5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS – 5th Secret of Life… BOY, YOUTH, MAN & OLD MAN

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LG05-KNABE JUNGE MANN und GREIS JESUS OFFENBART LEBENS-GEHEIMNISSE durch Gottfried Mayerhofer-1280 Jesus reveals Secrets of Life through Gottfried Mayerhofer 05 Boy Youth Man Old Man
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5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS

Jesus Christus offenbarte am 28. Juli 1870 durch Gottfried Mayerhofer

1. Hier hast du vier Worte aus dem menschlichen Leben sowie Worte aus dem Erden und Worte aus dem Schöpfungs-Leben. Alle diese Worte sind für sich in Zeitabschnitte abgeteilt. Die ersten bedeuten die vier Phasen (Werdestufen) eines Menschen, oder seine Lebensperioden, in bezug auf seine körperliche und geistige Entwicklung.

2. Was nun hier vom Menschen gesagt werden wird, das gilt in seiner Art auch für die Völker, die diese vier Perioden in ihrer geistigen Erziehung durchlaufen müssen, so wie die großen Abschnitte im Erziehen der gesamten Menschheit.

3. Um hier mit diesen vielen Bedeutungen und Erklärungen regelrecht anzufangen und auch vernunftgemäß zu enden mit dem einen, dann sich an das andere wendend, um es zu erklären, seinen geistigen Zusammenhang mit dem ersten zeigend, ferner auf das dritte übergehend, der nämlichen Folgenreihe nach, dann euch in Meine Werkstätte einführend, und endlich noch vier andere geistig große Worte in ihrer höchsten Bedeutung beleuchtend, damit ihr das Ganze dann in harmonischer Übersicht erblicken könnt, – so wollen wir dieses große Wort, das Ich dir hier gebe, in mehrere Abschnitte einteilen und also mit dem ersten, das heißt mit Erklärung der ersten vier Worte, das Natürliche vorausschicken; und so harret denn, Meine lieben Kinder, auf das, was der Vater hier wieder Schönes für euch entwickeln wird!

4. Knabe, Jüngling, Mann und Greis Hier seht ihr vor euch den Stufengang eines Menschen, auf und abwärts, während seines Lebenswandels auf dieser Erde. Körperlich geht es auf und abwärts auf dieser Stufenleiter, geistig sollte es nur aufwärtsführen.

5. Der Knabe oder das Kind, unbehilflich geboren, seine Seele in einem Traumleben befangen, weiß und erkennt nichts, muß alles erst lernen, selbst seine Gedanken, die mit dem Entwickeln seines Ich sich vermehren, in eine Sprache einkleiden, welch letztere anfangs mangelhaft, dann stets klarer und bezeichnender wird, je mehr der Körper und das Begriffsvermögen voranschreiten.

6. Der Geist, als Funke von Mir, verhält sich ruhig, in das Innerste des Herzens eingeschlossen, treibt nur hie und da die Seele an, auf die gesetzmäßige Weise ihren Körper auszubilden, um denselben als tüchtiges Werkzeug gebrauchen zu können, und um den aus dem regelmäßig ausgebauten Körper sich entwickelnden Seelenleib für ein anderes Leben mit ins Jenseits hinüberzunehmen, wenn der irdische Leib als die Umhüllung der Seele für sie nicht mehr brauchbar ist und sie eines anderen bedarf.

7. Im Knaben oder Kinde schlafen noch alle Leidenschaften, höchstens der Eigensinn und der Zorn sind es, die sich kundgeben; es sind dies die ersten Schmarotzerpflanzen, die sich um den jugendlichen Lebensbaum ranken, sich an ihn anklammern und, wenn nicht frühe Hilfe zur rechten Zeit dazutritt, den ganzen Baum seiner Kräfte berauben, seine Säfte und Kräfte in die der beiden Unkrautpflanzen verwandeln und dann den mit diesen Eigenschaften aufwachsenden Menschen gänzlich verderben, indem er als Sklave dieser Leidenschaften beinahe auf allen geistigen Fortschritt Verzicht leisten muß und viele Unannehmlichkeiten sich und auch anderen bereitet, die mit ihm in Berührung kommen.

8. Eigensinn und Zorn sind einige der mächtigsten Eigenschaften der satanischen Natur; denn des ersten wegen will der Satan nicht auf den Weg zu Mir einlenken, und wegen der zweiten Eigenschaft kann er keiner leisesten Spur von Liebe in seinem Herzen Eingang geben, die ihn, statt wilder, sanfter machen würde.

9. So geht es dem Knaben, da gar oft dumme Eltern, statt diese beiden Eigenschaften mit aller Gewalt zu bekämpfen, diese noch unterstützen, glaubend, wenn man dem Kinde nicht gibt, was es will, man ihm an der Gesundheit schade, oder mit der leichtfertigen Ausflucht gleich bereit sind: “das Kind versteht ja nicht, was es will; wenn es größer wird, wird es schon anders werden!”

10. Törichte Eltern! Ja, es wird anders werden; das, was es als Kind mit Tränen und unartikulierten Lauten ausdrückte, wird sich später in lieblose und kränkende Wone gegen euch verwandeln, dann mit dem Wachsen des Kindes und eurem Abnehmen vielleicht in tätliche Handlungen ausarten, wo ihr eure schöne Aussaat wieder zurückbezahlt erhalten werdet, wie ihr es verdient habt.

11. Das Kind, welches wie eine Pflanze sich nach und nach entwickelt und immer mehr seine Arme von der Mutterbrust in die weite Welt hinausstrecken will, um gerade das zu erfassen, was von ihm am weitesten entfernt liegt, das Kind wächst mit der Erkenntnis, und mit der Erkenntnis wachsen die Leidenschaften, und mit den Leidenschaften wächst die Begierde, diese zu befriedigen.

12. So angekommen in einem Alter, wo dieser Strom geistiger, seelischer und körperlicher Triebe, noch wie untereinander vermischt, geläutert werden muß, tritt das Bedürfnis des Lernens und der Schule heran, das Kind muß einen Begriff bekommen, was gut, was schlecht, was erlaubt, was verboten, was Tugend und was Sünde ist.

13. Hier, in diesem Stadium der Läuterung aller jugendlichen Begierden und Wünsche, müssen Eltern und Lehrer alles aufbieten, den von jugendlichem Übermut beinahe überflutenden Strom aller Wünsche, Leidenschaften und Begierden in ein streng abgeschlossenes Bett einzurahmen, ihm Dämme zu setzen, “damit er nicht aus seinen begrenzten Ufern heraustritt”.

14. Hier fängt die Seele an zu lernen, das heißt das erste ernste Wort des geistigen Menschen; es ist die Bezähmung seiner Leidenschaften, die Kraft, seinen Wünschen ein Ziel und seinen Eingebungen und Einflüsterungen ein gerechtes Ja oder Nein entgegenzusetzen.

15. Mit der Schule und dem Beispiel der Eltern als erste Führer in ein weiteres Feld eintretend, gleitet das Lebensschiffchen des Knaben zwischen Spiel und Lernen, Belehrung und Bestrafung in das Jünglingsalter, mehr schon aufgeweckt in Geist und Seele; sowohl mit andern ihm Gleichstehenden als Höheren oder Älteren in Berührung kommend, drängt es die jugendliche Seele zu fragen über Dinge, die sie zwar willenlos als Kind angenommen, aber nicht aus Überzeugung in ihrem Innern zur Vergeistigung ihres eigenen Ich gemacht hat.

16. Mit dem Eintritt in eine höhere Lebenssphäre (Lebensstufe), die zwar auch noch voll von Trugansichten ist, fängt das Fragen an: “aber warum dieses, warum jenes? -! -?”

17. Gemäß der Aufklärung baut sich dann der geistige Mensch im Innern auf, es regen sich im Jüngling endlich auch die geschlechtlichen Triebe, er sieht sich zum weiblichen Geschlecht hingezogen, das ihm in seinen Schuljahren gleichgültig, oft sogar verächtlich war.

18. Dieser Trieb, so gefährlich für die entfesselte Natur, ist doch einer der heilsamsten, denn er zähmt oft die rohesten Leidenschaften eines verdorbenen Kindes; und was Mutter, Vater und Lehrer nicht möglich war, das bezähmt ein Blick aus einem Auge voll Liebe und Seelenglück eines sich dessen nicht bewußten Mädchens, welches in dieser geistigen Magnetisierung etwas vollbringt, das nur in den Himmeln begriffen, dort einst seine rechte Aufklärung finden (wird) und hier auf dieser Erde nur einen leisen, leider nicht bleibenden Nachklang zurückläßt.

19. Mit dem Eintritt dieses Wendepunktes im Jünglingsleben ist der erste Schritt getan zum Mannesalter; die Liebe, die den Jüngling mit Rosen bekränzt, die ihm einen Himmel offen zeigt, den er noch nicht begreifen und fassen kann, diese Liebe, zuerst nur dem Gegenstand seiner Neigung zugewendet, leitet ihn dann zum Bewußtsein des Mannes und seiner ernsteren Pflichten.

20. So geht der ungestüme Jüngling in den bedächtigeren Mann über, wo die Lebensverhältnisse ernster werden, und der Mann, nicht mehr allein lebend, sondern eine Lebensgefährtin suchend, von dem Einzelleben in das der Familie eintritt, wo er seine Leidenschaften mehr bekämpfen muß, ein ernsteres Anschauen seines eigenen Lebens, um sich und die Seinen zu erhalten, ihm Pflichten auferlegt, von denen er als Knabe keine Ahnung, als Jüngling keinen Begriff hatte, und deren ganze Tragweite er jetzt erst als Mann erfassen kann.

21. Wie ein lustiger, frischer Wildbach sprang der Knabe über Stock und Stein; in der Ebene angekommen, noch von seiner Gefällsgeschwindigkeit zwischen den Bergen in sich habend, rauscht er als Lebensstrom lustig zwischen blumigen Ufern fort, doch stets mehr seine Geschwindigkeit verlierend und in der Ebene sich mehr und mehr ausbreitend, gleitet er ins Mannesalter hinüber.

22. Als Mann tritt er mit seinen neuen Lebensbedürfnissen, neuen Lebenssorgen und neuen Verpflichtungen gegen seine Familie schon in ein Stadium, wo der geistigseelische Mensch in ihm, mehr und mehr nach einem gewissen Gesetze formiert (geformt), entweder die Tendenz (das Streben) zum Guten, das heißt den Weg zu Mir, oder die entgegengesetzte, das heißt weg von Mir, angebahnt hat.

23. So treibt sein Lebensstrom fort, suchend, zweifelnd, aus dem Gefundenen sich ein eigenes Ich aufbauend, vielleicht stets mehr und mehr ruhiger werdend, glorreich aus allen Kämpfen und Zweifeln heraustretend, endlich als ruhiger Fluß dem Greisenalter entgegenschleichend, wo die Bewegung beinahe aufhört und – eigentlich wie der Hamster vom zusammengetragenen Kapital während der Lebenssommerzeit, von selbem gelebt werden muß, da Neues schwerlich hinzukommt, und alles, was die menschliche Laufbahn betrifft, durchgemacht ist, ihre Täuschungen, ihre Freuden – nun endlich die Ernte der vollbrachten Taten einzuheimsen ist.

24. So steht der Greis am Rande eines sichtbaren Körperlebens, hinter sich eine Vergangenheit, die nie zurückkehrt, vor sich eine unklare Zukunft, zwischen zwei Welten, einer sichtbaren und einer unsichtbaren, den Augenblick abwartend, wo seine Lebensuhr abläuft, und das so oft bewegte Pendel seines Körpers, das Herz, stillesteht!

25. Wohl dem Greise, der am Ende, nach heftigen Kämpfen und vielfachen Störungen, wenigstens doch so viel sich gerettet hat, daß das Kleid seiner Seele dem Urtypus (Urbild) Meines Ebenbildes, wenn nicht gleich, doch sich ihm genähert hat; wohl ihm, wenn er, sei es auch erst spät, doch seine Mission auf dieser Erde, seinen Gott und Herrn und die andere Welt richtig erkannt hat; er wird den Scheideaugenblick ruhig erwarten, wo die Kleider gewechselt werden, er wird die Welt ohne Scheu und ohne Reu verlassen, denn er hat, wenngleich spät, seinen Schöpfer, seinen Vater gefunden, Der ihm, dort oben, seinem stets jugendlich gebliebenen Herzen gemäß, gewiß auch ein jugendlich frisches Kleid anziehen wird, damit er dort als ewig schöner und stets geistiger werdender Jüngling auf der Stufe der Vervollkommnung immer mehr und mehr sich Mir nähern kann, um des Namens – “Gottes Kind” ganz würdig zu werden!

26. Hier habt ihr den Weg des Kindes, des Jünglings, des Mannes und des Greises, in wenig Umrissen dargestellt vor euch.

27. Jetzt wollen wir sehen, wie diese Lebensepochen analog (entsprechend) mit den Jahreszeiten eures Erdballs übereinstimmen, und inwieweit Winter, Frühling, Sommer und Herbst mit dem Kinde, Jüngling, Mann und Greis in ähnlicher Weise das nämliche geistig aussprechen, was ihr im darauffolgenden Kapitel in einem noch höheren Sinne vernehmen sollt!

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5th Secret of Life… BOY, YOUTH, MAN & OLD MAN

Jesus Christ revealed on July 28th, 1870 through Gottfried Mayerhofer

Here you have four words from human life as well as words pertaining to the life of the earth and the life of creation. All these words are divided into phases. The first signify the four phases of man or the periods of his life in relation to
his physical and spiritual development.

What will be said here about man, in its own way has also validity for the nations who in their spiritual education have to pass through these four periods, as well as for the great epochs in the education of mankind as a whole.

In order to begin systematically with these many meanings and explanations, rationally ending with the one before turning to the other to explain it and show its spiritual connection with the former, we will in due course pass to the third. Then, admitting you to My workshop and finally elucidating another four spiritually great words in their highest meaning so that you can see the whole in a harmonious summary, we will divide this great word I am giving you into several sections, beginning with the natural explanation of the first four words. And so, My dear children, wait for the fine thing the Father will again develop for you!

1. BOY – YOUTH – MAN AND OLD MAN
THERE you see before you the stages of a human being’s development up and down, during his life on this earth. In a physical sense it is an up and down on this gamut; spiritually it should only be an upward move.

The boy or the child, born helpless, his soul engrossed in a dream life, knows and recognizes nothing, and must learn everything, even how to clothe his thoughts, which increase with the development of his personality, in a language, which is at first faulty, then becomes progressively clearer and more accurate the more the body and the mental capacity develop.
The spirit, as a spark out of Me, behaves quietly, encased in the innermost of the heart; here and there it merely urges the soul to develop its body according to certain laws so that it can use it as a good tool and take the soul-body, developing out of the orderly constructed body, along to the beyond for a different life once the earthly body and envelopment of the soul are no longer useful for the soul and it requires a different one.

In the boy or child all the passions are still dormant and it is at most obstinacy and anger which manifest. These are the first parasitic plants sending forth their tendrils around the youthful tree of life and hanging on to it. If early help is not given at the right time the whole tree is deprived of its strength and its saps and vigor change into those of the two weeds, completely spoiling the man who grows up with these qualities. For he, being a slave to these passions has to forgo almost every spiritual progress, thereby causing great trouble to himself and others who come into contact with him.
Obstinacy and anger are some of the mightiest attributes of the satanic nature. Because of the former, Satan refuses to take the road to Me and, because of the second attribute, he cannot allow the slightest trace of love to enter his heart, which would render him softer, instead of more unruly.

This is the case with the boy since often foolish parents, instead of fighting these two qualities more forcefully, even support them in the belief that, failing to give the child what he wants, one harms his health; or they are ready with the frivolous excuse: The child does not know what he wants; once he is bigger, things will be different.’

Foolish parents! Yes, it will become different. What he now, as a child, expressed with tears and inarticulate sounds, later on will change into unkind and hurtful words against you, then, with the child’s growing up and your decline it will perhaps end in physical acts where you will harvest what you have so nicely sown, just as you have deserved.

The child, developing gradually like a plant, and more and more trying to stretch out its arms from the mother’s breast towards the wide world in order to grasp especially what is most distant, grows with its cognition, and with the cognition grow the passions, and with the passions grows the inordinate longing to gratify them.

Thus having reached an age when this stream of spiritual, mental and physical urges, which are still as if mixed together, must be purified, the need for learning and schooling arises and the child must acquire an understanding about what is good and what bad, what is allowed and what forbidden, what is virtue and what is sin.

During this phase of purification of all youthful inordinate longings and desires, parents and educators must do everything to check the stream of all desires, passions and inordinate longings, which is almost overflowing with youthful high spirits, damming it up so that it cannot rise beyond its limiting banks.’

Here the soul begins to learn the first earnest word of the spiritual man. It is the curbing of his passions, the strength to counter his desires with a purpose and his inspirations and insinuations with a straight yes or no.

At first guided by the school and the example of the parents, the boy’s little vessel of life, entering a wider sphere, glides along between play and study, instruction and punishment into the age of youth, already more alert in spirit and soul. Coming into contact with his peers as well as with those above him or with older persons, the youthful soul feels the urge to question things that as a child be had accepted involuntarily, without making them out of conviction his own for the spiritualization of his own Self.

With the entering into a higher life-sphere which, to be sure, is also full of erroneous ideas, the questions begin: “But why this, why that?’

In accordance with the enlightenment received, the spiritual man within is then developing; finally, in the youth also the sexual drive awakens, he is attracted to the female sex which in his school years used to be a matter of indifference and often even scorn to him.

This urge, so dangerous for the uncontrolled nature, is nevertheless one of the most salutary, for it often curbs the coarsest passions of a spoilt child and what the mother, father and teacher could not achieve, an unconscious look from a girl’s eye full of love and inner happiness does. With this spiritual magnetizing she accomplishes something that will only be understood and once fully explained in the heavens, but which here on this earth leaves only a faint, unfortunately transient echo.

With the appearance of this turning point in the life of the youth the first step is made towards manhood; love wreathes the youth with roses, opening up for him a heaven he cannot as yet understand and grasp. This love, at first turned only towards the object of his affection, then guides him to the awareness of a man and his more serious duties.

Thus the impetuous youth makes the transition to the more prudent manhood where life becomes more serious and the man, no longer living alone but looking for a life’s companion, steps from a single life into that of a family. There, he has to curb his passions more, and a more serious look at his own life in an attempt to support both himself and his loved ones imposes duties on him of which as a boy he had no inkling, as a youth no idea, and the full significance of which he can only now, as a man, grasp.

Like a merry, fresh mountain torrent the boy sprang up hill and down dale. Arrived on the plain, still retaining some of his downward speed in the mountains, be rushes on merrily between banks covered with flowers, however, losing more and more of his speed and more and more spreading out on the plain, he makes the transition to manhood.

As man with his new demands of life, new problems and new obligations towards his family, he enters already into a phase where the spiritual-mental man in him, more and more formed according to a certain law, has either taken the direction towards what is good, namely, the road to Me, or the opposite one, away from Me.

Thus the stream of his life flows on, seeking, doubting, building his own Self from what he has found, perhaps calming down more and more, emerging gloriously from all conflicts and doubts and finally, as a quiet river, creeping towards old age. There movement almost ceases and one must really, like a hamster, live off the capital accumulated during a lifetime. For hardly anything can be added to it and the entire course of human life has been lived through with its deceptions, its joys, and at long last the harvest of accomplished deeds is to be reaped.

Thus the old man stands at the end of his visible physical life, behind him a past which never returns, ahead of him an obscure future, between two worlds, a visible and an invisible one, waiting for the moment when his life’s clock stops and the busy pendulum of his body, the heart, stands still.

Happy the old man who, finally, after great conflicts and manifold disturbances, has at least secured for himself so much that the garment of his soul has approached the archetype of My image, even though not completely. Happy he if he, albeit late, has properly recognized his mission on this earth, his God and Lord and the other world. He will calmly await the moment of departure when the garments will be changed; he will leave the world without fear and regret, for, although late, he has found his Creator, his Father, who will Up There in keeping with his still youthful heart surely invest him with a new, youthful garment. Then, constantly becoming more handsome and more spiritualized, he can, on the level of perfection, keep drawing closer to Me in order to become quite worthy of the name of God”.

Here you have the road of the child, the youth, the man and the old man, in few outlines before you.

Now we will see the analogy of these life’s phases with the seasons of your earth, and how far winter, spring, summer and autumn express spiritually in a similar way the same thing, which in the following chapter you shall learn in a still higher sense.

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GARÇON, JEUNE HOMME, HOMME ET VIEIL HOMME
Secret de la Vie 5

28 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Ici vous avez quatre mots de la vie humaine mais ils pourraient aussi bien se rapporter à la vie de la terre ou à celle de la création. Ils divisent la vie en phases. Dans leur première acception ils divisent la vie de l’homme en quatre phases ou plus exactement en périodes de sa vie par rapport à son développement physique et spirituel.

Ce qui sera dit ici de l’homme, quant à la façon dont il construit sa propre voie, est aussi valable pour les nations quant à leur éducation spirituelle; elles doivent passer par ces quatre périodes, de la même façon que l’humanité dans son ensemble doit aussi traverser quatre grandes époques quant à son éducation.

Nous commencerons méthodiquement par ces diverses significations et explications, nous en finirons rationnellement avec l’une avant de passer à l’autre, nous expliquerons et montrerons son rapport spirituel avec la précédente, puis nous passerons en temps utile à la troisième. Alors, si vous acceptez Ma façon de faire, vous en arriverez finalement à découvrir, à partir de ces quatre grands mots – spirituellement parlant – une signification plus haute afin que vous puissiez voir le tout dans un résumé harmonieux. Nous diviserons ce grand développement que Je vous donne en plusieurs sections, nous commencerons par l’explication naturelle des quatre premiers mots. Ainsi donc, Mes chers enfants, recherchez les choses profondes que le Père va développer de nouveau pour vous!

Là vous ne voyez devant vous que les étapes du développement d’un être humain vers le haut et vers le bas, pendant sa vie sur cette terre. Dans un sens physique, ce processus comprend une montée puis une descente ; mais dans un sens spirituel cela doit seulement être un mouvement ascendant.

La vie de l’enfant ou du garçon à peine né, commence dans son âme comme dans un rêve, il ne reconnaît rien, il doit tout apprendre, et même comment habiller ses pensées, qui deviendront plus nombreuses et plus claires au fur et à mesure de la croissance de sa personnalité pour devenir un langage, qui de faible au début deviendra de plus en plus clair et expressif avec sa croissance corporelle.

L’esprit, en tant qu’étincelle divine issue de Moi, repose sereinement, enfermé au plus profond du cœur ; il active seulement de temps à autre l’âme pour le développement et à la croissance du corps physique, en accord avec certaines lois, afin qu’il devienne un instrument parfait à son service, à partir duquel se développera le corps spirituel de l’âme pour une autre vie dans l’au-delà lorsque le corps physique sera usé et inutilisable et que l’âme aura besoin d’un autre corps pour continuer son épanouissement.

Dans l’enfant garçon, toutes les passions dorment encore ; le plus souvent ce sont la colère et l’opiniâtreté qui se manifestent en premier, tout comme au printemps les premières plantes parasites enroulent leurs vrilles le long d’un jeune arbre vivant et s’accrochent à lui. Si une aide rapide ne lui est pas donnée à temps, il sera privé de la sève nourricière et sa vigueur sera changée en ces deux mauvaises herbes, de même l’homme qui grandit avec ces défauts sera complétement corrompu. Car l’homme, devenu esclave de ses passions, annihile tout progrès spirituel et se prépare de nombreux désagréments, non seulement à lui-même, mais également à tous ceux qui sont en relation avec lui.

L’opiniâtreté et la colère sont les défauts les plus abominables de la nature satanique; car avec le premier défaut, Satan barre le chemin qui conduit à Moi, et avec le second défaut, il ne laisse pénétrer dans le cœur pas le moindre amour qui aurait pu l’adoucir et le rendre plus humain.

C’est ainsi que l’enfant grandi dans l’indifférence des parents sots et aveugles spirituellement, qui au lieu de combattre ces deux qualités sataniques les renforcent encore davantage en accordant à leur enfant soit ce qu’il désire sous prétexte de ne pas nuire à sa santé, soit, au moindre refus ou subterfuge de l’enfant, disent : « Il ne comprend pas maintenant, mais quand il sera plus grand, ce sera tout à fait différent »!
Oui ce sera différent, pauvres parents sots et stupides, car ce que l’enfant exigeait avec des larmes et des trépignements de pieds, il vous l’extorquera avec des gros mots et des menaces, d’autant plus qu’avec l’âge il deviendra plus fort et vous deviendrez plus faible, ce qui ne sera que justice, car vous récolterez ce que vous avez semé.

L’enfant, tout comme une plante, se développe lentement et progressivement, et depuis le sein maternel essaie de plus en plus d’étendre ses bras vers le monde lointain, en vue d’atteindre ce qui est justement le plus éloigné de lui, c’est ainsi que l’enfant grandi en faisant de plus en plus de découvertes, et avec les découvertes croissent les passions, et avec les passions les désirs de les assouvir.

C’est ainsi que l’enfant parvient à un certain age, où le courant de l’esprit, de l’âme et du corps sont mélangés entre eux et doivent s’affiner, vient ensuite le besoin d’apprendre, d’aller à l’école pour avoir des notions de ce qui est bon et de ce qui est mauvais, de ce qui est permis et de ce qui ne l’est pas, de ce qu’est la vertu et de ce qu’est le péché.

A ce stade il doit apprendre à contrôler ses souhaits et ses désirs, c’est alors que les parents et les enseignants doivent tout mettre en œuvre pour les canaliser et mettre des limites à ne pas dépasser.

Ici l’âme commence à apprendre la première parole sérieuse de l’homme spirituel; c’est-à-dire de maîtriser ses passions et sa force, et donner un but bien déterminé à ses idées et à ses souhaits par un franc oui ou non.

D’abord guidé par l’école et par l’exemple des parents, le petit navire de la vie du garçon, en pénétrant dans une sphère plus large, glisse, entre le jeu et l’étude, l’instruction et la punition, jusqu’à l’âge de jeune homme, déjà plus alerte dans son esprit et son âme. En entrant en contact avec ses pairs, aussi bien qu’avec ceux qui sont au-dessus de lui ou avec des personnes plus vieilles, la jeune âme ressent une forte envie quant aux choses matérielles qui, suivant comme l’enfant est, ont été acceptés involontairement, sans qu’elles aient été extraites de ses propres convictions pour la spiritualisation de son propre Moi.

Avec l’entrée dans une sphère de vie plus haute qui, sans aucun doute, est aussi pleine d’idées fausses, les questions commencent : “mais pourquoi ceci, pourquoi cela ?”

D’après les explications données, l’homme spirituel commence à se former de l’intérieur ; avec la jeunesse, s’éveillent aussi les organes génitaux, ce qui fait qu’il se sent attiré par le genre féminin, alors que pendant les années scolaires il était complètement indifférent, voire même souvent méprisant.

Cette poussée instinctive, si dangereuse pour la nature déchaînée, est pourtant une des plus salutaire, car elle jugule souvent les passions les plus violentes d’un enfant pervers, et ce qui est souvent impossible à des parents ou à des enseignants, est possible grâce au regard d’une jeune fille rayonnante d’amour, qui par son regard magnétique accompli ce qui ne sera compréhensible et complètement expliqué qu’uniquement au ciel, et qui ne laissera malheureusement sur cette terre, qu’un très faible échos à peine perceptible.

Avec l’apparition de ce tournant dans la vie du jeune homme le premier pas est fait vers la virilité; l’amour tresse au jeune homme une couronne de roses, en ouvrant pour lui un ciel qu’il ne peut pas encore comprendre ni atteindre. Cet amour, au départ est tourné seulement vers l’objet de son affection, mais ensuite, il guide l’homme dans la prise de conscience de ses devoirs plus sérieux.

Alors le jeune homme impétueux opère une transition vers une virilité plus prudente où la vie devient plus sérieuse et l’homme ne vit plus seul, mais cherche la compagne d’une vie, passant ainsi du célibat à la vie de famille. Là, il doit refréner plus ses passions et porter un regard plus sérieux à sa propre vie en essayant de se soutenir lui-même ainsi que ceux qu’il aime, ce qui lui impose des devoirs dont le jeune garçon n’avait aucun soupçon, de même que le jeune homme, et dont la pleine signification ne pourra être saisie qu’une fois seulement qu’il sera devenu un homme.

Comme un torrent de montagne joyeux et frais le garçon prend brusquement conscience de la colline et en bas de la vallée. Arrivé dans la plaine, alors qu’il conserve toujours une partie de la vitesse qu’il avait au bas des montagnes, il bondit joyeusement entre des banques couvertes de fleurs, perdant cependant de plus en plus de sa vitesse et en se répandant de plus en plus dans la plaine, il fait ainsi la transition avec la virilité.

L’homme a de nouvelles exigences de vie, de nouveaux problèmes et de nouvelles obligations envers sa famille, il entre déjà dans une phase où, l’homme intello-spirituel en lui, de plus en plus formé selon une certaine loi, a ou bien pris la direction vers ce qui est bon, à savoir, la route vers Moi, ou la route opposée, loin de Moi.

Ainsi le flot de sa vie coule en cherchant, en doutant, en construisant son propre Moi avec ce qu’il a trouvé, en se calmant peut-être de plus en plus, en surmontant glorieusement tous les conflits et les doutes et finalement, comme une rivière calme, en coulant doucement vers la vieillesse. Là le mouvement cesse presque totalement et il faut vraiment, comme un hamster, vivre sur le capital accumulé pendant toute la vie.

Malheureusement rien ne peut y être ajouté et le cours entier de vie humaine a été dépensé avec ses tromperies, ses joies et à la fin seulement la moisson des actes accomplis doit être récoltée.

Ainsi le vieil homme se retrouve à la fin de sa vie physique visible, laissant derrière lui un passé qui ne revient jamais, et devant lui un avenir obscur, entre deux mondes, un visible et un invisible, attendant à tout instant l’arrêt de l’horloge de sa vie et du pendule affairé de son corps, autrement dit que son cœur s’arrête.

Heureux sera le vieil homme qui, finalement, après de grands conflits et des perturbations variées, aura au moins garanti pour lui que le vêtement de son âme s’est approché de l’archétype de Mon image, bien qu’incomplètement. Heureux est-il s’il a, bien que tardivement, correctement reconnu sa mission sur cette terre, son Dieu et Seigneur et l’autre monde. Il attendra calmement le moment de son départ ainsi que la dépose de son vêtement actuel; il laissera le monde sans crainte et sans regret, puisque bien que tard, il a trouvé son Créateur et Père, qui, conformément à son cœur toujours jeune le couvrira sûrement à son arrivée d’un nouveau vêtement. Alors, devenant constamment plus beau et plus spiritualisé, il pourra en se perfectionnant toujours, continuer à se rapprocher de Moi pour devenir tout à fait digne du nom : “d’Enfant de Dieu”.

Ici vous avez de décrit devant vous en peu de mots la route suivie par l’enfant, le jeune homme, l’homme et le vieil homme.

Maintenant nous allons étudier l’analogie des phases de cette vie avec les saisons de votre terre et comment l’hiver, le printemps, l’été et l’automne expriment spirituellement d’une façon semblable la même chose, et dans le chapitre suivant vous l’apprendrez dans un sens toujours plus haut.

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FANCIULLO, RAGAZZO, UOMO & VEGLIARDO
Segreto della Vita 5

28 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Qui tu hai quattro Parole dalla vita umana nonché Parole dalla vita della Terra e dalla Creazione. Tutte queste Parole sono suddivise tra di loro in periodi. Le prime significano le quattro fasi (gradi del divenire) di un uomo, oppure i suoi periodi di vita, in riferimento al suo sviluppo corporeo e spirituale.

2. Ciò che ora verrà qui detto dell’uomo, questo vale nella sua maniera anche per i popoli, i quali devono passare questi quattro periodi nella loro educazione spirituale, così come i grandi periodi nell’educazione di tutta l’umanità.

3. Per iniziare qui regolarmente con questi molti significati e spiegazioni ed anche per terminare ragionevolmente con l’uno, poi rivolgersi all’altro per spiegarlo, mostrando col primo il suo rapporto spirituale, passando poi al terzo secondo la giusta conseguenza, introducendovi poi nel Mio laboratorio ed alla fine esaminando ancora altre quattro grandi Parole spirituali nel loro sublime significato affinché possiate scorgere il tutto in una panoramica visione d’insieme – allora vogliamo suddividere queste grandi parole che Io qui do in più capitoli, e così con il primo, cioè con la spiegazione delle prime quattro Parole, premettere il lato naturale; perciò Miei cari figlioli siate pronti su questo, ad accogliere ciò che di bello il Padre svilupperà qui ancora per voi!

4. Qui vedete dinanzi a voi il percorso a gradi di un uomo, in su ed in giù, durante il suo percorso vitale su questa Terra. Fisicamente va su e giù su questa scala, spiritualmente dovrebbe solamente andare in su.

5. Il bimbo o il fanciullo, nato indifeso, occupa la sua anima in una vita di sogno, non sa e non riconosce nulla, deve prima imparare tutto, perfino i suoi pensieri che con lo sviluppo del suo io si moltiplicano, deve rivestire in un linguaggio, ciò che inizialmente è manchevole, poi man mano che procede il corpo e la facoltà di comprensione – esso diventa sempre più chiaro e caratteristico.

6. Lo spirito, quale Scintilla proveniente da Me, rimane tranquillo, racchiuso nel più interiore del cuore, stimola solo qua e là l’anima a perfezionare secondo la legge il suo corpo per poterlo usare come strumento capace e per portare per un’altra vita nell’aldilà il corpo dell’anima, sviluppatosi regolarmente dal corpo trasformato, allorquando questo corpo terreno non è più servibile all’anima come involucro ed essa ne ha bisogno di un altro.

7. Nel bimbo o fanciullo tutte le passioni dormono ancora, quelle che si rivelano al massimo sono il capriccio e l’ira; queste sono le prime piante parassite che gettano i tralci intorno al giovane tronco della vita, vi si aggrappano e, se non arriva presto un aiuto al tempo giusto, derubano l’intero albero delle sue forze, trasformando i suoi umori e forze in queste due malerbe e crescendo con queste caratteristiche guastano poi l’uomo completamente, dovendo egli, come schiavo di queste passioni, rinunciare quasi del tutto ad ogni progresso spirituale, e procurano molti dispiaceri a sé ed anche agli altri che vengono con lui in contatto.

8. Capriccio ed ira sono alcune delle caratteristiche più potenti della natura satanica; infatti a causa della prima Satana non vuole prendere la via che conduce a Me, ed a causa della seconda caratteristica non può concedere accesso nel suo cuore alla pur minima traccia d’amore che lo renderebbe, invece di selvaggio, più morbido.

9. Così avviene al fanciullo, perché spesso degli sciocchi genitori, invece di lottare contro queste caratteristiche con tutte le forze, ancora le sostengono, credendo che, se non si dà al fanciullo ciò che egli vuole, lo si danneggi nella salute, oppure sono subito pronti con la sconsiderata scappatoia: “Il fanciullo non comprende ciò che vuole; quando sarà più grande, sarà già tutto diversamente!”

10. Stolti genitori! Sì, sarà tutto diversamente; ciò ch’egli come fanciullo esprimeva con lacrime e suoni inarticolati, si trasformerà più tardi contro di voi in durezza e ferenti parole, poi con la sua crescita e con la vostra diminuita, forse degenererà in azioni manesche, dove riceverete indietro in pagamento la vostra bella semina come l’avete meritata.

11. Il fanciullo, che si sviluppa a poco a poco come una pianta e vuole stendere sempre di più le sue braccia fuori dal seno materno nel vasto mondo per afferrare proprio ciò che sta più lontano da lui, cresce con la conoscenza, e con la conoscenza crescono le passioni, e con le passioni cresce la voglia di soddisfarle.

12. Arrivato così ad una età in cui questi impulsi di energia spirituale, animica e fisica, ancora come mescolati l’un l’altro, devono essere purificati, si avvicina la necessità dell’insegnamento e della scuola, il ragazzo deve ricevere un concetto su cosa è bene, cosa è male, cosa è permesso, cosa è proibito, cosa è virtù e cosa è peccato.

13. Qui, in questo stadio di purificazione di tutte le voglie e desideri giovanili, genitori ed insegnanti devono mobilitare tutto per arginare in un severo letto sbarrato, il torrente della baldanza giovanile quasi straripante di tutti i desideri, passioni e brame, porre a lui ostacoli, “affinché non esca fuori dai suoi argini delimitati”.

14. Qui l’anima comincia ad imparare la prima serissima parola dell’uomo spirituale, essa è il freno delle sue passioni, la forza di opporre ai suoi desideri uno scopo ed alle sue ispirazioni ed insinuazioni un giusto sì oppure no.

15. Con la scuola e con l’esempio dei genitori, quali prime guide, entra in un campo successivo, la navicella della vita del fanciullo sguscia tra gioco e studio, istruzioni e punizioni nell’adolescenza già più risvegliato nello spirito e nell’anima; venendo in contatto tanto con altri a lui pari quanto più elevati o più anziani, la giovane anima viene spinta a fare domande su cose che per vero ha ben accettato da bambino senza volontà, ma non l’ha fatto per convinzione nel suo interiore per la spiritualizzazione del suo proprio io.

16. Con l’ingresso in una più elevata sfera della vita, che in verità è ancor anche piena di opinioni ingannevoli, cominciano le domande: “Ma perché questo? Perché quello? – ! – ?”

17. Conforme alle spiegazioni, nell’interiore si costruisce l’uomo spirituale, nel giovane si muovono alla fine anche gli impulsi sessuali, si sente attratto dal sesso femminile che nei suoi anni scolastici gli era indifferente, spesso perfino ripugnante.

18. Quest’impulso, così pericoloso per la natura liberata dalle catene, è certo uno dei più salutari, infatti esso ammansisce spesso le passioni più brutali di un ragazzo depravato, e ciò che non era possibile alla madre, padre ed insegnante, lo contiene uno sguardo da un occhio pieno di amore e felicità d’animo di una fanciulla, la quale non è conscia che in questa magnetizzazione spirituale compie qualcosa che è compreso solo nei Cieli e là troverà un giorno la sua giusta spiegazione, e qui su questa Terra lascia dietro solo una reminiscenza lieve, purtroppo non permanente.

19. Con l’ingresso di questo punto di svolta nella vita giovanile è fatto il primo passo verso l’età adulta; l’amore, che il giovane inghirlanda con rose, che gli fa vedere un cielo aperto che egli non può ancora comprendere né afferrare, questo amore, dapprima rivolto solo all’oggetto della sua affezione, lo guida poi alla consapevolezza dell’uomo e dei suoi assai gravosi doveri.

20. Così il giovane impetuoso si trasforma in uomo avveduto, dove le condizioni di vita diventano più serie, e l’uomo, non vivendo più da solo, bensì cercando una compagna per la vita, dall’esistenza di singolo entra in quella della famiglia, nella quale deve combattere di più le sue passioni per un concetto più serio della propria vita, e per mantenere se stesso ed i suoi gli si impongono dei doveri di cui da fanciullo non aveva nessun presentimento, da giovane nessun concetto, e dei quali come uomo può comprendere solo adesso tutta la portata.

21. Come un giocondo, fresco torrente, saltava il ragazzo su tronchi e sassi; arrivato in pianura, avendo in sé ancora della propria velocità dal pendio fra i monti, scroscia via allegro come torrente della vita tra rive infiorate, ma sempre più perdendo la sua velocità e diffondendosi sempre più nella pianura scorre verso l’età adulta.

22. Come uomo, con i suoi nuovi bisogni vitali, nuove preoccupazioni e nuovi doveri verso la sua famiglia, entra già in uno stadio dove l’uomo spirituale-animico in lui, formato sempre più secondo una determinata legge, ha avviato la tendenza o verso il bene, vale a dire la via a Me, oppure l’opposta, questo significa via da Me.

23. Così il suo torrente della vita prosegue, cercando, dubitando, costruendosi un proprio io dall’incontrato, diventando sempre più quieto, uscendo glorioso da tutte le lotte e dubbi, alla fine da fiume tranquillo va incontro lentamente alla vecchiaia, dove il movimento quasi cessa, e – veramente come il criceto dovrà vivere da sé del capitale raccolto durante la stagione estiva della vita, perché difficilmente sopraggiungerà del nuovo, e tutto ciò che riguarda il corso della vita umana è compiuto, le sue illusioni, le sue gioie – ora finalmente è da intascare il raccolto delle azioni compiute.

24. Così il vegliardo si trova al margine di una vita corporea visibile, dietro di sé un passato che mai più ritornerà, dinanzi a sé un futuro poco chiaro, fra due mondi, uno visibile e l’altro invisibile, aspettando il momento in cui il suo tempo di vita scade, ed il pendolo del suo corpo, il cuore, così spesso agitato, si arresta!

25. Ben per il vecchio che alla fine, dopo violente lotte e molteplici disturbi, si è per lo meno salvato così tanto che la veste della sua anima, anche se non simile, si è certo avvicinata al prototipo dell’Immagine Mia; ben per lui, se egli, anche se tardi, ha ugualmente ben riconosciuto la sua missione su questa Terra, il suo Dio e Signore e l’altro mondo; egli aspetterà tranquillo il momento della separazione in cui verranno scambiati gli abiti, egli lascerà il mondo senza timore e senza rimorsi, perché egli ha, anche se tardi, trovato il Padre suo, il suo Creatore che gli metterà lassù, conforme al suo cuore rimasto sempre giovanile, certamente anche una fresca giovanile veste, affinché là, quale giovane eternamente bello e diventando sempre più spirituale, si possa avvicinare sempre di più a Me, sul gradino del perfezionamento per diventare del tutto degno del Nome – “figlio di Dio”!

26. Qui avete la via del fanciullo, del ragazzo, dell’uomo e del vegliardo, rappresentatovi in pochi contorni.

27. Adesso vogliamo vedere come corrispondono queste epoche di vita analogamente con le stagioni del vostro globo terrestre, e fino a qual punto l’inverno, primavera, estate ed autunno esprimono nella medesima maniera lo stesso spirito con il fanciullo, giovane, uomo e vegliardo; questo è ciò che dovete apprendere nel seguente capitolo in un senso ancora più alto!

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4. Lebens-Geheimnis… KÖRPER, GEIST & SEELE ❤️ 4th Secret of Life… BODY, SPIRIT & SOUL

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JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 4. Koerper - Geist - Seele - an Gottfried Mayerhofer JESUS reveals SECRETS of LIFE... 4. Body - Spirit - Soul - Given to Gottfried Mayerhofer
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flagge de  4. Lebens-Geheimnis… KÖRPER, GEIST & SEELE

4. Lebens-Geheimnis… KÖRPER, GEIST & SEELE
Jesus Christus offenbarte am 18. Juli 1870 durch Gottfried Mayerhofer

1. Diese drei Worte sind in Meinen Kundgaben schon oft erörtert worden, und ihr habt schon einen Begriff davon, was “Körper”, “Geist” und “Seele” im allgemeinen, und was in spezieller Hinsicht dieselben bedeuten im geistigen Sinne.

2. Da aber in allen Worten von Mir Unendliches liegt und stets Neues, Geistiges aus ihnen gezogen werden kann, so wollen wir es versuchen, ob wir nicht eben auch diesen Worten noch eine andere Bedeutung abgewinnen können, die vielleicht ebensowichtig wie die frühere oder wohl gar noch höher und erhabener sein könnte!

3. Da Meine Belehrungen stets stufenweise gehen, und die Erklärung von Körper oder Materie, oder als gebundene Geister in derselben, oder Meine Gedanken und Ideen in Materie fixiert – eurer früheren Auffassungsfähigkeit entsprechen, so will Ich jetzt, da ihr reifer geworden seid und in die Geheimnisse Meiner Schöpfung schon tiefere Blicke gemacht habt, euch eben dieses Wort “Körper” von einer andern Seite beleuchten und somit ein neues Feld zur Belehrung eurer Seele und zur Erhaltung eures Geistes euch kundgeben, damit ihr daran ersehen möget, daß, wenngleich Ich schon früher gebrauchte und erklärte Worte wiederbringe, Ich doch stets, außer den früher gegebenen Erklärungen, noch andere Seiten daran auffinden kann, so daß ihr in dem Gegenstand neue Wunder und neue Beweise Meiner Liebe und Weisheit entdecken könnt. Ja, wollte Ich es versuchen, so würde Ich, dieses Wort noch tausendmal umwendend, stets neue Seiten euren überraschten Blicken zeigen.

Doch zur Sache, also:
4. Wie Ich euch in früheren Kundgebungen erklärt habe, so war dort stets “Körper” mit “Materie” gleichbedeutend, und Ich zeigte euch, daß auch in der Materie eigentlich nichts Materielles, sondern nur geistig Gebundenes ist; oder Ich sagte euch, daß Materie Meine festgehaltenen Gedanken und Ideen sind, die so lange Materie oder Körper bleiben, als Ich Meine Gedanken und Ideen in denselben eingeschlossen und verkörpert – nicht zurückziehe!

5. Diese Erklärungen sind alle richtig, erstens – weil sie das Wahre bezeichnen, und zweitens – weil Ich sie euch gegeben habe.

6. Wollen wir aber diesen Begriff “Materie” oder “Körper” von einer andern Seite auffassen, so frage Ich vorerst: Was bezeichnet eigentlich das Wort “Körper”?

7. Sehet, um da gründlich zu sein und dann stufenweise aufwärts zu steigen auf der großen Stufenleiter Meiner Schöpfungen und Meines Wesens selbst, müssen wir den Begriff eines Wortes erst feststellen, und nicht so gedankenlos bei der Aussprache des Wones “Körper” stehenbleiben, ohne dessen Wesen näher zu bezeichnen. Nun denn, so fangen wir also an, wie die Schulkinder, wenn sie lesen lernen, beim Abc.

8. “Körper”, dieses Wort bezeichnet eigentlich ein separates (gesondertes) Ding, mit Dimensionen (Ausdehnungen) nach Breite, Länge und Tiefe, das ein abgeschlossenes und abgetrenntes, für sich selbst bestehendes Ding inmitten der grenzenlosen Unendlichkeit ist!

9. Der Körper ist daher ein Etwas, das einen Raum einnimmt, eine Umkleidung hat, welche eben damit sein individuelles Sein vom ganzen allgemeinen All- Sein trennt.

10. Ein Körper kann aber ebendeswegen doch alle Grade der Dichtigkeit und Schwere durchmachen, er kann bis ins Unendliche fein, für euch nicht mehr wägbar (imponderabel), aber auch bis zur härtesten Steingattung, wie Granit oder besser “Grundstoff der Erdfeste” genannt, verdichtet sich vorfinden.

11. Immer bleibt er ein Körper, ein für sich bestehendes Etwas, das Dimensionen annehmen kann, und zwar im verflüchtigten Zustande ungeheuer große, im verdichteten aber außerordentlich kleine, die dann durch den Drang der Anziehung und Aneignung von Gleichartigem, Steine, Erden, Welten, Sonnen-Gebiete usw. bilden können.

12. Körper ist daher als Wort der Ausdruck für etwas für sich körperlich Bestehendes, Gewordenes, aus dem Allsein herausgerissenes Getrenntes, für sich allein dastehendes Ganzes.

13. Der Körper kann sich teilen lassen ins Unendliche, bis wo eure Augen und Instrumente euch die weitere Wahrnehmung versagen; aber er existiert doch noch immer und hat als Größe seine Dimensionen nach allen drei Seiten, wenngleich für euch nicht mehr begreifbar, so wenig, als die Grenze, da seine Teilbarkeit aufhört, und das in ihm gebundene Geistige seinen Anfang hat.

14. Ohne Körper gäbe es keine sichtbare Schöpfung!

15. Es gibt Körper oder Stoffe, die wohl durchsichtig sind und unwägbar, wie Licht und Elektrizität, allein,
Lebensgeheimnisse offenbart durch Jesus Christus sie sind solches nur für eure Augen, aber nicht für die Augen der Geister!

16. Für eure Augen ist alles unsichtbar, was den Lichtstrahl durchläßt und denselben nicht von seiner Oberfläche zurückwirft; aber bedenket – ihr seht die Gegenstände nicht, und nicht den auf sie fallenden, sondern ihr seht sie nur durch den von ihnen zurückprallenden Lichtstrahl.

17. Einen Lichtstrahl, der in die Unendlichkeit hinausflieht, seht ihr nicht.

18. Wann also etwas Körper hat, aber von sehr geringer Dichtigkeit, das ist für euer Auge nicht vorhanden; und wäre nicht die Scheidekunst (Chemie), die euch da mehrere “Elemente” zeigt, wo ihr glaubtet nur mit einem zu tun zu haben, wie zum Beispiel die Luft, in der ihr lebt, die ihr einatmet, sie in euren Lungen chemisch zersetzt, den darin enthaltenen Lebensstoff herauszieht und dann das Verbrauchte oder Verkohlte wieder aushaucht.

19. Alle diese Bestandteile sind für eure Augen nicht daseiend, während sie für euren Körper fühlbar sind; denn wenn “das Salz der Luft” oder, wie ihr sagt der Sauerstoff mangelt und nur “Kohle” vorhanden ist, hört das Leben für euch auf, und jedes lebende Wesen verfällt dem Tode, das allein nur letztere einatmet; ebenso ist es auch mit dem dritten Hauptelement, der Luft, dem Stickstoff!

20. Es sind aber in der Luft noch eine Menge anderer Stoffe enthalten, die alle Körper haben, jedoch für eure Sinne unwahrnehmbar sind.

21. Was in der Luft schon dichter ist, das findet sich im Äther verfeinerter, und je mehr die Luft sich den Erden nähert, die sie umgibt, desto gröbere, dichtere Teile enthält sie; sie verdichtet sich im Wasser zur Flüssigkeit und wird sogar fest wie Eis, indem also verdichtete Luft ohne Wärme ein dichter, kompakter Körper geworden ist.

22. Vom Wasser gehen dann die Stufen der Verdichtung fort bis zu den allerdichtesten und schwersten Metallen und Steinen des Erdinhalts.

23. Diese so aus dem Allsein herausgerissenen und getrennten Dinge, die durch den Namen “Körper” bezeichnet sind, stellen die ganze Schöpfung Meiner fixierten Gedanken in geregelter Stufenreihe dar, allwo Ich vom ersten unwägbaren, aber doch körperlichen Atome angefangen die ganze Reihe von Dingen, eines vollkommener als das andere, hinaufbaute bis zu Mir Selbst, durch alle Sonnengebiete und Hülsengloben, bis in Meinen höchsten Himmel, in welchem auch die zartesten Umkleidungen Meiner Schöpfungsgedanken doch noch etwas Körperliches haben, welches jedoch, mit euren Sinnen gemessen, ein höchst Geistiges wäre!

24. Das Bestehen dieser ganzen Körperwelt wird einfach dadurch bewirkt, daß, wie die gleichen Geister sich gerne zusammengesellen, so auch alle elementarischen Stoffe oder Körper von gleicher Beschaffenheit einem großen Drang der Anziehungskraft nicht widerstehen können und gemäß Meines in ihnen wohnenden Schöpfungsgedankens sich in gewissen Maßen aneinanderreihen, manchmal bestimmte, von Mir gedachte Formen annehmen, und manchmal wieder in unregelmäßigen Gestalten sich dem leiblichen Auge zeigen.

25. Diese ganze Körperwelt ist also, obwohl eines vom andern getrennt, doch durch das gleiche Band der Liebe verbunden, der sicht und unsichtbare Träger Meiner Gedanken, oder der in sie gelegte Funke Meines Geistes ist in ihnen mehr oder weniger gebunden.

26. Das, was diese Körper treibt, nach gewissen Gesetzen sich anzuziehen oder abzustoßen, diese oder jene Form anzunehmen, ist der in ihnen wohnende Trieb, den sie von Mir bekommen haben, und ist eigentlich der in der Materie gebundene Geist; denn “Geist” (hier Naturgeist) oder “Naturkraft”, wie ihr es nennt, sind die nämlichen (gleichen) Dinge.

27. Der Geist ist der notwendige Drang in jedem Körper, seine Gestalt, die er sich nach seiner Intelligenz geformt hat, so lange zu erhalten, als die Existenz der Körperhülle dem innewohnenden Geist entspricht.

28. Der Geist, erhaben über alle Vergänglichkeit wie eure Naturkraft, ist es, der eingeschlossen den Körper zu dem macht, was er eigentlich ist.

29. Erleidet der Körper eine Veränderung, so entweicht der Naturgeist, der in ihm wohnte, und zerteilt sich in Geistes-Partikel, oder vereint sich mit anderen gleichen (Natur)Geistern zu einem höheren Geiste auf der Stufe Meiner Schöpfungsleiter, umkleidet sich dann mit anderem Körper, gemäß seiner Intelligenz.

30. Die früher zusammengehaltene Materie oder der Körper geht dann in der Verwandlung zum Teil eine Stufe auf und zum Teil abwärts.

31. Das Geistige im Körper treibt denselben zur Veränderung, und der Geist, seinem Triebe folgend, erfüllt wieder einen andern Schöpfungsgedanken, indem er so die zur Substanz geläuterte Materie (Seelisches) zurückführt, von woher sie gekommen war, oder durch Verbindung mit andern höherstehenden Körpern dieselbe als Wohnort intelligenter Geister in Meinem großen All der Vervollkommnung näherrückt.

32. Was ist eigentlich Geist!

33. Unter diesem Wort versteht man nächst dem oben Gesagten eigentlich ein Unkörperliches.

34. Auch bei gewissen Flüssigkeiten in ihrer höchsten Verfeinerung und Zersetzung entwickelt sich ein ätherisches Fluidum, sei es auf natürlichem oder auf chemischem Wege, das nicht mehr durch die gröberen Sinne, sondern nur manchmal noch durch die Geruchsnerven fühlbar ist.

35. Diese Art von “Geist” ist es aber nicht, welchen Ich euch erklären will, denn dies ist noch immer ein Körper, wenngleich von feiner Art.

36. Was Ich unter “Geist” verstehe, ist ein Ausfluß aus Mir, ein Ableger Meiner göttlichen Kraft, der, so beschränkt er auch sein mag in seiner Wirkungssphäre, doch ein Unverwüstliches, nie Zerstörbares ist.

37. Diese “Naturgeister” sind es, die die ganze Schöpfung zusammenhalten, ihr den eigentlichen Bestand und die ewige Dauer sichern, weil sie als Ausgänge aus Mir unsterblich sein müssen, wie Ich Selbst es bin.

38. Geister, in Materie oder Körper gebunden, sind die untersten Schichten der Schöpfung, ihre Grundpfeiler; ohne sie bestünde kein Körper, ohne sie würde das Licht der Sonne nur in die Unendlichkeit hinaus sich verlieren; denn nur dadurch, daß sie die Körper in ihrem Bestand erhalten, und diese so dem Lichte kompakte Flächen entgegensetzen, und zwar in allen möglichen Formen, bewirken sie durch das teils aufgenommene und teils zurückstrahlende Licht die tausend und tausend Schönheiten der sogenannten stummen Natur, gegenüber der belebten, großen geistigen.

39. Der Körper besteht durch den in ihm wohnenden Geist, der Geist als Funke Meines Ich manifestiert (offenbart) sich dann in den höheren Stufen des lebenden Organismus als eine höhere, sich mehr oder weniger “bewußte Potenz” (Kraft), als “Seele”.

40. Er beseelt den Körper und gibt ihm das große Lebensprinzip, von dem untersten eingeschlossenen Geist angefangen, durch die Fakultät (Fähigkeit) sich stufenweise höher hinaufzuschwingen, und in höher ausgebildeten Körpern vermittels einer belebenden Seele sich seiner Existenz stets mehr bewußt zu werden, und die Freude des Bestehens auch anderen Wesen mitteilen zu können.

41. So ist die dritte Stufe der Schöpfungsleiter die Reihe der beseelten Wesen, wo der Geist schon mehr frei sich ein anderes intelligentes Wohnhaus in der Materie als Körper errichtet hat, vermöge dessen er sich mehr äußern und auch mit seinem materiellen Wohnhause mehr nach Belieben verfahren kann.

42. Dieses Seelenleben beginnt bei den untersten Tieren, die neben dem kunstvoll eingerichteten Körper gemäß ihrer Individualität noch das für sich haben, daß die meisten auch die Freiheit der Bewegung besitzen.

43. Der Körper tritt hier schon als Knecht auf, und nicht wie ein Herr im Mineralreich.

44. Die Seele gebraucht denselben zu ihrer Erhaltung und zu ihren Lebensbedürfnissen, geleitet freilich noch immer durch den Geist als “Instinkt” oder Gängelband der Natur, womit der Geist die Seele jetzt zu diesem und dann zu jenem antreibt.

45. Eine freie Bewegung bedingt stets einen höheren Grad der Intelligenz; denn wenn Ich einer Seele erlaube, ihren Körper freier zu bewegen, so muß Ich ihr doch den Impuls eingeben, wie und wann und für welche Zwecke sie denselben bewegen soll.

46. In dieser Stufenleiter der sich frei bewegenden Körperwesen geht es nun aufwärts, ringend stets nach derjenigen Stufe, wo der Geist das Höchste, was der Schöpfer geben konnte, der Maschine oder dem Körper alle mögliche geistige Intelligenz darbietet; und endlich die Seele, ihrer Stellung in der Schöpfung sich bewußt, ihre Abkunft erkennt, den kleinen, geistigen, göttlichen Funken, der in dem letzten Atom eingeschlossen war, zu einer sich selbst bewußten Potenz erhoben hat und nun, den Blick nach oben gerichtet, erst anfängt, ihren Ursprung und ihre Abkunft vom Allerhöchsten zu begreifen.

47. Dieser Schlußstein aller Körper-, Geister- und Seelen-Welt ist der Mensch, den Ich als Mein Ebenbild geschaffen, als ein Kompendium alles übrigen hingestellt habe zwischen zwei Welten, der körperlichen und der geistigen, mit dem Drange, seine körperliche Welt mittels seiner Seele zu vergeistigen, seinem mit allen göttlichen Fähigkeiten begabten Geist die Tür zum Allerhöchsten zu öffnen, damit – durch den Einfluß des Geistes – die Seele ein Geist und der Körper, statt wie bisher seine materielle Umkleidung, einst seine geistige werde, welche dann im Geistigen alles das wieder repräsentiere (darstelle), was der Körper im Körperlichen besaß, und so vergeistigt, körperliches Vehikel als feinste Substanz – dem edelsten Menschengeiste sein herrlichstes Kleid werde!

48. Hier, Meine lieben Kinder, habt ihr die große Stufenreihe Meiner Schöpfung, vom ersten sich gestaltenden Atom und der kleinsten Monade bis zu Meinem letzten Werk, dem Menschen, von wo aus dann in geistiger Produktion (Gestaltung) das Nämliche wieder beginnt, bis in Meine letzten Himmel, wo die reinsten Geister mit den feinsten Lichtkörpern die höchste Reinigung eurer körperlich möglichen Substanz aus dem Schöpfungsraum zur Überkleidung ihrer Gott-Seelen nehmen, und dieselbe wie ihr euren Körper gebrauchen können, der aus groben Stoffen zusammengesetzt ist.

49. Es ist ein langer, aber doch nicht unmöglicher Weg bis dorthin.

50. Befleißet euch, Meine Kinder, das zu werden, zu was Ich euch auf dieser Stufenreihe bestimmte, das heißt, auf den Gipfelpunkt des Körperlich-Materiellen und zum ersten Anfang der Geisterwelt euch zu schwingen, wo die Tür des Lichtes und der Erkenntnis sich selbst auftun wird, und wo ihr vor euch die unermeßliche geistige und hinter euch die nie endende körperliche oder “Sinnen-Welt” erblicken werdet, und inmitten alles dessen – Den, der alles schuf, und Der nur daran eine Freude hat, wenn Seine Geschöpfe Ihn, den sie “Herr” und “Gott” nennen, nun “Vater” zu nennen gelernt haben.

51. Wenn ihr das alles einst mit einem Blicke werdet überschauen können, dann ist auch Er nicht mehr fern von euch, Der euch, wenn ihr auch gelitten, geduldet und gekämpft habt, dann beweisen wird, daß ohne alle diese irdischen Drangsale ihr nicht da wäret, wo ihr dann wirklich genießet, das heißt den allerhöchsten Begriff der Körper-, Geister- und Seelen-Welt, eine Vater-Liebe, wie sie nur Der euch fühlen lassen kann, Der hier wieder mit diesen drei Worten euch einen kleinen Beweis geben will, wie sehr Er wünscht, daß ihr – Seinen Lehren folgend alles WeltlichKörperliche gehenlassend – nur nach Seinen himmlischen Genüssen streben sollt! – Amen!

flagge en  4th Secret of Life… BODY, SPIRIT & SOUL

4th Secret of Life… BODY, SPIRIT & SOUL
Jesus Christ revealed on July 18th, 1870 through Gottfried Mayerhofer

THESE three words have often been mentioned in My messages and you have already a general notion of the meaning of “body”, “spirit” and “soul”, as well as what they mean in a special, spiritual sense.

Since in all My words there lies something infinite, and always something new and spiritual can be drawn from them, we will try to extract from these same words another meaning, which may perhaps be just as important as the former, or even higher and more sublime.

Since My instructions are always given step by step, the explanation of body or matter as imprisoned spirits in the same, or as My thoughts and ideas fixed in matter, is in keeping with your former power of comprehension. Now that you have become more mature and have cast deeper glances into the secrets of My creation, I will illumine for you this word body” from a different aspect, thus informing you of a new field for the enlightenment of your soul and the preservation of your spirit. From this you can see that, although I repeat words previously used and explained, I can always find other aspects of it apart from the earlier given explanations so that you can discover in the subject new wonders and new proofs of My love and wisdom. Indeed, if I wanted to try, turning around this word a thousand more times, I would keep showing new aspects to your surprised eyes. But to the point.

As I have explained to you in earlier messages, “body” was always identical with “matter”, and I showed you that also in matter there is really nothing material, but only bound Spiritual. Or I told you that matter constitutes My fixed thoughts and ideas which remain matter or body as long as I do not withdraw My thoughts and ideas enclosed and embodied in the same.
All these explanations are correct, firstly, because they designate what is true and, secondly, because it was I who gave them to you.

However, if we want to understand this concept of “matter” or “body” from a different aspect, I first ask you: What does the word “body” actually signify?

Look, in order to be thorough and then move upward step by step on the great gamut of My creations and of My Being itself, we must first establish the concept of a word and not thoughtlessly stop with the utterance of the word “body” without a closer description of its nature. Well then, let us begin like the pupils as they learn how to read, with the alphabet.
The word “body” actually denotes a separate thing with dimensions according to width, length and depth, which is a complete and separate, self-contained thing amidst the limitless infinity.

Thus the body is a something that occupies a space and has an envelopment whereby its individual being is separated from the entire universal All-Being.

Notwithstanding all this, a body can experience all degrees of density and weight, it can be infinitesimally fine, imponderable for you, but on the other hand be found compressed to the most solid rock like granite, called original substance of the terrestrial body’. It always remains a body, a separate something, which can assume dimensions which in the volatile state are immensely great but in the solidified state extraordinarily small; they can then through the urge of attraction and annexation of similar bodies form rocks, earths, worlds, solar regions etc.

Therefore, body as a word is the expression for something that physically exists on its own and has become, separated from the All- Being, an entity existing independently.

The body is divisible ad infinitum, where your eyes and instruments fail to serve you. However, it still exists with its dimensions on all three sides, albeit no longer comprehensible for you, just like the borderline where its divisibility ceases and the Spiritual imprisoned in it has its beginning.

Without bodies there would not exist a visible creation!

There are bodies or substances that are transparent and imponderable, such as light and electricity; however, they are so only for your eyes, but not for the eyes of the spirits.

For your eyes everything that transmits the light-ray, not reflecting the same from its surface, is invisible. But consider, you do not see the objects or the light falling on them, but you see them only through the light-ray reflected from them.

You cannot see a light-ray fleeing out into infinity.

Therefore, when something has a body of very little density, it is nonexistent for your eye. And if it were not for chemistry, which shows you several “elements”, you would believe to be dealing only with one, as for instance with the air in which you live, which you breathe, chemically breaking it up in the lungs and extracting the vital substance contained there, then exhaling what is used up or carbonized.

All these components are non-existent for your eyes whereas for your body they are perceptible. For, if “the salt of the air” or, as you say, oxygen is lacking and only carbon is present, life ceases for you and every living being that only inhales the latter falls prey to death. The same applies to the third main element of air, nitrogen.

But in the air are contained still a great many other substances all of which have bodies but are imperceptible to your senses.

That which in the air is already denser, is found in the ether in a more refined form and the closer the air to the earths surrounded by it, the coarser and denser the particles it contains. In the water it solidifies to liquid and even to ice, since thus condensed air without warmth has become a dense, compact body.

Beginning with water, the stages of solidification progress to the most solid and heavy metals and rocks contained in the earth.

These things, extracted and separated from the All-Being and called “bodies”, represent on an orderly scale the entire creation of My fixed thoughts, where, beginning with the first imponderable yet physical atom, I constructed the whole gamut of things, one more perfect then another, up to Myself, throughout all the solar regions and shell globes up to My highest heaven, where even the finest envelopments of My creational thoughts have still some corporeality which, however, measured with your senses, would be something utterly spiritual!

The existence of this entire physical world is affected in the following way:
As like spirits prefer to associate, so all the elemental substances or bodies of like nature cannot resist the great urge of the force of attraction and in accordance with My indwelling creational thought join together in a certain measure, sometimes assuming definite forms thought by Me, and again sometimes showing themselves to the physical eye in irregular shapes.

Thus this whole world of bodies is united through the same bond of love though each one is separate from the other, and is the visible and invisible carrier of My thoughts, or, the spark of My Spirit laid into them is more or less bound within them.

That which impels these bodies to attract or repel each other in accordance with certain laws, to assume this or that form is the indwelling urge received from Me, and is actually the spirit imprisoned in matter. For “spirit” (here nature spirit) or “natural force”, as you call it, are the same thing.

Spirit is the essential urge inherent in every body to preserve its form, which it has shaped according to its intelligence, for as long as the existence of the physical envelopment corresponds to the indwelling spirit.

It is the encased spirit that, beyond all transience such as your natural force, makes the body what it really is.

If the body suffers a change, the nature spirit indwelling it escapes, breaking up into spirit particles or uniting with other like (nature) spirits to form a higher spirit on the gamut of My creation, and in keeping with its intelligence clothes itself with a different body.

The formerly cohesive matter or body in changing then partly ascends and partly descends a step.

The Spiritual in the body incites it to change and the spirit, following its urge, again complies with another creational thought by leading back the matter purified to substance (soul substance) to its origin, or, uniting it with other bodies which are on a higher level, as the abode of intelligent spirits brings it closer to perfection in My great Universe.
What actually is spirit?

Apart from the above-mentioned, by this word one really understands something incorporeal.

Also certain liquids when highly refined and broken up develop an ætheric fluid, either in a natural or chemical way, which can no longer be perceived by way of the coarser senses, only sometimes through the olfactory nerves.

But it is not this kind of “spirit” which I want to explain to you, for this is still a body, although of a refined kind.
What I mean by spirit is an efflux out of Me, an offshoot of My divine strength which, however limited in its sphere of action, is nevertheless something indestructible, never-to-be annihilated.

It is these “nature spirits” that hold together the entire creation, securing its actual existence and eternal permanency, for, being emanations from Me, they must be immortal as I Myself am.

Spirits bound in matter or in bodies are the bottom layer of creation, its foundation-pillars, without them there would not exist a body and the light of the sun would lose itself in infinity. For only by preserving the bodies” existence and enabling them to present compact surfaces to the light in every possible form, do they effect by means of the partly absorbed and partly reflected light the thousands upon thousands of splendors of so-called mute nature, in contrast to the enlivened, great spiritual one.

The body exists through its indwelling spirit; the spirit, as a spark of Myself, then manifests on the higher levels of the living organism as a higher potency of more or less self-awareness, namely, as a “soul”.

The spirit animates the body, imparting to it the great life principle, from the lowest imprisoned spirit gradually to rise higher and with the help of an animating soul, in more highly evolved bodies to become more and more aware of its existence and able to share the joy of life also with other beings.

This is the third step in the gamut of creation, the rank of the soul- endowed beings where the spirit, already more liberated, has built for itself another intelligent abode in the matter serving as body with the help of which it can express itself better, as well as use its material abode more to its own liking.

This soul life begins with the most primitive animals, most of which, apart from the ingeniously arranged body, in accordance with their individuality have also the advantage of enjoying the freedom of movement.

Here the body appears already as servant, and not as lord, as in the mineral kingdom.

The soul uses the same for its preservation and its vital needs, of course still guided by the spirit as “instinct” or leading-string of nature whereby the spirit urges the soul now to do this and now that.

Free movement always implies a higher degree of intelligence; for, if I allow a soul to move its body more freely, I must certainly endow it with the impulse as to how, when and for what purpose it is meant to move the same.

In this gamut of freely moving corporeal beings it is now an upward movement, an attempt to reach that level where the spirit offers to the machine or the body the most sublime gift the Creator could make, namely, the greatest possible spiritual intelligence. And, finally, the soul, aware of its place in creation, recognizes its origin and, having elevated the tiny spiritual, divine spark encased in the last atom to a power in full self-awareness, now gazes upward and only then begins to understand its origin and descent from the Most High.

This keystone of the entire world of bodies, spirits and souls is man, whom I created in My image and placed as a compendium of everything else between two worlds, the physical and the spiritual, with the urge by means of his soul to spiritualize his physical world, to open to his spirit endowed with all divine attributes the door to the Most High. And so, through the influence of the spirit, the soul may one day
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become a spirit and the body, instead of being its material envelopment, its spiritual one which then would represent all that the body possessed physically, thus spiritualized becoming a physical vehicle of the most sublime substance and the most glorious garment for the most noble human spirit!

Here, My dear children, you have the great gamut of My creation, beginning with the first nascent atom and the most minute monad and ending with My last work, man, where the same process begins spiritually, up to My highest heavens, where the purest spirits with the finest light-bodies use what they can of your physical substance from the space of creation, purified to the highest possible degree, as an outer envelopment of their God-souls, in the same way as you use your body which is composed of coarse substances.

The road there is a long but not impossible one.

Endeavor, My children, to become that for which I destined you on this gamut, that means to rise to the limit of the physical-material, to the first beginning of the spirit-world where the door to light and cognition will open spontaneously and where you will behold before you the limitless spiritual world and behind you the never-ending physical world, or “world of senses” and in the midst of all this – Him, who created everything and whose only joy is when His created beings have learnt to call Him, whom they call “Lord” and “God” – “Father”.

Once you will be able to take in all this at a glance, He is no longer far from you, He who will prove to you despite your past sufferings and battles that without all those earthly tribulations you would not be where you really enjoy the quintessence of the world of body, spirit and soul; a fatherly love which only He can let you feel who again here with these three words wants to give you a small proof of how much He wishes, that you, following His precepts, may let go of everything worldly-physical and only strive after His heavenly bliss! Amen.

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CORPS, ESPRIT ET ÂME

18 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Ces trois mots étaient souvent mentionnés dans Mes messages et vous avez déjà une notion générale de la signification du “corps”, de “l’esprit” et de “l’âme”, aussi bien que de ce qu’ils signifient dans leur sens spécial, spirituel.

Puisque dans tous Mes Messages, il se trouve quelque chose d’infini, il est toujours possible d’en tirer quelque chose de nouveau et de spirituel, nous essayerons donc d’extraire de ces mêmes messages une autre signification, qui peut-être aussi importante que l’ancienne, ou même plus haute et plus sublime.

Puisque Mes instructions sont toujours données point par point, l’explication du corps ou de la matière comme prison pour les esprits ou comme Mes pensées et Mes idées fixées dans la matière, est en accord avec votre capacité de compréhension initiale. Maintenant que vous êtes devenus plus mûrs et avez jeté des regards plus profonds dans les secrets de Ma création, J’éclairerai pour vous ces mots sous un aspect différent, pour vous faire prendre conscience ainsi d’un nouveau champ pour l’éclaircissement de votre âme et la préservation de votre esprit. De cela vous pouvez voir que, bien que Je répète des mots déjà employés et expliqués, Je peux toujours en trouver d’autres aspects à partir des explications déjà données pour que vous puissiez découvrir sur ces sujets de nouveaux miracles et de nouvelles preuves de Mon amour et de Ma sagesse. En effet, J’ai voulu essayer, en tournant autour de ces mots plus de mille fois, de vous en montrer de nouveaux aspects à vos yeux étonnés. Mais venons-en au fait.

Comme Je vous l’ai expliqué dans des messages précédents, “le corps” s’identifie toujours avec “la matière” et Je vous ai montré aussi que dans la matière il n’y a vraiment rien de matériel, mais seulement un lien avec le Spirituel. Je vous ai dit de même que la matière constitue Mes pensées et Mes idées fixées, qui restent matière ou corps tant que Je ne retire pas Mes pensées et idées enfermées et incarnées dans cette matière ou ce corps.

Toutes ces explications sont correctes, premièrement, parce qu’elles désignent ce qui est vrai et, deuxièmement, parce qu’elles proviennent de Moi.

Cependant, si nous voulons comprendre ce concept “de matière” ou “le corps” sous un aspect différent, Je vous demande d’abord : qu’est-ce que le mot “corps” signifie en réalité ?

Regardez, en vue de mieux comprendre et d’être tiré ensuite vers le haut, pas à pas sur la grande gamme de Mes créations et de Mon Être lui-même, nous devons d’abord établir le concept d’un mot et ne pas nous arrêter étourdiment à l’énonciation du mot “corps” sans une description plus précise de sa nature. Bien, commençons alors, comme les élèves quand ils apprennent à lire, par l’alphabet.

Le mot “corps” dénote en réalité une chose complète, séparée des autres et indépendante parmi l’infini illimité, avec des dimensions, en particulier une largeur, une longueur et une profondeur.

Ainsi le corps est quelque chose qui occupe un espace et a une enveloppe qui permet à son être individuel d’être séparé de l’Être entier universel.

Malgré tout cela, un corps peut se présenter sous tous les degrés de densité et de poids, il peut vous paraître infinitésimalement petit et impondérable, mais d’un autre coté se retrouver condensé dans la roche la plus solide tel que le granit, qui est appelé substance originelle du corps terrestre. Il reste toujours un corps, une chose séparée, qui peut avoir des dimensions qui, dans l’état volatil, sont immensément grandes, mais dans l’état solidifié extraordinairement petites; ces corps peuvent alors, par la forte envie d’attraction et d’annexion des corps qui leur sont semblables, former des roches, des terres, des mondes, des régions solaires etc.

Donc, le corps en tant que mot est l’expression de quelque chose qui existe physiquement toute seule, et qui s’est séparée du grand Être universel, pour former une entité existant indépendamment.

Le corps est divisible à l’infini, mais vos yeux et vos instruments ne réussissent pas à vous le montrer. Cependant, il existe toujours avec ses dimensions sur les trois côtés, et pour que cela soit plus compréhensible pour vous, avec une ligne de démarcation où sa divisibilité cesse et où le Spirituel emprisonné à l’intérieur a son commencement.

Sans corps il n’existerait pas de création visible!

Il y a des corps ou des substances qui sont transparents et impondérables, comme la lumière et l’électricité; cependant, elles ne le sont seulement que pour vos yeux, mais pas pour les yeux de l’esprit.

Pour vos yeux, tout ce qui émet un rayon de lumière, sans que celui-ci ne se réfléchisse sur sa surface, est invisible. Mais comprenez bien ceci, vous ne voyez pas les objets parce que la lumière tombe sur eux, mais vous les voyez seulement parce que le rayon lumineux se réfléchit sur eux.

Vous ne pouvez pas voir un rayon lumineux s’enfuyant dans l’infini.

Donc, quand quelque chose est un corps de très peu de densité, il n’a pas d’existence pour votre œil. Et sans la chimie, qui vous montre les divers “éléments”, vous pourriez croire n’avoir à faire qu’à un seul, comme par exemple avec l’air dans lequel vous vivez, que vous respirez et que vous cassez chimiquement dans vos poumons pour en extraire la substance essentielle contenue à l’intérieur, puis vous exhalez ce qui est épuisé ou carbonisé.

Tous ces composants sont inexistants pour vos yeux tandis que pour votre corps ils sont perceptibles. Si “le sel de l’air” ou, comme vous dites, l’oxygène, manque et qu’il ne subsiste seulement que le carbone, la vie cesse pour vous et pour toutes les créatures vivantes qui l’inhale, ces dernières deviennent alors la proie de la mort. La même affirmation s’applique au troisième élément principal de l’air: l’azote.

Mais dans l’air sont contenus beaucoup d’autres substances dont toutes ont des corps, mais sont imperceptibles à vos sens.

Ce qui, dans l’air est déjà plus dense, se trouve aussi dans l’éther sous une forme plus raffinée mais dans l’air le plus proche de la terre on le trouve sous une forme plus grossière et plus dense. Dans l’eau cela est sous une forme plus solidifiée avec l’eau liquide et même avec la glace, puisque l’air ainsi condensé du fait de l’absence de chaleur est devenu un corps dense et compact.

Les étapes du processus de solidification des métaux les plus solides et les plus lourds ainsi que des roches contenues dans la terre commencent, pour la plupart d’entre eux, par une phase liquide.

Ces choses, extraites et séparées de l’Être universel, sont appelées “des corps” ; elles représentent à une échelle ordonnée la création entière de Mes pensées fixées. Depuis le premier et impondérable mais cependant atome physique, J’ai construit la gamme entière des choses, de la moins parfaite à la plus parfaite, jusqu’à Moi, partout dans toutes les régions solaires avec leurs globes jusqu’à Mon ciel le plus haut, où, même la plus parfaite enveloppe de Mes pensées créatrices a toujours quelque corporéité qui, cependant, mesurée avec vos sens, serait quelque chose de tout à fait spirituel!

L’existence du monde entier physique est concernée de la façon suivante :
De même que les esprits veulent s’associer, de même toutes les substances élémentaires ou les corps naturels ne peuvent pas résister à la grande pression de la force d’attraction et conformément à Ma pensée créatrice universelle se rejoignent ensemble dans une certaine mesure, parfois avec des formes définies et pensées par Moi et parfois en se montrant elles-mêmes à l’œil physique dans des formes irrégulières.

Ainsi tout ce monde des corps est uni par la même obligation d’amour quoique chacun soit séparé de l’autre et soit le transporteur visible et invisible de Mes pensées, autrement dit, de l’étincelle de Mon Esprit qui a été mise en eux sous une forme plus ou moins liée.

Ce qui pousse ces corps à s’attirer ou à se repousser conformément à certaines lois, afin de former telle ou telle forme est la forte envie universelle reçue de Moi et qui est en réalité l’esprit emprisonné dans la matière. “L’esprit” (ici l’esprit de la nature) ou “la force naturelle”, comme vous l’appelez, est la même chose.

L’esprit est la forte inclination inhérente à chaque corps pour préserver sa forme, qu’il a façonné selon son intelligence, pour aussi longtemps que l’existence d’une enveloppe physique correspond à l’esprit qui y demeure.

C’est l’esprit et son enveloppe qui, au-delà de tout caractère éphémère comme l’est votre force naturelle, fait le corps tel qu’il est vraiment.

Si le corps subit un changement, l’esprit de la nature qui y demeure s’échappe en se dissociant en particules d’esprit qui s’uniront avec d’autres esprits(de la nature) pour former un esprit plus haut sur la gamme de Ma création, conformément à ses vêtements d’intelligence mais avec un corps différent.

Au cours de ce changement, la matière autrefois cohésive c’est̀ à dire le corps monte alors en partie ou descend en partie d’un niveau.

Le Spirituel qui est dans le corps le pousse à changer, et l’esprit, poussé par sa forte envie, accède à nouveau à une autre création pensée qui le ramène vers une matière purifiée telle qu’était la substance (d’âme) à son origine, et en l’unissant avec d’autres corps d’un niveau plus haut, c’est à dire avec le domicile d’esprits intelligents, le conduise tout près de la perfection dans Mon grand Univers.

Qu’est en réalité l’esprit ?

A l’exception de ce qui est mentionné ci-dessus, par ce mot on doit comprendre vraiment quelque chose d’incorporel.

De même que certains liquides quand ils sont fortement raffinés et cassés développent un fluide éthérique, que ce soit d’une façon naturelle soit chimique, qui ne peut alors plus être perçue par la voie des sens grossiers, mais seulement parfois par les nerfs olfactifs.

Mais ce n’est pas de cette sorte “d’esprit” dont Je veux vous parler, car c’est toujours un corps, bien qu’il soit d’une sorte raffinée.

Ce que J’entends par “esprit” est un influx qui sort de Moi, une ramification de Ma force divine qui, bien que limité dans sa sphère d’action, est néanmoins quelque chose d’indestructible, qui ne pourra jamais être annihilé.

C’est ces “esprits de la nature” qui assure la cohésion de la création entière, garantissant son existence réelle et sa permanence éternelle, puisque étant des émanations de Moi, ils sont immortels comme Je le suis Moi-même.

Les esprits emprisonnés dans la matière ou dans les corps forment les fondations de la création, ses piliers de base, sans eux il n’existerait pas de corps denses et la lumière du soleil se perdrait dans l’infini. Tout ceci est ainsi pour la seule préservation des corps et pour leur permettre de présenter des surfaces compactes à la lumière dans chaque forme possible, ce qui est rendu possible grâce à l’absorption d’une partie de la lumière et par la réflexion du reste en milliers de milliers de splendeurs naturelles prétendues muettes, par contraste avec celles animées du grand spirituel.

Le corps existe par l’esprit qui y demeure; l’esprit, en tant qu’étincelle de Moi, se manifeste ensuite sur les niveaux plus hauts de l’organisme vivant comme une puissance plus haute et une prise de conscience de soi-même plus ou moins forte, à savoir, comme “une âme”.

L’esprit anime le corps, en lui insufflant le grand principe de la vie, en partant du plus petit esprit emprisonné et en l’élevant graduellement plus haut, avec l’aide de l’âme vivifiante, pour aboutir à un corps plus évolué qui doit devenir de plus en plus conscient de son existence et être capable de partager la joie de vivre avec d’autres êtres.

C’est la troisième étape du processus de Ma création, c’est à dire, le rang des êtres dotés d’une âme où d’un esprit, déjà plus libérés, qui ont construit pour eux un autre domicile intelligent dans la matière qui leur sert de corps et à l’aide duquel ils peuvent mieux s’exprimer, aussi bien qu’employer leur domicile substantiel en fonction de leur propre attirance.

Cette vie de l’âme débute par les animaux les plus primitifs, qui pour la plupart, grâce à un corps ingénieusement arrangé, conformément à leur individualité peuvent apprendre à aimer la liberté de mouvement.

Ici le corps apparaît déjà comme un domestique et pas comme un seigneur, à la différence du monde minéral.

L’âme est employée aussi pour sa conservation et pour ses besoins essentiels, bien sûr toujours guidé par l’esprit en tant qu’”instinct” ou fil d’Ariane de la nature par lequel l’esprit recommande vivement à l’âme maintenant de faire ceci et maintenant de faire cela.

Le mouvement libre implique toujours un degré plus haut d’intelligence; car, si Je permets à une âme de déplacer son corps plus librement, Je dois certainement la doter avec l’impulsion du quand, du comment, et de la connaissance du but de cette possibilité de se déplacer elle-même.

Dans ce processus d’accès au libre déplacement des êtres corporels, c’est maintenant un mouvement ascendant, une tentative pour atteindre ce niveau où l’esprit offre à la machine ou au corps le cadeau le plus sublime que le Créateur pouvait faire, à savoir, l’intelligence spirituelle la plus grande possible. Et, finalement, l’âme, consciente de sa place dans la création, reconnaît son origine grâce à l’élévation de la minuscule étincelle spirituelle divine enfermée dans le dernier atome jusqu’à la pleine prise de conscience de soi-même, et regarde maintenant vers le haut, et seulement alors, commence à comprendre son origine et sa descente depuis le Plus Haut.

Cette pierre angulaire du monde entier des corps, des esprits et des âmes est l’homme, que J’ai créé à Mon image et placé, comme un condensé de tout le reste, entre deux mondes, le physique et le spirituel, avec une forte attirance au moyen de son âme pour spiritualiser son monde physique, et ouvrir à son esprit doté avec tous les attributs divins la porte du Plus Haut. Et ainsi, par l’influence de l’esprit, l’âme peut un jour devenir un esprit et le corps, en tant que son enveloppe matérielle, deviendra une enveloppe spirituelle qui représentera alors tout ce que le corps a possédé physiquement, mais en le spiritualisant en un véhicule physique fait de la substance la plus sublime et d’un vêtement le plus glorieux pour l’esprit humain le plus noble!

Ici, Mes chers enfants, vous avez de décrit devant vous le grand processus de Ma création, depuis la naissance du premier atome en passant par l’éphémère monade et en finissant avec Mon dernier travail, l’homme, à partir de qui le même processus recommence spirituellement, jusqu’à Mon ciel le plus haut, où les esprits les plus purs, grâce à leur corps de lumière le plus subtil utilisent ce qu’ils peuvent de votre substance physique de l’espace de la création après l’avoir épurée au plus haut degré possible, comme enveloppe extérieure de leurs âmes divines, de la même manière que vous employez votre corps qui est composé de substances dures.

La route en est longue, mais pas impossible.

Mes enfants, l’effort pour devenir ce à quoi Je vous ai destinés dans ce processus, à savoir de monter à la limite du matériel physique, jusqu’à la frontière du monde des esprits où la porte de la lumière et de la connaissance s’ouvrira spontanément pour vous permettre de contempler devant vous le monde illimité des esprits et derrière vous le monde physique interminable, ou “monde des sens” et au milieu de tout cela – Celui, qui a tout créé et dont la joie est seulement de voir Ses créatures qui ont appris à l’appeler, et L’appellent “Seigneur”, “Dieu”, et “Père”.

Lorsque vous serez capables de comprendre tout cela d’un coup d’œil, Il ne sera plus loin de vous, Il se dévoilera à vous malgré vos souffrances passées et vos batailles, car, sans tous ces tourments terrestres vous ne seriez pas à même d’apprécier vraiment la quintessence du monde du corps, de l’esprit et de l’âme; c’est seulement par amour paternel qu’Il peut vous faire ressentir ici avec ces trois mots et qu’Il veut vous donner une petite preuve du combien Il souhaite que vous, en suivant Ses préceptes, vous puissiez abandonner tout le monde temporel physique et lutter seulement pour atteindre Son bonheur céleste! Amen.

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CORPO, SPIRITO ED ANIMA

18 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Queste tre parole sono state già spesso discusse nelle Mie Comunicazioni, e voi avete già un concetto di ciò che sono “corpo”, “spirito” ed “anima” in generale, e in special riguardo cosa significano le stesse in senso spirituale.

2. Ma poiché in tutte le Parole provenienti da Me sta l’infinito e sempre del nuovo, potremmo da esse trarre dello spirituale, così vogliamo provare se non ci potremmo guadagnare proprio anche da queste parole ancora un altro significato, parole che forse potrebbero essere altrettanto importanti come le precedenti oppure ben ancora più alte e sublimi!

3. Poiché i Miei Insegnamenti procedono gradualmente, e la definizione di corpo, oppure materia, oppure quali spiriti legati nella stessa, oppure le Mie Idee ed i Miei Pensieri fissati nella materia corrisponde alla vostra facoltà di comprensione, così voglio, adesso che siete più maturi ed avete già dato un profondo sguardo nei segreti della Mia Creazione, illuminarvi proprio questa parola “corpo” da un altro lato, e quindi svelarvi un nuovo campo per ammaestramento della vostra anima e per la conservazione del vostro spirito, affinché possiate scorgere in questo che, quantunque Io riporti parole già prima usate e spiegate, posso lo stesso sempre trovare, oltre alle spiegazioni date in precedenza, ancora altri lati a queste, così che potete scoprire nell’argomento nuove meraviglie e nuove dimostrazioni del Mio Amore e Sapienza. Sì, se volessi provare, allora mostrerei, voltando questa Parola ancora mille volte, sempre nuovi lati al vostro sorpreso sguardo. Dunque al fatto:

4. Come vi ho spiegato nelle precedenti Comunicazioni, lì “corpo” era sempre l’equivalente di “materia” e dimostrai che nella materia non vi è veramente nulla di materiale, ma solo un legame spirituale; oppure vi dissi che la materia sono i Miei Pensieri ed Idee fissate che rimangono materia o corpo finché non ritiro i Miei Pensieri ed Idee racchiuse ed incorporate nella stessa!

5. Queste spiegazioni sono tutte giuste, per primo perché significano il Vero, e per secondo perché ve le ho date Io.

6. Ma se vogliamo comprendere questo concetto “materia” o “corpo” da un altro lato, allora dapprima Io domando: Cosa significa veramente la parola “corpo”?.

7. Vedete, per essere profondi e poi salire gradualmente in su sulla grande scala delle Mie Creazioni e del Mio stesso Essere, dobbiamo dapprima stabilire il concetto di una Parola e non fermarci così distratti all’espressione della parola “corpo”, senza indicare più da vicino la sua essenza. Ebbene dunque, cominciamo così come gli scolari, quando imparano a leggere con l’abc.

8. “Corpo”, questa parola indica veramente una cosa separata (a parte) con dimensioni (estensioni) in larghezza, lunghezza e profondità, che è una cosa finita e distaccata, esistente per se stessa nel mezzo della sconfinata Infinità!

9. Il corpo è perciò un qualcosa che occupa un determinato spazio, esso ha un rivestimento che separa appunto con questo il suo essere individuale dall’intero Essere-universale generale.

10. Ma un corpo può appunto perciò sopportare tutti i gradi d’intensità e peso, esso può sottilizzarsi all’infinito, per voi non più ponderabile, come anche condensarsi fino alla più dura specie di pietra come il granito, o meglio detto “elemento della solidità terrestre”.

11. Esso rimane sempre un corpo, un qualcosa esistente di per sé che può assumere dimensioni, e precisamente in condizioni di evaporazione immensamente grandi, in concentrazioni però estremamente piccole, che poi attraverso l’impulso dell’attrazione ed acquisizione dell’omogeneo possono formare pietre, terre, mondi, sistemi solari, ecc.

12. Corpo è perciò come parola l’espressione di qualcosa di corporeo esistente di per sé, di divenuto, di strappato fuori e diviso dall’Essere universale, stando lì per sé del tutto indipendente.

13. Il corpo si può scomporre all’infinito fin dove i vostri occhi e strumenti vi rifiutano l’ulteriore percezione, ma tuttavia esso esiste ancor sempre e come grandezza avrà le sue dimensioni da tutti i tre lati; e quantunque per voi non più comprensibile avrà così pochi limiti, infatti cesserà la sua divisibilità, ed avrà inizio lo spirituale in esso vincolato.

14. Senza corpo non esisterebbe nessuna Creazione visibile!

15. Esistono corpi o materie che sono bensì trasparenti ed imponderabili, come la luce e l’elettricità, solamente che sono tali solo per i vostri occhi, non però per gli occhi dello spirito.

16. Per i vostri occhi è invisibile tutto ciò che lascia passare il raggio di luce e non respinge lo stesso dalla sua superficie; riflettete però – voi non vedete gli oggetti e nemmeno quello su di essi cadente, bensì voi li vedete soltanto attraverso il raggio di luce da loro rimbalzante.

17. Un raggio di luce che fugge fuori nell’infinito, voi non lo vedete.

18. Quando dunque qualcosa ha corpo, ma è di densità molto piccola, questo non è esistente per il vostro occhio; e se non ci fosse l’arte dello scindibile (la chimica) che vi mostra parecchi “elementi” dove credevate di aver a che fare con uno solamente, come ad esempio l’aria nella quale voi vivete ed inspirate e la decomponete chimicamente nei vostri polmoni, estraendone la sostanza vitale in essa contenuta e poi espirate di nuovo il consumato o carbonizzato,

19. tutti questi elementi sarebbero per i vostri occhi non esistenti, mentre essi sono tangibili per il vostro corpo, infatti quando “il sale dell’aria” oppure, come voi dite, “l’ossigeno” manca, ed è presente solamente il “carbonio”, la vita per voi cessa, ed ogni essere vivente si abbandonerebbe alla morte se dovesse inspirare solo quest’ultimo; tale e quale è anche col terzo elemento principale dell’aria, l’azoto!

20. Nell’atmosfera però vi sono contenute ancora una quantità di altre sostanze, le quali tutte hanno un corpo, tuttavia per i vostri sensi sono imponderabili.

21. Ciò che nell’aria è già denso, lo si trova raffinato nell’etere; e quanto più l’aria si avvicina alla Terra che essa circonda, tanto più parti grossolane e dense contiene. Essa si condensa nell’acqua in liquido e diventa perfino solida come ghiaccio, essendo l’aria così condensata senza calore diventata un solido, corpo compatto.

22. Dall’acqua dipartono i gradi della condensazione fino ai più densi e pesanti metalli e pietre del contenuto della Terra.

23. Queste sostanze così tirate fuori e separate dall’Essere universale che sono indicate col nome di “corpo”, rappresentano l’intera Creazione dei Miei Pensieri fissati in ordinata sequenza di gradi, dove Io, cominciando dal primo atomo imponderabile, ma tuttavia corporeo, ho costruito l’intera successione di cose, l’una più perfetta dell’altra, fino a Me stesso, attraverso tutti i sistemi solari e globi cosmici, fino ai Miei più alti Cieli, nei quali anche i più tenui rivestimenti dei Miei Pensieri creativi hanno tuttavia ancora qualcosa di corporeo che tuttavia – misurato con i vostri sensi – sarebbe qualcosa di supremamente spirituale!

24. L’esistenza di questo intero mondo corporeo viene assicurata semplicemente per il fatto che, come gli spiriti affini volentieri si associano, così anche tutte le sostanze elementari o corpi di natura affine non possono resistere ad un grande impulso della forza di attrazione e, conformi al Mio Pensiero creativo in essi dimorante, si dispongono in certe quantità, stabilendo talvolta determinate forme da Me pensate, e talvolta invece mostrandosi all’occhio corporeo in figure irregolari.

25. Tutto questo mondo corporeo, sebbene l’uno separato dagli altri, tuttavia collegati mediante il medesimo vincolo dell’Amore, è quindi il portatore visibile ed invisibile dei Miei Pensieri, oppure la Scintilla del Mio Spirito posta in essi si trova in loro più o meno vincolata.

26. Ciò che spinge questi corpi ad attrarsi oppure a respingersi secondo determinate leggi, ad assumere questa o quella forma, è l’impulso dimorante in essi che hanno ricevuto da Me, ed è veramente lo spirito vincolato nella materia, infatti “spirito” (qui spirito della natura) o “forza della natura”, come la chiamate voi, sono le medesime cose.

27. Lo spirito è il necessario impulso in ogni corpo, per conservare così a lungo la sua forma che si è modellato secondo la sua intelligenza, come l’esistenza dell’involucro corporale corrisponde allo spirito ivi contenuto.

28. Lo spirito, elevato sopra ogni fugacità come vostra forza naturale, è quello che, racchiuso, rende il corpo ciò che esso veramente è.

29. Se il corpo subisce una trasformazione, allora lo spirito naturale che in esso dimora fuoriesce e si divide in particelle spirituali, oppure si unisce con altri spiriti (naturali) pari ad esso onde formare uno spirito più elevato sul gradino della Mia scala della Creazione, rivestendosi poi con un altro corpo, secondo la sua intelligenza.

30. La materia, oppure il corpo, precedentemente tenuta insieme, in parte passa poi nella trasformazione su un gradino verso l’alto ed in parte su un gradino verso il basso.

31. Lo spirituale nel corpo spinge il medesimo alla trasformazione, e lo spirito, seguendo il proprio impulso, realizza di nuovo un altro pensiero creativo, riconducendo così la materia (animica) alla sostanza più purificata, oppure mediante l’unione con altri corpi più elevati spinge vicino gli stessi come luogo di dimora di spiriti intelligenti nel Mio grande Cosmo del perfezionamento.

32. Cos’e veramente lo spirito?

33. Con questa parola s’intende, dopo quanto detto sopra, veramente un qualcosa di incorporeo.

34. Anche in certe liquidità si sviluppa nel suo più elevato perfezionamento e dissolvimento un fluido etereo, sia per via naturale che per via chimica, fluido che non è più tangibile con i rozzi sensi, bensì talvolta solo mediante i nervi olfattivi.

35. Questa specie di “spirito” però, non è ancora quello che Io intendo spiegarvi, poiché questo è ancor sempre un corpo, quantunque di specie fine.

36. Ciò che Io intendo con “spirito”, è un’emanazione proveniente da Me, una propaggine della Mia Forza divina, la quale, se anche limita il suo potere nella Sua sfera d’azione, tuttavia è qualcosa di indistruttibile, mai annientabile.

37. Questi sono gli “spiriti naturali” che tengono unita l’intera Creazione, che le assicurano la vera esistenza e l’eterna durata, perché essi, quali emanazioni provenienti da Me, devono essere immortali, come Lo sono Io stesso.

38. Spiriti vincolati nella materia o corpo, sono gli strati più bassi della Creazione, i suoi pilastri fondamentali, senza i quali non esisterebbe nessun corpo, e senza di essi la luce del Sole si perderebbe fuori nell’Infinità; infatti soltanto per questo essi mantengono i corpi nel loro stato e questi oppongono così alla luce una superficie compatta, e precisamente in ogni possibile forma essi operano attraverso la luce – in parte raccolta ed in parte riflessa – le migliaia e migliaia di bellezze della cosiddetta natura muta, nei confronti dell’animata grandezza spirituale.

39. Il corpo esiste per lo spirito in esso dimorante, lo spirito si manifesta poi come Scintilla del Mio Io nei gradi più elevati dell’organismo vivente come una potenza superiore più o meno conscia di se stessa, come “anima”.

40. Esso vivifica il corpo e gli dà il grande principio vitale iniziato dal più basso spirito racchiuso con le facoltà di elevarsi gradualmente più in alto, ed in corpi più elevati formati mediante un’anima vivente diviene sempre più cosciente della sua esistenza e può comunicare anche ad altri esseri la gioia dell’esistenza.

41. Così il terzo gradino della scala della Mia Creazione è la successione degli esseri animati, dove lo spirito già più libero si è edificato un’altra dimora intelligente nella materia come corpo, in virtù del quale si può esprimere di più e con la sua dimora materiale procedere anche più a piacimento.

42. Questa vita animica comincia negli animali più inferiori, i quali oltre al corpo ingegnosamente organizzato secondo la loro individualità, hanno ancora per sé il fatto che possiedono anche la massima libertà di movimento.

43. Il corpo si presenta qui già come servitore, e non come un signore nel regno minerale.

44. L’anima usa lo stesso per la sua conservazione e per i suoi bisogni della vita, guidata veramente ancor sempre attraverso lo spirito come “istinto” oppure influenza della natura, con cui lo spirito stimola ora l’anima a questo oppure a quello.

45. Un movimento libero ha per conseguenza sempre un grado più elevato dell’intelligenza, infatti se Io permetto ad un’anima di muovere il suo corpo liberamente, allora le devo dare anche l’impulso, come e quando e per quale scopo essa deve muovere lo stesso.

46. In questa graduazione la sostanza corporea si va movendo ora liberamente verso l’alto, sempre lottando verso quei gradini dove lo spirito offre il massimo di ciò che il Creatore poteva dare alla macchina o al corpo in fatto di ogni possibile intelligenza spirituale, ed alla fine l’anima, conscia della sua posizione nella Creazione, riconosce la sua Origine, che la piccola, spirituale Scintilla divina che era racchiusa nell’ultimo atomo, ha elevato se stessa ad una potenza cosciente ed ora, rivolgendo lo sguardo verso l’alto, comincia a comprendere la sua Origine e la sua provenienza dall’Altissimo.

47. Questa Chiave di Volta di tutti i mondi corporei, animici e spirituali è l’uomo, uomo che Io ho creato ad Immagine Mia ed ho posto come un compendio tra due mondi, il materiale e lo spirituale, con l’impulso di spiritualizzare il mondo fisico a mezzo della sua anima, di aprire al suo Spirito, dotato di tutte le capacità divine, la Porta all’Altissimo, affinché – mediante l’influsso dello Stesso – l’anima divenga uno spirito, ed il corpo invece di essere come finora il suo rivestimento materiale divenga un giorno il suo spirituale, il quale rappresenta poi nello spirituale, di nuovo tutto quello che il corpo possedeva nel fisico, e così spiritualizzato diventi un veicolo corporeo di finissima sostanza – la più splendida veste per il nobilissimo spirito dell’uomo!

48. Qui, Miei cari figlioli, avete la grande serie di gradini della Mia Creazione, dai primi atomi in formazione ed i più piccoli monadi fino alla Mia ultima opera, all’uomo, da dove poi nella produzione (formazione) spirituale la stessa cosa comincia di nuovo, fino ai Miei ultimi Cieli, dove gli spiriti più puri con i più sottili corpi di luce prendono dallo spazio della Creazione la massima purificazione della vostra possibile sostanza corporea per il rivestimento delle loro anime divine, e possono usare lo stesso come voi il vostro corpo che è composto di sostanze grossolane.

49. Fin lì è una lunga, ma certo non impossibile via.

50. Applicatevi, figlioli Miei, a divenire ciò per cui vi ho destinati su questa sequenza di gradini; questo significa di slanciarvi sul punto culminante del corporeo-materiale e sul primo inizio del mondo dello spirito, dove la porta della Luce e della conoscenza si aprirà da se stessa, e dove scorgerete dinanzi a voi lo spirituale incommensurabile e dietro di voi il corporeo mai terminante o “mondo dei sensi”, ed in mezzo a tutto questo – Colui che ha creato tutto e trova gioia solamente quando le Sue creature che Lo chiamano “Signore” e “Dio”, hanno ora imparato a chiamare “Padre”.

51. Quando un giorno potrete contemplare tutto questo con uno sguardo, allora anch’Egli non sarà più lontano da voi, il Quale, anche se avete sofferto, sopportato e lottato, vi dimostrerà che senza tutte queste tribolazioni terrene, voi non sareste là dove poi godrete veramente, cioè il sublime concetto di mondo del corpo, dello spirito e dell’anima, un Amore paterno, come può farvelo sentire solamente Colui che qui vuole darvi con queste tre parole di nuovo una piccola dimostrazione di quanto Egli desideri che voi – seguendo i Suoi Insegnamenti e lasciando andare tutto il corporeo-mondano – aspiriate soltanto ai Suoi piaceri celesti! Amen!

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3. Lebensgeheimnis… GESUNDHEIT, KRANKHEIT & TOD ❤️ 3rd Secret of Life… HEALTH, SICKNESS & DEATH

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flagge de  3. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert… Gesundheit, Krankheit & Tod

3. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert… Gesundheit, Krankheit & Tod

1. Hier hast du wieder drei Worte, die im natürlichen Sinne genommen leicht zu entziffern sind, und was sie eigentlich bedeuten.

Wesen, Wirkungen und Zweck von Gesundheit…
2. Gesundheit bedeutet den normalen Zustand eures vegetativen Lebens, wenn alle Organe ihre Funktionen erfüllen wie sie sollen, und eben dadurch euch keine Schwierigkeiten machen, eurem Lebensberuf nachzugehen, sowie eurer geistigen Entwicklung und materiellen Beschäftigung nachzukommen.

3a. Die Gesundheit, die wahre Gesundheit, ist nur dann in einem Körper, wenn der Mensch sich der Bewegungen und Funktionen seiner Organe nicht bewußt ist.

Wesen und Wirkungen von Gesundheitsstörungen…
3b. Wo eine Störung in diesen Bewegungen eintritt, da äußert sich das eine oder mehrere beteiligte Organe im entgegengesetzten Sinn; es bereitet euch Unannehmlichkeiten oder Schmerz, die Seele wird traurig, da sie sich in ihrem Wirken durch den Körper gehindert fühlt, und es entsteht aus diesem Unbehagen und Leiden das, was ihr Krankheit nennt.

Tod als Ende der Aufnahme neuen Lebensstoffes und Ausscheidens des Verbrauchten…
4. Nimmt dieser Zustand überhand, verweigern noch mehr Organe ihren Dienst, oder werden solche in ihren Funktionen durch einzelne leidende gestört, so breitet sich dieses Unbehagen weiter aus, der ganze Lebensprozeß wird dadurch unterbrochen, und mit dem Aufhören des regelmäßigen Einnehmens von neuem Lebensstoff und Ausscheiden des Verbrauchten tritt endlich in der ganzen Maschine der notwendige Stillstand ein, den ihr Tod nennt.

Aufgaben der Seele nach dem Tod…
5. Es geschieht somit die Zersetzung des als Einzelwesen zusammengehaltenen Körpers in seine früheren, primitiven Elemente. Aber die Seele, ihrer Überhüllung entkleidet, muß sich um ein anderes Kleid, um einen andern Leib umsehen, nachdem der frühere unnütz geworden und zu nichts mehr zu gebrauchen ist.

6. Das scheinbar körperliche Leben hat aufgehört und es beginnt ein geistiges, das mit seinen Stufen und Gradationen [Steigerungen), je nachdem die Seele gewillt ist, dem Zuge nach oben oder nach unten folgt, ein neues geistiges Leben, wo die Funktionen des Körpers durch Funktionen des geistigen Lebens ersetzt und sich selbst ausbildend vervollkommnet werden.

Bedeutung eines gesunden Körpers und gesunder Seele…
7. Das ist der Verlauf des Lebens im Jenseits. Damit aber dieser Verlauf ein leichter und sanfter wird, so muß der Gesundheit des Körpers auf der materiellen Erde auch die Gesundheit der Seele soviel als möglich nachstreben und gleichen Schritt mit ihr halten.

8. Denn so wie die Gesundheit des Körpers das Wohlbestehen desselben bedingt und fördert, ebenso umgekehrt bedingt Gesundheit der Seele die des Körpers, wo die geistigen Funktionen der Seele durch keine Wolken und Trübungen der Leidenschaften gestört werden.

Einfluss des Geistes auf die Seele spiegelt sich im Antlitz…
9. Wo der im Menschen wohnende Geist regelmäßig seinen Einfluß auf die Seele bewerkstelligen kann, da ist auch der Körper gesund, ja es wird im ganzen wie in seinen einzelnen Teilen die moralische Schönheit der Seele in ihren Formen entsprechungsweise sich ausdrücken, wie es in den meisten Fällen im Angesicht des Menschen der Fall ist, wo alle Neigungen, Verirrungen und Leidenschaften der Seele sich willenlos abspiegeln. Ihr könnt nur nicht diese Sprache der wellenförmigen und eckigen Linien, die in eines jeden Angesicht den Stand seiner Seele bezeichnen, lesen, sonst würdet ihr in diesem wahren Seelenspiegel so manches erblicken, was – statt euch an viele Menschen anzuziehen – euch von denselben zurückweisen würde.

Wozu die Allgemeinheit den Seelenzustand der Menschen nicht erkennt und durch Äußerlichkeiten täuschbar ist…
10. Ich habe es wohlweislich nicht zugegeben, daß dieses Geheimnis der Physiognomie allen aufgedeckt werden sollte, wie Mein lieber Lavater es sich dachte; denn durch dieses klare Lesen des Charakters eines jeden Menschen in seinem eigenen Angesicht würde vielen Menschen das Fortschreiten zur geistigen Besserung erschweren, ja sogar manchem unmöglich gemacht.

11. Und so lasse Ich es zu, daß unter dem Deckmantel einer schmeichelnden Rede oder angelernter Höflichkeitsmanieren auch ein Teufel in die Gesellschaft der Guten kommen kann, ohne daß die andern die mindeste Ahnung davon haben; und so ist durch das Wort der Weg in der Gesellschaft nicht abgeschnitten, auch aus dem verirrtesten Wesen mit der Zeit etwas Besseres zu machen, was unmöglich wäre, kennete ein jeder sogleich seinen Nächsten an seinen Gesichtszügen, wessen Geistes Kind er ist; denn vor dem Bösen würde gewiß sich ein jeder dann fernhalten, und dem Bösen selbst bliebe nichts anderes übrig, als der Verkehr mit seinesgleichen oder die Isolierung und der Mangel an Mitteilung, die ihn dann nur noch ärger machen würde, als er zuvor schon war.

12. Im Jenseits ist es freilich anders, da kennt ein jeder Geist den andern beim ersten Anblick, kann also meiden, was schlecht ist, und zu dem sich gesellen, was ihm gleich oder besser ist. Daher die große Schwierigkeit, dort sich zu bessern, weil dort das Erkennen das erste, wie hier auf der Welt das Verbergen das erste ist.

Leidenschaften spiegeln sich in Auge, Antlitz, Form von Körper, Hand, Motorik…
13. Darum, Meine Kinder, befleißet euch, gesunde Seelen zu haben, setzet den Einflüssen des Geistes keine Hindernisse entgegen, bekämpfet alles, was eure Seele beschmutzen und auch vielleicht auf eurem Antlitz unangenehme Eindrücke hinterlassen könnte.

14. Seid versichert, diese Abdrücke der Leidenschaften auf eurem Angesicht, in eurer Form, als wie in Hand und Bewegung des ganzen Körpers, oder wohl gar in dem unheimlichen, nicht für euch zu erklärenden Licht, welches dem Auge entströmt, sind nicht in eurer Macht, da hilft kein Verbergen der Gedanken, ihr mögt sie so geheim als möglich halten, mit andern Worten verschleiern, aber den Eindruck eines bösen oder unheimlichen Blickes könnt ihr nicht verbergen, wenn er einem klaren, sich keiner Schuld bewußten Auge begegnet, dasselbe unangenehm berührt, und die Seele dann zum Rückzug mahnt, indem hier hinter blumenreichen Worten und Manieren die Schlange des Verrates lauert.

15. Daher befleißet euch der Gesundheit eurer Seele, damit euer Auge klar und ohne Falsch jedem frei ins Angesicht schauen kann.

16. Seid versichert, es gibt nichts großes Geistiges im Menschen, das mehr seine höhere Abkunft und seinen von Mir ererbten Adel erkennen läßt, als ein seelenvolles Auge, ein Blick voll Milde, Sanftmut und Liebe!

17. Im Auge spiegelt sich äußerlich die ganze materielle Natur; aus dem Auge strahlt die ganze Geisterwelt, von den höchsten Himmeln angefangen bis zur untersten Hölle.

Liebe zu Jesus und Beachten seiner Lehre halten Seele gesund und schaffen schönen Nachtod-Ätherleib…
18. Solange ihr Mein Wort im Herzen tragt, solange ihr an Mir und nicht an der Welt hängt, so lange wird auch eure Seele gesund, ja stets gesünder werden, bis dieser Gesundheitszustand dergestalt wächst, daß der für den früheren Zustand gesund gewesene Körper nur noch ein Hindernis für eure Seele in ihrem Fortschreiten ist, wo dann die Seele, durch Meine Lehre, Mein Wort und Meine Gnade vergeistigt, auch eine geistige und nicht mehr materielle Umhüllung als Organ nötig hat. 19. Ist dieser Zustand eingetreten, dann werde Ich diese Bürde, die ihr während eures irdischen Lebens mit euch herumgeschleppt habt, euch abnehmen und sie mit einem ätherischen Leibe vertauschen, der noch sensibler euer Inneres durchleuchten läßt und ganz die entsprechende Form eures inneren Ich annehmen wird.

20. Deswegen werdet geistig schön, und im Jenseits werdet ihr dann ebenso geistige Umkleidung haben, die der jugendlichen und unverwelkenden Schönheit eures Geistes entsprechen und stets schöner, stets erhabener und durchsichtiger werden wird.

Störung der Seelenfunktionen und des Lebenszieles durch Ordnungswidrigkeiten…
21. Wie die Krankheit des Körpers eine Störung ist in den Funktionen seiner Organe, ebenso ist das Nicht-nach-Meinen-Gesetzen und Nicht-nach- Meiner-Lehre-Leben eine Störung der Funktionen der Seele. Dieselbe wird durch weltliche Begierden oder durch seelische Leidenschaften wie Haß, Zorn, Herrschsucht usw. vom eigentlichen Wege abgezogen, sie lebt ein Schein- und kein wahres Leben im Geiste; sie lebt für die Begierden ihres materiellen Teiles, des Körpers, wird dadurch am Ende selbst materiell, verliert ihre ganze Bestimmung aus dem Auge und verfehlt so ihre ganze Aufgabe und Mission auf diesem Erdball, der eine Prüfungsschule sein sollte, um hier die Leidenschaften anfangs bezähmen zu lernen und in der Folge solche gänzlich auszumerzen, um als geistig reiner Ton in Meinen geistigen Sphären anzukommen.

22. Sie, die weltliche Seele, hat also, statt nach der geistigen Gesundheit zu streben, die geistige Krankheit vorgezogen, statt daß ihr Verlangen sein sollte, das Böse stets auszuscheiden und neues Gutes, neues Leben einzusaugen, gerade das Verkehrte getan, sie ist statt zum Leben durch die Krankheit zum Tode übergegangen! Schon beim Leibesleben hat sie aufgehört, statt den Körper für ihre Zwecke zu gebrauchen und denselben zu vergeistigen, alles Edle, das Ich als verzinsliches Gut gegeben, in sich selbst verkörpen, das Seelische, Geistige eingebüßt, und ist pur Körper geworden, oder hat, mit andern Worten gesagt – einen geistigen Mord an sich selbst begangen!

Folgen eines ordnungswidrigen Lebens nach dem Tod…
23. Wenn dann alle Mittel unmöglich geworden sind, eine solche Seele wieder aus ihrer Verkörperung herauszureißen, so bin Ich gezwungen, diese Hülle, in die sich solch eine Seele vergraben hat, aufzulösen.

24. Was sie dann für eine Umkleidung in der andern Welt haben wird, und wie diese ausschauen wird, das könnt ihr euch leicht denken! Ein Kleid des Lichtes gewiß nicht, da sie ja schon auf dieser Erde keine Freundin desselben gewesen, sondern eine Freundin des Gegensatzes, des Materiellen, eine Freundin der Finsternis war. –

Erdenleben entscheidet über Qualität des Jenseitslebens…
25. Hier hast du die drei Worte belehrend und warnend für euch und für alle, die sie je einst lesen werden.

26. Mögen alle wohl bedenken, was sie tun und auf welchen Wegen sie wandeln! Meine Gesetze der materiellen und geistigen Welt sind unwandelbar, und der materiellen Schwere entspricht die geistige Schwere, und es ist so wie Mein Paulus sagte: “Wie der Baum fällt, so bleibt er liegen!” Sehet euch vor, daß ihr nicht als nutzloses, halbverfaultes Holz fallet, sondern als grünende Zweige und Reiser für ein besseres und schöneres Leben!

27. Der dürre Baumstamm, wenn er fällt, bleibt lebens- und regungslos liegen, es ist kein Trieb, noch lebendiges Element in ihm, das zum ferneren Leben ihn antreiben könnte, er zersetzt sich und verfault, geht in andere Formen und Elemente über, die in kürzester Zeit von ihrer früheren Form als Bestandteile eines Baumes keine Spur mehr an sich tragen.

28. Nicht so mit den grünen Zweigen und Reisern. Fallen dieselben auf feuchten Boden, wo noch im mindesten nahrungsfähige Elemente sich in ihrer Unterlage befinden, so treiben sie leicht Wurzel in die fruchtbare Erde, fangen an sich zu erheben, fühlen sich heimisch in ihrer neuen Existenz, treiben Blätter, Blüten und Früchte, und je nachdem der Boden – so auch die Produkte.

29. Das Edle des Zweiges, verbunden mit edlen Elementen der Erde, verwandeln die gefallenen Reiser zu einer schöneren und edleren Gattung und führen sie eine Stufe näher ihrer Bestimmung.

30. So auch ihr, Meine lieben Kinder, trachtet, recht geistig gesund zu werden, merzet allen Rost geistiger Krankheit aus, und wenn endlich auch ihr einer besseren Umkleidung bedürfet, als euer materieller Körper bis jetzt war, dann fallet als lebensfrische Reiser auf Meinen lebensfähigen geistigen Boden, wo die Liebe der Dünger, und Demut und Nächstenliebe die Erde sind; dort streckt eure Arme gleich Wurzeln in die Erde und nach dem Dünger aus; lasset euch dort veredeln, damit aus dem hier ausgesäten Korn dort ein edler Zweig, und mittels der neuen Erde noch höhere und geistige Früchte das Resultat davon seien. So werdet ihr dann stets fort und fort durch eure Taten und eure Liebe zu Mir – eure Früchte stets mehr veredelt, stets edlere Früchte und höhere, geistigere Produkte liefernd, Dem immer näherkommen, Der euch schon so oft mit Geistesfrüchten der andern Welt gespeist und den Trank des ewigen Lebenswassers für eure durstige Seele gegeben hat.

Gott will gesunde Seelen durch seine Offenbarungen…
31. Merket euch wohl, daß, unter welcher Form Ich euch auch geistige Speise verabreiche, Meine Sorge nur immer die ist, daß ihr als gesunde Seelen nicht mit Krankheit behaftet dem Tode, sondern zum ewigen Leben erzogen werdet.

32. Dies mit Meinem väterlichen Segen euch, Meinen Kindern (zum heutigen Morgen) – von eurem guten Vater! Amen!

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3rd Secret of Life – Jesus elucidates… Health, Sickness & Death
13 July 1870

Here you have again three words which, taken in the natural sense, are easy to decipher in their true meaning. Health signifies the normal state of your vegetative life when all organs fulfill their functions as they should, thereby not preventing you from following your calling or hindering your spiritual development and material occupation.

Health, true health, is only found in a body when man is unaware of the movements and functions of his organs. Where a disturbance sets in these movements, one or more organs involved act in a contrary sense. It causes you discomfort or pain, the soul becomes sad since it feels handicapped in its activity by the body, and out of this discomfort and suffering develops that which you call sickness.

If this condition gains the upper hand, still more organs refuse to function or are disturbed in their functions by the suffering organs, this discomfort spreads, the whole life process is thereby interrupted and with the ceasing of the regular intake of new vital energy and the elimination of waste – finally in the whole machinery the unavoidable stand-still occurs which you call death.

Thereby occurs the breaking up of the as an individual cohering body into its former primitive elements. But the soul, divested of its envelopment, must look around for another garment, another body, since the former has become completely useless.

The seemingly physical life has ceased; a spiritual one begins which with its levels and gradations follows the pull upward or down in accordance with the soul’s desire. It is a new spiritual life where the functions of the body are replaced by functions of the spiritual life and, developing themselves spontaneously, gain perfection.

This is the course of life in the beyond. However, in order for this course to be rendered easier and smoother, one must strive after maintaining the health of the soul as far as possible in step with the health of the body on the material earth.

For just as the health of the body implies and furthers the well- being of the same, on the other hand the health of the soul implies that of the body, where the spiritual functions of the soul are undisturbed by the clouds and turbidity of the passions.

Wherever man’s spirit can exert its influence on the soul regularly, the body is healthy. Indeed, on the whole as well as in its individual parts the moral beauty of the soul will find corresponding expression in its forms, as is usually the case in man’s face, where all his propensities, aberrations and passions are involuntarily reflected. Only you cannot read this language of undulating and angular lines revealing in everyone’s face the state of his soul, or you would behold in this true mirror of the soul many a thing which, instead of attracting you to many people, you would find repellent.
In My wisdom I did not allow this secret of physiognomy to be revealed to all, as My dear Lavater imagined. For through this clear reading of every human being’s character in his own countenance, for many people the progress to spiritual betterment would be made difficult, indeed in many a case impossible.

And so I allow it that under the disguise of a flattering speech or studied polite manners also a devil can join the company of the good without the others having the slightest inkling of it. Thus the word does not bar the road in society to the most depraved being to gradually become something better, which would be impossible if every one could immediately size up his fellowman from his countenance. For then every one would surely shun the wicked, and the wicked one himself would be restricted to consorting with his like or be isolated without the possibility of communication; and this would make him only worse than before.

To be sure, in the beyond it is different; there, every spirit knows another at first sight and can thus avoid what is bad, and join the one who is equal to him or better; hence the great difficulty for one to better himself there, because there, recognizing comes first, whereas here on earth, pretending does.

Therefore, My children, strive to have sound souls, do not resist the influence of the spirit; resist everything which might soil your soul and perhaps leave unpleasant imprints on your face.

Rest assured that these imprints of passions on your face, in your form, such as in the hand and the movements of the whole body, or even in the sinister light emitted by the eye, which for you is inexplicable, are not under your control. There, no concealment of the thoughts, kept ever so secret, in other words, veiled, is of any avail. You cannot hide the impression of an evil or uncanny look meeting the clear eye of innocence, touching it unpleasantly and admonishing its soul to retreat, when behind florid words and polished manners the serpent of betrayal is lying in wait.

Therefore, cultivate the health of your soul so that your eyes can meet everybody else’s freely and without guilt.

Be assured – nothing that is spiritually great in man shows its sublime descent and its nobility inherited from Me more than a soulful eye, a look full of mildness, gentleness and love!

In the eye the entire material nature is mirrored externally; out of the eye shines the whole spirit-world, from the highest heavens to the lowest hell.

As long as you carry My Word in the heart, as long as you adhere to Me and not to the world, your soul will become healthy, indeed it will keep growing healthier. This state of health will grow to such an extent that the body which was healthy for its former condition is now only a hindrance for your soul’s progress and the soul, spiritualized through My teaching, My Word and My grace, requires as an organ a spiritual and no longer a material envelopment.

Once this state has been reached I shall take from you this burden which you have dragged around during your earthly life and shall exchange it for an ætheric body which will make your nature even more transparent and will totally assume the corresponding form of your inner personality.

Therefore, become beautiful spiritually and you will in the beyond have the same spiritual garment which will correspond to the youthful and incorruptible beauty of your spirit and keep growing forever in beauty, exaltedness and transparency.

Just as the sickness of the body is a disturbance in the functioning of its organs, the failure to live according to My love and My teaching is a disturbance of the functioning of the soul. The same is diverted from its real path by worldly desires or passions of the soul, such as hatred, anger, lust for power and so forth and lives a sham life, not a true life in the spirit. It lives for the sake of the inordinate longings of its material part for the body, thereby finally becoming material itself, loses sight of its own destiny and thus fails to fulfill all its duty and mission on this earth globe, which meant to be a probation school where it learns first to subdue its passions and later to eradicate them completely in order to arrive in My spiritual spheres as a spiritually pure tone.

Instead of striving after spiritual health, the worldly soul has the preferred spiritual ill-health. Although it should have endeavored to always eliminate the bad and absorb new goodness, new life, it did exactly the opposite. Instead of passing over into life, it passed through the sickness into death! Already during its lifetime, instead of using the body for its own purpose by spiritualizing the same, it lost everything noble I had given it as an investment, its Self, embodying it within itself, forfeiting what belongs to the soul and the spirit, and has become a mere body or, in other words, has committed spiritual suicide!

When all the means have failed to extricate such a soul from its physical bonds, I am forced to dissolve this covering in which such a soul has buried itself.

The sort of covering it will have in the other world and how it will look, you can easily imagine. Certainly not a garment of light since the soul was already on this earth no friend of the light, but a friend of the opposite, of the material, a friend of darkness.

Here you have the three words as an instruction and warning for yourselves and for all who will ever read them.

May all well consider what they do and on what roads they walk! My laws of the material and spiritual world are immutable, and the spiritual weight corresponds to the material weight, and what My Paul said holds true: “As the tree falls, it lies!” Do beware of falling as useless, half-rotten wood, but as sprouting branches and twigs for a better and more beautiful life!

The dry tree trunk when it falls remains lying without life and movement. It has no young shoots, contains no living element that could urge it on to further life. It decomposes and decays and passes into other forms and elements that within the shortest time have lost all trace of their former form as components of a tree.

Not so with the green branches and twigs. When they fall onto moist soil containing the least nutritious elements, they easily take root in the fertile soil, begin to rise, feel comfortable in their new existence, put forth leaves, blossoms and fruits and, as the soil, so the produce.

The precious parts of the branch in combination with precious elements of the earth transform the fallen twigs into a more beautiful and finer species, leading them a step closer to their destiny.

So you too, My dear children, strive to become quite healthy spiritually, eradicate all the rust of spiritual sickness and when finally you too need a better envelopment than your material body was until now, fall as vital and fresh twigs onto My viable spiritual soil where love is the fertilizer, humility and love for the fellowman being the earth. There, stretch out your arms like roots into the earth for the fertilizer. There, let yourselves be improved by grafting so that from the seed sown here the result will be a noble branch there, with still more sublime and spiritual fruits thanks to the new soil. In this way you will, through your actions and your love for Me, with your fruits more and more ennobled, and supplying increasingly more noble fruits and more sublime, more spiritual products, keep drawing closer to Him, who so often has fed you with spiritual fruits of the other world and given you for your thirsty soul the draught of the water of eternal life.

Remember well that whatever the form under which I hand you the spiritual food, My concern is always only that you may be educated as healthy souls to life eternal and not, encumbered with sickness, to death.

This with My fatherly blessing for you, My children (for this morning) -from your good Father! Amen.

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SANTÉ, MALADIE ET MORT

13 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Ici vous avez de nouveau trois mots qui, pris leur sens naturel, sont faciles à déchiffrer dans leur vraie signification.

La santé signifie l’état normal de votre vie végétative quand tous les organes accomplissent leurs fonctions comme ils le doivent, sans vous empêcher de suivre votre vocation ou entraver votre développement spirituel et votre occupation matérielle.

La santé, la vraie santé, se trouve seulement dans le corps quand l’homme n’est pas conscient des mouvements et des fonctions de ses organes. Là où une perturbation survient, un ou plusieurs organes se mettent alors à agir à contresens. Ils vous causent un malaise ou une douleur, l’âme devient triste puisqu’elle se sent handicapée dans son activité au travers du corps, et de ce malaise et de cette souffrance se développe ce que vous appelez la maladie.

Si cette condition s’aggrave, toujours plus d’organes refusent de fonctionner ou sont dérangés dans leurs fonctions par les organes souffrants, le malaise s’étend, le processus de vie entier est ainsi interrompu et avec l’arrêt de l’absorption régulière d’énergies vitales nouvelles et de l’élimination des déchets, l’arrêt de la machinerie entière survient inévitablement, c’est ce que vous appelez la mort.

Et alors arrive la décomposition du corps individuel, sa fin comme être individuel et son retour à ses anciens éléments d’origine. Alors l’âme, privée de son enveloppe, doit regarder autour d’elle à la recherche d’un autre vêtement, d’un autre corps, puisque l’ancien est devenu complètement inutilisable.

La vie physique a apparemment cessé; la vie spirituelle commence avec ses niveaux et ses gradations qui la tirent vers le haut ou vers le bas, conformément au désir de l’âme. C’est une nouvelle vie spirituelle où les fonctions du corps sont remplacées par les fonctions de la vie spirituelle qui, en se développant elle-même spontanément, atteint la perfection.

Ainsi va le cours de la vie dans l’au-delà. Cependant, pour que ce cours soit rendu plus facile et plus doux, chacun doit lutter pour le maintien de la santé de l’âme autant qu’il est possible en accord avec la santé du corps sur la terre matérielle.

Car de même que d’un côté la santé du corps implique et améliore son bien-être, d’un autre la santé de l’âme implique celle du corps, sinon les fonctions spirituelles de l’âme sont étouffées par les nuages et la turbidité des passions.

Partout où l’esprit de l’homme peut régulièrement manifester son influence sur l’âme, le corps est sain. En effet, dans son ensemble aussi bien que dans ses parties individuelles la beauté morale de l’âme trouvera l’image qui lui correspond dans ses formes, comme c’est d’habitude le cas sur le visage de l’homme, où toute sa propension, ses aberrations et ses passions sont reflétés à son insu. Seulement vous ne savez pas lire ce langage tracé par les lignes onduleuses ou angulaires du visage de chacun, et qui révèle l’état de son âme; sinon vous contempleriez dans ce vrai miroir de l’âme beaucoup de chose qui, au lieu de vous rendre attirantes beaucoup de personnes, vous les rendraient répugnantes.

Dans Ma sagesse Je n’ai pas permis que ce secret concernant la physionomie soit révélé à tous, comme Mon cher Lavater l’imaginait. Car par une telle lecture claire du caractère de chaque être humain sur son propre visage, le progrès dans l’élévation spirituelle serait rendu difficile, voire dans beaucoup de cas impossible.

Et donc Je permets que sous le déguisement d’un discours flatteur ou sous des manières recherchées et polies un diable puisse aussi se joindre à la compagnie des bons sans que les autres en ait le plus léger soupçon. Ainsi la parole ne barre pas la route au plus dépravé afin que, graduellement, il devienne quelque chose de mieux, ce qui serait impossible si chacun pouvait immédiatement juger son semblable à son visage. Dans ce cas chacun éviterait sûrement le mauvais et le mauvais lui-même en serait réduit à fréquenter son semblable ou à être isolé sans possibilité de communication; et cela le rendrait seulement plus mauvais qu’auparavant.

Soyez certain que dans l’au-delà cela est différent; là, chaque esprit reconnaît l’autre au premier coup d’œil et peut ainsi éviter ce qui est mauvais et rejoindre celui qui est égal à lui ou mieux; de là la grande difficulté pour chacun à s’améliorer lui-même, parce que là, la reconnaissance est immédiate, tandis qu’ici sur la terre, la feinte prévaut.

Donc, Mes enfants, efforcez-vous d’avoir des âmes saines, ne résister pas à l’influence de l’esprit; résistez à tout ce qui pourrait souiller votre âme et peut-être laisser des empreintes désagréables sur votre visage.

Soyez assuré que ces empreintes des passions sur votre visage, sur votre corps, comme dans votre main ainsi que dans les mouvements de votre corps entier, ou même dans la lumière sinistre émise par votre œil ne sont pas sous votre contrôle, mais cela est pour vous inexplicable. Aucune des pensées que vous voulez dissimuler ne sera gardée secrète à jamais, et ne pourra vous être d’une quelconque utilité. Vous ne pouvez cacher l’impression laissée par un regard mauvais ou troublant qui, rencontrant un œil pur, le touche désagréablement et avertit son âme de reculer, même si le traître serpent se cache derrière un langage fleuri et des manières polies.

Donc, cultivez la santé de votre âme pour que vos yeux puissent rencontrer ceux des autres librement et sans culpabilité.

Soyez sûrs qu’il n’y a rien de spirituellement plus grand dans l’homme pour démontrer que son origine sublime et sa noblesse proviennent de Moi, qu’un œil attendrissant, un regard plein de douceur et d’amour!

Dans l’œil la nature entière matérielle est reflétée extérieurement; de l’œil brille tout le monde des esprits du ciel le plus haut à l’enfer le plus bas.

Tant que vous portez Ma Parole dans votre cœur, tant que vous Me préférez au monde, votre âme deviendra saine, vraiment elle s’assainira en grandissant. Cet état de santé grandira à tel point que le corps qui était sain pour son ancienne condition est devenu maintenant uniquement une entrave pour le progrès de votre âme, qui, spiritualisée par Mon enseignement, Ma Parole et Ma grâce, ne requiert plus pour support qu’une enveloppe spirituelle et ne veut plus d’une enveloppe matérielle.

Une fois que cet état a été atteint, Je vous enlèverai ce fardeau que vous avez traîné pendant votre vie terrestre et vous l’échangerai contre un corps éthérique qui rendra votre nature plus transparente tout en assumant totalement la forme correspondante de votre personnalité intérieure.

Donc, devenu spirituellement beau, vous serez dans l’au-delà avec le même vêtement spirituel qui correspondra à la beauté jeune et incorruptible de votre esprit et vous continuerez à grandir pour toujours dans la beauté, la gloire et la transparence.

De même que la maladie du corps est une perturbation dans le fonctionnement des organes, le refus de vivre selon Mon amour et Mon enseignement se traduit par une perturbation dans le fonctionnement de l’âme. Un tel homme sera détourné de son chemin réel par des désirs temporels ou des passions de l’âme, comme la haine, la colère, la soif du pouvoir et ainsi de suite, et il vivra une vie factice, au lieu d’une vraie vie dans l’esprit. Il vivra pour les désirs excessifs de la partie matérielle de son corps, devenant ainsi finalement lui-même matériel, il perdra de vue son propre destin et ne réussira pas ainsi à accomplir tout son devoir et sa mission sur le globe de cette terre, qui est censé être une école probatoire où l’homme apprend d’abord à soumettre ses passions et plus tard à les supprimer complètement pour atteindre Mes sphères spirituelles comme un son spirituellement pur.

Au lieu de lutter pour rechercher la santé spirituelle, l’âme temporelle a préféré un état spirituel malade. Alors qu’elle aurait dû essayer d’éliminer toujours le mal et absorber de nouvelles bontés, une nouvelle vie, elle a fait exactement l’opposé. Au lieu du passage à la vie, elle est passée par la maladie dans la mort! Déjà pendant sa vie, au lieu d’utiliser son corps dans le but de se spiritualiser, elle a perdu toute la noblesse que Je lui avais donnée en tant qu’investissement, et son moi a perdu ce qui appartenait à l’âme et à l’esprit et est devenu un simple corps ou, autrement dit, il a commis un suicide spirituel!

Quand tous les moyens ont échoué pour dégager une telle âme de ses liens physiques, Je suis forcé de dissoudre cette enveloppe dans laquelle une telle âme s’est enterrée.

La nouvelle enveloppe qu’elle aura dans l’autre monde et comment elle apparaîtra, vous pouvez facilement l’imaginer. Ce ne sera certainement pas un vêtement de lumière puisque l’âme n’était pas, déjà sur cette terre, une amie de la lumière, mais une amie de son opposé, une amie du matériel, une amie de l’obscurité.

Ici vous avez les trois mots qui doivent être, pour vous-mêmes et pour tous ceux qui les liront, une instruction et un avertissement.

Que chacun de vous considère bien ce qu’il a à faire et sur quelles routes il marche! Mes lois du monde matériel et spirituel sont immuables et le poids spirituel se transmet au poids matériel, et ce que Mon Paul a dit est vrai : “comme l’arbre tombe, ainsi reste-t-il couché !” Prenez garde de ne pas tomber comme le bois devenu inutile et à moitié pourri, mais soyez des branches et des brindilles prêtes à germer pour une meilleure et plus belle vie!

Le tronc de l’arbre sec quand il tombe, reste couché sans vie et sans mouvement. Il n’a aucune jeune pousse, et ne contient aucun élément vivant qui pourrait le pousser vers une nouvelle vie. Il se décompose, se délabre et passe sous d’autres formes et d’autres éléments qui, en un temps très court, auront perdu toutes traces de leurs anciennes formes en tant que composants d’un arbre.

Il n’en est pas ainsi avec les branches vertes et les jeunes pousses. Quand elles tombent sur un sol humide contenant les moindres éléments nutritifs, elles prennent facilement racine dans le sol fertile, commencent à croître, se trouvent bien dans leur nouvelle existence, font sortir des feuilles, des fleurs et des fruits, et tel le sol, tel sera la production.

Les parties précieuses de la branche grâce à leur combinaison avec les éléments précieux de la terre transforment les pousses tombées dans une espèce plus belle et plus subtile, leur faisant faire un pas pour les rapprocher de leur destin.

Donc vous aussi, Mes chers enfants, efforcez-vous de devenir tout à fait sains spirituellement, supprimer toute la rouille de vos maladies spirituelles et finalement vous aussi vous ressentirez le besoin d’une meilleure enveloppe que votre corps matériel ne l’était jusqu’à présent, alors vous tomberez comme des pousses vivantes et fraîches sur Mon sol spirituel de vie où l’amour est le fertilisant, l’humilité et l’amour pour le prochain étant la terre. Là, tendez vos bras comme les racines le font dans la terre à la recherche de l’engrais. Là, améliorez-vous vous-même par une greffe pour que de la graine semée ici ait pour résultat, une branche noble, avec encore plus de fruits toujours plus sublimes et spirituels sur un sol nouveau. De cette façon, par vos actions et votre amour pour Moi, avec vos fruits de plus en plus anoblis et de plus en plus sublimes, vos produits plus spirituels, continuez à vous rapprocher de Lui, qui vous a si souvent alimentés avec des fruits spirituels de l’autre monde et a donné à votre âme assoiffée, l’eau de la vie éternelle.

Souvenez-vous bien qu’indépendamment de la forme sous laquelle Je vous fais parvenir la nourriture spirituelle, Mon souci est toujours et uniquement de vous éduquer, non pas comme âmes malades pour la mort, mais comme âmes saines pour la vie éternelle.

Recevez cela avec Ma bénédiction paternelle pour vous, Mes enfants – de la part de votre bon Père! Amen!

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SALUTE, MALATTIA E MORTE

13 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Qui tu hai nuovamente tre parole, le quali prese nel senso naturale sono facilmente decifrabili, e veramente facili nel loro significato.

2. Salute significa lo stato normale della vostra vita vegetativa, quando tutti gli organi adempiono le loro funzioni così come devono funzionare, e proprio per questo non vi creano nessuna difficoltà di attendere al vostro lavoro della vita, così come di far fronte al vostro sviluppo spirituale ed occupazione materiale.

3. La salute, la vera salute, in un corpo è soltanto quando l’uomo non è cosciente dei movimenti e delle funzioni dei suoi organi. Dove subentra un disturbo in questi movimenti, che interessa l’uno o più organi che si esprime in senso opposto, esso vi procura fastidio o dolore e l’anima diventa triste perché si sente impedita nel suo agire attraverso il corpo, e da questo disagio e sofferenza insorge ciò che voi chiamate malattia.

4. Se questa condizione si propaga, se ancora più organi rifiutano il loro servizio, oppure questi vengono disturbati nelle loro funzioni da singoli organi sofferenti, allora questo malessere si estende, l’intero processo di vita viene con questo interrotto, e con la cessazione della regolare assunzione di nuove sostanze vitali ed eliminazione del consumato, sopravviene alla fine il necessario arresto dell’intera macchina che voi chiamate morte.

5. Quindi avviene la decomposizione del corpo tenuto insieme come individuo nei suoi precedenti, primitivi elementi. Ma l’anima, spogliata del suo involucro, deve cercarsi un’altra veste, un altro corpo, dopo che il precedente è diventato inutile e non più utilizzabile.

6. L’apparente vita corporea è finita e ne comincia una spirituale che con i suoi gradini e gradazioni (crescita), secondo com’è disposta l’anima, all’impulso verso l’alto oppure verso il basso segue una nuova vita spirituale, dove le funzioni del corpo vengono sostituite dalle funzioni della vita dello spirito e si perfeziona formando se stessa.

7. Questo è il percorso della vita nell’aldilà. Ma affinché questo percorso diventi facile e dolce, allora la salute del corpo sulla Terra materiale, per quanto possibile, deve emulare anche la salute dell’anima e mantenersi pari passo con essa.

8. Infatti così come la salute del corpo condiziona e favorisce il benessere dello stesso, tale e quale all’opposto la salute dell’anima condiziona quella del corpo, dove le funzioni spirituali dell’anima non vengono disturbate dalle nuvole e turbamenti delle passioni.

9. Quando lo spirito dimorante nell’uomo può eseguire la sua regolare influenza sull’anima, lì anche il corpo è sano, anzi nell’insieme come nelle sue singole parti si esprimerà la bellezza morale dell’anima corrispondente alla sua forma, come lo è nella maggior parte dei casi sul volto dell’uomo, dove tutte le inclinazioni, smarrimenti e passioni dell’anima si riflettono senza volerlo. Voi non potete leggere questo linguaggio delle linee ondulate ed angolate che in ogni volto qualificano lo stato della sua anima, altrimenti scorgereste in questo vero specchio dell’anima, certe cose che, invece di attrarvi a molti uomini, vi respingerebbero da costoro.

10. Prudentemente Io non ho permesso che questo segreto della fisionomia dovesse essere rivelato a tutti, come il Mio caro Lavater se lo immaginava; perché con questa chiara lettura del carattere di ogni persona sul suo proprio volto, a molti uomini verrebbe reso più difficile il progresso per il miglioramento spirituale, anzi, a più d’uno persino reso impossibile.

11. E così Io permetto che sotto il manto di un adulante discorso oppure di acquisite maniere cortesi, anche un diavolo possa giungere alla compagnia dei buoni, senza che gli altri abbiano di questo il minimo sentore; e così attraverso la parola il sentiero alla società non è interrotto, per fare col tempo qualcosa di meglio anche dall’essere smarrito, cosa che sarebbe impossibile se ognuno riconoscesse subito il suo prossimo nei suoi tratti del viso di quale spirito egli è figlio, perché dal maligno ognuno certamente si terrebbe lontano, ed al maligno stesso non rimarrebbe altro da fare che comunicare con i suoi simili, oppure l’isolamento e la mancanza di comunicazione lo renderebbe ancora più cattivo di quanto lo era già prima.

12. Nell’aldilà veramente è diverso, lì ogni spirito conosce l’altro al primo sguardo, così può evitare ciò che è cattivo, ed associarsi a colui che lo eguaglia oppure è migliore di lui. Perciò la grande difficoltà là di migliorarsi, perché là il riconoscere è la prima cosa, come qui sulla Terra la prima cosa è il nascondere.

13. Perciò, figlioli Miei, sforzatevi di avere anime sane, non mettete nessun ostacolo agli influssi dello spirito, lottate contro tutto ciò che potrebbe insudiciare la vostra anima e potrebbe forse anche lasciare impronte spiacevoli sul vostro volto.

14. Siate certi, queste impronte delle passioni sul vostro volto, nella vostra forma come nella mano e movimento di tutto il corpo, oppure nell’inquietante luce per voi non troppo spiegabile che sgorga dall’occhio, non sono nel vostro potere, qui non aiuta nessun nascondimento dei pensieri, per quanto li volete tener segreti, in altre parole, occultare, ma non potete nascondere l’impressione di uno sguardo cattivo o sinistro quando incontra un occhio limpido conscio di nessuna colpa che lo tocca sgradevole e poi esorta l’anima alla ritirata, mentre qui sta in agguato dietro parole e maniere ricche di fiori il serpente del tradimento.

15. Perciò sforzatevi di dare salute alla vostra anima, affinché il vostro occhio possa guardare liberamente in faccia ognuno chiaramente e senza falsità.

16. Siate certi, nell’uomo non vi è nulla di più grande spiritualmente che lascia riconoscere di più la sua superiore provenienza e la sua nobiltà ereditata da Me, se non un occhio espressivo, uno sguardo pieno di mitezza, dolcezza ed amore!

17. Nell’occhio si riflette esteriormente l’intera natura materiale; dall’occhio emana raggi l’intero mondo dello spirito, cominciando dai Cieli più alti fino all’Inferno più basso.

18. Finché porterete nel cuore la Mia Parola, finché sarete attaccati a Me e non al mondo, fino ad allora anche la vostra anima sarà sana, anzi diventerà sempre più sana, finché questo stato di salute crescerà in guisa tale che il corpo nello stato di precedente salute fu solo un ostacolo per la vostra anima nel suo progredire, dove poi l’anima, spiritualizzata attraverso il Mio Insegnamento, la Mia Parola e la Mia Grazia, avrà bisogno, come organo, anche di un involucro spirituale e non più di un involucro materiale.

19. Quando sarà sopravvenuta questa condizione, allora Io vi toglierò questo carico che avete trascinato con voi durante tutta la vostra vita terrena, e lo scambierò con un corpo etereo che lascerà trasparire ancora più sensibilmente il vostro interiore ed assumerà completamente la forma corrispondente al vostro io interiore.

20. Perciò diventate belli spiritualmente, e nell’aldilà avrete poi tale e quale un rivestimento spirituale che corrisponderà alla giovanile ed imperitura bellezza del vostro spirito e diventerà sempre più bello, sempre più nobile e più trasparente.

21. Come la malattia del corpo è un disturbo nelle funzioni dei suoi organi, tale e quale è un disturbo delle funzioni dell’anima il non-vivere-secondo-le-Mie-Leggi ed il non-vivere-secondo-il-Mio-Insegnamento. La stessa viene sottratta dal vero Sentiero attraverso la cupidigia mondana, oppure attraverso le passioni dell’anima come odio, collera, ambizione ecc., essa vive un’apparente e non una vera vita nello spirito, essa vive per le cupidigie della sua parte materiale, cioè del corpo, ed alla fine con questo diventa essa stessa materiale, perde di vista l’intera sua destinazione e smarrisce così tutto il suo compito e missione su questo globo terrestre, globo che doveva essere una scuola di prova, per imparare da principio a dominare le passioni ed in seguito ad eliminarle completamente, per giungere come puro suono spirituale nelle Mie Sfere spirituali.

22. Essa, l’anima mondana, quindi, invece di tendere verso la salute spirituale, ha preferito la malattia spirituale, invece di avere il desiderio di eliminare sempre il male ed assorbire nuove cose buone, nuova vita, ha fatto proprio il contrario, essa è passata invece che alla vita, dalla malattia alla morte! Già con la vita nel corpo essa ha smesso di usarlo per i suoi scopi e di spiritualizzare lo stesso, ha incarnato in se stessa tutto il nobile che Io ho dato come bene fruttifero, ha perduto l’animico, lo spirituale, ed è diventata puro corpo, oppure, detto con altre parole, ha commesso su se stessa un assassinio spirituale!

23. Se poi tutti i mezzi per tirar fuori un’anima simile dalla sua incarnazione sono diventati impossibili, allora Io sono costretto a scomporre questo involucro nel quale una tale anima si è seppellita.

24. Quale rivestimento avrà essa poi nell’altro mondo, e quale aspetto avrà, ve lo potete facilmente immaginare! Certamente non una veste di Luce, perché già su questa Terra non è stata un’amica di questa, bensì un’amica dell’opposto, del materiale, un’amica delle tenebre! –

25. Qui hai tu le tre Parole istruttive ed ammonitrici per voi e per coloro che un giorno le leggeranno.

26. Possano tutti riflettere bene su quello che fanno e quali vie essi percorrono! Le Mie Leggi del mondo materiale e spirituale sono immutabili, ed al peso materiale corrisponde il peso spirituale, ed è così come il Mio Paolo disse: “Come l’albero cade, così rimane a terra!”. Guardatevi, affinché non cadiate come legno inutile, mezzo putrefatto, ma come rami e ramoscelli verdeggianti per una vita migliore e più bella!

27. Il tronco seccato dell’albero, quando cade, rimane a terra immobile e senza vita, non ha un germoglio, né un elemento vitale in sé che possa stimolarlo ad una vita futura, esso si decompone e marcisce, passa in altra forma ed elementi che in brevissimo tempo non hanno più nessuna traccia della sua forma precedente come parti integranti di un albero.

28. Non così con i verdi rami e ramoscelli. Se gli stessi cadono sul terreno umido, dove si trovano ancora per lo meno elementi nutritivi alla sua base, allora metteranno facilmente radici nella fertile terra, cominceranno a sollevarsi, si sentiranno di casa nella loro nuova esistenza, metteranno foglie, fiori e frutti, ed a seconda del terreno – così saranno anche i prodotti.

29. Il nobile del ramo, unito con gli elementi nobili della terra, trasformeranno i ramoscelli caduti in una specie più bella e più nobile e li guideranno su un gradino più vicino alla loro destinazione.

30. Così anche voi, Miei cari figlioli, sforzatevi bene di diventare ben sani spiritualmente, eliminate ogni ruggine di malattia spirituale, e quando alla fine anche voi avrete bisogno di un rivestimento migliore di com’era finora il vostro corpo materiale, allora potrete cadere come ramoscelli freschi e vitali sul Mio vitale Suolo spirituale, dove l’Amore è il concime, e l’umiltà e l’amore per il prossimo la terra; colà stendete le vostre braccia come radici nel terreno e verso il concime; lasciatevi là innestare, affinché il chicco di grano qui seminato, diventi là un ramo nobile, e per mezzo della nuova terra il risultato sarà che verranno ancora frutti superiori e più spirituali. Così poi voi, sempre di continuo mediante le vostre azioni ed il vostro amore per Me, nobiliterete sempre più i vostri frutti, frutti sempre più nobili e superiori, e producendo prodotti spirituali vi avvicinerete sempre di più a Colui che vi ha già così spesso nutrito con frutti spirituali dell’altro mondo e vi ha dato la bevanda dell’eterna Acqua della Vita per le vostre anime assetate.

31. Ricordatevi bene che sotto qualsiasi forma vi ho dato anche cibo spirituale e la Mia premura è sempre solamente che voi veniate allevati come anime sane, non con malattia carica di morte, per la Vita eterna.

32. Questo con la Mia Benedizione paterna, figlioli Miei (per il giorno odierno) – dal vostro Padre buono! Amen!

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2. Lebensgeheimnis…Jesus erläutert Himmel, Hölle & Erde ❤️ 2nd Secret of Life…Jesus elucidates Heaven, Hell & Earth

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JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 2. Himmel - Hoelle - Erde - an Gottfried Mayerhofer LG02-Heaven Hell Earth-Jesus reveals Secrets of Life Gottfried Mayerhofer
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flagge de  2. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert HIMMEL, HÖLLE & ERDE

2. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert HIMMEL, HÖLLE & ERDE
(9.7.1870)

1. Du hast Mich um drei Worte gebeten, und deren Erklärung dazu, das versteht sich von selbst. Nun, Ich gab dir diese drei inhaltschweren Worte: Himmel, Hölle und Erde. Jetzt wollen wir sehen, was sich aus diesen drei Worten Erhebendes, Erbauendes und Belehrendes für euch und die ganze Menschheit ziehen läßt.

2. Das erste der drei Worte ist das das Größte bezeichnende, so daß selbst ihr bei dessen Aussprache den Ton erheben und die Sprachmuskeln in eine größere Spannung bringen müßt, wollt ihr dieses Wort aussprechen, wie es verdient ausgesprochen zu werden.

3. Wißt ihr aber, was ihr bei diesem Worte eigentlich aussprecht? Nein, das wißt ihr nicht, sondern ihr könnt es nur ahnen; denn sehet, “Himmel” ist und bezeichnet den höchsten Wohnort, als Aufenthalt der höchsten Geister, und auch Meine mehr bleibende Wohnstätte; Himmel ist die höchste Potenz aller Seligkeiten, wo die Geister im reinsten Licht, ohne Leidenschaften, ohne Fehler, ohne anderen als nur Meinen höchsten, Mir eigentümlichen Eigenschaften (siehe Predigt 32: Von den sieben göttlichen Eigenschaften) nachkommend ,sie alle ein Leben der Seligkeit führen, das ihr hier nie begreifen und kaum ahnen könnt!

4. Es gibt zwar auch an diesen Orten verschiedene Stufen der Vervollkommnung; ja die Vervollkommnung hört nie auf, weil Ich stets Neues schaffend, neue Wirkungskreise sich entwickeln lasse.

5. Von dem Himmel aus gehen alle Lebensfunken aus Mir durch Meine größten Engelsgeister bis in die untersten Schichten, wo nur noch ein Funke Meines Ich schwach in schwere Materie eingeschlossen glimmt. In den Himmeln, die weit über alle Hülsengloben und materiell erschaffenen Sonnensysteme hinaus liegen, strahlt ewige Ruhe, ewige Liebe, dort ist – aus Liebe zu Mir Meine Befehle und Wünsche zu vollführen das erste Grundprinzip des hohen geistigen Lebens, Meinen Eigenschaften nachzukommen – die größte Seligkeit.

6. Dort in den höchsten Himmeln, wo ewige Harmonie der Geister ist, don ist auch Einfalt, Demut und die Nächstenliebe in ihrer höchsten Stufe, deren Ausdruck ja Ich Selbst bin.

7. Dort habe Ich Mir Meinen Aufenthalt so eingerichtet, wie es Meinen Gedanken und Wünschen nach in der ganzen Schöpfung sein sollte, und auch wohl nach namenlosen Zeitläufen sein wird, wann alles geistig Verlorene sich wiederfindend, durch Prüfungen geläuten, kämpfend zu Mir zurückgekehrt sein wird.

8. Wenn das der Fall ist, dann werden, wie Ich es schon einmal sagte, alle Welten umgestaltet; denn dann haben sie alle als Prüfungs- und Läuterungs- Schulen ihren Zweck erfüllt und alles vollendet, und müssen natürlich dann für höhere geistige Wesen auch anders eingerichtet und mit größerem Glanz, Pracht und Seligkeiten ausgestattet sein, damit dann eben diese geläuterten Geister wieder neuen Stoff zu ihrer weiteren Vervollkommnung, zu ihrer höheren geistigen Reife finden; denn unendlich ist der Raum, unendlich sind die Stufen der Vollendung, und unendlich bin Ich Selbst – als Höchstes All in allem!

9. Dieser geistige Himmel, wo ewiges, mildes Gnadenlicht aus Mir in alle Geister einströmt, wo die reinsten Harmonien den geistigen Ohren die größte Sehnsucht nach Mir in die Herzen einhauchen, ist der Inbegriff Meiner unbegrenzten Liebe, in Tönen, Farben und Worten ausgedrückt.

10. Dort lebt alles in allem, und jeder sieht sich nur glückselig in der Seligkeit des andern!

11. Die größte Erhebung – sei es im Gebet, im Gedicht oder im Gesang, deren ihr Menschen auf dieser Erde fähig seid, und die euch, wie ihr euch ausdrückt, “bis in die höchsten Himmel erhebt”, und so euch den Vorgeschmack eines besseren Seins bietet – ist dort in Meinen Himmeln die unterste Stufe der Seligkeiten, und zwar als ein bleibendes und kein vorübergehendes Gefühl.

12. Ich kann es euch nicht erklären und noch weniger fühlen lassen – wie es einem Geiste dort zumute ist; denn ihr ertrüget es in irdischer Hülle nicht, und dann würde euch alles auf dieser Erde anekeln, wenn ihr nur eine Sekunde solche Seligkeit in der Erinnerung behalten könntet; auch hier sage Ich es euch nur, um euch anzuspornen, damit ihr begreift, welche Genüsse euch einst erwarten, die dann dem Geprüften zum Lohn für seine Ausdauer und für seine Liebe zu Mir bereit sein werden.

13. Was Ich euch hier von den höchsten Himmeln sage, wo kein Tag mit Nacht, nicht Kälte mit Wärme, nicht Leben mit dem Tode wechselt, wo ein gleiches, stetiges, ewiges Lichtmeer die seligen Geister umgibt und alles ihrer Umgebung beleuchtet, dort ist auch ebenfalls alles Erschaffene der anderen Welten wieder geistig dargestellt, wie zum Beispiel – ihr sehet eine Blume, deren Farbe euer Auge ergötzt, deren Geruch eure Nerven angenehm berührt, aber ihr wißt ihre geistige Bedeutung nicht, ihr kennt nicht ihre geistige Substanz, aus der sie besteht, nicht – was Geistiges in ihren Röhrchen oder Äderchen auf und abströmt als lauter Ausflüsse einer höheren Natur, die von der Sonne, deren Licht die Mutter dieser Blumenfarben und Gerüche ist, bis hinauf zu den höchsten und feinsten Potenzen in Verbindung steht.

14. Seht, diese Blume befindet sich auch in Meinen Himmeln, als geistiger Spiegel alles Erschaffenen; würdet ihr diese Blume dort sehen können in Form nur Licht, in Farbe nur Leuchtfarbe, und ihr Geruch in höchst geistiger Entsprechung ein ewiges Loblied ihres Schöpfers!

15. Dort würdet ihr erst begreifen, was das sagen will – geistige Anschauung und würdet erst recht erkennen, wie stumpf eure Sinne auf dieser Welt sind; aber seid nicht beunruhigt über diesen Zustand eurer Sinne auf dieser Erde, bedenket, nur die weise Hand eures liebevollsten Vaters hat es so eingerichtet, und Seine Zwecke, wenngleich ihr diese hier nicht begreift, noch je sie ganz begreifen könnt, sind doch der Art, daß sie immer die höchste Weisheit und Liebe zum Grunde haben, und daß triftige Ursachen vorhanden sein müssen, daß dies alles euch erst nach langen Kämpfen und Zeiträumen, und auch dann nicht allen, sondern nur einzelnen (ihrer Liebe gemäß), solche Glückseligkeit, zuteil wird.

16. Meine lieben Kinder, wollte Ich euch dies alles auf einmal genießen lassen (was Ich nur denen aufbehalte, die Mich wahrhaft lieben, und also auch mit allem Ernste danach gestrebt haben, Meine Kinder zu werden), so wären ohne Kampf diese unaussprechbar großen Seligkeiten ohne großen Wen und ohne dauernden Reiz; denn ihr hättet solche ja nicht selbst errungen, sondern gleichsam nur geschenkt bekommen, und zwar ohne Mühe, weshalb dann deren Wert nur halb und von kurzer Dauer wäre.

17. Nur was man mit Kraftaufwand erkämpft, das genießt man erst im vollen Maße, wie es dem Verdienste auch gebührt!

18. Ein Fürst oder König, der als Königssohn geboren ist, wessen kann sich dieser rühmen, wenn einst sein Haupt eine Krone ziert? Seid versichert, es ist ihm bei weitem gleichgültiger, als die unter ihm Stehenden es glauben; was ist so ein Geburtskönig gegen einen Menschen, der mit allen Leiden, körperlichen und geistigen, gekämpft, und doch endlich sein Ziel erreicht, das er nie aus den Augen gelassen! Er ist eine Geistesgröße, während der andere vielleicht gar keine Größe, sondern auf seinem hohen Posten manchmal eine wahre Null ist.

19. Deswegen, wer Mein Kind werden will, für das Ich die größten Seligkeiten aufbewahrt habe, der muß sich auch diesen Namen verdienen, dann erst wird er alle Leiden und Kämpfe segnen, die ihn zu der Stufe der Seligkeit führten, wo erst das Geistige alles Seins ihm begreiflich zu werden anfängt, und dort, eben in der Ausführung und Ausübung aller Engelspflichten, die höchste Seligkeit für einen geschaffenen Geist beginnt. Da Ich aber einst gesagt habe, daß jeder Mensch das ganze Universum in sich trägt, so trägt er auch, obwohl im Kleinsten nur, diesen eben beschriebenen Himmel in sich.

20. Bei jeder guten Tat, mit jedem über seine Leidenschaften errungenen Sieg, dringt ein Lichtstrahl dieses kleinen Liebehimmels aus der Sphäre seines Geistes in seine Menschenbrust. Es ist ein vorübergehender Strahl, ein Ahnen, ein Aufjauchzen der Seele, aber (leider) nicht bleibend, es ist nur ein Moment, wo der Geist dem Menschen zeigt, was er in sich trägt, was ihm dereinst wird, wenn er treu aushält auf dem schwierigen Wege des Lebens.

21. Der Geist im Menschen läßt der Seele nur ein sanftes Nachwehen davon zurück, sonst nichts. Der Strahl aus den Himmeln war nur ein Mahnruf, der sagen will:

22. Wanke nicht und harre aus! Einst wirst du bleibend haben, was hier mit Blitzesschnelle nur an dir vorüberstreift!

23. Deswegen nicht verzagt, Meine Kinder, der Himmel steht euch offen. Soweit es eure körperliche und geistige Konstitution erlaubt, lasse Ich euch denselben auch manchmal fühlen, um euch aufzumuntern. Mehr könnt ihr ja nicht ertragen, und würde auch einer von euch imstande sein, mehr zu ertragen, so wäre er inmitten der andern Menschen unglücklich, und statt mit Eifer auf seiner Bahn fortzuschreiten, würde Ermattung und Verzweiflung ihn zu Boden drücken. Deswegen bedenket, daß Ich, euer Vater, alles wohlweislich so gestellt habe, wie Meine Kinder es ertragen und auch Nutzen davon ziehen können.-

24. Jetzt wollen wir zur Hölle übergehen.

25. Was Ich euch von den Himmeln gesagt habe, ungefähr dasselbe könnt ihr von der Hölle annehmen, aber – wie es sich von selbst versteht im entgegengesetzten Sinne.

26. Ich werde euch aber von der Hölle, ihrer Einrichtung und Beschaffenheit nicht soviel kundgeben, weil es Mir Selbst kein Vergnügen macht, an sie zu denken, und auch wenig Nutzen bringt, sie genau beschrieben zu haben. Euch genügt zu wissen, daß sie wirklich besteht, und zwar zu Meinem und eurem Schaden. Doch, um euch wenigstens etwas von diesem Gegensatz Meiner Himmel zu sagen, so will Ich euch bloß andeuten, daß sie besteht, und zwar ebenfalls in mehreren Abteilungen und Stufen, welche so die Bosheit in verschiedenen Graden vorstellen, in deren Zentrum der Sitz des Satans selbst ist!

27. Der Satan, als personifiziertes Böse, ist als Gegensatz zu Mir der Ausdruck aller Leidenschaften, die Meinen Eigenschaften entgegengesetzt sind; so zum Beispiel, indem Ich aus Liebe alles erhalten will, möchte er aus Haß gegen alles Geschaffene – alles zerstören, weil es erstens von Mir geschaffen, und zweitens, weil es überhaupt geschaffen ist.

28. Er würde, ginge es nach seinem Willen, stets Geschöpfe aller Gattung erzeugen, nicht aber um sich an ihrem Bestehen, sondern nur um sich an deren Zerstörung wieder (satanisch) zu freuen, und sodann wieder neu schaffen, um das Spiel stets von vorne anzufangen.

29. Seine untergeordneten Geister, die von Mir als lebende Wesen erschaffen, sich so weit verfinsterten, daß sie nur an der Finsternis eine Freude haben, wie Meine Engel am Licht, sind je nach der Intensität ihrer Bosheit dem Satan näher oder ferner gestellt und in verschiedenen Abteilungen in und auf der Erde verteilt, wo sie ihren (teuflischen) Vergnügungen nachjagen, sich bestrebend – ihrem Herrn zu gleichen soviel als möglich, und so haben sie die größte Freude, wenn sie durch alle möglichen Vorspiegelungen die Menschen vom guten oder bessern Wege abwenden, und sie auf ihre breite Heerstraße bringen können.

30. Da in ihnen wie in ihrem Herrn nur satanische Liebe ist, so freut es sie, dieselbe auch in die Herzen der Menschen einzupflanzen, die ihren Einflüssen Gehör geben wollen. (Näheres hierüber lese man in Predigt Nr.15: “Jesus treibt einen Teufel aus”)

31. Dort ermangeln sie nicht, ihren Opfern die Welt und ihre Vergnügungen so angenehm als möglich vorzustellen, ihnen nur an List, Trug, Wollust und allen niedrigen Leidenschaften Geschmack einzuprägen und sie so reif zu machen, ihre würdigen “Brüder” zu werden.

32. Ihr werdet mich fragen – “aber wie konntest Du, Schöpfer, denn so mächtige Horden böser Geister nebst ihrem Herrn fortbestehen lassen? Warum vernichtest du nicht mit einem Machtspruch solche Wesen, die den sanften Trieben Deiner Liebe und Deiner göttlichen Eigenschaften so entgegenstehen, und noch dazu – warum hast Du sie gerade in und auf die Erde gebannt, während doch Millionen anderer Erden und Sonnen in der Unendlichkeit umherkreisen, deren Bewohner ungestört ihrem Besserungs und Läuterungswandel entgegengehen können, ohne solcher Plage ausgesetzt zu sein, und nur wir, die Du uns ,Deine Kinder nennest, derentwegen Du gerade auf diesen kleinen Erdball gekommen bist, daselbst ihretwegen gelitten und geduldet hast, warum sind denn gerade wir diejenigen, die auf einer Seite die Bevorzugten, auf der andern Seite aber gerade die am meisten Geplagten und allen Verführungen und Versuchungen ausgesetzt sind?”

33. Meine lieben Kinder, dieser Vorwurf, den ihr Mir da macht, ist von eurer Seite, als von Menschen dieser eurer Erde gedacht, ganz natürlich, und Ich muß Mich bei euch deswegen rechtfertigen, damit ihr, wenngleich der Anschein nicht dafür zeugt, doch erkennt, daß Ich stets der liebevollste und gütigste Vater bin, und alles nur zu eurem Besten von jeher angeordnet habe, und auch stets alles zum Wohle Meiner Kinder leiten werde.

34. In einem früheren (dem vorstehenden) Worte tat Ich schon Erwähnung von einem gefallenen Engel, der auch eine Unzahl anderer Geister in seinem Falle mitzog und in der “Haushaltung” (Jakob Lorber: “Die Haushaltung Gottes”. Die Urgeschichte der Menschheit, 3 Bde.) erklärte Ich euch auch, daß dann aller Stoff aus seinem ganzen Seelischen, in Parzellen geteilt und in die Materie gebunden, von ihm genommen ist und nun auf der Vervollkommnungsstufe nach und nach wieder zu Mir zurückkehrt (Wie es in “Die zwölf Stunden” in den zwei letzten Stunden im klarsten Bilde gezeigt ist); ferner, daß alles Geborene auf Erden, sofern nicht Geister von anderen Welten zum Probeleben behufs Erreichung Meiner Kindschaft hierher verpflanzt wurden, alles übrige Teile von dem Gefallenen sind, die dann auch den nämlichen Weg wie alle in die Materie gebundenen Geister machen müssen.

35. Ferner sagte Ich noch, daß eben dieser gefallene Engelsgeist dorthin verbannt wurde, wo eben Meine Pflanzschule für Meine Himmel ist, in die Erde, daß er dort am meisten wirkt, zum Trotze gegen Mich und Meine Anordnungen.

36. Sehet, dieses alles habe Ich euch schon früher erklärt, und auch das “Warum” – warum gerade da die größten Versuchungen und Gefahren sein müssen, wo Geister und Seelen es sich zur Aufgabe gemacht haben, Mein Reich zu erwerben und mitten durch Hölle und Verdammnis das Kreuz der Duldung und der Liebe zu Meiner Ehre und zur Schande Meines großen Gegners zu tragen; und daß trotz aller Verführungen und aller so scheinenden (scheinbaren) Annehmlichkeiten, mit denen der Satan seine künftigen Zöglinge überhäuft, um sie in sein Netz zu ziehen und später jede Vergnügung und jede Annehmlichkeit mit tausend Qualen der Hölle zu vergüten, es doch Seelen gibt auf dieser Erde, die allen seinen Versuchungen Trotz bieten, allen seinen großartigen Versprechungen den Rücken kehren, unter Leiden und Kämpfen das Banner des Glaubens, der Demut und der Liebe hochhalten und einst nicht ihm, sondern ganz allein Mir angehören wollen! –

37. Als der Satan sich von Mir trennte, mußte Ich ihm und seinem ganzen Gefolge die eigene Freiheit belassen, die jeder Geist haben muß, um als freier Geist Meiner je würdig werden zu können.

38. Die Umkehr zu Mir muß von innen her und aus freien Stücken, nicht mit Zwangsmaßregeln geschehen; ebendarum muß Ich das Gebaren dieses Meines größten Gegners nebst seiner Brut geschehen und sie schalten und walten lassen, wie sie wollen, so lange sie nicht Meine festgestellte Ordnung beeinträchtigen.

39. Daß aber von alledem, was sie tun, das Resultat immer gerade das Gegenteil und das Entgegengesetzte zur Folge hat von dem, was sie bezwecken wollen, das ist der Triumph der guten Sache, da auch das Böse, ja das Ärgste, was die Schöpfung aufzuweisen hat, nur zu seiner (und ihrer) eigenen Besserung und zur Weiterbeförderung des Guten im allgemeinen beitragen muß und kann.

40. Ebendeswegen ist der Satan auch mit seinem Reich dorthin verbannt, wo ihm Gelegenheit gegeben ist, alles zu versuchen, was ihm nur möglich, um seine Lebenstheorie gegen die Meinige geltend zu machen; ja, es wurde ihm sogar erlaubt, Mich Selbst während Meines Erdenwandels persönlich zu versuchen, der Ich nicht ein geschaffener Geist, sondern der Schöpfer alles Geschaffenen (und seiner selbst) war. Weil Ich ihm nicht aus dem Wege ging, als er Mich als Mensch, allen menschlichen Leidenschaften ausgesetzt, antraf (siehe “Die Jugend Jesu” (Das Jakobusevangelium), Kap. 299), so wagte er auch an dem Allerhöchsten den Versuch, welches ihm auch zugelassen wurde; – doch mit welchem Erfolg, das wisset ihr, damit er dann im Großen wie im Kleinen mit der Zeit erkennen möge, daß all seine Mühe umsonst ist, und er durch so viele Zeitläufe vergeblich Widerstand geleistet hat, und zwar gegen Denjenigen, welcher ihn erschuf, und Der, wenn er heute reuig zurückkehren wollte, ihn mit offenen Armen wie einen “verlorenen Sohn” aufnehmen würde, so wie Ich es euch in den Zwölf Stunden schon einmal kundgegeben habe, wie es nicht auf einmal, sondern nach und nach geschieht und auch geschehen wird.

41. Was Ich von Meinen Himmeln sagte, daß ein jeder Menschengeist sie im Kleinen in sich trägt, ebenso ist auch der Keim der Hölle oder die Lust zu sündigen und gegen Meine Ordnung zu handeln, oder die Hölle im Kleinen in eines jeden Menschen Brust.

42. Sie ist deswegen dort, weil Tugend ohne die Erkenntnis ihres Gegensatzes, das Laster, keine Tugend und Liebe ohne das Entgegengesetzte keine Liebe wäre! Wäre nicht die Finsternis, ihr wüßtet das Licht nicht zu schätzen, wäre nicht der erstarrende Eindruck der Kälte, ihr begriffet nicht das Wohlgefühl der nach und nach einfließenden Wärme.

43. Es mußte also, wo Meine “Kinder-Pflanzschule ist, auch die Schule der Überwindung und Bezähmung aller Leidenschaften sein!

44. Was wäre das Leben ohne Kampf? Ein einförmiges Dahinschwinden der Zeitabschnitte, ohne sich dessen bewußt zu sein, wie einer kommt und der andere geht. Das Leben hätte keinen Zweck, keine Würze!

45. So wie das Salz in allen euren Speisen, in allen Kräutern, Metallen, Pflanzen, selbst in der Luft und auch in eurem Magen wegen der richtigen Verdauung einen wichtigen Bestandteil ausmacht, der zum Leben reizt und dieses eben durch solchen Reiz fördert, – ebenso ist das Salz des geistigen Lebens, die Versuchung oder die Tendenz (Neigung), anders zu denken und anders zu handeln, als man eigentlich tun sollte. Eben durch diesen Gegensatz oder dieses Anreizmittel wird der bessere Teil eures Ich gekräftigt, das körperliche und geistige Leben in euch wird durch diese Nahrung erhalten, sein Fortbestand befestigt und der Genuß erhöht, wieder eine neue Stufe der Vervollkommnung errungen zu haben, und zwar – mit Kampf und durch Entsagung errungen zu haben, während ihr im Gegenteil bei dem Fortschreiten ohne Hindernisse euch des Fortschrittes gar nicht bewußt wäret.

46. Wenn die Sonne des Morgens die ersten Strahlen über die Fluren eurer Erde herniedersenkt, wie jauchzt ihr die ganze lebende Natur entgegen! Alle Wesen, jedes in seiner Art zwitschert, girrt oder sumset seinen Lobgesang dem Licht und seinem Geber entgegen; selbst der Tautropfen, der am Blatt einer Moospflanze hängt, bekleidet sich mit Diamantenschimmer, spiegelt die große über ihm gewölbte Licht-Halbkugel ab und leuchtend freut er sich gleichsam des nach der Finsternis wiederkommenden (Tages)Lichtes! – und warum? – weil von einem Abend bis zum nächsten Morgen die Nacht oder Finsternis alle lebenden Kreaturen den Wert des Lichtes fühlen ließ!

47. So ist es auch in geistiger Hinsicht! – Das süße Bewußtsein geistiger Liebe, geistigen Fortschritts und geistigen, höheren Seelenlebens erkennt die Seele eines geschaffenen Wesens erst dann, wenn sie die Abgründe und Irrwege kennenlernte, welche ihr auf ihrem Prüfungswege drohen; erst dann, wenn die Seele eine kleine Stufe errungen hat, freut sie sich derselben und erneuert alle Kräfte zur Gewinnung einer nächsten; und so steigt der Reiz, der Genuß und die Seligkeit (siehe Predigt 37) nicht so sehr mit dem besseren Zustande, den man errungen, sondern wegen der Hindernisse, die man besiegt hat.

48. Seht ihr, Meine Kinder, was wären alle Himmel ohne die Hölle! Wie viel entbehren andere Geschöpfe in andern Sonnen und Erden an Seligkeit, die nur Meinen Kindern vorbehalten ist, weil die andern Geschöpfe in andern Sonnen und Welten nur Licht und wenig oder gar keine Finsternis kennen.

49. Habt ihr Mir nun noch Vorwürfe zu machen, warum die Hölle so nahe bei euch und sogar in euch liegt? Oder möchtet ihr nicht, Mir dankend, vielleicht Mich um mehr Hölle bitten, damit ihr noch mehr kämpfen, noch mehr leiden könntet, nur um den Namen “Meine Kinder” in reicherem Maße zu verdienen?!-

50. Seid deswegen ruhig, Ich weiß, was euch zur Probeschule not tut, verlanget nicht mehr, als euch von Mir gegeben wird, und seid versichert, ihr habt genug mit dem (siehe Predigt 37), was Meine liebende Hand euch auferlegt; wäre es mehr, so würde es eine strafende Hand sein, und diese habe Ich als euer Vater nicht! (Man denke an “Abedams Fliege” in “Haushaltung Gottes”. II, Kap.14, 22, und an die siebente Bitte des Vaterunsers)

51. Jetzt habe Ich euch also gezeigt, wie selbst das ausschließliche Böse, ja Böseste in der ganzen Schöpfung, mit seinem Treiben und Tun doch von Mir zum Segen alles Lebenden verwendet und ausgebeutet wird, und wie der Satan mit seinen Gehilfen, statt Mir zu schaden, im ganzen gerade zum größten Segen beitragen muß! (Wie der Teufel im “Faust” sagt: Ich bin ein Teil von jener Kraft, die Böses will – und Gutes schafft.)

52. Jetzt wollen wir also zu eurem Wohnort, als dem dritten, oben gegebenen Wort “die Erde” übergehen, damit ihr auch da wieder die Liebe und die weise Umsicht eures Vaters in ihrer ganzen Herrlichkeit sehen mögt!

53. Beim Aussprechen des Wortes “Himmel, wo ihr eure Stimme erhöhen und bei dem Worte “Hölle” dieselbe vertiefen müßt, werdet ihr schon bemerkt haben, daß zur Aussprache eines jeden dieser Worte eine andere Muskelbewegung im Sprachorgan stattfindet, und sehet, bei der Aussprache des Wortes “Erde” ist diese Muskelbewegung wieder verschieden, indem ihr dazu den Mund breit öffnen müßt. (Drei verschiedene Tonarten.)

54. Sehet, es ist beim Aussprechen dieser drei Wörter in eurer Sprache und den dazu gehörenden Bewegungen des Sprechorgans alles so geordnet, daß Geister, die die Entsprechungsformeln der Schöpfung besser kennen als ihr, in den Bewegungen der Muskeln im Munde schon alles aufgeschrieben und aufgezeichnet finden, was das eine oder andere ausgesprochene Wort zu bedeuten hat.

55. Bei dem Wort “Himmel habt ihr gesehen wie die Erhebung der Stimme mit der näheren Beschreibung desselben zusammenhängt, bei dem Worte “Hölle”, wo der Mund bei der Aussprache gleich einer Höhle geschlossen werden muß, wird euch die enge Verbindung dieser Muskelbewegung und der Beschreibung der Hölle nicht entgangen sein, wo noch nebenbei das Wort “Himmel” mit dem Aufblick nach oben und das der “Hölle” mit dem Blick nach unten – und gewiß nie nach oben – und endlich “die Erde” mit der Öffnung des Mundes in der Breite gerade vor sich hin ausgesprochen wird.

56. Die ersten beiden haben wir erörtert, jetzt bleibt uns nur noch das letzte breitausgesprochene Wort und dessen geistige Entsprechung und die Erde selbst als euer Aufenthalt übrig, um sie einer näheren Betrachtung zu unterziehen.

57. Daß (man) zu dem Wort “Erde” den Mund breit dehnen, ja daß man beim Aussprechen dieses Wortes die Lippen in die Höhe ziehen und die weißen Reihen der Zähne zeigen muß, bedeutet, daß bei der geistigen Bedeutung der Erde, wie dort die Lippen als Vorhänge in die Höhe gezogen und die Zähne gezeigt werden, bei der Erde im geistigen Sinne das Weichere, nämlich das Fleisch zurückgezogen und die festeren, kompakten Teile – das Moralische, oder die Zähne – in Anbetracht zu ziehen sind.

58. Nun sehet, Meine lieben Kinder, in der geistigen Entsprechung bedeuten die Zähne, als feste, knochenartige Teile, den bleibenden und ersten Halt, im Menschen sowohl als in der Erde, der – erstens – dem Angesicht des Antlitzes eine schöne Form gibt, die das moralisch Schöne dem ganzen Äußeren des Menschen, und zweitens in der Erde selbst als Körper, seine innere Lebenskraft, die Schöne der Oberfläche der Erde erzeugt.

59. Die Zähne bedeuten nebenbei auch noch das Moralisch-Seelische, das erste geistige Verdauungsorgan, das im weltlichen Leben das Gute vom Schlechten sondern sollte; und wie im Munde zum Zerquetschen der Speisen durch die Zähne das Salz im Magensafte des Speichels sich dazumischt, ebenso ist das Salz entsprechend der Reiz, stets gegen das Gute zu handeln. Und diesem Reiz entgegenzukämpfen und darin am Ende auch zu siegen, ist eure Hauptaufgabe.

60. Hier, auf dieser Erde empfanget ihr alles gemischt, Gutes mit Schlechtem, Liebe mit Haß, und Leben mit Tod; das heißt, es wechselt beides leicht miteinander, oder es verkehrt sich jedes leicht in seinen Gegenpol.

61. Habt ihr genug Kraft, um das Böse und Schlechte auszuscheiden, so kann das Böse, sooft es auch an euch herantritt, in eurer Seele doch keinen bleibenden Eindruck machen, und im Jenseits gänzlich verschwindend, wird nur das Gute euer eigentlicher Wert sein!

62. Daß ihr beim Aussprechen des Wortes “Erde” euren Mund breit in horizontaler Richtung öffnen müßt, bezeichnet in Entsprechung, daß eure Erde in geistiger Hinsicht, obwohl körperlich klein, weit über alle Sonnengebiete, ja bis zu Meinen Himmeln reicht; indem dieser kleine Planet erstens der Wohnort Meiner Kinder, und zweitens auch der Meinige ward, wo Ich durch Leiden und Sterben den Sieg über das Böse errungen habe.

63. Würdet ihr diese Geistersprache etwas besser kennen, ihr würdet in jedem Wort, das auf Mich bezug hat, den wichtigen und weit größeren geistigen Sinn entdecken und euch nicht mit dem Verständnis des Wortes – gleich der Rinde – begnügen, sondern an dem inneren Gehalte mehr Freude und Glückseligkeit empfinden, als euch je in den Sinn gekommen ist.

64. Ihr würdet nebenbei dann auch finden, daß ein jedes Volk, je nachdem es in seiner geistigen Stufe hoch, höher oder am höchsten steht, sich in seinen Mich bezeichnenden Worten und Ausdrücken offenbaren wird, oder glaubt ihr denn, die Sprachen sind erfunden worden, wie es eure Sprachforscher nachzuweisen glauben? O da seid ihr in großer Irre!

65. Die Worte sind nicht immer mit den erfundenen Gegenständen und neuen Bedürfnissen eines Volkes gemacht worden, sondern die Sprache – als ein geistiges Produkt – ging stets parallel mit der geistigen Anschauung eines Volkes. Ihr könnt es ja selbst aus der Geschichte der Nationen sehen, wie mit dem geistigen Steigen oder Sinken einer Nation ihre Sprache ebenfalls sich erhob oder sank und mit dem Aufhören einer Nation auch ihre Sprache (als lebend) ganz erlosch.

66. Die Sprache ist der Ausdruck der Seele (Das Auge desgleichen der Spiegel der Seele, daher die Verwandtschaft der Mund und Augensprache), je höher und schöner die Sprache, desto größer die Intensität ihrer Ausdrücke, was aber nur Geister zu würdigen wissen, oder Geweckte durch Meine Liebe und Gnade, die dann hinter den verschiedenen Wendungen der Mund und Kehlmuskeln, zwischen den zwitschernden, schnalzenden, trillernden und pfeifenden Tönen, die so und so zusammengestellt das eine oder andere Wort ausmachen, einen höheren, geistigen Sinn entdecken, der euch wie Hieroglyphen eines verlorenen Paradieses unbegreifbar geworden ist!

67. So ist die Erde auch darin verschieden von vielen anderen Welten. Während in diesen nur eine Ausdrucksweise (Sprache) herrscht und alle Geschöpfe nur einen und denselben Weg gehen, gibt es auf der Erde Tausende von verschiedenen Sprachen, als Abarten einer einzigen (Wie es viele verschiedene Nationen gibt, als Abkömmlinge eines einzigen Menschenpaares); und so ist auf diese Art dem Bewohner dieser Erde neben vielen Prüfungen seiner Geduld und Ausdauer noch diese auferlegt, daß er, wenn er mit den Brüdern anderer Nationen verkehren will, er ihre Sprache erlernen muß, um ihnen begreiflich zu machen, was er denkt und fühlt, oder will er von seinem fremden Bruder etwas erlernen oder ihm selbst etwas kundgeben, er sich in jener Sprache verständlich machen muß.

68. Soweit ihr die Erde betrachtet, von den wildesten Völkern bis auf euch zivilisierte Nationen, so seht ihr die kleine Erde mit ihren unruhigen Geistern sich über alles Bekannte ausbreiten. Freilich ist auch überall beim Haufen der Eigennutz der Haupthebel; allein dieses führt doch die Völker zusammen, da lernen sie sich kennen, einer den andern schätzen und lieben.

69. Die Forschenden in der Natur, in den Sternen, im Innern und auf der Oberfläche der Erde, geben ihre Erkenntnisse der Menschheit als Gemeingut hin, was Ich aus Gnade den einzelnen finden ließ; sie vollführen, auch ohne es zu wissen, nur Meine, und nicht ihre Pläne, und so erziehe Ich die Seelen dieser Erde, welche einst auf kurze Zeit auch Mein Aufenthalt war, zu einem besseren Leben.

70. Jetzt eilen die Gedanken der Menschen mit Blitzesschnelle von einem Pol zum andern, und sie selbst rollen auf eisernen Wegen gleich einer Windsbraut von einem Ort zum andern.

71. Die Wege sind von Eisen und die meisten darauf Fahrenden haben auch das Herz von Eisen (wenigstens für ihre Menschenbrüder); aber das tut nichts zur Sache. Meine Zwecke werden doch durch die schnelle Verbindung von Städten und Dörfern und dem Zusammenkommen der darin wohnenden Menschen mehr gefördert, als alle Eisenbahnbauer und Eisenbahnbesitzer glauben.

72. Hier habe Ich – Himmel, Hölle und Erde, oder geistig gut, böse oder materiell denkende Menschen in einem Wagen oft zusammengestopft. Beim Einsteigen waren sie noch so ziemlich in ihrer Meinung ein jeder für sich, beim Aussteigen hat vielleicht die Hölle sich an dem Himmel und der Erde einen bleibenden Funken der Belehrung aus der Unterhaltung herausgezogen, der (dem Betreffenden) in seinem ganzen Leben nicht mehr aus dem Sinn kommen wird.

73. So vollführe Ich Meine Pläne, auch dieses zusammen Fahren benutzend, – was früher durch starr abgegrenzte Kreise getrennt war, da lasse Ich Vergessenheit der Vorurteile eintreten, und wenngleich Eigennutz, der Trieb nach Genuß und Geld das Veranlassende ist, warum die Menschen zusammenkommen, in andere Länder reisen, sich Gefahren aller Art aussetzen, so habe dann Ich doch auch Meinen Zweck erreicht, nämlich den Zweck der Verbrüderung. Jetzt gehört nur noch ein mächtiger Stoß und geistiger Impuls dazu, und die Menschen stehen wie Brüder da, vereint, Mir als dem Ewigen Hirten zu folgen! (Siehe Predigt Nr. 8) Dann ist die geistige Bedeutung der Erde auch erfüllt, – dann ist die Zeit, daß Ich persönlich unter euch wiederkommen werde, nachdem die Widerspenstigen entfernt, und nur die Willigen geblieben sind.

74. Und so, Meine lieben Kinder, sehet ihr, wie Himmel, Hölle und Erde, im Großen wie im Kleinen, nur den Zwecken der Liebe, der Grund-Idee Meiner Schöpfung folgen müssen.

75. Rechnet jedoch nicht nach Jahren, bei dem was Ich soeben euch hier sagte, bei Mir gibt es keine Zeit! Ich kenne weder Tag noch Nacht, um Zeitabstände zu messen, bei Mir ist es stets Tag, stets glänzt die Sonne der Liebe, die allen leuchtet und leuchten wird, bis alle den Weg zu Mir, ihrem liebevollsten, gütigsten Vater, gefunden haben werden.

76. Jetzt glaube Ich, daß auch du mit dieser Beigabe zufrieden sein kannst; sie ist wieder eine Leuchte in den großen Tälern Meiner Schöpfung. Bedenket es wohl, welche Liebe und Gnade Ich euch angedeihen lasse, daß Ich euch soviel geistiges Brot reiche, damit ja kein Zweifel in eurer Brust mehr aufsteigen möge, als wäre nicht alles, was ihr sehet – von Vaters Hand! Die zum Troste mit Meinem Segen! Amen!

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2nd Secret of Life – Jesus elucidates HEAVEN, HELL & EARTH
9 July 1870

Y OU asked Me for three words and, it goes without saying, for their explanation. Well, I gave you these three significant words: heaven, hell and earth. Now we will see what can be extracted from these three words that may be elevating, edifying and instructive for you, as well as for mankind as a whole.

The first of the three words signifies the greatest, so that even you, when saying it, must raise your voice and lend greater tension to your vocal cords, if you want to pronounce this word in the manner it deserves to be pronounced.

Do you know what you really utter when pronouncing this word? No, you do not know it but can only surmise; for look, “Heaven” is and signifies the highest abode, as dwelling of the highest spirits, and also My more permanent abode. Heaven is the sum total of all beatitudes, where all the spirits in the purest light, without faults, striving only for My sublime personal attributes, lead a life of bliss which here you cannot ever understand and hardly ever imagine.

There are certainly in these places various degrees of perfection. Indeed, the process of perfecting never ceases since I, continually creating something new, allow new spheres of action to develop.

Issuing from heaven, all the life-sparks out of Me travel via My greatest angel spirits to the lowest strata where only a spark of Myself dimly glimmers, encased in heavy matter. In the heavens, which lie far beyond all the shell globes and materially created solar systems, eternal peace and eternal love are radiating and, since the first fundamental principle of the sublime spiritual life is to imitate My attributes and out of love for Me to fulfill My commands and wishes, the highest bliss is reigning there.

In the highest heavens, where eternal harmony of the spirits prevails, there are also simplicity, humility and neighborly love in their highest perfection, the expression of which I Myself Am.

There I have arranged My abode, as it should be in accordance with My thoughts and wishes in the whole of creation and as it will be after countless eons, when all that is lost spiritually, having found itself, and purified by trials, through conflicts will have found its way back to Me.

Once this is the case, all the worlds, as I have once said, will be transformed. For then they all have as schools of trial and purification fulfilled their purpose and accomplished everything. Of course, for higher spiritual beings they must then be differently arranged and equipped with greater radiance, splendor and beatitudes, so that these very same purified spirits will find new material for their further perfection, their higher spiritual maturity. For infinite is space, infinite are the grades of perfection, and infinite Am I Myself – as the supreme All in all!

This spiritual heaven, where eternal, mild light of grace out of Me flows into all spirits, where the purest harmonies breathe into the spiritual ears and hearts the greatest longing for Me, is the quintessence of My unlimited love, expressed in sounds, colors and words.

There, all live in all, and every one is only happy in the happiness of another!

The greatest exaltation, be it in prayer, in poetry or in song, of which you human beings on this earth are capable and which, as you express it, “carries you to the highest heavens, affording you a foretaste of a better existence – there in My heavens it is the lowest degree of bliss, and that as a permanent, not a transient sensation.

I cannot explain and even less make you feel what a spirit feels there. For you could not bear it in your earthly body and everything on this earth would fill you with disgust, if you could retain in your memory but one second of such bliss. This again I tell you only to encourage you so that you may understand what beatitudes await the sorely tried as reward for his perseverance and his love for Me.

As I am telling you here of the highest heavens where day does not alternate with night, cold with warmth or life with death, where an even, permanent, eternal sea of light surrounds the blissful spirits, lighting up everything around them, there everything created on other worlds is in turn displayed spiritually. For instance, you see a flower whose color delights your eye, whose scent pleases your nerves, but you do not know its spiritual meaning, its spiritual substance, the Spiritual flowing up and down in its tiny tubules or veins, all emanations of a higher nature, beginning with the sun whose light is the mother of these floral colors and scents, up to the highest and most refined potencies.

You see, this flower is also found in My heavens, as spiritual reflection of all that is created. If you could see this flower there – its form only light, its color only radiance, and its scent in the highest spiritual correspondence an eternal hymn of praise to its Creator!

Only there would you understand what spiritual contemplation means, and only then realize how dull your senses are in this world. However, do not worry about this state of your senses while on this earth; remember, only the wise hand of your most loving Father has arranged it so, and although you do not, and cannot ever, wholly understand His aims, they are always based on the highest wisdom and love, and there must be grave reasons for the fact that all this bliss will be yours only after long conflicts and periods of time, and even then not for all, but only for some (according to their love).

My dear children, if I allowed you to enjoy all this at once (which I reserve only for those who truly love Me and have striven in all earnest to become My children), without conflict these inexpressibly great beatitudes would be without great value and permanent attraction, for they would not have been your own achievement but only a gift, so to speak, without any effort on your part, and would only have half the value and be of short duration.

Only what is gained by effort is enjoyed in full measure, as a due reward for merit!

What merit has a prince or king born as the son of a king once his head is adorned by a crown? You can be assured it is of far less importance to him than those of lesser rank believe. What is such a hereditary monarch compared to a man who, having battled against all adversities both physical and spiritual, has finally reached his goal, which he has never lost sight oil The latter is a spiritual giant, whereas the other perhaps amounts to very little and is sometimes despite his exalted station a mere non-entity.

For this reason, whosoever wants to become My child for whom I have reserved the greatest bliss, must earn this name, and only then will he bless all the sufferings and conflicts which led him to that degree of bliss where he begins to have an inkling of the spirituality of all existence and where, in the very fulfillment and performance of all the duties of an angel, the higher bliss for a created spirit begins.

As I once said that every human being carries the whole universe within him, he also carries, albeit on the smallest scale, this now described heaven within.

With every good deed, with every victory gained over his passions, a ray of light of this little love-heaven from the sphere of the spirit penetrates into his heart. It is a transient beam, a foreknowledge, a shouting of the soul for joy, but (alas) not permanent. It is only a moment when the spirit shows man what he carries within, what will one day be his, if he faithfully perseveres on the difficult roads of life.

The spirit of man leaves to the soul only a gentle after breeze of it, nothing else. The ray from the heavens was only a warning call, meaning:
“Do not waver, but endure! One day you will have for ever what here only rushes past you with the speed of lightning!”
So do not despair, My children! Heaven is open to you! In order to encourage you, I let you feel it sometimes, as far as your physical and spiritual constitution allows. More you cannot bear; and if one of you were capable of bearing more, in the midst of the other people he would then be unhappy and instead of pursuing his course diligently he would be overcome by weariness and despair. Therefore, remember that I, your Father, in My wisdom have arranged everything in such a way that My children can bear it and profit from it. Now let us turn to hell. What I have told you about heaven, more or less the same you can assume of hell, but – it goes without saying – in the opposite sense.

I shall not tell you so much about hell, its organization and nature because it gives Me no pleasure to think of it and it is of little benefit to have it described in detail. Suffice it for you to know that it really exists, and that for My and your disadvantage. However, in order to tell you at least something about this contrast to My heavens, I will merely hint at its existence, that is, also in several departments and gradations, representing evil in various degrees, in their midst the residence of Satan himself.

Satan, as personified evil, in contrast to Me, is the personification of all passions, which are opposed to My attributes. Whereas I, for instance, out of love endeavor to preserve everything, he wants to destroy everything, out of hatred against everything created, firstly, because it is created by Me and, secondly, simply because it is created.

If he had his way, he would continually create beings of every kind, however, not in order to rejoice in their existence, but to rejoice (satanically) in their destruction, then again, resuming the game, begin to create anew.

His subordinate spirits who, created by Me as living beings, became so dark that they only enjoy the darkness, just as My angels enjoy the light, are according to the intensity of their wickedness closer to, or further from, Satan and in various sections placed in and on the earth. There they pursue their (devilish) pleasures, striving to emulate their master as much as possible; and so it is their greatest pleasure under all possible kinds of pretences to turn mankind from the good or better path and onto their wide highway.

Since in them as well as in their master there is only a satanic love, they take pleasure in planting the same also into the hearts of those who are willing to listen to them.

There they do not neglect to describe to their victims the world and its pleasures as agreeable as possible, to engender in them a taste for cunning, deceit, lust and all low passions, thus making them ready to be their worthy “brothers”.

You will ask Me: “But how can You, the Creator, allow such mighty hordes of evil spirits and their master to continue to exist? Why do You not with one word of command destroy such beings who are so opposed to the gentle drawing of Your love and Your divine attributes, and besides – why did You banish them into and onto the earth of all places, while millions of other earths and suns are orbiting around in infinity, whose inhabitants can take to their roads of betterment and purification unhindered, without being exposed to such torment? Why is it only we, whom You call “Your children’, for whose sake You came down to this small globe, where You suffered for their sake; why are we the ones who are on the one hand the privileged, but on the other hand the most severely tried and exposed to all seductions and temptations?”

My dear children! This complaint made by you as people of this your earth is, seen from your side, quite natural and I have to justify Myself for it so that you, although it does not look like it, nevertheless recognize that I Am always the most loving and benevolent Father, have at all times arranged everything only for your benefit and shall always conduct everything for the welfare of My children.

In an earlier (the preceding) word I have mentioned a fallen angel who pulled along an uncountable number of other spirits in his fall. In “The Household of God” I explained to you also that then all his soul substance was taken from him, divided into particles and bound in matter, and is now returning to Me gradually on the road of perfection; furthermore, that all those born on this earth, except for spirits from other worlds, who had been transplanted here in order to become My children, are parts of the fallen one that also have to take the same road as all spirits bound in matter.

I also said that this very same fallen angel spirit was banned to where My plant nursery for My heavens is located, namely, into the earth, and that he is there most active, in opposition to Me and My ordinance.

Look, all this I have explained to you earlier, and also the “why” – why the greatest temptations and dangers must be exactly where spirits and souls have taken on the task of attaining to My Kingdom, carrying right through hell and damnation the cross of suffering and love in My honor and to shame My great adversary; and that despite all seductions and seeming comforts heaped upon his future pupils by Satan, so as to ensnare them, while later making them pay for every pleasure and every comfort with a thousand torments of hell, there are still souls on this earth who defy all his temptations, turn their back on all his grand promises, do not want to belong to him but solely to Me and amid suffering and conflict hold high the banner of faith, humility and love!

When Satan apostatized from Me, I had to leave him and his whole following their individual freedom, which every spirit needs so that as a free spirit he may become worthy of Me.

The conversion to Me must occur from within and voluntarily, not under coercion. For this very reason I must tolerate the behavior of this My greatest adversary including his brood and let them do as they like, as long as they do not interfere with My established order.

The fact that whatever they do, the result will always be the opposite of what they originally had intended, is the triumph of the good cause since also the evil, even the worst that creation has to show, must and can only contribute towards its (and their) own betterment and the furthering of what is good generally.

For this very reason Satan with his realm is banned to that place where he has a chance to try everything possible to defend his life- theory against Mine. Indeed, he was even permitted to personally tempt Me during My earthly sojourn, Me, who was not a created spirit, but the Creator of all that is created (including himself). Since I did not avoid him when he met Me as a man, exposed to all human passions, he dared to tempt also the Most High, which was allowed him. But with what result you know, namely, that he might gradually realize on a great and on a small scale that all his effort is in vain and that through so many eons he has been resisting in vain the One who had created him and who, would he return today repenting, would receive him with open arms like a “prodigal non”, as I have already told you in “The Twelve Hours’, and that it will not happen all at once, but gradually and with certainty.

When I said of My heavens that every human spirit carries them within him on a small scale, thus also the germ of bell or the inclination to sin and act contrary to My order, or hell in miniature, is in every man’s breast.

It is there because virtue, without the recognition of its opposite, vice, would not be a virtue, and love without the opposite, not love! If darkness did not exist, you would not appreciate light, if it were not for the freezing effect of cold, you could not understand the pleasant feelings of the gradually entering warmth.

Therefore, where My “children-plant-nursery” is, there also had to be the school of the overcoming and subduing of all passions!
What would life be without conflict? A monotonous passing of periods of time, without an awareness of the coming of one and the passing of another. Life would have no purpose, no spice!

Just as the salt in all your foods, in all herbs, metals, plants and even in the air and in your stomachs because of the proper digestion constitutes an important component, which incites to life and through this incitement furthers the same, the salt of spiritual life is the temptation, or the tendency to think and act differently from the way one actually should. Through this very contrast or this incitement the better part of your Self is strengthened and the physical and spiritual life within you is sustained through this food, its continuance is assured and the enjoyment of having attained to another, new degree of perfection, and that through conflict and self-denial, whereas you would not become aware of progress if you advanced without obstacles.

When the sun in the morning sends its first rays over the pastures of the earth, the whole living nature shouts with joy in answer. Every being, each in its own way, twitters, coos and hums its hymn of praise to the light and its Giver. Even the dewdrop attached to the leaf of a moss plant, clothing itself with diamond brilliance, mirrors the great hemisphere of light arched above it and in its radiance as it were rejoices at the daylight returning after the darkness! – Why? Because from one evening to the next morning the night, or darkness, had let all living creatures feel the value of the light!

Thus it is also in a spiritual respect. The soul of a created being recognizes the sweet awareness of spiritual love, spiritual progress and of a spiritual, higher soul-life only when it has come to know the chasms and wrong paths threatening on its road of trial. Only after the soul has advanced a small step does it take pleasure in the same and renews all its strength for the attainment of the next. And so the incentive, enjoyment and bliss are enhanced, not so much with the better condition gained, but on account of the obstacles overcome.

You see, My children, what would all the heavens mean without hell! And how much other beings in other suns and earths miss in bliss, which is reserved only for My children, because the other beings in other suns and worlds know only light and little or no darkness!

Do you still want to complain that hell is so close to you, even within you? Or would you not rather, thanking Me, ask Me maybe for more hell, so that you may be able to battle and suffer even more so as to deserve in even greater measure to be called “My children”?

So set your minds at rest. I know what you need for your trial- school; do not ask for more than what you are given by Me, and be assured, you have enough with what My loving hand imposes on you; where it more, it would be a punishing hand and this I, as your Father, do not have!

Now I have shown you how even the totally evil, indeed, the most evil in the whole of creation, with all its actions is still used and exploited by Me for the benefit of all that lives and how Satan with his henchmen, instead of harming Me, on the whole must contribute to the greatest good. So let us now pass to your abode, “the earth”, as the third, above mentioned word, so that there you may again see the love and wise prudence of your Father in its whole glory. (Note by the Translator: For the sake of clarity in the following paragraphs the original German terms for “heaven”, “hell” and “earth” are retained, with the English terms added in brackets).

When pronouncing the word “Himme1” (heaven), where you have to raise the pitch of your voice while having to lower it when pronouncing “Hölle” (hell), you will have noticed that each of these words requires a different movement of the vocal muscles, and look, it is again different in the pronunciation of the word “Erde” (earth), where you have to open your mouth wide (three different tones. The Ed.). Look, in the pronouncing of these words in your language, including the movements of the vocal organ, everything is arranged in such a way that spirits who are more familiar than you are with the correspondence formulas of creation, find fully expressed in the movements of the oral muscles what one or the other pronounced word signifies. When pronouncing the word “Himmel” (heaven) you have seen that the raising of the vocal pitch corresponds to the closer description of the same. When pronouncing the word “Hölle” (hell) where the mouth has to be closed like a cave, you will not fail to see the close connection between this muscular movement and the description of hell, where by the way the word “Himmel” (heaven) is pronounced with an upward glance and the word “Hölle” (hell) with a downward glance – certainly never upward, and finally “die Erde” (earth) by opening the mouth broadly and looking straight ahead. Having discussed the first two, what remains to be scrutinized is merely the last word broadly pronounced, with its spiritual correspondence, and earth itself as your abode.

The fact that in pronouncing the word “Erde” (earth) the mouth has to be pulled horizontally to the corners and the lips must move upward showing the rows of white teeth, has a spiritual correspondence to the earth, where, in a spiritual sense, what is softer, namely the flesh, is under restraint, laying open for consideration the firmer, more compact parts – ethics, or the teeth. Now look, My dear children, in the spiritual correspondence the teeth, as firm, bonelike parts, signify the permanent and first support, both in man and earth, giving a beautiful form to the face and imparting the moral beauty to man’s whole exterior. As well, this support creates the inner vitality of the body of the earth itself and what is beautiful on its surface. The teeth amongst other things signify also the moral-spiritual and are the first spiritual organ of digestion, which in worldly life should sift the good from the bad. And as in the mouth the salt in the digestive juice of the saliva is added after the crushing of the food through the teeth, correspondingly the salt is the enticement always to act contrary to the good, and it is your main task to resist this temptation and finally be the victor.

Here on this earth you receive everything mixed, the good with the bad, love with hatred, life with death; that is, both easily change their role with each other, or, in other words, each changes easily into its counter-pole. If you have enough strength to eliminate the wicked and bad, then evil, no matter how often it assails you, cannot leave a permanent impression in your soul and will completely disappear in the beyond, and only what is good will be your actual worth! The fact that when pronouncing the word “Erde” (earth) you have to open your mouth wide horizontally, means in correspondence that in a spiritual respect your earth – albeit physically small – reaches far beyond all solar galaxies, even as far as My heavens, for this little planet became firstly the abode of My children, and secondly also Mine, where, through suffering and death, I became the victor over evil.

If you were a little more familiar with this spirit-language, you would in every word referring to Me discover the important and far greater spiritual meaning and not be satisfied with the comprehension of the word – the bark, so to speak, but feel more joy and bliss at its inner contents than you could ever have imagined. Then you would find amongst other things that each people according to its spiritual level will reveal itself in the words and expressions relating to Me, or do you think that the languages were invented, as your linguists believe they can prove? Oh, there you are badly mistaken! The words were not always made simultaneously with the invented objects and new requirements of a people, but the language – being a spiritual product – has always progressed parallel with the spiritual perception of a people. You can see for yourselves from the history of the nations that with the spiritual progress or regression of a nation its language likewise progressed or regressed and with the cessation of a nation also its language (as a living thing) has utterly ceased.

Language is the expression of the soul. The more exalted and beautiful the language, the greater the intensity of its expressions. However, this can only be appreciated by spirits, or those enlightened by My love and grace, who discover behind the various movements of the muscles of the mouth and larynx, among the twittering, clicking, trilling and whistling sounds which in this and that combination form one or the other word, a higher, spiritual meaning which has become for you incomprehensible like the hieroglyphs – of a lost Paradise.

Thus the earth is also in this different from many other worlds. Whereas in these only one language prevails and all created beings pursue one and the same path, there are on earth thousands of different languages, as offshoots of a single one. And in this way the dweller on this earth, in addition to many tests of his patience and perseverance, is also burdened with this task, namely, that when he wants to communicate with the brothers of other nations, he must learn their language in order to convey his thoughts and feelings to them; or, if he wants to learn something from his foreign brother, or tell him something, he must make himself understood in that language.

Wherever you look on earth, beginning with the most primitive peoples up to you civilized nations, you see the small earth with its restless spirits spread itself beyond everything known. Of course, the main motivation with the crowd is always self-seeking. However, in this way the nations are brought together, they come to know each other and learn to appreciate and love each other.

Those who investigate nature, the stars, the inside and surface of the earth, impart their knowledge about the thing which out of My grace I let the individual find, as common knowledge to mankind. Without realizing it, they carry out only My plans, not theirs, and so I educate the souls of this earth, which was once for a short time also My abode, to a better life.
Now the thoughts of people race with the speed of lightning from one pole to the other and they themselves roll on iron roads like a hurricane from one place to another.

The roads are made from iron and the majority of those traveling on them also have a heart of iron (at least for their human brothers). But this is immaterial; My plans are nevertheless more advanced through the fast communication existing between towns and villages, and the getting together of the people dwelling there, than all the builders and owners of railroads believe.

Here I have often mixed together in one carnage – heaven, hell and earth, or spiritually good, bad or materially thinking people. On entering they all had their own opinion; on leaving, hell has perhaps extracted from heaven and earth a permanent spark of knowledge by way of conversation, which throughout life will not be forgotten.

Thus I carry out My plans, utilizing also this traveling together, and where formerly rigid rules separated people, there I make them forget their prejudices. And even though self-seeking, the urge for enjoyment and greed for money are the motivating force why people come together, travel to other countries exposing themselves to all sorts of danger, I still have achieved My purpose, namely that of fraternization. Now it only needs one more mighty push and spiritual impulse and the people stand there like brothers, united in the desire to follow Me, the Eternal Shepherd. Then the spiritual significance of the earth is achieved, then is the time when I shall again come personally among you, after the stubborn have been removed and only the willing are left.

Thus, My dear children, you see how heaven, hell and earth, be it in great or in small things, must serve only the purpose of love, the fundamental idea of My creation.

However, do not count it by years what I have just told you, for with Me there is no time. I know neither day nor night by which to measure time; with Me there is always day, and the sun of love always shines, and will shine, for all until all will have found the road to Me, their most loving, benevolent Father.

Now I think that you, too, can be satisfied with this supplement. It is another light in the great valleys of My creation. Consider well how much love and grace I bestow on you and that I offer you so much spiritual bread so that you may no longer doubt that everything you see is from the Father’s hand!
This for your comfort with My blessing! Amen.

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Secret de la Vie 2… Ciel, Enfer et Terre

9 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Vous M’avez questionné sur trois mots et, il va de soi, sur leur explication. Bien, Je vous ai donné ces trois mots significatifs : ciel, enfer et terre. Maintenant voyons ce qui peut être extrait de ces trois mots et qui peut être valorisant, édifiant et instructif pour vous, aussi bien que pour l’humanité dans son ensemble.

Le premier de ces trois mots désigne ce qu’il y a de plus grand, de sorte que même vous, quand vous le prononcez(*), vous devez élever votre voix et mettre une tension plus grande à vos cordes vocales, si vous voulez prononcer ce mot de la façon dont il mérite d’être prononcé.

Savez-vous ce que vous prononcez vraiment en prononçant ce mot ? Non, vous ne le savez pas, mais vous pouvez seulement le conjecturer ; voyez, “le Ciel” est et signifie le domicile le plus haut, comme la demeure des esprits les plus hauts et aussi Mon domicile permanent. Le ciel est la somme de toutes les béatitudes, où tous les esprits sont dans la lumière la plus pure, sans faute, luttant seulement pour Mes sublimes attributs personnels conduisant à une vie de bonheur qu’ici vous ne pourrez jamais comprendre ni imaginer.

Il y a certainement en ce lieu des degrés divers de perfection. En effet, avec Moi, le processus de perfectionnement ne cesse jamais, la création de quelque chose de nouveau permet continuellement à de nouvelles sphères d’action de se développer.

Toutes les étincelles de vie proviennent de Moi dans Mon ciel et voyagent via Mes plus grands esprits angéliques jusqu’aux strates les plus basses où seulement une étincelle de Moi luit faiblement, enfermée dans la matière lourde. Dans le ciel, bien au-delà de tous les gousses-globes et systèmes solaires matériels créés, l’amour éternel et la paix éternelle rayonnent et, puisque le premier principe fondamental de la vie spirituelle sublime est d’imiter Mes attributs et par amour pour Moi, d’accomplir Mes commandements et désirs, le bonheur le plus haut y règne.

Dans le ciel le plus haut, où l’harmonie éternelle des esprits prévaut, il y a aussi la simplicité, l’humilité et l’amour amical dans leur perfection la plus haute, dont Je suis Moi-Même l’expression.

Là j’ai arrangé Mon domicile comme il devrait l’être, conformément à Mes pensées et vœux, dans toute la Création, et comme il le sera certainement après des éons innombrables, quand tout ce qui est perdu spirituellement, se sera retrouvé et épuré par des épreuves successives, et dans les combats aura trouvé la voie du retour vers Moi.

Une fois qu’il en sera ainsi, tous les mondes, comme Je l’ai déjà dit une fois, seront transformés. Alors ils auront tous été des écoles de progrès et de purification qui ont atteint leur but et tout accompli. Bien sûr, pour des êtres spirituels plus élevés ils devront alors être arrangés différemment et équipés avec un éclat plus grand, de plus grandes splendeurs et béatitudes, pour que ces esprits alors épurés trouvent le nouveau matériau nécessaire à leur nouvelle perfection, leur maturité spirituelle plus haute. Car l’espace est infini, infinis sont les échelons de la perfection, et infini Je suis Moi-Même – comme le suprême Tout en tout!

Ce ciel spirituel, où la lumière de grâce, éternelle et douce provenant de Moi coule dans tous les esprits, où l’harmonie la plus pure insuffle dans les oreilles spirituelles et les cœurs, le désir le plus grand pour Moi, est la quintessence de Mon amour illimité, exprimé dans des sons, des couleurs et des mots.

Là, tout vit dans tout et chacun est seulement heureux du bonheur d’un autre!

L’exaltation la plus grande, que ce soit dans la prière, la poésie ou la musique, que, vous les hommes de cette terre, êtes capables de ressentir et qui vous transporte, comme vous dites, ”au septième ciel”, vous donnant ainsi un avant-goût d’une meilleure existence – cet état est, dans Mon ciel, le degré le plus bas du bonheur et n’est pas une sensation passagère, mais permanente.

Je ne peux pas vous expliquer, et encore moins vous faire sentir, ce qu’un esprit ressent là. Car vous ne pourriez pas le supporter dans votre corps terrestre, et tout ce qui est sur cette terre vous remplirait du dégoût, si vous pouviez conserver dans votre mémoire, ne serait-ce qu’une seconde d’un tel bonheur. Je vous le dis de nouveau, seulement pour vous encourager, afin que vous puissiez comprendre quelles béatitudes vous attendent là, préparées, pour celui qui est mis à l’épreuve, comme une récompense pour sa persévérance et son amour pour Moi.

Comme ce que Je vous dis ici du ciel le plus haut, où le jour n’alterne pas avec la nuit, le froid avec la chaleur, la vie avec la mort, où une mer permanente et éternelle de lumière entoure les esprits radieux, éclairant tout autour d’eux, là toute chose créée sur d’autres mondes y est aussi montrée spirituellement. Par exemple, vous voyez une fleur dont la couleur enchante votre œil, dont le parfum plaît à vos nerfs, mais vous ne connaissez pas sa signification spirituelle, la substance spirituelle dont elle est faite – le spirituel qui coule de haut en bas et de bas en haut dans ses tubes minuscules et ses veines, comme émanations d’une nature plus haute, depuis le soleil dont la lumière est la mère des couleurs florales et des parfums, jusqu’aux puissances les plus hautes et les plus raffinées.

Vous voyez, cette fleur se trouve aussi dans Mon ciel, miroir spirituel de tout ce qui est créé. Si vous pouviez voir cette fleur là, vous verriez que sa forme n’est que lumière, sa couleur une couleur rayonnante, et son parfum, dans sa correspondance spirituelle la plus haute, un hymne éternel d’éloge à son Créateur!

C’est là seulement que vous comprendriez ce que signifie une contemplation spirituelle et là seulement que vous reconnaîtriez combien émoussés sont vos sens dans ce monde. Cependant, ne vous inquiétez pas de cet état de vos sens tandis que vous êtes sur cette terre; souvenez-vous seulement que c’est la main très sage de votre Père d’amour qui l’a organisé ainsi, et bien que vous ne puissiez pas et ne pourrez jamais complètement comprendre Ses buts, sachez qu’ils sont toujours basés sur la sagesse et l’amour les plus hauts et qu’il doit y avoir des raisons importantes pour que tout ce bonheur ne soit le vôtre que seulement après de longs combats et de longues périodes de temps, et même alors, il ne sera pas pour tous, mais seulement pour quelques-uns (selon leur amour).

Mes chers enfants, si Je vous avais permis d’aimer immédiatement tout cela (que Je réserve seulement à ceux qui m’aiment vraiment et se sont efforcés avec tout le sérieux nécessaire de devenir Mes enfants), sans épreuve, ces inexprimables grandes béatitudes seraient sans grande valeur et ne susciteraient en vous aucun désir, car elles n’auraient pas été votre propre conquête, mais seulement un cadeau, pour ainsi dire, sans aucun effort de votre part et de ce fait n’auraient seulement que la moitié de leur valeur et seraient de courte durée.

Seulement ce qui est gagné par l’effort réjouit dans la pleine mesure, comme une récompense est due pour le mérite!

Quel mérite un prince ou un roi a-t-il d’être né fils d’un roi une fois que sa tête est ornée par une couronne ? Vous pouvez être assurés qu’elle a encore moins d’importance pour lui que ne le croient ceux de rang moindre. Qu’est donc un tel monarque héréditaire comparé à un homme qui, ayant lutté contre toutes les adversités physiques et spirituelles, a finalement atteint son but, qu’il n’a jamais perdu de vue ? Ce dernier est un géant spirituel, tandis que l’autre est peut-être sans stature, et parfois même, dans le poste élevé qu’il occupe, une vraie nullité.

Pour cette raison, celui qui veut devenir Mon enfant et à qui J’ai réservé le bonheur le plus grand, dois gagner ce titre, et alors seulement seront bénies toutes les souffrances et les épreuves qui l’ont mené à ce degré de bonheur où il commence à comprendre le spirituel de toute existence et où, dans l’exécution et l’accomplissement même de tous les devoirs d’un ange, commence alors le bonheur le plus haut pour un esprit créé.

Comme Je l’ai déjà dit, chaque être humain porte l’univers entier en lui, donc il porte aussi, bien qu’à une échelle plus petite, ce ciel que Je vous ai décrit.

Avec chaque bonne action, avec chaque victoire gagnée sur ses passions, un rayon de lumière de ce petit ciel d’amour de la sphère de l’esprit pénètre dans son cœur. C’est un rayon passager, une connaissance anticipée, un cri de joie de l’âme, mais hélas non permanent. C’est seulement un instant où l’esprit montre à l’homme ce qu’il porte en lui, et qui formera un jour son être, s’il persévère fidèlement sur les routes difficiles de la vie.

L’esprit de l’homme laisse à l’âme seulement un doux relent après la brise, rien d’autre. Ce rayon du ciel était seulement un avertissement prémonitoire qui signifie :

“Ne vacillez pas, mais supportez tout! Un jour vous aurez pour toujours ce qui, ici, passe précipitamment devant vous avec la vitesse de l’éclair!”

Ne vous laissez donc pas abattre, Mes enfants! Le ciel s’est ouvert à vous! Pour vous encourager, Je vous le laisse sentir parfois, autant que votre constitution physique et spirituelle le permet. Vous ne pourriez pas supporter plus; et si l’un d’entre vous était capable de supporter plus, au milieu des autres hommes il serait alors malheureux et au lieu de poursuivre son cours diligemment il serait surmonté par la fatigue et le désespoir. Donc, rappelez-vous que Moi, votre Père, dans Ma sagesse, J’ai arrangé tout d’une façon telle que Mes enfants puissent le supporter et en profiter.

Tournons-nous maintenant du côté de l’enfer.

Il en va à peu près de même, pour l’enfer, que ce que Je vous ai dit du ciel, mais – il va de soi – dans le sens opposé.

Je serai plus bref en ce qui concerne l’enfer, car son organisation et sa nature ne Me donne aucun plaisir à y penser et il y a trop peu d’intérêt à le décrire en détail. Qu’il vous suffise de savoir qu’il existe vraiment, et cela pour Mon et votre inconvénient. Cependant, afin de vous dire au moins quelque chose de cet antipode de Mes cieux, Je veux seulement vous dire qu’il existe bien, et qu’il comprend aussi plusieurs départements et gradations, représentant le mal dans ses degrés divers, et en leur milieu la résidence de Satan lui-même!

Satan, en tant que mal personnifié, est, au contraire de Moi, la personnification de toutes les passions, qui sont opposées à Mes attributs. Alors que Moi, par exemple, par amour Je m’efforce de préserver tout, lui veut détruire tout, par haine contre tout le créé, premièrement parce que cela a été créé par Moi et, deuxièmement, simplement parce que c’est créé.

S’il en avait la possibilité, il créerait continuellement des êtres de toute sorte, cependant, pas pour se réjouir de leur existence, mais pour se réjouir (de façon satanique) de leur destruction, et de nouveau, reprenant le jeu, recommencerait à créer à nouveau.

Ses esprits subalternes, créées par Moi en tant que créatures vivantes, sont devenus si sombres qu’ils n’aiment que l’obscurité, de même que Mes anges aiment la lumière; ils sont selon l’intensité de leur méchanceté plus ou moins près de Satan et dans des endroits divers placés dans et sur la terre. Là ils poursuivent leurs plaisirs (diaboliques), en essayant d’imiter leur maître autant que possible; et c’est leur plus grand plaisir que de réussir, par toutes sortes d’illusions, à détourner l’humanité du bon ou du meilleur chemin pour lui faire prendre les larges boulevards qui sont les leurs.

Car en eux, aussi bien qu’en leur maître, il y a seulement un amour satanique, qu’ils prennent plaisir à implanter dans les cœurs de ceux qui désirent les écouter.

Là ils ne négligent pas de décrire à leurs victimes le monde et ses plaisirs aussi agréables que possible, d’engendrer en eux un goût pour la ruse, la duperie, la soif de toutes les passions basses, les faisant ainsi prêt à être leurs dignes “frères”.

Vous me demanderez : “Mais comment peux-Tu, Toi le Créateur, permettre à des hordes si puissantes d’esprits mauvais et à leur maître de continuer à exister ? Pourquoi ne donnes-Tu pas l’ordre de détruire de tels êtres qui sont si opposés au doux dessein de Ton amour et à Tes attributs divins, et en plus – pourquoi les as- Tu bannis dans et sur la terre, alors que des millions d’autres terres et de soleils tournent dans tout l’infini, sur lesquels les habitants peuvent librement trouver des routes d’amélioration et de purification, sans être exposés à une telle calamité ? Pourquoi en est- il ainsi seulement pour nous, que Tu appelles “Tes enfants”, pour l’amour desquels Tu es venu sur ce petit globe où Tu as souffert pour eux, et pourquoi, d’une part, sommes-nous ceux qui avons été privilégiés, et d’autre part ceux qui avons été le plus sévèrement éprouvés et exposés à toutes les séductions et tentations ?”

Mes chers enfants! Cette plainte que vous M’adressez est, venant de vous comme hommes de cette terre, tout à fait naturelle, et Je dois Me justifier sur ce point, afin que vous reconnaissiez que Je Suis néanmoins, malgré les apparences, toujours le plus aimant et le plus bienveillant des Pères, que J’ai tout arrangé pour votre seul avantage et que Je dirigerai toujours tout pour le bien-être de Mes enfants.

Dans une précédente communication J’ai déjà mentionné un ange tombé qui a entraîné avec lui un nombre incalculable d’esprits dans sa chute. Dans “La Maison de Dieu” Je vous ai expliqué aussi qu’alors toute sa substance d’âme lui a été prise, a été divisée en particules et liée sous forme de matière qui retournent maintenant graduellement sur la voie de la perfection; et en outre, que tous ceux qui sont nés sur cette terre, à part les esprits venus d’autres mondes et qui ont été transplantés ici pour devenir Mes enfants, sont les parties de l’esprit tombé, qui doivent aussi prendre la même route que tous les esprits liés à la matière.

J’ai dit aussi que cet esprit angélique tombé a été banni justement là où est implantée la pépinière pour Mon ciel, à savoir dans la terre, et que c’est là qu’il est le plus actif, en opposition avec Moi et Mon ordonnance.

Regardez, tout cela Je vous l’ai déjà expliqué ainsi que le “pourquoi” – pourquoi les tentations et les dangers les plus grands doivent être exactement là où les esprits et les âmes ont accepté la tâche de parvenir à Mon Royaume, en portant la croix de la souffrance à travers l’enfer et la damnation et en promouvant l’amour en Mon honneur et à la honte de Mon grand adversaire; et ce, malgré toutes les séductions et les conforts illusoires avec lesquels Satan couvre ses futurs élèves, afin de les prendre au piège, et plus tard, les faire payer pour chaque plaisir et chaque confort, avec mille supplices de l’enfer; toutefois il se trouvera toujours des âmes de cette terre qui se défieront de toutes ses tentations, tourneront le dos à toutes ses grandes promesses, ne voudront pas lui appartenir, mais se tourneront seulement vers Moi, et au travers de la souffrance et des épreuves tiendront haut la bannière de la foi, de l’humilité et de l’amour!

Quand Satan M’a apostasié, J’ai dû lui laisser sa liberté, ainsi qu’à tous ceux qui l’ont suivi, cette liberté dont chaque esprit a besoin pour qu’il puisse un jour devenir digne de Moi, en tant qu’esprit libre.

Le retour vers Moi doit venir de l’intérieur, volontairement, et non sous la contrainte. Pour cette raison Je dois tolérer le comportement de Mon plus grand adversaire et de sa couvée, et les laisser faire comme ils le veulent, tant qu’ils ne portent pas préjudice à Mon ordre établi.

Le fait que, quoi qu’ils fassent, le résultat soit toujours à l’opposé de ce qu’ils veulent atteindre, démontre le triomphe de la bonne cause sur le mal, et que même ce que la création nous montre de pire, doit et peut seulement contribuer à sa propre amélioration et à l’avancement vers ce qui est bon en général.

Pour cette bonne raison, Satan ainsi que son royaume est banni en ce lieu où il lui est donné une chance pour essayer de faire tout son possible pour défendre sa théorie de vie contre la Mienne. En effet, il lui a même été permis de me tenter pendant Mon séjour terrestre, Moi, qui n’étais pas un esprit créé, mais le Créateur de tout ce qui est créé. Parce que Je ne l’ai pas évité quand il m’a rencontré comme un homme, exposé à toutes les passions humaines, il a osé tenter aussi le Plus Haut, et cela lui a été permis. Mais avec quel résultat, vous le savez, et cela afin qu’il comprenne avec le temps que tous ses efforts sont vains, aussi bien à grande qu’à petite échelle, et que depuis tant d’éons, il a résisté en vain à Celui qui l’avait créé et qui, s’il voulait un jour se repentir, le recevrait les bras ouverts comme un “enfant prodigue”, – comme Je vous l’ai déjà dit dans “les Douze Heures”, et aussi qu’il n’y arrivera pas subitement, mais graduellement et certainement.

Comme chaque esprit humain porte en lui le ciel à une petite échelle, ainsi que Je vous l’ai dit, chaque homme porte aussi dans sa poitrine le germe de l’enfer et de l’inclination au péché et à l’action contraire à Mon ordre.

Ce germe est là parce que la vertu, sans la connaissance de son opposé : le vice, ne serait pas une vertu, et l’amour sans son opposé, ne serait pas l’amour! Si l’obscurité n’existait pas, vous n’apprécieriez pas la lumière, et sans l’effet glacial du froid, vous ne pourriez pas comprendre les effets plaisants de la chaleur qui vous pénètre progressivement.

Donc, là où J’ai disposé la “pépinière de Mes enfants”, il doit aussi y avoir l’école pour surmonter et maîtriser toutes les passions!

Que serait la vie sans épreuves ? Une succession monotone de périodes de temps, sans une prise de conscience du but ainsi que du passage d’un état à un autre. La vie n’aurait aucun but, aucune épice!

De même que le sel dans tous vos aliments, dans toutes les herbes, les métaux, les plantes, même dans l’air et aussi dans votre estomac pour une bonne digestion, constitue un composant important, qui incite à la vie et par cette incitation aussi la fait progresser, de même, le sel de la vie spirituelle est la tentation, c’est- à-dire la tendance à penser et agir différemment de la voie que l’on doit suivre en réalité. Grâce à cet antagonisme, cette provocation, la meilleure partie de votre Moi s’en trouve renforcée, et la vie physique et spirituelle en vous est soutenue par cette alimentation, sa durée est assurée, ainsi que le plaisir d’être parvenu à un nouveau degré de perfection, et cela grâce aux épreuves et à l’abnégation, tandis que vous ne prendriez même pas conscience des progrès si vous avanciez sans aucun obstacle.

Quand, le matin, le soleil envoie ses premiers rayons sur les pâturages de la terre, la toute vivante nature répond en poussant des cris de joie. Chaque être, chacun de sa propre façon, gazouille, roucoule et bourdonne son hymne d’éloge à la lumière et à son Donneur. Même la goutte de rosée attachée à la feuille d’un plant de mousse, se pare avec la brillance d’un diamant, réfléchie avec éclat le grand hémisphère de lumière arquée au-dessus d’elle, comme si elle se réjouissait de la lumière du jour succédant à l’obscurité! – Pourquoi ? Parce que d’un soir jusqu’au matin suivant, la nuit, ou l’obscurité, avait laissé toutes les créatures vivantes ressentir la valeur de la lumière!

Il en est ainsi aussi sur le plan spirituel. L’âme d’un être créé reconnaît la douce conscience de l’amour spirituel, le progrès spirituel et la plus haute spiritualité de la vie de l’âme seulement quand elle a appris à connaître les abîmes et les faux chemins menaçants sur sa route parsemée d’épreuves. C’est seulement après que l’âme a avancé d’un petit pas, qu’elle prend plaisir à en faire un autre et retrouve toute sa force pour l’accomplissement du suivant. Et c’est ainsi qu’augmente la motivation, le plaisir et le bonheur, non pas tant à cause de la meilleure condition gagnée, qu’à cause des obstacles surmontés.

Vous voyez, Mes enfants, que seraient tous les cieux sans l’enfer! Et combien d’autres êtres sur d’autres soleils et d’autres terres n’ont pas ce bonheur, qui est réservé seulement à Mes enfants, parce que les autres êtres sur d’autres soleils et d’autres mondes ne connaissent que la lumière, et très peu ou pas du tout d’obscurité !

Voulez-vous toujours vous plaindre que l’enfer soit ainsi près de vous, et même en vous ? Ou ne voulez-vous pas plutôt Me remercier, voire même Me demander peut-être plus d’enfer, pour que vous puissiez être capables de lutter et souffrir encore plus afin de mériter dans une plus grande mesure même d’être appelés “Mes enfants” ?

Soyez donc tranquilles! Je sais de quoi vous avez besoin pour votre progrès; ne demandez pas plus que ce que Je vous donne et soyez assurés que vous avez assez avec ce que Ma main d’amour vous impose; plus serait une main de punition et cela Moi, en tant que votre Père, Je ne le veux pas!

A présent Je vous ai montré comment, même ce qui est exclusivement mauvais, oui ce qu’il y a de pire dans toute la création, avec toutes ses actions et entreprises, est néanmoins employé et exploité par Moi à l’avantage de tout ce qui vit, et comment Satan avec ses acolytes, au lieu de Me faire du tort, doit dans l’ensemble contribuer au plus grand bien. Aussi, passons maintenant à votre domicile, “la terre”, comme troisième mot mentionné ci-dessus, pour que vous puissiez là encore voir l’amour et la sage prudence de votre Père dans toute sa gloire.

(Note du Traducteur : Pour la clarté dans les paragraphes suivants les termes originaux allemands “le ciel”, “l’enfer” et “la terre” sont conservés, avec les termes français ajouté entre parenthèses).

Voyez, lorsque vous prononcez ces mots dans votre langue, en faisant mouvoir votre organe vocal, tout est arrangé d’une telle façon que les esprits qui sont plus familiers que vous ne l’êtes dans les correspondances avec la création, trouvent entièrement exprimé dans les mouvements des muscles vocaux ce qui a de l’importance dans l’un ou l’autre mot prononcé. En prononçant le mot “Himmel” (le ciel) vous avez vu que l’élévation du ton correspond à la plus intime signification du mot. En prononçant le mot “Hölle” (l’enfer) où la bouche doit être fermée comme une caverne, vous ne pourrez pas ne pas voir un rapport proche entre ce mouvement musculaire et la description de l’enfer, de plus vous remarquerez que le mot “Himmel” (le ciel) est prononcé avec le regard vers en-haut et le mot “Hölle” (l’enfer) avec le regard vers en-bas, et finalement “die Erde” (la terre) en ouvrant la bouche largement et en prononçant ce mot droit devant soi. Après avoir analysé ces deux premiers mots, il nous reste simplement à examiner le dernier mot, avec sa correspondance spirituelle et la terre elle-même en tant que votre domicile. Le fait que, lorsqu’on prononce le mot “Erde” (la terre), on doive ouvrir la bouche largement et que les lèvres doivent se déplacer vers le haut dévoilant ainsi des rangées de dents blanches, a une correspondance spirituelle avec la terre, car dans un sens spirituel, ce qu’il y a de plus moelleux, c’est-à-dire la chair, doit se retirer et c’est la partie plus ferme et plus compacte – l’éthique – ou les dents – qu’il faut considérer.

Maintenant voyez, Mes chers enfants, les dents, dans leur correspondance spirituelle, en tant que parties fermes, pareilles aux os, signifient le soutien permanent et premier, pour l’homme comme pour la terre, donnant ainsi une belle forme au visage et communiquant la beauté morale de l’homme à tout son extérieur. De même, ce soutien crée la vitalité intérieure du corps de la terre et ce qui est beau sur sa surface. Les dents signifient aussi, à côté de cela, le moral-spirituel, le premier organe spirituel de la digestion, qui dans la vie temporelle doit séparer le mal du bien. Et de même que dans la bouche le sel contenu dans le jus digestif de la salive est ajouté lors de l’écrasement des aliments par les dents, le sel est également la tentation d’agir toujours contrairement au bien et c’est votre tâche principale que de résister à cette tentation et être finalement le vainqueur.

Ici sur cette terre tout est mélangé, le bon avec le mauvais, l’amour avec la haine, la vie avec la mort; c’est-à-dire que les deux opposés peuvent échanger facilement leur rôle l’un avec l’autre, ou, autrement dit, chaque état peut facilement être changé dans son opposé. Si vous avez assez de force pour éliminer le méchant et le mauvais, donc le mal, quelle que soit la façon par laquelle il vous attaque, il ne peut pas laisser une impression permanente dans votre âme et devra disparaître complètement dans l’au-delà, et seulement ce qui est bon aura pour vous une réelle valeur! Lorsque vous prononcez le mot “Erde” (la terre) vous devez ouvrir largement votre bouche horizontalement, ce qui signifie dans sa correspondance spirituelle que votre terre – bien que physiquement petite – s’étend loin au-delà de toutes les galaxies solaires, et même autant que Mon ciel, car cette petite planète est devenue premièrement le domicile de Mes enfants et deuxièmement aussi le Mien, car c’est là que par Ma souffrance et Ma mort, Je suis devenu le vainqueur du mal.

Si vous étiez un petit peu plus familiers avec ce langage de l’esprit, vous découvririez dans chaque mot me concernant une signification spirituelle beaucoup plus grande et importante et vous ne pourriez vous satisfaire de la simple compréhension du mot – de l’écorce, pour ainsi dire -, mais vous ressentiriez plus de joie et de bonheur à leur contenu intérieur que vous ne l’avez jamais imaginé. De plus, vous constateriez entre autre que chaque peuple, selon que son niveau spirituel sera élevé, très élevé, ou le plus élevé, se révélera lui-même au travers des mots et des expressions Me concernant, ou croyez-vous que les langues ont été inventées, comme vos linguistes croient pouvoir le prouver ? Oh, là vous vous trompez beaucoup !

Les mots ne furent pas toujours créés simultanément aux objets inventés et aux exigences nouvelles des hommes, mais la langue – étant un produit spirituel – a progressé toujours parallèlement avec la perception spirituelle des hommes. Vous pouvez voir vous-même cela à partir de l’histoire des nations où le progrès spirituel ou la régression d’une nation est concomitant avec les progrès ou les régressions de sa langue et lorsqu’une nation disparaît sa langue aussi (comme un être vivant).

La langue est l’expression de l’âme. Plus la langue est élevée et belle, plus l’intensité de ses expressions est grande. Cependant, cela peut seulement être apprécié par l’esprit, ou par ceux qui sont éveillés par Mon amour et Ma grâce, ce qui leur permet de découvrir, derrière les divers mouvements des muscles de la bouche et du larynx, parmi les gazouillements, les cliquetis, les trilles et les sifflements qui, en se combinant, forment l’un ou l’autre mot, une signification spirituelle plus haute qui est devenue pour vous aussi incompréhensible que les hiéroglyphes d’un Paradis perdu.

Sur ce plan la terre aussi est différente de beaucoup d’autres mondes. Alors que sur ces mondes une seule langue prévaut et que tous les êtres créés suivent un même chemin, il y a sur la terre des milliers de langues différentes, comme les ramifications d’une seule. Et de cette façon les habitants de cette terre, en plus des nombreuses mises à l’épreuve de leur patience et de leur persévérance, sont aussi chargés de cette tâche, à savoir, que quand ils veulent communiquer avec leurs frères d’autres nations, ils doivent apprendre leur langue pour leur transmettre leurs pensées et sentiments; de même s’ils veulent apprendre quelque chose de leur frère étranger, ou lui dire quelque chose, ils doivent se faire comprendre dans sa langue.

Partout où vous regardez sur la terre, en commençant par les peuples les plus primitifs jusqu’à vous, les nations civilisées, vous voyez que les esprits agités de cette petite terre cherchent à s’étendre au-delà de toute les choses connues. Bien sûr, la motivation principale des foules est toujours l’arrivisme. Cependant, de cette façon les nations se rapprochent, elles cherchent à se comprendre et à apprendre à s’apprécier et à s’aimer.

Ceux qui examinent la nature, les étoiles, l’intérieur et la surface de la terre, communiquent aux autres leur connaissance des choses que Ma grâce leur laisse trouver, afin que cela devienne une connaissance commune à l’humanité. Sans le savoir, ils réalisent ainsi Mes plans et non les leurs, et c’est ainsi que J’instruis les âmes de cette terre, qui a été une fois pendant un temps court aussi Mon domicile, et les conduit vers une vie meilleure.

Maintenant les pensées des hommes courent avec la vitesse de l’éclair d’un bout de la terre à l’autre et eux-mêmes roulent sur des routes de fer comme un ouragan d’une place à une autre.

Ces routes sont faites en fer et la majorité de ceux qui les empruntent ont eux aussi un cœur de fer (au moins pour leurs frères humains). Mais ceci ne change rien à la chose, ces communications rapides existant entre les villes et les villages font néanmoins avancer Mes plans pour l’ensemble des personnes y demeurant, et cela, plus que tous les constructeurs et les propriétaires de chemins de fer ne peuvent l’imaginer.

Là, J’ai souvent fait voyager ensemble le ciel, l’enfer et la terre, c’est-à-dire des hommes ayant des pensées spirituellement bonnes, des mauvaises et des pensées matérielles. Au début ils avaient tous leur propre avis; et à la fin du voyage, l’enfer a peut-être pu gagner, de la conversation avec le ciel et la terre, une étincelle durable de connaissance que de toute sa vie il ne pourra plus oublier.

Ainsi les voyages des hommes contribuent aussi à la réalisation de Mes plans, car là où autrefois des règles rigides séparaient les peuples, ces voyages leur font oublier leurs préjugés. Et quand même l’égoïsme, la recherche du plaisir et l’avidité de l’argent sont les motivations qui font que les hommes se rapprochent et voyagent vers d’autres pays, s’exposant eux-mêmes à toutes sortes de danger, J’ai toujours réalisé Mon but, à savoir celui de la fraternisation. Maintenant ils ont seulement besoin encore d’une poussée puissante et d’une impulsion spirituelle et les hommes seront comme des frères, unis dans le désir de Me suivre, Moi le Berger Éternel. Alors la signification spirituelle de la terre sera réalisée, et ensuite arrivera le temps où Je viendrai de nouveau personnellement parmi vous, après que les entêtés auront été enlevés et qu’il ne restera que ceux qui Me désirent (*).

Ainsi, Mes chers enfants, vous voyez comment le ciel, l’enfer et la terre sont dans les grandes ou dans les petites choses, comment ils doivent servir seulement le but de l’amour, de l’idée fondamentale de Ma création.

Cependant, ne comptez pas en années ce que Je viens de vous dire, car avec Moi il n’y a aucun temps! Pour Moi il n’y a ni jour ni nuit pour mesurer le temps; avec Moi il fait toujours jour, sans cesse brille le soleil d’amour, et il brillera pour tous jusqu’à ce que tous trouvent la route qui mène à Moi, leur Père le plus aimant et le plus bienveillant.

Maintenant Je pense que toi aussi, tu pourras être satisfait de ce supplément. C’est de nouveau une lumière dans les grandes vallées de Ma création. Considérez bien, combien d’amour et de grâce Je vous accorde et combien Je vous offre de pain spirituel pour que vous ne puissiez plus douter que tout ce que vous voyez est de la main du Père!

Cela pour votre consolation et avec Ma bénédiction! Amen!

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Segreto di Vita 2… Cielo, Inferno e Terra

9 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Mi hai pregato per tre Parole, e la spiegazione a queste s’intende da sé. Ebbene, Io ti ho dato queste tre parole di ricco contenuto: “Cielo”, “Inferno” e “Terra”. Ora vogliamo vedere che cosa si può tirar fuori da queste tre Parole di rilevante, edificante ed istruttivo per voi e l’intera umanità.

2. La prima delle tre Parole è quella designante la più grande, così che perfino con la sua pronuncia dovete alzare il tono e portare i muscoli della lingua in una tensione maggiore se volete pronunciare questa Parola come merita di essere pronunciata.

3. Ma voi sapete che cosa veramente esprimete con questa Parola? No, non lo sapete, ma potete solamente presentirlo, infatti vedete – “Cielo” è ed indica il sublime luogo di residenza, come soggiorno degli spiriti più elevati, ed anche la Mia permanente Dimora. Cielo è la massima Potenza di tutte le Beatitudini, dove gli spiriti nella Luce più pura, senza passioni, senza errori, adempiendo unicamente le Mie più alte, più particolari caratteristiche, conducono tutti una vita di Beatitudine che voi qui mai potete comprendere ed appena immaginare.

4. In verità anche in questi luoghi esistono differenti gradi di perfezionamento, sì, il perfezionamento non finisce mai, perché Io, creando sempre del nuovo, lascio che si sviluppino nuovi campi d’azione.

5. Dai Cieli partono tutte le scintille vitali provenienti da Me mediante i Miei più grandi spiriti angelici fin negli strati più bassi, dove arde ancora senza fiamma soltanto una scintilla del Mio Io, racchiusa nella pesante materia. Nei Cieli che si trovano molto al di sopra di tutti i globi cosmici e sistemi solari materiali creati, irradia eterna quiete, eterno Amore; là vi è – adempiendo per Amor Mio, i Miei Ordini e Desideri, che è il primo Principio di base della sublime Vita spirituale, per raggiungere le Mie Caratteristiche – la più grande Beatitudine.

6. Là nei Cieli più alti, dove regna l’eterna armonia degli spiriti, là vi è anche semplicità, umiltà ed amore per il prossimo nel grado più elevato, la cui espressione sono Io stesso.

7. Là Io ho arredato la Mia Residenza così come doveva essere secondo i Miei Pensieri e Desideri in tutta la Creazione, e sarà anche così dopo inesprimibili corsi di tempo, quando tutto lo spirituale perduto, attraverso prove purificatrici, lottando sarà ritornato a Me.

8. Quando questo accadrà, allora, come già dissi una volta, tutti i mondi saranno trasformati; infatti allora tutti avranno adempiuto il loro scopo come scuola di prova e di purificazione e compiuto ogni cosa, ed è naturale che dovranno anche essere disposti diversamente per esseri spirituali più elevati e dotati col più grande splendore, magnificenza e beatitudini, affinché poi proprio questi spiriti purificati trovino ancora nuova sostanza per il loro ulteriore perfezionamento, per la loro superiore maturazione spirituale; perché senza fine è lo spazio, senza fine sono i gradini della perfezione e senza fine sono Io stesso – quale supremo Tutto in tutto!

9. Questo Cielo spirituale, dove si riversa l’eterna, soave Luce di Grazia proveniente da Me in tutti gli spiriti, dove le più pure armonie infondono agli orecchi spirituali il più grande desiderio di Me nei cuori, è la quintessenza del Mio illimitato Amore espresso in suoni, colori e parole.

10. Là tutto vive in tutto, ed ognuno si vede beato solamente nella beatitudine dell’altro!

11. La massima elevazione, sia essa in preghiera, in poesia oppure in canto di cui voi sulla Terra siete capaci e che vi eleva, come lo esprimete voi, “fin nei Cieli più alti”, e vi offre così il pregustamento di un’esistenza migliore, là nei Miei Cieli, c’è il grado più alto delle beatitudini, e precisamente come una sensazione permanente e non transitoria.

12. Io non ve lo posso spiegare ed ancor meno farvelo sentire, come uno spirito lì si sente; perché voi non lo sopportereste nell’involucro terreno, e poi tutto sulla Terra vi farebbe venir la nausea se poteste ritenere soltanto un ricordo di un secondo di tali beatitudini; anche qui Io ve lo dico solamente per spronarvi, affinché comprendiate quali godimenti vi aspettano un giorno che allora al provato saranno preparati da Me come ricompensa per la sua perseveranza e per il suo amore per Me.

13. Ciò che vi dico qui dai Cieli più alti, dove nessun giorno si alterna con la notte, né freddo con caldo, né vita con morte, dove un uguale, costante ed eterno mare di Luce circonda gli spiriti beati ed illumina tutto il loro circondario, là vi è anche presentato spiritualmente di nuovo tutta la creazione degli altri mondi, come per esempio – se voi vedete un fiore, il suo colore delizia i vostri occhi ed il suo profumo tocca piacevolmente i vostri nervi, ma non conoscete il loro significato spirituale, non conoscete la loro sostanza spirituale di cui è composto, non ciò che di spirituale scorre su e giù nei loro tuboli o capillari quale pura emanazione di una natura più elevata che è del sole, la cui luce è la madre di questo colore e profumo del fiore e sta in collegamento fino alle più sublimi e più fini potenze superiori.

14. Vedete, questo fiore si trova anche nei Miei Cieli quale riflesso spirituale di tutto il Creato; se voi poteste vedere lì questo fiore nella sola forma di luce, nel solo colore luminescente, ed il suo profumo nella più alta rispondenza spirituale di un eterno cantico del loro Creatore!

15. Solo là voi comprendereste che cosa vuol dire “contemplazione spirituale” e solo allora riconoscereste veramente quanto ottusi sono su questo mondo i sensi vostri; ma non siate allarmati per questa condizione dei vostri sensi su questa Terra; riflettete che solo la saggia Mano del vostro affettuosissimo Padre lo ha disposto così, ed i Suoi scopi, sebbene voi qui non li comprendete né potrete mai comprenderli del tutto, sono certo fatti in maniera che essi hanno sempre come fondamento la massima Sapienza ed Amore, e che devono esservi delle valide cause, perché tutta questa beatitudine vi toccherà soltanto dopo lunghe lotte e spazi di tempo, e poi anche non a tutti, ma solamente a singoli (secondo il loro amore).

16. Miei cari figlioli, se volessi farvi gustare tutto questo in una volta (ciò che Io riservo solamente a coloro che Mi amano veramente, e quindi hanno anche aspirato poi in tutta serietà di diventare figli Miei), così senza lotta, queste inesprimibili, grandi Beatitudini sarebbero senza grande valore e senza fascino duraturo; perché queste non le avreste riportate voi stessi, ma per così dire ottenute solo in regalo, e per vero senza fatica, per la quale ragione poi il loro valore sarebbe solo a metà e di breve durata.

17. Soltanto quello che si ottiene lottando con impegno si gode in piena misura, come il merito così anche il salario!

18. Un principe o re che è nato come figlio di re, di che cosa si può vantare quando un giorno una corona adornerà il suo capo? Siate assicurati, è a lui di gran lunga più indifferente di quanto credono quelli a lui sottoposti; che cos’è un re di nascita, rispetto ad un uomo che con tutte le sofferenze fisiche e spirituali ha lottato ed ha raggiunto alla fine il suo scopo che non ha mai perso di vista! Egli è una grandezza spirituale, mentre l’altro non è forse nessuna grandezza, ma nella sua alta posizione talvolta è una vera nullità.

19. Perciò, chi vuole diventare figlio Mio, per il quale ho conservato le più grandi beatitudini, si deve anche guadagnare questo nome; allora soltanto egli benedirà tutte le lotte e sofferenze che lo hanno condotto al grado della beatitudine, dove lo spirituale di ogni essenza comincerà a diventargli comprensibile, e là, proprio nell’adempimento e nell’esercizio di tutti i doveri dell’angelo, comincerà la somma beatitudine per uno spirito creato. Ma poiché una volta Io dissi che ogni uomo porta in sé l’intero universo, allora egli porta anche in sé, sebbene solo in piccola (misura), questo Cielo or ora descritto.

20. Con ogni buona azione, con ogni vittoria riportata sulle sue passioni, penetra un Raggio di Luce di questo piccolo Cielo d’amore dalla sfera del suo spirito nel suo umano petto. È un raggio transitorio, un presentimento, un giubilo dell’anima, ma (purtroppo) non durevole, è soltanto un momento, dove lo spirito mostra all’uomo che cosa egli porta in sé, cosa diventerà un giorno, se persiste fedele sul difficile cammino della vita.

21. Di ciò lo spirito nell’uomo lascia all’anima solo un soave alito, nient’altro. Il raggio dal cielo era solo un’esortazione che vuol dire:

22. “Non vacillare, e persevera! Un giorno avrai per sempre, ciò che qui con la velocità di un fulmine ti passa accanto solamente!”

23. Perciò non scoraggiatevi, figli Miei, il Cielo vi sta aperto. Fin dove lo permette la vostra costituzione fisica e spirituale, qualche volta ve lo lascio anche percepire, per incoraggiarvi. Di più non potete sopportare! Ed anche se qualcuno di voi fosse in grado di sopportare di più, allora sarebbe infelice in mezzo agli altri uomini, ed invece di progredire con zelo sul suo sentiero, spossatezza e disperazione lo schiaccerebbero a terra. Perciò riflettete che Io, Padre vostro, ho disposto tutto ben saggiamente, così come lo possono sopportare i Miei figlioli e da questo trarne anche vantaggio. –

24. Ora vogliamo passare all’Inferno.

25. Ciò che vi ho detto dei Cieli, pressappoco la stessa cosa potete accettare dell’Inferno, ma – come s’intende da sé – in senso opposto.

26. Ma non vi rivelerò tanto dell’Inferno, sulla sua natura e disposizione, perché non fa piacere neanche a Me stesso pensare ad esso e produce anche poca utilità a descriverlo con precisione. Vi basti sapere che esso esiste veramente e precisamente per Mio e vostro danno. Eppure, per dirvi almeno qualcosa di questo antagonista dei Miei Cieli, voglio soltanto accennarvi che esiste, e questo in parecchi compartimenti e gradi che rappresentano i differenti gradini di malignità, nel quale centro c’è la sede dello stesso Satana!

27. Satana, come male personificato, quale opposto a Me, è l’espressione di tutte le passioni che sono l’opposto delle Mie Caratteristiche; così per esempio, mentre Io voglio conservare tutto per Amore, egli vorrebbe – per odio verso tutto il Creato – distruggere tutto, perché in primo luogo è creato da Me, e per secondo, perché è soprattutto creato.

28. Se andasse secondo la sua volontà, egli creerebbe sempre creature di tutte le specie, ma non per compiacersi nella loro esistenza, ma solo per gioire (satanicamente) nella loro distruzione, e poi ancora ricreare del nuovo, per ricominciare il gioco sempre daccapo.

29. I suoi spiriti subordinati, che vennero creati da Me come esseri viventi, sono tanto ottenebrati che hanno gioia solo nelle tenebre – come i Miei angeli nella Luce – e sono più o meno vicini a Satana secondo l’intensità della loro malvagità e distribuiti in e sulla Terra in differenti parti, dove rincorrono i loro divertimenti (diabolici), sforzandosi di somigliare il più possibile al loro signore, e così hanno essi la più grande gioia quando sviano gli uomini dalla buona o miglior via con tutti i possibili inganni, e li possono portare sulla loro strategica ampia via.

30. Poiché in loro, come nel loro signore, c’è solo amore satanico, così si rallegrano di inculcare lo stesso anche nei cuori degli uomini che vogliono dare ascolto al loro influsso.

31. Lì essi non mancano di presentare alle loro vittime il mondo ed i suoi divertimenti il più gradevolmente possibile, di imprimere in loro soltanto astuzia, inganno, libidine e diletto per le più basse passioni, e renderli così maturi a diventare loro degni “fratelli”.

32. Voi Mi chiederete: “Ma come potevi Tu, Creatore, lasciar sussistere così potenti orde di spiriti maligni accanto al loro Signore? Perché non annienti con una decisione sovrana tali esseri che sono così contrari ai soavi impulsi del Tuo Amore e delle Tue Caratteristiche divine?”. – Ed ancora: “Perché li hai banditi proprio in e sulla Terra, mentre nell’Infinito orbitano pure milioni di altri mondi e soli, i cui abitanti possono affrontare indisturbati il loro mutamento di correzione e purificazione senza essere esposti a simili piaghe e solamente noi, che ci chiami ‘figli Tuoi’, per i quali Tu sei venuto proprio su questo piccolo globo terrestre e qui hai sofferto e sopportato proprio a causa loro, perché siamo dunque proprio noi quelli che da un lato siamo i favoriti, dall’altro lato però siamo proprio i più tormentati ed esposti a tutte le seduzioni e tentazioni?”

33. Miei cari figlioli, questo rimprovero che voi Mi fate qui, è da parte vostra, pensato come uomini di questa vostra Terra, del tutto naturale, ed Io Mi devo perciò giustificare presso di voi, affinché, sebbene l’apparenza non lo testimoni, pure riconosciate che Io sono sempre l’affettuosissimo e più buon Padre, ed ho predisposto da tempo immemorabile tutto soltanto per il vostro meglio, e condurrò anche sempre tutto per il Bene dei Miei figlioli.

34. In una precedente Comunicazione già feci menzione di un angelo caduto, il quale trascinò con sé anche un’infinità di altri spiriti nella sua caduta. E nel “Governo della Famiglia di Dio”[1] vi ho anche spiegato che tutta la sostanza della sua intera essenza animica, venne poi suddivisa in particelle e legata nella materia da lui presa, ed ora, sul gradino del perfezionamento, ritorna un po’ alla volta nuovamente a Me[2]; inoltre, che tutto ciò che è nato sulla Terra, se non sono spiriti di altri mondi che vennero qui trasferiti per la vita di prova allo scopo del raggiungimento della Mia Figliolanza, sono tutti rimanenti parti del caduto, i quali devono poi percorrere la stessa via come tutti gli spiriti legati nella materia.

35. Inoltre, Io ho ancora detto che proprio questo spirito angelico caduto venne bandito là, proprio dove c’è il Mio semenzaio per i Miei Cieli, sulla Terra, che qui egli opera più di tutto, per dispetto a Me ed alle Mie disposizioni.

36. Vedete, tutto questo ve l’ho già spiegato precedentemente, ed anche il “perché” – perché dovevano esserci le più grandi tentazioni e pericoli proprio là, dove spiriti ed anime si sono posti per scopo di guadagnarsi il Mio Regno e di portare, in mezzo all’Inferno e dannazione, la croce della sofferenza e dell’Amore a Mio Onore ed a disonore del Mio più grande avversario; e che malgrado tutte le seduzioni e tutti gli apparenti piaceri con i quali Satana colma i suoi futuri rampolli, per attirarli nella sua rete e più tardi indennizzare ogni divertimento ed ogni piacere con mille tormenti dell’Inferno, pure ci sono delle anime su questa Terra che si oppongono a tutte le sue tentazioni, voltano la schiena a tutte le sue grandiose promesse e tengono alto, tra sofferenze e lotte, il vessillo della fede, dell’umiltà e dell’amore ed un giorno vorranno appartenere non a lui, ma completamente soltanto a Me! –

37. Quando Satana si separò da Me, dovetti lasciare a lui ed al suo seguito la propria libertà, libertà che ogni spirito deve avere, per poter diventare spirito libero degno di Me.

38. Il ritorno a Me deve avvenire dall’interiore e spontaneamente, non con regole coercitive; proprio per questa ragione devo sopportare il comportamento di questo Mio grandissimo avversario con la sua cova e devo lasciarli agire ed operare come essi vogliono, fino a quando non pregiudicano il Mio Ordine stabilito.

39. Ma di tutto ciò che essi fanno, il risultato ha sempre per conseguenza proprio il contrario e l’opposto di ciò che vogliono ottenere, questo è il trionfo della buona causa che anche il male, anzi il peggiore di ciò che la Creazione ha da mostrare, deve e può contribuire soltanto al suo (ed al loro) proprio miglioramento e per l’inoltro del bene comune.

40. Proprio per questo Satana con il suo regno è anche confinato là dove gli è data l’occasione di tentare tutto ciò che gli è possibile, per far valere la sua teoria di vita contro la Mia; anzi, gli venne perfino permesso di tentare personalmente Me stesso durante il Mio cammino terreno, Io che non ero uno Spirito creato, bensì il Creatore di tutto il Creato (e di lui stesso). Infatti Io non lo evitai quando Mi incontrò come uomo[3] esposto a tutte le passioni umane, allora egli osò il tentativo anche con l’Altissimo, tentativo che gli venne pure concesso; ma con quale risultato lo sapete, affinché potesse poi col tempo riconoscere nel grande come nel piccolo che tutto il suo sforzo è inutile, ed attraverso così tanti corsi di tempo ha opposto invano opposizione, e precisamente contro Colui che lo creò, e Questi, se oggi volesse ritornar pentito, lo accoglierebbe a Braccia aperte come un “Figlio perduto”, così come vi ho già una volta rivelato nelle “Dodici Ore”, questo non accade in una volta, ma un po’ alla volta ed anche accadrà.

41. Quello che Io dissi dei Miei Cieli, che ogni spirito umano li porta in sé nel piccolo, tale e quale è nel petto di ogni uomo anche il germe dell’Inferno o la voglia di peccare e di agire contro l’Ordine Mio, oppure l’Inferno in piccolo.

42. Esso è lì perché la virtù senza la conoscenza del suo opposto, il vizio, non sarebbe virtù, e l’amore senza il suo contrario non sarebbe amore! Se non ci fosse l’oscurità, voi non sapreste apprezzare la Luce, se non ci fosse l’agghiacciante impressione del freddo, non comprendereste la piacevole sensazione del calore affluente un po’ alla volta.

43. Dove si trova il Mio “Semenzaio di figli”, qui doveva anche esserci la scuola della vittoria ed il dominio di tutte le passioni!

44. Cosa sarebbe la vita senza lotta? Un monotono trascorrere del tempo, senza esserne cosciente, come uno va e l’altro viene. La vita non avrebbe nessuno scopo, nessun sapore!

45. Così come il sale nelle vostre pietanze, in tutte le erbe, metalli, piante, perfino nell’aria ed anche nel vostro stomaco per la giusta digestione costituisce un elemento importante che stimola alla vita e la favorisce proprio mediante tale stimolo, tale e quale è il sale della vita spirituale, la tentazione o la tendenza (inclinazione) a pensare diversamente ed agire diversamente da come si dovrebbe agire veramente. Proprio con questi opposti e questi mezzi stimolatori viene rafforzata la vostra parte migliore, la vita fisica e spirituale in voi viene conservata attraverso questo nutrimento, assicurata la sua sopravvivenza ed aumentata la gioia di aver conquistato ancora un nuovo gradino del perfezionamento, e precisamente – di averlo conquistato con la lotta e la rinuncia, mentre al contrario, nel progresso senza impedimenti, non sareste coscienti del progresso stesso.

46. Quando il sole del mattino fa scendere i primi raggi sui campi della vostra Terra, come giubilate voi incontro all’intera natura vivente! Tutti gli esseri, ognuno a modo suo, cinguettano, tubano o ronzano il loro cantico alla Luce ed al loro Donatore; perfino la goccia di rugiada, che sospesa alla foglia di una pianta di muschio si riveste col bagliore adamantino, riflette su di essa a volta il grande emisfero di luce e, risplendendo, si rallegra per così dire della luce (del giorno) ritornata dopo l’oscurità! E perché? Perché dalla sera fino al mattino seguente la notte o l’oscurità ha fatto sentire a tutte le creature viventi il valore della luce!

47. Così è anche riguardo allo spirituale! La soave coscienza dell’amore spirituale, progresso spirituale e vita animica spirituale più elevata, viene riconosciuta dall’anima di un essere creato solamente allora, quando ha riconosciuto gli abissi e le errate vie che l’hanno minacciata sul suo sentiero di prove; soltanto allora, quando l’anima ha conquistato un piccolo gradino, si rallegra di questo e rinnova tutte le forze per la conquista di uno successivo e così aumenta lo stimolo, la gioia e la benedizione non così tanto per la condizione migliorata che si raggiunge, ma per gli ostacoli che si sono superati.

48. Vedete, figli Miei, che cosa sarebbero tutti i Cieli senza l’Inferno! È quanto manca ad altre creature in altri soli e mondi in beatitudine, beatitudine che è riservata soltanto ai figli Miei, perché le altre creature in altri mondi e soli conoscono solo luce e poca o niente affatto oscurità.

49. Avete ora ancora rimproveri da fare del perché l’Inferno sta così vicino a voi e perfino in voi? Oppure non vorreste, ringraziandoMi, forse domandarMi più Inferno, affinché possiate lottare ancora di più, soffrire ancora di più, solo per meritare il Nome di “Figli Miei” in più abbondante misura?!

50. Siate perciò tranquilli, Io so che cosa vi serve per la scuola di prove, non chiedete più di quanto vi viene dato da Me, e siate assicurati – avete abbastanza con quello che vi carica la Mia amorevole Mano; se fosse di più, allora sarebbe una mano punitiva, e questa Io, quale Padre vostro, non ce l’ho![4]

51. Ora vi ho così mostrato, come perfino l’assoluto cattivo, anzi il cattivissimo nell’intera Creazione, con il suo fare ed operare, viene lo stesso da Me impiegato e sfruttato per la benedizione di tutto il vivente, e come Satana con i suoi assistenti, invece di nuocerMi, deve contribuire nell’insieme proprio per la massima benedizione![5]

52. Ora vogliamo passare al vostro luogo di dimora, la terza parola sopra data: la “Terra”, affinché possiate vedere anche lì nuovamente l’Amore e la saggia Accortezza del Padre vostro in tutta la Sua Magnificenza!

53. Con l’espressione della Parola “Cielo”, (Himmel) dovete aumentare la vostra voce e con la parola “Inferno” (Hölle) la dovete abbassare, avrete già notato che per l’espressione di ognuna di queste parole ha luogo un differente movimento muscolare nell’organo della lingua, e vedete, con l’espressione della parola “Terra” (Erde) questo movimento muscolare è di nuovo differente, dovendo per questo aprire ampiamente la bocca. [Tre differenti specie di suono].

54. Vedete, con l’espressione di queste tre parole nella vostra lingua ed i movimenti dell’organo del linguaggio a questa appartenente, è tutto così ordinato che gli spiriti, i quali conoscono meglio di voi le formule di rispondenza della Creazione, trovano nei movimenti dei muscoli nella bocca già tutto scritto ed annotato cosa ha da significare l’una o l’altra parola pronunciata.

55. Con la parola “Cielo” (Himmel) avete visto com’è collegato l’innalzamento della voce con la descrizione dettagliata della stessa, con la parola “Inferno” (Hölle) dove la bocca nell’espressione deve venir chiusa come una tana, non vi sarà sfuggito lo stretto legame di questo movimento muscolare e la descrizione dell’Inferno, dove inoltre la parola “Cielo” (Himmel) viene pronunciata con lo sguardo verso l’alto e l’”Inferno” (Hölle) con lo sguardo verso il basso – e certamente mai verso l’alto – ed infine “la Terra” (Erde) con l’apertura della bocca proprio in larghezza.

56. Abbiamo discusso le prime due, adesso ci rimane ancora solo l’ultima parola espressa in larghezza e la sua rispondenza spirituale, la Terra stessa quale vostra dimora, per sottoporla ad una più accurata riflessione.

57. Che per la parola “Terra” (Erde) si debba dilatare ampiamente la bocca, anzi che con l’espressione di questa parola si debba tirare su le labbra e mostrare la bianca fila dei denti, significa che, nel senso spirituale della Terra, come lì le labbra vengono tirate su come una tenda e mostrati i denti, con la Terra nel senso spirituale viene tirata indietro la parte più tenera, vale a dire la carne e sono da prendere in considerazione le più solide, compatte parti – il morale, oppure i denti.

58. Ebbene vedete, Miei cari figlioli, nella rispondenza spirituale i denti significano quali parti solide simili alle ossa, il costante e primo arresto nell’uomo tanto quanto nella Terra, che in primo luogo dona all’aspetto del viso una bella forma, quella del bello morale all’intero esteriore dell’uomo, ed in secondo luogo, nella Terra perfino come corpo, genera la sua forza di vita interiore, il bello della superficie della stessa.

59. I denti significano inoltre anche l’animico-morale, il primo organo spirituale digerente che dovrebbe separare nella vita mondana il bene dal male; e come nella bocca per la masticazione dei cibi con i denti si mescola il sale nei succhi gastrici della saliva, tale e quale è il sale corrispondente allo stimolo di agire sempre contro il bene. E lottare contro questo stimolo ed anche alla fine vincere, è il vostro compito principale.

60. Qui sulla Terra voi ricevete tutto mescolato, bene con male, amore con odio e vita con morte; questo significa che facilmente si mescolano entrambi l’uno con l’altro, oppure ogni cosa si trasforma facilmente nel suo polo opposto.

61. Se avete abbastanza forza di espellere il cattivo e maligno, allora il male, ogni qual volta possa avvicinarsi a voi, non farà nessuna impressione duratura sulla vostra anima e, nell’aldilà, scomparendo del tutto, solamente il bene sarà il vostro vero valore!

62. Che con l’espressione della parola “Terra” voi dovete allargare molto la vostra bocca in direzione orizzontale, significa nella rispondenza, che la vostra Terra sotto l’aspetto spirituale, sebbene fisicamente piccola, giunge lontano oltre tutti i sistemi solari, anzi fino ai Miei Cieli; essendo questo piccolo pianeta, per primo, la dimora dei Miei figlioli, e per secondo, è stata anche la Mia, dove attraverso sofferenza e morte ho riportato la vittoria sul male.

63. Se voi conosceste un po’ meglio questo linguaggio dello spirito, scoprireste in ogni parola che si riferisce a Me, il senso spirituale più importante e molto più grande e non vi contentereste della comprensione della parola – simile alla corteccia – ma provereste molta più gioia e beatitudine nel contenuto interiore di quanto vi è venuto in senno.

64. Inoltre trovereste poi che ogni popolo, a seconda del suo gradino spirituale in cui si trova, in alto, più in alto, o al massimo, si rivelerà nelle sue parole ed espressioni riferite a Me; oppure credete forse, come credono di dimostrare i vostri filologi, che le lingue siano state inventate? Oh, qui siete in grosso errore!

65. Le parole non sono sempre state fatte con gli oggetti inventati e nuovi bisogni di un popolo, ma la lingua – quale prodotto dello spirito – andò sempre in parallelo con la concezione spirituale di un popolo. Lo potete vedere voi stessi dalla storia delle nazioni, come con l’ascesa o il tramonto di una nazione anche la sua lingua si elevava o tramontava, e con la scomparsa di una nazione scompariva anche completamente la sua lingua (come lingua vivente).

66. Il linguaggio è l’espressione dell’anima,[6] più il linguaggio è alto e bello, tanto più grande è l’intensità della sua espressione, cosa che solo gli spiriti sanno apprezzare, oppure i risvegliati mediante il Mio Amore e Grazia, i quali poi sotto i differenti cambiamenti dei muscoli della bocca e della gola, tra i suoni cinguettanti, schioccanti, gorgheggianti e fischiettanti che combinati così o così stabiliscono l’una o l’altra parola, scoprono un superiore significato spirituale che vi è divenuto incomprensibile come i geroglifici di un Paradiso perduto!

67. Così la Terra è anche in ciò differente da molti altri mondi. Mentre in quelli domina un solo modo d’esprimersi (linguaggio) e tutte le creature percorrono solamente l’una e la stessa via, sulla Terra esistono migliaia di lingue differenti, come sottospecie di una sola[7] e così in questo modo all’abitante della Terra, oltre alle molte prove della sua pazienza e perseveranza, gli s’impone ancora questa che egli, se vuole essere in relazione con i fratelli di altre nazioni, deve imparare la loro lingua per far comprendere loro cosa egli pensa e sente, oppure, se vuole imparare qualcosa dai suoi fratelli stranieri o comunicare qualcosa lui stesso, egli deve farsi capire in quella lingua.

68. Fin dove osservate la Terra, dai popoli più selvaggi fino a voi nazioni civilizzate, vedete la piccola Terra con i suoi spiriti irrequieti estendersi su tutto il conosciuto. Veramente ovunque fa leva il proprio interesse personale; solamente questo fa incontrare i popoli, imparano a conoscersi, apprezzarsi e ad amarsi l’un l’altro.

69. Gli esploratori della natura, delle stelle, dell’interno e della superficie della Terra, cedono le loro scoperte all’umanità come bene comune, scoperte che Io ho fatto trovare al singolo per Grazia; essi eseguono, anche senza saperlo, soltanto i Miei e non i loro Piani, e così educo l’anima di questa Terra, che un giorno per un breve tempo fu anche la Mia dimora, per una vita migliore.

70. Ora i pensieri degli uomini con velocità fulminea corrono da un polo all’altro, ed essi stessi si aggirano da un luogo all’altro su strade ferrate simili ad una bufera di vento.

71. Le strade sono di ferro e la maggior parte che vi viaggia sopra ha il cuore anche di ferro (almeno per i loro fratelli umani); ma non importa. I Miei Scopi attraverso le veloci comunicazioni tra città e villaggi ed al riunirsi di uomini che abitano in tali luoghi, vengono favoriti più di quanto credono tutti i costruttori e proprietari di ferrovie.

72. Io ho qui – Cielo, Inferno e Terra, oppure spiritualmente, uomini buoni, cattivi o materialmente pensanti, spesso messi insieme alla rifusa in un vagone. Con la salita essi erano ancora pressappoco ognuno nella propria opinione, con la discesa forse l’Inferno ha strappato dal Cielo e dalla Terra una durevole scintilla istruttiva dalla conversazione che (l’interessato) non dimenticherà mai più per tutta la sua vita.

73. Così eseguo i Miei Piani approfittando anche di questo viaggio insieme, ciò che prima era separato da rigidi circoli delimitatori, lì faccio subentrare la dimenticanza dei pregiudizi, e sebbene l’interesse personale, l’impulso per i piaceri ed il danaro è la ragione del perché gli uomini s’incontrano, viaggiano in altri paesi, si espongono a pericoli di ogni genere, così ho raggiunto anche il Mio scopo, vale a dire lo scopo dell’affraternamento. Adesso ci vuole solamente anche un potente colpo ed un impulso spirituale a questo e gli uomini staranno qui come fratelli, uniti, per seguire Me quale l’eterno Pastore! Allora il significato spirituale della Terra sarà anche adempiuto, – poi sarà il tempo nel quale Io personalmente ritornerò tra voi, dopo che gl’indocili saranno allontanati e saranno rimasti soltanto i volonterosi.

74. E così, Miei cari figlioli, voi vedete, come Cielo, Inferno e Terra, nel grande come nel piccolo, devono seguire solamente gli Scopi dell’Amore, l’Idea fondamentale della Mia Creazione.

75. Ma non calcolate secondo gli anni, per ciò che vi ho or ora qui detto, presso di Me il tempo non esiste! Io non conosco né giorno né notte per misurare spazi di tempo; presso di Me è sempre giorno, sempre splende il Sole dell’Amore che splende e splenderà per tutti finché tutti avranno trovato la via che conduce a Me, al loro affettuosissimo, buonissimo Padre!

76. Ora Io credo che anche tu puoi essere soddisfatto con questo supplemento, esso è di nuovo una luce nelle grandi valli della Mia Creazione. Riflettete bene quale Amore e Grazia Io vi concedo da quando vi porgo così tanto Pane spirituale, affinché nessun dubbio possa sorgere nel vostro petto, che ciò che voi vedete non sia dalla Mano del Padre!

77. Questo, per conforto con la Mia Benedizione! Amen!

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1. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert LICHT, LEBEN & LIEBE

Bedeutung von Licht, Leben und Liebe und die Rolle ihrer Gegensätze (30.6.1870)

1. Du hast hier drei Worte gewählt. Richtiger und umfangreicher konntest du nicht wählen im ganzen Wortreichtum einer menschlichen Sprache; denn diese Worte bezeichnen den Inbegriff alles Geschaffenen, das Fortbestehen desselben und dessen Dauer!

2. Siehe, alles, was von Mir geschaffen ist, wurde im Lichte geschaffen, Leben ihm gegeben und aus Liebe ewig nie mehr vernichtet.

3. Was gibt es wohl in dem großen Kreise der Unendlichkeit, das nicht diesen drei inhaltschweren Worten seine Existenz und seine ewige Fortdauer verdankte?

4. Mit dem Licht beginnt das Leben, mit dem Leben die Liebe. Das Licht repräsentiert die schöpferische Kraft, die ewig Neues gebärt, immer ausströmend nach allen Richtungen der Unendlichkeit, Leben erweckend, das Finstere verscheuchend und dann durch die Liebe das Erhalten des Geschaffenen und immer neues Schaffen bedingend!

5. Mit dem Licht entwickelt sich die Wärme, die Wärme entspricht dem Leben; denn wo Kälte herrscht, hört das Leben auf, da hat die Liebe keinen Anhaltspunkt mehr; denn auch die Liebe ist nichts anderes als der entzündete Eifer, alles vollkommen glücklich und gesättigt zu sehen.

6. Wo also das Licht mit seinen sanften Strahlen die zerstreuten Elemente zur Anziehung und Abstoßung anregt, da erzeugt sich durch dieses Regen und Assimilieren die Wärme oder, wo es sich regt, da ist Leben.

7. Das Leben aber will gesättigt, will alles in allem sein, und das kann es nur durch die Liebe werden.

8. Die Liebe will das Leben erhalten, während der Haß es zerstören will. Wo ihr hinblicket, dort werdet ihr diese Elemente im Kampfe mit den Gegenpolen finden.

9. Licht hat den Kampf mit der Finsternis, Leben mit dem Tode und Liebe mit dem Haß als Gegenpol zu führen. So sehr die ersteren alles erhalten und anziehen wollen, ebenso wollen die anderen alles abstoßen und zerstören.

10. Ihr seht also in dem Vereine der ersten drei Meine Gottheit, als ewigen Erhalter alles Geschaffenen, und in den letzten drei den Gegenpol, den Satan mit seiner Kälte und seiner Zerstörungswut.

11. So zieht sich der Kampf vom Engel angefangen bis zum letzten, härtesten und gebundensten Geist in der Materie hindurch; stets kämpfend erringt die Liebe durch das Licht das Leben und zerstört die Finsternis mit dem Tode und dem Haß.

12. Hier habt ihr also in diesen drei Worten mit ihren Gegensätzen das einzige Erhaltungsprinzip für alles Geschaffene.

13. Als Ich, das Licht Selbst, Mich entschloß, auch außer Mir Geister zu schaffen, die Mich lieben, Mich verstehen und Mir nach und nach gleichkommen sollten, da ward der erste Impuls gegeben des Werdens; deswegen leset ihr in den mosaischen Büchern: “Alles war wüst und leer, und der Herr schuf das Licht!”

14. Mit dem Licht erwachte die Tätigkeit der Elemente, und Geister begannen sich ihrer selbst bewußt zu werden, sich anzuziehen, sich abzustoßen. Es begann mit dem Licht das Leben; denn auch der Zerstörung, so scheinbar grausam sie oft ist, liegt der höhere und schönere Zweck zugrunde, dem allerhöchsten Licht näherzukommen, indem die niederen Formen verlassen werden, um höhere, dem allgemeinen Lichte näherstehende anzunehmen.

15. Sobald also Licht und Leben erwacht war, sobald das Geschaffene anfing seines Daseins sich zu freuen im Glanze des ewigen Grundlichtes aus den Himmeln, da ward der dritte Gedanke erweckt, der alle diese Geschöpfe der sicht- und unsichtbaren Welt vereinen sollte; es war die Liebe, der Grundgedanke des Lichtes und des Lebens, der alles, was sich nun seiner Existenz freute, stets vervollkommnend ewig erhalten wollte.

16. So wurden die reinsten Engel, die Liebe in Person, mit dem größten Lichte ausgestattet und des intensivsten Lebens halber ausgesandt, von der Fülle ihres eigenen Ichs allen andern lebenden Wesen von dem Gnadenstoff mitzuteilen, den sie in solchem Maße zur Verfügung erhalten hatten.

17. Die andern Wesen, dadurch gestärkt, erleuchtet und erwärmt, vereinten sich, erkannten ihr hohes Ziel, und jubelnd und kämpfend streben sie demselben nun entgegen. Freudig zerbricht der niedere Geist seine Hemmschale, die ihn hinderte, vorwärtszuschreiten; er zerstört seine eigene Existenz, um zu einer höheren zu gelangen, wo er mehr Licht, mehr Leben und mehr Liebe von dem alleinigen Urquell all dessen einsaugen kann.

18. Das also, was ihr blindlings Zerstörung nennt, ist nichts anderes als ein Sichfreimachen zu einer höheren Stufe, da ein Geist schon seit seiner Gefangennehmung in der Form die Materie dulden mußte und nur den Moment abwartet, wo diese Fesseln fallen, und er, einzeln oder vereint durch das Band der Liebe mit tausend andern Gleichgesinnten, im großen Kreise der Schöpfungen einen höheren Platz einnehmen kann.

19. Die Liebe, die allbeseligende Wärme, die dem Urlicht entströmt, sie ist es, die den Geist antreibt, sein Geschick selbst zu vollenden und so stufenweise zurückzukehren zum Urquell des Lichtes, von Dem er ausgegangen ist.

20. So ergeht es allen Engelsgeistern. Nannten ja doch schon eure Vorgänger den einen, obwohl jetzt gefallenen Engel, “Luzifer” Lichtträger.

21. Ja, er war ein Lichtträger durch alle weiten Räume Meiner Schöpfung; aber weil er, sich seiner unermeßlichen Gnade von Mir aus bewußt, mit einer Macht sich ausgestattet sah wie kein anderer, so verwandelte sich seine durch sein Licht zu entwickelnde Wärme in zu großer Heftigkeit in das Entgegengesetzte der Liebe, in Haß, gerade gegen Den, Der ihn mit so vieler Macht bekleidet hatte; und noch jetzt ist er, ein gefallener Engelsfürst, Mein eifrigster Gegner, der nur noch eine kurze Zeit frei bleiben, dann aber genau wird wählen müssen, ob er Meine ersten drei großen Worte der Schöpfung annehmen oder bei ihren Gegenpolen verharren will!

22. Mittelwege zu wählen und geschicktes Ausweichen gegen Mein Drängen, zu Mir zurückzukehren, wird ihm nicht lange mehr gelingen; er wird bald sich kategorisch erklären müssen, ob er zum ewigen Leben des Lichtes und der Liebe oder zum ewigen Tode der Finsternis und der Kälte sich wenden will.

23. Und auch ihr Menschen, denen Ich mittels Meines Gnadenlichtes einen Funken göttlichen Lebens in eurer Seele angezündet habe, bedenket doch, was ihr eigentlich im Herzen tragt! Ihr traget göttliches Licht, Leben der Liebe, von eurem Vater in der Brust!

24. Er gab euch diese Dreifaltigkeit als Pfand eures Ursprungs, eures Anfangs und eures Endziels: verscherzet nicht so leichtsinnig diese göttlichen Geschenke, die ihr, ihrer bewußt, als Gnadengeschenk vor Millionen anderer Geschöpfe voraushabt. Begreifet wohl das göttliche Licht, geschenkt und eingehaucht mit Liebe, welches euer Seelen und Geistesleben ausmacht; gedenket des Gebers, Der euch als Kinder einst mit Seinem Blute unter herbsten Leiden erkauft, wieder zu dem machen will, was ihr in dem großen Kreis der geschaffenen Wesen sein sollt; vergesset nicht, es ist Seine Liebe, die euch zum ewigen Leben führen möchte, indem Er euch das Licht der Erkenntnis und göttlichen Bewußtseins angezündet hat.

25. Strebet nach der Vollkommenheit, die euch als geschaffenen Wesen zu erreichen möglich ist, damit ihr außer den erhaltenen drei Geschenken diese einst in höheren Potenzen ertragen könnt! – Denn Mein göttlich Licht, ausstrahlend aus Mir in alle weiten Schöpfungsräume, hat keine Grenzen, stets neues Leben erweckend will es alles Geschaffene einst liebend vereinen und um Den sich scharen sehen, Der das höchste Licht des Lebens und der Liebe ist.

26. So, Meine lieben Kinder, betrachtet diese drei Worte, sie haben den Urborn alles Seins in sich, sie sind die Grundfundamente alles Geschaffenen, ohne sie gibt es kein Wesen und kein lebendes Geschöpf. Wo sie mangeln, hat aller Fortschritt aufgehört, da ist der Tod, die Finsternis und der ewige Haß!

27. Dort steht ein Lebensengel mit einer Siegeskrone und angetan mit einem Lichtkleid, zum Beweis, daß die Dreifaltigkeit der Gotteseigenschaften stets siegen wird, und verbergen muß sich bis in die innersten Winkel der Erde, wer dagegen sich sträubt und dem Lichte die Finsternis, dem Leben den Tod und der Liebe den Haß vorzieht!

28. Vorwärts, Meine Kinder, drängt alles; die Liebe, die nie gesättigte Liebe, die alles gibt, um alles wieder zurückzuerhalten, das Licht, das alles erleuchtet, damit jeder finstere Winkel aus der Schöpfung verbannt werde, und das Leben, das nur Bewegung, Wechsel der Formen und Fortschritt von einer Stufe zur andern bedingt! Alle drei rufen euch zu: “Ohne uns keine Welt, keine Vergangenheit und keine Zukunft! Wir sind deren Träger im Innersten des höchsten Herrn; wir sprechen Sein ganzes ,Ich` aus!”

29. Also vorwärts, ihr Abkömmlinge des Lichtes! Schwinget euch hinauf, dorthin, wo keine Sonne mehr untergeht, kein Tod mehr mit dem Leben wechselt, und kein Streit, kein Zorn noch Haß das schöne harmonische Konzert der Liebe unterbricht!

30. Höret die Engelsharmonien, die durch diese drei Worte getragen durch alle Unendlichkeiten dringen, sie sind der immerwährende Lobgesang des einen und einzigen Herrn und Schöpfers, eures Vaters, Der nur darin Sein ganzes Glück und Seine Seligkeit findet, wenn Er sieht, daß die Geschöpfe, die Er geschaffen hat, sich Seiner freuen, Ihn lieben und stets mehr begreifen lernen. Die so oft mißdeutete Dreifaltigkeit ist nur in diesen drei mächtigen Worten und liegt im Kleinen in jedem geschaffenen Wesen, mit dem Keim sich ausbilden zu können bis zur höchsten Potenz eines Lichtengels, der an den Stufen des Herrn aller Himmel steht!

31. Kinder, erkennet euer großes Geschenk! Seid stolz darauf, Meine Kinder werden zu können, frohlocket! Es wird einst eine Zeit kommen, wo ihr, mit der geistigen Sehe begabt, die unermeßlichen Räume der Ewigkeit durchblicken und von dem Throne des Vaters bis zum letzten Raum, wohin nur ein Lichtstrahl noch dringen kann, die Grundprinzipien Meines Wesens, verteilt in Millionen und Millionen Wesen, in dem großen harmonischen Lobgesang zu Seiner Ehre werdet vernehmen können!

32. Trachtet also danach, dieser Stufe der Aufklärung würdig zu werden; trachtet danach, im wahren Sinne Meine Kinder zu werden, und ihr werdet dann fühlen, daß:

33. Wohl in allen Räumen und Sternen,
In unermeßlichen Weiten und Fernen
Des Vaters Licht und Leben nur strahlet.
Wo Seine Liebe mit Großem nicht prahlet
Und nur im Kleinen Er suchet zu finden,
Was Seinen Geist ans (Un)Endliche könnt’ binden!
Da ist das Leben des Lichts und der Liebe
Als das Höchste vom rein göttlichen Triebe.
Drei ist die Zahl der inhaltschweren Worte,
Sie tönen fort und fort von Ort zu Orte.
Laßt nie sie verhallen, die himmlischen Töne,
Die allein nur entwickeln das geistig Schöne!
Wo Licht, Leben und Liebe nicht wehet,
Da alle Freude der Schöpfung vergehet;
Wo aber sie alle im Frieden stets walten,
Da wird sich des Vaters Lieb’ auch entfalten!
D’rum getrost nur gebaut auf Vaters Segen,
Er wird ja geben, woran jedem gelegen:
Des Lichtes Strahl, des Lebens Reiz und der Liebe Freuden,
Ob derowegen auch die Gefall’nen euch meiden Verharret bei Mir –
im Lichte, im Leben und in der Liebe,
Ihr pflegt so der Schöpfung Gott-geistige Triebe.
Nur wer mit diesen drei Worten sich weihet
Dem höchsten Vater, als Sein Kind sich erfreuet,
Der hat den Grundstoff, die Liebe,
als besten Samen Zur Kindesstatt bei Mir, und somit – Amen!

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1st Secret of Life – Jesus elucidates LIGHT, LIFE & LOVE

30 June 1870

YOU have here chosen three words. You could not have chosen more correctly and comprehensively within the whole vocabulary of a human language, for these three words denote the quintessence of all creation, its continued existence and duration.
You see, everything I created was created in the light; it received life and out of love it was not ever annihilated.

Is there anything in the great sphere of infinity that does not owe its eternal permanence to these three so significant words?
With light there begins life and with life, love. The light represents the creative power, which keeps forever bringing forth new things, constantly streaming in all directions of infinity, awakening life, banishing darkness and then through love, preserving the created and perpetually bringing forth new creations.

Through light there develops warmth and warmth corresponds to life. For life ceases in the cold and love has no longer a footing as love is nothing else but a kindled zeal to see everything perfectly happy and satisfied.

Thus, wherever light with its gentle rays stimulates the scattered elements to attraction and repulsion, there warmth is produced through this stirring and assimilating, or wherever there is a stirring there is life.

However, life wants to be satisfied, it wants to be all in all, and that it can become solely through love.
Love wants to preserve life, whereas hatred wants to destroy it. Wherever you look you will find these elements in conflict with their opposites.

Light has to battle with darkness, life with death and love with hatred as their opposites. As much as the first want to preserve and attract everything, the others want to repulse and destroy it.

In the union of the first three you see My Deity as eternal preserver of all creation and in the latter three you see the Adversary, Satan, with his coldness and destructiveness.

Thus the conflict extends throughout matter, beginning with the angel and reaching to the last, hardest and most severely bound spirit. In a constant struggle love wins life through the light destroying the darkness with its death and hatred.
Therefore, you have here with these three words and their opposites the sole principle of preservation for all created things.
When I, the very light, decided to create also outside of Me spirits that I were to love Me, to understand Me and gradually become like Me, the first impulse for the coming into existence was given. This is why you read in the Mosaic books: “And the earth was without form and void, and the Lord created the light!”

With the light the activity of the elements awakened and the spirits began to become conscious of themselves and to attract and repulse each other. With the light began life, for destruction too, cruel as it may often seem, has at its root the higher and better purpose to get closer to the supreme light by abandoning the lower forms in order to assume higher ones, closer to the universal light.

Therefore, as soon as light and life had awakened, as soon as the created began to enjoy its existence in the radiance of the eternal primordial light from the heavens, the third thought was awakened, which was to unite all these beings of the visible and invisible world. It was love, the fundamental thought of light and life, which wanted to eternally preserve and perfect all that was now enjoying its existence.

Then the purest angels, personified love, were endowed with the greatest light and were sent out for the sake of the most intensive life to share with all the other living beings the abundance of grace placed at their disposal in such a great measure.

Thereby strengthened, enlightened and warmed, the other beings united, recognized their high goal and are now striving after it, rejoicing and struggling. The lower spirit happily breaks up the shell that retarded its progress. It destroys its own existence in order to reach a higher one where it can absorb more light, life and love from the sole primordial source of all things.

Thus, what you blindly call destruction is nothing else but a liberation towards a higher state, since spirit, already from the time of its imprisonment in a form, has had to suffer matter and is waiting for the moment when these shackles fall and it may, individually or united through the bond of love with a thousand other compatible beings, take up a higher place in the great sphere of creations.

It is love, the blessed warmth emanating from the primordial light, which encourages the spirit to perfect its own destiny and thus gradually return to the primordial source of light in which it has originated.

This happens to all angelic spirits. Already your ancestors called the one now fallen angel “Lucifer”, the light bearer.
He was, indeed, a light bearer throughout the vast spaces of My creation. However, conscious of the immeasurable grace received from Me, endowing him with a might none other possessed, the too intensive warmth, which developed through his light, changed into the opposite of love, into hatred towards the One who had endowed him with so much light. Still today he is a fallen angelic spirit, My most ardent opponent, who will not much longer be free and will then have to make a clear choice as to whether to adopt My first three great words of creation or remain with their opposites.

He will not much longer succeed in adopting a middle course and cleverly evade My urging to return to Me. Soon he will have to declare categorically whether he intends to turn to the eternal life of light and love or to the everlasting death in darkness and cold.

You humans too, for whom I by My light of grace have kindled a spark of divine life in your soul, do bear in mind what you are actually carrying in you heart! You carry in your breast a divine light, life and love from your Father.

He gave you this trinity in pledge of your origin, your beginning and your ultimate goal. Do not carelessly forfeit these divine gifts which, as gifts of grace, give you, who are conscious of them, an advantage over millions of other beings. Be aware of the divine light, given and instilled into you with love, which constitutes the life of your soul and spirit. Remember the giver who once paid dearly with His blood and with great suffering for you as His children and wants to make you once more into what you were meant to be in the vast circle of created beings. Do not forget that it is His love that wishes to lead you to life eternal by having kindled within you the light of cognition and divine consciousness.

Strive for the perfection that you as created beings are capable of attaining, so that in addition to the received three gifts you will one day be able to bear them in higher potencies. For My divine light radiating out of Me into all the vast spaces of creation has no limitations and, perpetually awakening new life, wishes to one day lovingly unite all created beings and see them surround Him who is the supreme Light of Life and Love.

In this way, My dear children, should you regard these three words. They contain the primordial source of all existence. They are the foundations of all creations and no being and living creature exists without them. Where they are absent, all progress has ceased; there is death, darkness and eternal hatred.

As proof that the trinity of God’s attributes will always be victorious, an angel of life is standing there with a crown of victory, clothed in a garment of light, and whosoever is in opposition and prefers darkness to light, death to life and hatred to love, will have to hide in the innermost corners of the earth.

Everything presses forward, My children: love, the never appeased love which gives all in order to recover all once more, the light which illumines everything so that every dark corner may be banished from creation, and life which gives movement, change of forms and progress from one stage to the next. All three are calling to you: “Without us there is no world, no past and no future! We are their carriers in the innermost of the Supreme Lord; we express His entire self!”

Therefore, go ahead, you descendants of the light! Rise upwards to where there is no longer a sunset, where no longer death alternates with life and where no strife, anger or hatred disrupts the beautiful harmony of the concert of love!

Listen to the angelic harmonies which, carried by these three words, permeate all infinities. They are the everlasting hymn of praise of the one and only Lord and Creator, your Father, who finds His complete happiness and bliss only when He sees the beings He has created rejoicing in Him and learning to love and understand Him more and more. The so often misinterpreted Trinity can be found only in these three mighty words and lies on a small scale in every created being as a germ, enabling it to develop to the highest potency of an angel of light standing in the presence of the Lord of all the heavens.

Children, do recognize your great gift! Be proud and rejoice at being able to become My children! There will be a time when you, endowed with spiritual vision, will be able to gaze through the immeasurable spaces of infinity and from the throne of the Father to the last space, where a ray of light can still penetrate to perceive the fundamental principles of My nature within millions upon millions of beings in the grand harmonious hymn in His praise.

Therefore, strive for becoming worthy of this state of enlightenment in the truest sense of the word!

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Secret de la Vie 1… Lumière, Vie et Amour

30 juin 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Vous avez choisi ici trois mots. Vous n’auriez pas pu les choisir plus correctement dans le vocabulaire entier d’une langue humaine; car ces trois mots dénotent la quintessence de toute la création, son existence et sa durée permanentes.

Vous voyez, tout ce que J’ai créé, a été créé dans la lumière, a reçu la vie, et par amour n’a jamais été annihilé.

Y a-t-il quelque chose dans la grande sphère de l’infini qui ne doive pas sa permanence éternelle à ces trois mots significatifs ?

Avec la lumière, commence la vie et avec la vie, l’amour. La lumière représente le pouvoir créateur, qui sans cesse engendre de nouvelles choses, rayonnant constamment dans toutes les directions de l’infini, éveillant la vie, bannissant l’obscurité et ensuite, grâce à l’amour, préserve le créé et apporte perpétuellement de nouvelles créations!

Avec la lumière se développe la chaleur, et la chaleur correspond à la vie. Mais là où règne le froid il n’y a plus de vie, l’amour n’y trouvant plus d’appui ; car l’amour n’est rien d’autre qu’une ardeur allumée pour voir tout parfaitement heureux et satisfait.

Ainsi, partout où la lumière avec ses doux rayons stimule les éléments dispersés à s’attirer et à se repousser, la chaleur est produite grâce à cette agitation et à cette assimilation, et partout où il y a de l’agitation, il y a la vie.

Cependant, la vie veut être satisfaite, elle veut être tout dans tout et cela ne peut être seulement que grâce à l’amour.

L’amour veut préserver la vie, tandis que la haine veut la détruire. Partout où vous regardez, vous trouverez ces éléments en lutte avec leurs opposés.

La lumière doit lutter avec l’obscurité, la vie avec la mort et l’amour avec la haine, son opposé. Autant les premiers veulent préserver et attirer tout à eux, autant les autres veulent les repousser et les détruire.

Dans la réunion de ces trois mots vous voyez Ma Déité en tant que Préservateur éternel de toute la création, et dans les trois derniers vous voyez l’Adversaire, le Satan, avec sa froideur et sa rage destructrice.

Ainsi le conflit s’étend depuis l’ange jusqu’à l’esprit le plus dur et le plus sévèrement lié dans la matière. Dans une lutte constante l’amour remporte la victoire sur la vie grâce à la lumière qui détruit l’obscurité avec sa mort et sa haine.

Donc, vous avez ici avec ces trois mots et leurs opposés le principe unique de conservation de toutes les choses créées.

Quand Moi, qui suis la lumière même, J’ai décidé de créer aussi à l’extérieur de Moi des esprits dans le but de M’aimer, Me comprendre et devenir graduellement comme Moi, la première impulsion pour la création fut ainsi donnée. C’est pourquoi vous lisez dans les livres de Moïse : “La terre était sans forme et vide et le Seigneur a créé la lumière!”

Avec la lumière s’éveilla l’activité des éléments et les esprits commencèrent à prendre conscience d’eux-mêmes, à s’attirer et à se repousser. Avec la lumière a commencé la vie; ensuite aussi la destruction, cruelle comme cela peut souvent sembler, mais avec à sa base le but le plus haut et le meilleur afin d’arriver tout près de la lumière suprême en abandonnant les formes inférieures pour en assumer de plus hautes, tout près de la lumière universelle.

Donc, aussitôt que la lumière et la vie furent éveillées, aussitôt que le créé a commencé à aimer son existence dans l’éclat de la lumière éternelle primordiale du ciel, le troisième concept a été éveillé afin d’unir tous ces êtres du monde visible et invisible. C’était l’amour, la pensée fondamentale de la lumière et de la vie, qui a voulu éternellement préserver et perfectionner tout ce qui aimait maintenant son existence.

Alors les anges les plus purs, amours personnifiés, furent dotés de la lumière la plus grande et envoyés pour la vie la plus intensive afin de partager avec toutes les créatures vivantes l’abondance des grâces placées à leur disposition dans une si grande mesure.

Ainsi renforcés, éclairés et réchauffés, les autres êtres se sont unis, ont reconnu leur haut but et luttent maintenant pour cela, avec joie et ardeur. L’esprit inférieur rompt heureusement la coquille qui a retardé son progrès. Il détruit sa propre existence pour en atteindre une plus haute où il pourra absorber plus de lumière, de vie et d’amour en provenance de la source unique primordiale de toutes les choses.

Ainsi, ce que vous appelez aveuglément la destruction n’est rien d’autre qu’une libération de l’esprit vers un état plus haut, car depuis le temps de son emprisonnement dans une forme, il a dû subir la matière et il attend depuis ce temps que ses chaînes tombent et qu’il puisse, individuellement ou uni par les liens de l’amour à des milliers d’autres êtres semblables, prendre une place plus haute dans la grande sphère des créations.

L’amour est cette chaleur bénie qui émane de la lumière primordiale, et qui encourage l’esprit à perfectionner son propre destin et ainsi à retourner graduellement à la source primordiale de lumière de laquelle il est issu.

Cela arrive à tous les esprits angéliques. Déjà vos ancêtres ont appelé celui qui est maintenant l’ange tombé “Lucifer”, c’est à dire : porteur de lumière.

Il était, en effet, un porteur de lumière partout dans les espaces immenses de Ma création. Mais parce qu’il se vit doté d’une puissance qu’aucun autre n’a possédée, tout en prenant conscience de la grâce incommensurable reçue de Moi, sa chaleur, que sa lumière devait développer, a été transformée avec une trop grande intensité en l’opposé de l’amour, à savoir la haine envers Celui qui l’avait doté avec tant de lumière. Aujourd’hui encore il est un esprit angélique tombé et Mon adversaire le plus ardent, mais il ne sera plus libre très longtemps et il devra alors faire un choix clair, soit adopter les trois premiers grands mots de Ma création, soit rester avec leurs opposés.

Il ne réussira pas non plus dans l’adoption d’une voie médiane en cherchant à éluder intelligemment Ma forte envie de le voir revenir à Moi. Bientôt il devra déclarer catégoriquement s’il a l’intention de se tourner vers la vie éternelle de lumière et d’amour ou bien vers la mort éternelle dans l’obscurité et le froid.

Vous aussi les hommes, chez qui Ma lumière de grâce a allumé une étincelle de vie divine dans votre âme, tenez compte de ce que vous portez en réalité dans votre cœur! Vous portez dans votre sein une lumière divine, la vie et l’amour de votre Père.

Il vous a donné cette trinité comme gage de votre origine, votre commencement et votre but suprême. Ne perdez pas par négligence ces cadeaux divins qui vous ont été donnés comme des cadeaux de grâce, prenez en conscience, car c’est un avantage par rapport à des millions d’autres êtres. Soyez conscient de la lumière divine, qui vous a été donnée et a été instillée en vous avec amour, car elle constitue la vie de votre âme et de votre esprit. Rappelez-vous que Celui qui vous a donné cela a également payé chèrement de Son sang, à travers de grandes souffrances, pour que vous puissiez devenir Ses enfants et veut vous faire rejoindre une fois encore ce à quoi Il vous a destiné, dans le vaste cercle des êtres créés. N’oubliez pas que c’est Son amour qui veut vous mener à la vie éternelle car il a allumé en vous la lumière de la connaissance et de la conscience divine.

Luttez pour la perfection que vous, en tant qu’êtres créés, êtes capables de réaliser, pour qu’en plus des trois cadeaux que vous avez reçus, vous soyez un jour capable de les porter à un potentiel plus élevé. Car Ma lumière divine rayonnant de Moi dans tous les espaces énormes de création n’a aucune limitation, elle éveille perpétuellement de nouvelles vies, et souhaite qu’un jour s’unissent affectueusement tous les êtres créés, afin qu’ils voient que c’est la Lumière suprême de Vie et d’Amour qui les entoure.

C’est de cette façon, Mes chers enfants, que vous devez considérer ces trois mots. Ils contiennent la source primordiale de toute existence. Ils sont la base de toutes les créations et aucun être ni créature vivante n’existeraient sans eux. Là où ils sont absents, tout progrès a cessé; il y a la mort, l’obscurité et la haine éternelle.

Comme preuve que la trinité des attributs de Dieu sera toujours victorieuse, un ange de la vie est debout là avec une couronne de victoire, habillée avec un vêtement de lumière, et tout ce qui lui est en opposition et préfère l’obscurité à la lumière, la mort à la vie et la haine à l’amour, devra se cacher dans les coins les plus secrets de la terre.

Tout va de l’avant, Mes enfants : l’amour, l’amour jamais apaisé qui donne tout pour de nouveau tout regagner, la lumière qui éclaire tout pour que chaque coin sombre puisse être banni de la création, et la vie qui donne le mouvement, le changement des formes et le progrès d’un état au suivant. Tous trois vous appellent en disant : “Sans nous il n’y a aucun monde, aucun passé et aucun avenir! Nous sommes leurs porteurs dans le plus intime du Seigneur Suprême; nous exprimons Son Moi entier!”

Donc, allez de l’avant, vous les descendants de la lumière! Élevez-vous vers là-haut où le soleil ne se couche plus, où il n’y a plus d’alternance des cycles de la mort avec la vie et où aucune lutte, colère ou haine ne perturbe la belle harmonie du concert d’amour!

Ecoutez l’harmonie angélique qui, portée par ces trois mots, pénètre dans toutes les immensités. Ils sont l’hymne éternel de louange du seul Seigneur et Créateur, votre Père, qui trouve Son complet bonheur seulement quand Il voit les êtres qu’Il a créés se réjouir en Lui, apprendre à L’aimer et à Le comprendre de plus en plus. La Trinité si souvent mal interprétée ne peut être trouvée seulement que dans ces trois mots puissants qui reposent à une petite échelle dans chaque être créée comme un germe, afin de lui permettre de se développer jusqu’à la puissance la plus haute d’un ange de lumière debout en présence du Seigneur de tout le ciel.

Les enfants, reconnaissez le grand cadeau qui vous a été fait ! Soyez fier et réjouissez-vous de votre capacité à devenir Mes enfants! Il y aura un temps où, doté de la vision spirituelle, vous serez capable de parcourir du regard les espaces incommensurables de l’éternité, et de percevoir, depuis le trône du Père jusqu’au dernier espace où seul un rayon de lumière peut encore pénétrer, les principes fondamentaux de Ma nature distribués en des millions de millions d’êtres dans le grand hymne harmonieux de Ma louange.

Donc, luttez pour devenir digne de cet état d’édification dans le sens le plus vrai du mot!

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Segreto di Vita 1… Luce, Vita ed Amore

Ricevuto il 30 giugno 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Tu hai scelto qui tre Parole. Non potevi scegliere più giustamente e più ampiamente in tutta la ricchezza di vocaboli di un linguaggio umano; infatti queste parole designano il concetto di tutto il Creato, il sussistere dello stesso e la sua durata!

2. Vedi, tutto ciò che è creato da Me, è stato creato nella Luce, gli venne data la Vita e per Amore mai più eternamente annientato.

3. Che cosa esiste nel grande circuito dell’Infinità che non dovesse la sua esistenza e la sua eterna continuazione a queste tre Parole ricche di contenuto?

4. Con la Luce ha inizio la Vita, con la Vita l’Amore. La Luce rappresenta la forza creativa, l’eterno partorir del nuovo, sempre defluendo in tutte le direzioni dell’Infinità, risvegliando vita, scacciando le tenebre e poi, attraverso l’Amore, la conservazione del Creato e sempre causando creazione nuova.

5. Con la Luce si sviluppa il calore, il calore corrisponde alla Vita; poiché dove domina il freddo, cessa la vita, lì l’Amore non ha più nessun punto d’appoggio; infatti anche l’Amore non è altro che lo zelo infiammato di veder tutto perfettamente felice e saziato.

6. Dove quindi la Luce con i suoi dolci raggi stimola gli elementi dispersi dall’attrazione e dalla repulsione, lì attraverso questo movimento ed assimilazione si genera il calore, oppure, dove si muove, lì c’è vita.

7. Ma la vita vuole essere saziata, vuole essere tutto in tutto, e questo lo può essere solamente attraverso l’Amore.

8. L’Amore vuole conservare la Vita, mentre l’odio la vuole distruggere. Dovunque voi guardate, lì troverete questi elementi nella lotta con i poli opposti.

9. La Luce ha da gestire la lotta con le tenebre, la Vita con la morte e l’Amore con l’odio, quale polo opposto. Quanto i primi vogliono tutto conservare ed attirare, tale e quale gli altri vogliono tutto respingere e distruggere.

10. Voi vedete dunque nell’unione dei primi tre la Mia Divinità, quale conservatrice eterna di tutto il Creato, e negli ultimi tre il polo opposto, Satana con la sua freddezza e la sua furia distruttrice.

11. Così si trascina la lotta iniziando dall’angelo fino all’ultimo, durissimo ed assai vincolato spirito nella materia; sempre lottando l’Amore attraverso la Luce ottiene la Vita e distrugge le tenebre insieme alla morte ed all’odio.

12. Qui avete così in queste tre Parole con i loro opposti l’unico Principio conservatore di tutto il Creato. –

13. Quando Io, la Luce stessa, Mi decisi di creare anche fuori di Me degli spiriti che dovevano amarMi, comprenderMi ed un po’ alla volta uguagliarMi, allora venne dato il primo impulso del divenire; per questo voi leggete nei libri di Mosè: “Tutto era deserto e vuoto, ed il Signore creò la Luce!” –

14. Con la Luce si svegliava l’attività degli elementi, e gli spiriti cominciarono a diventare consci di loro stessi, ad attrarsi ed a respingersi. Con la Luce cominciò la Vita; infatti anche la distruzione, per quanto sembri così crudele, ha spesso per base lo scopo più alto e più bello di avvicinarsi alla Luce suprema, venendo ad abbandonare le forme inferiori per assumere le più elevate che stanno più vicine alla Luce generale.

15. Appena fu risvegliata la Luce e la Vita, appena il Creato cominciò a compiacersi della sua esistenza nello splendore dell’eterna Luce fondamentale proveniente dai Cieli, allora venne risvegliato il terzo Pensiero, Pensiero che doveva riunire tutte queste creature del mondo visibile ed invisibile; esso era l’Amore, il Pensiero di base della Luce e della Vita che voleva conservare, sempre perfezionando, eternamente, tutto ciò che ora si compiaceva della sua esistenza.

16. Così i purissimi angeli, l’Amore in Persona, vennero dotati con la più grande Luce ed inviati, a causa della vita più intensiva, per comunicare dalla pienezza del proprio io a tutti gli altri esseri viventi della sostanza di Grazia che essi avevano ricevuto in tale misura a disposizione.

17. Gli altri esseri, con questo fortificati, illuminati e riscaldati, si riunivano, riconoscevano la loro alta meta, e giubilando e lottando, tendevano ora incontro alla stessa. Lo spirito basso rompeva con gioia il suo guscio ostacolante che gl’impediva di proseguire in avanti; esso distrusse la sua propria esistenza, per raggiungerne una più alta, dove poteva sorbire più luce, più vita e più amore dall’unica Fonte primordiale.

18. Quindi, ciò che voi chiamate alla cieca distruzione, non è altro che un liberarsi per un gradino più elevato, poiché uno spirito ha dovuto soffrire la materia già fin dalla sua cattura nella forma, ed ora aspetta solo il momento della caduta di questo vincolo, ed esso, da solo oppure unito con il legame dell’amore con mille altri dello stesso sentimento, può occupare un posto più alto nel grande circuito delle Creazioni.

19. L’Amore, il Calore onnibeatificante che sgorga dalla Luce primordiale, è quello che stimola lo spirito a compiere da sé il suo destino e così ritornare gradatamente alla Fonte primordiale della Luce, dalla quale esso è provenuto.

20. Così accade a tutti gli spiriti angelici. Già i vostri predecessori chiamarono quell’uno, anche se adesso è un angelo caduto, “Lucifero”, portatore di luce.

21. Sì, questi era un portatore di luce in tutti i vasti spazi della Mia Creazione; ma poiché egli, conscio della sua incommensurabile Grazia ricevuta da Me si vide dotato di un Potere come nessun altro, allora il suo calore, attraverso la sua luce troppo evolvente, per troppa grande violenza si tramutò nell’opposto dell’amore, cioè in odio, proprio contro Colui che lo aveva rivestito di così tanto potere; ed ancora oggi egli è, quale principe angelico caduto, il Mio più acerrimo avversario che rimarrà libero ancora per un breve tempo, ma poi dovrà scegliere precisamente se vuole accogliere le Mie tre prime grandi Parole della Creazione, oppure perseverare con i suoi poli opposti.

22. Non gli riuscirà più a lungo scegliere vie traverse ed abili schivamenti verso il Mio impulso a ritornare a Me; egli presto dovrà dichiararsi categoricamente se vuole volgersi all’eterna Vita della Luce e dell’Amore oppure all’eterna morte delle tenebre e del freddo.

23. Ed anche voi uomini, ai quali Io ho acceso una scintilla di Vita divina nella vostra anima per mezzo della Mia Luce di Grazia, riflettete che cosa veramente portate nel cuore! Voi portate Luce divina, Vita d’Amore del Padre vostro nel petto!

24. Egli vi ha dato questa trinità come pegno della vostra provenienza, del vostro principio e della vostra meta finale; non vi giocate con leggerezza questi Doni divini che voi, di essi consci, avete avuto in più come Doni di Grazia prima di milioni di altre creature. Comprendete bene la Luce divina, donata ed infusa con Amore, Luce che costituisce la vostra vita dell’anima e del vostro spirito; ricordatevi del Donatore che vi ha pagato un giorno quali figli con il Suo Sangue fra amarissime sofferenze, il Quale vuol far di voi ciò che dovete essere nel grande circuito degli esseri creati; non dimenticate, è il Suo Amore che vuole condurvi all’eterna Vita, avendovi Egli acceso la Luce della Conoscenza e della Coscienza divina.

25. Tendete alla perfezione che vi è possibile raggiungere come esseri creati, affinché possiate un giorno sopportarla, oltre ai tre Doni ottenuti, in potenza più elevata! – Infatti la Mia Luce divina, irradiando da Me in tutti i vasti spazi, non ha limiti, e risvegliando sempre nuova vita vuole un giorno riunire amorevolmente tutte le cose create e vederle schierarsi intorno a Colui che è la suprema Luce della Vita e dell’Amore!

26. In tal modo, Miei cari figlioli, dovete considerare queste tre Parole; esse hanno in sé la Sorgente primordiale di ogni essenza, sono le fondamenta di base di tutto ciò che è creato; senza di esse non esiste nessuna essenza e nessuna creatura vivente. Dove esse mancano, ha termine ogni progresso, qui c’è la morte, le tenebre e l’eterno odio!

27. Là c’è un angelo della Vita con la corona della vittoria e vestito con una veste di Luce per dimostrare che la trinità delle Caratteristiche di Dio riporta sempre la vittoria, e si deve nascondere fin nei più remoti angoli della Terra colui che vi si oppone e preferisce a queste l’oscurità alla Luce, la morte alla Vita e l’odio all’Amore!

28. Avanti, figli Miei, tutto incalza; l’Amore, l’Amore mai sazio che dà tutto per riavere nuovamente tutto, la Luce che tutto illumina affinché venga confinato dalla Creazione ogni angolo oscuro, e la Vita che ha per conseguenza solo movimento, cambio di forma e progresso da un gradino all’altro! Tutti e tre vi gridano: “Senza di noi nessun mondo, nessun passato e nessun futuro! Noi ne siamo i portatori nel più intimo del supremo Signore; noi esprimiamo il Suo intero ‘Io’!”

29. Quindi avanti, voi discendenti dalla Luce! Lanciatevi in alto là dove non tramonta più nessun sole, dove nessuna morte cambia più con la Vita, e nessuna disputa, nessuna collera né odio interrompe dell’Amore l’armonioso bel concerto!

30. Ascoltate le angeliche armonie che penetrano attraverso tutte le Infinità portate mediante queste tre Parole, esse sono il perpetuo cantico dell’Uno ed Unico Signore e Creatore, Padre vostro, il Quale trova tutta la Sua Felicità e la Sua Beatitudine solo quando vede che le creature che Egli ha creato gioiscono di Lui, Lo amano ed imparano a comprenderLo sempre di più. La Trinità così spesso male interpretata è solamente in queste tre potenti Parole e sta nel piccolo in ogni essere creato per potersi perfezionare con il germe fino alla suprema potenza di un angelo di luce che si trova sui gradini del Signore di tutti i Cieli!

31. Figlioli, riconoscete il vostro grande Dono! Siate orgogliosi di poter diventare figli Miei, esultate! Verrà un giorno un tempo dove voi, dotati della vista spirituale, guarderete attraverso gli spazi incommensurabili dell’Eternità e, dal Trono del Padre fino all’ultimo spazio dove penetra ancora un solo raggio di luce, potrete intendere i Principi fondamentali della Mia Essenza, ripartita in milioni e milioni di essenze, nel grande cantico armonioso per il Suo Onore!

32. Tendete perciò a diventare degni di questo gradino dell’illuminazione, tendete a diventare nel senso vero figli Miei, ed allora sentirete che:

Ben negli spazi e stelle tutte
in ampiezze e lontananze smisurate
del Padre irradia Luce e Vita solamente.
Dove il Suo Amore col grande non si vanta
solo col minimo cerca di trovare
ciò che ‘l Suo Spirito al (In)-finito potrebbe legare!

Là c’è la Vita della Luce e dell’Amore
quale supremo del divino Impulso puro.
Tre è il numero delle parole di contenuto grave,
esse risuonano di luogo in luogo continuamente.
Mai lasciate i suoni celesti attenuare,
che soltanto sviluppano il bello spirituale!
Dove Luce, Vita ed Amor non spira
là manca della Creazione tutto il compiacimento;
ma dove esse dominano sempre tutte in pace,
là si spiegherà l’Amor del Padre anche!
Perciò fiduciosi sulla benedizione Sua solo edificate,
Egli darà ciò, cui ognuno tiene:
il raggio di Luce, lo stimolo della Vita e la gioia dell’Amore,
anche se per questo vi scansano i caduti,
perseverate in Me – nella Luce, nella Vita e nell’Amore,
della Creazione di Dio voi così curate gl’impulsi spirituali.
Solamente chi con queste tre parole si consacra
al supremo Padre, quale Suo figlio si rallegra,
questi ha di base la sostanza, l’Amore, quale miglior semenza
per la Mia figliolanza, e quindi
Così sia!

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