DIE HÖLLE… Eine höllisch falsche Vorstellung – THE HELL… A hell of a false Idea

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flagge de  Die Hölle… Eine höllisch falsche Vorstellung

TEIL 1

Eine höllisch falsche Vorstellung

Als Hölle bezeichnen die vom Herrn gegebenen Schriften den schlechten geistigen Zustand einer Seele, grob abgestuft in drei unterschiedliche Ebenen, wobei die unterste Hölle die “auswegloseste” darstellt. Eine örtliche Hölle – im materiellen Sinn – existiert nicht, doch da Materie eigentlich gebanntes Geistiges ist, so ist ein Zusammenhang ersichtlich, welcher geistig schlechte oder böse Aktivität selbst in der Materie verspüren lässt.

Grundsätzlich sind Bilder der Hölle aus einzelnen Visionen über arge Seelenzustände für unsere bildliche Vorstellung verantwortlich. Aus nachfolgender Sammlung sind viele Schreckensszenarien zu entnehmen. Es zeigt sich, dass die Darstellungen durchaus richtig sind, doch deren Deutung ohne die Weisheit des Herrn in die Irre gehen.

Die höllischen Zustände sind real – und der Hölle zu entrinnen ist theoretisch einfach: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst – und die “Pforten der Hölle” werden auch dich nicht überwältigen können. Praktisch gesehen sprechen wir hier von der Haupt-Lebensaufgabe des Menschen…

Zitate des Herrn…

“Wie sieht dieser Schwerpunkt der Erde dann aus? Woraus besteht er? Ist er ein Diamantklumpen, oder ist er etwa pures Gold oder Eisen oder etwa gar Magnet? Oder ist er etwa gar ein hohler Raum, erfüllt mit nichts als einem ewig unerlöschlichen Feuer, und dient etwa wohl gar zum Aufenthalte der Verdammten und führt den respektablen Titel Hölle, von der die hie und da auf der Erde verstreuten feuerspeienden Berge gewisserart etwa Kamine sind? Da sage Ich: Von allem dem ist im Schwerpunkte der Erde keine Rede, ebensowenig wie physisch genommen bei dem Herzen eines Menschen von allem dem die Rede sein kann…”
(aus “Die Erde”)

“Ja, die göttliche wahre Liebe unterscheidet sich von der höllischen freilich ganz gewaltigst darin, dass die göttliche Liebe zwar auch raubet gleich der höllischen; aber sie gibt alles wieder her! Sie sammelt bloss des Wiedergebens willen, während die höllische Liebe bloss für den eigenen Rachen raubet und nichts wiederhergeben will.”
(aus dem “Grossen Evangelium des Johannes”)

“Warum oh ihr Menschen der Erde produziert ihr Ketten und legt sie dann sicher um eure eigenen Füsse?! Ich sage euch die Wahrheit, ihr seid alles Gefangene, Sklaven eurer eigenen, bösen Gedanken und Wünsche!… Deshalb gebt all diesen Wahnsinn auf und kommt zu Mir zurück! Ruft Meinen Namen an in Ernsthaftigkeit und Wahrheit und ihr seid wirklich frei! Denn Ich halte all die Schlüssel; sogar über den Tod und die Hölle habe Ich komplette Autorität!…”
(aus “Die Trompete Gottes”)

“Zum Beispiel gibt es Seelen, hätten sie Erfolg gehabt mit ihren beabsichtigten Plänen, würden sie am Ende ihres Lebens in die Hölle gehen. Aber weil Ich ein Eingreifen erlaubte, veränderte es den Kurs ihres Lebens komplett. Sie können es nicht sehen und so werden sie bitter.”

Aber wird jene Verbitterung sie nicht auch in die Hölle führen?

“Sie kann, wenn Niemand eingreift. Aber Ich bewege buchstäblich Himmel und Erde, um ihnen Jemand über ihren Weg zu senden, der ihre ganze Gesinnung verändert, viele Male am Ende ihres Lebens, wenn es ihre letzte Chance ist. Nicht dass Ich es nicht früher versuche! Aber Einige sind so verhärtet und stur, dass sie dem Tod gegenüber stehen müssen, um ihre Fehler zu realisieren.”
(aus Liebesbriefe von Jesus)

“Da aber der Geist zufolge notwendigster göttlicher Ordnung eine bestimmte Zeit in die Materie des Fleisches dieser Welt versenkt werden muss, auf dass er fest werde in seiner Freiheit und nahe völligen Unabhängigkeit von Gott, ohne die er Gott nie schauen könnte und noch weniger bestehen in, neben und bei Gott – (So der Geist aber eben in der Materie reift und sich festet in der Freiheit und Unabhängigkeit von Gott, steht er aber in der unmöglich vermeidbaren Gefahr, von der Materie selbst verschlungen und mit getötet zu werden, aus welchem Tode eine Erweckung zum Leben in Gott eine höchst schwere und leidende ist und sein muss) –, so sagte der Herr, wohl verstanden nicht zum Fleischmenschen, sondern zum Geistmenschen: ,So dich das Auge ärgert, da reisse es aus und wirf es von dir; denn es ist besser, mit einem Auge in die Himmel zu gehen – als mit beiden in die Hölle!‘, was soviel sagen will als: Wenn dich das Licht der Welt zu sehr verlockt, so tue dir Gewalt an und kehre dich ab von solchem Lichte, das dich in den Tod der Materie zöge! Benimm also dir selbst als Geist den leeren Genuss der Weltanschauung und wende dich mit deiner Sehe den rein himmlischen Dingen zu! Denn es ist dir besser, ohne alle Weltkunde in das Reich des ewigen Lebens einzugehen, als wie zu weltkundig einerseits und zu wenig geistkundig anderseits von dem Tode der Materie verschlungen zu werden!”
(aus dem “Grossen Evangelium des Johannes”)

“Meine Kinder, seid weise und wachsam; seid nicht getäuscht. Denn Ich sage euch die Wahrheit, von Anfang an war Satan ein Verführer und ein Mörder; er war niemals auf der Seite der Wahrheit. Von Anfang an versuchte er, Meine Leute zu verführen, indem er sagte “Ihr werdet nicht sicher sterben.” Und noch immer bis zu diesem Tag wird die Lüge weit verbreitet gesprochen und akzeptiert und sogar heftig verteidigt von den Kirchen der Menschen, um des Stolzes willen. Denn sie halten die Lüge hoch, indem sie lehren, dass egal ob Einer glaubt und Den Sohn akzeptiert oder ob Einer es unterlässt und Das Leben zurückweist, dass Alle ewiges Leben haben, im Himmel oder in der Hölle… GLAUBT IHNEN NICHT! Schaut mit einem grösseren Weitblick, denn Ich ändere nicht! Ich gewähre den Bösen kein ewiges Leben in irgendeiner Form, noch werden die im Herzen Bösen ewiges Leben sehen! Ihre Existenz wird von ihnen genommen sein; sie werden sicherlich ausgelöscht werden! Da gibt es kein Leben im Tod, noch gibt es Qual in Meinem Gewand, noch ist es Mir in den Sinn gekommen! … Geliebte, die Kirchen der Menschen sprechen Dummheiten, und ihre Führer vermitteln Lehren vom Teufel!…”
(aus “Die Trompete Gottes”)

“Durch dein Herz wirst du nach dem Tode deines Leibes hinaustreten in den endlosen Gottesraum, und nach der Art deines Herzens wirst du ihn entweder als Himmel oder als Hölle antreffen! … Denn es gibt nirgends einen eigens geschaffenen Himmel, noch irgendeine eigens geschaffene Hölle, sondern alles das kommt aus dem Herzen des Menschen; und so bereitet sich ein jeder Mensch im Herzen, je nachdem er Gutes tut oder Böses, entweder den Himmel oder die Hölle, und wie er glaubt, will und handelt, also wird er auch seines Glaubens leben, aus dem heraus sein Wille genährt ward und ins Handeln überging. ”
(aus dem “Grossen Evangelium des Johannes”)

“Da wandte Ich Mich wieder freundlichst zu Petrus und sagte: „Darum habe Ich dich nicht im geringsten herabgesetzt, so Ich dir in der scharfen Anrede gezeigt habe dein Menschliches! Alles, was diesweltlich Menschliches am Menschen ist – als sein Fleisch und dessen verschiedenartige Bedürfnisse aus puren diesirdischen Rücksichten –, ist im Gerichte, darum Hölle und Satan, der da ist ein Inbegriff alles Gerichtes, alles Todes und aller Nacht und alles Truges; denn alles scheinbare Leben der Materie ist nur ein Trugleben, und all ihr Wert ist soviel wie gar keiner.”
(aus dem “Grossen Evangelium des Johannes”)

“Wenn der Geist irgendeines grossen Sünders sich von diesem materiellen Leben löst, um in das geistige Tal einzugehen, ist er erstaunt festzustellen, dass die Hölle, wie er sich diese vorstellte nicht existiert; und dass das Feuer, von dem man ihm in vergangenen Zeiten erzählte, nichts anderes als die geistige Auswirkung seiner Werke ist, wenn er dem unerbittlichen Richter gegenübersteht, welcher sein Gewissen ist. … Dieses jenseitige Gericht, diese Helligkeit, die inmitten der Finsternis anbricht, die jenen Sünder umgibt, brennt stärker als das heisseste Feuer, das ihr euch vorstellen könnt. Doch es ist keine Marter, die im voraus als eine Strafe für den, der Mich verletzt hat, vorbereitet wurde. Nein, diese Qual entspringt der Erkenntnis der begangenen Verfehlungen, dem Leid, den verletzt zu haben, der ihm das Dasein schenkte, einen schlechten Gebrauch von der Zeit und all den Gütern gemacht zu haben, die er von seinem Herrn empfing.”
(aus “Das Dritte Testament”)

TEIL 2

Die Hölle
Visionen und deren Entsprechungen

Visionen, Bilder, sind die einzige Möglichkeit, dem geistig blinden Menschen seelische Zustände darzustellen. Visionen der Hölle sind Schreckensbilder. Grundursachen für diese grässlichen Präsentationen sind die nicht weniger grässlichen geistigen Eigenschaften vieler Menschen.

Das “Bild” der Hölle soll aufrütteln – es soll Ekel erregen vor den eigenen  abscheulichen Verhaltensmustern. Damit hätten die Visionen ihren eigentlichen Zweck erfüllt. Doch… jeder soll SICH SELBST messen, nicht den Nachbarn…

Der Herr offenbart durch Seinen Jünger und Apostel Johannes in “Die geistige Sonne”:

(Band 2, Kap. 108)

11. …das ist .. der eigentliche Grund alles Lasters, .. sein Name ist – Herrschsucht!

12. Mit diesem Begriffe haben wir nun auch das ganze Wesen der untersten Hölle kennengelernt, und dieses Wesen entspricht der äusseren Erscheinlichkeit eines Weltkörpers. – Auf der Oberfläche ist der erste Grad der Hölle in der polypenartigen Genusssucht deutlich zu erkennen; denn da ist alles ein Fresser, was ihr nur ansehet. In der mehr inneren Rinde der Erde beurkundet sich das Fasten und Magerwerden; es besteht nirgends eine Vegetation. Wie im starren und rachebrütenden Tode liegt alles da; höchstens zeigen sich hier und da Feuerquellen und andere heisse Wasserquellen als entsprechende Bilder des schon überall durchblickenden Zornes der Geister dieser Hölle.

13. Gehen wir in das Inwendige der Erde, da entdecken wir nichts als ein fortwährendes mächtigstes Durcheinandergedränge. Ein Feuer weckt und erstickt das andere. Jeder Wassertropfen, der da hineingelangt, wird alsobald in glühenden Dampf verwandelt.

14. Je mehr aber hier vorgeht, desto grösser stellt sich die Reaktion über der Oberfläche der Erde dar und dämpft allezeit mit der grössten Leichtigkeit alle diese inneren Reaktionen. Und so ist es vom Herrn weise eingeleitet, dass Ihm auch alle diese Höllen trotz stärksten Widerwillens zur ewigen Erhaltung der Dinge dienen müssen. Und dieser Mussdienst, welcher den höllischen Geistern wohlbekannt ist, ist ihre grösste Qual, weil sie da sehen, wie trotz ihres Widerwillens all ihre Aktion im allgemeinen der göttlichen Ordnung auf ein Haar entsprechen muss. –

15. Das ist aber auch zugleich die unendliche Liebe und Weisheit des Herrn, denn auf diesem Wege ist es allein möglich, diesen argen Wesen in ihrer herrschsüchtigen Handlungsweise Schranken zu setzen. Denn sehen sie, dass Sich der Herr ihre bösesten Unternehmungen allzeit zugute machen kann, da werden sie erbost und tun garnichts mehr, – bis sie wieder einen neuen Plan gefasst haben, um ihn gegen den Herrn in Ausführung zu bringen. Welchen der Herr natürlich auch wie die früheren zu benützen weiss. – Das ist theoretisch betrachtet die Aktion und das Wesen der untersten Hölle.

16. Wie sich aber alles dieses in der Erscheinlichkeit kundgibt, dazu wollen wir in der Folge einige Betrachtungen machen, und zwar alle drei Höllen hindurch! –

(Band 2, Kap. 109)

1. Wie es erscheinlich in der ersten Hölle aussieht, das habt ihr schon einmal im Verlaufe der Mitteilungen aus der Sonne gesehen, wie auch die verschiedenartigen Eingänge in die erste Hölle. Nur muss ich das Wenige noch beisetzen, dass der Eifer eben derjenigen höllischen Geister, die ihr in der ersten Hölle geschaut habt, vorzugsweise nur ein Genuss- oder, wie ihr zu sagen pfleget, ein Fress-Eifer ist. Es gleicht dieser Zustand demjenigen auf der Erde, in welchem die Menschen auch alles Mögliche ergreifen, um, wie ihr zu sagen pfleget, zu einem Brote zu gelangen.

2. Die einen errichten verschiedenartige Gewerbe, die andern haschen nach Beamtenstellen, wieder andere nach irgendeiner guten Heirat. Aber das alles tun sie nicht etwa des Guten wegen, sondern rein nur ihrer selbst und des Brotes wegen. Sie kümmern sich in diesem Zustande wenig um irgendeine Herrlichkeit, sondern es liegt ihnen alles daran, eine gewisse Versorgung zu bekommen.

3. Nach himmlischer Art sorgt man sich um gar nichts ausser allein um die Liebe und die Erkenntnis Gottes. Für alles andere sorgt der Herr! Nach höllischer Art aber sorgt man sich gerade umgekehrt. Man will eine sichere Versorgung haben und denkt im besten Falle: Wenn ich erst für alle äusseren Bedürfnisse gedeckt bin, dann will ich sehen, ob der Geist mit dieser Versorgung zufrieden ist. Wenn aber dann jemand eine äussere Versorgung erlangt, welche gewöhnlich mit irgendeiner kleinen Herrlichkeit verbunden ist, so geht der Versorgte bald in einen seiner Herrlichkeit entsprechenden Hochmut über, den er durch einen gewissen Glanz stets mehr aufzurichten bemüht ist. Aus diesem Grunde fangen denn auch junge Beamte wie auch angetretene Gewerbsleute – versteht sich ein jeder in seiner Sphäre – sich mehr und mehr aufzublähen an. Gar bald wissen sie nicht mehr, wie sie sitzen, stehen, gehen, sehen, hören und reden sollen, damit man ihnen auf den ersten Augenblick anmerkt und gewisserart anerkennen und von der Nase ablesen soll, in welcher Herrlichkeit sie stecken und was für ein vielsagendes Amt sie bekleiden.

4. Sind solche Menschen auf diese Weise versorgt, da sollen sie sich um nichts mehr sorgen, denn sie haben ihr bestimmtes Einkommen und Brot erhalten. Sie sollten jetzt für das Geistige zu sorgen anfangen. Aber – ganz umgekehrt – jetzt ist mit der Versorgung das Glanz- und Herrschbedürfnis eingetreten. Darum sorgen sie jetzt mehr als je dafür, um nur höher und höher zu steigen, wie die Gewerbsleute, um nur reicher und reicher zu werden. In dieser Lage werden sie voll Neides und inneren Hasses gegen diejenigen, die ihnen irgend im Wege stehen.

5. Die Nächstenliebe geht bei ihnen so weit, dass so mancher Unterbeamte nichts sehnlicher wünscht als den Tod seines ihm vorgesetzten höheren Beamten, um bei solcher Gelegenheit dann die Stelle des Höheren einzunehmen. Der Gewerbsmann wünscht nichts sehnlicher als den geschäftlichen Ruin seiner Kollegen, damit er dann alles Geschäft an sich reissen könnte. Ja, seine Nächstenliebe geht so weit, dass er alle seine Geschäftsgenossen mit einem Tropfen Wasser umbringen möchte, wäre solches nur irgend möglich. Er unternimmt auch alles Erdenkliche, um, wo und wie nur immer möglich, seinen Nebengeschäftsmann zu ruinieren.

6. Wenn ihr dieses weltliche Benehmen nur ein wenig klar beleuchtet, so habt ihr schon die erste Hölle vollkommen in dem Fressbestreben und auch, wie diese in die zweite Hölle übergeht, im Hass, Zorn, Neid und Herrschbestreben auf ein Haar genau getroffen vor euch. Ihr brauchet hier nichts als die äusseren sittlichen und bürgerlichen Staatsgesetze hinwegzustreifen, und die erste wie die zweite Hölle sind buchstäblich und bildlich vor euch.

7. Was sich auf der Welt unter dem Deckmantel der sittlichen und bürgerlichen Gesetze noch in einer gewissen Dezenz ausnimmt, das tritt bei Hinwegnahme dieser Gesetze sogleich als Raub, Krieg und Mordbrennerei auf. Da habt ihr dann das vollkommene Bild der ersten Hölle.

8. Wollt ihr aber das Bild der zweiten Hölle, so tuet dasselbe. Ihr werdet sogleich allenthalben eine geheime Verschmitztheit zu entdecken anfangen, und nirgends werdet ihr Menschen oder Geister sich gegenüberstehend entdecken, die nicht gegenseitige Todfeinde wären. Begegnen sie sich auch äusserlich freundlich und voll Höflichkeit wie auch voll scheinbarer gegenseitiger Liebe, so ist aber alle diese Liebe dennoch nichts anderes als purer Hass. Denn alles das ist Politik, um den Gegner zum Frieden zu stimmen, ihn auf die feinste Art zu entwaffnen, um ihn dann desto sicherer ohne Widerstand überfallen zu können und bis in den Grund und Boden zu verderben.

9. Betrachtet nur auf eurer Erde die sogenannten Kriecher und Speichellecker. Das sind gewöhnlich die grössten Todfeinde derjenigen, vor denen sie kriechen. Sie erheben sie aus demselben Grunde wie ein Geier eine Schildkröte, um sie, wenn er mit ihr die rechte Höhe erlangt hat, auf das schmählichste fallen zu lassen und so durch ihren Fall noch mehr zu gewinnen.

10. Sehet, das ist wieder buchstäblich und bildlich die rein höllische Liebe des zweiten Grades. Daher werden in dieser Hölle auch schon allerlei Trugkünste gehandhabt, um sich gegenseitig zu fangen und zu verderben, in der tollen Meinung, durch den Fall anderer auf jede mögliche Weise stets mehr zu gewinnen. –

11. Auf diese Weise lernen auch unsere Schüler die Höllen zuerst theoretisch und dann praktisch erscheinlich durch und durch kennen. Und so hätten auch wir in möglichst gründlicher Kürze die ersten zwei Höllen erscheinlich beschaut. – Wer diese Darstellung nur ein wenig nachdenkend beachtet, der hat alles sonnenklar vor sich. Was aber die Erscheinlichkeit der dritten Hölle betrifft, so wollen wir derselben eine eigene Betrachtung widmen, denn diese muss am meisten erkannt sein, weil sie der Grund alles Lasters ist. –

(Band 2, Kap. 110, Die Visionen)

1. Ihr werdet euch denken, mehr aber noch so mancher andere, so er bei dieser Mitteilung gegenwärtig wäre: Es ist wohl recht löblich und auch moralisch nützlich, dergleichen Eröffnungen zu vernehmen, durch welche gewisserart bildlich das Grundböse dargestellt wird; aber es gibt nun bereits eine Unzahl Beschreibungen der Hölle auf Erden. Sie scheinen alle ähnlichen Ursprungs zu sein, aber wie verschieden sind sie voneinander! Bei dem einen ist die Hölle ein feuriger Schwefelpfuhl, bei dem andern ein nagender Glühwurm, wieder bei andern ein wütend Feuer, eine ewige Finsternis, ein ewiger Tod. Bei einigen werden die Verdammten gepeinigt, gesotten und gebraten, bei den andern sind sie barste Freiherren. Einige wieder erblicken in der Hölle nichts als eine entsetzliche Kälte, andere wieder den glühendsten Zorneifer. Einige erblicken darin elendeste, verkrüppelte und ausgehungerte Menschengestalten, andere wieder eine Vereinigung der sonderbarsten, scheusslichsten Gestalten, die nur je menschlicher Phantasie entstammen können. Und so hat man unter dem Begriffe der Hölle einen wahrhaften Proteus vor sich, den man unter keiner Gestalt festhalten kann.

2. Wird hier auch eine den menschlich reinen Begriffen vollkommen zusagende und für diese Zeit wohlbegreifliche Darstellung der Hölle gegeben, wer bürgt dafür, dass diese Darstellung mit der Zeit nicht wieder durch eine andere verdrängt wird? Denn nichts existiert so vielfach unter allerlei Gestalten unter den Menschen als eben dieser Schreckensort unter dem Begriff „die Hölle“.

3. Gut, sage ich euch, meine lieben Freunde! Euer bedenklicher Einwurf hat seinen guten Grund, denn er stützt sich vollkommen auf die Realität des vorhandenen Begriffes der Hölle. Darum aber will und muss auch ich euch hier die Hölle in einem solchen allgemeinen Lichte zeigen, in welchem jede mögliche, bis jetzt irgendwo auf der Erde vorhandene Darstellung der Hölle ihre vollkommene Rechtfertigung finden soll.

4. Wenn man die Hölle nur nach der Äusserlichkeit oberflächlich betrachtet, so ist es begreiflich, warum sie als ein wahrer Proteus in stets anderer Erscheinlichkeit auftritt. Aber ganz anders verhält es sich mit der Sache dann, wenn man sie vollkommen aus ihrem Grunde betrachtet.

5. Damit ihr aber solches klar einsehet, wollen wir durch kleine Beispiele diese sehr verfängliche Sache so beleuchten, dass sie vor jedermanns Augen unter der Beleuchtung der Sonne dastehen soll.

6. Nehmen wir einen Staat an, in dem es viele Tausende von Menschen gibt. Alle diese Menschen, Kretins, Trottel und unmündige Kinder ausgenommen, machen sich allerlei bunte Begriffe von der geheimen Staatspolitik. Wer solche näher kennenlernen will, darf sich darüber nur mit verschiedenen Menschen in ein Gespräch einlassen. Die einen sehen nichts als Krieg vor sich, die anderen nichts als geheime Verrätereien, wieder andere geheime Volksbetrügerei, andere wieder lauter Klugheit. Einige schreien laut über Ungerechtigkeit, andere können wieder nicht genug lobhudlerische Worte finden, um die Verfassung und die geheime staatskluge Politik über den grünen Klee zu loben.

7. Das wären aber noch lauter nüchterne Ansichten des gebildeteren Teiles im Volke über die geheim-politische Staatsverwaltung. Wer aber Lächerlichkeiten vernehmen will, der begebe sich in finstere Dorfstuben mancher Landbauern. Da darf er überzeugt sein, dass er in solchen Kabinetten alles vernehmen wird, was eine ungebildete, rohe menschliche Phantasie nur hervorzubringen imstande ist. Zum Beispiel, dass der Kaiser die Absicht habe, eine Stadt vergiften zu lassen, oder dass er in einem Lande die Pest dem Volke einimpfen lassen will, oder dass er mit einem fremden Monarchen einen Bund geschlossen habe, irgendein Landesvolk mit dem Schwert in einer Nacht umzubringen und die Güter der umgebrachten Untertanen auf diese gewalttätige Weise an sich zu reissen, an andere Albernheiten nicht zu denken, wonach der Monarch bei irgendeiner Gelegenheit entweder seine eigene Seele oder die Seelen seiner Untertanen zur Gewinnung eines grossen irdischen Vorteils dem Teufel leibhaftig verschrieben habe! Dass das alles sich so verhält, braucht keines näheren Beweises, indem es einem jeden freisteht, sich davon tagtäglich zu überzeugen.

8. Dass sich die Sache so verhält, unterliegt also keinem Zweifel, frage aber: Wer aus all diesen tausend und tausend politischen Begriffsaufstellern hat den rechten Begriff, den rechten Grund der geheimen Staatsverwaltung aufgestellt? Im Grunde keiner; aber dessen ungeachtet hält ein jeder mit geheimnisvoller, weise tuender Miene den seinen für den richtigen. Wie aber ist es möglich, über etwas begründete Begriffe aufzustellen, wovon man selbst keinen Begriff hat?

9. Sehet, der Grund davon liegt zum Teil in der äusseren Erscheinlichkeit wie in der Individualität dessen, der die Erscheinlichkeit betrachtet. Je weniger inneren geweckten Grund der Betrachtende hat, desto unsinnigere Begriffe kombiniert er sich von der Erscheinlichkeit. Und sehet, gerade also verhält es sich bis jetzt mit dem Begriffe der Hölle.

10. Nur äusserst wenigen Sehern ward es vergönnt, in den Grund dieses Ortes einen tieferen Blick zu tun, aber sehr vielen ward es gestattet, eines oder das andere Erscheinliche dieses Ortes zu erblicken. Und so hat die Darstellung des Erscheinlichen durch ihre voluminöse Masse stets den wahren Grund überboten. Aus diesem Grunde hat sich dann die Hölle unter so mannigfachen Gestalten vervielfacht und niemand wusste und weiss es bis jetzt vollkommen, wie er mit diesem Orte daran ist.

11. Frage aber weiter: Wer im Staate könnte wohl von der geheimen Staatsverfassung den richtigsten Grundbegriff aufstellen? Sicher niemand anderer als der kluge Monarch selbst.

12. Wenn sich die Sache unwiderlegbar so verhält, da wird diese Frage auch für das düstere jenseitige Verhältnis passen, und die Antwort wird keine andere sein, als dass nur derjenige über diesen Ort den richtigen und allgemein geltenden Grundbegriff aufstellen kann, der da ein Herr ist wie über alle Himmel, so auch über alle Höllen!

13. Wie aber jemand, der in den Grund der geheimen Staatsverwaltung eingeweiht ist, mit leichter Mühe den Grund aller im Volke kursierender Begriffe erschauen wird, so wird auch derjenige, der den wahren Grund dieses Ortes unter dem Begriffe der Hölle vom Herrn aus kennt, den Grund aller anderen albernen Begriffe darüber einsehen.

14. Ein jeder Mensch trägt nach seiner Individualität den Himmel wie die Hölle in sich.

15. Wird er nun durch einen gewissen Zustand seiner eigenen Individualität ansichtig, so wird er dadurch nur seiner eigenen unausgebildeten Hölle oder seines höchst unvollkommenen Himmels ansichtig. Auf diesem Wege können dann zahllosfache verschieden aussehende Höllen entstehen.

16. Ist aber das hernach schon als Grund anzunehmen? Sicher so wenig, als wenn einer, der am seichten Ufer mit einem Spazierstäbchen das Meer misst, wo es höchstens einen halben Schuh tief ist, dann im Ernste auftreten und fest behaupten möchte, das Meer sei nur einen halben Schuh tief, denn er selbst habe es gemessen. Ebenso gilt es auch hier von der Behauptung aller Seher, die da sagen: Ich habe die Hölle in diesem und jenem Zustande also gesehen. Wie wenig aber jemand das seichte Ufer, das wohl auch zum Meere gehört, als den eigentlichen Hauptgrund des Meeres ansehen kann, ebensowenig kann auch eine solche geschaute Erscheinlichkeit der Hölle als deren wahrer Grund angenommen werden.

17. Wie sich aber der eigentliche Grund finden und gründlichst beschauen lässt, solches wird die Folge zeigen. –

(Band 2, Kap. 112, Irdische Bilder der Fundamentalhölle)

1. Erstens. Stellet euch einen reichen Spekulanten vor. Beschauet diesen ewigen Nimmersatt recht. Was ist seine Liebe und was sein Wollen? Nichts anderes als sich auf jede mögliche, nur einigermassen bürgerlich gesetzlich erlaubte Art die Habseligkeiten eines ganzen Landes, endlich eines ganzen Reiches zu verschaffen, und ist ihm das gelungen, sich auch mehrerer Reiche, wenn nicht der ganzen Erdoberfläche zu bemächtigen. Es gelingt ihm solcher Plan freilich nicht ganz und gar, und er wird seine Idee schwerlich gänzlich realisieren. Trotzdem geht sie in ihm nicht zugrunde und wird heimlich also lauten: Hätte ich nur eine Kriegsmacht von wenigstens ein paar Millionen unbesiegbarer Krieger, so holte ich mir alles Gold und alles Silber, alle Edelsteine und alle Perlen der ganzen Welt auf einen Haufen zusammen.

2. Mancher hat auch diesen Wunsch: Wenn doch über ein ganzes Land eine Pest käme, welche bis auf mich alle Menschen ins Gras beissen liesse, so bliebe ich der natürliche Universalerbe des ganzen Landes. Und wenn dann Menschen irgendeines anderen Landes kämen und möchten mir meine Universalerbschaft streitig machen, da sollte sie gleich an der Grenze die Pest packen und erwürgen! –

3. Sehet, das ist ein Bild der Fundamentalhölle, das ihr tagtäglich unter den Menschen finden könnet, bei allen Klassen, angefangen vom gemeinsten Krämer bis hinauf zum grössten Grossspekulanten. Was hindert diese daran, dass sie solche löbliche Ideen nicht realisieren können? Nichts als die fatale Materie. Nehmen wir aber nun diese hinweg und betrachten darauf mit denselben Eigenschaften den absoluten Geist, und wir haben die Fundamentalhölle in bester Form vor uns. – –

4. Zweitens. Da steht ein geringer Offizier vor uns. Welcher Hauptgedanke wohnt in dessen Brust? Etwa der, dem Staate nützliche Dienste zu leisten? O nein, das ist der letzte. „Avancieren“, das ist der Hauptgedanke; wenn es möglich wäre, jede Stunde eine Stufe höher zu klimmen, in einem Jahre wenigstens ein General zu werden und als solcher so bald als möglich in die höheren Rangstufen aufzusteigen. Hat er, setzen wir den Fall, die höchste Stufe erreicht, so wird sein Plan, oder wenigstens sein Hauptgedanke sich darin aussprechen: Nun hinaus mit ungeheuren Kriegsscharen zur Besiegung aller Völker. Sind diese besiegt und habe ich die Macht in meinen Händen, dann müssen alle Kaiser, Könige und Fürsten vor meinem Schwerte zittern!

5. Wer hier die Herrschsucht in unserem Offiziere nicht erkennt, der muss mit siebenfacher Blindheit geschlagen sein. Was ist hier wieder der Unterschied, dass unser Offizier solches nicht zu realisieren vermag? Wie oben die materiellen, naturmässigen, beschränkenden Verhältnisse. Die Materie klopft unserem Helden auf die Finger, und er muss sich wohl oder übel seine geringe Offiziersstelle gefallen lassen. Dafür aber schimpft er nicht selten und sucht seine Herrschlust seinen Untergebenen so fühlbar als möglich zu machen. Das geringste Verschulden von seiten eines Untergebenen wird mit tyrannischer Unbarmherzigkeit geahndet. Nehmet bei diesem Offiziere die materiellen Hindernisse hinweg, und ihr habt ein zweites vollkommenes Bild der Fundamentalhölle in einer unübertrefflichen Form vor euch.

6. Auch dieses Bild könnet ihr vielfach finden, besonders in jener Menschenklasse, welche berechtigt ist, einen Degen zu tragen, wie auch bei derjenigen, die das Privilegium hat, ein sogenanntes adeliges Wappenzerrbild vor ihrem wenig sagenden Namen zu führen. Überall werdet ihr da die Herrschlust finden, und das im ausgeprägtesten Zustande. Und das ist ja eben der Grund der untersten aller Höllen, welcher unersättlich ist und seine Herrschlust und Gier bis ins Unendliche ausgedehnt haben will. – In der Folge der Bilder mehr! –

(GSO1, aus Kap. 18, Die jenseitige Gestaltung des Wuchers – Geldverleih und Industrie)

4. …Da ist schon ein geräumiges Fenster; seht einmal hinein und saget mir, was ihr da erblickt.

5. Oh, ihr fallet gleich beim ersten Hause schon zurück. Was wird es dann erst beim nächsten Hause mit euch für eine Bewandtnis haben? Ihr saget ganz erstaunt: Um Gotteswillen, das ist unerhört, unmenschlich, undenkbar! Im Hintergrunde sass auf einer breiten Bank ein menschliches Ungeheuer. Es hatte eine übermenschliche Dicke, einen mehr als das halbe Zimmer einnehmenden, abscheulich herabhängenden Bauch. Am Halse sass eine schmutzige Fettwulst auf der andern. Vor ihm standen eine Menge abgemagerter Skelettmenschen, drängten sich zu diesem allergrauslichsten Fettwanste hin und sie baten ihn, dass er sie auffressen möchte! – Und wirklich hatte dieses Ungeheuer auf einem starken Tisch vor sich mehrere schon ganz abgenagte Menschengerippe. Einige im Hintergrunde aber fluchten diesem Ungeheuer und wollten wütend auf dasselbe losstürzen. Doch sie wurden abgehalten von denjenigen, welchen das Ungeheuer versprach, von ihrem Fleische auch etwas zu verzehren und dasselbe in sein Fett zu verwandeln.

6. Ihr fraget nun freilich: Was soll es denn mit diesem sonderbaren greuelhaften Bilde für eine Bewandtnis haben? Solches mag begreifen, wer es will; wir begreifen es einmal nicht. Ich aber sage euch, meine lieben Brüder und Freunde, wenn ihr solches nicht auf den ersten Augenblick begreifet und fasset, so müsset ihr ja völlig blind auf eurer Erde herumwandeln.

7. Ist das nicht ein vortreffliches Bild eines Wucherers, und ganz besonders eines selbstsüchtigen Hauptindustrieritters, der sich zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat, alles aufzuspeisen, was ihn nur immer zinserträglich umgibt? Bestimmet einmal die sättigende Grenze eines solchen Wucherers; geht seine Begierlichkeit nicht ins Unendliche? Würde er sich wohl nur das geringste Gewissen machen, so er die Schätze und Reichtümer der ganzen Welt an sich zu reissen vermöchte? Wird er wohl eine Träne vergiessen, wenn er das Leben aller Witwen und Waisen der Erde an sich reissend aufzehren könnte?

8. Ich sage euch: Die Armen laufen noch haufenweise zu ihm hin und opfern ihm all ihre Habe und Kräfte: für den schnödesten Sold lassen sie sich von ihm nahe gänzlich aufreiben und aufzehren. Andere tragen ihre wenigen Schätze zu ihm hin und preisen sich glücklich, so er dieselben nur gegen einen elenden Zins angenommen hat. Ja viele Betrogene gehen so weit, dass sie es förmlich für eine Notwendigkeit ansehen, dass sie von ihm nach Gestalt der Dinge ohne sein Verschulden haben geprellt werden müssen.

9. Einige ebenfalls Habsüchtige, aber dabei doch weltlich unkluge arme Teufel, die Lumperei dieses Reichen einsehend, drohen ihm mit der Vernichtung und mit dem Tode. Allein die Interessenten unseres Wucherers, erkennend, dass sie mit dem Tode desselben noch eher zugrunde gingen denn bei der vollkommenen Sättigung desselben, verhindern soviel als möglich einen solchen Gewaltstreich.

10. Nun, was sagt ihr denn zu diesem Bilde? Ist es nicht vortrefflich und zeigt dieses Laster im enthüllten Zustande, wie es ist? – Solches aber ist nur ein gutmütiger Anfang…

Ein weiteres Bild:

12. Ihr sahet hier ebenfalls im Hintergrunde ein scheusslich fett gemästetes Wesen. Dieses Wesen hatte einen entsetzlich aufgetriebenen Bauch, sein Kopf einen grossen Rachen gleich dem einer Hyäne, seine Arme waren gestaltet wie ein Paar kräftigste Riesenschlangen, seine Füsse waren gleich denen eines Bären. Auf seinem überaus grossen Bauche war eine Art Altar aufgerichtet. In der Mitte dieses Altars ging ein zweischneidiger Spiess in die Höhe. Auf diesem Spiesse erblicktet ihr eine Menge abgemagerter Menschenwesen aufgesteckt. Ein Schlangenarm war stets beschäftigt, die Gespiessten vom Spiesse herabzunehmen und sie dem Rachen des Vielfrasses zuzuführen. Ein anderer Schlangenarm griff nach allen Seiten umher nach den armseligen, in dieses schauerliche Gemach unglücklich verbannten Menschen, und den nächsten besten, den er ergriff, erdrückte er und schleuderte ihn dann auf den Spiess seines Bauchaltars. Das grosse Jammern der Unglücklichen machte seinen Arm nur um so tätiger. Sehet, das ist das Bild, das ihr geschaut habt.

13. Wie gefällt es euch? Ihr saget: Ganz entsetzlich schlecht! und ferner: Das ist denn doch etwas zu stark. Auf der Erde geht es zwar arg zu; aber was dieses Bild betrifft, so scheint es doch offenbar eine bedeutende Übertreibung zu sein!

14. Ich sage euch aber: Hier ist weder zuviel noch zuwenig, sondern allezeit die nackte Wahrheit. Blicket nur auf eurer Erde gewisse Handelsindustriehelden an. Nehmet einen Massstab und bemesset den Rachen der Habsucht an demselben. Dann prüfet seine Arme, wie dieselben beschaffen sind, und ihr werdet finden, ob sie nicht völlig diesen gleichen. Der eine ist beschäftigt, stets einzuscharren, der andere, auf allen Wegen durch Schlauheit, List oder Gewalt Beute zu machen. Wenn er gar einen Fang gemacht hat, so wird dieser sogleich als ein Opfer der Habsucht auf den euch schon bekannten Altar gesteckt.

15. Ihr fraget: Warum befindet sich denn dieser Altar gerade auf dem Bauche dieses Ungeheuers? Weil unter dem Bauche zu verstehen ist die allerschmutzigste Art der Habsucht, Selbstsucht und Eigenliebe. Der grosse Bauch bezeichnet die übermässige Art solcher Liebe, und der Altar auf dem Bauche bezeichnet das weltlich Ehrsame und Erhabene und somit die stolze und hochmütige Art derlei grossartiger Industrieritter.

16. Was bedeutet denn das aufgestellte zweischneidige Schwert oder der Spiess am Altare? Solches solltet ihr wohl auf den ersten Augenblick erraten; habt ihr denn noch nie etwas vom Handels oder Wechselrecht gehört? – Sehet, da ist es auf dem Altare! Daher darf sich nur irgendein armseliges Wesen fangen lassen, so wird es ergriffen, ohne alle Gnade, Schonung und Pardon auf das Recht hinaufgesteckt und somit mit solchem Rechte sogleich zu Tode gespiesst.

17. Ihr fraget noch: Wer sind denn dann die vielen Armseligen, die da fleissig abgefangen werden, und warum ist der Spiess zweischneidig? Die vielen Armseligen sind allerlei Menschen. Ein Teil, die dem Fange zunächst ausgeliefert sind, sind die Kleinhändler, ein Teil die, welche ihre Produkte notgedrungen an einen solchen Grossspekulanten abliefern müssen, ein dritter Teil sind allerlei arme auswärtige Völker, die mit solch einem Hause in Handelsverbindungen stehen, ein vierter Teil sind andere kauflustige Menschen, ein fünfter Teil anderweitige Handelskompagnons, ein sechster Teil die dem Hause dienende Klasse und noch ein siebenter Teil sind solche, die unter allerlei Rücksichten und Beziehungen von einem solchen Hause abhängen. Für alle diese Klassen ist der zweischneidige Spiess in steter Bereitschaft. Aber wir hätten bald vergessen, was die doppelte Schneide des Spiesses bedeutet.

18. Solches ist ja doch auch leicht mit den Händen zu greifen. Die eine Seite bedeutet die kaufmännische Handelspolitik. Was bedeutet dann die zweite Schneide? Dasjenige, worauf sich die Handelspolitik stützt. Worauf stützt sie sich aber? Auf das ihr eingeräumte Recht, jeden Zweig ihrer Handlung so zu ergreifen, dass es ihr die sicheren Wucherprozente abwirft. Versteht ihr solches? Solltet ihr solches nicht genau verstehen, so schlaget irgend nach und sagt es mir, wo dem Handelsstande der Gewinn gesetzlich vorgeschrieben ist? Also schneidet der Spiess auf beiden Seiten; fürs erste durch die euch wohlbekannte kaufmännische Politik und auf der anderen Seite durch die unbeschränkte Gewinnsucht; und diese beiden Schneiden sind mit dem Handelsrechte so eng verbunden wie die zwei Schneiden mit einem Schwerte. Ist das Bild nicht treffend und zeigt, wie ich gesagt habe, nicht mehr und nicht weniger als die nackte Wahrheit?

19. Ihr saget nun: Das Bild ist richtig; aber hier bleibt uns auch kein Zweifel mehr übrig, dass es in die unterste Hölle gehört! – Im Grunde habt ihr nicht ganz unrecht, allein, es bleibt beim früheren Ausspruche. Denn dieses alles bezeichnet nur das Laster an sich, ohne auf diejenigen Personen abzusehen, welche solch ein Laster wirklich verüben. Daher ist es höllischer Art, aber nicht die Hölle selbst; denn würdet ihr solches in der wirklichen Hölle zu schauen bekommen, da erginge es euch ganz anders schon bei einem fernen Anblicke, als es euch hier ergeht in der vollen Nähe eines solchen Lasterbildes.

(GSO1, aus Kap. 19, Die jenseitige Gestaltung der Herrschsucht)

7. Ihr saget: O lieber Freund und Bruder! Schrecklich, überschrecklich, ja entsetzlich war der Anblick! Im Hintergrunde sahen wir ein Wesen kauern, dieses hatte das Aussehen eines allerscheusslichsten und schrecklichsten Drachens. Dieser Drache hatte wohl einen menschenähnlichen Kopf, aber anstatt der Haare war eine unzählige Menge der giftigsten Schlangen zu sehen, welche sich nach allen Seiten krümmten und herumschauten mit ihren feurigen Augen, ob sich kein Raub oder keine Beute dieser schauerlichen Wohnung nahe.

8. Mehr gegen den Vordergrund an den Wänden herum sahen wir dann wieder eine Menge elender menschlicher Gestalten, welche an Händen und Füssen mit Ketten geknebelt waren. Eine Menge freier Schlangen kroch um dieselben herum, biss ihnen die Adern auf und saugte ihnen das Blut aus. Das scheussliche Wesen im Hintergrunde aber hatte in seiner rechten, mit einer Schlange umwundenen Hand ein glühendes Schwert und in der andern Hand wie eine zusammengewundene Schriftrolle. Diese Rolle entblätterte nicht selten eine Schlange, die um seinen linken Arm gewunden war, und züngelte in der entblätterten Schriftrolle herum, als wollte sie das im Hintergrund sitzende Ungeheuer auf etwas ganz besonders aufmerksam machen. Nach solchem Akte sahen wir, dass aus einem finsteren Hintergrunde bald mehrere höchst unglücklich scheinende menschliche Wesen von einer Menge Schlangen hervorgezogen wurden. Über diese schwang das im Hintergrunde sitzende Ungeheuer alsbald sein glühendes Schwert, zerfleischte einige, andere liess es durch die Schlangen, die Menschenarme hatten, wieder mit Ketten belegen und den andern beigesellen. – Solches haben wir gesehen, und nicht mehr und nicht weniger.

9. Ich sage euch: Ihr habt recht gut geschaut und alles gehörig entdeckt, aber ihr saget nun: Lieber Freund und Bruder! Ein Laster unter diesem Schauerbilde kann es auf der Erde ja doch wohl nicht geben! Ich aber sage euch: Noch ums Unbegreifliche viel Ärgeres, als dieses Bild es bezeichnet, gibt es in eben dieser Hinsicht auf der Erde. Ratet aber nun einmal, was unter diesem Bilde für ein Laster steckt? Sehet, dieses Bild entspricht der weltlich tyrannischen Herrschsuchtspolitik. Alles, was sich der Herrschsucht nähert, nähert sich auch dem Inwendigen nach ganz charakteristisch diesem Bilde. Ihr dürfet aber darunter nicht etwa die weise Staatsklugheit gerechter, von Gott gesalbter Könige und Regenten verstehen, welche natürlicherweise ihre Völker überwachen müssen, damit die Völker durch ihre gegenseitige grosse Bosheit sich nicht allzusehr verderben oder gänzlich zugrunde richten. Unter dem Bilde wird nur diejenige höllische Verschmitztheit verstanden, wenn Menschen, was immer für eines Standes oder Ranges, sich auf dem Wege der schändlichsten Kriecherei suchen irgendeinen Herrschposten zu verschaffen…

Viele weitere Hinweise des Herrn…
Hier online lesen…

flagge en  The Hell… A hell of a false idea

PART 1

A hell of a false idea

The Scriptures, given by the Lord, describe the bad spiritual condition of a soul as hell, which is roughly divided in three different levels, whereby the lowest hell is the most desperate and inescapable one. A local hell – in the material sense – does not exist, but since matter actually is banned spirit, there is a visible connection, whose bad or evil activity can be felt even in the material world.

Basically are images of hell, that originate from individual visions of bad conditions of souls, responsible for our pictorial concept of it. The following collection of scriptures contain many horror scenarios. It shows, that the depictions are completely right, but their interpretation is mistaken without the Lord’s Wisdom.

The hellish conditions are real – and to escape hell ist theoretically easy… Love God above all and your neighbor as yourself – then, the portals of hell will not be able to overpower us. Practically, we are talking about the primary goal of a human life here…

Quotations of the Lord:

“What does the center of gravity of the Earth look like? Is it a rock full of diamonds, or iron, or perhaps a magnet? Or is it a hollow space, filled with an eternal, inextinguishable fire of which, perhaps, the volcanic mountains scattered over the Earth are but the chimneys? Of course, none of this is true.”
(from “The Earth”)

“Of course, the divine, true love differs from the hellish one quite considerably in so far as divine love is also on the prowl as is the hellish one, but it returns it all again. It only gathers for the sake of returning, whereas hellish love robs only for its own benefit and will not surrender anything.”
(from “The Great Gospel of John”)

“Why, O peoples of the earth, do you make shackles, And then secure them about your own feet?! I tell you the truth, you are all captives, Slaves to your own evil thoughts and desires!… Therefore, forsake all this madness and return to Me! Call on My name in sincerity and truth, and you shall truly be free! For I hold all the keys; even over death and Sheol do I have complete authority!… ”
(from “Trumpet Call of God”)

“For instance, there are those souls who, had they succeeded in their intended destiny, would have ended their lives going to Hell. But because I allowed an intervention it totally changed the course of their lives. They cannot see it, and so they become bitter.”

But… won’t that bitterness take them to Hell as well?

“It can if someone doesn’t intervene. But, I literally move Heaven and Earth to bring someone across their path that changes their whole attitude, many times at the very end of their lives, when it is their last chance. Not that I don’t try earlier! But some are so hardened and obstinate that it takes facing death to realize their mistake.”
(from “Loveletters from Jesus”)

“However, since the spirit, according to the most necessary divine order, has to be for a certain time imprisoned in the matter of the flesh of this world, so that it may become firm in its freedom and almost total independence of God without which it would never be able to see God, let alone exist in, beside and with God – (but when the spirit is maturing within matter and becoming firm in freedom and independence of God, it is exposed to the quite unavoidable danger of being swallowed up by matter and perishing together with it, from which death is an awakening to life in God and must be extremely hard and painful) – the Lord said, not to the physical man, of course, but to the spiritual man: “If your eye offends you, tear it out and fling it away, for it is better to enter the Heavens with one eye, than Hell with both,” which is to say as much as: If you find the light of the world too tempting, make an effort and turn away from such a light, which would draw you into the death of matter. Deprive yourself as spirit of the empty gratification that enjoyment of the world can offer and turn with your soul to the purely heavenly things, for it is better for you to enter the realm of eternal life without much worldly knowledge than be swallowed up by the death of matter – too worldly wise on the one hand and too little spiritually wise on the other hand.”
(from “The Great Gospel of John”)

“My children, be wise and vigilant; do not be deceived. For I tell you the truth, from the beginning satan was a deceiver and a murderer; he has never been on the side of truth. From the beginning he sought to ensnare My people, saying, “You will not surely die.” And still to this day, the lie is widely spoken of and accepted, even fiercely defended by the churches of men for the sake of pride. For they uphold the lie, teaching that whether one believes and accepts The Son, or whether one forbears and rejects The Life, all have eternal life in Heaven or in hell… BELIEVE THEM NOT! See with greater eyes, for I do not change! I do not grant eternal life to the wicked in any form, nor shall the evil of heart see everlasting life! Their existence shall be taken from them; they shall surely be blotted out! There is no life in death, nor is there torment in My vesture, nor did it enter My mind! … Beloved, the churches of men speak foolishness, And their leaders teach doctrines of devils!…”
(from “Trumpet Call of God”)

“After death of your body, through your heart you will step into the infinite space of God, and according to the state of your heart you will encounter it as either heaven or hell! … Since nowhere there exists a separately created heaven, nor a separately created hell, for everything comes out of the heart of man; and thus everyone prepares for himself either heaven or hell in his heart, depending on whether his actions are good or bad, and as he believes, wants and acts, he will live his believe, out of which his will was nourished and passed into action. ”
(from “The Great Gospel of John”)

“Here I turned again to Peter in the friendliest way and said, “I have not disparaged you in the least if I have shown you in the sharp speech your human side! Everything that is human in this world in a person – his flesh and its various needs from pure earthly considerations – is under judgment, therefore hell and Satan, who is the epitome of all judgment, death, night and falsehood, for the whole so-called life of matter is merely a phantom-life and of no value at all.”
(from “The Great Gospel of John”)

“When the spirit of some great sinner departs from this material life to enter the spiritual valley, it is surprised to discover that hell, as it had once imagined, does not exist; and the fire, of which it was previously told, is nothing more than the essence of its works harshly judged by its conscience. … That eternal judgment and enlightenment which exists in the midst of the darkness that surround the sinner, will be more painful than the strongest fire you could have imagined. But it is not a torture prepared beforehand as a punishment for the one who offended me. No, this torture originates when one begins to understand his own mistakes, when the spirit begins to feel great sorrow for having offended the One who created him and for not having made better use of its time and of the many gifts it received from its Lord.”
(from “The Third Testament”)

PART 2

The Hell – Visions and their equivalents

Visions and images are the only possibility, to illustrate a condition of a soul for the spiritually blind man. Visions of hell are horror scenes. The root cause for these dreadful presentations are those not less dreadful spiritual characteristics of many people.

The ‘Image’ of hell shall startle – it shall cause disgust for one’s own despicable behavior pattern. With that, those visions would have fulfilled their purpose. Yet… all of us shall measure themselves, not his neighbor…

The Lord reveals through His disciple and apostle John in the book ‘The spiritual Sun’…

(Vol. 2, Chap. 108)

11. …that is the actual base of all vices… its name is imperiousness, a lust for power

12. With this term we now have come to know the whole nature of the lowest Hell, and this nature corresponds to the outer appearance of a celestial body. On the surface the first degree of Hell in the polyp-like seeking for pleasure can clearly be recognized, for everything that you can see there is based on gluttony, for there, everything is a devourer, whatever you look at. In the more inner crust, the fasting and meagerness reveals itself. There is nowhere any vegetation. Everything lies there as in a rigid death that plans for revenge. At most you will see here and there some places of fire and hot water springs as corresponding images of the already visible anger of the spirits of this Hell.

13. Now let’s go to the inner part of the earth, there we only discover a continuous terrible and chaotic pushing and shoving. One fire ignites the other and stifles it again. Every drop of water, that ends up in here, is transformed immediately into a glowing vapor.

14. The greater action here the greater its reaction shows on the surface and this will always, with great ease, weaken all these internal actions. And in this manner, everything is wisely guided by the Lord, so that also all these Hells, despite their great abhorrence, must serve Him for the eternal preservation of things. And this forced servitude, which is well known to the hellish spirits, is their greatest torment, because they see that, despite their reluctance, all their activities must in general correspond with the Divine Order.

15. But this is also, at the same time, the eternal love and wisdom of the Lord, for only in this way, it is possible, to restrict the imperious actions of these evil beings. For if they see, that the Lord can always turn their most evil plans to good, then they become angry and do nothing anymore, – until they devise a new plan to act against the Lord. The Lord of course knows, how to use them all, just like the ones before. This is theoretically speaking the activity and nature of the lowest Hell.

16. How this reveals itself in an image, we now want to contemplate, going through all of the three Hells.

(Vol. 2, Chap. 109)

1. When you received information about the sun you saw what the image of the first Hell looks like, as well as the different ways by which one comes into the first Hell. I only have to add that the zeal of the hellish spirits that you saw in the first Hell is firstly set on pleasure and gluttony. This condition seems to be the same as the one on Earth in which men do also everything possible to – as you use to say – bring bread on the table.

2. Some set up different businesses, others look for a job as public officer, some look for a good marriage. They do not do all this for the sake of what is good, but exclusively for their own sake and the daily bread. In this condition they do not care much for one or the other glory but they are mostly interested in a certain livelihood.

3. In the heavenly manner one is solely concerned about love and to know God. The Lord will take care of all the rest. But in the hellish manner, one is particularly concerned about the opposite. They want to have a certain wellbeing, and at best they think: as long as I am first of all assured of all the external necessities, then I will see if the spirit is satisfied with this wellbeing. When he then possesses such external wellbeing, which usually goes together with some modest possession, he will soon become haughty, which is related to his possessions and which he continuously strengthens with a certain splendor. For this reason, also the young employees and new managers, each one of course in their own way, boast more and more. Soon they do not know anymore how to sit, stand, walk, look, listen or speak to immediately show and let recognize from their face how rich they are and what kind of important job they occupy.

4. Once such people are in this way provided with everything, they do not have to take care for anything anymore, for they have their fixed income and their daily bread. Now they can begin to take care of what is spiritual. But the opposite happens. Now, together with this wellbeing, the boasting and the lust for power come forward. That is why they strife more and more to move to the top and become even richer than the managers. In this situation they become filled with jealousy and inner hate towards those who stand somehow in their way.

5. Their neighborly love goes so far that many subordinate employee longs fervently for the death of the employee that is above him, so that is such situation he can take the place of the one who stands above him. The manufacturer’s most fervent desire is the bankruptcy of those who are in the same business, so that in this way he can draw the whole business to himself. Yes, his neighborly love goes so far that, if possible, he would like to drown all his competitors in a drop of water. He also undertakes everything, no matter where and how it can be done, to bring his next competitors to ruin.

6. If you look at this worldly behavior a little closer, you can see the first Hell with all its gluttony already completely before you, and you can also see very clearly represented how this changes into hate, anger, envy and lust for power in the second Hell. You only have to take away the outer moral and civilian laws of the state and you have the first and second Hell literally and figuratively before your eyes.

7. That which on the Earth stills testifies of a certain civilized society under the protection of moral and civilian laws will degenerate here when those laws will fall away, and turn immediately into war, lust for robbery and murder. Here you have the perfect image of the first Hell.

8. If you want the image of the second Hell, do the same. You will discover hidden cunningness everywhere and you nowhere will see people or spirits together who are not each others mutual deadly enemies. Even if they outwardly treat each other with kindness, great politeness and also hypocritical mutual love, this love is only pure hate, for this is only politics to bring the opponent in a peaceful mood and to nicely unarm him in order to then, without resistance, overtake him and bring him to ruin.

9. Look at your Earth at the so-called crawlers and bootlickers. These are usually the worst enemies of those for whom they crawl. They lift them up for the same reason as the vulture picks up the turtle in order to, once he has reached the right height with him, drop him down in a shameful manner and win in this way even more by their fall.

10. Look, this again is literally and figuratively the pure hellish love of the second degree. That is why in this Hell all kinds of deceitful arts are worked out in order to catch each other and bring them to ruin in the foolish supposition that they can win more and more with the fall of others, no matter in what way.

11. In this manner our disciples are thoroughly learning about the Hells, first theoretically and then practically. And so, in a very short time we took a closer look to the images of the first two Hells. He who will somehow think about this description, will have everything clearly before him. For what concerns the image of the third Hell, we will describe this separately, for this must be very well understood because it is the cause of every evil.

(Vol. 2, Chap. 110, Visions)

1. You will certainly think, and many others even more if they were present on this information: ‘It is praiseworthy and from a moral point of view also useful to hear such information by which the fundamental evil is as if visually represented. But there are now on Earth so many descriptions of Hell. They all seem to have the same origin, but how different they are from each other. For the one person, Hell is a pool of fire and sulfur, for the other a gnawing glowworm, again for another a raging fire, an eternal darkness, an eternal death. According to some the damned are tortured, cooked and fried, to others they are simply barons. Some see Hell as a terrible cold, again others as the fire of boiling anger. Some see in it miserable, malformed and starving human forms, again others a collection of the most strange, hideous forms that could have originated from a human form. And so, the notion of Hell became a real Proteus which cannot be compared to any form.

2. For the pure human reason this is a very acceptable and for this time very understandable image of Hell, but who can tell whether in the course of time this image will not be pushed aside by again a different one? For nothing was represented in so many multiple forms than actually this place of horror under the name of ‘Hell’.

3. Good, I say to you, my dear friends. Your worrisome objection has its good reasons, for it is completely based upon the reality of the common notions about Hell. Therefore, I want and must show you Hell in a general light in which every up to now common imagination of Hell, no matter where on Earth, becomes completely justified.

4. If we only look at Hell from the outer and superficially, it is understandable that it appears as a true Proteus with an ever changing image. But it is quite different when one wants to thoroughly understand it.

5. In order to make this more understandable to you, we will, with the means of little examples, bring this difficult question into the light so that it will become very clear for everyone.

6. Let us take a country where thousands of people are living. All these people, with the exception of those who are insane, idiots and infants, have all kinds of multi-colored ideas about the secret politics of the country. He who wants to know them more closely can speak with different people about this. The one sees only war, the other only secret treason, again another secret national deception, again others sheer wisdom. Some cry aloud about injustice, others lack words to praise the constitution and the secret politics of the country.

7. But only these are sheer opinions of the more developed part of the people about the secret political government. But whoever wants to hear foolishness should go to the dark chambers of the farmers in the countryside. Then he can be assured that he will hear anything that can come up in an undeveloped, rough human fantasy. For instance that the emperor is planning to poison his city or that he wants to contaminate a certain part of the country with the pest, or that he made a covenant with another king to kill in one night the people of another region with the sword to take possession of the goods of the citizens that he would kill, not to mention other stupidities, like for instance that the king personally sold his soul or the souls of his citizens to the devil in return for a great earthly advantage. It should not be proven any further that all this is true, for everyone is free to daily convince himself of this.

8. That this is so cannot not be doubted, but the question is: who among these thousands of people who expressed their political ideas has the right understanding of this and has thereby expressed the true meaning of the basic principles of the secret government of the country. How can one have a basic idea of something which he does not understand himself?

9. Look, the reason lies partly in the outer image, as well as in the personality of the one who looks upon the image. The less the observer himself is innerly awakened, the more senseless will be the ideas that he forms about the images. And look, this is precisely also the case with the ideas about Hell.

10. It was only granted to very few seers to receive a deeper notion in the nature of this place, but it was permitted to a lot to see one or the other image of this place. And so the idea of so many images always exceeded reality. For this reason the so many different forms about Hell have multiplied and nobody knew and knows precisely up to now what to think about that place.

11. Next question: who in the country could set up the best basic principles for the secret government? Certainly no other except the wise monarch himself.

12. When the matter is irrefutably so, then this question will also apply to the dark relations in the beyond. So the answer can only be: that only the Lord over all Heavens as well as over all Hells can set up the right and generally valid basic principles over this place.

13. But as someone who is initiated in the secret basic principles of the government will very easily perceive the cause of all the ideas that are spread around in the nation, so also will the one who knows from the Lord the true nature of that place that is called Hell, understand the cause of all the other foolish ideas about this.

14. Every person carries Heaven and Hell in himself according to his personality.

15. If he becomes aware of his own personality by a certain situation, then he only becomes aware of his own developed Hell or his highly imperfect Heaven. Numberless different ideas can develop along that way.

16. However, can this be already considered as the cause? Certainly not more than if someone would come and claim that the sea is only a half shoe deep because he measured it along the coast with a walking stick. The same is here also the case for all the seers who claim: I saw Hell in this or that situation. And also not more than if someone would take the shallow shore, although it also belongs to the sea, for the actual bottom of the sea, and neither can this visualized image be considered as the actual Hell.

17. But how the actual Hell can be found and thoroughly seen, we will see next.

(Vol. 2, Chap. 112, Visions)

1. Firstly, let us take a rich speculator as example. Look closer at this eternally insatiable one. What was the goal of his love and will? Only to acquire – although somehow lawful and permissible – the possessions of a whole country and finally of a whole kingdom, in no matter what way. And once he is successful in this, take also several kingdoms or the whole surface of the Earth. Although he will not completely succeed in such plan and he probably will not realize his idea completely, but he nevertheless does not let it go and he secretly thinks: ‘If I only had an army of at least a couple of million invincible soldiers, then I would gather all the gold, silver, and all the noble stones and pearls of the whole world and pile them up.’

2. Also, many have the following wish: ‘If only the pest could break out in the country that would kill everyone except me, then I would be the natural, universal heir of the whole country. And if then people would come from another country who would dispute my inheritance, the pest would immediately grab and strangle them at the border.’

3. Look, this is an image of the lowest Hell which you can daily notice among the people of all classes, starting with the simple stallholder to the greatest speculator. What prevents them from realizing such so-called praiseworthy ideas? Only the fatal matter. If we take that away and if we consider then the absolute spirit with the same qualities, then we have the lowest Hell in top condition before us.

4. Secondly: There is an officer with a lower rank before us. What is the most important thought which abides in his heart? Perhaps the thought to prove helpful services to the country? O no, that is the last one. ‘To promote’, that is the most important thought. If it were possible, climbing every hour one step higher. Be at least a general in one year and as such be promoted as soon as possible. Suppose he reaches the highest degree, then his plan will be, or at least his most important thought: ‘And now let us go out with great armies to conquer all nations. Once they are conquered and I have the power, then all emperors, kings and monarchs must tremble for my sword.’

5. The one who will not have recognized the lust for power in our officer must surely be struck with a sevenfold blindness. And also here, for what reason can our officer not make it happen? The same as above, the material, natural, limiting conditions. Matter restricts our hero and he must accept his subordinate degree as an officer, whether he likes it or not. That is why he scolds once and awhile and tries to let his subordinates feel his lust for power as much as possible. The least of offenses of a subordinate is punished with tyrannical mercilessness. Take away the material obstacles from this officer and you will have the second, perfect image of the fundamental Hell in an unsurpassed form before you.

6. You also will find this image very often, especially in those categories of people who are entitled to carry a sword and also with those who have the privilege to lead a caricature of a so-called noble weapon for their insignificant name. There you will see the lust for power everywhere in a form that really stands out. And this is now precisely the nature of the lowest of all Hells which is insatiable and which wants to extend its imperiousness and lust into infinity. More examples will follow.

(Vol. 1, from Chap. 18)

4. … Here is already a broad window, look in and tell me, what you have seen there.

5. Oh, you already fall back at the first house. So what will happen to you then at the next house? You say completely astonished… For God’s sake, that is incredible, inhuman, unthinkable! In the back ground on a wide bench, a human monster was sitting. It was fat beyond human nature, it had a disgusting sagging belly, which filled more than half of the room. At the neck there was one fat bulge atop another. And in front of him, a group of slimmed down skeletal human beings, which were pushing towards this most hideous blubberbut und begged him, that he would eat them up! – And indeed, this monster already had before him on a table several completely gnawed off human skeletons. But some in the background were cursing this monster and wanted to dart at it. But they were held back by those, to which this monster promised, to consume some of their flesh also and transform it into his fat.

6. You however ask now… What is the explanation of this strange and atrocious image? Such things may understand, whoever is able to, but we do not comprehend it. But I tell you, my dear brothers and friends, if you do not comprehend this at first glance, then you must walk around on earth completely blind.

7. Is this not an excellent image of an usurer, and in particular of a selfish industrial tycoon, which has made it his life’s mission, to consume everything, that surrounds him, which is profitable? Define the satiable boundary of such an usurer, is his concupiscence not infinite? Would he feel just slightly guilty, if he would be able to seize all treasures and riches of the whole world? Will he shed only one tear, if he might be able to seize and consume the life of all widows and orphans on earth?

8. I tell you… The poor walk to him in droves and sacrifice to him all they have and their energy and strength. For the most disdainful wage they let themselves almost completely consume by him. Others carry their few treasures to him and call themselves lucky, if he accepts them for a woeful interest. Yes, many deceived ones are going so far, that they see it truly as a necessity, that they had to be cheated, according to the stage of affairs, without his culpability.

9. Some other greedy ones, but yet imprudent poor worldly devils, realizing the dirty tricks of this rich one, threaten him with destruction and death. But the interested parties of our usurer, realizing, that they would perish even faster, if he died, as if he would be completely satisfied, so they prevent such a coup as much as possible.

10. Now, what do you say regarding this image? Is it not sublime and shows this vice in its stripped condition, how it really looks like? But such things are only an indulgent start…

Another Image…

12. You saw here also in the background an awful fatly crammed being. This being had a terrible bloated belly, his head a huge mouth like the one of a hyena, his arms looked like two strong giant snakes, his feet like those of a bear. On his big belly was kind of an altar erected. In the midst of this altar, a double-edged spear soared. On this spear you see many slimmed down human beings skewered. One of the snake arms was continually engaged to take the skewered ones down of the spear and to throw them into the mouth of the cormorant. Another snake arm grasped to all sides catching the poor and unhappy human beings, that were banned into this gruesome room, and the first one, he could grasp, he crushed and threw him onto the spear on his belly altar. The great wailing of the unhappy ones made his arm only more active. Look, that is the image, you beheld.

13. How do you like that? You say… Quite terrible and bad! And further… This is a little too hard. It is true, on the earth many bad things happen, but regarding this image, it seems, that it is obviously a major exaggeration!

14. But I say to you… Here there is not too much and also not too little, but always the naked truth. Just look on your earth at certain trade industry heroes. Take a measuring stick and measure his throat of avarice. Then examine his arms, how they are conditioned and you will find out, that they are completely equal with those here. One is busy, to continually bury and the other one plundering through cleverness, tricks or violence. If he has made a catch, it will immediately be skewered as a sacrifice of avarice on the already known altar.

15. You ask… Why is this altar situated on the belly of this monster? Because under the belly is to be understood the most dirty kind of avarice, greed, selfishness and self-love. The big belly indicates the excessive nature of such a love and the altar on the belly indicates the worldly honorable and exalted one and therefore the proud and arrogant nature of such magnificent industrial tycoons.

16. What does the erected double-edged sword or spear on the altar mean? Such things you should be able to guess at first glance. Have you never heard of the commercial law or exchange law? Look, there it is on the altar! Only a poor and miserable being may let himself be caught, and therefore it will be grasped without any mercy and pardon and be skewered by the law and thus be immediately skewered to death by such a law.

17. You ask… Who are all those many poor ones, which are diligently caught and why is the spear double-edged? Those many poor ones are all kinds of people. One part are the small merchants, which are at the mercy of the catch, one part are those, which must deliver their products out of necessity to such a great speculator, a third part are all kinds of foreign people, who stand in a commercial relation with such a house, a fourth part are other people, who are eager to buy, a fifth part are other trade partners, a sixth part is the people, who serve in the house and a seventh part are those, who depend on such a house under various deferences and relations. For all these groups, the double-edged spear is continually ready. But we almost forgot, what the double edge of the spear means.

18. But this is also easy to grasp with hands. One side means the commercial policy. But what does the second edge mean? It is that, by which the commercial policy is supported. But whereby ist it supported? By the conceded right, to grasp each branch of her deed, that it yields the reliable usury percentage to her. Do you understand such things? Should you not exactly understand this, start a research and tell me, where it is legally dictated to the merchant class, to make profit? Therefore, the spear cuts on both sides, firstly through the well-known commercial policy and on the other side through the unlimited profit seeking, and these both edges are so tightly connected with the commercial law as the edges with a sword. Is this image not appropriate and does it not show, as I have said, not more and not less as the naked truth?

19. Now you say… That image is correct, but there is also no doubt left, that it belongs into the lowest hell! – Basically, you are not wrong, but it remains, what was said previously. For all of this only indicates the vice itself, without aiming at the people, who actually practice such vices. Thus it is a hellish nature, but it is not hell itself, because if you would behold such things in the real hell, you would feel completely different already, looking at it from afar off – as you now experience it here, being very close to this vicious image.

(Vol. 1, from Chap. 19)

7. You say… O dear friend and brother! Terrible, yes dreadful was the sight! In the background we saw a crouching being, this had the appearance of a most atrocious and terrible dragon. This dragon had indeed a humanlike head, but instead of hair, there were an unaccountable amount of the most poisonous snakes visible, which bended and looked to all sides with their fiery eyes, if there is no prey approaching this gruesome dwelling.

8. More towards the foreground, close to the walls, we saw again a group of miserable beings with a human form, which were shackled at their hands and feet. Many free snakes crawled around them and bit their veins open, sucking out their blood. But the nasty being in the background had in his right hand, which was surrounded by a snake, a glowing sword and in the other hand something like a scroll. This scroll often defoliated a snake, which was wreathed around his arm and darting around in the scroll with its tongue, as if it wanted to draw the monster’s attention to something, which was sitting in the background. After such an act we saw, that from a dark background soon, several seemingly most unhappy human beings were pulled out by a crowd of snakes. Soon thereafter, the monster, sitting in the background, was waving his glowing sword over them, tearing some to pieces, others were shackled again by the snakes, who had human arms, and brought back to the other ones. – Such things we have seen, and not more or less.

9. I say to you… You have seen quite well and discovered everything, but now you say… Dear friend and brother! A vice resembling this gruesome image, can for sure not exist on earth! But I tell you… Even much more inconceivable and much worse things exist on earth, as this image illustrates. But now guess, what vice is hidden within this image? Look, this image represents the worldly tyrannical domineering policy. Everything, that is coming close to imperiousness, is also coming characteristically close to this image in the inward parts. But you may not understand by this the wise statemanship of righteous and by God anointed kings or rulers, which must naturally observe their people, so that the people will not corrupt themselves too much or even decay by their mutual and great malice. This image only shows that hellish roguery, when people, regardless of their status or rank, are trying to reach any kind of domineering position by nefarious groveling…

Many further references of the Lord…
Here to read online…

3. Testament Kapitel 49… Religion und Rechtssprechung – 3rd Testament Chapter 49… Religion and Justice

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 49… Religion et Justice sur Terre
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 49… Religión y Jurisprudencia en la tierra

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flagge de  Kapitel 49… Religion und Rechtsprechung

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 49… Religion und Rechtsprechung
Offenbarungen Jesu Christi

Keine Religion oder Konfession ist die einzig wahre
So spricht der Herr…

1. Ich komme nicht, um religiösen Fanatismus unter den Menschen zu erwecken; meine Lehre ist sehr weit davon entfernt, falsche Dinge zu lehren; Ich will Besserung, Glaube, Nächstenliebe, Vergeistigung. Der Fanatismus ist eine dunkle Binde vor den Augen, ist ungesunde Leidenschaft, ist Finsternis. Wachet, damit dieser schlechte Same nicht in euer Herz eindringt. Bedenkt, dass der Fanatismus manchmal den Anschein von Liebe hat.

2. Begreift, dass diese Finsternis die Menschheit in dieser Zeit heimgesucht hat. Erkennt, dass, obwohl die heidnischen Völker von der Erde verschwunden sind und der größte Teil der Menschheit sich zur Verehrung des wahren Gottes bekennt, die Menschen Mich weder kennen noch Mich lieben; denn ihre Kriege, ihr Hass, und ihr Mangel an Harmonie sind der Beweis dafür, dass sie Mich noch nicht in ihren Herzen leben lassen.

3. Über der Finsternis dieses religiösen Fanatismus’ und dieses Götzendienstes nähern sich große Wirbelstürme, die den geistigen Kult dieser Menschheit läutern werden. Wenn dieses Werk vollbracht sein wird, wird in der Unendlichkeit der Regenbogen des Friedens erstrahlen. (83, 60 – 62)

4. Ich habe zugelassen, dass es auf Erden Religionen gibt, die für den Geist Wege sind, die zu Gott führen. Jede Religion, die das Gute und die Liebe lehrt und die Barmherzigkeit preist, ist gut, weil sie Licht und Wahrheit enthält. Wenn die Menschen in ihnen verkümmern und das, was ursprünglich gut war, in Schlechtes verkehren, geht der Weg unter dem Materialismus und der Sünde verloren.

5. Daher zeige Ich euch in dieser Zeit aufs neue meine Wahrheit, welche Weg, Lebensessenz und Gesetz ist, damit ihr dieses Gesetz, welches Leuchtturm und Leitstern ist, jenseits der Formen und Riten sucht, jenseits alles Menschlichen. Wer Mich so sucht, wird Spiritualist sein. (197, 10 – 11)

6. Niemand wird verloren gehen; die einen werden auf dem Wege, den Ich euch gewiesen habe, früher ankommen, und die anderen auf den Wegen, denen sie folgen, später.

7. In allen Religionen kann der Mensch jene Lehre annehmen, die er benötigt, um gut zu werden. Doch wenn er dies nicht erreicht, dann gibt er der Religion die Schuld, zu der er sich bekennt, und bleibt der, der er immer gewesen ist.

8. Alle Religionen sind Wege; die einen sind vollkommener als andere, aber alle zielen auf das Gute ab und bemühen sich, zum Vater zu kommen. Falls euch etwas an den Religionen, die ihr kennt, nicht befriedigt, so verliert nicht den Glauben an Mich. Geht auf dem Wege der Nächstenliebe, und ihr werdet das Heil finden, denn mein Weg ist von der Kraft der Liebe erhellt. (114, 43)

9. Die Religionen sind kleine Nebenwege, die die Geistwesen zum wahren Wege leiten, auf dem sie Schritt für Schritt emporsteigen können, bis sie zu Mir kommen. Solange die Menschen sich auf der Erde zu unterschiedlichen Religionen bekennen, sind sie geteilt. Doch wenn sie einmal auf dem Weg der Liebe und Wahrheit sind, werden sie vereint sein, werden sie mit jenem einzigen Lichte eins werden; denn es gibt nur eine Wahrheit. (243, 5)

10. Die Vereinigung der Religionen wird kommen, wenn der Geist der Menschen sich über den Materialismus, über Traditionen, Vorurteile und den Fanatismus erhebt. Dann werden sich die Menschen in einem einzigen Gottesdienst geistig vereint haben: dem des Guten aus Liebe zu Gott und zum Nächsten. Wenn dies geschieht, wird die Menschheit in eine Periode der Vervollkommnung eintreten. (187, 43)

11. Die geistige Gespaltenheit der Menschen ist darauf zurückzuführen, dass die einen von dem einen Zweig (des Baumes göttlicher Offenbarungen) Gebrauch machten, und die anderen von einem andern Zweig. Es gibt nur einen Baum, seiner Äste dagegen sind viele. Aber die Menschen wollten meine Lehren nicht in dieser Weise auffassen, und die Auseinandersetzungen trennen sie und vertiefen ihre Meinungsverschiedenheiten. Jeder glaubt, die Wahrheit zu besitzen, jeder fühlt sich im Recht. Doch Ich sage euch: Solange ihr nur die Frucht eines einzigen Astes kostet und die der übrigen ablehnt, werdet ihr nicht zu der Erkenntnis gelangen, dass alle Früchte vom göttlichen Baume stammen, deren Gesamtheit erst die vollständige Wahrheit darstellt.

12. Wenn Ich zu euch von diesen Wahrheiten spreche, so denkt nicht, dass der Meister die äußerlichen Kultformen der verschiedenen Religionen meint, sondern das grundlegende Prinzip, auf dem jede derselben beruht.

13. Ein starker Sturmwind macht sich nun fühlbar. Seine Windstöße lassen beim Schütteln des Baumes dessen verschiedenartige Früchte herabfallen, und sie werden von denen gekostet werden, die sie zuvor nicht gekannt hatten.

14. Daraufhin werden sie sagen: “Wie fehlgeleitet und blind sind wir gewesen, als wir – von unserem Fanatismus getrieben – alle Früchte zurückwiesen, die uns unsere Brüder anboten, nur weil sie uns unbekannt waren!”

15. Ein Teil meines Lichtes ist in jeder Menschengruppe, in jeder Gemeinschaft. Niemand rühme sich daher, die ganze Wahrheit zu besitzen. Begreift also: wenn ihr weiter zum Kern des Ewigen vordringen wollt, wenn ihr weiter gelangen wollt, als dahin, wohin ihr bisher gekommen seid, dann müsst ihr zuerst die Erkenntnisse der einen mit denen der andern vereinen und auf diese Weise mit allen anderen. Dann wird aus dieser Harmonie ein klares und sehr helles Licht hervorstrahlen, das ihr bisher auf der Welt gesucht habt, ohne es zu finden.

16. “Liebet einander”, dies ist meine Maxime, mein höchstes Gebot für die Menschen, ungeachtet der Glaubensbekenntnisse oder der Religion.

17. Nähert euch einander durch die Erfüllung dieses höchsten Gebotes, und ihr werdet Mich in jedem von euch gegenwärtig finden. (129, 36 – 41)

Die Entwicklungsfeindlichkeit der Religionen

18. Dem Menschen war sein menschliches Leben wichtiger als sein geistiges Leben, auch wenn ihm oftmals bewusst war, dass das menschliche vergänglich ist und das geistige ewig. Dies ist der Grund dafür, dass er, obwohl er in seiner Zivilisation und seiner Wissenschaft Fortschritte gemacht hat, geistig stehen geblieben und in seinen Religionen in Schlaf versunken ist.

19. Betrachtet eine Religion nach der andern, und ihr werdet sehen, dass keine davon Beweise von Entwicklung, Entfaltung oder Vervollkommnung zeigt. Jede wird als die höchste Wahrheit verkündet; doch da jene, die sich zu ihr bekennen, alles in ihr zu finden und zu erkennen vermeinen, geben sie sich keine Mühe, einen Schritt weiterzukommen.

20. Die göttlichen Offenbarungen, das Gesetz Gottes, meine Lehre und meine Kundgaben haben euch von Anbeginn begreiflich gemacht, dass der Mensch ein Wesen ist, das der Entwicklung unterworfen ist. Weshalb bestätigt und prüft dann keine eurer Konfessionen diese Wahrheit?

21. Ich sage euch: Nur jene Lehre, die den Geist erweckt, die Licht in ihm entzündet, die ihn fördert und ihm das offenbart, was er in sich birgt, die ihn jedes Mal wiederaufrichtet, wenn er strauchelt, und ihn voranschreiten lässt, ohne stehen zu bleiben – nur diese Lehre ist von der Wahrheit inspiriert. Doch ist dies nicht eben das, was meine Unterweisung euch zu allen Zeiten offenbart hat?

22. Dennoch seid ihr seit langem geistig stehen geblieben, weil ihr mehr um das besorgt wart, was euer Leben auf Erden betrifft, als um das, was euren Geist anbelangt. Doch um das Geistige nicht völlig aufzugeben, habt ihr eure Religionen so gestaltet, dass sie euch nicht im geringsten an der Erledigung eurer Arbeiten und Pflichten auf Erden stören.

23. Wenn ihr dann jener religiösen Tradition nachkommt, meint ihr, Gott gerecht zu werden, sucht ihr damit euer Gewissen zu beruhigen und glaubt, euren Eintritt in das Himmelreich zu sichern.

24. Welche Unwissenheit, Menschheit! Wann wirst du endlich zur Wirklichkeit erwachen? Merkt ihr nicht, dass, wenn ihr eure religiösen Bräuche befolgt, ihr Mir nichts gebt, und auch euer Geist leer ausgeht?

25. Wenn ihr eure Kirchen verlasst und sagt: “Nun habe ich meine Pflicht gegenüber Gott erfüllt”, seid ihr einem großen Irrtum anheim gefallen, weil ihr meint, Mir etwas gegeben zu haben, obwohl ihr wissen müsstet, dass ihr Mir nichts geben könnt, jedoch vieles von Mir empfangen und vieles euch selbst bescheren könnt.

26. Ihr glaubt, dass die Erfüllung des Gesetzes sich darauf beschränkt, jene Orte aufzusuchen, und dies ist ein weiterer großer Irrtum. Denn diese Orte sollten die Schule sein, wo der Schüler für später lernen sollte. Wieder im Alltagsleben stehend, sollte er die gelernte Lektion praktisch anwenden, was die wahre Erfüllung des Gesetzes ist. (265, 22 – 27)

Das Verhältnis zwischen Religion und Wissenschaft

27. Von Anbeginn der Zeiten haben die Boten des Gesetzes und der Lehre des Geistes den Wissenschaftler zum Gegner gehabt. Zwischen beiden sind große Kämpfe entbrannt, und die Zeit ist gekommen, dass Ich euch etwas zu diesen Auseinandersetzungen sage.

28. Ich schuf diese Welt, damit sie inkarnierten Geistwesen als vorübergehende Heimat diene. Aber bevor sie diese bevölkern würden, versah Ich sie mit den Fähigkeiten des Geistes, des Verstandes und des Willens.

29. Ich wusste im voraus das Schicksal und die Entwicklung meiner Geschöpfe. Ich legte in die Erde, ihr Inneres, ihre Oberfläche und ihre Atmosphäre alle notwendigen Elemente hinein für die Erhaltung, für den Unterhalt, die Entfaltung und auch Erquickung des menschlichen Wesens. Doch damit der Mensch die Geheimnisse der Natur als Quelle des Lebens entdecken könnte, ließ Ich zu, dass seine Intelligenz erwachte.

30. So wurden dem Menschen die Anfänge der Wissenschaft offenbart, zu der ihr alle befähigt seid, obschon es immer Menschen mit größerer Begabung gegeben hat, deren Mission es war, der Natur das Geheimnis ihrer Kräfte und Elemente zum Wohle und zur Freude der Menschheit zu entreißen.

31. Auch habe Ich große Geister zur Erde gesandt, damit sie euch das übernatürliche Leben offenbaren würden – jenes, das über dieser Natur steht, jenseits der Wissenschaft. Durch diese Offenbarungen wurde das Dasein eines universellen, starken, schöpferischen, allmächtigen und allgegenwärtigen Wesens erahnt, das für den Menschen ein Leben nach seinem Tode bereithält, das ewige Leben des Geistes.

32. Doch da die einen geistige Missionen und die andern wissenschaftliche Missionen mit sich brachten, haben sich die einen und die andern, die Religionen und die Wissenschaft, zu allen Zeiten als Feinde im Kampfe gegeneinander erhoben.

33. Heute sage Ich euch, dass Materie und Geist keine gegensätzlichen Kräfte sind; zwischen beiden soll Harmonie herrschen. Licht sind Meine geistigen Offenbarungen, und Licht sind auch die Offenbarungen und Entdeckungen der Wissenschaft. Doch wenn ihr von Mir gehört habt, dass Ich das Werk der Wissenschaftler oft beanstande, dann deshalb, weil viele von ihnen die Energie, die früher unbekannten Elemente und Kräfte der Natur für verderbliche Zwecke der Zerstörung, der Feindseligkeiten, des Hasses und der Rache, der irdischen Herrschaft und maßlosen Machtstrebens missbraucht haben.

34. Ich kann euch sagen, dass es Mir bei denen, die ihre Mission mit Liebe und guten Absichten ausgeführt haben – bei jenen, die respektvoll und demütig in meine geheimen Schatzkammern eingedrungen sind, Freude bereitet hat, ihnen große Geheimnisse zum Wohle meiner Tochter, der Menschheit, zu offenbaren.

35. Die Wissenschaft hat die Menschheit seit Anbeginn der Welt dazu veranlasst, den Pfad des materiellen Fortschritts zu beschreiten, auf welchem Wege der Mensch auf Schritt und Tritt die Früchte der Wissenschaft gefunden hat – die einen süß, und die andern bitter.

36. Jetzt ist die Zeit da, in der ihr begreifen müsst, dass alles Licht meinem Geiste zugehörig ist, dass alles, was Leben ist, von meiner Göttlichkeit stammt, weil Ich die geheime Schatzkammer, der Urquell und der Ursprung der ganzen Schöpfung bin.

37. Jene Kämpfe des Geistigen gegen das Wissenschaftliche werden aus dem Leben der Menschen verschwinden bis zu dem Grade, dass das Spirituelle mit der Wissenschaft in einem einzigen Lichte vereint wird, das den Weg des Menschen bis in die Unendlichkeit erhellt. (233, 25 -34)

Die Härte und Ungerechtigkeit irdischer Justiz

38. Ich komme, um eure irrigen Gesetze aufzuheben, damit euch nur solche regieren, die durch meine Gebote geformt sind und mit meiner Weisheit in Einklang sind. Meine Gesetze sind von Liebe geprägt, und da sie von meiner Göttlichkeit stammen, sind sie unveränderlich und ewig, während die euren vergänglich und zuweilen grausam und eigensüchtig sind.

39. Das Gesetz des Vaters besteht aus Liebe, aus Güte, es ist wie ein Balsam, der Trost gibt und den Sünder aufrichtet, damit er die Wiedergutmachung seiner Vergehen ertragen kann. Das Gesetz der Liebe des Vaters bietet dem, der sich vergeht, immer die großmütige Gelegenheit zur sittlichen Erneuerung, während eure Gesetze ganz im Gegenteil den, der sich vergangen hat, und oftmals auch den Unschuldigen und Schwachen, erniedrigen und züchtigen.

40. In eurer Rechtsprechung gibt es Härte, Rache und Mangel an Erbarmen. Das Gesetz Christi ist von liebevoller Überzeugungskraft, unendlicher Gerechtigkeit und höchster Geradlinigkeit. Ihr selbst seid eure Richter, Ich dagegen bin euer unermüdlicher Verteidiger; doch müsst ihr wissen, dass es zwei Arten gibt, euer Unrecht zu bezahlen: eine mit Liebe und eine mit Schmerz.

41. Wählet selbst, noch immer genießt ihr die Gabe der Willensfreiheit. (17, 46 – 48)

42. Ich bin der Göttliche Richter, der niemals ein schwereres Urteil fällt, als die Verfehlung ist. Wie viele von denen, die sich vor Mir anklagen, finde Ich rein. Wie viele dagegen posaunen ihre Reinheit aus, und Ich finde sie verdorben und schuldig.

43. Wie ungerecht ist die menschliche Rechtsprechung! Wie viele Opfer schlechter Richter sühnen fremde Vergehen! Wie viele Unschuldige haben die Gitter des Gefängnisses sich vor ihren Augen schließen sehen, während der Schuldige frei umherläuft und unsichtbar seine Last an Diebstählen und Verbrechen mit sich schleppt. (135, 2 – 3)

44. Weil die menschliche Justiz unvollkommen ist, sind eure Gefängnisse voller Opfer, und die Hinrichtungsstätten wurden mit dem Blut Unschuldiger befleckt. Ach, wie viele Verbrecher sehe Ich Freiheit und Achtung genießen auf der Welt, und wie vielen Verderbten habt ihr Denkmäler errichtet, um ihr Andenken zu ehren!

45. Wenn ihr diese Wesen sehen könntet, wenn sie dann in der Geistigen Welt leben und in ihren Geistern das Licht aufgeht! Statt unsinniger und unnützer Huldigungen würdet ihr ihnen ein Gebet zusenden, um sie in ihrer schweren Reue zu trösten. (159, 44 – 45)

Die hartherzige Selbstgerechtigkeit des Menschen

46. Die Liebe soll es sein, die euch leitet, damit ihr zu wahren Botschaftern des göttlichen Trösters werdet. Denn ihr, die ihr in keinen Abgrund hinabgestürzt seid, seid immer schnell bei der Hand, zu beschuldigen, zu richten. Ihr verurteilt eure Nächsten ohne das geringste Mitgefühl, und das ist nicht meine Lehre.

47. Wenn ihr, bevor ihr richtet, euch selbst und eure Fehler erforschen würdet – Ich versichere euch, euer Urteil wäre mitfühlender. Ihr haltet jene in den Gefängnissen für schlecht, und betrachtet als Unglückselige, die in den Krankenhäusern sind. Ihr haltet euch von ihnen fern, ohne euch bewusst zu machen, dass sie würdig sind, in das Reich meiner Liebe einzugehen. Ihr wollt nicht daran denken, dass auch sie das Recht haben, die Strahlen der Sonne zu empfangen, welche geschaffen wurden, um allen Geschöpfen ohne irgendeine Ausnahme Leben und Wärme zu schenken.

48. Jene an Orten der Sühne eingeschlossenen Menschen sind oftmals Spiegel, in denen sich die Menschen nicht erblicken wollen, weil sie wissen, dass das Bild, das jener Spiegel ihnen enthüllt, in vielen Fällen das einer Anklage sein wird. (149, 51 – 53)

Die irdische Justiz als notwendiges Übel

49. Noch immer zeigt die auf Erden bestehende Justiz keine gerechten Werke. Ich kann Mangel an Barmherzigkeit sehen, Verständnislosigkeit und die Härte der Herzen. Doch jeder wird noch sein vollkommenes Urteil empfangen.

50. Ich habe diese Prüfungen zugelassen, und solange der Mensch meine Gesetze nicht erfüllt, solange er sich von der Befolgung ihrer Gebote abkehrt, wird es auf Erden jemanden geben, der sein Herz beugt, der es verletzt.

51. Wenn ihr das Gesetz erfüllen würdet, wären auf der Welt keine Richter nötig, gäbe es keine Strafe, bräuchtet ihr keine Regierungen. Jeder würde seine eigenen Handlungen bestimmen, und alle würden von Mir regiert werden. Ihr alle würdet von meinen Gesetzen inspiriert sein, und eure Handlungsweisen wären immer wohltätig, hätten die Vergeistigung und die Liebe zum Ziel.

52. Aber die Menschheit ist in tiefe Abgründe gestürzt: die Unmoral, das Laster, die Sünde hat sich des Herzens der Menschen bemächtigt, und dies sind die Folgen: ihr müsst bittere Kelche trinken, müsst Demütigung durch jene Menschen erleiden, die, obwohl sie eure Brüder sind, auf Erden Macht ausüben.

53. Doch seid demütig, ertragt die Gerichte mit Geduld, denkt daran, dass Ich der vollkommene Richter bin. (341, 53)

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flagge en  Chapter 49… Religion and Justice on Earth

The Third Testament Chapter 49… Religion and Justice on Earth
Revelations of Jesus Christ

No Religion or Sect is the Authentic
Thus saith the Lord…

1. I do not come to awaken religious fanaticism among men; My doctrine is very distant from the teaching of falsehoods. I want reform, faith, charity, and spirituality. Fanaticism is a blindfold of darkness, an insane passion, it is gloom. Keep watch so that evil seed does not penetrate your heart, and beware, for fanaticism sometimes takes on the appearance of love.

2. Know that in these times that darkness has invaded humanity. See how, in spite of the pagan peoples having disappeared from the earth and the majority of humanity professing to worship the true God, men do not know or love Me. Their wars, their hatred, and their lack of harmony are proof that they still do not allow Me to live in their hearts.

3. Great whirlwinds are approaching that darkness of religious fanaticism and idolatry, and must purify the spiritual worship of this humanity. When that work has been done, the rainbow of peace will shine in the infinite. (83, 60 – 62)

4. On earth I have allowed religions to exist; they are the roads of the spirit that lead to God. Every religion that teaches righteousness and love and exalts charity is good, because it contains the light of truth. When within them men degenerate and turn to evil that which was originally good, then the road becomes lost among materialism and sin.

5. That is why I come in this time: to show you once again My coming, which is the way, the essence, and the law; so that you seek this law, which is both beacon and star, beyond the forms and the rites, beyond all that is human. He who seeks me thus, is a spiritualist. (197, 10 – 11)

6. Not one shall be lost; some shall arrive earlier on the road I have shown you, while others come later on the roads that they are following.

7. In any religion men could take the teachings necessary to make themselves good, but when they do not do this, they blame the religion they profess and continue as they always have.

8. Each religion is a path, some more perfect than others, but all lead you toward good and to try to reach the Father. If there is something in the religion you know that does not satisfy you, do not lose faith in Me; walk on the road of charity and you will be saved, for My road is illuminated by the virtue of love. (114, 43)

9. The religions are small truths that lead spirits to the true path by which they may ascend, step by step, to come to Me. While men profess different faiths on earth, they are divided, but when they have taken the path of love and truth, they will have joined and identified with that single light, for the Truth is one only.

10. The unification of the religions shall occur when the spirit of humanity has ascended above materialism, traditions, prejudices, and fanaticism; for then men will have united spiritually in a single worship: doing good out of love of God and fellow man. When it is thus, humanity shall enter a period of perfecting itself.

11. The spiritual division of men exists because some have grasped one branch and others a different one. There are many branches, but only one tree; men, however, have not wanted to understand My teachings in this way, and the disputes deepen and widen the differences. Each believes He possesses the truth, each one believes himself right; yet, I tell you that while you taste the fruit of only one branch without knowing the fruit of the others, you shall not recognize that all the fruit come from the same Divine tree, whose union forms the absolute truth.

12. Do not believe that the Master refers to the different religion’s outward forms of worship in speaking to you this way, but to the fundamental principles upon which each one rests.

13. The strong wind presaging a storm has begun to be felt; its gusts, upon battering at the tree, shall cause some fruits to peel away and be tried by those who had not before known them.

14. Then, they shall say: “How wrong we were, and how blind, when carried away by our fanaticism we rejected any fruits offered us by our brothers, just because they seemed unknown to us!”

15. A part of My light is in each of the multitudes, in every congregation. Let none therefore boast that they posses all the truth. Understand that if you wish to penetrate deeper into the eternal, if you want to go beyond where you are, if you wish to know more about Me and yourselves, first you must join the knowledge of one to another, and so on among all. From that harmony shall spring the clear and pure light that you have sought in the world but could never find.

16. “Love one another.” That is the maxim, My supreme commandment to man, without distinction of creed or religion.

17. Approach one another through that maxim and you will find me present in each of you. (129, 36 – 41)

The Antagonism of Religions to Development

18. Men have worried more about their human lives than their spiritual lives, often even while knowing that the human is fleeting and the spiritual eternal. That is why while advancing their civilization and their science, spiritually men tarry, dozing in their religions.

19. Observe the religions one by one, and you will see that none shows evidence of evolution, development, or perfecting itself; [yet] each one is proclaimed as the highest truth, and those who profess it, believing that through it they find and know all, make no effort to move forward.

20. The Divine revelations, the Law of God, My doctrine, and My manifestations have made you understand from the beginning that man is a being subject to evolution. Why then do none of your religions give evidence or proof of this truth?

21. I tell you that a doctrine that wakens the spirit, gives it light, develops it and reveals what it contains, that lifts it up every time it stumbles, and keeps it moving unceasingly forward: such a doctrine is inspired by truth. And is that not what My teaching has revealed to you in every era?

22. Nonetheless, spiritually you have been stationary for a long time, because you have been more worried about things that touch your lives on earth than the things which correspond to your spirit. But in order not to completely abandon the spiritual, you have made your religions in such a way that they do not at all impede your tasks, duties, and work on earth.

23. And so, complying with that religious tradition you imagine you are fulfilling your duty to God; you try to quiet your conscience, and believe you are assuring your passage to Glory.

24. Such ignorance, humanity! When will you wake up to reality? Don’t you realize that complying with your religions gives nothing to Me or to your own spirit?

25. When you leave your churches and temples and say: “I have complied with God’s rules”, you have made a big error, because you believe that you came to give something to Me, when in fact you should realize that you have nothing to give Me, and much to receive from Me, as well as to give yourselves.

26. You believe that obedience to the Law is limited to going to those places, and that is another serious error, because those places should be schools where the disciples learn so that they can put the lessons learned into practice throughout their lives: that is true compliance with the Law. (265, 22 – 27)

The Relation between Religion and Science

27. From the beginning of time, the emissaries of the Law and Doctrine of the spirit have seen the man of science as an adversary, and great battles have taken place between them. It is time that I say something about these controversies.

28. I made this world to serve as a temporary dwelling for incarnated spirits, but before they came to populate it, I prepared them with the gifts of conscience, understanding, and will.

29. I knew beforehand the destiny and evolution of My creatures, and deposited on the earth, in its bowels, on its surface, and in its atmosphere, all the elements necessary for the protection, sustenance, development, and even the enjoyment of human beings. And so that man could discover the secrets of nature as a source of life, I permitted his intelligence to awaken.

30. So the principle of the sciences was revealed to man, a gift that all [of you] possess, although there have always been some men of greater capacity whose mission has been to wrest from Nature the secrets of its forces and elements for the well – being and joy of humanity.

31. I have also sent great spirits to the earth to reveal spiritual life to you, that which is found over Nature, beyond science. By means of those revelations, you have sensed the existence of a universal, powerful, creating omnipotent, and omnipresent Being, who reserves for man an existence after his death, an eternal life for the spirit.

32. However since some men come bearing spiritual missions, and others scientific ones, they have risen to strive with each other in all times, always as enemies: religion and science.

33. Today I tell you that spirit and matter are not opposing forces; harmony must exist between them. My spiritual revelations are light, and so are the revelations and discoveries of science. Yet if you have heard Me censure the work of scientists, it is because many of them have taken the energy, the elements, and the previously unknown forces of Nature for unchecked ambition and earthly dominion, and for the depraved purposes of destruction, hatred, and revenge.

34. I should tell you that to those who have acted with love and for good ends on their missions, to those who have respectfully and humbly penetrated My arcane, it has pleased Me to uncover great Mysteries for the benefit of My daughter, humanity.

35. Science, since the beginning of the world, has kept humanity walking on the path of material progress, on which at every step men have found the fruits of science, sweet to some, and bitter to others.

36. This is the Era when you must understand that all the light belongs to My Spirit, and all that is life is from My Divinity, because I am the arcane: the source and the beginning of all creation.

37. These disputes between the spiritual and the scientific will disappear from mankind, so much so, that spirituality and science will unite in one single light to illuminate the path of man to the infinite. (233, 25 – 34)

The Hardness and Injustice of earthly Judiciary

38. I have come to nullify your erroneous laws so that you will be governed only by those that are formed by My precepts and are in agreement with My wisdom. My laws are of love, and on proceeding from My Divinity, they are unalterable and eternal, while yours are temporary and at times cruel and selfish.

39. The Law of the Father is of love, of goodness; it is like a balsam which gives comfort and strength to the sinner, so He can bear the restitution for his faults. The Father’s Law of love always offers a generous opportunity to the delinquent to regenerate himself, while your laws, on the contrary, humiliate and punish the wrongdoer, and many times the innocent and the weak.

40. In your justice there is hardness, vengeance, and lack of mercy. The Law of Christ is of gentle persuasion, of infinite justice and supreme uprightness. You yourselves are your judges, on the other hand I am your tireless defender; but it is necessary for you to know that there exist two ways of atoning for your offenses: one is through love and the other through pain.

41. You choose, for you still enjoy the gift of freedom of will. (17, 46 – 48)

42. I am the Divine Judge; I do not apply sentences greater than the crime. I find clean many of those who accuse themselves before Me, but there are many that proclaim their cleanliness who I find depraved and guilty.

43. Oh, how unjust is human Justice! How many victims of bad judges are atoning for the crimes of others? How many innocents have seen the bars of prison close before their eyes, while the guilty walks free bearing his invisible burden of robbery and crime? (135, 2 – 3)

44. Because human justice is imperfect, your prisons are full of victims, and your gallows stained with the blood of the innocent. How many criminals do I see enjoying liberty and the respect of the world, and to how many of the depraved have you raised monuments in reverence to their memory?

45. If you could only see those beings, when having come to dwell in the spiritual vale, the light comes to their spirits! Instead of useless and senseless eulogies, you would send them prayers to console them in their remorse. (159, 44 – 45)

The Arrogant self-righteous Justice of Man

46. May love be what guides you, so that you may become true messengers of the Divine Comforter, for you, who have never tumbled into an abyss, are always blaming, always judging superficially and condemning your fellow men without any pity; and that is not My Doctrine.

47. If, before judging, you looked closely at yourselves and your defects, I assure you your judgment would be more merciful. You consider those in jails to be evil, and hold those in hospitals to be unlucky. You keep yourself apart from them without realizing that they are worthy of entering the Kingdom of My love, and you do not wish to consider that they also have the right to receive the rays of the sun, which was made to give life and warmth to all creatures without exception.

48. Many of these beings confined in places of atonement are mirrors into which humanity does not wish to look, for it knows that what these mirrors reflect will many times be an accusation. (149, 51 – 53)

Earthly Justice as a Necessary Evil

49. The justice established on earth does not act justly; I can see its lack of charity, its lack of understanding, and its hardness of heart. And yet, each shall receive perfect justice.

50. I have permitted these trials, and as long as humanity does not comply with My laws, as long as they do not fulfill its requirements, on the earth there shall be those who subjugate their hearts, who hurt them.

51. If you would comply, there would be no need for judges in this world, there would be no punishment, you would need no government; each would know how to govern his own actions and all would be governed by Me. All of you would be inspired by My laws, and your actions would be always beneficent, striving for spirituality and love.

52. However, humanity has fallen to great depths of immorality and vice; sin has been made the owner of the hearts of men, and hence the consequences. You must drain the cups of bitterness and bear the humiliations heaped upon you by those of your brothers who have power on earth.

53. Be humble, however, and bear their judgments with patience; remember that I am the perfect judge. (341, 5)

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flagge fr  Chapitre 49… Religion et Justice sur Terre

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 49… Religion et Justice sur Terre (*
Révélations de Jésus-Christ

Aucune religion ou sectes est l’authentique (*
(* Différent Traduction du titre
Cela dit le Seigneur…

1. Je ne viens pas pour réveiller le fanatisme religieux parmi les hommes; ma Doctrine est très loin d’enseigner des mensonges. Je souhaite la correction, la foi, la charité et la spiritualité. Le fanatisme est un bandeau d’obscurité, une passion démente qui mène aux ténèbres. Veillez afin que cette mauvaise graine ne pénètre pas votre coeur, et méfiez- vous parce que, parfois, le fanatisme a l’apparence de l’amour.

2. Sachez qu’en ces temps, ces ténèbres ont envahi l’humanité. Voyez comment, bien que les peuples païens aient disparu de la Terre et que la plus grande part de l’humanité professe un culte au vrai Dieu, les hommes ne Me connaissent pas ni ne M’aiment. Leurs guerres, leurs haines et leur manque d’harmonie sont la preuve qu’ils ne Me permettent pas encore de vivre dans leur coeur.

3. Sur les obscurités de ce fanatisme religieux et de cette idolâtrie s’approchent de grands tourbillons, qui devront purifier le culte spirituel de cette humanité. Quand cette action aura été réalisée, l’arc-en-ciel de la paix brillera à l’infini. (83, 60 – 62)

4. Sur la Terre, j’ai accepté qu’existent des religions, qui sont, pour l’esprit, des chemins qui conduisent à Dieu. Toute religion qui enseigne le bien et l’amour et exalte la charité est bonne, parce qu’elle renferme de la lumière de vérité. Quand, en elles, les hommes dégénèrent et convertissent en mauvais ce qui était bon à l’origine, alors le chemin se perd entre le matérialisme et le péché.

5. C’est pourquoi je viens vous montrer, à nouveau, le chemin, l’essence de ma Loi, afin que vous la recherchiez, parce qu’elle est phare et étoile, elle est au-delà des formes et des rites, au-delà de tout ce qui est humain. Celui qui me cherche ainsi sera spiritualiste. (197, 10-11)

6. Aucun ne se perdra, quelques-uns arriveront les premiers par le chemin que je vous ai indiqué, pendant que d’autres arriveront plus tard par les chemins qu’ils suivront.

7. L’homme pourra, dans toutes les religions, trouver l’enseignement qui lui est nécessaire pour devenir bon; mais quand il n’y parvient pas, alors il blâme la religion qu’il professe et continue d’être ce qu’il a toujours été.

8. Chaque religion est une voie, quelques-unes plus parfaites que d’autres, mais toutes tendent vers le bien et essaient d’arriver au Père. S’il y a quelque chose des religions que vous connaissez et qui ne vous satisfait pas, ne perdez pas la foi en Moi; allez par le chemin de la charité et vous vous sauverez, parce que mon chemin est illuminé par la vertu de l’amour. (114, 43)

9. Les religions sont de petites vérités qui mènent les esprits vers le vrai chemin par lequel ils pourront s’élever, pas à pas, jusqu’à arriver à Moi. Tant que les hommes professeront des religions différentes sur la Terre, ils seront divisés, mais quand ils seront sur le chemin d’amour et vérité, ils se seront unis et se seront identifiés grâce à cette lumière unique, parce qu’une seule est la Vérité.

10. L’unification des religions se produira quand l’esprit de l’humanité s’élèvera par-dessus le matérialisme, les traditions, les préjugés et les fanatismes; alors les hommes se seront unis spirituellement dans un seul culte : le bien pour l’amour de Dieu et du prochain. Lorsqu’il en sera ainsi, l’humanité entrera dans une période de perfectionnement.

11. La division spirituelle des hommes est due à ce que les uns et les autres aient saisi des branches différentes. Il n’existe qu’un seul arbre, en revanche, il compte beaucoup de branches; les hommes, cependant, n’ont pas voulu comprendre mes enseignements dans ce sens, et les discussions les distancient et accentuent leurs différences. Chacun croit posséder la vérité; chacun se sent dans le juste; cependant, je vous dis que, tant que vous ne goûterez seulement que le fruit d’une seule branche et que vous méconnaîtrez celui des autres, vous ne parviendrez pas à comprendre que tous les fruits proviennent de l’arbre divin, dont l’ensemble constitue la vérité absolue.

12. En vous parlant de ces vérités, ne pensez pas que le Maître se réfère aux cultes externes des différentes religions, mais bien au principe fondamental sur lequel chacune d’elles repose.

13. Un fort vent de tempête a commencé à se faire sentir; ses rafales, en fouettant l’arbre, font se détacher ses différents fruits, qui seront goûtés par ceux qui ne les avaient pas connus auparavant.

14. Alors, ils diront : « Comme nous nous sommes trompés, et comme nous étions aveugles lorsque, emportés par notre fanatisme, nous refusions ces fruits que nous offraient nos frères, uniquement pour les avoir considérés inconnus! »

15. Une partie de ma lumière est en chaque multitude, dans chaque congrégation. Personne ne doit prétendre, par conséquent, détenir toute la vérité. Comprenez que si vous souhaitez pénétrer plus profondément l’éternel, si vous voulez aller au-delà de l’endroit que vous avez atteint, si vous souhaitez savoir plus à Mon propos et au vôtre, vous devez d’abord unir les connaissances de l’un à celles de l’autre, et ainsi de suite avec tous. Alors, de cette harmonie jaillira une lumière claire et très pure, qui est celle que vous avez cherchée dans le monde, sans avoir jamais réussi à la rencontrer.

16. « Aimez-vous les uns les autres ». Voilà ma maxime, mon commandement suprême pour les hommes, sans distinction de crédos ou de religion.

17. Rapprochez-vous les uns des autres grâce à l’accomplissement de cette maxime et vous me trouverez présent en chacun de vous. (129, 36- 41)

L’antagonisme stérile des religions

18. L’homme s’est davantage préoccupé de sa vie humaine que de sa vie spirituelle, bien qu’il sache que l’humain est passager et le spirituel éternel. C’est pourquoi en progressant dans sa civilisation et sa science, l’homme se retrouve, spirituellement, arrêté et endormi dans ses religions.

19. Observez les religions une à une, et vous verrez qu’aucune ne présente de preuves d’évolution, de développement ou de perfectionnement ; néanmoins chacune d’elles est proclamée comme la plus haute vérité, et ceux qui la professent, croyant tout trouver et tout connaître en elle, ne font aucun effort pour aller de l’avant.

20. Les révélations divines, la Loi de Dieu, ma Doctrine et mes manifestations vous ont laissé entendre, depuis le début, que l’homme est un être sujet à évolution. Pourquoi, dès lors, aucune de vos religions ne justifie-elle ou ne démontre-t-elle pas cette vérité?

21. Je vous dis que la doctrine qui réveille l’esprit, qui l’éclaire, le développe, lui révèle ce qu’il contient, le relève chaque fois qu’il trébuche et le fait avancer sans s’arrêter, cette doctrine-là est inspirée par la vérité. Et n’est-ce pas ce que mon enseignement vous a révélé en tout temps?

22. Cependant, spirituellement vous vous êtes arrêtés depuis longtemps, parce que vous vous êtes davantage préoccupés de ce qui touche à votre vie sur la Terre, que de ce qui concerne à votre esprit. Mais pour ne pas abandonner complètement le spirituel, vous avez façonné vos religions de telle manière qu’elles ne constituent pas la moindre entrave à l’achèvement de vos tâches, devoirs et travaux sur la Terre.

23. Et donc, en respectant cette tradition religieuse, vous vous imaginez que vous accomplissez votre devoir envers Dieu; vous essayez de vous tranquilliser face à votre conscience et croyez être assurés de votre entrée dans la Gloire.

24. Quelle ignorance, humanité! Quand allez-vous vous réveiller à la réalité? Ne vous rendez-vous pas compte qu’en vous conformant avec vos religions vous ne Me donnez rien, ni d’ailleurs à votre propre esprit?

25. Lorsque vous sortez de vos temples et dites : « j’ai accompli mon devoir envers Dieu », vous commettez une grande erreur, parce que vous croyez que vous êtes venus me donner quelque chose, quand en fait vous devriez savoir que vous n’avez rien à me donner ainsi et que, en revanche, vous avez beaucoup à recevoir de Moi, et à vous donner à vous-mêmes.

26. Vous croyez que l’obéissance à la Loi se limite à assister dans ces lieux, et c’est là une autre grave erreur, parce que ces lieux devraient être l’école où le disciple pourrait apprendre pour ensuite, sur le chemin de la vie, mettre en pratique la leçon apprise, ce qui constitue le véritable accomplissement de la Loi. (265, 22-27)

Relation entre religion et science

27. Depuis le commencement des temps, les émissaires de la Loi et de la Doctrine de l’esprit ont vu l’homme de science comme un adversaire. Et de grandes luttes ont eu lieu entre les uns et les autres. Le temps est venu pour Moi de m’exprimer au sujet de ces controverses.

28. Je fis ce monde pour qu’il serve de demeure temporaire aux esprits incarnés, mais avant qu’ils ne viennent le peupler, je les préparai avec les dons de la conscience, de la compréhension et de la volonté.

29. Et Moi, je connaissais, à l’avance, le destin et l’évolution de mes créatures, et déposai sur la Terre, dans ses entrailles, en sa surface et dans son atmosphère, tous les éléments nécessaires à la conservation, l’alimentation, le développement et même le plaisir de l’être humain. Mais, pour que l’homme puisse découvrir les secrets de la Nature comme source de vie, Je permis que son intelligence se réveille.

30. Et c’est ainsi que le principe des sciences fut révélé à l’homme, un don que vous possédez tous, bien qu’il y ait toujours eu des hommes de plus grande capacité dont la mission a été d’arracher de la Nature, le secret de ses forces et des éléments pour le bien-être et la joie de l’humanité.

31. J’ai aussi envoyé de grands esprits sur la Terre pour vous révéler la vie surnaturelle, celle qui se trouve au- dessus de la Nature, au-delà de la science. Et, par ces révélations, on ressentit l’existence d’un être universel, puissant, créateur, tout- puissant et omniprésent qui réserve, à l’homme, une existence après sa mort : la vie éternelle de l’esprit.

32. Cependant, tandis que quelques- uns se chargèrent de missions spirituelles, et d’autres de missions scientifiques, de tout temps ils se levèrent les uns contre les autres, et toujours comme ennemis : les religions, d’une part et la science, de l’autre.

33. Aujourd’hui je vous dis que l’esprit et la matière ne sont pas des forces opposées, l’harmonie doit exister entre elles. Mes révélations spirituelles sont lumière, de même que le sont les révélations et découvertes de la science. Mais, si vous m’avez entendu beaucoup censurer le travail des scientifiques, c’est parce que beaucoup d’entre eux ont utilisé de la Nature son énergie, ses éléments et ses forces auparavant inconnues, à des fins perverses de destruction, de haines et vengeances, de domination terrestre et d’ambition démesurée.

34. Je dois dire qu’à ceux qui ont mené à bien leur mission avec amour et bonnes fins, à ceux qui ont pénétré respectueusement et humblement mes arcanes, il m’a été agréable de leur révéler de grands mystères pour le bienfait de ma fille, l’humanité.

35. La science, depuis le commencement du monde, a fait marcher l’humanité sur le sentier du progrès matériel, sentier sur lequel, et à chaque pas, l’homme a recueilli les fruits de la science, les uns doux, d’autres amers.

36. Voici le temps où il vous faut comprendre que toute lumière appartient à mon Esprit, et que tout ce qui est vie appartient à ma Divinité, parce que c’est Moi l’arcane, la source et le commencement de toute la création.

37. Ces oppositions entre le spirituel et le scientifique disparaîtront des hommes, jusqu’à unir la spiritualité à la science dans une seule lumière qui illuminera le chemin de l’homme jusqu’à l’infini. (233, 25-34)

Dureté et injustice de la justice terrestre

38. Je viens pour annuler vos lois erronées afin que seules vous gouvernent celles qui sont formées par Mes préceptes et qui sont conformes à Ma sagesse. Mes lois sont d’amour, et en provenant de Ma Divinité, elles sont immuables et éternelles, tandis que les vôtres sont passagères et parfois cruelles et égoïstes.

39. La Loi du Père est d’amour, de bonté, elle est comme un baume qui réconforte et fortifie le pécheur, afin qu’il puisse supporter la restitution de ses fautes. La Loi d’amour du Père offre toujours une opportunité généreuse au délinquant de se régénérer, tandis que vos lois, au contraire, humilient et punissent celui qui s’est trompé, et le souvent l’innocent et le faible.

40. Dans votre justice il y a de la dureté, de la vengeance et un manque de pitié. La Loi du Christ est une loi de persuasion douce, de justice infinie et de suprême droiture. Vous-mêmes êtes vos propres juges, en revanche, Moi, Je suis votre défenseur infatigable; mais il est nécessaire que vous sachiez qu’il existe deux façons de payer vos offenses : l’une avec l’amour et l’autre à travers la douleur.

41. Choisissez vous-mêmes, Vous jouissez encore du don du libre arbitre. (17, 46-48)

42. Je suis le Juge divin qui n’applique jamais de sentence plus grande que la faute. Combien ne sont- ils pas, ceux qui s’accusent devant Moi, et que je trouve innocents! En revanche, combien claironnent-ils leur limpidité, et que je trouve pervers et coupables!

43. Que la justice humaine est injuste! Combien sont-elles les victimes de mauvais juges qui expient les fautes d’autrui? Combien d’innocents ont vu les barreaux de la prison se refermer devant leurs yeux, pendant que le coupable marche, libre, en portant invisiblement son fardeau de vols et de crimes? (135, 2-3)

44. C’est parce que la justice humaine est imparfaite que vos prisons sont pleines de victimes et que vos échafauds sont tachés de sang d’innocents. Combien de criminels vois-je jouir de liberté et de respect dans le monde, et à combien de dépravés avez-vous édifié de monuments pour vénérer leur mémoire!

45. Si vous pouviez voir ces êtres, quand, demeurant dans la vallée spirituelle, la lumière s’est faite en leur esprit! Au lieu d’hommages inutiles et insensés, vous leur dépêcheriez une prière pour les consoler dans leur remords. (159, 44- 45)

L’auto-justice impitoyable de l’homme (*

(* Titre manquant – inséré

46. Que l’amour soit votre guide, afin que vous puissiez devenir de vrais messagers du Divin Consolateur. Parce que vous, qui n’êtes pas tombés dans un abîme, toujours vous blâmez, toujours vous jugez avec légèreté, vous condamnez vos semblables sans la moindre pitié; et cela, ce n’est pas ma Doctrine.

47. Si, avant de juger, vous faisiez une étude de vous-mêmes et de vos défauts, je vous assure que votre jugement serait plus miséricordieux. Vous considérez mauvais ceux qui se trouvent dans les prisons et malchanceux ceux qui se trouvent dans les hôpitaux. Vous vous écartez d’eux, sans vous rendre compte qu’ils sont dignes d’entrer dans le Royaume de mon amour; vous ne souhaitez pas penser qu’eux aussi ont le droit de recevoir les rayons du soleil, qui fut créé pour donner vie et chaleur à toutes les créatures, sans aucune exception.

48. Beaucoup de ces êtres, emprisonnés dans des lieux d’expiation, sont des miroirs dans lesquels l’humanité ne souhaite pas se regarder, parce qu’elle sait que l’image que ce miroir lui réfléchit sera, bien souvent, celle de l’accusation. (149, 51-53)

La justice terrestre comme un mal nécessaire (*

(* Titre manquant – inséré

49. La justice établie sur la Terre n’agit pas justement. Je peux contempler le manque de charité, l’incompréhension et la dureté des coeurs. Mais, chacun recevra le jugement parfait.

50. J’ai permis ces épreuves, et aussi longtemps que l’humanité n’observera pas mes lois, aussi longtemps qu’elle s’éloignera de la réalisation de ses préceptes, il y aura, sur la Terre, quelqu’un pour lui opprimer son coeur, pour le blesser.

51. Si vous respectiez la Loi, il n’y aurait aucun besoin de juges dans le monde, il n’y aurait pas de châtiment, vous n’auriez pas besoin de gouvernements. Chacun saurait gouverner ses propres actions et tous seraient gouvernés par Moi, tous vous seriez inspirés par mes lois et vos actions seraient toujours bienfaisantes, elles tendraient à la spiritualité et à l’amour.

52. Cependant, l’humanité est tombée dans de grands abîmes : l’immoralité, le vice, le péché se sont emparés du coeur des hommes, d’où les conséquences : vous devrez boire jusqu’à la lie des calices amers, vous devrez supporter l’humiliation des hommes qui, étant vos frères, ont des pouvoirs sur la Terre.

53. Mais, soyez humbles et supportez les jugements avec patience. Souvenez-vous que je suis le juge parfait. (341, 5)

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flagge es  Capítulo 49… Religión y Jurisprudencia en la tierra

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 49… Religión y Jurisprudencia en la tierra
Revelaciones de Jesucristo

Ninguna religión o confesión es la autentica
Esto dice el Señor…

1. Yo no vengo a despertar fanatismo religioso entre los hombres; mi Doctrina está muy lejos de enseñar falsedades; Yo quiero enmienda, fe, caridad, espiritualidad. El fanatismo es venda de oscuridad, es pasión insana, es tiniebla; velad para que esa mala simiente no penetre en vuestro corazón, mirad que a veces el fanatismo tiene la apariencia del amor.

2. Comprended que esas tinieblas han invadido en estos tiempos a la humanidad. Ved como a pesar de que los pueblos paganos han desaparecido de la Tierra y de que la mayor parte de la humanidad profesa un culto al Dios verdadero, los hombres no me conocen ni me aman, porque sus guerras, sus odios y su falta de armonía son la prueba de que no me dejan aún vivir en su corazón.

3. Sobre las tinieblas de ese fanatismo religioso y de esa idolatría, se aproximan grandes torbellinos que habrán de depurar el culto espiritual de esta humanidad. Cuando esa obra haya sido realizada, brillará en el infinito el iris de la paz. (83, 60 – 62)

4. He dejado que en la tierra existan religiones, que son para el espíritu caminos que conducen a Dios. Toda religión que enseñe el bien y el amor y enaltezca la caridad, es buena, porque encierra luz de verdad. Cuando dentro de ellas los hombres degeneran y convierten en malo lo que en un principio era bueno, entonces el camino se pierde entre el materialismo y el pecado.

5. Por eso vengo en este tiempo a mostraros nuevamente mi venida, que es camino, esencia y ley, para que esta ley que es faro y estrella, la busquéis más allá de las formas y de los ritos, más allá de todo lo humano. El que así me busque será espiritualista. (197, 10 –11)

6. Ninguno se perderá, unos llegarán primero por el camino que os he señalado y otros llegarán más tarde por los caminos que ellos siguen.

7. En todas las religiones podrá el hombre tomar aquella enseñanza que le es necesaria para hacerse bueno; mas cuando no lo logra, entonces culpa a la religión que profesa y sigue siendo el que siempre ha sido.

8. Cada religión es un camino, unas más perfectas que otras, pero todas tienden al bien y procuran llegar al Padre; si algo de las religiones que conocéis no os satisface, no perdáis en Mí la fe; id por el camino de la caridad y os salvaréis, porque mi camino está iluminado por la virtud del amor. ( 114, 43)

9. Las religiones son pequeñas verdades que conducen a los espíritus al camino verdadero por el cual podrán ascender paso a paso hasta llegar a Mí. Mientras los hombres profesan distintas religiones en la Tierra, están divididos, mas cuando estén en el camino de amor y verdad, se habrán unido, se habrán identificado con esa luz única, porque una sola es la Verdad.

10. La unificación de las religiones será, cuando el espíritu de la humanidad se eleve por encima de materialismos, tradiciones, prejuicios y fanatismos; entonces se habrán unido los hombres espiritualmente en un solo culto: El bien por amor a Dios y al prójimo. Cuando así sea, penetrará la humanidad en un período de perfeccionamiento.

11. La división espiritual de los hombres se debe a que unos tomaron una rama y otros otra. Un solo árbol es el que existe, en cambio, sus ramas son muchas; pero los hombres no han querido entender así mis enseñanzas, y las discusiones los distancian y ahondan sus diferencias. Cada uno cree poseer la verdad; cada quien se siente en lo justo; mas Yo os digo, que mientras sólo probéis el fruto de una sola rama y desconozcáis el de las demás, no llegaréis a reconocer que todos los frutos provienen del árbol divino, cuyo conjunto forma la verdad absoluta.

12. Al hablaros de estas verdades, no penséis que el Maestro se refiere a los cultos externos de las diferentes religiones, sino al principio fundamental en que cada una de ellas descansa.

13. Ha comenzado a sentirse un fuerte viento de tempestad; sus ráfagas, al azotar el árbol, hacen desprenderse sus diferentes frutos, los cuales llegarán a ser probados por quienes no les habían conocido antes.

14. Entonces dirán: ¡Cuán equivocados y ciegos habíamos estado, cuando llevados de nuestro fanatismo, rechazábamos cuantos frutos nos ofrecían nuestros hermanos, sólo por considerarlos desconocidos!

15. Una parte de mi luz está en cada multitud, en cada congregación. Nadie se ufane por lo tanto de poseer toda la verdad. Entended que si queréis penetrar más al fondo de lo eterno, que si queréis ir más allá de donde habéis llegado, si queréis saber más de Mí y de vosotros, antes debéis unir los conocimientos del uno con los del otro y así con todos. Entonces, de esa armonía brotará una luz clara y purísima, que es la que habéis buscado en el mundo sin haberla llegado a encontrar.

16. “Amaos los unos a los otros”, he ahí mi máxima, mi mandamiento supremo para los hombres, sin distinción de credos o de religión.

17. Acercaos unos a otros por medio del cumplimiento de esa máxima y me encontraréis presente en cada uno de vosotros. (129, 36 – 41)

El antagonismo de las religiones frente al desarrollo

18. Al hombre le ha preocupado más su vida humana, que su vida espiritual, aun sabiendo muchas veces que lo humano es pasajero y lo espiritual eterno. Esa es la causa por la que habiendo adelantado en su civilización y en su ciencia, espiritualmente se encuentra estacionado y adormecido en sus religiones.

19. Observad una a una las religiones y veréis que ninguna está dando pruebas de evolución, de desarrollo o perfeccionamiento, cada una es proclamada como la suma verdad, y quienes la profesan, creyendo encontrar y conocer todo en ella, no se esfuerzan en dar un paso hacia adelante.

20. Las revelaciones divinas, la Ley de Dios, mi Doctrina y mis manifestaciones os han dado a entender desde el principio que el hombre es un ser sujeto a evolución, ¿Por qué entonces ninguna de vuestras religiones justifica o prueba esta verdad?

21. Yo os digo que aquella doctrina que despierte al espíritu, que haga luz en él, que lo desarrolle y le revele lo que él encierra, que lo levante cada vez que tropiece y lo haga caminar hacia adelante, sin detenerse, esa doctrina está inspirada en la verdad. Y ¿No es eso lo que mi enseñanza os ha revelado en todos los tiempos?

22. Sin embargo, espiritualmente os habéis detenido ha mucho tiempo, porque os ha preocupado más lo que toca a vuestra vida en la Tierra, que lo que corresponde a vuestro espíritu; mas para no abandonar completamente lo espiritual, habéis hecho de tal manera vuestras religiones, que ellas no os estorben en lo más mínimo para el desempeño de vuestras faenas, deberes y trabajos en la Tierra.

23. Ya cumpliendo con aquella tradición religiosa, os imagináis estar cumpliendo para con Dios, tratáis de tranquilizaros ante la conciencia y creéis estar asegurando vuestra entrada en la Gloria.

24. ¡Cuánta ignorancia, humanidad! ¿Hasta cuándo váis a despertar a la realidad? ¿No os dais cuenta que al cumplir con vuestras religiones nada me dais a Mí y tampoco nada le proporcionáis a vuestro espíritu?

25. Cuando salís de vuestros templos y decís: “Ya cumplí para con Dios”, habéis incurrido en un gran error, porque creéis haber venido a darme algo a Mí, cuando debierais saber que nada tenéis que darme y sí mucho que recibir de Mí y mucho que proporcionaros a vosotros mismos.

26. Creéis que el cumplimiento de la Ley se reduce a asistir a aquellos lugares, y ese es otro grave error, porque esos lugares deberían ser la escuela donde el discípulo fuera aprendiendo para después, ya en la senda de la vida, pusiera en práctica la lección aprendida, que es el verdadero cumplimiento de la Ley. (265, 22 – 27)

La relación entre religión y ciencia

27. Desde el principio de los tiempos, los emisarios de la Ley y la Doctrina del espíritu, han encontrado como adversario al hombre de ciencia. Y entre unos y otros se han entablado grandes luchas; y ha llegado el tiempo en que os diga algo sobre estas controversias.

28. Yo hice este mundo para que sirviese de morada pasajera a espíritus encarnados, pero antes de que ellos viniesen a poblarlo, los preparé con los dones de la conciencia, del entendimiento y de la voluntad.

29. Y Yo, de antemano sabía el destino y la evolución de mis criaturas, deposité en la Tierra, en sus entrañas, en su superficie y en su atmósfera, todos los elementos necesarios para la conservación, para el sustento, el desarrollo y aún el recreo del ser humano. Mas para que el hombre pudiera descubrir los secretos de la Naturaleza cual fuente de vida, Yo permití que su inteligencia despertara.

30. Y así le fue revelado al hombre el principio de las ciencias, cuyo don todos poseéis, aunque han existido siempre hombres de mayor capacidad, cuya misión ha sido la de arrancar a la Naturaleza el secreto de sus fuerzas y elementos para bienestar y regocijo de la humanidad

31. También he enviado grandes espíritus a la Tierra para que os revelasen la vida sobrenatural, aquélla que se encuentra sobre esta Naturaleza, más allá de la ciencia. Y por medio de esas revelaciones ha sido presentida la existencia de un ser universal poderosos, creador, omnipotente y omnipresente, quien reserva una existencia al hombre después de su muerte; la vida eterna del espíritu.

32. Mas trayendo unos misiones espirituales y otros misiones científicas, se han levantado en pugna unos contra otros en todos los tiempos, siempre como enemigos, las religiones y la ciencia.

33. Hoy os digo que materia y espíritu no son fuerzas opuestas, entre ambas debe existir armonía. Luz son mis revelaciones espirituales y luz son también las revelaciones y descubrimientos de la ciencia. Mas si habéis oído de Mí, que mucho censuro la obra de los científicos, es porque muchos de ellos, han tomado de la Naturaleza, su energía, sus elementos y fuerzas antes desconocidas, para fines perversos de destrucción, de odios y venganzas, de dominio terrestre y desmedida ambición.

34. Os debo decir que, en aquéllos que han desempeñado con amor y buenos fines su misión, en aquéllos que respetuosa y humildemente han penetrado en mis arcanos, me he complacido revelándoles grandes misterios en beneficio de mi hija la humanidad.

35. La ciencia, desde el principio del mundo, ha hecho caminar a la humanidad por el sendero del progreso material, en cuyo camino y a cada paso el hombre ha ido encontrando los frutos de la ciencia, dulces unos amargos otros.

36. Este es el tiempo en que debéis comprender que toda luz pertenece a mi Espíritu, todo lo que sea vida es de mi Divinidad, porque Yo soy el arcano, la fuente y el principio de toda la creación.

37. Esas pugnas de lo espiritual contra lo científico, desaparecerán de los hombres, hasta el grado de unir la espiritualidad a la ciencia en una sola luz que ilumine el sendero del hombre hasta lo infinito. (233, 25 – 34)

Dureza e injusticia de la jurisdicción terrena

38. Vengo a nulificar vuestras leyes erróneas para que sólo os gobiernen las que sean formadas por mis preceptos y estén conforme a mi sabiduría. Mis leyes son de amor, y al proceder de mi Divinidad, son inalterables y eternas, mientras que las vuestras son pasajeras y a veces crueles y egoístas.

39. La Ley del Padre es de amor, de bondad, es como un bálsamo que da consuelo y fortaleza al pecador, para que pueda soportar la restitución de sus faltas. La Ley de amor del Padre, ofrece siempre la ocasión generosa al que delinque, de regenerarse, mientras vuestras leyes por el contrario, humillan y castigan al que se ha equivocado y muchas veces al inocente, al débil.

40. En vuestra justicia hay dureza, venganza y falta de piedad. La Ley de Cristo es de dulce persuasión, de infinita justicia y de suprema rectitud. Vosotros mismos sois vuestros jueces, en cambio Yo soy vuestro defensor incansable; pero es necesario que sepáis que existen dos maneras de pagar vuestros agravios: una con el amor y otra con el dolor.

41. Escoged vosotros, aún gozáis del don del libre albedrío. (17, 46 – 48)

42. Yo soy el divino juez, que no aplica jamás una sentencia mayor a la falta. Cuántos de los que se acusan delante de Mí, Yo les encuentro limpios. En cambio, cuántos pregonan limpidez y los encuentro perversos y culpables.

43. ¡Qué injusta es la justicia humana! ¿Cuántas víctimas de los malos jueces expían faltas ajenas! ¡Cuántos inocentes han visto cerrarse las rejas de la prisión delante de sus ojos, mientras el culpable camina libre llevando invisiblemente su fardo de hurtos y de crimen! (135, 2 – 3)

44. Porque la justicia humana es imperfecta, vuestros presidios están llenos de víctimas y los patíbulos se han manchado con sangre de inocentes. ¡A cuántos criminales veo gozar de libertad y de respeto en el mundo y a cuántos perversos habéis levantado monumentos para venerar su memoria.

45. ¡Si pudieseis contemplar a esos seres cuando ya habitando en el valle espiritual se ha hecho la luz en su espíritu! En vez de insensatos e inútiles homenajes, les enviaríais una oración para consolarles en su remordimiento. (159, 44 – 45)

La justicia prepotente del hombre

46. Que sea el amor el que os guíe, a fin de que lleguéis a convertiros en verdaderos mensajeros del Divino Consolador. Porque vosotros, los que no habéis rodado a un abismo, siempre estáis culpando, estáis juzgando con ligereza, condenáis sin la menor piedad a vuestros semejantes y esa no es mi Doctrina.

47. Si antes de juzgar, hicieseis un estudio de vosotros mismos y de vuestros defectos, os aseguro que vuestro juicio sería más piadoso. Consideráis malos a los que están en las cárceles y tenéis por desdichados a quienes se encuentran en los hospitales. Os apartáis de ellos, sin daros cuenta de que son dignos de entrar en el Reino de mi amor; no queréis pensar que también ellos tienen derecho a recibir los rayos del sol, que fue hecho para dar vida y calor a todas las criaturas, sin excepción alguna.

48. Estos seres recluidos en lugares de expiación, muchos son espejos en los que la humanidad no se quiere mirar, porque sabe que la imagen que aquel espejo les devuelve, será en muchas ocasiones el de la acusación. (149, 51 – 53)

La justicia terrena como mal necesario

49. Aún la justicia establecida en la Tierra, no presenta actos justos. Yo puedo contemplar la falta de caridad, la incomprensión, la dureza de los corazones. Mas cada uno tendrá el juicio perfecto.

50. Yo he permitido estas pruebas y mientras la humanidad no cumpla mis leyes, mientras se aleje del cumplimiento de sus preceptos, tendrá en la Tierra quien subyugue su corazón, quien lo lastime.

51. Si vosotros cumplieseis, no habría menester de jueces en el mundo, no habría castigo, no necesitaríais gobiernos. Cada uno sabría gobernar sus propios actos y todos serían gobernados por Mí, todos estaríais inspirados en mis leyes y vuestros actos serían siempre benéficos, tenderían a la espiritualidad y al amor.

52. Pero he ahí que la humanidad ha caído en grandes abismos: la inmoralidad, el vicio; el pecado se ha enseñoreado del corazón de los hombres y he allí las consecuencias. Tenéis que apurar cálices amargos, que soportar la humillación de los hombres, que, siendo vuestros hermanos, tienen potestad en la Tierra.

53. Mas sed humildes, soportad con paciencia los juicios, pensad que soy el juez perfecto. (341, 5)

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3. Testament Kapitel 46…Der Fehlgeleitete & Der Materialist 3 Testament Chapter 46…The badly Guided & The Materialst

Le Troisème Testament Chapitre 46…L’homme mal guidé et matérialiste
El Tercer Testamento Capítulo 46…El hombre mal conducido y materialista

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Das Dritte Testament Kapitel 46-Der fehlgeleitete materialistische Mensch-3-Testament-Kapitel 46 The Third Testament Chapter 46-The badly guided and Materialist Man-3-Testament-Chapter 46
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flagge de  Kapitel 46… Der fehlgeleitete, materialistische Mensch

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 46… Der fehlgeleitete, materialistische Mensch
Offenbarungen Jesu Christi

Geistesträgheit, Unwissenheit und Hochmut des Menschen
So spricht der Herr…

1. Der Endzweck der Erschaffung dieser Welt ist der Mensch, für sein Wohlgefallen habe Ich die übrigen Wesen und Naturkräfte hinzugegeben, damit er sich ihrer für seine Erhaltung und Erquickung bediene.

2. Wenn er Mich von den frühesten Zeiten an, seit seiner geistigen Kindheit, geliebt und erkannt hätte, so würde er heute zu einer Welt großer Geister gehören, in der weder Unwissenheit noch Unterschiede vorhanden wären, wo ihr im Wissen und in der Veredelung eurer Gefühle alle gleich wäret.

3. Doch wie langsam entwickelt sich der Mensch! Wie viele Zeiträume sind vergangen, seit er auf der Erde lebt, und noch immer ist es ihm nicht gelungen, seine geistige Aufgabe und seine wahre Bestimmung zu begreifen. Er hat es nicht vermocht, seinen Geist in sich zu entdecken, welcher nicht stirbt, weil er ewiges Leben besitzt; er hat es nicht verstanden, in Harmonie mit ihm zu leben, noch hat er dessen Rechte anerkannt, und dieser, seiner Freiheit beraubt, hat seine Gaben nicht entwickelt und ist stehen geblieben. (15, 24)

4. Der Mensch hat- als er sich von der Erfüllung Meines Gesetzes abwandte- verschiedene Ideen, Theorien, Religionen und Doktrinen geschaffen, welche die Menschheit spalten und verwirren und den Geist an die Materie binden und ihn hindern wird, sich frei zu erheben. Doch das Licht meines Heiligen Geistes erleuchtet alle Menschen und zeigt ihnen den Weg des wahren Lebens, auf dem es nur einen Führer gibt, welcher das Gewissen ist. (46, 44)

5. Ein Materialist liebt nur das menschliche Leben. Da er jedoch erkennt, dass alles in ihm vergänglich ist, ist er darauf bedacht, es intensiv zu leben.

6. Wenn dann seine Pläne oder seine Wünsche nicht Wirklichkeit werden, oder der Schmerz ihn in irgendeiner Weise heimsucht, verzweifelt und lästert er; er fordert das Schicksal heraus und gibt ihm die Schuld daran, dass er nicht die Wohltaten empfängt, auf die er ein Anrecht zu haben glaubt.

7. Es sind schwache Geistwesen in unbeugsamen Körpern, es sind moralisch unreife Wesen, die auf vielerlei Weise geprüft werden, um ihnen die falsche Wertschätzung begreiflich zu machen, die sie in ihrer Vermaterialisierung Werken von geringer Verdienstlichkeit beimessen.

8. Wie gerne würden die Vermaterialisierten ihr Schicksal verändern! Wie sehr verlangen sie danach, dass alles nach ihren Vorstellungen und ihrem Willen abläuft. (258, 48 – 50)

9. Nun könnt ihr verstehen, dass, wenn Ich Mich den Menschen immer in Weisheit offenbart habe, dies geschah, um die durch begrenzte Verstandesvermögen gefangenen Geistwesen zu befreien.

10. Noch immer gibt es in dieser Zeit Menschen mit beschränktem Verstand ohne Inspiration. Während die Menschen bereits einen klaren und durch ihre Entwicklung aufgeschlossenen Verstand besitzen müssten, denken und leben noch viele wie in den primitiven Epochen.

11. Andere haben einen großen Fortschritt in der Wissenschaft erreicht und kapseln sich in ihrer Eitelkeit und ihrem Egoismus ab, in der Meinung, den Gipfel des Wissens erreicht zu haben. Doch sie sind auf dem Wege zu ihrem spirituellen Fortschritt stehen geblieben. (180, 32 – 33)

12. Wenn der Mensch hinsichtlich des höheren Lebens, dass über ihm existiert und vibriert, bewusst leben würde, und wenn er seinen Geist zu befragen verstünde – wie viele Unannehmlichkeiten würde er sich ersparen, vor wie vielen Abgründen würde er sich retten. Aber sein Leben lang fragt er jene um Rat, die keine Lösung für seine Zweifel und seine Ungewissheiten haben: die Wissenschaftler, die in die materielle Natur eingedrungen sind, die jedoch das spirituelle Leben nicht kennen, weil der Geist in ihnen in Lethargie verfallen ist.

13. Der Geist des Menschen muss erwachen, um sich selbst zu finden, um all die Fähigkeiten zu entdecken, die ihm anvertraut wurden, um ihn in seinem Kampfe zu unterstützen.

14. Heute ist der Mensch wie ein kleines dürres Blatt, das vom Baum des Lebens gefallen und Spielball der Winde ist, tausend Wechselfällen unterworfen, schwach gegenüber den Naturgewalten, gebrechlich und armselig angesichts des Todes, während er doch Herr über die Erde sein sollte als ein Fürst, der von Mir ausgesandt wurde, um sich auf der Welt zu vervollkommnen. (278, 4 – 6)

15. Die Zeit des Gerichts ist gekommen, in der Ich die einen fragen werde: Warum habt ihr Mich verleugnet? Und die anderen: Warum habt ihr Mich verfolgt? Hat der ein Recht, die Existenz meines Reiches zu leugnen, der nicht in sich selbst einzudringen vermochte? Wenn ihr meine Wahrheit nicht kennt, wenn ihr sie nicht zu finden versteht, bedeutet dies nicht, dass diese nicht existiert. Wenn ihr meint, dass nur das existiert, was ihr begreifen könnt, dann sage Ich euch, dass ihr vieles noch nicht wisst, und euer Hochmut sehr groß ist.

16. Wahrlich, Ich sage euch, wer Gott und sein Reich leugnet, hat sich selbst verleugnet. Wer aus sich selbst Kraft schöpfen will, sich für unabhängig hält und das hochmütige Gefühl hegt, groß sein zu können, ohne Gott zu benötigen, wird damit nicht sehr weit kommen auf der Welt, wird bald in die Irre gehen, und seine Leiden werden sehr schmerzhaft sein.

17. Wo sind die wahrhaft Weisen?

18. Wissen bedeutet, meine Gegenwart zu fühlen. Wissen bedeutet, sich von meinem Lichte leiten zu lassen und meinen Willen zu tun. Wissen ist, das Gesetz zu verstehen, Wissen ist, zu lieben. (282, 19 – 22)

19. Heute ist eure geistige Unwissenheit so groß, dass ihr, wenn ihr an die denkt die ins Jenseits abgeschieden sind, sagt: “Der Arme, er starb und musste alles zurücklassen und ist für immer gegangen.”

20. Wenn ihr wüsstet, mit welchem Mitleid jene Wesen euch von der Geistigen Welt aus betrachten, wenn sie euch so sprechen hören. Mitleid ist es, was sie für euch fühlen angesichts eurer Unwissenheit! Denn wenn ihr sie sehen könntet, sei es auch nur für einen Augenblick, wäret ihr sprachlos und überwältigt angesichts der Wahrheit! (272, 46 – 47)

21. Ihr habt den materiellen Werten mehr Bedeutung beigemessen, als sie besitzen, vom Geistigen dagegen wollt ihr nichts wissen, und eure Liebe zur Welt ist so groß geworden, dass ihr euch sogar so viel wie möglich darum bemüht, alles zu verleugnen, was sich auf das Geistige bezieht, weil ihr meint, dass diese Kenntnis im Widerspruch zu eurem Fortschritt auf Erden steht.

22. Ich sage euch, dass die Kenntnis des Geistigen den Fortschritt der Menschen nicht beeinträchtigt, weder in Bezug auf die Moral, noch hinsichtlich seiner Wissenschaft. Im Gegenteil, jenes Licht offenbart den Menschen einen unendlichen Reichtum an Kenntnissen, die seiner Wissenschaft derzeit noch unbekannt sind.

23. Solange der Mensch sich weigert, auf der Stufenleiter der Vergeistigung emporzusteigen, wird er der wahren Herrlichkeit nicht näherkommen können, die ihm hier im Schoße seines Vaters das höchste Glück bescheren wird, ein Kind Gottes zu sein – ein würdiges Kind meines Geistes, aufgrund seiner Liebe, seiner Erhebung und seines Wissens. (331, 27 – 29)

Die fehlende Bereitschaft zu Entsagung, Anstrengung und Verantwortung

24. Wenn die Menschheit nicht so hartnäckig an ihrer Unwissenheit festhalten würde, wäre ihr Dasein auf Erden ein anderes. Doch die Menschen widersetzen sich meinen Geboten, verfluchen ihre Bestimmung, und anstatt mit Mir in meinem Werke zusammenzuarbeiten, suchen sie eine Möglichkeit, meine Gesetze zu umgehen, um ihren Willen durchzusetzen.

25. Auch sage Ich euch: Wenn die Menschen jede ihrer Handlungen sorgfältig beobachten würden, würden sie bemerken, wie sie sich auf Schritt und Tritt gegen Mich auflehnen.

26. Wenn Ich meine Segnungen reichlich auf die Menschen überströmen lasse, werden sie selbstsüchtig; wenn Ich sie Lebensfreude genießen lasse, werden sie ausschweifend; wenn Ich ihre Kraft auf die Probe stelle, um ihren Geist stark zu machen, begehren sie auf; wenn Ich zulasse, dass der Leidenskelch an ihre Lippen gelangt, um sie zu läutern, verfluchen sie das Leben und fühlen sie ihren Glauben dahinschwinden; wenn Ich auf ihre Schultern die Last einer großen Familie lege, verzweifeln sie, und wenn Ich einen ihrer Angehörigen von der Erde nehme, klagen sie Mich als ungerecht an.

27. Niemals seid ihr einverstanden, niemals höre Ich, dass ihr in euren Prüfungen meinen Namen segnet, noch erlebe Ich, dass ihr versucht, in meinem Schöpfungswerke mitzuarbeiten. (117, 55 – 57)

28. Ich habe Größe in den Menschen gelegt, aber nicht die, die er auf Erden erstrebt. Die Größe, von der Ich spreche, ist Aufopferung, Liebe, Demut, Barmherzigkeit. Der Mensch flieht beständig diese Tugenden, womit er sich von seiner wahren Größe und der Würde abwendet, welche der Vater ihm als seinem Kinde verliehen hat.

29. Ihr flieht die Demut, weil ihr glaubt, dass sie Armseligkeit bedeutet. Ihr flieht die Prüfungen, weil euch das Elend Furcht einjagt, ohne zu begreifen, dass sie euren Geist befreien. Ihr flieht auch das Geistige, weil ihr meint, dass es Zeitverschwendung ist, euch in dies Wissen zu vertiefen, wobei ihr nicht begreift, dass ihr ein höheres Licht als jede menschliche Wissenschaft verachtet.

30. Deshalb habe Ich euch gesagt, dass es viele gibt, die trotz ihrer Beteuerung, Mich zu lieben, Mich nicht lieben, und obwohl sie behaupten, an Mich zu glauben, keinen Glauben haben. Sie sind so weit gegangen, Mir zu sagen, dass sie bereit sind, Mir nachzufolgen, aber sie wollen Mir ohne Kreuz nachfolgen. Doch Ich habe ihnen gesagt, dass jeder, der Mir nachfolgen will, sein Kreuz auf sich nehmen und Mir folgen soll. Jeder, der sein Kreuz mit Liebe umfasst, wird zum Gipfel des Berges gelangen, wo er den letzten Atemzug auf dieser Erde aushauchen wird, um zum ewigen Leben aufzuerstehen. (80, 37 – 39)

31. Anstatt das Elend, das sie überall umgibt, zu beseitigen, sind die Menschen heute darauf aus, den größten Vorteil für sich selbst daraus zu ziehen.

32. Warum haben sich die Menschen nicht aufwärtsentwickelt im Verlangen nach einem Ideal, das ihnen reinere Gefühle und Bestrebungen vermittelt, die des Geistes würdiger sind? Weil sie nicht über das hinaus blicken wollten, was ihren sterblichen Augen erkennbar ist, das heißt über ihre Nöte, ihre irdischen Vergnügungen und ihre materialistische Wissenschaft hinaus.

33. Sie haben die Zeit, die ihnen auf der Welt beschieden war, dazu verwendet und genutzt, möglichst viele Reichtümer und Vergnügungen zu haben – in dem Gedanken, dass, wenn es mit dem Körper zu Ende geht, für sie alles aus ist.

34. Anstatt sich aufwärts zu entwickeln und sich als Kind Gottes zu betrachten, sinkt der Mensch in seinem unwissenden Hochmut auf die Stufe eines tieferstehenden Wesens, und wenn sein Gewissen von der Gottheit und vom Geistigen Leben zu ihm spricht, bemächtigt sich seiner die Furcht vor der Gerechtigkeit Gottes und er zieht es vor, diese innere Stimme zum Schweigen zu bringen und keinen Gedanken an jene Warnungen zu “verschwenden”.

35. Er hat weder über das eigene Dasein, noch über seinen geistigen und körperlichen Zustand nachgedacht. Wie könnte es anders sein, als dass er Staub und Elend ist, solange er in dieser Weise lebt und denkt? (207, 18)

36. Meine Lehre, die zu allen Zeiten die Erläuterung des Gesetzes ist, kommt zu euch als Weg zum Lichte, als sichere Bresche für den Geist. Dennoch haben die Menschen in Anwendung der ihnen geschenkten Willensfreiheit und im Verlangen, einem Weg für ihr Leben zu folgen, immer den leichten der Vermaterialisierung gewählt. Manche haben dabei die Rufe des Gewissens, die immer zum Geistigen hinlenken, ganz und gar überhört; und andere haben Kulte und Riten geschaffen, um zu glauben, dass sie mit festem Schritt auf dem geistigen Wege gehen, während sie in Wahrheit ebenso selbstsüchtig sind wie jene, die meinen Namen und mein Wort aus ihrem Leben verbannt haben. (213, 51)

37. Der Weg ist gebahnt und die Türe offen für jeden, der zu Mir kommen will.

38. Der Pfad ist schmal, dies ist euch schon seit langem bekannt. Niemandem ist unbekannt, dass mein Gesetz und meine Unterweisung höchst rein und unbeugsam sind, damit niemand daran denke, sie seiner Bequemlichkeit oder seinem Willen gemäß zu verändern.

39. Der breite Weg und das weit aufgesperrte Tor sind alles andere als das, was euren Geist ins Licht, zum Frieden und zur Unsterblichkeit führt. Der breite Weg ist der der Zügellosigkeit, des Ungehorsams, des Stolzes und des Materialismus – ein Weg, dem die Menschen in ihrer Mehrheit folgen in dem Bestreben, ihrer geistigen Verantwortung und dem inneren Gericht ihres Gewissens zu entkommen.

40. Dieser Weg kann nicht unendlich sein, weil er weder wahrhaftig noch vollkommen ist. Daher wird der Mensch, da dieser Weg wie alles Menschliche begrenzt ist, eines Tages an sein Ende gelangen, wo er innehalten wird, um sich entsetzt über den Abgrund zu beugen, der das Ende des Weges darstellt. Dann wird im Herzen derer, die sich schon seit langem vom wahren Weg entfernt haben, das Chaos ausbrechen.

41. In einigen wird Reue aufkommen, wodurch sie genügend Licht finden werden, um sich zu retten, bei anderen wird Bestürzung eintreten angesichts eines Endes, das sie für ungerecht und unlogisch halten werden, und wieder andere werden Gott lästern und rebellieren. Doch wahrlich, Ich sage euch, dies wird der Beginn der Rückkehr zum Lichte sein. (333, 64 – 68)

Das geistige Elend des Menschen

42. Ich habe Mich nicht geirrt in dem, was Ich geschaffen habe; der Mensch jedoch hat den vorgezeichneten Weg und das Leben verfehlt; aber bald wird er zu Mir zurückkehren wie der “Verlorene Sohn”, der sein ganzes Erbe verprasste.

43. Mit seiner Wissenschaft hat er eine neue Welt geschaffen, ein falsches Reich. Er hat Gesetze gemacht, hat sich einen Thron errichtet und sich mit einem Zepter und einer Krone ausgestattet. Doch wie vergänglich und trügerisch ist seine Herrlichkeit: ein schwacher Hauch meiner Gerechtigkeit genügt, und seine Grundfesten erbeben und sein ganzes Reich zerfällt. Das Reich des Friedens, der Gerechtigkeit und Liebe jedoch, das es nicht zu gewinnen vermochte, ist dem Menschenherzen ferne.

44. Das Vergnügen und die Befriedigungen, die das Werk der Menschen ihnen beschert, sind nur eingebildet. An ihren Herzen nagt der Schmerz, Ruhelosigkeit und Enttäuschung, die sich hinter der Maske des Lächelns verbergen.

45. Das hat man aus dem menschlichen Leben gemacht, und was das Leben des Geistes betrifft und die Gesetze, die ihn regieren, so sind diese verdreht worden, weil man vergaß, dass es auch Kräfte und Elemente gibt, die den Geist beleben und mit denen der Mensch in Kontakt bleiben muss, um den Prüfungen und Versuchungen standzuhalten und auf seinem Aufstiegswege zur Vollkommenheit alle Hindernisse und Widrigkeiten zu überwinden.

46. Das Licht, das aus der Unendlichkeit zu jedem Geist gelangt, stammt nicht vom Königsgestirn; die Kraft, die der Geist aus dem Jenseits empfängt, ist nicht Ausfluss der Erde; die Quelle der Liebe, Wahrheit und Gesundheit, welche den Wissensdurst des Geistes löscht, ist nicht das Wasser eurer Meere oder eurer Quellen; die Atmosphäre, die euch umgibt, ist nicht nur materiell, sie ist Ausfluss, Atem und Inspiration, die den menschlichen Geist direkt vom Schöpfer aller Dinge empfängt, von Jenem, der das Leben geschaffen hat und es mit seinen vollkommenen und unwandelbaren Gesetzen regiert.

47. Wenn der Mensch ein wenig guten Willen daransetzte, auf den Weg der Wahrheit zurückzukehren, würde er augenblicklich die Liebkosung des Friedens als einen Ansporn verspüren. Aber wann immer der Geist sich unter dem Einfluss der Materie vermaterialisiert, erliegt er deren Krallen, und anstatt der Herr dieses Lebens zu sein, der Steuermann, der sein Schiff lenkt, wird er zum Sklaven der menschlichen Schwächen und Neigungen und erleidet Schiffbruch in den Stürmen.

48. Ich habe euch schon gesagt, dass der Geist vor dem Körper kommt, so wie der Körper vor der Kleidung. Der Körper, den ihr besitzt, ist nur eine vorübergehende Bekleidung des Geistes. (80, 49 – 53)

49. Ach, wenn doch alle Menschen das aufgehende Licht dieser Epoche erblicken wollten – wie viel Hoffnung wäre in ihren Herzen! Aber sie schlafen. Sie verstehen nicht einmal das Licht zu empfangen, das ihnen täglich das königliche Gestirn sendet- jenes Licht, das wie ein Abbild des Lichtes ist, das vom Schöpfer ausstrahlt.

50. Es liebkost euch und erweckt euch zum täglichen Daseinskampf, ohne dass die für die Schönheiten der Schöpfung unempfänglichen Menschen einige Augenblicke innehalten, um Mir zu danken. Die Herrlichkeit könnte an ihnen vorüberziehen, ohne dass sie sie wahrnähmen, denn immer erwachen sie voller Sorgen und vergessen zu beten, um in Mir geistige Kraft zu suchen.

51. Ebenso wenig suchen sie Kraft für den Körper in den Quellen der Natur. Alle laufen sie eilig umher und mühen sich ab, ohne zu wissen wozu, gehen drauflos, ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben. Gerade in diesem gefühllosen und sinnlosen Daseinskampf haben sie ihre Geister vermaterialisiert und sie egoistisch werden lassen.

52. Wenn dann die Gesetze des Geistes, die das Licht des Lebens sind, vergessen sind, vernichten sich die Menschen, töten sie sich und entreißen sich das Brot, ohne die Stimme des Gewissens zu vernehmen, ohne Rücksicht zu nehmen, ohne innezuhalten, um nachzudenken.

53. Doch wenn sie jemand fragen würde, wie sie ihr derzeitiges Leben beurteilen, würden sie sofort antworten, dass niemals in den vergangenen Zeiten soviel Licht im menschlichen Leben erstrahlte wie jetzt, und dass ihnen die Wissenschaft niemals so viele Geheimnisse offenbarte. Aber sie müssten dies mit einer Maske des Glücklichseins vor ihrem Angesicht sagen, denn in ihren Herzen würden sie all ihr geistiges Leid und Elend verbergen. (104, 33 – 34)

54. Ich sandte den Geist aus, um auf der Erde zu inkarnieren und zu einem Menschen zu werden, damit er Fürst und Herr über alles wäre, was auf ihr existiert, und nicht, damit er Sklave und Opfer wäre, noch Notleidender, wie Ich ihn tatsächlich sehe. Der Mensch ist Sklave seiner Bedürfnisse, seiner Leidenschaften, seiner Laster und seiner Unwissenheit.

55. Er ist Opfer von Leiden, Fehltritten und Schicksalsschlägen, die sein Mangel an geistiger Erhebung ihm auf seinem Gang über die Erde beschert. Er ist bedürftig, weil er in Unkenntnis des Erbteils, das ihm im Leben zusteht, nicht weiß, was er besitzt, und sich verhält, als ob er nichts hätte.

56. Diese Menschheit muss erst erwachen, damit sie im Buche des Geistigen Lebens zu studieren beginnt und dann bald durch Weitergabe dieser Ideenwelt von Generation zu Generation jene gesegnete Saat erscheint, in der sich mein Wort erfüllt.

57. Ich habe euch gesagt, dass diese Menschheit eines Tages die Vergeistigung erreichen und in Harmonie mit allem Geschaffenen zu leben verstehen wird, und Geist, Verstand und Herz im Gleichschritt gehen werden. (305, 9 – 11)

Falsche irdische Verhaltensweisen und deren Folgen

58. Wenn Ich die Menschen in Kriege verstrickt sich töten sehe wegen des Besitzes der Schätze der Welt, kann Ich nicht umhin, die Menschen immer wieder mit kleinen Kindern zu vergleichen, die um Dinge streiten, die keinen Wert haben. Kinder sind noch immer die Menschen, die sich wegen einem bisschen Macht oder ein wenig Gold herumbalgen. Was bedeuten diese Besitztümer schon neben den Tugenden, die andere Menschen in sich vereinen?

59. Der Mensch, der Völker entzweit, indem er Hass in die Herzen sät, ist nicht mit jenem zu vergleichen, der sein Leben der Aufgabe weiht, den Samen der allumfassenden Brüderlichkeit zu säen. Wer Leiden bei seinen Mitmenschen verursacht, ist nicht mit dem zu vergleichen, der sein Leben der Aufgabe widmet, das Leid seiner Nächsten zu lindern.

60. Jeder Mensch träumt von einem Thron auf Erden, obwohl die Menschheit von Anfang an erlebt hat, wie wenig ein Thron in der Welt wert ist.

61. Ich habe euch einen Platz in meinem Reich versprochen, aber es sind sehr wenige, die ihn in Anspruch genommen haben, und zwar deshalb, weil die Menschen nicht verstehen wollen, dass der geringste Untertan des Königs der himmlischen Reiche größer ist als der mächtigste Monarch der Erde.

62. Noch sind die Menschen kleine Kinder; doch die große Heimsuchung, die auf sie zukommt, wird sie so vieles in so kurzer Zeit erleben lassen, dass sie von dieser Kindheit bald zur Reife gelangen werden, und dann – mit der Frucht der Erfahrung versehen – ausrufen werden: “Jesus, unser Vater, hatte recht, gehen wir zu Ihm.” (111, 3 – 7)

63. Die Menschen streben nach Unsterblichkeit in der Welt und versuchen sie durch materielle Werke zu erreichen, weil der irdische Ruhm – auch wenn er vorübergehend ist – in die Augen sticht, und sie den Ruhm des Geistes vergessen, weil sie an der Existenz jenes Lebens zweifeln. Es ist der Mangel an Glauben und das Fehlen von Vergeistigung, die einen Schleier der Skepsis vor die Augen der Menschen gelegt haben. (128, 45)

64. Die Entwicklung des Menschen, seine Fortschritte, seine Wissenschaft und seine Zivilisation hatten niemals den Aufstieg des Geistes zum Ziel, welcher das Höchste und Edelste ist, was es im Menschen gibt. Sein Streben, sein Ehrgeiz, seine Wünsche und Besorgnisse hatten ihr Ziel immer in dieser Welt. Hier hat er das Wissen gesucht, hier hat er Schätze angehäuft, hier hat er sich Vergnügungen, Ehrungen, Belohnungen, Machtstellungen und Auszeichnungen verschafft, hier hat er seine Herrlichkeit finden wollen.

65. Darum sage Ich euch: Während die Natur Schritt für Schritt vorangeht, ohne in ihrem Gesetze unaufhörlicher Entwicklung hin zur Verfeinerung, zur Vollkommenheit stehen zu bleiben, ist der Mensch zurückgeblieben, nicht weitergekommen; und daher seine Schicksalsschläge auf Erden, daher die Prüfungen, Hemmnisse und Schläge, denen er auf seinem Lebensweg begegnet. (277, 42)

66. Ich will zwar, dass ihr Sehnsüchte habt, dass ihr strebsam seid, dass ihr davon träumt, groß, stark und weise zu sein, aber an ewigen Gütern des Geistes.

67. Denn, um jene Güter zu erlangen, sind alle Tugenden erforderlich, wie die Barmherzigkeit, die Demut, die Vergebung, die Geduld, die Hochherzigkeit, mit einem Wort: die Liebe. Und alle Tugenden erheben, läutern und vervollkommnen den Geist.

68. In dieser armseligen Welt, in dieser vorübergehenden Heimstatt musste der Mensch – um groß, mächtig, reich oder gelehrt zu sein – egoistisch, falsch, rachsüchtig, grausam, gleichgültig, unmenschlich und hochmütig sein, und all dies musste ihn in einen äußersten Gegensatz zu dem bringen, was Wahrheit, Liebe, Friede, wahre Weisheit und Gerechtigkeit ist. (288, 32)

69. Wenn der Mensch sich geistig selbst entdeckt, dann fühlt er in sich die Gegenwart seines Vaters. Doch wenn er weder weiß, wer er ist, noch woher er stammt, fühlt er Mich ferne, fremd, unerreichbar, oder er bleibt gefühllos.

70. Nur der erwachte Geist kann in das Reich der Wahrheit eindringen. Mit seiner Wissenschaft allein wird der Mensch sie nicht erkennen können.

71. Ich sehe, dass die Menschen Wissen, Ruhm, Kraft, Reichtum und Macht erstreben, und Ich biete ihnen die Mittel an, das alles zu erreichen – aber in seinen wahren, wesentlichen Eigenschaften, in seiner geistigen Wahrheit, nicht im Äußerlichen und Arglistigen der Welt, nicht im Vergänglichen und Trügerischen.

72. Wenn der Mensch sich dem Materiellen verschreibt und sich in dem kleinen Raum einer Welt wie der euren einschließt, wird er arm, er begrenzt und unterdrückt seinen Geist, es besteht für ihn nichts mehr außer dem, was er besitzt, oder dem, was er kennt. Dann wird es nötig, dass er alles verliert, damit er seine Augen für die Wahrheit öffnet, und, nachdem er seinen Irrtum eingesehen hat, seinen Blick wieder dem Ewigen zukehrt. (139, 40 – 43)

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flagge en  Chapter 46… The badly Guided and Materialist Man

The Third Testament Chapter 46… The badly Guided and Materialist Man
Revelations of Jesus Christ

Lethargy of the Spirit, Ignorance and Arrogance of Men
Thus saith the Lord…

1. The purpose for the creation of the world is man; for his pleasure I have placed there all the other beings and elements so that He may make use of them for his preservation and enjoyment.

2. Yet, if He had loved and recognized Me from the first times, from his spiritual infancy, today He would form part of a world of great spirits where ignorance would not exist, nor would there be distinctions: a world in which all of you would be equal in knowledge and in the elevation of your sentiments.

3. But, oh, how slowly man evolves! How many centuries has He lived on earth without yet reaching an understanding of his spiritual mission and his true destiny? He has been unable to discover within himself the spirit that never dies because it has eternal life; He has not known how to live in harmony with it, nor has He recognized its rights, and the spirit, deprived of its rights, has not developed its gifts and is stagnated. (15, 24)

4. Man, upon distancing himself from the fulfillment of My law, has created ideas, theories, religions, and diverse doctrines that divide and confuse humanity, tying its spirits to materialism and impeding it from ascending freely. However, the light of My Holy Spirit illuminates all men, showing them the path of true life where there is only one guide, the conscience. (46, 44)

5. A materialist loves only human life, but recognizing that it is fleeting, He tries to live it intensely.

6. When his plans or ambitions are not realized, or when pain in some form surprises him, He becomes desperate, blaspheming and cursing his fate, blaming it for his not receiving the returns to which He believes He has a right.

7. They are weak spirits in stubborn material forms; they are morally small beings who are tested in many ways to make them understand the true value of acts which, in their materialism, they attribute to acts of little merit.

8. Oh, how the materialists wish to modify their destinies! They would wish all to be done according to their ideas and their will. (258, 48 – 50)

9. Now you may understand that if I have always manifested Myself in My wisdom to men, it has been to free the spirits imprisoned by limited understanding.

10. Even in this time there exist minds that are slow and without inspiration. In a time when men should already possess lucid minds cleansed by evolution, many yet think and live as they did in the primitive ages.

11. Others have achieved great advances in science, but wrapping themselves in vanity and selfishness, and believing they have reached the height of wisdom. They are stalled on the road of their spiritual evolution. (180, 32 – 33)

12. If men lived awake to the higher life that exists and vibrates above them, and if they knew how to ask questions of the spirit, they would avoid many stumbling blocks and save themselves from many abysm; but they spend their lives asking the men of science, who have studied the material nature but cannot resolve their questions and their uncertainties. They do not know spiritual life, because inside them their spirits have fallen into slumber.

13. The spirit of humanity needs to wake up so that it can find itself and discover the gifts that have been given it to help in its struggle.

14. Today, man is like a small dry leaf fallen from the tree of life and at the mercy of the winds, subject to a thousand troubles, weak before the elements of Nature, and small and fragile before death when He should have made the earth his dominion like a prince sent by Me to perfect himself in the world. (278, 4 – 6)

15. The time of judgment, in which I will ask some “why have you denied Me”, and others, “why have you persecuted Me”, has arrived. Does He who has not been able to penetrate himself have the right to deny the existence of My Kingdom? Not knowing My truth is different from not knowing about something of which you were able to conceive; I tell you that your ignorance is plentiful and your arrogance great.

16. In truth I tell you, that whoever denies God and his Kingdom has denied himself. He who wishes to take strength from himself alone, believing himself absolute, and feeling proud of being able to be great without need for God, will have short steps in this world, He shall soon be lost, and his sufferings shall be very painful.

17. Where are the truly wise?

18. To know is to feel My presence; to know is to let yourself be guided by My light and do My will; to know is to understand the Law; to know is to love. (282, 19 – 22)

19. Today, your spiritual ignorance is so great that when you remember those who have departed for the beyond, you say, “Poor man. He died and had to leave it all and go away forever.”

20. If you only knew with what compassion those spirits look upon you from the spiritual world when they hear you talk like that. Pity is what they feel for you when they are faced with your ignorance, for if you could behold them, though only for an instant, you would be speechless, astounded by the truth. (272, 46 – 47)

21. You have given greater value to material things than they really have, and in contrast you now wish to know nothing of the spiritual; your love of the world has become such that you struggle to ignore all that refers to the spiritual as much as possible, because you believe that knowledge impedes your advancement on earth.

22. I tell you that knowledge of the spiritual does not impede either the moral or scientific advancement of man. On the contrary, that light reveals to men an infinite channel of knowledge that is now unknown to his science.

23. As long as man resists elevating himself on the ladder of spirituality, He shall not be able to approach the true greatness that shall be given him here in the bosom of the Father by the supreme happiness of being the child of God, a child worthy of My Spirit because of his love, his elevation, and his wisdom. (331, 27 – 28)

Lack of Willingness for Abstention, Effort and Responsibility

24. If humanity is not obstinate in their ignorance, their existence on earth shall be otherwise, but men rebel against My commandments, deny their destiny, and instead of collaborating with Me in My work, look for ways to evade My law in order to work their own will.

25. I tell you also, that if humanity would observe all of their actions carefully, they would realize how they rebel against Me at every step.

26. If I pour My blessings out upon men, they become selfish; if I allow them to taste pleasure, they commit excesses; if I test their fortitude in order to temper their spirits, they protest; and if I permit the bitter cup to reach their lips so that they may be purified, they apostatize from life and feel a loss of faith. If I put upon their shoulders the burden of a large family, they become desperate, and when I promote some loved one of theirs from the earth they accuse Me of being unjust.

27. Never do I see you resigned, never do I hear you praise My name in the midst of your trials, nor do I behold you trying to participate in My work of creation by means of your lives. (117, 55 – 57)

28. I have placed greatness in man, but not the one that He seeks on earth. The greatness that I speak of is sacrifice, love, humility and charity. Man continually flees from those virtues withdrawing from his true greatness and from the dignity that the Father has given him as His son.

29. You avoid humility because you believe it to signify smallness. You evade ordeals because misery frightens you, without realizing that they come only to liberate your spirit. You also avoid the spiritual because you believe that by delving deeper into that knowledge means wasting your time, not knowing that you despise a light superior to all human science.

30. That is why I have told you that there are many who even though they swear that they love Me they do not love Me, and saying they believe Me they do not have faith; they have come to tell Me that they are ready to follow Me, but they want to follow Me without a cross. And I have said to them: Anyone who wants to follow Me, let him take up his cross and follow Me. Anyone who embraces his cross with love will reach the summit of the Mountain where He will breathe his last sigh on this earth in order to be resurrected to the eternal life. (80, 37 – 39)

31. Today, instead of eliminating the misery that exists everywhere, man selfishly attempts to use it to his benefit.

32. Why hasn’t man sought an ideal that helps him to elevate his emotions and pursue goals that are worthy of his spirit? It is because man has not wanted to perceive beyond his physical needs, that is to say, beyond his miseries, his earthly pleasures, and his material science.

33. He dedicates his time on earth to accumulating riches and seeking pleasures, believing that, once He dies, He will cease to exist.

34. Man, in his ignorant pride, instead of elevating and seeing himself as a child of God, descends to the level of an inferior being, and if his conscience speaks to him of Divinity and spiritual life, his fear of the justice of God overpowers him and He prefers to silence that inner voice, diverting his thoughts from those warnings.

35. He has not meditated on existence itself, nor in his spiritual and material condition. How can He cease to be dust and misery while He lives and thinks that way. (207, 18)

36. My Doctrine, which at every moment is the explanation of the Law, has come to you as the road of light, as the secure opening for the spirit; nonetheless, men using the free will they were given, and wishing to choose a path for their lives, choose always the easy road of materialism; some of them refusing absolutely to hear the calls of their consciences, which lead always to the spiritual; while others who create cults and rites so they may believe themselves marching firmly on the spiritual path are, in truth, as egotistical as those who exclude My name and My word from their lives. (213, 51)

37. The road is prepared and the door open for all who wish to come to Me.

38. The road is narrow, you have long known that, none of you are ignorant that My Law and My Teaching are too infinitely clean and strict for any to think of reforming them to their own convenience or will. 39 The wide road and the broad doorway are not precisely those that lead your spirit to the light. The wide road is that of libertinism, disobedience, arrogance, and materialism: the road that the majority follow seeking to flee from their spiritual responsibility and from the inner judgment of their conscience.

40. That road can not be infinite, because it is neither true nor perfect, and since, like all things human, it is limited, one day man shall come to the end of that road, where He shall stop, horrified, to lean out over the abyss that marks the end of that path. Then is when chaos shall arise in the hearts of those who have long deviated from the true path.

41. In some there will be repentance, for which purpose they shall find enough light to save themselves; in others will arise confusion when faced with an end that they consider unfair and illogical; in others there will be blaspheMy and rebellion, yet truly I tell you, that shall be the beginning of the return to the light. (333, 64 – 68)

The Spiritual Misery of Men

42. I have not been mistaken in what I have done; man has certainly mistaken his route and his existence, but soon He will return to Me like the prodigal son who squandered all his inheritance.

43. With his science He has created a new world, a false kingdom. He has made laws, He has set up his throne and has appropriated for himself a crown and a scepter. But how fleeting and deceiving is his splendor! A weak gust of My justice is enough for their foundations to be shaken and all their empire to crumble. Nevertheless, the kingdom of peace, of justice and of love, is very distant from the heart of mankind, who has not been able to conquer it.

44. The pleasure and the satisfactions, which their work provides for men, are fictitious. In their heart there is pain, uneasiness and disappointment, which are hidden behind the mask of their smile.

45. This is what has been done with the human existence, and regarding the life of the spirit and the laws that govern him, they have been distorted forgetting that there are also forces and elements that vivify the spirit with which man should be in contact to endure the ordeals and temptations and withstand all the obstacles and disappointments along the road of his ascent toward perfection.

46. That light from the infinite that reaches every spirit does not originate from the sun; the strength that the spirit receives from the Beyond is not an emanation of the earth; the fountain of love, of truth and of health which calms the thirst for knowledge of the spirit is not the water of your seas or your springs. The environment that surrounds you is not only material, it is an emanation, breath and inspiration which the human spirit receives directly from the Creator of everything, from the One who has created life and governs it with His perfect and immutable laws.

47. If men put a little of good will toward returning to the path of truth, they would instantly feel like an incentive of the caress of peace. But the spirit, when it becomes materialistic through the influence of the material, succumbs in its wars, and instead of being the lord of this life, the helmsman guiding his ship, becomes a slave of human tendencies and inclinations and a castaway in the midst of the storms.

48. I have already told you that the spirit is before the flesh, as the body is before the garment. That body that you possess is merely a passing fashion of the spirit. (80, 49 – 53)

49. O, if only all men wished to look upon the light being born into this era, how much hope there would be in there hearts! But they sleep, not knowing even how to receive the light sent them each day by the sun, that first light, which is like an image of the radiant light of the Creator.

50. The sun caresses you and awakens you to the daily struggle, without men, who are insensitive to the beauties of creation, stopping for a few moments to thank Me. The glory could pass them without them realizing it, for they always awaken preoccupied, forgetting to pray to seek spiritual strength in Me.

51. Nor do they seek energy for the material in the sources offered by Nature. All run around hurriedly, without knowing exactly where they are going, and fight, without knowing why, in that senseless blind and deaf struggle in which they have made their spirits materialistic and selfish.

52. With the laws of the spirit, which are the light of life, now forgotten, men destroy, kill each other, and steal the bread from one another’s hands without hearing the voice of the conscience, without stopping to consider their actions, and without stopping to meditate.

53. Yet, if someone were to ask how they judge their lives, they would instantly reply that never in the past had the light shined so brilliantly in human life as now, and that science had never before revealed so many secrets. But they would have to say all this holding a mask of happiness before their faces, for in their hearts they would be hiding all their pain and spiritual misery. (104, 33 – 34)

54. I sent the spirit to incarnate on earth and become human so that it would be prince and lord over all that exists, not to be a slave, a victim, or a beggar, as I see it is now. Man is a slave to his needs, his passions, his vices, and his ignorance.

55. He is a victim of his suffering, his stumbles, and the vicissitudes that his lack of spiritual elevation cause him in his transit through the earth. He is a beggar, because not knowing the part of the inheritance that corresponds to him in life, He does not know of what He is owner, and acts like nothing belongs to him.

56. It is necessary that this humanity awaken to begin to study the book of spiritual life and transmit that idea from generation to generation so that soon, the blessed seed will arise in which My word will be fulfilled.

57. I have told you that this humanity shall one day reach spirituality, and will know how to live in harmony with all that has been created, and to march together harmoniously in heart, spirit, and understanding. (305, 8 – 11)

Earthly Misconduct and its Consequences

58. When I see men occupied in their wars, killing each other for the possession of the riches of the world, I cannot but continue comparing humanity with those children who fight over worthless objects. Men are still children who fight for a little bit of power or gold. What do these possessions mean compared to the virtues treasured by other men?

59. You cannot compare the man who divides peoples by sowing hatred in their hearts, with He who consecrates his life to watering the seed of universal brotherhood. You can not compare He who goes on causing the suffering of his brothers, with He who dedicates his life to relieving the pain of his fellow men.

60. Every man dreams of a throne on earth, even though from the beginning they have seen how little an earthly throne is worth.

61. I have offered you a place in My kingdom, but few are those who have accepted; they do not wish to understand that the smallest subject of the King of Heaven is greater that the most powerful monarch on earth.

62. Men are still children, yet the great trial that approaches will make them pass from infancy to maturity in a very short time, and with the benefit of that experience they shall cry out: “Jesus, our Father, was right. Let us join Him. (111, 3 – 7)

63. Men seek immortality in the world, trying to reach it through material works, because although earthly glory is ephemeral, it is tangible; they forget about the glory of the spirit because they doubt the existence of that life. It is the lack of faith and spirituality that have placed a veil of skepticism over the eyes of men. (128, 45)

64. Human evolution, with its progress, its science, and its civilization has never had as its goal the elevation of the spirit, which is the highest and most noble of what exists in man. His aspirations, his ambitions and his yearnings, have always been his goal in this world. It is here that they have sought wisdom, here that they have accumulated treasures, and here that they have chased after pleasure, honors, awards, powers, and praise. They have wished to find their glory here.

65. That is why I tell you that while Nature advances step by step, without ceasing in its law of unceasing evolution toward the subtile, toward perfection, man has remained behind, stationary and for that reason He has troubles on earth, for that reason He has the trials, the stumbles, and the blows He finds on his road. (277, 42)

66. I want you to have yearnings and ambitions, and that you dream of being great, strong, and wise, but in the eternal goods of the spirit.

67. For reaching those goods requires all the virtues such as: charity, humility, forgiveness, patience, and nobility; in a word: love. And all these virtues elevate, purify, and perfect the spirit.

68. In this small world, in this fleeting dwelling, man, to be great, powerful, rich, and wise, has had to be selfish, vengeful, cruel, indifferent, inhumane, and proud; and all of this has had to lead him toward the opposite, to what is truth, love, peace, and true wisdom and justice. (288, 32)

69. When men find themselves spiritually is when they feel in themselves the presence of the Father, but while they do not know who they are nor where they come from, they feel Me to be distant, strange, and unreachable – or they remain incensing.

70. Only when awakened can the spirit enter the kingdom of truth; man cannot know it by science alone.

71. I see that men wish to have knowledge, glory, strength, riches, and power; I come to offer them the means to achieve all these, but in their essence, their spiritual truth, not in the superficial and artful ways of the world, not in the fleeting or deceitful.

72. When man gives himself to the material, enclosing himself in a small space of a world like yours, He impoverishes, limits, and oppresses his spirit; thereafter, nothing exists for him but what He knows and possesses. Then it is necessary that He lose everything so that He may open his eyes to truth, and once convinced of his error, return his gaze to the eternal. (139, 40 – 43)

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flagge fr  Chapitre 46… L’homme mal guidé et matérialiste

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 46… L’homme mal guidé et matérialiste
Révélations de Jésus-Christ

Apathie de l’esprit, ignorance et orgueil de l’être humain
Cela dit le Seigneur…

1. La finalité de la création de ce monde est l’homme! Les autres êtres et éléments, je les ai mis à sa disposition, pour sa complaisance, afin qu’il puisse s’en servir pour sa conservation et son plaisir.

2. Cependant, s’il M’avait aimé et reconnu depuis le début, depuis son enfance spirituelle, aujourd’hui il ferait partie d’un monde de grands esprits où l’ignorance n’existerait pas, où il n’y aurait pas de différences, un monde dans lequel vous seriez tous égaux dans la connaissance et dans l’élévation de vos sentiments.

3. Mais, que l’homme évolue lentement! Combien de siècles se sont-ils écoulés depuis qu’il vit sur la Terre et il n’est toujours pas parvenu à comprendre sa mission spirituelle et son véritable destin! Il n’a pas pu découvrir, en lui-même, son esprit qui ne meurt jamais parce qu’il a la vie éternelle; il n’a pas su vivre en harmonie avec lui, et ne lui a pas reconnu ses droits, et cet esprit, privé de sa liberté, n’a pas su développer ses dons et reste à stagner. (15, 24)

4. L’homme, en s’éloignant de l’accomplissement de ma loi, a créé des idées, des théories, des religions et diverses doctrines qui divisent et confondent l’humanité, attachant l’esprit au matérialisme et l’empêchant de s’élever librement. Mais la lumière de mon Saint-Esprit illumine tous les hommes, en leur indiquant le chemin de la vraie vie où il n’y a qu’un seul guide, la conscience. (46, 44)

5. Un matérialiste ne s’attache qu’à la vie humaine mais, reconnaissant que tout, en elle, est fugace, il essaie de la vivre intensément.

6. Lorsque ses plans ou ses ambitions ne se réalisent pas, ou que la douleur le surprend de quelque manière que ce soit, alors il désespère, blasphème et défie le destin en le culpabilisant de ne pas recevoir les dons auxquels il croit avoir droit.

7. Ce sont des esprits faibles dans des matières rebelles, ce sont des êtres moralement petits qui sont testés, de formes différentes, variées, pour leur faire comprendre la valeur qu’eux, dans leur matérialisme, attribuent à des actes de faible mérite.

8. Comme les matérialisés souhaiteraient modifier leur destin! Ils souhaiteraient que tout se fasse à leur manière et selon leur volonté! (258, 48-50)

9. À présent, vous pourrez comprendre que si je me suis toujours manifesté en sagesse aux hommes, la raison en a été de libérer les esprits emprisonnés par des entendements limités.

10. Il existe même, dans cette ère, des mentalités engourdies et sans inspiration. Que les hommes devraient déjà posséder un esprit lucide et éveillé par son évolution ! Il en est beaucoup qui pensent et vivent comme dans les époques primitives.

11. D’autres ont atteint un grand progrès dans la science, en s’entêtant dans leur vanité et leur égoïsme et en croyant avoir atteint le sommet du savoir, ils ont stagné sur la voie de leur progression spirituelle. (180, 32-33)

12. Si l’homme vivait éveillé à la vie supérieure qui existe et vibre au- dessus de lui, et s’il savait interroger son esprit, il éviterait de nombreux faux-pas et se sauverait de quantité d’abîmes; mais il gâche sa vie à interroger ceux qui ne pourront lui résoudre ses doutes et ses incertitudes : les hommes de science, qui ont étudié la Nature matérielle, mais qui ne connaissent pas la vie spirituelle parce que, dans leur for intérieur, leur esprit est tombé en léthargie.

13. L’esprit de l’humanité a besoin de se réveiller pour se retrouver lui- même, afin de découvrir tous les dons qui lui ont été confiés pour l’aider dans sa lutte.

14. Aujourd’hui, l’homme est comme une petite feuille sèche tombée de l’arbre de la vie et à la merci des vents, sujet à mille vicissitudes, faible face aux éléments de la Nature, fragile et petit devant la mort, alors qu’il aurait dû s’être emparé de la Terre comme un prince envoyé par Moi pour se perfectionner dans le monde. (278, 4-6)

15. Le temps du jugement est arrivé, au cours duquel je demanderai à certains : Pourquoi m’avez-vous renié? Et à d’autres : Pourquoi m’avez-vous persécuté? Celui qui n’a pas été capable de pénétrer en lui-même, a-t-il le droit de nier l’existence de mon Royaume? Le fait que ma vérité vous échappe est bien différent de celui qui consiste à ne pas savoir la concevoir, laissez-Moi vous dire que votre ignorance est grande et que votre arrogance est énorme.

16. En vérité je vous le dis, quiconque renie Dieu et son Royaume, s’est renié lui-même. Celui qui souhaite puiser sa force en lui-même, se croyant absolu et se sentant orgueilleux de pouvoir être grand sans avoir besoin de Dieu, celui-là posera des pas très courts de par le monde, il se perdra rapidement et connaîtra des souffrances très douloureuses.

17. Où donc sont les véritables sages?

18. Savoir, c’est sentir ma présence; savoir, c’est se laisser guider par ma lumière pour que s’accomplisse ma volonté; savoir, c’est comprendre la Loi; savoir, c’est aimer. (282, 19- 22)

19. Aujourd’hui, votre ignorance spirituelle est si grande que, lorsque vous vous souvenez de ceux qui sont partis pour l’au-delà, vous dites : « Pauvre homme. Il est mort et a dû tout laisser et s’en est allé à tout jamais ».

20. Si vous saviez avec quelle compassion ces êtres vous considèrent, depuis le monde spirituel, lorsqu’ils vous entendent vous exprimer ainsi. La pitié est le sentiment qu’ils ressentent pour vous face à votre ignorance, parce que si vous pouviez les apercevoir, ne fût-ce que pour un seul instant, vous demeureriez muets et stupéfiés devant la vérité! (272, 46-47)

21. Vous avez donné aux valeurs matérielles une plus grande importance que celle qu’elles revêtent réellement et, en revanche, vous ne souhaitez rien savoir du spirituel et votre amour du monde est devenu tel que vous allez jusqu’à lutter, dans la mesure du possible, pour ignorer tout ce qui se réfère au spirituel, parce que vous croyez que cette connaissance va à l’encontre de votre progrès sur la Terre.

22. Je vous affirme que la connaissance du spirituel n’affecte pas la progression des hommes, au niveau moral comme scientifique. Au contraire, cette lumière révèle aux hommes une quantité infinie de connaissances, qui représentent, à l’heure actuelle, quelque chose d’inconnu pour leur science.

23. Tant que l’homme résiste à s’élever sur l’échelle de la spiritualité, il ne pourra pas s’approcher de la vraie grandeur qui, ici dans le sein de son Père, lui procurera le bonheur suprême d’être enfant de Dieu, Enfant digne de mon Esprit, par son amour, son élévation et son savoir. (331, 27-28)

Manque de disposition pour l’élévation morale et spirituelle

24. Si l’humanité ne s’obstinait pas dans son ignorance, son existence serait différente sur la Terre; mais les hommes se rebellent contre mes commandements, renient leur destin et, au lieu de collaborer avec Moi dans mon OEuvre, ils recherchent la forme d’éluder ma Loi, pour n’en faire qu’à leur guise.

25. Je vous dis aussi que si l’humanité observait soigneusement chacune de ses actions, elle se rendrait compte de la manière dont elle se révèle, à chaque pas, contre Moi.

26. Si je répands mes complaisances sur les hommes, ceux-ci deviennent égoïstes; si je leur concède de savourer le plaisir, ils commettent des excès; si je mets leur force à l’épreuve, dans le but de leur affiner l’esprit, ils protestent; et si je permets que le calice d’amertume arrive à leurs lèvres pour les purifier, ils renient la vie et sentent qu’ils perdent la foi. Si je dispose, sur leurs épaules, la charge d’une famille nombreuse, ils se désespèrent et quand j’enlève de la terre l’un de leurs êtres chers, ils m’accusent d’être injuste.

27. Jamais je ne vous vois conformes, jamais je ne vous entends bénir mon nom dans vos épreuves, ni ne vois que vous essayez, au long de votre vie, de travailler à mon OEuvre de Création. (117, 55-57)

28. J’ai placé de la grandeur dans l’homme, mais pas celle qu’il recherche sur la Terre. La grandeur dont je parle est sacrifice, amour, humilité et charité. L’homme fuit continuellement ces vertus en s’éloignant de sa vraie grandeur et de la dignité que le Père lui a donnée pour être Son enfant.

29. Vous fuyez l’humilité parce que vous croyez qu’elle signifie petitesse. Vous fuyez les épreuves parce que la misère vous effraie, sans vouloir comprendre qu’elles viennent seulement pour libérer votre esprit. Vous fuyez aussi le spirituel parce que vous croyez qu’en vous immergeant dans cette connaissance, vous perdez votre temps, sans savoir que vous méprisez une lumière supérieure à toute science humaine.

30. C’est pourquoi je vous ai dit qu’il existe beaucoup d’êtres qui, bien qu’ils jurent M’aimer, ne M’aiment pas et qui, prétendant croire en Moi, n’ont pas la foi; ils sont venus pour me dire qu’ils sont disposés à me suivre, mais ils veulent me suivre sans croix. Et Moi je leur ai dit : que celui qui veuille me suivre prenne sa croix et me suive! Celui qui embrasse sa croix avec amour arrivera au sommet de la Montagne d’où il exhalera son dernier soupir sur cette Terre pour ressusciter à la vie éternelle. (80, 37-39)

31. Aujourd’hui, au lieu de remédier à la misère qui les entoure de partout, les hommes essaient d’en tirer le meilleur profit pour eux-mêmes.

32. Pourquoi les hommes ne se sont-ils pas élevés en quête d’un idéal qui les aide à éprouver des sentiments plus purs et à faire des efforts plus dignes de l’esprit? C’est parce qu’ils n’ont pas voulu regarder au-delà de ce que leur permettent leurs yeux de mortels, c’est-à-dire, au-delà de leurs misères, de leurs plaisirs terrestres, et de leur science matérielle.

33. Ils se sont dédiés à profiter du temps dont ils jouissent dans le monde, pour accumuler richesses et plaisirs, en pensant qu’une fois morts, tout se termina pour eux.

34. L’homme, dans son orgueil ignorant, au lieu de s’élever en se considérant enfant de Dieu, descend au niveau d’être inférieur, et si sa conscience lui parle de la Divinité et d’une vie spirituelle, sa crainte de la justice de Dieu s’empare de lui et il préfère faire taire cette voix intérieure, en détournant de sa pensée tous ces avertissements.

35. Il n’a pas médité sur l’existence en elle-même, ni sur sa condition spirituelle et matérielle. Comment pourra-t-il cesser d’être poussière et misère tant qu’il vivra et pensera de la sorte? (207, 18)

36. Ma Doctrine, qui en tout temps est l’explication de la Loi, est venue à vous comme un chemin de lumière, comme une solide brèche ouverte pour l’esprit; néanmoins, les hommes, utilisant le libre arbitre dont ils furent dotés, souhaitant suivre une direction pour leur vie, ont toujours choisi la route facile de la matérialité, quelques-uns refusant catégoriquement d’entendre les appels de la conscience qui conduisent toujours au spirituel; et d’autres, créant des cultes et des rites pour croire qu’ils marchent fermement sur le chemin spirituel, alors qu’en réalité, ils sont aussi égoïstes que ceux qui ont exclu mon nom et ma parole de leur vie. (213, 51)

37. La route est préparée et la porte ouverte pour tous ceux qui souhaitent venir à Moi.

38. Le sentier est étroit, cela il y a bien longtemps que vous le savez, personne n’ignore que ma Loi et mon Enseignement sont infiniment propres et stricts pour que personne ne songe à les changer à sa convenance ou selon sa volonté.

39. La route spacieuse et la porte ample ne sont pas précisément ce qui conduit votre esprit à la lumière, à la paix et à l’immortalité. La route spacieuse est celle du libertinage, de la désobéissance, de l’arrogance et du matérialisme, route que la majorité des hommes suivent en cherchant à fuir leur responsabilité spirituelle et le jugement intérieur de leur conscience.

40. Cette route ne peut être infinie, parce qu’elle n’est ni vraie, ni parfaite. Par conséquent, en se trouvant limité à l’instar de tout ce qui est humain, l’homme arrivera, un jour, à son bout, où il s’arrêtera pour se pencher, horrifié, vers l’abîme qui marque la fin de la route. C’est alors que le chaos s’ensuivra dans le coeur de ceux qui se sont écartés, pendant longtemps, du vrai chemin.

41. Certains se repentiront et, pour autant, rencontreront suffisamment de lumière pour se sauver, quelques uns seront confondus face à une fin qu’ils considèreront injuste et illogique, et d’autres, enfin, blasphèmeront et se rebelleront, mais je vous dis, certes, que cela signifiera le début du retour à la lumière. (333, 64-68)

La misîre spirituelle de l’être humain contemporain

42. Je ne me suis pas trompé dans ce que j’ai fait. Mais l’homme, quant à lui, s’est trompé de route et de vie, il reviendra bientôt à Moi comme le fils prodigue qui gaspilla tout son héritage.

43. Avec sa science il a créé un nouveau monde : un faux royaume. Il a constitué des lois, a élevé son trône et s’est adjugé un sceptre et une couronne. Mais, que sa splendeur est éphémère et trompeuse! Il suffit d’un faible souffle de ma justice pour faire trembler ses fondations et faire s’effondrer tout son empire. Cependant, le royaume de la paix, de la justice et de l’amour, se trouve très éloigné du coeur de l’humanité qui n’a pas su le conquérir.

44. Le plaisir et les satisfactions que leur travail fournit aux hommes, sont fictifs. Dans leur coeur existent la douleur, l’inquiétude et la déception, qui se cachent derrière le masque du sourire.

45. Voilà ce qui a été fait de la vie humaine et, en ce qui concerne la vie de l’esprit et les lois qui le régissent, elles ont été déformées en oubliant qu’il existe également des forces et des éléments qui vivifient l’esprit, avec lesquels l’homme doit être en contact pour supporter les épreuves et les tentations et résister à tous les obstacles et déceptions, sur son chemin d’ascension vers la perfection.

46. Cette lumière qui, de l’infini, arrive à chaque esprit ne provient pas de l’astre roi; la force que l’esprit reçoit depuis l’Au-delà n’est pas une émanation de la Terre; la fontaine d’amour, de vérité et de santé qui calme la soif de connaissance de l’esprit n’est pas l’eau de vos mers ou de vos sources. L’environnement qui vous entoure n’est pas seulement matériel, il est l’émanation, le souffle et l’inspiration que l’esprit humain reçoit directement du Créateur de tout, de Celui qui a créé la vie et la gouverne avec ses lois parfaites et immuables.

47. Si l’homme mettait un peu de bonne volonté pour reprendre le chemin de vérité, il sentirait instantanément comme un stimulant, la caresse de la paix. Mais l’esprit, lorsqu’il se matérialise sous l’influence de la matière, succombe dans ses guerres et, au lieu d’être le seigneur de cette vie, le timonier qui gouverne son bateau, il devient esclave des inclinations et tendances humaines et un naufragé au milieu des tempêtes.

48. Je vous ai déjà dit que l’esprit existe avant la chair, comme le corps est avant le vêtement. Cette matière que vous possédez n’est seulement qu’une parure passagère de l’esprit. (80, 49-53)

49. Ah si tous les hommes souhaitaient contempler la lumière naissante de cette ère, que d’espérances y aurait-il dans leurs coeurs! Mais ils dorment. Ils ne savent même pas recevoir la lumière que le soleil leur envoie chaque jour, cette première lumière qui est comme une image de la lumière radiante et rayonnante du Créateur.

50. Il vous caresse et vous éveille à la lutte quotidienne, sans que les hommes, insensibles aux beautés de la Création, ne s’arrêtent quelques instants pour Me remercier. La gloire pourrait passer à leur côté sans qu’ils ne la remarquent, parce qu’ils se réveillent toujours préoccupés, en oubliant de prier pour chercher, en Moi, la force spirituelle.

51. Ils ne recherchent pas non plus d’énergies pour la matière dans les sources de la Nature. Tous courent précipitamment, en luttant sans savoir pourquoi, en marchant sans savoir exactement où ils vont. C’est dans cette lutte sourde et insensée, qu’ils ont matérialisé leur esprit en le rendant égoïste.

52. Après avoir déjà oublié les lois de l’esprit, qui sont la lumière de la vie, les hommes se détruisent, se tuent et s’arrachent le pain, sans écouter la voix de leur conscience, sans entrer dans des considérations, sans s’arrêter pour méditer.

53. Mais, si quelqu’un leur demandait comment ils jugent leur vie actuelle, ils répondraient à l’instant que jamais dans le passé ne brilla autant de lumière dans la vie humaine que maintenant, et que jamais la science ne leur révéla autant de secrets. Mais ils devraient le dire en portant un masque de bonheur devant leur visage, parce que dans leur coeur, ils cacheraient toute leur douleur et toute leur misère spirituelle. (104, 33-34)

54. J’envoyai l’esprit s’incarner sur la Terre et se convertir en humain pour qu’il soit prince et seigneur de tout ce qui existe en elle, et non pour être esclave, ni victime ni mendiant, comme je le vois maintenant. L’homme est esclave de ses besoins, de ses passions, de ses vices et de son ignorance.

55. Il est victime de souffrances, de faux pas et de vicissitudes que son manque d’élévation spirituelle lui cause lors de son passage par la Terre. Il est mendiant, parce qu’en ignorant la part d’héritage qui lui correspond dans la vie, il ne connaît pas ce dont il est propriétaire, et c’est comme s’il ne possédait rien.

56. Il est nécessaire que cette humanité se réveille pour commencer à étudier le livre de la vie spirituelle et bientôt, en se transmettant cette idée de génération en génération, cette graine bénie jaillira pour que ma parole s’accomplisse.

57. Je vous ai dit que cette humanité atteindra, un jour, la spiritualité et saura vivre en harmonie avec tout ce qui a été créé; alors, l’esprit, l’entendement et le coeur sauront marcher au même rythme. (305, 8- 11)

Conduites terrestres erronées et leurs conséquences

58. Lorsque je vois les hommes occupés dans des guerres, se tuant les uns les autres pour la possession des richesses du monde, je ne peux que continuer de comparer l’humanité avec ces enfants qui se battent pour ce qui n’a aucune valeur. Les hommes sont encore des enfants qui se querellent pour un peu de pouvoir ou un peu d’or. Que signifient ces possessions en comparaison des vertus que d’autres hommes thésaurisent?

59. Vous ne pourrez comparer l’homme qui divise des peuples en semant la haine dans leurs coeurs, avec celui qui consacre sa vie à arroser la graine de la fraternité universelle. Vous ne pouvez comparer celui qui cause des souffrances à ses frères, avec celui qui consacre sa vie à soulager la douleur de ses semblables.

60. Chaque homme rêve d’un trône sur la Terre bien que, depuis le commencement, l’humanité ait pu réaliser le peu de valeur que représente un trône dans le monde.

61. Je vous ai promis une place dans mon Royaume, mais très peu sont ceux qui ont accepté, ils ne souhaitent pas savoir que le plus petit des sujets du Roi des Cieux est plus grand que le monarque le plus puissant de la Terre.

62. Les hommes sont encore des enfants; mais la grande épreuve qui s’approche d’eux les fera passer de l’enfance à la maturité dans un temps très court, et avec le fruit de l’expérience, ils s’exclameront : Jésus, notre Père, avait raison. Allons Le rejoindre! (111, 3-7)

63. Les hommes recherchent l’immortalité dans le monde, en essayant de l’atteindre au travers d’ouvrages matériels parce que, bien que la gloire terrestre soit éphémère, elle est tangible; ils oublient la gloire de l’esprit parce qu’ils doutent de l’existence de cette vie. C’est le manque de foi et la carence de spiritualité qui ont disposé un voile de scepticisme devant les pupilles des hommes. (128, 45)

64. L’évolution humaine, ses progrès, sa science et sa civilisation n’ont jamais eu pour objectif l’élévation de l’esprit, qui est le plus haut et le plus noble de ce qui existe en l’homme; ses aspirations, ses ambitions, ses désirs ardents et ses inquiétudes ont toujours été ses priorités dans ce monde. C’est ici qu’ils ont cherché le savoir, c’est ici qu’ils ont accumulé des trésors, et c’est ici qu’ils se sont procurés plaisirs, honneurs, récompenses, pouvoirs et éloges. C’est ici qu’ils ont souhaité trouver leur gloire.

65. C’est pourquoi je vous dis que, pendant que la Nature avance pas à pas, sans s’arrêter dans sa loi d’évolution incessante vers le subtil, vers la perfection, l’homme est resté en arrière, stationnaire, d’où ses vicissitudes sur la Terre, les épreuves, les faux pas et les coups qu’il reçoit sur son chemin. (277, 42)

66. Je souhaite que vous ayez des désirs ardents, que vous nourrissiez des ambitions et que vous rêviez d’être grands, forts et sages, mais des biens éternels de l’esprit.

67. Parce que, pour atteindre ces biens, il a besoin de toutes les vertus, telles que : la charité, l’humilité, le pardon, la patience et la noblesse; en un mot : l’amour. Et toutes les vertus élèvent, purifient et perfectionnent l’esprit.

68. Dans ce petit monde, dans cette demeure passagère, l’homme, pour être grand, puissant, riche ou sage, a dû être égoïste, vindicatif, cruel, indifférent, inhumain et orgueilleux, et tout ceci a dû le mener au pôle opposé à ce qui est vérité, amour, paix et véritable sagesse et justice. (288, 32)

69. Lorsque l’homme se retrouve spirituellement à lui-même, il ressent en lui la présence de son Père; mais quand il ignore son identité et l’endroit d’où il provient, il Me perçoit distant, étrange et inaccessible, ou demeure insensible.

70. Ce n’est qu’éveillé que l’esprit peut entrer dans le royaume de la vérité; l’homme, par sa seule science, ne pourra pas la connaître.

71. Je vois que les hommes nourrissent des ambitions de savoir, de gloire, de force, de richesse et de pouvoir, et Moi je viens leur offrir les moyens de toutes les réaliser, mais dans leur essence, et leur vérité spirituelle, non pas dans la superficialité et l’artifice du monde, pas dans le passager ni le trompeur.

72. Quand l’homme se livre au matériel, en se retirant dans le petit espace d’un monde comme le vôtre, il s’appauvrit, se limite et opprime son esprit, rien n’existe déjà plus pour lui, en dehors de ce qu’il possède et de ce qu’il connaît. Alors il devient nécessaire qu’il perde tout afin qu’il puisse ouvrir ses yeux à la vérité et que, une fois convaincu de son erreur, il regarde à nouveau vers l’éternel. (139, 40-43)

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flagge es  Capítulo 46… El hombre mal conducido y materialista

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 46… El hombre mal conducido y materialista – Revelaciones de Jesucristo

Languidez del espíritu, ignorancia y soberbia del ser humano
Esto dice el Señor…

1. La finalidad de la creación de este mundo es el hombre, para su complacencia he puesto a los demás seres y elementos, a fin de que se sirva de ellos para su conservación y recreo.

2. Mas si él me hubiese amado y reconocido desde los primeros tiempos, desde su infancia espiritual, hoy formaría parte de un mundo de grandes espíritus, en donde no existiría la ignorancia ni habría diferencias, en donde todos seríais iguales en el saber y en la elevación de vuestros sentimientos.

3. Pero ¡Cuán lentamente evoluciona el hombre! ¡Cuántos siglos han pasado desde que él vive en la Tierra y aún no ha alcanzado a comprender su misión espiritual y su verdadero destino! No ha podido descubrir en sí mismo a su espíritu que no muere porque tiene vida eterna; no ha sabido vivir en armonía con él, ni le ha reconocido sus derechos, y éste, privado de su libertad, no ha desarrollado sus dones y se encuentra estacionado. (15, 24)

4. El hombre al apartarse del cumplimiento de mi ley, ha creado ideas, teorías, religiones y doctrinas diversas que dividen y confunden a la humanidad, atando al espíritu al materialismo, impidiéndole elevarse libremente. Mas la luz de mi Espíritu Santo ilumina a todos los hombres, indicándoles el sendero de la vida verdadera, donde sólo hay un guía que es la conciencia. (46, 44)

5. Un materialista sólo ama la vida humana, más reconociendo que todo en ella es fugaz, procura vivirla intensamente.

6. Cuando sus planes o sus ambiciones no se realizan, o el dolor en alguna forma lo sorprende, entonces se desespera, blasfema y reta al destino, culpándole de no recibir las dádivas a que cree tener derecho.

7. Son espíritus débiles en materias reacias, son seres moralmente pequeños, que son probados en muchas formas, para hacerles comprender el valor que ellos en su materialidad atribuyen a obras de escaso mérito.

8. ¡Cómo desearían modificar su destino los materializados! ¡Quisieran que todo se hiciera según su idea y su voluntad! (258, 48 – 50)

9. Ahora podréis comprender que si siempre me he manifestado en sabiduría a los hombres, ha sido para libertar a los espíritus aprisionados por entendimientos limitados.

10. Aún existen en esta era mentes entorpecidas y faltas de inspiración. Cuando los hombres ya deberían poseer una mente lúcida y despejada por su evolución, todavía muchos piensan y viven como en las épocas primitivas.

11. Otros han alcanzado un gran adelanto en la ciencia, encerrándose en su vanidad y egoísmo, creyendo haber alcanzado la cima del saber; se han estancado en el camino de su adelanto espiritual. (180, 32 – 33)

12. Si el hombre viviese despierto para la vida superior que sobre él existe y vibra y si supiese interrogar a su espíritu, de cuántos tropiezos escaparía, de cuántos abismos se salvaría; pero se pasa la vida interrogando a quienes no podrán resolverle sus dudas y sus incertidumbres: a los hombres de ciencia, que han penetrado en la Naturaleza material; pero que no conocen la vida espiritual, porque dentro de ellos se ha aletargado el espíritu.

13. El espíritu de la humanidad necesita despertar para encontrarse a sí mismo, para descubrir todos los dones que le han sido confiados para ayudarlo en su lucha.

14. Hoy el hombre es como una pequeña hoja seca desprendida del árbol de la vida y a merced de los vientos, sujeto a mil vicisitudes, débil ante los elementos de la Naturaleza, frágil y pequeño ante la muerte, cuando él debiera haberse enseñoreado de la Tierra como un príncipe enviado por Mí a perfeccionarse en el mundo. (278, 4 – 6)

15. Ha llegado el tiempo de juicio, en el que a unos les preguntaré: ¿Por qué me habéis negado? Y a otros: ¿Por qué me habéis perseguido? ¿Tiene derecho a negar la existencia de mi Reino, el que no ha sabido penetrar en sí mismo? Es distinto que no conozcáis mi verdad, que no sepáis aquello que podéis concebir, os digo que es mucha vuestra ignorancia y muy grande vuestra soberbia.

16. En verdad os digo que quien niega a Dios y a su Reino, se ha negado a él mismo. El que quiere tomar fuerza en sí mismo, creyéndose absoluto y sintiéndose orgulloso de poder ser grande sin necesidad de Dios, muy cortos serán sus pasos por el mundo, pronto se extraviará y sus sufrimientos serán muy dolorosos.

17. ¿Dónde están los verdaderos sabios?

18. Saber, es sentir mi presencia; saber, es dejarse conducir por mi luz y hacer mi voluntad; saber, es comprender la Ley; saber, es amar. (282, 19 – 22)

19. Hoy es tan grande vuestra ignorancia espiritual, que cuando recordáis a los que han partido al más allá decís. “Pobre, murió, y tuvo que dejarlo todo y se fue para siempre”.

20. Si supieseis con qué compasión os ven desde el mundo espiritual, aquellos seres cuando os escuchan hablar así. ¡Piedad es lo que sienten por vosotros ante vuestra ignorancia, porque si les pudieseis contemplar, aunque fuese por un solo instante, os quedaríais mudos y asombrados frente a la verdad! (272, 46 – 47)

21. A los valores materiales les habéis dado mayor importancia de la que poseen y en cambio, de lo espiritual ya nada queréis saber y ha llegado a tanto vuestro amor al mundo, que hasta lucháis cuanto es posible por ignorar todo lo que se refiera a lo espiritual, por creer que ese conocimiento es contrario a vuestro progreso en la Tierra.

22. Yo os digo que el conocimiento de lo espiritual no afecta el adelanto de los hombres, así en lo moral como en su ciencia. Por el contrario, esa luz le revela a los hombres un caudal infinito de conocimientos que ahora son una incógnita para su ciencia.

23. Mientras el hombre se resista a elevarse por la escala de la espiritualidad, no podrá acercarse a la verdadera grandeza que aquí en el seno de su Padre, le dará la dicha suprema de ser hijo de Dios, Hijo digno de mi Espíritu, por su amor, por su elevación y su saber. (331, 27 – 28)

Falta de disposición a la abstención, esfuerzo y responsabilidad

24. Si la humanidad no se obstinara en su ignorancia, otra sería su existencia en la Tierra; mas los hombres se rebelan ante mis mandatos, reniegan de su destino, y en vez de colaborar Conmigo en mi obra, buscan la forma de eludir mis leyes, para hacer su voluntad.

25. También os digo, que si la humanidad observase con cuidado cada uno de sus actos, se daría cuenta de cómo a cada paso se va rebelando en contra mía.

26. Si derramo mis complacencias sobre los hombres, éstos se vuelven egoístas; si les concedo que saboreen el gozo, llegan al exceso; si pongo a prueba su fortaleza, con el fin de templarles el espíritu, protestan; y si permito que el cáliz de amargura llegue a sus labios para purificarles, reniegan de la vida y sienten perder la fe. Si pongo en sus hombros la carga de una familia numerosa, se desesperan y cuando levanto de la tierra a alguno de sus seres queridos, me acusan de injusto.

27. Nunca os veo conformes, nunca escucho que bendigáis mi nombre en vuestras pruebas, ni contemplo que tratéis, a través de vuestra vida, de trabajar en mi obra creadora. (117, 55 – 57)

28. He puesto grandeza en el hombre, pero no la que él busca en la Tierra. La grandeza de que Yo hablo es sacrificio, amor, humildad, caridad. El hombre huye continuamente de estas virtudes apartándose de su verdadera grandeza y de la dignidad que el Padre le ha dado como hijo suyo.

29. Huís de la humildad, porque creéis que significa pequeñez. Huís de las pruebas, porque os espanta la miseria sin querer comprender que ellas vienen sólo a libertar a vuestro espíritu. Huís también de lo espiritual, porque creéis que profundizaros en ese conocimiento es perder vuestro tiempo, sin saber que despreciáis una luz superior a toda ciencia humana.

30. Por eso os he dicho que existen muchos que jurando amarme no me aman y diciendo creer en Mí no tienen fe; han llegado para decirme que están dispuestos a seguirme, pero quieren seguirme sin cruz. Y Yo les he dicho: Todo aquél que quiera seguirme, tome su cruz y sígame. Todo aquél que abrace su cruz con amor llegará a la cumbre del Monte donde exhalará el postrer suspiro en esta Tierra para resucitar a la vida eterna. (80, 37 – 39)

31. Hoy los hombres en vez de remediar la miseria que por doquier les rodea, procuran obtener de ella el mejor provecho para sí mismos.

32. ¿Por qué los hombres no se han elevado en busca de un ideal que les haga tener sentimientos más puros y afanes más dignos del espíritu? Porque no han querido ver más allá de donde sus ojos mortales pueden alcanzar, es decir, más allá de sus miserias, de sus goces terrenales y de su ciencia material.

33. Se han dedicado a aprovechar el tiempo de que disfrutan en el mundo para acumular riquezas y goces, pensando que, acabando la materia, terminó todo para ellos.

34. 34. El hombre, en su orgullo ignorante, en vez de elevarse considerándose hijo de Dios, desciende al grado de ser inferior, y si su conciencia le habla de la Divinidad y de una vida espiritual, su miedo a la justicia de Dios se apodera de él y prefiere acallar esa voz interior, apartando su pensamiento de aquellas advertencias.

35. No ha meditado en la propia existencia, ni en su condición espiritual y material. ¿Cómo podrá dejar de ser polvo y miseria, mientras viva y piense en esa forma? (207, 18)

36. Mi Doctrina, que es en todo tiempo la explicación de la Ley, ha venido a vosotros como camino de luz, como brecha segura para el espíritu; sin embargo, los hombres empleando el libre albedrío de que fueron dotados, queriendo seguir un camino para su vida, han elegido siempre el camino fácil de la materialidad, desoyendo algunos de manera absoluta los llamados de la conciencia que siempre encaminan hacia lo espiritual; y otros, creando cultos y ritos para creer que van con paso firme por la senda espiritual, cuando en verdad son tan egoístas como aquéllos que han excluido de su vida mi nombre y mi palabra. (213, 51)

37. El camino está preparado y la puerta abierta para todo el que quiera venir hasta Mí.

38. Es estrecho el sendero, eso ha mucho tiempo que lo sabéis, nadie ignora que mi Ley y mi Enseñanza son infinitamente limpias y estrictas para que alguien pensara en reformarlas a su conveniencia o voluntad.

39. El camino espacioso y la puerta amplia no son precisamente los que lleven a vuestro espíritu a la luz, a la paz y a la inmortalidad. El camino amplio es el del libertinaje, la desobediencia, la soberbia y el materialismo, camino que los hombres en su mayoría siguen buscando huir de su responsabilidad espiritual y del juicio interior de la conciencia.

40. Ese camino no puede ser infinito porque no es verdadero ni perfecto, por lo tanto al encontrarse limitado como todo lo humano, un día llegará el hombre a su final, en donde se detendrá para asomarse horrorizado al abismo que marca el límite del sendero. Entonces seguirá el caos en el corazón de los que por mucho tiempo se apartaron del camino verdadero.

41. En unos habrá arrepentimiento, por lo que encontrarán luz suficiente para salvarse, en otros surgirá la confusión ante un final que ellos considerarán injusto e ilógico, y en otros habrá blasfemia y rebeldía, mas de cierto os digo, que ese será el principio del retorno hacia la luz. (333, 64 – 68)

La miseria espiritual del ser humano

42. Yo no me he equivocado en lo que he hecho, el hombre sí se ha equivocado de ruta y de vida, pero pronto volverá a Mí como el hijo pródigo que disipó toda su herencia.

43. Con su ciencia ha creado un nuevo mundo; un falso reino. Ha hecho leyes, ha levantado su trono y se ha adjudicado un cetro y una corona, Pero ¡Cuán pasajero y engañoso es su esplendor! Un débil soplo de mi justicia es bastante para que sus cimientos se estremezcan y se desmorone todo su imperio. Sin embargo, el reino de la paz, de la justicia y del amor, se encuentra lejos del corazón de la humanidad que no ha sabido conquistarlo.

44. El placer y las satisfacciones que a los hombres les proporciona su obra, son ficticias. En su corazón existe el dolor, la inquietud y el desengaño, que se ocultan detrás de la máscara de la sonrisa.

45. Esto es lo que se ha hecho de la vida humana y en cuanto a la vida del espíritu y las leyes que lo rigen, han sido torcidas al olvidar que también existen fuerzas y elementos que vivifican al espíritu con los que el hombre debe estar en contacto para soportar las pruebas y las tentaciones y resistir en su camino de ascensión hacia lo perfecto, todos los obstáculos y contrariedades.

46. Esa luz que del infinito llega a todo espíritu no proviene del astro rey; la fuerza que del Más Allá recibe el espíritu no es emanación de la tierra; la fuente de amor, de verdad y salud que calma la sed de saber del espíritu no es el agua de vuestros mares o de vuestros manantiales. El ambiente que os rodea no sólo es material, es emanación, aliento e inspiración que el espíritu humano recibe directamente del Creador de todo, de Aquel que ha hecho la vida y la gobierna con sus leyes perfectas e inmutables.

47. Si el hombre pusiese un poco de buena voluntad por retornar al sendero de verdad sentiría al instante, como un aliciente, la caricia de la paz; pero el espíritu, cuando se materializa bajo la influencia de la materia, sucumbe en sus guerras, y en vez de ser el señor de esta vida, el timonel que gobierna su nave, viene a ser esclavo de las inclinaciones y tendencias humanas y náufrago en medio de las tempestades.

48. Ya os he dicho que el espíritu es antes que el cuerpo como el cuerpo es antes que el vestido. Esa materia que poseéis es tan sólo un atavío pasajero del espíritu. (80, 49 – 53)

49. ¡Ah, si todos los hombres quisieran mirar la luz naciente de esta era, cuánta esperanza habría en sus corazones! Pero están durmiendo. Ni siquiera saben recibir la luz que en cada día les envía el astro rey, esa primera luz que es como una imagen de la luz radiante del Creador.

50. El os acaricia y os despierta a la lucha diaria, sin que los hombres, insensibles a las bellezas de la Creación, se detengan unos instantes para darme gracias. La gloria podría pasar junto a ellos sin que la percibieran, porque siempre se despiertan preocupados olvidándose de orar para buscar en Mí la fuerza espiritual.

51. Tampoco buscan energías para la materia en las fuentes de la Naturaleza. Todos corren precipitadamente, luchando sin saber por qué, caminando sin saber a punto fijo hacia donde van. Es en esa lucha sorda y sin sentido, en donde han materializado a su espíritu volviéndolo egoísta.

52. Ya olvidados de las leyes del espíritu, que son la luz de la vida, los hombres se destruyen, se matan y se arrebatan el pan, sin escuchar la voz de su conciencia, sin entrar en consideraciones, sin detenerse a meditar.

53. Mas si alguien les preguntase, cómo juzgan su vida actual, ellos responderían al instante que jamás en los tiempos pasados brilló tanta luz en la vida humana como ahora, y que nunca la ciencia les reveló tantos secretos, pero tendrían que decirlo con una máscara de felicidad ante su rostro, porque en su corazón estarían ocultando todo su dolor y su miseria espiritual. (104, 33 – 34)

54. Yo envié al espíritu a encarnarse a la Tierra y convertirse en humano, para que fuese príncipe y señor de cuanto en ella existe, no para que fuese esclavo ni víctima, ni menesteroso, como veo que lo es. El hombre es esclavo de sus necesidades, de sus pasiones, de sus vicios y de su ignorancia.

55. Es víctima de sufrimientos, tropiezos y vicisitudes que su falta de elevación espiritual le ocasionan en su tránsito por la Tierra. Es menesteroso, porque ignorando la parte de herencia que le corresponde en la vida, no sabe de lo que es dueño y es como si nada tuviera.

56. Es necesario que esta humanidad despierte para que comience a estudiar en el libro de la vida espiritual y pronto, transmitiéndose esa idea de generación en generación, surja aquella simiente bendita en la que se cumpla mi palabra.

57. Os he dicho que esta humanidad alcanzará un día la espiritualidad y sabrá vivir en armonía con todo lo creado y sabrán marchar al mismo compás espíritus, entendimiento y corazón. (305, 9 – 11)

Conductas terrenas erradas y sus consecuencias

58. Cuando veo a los hombres ocupados en guerras, matándose por la posesión de las riquezas del mundo, no puedo menos que seguir comparando a la humanidad con esos niños que riñen por lo que no tiene valor. Niños son aún los hombres que pelean por un poco de poder o por un poco de oro. ¿Qué significan esas posesiones al lado de las virtudes que otros hombres atesoran?

59. No podréis comparar al hombre que divide pueblos sembrando el odio en los corazones, con aquel que consagra su vida a regar la semilla de la fraternidad universal. No podéis comparar al que va causando sufrimientos en sus hermanos, con aquel que dedica su vida a mitigar el dolor de sus semejantes.

60. Cada hombre sueña con un trono en la tierra, a pesar de que desde el principio, la humanidad ha visto lo poco que vale un trono en el mundo.

61. Yo os he prometido un lugar en mi reino, pero muy pocos son los que han aceptado, y es que no quieren saber que el más pequeño de los súbditos del Rey de los cielos, es más grande que el más poderoso monarca de la tierra.

62. Aún son niños los hombres; mas la gran prueba que a ellos se acerca, les hará vivir en tan poco tiempo, que de esta infancia pasarán pronto a la madurez, y ya con el fruto de la experiencia clamarán: Tenía razón Jesús, nuestro Padre, vayamos a Él. (111, 3 – 7)

63. Buscan los hombres la inmortalidad en el mundo, tratando de alcanzarla por medio de obras materiales, porque la gloria terrenal aunque sea efímera, es tangible y se olvidan de la gloria del espíritu, porque dudan de la existencia de aquella vida. Es la falta de fe y la carencia de espiritualidad las que han puesto un velo de escepticismo ante las pupilas de los hombres. (128, 45)

64. La evolución humana, sus progresos, su ciencia y su civilización no han tenido jamás por meta la elevación del espíritu, que es lo más alto y noble que en el hombre existe; su aspiración, sus ambiciones, sus anhelos e inquietudes, han tenido siempre su meta en este mundo. Aquí han buscado el saber, aquí han acumulado tesoros, aquí se han procurado placeres, honores, galardones, poderes y halagos; aquí han querido encontrar su gloria.

65. Por eso os digo que mientras la Naturaleza avanza paso a paso, sin detenerse en su ley de incesante evolución hacia lo sutil, hacia la perfección, el hombre se ha quedado atrás, estacionado y de ahí sus vicisitudes en la Tierra, de ahí las pruebas, los tropiezos y golpes que en su camino encuentra. (277, 42)

66. Yo quiero que tengáis anhelos, que ambicionéis, que soñéis con ser grandes, fuertes y sabios, pero de los bienes eternos del espíritu.

67. Porque para alcanzar aquellos bienes se requiere de todas las virtudes como son: la caridad, la humildad, el perdón, la paciencia, la nobleza; en una palabra: el amor. Y todas las virtudes elevan, purifican y perfeccionan el espíritu.

68. En este mundo pequeño, en esta morada pasajera, el hombre, para ser grande, poderoso, rico o sabio, ha tenido que ser egoísta, falso, vengativo, cruel, indiferente, inhumano y orgulloso, y todo esto ha tenido que conducirlo al extremo opuesto, de lo que es verdad, amor, paz, verdadera sabiduría y justicia. (288, 32)

69. Cuando el hombre se encuentra espiritualmente a sí mismo, es cuando siente en sí la presencia de su Padre; mas, cuando no sabe ni quién es, ni de dónde procede, me siente distante, extraño, inalcanzable, o permanece insensible.

70. Sólo despierto el espíritu puede penetrar en el reino de la verdad; el hombre, por su sola ciencia, no podrá conocerla.

71. Veo que los hombres ambicionan el saber, la gloria, la fuerza, la riqueza y el poder, y Yo vengo a ofrecerles los medios de alcanzarlo todo, pero en su esencia, en su verdad espiritual, no en lo superficial y en lo artificioso del mundo, no en lo pasajero ni en lo engañoso.

72. Cuando el hombre se entrega a lo material, encerrándose en el pequeño espacio de un mundo como el vuestro, empobrece, limita y oprime su espíritu, nada existe ya para él, fuera de lo que posee o de lo que conoce; entonces se hace necesario que lo pierda todo para que abra sus ojos a la verdad, y una vez desengañado de su error, vuelva su mirada hacia lo eterno. (139, 40 – 43)

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3. Testament Kapitel 42…Schuld & Sühne – Prüfungen & Leiden – 3rd Testament Chapter 42…Guilt & Penitence – Trials & Suffering

Le Troisieme Testament Chapitre 42…Faute & restitution, épreuves & souffrances
El Tercer Testamento Capítulo 42…Culpa y penitencia, pruebas y sufrimientos

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flagge de  Kapitel 42… Schuld & Sühne – Prüfungen & Leiden

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 42… Schuld & Sühne – Prüfungen & Leiden
Offenbarungen Jesu Christi

Die Notwendigkeit von Reue und Sühne
So spricht der Herr…

1. Wenn Ich häufig zulasse, dass ihr den gleichen Kelch trinkt, den ihr euren Brüdern gegeben habt, geschieht es, weil manche nur so das Böse begreifen, das sie verursachten; und indem sie durch die gleiche Prüfung gehen, die sie andere durchmachen ließen, werden sie den Schmerz kennen lernen, den sie fühlen ließen. Dies wird ihren Geist erleuchten und wird das Verstehen, die Reue, und folglich die Erfüllung meines Gesetzes zur Folge haben.

2. Aber wenn ihr vermeiden wollt, durch Leiden zu gehen oder den Kelch der Bitternis zu trinken, so könnt ihr das erreichen, indem ihr eure Schuld durch Reue, durch gute Werke, durch all das begleicht, was euch euer Gewissen zu tun heißt. So werdet ihr eine Liebesschuld begleichen, werdet eine Ehre, ein Leben oder den Frieden, die Gesundheit, die Freude oder das Brot zurückgeben, das ihr euren Mitmenschen irgendeinmal geraubt habt.

3. Seht, wie verschieden die Wirklichkeit meiner Gerechtigkeit von jener Vorstellung ist, die ihr euch von eurem Vater gemacht hattet!

4. Vergesst nicht: Wenn Ich euch gesagt habe, dass keiner von euch verloren gehen wird, habe ich euch ganz gewiss auch gesagt, dass jede Schuld beglichen und jede Verfehlung aus dem Buche des Lebens gestrichen werden muss. Es liegt an euch, den Weg zu wählen, um zu Mir zu gelangen. Ihr besitzt noch immer die Willensfreiheit.

5. Wenn ihr das Gesetz der Wiedervergeltung der alten Zeiten vorzieht, wie es die Menschen aus den stolzen Nationen noch immer handhaben, so seht ihre Resultate!

6. Wenn ihr wollt, dass die Elle, mit der ihr eure Mitmenschen messt, auch euch messen soll, so braucht ihr nicht einmal auf euren Eintritt in das andere Leben zu warten, um meine Gerechtigkeit zu empfangen; denn hier (auf Erden), wenn ihr es am wenigsten erwartet, werdet ihr euch in derselben kritischen Lage sehen, in die ihr eure Mitmenschen gebracht habt.

7. Doch wenn ihr wollt, dass euch ein höheres Gesetz zu Hilfe kommt- nicht nur, um euch vom Schmerz zu befreien, den ihr am meisten fürchtet, sondern auch, um euch edle Gedanken und gute Gefühle einzugeben, so betet, ruft Mich an, und geht dann euren Weg des Kampfes, um immer besser zu werden, um stark in den Prüfungen zu sein- mit einem Wort: um mit Liebe die Schuld zu bezahlen, die ihr gegenüber eurem Vater und euren Nächsten habt. (16, 53 – 59)

8. Oft werde Ich von jemandem gefragt: “Meister, so Du unsere Verfehlungen vergibst – warum lässt Du dann zu, dass wir sie mit Schmerzen sühnen?” Darauf sage Ich euch: Ich vergebe euch, aber es ist notwendig, jene Verstöße wiedergutzumachen, damit ihr eurem Geist die Reinheit zurückgebt. (64, 14)

9. Ich habe euch gesagt, dass selbst der letzte Flecken aus dem Herzen des Menschen getilgt werden wird, doch Ich sage euch auch, dass jeder seine eigenen Schandflecken abwaschen muss. Erinnert euch, dass Ich euch sagte: “Mit der Elle, mit der ihr messt, werdet ihr gemessen werden”, und “Was man sät, muss man ernten”. (150, 47)

10. Von den materiellen Opfergaben, welche die Menschheit Mir darbringt, nehme Ich nur die gute Absicht entgegen, wenn diese in Wahrheit gut ist; denn nicht immer kommt in einer Gabe eine hochherzige und edle Absicht zum Ausdruck. Wie oft bieten Mir die Menschen ihr Opfer an, um ihre Übeltaten zu verdecken oder um dafür etwas von Mir zu verlangen. Darum sage Ich euch, dass der Friede des Geistes nicht käuflich ist, dass eure dunklen Flecken nicht durch materiellen Reichtum abgewaschen werden, auch wenn ihr Mir den größten Schatz anbieten könntet.

11. Reue, Schmerz darüber, dass man Mich beleidigt hat, Erneuerung, Besserung, Wiedergutmachung der begangenen Verfehlungen, dies alles mit der Demut, die Ich euch gelehrt habe- ja, dann bringen Mir die Menschen die wahren Opfer des Herzens, des Geistes und der Gedanken dar, die eurem Vater unendlich wohlgefälliger sind als der Weihrauch, die Blumen und die Kerzen. (36, 27 – 28)

Das Sühnegesetz

12. Ihr habt eine Gelegenheit nach der andern gehabt, und darin könnt ihr meine unendliche Liebe zu euch erkennen; denn Ich habe euch beschenkt und eurer Wesenheit die Gelegenheit gewährt, Fehler wiedergutzumachen, euren Geist zu läutern und zu vervollkommnen, anstatt euch zu strafen oder auf ewig zu verdammen, wie ihr früher zu denken gewohnt wart.

13. Wer, der diese Lehren kennt und daran glaubt, dass sie wahr sind, würde es wagen, seiner Aufgabe auf Erden den Rücken zu kehren, obwohl er weiß, dass er damit eine noch härtere Sühne für seinen Geist bewirkt?

14. Denn obschon es zutrifft, dass meine Gerechtigkeit euch neue Gelegenheiten bietet, um Flecken zu beseitigen und Fehler wiedergutzumachen, trifft es auch zu, dass mit jeder Gelegenheit die Zahl der Prüfungen größer wird, und dass die Mühen und Leiden jedes Mal intensiver werden, so wie auch die begangenen Fehler schwerwiegender wurden.

15. Eure Pflicht – man sollte nicht von Strafe sprechen – wird darin bestehen, wiederherzustellen, zu erneuern, wiedergutzumachen und bis zur letzten Schuld zu begleichen. Niemand – weder euer Himmlischer Vater, noch eure Geschwister auf der Erde oder im “Geistigen Tale” – werden das tun, was nur ihr selbst tun müsst, obschon Ich euch sage, dass Ich immer eurem Rufe folgen werde. Wenn ihr euch einsam und verlassen glaubt, werdet ihr meine Gegenwart fühlen, und die Geistige Welt wird immer kommen, um euch bei der Last eures Kreuzes zu stützen. (289, 45 -47)

16. Nur meine Liebe und meine Gerechtigkeit können heute jene beschützen, die Hunger und Durst danach haben. Ich allein vermag in meiner vollkommenen Gerechtigkeit den aufzunehmen, der sich selbst das Leben nimmt.

17. Wenn diese wüssten, dass die Verlassenheit des Geistes schrecklicher ist als die Einsamkeit in dieser Welt, würden sie geduldig und mutig bis zum letzten Tag ihres Erdendaseins ausharren. (165, 73 – 74)

18. Ich vernichte keines meiner Kinder, so sehr sie Mich auch verletzen; Ich erhalte sie und gebe ihnen Gelegenheit, ihre Verfehlung wiedergutzumachen und zu dem Weg zurückzukehren, den sie verlassen hatten. Doch obwohl Ich ihnen vergeben habe, werden sie mit der Frucht ihrer Werke konfrontiert, und diese sind es, die sie richten und ihnen den rechten Weg weisen. (96, 55)

Die Ursache von Prüfungen und Leiden

19. Erkennt euch selbst! Ich habe das Dasein der Menschen aller Zeiten betrachtet und weiß, was der Grund von all ihrem Schmerz und Unglück gewesen ist.

20. Seit den ersten Zeiten habe Ich gesehen, wie die Menschen sich (gegenseitig) aus Neid, aus Materialismus, aus Machthunger das Leben nahmen; immer haben sie ihren Geist vernachlässigt, im Glauben, nur Materie zu sein, und wenn dann die Stunde gekommen ist, die menschliche Gestalt auf Erden zurückzulassen, blieb nur das übrig, was sie in ihrem materiellen Leben schufen, ohne irgendeine Seligkeit für den Geist zu ernten; denn sie haben sie nicht gesucht, nicht an sie gedacht, haben sich weder um die Tugenden des Geistes, noch um Wissen gekümmert. Sie begnügten sich damit, zu leben, ohne den Weg zu suchen, der sie zu Gott führt. (11, 42 – 43)

21. Heute habt ihr euch trotz des Fortschritts eurer Zivilisation immer mehr von der materiellen Natur entfernt, ebenso wie auch vom Geistigen, vom Reinen, von dem, was von Gott ist. Deshalb fallt ihr mit jedem Abschnitt eures Lebens in immer größere Schwäche, in immer größeres Leid, trotz eures Verlangens, mit jedem Tag, den ihr auf Erden verbringt, stärker und glücklicher zu werden. Doch ihr werdet nun einen Schritt vorwärts machen in der Erfüllung meines Gesetzes, o Bewohner der Erde! (16, 35)

22. Die Prüfungen, denen ihr auf eurem Lebensweg begegnet, sind kein Zufall, Ich habe sie euch gesandt, damit ihr Verdienste erwerbt. Kein Blatt vom Baume bewegt sich ohne meinen Willen, und Ich bin sowohl in den großen, als auch in den kleinen Werken der Schöpfung.

23. Wachet und betet, damit ihr verstehen lernt, welches die Frucht ist, die ihr von jeder Prüfung ernten sollt, damit eure Sühne kürzer ist. Nehmt euer Kreuz mit Liebe auf euch, und Ich werde bewirken, dass ihr eure Sühne mit Geduld tragt. (25, 6)

24. Wenn die Menschen unter Lachen, Vergnügungen und Eitelkeiten Mich vergessen und Mich sogar leugnen, warum verzagen und zittern sie, wenn sie die Ernte der Tränen einholen, die ihren Geist und ihren Körper quält? Dann lästern sie, sagen, dass es keinen Gott gibt.

25. Mutig genug ist der Mensch, um zu sündigen, entschlossen, vom Wege meines Gesetzes abzuweichen; doch Ich versichere euch, dass er überaus feige ist, wenn es sich darum handelt, zu sühnen und seine Schulden zu begleichen. Dennoch stärke Ich euch in eurer Feigheit, beschütze euch in euren Schwächen, reiße euch aus eurer Lethargie, trockne eure Tränen und gebe euch neue Gelegenheiten, damit ihr das verlorene Licht zurückgewinnt und den vergessenen Weg meines Gesetzes wiederfindet.

26. Ich komme, euch wie in der Zweiten Zeit das Brot und den Wein des Lebens zu bringen, sowohl für den Geist, als auch für den Körper, damit ihr mit allem von eurem Vater Geschaffenen in Harmonie lebt.

27. Auf meinen Wegen blühen die Tugenden, auf euren dagegen gibt es Dornen, Abgründe und Bitternisse.

28. Wer sagt, dass die Wege des Herrn voller Dornen sind, weiß nicht, was er sagt, denn Ich habe für keines meiner Kinder den Schmerz geschaffen; doch die, welche sich vom Pfade des Lichts und des Friedens entfernt haben, werden bei der Rückkehr zu ihm die Folgen ihrer Schuld erleiden müssen.

29. Warum habt ihr den Kelch des Leidens getrunken? Warum habt ihr das Gebot des Herrn vergessen, ebenso wie die Mission, die Ich euch anvertraute? Weil ihr mein Gesetz durch die euren ersetzt habt, und hier habt ihr die Ergebnisse eurer eitlen Weisheit: Bitteres Leid, Krieg, Fanatismus, Enttäuschungen und Lügen, die euch ersticken und mit Verzweiflung erfüllen. Und das Schmerzlichste für den vermaterialisierten Menschen, für den, der alles seinen Berechnungen unterwirft und den materiellen Gesetzen dieser Welt unterstellt, ist dies, dass er nach diesem Leben noch immer die Last seiner Verirrungen und Neigungen mit sich herumschleppen wird. Dann wird das Leiden eures Geistes sehr groß sein.

30. Schüttelt hier eure Sündenlast ab, erfüllt mein Gesetz und kommt bald. Bittet alle um Vergebung, die ihr verletzt habt, und überlasst das übrige Mir; denn kurz wird eure Zeit zum Lieben sein, wenn ihr euch wirklich entschließt, es zu tun. (17, 37 – 43)

31. Kommt alle zu Mir, die ihr ein verborgenes Leid im Herzen tragt. Ihr tragt heimlich einen Schmerz in euch, den euch ein Verrat zugefügt hat, und eure Verbitterung ist sehr groß, weil es ein sehr geliebtes Wesen war, das euch tief verletzt hat.

32. Werdet stille in euch, damit das Gebet euch erleuchtet und ihr erfahren könnt, ob nicht ihr irgendeinmal der Grund dafür wart, dass man euch verraten hat. Dann wird das Gebet euch in dem Gedanken bestärken, dass ihr denen vergeben müsst, die euch in eurer Liebe, eurem Glauben, eurem Vertrauen verraten.

33. Wahrlich, Ich sage euch, im selben Augenblick, da ihr dem vergebt, der euch beleidigt hat, werdet ihr meinen Frieden voll fühlen; denn in diesem Augenblick wird sich euer Geist mit dem meinen vereint haben, und Ich werde meinen Mantel ausbreiten, um euch zu vergeben und euch beide in meine Liebe zu hüllen. (312, 49 – 51)

34. In Wahrheit sagt euch der Meister: Ich habe für jeden Geist ein Reich des Friedens und der Vollkommenheit vorbereitet. Doch diesem Reich, das Ich bereitet habe, stellt sich ein anderes Reich entgegen: die Welt. Während man mein Reich durch Demut, Liebe und Tugend erringt, erfordert die Inbesitznahme des anderen Reiches Hochmut, Ehrgeiz, Stolz, Habgier, Egoismus und Bosheit.

35. Zu allen Zeiten hat sich die Welt meinem Reiche widersetzt, allezeit sind die, die Mir nachfolgen, auf ihrem Wege bedrängt und in Versuchung geführt worden, sei es durch sichtbare Einflüsse oder unsichtbare Kräfte.

36. Dies ist nicht die einzige Zeit, in der ihr über Dornen schreitet, um zu Mir zu gelangen, es ist nicht das erstemal, dass euer Geist, im Bemühen meine Gegenwart zu erreichen, strauchelt. Zu allen Zeiten habt ihr den Kampf im Innersten eures Wesens ausgetragen.

37. Die Inspiration meines Geistes erhellt euer Inneres und hat eine Schlacht entfacht mit den dunklen Kräften, mit den falschen Lichtern, den falschen Tugenden, mit der Materie, mit allem Überflüssigen, mit der ganzen falschen Herrlichkeit dieser Welt. (327, 3)

38. Ich segne den Schmerz, den ihr um meinetwillen ertragen habt, denn alles, was ihr um meinetwillen leidet, wird euch ewig würdig machen. (338, 61)

Glaube, Ergebung und Demut in den Prüfungen

39. Das menschliche Leben ist für den Geist der Schmelztiegel, in dem er sich läutert, und der Amboss, auf dem er geschmiedet wird. Es ist unerlässlich, dass der Mensch ein Ideal in seinem Geiste hat, Glauben an seinen Schöpfer und Liebe zu seiner Bestimmung, um sein Kreuz mit Geduld bis zum Gipfel seines Kalvarienberges zu tragen.

40. Ohne Glauben an das ewige Leben gerät der Mensch in Verzweiflung bei all den schweren Prüfungen, ohne hohe Ideale versinkt er im Materialismus, und ohne Kräfte, um eine Enttäuschung zu ertragen, geht er in der Mutlosigkeit oder im Laster zugrunde. (99, 38 – 39)

41. Ich sage euch, dass ihr euer Kreuz lieben sollt; denn wenn ihr euch dagegen auflehnt, während ihr es auf den Schultern tragen müsst, wird der Schmerz in euren Herzen eine tiefe Wunde reißen. Ich liebe mein Kreuz wirklich, oh Volk; doch wisst ihr, was Ich mein Kreuz nenne? Mein Kreuz besteht aus euch, o Menschen, die Ich so sehr liebe. (144, 20)

42. Der Glaube, die Ergebenheit und die Demut gegenüber dem von Mir Verfügten werden den Prüfungsweg kürzer machen, weil ihr dann den Leidensweg nicht mehr als einmal gehen werdet. Aber wenn in den Prüfungen Auflehnung, Unzufriedenheit oder gar Gotteslästerungen aufkommen, wird die Heimsuchung länger dauern, denn ihr werdet dann jenen Weg aufs neue zurücklegen müssen, bis die Lektion gelernt ist. (139, 49)

43. Ich sage euch: die Prüfungen, die sich der Mensch in dieser Zeit selbst geschaffen hat, sind sehr schwer, denn so sind sie für seine Rettung notwendig.

44. Am Geliebtesten eines jeden Menschen wird sich die göttliche Gerechtigkeit vollziehen, um vom Werke eines jeden menschlichen Geschöpfes Rechenschaft zu fordern.

45. Wie wichtig ist es, dass der Mensch die Erkenntnis erlangt, was geistige Sühne bedeutet, damit er in der Erkenntnis, dass der Geist eine Vergangenheit hat, die Gott allein kennt, mit Liebe, Geduld, Achtung und sogar Freude seinen Leidenskelch annimmt im Wissen, dass er damit vergangene und gegenwärtige Schandflecken abwäscht, Schulden begleicht und vor dem Gesetze Verdienste erwirbt.

46. Es wird keine geistige Erhebung im Schmerze geben, solange man nicht mit Liebe leidet, mit Achtung gegenüber meiner Gerechtigkeit und Ergebung gegenüber dem, was jeder für sich erwirkt hat. Doch nur diese Erhebung inmitten der Prüfungen wird den Menschen die Erkenntnis über das geben können, was das Gesetz der geistigen Wiedergutmachung ist. (352, 36 – 37, 42 – 43)

Die Bedeutung von Leid und Schmerz

47. Wenn ihr die Prüfungen des Lebens dem Zufall zuschreibt, werdet ihr schwerlich stark sein können. Doch wenn ihr eine Vorstellung von dem habt, was Sühne ist, was Gerechtigkeit und Wiedergutmachung ist, werdet ihr in eurem Glauben Erhebung und Ergebung finden, um in den Prüfungen zu siegen.

48. Es ist mein Wille, euren Geist auf verschiedene Weise zu prüfen, denn Ich bilde, forme und vervollkommne ihn. Dafür bediene Ich Mich aller Dinge und aller Menschen; als Werkzeuge gebrauche Ich sowohl einen Gerechten, als auch einen Bösewicht. Das eine Mal bediene Ich Mich des Lichtes, ein andermal mache Ich die Finsternis zu meiner Dienerin. Darum sage Ich euch: wenn ihr euch in einer kritischen Situation befindet, so denkt an Mich, an euren Meister, der euch in aller Liebe den Grund für jene Prüfung erklären wird.

49. Es gibt Kelche, die alle trinken müssen, die einen früher, und die andern später, damit alle Mich verstehen und lieben lernen. Das Elend, die Krankheit, die Verleumdung, die Entehrung sind sehr bittere Kelche, die nicht nur an die Lippen des Sünders gelangen. Erinnert euch, dass der Allergerechteste in jener “Zweiten Zeit” den bittersten Kelch leerte, den ihr euch vorstellen könnt. Der Gehorsam, die Demut und die Liebe, mit welcher der Leidenskelch getrunken wird, werden das Kreuz leichter machen und die Prüfung schneller vorübergehen lassen. (54, 4 – 6)

50. Alles, was euch umgibt, zielt darauf ab, euch zu läutern, doch nicht alle haben es so aufgefasst. Lasst den Schmerz, den ihr aus eurem Leidenskelch trinkt, nicht unfruchtbar sein. Aus dem Schmerz könnt ihr Licht gewinnen, welches Weisheit, Sanftmut, Stärke und Empfindsamkeit ist. (81, 59)

51. Wisset, Jünger, dass der Schmerz die schlechten Früchte aus eurem Herzen entfernt, euch Erfahrung schenkt und bewirkt, dass eure Irrtümer berichtigt werden.

52. Auf diese Weise prüft euch euer Vater, damit es in eurem Verstande hell wird. Doch wenn ihr nicht versteht und unfruchtbar leidet, weil ihr den Sinn meiner weisen Lektionen nicht entdeckt, ist euer Schmerz sinnlos und ihr wertet die Lektion nicht aus. (258, 57 – 58)

53. Die Menschen rufen: Wenn es einen Gott der Barmherzigkeit und Liebe gibt – warum müssen dann die Guten durch die Bösen leiden, die Rechtschaffenen durch die Sünder?

54. Wahrlich, Ich sage euch, meine Kinder: Kein Mensch kommt auf diese Welt, um nur sein eigenes Seelenheil zu erlangen. Er ist kein alleinstehendes Individuum, sondern ist Teil eines Ganzen.

55. Leidet in einem menschlichen Körper ein gesundes und vollkommenes Organ etwa nicht, wenn die übrigen Organe krank sind?

56. Dies ist ein materieller Vergleich, damit ihr das Verhältnis begreift, das zwischen jedem Menschen und den anderen besteht. Die Guten müssen unter den Bösen leiden, aber die Guten sind nicht völlig unschuldig, wenn sie sich nicht für den geistigen Fortschritt ihrer Geschwister einsetzen. Doch als Individuum hat jeder seine eigene Verantwortung, und da er Teil meines Geistes und Ihm ähnlich ist, besitzt er Willen und Intelligenz, um zum Fortschritt aller beizutragen. (358, 18 – 19)

57. Legt meine Unterweisung richtig aus, meint nicht, dass mein Geist sich freut, wenn er eure Leiden auf der Erde sieht, oder dass Ich euch all das entziehen will, was euch angenehm ist, um Mich daran zu ergötzen. Ich komme, um euch zu veranlassen, meine Gesetze zu erkennen und zu beachten, denn sie sind eurer Achtung und Beachtung wert, und weil ihre Einhaltung euch die ewige Seligkeit und den ewigen Frieden bringen wird. (25, 80)

58. Ich muss euch sagen, dass ihr, solange ihr auf Erden wohnt, euch darum bemühen dürft, euer Dasein auf ihr so angenehm wie möglich zu machen. Es ist nicht notwendig, unaufhörlich zu weinen, zu leiden und zu “bluten”, um den Frieden im Jenseits zu verdienen.

59. Wenn ihr diese Erde aus einem Tränental in eine Welt des Glückes umwandeln könntet, wo ihr einander lieben würdet, wo ihr darum bemüht wäret, das Gute zu tun und innerhalb meines Gesetzes zu leben – wahrlich, Ich sage euch, dies Leben wäre in meinen Augen sogar verdienstvoller und hochstehender als ein Dasein voller Leiden, Missgeschicke und Tränen, so große Bereitwilligkeit zum Ertragen desselben ihr auch haben möget. (219, 15 – 16)

60. Freut euch, dass kein Schmerz ewig währt; eure Leiden sind zeitlich und vergehen sehr bald.

61. Die Zeit der Sühne und Läuterung ist für den, der die Prüfungen mit Vergeistigung betrachtet, flüchtig; für den dagegen, der ganz im Materialismus aufgeht, wird das, was in Wirklichkeit sehr bald vorüber ist, lange dauern.

62. Wie die Schläge eures Herzens vorübergehen, so vergeht in der Unendlichkeit das Leben des Menschen.

63. Es gibt keinen Grund zur Furcht, denn so, wie sich jemandem ein Seufzer entringt, wie man eine Träne vergießt, oder wie man ein Wort sagt, so vergehen auch die Leiden des Menschen.

64. In der unendlichen Zärtlichkeit Gottes müssen sich alle eure Schmerzen und Kümmernisse in Nichts auflösen. (12, 5-9)

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The Third Testament Chapter 42… Guilt & Penitence – Trials & Suffering
Revelations of Jesus Christ

The Need for Repentance and Atonement
Thus saith the Lord…

1. If many times I permit you to drain the same cup that you gave to your brethren, it is because there are some who only in this way realize the wrong they caused and by experiencing the same ordeal which they caused to others, they will become aware of the pain they provoked; this will give light to their spirit and bring understanding, repentance and, therefore, fulfillment of My Law.

2. But if you wish to pass through the pain without draining the cup of bitterness, you may do so: by paying your debt with repentance, good works, and all that your conscience tells you that you must do. In this way you may pay a debt of love, and return an honor, a life, or the peace, health, and joy, or the bread that you may have stolen from your brothers.

3. Observe how different is the reality of My justice from that idea that you have formed of your Father.

4. Do not forget that if I have come to tell you that none of you will be lost; it is also true that I have said that every debt must be settled and every fault erased from the Book of Life. It is up to you to choose the path to Me. Free will is still yours.

5. If you prefer the law of retaliation of ancient times, as is still practiced by men from their proud nations, behold its results.

6. If you want the measure with which you judge your brethren also used against you, do not even wait for your entry into the other existence to receive My justice, for here when you least expect it, you will find yourself in the same difficulty in which you placed your fellowmen.

7. But if you want a more elevated Law to come to your aid, not only to spare you from suffering, which is what you fear most, but also to inspire in you noble thoughts and good sentiments, pray, call Me, and proceed along your path to struggle to be better each time, to be stronger in your ordeals, or in short, to settle with love the debt that you have with your Father and with your fellowmen. (16, 53 – 59)

8. Someone usually asks Me: Master, if you forgive our faults, why do you allow us to cleanse them through suffering? To this I answer: I forgive you, but it is necessary for you to correct those faults in order for you to give back to your spirit its purity. (64, 14)

9. I have told you that every last stain shall be cleansed from the hearts of men, yet, I tell you also, that it will be each one of you who must cleanse himself of his own stains. Remember that I have told you: “With the measure you use, you shall be measured,” and “Whatever a man sows, that shall He also reap.” (150, 47)

10. Of the material offerings which mankind offers Me, I only receive the good intention, when it is truly good, for an offering does not always represent a noble and elevated intention. There are many times when men present me their offerings in order to cover up their wickedness or to demand something in return. That is why I tell you that the gift of peace for the spirit cannot be purchased and its stains can not be cleansed with material wealth, even if you could offer me the greatest of material treasures.

11. When men offer me true repentance, sorrow for having offended me, regeneration, correction of their ways, restitution for faults committed, all with the humility that I have taught you, then indeed are men presenting me the true offerings of the heart, of the spirit, and of the mind, which are infinitely more pleasing to your Father than incense, flowers and candles. (36, 27 – 28)

The Law of Atonement

12. You have had one opportunity after another to understand My infinite love for you. I have granted you spiritual gifts and given you the opportunity to correct your mistakes and to purify and perfect your spirit rather than condemning you eternally, as you previously believed.

13. Who, of those who know these teachings and have faith that they contain truth, would dare deviate from his mission in the world, knowing that He is thereby preparing an even more difficult restitution for his spirit.

14. For if it is true that My justice offers you new opportunities to cleanse your stains and repair mistakes, it is also true that each opportunity increases the number of tests, and that the work and suffering are more intense each time, just as are the mistakes.

15. Your duty, so as not to speak of punishment, shall be to repair, to restore, and to repay even the last of your debts. No one, not your Celestial Father nor your brothers on earth and in the spiritual valley will do what you alone must do. Yet, I must tell you that I will always come to your call; that when you see yourselves as alone or abandoned, you will feel My presence; and that the spiritual world will always come to help you with the weight of your cross. (289, 45 – 47)

16. Only My love and justice may now shelter those who hunger and thirst for them. Only I know how to receive into My perfect justice those who make attempts against their own existence.

17. If you knew that the loneliness of the spirit is more terrible than loneliness of this world, you would await the last day of your existence with patience and fortitude. (165, 73 – 74)

18. I do not destroy any of My children no matter how they offend Me, I protect them and give them the opportunity to correct their faults and return to the road that they abandoned. Yet, in spite of the fact that I have absolved them, they shall reap the fruits of their works, and it is these works that shall judge them and point out to them the straight road. (96, 55)

The Reason for Trials and Sufferings

19. Know yourselves. I have beheld the existence of mankind of all the eras, and I know what has been the cause of all its sufferings and misfortunes.

20. Since the first times I have seen men taking their lives because of greed, materialism and lust for power; they have always neglected their spirit, believing themselves only flesh, and when the time has come to leave their human form on earth, only what they did in their physical life remained, without gathering any glory for the spirit because they did not seek it; they did not think about it, nor were they concerned with the virtues of the spirit or its knowledge. They were satisfied in living without seeking the pathway which leads them to God. (11, 42 – 43)

21. Now, in spite of the advancement of your civilization, you have grown more and more distant from Nature, as well as from the spiritual, from what is pure, from what pertains to God; that is why during each stage of your existence you have fallen into greater weakness, into greater bitterness in spite of your wishes to be stronger and happier each passing day that you live on earth; but you will take a step toward the fulfillment of My Law, O inhabitants of the world! (16, 35) from your lethargy, I dry your tears and I give you new opportunities so you may recuperate the lost light and find the forgotten path of My Law again.

22. The ordeals which you encounter along your path, have not happened by chance, I have allowed them so that you can earn merits. The leaf of a tree does not move without My will, and I am within the great works of Creation as well as the lesser ones.

23. Be watchful and pray so that you will understand what fruit you should gather from each ordeal in order for your purification to be shortened. Carry your cross with love and I will make it possible for you to endure your restitution with patience. (25, 6)

24. If in the midst of laughter, enjoyments and vanities, men forget and even deny Me, why are they fearful and tremble when they are reaping the harvest of tears which torment their spirit and body? Then they blaspheme saying that God does not exist.

25. Man is bold to sin, and determined to deviate from the path of My Law; but I assure you that He is very much a coward when it concerns making restitution and settling his accounts. Nevertheless, I strengthen you amidst your cowardice, I protect you in your weakness, I awaken you

26. I have come to bring you, as in the Second Era, the bread and wine of life, the same for the spirit as for the body, so that you may live in harmony with everything created by your Father.

27. In My pathways the virtues are blooming, on the other hand, yours are covered with thorns, pitfalls and bitterness.

28. He who says that the paths of the Lord are filled with thorns, does not know what He says, because I have not created pain for any of My children; but those who have withdrawn from the path of light and peace, once they return to it, must suffer the consequences of their faults.

29. Why did you drink that cup of bitterness? Why did you forget the mandate of the Lord, as well as the mission which I entrusted to you? Because you substituted My Law for yours, and there you have the results of your vain knowledge: bitterness, war, fanaticism, disappointment and lies which suffocate you and fill you with desperation. And the most painful thing for the materialistic man, for the one who submits everything to his figuring and subjects it to the material laws of this world, is that after this existence He still will find himself carrying the burden of his errors and of his inclinations. Then the suffering of your spirit will be very great.

30. Rid yourselves here of your burden of sins, comply with My Law and come quickly. Ask forgiveness of everyone whom you have offended and leave the rest to Me, for the time you have for loving will be brief if you truly decide to do it. (17, 37 – 43)

31. Come to Me, all you who carry hidden pain in your heart. Concealed, you bear the pain that betrayal has caused you, and your bitterness is great because some much loved person has deeply wounded you.

32. Come to meditate, so that prayer may enlighten you, and so that you may know if at some time you were the cause of your own betrayal; then prayer shall serve to strengthen you in the idea that you must forgive those who betrayed your love, your faith, and your trust.

33. In truth I tell you, that in the very instant that you award forgiveness to those who have offended, in all its fullness you will feel My peace, for in that moment your spirit will have united with Mine, and I shall extend My mantle to forgive and cover one and all with My love. (312, 49 – 51)

34. Truly, the Master tells you: I have prepared a Kingdom of peace and perfection for all spirits, yet, that Kingdom that I have prepared is opposed by another kingdom: the world. If My realm is reached by means of humility, love, and virtue; to possess the other kingdom requires pride, ambition, arrogance, greed, selfishness, and evil.

35. The world has opposed My Kingdom in all times. Those who follow Me have been harassed on the road, and tempted, whether by visible influences or by invisible powers in every era.

36. This is not the only time you have walked over thorns to reach Me, not the first time your spirit has stumbled forward to reach My presence; in every epoch you have fought the battle in the deepest reaches of your being.

37. The inspiration of My Spirit, illuminating your inner being has declared battle with the darkness, with the false lights, the false virtues, with the material, with all that is superfluous, and with all the false greatness of this world. (327, 3)

38. The pain that for My sake you have accepted, I bless and sanctify, because all that you suffer for My cause dignifies you eternally. (338, 61)

Faith, Conformity, and Humility during the Trials

39. Human life is the crucible where one is purified and the anvil upon which one is formed. It is indispensable for man to have an ideal in his spirit, faith in his Creator, and love for his destiny in order to carry his cross to the top of his Calvary.

40. Without faith in eternal life, man falls into desperation. Amidst the trials, without elevated ideals, He sinks into materialism, and without strength to withstand a disappointment, He gets lost in despair or vice.

41. I tell you to love your cross, for if you rebel upon being made to carry it, the pain will open a deep wound in your heart. I do love My cross, oh people. And do you know the name of My cross? You, oh humanity, whom I love so much, are My cross. (144, 20)

42. Faith, acceptance, and humility before that which I have disposed will make the journey shorter, for you do not walk the painful road more than once; but the trial is prolonged, if when faced with the trials, rebellion, non – acceptance, and blaspheMy arise. For you shall have to travel that road again until the lesson is learned. (139, 49)

43. I tell you that the trials prepared by man for himself in this Era are very great, for they are necessary for his salvation.

44. Through what is most loved by each man, eternal justice shall arrive at an accounting for the works of every human creature.

45. How important it is that humanity come to an understanding of what spiritual restitution means, so that realizing that the spirit has a past which only God knows, they accept with love, patience, respect, and even gladness, the cup of bitterness, knowing that through it they are cleansing past and present stains, paying debts, and gaining merits before the Law.

46. There shall be no elevation through pain that is not suffered with love, respect for My justice, and acceptance of what each one has brought upon himself; yet, that elevation in the midst of the trials can only be given to men through their understanding of the meaning of the Law of spiritual restitution. (352, 36 – 37 and 42 – 43)

The Significance of Suffering and Pain

47. If you believe that the trials of life occur by chance, it will be difficult for you to become strong. However, if you understand the true meaning of restitution, justice, and atonement, then your faith will help you to evolve spiritually, and conformity to triumph over your ordeals.

48. It pleases Me to test your spirit in various ways because I am shaping, modeling, and perfecting it; for that purpose I use all and everything; I take for My instrument equally the just and the unjust, and I serve My purpose with light, just as I convert darkness to My service. For that reason I tell you, that when you find yourself in difficult times, think in Me, in your Master, who with all love will explain to you the reason for the trial.

49. There are chalices from which everyone must drink, some later, some before, so that everyone comes to understand and love me. Misery, illness, slander, and dishonor are very bitter chalices from which many must drink, not only sinners. Remember that in the Second Era, Jesus, the most righteous of all human beings, drank the most bitter chalice of which you can conceive. The obedience, the humility, and the love with which one drinks the chalice of pain will lighten the cross and shorten the trial. (54, 4 – 6)

50. Everything that surrounds you tends to purify you, but not all have understood it that way. Do not allow the suffering that you endure in your cup of grief to be sterile. From pain you can extract light that is wisdom, meekness, fortitude and sensitivity. (81, 59)

51. Understand, disciples, that pain separates the evil fruits from your hearts, gives you experience, and makes your errors turn into successes.

52. Thus your Father tests you, with the aim that the light shine in your understanding. However, when you do not understand, and suffer pointlessly because you do not understand the meaning behind My wise lessons, your pain is sterile, and you do not make use of the lesson. (258, 57 – 58)

53. Men exclaim: “If there exists a God of mercy and love, then why must the good suffer for the bad, the righteous for the sinners?”

54. Truly I tell you, My children: Each man does not come to this world only for his own salvation, He is not an isolated individual, but forms part of a whole.

55. In the human body, does not a perfect and healthy organ suffer when the other organs are diseased?

56. This is a material comparison so that you may understand the relationship that each man has to others. The good must suffer for the evil, but the good are not completely innocent if they do not struggle for the spiritual advancement of their brothers. Nonetheless, as individuals, each has his own responsibility; and being part of My Spirit, and made in Its image, He possesses the will and intelligence necessary to assist the progress of all. (358, 18 – 19)

57. Interpret My teaching justly, do not think that My Spirit is pleased seeing your suffering on earth or that I have come to deprive you of all that is gratifying to you to enjoy it Myself. I come to make you recognize and respect My laws, for they are worthy of your respect and observance and because obeying them will bring you happiness and eternal peace.

58. I must tell you that as long as you inhabit the earth you should make an effort to make your existence here as amenable as possible, it is not necessary to weep, suffer, and bleed infinitely to merit peace in the beyond.

59. If you could transform this earth from a vale of tears to a world of happiness in which you loved one another and where you concered yourselves with practicing good and living within My Law, I tell you truly: that life would be yet more meritorious before Me than an existence full of suffering troubles and tears, no matter how accepting you were of the suffering. (219, 15 – 16)

60. Be thankful that no pain is lasting; your suffering is temporary and it will disappear very soon.

61. The time of atonement and purification is brief for He who sees his trials with spirituality, yet for those enveloped in materialism that which in truth passes quickly shall go slowly.

62. As the palpitations of your heart pass, in the same way does the life of men pass into infinity.

63. There is no reason to fear, for in the same way that one sighs, as one sheds a tear or utters a word, so will the suffering in man also disappear.

64. Within the infinite tenderness of God, all your pains and sorrows will have to vanish. (12, 5 – 9)

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flagge fr  Chapitre 42… Faute et restitution, épreuves et souffrances

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 42… Faute et restitution, épreuves et souffrances – Révélations de Jésus-Christ

Le besoin du repentir et de restituer
Cela dit le Seigneur…

1. Si souvent je vous permets d’aller jusqu’au fond du même calice que vous avez donné à vos frères,  c’est parce que certains ne comprennent pas le mal qu’ils causèrent, et, en passant par la même épreuve que celle qu’ils firent passer à d’autres, ils connaîtront la douleur qu’ils provoquèrent. Cela illuminera leur esprit et fera surgir la compréhension, le repentir et, par conséquent, l’accomplissement de Ma Loi.

2. Mais si vous souhaitez éviter la douleur sans boire jusqu’à la lie le calice d’amertume, vous pouvez y parvenir en payant votre dette par le repentir, par de bonnes actions, par tout ce que votre conscience vous dit de faire. C’est ainsi que vous solderez quelque dette d’amour et que vous rendrez un acte d’honneur, une vie, la paix, la santé, la joie ou le pain que vous auriez volé, à un moment de votre vie, à vos frères.

3. Voyez comme la réalité de ma justice est différente de cette idée que vous vous étiez formés de votre Père.

4. N’oubliez pas que si je suis venu vous dire qu’aucun de vous ne se perdra, il est vrai aussi que je vous ai dit que toute dette devra être soldée et toute faute effacée du Livre de la Vie. A vous de choisir le chemin pour arriver jusqu’à Moi. Le libre arbitre vous appartient encore.

5. Si vous préférez la loi du talion des temps anciens, comme la pratiquent encore les hommes, depuis leurs orgueilleuses nations, voyez ses résultats.

6. Si vous voulez que la mesure avec laquelle vous jugez vos frères soit aussi utilisée pour vous mesurer, n’attendez même pas votre entrée dans l’autre vie pour recevoir ma justice, parce qu’ici même, au moment où vous vous y attendrez le moins, vous vous trouverez dans la même situation que celle dans laquelle vous avez placé vos frères.

7. Mais si vous souhaitez qu’une loi plus élevée vous vienne en aide, non seulement pour vous libérer de la douleur, qui est ce que vous craignez le plus, mais aussi pour vous inspirer les nobles pensées et les bons sentiments, priez, appelez-moi, et continuez, au long de votre chemin, de lutter pour être meilleur à chaque fois, pour être forts dans les épreuves, bref, pour parvenir à payer, avec amour, la dette que vous avez envers votre Père et envers vos semblables. (16, 53-59)

8. Certains me demandent habituellement : Maître, si tu pardonnes nos fautes, pourquoi permets-tu que nous les lavions par la douleur? Et je réponds : Je vous pardonne, mais il est nécessaire que vous répariez ces fautes afin de restituer, à votre esprit, sa pureté. (64, 14)

9. Je vous ai dit que la moindre tache sera effacée du coeur de l’homme, mais je vous déclare aussi que chacun devra effacer ses propres taches. Souvenez-vous que je vous ai dit : « Vous serez mesurés avec la même mesure que celle avec laquelle vous mesurez » et « On récolte ce que l’on sème ». (150, 47)

10. Des offrandes matérielles que l’humanité m’offre, je ne reçois seulement que la bonne intention, lorsque celle-ci est vraiment bonne, parce qu’une offrande ne représente pas toujours une intention noble et élevée. Combien souvent les hommes me présentent-ils leur offrande pour dissimuler leurs méchancetés ou pour me demander quelque chose en retour. C’est pourquoi je vous dis que la paix de l’esprit ne s’achète pas, que ses taches ne se lavent pas avec la richesse matérielle, même si vous pouviez m’offrir le plus grand des trésors.

11. Le repentir, le regret de m’avoir offensé, la régénération, la correction, la réparation des fautes commises, le tout avec l’humilité que je vous ai enseignée, tout ceci constitue les vraies offrandes du coeur, de l’esprit et de la pensée que les hommes pourront me présenter, qui sont infiniment plus agréables à votre Père que l’encens, les fleurs et les bougies. (36, 27-28)

La loi de la restitution

12. Vous avez eu occasion après occasion pour comprendre mon amour infini pour vous, parce que j’ai accordé et concédé à votre être l’opportunité de réparer vos erreurs, de purifier et de perfectionner votre esprit, plutôt que de vous punir ou de vous condamner éternellement, comme vous le pensiez auparavant.

13. Qui est celui qui, connaissant ces leçons et qui ayant la foi qui renferme la vérité, osera dévier de sa mission dans le monde, en sachant que, de cette manière, il prépare une restitution encore plus difficile pour son esprit?

14. Parce que, s’il est vrai que ma justice vous offre de nouvelles possibilités d’effacer vos taches et de réparer vos erreurs, il est vrai aussi que le nombre d’épreuves augmente en chaque occasion, et que les taches et les souffrances sont, à chaque fois, plus intenses, comme sont plus intenses aussi les erreurs commises.

15. Votre devoir, pour ne pas parler de punition, consistera en réparer, restaurer, restituer et solder jusqu’au dernier compte. Personne, ni votre Père Céleste, ni vos frères de la Terre ou de la vallée spirituelle, ne fera ce que vous devrez accomplir. Mais je dois vous dire que j’accourrai toujours à votre appel, que lorsque vous vous considèrerez seuls ou abandonnés, vous sentirez ma présence et que le monde spirituel viendra toujours vous aider avec le poids de votre croix. (289, 45-47)

16. Seuls mon amour et ma justice peuvent protéger, à présent, ceux qui en ont faim et soif. Moi seul sais comment recevoir, dans ma justice parfaite, celui qui attente contre sa propre existence.

17. Si vous saviez que la solitude de l’esprit est plus terrible que la solitude de ce monde, vous attendriez le dernier jour de votre existence avec patience et courage. (165, 73-74)

18. Je ne détruis aucun de mes enfants. Ils ont beau m’offenser, je les garde et leur donne la chance de corriger leur faute et de reprendre le chemin qu’ils avaient abandonné. Mais, bien que je leur aie pardonné, ils récoltent le fruit de leurs actions, et ce sont elles qui les jugent et leur indiquent le droit chemin. (96, 55)

La raison des épreuves et des souffrances

19. Connaissez-vous vous-mêmes. Je contemple l’existence de l’humanité de toutes les époques et je sais ce qui a été la cause de toutes ses douleurs et de tous ses malheurs.

20. Depuis les premiers temps, j’ai vu les hommes s’ôter la vie à cause de l’envie, du matérialisme et pour l’ambition du pouvoir; ils ont toujours négligé leur esprit, en se croyant seulement matière et, lorsqu’est venue l’heure de laisser leur forme humaine sur la Terre, il n’a subsisté que ce qu’ils accomplirent durant leur vie matérielle, sans recueillir aucune gloire pour l’esprit parce qu’ils ne la recherchèrent pas; ils ne pensèrent pas en elle et ne se préoccupèrent pas des vertus de l’esprit, ni de sa connaissance. Ils se limitèrent à vivre sans chercher le chemin qui les mène à Dieu. (11, 42-43)

21. A présent, malgré le progrès de votre civilisation, vous vous êtes éloignés de plus en plus de la Nature matérielle, aussi bien que du spirituel, de ce qui est pur, de ce qui est de Dieu, c’est pourquoi, à chaque étape de votre vie, vous tombez dans une plus grande faiblesse, dans une plus grande amertume, malgré vos désirs de parvenir à être plus forts et plus heureux sur la Terre; mais vous ferez un pas vers l’accomplissement de ma Loi, Ô habitants du monde! (16, 35)

22. Les épreuves que vous rencontrez sur votre chemin n’ont pas été disposées par le hasard, c’est Moi qui vous les ai envoyées pour que vous gagniez des mérites. La feuille de l’arbre ne se meut pas sans ma volonté et je suis présent aussi bien dans les grandes que dans les petites oeuvres de la Création.

23. Veillez et priez afin que vous puissiez comprendre quel est le fruit que vous devez recueillir de chaque épreuve pour que votre expiation soit la plus brève possible. Portez votre croix avec amour et je ferai que vous supportiez votre restitution avec patience. (25, 6)

24. Si, entre rires, plaisirs et vanités, les hommes M’oublient, et vont même jusqu’à Me renier, pourquoi sont-ils intimidés et tremblent-ils lorsqu’ils recueillent la récolte de larmes qui tourmente leur esprit et leur corps? Alors, ils blasphèment en disant que Dieu n’existe pas.

25. L’homme est vaillant pour pécher, déterminé pour quitter le chemin de ma Loi; mais je vous assure qu’il est trop lâche quand il s’agit de restituer et de solder ses dettes. Néanmoins, je vous fortifie dans votre lâcheté, je vous protège dans vos faiblesses, je vous réveille de votre léthargie, je sèche vos larmes et je vous donne de nouvelles opportunités pour que vous récupériez la lumière perdue et que vous retrouviez le chemin oublié de ma Loi.

26. Je viens vous apporter, comme au Second Temps, le pain et le vin de la vie, le même pour l’esprit que pour le corps, afin que vous viviez en harmonie avec tout ce qui fut créé par votre Père.

27. Les vertus fleurissent sur mes chemins, en revanche, les vôtres sont couverts d’épines, d’abîmes et d’amertumes.

28. Celui qui dit que les chemins du Seigneur regorgent de ronces, ne sait pas ce qu’il dit, parce que je n’ai pas créé la douleur pour aucun de mes enfants, mais ceux qui se sont éloignés du sentier de lumière et de paix, devront souffrir les conséquences de leur faute, une fois qu’ils reviendront à lui.

29. Pourquoi bûtes-vous le calice d’amertume? Pourquoi oubliâtes-vous le commandement du Seigneur, de même que la mission que je vous confiai? Parce que vous substituâtes ma Loi pour les vôtres, et voilà les résultats de votre vaine sagesse : amertume, guerre, fanatisme, désillusions et mensonges qui vous asphyxient et vous emplissent de désespoir. Et le plus douloureux pour l’homme matérialisé, pour celui qui soumet tout à ses calculs et aux lois matérielles de ce monde, c’est que, après cette vie, il se trouvera encore en train de porter le fardeau de ses erreurs et de ses tendances. Alors, la souffrance de votre esprit sera très grande.

30. Secouez ici votre fardeau de péchés, respectez ma Loi et venez rapidement. Demandez pardon à tous ceux que vous auriez offensés et laissez-Moi le reste, puisque votre temps pour aimer sera bref, si toutefois vous vous décidez à le faire vraiment. (17, 37-43)

31. Venez à Moi, vous tous qui portez un chagrin caché dans le coeur. Vous avez, cachée, la douleur qu’une trahison vous a causée et votre amertume est très grande parce que c’est un être très cher qui vous a blessé profondément.

32. Venez méditer, afin que la prière vous éclaire et que vous puissiez savoir si, à un quelconque moment, vous fûtes la cause de votre propre trahison, alors la prière vous servira pour vous fortifier dans l’idée que vous devez pardonner à ceux qui vous trahissent dans votre amour, dans votre foi et dans votre confiance.

33. En vérité je vous le dis, à l’instant même où vous accordez votre pardon à celui qui vous a offensé, vous sentirez ma paix dans toute sa plénitude, parce qu’à ce moment, votre esprit se sera uni au Mien et Moi j’étendrai mon manteau pour vous pardonner et vous couvrir, les uns et les autres, de mon amour. (312, 49-51)

34. Certes, le Maître vous dit : J’ai préparé un Royaume de paix et de perfection pour chaque esprit, cependant, à ce Royaume que j’ai préparé, s’oppose un autre royaume : le monde. Si mon Règne se conquiert par l’humilité, l’amour et la vertu; pour posséder l’autre royaume, il faut de l’orgueil, de l’ambition, de l’arrogance, de l’avidité, de l’égoïsme et du mal.

35. En tous temps, le monde s’est opposé à mon Royaume. En tous temps, ceux qui me suivent ont été troublés sur leur chemin, ils ont été tentés, tant par des influences visibles que par des forces invisibles.

36. Ceci n’est pas la seule époque en laquelle vous marchez sur des épines pour arriver jusqu’à Moi; ce n’est pas la première fois que votre esprit trébuche pour atteindre ma présence; en tous temps, vous avez porté la lutte au plus profond de votre être.

37. L’inspiration de mon Esprit, en éclairant votre for intérieur, a entamé une bataille contre les ténèbres, les fausses lumières, les fausses vertus, la matière, tout ce qui est superflu et toute la fausse grandeur de ce monde. (327,3)

38. Je bénis et sanctifie la douleur que vous avez supportée pour ma cause. Je les bénis et les sanctifie parce que tout ce que vous souffrez pour ma cause vous rendra éternellement dignes. (338, 61)

Foi, résignation, humilité et patience dans les épreuves

39. La vie humaine est, pour l’esprit, le creuset où il se purifie et l’enclume sur laquelle il se forge. Il est indispensable que l’homme ait un idéal en son esprit, foi en son Créateur et amour pour son destin, pour pouvoir porter sa croix, avec patience, jusqu’au sommet de son Calvaire.

40. Sans la foi en la vie éternelle, l’homme tombe dans le désespoir. Au milieu des épreuves, sans idéaux élevés, il sombre dans le matérialisme, et sans forces pour supporter une déception, il se perd dans le découragement ou dans le vice. (99, 38-39)

41. Je vous dis d’aimer votre croix, parce que si vous vous rebellez pour la porter sur le dos, la douleur ouvrira une profonde blessure dans votre coeur. Moi, j’aime ma croix, ô peuple. Et savez-vous ce que j’appelle ma croix? Vous, ô humanité que j’aime tellement, vous constituez ma croix. (144, 20)

42. La foi, la résignation et l’humilité devant ce que j’ai disposé, rendront le voyage plus court, parce que vous ne foulerez pas plus d’une fois le chemin douloureux; mais, si dans les épreuves surgissent la rébellion, la non- acceptation et le blasphème, alors l’épreuve se prolongera, parce que vous devrez parcourir, à nouveau, ce chemin jusqu’à apprendre la leçon. (139, 49)

43. Je vous dis que les épreuves que l’homme, en ce temps, s’est préparées à lui-même, sont très grandes, parce qu’elles lui sont nécessaires pour son salut.

44. C’est au travers de ce qui est le plus aimé de chaque homme que la justice éternelle arrivera pour considérer l’oeuvre de chaque créature humaine.

45. Qu’il est important que cette humanité parvienne à la connaissance de ce que signifie la restitution spirituelle, afin qu’ainsi, pensant que l’esprit a un passé que Dieu est le seul à connaître, elle accepte avec amour, patience, respect, et même joie, son calice d’amertume, en sachant qu’en cela elle efface les taches passées ou présentes, solde des dettes et gagne des mérites au regard de la Loi!

46. Il n’y aura pas d’élévation dans la douleur tant que l’on ne souffrira pas avec amour, avec respect de ma justice et avec résignation face à ce que chacun s’est forgé pour lui-même; cependant, seule la connaissance au sujet de la signification de la Loi de la restitution spirituelle pourra procurer, aux hommes, cette élévation au milieu des épreuves. (352, 36-37 et 42-43)

La signification des souffrances et de la douleur

47. Si vous attribuez les épreuves de la vie au hasard, vous pourrez difficilement être forts; mais si vous avez une notion de ce que sont l’expiation, la justice et la restitution, alors dans votre foi vous trouverez élévation et résignation pour vaincre dans les épreuves.

48. Il me plait de tester votre esprit de plusieurs façons parce que je le façonne, je le modèle et le perfectionne; c’est pourquoi je me sers de tout et de tous. Je me sers autant d’un juste que d’un scélérat, je me sers autant de la lumière, que je convertis les ténèbres en mes serviteurs. C’est pour cela que je vous dis que, lorsque vous vous trouvez dans un moment difficile, pensez à Moi, à votre Maître qui, avec tout l’amour, vous expliquera la raison de cette épreuve.

49. Il y a des calices que tous doivent boire, les uns d’abord et les autres ensuite, afin que tous en arrivent à me comprendre et à m’aimer. La misère, la maladie, la calomnie, le déshonneur sont des calices très amers qui n’arriveront pas uniquement aux lèvres du pécheur. Souvenez-vous qu’au Deuxième Temps, le Juste parmi les justes, alla jusqu’au fond du calice le plus amer que vous puissiez concevoir. L’obéissance, l’humilité et l’amour avec lequel il boira le calice de la douleur, allègeront le poids de la croix et rendront l’épreuve plus passagère. (54, 4-6)

50. Tout qui vous entoure a tendance à vous purifier, mais tous ne l’ont pas compris ainsi. Ne laissez pas la douleur, que vous consommez dans votre calice d’amertume, être stérile. De la douleur, vous pouvez extraire la lumière, qui est sagesse, mansuétude, force et sensibilité. (81, 59)

51. Sachez, disciples, que la douleur écarte les mauvais fruits de votre coeur et vous donne l’expérience, faisant que vos erreurs se convertiront en réussites.

52. C’est ainsi que votre Père vous met à l’épreuve, dans le but que la lumière se fasse dans votre entendement mais, quand vous ne comprenez pas et que vous souffrez stérilement parce que vous ne rencontrez pas le sens de mes sages leçons, alors votre douleur est inutile et vous ne tirez aucun bénéfice de la leçon. (258, 57-58)

53. Les hommes s’exclament : « S’il existe un Dieu de miséricorde et d’amour, alors pourquoi les bons doivent-ils souffrir pour les mauvais, les vertueux pour les pécheurs?»

54. En vérité je vous le dis, mes enfants : Chaque homme ne vient pas à ce monde seulement pour obtenir son propre salut. Il n’est pas un individu isolé mais il fait partie d’un tout.

55. Dans un corps humain, un organe sain et parfait ne souffre-t-il peut-être pas quand les autres organes sont malades?

56. C’est une comparaison matérielle afin que vous compreniez la relation que chaque homme entretient avec les autres. Les bons doivent souffrir pour les mauvais, mais les bons ne sont pas complètement innocents s’ils ne luttent pas pour le progrès spirituel de leurs frères. Néanmoins, en tant qu’individu, chacun a sa propre responsabilité et, en faisant partie de mon Esprit est semblable à Lui, possède la volonté et l’intelligence d’aider au progrès de tous. (358, 18- 19)

57. Interprétez mon enseignement justement, ne pensez pas que mon Esprit se réjouisse de voir vos souffrances sur la Terre, ou que je vienne pour vous priver de tout ce qui vous est agréable. Je viens vous faire reconnaître et respecter mes lois, parce qu’elles sont dignes de votre respect et de votre observation, et parce que leur accomplissement vous apportera le bonheur et la paix éternelle. (25, 80)

58. Je dois vous dire que, pendant que vous habitez sur la Terre, vous devez lutter pour y rendre votre existence la plus agréable possible, il n’est pas nécessaire de pleurer, de souffrir et de saigner infiniment pour pouvoir mériter la paix dans l’au-delà.

59. Si vous pouviez transformer cette Terre, de vallée de larmes en un monde de bonheur, dans lequel vous vous aimiez les uns les autres, où vous vous préoccupiez de pratiquer le bien et de vivre dans le cadre de ma Loi, en vérité je vous le dis, cette vie serait pour Moi bien plus méritante et bien plus élevée qu’une existence de souffrances, de vicissitudes et de larmes, peu importe votre résignation à la souffrir. (219, 15-16)

60. Réjouissez-vous qu’aucune douleur ne soit éternelle; vos souffrances sont temporaires et disparaîtront très bientôt.

61. Le temps d’expiation, de purification est fugace pour celui qui voit les épreuves avec spiritualité; en revanche, pour celui qui est recouvert de matérialisme, ce qui, en réalité, passe très rapidement, tardera bien plus longtemps.

62. Comme passent les battements de votre coeur, il en va de même de la vie des hommes dans l’infini.

63. Il n’y a aucune raison d’avoir peur parce que, de la même façon que s’échappe un soupir, que se verse une larme ou que se prononce un mot, les souffrances disparaissent aussi de la même manière chez l’homme.

64. Dans l’infinie tendresse de Dieu, toutes vos douleurs et tous vos chagrins devront s’évanouir. (12, 5-9)

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flagge es  Capítulo 42… Culpa y penitencia, pruebas y sufrimientos

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 42… Culpa y penitencia, pruebas y sufrimientos – Revelaciones de Jesucristo

La necesidad de arrepentimiento y expiación
Esto dice el Señor…

1. Si muchas veces permito que apuréis el mismo cáliz que disteis a vuestros hermanos, es porque hay quienes solamente así comprenden el mal que causaron y pasando por la misma prueba que hicieron pasar a otros, conocerán el dolor que hicieron sentir, ello hará luz en su espíritu y hará brotar la comprensión, el arrepentimiento y por consiguiente el cumplimiento a mi Ley.

2. Mas si queréis evitar pasar por el dolor sin apurar el cáliz de amargura, podéis lograrlo saldando vuestra deuda con arrepentimiento, con buenas obras, con todo lo que vuestra conciencia os diga que debéis hacer. Así saldaréis alguna deuda de amor, devolveréis una honra, una vida o la paz, la salud, la alegría o el pan, que alguna vez hubieseis robado a vuestros hermanos.

3. Ved cuán distinta es la realidad de mi justicia, de aquella idea que os habíais formado de vuestro Padre.

4. No olvidéis que si he venido a deciros que ninguno de vosotros se perderá, también es cierto que os he dicho que toda deuda deberá quedar saldada, y toda falta borrada del Libro de la Vida. A vosotros toca elegir el camino para llegar a Mí. El libre albedrío aún es vuestro.

5. Si preferís la ley del Talión de los antiguos tiempos, como aún la están practicando los hombres desde sus orgullosas naciones, ved sus resultados.

6. Si queréis que la vara con que medís a vuestros hermanos, os mida también, ni siquiera esperéis vuestra entrada en la otra vida para recibir mi justicia, que aquí cuando menos lo esperéis, os veréis en el mismo trance en que pusisteis a vuestros hermanos.

7. Mas si queréis que una ley más elevada, venga en vuestra ayuda, no sólo para libraros del dolor, que es lo que más teméis, sino también a inspiraros los nobles pensamientos y buenos sentimientos, orad, llamadme, e id luego a vuestro camino a luchar para ser cada vez mejores, para ser fuertes en las pruebas, en una palabra, para llegar a pagar con amor la deuda que tenéis con vuestro Padre y con vuestros semejantes. (16, 53 – 59)

8. Alguno suele preguntarme: Maestro, si perdonáis nuestras faltas ¿Por qué dejáis que con dolor las lavemos? A lo que os digo: Yo os perdono, pero es necesario que reparéis esas faltas para que devolváis a vuestro espíritu su limpidez. (64, 14)

9. Yo os he dicho que hasta la última mancha será borrada del corazón del hombre, mas también os digo que cada quien deberá lavar sus propias manchas. Recordad que os dije: “Con la vara que midiereis seréis medidos” y “Lo que se siembra se cosecha”. (150, 47)

10. De las ofrendas materiales que la humanidad me ofrece, sólo recibo la buena intención, cuando ésta en verdad es buena, porque no siempre una ofrenda representa una intención elevada y noble. Cuántas veces los hombres me presentan su ofrenda para cubrir sus maldades o para exigirme algo a cambio. Por ello os digo que la paz del espíritu no se compra, que sus manchas no se lavan con la riqueza material, así pudieseis ofrecerme el mayor de los tesoros.

11. Arrepentimiento, pesar por haberme ofendido, regeneración, enmienda, reparación de las faltas cometidas, todo ello con la humildad que os he enseñado, y entonces sí estarán los hombres presentándome las verdaderas ofrendas del corazón, del espíritu y del pensamiento, que son infinitamente más agradables a vuestro Padre, que el incienso, las flores y las lámparas. (36, 27 – 28)

La ley de la expiación

12. Habéis tenido una oportunidad tras otra, y en ello podéis comprender mi amor infinito por vosotros, porque os he dado y concedido a vuestro ser la oportunidad para reparar errores, purificar y perfeccionar vuestro espíritu, en vez de castigaros o condenaros eterna- mente como solíais pensar antes.

13. ¿Quién que conozca estas lecciones y tenga fe en que encierran una verdad, osaría apartarse de su misión en el mundo, sabiendo que con ello está preparando una restitución aún más dura para su espíritu?

14. Porque si bien es cierto que mi justicia os ofrece nuevas ocasiones para borrar manchas y reparar yerros, también es cierto que en cada oportunidad aumenta el número de pruebas, y que los trabajos y sufrimientos son más intensos cada vez, como más intensos fueron los errores cometidos.

15. Vuestro deber, para no hablar de castigo, será reparar, restaurar, restituir y saldar hasta la última cuenta. Nadie, ni vuestro Padre Celestial, ni vuestros hermanos de la Tierra o del valle espiritual, harán lo que sólo vosotros debéis hacer, aunque debo deciros que Yo siempre acudiré a vuestro llamado, que cuando os miréis solitarios o abandonados, sentiréis mi presencia y que el mundo espiritual vendrá siempre para ayudaros con el peso de vuestra cruz. (289, 45 – 47)

16. Sólo mi amor y mi justicia pueden amparar ahora a los que tienen hambre y sed de ellas. Sólo Yo sé recibir en mi justicia perfecta a quién atenta contra su propia existencia.

17. Si supiesen que la soledad del espíritu es más tremenda que la soledad de este mundo, esperarían con paciencia y fortaleza hasta el día postrero de su existencia. (165, 73 – 74)

18. Yo no destruyo a ninguno de mis hijos por mucho que me ofendan, los conservo y les doy oportunidad de corregir su falta y retornar al camino que habían dejado. Mas a pesar de que los he absuelto, encuentran el fruto de sus obras y éstas son las que le juzgan y les señalan el camino recto. (96, 55)

La razón de pruebas y padecimientos

19. Conoceos a vosotros mismos. He contemplado la existencia de la humanidad de todos los tiempos y sé cuál ha sido la causa de todos sus dolores y desdichas.

20. Desde los primeros tiempos, he visto a los hombres quitarse la vida por causa de la envidia, por el materialismo, por la ambición del poder; siempre han descuidado su espíritu, creyéndose materia solamente, y cuando ha llegado la hora de dejar en la Tierra la forma humana, sólo ha quedado lo que hicieron en su vida material, sin recoger ninguna gloria para el espíritu porque no la buscaron, no pensaron en ella ni les preocuparon las virtudes del espíritu, ni el saber. Se conformaron con vivir sin buscar el camino que los conduce a Dios. (11, 42 – 43)

21. Ahora, a pesar del adelanto de vuestra civilización, os habéis alejado cada vez más de la Naturaleza material, así como también de lo espiritual, de lo puro, de lo que es de Dios, por ello en cada etapa de vuestra vida vais cayendo en mayor debilidad, en mayor amargura a pesar de vuestros deseos de llegar a ser más fuertes y dichosos cada día que pasáis en la Tierra; mas daréis un paso en el cumplimiento de mi Ley ¡Oh pobladores del mundo! (16, 35)

22. Las pruebas que encontráis en vuestro paso, no las ha puesto la casualidad, os las he enviado para que hagáis méritos. La hoja del árbol no se mueve sin mi voluntad y lo mismo estoy en las grandes que en las pequeñas obras de la creación.

23. Velad y orad para que lleguéis a comprender cuál es el fruto que debéis recoger de cada prueba para que sea más breve vuestra expiación. Tomad con amor vuestra cruz y haré que llevéis con paciencia vuestra restitución. (25, 6)

24. Si entre risas, placeres y vanidades, los hombres se olvidan de Mí y hasta me niegan, ¿Por qué se acobardan y tiemblan cuando están recogiendo la cosecha de lágrimas que atormenta a su espíritu y a su cuerpo? Entonces blasfeman diciendo que Dios no existe.

25. Es valiente el hombre para pecar, decidido para salirse fuera del camino de mi Ley; mas Yo os aseguro que es demasiado cobarde cuando se trata de restituir y de saldar sus deudas. Sin embargo, Yo os fortalezco en vuestra cobardía, os protejo en vuestras flaquezas, os despierto de vuestro letargo, enjugo vuestras lágrimas y os doy nuevas oportunidades para que recuperéis la luz perdida y volváis a encontrar el camino olvidado de mi Ley.

26. Vengo a traeros como en el Segundo Tiempo, el pan y el vino de la vida, lo mismo para el espíritu que para el cuerpo, para que viváis en armonía con todo lo creado por vuestro Padre.

27. En mis caminos florecen las virtudes, en cambio los vuestros están cubiertos de espinos, de abismos y amarguras.

28. Quien diga que los caminos del Señor están llenos de abrojos, no sabe lo que dice, porque Yo no he creado el dolor para ninguno de mis hijos; mas los que se han alejado del sendero de luz y de paz, al retornar a él tendrán que sufrir las consecuencias de su falta.

29. ¿Por qué bebisteis el cáliz de amargura? ¿Por qué olvidasteis el mandato del Señor, así como la misión que os confié? Porque sustituisteis mi Ley por las vuestras y ahí tenéis los resultados de vuestra vana sabiduría: Amargura, guerra, fanatismo, desengaños y mentiras que os asfixian y os llenan de desesperación. Y lo más doloroso para el hombre materializado, para el que todo lo somete a sus cálculos y lo sujeta a las leyes materiales de este mundo, es que después de esta vida se encontrará cargando aún el fardo de sus errores y de sus tendencias. Entonces será muy grande el sufrimiento de vuestro espíritu.

30. Sacudid aquí vuestro fardo de pecados, cumplid con mi Ley y venid pronto. Pedid perdón a todos los que hubiereis ofendido y dejad lo demás a Mí, pues corto será vuestro tiempo para amar si en verdad os decidís a hacerlo. (17, 37 – 43)

31. Venid a Mí, todos los que traéis una pena escondida en el corazón. Lleváis oculto el dolor que os ha causado una traición y vuestra amargura es muy grande porque ha sido un ser muy querido quien os hirió profundamente.

32. Venid a meditar, para que la oración os ilumine y podáis saber si en algún tiempo vosotros fuisteis la causa de que os traicionaran, entonces la oración os servirá para fortaleceros en la idea de que debéis perdonar a quienes os traicionen en vuestro amor, en vuestra fe, en vuestra confianza.

33. En verdad os digo que en el mismo instante en que otorguéis vuestro perdón a quien os haya ofendido, sentiréis mi paz en plenitud, porque en ese momento vuestro espíritu se habrá unido con el Mío y Yo extenderé mi manto para perdonaros y cubriros a unos y a otros con mi amor. (312, 49 – 51)

34. De cierto el Maestro os dice: He preparado un Reino de paz y de perfección, para todo espíritu, mas a ese Reino que Yo he preparado se opone otro reino: el mundo. Si mi reinado se conquista por medio de la humildad, del amor y de la virtud; el otro reino para poseerse, precisa del orgullo, de la ambición, de la soberbia, de la codicia, el egoísmo y el mal.

35. En todo tiempo se ha opuesto el mundo a mi Reino. En todo tiempo los que me siguen, han sido perturbados en su camino, han sido tentados, ya por influencias visibles como por fuerzas invisibles.

36. No es éste el único tiempo en que vosotros pisáis sobre espinos para llegar a Mí; no es la primera vez que vuestro espíritu tropieza para alcanzar mi presencia; en todo tiempo habéis llevado la lucha en lo más íntimo de vuestro ser.

37. La inspiración de mi Espíritu, haciendo luz en vuestro interior ha entablado batalla con las tinieblas, con las falsas luces, con las falsas virtudes, con la materia, con todo lo superfluo, con toda la grandeza falsa de este mundo. (327, 3)

38. El dolor que por mi causa hayáis apurado, Yo lo bendigo y lo santifico porque todo lo que sufráis por mi causa, os dignificará eternamente. (338, 61)

Fe, conformidad y humildad en las pruebas

39. La vida humana es para el espíritu el crisol donde se purifica y el yunque donde se forja. Es indispensable que el hombre tenga ideal en su espíritu, fe en su Creador y amor a su destino, para poder llevar con paciencia su cruz hasta la cima de su calvario.

40. Sin la fe en la vida eterna, el hombre cae en la desesperación, en medio de las pruebas, sin ideales elevados, se hunde en el materialismo, y sin fuerzas para soportar un desengaño, se pierde en el desaliento o en el vicio. (99, 38 – 39)

41. Os digo que améis vuestra cruz, porque si al tener que llevarla a cuestas renegáis, el dolor abrirá en vuestro corazón una profunda herida. Yo sí amo mi cruz, oh pueblo, y ¿Sabéis qué es lo que llamo mi cruz? Mi cruz la constituís vosotros, oh humanidad, a quien tanto amo. (144, 20)

42. La fe, la conformidad y la humildad ante lo dispuesto por Mí, harán más breve la jornada, porque no caminaréis por la senda dolorosa más de una vez; pero si en las pruebas surgiese la rebeldía, la inconformidad y la blasfemia, la prueba se prolongará, porque tendréis que recorrer nuevamente aquel camino hasta aprender la lección. (139, 49)

43. Yo os digo que las pruebas que el hombre se ha preparado a sí mismo en este tiempo son muy grandes, porque así le son necesarias para su salvación.

44. Por lo más querido de cada hombre llegará la eterna justicia a tomar cuenta de la obra de toda criatura humana.

45. ¡Cuán importante es que esta humanidad llegue al conocimiento de lo que significa la restitución espiritual, para que así, pensando que el espíritu tiene un pasado que sólo Dios conoce, acepte con amor, paciencia, respeto y hasta alegría su cáliz de amargura, sabiendo que con ello está lavando manchas pasadas o presentes, está saldando deudas y está haciendo méritos ante la Ley!

46. No habrá elevación en el dolor mientras no se sufra con amor, respeto a mi justicia y conformidad ante lo que cada quien se ha labrado para sí; mas esa elevación en medio de las pruebas, sólo el conocimiento sobre lo que es la Ley de la restitución espiritual, podrá dársela a los hombres. (352, 36 – 37 y 42 – 43)

El significado de sufrimientos y dolor

47. Si las pruebas de la vida las atribuís al acaso, difícilmente podréis encontraros fuertes; mas si tenéis noción de lo que es expiación, de lo que es justicia y restitución, en vuestra fe hallaréis elevación y conformidad para vencer en las pruebas.

48. Me place probar a vuestro espíritu en distintas formas, porque lo estoy formando, modelando y perfeccionando; para ello me sirvo de todo y de todos, lo mismo tomo como instrumento a un justo que a un malvado, lo mismo me sirvo de la luz, que convierto en mi sierva a la tiniebla. Por eso os digo que cuando os encontréis en duro trance, penséis en Mí, en vuestro Maestro, quien con todo amor os explicará el porqué de esa prueba.

49. Hay cálices que todos tienen que beber, unos primero y otros después, para que todos lleguen a comprenderme y amarme. La miseria, la enfermedad, la calumnia, la deshonra, son cálices muy amargos que no solamente llegarán a los labios del pecador. Recordad que el justo entre los justos en aquel Segundo Tiempo, apuró el cáliz más amargo que podáis concebir. La obediencia, la humildad y el amor con que sea apurado el cáliz de dolor, harán más liviana la cruz y más pasajera la prueba. (54, 4 – 6)

50. Todo cuanto os rodea tiende a purificaros, mas no todos lo han entendido así. No dejéis que el dolor que apuráis en vuestro cáliz de amargura sea estéril. Del dolor podéis extraer luz que es sabiduría, mansedumbre, fortaleza y sensibilidad. (81, 59)

51. Sabed, discípulos, que el dolor aparta de vuestro corazón los malos frutos, os da experiencia, haciendo que vuestros errores se tornen en aciertos.

52. Así os prueba vuestro Padre, con el fin de que la luz se haga en vuestro entendimiento, mas, cuando no comprendéis y sufrís estérilmente por no encontrar el sentido de mis sabias lecciones, vuestro dolor es inútil y desaprovecháis la lección. (258, 57 – 58)

53. Los hombres exclaman: Si hay un Dios de misericordia y de amor ¿Por qué entonces tienen que sufrir los buenos por los malos, los rectos por los pecadores?

54. En verdad os digo, mis hijos: Cada hombre viene a este mundo no sólo para alcanzar la salvación de sí mismo. No es un individuo aislado, sino que forma parte de un todo.

55. ¿Acaso en un cuerpo humano, un órgano sano y perfecto no sufre cuando los demás órganos están enfermos?

56. Esta es una comparación material para que comprendáis la relación que tiene cada uno de los hombres con los demás. Deben sufrir los buenos por los malos, pero los buenos no son completamente inocentes si ellos no luchan por el adelanto espiritual de sus hermanos. Mas como individuos cada uno tiene su propia responsabilidad y al ser parte de mi Espíritu y semejante a Él, posee voluntad e inteligencia para ayudar al progreso de todos. (358, 18 – 19)

57. Interpretad justamente mi enseñanza, no penséis que mi Espíritu goza viendo vuestros sufrimientos en la Tierra, o que vengo a privaros de todo lo que os es grato para con ello gozarme. Vengo a haceros reconocer y respetar mis leyes, porque son dignas de vuestro respeto y acatamiento, y porque obedecerlas os traerá la felicidad y la paz eterna. (25, 80)

58. Debo deciros que mientras habitéis en la Tierra, debéis luchar por hacer lo más amable posible vuestra existencia en ella, no es forzoso llorar, padecer y sangrar infinitamente para poder merecer la paz en el más allá.

59. Si pudieseis transformar esta Tierra, de valle de lágrimas en un mundo de felicidad, donde os amaseis los unos a los otros, donde os preocupaseis por practicar el bien y vivir dentro de mi Ley, en verdad os digo que esa vida sería ante Mí, más meritoria aún y más elevada que una existencia de sufrimientos, vicisitudes y lágrimas por mucha conformidad que tengáis para sufrirla. (219, 15 – 16)

60. Alegraos de que ningún dolor sea eterno; vuestros sufrimientos son temporales y desaparecen muy pronto.

61. El tiempo de expiación, de purificación es fugaz para quien ve las pruebas con espiritualidad; en cambio, para quien está revestido de materialismo, tardará mucho lo que en realidad pasa muy pronto.

62. Como pasan los latidos de vuestro corazón, así pasa en el infinito la vida de los hombres.

63. No hay por qué temer, porque así como se escapa un suspiro, como se vierte una lágrima o como se dice una palabra, así también desaparecen los sufrimientos en el hombre.

64. En la infinita ternura de Dios, tendrán que desvanecerse todos vuestros dolores y pesares. (12, 5 – 9)

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Das 3. Testament Kapitel 36…Glaube, Wahrheit & Erkenntnis The 3rd Testament Chapter 36…Faith, Truth & Understanding

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 36… Foi, Vérité et Connaissance
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 36… Fe, Verdad y Conocimiento

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flagge de  Kapitel 36… Glaube, Wahrheit & Erkenntnis

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 36 – Glaube, Wahrheit & Erkenntnis
Offenbarungen Jesu Christi

Der alles überwindende Glaube
So spricht der Herr…

1. Um die Schwachheit, die Armseligkeit, das Elend und die Leidenschaften zu besiegen und den Zweifel zu beseitigen, sind der Glaube und die guten Werke unerlässlich, welches Tugenden sind, die das Unmögliche bemeistern; ihnen gegenüber schwindet das Schwierige und Unerreichbare wie Schatten.

2. Ich sagte den Menschen, die in der “Zweiten Zeit” an Mich glaubten: “Dein Glaube hat dir geholfen.” Ich erklärte es so, weil der Glaube eine heilende Macht, eine Kraft ist, die umwandelt, und sein Licht macht die Finsternis zunichte. (20, 63 – 64)

3. Die, welche der Vergeistigung noch ferne sind, möchten Mich in der Gestalt Jesu sehen, um Mir zu sagen: “Herr, Ich glaube an Dich, denn Ich habe Dich gesehen.” Ihnen sage Ich: Selig sind, die ohne zu sehen geglaubt haben, denn sie haben den Beweis erbracht, dass sie dank ihrer Vergeistigung Mich in ihrem Herzen empfunden haben. (27, 75)

4. Ich will, dass ihr wisst, was Glaube ist, damit ihr versteht, dass wer ihn besitzt, Eigentümer eines unvergleichlichen Schatzes ist.

5. Wer von diesem inneren Licht erleuchtet lebt, wird sich niemals ausgestoßen, verlassen, schwach oder verloren fühlen – für so arm die Welt ihn auch hält. Sein Glaube an den Vater, an das Leben, an seine Bestimmung und auch an sich selbst, wird ihn im Lebenskampf niemals untergehen lassen; und er wird außerdem immer fähig sein, große und staunenswerte Werke zu vollbringen. (136, 4 – 5)

6. Der Glaube ist wie ein Leuchtturm, der euren Lebensweg erhellt, bis ihr im sicheren Hafen der Ewigkeit ankommt.

7. Der Glaube darf nicht der jener lauen und furchtsamen Geistwesen sein, die heute einen Schritt vorwärts machen und morgen einen zurück, die nicht mit ihrem eigenen Schmerz kämpfen wollen und allein aufgrund der Barmherzigkeit des Vaters an den Sieg des Geistes glauben.

8. Glaube ist jener, den der Geist fühlt, der im Bewusstsein, dass Gott in ihm ist, seinen Herrn liebt und sich freut, Ihn in sich zu fühlen und seine Mitmenschen zu lieben. So groß ist der Glaube an die Gerechtigkeit des Vaters, dass er nicht erwartet, dass seine Nächsten ihn lieben, dass er Beleidigungen und Verfehlungen vergibt, aber daran glaubt, dass er morgen von Licht erfüllt sein wird, weil er durch seine Verdienste seine Läuterung erreichte.

9. Wer Glauben hat, hat Frieden, besitzt Liebe und hat Güte in sich.

10. Er ist reich im Geiste und selbst im Materiellen; aber an wahrem Reichtum, nicht an jenem, den ihr meint. (263, 12 – 16)

11. Ich nenne euch nun den Beweis dafür, dass wahrer Glaube vorhanden ist: Wenn das Herz in der Stunde der Prüfung nicht verzagt; wenn in den kritischsten Augenblicken Friede den Geist erfüllt.

12. Wer Glauben hat, ist in Einklang mit Mir, weil Ich das Leben, die Gesundheit und das Heil bin. Wer in Wahrheit diesen Hafen und diesen Leuchtturm sucht, geht nicht zugrunde.

13. Wer diese Tugend besitzt, tut Wunder jenseits jeder menschlichen Wissenschaft und gibt Zeugnis vom Geiste und vom höheren Leben. (237, 69 – 71)

Das Erkennen der Wahrheit Gottes

14. Wenn das Herz guten Glauben birgt und der Verstand frei von Vorurteilen und unklaren Vorstellungen ist, weiß man das Leben besser zu schätzen, und die Wahrheit wird mit größerer Klarheit erkannt. Wenn man hingegen im Herzen Zweifel oder Eitelkeit birgt und Irrtümer im Verstand, erscheint alles unklar, und selbst das Licht erscheint als Finsternis.

15. Sucht die Wahrheit, sie ist das Leben, aber sucht sie mit Liebe, mit Demut, mit Beharrlichkeit und mit Glauben. (88, 5 – 6)

16. Betet, befragt euren Vater in eurem Gebet, dann werdet ihr in eurer Meditation einen Funken meines unendlichen Lichtes empfangen. Erwartet nicht, in einem einzigen Augenblick die ganze Wahrheit zu erhalten. Es gibt Geistwesen, die schon seit langem auf der Suche nach Wahrheit sind, die forschen und in alle Geheimnisse einzudringen versuchen und doch noch nicht das ersehnte Ziel erreicht haben.

17. Christus, der Gesalbte, zeigte euch den Weg mit den Worten: “Liebet einander”. Könnt ihr euch die Tragweite dieses erhabenen Gebotes vorstellen? Das ganze Leben der Menschen würde verwandelt werden, wenn ihr nach dieser Lehre leben würdet. Nur die Liebe wird euch die Wahrheiten der göttlichen Geheimnisse offenbaren können, weil sie der Ursprung eures Lebens und alles Geschaffenen ist.

18. Sucht eifrig nach der Wahrheit, sucht den Sinn des Lebens, liebt und werdet stark im Guten, und ihr werdet erleben, wie Schritt für Schritt alles von eurem Wesen abfallen wird, was falsch, unlauter oder unvollkommen war. Seid von Tag zu Tag empfindsamer für das Licht der göttlichen Gnade, dann werdet ihr euren Herrn direkt nach all dem fragen können, was ihr wissen wollt und was euer Geist benötigt, um die höchste Wahrheit zu erreichen. (136, 40 – 42)

19. Ich bin das “Wort”, das die Menschen aufsucht, weil sie nicht zu Mir gelangen konnten. Es ist meine Wahrheit, die Ich ihnen offenbare, da die Wahrheit das Reich ist, in das ihr nach meinem Willen alle eingehen sollt.

20. Wie wollt ihr die Wahrheit entdecken, wenn Ich euch nicht zuvor sage, dass dafür viele Verzichtleistungen nötig sind?

21. Um die Wahrheit zu finden, ist es bisweilen nötig, auf das zu verzichten, was man besitzt, sogar sich selbst zu entsagen.

22. Der Selbstgefällige, der Materialist, der Gleichgültige kann die Wahrheit nicht erkennen, solange er nicht die Mauern zerstört, innerhalb derer er lebt. Es ist notwendig, dass er sich über seine Leidenschaften und Schwächen hinwegsetzt, um mein Licht von Angesicht zu schauen. (258, 44 – 47)

23. Gesegnet sei, wer die Wahrheit sucht, denn er ist ein nach Liebe, Licht und Güte Dürstender. Suchet, so werdet ihr finden, sucht die Wahrheit, und sie wird euch entgegenkommen. Denkt weiterhin nach, befragt auch fernerhin das Buch der göttlichen Weisheit, und es wird euch antworten, denn niemals ist der Vater schweigsam oder gleichgültig geblieben gegenüber jenem, der Ihn inständig befragt.

24. Wie viele derer, die die Wahrheit in Büchern, bei den Gelehrten und in den verschiedenen Wissenschaften suchen, werden sie schließlich in sich selbst entdecken, da Ich in das Innerste eines jeden Menschen einen Samen der Ewigen Wahrheit gelegt habe. (262, 36 – 37)

25. Ich kann euch nicht betrügen! Ich bin niemals in einem Akt der Falschheit, Ich verberge Mich nicht im Dunkeln. Meine Wahrheit ist immer nackt. Doch wenn die Menschen die Nacktheit meines Geistes nicht zu sehen vermochten, dann nur, weil sie es nicht wollten. Ich verberge euch meine Wahrheit nicht durch irgendein Gewand. Meine Nacktheit ist göttlich und ist rein, meine Nacktheit ist heilig, und Ich werde sie allen Wesen des Universums zeigen. Als ein Sinnbild derselben kam Ich als Mensch nackt auf die Welt, und nackt ging Ich wieder von euch.

26. Ich will, dass unter den Meinen immer Wahrheit herrscht, denn Ich bin und werde immer in eurer Wahrheit sein. Ich will, dass Liebe unter euch ist, und meine Liebe wird immer in eurer Liebe sein.

27. Es gibt nur eine Wahrheit, eine einzige wahre Liebe; und wenn diese Wahrheit und diese Liebe in euch sind, werden eure Liebe und eure Wahrheit die Meine sein, und meine Wahrheit und meine Liebe werden die eure sein. (327, 33 – 34)

28. Mein Licht ist in jedem Geiste. Ihr seid nun in der Zeit, in der mein Geist sich auf die Menschen ergießen wird. Darum sage Ich euch, dass ihr alle bald meine Gegenwart fühlen werdet – die Gelehrten ebenso wie die Unwissenden, die Großen wie die Kleinen, die Mächtigen wie die Armen.

29. Die einen wie die andern werden angesichts der Wahrheit des lebendigen und wahren Gottes erbeben. (263, 33 – 34)

Die Erkenntnis des Geistigen und Göttlichen

30. Es ist unmöglich, dass eines meiner Kinder Mich vergisst, da es in seinem Geist das Gewissen in sich trägt, welcher das Licht meines Geistes ist, durch das es Mich früher oder später erkennen muss.

31. Für die einen ist es leicht, in den Sinn meines Wortes einzudringen und dort das Licht zu finden; doch für andere ist mein Wort ein Rätsel.

32. Ich sage euch, dass nicht alle in dieser Zeit die Geistigkeit meiner Botschaft verstehen können. Diejenigen, die es nicht vermögen, werden neue Zeiten abwarten müssen, damit ihr Geist seine Augen dem Lichte meiner Offenbarungen öffnet. (36, 4 – 6)

33. Wenn Ich euch sage, dass meine Weisheit euer sein wird – glaubt ihr da, dass ein einziges Erdenleben ausreichen kann, um alles zu erfahren, was Ich euch zu offenbaren habe? Wenn Ich euch sage, dass ihr die menschliche Wissenschaft nicht erlangen könnt, ohne den weiten Entwicklungsweg zurückzulegen, so könnt ihr noch weniger die Erkenntnis des Geistigen erwerben ohne eine vollständige Entwicklung eures Geistes.

34. Ich stelle die Vergeistigung nicht in einen Gegensatz zur Wissenschaft, denn dieser Irrtum war jener der Menschen, niemals der meine. Im Gegenteil, Ich lehre euch, das Geistige mit dem Materiellen in Einklang zu bringen, das Menschliche mit dem Göttlichen, das Vergängliche mit dem Ewigen. Dennoch erkläre Ich euch, dass man, um auf den Pfaden des Lebens zu wandeln, zuvor den Weg kennen muss, den euch das Gewissen vorzeichnet, dessen geistiges Gesetz dem Göttlichen Geiste entspringt. (79, 38 – 39)

35. Ihr seid so tief gesunken und habt euch so sehr vom Geistigen entfernt, dass ihr all das für übernatürlich haltet, was – da es dem Geiste angehört – völlig natürlich ist. So nennt ihr das Göttliche übernatürlich, und ebenso betrachtet ihr alles, was zu eurem Geiste gehört, und das ist ein Irrtum.

36. Der Grund dafür ist, dass ihr nur das seht und wahrnehmt, was im Bereich eurer Sinne oder im Fassungsbereich eurer menschlichen Intelligenz liegt, und ihr das, was jenseits der Sinne und des Verstandes ist, für übernatürlich gehalten habt. (273, 1)

37. Sowohl der Mensch, der das Licht des Wissens in der Natur sucht, als auch der, der meine Weisheit in den geistigen Offenbarungen sucht, muss den Weg, auf dem er all jene Wahrheiten finden wird, die er auf andern Pfaden nicht entdecken kann, auf eigenen Füßen zurücklegen. Eben darum habe Ich euren Geist ausgesandt, ein Leben nach dem andern hier auf Erden zu leben, damit er aufgrund seiner Entwicklung und seiner Erfahrung alles entdeckt, was in ihm ist und in dem, was ihn umgibt.

38. Wenn ihr wollt, so prüft meine Worte gründlich, doch studiert und beobachtet danach das Leben aus ihrer Sicht, damit ihr die Wahrheit feststellen könnt, die in allem, was Ich euch gesagt habe, enthalten ist.

39. Es wird Gelegenheiten geben, bei denen es euch so vorkommt, als ob ein Widerspruch bestünde zwischen dem, was Ich euch heute sage, und dem, was euch in vergangenen Zeiten offenbart wurde, doch diesen gibt es nicht. Die Menschen sind es, die im Irrtum befangen sind. Aber nun werden alle zum Lichte gelangen. (105, 54 – 56)

Voraussetzungen für geistige Erkenntnis

40. Die Demut ist das Licht des Geistes, und im Gegensatz dazu ist das Fehlen derselben Finsternis in ihm. Die Eitelkeit ist die Frucht der Unwissenheit. Wer groß ist durch Wissen und angesehen aufgrund von Tugend, besitzt die wahre Bescheidenheit und geistige Demut. (101, 61)

41. Lasst alle schlechten Gedanken von euch weichen und ziehet edle Gedanken an. Das Glück liegt nicht in dem, was man materiell besitzt, sondern in dem, was man geistig erkennt. Erkennen ist besitzen und danach handeln.

42. Wer wirkliches Wissen besitzt, ist demütigen Geistes. Er ist nicht stolz auf die Erdenweisheit, die nur danach strebt, alles (Irdische) kennen zu lernen, und alles leugnet, was sie nicht begriffen hat. Wer in sich das Licht der inspirierten Erkenntnis trägt, vermag zur rechten Zeit Offenbarungen zu empfangen, ebenso wie er sie auch zu erwarten versteht. Gelehrte haben sich viele genannt, doch die Sonne, die Tag für Tag in vollem Lichte erstrahlt, ist für sie ein Geheimnis gewesen.

43. Viele haben geglaubt, alles zu wissen, doch wahrlich, Ich sage euch, die Ameise, die unmerklich ihren Weg kreuzt, enthält für sie ebenfalls ein unergründliches Geheimnis.

44. Die Menschen werden viele Wunder der Natur erforschen können, aber solange sie es nicht auf dem Pfade der göttlichen Liebe tun, werden sie nicht die wahre Weisheit erreichen, die im unsterblichen Leben des Geistes enthalten ist. (139, 67 – 70)

Die notwendige Bewusstseinserweiterung des Menschen

45. Ich gewährte dem Menschen von Anfang an die Freiheit des Denkens. Doch immer ist er Sklave gewesen – manchmal aus Fanatismus, und in anderen Fällen als Sklave der falschen Weltanschauungen des “Pharao” und des “Kaisers”. Das ist der Grund dafür, weshalb er in dieser Zeit angesichts der Freiheit, die der Geist nun erlangt, und der Helligkeit, die sich seinen Augen darbietet, geblendet ist. Denn sein Verstand ist noch nicht an diese Freiheit gewöhnt.

46. Der Mensch hatte die Kraft seines Verständnisses für das Geistige herabgemindert, und deshalb geriet er in Fanatismus, ging auf verschlungenen Pfaden und war wie ein Schatten des Willens anderer.

47. Er hatte seine Freiheit verloren, war nicht Herr seiner selbst noch seiner Gedanken.

48. Doch nun ist das Zeitalter des Lichtes gekommen, die Zeit, in der ihr die Ketten zerbrechen und die Flügel ausbreiten müsst, um euch im Verlangen nach Wahrheit frei ins Unendliche zu erheben. (239, 4 – 7)

49. Dies Jahrhundert, in dem ihr lebt, zeigt zwei Aspekte: der eine ist die Entwicklung des Verstandes, und der andere der geistige Stillstand.

50. Tatsächlich strahlt das göttliche Licht auf die Verstandesvermögen herab, und daher entspringt ihnen meine große Inspiration, deren Früchte die Menschheit in Erstaunen setzt; denn der Verstand verlangt nun nach Freiheit und Wissenserweiterung. Der Mensch vertieft sich in das Studium der Natur, er forscht, entdeckt, freut sich, wundert sich, ist aber niemals unschlüssig.

51. Doch wann immer in ihm der Gedanke aufsteigt, die Beziehung zum Geistigen zu klären, zu der Wahrheit, die jenseits der ihm bekannten Materie liegt, ist er furchtsam, hat er Angst davor, in das Unbekannte vorzustoßen, in das, was er für verboten hält, in das, was (seiner Meinung nach) nur hohen und der Erforschung der Geheimnisse Gottes würdigen Wesen zukommt.

52. Da hat er sich schwach und töricht erwiesen, unfähig, durch Willenskraft die Vorurteile zu überwinden, die ihn niederhalten. Da hat sich gezeigt, dass er Sklave verdrehter Auslegungen ist.

53. Niemals wird die Entfaltung der menschlichen Intelligenz vollständig sein, solange diese sich nicht auch auf der geistigen Ebene entwickelt. Erkennt, wie groß die Rückständigkeit eures Geistes ist, weil ihr euch nur der Erkenntnis des irdischen Lebens gewidmet habt.

54. Der Mensch ist Sklave des Willens anderer, Opfer von Bannsprüchen, Verdammungen und Drohungen. Doch was hat man damit erreicht? Dass er all seine Wünsche aufgibt, das höchste Wissen zu begreifen und zu erlangen, das der Mensch besitzen soll; dass er sich selbst daran hindert, das klären zu können, was er absurderweise immer für ein Geheimnis gehalten hat: das Geistige Leben.

55. Meint ihr, dass das Leben des Geistes für den Menschen auf Erden ewig ein Rätsel sein wird? Wenn ihr so denkt, befindet ihr euch in einem großen Irrtum. Wahrlich, Ich sage euch, solange ihr nicht euren Ursprung kennt und nichts von dem wisst, was sich auf den Geist bezieht, werdet ihr bei allem Fortschritt eurer Wissenschaften doch bloß Geschöpfe sein, die in einer armseligen Welt unter Pflanzen und Tieren hausen. Ihr werdet euch weiterhin in euren Kriegen bekämpfen, und über euer Leben wird weiterhin der Schmerz regieren.

56. Wenn ihr nicht entdeckt, was ihr in eurem Wesen tragt, noch in euren Nächsten den geistigen Bruder entdeckt, der in jedem wohnt – könnt ihr euch da wirklich lieben? Nein, Menschenkinder, auch wenn ihr sagt, dass ihr Mich kennt und Mir nachfolgt. Wenn ihr meine Lehre oberflächlich auffasst, werden euer Glaube, eure Erkenntnis und eure Liebe falsch sein. (271, 39 – 45)

57. In Mir werden die Menschen den Mut finden, um sich vom Joch ihrer Unwissenheit zu befreien.

58. Wie könnt ihr erwarten, dass auf Erden Frieden wird und die Kriege aufhören, dass die Menschen sich erneuern und die Sünde geringer wird, wenn sie kein geistiges Wissen haben, welches Voraussetzung, Ursprung und Grundlage des Lebens ist?

59. Wahrlich, Ich sage euch, solange man meine Wahrheit nicht begreift noch befolgt, wird euer Dasein auf Erden wie ein Gebäude sein, das auf Treibsand gebaut ist. (273, 24 – 26)

60. Ich sage dem Menschen, dass er sich selbst ein Unbekannter ist, weil er nicht in sein Inneres vorgedrungen ist, weil er nicht um sein Geheimnis weiß, weil er sein eigentliches Wesen nicht kennt. Doch Ich will ihn in dieser Zeit den Inhalt des “Buches” lehren, das für ihn so lange Zeit hindurch verschlossen gewesen war, wo alle Geheimnisse aufbewahrt sind, die Ich euch schon in der “Zweiten Zeit” mit dem Licht meines Geistes aufzuklären versprach.

61. Jetzt werdet ihr euch wahrhaft kennen lernen und ins Innere eures Geistes vordringen. Dann werdet ihr sagen können, dass ihr zu wissen beginnt, wer ihr seid.

62. Der Mensch wird seinen Ursprung, seine Bestimmung, seine Aufgabe, seine Fähigkeiten kennen lernen und jenes ganze unendliche und ewige Leben, das um ihn her lebt und webt. Er wird seinen Nächsten nicht mehr verletzen können, wird nicht mehr das Dasein seiner Mitmenschen gefährden können, noch wird er wagen, irgendetwas von all dem, was ihn umgibt, zu schänden, weil er zur Erkenntnis gekommen ist, dass alles heilig ist.

63. Er wird das, was sein Geist enthält und verbirgt, erkennen, und dann wird er eine klare Vorstellung und einen tiefen Glauben daran haben, dass – da der Geist wunderbar ist – auch die Heimstätte wunderbar sein muss, die sein Vater für ihn in der Ewigkeit vorgesehen hat. (287, 4 – 6)

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flagge en  Chapter 36…. Faith, Truth & Understanding

THE 3rd TESTAMENT Chapter 36 – Faith, Truth & Understanding
Revelations of Jesus Christ

The Faith that can do all Things
Thus says the Lord…

1. In order to master weakness, smallness, misery, passions and to destroy all doubt, faith and good deeds are indispensable and are virtues that triumph over the impossible; before them what is difficult and unattainable disappears like shadows.

2. I said to men who believed in Me during the Second Era: ‘Your faith has saved you.” Thus I announced it because faith is a healing power, it is a force which transforms, and its light destroys all darkness. (20, 63 – 64)

3. Those who are still far from spirituality, would like to behold Me in the form of Jesus to say to Me: Father, I believe in you, because I have seen you; I will say to them: Blessed are those who without seeing have believed, for they have given proof that thanks to their spirituality they have felt Me within their heart. (27 – 75)

4. I wish you to know what faith is, so that you understand that He who possesses it, is owner of an incomparable treasure.

5. He who lives illuminated by that interior light, no matter how poor the world considers him to be, will never feel like a pariah, abandoned, weak, or lost; his faith in the Father, in life, in his destiny, and even in himself will never let him weaken in the struggle, and He will always be able to perform great and awesome works. (136, 4 – 5)

6. Faith is like a beacon that illuminates your path until you arrive at the secure door of eternity.

7. Faith can not be that shown by those timid and fearful spirits who today advance a step and tomorrow turn back, who do not wish to struggle with their own pain, trusting in the triumph of the spirit only through the charity of the Father.

8. Faith is that which the spirit feels, knowing that God is in him, who loves his Lord, and enjoys feeling Him within himself, and who loves his brothers; having such faith in the justice of the Father that He does not wait for his brothers to love him; who pardons offenses and errors but who tomorrow will be filled with light, because by his merits He has achieved his purification.

9. He who has faith has peace, possesses love, and is filled with goodness.

10. He is rich in faith, and even in the material world; but with true wealth, not that of which you conceive. (263, 12 – 16)

11. I will tell you the test that shows true faith exists: the heart is not troubled in times of trial, and peace inundates the spirit in the supreme moments of peril.

12. He who has faith, is in harmony with Me, for I am life, health, and salvation; He who genuinely seeks this port and this beacon, shall not perish.

13. He who possesses this virtue, performs prodigies beyond all human science, and gives testimony of the spirit and of the higher life. (237, 69 – 71)

The Recognition of the Truth of God

14. When the heart contains good faith and the mind is free of prejudices or confused ideas, life is appreciated more and the truth is seen with greater clarity. In contrast, when the heart bears skepticism, or there are vanity and errors in the mind, all appears confused and even the light itself appears as darkness.

15. Seek truth: it is life, but seek it with love, with humility, with perseverance, and faith. (88, 5 – 6)

16. Pray, and in your prayer ask questions of your Father, and in meditation you will receive the ray of My infinite light. Do not expect to receive all of the truth in one single instant. There are spirits that have walked for much time in search of the truth, studying and trying to penetrate all the Mysteries, but which have not yet achieved their desired goal.

17. Christ, the Anointed, came to show you the road, telling you, “Love one another.” Can you imagine the reach of that sublime commandment? All the life of man would be transformed if you lived by that doctrine. Love alone is that which can reveal the truths of the arcane, because it is the origin of your lives, and of all created.

18. Seek the truth with zeal, and seek the meaning of life. Love strengthens you in the good, and you shall see how, step by step, all that is false, impure, or imperfect shall fall from you. Each day, be more sensitive to the light of Divine grace, for then you will be able to ask the Lord directly all that you wish to know and that is necessary for your spirit in order to reach the supreme truth. (136, 40 – 42)

19. I am the Word that comes in search of men, for they have been unable to come to Me. It is My truth that I come to reveal to you, for truth is the Kingdom I wish all of you to enter.

20. But how can you find the truth if I do not first tell you that many renunciations are required?

21. At times, to find truth it is necessary to renounce all that you possess, to renounce even your self.

22. The vain, the materialist, and the indolent cannot know truth if they do not destroy the walls within which they live. It is necessary that they dominate their passions and weaknesses to look directly at My light. (258, 44 – 47)

23. Blessed is He who seeks truth, because He is thirsty for love, light, and kindness. Seek, and you shall find; seek truth, and it shall come out to meet you. Continue to meditate, and continue asking questions of the Arcane, and He will answer, for the Father has never remained quiet or indifferent before He who eagerly asks of Him.

24. How many who seek the truth in books, among the wise, and in the diverse sciences, will end up finding it in themselves, since in the depths of each man I have deposited a seed of eternal truth. (262, 36 – 37)

25. I cannot deceive you. I never act falsely, and never hide in darkness. My truth is always naked, but if men have not been able to see the nakedness of My Spirit, it is because they have not wished to. I do not hide My truth with any vestment. My nakedness is Divine and pure, My nakedness is holy, and I shall show it to all the beings of the Universe. Symbolizing this, I came naked into the world as a man, and also left it naked.

26. I wish that among mine there is always truth, for I am, and will always be in your truth. I wish that there be love among you, and My love will always be in your love.

27. Only one truth exists and one true love; and that truth and that love are in you. Your love and your truth shall be mine, and My truth and My love shall be yours. (327, 33 – 34)

28. My light is in all consciences, you are already in the Era when My Spirit will spill out over mankind, and so I tell you that soon all of you shall feel My presence, the wise equally with the ignorant, the great like the small, and the powerful as the poor.

29. One and all will tremble before the truth of the true living God. (263, 33 – 34)

The Recognition of the Spiritual and Divine

30. It is impossible for one of My children to forget Me since He carries in his spirit the conscience which is the light of My Spirit and through which, sooner or later, He must recognize Me.

31. It is easy for some to comprehend the meaning of My word and to find the light there; but to others My word remains a Mystery.

32. I say to you that not everyone will be able to understand the spiritual essence of My message in this time. Those who do not succeed in doing so will have to await new times for their spirits to open their eyes to the light of My revelations. (36, 4 – 6)

33. If I say to you that My wisdom shall be yours, do you believe that only one existence would be sufficient to know all that I have to reveal to you? If I say that you will not acquire the human science without traveling the extensive road of evolution, much less will you be able to acquire the knowledge of the spiritual without a complete evolution of your spirit.

34. I do not come to put spirituality into conflict with science, because that mistake has been of men, but never mine; on the contrary, I come to teach you to harmonize the spiritual with the material, what is human with the Divine, what is temporary with the eternal. Nevertheless, I declare to you that to travel the pathways of life, it is necessary to know beforehand the path that your conscience outlines, whose spiritual law proceeds from the Divine Spirit. (79, 38 – 39)

35. You have fallen so far, and distanced yourselves so from the spiritual, that you consider supernatural all that, because it pertains to the spirit, is completely natural. This is how you refer to the Divine, and is how you see all that pertains to your spirits, and that is an error.

36. What has happened is that you see and perceive only what is close to your senses or within reach of your human intelligence, and what is beyond the senses and the mind you have considered supernatural. (273, 1)

37. The man who seeks the light of wisdom in Nature, as well as He who seeks My wisdom in spiritual revelations, shall have to travel on his own feet the road where He finds the truth that He could not find on other paths. It is for that reason that I have sent your spirit to live life after life here on earth, so that through your evolution and experience you discover all that there is in it, and in what surrounds it.

38. If you wish, scrutinize My words, but then study and observe life through them, so that you can see the truth that is contained in all I have told you.

39. There will be times when it seems to you that there is a contradiction between what I tell you today and what was revealed to you in past times, but there is not; the confusion is in men, but you soon shall come to the light. (105, 54 – 56)

Conditions for Spiritual Recognition

40. Humility is the light of the spirit, and on the contrary, the lack of it is darkness. Vanity is the fruit of ignorance. He who is great through wisdom, and worthy through virtue, has true modesty and spiritual humility. (101, 61)

41. Let all evil thoughts fall away from you, and attract the noble thoughts. Happiness is not in the material things you possess, but in the spirituality that you know. To know is to possess and practice.

42. He who truly knows is humble of spirit, not prideful with the earthly wisdom that aspires to know all, but denies all that it does not understand. He who bears the light of inspired knowledge knows how to receive revelations in their due time, and how to wait for them. Many have called themselves wise, but the sun that shines brilliantly on them day after day, has been a Mystery to them.

43. Many have believed that they knew all, yet, truly I tell you, that even the ants that cross the road unnoticed bear a Mystery which is unfathomable to them.

44. Men may investigate many of the marvels of nature, but while they do not do it through the path of Divine love, they shall not come to the true wisdom enclosed in the immortal life of the spirit. (139, 67 – 70)

Searching for the spiritual light

45. From the beginning I conceded to man the liberty of thought, but He has always been a slave, sometimes due to his fanaticism and on other occasions because of the false beliefs of Pharaoh or Caesar. That is why in this time, faced with the freedom that the spirit is achieving, and the clarity that is presented to his eyes, He is blinded by the light, for his mind is not used to that liberty.

46. Man had reduced the strength of his understanding of the spiritual, and fell therefore into fanaticism, walked on twisted paths, and was like a shadow of the will of others.

47. He had lost his liberty, and was not the owner of either himself nor of his thoughts.

48. But the Era of light has arrived, the time when you are to break the chains and extend your wings to fly free toward the infinite in search of truth. (239, 4 – 7)

49. This century in which you live presents two sides: one is the evolution of the mind, and the other is the stagnation of the spirit.

50. Truly, the Divine light shines upon the understanding, and for that reason from it arises My great inspiration, whose fruits astonish humanity. It is because the mind seeks freedom and expansion. Man deepens his study of nature, He scrutinizes, discovers, enjoys, and is awed, but never hesitates.

51. But when in him the idea of clarifying matters related to the spiritual rises, of matters related to the truth beyond the material one He knows, then He is found fearful, afraid to penetrate the unknown, into what He believes is prohibited, permitted only to those elevated beings worthy of learning about the Arcane of God.

52. There He has shown himself clumsy and weak, unable to defeat by act of will the prejudices that repress him.

53. The development of human intelligence will never be complete until it happens on the spiritual plane. See how great the backwardness of your spirit is, because you have consecrated your knowledge to the earthly life.

54. Man is a slave to the will of others, a victim of anathema, condemnations, and threats and what has He achieved with this? The abandonment of all his yearnings to understand and achieve the highest knowledge that man must have, preventing himself from being able to achieve the clarification of what He has absurdly always supposed to be a Mystery: the spiritual life.

55. Do you believe that the life of the spirit will always be an enigma to men on earth? If so, then you have fallen into a great error. Truly I tell you, that while you do not know your origin, and ignore all that is related to the spirit, for all the advancement of your sciences, you will not move beyond creatures that inhabit a small world, among the plants and animals; you continue to foster enmities by your wars and over your lives, pain will continue to rule.

56. If you do not discover what you carry within you, nor the spiritual brother that inhabits each of your neighbors, will you be able to love truly? No, humanity, though you say that you know and follow Me, if you take My Doctrine lightly, your faith, your knowledge, and your love will be false. (271, 39 – 45)

57. In Me men will find the courage to emancipate themselves from the yoke of their ignorance.

58. How can you hope that on earth there is peace and an end to wars, that men regenerate and sin diminishes, if they lack the spiritual knowledge that is the basis, the principle, and the foundation of life?

59. Truly I tell you, that to the extent that you do not understand and practice My truth, your existence on the earth will be like a building constructed on shifting sands. (273, 24 – 26)

60. I come to man to tell him that He does not truly know himself because He has not penetrated his own inner self, and does not know its secret because He ignores its essence. Yet, in this era, I wish to teach him the content of the Book that has for so long been closed to him, and in which are guarded all the Mysteries that since the Second Era I promised to come to explain with the light of My Spirit.

61. Only now will you truly penetrate and know the inner depths of your spirit, and then you will be able to say that you have begun to know who you are.

62. Man shall come to know his origin, his destiny, his mission, his gifts, and all the infinite and eternal life that vibrates around him. He will no longer be able to offend his fellow man, or make attempts on the lives of his brothers, nor dare to profane any of that which surrounds him, for He will have come to realize that all is sacred.

63. He shall come to know what He bears hidden in his spirit, and it will be then that He will have a clear idea and a profound faith that if the spirit is marvelous, so too must be the dwelling that his Father has destined for him in eternity. (287, 4 – 6)

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flagge fr  Chapitre 36… Foi, Vérité et Connaissance

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 36 – Foi, Vérité et Connaissance
Révélations de Jésus-Christ

La Foi
Cela dit le Seigneur…

1. Pour vaincre la faiblesse, la petitesse, la misère, les passions et le doute, il est nécessaire d’avoir la foi et de pratiquer de bonnes actions, qui sont des vertus qui vainquent l’impossible; face à elles, ce qui est difficile et inaccessible s’évanouit comme une ombre.

2. Aux hommes qui crurent en Moi au cours du Second Temps, je déclarai : « ta foi t’a sauvé ». Je m’exprimai de la sorte parce que la foi est un pouvoir curatif, elle est une force qui transforme et sa lumière détruit les ténèbres. (20, 63-64)

3. Ceux qui sont encore loin de la spiritualité voudraient Me contempler sous la forme de Jésus pour Me dire : Seigneur, je crois en Toi, parce que je T’ai vu. A ceux-là, je leur dis : bienheureux ceux qui ont cru sans voir, parce qu’ils ont prouvé que, grâce à leur spiritualité, ils M’ont senti dans leur coeur. (27, 75)

4. Je souhaiterais que vous sachiez ce qu’est la foi, afin que vous compreniez que celui qui la possède est propriétaire d’un trésor incomparable.

5. Celui qui vit illuminé par cette lumière intérieure, pour pauvre que le considère le monde, ne se sentira jamais paria, abandonné, faible, ou perdu. Sa foi dans le Père, dans la vie, dans son destin ne le laissera jamais perdre dans la lutte, et il sera en plus toujours qualifié pour mener à bien des oeuvres grandes et étonnantes. (136, 4-5)

6. La foi est comme un phare qui illumine votre route jusqu’à aboutir au port véritable et sûr de l’éternité.

7. La foi ne peut pas être celle de ces esprits tièdes et peureux qui avancent d’un pas aujourd’hui pour reculer demain, qui ne veulent pas lutter avec leur propre douleur, confiant dans le triomphe de l’esprit uniquement par la charité du Père.

8. La foi est celle que perçoit l’esprit qui, sachant que Dieu est en lui, aime son Seigneur et se réjouit en le sentant en lui et en aimant ses frères; sa foi en la justice du Père est si grande qu’il n’attend pas que ses semblables l’aiment; il pardonne les offenses et les erreurs. Mais, demain, il sera plein de lumière parce qu’il obtint sa purification par ses mérites.

9. Celui qui a la foi, a la paix, possède l’amour et renferme la bonté.

10. Celui-là est riche en esprit et même en matière, mais riche de la véritable richesse, non de celle que vous concevez. (263, 12-16)

11. Je vais vous dire qu’elle est la preuve que la vraie foi existe : quand le coeur n’a pas peur à l’heure de l’épreuve, et quand la paix inonde l’esprit dans les moments les plus pénibles.

12. Celui qui a la foi est en harmonie avec Moi, parce que je suis la vie, la santé et le salut; celui qui recherche vraiment ce port et ce phare ne périt pas.

13. Celui qui possède cette vertu accomplit des prodiges en-dehors de toute science humaine et témoigne de l’esprit et de la vie supérieure. (237, 69-71)

La reconnaissance de la vérité de Dieu

14. Lorsque le coeur renferme la bonne foi et que l’esprit se trouve libre de préjugés ou d’idées confuses, la vie s’apprécie mieux et la vérité se contemple avec une plus grande clarté. En revanche, quand le coeur contient scepticisme ou vanité et que l’intelligence recèle des erreurs, tout paraît confus et même la lumière paraît ténébreuse.

15. Recherchez la vérité, elle est la vie; mais recherchez-la avec amour, avec humilité, avec persévérance et avec foi. (88, 5-6)

16. Priez! Dans votre prière, interrogez votre Père et dans la méditation vous recevrez un éclair de ma lumière infinie. Ne vous attendez pas à recevoir toute la vérité en un seul instant. Beaucoup d’esprits marchent à la recherche de la vérité, en analysant et en essayant de pénétrer tous les mystères et ils n’ont pas encore atteint l’objectif tant désiré.

17. Le Christ, l’Oint, vint montrer le chemin, en vous disant : « Aimez- vous les uns les autres ». Imaginez- vous la portée de ce sublime commandement?! Toute la vie des hommes se verrait transformée si vous viviez selon cette doctrine. Seul l’amour pourra vous révéler les vérités de l’arcane, puisqu’il est l’origine de votre vie et de tout ce qui fut créé.

18. Recherchez la vérité avec ardeur, recherchez le sens de la vie, aimez, en vous fortifiant dans le bien, et vous verrez comment, pas à pas, tout ce qui était faux, impur ou imparfait abandonnera votre être. Soyez chaque jour davantage sensibles à la lumière de la divine grâce, alors vous pourrez demander directement à votre Seigneur tout ce que vous souhaitez savoir et qui soit nécessaire à votre esprit, pour parvenir à atteindre la vérité suprême. (136, 40-42)

19. Je suis le Verbe qui vient chercher les hommes, parce qu’eux n’ont pas su arriver à Moi. Je viens pour leur révéler ma vérité, puisque la vérité est le Royaume dans lequel je souhaite que tous vous entriez.

20. Comment trouver la vérité, si je ne vous dis pas auparavant qu’il vous faut faire face à beaucoup de renonciations?

21. Parfois, afin de trouver la vérité, il faut renoncer à tout ce que l’on possède, et même renoncer à soi- même.

22. Le vaniteux, le matérialiste, l’indolent ne peuvent connaître la vérité tant qu’ils ne détruiront pas les murailles au milieu desquelles ils vivent. Il est indispensable qu’ils l’emportent sur leurs passions et leurs faiblesses pour regarder ma lumière en face. (258, 44-47)

23. Béni celui qui cherche la vérité parce qu’il est un assoiffé d’amour, de lumière et de bonté! Cherchez et vous trouverez, cherchez la vérité et elle viendra à votre rencontre. Continuez de méditer, continuez d’interroger l’Arcane et Il vous répondra, parce que le Père n’est jamais demeuré silencieux ou indifférent devant celui qui l’interroge avidement.

24. Combien de ceux qui recherchent la vérité dans des livres, entre les sages et les diverses sciences, finiront par la trouver en eux-mêmes, puisque j’ai déposé, dans le fond de chaque homme, une semence de la vérité éternelle! (262, 36-37)

25. Je ne peux pas vous tromper! Je n’accomplis jamais d’acte de fausseté et je ne me cache pas dans les ténèbres. Ma Vérité est toujours nue, mais les hommes n’ont pas pu voir la nudité de mon Esprit parce qu’ils ne l’ont pas souhaité. Moi, je ne vous cache pas ma vérité avec un quelconque vêtement. Ma nudité est divine et pure, ma nudité est sainte et je la montrerai à tous les êtres de l’Univers. Pour l’illustrer, je vins nu au monde, en tant qu’homme, et nu aussi je m’en suis allé.

26. Je souhaite que, parmi les miens, il y ait toujours la vérité, parce que je suis et serai toujours dans votre vérité ; je souhaite qu’il y ait de l’amour entre vous et mon amour sera toujours en votre amour.

27. Il n’existe qu’une seule vérité et qu’un seul amour véritable; cette vérité et cet amour sont en vous. Votre amour et votre vérité seront les miens, et ma vérité et mon amour seront les vôtres. (327, 33-34)

28. Ma lumière est dans toutes les consciences. Vous êtes déjà au temps où Mon Esprit doit se répandre sur les hommes, pour autant je vous dis que prochainement vous sentirez tous ma présence, savants comme ignorants, grands comme petits, riches comme pauvres.

29. Les uns et les autres se bouleverseront devant la vérité du Dieu vivant et véritable. (263, 33-34)

La reconnaissance du spirituel et du Divin

30. Il est impossible que l’un de mes enfants m’oublie, en portant en son esprit la conscience qui est la lumière de mon Esprit, et par laquelle, tôt ou tard, il doit me reconnaître.

31. Pour certains, il est facile de pénétrer le sens de ma parole et d’y trouver la lumière, mais pour d’autres, ma parole constitue une énigme.

32. Je vous dis que tous ne pourront pas, en ce temps, connaître la spiritualité de mon message. Ceux qui n’y parviennent pas devront attendre des temps nouveaux afin que leur esprit ouvre les yeux à la lumière de mes révélations. (36, 4-6)

33. Si je vous déclare que ma sagesse sera la vôtre, pensez-vous qu’une seule existence puisse suffire pour savoir tout ce que j’ai à vous révéler? Si je vous dis que vous ne pourrez acquérir la science humaine sans parcourir le long chemin de l’évolution, moins encore pourrez- vous acquérir la connaissance du spirituel sans une évolution totale de votre esprit.

34. Je ne viens pas pour opposer la spiritualité à la science, parce que cela a été l’erreur des hommes, mais jamais la mienne; tout au contraire, je viens pour vous enseigner à harmoniser le spirituel avec le matériel, l’humain et le divin, l’éphémère et l’éternel. Néanmoins, je vous déclare que, pour parcourir les sentiers de la vie, il est indispensable de connaître au préalable le chemin que vous trace la conscience, dont la loi spirituelle provient de l’Esprit Divin. (79, 38-39)

35. Vous êtes tellement descendus et vous vous êtes éloignés de telle manière du spirituel que vous considérez surnaturel tout ce qui, en raison de son appartenance à l’esprit, est complètement naturel. C’est ainsi que vous appelez le divin, c’est de la sorte que vous voyez tout ce qui appartient à votre esprit et cela, c’est une erreur!

36. Il s’est produit que vous ne voyez et percevez seulement que ce qui est proche de vos sens ou à la portée de votre intelligence humaine, tandis que vous avez considéré surnaturel ce qui est au-delà des sens et de l’intelligence. (273, 1)

37. De même l’homme qui cherche la lumière du savoir dans la Nature, que celui qui cherche ma sagesse dans les révélations spirituelles, devront parcourir, par leurs propres pieds, le chemin où ils trouveront toutes ces vérités qu’ils ne peuvent trouver par le biais d’autres sentiers. C’est pour cela que j’ai envoyé votre esprit vivre une vie après l’autre ici, sur la Terre, afin que, par son évolution et son expérience, il découvre tout ce qu’il y a en lui et tout ce qui l’entoure.

38. Si vous le souhaitez, analysez mes paroles en profondeur mais, par la suite, étudiez et observez la vie au travers elles, afin que vous puissiez constater la vérité que renferme tout ce que je vous ai dit.

39. Il y aura des occasions où il vous semblera exister une contradiction entre ce que je vous dis aujourd’hui et ce qui vous fut révélé dans les temps passés, mais il n’en est rien; la confusion est le propre des hommes, mais ils parviendront très vite à la lumière. (105, 54-56)

Conditions de la reconnaissance spirituelle

40. L’humilité est la lumière de l’esprit et, au contraire, le manque d’humilité est synonyme d’obscurité en lui; la vanité est le fruit de l’ignorance. Celui qui est grand par le savoir et précieux par la vertu, possède la vraie modestie et l’humilité spirituelle. (101, 61)

41. Laissez s’éloigner de vous toutes les mauvaises pensées et attirez les pensées nobles. Le bonheur n’est pas dans ce qui se possède matériellement, mais dans ce qui se connaît spirituellement. Connaître est posséder et mettre en pratique.

42. Celui qui sait vraiment est humble d’esprit; il n’est pas orgueilleux de la sagesse de la terre, qui n’aspire seulement qu’à tout connaître, reniant tout ce qu’elle ne réussit pas à comprendre. Celui qui porte en lui la lumière de la connaissance inspirée sait recevoir, en temps utile, les révélations, de même qu’il sait, aussi, les attendre. Beaucoup se sont proclamés sages et cependant le soleil qui brille, jour après jour, à pleine lumière, a été un mystère pour eux.

43. Nombreux sont ceux qui ont cru tout savoir et, en vérité je vous le dis, la fourmi qui croise imperceptiblement leur chemin recèle, pour eux aussi, un mystère insondable.

44. Les hommes pourront faire des recherches sur les merveilles de la nature mais, tant qu’ils ne marcheront pas dans la voie de l’amour divin, ils ne parviendront pas à atteindre la véritable sagesse, celle qui se renferme dans la vie immortelle de l’esprit. (139, 67-70)

Elargissement nécessaire de la Conscience de l’homme

45. Depuis le début, je concédai à l’homme la liberté de penser ; lamentablement il a toujours été esclave, parfois en raison du fanatisme et en d’autres occasions des fausses croyances du pharaon et de César. Voilà pourquoi, en ce temps-ci, devant la liberté que l’esprit est en train de gagner et face à la clarté qui se présente à ses yeux, il s’éblouit parce que son intelligence n’est pas habituée à cette liberté.

46. L’homme avait réduit la force de son entendement pour le spirituel et c’est pour cela qu’il sombra dans le fanatisme, qu’il erra par des sentiers tortueux et qu’il fut comme une ombre suivant la volonté d’autres.

47. Il avait perdu sa liberté et n’était maître ni de lui-même, ni de ses pensées.

48. Mais l’ère de la lumière est arrivée, le temps pour vous de rompre les chaînes et d’étendre les ailes pour voler librement vers l’infini à la recherche de la vérité. (239, 4-7)

49. Ce siècle, dans lequel vous vivez, présente deux phases : la première, l’évolution de l’intelligence, et la seconde, celle de la stagnation de l’esprit.

50. La lumière divine rayonne vraiment sur les entendements et c’est pour cela que ma grande inspiration, dont les fruits étonnent l’humanité, s’en détache. Il faut dire que l’intelligence recherche la liberté et l’expansion. L’homme approfondit son étude de la Nature, analyse, découvre, se distrait, s’étonne, mais ne titube jamais.

51. Malheureusement, lorsqu’a surgi en lui l’idée d’éclairer ce qui a trait au spirituel, sur la vérité qu’il y a au-delà de la matière qu’il connaît, alors il devient craintif, il éprouve la peur de pénétrer l’inconnu, ce qu’il croit interdit, ce qui appartient seulement à des êtres élevés et dignes de faire des recherches dans les Arcanes de Dieu.

52. Là, il s’est montré faible et maladroit, incapable de vaincre par la volonté les préjugés qui l’accablaient. Là, il s’est révélé être esclave d’interprétations tordues.

53. Le développement de l’intelligence humaine ne sera jamais complet tant que celle-ci ne se développe pas sur le plan spirituel. Voyez combien est grand le retard de votre esprit, parce que vous vous êtes consacrés à la connaissance de la vie terrestre.

54. L’homme est un esclave de la volonté d’autres, il est une victime d’anathèmes, de condamnations et de menaces mais, quel résultat a-t-il obtenu avec cela? Qu’il abandonne tous ses désirs ardents de comprendre et atteindre le plus haut niveau de connaissance que l’homme doit posséder, de s’empêcher même de pouvoir éclairer ce qu’il a toujours considéré, de manière absurde, comme un mystère : la vie spirituelle.

55. Croyez-vous que la vie de l’esprit sera éternellement une énigme pour l’homme sur la Terre? Si vous pensez de la sorte, vous commettrez une très lourde erreur. Certes, je vous dis que tant que vous ne connaîtrez pas votre origine et que vous ignorerez tout ce qui est lié à l’esprit, en dépit de tout le progrès de vos sciences, vous ne cesserez d’être des créatures qui habitent un monde restreint ; parmi les plantes et les animaux, vous continuerez de vous harceler par le biais de vos guerres et la douleur continuera de régner sur votre vie.

56. Si vous ne découvrez pas ce que vous portez en votre être, et que vous ne reconnaissez pas, en vos semblables, le frère spirituel qui habite en chacun, pourrez-vous vous aimer vraiment? Non, humanité! Même si vous disiez me connaître et me suivre, si vous prenez superficiellement ma Doctrine, votre foi, votre connaissance et votre amour seront faux. (271, 39-45)

57. C’est en Moi que les hommes trouveront le courage de s’émanciper du joug de leur ignorance.

58. Comment espérez-vous que, sur la Terre, s’établisse la paix et que cessent les guerres, que les hommes se régénèrent et que s’atténue le péché, s’ils manquent de la connaissance spirituelle, qui est base, principe et ciment de la vie?

59. En vérité je vous le dis, tant que l’on ne comprendra ni ne pratiquera pas ma vérité, votre existence sur la Terre sera à l’image d’un édifice construit sur des sables mouvants. (273, 24-26)

60. Je viens pour dire à l’homme qu’il est un inconnu pour lui-même parce qu’il n’est pas entré dans son intimité, parce qu’il ne connaît pas son secret, parce qu’il ignore son essence. Mais, Moi je souhaite lui enseigner, en ce temps, le contenu du Livre qui lui était demeuré fermé pour si longtemps, et dans lequel sont gardés tous les mystères que, depuis le Second Temps, je promis de venir vous éclaircir avec la lumière de mon Esprit.

61. Ce sera maintenant que vous vous connaîtrez vraiment et que vous pénètrerez l’intimité de votre esprit, alors vous pourrez dire que vous commencez à savoir qui vous êtes.

62. L’homme parviendra à connaître son origine, son destin, sa mission, ses dons, et toute cette vie infinie et éternelle qui vibre autour de lui; il ne pourra plus offenser son semblable, ni attenter contre l’existence de ses frères, ni oser profaner ce qui l’entoure, parce qu’il sera parvenu à comprendre que tout est sacré.

63. Il arrivera à connaître ce qui se renferme et qui se cache en son esprit et ce sera alors, qu’il comprendra que si l’esprit est merveilleux, la demeure que son Père lui destine dans l’éternité devra être, nécessairement, aussi merveilleuse. (287,4-6)

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flagge es  Capítulo 36… Fe, Verdad y Conocimiento

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 36 – Fe, Verdad y Conocimiento
Revelaciones de Jesucristo

La Fe que todo lo puede
Esto dice el Señor…

1. Para vencer la debilidad, la pequeñez, la miseria, las pasiones y destruir la duda, es indispensable la fe y las buenas obras que son virtudes que vencen lo imposible, ante ellas lo difícil e inalcanzable se desvanece como sombras.

2. Dije a los hombres que en Mí creyeron en el Segundo Tiempo: “Tu fe te ha salvado”. Así lo declaré porque la fe es una potencia curativa, es una fuerza que transforma y su luz destruye las tinieblas. (20, 63 – 64)

3. Los que aún están lejos de la espiritualidad, quisieran contemplarme bajo la forma de Jesús para decirme: Señor, creo en Ti, porque te he visto; a ellos les digo: Bienaventurados los que sin ver han creído, porque han dado pruebas de que gracias a su espiritualidad me han sentido en su corazón. (27, 75)

4. Quisiera que supieseis lo que es la fe, para que comprendieseis que quien la posee, es dueño de un tesoro incomparable.

5. El que vive iluminado por esa luz interior, por pobre que le considere el mundo, nunca se sentirá paria, abandonado, débil, ni perdido; su fe en el Padre, en la vida, en su destino, y aun en él mismo, jamás lo dejarán decaer en la lucha, y además siempre estará capacitado para realizar obras grandes y asombrosas. (136, 4 – 5)

6. La fe es como un faro que ilumina vuestra ruta hasta llegar al puerto seguro de la eternidad.

7. No puede ser fe la de aquellos espíritus tibios y medrosos que hoy avanzan un paso y mañana vuelven atrás, que no quieren luchar con su propio dolor, confiando en el triunfo del espíritu únicamente por la caridad del Padre.

8. Fe es aquella que siente el espíritu que sabiendo que Dios está en él, ama a su Señor y goza sintiéndole en sí y amando a sus hermanos; que es tanta la fe en la justicia del Padre, que no espera a que sus semejantes le amen; que perdona ofensas y errores pero que mañana estará lleno de luz porque con sus méritos alcanzó su purificación.

9. El que tiene fe, tiene paz, posee amor y encierra bondad.

10. Ese es rico en espíritu y aún en materia; pero con la verdadera riqueza, no con aquélla que vosotros concebís. (263, 12 – 16)

11. Voy a deciros cuál es la prueba de que existe fe verdadera: Cuando el corazón no zozobra en la hora de la prueba. Cuando la paz inunda al espíritu en los trances supremos.

12. Aquél que tiene fe, está en armonía conmigo, porque Yo soy la vida, la salud y la salvación; quien busca de verdad este puerto y este faro, no perece.

13. Quien posee esta virtud, hace prodigios fuera de toda ciencia humana y da testimonio del espíritu y de la vida superior. (237, 69 – 71)

El reconocimiento de la verdad de Dios

14. Cuando el corazón encierra buena fe y la mente se halla libre de prejuicios o de ideas confusas, la vida se aprecia mejor y la verdad se contempla con mayor claridad. En cambio, cuando en el corazón se lleva escepticismo o vanidad y errores en la mente, todo parece confuso y hasta la misma luz parece tiniebla.

15. Buscad la verdad, ella es la vida; pero buscadla con amor, con humildad, con perseverancia y con fe. (88, 5 – 6)

16. Orad, en vuestra oración interrogad a vuestro Padre y en la meditación recibiréis un destello de mi luz infinita. No esperéis recibir en un solo instante toda la verdad. Hay espíritus que ha mucho tiempo vienen caminando en pos de la verdad, escudriñando y tratando de penetrar en todos los misterios y aún no han alcanzado la meta anhelada.

17. Cristo, el Ungido, vino a enseñaros el camino, diciéndoos: “Amaos los unos a los otros”. ¡Imagináis el alcance de ese sublime mandamiento? Toda la vida de los hombres quedaría transformada si vivieseis en esa doctrina. Sólo el amor será el que pueda revelaros las verdades del arcano, ya que él es el origen de vuestra vida y de todo lo creado.

18. Buscad con afán la verdad, buscad el sentido de la vida, amad, fortaleciéndoos en el bien, y veréis cómo paso a paso irá cayendo de vuestro ser todo lo que era falso, impuro o imperfecto. Sed cada día más sensibles a la luz de la divina gracia, entonces podréis preguntar directamente a vuestro Señor todo aquello que queréis saber y que sea necesario a vuestro espíritu, para alcanzar la suprema verdad. (136, 40 – 42)

19. Soy el Verbo que viene a buscar a los hombres, porque ellos no han podido llegar a Mí. Es mi verdad la que vengo a revelarles; ya que la verdad es el Reino al cual quiero que todos penetréis.

20. ¿Cómo encontrar la verdad, si antes no os digo que se requieren muchas renunciaciones?

21. A veces, para hallar la verdad, es preciso renunciar a cuanto se posee, renunciar aún a sí mismo.

22. El vanidoso, el materialista, el indolente, no puede conocer la verdad mientras no destruya las murallas dentro de las cuales vive, es necesario que se sobreponga a sus pasiones y flaquezas para mirar de frente mi luz. (258, 44 – 47)

23. Bendito el que busca la verdad porque es un sediento de amor, de luz y de bondad. Buscad y encontraréis, buscad la verdad y ella os saldrá al encuentro. Seguid meditando, seguid interrogando al Arcano y El os contestará, porque jamás el Padre ha permanecido callado o indiferente ante aquél que anhelosamente le interroga.

24. Cuántos que andan buscando la verdad en libros, entre los sabios y ciencia diversas, acabarán por encontrarla en sí mismos, ya que en el fondo de cada hombre he depositado una semilla de la eterna verdad. (262, 36 – 37)

25. ¡Yo no puedo engañaros! Yo nunca estoy en un acto de falsedad, Yo no me oculto entre tiniebla. MI VERDAD es desnuda siempre, mas si los hombres no han podido ver la desnudez de mi Espíritu, es porque no lo han querido. Yo no os oculto con vestidura alguna mi verdad. Mi desnudez es divina y es pura, mi desnudez es santa y la mostraré a todos los seres del Universo; como una imagen de ella, vine en cuanto hombre desnudo al mundo y desnudo me fui también de vosotros.

26. Quiero que entre los míos haya siempre verdad, porque Yo estoy y estaré siempre en vuestra verdad. Quiero que haya amor entre vosotros y mi amor siempre estará en vuestro amor.

27. Una sola verdad existe, un solo amor verdadero y esa verdad y ese amor están en vosotros, vuestro amor y vuestra verdad serán los míos y mi verdad y mi amor serán los vuestros. (327, 33 – 34)

28. Mi luz está en todas las conciencias, ya estáis en el tiempo en que Mi Espíritu ha de derramarse sobre los hombres, por lo cual os digo que pronto sentiréis todos mi presencia, lo mismo los sabios que los ignorantes, igual los grandes que los pequeños, los poderosos que los pobres.

29. Unos y otros se estremecerán ante la verdad del Dios viviente y verdadero. (263, 33 – 34)

El reconocimiento de lo espiritual y Divino

30. Es imposible que uno de mis hijos me olvide llevando en su espíritu la conciencia que es la luz de mi Espíritu, por la cual tarde o temprano tiene que reconocerme.

31. Para unos es fácil penetrar al significado de mi palabra y encontrar ahí la luz, mas para otros mi palabra es un enigma.

32. Yo os digo, que no todos podrán en este tiempo conocer la espiritualidad de mi mensaje, los que no lo logren tendrán que esperar nuevos tiempos para que su espíritu abra los ojos a la luz de mis revelaciones. (36, 4 – 6)

33. Si Yo os digo que mi sabiduría será vuestra, ¿Creéis que una sola existencia pueda ser suficiente para saber todo lo que tengo que revelaros? Si os digo que la ciencia humana no la podréis adquirir sin recorrer el extenso camino de la evolución, menos podréis adquirir el conocimiento de lo espiritual sin una completa evolución de vuestro espíritu.

34. No vengo a poner en pugna la espiritualidad con la ciencia porque ese error ha sido de los hombres mas nunca mío; por el contrario, vengo a enseñaros a armonizar lo espiritual con lo material, lo humano con lo divino, lo pasajero con lo eterno; sin embargo os declaro que para andar por las sendas de la vida es menester conocer antes el camino que os traza la conciencia, cuya ley espiritual procede del Espíritu Divino. (79, 38 – 39)

35. Habéis descendido tanto y os habéis alejado de tal manera de lo espiritual, que consideráis sobrenatural todo aquello que por pertenecer al espíritu, es completamente natural. Así le llamáis a lo divino, así miráis todo lo que pertenece a vuestro espíritu y eso es un error.

36. Lo que ha acontecido es que sólo miráis y percibís lo que está cerca de vuestros sentidos o al alcance de vuestra humana inteligencia y a lo que está más allá de los sentidos y de la mente lo habéis considerado sobrenatural. (273, 1)

37. Igual que el hombre que busca la luz del saber en la Naturaleza, como el que busque mi sabiduría en las revelaciones espirituales, tendrá que recorrer por su propio pie el camino en donde hallará todas aquellas verdades que por otros senderos no puede encontrar. Es por eso que he enviado a vuestro espíritu a vivir una vida tras otra aquí en la Tierra para que mediante su evolución y su experiencia, descubra todo lo que hay en él y en lo que lo rodea.

38. Si queréis, escudriñad mis palabras, mas luego estudiad y observad la vida a través de ellas y para que podáis comprobar la verdad que encierra cuanto os he dicho.

39. Habrá ocasiones en que os parezca que existe contradicción entre lo que hoy os digo y lo que os fue revelado en los tiempos pasados, mas no la hay; la confusión es de los hombres, pero ya llegarán todos a la luz. (105, 54 – 56)

Condiciones para el reconocimiento espiritual

40. La humildad es la luz del espíritu y por el contrario, la carencia de ella, es oscuridad en él; la vanidad es el fruto de la ignorancia. El que es grande por el saber y vale por la virtud, lleva la verdadera modestia y humildad espiritual. (101, 61)

41. Dejad que se alejen de vosotros todos los malos pensamientos y atraed los pensamientos nobles. La felicidad no está en lo que materialmente se posee, sino en lo que espiritualmente se conoce. Conocer es poseer y practicar.

42. El que verdaderamente sabe, es humilde de espíritu; no es orgulloso con la sabiduría de la tierra, que sólo aspira a conocerlo todo y niega todo aquello que no ha llegado a comprender. El que lleva en sí la luz del conocimiento inspirado, sabe recibir a su debido tiempo las revelaciones así como también sabe esperarlas. Sabios se han nombrado muchos, y ha sido un misterio para ellos el sol que día tras día brilla a plena luz.

43. Muchos han creído saberlo todo, y en verdad os digo, que la hormiga que imperceptiblemente se cruza en su camino encierra también para ellos un misterio insondable.

44. Podrán los hombres investigar muchas de las maravillas de la naturaleza, pero mientras no lo hagan por el sendero del amor divino, no llegarán a alcanzar la verdadera sabiduría, la que se encierra en la vida inmortal del espíritu. (139, 67 – 70)

Debemos buscar la luz en nuestro Espíritu

45. Yo concedí al hombre desde un principio libertad de pensar, mas siempre ha sido esclavo, a veces por el fanatismo y otras ocasiones de las falsas creencias del Faraón y del César. He aquí por qué en este tiempo, ante la libertad que el espíritu está logrando y ante la claridad que a sus ojos se presenta, se deslumbra, porque su mente no estaba acostumbrada a esa libertad.

46. El hombre había reducido la fuerza de su entendimiento para lo espiritual y por eso cayó en fanatismo, caminó por senderos torcidos y fue como una sombra de la voluntad de los demás.

47. Había perdido su libertad, no era dueño de sí mismo ni de sus pensamientos.

48. Mas ha llegado la era de la luz, el tiempo en que habéis de romper las cadenas y extender las alas para volar libremente hacia el infinito en busca de la verdad. (239, 4 – 7)

49. Este siglo que vivís, presenta dos fases: uno, la evolución de la mente y otro el estancamiento del espíritu.

50. Verdaderamente la luz divina irradia sobre los entendimientos y por eso se desprende de ellos mi gran inspiración cuyos frutos asombran a la humanidad. Es que la mente busca la libertad y expansión. Se profundiza el hombre en el estudio de la Naturaleza; escudriña, descubre, se recrea, se asombra, pero nunca titubea.

51. Mas, cuando ha surgido en él la idea de esclarecer lo relativo a lo espiritual, de la verdad que hay más allá de la materia que conoce, entonces se encuentra temeroso, siente miedo de penetrar en lo desconocido, en lo que cree prohibido, en lo que pertenece tan sólo a seres elevados y dignos de investigar en los Arcanos de Dios.

52. Ahí se ha mostrado débil y torpe, incapaz de vencer con voluntad los prejuicios que lo agobian. Ahí se ha visto que es esclavo de torcidas interpretaciones.

53. Nunca será completo el desarrollo de la inteligencia humana mientras ésta no se desenvuelva en el plano espiritual. Ved cuán grande es el retraso de vuestro espíritu, porque os habéis consagrado al conocimiento de la vida terrestre.

54. El hombre es esclavo de la voluntad de otros, víctima de anatemas, de condenas y amenazas, mas ¿Qué se ha logrado con ello? Que abandone todos sus anhelos por comprender y alcanzar el más elevado conocimiento que el hombre debe poseer, impedirse a sí mismo el poder llegar a esclarecer lo que absurdamente ha considerado siempre un misterio: la vida espiritual.

55. ¿Creéis que eternamente va a ser un enigma para el hombre en la Tierra, la vida del espíritu? Si así pensáis os encontraréis en un error muy grande. De cierto os digo que mientras no conozcáis vuestro origen e ignoréis todo lo que al espíritu se relaciona, con todo el adelanto de vuestras ciencias, no pasaréis de ser criaturas que habitan en un mundo pequeño, entre plantas y animales, os seguiréis hostilizando por medio de vuestras guerras y sobre vuestra vida seguirá imperando el dolor.

56. Si no descubrís lo que en vuestro ser lleváis, ni descubrís en vuestros semejantes al hermano espiritual que en cada uno habita, ¿Vais a poder amaros verdaderamente? No, humanidad, aunque digáis que me conocéis y me seguís, si tomáis superficialmente mi Doctrina, vuestra fe, vuestro conocimiento y vuestro amor serán falsos. (271, 39 – 45)

57. En Mí hallarán valor los hombres para emanciparse del yugo de su ignorancia.

58. ¿Cómo esperáis que en la Tierra se haga la paz y cesen las guerras; que los hombres se regeneren y disminuya el pecado, si carecen del conocimiento espiritual que es base, principio y cimiento de la vida?

59. En verdad os digo, que en tanto no se comprenda ni se practique mi verdad, vuestra existencia en la Tierra será como un edificio construido sobre arena movediza. (273, 24 – 26)

60. Vengo a decir al hombre que él es un desconocido ante sí mismo porque no ha penetrado en su intimidad, porque no sabe su secreto, porque ignora su esencia. Mas, Yo quiero enseñarle en este tiempo el contenido del Libro que por tanto tiempo había permanecido cerrado para él, y en donde están guardados todos los misterios que desde el Segundo Tiempo os prometí venir a esclareceros con la luz de mi Espíritu.

61. Ahora será cuando verdaderamente os conozcáis y penetréis en la intimidad de vuestro espíritu, entonces podréis decir que empezáis a saber quienes sois.

62. Llegará el hombre a saber su origen, su destino, su misión, sus dones, y toda esa vida infinita y eterna que vibra en derredor de él; ya no podrá ofender a su semejante, ya no podrá atentar contra la existencia de sus hermanos, ni osará profanar nada de cuanto le rodea, porque habrá llegado a comprender que todo es sagrado.

63. Llegará a conocer lo que se encierra y oculta en su espíritu y será entonces, cuando tenga una idea clara y una fe profunda en que si es maravilloso el espíritu, maravillosa tendrá que ser también la morada que su Padre le tiene destinada en la eternidad. (287, 4 – 6)

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Das Dritte Testament Kapitel 19… Die Dreieinigkeit Gottes The Third Testament Chapter 19… The Divine Trinity

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 19… La Divine Trinité
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 19… La Divina Trinidad

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flagge de  Kapitel 19… Die Dreieinigkeit Gottes

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 19 – Offenbarungen Jesu Christi
Die Dreieinigkeit Gottes

Die Einheit Gottes mit Christus und dem Heiligen Geist
So spricht der Herr…

1. Das Licht meines Wortes wird die Menschen in dieser Dritten Zeit vereinigen. Meine Wahrheit wird in jedem Verstande aufleuchten und damit Unterschiede der Glaubensbekenntnisse und Kulte zum Verschwinden bringen.

2. Während heute einige Mich in Jehova lieben und Christus verleugnen, lieben andere Mich in Christus und kennen Jehova nicht; während manche mein Dasein als Heiliger Geist anerkennen, streiten und entzweien sich andere wegen meiner Dreieinigkeit.

3. Und nun frage Ich diese Menschheit und die sie geistig führen: Warum distanziert ihr euch voneinander, wo ihr euch doch alle zu dem wahren Gott bekennt? Wenn ihr Mich in Jehova liebt, seid ihr in der Wahrheit. Wenn ihr Mich durch Christus liebt – Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wenn ihr Mich als Heiligen Geist liebt, nähert ihr euch dem Lichte.

4. Ihr habt nur einen einzigen Gott, nur einen einzigen Vater. Es gibt keine drei Göttlichen Personen, die in Gott existieren, sondern nur einen Göttlichen Geist, welcher sich der Menschheit während drei verschiedenen Entwicklungsstufen offenbart hat. Beim Vordringen in diese Tiefe glaubte diese in ihrer Kindlichkeit drei Personen zu sehen, wo nur ein einziger Göttlicher Geist existiert. Wenn ihr also den Namen Jehova hört, so denkt an Gott als Vater und Richter. Wenn ihr an Christus denkt, so erkennt in Ihm Gott als Meister, als Liebe; und wenn ihr den Ursprung des Heiligen Geistes zu ergründen sucht, so wisset, dass er niemand anderes ist als Gott, wenn er seine unermessliche Weisheit solchen Jüngern offenbart, die weiter fortgeschritten sind.

5. Wenn Ich die Menschheit der “Ersten Zeit” geistig so entwickelt angetroffen hätte, wie sie es heute ist, hätte Ich Mich ihr als Vater, als Meister und als Heiliger Geist offenbart; dann hätten die Menschen keine drei Gottheiten gesehen, wo nur eine ist. Aber sie waren nicht fähig, meine Lehren richtig zu deuten, und wären verwirrt worden und meinem Wege fern geblieben, um weiterhin ihren Vorstellungen gemäße zugängliche und kleine Götter zu schaffen.

6. Sobald die Menschen diese Wahrheit einsehen und annehmen, wird es ihnen leid tun, dass sie sich gegenseitig verkannt haben wegen eines Irrtums, den sie mit ein wenig Liebe vermieden hätten.

7. Wenn Christus die Liebe ist, könnt ihr dann glauben, dass Er von Jehova unabhängig ist, wo Ich doch die Liebe bin?

8. Wenn der Heilige Geist die Weisheit ist, glaubt ihr dann, dass dieser Geist unabhängig von Christus existiert, wo Ich doch die Weisheit bin? Meint ihr, das “Wort” und der Heilige Geist seien zweierlei?

9. Es genügt, nur etwas von dem Wort zu kennen, das Jesus die Menschheit lehrte, um zu begreifen, dass nur ein Gott existiert hat und ewig nur einer sein wird. Deswegen sagte Ich durch ihn: “Wer den Sohn kennt, kennt den Vater, weil er in Mir ist und Ich in ihm bin.” Später, als er ankündigte, dass er in einer anderen Zeit zu den Menschen zurückkommen werde, sagte er nicht nur: “Ich werde wiederkommen”, sondern er versprach, den Heiligen Geist zu senden, den Geist des Trösters, den Geist der Wahrheit.

10. Warum sollte Christus vom Heiligen Geist getrennt kommen? Könnte Er in seinem Geiste etwa nicht die Wahrheit, das Licht und den Trost mit sich bringen? (1, 66 – 70, 73 – 76)

11. Ich bin euer Meister; doch seht Mich nicht getrennt vom Vater, denn Ich bin der Vater.

12. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Sohn und dem Heiligen Geist, denn der Heilige Geist und der Sohn sind ein einziger Geist, und dieser bin Ich.

13. Seht in meinen Offenbarungen über alle Zeiten hinweg einen einzigen Gott, der euch mittels vielfacher und unterschiedlicher Lektionen gelehrt hat: ein einziges Buch mit vielen Seiten. (256, 4)

Die drei Offenbarungsweisen Gottes

14. Nun wisst ihr den Grund, warum der Vater sich in Etappen offenbart hat und versteht auch den Irrtum der Menschen bezüglich des Begriffs der Dreieinigkeit.

15. Versucht nicht mehr, Mir in eurer Vorstellung körperliche Gestalt zu geben, denn es existiert keine Gestalt in meinem Geiste, so wenig wie die Intelligenz, die Liebe oder die Weisheit Gestalt haben.

16. Ich sage euch dies, weil sich viele Mich in der Gestalt eines Greises vorstellen, wenn sie an den Vater denken; doch Ich bin kein alter Mann, denn Ich bin außerhalb der Zeit, mein Geist hat kein Alter.

17. Wenn ihr an Christus denkt, formt ihr sogleich in eurem Sinn das körperliche Bild Jesu. Doch Ich sage euch, dass Christus, die ins Fleisch geborene Göttliche Liebe, mein mensch-gewordenes Wort, als Er die körperliche Hülle verließ, mit meinem Geiste verschmolz, aus dem Er hervorgegangen war.

18. Wenn ihr jedoch vom Heiligen Geist sprecht, verwendet ihr das Symbol der Taube, um zu versuchen, ihn euch in irgendeiner Form vorzustellen. Doch Ich sage euch, dass die Zeit der Sinnbilder vorüber ist, und dass ihr aus diesem Grunde, wenn ihr euch unter dem Einfluss des Heiligen Geistes fühlt, ihn als Eingebung, als Licht in eurem Geiste, als Klarheit empfangt, welche Ungewissheiten, Geheimnisse und Dunkelheiten auflöst. (39, 42, 44 – 47)

19. Von Zeitalter zu Zeitalter haben die Menschen eine immer klarere Vorstellung von Mir. Diejenigen, die Mich durch Christus kennen gelernt haben, haben eine der Wahrheit näherkommende Vorstellung als jene, die Mich nur durch die Gesetze Moses kennen. Jener Gott, dem die Menschenscharen aus Furcht vor seiner Gerechtigkeit nachfolgten und gehorchten, wurde später als Vater und Meister gesucht, als in ihren Herzen der Same der Liebe Christi keimte. (112, 3)

20. Ich stehe über den Zeiten, über allem Geschaffenen, Mein Göttlicher Geist ist nicht der Entwicklung unterworfen. Ich bin ewig und vollkommen – nicht wie ihr, die ihr sehr wohl einen Anfang habt, die ihr durchaus Gesetzen der Entwicklung unterworfen seid und außerdem über eurem Sein den Ablauf der Zeiten fühlt.

21. Sagt also nicht, dass der Vater nur einem Zeitalter angehört, Christus einem anderen, und der Heilige Geist wieder einem anderen. Denn der Vater ist ewig und gehört keinem Zeitalter an, sondern die Zeiten sind sein, und Christus, als Er als Mensch entschwunden war, ist Gott Selbst, ebenso wie der Heilige Geist, der kein anderer ist als euer Vater Selbst, welcher unter euch seine höchste Offenbarungsform vorbereitet, das heißt ohne die Hilfe irgendeines irdischen Mittlers. (66, 43)

22. Ich habe euch erklärt, dass das, was ihr Vater nennt, die absolute Macht Gottes, des Universellen Schöpfers ist, der einzige Ungeschaffene; dass Der, den ihr “Sohn” nennt, Christus ist, das heißt die Offenbarung der vollkommenen Liebe des Vaters zu seinen Geschöpfen, und dass das, was ihr “Heiliger Geist” nennt, die Weisheit ist, die euch Gott in dieser Zeit als Licht sendet, in der euer Geist fähig ist, meine Offenbarungen besser zu verstehen.

23. Jenes Licht des Heiligen Geistes, jene Weisheit Gottes, wird bald in diesem dritten Zeitalter, das ihr entstehen seht, regieren und das Denken einer Menschheit erleuchten, die Spiritualität benötigt, die nach Wahrheit dürstet und nach Liebe hungert.

24. Ebenso wahr ist, Volk, dass sich ein einziger Gott den Menschen offenbart hat, wenn auch unter drei verschiedenen Aspekten: wenn ihr in den Werken des Vaters in jenem ersten Zeitalter nach Liebe sucht, werdet ihr sie finden; und wenn ihr das Licht der Weisheit sucht, werdet ihr es gleichfalls entdecken, so wie ihr in den Werken und Worten Christi nicht nur der Liebe begegnen werdet, sondern auch der Macht und Weisheit. Was wäre also seltsam daran, wenn ihr in den Werken des Heiligen Geistes in dieser Zeit sowohl die Kraft, das Gesetz und die Macht, als auch die Liebe, die Zärtlichkeit und den Heilbalsam entdecken würdet? (293, 20 – 21, 25 – 26)

25. Gesetz, Liebe, Weisheit – dies sind die drei Offenbarungsformen, in denen Ich Mich dem Menschen gezeigt habe, damit er auf seinem Entwicklungswege eine feste Überzeugung und eine vollständige Kenntnis seines Schöpfers hat. Diese drei Offenbarungsphasen unterscheiden sich voneinander, aber sie alle haben ein und denselben Ursprung, und in ihrer Gesamtheit sind sie die absolute Vollkommenheit. (165, 56)

26. In Mir ist der Richter, der Vater und der Meister – drei verschiedene Offenbarungsphasen in einem einzigen Wesen, drei Kraftzentren und eine einzige Wesens-Essenz: Liebe. (109, 40)

27. Ich bin Jehova, der euch zu allen Zeiten vom Tode befreit hat. Ich bin der eine Gott, der zu allen Zeiten zu euch gesprochen hat. Christus ist mein “Wort”, das durch Jesus zu euch sprach. Er sagte euch: “Wer den Sohn kennt, kennt den Vater.” Und der Heilige Geist, der heute zu euch spricht, bin gleichfalls Ich; denn es gibt nur einen Heiligen Geist, nur ein “Wort”, und dies ist das Meine.

28. Höret, meine Jünger: In der “Ersten Zeit” gab Ich euch das Gesetz, in der Zweiten lehrte Ich euch die Liebe, mit der ihr jene Gebote auslegen solltet, und nun in diesem Dritten Zeitalter sende Ich euch das Licht, damit ihr in den Sinn all dessen eindringt, was euch offenbart wurde.

29. Warum wollt ihr dann durchaus dort drei Gottheiten entdecken, wo nur ein Göttlicher Geist existiert, welcher der Meine ist?

30. Ich gab den ersten Menschen das Gesetz, und dennoch kündigte Ich Mose an, dass Ich den Messias senden werde. Christus, in welchem Ich euch mein “Wort” gab, sagte euch, als seine Mission bereits zu Ende ging: “Ich kehre zum Vater zurück, von dem Ich ausgegangen bin.” Er sagte euch auch: “Der Vater und Ich sind Eins.” Doch danach versprach er, euch den Geist der Wahrheit zu senden, der nach meinem Willen und gemäß eurer Entwicklung das Geheimnis meiner Offenbarungen erhellen würde.

31. Doch wer kann Licht in meine Geheimnisse bringen und diese Mysterien erklären? Wer kann die Siegel des Buches meiner Weisheit lösen außer Mir?

32. Wahrlich, Ich sage euch, der Heilige Geist, den ihr derzeit für etwas von Jehova und Christus Verschiedenes haltet, ist nichts anderes als die Weisheit, die Ich eurem Geiste kundtue, um euch die Wahrheit begreifen, schauen und fühlen zu lassen. (32, 22 – 27)

33. Vereinigt in eurem Verstand und Geist meine Offenbarungen als Gott, die euch das Gesetz verkünden; meine Offenbarungen als Vater, die euch meine unendliche Liebe enthüllen, und meine Unterweisungen als Meister, die euch Meine Weisheit offenbaren, dann erhaltet ihr aus alledem eine Essenz, eine Göttliche Absicht: dass ihr auf dem Pfade des geistigen Lichtes zu Mir kommt – etwas mehr als nur eine Kundgebung an euch. Ich will euch in mein eigenes Reich führen, wo Ich euch immer gegenwärtig, für immer in euch bin. (324, 58)

34. Es wird nicht das erstemal sein, dass die Menschen darum ringen, eine Göttliche Offenbarung zu deuten oder Klarheit in einer Sache zu erlangen, die sich ihren Augen als ein Geheimnis präsentiert. Schon in der “Zweiten Zeit” beratschlagten sich die Menschen nach meiner Predigttätigkeit auf der Welt über die Persönlichkeit Jesu und wollten wissen, ob er göttlich sei oder nicht, ob er eins mit dem Vater ist oder eine von ihm verschiedene Person. Auf alle Arten beurteilten und erforschten sie meine Lehre.

35. Jetzt werde Ich wiederum Gegenstand von Deutungen, Erörterungen, Auseinandersetzungen und Untersuchungen sein.

36. Man wird prüfen, ob der Geist Christi, als er sich kundtat, unabhängig vom Geiste des Vaters war; und es wird andere geben, die sagen, dass es der Heilige Geist war, der gesprochen hat, und nicht der Vater, noch der Sohn.

37. Doch was ihr “Heiliger Geist” nennt, ist das Licht Gottes, und was ihr “Sohn” nennt, ist sein “Wort”. Wenn ihr also dies Wort hier vernehmt, wenn ihr von meiner Lehre der “Zweiten Zeit” Gebrauch macht oder an das Gesetz und die Offenbarungen der “Ersten Zeit” denkt, so seid euch bewusst, dass ihr in der Gegenwart des Einen Gottes seid, sein Wort vernehmt und das Licht seines Geistes empfangt. (216, 39 – 42)

Gott als Schöpfergeist und Vater

38. Ich bin die Essenz alles Geschaffenen. Alles lebt durch meine unendliche Macht. Ich bin in jedem Körper und in jeder Form. Ich bin in jedem von euch, aber ihr müsst euch vorbereiten und empfindsam machen, damit ihr Mich fühlen und entdecken könnt.

39. Ich bin der Lebenshauch für alle Wesen, weil Ich das Leben bin. Daher habe Ich euch begreiflich gemacht, dass wenn Ich in allen euren Werken gegenwärtig bin, es nicht nötig ist, Mein Bildnis in Ton oder Marmor herzustellen, um Mich anzubeten oder Mich euch nahe zu fühlen. Dieses Unverständnis hat nur dazu gedient, die Menschheit zur Abgötterei zu verführen.

40. Aufgrund meines Wortes ahnt ihr die Harmonie, die zwischen dem Vater und allem Geschaffenen existiert, begreift ihr, dass Ich die Essenz bin, die alle Wesen nährt, und dass ihr ein Teil von Mir Selbst seid. (185, 26 – 28)

41. Der Geist des Vaters ist unsichtbar, aber Er offenbart sich in unendlich vielen Formen. Das ganze Universum ist nur eine materielle Manifestation der Göttlichkeit. Alles Geschaffene ist ein Abglanz der Wahrheit.

42. Ich habe das Dasein der Geistwesen, welche Kinder meiner Göttlichkeit sind, je nach dem Ort, den sie bewohnen, mit einer Reihe von Lebensformen umgeben, in welche Ich Weisheit, Schönheit, Lebenskraft und Sinnhaftigkeit legte, um jeder dieser Heimstätten den sichtbarsten Beweis von meinem Dasein und eine Vorstellung von meiner Macht zu geben. Ich weise euch darauf hin, dass der Sinngehalt des Lebens im lieben, im wissen, im erkennen der Wahrheit besteht. (168, 9 -10)

43. Jünger, aus Mir sind die drei Wesensnaturen hervorgegangen: Die Göttliche, die Geistige und die Materielle. Als Erschaffer und Eigentümer alles Geschaffenen kann Ich in göttlicher und zugleich verständlicher Weise zu euch sprechen. Da die materielle Natur aus Mir hervorging, kann Ich meine Stimme und mein Wort auch körperlich hören lassen, um Mich dem Menschen verständlich zu machen.

44. Ich bin die vollkommene Wissenschaft, der Ursprung von allem, die Ursache aller Ursachen und das Licht, das alles erhellt. Ich stehe über allem Geschaffenen, über aller Gelehrsamkeit. (161, 35 – 36)

45. Jetzt ist die Zeit des Verstehens, der Erleuchtung des Geistes und des Verstandes, in welcher der Mensch Mich endlich geistig suchen wird, weil er erkennen wird, dass Gott weder eine Person, noch eine Phantasievorstellung ist, sondern unbegrenzter und absoluter Universeller Geist. (295, 29)

Christus, die Liebe und das Wort Gottes

46. Bevor sich der Vater in Jesus der Menschheit kundgab, sandte Er euch seine Offenbarungen, wobei Er sich materieller Formen und Ereignisse bediente. Unter dem Namen “Christus” habt ihr Den kennen gelernt, der die Liebe Gottes unter den Menschen kundtat; doch als Er zur Erde kam, hatte Er sich schon zuvor als Vater offenbart, weswegen ihr nicht sagen sollt, dass Christus auf der Welt geboren wurde – Jesus war es, der geboren wurde, der Körper, in welchem Christus wohnte.

47. Denkt nach, und ihr werdet Mich schließlich verstehen und werdet anerkennen, dass Christus schon vor Jesus war, denn Christus ist die Liebe Gottes. (16, 6 – 7)

48. Hier bin Ich bei euch und gebe euch Kraft, um für den ewigen Frieden eures Geistes zu kämpfen. Doch wahrlich, Ich sage euch, schon bevor die Menschheit Mich kennen lernte, erleuchtete Ich euch bereits aus der Unendlichkeit und sprach Ich schon zu euren Herzen. Denn da Ich Eins bin mit dem Vater, bin Ich immer in Ihm gewesen. Es mussten Zeitalter über die Menschheit hinweggehen, bis die Welt Mich in Jesus empfing und das Wort Gottes vernahm, obschon Ich euch sagen muss, dass nicht alle, die damals meine Lehre vernahmen, die erforderliche geistige Entwicklung hatten, um in Christus die Gegenwart Gottes zu fühlen. (300, 3)

49. In Jehova glaubtet ihr einen grausamen, schrecklichen und rachsüchtigen Gott zu erkennen. Alsdann sandte euch der Herr, um euch von eurem Irrtum zu befreien, Christus, seine Göttliche Liebe, damit ihr, “den Sohn kennen lernend, den Vater kennen solltet”; und trotzdem glaubt die unwissende und aufs neue in ihre Sünde verstrickte Menschheit einen erzürnten und beleidigten Jesus zu sehen, der nur auf die Ankunft derer im “Geistigen Tale” wartet, die ihn verletzten, um ihnen zu sagen: “weichet von mir, ich kenne euch nicht”; und um sie sogleich die grausamsten Qualen in der Ewigkeit erleiden zu lassen.

50. Es ist Zeit, dass ihr den Sinn meiner Lehren versteht, damit ihr keinen Irrtümern anheimfallt. Die Göttliche Liebe wird euch nicht hindern, zu Mir zu kommen; doch wenn ihr eure Fehler nicht wiedergutmacht, wird es der unerbittliche Richter eures Gewissens sein, der euch sagt, dass ihr nicht würdig seid, in das Reich des Lichtes zu gelangen. (16, 46 – 47)

51. Ich will, dass ihr wie euer Meister seid, um euch zu Recht meine Jünger zu nennen. Meine Hinterlassenschaft besteht aus Liebe und aus Weisheit. Christus war es, der zu euch kam, und Christus ist es, der in diesem Augenblicke zu euch spricht; doch versucht nicht, Mich von Gott zu trennen, oder Mich außerhalb von Ihm zu sehen, denn Ich bin und war immer Eins mit dem Vater.

52. Ich habe euch gesagt, dass Christus die Göttliche Liebe ist; versucht deshalb nicht, Mich vom Vater zu trennen. Glaubt ihr, dass Er ein Vater ohne Liebe zu seinen Kindern ist? Wie kommt ihr auf diesen Gedanken? Es ist an der Zeit, dass ihr dies erkennt.

53. Niemand soll sich schämen, Gott, den Schöpfer, Vater zu nennen, denn dies ist sein wahrer Name. (19, 57 – 58)

54. In Jesus erblickte die Welt ihren Mensch gewordenen Gott. Die Menschen erhielten von ihm nur Lektionen der Liebe, Lehren von unendlicher Weisheit, Beweise vollkommener Gerechtigkeit, aber niemals ein Wort der Gewalttätigkeit, einen Akt oder ein Zeichen von Groll. Seht stattdessen, wie sehr er beleidigt und verspottet wurde. Er hatte Vollmacht und alle Gewalt in seiner Hand, wie sie die ganze Welt nicht hat, aber es war notwendig, dass die Welt ihren Vater in seinem wahren Wesen, seiner wahren Gerechtigkeit und Barmherzigkeit kennen lernen sollte.

55. In Jesus sah die Welt einen Vater, der alles für seine Kinder hingibt, ohne dafür irgendetwas für Sich zu verlangen; einen Vater, der die schwersten Beleidigungen mit unendlicher Liebe vergibt, ohne jemals Rache zu üben, und einen Vater, der, statt seinen Kindern, die Ihn beleidigen, das Leben zu nehmen, ihnen vergibt und ihnen mit seinem Blut den Weg zu ihrer geistigen Erlösung vorzeichnet. (160, 46 – 47)

56. Als Mensch war Jesus euer Ideal und die Verwirklichung der Vollkommenheit; damit ihr in ihm ein der Nachfolge würdiges Vorbild hättet, wollte Ich euch das lehren, was der Mensch sein muss, um seinem Gott ähnlich zu werden.

57. Es ist ein Gott, und Christus ist Eins mit Ihm, weil Er das “Wort” der Gottheit ist, der einzige Weg, durch den ihr zum Vater alles Geschaffenen gelangen könnt. (21, 33 – 34)

58. Jünger, Christus ist die höchste Manifestation der Göttlichen Liebe, ist das Licht, welches in den Regionen des Geistes das Leben ist; das Licht, das die Finsternis durchbricht und vor jedem geistigen Blick die Wahrheit aufdeckt, die Geheimnisse auflöst, die Tür öffnet und den Weg zu Weisheit, Ewigkeit und Vollkommenheit des Geistes zeigt. (91, 32)

Der Heilige Geist – die Wahrheit und Weisheit Gottes

59. In der Weisheit liegt die Heilkraft und der Trost, den euer Herz ersehnt. Daher versprach Ich euch einstens den Geist der Wahrheit als Geist der Tröstung.

60. Aber es ist unbedingt notwendig, Glauben zu haben, um nicht auf dem Entwicklungswege stehen zu bleiben, noch Furcht vor den Prüfungen zu fühlen. (263, 10 – 11)

61. Dies ist das Zeitalter des Lichtes, in welchem die Göttliche Weisheit, die das Licht des Heiligen Geistes ist, selbst die geheimsten Winkel des Herzens und des Geistes erhellen wird. (277, 38)

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flagge en  Chapter 19… The Divine Trinity

THE THIRD TESTAMENT Chapter 19 – Revelations of Jesus Christ
The Divine Trinity

The Unity of God with Christ and the Holy Spirit
Thus saith the Lord…

1. The light of My word will unite all men during this Third Era. My truth will enlighten every mind, thus eliminating differences in creeds and worship. (1, 66)

2. “Today, while many love Me in Jehovah and disregard Christ, others love Me in Christ, ignoring Jehovah; while some recognize My existence as the Holy Spirit, others debate and divide themselves because of My Trinity.” (1, 67)

3. Now then, I ask this humanity and those who guide it spiritually: Why do you drift away from one another, when everyone recognizes the true God? If you love Me in Jehovah, you are within the truth. If you love Me through Christ, He is the Way, the Truth and the Life. If you love Me as the Holy Spirit, you approach the Light. (1, 68)

4. You have only one God, only one Father. There are not three Divine persons who exist in God, but only one Divine Spirit, who has manifested Himself in three different phases to mankind, and mankind; in its smallness, while penetrating the profound, believed to have seen three persons when only one Spirit exists. Therefore, when you hear the name of Jehovah, think of God as the Father and as Judge. When you think of Christ, see in Him God as the Master, as Love and when you try to comprehend where the Holy Spirit originates, know that it is none other than God manifesting His infinite wisdom to those most advanced disciples. (1, 68)

5. If I had found humanity of ancient times spiritually evolved, like the present one, I would have manifested Myself before it as the Father, as the Master and as the Holy Spirit, then men would not have seen three Gods when only one exists. However, they were not capable of interpreting My lessons, thus they would have confused themselves and taken another path and kept on creating accessible and insignificant gods, according to their imagination. (1, 69)

6. When men understand and accept this truth, they will regret having lived rejecting one another because of an error which could have been avoided with a little love. (1, 70)

7. If Christ is love, do you believe that He would be independent of Jehovah, if I am love? (1, 73)

8. If the Holy Spirit is wisdom, do you believe that Spirit to be independent of Christ when I am wisdom? Do you believe that the Word and the Holy Spirit are different from one another? (1, 74)

9. It suffices to know something about the word which Jesus taught to mankind in order for you to understand that only one God existed and will be only One forever. That is why I said through Him: “He who knows the Son knows the Father, for He is in Me and I in Him.” Then announcing that in another time He would return among men, He not only said: “I will return,” but He also promised to send the Holy Spirit, the Spirit of Consolation, the Spirit of Truth. (1, 75)

10. Why should Christ come separately from the Holy Spirit? By chance, would He not have within His Spirit the truth, the light and consolation? (1, 76)

11. I am your Master, but do not see Me as separate from the Father, for I am the Father.

12. There is no difference between the Son and the Holy Spirit, for the Holy Spirit and the Son are one single Spirit, and I am that Spirit.

13. See in My manifestations throughout time one single God, which is He who has instructed you through many different lessons, [like] a single book with many pages. (256, 4)

The Three Forms of the Revelation of God

14. Now you know the reason why the Father manifested himself in three different periods, and you also know the erroneous belief that men have related to the Trinity. (39, 42)

15. Do not attempt to think of Me in a material form because My Spirit lacks form, just as intelligence, love, and wisdom also lack form. (39, 44)

16. I tell you this because many individuals have represented Me in the form of an old man when they think of the Father. I am not an old man because time does not affect me. My Spirit does not age. (39, 45)

17. When you think of Christ, immediately you remember the physical image of Jesus. And I say to you, that Christ was God’s Divine Word and Love who incarnated on earth. When Christ left his material body on earth, He became united with My Spirit from where He had emerged. (39, 46)

18. When you speak of the Holy Spirit, you utilize the symbol of the dove to try to imagine it with some form. I say to you, however, that the time of symbols has passed. Therefore, when you feel yourselves being touched by the Holy Spirit, receive that inspiration as enlightenment for your spirit which comes to remove all uncertainties, Mysteries, and darkness. (39, 47)

19. From Era to era, mankind has gradually come to have a clearer idea of Me. Those who have come to know Me through Christ have a view of Me that is closer to the truth than those who know Me only through the Laws of Moses. That God who the multitudes followed and obeyed for fear of his justice, was later sought as Father and Master, when the seed of the love of Christ germinated in their hearts. (112, 3)

20. “I am beyond time, above everything created; My Divine Spirit is not subject to evolution. I am Eternal and Perfect; it is not so with you who do have a beginning, who are certainly subject to laws of evolution, and besides that, you feel the passing of time upon your being”. (66, 43)

21. “Do not say that the Father belongs to an era, Christ to another and the Holy Spirit to another, because the Lord is eternal and does not belong to any era, but time belongs to Him, and Christ who disappeared as a Man, is God Himself, as well as the Holy Spirit who is none other than the same Father, who comes preparing His most elevated expression before you; in other words, now without the need of any material element.” (66, 43)

22. I have explained that the Being whom you refer to as the Father refers to the absolute power of God, the Universal Creator, the only Being who has always existed. The Being whom you refer to as the Son, is Christ, who manifests the Fathers perfect love for his children; and the Being whom you refer to as the Holy Spirit represents the wisdom as spiritual enlightenment of God that man is receiving during this Third Era, when the spirit of man has the ability to comprehend My revelations much better. (293, 20)

23. That light from the Holy Spirit, which is God’s wisdom, will reign soon over this Third Era. It will illuminate the understanding of man who is in great need of spirituality and who hungers for love and thirsts for the truth. (293, 21)

24. So much is it so, people, that [only] one God has manifested to men, albeit in three different aspects, that if you seek love in the Works of the Father of the First Era, you will find it, and if you look for the light of wisdom, that too you will find; just as in the words and deeds of Christ you will find not only love, but also power and wisdom. Why would it be strange if in the works of the Holy Spirit in this time you discover strength, the law, and power, as well as love, tenderness, and the healing balsam? (293, 20 – 21 and 25 – 26)

25. Law, love, and wisdom; these are the three aspects that I have shown to men so that they may have full confidence in the road of their evolution and a complete knowledge of their Creator. These three aspects are distinct from each other, but all proceed from a single principle and in their conjunction are absolute perfection. (165, 56)

26. In Me are the Judge, the Father, and the Master, three distinct aspects of a single Being, three powers and one single essence: love. (109, 40)

27. I am Jehovah, the one who has freed you from death at all times. I am the one God who has spoken to you throughout time. Christ was My Word who spoke through Jesus. He said to you, whoever knows the Son, knows the Father. And I cm also the Holy Spirit who speaks to you today, for only one Holy Spirit exists, only one Word, and that is mine. (32, 22)

28. Listen, My disciples, in the First Era I gave you the law, in the Second I showed you the love with which you should interpret those commandments, and now in this Third Era, I send you the light in order for you to comprehend all that I have revealed to you. (32, 23)

29. Therefore, why do you strive to find three gods where only one Divine Spirit exists, which is mine? (32, 24)

30. I gave the law to the first men. Nevertheless, I announced to Moses that I would send the Messiah. Christ, through whom I gave you My word, told you when his mission was coming to an end, “I am returning to the Father from whom I came”. He also said to you, “The Father and I are one”. Following that, He promised to send you the Spirit of Truth, which would come to clarify the Mystery of My revelations according to My will and your evolution. (32, 25)

31. But who can shed light on My secrets and explain those Mysteries? Who can unravel the book of My wisdom, if not I? (32, 26)

32. Truly I say to you that the Holy Spirit, which you now find distinct from Jehovah and Christ, is no more than the wisdom which I manifest to your spirits in order to have you understand, contemplate, and feel the truth. (32, 27)

33. Unite in your mind and spirit My manifestations as God, revealing to you the Law, My manifestations as Father, showing My infinite love and My lessons as Master, revealing My wisdom and you will obtain from all of it one single essence, a Divine intention: that you come to Me through the path of spiritual light, something more than a communication with you. I want to lead you to My own Kingdom, where you will have Me present always, and always within you. (324, 58)

34. It will not be the first time that men struggle to define a Divine revelation, or to achieve clarity in something that presents to their eyes as a Mystery. Already, in the Second Era, after My preaching in the world, men deliberated about the person of Jesus, wishing to know if He was, or not, Divine, and if He was One with the Father, or a different person; they scrutinized and judged My Doctrine in every way.

35. Again today, I shall be the object of analysis, discussions, struggles, and scrutiny.

36. They shall judge if when the Spirit of Christ presented Himself, He was independent of the Spirit of the Father, and there will be others who say that it was the Holy Spirit that has spoken, and not the Father or the Son.

37. But what you call the Holy Spirit, is the light of God, and what you call the Son, is his Word; and therefore, when you hear this word, when you take from My Doctrine of the Second Era, or think of the Law and the revelations of the First Era, know that you are before a single God, hearing his Word, and receiving the light of his Spirit. (216, 39 – 42)

God as Creating Spirit and Father

38. I am the essence of all creation. All things live through My infinite power. I am in every body and every form, I am in each of you, but it is necessary for you to prepare and make yourselves sensitive so that you may sense and find Me.

39. I am the breath of every being, for I am life. That is why I have given you to understand that if you have me present in all your works there is no need to forge My image in clay or marble to adore or feel Me close to you. That incomprehension has brought humanity to idolatry.

40. Through My word you have a presentiment of the harmony that exists between the Father and all that has been created, and you understand that I am the essence that sustains all beings, and that you yourselves are a part of Me. (185, 26 – 28)

41. The Spirit of the Father is invisible, but manifests itself in an infinity of forms. The entire universe is only a material manifestation of the Divinity. All created is a reflection of the truth.

42. I have surrounded the existence of the spirits, who are children of My Divinity, according to the dwelling they inhabit, with a series of forms in which I have placed wisdom, beauty, essence, and good sense, so that each of these dwellings has the most palpable proofs of My existence, and an idea of My power. I show you, that the essence of life consists of love, of wisdom, and in possessing the truth. (168, 9 – 10)

43. Disciples: from Me have sprung the three natures: the Divine, the spiritual, and the material. As Creator and owner of all created, I can speak to you in Divine yet comprehensible way. If material nature was born of Me, I may also materialize My voice and My word to make Myself understandable by men.

44. I am the perfect science, the beginning of all things, the cause of all causes and the light that illuminates all. I am above all creation, above all wisdom. (161, 35 – 36)

45. This is the Era of understanding, of illumination of the spirit and the mind, in which man will finally seek Me spiritually, for He will recognize that God is neither a person nor an image, but Universal Spirit, unlimited and absolute. (295, 29)

Christ: The Love and Word of God

46. Before the Father manifested Himself to mankind in Jesus, He conveyed His revelations, by using symbols and material events. By the name of Christ you knew the One who manifested the love of God among men, but when He came to earth, He had already manifested Himself as the Father, therefore, you should not say that Christ was born in the world, it was Jesus who was born, and Christ who dwelled in His body. (16, 6)

47. Meditate and you will conclude by understanding Me, accepting that before Jesus, He was already Christ, because Christ is the love of God. (16, 7)

48. I am here with you, giving you the strength to fight for the eternal peace of your spirit; yet truly I tell you that before mankind knew Me, I already gave [them] light from the infinite and spoke already to your heart, for as you are one with the Father, I have always been within it. It was necessary for time to pass for humanity so that the world could receive Me as Jesus and hear the word of God, although I must tell you that not all who heard My Doctrine in that Era had the spiritual evolution necessary to feel the presence of God in Christ. (300, 3)

49. In Jehovah you believed to have seen a cruel, terrible and vengeful God. Then the Lord, to free you from error sent Christ, His Divine Love, so that by knowing the Son, you would also know the Father.” And nevertheless, humanity ignorant and involved in its sin again, believes to see an angry and offended Jesus who only awaits the spiritual return of those who have offended Him to say to them: “Depart from Me for I know you not,” and then send them to endure the most inhumane suffering in eternity. (16, 46)

50. “It is time that you understand the meaning of My teachings so that you will not be confused; the Divine Love will not hinder your return to Me if you do not restitute for your faults, it will be the inexorable judge of your conscience who will say that you are not worthy of penetrating the Kingdom of Light.” (16, 47)

51. I want you to be like your Master so that I can rightfully call you My disciples. My heritage is of love and wisdom. It was Christ who came to you and it is Christ who speaks to you at this moment, but do not try to separate Me from God, nor to see Me outside of Him, for I am and always have been One with the Father. (19, 57)

52. I have said to you that Christ is the Divine Love, therefore do not try to separate Me from the Father. Do you believe Him to be a Father without love for His children? How do you perceive Him? It is time that you recognize Him. (19, 57)

53. May no one be ashamed to call God the Father, the Creator, because that is His true name. (19, 58)

54. In Jesus, the world saw their God humanized; from Him men received only lessons of love, teachings of infinite wisdom, proof of perfect justice, but never a word of violence, or an act or demonstration of revenge. In contrast, look at how He was offended and mocked. He had all the authority and power in his hands, more than existed in all the world, but it was necessary for the world to know his Father in his real essence, justice and charity.

55. In Jesus the world saw a Father who gives all for his children, asking nothing for Himself. A Father who forgives even the worst offenses with infinite love and who never seeks revenge; and a Father who, rather than stripping life from those who offend, forgives them, tracing with his blood the road to spiritual redemption. (160, 46 – 47)

56. “In the material Jesus was your ideal and a realization of perfection, so that in Him you would have an example worthy of imitating; I wanted to teach you what man has to be in order to be like his God.” (21, 33)

57. God is One and Christ One with Him, although He is the Word of the Divinity, the only path by which you will reach the Father of everything created. (21, 34)

58. Disciples, Christ is the supreme manifestation of Divine Love, that light that is the life of the regions of the spirit; the light that tears away the darkness and uncovers the truth to every spiritual gaze, the light that destroys Mysteries, that opens the door and shows the road to wisdom, eternity, and the perfection of the spirits. (91, 32)

The Holy Spirit: The Truth and Wisdom of God

59. In wisdom are the balm and the comfort for which your heart yearns, and that is why in that time I promised the Spirit of Truth as the Spirit of Comfort.

60. However, it is indispensable to have faith to not halt on the road, nor feel fear before the trials. (263, 10 – 11)

61. This is the Era of light in which the Divine wisdom that is the light of the Holy Spirit shall illuminate even the most intimate corners of the heart and spirit. (277, 38)

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flagge fr  Chapitre 19… La Divine Trinité

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 19 – Révélations de Jésus-Christ
La Divine Trinité

L’unité du Père, du Christ et du Saint-Esprit
Cela dit le Seigneur…

1. La lumière de ma parole unira les hommes en ce Troisième Temps. Ma Vérité brillera dans chaque entendement en faisant disparaître les différences de crédos et de cultes.

2. Aujourd’hui, tandis que les uns m’aiment en Yahvé et désavouent le Christ, d’autres m’aiment dans le Christ en ignorant Yahvé; pendant que les uns reconnaissent mon existence en tant que Saint-Esprit, d’autres discutent et sont divisés quant à ma Trinité.

3. Cependant, je demande à cette humanité et à ceux qui la conduisent spirituellement : pourquoi vous éloignez-vous les uns des autres quand, tous, vous reconnaissez le vrai Dieu? Si vous m’aimez au travers de Yahvé, vous êtes dans le vrai. Si vous m’aimez en tant que Christ, Il est le chemin, la vérité et la vie. Si vous m’aimez en tant que Saint-Esprit, vous vous approchez de la Lumière.

4. Vous avez un seul Dieu, un seul Père. Ce ne sont pas trois personnes divines qui existent en Dieu, mais un seul Esprit Divin qui s’est manifesté, en trois étapes distinctes, à l’humanité. Et celle-ci, superficielle, crut voir trois personnes là où en réalité n’existe qu’un seul Esprit. Par conséquent, lorsque vous entendez le nom de Yahvé, pensez à Dieu en tant que Père et Juge. Quand vous pensez au Christ, voyez Dieu en Lui, comme Maître, comme Amour et, lorsque vous essayez de comprendre d’où provient le Saint-Esprit, sachez qu’il n’est autre que Dieu qui manifeste son infinie sagesse aux disciples qui ont progressé le plus.

5. Si j’avais considéré l’humanité des premiers temps aussi évoluée spirituellement que celle d’aujourd’hui, je me serais manifesté à elle comme Père, comme Maître et comme Saint-Esprit; alors les hommes n’auraient pas vu trois personnalités, là où, en réalité, il n’existe qu’un seul Dieu. Mais ils n’étaient pas qualifiés pour interpréter mes leçons et se seraient confondus et éloignés de mon chemin, pour continuer à créer des dieux accessibles et petits, selon leur imagination.

6. Quand les hommes comprendront et accepteront cette vérité, ils regretteront d’avoir vécu en me méconnaissant ; avec seulement un peu d’amour, ils auraient pu éviter cette erreur.

7. Si le Christ est Amour, pouvez- vous penser qu’Il soit indépendant de Yahvé, si c’est Moi l’Amour?

8. Si le Saint-Esprit est la Sagesse, croyez-vous que cet Esprit soit indépendant du Christ, si je suis la Sagesse? Pensez-vous que le Verbe et le Saint-Esprit soient distincts l’un de l’autre?

9. Il suffit de connaître un peu la parole que Jésus enseigna à l’humanité, pour que vous compreniez qu’un seul Dieu a toujours existé et qu’Il est unique. Pour cela je vous dis, à travers Lui : «Celui qui connaît le Fils connaît le Père, parce qu’Il est en Moi et que Je suis en Lui». Par la suite, en annonçant qu’Il reviendrait parmi les hommes, en un autre temps, Il ne dit pas seulement : «Je reviendrai», mais Il promit d’envoyer le Saint-Esprit, l’Esprit de Consolation, l’Esprit de Vérité.

10. Pourquoi le Christ devait-Il venir séparément du Saint-Esprit? D’aventure, ne pourrait-Il pas apporter en son Esprit la vérité, la lumière et la consolation? (1, 66-70 et 73-76)

11. Je suis votre Maître, mais ne Me voyez pas séparé du Père, parce que je suis le Père.

12. Il n’y a aucune différence entre le Fils et le Saint-Esprit, parce que le Saint-Esprit et le Fils sont un seul Esprit, et je suis cet Esprit.

13. En mes manifestations tout au long des temps, ne voyez qu’un seul Dieu, qui est celui qui vous a endoctriné au travers de leçons multiples et variées. Un seul livre aux très nombreuses pages. (256, 4)

Les trois formes de la Révélation de Dieu

14. Vous connaissez déjà la raison pour laquelle le Père s’est manifesté en trois étapes, ainsi que la confusion des hommes quant au concept de la Trinité.

15. Vous n’essayez plus de m’attribuer une forme matérielle, dans votre intelligence, parce qu’il n’existe de forme en mon Esprit, à l’instar de l’intelligence, l’amour ou encore la sagesse.

16. Je vous dis ceci parce que beaucoup m’ont représenté sous la forme d’un vieillard lorsqu’ils pensent au Père, et Moi, je ne suis pas un vieillard car je suis hors du temps. Mon Esprit n’a pas d’âge.

17. Lorsque vous pensez au Christ, vous vous formez instantanément l’image corporelle de Jésus et Moi je vous dis que le Christ, l’Amour Divin incarné, mon Verbe fait homme, au moment où il abandonna l’enveloppe corporelle, se fondit en mon Esprit, duquel il avait surgi.

18. Mais, lorsque vous parlez du Saint-Esprit, vous utilisez le symbole de la colombe pour essayer de l’imaginer sous quelque forme, et je vous dis que le temps des symboles est révolu et que, pour ce motif, lorsque vous vous sentez sous l’influence du Saint-Esprit, vous le recevez comme inspiration, lumière dans votre esprit, clarté qui vient dissiper les incertitudes, les mystères et les ténèbres. (39, 42 et 44-47)

19. D’époque en époque, les hommes se font une idée plus précise à Mon sujet. Ceux qui m’ont connu au travers du Christ ont un concept plus proche de la vérité que ceux qui ne me connaissent que par le biais des lois de Moise. Ce Dieu, que les multitudes suivaient et auquel elles obéissaient par crainte de sa justice, fut cherché plus tard comme Père et comme Maître, lorsqu’en leurs coeurs germa la semence d’amour du Christ. (112, 3)

20. Je suis au-dessus des temps et au- dessus de toute la Création; mon Esprit divin n’est pas sujet à l’évolution. Je suis Eternel et Parfait, non comme vous qui avez un commencement, qui êtes sujets aux lois de l’évolution et qui, de plus, sentez peser sur vos épaules le poids du temps.

21. Ne dites pas, dès lors, que le Père appartient à une ère, le Christ à une autre, et le Saint-Esprit à une troisième, parce que le Père est éternel et n’appartient à aucune ère, mais que ce sont les temps qui Lui appartiennent. Quant au Christ, disparu en tant qu’homme, Il est Dieu Lui-même, ainsi que le Saint-Esprit, qui n’est autre que votre même Père qui vient préparer son expression la plus élevée devant vous, en d’autres termes, sans s’aider d’aucun élément matériel. (66, 43)

22. Je vous ai expliqué que ce que vous appelez « Père », représente le Pouvoir Absolu de Dieu, du Créateur Universel, l’unique qui ne fut pas créé. Ce que vous appelez Fils est le Christ ou la manifestation de l’Amour parfait du Père pour ses enfants, quant à ce que vous appelez Saint-Esprit, il s’agit de la Sagesse que Dieu vous envoie sous forme de lumière, en ce Troisième Temps, en lequel votre esprit se trouve qualifié pour mieux comprendre mes révélations.

23. Cette lumière du Saint-Esprit, cette sagesse de Dieu règnera sous peu, en cette troisième ère que vous voyez naître, illuminant la pensée d’une humanité nécessiteuse de spiritualité, assoiffée de vérité et affamée d’amour.

24. Il est vrai, peuple, qu’un seul Dieu s’est manifesté aux hommes, sous trois aspects différents. Si vous recherchez l’amour dans les OEuvres du Père de cette première Ere, vous le trouverez. De même que si vous y recherchez la lumière de la sagesse, vous la trouverez également. Quant aux oeuvres et paroles du Christ, vous n’y découvrirez pas seulement amour, mais aussi Pouvoir et Sagesse. Qu’y aurait-il d’étrange si, dans les oeuvres du Saint-Esprit de cette époque, vous découvriez la force, la loi et le pouvoir, en même temps que l’amour, la tendresse et le baume? (293, 20-21 et 25-26)

25. Loi, amour, sagesse. Voici les trois états par lesquels je me suis montré à l’homme afin qu’il parvienne à maintenir une totale fermeté sur son chemin d’évolution et une connaissance complète de son Créateur. Ces trois phases se distinguent entre elles, mais toutes proviennent d’un seul principe et, ensemble elles constituent la perfection absolue. (165, 56)

26. En Moi, il y a le Juge, le Père et le Maître; trois phases distinctes en un seul Etre, trois puissances et une seule essence : l’Amour. (109, 40)

27. Je suis Yahvé, celui qui, en tous les temps, vous a libérés de la mort; c’est Moi l’unique Dieu qui vous a parlé au fil des temps. Le Christ fut mon Verbe qui s’adressa à vous par le biais de Jésus. Il vous dit : «Celui qui connaît le Fils connaît le Père». Et je suis aussi le Saint-Esprit qui vous parle aujourd’hui, parce il n’existe qu’un seul Saint-Esprit, un seul Verbe et ce Verbe est le Mien.

28. Ecoutez, disciples : au Premier Temps, je vous donnai la Loi, au Second je vous enseignai l’amour avec lequel vous devriez interpréter ces commandements et, à présent, en cette Troisième Ere, je vous envoie la lumière, pour que vous preniez connaissance de tout ce qui vous fut révélé.

29. Alors, pourquoi vous obstinez- vous à considérer trois dieux, là où n’existe qu’un seul Esprit Divin, qui est le Mien?

30. J’offris la loi aux premiers hommes et, cependant, j’annonçai à Moïse que j’enverrai le Messie. Le Christ, au travers duquel je vous livrai ma parole, vous déclara au moment où se terminait sa mission : « Je retourne à mon Père, d’où je viens »; et d’ajouter : « Le Père et Moi ne sommes qu’un seul ». Ensuite, Il promit de vous envoyer l’Esprit de Vérité qui, selon ma volonté et en fonction de votre évolution, viendra pour éclaircir le mystère de mes révélations.

31. Mais, qui pourra faire la lumière sur mes arcanes et expliquer ces mystères? Qui pourra élucider le livre de ma sagesse, qui d’autre que Moi?

32. En vérité je vous le dis : le Saint- Esprit, que vous distinguez à présent de Yahvé et du Christ, n’est rien d’autre que la sagesse que je manifeste à votre esprit afin de vous faire entendre, contempler et sentir la vérité. (32, 22-27)

33. Associez, en votre intelligence et votre esprit, mes manifestations en tant que Père qui vous révélèrent la Loi. Mes manifestations comme Père vous dévoilèrent mon amour infini, et mes leçons de Maître vous révélèrent ma sagesse et, de tout cela, vous obtiendrez une essence, une intention divine : parvenir à Moi par le chemin de la lumière spirituelle est plus qu’une simple communication avec vous. Je veux vous conduire à mon propre Royaume où je serai toujours présent pour vous, et où je serai présent en vous pour toujours. (324, 58)

34. Ce ne sera pas la première fois que les hommes luttent pour définir une révélation divine ou pour arriver à éclaircir quelque chose qui, à leurs yeux, se présente comme un mystère. Déjà au cours du Second Temps, après ma prédication dans le monde, les hommes délibérèrent quant à la personnalité de Jésus pour savoir s’Il était ou non divin, s’Il était Un avec le Père ou s’il s’agissait d’une personne différente; ils jugèrent et disséquèrent ma Doctrine, de toutes les formes possibles.

35. Maintenant je ferai à nouveau l’objet d’analyses, de discussions, de luttes et de scrutins.

36. L’on jugera si, au moment où s’est présenté l’Esprit du Christ, celui-ci était indépendant de l’Esprit du Père, et il s’en trouvera même pour dire que ce fut le Saint-Esprit qui parla, et non le Père ou le Fils.

37. Mais, ce que vous appelez Saint- Esprit est la lumière de Dieu et ce que vous appelez le Fils est son Verbe; par conséquent, lorsque vous entendez cette parole, que vous considérez ma Doctrine du Second Temps ou que vous pensez en la Loi et les révélations du Premier Temps, sachez que vous êtes en présence du Dieu unique, écoutant son Verbe et recevant la lumière de son Esprit. (216, 39-42)

Dieu en tant qu’Esprit Créateur et Père

38. Je suis l’essence de tout ce qui a été créé. Tout vit grâce à mon pouvoir infini. Je suis en chaque corps et en chaque forme. Je suis en chacun de vous, mais il est indispensable que vous vous prépariez et vous sensibilisiez afin de pouvoir me sentir et me rencontrer.

39. Je suis le souffle pour tous les êtres, parce que je suis la vie. C’est pour cela que j’ai laissé entendre que, si j’étais présent dans toutes vos actions, il ne fallait pas que vous façonniez mon image dans l’argile ou le marbre pour m’adorer ou me sentir proche de vous. Cette incompréhension n’a servi qu’à conduire l’humanité à l’idolâtrie.

40. Au travers de ma Parole, vous pressentez l’harmonie qui existe entre le Père et toute la Création, comprenez que je suis l’essence qui alimente tous les êtres, et que vous êtes une partie de Moi-même. (185, 26-28)

41. L’Esprit du Père est invisible, mais il se manifeste sous des formes infinies. Tout l’Univers n’est qu’une manifestation matérielle de la Divinité. Toute la Création est un reflet de la vérité.

42. J’ai entouré l’existence d’esprits, qui sont les enfants de ma Divinité, en fonction des demeures qu’ils habitent, d’une série de formes dans lesquelles j’ai déposé sagesse, beauté, essence et bon sens pour fournir, à chacune de ces demeures, la preuve la plus tangible de mon existence et une idée de mon pouvoir. Je vous fais remarquer que l’essence de la vie consiste à aimer, savoir, et détenir la vérité. (168, 9-10)

43. Disciples, c’est de Moi qu’ont surgi les trois natures : la divine, la spirituelle et la matérielle En tant qu’Artisan et propriétaire de toute la Création, je peux m’adresser à vous de forme divine et compréhensible à la fois. Si la nature matérielle naquit de Moi, je peux aussi matérialiser ma voix et ma parole pour me rendre compréhensible à l’homme.

44. Je suis la science parfaite, le principe du grand tout, la cause de toutes les causes et la lumière qui illumine tout; je suis au-dessus de tout ce qui a été créé, et au-dessus de toutes les sagesses. (161, 35-36)

45. Cette époque est le temps de la compréhension, de l’illumination de l’esprit et de l’intelligence, où l’homme enfin me cherchera spirituellement, parce qu’il reconnaîtra que Dieu n’est ni personne, ni image, mais bien Esprit universel, illimité et absolu. (295, 29)

Le Christ – L’Amour et la Parole de Dieu

46. Avant que le Père se manifeste à l’humanité, au travers de Jésus, il vous envoyait ses révélations en utilisant des formes et des événements matériels. Par le nom du Christ, vous connûtes celui qui manifesta l’amour de Dieu parmi les hommes, surtout lorsqu’Il vint sur la Terre. Mais Il s’était déjà manifesté auparavant en tant que Père, pour autant il ne vous faut pas prétendre que le Christ naquit dans ce monde, bien que ce fût Jésus qui naquit dans ce corps dans lequel s’hébergea le Christ.

47. Méditez et vous finirez par comprendre en acceptant que, avant Jésus, j’étais déjà le Christ, parce que le Christ est l’amour de Dieu. (16, 6- 7)

48. Je me trouve ici, avec vous, pour vous donner la force de lutter pour la paix éternelle de votre esprit, mais en vérité je vous le dis, avant que l’humanité me connaisse, je vous illuminais déjà depuis l’infini et je m’adressais déjà à votre coeur parce que, formant Un seul avec le Père, j’ai toujours été en Lui. Il fallut que les temps s’écoulent sur l’humanité pour que le monde Me reçoive en Jésus et écoute la parole de Dieu, bien que je doive vous dire que peu de ceux qui écoutèrent ma Doctrine en ce temps-là montrèrent l’évolution spirituelle nécessaire pour ressentir la présence de Dieu, au travers du Christ. (300, 30)

49. En Yahvé vous avez cru voir un Dieu cruel, terrible et vindicatif. Alors, pour vous retirer de votre erreur, le Seigneur vous envoya le Christ, son Divin Amour, afin que «connaissant le Fils, vous connaissiez le Père» et, cependant, l’humanité ignorante et enveloppée à nouveau dans son péché, croit voir un Jésus en colère et offensé qui attend seulement l’arrivée en esprit de ceux qui lui ont nui, pour leur dire : «Eloignez-vous de Moi, car je ne vous connais pas», et ensuite les envoyer endurer les souffrances les plus cruelles pour l’éternité.

50. Il est temps que vous compreniez le sens de mes enseignements pour ne pas vous confondre : l’Amour Divin ne vous empêchera pas d’arriver jusqu’à Moi ; si vous ne restituez pas vos fautes au préalable, il sera l’inexorable juge de votre conscience qui vous dira que vous n’êtes pas dignes d’entrer au Royaume de la lumière. (16, 46-47)

51. Je veux que vous soyez comme votre Maître, pour vous appeler justement mes disciples. Mon héritage est un héritage d’amour et de sagesse. Ce fut le Christ qui vint à vous et c’est le Christ qui vous parle en cet instant, mais n’essayez pas de Me séparer de Dieu, ni de me voir hors de Lui, parce que je suis et j’ai toujours été Un seul avec le Père.

52. Je vous ai dit que le Christ est l’Amour Divin, par conséquent ne tentez pas de Me séparer du Père. Croyez-vous qu’Il soit un Père sans amour pour ses enfants? Comment le concevez-vous? Il est grand temps que vous le reconnaissiez.

53. Personne n’éprouve de honte d’appeler Dieu, le Créateur, « Père » parce que celui-ci est son véritable nom. (19, 57-58)

54. Par l’entremise de Jésus, le monde vit son Dieu humanisé. Les hommes ne reçurent de Lui, que des leçons d’amour, des enseignements de sagesse infinie, des preuves de justice parfaite, mais jamais une parole de violence, un acte ou une démonstration de rancoeur; en revanche, voyez de quelle manière il fut offensé et bafoué. Il avait toute la puissance et tout le pouvoir dans Sa main, que le monde entier est loin de posséder, mais il était indispensable que le monde connaisse son Père dans sa véritable essence, justice et charité.

55. En Jésus, le monde vit un Père qui donne tout pour ses enfants, sans rien demander en échange, rien pour Lui. Un Père qui pardonne les pires offenses avec un amour infini, sans jamais exercer de vengeance, et un Père qui, au lieu de retirer la vie à ceux de ses enfants qui l’offensent, leur pardonne en traçant de son sang le chemin de leur rédemption spirituelle. (160, 46-47)

56. Pour ce qui relève du matériel, Jésus fut votre idéal et la réalisation de la perfection, afin que, en Lui, vous ayez un exemple à imiter ; je voulus vous enseigner ce que doit être l’homme pour ressembler à son Dieu.

57. Dieu est Un et le Christ est Un avec Lui, puisqu’Il est le Verbe de la Divinité, l’unique chemin par lequel vous pouvez parvenir au Père de toute la Création. (21, 33-34)

58. Disciples, le Christ est la manifestation suprême de l’Amour Divin, cette lumière qui est la vie en toutes les régions de l’esprit, la lumière qui déchire les ténèbres et dévoile la vérité devant tout regard spirituel, celle qui détruit les mystères, ouvre la porte et indique le chemin vers la sagesse, l’éternité et la perfection des esprits. (91, 32)

Le Saint-Esprit – la Vérité et la Sagesse de Dieu

59. La sagesse est porteuse du baume et de la consolation auxquels votre coeur aspire, c’est pour cela que je vous promis, en son temps, l’Esprit de Vérité comme Esprit de Consolation.

60. Mais il est indispensable d’avoir la foi afin de ne pas s’arrêter en chemin, ni éprouver de crainte face aux épreuves. (263, 10-11)

61. Cette Ere est l’Ere de la lumière en laquelle la sagesse divine, qui est la lumière du Saint-Esprit, illuminera jusqu’aux coins les plus intimes du coeur et de l’esprit. (277, 38)

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flagge es  Capítulo 19… La Divina Trinidad

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 19 – Revelaciones de Jesucristo
La Divina Trinidad

La unidad de Dios con Cristo y el Espíritu Santo
Esto dice el Señor…

1. La luz de mi palabra unirá a los hombres en este Tercer Tiempo. Mi verdad brillará en todo entendimiento haciendo desaparecer diferencias de credos y de cultos. (1, 66 y sig.)

2. Hoy, mientras unos me aman en Jehová y desconocen a Cristo, otros me aman en Cristo, ignorando a Jehová; mientras unos reconocen mi existencia como Espíritu Santo, otros por mi Trinidad, discuten y se dividen.

3. Ahora bien, Yo pregunto a esta humanidad y a quienes la conducen espiritualmente: ¿Por qué distanciaros los unos de los otros, cuando todos estáis reconociendo al Dios verdadero? Si me amáis en Jehová, estáis en la verdad. Si me amáis a través de Cristo, Él es el camino, la verdad y la vida. Si me amáis como Espíritu Santo, os acercáis a la Luz.

4. Un solo Dios tenéis, un solo Padre. No son tres personas divinas las que existen en Dios, sino un solo Espíritu Divino, el cual se ha manifestado en tres fases distintas a la humanidad y ésta, en su pequeñez, al penetrar en lo profundo, creyó mirar tres personas donde sólo existe un solo Espíritu. Por lo tanto, cuando escuchéis el nombre de Jehová, pensad en Dios como Padre y como Juez. Cuando penséis en Cristo, mirad en Él a Dios como Maestro, como Amor y cuando tratéis de comprender de dónde procede el Espíritu Santo, sabed que no es otro que Dios manifestando su infinita sabiduría a los discípulos que más han adelantado.

5. Si a la humanidad de los primeros tiempos, la hubiese encontrado evolucionada espiritualmente, como a ésta de ahora, Yo me habría manifestad delante de ella como Padre, como Maestro y como Espíritu Santo, entonces los hombres no habrían visto tres dioses donde sólo existe uno. Pero no se encontraban capacitados para interpretar mis lecciones y se hubiesen confundido y apartado de mi senda, para seguir creando dioses accesibles y pequeños, según su imaginación.

6. Cuando los hombres entiendan y acepten esta verdad, les pesará haber vivido desconociéndose por causa de un error que con un poco de amor hubiesen evitado.

7. Si Cristo es el Amor ¿Podéis creer que Él sea independiente de Jehová, si Yo soy el Amor?

8. Si el Espíritu Santo es la Sabiduría, ¿Creéis que ese Espíritu sea independiente a Cristo si Yo soy la sabiduría? ¿Pensáis que el Verbo y el Espíritu Santo sean distintos entre sí?

9. Basta conocer algo de la palabra que Jesús enseñó a la humanidad, para que comprendáis que un solo Dios ha existido y será uno solo por siempre. Por eso os dije a través de Él: “Quien conoce al Hijo conoce al Padre, porque Él está en Mí y Yo estoy en Él”. Luego, anunciando que en otro tiempo volvería entre los hombres, no sólo dijo: “Volveré”, sino que prometió enviar al Espíritu Santo, al Espíritu de Consolación, al Espíritu de Verdad.

10. ¿Por qué había de venir Cristo separadamente del Espíritu Santo? ¿Por ventura Él no podría traer en su Espíritu la verdad, la luz y la consolación? (1, 66 – 70 y 73 – 76)

11. Soy vuestro Maestro, mas no me veáis separado del Padre; porque Yo soy el Padre.

12. No existe diferencia entre el Hijo y el Espíritu Santo, porque el Espíritu Santo y el Hijo son un solo Espíritu y ése soy Yo.

13. Ved en mis manifestaciones, a través de todos los tiempos a un solo Dios que es el que os ha doctrinado a través de múltiples y diferentes lecciones. Un solo libro con muchas páginas. (256, 4)

Las tres formas de la Revelación de Dios

14. Ya sabéis la causa por la que el Padre se ha manifestado por tres etapas, y también sabéis el error de los hombres sobre el concepto de la Trinidad.

15. Ya no tratéis de darme forma material en vuestra mente, porque no existe forma en mi Espíritu, como no tiene forma la inteligencia, el amor, ni la sabiduría.

16. Os digo esto, porque muchos me han representado en la forma de un anciano cuando piensan en el Padre, y Yo no soy un anciano porque estoy fuera del tiempo, mi Espíritu no tiene edad.

17. Cuando pensáis en Cristo, al instante formáis en vuestra mente la imagen corpórea de Jesús y Yo os digo, que Cristo, el Amor Divino encarnado, mi Verbo hecho hombre, en cuanto dejó la envoltura corpórea, se fundió en mi Espíritu, del cual había brotado.

18. Mas cuando habláis del Espíritu Santo; utilizáis el símbolo de la paloma para tratar de imaginarlo con alguna forma, y Yo os digo que el tiempo de los símbolos ha pasado, y que por esta razón cuando os sintáis bajo la influencia del Espíritu Santo, lo recibáis como inspiración, como luz en vuestro espíritu, como claridad que viene a disipar incertidumbres, misterios y tinieblas. (39, 42 y 44 – 47)

19. De era en era, los hombres van teniendo una idea más clara de Mí. Los que me han conocido a través de Cristo, tienen un concepto más aproximado a la verdad que aquéllos que sólo me conocen a través de las leyes de Moisés. Aquel Dios a quien seguían y obedecían las multitudes por temor a su justicia, fue más tarde buscado como Padre y como Maestro, cuando germinó en sus corazones la semilla de amor de Cristo. (112, 3)

20. Yo estoy sobre los tiempos, sobre todo lo creado; mi divino Espíritu no está sujeto a la evolución, Soy Eterno y Perfecto, no así vosotros que sí tenéis principio, que sí estáis sujetos a leyes de evolución y que además sentís sobre vuestro ser el paso del tiempo.

21. No digáis entonces que el Padre pertenece a una era, Cristo a otra y el Espíritu Santo a otra porque el Padre es eterno y no pertenece a ninguna era, sino los tiempos le pertenecen a Él y Cristo desaparecido en cuanto hombre, es Dios mismo, así como el Espíritu Santo, que no es otro que vuestro mismo Padre quien viene preparando su expresión más elevada ante vosotros, es decir, ya sin la ayuda de algún elemento material. (66, 43)

22. Os he explicado que lo que llamáis Padre, es el Poder Absoluto de Dios, del Creador Universal, el único increado. Que lo que llamáis Hijo, es Cristo, o sea la manifestación del Amor perfecto del Padre hacia sus criaturas, y que lo que llamáis Espíritu Santo, es la Sabiduría que Dios os envía como luz en este Tercer Tiempo, en el cual vuestro espíritu está capacitado para comprender mejor mis revelaciones.

23. Esa luz del Espíritu Santo, esa sabiduría de Dios, reinará pronto en esta tercera era que veis nacer, iluminando el pensamiento de una humanidad necesitada de espiritualidad, sedienta de verdad y hambrienta de amor.

24. Tan es verdad, pueblo, que un solo Dios se ha manifestado a los hombres, aunque bajo tres aspectos distintos; que si en las Obras del Padre en aquella primera Era, buscáis amor lo hallaréis y si buscáis la luz de la sabiduría también la encontraréis, así como en las obras y palabras, de Cristo, encontraréis no sólo amor, sino también Poder y Sabiduría. ¿Qué de extraño tendría que en las obras del Espíritu Santo en este tiempo, descubrieseis la fuerza, la ley y el poder, así como el amor, la ternura y el bálsamo? (293, 20 – 21 y 25 – 26)

25. Ley, amor sabiduría, he ahí las tres fases con las cuales me he mostrado al hombre para que llegue a tener plena firmeza en su camino de evolución y un completo conocimiento de su Creador. Esas tres fases son distintas entre sí, pero todas proceden de un solo principio y en su conjunto son la perfección absoluta. (165, 56)

26. En Mí está el Juez, el Padre y el Maestro; tres fases distintas en un solo Ser, tres potencias y una sola esencia: el amor. (109, 40)

27. Yo soy Jehová, el que en todos los tiempos os ha librado de la muerte; Yo soy el Dios único que os ha hablado a través de todos los tiempos. Cristo fue mi Verbo que os habló a través de Jesús, Él os dijo: “Quien conoce al hijo conoce al Padre”. Y el Espíritu Santo que hoy os habla también soy Yo porque un solo Espíritu Santo es el que existe, un solo Verbo y ése es el Mío.

28. Escuchad, discípulos: en el Primer Tiempo os di la Ley, en el Segundo os enseñé el amor con el cual deberíais interpretar aquellos mandamientos, y ahora en esta Tercera Era os envío la luz, para que penetréis en el sentido de cuanto os fue revelado.

29. ¿Entonces, por qué os empeñáis en encontrar tres dioses en donde sólo existe un Espíritu Divino, que es el Mío?

30. Yo di la ley a los primeros hombres y sin embargo, a Moisés le anuncié que enviaría al Mesías. Cristo en quien os di mi palabra, os dijo cuando ya su misión estaba concluyendo: “Yo me vuelvo al Padre de donde vine”; también os dijo: “El Padre y Yo, somos uno solo”. Y luego prometió enviaros al Espíritu de Verdad, el cual vendría a esclarecer según mi voluntad y vuestra evolución, el misterio de mis revelaciones.

31. Mas ¿Quién podrá hacer luz en mis arcanos y explicar estos misterios? ¿Quién podrá desatar el libro de mi sabiduría, si no soy Yo?

32. En verdad os digo que el Espíritu Santo, al cual ahora encontráis distinto a Jehová y a Cristo, no es sino la sabiduría que manifiesto a vuestro espíritu para haceros entender, contemplar y sentir la verdad. (32, 22 – 27)

33. Unid en vuestra mente y espíritu mis manifestaciones en cuanto Dios revelándoos la Ley, mis manifestaciones como Padre que os descubren mi infinito amor y mis lecciones de Maestro, revelándoos mi sabiduría y obtendréis de todo ello una esencia, una intención divina: la de que lleguéis a Mí, por el sendero de la luz espiritual, algo más que una comunicación con vosotros. Quiero conduciros a mi propio Reino, donde me tengáis por siempre presente, para siempre en vosotros. (324, 58)

34. No será la primera vez que los hombres luchen por definir una revelación divina o por alcanzar claridad en algo que a sus ojos se presenta como un misterio. Ya en el Segundo Tiempo, después de mi predicación en el mundo, los hombres deliberaron sobre la personalidad de Jesús, queriendo saber si era o no divino, si era Uno con el Padre o era una persona diferente; juzgaron y escudriñaron en todas formas mi Doctrina.

35. Ahora volveré a ser objeto de análisis, de discusiones, de luchas, de escrutinio.

36. Se juzgará si al presentarse el Espíritu de Cristo, éste se encontraba independiente del Espíritu del Padre, y habrá otros que digan que es el Espíritu Santo el que ha hablado y no el Padre ni el Hijo.

37. Mas lo que llamáis Espíritu Santo, es la luz de Dios y lo que llamáis el Hijo es su Verbo; por tanto, cuando escuchéis esta palabra, cuando toméis de mi Doctrina del Segundo Tiempo o penséis en la Ley y revelaciones del Primer Tiempo, sabed que estáis ante la presencia del Dios único, escuchando su Verbo y recibiendo la luz de su Espíritu. (216, 39 – 42)

Dios como Espíritu Creador y Padre

38. Yo soy la esencia de todo lo creado. Todo vive por mi poder infinito. Estoy en todo cuerpo y en toda forma. Estoy en cada uno de vosotros, pero es menester que os preparéis y os sensibilicéis para que podáis sentirme y encontrarme.

39. Yo soy el aliento para todos los seres, porque soy la vida. Por eso he hecho comprender, que si me tenéis presente en todas vuestras obras, no hace falta que forjéis en barro o en mármol mi imagen para adorarme o sentirme próximo a vosotros. Esa incomprensión sólo ha servido para conducir a la humanidad a la idolatría.

40. A través de mi palabra presentís la armonía que existe entre el Padre y todo lo creado, comprendéis que Yo soy la esencia que alimenta todos los seres, y que vosotros sois parte de Mí mismo. (185, 26 – 28)

41. El Espíritu del Padre es invisible, pero se manifiesta en una infinidad de formas. Todo el Universo es tan solo una manifestación material de la Divinidad. Todo lo creado es un reflejo de la verdad.

42. He rodeado la existencia de los espíritus, que son hijos de mi Divinidad, según la morada en la que habitan, de una serie de formas en las cuales he puesto sabiduría, belleza, esencia y buen sentido, para dar a cada una de esas moradas la prueba más palpable de mi existencia y una idea de mi poder. Os hago notar que la esencia de la vida consiste en amar, en saber, en poseer la verdad. (168, 9 – 10)

43. Discípulos: de Mi han brotado las tres naturalezas: la divina, la espiritual y la material. Como Hacedor y dueño de todo lo creado puedo hablaros en forma divina y a la vez comprensible. Si la naturaleza material nació de Mí, también puedo materializar mi voz y mi palabra, para hacerme comprensible al hombre.

44. Yo soy la ciencia perfecta, el principio de todo, la causa de todas las causas y la luz que todo lo ilumina; Yo estoy por sobre todo lo creado, sobre todas las sabidurías. (161, 35 – 36)

45. Este es el tiempo de la comprensión, de la iluminación del espíritu y de la mente, en el que el hombre al fin me buscará espiritualmente, porque reconocerá que Dios no es persona ni es imagen, sino Espíritu Universal, ilimitado y absoluto. (295, 29)

Cristo – el amor y la palabra de Dios

46. Antes de que el Padre se manifestase en Jesús a la humanidad, os enviaba sus revelaciones, sirviéndose de formas y sucesos materiales. Por el nombre de Cristo conocisteis a quien manifestó el amor de Dios entre los hombres, mas cuando Él vino a la Tierra, antes ya se había manifestado como Padre, por lo tanto no debéis decir que Cristo nació en el mundo, quien nació fue Jesús, el cuerpo donde se albergó Cristo.

47. Meditad y concluiréis por comprenderme, aceptando que antes que Jesús, ya era Cristo, porque Cristo es el amor de Dios. (16, 6 – 7)

48. Estoy aquí, con vosotros, dándoos fortaleza para luchar por la paz eterna de vuestro espíritu, mas en verdad os digo, que antes de que la humanidad me conociera, Yo ya os iluminaba desde el infinito y ya le hablaba a vuestro corazón, porque siendo uno con el Padre, siempre he estado en El. Fue preciso que los tiempos pasaran sobre la humanidad para que el mundo me recibiera en Jesús y escuchara la palabra de Dios, aunque debo deciros que no todos los que escucharon mi Doctrina en aquel tiempo, tuvieron la evolución espiritual necesaria para sentir en Cristo la presencia de Dios. (300, 3)

49. En Jehová creísteis ver a un Dios cruel, terrible y vengativo, entonces el Señor para sacaros de vuestro error os envió a Cristo, su Divino Amor, para que “conociendo al Hijo, conocieseis al Padre” y sin embargo, la humanidad ignorante y envuelta de nuevo en su pecado, cree ver un Jesús airado y ofendido que sólo espera la llegada en espíritu de quienes le han agraviado para decirles: “Apartaos de Mí que no os conozco”, y luego enviarlos a padecer los más cruentos sufrimientos en la eternidad.

50. Tiempo es de que comprendáis el sentido de mis enseñanzas para que no os confundáis: el Amor Divino no os impedirá llegar a Mí si no restituís vuestras faltas, será el juez inexorable de vuestra conciencia quien os diga que no sois dignos de penetrar al reino de la luz. (16, 46 – 47)

51. Quiero que seáis como vuestro Maestro, para llamaros justamente mis discípulos. Mi herencia es de amor y de sabiduría. Fue Cristo el que vino a vosotros y es Cristo el que os habla en estos instantes, mas no tratéis de separarme de Dios, ni mirarme fuera de Él, porque Yo soy y he sido siempre Uno con el Padre.

52. Os he dicho que Cristo es el Amor Divino, por lo tanto no tratéis de separarme del Padre. ¿Creéis que Él sea un Padre sin amor a sus hijos? ¿Cómo lo concebís? Ya es tiempo de que lo reconozcáis.

53. Nadie se avergüence de llamar Padre a Dios, al Creador, porque ese es su verdadero nombre. (19, 57 – 58)

54. En Jesús, el mundo miró a su Dios humanizado, de él sólo recibieron los hombres lecciones de amor, enseñanzas de infinita sabiduría, pruebas de justicia perfecta, pero nunca una palabra de violencia, un acto o una demostración de rencor; en cambio, mirad cómo fue ofendido y escarnecido, Él tenía potestad y todo el poder en su mano, cual no lo tiene el mundo entero, pero era menester que el mundo conociese a su Padre en su verdadera esencia, justicia y caridad.

55. En Jesús, el mundo vio a un Padre que todo lo da por sus hijos, sin pedir en cambio, nada para Él. Un Padre que perdona con infinito amor las peores ofensas, sin ejercer nunca venganza, y un Padre que, antes de quitarle la vida a los hijos que le ofenden, les perdona, trazando con su sangre el camino de su redención espiritual. (160, 46 – 47)

56. En lo material fue Jesús vuestro ideal y la realización de la perfección, para que en Él tuvieseis un ejemplo digno de imitarse, quise enseñaros lo que debe ser el hombre para asemejarse a su Dios.

57. Dios es uno y Cristo uno con Él, puesto que es el Verbo de la Divinidad, el único camino por el cual podéis llegar al Padre de todo lo creado. (21, 33 – 34)

58. Discípulos: Cristo es la suprema manifestación del Amor Divino, esa luz que es la vida en las regiones del espíritu; la luz que rasga las tinieblas y descubre la verdad ante toda mirada espiritual, la que destruye los misterios, abre la puerta y muestra el camino hacia la sabiduría, la eternidad y la perfección de los espíritus. (91, 32)

El Espíritu Santo – la verdad y la sabiduría de Dios

59. En la sabiduría está el bálsamo y el consuelo que anhela vuestro corazón, por eso os prometí en aquel tiempo al Espíritu de Verdad como Espíritu de Consolación.

60. Pero es indispensable tener fe para no detenerse en el camino ni sentir temor ante las pruebas. (263, 10 – 11)

61. Esta es la Era de la luz en que la sabiduría divina que es la luz del Espíritu Santo, iluminará hasta los rincones más íntimos del corazón y del espíritu. (277, 38)

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Kurs umgedreht… Neue Wege – Betreffend das 3. Testament – Course reversed… New Paths – Regarding the 3. Testament

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KURS UMGEDREHT... NEUE WEGE - Betreffend das Dritte Testament COURSE REVERSED - NEW PATHS Regarding the Third Testament
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Verwandte Botschaften…
=> Wiederkunft Christi
=> Zeichen der Zukunft
=> Verleumdung & Neue Salbungen
=> Fehlgeleitet & Materialistisch
=> Ein neuer Tag…3 weitere Jahre
=> Wandel auf dem See
=> 144’000 Brüllende Löwen
=> Stellt Mich vor…Nicht Religion
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=> Calumny & New Anointings
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=> A new Day…3 more Years
=> Walk on the Sea
=> 144,000 Roaring Lions
=> Introduce Me…Not Religion
=> Reversion & Renewal in all Areas

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Kurs umgedreht… neue Wege – Betreffend “Das Dritte Testament”

Dies sagt der Herr…
“Da Ich wusste, dass ihr euch nur wenig in meine Lehren vertiefen würdet, und Ich die Irrtümer voraussah, denen ihr bei der Auslegung meiner Offenbarungen anheimfallen würdet, kündigte Ich euch meine Rückkehr an, indem Ich euch sagte, dass Ich euch den Geist der Wahrheit senden würde, damit er viele Geheimnisse aufkläre und euch das erläutere, was ihr nicht verstanden habt.

Denn im Kern meines prophetischen Wortes gab Ich euch bekannt, dass Ich in dieser Zeit nicht wie auf dem Sinai unter Blitz und Donner kommen würde, noch dass Ich Mensch würde und meine Liebe und meine Worte vermenschlichen würde wie in der ‘Zweiten Zeit’ (als Gott in Jesus Christus), sondern dass Ich im Strahl meiner Weisheit zu eurem Geiste kommen würde, euren Verstand mit dem Lichte der Inspiration überraschen und an den Türen eurer Herzen mit einer Stimme rufen würde, die euer Geist versteht. Jene Voraussagen und Verheißungen gehen eben jetzt in Erfüllung.”
(Das Dritte Testament, Kapitel 1, Verse 44+45)

Herzlich liebe Brüder und Schwestern

Es sind erst wenige Nachrichten, welche uns nach Veröffentlichung des Buches “Das Dritte Testament” erreicht haben. Nun, was soll ich sagen? Ich? Gar nichts… Aber der Herr… Nach einem “Stossseufzer” holte ich mir ein Rhema – und da stand:

“Diese Dinge geschehen. Aber es ist Zeit, weiter zu machen. Ja, veröffentliche die Botschaft und lass Mich sagen, dass Viele von euch Dinge erkannt haben, die von dem Feind in eure Herzen gepflanzt wurden und ihr habt euren Kurs umgedreht. An euch habe Ich grosse Freude. Ihr habt eine grosse Menge gelernt und zu Herzen genommen in einer sehr kurzen Zeit. Ihr kennt jetzt also den Feind immer besser. Was Ich als Nächstes habe für euch sind weitere Segnungen. Es ist Zeit, weiter zu machen und in Meinen Segnungen zu leben, bis Ich für euch komme.”

“Einige von euch haben Salbungen. Ihr könnt sie fühlen, wie sie in euch zunehmen, Dinge zu tun, für welche ihr vorher nie den Mut gehabt hättet. Ihr werdet abgelehnt werden, aber ignoriert den Widerstand und haltet euch an die Inspiration. Schützt sie wie ein neugeborenes Baby, denn sicherlich ist sie so voller Leben, aber auch verwundbar gegenüber Spott und Verachtung von Jenen, die es vorziehen, zu bleiben wo sie sind und die nichts anpacken wollen, das in einem Versagen enden könnte. Aber die Weisheit, die ihr gesammelt habt über die Taktiken des Feindes gegen euch ist etwas, das ihr konkret einsetzen müsst. Lasst nicht zu, dass der Feind es aus eurem Gedächtnis stiehlt.”

(aus der Botschaft vom 5. Mai 2016 – ‘Wie kommt es zu einem Fall?’ – Worte von Jesus an Schwester Clare)

Freunde, es geht vorwärts, nicht rückwärts! Die meisten von euch hören und lesen (nur) die Botschaften Jesu durch Clare. Wenige lesen auch “Die Trompete Gottes”, und noch weniger werden die Botschaften Jesu durch Jakob Lorber und Gottfried Mayerhofer gelesen haben. Nun, alles ist demselben Göttlichen Geist entsprungen, wie auch das “Dritte Testament”.

Leiht mir bitte für ein paar Minuten euer Ohr. Ich sehe, lese und höre Ablehnung und Panik. Ich verspüre die Spannung und das Abblocken des kirchlich trainierten Geistes.

Folgende drei Punkte legten sich auf meine Seele:
– Die Sprache des Herrn
– Der Entwicklungsstand unseres Geistes
– Die Herausforderungen

Die Sprache des Herrn
Wir sagen, dass wir die Heilige Schrift kennen. Tun wir das? Wer die 53 Predigten von Jesu (Mayerhofer) und die Schrifttexterklärungen von Jesu (Lorber) gelesen hat, muss erkennen, dass wir die Worte Gottes nicht kennen. Wir sehen in jedem Gedanken, in jeder Worterklärung, dass wir getäuscht wurden. Egal, von wem. Am schlimmsten ist jedoch, eigenwillig getäuscht bleiben zu wollen. Die Sprache des Herrn ist so viel höher als jene, deren wir uns heute (noch) bedienen, dass Er längst nicht alles ausdrücken kann, was Er uns beibringen möchte – abgesehen davon, dass wir es auch nicht fassen könnten.

Ich erinnere mich noch vage an die Zeit der Schule. Wie oft musste ich zugeben, rein nur “Bahnhof” verstanden zu haben. In der Lehrzeit – wie Vieles, neu zu Erlernende kam auf mich zu. Auch später, im Berufsleben – jeden Tag Neues. Sollte es, was Gott, Jesus Jehova Zebaoth, Seine Schöpfung, Seine Heilslehre, Sein Erlösungsgedanke anbelangt, etwa anders sein? Haben wir, ausgerechnet was den Ewigen, Allmächtigen, den liebevollsten Vater betrifft, etwa schon alles intus? Das ist ja vermessen… Wir liegen Lichtjahre hinter dem Stand zurück, den wir – insgesamt als Menschheit – erlangt haben könnten, wenn die Gebote Gottes, in ihrem richtigen Sinn erfasst, gelehrt und umgesetzt, unsere Lebensrichtlinie wären.

Aber wir finden, dass wir Gott kennen, dass wir Seine Sprache kennen, dass wir, gestützt auf unsere Interpretation, Seinen Willen kennen… Das Herz muss die Liebe, die Fürsorge, die Barmherzigkeit und die unendliche Geduld doch fühlen, die der Vater der Liebe uns als Seinen Geschöpfen zuteil werden lässt. Sagte Jesus nicht zu Nikodemus, dass “er den Wind wohl hört und fühlt, doch nicht weiss, woher dieser kommt und wohin er weht”? Dann und wann geht es uns halt eben auch so, und wir lernen unsere Nichtigkeit kennen, damit wir nicht im Hochmut umkommen.

Der Entwicklungsstand unseres Geistes
Wie Jesus Christus sagte: “Wer mich anbeten will, muss dies im Geist und in der Wahrheit tun”. Was bedeutet dies? Im Geist? Nicht mit Worten? Schon gar nicht in mit den Lippen formulierten Worten? Wie geht das? Kennst du, lieber Freund, die Antwort?

In der Theorie, ja ok. Es bedeutet, dass wir uns im Herzen zum Herrn wenden – das unsere Einstellung “in der Wahrheit”, also eine echte, aus der Tiefe, voller Glauben und Liebe kommende Sehnsucht nach der Verbindung mit Gott ist. Wer beherrscht dies? Wer von uns sieht und hört Jesus Christus, wie Clare dazu die Gnade besitzt, wie Jakob Lorber Ihn hörte? Aber wissen tun wir ja sowieso alles – und wir kennen den Herrn. Er soll so sein, wie ich Ihn mir vorstelle…

Wenn jemand die Bibel zu kennen meint und dann auf das “Dritte Testament” stösst, entspricht dies einer Algebraaufgabe, gestellt an einen Erstklässler. Ha – da sind ja Buchstaben drin – das gehört nicht in eine Rechnungsaufgabe… Nur wer sich die Zeit nimmt, mit offenem Geist und weitem Herzen an ALLE vom Herrn hinterlassenen Schriften geht und GLEICHZEITIG die Verbindung zu Gott sucht, wird langsam aber sicher Seine Sprache erlernen, Sein Vokabular übernehmen und sogar diejenigen Gedanken akzeptieren, welche uns halt noch nicht geläufig sind.

In der Botschaft von Clare (8. August 2016) ist Jesu Aussage zu lesen: “Ich rufe euch zu, Meine süssen Bräute, weil Ich euch fördern will. Ich will eure Territorien vergrössern und euch bekränzen mit geistigen Gaben. Aber zuerst muss Ich die Trümmerhaufen dieses Lebens entfernen, die abgenutzten und angeschlagenen Vehikel der Religion und die menschlichen Konzepte dessen, Wer Ich bin.”

Die Herausforderungen
Leben ist Veränderung. Wenn sich eine länger nicht mehr besuchte Gegend für unser Auge verändert hat, liegt das Problem wohl kaum bei “der Gegend”. Es liegt an unserer Abwesenheit. Wer sich ausruht auf den gewonnenen Erfahrungen, verpasst die Weiterentwicklung. Wollen wir später erneut auf den fahrenden Zug aufspringen, sieht halt unsere Umgebung plötzlich anders aus. Ist doch egal! Öffne den Geist – verbinde dich mit dem Herrn – höre auf Seine Gedanken, lerne, freue dich!

Wer stösst sich an der Reinkarnation? Was bedeutet dies überhaupt? Wenn es heisst, dass der Mensch lebt und einmal stirbt (Hebräer 9, 27) – ist das eine Aussage betreffend der Einmaligkeit des Sterbevorganges? Nein, Freunde, das ist unser Sterben gegenüber der Welt, das Aufgeben des Materiellen. “Danach aber das Gericht” heisst denn auch, dass nach unserem Sterben der Welt unser Gericht ebenfalls “mitstirbt”! Und sollte es für deine oder meine Seele heilvoll sein, ein weiteres Mal eine Lebensprüfung durchmachen zu sollen, nehmen wir auch dies dankbar aus Seiner Hand.

Glaubt mir jemand das folgende Zitat: “Ich aber sagte: »Nun, da ihr überzeugt seid, daß den Festgläubigen auch das Wasser ein fester Boden ist, so wollen wir nun unsere Lustwandelschaft weiter fortsetzen!«”

Wenn nicht der Name “Jesus” im Zusammenhang dort stehen würde, sondern “Theo” – hmmmm – das glaubt mir niemand. Doch beim Herrn ist nichts unmöglich. Das ist übrigens nachzulesen in Jakob Lorber, “Das Grosse Evangelium des Johannes”, Band 2, Kapitel 110, Vers 26.

Welche Herausforderung war es für die paar Menschen, die damals bei Jesus waren und von Ihm eingeladen wurden, ihren Fuss ebenfalls auf das Wasser zu setzen?! Könntest du das, lieber Bruder, liebe Schwester?

Allem Anschein nach hält uns unser Schöpfer für würdig und weit genug fortgeschritten, um auf scheinbarem “Wasser” zu wandeln, uns auf unbekanntes Terrain zu begeben. Und er sagt: “Komm, hab’ keine Angst – Ich bin bei dir, alle Tage, bis an das Ende der Welt”.

Schlussendlich: Wenn wir unseren Gott erkennen in vielen Aussagen – sollten wir dann an ein paar unbekannten Gedankengängen scheitern? Mensch – erkenne, dass du noch viel zu lernen hast. Und bitte vergiss deine kirchliche Unterweisung – dies ist menschlicher Rat an Menschenkinder, und nicht Göttlicher Rat an Gotteskinder. Übrigens: Das griechische Wort für «Testament» und «Bund» ist das gleiche.

In diesem Sinn möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken für die gutgemeinten Ratschläge, doch ich werde niemals dieses wichtige Dokument, das “Dritte Testament” entfernen, denn das wäre ein fataler Rückschritt.

Gott mit euch!
Herzlichst, Euer Theo

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Reversed Course… new Paths – Regarding “The Third Testament“

This says the Lord…
“I knew how little you would fathom My teachings, and the errors which you would make interpreting My revelations, I announced to you My return, saying that I would send the Spirit of Truth to clarify many Mysteries and explain to you that which you had not understood.

Because, in the most profound of My prophetic words, I led you to understand that this time I would not come in lightning and thunder, as in Sinai; nor make Myself a man, putting My love and words in human form, as in the Second Era (as God in Jesus Christ); but would come to your spirit in the splendor of My wisdom, surprising your mind with the light of inspiration and calling at the doors of your heart in a voice that your spirit understands. Those predictions and promises are those which are now being fulfilled.”
(The Third Testament, Chapter 1:44+45)

Dear, lovely Brothers and Sisters

Only a few messages have arrived after the publication of the scripture “The Third Testament”.
Well, what shall I say? Nothing at all… but The Lord… After a “deep sigh” I got myself a Rhema, and it said:

“These things happen. But it’s time to move on. Yes, post the message and let Me say that many of you have recognized things planted in your hearts by the enemy and you’ve turned your course around. With you, I am well pleased. You have learned and taken to heart a great deal in a very short time. So, now you know yourself and your enemy better and better. What I have for you next is another layer of blessings. It’s time to move on and live in My blessings until I come for you.”

“Some of you have anointings. You can feel them rising up in you. Things to do you’ve never had the courage to do before. You will be opposed, but ignore the opposition and hold to the inspiration. Protect it like a newborn babe, for surely it is just that full of life and vulnerable to the scorn and contempt of those who prefer to stay where they are and not tackle anything that could result in failure. But the wisdom you have garnered about the operation of the enemy against you is something you need to set in concrete and not allow the enemy to steal from your memory.”

(Loveletters, May 5th, 2016 – ‘How does a Fall happen?’ – Words from Jesus to Sister Clare)

Friends, we are moving forward, not backwards! Most of you only listen to and read the Lord’s Messages given to Clare. Only a few read or listen to the “Trumpet Call of God” and even less of you have probably read The Lords Messages revealed through Jacob Lorber and Gottfried Mayerhofer. Well, everything comes from the same Divine Spirit, and so does the “Third Testament”.

Please lend me your ears for a couple of minutes. I see, read and hear rejection and panic. I sense the tension and the blocking of the ecclesial trained spirit and the religious spirits.

The following three topics were laid onto my soul…
1. The language of the Lord
2. The state of awareness of our Spirit
3. The challenges

The language of the Lord
We say that we know the Holy Scripture. Do we really? Whoever has read or listened to the 53 Sermons of Jesus (through Gottfried Mayerhofer) and The Scripture Explanations, reveald by Jesus (through Jacob Lorber) must realize, that we, in fact, do not know God’s Words. We can see in every thought, in every word explanation, that we have been deceived. It does not matter by whom, but do you know what’s even worse? That we want to stay deceived, willingly. The Language of The Lord is so much higher than the one, we still use today, so that He cannot express everything, He wants to teach us. Apart from that, we could not comprehend it either.

I vaguely remember my time in school. How often did I have to confess that it was all greek to me. In my apprenticeship, I had so many new things to learn. Even later on in my professional life – every day, there were new things to learn. Do you think, it would be any different when we’re talking about God, Jesus Jehova Lord of Hosts and His Creation, His Healing Teachings or His Thought of Salvation? Do we assume, that we have understood everything, that concerns the eternal, almighty and loving Father? That is so presumptuous… Rather, we are light years behind of what we – mankind as a whole – could have been, if God’s Commandments had been correctly interpreted, taught and implemented and we as a whole would have lived by them.

But we think, that we know God, that we know His Language, that we know His Will, according to our own interpretation… The Heart must feel the Love, the Providence, the Mercy and the endless Patience, which our loving Father has sent our way . Didn’t Jesus say to Nicodemus, that “he can indeed feel and hear the wind, but does not know, where it’s coming from or where it’s going”? Every now and then we feel the same way and we realize our nothingness, so that we will not perish by pride and arrogance.

The Development Status of our Spirit
Like Jesus Christ said: „Whoever wants to worship Me, must do so in Spirit and in Truth“. What does this mean? In Spirit? Not with words? Especially not with words formulated by the lips? How does that work? Dear friend, do you know the answer?

In Theory, yes ok. It means that we turn to The Lord with our Heart – so that our attitude is “in the Truth”, a real longing for a Connection and Relationship with God, from deep within and full of Faith and Love. But who has mastered this ability? Who of us can see and hear Jesus as Clare does or Jacob Lorber did? But we really think, that we know everything already? We know The Lord, right? He needs to be like I envision Him to be…

So if someone claims to know the Bible and then comes across the “Third Testament” – this would be the same as if we would ask a first grader, to solve an algebra exercise. Wait – there are letters in there, those don’t belong into a math question… Only the ones who take their time and read all of the Lords Scriptures with an open Heart and at the same time maintain a Relationship with God, may slowly, but surely, start to understand the Lord’s Language, adopt His Vocabulary and even accept the thoughts, which we’re not yet familiar with.

In the Lord’s Message to Clare from August 8th 2016) – Jesus’ stated the following:

“I am calling you, My sweet Brides, because I want to promote you. I want to enlarge your territories and garland you ’round with spiritual gifts. But first, I must remove the wreckage of this life, the worn and battered vehicles of religion and man’s concept of Who I Am.”

The Challenges
Life means change. When a place, which we have not visited for a while, has changed in our eyes, we can’t really blame the place, but rather our absence. Whoever rests on the acquired experiences, misses further advancement. When we, later on, want to jump onto the continually driving train again, our surroundings look different. Never mind! Open your Spirit – connect yourself with the Lord – listen to His Thoughts, learn and rejoice!

Who is bothered by reincarnation? What does it mean anyway? When it says that a person lives and dies once (Hebrews 9:27) – is this a statement regarding the singleness of the dying process? No, friends, that is our dying to the world, giving up materialism. “After that, the judgment” Does that mean, that our judgment dies as well after we died to the world? And should it be healthy for your or my soul, to go through another trial, we shall gratefully accept that also.

Does somebody believe me the following quote: “But I said: ―Now, since you have been convinced that also to the firm believer the water is a steady surface, we want to extend our little excursion!”

If there would not be written, Jesus in that context, but ‘Theo’ – hmmmm – nobody would believe me. But with The Lord, nothing is impossible. By the way, you can read this in Jacob Lorbers “The Great Gospel of John”, Volume 2, Chapter 110, Verse 26.

What a challenge it must have been for the few people, which – back then – have been invited by Jesus to put their feet upon the water?! Could you do that, dear brothers and sisters?

Apparently, our Creator thinks we’re worthy and advanced enough to walk on water, to wander on unknown territory. He says: “Come, don’t be afraid – I’m with you, every day, until the end of the world”.

Eventually: When we recognize our God in many statements – should we then fail at some unknown trains of thought? Let’s realize, that we still have a lot to learn and please forget your ecclesial schooling, cause this is human advice for humans, and not Godly Advice for the Children of God, as it should have been. By the way: The Greek word for “Testament” and “Covenant” is the same.

In this sense, I want to thank you wholeheartedly for the well-intended advice, however, I will never remove this very important document “The Third Testament” from our website, because that would be a fatal step backwards.

May the Lord be with you!
Love, Theo

Flag Turkey-270x180px  Rota değişti… Üçüncü Antlaşma ile ilgili yeni yollar

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Rota değişti… Üçüncü Antlaşma ile ilgili yeni yollar

Tercüme: Jasmin

Rab bunları söylüyor: “Öğretilerimi çok az pekiştireceğinizi bildiğim için ve vahiylerimi yorumlarken düşeceğiniz hataları önceden gördüğüm için, size hakikatin ruhunu yollayacağımı söylemekle geri geleceğimi bildirdim öyle ki, o ruh birçok gizemleri açıklasın ve anlamadıklarınız konusunda sizi aydınlatsın.”

Çünkü vahyimin temelinde bu devirde Sina Dağında olduğu gibi yıldırım ve şimşekle gelmeyeceğimi ve de insan olmayacağımı, sevgimi ve sözlerimi “İkinci Devir´de” olduğu gibi insanlaştırmayacağımı (Jesus Christus´da Tanrı olarak) bildirmiştim. Daha ziyade bilgeliğimin ışınında sizin ruhunuza geleceğimi, aklınıza ilhamın ışığıyla sürpriz yapacağımı ve kalbinizin kapısında ruhunuzun anlayacağı bir sesle sizi çağıracağımı bildirmiştim. O önceden bildirilenler ve vaatler şimdi gerçekleşiyor (Üçüncü Antlaşma, bölüm 1, mısra 44+ 45).

Candan sevgili Kardeşlerim

“Üçüncü Antlaşma´yı” yayımladıktan sonra bize ulaşan haberler azdır. Şimdi ne diyeyim? Ben? Hiç… Ama Rab… Bir ah çektikten sonra kendime (bir kutudan) kutsal söz çektim ve şu yazılıydı:

“Bu şeyler oluyor. Ama devam etmenin zamanıdır. Evet, mesajı yayınla ve çoğunuz düşmanın (şeytan) kalbinize aşıladığı şeylerin farkına varıp rotanızı değiştirdiğinizi söylememe izin verin. Siz bana sevinç veriyorsunuz. Çok şey öğrendiniz ve kısa zamanda her şeyi ciddiyetle başardınız. Yani düşmanı şimdi daha da iyi tanıyorsunuz. Sizin için bir sonrasına lütuflarım var. Devam etmenin zamanıdır ve lütuflarımla ben gelinceye dek yaşamanızdır.”

“Sizin birkaçınız kutsamak amacıyla yağlandı (Bir vazife için Tanrı tarafından seçildi). Şimdiye dek yapmak isteyip de bir türlü cesaret edemediğiniz şeylerin içinizde nasıl çoğaldığını hissedebilirsiniz. Reddedileceksiniz, ama direnci göz ardı edin ve ilhama sarılın. Onu yeni doğmuş bir bebek gibi koruyun, çünkü o yaşam doludur, ama oldukları yerde kalmayı tercih edenlerin ve başarısızlıkla sonuçlanabilecek şeylere girişmeyen insanların alay ve aşağılamalarına karşı yaralanabilir türdendir. Ama size karşı düşmanın taktikleri hakkında biriktirdiğiniz bilgelik kesinlikle kullanmanız gereken bir şeydir. Düşmanın onu aklınızdan çalmasına izin vermeyin.”

(5 Mayıs 2016 tarihli, “Düşüş nasıl olur?” isimli Jesus´un Clare kardeşe mesajından)
Arkadaşlar, o ilerliyor, gerilemiyor! Çoğunuz Jesus´un Clare´e verdiği mesajları dinliyor ve (sadece) okuyorsunuz. Çok azınız “Tanrı’nın trompetini” okuyorlar ve Jesus´un Jakob Lorber ve Gottfried Mayerhofer´e verdiği mesajlar daha da az okunur. Hepsi “Üçüncü Antlaşma” gibi ayni Tanrı’nın Ruhundan kaynaklanır.

Lütfen birkaç dakika bana kulak verin. Gördüğüm, okuduğum ve duyduğum ret ve panik. Kilise idmanlı ruhların gerginlik ve engel olmalarını hissediyorum.

Aşağıdaki üç nokta ruhuma dokundu:
Rab´bin dili – Ruhumuzun gelişme durumu – Gelecekteki görevler
Rab´bin dili
Kutsal Kitap İncil’i bildiğimizi söylüyoruz. Onu biliyor muyuz? Mayerhofer´in yazdığı “Jesus´un 53 Vaizi” ve Lorber´in yazdığı “Jesus´un Kutsal Kitabın Açıklamaları” adındaki kitabi okumuş olan Tanrı’nın sözlerini bilmediğini kabul etmek zorundadır. Her düşüncede, her sözün açıklamasında yanıltıldığımızı görüyoruz. Kimin tarafından olduğu önemli değil. En kötüsü ise kendi dileğiyle yanıltılmış kalmak istemektir. Tanrı’nın dili bizim konuştuğumuz bugünkü dilden daha üstündür. O´nun bize öğretmek istediklerini – bizim kavrayamayacağımızı göz önünde tutarsak – dile getiremez.

Okul yıllarımı hayal meyal hatırlıyorum. Hiçbir şey anlamadığımı kaç kere itiraf etmek zorunda kalmıştım. Öğrenim yıllarında her şey gibi yeni öğrenmem gereken şeylerle karşılaştım. Meslek hayatında da her gün yeni şeyler öğrenmem gerekiyordu. Tanrı, Jesus Jehova Zaboath´in yaratıkları, kurtuluş öğretisi ve kurtuluş planları konusunda başka türlü mü olsun? Biz tam olarak sonsuz, kudretli ve en sevecen Babamız konusunda her şeyi kavradık mı? Bu gerçekten aşırı cüret… Biz, eğer Tanrı’nın tekliflerini doğru anlamda kavrayıp, öğretip ve yerine getirmekle yaşam ilkemiz haline getirseydik, bizim şimdiki yaşamımız toplam insanlık olarak ulaşabildiğimiz seviyenin ışık yılı kadar aşağısında kalırdı.

Ama biz, Tanrı’yı bildiğimizi, O´nun dilini anladığımızı ve kendi yorumumuza dayanarak O´nun dileğini bildiğimizi sanıyoruz… Sevgi dolu Baba’nın biz yaratıklarına verdiği sevgiyi, yardımı, merhameti ve sonsuz sabrı kalbinde hissetmelidir. Jesus, Nikodemus´a rüzgârı duyduğunu ve hissettiğini, ama nereden gelip nereye gittiğini bilmediğini, söylemedi mi? Biz de bazen kendimizi onun gibi hissederiz ve kibirden ölmemek için kendi önemsizliğimizi kavrarız.

Ruhumuzun gelişme seviyesi
Jesus Christus´un söylediği gibi: “Bana tapmak isteyen bunu ruhta ve hakikatle yapmalıdır.” Bu ne demektir? Ruhta? Kelimelerle değil mi? Ve hatta dudaklarıyla dile getirilen sözlerle bile değil? Bu nasıl olur? Sevgili Dostum, bunun yanıtını biliyor musun?
Teoride evet, tamam. Bu demektir ki, kalbimizle Rab´be yöneliriz öyle ki, tutumumuz “hakikatle”, yani hakiki, içten gelen, inanç dolu ve sevgiyle Tanrı’yla bağlantı özlemidir. Bunu kim başarıyor? İçimizden hangisi Clare gibi Jesus Christus´u görüp sesini işitebiliyor ve kim Jakob Lorber gibi O´nu duyma lütfuna sahip? Her şeyi zaten çok iyi biliyoruz – Tanrı’yı da biliyoruz. Tanrı, O´nu hayal ettiğim gibi olmak zorunda…

Birisi İncil’i bildiğini sanırsa ve “Üçüncü Antlaşma” ile yüz yüze gelirse, bu birinci sınıflılara cebir ödevi verilmesine benzer. Ah, içinde harfler var. Harflerin matematik ödevinde işi yoktur… Sadece zaman ayırıp da açık ruh ve geniş kalple Tanrı’nın BÜTÜN bize bıraktığı yazılara bakıp AYNI ZAMANDA Tanrı’yla bağlantıyı arayan insan, yavaş yavaş, ama kesinlikle O´nun dilini öğrenir, dilsel sözvarlığını devralır ve hatta O´nun bize alışılmamış gelen düşüncelerini kabul eder.

Clare´in 8 Agustos 2016 tarihli mesajında Jesus´un sözlerini okuruz: “Size sesleniyorum, Benim tatlı Gelinlerim, çünkü sizi ilerletmek istiyorum. Mıntıkanızı genişletmek istiyorum ve size ruhsal hediyelerin tacını takmak istiyorum. Ama önce bu hayatın enkaz yığınını yok etmem, dinin eski ve külüstür arabasını ve benim kim olduğum hakkındaki insancıl kavramları da ortadan kaldırmam gerekir.”

Görevler Yaşam değişmedir. Uzun süre ziyaret etmediğimiz bir yer gözümüze değişik gelirse, problem o “yerde” değildir. Problem bizim orada bir süre olmayışımızdadır. Alışık tecrübelerin üstünde dinlenen kişi, ilerlemeyi kaçırır. Sonra kalkan trene yeniden atlamak istiyorsak, çevremiz aniden bambaşka görünür. Önemli değil! Ruhunu aç – Rab´le bağlantını sağla – O´nun düşüncelerini dinle, öğren ve sevin!

Reenkarnasyona (yani ölen bir insanın bir kere daha insan olarak doğmasına) kim karşı gelir? Bu ne demektir? İncil’in insanın bir kere yaşaması ve ölmesi kaçınılmazdır (İbraniler 9,27) demesi, ölüm olayının bir kereliğini bildiren bir terim midir? Hayır, Arkadaşlar, bu dünyaya karşı ölümümüzdür, yani maddi şeylerden vazgeçmemizdir. “Sonra da yargılanmamız” da dünyaya karşı ölümümüzden sonra ayni şekilde yargılanmamızın da onunla “birlikte ölmesidir!” Bir kere daha yaşam sınavından geçmek senin veya benim ruhuma faydalı ise, onu minnettarlıkla Rab´bin elinden kabul ediyoruz.

Şu alıntı konusunda bana inanan birisi var mı: “Ben ama şunu söyledim: ‘Sağlam inançlı insanlara su, sert toprak gibi olduğundan emin olduğunuz için, zevk gezintimize şimdi devam etmek istiyoruz.’”

Eğer “Jesus” adı yerine orada “Theo” adı bu konuda söz konusu olsaydı, bana hiç kimse inanmazdı. Elbette Rab için hiçbir şey imkânsız değildir. Bunu Jakob Lorber´in “Yuhanna´nın Büyük Sevindirici Haber´i” adlı eserin ikinci cilt, bölüm 110 ve mısra 26´da okuyabilirsiniz.

Eskiden Jesus´un yanında olan ve O´nun tarafından ayaklarını ayni şekilde suya basmaya davet edilen birkaç insan hangi görevlerle karşı karşıyaydı? Bunu yapabilir misin, sevgili Kardeşim?

Görünüşe göre Yaratanımız bizi “suya” benzeyen yerde gezebilmemiz ve bilinmeyen mıntıkalara girmemiz için onurlu ve epey ilerlemiş sayıyor. Ve O: “Gel, korkma – dünyanın sonuna kadar seninleyim!” diyor.

Sonuçta: Birçok sözde Tanrımız´ı tanırsak, bilmediğimiz birkaç düşünce yüzünden başarısızlığa mı uğrayalım? Ey insan, çok şey öğrenmen gerektiği kavra! Ve lütfen kilisenin talimatlarını unut. Bunlar insan çocuklarına insancıl nasihatlerdir, ama Tanrı’nın çocuklarına Tanrı’dan gelen nasihat değil. Ayrıca Grekçe “testament” kelimesi ve “antlaşma” kelimesiyle aynıdır.

Bu anlamda iyi niyetli nasihatleriniz için size bütün kalbimle teşekkür etmek istiyorum, ama bu önemli doküman olan “Üçüncü Antlaşma´yı” silmeyeceğim, aksi takdirde ağır sonuçları olan gerileme olur.

Tanrı sizinle olsun! En içten kalple, sizin Theo

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Das Dritte Testament – Einleitung – The Third Testament – Introduction

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Das Dritte Testament – Einleitung

Offenbarungen Gottes für die Dritte Zeit
Mexiko, 1884-1950

Liebe Brüder, liebe Schwestern

Man möchte meinen, dass mir die “Schlagworte” ausgehen – nein nein, keine Angst! Wenn es sich um den Schöpfer des Universums handelt, wie könnte da jemals etwas “ausgehen”, beendet sein, langweilig werden, öde wirken…
… und ich weiss auch, was ihr gleich tun werdet: Googeln… “Das Dritte Testament”, was soll denn das wieder? Gibt’s das echt? Wer hat es geschrieben? Wie alt? Woher?

Um es vorweg zu nehmen: Ihr werdet auch bei diesem Titel wieder Schrott finden, Comicbilder, Interessengemeinschaften, unglaublichen Stumpfsinn. Darf ich euch sagen, dass dies die besten “Beweise” sind, dass sich hinter dem echten “Dritten Testament” etwas wirklich Grosses verbirgt?

Unzählige Male haben Jackie und ich erlebt, dass fast jeder wichtige Begriff, zu welchem wir Bilder suchten, das furchtbarste Zeug zum Vorschein kam. Ab und zu erscheinen solch dämonische Fratzen, dass das Scrollrad beim Weiterdrehen qualmt. Hat da wohl jemand ein “Selfie” geschossen? – Spass beiseite – jeder gute, jeder wichtige Ausdruck im Zusammenhang mit Gott, Jesus, der Erlösung, unserer Befreiung, den Propheten, den Offenbarungen, dem ewigen Leben usw. ist dem Bösen eine Intervention, ein Eingriff und eine Verunstaltung wert. Deshalb der gut gemeinte Rat: Schnappt euch das Dokument – es ist als Download bereitgestellt – und lest – und staunt!

Freunde, was der Himmlische Vater, unser Schöpfer, Meister und Erretter da wieder übermittelt hat, ist einfach genial!

Die Aufzeichnungen, aus den letzten ca. 20 von insgesamt 66 Jahren Geistwirken Gottes in Mexiko stammend, wurden nach dem vom Herrn lange angekündigten Abschluss am 31. Dezember 1950 aus hunderten von grösseren und kleineren Gemeinden gesammelt und zu 12 Bänden zusammengefasst. Das uns zur Verfügung stehende, über sechshundertseitige Kompendium ist somit ein Extrakt aus dem Extrakt.

Mexiko – aber doch nicht… habe ich für mich gedacht – schäme dich… immer wieder diese Überheblichkeit – bitte vergebt mir, meine lieben Brüder und Schwestern mexikanischer Nationalität. Ich werde das noch unter die Füsse kriegen. Kein Mensch ist besser, mehr wert, besonderer als der Nächste. Ich bin darauf reingefallen – tut nicht das Gleiche, liebe Freunde. Ich bin zutiefst gerührt, wenn ich mir die Liebe Jesu Christi zu jedem Seiner Kinder vergegenwärtige. Selbst der schlimmste Verbrecher findet Gnade und Barmherzigkeit beim Herrn, wenn sich die Herzenseinstellung zum Guten wendet.

Wenn ihr lest, bleibt bitte sitzen und angeschnallt, denn der Meister Jesus Christus sagt klipp und klar, dass Er mit Seinen Ausführungen unsere Fehlinterpretationen auflösen, unsere Abgötterei offenlegen und unsere Irrwege begradigen will. Und Er tut es – und wie! Mit der grössten Liebe und Sanftmut, aber klar und deutlich. Er räumt auf mit vielen “Geheimnissen”, entfernt falsche “Verbote” – und verwendet Worte wie “Spiritualität”, “Inspiration des Geistes”, sogar “Reinkarnation” mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass ich mir des Öfteren nur noch die Augen reiben konnte. Da kommen Dinge zum Vorschein, welche in sämtlichen Konfessionen schlicht als Ketzerei bezeichnet würden, sollten sie es je lesen… Doch, sie werden – lieber früher als später.

Beispielsweise sagt der Herr (Das Dritte Testament, Kapitel 17, Verse 167-170):
“167. Die Lehre Christi war spirituell, doch der Mensch umgab sie mit Riten und Formen, um sie in den Fassungsbereich der Geistwesen mit geringer Erhebung zu bringen.
168. Ihr seid in die Zeit des Geistes der großen Offenbarungen eingetreten, in der aus jedem Kult die Vermaterialisierung, der Betrug und die Unvollkommenheit verschwinden wird, in der jeder Mensch mittels seines Geistes seinen Gott erkennen wird, welcher ganz Geist ist. Auf diesem Wege wird er die Form der vollkommenen Zwiesprache entdecken.
169. Wenn die Menschen einmal gelernt haben, mit meinem Geiste Zwiesprache zu halten, brauchen sie keine Bücher mehr nachzuschlagen oder Fragen zu stellen.
170. Heute fragen sie noch jene, von denen sie glauben, dass sie mehr wissen, oder sie sind auf der Suche nach Schriften und Büchern – im Verlangen, die Wahrheit zu finden.”

Macht euch, liebe Freunde, auf alles gefasst! Gott, Jesus Jehova Zebaoth meint es wirklich ernst mit der “Freiheit” des Geistes – in Seinem Sinn.

Ich persönlich bin hin und weg – und gleichzeitig kleiner und immer kleiner geworden in Betrachtung unserer-meiner Blindheit und Kleingläubigkeit. Schön ist, dass dies – so wir willig sind – ein Ende haben kann. (So nebenbei: Es ist die perfekte Fortsetzung zu Swedenborg, Lorber, Mayerhofer und eine fantastische Ergänzung zu Clare und Timothy.)

Gottes reicher Segen und Seine ziehende Liebe wird uns in Seine Arme führen!

Folgende Verse stammen aus der Einleitung zu der Schrift “Das Dritte Testament” und sind in allen verfügbaren Sprachen verfilmt:

… “Ich will, dass ihr in Erfüllung meiner Prophetien mit diesem Worte, das Ich euch gegeben habe, Bücherbände zusammenstellt, später Auszüge und Auslegungen davon herstellt und sie euren Mitmenschen zur Kenntnis bringt.”

… “Mit diesem Buch, das die Menschheit schließlich als das Dritte Testament anerkennen wird, sollt ihr meine Sache verteidigen. Die Menschheit kennt nur das Gesetz der “Ersten Zeit” und was im Ersten und Zweiten Testament geschrieben steht. Doch das Dritte wird nun vereinen und berichtigen, was die Menschen aus Mangel an Zurüstung und Verständnis verändert haben.”

… “Diese Stimme, die euch ruft, ist die Stimme des Göttlichen Meisters. Dies Wort ist von Dem, der alles geschaffen hat. Die Essenz dieses Werkes wird der Grundstein werden, auf dem künftig alle Ordnungen ruhen. Der die Macht hat, alles zu tun, wird eure Herzen aus Stein umwandeln in ein Heiligtum der Liebe und Erhebung und wird Licht entzünden, wo nur Finsternis war.”

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The Third Testament – Introduction

Revelations of God for the third Age
Mexico, 1884-1950

Dear Brothers & Sisters

One might think that I’m slowly running out of “Catchwords” – no no, don’t worry! I mean, when we’re talking about the creator of the Universe, how could we ever be running out of something, to be finished, to get bored, to seem dull…

… I know what you are about to do: Google… “The third Testament”, what is that? Is it real? Who wrote it? How old is it? From where?

To be blunt: You’ll find a lot of trash, even for this keyword… Comic pictures, syndicates, unbelievable nonsense. May I tell you… This is proof that there’s something big concealed behind “The true third Testament”?

Uncountable times, Jackie and I have seen that almost every important term, for which we’re searching pictures, the most horrendous things emerge from the dark. Every now and then, such demonic Visages strut into View, the Scrollwheel smolders when going further. Did somebody take a “Selfie”? – No, let’s put the joking aside, every important term with a connection to God, Jesus, our Salvation, our Liberation, the Prophets, the Revelations, the eternal Life etc. is worth an Intervention to the evil One, an Interference and a disfigurement. Here’s some good advice: Get the Document – a Download Link is provided in the Video. Read and be amazed!

Friends, whatever our Father in Heaven, our Creator, Master and Saviour has delivered us here, is simply amazing!

The Records from the past – About 20 of 66 Years of spiritual Activity of God in Mexico, has been collected by hundreds of smaller and bigger Congregations, after the Conclusion on December 31st, 1950, which the Lord has long since foretold. All of the Records have been composited into 12 Volumes. The 600 Pages of the Compendium that we have to our disposal now are the Extraction of an Extraction.

„Mexico… but why? “, I thought to myself – shame on myself… always being so presumptuous – please forgive me, my dear Brothers and Sisters with mexican nationality. I’ll have to work on that. No human is better, worth more or more special than the other. I fell for it – don’t make the same mistake, dear friends. I’m so full of joy, whenever I envision the Love of Jesus Christ for all his Children. Even the worst Criminal can receive Grace and Compassion from the Lord, when he has a change of heart for the good.

Whenever you read, please stay put and keep on your seatbelts because our Master, Jesus Christ, says loud and clear: With his conduction, he will dissolve our misinterpretations, reveal our Idolization and straighten out our wrong tracks. He’ll do it – oh boy, He will! With the greatest Love and gentleness, explicit and clear. He’ll clean up this Mess with many “Mysteries”, remove false “Prohibitions” and use words like “Spirituality”, “Inspiration of the Spirit”, even “Reincarnation” with such obviousness, that I can only rub my eyes at times. There will be things revealed, which would be considered plain Blasphemy in every Congregation, if they would ever read it, of course, but they will – preferably earlier than later.

For example, the Lord says here (The third Testament, Chapter 17, Verse 167-170):

“167. The doctrine of Christ was spiritual, but men surrounded it with rites and forms to put it within reach of the spirits of scarce elevation.

168. You have entered the Era of the Spirit, that of the great revelations, in which materialism, imposture, and imperfection will disappear from all worship; in which all men, through the spirit, shall recognize God, who is all Spirit, and on that road find the means of perfect communication.

169. When men have learned to communicate with My Spirit, then there will be nothing they have to ask or look up in books.

170. Today they still ask those who they think know more than they do, or they pursue texts and books, anxious to find the truth.”

Dear Friends, be ready for everything! God, Jesus Jehova Zebaoth is serious about „Freedom“ of the Spirit – in His Sense.

Personally, I’m blown away – and, at the same time, I’m getting smaller and smaller when considering our/ my Blindness and Lack of Faith. However, it is great that this, when we’re willing to, will have an end. (By the Way: It’s the perfect Continuation to Swedenborg, Lorber, Mayerhofer and a fantastic Addition to Clare and Timothy.)

God’s generous Blessing and His drawing Love will lead us into his Arms!

The following Verses come from the Introduction to the Scripture “The third Testament” and are filmed into all available Languages:

“… with this Book which Humanity will come to recognize as The Third Testament, you will defend My Divine Cause. Humanity recognizes only the Law of the First Era and what is written in the First and Second Testaments, but the Third Era shall come to unify and correct that which men have altered for lack of spiritual preparation and understanding.” Chapter 6, 9-10

“My Word will remain written for all time; with it you will form the book of the Third Era, The Third Testament, the final message from the Father; for in the Three Eras, God wielded His “Golden Scribes” to leave His wisdom to Humanity.” Chapter 6, 37

“Form a book of My Word. Extract from it the essence, so that you may have a true concept of the purity of My Doctrine. In the word transmitted by the spokesmen, you may find errors, but not in its essence. My interpreters have not always been spiritually prepared; for that reason I have told you not to see their words superficially, but rather to penetrate in their meaning to find their perfection. Pray and meditate so that you may understand them.” Chapter 59, 2-3

“… and I want you to form volumes of this Word that I have given you, in fulfillment of My prophecies; afterward you will make extracts and analysis of it, and make it known to your brethren.” Chapter 59, 1

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Le Troisième Testament – Introduction

Révélations de Dieu pour la 3ème ère.
Mexico, 1884-1950

Chers frères et sœurs,

Certains doivent penser que je suis peu à peu à court de « mots d’accroche » – non, non, ne vous en faites pas ! Quand on parle du Créateur de l’univers, comment pourrions-nous être à court, avoir fini, s’ennuyer, avoir l’air insipide…

… Je sais ce que vous vous apprêtez à faire : rechercher sur Google « Le Troisième Testament », qu’est-ce que c’est ? Est-ce vrai ? Qui l’a écrit ? Quand ça a été écrit ? Où ça ?

Franchement : vous trouverez beaucoup de bêtises, même pour ce mot clé… Images comiques, organisations, allégations absurdes. Si je peux me permettre… n’est-ce pas la preuve que quelque chose d’important se cache derrière « Le vrai Troisième Testament »?

Un nombre incalculable de fois, Jackie et moi avons observé que presque systématiquement quand nous cherchons des illustrations pour un sujet important, les pires horreurs sortent de l’ombre. De temps en temps des figures visages s’exhibent et la molette de défilement commence à fumer si on va plus loin. Est-ce que quelqu’un a fait un « selfie » ?
Blague à part, tout terme important ayant une connexion avec Dieu, Jésus, notre salut, notre libération, les Prophètes, la Vie éternelle, etc. vaut bien une intervention du Malin, une interférence et une salissure abjecte. Ici un bon conseil : allez voir le document – un lien de téléchargement est fourni dans cette vidéo – lisez-le et vous allez être ébahis !

Mes amis, ce que notre Père dans les Cieux, notre Créateur, Maître et Sauveur, tout ce qu’Il nous a délivré ici est tout simplement extraordinaire !

Les archives du passé – environ 20 à 66 années d’activité spirituelle de Dieu au Mexique, ont été collectées par des centaines de petites et moyennes congrégations, après la conclusion du tout le 31 décembre 1950, ce que le Seigneur avait prédit depuis longtemps. Toutes les archives ont été compilées en 12 volumes. Les 600 pages du compendium que nous avons maintenant à notre disposition sont une extraction d’une archive d’origine.

Le Mexique… mais pourquoi ? Ai-je pensé – honte à moi… toujours été présomptueux… S’il vous plait pardonnez-moi mes chers frères et sœurs de nationalité mexicaine. Je dois travailler là-dessus. Aucun humain n’est meilleur, ne vaut mieux ou n’est davantage ‘spécial’ qu’un autre. J’ai trébuché là-dessus – ne faites pas la même erreur chers amis. Je suis tellement rempli de joie, chaque fois que je réalise l’amour de Jésus-Christ pour tous Ses enfants.
Même le pire criminel peut recevoir grâce et compassion de la part du Seigneur quand son cœur s’est tourné vers le bien.

Chaque fois que vous lisez, s’il vous plaît restez en place et gardez vos ceintures de sécurité parce que notre Maître, Jésus-Christ, dit ceci haut et fort : Avec Sa Parole ici transmise, il va dissoudre nos interprétations erronées, révéler notre idolâtrie et redresser nos fausses pistes. Il va le faire – oh… et comment ! Avec le plus grand amour et le plus de douceur possible, explicite et clair. Il va faire le ménage dans tout ce bazar plein de “mystères”, supprimer les fausses “interdictions” et utiliser des mots comme “spiritualité”, “inspiration de l’Esprit”, et même “réincarnation” avec une telle évidence, que je ne peux que me frotter les yeux par moments. Il y aura des choses révélées, qui seraient considérées comme parfait blasphème dans toute congrégation, si elles venaient à les lire, bien-sûr – mais elles ont tout intérêt à le faire et sans tarder.
Par exemple, le Seigneur dit ici (Le Troisième Testament, chapître 17, verset 167-170)
167. La Doctrine du Christ fut spirituelle, mais l’homme l’entoura de rites et de formes pour la mettre à la portée des esprits d’élévation limitée.

168. Vous êtes entrés dans le temps de l’Esprit, celui des grandes révélations, celui au cours duquel disparaîtra de tout culte le matérialisme, l’imposture et l’imperfection ; où tout homme, par son esprit, reconnaîtra son Dieu qui est tout Esprit, et par cette voie trouvera la forme de la communication parfaite.

169. Lorsque les hommes auront appris à communiquer avec mon Esprit, alors ils n’auront plus à consulter les livres, ni à s’interroger.

170. Aujourd’hui ils questionnent encore ceux qu’ils croient savoir davantage, ou fouillent des textes et livres, anxieux de découvrir la vérité.

Chers amis, soyez prêts à tout entendre ! Dieu, Jésus, Yahvé Zébaoth, est sérieux quand il s’agit de la liberté de l’Esprit – en son sens.

Personnellement, je suis stupéfait – et en même temps je me sens de plus en plus petit – quand je considère notre/ mon aveuglement et manque de foi. Mais c’est bien que – dès que nous en avons la volonté – cela ait une fin. (En passant : c’est la continuation parfaite à Swedenborg, Lorber, Mayerhofer, et un ajout fantastique à Timothy et Clare.

Les bénédictions généreuses de Dieu et son amour qui nous attire à Lui, vont nous conduire tout droit dans Ses bras !

Les versets suivants viennent de l’introduction aux Ecritures du Troisième Testament et sont disponibles dans diverses langues :

“Avec ce livre, que l’humanité arrivera à reconnaître comme le Troisième Testament, vous défendrez Ma cause divine. L’humanité reconnaît seulement la Loi du Premier Temps et ce qui est écrit dans l’Ancien et le Nouveau Testament, mais le Troisième viendra pour unifier et corriger ce que les hommes ont altéré par manque de préparation et de compréhension.” (Chap. 6, 9 -10)
“Ma Parole demeurera écrite pour tous les temps ; grâce à elle vous formerez le livre du Troisième Temps, le Troisième Testament, le dernier message du Père, parce que, pendant les trois ères Dieu a utilisé sa plume d’or pour léguer sa sagesse à l’humanité. (Chap. 6, 37)
“Formez un livre de ma Parole. Extrayez son essence, pour parvenir à cerner le véritable concept de la pureté de ma Doctrine.Vous pouvez trouver des erreurs dans la parole transmise par le porte-parole, mais pas dans son essence.
Mes interprètes n’ont pas toujours été préparés ; c’est pourquoi Je vous ai dit de ne pas la considérer superficiellement, mais de vous pénétrer de son sens afin de pouvoir trouver sa perfection. Priez et méditez pour que vous puissiez la comprendre.” (Chap. 59, 2 – 3)

“Je souhaite que vous autres, à l’aide de cette Parole que je vous ai transmise, et dans l’accomplissement de Mes prophéties, vous assembliez ces écrits en volumes, et qu’ensuite des extraits et des analyses en soient sortis afin de faire connaître mon œuvre à vos frères.” (Chap. 59, 1)

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Flag Turkey-270x180px  Üçüncü Antlaşma – Önsöz

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Üçüncü Antlaşma – Önsöz

Almancadan tercüme: Jasmin

Tanrı’nın Üçüncü Devir için vahiyleri                                                                                                     Meksika, 1884 – 1950

Sevgili Kardeşlerim

İnsan benim “sloganlarımın” tükendiğini sanıyor – hayır, hayır, korkmayın! Eğer uzayın Yaratıcısı söz konusu ise, nasıl bir şey “tükenebilir” sona erebilir, sıkıcı olabilir, bomboş görünebilir…                                                                                                                                             …ve hemen ne yapacağınızı da biliyorum: Google´da araştırmak…“Üçüncü Antlaşma”, bu yine ne ola ki? Varlığı doğru mu? Kim onu yazdı? Kaç yaşında? Nereli?

Önceden bildireyim: Bu başlık altında da bir sürü çizgi roman resimleri, menfaat birlikleri ve inanılması güç aptalca şeyler gibi hurda bulacaksınız. Gerçek “Üçüncü Antlaşma’nın” ardında gerçekten büyük bir şeyin gizli olduğunu bunların en iyi “ispatı” olduğunu söyleyebilir miyim?

Jackie ve ben, çok kez az kalsın her önemli kavram için uygun resim ararken müthiş şeyler ortaya çıktı. Ara sıra şeytani suratlar bilgisayarda göründü ki, ekrandakileri aşağı yukarı görüntülerken o tuştan duman çıktı. Birisi acaba “selfie” mi çekti? Şaka bir yana – Tanrı’yla, Jesus´la, kurtuluşla, kurtarmayla, peygamberlerle, vahiylerle ve sonsuz yaşamla vs. ilgili her iyi ve önemli ifade kötüler için müdahale, karışma ve bozmaya değer. Ondan ötürü size iyi nasihatim: O dokümanı kapın, okuyun ve hayrete düşün! Bilgisayarınıza yüklemek için hazırlandı.

Arkadaşlar, göksel Babamız, Yaratanımız, Ustamız ve Kurtarıcımız´ın bize bildirdikleri tam anlamıyla dâhice!

Tanrı’nın Ruhu´nun Meksika´da etkisinden kaynaklanan toplam 66 yıldan son aşağı yukarı 20 yılın kayıtları, Tanrı’nın bu etkinliğin 31 Aralık 1950 yılında sona ereceğini bildirmesiyle, yüzlerce büyük ve küçük cemaatlerden toplanıp 12 ciltte birleştirildi. Hizmetimize hazır olan ve 600 sayfadan fazla bu kısa kitap özetin özetidir.

Meksika – ama neden… Kendime utan diye düşündüm… Hep bu kendini üstün görmeler – lütfen beni affedin, Meksikalı Kardeşlerim. Onu düzeltmeye çalışacağım. Hiçbir insan diğerlerinden daha iyi, daha kıymetli ve daha özel değildir. Ben o hataya düştüm, aynısını yapmayın, sevgili Dostlarım. Jesus Christus´un bütün çocuklarına olan sevgisini gözlerimin önüne getirdiğimde, çok etkileniyorum. En kötü katil bile, eğer kalbi iyiliğe yönelirse, Tanrı’da iyilik ve merhamet buluyor.

Okurken, oturun ve kemerlerinizi bağlı bırakın, çünkü Usta Jesus Christus açık açık izahlarıyla yanlış yorumlarımızı düzelteceğini, puta tapmamızı açığa vuracağını ve yanlış yollarımızı doğrultacağını söylüyor. Evet, O yapıyor – hem de nasıl! En büyük sevgi ve uysallıkla, ama açık ve anlaşılır şekilde. Bir sürü “gizemleri” temizliyor, yanlış “yasakları” ortadan kaldırıyor ve manevilik, ruhun ilhamı ve hatta reenkarnasyon kelimelerini bile rahatlıkla kullanıyor ki, şaşkınlıktan birkaç kere gözlerimi ovalamak zorunda kaldım. Öyle şeyler açığa çıkıyor ki, bütün mezhepler bunları zındıklık olarak ilan ederlerdi, tabii ki günün birinde okusalar… Evet, okuyacaklar. Erken okumak geçten daha iyi.

Örneğin, Rab şöyle diyor (Üçüncü Antlaşma, bölüm 17, mısra 167-170):

„167. Christus´un öğretisi manevi idi, ama insanlar onu ritüellerle ve adetlerle daha aşağılarda olan insan ruhunun idrak seviyesine indirdiler.

168. Siz, büyük vahiylerin geleceği Ruh Devrine girdiniz ki, o devirde tapınmada maddeleşme, dolandırıcılık ve eksiklik yok olacak. Her insan, ruhu yoluyla ruh olan Tanrı’yı tanıyacak. Bu yolla O´nunla mükemmel karşılıklı konuşma şeklini keşfedecek.

169. İnsanlar benim ruhumla karşılıklı konuşmayı bir kere öğrendiklerinde, kitaplara başvurmaya ve soru sormaya gereksinim duymayacaklar.

170. Bugün onlar hâlâ kendilerinden daha çok bildiklerini sandıkları insanlara soruyorlar veya yazılarda ve kitaplarda hakikati bulma arzusuyla arıyorlar.

Sevgili Arkadaşlar, her şeye hazırlanın! Tanrı, Jesus Jehova Zebaoth kendi anlayışına göre ruhun “özgürlüğünü” gerçekten çok ciddiye alıyor.

Ben şahsen Üçüncü Antlaşma´dan pek etkilendim, ayni zamanda kendi körlüğümü ve küçük inancımı gördükçe daha da küçüldüm. İyi ki, istediğimiz sürece bu sona erebilir. (Bu arada söyleyeyim: Bu kitap Swedenborg, Lorber, Mayerhofer´in yazdıklarının mükemmel devamı, Clare ve Timothy´nin yazdıklarının tamamlamasıdır.)

Tanrı’nın zengin lütfu ve çeken sevgisi bizi kollarına alacak!

Aşağıdaki sözler “Üçüncü Antlaşma’nın” önsözünden alınmıştır ve o her elde bulunan dilde filme çevrildi:

…“İsterim ki, size verdiğim bu sözlerle benim kehanetlerimin gerçekleşmesiyle kitap ciltlerini birleştirin, sonra özetleri ve yorumlarını yapın ve çevrenizdeki insanların bilmesini sağlayın (bölüm 59,1).”

…“İnsanlığın sonunda Üçüncü Anlaşma olarak kabul edeceği bu kitapla benim mevzumu savunun. İnsanlık sadece “İlk Devrin” kanununu ve Birinci ve İkinci Antlaşma´da yazılı olanları biliyor. Ama Üçüncüsü birleştirecek ve insanların hazırlık ve anlayış azlığından ötürü değiştirdiklerini düzeltecek (bölüm 6, 9-10).”

…“Size seslenen bu ses tanrısal Usta’nın sesidir. Bu söz, her şeyi Yaratan’ın sözleridir. Bu yapıtın özü, gelecekte bütün düzenlerin üstünde duracağı temel taş olacaktır. Her şeye gücü yeten, taştan kalplerinizi sevginin ve yükselmenin kutsal yerine çevirecektir. Sırf karanlığın olduğu yerde ışık yakacaktır.”

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