Zeit ist kostbar… Nutzt sie weise, vergeudet sie nicht! – Time is precious… Use it wisely, don’t waste it!

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Zeit ist kostbar… Nutzt sie weise, vergeudet sie nicht!

Der Schöpfer offenbart durch Gottfried Mayerhofer

7. August 1872 – Schöpfungsgeheimnisse Kapitel 36 – Die Zeit

1. Du willst auch noch dieses Wort erklärt haben – nun, so schreibe denn, da doch nichts mehr vergeudet wird von euch Menschen als eben gerade die Zeit, das heißt diejenige, welche euch als Prüfungsleben zugemessen ist.

2. Seht, ihr wisset alle nicht, was Zeit ist, was sie bedeutet und welchen Wert sie hat, sonst würdet ihr alle anders leben, als ihr es wirklich tut. Um euch aber doch einen Begriff von diesem Wort beizubringen, der einem geistigen Wesen, wie ihr Menschen es sein sollt, würdig ist, so will Ich denn euch diesen Begriff so viel erklären, als endliche Wesen Unendliches fassen können.

3. Was ist also Zeit? Und wie erkennt ihr, daß es wirklich eine Zeit gibt? “Zeit ist nichts anderes als ein Abschnitt des Gedankens der Ewigkeit, ein kleines Bruchstück eines großen unendlichen Ganzen!” Ihr würdet nicht wissen, was Zeit ist, könntet ihr sie nicht an materiellen Dingen ermessen, wo zwischen Kommen und Entstehen und Verschwinden und Vergehen ein Zeitraum verflossen ist, welcher, wie ihr es auch tut, gemessen oder mit Zahlen ausgedrückt werden kann.

4. Nur im Sichtbaren ist die Zeit zählbar, in der Ewigkeit, wo der Raum keine Dimensionen mehr hat, dort hat auch das Maß der Zeit aufgehört, dort herrschen Begriffe und Ideen, die für endliche Wesen nicht faßbar, nicht begreiflich sind.

5. Ein endliches Wesen kann eben deswegen Mich, den Zeitlosen, nie begreifen; denn wenngleich die ewige Fortdauer zu denken möglich ist, so ist doch das : nie einen Anfang gehabt zu haben, für geschaffene Wesen ein Absurdum, ein Unbegreifliches, Undenkbares – und darin besteht der Unterschied zwischen Mir und aller Geisterwelt. Es ist dieses Wort “Zeit”, welches Meine Göttlichkeit präzisiert, mehr als alles andere; denn auch der Raum selbst ist ohne Zeit nicht meßbar, nicht begreifbar.

6. Also die Zeit ist eigentlich symbolisch der geeignetste Ausdruck für Meine Größe; denn Zeit als Begriff gab es immer und wird es immer geben, ob man sie messen will oder nicht. Seht also, wenn ihr diesen großen Faktor – die Zeit – von dieser Seite anseht, so ist er es allein, welcher euch eine Idee von Mir und einen Begriff von Meiner Schöpfung geben kann. In Zeiträumen erfolgte die Schöpfung, eine aus der andern, eine nach der andern, und in Zeiträumen werden diese von Mir geschaffenen Welten sich entwickeln, sich vervollkommnen, und in Zeiträumen werden sie wieder vergehen und neuen Formen, neuen Welten, neuen Schöpfungen Platz machen. So ist die Zeit der einzige Messer, nach welchem Meine Schöpfung beurteilt werden kann; denn die Zeit als Größe, die Zeit als Entfernung und die Zeit als Dauer eines geschaffenen Gegenstandes gibt dessen Wert, dessen Inhalt und dessen Wirkungskreis an. Was dort im unendlichen ewigen Äther in Zeitabschnitten Meine Welten vollführen, das ist wieder im Kleinen bei jedem erschaffenen Ding und bei dessen Dauer der Fall. Nur die Zeit gibt dem Stein seine Größe, seine Dauer, und bei lebenden Wesen ist es wieder die Zeit, die ihren Lebenswert bestimmt.

7. So ist also der Begriff “Zeit” ebensowenig aus der Schöpfung zu vertilgen wie Ich Selbst. Ohne Zeit gibt es keine Welt, und ohne Mich gibt es keine Zeit! – Was ist der Zeitraum des Menschenlebens von der Wiege bis zum Grabe? Er ist nichts anderes als ein nur durch Zahlen ausgedrückter Abschnitt der Unendlichkeit, welcher an einem sichtbaren, geschaffenen Wesen in seinem Entstehen, seiner Entwicklung und seinem Vergehen sichtbar ist. Ohne diese sichtbaren Veränderungen wäre keine Zeit zu messen, wenn ihr nicht gerade den Wechsel der Tage oder den Wechsel zwischen Tag und Nacht zählend einen Zeitmesser dadurch gewonnen hättet.

8. Die Zeit hat keinen Anfang und hat kein Ende, sie kommt aus der Unendlichkeit und verrinnt wieder spurlos in sie. Nur sichtbare Schöpfungen zeugen von ihrem Kommen und Gehen, sonst wäre sie unmeßbar. Diese Zeit also, welche als Maß jedem geschaffenen Ding seine Dauer angibt, binnen welcher es sich geeignet haben muß, auf der großen Stufenleiter zum Geisterreich fortzuschreiten, diese Zeit ist eben auch das Maß für geistige Wesen, binnen welcher es ihnen auferlegt ist, gewisse Missionen zu erfüllen; denn so wie die großen Welten und Sonnensysteme ihre angemessene Zeit der Dauer haben, ebenso haben auch alle geschaffenen Wesen eine gewisse Zahl von Zeitabschnitten, welche ihr Leben bis zur nächsten Verwandlung bestimmen.

9. Die Zeit für den großen Weltenbau ist eine bestimmte, denn nach deren Verlauf treten andere Verhältnisse ein, welche von anderen Welten bedingt nun geregelt werden. Diese Zeit also ist gemessen, und es muß während derselben vollführt werden, was nach dem Plane des Ganzen gerade zur Erhaltung des Einzelnen wie des Ganzen nötig ist. Was nun bei den Welten der Fall ist, das gilt auch für jedes einzelne Geschaffene, auch für den Menschen; denn auch ihm ist von der Geburt bis zum Tode ein Zeitraum angemessen, während dem er seine Mission des Prüfungslebens vollenden sollte! Da aber der Mensch ein freies Wesen ist, und da er eben auch ein Komplex von Geistigem und Materiellem ist, so ist es ihm allein gestattet, was er hier während seiner körperlich – irdischen Lebensbahn nicht erreichen konnte, im Jenseits noch zu vollenden; denn der Mensch ist ein Kind zweier Welten, der geistigen und der materiellen. Eben wegen dieses Verhältnisses sind im Äther so viele Räume mit unreif verstorbenen Seelen angefüllt, die dort vollenden müssen, was sie hier nicht konnten, sonst wäre ein Übergang von der materiellen Welt zu den geistigen Wohnorten für sie direkt möglich, welches aber so nicht stattfinden kann, da die Seelen der Menschen, leider die meisten, unreif in der anderen Welt ankommen.

10. Was erhellt aber aus dieser Kundgebung? Seht, es erhellt daraus, daß die Menschen ihre Lebensdauer, das heißt die Zeit ihres Erdenwandels soviel als möglich benützen sollten, ihren Geist reif für die andere Welt zu machen, damit ihnen diese Zwischenreiche erspart würden. Und darum gebe Ich euch dieses Wort über die Zeit, damit ihr aufmerksam werden sollt, wie groß der Wert der Zeit ist und daß dieses vergeudete Gut für euch ewig verloren ist. Ihr müßt euer Leben bei weitem ernster auffassen als bisher; ihr müsset der Zeit einen bei weitem größeren Wert beilegen, als ihr bisher getan; es sollen nicht in euren Mund kommen die Worte wie “Zeitvertreib”, denn, nehmet euch in acht, die Zeit vertreibt euch, oder: “die Zeit totschlagen”, denn die Zeit ist’s, welche euch den Tod bringt, nicht ihr der Zeit! Die Zeit, zerfallend in kleine Parzellen, sollte jeder dieser Teile als geistiger Baustein fürs künftige Leben einen Wert haben, wenn auch noch so klein, allein wertlos soll er nicht sein. Die Zeit ist der strengste Rechner eurer Taten, und alles Gute und Schlechte, Überlegte und Unüberlegte, Übereilte – in der Zeit findet es seinen Schätzmeister. Nachdem die Zeit das Geschehene nicht wieder zurückgibt, so müsset ihr alles aufwenden, sowenig als möglich in diese Zeitregister eingeschrieben zu sehen, was ihr zurückhaben möchtet; denn es bleibt eben wegen seiner Unwiederbringlichkeit ein ewiger Vorwurf, ein ewiger Dorn – und Dornen verwunden, stechen. Wäre nicht Meine allerbarmende Liebe, was würde der Mensch wohl tun müssen, um das Andenken an manches Getane zu verwischen, das die Zeit hartnäckig ihm nicht zurückgibt? – Nur Meine Vaterhand kann diese Wunden heilen, die die Dornen des Vergangenen, Gemißbilligten verursacht haben.

11. Daher nützet eure Zeit! Vertändelt sie nicht, die Zeit bin Ich, die Zeit ist das euch gegebene Prüfungs-, das Lebens- oder Wandel-Maß, welches ihr getreu verwaltend als geliehenes Gut einst Mir zurückgeben müßt! Die Zeit ist das Talent, welches Ich einem jeden bei seiner Geburt als Angebinde gebe, vergrabt es nicht, sondern benützet dieses Talent, auf daß es euch recht viele und große Zinsen im Jenseits abwerfe. Bedenkt, mit allem, was ihr hier gewinnt, verkürzt ihr eure Wanderjahre jenseits im Mittelreich, wo das Fortschreiten und der Zeitmesser weit schwerer ist! ==Es ist wahr, Ich habe für Meine Kinder große Seligkeiten bereitet; aber nur die genießen sie einst, welche in jene Räume gelangen können, wo sie gespendet werden, und welche nur die ertragen können, die auch dort sich nur wohl befinden. Solange euch noch Erdenschlacken von Leidenschaften anhängen, könnt ihr nicht dorthin gelangen, wo die Zeit euch kein strenger Richter, sondern ein lieblicher Freund ist, welcher zwischen seligen Genüssen und Freuden euch langsam vorwärts führt, und wo ihr, getrost rückwärts sehend, wenig oder gar nichts zu bereuen haben werdet.

12. Nehmt euch diese Worte zu Herzen! Es sind Worte eines Vaters, der Seine Kinder das, was Er ihnen vorbehalten hat, auch genießen lassen möchte und ebendaher euch mahnt: die Zeit, Ausfluß Seiner Göttlichkeit, nicht zu viel zu Materiellem, wohl aber zu geistigen Genüssen zu benützen, denn die Zeit vergeht, führt euch auch zum Vergehen und Verwandeln. – Wohl euch, wenn diese Verwandlung euch in Räume führen wird, wo euch Der, der euch schon so vieles gegeben, auch fühlbar sein kann und nicht, wie im Mittelreich, bloß geahnt werden muß! ==Die Zeit ist das Maß der Dauer der Welten, sie ist aber auch das Maß eurer Taten und Werke, benützet sie also so, wie es sich geistigen, und nicht materiellen, Menschen geziemt, die Mir ähnlich werden wollen; denn zu diesem Zweck gab Ich euch dieses Wort. Amen!

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Time is precious… Use it wisely, don’t waste it!

The Creator reveals Secrets of Creation thru Gottfried Mayerhofer

August 7th, 1872 – Secrets of Creation Chapter 36 – The Time

1. So you wish to have this word explained too. Well then, write, since nothing is more abundantly wasted by you humans than time itself, that is, the time that is allotted to you as a trial life.

2. You see, none of you know what time is, what it means and what value it has, otherwise you would all live differently than you do now. However, in order to teach you the concept of this word, worthy of a spiritual being, as you humans should be, I want to explain this concept to you as much as finite beings can grasp the infinite.

3. So what is time? And how do you know that there really exists such a thing as time? “Time is nothing more than a section of the thought of eternity, a small fragment of a great, infinite whole!” You would not know what time is if you could not measure it in terms of material things, where a period of time has elapsed between coming and emerging and disappearing and passing away, which, as you do, can be measured or expressed with numbers.

4. Only in the visible is time measurable, in eternity however, where space no longer has any dimensions, there it is where the measure of time ceases, there it is where concepts and ideas prevail that are not comprehensible for finite beings.

5. For this very reason, a finite being can never understand Me, the timeless One; because even though the eternal continuance is imaginable for them, the idea that it is possible for something to never have had a beginning at all remains an absurdity, something incomprehensible and unthinkable. Therein lies the difference between Me and the entire spirit world. It is this word “time”, that defines My divinity more than anything else, for space itself cannot be measured or understood without time.

6. So, time is, symbolically speaking, the most suitable expression for My greatness; because time, as a concept, has always existed and always will be, whether you want to measure it or not. So you see, if you look at this greatest of factors, time, in this way, then it alone can give you an idea of Me and a concept of My creation. In multiple time periods did creation take place, one out of another, one after another, and in multiple time periods will these worlds I have created develop, perfect themselves, and in multiple time periods will they pass again, giving way to new forms, new worlds, new creations. And so is time the only measurement by which My creation can be judged; for time as quantity, time as distance and time as duration of a created object give it value, content and sphere of influence respectively. Whatever My worlds carry out there in the infinite and eternal ether, and in multiple periods of time, is exactly what happens on a smaller scale with every created thing, together with its duration. Only time gives the stone its size, its duration, and again it is time that determines the value of the lives of living beings.

7. And that is why the term “time” cannot be wiped from creation any more than I Myself. Without time there is no world, and without Me there is no time! What is the time period of human life from cradle to grave? It is nothing but a section of infinity expressed merely by numbers, observable in a visible, created being in its emergence, its development and its decay. Without these visible changes, no time could be measured, if you had not received a timepiece by counting the change of days or the change between day and night.

8. Time has no beginning and no end, it emerges from infinity and flows back into it without a trace. Only visible creations testify of its coming and going, otherwise it would be immeasurable. Time, then, as the measure of every created thing, indicates its duration, within which it must have qualified to advance along the great ladder to the spiritual realm; this time is also the measure for spiritual beings, within which it is imposed on them to fulfill certain missions, for just as the great worlds and solar systems have their appropriate duration, so do all created beings have certain timeframes that determine their lives, that is until the next metamorphosis.

9. The time for the great construction of the world is a definite one, because after it has taken its course, other conditions occur which are now regulated by other worlds. This time in particular is therefore measured, and throughout it must be carried out what, according to the plan of the whole, is precisely necessary for the maintenance of the individual as well as the whole. What is now the case with the worlds also applies to every single creation, including man. A certain period of time is given to him, from birth to death, during which he must complete the mission of his trial life! However, since man is a free being, as well as a sophisticated amalgam of spiritual and material aspects, only he is permitted to complete in the hereafter what he was unable to achieve here during his corporeal, earthly life; for man is a child of two worlds, the spiritual and the material. It is precisely because of this relationship that so many spaces in the ether are brimming with souls that have died in an immature state, having to complete there what they could not here, otherwise a transition from the material world to the spiritual dwelling places would be possible for them directly, which, however, cannot occur, since the souls of men, most of them unfortunately, arrive in the other world in an immature state.

10. But what becomes clear from this revelation? You see, it becomes clear that men should use their lifespan, that is to say the time of their earthly walk, to make their spirits as prepared as possible for the other world, so that they would be spared these intermediate realms. That is why I give you this message about time, so you would become aware of the great value of time and that this wasted good is lost for you forever. You must take your life far more seriously than before; you must attach a far greater value to time than you have hitherto done. Words like “pastime” should not be part of your vocabulary, for you must beware; it is time that is passing you. Or other sayings such as “killing time”, because it is time that brings you death, not the other way around! Time, breaking up into small parcels, each of these parts must have value as a spiritual building block for future life, and even if it is small, it must not be worthless. Time is the strictest reckoner of your deeds, and everything good and bad, considered and ill-considered, hasty; everything finds its appraiser in time. Since time does not return what has happened, you must spare no expense to have as little of what you wish to retain entered into these time registers, for due to its irretrievability, it remains as an eternal reproach, an eternal thorn, and thorns wound, sting. If it were not for My merciful love, what would a man have to do to blur the memory of all the things that have been done which time stubbornly refuses to give him back? Only My fatherly hand can heal these wounds which the past thorns of disapproval have caused.

11. Therefore, use your time! Do not waste it, the time is I, the time is the trial-, life- or walk-measure which, one day, you must faithfully give back to Me as a loaned good! Time is the talent I give everyone at birth as a gift, do not bury it, use this talent, so it might yield you much and great interest in the hereafter. Remember, with everything you gain here you are shortening your time of wandering beyond in that middle realm, where progress and the measure of time is far more burdensome! It is true, I have prepared great bliss for My children, but this applies only to those who can reach the places where said bliss is dispensed, which only those who feel well there can endure. For as long as earthly slag and passions still cling to you, you cannot reach the place where time is not a strict judge of you, but a lovely friend; a companion who steadily leads you forward between blissful pleasures and joys, where you, confidently looking back, will have little or nothing to regret.

12. Take these words to heart! They are words of a Father who wishes to let His children enjoy what He has reserved for them, and therefore admonishes you: To not use time, the outflow of His divinity, for material things, but for spiritual enjoyments, for time passes away, leading you to pass away and change as well. Well done of you when this transformation leads you to the places where He who has already given you so much may be felt, and not, as in the middle realm, merely be sensed! Time is the measure of the duration of the worlds, but it is also the measure of your deeds and works, so use it as is appropriate for spiritual and not material men, men who wish to be like Me; for this purpose have I given you this word. Amen!

Die Schöpfungsgeschichte… Von der Nacht ins Licht – The Creation Story… From the Night into the Light

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Jesus erklärt den Sinn der Schöpfungsgeschichte… Von der Nacht ins Licht

Der Schöpfer offenbart durch Gottfried Mayerhofer Schöpfungsgeheimnisse

16.04.1871 – Kapitel 22

1. Nachdem dein Bruder so sehnlichst ‘von der Nacht – zum Licht’, wie er sich ausdrückt, gelangen möchte, so will Ich denn auch ihm diese Bitte gewähren und somit ihm den Weg zeigen, den er zwar schon längst geht, aber doch sich alles dessen nicht klar bewußt ist, was ihm auf diesem Wege schon gesagt und gelehrt worden ist.

2. Nun sieh, Mein lieber Sohn, da du schon lange in Meinem Garten arbeitest und unverdrossen den Samen ausstreust nach allen vier Weltgegenden – siehe, schon manches ist dir unter die Hände gekommen und du hast es, wenngleich aufgefaßt, aber doch nicht so recht verstanden, wie Ich es will, und so ist auch diese Frage deines letzten Briefes wieder ein Beweis, daß du weder Meine Geister noch Welten noch Menschen-Erschaffung ganz richtig in ihrem tiefsten Sinn begriffen hast.

3. Um dir dieses alles deutlicher zu machen, um was du Mich jetzt bittest, muß Ich dir nichts Neues sagen, sondern nur das Alte, schon in verschiedenen Worten von Mir Gegebene näher erklären und dich an vergessene Stellen erinnern, welche dir dann den Leitfaden aus dem Labyrinth geben werden, damit du (auch darin) ‘von der Nacht zum Lichte kommst’. Nun, so höre also:

4. Du wirst dich erinnern, daß schon in der ‘Haushaltung Gottes’, wo es von der Schöpfung der Geister und Materie-Welt handelt, Ich sagte, daß zuerst die Geister und aus und unter ihnen der größte – ‘Satana’ oder Luzifer erschaffen wurde, welch letzterer aber statt Lichtträger, nebst seinen Gefährten von Mir abfallend, Träger und Vertreter der Finsternis geworden ist.

5. Du wirst dich ferner erinnern, daß Ich dann, um diesen abgefallenen Geistern einen Weg zur Rückkehr anzubahnen, die materielle Welt erschuf, dort sie in die Materie einkleidete und sie so wieder, obwohl unfreiwillig, die Schule der Demut und der Verleugnung durchzumachen nötigte.

6. Du wirst dich auch erinnern, daß, nachdem auf diese Weise die Bahn angedeutet wurde, auf welcher die Geister, von der härtesten Masse angefangen bis zum Menschen als letzte Stufe der materiellen Schöpfung, stets mehr sich läuternd emporsteigen können; daß aber im Menschen, wie du erwähnst, ‘drei Tage vor der Geburt ein kleines Bläschen von der feinsten, solidesten Seelensubstanz* den einst böse gewordenen Geist einschließt, in dessen Innerstem aber doch der eigentliche Gottesfunken der Liebe selbst seinen Sitz hat, welch letzterer dann diesem bösen Geistesfunken erstens die Möglichkeit gibt, sich für das Gute auszubilden, und zweitens ihn auch stets zu diesem antreibt’.

7. Nun siehe, wenn du das Vorausgesagte nur ein wenig überdenkst, so muß in dir die Frage aufsteigen: Wenn dieser Geist in dieses Bläschen erst drei Tage vor der Geburt eingelegt wird, wer bildet dann den Körper des Kindes bis dorthin aus? Wer sorgte für seine innere, wer für seine äußere Form und Beschaffenheit als Mensch, auf daß wenigstens doch die Mittel schon alle vorhanden sind, die dazu benötigt wären, einen Menschen nach Meinem Sinn daraus zu machen?

8. Siehe, hier muß Ich dir antworten:

9. Hast du denn vergessen, daß alle abgefallenen Geister in Materie gebunden die Materie selbst ausmachen!

10. Wer ist nun die Bildnerin des Kindes, vom Embryo angefangen bis zu dieser erwähnten Zeit vor der Geburt? Siehe, das sind die nämlichen namenlosen Geister-Parzellen, die – als seelischer Prozeß geführt durch die Mutter-Seele – selbst die Entwicklung, Aufbauung und Einrichtung des Kindesleibes betreiben, die aber wie in einer Pflanze oder sonst einem materiellen Produkt den materiellen Aufbau genauso wie dort gemäß ihrer Gattung vollziehen.

11. Das Kind, ehe es geboren wird, hat ein Pflanzen(vegetatives) und kein intellektuelles Leben noch Bewußtsein; es wird von den Geistern ausgebaut gemäß seiner Gattung wie jedes Tier im Mutterleibe oder im Ei. Sobald aber der Austritt aus dieser inneren Welt sich nähert und das Pflanzenleben des Kindes nicht mehr genügt, sondern eben der große Schritt getan werden muß, der den Menschen vom Tier unterscheidet, da wird diesem zu weiterem geistigen Aufbau fertigen Apparate der eigentliche Pulsator, Wecker und Weiterbeförderer in dieses Bläschen gelegt, das heißt ein Funke jenes großen Geistes, der hier im Kleinen das aus der Finsternis des Mutterleibes kommende unmündige Kind, wie du Mein Sohn es sagst, ‘von der Nacht zum Licht’ führen muß!

12. Dieser Funke des einst abgefallenen großen Lichtgeistes hat allerdings Tendenzen seines Ursprungs in sich, da der Weg der Menschen stets der nämliche ist, und zwar vom Schlechten zum Guten vorwärts zu schreiten, allein – wie auch im großen, gefallenen Geist nur Mein Liebesfunke lag, der von ihm verkannt und mißbraucht wurde, ebenso liegt in diesem kleinen einst abgefallenen Geistesfunken derjenige Strahl Meiner nie zu vernichtenden Liebe, wodurch dann mit dem Austreten des Kindes und seinem Trennen von dem Leben der Mutter sein eigenes beginnt, wo, wie im großen Luzifer, der Streit zwischen dem Guten und Bösen seinen Anfang (als menschliches Leben) nimmt, das nur das Produkt aus dem Kampfe dieser beiden sich entgegenwirkenden Prinzipien und Tendenzen (Neigungen) ist.

13. Auf diese Art ist der Zweck des Lebens und die geistige Vorwärtsschreitung gesichert, von der Nacht zum Licht! So besteht sie, und muß die Welt sich selbst erhalten.

14. Daß im Anfang, bei Erschaffung des ersten Menschen Adam nicht so zu Werke gegangen werden konnte, ist ganz natürlich. Denn wie die erste Pflanze, das erste Tier usw. ohne Samen, ohne Geburt nur aus Meinen Händen direkt hervorgehen mußte, das war auch beim Menschen der Fall. Auch er ging aus Meiner Hand direkt hervor, war nach Meinem Ebenbild geschaffen, hatte in dieser Erschaffungsperiode eine andere Organisation, eine andere Gestalt und andere Geistesvermögen, war für eine längere Lebensdauer bestimmt, wenn er seinen Bestimmungen gemäß leben würde, welche Ich auch den Geistern und Luzifer oder Satana selbst als ‘Sollte’ und nicht als ‘Muß’ vorgezeichnet hatte.

15. Dieses Alleinleben des ersten Menschen war nicht bedungen, sondern es war schon nicht allein vorausgesehen, sondern es lag selbst in Meinem eigenen Ich, daß Ich ihm ein Wesen beigeben mußte, das mit ihm fühlen, mit ihm denken sollte, und so Leid und Freud miteinander tragend, sie den Lebens und Prüfungsweg gemeinschaftlich fortwandeln sollten.

16. Auch Ich Selbst wollte nicht allein leben, nicht allein sein, bloß Meiner Macht Mir bewußt. Deswegen erschuf Ich Wesen, die dann an Meinen Schöpfungen sich ergötzend, sich freuend, Mir Meine Freude, Schöpfer zu sein, verdoppeln konnten.

17. So schuf Ich die Geister, schuf große, Mir würdige Ebenbilder – und was geschah mit dem Größten unter allen? Ihr wisset es, er fiel, fiel von Mir ab – und was geschah mit dem Menschen? Auch er fiel, fiel ebenfalls von Mir ab. Beide, Luzifer und Mensch, achteten nicht das Gesetz der Liebe, wollten als freie Wesen ihren eigenen Weg gehen, und so mußte das Gesetz der Liebe wohl auf anderen Wegen, aber doch zum gemeinschaftlichen Ziele führen.

18. Der Satan oder Luzifer verwandelte seine Liebe in Haß, Übermut und Stolz. – Die eigentlichen geistigen Eigenschaften des Mannes waren luziferischer Abkunft.

19. Um den Menschen auf einer Seite zu erleichtern, auf der andern aber ihm mehr Gelegenheit zu geben, seine geistigen Fakultäten (Fähigkeiten) auszubilden, sie zu stärken und auf diese Art eher Mir gleich zu werden, nahm Ich diese verkehrte Liebe, das ist die Eigenliebe, die mehr zum Bösen als zum Guten sich neigen wollte, aus dem Manne heraus und stellte sie ihm als Gefährtin, als Begleiterin und Fortpflanzerin seines eigenen Geschlechtes und seiner Gattung zur Seite.

20. So wurde das Weib geschaffen, ausgestattet mit allen körperlichen und innerlichen Reizen, die Ich einst in die Satana hineingelegt hatte, um als Typus ewiger Liebe in der Schöpfung zu glänzen; und so sollte auch das Weib, als selbständig, diese ihre eigene Eigenliebe dem Manne gegenüber bekämpfen, gehorchen, und dem Manne seine Last der Lebensbahn erleichtern.

21. Das einzige, was Ich dem Menschen als Meinem Ebenbilde vorenthielt und es zum Eckstein des ganzen geistigen Weltgebäudes machte, war die sinnliche Zeugung.

22. Diese sollte nicht den Tieren gleich stattfinden, sondern den Geistes-Wesen gleich geschehen (Wie beispielsweise bei den Menschen im Saturn; siehe den Band “Der Saturn”). Allein frei gab Ich dem Menschen seinen Willen. Das in ihn gelegte Prinzip des Luzifers, das Prinzip der Opposition siegte, was Ich wohl vorauswußte und danach schon alles im voraus bestimmt hatte. – Allein Ich wollte, daß der Mensch und die Geister nie Mir die Schuld, sondern nur sich selbst beimessen sollten, wenn ihre gewünschte Glückseligkeit nicht auf dem Wege erreicht wurde, den sie, und nicht Ich, gehen wollten.

23. Die Satana benutzte diese von ihr in den Menschen gelegten Eigenschaften, verführte den Menschen, machte auch ihn zum Teil zum Mitschuldigen ihres eigenen Falles, um sich mit ihren gefallenen Geistern stets konsequent (beharrlich) als Gegenpol von Mir zu benehmen.

24. So wurde denn die Welt mit allen ihren Einrichtungen umgeändert, damit gerade dieser größte Schritt Luzifers, oder der Satana, zum größten Vorteil Meines geistigen Aufbaues werde: und zwar so, wie die abgefallenen Geister jetzt erst recht dazu beitragen müssen, Mein Reich zu befördern und ihre eigene Rückkehr zu erleichtern. Ich mußte, als freier Gott freie Wesen schaffend, ihnen auch diese Freiheit nicht schmälern. Und als endlich die Satana durch die Reize der Weiber und den Ehrgeiz der Männer die Menschheit so nach und nach von Mir abtrünnig machen wollte, mußte Ich durch eine teilweise Vernichtung des Menschengeschlechts dem Keim des Bösen Schranken setzen durch die Sündflut*; mußte die Menschen wieder erinnern, daß Ich der Herr und Satan nur Mein Diener ist und bleiben wird.

(* Heute will man von einer Sündflut nichts mehr wissen, weil die gottentfremdete Menschheit auch das Wort “Sünde” nicht mehr kennen will und schreibt “Sintflut”. “Sint” bedeutet aber nur “große” Flut, die es öfter gegeben hat. Die Sündflut gab es aber nur einmal, und die ist in unserem Text gemeint. – Siehe hierzu den 3. Band “Die Haushaltung Gottes”.)

25. Als Satan Mir dann Versprechungen der Rückkehr machte und wenigstens dem Anscheine nach von seinem Treiben nachließ, da setzte Ich ihn auf die letzte Probe. Ich Selbst beschloß in Menschengestalt und im Ganz-Mensch-Sein Mich seinen Versuchungen auszusetzen, um durch tatsächlichen Beweis ihn zu überzeugen, daß all sein Bestreben umsonst, daß alles Ankämpfen gegen Meinen Willen und Meine heiligen Gesetze vergebens ist.

26. Ich wurde Mensch, predigte und lehrte, unter steter Einwirkung des Satans, Meine sanften Lehren; er nebenbei verleitete die Menschen bis zur tollsten und frechsten Sünde, nämlich daß sie ihren Schöpfer und Herrn leiblich töten sollten, was sie auch taten; und sie krönten gerade dadurch das größte Werk, das Ich als Gott schon längst vorausbestimmt und vorausgesehen hatte, um Meinen Geistern und Menschen mit dem Beispiel zu zeigen, was sie durch Worte nicht glauben wollten.

27. Jetzt geht die Welt wieder in ihrem satanischen Treiben so weit, daß sie mit Hilfe Satans nochmals die ganze Saat des Göttlichen ausrotten möchte; denn Satan kann von Meiner Langmut zwei Proben aufweisen – allein er weiß auch von Meinem Wiederkommen besonders auf diese Erde; er weiß, daß Ich Mich nicht umsonst vor tausend und so vielen Jahren kreuzigen ließ; er weiß, daß Ich Mein Mir vorgenommenes Werk nicht unvollendet lassen will; und so tut er jetzt noch alles mögliche, beraubt die Menschen alles Guten und Seligen und treibt sie ins materielle Elend, wo dann gerade Mein Reich als letzter Rettungsanker wieder leuchtend auftauchen und wo dann wieder nicht sein Plan, sondern Mein großes Friedenswerk gekrönt sein wird.

28. Denn die große Liebe wird wieder alle Verirrten in ihre Arme nehmen, wird ihnen mit Wohltaten vergelten, was sie Böses getan und besonders gegen Mich verübt zu haben glauben, und wird ihnen die Hand der Verzeihung darreichen; und alle Menschen werden dann begreifen, daß sie nicht Mir, sondern sich selbst den größten und schlechtesten Streich gespielt haben.

29. So wird Mein Triumph sein. So wird die Liebe, die einst die ersten Geister und Wesen schuf, wieder diese verirrten Wesen mit der nämlichen Liebe ans Vaterherz drücken wie einst die geschaffenen Geister; und Luzifer mit leeren Händen ausgehend, wird wieder eingestehen müssen, daß er wie die Menschen nicht Mir, sondern sich selbst am meisten geschadet hat.

30. Das ist der Triumph der Wahrheit und der Liebe und der mit ihr verbundenen Weisheit, daß aus all dem Preisgeben des eigenen Willens, aus all dem frei ausgeübten Bösen oder Guten doch nur stets das Endresultat das nämliche ist, das heißt der Schritt – ‘von der Nacht zum Licht!’

31. Begreifst du jetzt, Mein Sohn, Meine Schöpfung der Geister, des Adams, Meine Menschwerdung und dein eigenes Heil! Sieh, Mein Kind, so mußt du diese Dinge auffassen.

32. In allen Meinen Worten liegt Unendliches, und wenn dir manchmal Zweifel aufsteigen, so nimm ein Wort von Mir zur Hand, und mit Nachdenken und Meiner Hilfe wirst du bald auch dort von Nacht zum Licht getrieben werden, wo du dann stets im Lichte deinen dich liebenden Vater mit ausgebreiteten Armen erblicken wirst, der dir und allen zuruft… “Kommet her, ihr alle, die ihr beladen seid, auf daß Ich euch eure Last abnehme und euch erquicke!” – Amen.

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The Creation Story… From the Night into the Light

The Creator reveals Secrets of Creation thru Gottfried Mayerhofer

April 16, 1871 – Chapter 22

1. Since your brother so eagerly wishes to reach ‘from the night into the light’, as he puts it, I do intend to grant him this request and show him the way, which, in truth, he has been walking already for quite some time, although he is not wholly aware of everything that he has been told and taught upon this path.

2. Now behold, My dear son, you have been working in My garden for a long time now and have been spreading the seed undauntedly throughout the entire world; you see, you have already come across many things, and you have taken them in, however, you have not understood it as thoroughly as I want it, which is why this question contained within your most recent letter is again proof that you have not understood My spirits, nor the worlds, nor the creation of men in their deepest meaning.

3. In order to make all of this clearer to you, in regards to what you ask of Me now, I do not have to tell you anything new; instead, I only need to explain in more detail what has already been given by Me in myriads of words, and to remind you of forgotten passages, which, in turn, will guide you out of the labyrinth, so you might transition ‘from the night into the light’. With that said, listen now:

4. You will remember that even in the ‘Household of God’, which deals with the creation of the spirits and the material world, I have already explained, that first the spirits were created, and among them the greatest of all ‘Satana’, or Lucifer, the latter of which, however, instead of being a light bearer, together with his companions fell away from Me, becoming a bearer and representative of darkness.

5. You will also recall that, in order to prepare a way for these fallen spirits to return to Me, I created the material world. There, I clothed them in matter and compelled them to undergo the school of humility and self-abnegation once again, although involuntarily.

6. You will also remember that, after the path of development has been indicated in this way, the spirits, starting from the firmest mass and travelling all the way up to man, the last stage of the material creation, they may continue to rise and purify themselves. However, within man, as you mention it, three days before his birth, a vesicle of the finest and most solid soul-substance encloses the spirit that had once become evil. At the center of this spirit, the Divine spark of love itself has still its seat, and this spark is the trigger that grants the evil spirit the possibility of reforming itself into something good, and even impels it to do so.

7. Look, if you consider the implication of this prediction just a little, the following question must arise within you: If the spirit is placed into this vesicle merely three days before birth, then who is forming the body of the child up until that point? Who is responsible for its inner and outer form, as well as its constitution as a human being, so that at least all things necessary to create a human being according to My Vision would already be present?

8. Behold, here I must answer you:

9. Have you forgotten that all fallen spirits bound within matter constitute matter itself!

10. So, who forms the child, starting from the embryo right up until three days before birth? Behold, it is the nameless spirit-parcels, which, as a spiritual process directed by the mother-soul, carry out the development, construction and furnishing of the child’s body, just as they do in plants, or any other material product for that matter, always according to its respective species.

11. The child, before it is born, possesses a vegetative life, and no intellectual life nor consciousness. It is developed by the spirits according to its species, just like every other animal, be it in a womb or in an egg. However, as soon as the egress from this inner world draws near, and the vegetative life of the child is no longer sufficient, the great step must be taken, which distinguishes man from the animal. For the continued development of the child, the actual awakener and developer is placed into the aforementioned vesicle; as a spark of that great Spirit, which must lead the newly born child, after coming forth from the darkness of the mother’s womb, ‘from the night into the light’, as you have put it, My son!

12. This spark of the fallen great spirit of light contains however certain tendencies of its origin. Remember: The path of men is always the same, namely to advance from the bad to the good. Just as within the fallen great spirit only My spark of love existed, which was rejected and abused by him, likewise does this ray of My love, which can never be destroyed, exist within this small spark of the once fallen spirit that will inhabit the newly formed child. Upon the child’s separation from the life of the mother, it begins its own existence, where, as was the case with the great Lucifer, the struggle between good and evil begins; the struggle between the two universally opposing principles and tendencies.

13. This way the purpose of life and the spiritual progress is secured, from the night into the light! This is how it is, and the world must preserve itself.

14. However, the creation of the first man, Adam, did, quite naturally, not occur in the same manner as all subsequent births. The first plant, the first animal etc. were without seed, without birth, and they had to emerge directly from My hands, as was the case with man as well. He, too, directly emerged from My hand, he was created in My image. During this period of creation he possessed a different constitution, a different form, as well as different spiritual faculties. He was destined for a longer life, if he would live according to his destiny. I have preordained this for all spirits, including Lucifer or ‘Satana’, as a ‘should’ not as a ‘must’.

15. This solitary life of the first man was not conditioned though, and he was not meant to remain alone. Within My own self resided the condition to give him another being to accompany him; a being that is supposed to feel and think with him. Thereby they would share their sorrow and joy, and they would walk the path of life and trials together.

16. Even I Myself did not want to live alone; I did not want to be alone, merely aware of My own power. That is why I created a myriad of beings, which would then delight in My creations, and they would double My joy of being the creator.

17. Thus, I created the spirits, great images in My Likeness, worthy of Me – and what happened to the greatest of them all? You know it, he fell, he fell away from Me, and what happened to man? He fell as well, he fell away from Me. Both Lucifer and man did not respect the law of love. They wanted to go their own way, as free beings, and so the law of love had to lead along other ways, but still to the same collective goal.

18. Satan, or Lucifer, transformed his love into hatred, cockiness and pride. Man’s spiritual qualities were of Luciferian origin.

19. In order to alleviate man on one side, but also to offer him ample opportunity to further train and strengthen his spiritual faculties and abilities, thereby becoming more like Me, I removed from man this perverted love called self-love, which inclined more towards evil than good, and placed it at his side as a companion and procreator of his race and species.

20 That is how the woman was created, endowed with all the physical and inner charms I had once placed into Satana, to shine as a beacon of eternal love within creation; and so, the woman, now independent, was to fight her own self-love towards the man as well, to obey him, and to lighten the burden of his life.

21. The only thing I withheld from man created in My own image, making it the cornerstone of the entire spiritual world edifice, was sensual procreation.

22. This should not be done in the manner the animals do it, but rather as the spiritual beings go about it (As is the case, for example, with the people living on the Saturn; see the volume “Saturn”). However, I gave man his free will. The principle of Lucifer placed into him, the principle of opposition, triumphed, which I knew well before it happend, and I already had ordained everything in advance. But I wanted, that man and the spirits never blame Me, but rather only themselves, if their desired happiness was not reached on the path they chose to go with their free will.

23. Satana used these qualities she placed into man to seduce him, and made him partly complicit in her own fall, in order to always persistently behave, together with her fallen spirits, as the antithesis of Me.

24. And so the world, together with all its institutions, was changed, so that Lucifer’s, or Satana’s move against Me would be turned into the greatest advantage to My spiritual construction, and in such a way that the fallen spirits must now contribute all the more to the advancement of My kingdom, facilitating their own return in the process. I, as a free God, creating free beings, could not take this freedom from them. But when Satana finally, through the charms of women and the ambition of men, attempted to apostasize mankind gradually from Me, I had to restrain the germ of evil by the partial annihilation of the human race through the flood of sins*. I had to remind men once again that I alone am the Lord, and that Satan is and will forever remain merely My servant.

(*Today, man does not want to know anything about a flood of sins, because this humanity, estranged from God, also does not want to know the word sin anymore and it writes just ‘The Flood’ or ‘Noah’s Flood’. However, great floods happened often, but the flood of sins happened only once and this is the flood referred to in this text. – Read also the Household of God Volume 3)

25. Afterwards, when Satan started to make promises to return to Me, and at least in appearance letting go of his machinations, I put him to the final test. I decided to expose Myself to his temptations in human form, in order to convince him and to prove once and for all that all his efforts are in vain, that all fighting against My will and My holy Laws is for nothing.

26. I became man, and under Satan’s constant influence I preached and taught My gentle teachings. Incidentally, Satan tempted men into the most foolish and impudent sin, namely, that they should kill their Creator and Lord, and they did. However, unbeknownst to them, by killing the body of their Lord, they crowned the greatest work, which I, as God, had long ago predestined and foreseen to show My spirits and people by example, what they didn’t want to believe by words

27. Today the world once more pushes its satanic activities so far that, with the help of Satan himself, it wishes to wipe out all Divine seed. But Satan knows My patience. He knows about My upcoming return to this earth in particular; he knows that I did not let Myself be crucified for nothing a thousand and some years ago; he knows that I do not plan on leaving My work unfinished; and so he still does everything in his power to rob men of all that is good and blessed, driving them into material misery, which is however exactly where My kingdom will shine the most, as the last lifeline. Once again not his plan but My great work of peace will be crowned.

28. For the great love will take all the lost ones back into its arms. Whatever evil they believe to have done and committed against Me, My love will repay them with good deeds and offer them the hand of forgiveness. That is when all men will come to understand that they have not played the greatest and worst mischief on Me, but only on themselves.

29. That will be My triumph. The very love which once created the first spirits and beings, will once again press these lost beings with the same love against the Father’s heart, and Lucifer, ultimately remaining empty-handed, will have to admit that he, like men, has rather harmed himself, not Me.

30. This is the triumph of truth and love and the wisdom connected with it, that out of the surrender of one’s own will, out of all the freely exercised evil or good, the final result is still always the same, namely the step ‘from the night into the light!

31. My son, do you now understand My creation of spirits, of Adam, My incarnation and your own salvation! Behold, My child, this is how you must interpret these things.

32. There lies infinity within all My words, and should you sometimes have doubts, take a word from Me. With some contemplation and assistance on My part, you will soon be driven from the night into light, where you will always see your loving Father with outstretched arms, calling out to you and all others… “Come here, all of you who are heavy laden, that I may take away your burden and reinvigorate you!” Amen.

Das Evangelium der Natur & Mission des Menschen auf Erden – The Gospel of Nature & Mission of Man on Earth

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Antwort des Herrn an einen katholisch theologischen Schriftsteller

Das Evangelium der Natur & Mission des Menschen auf Erden

22. Januar 1872 – Durch Gottfried Mayerhofer

1. Kapitel

Der Herr sagt…

1. Mein lieber Sohn, du hast deiner Geistesschwester einen langen Brief geschrieben, und zwar vom Standpunkte deines Wissens aus, worauf sie als Weib dir nicht antworten kann. Und eben in dieser Klemme zwischen “nicht können” und “doch mögen” wandte sie sich an Meinen Schreiber, ihn bittend, er möchte bei Mir um Belehrung und Rat bitten, damit dir geschehe, wie es recht ist. (Es handelt sich hier um einen gelehrten katholisch theologischen Schriftsteller)

2. Nun denn, du sagst in deinem Brief, du möchtest von einem Meister eine Antwort und eine Beurteilung desselben erfahren, so nehme denn Ich es auf, Mich mit dir in einen theologischen Streit einzulassen, damit du deinen Meister erkennen mögest, der dir so wie allen lebenddenkenden Wesen der ganzen Schöpfung auf ihre Fragen wohl Bescheid geben kann.

3. Bevor Ich aber zum eigentlichen Inhalt deines Briefes übergehe, muß Ich dir vorerst helfen, deine Zweifel zu beseitigen, als wäre dieses Wort, das Ich dir hier gebe, nicht direkt von Mir, sondern entweder nur menschliches Machwerk oder ein unter Einfluß eines höheren Geistes diktiertes Wort.

4. Du selbst gestehst zwar in deinem eigenen Brief, daß auch nicht alles, was du schreibst, auf deinem eigenen Grunde gewachsen sei; auch das lichtvoll und umfassend neu geoffenbarte Große Evangelium Johannes, welches du eben jetzt gelesen hast, dieses “Machwerk” nimmst du nicht so ganz als Meines an, du glaubst, es sei für Lehrlinge, nicht für tief Eingeweihte in der Gottesgelehrtheit, wie ihr es nennt, geschrieben; es sei nur zu süß, höchstens für Kinder, Laien und Unmündige, aber nicht für Männer geschrieben!? Hier irrst du gewaltig! und diesen Irrtum dir zu benehmen und die Wahrheit festzustellen, daß alles, was du eben jetzt gelesen, nur von Mir und von niemand anderem sei, dieses soll Mein erstes sein, worauf dann die Nähereingehung auf deinen langen Brief folgen wird, um auch dir zu leuchten als Morgensonne, die dich durchs materielle Leben zum geistigen Himmel geleiten soll. –

5. Siehe, Mein Sohn, in dir lebt ein Geist, der eben deine Seele über die Tierseele erhöht, der dich als freien Menschen hinstellt, während das Tier am Gängelbande des Instinkts seiner Bestimmung entgegengeführt wird.

6. Dieser Geist nun, ein Funke aus Mir, den Ich nach Moses dem ersten Menschen einblies und durch welchen Ich den Menschen, abgesehen von seinem Äußern, nach Meinem Ebenbild geschaffen habe – dieser Geist ist es, welcher der Vermittler zwischen Mir, Meinem Geisterreich und den Menschen ist.

7. Vermittels dieses Geistes spreche Ich zum Menschen in seinem Herzen, ermahne, rate und tröste Ich, als etwas, was sich trotz mancher Abneigung nicht hinwegdisputieren läßt; weswegen ihr es auch “Gewissen” nennt, weil es etwas Gewisses ist. –

8. Durch diese Stimme gab Ich den Propheten im Alten Testament Meinen Willen kund, und eben durch diese Stimme leite und führe Ich jetzt die Menschheit zu ihrem nahestehenden Ziel, zur Sichtung; denn es ist die Zeit gekommen, wo bald der Weizen von der Spreu gesäubert werden wird, dahin deuten die großen politischen, weltlichen und geistigen Umwälzungen, die sich auf eurer ganzen Erde kundgeben.

9. Zu diesem Zweck Meiner direkten Mitteilung diente Mir auch ein Mann von schlichtem Charakter, welcher mehr als viele sich angewöhnt hatte, auf seine innere Stimme zu horchen, die Phantasiegemälde seines Gehirns von Meiner Stimme der Liebe unterscheiden lernte und so geeignet war, alles das zu Papier zu bringen, was bestimmt ist, nicht bloß für den kleinen Leserkreis, der jetzt diese Schriften kennt, sondern für die ganze Menschheit als das zukünftige Religionssystem zu dienen, welches bloß auf Meine eigenen Aussagen während Meines Erdenwandels basiert, den Kultus und das ganze Lehrgebäude der Religion auf das zurückführen soll, wie Ich es einst Meinen Aposteln, einfachen Männern aus dem Volke, gegeben habe; denn das kannst du dir wohl denken, daß Ich nicht umsonst auf eure Erde herabgestiegen bin und euch das Beispiel größter Demütigung und Aufopferung gegeben habe. Dieses Mitteilen an Mir ergebene Männer und Weiber war nach Meinem Heimgehen stets in Intervallen wiederholt worden; stets gab es solche Hellersehende als andere; die von ihnen übriggebliebenen Mitteilungen sind natürlich stets der Zeit und der Auffassung des mit ihnen lebenden Volkes angemessen, so daß ihre Sprache in verschiedenen Jahrhunderten voneinander abwich. Sind ja bei euch die Bücher, welche eigens für Kinder bestimmt sind, auch in einem andern Stil geschrieben als jene, welche, vielleicht den nämlichen Gegenstand behandelnd, für erwachsene Männer abgefaßt sind.

10. War das Volk in den Kinderschuhen, so erhielt es Kindermärchen und Erzählungen, hinter denen die eigentliche Weisheit verborgen ward, und war das Volk im Mannesalter, so erhielt es Kundgebungen, die einem helleren Geiste angemessen waren. Stets war es aber immer ein und dieselbe Quelle, stets war es Meine direkte Mitteilung, die so langsam auf die Menschen einwirkend, sie von einer Stufe zur andern vorbereitete. In der jetzigen Zeit, nachdem der genannte Schreiber von Mir abberufen ward, habe Ich Mir wieder einen andern ausgesucht, der die Eigenschaften besitzt, Mir und der Menschheit durch diese Mitteilungen zu nützen. – Durch diesen empfängst du hier diese Zeilen, welche deine guten Eigenschaften und dein eifriges Suchen nach Licht wohl in Anschlag bringend, dir nicht allein Meinen Willen kundgeben, sondern nebenbei auch den großen Strom von Gelehrsamkeit, welchen du aus deinen (theologischen und philosophischen) Studien hergeleitet, in ein gewisses begrenztes Strombett eindämmen und so durch geregelten Lauf deines Lebensflusses dich langsam zum Meere des ewigen Lichtes und der ewigen Seligkeit und Wonne zurückführen sollen.

11. Siehe, du hast sehr viele Stellen aus dem Alten und Neuen Testament angeführt, um deine geistige Richtung und deine persönliche Anschauungsweise zu rechtfertigen, so will auch Ich mit einem Spruch aus Meinem Erdenwandel beginnen, der gerade hier am besten paßt, und der wichtigste und erste ist: “Wenn ihr nicht werdet wie diese da (nämlich die Kinder), so werdet ihr nie ins Himmelreich eingehen!”

12. Siehe, dieser Ausspruch ist der erste, welchen Ich dir zur Danachachtung ans Herz lege; werde Kind und laß die Manneskost liegen, bleibe beim Einfachsten! und suche nicht weit von dir, was dir eben so nahe liegt

13. Siehe, du hast die Dreieinigkeit, die Schöpfungsgeschichte, die Persönlichkeit Christi, Seine Geburt, ja noch vieles andere aus den alten Kirchenvätern zitiert, du hast diese Erklärungen, welche oft sehr scharfsinnig waren, als Belege des einzigen Themas, nämlich die Göttlichkeit Christi, das Dasein Gottes, Seines Geisterreiches und noch mehreres dartun wollen. – Als du diese Erklärungen in den alten Büchern der Kirchenväter lasest, schienen sie dir sehr geistreich, sehr wahr, und warum? Weil sie den Gesetzen deines Verstandes entsprachen. Ich muß dir aber sagen, daß alle diese alten Schriftsteller und Erklärer Meines Wortes, sowohl des Alten wie des Neuen Testaments, nur gleichsam Nagewürmer waren, welche wohl durch die rauhe und materielle Schale des Lebensbaumes durchgedrungen, sich ins Innere desselben vergraben haben, weil sie ahnten, daß etwas Besseres, Feineres noch hinter und unter dieser Schale verborgen liegt, und auch sie, wie die Nagewürmer an einem Baume, je weiter sie in ihn hineindringen, desto vergeistigter sie selbst durch die stets feinere Nahrung werden. Allein es erging ihnen wie eben den Nagewürmern eines Baumes: Zu hoch in den Baum konnten sie nicht dringen, weil ihnen die Kost nicht mehr zusagte, und so waren alle Forschungen und Erklärungen im allgemeinen nur immer aus der gleichen Sphäre, hellten die Zweifel einer suchenden Seele doch nicht ganz auf und trieben die Sucher nur im Kreise herum, um einen Mittelpunkt, den alle ahnten, aber keiner imstande war, ihn zu erreichen. –

14. Da Ich aber von ganz anderen Ansichten ausgehe und weiter sehe als alle Bibelausleger, so will Ich dir, statt wieder ein Buch eines Propheten oder alten Kirchenvaters aufzuschlagen, Mein eigenes Buch zur Durchlesung anraten, nämlich das Buch Meiner sichtbaren und unsichtbaren Natur, will dir dort das nämliche zeigen, was du durch Bibelerklärung beweisen wolltest, und wo du es stets neu und immer finden kannst, daß Ich, Gott, die Liebe, Mein Sohn die Weisheit, und der Heilige Geist die Verbindung beider zur Ausführung der Schöpfung ist.

15. Sieh, Mein Kind, Ich erschuf das ganze Universum mit all seinen lebenden Wesen, weil Ich, als die Liebe Selbst, von andern geliebt sein wollte; denn Liebe ohne Gegenstand ist eine Unmöglichkeit. Also Meine Liebe, diese unbegrenzte göttliche, von euch Geschöpfen nicht faßbare Liebe, erschuf Wesen und Welten, materielle und geistige große Reiche, wo intelligente Wesen, sich an den Schöpfungen freuend, den Schöpfer lieben lernen und so auf diese Art Mir Meine Liebe wieder zurückgeben sollten.

16. Diese göttliche unbegrenzte Liebe mußte auch einen Zweck, ein Warum, ein “bis hierher und nicht weiter” haben, und dieses Begrenzende war die Weisheit. Mithin Liebe mit Weisheit gepaart waren die Faktoren, welche die Ideen zur Schöpfung ausreiften, und der Geist der Erhaltung krönte das Werk mit dem Stempel der Unendlichkeit, weil, was ein Gott geschaffen, ebenfalls göttlich sein muß, und was ein unendliches Wesen ins Leben rief, ebenfalls unendlich sein wird.

17. So ward die große Dreieinigkeit gegründet, welche im Materiell-Sichtbaren stets durch ebenfalls drei Dinge sich ausdrückt, als Länge, Breite und Dicke – oder Form, Gehalt und Dichtigkeit, oder wie bei dem Menschen Geist, Seele und Leib, und in jedem geschaffenen Ding ein Äußeres, Inneres und Innerstes.

18. Dieser Dreieinigkeit huldigt alles, alle Produkte der Erde, sowohl in als außer derselben.

19. Die Liebe war es also, welche alles schuf, alles erhält und alles vervollkommnet; ohne diese Liebe leuchtete keine Sonne, ohne Liebe wäre keine Wärme, kein Leben. Sie ist die große Triebfeder, welche alles seinem Ziele entgegenzuführen strebt. Sieh Meine ganze Schöpfung, wo du nur ein Produkt ansehen willst, magst du erkennen, eben aus seiner Vollkommenheit im Kleinsten wie im Größten, daß der Schöpfer, stets sich gleich bleibend, alles mit gleich liebenden Armen umfaßt.-

20. Fliehe hinauf in jene Räume, wo Millionen von Jahren nicht genügen, um dir einen Lichtstrahl von dort zuzusenden, oder steige hinab bis zu den kleinsten Atomen im unendlichen Äther und du wirst denselben liebenden Schöpfer antreffen.

21. Siehe, deine kleine Erde kreiset um die Sonne, diese mit all ihren Planeten und Kometen um eine andere, größere, im Verein mit anderen Sonnensystemen; diese Zentralsonne mit ihrem Gefolge wieder um eine größere, und so fort, bis das ganze Weltensystem ausgefüllt, geordnet ist, wie es sich dir teilweise am nächtlichen Himmel zeigt.

22. Wie dieses große Sternenzelt nur ein System wieder für sich ausmacht, so gibt es deren noch Millionen viele, wovon ihr einzelne unter dem Namen Nebelflecken kennt. Wenn du nun diesen Sternenwelten folgst und fort und fort neue entdecken wirst, so wirst du am Ende an ein anderes Reich stoßen, wo alle diese früheren Gebilde ihre geistigen Entsprechungen haben, und wo nach und nach die ganze Schöpfung, sich stets vergeistigend, endlich in diesem aufgehen wird, um dort einen neuen Zyklus von Schöpfungen, aber nur geistiger – hervorzurufen.

23. Nun, in jenem Geisterreich, wo alles in seiner höchsten Potenz sich vorfindet, dort ist auch Mein Sitz; von dort aus regiere Ich, von dort aus sandte Ich Meinen Sohn, die Weisheit, bis herunter auf dieses kleine Sandkorn, damit Er allen Geistern und Wesen als Beispiel diene, was die Liebe vermag, wenn es sich um einen hohen, großen Zweck handelt. Alle andern Sonnen und Welten nicht achtend, wo Menschen von euch nie geahnten Größen, Geistes und Leibeskräften in einer Welt voll Wunder leben, mußte Meine eigene Göttlichkeit sich zur größten Demütigung herablassen und eben diese Demütigung auf einem Stern vollführen, der kleiner als ein Sandkorn im Meere und dessen Bewohner infusorienartig in körperlicher Ausdehnung doch den größten Geist in sich tragen, so wie bei euch eben gerade dort, wo der Nerv in die kleinsten Spitzen auslaufend, der größten Gefühle, sei es der Wonne oder des Schmerzes, fähig ist.

24. Auf diese dunkle Erde stieg Ich (als göttliche Weisheit, als Lehrer) einst herunter, entkleidete Mich alles Göttlichen, fing als unmündiges Kindlein in der dürftigsten Stellung an und beschloß diesen Lebenswandel durch den entehrendsten Tod am Schandpfahle. Und alles dieses aus Liebe, um Meinen Geistern zu zeigen, was ein geistiges Wesen tun muß, soll es einst Mir gleichen.

25. Ich kam auf eure Erde, um, wie du selbst sagst, die Morgenröte eines neu anbrechenden Tages zu verkünden, den Tag der Liebe, den Tag des Friedens und der Versöhnung, den Tag der zur Geltung bringenden Würde Meines in euch gelegten göttlichen Funkens.

26. Diese aufopfernde Liebe ohne alle Hintergedanken, diese Liebe begreife! bedenke sie, auf daß auch dein Herz sich erweitere, sich über die ganze Menschheit ausdehne, in deinen Mitmenschen dich nur verirrte Kinder erblicken lasse, diese Liebe erwärme dich und sei die Grundlage für alle deine Handlungen, dann wirst du wieder neu geboren, du wirst wieder Kind, das mit Vertrauen auf seinen Vater sieht, von Ihm alles annimmt, was da kommen mag, weil es weiß, daß der Vater nicht straft, nicht Sich rächt, sondern nur verzeiht, nur vergißt.

27. So betrachte Mich als ewig liebenden Gott, als sanft und demütigen Jesus und folge Meinen Fußstapfen, und du wirst in der materiellen Natur die Stimme dieser Liebe überall entdecken, sie wird dir im warmen Sonnenstrahl, im sanften Säuseln einer milden Frühlingsluft und in dem dir von Millionen und Millionen Meilen entfernten Sternen auf dein Auge treffenden Lichtstrahl immer das nämliche sagen: Gott ist die Liebe!

28. Auf deinen Spaziergängen werden es dir die Vögel in der Luft und die Blumen auf der Erde zurufen: “Werde auch du – was wir sind, die Geschöpfe, die ihren Zweck vollkommen erfüllen !” Wenn diese Liebe einst deine Brust durchzieht, wenn du das große Wort Meiner Liebe zu euch verstanden hast, dann breite deine Arme aus gegen die ganze Welt – alles wird dir rosiger, friedlicher erscheinen, du wirst Harmonien entdecken, wo du früher kaum einzelne Töne wahrnahmst, neugeboren wirst du Mich und deine Nebenmenschen in einem ganz anderen Lichte sehen; denn das Buch Meiner Schöpfung ist dir leserlich, verständlich geworden, du wirst dann erst erfahren, daß dieses Bild der Liebe du schon längst in deiner eigenen Brust trägst, nur es nicht verstehen konntest, es nicht zu deuten wußtest. Dann wirst du deine Kirchenväter wohl in Ruhe lassen, wirst ihres Strebens stets ehrend gedenken; aber Mein Buch des Lebens werden sie nicht verdrängen können!-

29. Und warum schuf Ich denn die ganze Natur? Warum stattete Ich sie mit so vielen Reizen aus? Eben deswegen, damit dadurch Meine Kinder Mich, den Geber, zuerst als Schöpfer achten und dann als Vater lieben lernen. Sieh, wie ein Tautropfen auf einem Blättchen die ganze ihn umgebende Welt abspiegelt, so soll dein Inneres durch den himmlischen Frieden, der dann darin eingezogen ist, die ganze Harmonie Meiner Schöpfung widerspiegeln, und dann wirst du fühlen, was es heißt: “Dem Reinen ist alles rein.”

30. So ausgerüstet mit dieser großen Liebe für deine Mitmenschen sorge, sorge für die Seelen deiner dir anvertrauten Menschen, in diesem Sinne werde “Seelsorger”, in diesem Sinne, wenn du dein Meßopfer Mir darbringst, wird der “Dominus nobiscum” (Der Herr sei mit uns) – und “pax nobiscum” (Friede sei mit uns) ein wahrer Segen für deine Gemeinde werden, wenn du auch sie belehrt hast, aus dem Materiellen das Geistige, aus dem praktischen Leben das Seelische zu entwickeln und sich so zu verbessern.

31. So stehst du als Priester, als Arbeiter in Meinem Weinberg, am rechten Platz, und Ich werde dich, so wie alle, die du Mir zuführen wirst, mit gleichem Maße und Gewichte belohnen, das heißt, sie werden alle an Mir den Vater, den liebenden Jesus, als Heiland finden, der ihnen ihre Last abnehmen und ihre Wunden heilen wird!

32. So nimm du Meine Welt als das große Evangelium zur Hand, sehe darin, wie dort Meine Liebe alles weise geordnet, wie dort alles dazu bestimmt ist, dem Menschen als Endziel aller Schöpfungen auf jedem Erd-, Sonnen- oder Kometen- Körper im Kleinsten wie im Größten Meine Liebe, Meine Weisheit und Meinen schöpferischen Geist zu zeigen, welcher alle diese Wunder erschuf, um bei den intelligent denkenden Wesen den nämlichen Trieb zu wecken, der im Schöpfer und Herrn aller Kreatur Sein einziges Ich ausmacht.

33. Aus Liebe erschuf Ich diese Welten, damit durch das Verständnis des Geschaffenen diese Liebe wieder zu Mir zurückkehre. Sieh, der große Baum des Lebens, er hat wie der dir sichtbare Baum auf deiner Erde die Wurzeln im Materiellen; dort wie bei jedem andern Baume sucht die Wurzel dasjenige aus dem ihn umgebenden Erdreich herauszuziehen, was zum Aufbau ihrer eigenen Individualität nötig ist. Dieses Aufgesogene leitet die Seele des Baumes aufwärts, aus dem Finstern zum Licht, aus der Kälte zur Wärme, aus dem Groben zur feinern, leichtern Erd-Luft. Je mehr diese Säfte höhersteigen, in der Rinde, im Zellengewebe verarbeitet werden, je mehr sie das Festere zurücklassen, das Feinere vorwärts schieben, desto mehr tritt der Einfluß der Erde zurück und der mächtigere des Lichtes, der Luft und der Wärme macht sich geltend; die Produkte des Prozesses werden stets feiner, stets leichter, es drängt alles zur näheren, direkteren Einwirkung der Substanzen aus Meinen Himmeln, das Holz des Stammes wird weicher schon in den Ästen, die Vorbereitungen zur Entwicklung des Blattes, der Blüte und dem Endziel: der Frucht, werden beschleunigt, alles geht eins aus dem andern hervor, bis als Frucht, angelangt am Ziel ihrer Bestimmung, sie dann zu anderen Zwecken und unter anderen Formen einen ähnlichen Kreislauf mittels Stoffwechsels anfangen muß, um eine andere, geistigere Stufe zu erreichen.

34. Und so wie diesen Weg das ganze Pflanzenreich macht, so geht auch die Menschenseele in ihrer eigenen Art den nämlichen Weg, soll sie je zu Mir gelangen wollen.

35. Auch sie soll aus dem gewöhnlichen Leben (Materie) das Geistige aufsaugen, es verfeinern, vergeistigen, soll stets aufwärtssteigend zur Blüte, zur Frucht dringen; damit auch sie, ist ihre Zeit des Prüfungslebens vorüber, im Jenseits unter anderen Verhältnissen den weiteren und größeren Weg mit Leichtigkeit antreten könne.

36. Wolltest du Meine Natur mit geistigen Augen betrachten, wie viele Andeutungen und geistige Entsprechungen würden dir da zeigen, zu was Ich eigentlich die materielle Welt, und zu was Ich euch Menschen bestimmt habe. Alles, was du siehst in der Natur körperlich, ist geistig im Lebenslauf der Menschheit, der Völker und des einzelnen Individuums ausgedrückt.

37. In der Natur siehst du das Ringen nach Licht, nach Freiheit, nach Vervollkommnung, du siehst nebenbei Entstehen und Vergehen, ewigen Stoffwechsel, ewigen Kampf, stets ein geistiges Resultat aus materieller Vernichtung hervorgehen. Die Menschheit seit ihrem Entstehen folgte den nämlichen Weg wie die Säfte des Baumes von Nacht zum Licht, und so ward ihre Kulturbewegung, so war der Geistes-Stufen-Zyklus (Geistes-Stufen-Kreis), der sie reif machte, Mein Herniedersteigen vorzubereiten und notwendig zu machen. So geht die Menschheit zwischen Entstehen und Vergehen, zwischen Kampf, Niederlage und Sieg doch vorwärts zu dem Ziel, zu welchem Ich sie erschaffen habe.

38. So die Völker, jedes nach seiner Geistesreife, so der einzelne Mensch, sich durchwindend zwischen Freuden und Leiden, falschen und rechten Ansichten, zwischen Wahn und Wahrheit. So war selbst Mein eigener kurzer Lebenswandel auf Erden; zwischen Verachtung, Kampf und Leiden, zwischen Rache, Haß und Verfolgung, stets das Banner der geistigen Freiheit und der göttlichen Würde des Menschen – hoch über alle Kalamitäten des irdischen Lebens hinaufhebend, besiegelte Ich Meine Mission mit Meiner glorreichen Auferstehung! Ich rief am Kreuze den Menschen und den Völkern das “Es ist vollbracht!” zu, was nur für Mich den Wert und Sinn hatte, indem Ich ihnen das Vollbringen ihrerseits für die Zukunft selbst überlassen mußte; zwar sie unterstützend bei ihrem Streben dahin.

39. Und wie Ich während Meiner Lehrjahre durch all diese bitteren Kämpfe durchgehen mußte und Mein Kreuz willig trug, so müssen auch jetzt die Menschen, jeder für sich und alle miteinander, ebenfalls durch Kämpfe und Leiden zum Siege, zur glorreichen Auferstehung geführt werden.

40. Betrachte die jetzigen Weltereignisse, die Verwirrung der Meinungs-Ansichten in religiöser Hinsicht, alles drängt nach Läuterung, nach Gewißheit, alles will von Nacht zum Licht! Lerne also auch du in Meinem großen Buche lesen, lerne erkennen, daß überall, im materiellen und geistigen Reiche, nur ein Gesetz und ein Ziel ist, welches alles Erschaffene vorwärts schiebt, es ist das Ziel, allem, was man tut, sieht, spricht und erlebt, einen geistigen Wert abzugewinnen, alles auf Mich zu beziehen ; denn nur von Mir kam alles und zu Mir will alles!

41. Ihr habt eurem Gott Bethäuser gebaut, habt dort einen zeremoniellen Kultus eingeführt, in welcher Weise dieser Gott verehrt werden solle; lerne nun aus Meinen Worten an dich erkennen, daß in jenen Bethäusern Ich nicht bin, nicht in jenen Zeremonien, wenn nicht ihr im Herzen Mich dorthin mitbringet.

42. Mein Bethaus ist die ganze Schöpfung, die euch, ohne es zu wollen, stets zuruft: “Gott ist die Liebe!” – Sobald also der Mensch die Sprache Meiner Natur gelernt hat, dann wird er auch in einem zum Beten eigens gebauten Hause mit mehr Andacht und nicht gewohnheitshalber erscheinen; selbst der die Messe zelebrierende Priester wird seine eigene Funktion als Messelesender andächtiger vollführen, wenn er sich des Schöpfers erinnert, welcher ihn mit jedem Atemzuge mit tausend Gnaden überschüttet. Der Priester wird erst dann begreifen, welche Verantwortlichkeit ihm obliegt, seine Untergeordneten auf geistigem Wege vorwärts zu bringen; er wird, Meine Liebe in ihrem ganzen Umfange kennend, beschämt oft zu Mir aufblicken, wenn im schönsten und aufrichtigsten Seelendrange, das Beste zu wollen, seine Hoffnungen nicht realisiert werden! Allein er weiß, daß jener Spruch, den Ich als Mensch im Garten von Gethsemane getan, auch für ihn gelten muß. Auch er muß ausrufen: “Nicht mein – sondern, o Herr, Dein Wille geschehe!”

43. Die Entsagung, welche in diesen Worten liegt, wird ihm sein Vertrauen zu Mir wiedergeben und sein Bewußtsein stärken; denn er weiß ja: die Liebe, welche in der ganzen Natur Sich kundgibt und unter Zerstörung und Vernichtung, unter Elend und Unglück nur Segen bewirkt, diese Liebe kann nicht wanken, nicht fehlgreifen!

44. Und wenn er so oft abends nach mühseliger Arbeit seinen Blick zum gestirnten Sternenhimmel erhebt, wenn er diese tausend und tausend Liebesflammen im großen Äther wie leichte Öltropfen auf dem Wasser schwimmen sieht, wenn dieses unermeßliche Buch Meiner großen Schöpfung sich zeigt, dann, wenn er, erdrückt durch diese Größe, gezwungen wird zum Rufe: Herr! was bin ich, daß Du meiner gedenkest! dann senke Ich den Strahl der Ruhe in sein Herz, indem Ich ihm antworte: “Du bist und sollst ,Mein Kind`, Kind eben dieses großen Schöpfers werden! Daher öffne dein Herz, erweitere es, daß der Gedanke Meiner Schöpfung, der Gedanke Meiner unendlichen Liebe dort Platz finde! Breite auch du deine Arme aus, umfasse geistig alles Geschaffene – alles ist Produkt Meiner Liebe, alles hat wenigstens einen Funken Meines Ichs in sich! Ehre Meine Schöpfung, du ehrest so Mich – und dich selbst!”

45. Diese allumfassende Liebe laß einziehen in dein Herz, diesen großen Gedanken des Allumfassens laß Platz nehmen in deinem Herzen, und du wirst alles, was in klarer Sprache, im Gleichnis oder in verhüllter Entsprechung im Alten und Neuen Testament verhüllt liegt, klar vor dir stehen sehen mit ewig unauslöschlichen Buchstaben in allem Erschaffenen und selbst in deinem eigenen Ich wieder lesen können und erkennen, was all dieser vielen Worte kurzer Sinn ist, nämlich: “Gott ist die Liebe”, aus Liebe erschuf Er dich und durch Liebe will Er dich zu Sich zurückführen.

46. Dieses bedenke und werde Kind, und zwar Mein Kind! Das ist deine Aufgabe, die Ich dir als Prüfung auf dieser Erde zu lösen gegeben habe! – Amen!

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Answer from the Lord to a catholic theological Writer

The Gospel of Nature & Mission of Man on Earth

January 22, 1872 – Thru Gottfried Mayerhofer

Chapter 1

The Lord says…

1. My dear son, you have written a long letter to your spiritual sister from the standpoint of your knowledge, to which she, as a woman, cannot answer you. And it was precisely in this predicament between “not being able” and “nevertheless caring” that she turned to My scribe, asking him to ask Me for guidance and advice, so that whatever is appropriate may happen to you. (This man is a learned catholic theological writer)

2. Well then, you say in your letter that you want an answer and an evaluation from a Master, so I take it upon Myself to enter into a theological dispute with you, so that you may recognize your Master, who is able to answer your questions, as well as the questions of all living beings of all creation.

3. But before I proceed to the actual content of your letter, I must first help you to clear up your doubts, whether this word that I am giving you here is not directly from Me, but either only a human concoction, or a word dictated under the influence of a higher spirit.

4. Though you yourself confess in your own letter that not everything you write has grown on your own ground; even the light-filled, comprehensive and newly revealed Great Gospel of John, which you have just read, this “concoction” you do not entirely accept as Mine, you believe it to be for apprentices, not for those deeply initiated in the doctrine of God, as you call it. It is too sweet, at most written for children, laymen and immature people, but not for men! Here you are greatly mistaken, and to correct this error in you, and to establish the truth that everything that you have just now read is only from Me and from no one else, this shall be My first action, whereupon the approach to your long letter will follow, to also shine for you as the morning sun, which shall guide you through the material life to the spiritual heaven.

5. Behold, My Son, in you lives a spirit, which elevates your soul above the animal soul, it elevates you to a free man, while the animal is led towards its destiny by the bonds of instinct.

6. This Spirit, a spark from Me, which I breathed into the first man according to Moses, and through which I created man, apart from his outward appearance, according to My own image – it is this Spirit who is the mediator between Myself, My spiritual kingdom and man.

7. By means of this spirit I speak to man in his heart, I admonish, advise and comfort him as something that cannot be denounced, despite of some aversion; which is why you call it “conscience” because it is something certain.

8. Through this voice I announced My will to the prophets in the Old Testament, and it is through this very voice that I now direct and guide mankind to its close destination, to the examination; for the time has come when the wheat will soon be cleansed of the chaff, as indicated by the great political, secular and spiritual upheavals that are manifesting on your entire earth.

9. For this purpose of My direct communication, a man of simple character, who had become more accustomed than many others to listening to his inner voice, also served Me, who learned to distinguish the fantasy images of his brain from My voice of love, and so was able to put everything, that is intended, on paper, not only for the small circle of readers who now know these writings, but for the whole of humanity as the future system of religion, based solely on My own statements during My earthly visit, which is to lead the cultural affairs and the whole teaching system back to the way I once gave to My apostles, simple men of the people; because you can well imagine that I did not descend to your earth in vain and gave you the example of greatest humiliation and sacrifice. This communication to men and women devoted to Me has always been repeated at certain intervals after My departure; there have always been many such clairvoyants; the messages left by them, of course, have always been appropriate to the time and understanding of the people living with them, so that their language differed from one another in different centuries. Even with you, the books, which are especially intended for children, are written in a different style than those which, perhaps even dealing with the same subject, are written for adult men.

10. If the people were in their infancy, they would receive children’s tales and stories, behind which the true wisdom was concealed, and if the people were in manhood, they would receive proclamations appropriate for a brighter spirit. But it was always one and the same source, it was always My direct communication, which was slowly affecting men, preparing them from one level to the next. In the present time, after the aforementioned scribe had been recalled by Me, I have again chosen another one for Myself, who possesses the qualities to benefit Me and mankind through these communications. Through this new scribe you receive these lines here. Because of your qualities and your zealous search for light, I not only want to make My will known to you, but also limit your learnedness and staunch your theological and philosophical studies into a certain limited riverbed, and by the regulation of your life’s course lead you back to the sea of eternal light, happiness and bliss.

11. Behold, you have quoted many passages from the Old and New Testament to justify your spiritual direction and your personal view, and thus I shall begin with a saying from My walk on earth as well, which fits best here in particular, and the first and most important is: “If you do not become like children, you will never enter the kingdom of heaven!”

12. Behold, this saying is the first I entrust to you for your consideration; become a child and leave the adult’s food aside, abide by the simplest! And don’t look far away for what is so close to you.

13. Behold, you have quoted the Trinity, the story of creation, the personality of Christ, His birth, and many other things from the ancient Fathers of the Church; you have quoted these explanations, which were often quite perceptive, as evidence of the only theme, namely, the divinity of Christ, the existence of God, His Spirit realm and many more. When you read these explanations in the ancient books of the Church Fathers, they seemed witty, quite true, and why? Because they complied with the laws of your mind. But I have to tell you, that all these old writers and elucidators of My Word, both of the Old and the New Testament, were only woodworms, as it were, who penetrated through the rough and material shell of the Tree of Life, having buried themselves inside of it, because they suspected that something better, something finer still lies behind and underneath this shell, and they too, like the woodworms, the further they penetrate into it, the more spiritualized they themselves become through the ever finer nourishment. But they fared like the woodworms of a tree: They could not reach too high into the tree, because the food no longer appealed to them, and so all research and explanations in general were always from the same sphere, the doubts of a searching soul did not completely brighten, and the seekers only drifted around in circles, around a center that everyone suspected was there, but no one was able to reach it.

14. But since I start from completely different views and see further than all the interpreters of the Bible, I will advise you to read My own book, namely, the book of My visible and invisible nature, instead of opening another book of a prophet or an old church father. In my book I will show you what you wanted to prove with Bible explanations, where you can always find it anew, that I, God, am the Love, that My Son is Wisdom, and that the Holy Spirit is the connection of both, for the execution of creation.

15. See, My child, I created the whole universe with all its living beings because I, as love itself, wanted to be loved by others; for love in itself, without an object to love, is an impossibility. So, My love, this unlimited divine love that cannot be grasped by you creatures, created beings and worlds, great material and spiritual realms, where intelligent beings, rejoicing in the creations, learn to love the Creator, and thus, in this way, should return My love to Me.

16. This unlimited, divine love also had to have a purpose, a why, an “up to here and no further”, and this limiting factor was wisdom. Thus, love paired with wisdom were the factors that matured the ideas for creation, and the spirit of preservation crowned the work with the stamp of infinity, because what a God created must also be divine, and what an infinite being called into being will also be infinite.

17. Thus, the great Trinity was founded, which always expresses itself in the material-visible through three things as well, as length, width and thickness – or form, content and density, or as in the case of the human spirit, soul and body, and in every created thing an outer, inner and innermost.

18. This Trinity pays homage to everything, all products of the earth, both in and outside of it.

19. Love, then, was the one who created everything, preserved everything and perfected everything; without this love no sun would be shining, without love there would be no warmth, no life. It is the force that drives everything to achieve its goal. See My whole creation, where you want to look at a product, may you recognize from its perfection in the smallest as well as in the greatest, that the Creator, always remaining constant, embraces everything with equally loving arms.

20. Fly up into those spaces, where millions of years are not enough to send you a ray of light from there, or descend to the smallest atoms in the infinite ether, and you will find the same loving Creator.

21. Behold, your small earth orbits around the sun, this one with all its planets and comets orbits around another, larger, in union with other solar systems; this central sun with its entourage again around a larger, and so on until the whole world system is filled, ordered, as it is partially revealed to you in the night sky.

22. Just as this big starry firmament constitutes only one system for itself, so there are still millions of them, of which you know some under the name nebulae. If you now follow these worlds of stars and continue to discover new ones, you will, in the end, come upon another realm, where all these former entities have their spiritual counterparts, and where, little by little, the whole of creation, always spiritualizing, will finally transform into this realm to create a new cycle of creations, but only spiritual ones.

23. Well, in that spiritual kingdom, where everything finds itself in its highest potency, there is also My seat; from there I reign, from there I sent My Son, the wisdom, down to this small grain of sand, so that He may serve all spirits and beings as an example of what love can do, when it acts as a high and great purpose. Ignoring all other suns and worlds, where humans of to you unimaginable greatness in spirit and phsyical powers live in a world full of miracles, My own divinity had to descend to the greatest humiliation, and carry out this humiliation on a star that is smaller than a grain of sand in the sea, and whose inhabitants carry within them the greatest spirit in physical expansion, just as with you, where the nerve is able to run out into the smallest tips, where it is nonetheless capable of the greatest feelings, be it bliss or pain.

24. I once descended onto this dark earth (as divine wisdom, as a teacher), deprived Myself of all that is divine, began as a little child in the most meager position, and finished this way of life through the most dishonorable death on the cross. And all this out of love, in order to show My spirits what a spiritual being must do, if it ever shall be like Me.

25. I came to your earth to proclaim, as you yourself say, the dawn of a coming new day, the Day of Love, the Day of Peace and Reconciliation, the Day of My Divine spark that was placed within you.

26. Understand this self-sacrificing love without any ulterior motives! Consider it, so that your heart may be widened as well, spreading over all mankind, and letting you only see straying children in your fellow men, may this love warm you and be the basis for all your actions, then you will be reborn again, you will again be a child, who, trusting in His Father, accepts all that may come from Him, because he knows that the Father does not punish, does not take revenge, but only forgives and forgets.

27. Consider Me to be an eternally loving God, a gentle and humble Jesus, follow My footsteps and you will discover the voice of this love everywhere in material nature; With the warm ray of sunlight, with the gentle whispering of a mild spring breeze, and with the ray of light from millions and millions of miles away that strikes your eye, everything will tell you one and the same thing: God is love!

28. On your walks, the birds in the air and the flowers of the earth will call out to you: “May you become what we are, the creatures who fulfill their purpose perfectly!” Once this love permeates your breast, when you have understood the great word of My love for you, then spread out your arms towards the whole world – everything will seem rosier, more peaceful to you, you will discover harmonies where previously you hardly perceived individual notes, reborn, you will see Me and your fellow human beings in a completely different light; because the book of My creation has become legible, comprehensible to you, only then will you realize that you already carried this image of love in your own breast beforehand, but could simply not understand and interpret it yet. Then you will probably leave your church fathers alone, you will always remember their aspirations with honor; but they will not be able to suppress My Book of Life!

29. And why did I create all of nature? Why did I endow it with so many charms? It is precisely so that through it My children learn to respect Me, the giver, to firstly regard Me as creator, and then to love Me as Father. See how a dewdrop on a leaflet reflects the whole world surrounding it, in the same way your inner being should reflect the whole harmony of My creation through the heavenly peace that resides within you, and then you will feel what it means: “Everything is pure to the pure.”

30. So, equipped with this great love for your fellow human beings, take care of the souls of the people entrusted to you. In this sense, become a “minister”, in this sense, if you offer your sacrifice of the Mass to Me, the “Dominus nobiscum” (the Lord be with us) – and “pax nobiscum” (peace be with us), then you will become a true blessing for your community, if you have also taught them to develop the spiritual from the material and the practical life, and thus to improve themselves.

31. So, you are standing in the right place as a priest, as a worker in My Vineyard, and I will reward you in the same measure and weight, just as all those whom you will lead to Me, that is to say, they will all find the Father, the loving Jesus, a Savior in Me, who will take away their burden and heal their wounds.

32. So take My World as the great gospel, see in it how, through My Love, everything is wisely arranged, how everything there is destined to show man, as the ultimate goal of all creations, on every earthly, solar body and comet, in the smallest as well as in the greatest, My love, My wisdom and My creative spirit, who created all these miracles in order to awaken, among the intelligent thinking beings, the same impulse that constitutes the single self in the Creator and Lord of all creatures.

33. Out of love I created these worlds, so that through the understanding of what has been created, this love returns to Me again. Look, the great tree of life, like the tree visible to you on your earth, has its roots in the material; there, as with any other tree, the root seeks to extract from the surrounding soil what is necessary to build its own individuality. This absorbed energy conducts the soul of the tree upwards, from darkness to light, from cold to warmth, from the coarse to the finer, lighter, earthly air. The higher these juices rise, are processed in the bark, in the cell tissue, the more they leave what’s solid behind, the more they push the finer forward, the more the influence of the earth recedes, and the more powerful influence of light, air and heat asserts itself; the products of this process become ever finer, ever lighter, everything pushes forward to the closer, more direct influence of the substances from My Heavens, the wood of the trunk is already softening in the branches, the preparations for the development of the leaf, the blossom and the final goal: the fruit, are being accelerated, everything emerges from the other. When it has become the fruit, having reached its destination, it then has to begin a similar cycle for other purposes and in different forms, by means of metabolism, in order to reach another, even more spiritual level.

34. And just as the entire plant kingdom travels this path, so too does the human soul travel in its own way the same path, should it ever want to reach Me.

35. It too is to absorb the spiritual from ordinary life (matter), to refine and spiritualize it, to always ascend upwards, to the blossom, to the fruit; so that it too, when the time of its trial life is over, it can easily, under different circumstances, begin the next and even greater journey in the hereafter.

36. If you wanted to contemplate My nature with spiritual eyes, how many hints and spiritual correspondences you would see there, to what I have actually destined the material world, and, by extension, to what I have destined you human beings. Everything that you see physically in nature is spiritually expressed in the course of life of humanity, of the peoples and of every individual.

37. In nature, you see the struggle for light, for freedom, for perfection, you see emergence and decay, eternal metabolism, eternal struggle, you see always a spiritual result emerging from material destruction. Humanity, since its beginning, has followed the same path as the sap of a tree, from night to light, and so it was its cultural movement, its Spirit-stage-Cycle, that made them ready to prepare My descent and make it necessary. Thus mankind, between origin and decay, between struggle, defeat and victory, moves forward towards victory, towards the goal for which I have created it.

38. Thus the nations, each according to its spiritual maturity, down to the individual, traverse between joys and sufferings, between wrong and right views, between delusion and truth. Even My own short walk of life on earth was like this; between contempt, struggle and suffering, between revenge, hate and persecution, always being the banner of spiritual freedom and the divine dignity of man – lifting high above all the calamities of earthly life, I sealed My mission with My glorious resurrection! I cried on the cross to men and nations, “It is done!” which only had value and meaning to Me, in that I had to leave their own accomplishment to themselves in the future; but nonetheless supporting them in their endeavour to do so.

39. And as I had to go through all these bitter battles throughout My years of apprenticeship, and carried My cross willingly, so too men, each one for themselves and all of them together, must now also be led to victory and glorious resurrection through battles and suffering.

40. Consider the current world events, the confusion of opinions in religious terms, everything is pressing for purification, for certainty, everything wants to go from night to light! So you too shall learn to read in My great book, learn to recognize that everywhere, in the material and spiritual realm, there is only one law and one goal, which pushes forward all that has been created; it is the goal to gain spiritual value from everything that one does, sees, speaks and experiences, and to refer everything to Me; because everything came from Me alone, and everything wants to return to Me!

41. You have built prayer houses for your God, there you have introduced a ceremonial cult, in whose way this God should be worshiped; learn now to recognize from My words to you, that I am not in those prayer houses, not in those ceremonies, if you do not bring Me there in your hearts.

42. My house of prayer is the whole of creation, which, without wanting to, always calls out to you: “God is love!” So as soon as man has learned the language of My nature, he will also appear in a house specifically built for praying with more devotion, and not for the sake of habit; even the priest celebrating mass will perform his own function as a messenger more devoutly when he remembers the Creator, who lavishes a thousand graces on him with every breath. The priest will understand only then what responsibility he bears, to bring his subordinates forward spiritually; he will, knowing My love in its entirety, often look up to Me with shame when his hopes are not realized in the most beautiful and sincere desire of the soul, the desire to only want the best! He alone knows that what I said as a man in the garden of Gethsemane, must also apply to him. He too must call out: “Not mine, but Thy will be done, O Lord.”

43. The renunciation that lies in these words will give him back his confidence in Me and strengthen his consciousness; for he knows: the love which manifests itself in all of nature and only brings blessings, even in destruction and annihilation, in misery and misfortune; this love cannot waver, cannot fail!

44. And when he raises his gaze to the starry sky in the evening after laborious work, when he sees these thousands upon thousands of flames of love floating in the great ether like light drops of oil on water, when this immense book of My great creation shows itself, then when he, crushed by this greatness, is forced to shout: Lord! What am I that you remember Me! Then I lower the beam of silence into his heart by answering him: “You are and shall become, ‘My child’, child of this great Creator! Therefore, open your heart, expand it so that the thought of My creation, the thought of My infinite love finds its place therein! You too spread out your arms, embrace everything created spiritually – everything is a product of My love, everything has at least one spark of Myself within it! Honor My creation, doing so you honor Me as well – and yourself!”

45. Let this all-embracing love enter into your heart, let this great thought of the universal take a seat in your heart, and you will see clearly all that lies veiled in clear language, in the parable or in veiled correspondence in the Old and New Testament. You will see it standing before you with eternal indelible letters in all that is created and even in your own self, and you will be able to read within yourself again and recognize what all of these many words actually mean, namely: “God is love”, out of love he created you, and through love he wants to lead you back to Him.

46. Consider this and become a child, My child! This is your task, which I have given you to solve as a trial on this earth! Amen!