13. Die Versuchung des Herrn…Matthäus 4:1-11 – The Temptation of the Lord…Matthew 4:1-11

PREDIGT / SERMON 13
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flagge de  13. Predigt von Jesus… Die Versuchung des Herrn

Predigten des Herrn – 13. Predigt – Matthäus 4:1-11
“Denkt euch schwach und unwürdig…”

Die Versuchung des Herrn… Bekämpfung schlechter Einflüsse

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer (21. Januar 1872)

Matthäus 4:1-11…
“Da ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: ‘Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden!’ Und er antwortete und sprach: ‘Es stehet geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht!’

Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: ‘Bist du Gottes Sohn, so laß dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir Befehl tun, und sie werden dich auf den Händen tragen, auf daß du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest!’ Da sprach Jesus zu ihm: ‘Wiederum steht auch geschrieben: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen!’

Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: ‘Das alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest!’ Da sprach Jesus zu ihm: ‘Heb dich weg von mir, Satan; denn es steht geschrieben: Du sollst anbeten Gott, deinen Herrn, und ihm allein dienen!’ Da verließ ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dienten ihm.”

So spricht der Herr…

1. Dieses Kapitel handelt von Meiner Versuchung durch Satan während Meines Erdenwandels. So, wie diese Versuchung durch Satan in den Evangelien Meiner Apostel niedergeschrieben ,ist, ist sie nicht wörtlich zu nehmen; denn es ist ganz natürlich, daß Satan Mich wohl kannte und in Jesus seinen Herrn sah. Deswegen wäre es auch keine Versuchung von seiner Seite gewesen, Mir anzubieten, Ich sollte aus Steinen Brot machen – da er wohl wußte, daß Ich ganz anderer Dinge mächtig war -, oder Mir anzuraten, Ich sollte Mich von den Zinnen des Tempels hinunterstürzen, und es würde Mir, wenn Ich Gottes Sohn wäre, kein Leid geschehen. Führte doch er Mich durch die Lüfte aus der Wüste bis auf diese Zinnen und wußte, daß Ich weder der Erde ganz angehöre, noch daß die Anziehungskraft dieses Planeten auf Mich eine Wirkung haben könne, wenn Ich nicht wolle.

2. Oder wenn er Mich auf einen Berg führte und Mir dort alles anbot, was Mein menschlich Auge von dort aus erblickte, so wußte Satan wohl, daß er seinem Herrn und Schöpfer nicht die winzigen Reiche eurer finsteren Erde oder gar die ganze Erde selbst anbieten konnte; denn er konnte Mein unermeßliches Schöpfungsreich so wie kein anderer Geist mit seinen geistigen Augen überschauen.

3. Ihr seht, daß die wörtliche Erklärung dieser Stellen – wie sie im Evangelium geschrieben sind – nicht die Erklärung sein kann, die den Worten zu entnehmen ist. Der Sinn dieser Versuchung, und was sie bedeutet, liegt tiefer und ganz wo anders! Denn diese Versuchungen, wie sie im Evangelium beschrieben sind, sind wohl für Menschen vielleicht solche, aber für den Gott und Schöpfer alles Endlichen – wenngleich in Menschengestalt – können sie nie und nimmer solche sein und werden.

4. Seht, wenn sich bei euch ein Student auf eine Prüfung vorbereitet, so schließt er sich gewöhnlich mehr als sonst in sein Kämmerlein ein und studiert da Tage und Nächte fort. Er entsagt deswegen manchen weltlichen Genüssen, entweder in Speise und Trank oder in sonstigen Unterhaltungen, damit in ersterem Falle der Magen nicht soviel Einfluß auf seinen Geist gewinne, und im zweiten Falle, damit nicht Unterhaltungen seinen Geist zerstreuen, während er gerade zum Studieren ihn gesammelt braucht.

5. Was jeder Mensch tut, der sich auf einen wichtigen Schritt in seinem Leben vorbereitet, das tat auch Ich!

6. Nachdem die Zeit gekommen war, in der Ich Mein Lehramt antreten mußte – nämlich als Mensch, in dessen Hülle Meine Göttlichkeit eingekleidet war -, mußte auch Ich Mich sammeln, mußte die Nahrungsmittel für den Körper auf das nötigste heruntersetzen, weil Mein Geist Geistiges und Ewiges schaffen wollte und von der Materie nicht beeinträchtigt werden durfte.

7. Mein irdischer Mensch fastete, während Mein geistiger im Übermaße aller Seligkeiten schwelgte, deren nur ein geistiges Wesen fähig ist, welches, mit Hintansetzung alles Großen und Mächtigen, sich den von ihm geschaffenen Wesen und Geistern aus Liebe opfern will.

8. An Mich traten in jenen Momenten alle Einflüsse menschlicher Leidenschaften heran. Nur dadurch, daß Ich ganz Mensch wurde und das Göttliche sich in Mein Innerstes zurückzog, konnte Ich Meinen Geistern das Beispiel geben, wie man siegen, wie man allen Anfechtungen widerstehen kann. Ich wollte mit dieser Probe allen als ewiges Beispiel vorangehen und ihnen begreiflich machen, daß derjenige, der Mein Kind werden will, es nur durch Besiegung der mächtigen schlechten Einflüsse werden kann.

9. Der Hunger war das erste, was Mich, als irdischen Menschen, belästigte. Der Sieg darüber steht in den Worten, die Ich dem Teufel auf sein erstes Anerbieten geantwortet habe, und die da lauten: “Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht!” Mit anderen Worten sagt dies: Wenn leibliches Gelüsten des Menschen Seele bestürmt, so soll er dieses Spruches gedenken, daß nämlich des Menschen geistiges, inneres Ich in erster Linie genährt, ja sogar auf Kosten des Leibes gepflegt und erzogen werden muß. Der Ausspruch, den Ich an den Teufel richtete, lautet für euch also: “Gedenket stets, daß ihr nicht zur Pflege eures Körpers, sondern zur Vervollkommnung eurer Seele geschaffen worden seid!”

10. Der zweite bildlich dargestellte Versuch des Teufels bestand darin, die göttliche Macht, die in Mir wohnte, zu versuchen. Dies heißt mit anderen Worten: Über Mich kam das Begehren, Mich mit Meinen göttlichen Eigenschaften zu brüsten.

11. Diese Versuchung gleicht derjenigen eines Menschen, der – mit größeren Fähigkeiten und Kenntnissen ausgerüstet, ja mit göttlicher Macht begabt, Dinge zu verrichten imstande ist, die anderen Menschen versagt sind, und ihnen deswegen wie Wunder erscheinen müssen. Wenn er solche Eigenschaften benützt, nicht um seinen Mitmenschen zu helfen oder des Gebers Herrlichkeit zu vergrößern, sondern diese Eigenschaften mißbraucht, um damit zu prunken.

12. Hierher gehört meine zweite Antwort an Satan: “Du sollst deinen Gott und Herrn nicht versuchen!” Das heißt: “Du sollst dich nicht dem Wahn hingeben, daß der Herr, wenngleich Er dir Macht verlieh, nicht auch imstande wäre, dir dieselbe zu nehmen, sobald du sie zu deinen und nicht zu Seinen Zwecken gebrauchen willst!” Ein solcher Wunsch ist Erhebung über die eigenen menschlichen Fähigkeiten, ist Mißbrauch eines göttlichen Geschenkes, der beim Gelingen nicht die Demut, sondern nur den Hochmut nähren würde. Satan versuchte Meine menschliche Eitelkeit zu wecken und glaubte, Ich würde aus dieser niederen Stellung, in der nach Meiner Ansicht nur allein das Gelingen Meines großen Planes lag, vielleicht heraustreten.

13. Der dritte Versuch war, Meine Herrschsucht zu wecken; denn im menschlichen Herzen liegen als Grundlage für alle anderen diese drei mächtigsten Leidenschaften: erstens der Hang zum leiblichen Wohlleben, zweitens der Wunsch, mehr als andere zu sein – d.h. eine soziale, glänzende Stellung innezuhaben, in der die Mittel zur Befriedigung der ersten Leidenschaft liegen -, und endlich drittens die Sucht, statt zu gehorchen herrschen zu können, statt der Letzte der Erste zu sein, der anderen Gesetze vorschreibt, während er sich selbst über alles Gesetz erhoben und sich von der Erfüllung auch nur des geringsten Gesetzes losgesagt hat.

14. Auf diesen dritten Versuch Satans erfolgte die Antwort an ihn: “Hebe dich weg, Satan; denn es steht geschrieben: Du sollst anbeten Gott deinen Herrn und Ihm allein dienen!” Das heißt mit anderen Worten: Hinweg mit dieser schmutzigen Leidenschaft des Herrschenwollens, die in ihrem Gefolge alle anderen Leidenschaften hat, wie Hochmut, Haß, Rache, Zorn und Vergeltung! Das Geistige im Menschen gebietet Demut, Liebe, Verzeihung und Bruderliebe. Das Geistige, dem Menschen von Gott in die Brust gelegt, verlangt von dir, du sollst abwärts, heruntersteigen, sollst der Kleinste werden, sollst allen andern dienen wollen, – wenn du einst über Großes gesetzt werden willst. Du sollst deine Wünsche, den anderen zu unterwerfen, gänzlich aufgeben. Du sollst gehorchen lernen, um einst befehlen zu können, aber nicht befehlen mit richterlichen Worten, sondern befehlen mit Liebe, mit Geduld und mit der Überzeugung, daß nur auf diesem Wege der Befehl nie hart erscheint und genau befolgt wird, – weil der Gehorchende ebenfalls einsieht, daß dies alles nur zu seinem Besten ist. So dient dann der Mensch seinem Gott und Herrn, wobei er, Meinem Beispiele nachfolgend, im Kleinsten, im Niedrigsten, die größten Resultate erreichen wird.

15. Wie also Ich selbst als Mensch einst alle menschlichen Leidenschaften durchkämpfen mußte, die Ich als Schöpfer absichtlich in eure Natur gelegt habe, ebenso müßt auch ihr, wollt ihr Mir nachfolgen, dasselbe tun. Den mächtigen Trieb des leiblichen Wohllebens müßt ihr bekämpfen, müßt alle diese Genüsse einem höheren Zwecke unterordnen, euch von Fesseln frei machen, die die Schwingen eurer Seele hemmen. Ihr müßt die Eitelkeit – als erste Lügnerin – von euch verbannen, da sie euch euer eigenes Bild schöner ausmalt, als es ist, und Triebe der schlechtesten Art mit klügelnder Weisheit entschuldigt, wodurch ihr dann oft glaubt, mehr und besser zu sein, a1s ihr wirklich seid, – was euch natürlich im Fortschritt hindern muß.

16. Traut euch keine Kräfte zu, die ihr nicht besitzt! Denkt euch schwach und unwürdig, um im Glanben und Vertrauen auf Mich zu erstarken, dann wird euch die dritte schlechte Eigenschaft, die Herrschsucht, nicht übermannen, nicht zu Sklaven eurer selbst machen! Es gibt nichts Schlechteres auf der Welt, als stets den Eigendünkel zu haben, etwas Besseres als andere zu sein, und stets das Bestreben zu haben, jedem Druck des Gehorsams auszuweichen und immer über die Schultern anderer emporzuklimmen, wo dann der eine bloß Herr ist und die andern Sklaven. Zum Herrschen über andere gehören ganz andere Eigenschaften als die, die jetzt auf eurer Erde nach Herrschaft über ihre Mitmenschen drängen! Um einen Maßstab zu haben, sehet nur Mich selbst an! Wie herrsche Ich? Herrsche Ich mit Gewalt? Herrsche Ich durch augenblickliche Bestrafung oder durch unerbittliches Richteramt über Gefallene und Verirrte? Herrsche Ich durch Zorn, Rache und Bestrafung? Gewiß nicht! So wie ihr Mich kennt, seht ihr, daß Ich nur durch und mit Meiner alles umfassenden Liebe herrsche, daß Verzeihung Mein erstes Prinzip ist, und daß Ich nicht den verfolge, der vielleicht ohne Verschulden fehlt, sondern ihm nachsichtig alle Mittel in den Weg schiebe, sich zu bessern.

17. Alles Schlechte, das sich in der Welt augenscheinlich als solches zeigt, ist nicht von Mir geschaffen worden, sondern ein Produkt des Mißbrauchs des freien Willens von seiten der Menschen. Sie als freie Wesen können tun, was sie wollen, müssen aber auch die Folgen davon nur sich selbst zuschreiben, – wie Ich in dem Wort über die Wahrheit sagte: Es gibt nur eine Wahrheit, und wer dagegen sündigt, muß die Folgen der Lüge fühlen!

18. So ist dieses Evangelium ein Beispiel, wie Ich als Mensch trotz Meiner großen Machtstellung die Leidenschaften kräftigst bekämpfte, um euch und allen Geistern zu zeigen, daß das Schlechte, wenn Ich es auch in der Welt zugelassen habe, doch nur zum Besten, zum Fortschritt dient.

19. Gott allein sollt ihr dienen; ihr dienet Ihm aber nur, wenn ihr die großen Liebesgesetze befolgt, die euch dazu antreiben sollen, euren Leib zu beherrschen und die schlechten seelischen Eigenschaften der Eitelkeit und Herrschsucht zu bekämpfen. Nur durch Verleugnung und Bekämpfung dieser starken Triebe eurer menschlichen Natur könnt ihr einst in Meinem Reiche begreifen, was es heißt, über vieles gesetzt zu werden, oder was der Spruch bedeutet: “Wer sich erniedrigt, der wird erhöht werden!”

20. Auch dort werdet ihr diese nämlichen Eigenschaften wiedertreffen, – die erste zwar nicht in materieller, doch aber in geistiger Hinsicht, d.h. als Begierde, alles wissen, alles begreifen zu wollen. Die anderen zwei Eigenschaften werden dort im Jenseits mächtiger als hier in euch hervortreten; denn dort ist das Bewußtsein einer Kraft noch größer als hier. Das seht ihr gerade an Luzifer und seinen Scharen, welche ebenfalls im Bewußtsein ihrer Kraft – das Gleichgewicht verloren, von der Demut in Übermut übergingen und dann wie Satan selbst sogar über Mich herrschen wollten.

21. Um dort das rechte Maß zu wissen, wie und wann man seine Kraft gebrauchen darf, um zu begreifen, wieviel der Kenntnis bei jeder Aufgabe notwendig sein wird, um zu wissen, daß man jenseits, wenngleich man über Großes gesetzt wird, doch dem niedrigsten Wesen in dessen Bereiche ein Diener sein soll, – dazu müssen diese Leidenschaften schon hier in diesem Prüfungsleben bekämpft und bezwungen werden, damit man auch in jenen Verhältnissen, mit größerer Macht betraut, ihr Herr sein kann.

22. Deswegen nehmt euch Meine Worte zu Herzen! Ihr wißt nicht die Hälfte eurer Mission, ihr kennt nicht zum dritten Teil eure eigene Natur und wißt ganz und gar nicht, warum sie so und nicht anders geschaffen ist. Eure Augen sind noch bedeutend mit dem Star behaftet. Das Licht Meiner Weisheit kann noch nicht bis zu eurem Innersten dringen, höchstens ein Funken der Liebe bewegt manchmal euer Herz und läßt euch fühlen, daß es noch etwas Höheres, Größeres gibt. Aber kaum daß dieser Lichtstrahl die innersten Kammern eures Herzens erleuchtet, so sind es diese drei Leidenschaften – Egoismus, Eitelkeit und Herrschsucht -, welche jene wieder verdunkeln. Sie raunen euch tausend Ausreden ins Ohr: “Ja, man kann sich aber doch von der Welt nicht ganz lossagen!?”, “Ja, man kann nicht so leben!”, “Ja, so ist die Welt einmal gemacht!” usw., – lauter Ausflüchte der Trägheit, weil ihr alle zwar Hörer Meiner Worte, aber keine Täter werden wollt!

23. Gerade jetzt, wo euch von Sonntag zu Sonntag Mein Evangelium erklärt wird, wie ihr es nie gehört, eben jetzt möchte Ich euch zum Nachdenken zwingen über Meine Darniederkunft, damit ihr ein wenig ihre Größe und Wichtigkeit erkennen und einsehen möchtet, was das heißen will: Gott, der Schöpfer der ganzen Unendlichkeit, stieg auf eure Erde herab, und zwar in die niedrigsten Verhältnisse, ließ sich durch euch verirrte und blinde Geschöpfe verfolgen und sogar leiblich kreuzigen! Er machte alle Phasen eures Lebens durch, bekämpfte die menschlichen Leidenschaften, um eben euch und allen Geistern als leuchtendes Beispiel für alle Zeiten voranzuleuchten. Er zeigte, daß, will man geistig Ihm gleichen, man auch das Geistige als Höchstes achten und ihm alles andere unterordnen muß, um so die mächtigsten Leidenschaften bekämpfend, einst würdig zu werden, auch anderen Geistern als Führer und Leiter zu dienen und in der Tat zu beweisen, daß der Mensch nicht allein von materieller, sondern vor allem von geistiger Speise lebt. Er zeigte, daß man Gott nicht in Seiner Gnade versuchen soll, daß man, Seine zwei Liebesgesetze befolgend, sich und andere dorthin führt, wohin Er, der Vater aller, euch schon längst haben wollte, das heißt: in Sein Reich als Seine würdigen Kinder. Amen.

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flagge en  13th Sermon of Jesus… The Temptation of the Lord

The Lord’s Sermons – Sermon 13 – Matthew 4:1-11
“Look upon yourselves as weak and unworthy…”

The Temptation of the Lord… Conquering of evil Influences

Revealed to Gottfried Mayerhofer (January 21st, 1872)
spoken by Pascal

Matthew 4:1-11…
“Then was Jesus led up of the Spirit into the wilderness to be tempted of the devil. And when he had fasted forty days and forty night, he was afterward an hungred. And when the tempter came to him, he said, If thou be the Son of God, command that these stones be made bread. But he answered and said, It is written, Man shall not live by bread alone, but by every word that proceedeth out of the mouth of God.

Then the devil taketh him up into the holy city and setteth him on a pinnacle of the temple, and saith unto him, If thou be the Son of God, cast thyself down: for it is written, He shall give his angels charge concerning thee: and in their hands they shall bear thee up, lest at any time thou dash thy foot against a stone. Jesus said unto him, It is written again, Thou shalt not tempt the Lord thy God.

Again, the devil taketh him up into an exeeding high mountain, and sheweth him all the kingdoms of the world, and the glory of them; and saith unto him, All these things will I give thee, if thou wilt fall down and worship me. Then saith Jesus unto him, Get thee hence, Satan: for it is written, Thou shalt worship the Lord thy God, and him only shalt thou serve. Then the devil leaveth him, and, behold, angels came and ministered unto him.”

Thus says the Lord…

1. This chapter deals with My temptation through Satan when I walked on earth. The account of this temptation, as My disciples put it down in the Gospels, should not be taken literally for, naturally, Satan knew Me well and saw his Lord in Jesus. Therefore, it would not have been a temptation on his part to suggest that I turn stones into bread since he was well aware that I was capable of much more than that -, or to suggest that I cast Myself from the pinnacle of the temple saying that nothing would happen to Me if I were the Son of God. It was he who carried Me through the air from the desert to these pinnacles knowing that I did not fully belong to this earth and that the power of attraction of this planet could not affect Me if I did not wish it.

2. Also, when he led Me onto a high mountain offering Me all the kingdoms My human eyes could detect from there, he still knew only too well that he could not offer his Lord and Creator the insignificant kingdoms of your dark earth, not even the entire earth; for he was able – as no other spirit was -to survey My boundless creation with his spiritual eyes.

3. You can see that the literal interpretation of the passages, as they are given in the Gospel, cannot be the real explanation of these words. The meaning and significance of the temptation is quite different. These temptations – as described in the Gospel – may be temptations for men but never for the God and Creator of all finite things, even if He is in a human body.

4. In your world, if a student is preparing for an examination, he usually retires to a secluded place where he keeps on studying day and night. He renounces some worldly pleasures, be it food, drink or entertainment, so that – in the first case – his stomach may not gain too much influence over his mind or – in the other case – entertainment may not distract his mind which needs concentration during the studies.

5. That which every human being does who is preparing for an important step in his life, I did too.

6. When the time had come that I had to start My teaching ministry, namely, as a man in whose form My Deity was clad -I, too, had to concentrate, had to reduce the food for My body to an absolute minimum because My Spirit wanted to create spiritual and eternal things and did not wish to be impeded by matter.

7. My human being fasted whereas My spiritual being enjoyed an abundance of bliss, of which only a spiritual being is capable who is prepared to renounce all that is great and mighty within him and sacrifice himself out of love for the sake of the beings and spirits he has created.

8. In those moments all the human passions attacked Me. But only by becoming all man and by the Deity withdrawing into My innermost, was I able to set an example to My spirits of how to conquer and withstand all temptations. With this test I wanted to set an eternal example to all and make it clear to them that they could become My children only by conquering the mighty evil influences.

9. First it was hunger that assailed Me as a human being. That this was conquered is expressed in the words I spoke to Satan in response to his first offer: “Man shall not live by bread alone, but by every word that proceedeth out of the mouth of God.” In other words: If fleshly desires attack a man’s soul, let him think of these words, namely, that above all man’s inner spiritual self has to be nourished, cared for and educated, even if it is at the cost of the body. What I said to Satan has this meaning for you: “Remember always that you have not been created to care for your body but to perfect your soul.”

10. Satan’s second metaphorically depicted attempt was to tempt the divine power within Me. In other words: A desire to boast with My divine atrributes came over Me.

11. This temptation may be likened to that when a person, gifted with great abilities and knowledge, even with divine powers and capable of accomplishing things that are denied to others and must appear to them like miracles, boasts with such abilities instead of using them for the benefit of his fellowmen or the greater glory of the Giver.

12. Here applies My second reply to Satan: “Thou shalt not tempt the Lord thy God!” This means: “Do not succumb to the delusion that the Lord, even if He did give you power, might not take it away from you again if you do not use it for His ends but only for your own!” It would be raising oneself above one’s own human abilities, misusing a divine gift the success of which would promote pride instead of humility. Satan tried to awaken My human conceit and thought I might raise Myself above this lowly station on which, in My opinion, depended the sucess of My great plan.

13. The third attempt was to arouse My lust for power. For these three mightest of passions are latent in the human heart as a basis for all the others: the propensity for a life full of pleasures for the body; the desire to excel others, that is, to hold a socially splendid position which provides the means for the satisfaction of the first passion; and, finally, the mania to be able to command instead of obey, to be the first, the one who lays down laws for others whilst he has raised himself above all laws and feels exempt from adhering to any of them.

14. The answer to this third attempt by Satan was: “Get thee hence, Satan; for it is written: Thou shalt worship the Lord thy God, and him only shalt thou serve.” This means in other words: Away with this low passion of wanting to dominate others which includes all the other passions like arrogance, hate, vengefulness, anger and retaliation. The spiritual element within man, which was placed in his heart by God, requires you to step down, to become the most insignificant, to want to serve all the others, – if one day you would like to be set over great things. You must completely relinquish your desire to subject others. You shall learn to obey, so that one day you may be able to command, but not command with word of judgment, but with love and patience. Only in this way will your command never appear harsh and will be strictly followed, because the one who obeys you realizes that all this is only for his best. Thus man serves his God and Lord and, following My example, he will achieve the best results in the smallest and most insignificant things.

15. Just as I, as a man, once had to fight My way through all the human passions which I, as the Creator, intentionally put into the human nature, you have to do the same if you want to follow Me. You have to fight the migthy urge for good living, subordinate all these pleasures to a higher goal freeing yourselves from the shackles that impede the flight of your soul. You must ban conceit, – the foremost liar, since it depicts a nicer picture of yourselves than is true and excuses bents of the worst kind with sophisticated shrewdness. As a result, you often imagine yourselves more important and better than you actually are which, naturally, must hinder your progress.

16. Do not give yourselves credit for powers you do not possess. Look upon yourselves as weak and unworthy, so that you may be strengthened in your faith and trust in Me; then the third bad passion, the lust for power, will not take hold of you and render you slaves of yourselves. There is nothing worse in the world than to have this conceited notion that you are better than others, and to be inclined to dodge any pressure of obedience, always climbing over the shoulders of others to where only the one is the master and all the others slaves. For, to command others quite different qualities are needed than are possessed by those who at the present time on your earth seek to govern their fellowmen. Look at Me! How do I govern? Is it through force, or through prompt punishment or relentless judgment of the fallen and erring? Do I govern through anger, revenge and punishment? Certainly not! As you know Me, you san see that I govern only with the help of My all-embracing love, that forgiveness is My first principle and that I do not persecute the one who may err without his fault, but indulgently put all the means in his path for his betterment.

17. All the evil, evident as such in the world, was not created by Me, but it is a product of men’s misuse of their free will. As free beings they can do what they wish, but they alone are responsible for the consequences. As I have said before: There ist but one truth, and he who sins against it has to experience the consequences of falsehood.

18. Thus this Gospel shows how I, as a man, notwithstanding My position of might, fought forcefully against the passions in order to demonstrate to you and all the spirits that the evil, which I suffer to be in the world, serves after all a good purpose – the soul’s progress.

19. You shall serve God alone, and this you do only when you follow the great commandments of love which prompt you to control your flesh and fight against the evil mental traits of vanity and lust for power. Only through self-denial and resistance to these strong urges in your human nature will you one day, in My Kingdom, comprehend what it means to be set over great things or, what the phrase signifies: “He who humbles himself shall be exalted!”

20. You will come upon the same traits also in the beyond. The first – although not in a material but in a spiritual sense, that is, as a desire to know and comprehend everything. The other two will in the beyond be more prominent in you than here on earth. This you can see where Lucifer and his followers are concerned who, conscious of their power, lost their equilibrium, proceeded from meekness to presumption and then, as did Satan, wanted to dominate even Me.

21. In order to know the right measure of how and when one is allowed to use his power, in order to understand how much knowledge will be needed for a particular task and to realize that, even if one is set over great things in the beyond, one is still meant to be a servant also to the lowest being, these passions must be fought and conquered already in this trial life here, so that one will be able to control them in the other world when entrusted with greater powers.

22. For this reason, do heed My words! You do not even know half your mission, you know less than a third about your nature and have no idea whatsoever why it has been made as it is and not different. Your eyes still suffer from cataract and the light of My wisdom is still unable to penetrate to your inner being. At most, a spark of love sometimes moves your heart and makes you suspect that there is still something higher and greater. But the moment this ray of light has illuminated the innermost ventricles of your heart, these three passions-selfishness, vanity and lust for power darken them once more. They whisper a thousand excuses into your ear: “Yes, but one cannot completely withdraw from the world!”, “One cannot live like that!”, “Well, that is how the world has been made!”, and so on. All just excuses of indolence because all of you, although you are hearers of My Word, do not want to become doers.

23. Now in particular, when from one Sunday to the next My Gospel is explained to you as you have never before heard it explained, now I want to make you ponder on My coming to your earth, so that you may recognize – at least to a degree -its great significance and understand what it means: God, the Creator of all infinity, descended to your earth in the lowliest circumstances and suffered you, erring and blind created beings, to persecute, even crucify Him. He went through all the phases of your life and fought against the human passions in order to give a shining example to you and all the spirits for all times. He showed that if a person wants to be spiritually like Him he must respect the spiritual as the most important thing and subordinate everything else to it. Then, fighting against the most powerful passions, one can become worthy of serving also other spirits as a leader and helper, proving through one’s actions that man does not live only by material, but above all by spiritual food. He showed that God should not be tempted in His grace and that, following His two commandments of love, one could lead himself and others to where He, the Father, has long wanted to have you, that is, to His Kingdom as His worthy children. Amen.

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Predica 13 del Signore Gesù… La tentazione del Signore

Rivelazioni ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Nella prima domenica di Quaresima
( Quaresima )

Matteo 4, 1-11: «Allora Gesù fu condotto dallo Spirito nel deserto, affinché fosse tentato dal demonio. E poiché aveva digiunato quaranta giorni e quaranta notti, ebbe fame. E il tentatore gli si accostò e disse: “Se tu sei figlio di Dio, allora ordina che queste pietre diventino pane”. Ed egli rispose e disse: “Sta scritto: non di solo pane vive l’uomo, ma di ogni parola che esce dalla bocca di Dio”. Allora il demonio lo portò con sé nella città santa e lo mise sul pinnacolo del tempio e gli disse: “Se sei figlio di Dio, allora gettati giù, infatti, sta scritto: Egli darà ordini ai suoi angeli a tuo riguardo, ed essi ti porteranno sulle loro mani, affinché il tuo piede non abbia a urtare contro un sasso”. Allora Gesù gli rispose: “Di nuovo sta anche scritto: non devi tentare il Signore Dio tuo”. Di nuovo il demonio lo portò con sé sopra un monte molto alto e gli mostrò tutti i regni del mondo e la loro magnificenza e gli disse: “Voglio dare a te tutto questo se ti prostri e mi adori”. Allora Gesù gli rispose: “Vattene da me Satana! Sta, infatti, scritto: tu devi adorare Iddio il Signore tuo e lui solo servire”. Allora il demonio lo lasciò, ed ecco gli angeli vennero a lui e lo servirono.»

(Il 21 gennaio 1872)

1. Questo capitolo tratta della Mia tentazione per mezzo di Satana, durante il Mio cammino terreno. Questa tentazione, così com’è descritta nei Vangeli dei Miei apostoli, non va intesa alla lettera; è del tutto naturale, infatti, che Satana Mi conoscesse bene e vedesse in Gesù il suo Signore[1]. Per questa ragione non ci sarebbe stata nessuna tentazione da parte sua, nel proporMi di fare dalle pietre il pane, poiché egli sapeva bene che Io ero potente in ben altre cose, oppure di consigliarMi di gettarMi giù dai pinnacoli del tempio, giacché, se fossi stato Figlio di Dio, non Mi sarebbe accaduto nessun danno. Fu lui che Mi condusse attraverso l’aria, dal deserto, fin su quei pinnacoli, e sapeva che Io non appartenevo completamente alla Terra, né che la forza di attrazione di questo pianeta avrebbe potuto avere un effetto su di Me, se Io non lo avessi voluto.

2. Oppure quando Mi portò su un monte e lì Mi offrì tutto ciò che il Mio occhio umano potesse scorgere da quel punto, Satana sapeva benissimo che al suo Signore e Creatore non poteva offrire i piccolissimi regni della vostra Terra tenebrosa, o addirittura l’intera Terra stessa; infatti, egli poteva, come nessun altro spirito, abbracciare con i suoi occhi spirituali il Mio incommensurabile Regno della Creazione.

3. Voi vedete che, la spiegazione letterale, in pratica ricavata dalle parole, di questi passi – così come sono scritti nei Vangeli – non può essere l’unica. Il senso di questa tentazione, e cosa essa significhi, è ben più profondo, e va ricercato altrove! Queste tentazioni, infatti, come sono descritte nel Vangelo, sono forse tali per gli uomini, ma per l’Iddio e Creatore di tutto il passeggero – sebbene in veste umana – non potevano mai essere, né divenir tali.

4. Vedete, quando da voi uno studente si prepara per un esame, generalmente si chiude ancor più del solito nella sua cameretta, e studia giorno e notte. Per questa ragione egli rinuncia a parecchi piaceri mondani, in cibo o in bevande, oppure in altri divertimenti, affinché, nel primo caso, lo stomaco non abbia troppa influenza sul suo spirito e, nel secondo caso, affinché i divertimenti non lo distraggano, avendo egli bisogno di raccoglimento, proprio per studiare.

5. Ciò che fa ogni uomo che si prepara a un passo importante nella propria vita, lo feci anch’Io!

6. Quando giunse il tempo in cui Io dovetti intraprendere la Mia missione di insegnamento – ossia come uomo, del cui involucro era rivestita la Mia Divinità, – anch’Io dovetti raccoglierMi, dovetti ridurre all’indispensabile l’alimentazione del corpo, poiché il Mio Spirito voleva creare cose spirituali ed eterne, e non poteva essere pregiudicato dalla materia.

7. Il Mio essere umano terreno digiunava, mentre il Mio essere spirituale si deliziava negli eccessi di tutte le beatitudini, di cui solo un essere spirituale è capace, posponendo tutta la Sua grandezza e potenza e, per Amore, volendo sacrificarsi per gli esseri e per gli spiriti da Lui creati.

8. In quei momenti si presentarono a Me tutti gli influssi delle passioni umane. Solo perché Io divenni completamente uomo, e il Divino si ritirò nel Mio interiore, fui in grado di dare l’esempio ai Miei spiriti, su come si può vincere, e resistere a tutti gli attacchi. Con questa prova Io volli dare l’eterno esempio, e render loro comprensibile che, chi vuol divenire figlio Mio, potrà realizzare ciò, solo con la vittoria sui potenti influssi maligni.

9. La fame, fu la prima che Mi tormentò, come essere umano. La vittoria su di essa sta nelle parole che Io replicai al demone alla sua prima offerta, ed esse suonano: «Non di solo pane vive l’uomo, ma di ogni parola che esce dalla bocca di Dio!». In altre parole, significa questo: quando gli appetiti fisici tormentano l’anima dell’uomo, allora egli deve ricordarsi di questa massima, ossia, che per primo, va nutrito il suo spirituale, l’io interiore, anzi perfino curato ed educato a spese del corpo. La massima che Io indirizzai al demone, suona per voi così: “Ricordate sempre che voi non siete stati creati per curare il vostro corpo, bensì per perfezionare la vostra anima!”.

10. La seconda tentazione del demonio, rappresentata simbolicamente, consistette nel mettere alla prova la Potenza Divina che dimorava in Me. Questo significa in altre parole: venne su di Me il desiderio di vantarMi delle Mie caratteristiche divine.

11. Questa tentazione somiglia a quella di un uomo che, dotato di maggiori capacità e conoscenze, anzi di poteri divini, è in grado di compiere cose che sono precluse ad altri uomini, e perciò a loro devono apparire come miracoli, quando egli utilizza tali caratteristiche non per soccorrere i suoi simili né per accrescere la Gloria del Donatore, ma abusandone e facendone sfoggio.

12. A questo punto giunge la Mia seconda risposta a Satana: «Tu non devi tentare il tuo Dio e Signore!». Questo significa: tu non devi abbandonarti all’illusione che il Signore, anche se ti ha conferito poteri, non sarebbe anche in grado di toglierteli, non appena tu li volessi impiegare per i tuoi e non per i Suoi scopi! Un tale desiderio è elevazione delle proprie caratteristiche umane, è abuso di un dono divino che, se avesse successo, non nutrirebbe l’umiltà, ma solo l’orgoglio. Satana cercò così di risvegliare la Mia vanità umana, e credette che Io sarei forse uscito da quelle basse condizioni, nelle quali solamente, secondo le Mie vedute, stava la riuscita del Mio grande Piano.

13. Il terzo tentativo consisteva nel destare in Me l’ambizione; nel cuore umano, infatti, si trovano queste tre potentissime passioni come fondamento di tutte le altre: in primo luogo, la tendenza ai piaceri del corpo; in secondo luogo, il desiderio di essere più degli altri, – ossia, di occupare una posizione sociale di prestigio, nella quale trovare i mezzi per soddisfare la prima passione, – e infine, in terzo luogo, il desiderio morboso di voler dominare invece di ubbidire, di essere il primo anziché l’ultimo, di prescrivere leggi agli altri, innalzando se stesso al di sopra di tutte le leggi, e disimpegnarsi dall’adempimento anche solo della più piccola legge.

14. A questa terza tentazione di Satana seguì a lui la risposta: «Vattene, Satana; poiché sta scritto: tu devi adorare Iddio il tuo Signore e servire Lui solamente!». Questo, in altre parole, significa: via, con quest’immonda passione del dominio che al suo seguito ha tutte le altre passioni, come orgoglio, odio, vendetta, ira e rappresaglia! Lo spirito, posto da Dio nel petto dell’uomo, domanda umiltà, amore fraterno e perdono. Tu non devi innalzarti sopra gli altri, anzi, come uno tra i più piccoli, devi servire gli altri, – se vorrai un giorno essere preposto a grandi cose. Tu devi rinunciare completamente al tuo desiderio di sottomettere gli altri. Tu devi imparare a ubbidire, per poter un giorno comandare; non però con parole di sentenza, ma comandare con amore, con pazienza e convincimento, poiché solo in questo modo il comando mai apparirà duro, e sarà eseguito precisamente, – perché chi ubbidisce comprende altrettanto che tutto questo è solo per il suo bene. Così l’uomo serve poi il suo Dio e Signore, in tal modo egli, seguendo il Mio esempio, raggiungerà nelle cose più piccole, più infime, i più grandi risultati.

15. Così, come Io stesso, quale Uomo, dovetti un giorno combattere fino all’ultimo tutte le passioni umane che, come Creatore, posi espressamente nella vostra natura, altrettanto dovete fare voi, se volete seguirMi. Dovete combattere il potente impulso dei piaceri del corpo; dovete subordinare tutti questi piaceri a uno scopo superiore; dovete liberarvi dalle catene che frenano le ali della vostra anima; dovete bandire la vanità – quale prima mentitrice – perché essa vi dipinge la vostra immagine, più bella di quanto non sia, e con sofisticata sapienza, giustifica impulsi della specie peggiore, ragion per cui spesso credete di essere di più, e migliori di quanto non siate veramente, – cosa che naturalmente v’impedisce di progredire.

16. Non confidate in forze che non possedete! Pensatevi deboli e indegni, per fortificarvi nella fede e nella fiducia in Me, allora la terza cattiva qualità, l’ambizione, non potrà sopraffarvi, non potrà rendervi schiavi di voi stessi! Non c’è nulla di peggio al mondo che aver sempre la presunzione di essere qualcosa di meglio degli altri, aver sempre l’intento di sfuggire a qualsiasi pressione dell’ubbidienza e guardare gli altri dall’alto in basso, dove uno solo è il padrone, e gli altri, schiavi. Per comandare sugli altri occorrono ben altre caratteristiche che quelle possedute da coloro che ora sulla vostra Terra premono per dominare sui loro simili! Per avere una norma, guardate solo Me! Come governo Io? Governo Io con la forza? Governo Io con punizione immediata, oppure con giudizio inesorabile sui caduti e traviati? Governo Io con ira, vendetta e punizione? Certamente no! Così come voi Mi conoscete, vedete che governo solo attraverso, e con il Mio Amore tutto abbracciante, che il perdono è il Mio primo principio, e che non perseguito chi sbaglia forse senza averne colpa, ma, indulgente, sulla via gli metto tutti i mezzi per migliorarsi.

17. Tutto il male che si mostra evidente come tale nel mondo, non è stato creato da Me, ma è un prodotto dell’abuso del libero arbitrio da parte degli uomini. Essi, quali esseri liberi, possono fare ciò che vogliono, e devono ascrivere solo a se stessi le conseguenze di questo, – come Io dissi nella Parola sulla verità: “Esiste una sola verità! E chi pecca contro di essa, deve subire le conseguenze della menzogna!”.

18. Così questo Vangelo è un esempio di come Io, quale Uomo, nonostante il Mio grande potere, dovetti combattere con forza contro le passioni, per mostrare a voi e a tutti gli spiriti che il male, anche se nel mondo è tollerato da Me, certo serve solo per il bene e per l’avanzamento.

19. Voi dovete servire solo Dio; ma Lo servirete solo se osserverete le grandi leggi dell’Amore, le quali dovranno spronarvi a dominare il vostro corpo e a combattere le cattive caratteristiche della vostra anima: la vanità e l’ambizione! Solo con la rinuncia e con la lotta contro questi potenti impulsi della vostra natura umana potrete comprendere un giorno cosa significhi, nel Mio Regno, essere preposti a molte cose, oppure cosa significhi la massima: “Chi si umilia, sarà innalzato!”.

20. Anche lì ritroverete queste stesse caratteristiche; la prima certamente non sotto l’aspetto materiale, ma spirituale, ossia come brama di voler sapere, di comprendere tutto. Le altre due caratteristiche si manifesteranno in voi nell’Aldilà, più potenti che qui; là, infatti, la consapevolezza di possedere una forza è ancora più grande che qui. Lo potete vedete proprio in Lucifero, e nelle sue schiere, le quali – proprio nella consapevolezza della loro forza – persero l’equilibrio, passarono dall’umiltà all’orgoglio, e poi, come Satana stesso, vollero perfino imperare su di Me.

21. Nell’aldilà, per conoscere la giusta misura, sapere come e quando si deve impiegare la propria forza, e comprendere quanta cognizione sarà necessaria in ogni compito, pur se si è preposti a grandi cose, si deve essere servitori dell’essere più basso nella sua sfera, e a tale scopo le passioni devono essere combattute e sconfitte già qui, in questa vita di prova, in modo da poterne essere padroni anche in quelle condizioni, quando ci si troverà forniti di maggiore potenza.

22. Perciò prendetevi a cuore le Mie parole! Voi non conoscete neanche la metà della vostra missione, non conoscete neanche la terza parte della vostra natura e non sapete per nulla perché essa è stata creata così e non diversamente. I vostri occhi sono considerevolmente ancora affetti da cataratte. La Luce della Mia Sapienza non può ancora penetrare fin nel vostro interiore, al massimo una scintilla d’Amore talvolta agita il vostro cuore, e vi fa sentire che c’è ancora qualcosa di più elevato, di più grande. Non appena però questo raggio di luce illumina le camere più profonde del vostro cuore, allora sono queste tre passioni: egoismo, vanità e ambizione, che le oscurano di nuovo. Esse vi sussurrano all’orecchio mille scuse: “Sì, però non si può rinunciare completamente al mondo!”, – “Sì, non si può vivere così!”, – “Sì, così è fatto il mondo!” ecc. – tutte scuse della pigrizia, perché voi tutti certamente ascoltate le Mie parole, ma non volete metterle in pratica!

23. Proprio adesso, in cui di domenica in domenica vi viene spiegato il Mio Vangelo come mai lo avete sentito, proprio adesso Io vorrei indurvi a riflettere sulla Mia Venuta, affinché possiate riconoscere e comprendere un po’ la sua grandezza e la sua importanza, il che vuol significare: Dio, il Creatore dell’intera infinità, scese sulla vostra Terra, e precisamente nelle condizioni più umili. Si lasciò perseguitare e perfino crocifiggere fisicamente da voi, creature smarrite e cieche! Egli attraversò tutte le fasi della vostra vita, combatté le passioni umane per precedere voi e tutti gli spiriti, come luminoso esempio per tutti i tempi. Egli dimostrò che, se si vuole somigliare a Lui spiritualmente, si deve anche rispettare lo spirito come somma cosa, e subordinare a lui tutto il resto; e così, combattendo le più potenti passioni, divenire un giorno degni di servire anche altri spiriti, come guida e capo, e dimostrare, nei fatti, che l’uomo non vive solo del cibo materiale, ma soprattutto di quello spirituale. Egli dimostrò che non si deve tentare Dio nella Sua grazia e che, seguendo le Sue due leggi dell’Amore, si conduce se stessi e gli altri là dove Egli, il Padre di tutti, già vi voleva da lungo tempo, ossia: nel Suo Regno, quali Suoi degni figli. – Amen!

[1] Per una più profonda comprensione sulle tentazioni di Gesù nel deserto, vedi il libro n.7 di Max Seltman oppure il cap.134 del vol.9 del G.V.G. di J.Lorber

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_13.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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53 Predigten von Jesus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

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53 Predigten von Jesus offenbart – Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer

“Die Zeichen der Zeit werden dann spurlos an euch vorübergehen,
wenn ihr euern Körper auf wenige leibliche Bedürfnisse habt beschränken lernen,
aber desto mehr auf das Aufbauen eures geistigen Seelenmenschen bedacht seid.”

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Predigt 19 - 36 Predigt 37 - 53