Was ist wahre Liebe & Woher kommt sie?… LIEBE als Grundquell aller Weisheit & Ausdruckskraft – What is true Love & Where does it come from?… LOVE as the Foundation of all Wisdom & Power of Expression

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Von der Hölle bis zum Himmel

LIEBE als Grundquell aller Weisheit und Ausdruckskraft

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber…
Ein Auszug aus Robert Blum, Kapitel 245-247

Kapitel 245 – Liebe als Grundquell aller Weisheit und Ausdruckskraft. Dichtkunst des Verstandes und des Gemüts. Des Offiziers Bitte um mehr Liebe und des Herrn Antwort.

1. Sage Ich: „Mein Freund, hast du nie gemerkt, dass Menschen, die so recht in der Liebe stecken, die zartesten Dichter sind? Also ist die Liebe die beinahe stets alleinige Mutter der wahren Lyrik. Ein David brannte vor Liebe zu Mir wie auch zu den Menschen und war darum auch einer der grössten Lyriker. Sein Sohn Salomon war, solange er liebte, auch weise im wahren Sinn des Wortes. Als er aber dann seine rechte Liebe in das Fleisch der Weiber versenkte, ward er bald dumm und schwach in Wort und Tat.

2. Betrachte Meinen Johannes! Dieser Apostel hatte die mächtigste Liebe zu Mir und darum auch die grösste Glut in der Darstellung Meines Wortes. Und in seinen Worten liegt auch die grösste Weisheit wie bei keinem andern Apostel. Ihm ward darum auch die tiefste Offenbarung gegeben. So kannst du die ganze Geschichte der Erde durchgehen und wirst bei jenen Menschen die wahre Lyrik und Weisheit antreffen, die das Herz am rechten Fleck haben.

3. Wohl dichten auch die Verstandesmenschen und machen ein Langes und Breites, aber darin steckt nichts als ein höchst mühevolles Suchen eines verlorenen Groschens in der Nacht ihres Herzens. Sie kommen wohl manchmal dem Groschen auf die Spur, so sie ihn aber ergreifen wollen, da gleiten sie aus, weil der Grund, auf dem sie stehen, ein höchst lockerer ist.

4. Daher ist denn auch die sogenannte Weltweisheit eine grösste Torheit vor Mir. Was der Mensch mit dem Verstande in hundert Jahren bei aller Mühe kaum erreicht, gibt dir die rechte Liebe in einer Sekunde. Denn die Liebe bin Ich Selbst im Menschen! Je vollkommener seine Liebe wird, desto mehr entfaltet sich Mein Ebenbild in ihm.

5. Der Verstand aber ist nur ein Schrank, in dem die Liebe ihre erworbenen Schätze aufbewahrt. Was kann aber die Seele dort finden, so das, was irgendeine erloschene Liebe früher in einer besseren Zeit hineingelegt hatte, in solch unerleuchteten Gemächern so zerstreut und verrostet daliegt, dass auch die mühevollste Arbeit der Seele nur höchst wenig oder auch gar nichts ausrichten kann? – Gehe du in einen finstern Keller, suche darin einen verlorenen Groschen, und du wirst ihn nicht finden. So du aber ein gutes Licht anzündest, wirst du den Groschen bald finden, wenn du eine rechte Geduld im Suchen hast.

6. Siehe, dieser Feldwebel hatte allezeit eine rechte Liebe zu Gott, den er jedoch nur so kannte, wie er Ihn aus der Schrift des Vorbundes kennen konnte. Er liebte also die Gottheit, ohne Sie zu kennen, schon über die Massen. Wie gross muss dann erst seine Liebe werden, so er mit der Gottheit persönliche Bekanntschaft macht, wie es nun der Fall ist! Und eben diese Liebe gibt ihm solch lyrische Weisheit. Willst du aber auch eine solche, musst auch du die gleiche Liebe dir aneignen. Du liebst Mich wohl mächtig, aber der Feldwebel liebt Mich noch mehr. Wie dies aber möglich ist, das alles wird dir die nächste Folge klar darstellen.“

7. Sagt der Offizier: „Herr, ich verstehe wahrlich nicht, wie es möglich sein könnte, Dich noch mehr zu lieben. Denn bei Deinem heiligsten Namen, ich liebe Dich doch aus allen meinen Kräften! Und so wäre es mir rein unmöglich, Dich, o Herr und Vater, noch mehr über alles zu lieben. Herr, erweitere darum mein Herz und vermehre die Liebelebensflamme, dann werde auch ich in der Liebe zu Dir gleich einem Atlas werden, der den ganzen Himmel auf seinen Schultern trägt!“

8. Sage Ich: „Mein lieber Freund, was du von Mir willst, ist dir selbst anheimgestellt! Denn von nun an wirst du allein der Schöpfer und Umgestalter deines Wesens und deiner Liebe sein. Frage aber den Feldwebel: wie? – und er wird es dir sagen.“

Kapitel 246 – Über die Quelle der höchsten Weisheit. Wink zur Sammlung der Gottesliebe.

1. Der Offizier wendet sich nun an seinen ehemaligen Feldwebel und sagt zu ihm: „Höre, mein schätzbarster Freund! Du warst einige Jahre bei meiner Kompagnie und versahst deinen Dienst stets zu meiner vollsten Zufriedenheit. Hätte uns im Felde der Tod nicht ereilt, so wärst du ohne weiteres Offizier geworden. In dieser Welt aber war nach der göttlichen Ordnung an kein dienstliches Vorrücken eher zu gedenken, als bis der Herr aller Welt- und Himmelsämter uns zu einem solchen verhelfen wird.

2. Wir sind nun vor das heiligste Angesicht des grossen Alleinherrschers der Unendlichkeit gelangt durch Seine Güte und Barmherzigkeit. Wir haben Ihn kennengelernt von einer Seite, von der Ihn wohl die ganze Erde kaum kennen dürfte und haben Gnade ohne die geringsten Verdienste vor Ihm gefunden.

3. Du aber bist, wie es scheint, von uns allen Ihm sicher am nächsten gekommen. Denn als du mit Ihm in einer noch nie dagewesenen erhabensten Art geredet hast, habe ich selbst Tränen im heiligsten Auge Gottes entdeckt. Und, Freund, das ist etwas, was die ganze Unendlichkeit kaum je fassen wird!

4. Sage mir, wie du es denn angestellt hast, dass dir solch eine ungeheure Weisheit zuteil wurde. Hast du diese schon auf der Erde besessen, oder ist sie dir erst nach und nach in dieser Welt geworden durch den allmächtigen Einfluss Jesu Christi, des Herrn von Ewigkeit? Wohl weiss ich aus dem Munde Gottes Selbst, dass dir deine grosse Liebe zu Ihm zu solcher Weisheit verhalf. Aber nun kommt die Hauptfrage:

5. Wie bist du zu jener mächtigen Liebe gelangt, aus der in deinem Herzen eine solche Weisheit sprüht, wie sie kaum in der Flammenbrust eines Cherub anzutreffen sein dürfte? Der Herr Selbst hat mich an dich gewiesen. Sei demnach so gut und gib mir dazu eine Anleitung! Ich liebe Jesus, den Herrn, aus all meinen Kräften und wüsste wahrlich nicht, wie ich Ihn noch mehr lieben könnte. Weil du es aber weisst, so sage mir, wie das mir bisher Unmögliche doch noch möglich sein kann.“

6. Sagt der Feldwebel: „Mein Hauptmann, mein Freund! Dein eigener Wahlspruch ,Bei Gott sind alle Dinge möglich‘ sollte dir doch zeigen, dass die Liebe zu Gott ebensowenig zu begrenzen ist wie die Erkenntnisse über Gott. Wie kommst du nun zu solch einer Frage? Kannst du mehr sehen, als das Licht es dir gestattet? Und kann das Licht stärker sein als das, was das Licht erzeugt? So du aber ein Material hast, um ein grosses Gemach zu erleuchten, dessen allein du zu deiner Arbeit bedarfst, warum zerteilst du dann das Material, um auch andere Gemächer zu erleuchten, in denen du vorderhand nichts zu tun hast?

7. Sammle das Material allein für die Erleuchtung des einen Gemachs! Ist das einmal so erleuchtet, dass du drinnen alles wie am hellsten Tageslicht wahrnehmen kannst, dann erst öffne Türen und Fenster. Es wird sodann aus dem Hauptgemach hinreichendes Licht von selbst in die Nebengemächer dringen und diese zur Genüge erleuchten. So du nicht sammelst, da zerstreust du schon deshalb, weil du nicht sammelst. Du musst also sammeln und sparen, so du zu einem grossen Reichtum gelangen willst!

8. Die Liebe ist der Himmel grösster Reichtum; nach der muss man geizen. Und hat man sie, da muss man sie nicht sogleich aller Welt preisgeben. Die Nächstenliebe ist zwar gleich der Gottesliebe. Aber sie muss nur Gottes wegen in Werken bestehen, jedoch in der Flamme des Herzens nie unmittelbar, sondern stets allein nur durch Gott an den Nächsten gerichtet werden, sonst schwächt das die Liebe zu Gott. – Siehe an deine schönste Mathilde! Sie hat in deinem Herzen drei Viertel von dem, was der Herr allein haben sollte! Merkst du nun den Grund deiner Liebesschwäche?“

Kapitel 247 – Gottesliebe und Weiberliebe. Alle Liebe soll von der Gottesliebe ausgehen.

1. Sagt der Offizier: „Ich danke dir, lieber Bruder, für deine herrliche Erklärung. Ja, du hast vollkommen recht, die geschöpfliche Liebe ist bei mir noch bei weitem stärker als die Liebe zu Gott dem Herrn, der doch der Urgrund aller Liebe ist! – Die Weiber aber haben es auch mit der Liebe zu Gott viel leichter als wir männlichen Wesen, denn sie lieben in Gott wohl auch den endlos vollkommensten Mann, was sich mit ihrer Polaritätsnatur sehr wohl verträgt. Aber bei uns Männern ist die Sache ein wenig anders: Wir können in ein noch so vollkommenes Mannswesen nie so verliebt werden wie in ein weibliches Wesen, weil das so in der Natur begründet ist.

2. Daher meine ich, dass da zwischen der Liebe zum Weibe und der zu Gott ein bedeutender Unterschied sein muss. Man wird Gott, das höchste Urwesen doch ganz anders lieben müssen als ein Weib. Und so glaube ich denn, dass eine bescheidene Liebe zu einem wunderlieben Weibe gar wohl neben der mächtigen Liebe zu Gott bestehen kann. Die Liebe zu Gott muss von höchster Reinheit sein, während die Liebe zum Weibe immer etwas sinnlich sein kann. Die Liebe zum Weibe hängt grösstenteils an der Form, während die Liebe zu Gott eine rein innerste Beschauung der unendlichen Vollkommenheiten der Gottheit ist und ein erhabenes Lob ihrer reinsten Liebe und Güte! Ich meine, dass es im Grunde eine wahre Gottesbeleidigung wäre, so man Gott mit der gleichen Empfindung liebte, wie ein Weib.

3. Ich bin daher der Meinung, dass die nun gerettete Mathilde mir in der Liebe zum Herrn nicht den geringsten Eintrag machen, im Gegenteile mir nur zu noch grösserer Liebe zu Ihm verhelfen kann.“

4. Spricht der Feldwebel: „Glauben macht zwar auch selig, ich aber halte es mit der Seligkeit der reinen Liebe zu Gott ganz allein. Der Mensch hat nur ein Herz und kann somit auch nur eine rechte Liebe haben, aus der hernach, so die Hauptliebe reif geworden ist, alle anderen Seitenliebearten in der göttlichen Ordnung hervorgehen können. Und so bin ich der Meinung, man müsse zuvor in der Liebe zu Gott völlig feststehen; dann erst lässt sich alles andere in der schönsten Harmonie ergreifen. Ist man aber in der Liebe zu Gott noch schwankend und weiss kaum, wie man Gott mehr lieben kann als ein schönst gestaltetes Weib – da, Freund, ist die rechte Weisheit des Geistes noch etwas fern!

5. Sieh, das Herz hat nur eine Kammer für die Liebe, und diese muss zugleich sein für Gott wie auch für den Nächsten und umgekehrt. So du recht liebst, da kannst du Gott nicht anders wie ein Weib lieben, und ein rechtes Weib nicht anders wie Gott, weil das Herz des Menschen nur einer rechten Liebe fähig ist. Was daneben ist, gehört zur Selbstliebe und taugt nicht in das Reich Gottes.

6. Wie hat denn ein Johannes, ein Jakobus, ein Petrus, wie auch ein Paulus den Herrn geliebt? Wie liebte Ihn eine Magdalena und tausend andere mehr? Siehe, diese waren in den Herrn vollkommen verliebt, noch um einige Grade stärker als du in deine holdeste Mathilde. Und eben solch ein Verliebtsein in den Herrn hat in diesen Wesen den Grund gebildet, dass sie als rechte Liebhaber des Herrn ehestmöglich zu Seinen innigsten Freunden und zu Meistern der Liebe und Weisheit geworden sind. – Dort hinter dem Herrn stehen Petrus, Paulus und Johannes. Gehe hin und frage sie, ob ich nur eine Silbe unwahr geredet habe!“

7. Sagt der Offizier: „Was sagst du? Paulus, Petrus und Johannes, der die berühmte Offenbarung geschrieben hat, wären da? Und zwar die drei ernsten Männer hinter dem Herrn?“ – Sagt der Feldwebel: „Ja, sie sind es, wie sie geleibt und gelebt haben.“ – Spricht der Offizier weiter: „Nun, da muss ich ihnen freilich gleich mein Kompliment machen gehen! Ich halte zwar nichts auf Komplimente, aber wo sie einen Grund haben, da sind sie ganz in Ordnung und dürfen nicht ausbleiben. Ehre dem, dem sie gebührt!“

8. Sagt der Feldwebel: „Freund! Hier aber, soviel mir mein Herz sagt, gibt es nur ein Kompliment, und das besteht für alle in der reinen Liebe! Hast du aber Liebe zu Gott dem Herrn, so fassest du in dieser Liebe auch Petrus, Paulus, Johannes wie auch alle Himmel mit ein. Mit irdisch gearteten Komplimenten aber ist’s hier nichts. Daher meine ich, dass du allein dem Herrn die Aufwartung zu machen hast, alles andere macht sich dann von selbst.“

9. Sagt der Offizier: „Ja, du hast vollkommen recht! Und du musst auch in allem recht haben, weil du in die wahre Weisheit so tief eingeweiht bist. Aber schaden könnte es nicht, so man sich mit jenen drei ersten Aposteln des Herrn in freundlichstes Einvernehmen setzte. Denn wir müssen doch annehmen, dass diese drei nach Gott dem Herrn die ersten Geister in der ganzen Unendlichkeit sind. Daher würde es sich meiner Meinung nach doch schicken, sich ihnen wenigstens vorzustellen und sie als die ersten Freunde des Herrn zu begrüssen!“

10. Spricht der Feldwebel: „Tue, was du willst! Ich habe dir nur gesagt, was hier allein nottut. Nun winkt dir aber der Herr Selbst. Gehe hin! Aus Seinem Munde allein strömt die höchste Weisheit. Fasse sie recht ins Herz und lebe danach!“

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From Hell to Heaven

LOVE as the Foundation of all Wisdom and Power of Expression

Jesus Christ reveals thru Jakob Lorber…
Excerpt from Robert Blum, Chapter 245 to 247

Chapter 245 – Love as the foundation of all wisdom and power of expression. The art of poetry from intellect and feeling. The officer requests more love and the Lord’s response.

1. Say I: “My friend, did you not ever notice how people, deeply in love, also make the most sentient poets? Hence love is almost always the only mother of true lyricism. A David burned with love for Me and fellow-man, and was hence also one of the greatest lyrical poets. His son Solomon also, when still loving, was also wise in the real sense of the word: But when he sank his proper love into women’s flesh, he soon became foolish and weak in word and deed.

2. Behold My John! This apostle had the mightiest love for me and hence also the brightest glow in presenting My word and in his words laid wisdom as in no other apostle, wherefore the most profound Revelation was given to him. You can go over the Earth’s history to find true lyricism with people who have their heart in the right place.

3. Purely intellectual people too produce much drama, but there is no more than a laborious search for a lost penny in their hearts’ night. They do indeed sometimes track the penny down, but when trying to pick it up they slip, because the ground on which they stand is loose.

4. Wherefore the so-called wisdom of the world is greatest foolishness before me. What man’s intellect sometimes does not achieve in a hundred years, the right love can yield in one second. Because I myself am the love within man! The more perfect his love, the more My image unfolds within him.

5. The intellect is only the wardrobe in which love keeps its treasures. What however can the soul find there if once, in better times, love had indeed placed it there, but where, within such unlit chamber, it lies scattered and rusted, so that even a soul’s greatest effort shall accomplish little or nothing? Go into a dark cellar and find a lost penny, and you shall fail, but if kindling a good light you shall easily find it with the right patience.

6. Behold, this Sergeant-Major always had the right love for God, Who he knew only the way He could be discerned from the Old Testament. Hence he loved the Deity above all without knowing it; how greatly his love therefore increased on making the Deity’s Personal acquaintance, as is now the case! And it is this love that fires him with such lyrical wisdom. If you desire the latter then you too must generate such love. You love me immensely indeed, but the Sergeant-Major loves Me more. Shortly it shall transpire how this is possible!

7. Says the officer: “Lord, I really don’t understand how it is possible to love You still more. For, by Your holiest name, I surely love you with all my strength, and it would therefore be sheer impossible to love you still more. Hence, Lord, widen my heart and magnify my love life-flame, and I too shall be like an Atlas in love towards You – the way he carries the entire heaven on his shoulders!”

8. Say I: “My dear friend, that which you ask of Me, is left to your discretion, for you alone shall henceforth be the creator and transformer of your nature and love. But the Sergeant-Major shall explain it to you.

Chapter 246 – Highest wisdom’s source. How to gather up love for God

1. The officer turns to his erstwhile Sergeant-Major, saying: “Hearken, my most worthy friend; you have been part of my company for several years and always attended to your service for my fullest satisfaction. Had death not caught up with us, you would have understandably become officer. In this world however, according to God’s order, there can be no thought of promotion until the Lord of all worldly and celestial positions helps us to same.

2. Due to His goodness and mercy we have not come before the great, sole ruler of infinity’s holy countenance. We have come to know Him from an aspect that the entire Earth would hardly ever know him, and we have found grace in him without meriting any.

3. But it seems that out of all of us, you came closest to Him, because when you spoke to Him in an exalted and most unprecedented manner, I noticed tears in God’s holiest eyes. And, friend, this is something that infinity would hardly ever grasp!

4. Tell me, friend, how you came by such immense wisdom? Did you already possess it upon Earth, or did this develop in stages in this world, through the influence of Jesus Christ, the Lord of eternity? I indeed found out from God’s own mouth that your great love for Him helped you to it; but to the main question:

5. How did you acquire a love so mighty that one would hardly look for such in the flaming breast of a Cherub? The Lord Himself referred me to you; hence give me a clue! I love Jesus the Lord – with all my strength, and really don’t know how I could love Him still more. Since you know all about it, tell me how the impossible could still become possible to me?”

6. Says the Sergeant-Major: “My commander – my friend! Your own watchword has been: “With God, all things are possible! Which should tell me that love towards God can be restricted no more than knowledge about God: How can you ask such question? Can you see more than light will permit? And can the light be stronger than the source producing it? If you have the material to light up a large room that is the only one you are using for your work, why waste material to light up other rooms which you are presently not using?

7. Gather material to light up just one room! Only after this is sufficiently bright for you to see everything in it as in daylight, you can open doors and windows, allowing enough light to penetrate of itself from the main to the side rooms. Where you don’t gather, there you already scatter on that account. You must therefore gather and save to achieve much wealth!

8. Love is the Heavens’ greatest treasure, and one must hanker after it. After obtaining it, one must not give it away to all the world, although love for neighbour is equal to love for God. But it must be done only for God’s sake and not directly from the heart’s flame, directed to one’s neighbour only through God, or this weakens love for God. Behold your beautiful Matilda; in your heart she receives three quarters of what the Lord alone have; do you see the reason for your love’s feebleness?”

Chapter 247 – Love for God and for women; all love should proceed from God’s love.

1. Says the officer: “Dear brother, I thank you for this splendid explanation; you are right, my love for the creature is still much stronger than my love for God the Lord, who surely is the primordial foundation of all love! But it is easier for women to love God than for us males, for they also have the endlessly most perfect man in God, something that goes well with their self-centred nature. Things are somewhat different with us men! We could never be as enamoured in a perfect male as in a female being, as it is grounded in nature.

2. Wherefore I believe there has to be a substantial difference between love for woman and love for God. One is bound to love God, the highest primordial being, completely differently to a woman. And so I believe that a modest love for a marvellous woman can easily exist side by side with the mighty love for God. Love for God must be of the greatest purity, whilst love for the woman can always contain some sensuality. Love for woman is centred mostly on the form, whereas love for God is a most purely interior contemplation of the endless perfections of the Deity, together with an exalted praise of Its purest love and goodness! I think it would be most offensive to God if one loved God with the same feelings as for a woman.

3. Hence I believe that the now saved Matilda cannot in the least diminish my love for the Lord but can on the contrary help me towards a still greater love for him.”

4. Says the Sergeant: “Faith can indeed also make blissful, but I on my part go solely for the bliss from pure love for God. Man has but one heart and can therefore have only one true love from which, once the main love has ripened, other side-loves can still come forth within the divine order. Wherefore I maintain that one has to first stand firmly in one’s love towards God, only after which everything else can still be – adopted in nicest harmony. If one’s love towards God is still swaying however and one hardly knows how one can love God more than a most beautifully formed woman:there friend, true wisdom of the spirit is still at some distance!

5. Behold, the heart has but one chamber for love, and this has to be for God as well as neighbour, and vice versa. If you truly love, then you cannot love God in any way other than a woman, and proper women no different to God, because man’s heart is capable of only one proper love. Whatever is besides that belongs to self-love and is not suitable for God’s Kingdom.

6. In what way did a John, a Jacob, a Peter or a Paul love God? How did Magdalena and a thousand others? Behold, these were totally in love with the Lord even more strongly than are you with your Matilda. And such infatuating love for the Lord created the foundation for the proper lovers of the Lord to promptly become His fervent friends, and masters of love and wisdom. Over there, behind the Lord, stand Peter, Paul and John; ask them whether I said even one wrong syllable!”

7. Says the officer: What’s that? Over here – Paul, Peter and John, who wrote the sublime book of Revelation, those first three earnest men behind the Lord?” Says the Sergeant-Major: “Indeed, just as they once lived.” Says the officer: “Well, in that case I have to go and pay them my respects, although I don’t really take that seriously, – but there justified they are in order and must not be withheld; honour where it is deserved!”

8. Says the Sergeant-Major: “Friend, over here, the way my heart tells me, there is only one compliment, which for everyone consists in love! Having love for God the Lord, you embrace with that Peter, Paul and John, together with all the heavens, earthly compliments mean nothing over here. Hence you need attend only to the Lord, other things taking care of themselves.”

9. Says the officer: “You are right indeed and must be, as you have been initiated into deepest wisdom; yet it may do no harm to start an amicable relationship with the Lord’s three foremost disciples. For must we not assume that these three spirits are, after God the Lord, the three foremost spirits of all infinity. Hence it may in my opinion be fitting to at least introduce ourselves and to greet them as the Lord’s most distinguished friends!”

10. Says the Sergeant-Major: Do as it seems fit to you; I have now told you what is desirable over here. But the Lord Himself is now giving you a sign: go over! Only from His mouth streams the deepest wisdom; grasp it in your heart and live accordingly.”

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Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber… Von der Hölle bis zum Himmel
Robert Blum Auszug aus Kapitel 226

6. Spricht Joseph: “Nur eines geht mir noch ab, eine Aufhellung über den fast in allen christlichen Religionssekten vorkommenden Begriff der sogenannten ewigen Strafe. Gibt es eine solche, oder gibt es keine? So man für die irdischen Tage ehrlichen und rechtlichen Lebenswandels eine ewige Belohnung erhält, so kann man auch annehmen, dass es füglich auch eine ewige Strafe geben müsse. Denn gebührt hier im Reich der Geister einer kurzen, edlen Tat ein ewiger Lohn, so gebührt demgegenüber auch für eine kurze, böse Tat ein ewiger Strafzustand in der Hölle. Ich finde diese Annahme ganz logisch.”

7. Sage Ich: “Du schon, aber Ich nicht – weil Ich mit all dem, was Ich geschaffen habe, unmöglich mehr als nur einen Zweck vor Augen haben konnte! Da Ich Selbst aber das ewige Leben bin, so kann Ich doch nie Wesen für den ewigen Tod erschaffen haben! Eine sogenannte Strafe kann daher nur ein Mittel zur Erreichung des einen Hauptzwecks, nie aber eines gleichsam feindseligen Gegenzwecks sein, daher kann denn auch von einer ewigen Strafe nie die Rede sein.”

8. Spricht Joseph: “Herr, Dir ewig Dank, Liebe und Ehre, das verstehe ich nun ganz! Aber in der Heiligen Schrift steht doch deutlich geschrieben von einem ewigen Feuer, das nimmerdar erlischt, von einem Wurm, der nimmer stirbt! Auch steht geschrieben: ,Weichet von Mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Dienern bereitet ist!‘ – Ja, Herr, ich kenne eine Menge Texte, wo der Hölle und ihres ewigen Feuers sehr handgreiflich gedacht wird. So es aber keine ewige Strafe gibt und es sogar von dem Sträfling selbst abhängt, in ihr zu verbleiben, so lange er will – da sehe ich dann durchaus nicht ein, wie von einem ewigen Feuer in der Schrift die Rede sein kann!”

9. Rede Ich: “Mein liebster Freund, es steht wohl geschrieben von einem ewigen Tod, der da ist ein ewig festes Gericht, und dieses geht hervor aus Meiner ewigen Ordnung. Diese aber ist das sogenannte Zorn- oder besser Eiferfeuer Meines Willens, der natürlich für ewig unwandelbar verbleiben muss, ansonst es mit allem Geschaffenen auf einmal völlig aus wäre.

10. Wer sich nun von der Welt und ihrer Materie hinreissen lässt (die doch notwendig gerichtet bleiben muss, weil sie sonst keine ,Welt‘ wäre), der ist freilich so lange als verloren und tot zu betrachten, als er sich davon nicht trennen will. Es muss also der Geschaffenen wegen wohl ein ewiges Gericht, ein ewiges Feuer und einen ewigen Tod geben. Aber daraus folgt nicht, dass ein im Gericht gefangener Geist so lange gefangen verbleiben muss, als dieses Gericht an und für sich dauert – so wenig wie auf Erden, so du ein festestes Gefängnis erbaut hättest, die Gefangenen deshalb auch auf die ganze Dauer des Gefängnisses verurteilt werden sollen.

11. Ist denn nicht ,Gefängnis‘ und ,Gefangenschaft‘ zweierlei? Das Gefängnis ist und bleibt freilich ewig, und das Feuer Meines Eifers darf nimmer erlöschen. Aber die Gefangenen bleiben nur so lange im Gefängnis, bis sie sich bekehrt und gebessert haben.

12. Übrigens steht in der ganzen Schrift nicht eine Silbe von einer ewigen Verwerfung eines Geistes, sondern nur von einer ewigen Verdammnis der Nichtordnung gegenüber Meiner ewigen Ordnung, die notwendig ist, weil sonst nichts bestehen könnte. Das Laster als Widerordnung ist wahrlich ewig verdammt, aber der Lasterhafte nur so lange, als er sich im Laster befindet! Also gibt es auch in Wahrheit eine ewige Hölle, aber keinen Geist, der seiner Laster wegen ewig zur Hölle verdammt wäre, sondern nur bis zu seiner Besserung! – Ich habe wohl zu den Pharisäern gesagt: ‘Darum werdet ihr eine desto längere Verdammnis überkommen!’, aber nie: ‘Darum werdet ihr auf ewig verdammt werden!’ – Verstehst du nun deine so gefährlich aussehenden Schrifttexte?”

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Burning in Hell for all Eternity? Jesus explains…

From Hell to Heaven

Jesus Christ reveals thru Jakob Lorber…
Robert Blum Excerpt from Chapter 226

6. Says Joseph: “I lack only one more thing- enlightenment on the almost universal Christian Sects’ concept of a so-called everlasting punishment, is there such? If one receives an eternal reward for an honest and righteous life-style upon Earth, thus one can also assume, that there exists an eternal punishment. For if here in the kingdom of spirits there is an eternal reward for a brief noble deed, there must also be an everlasting condition of punishment for a brief evil deed. I find this assumption quite logical.”

7. Say I: “You think so but not I, because I could have only kept one purpose in mind for everything created. Being life eternal Myself, how could I have created beings for eternal death! Hence a so-called punishment can only be a means for attaining the major purpose, but never for a hostile counter-purpose. Therefore, there can be no talk of an everlasting punishment ever.”

8. Says Joseph: “Lord, eternal thanks, love and honour to You; now I fully grasp this! Yet there is, in Holy Scripture, clearly written about a fire that never goes out, and of a worm that never dies! It is also written: ‘Depart from Me, ye accursed, to the eternal fire, prepared for the devil and his servants!’ Indeed, Lord, I am aware of many passages where hell is most vividly mentioned. If however there is no eternal punishment and it is even up to the prisoner himself how long he stays there – then I altogether fail to see how there can be talk of eternal fire in the the Scripture!”

9. Say I: “Dearest friend, there is indeed mention of an eternal death, which is an everlastingly solid judgement that proceeds from My eternal order. This however is the so-called wrath or rather zeal-fire of My will which has of course to remain unalterable for eternity, or there would be a full end to all creation.

10. Whoever allows himself to be enraptured by the world and its matter (which, surely, has to remain under judgement, or it would not be ‘world’) is of course lost and is to be regarded as dead for as long as one cannot separate himself from it. There has to be an eternal judgement, an eternal fire and an eternal death because of the created ones, but this does not mean that a captive spirit has to remain captive for the entire course of the duration of the judgment – just as on earth, if you build a solid prison, should then the prisoners therefore also be condemned for as long as the prison exists.

11. Are not prison and imprisonment two separate things? The prison certainly stays forever, and the fire of My zeal must never go out; but the prisoners remain in prison only until they have reformed and bettered themselves.

12. There is, by the way, in the Scripture nowhere the slightest mention of complete rejection of a spirit, but only eternal damnation of non-order – in view of My eternal order, which is essential, or nothing could endure. Vice, as counter-order, is indeed everlastingly condemned, but the sinner only for as long as he remains within sin! So there also exists in truth an eternal hell, but no spirit is condemned to hell for all eternity, but only until his betterment! – I did indeed say to the Pharisees: ‘For that you shall receive a much longer damnation!’, but never ‘for that you shall be condemned forever!’ Do you now understand your seemingly threatening Scriptural passages?.”

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