunen versetzen werden. Niemals werde Ich euch euren eigenen Kräften überlassen. Lasst euch nicht verunsichern, wenn die Menschen euch verspotten; vergesst nicht, dass sich in der “Zweiten” Zeit die Menge auch über euren Meister lustig machte. (63, 42 – 44)

144. Wahrlich, Ich sage euch, die Welt ist gegen euch, und darauf bereite Ich euch vor, damit ihr die Sache eures Glaubens mit den Waffen der Liebe und Barmherzigkeit zu verteidigen versteht. Ich sage euch, ihr werdet siegen, auch wenn euer Sieg nicht bekannt wird.

145. Jetzt wird euer Opfer kein Blutopfer sein, aber ihr werdet dennoch Verleumdung und Verachtung erfahren. Doch der Meister wird da sein, um euch zu verteidigen und zu trösten, denn kein Jünger wird verlassen sein. (148, 17)

146. Volk, gewöhne dich nicht länger an die Verderbtheit, bekämpfe sie, ohne mit Reinheit zu prahlen, empört euch auch nicht über die Verfehlungen eurer Mitmenschen. Seid taktvoll, treffsicher und wohlwollend beim Sprechen und in eurem Handeln, so wird die Welt auf euch hören und wird auch euren lehrenden Worten Aufmerksamkeit schenken. Ist es nötig, dass Ich euch noch einmal sage, dass, bevor ihr diese Lehre weitergebt, ihr sie leben müsst! (89, 66)

147. Es ist notwendig, dass Mein Volk unter den Nationen in Erscheinung tritt und ein Beispiel von Brüderlichkeit, Harmonie, Nächstenliebe und Verständnis gibt, als ein Soldat des Friedens unter jenen, die erneut die göttlichen Unterweisungen missbrauchen, um sich zu streiten, einander zu verletzen und das Leben zu nehmen. (131, 58)

148. Begreift endlich, dass ihr alle denselben Gott liebt, und streitet nicht wegen der Verschiedenheit der Form, in welcher der eine oder andere diese Liebe verwirklicht hat.

149. Ihr müsst verstehen lernen, dass es Wesen gibt, in denen die Glaubensüberzeugungen, die Traditionen und Bräuche so tiefe Wurzeln geschlagen haben, dass es euch nicht leicht werden wird, diese im ersten Augenblick, da ihr sie lehrt, auszureißen. Habt Geduld, und im Laufe der Jahre werdet ihr es erreichen. (141, 9)

150. Wenn das Jahr 1950 zu Ende geht, wird es bei vielen von euch Unsicherheit und Zweifel geben.

151. Warum zweifeln manche an Meinen Offenbarungen, die sich einer größeren Intelligenz erfreuen als die, die an meine Kundgabe glauben,? Weil es nicht das menschliche Wissen ist, noch der Verstand, welche meine Wahrheit beurteilen können, und wenn der Mensch dies begreift, wird er von Furcht gegen alles Neue erfasst, gegen alles, was ihm unbekannt ist, um es unbewusst abzulehnen.

152. Doch ihr, die Schwachen, die Ungebildeten, die nicht zur Höhe der durch ihre Intelligenz anerkannten Menschen gelangen können, seid diejenigen, die glauben, und ihr vermögt euch in die Geheimnisse des Geistigen zu vertiefen. Weshalb? Weil es der Geist ist, der dem Verstand das Ewige Leben und seine Wunder offenbart.

153. Die menschliche Intelligenz stellt eine Kraft dar, mit der ihr nun den Kampf aufnehmen werdet, und durch sie hat der Mensch sich Ideen und Vorstellungen vom Geistigen geschaffen, die ihm nicht durch den Geist offenbart worden sind.

154. Für diesen Kampf sollt ihr stark sein – mit einer Stärke, die gleichfalls dem Geiste entspringt. Eure Kraft wird niemals auf eurem Körper beruhen, noch auf der Macht des Geldes, noch auf irdischen Hilfsmitteln. Nur euer Glaube an die Wahrheit, die in euch lebt, wird euch in der Auseinandersetzung siegen lassen. (249, 44 – 46)

155. Fürchtet euch nicht, wenn man euch Verirrte nennt – reicht allen die Hand. Bedenkt, dass dieses Werk, das für euch wahrhaftig ist, anderen als falsch erscheinen könnte, weil ihm in ihren Augen die Weihe fehlt, die die Religionen erhalten haben, um anerkannt zu werden.

156. Wenn ihr an Mich glaubt, wenn ihr glaubt, dass Ich Mich im Worte dieser Stimmträger kundtue, so fürchtet nicht das Urteil eurer Mitmenschen. Denn meine Lehre ist so beredsam, und meine Botschaft enthält so viele Wahrheiten, dass ihr, wenn ihr diese Waffen gut zu gebrauchen versteht, schwerlich besiegt werden könnt.

157. Niemand wird euch dafür verurteilen können, dass ihr mit Eifer die Wahrheit, das Vollkommene sucht. Dazu habt ihr alle ein geheiligtes Recht, und dafür ist euch die Freiheit gegeben worden, dem Lichte zuzustreben. (297, 51 – 53)

158. Wenn ihr eure Mission zu erfüllen beginnt und ihr zu den Nationen, zu den entferntesten Völkern, selbst in die Urwälder gelangt, werdet ihr menschlichen Wesen begegnen, und ihnen sollt ihr begreiflich machen, dass ihr alle Brüder seid, sollt ihnen Zeugnis geben von meiner spirituellen Lehre. Ihr werdet dann verwundert sein über die Liebesbeweise, die Ich euch geben werde.

159. Dort, unter jenen von der Zivilisation abgeschnittenen, aber auch von der menschlichen Verderbtheit sehr weit entfernten Menschen, werdet ihr große Geistwesen entdecken, die die Reihen des Volkes Israel vermehren werden.

160. Die Kranken werden auf eurem Wege den Heilbalsam empfangen und genesen; die Betrübten werden zum letzten Mal weinen, aber ihre Tränen werden Freudentränen sein.

161. Angesichts jener Beweise, die ihr geben sollt, werden die Menschenscharen den Herrn und seine Jünger segnen, ihr werdet umjubelt werden, wie es an jenem Tage geschah, an dem euer Meister in Jerusalem einzog.

162. Aber auch unter jenen, die euch zujubeln, wird es Männer und Frauen geben, die voll der Geistesgaben sind, die ihr besitzt. Bei den einen wird euch deren Gabe der Weissagung in Staunen versetzen; bei anderen wird mein Heilbalsam unerschöpflich sein; bei wieder anderen wird mein Wort wie kristallklares Wasser hervorquellen. So werdet ihr unter euren Geschwistern gleich einer unerschöpflichen Aussaat die Gaben des Heiligen Geistes in Erscheinung treten sehen. (311, 38 – 40)

163. Volk, ein Scheinfriede herrscht nun in den Nationen, doch ihr sollt nicht verkünden, dass der Friede gekommen ist. Verschließt eure Lippen. Der wahre Friede kann sich nicht auf Fundamenten von Furcht oder materiellen Annehmlichkeiten erheben. Der Friede muss der Liebe, der Brüderlichkeit entspringen.

164. Die Menschen bauen derzeit auf Sand und nicht auf Fels, und wenn dann die Wellen wieder empor wogen und gegen jene Mauern schlagen, wird das Gebäude zusammenstürzen. (141, 70 – 71)

165. Seit der “Ersten Zeit” habe Ich zu euch durch meine Propheten gesprochen, um euch zu führen, doch nicht, um euch zu zwingen, mein Gesetz zu erfüllen.

166. Aber die Zeit ist vergangen, und der menschliche Geist hat sich entwickelt, ist zur Reife gelangt und kann nun seine Mission als Geist verstehen. Die Menschheit, die so nahe dem Abgrund, dem Verderben ist, benötigt geistige Hilfe von euch.

167. Es ist der Kampf, der letzte Kampf, der schrecklichste und furchtbarste zwischen der Finsternis und dem Lichte. Alle Geister der Finsternis vereinigen sich derzeit, und alle Geister des Lichts müssen jener Macht entgegentreten.

168. Ihr, die ihr Mich vernommen habt, die ihr das Licht des Heiligen Geistes in euch tragt, erwachet! Vergeudet die Zeit nicht mehr mit irdischen Vergnügungen, mit zeitlichen Zielen. Kämpft für die Menschheit, ringt darum, dass das Reich des Vaters auf diese Welt kommt. Es ist die Mission, die Ich vom Geringsten bis zum Gebildetsten allen gebe.

169. Die Geistige Welt ist mit euch, und über allen der Vater voller Liebe, voll Erbarmen – der Vater, der mit unendlichem Schmerz das Leid sieht, das die Menschen sich selbst gegenseitig zufügen.

170. Dies ist der Kampf des Lichtes gegen die Finsternis, und jeder von euch muss kämpfen, bis der Sieg errungen ist. (358, 20-23)

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flagge en  Chapter 62… Free your Spirit!

The Third Testament Chapter 62… Free your Spirit!
Revelations of Jesus Christ

Words for every listener and reader
(in those days in Mexico and also today generally)

Thus saith the Lord…

1. O My disciples: return to your former selves, listen to Me and feel Me as you did before. Remember when you confessed that this revelation was your life and the light of your destiny. Do not forget that today I say to you that what you need will be granted when the right moment comes.

2. Fill your lamp again with oil so that the flame of faith and wisdom will glow once more.

3. Do not slumber, be watchful and pray, for the Master might surprise you entering your abode as before, as in those days of spiritual enthusiasm, when at each step you felt My presence.

4. You will behold how your life again will be illuminated by the light which was obscured without your knowledge and it will again restore your confidence in a future filled with abundance and wisdom. (4, 27 – 29)

5. Many of you call yourselves spiritualists because you have faith in My presence in the communications I have made by means of human understanding, and because you frequently attend to hear My word. But I want you to be spiritualists through the practice of good, through knowledge of the essence of life, through your love for your fellow men, and through your worship of God in an elevated, productive, and virtuous existence. (269, 55)

6. To some I have given a humble origin in this world so that they may imitate their Master in this life, and to others it has been given to be born in wealthy homes, so that they too may imitate Jesus, who being King, left his throne to come to serve the poor, the sick, and the sinners.

7. The merit of He who knows how to descend from his position to serve his fellow men, is as great as that of He who rises on the road of love from his humble and ignored life to the altitude of the just. (101, 55 – 56)

8. You ask Me why I have come to you? Because I see that you have forgotten the road where you should return to the bosom from whence you emerged, and I have come to show it to you again.

9. The path is My Law and by means of its fulfillment the spirit will attain immortality. I am showing you the door, so narrow like the path that I pointed out to you with My teaching during that time. (79, 2 – 3)

10. You who hear Me shall prepare the way for those who will receive Me in Spirit. It was not by chance that brought before My presence those who received My teaching, just as it will neither be a coincidence that there will be a development of the spiritual gifts in those who will feel My presence without the need of a human speaker. (80, 4)

11. I have you destined to extend good over the earth, and that is true spirituality.

12. Do you feel small and incapable? Do you judge yourselves too impure to bear in your spirits a mission of this nature? That is because you do not know My wisdom and My mercy, and do not observe with purity the examples I give you at each step through Nature.

13. Do you not see how the rays of the sun, illuminating all, come even to the foulest puddle, evaporating it, raising it up to the heavens, purifying it and converting it finally to a cloud that passes over the fields to bring life? (150, 51 – 53)

14. Here in My presence, eliminate all impurity from your spirit so that it may attain freedom. Do not fear, for you are not going to reveal any secret to Me. I know you better than you know yourselves. Confess intimately unto Me. I will know how to understand you better than anyone and will be able to pardon your causes and debts, for I am the only one who can judge you.

15. When you have reconciled with your Father and you hear your spirit singing a hymn of triumph, then seat in peace at My table, and eat and drink from the dishes offered to you by My Spirit which is found in the essence of My word. (39, 71)

16. Many of you come crying after cursing the pain. I forgive you for your errors, since they arise from your ignorance.

17. Calm your hearts, My little students of life, and clarify your understanding so that you may understand what I am going to tell you: When you again feel pain penetrating your heart, isolate yourself for a few moments from what surrounds you, and alone, there in the intimacy of your bedroom, converse with your own spirit, take your pain, and examine it just as you would take an object in your hand to study.

18. Examine your pain this way: See where it comes from, and why. Listen to the voice of your conscience, and truly I tell you, from that meditation you will extract a treasure of light and peace for your heart.

19. The light will give you a way to put aside the pain, and the peace will give you the strength to wait until the trial passes. (286, 26 – 28)

20. Continue struggling to be strong in spirit and in the material form, for if until now there have been illnesses among you, it is because due to a lack of spirituality and faith you have not known how to rise above this life’s misery and pain.

21. My Doctrine does not only teach you to have faith in the power of God, but also to have faith in yourselves.

22. Today you say: “God is in us.” But you say it without feeling or understanding it because your materialism impedes you from feeling My presence in your being; but when spiritualism is part of your lives, you will then know the truth of My presence in each man. My voice will resonate in the consciences, the inner judge will be heard, and the warmth of the Father will be felt. (265, 57)

23. This lesson reaches to your heart, where intentions of atonement and noble sentiments have been born.

24. If you have suffered and wept very much in order to reach the point of opening the doors of your heart to Me, truly I say to you that also He who has suffered greatly, has atoned for his faults and has to be forgiven. (9, 37 – 38)

25. You weep, O My people, because you feel within your repentant heart the love of the Master. You were told that He who would present himself before the Father bearing in his spirit a grave fault, would not be forgiven and He would have to suffer an eternal damnation.

26. But how can you conceive of My Divine justice as being so monstrous? Were you not aware that through Jesus I showed that My most tender words and My most gentle gazes were for those who had sinned the most? How could I teach a lesson in the world and do the opposite in eternity? (27, 41)

27. Be comforted during your bitter and difficult moments, keeping in mind that My wise and perfect Law will judge everything.

28. I have been in your affliction so that through it you will seek Me. I have touched you through poverty so that you may learn to ask, to be humble and to understand others.

29. I have withheld your daily bread, to prove that He who has faith is like the birds that do not worry about a tomorrow; they behold the dawn appear as a symbol of My presence and when they awaken, their first act is to elevate their melodies as an indication of thanks and as proof of their faith. (5, 55 – 57)

30. Sometimes you say to Me: Lord, if I had everything, if I lacked nothing, I would be active in your spiritual Work and I would be charitable. But keep in mind that as men you are changeable and that all your intentions of today when you possess nothing, would change if I granted all that you wish.

31. Only the love of God in unchangeable toward His children.

32. If I gave you in abundance, I know beforehand that you would lose yourselves, for I am aware of your resolutions and weaknesses. (9, 55 – 57)

33. When I have told you to separate yourselves from pleasures you have interpreted My words wrong, coming to think that it pleases me more to see you suffer than joyful, you are mistaken.

34. If I am your Father, how could you imagine that I would rather see you cry than laugh?

35. In telling you to separate yourselves from the pleasures, I refer only to those that are unhealthy for the spirit or damaging to the material form. On the other hand, I advise you to seek the healthy satisfactions for the heart and spirit that are within your reach. (303, 27)

36. I did not even insist that you believe in Me; when you arrived, it was I who went ahead giving you proof by healing the maladies of your body, giving peace to your spirit or something that you believed as unattainable.

37. Afterward, when you have believed in Me and have surrendered yourselves with faith toward the fulfillment of My Law, I have pointed out to each one his mission so that He will not deviate from the pathway, and that He will only take what corresponds to him and extend to his brethren charity and love just as I have come to do with you.

38. By chance do you believe that all those who indoctrinate are teachers? Do you believe that all those who regard themselves as ministers of God are envoys of mine or that I have given them the mission that they are carrying out? Do you believe that all those who reign, govern and command in the world possess the necessary gifts to fulfill that mission? No, My people. How few are those who fulfill the obligation that has truly been entrusted to them. While some usurp a position that does not befit them, those who should fulfill it are humiliated and passed over. (76, 36 – 37)

39. Do not think that I am offended if some do not believe in My presence in this manifestation, for it does not affect My truth at all. How many men have doubted the existence of a Divine Being who created all the marvels of the universe, and yet the sun has not ceased to give them light. (88, 7)

40. Today you open the doors of your heart and your understanding before the light of My teaching. With what works do you come to glorify Me?

41. All of you stay silent in both the material and spiritual forms before Me; you bow your heads and humble yourselves, but I don’t want My children to humble themselves before Me, I want them to be worthy of lifting their faces and beholding mine; for I do not come in search of servants or slaves, I do not come in search of creatures who feel outlawed and exiled. I come to My children, whom I so love, so that when they hear My voice, the voice of their Father, they elevate their spirits on the path of spiritual evolution. (130, 39 – 40)

42. Beloved disciples: Be zealous of My Work, comply with My mandates and with those you shall be giving testimony of Me. Mary, your loving Mother, also descends to you and fills you with grace; she teaches you a perfect love and changes your heart into a fountain of charity, so that you may perform great deeds of love among your brethren and know the truth. She is My collaborator, and next to My Word of a Master and Judge, is Her word of mother and intermediary. Love Her, My people, and invoke Her name. Verily I say to you that Mary is watchful over you and accompanies you, not only in the days of trials but eternally. (60, 24)

43. I have named you the “Marian People,” for you are able to love and recognize the Divine Mother and approach her like a child who needs tenderness or as a sinner who seeks intercession.

44. The presence of Mary in the world is an indication of My love for men; Her purity is a heavenly miracle revealed to you. From Me she descended to earth to become a woman and in her womb would germinate the Divine seed, the body of Jesus, through whom the Living Word would speak. She comes anew to manifest herself during this period. (5, 9 – 10)

45. It is necessary that the human heart knows in its depths the precious message his Spirit has brought to the world, and that then, knowing the truth, you erase from your heart all of the idolatrous worship and fanaticism that you have consecrated to it, and offer your spiritual love. (140, 43)

46. Some say to Me, “Lord, why don’t you let us see you, like our brothers who testify that they see you?”

47. Oh weak hearts that need to see to believe! What merit would you find in beholding the humanized Jesus as a vision in the form of a man, when your spirit, through love, faith, and sensitivity, can sense Me, infinite and perfect in My Divine essence?

48. You do ill if you envy those who possess the gift of seeing the spiritual in the form of figures or symbols, for what they see is not precisely the Divine, but rather an allegory or image that speaks to them of the spiritual.

49. Be comfortable in your gifts, and analyze the testimonies you receive, looking always for the meaning: the light, the teaching, and the truth. (173, 28 – 30)

50. Never adulterate My teachings, manifest My Work as a book which embraces only purity and when you have concluded your journey, I will welcome you. I will disregard your spiritual blemishes and I will grant you My Divine caress, which will be your greatest reward when you reach the Promised Land. For I have given you in this Era a handful of seed that you may learn to sow in fertile fields and there allow it to multiply. (5, 27)

51. Judge your responsibility, beloved people, consider that a day you lose is a day you delay the arrival of this good news to the hearts of your brothers, and that a lesson you miss is one less bit of bread you can offer to the needy. (121, 40)

52. You know already the taste of the tree’s fruit, and I warn you, so that tomorrow you do not let yourselves be surprised by false prophets. Keep watch over your brothers as well, teaching them to distinguish the essence of My doctrine.

53. It is written that after My parting false prophets would appear, telling My people that they are sent by Me and that they come in My name to continue the work that I carried out among you.

54. Woe to you if you bow to those false prophets and teachers, or if you mix My doctrine with words that are not of the essence, for it will cause great confusion. That is why I so often tell you to pray and keep watch. (112, 46 – 47)

55. If you do not prepare yourselves, rumors will reach your ears that will confuse you and with them you will confuse your brethren afterward.

56. I am putting you on the alert, so that once these communications are ended, you will not try to practice them again, because it will not be spirits of light that will manifest themselves, but confused beings who will aim to destroy what you earlier already had established.

57. On the other hand, He who knows how to prepare himself, who instead of trying to appear noteworthy can make himself helpful, instead of anticipating events, can wait with patience, He will clearly hear My teaching which will reach his spirit by means of the gifts that exist in him, which are: inspiration, intuition, presentiment through prayer, spiritual vision and prophetic dreams. (7, 13 – 14)

58. Today you behold these spokesmen speaking in ecstasy, and although the reluctance of some of you is great, you believe that My manifestation through these channels is possible; yet, when humanity beholds My disciples speaking in their normal state of the Divine revelations, they will doubt them.

59. In our own congregation there will arise those that upon hearing you speak inspired by Me, will doubt, and you will need to have great preparation and spiritual cleanliness in order to be believed. (316, 52 – 53)

60. If on your path you come to see men who by their works or their way of thinking show spiritual backwardness before My revelation, do not be confused; you should know that there has never been a time when all beings have marched in step. Trust that I am now leaving for them the words that will awaken them when the time has come.

61. These words, which you cannot yet understand, will be exactly the same that those men will understand. (104, 42 – 43)

62. Grow and practice without fanaticism; elevate and place yourselves on a level from which you can teach all your brethren without distinction of creeds or doctrines.

63. Do not hold back your charity to the one who is in need because He follows an underdeveloped or imperfect worship; on the contrary, your unselfish deed will win over his heart.

64. Do not confine yourselves in groups, nor limit your activities, have enlightenment for every spirit and balsam for every pain. (60, 27)

65. If your brothers murmur against you for having answered My call, close your ears and be silent, for they are innocent; but if you have taken up this cause in order to judge them, woe unto you! For you have already been illuminated by the light from your conscience, and understand what you do. (141, 27)

66. So, My people, do not try to make all men think or believe as you do. Never anathematize humanity, do not sentence them, or condemn them for what they do not say, or because they do not accept your proposition, your teaching, or your counsel. Look upon all of your brothers with the most profound respect and spiritual charity, and in this way you will understand that each one in his own worship, his own doctrine, and on his own path, has reached the place to which his spiritual capacity gives him the right. And where you see humanity today is the place to which its own evolution has brought it. (330, 29)

67. Now I want you to know that you are not more than anyone; that the belief you have fostered that you are a people of privileged beings, is an error, because the Creator in His perfect love toward all His creatures distinguishes no one.

68. I say this because tomorrow you have to teach your brethren the Doctrine I brought to you during this time and I do not want you to appear before the last ones as superior beings, nor that your merits made you the only ones worthy of listening to My Word.

69. You will be comprehensive, humble, simple, noble and charitable brethren.

70. You will be strong but not arrogant, so that you will not humiliate the weak. If you possess great knowledge about My Doctrine, never make a display of your knowledge so that your brethren will not feel belittled near you. (75, 17 – 19)

71. Even here, among My laborers, how many there are who not understanding My doctrine, and upon finding themselves endowed with gifts, have believed themselves superior and worthy of admiration and homage. That brings Me to ask you if you can believe that an elevated spirit could be vain of its gifts, since humility and charity are two of the principal attributes it should bear. (98, 15)

72. Remember that I once told you that I did not create you to become like parasitical plants. I do not wish you to be satisfied with merely not doing harm, but want you to reach satisfaction through good works. Those who do not do good when they are able, have done more harm than those who do not understand how to do good, and who therefore content themselves with doing evil because it is all they know. (153, 71)

73. O! My very beloved children, who weep like lost sheep, calling your Shepherd with anguished cries! When you close your eyes to the reality of your surroundings, you end up thinking that I am the cause of your misfortunes on earth; others believe that your vicissitudes are of no concern to Me.

74. How ungrateful you are thinking that way of your Father, and how unjust to appraise My perfect justice!

75. Do you believe that I do not listen to you when you say that you are only nourished by bitterness, that the world which you inhabit is a world without happiness and that the existence which you lead has no reason to be?

76. You only feel My presence when you believe that I punish you, that I deny you all mercy, and you forget the tenderness and kindness of your Father; you complain about your life, instead of blessing its benefits.

77. The fact is you close your eyes to the truth and only see bitterness and tears around you, feeling desperation because you believe that everything will be without a reward.

78. How different your life would be if instead of that nonconformity, of that incomprehension, your first thought each day would be to bless your Father and your first words, to be thankful for so many benefits that His love offers!

79. But you do not feel those virtues anymore, because the flesh has perturbed your spirit and you have forgotten My teaching; that is why I come to speak to you about those feelings which you have removed from your heart. (11, 4 – 9)

80. You have sinned, adulterated, offended, and now that you find yourselves before the truth of My word, which points out your errors, you forget your faults and believe that your Lord is unjust when He speaks to you of ordeals and restitution. (17, 33)

81. You have been greatly tested, beloved disciples. for each trial contains a Mystery for you. You do not know whether it is designed to strengthen you in battle, to reveal new knowledge to you, or to restitute a sin. You should never attempt to avoid an ordeal because they were not sent with that aim and are never greater than your moral or spiritual strength. (47, 26)

82. Why do many of you fear that I have written your destiny in trials, pains, punishments, and misfortune? How could you believe that He who loves you with perfection would provide you with a road full of thorns? Truly I tell you, the hazardous road sown with difficulties is the one you have chosen through your own will, believing that it is filled with pleasures, freedom, and happiness, not understanding that it is precisely in the road destined for you, that which you have abandoned, where you can find true peace, safety, strength, health, well – being, and abundance.

83. This road that I come to offer you in My Doctrine is that which has been destined for your spirit since it was formed, so that traveling on it, you may find that which you yearn for. (283, 10 – 11)

84. You judge superficially, as if you were children, not knowing that the trials which batter you are of your own making. And therefore, when those trials fall upon you, you wish them gone: that the plan be changed so that you do not suffer, so that you do not have to drain the cup of bitterness.

85. That is because you are unable to penetrate reality with your spiritual sight in order to understand that all that you harvest is what you have sown, and that all the pain that comes to you, does so because you have attracted it.

86. No, you have not learned to penetrate to truth, and that is why, when pain fills your hearts, you believe yourselves the victims of Divine injustice, but I tell you, in God there cannot be the least injustice.

87. The love of God is inalterable, immutable, and eternal, and for that reason those who believe that the Divine Spirit can be possessed by anger, wrath or rage are committing a grave error; such weaknesses are only conceivable in those human beings who lack spiritual elevation and control of their passions.

88. Sometimes you ask Me: “Lord, why must we pay the consequences for actions that are not our own, and gather the bitter fruit that others cultivated?” To which I must answer that you know nothing of this, for you do not know who you were before, nor the nature of your earlier works. (290, 9 – 12)

89. Beloved people, your hearts fill with satisfaction on thinking that you are My disciples in this Third Era; yet I must tell you to never let vanity blind you, for if you fall into that weakness, you will ignore even your conscience when it calls you to account for your faults. He who does not begin by cleansing and elevating his human life may never aspire to elevate himself spiritually, for his steps shall be false and his works will not have the seed of truth.

90. For this reason you sometimes see that I change from spiritual teaching to advises, so that you may conduct yourselves with rectitude in your human lives. I am speaking to the hearts of men, urging them to regeneration and making them understand the damage that vices cause the body as well as the ill they bring the spirit.

91. I have told you that the man who lets himself be dominated by a vice has forgotten that his spirit must never be defeated, and has forgotten that true fortitude consists of destroying evil through virtue.

92. That man, defeated by the flesh, has denigrated himself, has lost respect for himself, and has lowered himself from the elevated condition of being a man, to that of a poor being too coward to struggle.

93. That man, instead of bearing light, bread, and wine to his home, brings shadows, pain, and death, making heavier his cross and those borne by his wife and children, and slowing the spiritual journeys of all who surround him.

94. Understand that each one of you who leaves the path of wrong causes the force of evil to diminish, and that your life, if it is righteous in its works, its words, and its thoughts, leaves in its wake the sowing of good seeds; and that your counsel, when it springs from a prepared heart, will have the strength to bring about prodigies, and that prayer, when it is born of thoughts of piety and love shall be a message of light for He for whom you ask it. (108, 16)

95. Here, before Me you cleanse yourselves of every blemish. Oh, if you could only preserve that limpidity all along your life! But this surrounding of spirituality and of fraternity that you have in this hour of communion and of teaching, does not reign in the world; the air that you breathe is poisoned by sin.

96. But you have felt how in the measure that you are assimilating My Doctrine, the chain that binds you to the world, is falling link by link. (56, 26 – 27)

97. Live always on the alert, for along your path there will be some who will say that they are with Me, but do not believe them at the first moment; believe them for what they manifest in humility, in wisdom, in love.

98. Others will tell you that they communicate with Me but they are the first to be deceived, for that reason you must always be vigilant in the mission that you have and the position that you occupy; you need to see, hear and also forgive a great deal, too. (12, 55 – 56)

99. Be active, do not slumber, or do you want to wait for the persecutions to surprise you sleeping? Do you want to fall into idolatry again? Do you expect for strange doctrines to come and impose itselves by force or fear?

100. Be on the alert, because from the East false prophets will emerge confusing the people; be united so that your voice may resound all over the world and alert humanity in time. (61, 25)

101. Great trials await humanity. Be vigilant and pray through each catastrophe and every pain; much pain will be diminished and some of it will never arrive at all, for it will be detained by those who pray.

102. When other religions and sects observe that the multitudes are hurrying to follow this people, there will be some from those religions who will arise and persecute you. Do not be afraid, for if you know how to remain tranquil, the Holy Spirit will place words upon your lips that will silence those who insult you.

103. I do not leave you the murderous sword with which to defend yourselves; I leave you the sword of love. Each one of its rays of light will be a virtue which emerges from it.

104. You will greatly please the Father if you are able to convert those multitudes, who are persecuting My work, with your words and deeds of love!

105. This is the lesson that I gave you in the Second Era which you had already forgotten.

106. The human mind did suffer confusion trying to understand the Marian Trinitarian Spiritualist teaching because the human being who is materialistic is awkward unable to comprehend the spiritual. (55, 58 – 63)

107. How many have left My table without having tasted the dishes that I have lovingly prepared for them. When will they experience again a time of great blessings, as in the present time, in which they came to earth to hear My word?

108. They are like hardened rocks who need tempests and time in order to soften. Their spiritual inheritance will be kept from them as long as they are unable to take care of it. However, it will be returned to them, for I have said to you that whatever the Father gives to his children He never takes back, He simply preserves it. (48, 8)

109. Some of you will be converted and prepared by My doctrine to seek after those who have been lost in the deserts, for that is the way I see human life – like a desert. There are those who feel alone amidst millions of spirits and those who die of thirst without anyone to offer them a little water. That is where I will send My new apostles.

110. I want My name once again to be pronounced with love by some and heard with emotion by others. I want it to be known by those who ignore it. There are young and old men, women and children who know nothing of My existence. I want everyone to know me and to be aware that they have in me a most loving Father. I want everyone to listen to me and to love me. (50, 3)

111. My Word has come up against your egotism, that is why I have said that what I am delivering to you is so that in turn you will make it known to your brethren, but you only want to enjoy My manifestations without entering into any obligations with the others.

112. However, the Master has not called you to teach you useless lessons, He has come to tell you to learn this Divine lesson, so that later you will take advantage of it during your lifetime putting it into practice among your fellow men.

113. I reveal to you at this moment that your spirit has an overdue debt with anyone who approaches you with some suffering, with a necessity or some petition. Behold with how much love I place them along your path in order for you to comply with your restitution making them the object of your charity. (76, 20)

114. Comply, so you will not have to return to earth in times of suffering, to gather the fruit of your faults or that of your egotism. Fulfill your mission and then you will return, but it will be in times of peace to rejoice in caring for the sowing which you left unfinished. Today you will not have Moses leading the way to liberate you as He did during the First Era; it will be your conscience which will guide you. (13, 17)

115. Here there are many who in other times were doctors of law or scientists, but who now bring their awakened minds to spiritual knowledge, convinced that in limited human knowledge they will not find the supreme truth.

116. Here there are those who in other times were the rich and powerful of the earth, who have now come to know poverty and humility. I bless them for their conformity and for their yearning for perfection. In them you have the proof of My loving justice, making them come again to earth to show them one more page in the book of eternal wisdom. (96, 16 – 17)

117. The world offers you many pleasures, some that I have conceded you, and others created by men. Now you see that you have not been able to reach them, which causes discontent in some, and sadness in others.

118. I should tell you that to many it is not given to rest or lose themselves in the delights and satisfactions of the material, for their mission is a very different one.

119. Truly I tell you, in all humanity there does not exist a spirit that has not known all the delights and satisfactions, and tasted all the fruits. Today your spirit has come to enjoy the freedom to love Me and not be again a slave of the world, of gold, of lust, or of idolatry. (84, 47)

120. See how men, peoples, and nations give their lives for an ideal, consuming themselves in the bonfire of their fighting, dreaming dreams of earthly glory, of possessions, and of power. They die for the fleeting glories of the earth.

121. And you, who begin to ignite in your spirits a Divine ideal which has as its goal the conquest of a glory that will be eternal, will you not devote, not even your lives, but merely a part of them to fulfill your duty as brothers?

122. Above you an unseen battle is taking place that only those who are prepared can see. All the evil which is born of men in their thoughts their words, and their deeds, all the sin of the centuries, all the bewildered men and spirits, all the confusions, the injustices, the religious fanaticism and idolatry of men, as well as their foolish ambitions and falseness, have gathered in one force that penetrates, invades, and sweeps all before it turns against Me. That is the power that opposes Christ, and great are its hosts, and mighty its arms, but before men, not before Me.

123. To those, I will give battle with the sword of My justice and I shall be at the head of My armies, of which I wish you to form a part.

124. While this battle moves those men who go in search of pleasure, you, in whom I have confided the ability to feel that which vibrates in the Beyond, must pray and keep watch over your brothers, for in this way will you be watching over yourselves.

125. Christ, the principle warrior, has raised already his sword, it is necessary that like a scythe it uproot evil and by its flashing bring light to the universe.

126. Woe to the world, and to you, if your lips remain sealed! You are the spiritual seed of Jacob, and to him I promised that in you the nations of earth would be saved and blessed. I wish to unite you as in one single family, so that you may be strong. (84, 55 – 57)

127. I know that in the bosom of this people great works have been done, yet, let it be I who know it, though the world does not know your names.

128. Only I know the true merit or value of your works, for not even you yourselves may judge them. At times a petty achievement seems very grand to you, and other times you are not even aware that the merit of an act has reached Me. (106, 49 – 50)

129. When will you leave your retreat and your obscurity, you multitudes who have heard Me? Can you be delaying your preparation on purpose, from fear of the struggle? Truly, I tell you, only He who has not prepared, fears, for He who knows My word and who loves his Lord and his fellow man has nothing to fear, and will, instead of fleeing humanity, go in search of them to make them share in what He has received; for after studying and analyzing My lessons, He puts them into practice. (107, 41)

130. This message bears light for every religion, for every sect and creed and for all the different forms of behavior of men. And yet, what, o disciples, have you done with My word? Is this the way you permit the tree to flower? Let it bloom, for this shall serve as the proclamation of the fruit that comes later.

131. Why do you hide these messages and not give to the world the surprise of this new Era with its good news? Why do you not dare to tell the world that the voice of Christ sounds among you? Speak, and bear witness to My teaching by your works of love, for if there are some who close their ears so as not to hear you, others will open theirs, and in them your voice will be as sweet and harmonious as the song of the nightingale. (114, 46)

132. Humanity is awaiting My new disciples, and yet, if you, who are My laborers, from fear of the judgment of the world, abandon the sowing and your tools, what will become of humanity? Do you not feel the responsibility of your charge?

133. Your consciences will never deceive you, and will always tell you when you have fulfilled your duties. The unquiet you feel is a sign that you have not observed My precepts. (133, 10)

134. You complain at times that the number of followers of My word increases slowly, yet, I tell you that you should complain of yourselves, for it is you who bear the mission of bringing the multitudes that form this people to grow and multiply. But if you lack faith in your hearts, if your gifts are undeveloped and if your understanding lacks the light of spiritual knowledge, how will you move others by the virtues of faith and love that are not developed in your own hearts?

135. He who does not understand cannot make others understand; who does not feel cannot make others feel. Know then why your lips have trembled and stuttered when you have needed to give testimony of My word.

136. He who loves will not hesitate, He who believes does not fear, and He who feels has many ways of proving his sincerity and truth. (172, 24 – 26)

137. Today I come to you with a teaching that might seem impossible for the world to practice; once it is understood it is the easiest to fulfill. I come to teach the worship of the love of God through your life, your deeds and the spiritual prayer, which is not pronounced by the lips at a predetermined place, nor is it in need of forms or images to be so inspired. (72, 27)

138. I say to you: What are you waiting for to spread the good news? By chance, do you pretend to go and preach among the rubble? I am telling you and revealing all, so that you may always have a wise answer for every question made to you by your brethren. Behold that you will be attacked with great arguments that will fill with fear those who are not prepared.

139. Engrave My Word and do not forget the great miracles which I have granted you so that each one of you can be a living testimony of My truth; then whoever scrutinizes you and prods into My Word, will find that it does not contradict in anything of what I said and foretold during past eras.

140. The struggle will be great, to the extent that some, having been My disciples will become fearful and deny Me, saying that they never heard Me.

141. To those who know how to be faithful to My commandments and are able to cope with the struggle, I shall cover with a mantle with which they will defend themselves and they will come out unharmed from any situation.

142. To the one who wrongly sows this seed and profanes the purity of this Work, there shall be a judgment, the persecution of men and uneasiness at every moment. It is necessary for each one to know the tree He has cultivated, by the taste of its fruit.

143. I have reserved great miracles for the period of the spiritual struggle of My people, miracles and deeds that will amaze the wise men and the scientists; I will never forsake you to your own strength. Do not become blinded when humanity ridicules you, do not forget that in the Second Era the multitudes mocked your Master. (63, 42 – 44)

144. In truth I tell you that the world is against you, and therefore I prepare you to know how to defend the cause of your faith with the arms of love and charity. I tell you that you will triumph even when your victory is unknown.

145. This time your sacrifice will not be in blood, although you shall know calamity and disrespect. Still, the Master shall be there to defend and comfort you, no disciple will be alone. (148, 17)

146. People, do not learn more about perversity, but combat it without boasting of your purity, nor should you be scandalized by the faults of your brothers. Be discrete, sensible, and opportune in your speech and actions, and the world will hear and pay attention to your teaching. Is it necessary to tell you again that before you disseminate this Doctrine, you must live it? (89, 66)

147. It is necessary that My people arise among nations giving an example of brotherhood, harmony, charity, and understanding; like a soldier of peace in the midst of those who again take the Divine teachings to duel, harm each other, and take one another’s lives. (131, 58)

148. Come to understand that you all love the same God, and do not duel over the differences in the manner in which one or the other has been doing so.

149. It is necessary that you understand that there are beings in whom their beliefs, customs, and traditions have grown roots so deep that they will not initially be easy to pull up when first you instruct them. Have patience, and over the years you will succeed. (141, 9)

150. When the year 1950 ends there will be uncertainty and doubt in many of you.

151. Why do some who are of greater intelligence than those who believe in My message doubt My manifestations? – Because it is not human knowledge or the mind that is capable of judging My truth, and when men understand this, they are invaded by fear of all that is new; and all that they judge as unknown, makes them reject it unconsciously.

152. And you, the weak, the unprepared, those who cannot reach the heights of the men known for their intelligence: It is you who believe, who have faith, and who know how to penetrate the depths of the spiritual Mysteries. Why? Because it is the spirit that reveals to the mind the eternal life and its wonders.

153. Human intelligence represents a force with which you must take up battle, for through it man has forged concepts and ideas of the spiritual that have not been revealed to him by the spirit.

154. You will be strong for that battle, with a fortitude that also proceeds from the spirit. Your strength will never be based in your material form, nor in the power of your money, nor in earthly support. Your faith in the truth alone will lead you to victory in the contest. (249, 44 – 46)

155. Do not fear if they call you confused, but offer your hand to all. Understand that this work, which to you is true, to others could seem false, for according to them it lacks the consecration that the religions have gained by being recognized.

156. If you have faith in Me, if you believe I manifest Myself in the words of these spokesmen, do not fear the judgment of your brothers; for My doctrine is so eloquent, and so many truths are present in My message, that if you know how to use these weapons you will not be easily defeated.

157. None can reproach you for eagerly seeking the truth and the perfection; all have a sacred right to them, and that is why you have been endowed with the freedom to seek the light. (297, 51 – 53)

158. When you begin to fulfill your mission, and go to the nations, to even the most distant peoples in the very jungle, you will find human beings, and you will make them understand that all are brothers, you will bear witness to them of My Spiritual Doctrine, and you will marvel at the proofs of love that I will give you.

159. There, among the beings isolated from civilization, but also isolated from human perversity, you will find great spirits that will come to swell the ranks of the people of Israel.

160. Where you go, the sick shall receive the balsam and be healed, while the saddened shall cry for the last time, but with tears of joy.

161. And before these proofs that you give, the multitudes shall bless the Lord and his disciples. You will be acclaimed as on that day when the Master entered Jerusalem.

162. But among those who acclaim you will arise men and women full of the gifts you possess. In some the gift for prophesy will astonish, from others My balsam will flow unceasingly, while from yet others My Word will spring like crystal clear water. And in this way will you see that the gifts of the Holy Spirit arise among your brothers like an inexhaustible seed. (311, 38 – 40)

163. People, a seeming peace has been made among nations, but do not preach that peace has come; seal your lips, for true peace will not be built on foundations of fear nor material convenience, but must be born of love and brotherhood.

164. Men are building on sand, not rock, and when the waves come again they will batter those walls and their structure will fall to the earth. (141, 70 – 71)

165. Since the First Era I have spoken to you through My prophets, to guide you rather than force you to comply with My Law.

166. But that time has passed; the human spirit has evolved and has reached maturity so that it can comprehend its mission as a spirit. Humanity, which finds itself so close to the abyss, to perdition, needs your spiritual help.

167. That battle, the final battle, the most terrible and tremendous: between darkness and light. All the spirits of darkness are gathering, and the spirits of light must confront that power.

168. Awaken, o you who have heard Me and who bear the light of the Holy Spirit, awaken, and do not lose time in material pleasures and temporary ambitions. Fight for humanity. Fight, so that the Kingdom of the Father might come to this world. That is the mission that I give, to the most humble and to the most prepared.

169. The Spiritual World is with you, and above all is the Father, full of love and mercy. The Father, with infinite pain, sees the suffering that men themselves are causing one another.

170. That is the struggle of the light against darkness, and each of you must struggle until victory is reached. (358, 20 – 23)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 62… Libérez votre esprit!
Révélations de Jésus-Christ

Des mots pour chaque auditeur et le lecteur
Cela dit le Seigneur…

1. Disciples, revenez à vous-mêmes, écoutez-Moi et ressentez-Moi comme  auparavant. Souvenez-vous lorsque  vous confessâtes que cette Parole  constituait votre vie et la lumière de  votre destin. N’oubliez pas que je  vous dis aujourd’hui que l’on vous  donnera, à lêheure précise, ce dont  vous avez besoin.

2. Rajoutez de l’huile à votre lampe  pour que brille à nouveau la flamme  de la foi et du savoir.

3. Ne vous endormez pas, veillez et  priez, pour que le Maître ne puisse  vous surprendre en pénétrant votre  demeure comme jadis, comme en ces  jours d’enthousiasme spirituel où, à  chaque pas, vous sentiez ma présence.

4. Vous verrez à nouveau votre vie  sêilluminer de cette lumière qui, sans  vous en rendre compte, cessa de vous  éclairer, et elle vous rendra la  confiance en un avenir plein  d’abondance et de sagesse. (4, 27-29)

5. Vous êtes nombreux à vous appeler  spiritualistes, parce que vous ressentez  la foi en ma présence par le biais de  ma communication au travers de  l’entendement humain, et parce que  vous assistez fréquemment à l’écoute  de ma parole. Néanmoins, je souhaite  que vous soyez des spiritualistes par la  pratique du bien, la connaissance de  l’essence de la vie, votre amour pour  vos semblables, votre culte à Dieu au  travers d’une existence élevée,  féconde et vertueuse. (269, 55)

6. A certains, je leur ai donné une  origine humble dans ce monde, pour  que, dans leur vie, ils imitent le  Maître; d’autres ont reçu un riche  foyer, pour qu’ils imitent aussi Jésus  qui, bien qu’étant Roi, sut laisser son  trône pour venir servir les pauvres, les  malades et les pécheurs.

7. Il est aussi grand, le mérite de celui  qui sait descendre de sa position pour  se mettre au service de ses semblables,  quels qu’ils soient, comme de celui  qui, depuis sa vie humble et ignorée,  s’élève jusqu’au niveau des justes, par  le chemin de l’amour. (101, 55-56)

8. Vous me demandez pourquoi je suis  venu à vous? Cêest parce que je vois  que vous avez oublié le chemin que  vous devez emprunter pour retourner  vers le sein d’où vous jaillîtes, et je  viens pour vous le tracer une nouvelle  fois.

9. Le chemin cêest ma Loi, et c’est par  le biais de son accomplissement que  l’esprit atteindra l’immortalité. Je  vous montre la porte qui est aussi  étroite que le chemin que je vous  indiquai grâce à mon enseignement, et  je viens pour vous le tracer une  nouvelle fois. (79, 2-3)

10. Vous qui M’écoutez, vous  préparerez le chemin pour ceux qui  vont Me recevoir en esprit. Ce ne fut  pas le hasard qui mit en Ma présence,  ceux qui reçurent mon enseignement,  de même que ce ne sera pas le hasard  qui développera les dons spirituels en  ceux qui ressentiront ma présence,  sans avoir besoin du porte-parole  humain. (80, 4)

11. Votre destin est d’étendre sur la  Terre le bien, ce qui représente la  véritable spiritualité.

12. Vous considérez-vous incapables  ou petits? Vous jugez-vous impurs  pour pouvoir charger votre esprit  d’une mission de cette nature? C’est  que vous ne connaissez ni ma sagesse  ni ma miséricorde. C’est que vous  n’observez pas, avec pureté, les  exemples que je vous livre, à chaque  pas, par le biais de la Nature.

13. Ne voyez-vous pas comment les  rayons, illuminant tout, parviennent  jusqu’à la plus infecte mare pour  l’élever dans les airs, la purifier et  pour la convertir, finalement, en nuage  qui devra passer au-dessus des  champs, pour les féconder? (150, 51- 53)

14. Ici, devant Ma présence,  débarrassez votre esprit de toutes les  impuretés et laissez-le libre. N’ayez  crainte, parce que vous n’avez aucun  secret pour moi, je vous connais  mieux que vous-mêmes. Confessez- vous intimement à Moi, je saurai vous  comprendre mieux que personne et  pourrai vous absoudre de causes et de  dettes parce que je suis l’unique à  pouvoir vous juger.

15. Cependant, une fois que vous vous  serez réconciliés avec votre Père et  qu’en votre être vous écouterez  l’hymne de triomphe qu’entonne votre  esprit, asseyez-vous en paix, à ma  table, mangez et buvez les délices de  l’Esprit, qui se trouve dans l’essence  de ma parole. (39, 71)

16. Beaucoup d’entre vous arrivent en  pleurs, après avoir maudit la douleur.  Je vous pardonne vos erreurs, en  considérant qu’elles proviennent de  votre ignorance.

17. Tranquillisez le coeur et déblayez  l’entendement pour que vous  compreniez ce que je vais vous  déclarer, petits enfants de la vie : quand vous sentirez à nouveau que la  douleur pénètre votre coeur, isolez- vous quelques instants de tout ce qui  vous entoure et restez seuls. Là, dans  l’intimité de votre chambre, conversez  avec votre esprit, prenez votre douleur  et analysez-la en profondeur comme  lorsque vous prenez en main quelque  objet afin de l’étudier.

18. Analysez ainsi votre peine, voyez  d’où elle provient et pourquoi elle  survint; écoutez la voix de votre  conscience et, en vérité je vous le dis,  de cette méditation, vous extrairez un  trésor de lumière pour votre coeur.

19. La lumière vous dira comment  éloigner la douleur, et la paix vous  donnera la force d’attendre que passe  l’épreuve. (286, 26-28)

20. Vous continuerez de lutter pour  être forts d’esprit et de matière, parce  que si, jusqu’à maintenant, il existe  des maladies parmi vous, c’est parce  que vous n’avez pas su vous élever  au-dessus de la misère et de la douleur  de cette vie, par manque de spiritualité  et de foi.

21. Ma Doctrine n’enseigne pas  seulement à avoir foi dans le pouvoir  de Dieu, mais à avoir la foi en vous- mêmes.

22. Aujourd’hui, vous dites : Dieu est  en nous, mais vous le dites sans le  sentir ni le comprendre, parce que  votre matérialité vous empêche de  sentir ma présence en votre être, mais  quand la spiritualité fera partie de  votre vie, alors vous saurez la vérité  de ma présence en chaque homme. Ma  voix résonnera dans les consciences,  le juge intérieur sera écouté et la  chaleur du Père sera ressentie. (265,  57)

23. Cet enseignement parvient jusqu’à  votre coeur, où sont nées des intentions  de correction et de nobles sentiments.

24. Si vous avez beaucoup souffert et  pleuré pour parvenir à M’ouvrir les  portes de votre coeur, en vérité je vous  le dis, celui qui a beaucoup souffert a  aussi expié ses fautes et doit être  pardonné. (9, 37-38)

25. Vous pleurez, peuple, parce que  vous sentez l’amour du Maître en  votre coeur repenti. On vous avait dit  que celui qui se présenterait devant le  Père en portant, dans son esprit, une  faute grave, ne serait pas pardonné et  qu’il aurait à souffrir une  condamnation éternelle.

26. Mais, comment avez-vous pu  concevoir ma justice divine tellement  monstrueuse? Ne vous rendîtes-vous  pas compte que, au travers de Jésus, je  démontrai que les plus tendres de mes  paroles et les plus doux de mes  regards s’adressèrent à ceux qui  avaient péché le plus? Comment  pourrais-je prêcher un enseignement  dans le monde et exécuter le contraire  dans l’éternité? (27, 41)

27. Réconfortez-vous dans vos  moments amers et pénibles en pensant  que ma Loi sage et parfaite juge tout.

28. J’ai été dans votre douleur pour  que, par son entremise, vous Me  recherchiez. Je vous ai touchés avec la  pauvreté pour que vous appreniez à  demander, à être humbles et à  comprendre les autres.

29. J’en suis arrivé à retenir le pain  quotidien, afin de vous montrer que  celui qui a la foi est comme les  oiseaux qui ne se préoccupent pas du  lendemain; ils voient apparaître l’aube  comme un symbole de ma présence et,  à leur réveil, la première chose qu’ils  font est dêélever leurs trilles comme  une action de grâce et une preuve de  foi. (5, 55-57)

30. Parfois, vous Me dites : « Seigneur, si je possédais tout, si je  ne manquais de rien, je travaillerais à  ton OEuvre spirituelle et ferais la  charité ». Mais sachez que, en tant  qu’hommes, vous êtes changeants et  que toutes les intentions que vous  avez aujourd’hui, alors que vous ne  possédez rien, changeraient si je vous  concédais tout ce que vous désirez.

31. Seul l’amour de Dieu est  immuable pour ses enfants.

32. Si je vous concédais l’abondance,  je sais d’avance que vous vous  perdriez, parce que je connais vos  résolutions mais aussi vos faiblesses.  (9, 55-57)

33. Quand je vous ai dit d’écarter de  vous les plaisirs, vous avez mal  interprété ma parole, jusqu’à penser  qu’il me plaît davantage de vous voir  dans la souffrance que dans le  bonheur, et vous êtes dans l’erreur.

34. Si je suis votre Père, comment  concevez-vous que je puisse préférer  vous voir pleurer plutôt que rire?

35. En vous disant de vous éloigner  des plaisirs, je me réfère uniquement à  ceux qui sont malsains pour l’esprit ou  nocifs pour votre matière. Mais je  vous conseille de rechercher toutes ces  satisfactions saines pour l’esprit et  pour le coeur qui soient à votre portée.  (303, 27)

36. Je n’exigeai même pas que vous  croyiez en Moi; quand vous arrivâtes,  je fus celui qui s’avança pour vous  fournir des preuves en guérissant les  maux de votre corps, pour donner la  paix à votre esprit ou quoi que ce soit  que vous croyiez hors d’atteinte.

37. Par la suite, quand vous avez cru  en Moi et que vous vous êtes offerts,  avec foi, pour l’accomplissement de  ma Loi, j’ai indiqué à chacun sa  mission, afin qu’il ne se trompe pas de  chemin, pour qu’il ne prenne que ce  qui lui revient et qu’il offre, à ses  frères, la charité et l’amour, de la  même manière que je suis venu  l’offrir parmi vous.

38. Croyez-vous, par hasard, que tous  ceux qui enseignent sont maîtres?  Croyez-vous que tous ceux qui se  dénomment ministres de Dieu sont  Mes envoyés, ou que je leur ai donné  la mission qu’ils sont en train de  développer? Croyez-vous que tous  ceux qui règnent, gouvernent et  dirigent le monde possèdent les dons  nécessaires pour mener à bien cette  mission? Non, mon peuple! Qu’ils  sont peu nombreux ceux qui exécutent  vraiment la charge qui leur a été  confiée. Pendant que certains usurpent  un poste qui ne leur correspond pas,  ceux qui devraient l’entreprendre se  voient humiliés et mis à l’écart. (76,  36-37)

39. Ne pensez pas que je me sente  offensé si quelqu’un ne croit pas en  ma présence dans le cadre de cette  manifestation, parce que ma vérité  n’est en rien affectée. Combien  d’hommes ont-ils douté qu’existe un  Etre Divin qui a créé toutes les  merveilles de l’Univers! Et ce n’est  pas pour cela que le soleil a cessé de  leur donner sa lumière! (88, 7)

40. Aujourd’hui, vous ouvrez les  portes de votre coeur et de votre  entendement à la lumière de mon  Enseignement. Avec quelles oeuvres  venez-vous me glorifier?

41. Vous vous taisez tous : esprit et  matière se taisent devant Moi; vous  courbez la nuque et vous vous  humiliez. Or, je ne veux pas que mes  enfants s’humilient devant moi; je  veux qu’ils soient dignes de lever leur  visage et de contempler le Mien, parce  que je ne viens pas en quête de  domestiques, ni d’esclaves, je ne viens  pas en quête de créatures qui se  sentent proscrites, bannies. Je viens à  mes enfants que j’aime tant, pour  qu’en entendant ma voix de Père, ils  élèvent leur esprit par le chemin de  son évolution spirituelle. (130, 39-40)

42. Disciples bien aimés, soyez jaloux  de mon OEuvre, respectez mes  commandements et, ainsi, vous  rendrez témoignage de Moi. Marie,  votre douce Mère, descend aussi  jusqu’à vous et vous emplit de grâce,  elle vous enseigne l’amour parfait et  convertit votre coeur en une source de  charité, pour que vous accomplissiez  de grandes oeuvres d’amour parmi vos  frères et que vous connaissiez la  vérité. Elle est ma collaboratrice et, à  côté de ma parole de Maître et de Juge  se trouve sa parole de Mère et de  médiatrice. Aimez-La, peuple, et  invoquez son nom. En vérité je vous  le dis, Marie veille pour vous et vous  accompagne, pas seulement dans les  jours d’épreuve, mais en tout temps.  (60, 24)

43. Je vous ai appelé le « Peuple  Marial », parce que vous savez aimer  et reconnaître la Mère Divine et que  vous arrivez à Elle comme le petit  enfant qui a besoin de tendresse ou  comme le pécheur en quête  d’intercession.

44. La présence de Marie dans le  monde est une preuve de mon amour  pour les hommes; sa pureté est un  miracle céleste qui vous a été révélé.  De Moi, Elle descendit sur Terre pour  se faire femme et cêest en son sein que  germa la semence divine, le corps de  Jésus, dans lequel s’exprima le Verbe.  Elle vient se manifester à nouveau en  ce temps. (5, 9-10)

45. Il est indispensable que le coeur  humain connaisse, à fond, le précieux  message que son Esprit apporta au  monde, et qu’alors, connaissant toute  la vérité, vous effaciez, de votre coeur,  tout le culte idolâtre et fanatique que  vous Lui avez consacré, et qu’en  revanche, vous lui fassiez l’offrande  de votre amour spirituel. (140, 43)

46. Quelques-uns m’interrogent : Seigneur, pourquoi ne nous permets-tu  pas de te regarder comme ceux de nos  frères qui témoignent qu’ils te  contemplent?

47. Ah, coeurs faibles, qui avez besoin  de voir pour croire! Quel mérite  trouverez-vous de contempler Jésus  humanisé, dans une vision, sous forme  d’homme, quand votre esprit, grâce à  l’amour, la foi et la sensibilité, peut  Me ressentir infini et parfait en mon  essence divine?

48. Vous agissez mal, en enviant ceux  qui possèdent le don de regarder le  spirituel limité par des formes ou des  symboles, parce que ce qu’ils voient  n’est pas précisément le divin, mais  une allégorie ou image qui leur parle  du spirituel.

49. Soyez conformes avec vos dons et  analysez les témoignages que vous  recevez, en recherchant toujours le  sens, la lumière, l’enseignement, la  vérité. (173, 28-30)

50. N’adultérez jamais mes  enseignements, montrez mon OEuvre  comme un livre qui ne renferme que  pureté et, lorsque vous aurez terminé  de parcourir le chemin, je vous  recevrai. Je ne regarderai pas les  taches dans votre esprit et vous  donnerai mon baiser divin, qui sera la  plus grande récompense quand vous  arriverez à la Terre Promise. Parce  que je vous ai donné, en ce temps, une  poignée de graines afin que vous  appreniez à semer en des terres fertiles  et que, là, vous les fassiez se  multiplier. (5, 27)

51. Jugez votre responsabilité, peuple  aimé, pensez qu’un jour de perdu est  un jour de retard pour l’arrivée de  cette Bonne Nouvelle au coeur de vos  frères, qu’une leçon que vous perdez  est un pain de moins que vous pourrez  offrir aux nécessiteux. (121, 40)

52. Vous connaissez déjà la saveur du  fruit de l’arbre et je vous préviens  pour que, demain, vous ne vous  laissiez pas surprendre par de faux  prophètes; mais vous veillerez aussi  sur vos frères, en leur enseignant à  distinguer l’essence de ma Doctrine.

53. Il est écrit que, après mon départ,  de faux prophètes apparaîtront et  qu’ils arriveront en disant à mon  peuple qu’ils sont mes envoyés et  qu’ils viennent, en mon nom, pour  continuer l’oeuvre que j’ai réalisée  parmi vous.

54. Malheur à vous si vous vous  inclinez devant de faux prophètes et  de faux maîtres, ou si vous mêlez, à  ma Doctrine, des mots sans essence,  parce qu’il en surgira une grande  confusion! C’est pourquoi je vous  répète fréquemment : « Veillez et  priez ». (112, 46-47)

55. Si vous ne vous préparez pas, des  murmures vous parviendront aux  oreilles, qui vous confondront et, plus  tard, avec ces mêmes erreurs, vous  confondrez vos frères.

56. Je vous mets en état d’alerte pour  que, une fois terminées ces  communications, vous n’essayiez pas  de les pratiquer à nouveau, parce que  ce ne seront pas des esprits de lumière  qui se manifesteront, mais des êtres  perturbés qui viendront pour souhaiter  détruire ce que vous aviez construit  auparavant.

57. En revanche, celui qui saura se  préparer, celui qui, au lieu de vouloir  la gloire tentera de se rendre utile,  celui qui au lieu d’anticiper des  événements attendra patiemment,  celui-là écoutera clairement mon  enseignement qui arrivera à son esprit,  grâce aux dons qui existent en lui et  qui sont ceux de l’inspiration, de  l’intuition, du pressentiment par le  biais de la prière, du regard spirituel et  des rêves prophétiques. (7, 13-14)

58. Aujourd’hui, vous contemplez ces  porte-parole qui vous parlent en état  d’extase et, aussi grande que soit  l’incrédulité de certains, vous pensez  que ma manifestation, au travers de  ces moyens, est possible; mais quand  l’humanité contemplera mes disciples  qui parleront, dans leur état normal, de  révélations divines, elle doutera de  ceux-là.

59. Au sein de votre propre  congrégation se dresseront ceux qui  douteront en vous écoutant parler avec  mon inspiration et vous devrez être  très bien préparés et faire preuve  d’une grande limpidité spirituelle pour  être crus. (316, 52-53)

60. Si, sur votre route, vous arrivez à  observer des hommes qui, par leurs  actes ou leur manière de penser,  démontrent un retard spirituel devant  mes révélations, ne vous confondez  pas, parce qu’il vous faut savoir que  tous les êtres n’ont jamais marché sur  le même rythme. Soyez confiants en  ce que, dès à présent, je laisse à leur  intention les paroles qui les feront se  réveiller lorsque le temps sera venu.

61. Ces paroles, que vous ne pouvez  comprendre pour l’instant, sont  précisément celles que ces hommes  comprendront. (104, 42-43)

62. Grandissez et pratiquez sans  fanatisme, élevez-vous et positionnez- vous sur un plan sur lequel vous  puissiez enseigner à tous vos frères,  sans distinction de crédos ni de  doctrines.

63. Ne vous arrêtez pas pour faire  preuve de charité envers un  nécessiteux parce qu’il pratique un  culte arriéré ou imparfait; au contraire,  laissez votre action désintéressée  conquérir son coeur.

64. Ne vous retirez pas du monde en  groupes et ne limitez pas, en cela,  votre champ d’activités, soyez une  lumière pour tout esprit et un baume  sur toute tristesse. (60, 27)

65. Si vos frères vous critiquent à voix  basse pour avoir accouru à mon appel,  faites la sourde oreille et taisez-vous,  ce sont des innocents; mais si vous  vous empariez de cette cause pour les  juger, alors, malheur à vous, parce que  vous avez déjà été illuminés par la lumière de votre conscience et que  vous savez ce que vous faites. (141,  27)

66. Alors, mon peuple, ne prétendez  pas que tous les hommes pensent ou  quêils croient de la même manière que  vous. Vous ne jetterez pas d’anathème  sur l’humanité, vous ne prononcerez  pas de sentence ou de condamnation  envers celui qui vous dira qu’il  n’accepte pas votre proposition, votre  enseignement ou vos conseils. C’est  avec le plus profond respect et avec la  véritable charité spirituelle que vous  contemplerez tous vos frères et  qu’ainsi, vous saurez que chacun, dans  son culte, dans sa doctrine, sur son  chemin, a atteint la place à laquelle sa  capacité spirituelle lui a donné droit;  et là, en ce point d’où vous  contemplez l’humanité, c’est jusqu’où  elle est parvenue dans son évolution.  (330, 29)

67. Dès à présent, je vous dis que vous  n’êtes pas plus que d’autres, que la  croyance que vous avez nourrie d’être  un peuple d’êtres privilégiés est une  erreur, parce que le Créateur, dans son  amour parfait pour toutes ses  créatures, n’en distingue aucune.

68. Je vous le dis, parce que, demain,  vous aurez à enseigner à vos frères la  Doctrine que je vous apporte en ce  temps, et je ne veux pas que vous  apparaissiez, face à ces derniers,  comme des êtres supérieurs, ni que  vos mérites vous rendent dignes d’être  les seuls et uniques à pouvoir écouter  ma parole.

69. Vous serez des frères  compréhensifs, humbles, simples,  nobles et charitables.

70. Vous serez forts, mais pas  arrogants, pour ne pas humilier les  faibles. Si vous possédez de grandes  connaissances quant à ma Doctrine, ne  vous vantez jamais de votre savoir  pour que vos frères ne se sentent pas  rapetissés à côté de vous. (75, 17-19)

71. Ici même, parmi mes cultivateurs,  combien sont-ils qui, sans avoir  compris ma Doctrine, en se sachant  dotés, se sont crus supérieurs, dignes  d’admiration et d’hommages, ce à  quoi je vous demande si vous pouvez  accepter qu’un esprit élevé vienne à  s’enorgueillir de ses dons, vu que  l’humilité et la charité sont les  principaux attributs dont il doit faire  preuve. (98, 15)

72. Souvenez-vous ce que je vous ai  dit une fois : Je ne vous ai pas créé  pour être comme des plantes parasites.  Je ne veux pas que vous vous  permettiez de faire du mal à  quiconque; je veux que vous gagniez  votre satisfaction pour avoir bien oeuvré. Celui qui ne fait pas le bien,  alors qu’il le pourrait, fait davantage  de mal que celui qui, ne sachant  accomplir de bonnes actions, se limita  à faire le mal, parce que c’est la seule  chose qu’il pouvait donner. (153, 71)

73. Oh, mes enfants très aimés, qui  pleurez comme des brebis égarées, en  appelant, d’une voix angoissée, votre  Pasteur! Quand vous fermez vos yeux  à la réalité qui vous entoure, vous  arrivez à penser que c’est Moi la cause  de tous vos malheurs sur la Terre;  d’autres croient que vos vicissitudes  me sont indifférentes.

74. Que vous êtes ingrats de penser  ainsi de votre Père, et que vous êtes  injustes lorsque vous évaluez ma  justice parfaite!

75. Pensez-vous que je ne vous écoute  pas quand vous dites que vous ne vous  alimentez que d’amertume, que le  monde que vous habitez est un monde  sans bonheur et que l’existence que  vous menez n’a aucune raison d’être?

76. Vous me sentez seulement lorsque  vous croyez que je vous punis, lorsque je vous nie toute miséricorde et  lorsque vous oubliez la tendresse et la  bonté de votre Père; vous vous  plaignez de votre vie au lieu de bénir  ses bienfaits.

77. Il faut dire que vous fermez vos  yeux à la vérité et que vous ne  contemplez qu’amertume et larmes  autour de vous, allant jusqu’à vous  désespérer parce que vous pensez que  tout cela demeurera sans récompense.

78. Que votre vie serait distincte si, au  lieu de non-conformité, de cette  incompréhension, votre première  pensée, chaque jour, serait de bénir  votre Père, et vos premiers mots, pour  remercier de tant de bienfaits que vous  offre son amour!

79. Mais, vous ne savez déjà plus  ressentir ces vertus, parce que la chair  a troublé votre esprit et que vous avez  oublié mon enseignement; c’est  pourquoi je viens vous parler de ces  sentiments que vous avez éloignés de  votre coeur. (11, 4-9)

80. Vous avez péché, commis  l’adultère, commis des délits, et  maintenant que vous vous trouvez  face à la vérité de ma parole, qui vous  indique vos erreurs, vous oubliez vos  fautes et croyez que votre Seigneur est  injuste quand Il vous parle d’épreuves  et de restitution. (17, 33)

81. Vous avez été très éprouvés, mes  très chers disciples, parce que chaque  épreuve renferme un mystère pour  vous; vous ne savez pas si c’est pour  vous fortifier dans la lutte, pour vous  révéler quelque chose que vous ne  savez pas, ou pour expier quelque  faute; mais, ne reculez jamais devant  les épreuves, parce qu’elles ne sont  pas envoyées à cette fin et elles ne  sont pas supérieures à vos forces  morales ou spirituelles. (47, 26)

82. Pourquoi beaucoup dêentre vous  craignent-ils que j’aie écrit votre  destin avec des épreuves, des  souffrances, des châtiments ou des  malheurs? Comment pouvez-vous  concevoir que Celui qui vous aime  avec perfection, vous présente un  chemin de broussailles? En vérité je  vous le dis, le chemin hasardeux et  parsemé de vicissitudes est celui que  vous empruntez de votre propre gré,  croyant qu’en lui vous trouverez les  plaisirs, la liberté, le bonheur, sans  comprendre que c’est précisément sur  le chemin qui vous est destiné, et  duquel vous vous écartez, que se  trouve la véritable paix, la sécurité, la  force et la santé, le bien-être et  l’abondance.

83. Ce chemin, que je viens vous  offrir avec ma Doctrine, est celui qui  est destiné à votre esprit depuis votre  formation, afin que, en l’empruntant,  vous parveniez à trouver ce que vous  désirez ardemment. (283, 10-11)

84. Vous jugez superficiellement,  comme si vous étiez des enfants, en  ignorant que les épreuves qui vous  frappent sont vos oeuvres. Ainsi,  quand elles se déchaînent sur vous,  vous désirez qu’elles s’éloignent, que  les desseins soient changés pour ne  pas souffrir, pour cesser de boire  jusqu’à la lie, le calice amer.

85. C’est parce que vous n’arrivez pas  à pénétrer la réalité avec votre regard  spirituel, pour comprendre que tout ce  que vous recueillez est ce que vous  avez semé et que toute douleur vous  touche parce que vous l’avez attirée.

86. Non! Vous n’avez pas su pénétrer  la vérité et c’est pour cela que, lorsque  la douleur remplit votre coeur, vous  vous croyez les victimes d’une  injustice divine, et Moi je vous dis  qu’en Dieu il ne peut exister la  moindre injustice.

87. L’amour de Dieu est inaltérable,  immuable et éternel. C’est pourquoi  ceux qui croient que l’Esprit Divin  peut se voir possédé par l’ire, la fureur  et la colère, commettent une grave  erreur. Ces faiblesses ne sont  concevables que chez les êtres  humains lorsqu’ils manquent  d’élévation d’esprit et de contrôle sur  leurs passions.

88. Vous Me dites parfois : « Seigneur, pourquoi devons-nous  payer les conséquences d’actes qui ne  sont pas les nôtres, et pourquoi  devons-nous venir pour recueillir le  fruit amer que d’autres ont cultivé? Ce  à quoi je vous réponds que vous n’en  savez rien, parce que vous ignorez,  tout ce que vous avez été auparavant  et quelles ont été vos oeuvres. (290, 9- 12)

89. Peuple aimé, votre coeur s’emplit  de satisfaction en pensant que vous  êtes mes disciples en ce Troisième  Temps; mais je vous dis de ne jamais  laisser que la vanité vous aveugle,  parce que si vous sombriez dans cette  faiblesse, vous cesseriez dêentendre  même votre conscience lorsqu’elle en  arriverait à se plaindre de vos fautes.  Celui qui ne commence pas à épurer et  à élever sa vie humaine ne peut aspirer  à s’élever spirituellement, parce que  ses pas sêégareront et ses actes  n’auront pas la semence de vérité.

90. Pour cela, observez que, parfois,  lors de mes leçons, je descends de  l’enseignement spirituel au conseil,  pour que vous vous comportiez avec  droiture dans le cadre de la vie  humaine. Je m’adresse au coeur de  l’homme, l’exhortant à la régénération, en lui faisant  comprendre le dommage que causent  les vices sur le corps physique et le  mal qu’ils occasionnent à l’esprit.

91. Je vous ai dit que l’homme qui se  laisse dominer par un vice a oublié  que l’esprit ne doit pas être vaincu, il a  oublié que la véritable force consiste à  détruire le mal par la vertu.

92. Cet homme, vaincu par la chair,  s’est dénigré lui-même, il s’est  manqué de respect, il est descendu de  sa condition élevée d’homme à celle  d’un pauvre être trop lâche pour lutter.

93. Cet homme, au lieu d’apporter la  lumière, le pain et le vin à son foyer,  apporte ombres, douleur et mort. Il  alourdit sa croix, celle de son épouse  et celle de ses enfants, en retardant la  journée spirituelle de ceux qui  l’entourent. (312, 32-35)

94. Comprenez que celui d’entre vous  qui s’écarte d’un mauvais chemin fera  en sorte que le pouvoir du mal perde  une partie de sa force ; que votre vie,  si elle est droite dans ses actes, paroles  et pensées, laisse une bonne semence  sur son passage; que vos conseils, s’ils  jaillissent d’un coeur préparé, aient la  force de réaliser des prodiges et que la  prière, si elle naît d’une pensée de  pitié et d’amour, soit un message de  lumière pour celui pour lequel vous  demandez. (108, 16)

95. Ici, devant Moi, vous vous lavez  de toute tache. Ah, si vous pouviez  conserver cette limpidité tout au long  de votre vie! Mais, cette atmosphère  de spiritualité et de fraternité que vous  formez, en ces heures de communion  et d’enseignement, ne règne pas dans  le monde; l’air que vous respirez est  envenimé par le péché.

96. Cependant, vous avez senti qu’à  mesure que vous assimilez ma  Doctrine, la chaîne qui vous attachait  au monde tombe de vous, maillon  après maillon. (56, 26-27)

97. Vivez toujours sur vos gardes  parce que, sur votre chemin, il y en  aura qui vous diront qu’ils sont avec  Moi, mais ne les croyez pas au  premier abord, croyez en fonction de  ce qu’ils manifestent en humilité, en  sagesse et en amour.

98. D’autres vous diront qu’ils sont en  communion avec Moi, eux-mêmes  étant les premiers trompés, c’est  pourquoi vous devrez toujours veiller  sur la mission que vous avez et sur le  poste que vous occupez; vous avez  besoin de voir, d’écouter et aussi de  beaucoup pardonner. (12, 55-56)

99. Soyez actifs, ne vous endormez  pas! Ou voulez-vous attendre que les  persécutions vous surprennent dans  votre sommeil? Souhaitez-vous  tomber encore une fois dans  l’idolâtrie? Attendez-vous que des  doctrines étranges viennent s’imposer  par la force et par la crainte?

100. Soyez en alerte parce que c’est  par l’Orient que surgiront de faux  prophètes qui confondront les peuples;  unissez-vous afin que votre voix  résonne sur tout le globe et sonnez, à  temps, l’alerte pour l’humanité. (61,  25)

101. De grandes épreuves attendent  l’humanité. Devant chaque douleur et  chaque catastrophe, veillez et priez.  De nombreuses douleurs seront  atténuées, d’autres ne se produiront  pas parce qu’elles seront arrêtées, sur  leur chemin, par ceux qui prient.

102. Quand les pratiquants d’autres  religions et sectes contempleront que les multitudes accourront en quête de  ce peuple, de ces religions émergeront  ceux qui vous persécuteront. Mais,  n’ayez crainte, parce que si vous savez  rester sereins, le Saint-Esprit déposera  des paroles de lumière sur vos lèvres  qui rendront muets ceux qui vous  calomnient.

103. Je ne vous laisse pas l’épée  homicide pour vous défendre, mais  bien l’épée d’amour; chacun de ses  éclairs de lumière sera une vertu qui  en jaillira.

104. Combien de grâces trouverez- vous auprès du Père si vous  convertissez les nombreux  persécuteurs de mon OEuvre, avec vos  paroles, et si vous les présentez  transformées grâce à vos actes  d’amour!

105. Ceci constitue la leçon que je  vous enseignai au Second Temps, et  que vous aviez déjà oubliée.

106. L’intelligence humaine souffrira  de troubles en essayant de comprendre  la Doctrine Spiritualiste Trinitaire  Mariale, parce que l’homme  matérialisé est maladroit face au  spirituel. (55, 58-63)

107. Combien ont laissé, à ma table,  les mets que je leur offris avec tant  d’amour, sans même y avoir touché!  Quand revivront-ils un temps de  complaisances, comme celui présent,  où ils eurent la chance de venir sur la  Terre pour écouter ma parole?

108. Ils sont des roches endurcies qui  ont besoin des tempêtes et du temps  pour se ramollir. Leur héritage leur  sera retenu, tant qu’ils ne sauront pas  en prendre soin et le valoriser, mais il  retournera en leur pouvoir, parce que  je vous ai dit que ce que le Père donne  à ses enfants, jamais Il ne leur  reprend, mais seulement le leur  retient. (48, 8)

109. Quelques-uns de vous seront  convertis et préparés avec ma  Doctrine, pour aller à la recherche de  ceux qui se sont perdus dans les  déserts, parce que c’est ainsi que je  contemple la vie humaine, comme un  désert. Il y en a qui se sentent seuls au  milieu de millions d’esprits, et qui  meurent de soif sans qu’il se trouve  quelqu’un pour leur offrir un peu  d’eau. C’est là que j’enverrai mes  nouveaux apôtres.

110. Je souhaite que mon nom soit à  nouveau prononcé avec amour par les  uns et écouté avec émotion par les  autres; je souhaite qu’il soit connu de  ceux qui l’ignorent. Il y a des  hommes, des personnes âgées, des  femmes et des enfants qui ne savent  absolument rien de mon existence. Je  souhaite que tous me connaissent et  sachent qu’en Moi, ils ont le plus  aimant des Pères, que tous M’écoutent  et M’aiment. (50, 3)

111. Ma Parole a heurté votre  égoïsme, c’est pourquoi je vous ai dit  que ce que je vous livre est destiné à  ce que vous le fassiez connaître de vos  frères, mais vous autres ne souhaitez  que vous réjouir de mes  manifestations, sans contracter  d’obligations envers les autres.

112. Cependant, le Maître ne vous a  pas appelés pour vous enseigner de  leçons inutiles, il est venu vous dire  d’apprendre cette divine leçon afin  que, plus tard, vous en tiriez parti dans  votre vie en la mettant en pratique  avec vos semblables.

113. En cet instant, je vous révèle que  votre esprit a une dette arriérée envers  tous ceux qui vous arrivent avec une  souffrance, un besoin ou une pétition.  Voyez avec quel amour je les mets sur  votre route afin que vous  accomplissiez votre restitution en les  faisant les objets de votre charité. (76,  20)

114. Exécutez-vous, pour ne plus  devoir revenir sur la Terre dans les  temps de souffrance et recueillir le  fruit de vos fautes ou celui de votre  égoïsme. Menez à bien votre mission,  et alors, oui, vous reviendrez, mais ce  sera en temps de paix, pour vous  réjouir en cultivant les semailles que  vous laissâtes semées. Maintenant,  Moise ne sera plus à votre tête pour  vous sauver, comme il le fut au  Premier Temps, mais ce sera votre  conscience qui vous guidera. (13, 17)

115. Ici se trouvent beaucoup de ceux  qui, en d’autres temps, furent docteurs  de la Loi ou scientifiques; à présent,  ils viennent avec l’intelligence  éveillée pour le savoir spirituel,  convaincus qu’ils ne trouveront pas la  suprême vérité dans le savoir humain  limité.

116. Ici se trouvent ceux qui, en  d’autres époques, furent puissants et  riches sur la Terre, qui sont venus  maintenant pour connaître la pauvreté  et l’humilité. Je les bénis pour leur  conformité et pour leur ardent désir de  perfectionnement. Vous avez, là, une  preuve de ma justice d’amour qui  consiste en les faire revenir sur Terre  pour leur montrer une page de plus du  livre de la sagesse éternelle. (96, 16- 17)

117. Le monde vous offre de  nombreux plaisirs, les uns concédés  par Moi et les autres créés par  l’homme. A présent vous avez vu que  vous n’avez pu les obtenir, ce qui a  provoqué une non-conformité chez  certains et de la tristesse chez d’autres.

118. Je dois vous dire qu’il n’est pas  donné à beaucoup, en ce temps, de  s’endormir ou de se perdre dans les  plaisirs et les satisfactions de la  matière, parce que leur mission est  autre, très différente.

119. En vérité je vous le dis, il  n’existe pas un seul esprit dans  l’humanité qui n’ait connu tous les  plaisirs et qui n’ait mangé tous les  fruits. Votre esprit vint, aujourd’hui,  pour jouir de la liberté de M’aimer et  non pour être à nouveau esclave du  monde, de l’or, de la luxure ou de  l’idolâtrie. (84, 47)

120. Voyez les hommes, les peuples,  les nations, voyez comme ils donnent  leur vie pour leurs ambitions; ils se  consument sur le bûcher de leurs  luttes, en rêvant des gloires du monde,  des possessions, du pouvoir et  meurent pour la gloire passagère de la  Terre.

121. Quant à vous, qui commencez à  enflammer, en votre esprit, un idéal  divin qui a pour objectif la conquête  d’une gloire qui sera éternelle,  n’offririez-vous pas, si ce n’est votre  vie, au moins une partie, pour  accomplir vos devoirs de frères?

122. Une bataille invisible est en train  de se déchaîner sur vous. Une bataille  que seuls peuvent voir ceux qui sont  préparés. Tout le mal qui naît des  hommes, en pensées, en paroles et en  actions, tout le péché de siècles, tous  les êtres humains et spirituels qui se  sont troublés, toutes les confusions,  les injustices, le fanatisme religieux et  l’idolâtrie des hommes, les sottes  ambitions et la fausseté, se sont unis  en une force qui arrache, envahit et  pénètre tout, pour se diriger contre  moi. Voilà le pouvoir qui s’oppose au  Christ! Grandes sont ses troupes et  fortes sont ses armes ; mais elles ne  sont pas fortes à mes yeux, mais  seulement aux yeux des hommes!

123. A celles-ci, je leur livrerai la  bataille avec l’épée de ma justice et je  serai au coeur de la lutte avec mes  armées, desquelles je souhaite que  vous fassiez partie.

124. Pendant que cette bataille agite  les hommes qui vont en quête de  plaisirs, vous autres, à qui j’ai confié  la faculté de percevoir ce qui vibre  dans l’Au-delà, veillez et priez pour  vos frères, parce que, de cette  manière, vous veillerez sur vous- mêmes.

125. Le Christ, le prince guerrier, a  déjà levé son épée; il est indispensable qu’à l’instar d’une faucille, elle  déracine le mal et que, grâce à ses  éclairs, elle fasse la lumière dans  l’Univers.

126. Malheur au monde et à vous- mêmes si vos lèvres se taisent! Vous  êtes la semence spirituelle de Jacob et  c’est à lui que je promis que les  nations de la Terre, en vous, seraient  sauvées et bénies. Je veux vous unir  comme une seule famille, pour que  vous soyez forts. (84, 55-57)

127. Je sais que de grandes oeuvres se  sont réalisées au sein de ce peuple,  mais acceptez que Moi je le sache,  même si vos noms sont ignorés dans  le monde.

128. Je suis le seul à connaître le  véritable mérite ou la vraie valeur de  vos oeuvres parce que vous-mêmes ne  pouvez les jugez; une petite action  vous paraîtra parfois très grande,  quant à d’autres, vous ne vous rendrez  même pas compte que leur mérite est  arrivée jusqu’à Moi. (106, 49-50)

129. Quand sortirez-vous de votre  retraite et de votre obscurité, foules  qui M’avez écouté? Etes-vous peut- être en train de retarder délibérément  votre préparation, par crainte de la  lutte? En vérité je vous le dis, seul  celui qui ne s’est pas préparé,  craindra, parce que celui qui connaît  ma parole et aime son Seigneur et ses  semblables n’a aucune crainte à avoir  et, au lieu de fuir l’humanité, va à elle  pour faire partager ce qu’il a reçu;  après avoir analysé et étudié mes  leçons, il les met en pratique. (107,  41)

130. Ce message contient de la  lumière pour toutes les religions, pour  toutes les sectes et croyances et pour  les différentes formes de  comportement des hommes.  Néanmoins, qu’avez-vous fait de ma  parole, disciples? Est-ce ainsi que  vous laissez l’arbre fleurir? Laissez-le  donner des fleurs, parce qu’elles  seront les annonciatrices des fruits qui  suivront.

131. Pourquoi cachez-vous ces  messages et ne donnez-vous pas, au  monde, la surprise de cette nouvelle  ère, avec la Bonne Nouvelle?  Pourquoi n’osez-vous pas dire au  monde que la voix du Christ vibre  parmi vous? Parlez et témoignez de  mon enseignement par le biais de vos  actes d’amour, parce que si quelques- uns feront la sourde oreille pour ne  pas vous écouter, d’autres seront tout  ouïe, et votre voix leur sera aussi  douce et harmonieuse que le chant du  rossignol. (114, 46)

132. L’humanité attend mes nouveaux  disciples, mais si vous, mes  laboureurs, par crainte du jugement du  monde, vous abandonnez la semence  et les outils, qu’en sera-t-il de cette  humanité? Ne vous êtes-vous pas  rendu compte de la responsabilité de  votre mission?

133. Votre conscience ne vous trompe  jamais et elle vous dira toujours si  vous avez accompli votre tâche; cette  inquiétude que vous expérimentez est  un signe que vous n’avez pas observé  mes préceptes. (133, 10)

134. Parfois vous vous plaignez de ce  que le nombre des adeptes de ma  parole augmente lentement mais,  laissez-Moi vous dire que c’est de  vous-mêmes que vous devez vous  plaindre, parce que c’est vous qui avez  comme mission de faire croître et  multiplier les multitudes qui  constituent ce peuple. Mais si la foi  fait défaut dans votre coeur, si vos  dons manquent de développement, si  la lumière des connaissances  spirituelles manque dans votre  entendement, de quelle manière allez- vous émouvoir ce peuple avec votre  foi et votre amour, si ces vertus ne  sont pas développées dans le coeur?

135. Celui qui ne comprend pas, ne  pourra pas faire comprendre; celui qui  ne ressent pas, ne pourra pas faire  ressentir. Sachez, à présent, pourquoi  vos lèvres ont tremblé et titubé  lorsque vous avez eu besoin de  témoigner de ma parole.

136. Celui qui aime ne peut vaciller,  celui qui croit n’a pas peur; celui qui  ressent a de nombreux moyens pour  prouver sa sincérité et sa vérité. (172,  24-26)

137. Aujourd’hui, vous voulez  expliquer pourquoi vous êtes Israël, et  vous n’avez pas d’arguments; vous  voulez expliquer pourquoi vous êtes  spiritualistes et les mots vous font  défaut; vous tentez de démontrer quels  sont vos dons et vous manquez de  raisons et de développement spirituel  pour les manifester; mais, lorsque  votre élévation parviendra à être vraie,  alors vous viendront les paroles  nécessaires, puisque c’est par vos  oeuvres d’amour que vous expliquerez  qui vous êtes, qui vous a endoctriné et  où vous vous dirigez. (72, 27)

138. C’est à vous que je m’adresse : Qu’attendez-vous pour répandre la  Bonne Nouvelle? Ou peut-être  prétendez-vous aller prophétiser sur  des ruines? Je vous dis et vous révèle  tout afin que vous ayez toujours une  réponse sage à toute question que  vous poseront vos frères. Notez que  vous serez combattus avec de grands  arguments qui empliront de frayeur  celui qui n’est pas préparé.

139. Gravez ma parole et n’oubliez  pas les grands prodiges que je vous ai  concédés pour que chacun d’entre  vous soit un témoin vivant de ma  vérité; alors, celui qui vous analysera  en profondeur et qui testera ma parole  se rendra compte qu’elle ne contredit  en rien tout ce que je vous ai dit et  prophétisé dans les temps passés.

140. La lutte sera grande, au point que  certains, bien qu’ayant été mes  disciples, prendront peur et me  renieront en prétendant que jamais ils  ne m’écoutèrent.

141. Ceux qui sauront être fidèles à  mes ordres et qui sauront faire face à  la lutte, je les couvrirai d’un manteau  sous lequel ils se défendront et  sortiront indemnes de tout moment  pénible.

142. Pour celui qui sème mal cette  graine ou qui profane la pureté de  cette OEuvre, ce sera le jugement, la  persécution des hommes et  l’inquiétude à toute heure. Il est  indispensable que chacun connaisse  l’arbre qu’il a cultivé par la saveur de  son fruit.

143. J’ai de grands miracles en réserve  pour le temps de la lutte spirituelle de  mon peuple; des prodiges et des  oeuvres qui stupéfieront les savants et  les scientifiques; jamais je ne vous  abandonnerai à vos propres forces!  N’allez pas vous offusquer quand  l’humanité se moquera de vous;  n’oubliez pas qu’au Second Temps,  les foules se moquèrent de votre  Maître! (63, 42-44)

144. En vérité je vous le dis, le monde  est contre vous et c’est pour cela que  je vous prépare, afin que vous sachiez  défendre la cause de votre foi, avec les  armes d’amour et de charité. Je vous  affirme que vous triompherez, même  lorsque votre victoire n’est pas  connue.

145. Maintenant, votre sacrifice ne  sera pas un sacrifice de sang, mais  vous connaîtrez la calamité et le  mépris. Cependant, le Maître sera là  pour vous défendre et vous  réconforter, parce qu’aucun disciple  ne sera seul. (148, 17)

146. Peuple, ne vous familiarisez plus  avec la perversité! Combattez-la sans  faire étalage de pureté, ne vous  scandalisez pas non plus devant les  fautes de vos frères. Soyez discrets,  judicieux et opportuns dans votre  langage et dans vos actes, et le monde  vous entendra et prêtera attention à  vos enseignements. Est-il  indispensable que je vous répète  qu’avant de délivrer cette Doctrine, il  faut que vous la viviez? (89, 66)

147. Il est indispensable que mon  peuple surgisse d’entre les nations en  donnant l’exemple de fraternité,  d’harmonie, de charité et de  compréhension, comme soldat de paix  au milieu de ceux qui prennent à  nouveau les enseignements divins  pour se quereller, pour se blesser et  pour s’ôter la vie. (131, 58)

148. Concluez pour comprendre que  vous aimez tous un même Dieu et ne  vous disputez pas pour la différence  de forme par laquelle les uns et les  autres ont manifesté cet amour.

149. Il est indispensable que vous  arriviez à comprendre qu’il y a des  êtres en lesquels les croyances, les  traditions et les coutumes se sont  tellement enracinées qu’il ne sera pas  facile de les arracher lors de votre  premier endoctrinement. Soyez  patients et vous y réussirez au fil des  années. (141, 9)

150. A la fin de l’année 1950,  l’inquiétude et le doute s’installeront  dans bon nombre d’entre vous.

151. Pourquoi certains, qui jouissent  d’une plus grande intelligence que  ceux qui croient en ma  communication, doutent-ils de mes  manifestations? Parce que ce n’est ni  la connaissance humaine ni  l’intelligence qui peut juger ma vérité,  et quand l’homme le comprend ainsi,  il se laisse envahir par une crainte  envers tout ce qui est nouveau, envers  tout ce qu’il juge inconnu, pour le  rejeter inconsciemment.

152. Et vous, les faibles, les non  préparés, vous qui ne pouvez arriver à  la hauteur des hommes reconnus pour  leur intelligence, vous êtes ceux qui  croient, ceux qui ont la foi et qui  savent se plonger dans les mystères du  spirituel. Pourquoi? Parce que c’est  l’esprit qui révèle la vie éternelle et  ses merveilles à l’intelligence.

153. L’intelligence humaine  représente une force, avec laquelle  vous allez entamer la lutte, parce que  c’est par son entremise que l’homme  s’est forgé des idées et des concepts  du spirituel, qui ne lui ont pas été  révélés par l’esprit.

154. Pour cette lutte, vous serez forts,  avec une force qui proviendra aussi de  l’esprit. Votre force ne reposera  jamais sur votre matière, ni sur le  pouvoir de l’argent, ni sur des appuis  terrestres; seule votre foi en la vérité,  que vous portez en vous, vous fera  vaincre dans le conflit. (249, 44-46)

155. N’ayez crainte si on vous appelle  confondus; tendez la main à tous.  Pensez que cette OEuvre, qui est vraie  pour vous, pourra paraître fausse à  d’autres, parce que selon eux, elle  manquera de la consécration qu’ont  obtenue les religions pour être  reconnues.

156. Si vous avez la foi en Moi, si  vous croyez que je me manifeste dans  la parole de ces porte-parole, ne  craignez pas le jugement de vos frères,  parce que ma Doctrine est tellement  éloquente et mon message renferme  tant de vérités, que si vous savez bien  utiliser ces armes, vous pourrez  difficilement sortir vaincus.

157. Personne ne pourra vous  reprocher de chercher ardemment la  vérité, ou ce qui est parfait. Vous avez  tous un droit sacré et c’est pour cela  que vous avez été dotés de liberté pour  chercher la lumière. (297, 51-53)

158. Lorsque vous commencerez à  accomplir votre mission et que vous  arriverez devant les nations, aux  endroits les plus isolés, dans la propre  forêt, vous rencontrerez des êtres  humains et leur ferez comprendre que  vous êtes tous des frères, vous leur  rendrez le témoignage de ma Doctrine  Spiritualiste et vous vous  émerveillerez des preuves d’amour  que je vous offrirai.

159. C’est là, parmi ces êtres isolés de  la civilisation, mais aussi très éloignés  de la perversité humaine, que vous  trouverez de grands esprits qui  viendront augmenter les rangs du  peuple d’Israël.

160. À votre passage, les malades  recevront le baume et guériront; les  tristes pleureront pour la dernière fois,  mais leurs larmes ne seront pas de  tristesse, mais de joie.

161. Et, devant ces preuves que vous  donnerez, les multitudes béniront le  Seigneur et ses disciples, vous serez  acclamés comme au jour où votre  Maître entra dans Jérusalem.

162. Mais, d’entre ceux qui vous  acclameront, des hommes et des  femmes se dresseront, qui regorgeront  des dons que vous possédez. En  certains, leur don de prophétie vous  stupéfiera; en d’autres, mon Verbe  jaillira comme l’eau cristalline et,  c’est ainsi que vous verrez surgir  parmi vos frères, comme une semence  inépuisable, les dons du Saint-Esprit.  (311, 38-40)

163. Peuple, la paix apparente s’est  faite entre les nations, mais vous, ne  claironniez pas que la paix est arrivée.  Fermez vos lèvres. La véritable paix  ne pourra pas se construire sur des  fondations de crainte ou de  convenances matérielles. La paix doit  naître de l’amour, de la fraternité.

164. Les hommes sont en train de  construire sur du sable et non sur de la  roche, et lorsque les vagues  s’agiteront à nouveau, elles  fouetteront ces murs et tout l’édifice  s’effondrera. (141, 70-71)

165. Depuis le Premier Temps, je  vous ai parlé par le biais de mes  prophètes pour vous guider, mais non  pour vous obliger à observer ma Loi.

166. Cependant, le temps s’est écoulé  et l’esprit humain a évolué ; il est  arrivé à maturité et peut déjà  comprendre sa mission en tant  qu’esprit. L’humanité, qui se trouve  tellement proche de l’abîme, de la  perdition, a besoin de votre aide  spirituelle.

167. Cette lutte, c’est l’ultime lutte, la  plus terrible et la plus formidable : entre l’obscurité et la lumière. Tous  les esprits dans les ténèbres s’unissent  et tous les esprits de lumière doivent  faire front contre ce pouvoir.

168. Vous qui M’avez écouté, qui êtes  porteurs de la lumière du Saint-Esprit,  réveillez-vous, ne perdez plus de  temps avec les plaisirs matériels, les ambitions temporelles. Luttez pour  l’humanité. Luttez pour l’avènement  du Royaume du Père en ce monde.  C’est la mission que je confie au plus  humble jusqu’au plus préparé.

169. Le Monde Spirituel est avec vous  et, au-dessus de tous, est le Père,  débordant d’amour et de miséricorde.  Le Père qui, avec une infinie douleur,  voit la souffrance que les hommes se  causent les uns aux autres.

170. C’est cela, la lutte de la lumière  contre les ténèbres, et chacun de vous  doit lutter pour obtenir la victoire.  (358, 20-23)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 62… ¡Libera tu espíritu!
Revelaciones de Jesucristo

Palabras para cada oyente y lector
Esto dice el Señor…

1. Discípulos: volved en vosotros,escuchadme y sentidme como antes. Acordaos cuando confesasteis que esta palabra era vuestra vida y la luz de vuestro destino. No olvidéis que hoy os digo que lo que necesitáis se os dará llegada la hora.

2. Volved a poner aceite a vuestra lámpara para que vuelva a brillar la flama de la fe y del saber.

3. No durmáis, velad y orad, que el Maestro puede sorprenderos penetrando en vuestra estancia como antes, como en aquellos días de entusiasmo espiritual, en que a cada paso sentíais mi presencia.

4. Veréis como vuestra vida de nuevo se verá iluminada con aquella luz que sin daros cuenta dejó de alumbraros y ella os devolverá la confianza en un futuro pleno de abundancia y de sabiduría.(4, 27 – 29)

5. Muchos os llamáis espiritualistas, porque sentís fe en mi presencia a través de mi comunicación por el entendimiento humano y porque asistís con frecuencia a escuchar mi palabra, pero Yo quiero que seáis espiritualistas por la práctica del bien, por el conocimiento de la esencia de la vida, por vuestro amor a los semejantes, por vuestro culto a Dios a través de una existencia elevada, fecunda y virtuosa. (269, 55)

6. A unos les he dado un origen humilde en el mundo para que imiten en su vida al Maestro, a otros, se les ha dado un rico hogar, para que también imiten a Jesús, que siendo Rey supo dejar su trono para venir a servir a los pobres, a los enfermos y a los pecadores.

7. Tan grande es el mérito del que sabe descender de su posición para servir a sus semejantes, sean los que fueren, como del que se eleva desde su vida humilde e ignorada hasta la altura de los justos, por el camino del amor. (101, 55 – 56)

8. ¿Me preguntáis porqué he venido a vosotros? Porque veo que habéis olvidado el camino por donde debéis retornar al seno de donde brotasteis y Yo os lo vengo a mostrar nuevamente.

9. El camino es mi Ley y por medio de su cumplimiento alcanzará inmortalidad el espíritu. Os estoy mostrando la puerta tan estrecha como el camino que en aquel tiempo os señalé con mi enseñanza. (79, 2 – 3)

10. Vosotros que me oís, prepararéis el camino a los que van a recibirme en espíritu. No fue el acaso lo que trajo ante mi presencia a los que recibieron mi enseñanza, como no será tampoco la casualidad la que desarrolle los dones espirituales en los que han de sentir mi presencia sin necesidad del portavoz humano. (80, 4)

11. Os tengo destinados para que extendáis por la Tierra el bien, que es la verdadera espiritualidad.

12. ¿Os sentís incapaces y pequeños? ¿Os juzgáis impuros para poder llevar sobre vuestro espíritu una misión de esta naturaleza? Es que no conocéis mi sabiduría y mi misericordia. Es que no observáis con pureza los ejemplos que a cada paso os doy a través de la Naturaleza.

13. ¿No miráis cómo los rayos, iluminándolo todo, llegan hasta la más infecta charca, volatilizándola, elevándola a los espacios, purificándola y convirtiéndola finalmente en nube que habrá de pasar sobre los campos, fecundándolos? (150, 51 – 53)

14. Aquí ante mi presencia, despojad a vuestro espíritu de todas las impurezas y dejadle libre. No temáis, porque no vais a descubrirme ningún secreto, Yo os conozco mejor que vosotros mismos. Confesaos íntimamente Conmigo, Yo sabré comprenderos mejor que nadie y podré absolveros de causas y deudas porque soy el único que puede juzgaros.

15. Mas cuando os hayáis reconciliado con vuestro Padre y en vuestro ser escuchéis el himno de triunfo que entone vuestro espíritu, sentaos en paz a mi mesa, comed y bebed los manjares del Espíritu, que en la esencia de mi palabra se encuentra. (39, 71)

16. Muchos de vosotros llegáis llorando después de haber maldecido al dolor. Yo perdono vuestros errores, tomando en cuenta que provienen de vuestra ignorancia.

17. Sosegad al corazón y despejad el entendimiento para que comprendáis lo que voy a deciros, pequeños párvulos de la vida: cuando volváis a sentir que el dolor penetra en vuestro corazón, aislaos unos momentos de cuanto os rodea y quedaos a solas. Ahí, en la intimidad de vuestra alcoba, conversad con vuestro espíritu, tomad vuestro dolor y escudriñadlo como cuando tomáis en la mano algún objeto para estudiarlo.

18. Así examinad vuestra pena, ved de donde proviene y por qué ha llegado; escuchad la voz de vuestra conciencia y en verdad os digo que de aquella meditación extraeréis un tesoro de luz y de paz para vuestro corazón.

19. La luz os dirá la forma de alejar el dolor y la paz os dará la fortaleza para esperar a que la prueba pase. (286, 26 – 28)

20. Seguiréis luchando por ser fuertes de espíritu y materia, pues si hasta ahora existen enfermedades entre vosotros, es porque no habéis sabido elevaros sobre la miseria y el dolor de esta vida, por falta de espiritualidad y de fe.

21. Mi Doctrina no sólo enseña a tener fe en el poder de Dios, sino a que tengáis fe en vosotros.

22. Hoy decís: Dios está en nosotros, pero lo decís sin sentirlo ni entenderlo, porque vuestra materialidad os impide sentir mi presencia en vuestro ser, pero cuando la espiritualidad sea parte de vuestra vida, entonces sabréis la verdad de mi presencia en cada hombre. Mi voz resonará en las conciencias, el juez interior será escuchado y el calor del Padre será sentido. (265, 57)

23. Esta enseñanza llega hasta vuestro corazón, en donde han nacido propósitos de enmienda y de nobles sentimientos.

24. Si mucho habéis sufrido y llorado para llegar a abrirme las puertas de vuestro corazón, en verdad os digo que también el que ha sufrido mucho, ha expiado sus faltas y tiene que ser perdonado. (9, 37 – 38)

25. Lloráis, pueblo, porque sentís en vuestro corazón arrepentido el amor del Maestro. Os habían dicho que todo el que se presentara ante el Padre llevando en su espíritu una grave falta, no sería perdonado y tendría que sufrir una condena eterna.

26. Mas ¿Cómo habéis podido concebir tan monstruosa mi justicia divina? No os disteis cuenta de que a través de Jesús demostré que mis palabras más tiernas y mis más dulces miradas fueron para los que más habían pecado? ¿Cómo podría Yo predicar una enseñanza en el mundo y hacer lo contrario en la eternidad? (27, 41)

27. Confortaos en vuestros trances amargos y difíciles, pensando que mi Ley sabia y perfecta lo juzga todo.

28. He estado en vuestro dolor para que por medio de él me busquéis. Os he tocado con la pobreza para que aprendáis a pedir, a ser humildes y a comprender a los demás.

29. He llegado a reteneros el pan de cada día, para mostraros que quien tiene fe, es como las aves que no se preocupan por el mañana; ellas ven aparecer la aurora como un símbolo de mi presencia y al despertar, lo primero que hacen es elevar sus trinos como una acción de gracias y como una prueba de fe. (5, 55 – 57)

30. A veces me decís: “Señor, si yo todo lo tuviese, si nada me hiciera falta, trabajaría en vuestra Obra espiritual y haría caridad”. Mas sabed que como hombres sois variables y que todos los propósitos de hoy que nada poseéis, cambiarían si os concediese todo lo que deseáis.

31. Sólo el amor de Dios es inmutable para sus hijos.

32. Si os diera en abundancia, de antemano sé que os perderíais, porque conozco vuestras resoluciones y debilidades. (9, 55 – 57)

33. Cuando os he dicho que os apartéis de los placeres habéis interpretado mal mi palabra, llegando a pensar que más me agrada veros en los sufrimientos que en los goces, y estáis en un error.

34. Si soy vuestro Padre. ¿Cómo concebís que prefiera miraros llorar que reír?

35. Al deciros que os apartéis de los placeres, me refiero únicamente a aquéllos que son insanos para el espíritu o nocivos para vuestra materia. Mas Yo os aconsejo que procuréis todas aquellas satisfacciones sanas para el espíritu y para el corazón que estén a vuestro alcance. (303, 27)

36. Ni siquiera os exigí que creyeseis en Mí; cuando llegasteis fui Yo quien se adelantó a daros pruebas sanando vuestros males del cuerpo, dando paz a vuestro espíritu o algo que creíais inalcanzable.

37. Después, cuando habéis creído en Mí y os habéis entregado con fe al cumplimiento de mi Ley, he señalado a cada quien su misión para que no se equivoque de camino, para que sólo tome lo que le corresponde y entregue a sus hermanos la caridad y el amor como Yo he venido a hacerlo en vosotros.

38. ¿Por ventura creéis que todos los que enseñan son maestros? ¿Creéis que todos los que se nombran ministros de Dios, son enviados míos o sea que Yo les he dado la misión que están desarrollando? ¿Creéis que todos los que reinan, gobiernan y mandan en el mundo poseen los dones necesarios para cumplir esa misión? No pueblo. Cuán pocos son los que desempeñan el cargo que en verdad les ha sido confiado. Mientras unos usurpan un puesto que no les corresponde, los que deberían desempeñarlo se ven humillados y postergados. (76, 36 – 37)

39. No penséis que me sienta ofendido si alguno no cree en mi presencia dentro de esta manifestación, porque en nada se afecta mi verdad. ¡Cuántos hombres han dudado de que exista un Ser Divino que haya creado todas las maravillas del Universo, y no por eso el sol ha dejado de darles su luz! (88, 7)

40. Hoy abrís las puertas de vuestro corazón y de vuestro entendimiento ante la luz de mi enseñanza; ¿Con qué obras venís a glorificarme?

41. Todos calláis, calla el espíritu y también la materia delante de Mí; doblegáis vuestra cerviz y os humilláis; no quiero que mis hijos se humillen delante de Mí; quiero que sean dignos de levantar su faz y contemplar la mía, porque no vengo en busca de siervos, ni esclavos, no vengo en busca de criaturas que se sientan proscritas, desterradas. Vengo a mis hijos a quienes tanto amo, para que al escuchar mi voz de Padre, eleven su espíritu por el sendero de su evolución espiritual. (130, 39 – 40)

42. Discípulos amados: sed celosos de mi Obra, cumplid mis mandatos y con ello estaréis dando testimonio de Mí. María vuestra dulce Madre, también desciende a vosotros y os llena de gracia, os enseña el amor perfecto y convierte vuestro corazón en fuente de caridad, para que hagáis grandes obras de amor entre vuestros hermanos y conozcáis la verdad. Ella es mi colaboradora y junto a mi palabra de Maestro y de Juez, está su palabra de madre y de intercesora. Amadla, pueblo, e invocad su nombre. En verdad os digo que María vela por vosotros y os acompaña, no sólo en los días de prueba sino eternamente. (60, 24)

43. Os he nombrado el “Pueblo Mariano”, porque sabéis amar y reconocer a la Madre Divina y llegáis a ella como el niño que necesita ternura o como el pecador que busca intercesión.

44. La presencia de María en el mundo, es una prueba de mi amor por los hombres; su pureza es un milagro celestial revelado a vosotros. De Mí descendió a la Tierra para hacerse mujer y en su seno germinase la semilla divina, el cuerpo de Jesús, donde hablaría el Verbo. Ella viene a manifestarse nuevamente en este tiempo. (5, 9 – 10)

45. Es menester que el corazón humano conozca a fondo el precioso mensaje que su Espíritu trajo al mundo, y entonces, conociendo toda la verdad, borréis de vuestro corazón todo el culto idólatra y fanático que a ella habéis consagrado, y en cambio, le ofrendéis vuestro amor espiritual. (140, 43)

46. Algunos me dicen: Señor, ¿Por qué no permitís que todos os miremos como esos hermanos nuestros que testifican que os contemplan?

47. ¡Ah corazones débiles, que necesitáis ver para creer! ¿Qué mérito encontráis en contemplar a Jesús humanizado en una visión en forma de hombre, cuando vuestro espíritu, a través del amor, de la fe y de la sensibilidad puede percibirme infinito y perfecto en mi esencia divina?

48. Hacéis mal los que envidiáis a quienes poseen el don de mirar lo espiritual limitado en figuras o símbolos, porque lo que ellos ven, no es precisamente lo divino, sino una alegoría o imagen que les habla de lo espiritual.

49. Sed conformes con vuestros dones y analizad los testimonios que recibáis, buscando siempre el sentido, la luz, la enseñanza, la verdad. (173, 28 – 30)

50. Jamás adulteréis mis enseñanzas, mostrad mi Obra como un libro que sólo encierra pureza y cuando hayáis terminado de andar el camino, os recibiré. No contemplaré manchas en vuestro espíritu y os daré mi ósculo divino, que será el mejor galardón cuando lleguéis a la Tierra Prometida. Porque a vosotros he dado en este tiempo un puñado de simiente para que aprendieseis a sembrar en tierras fértiles y ahí la hicieseis multiplicar. (5, 27)

51. Juzgad vuestra responsabilidad, pueblo amado, pensad que un día que perdáis, es un día que retardáis la llegada de esta buena nueva al corazón de vuestros hermanos, que una lección que perdéis, es un pan menos que podréis ofrecer a los necesitados. (121, 40)

52. Ya conocéis el sabor del fruto del árbol y os prevengo para que mañana no os dejéis sorprender por falsos profetas; mas también velaréis por vuestros hermanos, enseñándoles a distinguir la esencia de mi doctrina.

53. Escrito está que después de mi partida aparecerán falsos profetas y que llegarán diciendo a mi pueblo que ellos son mis enviados y que vienen en mi nombre a continuar la obra que entre vosotros llevé a cabo.

54. ¡Ay de vosotros si os inclináis delante de falsos profetas y falsos maestros, o si mezcláis a mi doctrina palabras sin esencia, porque habrá gran confusión! Por eso os digo con frecuencia: “Velad y orad”. (112, 46 – 47)

55. Si no os preparáis, a vuestros oídos llegarán murmullos que os confundirán y más tarde, con ellos confundiréis a vuestros hermanos.

56. Os estoy poniendo alerta para que, una vez terminadas estas comunicaciones, no intentéis practicarlas nuevamente, porque no serán espíritus de luz los que se manifiesten, sino seres turbados quienes vengan a querer destruir lo que antes habíais construido.

57. En cambio, el que sepa prepararse, aquél que en vez de querer hacerse notable trate de hacerse útil, que en vez de adelantar acontecimientos, aguarde con paciencia, ese escuchará clara mi enseñanza que llegará a su espíritu a través de los dones que en él existen, que son el de la inspiración, de la intuición, del presentimiento por medio de la oración, de la mirada espiritual y de los sueños proféticos. (7, 13 – 14)

58. Hoy contempláis a estos portavoces hablándoos en éxtasis y por grande que sea la incredulidad de algunos, pensáis que es posible mi manifestación por estos conductos; mas cuando la humanidad contemple a mis discípulos hablando en su estado normal de revelaciones divinas, dudarán de ellos.

59. En vuestra propia congregación se levantarán los que duden al escucharos hablar con mi inspiración y tendréis que llevar una gran preparación y limpidez espiritual para ser creídos. (316, 52 – 53)

60. Si en vuestro camino llegáis a observar a hombres que con sus obras o su manera de pensar, demuestran retraso espiritual ante mis revelaciones, no os confundáis, porque debéis saber que nunca han marchado a compás todos los seres. Confiad en que desde ahora estoy dejando para ellos, las palabras que habrán de despertarlos cuando el tiempo sea llegado.

61. Esas palabras, que por ahora vosotros no podéis comprender, son precisamente las que