Lebensgeheimnis 24 … Zucker, Salz & Essig – Secret of Life 24 … Sugar, Salt & Vinegar

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Zucker, Salz und Essig

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
Lebensgeheimnisse – Kapitel 24

Pfingsten 1875

So spricht der Herr:

1. Sehet, Meine Kinder! Hier gebe Ich euch drei Worte, die Dinge bezeichnen, welche ihr alle wohl kennt und doch nicht wisset, was sie, die bezeichneten Stoffe nämlich, in der materiellen Natur eigentlich für eine Rolle spielen, und noch weniger aber, was sie geistig entsprechend vorstellen.

2. Damit also wieder ein neuer Bereich in den Naturgegenständen eurer sichtbaren Erde euch geliefert oder aufgeschlossen werde, und damit ihr wieder, wie schon oft, von neuem sehen und erfahren möget, welch wichtige Eigenschaften oft in Dingen verborgen liegen, die, eben weil ihr sie alle Tage vor Augen habt und sie alle Tage zu verschiedenen Bedürfnissen braucht, gerade nichts Auffallendes für euch haben, so soll mit diesen drei Dingen, Zucker, Salz und Essig ein neuer Beweis gegeben werden, wie sehr das Geistige mit der Materie verbunden, durch sie ausgedrückt und in ihr enthalten ist, damit ihr verstärkt erkennen möget, wie sehr der Mensch sich befleissen sollte, die geistige Struktur der ganzen Welt zu erkennen, welche Erkenntnis ihn sodann viel zur richtigen Beurteilung Meines Selbst leiten kann! –

Zucker

3. Sehet, der Zucker oder Zuckersaft findet sich im Pflanzenreich überall vor, auch im Tierreich, und selbst in der menschlichen Organisation fehlt er nicht.

4. Der Zuckersaft oder der süsse, im allgemeinen eine angenehme Empfindung bei seinem Genusse hervorbringende Saft ist so in der Natur verteilt, dass es beinahe kein lebendes Geschöpf gibt, welches nicht dessen Annehmlichkeiten kennt.

5. Die vielen Pflanzen, welche in ihrer Organisation die Fähigkeit besitzen, den Zuckerstoff aus der Erde zu ziehen, auf welcher sie wurzeln, sie sind wieder die grössten Ernährer vieler Tiere, welche diesen so bereiteten Zuckerstoff in Blumen oder Früchten zu ihrem eigenen Unterhalt sammeln, verzehren und verarbeiten.

6. In den Früchten, und in früherer Zeit selbst in den wenigen Arzneimitteln, welche die Menschheit kannte, spielte der zuckerhaltige Nahrungsstoff die Hauptrolle, während in jetziger Zeit, bei der Verkommenheit der menschlichen Rasse, die Gifte an seine Stelle gesetzt worden sind.

7. Zuckersaft oder zuckerhaltige Substanzen waren die Ausgleicher bei Krankheiten, waren die mildernden Hilfsmittel, welche den meisten lebenden Wesen bis auf den Menschen ihr materielles Leben sozusagen versüssten, solange ganz natürlich dessen Gebrauch mässig oder geregelt war; denn ausschliesslich von zuckerhaltigen Substanzen leben zu wollen, vermag weder Mensch noch Tier.

8. Nachdem ihr nun seht, wie der Zuckersaft, welcher durch künstliche Fabrikation aus den Pflanzenstoffen ausgezogen, in kristallisierter Form bei euren Nahrungsmitteln als Mischung unter selbe so eine ausserordentliche Wichtigkeit erlangt hat, so entsteht wohl dann leicht die Frage: “Warum denn gerade der süsse Saft, Zucker genannt, so angenehme Genüsse beim Essen oder Trinken verursacht, während es doch auch andere Stoffe genug gibt, die aus allen Reichen der Natur entnommen zu unserer Nahrung verwendet werden, und die wohl vielleicht entbehrt werden könnten, wo hingegen durch Mangel an Zuckersaft viele Speisen ganz ungeniessbar sein würden?”

9. Nun, hierauf antworte Ich mit einer andern Frage: “Was ist denn der Zucker, in geistiger Hinsicht betrachtet?” Und durch die Antwort auf diese Frage werdet ihr die obige Frage ebenfalls beantwortet finden. Denn wenn ihr die Grundlage wisset, auf welcher alle diese materiellen Erfahrungen, materiellen Wünsche und materiellen Gelüste fussen, so werdet ihr leicht das Warum erkennen, weshalb mit Zucker versüsste Speisen und Getränke euch so munden.

10. Seht, der Zucker, geistig entsprechend, repräsentiert in der materiellen Schöpfung die Liebe!

11. Wie die Liebe nur das Bestreben ist, angenehme Gefühle zu erwecken, zu erhalten und sie fortzupflanzen, so ist der Zucker, als Beigabe zu anderen Dingen, der Hauptvermittler, dass viele Stoffe geniessbar werden.

12. Die Liebe unter jeder Form kann und muss den Menschen ihre Lage versüssen, und das tut entsprechend ebenfalls der Zucker.

13. Die Liebe mildert alle herben Gefühle, streut Balsam auf offene Wunden, tröstet, beruhigt, gleicht aus und macht manches erträglich, was sonst unerträglich scheint.

14. Die Liebe ist und war der Grundgedanke der Schöpfung, der Grundpfeiler Meines eigenen Ich, der Hauptfaktor, um den Menschen zum Menschen zu machen.

15. Ohne die Liebe wäre die Welt ein Chaos, ein gesetzloses Konglomerat (Gemisch) von Stoffen und Elementen, welche sich stets selbst bekriegen und zerstören würden.

16. Die Liebe also ist, eben weil im Geistigen die höchste Potenz (Kraft), ebenfalls im Materiellen der mächtigste Faktor, und so wie dem Menschen und selbst teilweise dem Tiere in seinem Seelenleben Fakultäten (Fähigkeiten) gegeben wurden, die Liebe zu fühlen, zu fassen, sie stets zu suchen, ebenso ist der Zuckerstoff in der ganzen Welt oder das süsse angenehme Gefühl, welches beim Geniessen von Produkten der Erde dem lebenden Wesen beigegeben ist, der Hauptfaktor, um das materielle vegetative Leben zu versüssen und angenehm zu machen, und dieses angenehme Bewusstsein, welches euer Gaumen dabei erhält, entspricht der Liebe, welche ebenfalls nur versüssend oder liebend alles Unebene, alles Bittere ausgleicht. Und so seht ihr im Zucker, sei als natürlicher Saft oder künstlich erzeugt und kristallisiert, den bildlich der Liebe entsprechenden Faktor, dessen Bereich niemand entgehen kann, sondern dessen sanfte Wirkung alles Lebende aufsucht, daran sich ergötzt und beim Schlürfen desselben, wie bei dem Gefühl der Liebe, alles andere leicht vergisst.

17. Und wer bereitet euch denn diesen schmackhaften Zuckerstoff? Wer entlockt ihn der finsteren Erde? Wer regt Pflanzen und Tiere an, ihn zu suchen und zu sammeln?

18. Es ist der Sonnenstrahl, es ist das Licht, als Erguss Meiner göttlichen Liebe, welche Ich in die unendliche Welt ausströmen lasse, zur Freude, zum Genusse und zum Leben alles dessen, was Ich erschaffen habe, damit alles Lebende im Lichte Meine Schöpfung sehe, und im Lichte die Liebe als dessen Trägerin erkenne, die weit durch Äonen von Meilen ihre Kraft mitteilt, alles anregt, schafft, erhält und zur Verwandlung, zum geistigen Fortschritt zwingt!

19. Was das Licht als Liebe geistig, das ist im Materiellen der Zucker bildlich. Die sanften Worte der unendlichen Liebe oder die sanft erwärmenden Strahlen des Lichtes, oder der angenehme süsse Geschmack in den Früchten, alles dieses ist gleichbedeutend; Liebe heisst dieses grosse Wort, Liebe, wie ein Schöpfer sie hatte, als Er alles dieses erschuf, Liebe, die dem Erschaffenen eingegossen, und Liebe, die selbst noch in der starren Erde als Zuckersaft durch Sonnen oder Liebe-Licht herausgezogen, dem Geniesser der Erdprodukte den nämlichen Genuss, den Geschmack verursachen soll, den ein liebendes Wort, ein erwärmender Sonnenstrahl dem Gefühl erweckt, wenn ein oder das andere Tieren und Menschen begegnet.

20. So, Meine Kinder, erkennet im süssen Zucker, dass ihr vorerst selbst aus Liebe-Elementen gemacht, das Liebliche in der Natur instinktmässig aufsucht, und dass zweitens, wenn ihr süsse Früchte esset, oder den Zucker mit Getränken vermischt zum Stillen eures Durstes verwendet, es nur immer die Liebe ist, welche in tausenderlei Formen das nämliche verlangt, bewerkstelligt und auszuführen bestrebt ist, was in dem Worte lag, als Ich zur Grundbasis Meiner Schöpfung neben dem “Werde!” das “Licht” betonte (1. Mose 1,3), weil Licht Liebe bedeutet, und nun Ich eben auch durch die vielen Worte, die Ich euch gebe, Licht in euren Herzen machen will, damit es seine eigene Licht-Welt erkenne, damit es begreifen lerne, dass selbst in dem Unansehnlichsten, Alltäglichsten noch der grosse Schöpfer gefunden werden kann, wenn ein der Liebe fähiges Herz seinen Vater als personifizierte Liebe suchen will und dass es Ihn finden kann, wenn Licht und offenes Auge und Verständnis der ganzen Schöpfung Hand in Hand gehen.

21. Jetzt habt ihr also die geistige Bedeutung des Zuckers, was er ist, wie ihr ihn ansehen sollt, wenn ihr Mich begreifen wollt.

Salz

22. Und jetzt wollen wir zum Zweiten übergehen, zum Salze, welches dem Geschmack nach gerade das Entgegengesetzte des Zuckers ist, und auch dort versuchen, was Geistiges hinter ihm steckt, und wie seine Wirkung, sein Dasein selbst entsprechend ausgebeutet werden kann, damit ihr Mich als euren Vater und als den grossen Schöpfer der grossen Natur eben auch in diesem Mineral wieder erkennen sollet.

23. Um also logisch diese Sache anzufangen, so betrachten wir das Salz einfach, als was es sich zeigt, wo es sich vorfindet, und warum es eben notwendig ist.

24. Sehet, Salze gibt es verschiedene, und so gut wie der Zucker emsig gesucht wird, ebenso wird besonders bei Tieren und Menschen das Salz gesucht, da ohne dieses vieles nicht zu geniessen wäre, um so mehr, weil gerade bei der Zubereitung der Speisen in eurer Küche ihr aus den Rohstoffen, die ihr dort chemischen Prozessen aussetzet, durch das Kochen die in diesen Substanzen enthaltenen Salze entfernt, und dann natürlich mit anderen Salzen, das heisst durch euer Kochsalz sie wieder ersetzen müsst.

25. Salz ist in beinahe allen Teilen der Materie enthalten.

26. Salz besteht als Mineral, und Früchte und Pflanzen haben es auch, selbst der Zucker enthält Salz, sowie auch im Blut, im Magen von vielen lebenden Wesen das Salz ein Haupt-Element ist.

27. Nun fragt sich also wie früher: “Woher dieses Begehren, woher diese unausweichbare Sucht nach Salz?”

28. Sehet, hier ist wieder wie beim Zucker die geistige Erklärung die Antwort auf das Vorkommen des Salzes in der Materie.

29. “Salze” sind da entsprechend was, “Leben” im Universum ist, Salze sind Anreger, Anreger zur Erschaffung, zur Erhaltung zur Vervollkommnung.

30. So ist das Salz das entsprechende Element, welches Leben gebäret, Leben entwickelt, und Leben stufenweise weiter führt.

31. Daher das Salz als Reizmittel von Tier und Menschen gesucht wird; daher das Salz in den Schächten der Erde sich vorfindet, wo diese Ablagerungen als Magazine des eben für den Bedarf dort Überflüssigen vorhanden sind, damit das Überflüssige im Innern der Erde zur Deckung des Bedürfnisses der Aussenwelt diene.

32. Wie Meine Liebe die alles ausgleichende Macht ist, so ist das Leben die alles anregende Kraft, welche das aus Liebe Geschaffene zum Leben anregt, es zur Vervollkommnung zwingt, um es nach Verwandlung und Verwandlung veredelt wieder dorthin zurückzuführen, von wo es ausgegangen ist.

33. Daher ist im Meer das Salz als erstes Anregungsmittel noch heute in Masse vorherrschend, weil das Element des Wassers (als verdichtete Luft) die Mutter alles Festen war und stets sein wird.

34. Mein Machtwort “Es werde”, Leben bezeichnend, schuf diesen Trieb, der stets fortbestehend sowohl die Materie als die lebenden Wesen drängt, ihre Missionen, ihren Bildungszyklus zu vollenden.

35. Was das Salz als Reizmittel, was das Salz als Verdauungsmittel, das ist das Salz geistig genommen im menschlichen Leben, im Kampf mit der Welt und mit seinen eigenen Leidenschaften; die Widerwärtigkeiten, die Missgeschicke sind das Salz des Lebens, was notwendig ist, ohne welches das Leben keinen Reiz hätte, wie die Speisen keinen Geschmack ohne Salz hätten.

36. Was im Organismus seine Organe reizt oder anregt, ihre Funktionen leichter zu erfüllen, das ist das geistige Salz der Missgeschicke, welches Geister und Seelen stärkt, sie fähig macht, Grösseres zu leisten und der gesetzmässigen Vervollkommnung leichter nachzukommen.

37. Und dieses Reizen, dieses Anregen ist das Leben.

38. Liebe kann sich nicht äussern ohne das Leben; denn die Liebe will die Wirkung ihrer Tatkraft sehen, sie will nicht umsonst alle Mittel angewendet haben ohne Resultat, Liebe will Gegenliebe, und um diese zu erreichen, gehört Bewegung oder Tätigkeit, oder Lebenskraft dazu, damit die Forderungen der schaffenden Liebe erfüllt werden können.

39. Dies ist der Zweck der Salze in der Materie, sie bewirken Leben, helfen der trägen Materie zum Fortschritt und bezwecken so den Grundtypus (Grundzug) der ganzen Schöpfung, wo Leben der Hauptzweck, Liebe seine Hauptgrundlage ist.

40. So sehet ihr, Meine Kinder, wie ein unbedeutendes, euch allen bekanntes und täglich gebrauchtes Element, geistig entsprechend aufgeklärt, ein wichtiger Faktor in der ganzen elementaren Schöpfung werden kann, und eine Wichtigkeit erreicht, von welcher ihr gar keine Ahnung hattet.

41. Das Salz als Heilmittel ist ebenso heilbringend, im rechten Masse gebraucht, und erhält die lebende Bewegung in den Organen menschlicher und tierischer Körper wie das “Salz des Lebens” oder die weltlichen Verhältnisse die Tätigkeit und Lebenskraft der Seelen erhöhen.

42. So tragen beide Faktoren, Liebe als Zucker und Leben als Salz, am meisten dazu bei, dass die einmal von Mir geschaffene Welt in ihren ersten Grundprinzipien schon die Keime der Ewigkeit hatte, indem alles aus sich selbst sich aufbauend entsteht, besteht und sich verwandelt. –

Essig = Oxydation = Fortschritt

43. Es fehlt uns also noch das letzte oben angeführte Wort, der Essig seine Bedeutung im materiellen Leben, sein Gebrauch und seine geistige Entsprechung.

44. Nun fangen wir auch bei diesem, ebenso wie bei den vorhergehenden an, seine Eigenschaften als “Essig” zu definieren, wo wir dann seine Bestimmung und weiteren Gebrauch von selbst herausfinden werden.

45. Also, was ist Essig oder, wie die Chemiker es benennen, “Oxos”? Woher dann “Oxydation” hergeleitet ist; denn ihr müsst nicht allein den Essig oder die Säure-Substanz nehmen, welche ihr in der Küche und bei Getränken gebraucht, sondern dieses Wort als den allgemeinen Ausdruck für den sauren Stoff auf alle Materie ausdehnen, wo ihr beim “Oxydieren” usw. ebenfalls diesen Stoffen begegnet, die mittels ihres Verbindungs-Prozesses mit ihnen oxydierend, verändernd wirken.

46. Dieses “Sauerwerden” oder Oxydieren ist eigentlich nichts anderes, als wenn ein Stoff oder eine Substanz an dem Wendepunkt angekommen ist, in andere Formen oder Verhältnisse überzugehen, wozu sie eben das Salz angeregt hat.

47. So entsteht das Zersetzen in andere Elemente, welche dann des früheren Verbandes ledig, andere Wechselverbindungen eingehen.

48. Selbst euer Tischessig ist nichts anderes als ein zersetztes, früher anders geordnetes Ding, und so ist die Oxydation diejenige Form, in welcher eine Verwandlung bewerkstelligt wird, wo alle chemischen Teile andere Verbindungen eingehen können und müssen.

49. Dieser Prozess, der in der ganzen Natur stets vor sich geht, da ein Zersetzen des einen ein Entstehen des andern ist, weil im ganzen Universum nichts bleibend ist, selbst das Bilden oder Ausbilden zu einer Form nur aus dem Zersetzen des Früheren hervorgehen kann, so ist dieses entsprechend bezeichnet das, was in der Natur Oxydation, in der geistigen Form als Fortschritt betrachtet, auch wirklich also ist.

50. Fortschritt oder Vervollkommnung ist das grosse Wort, ohne welches Meine Schöpfung nicht bestehen könnte, Fortschritt bezeichnet auch der Flug der Zeit, auch die Stunden, Minuten und Sekunden fliehen, und mit ihnen Millionen ausgelebte Produkte der Welten vergehen, und aus ihrem Vergehen, aus ihrem Tod entkeimt eine neue Saat, eine neue Frucht, wo alles vorwärtsdrängend vom Materiellen zum Geistigen, zum Endpunkte alles dessen, zuerst zu Meinem Geisterreiche und dann zu Mir Selbst sich drängt.

51. Sehet, die Liebe schuf die Welt, das Leben erhält die Geschaffene, und der Fortschritt, das Erschaffene stets läuternd, führt der Liebe wieder zurück, was sie gebunden entsandte und frei wieder sich nahen sieht.

52. So ist es in der unorganischen, und so in der organischen Welt. Süss und sanft sind die ersten Anfänge, welche als Salz oder Leben im Zweiten zu reizen haben, damit es seine Energie nicht verliere, und die immerwährende Oxydation, Resultat des Reizmittel-Salzes, befördert eben durch die Zersetzung die Elementarstoffe von Stufe zu Stufe, zu höheren, reineren, wichtigeren Verbindungen, wo endlich das Materielle stets geistiger werdend, endlich eine feinere Überkleidung erhaltend, dem Geistigen sich mehr und mehr amalgamiert (innig verbindet), bis die gesamte Materie des ganzen Universums vergeistigt neue Verbindungen eingehend, die Liebe als Seligkeit oder Zuckersüsse stets stärker, das Leben oder Salz stets intensiver und der Fortschritt oder die Oxydation stets leichter werdend, die Verwandlung herbeiführen wird, welche sanft, ohne Reiz fühlen zu lassen, eine ewige Glückseligkeit begründet, wo das Entstehen eine Seligkeit, das Leben eine Wonne, und der Fortschritt ein Zustand ist, von dem ein in körperlicher Hülle lebender Mensch sich keine Vorstellung machen kann; da selbst nur die höchsten Geister ahnungsvoll begreifen, dass auch über ihnen noch ein weites Feld liegt, wo von ihnen bis zu Mir noch zahllose Schöpfungen ewig fort stattfinden werden, die stets fortschreitend die Genüsse erhöhen, die Fernsicht des geistigen Auges erweitern, und jeder fühlenden Geistes-Seele nur zu sehr beweisen werden, was eigentlich Unendlichkeit, was eigentlich die höchste Liebe, was eigentlich das tiefste Leben, und was der ewige Fortschritt ist; wo ebenfalls, wie im groben Materiellen, aus Grobem Feineres, aus Materiellem Geistiges und aus Geistigem Göttliches entstehen kann, welches wieder, die nämlichen Phasen (Stufen) durchmachend, im unendlichen Raum den unendlichen Gott in Seiner unendlichen Liebe bei jedem Schritt gezeichnet findet!

53. Daher trachtet auch ihr, die ihr auf eurer kleinen Welt schon von Millionen von Wundern umgeben seid, wo jede Minute, jede Sekunde euch Zeugen abgeben könnten; trachtet auch ihr, Meine geliebten Kinder, diese Liebe eures Vaters zu begreifen, das göttliche Leben, was in allem Wesenden von Minute zu Minute sich manifestiert (offenbart), und den Fortschritt, den ewigen Oxydationsprozess zu begreifen, wie aus dem ersten Liebesprozess durch Licht und Wärme, durch Salze und Oxyde, selbst in der materiell totscheinenden Natur, sich der ewige Gesetzesgang erfüllt, der die Welten im leeren Raum unaufhaltsam vorwärts treibt, wo der grosse Liebes-, Lebens- und Oxydations-Prozess durch die Fortwälzung und Umdrehung um sich selbst das nämliche bewirkt, wie im Schosse eurer Erde die Metalle und Erdarten, all die verschiedenen chemischen Elemente, durch die Liebe hineingelegt, durch das Salz als Leben zur Oxydation oder zum Fortschritt vorbereitet, den nämlichen Gesetzgang gehen, wie im geistigen sich selbst bewussten Menschenleben, die Liebe wirkend, das Leben reizend, und die Scheidung endlich oder Unterordnung des Materiellen unter das Geistige, den nämlichen Fortschrittsprozess bewirkt, der aus dem Menschen einst einen grossen Geist, wie Salze und Oxydation aus einem plumpen Stein eine Pflanze, aus der Pflanze das Tier und aus dem Tiere den letzten Schöpfungsakt dieser Erde, den Menschen hervorbringt; wo sodann dieses letzte Glied der materiellen Schöpfung, als Bürger zweier Welten, die Prozesse der materiellen und geistigen Ordnung auf dieser Welt durchgemacht, dann in ein Geisterreich eintritt, wo zwar seine verfeinerten Sinne Dinge sehen werden, wovon jetzt sein Herz keine Ahnung hat, aber auch Verhältnisse und Forderungen an ihn herantreten werden, die auch ganz andere Aufgaben von ihm zu lösen verlangen, als wie er sie bis jetzt gewohnt war.

54. Auch dort existiert – “Zucker, Salz und Essig”; aber der Zucker, wenngleich süsser als alle irdischen, muss erst gewonnen werden, wenn durch die Essig- oder Säure-Gärung (oder Oxydation) das Leben als Reizmittel oder “Salz” die Tätigkeit erhöht hat, und es der reinen Seele möglich wird, in jenen Sphären zu leben, die feinerer Oxydationsprozesse fähig sind, aber auch höhere, intensivere Liebe dem geben, der durch das Salz des geistigen Lebens angeregt, seine eigene “Oxydation” überstanden hat, zur Liebe geläutert und edel zurückkehrt, so wie die Liebe den Lohn angemessen hatte, damit dann auch dem Sieger seine Krone gereicht werden könne!

55. O wenn ihr wüsstet, was euch dann erwartet, wenn ihr wüsstet, wie es errungen werden kann, und welche Seligkeiten, welche Wonnegefühle dort stets behalten, nicht wie hier nur in flüchtigen Momenten genossen werden; ihr würdet alles Mögliche tun, um ja ganz vorbereitet dort anzukommen, wo der Grenzstein zwischen Materie und Geist ist, und wo dann das Fortschreiten ein leichtes, sanftes, nur durch Liebe geleitetes ist!

56. Sehet, euch grosse Schöpfungsräume, grosse Schöpfungsgedanken, grosse Schöpfungsgesetze und -prozesse oder Welten zu beschreiben, wäre vergebliche Mühe, um durch sie Mich zu begreifen, ihr würdet höchstens vor Erstaunen vor Mir niederfallen, denn die Welt ist zu gross, als dass ihr kleinen Menschen deren Distanzen (Entfernungen), deren Grösse fassen könntet; allein in ganz nahen, euch oft unscheinbaren Dingen Meine Grösse, Meine Liebe, Meine Geduld und Sanftmut euch fühlbar zu machen, dieses ist weit leichter, um damit zum Ziele zu gelangen. Denn gerade wenn ihr sehet, dass Ich neben den grossen Welten und Sonnen-Komplexen auch die unbedeutendsten Dinge so eingerichtet habe, dass auch in ihnen der nämliche Gottesgedanke sich widerspiegelt, der euch im Sternenzelt in Erstaunen setzt, nur dann begreifet ihr, dass Gott etwas anderes, Höheres, Grösseres sein muss, eben weil für Ihn alles gleich wichtig, und der letzte Wurm so wie die grösste Sonnenwelt das nämliche ist, wo überall Seine Liebe, Sein in alles eingepflanztes Leben und Sein im ersten Schöpfungsakt bedungener Fortschrittsdrang ist, welcher alles vorwärts drängt von Stufe zu Stufe, bis im Geisterreich das grosse Jenseits mit anderen Gesetzen der Liebe, anderen des Lebens und anderen des Fortschritts ihm beweisen wird, dass Zucker, Salz und Essig oder Liebe, Leben und Fortschritt nie enden werden, so lange Gott mit Seiner Liebe, mit Seinem Lichte die Schöpfung erleuchtet, erwärmt und zur Annäherung an Ihn anregt.

57. Diese grosse Lehre aus diesen drei kleinen Worten nehmet hin als Beweis Meiner Liebe, einer Liebe, die, ganz verschieden von der eurigen, nur Vergessen, Verzeihen und Vergelten kennt.

58. Machet also, dass Ich wenig zu vergessen, zu verzeihen, aber viel euch zu vergelten habe, und ihr werdet der Seligkeiten in Fülle geniessen, wenn diese drei als Titel angeführten Worte ihren Prozess während eurer Lebensbahn erfüllt haben werden! Amen!

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Sugar, Salt and Vinegar

Jesus Christ reveals by Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life – Chapter 24

Pentecost 1875

Thus says the Lord:

1. You see, My children, here I am giving you three words which denote things you all well know, although you fail to know the role which the above mentioned substances play in the material nature and even less what they correspondingly represent in the spiritual sense.

2. Another new field among the natural objects of your visible earth shall be given or unlocked to you. You will then, as so often before, see and learn anew about the important qualities often concealed in things, which, because you see them every day and use them for various daily needs, do not strike you as being important. And so with these three things, namely sugar, salt and vinegar, new proof shall be given as to how much the Spiritual is linked with matter, is expressed by and contained in it. And you may even more realize the extent to which man should endeavor to recognize the spiritual structure of the entire world, which cognition can then often lead him to a proper evaluation of Myself.

Sugar

3. Look, sugar and its juice are found everywhere in the plant kingdom and are present also in the animal kingdom and even in the human organism.

4. The juice of sugar, or the sweet juice which usually arouses a pleasant sensation when it is enjoyed, is so widely distributed in nature that there is almost no living being which would be unaware of its comforts.

5. The many plants, which in their structure possess the ability to draw the sugary substance out of the soil in which they grow, are in turn the main supporters of many animals which collect, consume and process the so prepared sugary substance in flowers or fruits for their own sustenance.

6. In the fruits, and in former times even in the few medicines known to mankind, the sugary foodstuff played the predominant role whereas nowadays, with the decline of the human race, it has been replaced by poisons.

7. Syrup or sugary substances were the equalizers in illnesses, the alleviating remedies which, as it were, sweetened the material life of most living beings, including man, of course as long as they used them in moderation or according to certain rules. For neither man nor animal can live exclusively on sugary substances.

8. Since you now see that the syrup, industrially extracted from the plant substances and in crystallized form, mixed with your foodstuffs, has gained such extraordinary importance, the question easily arises, namely: “Why is it precisely the sweet juice, called sugar, which causes such pleasant enjoyment while eating or drinking? For there are surely plenty of other substances which, taken from all kingdoms of nature, are used for our nourishment and which could perhaps be dispensed with, whereas the absence of sugar juice would render many foods quite unpalatable.”

9. Well I answer with another question: “What is sugar, seen in a spiritual sense?” and through the answer to it you will also find the above question answered, for once you know the foundation on which all these material experiences, desires and appetites are based, you will easily realize why foods and drinks sweetened with sugar are so enjoyable for you.

10. You see, sugar in its spiritual correspondence represents in the material creation – love!

11. Where love is merely the endeavor to arouse, sustain and propagate pleasant sensations, sugar, as an additive to other things, is the main mediator in making many substances palatable.

12. Love in every form can, and must, sweeten their position for human beings, and this is correspondingly done also by sugar.

13. Love mitigates all harsh feelings and pours balm onto open wounds. It comforts, calms, equalizes and renders many a thing bearable, which otherwise would seem unbearable.

14. Love is, and was, the fundamental thought of creation, the fundamental pillar of My own self, the main factor in rendering man truly human.

15. Without love, the world would be a chaos, a lawless conglomerate of substances and elements, in constant war with, and destroying, one another.

16. Therefore, love, being the highest spiritual potency, is also the mightiest factor in a material sense. Man and, to a certain degree even the animal, in their soul-life were endowed with faculties enabling them to feel and grasp love and always look for it. In the same way all over the world sugar, or the sweet pleasant feeling given to the living being with the enjoyment of products of the earth, is the main factor in sweetening and rendering pleasant the material vegetative life. And this pleasant awareness imparted to your palate corresponds to love, which likewise only with sweetness or lovingly adjusts all that is wrong and bitter. This you see in sugar, be it as a natural juice or artificially manufactured and crystallized, the factor which metaphorically corresponds to love and the sphere of which no one can escape. For its gentle effect seeks out all that is alive, and its enjoyment, as it is sipped, lets one easily forget everything else, just as during the sensation of love.

17. And who prepares this delicious sugary substance for you? Who coaxes it from the dark earth? Who urges the plants and animals to seek and collect it?

18. It is the sunbeam, the light, as an efflux of My divine love, which I let pour forth into the infinite world for the delight, enjoyment and life of all that I have created. Thereby everything living may see My creation in the light and recognize love as the carrier of this light. A light which through distances of eons of miles imparts its power, quickening, creating, sustaining everything and forcing it to transformation, to spiritual progress.

19. What light, as love, is spiritually, sugar is metaphorically in the material sphere. The gentle words of infinite love or the gently warming rays of the light, or the pleasantly sweet taste in the fruits, they all mean the same thing. “Love” this great word is called, love, as a Creator had it when He created all this; love, infused into the created and love, extracted by sunlight or love-light as juicy sugar even from the rigid earth. It is meant to impart to the one who enjoys the products of the earth the same pleasure, the same taste which a loving word, a warming sunbeam arouses in the emotion, as one or the other meets animals or human beings.

20. Thus, My children, let the sweet sugar teach you that you, made from love-elements, first of all look instinctively for the lovely things in nature. And that, secondly, when you eat sweet fruits or use the sugar mixed with drinks for the quenching of your thirst, it is always only love. Love, which in thousandfold form demands, effects and endeavors to carry out the very same thing contained in the word, when I emphasized as the fundamental basis of My creation, apart from the “Let there be”, the word “light”, because light means love. And through the many words I am giving you I want to kindle light in your hearts so that they may recognize their own light-world. Then they will learn to understand that the great Creator can be found even in the most insignificant, most commonplace, and that a heart capable of love and wanting to seek the Father, personified Love, can find Him, if light, an open eye and an understanding of the entire creation go hand in hand.

21. Now you have the spiritual significance of sugar, what it is, how you shall regard it if you want to understand Me.

Salt

22. Now we will proceed to the second item, salt, which in taste is exactly the opposite to sugar, and also here try to find out what is behind it spiritually and how best to exploit its effect and existence correspondingly. Then you shall again recognize Me as your Father and the great Creator of the great nature also in this mineral.

23. To begin with this matter logically, let us consider salt simply as what it shows us to be, where it is found and why it is essential.

24. You see, there are various salts, and just as sugar is diligently sought after, salt is sought after especially by animals and human beings, for without it, many things would be unpalatable, particularly when in the preparation of food in your kitchens you remove, through cooking, the salts contained in the raw substances by exposing the latter to chemical processes. These salts must of course be replaced with other salts, that means with your cooking salt.

25. Salt is contained in almost all parts of matter.

26. Salt exists as mineral, and also fruits and plants contain it. Even sugar contains salt, and it is contained in the blood and in the stomach of many living beings, where salt is a principal element.

27. Thus the question arises as before: “From where this desire, this inescapable craving for salt?”

28. Look, also here, as with sugar, the spiritual explanation elucidates the presence of salt in matter.

29. “Salts” are correspondingly what “life” is in the universe. They are stimulators, that means catalysts in the process of creating, sustaining, perfecting.

30. Thus salt is the corresponding element that gives birth to life, develops it and gradually leads it to higher levels.

31. Therefore, salt is sought after as a stimulant by both animal and man. It is found in the tunnels of the earth, where these deposits represent the storehouse for the existing surplus. This surplus in the interior of the earth can then serve to satisfy the need of the outer world.

32. Just as My love is the all-harmonizing might, life is the allanimating power, which stimulates into life what was created out of love, forcing it to perfection, so as to bring it back after repeated transformation to the place from where it had gone forth.

33. Therefore, in the sea, salt as the foremost stimulant is plentiful still today. For the element of water (as condensed air) has been, and will always be, the mother of everything solid.

34. My mighty word “Let there be”, denoting life, created this everlasting urge, which urges both matter and the living beings to complete their mission, their developmental cycle.

35. What salt is as a stimulant, as a stomachic, salt is in a spiritual sense in human life, in the conflict with the world and with man’s own passions. The adversities, the calamities are the salt of life, which is necessary and without which life would have no fascination, just as food would be devoid of taste without salt.

36. That which incites or stimulates the organs in an organism to more easily fulfill their functions, is the spiritual salt of adversity, which strengthens the spirits and souls and enables them to perform greater things and to more easily achieve their ordained perfection.

37. And this inciting, this stimulating is life.

38. Love cannot manifest without life, for love wants to see the effect of its energy, does not want to have applied all its means without a result. Love demands counter-love, and to achieve this, motion or action or vital force is required so that the demands of the creating love can be fulfilled.

39. This is the purpose of the salts in matter. They effect life, help the inert matter to progress, having in view the fundamental type of the entire creation, where life is the main purpose and love its fundamental basis.

40. Thus you see, My children, how an insignificant element, well known to you all and used daily, elucidated in its spiritual correspondence, can become an important factor in the entire elementary creation and achieve an importance which you were unable to imagine.

41. Salt as a remedy is equally salutary when used in the right measure. It sustains the vital movement in the organs of human and animal bodies, just as the “salt of life”, or the worldly circumstances, enhance the activity and vital force of the souls.

42. Thus both factors, that means love as sugar and life as salt, assisted most in that the world, once created by Me, had already in its first fundamental principles the germs of eternity. For everything comes into being, exists and transforms itself through selfdevelopment.

Vinegar = Oxydation = Progress

43. And so, what is still missing is the last of the above mentioned words, namely “vinegar”, its significance in material life, its use and spiritual correspondence.

44. Now let us also here begin, as with the preceding ones, to define its qualities as “vinegar”, and we shall then automatically find out its purpose and further use.

45. Well, what is vinegar or, as the chemists call it, “Oxos”, from which is derived “oxidation”. For you must not only consider the vinegar or the acidic substance which you use in the kitchen and in drinks. You must extend this word to be the general expression for the acidic substance in all matter. There, in “oxidation” etc., you also come upon these substances that, by combining with other substances, have an oxidizing, transforming effect.

46. “Acidification”, or oxidation, is actually nothing else but the process by which a stuff or substance reaches a turning-point where it passes into other forms or structures owing to the influence of the salt.

47. In this manner begins the breaking up into other elements which then, free of their former association, enter into other mutual combination.

48. Even your table vinegar is nothing but a broken up, formerly differently arranged thing. And so oxidation is that form in which transformation is effected where all chemical parts can, and must, enter into other compounds.

49. This process, which is going on incessantly in the whole of nature, is correspondingly what in nature is called oxidation and in its spiritual form is considered progress, which it really is. For the breaking up of one means the beginning of another, and in the whole of the universe nothing is permanent and even the formation or development into a form can only result from the breaking up of the former one.

50. Progress, or perfection, is the great word without which My creation could not exist. Also the passing of nine denotes progress. The hours, minutes and seconds fly and millions of deceased products of the worlds pass away with them. And from their passing, from their death a new crop sprouts forth, a new fruit where everything presses on from the maternal to the Spiritual, to its final destination, first to My spirit realm and then to Me Myself.

51. You see. Love created the world, life sustains it and progress, always purifying the created, again leads back to Love what it once sent out fettered and now sees come back in freedom.

52. This applies to both the inorganic and the organic world. Sweet and gentle are the first beginnings, which as salt, or life, have to stimulate in the latter so that it may not lose its energy. And the continuous oxidation, the result of the stimulating salt, through the breaking up transports the elemental substances from level to level, to higher, purer, more important compounds. Finally, the material, ever more spiritualized, achieving a more subtle envelopment, amalgamates more and more with the spiritual, until the collective matter of the entire universe, spiritualized, enters into new combinations, where love as bliss or sweetness becomes ever stronger. Then life, or salt, ever more intensified and progress, or oxidation, ever easier, will give rise to the transformation. And this, gently, without making a stimulus felt, establishes an eternal happiness where the coming into being is bliss, life is rapture and progress a state that a human being living in a physical envelopment cannot imagine. For even the highest spirits have foreknowledge and understand that beyond them there is a vast sphere extending from them to Me. There, countless creations will take place forevermore. And they, in continuous progress increasing the enjoyment and enlarging the perspective of the spiritual eyes, will give more than adequate proof to every sensitive spirit-soul as to what infinity, what the highest love, what the most profound life and what eternal progress really are. Where also, as in the coarse material, something spiritual, and out of the Spiritual something divine can emerge, which, again going through the same phases, finds with every step in infinity the imprint of the infinite God in His infinite love!

53. Therefore, you too, My beloved children, who on your small world are already surrounded by millions of wonders, where every minute, every second could testify to you: Do endeavor to understand this love of your Father, the divine life which every minute manifests in all beings. Understand the progress, the eternal oxidation process, as out of the first love-act through light and warmth, through salts and oxides, even in the seemingly dead nature, the eternal course of the law is fulfilled. A law that inexorably propels the worlds in the empty space, where the great process of love, life and oxidation through the onward movement and the rotation around their own axis affects the same thing. How in the bowels of your earth the metals and kinds of soil, all the different chemical elements, placed there by love, prepared by the salt, as life, for oxidation or for progress, take the same course decreed by law. How in the spiritually fully aware human life, love is at work and life stimulates. And finally, how the separation or the subordination of the material to the Spiritual effects the same developmental process, which one day will bring forth from man a great spirit. How salts and oxidation produce from a clumsy stone a plant, from the plant the animal, and from the animal the ultimate creational product of this earth, namely man. Where this last member of the material creation, as a denizen of two worlds, having gone through the processes of the material and spiritual order on this world, then enters a spirit-realm. And where, although his refined senses will behold things which his heart cannot imagine at present, he will also be confronted with situations and demands which expect him to solve quite different tasks from the ones he had been accustomed to.

54. There too, “sugar, salt and vinegar” exist. However, the sugar, though sweeter than anything earthly, can only be won when through the acetic or acidic fermentation (or oxidation), life as a stimulant or “salt” has enhanced the activity. This enables the pure soul to live in those spheres where finer oxidation processes are possible. These also impart a more sublime, more intensive love to the one who, stimulated by the salt of the spiritual life, has endured his own “oxidation” and returns, purified for love and exalted, in keeping with the reward allotted by love, so that the victor can be given the crown.

55. Oh, if you knew what awaits you, if you knew how it can be achieved and what bliss, what rapture can always be experienced there, but not, like here, only in fleeting moments; you would do everything possible to make sure you arrive there well prepared, at the borderstone between matter and spirit, from where progress is easy, gentle, only guided by love!

56. You see, it would be a vain effort to describe to you vast spaces of creation, great creational thoughts, great creational laws and processes or worlds for you to understand Me through the same. You would at most fall down before Me in amazement, for the world is too vast for you small human beings to grasp its distances, its vastness. However, for the sake of the attainment of the goal it is much easier to make perceptible to you My greatness, My love, My patience and meekness in nearby, to you often insignificant things. For first you have to see that I have arranged beside the great cosmic and solar complexes also the most insignificant things in such a way that they reflect the same divine thought that also amazes you in the starry heaven. Only then do you realize that God must be something different, sublime, greater, because for Him, everything is equally important, and the smallest worm is equal to the greatest solar world. And everywhere there is His love, His life implanted into everything and His urge towards progress is implied in the first act of creation. It urges on everything from level to level. Finally, in the spirit-realm the great Beyond will prove to man through other laws of love and of life, other laws of progress, that sugar, salt and vinegar, or love, life and progress will not ever end, as long as God with His love, with His light, illumines and warms creation and stimulates it to draw near Him.

57. Accept this great teaching from these three little words as proof of My love, a love which, in contrast to yours, knows only forgetting, forgiving and rewarding.

58. So see to it that I have little to forget, to forgive, but much to reward you, and once these three words quoted in the heading have fulfilled their meaning during the course of your life, you will enjoy beatitude in abundance. Amen.

Lebensgeheimnisse… Jesus erläutert das kosmische Leben – Secrets of Life… Jesus elucidates the Cosmic Life

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Kosmisches Leben
Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
Lebensgeheimnisse Kapitel 23 vom 14. Juli 1876

So spricht der Herr:

1. Schon manches habe Ich euch gesagt in Bezug auf Leben, habe es euch in verschiedenen Phasen gezeigt, wie es sich äussert und was es eigentlich ist, und doch bleibt stets noch etwas darüber zu sagen übrig, wie dieses Leben als scheinbare Ausströmung einer geistigen Potenz eigentlich nichts anderes ist, als die Willenskraft aus Mir, die sich in Millionen verschiedener Äusserungen kundgibt!

2. Um euch nun auch in dieses geistige Leben einzuführen und euch noch deutlicher den Unterschied zwischen Geist und Materie zu zeigen, so soll dieses Wort unter dem Titel “kosmisches Leben” euch das geistige Leben im allgemeinen und ferner auch im einzelnen näher erklären, wie es immer dasselbe Prinzip, dasselbe Motiv ist, welches vom kleinsten Ätheratom angefangen bis zum höchsten Engelsgeist nur Mein göttliches Wesen ist, welches auf verschiedenen Stufen und in verschiedenen Formen sich äussernd, nach Entwicklung und Vervollkommnung ringend, den geistigen Fortschritt erweckt, ihn bedingt und als Leben in allem sichtbar auftritt.

3. Wenn Ich sage “kosmisches Leben”, so nehme Ich den Begriff so, wie dieses aus der altgriechischen Sprache hergeleitete Wort es bezeichnet und ein “allgemeines das ganze Universum umfassendes Leben” besagen will.

4. Denn alles, was existiert, muss einen Grund-Gedanken gehabt haben, warum es erschaffen wurde, zu was es bestimmt war, und zu was es endlich auch führen soll!

5. Gemäss euren wissenschaftlichen Forschungen und deren regelmässigen Untersuchungen bestreben sich auch eure Gelehrten, alles auf den letzten Grund zurückzuführen, auf die letzten und einfachsten Grundkräfte, welche alles bewegen und zu Ende führen. Und so will auch Ich euch eben diesen letzten Motor (Antrieb) aufdecken, welcher der Grund oder die Basis alles Wesenden ist und alles zur weiteren Entwickelung nach und nach vorbereitet.

6. Wenn ihr das ganze Universum mit geistigem Auge betrachtet, mit der Kraft des Gedankens das Gebiet des unendlichen Ätherraumes durchfliegt, so werdet ihr darin nichts anderes entdecken können als “Äther-Atome” oder allerfeinste Bestandteile von materiellen Stoffen, aber eure Werkzeuge wie Mikroskope, Elektrometer usw. würden nie imstande sein, diese eurem fleischlichen Auge bemerkbar zu machen.

7. Diese feinsten Ätherteilchen haben alle in ihrem Zentrum einen Ableger geistigen Inhaltes von Mir, von Meinem Wesen, welcher ihnen dadurch die ewige Fortdauer und den immerwährenden Trieb nach Entwicklung, Erhaltung und Fortschritt einprägt. Ein geistiger Partikel (Teilchen) Meines Ich ist in jedem Atom, so wie, um es euch deutlicher zu machen, etwas in eurem Organismus innerlich und äusserlich bis in die letzten und feinsten Ausläufer eures Nervensystems als Gefühl in der Haut besteht, welches als seelisches Prinzip keinen anderen Zweck hat, als den Körper zu bilden, ihn zu erhalten, und ihn zu vergeistigen.

8. So wie nun eure Seele im Bereich eures Körpers allwissend ist, eben wegen des feinen Nervenfluidums, welches euren Körper durchströmt und selbst noch als Dunsthülle (Atmosphäre, Aussenlebensäther) von aussen euch umgibt, so ist auch in jedem Ätheratom etwas von Mir, und dadurch, wie Ich es in einem andern Wort anführte, gibt es keinen Punkt in dem sicht- und unsichtbaren Reich Meiner geistigen und weltlichen Schöpfung, wo Ich nicht stets gegenwärtig wäre, alles sehe und fühle, was sich ereignet.

9. Auf dieses gründet sich eben die sogenannte Allwissenheit und Allgegenwart, wie ihr sie ebenfalls in eurem Körper habt, nur mit dem Unterschied, dass das geistige Leben in euch, die Seele und der Geist das Physische und Psychische aufbauen, wo bei Mir das erstere hinwegfällt, da Ich keine Materie, sondern nur Geistiges sehe, auch da wo ihr Elementarstoffe zu entdecken glaubt.

10. Nun, um wieder zu den Äther-Atomen zurückzukehren, so muss Ich euch vorerst erklären, wie dieses Atom beschaffen ist, was es für eine Mission hat, und welches sein Zweck ist, warum es existiert! Nun höret also:

11. Ein Äther-Atom ist, wenngleich nach euren Begriffen ein unkörperliches, oder mit gelehrtem Ausdrucke bezeichnet, ein imponderables Ding; aber doch ein für sich Abgeschlossenes, Begrenztes, da es sonst ohne Grenzen sich wieder in etwas anderes auflösen müsste.

12. Ein solches Atom hat also trotz seiner Kleinheit doch Dimensionen der Breite, der Tiefe und Länge, wie jeder Körper.

13. In diesem Atom ist ein Funke von Mir eingeschlossen; denn Ich habe es erschaffen, es muss also etwas von Mir und ebendeswegen nur Meine Eigenschaften besitzen.

14. Es ist in ihm der Trieb des Weiterbildens, und da ein jedes Atom in quantitativer und in qualitativer Beziehung von anderen Atomen verschieden sein muss, um alle Elementarstoffe darzustellen, welche zur Erschaffung des Universums nötig sind, so entwickelte sich zwischen den Atomen mittels ihrer sie umgebenden Dunsthüllen die Assimilation und die Assoziation; wo sodann (wie bei vielen Insekten die Fühlhörner) (nach Abschrift Joh. Busch korrig.) die respektiven (jeweiligen) Dunsthüllen das Homogene (Gleichartige) anziehen und das Heterogene (Fremdartige) abstossen.

15. Auf diese Art bildeten sich aus Atomen Moleküle, aus diesen Zellen und Kristalle; es entwickelte sich Wärme, Licht und Leben und beschleunigte die Bildung grösserer Körper.

16. Nach Bildung der Weltkörper begann sodann das organische Leben, aus diesem das Geistige und aus dem Geistigen das Streben, dem Göttlichen ähnlich zu werden, wodurch endlich der in die kleinsten Atome gelegte Gottesfunke stufenweise dahin wieder zurückkehren muss, von wo er ausgegangen ist.

17. Dass natürlich da, wo Ich lebende Wesen erschaffen will, Ich ihnen vorerst einen Wohnort und einen Trieb geben musste, der sie fähig machte, als einzelne Wesen inmitten der ganzen Unendlichkeit ihren geistigen vorgezeichneten Lebensweg zu gehen, das versteht sich von selbst.

18. Da Ich aber neben der Eigenschaft als Schöpfer, wie ihr es aus vielen Meiner Worte wisst, auch nur die Liebe in Person bin, und Liebe nur darin besteht, andere glücklich zu machen und im Glücke anderer, in ihrer Seligkeit seine eigene wiederzufinden, so musste Ich als Gott der Liebe euch Wohnorte der Seligkeit erschaffen, musste die Wesen selbst als Ebenbilder Meines Ich mit Formen ausstatten, die die Liebe als Göttliches in denselben ausdrücken sollten. Und so entstanden aus den kleinen Ätherteilchen die Welten, und nach ihrer materiellen Ausbildung erst die lebenden Wesen, die alle gewisse Eigenschaften Meines Ich repräsentierten (darstellten), wo dann, wie zum Beispiel bei euch auf Erden, der Mensch als der Schlussstein der materiellen Schöpfung in seiner Mission als Erdenmensch die nächste geistige Stufe als künftiger Bewohner eines Geisterreiches anbahnen muss, da kein Sprung, sondern nur ein sanfter Übergang von einer Stufe zur andern, der allmähliche Fortschritt in Meinem Reiche bedungen ist!

19. So formten und bildeten sich auch die Welten aus dem ungeheuren Vorrate im Ätherraum, und ebendeswegen das Herumkreisen derselben, welches durch die Reibung, mit welcher sie sich fortbewegen, Wärme und Licht entwickelt, die feinsten Atome aus ihrer Ruhe aufjagt und sie zur Amalgamierung (innigen Verbindung) zwingt, wo sie in ihren grossen Zeitumläufen durch Regionen geführt werden, wo das Verbrauchte stets wieder Neues findet, und zwar meistens dasjenige, was in früheren Stellungen nicht vorhanden war.

20. Das Umkreisen einer Welt um die andere, das sich Umherschwingen um ihre eigene Achse hat keinen andern Zweck, als durch diese beiden Bewegungen Leben zu wecken und Leben zu verbreiten!

21. Sehet, überall regt sich dieser Trieb, nichts in Ruhe zu lassen; denn alles, was eine Schwere besitzt, sucht einen Ruhepunkt und würde auch dort verbleiben, wenn nicht entweder im Innern der Zersetzungsdrang oder die Einflüsse der Aussenwelt stets an seinem Bestande rütteln würden.

22. Bewegung ist Leben, und dieses Bewegen, sei es das grosse kreisförmige der Welt, sei es das vibrierende des Lichtes und der Wärme, alle müssen dazu beitragen, den Gegenstand oder das Wesen aus seiner Lethargie herauszureissen, es zur weiteren Entwicklung, zur Neugestaltung zu zwingen, da nichts Geschaffenes bleibend ist, sondern stets sich verändernd fortschreiten muss.

23. So bildeten sich die Millionen und Millionen von Sonnen und Welten im grossen und weiten Ätherraum, so bilden sich noch jetzt die Kometen als erste Anfänge ganzer Weltensysteme, umkreisen in langen elliptischen Bahnen ihren grossen Zentralkörper, aus welchem sie hervorgegangen sind. Und so hat das scheinbar materielle Reich den Keim des Weiterbildens in sich, bis auch die Welten, sie mögen so gross sein als möglich, ihren Zyklus vollführt, alles in ihnen vergeistigt, verfeinert haben und andere Verbindungen eingehen, um dann als höherstehende Weltkörper ganz natürlich auch für höhere geistige Wesen Wohnorte zu bilden.

24. Wie die Materie von Stufe zu Stufe das in ihr wohnende Leben ausbildet, bis auch sie vom groben Sichtbaren zum feineren Ätherischen übergehen kann, ebenso bilden sich die Wesen aller Art, welche sich gradatim (stufenweise) vervollkommnen müssen, weil die Wohnorte für sie mit ihrem geistigen Zustande korrespondieren sollen.

25. Wie Ich einst sagte: “In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen”, so wiederhole Ich es jetzt: “Ja, sehr viele Wohnungen oder geistige Aufenthalte gibt es, wo die analogen (gleichartigen) geistigen Wesen jene Seligkeiten geniessen werden, die ihrer eigenen Geistes-Konstitution angemessen sind, und die da so beschaffen und so eingerichtet sind, dass sie neben dem stetigen Genusse auch das Vorgefühl von grösseren Seligkeiten und reineren geistigen Wohnorten haben können, da bei Mir kein Stillstand möglich, sondern eine stets grössere Annäherung zu Mir das Gesichtsfeld immer weiter eröffnet, weil Ich unendlich (bin) und Meine Welt denselben Charakter tragen muss.”

26. So sehet ihr das kosmische Leben, angefangen im kleinsten Ätheratom, sich hinaufringend vom unbewussten Materiellen zum geistig sich selbst bewussten Engelsgeist, der mit einem Blick die materielle Welt überschauend, Meine Ideen fassen kann und auch die Macht besitzt, dieselben auszuführen.

27. So bestehen diese Welten-Inseln als “Hülsengloben” (Galaxien), deren es unzählige gibt, die alle immer wieder als ein abgeschlossenes Ganzes im grossen Ganzen ihren Entwicklungsprozess machen müssen.

28. So bestehen diese grossen Welten mit ihren analogen Geschöpfen, wo eure Phantasie nicht hinreicht, weder ihre Entfernung noch ihre Grösse zu ermessen, welche alle, obwohl durch grosse Entfernung voneinander getrennt, im grossen Äther-Raum eine Selbstbewegung haben, um die auf ihnen lebenden Wesen und Bewohner zu ferneren Zwecken auszubilden und zu vervollkommnen, damit, wenn das materielle Reich einst seinem Ende entgegengeht, nur grossartigeres Geistiges aus dem Vorhandenen hervorgehen kann.

29. Daher sagt die Schrift: “Bei Mir sind tausend Jahre gleich einem Tage!” Ich aber sage euch: “Bei Mir sind Millionen Jahre nur ein Augenblick!”, denn unzählige materielle Welten kreisen in der grossen Schöpfung umher, wo Millionen von Jahren nicht zu zählen sind, welche vergingen, bis sie sich zu Welten gestalteten, bis sie ihre Planeten und Kometen bildeten, und bis sie sich soweit vervollkommneten, um Wohnorte für fühlende Wesen zu werden.

30. Eure Lebensjahre, der Umlauf eurer Erde um die Sonne, die ganze Umlaufszeit eures Sonnensystems um seinen Zentralpunkt, alles dieses ist weniger noch als eine Sekunde auf der grossen Zeitenuhr, wo Meine kosmische Schöpfung ihre Dauer oder ihre Existenz aufgezeichnet findet.

31. Daher euer Erstaunen und eure Bewunderung beim Betrachten Meiner Schöpfung, weil ihr einen zu kleinen Massstab anlegt, um die Schöpfung eines Gottes, eines unendlichen Wesens zu beurteilen oder zu bemessen.

32. Es gibt Sonnensysteme und ganze Hülsengloben, von wo der Lichtstrahl Millionen Jahre braucht, um zu euch zu gelangen. Was wisset ihr von diesen Welten, wie gross müssen sie sein, dass sie nur als kleinste Sterne für euch sichtbar werden! Wo ist eure Rechenkunst, die diese Entfernung in Zahlen begreift oder aussprechen kann, wo eure Phantasie, welche die Grösse solcher Welten zu denken und auszumalen wagt!

33. Und doch, Meine Kinder, auch diese Welten sind noch nicht die letzten Marksteine Meiner Schöpfung. Weit hinter diesen entfernten Welten stehen noch Weltensysteme, deren Strahl noch lange nicht bis zu euch gedrungen ist, und es werden vielleicht eure Erde und Sonne nicht mehr bestehen, ehe ein Lichtstrahl von dort den Platz durchfliegt, wo einst euer Sonnensystem kreiste.

34. Erhebet euch, und fasset diese Grösse, wenn auch nur der materiellen Welt, vertiefet euch in den Begriff der Allmacht, die dieses schuf, und zwar mit wenig Mitteln, mit Attraktion (Anziehung) und Repulsion (Abstossung), mit Licht und Wärme; begreifet diesen Herrn und Schöpfer, in dessen Auge eure Sonne mit all ihren Planeten und Kometen nur als ein Punkt erscheint. Der, wäre Er nicht, was Er wirklich ist, ein Vater Seinen Kindern, schon längst ein Geschlecht wie das eurige hätte in Verfall kommen lassen müssen, welches nach alle dem, was Er schon für dieses getan, so widerspenstig und abtrünnig sich gegen Ihn benimmt; begreifet diese Liebe, welche, wie er einst sagte, “die Sonne über Gute und Böse alle Tage aufgehen lässt”, und welche die Menschen trotz aller Verirrungen und Verleugnungen des Göttlichen doch in jeder Sekunde mit Millionen von Gnaden überhäuft!

35. Begreifet diesen Gott, Der zu euch schwachen Geschöpfen einst in Menschengestalt vom Himmel herabgestiegen ist, Der euch Lehren der Liebe, der Duldsamkeit, der Verzeihung hinterliess; vertiefet euch in den Gedanken Seiner Grösse, Seiner Macht, Seiner unendlichen Schöpfung, und bemesset aber dabei auch, was es heissen will, dass Er, dieser unendliche Schöpfer und Herr, euch nichts von diesen euch erdrückenden Attributen (Eigenschaften) fühlen lassen, sondern dass Er nur euer Vater, euer liebender Führer sein will, und Der jetzt sogar schon längere Zeit mit euch direkt verkehrt, euch zu Sich zu ziehen versucht, euch alle Geheimnisse Seines Ich, Seiner Schöpfung erklärt und aufdeckt, und nur deswegen, damit ihr Ihn lieben lernen, damit ihr euren geistigen Weg leichter finden sollt, welcher allen vorgezeichnet ist, die von Ihm und durch Ihn geschaffen wurden!

36. Dieses alles bedenket, und wenn ihr in ruhigen Stunden euer Herz zu Ihm erheben wollt, so trachtet, solches Seiner und euer würdig zu tun; denn nur so könnt ihr Erhörung eurer Wünsche von Ihm erwarten; denn “Er ist ein Geist, und wer Ihn anbeten will, der muss Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten!”

37. Vor mehr als tausend Jahren sprach Ich dieses aus, und noch begreifet ihr es nicht, verliert euch in weltliche Sorgen, bittet Mich um nichtssagende Dinge, und vergesst dabei ganz, dass ihr Abkömmlinge von Mir, einst Teilnehmer geistiger Seligkeiten, andere, höhere Missionen und Endzwecke habt, als gerade in diesem irdischen Leben an flüchtigen Dingen zu hängen und darin euer ganzes Heil zu suchen!

38. Daher die Enttäuschungen, daher die nichterfüllten Hoffnungen; denn ihr habt nie Mich, noch Meine Welt verstanden, habt nie begriffen, dass Ich andere Absichten mit euch habe, welche oft euren Wünschen zuwiderlaufen müssen, weil ihr oft Nebensachen als Hauptsachen nehmt!

39. Ihr kennet, trotz aller Worte, die Ich euch bis jetzt zuteilwerden liess, noch nicht, was es heisst: “geistig leben”, was es ist: “kosmisches Leben!”

40. Dieses allgemeine Leben, welches das Grundgesetz der ganzen Schöpfung ist, worin ein jedes Warum seine Enträtselung findet, ihr kennet es nicht!

41. Würdet ihr diese grossen Gesetze ganz durchschauen können, ihr würdet bei weitem leichter begreifen, dass kein Wesen sich diesen Gesetzen entziehen kann, und dass jeder Übergehung (Übertretung) derselben die Strafe auf dem Fusse folgen muss.

42. Solange ihr nicht fähig seid, euch mit grossen, tiefen Ideen zu befassen, bleibt ihr an der Scholle dieser kleinen Erde hängen, habt nur einen kleinen Gesichtskreis zu überschauen, der nicht über euer häusliches Leben hinausreicht.

43. Deswegen Meine Worte, Meine Mahnungen, Meine Erklärungen; deswegen Meine vielfachen Aufdeckungen, wie durch das Kleine nur das Grosse erreicht werden kann, damit ihr Mir folgen sollet, damit ihr auch in eurem irdischen Leben klein werdet, um sodann geistig gross zu wachsen und euch zu erheben und euch hinaufzuschwingen auf jene Höhe des menschlichen Begriffes, wo ihr klar und ruhig den Bildungsverlauf der materiellen Welt in den kosmischen Gesetzen, aber auch deutlich erkennen lernet, wie selbst diese Gesetze geistig und unendlich für den materiellen Anfang, erst in der geistigen Vollendung ihren Kulminationspunkt (Höhepunkt) finden, wo von Stufe zu Stufe vorwärts schreitend, stets euch Mir nähernd, ihr erst erkennen werdet, was Ich als Schöpfer bin!

44. So bedingt sich die Liebe dann von selbst, wenn sie auf Achtung gegründet, nur die natürliche Folge der letzteren ist, da, wenn man den Meister aus Seinen Werken erkennen gelernt, es erst recht begriffen werden kann, welche Eigenschaften Ihn zieren müssen, und warum bei solcher Macht noch so viel Güte und Liebe vorwaltend ist!

45. So nehmet dieses Wort wieder aus Meiner Hand, es ist die Vaterhand, welche euch zu Mir hinaufziehen möchte, verschmähet sie nicht, denn sonst wird der Schaden nur auf eurer Seite sein! Amen!

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Cosmic Life

Jesus Christ reveals by Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life Chapter 23 from July 14th, 1876

Thus says the Lord:

1. I have been telling you many a thing concerning life, have shown it to you in various phases, how it manifests and what it actually is. However, there is always something left to be said about it, namely, that this life, as a seeming efflux of a spiritual potency, is actually nothing else but the power of My will, which manifests in millions of different ways.

2. In order to introduce you to this spiritual life and point out to you even more clearly the difference between spirit and matter, this word entitled “Cosmic Life” shall elucidate for you more fully the spiritual life generally and also individually. In other words, that it is always the same principle, the same motive, which, beginning with the smallest ether atom and ending with the highest angel spirit, is only My divine Being. Manifesting on various levels and in various forms, struggling for development and perfection, it inspires and implies the spiritual progress and visibly manifests in everything as life.

3. When I say “cosmic life”, I take the concept in the way this word, derived from classical Greek, denotes it, namely, as a “universal life comprising the whole universe”.

4. For all that exists must be based on an idea, why it was created, what its purpose was and what its ultimate destiny will be.

5. In conformity with your scientific research and its regular investigations, also your scientists endeavor to trace back everything down to the bottom, to the ultimate and simplest original forces moving everything and leading it to its conclusion. And so I will reveal to you this ultimate motor, which is the reason, or the basis, of everything existing, and which gradually prepares everything for its further development.

6. If you view the entire universe with a spiritual eye, crossing the realm of the infinite ether-space with the power of thought, all you will be able to discover in it will be “ether atoms”, or the most subtle constituents of material substances. However, your instruments, such as microscopes, electrometers, etc., would never be capable of rendering them visible to your physical eyes.

7. All of these finest ether particles have in their center an offshoot of spiritual content of Me, of My Being, which thereby imprints on them the eternal permanence and the everlasting urge for development, preservation and progress. In every atom there is a spiritual particle of Myself. In other words, there exists something within your organism that, interiorly and exteriorly, reaches to the last and finest ramifications of your nervous system as a sensation in the skin. Being a psychic principle, it has no other purpose than to build, sustain and spiritualize the body.

8. Just as your soul within the sphere of your body is omniscient on account of the fine nerve fluid permeating your body, even surrounding you as vaporous envelopment atmosphere, outer-life ether, there is also in every ether atom something of Me. Thus, as I have stated in another word, there is no point in the visible and invisible realm of My spiritual and physical creation where I would not be omnipresent, seeing and feeling everything that occurs.

9. On this are based the so-called omniscience and omnipresence that you also possess in your body. The only difference lies in that the spiritual life in you, the soul and the spirit, build the physical and the psychic, whereas with Me the former is inapplicable since I do not see matter, but only Spiritual, even when you think you discover elemental substances.

10. Well, to return to the ether atoms, I must first explain to you the nature of this atom, its mission and the purpose of its existence. And so listen:

11. According to your concepts, an ether atom is an incorporeal or, using a learned expression, an imponderable thing. However, it is something separate, limited, since in the unlimited state it would again have to dissolve into something else.

12. Thus, despite its minuteness, such an atom has dimensions like any other body, which means width, depth and length.

13. In this atom a spark from Me is enclosed; for, since I have created it, it must contain something of Me and for this reason must possess only My attributes.

14. The urge for further development is inherent in it and every atom must be different from other atoms, both quantitatively and qualitatively, so as to represent all the elementary substances essential for the creation of the universe. And so there developed between the atoms, by means of their surrounding vaporous envelopments, assimilation and association, where then (as with many insects the feelers do) the respective vaporous envelopments attract the homogeneous while repelling the heterogeneous.

15. In this manner, out of atoms formed molecules and out of these, cells and crystals. There developed warmth, light and life, speeding up the formation of larger bodies.

16. After the formation of the cosmic bodies began the organic life, out of the same the spiritual life and out of the spiritual life the striving to emulate the divine, whereby finally the divine spark inherent in the smallest atoms must return step by step to that place from where it had proceeded.

17. It goes without saying that, where I want to create living beings, I first had to give them a place where to live and an urge enabling them, as individual beings, in the midst of the entire infinity to walk their designated spiritual course through life.

18. However, as you know from many of My words, apart from My attribute as the Creator I am also love personified, and love consists only in making others happy and again finding one’s own happiness and bliss in that of others. Therefore, I as God of love had to create for you abodes of bliss, had to endow these beings, as images of Myself, with forms which should express this love as their inherent divine. And so, out of the small ether particles the worlds came into being, and only after their material formation the living beings, all of which represented certain attributes of Myself. Then man on earth, as the keystone of the material creation, in his mission as earthly man, must prepare the next spiritual step as the future inhabitant of a spirit-realm, where there is no sudden leap, but only a gentle transition from one level to the next; and this implies the gradual progress in My Kingdom.

19. Thus the worlds formed from the immense supply present in the ether space, and that is why their orbiting which, through the friction with which they move, develops warmth and light. This rouses the smallest atoms out of their inertness and, forcing them to amalgamate, leads them on their immense orbits during long periods of time through regions where the spent mostly by one substance is always replenished by a new one, mostly by one not present in earlier constellations.

20. The orbiting of one world around another, the rotation around its own axis serves the sole purpose of awakening and spreading life by means of these two movements.

21. You see, everywhere this urge to leave nothing alone stirs. For everything possessing a weight seeks its point of rest, where it would remain if it were not always threatened either by the inner urge to disintegrate or by influences of the outer world.

22. Movement is life, and this movement, be it the great circular one of the world or the vibration of light and warmth, must contribute to arousing the object or the being out of its lethargy, forcing it to further development, to modification, for nothing created is permanent, but must progress while constantly changing.

23. Thus the millions upon millions of suns and worlds in the great and vast ether space formed. Thus at present the comets, as the first beginnings of whole cosmic systems, form and orbit in long elliptical tracks around their great central sun from which they have gone forth. And so the seemingly material realm carries the germ for further development within it, until also the worlds, however immense they may be, having completed their cycle and spiritualized and refined everything in them, enter into other unions. Thereby they naturally form, as world globes of a higher order, dwelling places also for higher spiritual beings.

24. From level to level matter develops the indwelling life, until it too can make the transition from the coarse visible to the more subtle ætheric. So also the beings of every kind develop, which have to perfect themselves gradually, because their dwelling places have to conform to their spiritual condition.

25. As I once said: “In My Father’s house there are many mansions.” I now repeat it: yes, there are very many dwellings or spiritual abodes, where the analogous spiritual beings will enjoy those beatitudes that conform to their own spiritual constitution. These beatitudes are of such a nature and arrangement that, apart from the permanent enjoyment, the beings can also have the foreknowledge of greater bliss and of purer spiritual abodes. For where I am concerned, no standstill is possible because an ever-greater drawing near to Me opens more and more vistas, since I am infinite and My world has to bear the same character.

26. So you see the cosmic life, beginning in the smallest ether atom, struggling upward from the insensitive matter to the angel spirit possessing spiritual self-awareness, who, with one glance overlooking the material world, is able to grasp My ideas and possesses the might to carry them out.

27. Thus these cosmic islands exist as “shell globes” (Galaxies), of which there is an uncountable number and all of which, as a separate whole, again and again have to go through their process of development in the great whole.

28. Thus these great worlds exist with their analogous created beings. Your fantasy is inadequate to realize the distance and magnitude of these worlds. All of them, though separated from each other by great distances, move independently in the great ether space, so as to develop and perfect the beings and denizens living on them for future purposes. And so, once the material realm draws to a close, only a spiritual one of greater grandeur can emerge from the existing.

29. Therefore the Scripture says: “A thousand years are but a day for me!” But I tell you: Millions of years are only a moment for me, for innumerable material worlds are orbiting in the vastness of creation. The millions of years cannot be counted which passed until they shaped into worlds, formed their planets and comets, and had sufficiently perfected themselves to become abodes for beings endowed with senses.

30. The years of your lives, the revolution of your earth around the sun, the whole turning time of your solar system around its central point, all this is less than a second on the great cosmic clock on which the duration or existence of My cosmic creation is registered.

31. Hence your amazement and admiration when you look at My creation, because you apply too small a scale to judge or to measure the creation of a God, an infinite Being.

32. There are solar systems and entire shell globes, the light of which takes millions of years to reach you. What do you know of these worlds, how great they must be to be just visible to you as the tiniest of stars. Where is your arithmetic which can grasp or spell out this distance in figures, where your fantasy, which would dare to think and elaborate on the magnitude of such worlds!

33. And yet, My children, also these worlds are not the last border stones of My creation. Far beyond these distant worlds there are still other cosmic systems, the beam of which is far from reaching you, and your earth and your sun no longer exist before a light-ray from there will cross the space where once your solar system orbited.

34. Rise and grasp this magnitude, if only of the material world. Become engrossed in the concept of the omnipotence that created this with few means, namely attraction and repulsion, light and warmth. Do understand this Lord and Creator, in whose eyes your sun with all its planets and comets appears only as a dot. Who, were He not what He really is, namely a Father to His children, would long ago let a generation like yours have come to ruin, which, after all He has done for it, behaves in such an unruly and rebellious manner towards Him. Do understand this Love, which, as He once said, “lets the sun rise every day over the good and the bad,” and which, despite all aberrations and the denying of the divine, every second showers mankind with millions of graces!

35. Do understand this God, who once in human form descended from heaven to you weak created beings, who left to you precepts of love, of tolerance, of forgiveness. Become engrossed in the thought about His greatness, His might, His infinite creation. At the same time realize what it means that He, this infinite Creator and Lord, wants to let you feel nothing of these attributes overwhelming you, but wants only to be your Father, your loving guide, and who even now for quite a while has been in direct contact with you, trying to draw you to Him, explaining and revealing to you all the secrets of His self, His creation. And this only so that you may learn to love Him and to find your spiritual path more easily, which is mapped out for all who were created by Him and through Him.

36. All this consider, and when in quiet hours you want to lift up your hearts to Him, in doing so strive to be worthy of Him and of yourselves. Only in this way can you expect Him to grant your wishes. For “He is a Spirit, and whosoever wants to worship Him, must worship Him in spirit and in truth.”

37. I spoke these words more than a thousand years ago and still you do not understand them, become embroiled in worldly worries, and ask Me for meaningless things. And you totally forget that you, as My offspring and future participants in spiritual beatitudes, have other, higher missions and ultimate goals than to adhere in this earthly life to transient things and to seek your whole salvation in them.

38. That is the reason for the disappointments, the unfulfilled aspirations, for you have never understood Me or My world, have never understood that I have different intentions concerning you, which are often bound to be contrary to your desires, since you often regard unimportant matters as essentials.

39. Despite all the words I have given to you, you do not know as yet what it means “to live spiritually”, what “cosmic life” means.

40. This universal life, which is the fundamental law of the entire creation, wherein every “why” finds its solution, you do not know!

41. If you could completely understand these great laws, you would far more easily understand that no being can escape them, and every time they are ignored, punishment is bound to follow.

42. As long as you are unable to concern yourselves with great, profound ideas, you will stick to the soil of this little earth, having only a small horizon to look over, which does not reach beyond your domestic sphere.

43. That is the reason for my words, My admonitions, My explanations. That is the reason for My manifold revelations as to how great things can only be achieved through small ones, so that, following Me, you may also become small in your earthly life in order to grow tall spiritually and to rise. Then you will soar up to that height of the concept “human”, where in all clarity and tranquility you understand in the cosmic laws the developmental processes of the material world. You will also learn to clearly recognize that even these laws, spiritual and infinite for the material beginning, find their culmination point only in spiritual perfection. And you will only then, progressing step by step, always drawing closer to Me, recognize who I am as the Creator!

44. Thus, love implies itself if, based on respect, it is the natural consequence of the latter. For once one has learnt to recognize the Master by His works, one can understand what attributes must adorn Him and why, with such might, so much goodness and love are still prevalent!

45. So take this word again from My hand. It is the Father’s hand, which wants to pull you up to Me. Do not despise it, for if you do, it will only be you who will come to grief. Amen.

Lebensgeheimnis 22… Jesus erklärt das menschliche Leben – Secret of Life 22… Jesus explains the human Life

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Lebensgeheimnis 22… Jesus erklärt das menschliche Leben

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
Lebensgeheimnisse Kapitel 22 vom 14. Januar 1875

So spricht der Herr…

1. Schon oft drang bis zu Mir der Klageton eines Menschen, der Mich der Ungerechtigkeit, der Härte beschuldigte, weil sein Leben und die dasselbe bestimmenden Ereignisse nicht so ausfielen, wie er es glaubte, hoffte oder wünschte.

2. Schon oft hörte Ich das Flehen einer gedrückten, mit allem Elend des menschlichen Lebens kämpfenden Seele, wenn sie ausrief, im Drange ihres höchsten Schmerzes: “Aber Vater und Herr, was habe ich denn verschuldet, dass Du mich mit allen möglichen Drangsalen verfolgst, während Du andern das Glück in Fülle in den Schoss schüttest, ohne dass sie wissen, warum sie eigentlich es verdient haben!”

3. So und auf tausenderlei Arten werden Klagen gegen Meine Gerechtigkeit, gegen Meine Worte, dass Ich die Liebe sei und nicht strafen könne, und weitere Klagen geführt; gegen Mich als unerbittlichen Richter, als strengen, aber nicht liebenden Vater Beschuldigungen erhoben, die dem Anschein nach oft sogar nach menschlichen Begriffen gerechtfertigt erscheinen.

4. Um nun alle diese Klagen und Beschuldigungen ins rechte Licht zu stellen und auch noch die Frage zu erörtern, warum es in der menschlichen Gesellschaft so viele verschiedene Stände, Professionen (Berufe) und Gewerbe gibt, warum es im menschlichen Gemüt so verschiedene Neigungen zu einem oder dem andern Lebensberuf gibt, will Ich euch, nachdem Ich oft genug das geistige Leben nach dem Tod euch erklärt habe, auch diese Fragen des euch am nächsten liegenden menschlichen Lebens lösen, damit ihr erstens doch einmal aufhört, Mich zu beschuldigen, und zweitens, damit ihr einsehen lernt, zu was das menschliche Leben da ist, gerade so wie es ist, und nicht, wie ihr es euch konstruieren möchtet.

5. Stets hat den Menschen das am meisten zu Forschungen angeregt, was er am wenigsten begreifen konnte; er verwendete dort Zeit und Mühe aufzuklären aus dem Suchen in der Ferne, was eigentlich seine Lösung in seiner nächsten Nähe gefunden hätte.

6. Und so ist es auch im menschlichen Beisammenleben, in den wechselseitigen Verbindungen der Menschen zueinander, wo Verhältnisse entstanden sind, die zwar Ich nicht gemacht, wohl aber vorausgesehen und zugelassen habe, jedoch stets mit dem Vorbehalt, alles zu Meinen grossen Schöpfungs-Zwecken zu benützen!

7. Ehe Ich aber auf die Erklärung der oben angeführten Klagen und Fragen eingehen kann, muss Ich weiter ausholend erst euch wieder Dinge näher ans geistige Auge rücken, welche ihr bis jetzt nur einseitig, das heisst menschlich betrachtet habt, und wo immer noch menschliche Vorurteile bei deren Beurteilung den Ausschlag geben.

8. Bevor wir also den Menschen in seinem Verhältnis zu seinem Nächsten oder Mitmenschen betrachten, müssen wir vorerst fragen: “Was ist eigentlich der Mensch, aus was besteht er denn, und was ist seine Mission auf diesem Erdball?”

9. Dieses vorerst klar begriffen, wird uns dann schon zu einer näheren Beleuchtung der sozialen Verhältnisse des menschlichen Geschlechts behilflich sein! –

10. Sehet, der Mensch besteht, wie ihr wisst, aus drei Dingen, nämlich aus Körper, Seele und Geist.

11. Nun, diese drei Dinge habt ihr alle im allgemeinen so aufgefasst, dass ihr sagt: “Der Körper ist Materie, die Seele ist dem materiell geistig Gebundenen vom Fall des einen grossen Geistes entnommen, und der Geist ist ein göttlicher Funke, der die Seele erheben, vergeistigen und dann diese ebenfalls durch ihre Verfeinerung auch die Elemente des materiellen Körpers auf eine höhere Stufe bringen soll, damit alles nach und nach seinen Stufengang der Vervollkommnung gehen kann, wie es im grossen Schöpfungszweck voraus schon bestimmt war.”

12. Hier in diesen Schlüssen liegt schon der erste irrtümliche Begriff, da ihr nur euren Geist als göttlichen Funken annehmt, der alles veredeln solle, während, hättet ihr nicht immer (oft unbewusst) aristokratische Ideen, welche ihr auf Meine Person anwenden wollt, ihr leicht einsehen und begreifen würdet, dass alles, was geschaffen ist, im Grunde göttlich ist und unendlich sein muss, weil es von Mir abstammt, von Mir ausgegangen ist und zu Mir zurückkehren muss!

13. Der Körper als materielles Werkzeug während eurer Lebensdauer besteht ebenso gut aus den edelsten, erhabensten Elementen Meines geistigen Ichs wie Seele und Geist, nur sind diese Elemente in Materie gebunden gezwungen, nur so sich zu äussern, wie es ihre momentane Organisation erlaubt.

14. Diese feinsten geistigen Elemente, welche die Körper schon im Mutterleibe aufbauen helfen, ringen ebenfalls nach Vervollkommnung, nach Vollendung, prägen ihre Tendenz in der Form des Körpers aus, soweit eine plastische Form ein geistiges Prinzip ausdrücken kann, suchen durch den an sie gestellten Beruf im menschlichen Leben das zu ergänzen, was höhere, göttliche Elemente in der Seele, im Geiste dann weiterführen werden.

15. Sie sind die Handlanger, Mitarbeiter zum grossen geistigen Bau einer vollendeten göttlichen Idee, ebenso wie kein Architekt ein Haus allein bauen kann, sondern tausend Hände braucht; die aber, wohlbemerkt, nicht maschinenmässig, sondern ebenfalls wieder, durch andere Intelligenzen geleitet, den ganzen Bau ausführen helfen.

16. So wirken im Menschen, so in allem Geschaffenen, im starren Steine, im vegetierenden Pflanzen und im sich selbst bewussten Tierreich stets die Formen bildenden Kräfte, tragen zur Veredelung, zur Verfeinerung des Ganzen bei, während die Art und Gattung noch tausend anderen, verschiedenen Einflüssen unterworfen ist, wo die ursprünglich in sie gelegten Fähigkeiten nicht zur Vollendung gedeihen können, weswegen auch überall, trotz des gemeinsamen Geschlechtes und derselben Abkunft, doch wieder ebensoviele verschiedene Resultate entstehen, als Geschaffenes im ganzen Weltraum besteht.

17. Die Seele, als Ableger oder Abkömmling eines grossen gefallenen Lichtbringers, musste vorerst eine ihr angemessene Umkleidung und ferner ein ihr verliehenes höheres, geistiges Prinzip besitzen, welches sie antreibt, ihre Ausbildung nicht allein hier zu vollenden, sondern noch nach Ablegung jeder irdischen Hülle als Basis für eine geistige Welt zu dienen.

18. So ist die Seele des letzten Infusionstierchens wie die des Menschen stets angetrieben, vorerst ihren Lebenszweck hier zu erfüllen, in dem Masse, als die Umkleidung sie dazu befähigt und ein unbewusstes Geistiges, welches ihr unter dem Namen “Instinkt” oder “die Natur” bezeichnet, ihr den Weg zur Vervollkommnung in anderen Formen und andern Verhältnissen anbahnt.

19. Der Geist beim Menschen ist ebenso der nämliche wie beim letzten Stein, nur hat er dort eine geordnetere Organisation vor sich, die seiner eigentlichen Wirkungssphäre nicht so widerstrebt, sondern sogar all seinen Bestrebungen zu folgen geschaffen ist.

20. Es ist also nicht ein geistiger Funke Meines Ich, welchen Ich dem Menschen allein gegeben haben soll, sondern es ist in allem nur göttlicher Funke, und nur dort ein dem Geistigen sich mehr anpassender Leib, welcher der grössten Ausdehnung der geistigen Kräfte ganz entspricht.

21. Sehet, eine einförmige Gegend, ein monotones Leben zeigt euch schon genug, dass “Leben” nur besteht, wo Abwechslung, wo Verschiedenheit ist; denn eben durch das, dass nicht alles auf gleicher Stufe steht, nicht alles in gleichem Schritt fortschreitet, ist (durch) das Leben als anregendes Streben das zu erreichen, was zwar allen bestimmt ist, nicht aber auf jede Art erlangt werden kann!

22. Verschiedenheit ist die Basis des Lebens. Verschieden sind die Welten, verschieden ihre Geschöpfe und verschieden sogar der Weg, den sie zur Vervollkommnung durchgehen müssen. Ohne diese Verschiedenheit wäre kein Leben, kein Bewegen, kein Fortschritt. Nur so, mit dem Keim aus sich stets Neues aber Höheres zu gestalten, konnte eine Schöpfung in die Wirklichkeit gesetzt werden, eine Schöpfung, die erstens ihrem Schöpfer Ehre macht, und auch wie Er eben den Keim der Unendlichkeit in sich tragen kann.

23. So müsst ihr diese ganze sicht- und unsichtbare Welt auffassen, vom feinsten Atom im Weltenraum bis zu Meinem grossen Geisterreich, wenn ihr je begreifen wollt, warum Ich denn das alles und warum Ich es so und nichts anders geschaffen habe.

24. Bei Mir ist nicht annehmbar, dass Verbesserungen, Reparaturen oder Modifikationen je eintreten können; denn sie setzen Fehler, falsche Schlüsse voraus, die bei einem Gott nicht möglich sind.

25. Daher weg mit euren menschlich beschränkten Ideen! Die Welt ist so, wie Ich sie euch beschreibe, wo Ich beinahe tagtäglich ein Schöpfungsgeheimnis ums andere euch aufdecke und erkläre, damit ihr doch einmal einsehen lernt, dass euer Lebenszweck ein ganz anderer ist, als wie ihr ihn herauskonstruieren und auch noch dazu die Mittel so eingerichtet haben möchtet, wie es eurer leiblichen, aber nicht der geistigen Natur und Bestimmung am meisten passen sollte!

26. Ihr seht also, Körper, Seele und Geist sind Träger Meines göttlichen Funkens, und wie in denselben und durch dieselben die Ausdrucksweise verschieden ebenfalls die Menschen wieder verschieden macht, ebenso musste auch bei grösserem Zusammenleben der Menschen diese Verschiedenheit der Fähigkeiten auch verschiedene Berufsgeschäfte hervorrufen, welche sodann im ganzen zum gemeinsamen Leben nötig, in sich jedoch verschiedenartig gestaltet werden mussten.

27. Schon in einem andern Wort sagte Ich euch, dass alles, was geschaffen ist, von den ersten geistigen Atomen an verschiedenes in sich aufnehmend, ebenfalls auch verschiedenartige Äusserungen haben muss.

28. Beim Menschen, der aus allen Elementen seiner Erde zusammengesetzt, als letztes Glied oder “Kompendium” des ganzen Erdballs dasteht, musste diese Vielfältigkeit alles Geistigen noch mehr hervortreten, weil er in der Art der Mitteilung seiner Gedanken und Ideen höher stehend als alles andere, auch die Fähigkeit besitzt, sein Geistiges durchleuchten zu lassen und es verwerten zu können; woher auch die Neigungen zu einer oder der andern Beschäftigung teils durch die Eindrücke der ersten Jugendzeit, teils durch die vorherrschenden Elemente bei der Zeugung als angeerbtes geistiges Gut natürlich ihren Einfluss ausüben und auch im Leben sich geltend machen mussten, was gerade da am meisten geschah, wo die grössten Hindernisse zu deren Befriedigung sich entgegensetzten.

29. So entstand mit den wachsenden Bedürfnissen der Menschen, analog mit dem Streben der Bequemlichkeit und dem Drang der Leidenschaften, eine Menge Gewerbe, um dem Menschen sein materielles Leben so angenehm wie möglich zu machen.

30. Dieses Bedürfnis erweckte in den Menschen die Liebe zu einzelnen Kunsterzeugnissen, welche die andern wieder veranlassten, um eben gemütlich zu leben, ein jeder nach seiner Anschauungsweise sich der Anfertigung des Verlangten zu unterziehen.

31. So entwickelte sich sodann nach und nach der Wettstreit der Bestbefähigten, und aus diesen entstand endlich die verschiedenartigste Klassifikation aller Stände, wo einer mittels des andern gewinnen und gemütlich lebend nur seinen Leidenschaften frönen wollte.

32. Dass bei diesem Wettstreit Übelstände durch die Eifersucht, grössere Befähigung, guten oder bösen Willen, überhaupt durch den Drang aller menschlichen Leidenschaften (Missverhältnisse) entstanden, dass diese wieder auf das soziale Leben der einzelnen einwirkten, wo zwischen Not und Überfluss stets kämpfend und ringend eure ganze jetzige menschliche Gesellschaft herauswuchs, das ist leicht einzusehen, denn nur das zeitliche Leben veranlasste solche Zustände. Nach den moralischen Gesetzen könnte der Niedrigste wie der Höchstgestellte auf Erden von den gleichen Grundsätzen beseelt sein, da die Moral und Meine göttlichen zwei Gesetze für Bauer und König gleich sind.

33. Allein eben weil die göttlichen Gesetze, höher stehend als die irdischen, keinem Wechsel unterliegen, keine verschiedene Deutung zulassen, ebendeswegen sind die aus dem sozialen Leben entstandenen Missverhältnisse oft die Ursache, warum die Menschen Mich dann anklagen, so sie wohlverstanden selbst im allgemeinen daran schuld sind.

34. Es ist wohl richtig, dass das Bauernkind ebenso viele menschliche Rechte besitzt wie ein schon in der Wiege gekrönter Prinz, vor Mir sind beide gleich, jedoch die Fähigkeiten, die in dem einen schlummern, sind oft sehr verschieden von denen des andern, und ein jeder bringt schon ein grosses Stück seiner späteren zu durchlebenden Laufbahn mit auf die Welt, als ererbtes Gut seiner Eltern, wo dann noch das eigene dazukommen wird, um den Besitz entweder zu vergrössern, oder zu verkleinern.

35. Verschieden sind alle geschaffenen Wesen, verschiedenartig ihre zu gehenden Wege, und ebendeswegen auch verschieden die anscheinliche “Glücks- oder Unglücks-Bahn”, die sie verschuldet oder unverschuldet durchlaufen müssen.

36. Wäre nicht hinter diesem materiellen Leben ein grosses geistiges, wäre nicht das moralisch Göttliche Meines Ichs, was allem innewohnt; schon längst wäre die menschliche Natur zum Tier und unter dasselbe herabgesunken, indem der Mensch, stets nur seinen Leidenschaften frönend, alles auf der Erde zu deren Befriedigung ausbeuten möchte.

37. Allein eben weil das Materielle nur zeitlich und oft nur momentan beglücken kann, weil rohe und finster gewordene geistige Elemente nicht mit hohen, feinen sich vereinigen können, und deswegen alles weltliche Glück von kurzer Dauer ist, so ist es die notwendige Folge, dass erstens der Mensch durch Tausende von Missverhältnissen gedrängt, doch einsehen lernt: “Die materielle Welt genügt nicht, es muss eine andere geben!” – Und nachdem er doch trotz allen Leugnens am Ende auch gestehen muss:

38. “Es muss doch einen Jemand geben, Der diese sichtbare sowie die geahnte unsichtbare Welt erschaffen hat”, so dass er gezwungen wird, sich einen Gott zu schaffen, wenn er seinen inneren Drang stillen will, da bei Misszuständen kein weltliches Ding Ersatz geben kann, da der Mensch ein geistiges Produkt und nur auf kurze Zeit in materielle Hülle eingekleidet wurde, um darin als Prüfungsleben das an ihm haftende Gröbere abzustreifen, um höherem Geistigen entgegenzugehen.

39. Alles, was ihr seht, hat geistigen Grund, hat höhere Tendenzen (Ziele) als bloss das flüchtige Leben; eben darum müsst ihr auch alles vom geistigen Standpunkte aus betrachten. Die Jammertöne, welche bis zu Mir erschallen wegen Plagen und Unglücksfällen, zeugen nur von Unkenntnis der menschlichen Verhältnisse, von nicht geregelter Auffassung, inwieweit Materielles, wenn man ihm zu sehr huldigt, nur geistiges Übel hervorrufen kann und muss.

40. Den Trost, dass hinter diesem materiellen Leben ein geistiges ist, haben viele Menschen sich selbst geraubt, weil sie wieder Menschen glaubten, statt Mir, der Ich es sogar für gut fand, auf diesen Erdball Selbst herabsteigend, auch im allgemeinen Rettungs-Prozesse sie nicht zu vergessen.

41. Wenn also Klagen und Vorwürfe kommen, wo Meine Regierung bekrittelt wird, so zeigt es klar, auf welch schwachen Füssen die Ansicht von der Welt, wie sie eigentlich ist, steht.

42. Alle können nicht in gleichen Verhältnissen geboren, alle können nicht mit gleichen Talenten ausgestattet werden; es muss Verschiedenheit herrschen, da eben in der Verschiedenheit das Leben und der Fortschritt liegt!

43. Nebenbei kommt noch dazu, dass auf eurer Erde viele Geister aus anderen Welten die Prüfungsschule zu Erreichung Meiner Kindschaft durchmachen wollen, welche natürlich nicht ohne Mitgabe aus jenen Welten hier ankommen und manchmal für das eine oder andere eine gewisse Vorliebe haben, ungeahnt, dass es einst in besseren und feineren Organisationen von ihnen ausgeübt wurde.

44. Diese, und deren gibt es viele, werden es einst schon erfahren und erklärt finden, warum so mancher geistige, ihnen unbewusste Drang sie stets zu der oder jener Beschäftigung trieb, die zwar materiell war, aber doch unter dieser Hülle viel Geistiges verborgen hatte.

45. Ich als Gott und höchste Liebe schuf die Welt, schuf die einzelnen Sonnen und Erden. Aber diese Liebe darf nicht nach euren Ideen von Liebe beurteilt werden; diese Meine Liebe ist eine ganz andere, welche zu verstehen euch nicht möglich ist, wohl aber sie euch ahnen zu lassen Ich keine Mittel scheue, da nur aus dem Verständnisse dieser Liebe die richtige Beurteilung alles Seienden sowie die Ereignisse eures menschlichen Lebens beurteilt werden können.

46. Meine Liebe ist eine allgemeine in dieser Hinsicht, weil sie nur die grossen Zwecke einer Schöpfung im Auge behalten muss, denen alle anderen sich unterordnen müssen. Liebe, wie Ich sie verstehe, vergisst auch den Wurm nicht und nicht den fühllosen Stein, und noch weniger die grösseren und feiner ausgebildeten Wesen; aber diese Liebe hat andere Gesetze, hat andere Absichten, hat andere Zwecke.

47. Wenn nicht Meine Liebe wäre, wie sie eben ist, so müsste Ich ein Rache-Gott sein, wie Mich bei euch so manche Menschen machen möchten, Ich wäre dann ein strenger Richter, ein unerbittlicher Bestrafer, lauter Eigenschaften, die ihr nach euren Gesetzbüchern erlernt habt; die aber in Meinem Gesetzbuche nicht stehen.

48. Eben aus Liebe verwandle Ich alles Böse, was die Menschen einander antun, in Gutes; eben aus Liebe richte Ich nicht, fahre nicht mit Bannflüchen und Donnerkeilen zwischen streitende Menschen.

49. Die Menschen machen sich die Übel nur selbst, und Mein Geschäft ist kein anderes, als das tröstende Wort aus einer besseren Welt in die Brust der Bedrängten einfliessen zu lassen; wohl ihnen, wenn sie es beachten, was leider selten der Fall ist, daher die Klagen und Vorwürfe, die man Mir macht.

50. Allein deswegen bleibt die materielle Welt wie die geistige doch die gleiche, sie ändern ihre Gesetze nicht, sondern der Mensch bestraft sich nur selbst, der dagegen fehlt!

51. Das was dem Anschein nach unverschuldetes Leiden ist, dieses ist oft, wie bei Krankheiten, eine nötige Medizin, wo im allgemeinen die bittersten am ehesten kurieren; nicht dass Ich sie schicke, sondern Ich könnte helfen, tue es aber nicht, eben weil Meine Ansichten und Zwecke mit den Menschenseelen andere sind, als wie das bedrängte Menschenkind es sich einbildet.

52. Es stirbt kein Mensch, weil Ich es will; es geschieht kein Unglück, weil Ich es will; es wird keiner in armen und keiner in reichen Verhältnissen geboren nach Meiner Idee; alles dieses lasse Ich nur zu. Der Mensch ist frei, und so kann er tun, was er will; er kann sich durch regelmässiges Leben dasselbe verlängern, durch unregelmässiges verkürzen; Glück und Unglück – wenn sie über die Menschen hereinbrechen, aus von ihnen selbst hervorgerufenen verkehrten Anordnungen – sind eine Schule für die Menschheit, wodurch sie (die Menschen) für Mich erzogen werden, so dass es Mir dabei möglich ist, geistig auf sie einzuwirken, das heisst, dass sie endlich doch auch Meine Stimme hören, was zwar früher ebenfalls hätte sein sollen, aber eben nicht geschehen ist.

53. Ob reich oder arm geboren, jeder kann in seiner Stelle “Mein Kind” werden, sich nach und nach reif machen für eine andere längerdauernde Geisterwelt, seine Armut kann ihm zu reichen Geistesschätzen verhelfen, während der Reichgeborene seine materiellen Reichtümer verlieren kann, ohne dass sie durch Geistiges ersetzt werden.

54. Überall finde Ich Mittel, Meinen Zweck zu erreichen. Ich benutze bloss die Umstände, führe sie aber nicht herbei. Dieses überlasse Ich dem Menschen, der so gern sich stolz den “Herrn der Erde” nennt und alles zu regieren und zu unterjochen wähnt, während er selbst gleich einer Windfahne durch alle geistigen Strömungen, die durchs Weltall gehen, unbewusst bald nach dieser, bald nach jener Richtung segelt, stets sein zeitliches materielles Glück suchend, ohne zu bedenken, dass mit dem einen selten das andere – das geistige, länger anhaltende – zu vereinbaren ist!

55. Daher, Meine Kinder, klaget nicht Mich an!

56. Ich bin Der, welcher alle Schuld in den Sand schreibt, nicht flucht, nicht hasst, nicht vergilt, sondern stets bereit war und ist, Balsam auf klaffende Wunden zu streuen. Ich bin nie ein ungerechter Gott gewesen, ebenso wenig ein strenger Vater gegen Meine Kinder!

57. So wie ihr nun seid, habe Ich euch ja nicht geschaffen, sondern zu dem habt ihr euch selbst gemacht. Und wenn Ich jetzt komme und eure Leitung wieder direkt in die Hand nehme, so ist es, weil es Mir zu bunt wird, weil Ich nicht zusehen kann, wie die Menschen sich und ihr ganzes ferneres Dasein so ganz missverstehen und missachten, keinen Glauben, keine Liebe und keine Furcht vor Mir haben. Ich muss nun alle Mittel anwenden, um die Verirrten zum rechten Wege wieder zurückzuführen!

58. Das geistige Element wird zu sehr in den Hintergrund gedrängt, zu sehr vergessen und verleugnet; daher diese Übelstände, Unglücke nach allen Seiten, und wenn dabei so mancher Leidende zu Mir aufschreit, was ein Zeichen ist, dass er wenigstens noch an Mich glaubt, so ist es an Mir, ihm doch mit wenigen Worten zu zeigen, dass sein Leiden nicht von Mir kommt, sondern dass, will er Trost für diese Plage haben, er solchen nur bei Mir finden kann!

59. Daher eben auch dieses Wort; denn so manches könnte sich ereignen, was die im Anfang angeführten Vorwürfe auch von euch zu hören Veranlassung geben könnte, und damit dieses nicht geschehe, damit ihr, ehe ihr den Mund zum Klagen aufmacht und eure Stimme zu Mir erhebt, ihr doch bedenken möget, wer anzuklagen ist, Ich, der ewigliebende Vater, oder er, der nur nach der Sättigung seiner Leidenschaften drängende, verirrte Mensch!

60. So nehmet dieses Wort, und es wird euch wieder einen ruhigen Blick in das wirre Getriebe der Menschen selbst machen lassen! Amen!

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Secret of Life 22… Jesus explains the human Life

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
Secrets of Life Chapter 22 from January 14th, 1875

Thus says the Lord…

1. Many times the plaintive sound has reached My ear, coming from a person who accused Me of injustice, of harshness because his Life and the events determining it had not turned out according to his beliefs, hopes and desires.

2. Often I have heard the entreaty of an oppressed soul as, battling with all the misery of human life, driven by the greatest pain, it calls out: “But Father and Lord, what have I done for You to persecute me with all possible tribulations, while showering others with good fortune abundantly without knowing why they have actually deserved it!”

3. Thus and in a thousand other ways complaints are raised against My fairness, against My words saying that I am Love and unable to punish, etc. Against Me, as an implacable judge, a strict but not loving Father, complaints are raised which on the surface, according to human concepts, even seem to be justified.

4. So let us look closely at these complaints and accusations, and also discuss the question as to why there are in human society so many stations, professions and trades, why there are in the human heart so many inclinations towards one or the other calling. Since I have explained to you often enough the spirit-life after death, I will also solve for you these questions relating to the human life so near you. You will then, firstly, stop accusing Me and, secondly, you will realize what the goal of human Life is, just as it is and not as you would like to design it.

5. It was always that which he could least understand which inspired most to carry out investigations. Searching in the distance, he spent time and effort to elucidate that which could really have found its solution in his closest proximity.

6. This applies also to human social life, to the mutual relationship of people with one another, where conditions have arisen which, although I did not make them, I certainly foresaw and allowed, but always with the proviso to use everything for My great purpose of creation!

7. Before I can proceed with the explanation to the above mentioned complaints and questions, I must go far back and bring again closer to your spiritual eyes things, which so far you have regarded only from a one-sided, that is human, viewpoint, where human prejudice still turns the scale when judging the same.

8. Prior to considering man in his relationship to his fellowman, we have to ask: “What actually is man? Of what does he consist? And what is his mission on this earth globe?”

9. This, for the time being clearly understood, will help us to more closely elucidate the social conditions of the human race.

10. As you know, man consists of three things, namely, of body, soul and spirit.

11. Well, this is how you have on the whole grasped these things, when you say: “The body is matter, the soul is taken from the materialspiritual, bound because of the fall of the one great spirit, and the spirit is a divine spark, which is to elevate and spiritualize the soul. The latter, in turn, through its refinement will bring also the elements of the material body onto a higher level, so that everything can gradually proceed on its gamut of perfection, as it had been decreed in advance in the great plan of creation.”

12. In these conclusions already lies the first erroneous concept, since you only consider your own spirit as endowed with the divine spark that is to ennoble everything. For, had you not always (often unconsciously) aristocratic ideas, which you want to apply to My person, you would easily realize and understand that everything created is fundamentally divine and must be infinite since it is descended from Me, has originated from Me and must again return to Me.

13. The body, a material tool during your life span, is composed of the same noblest, most sublime elements of My spiritual self as are soul and spirit. However, these elements are bound in matter and coerced to manifest only in the manner allowed by their momentary arrangement.

14. These most subtle spiritual elements, which help in the building of the bodies already in the womb, also struggle for perfection, completion. Expressing their tendency in the form of the body, in so far as a plastic (well-defined) form can express a spiritual principle, they seek, through their calling in human life, to supplement what higher spiritual elements in the soul will then develop further spiritually.

15. They are the helpers, the collaborators in the great spiritual building of a perfected divine idea; just as no architect can build a house on his own, but requires a thousand hands which, however, mind you, do not work in a machine-like manner, but which likewise, again directed by other intelligences, help to execute the entire edifice.

16. Thus it is always the formative, creative forces which work in man, as well as in everything created: in the inert rock, the vegetating plant and the animal kingdom endowed with self-awareness, which contribute towards the ennoblement, the refinement of the whole. On the other hand, the kind and species is still subject to a thousand other diverse influences where the capabilities originally bestowed on them cannot reach perfection. And so everywhere, despite the common gender and origin, the end results will be as diverse as there are created beings in the entire space of creation.

17. The soul, as an offshoot or descendant of a great fallen lightbearer, first had to have an appropriate envelopment and, furthermore, a higher spiritual principle implanted into it. This drives it to not only complete its education here but to serve, after the shedding of any mortal envelopment, as the basis for a spiritual world.

18. Therefore, the soul of the smallest infusorian, just as that of man, is always urged to first fulfill its life’s purpose here, in keeping with its envelopment and an unrealized Spiritual which you call “instinct” or nature”, which opens the way to perfection in other forms and under other conditions.

19. The spirit in man is the same as that in the last rock, but there it is confronted with a more orderly organization, which does not oppose its actual sphere of action so much, but is even created to follow it in all its endeavors.

20. Thus it is not true that man alone was endowed with a spirit-spark of Myself, for the divine spark is in everything, only there the body is more adapted to the Spiritual and completely conforms to the greatest expansion of the spiritual forces.

21. Look, a monotonous landscape, a boring life, shows you sufficiently that “life” exists only where there is change, diversity. For by the very fact that not everything is on the same level and progressing at the same pace, life is a stimulating endeavor to attain that, which, although destined for all, cannot be achieved in every imaginable way.

22. Diversity is the basis of l9ife; diverse are the worlds, diverse their beings and diverse even the road they have to walk to perfection. Without this diversity, no life, no movement, no progress are possible. Only with the germ to form always something new but superior, could a creation be effected, a creation that redounds to its Creator’s honor and which, like He, can carry the germ of infinity within it.

23. Thus you have to grasp this entire visible and invisible world, beginning with the smallest atom in cosmic space and ending with My great spirit-realm, if ever you wish to understand why I created all this, and why I created it thus and not otherwise.

24. With Me. it is unthinkable that improvements, repairs or modifications could ever occur, for they are a consequence of errors, wrong conclusions, which are impossible with God.

25. Therefore, let go of your humanly limited ideas. The world is as I am describing it to you, almost daily uncovering for you one secret of creation after another. Thereby you may learn to realize that your life’s purpose is totally different from the one you try to construe, wishing even for the means to effect this in conformity with your physical, but not your spiritual nature and destiny.

26. So you see, body, soul and spirit are carriers of My divine spark. And as the diverse manner of expression in and through the same again makes mankind diversified, so also with the increased contact among people this diversity of capabilities must bring about diverse professions and trades which, on the whole necessary for a communal life, needed diverse arrangements.

27. In another word I have already told you that everything created, beginning with the first spiritual atoms, absorbs various substances and must, therefore, manifest in various ways.

28. In man, who, composed of all the elements of this earth, represents the last member or “compendium” of the whole earth globe, this diversity of all that which is spiritual must be even more pronounced. For he, in the manner of communication of his thoughts and ideas superior to everything else, is also capable of letting his own spirituality shine through and make use of it. Hence also the inclination for one or the other occupation, partly through the impression from early youth, partly through the elements prevailing as inherited spiritual possession during the act of procreation. These naturally exert their influence and were bound to show their influence also in life, which happened mostly where the greatest obstacles to their gratification arose.

29. Thus, with the growing demands of people, analogous with the striving for comfort and the urge of passions, a great number of occupations came into being, meant to render man’s material life as pleasant as possible.

30. This need aroused in people a love for individual artifacts, and they, for the sake of a pleasant life, in turn inspired others to comply with the demand for their making, every one in accordance with his perception.

31. So, gradually, there developed competition among the gifted and out of this grew the most diversified classification of all ranks, where everyone tried to win with the help of the other, so as to live comfortably and gratify his passions.

32. It is easy to see that with such competition, abuses occurred through jealousy, greater ability, good or evil intentions, in short, through the pressure of all human passions. They in turn had their effect on the social life of the individual where, always battling and struggling between want and plenty, your whole present human society grew up, for it was only the temporal life that caused such conditions. According to the moral laws, the lowest and the highest ranking person on earth could be inspired by the same principles, since ethics and My divine two laws are alike for both peasant and king.

33. However, since the divine laws, which are higher than the earthly laws, are not subject to change and do not allow various interpretations, the very incongruities arising from the social life are often the reason why people accuse Me, when they themselves, mind you, generally speaking, are at fault.

34. It is true that the peasant child has as many human rights as the prince crowned already in the cradle. In My eyes both are equal, but the abilities dormant in the one are often very different from those of the other, and each brings a great deal of his future life’s course with him into the world as a possession inherited from his parents. Added to this will be his own part, to either his advantage or disadvantage.

35. Different are all created beings, diverse the paths they have to walk, and for this very reason also diverse the apparent “course of luck or ill luck”, which they have to experience either through their own fault or through no fault of their own.

36. If behind this material life there were not a great spiritual one, if there were not the morally divine of Myself, which is inherent in everything, human nature would have sunk long ago to the level of the animal and below the same. For man, always only gratifying his passions, tried to exploit everything on earth for their appeasement.

37. However, material things can only give temporal, and often only momentary, bliss because spiritual elements that have become coarse and dark cannot unite with sublime, subtle ones, so that all worldly happiness is of short duration. And so man, driven by thousands of calamities, of necessity comes to realize: “The material world is not sufficient, there must still be another one”, and in the end, despite all his denials, he has to confess:

38. “There must be someone who created this visible, as well as the surmised invisible, world,” so that, if he wants to still his inner urge, he is forced to create his own God. For in adversity no worldly thing can serve as a substitute since man – a spiritual product – was only for a short time clothed in a material envelopment in which to shed, during his trial-life, the coarseness still clinging to him, so as to advance to higher spiritual things.

39. Everything you see has a spiritual basis, higher aspirations than merely the transient life. For this reason you must consider everything from a spiritual viewpoint. The sounds of wailing reaching Me because of afflictions and accidents only bear witness to the failure to understand the human conditions, to a misunderstanding as to how far the material, if one believes too much in it, can and must only call forth spiritual evil.

40. Many people have deprived themselves of the solace of a spiritual life beyond this material one. They believed in people instead of in Me, who even deemed it fitting, personally descending to this earth globe, in the universal process of salvation not to forget them, too.

41. Therefore, when complaints and remonstrations occur, criticizing My role, it shows clearly on how weak a foundation the opinion about the world as it really is rests.

42. All people cannot be born in the same conditions; all cannot be endowed with the same talents. There must be diversity, since in that very diversity there is life and progress.

43. Moreover, many spirits from other worlds want to absolve the probation school to become My son on your earth. Naturally they do not arrive here without an endowment from those worlds and sometimes they have a certain preference for one thing or the other, not knowing that it had once been applied by them in better and more refined organizations.

44. These spirits, and there are many, will one day in the future find out and have it explained to them why many a spiritual urge, of which they were unaware, always drove them to this or that occupation which, though material, had much Spiritual hidden under this cover.

45. I, as God and Supreme Love, created the world, created the individual suns and earths. But this love must not be judged according to your ideas of love. This love is a totally different one, which you cannot possibly understand. Nevertheless, I shun no means of giving you a foreknowledge of it, since only from the cognition of this love, all that exists, as well as the events occurring in your human life, can be properly evaluated.

46. In this respect, My love is universal since it must only pursue the great purposes of a creation to which all others have to submit. Love, as I understand it, forgets neither the worm nor the senseless stone and even less the larger and more finely organized beings. But this love has other laws, other intentions, other purposes.

47. Were My love not as it is, I would have to be a vengeful God, as so many people among you would like to make Me, a severe judge, implacable when dealing out punishment, all attributes which you have learnt in your law books, but are not found in My law book.

48. It is precisely out of love that I transform all the evil that human beings do to one another into something good. Out of love I do not judge, do not fling any anathema or thunderbolt between quarreling people.

49. They create their own evil, and My concern is only to let the comforting word from a better world flow into the heart of the oppressed. Happy those who take heed, but this unfortunately is rarely the case; that is why these complaints and recriminations are made against Me.

50. However, for all that the material, as well as the spiritual world remains the same. They do not change their laws, but the human being offending against them only metes out his own punishment.

51. That which on the surface is undeserved suffering is often, as in illnesses, a necessary medicine where, generally speaking, the most bitter medicines are the most effective. Not that I send them, for I could help. But I do not do it because My views and My purpose concerning the human souls differ from those existing in the imagination of the oppressed human child.

52. No human being dies because I will it, no disaster occurs because I will it, no one is born poor and no one in rich circumstances according to My idea. All this I merely allow. Man is free and can thus do as he likes. Through an orderly life he can live longer, through a disorderly life, he can shorten it. Both fortune and misfortune, coming over people through their own wrong decisions, are a school for mankind where they are educated for Me, so that I can thereby spiritually influence them, that means that finally they listen to My voice. This is something which also ought to have happened sooner, but did not happen.

53. Whether born rich or poor, everyone in his station in life can become “My child”, gradually maturing for another, more enduring, world of the spirit. His poverty can help him gain rich spiritual treasures, whereas the one born rich can lose his material riches without being compensated by spiritual ones.

54. Everywhere I find means whereby to attain My ends. I merely use the circumstances, without creating them. This I leave to man, who loves to proudly call himself the “lord of the earth” and fancies to rule and subjugate everything, while sailing like a weather-vane through all the spiritual currents flowing through the universe, soon unawarely drifting in this, soon in that direction, who is always seeking his temporal material happiness, while disregarding the fact that it can rarely ever be reconciled with the other, which is the more enduring spiritual bliss.

55. Therefore, My children, do not accuse Me!

56. I am He, who writes all the sins into the sand, who neither curses nor hates or is vengeful, but who has always been, and still is, ready to pour balm on gaping wounds. I have never been an unjust God, no more than a strict Father towards My children!

57. As you are now, I did not create you, but you have made yourselves what you are. And if I now come and take over your guidance personally, it is because things are going too far; because I cannot stand by watching as mankind, totally misunderstanding and disregarding themselves and their whole future existence, are without faith, love and fear before Me. I must now apply all the means available to lead back the lost to the right road.

58. The spiritual element is being pushed too far into the background, is too much forgotten and denied. That is why all these abuses, disasters in every direction. And when many a sufferer cries out to Me, a sign that he at least still believes in Me, it is up to Me to show him with few words that his suffering does not come from Me, but that, if he wants solace for this tribulation, he can find it only with Me.

59. That is why this word, for many a thing might occur which would cause the first-mentioned accusations to be heard also from you. In order to prevent this and so that you, before you open your mouth to complain and raise your voice to Me, you may consider who is to be accused, I, the ever-loving Father, or he, the straying human being, who only strives for the gratification of his passions!

60. So accept this word, and it will again let you take a tranquil glance into the chaotic bustle of mankind itself. Amen.

Lebensgeheimnis 21… Leben aus der Sicht der Liebe – Secret of Life 21… Life in the Light of Love

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flagge de  21. Leben aus der Sicht der Liebe

Leben aus der Sicht der Liebe
Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Lebensgeheimnisse – Kapitel 21 vom 19. März 1873
So spricht der Herr…

1. Schon mehrere Worte habe Ich euch gegeben über dieses Thema, und von verschiedenen Seiten wurde euch gezeigt, was Leben ist und was “Leben” heisst, und doch gibt es noch viele Seiten, von wo aus das Leben betrachtet eine aufmerksame Beobachtung verdient, um am Ende wieder weiter fortzurücken und einen Schritt vorwärts zu machen in der Erkenntnis dessen, was Leben heisst, und wie eben dieses Leben sicht- oder unsichtbar nur Mein eigenes geistiges Ich vorstellt, wie es, wenngleich mit verschiedenen Mitteln und auf verschiedenen Wegen, wieder alles zu Mir zurückführen muss!

2. In dem “Geister und Welten-Leben” (Lebensgeheimnisse 7 und 8) habe Ich euch gezeigt, wie nach und nach jedes gebundene Leben stets sich frei machend zu höheren Stufen drängt, habe euch dadurch bewiesen und begreiflich gemacht den Ursprung und Anfang des Geister und Welten-Reiches sowie das notwendige Ende des letzteren.

3. Ich habe euch in jenem Wort einen tiefen Einblick in Meine Schöpfungsgeheimnisse gewährt, und doch fehlt noch ein anderer Faktor, der vielleicht bei Betrachtung der verschiedenen Widersprüche in Meiner Schöpfung mit Meinen Worten, die Ich einst gegeben und auch heute euch noch zukommen lasse, sich vereinbaren lässt; nämlich die Erklärung wie der Satz “Gott ist die Liebe” mit den verschiedenen eben dagegen zeugenden Widersprüchen in der sichtbaren Natur zusammengereimt werden kann!

4. Dieses nun euch noch näher zu beleuchten und fasslich zu machen, soll der Zweck dieses Wortes sein, damit ihr noch klarer erkennen möget, dass Meine Worte wirklich Worte eines Gottes, eines höchsten Schöpfers und ewig liebenden Vaters sind!

5. Sehet, Ich habe euch gesagt in dem vorigen Worte, dass in der Materie überall nur gebundene Geister, Ableger Meines eigenen göttlichen Ich, die ganze sichtbare Schöpfung ausmachen, und dass eben nur diese Geisterpartikel der Haupt-Bestandteil und die Hauptsache in dem Bestehenden sind; das Materielle aber nur Nebensache oder nötige Überkleidung ist, um einzelne Geistesteile im ganzen Universum zu wie für sich selbst bestehenden abgeschlossenen Wesen zu machen!

6. Dieses ist der erste Schöpfungsgrund gewesen, warum alles geschaffen wurde; der zweite Grund aber: dieses Erschaffene einem allgemeinen Zweck unterzuordnen, und ein geistiges “Warum” festzustellen, weswegen eben alles so in Materie eingekleidet wurde, deshalb auch der ewige Drang eines jeden Bestehenden, sich zu verändern, – aus der Gefangenschaft sich zu befreien, und in höhere Stufen aufzusteigen, wo mehr Freiheit, mehr geistiger Genuss möglich und auch erlaubt ist!

7. Daher auch das Drängen und Treiben in allem Geschaffenen, seine Form zu zerbrechen und unbewusst einer besseren Existenz entgegenzueilen!

8. Dieses Bestreben und Drängen ist es nun, welches sich als Leben kundgibt, und welches, wo es auftritt, eben deswegen die drei Schöpfungs-Phasen (Abschnitte) in sich birgt, das heisst Entstehen, Bestehen und Vergehen.

9. Durch diese Drei-Einigkeit, welche auch Meine eigentliche wesentliche Dreiheit entsprechend ausdrückt, in Liebe, Weisheit und Göttlichkeit, und ebenfalls in jedem geschaffenen Wesen enthalten ist, und zwar unter der Form von Geist, Seele und Körper, durch diese drückt sich und manifestiert (offenbart) sich das Leben als sichtbare Tätigkeit, die Meiner Schöpfung erst das sichtbare Siegel aufdrückend beweist, dass ein höheres Wesen als alle Geschaffenen es sein muss, das nur auf diese Weise Sich Selbst Seinen Wesen (Geschöpfen) verständlich machen kann, und nur durch sichtbares Leben das unsichtbare Geistige begreiflich und fasslich machen will allen Wesen, denen es Vernunft, Verstand und Herz gegeben, um zu begreifen, von woher sie gekommen sind, warum sie da sind, und was der Zweck ihres Daseins und das Ziel ihres Lebens, ob materiell oder geistig, sei!

10. Nun, nachdem dieses Leben aber, wie Ich es euch gezeigt habe, von Mir ausgegangen ist und wieder zu Mir zurückführen soll, so müssen doch auch alle sichtbaren Erscheinungen desselben einen gerechten Zweck, ein geistiges “Warum” haben, warum gerade so und nicht anders, welches Warum den aufmerksamen Beobachter in Meiner Schöpfung zu manchen Irrschlüssen führen kann, und auch schon oft geführt hat!

11. Diese Irrschlüsse nun zu enträtseln und das scheinbar Unharmonische in Harmonisches wieder aufzulösen, sei der Zweck, warum eben dieses Wort wieder den Titel “Leben” trägt, weil eben dieses Wort weder in seiner Tiefe noch Ausdehnung und Bedeutung von euch begriffen worden ist, woran Mir liegt, da der Zeitpunkt nahe ist, wo Ich in Meiner Schöpfung keine Finsterlinge, sondern helle geistig sehende Wesen haben will, die Mich und Meine Schöpfung verstehen sollen; darum falle auch der Schleier von dem anscheinlich Unenträtselbaren, und es verschwinde wieder eine Decke, die bis jetzt über euren geistigen Augen gehangen hat. –

12. Sehet, Meine Kinder, als Ich die Welt oder das ganze Universum erschuf, so war Mein Zweck mit dem Binden von Geistes-Partikeln nicht allein der, dass diese durch den in sie hineingelegten Drang die Materie bloss verändern sollen, um eine bessere Existenz zu erhalten, nein! Sondern während die gebundenen Geister zur Vergeistigung der Materie beitragen müssen, sollten auch sie selbst durch eine andere geistige Schule sich zur nächsten Stufe vorbereiten, sollten durch Leiden, Entbehrungen, Kämpfe aller Art geschult werden, um nicht allein die Materie zu einer besseren Stufe vorzubereiten, sondern vorerst sich selbst geistig zu stärken, und so Dem sich zu nähern, der – das Symbol aller höchsten Geistes-Eigenschaften, als Liebe, Demut, Gnade, – ihnen in allem vorangegangen ist, und auch noch durch das Darniedersteigen auf diese kleine Erde als winziger Erdenmensch, Sich den niedrigsten Verhältnissen unterziehend, doch im Niedrigsten und in der grössten Schmach den höchsten geistigen Charakter eines Gottes bewiesen und mit Seinem Erdentode und Auferstehen sogar besiegelt hat!

13. Alles, was Mir in Meinem Erdenleben zugestossen ist, von Geburt bis zum Kreuze; Meine Lehre, Meine Leiden und Meine Kämpfe, Meine Liebe und Meine Demut, Meine Gnade und Mein Verzeihen und Vergessen aller Meiner Macht, Meine namenlose Geduld mit den verirrten Menschen, alles dieses war in entsprechender Weise in jedes kleinste Geistes-Partikel gelegt. Und was Ich als Beispiel auf Erden erlebt, gelitten und erkämpft hatte, das war schon längst eben in jeder Kreatur, in jeder Materie, wo immer ein Funke von Mir verborgen lag, bestimmt, damit auch das kleinste GeistesAtom konsequent mit seinem grossen Schöpfer die nämliche Laufbahn durchmache, die einst den Geist über die Materie erheben soll, und so triumphierend von Stufe zu Stufe aufsteigend tatsächlich beweise, dass, wie es nur Gesetze für die Materie, Gesetze der Abstossung und Anziehung, gibt, es auch Gesetze, moralische, hohe, geistige, gibt, die in Meinem Ich begründet, Mein eigenes Wesen und das Bestehen alles Geschaffenen ausmachen.

14. So seht ihr den im Gestein gebundenen Geist, dessen erstes Prinzip die Ruhe wäre, durch den Einfluss der Elemente, durch Einfluss der Tier und Menschen-Welt aus seiner Ruhe vertrieben, ihr seht, würdet ihr es begreifen können, auch seine Leiden, sein Sträuben gegen alles Fremde, sich stets wehrend, bis er dem Drange doch folgen muss, und während durch Licht, Wärme und Nässe seine Überkleidung stets in vibrierendem Zustande das Bestehende verändert, und so seine Form zerbricht, dem Geiste, wenngleich oft gegen seinen Willen zu dem verhelfend, was ihm allein nötig und was ihm als Lebensprinzip angewiesen ist.

15. Wie im Steine oder in der festen Materie ebenso im Pflanzenreich, wo das pflanzliche Leben des in der Pflanze wohnenden Geistes ebenfalls durch allerlei Umstände dazu veranlasst wird, seine eigene Geistes-Existenz durch Leiden und Kämpfe zu befestigen.

16. Denn ihr wisst es nicht, wenn ihr eine Pflanze aus der Mutter Erde grausam reisst, oder einen Baum umhauet, oder einer Pflanze den schönsten Schmuck, ihr Bräutigamsleben, die Blume nehmt, ob nicht der Pflanzengeist in seinem höchsten Wonneleben gestört auch ein Weh empfindet, als wie wenn euch etwas Unangenehmes widerfährt.

17. Könntet ihr mit geistigen Augen die geistige Welt erschauen, ihr würdet vor manchem mit Schaudern zurückbeben, wie viele Grausamkeiten ihr vernünftig sein wollende Menschen oft verübt, die eben eine niederer gestellte Existenz mit Stillschweigen ertragen muss, weil keine Sprache ihr gegeben wurde, um durch Töne Freud und Leid auszudrücken.

18. Sehet den ewigen Kampf der Elemente mit dem harten Gestein, das Leben der Pflanzen und das Leben der Tiere, die ebenfalls geistige Funken in sich bergen; alle müssen kämpfen, müssen leiden, und nicht allein der oberflächliche Mensch hat das Recht sich zu beklagen, dass dieses Erdenleben ein Leben voll Trug und Täuschung ist, und dass es oft nicht der Mühe wert sei zu leben, bloss um zu leiden!

19. Die Tierwelt, die von euch so mit Füssen getretene Tierwelt, leidet oft bei weitem mehr als ihr, und leidet oft, nicht bloss durch Gesetze der Natur, welche zu ihrem Fortschreiten auch Leiden und Kämpfe in ihr kurzes Leben hineingewoben hat, sondern meist unschuldig durch das, was der Mensch ihr antut, und wogegen eure Sklaventyrannei und sonstiger Despotismus (Gewaltherrschaft), den ihr überall entfernen wollt, bei weitem an Herzlosigkeit übertroffen wird!

20. Dem Tiere sind neben seinen eigenen Feinden, durch die es, ihnen zur Nahrung dienend, auf eine höhere Stufe gehoben wird, nebenbei auch Eigenschaften gegeben worden, die zur Fortpflanzung und Erhaltung einer Gattung nötig sind; dieses ist das Muttergefühl, die Liebe zu ihren Jungen, die Liebe für ihr natürliches und künstliches Haus, eine Liebe, die bei den Tieren durch die Natur geboten, bei euch Menschen durch eure sittliche Stellung ebenfalls bedingt sein sollte, jetzt aber beinahe auf Null herabgesunken ist, wo so manches dumme Tier den sich gescheit dünkenden Menschen beschämen könnte!

21. Und sehet, eben diese Liebe, Liebe als göttlicher Funke aus Mir ausgegangen, sänftet das Tier gegen seine nächste Umgebung, lässt einen Lichtstrahl der Freude, des Wohlbehagens in die kleine Tier-Seele fallen, damit auch sie, nicht allein dem Nahrungs- und Erhaltungstriebe folgend, noch ein höheres geistiges Vergnügen kennt, welches nicht an Materie, sondern Geist an Geist bindet.

22. Wenn dem Tier seine Brut, seine Wohnung vernichtet wird, betrachtet seine Ängstlichkeit, seinen Schmerz, sein unruhiges Umherirren; betrachtet es und schämet euch, dass ihr selbst so oft mit grosser Unbarmherzigkeit solchen Akt der Grausamkeit vollführt, weil ihr euch “Herren der Welt” glaubt!

23. Wenn Ich solche Dinge zulasse und nicht strafe, wie sie es verdienten, so ist es eben, weil diese Leiden, so herb und bitter sie sind für die stumme Kreatur, doch zur Stärkung ihres Seelen und Geisteslebens beitragen müssen.

24. Auch das Tier findet sein Leben nicht auf Rosen gebettet!

25. Freilich soll euch dieses nicht das Recht geben, deswegen das Tier zu quälen, sondern ihr sollt als Stärkere die Schwächeren beschützen und nicht, von ihrer Schwäche Missbrauch machend, oft euch die Zeit vertreibend mit unnützem Morden bei Jagden und qualvollem Füttern, Mästen usw. zur Lust eures Gaumens, einem unschuldigen Wesen sein Leben verbittern, das ihr ihm nicht gegeben, und also auch nicht das Recht habt, dasselbe ihm zu nehmen!

26. Ihr Menschen solltet euch erinnern, dass Ich so nicht die Welt erschaffen habe, wie ihr sie jetzt vor Augen habt, nein! In den ersten Zeiten lebte der Mensch in Harmonie mit der Tierwelt; das Tier sah nicht seinen Feind in dem Menschen, und der Mensch brauchte das Tier ebenfalls nicht zu fürchten; aber jetzt, wo die Menschen auch dem Tiere gegenüber das Vertrauen in Misstrauen verkehrt haben, jetzt tragen sie auch die Folgen davon!

27. Das einstige Paradies bestand eben in der Einigung der ganzen geschaffenen Welt, als immerwährendes Dankgebet zu Mir; und den Misston des Eigennutzes, des Hasses und der Rache hat nur der Mensch selbst in sie hinein gepflanzt, weswegen er auch nicht mehr Herr der Welt, sondern die Welt sein Herr geworden ist!

28. Die ihm drohenden Gefahren, die Aufgabe, sein eigenes und das Leben seiner Familie zu beschützen, genügten dem Tierreich als Schule, um aus der Lethargie der Ruhe geweckt zu werden. Es war nicht nötig neben Meinen Lebensgesetzen, dass ihr Menschen noch andere Grausamkeiten hinzugefügt habt, um das so schon scheinbar weit unter euch gestellte Tier noch mehr in seinem eigenen Leben zu verletzen und zu plagen.

29. Allein, wenngleich dieses stumme Dulden und Leiden der Tierwelt doch in Bezug auf sein geistiges Fortschreiten ihm zum Vorteil gereicht, so ist auf der andern Seite eben gerade dieses euer Gebaren, eure Grausamkeit und Fresslust, die grösste und erste Ursache, weswegen ihr Herren der Welt sein wollende Menschen in tausend Fällen weit hinter der Tierwelt zurücksteht, und auch durch Aneignung einer Masse nicht in eure Organisation hinein gehöriger Elemente euer Leben verkürzt, Krankheiten und Leiden heraufbeschwört, von denen eben das so verachtete Tier keine Ahnung hat und es als Triumph eurer Weltherrschaft euch ganz allein überlässt, damit auch ihr durch selbstverschuldete Fehler wieder abbüssen müsst, was ihr so mutwillig an Grausamkeiten an allem unter euch Stehenden verübt habt!

30. Nehmet nur alle diese Tiere, die euch nützen, für euch arbeiten, oder welche ihr als notwendige Nahrungsmittel für euren eigenen Bestand nötig glaubt, welch herzloses Gebaren zeichnet da den “Herrn der Erde” aus!

31. Wie lohnt er die willige Dienstfertigkeit derjenigen Tiere, die er eben darum in seinen Bereich gezogen hat, weil ohne ihre Kräfte er nichts oder sehr weniges ausrichten könnte?!

32. Sehet das Pferd, den Ochsen, das Schaf usw., welch trauriges Schicksal hat nicht ersteres, wie leidet es oft stumm unter brutaler Hand Misshandlungen als Ersatz für Herleihung seiner ihm zu Gebote stehenden Kräfte?

33. Wo ist da die Sittlichkeit des Menschen? Wo ist eine ähnliche Grausamkeit im menschlichen Leben? Zwischen Tieren selbst existiert sie nicht!

34. Der Ochse, der euren Pflug zieht, euch zu Brot und Nahrung verhilft, euch gutwillig eure Lasten zieht, was ist seine Belohnung? – Spärliches Futter, um endlich noch von euch aufgezehrt zu werden!

35. Ihr nennt die Menschenfresser Kannibalen, und was seid ihr denn mehr, ihr zivilisierten Städte- und Dorfbewohner?

36. Wie geht ihr mit den andern Tieren um, welche ihr zu eurer Nahrung auserkoren habt, und zwar nicht zur notwendigen, sondern vielmehr zum künstlichen Gaumenkitzel!

37. Wie herzlos geht ihr bei der Fütterung derselben, wie herzlos beim Verkauf mit ihnen um!

38. Taub für eure Ohren erschallt der Angstschrei eines geplagten Tieres; ihr, nur eure Fress- und Gewinnbegierde im Auge haltend, vergesst, dass auch das Tier Schmerz empfindet, dass es von Mir geschaffen wurde zu anderem Zweck, als gerade nur zu dem ihr es gebrauchet!

39. Sehet, so ist die grosse Leidensschule, die Ich einst als Beispiel Selbst auf eurer Welt erduldete, symbolisch, je nach der Gattungsstufe der geschaffenen Wesen, eingewebt in ihrem Leben; und wenn Ich geduldig zusehe, wie dieses alles geschieht, wie Tausende von Tieren noch weit vor ihrer Bestimmung schon aus dem Weltleben entfernt werden, als Meine gesetzliche Dauer es bestimmt hatte, so ist es der Grund, weil Ich doch wieder aus allen Verirrungen des menschlichen Geschlechtes einen geistigen Nutzen für Meine minder begabten Wesen ziehen kann, und die Strafe oder Entgeltung nur auf euch selbst zurückfällt, wo dann auch ihr als Menschen das erlebt, was ihr den unschuldigen Tieren bereitet habt, und so eine Welt voll Leiden und Kämpfen, voll von Begierden und Entbehrungen euch selbst bereitet, welches natürlich eben das Verkehrte oder Entgegengesetzte ist von dem, was ihr gehofft und zu erlangen gestrebt habt!

40. So zieht sich der Faden durch Meine ganze Schöpfung, welcher allen Geschaffenen durch Leiden, Kämpfen, Entbehren und Erlangen den geistigen Weg zeigt, mittels welchem nur allein geistiges Leben und geistiger Fortschritt bedingt werden kann!

41. Ruhe als Glückseligkeit sucht der gebundene Geist in der gefesteten Materie; Ruhe und ruhiges Nachgehen seinem Erhaltungstriebe sucht das Tierreich, und Ruhe und gemütliches Behagen in seinen tierisch körperlichen Befriedigungen sucht der Herr der Erde, der Mensch!

42. Aber ein hehres, grosses Gesetz der Geisterwelt, das Ruhe nur mit Tod und Nichtsein vergleichen würde, stört fortwährend diese Ruhe, regt fortwährend an zum Kampfe, zum Streben gegen fremde Eindringlinge, und dieses Anstreben ist das geistige Leben, das eben die von Mir in die ganze Schöpfung hinausgestellten Geister-Partikel Meines Ich wieder zur Umkehr, zur Verbesserung ihres Seins, zur Vervollkommnung zwingt!

43. Wie Ich einst zu Adam sagte: “Im Schweisse des Angesichts sollst zu dein Brot verdienen” (î 1 Mose 3,19), was so viel sagen will als:

44. “Die Ruhe, welche Ich dir geben wollte, hast du nicht verstanden, hast sie statt zum Leben zum Tode deines geistigen Ich benützen wollen; diese Ruhe soll dir genommen werden, auf dass dein geistiges Ich nicht verdorre unter dem Wuste von tierischen Leidenschaften, und kämpfend und leidend sollst du erst erringen, was, frei aus Meiner Hand dir gegeben, du verschmähtest und es missverstanden hast! (Siehe in “Kennzeichen der Zeit” den Abschnitt über “die Arbeit”)

45. Und wie die Welt, so wie sie nun ist, nur durch die Leidensschule für euch Menschen ebenfalls zu etwas Besserem führen kann, und diese also nötig ward, so war und ist es auch beim Tierreich eine eigene Lebensperiode, welche je nach Umständen dem einen oder dem andern mehr zu dulden und zu leiden auferlegte, je mehr es befähigt sein sollte, eine geistig höhere Stufe zu erlangen.-

46. Was die Ausschreitungen und Grausamkeiten der menschlichen Rasse gegen das ihm unterstehende Tierreich betrifft, so ist es damit Schritt für Schritt mit dem Verfall seiner eigenen geistigen Würde gegangen und hat die Menschen geistig und körperlich auf einen Standpunkt gebracht, der jetzt seinem Ende ebenfalls bald entgegengehen wird, wo die menschliche geistige Würde bald wieder ihre Stellung einnehmen muss, die er, der Mensch, dann ebenfalls nicht allein gegen seinen Nächsten, sondern auch gegen alles unter ihm Stehende tätig ausüben wird, wodurch die Erde mit geistigen Menschen belebt werden wird, und auch das Tierreich ihnen weniger feindlich gegenübersteht, und so der Mensch das einstige verlorene Paradies im Vereine alles Lebenden, als grosse geistige Lebensschule anerkennen wird! Dahin strebt jetzt alles! Der geistige Wind zur Regeneration bricht aus allen Ecken hervor. Die Menschen, wenigstens die meisten von ihnen, wissen ihn nicht zu deuten, jedoch einzelne unter ihnen, und besonders ihr, die Ich unter Meine eigene Obhut genommen habe, ihr sollt alle erfahren, was geistiges Leben heisst, damit ihr die Anzeichen erkennen mögt, wo alles darauf hinzielt, die menschliche Gesellschaft, nebst der sie umgebenden Tier und Pflanzenwelt, zu dem wieder umzugestalten, was sie einst war, nämlich: zum Garten für Meine Kinder, zum Wohnort Meiner Geschöpfe, die alle nach einem Liebes-Gesetz erschaffen, auch nach demselben Einen erzogen und ausgebildet wurden, einst Mir all Mein Ausgesandtes reichlich mit Zinsen zurückbringen sollen, damit Ich Mein Geisterreich aus der Materie ergänzend, selbst letztere vergeistigt wieder erhalte, und so eine Welt von Geistern Mich umgibt, die Meiner würdig und ihrer eigenen Lebensaufgabe gemäss das Ziel vor Augen hat, mittels dessen der kleinste in die feste Materie gebundene Geist so gut wie der Mir zunächst stehende Engel alle ihre eigene Bestimmung erfassen, Mich erkennen und lieben lernen, und in allem, wenngleich Materiellem, nur eine Vor- und Probeschule ersehen mögen, wie Wesen, geschaffen von einem Gott, Seine Kinder werden können!

47. Daher befleisset auch ihr euch zu erkennen und geistig aufzufassen, was das geistige Leben ist, welches dem kleinsten Wurm so wie euch als Menschen und Gottes-Ebenbildern als Ziel gesteckt wurde. Lernet eure Menschenwürde erkennen, wie ihr euch gegen das scheinbar leblose, aber doch auch lebende Wesen unter euch benehmen sollt, damit ihr geistige Wesen, eingedenk eurer Abstammung, stets als solche handeln möget; denn nur so befestigt sich der Adel der Seele, nicht dort nur recht zu handeln, wo politische oder Familien-Gesetze es erheischen, edel zu handeln, nein, sondern wo, wenn der Mensch auch grausam ist, kein bestehendes Gesetz ihn bestraft, ausser sein eigenes Gewissen; nur dort, wo der Mensch keinen andern Richter hat als seinen freien Willen, wo er mit diesem allein vor einem Gott und Schöpfer steht, dort aus freiem Antrieb, aus edler innerer Liebe gedrungen Barmherzigkeit auszuüben, auch gegen das letzte unbedeutendste Tier oder Wesen, in welchem Leben vermutet wird, dort auch grossmütig zu handeln, das erhebt, das belohnt. Nicht dass ihr einen Wurm nicht zertreten habt, nein, sondern dass ihr, höheren Lebensgesetzen gehorchend, eurer Leidenschaften Meister geworden seid, dieses Bewusstsein ist es, welches euch über die Masse erhebt, eure Liebe und Barmherzigkeit übt, und so euch zur zweiten Natur werden wird, wo ihr dann eurem Nebenmenschen nicht das versagen werdet, was ihr einem schwachen, unmündigen Tiere angedeihen liesset!

48. Was macht denn Mich zum grossen Gott, zum grossen Schöpfer?

49. Vielleicht Meine Macht? Meine Allgewalt? Nein! Ich bin nur wahrhaft gross, weil Ich eben liebend als Vater auch das kleinste Infusionstierchen mit derselben Liebe und Geduld seine kurzen Wege führe, wie Ich dem höchsten Engelsgeist die seinigen vorgezeichnet habe, und allem, was von Mir geschaffen ward, nie Meine Macht, aber nur stets Meine Liebe, Meine Gnade und Geduld fühlen lasse.

50. Das macht Mich gross vor euch denkenden Wesen, das macht Mich zum liebenden Vater, zu Dem ihr inbrünstig flehen könnt; aber nicht Meine Allmacht, vor deren strengem Richterblick ihr euch als Sünder verbergen müsstet!

51. Werdet wie Ich, vergebt – wo ihr vergelten, verzeiht – wo ihr bestrafen, und vergebt – wo ihr aus Liebe an das Unrecht nicht erinnern wollt!

52. So erhebet euch als freie Wesen über das Getriebe der Masse; sehet die Welt mit geistigen Augen an und häufet nicht Leiden bei unschuldigen Geschöpfen zu deren notwendigen Kämpfen, die Ich in die Lebensperiode des Tieres gelegt habe, damit auch der kleinste, aber gebundene Geist dort auch in seinen geistigen Kräften geübt, gestärkt und gefestet werde, um auf einer höheren Stufe leicht sich zurechtfinden zu können.

53. So soll euer eigener Lebenslauf eine Kette von ungesehenen Wohltaten werden, welche ihr, gleichviel wem, ob Tier oder Mensch angedeihen lasst, weil ihr eingedenk Meines eigenen Beispiels, den Adel eures eigenen Herzens vorerst bewahren, und als Kinder eines Gottes auch demgemäss göttlich handeln wollt, wo es die Gelegenheit erlaubt.

54. So befördert ihr geistiges Leben im Allgemeinen und im Einzelnen, in fremder und in eigener Brust. Das Bewusstsein solcher Taten, denen die Barmliebe, die Geduld zugrunde liegt, gibt diese Ruhe, welche auch Ich Selbst als Mensch noch am Kreuze hatte, und warum Ich auch dort ausrufen konnte: “Verzeihe ihnen, o Herr, denn sie wissen nicht, was sie tun!”

55. Die Höhe des göttlichen Selbstbewusstseins, die Mich dort zu diesem Ausruf veranlasste, möge euch in seiner ganzen Tiefe einleuchten, wie hoch ein Mensch moralisch stehen kann, wenn er trotz Unbilden und Leiden noch, statt Vergeltung – Verzeihung erflehen kann!

56. Dieses geistige Leben erfasset! Übet es im Kleinen, und es wird euch erheben, beseligen; denn was Ich als Mensch mit Meiner göttlichen Gewalt gegen Meine Mitmenschen war, das sollt ihr gegen eure Umgebung, ja gegen das letzte lebende Wesen sein, das heisst eifrige Beschützer des Schwachen und Verteidiger des Leidenden!

57. So fasset Meine Lebensgeschichte auf! Und es werden Strahlen des Lichtes über euch sich verbreiten, die ihr, Mein Beispiel nachahmend, ebenfalls zur höchsten Seligkeit verwenden könnt, indem ihr um euch nur Gutes, nur Wohltaten verbreitet, euer eigenes Ich erhebt und Mir euch näher bringt, da ihr, in Meine Fusstapfen tretend, dasselbe tut, was Ich getan habe und stets tue, das heisst, dass ihr, eure Menschen und Geistes-Würde wahrend, euch erhebt zu dem, was Ich aus euch machen möchte, nämlich zu Kindern eines ewigen Gottes und stets liebenden Vaters. Amen!

flagge en  21. Life in the Light of Love

   

Life in the Light of Love
Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life – Chapter 21 from March 19th, 1873
Thus says the Lord…

1. I have been giving you several words on this topic and you were shown from various aspects what life is, what it means, and that there are many more aspects from which life deserves to be carefully considered, One can then finally progress and take a step forward in the cognition of the meaning of life, and how this very life visibly and invisibly only represents My own spiritual self and how the same, though with various means and on various paths, must lead everything back to Me!

2. Under “Life of Spirits and Cosmic Life” (Secrets of Life 7 and 8) I showed you how, gradually, every bound Life, freeing itself, always pressed upward to higher levels, thereby proving and making conceivable to you the origin and beginning of the spiritual and cosmic realm, as well as the inevitable end of the latter.

3. In that word I afforded you a profound insight into My secrets of creation. However, one more factor is missing, which perhaps, regarding the various contradictions in My creation, can be reconciled with My words given and again being given to you today. It is the statement as to how the phrase “God is Love” can be reconciled with the various contradictions in visible nature which testify against it!

4. The purpose of this word shall be to better elucidate and explain this to you, so that you may even more clearly recognize that My words are really the words of a God, a supreme Creator and an ever-loving Father.

5. You see, I have told you in the previous word that everywhere in matter it is only imprisoned spirits, offshoots of My own divine self, that constitute the entire visible creation and the essential part in that which exists. I told you that the material is of secondary importance or the necessary envelopment, so that individual spirit-parts in the entire universe can be made into as it were independent, separate beings.

6. This was the first reason why everything was created. The second reason was to subordinate the created to a universal purpose and establish a spiritual reason as to why everything was thus enveloped in matter. It explains also the eternal urge on the part of everything existing towards change, towards freeing itself from imprisonment and to rise to higher levels where more liberty, more spiritual enjoyment are possible and permitted.

7. Hence the urge and drive in everything created to break its form and rush instinctively towards a better existence.

8. It is this endeavor and urge which manifests as life and which, where it occurs, for this very reason constitutes the three phases of creation, that means coming into being, existing and passing away.

9. Through this tri-unity, which also correspondingly expresses My actual personal trinity, as love, wisdom and divinity, and which is likewise inherent in every created being in the form of spirit, soul and body, life manifests as visible activity. This activity, putting the visible seal upon My creation, proves that it must be a Being higher than all those created, which only in this way can manifest itself to its beings. It tries to make understandable and conceivable only through visible life the invisible spiritual to all beings whom it had endowed with reason, intellect and heart. Thereby the beings may understand from where they came, why they are here and what may be the purpose of their existence and the goal of their life, whether material or spiritual.

10. However, since this life, as I have shown you, originated from Me and is destined to again return to Me, all its visible manifestations must have a proper purpose, a spiritual reason, why thus and not otherwise, which Why can lead, and often has led, the keen observer in My creation to many a wrong conclusion!

11. The purpose of again entitling this word “Life” is now to solve these misapprehensions and unravel the seemingly inharmonious, because this word has been understood by you neither in its profundity nor according to its extent and significance. This is of concern to Me, for the time is near where I do not want any benighted creatures in My creation but only beings with spiritual vision who understand Me and My creation. Therefore, the veil shall fall from the apparently unfathomable and another cover shall be removed, which has up until now hung over your spiritual eyes.

12. Look, My children, when I created the world or the whole universe, the purpose of My binding the spirit-particles was not that they, by means of their inherent urge, should merely change matter so as to attain to a better existence. Not at all. While the bound spirits must assist in the spiritualizing of matter, they should prepare themselves for the next level through another spiritual school, should be educated through suffering, deprivations, conflicts of every kind. In this way, they would not only prepare matter for a better level, but for the time being would strengthen themselves spiritually, drawing nearer to Him, who, the symbol of the highest spirit-attributes, such as love, meekness, grace, has shown them the way in everything. Who even, by His descent to this small earth as a tiny earthly Man accepting the lowest social standing, nevertheless in the utmost lowliness and greatest humiliation gave proof of the highest spiritual character of a God, even sealing it with His earthly death and His resurrection!

13. All I experienced during My earthly life, beginning with My birth and ending with the cross, namely, My teaching, My suffering and conflicts, My love and meekness, My grace and forgiveness and the forgetting of all My might, My immense patience with erring mankind, all this was correspondingly laid into every tiny spirit-particle. And what I, as an example, experienced, suffered and fought for on earth, had long ago been determined in every created being, in all matter, wherever a spark out of Me was hidden, so that even the smallest spirit-atom may consistently absolve, together with its great Creator, the same course which shall ultimately raise the spirit above matter. Thus the triumphant rising from level to level will actually prove that, just as there are laws relating to matter, laws of repulsion and attraction, there exist also moral, sublime, spiritual laws which, grounded in Myself, constitute My own Being and the permanence of all that was created.

14. Thus you see the spirit bound in rock, the first principle of which would be inertness, driven from its repose through the influence of the elements, of the world of animals and man. If you could understand it, you would also see its suffering, its resistance against all alien influences until, finally, it must follow the urge. While its encasement, which is continually in a vibrating condition, changes the existing through light, warmth and moisture, thus breaking its form, it helps the spirit, albeit often against its will, to that which alone it needs and which it was allotted as a vital principle.

15. Just as in the rock or in solid matter, so it is in the plant kingdom, where the vegetative life of the spirit indwelling the plant is likewise induced through various circumstances to consolidate its own spiritexistence through suffering and conflicts.

16. For you do not know when cruelly tearing a plant out of Mother Earth or cuffing down a tree or taking a plant’s finest adornment, its bridal life, the flower, if the plant-spirit, disturbed in its sublime blissful life, does not also feel a pain just like you when something disagreeable happens to you.

17. If you could see the spiritual world with spiritual eyes, you would shrink back in horror before many an action, for you people, who fancy yourselves as rational, commit so many cruelties another, lower being must suffer in silence because it was not endowed with a language to express joy and sorrow through sounds.

18. Look at the eternal battle of the elements with the hard rock, at the life of the plants and the life of the animals, which also carry spiritual sparks within. They all must battle, must suffer, and superficial man alone has no right to complain that this earthly life is a life of deception and illusion, arid that it is often not worth the effort to live just for the sake of suffering!

19. The animal world, so trampled upon by you, often suffers far more than you. It often suffers not merely through laws of nature, which, for the sake of the animals” progress, has also woven suffering and conflicts into their short lives, but it suffers mostly innocently through that which man inflicts upon it, and which far surpasses in heartlessness your slavery and other despotism which you are trying to abolish everywhere!

20. Apart from its own enemies, through which it is elevated unto a higher level, where it serves the latter as food, the animal was also endowed with attributes that are essential for the reproduction and continuance of a species. These are the maternal instinct, the love for their young and the love for their natural and artificial abode, a love which in animals is demanded by nature and which in you human beings should be implied through your ethical status, but has now almost dropped to zero, where many a dumb animal could put man to shame, who is so proud of his intellect.

21. And look, it is this love, which, as a divine spark originating from Me, appeases the animal towards its immediate environment, sending a light-beam of joy, of well-being into the little animal soul, so that it does not only follow the urge to feed and of self-preservation but knows also a higher spiritual pleasure, which does not bind to matter, but binds spirit to spirit.

22. Whenever an animal’s brood, its habitation is destroyed, watch its fear, its pain, its restless running about; watch it and be ashamed because you yourselves so often mercilessly commit such an act of cruelty, fancying to be “the lords of the worlds”.

23. If I allow such things, not punishing them as they deserve, it is because these sufferings, harsh and bitter as they are for the dumb creature, must nevertheless help in the strengthening of its soul- and spirit-life.

24. Also the animal does not lie on a bed of roses!

25. Of course, this does not give you the right to torment the animal, but you, being the stronger, shall protect the weaker and not, exploiting their weakness, waste your time with senseless killing during hunts and with forced feeding, fattening up, etc., for the enjoyment of your palate tormenting an innocent being, whose life, since you did not give it to the animal, you have no right to take!

26. You human beings should remember that I did not create the world as you have it now before your eyes. By no means. In the early times man lived in harmony with the animal world. The animal did not see its enemy in man, nor did man have to fear the animal. But now that people have corrupted the trust to mistrust also towards the animal, they have to bear the consequences of such conduct.

27. The once existing Paradise consisted in the unity of the entire created world, as an everlasting prayer of thanks to Me. And it was only man himself, who planted in it the discord of self-seeking, hatred and vengefulness, so that he is no longer the lord of the world, but the world has become his lord!

28. The dangers threatening it, the task of protecting its own life and that of its family, are sufficient as a school to awaken the animal kingdom from a death-like repose. You human beings need not have added other cruelties to My vital laws to even more hurt and torment the animal, which anyway is obviously far beneath you in its lifesphere.

29. However, although this mute suffering and torment of the animal world is of advantage to their spiritual progress, on the other hand your very conduct, your cruelty and excessive appetite are the greatest and foremost reason why you human beings, who want to be the lords of the world, are in a thousand cases far below the animal world. Besides, by imbibing a great number of elements unsuitable for your organism, you shorten your life span and invite illnesses and ailments totally unknown to the so despised animal which, as a triumph of your supremacy, leaves them all to you so that you, through errors brought about by your own fault, must again expiate for the cruelties you have so wantonly inflicted on all those beneath you.

30. Take for example all these animals which are useful to you, which work for you or which, as a necessary food, you deem essential for your own existence, what heartless conduct distinguishes there the lord of the earth!

31. How he rewards the readiness to serve of those animals with whom he associates only because, without them, he could achieve nothing or very little!

32. Look at the horse, the ox, the sheep, etc. What a sad fate does the former suffer, how it often suffers silently under the maltreatment inflicted by a brutal hand as a reward for lending all the strength at its disposal!

33. Where is in this case the morality of man? Where is there a similar cruelty in human life? It does not even exist among animals!

34. The ox pulling your plough, helping you for bread and food, willingly pulling your loads, what is its reward? Scanty feed, finally to be eaten by you!

35. You call the eaters of human flesh cannibals. How much better are you, civilized inhabitants of towns and villages?

36. How do you treat the other animals you have chosen for your food, and at that not for the necessary food, but rather for an artificial tickling of the palate?

37. How heartlessly you proceed at their feeding, how heartlessly at their sale!

38. Deaf are your ears to the cry of fear uttered by a tormented animal. Thinking only of your desire for food and gain, you forget that the animal also feels pain, that it was created by Me for a purpose other than that for which you are using it.

39. So you see, the great school of suffering, which once I Myself endured on your earth in order to set an example, is symbolic, in keeping with the generic level of the created beings, inter-woven in their lives. And when I patiently watch how all this is happening, how thousands of animals long before the time decreed by Me are removed from the earthly life, the reason behind it is that from all the aberrations of the human race I can still make a spiritual gain for the sake of My less gifted beings and the punishment or the reward rebounds only upon you yourselves and also you, as human beings, experience what you have prepared for the innocent animals. Thus you have prepared for yourselves a world full of suffering and conflicts, full of desires and deprivations, and this, of course, is exactly the wrong thing or the opposite of that which you have hoped for and striven to attain.

40. So the thread is weaving throughout My entire creation, showing to all created beings through suffering, conflicts, deprivations and attainment the spiritual path on which alone spiritual life and spiritual progress can be secured.

41. The bound spirit seeks repose in the solidified matter, as bliss. The animal kingdom seeks repose and a quiet pursuit of its instinct or preservation and the lord of the earth, man, seeks repose and quiet comfort in his animal-physical gratification.

42. But a sublime, great law of the spirit-world, which would compare repose only with death and non-existence, keeps disturbing this repose, continually urging to fight, to oppose alien invaders. This striving is the spiritual life which forces the spirit-particles of Myself, placed by Me throughout the entire creation, toward a change of heart, a betterment of their existence, toward perfection.

43. As I once said to Adam: “You shall gain your bread by the sweat of your brow”, which means to say:

44. “You did not understand the meaning of repose as I wanted to give it to you, and have tried to use it for the death of your spiritual Self, instead of life. This repose shall now be taken from you lest your spiritual Self wither among the chaos of animal passions, and only by battling and suffering shall you attain that which, freely offered you by My hand, you scorned and misunderstood.”

45. And as the world, as it is now, likewise can only lead to something better for you human beings through the school of suffering, the latter thus became a necessity. And so it was and is also with the animal kingdom an individual period of life which, depending on the circumstances, imposed on the other more to endure and to suffer, thus enabling it to reach a higher spiritual level.

46. As for the excesses and cruelties of the human race against the animal this kept pace with the decline of man’s own spiritual dignity, bringing mankind spiritually and physically to a stage that will also soon be approaching its end. Then the human spiritual dignity will soon again occupy its proper position, which man will actively exercise not only towards his fellowman but also towards everything inferior to him. Then the earth will again be peopled with spiritual human beings towards whom the animals will be inclined in a less hostile manner, so that man will recognize the former lost Paradise in the unity of all living beings as the great spiritual school of life. Everything is striving towards it. The regenerating spiritual wind comes from all directions. Mankind, at least the majority of them, cannot interpret it, but some of them, and particularly you, whom I have under My protection, shall learn what spiritual life means. Then you will recognize the signs where everything points to the transformation of human society, including the animal and plant kingdom surrounding it, into what it once was, namely, a garden for My children, a dwelling-place for My created beings. All of them, created according to one love-law, were also brought up and educated according to the same one law to ultimately return to Me with high interest everything I had sent out, so that I, replenishing My spirit-realm out of matter, can receive back even the latter spiritualized. Thus a world of spirits will be surrounding Me, which, worthy of Me and in conformity with its own life-task, strives for the goal by means of which the smallest spirit bound in solid matter, as well as the angel nearest to Me, will grasp their own destiny and learn to recognize and love Me, recognizing in everything, even though material, only a pre-school or probation-school, and how beings, created by One God, can become His children.

47. Therefore, you too should endeavor to recognize and spiritually grasp the significance of the spiritual life, which was set as a goal to the smallest worm as well as to you, as human and divine images. Learn to recognize your human dignity, how you shall behave towards the seemingly lifeless but also living being beneath you, so that you as spiritual beings, remembering your origin, may always act as such. For the nobility of the soul does not manifest when man acts properly only where political or family laws demand of him to act nobly, but where, even though man is cruel, no existing law punishes him, except for his own conscience. Only where man has no other judge than his free will, with which alone he is standing before his God and Creator, spontaneously, driven by sublime inner love, to enact mercy also towards the least animal or being in which life can be surmised: also there to act generously is edifying and rewarding. Not the fact that you did not trample on a worm, but the awareness that you, obeying higher laws of life, mastered your passions, is what elevates you above the masses, so that through the practicing of love and mercy it will become second nature to you not to deny to your fellowman what you granted to a weak, dependent animal.

48. What is it that makes Me the great God, the great Creator?

49. Perhaps My might? My omnipotence? No, I am only truly great because I, as a loving Father, lead also the minutest infusorian along its path with the same love and patience with which I set the path for the highest angel spirit, never letting anything created by Me feel My might, but always only My love, My grace and My patience.

50. This makes Me great before you thinking beings, makes Me the loving Father, whom you can implore ardently; but not My omnipotence, before the stern judge’s glance of which you, being sinners, would have to hide!

51. Become like Me, forgive where you want to pay back, forgive where you want to punish, and forget where, out of love, you do not want to remind of the wrong!

52. Thus rise as free beings above the bustle of the masses. Regard the world with spiritual eyes and do not add suffering to the necessary conflicts, which I laid into the life span of the innocent animal in order that also the smallest, but bound, spirit may be practiced, strengthened and consolidated in its spiritual strength, so that on a higher level it may find its path easily.

53. Thus your own life’s course shall become a chain of unseen benefactions, which you bestow on animal or man because, remembering My own example, you want first of all to preserve the nobility of your own heart and then, as children of a God, act divinely wherever there is a chance.

54. In this way, you further spiritual life generally and individually, in another’s and in your own heart. The realization of such deeds, which are based on merciful love and patience, imparts this tranquility, which I Myself as a Man had even on the cross, so that I could exclaim: “Forgive them, o Lord, for they know not what they are doing”.

55. The extent of divine self-awareness, which then made Me exclaim thus, may show you in its whole profundity the moral height of a human being who, in the midst of misfortune and suffering, can still implore for forgiveness, instead of wanting revenge.

56. Do grasp this spiritual life! Practice it on a small scale, and it will exalt you and give you bliss. For the way I, as man, with My divine might treated My fellowmen, you shall treat your environment, even the last living being. In other words, you shall be zealous protectors of the weak and defenders of the suffering!

57. Understand thus My earthly life, and beams of light will envelop you, which you, following My example, can likewise use towards the highest bliss by doing only good, spreading only benefactions, by lifting up your own Self and drawing nearer to Me. For, treading in My footsteps, you are doing the same thing I did and am always doing. In other words, retaining your human and spiritual dignity, you shall rise to that which I want to make you, namely, children of an eternal God and forever loving Father. Amen!

20. Lebensgeheimnis… Materielle & Geistige Welt – 20th Secret of Life… Material & Spirit World

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flagge de  20. Lebensgeheimnis… Materielle & Geistige Welt

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer am 24. Februar 1872

Lebensgeheimnisse Kapitel 20… Materielle und geistige Welt

So spricht der Herr…

1. Schon früher habe Ich euch in einigen Worten, als wie in “Die Gedankenwelt” und wie im “Leben”, gezeigt, wie vielseitig das geistige Leben ist, und wie es aufgefasst werden muss, um einen schwachen Begriff von Meiner Welt und Meiner Macht zu haben.

2. In dem “Worte für Kurzsichtige” (Im Band “Schöpfungsgeheimnisse”) habe Ich euch ermahnt, Meine Natur im Grossen zu studieren; denn einen grossen allmächtigen Schöpfer könnt ihr leichter fassen und begreifen in Seinen grossen Werken, während einem tiefeingehenden Forscher Ich auch bei seinem Rundgang in Meinen unscheinbaren Werken gross, unerreichbar in den kleinsten Infusionstierchen erscheine.

3. Ich habe euch alles dieses vorausgeschickt, damit ihr eure geistigen Augen und Ohren stets offen halten möget, um den Strom des geistigen Lichtes und den Ton oder die Stimme Meiner geistigen Weltensprache zu vernehmen, wenn sie in und aus allem Geschaffenen euch das grosse Lied der ewigen Liebe und des nie versiegenden Erbarmens verkündet, das auf jedem Schritt und bei jedem Pulsschlag euch des Vaters Liebe und Seine Gnade verkündet.

4. In dem Worte “Zeit” (Im Bändchen “Weihnachten”) teilte Ich euch mit, was die Zeit ist und wie ihr sie benutzen sollt; und in der “Menschenwürde” sagte Ich euch, was ihr tun und lassen solltet, um Meine Kinder, angetan mit Meinem Ebenbild, zu werden, und wie ihr würdig dieses Bildes handeln solltet; in der “Gedankenwelt” erklärte Ich euch, wie alles materiell Geschaffene, alles Getane nur nach seinem Ursprung, der ihm zugrundeliegenden Idee einst abgewogen und beurteilt werden wird; und jetzt sende Ich euch wieder ein Wort, voll des hehren Schöpfungsgeistes, um euch in neuer Ansicht Meine Schöpfung, Meinen Zweck mit ihr deutlicher vor Augen zu stellen, damit ihr einmal sehen lernet und mitten im Weltgetümmel und Treiben weltlichmenschlicher Leidenschaften erkennen sollt, dass weit über alles körperlich Materielle hinaus der Geist, Mein Wille, der grosse Träger alles Geschaffenen ist, es entstehen macht, es eine Zeitlang erhält und dann wieder durch Formveränderung einem höheren Ziele entgegenführt.

5. In der “Gedankenwelt” sagte Ich euch, dass der Gedanke, die leitende Idee höher steht als alles Materielle, ja dass er die Grundbasis alles Bestehenden ist. Und jetzt will Ich euch beweisen, wie das rege Treiben der Gedankenwelt als ein Geisterreich betrachtet, eben auch der eigentliche Faktor alles sich kundgebenden Lebens, alles Bestehenden und Vergehenden ist, und dass, eben um Meine Schöpfung, die nur ein geistiges Produkt ist, zu begreifen und zu fassen, ihr als Geister denken, als Geister Mein Machwerk (Schöpfungswerk) anschauen und als Geister den Verlauf des ganzen geistig-materiellen Lebens betrachten müsst, wollet ihr eine rechte Idee von Mir, von Meiner Schöpfung, von deren Dauer und von euch selbst haben; denn sonst seid ihr mitten im Glanzlichte Meiner Wunder nur Blinde, mitten im grossen Harmonie-Konzert Meiner Sphären und Welten-Musik den Tauben zu vergleichen.

6. Und so will Ich euch nun mit Mir nehmen auf einen geistigen Flug durch die von aller Materie entkleidete Geisterwelt, damit ihr erkennen und begreifen möget, wer Derjenige ist, welcher die euch umgebende Welt erschuf, warum Er sie erschuf, und warum Er euch sowie alle geistig-lebenden intellektuellen Wesen je nach ihrer Fassungsfähigkeit mit Mitteln ausgestattet hat, Ihn, den allmächtigen Herrn und Schöpfer sowohl als Ihn, den ewig nur liebenden Vater, begreifen und fassen zu lernen. –

7. Sehet, die Welt, sowohl die grosse Geister als die materielle Welt, welche nur eine Überkleidung der ersteren ist, ward geschaffen, um sichtbar das auszudrücken, was für materielle Wesen unsichtbar im Geister-Reich, als dem urewigen Träger alles Schönen, Wahren und Guten, von Mir als Ausdruck Meines Ichs und Meiner Eigenschaften, schon längst bestand und ewig bestehen wird!

8. Diese sichtbare, materielle Welt, die also nur Geistiges verhüllend, demselben zum Leiter und Vervollkommner dienen muss, diese materielle grosse Welt, von den Zentralsonnen angefangen bis zum kleinsten Infusions-Tierchen, hat also keinen andern Zweck, als das in sie gelegte Geistige durch die Materie zu einer höheren Stufe zu führen. Das in die Materie aber geistig Eingeschlossene nur allein ist bestimmt, erstens die Materie zu diesem Vervollkommnungs-Prozess stets anzuregen, um am Ende aller geläuterten und vergeistigten Materie allein als bleibendes, nie zu vernichtendes Ewiges übrig zu bleiben, um so Zeugnis von Dem zu geben, Der es schuf, Der, ein ewiger Gott, nur Ewiges, aber nichts Zeitliches je erschaffen konnte!

9. Nun sehet, Meine Kinder! Erhebet euch über die Materie und betrachtet alles Geschaffene als geistiges Produkt, so wird eurem geistigen Auge klar werden, was geistiges Leben, was materielles Leben ist; denn geistiges Leben ist das ewige Drängen des in der Materie gebundenen Geistes, und materielles Leben ist: die durch dieses Drängen in der sichtbaren, materiellen Welt sich zeigenden Veränderungen als Entstehen, Bestehen und Vergehen.

10. Nun, die ganze Unendlichkeit ist voll von geistigen Wesen, eben weil die Unendlichkeit Mein Ich ausmacht, wie euer Körper ebenfalls das Ich eurer Seele sichtbar vorstellt.

11. Alles dieses Geistige in der Unendlichkeit hat seinen zweckmässigen Fortschritt, alles hat seinen Zweck, sein Warum, wo es sich binden, wo es sich lösen muss; und wenn es in Materie gebunden, wann es wieder von dieser befreit als Geistiges nur selbst bestehen kann!

12. So entstand die jetzige Welt, so werden stets neue Welten aus den vergangenen aufgelösten hervorgehen, und so begründet sich die Unendlichkeit als ein Begriff, auch für endliche Wesen fassbar.

13. Wie das letzte geistige Partikelchen gebunden in festes Gestein, durch die Materie sein Leben äussernd, stets den Stein treibt zur Veränderung, zur Auflösung, um anderes auf höheren Stufen zu werden, so ganze Welten-Systeme, so ganze Welten-Alle und selbst endlich die ganze sichtbare Welt. Dieses geistig-materielle Streben, “Leben” genannt, weil es sich als Bewegendes, als Tätiges kundgibt, dieses ist es, welches überall gleich, nach dem nämlichen Prinzip den letzten Wurm wie den grössten Sonnenkörper oder den noch in materielle Hülle gekleideten Engelsgeist vorwärts treibt zu höheren Stufen, zu höheren Seligkeiten und grösseren Genüssen!

14. So wie euer eigener Körper nur dazu dienen sollte, die Seele zu vergeistigen, indem er sich durch gerechte Lebensart und als gerechtes Werkzeug zu menschenwürdigen Handlungen nur brauchen lassen sollte, um dadurch diesen Vergeistigungs-Prozess der euch innewohnenden Seele zu bewerkstelligen und zu beschleunigen, ebenso die grösste Zentralsonne und der ganze grosse Welten-Mensch mit seiner in Zeiträumen nicht zu berechnenden Aufgabe, damit das Geistige stets mehr entbunden frei, höheren Stufen entgegengeführt, seinem Zwecke entsprechen kann! (Siehe “Die Zwölf Stunden”)

15. So wie Ich euch in dem Worte “Gedanken-Welt” die ganze geistige Sphäre aufgedeckt habe, welche eigentlich der Träger alles Sichtbaren ist; ebenso will Ich euch hier begreifen und erfassen machen die Idee des geistigen Lebens, welches die Materie drängt, sich zu vergeistigen, wodurch sie als materielles Leben euch sichtbar vor die Augen tritt.

16. Unaufhörlich geht dieses Drängen und Treiben fort, wie der Strom der Zeit, wie das Leben der Gedankenwelt; Entstehen, zeitweises Bleiben und wieder Vergehen, das sind die sichtbaren Belege der nie ruhenden Geisterwelt; ewig drängt es vorwärts – und aufwärts! Von dem kleinsten Äther-Atom angefangen, drängt alles zum Beginnen, zum Bestehen und Vergehen oder Eingehen in höhere Ordnung.

17. Seht doch eure eigene Welt mit geistigen Augen an, wie vielfach ist dort der Stoffwechsel, wie viel Geistiges wird in jedem Augenblick frei, freiwillig oder gezwungen, um dann andere Verbindungen anzutreten.

18. Sehet bei den lebenden Wesen und Tieren aller Art, welch ein Verzehren, welch ein Morden!

19. Ja selbst ihr Menschen, wie viele geistige Leben zerstört ihr selbst täglich, um eurem Magen Nahrung oder ausgesuchte Leckerbissen zu bereiten!

20. Wie viele Tiere schickt ihr in die andere Welt, weil eben keine geistige Unterhaltung euch beschäftigt, sondern wie bei Jagden ohne Not nur die Lust des Mordens euch ein Zeitvertreib ist!

21. Millionen und Millionen von entbundenen Seelen der Tierwelt entgehen durch dieses nicht immer zu rechtfertigende Treiben ihrer eigentlichen Bestimmung, auf langsamem Wege ihr Ziel zu erreichen, und es müssen die grössten Teile der geistigen Partikel erst in dem Verzehrer und durch denselben den weiteren Fortschritts-Prozess durchmachen.

22. Aber wenn dieses auch geschieht, und zwar so manches gegen Meinen Willen und gegen Meine Gesetze, so hält es doch nicht im mindesten den allgemeinen Entwicklungsgang auf, dem Ich die Welt unterworfen habe, sondern dieser Entwicklungsgang wird nur durch solch wenngleich widerrechtliches Treiben beschleunigt und befördert; und wenn Misszustände aus dem Sündigen gegen Meine Gesetze entstehen, so werden nur die Täter und Hervorrufer solcher Kalamitäten selbst bestraft, und zwar durch ihr eigenes Gebaren. Mich aber hindert nichts in Meinen Mir vorgesetzten Plänen, Meine Welten zur Reife zu bringen, Mein in selbe gelegtes Geistiges wieder vergeistigt zurückzuerhalten!

23. So ist die ganze sichtbare Welt und ihr sichtbares Leben nur das Scheinende, welchem das Geistige, Tiefere zugrunde liegt, und so ist, wie beim kleinsten Tierchen oder festen Gestein, auch bei grossen Welten die Dauer eines jeden durch das Freiwerden seines in seine Hülle gebundenen Geistigen bedingt.

24. Wie bei euch Menschen nach natürlichem Verlauf eurer Lebensperiode der Tod erst erfolgen sollte, wenn eure Seele zum Übergang ins Jenseits reif ist, ebenso bei Welten und Zentral-Sonnen; wenn in ihnen alles vergeistigt ist, dann vergehen sie oder lösen sich von Stufe zu Stufe auf, werden immer geistiger, haben immer leichtere Materie, bis ins Luft- oder Gasartige, wo dann sie auch nur für Wesen bestimmt sein werden, die mit den leichtesten materiellen Körpern umkleidet dort wesen können!

25. So wie euer eigener Körper einst bei höchster geistiger Stufe auch nicht mehr diese schwere Materie als Umkleidung haben wird, die ihr heute mit euch herumschleppt, ebenso wird auch eure Erde einst vergeistigt, statt fester schwerer Materie nur ätherische Stoffe, ätherische Bewohner haben, die mit ihrem Erdball Schritt haltend, sich stets mehr und mehr vergeistigend, dann ebenfalls – nicht durch grosse Elementarereignisse – samt ihrem Wohnort in andere Verhältnisse übertreten, welche dem geistigen Standpunkt angemessen sein werden.

26. So seht ihr stufenweise das geistige Leben nach und nach sich aus dem Materiellen entwickeln; seht, wie das eine nur Ausdruck des andern ist, begreifet leichter, wie Ich die Welten geschaffen habe, und ahnet, wie gross die Perioden sein müssen, die nötig sind, solche Vergeistigungsprozesse zu bewerkstelligen. Und doch habt ihr noch kein geistiges Auge, um zu sehen, mit welcher Gedanken-Geschwindigkeit dieser Entwicklungsprozess vor sich geht; noch habt ihr keine Idee, was eine Zeit-Sekunde in Bezug auf diesen Läuterungs- und Verfeinerungs-Prozess millionenfaches leistet, und erkennt noch nicht, selbst in dem weltlich-politischen Treiben eures kleinen Erdballs, den geistigen Wind, der die grossen Saiten des geistigen Welt-Instruments vibrieren macht. Es schallen die Harmonien durch die ganze Unendlichkeit; aber stumm und taub verhaltet ihr euch dabei, erkennet nicht, sehet nicht, höret nicht, wie alles mit Sturmeseile, mit der Geschwindigkeit der Gedankenwelt sich drängt, den Prozess der Befreiung vom gebundenen Materiellen anzubahnen!

27. Ihr leset Zeitungsartikel, – aber versteht nicht zwischen den Zeilen zu lesen, versteht nicht hinter den Worten, als materielle Träger einer geistigen Gedankenwelt, zu ahnen, welch grosses Geisterleben dahinter steckt, welches weit erhaben über alle kleinlichen Berechnungen und menschlichen Spitzfindigkeiten ungestört seinen Entwicklungsgang fortgeht, und ebendeswegen will Ich euch wieder einen Fingerzeig geben, damit ihr aufwacht aus euren weltlichen Träumen und klar erseht, wie weit hinaus über alle Welt-Gebirge und Throne dort oben in jener Geisterwelt andere Gesetze walten, als die im menschlichen Kodex geschrieben sind, welche einer Zentral-Sonne sowohl wie dem kleinsten Atom sein Leben geben, um mittels dieses Lebens seinen Zweck zu erfüllen, das heisst, sich vergeistigend dem Herde alles Lichtes sich wieder zu nahen, von wo es einst ausgesandt wurde, um individuell, als grosser Weltkörper oder als Wurm, seinen Lebens und Entwicklungsprozess durchzumachen.

28. Noch treibt euch mehr Neugierde als Wissensbegierde zum Lesen Meiner Worte, noch habt ihr nicht ein Wort erfasst, wie ein geistiger Mensch, als Abkömmling von Mir, es erfassen konnte; noch ist euer Leben zu sehr materiell, noch gehört ihr immer mehr der Welt und nicht euch selbst oder gar Mir an, und ebendeswegen muss Ich euch von Zeit zu Zeit Mahnworte schicken, auf dass ihr aufwachet, damit ihr wenigstens in der Zeit eurer geistigen Konzentration fähig sein möget, euch über das gewöhnliche Leben hinaus zu schwingen, euer Aug und Ohr dem zu öffnen, was stets und immerwährend aus allen Winkeln der Schöpfung euch entgegen leuchtet und entgegen tönt, nämlich dass ihr Geister seid, welche nur auf kurze Zeit mit Materie umkleidet, bald wieder in Verhältnisse kommen werden, wo eben nur euer geistiges, nicht aber euer materielles Leben in der Waagschale etwas wert sein wird!

29. Daher lasset Mich nicht umsonst euch mahnen; die Zornschalen Johannis werden geleert werden, und schon sind es einige; die Siegel des grossen Schöpfungsbuches werden gelöst werden, und es werden Zeiten kommen, wo ihr all euer Geistiges brauchen werdet, um dem Weltlichen Widerstand zu leisten und Stärke und Mut beizubehalten!

30. Daher trachtet, Meine Worte zu verstehen, sie zu fassen wie Ich sie euch gebe, damit ihr von nichts überrascht werdet, wenn etwa das geistige Leben das Materielle zum Zertrümmern altangewohnter Verhältnisse drängt, und Schlag auf Schlag an eure Herzen angepocht werden wird, wie einst Ich es mit Meinen Jüngern vor Meiner Gefangennahme getan, als Ich ihnen mehrmals zurief:

31. “Wachet und betet, auf dass ihr nicht in Versuchung fallet!”

32. Dieses rufe Ich auch euch zu: Erkennet das Geisterleben! Wachet auf aus eurem weltlichen Schlafe! Erkennet die Zeit, wie sie drängt zur Lösung, erkennet an dem Verfall alles Edlen jetzt in der Welt, dass die Zeit nicht fern ist, wo die Menschen ernten werden, was sie gesät haben. Erkennet den Strom des Lichtes, der sich über eure Welt auszugiessen anfängt, höret die Stimmen der Geisterwelt, die in grossen Schallwellen an eure Ohren schlagen; es sind die Mahnworte eines liebenden Vaters, Der Seine Kinder im Drang der Ereignisse nicht verlieren, nicht einbüssen, sondern sie erhalten, ja wenn möglich deren Zahl noch vermehren will, damit das Geisterleben von ihnen gehörig und im wahren Sinne gewürdigt werde und sie alle verstehen mögen, wenn auch Welten in Trümmer gehen: “Die Liebe eines himmlischen Vaters kann nicht wanken, kann nicht strafen, sondern nur Seinen Liebes-Gesetzen getreu alles in festgesetzter Zeit zur Vollendung führen, damit alles wieder dorthin zurückkehre, von wannen es ausgegangen ist, und damit doch endlich auch Vater und Kind sich verstehen lernen, und das Kind begreift, was es heisst, von Ihm geführt, geleitet zu werden, von Dem, der Welten um Welten kreisen macht, und bei allen Wundern und allem Glanze einer unendlichen Schöpfung doch auch den kleinsten Wurm nicht vergisst!”

33. So soll euer Verständnis Meiner Schöpfung, so eure Auffassung des Geistes und materiellen Lebens werden; denn nur so kommt Ruhe in euer Herz, nur so lernt ihr Meine Worte begreifen und verstehen, wie Ich sie euch und warum Ich sie euch gebe!

34. Solange ihr nicht diesen Standpunkt erreicht habt, so lange seid ihr noch immer Lehrlinge; aber keine Kinder von Mir!

35. Meine Kinder müssen mit geistigem, offenem Blick Meine Natur beschauen können, müssen dort Geistiges vom Materiellen entkleidend, das Wahre erkennen lernen; müssen die Stimme Meiner Geisterwelt verstehen, müssen ihre geistigen Ohren den sanften Melodien Meiner himmlischen Musik leihen, damit sie alle begreifen und verstehen lernen, dass, wenngleich die Materie das Überkleidungsmittel des Ganzen ist, es doch nur so möglich war, einem lebenden Geschöpf das in der Materie verborgene Geistige verständlich zu machen und ihm dadurch den Schöpfer alles Geistigen und Materiellen näherzubringen.

36. Wenn so einst euer Auge und Ohr geistig geschult den ganzen Vervollkommnungs-Prozess alles Lebenden und Wesenden begreifen wird, dann habt ihr selbst die Stufe erreicht, die geistig euch gebührt, und welche jeder Mensch anstreben sollte. Dann hat die Zeit kein Mass und die Materie keine Dauer mehr für ihn; er erkennt dann klar, dass hoch über allem Wesenden und Leiblichen erhaben die Geisterwelt thront, und dass die Materie und das materielle Leben, Vergänglichkeit genannt, doch nur vermittelnde Faktoren sind, welche als Mittel zum Zweck zwar dasein müssen, aber nicht die Hauptsache sind.

37. Dieses ist der Schleier der Isis, welche die alten Ägypter als Göttin der Wahrheit verehrten, und von welcher sie behaupteten, dass kein Sterblicher den Schleier lüften könne.

38. Sie hatten recht; denn wer diesen Schleier lüftend der göttlichen Wahrheit ins Antlitz schauen kann und darf, der weiss aber auch, dass er erstens Unsterbliches geschaut, und zweitens, als eben auch selbst unsterblich, nur solches begreifen und verstehen kann. Für ihn hat die körperliche Materie aufgehört, eine Last zu sein, sie ist bloss eine Hülle, die gemäss der Erkenntnis der Wahrheit stets leichter und leichter, ätherischer werden wird, wo, wenn auch die Materie durch den leiblichen Tod vom Geistigen geschieden, es keine gewaltsame Trennung, sondern nur ein leichtes, sanftes Hinübergehen von einem in den andern Zustand sein wird, der ebendeswegen schmerzlos sein muss, weil die Bande des Geistes und Körpers vergeistigt, dieselben keines Zerreissens, sondern nur ein leises Auflösen bedürfen, um dem im irdischen Körper schon hier reinerer Geist gewordenen Seelen-Menschen seine letzten Hemmnisse zu lösen, von wo er dann getrost sich in höhere, geistige Verhältnisse aufschwingen kann.

39. Dieses, Meine Kinder, euch zu erleichtern, ist der Zweck all Meiner Worte; denn im Jenseits erwartet euch eine Geisterwelt, mit andern Bedingungen und andern Verhältnissen, und um euch zu diesem einst neuen künftigen Beruf tüchtig zu machen, scheue Ich nicht die Mühe, durch Worte des Trostes, der Belehrung und Mahnung euch begreiflich zu machen, dass es nur einen Gott gibt, der nur die Liebe ist und euch ebenfalls nur zur Liebe erziehen will; denn Liebe ist Mein eigenes Ich, Liebe ist der Ausdruck alles Geschaffenen, Liebe ist der Endzweck alles Bestehenden und Werdenden, und nur mit Liebe und durch sie ist Meine Schöpfung verständlich, und Liebe ist das einzige, was Meinen Geschöpfen den Geistes-Adel aufdrückt, wodurch sie “Meine Kinder” genannt werden können!

40. Ein liebendes Gemüt versteht die Sprache Meiner Natur, versteht die Sprache Meiner Geisterwelt und weiss die Materie, ihr Leben und ihre Form nach dem Liebes-Gesetz zu deuten!

41. Lernet daher zuerst lieben! Verbannet alle andern Eigenschaften aus euren Herzen, und ihr werdet eure geistigen Augen und Ohren Meinem Liebes-Geistes-Leben den Eingang offen lassen; lernet den Inhalt Meiner Worte erst geistig auffassen, und dann werdet ihr erst begreifen, warum Ich so viel Geduld mit euch hatte, um euch zu liebenden Kindern eines ewig liebenden Vaters zu machen!

42. So vergeistigt ihr dann euer Ich, nähert es dem Meinen und macht euch reif, mit Ruhe und Frieden auch anderen mitzuteilen, was in euch selbst in Fülle lebt!

43. Dieses behaltet wohl, und nehmet dieses Wort als einen neuen Beleg Meiner Gnade und Meiner nie wankenden Geduld an, die verirrten Kinder zum Herde des Lichtes zurückzuführen, nachdem sie lange genug im Finstern gewandelt haben!

44. So soll euch dieses Wort über “Geistes und Welten-Leben” eben wieder beweisen, dass noch lange nicht das rechte Verständnis Meiner Worte bei euch eingetreten ist und Ich es immer noch nötig finde, zu dem vielen schon Gesagten Neues hinzuzufügen, damit alle Geheimnisse Meiner Schöpfung euch klar vor Augen liegen, und ihr eben durch sie erst recht Mich, den Schöpfer derselben als solchen und als euren Vater erkennen möget; denn je mehr ihr Mich und Meine Worte geistig auffasset, desto mehr vergeistigt ihr euer eigenes Ich und bereitet euch auf diese Art vor zum Übergang in höhere Stufen, die ohne diese Erkenntnis eben nicht zu erreichen wären, denn kurz ist das Leben und lange die Ewigkeit!

45. Daher Meine Sorge für den Aufenthalt in der letzteren, wozu die Prüfungszeit in dem ersteren nur als Probeschule oder Prüfungszeit gelten soll!

46. Benützt also die irdische Probeschule, um euch gehörig mit dem auszustatten, was ihr einst als Grundbasis dort nötig haben werdet; benützt die Spanne Zeit und Meine euch stets in Fülle gegebenen Worte, damit die Ernte dem Säen eine Ehre mache, und ihr, ehe ihr noch ins Geisterleben eintretet, wisset, was eigentlich Leben, was Geisterleben, was Welten, was materielles Leben ist!

47. Nur so bewaffnet mit geistiger Kenntnis wird euer Fortschreiten leicht sein, und ihr werdet an Erkenntnis und Weisheit wachsen, je nachdem ihr diesen Bedingungen entsprechen werdet.

48. Ein Geist muss wissen, was Geistesleben ist, muss wissen, wie viel es wert und zu was es da ist.

49. Ein Geist muss wissen, wie gross der Unterschied zwischen scheinbarem und wirklichem reellem Leben ist, um beurteilen zu können, inwiefern die ihn hemmenden Hindernisse geeignet sind, ihn statt rückwärts gerade vorwärtszubringen.

50. Nur mit dieser klaren Einsicht ausgerüstet, kann ein vergeistigter Mensch ruhig der Zukunft entgegensehen; denn er erwartet den Himmel nicht von aussen, sondern trägt ihn in sich selbst, weswegen auch weltliche Störungen für ihn keine Störungen, sondern nur Anregemittel sind, ihn in seinem Glauben auf seiner Bahn zu festigen und zu kräftigen.

51. So müsst ihr durch inneres Erkämpftes gestählt werden, damit ihr eure Mission in Bezug auf euch und andere erfüllen könnt!

52. Solange bei euch selbst nur halber Glaube, halbes Vertrauen und wenig Geduld ist, so lange erkennt ihr noch lange nicht das grosse Triebrad des Geister-Lebens, welches, indem es alles bewegt, auch euch mit in diese Bewegung zum allgemeinen Ziel befördern will.

53. Folget also Meinem Rate, erwäget Meine Worte wohl, bedenket, von Wem sie sind und an wen sie gerichtet werden!

54. Ich als Vater aller Meiner geschaffenen Wesen lasse nichts unversucht, einem jeden zu helfen und ihm seinen Weg zu erleichtern; wenn er sich aber nicht helfen lassen will, so werden die Miss-Zustände, die daraus erwachsen nicht Mir, sondern nur ihm selbst zur Last fallen!

55. “Erwäget also alles, und das Gute behaltet!”

56. So sagte Ich einst, so rufe Ich es auch euch zu, damit ihr nicht fallet, wenn etwa die Zeit der Versuchung kommen sollte, wo ihr euch selbst überlassen die Folgen euch selbst werdet zuschreiben müssen!

57. Es ist einmal das Geistesleben die Hauptbasis alles Seienden, und das materielle Leben nur sein sichtbarer Faktor. Wer beide verwechselt oder ersteres gar verleugnet, der wird am Ende doch gewahr werden, dass mit dem Verleugnen die Sache nicht abgetan ist, sondern erst dadurch das geistige Auge ganz erblindet und die Seele taub gegen alle Stimmen der sie umgebenden Natur wird.

58. Wäre der Prozess des Geisteslebens nicht so furchtbar schnell, so würde man sagen können, wie ihr es oft als Sprichwort gebraucht: “Kommt Zeit, kommt Rat!” Allein, dieses Kalkül ist hier schlecht angewendet; denn die verlorene Zeit bringt nichts mehr zurück, und die neue bringt stets Neues, nicht dem Vergangenen ähnlich, und so ist es erstes Gesetz, die Zeit zu benützen, damit nicht Reue über die vergeudete das Resultat des einstigen Erkenntnisses sei! Daher, Meine Kinder, nehmet alles ernster, nehmet Meine Worte ernster, nehmet es mit eurer Zeit ernster, damit Meine Worte nicht tauben Ohren gepredigt sein werden!

59. Dieses wünscht euer Vater zu eurer Belehrung und zu eurem geistigen Fortschritt! Amen!

flagge en  20th Secret of Life… Life of Spirits and Cosmic Life

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on February 24, 1873

Secrets of Life Chapter 20… Life of Spirits and Cosmic Life

Thus says the Lord…

1. Earlier, in the chapters on “The World of Thought” and on “Life”, I have shown you in a few words the many-sidedness of spiritual life, and how it must be understood, so as to have a dim concept of My world and of My might.

2. In “Words for Short-Sighted People” I have admonished you to study My nature in its vastness. For a great, almighty Creator you can more easily grasp and understand in His great works, although to a thorough investigator on his round in My insignificant works I must also appear great, unrivalled in the tiniest infusorian.

3. I have said all this in advance so that you may always keep your spiritual eyes and ears open in order to perceive the stream of spiritual light and the tone or the voice of My spiritual cosmic language as it proclaims to you in, and out of, all that is created, the great hymn of eternal love and of never ceasing Mercy, which at every step and with every pulse-beat preaches to you of the Father’s love and His grace.

4. In the word on “Time” I informed you as to what time is and how you shall use it, and under “Human Dignity” I told you what you should do and should not do in order to become My children in My image, and how you should act in worthiness of this image. Under “The World of Thought” I explained to you how everything materially created, every deed will once be weighed and judged only according to its origin, the idea behind it. Now I am sending you another word, full of sublime creational spirit, so as to more clearly present to you a new view of My creation and My aim with it. This will make you learn to see and, in the midst of the worldly chaos and the bustle of worldlyhuman passions, recognize that far beyond all the physical-material it is the Spirit, My will, the great supporter of all that is created, which makes the same come into being, sustains it for a while and then by changing its form leads it towards a higher goal.

5. In “The World of Thought” I told you that the thought, the guiding principle, is superior to anything material, that it is indeed the basis for all that exists. And now I will prove to you that the bustle of the world of thought, when the latter is considered as a spirit-realm, is also the actual factor in all-manifesting life, in all that exists and perishes. For in order to understand and grasp My creation, which is only a spiritual product, you must think as spirits, must contemplate My work as spitits, and must regard the course of the entire spiritual-material life as spirits, if you wish to form a proper idea of Me, of My creation, its duration and of yourselves. Otherwise you are blind in the midst of the shining light of My wonders, in the midst of the great harmony-concert of My music of the spheres and My cosmic music, to be likened to the deaf.

6. And so I will now take you with Me on a spiritual flight through the spirit world divested of all matter, so that you may recognize and grasp who He is who created the world surrounding you, why He created it and why He endowed you, as well as all the intelligent beings living as spirits, according to their capacity, with means enabling you to understand and grasp Him, the almighty Lord and Creator, as well as Him, the Father who loves you everlastingly.

7. You see, the world, both the great spirit-world and the material world, which is merely an envelope of the former, was created so as to visibly express what, invisible for material beings, for a long time had been and forever will be existing in the spirit-realm, as the primordial carrier of all that is beautiful, true and good, as an expression of Myself and My attributes.

8. This visible material world, which, merely enveloping what is spiritual, must serve as a guide and a means to perfect this great material world, beginning with the central suns to the tiniest infusorian, has thus the sole purpose of leading the spiritual laid into it to a higher level through matter. However, only the Spiritual imprisoned in matter is destined to always stimulate matter to this perfecting process, so that it alone can remain at the end of all purified and spiritualized matter as a permanent, never-to-be-destroyed eternal, thus bearing witness to Him who created it and who, as an eternal God, could only create what is eternal, but not ever what is transient.

9. Now look, My children! Rise above matter and regard everything created as a spiritual product and it will become clear to your spiritual eye what spiritual life and what material life is. For spiritual life is the eternal urge of the spirit bound in matter, and material life is the changes manifesting through this urge in the visible material world, such as coming into being, existing and passing away.

10. Well, the whole of infinity is full of spiritual beings, because infinity constitutes Myself, just as your body constitutes visibly the core of your soul.

11. All the Spiritual in infinity has its expedient progress, everything has its purpose, its Why, where it must be bound, where loosed and when, if bound in matter, it can again, freed of the same, exist as an independent Spiritual!

12. Thus the present world came into being, thus ever new worlds will emerge from the ones which dissolved and passed away, and thus infinity establishes itself as a concept comprehensible also to finite beings.

13. Just as the smallest spiritual particle, imprisoned in hard rock and manifesting its life through matter, always urges the rock towards a transformation, a dissolution to become on higher levels something different, so also whole cosmic systems, whole spaces and even, finally, the entire visible world. It is this spiritual-material urge, called “life” because it manifests as motion, as action, which, everywhere the same, according to the same principle urges on the smallest worm as well as the greatest solar body, or the angel-spirit still clothed in material envelopment, to higher levels, higher beatitudes and greater delights.

14. Your own body should only serve toward the soul’s spiritualization, by a proper conduct and as a right tool letting itself be used only for actions worthy of a human being and thereby effecting and speeding up the spiritualization process of your soul. Likewise, the greatest central sun and the entire great universal man who has a task which cannot be calculated in terms of time, so that the Spiritual, more and more liberated, free, led towards higher levels, can fulfill its purpose.

15. Just as in “The World of Thought” I have elucidated for you the entire spiritual sphere, which is actually the carrier of all that is visible, I now want to make you understand and grasp the idea of a spiritual life, which urges matter to spiritualize itself, whereby it becomes visible to your eyes as material life.

16. This urging and driving goes on incessantly, like the flow of time, the life of the world of thought. Coming into being, temporary existence and again passing away, these are the visible proofs of the never-resting spirit-world: forever the urge to move forward and upward! From the smallest ether-atom upwards everything drives towards a beginning, an existing and passing away or a passing into a higher order.

17. Look at your own world with spiritual eyes, how varied are the changes there, how much Spiritual is freed at any moment, voluntarily or involuntarily, to enter into other combinations.

18. Watch the living beings and animals of every kind, what a consuming, what murder!

19. Even you people, how many spiritual lives even you destroy daily, so as to provide food or exquisite dainty morsels for your stomach!

20. How many animals you dispatch to the other world because you have nothing spiritual to occupy your mind and, as with needless hunts, only the pleasure in murder is your pastime!

21. Millions upon millions of released souls of the animal world fail through this not always justifiable behavior their real destiny of reaching their goal on a slow road. Most of their spiritual particles must first pass through the consumer and in and through him continue their further progress.

22. But, although this happens, where many a thing is contrary to My will and to My laws, it does not in the least delay the universal developmental progress to which I have subjected the world, but this developmental progress is only speeded up by such an albeit unlawful conduct. And if trespasses against My laws result in dire consequences, only the perpetrators and plotters of such calamities themselves are punished, namely, through their own behavior. But nothing prevents Me, in accordance with My intended plans, from leading My worlds to maturity, from receiving back My Spiritual, which I had laid into them, spiritualized!

23. Thus the entire visible world and its visible life are only the apparent, which has as its basis the more profound Spiritual. And so, not only with the smallest animalcule or the solid rock, but also with great worlds, the duration of everything depends on the liberation of its Spiritual bound in its covering.

24. As with you human beings after the natural course of your life, death should only occur when your soul has matured for the transition to the beyond, so it is with worlds and central suns. Once everything in them is spiritualized, they pass away or dissolve gradually, become more and more spiritualized and their matter becomes lighter and lighter until it is like air or gas, when they (the worlds) will only be destined for beings clad in the lightest material envelopments.

25. Just as your own body will ultimately on the highest spiritual level no longer be clothed in this heavy matter with which you are encumbered today; also your earth will be spiritualized in the distant future, carrying instead of solid, heavy matter only ethereal substances, ethereal dwellers, who, spiritualizing themselves more and more in step with their earth globe, also pass over, not through great cataclysmic events, but together with their abode, to other circumstances which will be suitable to their spiritual level of understanding.

26. So you see how the spiritual life develops gradually from the material, how the one is merely the expression of the other. And you understand more easily how I created the worlds and have an idea as to how great must be the periods of time necessary to effect such processes of spiritualization. However, you still have no spiritual vision to see the velocity of thought with which this developmental process occurs. You still have no idea as to what a time-second achieves million-fold relative to this process of purification and ennoblement. You even fail to recognize in the worldly political bustle of your small earth globe the spiritual wind that makes the great strings of the spiritual world-instrument vibrate. The harmonies are sounding throughout infinity; but you behave like people who are deaf and dumb, fail to recognize, see and hear how everything rushes with the speed of a tempest, with the velocity of the world of thought, to prepare the way for the process of liberation from the imprisoned matter.

27. You read newspaper articles, but you fail to read between the lines, to conjecture behind the words, as material earners of a spiritual world of thought, the great spirit-life behind them, which, far above all petty calculations and human sophistry, pursues its course of development unhampered. For this very reason I will again give you a hint so that you may wake up from your worldly dreams and clearly realize that far beyond all earthly mountains and thrones, up there in yonder spiritworld other laws are valid than those written in the human codex. These laws give life to both a central sun and to the tiniest atom so that they will be able to fulfill their purpose through it, that means to spiritualize themselves and thus again draw near the source of all light from where they were once sent forth so as to pass through their process of life and development individually, be it as a great world globe or as a worm.

28. You are driven more by a thirst for knowledge to read My words. So far you have not grasped one word, as a spiritual man, as My offspring could grasp it. Your life is still too materially orientated, you still belong always more to the world and not to yourselves, let alone to Me. For this very reason I must send you from time to time words of admonition so that you may awaken, so that you may, at least in the time of spiritual concentration, be able to soar above the ordinary life. That you may open your eves and ears to that which always and incessantly radiates and sounds towards you from all corners of creation, namely, that you are spirits, who, only for a short time clothed in matter, soon will enter again into other circumstances, where only your spiritual but not your material life will be weighed and valued.

29. Therefore, do not let Me admonish you in vain. John’s vials of wrath will be emptied, and already some of them are. The seals of the great book of creation will be broken and times will be coming when you will need all your spiritual resources to resist the worldliness and retain strength and courage.

30. So endeavor to understand My words, grasping them as I am giving them to you so that you will not be taken unawares if, for instance, the spiritual life urges the material to the destruction of oldestablished ways of life and there will be knocks at your heart in rapid succession, just as I once did with My disciples prior to My being taken prisoner, when I called out to them several times:

31. “Watch and pray, that ye enter not into temptation!”

32. This I am calling out also to you: Recognize the spirit-life! Wake up from your worldly sleep! Recognize the time as it presses on towards the solution, realize from the ruin of everything noble in the world that the time is not far when the people will harvest what they have sown. Recognize the stream of light that begins to pour over your world. Listen to the voices of the spirit-world that in great sound waves hit your ears. They are the admonishing words of a loving Father, who, in the rush of events, does not want to lose and forfeit His children, but who wants to uphold them and even, if possible, to increase their number, so that the spirit-life may be properly and truly valued by them and they may all understand, even if worlds go to pieces, namely: The love of a heavenly Father cannot waver, cannot punish, but can only, faithful to His laws of love, lead everything to perfection within the appointed time. Then everything can return to the place from where it has gone forth, so that, finally, the Father and the child learn to understand each other and the child understands what it means to be led, guided by Him, the One who makes worlds orbit around worlds and who, despite all the wonders and splendor of an infinite creation, does not forget even the smallest worm!

33. This is how you shall understand My creation and grasp the spiritual and the material life. Only in this way will tranquility enter your hearts, only in this way do you learn to understand and understand My words, and how and why I give them to you.

34. As long as you have not reached this stage you are still apprentices, but no children of Mine!

35. My children must be able to view My nature with a spiritual, open eye, must there, divesting the Spiritual of the material, learn to recognize what is true. They must understand the voice of My spirit-world, must lend their spiritual ears to the soothing melodies of My heavenly music. They will then grasp and understand that, although matter is the means of encasing the whole, it was only in this way possible to unravel the Spiritual hidden in matter to a living being, thereby bringing nearer to him the Creator of everything spiritual and material.

36. When, ultimately, your eyes and ears, spiritually educated, will grasp the whole perfecting process of all that lives and exists, you yourselves have reached the level spiritually due to you and which every human being should strive for. Then he no longer measures time and the duration of matter. Then he clearly recognizes that high above all that exists and lives the spirit-world is reigning and that matter and the material life, called transience, are only mediating factors, which, although they must be there as a means to an end, are not the quintessence of life.

37. This is the veil of Isis, whom the ancient Egyptians venerated as the goddess of truth and of whom they said that no mortal could lift her veil.

38. They were right; for whosoever, lifting this veil, can and may look into the face of divine truth, knows for certain that, firstly, he has looked at something immortal and that, secondly, being immortal himself, only he can grasp and understand the same. For him, physical matter has ceased to be a burden. It is merely an envelopment which, in step with the recognition of truth, becomes lighter and lighter and more ethereal. And even if matter is separated from the Spiritual through physical death, it is not a forcible separation but only a light, gentle passing from one state to another, which must be painless since the bonds of spirit and body, spiritualized, do not have to be torn apart, but only gently loosened so as to release the last obstacles for the inner psychic man whose spirit already here in the earthy body has become purer, enabling him to confidently soar up to a higher, spiritual life.

39. To facilitate this to you, My children, is the purpose of all My words. For in the beyond a spirit-world with different conditions and different circumstances awaits you. In qualifying you for this new calling awaiting you in the future I do not shun the effort of making you understand that there is only one God, who is nothing but love, and who likewise wants to educate you only for love. For love is the ultimate purpose of all that is and comes into being. My creation can be grasped only with and through love, and love is the only thing that impresses on My beings the spiritual nobility whereby they may be called “My children”!

40. A loving heart understands the language of My nature, the language of My spirit-world, and knows how to explain matter, its life and its form in accordance with the law of love!

41. Therefore, above all, learn to love! Cast out all other attributes from your hearts, and your spiritual eyes and ears will be open to receive My spiritual life of love. Learn to first grasp the content of My words spiritually, and you will then understand why I had so much patience with you to make you loving children of a forever loving Father!

42. In this way you spiritualize your Self, bringing it close to Mine, and achieve the maturity to pass on in tranquility and peace also to others what is living in all fullness within you.

43. Do remember this well and accept this word as a new proof of My grace and My never-wavering patience in leading back the lost children to the heart of light after they have been walking in darkness long enough.

44. Thus, this word on Spirit and Cosmic Life shall serve you as further proof that you have by far not the proper comprehension as yet for My words and I still find it necessary to add to all that has been said, so that all the secrets of My creation may be clearly revealed to your eyes and you may precisely through them recognize Me, their Creator, as such and as your Father. For the more you grasp Me and My words spiritually, the more you spiritualize your own Self, preparing yourselves in this manner for the transition to higher levels, which without this cognition could not possibly be attained, for life is short and eternity is long.

45. That is why My concern for the sojourn in the latter, for the trial-life in the former has to be regarded merely as a probation school or trial-period.

46. So use the earthly probation school to equip yourselves with that which you will once need there as a basis. Use the short span of time and My words, which I always give you in abundance, so that the harvest will be a credit to the sowing and you, prior to entering the spirit-life, know what actually constitutes life, what spirit-life, cosmic and what material life.

47. Only thus armed with spiritual knowledge your progress will be easy, and you will grow in cognition and wisdom, depending on how you will fulfill these conditions.

48. A spirit must know the extent of the difference between a shamlife and a life that is true and real in order to be able to judge in what way the obstacles impeding him are apt to further his progress instead of holding him back.

49. Only endowed with this clear insight can a spiritualized person calmly face the future, for he does not expect heaven to come from without, but carries it within himself. This is why worldly disturbances are for him no disturbances, but only stimuli that will solidify and strengthen his faith on his course.

50. Thus you must be steeled through what you gain inwardly by battling so that you will be able to fulfill your mission towards yourselves and others.

51. As long as you yourselves have only a half-faith, a half-trust and little patience, you are still far from recognizing the great driving wheel of the spirit-life, which, while moving everything, tries to gather also you into this movement towards our universal goal.

52. So follow My advice, ponder My words well, consider from whom they are and to whom they are directed!

53. I, as the Father of all My created beings, leave no stone unturned to help everyone and to lighten his path. However, if he does not want to be helped, the adverse circumstances accruing from that will not be charged to Me, but only to him

54. “Ponder everything, and retain what is good!”

55. This is what I once said, and this is what I am calling out to you lest you should fall if the time of temptation should come when, left to your own devices, you will have to blame yourselves for the consequences.

56. As matters stand, the spirit-life is the fundamental basis of all there is, the material life being merely its visible factor. Whosoever confuses both or even denies the former, will finally become aware that through his denial the matter is not closed, but that through it, the spiritual eye will only become totally blind and the soul deaf to all the voices of the surrounding nature.

57. If the process of the spirit-life were not so awfully fast, one could say as you often do in the proverb: “Comes time, comes counsel” However, this calculation is misplaced here. For the time lost brings back nothing and the new time always brings something new, unlike that which is past, and so it is the foremost law to use the time, lest the result of future realization be remorse over the squandered time. Therefore, My children, do take everything more seriously, take My words more seriously, take things concerning your time more seriously lest My words will be preached to deaf ears!

58. Your Father intends this to be for your instruction and for your spiritual progress! Amen.

19. Lebensgeheimnis… Wesensgrund des Lebens – Was ist Leben? – 19th Secret of Life… Essence of Life – What is Life?

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flagge de  Lebensgeheimnis 19… Wesensgrund des Lebens – Was ist Leben?

Lebensgeheimnisse Kapitel 19… Wesensgrund des Lebens
Offenbart von Jesus Christus durch Gottfried Mayerhofer am 12. August 1872

So spricht der Herr:

1. Sehet, unter diesem Wort liegt wieder so viel Geheimnisvolles, so viel falsch Aufgefasstes und schlecht Bewiesenes von euren Gelehrten, Naturforschern und Medizinern, dass Ich Mich bewogen fühle, euch wieder ein Licht anzuzünden, das in Ewigkeit leuchten soll, euch und allen künftigen Geschlechtern!

2. “Was ist denn das Leben?” Nun, wenn Ich diese Frage erörtern wollte, wie sie euch von euren studierten Männern gegeben wird, so würde Ich ebenfalls so wie sie falsch schliessen müssen; denn alle insgesamt nehmen die Wirkung für die Ursache, nehmen das Produkt für die Faktoren, indem sie nur nach dem urteilen, was ihnen sichtbar oder greifbar ist.

3. Wollte Ich euch das Leben nach einem früheren Wort in seiner dortigen Beziehung wiedergeben, wo es heisst: “Wo Licht da ist Wärme, wo Wärme Leben!”, so würde Ich wieder die sichtbare Wirkung oder Erscheinung des Lebens für das Produkt aus Licht und Wärme erklären; Ich will aber mit diesem heutigen Wort euch weder das eine noch das andere sagen, sondern Ich will euch das Leben von tieferer und höherer geistiger Seite zeigen, um manchen Zweifler und Gottesleugner faktisch seines Unglaubens zu überführen, damit auch er, von den triftigen Gründen überzeugt, nicht anders kann, als zu glauben oder zu ahnen, was er bis jetzt mit so grosser Hartnäckigkeit verleugnet hat.

4. Nun zur Sache; die Frage heisst also: “Was ist Leben?”

5. Sehet, wenn Ich die Sache so nehme, wie es euren Sinnen sich kundgibt, so ist “Leben” überall da, wo eine Veränderung, ein Wechsel, eine Bewegung sich kundgibt; ihr sagt: die Pflanze, dieses Tier, dieser Mensch lebt; dort, wo das Leben nicht sichtbar, euren Gefühlen nicht bemerkbar ist, wie im Mineralreich, da nehmt ihr kein Leben mehr an, sondern höchstens einen gesetzmässigen Stoffwechsel, gemäss welchem auch der Stein, wenngleich langsam oder unmerklich, einer Veränderung entgegengeht; jedoch, wie ihr glaubt, einer unwillkürlichen, einer von den Einflüssen anderer Elemente auf ihn bedingten.

6. So betrachtet ihr das Leben. Eure Botaniker beweisen euch durch ihr eifriges Studium die Zirkulation der Säfte in den Pflanzen, sagen euch, soweit ihre Mikroskope und sonstigen chemischen Analysen reichen wie und aus was der Baum, das Blatt, die Blüte und die Frucht bestehen, erklären euch die Fasern und Kanäle und das Mark der Bäume und Pflanzen; erklären euch aber mit diesem nur die Träger und Leiter des Lebens, aber nicht das Leben selbst.

7. Eure Anatomen zerschneiden lebende und tote Tiere, suchen bei den Martern der ersteren oder bei Leblosigkeit der letzteren, freilich auf verkehrtem Wege, wenn das Leben entflohen ist, dessen Wirkungen; sie erklären euch die Nerven, die weisse, die graue Masse, als Gefühls und Bewegungs-Faktoren, sie erklären euch das organische Leben und das tierische Leben im Menschen, finden auch zum Teil den Mittelpunkt, von wo alles Leben ausgeht, erklären euch endlich auch das Gehirn mit seinen Windungen, Verzweigungen, seinen Sympathisierungen und seiner Abhängigkeit von dem andern Nervensystem, als von den will und unwillkürlichen Nerven, erklären euch die Struktur der Nerven als Leiter des Willens und der Lebenskraft; aber das Leben selbst wissen sie nicht zu ergründen. Warum der Nerv wie ein Telegraphendraht den menschlichen Gliedern den Willen der Seele oder des innewohnenden Lebens kundgibt, das wissen sie nicht; sie sagen bloss: der Nerv sei so gebaut und geschaffen als Leiter zu dienen; aber das Fluidum, welches diesen Telegraphen belebt, die Lebenspotenz selbst ist ihnen unbekannt und wird es, solange sie bloss mit dem Verstande suchen, auch bleiben; denn den Gedanken, der in den Windungen des Gehirns bis zur Zunge oder schreibenden Feder fortgeleitet wird, diesen imponderablen (unkörperlichen) Faktor werden sie nie, obwohl durch das Gehirn kommend, mit diesem ergründen können!

8. Der Gedanke ist Geistes-Produkt, und das sieht und begreift nur der tiefer sehende Geistes-Mensch, wie und warum er entsteht.

9. Dieses Leben, das höher noch als das organische und tierische steht, ist ebendeswegen noch weniger erklärbar; denn weder die Masse des Gehirns noch die daraus entspringenden Nerven werden ihm je sagen können, wer oder was sie zu dem fähig machte, die Innenwelt der äussern kundzugeben, oder von letzterer die Eindrücke im Innern aufzunehmen und zum weiteren geistigen Aufbau des Seelenmenschen zu benützen!

10. Umsonst plagen sich manche Materialisten ab, alle Bewegungen und Erscheinungen im menschlichen wie auch im tierischen oder pflanzlichen Leben auf die chemischen Assimilationsgesetze zurückzuführen, es ist und bleibt ein ewig falscher Schluss; denn wenn eure Gelehrten euch alle Elemente hersagen, aus denen euer Körper oder der eines Tieres oder einer Pflanze besteht; wenn sie nachweisen, dass dieses oder jenes aus Phosphor, Kalk, Eisen, Salz usw. besteht, so will Ich ihnen nur sagen: Nehmet alle diese primitiven Elemente und vermischt sie, ob sich daraus eine Arterie, eine Vene, ein Nervenstrang oder gar ein pulsierendes Herz je bilden wird?

11. Sehet, ihr schwachen blinden Gelehrten, ihr könnt wohl sehen, dass im organischen Leben gewisse Grundelemente in ihren Mischungen Verbindungen eingehen und wieder andere Stoffe höherer Ordnung erzeugen; aber das ganze chemische Laboratorium wird aus allen diesen Stoffen keinen Grashalm zuwege bringen, viel weniger ein mit organischem Leben bedachtes lebendes Wesen!

12. Zu diesem gehört eine andere Kraft, die die rohen Materialien der Stein und Mineralwelt nach anderen Gesetzen als denen der Attraktion (Anziehung) oder der Abstossung verarbeitet und daraus Organe als Träger organischen Lebens bildet. Hierher gehört ein anderes Gesetz, ein anderes Leben, und eben dieses Leben ist euch und so vielen ein Geheimnis, und der Zweck Meiner heutigen Worte.

13. Dieses Leben, was im Stein zu seiner Verwandlung drängt, was ihn entstehen, vergehen oder in andere Elemente auflösen macht; dieses Leben, welches bei der Pflanze ihre Organe baut, bei den lebenden Tieren ihren instinktmässigen Führer macht, und beim Menschen alles frühere Leben des Steines und der Pflanze zusammenfassend, eben daraus das Geistige für eine andere und ewig dauernde Welt entwickelt; dieses Leben lässt sich nicht mit chemischer Analyse, nicht mit dem Mikroskop, nicht mit dem Seziermesser finden und klassifizieren; dieses Leben steht höher, als ihr schwachen Forscher glaubt: denn dieses Leben ist nicht ein Produkt der Materie, sondern “ein Ausläufer Meines eigenen, ewigen, nie endenden Lebens!”

14. Wie wollet ihr endliche, schwache Geschöpfe das Leben des unendlichen Gottes bemessen? Ihr seht sichtbar Seine Wirkung in allem, was euch umgibt, ihr könnt es ahnen, wenn ihr nur euer eigenes Ich betrachtet, welches für so viele ein Rätsel ist und bleiben wird!

15. Überall werdet ihr finden, dass es noch eine andere Potenz gibt als alle Luftarten, als Magnetismus und Elektrizität; denn alle diese sind nur da, um das Leben zu verbreiten und die ganze sichtbare Welt zu bauen, zu erhalten, und so einem geistigen, höheren Ziel entgegenzuführen.

16. Alle Absurditäten der Herren Materialisten werden noch von ihnen selbst bereut und verflucht werden, wenn der Moment herantritt, wo der Sarg sich öffnet und das so viel gerühmte materielle Machwerk, der Körper, nolens volens in selben hineingelegt der Erde übergeben wird, um wieder das zu werden, aus dem er hervorgegangen ist.

17. Dort an dieser Brücke der Ewigkeit wird es ihnen schaudern vor der trostlosen Aussicht, welche sie sich und andern haben weis machen wollen, als existiere sie nicht, und die nun doch auch an sie herantritt!

18. Allein, dort wird es “zu spät” sein, sie werden in ein erbärmliches Jenseits kommen, in ein “Nichts”, wie sie sich’s gedacht haben; dort wird ihnen dann Zeit gelassen werden, bis sie ihre materialistischen Schöpfungs-Gedanken abgestreift haben und nach und nach ein wenig Geistes-Licht ertragen können!

19. Das wird ihr Schicksal sein, ein Schicksal, das nicht Ich, sondern sie sich selbst bereitet haben. Sagte doch einst der Apostel Paulus: “Wie der Stamm fällt, so bleibt er liegen!”

20. Ungläubig fielen sie, und ungläubig werden sie auch dort wieder erwachen! Das Gehirn und Verstandesleben haben sie mit dem Apparate dazu der Erde übergeben müssen, und das geistige Leben, was sie während ihres Erdenwandels leugneten, ist auf Null herabgesunken; welch trostloser Zustand sie dort erwartet, Meine Kinder, begreift ihr nicht und könnt es auch nicht fassen!

21. Doch lassen wir sie mit ihrem Weisheitsdünkel nur fortarbeiten und kehren wir zu unserm Wort “das Leben” zurück; denn Ich will nicht das Los der Ungläubigen, sondern jenes der Gläubigen schildern. Dieses wird euch in Aussicht gestellt, das erstere ist jedem selbst anheimgestellt, dass er es sich selber so oder so bereiten kann, wie es ihm gut dünkt.

22. Nun sehet also, das Leben, wie Ich es euch gezeigt habe, als “Ausfluss Meines ewigen unvergänglichen Lebens” ist es allein, welches die ganze Schöpfung durchwebt, im Lichte bis in die weiteste Ferne dringt, dort durch Vibration die Wärme hervorbringt, und dann nach Meinen unumstösslichen Gesetzen die primitiven Elemente zuerst antreibt, sich miteinander zu verbinden, von Grad zu Grad höhere Stufen im unorganischen Leben erringend, endlich langsam ins organische Leben übertritt, wo vermittels der Organe alle früheren Elemente zu andern Zwecken und durch andere Prozesse, vom Festen ins Flüssige umgewandelt, dem neugestalteten Leben nur dienen können.

23. So wird der frühere, scheinbar “leblose Stoff” ein lebendiger, bei den Tieren ein seelischer, und endlich beim Menschen als Geistiges verarbeitet.

24. Das angenehme Einatmen der Frühlingsluft ist nicht das Produkt von Sauer- oder Kohlenstoff, wie ihr sie nennt, sondern es ist das geistige, neu aus dem Winterschlaf erwachende Leben, welches die eine Halbkugel der Erde überkommt, während die andere ihrem Ruhepunkte auf einige Monate entgegengeht oder -eilt.

25. Es ist nicht bloss materielles Wohlsein oder materieller Einfluss, den die Gebirge auf den Wanderer äussern, wenn er zwischen ihnen wandelt, wenn er rauschende Waldbäche von schroffen Felswänden herabstürzen sieht, oder verwitterte Steinmassen und Schneefelder ihn aus unübersteigbarer Höhe anblicken; es ist ein weit grösserer, geistiger Zug des geistigen Lebens im Menschen, welcher ihn beschleicht, ihn ahnen lässt, dass hoch über der stummen Materie in der Natur noch ein anderer Geist weht, welcher freundlich zu ihm spricht: “Siehe, kleiner winziger Wanderer! Das was du siehst und was du fühlst hier in meiner Nähe, ist Gottes Stimme, welche zu dir spricht und welche hier im ewigen Walten, zum Besten von euch, mit wenigen Mitteln Zufriedenheit, Ruhe und Glückseligkeit unter euch verbreiten und euch sagen möchte:

26. “Verlieret euch nicht so, ihr Menschen, in materiellen Interessen, die nur auf diese kurze Spanne Zeit des irdischen Lebens Bezug haben! Achtet mehr auf eure geistige Ausbildung! Wir alten Zeugen einer vorweltlichen Natur, die wir waren, ehe ihr den Fuss auf diesen Erdball gesetzt habt, wir zeugen euch stets von Gottes Grösse, von Seiner Allmacht, von Seiner Liebe! Schliesset euch an uns an! Seid einfach und stets gleich wie die Natur, und euer physisches, wie euer geistiges Leben wird nicht wie unsere Gewässer, rauschend und tobend sich zwischen Felsen und Engpässen Bahn brechen müssen, sondern wird langsam und sanft dann zwischen blumigen Wiesen und schattigen Wäldern seinem Ziel entgegengehen!

27. Betrachtet das Leben als Ausfluss aus eures Schöpfers Geist, durch Dessen mächtigsten Willen auch wir gehoben wurden, um einst wieder verwittert zur Tiefe herabzusinken; als hartes Gestein stehen wir da, Wind und Wetter trotzend, bis auch unsere Elemente, unser Leben, zur höheren Stufe reif geworden, in ein anderes, höheres übergehen kann.”

28. So sprechen die Berge zu euch, so spricht das geistige Leben in ihnen zu eurem Geiste, der im herabfallenden Wasser nicht Wasser, im bedeckten Schneehaupt eines Berges nicht kalten Schnee, sondern geistige Entsprechungen lesen kann, welche Speise für seine Seele und Nahrung für seinen Geist sind!

29. Dieses Leben kultiviert, und so fasset das Leben auf, welches wohl durch Gefässe und Nerven geleitet euch Kunde gibt von etwas Höherem, Grösserem, als bloss von Anziehen und Abstossen oder Assimilierung (Angleichung) verwandter chemischer Elemente, und ihr werdet dann leichter begreifen, dass euer Gehirn mit seinen Windungen wohl dasein muss, um euch das Leben mitzuteilen und es zu erhalten; aber dass alles dieses nur Leiter, Behälter und Verbreiter eines höheren Lebens ist, welches dem tierischen wie dem organischen und unorganischen Leben den Impuls zur Manifestation (Bekundung) gibt, aber doch nicht das Leben selbst ist!

30. Bedauert alle, welche die Äusserungen des vegetativen Lebens für Hauptsache halten und kein höheres, über alle Misszustände des Lebens erhabenes Geistiges anerkennen wollen! Arme Geschöpfe! Sie plagen sich mit der Materie, die ihnen nichts gewähren, nichts ersetzen kann; sie müssen eine grosse Masse von seligen Eindrücken und Stunden entbehren, die derjenige geniesst, welcher, ein höheres Leben anerkennend, sich mit selbem trösten kann, wann gerade das Irdische, Materielle ihn so recht in den Staub ziehen will, aus dem er geboren wurde!

31. Ja, Meine Kinder, es gibt ein höheres Leben, ein Leben, das weit über alles Vergängliche hinausreicht, das selbst im Steine unendlich ist; denn auch er verändert nur die Form und seine chemischen Verhältnisse, aber zu nichts wird auch er nicht; und was im Steine schon, weil von Mir kommend, unendlich ist, was im Pflanzen, Tierreich und im Menschengeschlecht noch mehr ausgedrückt ist, dieses unvergängliche Etwas, dieses ist das Band, welches die materielle mit der geistigen Welt und beide mit Mir verbindet!

32. Je mehr das Gefühl vorhanden ist, dass das, was das pulsierende Herz treibt, das, was die Seele zum Denken drängt, nicht mechanische Kraftanstrengung als Produkt von materiellen Faktoren ist, desto mehr erhebt sich das Bewusstsein eines höheren, geistigen Lebens, welches über diese vergänglichen Kraftäusserungen des tierischen und organischen Lebens noch weiter hinausreicht und, wo alle Materie aufhört, noch fortdauert.

33. So fasset das Leben, dieses Drängen nach vorwärts auf, und ihr werdet in den kleinsten Monaden oder Infusions-Tierchen noch ein höheres Leben entdecken, das nicht von den Bestandteilen dieses winzigen Geschöpfes abhängt, sondern ihr werdet begreifen, dass alle, wenn auch euch nicht sichtbaren Organe dieses Tierchens, ebenso wie die grössten Welten, von der nämlichen Kraft belebt und durchdrungen sind, welche diese Tierchen zur Vervollkommnung treibt.

34. Dieses geistige Leben äussert sich natürlich durch das Vegetative, durch das Organische, weil es anders nicht möglich ist; aber es ist nicht dieses selbst, sondern steht höher und ist dauernder als alles andere.

35. Das organische Leben äussert sich bloss, solange Organe vorhanden, solange diese tüchtig sind, ihre Funktionen zu erfüllen. Sind die Organe nicht mehr tätig, so entschwindet zwar scheinbar das Leben in ihnen; aber der Trieb, welcher sie zur Tätigkeit drängte, hat nicht aufgehört, er ist eben nur wegen der Unfähigkeit der Organe, ihn in sich aufzunehmen, nicht sichtbar.

36. Mein geistiges Leben hat nicht aufgehört; denn kann es so nicht weiterschreiten, so führt es die Materie durch deren Auflösung wieder in neue Kombinationen, wo auf höheren Stufen und in andern Verhältnissen das Leben von neuem beginnt, um so dem Ziele, der einstigen Rückkehr zu Mir, näher zu kommen!

37. So ist das Leben als ewig ausfliessender Geistesfunken aus Mir dasjenige, welches den ersten Atomen im grossen Äther die Kraft mitteilte, sich zu verdichten, aus ihnen Welten und Sonnen machte, diese mit allen Wundern der Schöpfung ausstattete, sie bevölkerte und sie einst auf demselben Wege zurückführen wird, um aus den gebliebenen Überresten wieder andere, geistige und höhere Wohnungen für freiere, grössere Geister aufzubauen.

38. Das Leben aus Mir ist unendlich, und sein Wirken ebenfalls! Wer sein eigenes oder das Leben der ihn umgebenden Welt nicht in diesem Sinne versteht, der begreift nicht, was Gott, was Schöpfer heisst, der fasst nicht den Gedanken eines liebenden Vaters, der ja alles tut und tat, um von Seinen Geschöpfen geliebt, geehrt und auch gekannt zu werden, der begreift nicht, warum Ich eben gerade jetzt mehr als sonst Kundgebung auf Kundgebung, Licht auf Licht auf euch herab sende, damit ihr nicht im Finstern wandeln sollt, nicht mit Vorurteilen und falschen Begriffen kämpfen, sondern das eigentliche Licht des wahren Lebens recht erkennen möget, welches doch aus jedem Schlage eures Herzens euch zuruft, dass jeder Pulsschlag eine Gnade, ein Ausfluss jenes göttlichen Lebens ist, das nie Anfang noch Ende haben wird.

39. Nehmt euch diese Worte zu Herzen! Da verwahret und verdauet sie; denn da ist der Sitz, wo geistiges Leben, durch organisches getragen, in euren Körper einströmt und Gesundheit, Segen und Frieden euch verleihen kann.

40. So sollten alle Meine Worte nach und nach alle Lücken ausfüllen, alle Zweifel verdrängen und euch stets mehr die Gewissheit geben, dass ihr nicht in einer materiellen, sondern in einer Geisterwelt schon jetzt lebt, wo die Materie nur die rohe Überkleidung ist, die wechselt, während das eigentlich Geistige, Höhere, sich als Leben manifestierend (offenbarend), stets und ewig bleibend ist.

41. Es gibt keine abstrakte Materie, sondern nur gebundenes Geistiges, und dieses ist es, welches zur Verwandlung der ersteren drängt, sich in Formen äussert, vom Unorganischen zum Organischen, und von dem zu seinem eigentlichen Ursprung, zum Geistigen übergeht.

42. Es ist also alles nur Mittel zum Zweck, was in der sichtbaren Welt euren Sinnen entgegentritt; die Ursache liegt tiefer und ist nur als geistiges Leben mit geistigen Sinnen zu ahnen und teilweise zu fassen.

43. Dort liegt der Herd eines nie versiegenden Lebensborns; dort ist die grosse elektrische Batterie, welche durch ihre Telegraphendrähte an alle Welten ihre Impulse aussendet, um alles zum Fortschritt, zur Vervollkommnung anzutreiben; dort liegt das Leben, das geistige Grundelement, welches ewig wie Ich Selbst nur Geistiges zum Ziele hat, nur Geistiges anstrebt, wenn es gleich je nach den Organen sich materieller Mittel bedienen muss.

44. Dieses geistige Leben wird sich dieser Mittel so lange bedienen, als es ihrer bedarf; ist einst alles vergeistigt, dann wird auch sein Wirken intensiver und mächtiger werden, und was jetzt auf langsamem, materiellem Wege geschehen muss, wird dort in kurzer Frist und mit ganzer Macht ausgeführt werden, so wie Ich mit Meinem Willen auf einmal Welten entstehen lassen oder vernichten kann, wenn es Mein grosser Plan erheischt und Ich nicht den Weg der langsamen Entwicklung beibehalten will.

45. Ihr kennt die Kraft dieses Geistlebens nicht, ahnen möget ihr es, und dazu euch zu führen sollen diese Worte dienen, damit ihr stets im Auge haben möget, dass ihr “Kinder einer Geisterwelt” eben Geistiges in euch habt und zu dessen Ausbildung mehr verwenden sollt als ans Materielle, Irdische, Flüchtige, welches nur für kurze Dauer ist, während das andere mit euch ewigen Geschöpfen ewig bleiben wird.

46. So hat euer Lebenswandel einen Zweck, und euer einstiger Hingang in das andere Leben ein gewisses Ziel, nämlich mit Benutzung der Zeit das in euch gelegte Lebenskapital so auszubeuten, dass es euch im Jenseits die gerechten Zinsen und Früchte tragen möge! Amen!

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Secrets of Life Chapter 19… The Essence of Life
Revealed by Jesus Christ thru Gottfried Mayerhofer on August 12th, 1872

Thus says the Lord…

1. Look, this word again encompasses so much that is enigmatic, full of misapprehension and poorly proven by your scholars, natural scientists and medical men, that I am feeling inclined to again give you a light which shall shine forever for you and for all future generations.

2. “What is Life?” Well, if I would discuss this question in the manner it was given you by your learned men, I too, like they, would have to come to wrong conclusions. For all of them without exception regard the effect as the cause, consider the product to be the factors, by judging only by that which is visible or tangible to them.

3. Would I render to you the concept “Life” according to an earlier word in its original context, where it says: “Where there is light, there is warmth, where there is warmth, life”, I would again explain the visible effect or the appearance of life as the product of light and warmth. However, with today’s word I want to tell you neither the one nor the other, but I want to show you life from a more profound and more exalted spiritual aspect. This will convince many a doubter and atheist of his unbelief so that also he, converted by the sound reasoning, can in the end only believe, or surmise, what until now he has so stubbornly denied.

4. Now let us come to the point; the question is: “What is life?”

5. Look, if I take the matter as it presents itself to your senses, “life” exists wherever a transformation, a change, a movement manifest. You say: The plant, this animal, this person is alive. Where life is not visible, not perceptible to your senses, as in the mineral kingdom, you no longer assume a life, but at most a combustion in accordance with certain laws according to which also the rock, though slowly or imperceptibly, experiences a transformation. However, according to your belief, one that is spontaneously caused by the influences of other elements on it.

6. This is how you view life. Your botanists prove to you by their diligent studies the circulation of the juices in the plants, tell you as far as their microscopes and other chemical analyses go, how and of what the tree, the leaf, the blossom and the fruit consist, explain to you the fibers and canals and the core of the trees and plants. However, with all this they explain to you merely the media and conductors of life, but not life itself.

7. Your anatomists dissect living and dead animals, look amid the torture of the former or the inanimate state of the latter, in the wrong manner, of course, when life has departed, for the effects of the same. They explain to you the nerves, the white and the gray mass, as factors of sensation and motion. They explain to you the organic and the animal life in man and find also sometimes the center from where all life issues. Finally, they explain to you also the brain with its convolutions and ramifications, its correspondence with, and dependence on, the other nervous system by means of voluntary and involuntary nerves, and explain to you the structure of the nerves as the directors of the will and the life force; however, life itself they fail to fathom out. They do not know why the nerve, like a telegraph wire, transmits to the human limbs the will of the soul or of the life indwelling it. They merely say: The nerve is thus built and created to serve as a conductor. But the fluid enlivening this telegraph, the life potency as such, is unknown to them and will remain so as long as they investigate merely with their intellect. For the thought, which in the convolutions of the brain is transmitted as far as the tongue or the writing pen; this imponderable factor they will not ever be able to fathom with the brain, although it is transmitted through it!

8. The thought is a spiritual product, and this, and how and why it comes into being, is only seen and understood by the more profoundly seeing spiritual man.

9. For this reason this life, which is above the organic and animal life, is even less explainable. For neither the mass of the brain nor the nerves originating in it will ever be able to tell him as to who or what enabled them to inform the outer world of the inner, or to receive the impressions from the outer world inwardly and use them for the further spiritual development of the psychic man.

10. In vain do some materialists toil to trace back all the movements and phenomena in the human as well as in the animal or plant life to the laws of chemical assimilation; it is and remains forever a wrong conclusion. For, when your scientists cite to you all the elements forming your body or that of an animal or a plant; when they prove that this or that consists of phosphorus, limestone, salt, etc., I will only tell them: Take all these primitive elements and mix them, and see whether an artery, a vein, a nerve fiber or even a pulsating heart will ever form from them.

11. Look, you weak blind scientists, surely you can see that in organic life certain basic elements combine into compounds, producing other substances of a higher order. However, the whole chemical laboratory will not succeed in producing a single blade of grass out of all these substances, much less a living being endowed with organic life!

12. To achieve this, a different kind of energy is required, which possesses the raw materials of the world of rocks and minerals according to laws other than those of attraction or repulsion and forms from them organs as supports of organic life. This requires a different law, a different life, and this very life is a mystery for you and so many others, and the purpose of the words I am speaking today.

13. This life, which in the rock presses towards its transformation, which makes it come into being, cease or dissolve into other elements; this life, which in the plant builds the organs, in the living animals makes their leading instinct and in man, combining all the former life of the rock and the plant, develops from the very same the Spiritual for another, eternal world; this life cannot be found and classified through chemical analysis nor with the microscope or the dissecting knife. This life is of a higher order than you weak investigators believe, for it is not a product of matter, but “an offshoot of My own, eternal, never-ending life!”

14. How do you finite, weak beings propose to measure out the life of the infinite God? You see His action visibly in everything surrounding you, you can surmise it if only you ponder on your own Self, which is, and will remain, for so many enigmas.

15. Everywhere you will find that there is still another potency apart from all kinds of air, from magnetism and electricity. For all of these exist only so as to propagate life and to build and sustain the entire visible world, thus leading it towards a spiritual, higher goal.

16. All the absurdities on the part of the materialistic gentlemen will one day be regretted and cursed by them personally, once the moment arrives where the coffin-lid opens and the much celebrated clumsy piece of work, the body, nolens volens (means: whether willing or not) put into the coffin, is returned to the earth to again become that, from which it has gone forth.

17. There at this bridge to eternity they will shudder in view of the desolate prospect, which they have tried to make appear nonexistent to themselves and others and which nevertheless is finally also catching up with them!

18. However, then it will be “too late”; they will be entering a miserable beyond, a “void”, just as they have imagined it. There they will be given time until, having discarded their materialistic concept of creation, they will be able to gradually bear a little spiritual light.

19. This will be their fate, a fate which not I, but they have prepared for themselves. Did not the apostle Paul once say: “As the tree falls, so it remains lying!”

20. Without faith they fell, and without faith they will again awaken there. They were compelled to surrender to the earth the life of their brain and intellect, together with the mechanism serving it, and the spiritual life, which during their earthly sojourn they disavowed, has reached zero. You, My children, do not, and cannot, grasp the miserable conditions awaiting them there!

21. However, let us allow them to continue working with their wisdom-pride and return to our word “Life”, for I do not wish to describe the fate of the unbelievers, but that of the believers. You have this in prospect; as for the former, it is up to every individual to prepare it for himself according to his liking.

22. Now do realize that it is life alone, as I have shown it to you, as an “efflux of My eternal, imperishable Life”, which, weaving through the entire creation, penetrates in the light to the farthest distances where it produces warmth through vibration. This life then, according to My irrevocable laws, first urges the primal elements to combine with one another and, from step to step attaining higher levels of inorganic life, finally slowly makes the transition into organic life. There, by means of the organs, all the former elements, transformed for other purposes and through other processes from the solid into the liquid state, can only be of service to the newly formed life.

23. In this manner the hitherto apparently “inner substance” becomes alive, in animals turning into soul-substance and finally, in man, into Spiritual.

24. The pleasant inhalation of the spring air is not a product of oxygen and carbon, as you call them, but it is the spiritual life newly awakening from its hibernation, which comes over one hemisphere of the earth, while the other moves or rushes towards its point of rest lasting several months.

25. It is not merely a material feeling of well-being or a material influence which the mountains exert on the wanderer when, hiking among them, he sees roaring mountain torrents tumble down from steep rock cliffs or weathered rock masses and snow drifts look down on him from inaccessible heights. It is a far more exalted, spiritual pull of spiritual life which takes hold of him, giving him a foreknowledge that, high above the mute matter in nature, another spirit is wafting, which speaks to him in a friendly manner these words: “Look, small tiny wanderer! That which you are seeing and feeling near me is God’s voice speaking to you, which here for your benefit through its eternal rule with few expedients wants to spread among you contentment, tranquility and blissfulness and tell you:

26. “Do not, o men, lose yourselves in material interests which only concern this brief period of earthly life! Pay more heed to your spiritual development! We ancient witnesses of a pristine nature, who existed before your feet touched this earth, always testify to you of God’s greatness, His omnipotence, His love! Close ranks with us! Be simple and always in tune with nature, and your physical as well as your spiritual life will not, like our waters, roaring and fuming have to find its path between rocks and crevices, but will slowly and gently, among flowering meadows and shady forests, meander towards its goal!”

27. “Consider life an efflux from your Creator’s Spirit, through whose most mighty will also we were raised up, to again sink decaying into the depth in the distant future. As hard rock we stand here, defying wind and weather, until such time when also our elements, our life, having matured for a higher level, can pass into another, higher one!”

28. Thus speak the mountains to you, thus speaks the spiritual life in them to your spirit, which can read in the tumbling water not water, in the snowy summit of a mountain not cold snow, but spiritual correspondences, which are food for its soul and nutriment for its spirit.

29. Do cultivate this life, and thus look upon life, which, conducted through vessels and nerves, proclaims to you that there exists something more exalted, something greater than merely attraction and repulsion or the assimilation of related chemical elements. Then you will more easily grasp that your brain with its convolutions must of course be there so as to impart your life and sustain it; that all of these are only conductors, vessels and disseminators of a higher life, which impart to the animal as well as to the organic and inorganic life the impulse towards manifestation, but are not life itself.

30. Pity all those who consider the manifestations of the vegetative life its quintessence and refuse to recognize a higher Spiritual, which is above all the calamities of life! Poor created beings! They worry about matter, which can give them nothing, replace nothing. They are forced to miss out on a great many blissful impressions and hours that are enjoyed by the one who, recognizing the existence of a higher life, can find solace in it when earthly, material situations try to pull him into the dust from which he was born!

31. Yes, My children! There is a higher life, a life that reaches far beyond all that is transient and even in the rock is infinite. For also the rock changes only its form and chemical structure, but it too does not become nothing, and whatsoever is infinite in the rock, owing to its origin from Me, which in the plant and animal kingdom and in the human race is even more distinctly expressed, this imperishable something is the bond uniting the material with the spiritual world, and both with Me!

32. The more the feeling prevails that that which activates the pulsating heart, that which urges the soul to think, is not a mechanical effort, as a product of material factors, the more the awareness of a higher, spiritual life is raised, which goes even further beyond these transient manifestations of energy of the animal and organic life and even continues where all matter comes to an end.

33. Thus understand life, this urge to go forward, and you will discover even in the tiniest monads or infusorian a superior life independent of the parts constituting this minute creature. Understand that all the organs of this animalcule, though invisible to your eyes, as well as the greatest worlds, are animated and permeated by the very same energy that urges these animalcules to perfection.

34. This spiritual life naturally manifests through the vegetative, organic life, since it is not possible otherwise. However, it is not the same; it is superior and has more permanence than anything else.

35. The organic life manifests merely as long as organs are there which are capable of fulfilling their functions. Once the organs are no longer active, life in them apparently ceases. However, the driving force that urged them to activity has not ceased but is only invisible on account of the inability of the organs to take it up.

36. My spiritual life has not ceased; for, when it can no longer progress in this way, it leads matter, through the dissolution of the same, into new combinations where on higher levels and in different circumstances life begins anew, so as to come closer to its goal, the ultimate return to Me.

37. Thus life, as a spirit-spark everlastingly flowing out from Me, is that which imparted to the first atoms in the great ether the energy to solidify, made from them worlds and suns, endowing them with all the wonders of creation and populating them. And it will ultimately lead them back on the same road, so as to build from the remnants again other spiritual and superior dwellings for freer, greater spirits.

38. The life out of Me is infinite; likewise the effect it produces. He who fails to understand his own life or the life of the world surrounding him in this sense, fails to understand the meaning of the concept of God, of the Creator. He is unable to grasp the idea of a loving Father, who is, and has been, doing everything to be loved, revered and also recognized by His created beings. Nor does he understand why I now, more than at any other time, am sending down to you message upon message, light upon light, so that you may not walk in darkness, battling with prejudice and misapprehension, but may thoroughly recognize the proper light of true life. It is calling out to you with every heartbeat that every beat of your pulse is grace, an efflux of that divine life that is without beginning or end.

39. Take these words to heart. There, keep them and digest them. For there is the place where spiritual life, supported by organic life, streams into your body, where it can bestow on you health, blessing and peace.

40. Thus all My words shall gradually fill in all gaps, remove all doubts and give you more and more the certainty that you are not Living in a material, but already in a spirit-world, where matter is merely the rough encasement, which is subject to change, whereas the actual Spiritual, Sublime, manifesting as life, is always and forever permanent.

41. There is no abstract matter, but only imprisoned Spiritual, and it is this that urges on towards the transformation of the former, manifesting in forms, first inorganic and then organic, from where it passes to its original source, the Spiritual.

42. Thus in the visible world everything confronting your senses is only a means to an end. The cause lies deeper and can only, as spiritual life, be surmised and partly understood with spiritual senses.

43. There lies the hearth of a never-failing source of life. There is the great electrical battery, which through its telegraphic wires beams its impulses to all the worlds, urging everything towards progress, towards perfection. There lies life, the spiritual basic element which, eternal as I Myself, has only a spiritual goal, strives only for the Spiritual, though it must make use of material means depending on the organs.

44. This spiritual life will make use of these means as long as it requires them. Once everything is spiritualized, its activity will become more intense and mightier and that which now must occur on the slow material road will then be carried out spontaneously and with all might, in the way I can create or destroy worlds spontaneously whenever My great plan requires it and I do not wish to adhere to the slow road of development.

45. You do not know the force of this spirit-life though you may have an inkling of it. These words shall serve to lead you to it, so that you may always be aware that you “children of a spirit-world” do possess Spiritual for the development of which you shall do more than for the earthly, transient material, which is only for a short duration, whereas the other will remain forever with you eternal created beings.

46. Thus your earthly sojourn has a purpose and your ultimate transition to another life a certain goal, namely, by utilizing the time to exploit your life’s capital given you in such a way that it may yield you the proper interest and fruits in the beyond! Amen.

18. Lebensgeheimnis… Verschiedenheit der Tiere – 18th Secret of Life… Variety of Animals

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flagge de  Lebensgeheimnis 18… Verschiedenheit von Formen und Arten der Tiere

Lebensgeheimnisse Kapitel 18…
Verschiedenheit von Formen und Arten der Tiere

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer am 9. August 1872

So spricht der Herr…

1. Schon manche von euch und auch viele andere haben sich den Kopf zerbrochen, warum es so viele verschiedene Tiere gibt, deren Nützlichkeit ihr als Menschen nicht einsehen könnt, und die noch obendrein nicht im mindesten den ästhetischen Grundsätzen gemäss eine dem Auge gefällige Form haben und nach eurer Aussage hässlich sind, während man doch von Mir als Schöpfer erwarten könnte, dass Ich alles, was Ich schaffe, Meiner würdig, das heisst mit den schönsten Formen bekleidet schaffen sollte.

2. So urteilt ihr, so urteilen viele Menschen und Naturforscher, die überall die Sache finden möchten, wie sie es sich einbilden, aber nicht wie Ich es gemäss Meiner Weisheit gewollt habe.

3. Nun, wie euer Sprichwort sagt: “Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist”, so muss man ja diesen gelehrten Herren und so manchem Grübler und Kritisierer verzeihen, wenn er in seiner Blindheit von Dingen redet, die er nicht versteht und nie verstehen wird.

4. Um euch aber doch einen Beweis zu geben, dass Ich nachsichtig, wie Ich es immer mit Meinen unmündigen Kindern gewesen bin, ihnen auch diese lächerlichen und ungeschickten Urteile verzeihe, nebenbei aber doch will, dass wenigstens unter einer kleinen Zahl Meiner Anhänger eine bessere Meinung herrsche, so will Ich auch hier wieder – wie schon bei andern Gelegenheiten – euch hinter den Schleier der Isis blicken lassen und Meinen Anhängern und Verehrern beweisen, dass doch nicht alles so ungeschickt gemacht ist, was auf der Welt euren Augen sich so darstellt, und dass “der alte Gott” doch wohl schon lange früher gewusst hatte, was Er tut, ehe nur die Idee da war, ob ein Menschenherz schlagen sollte oder nicht! Nun also zur Sache.

5. Ihr seht so manche Tiere, deren Daseinsgrund ihr nicht begreifen könnt, während ihr doch dabei annehmen müsst – weil Ich sie geschaffen, dass doch ein “Warum” dabei zugrunde liegen muss.

6. Seht, wenn ihr eure Rechenkunst wirklich verstündet, wie sie bei Mir zu Hause ist, und nicht bloss eine kleine leise Ahnung von dem tiefen Sinn eurer Mathematik hättet, so würdet ihr so manches leichter begreifen.

7. Es ist wahr, die Mathematik oder Rechnungskunst lehrt euch vom Bekannten auf Unbekanntes schliessen; sie lehrt euch regelmässig denken, regelmässig schliessen, von einem auf das andere, aber doch liegt zwischen diesem Denken und Schliessen immer wieder der Abstand eines endlich menschlich geschaffenen Wesens und eines Gottes, der, wenn Er auch die nämliche Weise der Schlussfolgen beobachtet, die ihr in der Mathematik entdeckt habt, doch noch auf eine ganz andere Weise rechnet, schliesst und denkt, als ihr noch schwache und unmündige Kinder eines mächtigen Herrn und Gottes.

8. Aus diesem folgt also, dass wenn ihr euren Massstab des Denkens und Schliessens an Meine Worte leget, stets Lücken entstehen, wo das menschliche Denken nicht ausreicht, weil ein göttlicher Gedanke dazwischen liegt.

9. Ihr kennt zum Beispiel eine Menge Insekten, deren Nutzen ihr nicht begreifet, aber deren Plagen ihr täglich verspürt, wenn ihr euch nicht mit allen Mitteln dagegen schützt; ihr kennt eine Menge anderer Tiere, die nur leben, um wieder andere unter ihnen stehende zu verzehren, die also nur des Raubes wegen leben.

10. Ihr kennt eine Menge anderer Tiere, die eurem Auge erst durch das Mikroskop bekannt geworden, und die mit einer Produktionskraft, einer Lebensdauer versehen sind, wogegen die höhergestellten Tiere und selbst der Mensch weit zurückstehen muss.

11. Ihr seht also im Tierreich eine Menge Widersprüche, die ihr nicht erklären könnt, und doch, wenn ihr ein einzelnes von diesen Tieren genau beobachtet, so stellt sich heraus, dass es mit einem so wunderbaren Bau geschaffen, dass es mit einer so grossen Sorgfalt erhalten wird, damit seine Gattung sich nicht verliert, woraus natürlich der Schluss hervorgehen muss, dass wenn ihr den Bau eines solchen Tieres, sein Leben und seine ungeheure Fortpflanzung betrachtet, doch ein grosser Grund da sein muss, dass Ich solch winziges Tierchen mit Eigenschaften bedacht habe, die Ich Selbst euch intelligenten Menschen, Meinen Kindern, verweigert habe!

12. So steht ihr denn da zwischen Zweifeln, ohne zu wissen, was ihr von dem Geschaffenen, was ihr vom Schöpfer halten sollt.

13. Sehet, um euch diese Anomalie (Ausnahme von der Regel) etwas näher zu beleuchten, so muss Ich euch auf ein ganz anderes Feld als das Materielle führen; denn wir müssen mit dem Geistigen anfangen, dem die Materie nur als Umkleidung dient!

14. Nur mit geistigen Augen ist dann zu erschauen, was dem materiellen und auch dem Verstandes-Auge ewig verschlossen bleiben wird.

15. Die Idee eines Gottes bedingt ja schon als geistiges Wesen von vorn herein, dass Seine Schöpfungen geistige Produkte sein müssen!

16. Wenn aber ein Gott eine Welt oder einen sichtbaren Ausdruck Seiner Göttlichkeit schaffen will, so muss auch Er eine gewisse Stufenreihe im Geschaffenen herstellen, welche Stufenreihe dem gesetzmässigen Denken entspricht und als Grundbasis des Bestehens und Erhaltens der geschaffenen Welt bestehen muss; denn nur so ist dann ein Leben, ein Streben und ein Vorwärtsdringen des Untersten zum Obersten möglich, welches in den Worten oder Begriffen “Entstehen”, “Bestehen” und “Vervollkommnen” seinen gerechten Zweck findet.

17. Alles Geschaffene hat also mehr oder weniger ein geistiges Prinzip zur Unterlage; in allem Wesenden steckt etwas von Meinem Göttlichen!

18. Wie nun dieses Göttliche sich zu weiteren Stufen verbreiten kann und muss, so ist ihm auch ein analoger Körper, eine analoge innere Einrichtung und eine analoge Lebensdauer anberaumt.

19. Es gibt in der Natur keine Sprünge, sondern stets leise Übergänge von einem Tiere zum andern; diese Übergänge sind es, welche dann manche Schöpfungen nötig machten, die als Mittelglieder eben diese Vorbereitungen des Übergangs von einer Stufe zur andern möglich machten, und diese Mittelklassen im geistigen Sinne genommen sind eben jene Tiere, die euch oft so viel zu schaffen machen, weil ihr nicht wisst, warum sie eigentlich da sind.

20. Bei euren Schlüssen vergesst ihr nämlich ganz, dass zu einem Fortschritt in geistiger Hinsicht, so wie der Schöpfer eines Weltalls denken muss, noch ganz andere Stufen der Logik gehören als die eurigen.

21. Bei vielen dieser Tiere ist aber noch ein anderes der Grund ihrer Form und ihres Lebens gewesen, nämlich nicht nur allein als Mittelglieder und Übergangs-Wesen zu dienen, sondern auch noch eine andere Wechselwirkung zur Anregung des geistigen Fortschritts der ihnen weit überlegenen Wesen zu sein.

22. Sehet, die Wanzen, Läuse und Flöhe und alle andern Insekten, die euch besonders plagen, sie sind für euch geistige Anreger, dass ihr euren Körper, eure Wohnung so besorgt, dass ersterer dem intelligenten Geiste würdig, und die zweite durch Achtung des Reinlichkeits-Prinzips auch eure Gesundheit fördert, damit ihr nicht wie die Schweine im Dreck und Unflat eher ab statt aufwärts steigt.

23. Diese Tiere und noch andere Plagegeister des Menschen haben bei weitem höhere Missionen in ihrem Lebenszweck, als ihr glaubt; es verwirklicht sich in ihnen die Vermittlungsstufe von einer kleinen Intelligenz zur etwas höhergestellten, in einen Körper eingekleidet, welches freilich euch nicht begreiflich ist, die, mit einer Produktion an Kraft und Ausdauer weit über die eurige hinausgehend, euch wohl zeigen könnten (würdet ihr mit geistigen Augen die geistigen Stufen betrachten), wie viel dazu gehört, um einen niederstehenden Gottesfunken aufnahmefähig zu machen auch nur für einen millionsten Teil höherer Intelligenz.

24. Tausenden und Tausenden der niedrigsten Tiere ist es ja gar nicht möglich, sich höher zu entwickeln, und sie müssen den Stufengang aufwärts nur dadurch antreten, dass sie als Nahrung für höhergestellte Tiere zu Tausenden erst miteinander fähig werden, ein einziges höhergestelltes Tier auszumachen.

25. Die kleinsten Infusorien und Monaden, wie ihr sie heisst, sowie die Würmer der Korallen und anderer Krustazeen (Krebstiere) sind ja nur da, um eure Erdrinde mit ihren Leibern aufbauen zu helfen und dadurch die Solidität der Erdschale sowie die gehörige Quantität von Mineralien und Steinen zu liefern, die sie aus dem flüssigen Meerwasser in Festeres ihres eigenen Leibes und durch dieses in gefestetes Gebirge oder Gestein umwandeln.

26. Wenn nun oft Millionen solcher Tiere in einem Wassertropfen allein leben können, so begreifet ihr doch selbst, dass dort die Produktionskraft ausserordentlich sein muss, um in der von Mir festgestellten Zeit eine Erdrinde mit ihren Gebirgen herzustellen, die alles auf ihr mit Leichtigkeit trägt und der Expansionskraft der in Dampf verwandelten Elemente im Innern derselben widerstehen kann.

27. Sehet, bei euch muss der Soldat seine Kleidung, seinen Unterhalt, ja alles, was er braucht, aus der ihm zugeteilten Löhnung bestreiten (Zur Zeit Mayerhofers). Es gibt keine Fahrstrasse in eurem Lande, wo nicht die Befahrer dieser Strasse diese und ihre Erhaltung durch selbstauferlegten Zoll bezahlen müssen (Zur Zeit Mayerhofers), ja der ganze Staatenkomplex eures Reiches lebt und besteht nur dadurch, dass alle, die in dessen Grenzen leben, den Bedarf des ganzen Staates mit seinen Beamten und Königen bezahlen müssen, so zwar, dass der Staat, der für sich selbst kein Geld hat, nur der Verwalter des anvertrauten Geldes ist.

28. So wie ihr es in einem Staate macht, so mache Ich es in den Welten; eine jede Welt muss sich aufbauen, selbst erhalten und selbst sich vervollkommnen, um einst zum Übergang in andere Verhältnisse die dort dann notwendigen Formen in sich vorbereitet zu haben!

29. Die kleinsten euch kaum mit freiem Auge bemerklichen Tiere bauen eure Erdkruste, tragen zum Leben von Millionen anderer Tiere bei und helfen die Oberfläche der Erde verschönern und festigen; die etwas höher stehenden Tiere, in denen Mein göttlicher Funke schon als nahezu ausgebildeter Sinn sich auch schon mehreres aneignen kann, müssen die Träger und Ernährer von wieder höhergestellten Tieren sein, und so stufenweise fort bis zum Menschen. Wo grosse Produktionskraft vorhanden, sind auch Verzehrer dieser Kräfte in der Nähe, welche dieser Vermehrung die rechten Schranken anweisen, damit sie nicht über das gesetzliche Mass hinausreiche!

30. So besteht die Harmonie des Ganzen. Von dem im festen Stein gebundenen Geist bis zum freien Menschen geht ein leises Band der Assimilation (Angleichung), wodurch eines durch das andere bestehen, eines durch das andere sich vervollkommnen und so durch den Menschen in das Geisterreich wieder zurückkehren kann, aus dem es gekommen ist.

31. Euch den Grund und das Warum zu erklären, von den kleinsten Infusorien bis zum Elefanten, dazu würden Jahre nicht ausreichen, um nur eine Klasse der niedrigsten Mollusken deutlich darzustellen, warum sie so geformt, warum diese kleinen Intelligenzpartikel des vegetierenden Lebens in dieser Form, in diesem Element, sei es Wasser, Erde oder Luft, und warum solche Verwandlungen nötig sind, dass ein solches dem Anscheine nach verwahrlostes Tier so und nicht anders geformt sein muss, um seinem Zweck zu entsprechen.

32. Ihr müsstet also vorerst diese Einrichtungen und ihr “Warum” erkennen, ehe ihr auf die Frage kämet: Warum ist nun das ganze Tier da, zu welchem Zweck und auf welcher Stufenleiter?

33. Wo ist eure Wissenschaft, die solches erklären könnte!

34. Sehet nur in einem lebenden Körper einen kleinen Nervenstrang an; was ist er? Ist er der Leiter, ist er der Fortpflanzer organischen und animalischen Lebens? Lebt er, oder pflanzt er das Leben nur fort?

35. Lauter solche Fragen müssten zuerst erörtert werden, wollt ihr das gesamte Tier verstehen; wo sind die Bücher, die da ausreichen würden, euch den Faden durch dieses Labyrinth von “Warums” zu geben?

36. Hier steht der Mensch als endliches Ding an der Grenze seines Wissens, an der Grenze seines Begriffsvermögens; hier fängt der Gott, der Schöpfer an, der dem Menschen nur sagen kann: “Unmündiges Kind, was willst du mit deinem beschränkten Fassen dessen, was ein Gott, ein unendliches Wesen, geschaffen hat? Eine Nervenfaser ist und bleibt dir ein ewiges Rätsel, wie willst du erst bekritteln und beurteilen ein geschaffenes Wesen, welches aus Millionen Teilen besteht, die unter verschiedener Form doch nur eines ausdrücken, nämlich die Stufe eines Geistes-Partikels, ein Minimum des grossen Schöpfers, welcher eben alle diese Vorrichtungen für nötig fand, um auch solch einem kleinen Funken die Fähigkeit des Fortschreitens nicht für immer abzuschneiden? Wo ist deine, wo ist Meine Weisheit? Eines nur erlaubte Ich dir, dass du nämlich, mit geistig gewecktem Auge Meine Schöpfung durchspähend, den grossen Schöpfer, als deinen geistigen Vater, ahnen und Ihn lieben lernen kannst! Aber Ihn begreifen, das liegt über den Grenzen selbst des ganzen Geisterreiches; denn nur Ich allein bin vollkommen unendlich, nie geschaffen, und ihr, wenn noch so nahe an Mir, seid doch als geschaffene Wesen ewig endlich und unvollkommen!” –

37. Dieses, Meine Kinder, begreifet! Erfasset es, und dann werdet ihr auch leicht erfassen können, dass, wie beim langsamen Vorwärtsschreiten der Geistespartikel in einzelnen Wesen und Klassen, ebenfalls die äussere Form dieser Tiere dem Bedürfnisse des Geistes und dem Bedürfnisse des ihm gegebenen Körpers angemessen sein muss!

38. Wie bei euch Menschen am Gesicht und an der ganzen Form die geistige Innenseite zum Teil sich ausdrückt und man den Menschen an seinen Zügen zum Teil erkennen kann, ob in ihm eine edle oder eine gemeine Menschenseele wohnt, so ist auch die Form selbst der niedrigsten Tiere, bis in die Nähe des Menschen, bis zum Affen, stets der Ausdruck des in ihn gelegten Funkens, weswegen bei noch unentwickelten Sinnen und Fakultäten (Fähigkeiten) auch nicht die Formen den ästhetischen Ideen einer menschlichen höchsten Geistesform gleichkommen können, weil eben dieser Geist in seiner Unmündigkeit noch andere Bedürfnisse, andere Einrichtungen braucht, um seinem Zwecke entsprechen zu können; der Geist selbst ist da in seiner geistigen Form noch ein Embryo der kleinsten Ausbildungsstufe, und kann deshalb, einfach wie er ist, so auch seine ihn umgebende Hülle nur einfach sein!

39. Das einzige Massgebende in der Form der Tiere ist die Region, in welcher sie leben, sich mehren und fortpflanzen müssen; diese bedingt bei dem einen tausend, bei dem andern gar keine Füsse; beim einen ein Auge, beim andern viele Augen; beim einen einen Apparat zum Tasten, bei andern viele; überall ist aber die äussere Form der materielle Ausdruck der Stufe, auf welcher der in ihr eingeschlossene Geistesfunke ist.

40. Und deswegen findet ihr oft Tiere, die ihr, weil ihr von oben herab urteilt, hässlich findet; würdet ihr aber von unten hinauf die Klassen und Stufen geistig sehen können, welche solch ein Geist durchmachen muss, bis er zu einem grösseren Bewusstsein seiner selbst kommt, so würdet ihr die für seine Isoliertheit angemessene Form als die geeignetste finden, welche nur so und nicht anders dessen geistigen und weltlichen Bedürfnissen entsprechen kann.

41. Eure Begriffe der ästhetischen Form habt ihr alle aus der menschlichen hergeleitet, habt die menschliche Form als Grundbasis genommen, als Grund-Typus, weil auch Ich einst euch nach Meinem Ebenbilde geformt habe; aber die Formen der Tiere können nicht nach dieser menschlichen beurteilt werden, weil eben bei den Tieren die innere geistige Form nicht vollendet, nicht ganz klar ausgedrückt ist und noch viele Zusätze braucht, bis sie geistig und materiell der menschlichen sich nähern kann; und selbst da, wo sie sich am meisten dem Menschen nähert, wie beim Affen als Tier, das einzige aber höchste mangelt, was den Menschen zum Menschen macht, nämlich das Freiwerden vom Gängelbande der Natur (Instinkt), und die von Mir ihm, als Schlussstein der Schöpfung gegebene höchste Geistesgabe des freien Willens, emanzipiert (getrennt) vom Instinkt, als freies Wesen auch frei von allen Ketten und Banden seiner ihm untergeordneten Natur, Herr seiner selbst und geistiger Herr der Schöpfung zu sein!

42. Die Form einer Spinne, eines Käfers, eines andern Insektes, Vogels oder vierfüssigen Tieres ist ebenso gut nach ästhetischen, Mir nur allein bewussten Grundsätzen gegeben, welche einzelne Uranfänge des Schönen, wie deren Ausgang in der menschlichen Form ahnen lässt, die aber noch zu sehr verdeckt ist unter dem Einfluss, welchen Aufenthalt, Nahrungsmittel und Zweck seines Daseins ihm auferlegen mussten.

43. Mangelhaft schön ist da die verdeckte Geistesform, mangelhaft schön muss auch ihre Umkleidung sein; aber dessen mögt ihr versichert sein, es geht eine Kette von Ideen durch alle organische Welt, welche langsam eine Form aus der andern vorbereitet, eine in die andere einführt, immer hinzusetzend, immer vervollkommnend, bis im menschlichen Körper der Schlussstein alles Strebens erreicht worden ist, welcher vom harten Gestein anfangend, bis zu ihm, dem Menschen, die logische oder mathematische Idee eines höchsten Wesens, eines Gottes entwickelt hat, welcher in den Menschen ein Ihm ähnliches Ebenbild schaffen wollte, geistig (und formell), zu welchem alles andere Getier ehrfurchtsvoll hinaufschauend, in ihm seinen Herrn, aber auch seinen Freund und sein höchstes Ziel, wenn nicht erkennt, aber doch ahnt!

44. Nehmet aber nicht den Menschen wie er jetzt geworden ist, sondern denket euch den Menschen, wie Ich ihn erschaffen habe, wie er rein und unbefleckt aus Meiner Hand ging, ein Abbild von Mir, und ein höchstes Produkt von geistiger Fähigkeit und schönster materieller Form!

45. So war die Menschenform einst der wahre Ausdruck seines von Mir abstammenden Geistes; so muss er auch wieder werden!

46. Und wenn er sich so veredelt hat, wird auch die ihn umgebende Tierwelt an dieser Veredelung teilnehmen; sie wird nicht zurückbleiben, damit der Mensch, wenngleich veredelter, doch in den Verhältnissen bleibt, wie er zu der ihn umgebenden Tierwelt stehen soll, und wie Ich ihn einst geschaffen habe.

47. Einst verstand der Mensch die Tierwelt besser als jetzt, einst gehorchte auch letztere dem Menschen mehr und trat nicht feindselig gegen ihn auf; allein der Mensch entfernte sich von seiner primitiven (ursprünglichen) Form, “er wurde anders, während die Tierwelt die gleiche geblieben ist”, und so sieht die Tierwelt den jetzigen Menschen mit mehr Scheu und mehr Angst als ihren Feind an, weil eben der Mensch den meisten Tieren durch seine feindlichen Absichten bloss bekannt geworden ist; das sanfte Verhältnis, welches von Uranbeginn zwischen beiden geherrscht hat, ist zerstört, und an die Stelle des Freundes das des unerbittlichen egoistischen Herrschers gestellt worden.

48. Jetzt ist der Mensch oft angewiesen, sein eigenes Leben vor dem Angriff von Tieren zu schützen, die in frühester Zeit ruhig zu seinen Füssen lagen und nur seinen Befehlen gehorchten.

49. So hat der Mensch seine Freiheit missbraucht und die friedliche Welt zu einer Mördergrube gemacht, wo natürlich nur Furcht und Hass, aber keine Liebe, kein Zutrauen mehr herrschen können. –

50. Euch, ihr wenigen, die ihr noch an Mich, an Meine Lehre glaubt, euch sende Ich diese Zeilen, damit ihr darin einen neuen Beweis ersehen möget, wie Ich bemüht bin, ohne eure von Mir euch gegebene Freiheit anzutasten, euch wieder zu solchen Menschen zu machen, wie derselbe einst aus Meiner Hand hervorging, und wie er, soll dieser Erdball wieder ein Paradies, ein Eden für seine Bewohner werden, wieder werden sollte!

51. Euch diese Zeilen, damit ihr aus diesen lesen mögt die unendliche Liebe und Güte, welche Ich für und mit euch habe, damit kein Seelen oder Geistes-Partikel verlorengehe, welches Ich einst ausgesandt hatte in die weiten Räume Meiner Schöpfung, sondern damit es erstens gehörig geachtet und zu ihrer Vervollkommnung so viel als möglich beitragend, alle – einfache und komplizierte, Infusorien, Monaden, Tiere und Menschen – einstens auf dem langen Wege der Vervollkommnung wieder gereinigt und ausgereift ins Geisterreich eingehen mögen, von wannen Ich sie aussandte, um ihr Prüfungsleben durch alle Stufen Meines Geister- und materiellen Reiches durchzumachen, und vereint mit dem höchsten und intelligentesten Geiste der Welten- und Erden- Schöpfung im Menschen ein Mir wohlgefälliges Ganzes bilden zu können!

52. Denn was ist der vielen Worte kurzer Sinn! Dass nur Liebe der Hauptfaktor ist, der, wenngleich er anfangs die Geister trennt, doch nur den Zweck hat, sie am Ende desto inniger (weil vervollkommnet) vereint zu sehen!

53. Um aber diese Vereinigung zu würdigen, wie es Geistern, Abkömmlingen von Mir geziemt, so muss sie errungen, verdient werden. Denn nur “dem Verdienste gebührt seine Krone!”

54. Das Bewusstsein des Errungenhabens gibt die Seligkeit des Besitzes.

55. Daher strebt auch ihr danach zu erringen, was Ich euch vorgesetzt habe, damit ihr des Namens “Meine Kinder” als Meine Ebenbilder auch würdig und wert seid!

56. Dies zu erlangen, dazu sind alle diese Gnadenlichter, die Ich euch von Zeit zu Zeit sende, damit ihr immer mehr und mehr erkennen sollt, dass sowohl im kleinsten Monadentierchen wie in eurem Nächsten der gleiche Gott stets das gleiche euch predigt, was auch die Natur auf jedem Spaziergang und jeder Pulsschlag als Zeitabschnitt euch zuruft:

57. “Vergesset nie, zu was ihr geschaffen seid! Benützt jede Zeit und jedes Wort von Mir, diesem Zwecke nachzukommen”; denn bald wird die Zeit kommen, wo das Korn von der Spreu geschieden wird, und wohl denen, welche Zeit und Wort so benützt haben, dass sie zum Korn als fruchtbringendes belebendes Brot für die Himmel erzogen, den Weg der Vervollkommnung getrost weitergehen können, wann Ich kommen werde, als alleiniger Hirte, Meine Schafe unter Meinem Schutze zu versammeln, was auch in Bälde geschehen wird! Amen!

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Secrets of Life Chapter 18… The various forms and kinds of Animals

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on August 9th, 1872

Thus says the Lord…

1. Some of you, as well as many others, have racked their brains as to why there are so many different kinds of animals whose usefulness you, being human, understand and whose outer form, moreover, is not in the least in accord with aesthetic principles and in your view ugly, whereas I, the Creator, could be expected to create everything as being worthy of Me, that means endowed with the most beautiful forms.

2. This is how you judge, how many people and natural scientists judge, who everywhere expect to find things according to their imagination, but not as I wanted them to be in accordance with My wisdom.

3. Well, as your saying goes: “Every bird sings according to the shape of its beak.” And as one must forgive these learned gentlemen and many another over-subtle reasoner and faultfinder if in his blindness he talks of things which he does not, and never will, understand.

4. So as to still give you proof that I am forbearing, as I have always been towards My immature children, and forgive them also these ridiculous and clumsy views, I nevertheless want, at least among the small number of My adherents, a better opinion to prevail. And so I will yet again – as on other occasions – let you look behind the veil of Isis, proving to My adherents and worshipers that not all that presents itself in the world to your eyes as clumsily made is actually so; and that “the old God” certainly knew long ago what He was doing, long before the idea existed as to whether a human heart should beat or not! So let us come to the point.

5. You see so many animals, the reason for whose existence you cannot grasp, while you have to assume – because I created them – that there must be a reason why.

6. Look, if you really understand your arithmetic as I practice it and had not merely a vague little idea of the deeper meaning of your mathematics, you would find it easier to grasp many a thing.

7. It is true, mathematics or arithmetic teaches you to conclude from the known to the unknown quantity. It teaches you to always think logically, always conclude from one to the other. However, this thinking and concluding again and again implies the difference between a finite created human being and God. He, while observing the same manner of concluding as the one you have discovered in mathematics, calculates, concludes and thinks also in a totally different manner from you weak and immature children of a mighty Lord and God.

8. From this it follows that, when you apply your standard of thinking and concluding to My words, there always appear gaps where human thinking is insufficient, because a divine thought lies in between.

9. You know for instance a great number of insects whose usefulness you fail to understand, while daily feeling the tormentors unless you protect yourselves against them with all the means at your disposal. You know a great number of other animals that only live to consume other animals below them and, therefore, only live for the sake of preying.

10. You know a great many other animals which only become familiar to your eyes through the microscope and which have been endowed with a productive energy, a longevity compared to which that of higher animals, and even of man, is left far behind.

11. Thus you see in the animal kingdom many contradictions for which you have no explanations, but if you thoroughly observe one of these animals individually, it turns out to have been created with such a wonderful form and is sustained with such great care so that its species cannot be lost. This of necessity leads to the conclusion that, considering such an animal’s form, its life and its immense power of reproduction, there must be a great reason for the Creator, or Me, to endow such a tiny animal with attributes, which I Myself have refused you intelligent human beings, My children.

12. So you are being plagued by doubts, not knowing what to think of the created or the Creator.

13. Look, in order to elucidate this anomaly a little more closely for you, I must lead you onto a field completely different from the material one. For we must begin with the Spiritual, for which matter serves only as envelopment.

14. Only with spiritual eyes can then be seen what will forever remain hidden to the physical eye and also to the eye of the intellect.

15. The idea of God, as a spiritual Being, implies as a matter of course that His creations must be spiritual products.

16. However, if God wants to create a world, or a visible expression of His divinity, He too must establish a certain gamut as to the created, which gamut corresponds to regular thinking and must exist as basis for the existence and permanence of the created world. Only then is there a life, a striving and a moving upward from the lowest to the highest possible, which finds its proper purpose expressed in the words or concepts “coming into being, existing and perfecting.”

17. Therefore, everything created has as its foundation a more or less spiritual principle; in everything existing, something of My divinity is hidden!

18. As this divinity can, and must, be spread onto further levels, it was also allotted an analogous body, an analogous inner arrangement and an analogous duration of life.

19. There are no leaps in nature, but always transitions from one animal to the other. These transitions then necessitated many creations, which, being links made these preparations possible for the transition from one level to the next. And these intermediate species, understood in the spiritual sense, are the very same animals that often trouble you so much because you do not know why they are actually there.

20. When you draw your conclusions you completely forget that for a progress in a spiritual sense, in accordance with the thinking of a Creator of a universe, other levels of logic totally different from yours are necessary.

21. However, with many of these animals there was still another reason for their form and their life, namely, not only to serve as intermediate and transitional beings, but also to exert a mutual effect for the stimulation of the spiritual progress of the beings far superior to them.

22. Look, the bugs, lice and fleas, and all the other insects tormenting you in particular, are for you spiritual stimulators to look after your body and your dwelling in such a way that the former may be worthy of the intelligent spirit and the latter, by the observance of the principle of cleanliness, also further your health so that you do not, like pigs, go down in the filth and dirt, instead of rising upwards.

23. These animals and still other tormentors of man have by far a higher purpose of life than you think. In them is realized the mediating level between a low and a somewhat higher intelligence, clothed in a body, something you cannot grasp. In strength and endurance far surpassing you, they could well demonstrate to you (if you could view the spiritual levels with spiritual eyes) how much it takes to render a lowly divine spark receptive to even a millionth part of higher intelligence.

24. For thousands upon thousands of the lowest animals an upward development is impossible and they can begin their ascent only by serving as food for higher animals and then combining by the thousands into a single higher animal.

25. The smallest infusorian and monads as you call them, as well as the worms of the corals and other crustaceans, are only there to help build up your earth’s crust with their bodies, thereby rendering it solid, and also to produce a considerable quantity of minerals and stones from the waters of the oceans, which they use to solidify their own bodies and which are then turned into solid mountains or rock (chalk).

26. Since often millions of such animalcules can live in a single drop of water, you must realize that there the productive capacity must be extraordinary, to build within the time ordained by Me an earth crust, including its mountains, which carries everything on it with ease and is capable of resisting the expanding force of the vaporized elements within its interior.

27. Look, your soldier must pay for his clothing, his keep, even for all he requires, with the pay allotted him. There is in your country not a highway whose travelers did not have to pay for the road and its maintenance through a self-imposed toll. Indeed, the whole complex of your empire lives and exists only inasmuch as all its inhabitants have to pay for the needs of the whole state with its officials and kings, making the state, which as such has no money, only the steward of the money entrusted to it.

28. As you proceed in a state, I do in the worlds. For every world must develop, maintain and perfect itself, so that it has prepared within itself for the future transition the forms then required under the changed conditions.

29. The smallest animals, barely visible to your naked eye, build the crust of your earth, support the life of millions of other animals and help to beautify and solidify the surface of the earth. The somewhat higher animals, in which My divine spark, as an almost developed sense, can already assimilate other things, have to be the carriers and sustainers of again higher animals, and so forth in stages up to man. Where there are great productive forces, consumers of these forces are at hand, which curb this reproduction so that it remains within the lawful limit.

30. Thus exists the harmony of the whole. From the spirit imprisoned in solid rock up to the free man, a quiet bond of assimilation winds through whereby one can exist through the other, one can perfect itself through the other and can thus, through man, again return to the spiritrealm from where it once came.

31. Years would not suffice to explain to you the cause and the “why”, beginning with the smallest infusorian up to the elephant, to dearly demonstrate to you even one class of the lowest mollusk and the reason why I have formed them thus; why these little intelligence-particles of the vegetative life are in this form, in this element, be it water, earth or air, and why such transformations are necessary, so that such an obviously neglected animal be formed thus and not otherwise in order to fulfill its purpose.

32. Therefore, you must first recognize these arrangements and their “why”, before raising the question why the whole animal is there, for what purpose, and on what part of the gamut?

33. Where is your science, which could explain this!

34. Just look at a small nerve center in a living body, what is it? Is it the director; is it the propagator of organic and animal life? Is it alive, or does it merely propagate life?

35. All these questions must first be discussed if you want to understand the whole animal. Where are the books that would suffice to give you the thread through this labyrinth of “Whys”?

36. Here man, as a finite being, has reached the limits of his knowledge, the limits of his intellectual capacity. Here begins God, the Creator, who can only say to man: “Immature child! What do you want with your limited grasp of that which God, an infinite Being, has created? A nerve fiber is, and remains, for you an eternal riddle. How can you criticize and judge a created being consisting of millions of parts which, under different forms, still express only one thing, namely, the present level of a spirit-particle, a minute particle of the great Creator? A Creator who deemed all these arrangements necessary lest such a tiny spark should forever be deprived of the capacity for progress? Where is your wisdom, and where is Mine? I permitted you only one thing, and that is, by watching with spiritually open eyes throughout My creation to learn to surmise and love the great Creator, as your spiritual Father! However, to understand Him is beyond the limits of even the whole spirit-realm. For I alone am completely infinite, was never created, and you, however close to Me, are nevertheless as created beings forever finite and imperfect!”

37. This, My children, do understand! Grasp it and you will then be able to easily grasp that, just as with the slow progress of the spiritparticles in individual beings and species, also the outer form of these animals must be adapted to the requirements of the spirit, as well as of the body belonging to it!

38. Just as in you human beings the face and the whole form partly express the spiritual interior and man can be partly recognized from his features, which give expression to either a noble or a common human soul, also the form of even the lowest animals up to those close to man, namely the ape, is the expression of its inherent spark. This is why, with still undeveloped senses and faculties, the forms cannot correspond to the aesthetic concept of a highest human spirit-form. For this spirit in its immaturity has still other requirements, needs other arrangements to fulfill its purpose. There the spirit itself in its spiritual form is still an embryo on the lowest developmental level and, therefore, simple as it is, also the envelopment surrounding it can only be simple.

39. The only factor determining the form of the animals is the region in which they must live, multiply and reproduce. This requires in one case a thousand, and in another no feet at all; in one, a single eye, in others, many. But everywhere the outer form is the physical expression of the level occupied by the enclosed spirit-spark.

40. This is the reason why you often find animals which, judging condescendingly, you declare ugly. However, if you could spiritually see the species and levels, beginning at the bottom, through which such a spirit must pass before he can come to a greater self-awareness, you would consider the form given it in its isolation the most suitable, which can correspond to its spiritual and material requirements only thus and not otherwise.

41. You have deduced all your concepts as to aesthetic form from the human form, having taken the human form as basis, as basic type, because also I formed you once in My image. But the forms of the animals cannot be judged according to the human form, simply because in the animals the inner spiritual form is not perfected, not quite clearly expressed and still in need of many additions until it can approach the human form spiritually and physically. And even where it comes closest to man, as is the case with the ape, the animal is lacking in the sole, but highest, attribute that makes man human. It is the freeing from the leading-string of nature (instinct) and, as the keystone of creation, the higher spiritual gift of the free will, emancipated from the instinct, as a free being to be also free from all the shackles and bonds of a nature subordinate to him, a lord over himself, and a spiritual lord of creation!

42. The form of a spider, a beetle or some other insect, of a bird or some quadruped is also given according to aesthetic principles known only to Me and gives us a foreknowledge of various primordial beginnings of beauty, as well as its culmination in the human form. It is, however, still largely hidden under the influence exerted on it by factors such as location, nutrition and purpose of existence.

43. There the hidden spiritual form is wanting in beauty, and so also its envelopment must be wanting in beauty. But you may be assured of this: A chain of ideas goes through the entire organic world, which slowly prepares one form out of another, introducing one into the other. It is always adding, always perfecting, until in the human form the keystone of all striving has been reached. Beginning with the hard rock up to man, the latter has developed the logical or mathematical idea of a highest Being, of God, who in man wanted to create His spiritual (and physical) image to whom every other animal would look up in reverence, surmising if not recognizing in him not only its lord, but also its friend and highest goal.

44. However, do not consider man as he is now, but think of man as I created him, when, pure and unsullied, he went forth from My hand, an image of Me, and an ultimate product of spiritual ability and the most beautiful material form.

45. Thus, the human form was once the true expression of his spirit out of Me; thus he must again become!

46. Once he has ennobled himself thus, also the animal world surrounding him will participate in this ennoblement. It will not lag behind so that man, though more ennobled, will stay in the same relationship to the animal world surrounding him as when he was once created.

47. Once upon a time, man understood the animal world better than now; the latter obeyed man more and was not his enemy. However, man distanced himself from his primal form. The became different, whereas the animal world remained the same.” Therefore, since man has become known to most animals only through his hostile intentions, the animal world regards the present man with more awe and fear as its enemy. The gentle relationship existing between both from the beginning is ruined, the place of the friend having been taken by the inexorable selfish ruler.

48. Now man is often compelled to protect his own life against the attacks of animals that in the earliest times lay tranquilly at his feet, only obeying his orders.

49. Thus man has misused his freedom and turned the peaceful world into a den of murderers and thieves where, of course, only fear and hate, but no longer any love or trust can prevail.

50. To you few who still believe in Me, in My teaching, I am sending these lines for you to see new proof of My endeavor, without touching your freedom given you by Me, to again make you such human beings as the one once going forth from My hand and, in line with him, this earth shall again become a Paradise, a Garden of Eden for its inhabitants!

51. To you these lines, so that you may read from them the infinite love and goodness I have for you and no soul- or spirit-particle which I once had sent forth into the vast spaces of My creation may be lost, but be duly respected. Furthermore, whenever possible adding to their perfection, so that all the simple or complex infusorian, monads, animals and human beings once in the future on the long road of perfection, purified and matured, may again enter the spirit-realm from where I once sent them out to pass their trial-life on all the levels of My spiritual and material realm and, united with the highest and most intelligent spirit of the worlds and earths, be able to form in man a whole pleasing Me.

52. What is the summary of the aforesaid? That Love alone is the deciding factor which, although at first it separates the spirits, only serves one purpose, namely, to see them finally all the more intimately (because perfected) united.

53. However, in order to value this unification, as befits spirits, offspring of Mine, the same must be fought for, deserved; for only “accomplishment deserves the crown!”

54. The awareness of accomplishment results in the blissfulness of possession.

55. Therefore, you too should strive to attain what I have shown you so that you, as My images, may be worthy and deserving of the name: “My Children”!

56. All these lights of grace which I send you from time to time serve to achieve this, namely, that you shall more and more realize that in the smallest monad, as well as in your fellowman, the same God keeps preaching you the same thing which nature during every walk, and every pulse-beat as a time unit calls out to you:

57. “Do not ever forget to what end you were created! Use every minute and every word from Me to fulfill this purpose!”, for soon the time will come when the grain and the chaff will be separated. Happy they who have used time and word in such a way that they, raised as corn for a fertile, invigorating bread for the heavens, can confidently continue on the road to perfection, when I shall come, as the sole Shepherd, to gather My sheep under My protection, which will certainly happen soon! Amen.

17. Lebensgeheimnis… Das Wort & Seine schöpferische Kraft – 17th Secret of Life… The Word & Its creative Power

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Lebensgeheimnisse Kapitel 17… Das Wort

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
14. November 1872

So spricht der Herr:

1. Einfach ist der Titel, und doch so gewichtig und voll von Tiefe, dass ihr darob erstaunen werdet; da durch das Wort einst die ganze Schöpfung entstand und noch jetzt jedes Wort ein Entstehungs- oder Schöpfungs-Grund ist. Wie dieses zu nehmen ist, wird euch das Folgende näher beleuchten.

2. Vor allem müssen wir erklären: Was ist das Wort? um seine Bedeutung in der grössten Tiefe zu erfassen; denn ohne eine sichere Basis (Grundlage), ohne das klare Bewusstsein dessen, was man eigentlich erklären will, kann kein vernünftiges Resultat aus dem gefassten Begriffe empor keimen.

3. “Wort” ist also, um es euch mit wenigen Worten zu sagen, nichts anderes als ein verkörperter Gedanke, der, zum Begriff gediehen, als Wort sich erst kundgibt und ebendeswegen ein Schöpfungsakt so wie es auch die Dreifaltigkeit in sich trägt, wie solches bei allen Schöpfungen erweislich ist, nämlich Geist, Seele und Körper, analog mit: Gedanke, Begriff und Wort.

4. So wie (in) allem Geschaffenen eine Seele, wohlverstanden nicht immer eine sich bewusste wohnt, welche geleitet von Meinem Geiste die Materie formt, sie erhält und sie verwandelt, ebenso ist ein Wort der verkörperte Begriff, erzeugt durch den Gedanken.

5. In der Schöpfung war zuerst der Geist, das heisst Mein Geist, der jedem Ding sein inneres Bestehen, seine Zeit und seine Verwandlung anwies.

6. Dieses Bestreben ist seine Seele, die das Material nach Urgesetzen bildet, erhält und wieder zerstörend es weiter vervollkommnet, vergeistigt oder dem Urgeiste, Mir, wieder zuführt!

7. So ist der Gedanke das anregende Prinzip, das sich zum Begriff gestaltet; dieser Begriff gewinnt Form, Gehalt und Bedeutung erst durch das Wort, das sichtbare Zeichen einer unsichtbaren Schöpfung.

8. Und so wie Mein Gottes–Gedanke, als Schöpfungs-Idee oder Begriff sich äussernd, erst in der sichtbaren Welt eine Umhüllung, wenn auch noch so fein, erhält, so ist nur durch letzteren Akt jedes Geschaffene, Gedachte, Begriffene einzeln vor sich hingestellt ein Ganzes im Ganzen, und doch einzeln für sich bestehend.

9. Durch diese Erklärung, angewendet auf “das Wort”, gewinnt auch dieses erst seine Bedeutung, weil auch das Wort für sich freistehend ein Abgeschlossenes und doch mit der ganzen Geisterwelt Verbundenes ist, das zwar für sich, je nach Ausdruck eines Gedankens oder Begriffes, ein an Tiefe oder Weisheit Verschiedenes, Einzelnes, und doch ein mit allem Bestehenden verkettetes Ganzes ist.

10. Wie in der Schöpfung ein Ding auf das andere einwirkt und Einfluss hat, so dass kein geschaffenes Wesen oder materiell erzeugtes Ding sich diesem Bereich entziehen kann, ebenso wenig steht “ein Wort” ohne allen Erfolg, ohne Wirkung auf andere da in der Geisterwelt; da eben das Wort ein selbstschaffendes, erregendes, in alle Schöpfungsverhältnisse eingreifendes geistiges Produkt, aus Gedanke, Begriff, und durch Benützung der materiellen sichtbaren Welt, ein körperlich sichtbares Zeichen eines geistigen Lebens ist.

11. Mit dem Worte, wie euch die Schöpfungsgeschichte von Moses sagt, erschuf Ich die Welt!

12. Mit dem Wort “Es werde!” stellte Ich alle einzelnen Geistesteile Meines Ich hinaus, wies ihnen ihre gerechten Entwicklungs-Perioden, ihren Anfangs, Bestands und Verwandlungs-Prozess an; um nach gehöriger Prüfung wieder geläutert, vervollkommnet zu Mir und in Meine Nähe zurückzukehren, um dort auf höheren Stufen, vermittels geistiger Potenzen, ein neues Wander, ein neues Vervollkommnungsleben zu beginnen, das fort und fort steigend, nie ein Ende haben wird, weil Ich der Schöpfer desselben ebenfalls unendlich bin!

13. Weil Ich aber eben unendlich bin, und als Schöpfer es auch sein muss, so ist natürlich, dass alles Erschaffene nie fehler- oder mangelhaft gestaltet sein konnte; denn der Fehler wäre ebenso unendlich, wie das Prinzip, nach welchem es geschaffen wurde.

14. Es lässt also kein von Mir geschaffenes Ding eine eigentliche Verbesserung oder Veredelung zu; wohl aber einen sich nach und nach zu höheren Stufen fortbildenden Vervollkommungs-Prozess der aber schon im ersten Embryo voraus bestimmt und wohl ausgedacht war.

15. Diese Eigenschaften Meiner Schöpfung im allgemeinen wie im einzelnen, im Materiellen ausgedrückt, wiederholen sich im Geistigen und im Seelenleben ebenfalls; denn der Gedanke, der Begriff und das daraus entstandene Wort haben die nämliche geistige Verbindung, das nämliche unfehlbare Prinzip wie Meine Schöpfung im allgemeinen, nur mit dem Unterschied, dass ein seelischer, verfehlter Gedanke einen irrigen Begriff und ein Wort erzeugen muss, das, wie Mein Gedanke – Begriff und Wort – ewig nur Gutes hervorbringen muss, also der schlechte, irrige Gedanke konsequent ebenfalls durch das in ihm bei seiner Entstehung Verfehlte im Wort und dessen Wirkung nach aussen und auf andere sich ergebende Resultat, seinem Ursprunge gemäss, schlechte und irrige Wirkung hervorbringen muss.

16. Ihr seht aus diesem allem eben Gesagten, dass auch die Worte aus Menschen oder Geistermund ebenso unfehlbar sind wie die Meinigen, nur in anderer Bedeutung, weil bei geschaffenen Wesen die Vollkommenheit des Seelen oder Geisteslebens nicht mit dem Meines Ich in Vergleich gebracht werden kann; da Ich als Gott, als die Liebe Selbst, nur diesen Prinzipien gemäss denken, handeln und sprechen kann, während untergeordnete Geister, frei wie sie geschaffen sind, mit oder ohne Willen im entgegengesetzten Sinne denken, reden und handeln können; aber in dem Gebaren selbst schon liegt die natürliche Folge von solchem Verfahren begründet, woraus der Satz hervorgeht, “dass ein jeder, der gegen Meine Gesetze sündigt, sich die Folgen selbst zuzuschreiben hat, weil die Übertretung Meiner Gesetze sich immer selbst straft!” Alles dieses musste vorausgehen, um euch aufmerksam zu machen, wie bedeutungsvoll, wie wichtig es ist, ehe man ein Wort ausspricht, zu bedenken, was ihr eigentlich damit sagen wollt, da das Wort wohl in eurer Macht, jedoch seine Wirkung seine Tragweite weit ausser eurem Bereich liegt; denn jedes ausgesprochene Wort gehört nicht mehr euch, gehört der ganzen Geister und Seelenwelt, gehört der Unendlichkeit an, wo stets fort und fort wirkend, es seinem Ursprunge gemäss Gutes oder Schlechtes schafft!

17. Hier ist der Ort, wo Ich euch auch bemerken muss, wie und wo Mein Einwirken auf euer Tun und Lassen ist, ohne euren eigenen freien Willen zu beeinträchtigen.

18. Nämlich Ich lasse euch denken und reden; doch die Wirkung des verkörperten Gedankens, die Wirkung des Wortes auf andere, die behalte Ich Mir Selbst vor; denn hier verkette Ich die Verbindungen zwischen Seelen und Geistern so, dass auch das projektierte (beabsichtigte) Schlechte zum Nutzen gereichen muss, wohl oft nur auf indirekte Weise, wie ihr sagt in dem Sprichwort: “Durch Schaden (Erfahrung) wird man klug!”

19. Ich nehme dem Worte nicht seine gute oder schlechte Wirkung, Ich füge bloss die Umstände so, dass es dem Menschen nicht an Mahnungen fehlen wird, entweder mit aller Glut der Liebe das Wort des Guten zu erfassen und es zu verwirklichen, oder das Schlechte zur rechten Zeit zu gewahren und sodann zu handeln, damit die eigene Individualität nicht eingebüsst werde!

20. Deswegen ist euer Sprichwort nicht unrecht, wenn ihr sagt: “Der Mensch denkt, und Gott lenkt.” Ja so ist es, ihr könnt denken, und reden auch, als Ausdruck der Gedanken, was ihr wollt; aber die zu erzielende Wirkung der Rede ist in Mein Bereich gefallen, weil es eine Anfrage an Meine Geisterwelt ist, welche ihr mit dem “Worte” beeinflussen möchtet, und da habe auch Ich “ein Wort mitzureden.”

21. So wie Ich euch schon in der “Gedankenwelt” den grossen Bereich und das eigene rege Leben der Geistes-Produkte als Gedanken gegeben habe, ebenso gebe Ich euch hier die grosse Wichtigkeit und Tragweite eines Wortes, abgesehen noch von der eigentlichen Untersuchung der Tiefe eines jeden Wortes, oder des in ihm enthaltenen und sichtbar ausgedrückten Begriffes oder Gedankens.

22. Daher bestrebet euch stets zweier Hauptsachen: Erstens, eure Worte wohl zu überlegen, in Bezug auf den Schaden oder Nutzen, welchen ihr damit anstiften könntet, und zweitens, auf den Inhalt oder die Bedeutung eines Wortes genau acht zu haben; denn “Worte” sind Träger geistiger Potenzen, die vieles oft unter wenigem verbergen.

23. Mit dem Worte trat durch Mich eine Schöpfung voll des Grossen und Schönen ins Leben, und mit einem Worte könnt ihr, dasselbe zur rechten Zeit und am rechten Orte ausgesprochen, Licht verbreiten, Gutes stiften, wo die grössten Engel bis in Meine Nähe noch eine Nachwirkung dieses einfachen Ausdruckes einer Mich liebenden Seele verspüren.

24. Worte der Liebe verbreiten überall Liebe, Freude, Seligkeit; Worte der Trauer, des Hasses oder Neides das Entgegengesetzte; sie müssen so wirken, weil in ihnen der Keim dazu schon beim Ausspruch liegt. Daher befleissigt euch, Meinen Worten vorerst Gehör zu schenken, nur Worte auszusprechen, die Göttliches enthalten und nur Gutes bewirken sollen, so werdet ihr Ruhe und Frieden in euch und um euch erzielen!

25. Ich muss euch wieder ein Sprichwort anführen, da solche Sentenzen (Sinnsprüche) meistens auf reinem Grunde gewachsen, stets ihre Wirkung nicht verfehlen, und dieses Sprichwort heisst: “Ein gutes Wort findet einen guten Ort.” Ja, ein gutes Wort wird nie verfehlen, eine wenn nicht so ganz gewünschte, doch eine ähnliche Wirkung beim bittersten Feinde zu bewirken. Es ist die Macht des Inhaltes, welches den Gegner entweder bewältigt oder entwaffnet!

26. Sehet Meine Lehrjahre an, wie gewogen, wie gewählt waren Meine Worte, weil Ich eben nicht für diese drei Jahre Meines Erden-Lehr-Wandels, sondern für die Ewigkeit gesprochen, geredet und gepredigt habe.

27. Und wenn diese Reden noch jetzt nicht ganz ergründet und in ihrer ganzen Bedeutung erfasst worden sind, so liegt eben der Keim des Göttlichen in denselben, und keine Macht kann diesen inneren Kern vernichten, oder durch etwas anderes ersetzen!

28. Meine Worte waren, sind und bleiben Träger des Lichts, Träger der Liebe, die vom Himmel herunterstieg, um euch kleine Erdbewohner und eine ungeheure Geisterwelt wieder zum Himmel hinaufzuführen.

29. So soll das Wort, dieses geistige Samenkorn, stets nur Gutes bergen, damit auf guten Grund gefallen es wieder Gutes hervorbringe.

30. Das Wort ist das Senfkörnlein, das in gutes Erdreich gelegt zu einem Baum des Glaubens anwachsen wird unter dessen Schatten die Engel und Geister sowie alle Seelen sich des himmlischen Segens erfreuen sollen.

31. So fasset den Begriff auf, was ein Wort ist, welche Tiefe, welche Tragweite ihm innewohnt; und ihr werdet auch eure eigenen Worte zu bemessen, zu beurteilen wissen, und nebenbei auch behutsamer verfahren in dem Aussprechen von Worten, wenn ihr deren unendliche Fortwirkung erst im ganzen Sinne begriffen und erfasst habt.

32. So werdet ihr denn auch besser verstehen, wie Ich mit einem Wort eine ganze Welt erschaffen konnte, wenn ihr es euch klar vorstellen könnt, welch Unendliches in einem Worte verborgen sein kann.

33. Dieses alles euch zu beweisen, zu erklären, und auf so manche Missbräuche euch aufmerksam zu machen, die ihr mit der Gabe der Sprache treibt, war der Zweck dieses Wortes von Mir, damit ihr wieder erkennen möget, wie klein die Anfänge von so manchem grossen Unendlichen sind, wo ihr am Grossen euch erstaunet, dessen Ursprung ihr ganz ausser acht gelassen habt.

34. So leset das erste Kapitel Meines Johannes: “Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort! In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen! Und das Licht scheinet in die Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht begriffen!”

35. Ebendeswegen soll auch jetzt wieder jedes Wort von Mir diese Finsternis oder die finstern Gemüter der Menschen nach und nach erleuchten, damit endlich “die Finsternis” das Wort begreife das vom Anfange her “das Wort” war bei Gott und durch Gott oder durch Mich euch Licht und Leben brachte, obwohl es von den meisten nicht begriffen wurde, und auch heutigentages noch mit Hohn und Verachtung zurückgewiesen wird!

36. Im Anfang war das Wort, und das Wort wird auch ewig das Wort bleiben.

37. Das Wort war Gott, das heisst das Wort, welches aus Liebe eine Welt voll grosser Schöpfungen materiell und geistig geschaffen hat, damit die Geschaffenen erkennen mögen, dass die Liebe nicht allein sein kann, sondern dass sie etwas haben muss, woran sie ihre Liebe beweist, und von selbem wieder wegen ihrer Liebe geliebt und geehrt werde!

38. Das Wort der Liebe schuf Welten voll Glanzes, voll Herrlichkeit; das Wort der Liebe konnte nichts anderes schaffen, als liebende Geister; das Wort der Liebe erweckte Liebe, weil es selbst Liebe war, und so möge bei euch auch jedes Wort Liebe erwecken; denn Liebe ist das (all)mächtige Band, welches Herzen zu Herzen führt, und erst am geliebten Gegenstande durch dessen Erwiderung seine eigene Liebe ganz geniesst.

39. So schuf Ich das Wort und die Welt, so schafft ihr eure geistige Welt um euch herum; Liebe ist Leben, ist Licht der Menschen; Licht erwärmt, erleuchtet. Und so mögen eure Worte stets nur als Worte der Liebe erwärmen, erleuchten, und Liebe-Leben um euch verbreiten, damit die Wirkung des Liebeswortes bis in die Unendlichkeit ebenfalls, wie einst Mein eigenes erstes Schöpfungswort, stets Liebe, stets Wonne verbreitend, Geister, Seelen und Körper durch dieses sanfte Band verbinde, damit die Dreifaltigkeit der Schöpfung, die Dreieinigkeit des Wortes auch dreifache Wirkung bringe, welche die Materie vergeistige, das Seelische veredle und den göttlichen Geist frei mache, um vereint mit allen dorthin zurückzukehren, von wo es einst durch “das Wort” ausgesendet worden ist.

40. So möge “das Wort”, als Licht und Lebensträger überall Seligkeiten und Freuden bereitend, von euch in euch aufgenommen und an andere mitgeteilt werden.

41. Dieses in seinem ganzen Gehalt zu fassen, dazu soll euch dieser langen Rede kurzer Sinn dienen: “Bedenket das Wort, bevor es ausgesprochen wird; denn seine Folgen sind für euch unberechenbar!”

42. So entgeht ihr manchen bitteren Stunden, wo ihr vielleicht übereilte Reden bereuen und vor dem Richterstuhl eures eigenen Gewissens verdammen müsstet.

43. Dieses euch zu ersparen, scheue Ich keine Mühe, auf so verschiedene Weise euch begreiflich zu machen, dass alles Sichtbare nur Nebensache, das Geistige allein der einzige Träger, Erhalter und Richter alles Bestehenden ist!

44. So möget ihr wieder besser begreifen, wie im einfältigen Wort sowohl wie im ernsten doch stets mehr Deutung liegt, als ihr oft vermutet, und wie die Folgen und die Tragweite des Wortes ewig dauernd, auch euch an eure eigene Verantwortlichkeit erinnern mögen, damit ihr nicht ein so köstliches Gut wie die Rede, die Sprache zu unnützen Dingen, sowie die dazu verwendete Zeit nur so verwerten sollt, dass keine Minute eine verlorene sei!

45. Ihr seid Kinder einer Ewigkeit und eines ewigen unendlichen Gottes, benehmt euch danach, damit bei jedem Wort euer Anfang und eure Zukunft hindurchleuchten mögen, so wird das Wort in eurem Munde nur Träger des Lichtes und Lebens auch solches verbreiten, wo es an geneigten Ohren und ergebenen Herzen seinen Widerhall finden wird, wie es einem “Liebe-Wort” geziemt.

46. Im Anfang war das Wort, und das Wort war Ich! So soll bei euch auch das Wort euer Ich bezeichnen, es soll kein falsches, kein böses Wort über eure Lippen kommen, das nicht Zeuge wäre, dass ihr Kinder jenes Schöpfers seid, der einst eine Schöpfung aus dem Chaos hervorrief, wo auch das kleinste Atom Zeuge Seiner Liebe und Seiner Güte war.

47. So soll euer Gebaren in der Geisterwelt dastehen, wenn ihr einst verantworten sollt, was, wo und wie ihr gesprochen habt, damit nicht ein Wort euch die Schamröte ins Gesicht treibe, und ihr beweisen könnt, dass ihr stets eingedenk Meines Wortes die eurigen wohlgewählt zum Besten der Menschen benutzt habt! Amen!

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Secrets of Life Chapter 17… The Word

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
November 14th, 1872

Thus says the Lord:

1. Simple is the title and yet so weighty, so full of depth, that you will be amazed at it; for the entire creation once came into being through the Word and even now every word is the initiator of a coming-into-being or creation. The following will elucidate for you how you have to understand this.

2. In order to grasp its significance in the profoundest depth, we must first of all explain: “what is the word?”; for without a safe basis, without the clear awareness of that which one actually wants to explain, no rational result can sprout from the concept in question.

3. Therefore, to tell you in a few words, the “word” is nothing else but an embodied thought which, grown into a concept, only manifests as a word, and for this very reason is a creational act. It also comprises the trinity, as is obvious with all creations, namely spirit, soul and body, analogous with the thought, the concept and the word.

4. Just as in everything created there dwells a soul but, mark My words, not always one with full self-awareness, which, guided by My Spirit, forms, sustains and changes matter, a word is the embodied concept, created by the thought.

5. In creating there was at first the spirit, which means My Spirit, which assigned to every thing its inner stability, its time and its transformation.

6. This endeavor is its soul, which, in accordance with primordial laws, forms, sustains and, again destroying it, further perfects and spiritualizes or leads it back again to Me, the Primordial Spirit.

7. Thus the thought is the inciting principle that forms into a concept. This concept only gains form, substance and meaning through the word, the visible sign of an invisible creation.

8. And just as My divine thought, manifesting as creational idea or as concept, receives only in the visible world an envelopment however thin, it is only through the latter act that everything created, thought and understood, taken singly, is a whole in a whole, yet existing individually.

9. Only through this explanation, applied to “the word”, does this gain its meaning because also the isolated word is something separate and yet connected with the entire spirit-world. In itself it constitutes, according to the expression of a thought or concept, something different, unique in depth or wisdom and yet a whole intertwined with all there is.

10. Just as in creation one thing influences another so that no created being or materially produced thing can escape this influence, likewise no “word” is without any success, without any effect on others in the spirit-world. For the word is an autonomously creating, inciting spiritual product of thought and concept, influencing all aspects of creation, and, through the utilization of the visible material world, a materially visible sign of a spiritual life.

11. As the history of creation by Moses tells you, I created the world through the word.

12. With the word: “Let there be!” I set apart all individual spirit-parts of My Being, allotted to them their proper developmental periods, their initial process and their permanence and transformation, so that after a thorough test, again purified, perfected, they might return to Me and My vicinity. There they could begin on higher levels, by means of spiritual potencies, a new life of wandering and perfecting themselves, which, leading higher and higher, will never come to an end because I, its Creator, likewise am infinite.

13. However, since I am infinite and, as Creator, must be thus, it is natural that nothing that was created could ever be faulty or have shortcomings, for the fault would be just as infinite as the principle according to which it was created.

14. Thus no object created by Me allows for an actual improvement or ennoblement, but certainly for a perfecting process gradually leading to ever higher levels of development, which process has already been predestined and well-planned in the first embryo.

15. These attributes of My creation in general and individually, materially expressed, are also repeated in the spiritual as well as the soul-life. For the thought, the concept, and by that the arisen word have the same spiritual correlation, the same infallible principle as My creation in general. The only difference lies in the fact that an erroneous thought arising in the soul must engender an erroneous concept and word, whereas My thought, concept and Word must forever create only good. In other words, the bad, wrong thought, through the wrong effect produced in the word and its result on others, must, in keeping with its origin, unfailingly have a bad and erroneous consequence.

16. From all the aforesaid you see that the words out of the mouth of people or spirits are just as infallible as Mine, only in a different sense, because the perfection of the soul- or spirit-life of created beings cannot be compared to that of Myself. For I, as God, as personified Love, can only think, act and speak according to these principles, whereas subordinate spirits, who are created free, can think, speak and act with or without their volition in the contrary sense. However, their very behavior is already the natural consequence of such a conduct, which gives rise to the saying that anyone offending against My laws must blame himself for the consequences, because the transgression of My laws always brings about its own punishment. All this had to precede in order to point out to you how significant and important it is, prior to uttering a word, to ponder as to what actually you wish to express; for although the word is within your power, its effect, its sphere of consequence is far beyond your reach. And every spoken word no longer belongs to you, but to the entire world of spirits and souls, to infinity, where, forever continuing to act, it creates something good or bad, according to its origin.

17. Here is the place where I must also inform you as to the How and Where of My influence on your way of conduct, without encroaching upon your own free will.

18. I allow you to think and speak; but the effect of the embodied thought, the effect of the word on others, I reserve for Myself. For here I link together the connections between souls and spirits, so that also the projected evil must serve a good purpose, albeit often only in an indirect way, as you express it in the saying: “Through experience one becomes prudent!”

19. I do not divest the word of its good or bad effect. I merely arrange the circumstances so that man will be reminded either to grasp with all ardor of love and put into effect the word of good or at the right time to become aware of the evil and then act in such a way as to safeguard his own individuality.

20. Therefore, your proverb is not untrue where you say: “Man thinks, but God guides.” Yes, so it is, you can think and also say, as an expression of the thoughts, whatever you like; but the intended effect of the speech has come into My sphere because it is an inquiry to My spirit-world, which you are endeavoring to influence with the “word”, and there I too have “a word to say.”

21. Just as I have already indicated to you in “the world of thought” the great sphere of action and the inherent active life of the spiritual products as thoughts, I am here passing on to you the great importance and consequence of a word, quite apart from the actual investigation into the depth of every word, or of the visibly expressed concept or thought contained in it.

22. Therefore, do always aspire for two main things: firstly, to ponder deeply your words as to the harm or benefit you may thereby cause and, secondly, to pay close attention to the content or the meaning of a word. For “words” are carriers of spiritual potencies which oftentimes hide a great deal with little to show outwardly.

23. With the word, a creation full of greatness and beauty came into being through Me. With a word, spoken at the right time and in the right place, you can spread light, do good, so that the greatest angels near Me still feel an after-effect of this simple expression of a soul loving Me.

24. Words of love spread love, joy, bliss everywhere; words of sorrow, hate or envy do the opposite. They must have this effect because the germ for it is already inherent in the utterance. Therefore, do strive to first of all listen to My words, to utter only words containing something divine and meant to have a good effect, and you will create tranquility and peace within and around you.

25. I must again quote a saying since such phrases, mostly grown on pure ground, never fail to have an effect, and this saying is: “A good word finds a good place.” Indeed, a good word will never fail to produce with the worst enemy, if not exactly the desired, but a similar effect. It is the power of the content, which either conquers or disarms the opponent!

26. Consider My teaching years; how friendly, how well-chosen were My words, for I did not speak, talk and preach just for these three years of My teaching sojourn on earth, but for eternity.

27. And even though these speeches are not yet fully understood and grasped in their full significance, the germ of the divine still lies in them and no power is capable of destroying this inner germ or replacing it with something else.

28. My words were, are and remain carriers of the light, carriers of the Love that descended from heaven so as to again lead you little earth dwellers and an immense spirit-world up to heaven.

29. Thus the word, this spiritual grain of seed, shall always contain only what is good so that, fallen on good soil, it may again bring forth something good.

30. The word is the mustard seed, which, laid into good soil, will grow into a tree of faith under the shade of which the angels and spirits, as well as all souls, shall enjoy the heavenly blessing.

31. In this way grasp the concept of a word and the depth and consequences inherent in it; and you will then be able to regulate and judge your own words and will also apply more care in the utterance of words, once you have understood and grasped their infinite after-effect in its full significance.

32. Once you can clearly imagine what infinity can be hidden in a word, you will be better able to understand that I could create a whole world with One Word.

33. The purpose of this word from Me was to prove all this to you, to explain and to draw to your attention many a misuse on your part with the gift of speech. Then you may again realize how small the beginnings are of many a great infinite thing at the greatness of which you marvel, not having considered the origin.

34. So read the first chapter by My John: “In the beginning was the Word, and the Word was with God, and God was the Word. In Him was life, and the life was the light of man. And the light shines in the darkness; but the darkness did not understand it.”

35. For this very reason every word from Me shall now gradually illumine this darkness, or the benighted hearts of mankind, so that finally “the darkness” may understand the word, which was from the beginning “the Word” with God and which, through God, or Me, brought you light and life, although most people did not understand it and to this very day have been rejecting it contemptuously and scornfully.

36. In the beginning was the Word, and the Word will forever remain the Word.

37. The Word was God, that means the Word, which out of love created a world full of great creations, material and spiritual, so that the created might realize that Love cannot be alone but that it must have an object to which it may prove its love and by which it will in turn be loved and honored because of its love!

38. The Word of Love created worlds full of splendor, full of glory; The Word of Love could only create loving spirits. The Word of Love aroused love, being itself love, and so every word may arouse love within you. For Love is the almighty bond, which links hearts together and which only fully enjoys its own love when the loved object reciprocates it.

39. Thus I created the Word and the world, thus you create your spiritual world around you. Love is life, it is the light of mankind. Light warms and illumines. And so let your words, as words of love, always give warmth, illumine and spread around you love and life, so that the effect of the love-word, reaching to infinity like once did My own first Word of creation, always spreading love and bliss, may unite spirits, souls and bodies through this gentle bond. Then the trinity of creation, the trinity of the Word will have a threefold effect and will spiritualize matter, ennoble the souls and free the divine Spirit so that it may return, united with all, to the place from where it was once sent forth through “the Word”.

40. So let “the Word”, giving bliss and joy everywhere as a bringer of light and life, be received by you and imparted to others.

41. To grasp this in its full extent, here is a brief summary: “consider the word before it is uttered; for its consequences for you are incalculable.”

42. Thus you will be spared many a sorrowful hour when perhaps you have to regret a rash talk, condemning it before the tribunal of your conscience.

43. In order to spare you this, I shun no effect to make you understand in various ways that everything visible is only of minor importance, the spiritual being the sole carrier, sustainer and judge of all that exists.

44. Thus you may again better understand that in the simple word, as well as in the serious one, there is always more meaning than you often surmise, and that the consequences and the sphere of action of the word, lasting forever, may remind you of your own responsibility. And that is, that you shall not squander a precious possession such as speech, language, on useless things, but use it together with the time spent only in such a way that no minute is a lost one!

45. You are children of an eternity and of an eternal, infinite God. Conduct yourselves accordingly, so that from every word your beginning and your future may shine through, and the word in your mouth, as a carrier of light and life, will spread the same and it will find its echo in receptive ears and devoted hearts, as befitting a “love-word”.

46. In the beginning was the Word, and the Word was I! Thus also with you, the Word shall signify your Self. No wrong, bad word shall pass your lips which did not witness that you are children of that Creator, who once called forth a creation out of the chaos, where even the smallest atom bore witness to His love and His goodness.

47. This is how your conduct shall look in the spirit-world, when one day you will have to account for what, where and how you have spoken, lest one word will make you blush with shame, but instead you can prove that, remembering My Word, you have always chosen yours well and used them for the benefit of mankind! Amen.

16. Lebensgeheimnis… VATER UNSER! – 16th Secret of Life… OUR FATHER!

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Lebensgeheimnisse Kapitel 16… Vater unser!
11. November 1872 – Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

So spricht der Herr…

1. Viele Tausende plappern dieses Gebet des Tages oft viele Male herunter, und kaum einer unter ihnen versteht, was er eigentlich sagt, oder was Ich damit sagen wollte, als Ich es Meine Jünger lehrte.

2. Auch ihr selbst, die ihr doch schon besser unterrichtet seid wie viele, ja sogar über dieses Gebet von Mir Selbst verschiedene Erklärungen erhalten habt; auch ihr wisset doch nicht im tiefsten reinsten Sinne, was der Inhalt dieses Gebetes ist, sonst würdet auch ihr es nicht allein oft im Aufblick zu Mir beten, sondern ihr würdet kein anders formuliertes Gebet dem gleich achten können.

3. Um nun wieder einen Lichtstrahl in euer Herz zu senden, der euch die Wunder Meiner Geisterwelt von einer andern Seite beleuchten soll, so will Ich euch dieses Gebet und die darin enthaltenen Worte näher erklären, damit ihr erkennen möget, was das heißen will: ein Gott, ein liebender Schöpfer und Vater lehne euch dieses Gebet, damit ihr erkennen mögt, wie viel Geistiges in jenen Worten liegt, die Ich Meinen Jüngern und der ganzen Menschheit hinterließ, um mit Mir in geistige Gemeinschaft zu treten, und nebenbei noch die weltlichen sowie die geistigen Verhältnisse des Menschen so ganz zu umfassen, als wie dieses Gebet als Bitte zu mir, als Bitte eines Kindes zu seinem Vater es nur auszudrücken vermag.

4. Nun, Ich will also Wort für Wort, Satz für Satz euch dieses einzige Gebet aus Meiner Wanderzeit auf Erden erklären, dessen tiefen Sinn enthüllen, und so euch um einen großen Schatz reicher machen.

5. Wenn ihr die Zeitverhältnisse ins Auge fassen wollet, in welchen Ich dieses Gebet Meinen Jüngern vorsagte, so werdet ihr leicht erkennen, welch mächtiger Unterschied schon darin lag, daß Ich Meinen Mitlebenden gegen alle religiösen Gebräuche schon in den ersten Worten Meines Gebetes zeigte, wie wenig sie selbst ihre religiösen Bücher verstanden, noch sie geistig auslegen konnten; denn während den Juden es streng verboten war, den Namen ihres Gottes eitel zu nennen, während sie ihren Gott als einen Gott der Rache und des Zornes ansahen und höchstens ebendeswegen Ihn oft anflehten, mehr aus Furcht als aus Vertrauen zu Ihm, so lehrte Ich sie in den ersten zwei Worten “Vater unser” diese Kluft zwischen ihrem Gott und Schöpfer und den Menschen zu übersteigen, und aus dem strengen Richter einen liebenden Vater zu machen.

6. Nur durch dieses Wort allein schon wurde der nachfolgende Inhalt des Gebetes gerechtfertigt; denn einen Vater konnte sein Kind so bitten wie Ich es Meine Jünger lehrte; aber kein Mensch durfte damals seinen Gott anflehen um Dinge, welche nach dem Begriffe jener Zeit viel zu nichtig gewesen wären, als daß ein Gott, den man sich weit hinter den Sternen in unzugänglichen Räumen dachte, sich damit abgegeben hätte!

7. Das Wort “Vater”, und noch mehr bezeichnend “unser”, war also dieser große Unterschied, welcher den entfernten Gott bis ins menschliche Leben niederzog und dem Menschen erlaubte, als unmündiges Kind seinen Schöpfer mit Liebe zu umfassen, während in allen andern Auffassungen göttlicher Würden, selbst bei den heidnischen Völkern mit ihren Göttern, diese eigentlich nur einzig wahre fehlte!

8. So war der erste Eingang dieses Gebetes auch der größte und mächtigste Impuls, ein Gemüt in fromme Begeisterung zu erheben; denn der sanfte Ruf “Vater!” – “mein Vater!” oder wie in diesem Gebet der Begriff der Nächstenliebe in tiefster Bedeutung zugrunde liegt, “unser Vater” ist der größte, mächtigste Hebel, ein Vertrauen zu erwecken zu Dem, zu Dem man betet, daß dieses Gebet auch erhört werde, und daß dem Menschen als Kind sein Vater angedeihen lassen wird, was zu seinem weltlich und geistig Besten ist!

9. Der nächste Satz heißt: “im Himmel”: Diese Worte haben eine zweifache Bedeutung, erstens, wenn ich einen Vater habe, welcher im Himmel als dem Sitze von reinen Geistern und dauernder Seligkeit ist, so versteht sich wohl von selbst, daß entweder ich von dort abstamme, oder doch wenigstens, wenn ich mich des Vaters würdig mache, einst dort in die Nähe Dessen gelangen kann, Der mir erlaubte, Ihn “Vater “zu heißen.

10. Die zweite Bedeutung dieser Worte ist, daß ein Vater im Himmel ein Wesen sein muß, welches trotzdem, daß Ich Ihn in die Himmel versetzte, doch allgegenwärtig, allmächtig sein muß; denn sonst ist mein Bitten vergebens, Er hört es nicht, oder kann es nicht erfüllen, um was man Ihn bittet.

11. Ferner ist noch dabei in Anschlag zu bringen, daß unser Vater im Himmel als Geist, ebendeswegen auch geistig und in tiefster Ergebung angefleht werden muß, wenn ich nur im Mindesten Seine Größe und meine Winzigkeit in Anschlag bringen will. Dieses bezeugt auch der nachfolgende Satz, wo es heißt: “Dein Name werde geheiligt!” Denn nur wer die ersten Worte im tiefsten Sinn begriffen hat, kann erfassen, was es heißen will: Dein Name werde geheiligt!

12. Es will heißen, daß, als Unterschied zu einem weltlichen Vater, der Vater im Himmel, als Geist, nur dann würdig geehrt werden kann, wenn man auch bei Anrufungen, Beteuerungen und Schwüren den Namen des allerhöchsten Wesens nicht missbraucht und in weltliche Händel herunterzieht; denn dieser Schöpfer, der euch erlaubte, Ihn als Vater anzurufen, ist zu erhaben, und du eben als Kind zu hoch gestellt auf der geistigen Stufe aller denkenden Wesen, als daß du einen solchen Namen und mit dem Namen selbst deinen Gott und Vater anrufen solltest, als sollte Er Zeuge deiner ausgesprochenen Worte sein; denn nur wenn du den Namen “Vater, unser aller Vater”, wenn du die Stellung dieses Vaters, nämlich im Himmel als ewigem Freudenort, ganz auffassest und begreifst und danach handelst, dann kannst du mit der Bitte hervortreten: “Dein Reich komme zu uns!” Nur dann bist du würdig, daß dieses Reich der Himmel, dieses seelische Paradies auch herabsteigt in dein eigenes Herz und dich da im Kleinen fühlen läßt, was dich einst im größeren Maßstabe erwarten wird.

13. Nur nach der Befolgung der ersten Sätze ist der Mensch würdig, in ein Reich derjenigen Geister aufgenommen zu werden, welche den Schöpfer des Universums als ihren einzigen Gott und ihren einzigen liebenden Vater anerkennen.

14. Damit aber dieses Reich auf Erden ein Bleibendes werde, so ist es nötig, daß der Wille oder die göttlichen Gesetze eines höchsten Wesens, das du Vater nennen darfst, auf Erden auch ausgeführt werden; denn dieses besagt als Beleg des früheren Satzes der nächstfolgende, wo es heißt: “Dein Wille geschehe auf Erden, wie im Himmel!” Nur dann, wenn die Menschen, ihre geistige Abstammung anerkennend und würdigend, den Gesetzen der Liebe zu Gott und dem Nächsten nachkommen; nur dann ist es möglich, daß das Reich Gottes danieder steige und aus dem Erdenleben wieder das Paradies mache, aus welchem die ersten Menschen vertrieben wurden. Nur dann, wenn auf Erden bereitwillig wie im Himmel diese Liebesgesetze stets vollzogen werden, nur dann ist bleibender Friede sowie stete Ruhe möglich.

15. Und wenn Ich dort Meinen Jüngern begreiflich machen wollte, wie das Erdenleben verschönert werden könnte, so sagte Ich ihnen geistig, daß, wenngleich das paradiesische Freudenleben nicht allgemein so leicht zu erzielen ist, es doch einzelnen möglich ist, in ihrem Herzen diese reine Freude des ungetrübten Bewusstseins zu erreichen, und so einen Vorgeschmack zu haben von dem, was in künftigen Zeiten und höheren Regionen sie erwartet!

16. So soll die Macht des Gebets einen Zustand, wenngleich nur auf Augenblicke, herbeiführen, der tröstend für sich und beruhigend im ferneren Lebenswandel der Seele Stärke und Kraft geben kann.

17. Damit aber diese geistige Hebung, wo die Seele sich zu Ihm, dem Vater aller lebenden Wesen erhebt, nicht durch weltliche Missstände getrübt, damit auch auf Erden euer Lebenswandel fruchtbringend für andere werde, und ihr nicht mit Tränen der Not und des Schmerzes zu Ihm aufblicken müsst, so schließt sich dieser früheren geistigen Bitte die weltliche an, nämlich: “Gib uns unser täglich Brot immerdar!”. Nur wer sein tägliches Brot hat, kann seinen weltlichen Verpflichtungen nachkommen, und auch wo es nottut, seinem Nächsten helfen.

18. Daß Ich, als Jesus, Meine Jünger dieses Gebet so lehrte, hatte darin seinen Grund, weil eben die geistige Erhebung und geistige Nahrung nur dann erst im vollen Sinne möglich ist, wenn der Körper, als notwendiges Bindungsmittel zwischen hier und dort, nicht unter dem Druck der Verhältnisse leidet!

19. Meine Jünger mussten wohl in der ferneren Zeit nach Meinem Hingange manchmal fasten, und es mangelte ihnen an dem Nötigsten; aber darum wendete Ich dieses Gebet so, daß auch die weltlichen Bedürfnisse von Mir erfleht werden sollen, und der Mensch sich nicht dem Wahne hingibt, als dürfte er bloß um Geistiges zu Mir flehen!

20. Das Gebet, wie Ich es gab, schloss das ganze menschliche Pilgerleben in sich ein, so wie alle Zehn Gebote, nebst Meinen zwei großen Liebes-Gesetzen.

21. Es mußte praktisch sein, für alle Lebensverhältnisse passen, und dem Menschen, in welche Lage er auch kommen mag, wenn er es mit ganzer Inbrunst und geistig tiefster Auffassung betet, den Trost und die Ruhe verschaffen, welche nur einem Gott, einem himmlischen, liebenden Vater zu geben möglich sind. – So folgt der weitere Satz: “Vergib uns unsere Sünden!”; welches ein offenes Bekenntnis ist, daß Menschen, eben als Menschen und nicht als geistige Wesen oder Kinder eines himmlischen Vaters, fähig sind, gegen Seine Gesetze zu handeln, zu fehlen, oder wie es heißt, zu sündigen.

22. Die Bitte um Vergebung der Sünden schließt das Bekenntnis von Schwachheit in sich ein; es zeigt, daß der bittende Mensch oder das flehende Kind seine Schwäche erkennt, daß es fähig ist, zu sündigen, und zwar oft auch wider Willen, wo zwar der Wille zu widerstehen vorhanden ist, jedoch entweder die eigenen Leidenschaften oder die Welt zu mächtig sind, so daß das Kind mit den besten Vorsätzen fehlt, und sich dadurch eben dieses himmlischen Vaters unwürdig macht.

23. So, von Reue geplagt, soll das Kind sich hinwerfen zu den Füßen seines geistigen Vaters, soll Ihm seine Schuld bekennen, und soll aber auch eben durch diese Versicherung der Besserung, als Vorsatz denselben mit sich in die weiteren Schritte der Welt mitnehmen, was im nächsten Satze ausgedrückt ist, nämlich: “wie auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind.” Es soll dieses der Vorsatz sein, eben wie der Vater im Himmel nur der Verzeihung und der Liebe, nicht aber des Hasses und der Rache fähig ist, daß auch ihr, wenngleich im geringeren Maßstabe, göttlich, oder eures himmlischen Vaters würdig handeln sollt, denen vergebend, die euch Böses getan haben; ein Wort von großer Bedeutung, besonders in jener Zeit, wo es hieß: “Aug um Aug usw.”, wo die Rache erlaubt war, ja sogar zu den göttlichen Attributen (Eigenschaften) Jehovas gezählt wurde!

24. So seht ihr, wie dieses Gebet alle menschlichen Leidenschaften umfasst, alles Hohe, aber auch alles Niedere in Erwägung bringt, und so mit wenigen Worten in Form eines Gebetes den als Mensch geschaffenen Wanderer auf dieser Welt zu einem geistigen Weltbürger macht, wenn er diese wenigen Worte, die einst aus Meinem Munde flossen, beachten will!

25. Damit aber dieser festgesetzte Vorsatz nicht zum Scheitern gelange, so enthält eben dieses Gebet im nachfolgenden Satz die eigentliche Ursache, welche den Menschen oft abtrünnig macht und ihn zwingt, anders zu handeln als er will. Es ist seine Umgebung und die Verkettung der Umstände, welche ihm Versuchungen bereiten, woraus er nicht immer als Sieger hervorgeht.

26. Obwohl diese Versuchungen in der Welt notwendig sind – denn ohne Kampf keine Erstarkung im Glauben, im Vertrauen zu Mir -, so erkennt der Mensch doch die Schwäche, die in seinem zweifachen Organismus liegt, nämlich dem seelischen und geistigen, daß er nicht immer Herr seiner selbst ist, und eben deswegen fleht er in diesem Gebete: “Führe uns nicht in Versuchung!”; was geistig heißen will: “O Vater, erbarme Dich Deines schwachen Kindes und helfe ihm, damit es nicht oft auch gegen seinen Willen den Versuchungen erliege, die andere ihm bereiten!”

27. Nur in der redlichen Anerkennung seiner eigenen Ohnmacht liegt die ganze Inbrunst eines Gebetes zu einem Allmächtigen, Der Sich von Menschen Vater nennen läßt, und Der eben diese Menschen zu Seinen Kindern erziehen und heranbilden möchte! –

28. So lange Stolz oder Überschätzung seiner eigenen Kräfte in einem Herzen herrschen, kann kein aufrichtiges Gebet oder Bittgesuch zu Mir gelangen. So wie Ich es einst sagte, so lautet es heute noch, wo es heißt: “Und wenn ihr alles getan habt, was Menschen möglich ist, so seid ihr doch noch immer faule Knechte!”

29. Der Mensch, in welchen Verhältnissen er sich befinden mag, was für Umstände er zu bekämpfen haben wird, stets soll er rechnen, daß das wenigste er, das meiste aber Ich getan habe!

30. So wächst sein Vertrauen zu Mir, so erkämpft er sich seine Ruhe, seinen Frieden, und nur wenn er vor Mir zerknirscht hinfällt und ausrufen muß: “Herr was bin ich, daß Du meiner gedenkest!”, wenn er bekennt und erkennt, wie wenig seine Kräfte allein ausreichen, um zu seinem geistigen ewigen Ziele zu kommen, dann erst wird er begreifen, was die Hilfe seines geistigen Vaters wen und wie weit sie verschieden ist von dem, was andere Mitmenschen ihm angedeihen lassen können!

31. Dieses Bekenntnis, daß ohne Ihn, den einzigen wahren und stets sich gleich bleibenden Vater, nichts möglich ist; dieses allein kann dann den Menschen, nachdem er seine Ohnmacht erkannt hat, zu dem Ausruf bewegen, mit welchem dieses Gebet schließt, indem er sagt:

32. Da ich nun begriffen, daß ohne meinen Vater im Himmel ich eine Null bin, so bitte ich Ihn, daß Er mich von allem Bösen fern halte, oder wie es im Gebet heißt: “von allem Übel erlösen möge!” Die Erlösung, oder auch Freisprechung alles Getanen, ob mit oder ohne Willen, muß natürlich geschehen, sonst ist ein Fortschritt nicht möglich, ein Kind des Vaters im Himmel zu werden, nicht ausführbar.

33. Eben deswegen schließt auch dieses Gebet mit der Bitte: “Entferne alles Gefährliche von mir”, was mich auf meiner Bahn rückwärts statt vorwärts bringen könnte. Verzeihe das Begangene und verhindere das böse Kommende.

34. Nur so kann der Mensch auch eine Ruhe, einen Trost in einem Gebet finden, welches mit wenigen Worten ihm seine ganze Stellung als Mensch und Kind Gottes beweist, daß er ein Wesen zwischen zwei Welten, zwischen Materiellem und Geistigem ist, dem letzteren folgen muß, soll er dieses Namens würdig sein, mit welchem er den Schöpfer alles Bestehenden anruft.

35. Deswegen fängt dieses Gebet mit dem Vater-Rufe an, und endet mit der Bitte, eben an diesen Gott, welcher, wäre Er nicht Vater, den Menschen nicht von seinen Übeln erlösen, nicht ihm verzeihen, nicht ihm Zutrauen einflößen könnte!

36. So, Meine Kinder, betet dieses Gebet zu Mir, denket mit dem ersten Anruf nicht an euch allein, nein, umfasset mit dem Rufe: “Unser Vater!” die ganze Menschheit, die jetzt mehr als je ein Haufe verirrter Kinder ist, welche alle willenlos und ohne Zweck und Ziel dem Verderben entgegensteuern, weil die meisten eben diesen Vater vergessen oder gar verleugnet haben, nicht wissend und nicht wissen wollend, daß Er im Himmel ist, daß Er ihrer harret, um einst sie alle mit liebenden Armen zu umfangen.

37. Betet zu Ihm, dem Vater aller Kreatur, daß Er verzeihen möge, wenn Sein Name missbraucht und in den Staub gezogen wird, statt geheiliget zu werden. Betet, daß das Reich des Friedens, der dauernden Seligkeit, welches eben in jenem Himmel, der Sein Wohnsitz ist, thront, auch zu euch herabsteigen möge, daß nicht Mensch gegen Mensch in ewigem Hass und Hader, sondern daß Brüder gegen Brüder in Wort und Tat die Nächstenliebe im höchsten Sinn ausführen mögen, da nur dann die Welt ein Paradies werden kann, wenn der Wille des Vaters im Himmel auch auf Erden ausgeführt wird!

38. Betet, daß allen Menschen auf Erden nicht der tägliche Unterhalt ermangele, damit auch alle sich der aufgehenden Sonne erfreuen mögen, und nicht einen Tag verwünschen, der höchstens nur Elend beleuchten muß.

39. Betet so in Meinem Gebet das “Vater unser”, dann werden eure Sünden vergeben werden in dem Maße, als ihr selbst nachsichtig gegen andere seid. Die Versuchungen werden dann weniger werden, eben weil ihr im Glauben erstarkt leichter sie bekämpfen könnt, und so von allen Übeln dadurch erlöst werdet, weil rein geworden – “dem Reinen alles rein ist”, und wo, wenn auch vielleicht anfangs leicht gewankt oder gefehlt wurde, jetzt erstarkt durch das Vertrauen in Mich ihr an Gefahren vorüberwandelt, die für euch schon längst den Stachel der Verführung verloren haben!

40. So betet Mein Gebet, das Ich vor mehr als tausend Jahren Meinen dortigen Kindern und Jüngern gegeben habe und nun euch, Meinen jetzigen Auserwählten, wiedergebe!

41. Erkennet in diesem Worte, wie viel Erhabenes und Schönes in Meinen Worten liegt, und begreifet damit auch, daß, wenn ein Gott euch beten lehrt, Er euch Worte in den Mund gelegt hat, in welchen eine unbegrenzte Tiefe von Wahrheit und eine unendliche Seligkeit für den erwächst, welcher, wie Ich es einst sagte, Mich im Geist und in der Wahrheit anbetet; denn in diesem Gebet ist im Anfang höchstes Geistiges, sodann mit weltlicher Wahrheit verbunden, wo ihr im Anfang wohl, eurer göttlichen Abstammung bewusst, den Vater im Himmel anflehet; aber in der Folge die Schwächen und Gebrechen der menschlichen Natur nicht vergesst, und während ihr in den ersten Worten voll Andacht vor dem großen Schöpfer als eurem Vater darnieder sinkt, später eure Schwächen anerkennend Ihn um Hilfe anfleht, damit Er euch nicht im Schlamme der sinnlichen Leidenschaften eure geistige Herkunft vergessen lasse!

42. So müsset ihr das “Vater unser” beten, und euer Vater wird euch als Kinder Seine Vaterliebe im vollsten Maße fühlen lassen, wenn auch ihr wie Er, statt Strafe, Rache und Zorn, nur Liebe und Verzeihung in eurem Lebenswandel praktisch ausüben wollt; dann ist euer der Vater, welchen ihr in diesem Gebet mit so bewegtem Herzen an Seine Gnade, an Seine Macht und an Seine nie verwelkende Liebe erinnert habt, indem ihr neben Seiner großen Allmacht eure Ohnmacht reuig bekennen wollet! Amen!

flagge en  Secrets of Life Chapter 16… OUR FATHER!

Secrets of Life Chapter 16… Our Father!
November 11th, 1872 – Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer

Thus says the Lord…

1. Many thousands babble this prayer, often many times a day, and hardly one of them understands what he is actually saying or what I wanted to say when teaching it to My disciples.

2. Even you, who are certainly better informed than many and have even received various explanations on this prayer by Me personally, do not know in the deepest, purest sense the meaning of this prayer, or you would not often pray it just looking up to Me, but would consider it far above any other formulated prayer.

3. In order to send another light-ray into your hearts, lighting up for you the wonders of My spirit-world from a different angle, I will elucidate this prayer for you and the words it contains. Thereby you may recognize what it means: God, a loving Creator and Father, teaches you this prayer so that you may realize how much of what is spiritual lies in those words, which I bequeathed to My disciples and to the whole of mankind, so that they may enter into spiritual communion with Me. Besides, these words comprise all the worldly as well as spiritual concerns of mankind as only this prayer, a request to Me, as a child’s request to its Father, is able to express it.

4. Well, I will now explain this sole prayer from My sojourn on earth to you, word for word, sentence by sentence and reveal its profound meaning, thus enriching you with a great treasure.

5. If you will scrutinize the circumstances under which I told this prayer to My disciples, you will easily recognize the mighty difference lying in the fact that, contrary to all religious customs, I showed My contemporaries with the first words of My prayer how little they themselves understood their religious books, being unable to interpret them spiritually. For, whereas the Jews were strictly forbidden to use the name of their God idly, whereas they regarded their God as a God of revenge and wrath and often implored Him only for this very same reason, more out of fear than of trust towards Him, I taught them in the first two words “Our Father” How to bridge this gulf between their God and Creator and humanity, and turn the severe judge into a loving Father.

6. Through this word alone the subsequent content of the prayer was justified; for a child could implore its father in the manner I taught My disciples. However, no one at that time was allowed to implore his God for things which, according to the prevailing concepts, would have been far too trivial for a God, whom one imagined far beyond the stars in inaccessible space, to concern Himself with.

7. Thus the word “Father”, and even more significantly, “Our”, was this great difference which pulled down the remote God into human life, allowing man as a dependent child to embrace his Creator with love, whereas in all other conceptions of divine attributes, even with the pagan peoples and their gods, this only really true one was lacking!

8. Thus the opening of this prayer provided the greatest and mightiest impulse by which to exalt a heart in piety. For the gentle call “Father”, “my Father” or, since in this prayer the fundamental concept is neighborly love, “our Father” is the greater, mightiest lever. Thereby one engenders a trust in the One to whom one prays to grant this prayer and that man, being his Father’s child, will be granted by Him what is best for his material and spiritual well-being!

9. The next phrase is: “in heaven”. These words have a twofold meaning. Firstly, having a Father who is in heaven, as the abode of pure spirits and of permanent bliss, it goes without saying that I am either descended from there or, if I prove myself worthy of the Father, shall one day be able to draw near the One who allowed me to call Him “Father”.

10. The second meaning of this word is, that a Father in heaven must be a Being that, despite the fact that I transferred Him to the heavens, must be omnipresent, omnipotent; otherwise my entreaty is in vain. He does not hear nor can He fulfill one’s request.

11. Furthermore, it must also be borne in mind that our Father in heaven, who is Spirit, for this very reason must be entreated spiritually and in the most profound surrender, if I want to consider in the least His greatness and my nothingness. This is also corroborated by the following phrase where it says: “Hallowed be thy name!” For only he who has understood the first words in their most profound sense can grasp what it means: “Hallowed be thy name!”

12. It means that, in contrast to a physical father, the Father in heaven, as Spirit, can only be duly honored when also in invocations, protestations and oaths the name of the Supreme Being is not misused and dragged down into worldly dealings. For this Creator, who allowed you to address Him as Father, is too sublime, and you as child are too highly placed on the spiritual gamut of all thinking beings that you should invoke such a Name and with the Name itself your God and Father to be a witness to your words. For only if you fully grasp and understand the position of this Father, namely in heaven, as an eternal abode of joy, and act accordingly, can you come forward with the entreaty: “Thy kingdom come!” Only then are you worthy of this kingdom of the heavens, this soul-paradise, to descend into your own heart and let you feel there on a small scale what will one day be in store for you on a larger scale.

13. Only after the fulfillment of the first phrases is man worthy of being admitted to the realm of those spirits who recognize the Creator of the universe as their sole God and their sole loving Father.

14. For this kingdom on earth to become permanent, it is necessary that the will or the divine laws of a supreme Being, whom you may call Father, be carried out on earth; for this is stated, as proof of the preceding phrase, by the following phrase, where it says: “Your will be done on earth, as it is in heaven.” Only when people, recognizing and valuing their spiritual descent, fulfill the laws of love for God and the fellowman, is it possible for the Kingdom of God to descend and transform the earthly life again into that Paradise, from where the first human beings were driven. Only when these love-laws are always fulfilled as willingly on earth as they are in heaven, is lasting peace, lasting tranquility possible.

15. Trying to make My disciples understand how the earthly life can be bettered, I told them spiritually that, although the paradisiacal, blissful life cannot be easily achieved generally, this pure joy of serene awareness can be reached by individuals in their hearts. They would thus have a pre-taste of what, in the future and in higher regions, will be in store for them.

16. Thus the power of prayer shall induce a state, if only for moments, which, comforting and calming in itself, can impart strength and endurance to the soul on its future path through life.

17. So that this spiritual uplifting, where the soul rises to Him, the Father of all living beings, may not be disturbed by worldly abuses, so that also your conduct on earth may bear fruit for others and you do not have to look up to Him amid tears of distress and pain, this earlier spiritual request is followed by the material one, namely: “Give us our daily bread always!” Only he who has his daily bread can fulfill his worldly obligations and also wherever necessary help his fellowman.

18. That I, as Jesus, taught My disciples this prayer in such a way, lies in the fact that spiritual uplifting and spiritual nourishing are possible in the fullest sense only if the body, as essential uniting agent between here and there, does not suffer under the pressure of hardship.

19. Of course, My disciples, in the time subsequent to My ascension, were sometimes forced to fast and they lacked the most necessary things. But this is the reason why I formulated this prayer, so that man should also entreat Me regarding his worldly concerns and not suffer under the delusion that he was only allowed to entreat Me for spiritual things.

20. The prayer as I gave it to you comprised the entire human life of pilgrimage, as well as all the Ten Commandments, including My two great laws of love.

21. It had to be practical, suit all circumstances of life and give man in any possible situation, provided he prays full of fervor and with the deepest spiritual understanding, the comfort and calmness which only a God, a heavenly, loving Father, can give. Thus follows the next phrase: “forgive us our trespasses”, which is a frank admission that people are capable of acting contrary to His laws, of failing or, as the saving goes, of sinning, but as human beings and not as spiritual beings or children of a heavenly Father.

22. The entreaty for forgiveness of the sins comprises the admission of weakness. It shows that the praying human being, or the entreating child, recognizes his weakness and his capability of sinning, often against his will. For although the will to resist is present, either his own passions or the world are too mighty, so that despite the best of intentions the child errs, thereby making himself unworthy of this heavenly Father.

23. Thus, plagued by remorse, the child shall throw himself at the feet of his spiritual Father, confess his sin before Him and retain this very promise of betterment as firm intent on his future earthly path, which is expressed in the following phrase where it says: “as we forgive those who trespass against us!” Thus, just as the Father in heaven is only capable of forgiveness and love, but not of hate and revenge, the intent shall be that also you, even though on a smaller scale, shall act in a divine sense, or worthy of your heavenly Father, and forgive those who have wronged you. A word of great significance, particularly at that time when one said: “an eye for an eye”, etc., when revenge was permitted and even counted among the divine attributes of Jehovah!

24. So you see that this prayer deals with all human passions, brings to the fore everything exalted, but everything base as well, with a few words in the form of a prayer turning the wanderer, created as man in this world, into a spiritual cosmopolitan, provided he is willing to heed these few words, which once issued from My mouth.

25. However, so that this firm intent may not be doomed to failure, this same prayer contains in the subsequent phrase the actual cause which often seduces and forces man to act contrary to his intent. It is his surroundings and the chain of circumstances creating temptations for him, from which he does not always emerge as a victor.

26. Although these temptations in the world are a necessity, for without conflict no strengthening in faith, in the trust in Me, is possible, man recognizes the weakness inherent in his dual organism comprising soul and spirit, namely, that he is not always master over himself. And so he entreats in this prayer: “lead us not into temptation”, which, in a spiritual sense, means: “oh Father! Have mercy on your weak child and help it, lest it succumb often against its will to the temptations others prepare for it.”

27. Only in the honest recognition of one’s own weakness lies the whole fervor of a prayer directed to an Almighty One, who lets Himself be called Father, and who tries to educate and form these very same human beings to become His children.

28. As long as pride or an overrating of one’s own strength reign in a heart, no sincere prayer or entreaty can reach Me. As I once expressed it, so it still says today: “And when you have done everything possible to man, you are still lazy servants.”

29. Man, no matter in what circumstances he may find himself or what adversity he may have to fight against, shall always be aware of the fact that he has done the least, but I have done the most part.

30. Thus his trust in Me grows, thus by fighting he gains his tranquility, his peace. And only when he prostrates himself before Me in contrition and is forced to call out: “Lord! What am I for You to remember me”, when he confesses and realizes the inadequacy of his own strength to reach his eternal spiritual goal, only then will he understand the value of the help of his spiritual Father and how vastly different it is from the help his fellowmen can give him!

31. This admission that without Him, the sole true and always unchangeable Father, nothing is possible; this alone can then induce man, who has recognized his weakness to make the exclamation concluding this prayer, by saying:

32. “Having understood that without my Father in heaven I am a nothingness, I entreat Him to keep me at a distance from all evil” or, as it says in the prayer: “deliver me from all evil!” The redemption, or the acquittal from the offence committed with or against one’s will, must of course take place, or a progress is impossible and to become a son of the Father in heaven unachievable.

33. For this very reason this prayer concludes with the entreaty: “Remove all danger from me,” which could delay me on my path instead of furthering me. Forgive what is in the past and prevent the impending evil.

34. Only in this way can man find a tranquility, a solace in a prayer, which with few words demonstrates to him his whole position as man and as a child of God and that he, as a being between two worlds, between matter and spirit, must follow the latter if he wants to be worthy of this name with which he addresses the Creator of all that exists.

35. Therefore, this prayer opens with the call “Father” and ends with the entreaty to this very same God, who could not deliver man from his evils, forgive him and fill him with trust unless He were the Father!

36. Thus, My children, pray this prayer to Me, do not think with the first invocation only of yourselves, but with the call: “our Father!” embrace the whole of mankind, which now more than ever is a crowd of lost children. All of them, in apathy and without purpose, hasten to meet their doom. For most of them forget this very same Father or have even repudiated Him, not knowing and not wanting to know that He is in heaven, waiting for them, so as to embrace them all with loving arms one day.

37. Pray to Him, the Father of all created beings, to forgive when His Name is misused and dragged down into the dust, instead of being hallowed. Pray that the Kingdom of Peace, of eternal bliss, which reigns in that very same heaven which is His abode, may descend also to you and man will not stand against man in eternal hate and discord, but that brother towards brother in word and deed may practice neighborly love in its highest sense, for only then can the world become a paradise if the will of the Father in heaven is also carried out on earth.

38. Pray that all people on earth may have their daily sustenance so that all can rejoice in the rising sun and do not curse a day which at best must shine on misery.

39. Pray in this way in My prayer: “our Father”, and your sins will be remitted in the same measure as you forgive others. There will then be fewer temptations because, strengthened in faith, you will be able to fight them more easily, and will thus be delivered of all evil because you have become pure. For “to the pure, everything is pure,” and if, where perhaps at first you used to easily waver and fail, now, strengthened by your trust in Me, you go past dangers which for you have long ago lost the sting of temptation.

40. This is how you shall pray My prayer, which, more than a thousand years ago, I gave to My then children and disciples and which I am now again giving to you, My present chosen ones!

41. Recognize from this word how much that is sublime and beautiful lies in My words and also understand that when God teaches you to pray He has placed words into your mouth which contain a boundless depth of truth and infinite bliss for the one who, as I once said, worships Me in spirit and in truth. For the opening of this prayer is in the highest sense spiritual and is then linked to worldly truth where at first, conscious of your divine descent, you implore the Father in heaven. However, subsequently not forgetting the weaknesses and defects of human nature, you sink down devoutly before the great Creator, as your Father, in the first words and later, realizing your weaknesses, implore Him for help, lest He let you forget in the mire of sensual passions your spiritual descent.

42. This is how you must pray the Lord’s Prayer, and your Father will let you, His children, feel His fatherly love in the fullest measure, provided you are, like He, willing to practice instead of punishment, revenge and anger, only love and forgiveness in your earthly life. Then the Father, whom in this prayer you reminded with such a moved heart of His grace, His might and His never-ending love, is on your side as, beside His great omnipotence, you are ready to contritely confess your own weakness! Amen.

15. Lebensgeheimnis… Die Gedankenwelt – 15th Secret of Life… The World of Thought

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flagge de  15. Lebensgeheimnis… Die Gedankenwelt

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Lebensgeheimnisse Kapitel 15… Die Gedankenwelt
25. November 1872

So spricht der Herr…

1. Vieles habe Ich euch schon gesagt über Meine Schöpfung, Ich habe euch in die tiefsten Geheimnisse Meines geistigen Wesens so manche Blicke tun lassen, habe euch erklärt die Wechselwirkung zwischen Geist und Materie, Ich habe euch die Wichtigkeit und Notwendigkeit der grossen Zentralsonnen sowie des kleinsten Infusionstierchens erklärt, habe euch bewiesen, wie alles zusammenhängt, wie es eine Kette bildet von Mir ausgehend bis zum letzten unauflösbaren Atom. Und doch fehlt noch die Haupterklärung zu allem diesem, der Anfangs oder Grundstein, so wie der Schlussstein Meiner Schöpfung, Meines Ich und eurer selbst, und dieser Schlussstein oder erste Motor alles Daseienden, welcher der Urgrund von allem gewesen und stets sein wird, ist der Gedanke, von wo aus erst alle andern Fäden auslaufen. Dieser Gedanke, und die ganze Welt der Gedanken als nur geistige Faktoren, soll nun vor euren Augen entrollt werden wie ein grossartiges Panorama, von wo ihr eine, aber nur geistige Übersicht gewinnen könnt über die ganze Schöpfung, über alles Dagewesene und noch Werdende!

2. Denn ohne einen Gedanken wäre kein Geisterreich und keine materielle Welt entstanden oder erschaffen worden, ja wenn Ich euch Mein Wesen geistig vorstellen wollte, so müsste Ich euch Dasselbe unter dem Gedanken der Unendlichkeit vorstellen! Denn nur dieser Gedanke bezeichnet Mein Ich ganz, der Ich unendlich in Zeit, Raum und Macht bin!

3. Wollt ihr euch in die frühesten Zeiten zurückversetzen, wo noch kein Stern am Firmamente glänzte und keine Sonne um die andere kreiste, damals, wo selbst das Geisterreich noch nicht geschaffen war, so ist es eben in jener Zeit, wo nur Mein Gedanke, Ich allein, wesete, leuchtete und existierte!

4. Um Mich herum war alles finster, leblos und starr, nur Ich allein lebte, und eben als lebender, ewiger Gedanke leuchtete Ich bloss allein in der ganzen Schöpfung, oder besser gesagt, bloss Ich allein hatte das Bewusstsein des Seins, wo eben der Gedanke – Leben, und das Leben-Licht, als Erreger des Lebens allein vorhanden war.

5. Sehet, dort bestand die Welt nur aus einem Wesen, Einem Gedanken im unendlichen Äther mit all seinen schlafenden Elementen, ausgedrückt durch das in ihm wohnende Zentrum, Mein Ich, belebt und wesend!

6. Dort wusste nur Ich allein – Ich bin, Ich lebe; und wenn ihr diesen Zustand im mindesten begreifen wollt, so vergleichet ihn mit dem eurigen, wo ihr auch in der ganzen Schöpfung mit dem Bewusstsein ein abgeschlossenes Ganzes zu sein, mitten in derselben steht, und ein jeder sich bewusst ist, was heissen will: Ich bin, ich lebe.

7. Ihr sagt: “Ich bin” und doch tausend und tausend von andern verschiedenen Prozessen gehen in euch vor, ohne dass ihr es ahnt; ihr rufet aus: “Ich bin!” und euer geistiges Seelen-Gewand, welches sich bis zum letzten Haargefäss-Nerv eurer Haut ausdehnt, umfasst euer ganzes Ich, ohne dass ihr von der Ausdehnung oder Umspannung des menschlichen Körpers Notiz nehmt.

8. So ist und war einst auch Mein Ich, Ich lebte, Mein ganzes Wesen umfasste den unendlichen Äther, und nur einer Anregung von innen bedurfte es, um diese weit ausgedehnte, nie endende Aussenseite Meines Ich zu belebender Tätigkeit anzuspornen!

9. Also des Schaffens Erstes war der Gedanke; er war es, der vorerst Geistiges und dann Geistiges im Materiellen schuf.

10. Ohne den Gedanken regte sich aus dem Zentrum, Meinem Ich, nichts! Und es war also die Gedankenwelt, welche, vorerst belebt in allen Einzelheiten ausgedrückt, Meinen ausser Mich gestellten Geistern und Meiner materiellen Welt den Impuls gegeben hat zu werden, zu bestehen, sich zu erhalten und zu vervollkommnen.

11. So müsst ihr auch überhaupt die Gedankenwelt als eine geistige, abstrakte Welt auffassen, wo eben sie (die Gedanken) die ersten Anreger, Verarbeiter und Erhalter alles dessen sind, was sichtbar und unsichtbar die geistige und materielle Welt heisst!

12. Mein erster Gedanke also, als Ich die Welt erschuf und in dem Bewusstsein der Geister und lebenden Wesen Mein Eigenes sich widerspiegeln sehen wollte, wobei aber stets das Verhältnis blieb wie Licht zum Reflex, Mein erster Gedanke also war: “Es werde” – und mit diesem wurde alles belebt, von Meinem Innern ausgehend bis zum letzten Atom; die Assimilation (Angleichung) des Gleichgesinnten begann geistig wie später materiell; und was die Funktionen bewirken in eurem Körper bis in die kleinsten Lebensfasern, das war auch bei Mir der Fall, aus einem Gedanken des Werdens entwickelten sich die Millionen und Millionen Konsequenzen, als Folgen von Ursache und Wirkung, überall war der Gedanke das anregende Prinzip, und seine weitere Ausarbeitung der weitere Erfolg, woraus endlich aus einem Gedanken, von Mir als unendlichem Gott und Schöpfer gedacht, die grosse Geister-Familie und die grosse materielle Welt entstanden, welche so wie Ich ewig sind, und ebenso Meine Schöpfungsgedanken, auch ihr Gang vom Entstehen, Sich-Bilden und Vervollkommnen ebenfalls ewig oder unendlich, stets vorwärtsschreitend, einen Gedanken aus dem andern entwickelnd, ergänzend und fortleitend.

13. Ich musste euch alles dieses vorausschicken, damit ihr wenigstens von dem Gedanken, seinem geistigen Bereich und seiner Tragweite eine entfernte Idee bekommt, wie der Gedanke aus sich selbst sich herausbildend endlich eine Welt voll Gedanken erzeugen kann, und wie am Ende alles, was besteht, nur die sichtbare Überkleidung einer unsichtbaren geistigen Gedankenwelt ist.

14. Ich musste dies alles voraussenden; denn ihr seid gewöhnlich mit dem Begriff eines Wortes gleich fertig und haltet es nicht der Mühe wert, in dessen tiefere, geistige Fassung einzudringen. Denn vom Denken, vom Gedanken redet ihr oft, und zwar so gedankenlos, dass es erstaunlich ist, wie ihr intelligente Wesen, Abkömmlinge von einem geistigen Wesen wie Ich, solch oberflächliche Begriffe von dem haben könnt, was gerade euch als Bewohner zweier Welten hinstellt, das heisst einer unendlichen geistigen und einer ewig sich erneuernden materiellen Welt!

15. Nachdem Ich nun euch erwiesen habe, dass der Gedanke die Hauptsache bei allem Geschaffenen ist, nachdem Ich euch erklärt habe, wie auch der weiter ausbildende Faktor ist, welcher, nachdem er sich selbst ausbildete, auf die ihn umschliessende Materie geistigen Einfluss ausübt, so wollen wir von unserer geistigen Schöpfungssphäre zurückkehren in engere, euch näherstehende Kreise, die euch eher fasslich, eher begreiflich sind, weil sie teils euer Leben selbst berühren, teils sogar euer geistiges und materielles Leben ganz ausmachen, dasselbe formen, erhalten und vervollkommnen!

16. Denn hier ist der Punkt, wo Ich euch aufmerksam mache, dass wie im grossen Schöpfungsraum die Welten sich formten und ausbildeten durch den belebenden Gedanken, ebenso formt und bildet sich euer materielles irdisches Gewand oder der äussere Ausdruck in eurem Seelen-Menschen durch die Eigenheit der in ihm wohnenden Gedankenwelt, welche dann der Aussenseite den Typus aufdrückt, wie dem Geistigen im Innern.

17. So werdet ihr sehen, wie diese grosse Gedankenwelt eigentlich nur die wahre geistige Welt allein ist, nach welcher einst alles gerichtet und klassifiziert werden wird; denn der Gedanke war bei Mir das erste anregende Element, und so ist er auch in einem jeden lebenden Wesen der Faktor, welcher einst bemessen den hieraus entspringenden Handlungen und Taten ihren Voll oder Nenn-Wert aufdrücken wird.

18. Als Ich den ersten Gedanken zum Werden der ganzen sicht- und unsichtbaren Welt durch das “Es werde!” in die weiten Räume hinausrief, da begann alles Meinem Wesen gemäss sich zu gestalten, und nachdem Ich als Gott unendlich, als Wesen nur die Liebe mit unendlicher Weisheit verbunden bin, nur Geistiges oder Materielles schaffen kann, welches Mir ähnlich ist, so waren also auch die Welten und selbst die Geister so geschaffen, wie sie dem Schöpfer der Liebe und Weisheit Selbst entsprechen konnten, das heisst, sie waren alle perfekt, ohne Fehler, nach göttlichen Gesetzen geregelt, sich zu erhalten, zu vervollkommnen und so Meinem grossen Zweck als Schöpfer zu entsprechen.

19. Was Ich in jener Zeit getan habe, und wie Meine Werke Meinem Ich als Schöpfer und ewigem Liebewesen entsprechen, ebenso ist auch bei euch als geistige Wesen euer äusserer Umriss das getreue Abbild des Innern; doch ist es bei euch der Fall, dass ihr voneinander nicht herunterlesen könnt, was in hieroglyphischen Buchstaben die Seele oft auf euer Antlitz gezeichnet hat, nur manchmal verrät das Auge als Spiegel der Seele, wie ihr es wohl nennt, was aus dem Innern hervorleuchtet, ob ihr es wollt oder nicht!

20. Die Wissenschaft, welche einst ein eifriger Verfechter der Wahrheit und Liebe (J.C. Lavater, Pfarrer und Schriftsteller, Zürich) aufstellen wollte – die Physiognomik, ist eben zum Besten der Menschheit nicht weiter verfolgt worden, sonst würde es in der Welt ganz anders aussehen, wenn ein Mensch an dem andern ersehen könnte, welch Geistes Kind er ist!

21. Wie aber dieses geschieht, auch das will Ich euch erklären, damit ihr seht, wie analog (ähnlich) in der ganzen Schöpfung alles ist, und was im Grossen als stetiges Gesetz, auch im Kleinen das nämliche ist!

22. Ich habe euch vorher gesagt, dass das Bewusstsein: ich lebe, die ganze menschliche Seele und mit ihr die irdisch körperliche Aussenseite erfüllt, in eben dem Masse, wie Mein ganzes grosses All von Meinem göttlichen Lebensbewusstsein erfüllt, und dort der genaue Abdruck davon ist.

23. Was nun in Meiner Schöpfung geschieht, wo alles nach Meinen göttlichen Gesetzen sich formend, nur Göttliches, Hehres, Schönes hervorbringen kann, da alle Schöpfungs-Elemente vom Zentrum, Meinem Ich, bis in die letzten Räume hinausgehend, überall wo nur noch eine Welt leuchten kann, überall die nämlichen Prinzipien verfolgend und alles Geschaffene der Ab- und Ausdruck Meines Ich in verschiedenen entsprechenden Bildern und Schöpfungen ist; ebenso ist es in euch die Gedankenwelt, welche ohne euer Zutun ebenfalls so verfährt, die verschiedenen Organe entweder mehr oder weniger ausbildet, welche zur Ausführung des Gedankens nötig sind, und zwar diese Ausführung durch entwickelten mechanischen Prozess vollführt, wodurch die Haut oder sonst andere den einzelnen Organen naheliegende Überkleidungen dann getreu im Äussern abbilden und wiedergeben, was im inneren Seelenmenschen die Lieblingsgedanken des Menschen sind.

24. Durch die Gedanken oder Gedankenwelt wird der mechanische Lebensprozess beschleunigt, aufgehalten oder gar zerstört: Je nachdem die Gedanken die Nerven anregen, ebenso die Wirkung der Nerven auf die Organe, welchen sie als Leiter dienen. Und so ist sogar Gesundheit, Krankheit oder selbst der Tod zunächst nicht Folge der Störung der Funktionen im menschlichen Körper, sondern der leichte unsichtbare Gedanke, welcher die Nerven vibrieren macht, die Ausscheidungsprozesse oder den Stoffwechsel beschleunigt, dieser ist der eigentliche Urheber entweder eines gesunden oder kranken, der Bildner eines schönen oder hässlichen Körpers, und da die meisten Leidenschaften als Resultate von mit Liebe gehegten Gedanken im Angesicht der Menschen ihre Spuren zurücklassen, so sind auch schöne und hässliche Gesichtsformen der Ausdruck des inneren Seelenlebens.

25. Ihr seht aus diesem leisen, aber fortdauernden Wirken eines geistigen Seelenlebens, welche Freuden, welche Leiden für den Menschen daraus entspringen, und wie sodann wieder gestörte Lebensfunktionen auf den Geist rückwirkend selbst jenen verdüstern, wo dann der Mensch die Welt, die Verhältnisse, sich selbst ganz anders beurteilt, als es wirklich der Fall sein sollte, und wovon dann die Folgen sind – Krankheit, Leiden, Starrheit, oder gar ein verfrühter Tod!

26. Alles dieses entspringt aus der Gedankenwelt, welche insofern auf den Körper, und der Körper wieder auf den Geist rückwirkend, auch den Menschen zu andern Schlüssen, zu andern Handlungen bestimmt, die auch – weil alles eine geistige Kette ist – auf andere Menschen, Familien und Staaten einwirkt, wo die geistigen Resultate eine andere Wendung erfahren, besonders wenn machthabende Personen, geistig krank, Weh und Leiden über ganze Völker bringen, die alle nicht wissen, warum ihnen so geschieht, es ihnen auch nie in den Sinn kommen wird, dass eine Lieblingsidee eines Herrschers seine Gesundheit untergräbt, ihn zu andern Schlussfolgerungen zwingt, und so namenloses Elend verbreitet, wo dann gewöhnlich Mir die Schuld beigemessen wird, während Ich doch ganz und gar nichts dabei zu tun habe, als nur das wieder zum Guten zu benützen, was geistig und körperlich kranke Menschen Böses verursachen.

27. Wenn ihr so die ganze unsichtbare Welt der Gedanken betrachtet, welch Hin- und Herwogen, welch reichhaltiger Stoff zum Guten und Bösen oft sich von einem einzigen Menschen auf Tausende und Millionen verbreitet, wie ein in ein stilles Wasser geworfener Stein Kreise und Kreise um sich bildet, bis diese Bewegung die Ruhe des Wassers unterbricht an fernen Stellen, wo die kleineren Bewohner dieser letzten Ufer nicht begreifen noch ahnen können, dass ein weit von ihnen oft aus Mutwillen geworfener Stein Ursache ist, dass ihre Wohnungen zerstört und ihre Jungen getötet werden.

28. So ist das Gedankenmeer ein ewig wogendes, flutendes; in allen lebenden Wesen gären die Gedanken, steigen auf wie Luftblasen aus stehendem Wasser, alles denkt, fühlt, sucht sich seine Verhältnisse, sein Leben zu verbessern, alles baut, zerstört, versucht, gibt sich Mühe, vom Bekannten das Unbekannte zu entziffern. So ist also diese grosse Gedankenwelt eigentlich der Hauptfaktor Meiner Schöpfung; denn diese Welt ist wie die Meine unbegrenzt, ist ewig, und wenn es die Umstände begünstigen, unendlich!

29. Daher trachtet wohl, diese geistige Welt der Gedanken im Zaume zu halten, trachtet nur so zu denken, wie es Meinen Kindern geziemt; denn der Gedanke ist der Bildner eurer Hülle diesseits und euer Abdruck für das Jenseits; dort kommt ihr an mit dem Resultat, welches die Gedanken auf eurer Erde zurückgelassen haben. Hier ist es euch und anderen verborgen; dort aber nicht; die Hülle von aussen richtet sich nach dem Innern, und wie innen so der Ausdruck von aussen. Dort herrscht keine Verstellung und dort gibt es kein Geheimnis vor andern, ein jeder sieht im andern die Gedanken, und gemäss ihnen den moralischen Wert oder Unwert des Individuums.

30. Diese Gedankenwelt als geistiger Träger der Materie ist eben deswegen so mächtig, weil sie unermüdet Neues schafft, baut, zerstört, wechselt und ändert, und auf diese Art nichts isoliert für sich, sondern als Ganzes angesehen deswegen die grösste Wichtigkeit hat, weil, wie die Umstände kommen mögen, aus dem leichten aufsteigenden und wieder sich verflüchtigenden Gedanken die Tat wird, deren Folgen dann nicht mehr in der Hand der Denkenden als einzelnen (liegen), sondern der ganzen geistigen und materiellen Welt angehören.

31. Man kann sich die Unendlichkeit nicht besser vorstellen als in dem Begriff einer Gedankenwelt; denn alle bekannten Geschwindigkeiten, alle Entfernungen und Zeiträume verschwinden gegen die Schnelle des Gedankens, gegen seine Macht und seine Wirkung, besonders wenn ersteres ihm verliehen und das zweite ihn begünstigt.

32. So nehmet auch ihr, Meine Kinder, euch in acht, in dem grossen Reiche der Gedankenwelt Meiner würdig zu wandeln, beschleicht euch ein nicht erlaubter Gedanke, so vertilgt oder überwachet ihn; denn vom Denken zum Werden ist ein kurzer Sprung und die Folgen davon lasten auf euch als Urhebern des Gedankens!

33. Schmeichelt euch nicht mit der Idee, “es waren ja nur Gedanken, bis zur Ausführung hat es seine geweisten Wege!” Es ist nicht wahr, ihr betrügt euch selbst damit; denn wie Ich oben sagte, ist die Gelegenheit da, so wird der Gedanke zur Tat, welche, wenn auch bereut, doch nicht zu verwischen ist, sie steht als Faktum, als eine Denksäule auf eurem Lebensweg, deren ihr euch dann entweder freuen oder schämen mögt!

34. Nicht umsonst habe Ich euch dieses Wort gegeben. Alles hat sein Warum, und auch hier liegt ein grosses “Warum” zugrunde, weil Ich nur zu sehr weiss, wie leicht ihr es mit dem Denken nehmt, und ihr gerade das für das Schwächste haltet, was eigentlich das Stärkste ist; denn der Gedanke ist eine geistige Potenz (Macht), und mit solchen Kräften ist nicht zu scherzen!

35. Ich muss euch belehren und eure Gewissens-Waagschale noch zarter machen; denn ihr gehört für ewig Meinem Geister und nur kurz dem materiellen Reiche an.

36. Lernet selbst denken! Lernet logisch denken! Lernet moralisch denken! Diese drei Arten des Denkens müssen euch geläufig werden, dann werdet ihr die Zukunft leichter entziffern, die Gegenwart leichter beurteilen, euer geistiges Ich besser aufbauen und tüchtiger für das andere Leben vorbereiten können.

37. Suchet in dem weltbewegten Meer der Gedanken von Millionen von Wesen das Steuer-Ruder eures geistigen Menschen nie zu verlieren; der Gedanke beglückt oder verdammt euch; dieses ist euer innerer Wert, der nur allein endgültig für jetzt und für immer ist.

38. Was hilft’s, wenn die Menschen euch vergöttern und ihr euch selbst der Schwäche, des Wankelmutes beschuldigen müsst, die Vergötterer werdet ihr einst ob ihres Wahns, und euer eigenes Ich bedauern müssen.

39. Die Gedankenwelt, als Einschreibebuch eures eigenen Ich, ist das Vademecum (Führer), welches euch begleitet, ist euer Geleitschein hier und euer Pass für dort, wo sodann alles verzeichnet sein wird, was euch kenntlich macht und zu eurer weiteren Befähigung den Ausschlag geben wird!

40. Suchet in eurem Lebensbuche weisse Blätter zu vermeiden, als Zeichen unbenutzter Zeit; suchet aber auch zu vermeiden, dass nicht auf jenen Blättern Gedanken aufgezeichnet stehen, deren ihr euch schämen müsstet, gelangten sie zu fremder Einsicht.

41. Der Gedankenmensch ist eure lebendige Photographie, das Licht des Geistes malt sie; trachtet danach, dass sie gelungen ausfällt und euch zeigt, wie ihr sein sollt, wollt ihr einst “Meine Kinder” genannt werden.

42. Das materielle Sonnenlicht schont bei einem von einer Person abgenommenen Lichtbild keine Mängel, alle trägt es schonungslos auf das für dieses Licht empfängliche Papier; so auch Mein geistiges Wahrheits-Licht, auch dieses zeigt dem im Jenseits ankommenden Menschen die Gestalt auf, wie sein innerer Gedanken-Mensch es gebaut hat während des irdischen Lebens. Wohl dem, der aus dieser Gedanken-Prüfung gut hervorgeht, und ausser einigen Makeln willenloser Fehler doch ein Bild darstellt, welches den Schönheits-, Liebe- und Weisheits-Regeln entspricht, welche Ich als ersten Gedanken in alle Welt und in alle Wesen gelegt habe!

43. Soviel über diesen Gedanken. Erkennet und erwäget Meine Worte! Die Zeit, die alles verschlingende Zeit, raubt euch Minute um Minute, das Leben vergeht wie ein Traum, und ein Erwachen erwartet euch im ewigen Lichte Meiner Geisterwelt, wo Gedanken, unwägbare Dinge für dieses Leben, gewichtig in die Waagschale des moralischen Wertes fallen; da dort Geister Geistiges wägen, und einem jeden seine geistige Laufbahn von neuem bezeichnen!

44. So sei euch dieses Wort gegeben, um euch von der Materie die Brücke zu zeigen, welche euch schon hier gegeben ist, um das Bürgerrecht einer Welt zu erringen, in welcher ihr einst gewesen seid, und in welche ihr wieder zurückkehren müsst! Einst gewesen, als göttliche Ableger Meines Schöpfungs-Gedankens, und bald dorthin zurückkehren sollt ihr als gereinigte Geistes-Menschen, euch stets mehr und mehr Mir und Meinen Geistern nähern! Amen!

flagge en  15th Secret of Life… The World of Thought

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life Chapter 15… The World of Thought
November 25th, 1872

Thus says the Lord…

1. I have told you many things about My creation, let you take many a glance into the most profound secrets of My spiritual nature, revealed to you the reciprocal action between spirit and matter and explained to you the importance and necessity of the great central suns, as well as of the minutest infusorian. I have shown you the correlation of everything, how, originating from Me, it forms a chain down to the last indestructible atom. However, the fundamental explanation of all this is still missing, namely, the foundation stone as well as the corner stone of My creation, of Myself and of you. This corner stone or first motor of all there is, which always was and will be, the First Cause of everything, is the thought, from which all other threads originate. This thought, and the whole world of thoughts as purely spiritual factors, shall now be displayed before your eyes, like a grand panorama, from where you can gain a strictly spiritual view over the whole of creation, over all there has been and will be.

2. For without a thought, no spirit-realm and no material world would have come into existence or been created. Indeed, if I wanted to show you My essence spiritually, I would have to do so in the context of infinity. For only this thought wholly characterizes Myself, Which is infinite as to time, space and might.

3. If you would put yourselves back into primordial times, when no star shone in the firmament, no sun orbited around another, when even the spirit-world had not been created, it is that very time when only My thought, I alone, had My being, shone and existed.

4. Around Me, everything was dark, lifeless and rigid; only I was alive. As a living, eternal Thought, I alone shone in the whole of creation or, in other words, only I was aware of existing, where the thought living, and life light, as stimulator of life, alone existed.

5. You see, there the world consisted only in one Being, one Thought in infinite ether with all its dormant elements, finding its expression through its indwelling center, Myself, alive and existing.

6. There, I alone knew: I am, I live. And if you want to understand this condition in the least, compare it with yours, who are aware of being a complete whole within the entire creation, where everyone is aware of what it means: I am, I live.

7. You say: “I am,” yet thousands upon thousands of other processes are taking place within you, without your being aware of them. You call out: “I am!”, and the spiritual garment of your soul, extending to the capillary nerve endings of skin, comprises your whole Self without your being aware of the dimension or extent of the human body.

8. Thus is, and once was, also Myself. I lived, My whole Being comprised the infinite ether, and it required only a stimulus from within to incite this far-flung, never-ending external aspect of Myself into animating activity.

9. Thus the thought preceded the action, it was the thought that first created the Spiritual, and then the Spiritual in the material.

10. Without the thought, nothing stirred from the center, Myself. Therefore, it was the world of thought which, at first vividly expressed in all details, gave My spirits placed outside of Me, and My material world the impulse to come into being, exist and maintain and perfect themselves.

11. And so you must understand the world of thought as a spiritual, abstract world, in which the thoughts are the first stimulators, assimilators and preservers of all that is called the invisible spiritual and the visible material world.

12. My first thought in creating the world and wishing to see My consciousness reflected in the spirits and living beings, where the relation always remained that existing between light and reflection, was: “Let there be“, and with this, everything originating from My innermost Being, down to the last atom, was given life. Spiritually and later, materially, the assimilation of that which was compatible began. And what the functions in your body effect even in the minutest fibers, can be applied also to Me: From one thought of “let there be”, millions upon millions of consequences developed, as the result of cause and effect. Everywhere the thought was the inciting principle, its further development being the following success. Thus, finally, from a thought held by Me, as infinite God and Creator, the great spirit-family and the great material world came into being, which are eternal, just as I am. Likewise, My creational thoughts, their progress from their origin, their development and perfecting, everlasting or infinite, always advancing and one thought developing and continuing from another, are eternal.

13. I had to tell you all this beforehand in order to convey at least a remote idea of thought, its spiritual dimension and importance. For the spontaneously evolving thought can finally create a world full of thoughts, so that in the end all that exists is merely the visible envelopment of an invisible spiritual world of thought.

14. I had to say all this in advance, for you are usually quick to deal with the idea of a word without bothering to penetrate to its deeper, spiritual core. You often speak about thinking and thought in such a thoughtless manner that it is amazing how you, as intelligent beings sprung from a spiritual Being such as Me, can have such superficial concepts of that which sets you apart as denizens of two worlds – an infinite spiritual and a forever self-regenerating material world.

15. I have proven to you that the thought is the essential component of all that is created, and explained the further developmental factor which, having evolved spontaneously, exerts a spiritual influence on the matter enveloping it. Let us now return from our spiritual sphere of creation to more narrow spheres closer and more comprehensible to you, because they partly touch on your own life and partly even wholly constitute your spiritual and material life, forming, maintaining and perfecting the same.

16. At this point I emphasize that, just as in the great space of creation the worlds formed and evolved through the animating thought, your earthly material garment, or the outward expression of your inner psychic man, forms and evolves in accordance with his inherent world of thought, which then imprints its type on both the outer form and the innermost Spiritual.

17. Thus you will see that this great world of thought is in fact the sole true spiritual world, according to which one day everything will be judged and classified. For with Me the thought was the first causative element, and so it is also in every living being the factor which one day, evaluated, will imprint their full face value on the actions and deeds following it.

18. When I sounded the first thought into the vast expanses of space, prompting the entire visible and invisible world into existence through the “let there be”, everything began to take on form according to My Being. Since I, as God, am infinite and as Being am only love combined with infinite vision, only capable of creating Spiritual or material similar to Me, also the worlds and even the spirits were created in accordance with the Creator of love and wisdom as such. They were all perfect, without fault, in conformity with divine laws regulated to maintain and perfect themselves, thus conforming to the great aim held by Me, the Creator.

19. What I did at that time, and the way My works correspond to Myself, as Creator and eternal Being of love, applies also to you, as spiritual beings: Your outer appearance is the faithful reflection of the innermost. However, in your case, you cannot read in each other’s face what the soul in hieroglyphic letters often has imprinted on it. Only sometimes does the eye, the mirror of the soul as you call it, whether you like it or not, betray what shines from the interior.

20. That science which once a zealous defender of truth and love (J.C. Lavater, Zurich) tried to establish, physiognomy, has not been pursued for the benefit of mankind, and the world would be a different place if everyone could see immediately what kind of person his fellowman is.

21. How this happens I will also explain to you, so that you may see how analogous everything is in the whole of creation and that a permanent law applying on a large scale is applicable also on a small scale.

22. I have just told you that the awareness of being alive fills the whole human soul and, with it, the natural physical exterior, in the same measure as My great universe is filled by My divine lifeconsciousness and constitutes the true reflection of the same.

23. Everything in My creation forms according to My divine laws and can only bring forth what is divine, sublime and beautiful since all creational elements originate from the center, Myself, spreading to the remotest spaces wherever a world can shine. Everywhere they strive after the same principles and everything created is the reflection and expression, in various images and creations, of Myself. So without your volition, the world of thought within you acts in the same way, exerting a greater or lesser influence on the various organs necessary for the execution of the thought. This is carried out by a mechanical process, where the skin or other integuments of various organs faithfully reflect and mirror outwardly what in the inner psychic man constitutes his pet thoughts.

24. It is through thoughts, or the world of thought, that the mechanical life-process is accelerated, retarded or even destroyed. Depending on the stimulating effect of the thoughts on the nerves, the latter affect the organs that they serve as conductors. Thus also health, sickness or even death are not a direct result of the disruption of the functions in the human body, but the causative factor behind a healthy or sick body, the maker of a beautiful or ugly exterior, is the fleeting, invisible thought, which makes the nerves tingle and accelerates the processes of elimination or the metabolism. Since most passions are the result of thoughts nurtured with love and leave their traces in the human countenance, beautiful or ugly facial forms are the reflection of the inner soul-life.

25. You can see what joys, what sufferings originate for man from this imperceptible, yet incessant activity of the inner spiritual life; conversely, how disturbed vital functions react on the spirit, even clouding it, so that man judges the world, the general situation and himself in a totally different way from how it should be, the consequences being sickness, suffering, stiffness, or even premature death.

26. All this originates in the world of thought that in its reaction on the body, where the body in turn reacts on the spirit, influences man to form other conclusions, commit other actions. Since everything is spiritually linked, this world of thought exerts an influence on other people, families and nations, where the spiritual results are of a farreaching effect, particularly when people in power, spiritually sick, bring misery and suffering over whole nations, who do not know why this is so and are oblivious of the fact that a pet idea held by their ruler is undermining his health and forcing him to wrong conclusions, thus spreading untold misery. Then I am usually blamed, whereas all I have to do with it is to turn into good the evil caused by spiritually and physically sick people.

27. When you thus contemplate the whole invisible world of thoughts, what a surging to and fro, a profusion of thought towards good or evil issuing from a single person often spreads to thousands and millions of others; how a stone thrown into a still water forms circles upon circles around it until this movement disturbs the stillness of the water in far distant spots where the smaller denizens of these distant shores are unable to understand or surmise that the reason for the destruction of their dwellings and the death of their young is a stone often wantonly flung far away from them.

28. Thus the ocean of thought is forever surging and flowing,. In all living beings thoughts are fermented which rise like bubbles out of still water. Everything thinks, feels, seeks to improve its conditions, its life, everything builds, destroys, makes endeavors, tries to extract from the known the unknown. Therefore, this great world of thought is actually the main factor of My creation. For this world, like Mine, is unlimited, eternal and, if circumstances allow it, infinite.

29. Therefore, endeavor to keep a tight rein on this spiritual world of thoughts, strive to think only as befits My children. For the thought is the creator of your exterior in this life, and your mark for the beyond. There you will arrive with the result left by the thoughts held by you on your earth. Here it is hidden from you and others; not so there. The exterior is secondary to the innermost, the outward expression being a reflection of the innermost. There no pretence is possible nor is there any secret before others; every one reads the thoughts in the other and, accordingly, the moral worth or worthlessness of the individual.

30. This world of thought, as the spiritual carrier of matter, is so powerful because it untiringly creates, builds, destroys, changes and transforms, in this way forming a chain. But, seen as a whole, it is of the utmost importance, for, depending on the circumstances, the faint rising and evaporating thought is followed by the deed, the consequences of which are no longer borne by those who think it as individuals, but by the entire spiritual and material world.

31. One cannot visualize infinity better than by imagining it as a world of thought. For all known velocities, all distances and spaces of time disappear when compared with the velocity of thought, with its might and effect, particularly when it is endowed with the former and helped by the latter.

32. Therefore, My children, take good care to walk in the great realm of the world of thought as people worthy of Me. Whenever a forbidden thought steals upon you, blot it out or watch it carefully. For it is only a short step between thought and action, and its consequences press heavily upon you, as the originators of the thought.

33. Do not flatter yourselves with the idea that “they were only thoughts and far from being realized!” This is not true; by this you deceive yourselves. For as I just said, if the opportunity arises, the thought turns into action that, although repented, cannot be blotted out. It stands as a fact, as a pillar of thought on your life’s path and you can then either rejoice at it or be ashamed of it.

34. I did not give you this word in vain. Everything has its Why, and a great Why is also at the bottom of this, for I know only too well how you make light of the thought process and how you consider that which actually is strongest to be weakest. For the thought is a spiritual potency, and such forces are not to be trifled with.

35. I must enlighten you, thereby rendering the scales of your conscience even more sensitive, for you belong forever to My spiritual realm and only for a short time to the material one.

36. Learn to think independently! Learn to think logically! Learn to think morally! You must become conversant with these three ways of thinking and you will find it easier to unravel the future, evaluate the present and to build your spiritual Self in preparation for the other life.

37. In the surging ocean of thought of millions of beings, strive never to lose the grip on the steering wheel of your spiritual man; the thought either blesses or condemns you. This is your inner worthiness that is valid now and forever.

38. What good is it if the people idolize you while you must recriminate yourselves for your weakness, your fickleness. One day you will have to pity the idolizers on account of their delusion, as well as your own Self.

39. The world of thought, as a ledger of your Self, is your manual accompanying you, your safe conduct here and your passport for eternity, where all your distinguishing marks are entered which will decide your future course.

40. Strive to avoid empty pages in your ledger, as tokens of wasted time, but also thoughts written on those pages which, should they be open to scrutiny, would make you feel ashamed of yourselves.

41. The thinking man is your living photograph, painted by the light of the spirit. Strive to make it a success that shows you how you shall be if one day you wish to be called “My children”.

42. In a photograph taken of a person the material sunlight does not hide any flaws but renders everything relentlessly onto the paper receptive for this light. Likewise My spiritual light of truth shows to the man arriving in the beyond the human form built by his inner thinking man during the course of his earthly life. Happy he who passes this thought-test and presents, apart from a few flaws due to unintentionally committed faults, an image conforming to the rules of beauty, love and wisdom which as a first thought I had laid into the whole world and into all beings!

43. So much on this thought. Recognize and ponder My words! Time, the all-consuming time, robs you of minute upon minute. Life passes like a dream and an awakening is in store for you in the eternal light of My spirit-world where thoughts, imponderable things in this life, weigh heavily on the scales of moral value. For there, spirits weigh what is spiritual and designate for everyone his spiritual course anew.

44. And so you are given this word that it may show you the bridge leading away from matter. You have been given it already here so that you may attain to the citizenship of a world that you have once inhabited and to which you must return again. Having once been there, as divine offshoots of My creational ideas, you shall soon return there as purified spiritual human beings, drawing ever nearer to Me and My spirits! Amen.

14. Lebensgeheimnis… Die Würde des Menschen – 14th Secret of Life… Human Dignity

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flagge de  LEBENSGEHEIMNIS 14… DIE WÜRDE DES MENSCHEN

14. Lebensgeheimnis… Würde des Menschen
Von Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Lebensgeheimnisse Kapitel 14
22. Oktober 1872

So spricht der Herr…

1. Nun, über diesen Gegenstand was eigentlich “des Menschen Würde” heisst oder bedeuten soll, da herrschen ebenso viele Ansichten, als es gebildete oder erzogene Menschen gibt; denn die wilden Völker und die rohen verwahrlosten Menschen haben ja so keine Idee, was der Name Mensch bedeuten soll, und wie sie sich dessen würdig machen könnten.

2. Nur wo der Mensch sittlich, moralisch erzogen und gebildet ist, nur da kann man annehmen, dass eine Idee von der eigentlichen Würde des Menschen zu finden sei, welche jedoch eben wieder gemäss der Erziehung, des Lebensberufes, verschieden sein muss.

3. Alle diese gangbaren und vorherrschenden Ideen über den Begriff “Würde des Menschen” aber sind nicht der Grund, warum Ich dieses Wort erklären will und warum euch sagen, in was denn eigentlich die Würde des Menschen besteht, sondern Ich will euch nur dazu verhelfen, eben Meine Lehre mit dem praktischen Leben zu verbinden, und so auf diese Art würdig zu werden, als ein Wesen zwischen zwei Welten gestellt, geistig und seelisch zugleich dem grossen Schöpfungs-Gedanken eures himmlischen Vaters zu entsprechen; denn auch ihr habt, obwohl schon vieles von Mir empfangen, doch noch nicht die rechte Idee, was eigentlich “Würde des Menschen” heissen will, da ihr eben nur zu sehr an andern seht, wie sie diesen Titel für sich wohl beanspruchen, aber auch gemäss ihren Begierden und Leidenschaften ihn zu wenden und zu erklären suchen, um nach ihren Begierden ein jeder in seiner Art ein würdiger Mensch zu sein!

4. Um nun die Würde des Menschen besser zu begreifen und das Folgende leichter zu fassen, so wollen wir wieder mit dem Begriff des Wortes beginnen, es aus der Wurzel seines Entstehens herleiten und sodann den eigentlichen Begriff und Wert desselben feststellen, wie es bei euch Gebrauch sein sollte, und wie Ich es Mir vorstelle.

5. Sehet, das Wort “Würde” kommt von “Werden” her, und das Wort “Werden” ist eigentlich ein Wort aus dem Schöpfungsgedanken, welcher als Grundlage Meines Wesens der ganzen sichtbaren Welt gegeben wurde; denn ohne das “Werden” wäre keine Sonne, kein Planet, kein grosses Welten-, kein grosses Geisterreich, da Ich nur durch den Ausspruch “Es werde!” die ganze Unendlichkeit belebte, belebte zur Seligkeit der erschaffenen Wesen, und zur Seligkeit Meines eigenen Ich, das die personifizierte Liebe ist, welcher Ausdruck “Liebe” aber nur heissen will – alles für andere tun und schaffen, und an dem Verstehen und Vervollkommnen anderer seine eigene Seligkeit, seine eigene Wonne finden.

6. Mit dem Ausspruch “Es werde!” war aber auch das Gesetz und der Weg gegeben, was ein jedes Geistes oder Seelenprodukt sein soll, oder zu welchem Grade der Vervollkommnung es bestimmt war, wo natürlich die in die materielle Welt gebundenen, gefesteten Geister einen andern Weg zu gehen hatten, als die freigestellten sich selbst bewussten Geisterheere Meiner unendlichen Geisterwelt.

7. Nun, mit dem “Werde” entstand natürlich auch die Frage, ob besonders die freigestellten, sich selbst überlassenen Geister auch das geworden sind, was sie werden sollten, das heisst, ob sie wurden, was Ich mit ihnen bezweckte.

8. Durch das Wort “Wurde” entstand ein Zustand, welcher, wenn er Meinen Absichten entsprach, dem Titel “Würde” oder “würdig” entsprach, ebenso wie bei euch auf der Welt ihr demjenigen eine “Würde” verleihet, oder ihn “würdig” heisset welcher diese Stellung oder durch seine Eigenschaften als geistiger Mensch das Prädikat “würdig” verdient hatte.

9. Was also ihr als Würde bezeichnet, drückt eigentlich aus, dass dieser Mensch, der eine Würde bekleidet oder würdig genannt zu werden verdient, jene Eigenschaften innehat, welche den Menschen als geistiges Wesen adeln – ihn zu etwas Besserem stempeln sollten, als was die übrige Anzahl seiner Mitbrüder erreichen konnte!

10. Diese Idee von Würde, die ihr im Allgemeinen habt, eben diese Idee nur in anderem Massstabe, habe auch Ich in Bezug auf die von Mir geschaffenen Geschöpfe.

11. Als Ich auf eurer Erde den ersten Menschen erschuf, setzte Ich ihn ein, wie ihr einen höher gestellten Beamten mit einer Würde bekleidet, indem Ich ihm die Macht einräumte, über vieles zu gebieten, erhabener zu sein als alles andere geschaffene Geschöpf auf Erden. Ich verlieh ihm mittels seiner geistigen Eigenschaften als Abkömmling von Mir Vollmachten, das zu sein, zu was Ich ihn nämlich machen wollte, das heisst “Herr der Erde zu werden!” So sollte er seine Fakultäten (Fähigkeiten) ausbeuten, zum Besten seiner selbst, und zum Wohle aller ihn umgebenden Welt.

12. Damit er aber auch seine eigene Würde erst in dem Sinne begreifen möge, wie Ich sie verstanden haben möchte, so liess Ich ihn frei, liess ihn alle in ihn gelegten Triebe benützen, zum Guten oder Bösen, damit er erst dadurch erkennen möge, dass die ihm von Mir übergebene Würde nur darin besteht, wenn er nicht als Maschine sondern als freies, selbsthandelndes Wesen seine Eigenschaften, Triebe und Begierden zu regeln weiss, und dass er nur in der Beherrschung seiner Leidenschaften die geistige Würde erlangen kann, wozu Ich ihm alle Mittel gegeben habe, sie zu erreichen und ein würdiges Mittelglied zwischen der gebundenen und der ganz freien Geisterwelt zu sein.

13. Ich rief ihm das “Werde!” zu, und er ward oder wurde – was – das könnt ihr jetzt überall sehen; leider nicht das, zu was Ich ihn berufen habe, sondern statt Freiherr ist er Sklave seiner Leidenschaften geworden, und hat so ganz entgegengesetzt seiner Bestimmung sich und die ihn umgebende Natur entwürdigt, missbraucht; und daher kommen auch alle Missstände, welche in geistiger und materieller Hinsicht den Menschen jetzt verfolgen mit Übeln und Leiden aller Art, weil er entgegengesetzt seiner hohen Bestimmung, statt sich Meiner würdig zu machen, sich vom Wege des Rechtes entfernt hat, “unwürdig” geworden ist, ein “Mensch” zu heissen, welchen Ich einst, ihm Meinen geistigen Odem einhauchend, zu einem Kinde Meines grossen Geisterreiches stempeln wollte, welches grosse Geisterreich er jetzt erst auf grossen Umwegen, und mit aller Art von Übeln und Leiden kämpfend, erreichen kann.

14. Nachdem nun die Menschen mit ihrer vermeintlichen Wissenschaft und Gelehrsamkeit so weit gekommen sind, sich dieses Wort “Würde des Menschen” so bequem als möglich zu machen, nachdem der Egoismus als Gegenpol Meiner Liebe und der Liebe überhaupt das Hauptsteckenpferd der jetzt lebenden Menschheit geworden ist, nachdem aber auch eben durch dieses tolle Treiben das Mass der Verirrungen auf eurer Seite und das Mass Meiner Geduld ebenfalls zu Ende zu gehen anfängt, so ist eben dieses Wort wieder euch gegeben, um noch vor dem allgemeinen Verfall so manchen zu retten, damit er nicht ganz seine Würde – seinen einzigen Anteil an der geistigen Welt verlieren möge!

15. Wohl ist dieses und alle Meine Worte, die Ich bis jetzt euch durch Meine Schreiber zukommen liess, nur für wenige erst zugänglich; aber Geduld, die Misszustände des menschlichen Lebens werden bald noch manchen in euer Lager führen, so dass er endlich, nachdem er alles vergeblich versucht hat, bei euch einkehren und euch bitten wird mit den Worten:

16. “Freunde und Brüder! Habt ihr keinen Trost, kein Labsal für meine wundgepeitschte Seele, ich fühle es, ich habe die Würde des Menschen verloren, ich habe sie mit Füssen getreten, und jetzt, wo ich Trost und Ruhe von all den Hirngespinsten verlange, die man mir als Weisheit, als religiöse Dogmen angerühmt hat, jetzt erweisen sie sich alle als unzugänglich, als nicht stichhaltig. Wie ein Nebelgebilde zerfliesst aller Traum eines rationellen, vernunftmässigen Scheinwissens; gebet mir die Würde des geistigen Menschen zurück, dass ich mich fühle als Mensch, als geistiges Wesen, welches einst rein aus der Hand eines liebenden Schöpfers hervorgegangen, jetzt wieder Seiner würdig zu Ihm zurückkehren möchte!”

17. Dann, Meine Kinder, dann sind es die Worte, welche Ich unter Heutigem euch gebe, welche dem Dürstenden Labsal und Trost bringen und ihn zu dem Rufe mit dem Blick nach oben zwingen werden: “Was bin ich, o Herr, dass Du meiner gedenkest?”

18. Das ist der Zweck, euch und allen Suchenden die “Würde des Menschen” wieder mit klaren, hell leuchtenden Zügen darzustellen, damit der Suchende, der Fehlende, der Zweifelnde erkennen möge, wie weit er von ihr abgekommen ist, und wo die Mittel der Wiedergewinnung sind, um das verlorene Paradies wiederzufinden.

19. Denn wisset, wie Adam Meinem Befehle entgegen gehandelt hatte, verlor er sein Paradies, das heisst, er verlor das Bewusstsein seiner geistigen Würde, und eben dieser Verlust stürzte seine Nachkommen bis auf den heutigen Tag in den Wirrwarr von falschen Ideen, Begriffen, Lebens und Weltansichten, welche alle nichts anders sind als das ewige Streben nach Wiedererlangung einer geistigen Würde, welche den Menschen weit über alles Materielle, über alles Sinnliche erhebt, ihn über Trümmer der Verheerung und Unglücksfälle mit einer Zuversicht nach einer andern Welt blicken lässt, wo alle diese Kalamitäten, welche am Ende doch nur das leibliche Wohl der Menschen angehen, als Null entschwinden, und ihre Zulassung klar und einfach eingesehen wird als Mittel zu dem Zwecke, den ins Materielle versunkenen Menschen wieder zum geistigen Weltbürger zu erheben, zu welchem Ich ihn einst geschaffen habe, und welches er auch wieder werden muss, wenn er gleich noch so viele Seitensprünge macht; es ist nur die Zeit verschieden, aber das Endziel bleibt sich gleich. Was Ich hergegeben habe, muss zu Mir wieder zurückkehren, denn es war Mein und muss es wieder werden!

20. Nun, nachdem Ich euch mit wenigen Worten gezeigt habe, was “Würde” ist, wie sie von Mir euch gegeben, und wie sie von euch Menschen missbraucht wurde, jetzt muss Ich euch auch beweisen und streng mit Worten festen Abschlusses vor die Augen stellen, was eigentlich Würde des Menschen nach Meiner Idee heisst, damit auch ihr einen klaren Begriff bekommt von dem, was Ich euch gab und was Ich von euch auch wiederbegehren kann, damit ihr Meinen Wünschen entsprechen mögt.

21. Nun sehet, Meine Kinder! Die menschliche Würde ist eigentlich nichts anderes, als das fortwährende Handeln, Denken und Wollen nach Meinen Liebesgesetzen!

22. Ich, der Ausdruck der Liebe, habe euch aus Liebe erschaffen, ihr also Erschaffene müsst eben diesem Schöpfer, der den Funken der Liebe in euch legte, gleich zu werden trachten, soviel es in eurer Macht steht.

23. Dies ist der eigentliche Grundbegriff der Liebe, von der Würde des Menschen, welcher, seine Leidenschaften des Zornes, des Hasses oder der Rache bezähmend, nur alles aus Liebe, nur alles für andere tut, leidet und fühlt.

24. So wird der materielle, körperliche Mensch mit seinen menschlichen Bedürfnissen durch die höhere Glut einer göttlichen Liebe geheiligt, vergeistigt, seiner eigentlichen Abstammung mehr würdig, und eher fähig, Seinen Schöpfer zu verstehen und sich Ihm zu nähern!

25. Die Würde des Menschen besteht also nur in der Unterjochung alles Unedlen, sei es in Gedanken, Wort oder Tat! – So ist der Mensch allein nur erhaben über das Tier, das doch so manche Eigenschaften mit dem Menschen gemein hat; allein eben diese Eigenschaften zu edleren Zwecken zu benützen, auch das gemeinste sinnliche Begehren geistig zu verschönern, ihm einen edleren Anstrich zu geben, ihm höhere Beweggründe zu unterlegen, das adelt den Menschen, das gibt ihm seine angestammte Würde wieder, wodurch er ein Bürger eines Geisterreiches wird, welches einst sein bleibender Aufenthalt sein wird.

26. Den Menschen adelt nicht das konventionelle Halten der Anstandsregeln und der staatlichen Gesetze. Nein! Den Menschen adelt sein eigenes Gewissen, wenn er das Bewusstsein hat, alles nur aus den edelsten, erhabensten Beweggründen getan zu haben, alles gewirkt zu haben aus Liebe, aus Liebe zu seinem Schöpfer, aus Liebe zu seinen Mitgeschaffenen.

27. Nicht die Tat stempelt den Wert, sondern das “Warum” solche Tat geschehen ist! Die Tat sieht wohl der Mensch, den Beweggrund kennen aber nur zwei – Ich und der Handelnde, wo Ich bei ihm sein lohnendes oder strafendes Gewissen repräsentiere.

28. Was sind denn “Gewissensbisse” anderes als die Unruhe, seiner geistigen Würde zuwidergehandelt zu haben? Daher, so oft ihr etwas unternehmt, so oft Gedanken euch beschleichen, seid aufmerksam auf sie, damit sie euch nicht entwürdigen; denn ein jeder trägt sein Lebensbuch in sich, und am Ende seiner Laufbahn wird er in einem Bilde erschauen können, welche Physiognomie (Gesichtsausdruck) sein geistiger Mensch beim Scheiden aus dieser Welt erhält; denn der Abglanz des weltlich gelebten Lebens wird der Ausdruck des seelischen Gewandes sein, wo die Gesamtzahl aller Gedanken, Wünsche und Begierden den geistigen Menschen so bezeichnend den andern Geistern darstellen wird, wie er nicht körperlich geformt, wohl aber geistig sich ausgebildet hat.

29. Dass natürlich diese Form des würdigsten Menschenbildes bis zur Ungestalt millionenartige Abstufungen haben muss, versteht sich von selbst. Ein jeder prägt sich das Gesicht auf, wie er gelebt hat; je mehr seiner Würde gemäss, desto reiner werden auch die äusseren seelischen Formen das innere Geistige ausdrücken! Ist ja schon jetzt, obwohl nicht jedem, doch manchem lesbar, welche Seele oft ein oder der andere Körper verbirgt, wo doch noch so viele Verstellung im menschlichen Körper möglich ist, was in der andern Welt wegfällt.

30. Deswegen sende Ich euch diese Worte und rufe euch zu:

31. Lebet eurer würdig! Lasset alles Scheinen weg, und zeiget euch auch andern als Menschen, so wie Ich einst den ersten schuf, als Menschen, welche den Funken des unsterblichen Geistes in sich tragen, als Menschen, welche gerade durch alle früheren Vorkommnisse, wie selbst Meine Menschwerdung, zu so grossen Zwecken bestimmt und erschaffen wurden!

32. Verunglimpfet nicht eure Würde, seid streng gegen eure Gedankenwelt, sie ist die erste Verführerin, welche euch so leicht über die Brücke des Schicklichen, über das Edle ins Unedle führt.

33. Die Würde des Menschen ist ja euer einziges Heiligtum, durch sie werdet ihr alles, ohne sie versinket ihr zur Tierwelt hinunter, werdet gleich Tieren materielle Geschöpfe, die nicht eines göttlichen Funkens wert sind, werdet eigentlich noch mehr (weniger) als Tier; denn wenn das Tier Handlungen begeht, die für euer Auge grausam und hinterlistig sind, so weiss es solche nicht zu beurteilen, sie liegen in seiner Natur; aber der Mensch sinkt eben deswegen unter das Tier hinab, weil er die Fakultät (Fähigkeit) hat, seine Handlungen und Gedanken zu beurteilen, abzuwägen, und wohl sich bewusst, dass er etwas ganz anderes tun sollte, doch das Entgegengesetzte vollführt, weil es seiner sinnlichen, nicht aber seiner göttlichen Natur schmeichelt.

34. Die Würde des Menschen ist das Palladium (Schutzbild), welches heiliggehalten werden sollte, und in dieser Reinheit liegt die Ruhe und der Trost bei Unglücksfällen jeder Art; denn dieses Palladium führt zum Vertrauen auf eine leitende Vaterhand, welche, wenn auch dem Anschein nach strafend, doch nur aus Liebe bessern will!

35. Diese Würde des Menschen macht die Menschen zu Engeln, so wie der Verlust derselben sie zu Teufeln in menschlicher Gestalt umwandelt.

36. Wenn nicht eben diese so viel missverstandene “Würde” eigentlich der Grundpfeiler und das Grundprinzip zu allen Gedanken und Handlungen wäre, so hätte Ich es euch nicht näher auseinandergesetzt, damit ihr etwas strenger auf euch selbst aufmerksam sein sollt und stündlich und täglich erkennen mögt – wie oft ihr eben gegen diese Würde in Gedanken, Worten und Taten fehlt oder sündigt!

37. Unbemerkt und unbelauscht gehen zwar die unlauteren Gedanken an der Mitwelt vorüber, aber an eurem Seelenmenschen bleiben sie haften. Dort werden einst andere mit Schrecken lesen, wie so mancher Würdenträger eurer Welt nicht einen Funken von Menschenwürde mehr besass, welche Ich ihm als Mein Ebenbild auf seine Lebensreise mitgegeben habe.

38. Lasset daher diese Hochgestellten ihre Sache mit sich selbst ausmachen; auch sie werden in Verhältnisse kommen, wenn nicht in dieser doch gewiss in der andern Welt, wo mit Grauen und Schrecken Wesen voreinander fliehen werden, die hier mit Freundschaft aneinander hingen.

39. Die Enttäuschung wird kommen, wenngleich spät, für die Unwürdigen aber noch immer zu früh! Bewahret daher eure Gedankenwelt rein! Dort lasset eure Menschenwürde als reine Flamme der Liebe, der Duldung und der Verehrung leuchten, und ihr werdet, wenngleich von euren Mitmenschen verkannt, den Himmel schon auf Erden geniessen, welcher hier nur flüchtig, dort einst bleibend in und um euch sein wird!

40. Sehet, Meine Kinder, wüsste Ich nicht, was euch während eures Erdenwandels noch erwartet, Ich würde euch diese menschliche Würde nicht so ans Herz legen; aber ein guter Arzt weiss, wenn er Symptome (Anzeichen) von Krankheiten sieht, schon als Vorsichtsmassregeln Mittel anzuordnen, damit wenn eine Krankheit sich einstellt, derselben vorgebeugt werden kann.

41. So auch Ich; bald werden Missgeschicke auf Missgeschicke sich häufen, der Gärungs- und Scheidungs-Prozess muss seinem Ende entgegengehen, die geistige Luft eures Erdballs ist, wie oft die materielle Atmosphäre, mit gewitterschweren Dünsten angefüllt, die Entladung muss folgen, und ebendeswegen rate Ich euch:

42. Fliehet zu Mir! Verletzet eure Menschenwürde nicht; denn nur so habt ihr Vertrauen zu Mir und nicht zu euch selbst, so nur könnt ihr allen Stürmen trotzen; denn diese geistige Würde erhebt euch über das gewöhnliche Leben, lässt euch alle noch so grossen Übel in einem andern Licht erblicken und erfüllt euer Herz mit Vertrauen und Zuversicht auf euren Vater im Himmel, der ja nur, eben weil der grösste Teil der Menschheit schon längst seine Würde eingebüsst, solche Mittel zulassen muss, um durch Elend und Not das zu erreichen, was mit Güte nicht erreichbar war!

43. Die Würde des Menschen, oder das geistige Bewusstsein – ich bin nicht von dieser, sondern von einer andern, besseren und ewigen Welt – dieses Bewusstsein erhebt den Menschen, wenn er auch unter den allgemeinen Misszuständen leiden muss, doch über diese irdische Welt hinaus, und es ergeht ihm wie einem auf einem hohen Berge Stehenden, er übersieht mit Gleichmut das Wirren und Treiben unter ihm und erfreut sich einer grösseren, weiten und schönen Aussicht. Es wird ihm dann wohl der Gedanke oft aufsteigen:

44. “O warum sind diese Menschen so blind und vergessen ob der weltlichen Dinge drunten im Schlamme der niedrigsten Leidenschaften das Wesentliche, was sie eigentlich sein sollten! Ach, wenn es ihnen an Mut nicht gebräche, wenn sie es wagten, zu Mir herauf zu klimmen, wie lächerlich, wie töricht würden sie alles das finden, was ihnen jetzt so wichtig, so unumgänglich notwendig erscheint; wie würde es sie schaudern bei dem Gedanken, dass sie alles, was sie sich errungen zu haben glaubten, nur eben durch den Verlust ihres einzigen Gutes erkauft hatten, durch den Verlust der geistigen Menschenwürde!”

45. So wird mancher denken, der über Schlamm und Schmutz der niedrigsten Leidenschaften sich hinaus gearbeitet und seine Würde wiedererlangt hat; so sollt auch ihr denken, ihr, die Ich schon seit längerer Zeit mit Gnaden und Lichtworten überschütte, damit ihr, eurer Menschenwürde bewusst, euch des erhabenen Standpunktes freuen sollt, auf welchen Ich euch gestellt habe, und stets eingedenk eurer eigenen Würde danach streben mögt, auch selbst würdig zu werden dessen, was Ich euch schon oft geheissen habe, nämlich Meine lieben Kinder! Dieser Vaterruf ist nur für die, welche ihre Menschenwürde zu wahren wissen; denn indem sie sie bewahren, erlangen sie auch stets mehr die Würde, Meine Kinder zu werden, das, was Ich bei Erschaffung des ersten Menschen wollte, dass er es werde, aber leider nicht wurde!

46. So seid streng! “Wachet und betet, auf dass ihr nicht in Versuchung fallet”, so rief Ich einst Meinen Jüngern zu. Ich wusste wohl in jener Zeit warum, und jetzt sage Ich es euch nochmals: Wachet und betet, auf dass ihr euch nie entwürdigt und stets dem getreu bleibt, was ihr durch so viele Worte von Mir leicht entziffern könntet, dass nämlich nur durch den Seelen-Adel die Menschenwürde erlangt, gefestigt und behalten werden kann, ohne welche alles Lesen und Beten nichts nützt! Der innere Mensch muss Mir gleichsehen, dann wird sein Aussenbild schon einst auch zu seiner geistigen Umgebung im Jenseits passen, und daher trachtet, mit einem geistig-seelischen Antlitz begabt in die andere Welt zu kommen; es ist besser, das hier schon vorzubereiten, als es erst dort erlangen zu wollen! Hier gehört dazu “des Menschen Würde”, dort ist “des Geistes Würde” eine andere Stufe, welche die Menschenwürde als Unterlage hat, aber ohne sie nicht erreichbar ist!

47. Ich bereite euch vor, im kurzen irdischen Lebenswandel das zu vollbringen, was dort bei weitem schwerer zu erreichen ist. Daher folget Meinen Worten, sie kommen von eurem Vater, der eben euch Seiner würdig machen möchte, welches ihr aber nicht werden könnt, bevor ihr nicht eurer selbst würdig geworden seid!

48. Dieses zur Danachachtung für euch und alle kommenden Durstigen und Hungrigen, welche bei euch wiedererlangen wollen, was sie bewusst oder unbewusst oft leichtsinnig verloren haben, das ist – ihre eigene Würde, als alleinigen einzigen Halt mitten im Leben, zwischen Kampf und Entbehrung aller Art, als Anker des Vertrauens, der Hoffnung und der Liebe! Amen!

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Secret of Life 14… Human Dignity

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
October 23rd, 1872

Thus says the Lord:

1. Well, on this topic, or what “human dignity” really means, or should mean, there prevail as many viewpoints as there are cultured or educated human beings. For primitive peoples and coarse, depraved persons have certainly no idea what the term “human” is meant to convey, and how to make themselves worthy of it.

2. Only where man is ethically, morally brought up and educated, can one expect to find a notion about the true dignity of man, which, however, must again vary in keeping with his education, his station in life.

3. However, all these current and prevailing ideas about the concept of “human dignity” are not the reason why I want to explain this word and tell you what human dignity actually consists in. I only want to help you to link My very teaching with practical life, so that you may become worthy, as a being placed between two worlds, of corresponding in spirit as well as in soul to the great creational thoughts of your heavenly Father. For although you have received much from Me, you too do not have as yet the right idea of what “human dignity” actually means, since you see it only too well in others how they, while claiming this rifle for themselves, seek to twist and expound it in keeping with their desires and passions so as to be worthy human beings after their own desires, each one in his fashion!

4. In order to better understand human dignity and to better grasp the following, let us again begin with the concept of the word, tracing it back to the root of its origin, and then determine its actual concept and value, how it should be used by you and how I envisage it.

(Note by translator: In the following text we are dealing with a play upon words which is applicable only to the German language but makes little or no sense in English. Therefore, the terms under consideration are given in both English and German. In addition to the term “dignity”, “worth”, being of Germanic origin, is used, as it facilitates comprehension somewhat.)

5. Look, the word “Würde” (dignity, worth) is derived from “Werden” (becoming), and the word “Werden” is actually a word out of the creational thought which, as the basis of My Being, was given to the entire visible world. For without the “Werden” (becoming) there would be neither a sun nor a planet, neither a great material nor a great spirit-realm, since I animated the whole of infinity solely with the word: “Es werde!” (Let there be!) for the beatitude of the created beings, and for the beatitude of My own self, which is love personified. This expression “loves, however, should mean only doing and working everything for others, and finding one’s own bliss, one’s own happiness in the understanding and perfecting of others.

6. With the word “Es werde!” (Let there be!) were also given the law and the road for every spirit or soul product, or the degree of perfection for which it was destined, where of course the incarnated spirits imprisoned in the material world had to take a different road from that of the free spirit-hosts of My infinite spirit-world in their selfawareness.

7. Well, with the “werde” (let there be) there of course also arose the
question as to whether the released spirits in particular, who were left
to their own devices, had really become what they were meant to be, in
other words, whether they knew what My goal with them was.

8. Through the word “wurde” (became) a state began which, if it corresponded to My intent, was equal to the title “würde” (dignity) or “würdig” (worthy), just as you in the world bestow on the one a “würde” (dignity, office, title) or call him “würdig” (worthy), who has deserved this office or the predicate “würdig” (worthy) owing to his attributes as a spiritual man (that means one who conforms to the idea of his office).

9. Hence, what you designate as “würde” (dignity, office, title) really expresses that this person, who holds an office or deserves to be called würdig” (worthy), possesses all those qualities which ennoble man as a spiritual being and which should mark him as something better than it was possible for his fellowman to attain.

10. This idea of dignity (würde), which you generally hold, I too have concerning the beings created by Me, only applied with a different yardstick.

11. When I created the first man on your earth, I installed him in the manner you invest a higher official with a title, by giving him the power to rule over much and to be superior to any other created being on earth. By virtue of his spiritual attributes as a descendant of Mine, I invested him with the full authority to become what I actually wanted to make him, namely, “lord of the earth”. In this way, he was to use his faculties for his own good and for the advantage of the whole world around him.

12. So that he might understand his own dignity in the sense I want the same understood, I set him free, let him use all the propensities laid into him, for either good or evil. I thereby wanted to make him realize that the dignity bestowed on him by Me consists solely in that he, as a free, independently acting being, not as a machine, knows how to regulate his character qualities, propensities and desires, and that he can only through the controlling of his passions attain spiritual dignity. All the means to attain it and become a worthy intermediate member between the bound and the totally free spirit-world were given him by Me.

13. I called to him the “werde” (become), and he became, what? You can see that now everywhere; alas, not that for which I have called him, for instead of a free lord he became a slave to his passions, thus contrary to his vocation disgracing and misusing himself and the nature surrounding him. Hence all the calamities which now spiritually and materially pursue man with evils and suffering of every kind. For, contrary to his high destiny, instead of making himself worthy of Me, he has left the right road, has become “unwürdig” (unworthy) to be called a “man”, into whom I once instilled My spiritual breath wanting to mark him a child of My great spirit-realm. This great spirit-realm he now can only reach on great detours, battling with all kinds of adversities and suffering.

14. Since mankind with their pretended science and scholarship have arrived at a point where they interpret this word “dignity of man” at their own convenience, after egotism, as the counter-pole of My love and of love generally, has become the main hobby of the presently living people, through this insane behavior the measure of errors on your part and likewise the measure of My patience are nearing their end. And so this word is again given you so as to save many a man from general decline, lest he completely lose his dignity, his sole share in the spiritual world.

15. It is true, this one, and all My words which so far I have given you through My scribes, are only accessible to few; but, patience! The calamities of human life will soon lead one or the other into your camp, so that finally he, having tried everything in vain, will call on you entreating you with the words:

16. “Friends and brothers! Have you no comfort, no refreshment for my sick soul? I feel it, I have lost the dignity of man, have trampled upon it and now that I demand comfort and peace in the face of all the bogeys that used to be praised to me as wisdom, as religious dogmas, they all prove to be faulty, not lasting. The whole dream of a rational, logical sham-knowledge evaporates like a nebulous form. Give me back the dignity of the spiritual man, so that I may feel like a true man, like the spiritual being who, once gone forth from the hand of a loving Creator, now wants to return to Him, having again become worthy of Him!”

17. Then, My children, it is the words which I am giving to you among the presently living, which bring refreshment and comfort to the thirsty one, forcing him to call out with his face turned heavenward: “What am I, o Lord, for You to remember me?”

18. It is this purpose, namely, to again show you clearly and brightly “the dignity of man”, so that the seeker, the sinner, the doubter, may realize how far he has distanced himself from it and where he has to look for the means by which to regain the lost Paradise.

19. Do understand this: When Adam had acted contrary to My command, he lost his Paradise, that means he lost the awareness of his spiritual dignity. This very loss plunged his descendants to this day into the chaos of erroneous ideas, notions, concepts about life and about the world, which are merely the eternal striving to regain a spiritual dignity which raises man far above all matter, all sensuality. It lets him look far beyond the ruins of devastation and disaster with hope to another world where all, these calamities, which after all concern only the physical welfare of man, completely disappear; where it is clearly and simply understood that they were only a means to an end, namely, to again elevate man, who was submerged in matter, to the spiritual cosmopolitan I had once created him to be, and what he must again become no matter how many capers he may cut. It is only a different time, but the final goal is the same. What has gone forth from Me must again return to Me, for it was Mine and must again become so.

20. Now that I have shown you with few words what “dignity” is, how it was given you by Me and how it was misused by you human beings, I must also prove and strictly and conclusively demonstrate to you what, according to My idea, human dignity really means, so that you too may get a clear concept of that which I gave you and which I can demand back from you so that you may conform to My wishes.

21. Now look, My children! Human dignity is really nothing else but “the constant acting, thinking and willing in accordance with My laws of love!”

22. I, love personified, have created you out of love, and so you, the created, must strive to emulate this Creator, who laid the spark of love into you as much as it is within your power.

23. This is the actual fundamental meaning of love, of the dignity of man, who, curbing his passions of anger, hatred or revenge, does, suffers and feels everything only out of love, only for others.

24. Thus the material, physical man with his human needs is hallowed, spiritualized through the sublime warmth of a divine love, more worthy of his actual descent and more capable of understanding his Creator and of drawing near Him.

25. Therefore, man’s dignity consists only in the subjugation of anything ignoble, be it in thoughts, word or deed! In this way alone man is superior to the animal, which certainly has many qualities in common with man, namely, by using these same qualities for more noble purposes, by sublimating also the coarsest sensual desire, giving it a more noble air, higher motives. This ennobles man and gives him back his innate dignity whereby he becomes a citizen of a spirit-realm which one day will be his permanent abode.

26. Man is not ennobled by the conventional adherence to social rules and state laws. Not at all! Man is ennobled by his own conscience, when he is aware of having done everything out of the most noble, most exalted motives, of having done everything out of love for his Creator and love for his fellow created beings.

27. Not the deed determines the worth, but the “Why”, why an action was performed! To be sure, man sees the action, but the motive is known only to two, to Me and the one acting, in which case I represent his approving or disapproving conscience.

28. What are “pangs of conscience” if not the uneasiness to have acted contrary to one’s spiritual dignity! Therefore, whenever you do something, whenever thoughts assail you, pay heed to them lest they debase you. For everyone carries within him his book of life, and at the end of his earthly career he will be shown in a picture the kind of physiognomy his spiritual man will assume on his demise. And so the reflection of the life as it was lived on earth will be the expression of the soul-garment, where the sum total of all the thoughts, wishes and inordinate desires will reveal the spiritual man to the other spirits, not according to his physical, but his spiritual form.

29. It goes without saying that this form of the most noble human image must have millions of gradations, even ending in caricature. Everyone stamps his own face according to the way he lived; the more in accordance with his dignity, the purer the outer soul-forms expressing the inner Spiritual! And it is true that to some people, though not to all, it is quite obvious what kind of a soul is hidden in one or the other body although so much deception is still possible in the human body. However, in the other world, this is no longer the case.

30. This is why I am sending you these words and calling to you:

31. Do live worthy of yourselves! Make no pretences and show yourselves also to others as true human beings, like the first one I created; people who carry the spark of the immortal spirit within them and who, through all the earlier events, such as My incarnation, were destined and created for such great purposes!

32. Do not revile your dignity, be strict with your world of thought; it is the first seducer that easily leads you across the bridge of propriety, from the noble to the base.

33. Human dignity is your only sanctum; through it, you achieve everything, without it, you sink back to the world of animals, become, like animals, material beings who are not worthy of even a divine spark, and actually sink below the animal. For whenever the animal commits actions that to your eyes look cruel and cunning, it cannot judge them, they are part of its nature. But man sinks below the animal because he has the faculty of judging, considers his actions and thoughts carefully and is well aware of the fact that he ought to act otherwise, but still acts contrarily because it flatters his sensual, and not his divine, nature.

34. Man’s dignity is the shrine which should be kept hallowed, and in this purity there lie quietness and solace in adversity of any kind; for this sanctum leads to the trust in a guiding Father-hand which, though seemingly punishing, only seeks to reform out of love.

35. This human dignity turns people into angels, just as its loss transforms them into devils in human form.

36. If this so often misunderstood “dignity” were not the true fundamental pillar and principle behind all thoughts and actions, I would not have explained to you in detail that you should watch yourselves a little more strictly, thereby recognizing hourly and daily how often you sin against this very same dignity in thoughts, words and actions.

37. The impure thoughts go past the contemporaries unnoticed and unheard, however, they adhere to your psychic man. There others will one day read, full of horror, how many a dignitary of your world no longer possessed a spark of the human dignity I gave him, as My image, on his life’s journey.

38. Therefore, let these notables settle their matter individually; they too will be faced with situations, if not in this, then certainly in the other world, where with dread and horror beings will flee each other who were here attached to each other in friendship.

39. The disappointment will come, though late, still too soon for the unworthy. Therefore, keep your world of thought pure! There, let your human dignity shine as a pure flame of love, tolerance and reverence, and you will, though misunderstood by your fellowman, enjoy already here on earth the heaven which is here only transient, but which will there be permanently within and around you.

40. You see, My children, if I did not know what is still in store for you during your earthly journey, I would not enjoin this human dignity on you so much. But a good physician when observing symptoms of disease knows how to arrange prophylactic means so that, if a disease does occur, it can be prevented.

41. This applies also to Me. Soon, calamity upon calamity will occur. The process of fermentation and separation must move towards an end. The spiritual air of your earth globe, as so often the material atmosphere, is filled with sultry vapors. The discharge must follow, and this is why I advise you:

42. Flee to Me! Do not violate your human dignity. Only in this way can you brave all storms. For this spiritual dignity elevates you above ordinary life, lets you see all the misfortunes however great in a different light, and fills your heart with trust and confidence in your Father in heaven, who now, because the majority of mankind long ago has lost its dignity, must allow such means so as to achieve through misery and want what was unachievable through kindness.

43. The dignity of man, or the spiritual awareness: “I am not of this world, but of another, better and eternal world,” elevates man, though he has to suffer under the general adversities, far above this earthly world and he is like one standing on a high mountain, who looks with equanimity at the hustle and bustle beneath him in the enjoyment of a greater, wider and more beautiful view when often the thought may arise in him:

44. “Oh, why are these people so blind! Down there, in the mire of their lowest passions, they forget for the sake of the worldly things what is essential, what they should really be. Oh, if they had the courage, if they dared to come up here to me, how foolish they would find all that which now appears to them so important, so absolutely essential. How they would shudder at the thought that everything they believe to have attained they have bought with the loss of their only possession, the loss of their spiritual dignity as man!”

45. This is how many a person will think who, having grappled with the mire and dirt of the basest passions, has regained his dignity. This is how you too shall think, whom I have been showering for a considerable time with words of grace and light so that you, conscious of your human dignity, may enjoy the exalted position in which I have placed you and, always remembering your own dignity, endeavor to become yourselves worthy of being that which I have so often called you, namely, My dear children! This fatherly call is only for those who are able to retain their human dignity; for by retaining it, they also attain more and more the dignity to become My children, what I wanted the first man to become when he was created, but unfortunately he failed to become!

46. So be strict, “watch and pray, that you enter not into temptation”, as I once called to My disciples. At that time I knew why, and now I am telling you again: Watch and pray that you do not ever debase yourselves. And always remain faithful to that which by so many words from Me you could easily fathom, namely, that only through nobility of the soul can human dignity be attained, consolidated and retained. Without it, all reading and praying is of no benefit! The inner man must be in My likeness, then his outer image will one day correspond to his spiritual surroundings in the beyond. And so endeavor to enter the other world endowed with a spiritual-psychic countenance. It is better to prepare for this already here, instead of trying to attain it only there. Here, what is required is “the dignity of man”, there, “the dignity of spirit” is another level for which human dignity serves as basis and which is unattainable without it.

47. I prepare you to achieve within a short earthly life that which is there by far more difficult to attain. Therefore, heed My words, they come from your Father, who wants to make you worthy of Him. However, you cannot achieve this unless you have become worthy of yourselves.

48. This for you and all who come and are thirsty and hungry to act accordingly, who try to regain with you that which, consciously or unconsciously, they have often thoughtlessly lost, namely, their own dignity, as the sole anchor in life, in the midst of conflict and privation of every kind, as anchor of trust, hope and love! Amen.

13. Lebens-Geheimnis… KRAFT, STOFF & GEIST – 13th Secret of Life… ENERGY, SUBSTANCE & SPIRIT

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13. Lebens-Geheimnis… KRAFT, STOFF & GEIST

Durch Jesus Christus offenbart an
Gottfried Mayerhofer, 22. Februar1871

So spricht der Herr…

1. Diese drei Worte bezeichnen Dinge, wovon sich die Menschen sehr viel irrige Begriffe machen und besonders die ersten zwei den Materialisten viel zu schaffen machen, weil sie darin das ganze Universum, den Grund seines Entstehens, Bestehens und Vergehens gefunden zu haben glauben, bei welcher Erklärung der Gott oder ein geistiges, alles regierendes Wesen dann ganz wegdisputiert worden ist.

2. Nachdem nun gerade die Materialisten oder jetzigen “hochgelehrten Professoren” der Erd-, Tier- und Steinkunde mit diesen Worten so herumwerfen, sie als erste Prinzipien (Grundformen, Anfänge) aufstellen, und sie damit alles in allem gesagt zu haben glauben, so müssen wir doch – sollen wir diesen gescheiten Herren Professoren etwas sagen, das ihre Unverständigkeit klar beweist – mit den Begriffen dieser Worte anfangen; denn vor allem muss man erst wissen, was man als Werkzeug gebraucht, ehe man sich ans Arbeiten macht, worauf dann der richtige Gebrauch des einen oder des andern Werkzeugs erst die Geschicklichkeit des Meisters beweist.

3. Also – was ist oder heisst eigentlich “Kraft”?

4. Sehet, ihr euch weise dünkende Herren Gelehrte, die ihr nach allem Forschen und Untersuchen gerade da wieder ankommt, von wo ihr ausgegangen seid, ihr, die ihr die Kraft als einen Faktor in der ganzen sicht- und unsichtbaren Welt bestimmen wollt, seht, Ich muss euch sagen, dass Kraft, dieses hochgepriesene Wort auf den Titelblättern eurer Bücher, nichts für sich Selbständiges noch Alleindaseiendes, sondern nur das Produkt eines andern unsichtbaren Faktors bezeichnet, den ihr eben nicht zugeben wollt, indem ihr frisch darauflos erklärt: Kraft ist ein Naturgesetz, welches der Bewegung oder dem Leben gleichkommt.

5. Nun fragen wir diese Gelehrten aber: Wenn eure ganze Welt nur aus Stoff und Kraftäusserung besteht – wer gibt denn dieser Kraft den Impuls, dass sie sich so und nicht anders äussern kann und muss, – und durch ihre Kraftäusserung auf den zweiten Glaubensartikel eurer Wissenschaft, den Stoff, stets einwirkt?

6. Ihr seht den Stein vom Berge herabrollen oder aus der Luft herabfallen und habt sogleich den Schluss fertig: Es ist die Kraft oder das Gesetz der Schwere, die Anziehungskraft der Erde, welche den seiner Unterlage beraubten Stein fortreisst, bis er wieder eine andere feste Basis erreicht hat, und dort liegenbleibt, erwartend eine andere “Kraft”, die mit ihm etwas anderes vornimmt!

7. Nun, wenn Ich bei diesen Gelehrten in die Lehre gehen müsste, so fragete Ich, nachdem Ich ihre weisen Gründe vernommen hätte, wie die Welt sich selbst erschaffen hat, und wie sie sich selbst erhält, und sich selbst zerstören wird(!): Meine Herren! Sie haben Mir die Wirkungen einer Kraft gezeigt, das ist wahr; ja Ich habe es selbst versucht und fand diese von Ihnen aufgestellten Sätze bestätigt; Ich möchte aber doch wissen, nachdem Ich die Kraft nicht sehen, sondern nur ihre Wirkungen fühlen kann – was sie denn so ganz eigentlich ist, Ich möchte gern eine Erklärung über sie haben!

8. Die Herren Gelehrten antworten gleich einstimmig: Kraft ist ein Naturgesetz, ohne welches die Natur nicht bestehen kann.

9. Gut, sage Ich, Sie haben recht! Aber jetzt möchte Ich auch wissen: Haben wir in der Natur ein Beispiel, dass ein Ding sich selbst Gesetze gibt? Denn Sie, Meine Herren, nehmen keinen Gesetzgeber an, obwohl Sie Mich mit dem Begriff von “Naturgesetzen” abspeisen wollen; nun, Ich bin eben einer von den Schülern, die gern alles ganz wissen möchten und mit nur halben oder gar nichts bedeutenden, wenn auch “wissenschaftlichen” Ausdrücken sich nicht zufriedenstellen können!

10. Die Herren Gelehrten erzürnen sich über einen Zögling, der mehr wissen will als sie selbst, und wenden Mir den Rücken zu, und so bin Ich denn gezwungen, Mich aus dem Chaos von wissenschaftlichen Ausdrücken selbst herauszufinden, da der Gelehrten Schiff auf zu seichtem Grunde ihrer “Naturgesetze” steckengeblieben ist (Man denke an “Die drei Tage im Tempel” (Dreitagesszene), Kapitel 30.)

11. Nun, da so viele Leute von “Kraft”, “Naturkräften”, “Anstoss”, “Abprall”, “Schwere”, “Druck”, “Ziehkraft” usw. reden, so wollen wir versuchen, uns zuerst eine Idee zu machen, was denn eigentlich “Kraft” ist; dann sehen, wie sie sich in der Natur kundgibt und wie sie auf organische und unorganische Leben einwirkt, das Leben gibt, das Leben nimmt, es baut und zerstört, und so die Erhalterin des Universums geworden ist.

12. Also vorerst: Was ist Kraft?

13. Sehet, Kraft ist nichts anderes als eine wahrnehmbare Äusserung an einem Dinge, welches entweder seinen Platz oder seine Form verändern muss, gemäss eines andern auf ihn einwirkenden Gegenstandes, was dadurch bewirkt wird, dass am Äussern oder Innern eines Dinges eine Bewegung, eine Vergrösserung oder Verkleinerung oder gar ein Vergehen bemerkt wird.

14. Nun, dieses Drängen eines fremden Gegenstandes auf irgendwelchen anderen ist nichts als der in dem zweiten Wesen liegende Zug, sich den einwirkenden, es umgebenden Elementen zu entziehen, es ist der Zug der Ruhe, als Gegensatz der Bewegung.

15. Der Stein will ruhig liegenbleiben, das heisst, er will im Verbande seiner Unterlage verharren, wo alle seine Teile, bis in die kleinsten Atome, in ihrer Ausdehnung der Breite, Länge und Tiefe nach sich nicht gestört fühlen.

16. Sobald also ein anderer Gegenstand auf den Stein einwirkt, um ihn aus seiner behaglichen Ruhe herauszureissen, so stemmt sich sein ganzes ich dagegen; alle Teile in ihm, die sonst bewegungslos harrt aneinandergeschlossen dalagen in völliger Ruhe, alle diese Teile fangen an, sich entweder auszudehnen oder womöglich sich zusammenzuziehen, in Vibration zu geraten. Kurz, der Stein, wegen seines Widerstehens gegen den andern auf ihn einwirkenden Gegenstand, ist nicht mehr der harte, leblose Stein geblieben, der er vorher war, sondern er hat Leben bekommen, alles in ihm bewegt sich und vibriert.

17. Nun, was ist das Resultat, wenn ein sonst ruhiger Gegenstand in Bewegung kommt? Sehet, das Resultat ist, dass er seine bisher gehabte Form und seinen Bestand aufgeben muss, und etwas anderes zu werden gezwungen wird; denn seine Elemente sind nicht mehr so zusammengefestet wie früher, und die einwirkende Kraft gewinnt eben dadurch die Oberhand, zersetzt, zersplittert den Stein, und wenn möglich löst sie auch seine Bestandteile in Staub auf.

18. Der Kraft der Schwere, oder der Anziehungskraft der Erde auf ihre Bestandteile, steht also eine andere Kraft stets entgegen, nämlich die Kraft oder der Zug, alles Bestehende zu zerstören und aus demselben wieder Neues zu formen.

19. Die Kraft, wie sie sich äussert und wie der Mensch sie wirken sehen und fühlen kann, ist also als ein anderer Faktor, der weder im Stein noch in seiner Umgebung liegt, sondern von andern Elementen bedungen und angeregt diese letztere zur Veränderung ihrer Form und ihres Bestandes führt, Leben nimmt, Leben hervorbringt, also zerstört und neu aufbaut, und so den ewigen Bestand nur dadurch sichert, dass sie stets zerstörend Neues erzeugt.

20. Diese Kraft äussert sich in allen möglichen Richtungen und unter allerlei Formen, das Bedingende derselben ist also eine höhere Potenz, die sich äussernd wollend als Kraft nur erscheinlich ist; daher Kraft als selbständiges Ding, so wie es die Herren gelehrten Materialisten wollen, gar nicht existiert, nie selbständiger Lebensfaktor, sondern das Produkt von zwei höheren Faktoren, nämlich von Ruhe und Bewegung ist!

21. Durch diese beiden wichtigen (Grund)Prinzipien des ganzen Universums besteht die Welt, wurde sie erschaffen, wird sie erhalten und wieder in Neues verwandelt.

22. Die Ruhe drückt sich auch im zweiten Namen aus, den wir ihr geben könnten, nämlich im Stoff, und die auf ihn einwirkende Lebenstätigkeit, die alles erhält und alles belebt, ist der Geist, welcher Anreger der Kraft, Zusammenhalter des Stoffes und so der Hauptfaktor des ganzen Lebens ist; denn ohne Geist gibt es kein Leben, ohne Leben keinen Stoff, und der Stoff braucht keine Kraft; denn die Kraft ist das Produkt aus ersteren, fehlen diese, so fehlt alles!

23. Nun hätten wir die Kraft soweit im reinen. Jetzt können wir ans zweite gehen, woran sich die Kraft äussert, das heisst an den Stoff; denn die Kraft kann nur bestehen, wo Widerstand ist, und Stoff als Materielles gibt eben mit seinen Bestandteilen den körperlichen Widerstand in dem Prinzip der Ruhe, wo er sich der Bewegung entgegensetzt und so als Kraft sichtbar wird.

24. Nun fragen wir: Was ist der Stoff? Und die Gelehrten sagen: Stoff ist alles, was einer Ausdehnung nach Länge, Breite und Tiefe fähig ist.

25. Gut, nun fragen wir weiter: Aus was besteht der Stoff? Und so werden die Gelehrten wieder sagen:

26. “Stoff” ist aus allem zusammengesetzt, was im ganzen Universum entweder aufgelöst oder kompakt sich vorfindet; “Stoff” ist alles, was man Grundelemente der Schöpfung nennen kann.

27. Gut, nun fragen wir aber: Wie viele Stoffe gibt es denn, und wie kann man sie unterscheiden oder auseinander scheiden?

28. Da sagen die Gelehrten wieder: Wir haben in der chemischen Analyse eine Unzahl Stoffe gefunden, die (für uns bis jetzt) unauflösbar sind, und aus diesen ist das Universum zusammengesetzt; ihre verschiedenen Vermischungen erzeugen dann alles, was wir körperlich sehen oder fühlen können; diese Vermischungen oder wie sie sagen “chemischen Verbindungen” sind aber gewissen Gesetzen unterworfen, wo das eine das Assimilations-, das andere das Repulsions-Gesetz ist.

29. Nun fragen wir wieder: Aber, meine Herren, schon wieder reden Sie von Gesetzen, wo Ich doch am Ende einen Gesetzgeber voraussetzen müsste.

30. Sie antworten darauf: Freund, das ist nicht so gemeint, die Stoffe im Einzelnen haben verschiedene Eigenschaften, wodurch ihnen nur eine oder die andere Vermischung oder Annäherung erlaubt ist, andere aber für sie Unmöglichkeiten sind.

31. Nachdem wir nun sehen, dass wir mit den Herren Professoren wieder nicht ins reine kommen können, so müssen wir uns wieder auf uns selbst und unsere fünf Sinne verlassen, und stellen also an uns selbst die Frage: Was ist der Stoff? Und unser Inneres sagt uns einfach:

32. “Stoff ist gar nichts!”(Siehe vorne S.92, die Definition der Kraft) “Stoff” ist ein zu allgemeiner Ausdruck, der, indem er alles in einen Tiegel wirft, gar keinen Unterschied mehr zulässt! Wollte man alles, was in der sichtbaren Welt ist, als Stoff bezeichnen, so wüsste man am Ende keinen einzelnen Namen für Kombinationen von dichten und feinen, starren und beweglichen Massen.

33. “Stoff” ist also höchstens der grosse Äther-Raum ausser dem Bereiche der Erd-Atmosphäre, wo alle Ingredienzen (Bestandteile) aufgelöst beisammen sind, die zu allen andern Kombinationen, zur Erschaffung der Weltkörper und ihrer sie umgebenden Luftarten gehören.

34. Nur dort ist “Stoff”; das heisst die grosse Vorratskammer zum Weltenbau; aber in, auf und um die Erde ist der Stoff nicht mehr “Stoff”, sondern da sind schon, je nach dem Zweck, gebundene zusammengefügte Elemente, die dann den andern höher stehenden Potenzen, als Leben, Bewegung oder Kraft, ausgesetzt, zu Veränderungen, Formwechsel gezwungen, wieder in andere Gestalten sich verwandelnd, als etwas anderes auftreten, in einer neuen Form, nachdem in ihrer früheren ihr Wirken aufgehört hat.

35. Hier, auf dieser Erde, ist der Stoff schon so gebunden, dass ein Trennen in seine primitiven Formen nicht mehr möglich ist, da seine einzelnen Bestandteile so eng verbunden sind, dass sie nur in dieser engsten Verschmelzung ein anderes Ganzes ausmachen und jeder künstlichen Scheidung sich widersetzen; da glauben dann die Herren Gelehrten, “Gesetze” oder sogenannte “Naturgesetze” entdeckt zu haben, weil ihnen das nicht gelingt, was eine höhere Potenz, der über alles waltende Geist, mit Leichtigkeit ausführt.

36. Die Naturforscher und Gelehrten, welche natürlich nur da etwas sehen, wo die Natur ihre Prozesse mit groben oder grossen Mitteln bewirkt; diese Herren begreifen nicht, dass trotz ihres Leugnens es doch Etwas gibt, das höher steht als ihre chemischen Analysen, ihre Mikroskope und Fernrohre, ihre Baro-, Elektro-, Thermo-, Anemo- u.a. Meter usw.; das, was sie beobachten, sind lauter grobe Prozesse in den Retorten und Destillier-Apparaten. Sie sehen wohl darin eine grosse Konsequenz, begreifen sie aber nicht. Und da sie keinen Herrn und Gesetzgeber annehmen wollen, so legen sie diesen Stoffen die Intelligenz bei und sagen: “sie folgen nur dieser oder jener Impulsion”, wie sie selbst der eigenen, materialistischen, das heisst der des Irrwahns, als wüssten oder sähen sie wirklich etwas.

37. Das, was ihnen in der Natur ein Rätsel ist und auch an ihrem eigenen Körper eine von ihnen nie zu erklärende Frage sein und bleiben wird, wie nämlich Materie und Geistiges zusammenhängen, oder wie die Gehirnmasse, gewiss etwas Materiell-Sichtbares, nur Geistiges hervorbringt oder wie der Stoffwechsel in ihrem eigenen Leibe vor sich geht, dass sie sich eines gesunden Lebens erfreuen können; dieses, das heisst den Geist, wollen sie nicht finden!

38. Diese Herren – die in der Natur keinen Herrn, keine höhere Potenz anerkennen wollen, und doch in ihrem Körper selbst tagtäglich, ja stündlich sehen können, wie der Geist über die Materie zu gebieten imstande ist -, diese Herren nehmen in der Natur ein Gesetz an, das Kraft und Stoff zu dem bildet, was sie vor sich sichtbar sehen und unsichtbar fühlen; in ihrem Körper aber, wo doch das nämliche vorgeht, da wollen sie kein Naturgesetz anerkennen, sondern da wollen sie allein Selbstherrscher sein.

39. “Wie schwach und einseitig seid ihr doch, ihr armen Blinden!” Diese Stimme tönt aus lebenden und auch aus anscheinlich toten Gegenständen der sichtbaren Natur euch entgegen, überall ruft sie euch zu:

40. Wir sind! aber nicht aus Zufall oder nach euren “Gesetzen” zusammengekettet, sondern wir sind aus und durch höhere Macht zusammengeformt, ziehen uns gegenseitig an und stossen uns ab, je nach der Individualität des Einzelnen; und das alles nur darum, um euch Ungläubigen einen angenehmen Aufenthalt auf dieser Erde zu verschaffen, und auch, wenn ihr es gleich nicht hören wollt, eurem Weisheitsdünkel stets zuzurufen:

41. Wir sind! Aber wir sind nicht “Kraft”, nicht “Stoff” – wie ihr Blinden glaubt -, wir sind “Geist”, das heisst gebundenes Geistiges, gelöstes Geistiges, Geistiges in Formen schaffend, und wieder dessen Formen zerstörend, um aus all diesem Kampf am Ende vergeistigt hervorzugehen, und euch zu zeigen, dass in der ganzen Natur alles Geist ist, und euch nur der Geist der Auffassung dazu fehlt, und ihr euch trotz Offenbarung der sicht- und unsichtbaren Natur doch nicht zu dem Bekenntnis bequemen wollt: Ja, jetzt sehen wir ein, dass wir nichts wissen! Wann dieser Ruf in eurem Herzen und Kopfe zutage bricht, dann habt ihr den ersten Schritt getan zu dem grössten Ziele, das euch eben dieser grosse Geist gesteckt hat, Der euch mit so viel Langmut und Gnade behandelt, und alles Mögliche aufbietet, euch zu beweisen, dass Er – ein Geist – nichts Stoffliches, sondern nur Geistiges schaffen kann!

42. Nun, jetzt also, da Ich euch so ziemlich den Unsinn aller materialistischen Lehrgebäude gezeigt, treten wir auf unser Feld über, und wollen allen (gut gewillten) Nicht-Glaubenden beweisen, dass weder “Kraft” noch “Stoff” sind, sondern dass es nur “Geist”, Geister, und Einen geistigen höchsten Schöpfer gibt! Amen.

Fortsetzung

(23. Februar 1871)

43.  Gestern also haben wir behauptet, dass nur Geist der Hauptbestandteil und der Haupt-Träger des ganzen Universums ist; jetzt müssen wir das, was wir gestern behauptet, heute auch beweisen.

44. Nun seht, die erste Frage, die hier auftaucht, ist eigentlich wohl diese: Was ist eigentlich “Geist”; und aus was besteht denn dieser?

45. Um diese Frage zu beantworten, wird es wohl etwas schwer gehen, jedoch versuchen wir es, euch solches durch ein Beispiel klarzumachen, damit ihr “Geist” von “Kraftäusserung” wohl unterscheiden könnt!

46. Sehet nun zum Beispiel: Jemand will eine gewisse Arbeit beginnen, die nach seinen Begriffen, logisch angefangen und konsequent fortgesetzt, ein gewisses Resultat hervorbringen soll. Nun, um dieses zu bewerkstelligen, wird er vorher eine Idee fassen, dann diese überdenken und überlegen, dann den ganzen Gang der Ausführung vom Anfang bis zum Ende im Geiste durchgehen, ferner, nachdem alles genau überdacht und erwogen wurde, die dazu nötigen Mittel und Materialien herbeischaffen, und diese unter steter Einwirkung der erstgefassten Idee so verarbeiten, vermischen und verbinden, bis das geschaffte Resultat endlich herauskommt.

47. Nun, wenn ihr diesen Prozess so ganz klar euch vorstellen wollt, so seht ihr, dass die geistige Idee oder lebendig wirkende Potenz, die alle Fähigkeiten in sich trägt, alles aus allem zu machen, was sie will, und die ihr auch Leben, nämlich innerstes Leben nennen könnt, diese Potenz (Macht-Wille) ist; also der Träger, Förderer und Schaffer der ganzen durch sie gestellten Aufgabe. Alles, was diese Potenz zu ihrem Zwecke verwenden will, muss sie erst mit ihrer eigenen Kraft durchdringen, damit sich unter der Einwirkung dieser Kraft nach und nach das Ganze zu einem einheitlichen Bau zusammenfügt, und sodann die erstgefasste Idee in Wirklichkeit ausdrückt.

48. Dieses Vergeistigen der Materie oder Verwendung der Materie zu einer Handlung, dieses Erwecken der in der Materie ruhenden Geistes-Elemente zu gemeinschaftlicher Wirkung, ist nun das eigentliche Leben oder das Triebrad der ganzen Maschine; diese bewegende, über allen ponderablen (wägbaren) und imponderablen (unwägbaren) Elementen stehende Lebenskraft ist also eigentlich “der Geist”, der dann nach allen seinen Abstufungen bis zu Mir, als Einzigem Schaffer und Herr des Geschaffenen, alles in sich schliesst, was diese Potenz in höchster Instanz sein kann.

49. Nachdem nun aber diese Potenz natürlich auch insoweit folgerecht eingerichtet sein muss, dass auch sie folgerecht oder konsequent etwas schaffen kann, welche Konsequenz ihr als Natur-Gesetz erkennt, so ist auch natürlich, dass, wenn etwas konsequent zum Bestehen erschaffen wurde, dasjenige Urprinzip (Grundursache), welches die Erschaffung veranlasste, nicht dessen Zerstörung, sondern seine Erhaltung will; somit muss auch diese geistige Potenz “ein Wohlgefallen” an dem Geschaffenen haben, was nichts anderes als Zuneigung ist; und was ist “Zuneigung” anderes als die Liebe? – gleich wie die Abneigung oder der Reiz zur Zerstörung des Geschaffenen als Hass bezeichnet werden müsste.

50. Mithin ist der Urgeist oder die höchste Potenz ebendeswegen, weil Erschaffendes, wirkendes Prinzip, weil Er unvergängliches Leben ist, auch die Liebe, oder mit andern Worten gesagt:

51. Die höchste Potenz – Gott – ist die Liebe!

52. Wo Liebe, da ist keine Zerstörung, kein Hass möglich!

53. Nun, wenn der Geist in Meiner Person, als ewiges, selbständiges Ich die Haupteigenschaft Liebe als Grundprinzip haben muss, so ist es natürlich, dass Ich auch alle andern Eigenschaften besitzen muss, die der Liebe angehören, die nicht ohne sie, und ohne welche die Liebe nicht bestehen kann.

54. Diese Eigenschaften sind: die Sanftmut, die Geduld, die Beharrlichkeit (Konsequenz oder auch Treue), die Demut; und nachdem alle geschaffenen Dinge Meine Produkte, gleichsam Meine Kinder sind, so ist in denselben auch die väterliche Liebe im höchsten Grade ausgedrückt.

55. Nun sehet, um etwas zu erschaffen, so muss doch der Schöpfer etwas von Seinem Ich in das Geschaffene hineinlegen, damit dasselbe ihm ähnlich, seinem Schöpfer würdig sei!

56. Um also das Universum mit all seinen Welten und Sonnen, mit ihrem Pflanzen, Stein- und Tierreich ins Leben zu rufen, so musste Ich doch jedem dieser Teile eine gewisse Quantität Meines Ichs beigeben, damit allen Dingen des Universums ein stufenartiges Emporringen, und ein Drängen – in Mich wieder zurückzukehren, eingeboren ist; dadurch dass das Gleiche doch stets zum Gleichen den Zug der Annäherung fühlt, ward also in allem Geschaffenen ein geistiger Teil, wie ihr es begreifen und verstehen könnt, verdichtet, oder wurden mehrere kleine Parzellen (Teilchen) in ein grösseres Volumen (Form) zusammengedrängt, dass, gemäss der verwandten Eigenschaft der Geisterteilchen selbst, dann diese mehr oder minder dicht aneinanderhaften und so einen Körper ausmachen.

57. Auf diese Art entstand also alles, was ihr Materie nennt, sei es in leicht auflöslichen, flüchtigen oder festen Elementen bis zum härtesten Stein, diesen mit eingerechnet.

58. Überall ist und war der Hauptbestandteil Geist, der in verschiedenen Verbindungen mit seinesgleichen oder andern, grössere oder kleinere, mehr oder weniger dichte Massen hervorgebracht hat.

59. Ein sprechendes Beispiel habt ihr im Wasser, welches als bewegliches, leichtes Element leicht in der Wärme sich in Luft verwandelt; aber umgekehrt, sobald ein gewisser Grad Wärme aus seinen Teilen oder einzelnen Atomen entweicht, zum starren, festen Eisklumpen wird.

60. Nur ist hier der Unterschied, dass das Wasser zu Eis wird wegen Mangels an Wärme oder an Liebe der einzelnen Teile zueinander, während in der ganzen geschaffenen Welt gerade die Liebe alles vereint; da die Liebe alles zwingt, sich gegenseitig anzuziehen, und auch eben durch diesen Drang, sich gegenseitig so nah als möglich zu vereinigen, den andern wichtigen Lebensfaktor aus der Liebe hervorruft, nämlich die Wärme, die auch wegen ihrer unzertrennlichen Gemeinschaft mit ihr gleichbedeutend mit der Liebe ist.

61. Wo nun die Liebe die gleichgesinnten Geistteilchen zusammengeführt hat, da entsteht wonniges Drängen oder Wärme; wo Wärme sich entwickelt, da beginnt ein allmähliches Freiwerden, ein Streben nach besserer Lage, schöneren, erhabeneren Verbindungen; es entsteht mit einem Worte der andere sichtbare Faktor, das Leben.

62. Wo keine Liebe – ist keine Wärme, und wo keine Wärme – kein Leben!

63. Dieses Leben als Produkt aus Wärme und Liebe, oder Produkt aus dem Aneinanderreiben der Bewegung der einzelnen gebundenen Geisterteilchen, bringt wieder einen andern Faktor der Schöpfung hervor, nämlich wo Wärme, ist Reibung, wo Reibung, entwickelt sich im gesteigerten Falle Hitze, und wo Hitze sich steigert, entsteht das Verzehren oder Freiwerden der Geisterteilchen in andere Formen, in höhere, leichtere, welches freudige Freiwerden sie durch heftige Schwingungen oder Erzittern kundgeben, und dieses Kundgeben heisst dann endlich Licht!

64. Also: wo Liebe, ist Wärme, wo Wärme – Leben, wo Leben – Licht!

65. Nun haben wir diese drei Hauptmomente beisammen, die zu einer Schöpfung gehören, welche diese erschaffen und bestehen machen helfen, und ohne welche nichts existiert; denn in allem Geschaffenen ist immer ein oder der andere Faktor vorherrschend, und wo alle diese drei Lebens-Träger aufhören, da ist kein Schaffen, kein Leben, keine Wärme, sondern Tod, Kälte und Zerstörung oder Auflösung, damit diese aufgelösten Teile wieder in den Kreislauf des Lebenden zurückkehren können.

66. Nun sehet, “Kraft” ist also nichts anderes als der geistige Drang, aus dem Bestehenden Neues zu schaffen; dieses Bestreben, in der Wirklichkeit sich äussernd, erkennen eure Naturforscher als Naturgesetze an.

67. “Stoff” ist nichts anderes als gefestetes Geistiges, das, wie ihr hier auf Erden seht, schon längst seine primitiven Formen verloren hat, in festeren, gröberen Bestandteilen sichtbar nicht mehr Stoff, sondern Materie ist, welche eben unter gegenseitiger Einwirkung des Mächtigen auf das Schwächere, des Grösseren auf das Kleinere, deren Zersetzung und Veränderung bedingt, um die dort eingeschlossenen Geister frei zu machen und ihnen den Weg zu höheren Stufen anzubahnen.

68. Dieses Zersetzen oder Einwirken des einen auf das andere gibt sich euren Augen als “Leben” kund, als das grosse Naturgesetz “Werden und Vergehen!”, wo das eine sich auflösend das andere ergänzen muss, um so die grosse Stufenleiter und den Rückweg zu Mir anbahnen zu können.

69. Wo also eure Gelehrte nur Naturgesetze wittern, die unbekümmert um ihre Ideen nur Meinem Willen folgen, ebendort lebt und entwickelt sich kein anderes, als geistiges Leben, ein Leben, das über alles Greifbare hinaus weit höher steht, als die Ideen und Begriffe eurer Gelehrten sich schwingen können.

70. Und ebendeswegen, weil das Geistige sich nicht ihrem Willen unterwirft und kein Gemeingut für sie allein werden will, so haben sie beschlossen, am besten daran zu tun, es ganz wegzuleugnen.

71. Für sie existiert kein Gott, kein Gesetzgeber, obwohl sie Gesetze in der Natur annehmen; für sie ist es “der Stoff”, der sich die Gesetze selbst macht, also ein intelligenter Stoff?!

72. Für sie sind die Gesetze nur ein gewisses “Muss”. Nach ihren Begriffen löst sich alles im Universum auf in stoffliche Elemente und beginnt von dort wieder seinen maschinenmässigen Kreislauf, für sie gibt es keine Verbesserung, sondern ein ewiges “Beim-Alten-Bleiben”.

73. Wenn sie (die Gelehrten) sich zufriedenstellen, nach ihrer Auflösung selbst ein Stück “Sauer-, Kohlen- oder Stick-Stoff”, oder sonst ein anderes wäg- oder unwägbares “Element” zu werden, so habe Ich nichts dagegen; Ich kann ihnen sogar diesen Wunsch erfüllen und sie als ein Quantum von Luftart einige Millionen Jahre in der Atmosphäre eines Planeten herumschwimmen lassen; es wird dann doch die Zeit kommen, wo auch dieser geträumte Zustand dem sich äussernden Bewusstsein lästig werden wird, aber nur wird dann von einem Teile Luft bis zu einer Menschenseele der Weg etwas langsam und schwierig sein!

74. Bis jetzt lasse Ich sie als freie Menschen machen, was sie wollen. Es ist ja schon bei den meisten der Fall gewesen, dass wenn diese so kaltblütig gerühmte Auflösung aller Dinge auch an sie herantritt in Form des Todes, sie dann selbst alles Geschriebene widerrufen möchten, wenn es nur möglich wäre, und sie dann selbst zurückschaudern vor dem trostlosen Bild, das sie sich von der Welt gemacht haben und auch andere haben glauben machen wollen.

75. Wäre nicht Meine unbegrenzte Liebe und Mein Erbarmen mit diesen verirrten Kindern, Ich müsste wohl anders verfahren mit ihnen; so aber mache Ich es wie ein Sehender, der auch dem Blinden verzeiht, wenn dieser an ihn stösst oder ihn gar umwirft; denn der Blinde weiss ja nicht, was er getan hat. –

76. Geist ist überall, und mögen es eure Philosophen und Gelehrten wegleugnen, soviel und sooft sie wollen, ohne Geist wäre keine Schöpfung, prangte keine Sonne am Himmel, und wäre kein Leben!

77. Der Geist und das geistige Element ist es ja nur, was Leben verschafft, was dem Starren schönen Impuls aufdrückt, was der totscheinenden, gefühllosen Materie “Leben” gibt, und alles zum Jubelgesang für den höchsten, grössten Geist, als personifizierte Liebe, zu Mir empor drängt.

78. Ohne Geist wäre keine Liebe, und was wäre das Leben ohne Liebe!? – ein Chaos, eine kalte Natur, nichts Erwärmendes, nichts Tröstendes, nichts Heiligendes!

79. Selbst in eurem menschlich irdischen Leben, was ist das Leben ohne Liebe? Wo gibt es ein Gefühl, das der Liebe gliche? Was macht auch die Natur schön und erhaben? Was erweckt auch in der Musik zu erhabenen Gefühlen? Was begeistert, erwärmt das arme, leidende, duldende Herz?

80. Es ist der Strahl der Liebe, der durch die materielle Natur euch anweht, der die geistigen unsichtbaren Sphären durchzieht, euch bewegt, euch drängt zu einer Umarmung, zu einem Annähern an eine andere Persönlichkeit, wo ihr wieder das Pochen eines Herzens vernehmt, das wie das eurige für das Schöne und Heilige schlägt.

81. Was wäre die ganze Sichtbarkeit, durchzöge dieses geistige Band nicht alle lebenden Wesen, und was würde Mich mit euch verbinden, euch zu Mir und Mich zu euch ziehen, wäre es nicht die Liebe?

82. Dieses heilige, selige Gefühl, das von den sinnlichen Grenzen eurer Natur noch weit hinausreicht über alle Sterne, bis dorthin, wo in ewiger Seligkeit und Ruhe Derjenige harrt, Der euch dieses Geschenk als Sein eigenstes Ich gegeben hat und es euch fühlen lassen will, dass ohne die Liebe die Welt umsonst geschaffen wäre!

83. Betrachtet diese Welt als nichts anderes, denn als ein geistiges Panorama, wo die Geister in tausenderlei Formen verbunden stets nur das nämliche darstellen und euch zurufen; so der Lichtstrahl einer von euch Millionen und Millionen Meilen entfernten Sonne, wie der Wurm, der zu euren Füssen kriecht; alle stimmen in das nämliche Loblied ein: “Gott ist die Liebe!”

84. Ja, Ich bin “die Liebe”, Ich bin “der Geist, Der alles liebend erschuf, Der alles liebend erhält.

85. Ich bin der Gott, Der zu euch einst auf diesen kleinen Erdball herabstieg, um Mein grösstes Liebe und Demut-Werk zu vollbringen.

86. Ja, Ich bin der Gott, Der als Geist oder höchste Potenz nicht allein in der Schöpfung dastehen will.

87. Ich bin der Gott, Der Vater sein und liebende Kinder um Sich sehen will, die Seine Macht zwar ahnen können, aber Ihn nur lieben sollen!

88. Dieses sind die Gründe, warum Ich jetzt nicht nachlasse, es euch immer und immer ins Gedächtnis zu rufen:

89. Vergesset nicht euren Ursprung! Ihr seid Meine Geschöpfe, seid geistige Produkte! Trachtet durch eure Handlungen, Mir würdig, Meine Kinder zu werden!

90. Deswegen rufen alle Himmel und alle Tiefen Meiner Schöpfung euch zu, damit ihr überall den nämlichen Ruf vernehmen sollt:

91. “Liebet Gott über alles, denn Er ist die Liebe! – Er hat uns für Liebe – und nur für Liebe erschaffen! Trachtet Seiner würdig zu werden, damit Seine Worte an euch nicht umsonst verschwendet wurden!”

92. So heisst es überall. Erwecket in euren Herzen die nämlichen Gefühle, und erfreut euren Vater mit eurer Liebe, und beweiset Ihm dieselbe an euren Nächsten; dieses wünscht euer Vater! Amen!

flagge en  13th Secret of Life… ENERGY, SUBSTANCE & SPIRIT

13th Secret of Life… ENERGY, SUBSTANCE & SPIRIT

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
February 22nd, 1871

Thus says the Lord…

1. These three words denote things of which people hold very erroneous concepts. The first two in particular give much trouble to the materialists because they believe to have found in them the whole universe, the reason for its coming into being, its existence and passing away, with which explanation God, or a Spiritual Being ruling everything, has been completely negated.

2. Since it is precisely the materialists, or the present “very learned professors” of geography, animal science and mineralogy, who cast around with these words, establish them as the first principle and believe thereby to have said all in all, we must still, if we want to tell these clever professors something which clearly proves their ignorance, begin with the concepts these words represent. For first of all one has to know what one needs as tool before one set to work, whereupon only the right use of one or the other tool proves the dexterity of the master.

3. So, what really is or is called “energy”?

4. Look, you men of learning who fancy to be so wise, who, after all the exploring and investigating, arrive at the very spot from which you began, who want to determine energy as a factor in the whole visible and invisible world; look, I have to tell you that energy, this highlypraised word on the title-pages of your books, is not something that exists independently or alone, but denotes only the product of another, invisible factor, which you do not wish to admit exists, by straight away declaring: “Energy is a natural law which is equal to movement or life.”

5. But now we ask these scientists: If your whole world consists only of substance and the expression of energy, who gives the impulse to this energy so that it can, and must, express itself thus and not otherwise, always influencing through the application of its force the second article of faith of your science, namely, substance?

6. You see the stone roll down the mountain or fall from the air, and immediately you conclude: It is the force or the law of gravity, the earth’s force of attraction, which sweeps away the stone deprived of its foundation until, having reached another firm base, it stops and remains there, in the expectation of another “force”, which acts on it differently!

7. Well, if I had to be apprenticed to these scientists, and having heard their wise reasoning, I would ask how the world had created itself, how it sustains, and will destroy, itself, saying: “Gentlemen! It is true, you have shown Me the effects of a force; I have indeed tried it Myself and have found the tenets laid down by you confirmed. However, not being able to see the energy but merely feeling its effect, I should like to know what it actually is and have an explanation for it.”

8. The learned gentlemen at once answer with one accord: “Energy is a natural law without which nature cannot exist.”

9. “Good,” say I, “you are right! But now I want to know also: Is there in nature an example of a thing that sets down its own laws? For you, gentlemen, do not recognize a Lawgiver although you try to silence Me with the concept of “natural laws”. Well, I happen to be One of those pupils who want to know everything thoroughly and cannot be satisfied with half or meaningless, though “scientific” expressions.

10. The learned gentlemen are getting angry with a pupil who wants to know more than they can offer and turn their backs on Me, and so I am coerced to find My own way out of the chaos of scientific expressions, for the ship of the scientists has become stuck in the shallow ground of their “natural laws”.

11. Now that so many people talk of “energy”, “natural forces”, “propulsion”, “repulsion”, “gravity”, “pressure”, “attraction”, etc., let us first try to form an idea as to what actually is “energy”; then let us see how it manifests in nature and how it influences the organic and inorganic life and which gives life, takes life, builds and destroys it and has thus become the sustainer of the universe.

12. So first of all – what is energy?

13. Look, energy is nothing else but a perceptible manifestation in a thing which must change either its place or its form owing to another object influencing it, which is effected in such a way that in the exterior or interior of an object one can observe a movement, an increase or decrease in size, or even its dissolution.

14. Well, this drive of an alien object towards another is only the impulse, inherent in the second being, to escape the elements surrounding and influencing it; it is the impulse towards inertia, as opposed to movement.

15. The stone wants to lie at rest, which means it wants to continue in unison with its support where all its parts, down to the smallest atoms, do not feel disturbed in their dimension as to width, length and depth.

16. Thus, as soon as another object exerts an influence on the stone to tear it from its comfortable inertia, its whole nature resists; all its parts, formerly densely packed in complete inertia, begin to either expand or possibly contract, and to vibrate. In short, the stone, due to its resistance against the other object interfering with it, is no longer the hard, lifeless stone it previously had been, but it has life. Everything in it moves and vibrates.

17. Well, what is the result when an otherwise inert object takes on movement? Look, the result is that it must relinquish its previous form and consistency is forced to become something else, for its elements are no longer as firmly bonded as previously. Therefore, the force exerted gains the upper hand, breaks up and smashes the stone and, if possible, even dissolves its components into dust.

18. Thus the force of gravity, or the force of attraction, of the earth on its constituent parts is always opposed by another force, namely, the force or the urge to destroy all that exists and then to form again something new out of it.

19. Energy, as it manifests and as man can see it work and feel it, is thus another factor which is neither in the stone nor in its surroundings but is caused and stimulated by other elements, makes the latter change their form and their constituent parts, taking life and bringing forth life and, thus destroying and rebuilding, ensures eternal permanency only by creating anew while at the same time destroying.

20. This energy manifests in all possible directions and in a variety of forms. Its causative factor is thus a higher power, which in its desire to manifest, is only visible as force. Hence, energy as an independent thing, as the learned materialists want to believe, does not exist at all, is never an independent vital factor, but the product of two higher factors, namely, of inertia and movement.

21. It is through these two important basic principles of the entire universe that the world exists, was created, is sustained and again transformed into something new.

22. Inertia is also expressed in the second name that we could give it, namely, in substance. And the life-activity influencing it, which sustains and quickens everything, is the spirit, which is the stimulator of energy and holds substance together, and is thus the principal factor of life in its entirety. For without spirit there is no life, without life no substance, and substance needs no energy; for energy is the product derived from the former, and if they are lacking, everything is lacking.

23. Now we have so far cleared up the concept of energy or force and can proceed to the next one through which energy manifests, that means to substance. For energy can only exist where there is resistance and where substance, as something material, supplies with its very components the physical resistance in the principle of inertia, where it opposes movement and thus becomes visible as force.

24. Now we ask: “What is substance?” and the scientists say: “Substance is everything which is capable of expansion as to length, width and depth.”

25. Good, now we continue to ask: “Of what does substance consist?”, and again the scientists will say:

26. “Substance is composed of all that is present in the entire universe in either a dissolved or compact form; substance is everything that could be called basic elements of creation.”

27. Good, but now we ask: “How many kinds of substance are there, and how can one distinguish them, or separate them from one another?”

28. Then the scientists again say: “By means of chemical analysis we have found innumerable substances which (so far for us) are indissoluble, and these constitute the universe. Their various combinations bring forth everything we can physically see or feel. These combinations or, as they say, “chemical compounds”, however, are subject to certain laws, one of which is the law of assimilation, the other that of repulsion.”

29. Now we ask again: “But gentlemen, you are again talking of laws, so that in the end I would still have to presume a Lawgiver.”

30. Thereupon they reply: “Friend, this is not what we mean. The various kinds of substance have diverse characteristics whereby they are only allowed to enter into one or the other combination or contact, whilst others are a sheer impossibility.”

31. Realizing that again we cannot fully agree with the professors, we must once more rely on ourselves and our five senses, and thus ask ourselves the question: What is substance? And our heart simply tells us:

32. “Substance” is nothing at all. “Substance” is too generalized a term, which, by classing everything equally, does not allow for any variation. If one wanted to define all there is in the visible world as substance, it would finally be impossible to find a single definition for combinations of dense and light, solid and volatile masses.

33. Thus “substance” is at best represented by the great ether space beyond the earth’s atmosphere, where all the ingredients are present in solution that go into making of the world globes and the various kinds of atmosphere surrounding them.

34. Only there “substance” is present, namely, the great supply depot for the building of the universe. However, in, on and around the earth, substance is no longer “substance”. For there are, according to the respective purpose, bound and combined elements which then, exposed to other, higher potencies, such as life, motion or force, are coerced into modification and change of form, transform themselves and appear in a new form as something different, after their activity in their former form has ceased.

35. Here on earth, substance is already bound in such a way that a separation into its primitive forms is no longer possible, since its individual components are so intricately united as to represent only in this most intimate amalgamation another entirety and oppose any separation by artificial means. Then the learned gentlemen believe to have discovered “laws” or so-called “natural laws” because they fail to achieve what a higher power, namely, the Spirit ruling over everything, achieves with ease.

36. The natural scientists and scholars, who, of course, only recognize facts where nature operates by coarse or great means, these gentlemen fail to understand that despite their denial there is still something which is beyond their chemical analyses, their microscopes and telescopes, their barometers, electrometers, thermometers, anemo- and other meters. What they observe are nothing but crude processes in the retorts and stills. Although they attach much importance to them, they fail to understand them and, since they refuse to recognize a Lord and lawgiver, they invest these substances with intelligence and say: “They follow only such and such an impulse,” in the same way as they follow theirs, namely, the materialistic one of the illusion of really knowing or seeing something.

37. What for them is a mystery of nature and will forever remain an insoluble question concerning their own body, namely, the correlation between matter and the spiritual, or how the brain mass, which is certainly something material-visible, only produces something spiritual, or how the metabolism in their own body works so that they can enjoy a healthy life; this, the spirit, they do not want to find!

38. These gentlemen, who in nature do not want to acknowledge a Lord, a higher power, while daily, even hourly, they can observe in their own body that the spirit is capable of ruling over matter, assume a natural law which forms energy and substance into that which they see visibly and feel invisibly before them. However, for their own body, where the same process takes place, they are unwilling to acknowledge a natural law, but want to rule autocratically.

39. “How weak and biased you are, you poor blind people!” This voice sounds in your direction from living and also from seemingly dead objects of visible nature, everywhere it calls out to you:

40. “We do exist! But not chained together by chance or according to your “laws”, but we were formed out of, and through, a higher power, attracting and repelling each other according to our individuality, and all this only in order to provide you skeptics with a pleasant sojourn on this earth and also, even though you do not wish to hear it, to always call out to your wisdom-pride:

41. “We do exist! But we are not, as you blind people believe, “energy” or “substance”; we are “spirit”, that is, imprisoned Spiritual, loosed Spiritual, Spiritual creating forms and again destroying them. In the end we will emerge from all this conflict spiritualized, to show you that everything in the whole of nature is spirit and that you merely lack the necessary spirit of comprehension and that, despite the revelation on the part of visible and invisible nature, you refuse to condescend to the confession: Yes, now we realize that we know nothing! When this exclamation comes forth from your heart and head, you will have taken the first step towards the greatest goal set you by this very same great Spirit, who treats you with so much forbearance and grace and does everything possible to prove to you that He, a Spirit, cannot create matter, but only Spiritual!”

42. Now that I have pointed out to you most of the nonsense of all the materialistic systems of science, we want to pass on to our own field, so as to prove to all skeptics (of good will) that there is no such thing as “energy” or “substance”, but that there is only “spirit”, spirits, and One spiritual Supreme Creator! Amen.

Continuation (February 23rd, 1871)

43. Yesterday we have asserted that spirit is the main constituent and the main sustainer of the whole universe; today we have to prove what we asserted yesterday.

44. Look, the first question arising here is really this: What actually is “spirit”, and of what is it composed?

45. To answer this question will probably be a little difficult; however, we shall try to make this clear to you by means of an example so that you may well be able to distinguish between “spirit” and “manifestation of force”.

46. Now let us assume somebody wants to commence a certain work, which according to his understanding, logically begun and consistently pursued, should produce a certain result. Well, in order to affect this, he will first conceive an idea, then think it over and reflect on it and then he will mentally review the steps of the whole procedure from beginning to end. Further, having painstakingly considered and pondered everything, he will procure the means and materials required and then, under the influence of the initially conceived idea, process, mix and combine them until the final result emerges.

47. Now, if you want to visualize this process quite clearly, you will see that the spiritual idea, or the vital potency which carries within it all the power to make everything out of everything at will and which you may call the innermost life, is this potency (mighty will), thus the carrier, promoter and creator of the whole project conceived by it. Everything this potency wants to use in the pursuance of its purpose it must first permeate with its own energy, so that under the influence of this energy the whole gradually combines into a homogeneous edifice, which then in reality expresses the initially conceived idea.

48. This spiritualizing of matter, or the utilization of matter for an action, this arousing of the spirit-elements reposing in matter to a collective effort, is the actual life, or the driving wheel of the entire machine. This activating vital force, which is beyond all the ponderable and imponderable elements, is therefore actually “the Spirit” which then, after all its gradations up to Me, as the sole Creator and Lord of the created, comprises everything this potency in its highest expression can be.

49. Since this potency must naturally be arranged in such a way that it can logically create something, which logic you recognize as natural law, it follows that if something is clearly created for permanency, this first cause effecting its creation does not intend its destruction, but its preservation. Therefore, this spiritual potency must have “a pleasure” in the created, which is nothing else but inclination, and what is “inclination” if not love? Just as aversion, or the stimulus towards the destruction of the created, would have to be termed hate.

50. Hence it follows that the Primordial Spirit, or the highest potency, being the creating, active principle and imperishable life, is love, or, in other words:

51. The highest potency, God, is Love!

52. Where there is love, no destruction, no hate are possible!

53. Now, since the Spirit in My Person, as an eternal, independent identity must have as its fundamental principle the main attribute “love”, it follows that I must also possess all the other attributes belonging to love, which cannot exist without love and without which love cannot exist.

54. These attributes are: Meekness, patience, perseverance (or faithfulness), humility and, since all created things are My products, as it were My children, in them also fatherly love finds its loftiest expression.

55. Now look, if the Creator wants to create something, He must surely endow the created with something of His own self, so that it may resemble its Creator and become worthy of Him!

56. Thus, in order to call into existence the universe with all its worlds and suns, with their plant, mineral and animal kingdoms, I had to endow each of these parts, thus all things of the universe, with a certain quantum of Myself, with a wish to gradually strive upward and an urge to again return to Me. By virtue of the fact that “like is always attracted to like’, in everything created a spiritual part as you can understand and grasp it was solidified, or several small particles were condensed into a larger volume (form), so that according to the degree of relationship of the spirit particles the latter adhere to one another more or less densely, thus forming a body.

57. In this manner everything you call matter was created, be it in easily soluble, volatile or solid elements, up to, and including, the hardest rock.

58. Everywhere the main constituent is, and was, spirit which, in various combinations with its own kind or others, has brought forth larger or smaller, more or less solid masses.

59. You have an eloquent example in water, which, as a flexible, light element under the influence of heat easily changes into air; or, conversely, as soon as a certain amount of heat escapes from its parts or from single atoms, turns into a rigid, solid clump of ice.

60. Here the difference consists only in that the water turns into ice because of a lack of warmth, or of love in the individual parts towards each other, whereas in the entire created world it is precisely love that unites everything. For love forces everything to attract each other and through this urge to unite with each other as closely as possible, elicits from love the other important vital factor, namely, warmth which, owing to its inseparable partnership with love, is equivalent to it.

61. Where love has brought together the like-minded spirit-particles, a blissful urge or warmth is created. Where warmth develops, a nascent state gradually sets in, a striving for a better situation, for finer, better combinations; in a word, the other visible factor, namely life, comes into being.

62. Where there is no love, there is no warmth, and where there is no warmth, there is no life!

63. This life, as a product of warmth and love, or of the friction of movement among the individual bound spirit-particles, in turn gives rise to another factor of creation. For where there is warmth, there is friction, where there is increased friction, heat develops, and where heat increases, the consuming or the nascent state begins, where the spirit-particles turn into other, higher, lighter forms, which joyful release they manifest through violent vibrations or quivering, and this manifestation is finally called light!

64. Therefore, where there is love, there is warmth, where there is warmth, there is life, where there is life, there is light!

65. Now we have before us these three main factors making up a creation, which help to create and sustain it and without which nothing exists. For in all that is created, one or the other factor is always predominant, and where all these three life-carriers cease to exist, there is no creating, no life, no warmth, but death, cold and destruction or disintegration, so that these dissolved parts can again return to the cycle of the living.

66. Now look, “energy” is only the spiritual urge to newly create out of the existing. When this urge manifests in reality, it is recognized by your natural scientists as natural laws.

67. “Substance” is only solidified Spiritual which, as you see here on earth, long ago has lost its primitive forms and, visible in more solid, coarser constituents, is no longer substance, but matter which, through the mutual influence of the strong on the weaker, of the greater on the smaller, causes the disintegration and change of the same, so as to liberate the spirits bound there and open for them the way to higher levels.

68. This breaking up, or the influence of one on the other, manifests to your eyes as “life”, as the great natural law of “coming into existence and ceasing to exist”, where the one by dissolving must complement the other, so that it can enter the great gamut and the road back to Me.

69. Thus, where your scientists suspect only natural laws which, notwithstanding their ideas, follow only My will, precisely there only a spiritual life can exist and develop, a life which by far surpasses everything tangible the ideas and concepts of your scientists can grasp.

70. And for this very reason, namely, because the Spiritual does not submit to their will and refuses to become their monopoly, they have decided that their best course lies in denying it altogether.

71. For them there exists no God, no lawgiver, although they presume natural laws; for them, it is “substance”, which makes its own laws, thus an intelligent substance!

72. For them, the laws are only a certain “must”; according to their concepts, everything in the universe breaks up into substantial elements and from there again begins its mechanical cycle. For them there is no upward development, but an eternal stagnation.

73. If they are contented after their own dissolution to become a part of oxygen, carbon or nitrogen”, or some other ponderable or imponderable “element”, I have no objections. I can even comply with their wish and allow them to swim about as a quantum of some sort of air for some millions of years in the atmosphere of some planet. However, the time will come when also this dreamlike state will become tedious to the awareness manifesting itself, but then the road from a particle of air to a human soul will be somewhat slow and difficult!

74. So far I have let them do as free human beings what they like. It has indeed been the case with most of them that, when they are confronted with the so cold-bloodedly acclaimed dissolution of all things in the form of death, they themselves would like to recant all they have written, if only it were possible, shrinking back from the desolate picture they have formed of the world and have also tried to impose on others.

75. Were it not for My unlimited love for, and My mercy with, these misguided children, I would certainly have to deal differently with them. However, I act like one with sight who also forgives the blind man who collides with him or even knocks him down; for the blind one does not know what he has done.

76. Spirit is omnipresent, no matter how much and how often your philosophers and scientists try to disavow it. Without spirit, there would be neither a creation nor a sun glittering in the sky, nor would there be any life!

77. Indeed, it is only spirit and the spiritual element which impart life and give a beautiful impulse to the rigid form and “life” to the seemingly dead and unfeeling matter and urge everything to the song of rejoicing for the highest and greatest Spirit, who is love personified, up to Me.

78. Without spirit there could be no love, and what would life be without love? Chaos, a cold nature, nothing that warms, comforts, hallows!

79. Even in your human-earthly life, what is life without love? Where is there a sentiment equal to love! What renders also nature beautiful and sublime? What is there in music that evokes exalted feelings? What is it that inspires and warms the poor, suffering, enduring heart?

80. It is the ray of love which wafts around you through the material nature and penetrates the invisible spiritual spheres, moving, urging you on towards an embrace, a drawing near to another person, where you again perceive the beating of a heart which, like yours, beats for the beautiful and holy.

81. What would be all that you see visible before you, did not this spiritual bond pass through all living beings, and what would unite Me with you, drawing you to Me, and Me to you, if not love?

82. This holy, blissful feeling, which reaches from the physical limits of your nature to far beyond all stars, where in eternal bliss and tranquility is waiting the One who gave you this gift as His very own self and wants to let you feel that without love, the world would have been created in vain!

83. Regard this world as nothing else but a spiritual panorama where spirits, united in thousands of forms, represent always only the same thing as they call out to you; the light-ray of a sun millions upon millions of miles distant from you, as well as the worm crawling at your feet, all join in the same hymn of praise: “God is love!”

84. Yes, I am “Love”, I am “the Spirit”, who lovingly created everything, lovingly sustains everything;

85. I am the God, who once descended to you on this small earth globe in order to achieve His greatest work of love and humility.

86. Yes, I am the God who, as Spirit or highest Potency, does not want to be alone in creation;

87. I am the God who wants to be a Father and wants to see loving children around Him who, although able to realize His might, shall only love Him!

88. These are the reasons why I now do not cease to remind you again and again by calling out:

89. “Do not forget your origin! You are My created beings, spiritual products! Do strive through your actions to become worthy of Me, to become My children!”

90. This is why all the heavens and all the depths of My creation are calling out to you, so that you may hear the same call everywhere:

91. “Love God above all! For He is Love, He created us for love – and only for love! Strive to become worthy of Him, so that His words to you may not be wasted!”

92. This call sounds everywhere. Awaken in your hearts the same feelings, please your Father with your love and prove it to Him when dealing with your fellowmen. This is the wish of your Father! Amen!

12. Lebensgeheimnis… SPRACHE, KUNST und MUSIK – 12th Secret of Life… LANGUAGE, ART and MUSIC

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flagge de  12. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert… Sprache, Kunst und Musik

12. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert… Sprache, Kunst und Musik

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 14. Januar 1871

1. Diese drei Worte bezeichnen drei Dinge, die in allen Welten und Sonnen vorkommen, indem sie das Hauptleben und der Haupthebel zum Fortschritt im Geistigen sind. Überall könnt ihr sie finden, den Größenverhältnissen der Weltkörper und den Menschen in ihrer geistigen Entwicklung angemessen.

2. Da nun diese drei wichtigsten Lebens-Faktoren eben sich überall vorfinden, und ohne sie kein Leben, ja kein Erkennen gegenseitig oder Erkennen der geistigen Welt, und endlich kein Erkennen Meines Schöpfungsbaues und Meines eigenen Ich möglich wäre, so stellt sich natürlich vor allem die Frage:

3. Was ist denn eigentlich “Sprache”? – was “Kunst”? – was “Musik”? – ferner: Warum sind diese alle drei notwendig? Und was liegt Geistiges unter diesen in das äußerliche Leben tretenden Erscheinungen verborgen? Sei es im Worte oder in artikulierten Tönen, in der Form oder in durch begrenzte Flächen ausgesprochenen Ideen, oder vermittelt durch den Ton, der nicht verstanden, sondern nur gefühlt werden kann!

4. Also gehen wir zur ersten Frage:

Die Sprache

5. Was ist die Sprache? Die Sprache ist – wie Ich es euch schon in einem früheren Wort angedeutet habe – eine Mitteilung des Innern eines Wesens durch die Außenwelt an ein anderes.

6. Diese Sprache nun ist verschieden, sie kann sein durch artikulierte Töne, durch Gebärden und Zeichen und durch unartikulierte Töne.

7. Artikulierte Töne begreifen alle Sprachen in sich, wodurch jeder menschliche Geist seinem Mitmenschen dasjenige kundgibt, was er ihm begreiflich machen will.

8. Diese Sprache ist, gemäß der geistigen Bildungsstufe der Menschen, auf allen Welten und Sonnenkörpern verschieden; je edler die Seele, desto edler die Sprache, je vernachlässigter erstere, um so ärmer letztere.

9. Nachdem aber die Sprache vermittels der Laute der menschlichen Seele nicht genügt, so will sie durch analoge (entsprechende) Gebärden den Inhalt ihrer Redeweise verstärken, wodurch dann eine Gebärdensprache entsteht, die selbst am Ende bei vielen Menschen auch ohne Worte verstanden wird, wonach man bei euch die sogenannte Mimik als Gebärdensprache in euren Schauvorstellungen künstlich ausgebildet hat, wo ein Eingeweihter durch Gebärden alles ausdrücken kann, was ihm durch Laute zu sagen während der Vorstellung verboten ist.

10. Endlich kommt nun auch die Zeichensprache; dahin gehört zum Beispiel diejenige, welcher bei euch die Taubstummen sich bedienen; auch den Blinden wird durch Zeichen, die fühlbar sind, das geistige Reich soweit aufgeschlossen, als es mittels des Tastgefühls möglich, wobei das Gehör ergänzend den inneren Menschen vervollständigen kann.

11. Die andere Zeichensprache, nämlich die – durch Zeichen Worte, und durch diese Gefühle auszudrücken und festzuhalten, gehört in die Formsprache, und wird erst unter dem Wort “Kunst” ihre nähere Erörterung finden, wo nachgewiesen werden wird – warum alle Menschen Zeichen zur Mitteilung haben müssen, und wie diese entstanden sind.

12. Jetzt kommen noch die unartikulierten Laute, welche aber keinen Begriff, sondern Gemütszustände, als Freuden oder Schmerzen ausdrücken, und welche nicht allein dem Menschen als vernünftigem Wesen, sondern mehr oder minder allen Geschöpfen gegeben sind, um ihr Wohl oder Missbehagen ausdrücken zu können; auch diese mangelhafte Ausdrucksweise gehört ins Reich der Töne, wo es dann klarer und verständlicher euch gegeben werden wird.

13. Nun, die Sprache, warum ist sie allgemein? Warum ist sie ein Bedürfnis eines lebenden Wesens? Das sind nun die Fragen, die Ich euch vorerst beantworten will.

14. Nun sehet, eine Seele, sei es Menschen oder Tierseele, ist ein lebendes Wesen, das in sich stets die Eindrücke der Außenwelt aufnimmt, diese geistig verdaut, für ihr eigenes Ich verarbeitet und dann das Resultat davon, wegen der ihr angeborenen Liebe zu seinesgleichen, denselben mitteilen will, was es fühlt, was es erlebt, und wie es dasselbe sich zum Nutzen gemacht hat.

15. Sowenig Ich, als Schöpfer Meiner großen Wunderwerke, solche nur Selbst bewundern kann, sondern teilnehmende Herzen suche, welche Meine Freuden mit Mir teilen, und wie Ich dann in der Freude anderer Wesen an Meinen Werken erst Selbst wieder diese Freude genieße; ebenso wenig kann ein lebendes Wesen die Eindrücke der Außenwelt, die fortwährend auf dasselbe einwirken, allein in sich behalten, es muß andern seine dabei erwachten Gefühle und Gedanken mitteilen, es muß gleichgesinnte Wesen zum Mitgefühl, zum Mitgenuss anregen, und um diesen Drang zu befriedigen, erfand die Seele ihre artikulierte oder nicht artikulierte Sprache, um ihren Mitgefährten auf der irdischen Lebensbahn das mitzuteilen, was ihr allein zu haben zu viel war, indem erst die Mitteilung desselben an andere sie den eigentlichen Genuss des Empfangenen doppelt fühlen läßt.

16. Dieses Bedürfnis für die Mitteilung findet ihr in schwachen unartikulierten Tönen bei den Tieren, in artikulierten beim Menschen, und in plastischen geistigen Formen und nicht mehr laut gesprochenen, aber gefühlten Worten und Ausdrücken bei den Geistern und höchsten Engeln, wo alles, was im Materiellen durch Laut oder Ton mitgeteilt, dort nur durch geistige Entsprechung gefühlt und verstanden wird, und zwar in einer Sprache, wovon ihr keinen Begriff haben könnt, weil nur die Gedankenschnelle als der einzige Maßstab zur ähnlichen Begriffs-Vorstellung angelegt werden könnte.

17. “Sprache ist also im allgemeinen “verkörpertes Geistiges”.

18. Die Innenwelt gibt sich da durch die Außenwelt kund, alle Fortschritte im Geistigen bestimmen sich dadurch, ohne dieses wäre die Schöpfung nur ein halbes, ja weniger als ein halbes Machwerk.

19. Alle Tiere haben eine Sprache, das heißt eine gewisse Art sich mitteilen zu können, sei es durch Töne, sei es durch Gebärden, es muß das eine dem andern begreiflich machen können, was es will, sonst ist die Schöpfung ohne Trieb.

20. Liebe und ihr Gegensatz, der Hass, sprechen sich in den Wesen angemessenen Gebärden aus, oder in Tönen.

21. Das geistige Leben wäre nicht möglich ohne Sprache, ohne Mitteilung; denn nur mittels derselben ist Leben, ist gemeinsames Leben, gemeinsamer Fortschritt!

22. Ich, Der die Welt mit so vielen Millionen von Geistern und Wesen erschuf, frage euch – was wäre die Welt ohne Sprache? Was wären alle Meine Wunder-Einrichtungen, wo blieben die eigentlichen geistigen Faktoren der ganzen Schöpfung, die Liebe, die Freude, die Wonne der Seligkeit, wenn deren Ausdruck den Wesen versagt wäre?

23. Alle Wesen müssten vergehen unter dem Eindruck der Außenwelt, wenn sie sich nicht dessen entledigen könnten, was ihnen das Herz voll Freude anschwellt, oder von Schmerz zusammenpresst!

24. Wo ein Einsaugen möglich, muß auch eine Entledigung sein, sonst ist kein Leben, kein Austausch des Geistigen, kein geistiger Fortschritt möglich! Mitteilung ist Lebensbedürfnis, ist das einzige Band, was alle zu einem verbindet, ist das Band, was Tiere an Menschen, Menschen an Geister, und Geister, Menschen und Tiere an Mich bindet.

25. Dieses gemeinschaftliche Band – so unvollkommen und beschränkt beim letzten Infusions-Tierchen bis zur begeisterten Sprache eines größten Engels – ist der Liebe Produkt, ohne Liebe keine Sprache, und ohne Sprache keine Liebe! –

26. So seht ihr dieses Bedürfnis als notwendigen Bestandteil der ganzen Schöpfung, ja als seinen Grundpfeiler; denn ohne Sprache bliebe jedes Wesen, wie es geschaffen wurde, ohne Sprache wäre kein Fortschritt, ohne Fortschritt kein Leben, kein Zweck, warum etwas erschaffen werden sollte.

27. Dieses geistige Band, das uns alle umschlingt, uns alle zu einer Familie verbindend uns vereint, uns alle belebt und einander nähert, das euch zu Mir führte und Mich zu euch; dieses Band ist das große Lebensprinzip, welches überall wo Licht, Leben, Liebe herrschen, alle zu einem gemeinschaftlichen Zwecke verbindet, euch, Meine Geschöpfe, erhebt, und Mich zum zweiten Male Meiner Schöpfung Wert und Schönheit fühlen läßt, das erste Mal als Schöpfer, und das zweite Mal in weit schönerem Lichte, in dem Liebelichte eines Vaters gegenüber Seinen Kindern!

28. Diese Sprache, die bei dem Ausdruck schöner freudiger Empfindungen das Tier in schönerem Lichte zeigt, und beim Menschen sein Auge schöner leuchten macht, seine Stimme erhebt und seinen ganzen Organismus mit Wonne durchzittern macht, diese Sprache ist der Ausdruck, wo der innere Teil eines Wesens kundgibt, inwiefern er die Eindrücke von außen erfasst, und wie geistig und richtig er dieselben verstanden hat.

29. Deswegen ist, außer der Belehrung durch die Sprache, auch noch die Frucht der geistigen Verdauung der gesamten Eindrücke der Außenwelt, die gerechte und schöngeformte Rede, oder die in schönen Formen gebildete Wiedergabe, die begeistert von der Seele gesprochen wieder Begeisterung hervorrufen muß; und so ist es zu verstehen, wenn es im Evangelium Johannis heißt: “Im Anfang war das Wort, und das Wort war Gott!” Ja, im Anfang war das Wort, und das Wort war Ich!

30. Ohne Mein Wort keine Schöpfung, ohne Schöpfung kein Wesen, keine Liebe, ohne Liebe kein Leben, und ohne Leben keine Mitteilung!

31. Ich war vom Anbeginn “das Wort`; das heißt der Ausdruck und Typus eines ewigen Begriffes, und eben weil Ich das Wort war, so mußte auch bei allen geistigen Produkten als erstes Bedürfnis das Wort oder die Mitteilung durch das Wort Mir alle Meine geschaffenen Wesen wieder zurückführen, die Ich durch das Wort in die Ewigkeit hinausgestellt habe, auf daß sie kämpfend und streitend Mir wiedergeben sollten, durch Worte, Gebärden und Töne, was Ich im ersten Wort in sie hineingelegt habe.

32. Im Anfang war das Wort, “Wort als Inbegriff einer Idee, und am Ende aller Schöpfungs-Perioden wird wieder alles Lebende sich in einem Worte vereinigt haben, und dieses Wort werde wieder Ich sein!

33. Das Wort, das aus Liebe Wesen und Welten schuf, wird wieder als Liebe seinen Kulminationspunkt in seinen Geschöpfen erreichen, und am Ende im geistigen HimmelsMenschen, in Mir als Zentrum, wieder durch alle geschaffenen Wesen verherrlicht werden.

34. So ist der Begriff der Unendlichkeit gleich einem Kreise.

35. Von Mir ging das Wort aus: “Es werde!” scholl es hinaus in alle unendlichen Räume, und es ward!

36. Alles wurde, alles lebte, alles liebte und teilte sich mit und ging seinen Fortschrittsplan durch Äonen von Zeitläufen durch, und kehrt einst zu Mir vergeistigt, verschönert und verklärt zurück, mit dem Ausruf:

37. “Vater! Du riefst einst ,Es werde. Nun siehe, Deine Kinder haben diesem Rufe entsprochen und stehen nun vor Dir, jubelnd und segnend ihren großen und mächtigen Schöpfer und Vater; denn hier stehen wir als lebendiger Beweis – es ward! – Und so vom Worte ausgegangen zum Worte zurückgekehrt ist der Zyklus der Schöpfungsperiode vollendet, und ein neuer und ewiger beginnt – in Dir und mit Dir!” Amen!

Die Kunst

38. Nun, im vorigen hättet ihr die Sprache als Mitteilung und das Wort geistig aufgefasst und erklärt vor euch; jetzt wenden wir uns zur Kunst, oder dem Drang, welcher in allen Menschen liegt, ihre Gedanken und Begriffe in Formen oder bildlich darzustellen!

39. Hier müssen die Tiere ausgeschlossen bleiben, denn was diese auch “Künstliches” verrichten, so ist es von der Natur ihres eigenen Ich bestimmt und nur zum Erhalten und der Fortpflanzung dienlich, daher die Tiere ihre künstlichen Arbeiten instinktmäßig und nicht mit Überlegung verrichten, und deswegen auch kein Fortschritt und keine Verbesserung bei ihnen möglich ist.

40. Die Kunst, oder der Drang, in Zeichen, Bildern oder plastischen Formen das Geschaute wiederzugeben, ist ebenfalls eine Sprache der Seele. Es ist, wie eben bei der “Sprache” gesagt wurde, der Drang, das Gesehene wiederzugeben, nur mit dem Unterschied, daß wie bei der Sprache in artikulierten Lauten und Tönen der innere Seelenzustand aufgedeckt wird, so drängt es die Seele in der Kunst als Form und Zeichen-Sprache, ihre Lieblingseindrücke in Formen, Zeichen und Bildern fest vor sich hinzustellen, sie in materielle Formen einzukleiden und so diesen Eindrücken von Dingen der Außenwelt einen bleibenden Gehalt zu sichern und bei deren Anblick sich zu ergötzen, um so gleichsam die Eindrücke sich öfter wiederholen zu können.

41. Dieses Bedürfnis gründet sich also darauf, den flüchtigen Verlauf der Rede oder den Inhalt des Gedachten oder Gesagten oder Erschauten zu fixieren.

42. Alle Völker und alle menschlich-geistigen Wesen in allen anderen Welten haben dieses Drängen mit euch gemein, überall lebt die Kunst, nur in verschiedenen Manieren, so daß sie nur der geistigen Stufe der dort lebenden Wesen entspricht, und ihr Inneres daraus zu erkennen ist.

43. Auch auf eurer Erde seht ihr, wie die niedrigsten, auf der untersten Kultur stehenden Völker eine Freude daran haben, gewissen angenehmen Eindrücken durch gezeichnete, gemalte und geformte Bilder einen bleibenden Bestand zu geben.

44. Stufenweise seht ihr dieses Bilden mit dem geistigen Ich der Völker und Nationen wachsen, im Anfang ahmen sie das in der Natur Gesehene nach, nach und nach idealisieren, stilisieren sie es, glauben es zu verschönern, nach ihren ihnen eigentümlichen Kulturbegriffen; das Ideal verbessert, verschönert sich, je geistiger der Mensch, desto schöner sind seine Ideen, und demgemäß auch seine danach geformten Bilder und Produkte, weil er da überall seinen Schöpfungen den Stempel der Göttlichkeit aufdrücken will.

45. Die Kunst hat ihre Perioden, wie der geistige Kulturzustand der Völker; diese gehen auf und abwärts, und mit ihnen ihre Vorstellungsweise, und ihre Art die Welt geistig aufzufassen; da habt ihr auf eurer Erde Völker, die von einer großen Höhe geistiger Bildung wieder durch Übermaß des Genusses oder durch Abweichen vom Wege ihrer Bestimmung herabgestiegen, in die niedrigsten Stufen zurückverfallen, und mit ihnen ihre Kunst und ihre geistigen Produkte verschwunden sind; nur Abarten eines geistigen Typus der Weltanschauung leben noch in ihren Ideen, und so auch die Abbildungen des Geschauten, als eingebildete Zerrbilder der Natur, wo von einer geistigen Idealisierung nichts mehr gefunden werden kann.

46. Die Sprache, dieses flüchtige Wiedergeben des Gefühlten und Erlebten, wollte man bleibend für sich und andere erhalten, und so entstand die Schrift oder Zeichen-Sprache, wo gewisse Zeichen oder Bilder ihrer Form entsprechende Begriffe bezeichnen sollen.

47. Auch dieses schon seit ältester Zeit gepflegte Bedürfnis erlebte seine Umwandlungen gemäß der Bildung der Völker, indem mit der Bilderschrift angefangen, endlich mit der Zeichenschrift und deren Vervielfältigung, dem Druck, das Festhalten des Gesprochenen und Gedachten erleichtert, und so ein Gemeingut für alle geschaffen wurde, was einst nur einzelnen zu genießen vergönnt war.

48. Die Kunst in ihrem höchsten Sinne ist also nichts anderes als die Verwirklichung der geistigen Ideen der Seele, wo diese durch das Mitgefühl angeregt auch andern mitteilen will, was sie fühlt und denkt, und materiell es herzustellen das Bedürfnis fühlt, weil sie glaubt, es wird auch andern den nämlichen oder wenigstens einen ähnlichen Eindruck machen, durch welches Verfahren sie in dem Wohlgefallen anderer ihr eigenes doppelt genießt und auf sich zurückstrahlen sieht.

49. So ist die Kunst das Bindemittel zwischen Völkern und Nationen; es bindet die Kunst als drittes Herzen zusammen, die sonst kalt aneinander vorübergehen würden; das enge Band, welches als Sprache, wenn nicht durch Zeichen festgehalten, nur flüchtig die Herzen erwärmt, sie einander näher zieht, und sie so gemeinschaftlich wieder einer höheren geistigen Stufe und also auch Mir näher führt, dieses Band der bildenden Kunst ist das materiell, was die Sprache geistig ist.

50. Auch wäre die Welt ohne sie um vieles ärmer, aber durch sie gibt ein reiches, von großen Ideen angefülltes begünstigtes Gemüt seinen Mitmenschen Genüsse, wovon diese vorher keine Ahnung hatten, führt sie in eine schönere, höhere Welt ein, zeigt ihnen in der idealen Nachbildung der Natur das Geistige, welches Ich in alles gelegt habe, was aber nicht jedem gegeben ward, es aufzufinden.

51. Während das gesprochene Wort in der Luft verhallt, und nur der Gesamteindruck des Gesagten übrigbleibt, und zu andern Gedanken und Ideenfolgen anreizt, ist das von der Seele festgehaltene Bild eines Meiner Schöpfungsprodukte, oder ein dargestellter Moment (Augenblick) aus dem geistigen Menschenleben, ein immerwährender Reizpunkt, darin der Mensch sich vertiefend, den Schöpfer und Vater wieder in der Natur, in ihren Formen erkennen, Ihn lieben und verehren lernt. – Ich spreche hier bloß von der Kunst im edelsten Sinne, nicht eingedenk der Missbräuche, wo dieses göttliche Geschenk, die Einbildungs- und Vorstellungskraft und die Gabe der Darstellung, auf eine dem Menschen unwürdige Art zu ganz andern Zwecken benützt wird.

52. So lebt die Kunst stets bildend, wie ein geschriebenes Wort, stets geistig fort; wenn es auch von vielen nicht verstanden wird, so ist doch ihre Anregung in jedem Beschauer wirkend und gemäß der geistigen Bildung desselben verschieden.

53. In allen Welten, wie auch bei euch, wird die Kunst gepflegt, ins häusliche Leben übertragen, zu Tempeln, Gebets und Wohnhäusern benützt, um wie bei euch die Begriffe auszudrücken, welche diese Menschen von ihrem Gott und Schöpfer haben, und wie sie auch in ihrem häuslichen Schaffen das Geistige oder Materielle vorwalten lassen.

54. Überall könnt ihr daraus, wie bei euch aus Liebe die Kunst gepflegt wird, den geistigen Zustand der Menschen dieser Welten beurteilen.

55. Denn wenn in der Sprache flüchtig das Geistige dem andern gegeben wird und dort Anklang findet, so auch mittels der Kunst, wo ebenfalls die Art und Weise, was geschaffen und wie es von andern beurteilt wird, der richtige Maßstab der inneren Bildung eines Volkes ist.

56. Geist ist überall das Bindemittel zwischen den Menschen, den Geistern und Mir!

57. Die Sprache lehrt durch in Worte und Sätze gelegte Begriffe und Ideen, die Kunst durch in Farben, Formen und Zeichen verwirklichte Gedanken, und so verbindet diese fixierte Anwendung des Gedachten und Gefühlten, als Stufenleiter zwischen Bildner und Beschauer, zwischen dem Schaffenden und den zu höheren Graden zu Erziehenden, den Menschen mit Mir und Meinem Geisterreiche, den einen gebend, die andern empfangend!

58. Der eine erhob sich zu Mir und Meinem Reiche während des Schaffens, und der andere, das Geschaffene betrachtend, fühlt die Grund-Idee des Bildners durch die Materie hindurch, sie zieht ihn magnetisch in einen anderen Kreis von Ideen-Verbindungen hinein, die nicht die seinigen waren, läßt ihn fühlen, was der andere hat, und was ihm mangelt, und spornt auf diese Weise seine eigene Seele an, den Berg der Begeisterung zu erklimmen, wo die Natur, der Ausdruck Meiner Liebe zu allem Geschaffenen, in so schönen Formen verkörperlicht (ihm) stets zuruft: “Kommet her ihr, die ihr beladen seid, auf daß Ich euch erquicke!” In Betrachtung einer Naturszene, eines schönen menschlichen Abbildes, einer großen edlen Handlung, überall findet der Beschauer den Spruch verwirklicht, den ihm bei jedem Spaziergang ein jedes Blümchen zuruft, indem es euch sagt: “Sauge ein in vollen Zügen die Liebe deines Schöpfers und Vaters, der dieselbe überall ausgegossen hat, um dir mit jedem Atemzug zu beweisen, wie schal die Freuden der Welt sind, und wie wenig dazu gehört, um glücklich und zufrieden zu sein!”

59. Wenn der Beschauer eines Abbildes eines Menschen darin alle die geistigen Eigenschaften herauslesen kann, die der Mensch als geistiges Abbild seines Schöpfers haben sollte und leider nicht hat, wenn er dort selbst sieht, wie hoch die Idee der menschlichen Form in geistiger Hinsicht steht, und er ihn sich nebenbei denkt mit all seinen Gebrechen, und doch nicht umhin kann sich selbst zu gestehen, wie weit er selbst von diesem Ideal der Menschheit entfernt ist, und wenn er dabei bedenkt, daß trotz seiner Fehler die mächtige Hand seines Schöpfers und Vaters ihn doch täglich unverdient mit Gnaden überhäuft, dann muß auch er ausrufen: “Was bin ich, o Herr, daß du meiner also liebend gedenkest!”

60. So, und in vielen andern Weisen, regt die (edelreine) bildende Kunst Gefühle und Ideen im Beschauer an, die alle ewige Mahner zum Fortschritt, und ewige Anreger zur Begeisterung bleiben, nicht nachzulassen, dorthin zu streben, wo, wie in dem Künstler als eigenes geistiges Produkt eines schöneren Lebens, solche Gefühle einst ein Gemeingut für alle werden sollten, und am Ende, sei es in Sprache mit artikulierten Tönen, sei es in festgehaltenen Formen, sich der geistige Faden überall durchzieht, der alle wie am Gängelbande leise auf der geistigen Stufe weiterführt, wo sie von Welten zu Welten, von Sonnen zu Sonnen, Sprache und Kunst stets verschönen, vervollkommnet, stets mehr vergeistigt Mir sich mehr nähernd, erblicken werden, bis im geistigen Himmelreich Ich als Zentrum, als “Wort” und Typus jedwelcher Form, als Mensch ihnen in höchster Wonne die Eindrücke vergeistigt wiedergenießen lassen werde, die sie alle bei Anhörung einer begeisternden Rede oder bei Anschauung eines erhabenen Bildes als Abbild Meiner nie vergehenden Schöpfung empfunden haben!

61. So zieht die Kunst als geistige Bildnerin Meiner großen Ideen in der Schöpfung die Seelen zu Mir, und was Sprache anregt, hält die Kunst fest, und um das Kleeblatt der Dreifaltigkeit vollzumachen, so bildet sich in den unaussprechlichen Tönen und Gefühlsregungen dann noch die Musik aus – und somit schreiten wir zur letzten dieser Drei-Einigkeit (Dreifaltigkeit) und zeigen euch, wo diese sich schließt, wie sie anfing, und wie am Ende alles geistig vereinigt, Mich, Meine materielle und Meine geistige Schöpfung in einem Bilde, das heißt in Mir Selbst als “Wort”, “Form” und “Ton” darstellt. Amen.

Die Musik

62. Nun sind wir am dritten Faktor des menschlichen Geisteslebens angekommen, nämlich an der Gefühls oder einstigen Geistersprache, einer Sprache, die nicht mit Worten übersetzt werden kann, weil deren Anfänge, als von der kreatürlichen Welt unverstanden, von derselben nur geahnt werden können.

63. Diese Sprache nennt ihr allgemein “Musik”; aber obwohl ihr Musik im Zimmer, im Walde, in den Lüften und manchmal unter der Erdschale vernehmt, so wisst ihr doch nicht ihre geistige Bedeutung, was sie ist, warum sie ist, und was ihre eigentliche Grundbedeutung sein wird.

64. Nun sehet, bei der Sprache in artikulierten Tönen habe Ich euch dargetan, daß die Seele durch die Eindrücke von außen gedrängt und durch innerliches Bedürfnis gezwungen sich ein Mittel erfand, ihresgleichen mitzuteilen, von was ihr Inneres überfüllt war, habe euch ferner dar getan die ganze weitere Folge, ihren Ursprung, ihre Wirkung und ihr Ende.

65. Bei der Kunst habe Ich euch gezeigt, wie diese die bildliche Sprache in Zeichen, Bildern und Formen materiell ausdrücken will, was bei der Sprache in Worten zu flüchtig vorgeht; schon bei dieser letzteren Ausdrucksweise mischt sich eine andere Sprachweise mit ein; denn wenn Ich die erstere die Sprache des Kopfes nennen möchte, so ist die zweite die Sprache der Hand oder der Tat, es mischt sich aber hier schon bei höherer Begeisterung die Sprache des Herzens oder die Gefühls (und Ton)Sprache mit ein, welche zwar auch bei der ersten, der Wortsprache, oft mit in Anspruch genommen wird, jedoch nur in höchst erhabenen göttlichen Dingen, wo das Wissen aufhört und das Glauben anfängt!

66. Jetzt wollen wir uns also mit der letzteren, erhabensten und den Geistern nur eigentümlichen Sprache, mit der Gefühlssprache beschäftigen. Nun so höret:

67. Wenn eine Seele von erhabenen Gefühlen durchströmt, sich den Einflüssen der Natur hingibt, insoweit diese durch das Gehörorgan in ihr Inneres dringen können, so sind die durch die Schallwellen ans Ohr gelangenden Töne manchmal von so erhabener Natur und erwecken in dem im Zentrum der Seele wohnenden Geiste eine Sehnsucht nach seiner früheren eigentlichen Heimat, daß dann die Seele ein gewisses Etwas empfindet, das geistiger Wollust nahekommt, aber von ihr in Worten, Zeichen, Bildern und Formen nicht dargestellt werden kann; nun, dieses Zusammenströmen verschiedener Töne, nach Rhythmus, Tiefe und Höhe zusammengefügt ist eben das, was ihr unter dem Titel “Musik” kennt; es ist ein Vibrieren des Geistes inmitten seiner kleinen Zelle, ein Erzittern vor Wonne, hervorgebracht durch das Erzittern von Luftwellen, die ebenfalls angeregt sich aneinander reiben und einander forttreiben bis an den Gegenstand des Anpralls, Wärme entwickelnd, die gebundenen harmonischen Geister der in der Luft liegenden Elemente entbinden, so daß diese wonnetrunken, ihrer Haft frei, in freudigem Entzücken derselben entschweben und durch ihre große Freude einen odermehrere Töne hervorbringen, die, im Trommelfell des Ohres angelangt, die gleichgestimmten Gefühle im Innern des Geistmenschen erwecken und sodann dieses Gefühl der Seele und sogar auch dem Körper mitteilen!

68. Nachdem diese Töne als ein geistiges Produkt wieder nur einem Geiste mitgeteilt, also nur von diesem verstanden werden können, so ist diese Sprache der Seele nicht zugänglich, wie sie, noch zu wenig mit dem Geiste verbunden, sie wohl ahnen, in künftigen Genüssen schwelgen, aber sie nicht sich deutlich machen kann!

69. Deswegen geht auch die Musik mit ihrer großen Gewalt auf das menschliche Herz und jedes andere Wesen unverstanden über diese Erde hinweg die Erhabenheit fühlt ein jeder, nur das “Warum” weiß keiner! –

70. Ihr habt nun, um diese Luft-Schallwellen aufzufangen oder ähnliche Töne selbst hervorzubringen, verschiedene Instrumente erfunden, welche geeignet sind, dieses Vibrieren der angeregten Luftwellen, auch in den Stoffen, aus denen jene zusammengefügt sind, ähnliches Erzittern der Bestandteile derselben hervorzubringen, indem auch dort gebundene gleichgesinnte Geister sich lösen.

71. Dieses Lösen und Vermischen mit den freien Geistern der Luft gibt dann jedem Instrument seinen eigenen Klang, wo bei manchen Instrumenten zwei, drei und mehr verschiedene Gegenstände zusammenwirken müssen, um den rechten Ton hervorzubringen, welcher dadurch bezweckt werden soll!

72. Nun, um aber zu wissen, wie ihr zu eurer Musik gekommen seid, so muß Ich euch vorerst sagen, daß der Drang, seinen inneren Gefühlen durch unartikulierte Töne Luft zu machen, ihr, sowie alle lebenden Geschöpfe, daher erhalten habt: “Wenn ein Liebewind durch die ganze Schöpfung zieht, der alles auf weckt, anregt und reizt, wo weder das Tier noch der Mensch weiß, warum er so fröhlich und warum ihm so leicht zumute ist, da fühlt der Mensch ein sanftes Drängen, das nicht im Reden, nicht in Bildern und Formen, nein, sondern im Singen, Schreien, Jauchzen seine endliche Befriedigung erhält; und eben dieses Gefühl, was den Menschen zum Singen und Jubeln anregt, regt auch das Tier – jedes nach seiner Weise an, dem Schöpfer und Urheber seines Wonnegefühls zu danken und zwar in Tönen, die keine Worte, jedoch individuell weit mehr als Worte ausdrücken wollen! (Man lese in “Psalmen und Gedichte” – die Musik (Seite 54).

73. Nachdem Ich als Schöpfer keine tote Natur, sondern eine freudig Mir entgegenkommende geschaffen habe (Siehe Predigt Nr. 42 “Die wahre Sabbatfeier”), so legte Ich auch in die Organe der schon höher im Gefühlsleben stehenden Tiere Einrichtungen, die das Hervorbringen von Tönen erlauben, um bei ähnlichen ahnungsvollen, geistig prophetischen Stimmungen sich derselben bedienen zu können, und somit den Wesen, welchen die Sprache in Worten versagt, die weit höhere, die Sprache der Töne gegeben ist!

74. So seht ihr die Singvögel, einen jeden nach seiner Art seinen Dank Mir bringen, wenn durch die Wärme, oder, was gleichbedeutend ist, durch die Liebe ihr Inneres vor Freude erzittert!

75. So seht ihr die Lerche am frühesten Morgen, wenn der erste Sonnenstrahl ihr Auge trifft, sich zum Emporsteigen vorbereiten, singend und jubelnd steigt sie höher und höher, und je höher sie steigt – desto leichter wird es ihr, desto mehr kann sie den in der Brust gefangenen Gefühlen Luft machen, desto eher kann sie sich ihres Mir gewidmeten Lobliedes entledigen, bis sie, wie ein kleiner Punkt in der Höhe angekommen, Mir die letzten Grüße sendet, und das unerbittliche Gesetz der Schwere sie wieder zur Erde niederzieht, wo sie dann nach kurzer Zeit den nämlichen Flug wieder beginnt; aber nur immer das nämliche Resultat erzielt.

76. Könntet ihr die verschiedenen Loblieder der fliegenden, sumsenden und zirpenden Welt verstehen, welche im Frühling bei neu erwachter Naturtätigkeit, beim Aufgang der Sonne, täglich Mir entgegen strömen, ihr euch weise dünkende Menschen müsstet euch beschämt verkriechen wegen eurer Gottlosigkeit und Hartherzigkeit, da ihr unter so vielen Mir ergebenen Wesen allein mit hartverschlossenem Herzen dastehet, obwohl ihr auch den kräftigen Frühlingshauch durch eure Lungen ziehen lasset; aber dabei – wer weiß an was – nur an Mich nicht denket!

77. Dieses Singen der Vögel und die Verschiedenheit ihres Gesanges, wisset ihr, woher es kommt?

78. Sehet, auch das will Ich euch sagen; denn ihr müsst wissen, daß kein von euch erfundenes Instrument woanders seinen Grund hat, als aus der Natur der geschaffenen Wesen selbst, wo der aufmerksame Beobachter der Tierwelt dann dem Instrument ähnliche Einrichtungen gab, die er sodann vervollkommnete, und aus welcher immerwährenden Verbesserung die jetzigen bei euch gebräuchlichen Musikinstrumente entstanden sind (Diese “Beobachter” können auch Geister sein, die dann die diesen Ideen sich hingebenden Menschen beeinflussen und sie gesuchte Verbesserungen finden lassen).

79. Sehet, zu vielen Instrumenten, hauptsächlich bei Blasinstrumenten, diente als Norm die menschliche oder tierische Kehle, wo im Kehlkopf die ganze Vorrichtung bis in den Kanal, die Luftröhre, die vibrierenden und zitternden Apparate angebracht sind, wie die knorpelartigen Kreise im Kehlkopf selbst, sodann die Stimmritze mit der in sie hineinragenden, kleinen vibrierenden Zunge, die beim Tönen gemäß der Höhe oder der Tiefe desselben ihre Vibration modifiziert und durch das Erzittern der Luftsäule im Innern der Luftröhre und durch ihr eigenes Vibrieren den Ton hervorbringt, welchen die Seele hervorbringen will, welcher Ton dann an dem Gewölbe des Gaumens anprallend, seinen eigentlichen charakteristischen Laut bekommt.

80. Was dort die Stimmritze, das sind bei den Streichinstrumenten die meist S-förmigen Einschnitte im Holz, die gewölbten Wände entsprechen dem Gaumen, als Resonanzboden usw.; so werdet ihr bei ernster Betrachtung bei jedem Instrumente, das bei euch üblich ist, als erstes Grundprinzip das menschliche oder tierische Stimmorgan erkennen.

81. Da aber wie die Größe des Organs so auch die Stimme verschieden sein muß, und besonders bei den Vögeln der Mund nach anderer Form, nämlich als Schnabel gebildet ist, so wird auch dort der Ton wieder eigentümlich modifiziert, wie es jedem Singvogel angemessen ist.

82. Ein großer Unterschied, der auch dazu beiträgt, die Töne, ihre Vibrationen und Modulationen zu verändern, ist dies, daß wie beim Menschen so auch bei Tieren die eingeatmete Luft eine andere als die ausgehauchte ist; in der einzuatmenden Luft liegen andere Elemente gebunden, die im Körper des Tieres eingesaugt, verarbeitet und chemisch zersetzt werden; beim Singen der Vögel zum Beispiel ist der Klang meist aus den Elementen der eingeatmeten und ausgehauchten Luft zusammengesetzt, das heißt aus für die Vögel belebenden und abgestorbenen Elementen; nun sehet, ebendeswegen ist der Ton des Gesanges eines jeden Vogels verschieden, weil er beim Einatmen wohl die gemeinsame Luft, aber beim Ausatmen nur das ihm Unbrauchbare ausstößt, und dieses Ausgestoßene bei jedem Tiere etwas anderes ist, so wie auch beim Menschen; so ist der Schall, welchen diese ausgestoßenen Stoffe in Vereinigung mit der Luft hervorbringen – neben den verschiedenen Gesangsorganen – auch ein verschiedener, und so ist wie überall auch in dieser Hinsicht aus einem einfachen Prozeß eines und des nämlichen Stoffes die Verschiedenheit seiner Verwendung dasjenige, welches wieder Meine Göttlichkeit und Meine Macht zeigt, indem Ich auch hier wie stets mit wenigem vieles zu bewirken verstehe.

83. Sehet, es ist noch ein Grund, der in der ganzen Natur großen Einfluß hat. Nämlich, ihr werdet aus der Naturgeschichte wissen, daß die meisten Singvögel, arm an Feder und Farbenpracht, auf der nördlichen Halbkugel eurer Erde zu Hause sind, während auf der südlichen dieselben an Farbenpracht ihre Mitgeschöpfe der nördlichen bei weitem übertreffen; aber dabei an Gesang so stiefmütterlich bedacht sind, daß gerade die am meisten gezierten das hässlichste Geschrei erheben. Nun, das hat seinen Grund wieder einfach in der geistigen Erklärung der Musik.

84. Die nördliche Erd-Halbkugel mit dem Nordpol ist der Teil, welcher von dem großen Ätherraum das Geistige für die Erde einsaugt, und der Südpol mit seinem großen Wulst-Gebirge ist der Ort, von wo das in der Erde Verbrauchte wieder in den Ätherraum sich ergießt.

85. Nun sehet, der nördliche Teil entspricht dem oberen Teil eines menschlichen Körpers, wo Kopf, Herz und Lunge ihren Sitz haben, der südliche Teil entspricht dem untern Teil des Menschen; die Erde ist auch anderseits oben Mann und unten Weib, oben positiv und unten negativ, das heißt, im Norden lebt das Geistige und im Süden das Materielle vorherrschend!

86. Im Norden ist der Einfluß des großen Äthers und der Sonne auf das Geistige wirkend, bringt dort auch in den Produkten der Erde nicht die große Mannigfaltigkeit, wohl aber die kräftigsten, nahrhaftesten Gewächse hervor. Klein und unbeachtet ist sein Erdwuchs und seine Tierwelt, aber geistig höher.

87. Im Süden ist es umgekehrt; dort steht alles mit großen Ziffern angeschrieben: was im Norden nur kleines Gewächs, ist im Süden baumartig groß, aber wenig Frucht bringend, denn der Süden, der auf seinem Pol die verbrauchten Stoffe ausstößt, und wo diese sich wieder von der Äther-Atmosphäre bis gegen den Äquator heraufziehen, schwängert alle Gewächse viel mit Elementen, die wohl ihr Wachstum fördern, bekleidet die Vögel mit Stoffen, die eine andere Lichtstrahlenbrechung in den Farben ihrer Federn bedingen; und so verteilt der Süden seine Lebenskräfte, gepaart mit den verbrauchten Elementen des Innern der Erde, und fördert wohl das äußere Wachstum, während im Norden das Äußere vernachlässigt scheint, aber die innere geistige Natur desto mehr gedeiht.

88. Daher die große Gesangskraft und Verschiedenheit der Vögel im Norden, und die große Farbenpracht derselben im Süden.

89. Hier, im Norden, herrscht der göttlich eindringende Strahl des großen Geistes-Menschen, und dort, im Süden, der Einfluß des Welten-Menschen, hier Weisheit – dort Form, hier Geist – dort Materie!

90. Und wenn ihr euch nun hinaus schwingen wollt, die Sphärenharmonie der einander umkreisenden Welten zu belauschen, so würdet ihr auch dort diese Gegensätze finden, dort im Kopfe und im Herzen Geistes und im untern Teile Farben und Formen-Pracht; hier Liebes-, dort Verstandesleben; und weiter hinauf bis in die geistigen Himmel geht der Ton stets verfeinert, stets harmonischer und reiner und klangvoller, weil dort auch mehr geistiges Leben vorherrschend und auch mehr nur die Sprache des Gefühlslebens gesprochen und verstanden wird.

91. Dort oben im großen Geistes-Menschen, wo die Musik ihre höchste Reinheit erreicht hat, dort im Zentrum ist dann wieder in Mir als alles Umfassendes der Ton in Meinem Ich personifiziert, dort vibriert alles, Licht, Luft und Ton, und so erzitternd von nie gefühlter Wonne steigert sich das geistige Leben bis zur höchsten Potenz.

92. Dort auch wird das Gefühlsleben nur allein verstanden; dort sieht man in jeder Vibrierung der reinsten Luft und Lichteswellen in Entsprechung die schönsten Liebesworte und Dankgebete in einer Form ausgedrückt; dort lebt die Poesie, die ja ebenfalls nur wegen des gereimten Rhythmus und dessen gleichen Klängen dem Zuhörer erhabener als Prosa klingt; dort lebt die Harmonie in den Herzen der Geister und im Verschmelzen der Töne; dort ist nur Ein Ton als Grundton, der allem als Basis dient, und alles durchdringt, und dieser Ton bin Ich! – – –

93. Und so von der Sprache angefangen, die dort die Weisheit Meiner Geister ist, die Kunst, die dort die geistigen Urformen alles Geschaffenen sind, und endlich die Musik, die dort die Sprache des Gefühls des Innersten ist, wo keine Sprache Worte dafür hat, wo alles nur gefühlt, weder gesprochen noch gebildet werden kann; dort ist alles vereint, was hier als Dreieinigkeit getrennt erscheint: in Sprache, Kunst und Musik; in Weisheit, Form und Liebe; oder Ursache, Wirkung und Grund; oder Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges; Wesen – Sein und Werden; Wärme – Licht und Leben; Gedanke – Begriff und Idee; Jesus – Mensch und Gott (Der) nun vor euch steht.

94. Dort, im Zentrum, steht euer Vater, mit Seinen Armen Seine Schöpfung, Seine geschaffenen Wesen erhaltend und sie alle mit Speisen aus dem göttlichen Borne labend, und ruft euch allen zu: “Benützet die Sprache, um andere zu bilden; benützet die Kunst, um andere zu begeistern; benützet die Musik, um anderen den Weg zum Gefühle und zu Mir zu zeigen!”

95. Wie ich einst in einem Liede sagte: “Ohne Ton wird nichts geboren” (Siehe im Buch “Psalmen und Gedichte”), ebenso sage Ich jetzt: “Ohne Gefühlsleben gibt es keine geistige Ausgeburt!”

96. Wo nur der Verstand waltet, oder nur die Aussenform beobachtet wird, aber das Gefühl fehlt, da ist nur halbes oder gar kein geistiges Leben, ist nur pflanzenartiges (vegetierendes) Fortschreiten.

97. Wo aber des Herzens Türflügel weit offenstehen und zum geistigen Ohre, vermittels der Schallwellen der Luft, geistige Reminiszenzen (Erinnerungen) einer schöneren und geistigeren Welt dringen, dort lebt das rechte Gefühlsleben, das Leben, das, obwohl vielleicht arm an Ohrenschmaus, doch reich an Lebensfülle ist, und dessen Gipfelpunkt weit hinaus über alle materiellen und geistigen Welten alles im Zentrum eines einzigen Wesens, in Meinem Ich, findet.

98. Mit Dem trachtet euch zu vereinen, dort strebet hin; dort, wo die Sprache, die Formen und die Musik geistig in allen Schöpfungen verkörpert vor euren Augen stehen wird; dort werdet ihr einst die Lösung von vielen andern Schöpfungsrätseln erhalten, die hier in Tausenden von Jahren nicht aufgezeichnet, aber dort mit einem Blick erfasst und verstanden werden können!

99. Das ist euer Ziel! – Jetzt wisst ihr, ob es der Mühe wert ist, sich den Misshelligkeiten (und Mühseligkeiten) während der irdischen Lebensbahn zu unterwerfen, um einst dort im reinsten Ton euren Vater wiederzufinden, der euch so manche Schönheiten und Seligkeiten während eures irdischen Wahnlebens ahnen ließ!

100. Also gekämpft! Es lohnt sich der Mühe – ein Kind Dessen zu werden, Der für einen Blick der Liebe euch Sonnen und Welten-Systeme geben kann! Amen!

flagge en  12th Secret of Life – Jesus elucidates… Language, Art and Music

12th Secret of Life – Jesus elucidates… Language, Art and Music

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on January 14th, 1871

1. These three words denote three things that occur in all worlds and suns, for they represent the fundamental activity and the main lever for spiritual progress. You can find them everywhere, adapted to the relative dimensions of the world globes and to the spiritual development of mankind.

2. Since these three most important vital factors occur everywhere and without them no life, not even mutual recognition or a cognition of the spiritual world and, finally, no recognition of the structure of My creation and of My own self would be possible, naturally the question arises above all:

3. What actually is language? What art? And what music? Furthermore: why are three of them necessary? And what spiritual substance is hidden in these expressions manifesting in material life? Be it in the spoken word, or in articulated sounds, in the form, or in ideas expressed through limited areas, or conveyed by sound that cannot be understood, but only felt!

4. So let us deal with the first question:

Language

5. “What is language?” As I have already indicated to you in an earlier word, language is a communication from the innermost of one being through the outer world to another.

6. This language is of a diverse nature: It can be through articulated sounds, through gestures and signs and through unarticulated sounds.

7. All languages consist in articulated sounds, whereby every human spirit informs his fellow beings of that which he wants to make comprehensible to them.

8. This language is different in all worlds and solar bodies, in keeping with the level of the spiritual development of the people. The nobler the soul, the nobler the language; the more neglected the former, the poorer the latter.

9. Since, however, a language by means of sounds is not sufficient for the human soul, it seeks to enhance the impact of its mode of expression through analogous gestures, and this results in a sign language, which, finally, is understood by many people even without words. The outcome was the so-called mimicry, which was artificially developed in your shows as sign language, where one qualified can express by way of gestures all that he is forbidden to say audibly during the performance.

10. Finally, there comes also the sign language. To this belongs for instance the one used by your deaf mutes. Also to the blind the spiritual realm is opened up as far as possible by means of the tactile sense whereby the ear can help and supplement the inner man.

11. The sign language of expression and portraying words, and through these feelings, belongs to the realm of the form language and will only be discussed in greater detail under the term “art”, when it will be proved why all human beings need signs for communication, and how they came into existence.

12. Finally, there are the inarticulate sounds, which, however, do not express a concept, but emotional states, such as joy or pain. These are given not only to man, as a being endowed with reason, but more or less to all created beings, so that they can express their ease or discomfort. Also this incomplete manner of expression belongs to the realm of sounds, under which heading it will be given to you with greater clarity and intelligibility.

13. Well, why is language universal? Why is it a need of a living being? These are the questions to which I want to give you an answer first of all.

14. You see, a soul, no matter whether human or animal, is a living being which continually absorbs the impressions coming from the outer world, spiritually digesting and processing them for its own Self, and then because of its innate love for its own kind wants to convey to them the result, namely, what it feels, what it experiences, and how it has utilized the same.

15. Just as I, as the Creator of My great wondrous works, cannot admire them alone, but look for hearts to share My joys with Me, again enjoying this happiness Myself in the joy that other beings take in My works, in the same way no living being can retain within it the impressions of the outer world, which continually act on it. It must impart its thereby aroused feelings and thoughts to others, stimulating like-minded beings to empathy, to taking part in the enjoyment. In order to satisfy this urge, the soul invented its articulate or inarticulate language, so as to convey to its fellow-travelers on the earthly path that which it found too much to bear alone, for only in the conveying of the same to others can it feel the actual enjoyment of what was received twice.

16. This need to communicate you find expressed in weak, inarticulate sounds with animals, in articulate ones with man, and in plastic (clearly outlined) spiritual forms and unspoken but perceivable words and expressions with the spirits and highest angels. There, everything, which on the material plane is conveyed through sound or tone, is felt and understood only through spiritual correspondence in a language of which you can have no concept because, trying to give you a definition, the only gauge applicable would be the velocity of thought.

17. Thus, generally speaking, language is a “materialized Spiritual”.

18. There the inner world manifests through the outer world. All spiritual progress is thereby defined; without it, creation would only be half, indeed less than half, of a botched piece of work.

19. All animals possess a language, a certain way of communication, either through sounds or through gestures; every one has to be able to convey to another what it wants, otherwise creation has no impetus.

20. Love and its opposite, hate, express themselves in gestures or in sounds appropriate for the beings concerned.

21. Spiritual life would be impossible without language, without communication. For life, universal life, universal progress, are only possible through them.

22. I, who created the world with so many millions of spirits and beings, am asking you – what would the world be like without language? What about all My wondrous arrangements, what about the actual spiritual factors of the entire creation, namely, love, joy, the ecstasy of bliss, if the beings were denied the expression of the same?

23. All beings would have to perish under the impression of the outer world, unless they could give vent to that which makes their hearts expand with joy or contract with pain.

24. Where absorption is possible there must also be a discharge, otherwise no life, no spiritual exchange and no spiritual progress are possible. Communication is a vital need, it is the only bond uniting all into one; it is the bond linking animals with human beings, human beings with spirits, human beings and animals to Me.

25. This universal bond, so imperfect and limited with the minutest infusorian, up to the inspired speech of one of the greatest angels, is the product of love. Without love, no language, and without language, no love!

26. Thus you behold this need as a necessary constituent of the entire creation, even as its foundation-pillar. For without language, every being would remain as it was created; without language no progress, without progress no life, no sense in creating anything!

27. This spiritual bond entwining us all, uniting us all into one family, enlivening us all and bringing us near one another, which led you to Me and Me to you, this bond is the great life principle which, wherever there are light, life and love, links all towards a common purpose. It elevates you, My created beings, and lets Me feel for the second time the worth and beauty of My creation, the first time as the Creator, and the second time in a far more beautiful light, in the love-light emanating from a Father towards His children!

28. This language which, expressing lovely, joyful sentiments, shows the animal in a more beautiful light and makes man’s eyes sparkle more beautifully, enhances his voice and makes his whole organism tremble with bliss. It is the expression of the innermost part of a being, indicating the extent to which he has grasped the impressions from without and how far spiritually and correctly he has interpreted them.

29. Therefore, there is, apart from the instruction through the language, also the fruit of the spiritual digestion of all the impressions from the outer world, the proper and well-formulated speech or the beautifully formed rendition, which, spoken with enthusiasm by the soul, must again evoke enthusiasm. And so it must be understood when it says in John’s Gospel: “In the beginning was the Word, and the Word was God!” Yes, the beginning was the Word, and the Word was I!

30. Without My Word there is no creation, without creation no being, no love, without love no life, and without life no communication!

31. From the beginning I was “the Word”, the expression and archetype of an eternal concept, and precisely because I was the Word, as the first requirement with all spiritual products, the word, or the communication through the word, had to lead back to Me all My created beings which I had set out into eternity through the Word, so that through conflict and battle they should return to Me through words, gestures and sounds, what I had laid into them with the first Word.

32. In the beginning the word “Word” was the quintessence of an idea and at the end of all creational periods everything alive will have reunited in a word, and this Word shall again be I!

33. The Word, which out of love created beings and worlds, will again as love reach its culmination point in its created beings and in the end in the spiritual celestial man, in Me, as the center, be glorified by all the created beings.

34. Thus the concept of infinity is like a circle.

35. From Me issued the Word: “Let there be!” It sounded forth into all the infinite spaces, and so it happened!

36. Everything came into being, everything lived, loved and communicated, pursuing its progress through eons of time, and it will ultimately return to Me spiritualized, beautified and transfigured, exclaiming:

37. “Father! You called out once: “Let there be!” Now see, Your children have done according to this call and are now standing before You, rejoicing and blessing their great and mighty Creator and Father; for here we stand as living proof for the “let there be!” And thus, having originated from, and returned to, the Word, the cycle of the creational period is completed and a new and eternal one is beginning, in You and with You!” Amen.

Art

38. In the foregoing you have language as communication and the word spiritually grasped and expounded before you. Now we are going to turn to art, or the urge inherent in all human beings to present their thoughts and concepts in forms or pictures.

39. Here the animals must remain excluded, for whatever “work of art” they perform is determined by the nature of their own Self and serves only towards their preservation and procreation, and this is why the animals perform their artful works only instinctively and without aforethought, so that with them there can be neither progress nor improvement.

40. Art, or the urge to render what is seen in signs, pictures or clearly defined forms, is likewise a language of the soul. It is, as has just been stated of “language”, the urge to render what was seen. The only difference lies in that with language the innermost state of the soul is revealed in articulate sounds and tones, whereas in art, as form and sign language, the soul is urged to firmly reproduce its favorite impressions in forms, signs and pictures. Clothing them in material forms, it secures a permanent value to the impressions of objects of the outer world and reveals in viewing them so as to be able to, as it were, repeat the impressions frequently.

41. Therefore, this need is based on the urge to firmly fixate the fleeting course of the speech or the content of what was thought, said or seen.

42. All peoples and all human spiritual beings in all other worlds have this urge in common with you. Everywhere art is alive, but in differing styles, so that it only corresponds to the spiritual level of the beings living there, revealing their innermost nature.

43. Also on your earth you see that the lowest, most primitive peoples take delight in lending a permanent value to certain pleasant impressions by means of drawn, painted and formed images.

44. You see this forming grow step by step along with the spiritual development of the peoples and nations. At first, they imitate what they see in nature; gradually they idealize, stylize it in the belief to enhance it, according to their innate concepts of culture. The ideal improves, is enhanced; the more spiritual man is, the nobler his ideas are and, accordingly, his pictures and objects depicting them, since he seeks everywhere to imprint on his creations the stamp of divinity.

45. Art has its periods, just as the spiritual-cultural state of the peoples. They move upward and downward, along with their imagination and their way of grasping the world in a spiritual sense. You have on your earth nations who, having descended from great heights of spiritual culture through their excessive pleasure-seeking ways or through deviating from their road of destiny, have fallen back to the lowest cultural level, their art and their spiritual heritage having disappeared along with them. In their ideas are contained only offshoots of a spiritual philosophy. This applies also to the pictorial art, where in the caricatures of nature, nothing resembling a spiritual idealization can be found any more.

46. Language, this fleeting rendition of what is felt and experienced, one wanted to preserve permanently for oneself and others. Thus a written, or pictorial, language came into being, where certain signs or pictures should express concepts corresponding to their form.

47. In accordance with the cultural level of the peoples, also this exigency, cultivated since time immemorial, experienced its changes. Beginning with the hieroglyphics and ending with the sign script and its duplication, the printing process, the retention of the spoken word and the thought was facilitated and a universal benefit for all was created, which once had only the prerogative of a few.

48. Therefore, art in its highest sense is nothing but the realization of the spiritual ideas of the soul where the latter, touched by compassion, wants to convey also to others what it feels and thinks. For it feels the need for materially creating it in the belief that it will make the same, or at least a similar, impression on others. By this procedure, in the admiration of others, it doubly enjoys its own, seeing it reflected back into itself.

49. Thus art is the uniting bond among the peoples and nations. Thirdly, art unites hearts that otherwise would pass by each other indifferently. The close bond of the creative arts which, as language, if not written down through signs, only fleetingly warms the hearts, drawing them to each other and thus leading them together again to a higher spiritual level and therefore closer to Me, is, in a material sense, what language is in the spiritual sense.

50. Without it, the world would be considerably poorer, but through it, a rich mind favored and filled with great ideas affords its fellowmen pleasures the latter did not know existed, introduces them to a more beautiful, sublime world and shows them in the ideal imitation of nature the Spiritual laid by Me into everything, which, however, not everyone is favored to find.

51. While the spoken word fades away in the air, leaving only an overall impression of what was said and evoking other ideas and trains of thought, the image retained by the soul is one of My creational products, or a portrayed moment out of the spiritual life of man, a permanent stimulus. Once absorbed in this, the human being can again love and worship the Creator and Father by recognizing Him in nature and its forms. I am here speaking only of art in its noblest expression, disregarding the abuses where this divine gift, the fanciful power of imagination and the gift of representation, are used, in a manner unworthy of man, for quite different purposes.

52. Thus art continues to exist spiritually, always educating, like a written word. Although it is not understood by many, its stimulus is active in every onlooker, varying in accordance with his spiritual development.

53. Just as with you, art is cultivated in all the worlds, applied to domestic life and used in temples, prayer houses and dwellings, so as to give expression, as you do, to the concepts these human beings hold of their God and Creator, by letting either the Spiritual or the material prevail in their domestic activity.

54. From the way art is cultivated among you for the love of it, you can everywhere judge the spiritual level of the human being of these worlds.

55. Just as with the spoken word the Spiritual is fleetingly imparted to another and finds a response there, so also by means of art, where that which was created and the manner in which it is judged by others is the right criterion for the spiritual level of a people.

56. Everywhere spirit is the uniting bond among human beings, spirits and Me.

57. Language teaches through concepts and ideas laid into words and sentences, art through thoughts translated into colors, forms and signs. Thus this fixed application of what is thought and felt, as gamut between the maker and the spectator, between the creatively active and the one to be educated to something bigger, unites mankind with Me and My spirit-realms, the one giving, the others receiving.

58. The one raised himself during his creative activity to Me and to My Kingdom; the other, contemplating what was created, but looking beyond it, perceives the basic idea of the artist. It draws him with magnetic force into a different sphere of thought-combinations which were not originally his, lets him feel what the other has that he is lacking, and in this way encourages his own soul to climb the mountain of inspiration. There nature, the expression of My love towards all that was created, embodied in ever so beautiful forms, keeps calling: “Come all of you, who are burdened, so that I may refresh you!” Contemplating a scene of nature, a beautiful human image, a great, noble action, everywhere the viewer finds verified the saying, which on every walk, every little flower calls out to him, saving: “Imbibe deeply the love of your Creator and Father, who has poured it out everywhere so as to prove to you with every breath how dull all the joys of the world are and how little it takes to be happy and contented!”

59. When the viewer of the picture of a person can perceive in it all the spiritual qualities which man, as the spiritual image of his Creator, ought to, but unfortunately does not, possess, he sees the exaltedness of the idea of the human form in its spiritual aspect and casually imagines him with all his weaknesses. And he cannot help confessing how far he himself is removed from this ideal of humanity, and when he then realizes that despite all his faults the mighty hand of his Creator and Father daily showers him with unmerited grace, he too must exclaim: “What am I, o Lord, that You should remember me thus lovingly!”

60. Thus, and in many other ways, the noble fine arts arouse in the viewer sensations and ideas, all of which remain permanent reminders towards progress and eternal stimuli to enthusiasm; enthusiasm to incessantly strive after a state where, no longer being the artist’s own spiritual creation of a more exalted life, such sensations shall one day be the universal property of all; and where, in the end, be it in an articulated language or in reproduced forms, the spiritual thread is visible everywhere, subtly leading everyone as on a guide-rope further on the spiritual gamut. There, from world to world and from sun to sun, they will behold language and art ever more refined, perfected and, more and more spiritualized, will draw closer to Me. Finally, in the spiritual heavenly Kingdom, I, as the Center, as “Word” and Archetype, as Man, shall allow them to again enjoy, spiritualized, in the highest bliss the impressions they all have felt when listening to an inspiring speech or in the contemplation of a sublime picture, as an image of My everlasting creation.

61. Thus art, as the spiritual illustrator of My great ideas in creation, draws the souls to Me, and what language inspires, art portrays. To complete the trinity, in the inexpressible sounds and the states of exaltation music finally comes into being. And so we progress to the last of this trinity, showing you where it concludes, where it began and how, in the end, everything spiritually united represents Me, My material and My spiritual creation in one picture, or in Myself as “Word”, “Form” and “Sound”. Amen.

Music

62. We have now arrived at the third factor of human spiritual life, namely, the language expressing emotions, or the former spirit-language, a language that cannot be verbally translated because its beginnings, incomprehensible to the world of created beings, can only be surmised.

63. You usually call this language “music”; but although you perceive music in the room, in the forest, in the air, and sometimes even below the earth’s surface, you are still unaware of its spiritual significance, namely, what it is, why it is and what its true fundamental meaning will be.

64. Now look, as for the articulated language, I have explained to you that the soul, urged by external impressions and coerced by an inner need, invented a means by which it could impart to its peers what filled it to overflowing and I have also explained to you all further implications, such as its origin, effect and end.

65. As for art, I have shown you how it wants to give material expression to the pictorial language in signs, pictures and forms, which in the verbal language is too hasty. Already with this latter way of expression another manner of language is involved; for, if I want to call the former “the language of the head”, the latter is the language of the hand, or of the action. But already here, with a higher enthusiasm, the language of the heart, or the language of emotions (and of sound) is involved, though it is often used together with the former, verbal language, but only in connection with extremely sublime divine matters, where knowledge ceases and faith begins.

66. So let us now concern ourselves with the latter most sublime language, used only by the spirits, with the language of the heart. And so listen:

67. Whenever a soul, moved by sublime emotions, opens itself to the influence of nature, provided they can penetrate the auditory canals, the sounds reaching the ear through the sound waves are sometimes of such a sublime nature and arouse in the spirit indwelling the soul’s center a yearning for its former true homeland, that the soul feels a certain something almost resembling a spiritual lust. However, it is incapable of describing it by means of words, signs, pictures and forms. This flowing together of various sounds according to rhythm and pitch is that which you know by the term “music”. It is a vibration of the spirit within its tiny cell, a vibrating for sheer delight, brought forth by the violent trembling of air waves which, likewise incited, rub against and repel one another to the point where collision occurs and, generating warmth, releases the bound harmonious spirits of the elements contained in the air. These spirits, enraptured and liberated, in joyful delight soar away from their prison and in their great joy bring forth one or several sounds which, on reaching the eardrum, arouse harmonious sensations in the innermost of the spiritual man and then impart this sensation to the soul and even to the body.

68. Since these sounds, as a spiritual product, have only been imparted to a spirit and can thus only be understood by the spirit, this language is inaccessible to the soul. For the latter is still too little united with the spirit and, though able to have a foreknowledge of it and revel in future pleasures, cannot interpret it.

69. This is why music, with its great power over the human heart and every other being, sweeps over the earth without being understood. Everyone feels its sublimity, but no one knows the “Why”!

70. Now, in order to catch these air-sound-waves or to produce similar sounds yourselves, you have invented various instruments which are suitable for reproducing this vibration of the incited airwaves also in the substances of which they (the instruments) are made and elicit a similar vibration of their components, since there too imprisoned congenial spirits extricate themselves.

71. This freeing and mixing with the free spirits of the air then imparts to each instrument its own timbre, where in some instruments two, three and even more objects have to work in unison so as to produce the desired sound.

72. In order for you to know how you attained to your music, I must first tell you that you, as well as all other living beings, have obtained the urge to give vent to your inner feelings through inarticulate sounds in the following way: When a love-wind goes through the whole of creation, waking, rousing and inciting everything, when neither the animal nor man know why they are so merry and light-hearted, man feels a gentle urge which finds its ultimate release neither in speech nor in pictures or forms, but in singing, shouting and jubilation. And this very feeling which urges man to sing and shout with joy incites also the animal, every one according to its manner, to thank the Creator and Originator of its bliss in sounds which do not mean to express words but, individually, far more than words.

73. Since I, the Creator, did not create a dead nature, but one that meets Me joyfully, I also laid into the organs of the more sensitive animals arrangements for the production of sounds, so that in similar spiritual-prophetic moods they can use them. Thus I endowed the beings that were denied the spoken language with a much more sublime one, the language of sounds.

74. Thus you see the songbirds, every one in its own manner, offer Me thanks as their innermost vibrates with joy through warmth, which is equivalent to love.

75. And so you see the lark early in the morning when the first sunray meets its eye as it prepares to rise. Singing and jubilating it rises higher and higher, and the higher it rises, the lighter it becomes within it, the more it can give vent to the feelings locked in its breast, the better it can relieve itself of its song of praise in My honor until, a tiny dot in the height, it sends Me the last greetings after which the inexorable law of gravity again pulls it down to earth. There, after a short time, it again begins the same flight, always with the same result.

76. If you could understand the various songs of praise of the flying, humming and chirping world which in spring when nature has woken up and the sun is rising, greet Me daily, you people in your selfimagined wisdom would hang your heads in shame because of your godlessness and hard-heartedness For you alone, among so many beings devoted to Me, stand there with hardened hearts although you, too, let the strong breath of spring permeate your lungs, at the same time thinking who knows of what, certainly not of Me!

77. Do you know where this singing of the birds and the diversity of their song originate?

78. Look, I want to tell you also this; for you must know that no instrument invented by you has its origin other than from the nature of the created beings themselves. There the attentive observer of the animal world gave his instruments similar arrangements that he then perfected, and from this endless improvement the musical instruments now in usage among you resulted.

79. You see, many instruments, in particular wind-instruments, had as their model the human or animal throat, where in the larynx down to, and inside, the canal, the windpipe, the whole arrangement of the vibrating and quivering apparatus is located; the cartilaginous circles in the larynx proper and the glottis with the small vibrating tongue reaching into it. The latter, when uttering a sound, modifies its vibration according to its pitch and then, through the vibration of the air column within the windpipe and its own vibration, produces the sound which the soul tries to utter, which sound then, striking forcibly against the vault of the palate, reaches its actual characteristic timbre.

80. What there is the glottis, with the string instruments are the notches in the wood, mostly in the shape of an S, where the vaulted walls correspond to the palate, as sounding-board, etc. Thus, if you earnestly scrutinize every instrument in usage among you, you will recognize as the first fundamental principle the human or animal vocal organ.

81. Since, however, the voice must vary according to the size of the organ and particularly with the birds the mouth is formed differently, namely, as beak, also there the sound is individually modified, as befitting every song-bird.

82. A great difference, which also contributes to altering the sounds, their vibrations and modulations, consists in the fact that with both man and animal the inhaled air differs from the exhaled air. In the air to be inhaled, other elements are bound which, absorbed into the animal’s body, are processed and chemically broken down. Thus when a bird sings, the sound is usually composed of the elements of the inhaled and the exhaled air, that means of elements that invigorate the bird and of those that are spent. Now look, this is why the song of every bird is different, because although it inhales the same air as all the others, in exhaling it expels only what it cannot use; this exhaled air varies with every animal and also with man. Thus, apart from the various vocal organs, the sound produced by these expelled substances in combination with the air is also different. And so, as everywhere so also here, in a simple process involving one and the same substance, it is again the diversity in which it is utilized, which proves My divinity and My might, for also here as always I achieve much with little.

83. Look, there is still another cause that exerts a great influence in the whole of nature. From natural history you will know that most songbirds of plain feathers and colors are at home in the northern hemisphere of your earth, whereas in the southern hemisphere the birds by far surpass their fellow-creatures in the north in colorful splendor. However, as for song, they are so poorly endowed that it is the most resplendent birds that raise the most ugly clamor. Now this has again its reason in the spiritual interpretation of music.

84. The earth’s northern hemisphere, together with the North Pole, is that part which sucks in the Spiritual for the earth from the great etherspace and the South Pole with its great mountainous bulge is the place from where that which has been utilized in the earth streams back into the ether-space.

85. You see, the northern part corresponds to the upper part of a human body, where the head, the heart and the lungs are located and the southern part corresponds to the lower part of man. On the other hand, the earth in its upper part is male and below female, in the upper part positive and in the lower negative, in other words, in the north the spiritual has preponderance, and in the south, the material.

86. In the north, the influence of the great ether and of the sun, exerted on the Spiritual, brings forth in the products of the earth, if not the great diversity, then the most vigorous, most nutritious plants. Its flora and fauna are small and inconspicuous, but in the spiritual sense on a higher plane.

87. In the south the opposite is the case; there, everything is on a larger scale. What in the north is merely a small plant, in the south is of a treelike size, but bearing little fruit. For the pole of the south expels the spent substances. The latter, traveling from the ether-atmosphere towards the Equator, fructify all the plants with many elements which further their growth and clothe the birds with substances implying a different light refracting in the coloring of their feathers. And so the south distributes its vital forces, coupled with the spent elements of the inner earth, and furthers the outer growth, whereas in the north the outer appearance seems to be neglected, whilst the inner spiritual nature thrives all the better.

88. That is why the great ability to sing and the diversity of the birds in the north, and their great colorful splendor in the south.

89. Here, in the north, the divine penetrating ray of the great spiritman and there, in the south, the influence of the worldly man; here, wisdom – there, form; here, spirit – there, matter.

90. And if you now wanted to soar up to listen to the music of the spheres of the worlds orbiting around each other, you would find these opposites there also: In the head and in the heart, splendor of the spirit and in the lower part, splendor of color and forms; here, life of love, there, a life governed by reason. And further up into the spiritual heavens, sound is ever more refined, ever more harmonious and purer and more sonorous because there, more spiritual life is prevalent and only the language of the heart is spoken and understood.

91. Up there in the great spirit-man, where music has attained to its highest purity, there in the center, the sound is again personified in Me, as the All encompassing, in Myself. There everything vibrates: the light, the air and the sound, and thus quivering in never-before experienced bliss the spiritual life is enhanced to its utmost potency.

92. There, only the feelings of the heart are understood and one sees expressed in every vibration of the purest air and light waves correspondingly the most beautiful love-words and prayers of thanks in a form. There poetry is alive, which also only on account of the rhymed rhythm and its similar sounds impresses the listener as more exalted than prose. There harmony lives in the heart of the spirits and in the flowing together of the sounds. There, only one sound prevails as the fundamental tone, which serves everything as a basis, permeating all, and this sound: I am.

93. And so, beginning with language, which is there the wisdom of My spirits, continuing with art, which is there represented by the spiritual archetypes of all that was created and, finally, music which is there the language of the innermost feeling for which no language possesses words, where nothing can be spoken or formed, but only felt, there everything is united which here appears separated as a trinity, into language, art and music; into wisdom, form and love; or cause, effect and reason; or past, present and future; existence, being and becoming; warmth, light and love; thought, concept and idea, Jesus – Man and God is now standing before you.

94. There in the center stands your Father, with His arms sustaining His creation, His created beings, quickening them all with food from the divine source and calling out to you all: “Use language to educate others, Use art to inspire others, Use music to show others the road to emotion and Me!”

95. As I once said in a hymn: “Without tone nothing is born,” also now I say: “Without an emotional life there is no spiritual rebirth!”

96. Wherever only reason reigns supreme, or only externals are observed, but feeling is absent, there is only half a spiritual life or none at all, only a vegetative progress.

97. However, where the door to the heart is wide open, admitting to the spiritual ear by means of the sound-waves of the air spiritual reminiscences of a more sublime and more spiritual world, there lives the right sense of feeling. It is life which, though perhaps not exactly a musical treat, is nevertheless rich in the fullness of life and finds its culmination point far beyond all the material and spiritual worlds, all in the center of a single Being, in Myself.

98. Seek to unite with that One, strive in that direction, where language, forms and music will stand before your eyes, spiritually embodied in all creations. There you will one day obtain the solution to many other secrets of creation which here cannot be written down in thousands of years, but there can be grasped and understood with one glance.

99. This is your goal. Now you know whether it is worth the effort to submit during the earthly course of life to its troubles (and difficulties), there, in the purest sound, one day again to find your Father, who during your earthly illusory life let you have a foreknowledge of many a beautiful thing and many a bliss!

100. So battle on! It is worth the effort to become a child of Him, who for one look of love can give you solar regions and cosmic systems! Amen.

 

11. Lebensgeheimnis… Die Sprache – 11th Secret of Life… Language

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11 Jesus offenbart Lebensgeheimnisse - Die Sprache - Durch Gottfried Mayerhofer 11 Jesus reveals Secrets-of-Life - Language - Through Gottfried Mayerhofer
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flagge de  11. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert das Thema ‘Sprache’

11. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert das Thema ‘Sprache’

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 30. Januar 1871

1. Gestern Abend besprachen sich zwei deiner Brüder über den Stil oder die Art der Wortfügung, die in Meinen Diktaten an euch öfters herrscht, und gemäß ihren Ideen der deutschen Grammatik nicht immer angemessen ist.

2. Dein Bruder M-ch brachte zuerst die kritische Bemerkung, daß es ihm mehrmals begegnet, wo er ändern wollte, daß er doch wieder zu der von Mir gesetzten Reihenfolge der Worte zurückkehren mußte, worauf ihm dein Bruder L. ganz gut antwortete: “man soll Meine Worte nicht mit dem Kopfe, sondern mit dem Herzen lesen, dann wird der Sinn stets klar sein!”

3. Da nun letzterer so recht den Nagel auf den Kopf getroffen hat durch seine Bemerkung, so will Ich dir hier überhaupt über die Art und Weise sich auszudrücken, über die rechte Wortfügung und endlich über eine Grundwahrheit den Aufschluss geben, welche sich durch Meine ganze Schöpfung hindurch zieht, und von dem eben angeregten Zweifel deines Bruders Mch anfängt und bei dem großen Geistesmenschen aufhört.

4. Bevor wir uns aber so ganz in die nähere Erklärung dieser Frage, warum Mein Stil oft sich von dem eurigen unterscheidet, einlassen, müssen wir, wie überall, bei dem eigentlichen Grund anfangen und sagen:

5. “Was ist die Sprache? Wie entstand sie? Und wer war der eigentliche Leiter, welcher die Reihenfolge der Wörter so festsetzte, wie ihr es jetzt gewohnt seid zu lesen, zu schreiben und zu denken?”

6. Stets von dem Einfachsten ausgehend – kommt man am leichtesten zu einem wahren und wahrhaft tauglichen Schluss, der dann auf soliden, einfachen und festen Grund gebaut, als wie ein auf Felsen fest gebautes Haus auch nimmer umzustoßen ist.

7. Um nun also bei der allerersten Frage “Was ist die Sprache?” anzufangen, so müssen wir antworten:

8. Die Sprache ist eine Zusammensetzung von verschiedenen Lauten, die durch Mundwerkzeuge hervorgebracht werden, und in ihrer Verschiedenheit, oft einzeln, oft zusammenhängend, ein Wort und das Wort einen Begriff ausdrücken.

9. Je niederer ein Volk auf der geistigen Bildungsstufe steht, desto weniger Bedürfnisse hat es und braucht auch deswegen desto weniger Worte, um seine Bedürfnisse und sonstigen Gegenstände zu bezeichnen.

10. Die Sprache also entstand, indem man durch die artikulierten Laute und hervorgebrachten Töne entweder den Laut gewisser tönender Dinge nachahmen wollte, oder eigentliche Laute erfand, die das eine oder andere Bedürfnis, sei es des Körpers oder der Seele, ausdrücken sollten: so wie ihr es auch jetzt noch in der Kindersprache findet, wo in jeder Familie vom ersten Lallen des Kindes bis zur besseren Verständigung jedes Kind seine eigene Art hat, kundzugeben, was es eigentlich will.

11. Was ihr bei den Kindern täglich seht, das war auch einst bei den ersten Menschen, wo auch sie viele Worte sich selbst erfinden mussten, viele andere aber durch die innige Verbindung mit Meiner Geisterwelt von dieser erlernten, Worte, die stets in Entsprechung den betreffenden Gegenstand geistig bezeichnen.

12. Nach Vermehrung der Menschen, nach dem Falle des ersten Menschen schon, wodurch die Geistergemeinschaft abgeschnitten wurde, bis auf eure Zeit haben sich Sprachen und untergeordnete Mundarten zu Tausenden ausgebildet; die Menschen verstehen sich nicht mehr, und es müssen die Sprachen der Völker erlernt werden, mit denen man sich in Verbindung setzen will, weil sonst ein Sich-Verständigen nicht möglich ist.

13. Diese mehrere Tausende jetzt bestehender Sprachen haben auch natürlich von ihrem Ursprung an bis auf die Jetztzeit viele Änderungen erlitten; manche sind vorwärts, manche rückwärts gegangen, je nach dem Kulturstand und der geistigen Bildung der Völker selbst.

14. Überall aber, wo eine Sprache besteht oder bestand, war eines ihrer charakteristischen Merkmale, außer den der Sprache eigentümlichen Benennungen der Gegenstände und Begriffe, auch die Art, die Worte zu einem Satz zusammenzufügen, und endlich noch die Art – dieselben schriftlich oder bildlich aufzuzeichnen.

15. Bei der Wortfügung, wo eben deine beiden Brüder auch über die von Mir übliche Art ihre Gedanken austauschten, ist die erste Frage: “wie soll dieselbe eigentlich richtig gehandhabt werden?”

16. Sehet nun, hier sind wir bei dem angekommen, wo Ich eben entgegen der euch angewöhnten Art zu schreiben, öfters Mich anders ausdrücke.

17. Um euch dieses zu erklären, wollen wir uns in eine Diskussion einlassen und vorerst fragen: “Was ist ein Satz?” Ein Satz ist der Ausdruck eines Gedankens, dem entweder die Erklärung eines Begriffes oder die einer Handlung zugrunde liegt.

18. Wenn ich also eine Handlung erklären will, so sollte eigentlich im Satz zuerst das handelnde Zeitwort, als Willensäußerung des Handelns, und dann erst das die Handlung bezeichnende Wort folgen.

19. Wenigstens in der Sprache eines jeden Geistes setzt sich vorerst der Grundgedanke fest – ich will etwas tun, und dann kommt – was ich tun will.

20. So zum Beispiel heißt es in der Bibel: “Und Er schuf das Licht!” und nicht: “Er hat das Licht geschaffen”, wie ihr gewohnt seid zu schreiben; es geht das Wort “schaffen” dem des Lichtes voraus.

21. Nun, in Meinen Diktaten findet sich sehr oft ebenfalls diese nämliche Wortsetzung, und L. hatte ganz recht: Mit dem Herzen, das heißt geistig gelesen, ist es recht, wie Ich es diktierte, und wie es beinahe in allen alten Sprachen des Morgenlandes und Asiens und auch noch in einigen neueren der Brauch ist, in der eurigen aber gerade vermieden wird, indem das Nennwort zwischen dem Hilfs und Haupt-Zeitwort eingeschaltet zu werden pflegt, ja oft ganze Sätze so eingeschoben werden, daß erst am Ende das eigentliche Zeitwort kommt, welches bezeichnet, was eigentlich geschehen soll.

22. Nachdem nun allem ein geistiges “Warum” zugrunde liegt, so ist es auch hier wieder das Geistige, welches Meine Wortfügung rechtfertigt, und “geistig” mit “Herz” vertauscht so viel sagen will, als – wenn ihr euer Verstandesleben beiseitelasst, und mit dem Herzen wie Meine Geister denkt, so wird euch Meine Wortfügung ganz recht sein, sobald ihr aber von der inneren Seelensprache abgeht und zum Gehirn oder Aussenleben übergeht, so verliert ihr auch diese Ordnung, wie solches auch bei dem Schreiben der Sprachen geschehen ist.

23. Die alten Sprachen Asiens und Afrikas sind alle wie die allgemeine Geistersprache! Diese sollte von der Rechten zur Linken nur lesbar geschrieben werden, während bei euren jetzigen der nach außen oder dem Verstande lebenden Menschheit gerade das Gegenteil ausgeübt wird, das heißt von der Linken zur Rechten.

24. Auch dieses Verkehren deutet wieder auf den nämlichen Unterschied hin, wie Materielles und Geistiges.

25. Im Materiellen, wie zum Beispiel im menschlichen Körper, ist die linke Seite die Herz-Seite, von wo das Blut in den ganzen Körper ausströmt, sie ist die positive oder die geistige Seite; die rechte aber, wo das Blut zur Lunge und später wieder dem Herzen zurückgebracht wird, ist die negative und materielle Seite.

26. Was durchs Ohr zum Gehör und Gefühlsorgan der Seele, oder dem geistigen Menschen von der Außenwelt mitgeteilt wird, ist die negative, und was die Seele durch ihre Bewegungs-Werkzeuge der Außenwelt kundgibt, ist die positive Seite.

27. Ein jedes Ding hat ebenfalls zwei Seiten, eine rechte und eine linke, eine negative und eine positive, eine innere und eine Außenseite.

28. Die menschliche Haut ist innerlich linke Seite positiv, Außenseite rechts – negativ! Sie scheidet aus als positiv, wechselt dann die Pole, und saugt ein als negativ; was in jedem Augenblicke zahllose Male vor sich geht; denn Abstoßen und Anziehen, Reibung und erzeugte Wärme, Zerstören und Neuschaffen ist erstes Prinzip des Lebens! (Positiv ist auch “männlich”, negativ ist auch “weiblich”)

29. Das Auge, als Aufnahmeorgan der Eindrücke von außen, ist negativ, aber als Spiegel des Innern positiv.

30. Was hier als “positiv” und “negativ” bezeichnet wird, ist auch im Geisterleben, mit andern Worten gesagt, ein Annähern oder ein Entfernen von Mir und Meinen Gesetzen!

31. In den ersten Zeiten, wo die Menschen und Völker noch mehr dem Geisterleben näherstanden, erfanden sie ihre Sprachen ihrem geistigen Zustande gemäß; so war ihre Wortsetzung, so ihre Schreibart; wie sie aber mit der Zeit von dem großen Naturgesetz abfielen und den verkehrten Weg einschlugen, so wurden auch ihre Ausdrucks und Schreibweisen verkehrt, deswegen die meisten neueren Sprachen verkehrten Stil und verkehrte Schreibart haben.

32. Die Menschen vertauschten die Herzens-Geistersprache mit der Verstandes-Gehirn-Sprache, sind von Mir und ihrer eigenen Mission abgefallen, und deswegen scheint ihnen auch in der Natur manches ganz verkehrt, was den einst einfacher lebenden Naturmenschen gerade richtig erschien.

33. Ihr seht also, wie da vom Herzen, zum Herzen, oder durchs Herz, oder durch den Verstand ein Ab und Zu, ein Nahen und Entfernen, ein Bessern und Verschlechtern ist.

34. Was Ich euch früher von der Haut sagte, das gilt von jeder Frucht, von jedem Baum und von jedem Ding, überall sind es zwei Dinge, wodurch die Intelligenz des Innern sich der Außenwelt kundgibt oder von der Außenwelt Eindrücke erhält, überall positiv – negativ, überall rechts – links, überall Annähern und Entfernen, Ausscheiden und Einsaugen, gerade oder verkehrt.

35. So geht es fort in der ganzen Schöpfung – bis zum großen Weltenmenschen, dessen Eingeweide lauter Sonnen, Kometen und Planeten, und bis zum noch endlos größeren Geist-Welten-Menschen, dessen innere Einrichtungen lauter Himmel der verschiedensten Arten und Seligkeiten sind.

36. Auch diese saugen zu ihrem Bestande von außen ein, was sie dann in sich zu Geistigem verkehren, und geben oder stoßen hinaus, was dem Weltenmenschen an Geistigem gebricht.

37. Dort herrscht auch die rechte Ordnung, dort ist das Herz Mein Himmel im Zentrum der große positive Pol, der alles Gute hinausströmen läßt, und die Geister in der materiellen Welt – der negative Pol, welcher Mir wieder alles Geistige gereinigt zurückbringt, wo es sich aber vorerst vom negativen in positiven Pol verändert haben muß, wodurch der Wechsel von neuem beginnt.

38. Dieses ist das große Grundgesetz der Schöpfung, Ich, die Liebe – positiver Pol, und ihr und Meine Geister und Engel, als aufsaugende Teile – der negative Pol, bis nach vielem Aufsaugen und Abstoßen, was der Bewegung oder dem Leben gleichkommt, endlich Mein positiver Pol, als geistig ewig und unveränderlich bestehend, allein dastehen wird, und alles Aufgesaugte vergeistigt Mir gleich dann ewigen Frieden und Seligkeit genießen wird, wo nur stets sanfte Anziehung, aber kein Abstoßen mehr sich ereignen kann! (Siehe das Kapitel “Elektrizität” in dem Buch “Schöpfungsgeheimnisse”)

39. Äonen und Äonen von Zeiträumen werden zwar wohl bis dahin verrinnen, aber geschehen wird es doch einmal, wo Geist und Materie so gereinigt und vergeistigt ihre als ersten Impuls gegebenen Prinzipien verleugnen, und ruhig neben und ineinander leben wird, was einst nur durch Kampf und Auflösung sein Fortbestehen sichern mußte, und wo also Einigung zwischen allem bestehen wird.

40. Nun, seht ihr, Meine lieben Kinder, von der kleinen Frage und der Antwort Lks. angefangen bis zum Geistesmenschen das nämliche Band geschlungen und in alle Schöpfungen verflochten; dort als kleine Frage der Wortfügung in eurer Sprache, und hier in ungeheuren euch nicht denkbaren Entfernungen als Attraktions- und Repulsionskraft (Anziehungs- und Abstossungskraft) gegründet.

41. Ihr mögt aus dem ersehen, wie wenig dazu gehört, um eine ganze große Wahrheit, ein großes Grundgesetz Meines göttlichen Haushalts zu entdecken und zu erklären; freilich gehört aber eben auch Der dazu, Der es euch erklären kann; Der all diesen großen und kleinen Welten, all diesen Produkten, seien es geistige oder materielle, den nämlichen Weg verzeichnet hat; es gehört dazu euer Vater, Der euch solch große Wunder in kleinen Fragen erläutern und wieder dadurch zeigen will, wie viel und wie wenig dazu gehört, erstens Meine Größe, und zweitens Meine Liebe zu begreifen und dieselbe schätzen zu lernen! Amen!

flagge en  11th Secret of Life – Jesus elucidates the topic ‘Language’

11th Secret of Life – Jesus elucidates the topic ‘Language’

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on January 30th, 1871

1. Last night two of your brothers discussed the style, or the kind of syntax, often prevailing in My dictates to you which is not always in accordance with their concepts of German grammar.

2. The first critical remark by your brother M. was that sometimes in his attempts to change it he still had to return to the sequence of words as set by Me, whereupon your brother L. gave him the good answer, saying that one shall not read My words with the head, but with the heart, and their meaning will always be clear.

3. Since the latter hit the nail on the head through his remark, I will elucidate for you the manner in which one should express oneself, the right syntax and, finally, a fundamental truth which applies to My entire creation, beginning with the just suggested doubt of your brother M. and ending with the great spiritual man.

4. Before entering fully into a more detailed explanation of your question, namely, why My style often differs from yours, we must as always begin with the basics and ask:

5. “What is language? How did it come into being? And who was the actual head who set down the sequence of words in the way you now read, write and think?”

6. Always proceeding from the most simple, one arrives most easily at the right and truly valuable conclusion which, built on solid, simple and firm ground, is like a house firmly built on rock, which cannot ever be destroyed.

7. To start with the very first question: “What is language?”, we have to answer:

8. Language is a combination of different sounds produced by parts of the mouth, which in their diversity, often singly, often in association, express a word, and the word, a concept.

9. The lower the spiritual level of a people, the fewer requirements it has and therefore requires fewer words to express its needs and to mark various objects.

10. Thus, language came into being when through articulating sounds and uttered tones one either wanted to imitate the notes of certain sounding objects or invented actual sounds meant to express one or the other need, be it of the body or of the soul; such as you still find in baby language, where in every family from a child’s first babble to a better communication every child has its own peculiar way of expressing its need.

11. What you observe daily with children was also once the case with the original people, who had to invent many words themselves, but many others they learned from My spirit-world through their intimate contact with the same, words which always in correspondence denote the object in question spiritually.

12. When mankind increased in numbers, indeed already after the fall of the first man, whereby communication with the spirits was severed until your time, language and minor dialects have formed by the thousands. People no longer understand each other and the languages of the nations one wants to contact have to be learned, otherwise a mutual understanding is impossible.

13. Of course, these several thousands of languages now existing underwent many changes from the time of their origin to the present. Some have progressed, some regressed, in keeping with the cultural level and the spiritual development of the peoples as such.

14. But wherever a language exists, or existed, one of its characteristics, apart from the names of objects and concepts peculiar to the language, was also the way of combining the words into a sentence and, finally, also the way of recording them either in script or pictorially.

15. As for syntax, where your two brothers have just exchanged their thoughts on the method used by Me, the first question is: “How actually is the same to be handled properly?”

16. Look, here we have arrived at that point where, in contrast to the way you are accustomed to write, I often express Myself differently.

17. In order to explain this to you, let us enter into a discussion and first ask: “What is a sentence?” A sentence is the expression of a thought at the bottom of which is the explanation of either a concept or an action.

18. Therefore, if I want to explain an action, the sentence should first contain the acting verb, as the expression of the will to act, and should only then be followed by the word describing the action.

19. At least in the language of every spirit the first fundamental thought is: I want to do something, followed by what I want to do.

20. Thus it says in the Bible: “And He created the light”, but not: “He has the light created” (this is typically German syntax), as you are used to write; the word “create” precedes the word “light”.

21. Well, in My dictates this same syntax is often found and L. was quite right. Reading it with the heart, namely spiritually, it is right as I dictated it and as it is customary in almost all the old languages of the Orient and Asia, and also in some newer ones. However, in yours (the German language) it is avoided by inserting the noun between the auxiliary and the main verb, even whole sentences in such a way as to make the actual verb stating what is really going to happen, appear at the end.

22. Since at the basis of everything there is a spiritual “Why”, also here it is again the Spiritual which justifies My syntax and replacing “Spiritual” with “heart”, it means as much as: If you leave aside your intellect and, like My spirits, think only with the heart, you will readily accept My syntax, as soon as you abandon the inner language of the soul and go over to an intellectually orientated, or outer life, you lose also this order, as happened with the recording of the languages.

23. All the ancient languages of Asia and Africa are like the universal spirit-language. It should be written down to be read only from right to left, whereas with the languages of your present mankind which lives only outwardly, or according to the intellect, the exact opposite is practiced, that means from left to right.

24. This inversion, too, points to the said difference, namely, material versus Spiritual.

25. In the material sphere, as for instance in the human body, the left side is the side of the heart from where the blood flows into the whole body; it is the positive or spiritual side, while the right side from where the blood is transported to the lungs and later back to the heart, is the negative, material side.

26. What is conveyed through the ear to the soul’s organ of feeling and emotion, or to the spiritual man, from the outer world, is the negative aspect, and what the soul tells the outer world through its motive tools, the positive aspect.

27. Every thing has also two sides, a right and a left, a negative and a positive, an inner and an outer aspect.

28. The human skin is inside, on the left side, positive, on the outside or right side, negative. In its positive aspect it eliminates, whereupon it changes its poles and absorbs, being negative. This happens countless times at every moment. For repulsion and attraction, friction and generated warmth, destruction and newly creating are the first principle of life.

29. The eye, as the receptive organ for the outside impressions, is negative, but as mirror of within, positive.

30. What here is designated as “positive” and “negative” is, expressed in different terms, in the spirit-life a drawing to, or a distancing from, Me and My laws.

31. In the early times, when the people and the nations were still closer to the spirit-life, they invented their languages according to their spiritual state; accordingly their syntax and script. However, when gradually they turned away from the great natural law, taking the wrong path, also their ways of expression and writing became perverted, so that the majority of newer languages have a wrong style and a wrong manner of writing.

32. People have exchanged the spirit-language of the heart for the brain-language of the intellect and have turned away from Me and from their own mission. For this reason, many a thing in nature appears to them quite wrong which once appeared just right to primitive people living a simple life.

33. Thus you see that there is from heart to heart, or through the heart or through the intellect a to and from, a drawing near and distancing, a betterment and a worsening.

34. What I told you earlier about the skin, applies to every fruit, every tree and to every object; everywhere there are two aspects by which the intelligence of the within manifests to the outer world, or receives impressions from the outer world, and they are everywhere positive – negative, right – wrong, everywhere a drawing near and a distancing, eliminating and absorbing, straightforward or reversed.

35. Thus it continues in the entire creation – up to the great cosmic man, whose viscera consist in nothing else but suns, comets and planets, and up to the still endlessly greater spiritual cosmic man, whose inner arrangements are all heavens of the most diverse kinds and beatitudes.

36. These too absorb for their sustenance from without what they then change within into Spiritual, ejecting or expelling what the cosmic man requires in spiritual substance.

37. There, the right order prevails, there, My heaven is the heart in the center and the great positive pole which lets all the goodness emanate; and the spirits in the material world are the negative pole which returns to Me all the Spiritual purified, having first to change from the negative into the positive pole, whereby the change is initiated anew.

38. This is the great fundamental law of creation: I, Love, am the positive pole and you and My spirits and angels, as absorbing components, are the negative pole until, after much absorbing and repelling, which is equivalent to movement, or life, finally My positive pole, as Spiritual forever and immutably existing, will alone remain and all that was absorbed, spiritualized like Me, will enjoy eternal peace and bliss and only gentle attraction, but no repulsion can occur any longer.

39. Of course, eons upon eons of time will pass until then, but it will happen that spirit and matter, thus purified and spiritualized, will renounce their principles given them as first impulse and what once could only secure its permanence through conflict and dissolution, will be living peacefully side by side and within each other, so that there will be unity among all.

40. Now you see, My dear children, beginning with the minor question and L.’s answer and ending with the spirit-man, the same bond linking them with all the creations; there as a minor question as to the syntax in your language, and here in immense, for you unthinkable distances as power of attraction and repulsion.

41. From this you may learn how little is required to discover and elucidate a whole great truth, a great fundamental law of My divine Household. Of course, it requires also Him who can explain it to you; who has ordained the same way to all these great and small worlds, to all these objects, be they spiritual or material. It requires your Father, who wants to explain to you such great miracles in minor questions, thereby showing you how much and how little is needed to understand, firstly, My magnitude and, secondly, My love, and learn to value the same! Amen.

 

10. Lebens-Geheimnis… Glaube, Vertrauen & Zuversicht – 10th Secret of Life… Faith, Trust & Confidence

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flagge de  10. Lebensgeheimnis… Glaube, Vertrauen und Zuversicht

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 4. Oktober 1870
10. Lebensgeheimnis… Glaube, Vertrauen & Zuversicht

1. Nachdem du gestern diese drei Worte in einem spiritistischen Buche (Adelma, “Betrachtungsbuch”, Wien 1857) gelesen hast und sie dir nicht aus dem Kopfe gehen, so will Ich auf deine Bitte dir auch einige Worte über diese drei wichtigen Eigenschaften geben, die für dich besonders und auch für deine ganze Gesellschaft sehr notwendig sind; denn es mangelt auch bei ihr am Glauben, noch mehr an Vertrauen, und Zuversicht ist fast gar keine da. So höre denn:

2. Der Glaube, dieses schöne und edle Wort, welches ausdrückt, daß der Mensch oder sein geistiges Wesen sich ganz dem hingibt, was er als Wahrheit erfasst hat, und darauf seine fernere Handlungsweise baut, seinen Frieden daraus erhält und seine zukünftige Seligkeit darauf gründet – dieser Glaube, wie wenige haben ihn, und wenn er auch bei einzelnen vorkommt, wie gering ist seine Dosis!

3. Der Glaube ist die Grundbasis in allem, wie Ich es erst vor kurzem in Meinen Worten an deinen zweifelnden Freund gesagt habe. Ohne Glauben gibt es nichts, was geistig begründet werden sollte. Der Glaube ist mit den ersten Begriffen des Kindes das erste Band, das es an seine Mutter und an die Welt kettet. Was die Mutter dem Kinde, das heißt seinem aufstrebenden Geiste vertrauensvoll ins Herz legt, gläubig nimmt es das auf; es ist überzeugt, daß seine Mutter ihm nur Wahrheit sagt, es hat diese feste Überzeugung – durch die geistigen und körperlichen Bande geknüpft – als die einzige angenommen, durch welche es mit der Mutter und mit der umgebenden Welt in Verbindung steht; der Glaube an diese ersten eingeprägten Wahrheiten ist oft so anhaltend, was seine Stärke beweist, wenn er rein und aufrichtig ist, daß auch in den letzten Tagen des Greises der Mensch die Wirkungen nicht vergisst, welche ihm die ersten eingeprägten Lehren der Jugendjahre machten, welche er so ganz im Vollmass als von seiner Mutter kommend kindlich annahm, und sie als die ersten geistigen Schätze in seinem Herzen aufbewahrte.

4. So mancher von euch Menschen wird oft ausrufen: “O schöne Zeit der ersten Jugendtage, wo ich als unmündiges Kind den lehrenden Erzählungen meiner Mutter horchte, und alles für wahr, ja nicht anders möglich seiend, annahm, was sie mir damals ins Herz legte, und das noch jetzt, trotz allen Widerwärtigkeiten des Lebens und entgegengesetzten Erfahrungen, dennoch nicht aus dem Herzen zu verwischen ist.”

5. Ja, der Glaube, diese Tugend, mit kindlicher Einfalt an dem zu hängen, was man als Wahrheit erkennt, eben dieser Glaube ist der erste Grund, der den Menschen in den Friedenstempel einführen und ihm als Stütze dienen sollte gegen alle auf ihn einstürmenden Zweifel.

6. Wenn ich nun den Glauben im religiösen Sinne anwende, was sollte er erst da noch sein! – Die heilige Fahne, zu welcher der begeisterte Mensch schwört, sie nie mehr zu verlassen, als Fundament aller Lehren und Wahrheiten, die euch von Mir einst sichtbar und jetzt unsichtbar durch geistiges Einfließen gegeben werden!

7. Manche schon haben zu dieser Fahne geschworen, sie bis zum letzten Atemzug verteidigt, und sie auch öfters mit dem eigenen Blut besiegelt. Aber wie viele andere haben sie verlassen und sind zu ihr nie mehr zurückgekehrt. Und wie viele haben auch nebenbei ihren schönen Eifer des Glaubens in fanatische Wut ausarten lassen, welche dann zu Schändlichkeiten führte, wie sie die Geschichte des Priestertums bis auf den heutigen Tag in Unzahl aufweisen kann.

8. So ist es mit dem Glauben wie mit dem Feuer; das Feuer, ein so wohltätiges und nützliches Element es ist für den, der es weise gebraucht, so furchtbar ist es für den, welcher die Wirkungen desselben missachtet und vernachlässigt, und welchem es am Ende, statt ihm nützlich zu sein, den größten Schaden zuzufügen imstande ist.

9. Alles, was Ich geschaffen habe, hat zwei Seiten, eine gute und eine schlechte; ebenso der Glaube. Als reines Hingeben in den göttlichen Willen, welche sanfte Wärme verbreitet er über das menschliche Herz, – und wie brennend, wild und auflodernd, intolerant ist er, wenn von schlechter Hand benutzt, er dem Frieden suchenden Menschen, statt ein kleines Lämpchen als Wegweiser ihm eine Brandfackel in die Hand drückt!

10. Deswegen, Meine Kinder, hütet euch vor den Extremen, besonders in jetziger Zeit; nehmet den Glauben als heilenden Balsam und achtet wohl darauf, daß er nicht für euch ein verzehrendes Gift wird!

11. Um in allem sicherzugehen, glaubet nur Mir, höret nur auf Meine Stimme in eurem Herzen, die trügt nicht, und lasset euch nicht betören durch schlaue, nur ihrem eigenen Interesse folgende Ausleger Meines Wortes. Hier gilt das Wort: “Was ihr hört und leset, das prüfet; das Gute behaltet, und das Schlechte entfernt!”

12. Wenn ihr diese Regel in eurem Leben stets treu beachten werdet, so wird die Fahne des Glaubens euch stets das heiligste Palladium (Schutzbild) sein, mit welchem ihr den Weg zu eurer Seligkeit und zu Meinem Herzen gewiß sicher finden werdet.

13. Damit ihr aber auch euren Glauben stets mehr festiget, so müsst ihr auch das zweite Wort im höchsten Grade besitzen, das heißt, ihr müsst unbedingtes Vertrauen in Meine Worte legen, und wenn ihr es eigentlich genau nehmt, so ist Glaube und Vertrauen beinahe dasselbe.

14. Der Glaube ist die feste Annahme der Wahrheit, und das Vertrauen besagt ebenfalls nichts anderes, als die innigste Überzeugung, daß das Gesagte und gläubig Angenommene nicht anders sein kann, und nur zu dem Endziel führt, welches man wünscht, indem man festes Vertrauen darauf hat, daß so oder so handelnd das Geglaubte durch die Tat bestätigt werden muß.

15. Um euch diese beiden Begriffe bildlich näher zu bezeichnen, so setze Ich den Fall, ein Mann hat sich in einem Walde verirrt, er weiß keinen Ausweg mehr, da begegnet ihm (wie) zufällig ein anderer, der, um Holz zu sammeln, in den Wald gegangen war; der Verirrte fragt den andern um den Weg, welchen er einschlagen soll, um aus dem Walde zu kom¬men; der Holzsammler bezeichnet ihm genau die Richtung, die er zu nehmen hat. Der Verirrte glaubt den Aussagen des Holzsammlers, ver¬folgt den bezeichneten Weg, fest vertrauend, daß er ihn aus dem Walde führen wird.

16. Hier habt ihr den Unterschied zwischen Glauben und Vertrauen bildlich dargestellt; wollt ihr nun dieses Bild auf euer eigenes Leben, auf das Bekenntnis Meiner Lehre und auf das praktische Ausführen derselben anwenden, so muß Ich euch sagen, daß ihr so manches von Mir Gesagte glaubt, aber nicht das feste Vertrauen habt, daß beim Anwenden und leben danach das gewünschte und vorausgesagte Resultat die Folge davon sein wird.

17. Es geht aus dem hervor, daß wenn ihr zwar dem Anschein nach glaubt, was Ich in Meinen Evangelien und in Meinen nun euch gegebenen Worten sage, ihr (aber) doch nebenbei nicht das unbegrenzte Vertrauen auf die Unfehlbarkeit des Gesagten habt, dann geht es euch gerade so, wie dem Verirrten, den Ich früher anführte; wenn er dem Holzsammler nicht unbedingten Glauben schenkt, nicht fest überzeugt ist und ihm vertraut, daß der bezeichnete Weg der einzig wahre sei, so wird er den Ausweg aus dem Walde nicht finden, indem er unterwegs von Zweifeln geplagt unschlüssig zu werden anfängt.

18. So geht es euch gar oft, ihr glaubt, seid überzeugt, wenigstens für den Augenblick, sobald es aber an die Ausführung des Geglaubten gehen soll, so steigen leichte Nebel von Zweifeln auf, bald da bald dort ein “Warum” oder “wer weiß, wenn ich so handle, ob der Erfolg wohl der sein wird, wie man es mir vorausgesagt hat, usw.!” Es mangelt das Vertrauen, und alles noch so eifrig Geglaubte hilft nichts, oder: Die Worte ohne Tat sind leerer Schall! –

19. Es muß also zum rechten Glauben das rechte Vertrauen sich gesellen; das erste ist der Baum, der gepflanzt, das zweite die Blüte, die gezogen, und das dritte – die feste Zuversicht, die als Frucht erzielt werden soll. Wo diese drei Eigenschaften vereint in einem Herzen walten, da gilt Mein Wort, welches Ich einst zu Meinen Jüngern sprach, wo es heißt: “Wenn ihr unerschütterlich glaubt und wollt, so heben sich euch auch Berge hinweg!” Das will so viel sagen als: Habt ihr den Glauben an die Kraft des Wortes, ausgesprochen mit dem festen Vertrauen der Untrüglichkeit, so ist auch die feste Zuversicht dabei, daß das Gewollte erfolgen muß!

20. Wo aber findet sich dieses Kleeblatt von göttlichen Eigenschaften in einem von euch vereint? Überall ist seichter Glaube, wenig Vertrauen und gar keine Zuversicht. Hundertmal wiederhole ich es euch: “Tuet und lebet nach Meinen Worten, und ihr werdet Wunder ersehen!”

21. Des Glaubens schönste Eigenschaften, gekrönt durch unerschütterliches Vertrauen, werden eure himmlische Zuversicht erhöhen, daß auch ihr gleich Mir Elementen gebieten und gegen alle gewöhnlichen Gesetze der Natur Dinge ausführen könnt, die den andern als Wunder erscheinen müssen, weil sie nicht wissen, daß euer Wille gepaart mit dem Meinen das erste Gesetz ist, wovor sich alle übrigen Gesetze beugen müssen.

22. Ich weiß recht wohl, daß bei jedem Versuch euch Zweifel in Menge aufsteigen werden; denn solche Eingriffe in das Wesen Meiner Naturgesetze kann eben auch nur einer wagen, der ein Wiedergeborener geworden, und auch nur Meine Hilfe in sich anruft zu solchen Taten, wenn diese zum Besten der Menschen notwendig sind, und nicht aus Scherz, Ruhmsucht oder Eitelkeit, wo ihn auch das Gelingen im Stiche lassen würde. –

23. Ich sage euch nur, daß es möglich und schon Meinen Jüngern und andern begeisterten Menschen gelungen ist, aber nicht so leicht erreicht werden kann, wenn nicht diese drei Eigenschaften – der Glaube, das Vertrauen und die Zuversicht – im höchsten Grade bei einem Menschen ausgebildet sind.

24. Die feste Zuversicht des Gelingens ist die Frucht des Glaubens und des Vertrauens, darauf arbeitet hin.

25. Befestiget zuvor euren Glauben, daß er nicht wanke wie ein Schilfrohr, sondern fest stehe wie eine Mauer; sodann bauet auf diese Fundamentmauer das unerschütterliche Gebäude des Vertrauens, und die Vollendung des Ganzen wird euch dann die Zuversicht geben; in diesem Hause, auf solchen Grund gebaut, könnt ihr allen Stürmen von innen und außen trotzen und euren Weg der Vervollkommnung ungehindert verfolgen.

26. Dies, Meine Kinder, bedeuten diese drei Worte!

27. Auch du, Mein lieber Schreiber, leidest sehr an Mangel dieser drei Tugenden, und wenn diese Tugenden ebenfalls, wie Gottes, Nächsten- und Selbstliebe (Bedeutung der Zahl 666, als der gerechten Zahl des geistigen Menschen: 600 Teile Liebe zu Gott, 60 Teile Liebe zum Nächsten und 6 Teile Liebe für sich selbst; und beim Teufel umgekehrt) in Zahlen ausgedrückt werden sollten, so wäre das numerische Resultat für dich sehr gering und nicht zu deinem Vorteil; denn du hast wenig Glauben, noch weniger Vertrauen und beinahe keine Zuversicht, daß Meine Worte, die Ich dir gegeben, in Erfüllung gehen werden, trotzdem Ich dir tagtäglich wiederholen muß: Lass die Leute reden, bleibe bei Mir, bei Mir ist Wahrheit und keine Lüge!

28. Allein Ich kenne dein Herz und deine Gründe, welche dich zum Zweifel drängen. Es sind Prüfungen, die Ich dir sende, du wirst sie überstehen, und dann werden deine Kapitalien des Glaubens, Vertrauens und der Zuversicht schon zunehmen, damit du auch die übrigen deiner Gesellschaft mit diesen Gaben bereichern kannst, und dann – statt wie jetzt der Letzte – der Erste werden wirst. Bedenke diese wenigen Worte, es liegt viel darin, wie in allem, was aus Meinem Munde fließt. (Hier einschließlich aus Diktat vom 20. Januar 1871): “Ihr alle müsst euch aber nicht denken, daß Ich ihn wegen seiner besonderen moralischen Eigenschaften zu Meinem Schreiber gewählt habe, als sei er besser als ihr. Mitnichten, Ich wählte ihn, weil seine Verhältnisse ihm mehr Zeit lassen, seine Kenntnisse (sich) Mir mehr anpassen zur Entwicklung höherer Erklärungen, die ein anderer nicht so fassen könnte; aber wegen seines moralischen Wertes und seines Vertrauens zu Mir steht er nicht besser, als viele von euch. Ebendeswegen müsst ihr nicht glauben, wenn er in eure Versammlung tritt, daß Ich bei ihm bin, da würdet ihr ihm eine Verehrung zollen, die weit über seinen Bereich hinausgeht. Es ist da wie bei einem Vater, der seinen Kindern schreibt, nur die Feder oder der Vermittler ist er, mehr nicht! Wenn ihr einen lieben Brief empfangt, nach was sehnt ihr euch denn bei Lesung desselben? Gewiß nicht nach der Feder, mit welcher der Brief geschrieben worden, sondern nach dem Verfasser selbst.

29. So ist auch er ein Mensch, wie ihr alle, mit seinen Schwächen und Gebrechen, mit seinen Wünschen und Sorgen; er kämpft ebenfalls täglich, alles dieses loszuwerden, bittet auch oft Mich um Abrufung aus dem Jammertal, und zeigt eben dadurch, wie ihr alle, daß er ganz wenig Vertrauen zu Mir besitzt und bei weitem mehr haben sollte. Ihr seht aus allem diesem, daß überall das schwache Vertrauen der Hauptmangel bei euch und das Haupthindernis bei eurem Fortschritt ist.

30. Noch habt ihr alle nicht begriffen, warum Ich euch alle Tiefen Meiner Schöpfung, alle innersten Falten Meines göttlichen Ichs aufdecke und erkläre. Seht, Meine Lieben, alles dieses geschieht, um euch gerade eben das einzuflößen, was euch allen mangelt, das ist das Vertrauen zu Mir. Denn, wenn ihr mit Mir die unermesslichen Räume Meiner Unendlichkeit durchfliegt, wenn Ich euch Meine geistigen Himmel eröffne, euch ahnen lasse, was dort alles noch für euch aufbewahrt und bereitet ist; wenn Ich euch Mein eigenes Ich erkläre, das nur Liebe ist – und Liebe nur wieder will; wenn Ich euch bis in die kleinsten Atome beweise, daß Ich als Schöpfer und Vater alles mit gleicher Liebe erhalte, so will Ich damit doch nichts anderes als euch beweisen, daß ein Wesen mit dieser Macht und Kraft ausgestattet, wie Ich Mich euch zeige, doch des Vertrauens wert sein sollte, und daß im Gegensatz zu Meiner Allwissenheit und Allmacht euer Wirken und Treiben auf weniger als null heruntersinken muß.

31. Bedenket diese wenigen Worte, es liegt viel daran, wie in allem, was aus Meinem Munde fließt; vertiefet euch alle in den Sinn des Gegebenen, und ihr werdet nicht allein Trost und Frieden, sondern, was die Hauptsache ist, ihr werdet euren Standpunkt stets mehr und mehr erkennen, wo ihr dann das Wankende befestigen und so Mir näherkommen könnt.

32. Kein Wort, das Ich euch durch Meinen Knecht sende, war und ist noch ohne seine eigenen Zwecke; auch diese drei Worte führte Ich Meinem Schreiber eben jetzt vor die Augen, weil gerade jetzt es anfängt, in eurer Gesellschaft etwas wankend zu werden; es ist kein rechtes geistiges Leben da, – viele von euch leben wieder nur ihren Geschäften und Lieblingsideen, vergessen Mich und Meine Lehre fast ganz und denken nur an sie, wenn zufällig ein oder der andere eine Ansprache in diesem Sinne gehalten hat.

33. Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung fallet! Treibet nicht Scherz mit Meiner Gnade! Ich gebe sie nicht so wie manche glauben denjenigen, welche sich mit Mir und Meiner Lehre nur beschäftigen, wenn sie sonst nichts anderes zu tun haben. Sie sollten sich in acht nehmen, es könnte ein Blitz aus heiterem Himmel sie erschrecken, und dann sie zwingen aus Not einzusehen, daß sie das als Nebensache betrachtet haben, was eigentlich die Hauptsache sein sollte!

34. Wer von Meiner Lehre nichts weiß und dagegen sündigt, ist nicht so strafbar; wer aber Meine Lehre gelesen, sie so halb glaubt, aber kein rechtes Vertrauen in Bezug der Ausführung zeigt und an die Erreichung des eigentlichen Zweckes mit keiner Zuversicht denkt, da werde Ich wohl genötigt sein, durch einen direkten Rüttler ihn aufzuwecken, damit er nicht in den Schlaf der weltlichen Dinge verfalle und Meine geistige Schule dabei vergesse! Heute mahne Ich noch, wer außer Mir weiß, was Ich morgen tun werde? Eure Erdscholle, worauf ihr lebt und ruhig darauf herum wandelt und euch eures Lebens freut, ist unter euren Füßen hohl, furchtbare Abgründe bedeckt diese dünne Schale, und ihr mit dem festen Glauben und dem festen Vertrauen blickt ja mit großer Zuversicht zu Mir auf in der Hoffnung, Ich werde diese dünne Schale nicht einsenken und so euch alle unverhofft den Tod schmecken lassen! Ruhig legt ihr euch über diesen Abgründen nieder, während vielleicht unter euren Füßen euch unbegreifliche Kämpfe der Elemente stattfinden, legt euch nieder mit festem Vertrauen und Zuversicht, des andern Tages wieder gesund und gestärkt aufzustehen. Warum habt ihr denn diese Zuversicht in diesem Falle und in geistigen Dingen nicht? Seht, weil ihr glaubt, Ich werde es nicht tun! Und warum werde Ich es nicht tun? Weil ihr auf einen liebevollen Vater vertraut, der Seine Kinder nicht ohne Grund mit der Vernichtung strafen wird. Was ist also eure Zuversicht? Sie ist, daß das Gehoffte, nämlich die stete Angedeihung Meiner Gnade gegen euch, nicht wanken wird!

35. Nun, wenn ihr in diesem Punkte so festen Glauben, Vertrauen und Zuversicht in Mich habt, so erlaubet doch auch Mir, von euch – wenn auch nicht in diesem Maßstabe göttlicher Langmut, doch in menschlicher Nachsicht – zu fordern, daß ihr in geistigen Dingen ebenfalls mehr festen Glauben, stärkeres Vertrauen und größere Zuversicht haben mögt; daß ihr begreifen sollt, daß alles, was Ich euch schon gegeben habe, nur zu eurem Besten und nicht etwa für Mich zur Unterhaltung, sondern nur deswegen geschehen ist, um euch die Ehre angedeihen zu lassen – Meine Kinder werden zu können.

36. Ihr fordert von Mir unbegrenzte Gnade, und Ich fordere von euch unbegrenzte Liebe. Beim Austausch dieser beiden Bedingungen gewinnt bloß ihr, indem Ich euch mit einer Macht ausstatten will, die euch zu Herren alles Geschaffenen machen soll!

37. Wenn Ich also solch große Gnaden euch in Aussicht stelle, so ist es doch auch Mir erlaubt, diejenigen, welche einmal auf dem Wege zu Mir sind, falls sie während des Gehens vom Schlafe befallen werden würden, durch sanfte Stöße aufzuwecken, wie Ich es jetzt mit euch tue, damit ihr merken sollt, daß man Meine Wege nicht mit geschlossenen Augen wandeln, sondern Aug und Ohr wohl offen erhalten muß, um den rechten Weg nicht zu verfehlen und nicht auf Abwege zu geraten.

38. Also nochmals, bedenket alle, was Ich euch hier gebe! Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung fallet! – Dies sei euer Wahlspruch zum steten Wachstum im festen – Glauben, Vertrauen und in der Zuversicht! – Amen!

flagge en  10th Secret of Life… Faith, Trust and Confidence

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on October 4th, 1870
10th Secret of Life… Faith, Trust and Confidence

1. Since you have read yesterday these three words in a spiritistic book (Adelma, “Book of Contemplation”, Vienna 1857), which you cannot dismiss from your memory, upon your request I too will give you some words on these three important qualities that are very necessary, particularly for you, and also for your whole company. For also they are lacking in faith, even more in trust, and there is hardly any confidence. So listen:

2. Faith, this beautiful and noble word which expresses that man, or his spiritual being, surrenders totally to that which he has grasped as truth and, basing his future actions on it, derives his peace from, and founds his future happiness on, the same, how few have it and even if it occurs with individual people, how minute its dose is!

3. Faith, as I have only recently said in My words to your doubting friend, is the fundamental basis of everything. In the absence of faith, there is nothing that has to be spiritually substantiated. Faith, together with the infant’s first comprehension, is the first bond binding it to its mother and to the world. What the mother trustingly lays into the heart of the child, that is, of its awakening spirit, it accepts faithfully. It is convinced that its mother tells it only the truth; it has arrived at this firm conviction, achieved through spiritual and physical bonds, as the only one binding it to the mother and the surrounding world. The faith in these first imprinted truths is often so lasting and, if pure and sincere, so strong that even in his last days on earth, man does not forget the effect the first impressed precepts of his early years, coming from his mother, which he accepted, childlike, in their entirety, preserving them as the first spiritual treasures in his heart.

4. Many a person among you will often exclaim: “Oh glorious time of the first days of youth, when as a dependent child I listened to the instructive tales of my mother and accepted everything as truth, and nothing but the truth, which at that tune she laid into my heart and which even now, despite all the vicissitudes of life and all the negative experiences, cannot be blotted out from the heart!”

5. Indeed, faith, this virtue of adhering with childlike faith is the first support which should lead man into the temple of peace and serve him as prop against all doubts assailing him.

6. When I now apply faith in the religious sense, how much more it should then be! The holy banner which the inspired man swears never to forsake, as basis of all precepts and truths once given you by Me visibly, and now invisibly through spiritual influence!

7. Many have sworn by this banner, defending it to their last breath and often sealing it with their own blood. But how many others have left it without ever returning to it. And how many have incidentally allowed their fine religious zeal to be perverted into fanaticism, which then led to the immense number of abominations as witnessed by the annals of the priesthood to this very day.

8. Thus, faith can be likened to fire. Although fire is such a beneficial and useful element for the one who uses it wisely, it is terrifying for the one who disregards and neglects its effect and to whom in the end it can do the greatest damage instead of being useful to him.

9. Everything I have created has two aspects, a good and a bad one. This applies also to faith. As total surrender to the divine will, what gentle warmth it spreads all over the human heart, and how burning, wildly blazing and intolerant it is if, used by the wrong hand, it presses a firebrand instead of a small lamp as a road-sign into the hand of the man seeking peace!

10. Therefore, My children, beware of extremes! Particularly in our time; use faith as healing balm and take good care lest it become a consuming poison for you.

11. So as to be on the safe side, believe only Me, listen only to My voice in your hearts, which does not deceive, and do not let yourselves be deluded by clever, sell-seeking interpreters of My Word. Here the word holds good: “Examine what you hear and read; adhere to the good and eliminate the bad.”

12. If you will always faithfully observe this rule, the banner of faith will at all times be for you the most sacred palladium (sanctuary) by which you will surely and safely find the road to your bliss and to My heart.

13. In order to consolidate your faith more and more you must also possess the second word in the highest degree, that means you must have implicit trust in My words; for, strictly speaking, faith and trust are almost one and the same.

14. Faith is the firm acceptance of truth and trust likewise signifies merely the innermost conviction that what was said and faithfully accepted can be nothing else and leads to the desired goal only through the firm trust that no matter what the action, what is believed has to be confirmed through it.

15. In order to metaphorically elucidate for you these two concepts, let us presume a man has completely lost his way in a forest. By chance he meets another man who has gone into the forest to gather wood. The one lost asks the other about the right path to take. The wood gatherer gives him precise instructions as to the direction to be followed. And the one lost believes the explanations of the wood gatherer and proceeds on the described path, firmly trusting that it will lead him out of the forest.

16. Here you have the difference between faith and trust metaphorically presented. If you want to apply this picture to your own life, to the confession of My teaching and the practical application of the same, I must tell you that you believe many a thing spoken by Me, but lack the firm trust that its application and the living according to it will be followed by the desired and predicted result.

17. Hence it follows that although you seemingly believe in everything I say in My Gospels and in My words now being given to you, you still lack the unlimited trust in the infallibility of what has been said. You will then fare like the aforementioned lost one: Unless he absolutely believes the wood gatherer, is firmly convinced and trusts that the described path is the only true one, he will not find the way out of the forest, for he will on the way, plagued by doubts, begin to waver.

18. This is often the case with you. You believe, are convinced, at least for the moment, but as soon as it is a matter of carrying out what you believe, slight mists of doubts arise, here and there a “Why, or: “who knows if the success of my action will be as predicted!” etc. What is lacking is trust, and nothing however zealously believed helps, or, in other words: The words without action are an empty sound.

19. Thus the right faith must be coupled with the right trust. The former is the tree that is to be planted; the second is the blossom to be cultivated, and the third, the firm confidence that is to be harvested as fruit. Where these three qualities are united together in a heart, My Word is valid which I once spoke to My disciples, where it says: “If you believe and will it unwaveringly, you will even move mountains!” – which means as much as: If you have the faith in the power of the word, uttered with the firm trust in its truth, also the firm confidence is present that the desired result will follow!

20. But where is this trio of divine attributes united in any of you? Everywhere there is shallow faith, little trust and no confidence at all. A hundred times I repeat it to you: “Act and live in accordance with My words, and you will see miracles!”

21. Faith’s most beautiful attributes, crowned by unshakeable trust, will enhance your heavenly confidence that also you, like Me, can rule the elements and perform deeds contrary to all ordinary laws of nature which to others must appear as miracles because they do not know that your will, coupled with Mine, is the foremost law to which all other laws are subservient.

22. I know quite well that at every attempt, numerous doubts will arise in you. For such invasions into the essence of My natural laws can only be attempted by one who has become reborn and who invokes only My help for such actions, provided they are necessary for the benefit of mankind, and not as a joke or out of ambition or vanity, when his action would result in failure.

23. I only tell you that it is possible and has been achieved already by My disciples and by other inspired men, although it cannot be easily attained unless these three qualities – faith, trust and confidence – are present in the highest degree in a human being.

24. A firm confidence in the success is the fruit of faith and trust; do strive after that.

25. First strengthen your faith lest it wavers like a reed, but stands fast like a wall. Then build on this foundation wail the unshakeable edifice of trust, and the completion of the whole will then lend you confidence. In this house, built on such ground, you can weather all storms from within and without and proceed unimpeded on your path to perfection.

26. This, My children, is meant by these three words!

27. Also you, My dear scribe, are greatly lacking in these three virtues; and if also these virtues should be expressed in numbers, as are the love of God, the love of the fellowman and the love of self (significance of the number 666, as the just number of the spiritual man: 600 = love for God, 60 = love for fellowman, 6 = love for self – with the devil in the reverse order), the numerical result for you would be very low and not in your favor. For you have little faith, still less trust and almost no confidence that My words which I gave you will be fulfilled, although day in and day out I keep telling you: Let people talk, stay with Me, for with Me there is trust and no falsehood!

28. However, I know your heart and the reasons that urge you to doubt. It is the tests which I am sending you; you will pass them and then your capital of faith, trust and confidence will surely increase so that you will be able to enrich the rest of your company with these gifts and will then become the first, instead of the last, as now. Ponder these few words; much is contained in them, as in everything issuing from My mouth. (Including the dictate from January 20th, 1871): “All of you, however, must not think that I chose him as My scribe on account of his special moral qualities, considering him better than you. By no means. I chose him because his circumstances leave him more time to adapt his knowledge to Me for the reception of sublime explanations another could not grasp so readily. However, as for his moral worth and his trust in Me, he is not any better than many of you. For this reason you must not think that I am with him whenever he enters your gathering; there you would accord him a veneration far exceeding his due. The situation is that of a Father who writes to His children, but he is only the pen or the agent, nothing more. When you receive a kind letter, what do you long for when reading it? Certainly not for the pen with which the letter was written, but for the author himself.

29. Thus he too is a man like all of you, with his weaknesses and shortcomings, his desires and worries. He too baffles daily to be rid of all this and often begs Me to release him from the vale of tears, thereby showing, like all of you, that he has very little trust in Me and ought to have far more. From all this you see that the main shortcoming with you and the main obstacle with your progress is everywhere the weakness in trust.

30. None of you have as yet understood why I uncover and explain to you all the depths of My creation, all the innermost aspects of My divine self. Behold, My dear ones, the reason for all this is, to instill into you the very thing lacking in all of you, meaning, the trust in Me. For when together with Me you traverse the immeasurable spaces of My infinity, when I open up to you My spiritual heavens, giving you an inkling of what is there being kept and prepared for you; when I reveal to you My own self, which is nothing but love and in return wants only love; when I prove to you down to the smallest atoms that I, the Creator and Father, sustain everything with the same love, I only want to prove to you that a Being possessed of this might and strength, as which I am showing Myself to you, should surely be worthy of trust and that, compared to My omniscience and omnipotence, all your activity and behavior must be considered as below the level of Zero.

31. Ponder these few words; they are very important, like everything flowing from My mouth. Enter deeply into the meaning of that which all of you were given, and you will not only find consolation and peace but, and this is the main thing, you will more and more realize your own standpoint and then, consolidating what is unstable, be able to draw closer to Me.

32. Not a word I send you through My servant was, and still is, without its own purpose. Also these three words I was just now bringing before the eyes of My scribe because right now it is beginning to be somewhat unstable in your company. There is no true spiritual life present. Many of you are again living only for their businesses and pet interest, almost wholly forgetting Me and My teaching and only remembering it when by chance one or the other has made a speech to that effect.

33. Be watchful and pray, lest you fall into temptation. Do not make fun of My grace! I do not, as some believe, bestow it on those who only concern themselves with Me and My teaching when they have nothing else to do. They should take care, for they may be struck by lightning out of a blue sky and be forced to realize that they had considered as a matter of secondary importance that which really should be their main concern.

34. Whosoever knows nothing of My teaching and sins against it, is not so culpable. However, if someone has read My teaching and, half believing, shows no true trust in its activation and no confidence in the attainment of the actual purpose, I shall be forced to wake him up through a direct jolt lest he drop off to the sleep of worldly things, thereby forgetting My spiritual school. Today I still admonish; who, apart from Me, knows what I shall do tomorrow? The piece of ground on which you live and peacefully walk about enjoying your life, is hollow under your feet. This thin shell covers terrible chasms and you with firm faith and trust look up to Me with great confidence and hope that I shall not let this thin shell give way, thereby letting all of you taste death unawares. Calmly you lie down above these chasms with the firm trust and confidence of again rising the next day hale and strengthened while perhaps under your feet to you incomprehensible baffles of the elements are taking place. Why do you have such trust in this case and not in spiritual matters? You see, because you believe I shall not do it! And why shall I not do it? Because you put your trust in a loving Father, who will not without reason punish His children with destruction. What, then, is your confidence? It is that, what you hope for, namely, the constant granting of My grace to you, may not waver.

35. Now, since in this respect you put such firm faith, trust and confidence in Me, do allow also Me to demand of you, if not at this rate of divine forbearance, then with human indulgence, to have also in spiritual matters a firmer faith, greater trust and greater confidence; and to understand that all I have already bestowed on you happened only for your benefit and by no means for My entertainment, but only in order to confer on you the honor of being able to become My children.

36. You demand of Me unlimited grace, and I demand of you unlimited love. With the exchange of these two conditions it is only you who gain, since I want to accord you a might that shall make you lords of all that was created!

37. Since I promise you such great graces, I am also allowed to wake up those on the road to Me, should they fall asleep while walking, through gentle nudges as I am now doing to you. Then you will realize that one must not walk My paths with one’s eyes closed, but with open eyes and ears so as not to miss the right way and go astray.

38. So again, let all of you consider what I am giving you here. Be watchful and pray, lest you fall into temptation! Let this be your device towards a steady growth in firm faith, trust and confidence! Amen.

 

8. Lebens-Geheimnis… Geistes-, Seelen-, Engels- & Gottes-Leben – 8th Secret of Life… Spirit- Soul- Angelic- & Divine Life

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JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 8 Geistes- Seelen- Engels- Gottesleben-1280 JESUS REVEALS Secrets of Life - 8 Spirit Life - Soul Life - Angelic Life and Divine Life - given to Gottfried Mayerhofer
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flagge de  8. Geistesleben, Seelenleben, Engelsleben & Gottesleben

8. Lebens-Geheimnis – Geistesleben, Seelenleben, Engelsleben & Gottesleben

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 29. Juli 1870

1. Unter Geistesleben verstehe Ich hier eigentlich das Leben aller jener Geister oder Naturkräfte, die den Zusammenhang des ganzen materiellen Universums oder den Bestand aller Metalle, Steine und Erden und deren Fortdauer bewirken.

2. Diese Geister, die in allem die eigentlichen Träger aller Formen, aller Produkte wie aller lebenden Wesen außer den Mir ähnlichen Bewohnern der Weltkörper ausmachen, sind auf verschiedenen Stufen, gemäß ihrer Intelligenz, allerdings lauter göttliche Funken, von Mir Selbst in alles Bestehende hineingelegt; dieselben bedingen also das Bestehen der Dinge und deren Vervollkommnung, indem sie auch von einer Stufe zur andern aufwärts steigen. Sie sind aber noch keine Persönlichkeiten, sondern nur insoweit intelligent, als sie auf die Materie, in die sie gebunden sind, zu deren Bestand wirken, und werden es bei jeder höheren Daseinsstufe noch mehr, sie gehen also zuerst als Trieb auftretend, und später als Tierseele nach und nach in ein sich selbst bewusstes Geisteswesen über.

3. Diese Geister sind im großen Reiche der Geister das, was im Knaben die schlummernden Triebe und Leidenschaften, und die unter dem Schnee liegenden Embryonen, sowohl in den Pflanzensamen als auch in den Tierkeimen ruhenden ersten Anfänge sind, die nur den ersten Anstoß erwarten, um ihr Leben und Wirken zu beginnen, sich aus den tiefsten Schichten sodann emporarbeitend, zum Jünglingsalter gelangen, bis sie als mehr selbstbewusste Seelen, jedoch immer noch am Leitseil des allgemeinen großen Naturgeistes geführt werden, der durch alle Welten und Räume weht, und alles Geschaffene antreibt, seinen Zweck zu erfüllen, und euch als Instinkt bekannt ist.

4. Das Seelenleben beginnt in einer schon mehr begrenzt abgeschlossenen Form, es ist ihm schon die Eigenschaft der Vervielfältigung durch Samen oder Zeugung, und höher hinauf im Tierleben auch mehr oder weniger freie Bewegung gegeben.

5. Es ist wie das Jünglingsalter mit seinen Trieben und zu erlernenden Eigenschaften als Vorbereitung zum Manne, dem Höhepunkt dieser Existenz.

6. Die reife Pflanze oder der Baum hat schon höhere Triebe, und die in ihnen wohnende Seele drängt schon nach Höherem, nach dem Übergang ins Tierreich hin, ist aber noch fest an die Erdscholle gebunden; es gibt wohl auch einige Kräuter und Schlingpflanzen, denen sogar eine fortschiebende Bewegung eigen ist, und die daher die nächsten Übergänge zum frei beweglichen Tierreich sind. Die Seelen der Tiere, von den ersten Mollusken (Weichtieren) und Infusionstierchen angefangen bis zu den Affen – den eurer Form, aber nur eurer Form, nicht eurer Seele nächststehenden Tieren , drängen alle schon nach Vervollkommnung, haben auch diese Eigenschaft in gewissem Grade, sich vervollkommnen zu lassen, und erreichen solches auch, besonders je mehr sie dem Menschen näherstehen und mit ihm in Berührung kommen.

7. Sie veredeln ihre Intelligenz mehr und mehr und gehen auch nach ihrem Absterben ihrer Bestimmung in schnelleren Schritten entgegen, als weiter vom Menschen abstehende Seelen, wie zum Beispiel die in den Tiefen der Meere und Seen und in dichtesten Wäldern und Wildnissen lebenden Tiere, die statt einen Hang zur Annäherung an den Menschen zu fühlen, dessen größte Feinde sind, und anstatt in seiner Nähe sich zu sonnen und sich zu erwärmen, sogar nach dessen Leben trachten.

8. Die meisten anderen Tierseelen sind mit so viel Intelligenz ausgestattet, als nur möglich, um sich euch Menschen zu nähern, und wenn ihr wüsstet, wie viel Liebe, Hingebung und Anschmiegung oft in einer Tierseele liegt, die sich glücklich fühlen würde, wenn ein hoher Menschengeist sich mit ihr abgäbe, ihr würdet gewiß erstaunen, was für Eigenschaften in solchem Tier vorhanden sind, welche manchen Menschen beschämen und ihn zwingen würden, seine stolze Idee, der Beherrscher alles Geschaffenen zu sein, demütig zurückzuziehen.

9. Dieses ganze Seelenreich, mit seinen Millionen und Millionen von verschiedenen Abstufungen, ist wie das Ende des Jünglingsalters, das zur Reife des Mannes oder männlichen Charakters hindrängt, und dort seinen Schlusspunkt auf allen Erden in dem zuletzt geschaffenen, aber schon mit rein geistigen Fähigkeiten und Eigenschaften befähigten Menschen, als Ebenbild eines allumfassenden ewigen Gottes, findet.

10. Hier und in allen materiellen Schöpfungen schließt der Mensch die geistige Stufenreihe ab, und durch sein Emporringen und geistiges Wirken – indem er seine Seele vergeistigen muß, um als geistiges Wesen stets höher emporzusteigen – geht er dem Weg zum Engelsleben entgegen, einem Leben, das dem Mannesalter in geistiger Hinsicht entspricht, indem dort größere, ernstere Aufgaben zu vollführen sind, und zwar nicht mehr für sich, sondern für viele andere Millionen von geistigen Wesen, für deren geistigen Fortschritt gesorgt werden muß.

11. Das entspricht dem Familienleben des Mannes, als große Pflanzschule für Kinder Gottes.

12. Zu dieser Stufe des Engelslebens sind aber besonders die Bewohner eurer Erde auserwählt, und alle andern lebenden Menschwesen und Bewohner anderer Erden und Sonnenwelten, wollen sie Meine Kinder werden, müssen sich diesen Weg der Einverleibung auf Erden gefallen lassen; denn außer diesem gibt es keinen andern zu Mir, das heißt in Meine allernächste Nähe, wo dann Ich, als entsprechend dem menschlichen Greisenalter, als vollkommenster Geist nur in Meinem inneren Wesen lebend, der Endpol und der Gipfelpunkt alles Geschaffenen, alles Wesenden und Lebenden Selbst bin.

13. Das ist dann das Gottesleben, ein Leben für sich, und doch – durch alle – für alle, der Zentral, der Schluss und auch, wie früher gezeigt, der Anfangs-Punkt, wie die Form eines Kreises Meine Wirkung und Meine Macht vorstellend, unendlich, indem alles von Mir ausgeht, alle Phasen (Stufen) der möglichen Veränderungen durchläuft und dann stets veredelter wieder zu Mir zurückkehrt.

14. Hier habt ihr also die vier Stufen des geistigen Lebens: in der Materie als unbewusst Gebundenes, in der Seele als bewusst Tätiges, im Geiste als frei sich selbst Überlassenes, und in Mir als Gott, Schöpfer und Herrn der ganzen Schöpfung als allein waltend und regierend, und zwar nebenbei auch diese höchste Stufe als eine edelste und erhabenste darstellend, statt als ein unerbittlicher Richter die Zügel alles Geschaffenen handhabend, nur mit den sanftesten Eigenschaften wirkend, und zwar als Vater und nur durch Liebe alles zusammenhaltend, alles umschlingend, und so durch Milde an Mein Vaterherz zurückführend!

15. Begreifet also wohl, Meine Kinder, nachdem Ich euch nun hier, wie ein ungeheures Panorama, die ganze Schöpfung nach und nach entrollte, was für eine Stellung ihr in diesem geistigen Reich von lebenden Wesen und Geistern einnehmt.

16. Begreifet eure Stellung, zu was ihr auserkoren seid, und mit welchen Opfern sogar Ich euch erkauft habe, um euch zu dem zu machen, zu was Meine Vaterliebe unter Myriaden von Wesen euch bestimmte! —

17. Trachtet dem nachzukommen, ergreifet die Vaterhand, die euch zu Sich hinaufziehen will ganz in Seine Nähe; diese Vaterhand, die euch so viele andere beschwerliche und langwierige Wege ersparen will, damit ihr nur recht bald zu Dem kommt, Der ja keine andere Freude kennt, als die ganze Schöpfung Seiner großen Ideen und Gedanken im Geiste und in den Herzen Seiner Kinder sich widerspiegeln zu sehen, und als Lohn für alles, was Er getan, nur das Bekenntnis von euch wünscht und nur den Titel, daß ihr Ihm entgegeneilend ausrufen möget: “Vater! Wer sind wir, daß Du unser gedenkest!”

18. Damit Ich, Meine Arme als Vater gegen euch ausstreckend, euch erwidern kann: “Das, zu was Ich euch geschaffen habe, nämlich “Meine Kinder!” Amen. Amen. Amen!

flagge en  8. Spirit Life, Soul Life, Angelic Life & Divine Life

8th Secret of Life – Spirit Life, Soul Life, Angelic Life & Divine Life

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on July 29th, 1870

1. By spirit life I actually mean the life of all those spirits or natural forces that affects the continuity of the entire material universe, or the existence and permanency of all metals, rocks and earths.

2. These spirits, which in everything constitute the actual carriers of all forms, all products and all living beings, except for the inhabitants of the world globes who resemble Me, are, although purely divine sparks, on different levels in keeping with their intelligence and are placed by Me into everything that exists. Thus they imply the existence of the things and their perfecting by also rising from one level to the next. However, they have no personality as yet, but are only intelligent in so far as they act on the matter imprisoning them for the sake of its stability, gaining more intelligence on each higher level of existence. First appearing as an urge, later as an animal soul, they gradually pass into a spirit being with self-awareness.

3. In the great spiritual realm, these spirits correspond in the boy to the dormant urges and passions and to the embryos buried under the snow, the first beginnings dormant in the plant seeds and the animal germs waiting for the first impulse to begin their life and activity to work their way up from the lowest levels until they reach the age of youth, when they as souls have more self-awareness while still being led by the guiding rope of the universal great nature spirit. Waiting through all the worlds and spaces, it urges on every created being to fulfill its purpose and is known to you as instinct.

4. The soul life begins in an already more limited, defined form; it already possesses the quality of reproduction through sperm or procreation, and higher up in the animal life also more or less free movement.

5. It is like the age of youth with its urges and to-be-acquired qualities in preparation for manhood, the pinnacle of this existence.

6. The mature plant or tree has already higher instincts and its indwelling soul already strives towards something higher, towards the transition to the animal kingdom, while at the same time remaining firmly bound to the soil. However, there are also some herbs and climbing plants that even possess a pushing movement and are therefore the nearest transitions to the freely moving animal kingdom. The soul of the animal, beginning with the most primitive mollusks and infusorianns up to the apes ñ the animals that resemble you where your form, but only your form, not your soul is concerned ñ all have the urge for perfection. To a certain degree they have this quality to let them be perfected and are able to achieve this, particularly the closer they are to man and the more they are in touch with him.

7. They refine their intelligence more and more and after their demise approach their destiny at a faster pace than souls which are more remote from man, as for instance the animals living in the depths of the oceans and lakes and in the densest forests and wilderness areas. Instead of feeling an urge to approach man, they are his greatest enemies who, instead of basking in the sun to warm them near him, are even after his blood.

8. Most other animal souls are endowed with enough intelligence to approach you human beings and if you knew how much love and devotion often lies in an animal soul nestling against you, which would feel happy if a higher human spirit would concern himself with it, you would certainly be amazed at the qualities present in such an animal, which would shame many a man and force him into humbly abandoning his proud notion of being the ruler of all that was created.

9. This entire soul-realm with its millions upon millions of gradations is like the end of adolescence which pushes towards the maturity of man or the male character, there to find its full stop on all the earths in the ultimately created, but already with purely spiritual capabilities and qualifies endowed man, as the image of an allembracing eternal God.

10. Here and in all material creations man concludes the spiritual gamut and through his struggling upward and spiritual endeavor – for he must spiritualize his soul in order to keep progressing higher and higher as a spiritual being – he is well on the road to angelic life, a life spiritually corresponding to manhood. There, greater, more serious tasks are to be accomplished, no longer for himself, but for many millions of other spiritual beings for whose spiritual progress care must be taken.

11. This corresponds to manís family life, as a great plant nursery for Godís children.

12. For this level of angelic life, in particular the inhabitants of your earth are chosen; all other living human beings and dwellers on other earths and solar worlds, if they want to become My children, have to endure this road of incarnation on earth. For apart from this there is no other road to Me, that is, to My immediate proximity where i, in correspondence with human old age, as the most perfect Spirit living only within My innermost being, am the final goal and the culmination point of all that is created, exists and lives.

13. This is then the divine life, a separate life, and yet ñ through all ñ for all! It is the central, the culmination point and, as shown previously, the point of beginning, like a circle representing My effect and My might, infinite, for everything issues from Me, passes through all phases of possible changes and then, more and more refined, returns to Me.

14. Thus you have here the four stages of spiritual life; in matter as something bound without self-awareness, in the soul as something active in self-awareness, in the spirit as something freely left to its own resources, and in Me as God, Creator and Lord of the entire creation as working and ruling alone, amongst other things representing also this highest level, as the most noble and sublime, and not as an unrelenting judge handling the reins of all that was created, but working only with the gentlest attributes, namely, as Father and only through love holding everything together, embracing everything and leading it back through mildness to My fatherly heart.

15. Therefore, after I have gradually unfolded here for you like a huge panorama the entire creation, do understand, My children, what rank you occupy in this spiritual realm of living beings and spirits.

16. Do understand your position, for what you were chosen, and with how much sacrifice I even reclaimed you in order to make you that for which, among myriads of beings, My fatherly love has destined you!

17. Do strive for this; grasp the fatherly hand that wants to pull you close to Him. This fatherly hand which wants to spare you so many other difficult and tedious roads so that you may soon come to Him, who knows of no other joy than to see the whole creation of His great ideas and thoughts mirror itself in the spirit and the hearts of His children, and who as reward for all He did ñ only desires that they, rushing towards Him, confess and call Him by the name: ìFather, who are we that You should remember us!î

18. So that I, as Father stretching out My arms towards you, may be able to reply: ìThat, for which I have created you, namely, (children of My Love!) My children. Amen. Amen. Amen.

 

7. Lebens-Geheimnis… Die vier Epochen der Welten- & Erden-Schöpfung – 7th Secret of Life… The 4 Periods of Creation of Worlds & Earths

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JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 7. Die vier Epochen der Welten- und Erden-Schoepfung LG07EN-Secrets of Life revealed through Gottfried Mayerhofer - The 4 Periods of Creation
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7. Lebens-Geheimnis – DIE 4 EPOCHEN DER WELTEN- & ERDEN-SCHÖPFUNG

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 29. Juli 1870

1. Da alles, was Ich tue, stets nur nach ein und demselben Grundprinzip geschieht und als ein Schöpfungsakt bestimmt ist, etwas Zweckentsprechendes hervorzubringen, und diesen Grundprinzipien gemäß alles stufenartig nacheinander entwickeln und es vervollkommnend alles wieder zu Mir zurückführen muß, so ist auch in dieser Hinsicht der innigste Zusammenhang zwischen den beiden früher angeführten Abschnitten und dem jetzigen, wo Ich euch dasselbe wieder zeigen werde, was zuvor in den vier Perioden des Menschenlebens, dann in den vier Jahreszeiten oder Entwicklungs- und Ausreifungs-Epochen ebenfalls vorgeführt wurde. Hier ist solches nur in größeren Dimensionen und in Ponen und Äonen von Zeitläufen vollführt worden, ehe die früher angeführten Stufen ins Leben treten konnten.

2. Ich sandte die anderen Abschnitte voraus, weil sie euch näherstehend euch leichter begreiflich waren, und ihr dann in dieses dritte Problem eher eingehen, und euch so besser zurechtfinden könnt.

3. Wie ihr im Kindesalter das geistig-seelisch einst zu großen Dingen sich entwickelnde Leben gesehen habt, und wie im Winter unter der Decke des Schnees alles Lebende und Vegetierende seiner Erlösung harrt, so war auch einst im unendlichen Raum alles vermengt, gemischt und im untätigen Zustande ruhig verharrend, bis Mein Machtwort es aus seinem Schlafe zur Tätigkeit erweckte.

4. Meine Ideen und Gedanken der Schöpfung, die vom Einfachsten ausgehend, wieder in jedes einfachste Ding die Fähigkeit legten, aus demselben zahllose seinesgleichen zu erzeugen, sie waren es, die der unendlichen Äthermasse den ersten Anstoß gaben, wo bisher alles ruhig beisammen wohnte, ohne Anziehungs- noch Abstossungs-Gelüste, – und als Mein Wille den ersten Impuls dazu gab, so begann das Werden, das sich Zusammengesellen des Gleichen zum Gleichen, und das Abstoßen des Fremdartigen.

5. Es schieden sich die einzelnen Elemente, getrieben durch geistige Kräfte, oder es vereinten sich solche unter gewissen Meinen Gesetzen entsprechenden Ordnungen; es begann das Lebens, das Sichgestalten; was früher noch aufgelöst, ohne Grenzen der Breite, Länge und Tiefe im Äther ruhte, begann sich zu formen, zu bilden. Es begann auch hier der entsprechende Prozeß des Kindesalters oder der Kampf der Elemente unter der Schneedecke, sobald der erste Strahl des geistigen Triebes die Kindesseele erweckte, oder der erste Strahl der leben bringenden und erwärmenden Sonne die eisige kalte Schale des Schnees zerbrach, worunter Millionen von gefesselten Leben ihrer Erlösung entgegen harrten.

6. Der große Frühling des kosmischen Werdens nahm seinen Anfang, und die Welten, Hülsengloben und Sonnen traten in das Jünglingsalter, wo noch nicht alles geschieden, wo noch Gärungsprozesse ihre unruhigen Teile von der Haupt oder Zentralsonne ausschieden, welche dann wieder durch den nämlichen Prozeß zu kleineren Sonnen, und diese erst nach langem Zerstückeln und Lostrennen einzelner noch kleinerer Teile zu den wie Kinder sie umkreisenden Erden wurden.

7. Die Weltensonnen in ihrer ungeheuren Größe mussten, bildlich gesagt, ganz den Jünglingsstand durchmachen. Nicht ruhig, sondern durch heftige Störungen mussten sie ihren Entwicklungsgang voranschreiten, machten Revolutionen in ihrem Innern wie an ihrer Oberfläche durch, welche ihr Inneres wie ihr Äußeres stets veränderten, wie beim Jüngling die mächtigen Leidenschaften in seiner jugendlichen Natur in seinem Innern geistige und im Äußeren körperliche Spuren zurücklassen.

8. So ging der Kampf fort, unter Zerstörung manches Gewordenen und dessen Erneuerung in einer höheren Stufe, – alles vorwärts drängend, bis endlich ein Gleichgewicht zwischen innen und außen hergestellt wurde, und die Welten wie die Nebensonnen und deren Erden in ihr Mannesalter traten, wo geregelter Verlauf ihres Lebensprozesses eintrat, und die gewaltsamen Umwälzungen und Zerstörungen nach und nach einer gesetzmäßigen Ordnung Platz machen mussten, und von wo aus, stets den Trieb nach Vervollkommnung in sich tragend, alles Geistige, durch die Materie Gebundene, in den Welten und Sonnen nach und nach deren Formen und Hüllen veränderte und so durch viele Millionen von Stufen es seinem geistig höheren Ziel entgegenführte.

9. Auf diese Weise werden auch die Welten, Sonnen und Erden nach langen großen Zeiträumen wieder ins Greisenalter treten, wo dann die meiste Lebenskraft verbraucht und in geistige Elemente verwandelt sein wird, die Materie verändert – ähnlich wie beim Baum, wenn nur noch sein Skelett ohne Blätter und Früchte, und beim Menschen der abgenutzte Körper seiner vorgeschrittenen Seele nicht mehr als Wohnhaus und Werkzeug dienen kann, indem das starre Materielle dem verfeinerten Geistigen nur hinderlich ist.

10. So geht es also mit den Welten, Sonnen und Erden; haben sie einst ihre Tätigkeit so weit gesteigert, daß am Aussenkleid derselben alles verbraucht, und nur der große und mächtige Trieb im Innern geblieben ist, der noch mehr zum Weiterschreiten zwingt, dann wird auch dieser innere Geistes-Komplex der großen Welten, wie die Seele beim Menschen, die untauglich gewordene Schale zersprengen, die ihr bisher als Umkleidung und Organ der Tätigkeit gedient hat, und wird vergeistigt und vervollkommnet ein höheres Welten, Sonnen und Erden-System daraus begründet werden, wo im Vergleich damit die jetzige Schöpfung sich zu der künftigen verhalten wird, wie die Schlacke zum Eisen, welches die erstere aus sich ausgeschieden hat, da solche in Bezug auf das Eisen und dessen Verwendung zu nichts mehr zu gebrauchen ist.

11. Das sind die großen Schöpfungsepochen, wie sie im unendlichen Raume von Ewigkeit her vor sich gehen, und was sie ihrem Zweck getreu vollführen werden nach Zeiträumen, für deren Dauer ihr keine Zahl habt, und für welche auch keine für euch denkbar ist, während welcher Mein Wille sich vollführen wird.

12. Der jetzigen materiellen Schöpfung folgt eine geistige, wie dem irdischen Menschenleben ein geistiges, wo auch die Produkte und Lebewesen nach solcher Veränderung eine auf höherer Stufe gebauten Welt entsprechende Existenz haben werden.

13. Jetzt will Ich euch noch eine andere, noch höhere geistige Stufenleiter als die früheren, zeigen, und diese Stufenleiter des Geistigen und Höchsten bis zu Mir Selbst heißt:

Geistesleben, Seelenleben, Engelsleben und Gottesleben

Mehr dazu im nächsten Kapitel…

flagge en  7. THE 4 PERIODS OF CREATION OF WORLDS AND EARTHS

7th Secret of Life – THE 4 PERIODS OF CREATION OF WORLDS AND EARTHS

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on July 29th, 1870

1. Since all that I do always happens in accordance with one and the same fundamental principle, as a creational act is destined to produce something expedient and according to these fundamental principles has to develop everything in successive stages, perfect it and lead it back to Me, there exists also in this respect the most intimate connection between the earlier two sections and this one, where I shall again show you what first in the four periods of human life was demonstrated and then repeated in the four seasons or the developmental and maturing epochs. Here this was achieved only on a larger scale and in the course of eons upon eons of time, before the aforementioned stages could become effective.

2. I began with the other sections because they, being more closely connected with you, could be better grasped by you so that you might then more easily enter into this third problem and thus manage it better.

3. As you have seen in childhood how the spiritual-mental life one day develops into great things and how in winter under the blanket of snow all that lives and vegetates waits for its deliverance, thus also in the endlessness of space everything was once intermingled, mixed and in a dormant state waiting for My mighty Word to waken it from its sleep into activity.

4. It was My ideas and thoughts of creation which, proceeding from the simplest, endowed every thing however simple with a reproductive capacity which gave the first impetus to the infinite ether-mass where up until then everything had been dwelling together in peace, without a desire to attract or repel one another; and when My will added the first impulse for it there began the coming-into-being, the joining of like and like, and the repelling of the dissimilar.

5. The individual elements, driven by spiritual forces, separated or combined according to a certain order corresponding to My laws. There began life, the taking on of forms. What hitherto, still dissolved, unlimited by width, length and depth, had reposed in the ether began to take on form, to structure itself. Also here there began the corresponding process of childhood or the conflict of the elements under the blanket of snow as soon as the first ray of spiritual urge awakened the childís soul, or the first ray of the life-giving and warming sun burst asunder the icy-cold shell of the snow underneath which millions of shackled lives were hoping for their redemption.

6. The great spring of the cosmic coming-into-existence began and the worlds, shell globes and suns entered the age where not everything is separated but where through fermenting processes unruly parts are eliminated from the main or central sun and again through the same process become smaller suns which, after a long process of dividing and severing still smaller single parts became earths circling them like children.

7. Metaphorically speaking, the cosmic suns in their immense magnitude had to go through the whole phase of youth. They had to proceed on their road of development not peacefully, but through violent disturbances, living through revolutions in their interior and on their surface which always changed both, just as in the case of the youth the mighty passions in his youthful nature leave spiritual traces in his inner nature and physical traces in his outer appearance.

8. Thus the conflict continued, with the destruction of many a thing that had come into existence and its renewal on a higher level, everything pressing ahead until, finally, the equilibrium between the interior and the exterior was restored. The great and smaller suns and their earths entered their age of manhood where their life proceeded in an orderly fashion and the violent revolutions and destruction gradually had to make room for a lawful order, and from there, always carrying the urge for perfection within, all the spiritual, bound through matter, gradually in the worlds and suns changed the form and outer coverings of the same, thus through millions of gradations leading it towards its spiritually higher destination.

9. In this way also the worlds, suns and earths will after eons of time again enter old age, when most of the vitality will be spent and transformed into spiritual elements, and matter will be changed similarly as with the tree, where only its skeleton – without leaves and fruits, and with man the worn-out body can no longer serve his advanced soul as a dwelling and tool since the rigid material is only an obstacle to the purified spiritual.

10. This is how matters stand with the worlds, suns and earths. Once they have accelerated their activity to such an extent that in their outer covering everything is used up and only the great and mighty urge in the interior is left which forces to even more progress, also this inner spirit-conglomerate of the great worlds, like the human soul, will burst the now useless shell which hitherto had served it as envelopment and organ of activity; and from it a higher world, solar and earth system will be founded, spiritualized and perfected. In comparison, the present creation will be to the future one like slag compared to iron which the former has eliminated since it is no longer of any use as far as iron and its utilization are concerned.

11. There are the great creational epochs as they have been occurring from eternity in infinite space and what, true to their destiny, they will achieve after eons of time for the duration of which you have no number and are incapable of imagining a length of time during which My will is to fulfill itself.

12. The present material creation is followed by a spiritual one, just as the earthly human life is followed by a spiritual one where also the products and living beings after such a change will have an existence corresponding to a world built on a higher level.

13. Now I will show you another, still higher, spiritual gamut than the preceding ones, and this gamut of the Spiritual and most Sublime up to Myself is called:

Spirit Life,  Soul Life, Angelic Life & DIVINE LIFE

More on this in the next chapter …

 

6. Lebens-Geheimnis… Winter, Frühling, Sommer & Herbst – 6th Secret of Life… Winter, Spring, Summer & Autumn

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LG06-WINTER FRUEHLING SOMMER HERBST JESUS OFFENBART LEBENS-GEHEIMNISSE durch Gottfried Mayerhofer WINTER SPRING SUMMER and AUTUMN JESUS REVEALS SECRETS OF LIFE through Gottfried Mayerhofer
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6. Lebens-Geheimnis… WINTER, FRÜHLING, SOMMER & HERBST

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 28. Juli 1870

1.Es wird da so mancher fragen, wie kann wohl der Winter, wo die Natur eher mit dem Tode zu vergleichen ist, wie kann man den Winter, wo statt Wärme, als Quelle alles Lebens, die Kälte, gleichbedeutend mit dem Tode, herrscht, – wie kann der Winter mit der beweglichen Natur eines Kindes verglichen werden, wo alles Leben zeigt und alles von Leben strotzt?

2. Und doch, Mein lieber Zweifler, gibt es kein schöneres Beispiel, das Kindesleben mit dem Winter und seinem Leben zu vergleichen, als eben dieses, welches durch ein geistiges Band verbunden, das Nämliche in seinem Wesen zeigt.

3. Warte nur ein wenig, Mein Freund, und Ich werde dir den so tot vorkommenden Winter so lebendig, so warm darstellen, wie das Leben des Kindes ist; nur wollen wir die Sache nicht von dem Standpunkt der gewöhnlichen Darstellungsweise eurer Dichter und Poeten auffassen, sondern von dem Standpunkt, von welchem Ich es für gut finde, dieselbe nach Meiner Manier (Art) zu betrachten. Nun, so höre denn:

4. Siehe, Mein Freund, wenn du das ganze vegetative Leben des Kindesalters und sein Seelenleben damit vergleichst, so ist es, wie Ich im Anfang gesagt habe, ein Traumleben, ein Leben, wo alles Gute und Schlechte, alles Rechte und Unrechte noch den festen Schlaf des Sich-nicht-Bewusstseins unter der Decke der Unschuld schläft; denn Unschuld nennt man nur diesen Zustand, wo man keiner Schuld sich bewusst ist, aber auch keine kennt, denn mit der Erkenntnis der Unschuld hat dieselbe aufgehört.

5. Wie dieses Traumleben des Kindes, wo wie in einem Embryo alle Leidenschaften und alle andern Triebe verdeckt ruhig nebeneinander schlafen und nur den bessern Zustand ihres sie umschließenden Leibes erwarten, um dann zu erstarken und sich entwickeln zu können, ebenso – siehe, Mein lieber Freund, welch passender Vergleich und wie geistig nahe! – ebenso liegt unter der weißen Decke des Schnees (Weiß ist ja die Farbe der Unschuld) die ganze künftige Existenz eines Teiles des Erdballs im Schlafe begraben, nur wartend, bis eine höhere Macht, die Wärme der Sonne, diese Decke der Unschuld lüftet, dieselbe vernichtet, und den tausend und tausenderlei Leben ihren freien Lauf läßt, damit jedes gemäß seiner Bestimmung wirken und seinen Daseinszwecken nachzukommen vermöge.

6. Wie beim Kinde gute und schlechte Eigenschaften mit der Ausbildung des Körpers sich mehr manifestieren (zu erkennen geben), so zeigt sich im Erdenleben bei aufwachender Natur ebenfalls der Einfluß friedlicher und feindlicher Einwirkungen; anfangs, wie die Leidenschaften beim Kinde, ruhig unter der eisigen Decke des Schnees beisammen wohnend, trennen sie sich dann kämpfend und streitend, und so in stetem Kampfe gehen sie dem Frühling oder einer besser entwickelten Zeit entgegen, wo schon alles Lebende auf dieser Erde mehr erstarkt, auch im Kampf der Elemente und sonstiger Einflüsse widerstehen und denselben siegreich ertragen kann.

7. Im Frühjahre drängt alles unbewusst seiner Bestimmung entgegen; das Pflänzchen wird ein Bäumchen, bereitet alles vor, um einst als Baum seinen Zweck zu erfüllen, und Tiere bauen Wohnungen für ihre Brut, von der sie noch nicht wissen, woher sie kommt. – Alles schafft und webt; Zerstörung und Neuaufbauen, Formwechsel und Neugeburt sind des Erdballes Aufgabe; es ist ihre Jünglingszeit, welche oft Missarten und Afterbildungen (Nachbildungen), die nicht in den Kreis des Gewöhnlichen hineingehören und später wieder ausgeschieden werden, hervorbringt, wie bei dem Jünglinge seine dummen Streiche und leichtsinnigen Fehler.

8. So bekränzt die Natur im aufgewachten Frühling sich mit den schönsten Blumen, wie der Jüngling mit rosigen Wangen, und geht langsam dem Mannesalter entgegen, der Periode der Reife der Früchte, welche aus dem Treiben und Drängen des Frühlings hervorgehen soll, ganz im Sinne des Schöpfers.

9. Der Sommer oder das Mannesalter ist auch schon heißer, dem Manne rinnt der Schweiß von der Stirn bei Gewinnung seines täglichen Brotes; dem fruchttragenden Baum fehlt oft das Wasser oder die Feuchtigkeit, seine Kinder, die Blätter und Früchte, zu ernähren und letztere auszureifen.

10. Ebenso hoffnungslos steht der Mann oft da, läßt seine ermüdeten Arme sinken, wie der Baum seine Blätter; ein Sturmwind, ein Hagel entreißt ihm seine Kinder, die nur mit Mühe hervorgebrachten Früchte.

11. Dem Manne rauben Krankheiten seine Sprösslinge, seine Gefährtin; und wo beide, Mann und Baum, keinen Trost und keine Hilfe mehr erwarten, da türmt oft eine Windsbraut Wolken des Segens und Regens auf; letzterer ergießt sich in Strömen über die dürstenden Felder und Wiesen, befruchtet und befeuchtet die verschmachtende Natur, reinigt die Lüfte, und siehe, die ewig nie verlorene Naturkraft belebt wieder alle Wesen von neuem; der Sturm ist überstanden, manches wohl verloren, aber dafür tausend anderes ersetzt worden.

12. Beim Manne, wenn vom Unglück gebeugt er keine Hilfe mehr weiß, wenn das Ganze, vielleicht von Jugend auf erbaute Religionsgebäude mit dem Sturm des Schicksals zusammenbrach, da glimmt im Osten ein lichter Funke auf; es ist anfangs ein kleiner Stern, er steigt höher und höher, vergrößert sich, wird zur Sonne, zur Gnadensonne mit Meinem Bilde in der Mitte und mit Meiner Lehre als Strahlenbündel umwebt, beleuchtet das zerrissene Gemüt des Mannes, gießt sanften Trost und Licht in sein Herz, läßt den Tiefgeprüften, vielleicht zum ersten Male, den geistigen Vorgeschmack eines Himmels, das Vorgefühl einer göttlichen Liebe fühlen!

13. Der Mann richtet sich auf, begreift die Huld seines Vaters und segnet die Schicksalsschläge, die ihn getroffen und endlich keinen andern Zweck hatten, als ihn in die Arme Dessen zu führen, Der sie schon längst ausgebreitet hatte, ihn zu empfangen, und nur keine andere Art wusste, dieses zu bewerkstelligen, als durch ein dem Anschein nach vermeintliches Missgeschick.

14. So wird der Mann dann reif zum Greisenalter, wie der Baum seine Früchte ausreift zur Herbstzeit. Endlich kommt der Herbst, die Naturkraft, die während des Winters ruhig unter der Decke des Schnees schlief, die im Frühling alles zu neuem Leben weckte, im Sommer tätig war, alles seiner Bestimmung zuzuführen, hat gegen den Herbst sich ausgebraucht, ist müde geworden, hat ihren Zweck erfüllt und geht wieder schlafen.

15. Die Blätter fallen ab, der Baum, sonst in üppiger Fülle dastehend, verliert seine äußere Form, und bald als Gerippe und Skelett zeigt er zwar das Grundfundament, welches all das Hervorgebrachte getragen hat, aber die schöne Farbe, die Lebensfrische ist dahin; der Baum ruht, um in einem andern Jahre seine nächste Bestimmung anzutreten, entweder vollkommener als in dem Vergangenen, oder aber auch umgekehrt, der Zersetzung in andere Elemente sich nähernd.

16. So ist es ebenfalls mit dem Manne, nach und nach geht es dem Greisenalter zu; die Tatkraft, das schnelle Entschließen fängt an sich zu mildern, die Farbe des Gesichtes ändert sich, das Ergrauen der Haare (Zurückziehen des Eisens im Blut anzeigend, als Träger der Tätigkeit) wird immer bedeutender. Die Außenwelt schließt sich immer mehr, und der Greis beginnt ein inneres Leben, wie der Baum im Herbst, wo auch bei ihm die Zirkulation der erneuerten Säfte aufhört, und ein langsameres inneres Wirken, den menschlichen Blicken entzogen, sich fortsetzt.

17. So erwartet der Baum seine Bestimmung fürs nächste Jahr, gemäß seiner Tätigkeit, ob er als Brennholz dem Feuer übergeben oder zu anderen Zwecken dienen soll, oder ob er als Baum, vielleicht veredelt, bessere und schönere Früchte bringend, dem Menschen wieder körperliche und geistige Genüsse verschaffen soll, körperliche durch seine materiellen Produkte, und geistige durch sein Betrachten in Bezug auf den allgütigen Schöpfer und Herrn.

18. Alle Früchte und Produkte der ganzen Natur, die den lebenden Wesen zur Nahrung dienen, gehen durch ihre verschiedene Verwendung in eine höhere geistige Stufe über, indem sie zur Erhaltung von höher stehenden Wesen dienen, deren Körperliches befördern und das Geistige vervollkommnen helfen.

19. Was die Früchte bei den Erdprodukten, das sind bei den Menschen die Taten, sie helfen dem am Rande des irdischen Lebens Stehenden sein geistiges Ich aufbauen, um auch ihn zu einer höheren Stufe zu führen.

20. Was Ich euch hier gesagt, das Pflanzen und Tierreich sowohl als den Menschen in seinen vier Lebensperioden betreffend, das hat ebenfalls seine nämliche Bewandtnis bei ganzen Völkern und Nationen.

21. Auch sie haben ihre Kinder, Jünglings, Mannes und Greisenperiode; werden von Mir nach und nach auf den Weg zur Erkenntnis, durch Unglücke, Kriege, verheerende Krankheiten und durch sonst allerlei geführt, bis auch sie dann ihre geistige Höhe errungen, einzeln als Individuen oder im Ganzen als Nationen in höhere Sphären übergehen können; je nachdem ihre Neigung war, Meine Ratschläge und Mahnungen zu beachten, wo dann das eine Volk früher, das andere später zur Reife gelangen wird.

22. Hier habt ihr die zweite Reihe unserer Titelworte – Winter, Frühling, Sommer und Herbst -; jetzt wollen wir uns auf einen höheren Standpunkt schwingen und von da gleich Mir Meine Schöpfung in ihrem stufenweisen Wirken betrachten, wo ihr dann wieder Meine Liebe und Meine, nur auf das Glück Meiner geschaffenen Wesen bedachte Weisheit noch klarer erschauen möget!

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6th Secret of Life… WINTER – SPRING – SUMMER & AUTUMN

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on July 28th, 1870

1. Many a one will ask: How can winter, when nature can rather be likened to death, where instead of warmth as the source of all life, cold, synonymous with death, prevails, how can winter be likened to the lively nature of a child who overflows with life?

2. And yet, my dear doubter, there is no better example than this one comparing the child’s life with winter which shows, linked through a spiritual bond, the corresponding trait in the child’s nature.

3. Just wait a little, My friend, and I shall describe to you the seemingly dead winter as very much alive, as warm as the child’s life. However, we will not consider the matter from the standpoint usually adopted by your winters and poets but from My standpoint from which I prefer to consider it after My own manner. So listen:

4. Look, My friend, when you compare with it the entire vegetative life of childhood and its soul-life, it is, as I said, a dream-life, a life where the good and bad, all that is right and wrong still sleeps the sound sleep of unawareness of Self under the cover of innocence. For only that condition is called innocence where one is unaware of having committed a sin and also knows none; for with the realization of innocence the same has ceased to exist.

5. Just as in this dream-life of the child where, as in an embryo, all the passions and other urges, covered up, are peacefully sleeping together only waiting for the better condition of the body enveloping them so that they may grow strong and develop – look, My dear friend, what an apt comparison and how close spiritually! – there lies asleep, buried under the white covering of the snow (for white is the color of innocence) – the whole future existence of part of the earth. It is only waiting for a higher power, the warmth of the sun, to lift and destroy this covering of innocence, freeing the thousands upon thousands of life forms so that every one of them can operate according to its purpose and fulfill its destiny.

6. Just as with the child’s physical development good and bad qualities become more apparent, so when nature awakens on earth, the effect of peaceful and hostile influences shows. At first, like the child’s passions, dwelling peacefully together under the icy cover of the snow, they separate, fighting and quarrelling, and amid constant conflict face spring or a better time where everything alive on this earth grows stronger and able to resist the battle of the elements and other influences, bearing the same victoriously.

7. In spring everything unconsciously hastens to meet its destiny. The little plant grows into a little tree and prepares everything so as to one day fulfill its purpose as a tree and animals build dwellings for their brood without knowing where it will come from. Everything is active and working; destruction and new beginning, change of form and new birth are the task of the earth globe. It is its time of youth which often produces monsters and secondary growths which do not belong to the normal cycle and are later eliminated, just as in the case of the youth his silly pranks and frivolous mistakes (the so-called “teens’).

8. Thus in the awakening spring, nature, like the youth with rosy cheeks, garlands itself with the most beautiful flowers and slowly moves towards manhood, the period of the maturing of the fruits, which, according to the intent of the Creator, is meant to result from the pressing up and urging of the spring.

9. Summer, or the age of manhood, is already hotter. Man’s brow drips with sweat as he works for his daily bread. The fruit-bearing tree often lacks the water or the moisture to nourish its children, the leaves and fruits, and mature the latter.

10. Often man, just as hopeless, drops his tired arms like the tree drooping its leaves; a gale, a hailstorm snatches away its children, the laboriously produced fruits.

11. Man is robbed through illnesses of his offspring, his helpmate. And where both, man and tree, no longer expect comfort and help, often a gale piles up clouds of blessing and rain. The latter pours down in streams onto the thirsty fields and meadows, fructifies and moistens the languishing nature and cleanses the air, and look, the never-lost vitality of nature again enlivens all beings. The storm is weathered; many things are lost and have to be replaced by a thousand other things.

12. When man, bent down by disaster, no longer knows what to do, when the whole religious edifice built perhaps from youth on has broken down with the storm of fate, a light spark begins to gleam in the east. At first it is a little star, then it rises higher and higher, grows bigger, becomes a sun, the sun of grace with My image in the center and surrounded by My teaching in the form of a pencil of rays, illuminates the unhappy heart of the man, pouring gentle comfort and light into his heart and allows perhaps for the first time the sorely tried to feel the spiritual foretaste of heaven, of a divine love.

13. The man stands up, understands the graciousness of his Father and blesses the blows struck him by fate, which after all had no other purpose but to lead him into the arms of Him who long ago opened them wide to receive him but who knew no other way of achieving it than by a seeming misfortune.

14. Thus the man matures towards old age, just as the tree ripens its fruits in autumn. Finally, autumn arrives. The forces of nature, during the winter dormant beneath the blanket of snow, which in spring wakened everything to a new life, in summer were active to lead everything towards its destiny, towards autumn have spent themselves, have become tired after having fulfilled their purpose and again go to sleep.

15. The leaves are falling, the tree, usually standing in luxuriant profusion, loses its outer form and, soon but a framework and skeleton, it shows the foundation which had borne all that it had brought forth, but the beautiful color, the freshness of life is gone. The tree is at rest so as to take up its next task in another year, perhaps in greater perfection than in the preceding one or, conversely, approaching its dissolution into other elements.

16. This applies likewise to the man, and gradually he approaches old age. His energy and the ability to make quick decisions begin to wane, the facial color changes, the graying of the hair (indicative of a withdrawal of the iron in the blood, as a carrier of activity) becomes increasingly pronounced. The outer world becomes more and more closed and the old man begins an inner life, like the tree in autumn, whose circulation of the renewed saps also stops, followed by a slower inner activity hidden from the human eye.

17. So the tree awaits its designation for the following year, depending upon its task, namely, whether it shall be burnt as firewood, serve other purposes or, perhaps grafted, as a tree yielding better and finer fruits, shall again provide man with physical and spiritual pleasures, the physical through its material products and the spiritual through his contemplation of the immensely good Creator and Lord.

18. All the fruits and products of the entire nature, serving the living beings as food, pass through their various uses to a higher spiritual level, for they serve towards the preservation of higher beings, enhance their material-physical nature and help to perfect their Spiritual.

19. What fruits are with the products of the earth, are with men their actions. They help the one standing at the close of his earthly life to build his spiritual self and to guide him to a higher level.

20. What I have told you here concerning the kingdoms of plants and animals as well as man in his four periods of life can also be applied to entire peoples and nations.

21. They too have their phases of childhood, youth, manhood and old age and are gradually led by Me through disasters, wars, devastating sicknesses and various other events until, having reached their spiritual pinnacle, they can singly as individuals or as whole nations pass to higher spheres. This depends on their propensity to follow My advice and admonitions whereby one people will mature earlier, another later.

22. Here you have the second row of our title – winter, spring, summer and autumn. Now we will rise to a higher standpoint and from there, like Me, contemplate My Creation in its graded working where you may again still more clearly behold My love and also My wisdom, which is only concerned with the happiness of My created beings!

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HIVER, PRINTEMPS, ÉTÉ ET AUTOMNE
Secret de la Vie 6

28 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Beaucoup demanderont : Comment l’hiver, alors que la nature fait plutôt penser à la mort car le froid, synonyme de mort, y a remplacé la chaleur comme source de toute vie, comment donc l’hiver peut-il être assimilé à la nature vive d’un enfant qui déborde de vie ?

Et pourtant, mon cher incrédule, il n’est pourtant pas de meilleur exemple que celui-ci qui nous montre la correspondance avec la nature de l’enfant, en comparant la vie de l’enfant avec l’hiver durant lequel la nature est contrainte par une obligation spirituelle.

Attendez juste un peu, Mon ami et Je vais vous décrire l’hiver apparemment mort comme étant bien vivant, et aussi chaud que la vie de l’enfant. Cependant, nous ne considérerons pas cette question du point de vue habituellement adopté par vos écrivains et poètes, mais de Mon point de vue et selon Ma propre façon. Écoutez donc :

Regardez, Mon ami, quand vous comparez cela à la vie entière végétative de l’enfance et à la vie de l’âme, c’est, comme Je l’ai dit, une vie en rêve, une vie où le bon et le mauvais, tout ce qui est juste et faux dort encore d’un sommeil profond du fait que l’enfant, sous la couverture de l’innocence, est inconscient de Moi. Seul cet état, où on est inconscient d’avoir commis un péché et où on n’en connaît aussi aucun, est appelé l’innocence ; car avec la prise de conscience de l’innocence elle cesse d’exister.

De la même façon que dans cette vie-rêve de l’enfant où, comme dans un embryon, toutes les passions et autres fortes envies dissimulées dorment paisiblement ensemble attendant seulement une meilleure condition du corps les enveloppant pour pouvoir devenir fortes et se développer, – regarde, Mon cher ami, combien cette comparaison est opportune et proche spirituellement – l’existence entière future d’une partie de la terre se trouve là endormie, enterrée sous la couverture blanche de la neige (le blanc est la couleur de l’innocence). Elle attend seulement une puissance plus haute, la chaleur du soleil, pour soulever et détruire cette couverture de l’innocence, et libérer des milliers de milliers de formes de vie pour que chacune d’entre elles puisse fonctionner selon son but et accomplir son destin.

De même qu’avec le développement physique de l’enfant les bonnes et mauvaises qualités deviennent plus apparentes, de même quand la nature se réveille sur la terre, les effets des influences paisibles et hostiles sont plus visibles. D’abord, les passions de l’enfant, demeurent paisiblement ensemble sous la couverture glaciale de la neige, puis elles se séparent, en se battant et se disputant, et au travers de conflits constants affrontent le printemps ou un temps meilleur durant lequel tout vivant sur cette terre devient plus fort et capable de résister à la bataille contre les éléments et d’autres influences, et est même capable de les vaincre.

Au printemps tout s’empresse inconsciemment de rencontrer son destin. Les petites plantes croissent en petits arbres et préparent tout afin qu’un jour ils accomplissent leur but en tant qu’arbres où les animaux construiront des logements pour leur couvée sans savoir d’où il vient. Tout est actif et au travail ; la destruction et la reconstruction, le changement de forme et la nouvelle naissance sont la tâche du globe terrestre. C’est au temps de la jeunesse que sont souvent produits les monstres et les croissances secondaires qui n’appartiennent pas au cycle normal et devront être postérieurement éliminés, de même que les sottises idiotes et les erreurs frivoles d’un jeune homme (les prétendus “adolescents”).

Ainsi avec le réveil du printemps, la nature, comme un jeune homme avec des joues roses, s’orne elle-même des plus belles fleurs et se déplace lentement vers la virilité, c’est-à-dire la période de maturation des fruits, qui, selon l’intention du Créateur, a été conçue comme la conséquence de la pression et de la forte envie du printemps.

L’été, ou l’âge de la virilité, est déjà plus chaud. Le sourcil de l’homme goutte de sueur lorsqu’il travaille pour gagner son pain quotidien. L’arbre qui porte des fruits manque souvent d’eau ou d’humidité pour nourrir ses enfants, les feuilles et les fruits et de ce fait arrive à maturité en dernier.

Souvent l’homme, désespéré, laisse tomber ses bras fatigués comme l’arbre laisse s’affaisser ses feuilles; une tempête, une averse de grêle survient et arrache ses enfants, les fruits laborieusement produits.
L’homme est privé de sa progéniture, de son épouse par les maladies. Et lorsque tous les deux, l’homme et l’arbre, n’attendent plus ni confort ni aide, souvent une tempête accumule des nuages de bénédiction et de pluie. Ces derniers déversent leurs flots sur les champs assoiffés et les prés, humidifiant et faisant ainsi fructifier la nature languissante tout en nettoyant l’air et la vue, alors la vitalité jamais perdue de la nature anime de nouveau tous les êtres. La tempête a été essuyée ; beaucoup de choses sont perdues et doivent être remplacées par mille autres.

Quand l’homme, accablé par le désastre, ne sait plus que faire, quand l’édifice religieux entier construit péniblement depuis la jeunesse a été détruit avec la tempête du destin, une étincelle légère commence alors à briller à l’Est. D’abord c’est une petite étoile, puis elle monte de plus en plus haut, grandit, devient un soleil, un soleil de grâce avec Mon image en son centre entouré par Mon enseignement sous la forme d’un faisceau de rayons, illumine le cœur malheureux de l’homme en versant le réconfort et la lumière dans son cœur et en permettant ainsi peut-être pour la première fois, bien que sous la forme d’un essai douloureux, de sentir l’avant-goût spirituel du ciel et de l’amour divin.

L’homme se lève, comprend la bienveillance de son Père et bénit les coups du destin qui l’ont frappé, et qui n’avaient, après tout aucun autre but, que seulement de le mener dans les bras de Celui qui, depuis longtemps, les a ouverts largement pour le recevoir, mais qui n’avait aucune autre voie pour réaliser cela qu’un passage par de tels malheurs.

Ainsi l’homme mûrit vers la vieillesse, de même que l’arbre mûrit ses fruits en automne. Finalement, l’automne arrive. Les forces de la nature, inertes sous la couverture de neige durant l’hiver, se sont réveillées pour une nouvelle vie au printemps, se sont activées en été pour mener le tout vers son destin, et jusqu’a l’automne se sont dépensées, puis après avoir accompli leur but, la fatigue est survenue et un nouvel endormissement survient.

Les feuilles tombent, l’arbre, d’habitude debout dans une profusion luxuriante, perd sa forme extérieure pour prendre bientôt une structure squelettique, il montre sa fondation qui avait porté tout ce qu’il a mené à maturité, mais les belles couleurs, la fraîcheur de la vie sont parties. L’arbre est au repos afin de préparer sa tâche suivante une autre année, peut-être dans une perfection plus grande que la fois précédente ou, au contraire, en s’approchant de sa dissolution dans d’autres éléments.

Cela s’applique de même à l’homme qui graduellement s’approche de la vieillesse. Son énergie et sa capacité de prendre des décisions rapides commencent à s’affaiblir, les couleurs de sa face changent, ses cheveux deviennent d’un gris de plus en plus prononcé (indicatif d’un retrait du fer dans le sang, en tant que transporteur d’activité). Le monde extérieur devient de plus en plus fermé et le vieil homme commence une vie intérieure, comme l’arbre en automne, dans lequel la circulation de la sève renouvelée s’arrête aussi, suivi par une activité intérieure plus lente et cachée à l’œil humain.

L’arbre attend alors son destin pour l’année suivante, selon sa tâche, à savoir, s’il sera brûlé comme bois de chauffage, ou servira à d’autres buts ou sera peut-être greffé pour rapporter plus de fruits et de meilleurs, fournissant ainsi de nouveaux plaisirs physiques et spirituels à l’homme : plaisirs physiques par ses produits matériels et plaisirs spirituels par la contemplation de l’immensément bon Créateur et Seigneur.

Tous les fruits et les produits de la nature entière servent les créatures vivantes au travers de l’alimentation, ou en passant par des utilisations diverses à un niveau spirituel plus haut ; ils servent ainsi à la conservation d’êtres plus hauts, en augmentant leur nature matérielle-physique et en aidant à leur perfectionnement Spirituel.

Ce que les fruits sont avec les produits de la terre, les actes le sont avec les hommes. Ils aident celui-ci à être debout à la fin de sa vie terrestre, à construire son moi spirituel et à le guider à un niveau plus haut.
Ce que Je vous ai dit ici concernant les royaumes végétal et animal aussi bien que l’homme dans les quatre périodes de sa vie peut aussi être appliqué aux peuples entiers et aux nations.

Ils ont aussi leurs phases d’enfance, d’adolescence, de virilité et de vieillesse et sont graduellement menés par Moi au travers des désastres, des guerres, des maladies dévastatrices et de divers autres événements, jusqu’à atteindre leur pinacle spirituel et ils peuvent dès lors, soit séparément comme des individus, soit comme des nations entières, passer à des sphères plus hautes. Cela dépend de leur propension à suivre Mon conseil et Mes remontrances par lesquels certaines personnes mûriront plus tôt, d’autre plus tard.

Ici vous avez le deuxième groupe de mot de notre titre : l’hiver, le printemps, l’été et l’automne. Maintenant nous nous élèverons à un point de vue plus haut et de là, avec Moi, contemplerons Ma Création dans son travail progressif où vous pouvez de nouveau toujours plus clairement contempler Mon amour et aussi Ma sagesse, qui n’a qu’un seul but : le bonheur de Mes êtres créés!

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INVERNO, PRIMAVERA, ESTATE ED AUTUNNO
Segreto della Vita 6

28 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Qualcuno qui domanderà, come può l’inverno, dove la natura è piuttosto da paragonare alla morte, come può l’inverno, dove invece del calore, quale fonte di ogni vita, domina il freddo, sinonimo di morte, come può l’inverno essere paragonato alla vivace natura di un fanciullo, dove tutto manifesta vita e tutto abbonda di vita?

2. Eppure, miei cari dubbiosi, non esiste esempio più bello che paragonare la vita del fanciullo con l’inverno e la sua vita, come proprio questo, la cui vita collegata attraverso un vincolo spirituale, mostra la medesima nella sua essenza.

3. Aspetta solo un poco, amico Mio, ed Io ti presenterò l’inverno creduto così morto, tanto vivente e tanto caldo come è la vita del fanciullo; soltanto non vogliamo afferrare la cosa dal punto di vista della solita maniera di esporre dei vostri poeti e letterati, bensì dal punto di vista dal quale Io lo ritengo buono di considerare la stessa alla Mia maniera. Ebbene, così ascolta dunque:

4. Vedi, amico Mio, se tu confronti l’intera vita vegetativa dell’infanzia e la sua vita animica, allora è, come ho detto all’inizio, una vita da sogno, una vita in cui tutto il bene ed il male, tutto il giusto e l’ingiusto, dorme ancora il profondo sonno dell’incoscienza sotto il manto dell’innocenza; perché innocenza è soltanto quello stato in cui non si è coscienti di nessuna colpa, ma anche non si conosce niente, infatti, con il riconoscimento dell’innocenza la medesima ha cessato di essere.

5. Come questa vita da sogno del fanciullo, in cui come in un embrione tutte le passioni e tutti gli altri impulsi nascosti dormono uno accanto all’altro tranquilli ed aspettano solo la condizione migliore del suo corpo che li racchiude, per potersi poi fortificarsi e svilupparsi, – vedi, Mio caro amico, quale opportuno paragone e quanto spiritualmente è vicino! – tale e quale giace sotto il manto di neve (bianco è appunto il colore dell’innocenza) tutta l’esistenza futura di una parte del globo terrestre sepolta nel sonno, aspettando solamente finché un potere superiore, il calore del Sole, sollevi questo manto dell’innocenza, distrugga lo stesso, e lasci libero corso a migliaia e migliaia di forme di vita, affinché ognuno possa, secondo la sua destinazione, agire e conseguire lo scopo della sua esistenza.

6. Come nel fanciullo si manifestano buone e cattive caratteristiche con la formazione del corpo, così si manifesta altrettanto nella vita terrena con la natura risvegliante, l’influsso pacifico ed influenze ostili; all’inizio, come le passioni nel fanciullo, dimorando tranquillamente insieme sotto il manto gelido della neve, si separano poi lottando e combattendo, e così in continua lotta vanno incontro alla primavera oppure ad un tempo di sviluppo migliore, dove già tutto il vivente su questa Terra si rinvigorisce di più, resistendo anche alla lotta degli elementi ed altri influssi e può sopportare la stessa vittoriosamente.

7. In primavera tutto preme inconsapevole incontro alla propria destinazione; la pianticella diventa un albero, prepara tutto per adempiere un giorno come albero il suo scopo, e gli animali costruiscono dimore per la loro nidiata, di cui non sanno ancora da dove essa venga. – Tutto lavora e tesse; distruggere e riedificare, cambiar forma e rinascita sono compiti del globo terrestre; è la sua epoca giovanile che spesso produce deformità e formazioni anomale che non hanno posto nel circuito dell’ordinario e più tardi vengono di nuovo eliminati, come nel ragazzo le sue stupide burle ed errori fatti con leggerezza.

8. Così la natura s’inghirlanda nella primavera risvegliata con i fiori più belli, come il ragazzo con le guance rosse, e va incontro lentamente all’età adulta, il periodo della maturazione dei frutti che devono venir fuori dai germogli della primavera, perfettamente nell’intenzione del Creatore.

9. L’estate o l’età virile è già molto calda, all’uomo scorre il sudore dalla fronte per il guadagno del suo pane quotidiano; all’albero che porta frutto manca spesso l’acqua o l’umidità, per nutrire i suoi bambini, le foglie ed i frutti e portare questi ultimi a maturazione.

10. Proprio così sta qui l’uomo spesso disperato, lascia cadere le sue braccia stanche, come l’albero le sue foglie; una bufera, una grandine gli strappa i suoi figli, i frutti prodotti solo con fatica.

11. All’uomo le malattie rubano i suoi rampolli, la sua compagna; e dove entrambi, uomo ed albero, non si aspettano più nessun conforto e aiuto, là spesso una bufera ammassa nuvole di benedizione e pioggia; quest’ultima si riversa in torrenti sui campi e prati assetati, feconda ed umetta la natura morente, purifica l’aria e, guarda, l’eterna forza mai perduta della natura ridesta ancora tutti gli esseri di nuovo; la tempesta è superata, parecchie cose perdute, ma in compenso con mille altre sostituite.

12. Nell’uomo, quando piegato dalla disgrazia non sa più trovare aiuto, quando il tutto, forse l’edificio della religione edificato dalla giovinezza è crollato con la tempesta del destino, allora comincia a sorgere in oriente una chiara scintilla; all’inizio è una piccola stella, essa sale sempre più in alto, s’ingrandisce, diventa sole, Sole di Grazia con la Mia Immagine nel centro e, circondato col Mio Insegnamento come fascio luminoso, illumina l’animo lacerato dell’uomo, versa nel suo cuore dolcemente conforto e Luce, fa sentire al profondamente provato, forse per la prima volta, l’assaggio spirituale di un cielo, il presentimento di un Amore divino!

13. L’uomo si rialza, comprende la Grazia del Padre suo e benedice i rovesci del destino che l’hanno colpito ed alla fine non avevano nessun altro scopo che condurlo nelle Braccia di Colui che le aveva già aperte da lungo tempo per accoglierlo, e solamente non conosceva nessun altro modo per attuare questo, se non con un’apparente presunta sfortuna.

14. Così l’uomo diventa poi maturo per la vecchiaia, come l’albero matura i suoi frutti per la stagione autunnale. Alla fine arriva l’autunno, la forza della natura che durante l’inverno dormiva tranquilla sotto la coltre di neve ed in primavera risvegliò tutto a nuova vita, vita che era attiva in estate per portare tutto alla sua destinazione, si è consumata verso l’autunno, è divenuta stanca, ha compiuto il suo scopo e va nuovamente a dormire.

15. Le foglie cadono, l’albero, che di solito stava in pienezza rigogliosa, perde la sua forma esteriore, e presto, come scheletro e carcassa, mostrerà in verità le fondamenta di base che portarono tutto il prodotto, mentre il bel colore, la freschezza vitale è passata; l’albero riposa, per riprendere in un altro anno la sua prossima destinazione, o perfetto come nel passato, oppure anche all’opposto, avvicinandosi alla decomposizione in altri elementi.

16. Così è altrettanto con l’uomo; un po’ alla volta va incontro alla vecchiaia; l’energia, la decisione veloce comincia a mitigarsi, il colore del volto si modifica, l’incanutire dei capelli (annunciando il ritiro del ferro nel sangue, quale portatore di attività) diviene sempre più considerevole. Il mondo esterno si chiude sempre di più, ed il vecchio comincia una vita interiore, come l’albero in autunno, quando anche in esso cessa la circolazione degli umori rinnovati e procede un lento agire interiore, sottratto allo sguardo umano.

17. Così l’albero attende la sua destinazione per l’anno successivo a seconda della sua attività, se passarlo come legna per il fuoco oppure deve servire per altri scopi, oppure se, come albero, forse nobilitato, portando frutti migliori e più belli, deve procurare all’uomo nuovamente piaceri fisici e spirituali, fisici con i suoi prodotti materiali, e spirituali con la sua contemplazione in riferimento all’onnibuon Creatore e Signore.

18. Tutti i frutti e prodotti dell’intera natura che servono per nutrimento agli esseri viventi, passano con i loro differenti usi ad un gradino superiore più spirituale, essi servono alla conservazione di esseri più elevati, aiutano a favorire la loro parte corporea ed a perfezionare la parte spirituale.

19. Ciò che sono i frutti con i prodotti della terra, lo sono con l’uomo le azioni, esse aiutano colui che si trova al limite della vita terrena a costruire il suo io spirituale, per portare anche lui ad un gradino più elevato.

20. Ciò che qui vi ho detto, concernente il regno vegetale ed animale, tanto quanto l’uomo nelle sue quattro stagioni di vita, ha parimenti il suo medesimo stato presso tutti i popoli e nazioni.

21. Anch’essi hanno i loro periodi infantili, giovanili, virili e vetusti; sono guidati da Me un po’ alla volta sulla via della conoscenza, attraverso sventure, guerre, malattie devastanti ed ogni genere d’altro, finché anch’essi raggiungano la loro altezza spirituale e possano passare singolarmente come individui oppure nell’insieme come nazioni in sfere superiori, secondo com’era la loro inclinazione nell’osservare i Miei Consigli ed Ammonimenti, dove poi un popolo giungerà prima alla maturità, l’altro più tardi.

22. Qui avete la seconda serie di Parole del nostro titolo – inverno, primavera, estate ed autunno –; adesso vogliamo slanciarci ad un punto di vista superiore e da lì al par di Me osservare la Mia Creazione nella sua azione, gradatamente, da dove potete contemplare più chiaramente di nuovo il Mio Amore e Sapienza che mira solamente alla felicità dei Miei esseri creati!

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9. Lebens-Geheimnis… Mädchen, Jungfrau, Mutter und Weib – Lektionen, Entscheidungen & Konsequenzen – 9th Secret of Life… Girl, Virgin, Mother and Wife – Lessons, Decisions & Consequences

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9 Jesus offenbart Lebensgeheimnisse - Maedchen Jungfrau Mutter Weib - durch Gottfried Mayerhofer 9 Jesus reveals Secrets-of-Life - Girl Virgin Mother Wife - through Gottfried Mayerhofer
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9. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert… Mädchen, Jungfrau, Mutter & Weib

Jesus Christus offenbarte am 4. August 1870 an Gottfried Mayerhofer

1. Nachdem deine Gesellschaft beinahe in der Überzahl weiblichen Geschlechts ist, und eben dieses Geschlecht auf die geistige Erziehung Meiner Kinder so wesentlichen Einfluß hat, so will Ich denn, diesen deinen Schwestern zulieb, auch einige Worte für sie geben, damit die einen erkennen, was sie eigentlich hätten tun sollen, und die andern das in Betrachtung ziehen mögen, was ihnen noch zu tun übrigbleibt, teils um den Namen Meiner Kinder zu verdienen, teils um dahin zu wirken, daß alle Seelen, die Ich ihnen in die Hand legen werde, gemäß Meiner höheren Bestimmung auch auf Meine Wege mögen geleitet werden. Also nun zur Sache:

2. Wir wollen beginnen wie bei dem vorigen vierfachen Diktat, das heißt mit der Jugend oder mit dem ersten Stadium als Kind oder – im geschlechtlichen Ausdruck – mit dem Mädchen.

3. Zunächst nach der Geburt, wo noch kein geschlechtlicher Unterschied vorhanden ist in Bezug auf Triebe und Leidenschaften, wo das vegetative Leben nur allein das Vorherrschende ist, da zeigt sich beim Knaben oder Mädchen kein anderer Unterschied als nur in der körperlichen Einrichtung, indem beim Mädchen der schwächere Organismus, der ruhigere, leidende, passive vorherrscht, während beim Knaben schon mehr das ungestüme und beweglichere Temperament durchleuchtet, was demselben später seinen Charakter gibt, im Vergleich mit dem sanfteren und schwächeren Mädchen.

4. Diese Epoche ist also die nämliche bei beiden Geschlechtern; alle Leidenschaften und Tugenden schlafen ruhig den Schlaf des Gerechten, bis andere Zustände sie zur Trennung und zum Kampf aufwecken, wo dann ebenso beim Mädchen der Eigensinn und der Zorn die ersten bösen Eigenschaften sind, die sich kundgeben, wie wir es beim Knaben gezeigt haben.

5. Was Ich dort über diese beiden Triebe gesagt, das gilt auch nun beim Mädchen; nur ist hier der Eigensinn eine noch gefährlichere Leidenschaft beim Mädchen als beim Knaben, indem der Knabe im späteren Alter doch mehr Willenskraft besitzt, denselben eher zu bändigen, während das Mädchen, schwächer, nicht dem Reiz widerstehen kann und auch noch leichter in all ihrem Tun deshalb bestätigt wird, weil es als das schwächere Geschlecht überall Nachgiebigkeit findet, welche Nachgiebigkeit gegen seinen Trotz aber später der Jungfrau und Mutter böse Stunden bereiten wird, indem sie alsdann mit dem anderen Geschlecht in Berührung kommt, das von Mir Selbst bestimmt wurde zu herrschen, und nicht beherrscht zu werden. Soviel also über diese beiden Eigenschaften.

6. Wer von deinen Schwestern Kinder zu erziehen hat, beachte wohl diese beiden Giftkräuter, die, sosehr das Weib geschaffen ist, überall wo es nur auftritt, den Frieden und Segen zwischen aufgeregten Gemütern herzustellen, ebenso im Gegenteil den schönsten Himmel zur Hölle verwandeln kann, wenn das Weib diese bösen Eigenschaften zu bezwingen nicht die Kraft hat, woraus dann die schlimmsten Folgen erwachsen, nicht nur für das eigensinnige und zornmütige Weib selbst, sondern auch auf Kind und Kindeskinder wie ein krebsartiger Schaden sich fortpflanzen.

7. Was beim Knaben mit seinen fortschreitenden Jahren die Kampfeslust, das Stärker-als-andere-Sein und Über-seine-Kameraden-herrschen-Wollen, eine Lieblingsneigung ist, das ist im Gegensatz beim Mädchen die Eitelkeit. Der Knabe möchte als der Stärkste, Gewandteste (und Gescheiteste) von seinen Mitgespielen angesehen und als solcher gefürchtet sein, – das Mädchen dagegen möchte die Schönste und Bestgekleidete (und Reizendste) unter ihren Freundinnen sein; ersteres ist zwar auch beim Knaben, aber eine bei weitem nicht so gefährliche Leidenschaft, als jene bei Mädchen, wo sie als Eifersucht von desto größerer Tragweite ist.

8. Sie, die Eifersucht, ist die ärgste und furchtbarste Leidenschaft, die aus dem weiblichen Gemüt alle andern besseren Eigenschaften verdrängt, sich mit Hass, Zorn und Rache verbindet, und es ist so, wie Ich einst in einem Meiner Worte sagte: “Wollt ihr den Satan in Person sehen, so schauet nur ein eitel aufgeputztes Fräulein oder ein eifersüchtiges Weib an!”

9. Ja, ein nur von Leidenschaften sich regieren lassendes Weib ist eine Furie in Person; denn beim Manne ist trotz des Rache und Zorngefühls doch fast stets die Vernunft mehr Herrscherin; aber beim Weibe gibt es da kein Denken mit dem Kopfe mehr, sondern nur das Herz, der Sitz alles Edelsten oder alles Schlechtesten, ist der Leiter und Träger aller ihrer Entwürfe und Handlungen.

10. Ein Weib, besonders wenn ihre Stellung sie noch begünstigt, ihren Leidenschaften Nachdruck zu geben, ist geeignet, die ganze Erde zu verwüsten, wenn es ihr möglich wäre, und ist fähig, Ströme Blutes mit kaltem Blick fließen zu sehen, Elend überall zu verbreiten; es genügt ihr, wenn nur ihre Rache gesättigt ist, wenn nur ihr vermeintlicher Ehrgeiz das süße Bewusstsein in ihrer satanischen Seele dann zurücklässt: Du bist gerächt!

11. Sehet die Geschichte der Menschheit eures Erdballs an, wie, seit das weibliche Geschlecht aufgehört hat, das Untergeordnete zu sein, seit es angefangen hat, aus dem häuslichen Leben, seiner eigentlichen Sphäre, herauszutreten, wie viel Unglück dieses Geschlecht der Menschheit, sei es im Familien, sei es im Staatenleben, verbreitet hat! Während gerade diesem Geschlechte von Mir die Palme des Sieges durch seine passive Macht der Sanftmut über die ungestümen Leidenschaften des Männlichen zugedacht war, triumphiert es jetzt durch die Künste des Satans, verführt und leitet den Mann statt zum Siege durch die Liebe, zum Untergang und gänzlichen Verfall, durch seine Herrschsucht, so daß Ich jetzt wieder einschreiten muß, um den Mann aus diesen mit Dornen umwundenen und von Mir aus sein sollenden Rosenketten zu befreien, und aus dem weiblichen Herzen diese schlechten und bösen Leidenschaften durch Elend, Armut und Krankheit auszutreiben, damit Meine Schöpfung wieder ins rechte Geleise kommt, in welchem das Weib die Stütze (Gehilfin) des Mannes, der besänftigende, nicht aber der befehlende und allein kommandierende Teil auf dieser Erde sein soll.

12. Ich habe euch alles dieses vorausgeschickt, um euch zu zeigen, wohin eigentlich dieses mit so vielen edlen Eigenschaften von Mir aus veranlagte weibliche Geschlecht gekommen ist, und daß nur noch in wenigen Herzen bessere Gefühle als Ehrgeiz und Putzsucht Platz haben.

13. Ich habe euch gezeigt, wie ein Funke, in der Jugend wenig beachtet, einst zum Brande angefacht heilloses Unglück um sich her verbreiten kann, damit ihr seht, vor was ihr euch selbst zu hüten habt, und vor was ihr eure Kinder schützen sollt.

14. Jetzt wollen wir das Bild von einer andern Seite betrachten, nämlich von der Seite, wie Ich eigentlich das Weib schuf, wie Ich alles in es hineinlegte, um Meinem Zweck nicht hinderlich zu sein.

15. Ich will euch jetzt das Weib in seinen vier Epochen darstellen, wie es sein sollte, wie es nur allein auf diesem Wege zu Meiner Kindschaft gelangen und so seiner Aufgabe auf dieser Erde vollständig entsprechen kann.

16. Was bei der Erziehung notwendig ist, habe Ich euch im Anfang angedeutet. Suchet das Herz eines Mädchens sanft zu erhalten, erwecket beizeiten die Liebe, die alles besänftigende Liebe zu Mir und zum Nächsten, erwecket das Mitgefühl in ihr; denn wenn ein Herz die Leiden eines andern Menschen fühlen lernt, so sucht es auch Hilfe dagegen, so viel ihm möglich. Mitgefühl erhält das Herz weich und bereit zu helfen, wo es kann, und entfernt viele andere böse Gelüste und Gedanken, die sonst in einem stolzen Herzen den Platz für sich allein einnehmen würden.

17. Mitgefühl leitet zur Achtung, Gleichheit mit seinem Nächsten und ist gerade das Entgegengesetzte von Stolz, welchen der Wahn beherrscht, etwas Besseres als andere zu sein.

18. Mitgefühl, diese Blume aus der Krone der Nächstenliebe, versüßt das Leben, sänftet jeden Schmerz und tröstet in jedem Verhältnis; – und wem habe Ich gerade mehr Mittel gegeben, dieses Mitgefühl am wirksamsten auszuüben?! –

19. Habe Ich euch, Meine lieblichen weiblichen Kinder, nicht die schönsten, weichsten Formen, weiche Gesichtslinien, seelenvolle Augen gegeben, deren Blick, durch Mitgefühl bis zu Tränen gerührt, niemand des stärkeren Geschlechts widerstehen kann?!

20. Habe Ich euch nicht eine sanftere Stimme verliehen, deren einschmeichelnder Ton Balsam auf die Wunden anderer hauchen sollte?

21. Und wie wird dieses alles bei den meisten von euch verwendet! Ich muß Meinen Blick abwenden von diesem Gemälde, das Ich nun vor euren Blicken entrollen könnte, wollte Ich schildern, was jetzt mit diesen göttlichen Geschenken getrieben wird, wahrlich nicht zu Meiner Ehre! Doch genug davon, kehren wir zu unserem Weibe zurück, wie Ich es schuf.

22. Also wachet über diese gefährlichen Eigenschaften im jugendlichen Herzen eines Mädchens; einmal Jungfrau geworden, ist es zu spät, auch nur daran zu denken – übelgeleitete Triebe auszurotten; denn dort in diesem Blütenstande steuert das weibliche Herz mit vollen Segeln seinen Leidenschaften dem ihm noch nicht klaren Stande entgegen, wo sie als Mutter und Lebensgefährtin eines Mannes entweder alle ihre schönen Ideen eines häuslichen Lebens verwirklicht sieht, und also im Hafen des Familienlebens an andere Freuden denken kann; oder wo sie in allem enttäuscht, die nackte Wahrheit, die sie vielleicht früher nie hörte, gerade aus dem Munde dessen hören muß, von dem sie früher glaubte, es fließe nur Milch und Honig ihr entgegen; und wenn es in der Tat so verkehrt ist, so ist es eine gerechte Bezahlung für die falsche Erziehung, die das Mädchen und die Jungfrau erhalten hat, deren Nachteil auf die Eltern und weniger auf das Haupt des Kindes fallen sollte.

23. Aber eben durch die Last fremder Schuld wird man klug, und so mildert vielleicht die harte Wirklichkeit die Leidenschaften einer Neuvermählten, und als Mutter wird sie, gerade durch Erfahrung gewitzigt, ihre Kinder nicht so erziehen, wie sie selbst erzogen wurde.

24. So lenke Ich dann stets wieder die verirrten Gemüter durch eigene unangenehme Erfahrungen dorthin, von wo sie früher hätten nicht abgehen sollen.

25. Die Mutter beim Krankenbett des Kindes blickt dann zu Mir hinauf, wendet ihr Herz von den eitlen Dingen der Welt ab, kehrt ein in ihr Inneres, sieht da oft mit Schaudern, wie verwüstet und leer es dort aussieht. Das sind dann ihre Prüfungs-, ihre Resignations-(Selbstüberwindungs-)Tage, und so, während die Jungfrau glaubte, im Ehestand gehe es erst recht in Saus und Braus der weltlichen Vergnügungen fort, findet sie dort, statt mit Freuden und Tanz durchwachten Nächten, freudenleere Tage und kummervolle Nächte, Sorgen von nie geahnter Tragweite.

26. Das Auge, das einst von Freudentränen feucht, dem Lebensgefährten den ersten Liebesblick zusandte, ist jetzt vielleicht ebenfalls wieder voll von Tränen am Kranken oder Totenbette eines Lieblings; die Freudentränen dort führten von Mir und Meinen Worten weg, die Tränen des Schmerzes aber sind die ersten Wegweiser wieder zu Mir. Da stehe Ich dann in einsamer Kammer oft neben einer trauernden Mutter mit offenen Armen, sehe das Mutterherz bluten, sehe ihre Hoffnungen wie ein Kartenhaus zusammenstürzen, und – o väterliche Freude! – aus den Ruinen der zusammengebrochenen Hoffnung wächst eine himmlische Blume heraus; es ist die Blume des Glaubens und der stillen Ergebung in Meinen Willen.

27. Was nicht durch Freuden und weltliche Unterhaltungen je möglich gewesen, was bei dem Mädchen und der Jungfrau vergebens an ihren tauben Ohren abgeprallt ist, hier am Krankenbette eines Kindes blüht es auf, – was selbst die Liebe nicht vermochte, die Angst hat es vollführt, es hat Mir ein Herz wiedergegeben, welches unter anderen Umständen verloren gewesen wäre!-

28. Kennet ihr jetzt, Meine lieben Kinder, Meine Absichten, und wie Ich auch Meine nicht so leicht nachgiebigen Kinder zu führen verstehe!

29. Ich lasse oft viele von eurem Geschlecht in dem großen Wirrwarr des Lebens von einer Unterhaltung zur andern, von einem Genusse zum andern forttaumeln. Allein, seid versichert, wenn Mir daran gelegen, eine Seele zu retten, so erspähe ich den Moment, und das Vögelchen, welches früher so frei und lustig in der Luft der Ergötzlichkeiten umher schwärmte, sitzt dann da, läßt die Flügel hängen und vergisst ganz, daß es Flügel hat, um dem Erdboden entschweben zu können, weil eben an den Erdboden das geheftet ist, was ihm am liebsten war.

30. So geht die Mutter ihren Dornenweg fort, wird selten für das belohnt, was sie für ihre Kinder ausgestanden hat, sieht aber eben dadurch am besten die Nichtigkeit der Welt und ihrer verkehrten Ideen und Gewohnheiten ein, wendet sich dann nach und nach zu Mir, – und wenn einst alle geschlechtlichen Umstände zur Ruhe gegangen, dann fängt auch das Weib an, entweder an dem früher nicht so beachteten Lebensgefährten eine bessere Stütze zu finden, oder allein die Stütze bei Mir zu suchen, wo sie auch Trost und Hilfe genug finden wird.

31. Deswegen, Meine lieben Kinder, ihr, die ihr meist schon den Weg der Tränen und der Duldung gegangen seid, ihr, deren Ich Mich erbarmt habe, und euch Mein Wort habe zuteilwerden lassen, verzaget nicht! Eure Vergangenheit wird bei Mir nicht so hoch angerechnet werden, als es manche vielleicht glauben, und eure Zukunft will Ich euch versüßen, soviel es Mir möglich ist, damit ihr Mich und Meine Lehre nicht vergessen mögt!

32. Dies sei euch zum Troste gesagt, von Dem, Der euch ja ebenso wie alle Seine Kinder liebt und segnet! Amen!

flagge en  9. Jesus elucidates… Girl, Virgin, Mother & Wife

9th Secret of Life – Jesus elucidates… Girl, Virgin, Mother & Wife

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on August 4th, 1870

1. Since your company is almost predominantly of the female gender, which exerts such a significant influence on the spiritual education of My children, I will for the sake of your sisters give also a few words for them. Then the ones may realize what they really ought to have done, and the others consider what they still should do, partly so as to deserve the name “My children” and partly so as to operate in such a way that all souls that will be entrusted to them by Me may also be guided onto My roads in accordance with My higher decree. Let us then come to the point:

2. Let us begin as with the preceding fourfold dictation, namely, with youth, or with the first phase as child or, here of the female gender, with the girl.

3. Soon after birth when no sexual difference as to urges and passions is present and the vegetative life alone is predominant, in the boy or the girl the only discernible difference lies in the physical arrangement. In the girl the weaker, calmer, suffering, passive nature is predominant, whereas in the boy already the violent and more active temperament is discernible which later forms his character, as compared with the gentler and weaker girl.

4. This phase is, therefore, the same with both sexes. All the passions and virtues are peacefully dormant in the sleep of the righteous until other conditions arouse them to separation and conflict and, as we have shown in the case of the boy, also in the girl self-will and anger are the first bad qualities manifesting.

5. What I have said there about these two impulses, now applies also to the girl. Only here, self-will is an even more dangerous passion in the girl than in the boy because at a later age the boy possesses more willpower to curb it, whereas the weaker girl is unable to resist the urge. Moreover, she is more easily confirmed in all her actions because, being of the weaker sex, she meets everywhere with more indulgence. But this indulgence towards her defiance later on will give bad hours to the virgin and mother, for she will then come into contact with the opposite sex, which was destined by Me personally to rule, not to be ruled. So much on these two traits.

6. Whichever of your sisters has to bring up children, shall watch out for these two poisonous herbs. Although woman was created to restore wherever she goes peace and blessing among upset people, she can on the other hand transform the most beautiful heaven into hell if she lacks the strength to subdue these bad traits. This results in the worst consequences, not only for the stubborn and easily angered woman herself, but also for the children and grandchildren, in the way a cancer progresses.

7. That which in the boy with growing age is pugnacity, the desire to be stronger than others and rule over his comrades, which is a widespread trait, is with the girl vanity. The boy wants to be considered by his playmates the strongest, the most agile (and most clever) and as such feared, whereas the girl wants to be the most beautiful and best dressed (and most attractive) among her girlfriends. The former applies also to the boy, but is by far not so dangerous a passion as with the girl, where as jealousy it is of even more significance.

8. Jealousy is the worst and most terrible passion which crowds out from the female heart all the other, better traits, combining with hatred, anger and vengefulness, and what I once said in one of My words holds true: “If you want to see Satan in person, look at a vainly decked out miss or a jealous woman!”

9. Indeed, a woman only ruled by passions is a personified fury. For with a vengeful and angry man, reason in the end usually prevails. But with a woman, there is not longer any reasoning with the head, and only the heart, being the seat of all that is either best or worst, is the guide and carrier of all her designs and actions.

10. A woman, particularly when her position encourages her to vent her passions, is capable of ravaging the whole earth if she had the chance, and is capable of watching calmly as rivers of blood are flowing, and of spreading misery everywhere. It suffices her to know that her revenge is complete, that her would-be ambition leaves in her satanic soul the sweet realization: You are revenged!

11. Look at the history of your earth globe’s mankind; since the female sex has ceased to be the subordinate one, since it has begun to step out of its true sphere, namely, home life, how much misery this sex has spread among mankind, be it in family life or in the life of the nation! Although it was this sex which was destined to receive from Me the palm of victory by virtue of its passive might of gentleness over the rash passions of the man, it now triumphs through the tricks of Satan, seduces and leads man, not to victory through love, but into perdition and total decline, through its lust for power! So much so that now I must again intervene and free the man from these chains entwined with thorns which were meant by Me to be roses, and to drive from the female heart these bad and evil passions through misery, poverty and sickness, so that My creation may again get onto the right track where woman shall be on this earth the helpmeet of man, the appeasing part, not the domineering and alone commanding one.

12. I have said all this in advance in order to show you what has become of the female sex, endowed by Me with so many noble qualities, and that only in few hearts there is room left for better feelings than ambition and love of finery.

13. I have shown you how a spark, little noticed in youth, once kindled into a fire can cause untold misery around it, so that you may realize what you have to shun yourselves and what you shall protect your children against.

14. Let us now view the picture from another side, namely, how I actually created woman and what she was endowed with so as not to be a hindrance to My design.

15. I will now present to you woman in her four phases, how she should be, how she can only on this road become My child and thus completely fulfill her task on this earth.

16. I have already given you a hint as to what must be observed in the upbringing. Endeavor to preserve a girl’s heart gentle, awaken in time love, the all-appeasing love for Me and for the fellowman, and arouse compassion in her. For when a heart learns to feel another’s sufferings, it tries to help as much as possible. Compassion keeps the heart soft and ready to help where it can and eliminates many other inordinate desires and thoughts that would otherwise usurp all the space in a proud heart.

17. Compassion leads to esteem, equality with the fellowman, and is diametrically opposed to pride, which is ruled by the delusion to be something better than others.

18. Compassion, this flower out of the crown of neighborly love, sweetens life, soothes every pain and gives comfort in all circumstances. And exactly whom did I endow with more means to exercise this compassion in the most effective way?

19. Did I not endow you, My lovely female children, with the most beautiful, softest forms, soft facial contours, soulful eyes whose glance, moved to tears by compassion, none of the stronger sex can resist?

20. Did I not endow you with a softer voice, whose endearing tone should breathe balm onto the wounds of others?

21. And to what use do most of you put all this! I must turn away My eyes from this picture which I could unroll before your gaze if I wanted to describe what is now being perpetrated with these divine gifts, which is truly not in My honor! But enough of this; let us return to our woman as I created her.

22. So watch over these most dangerous traits in the youthful heart of a girl. Once she has become a virgin it is too late even to think of eradicating wrongly guided urges. For in this flowering phase the female heart races with full sail towards its passions, namely, the as yet not clearly recognized status as mother and lifelong companion of a man. There she either sees all her glorious ideas of a domestic life realized and in the harbor of family life is able to think of other joys; or she is disappointed with everything, has to listen to the naked truth which she may never have heard before from the one mouth from which, she used to think earlier, only milk and honey would flow towards her. And if it should indeed be so, it is a just payment for the wrong upbringing the girl or virgin has received, for the harm of which the responsibility lies with the parents rather than the child.

23. However, it is precisely through the burden of someone else’s fault that one becomes wise, and thus the harsh reality perhaps mellows the passions of a newlywed and she will, as a mother, wiser through experience, not bring up her children in the same way she herself had been brought up.

24. Thus I always guide the erring hearts through personal disagreeable experiences back to the spot from where they should not have strayed earlier.

25. Then the mother by the child’s sickbed looks up to Me, turning her heart away from the vain things of the world and going within; and she often realizes with a shudder how desolate and empty it is there. These are then her days of trial and resignation, and while the virgin believed the merry life would continue undiminished in married life, instead of nights spent amid dance and pleasure she finds joyless days and nights full of sorrow, troubles of unimagined significance.

26. The eye, once moist with tears of joy and sending the first look of love to her life’s companion, may now be again full of tears by the sickbed or deathbed of a darling. There the tears of joy led away from Me and My words, but the tears of sorrow are the first road signs back to Me. Then I often stand with outstretched arms in a solitary chamber beside a mourning mother, see the mother-heart bleed, see her hopes collapse like a pack of cards, and – o fatherly joy! From the ruins of the dashed hopes a heavenly flower shoots up; it is the flower of faith and of the quiet surrender to My will.

27. That which had not ever been possible through pleasures and worldly amusements, that which had in vain rebounded from the deaf ears of the girl and virgin, here at the sick-bed of a child it begins to blossom. What even love failed to achieve, fear has accomplished; it restored to Me a heart which in different circumstances would have been lost.

28. Do you, My dear children, now know My designs and that I also know how to lead My not so tractable children?

29. In the great hubbub of life I often let many of your sex stagger from one entertainment to the next, from one enjoyment to another. However, rest assured, whenever I am concerned about saving a soul, I detect the moment and the little bird which hitherto freely and merrily had been whirring about in the air of pleasures, sits there with drooping wings and completely forgets that it has wings to escape the earth because that which it loved best is bound to the earth.

30. So the mother continues on her path of thorns, is seldom awarded for that which she has endured for her children, but for this very reason she realizes best the vainness of the world and of her erroneous ideas and wrong habits and gradually turns to Me. And when once au things sexual have been put to rest, the woman either begins to find a better support in her earlier less appreciated life’s companion or she will seek support solely with Me, where she will find enough solace and help.

31. Therefore, My dear children! You, most of whom have already trodden the path of tears and suffering, you, on whom I have taken mercy, giving you My word, do not lose heart! You will not be charged so highly for your past as one or the other perhaps believes, and I will sweeten your future as far as possible, lest you forget Me and My teaching.

32. Let this be said to you for your solace by Him, who loves and blesses you like all His children! Amen.

 

5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS – 5th Secret of Life… BOY, YOUTH, MAN & OLD MAN

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flagge de  5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS

5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS

Jesus Christus offenbarte am 28. Juli 1870 durch Gottfried Mayerhofer

1. Hier hast du vier Worte aus dem menschlichen Leben sowie Worte aus dem Erden und Worte aus dem Schöpfungs-Leben. Alle diese Worte sind für sich in Zeitabschnitte abgeteilt. Die ersten bedeuten die vier Phasen (Werdestufen) eines Menschen, oder seine Lebensperioden, in bezug auf seine körperliche und geistige Entwicklung.

2. Was nun hier vom Menschen gesagt werden wird, das gilt in seiner Art auch für die Völker, die diese vier Perioden in ihrer geistigen Erziehung durchlaufen müssen, so wie die großen Abschnitte im Erziehen der gesamten Menschheit.

3. Um hier mit diesen vielen Bedeutungen und Erklärungen regelrecht anzufangen und auch vernunftgemäß zu enden mit dem einen, dann sich an das andere wendend, um es zu erklären, seinen geistigen Zusammenhang mit dem ersten zeigend, ferner auf das dritte übergehend, der nämlichen Folgenreihe nach, dann euch in Meine Werkstätte einführend, und endlich noch vier andere geistig große Worte in ihrer höchsten Bedeutung beleuchtend, damit ihr das Ganze dann in harmonischer Übersicht erblicken könnt, – so wollen wir dieses große Wort, das Ich dir hier gebe, in mehrere Abschnitte einteilen und also mit dem ersten, das heißt mit Erklärung der ersten vier Worte, das Natürliche vorausschicken; und so harret denn, Meine lieben Kinder, auf das, was der Vater hier wieder Schönes für euch entwickeln wird!

4. Knabe, Jüngling, Mann und Greis Hier seht ihr vor euch den Stufengang eines Menschen, auf und abwärts, während seines Lebenswandels auf dieser Erde. Körperlich geht es auf und abwärts auf dieser Stufenleiter, geistig sollte es nur aufwärtsführen.

5. Der Knabe oder das Kind, unbehilflich geboren, seine Seele in einem Traumleben befangen, weiß und erkennt nichts, muß alles erst lernen, selbst seine Gedanken, die mit dem Entwickeln seines Ich sich vermehren, in eine Sprache einkleiden, welch letztere anfangs mangelhaft, dann stets klarer und bezeichnender wird, je mehr der Körper und das Begriffsvermögen voranschreiten.

6. Der Geist, als Funke von Mir, verhält sich ruhig, in das Innerste des Herzens eingeschlossen, treibt nur hie und da die Seele an, auf die gesetzmäßige Weise ihren Körper auszubilden, um denselben als tüchtiges Werkzeug gebrauchen zu können, und um den aus dem regelmäßig ausgebauten Körper sich entwickelnden Seelenleib für ein anderes Leben mit ins Jenseits hinüberzunehmen, wenn der irdische Leib als die Umhüllung der Seele für sie nicht mehr brauchbar ist und sie eines anderen bedarf.

7. Im Knaben oder Kinde schlafen noch alle Leidenschaften, höchstens der Eigensinn und der Zorn sind es, die sich kundgeben; es sind dies die ersten Schmarotzerpflanzen, die sich um den jugendlichen Lebensbaum ranken, sich an ihn anklammern und, wenn nicht frühe Hilfe zur rechten Zeit dazutritt, den ganzen Baum seiner Kräfte berauben, seine Säfte und Kräfte in die der beiden Unkrautpflanzen verwandeln und dann den mit diesen Eigenschaften aufwachsenden Menschen gänzlich verderben, indem er als Sklave dieser Leidenschaften beinahe auf allen geistigen Fortschritt Verzicht leisten muß und viele Unannehmlichkeiten sich und auch anderen bereitet, die mit ihm in Berührung kommen.

8. Eigensinn und Zorn sind einige der mächtigsten Eigenschaften der satanischen Natur; denn des ersten wegen will der Satan nicht auf den Weg zu Mir einlenken, und wegen der zweiten Eigenschaft kann er keiner leisesten Spur von Liebe in seinem Herzen Eingang geben, die ihn, statt wilder, sanfter machen würde.

9. So geht es dem Knaben, da gar oft dumme Eltern, statt diese beiden Eigenschaften mit aller Gewalt zu bekämpfen, diese noch unterstützen, glaubend, wenn man dem Kinde nicht gibt, was es will, man ihm an der Gesundheit schade, oder mit der leichtfertigen Ausflucht gleich bereit sind: “das Kind versteht ja nicht, was es will; wenn es größer wird, wird es schon anders werden!”

10. Törichte Eltern! Ja, es wird anders werden; das, was es als Kind mit Tränen und unartikulierten Lauten ausdrückte, wird sich später in lieblose und kränkende Wone gegen euch verwandeln, dann mit dem Wachsen des Kindes und eurem Abnehmen vielleicht in tätliche Handlungen ausarten, wo ihr eure schöne Aussaat wieder zurückbezahlt erhalten werdet, wie ihr es verdient habt.

11. Das Kind, welches wie eine Pflanze sich nach und nach entwickelt und immer mehr seine Arme von der Mutterbrust in die weite Welt hinausstrecken will, um gerade das zu erfassen, was von ihm am weitesten entfernt liegt, das Kind wächst mit der Erkenntnis, und mit der Erkenntnis wachsen die Leidenschaften, und mit den Leidenschaften wächst die Begierde, diese zu befriedigen.

12. So angekommen in einem Alter, wo dieser Strom geistiger, seelischer und körperlicher Triebe, noch wie untereinander vermischt, geläutert werden muß, tritt das Bedürfnis des Lernens und der Schule heran, das Kind muß einen Begriff bekommen, was gut, was schlecht, was erlaubt, was verboten, was Tugend und was Sünde ist.

13. Hier, in diesem Stadium der Läuterung aller jugendlichen Begierden und Wünsche, müssen Eltern und Lehrer alles aufbieten, den von jugendlichem Übermut beinahe überflutenden Strom aller Wünsche, Leidenschaften und Begierden in ein streng abgeschlossenes Bett einzurahmen, ihm Dämme zu setzen, “damit er nicht aus seinen begrenzten Ufern heraustritt”.

14. Hier fängt die Seele an zu lernen, das heißt das erste er