4. Busspredigt Johannes des Täufers… Was sollen wir denn tun… Lukas 3:2-20 – John the Baptist’s Sermon of Repentance… What shall we do then… Luke 3:2-20

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flagge de  4. Predigt von Jesus… Die Busspredigt Johannes des Täufers

Predigten des Herrn – 4. Predigt – Lukas 3:2-20
Was sollen wir denn tun? – Bußpredigt Johannes des Täufers

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
zum 4. Advent (10.12.1871)

Lukas 3:2-20…
“Als Hannas und Kaiphas Hohepriester waren, da geschah der Befehl Gottes an Johannes, des Zacharias Sohn, in der Wüste.

Und er kam in alle Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden; wie geschrieben steht in dem Buch der Reden Jesajas, des Propheten, der da sagt: ‘Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn und machet seine Steige richtig! Alle Täler sollen voll werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was krumm ist, soll richtig werden, und was uneben ist, soll schlichter Weg werden. Und alles Fleisch wird den Heiland Gottes sehen.’

Da sprach er zu dem Volk, das hinausging, daß es sich von ihm taufen ließe: “Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiesen, daß ihr dem zukünftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Früchte der Buße und nehmet euch nicht vor, zu sagen: ‘Wir haben Abraham zum Vater!’ Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken.

Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und in das Feuer geworfen!” Und das Volk fragte ihn und sprach: ‘Was sollen wir denn tun?’ Er antwortete und sprach zu ihnen: ‘Wer zwei Röcke hat, der gebe dem, der keinen hat; und wer Speise hat, tue auch also!’

Es kamen auch die Zöllner, daß sie sich taufen ließen, und sprachen zu ihm: ‘Meister, was sollen denn wir tun?’ Er sprach zu ihnen: ‘Fordert nicht mehr, als gesetzt ist!’ Da fragten ihn auch die Kriegsleute und sprachen: ‘Was sollen denn wir tun?’ Und er sprach zu ihnen: ‘Tut niemand Gewalt noch Unrecht, und lasset euch genügen an eurem Solde!’

Als aber das Volk im Wahn war und alle in ihren Herzen von Johannes dachten, ob er vielleicht Christus wäre, antwortete Johannes und sprach zu allen: ‘Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer nach mir, dem ich nicht genugsam bin, daß ich die Riemen seiner Schuhe auflöse. Der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen! In dessen Hand ist die Wurfschaufel, und er wird seine Tenne fegen und wird den Weizen in seine Scheune sammeln, und die Spreu wird er mit ewigem Feuer verbrennen!’

Und viel anderes mehr ermahnte er das Volk und verkündigte ihnen das Heil. Herodes aber, der Vierfürst, da er von ihm gestraft ward um der Herodias willen, seines Bruders Weib, und um alles Übels willen, das Herodes tat, legte über das alles Johannes gefangen.”

1. Dieses Kapitel behandelt eine Bußpredigt Johannes des Täufers, welche er am Jordan an die um ihn versammelte Volksmenge hielt, mit welcher er die Juden für Den vorbereiten wollte, dem – wie er sagte – er nicht wert sei, die Schuhriemen aufzulösen.

2. Ein jeder seiner Zuhörer fragte den Johannes, was er in bezug auf seine Lebensweise, auf sein Gewerbe oder seinen Stand zu tun habe; und allen gab er zur Antwort: ‘Das Gesetz der Nächstenliebe!’, das er ausdrückte in Worten, wie sie gerade zu den Fragen paßten.

3. Was damals Johannes getan und gepredigt hat, das tue auch Ich schon seit langer Zeit. Auch Ich mahne die Menschheit mit verschiedenen Mitteln, Worten und Ereignissen zur Umkehr. Wie dort die Ankunft des eigentlichen Lehrers vorausgesagt und vorbereitet wurde, so geschieht es auch jetzt schon seit längerer Zeit, als Vorbereitung zu Meiner nächsten Wiederkunft. So wie die Juden damals dachten und handelten, waren sie nicht geeignet, Meine Lehre richtig aufzunehmen und zu fassen. Und wie die Menschen heute sind, da sie noch mehr im Schlamme des Eigennutzes vergraben liegen, ist es noch dringender, sie zu wecken und zu mahnen.
Die Zeit zum Überlegen, was man eigentlich tun solle, oder wohin man sich wenden möchte, ist kurz bemessen. Wie dem Schlafenden die Zeit seines Traumlebens schnell entschwindet und Stunden wie Minuten vorüberfliehen, ebenso eilt die Zeit mit Sturmesflügeln dahin für den, welcher so ohne Nachdenken in den Tag hineinlebt. Daher die Ereignisse, Krankheiten, drohende soziale Umwälzungen, welche nötig sind, um die so fest im Weltschlaf versunkene Menschheit aus ihrer Trägheit aufzurütteln.

4. Damals schon sagte Johannes: “Der, welcher nach mir kommt, hat schon die Wurfschaufel in der Hand, um auf der Tenne das Korn von der Spreu zu säubern.” Und jetzt, da ihr Maschinen erfunden habt, die mittels starker Luftbewegung das Getreide säubern, jetzt brauche auch Ich statt der Wurfschaufel geschwindere Mittel, um zu Meinem Zweck zu gelangen und die Gutwilligen von den Saumseligen und Trägen zu scheiden. Schon dreht sich das Schaufelrad in Meiner geistigen Wind und Getreidesäuberungsmühle. Wirbelnd regt es die Massen auf, weit von sich schleudernd das leichte, schalenartige Gesindel, welches gegen jede Mahnung taub der Welt und ihren Freuden huldigt.
Und wie Johannes einst selbst des Herodes, des Vierfürsten von Galiläa, Lebenswandel rügte, ebenso rügt auch jetzt die Volksmeinung die ehrgeizigen Pläne so mancher Herrscher. Damals ließ Herodes den Johannes einsperren; jetzt möchten die Herrscher ebenfalls die Zungen hemmen und dem Volk die Gedanken aus dem Kopfe treiben. Allein das wäre jetzt – wie einst – vergebliche Mühe! Das Wort, der geistige Träger Meines Willens, ist weit mächtiger als Waffen und Zwang. Es überschreitet als körperloses Wesen die Schranken der materiellen Welt und regiert im Geistigen alles, da Ich das Wort selbst bin.

5. Dort hörte das Volk den Johannes an; aber sobald es auf Verleugnung und Aufopferung ankam, wandte es ihm den Rücken, wie einst der reiche Jüngling Mir. Und jetzt lacht die größere Anzahl der Menschen auch über die, denen Ich Meine Lehre direkt kundgebe. Hohnlächelnd blicken sie auf solche herab, sich mit ihrem Weltverstand bei weitem gescheiter dünkend als jene mit ihrer Herzenssprache.

6. Arme, verirrte Kinder! Es wird eine Zeit heranrücken, wo all euer Weisheitskram nicht ausreichen wird, euch einen Trost oder auch nur Ruhe zu geben. Bei den Ereignissen, die über euch hereinbrechen, werdet ihr zwischen zwei Welten stehen und Gott und euer Schicksal der Grausamkeit anklagen, weil die materielle Welt euch mit Hohn zurückstoßen und die geistige euch nicht aufnehmen wird.

7. Solche Seelen-Qualen ahnte schon damals Johannes. Er wollte das Judenvolk wecken und zur Umkehr antreiben; und heute, wo schon beinahe alle edlen Eigenschaften der menschlichen Natur zu Grabe getragen wurden und nur der Egoismus mit all seinen Eigenschaften herrscht, ergeht dieser Mahnruf wieder, bekräftigt mit Unglücksfällen und Drangsalen, um mit Gewalt das zu erreichen, was mit Milde bei der größeren Masse der Menschheit bis jetzt ohne Erfolg geblieben ist.

8. Damals unterzog sogar Ich Mich als Jesus der äußeren Taufe mit Wasser; jetzt sollt ihr euch freiwillig der geistigen, unsichtbaren Taufe mit Meinem Geist unterziehen. In jener Zeit strömte das göttliche Licht in Form einer Taube über Meinem Haupt, Meine Abkunft, Meinen früheren und Meinen künftigen Wohnort bezeichnend.
O Kinder, tut jetzt, soviel euch möglich ist, auf daß die Ströme des Lichts und der Gnade von oben nicht umsonst auf euch ergossen werden! Zeigt euch würdig eurer Abkunft und eurer künftigen Bestimmung! Wie dort einst die Stimme ertönte: “Dies ist Mein lieber Sohn, an dem Ich Mein Wohlgefallen habe!”, so möge jetzt über eurem Haupt und in eurer Brust die nämliche Stimme ertönen, welche euch versichert, daß ihr auf dem rechten Weg seid, Meine Kinder zu werden.

9. Dort sprach Johannes: “Wer zwei Röcke hat, der gebe einen weg, wer viel Speise hat, der teile sie mit den Bedürftigen; wer etwas zu verlangen hat, der fordere nicht mehr, als rechtens ist!” All diese Beispiele sagen mit anderen Worten: Seid mildtätig, seid gerecht, wie es euer Vater im Himmel ist! Gebet, damit auch euch gegeben, – vergebet, damit auch euch vergeben wird!

10. Laßt euch nicht betören durch den Schein der Welt mit ihren Gütern! Es naht die Zeit, wo ihr alles zurücklassen müßt und euch nur die Güter bleiben, die ihr im Innern errungen habt, und die weder Pest noch Krieg, weder Bedrängnis noch der Tod rauben kann.

11. Laßt die sich gelehrt Dünkenden mit ihrer Scheinweisheit! Ihre Zeit des Triumphs ist kurz. Folgt Meinem Rat, Meinem Mahnruf, der nicht, wie des Johannes Bußpredigt, euch als Otterngezücht, sondern als Meine Kinder betitelt, die Ich euch einst nach Meinem Ebenbild geschaffen und wieder zu diesem Ebenbild neu gestalten will! Damals war die äußere Gestalt mit der des Geistes eins, heutzutage ist wohl äußerlich noch die Ähnlichkeit der schon längst verschwundenen paradiesischen Schönheit in entfernter Form geblieben, aber die Seele, als Tempel und Sitz Meines Gottesfunkens, ist zum Zerrbild geworden. Dieser Zwiespalt kann nach Meinen Gesetzen nicht geduldet werden, und es muß das Innere zum Äußeren wieder in Harmonie gebracht werden.
Wenn ihr auch die äußere Hülle, auf welcher die Leidenschaften ihre Spuren zurückgelassen haben, nicht mehr ändern könnt, so trachtet doch wenigstens aus allen Kräften danach, den inneren Geistmenschen wieder dem Urbild nachzubilden; denn es gibt kein schöneres, größeres und geistigeres Vorbild in der Schöpfung. Es ist jenes Bild, von dem jedes erschaffene Wesen mehr oder weniger als Abdruck gestaltet ist, und von dem ihr, als letzter Ausdruck der ganzen materiellen und geistigen Schöpfung, die Form in euch tragt, jenes Urbild, – das nicht allein euer Schöpfer und Herr, sondern auch euer Vater sein will, der euch mit unerbittlicher Strenge und Willenskraft Gesetze vorschreiben und euch entweder göttlich belohnen oder unerbittlich vernichtend strafen könnte, aber statt Strafe nur Verzeihung und Versöhnung, nur Liebe will.

12. In jener Zeit war ein Vorläufer nötig, der die Menschen auf Meine Ankunft vorbereitete; jetzt bin Ich es selbst, der euch die Friedenshand entgegenstreckt, um euch hilfreich in den Bedrängnissen zu leiten, welche nach und nach über die Menschheit hereinbrechen werden, weil sie zu halsstarrig ist. Verstoßt diese Hand nicht; denn ihr findet keine stärkere, keine kräftigere! Jeder menschliche Arm ist zu kurz, nur der Meine reicht für alle Entfernungen und erreicht den Flehenden selbst weit über jene Räume hinaus, in denen der letzte Stern seine Strahlen verbreitet und das ewige Geisterreich seinen Anfang nimmt. Auch dort noch ist es dieselbe Hand, die den Liebenden an sich zieht und ihn leitet.

13. Hört auf die Stimme, die, wie einst in der Wüste, euch auch jetzt in der Wüste des Welttreibens zuruft: ‘Vergeßt Den nicht, der über den Sternen Seinen Sitz hat, ihn aber auch ebenso in jedes Menschen Brust haben möchte!’ Johannes predigte in der Wüste. Er tat dies absichtlich, weil die Wüste, in der alles vegetative Leben aufgehört hat, den Zuhörern keine Ablenkung gab.
Jetzt predige Ich euch in der Wüste des geistigen Lebens, das – infolge des überheblichen Menschenverstandes – leer geworden ist von allem, was das Herz erquickt. So suche Ich, wie Johannes, inmitten des Sand und Steinreichs die geistige Blume der Liebe zu pflanzen, die, vom Erdreich keine Nahrung ziehend, Nahrung nur von oben bekommt. Und jetzt, inmitten des vom Egoismus ausgetrockneten Bodens der spekulativen Verstandeswelt, in der gedankenleeren Wüste des geistig göttlichen Lebens, ergeht wieder der Ruf:

14. ‘Wacht auf! Vertieft euch in euer Innerstes, um dort die Quelle der nie versiegenden Freude, des nie endenden Trostes und der nie verwelkenden Liebe – als Grundprinzip alles Geschaffenen und Belebten – zu finden. Erkennt Den wieder, der durch blumenreiche Gärten, durch schattige Wälder und erhabene Berge weit hinauf bis zur letzten Weltensonne immer derselbe ist, der sich nie ändert und – eben weil Er alles erschaffen hat – von Seinen geschaffenen Wesen nur die Erkenntnis fordert, die eine Mutter, ein Vater von ihrem Kinde als erstes Zeichen der Verwandtschaft erwarten, nämlich die Liebe.’

15. Während eure schwachen, weltlichen Herrscher euch durch Gewalt und eine Menge Gesetze zur Achtung zwingen wollen, setze Ich euch frei in die Schöpfung hinaus. Frei könnt ihr wählen zwischen Liebe oder Haß, Leben oder Tod, Licht oder Finsternis. Noch ist es jedem anheimgestellt, zu wählen. Die Zeit kommt stets näher, wo diese Wahl entscheidend getroffen werden muß.

16. Wie einst der Mahnruf vor Meinem ersten Auftreten erscholl, so erschallt jetzt Mein zweiter Ruf, damit ihr nicht schlaftrunken von den Ereignissen überrascht werdet, sondern mit klarem Bewußtsein und ruhigem Herzen den Dingen entgegengehen könnt, die nur für die bestimmt sind, die sich durch sanfte Mittel nicht wecken ließen.

17. Während eure Herzen für die leisen Harmonien der Liebe empfänglich sind, müssen dort die Posaunen ertönen, von denen Mein Liebling, der Apostel Johannes, spricht, wenn die Engel die Zornschalen über die Häupter der Harthörigen ausgießen werden, die trotz aller Mahnungen Meinen Liebeworten kein Gehör geben.

18. Oft genug habe Ich verkündet: ,Es werden böse Zeiten kommen!’ Ich wiederhole es nochmals: Die Zeiten werden böse werden! Trachtet, vor der Zeit gut zu werden, damit ihr in diesem Bewußtsein der guten Tat einen Schild habt gegen alle bitteren Ereignisse. Sie sind nur bitter für jene, die, stets an den Honig des weltlich materiellen Genußlebens gewöhnt, das Bittere nicht als Heil, sondern als Vernichtungsmittel ansehen.

19. Dies ist der Sinn von jener Bußpredigt, für euch und für die jetzt kommenden Zeiten! Wer Ohren hat, der höre! Amen.

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flagge en  4h Sermon of Jesus… John the Baptist’s Sermon of Repentance

The Lord’s Sermons – Sermon 4 – Luke 3:2-20
What shall we do then – Sermon of Repentance of John the Baptist

Revealed to Gottfried Mayerhofer
Fourth Sunday in Advent (December 10th, 1871)
spoken by Pascal

Luke 3:2-20…
“Annas and Caiaphas being the high priests, the word of God came unto John the son of Zacharias in the wilderness.

And he came into all the country about Jordan, preaching the baptism of repentance for the remission of sins; As it is written in the book of the words of Esaias the prophet, saying, The voice of one crying in the wilderness, Prepare ye the way of the Lord, make his paths straight. Every valley shall be filled, and every mountain and hill shall be brought low; and the crooked shall be made straight, and the rough ways shall be made smooth; And all flesh shall see the salvation of God.

Then said he to the multitude that came forth to be baptized of him, O generation of vipers, who hath warned you to flee from the wrath to come? Bring forth therefore fruits worthy of repentance, and begin not to say within yourselves, We have Abraham to our father: for I say unto you, That God is able of these stones to raise up children unto Abraham.

And now also the axe is laid unto the root of the trees: every tree therefore which bringeth not forth good fruit is hewn down, and cast into the fire. And the people asked him, saying, What shall we do then? He answereth and saith unto them, He that hath two coats, let him impart to him that hath none; and he that hath meat, let him do likewise.

Then came also publicans to be baptized, and said unto him, Master, what shall we do? And he said unto them. Exact no more than which is appointed you. And the soldiers likewise demanded of him, saying, And what shall we do? And he said unto them, Do violence to no man, neither accuse any falsely; and be content with your wages.

And as the people were in expectation, and all men mused in their hearts of John, whether he were the Christ, or not; John anwered, saying unto them all, I indeed baptize you with water; but one mightier than I cometh, the latchet of whose shoes I am not worthy to unloose: he shall baptize you with the Holy Ghost and with fire: Whose fan is in his hand, and he will thoroughly purge his floor, and will gather the wheat into his garner; but the chaff he will burn with fire unquenchable.

And many other things in his exhortation preached he unto the people. But Herod the tetrarch, being reproved by him for Herodias his brother Philip’s wife, and for all the evils which Herod had done, added yet this above all, that he shut up John in prison.”

1. This chapter deals with a sermon of repentance John the Baptist preached on the Jordan to the crowds gathered around him. With this sermon he intended to prepare the Jews for the One the latchet of whose shoes, he said, he was not worthy to unloose.

2. The people listening to him asked him what they were supposed to do, – each one in his particular trade. And he told them to observe the law of love of their neighbour.

3. What John did and preached at that time, I have now been doing for a considerable time. I, too, admonish mankind to repent – in different ways – with words as well as through events. As then the advent of the actual teacher was announced and prepared, the same has been done already for quite a while in preparation of My next coming. As the Jews were thinking and acting then, they were not fit to properly accept and comprehend My teaching.
And with the people of today, who are caught even deeper in the mire of selfishness, it is all the more urgent to awaken and warn them. There is not much time left now to consider what to do and where to turn. Just as for the sleeper the time of his dream-life passes with great speed and hours pass like minutes, thus time is now rushing past for him who, without thinking, lives only for the present. Therefore, the events, illnesses, looming social revolutions are all necessary to shake up mankind from its deep worldly sleep.

4. At that time John said that One would come “whose fan is in his hand and he will thoroughly purge his floor and gather the wheat, but burn the chaff”. And now, when you have invented machines to clean the grain with the help of strong fans, I am replacing the winnowing-fan by speedier methods in order to achieve My purpose and separate those of good will from the indifferent and indolent ones. Already the wheel is spinning in My spiritual wind- and cornsiftingmill. Whirling, it stirs the masses, tossing away from it the easygoing, shelllike rabble, which indulges in the pleasures of the world deaf to all warnings.
As then, John reproved even Herod, the Tet-rarch of Galilee, for the way he was living, so today public opinion is reproving the ambitious plans of many a ruler. In the past, Herod had John imprisoned, and now, too, the rulers would like to check the tongues and cast out the thoughts from people’s heads. But now – as it was then – these efforts are in vain. The Word, the spiritual carrier of My will, is far more powerful than weapons and force. As an immaterial being it passes over all barriers of the material world and dominates everything in the spirit, since I Myself am the Word.

5. Then the people listened to John’s sermon, but when self-abnegation and sacrifice were demanded, they turned their backs on him, just as the rich ruler did with Me. And now the majority of people ridicule those to whom I give My teaching directly. They look down on them derisively, in their worldly wisdom considering themselves much wiser than those with the language of the heart.

6. Poor, erring children! There will come a time when all your intellectual stuff will be insufficient to give you comfort or peace. In the events that you will have to face, you will be standing between two worlds, blaming God and your fate as cruel, for the material world will be repelling you with scorn and the spiritual will not accept you.

7. John already foresaw this mental torment, when he endeavoured to awaken the Jewish people urging them to change their ways. And today, when nearly all the noble qualities of human nature have been buried and only egoism with all its characteristics is ruling, this warning-call is again sounded, supported by accidents and troubles in order to achieve by forceful means what so far could not be achieved gently with the majority of people.

8. At that time even I, as Jesus, submitted to the external baptism with water. Now you have to submit voluntarily to the invisible, spiritual baptism with My Spirit. Then the divine light appeared above My head in the form of a dove, thereby pointing to My descent and My former and future place of residence.
Oh children, do your utmost now, so that the streams of light and grace from on high are not poured out on you in vain! Prove worthy of your descent and your future destiny! As the voice once proclaimed: “Thou art My beloved son, in thee I am well pleased”, may now the same voice sound above your heads and in your hearts, assuring you that you are on the right path towards becoming My children.

9. At that time John said that he who had two coats should give one away, and he who had plenty to eat should share with a hungry one; also, that no one should demand more than is due to him if he has a claim to something. All these examples point to one thing. Be generous, be just – the same as your Father in heaven. Give, so that also you may receive; forgive -that you, too, may be forgiven!

10. Do not be deceived by the world and the things it has to offer. A time is coming when you will have to leave everything behind and keep only those values which you have gained for your inner being and which neither pestilence nor war, neither affliction nor death can take away from you.

11. Let be those who consider themselves very clever with their pseudo-wisdom! Their time of triumph will only be short. Follow My advice, My warning. I do not call you a generation of vipers as John in his sermon of repentance did, but I call you My children whom I once created in My image and want to restore once more to this image. Originally the outer appearance corresponded to that of the spirit; today there still remains externally a faint likeness with the long vanished paradisaic beauty, but the soul, as the temple and seat of My divine spark, has become but a caricature. My order does not allow this discord to remain, and the inner man must once more be brought into harmony with the outer.
Even if you are no longer able to change the outer shell on which passions have left their mark, do make at least every effort to shape the inner, spiritual man once more according to his archetype, for there does not exist a more beautiful, or a greater and more spiritual image in all of creation. It is that image as a copy of which every being has been created to a greater or lesser extent. And of this image you, as the highest expression of all material and spiritual creation, bear within you that form, that archetype, which not only wishes to be your Creator and Lord, but also your Father. He could lay down for you laws with inexorable serverity through the power of His will and either reward you or punish you relentlessly and devastatingly but, instead of punishment, He has only forgiveness, mercy and love for you.

12. In those days a forerunner was needed who could prepare mankind for My coming. Today it is I Myself Who extends to you the hand of peace in order to guide you in all the troubles which will be descending upon mankind due to its obstinacy. Do not push away this hand, because you will not find a stronger one. Every human arm is too short, only Mine suffices for all distances and is able to reach the one asking for help, even beyond those spaces where the last star is shining and the realm of spirits begins. Even there this hand is available to guide and draw towards Me the one who has love.

13. Heed the voice that – as once the voice in the wilderness – is now calling to you in the wilderness of worldly activities: “Do not forget Him Who reigns above the stars, but also wants to dwell in every man’s heart!” John preached in the wilderness. He did this because the wilderness which is barren of vegetative life would not distract his listeners. Now I am preaching to you in the wilderness of the spiritual life which, because of the arrogance of human intellect, has become barren of all that revives the heart.
Thus I, like John, am endeavouring to plant the spiritual flower of love in the midst of sand and rock which, not drawing nourishment from the soil, obtains its nourishment only from above. And now, on the ground of a speculative world of the intellect made barren through egoism, in the wilderness of the divine spiritual life barren of deeper thought, I once more call out to you:

14. “Awake! Go into the depths of your being in order to find the source of never-ending joy, comfort and love as the fundamental principle of all created and animated things. Recognize Him again Who, through gardens full of flowers, through shady forests and on lofty mountains and up to the most distant universal sun, is always the same, never changes and -since He has created everything – expects of His created beings only the one thing that a mother, a father expect of their child as a first sign of kinship – love.”

15. Whilst your weak worldly rulers try to enforce your respect for them through many laws, I set you as free beings into creation. You may choose freely between love or hatred, life or death, light or darkness. At this stage everyone is still free to choose, but the time when a decision must be made is coming closer and closer.

16. Just as once the warning-call sounded before My coming, now My second call is sounding, so that the events may not take you by surprise while asleep, but that you may face fully conscious and with a calm heart the events meant only for those who could not be awakened by more gentle means.

17. Whilst your hearts are receptive for the soft harmonies of love, trumpets must be sounded for others as is mentioned by My beloved disciple John, when angels will be pouring out the vials of wrath upon those who are hard of hearing and who, notwithstanding all warnings, do not listen to My words of love.

18. I have already repeatedly proclaimed that bad times will be coming. I once more repeat: Bad times are ahead of you. Make already now every effort to change for the better so that in the knowledge of this you have a shield against all the bitter events. Actually, they are bitter only for those who, used to the honey of a worldly material life of pleasure, do not regard the bitter remedy as a medicine, but as a destructive poison.

19. This is the meaning of that sermon of repentance for you and for the coming times. Who has ears, let him hear! Amen.

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flagge italian  Predica 4 del Signore… Predica di penitenza di Giovanni Battista

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Predica n. 4 – Predica di penitenza di Giovanni Battista

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Quarta d’Avvento
( IVa di Avvento )

Luca 3, 2-20: «Al tempo in cui erano sommi sacerdoti Anna e Caifa, la parola di Dio scese su Giovanni, figlio di Zaccaria, nel deserto. Ed egli venne in tutta la regione intorno al Giordano e predicava il battesimo di penitenza per il perdono dei peccati, come è scritto nel libro delle profezie del profeta Isaia che dice: “Essa è la voce di uno che grida nel deserto: preparate le vie del Signore e raddrizzate i suoi sentieri! Tutte le valli devono essere colmate, tutti i monti e colli devono essere abbassati, ciò che è storto deve essere raddrizzato e ciò che non è livellato deve diventare una via spianata. Ed ogni carne vedrà la salvezza di Dio!”. Diceva egli al popolo che andava là per farsi battezzare da lui: “Voi razza di vipere, chi vi ha insegnato che sfuggirete all’ira imminente? Badate, fate dunque opere degne della penitenza e non cominciate a dire in voi: ‘Noi abbiamo Abramo per padre!’, perché io vi dico: Dio può far sorgere figli d’Abramo anche da queste pietre. La scure sta già alla radice degli alberi. Ogni albero che non porta buon frutto, sarà tagliato e gettato nel fuoco”. Ed il popolo lo interrogò e disse: “Che cosa dobbiamo fare dunque?”. Egli rispose e disse loro: “Chi ha due tuniche, ne dia una a chi non ne ha; e chi ha cibo, faccia altrettanto”. Vennero anche dei doganieri che si fecero battezzare, e gli chiesero: “Maestro, che dobbiamo fare noi?”. Ed egli disse loro: “Non pretendete nulla di più di quanto vi è stato fissato”. Allora lo interrogarono anche alcuni soldati: “E noi che dobbiamo fare?”. Ed egli parlò loro: “Non fate violenza a nessuno né ingiustizia, ed accontentatevi delle vostre paghe”. Ma poiché il popolo era in attesa e tutti pensavano in cuor loro, riguardo a Giovanni, se fosse lui forse il Cristo, Giovanni rispose e disse a tutti: “Io vi battezzo con acqua; ma dopo di me viene uno più potente, al quale io non son degno di sciogliere neppure i legacci dei suoi calzari. Costui vi battezzerà con lo Spirito Santo e con il fuoco. Nella sua mano c’è il ventilabro, ed egli ripulirà la sua aia e raccoglierà il frumento nel suo granaio, e la pula la brucerà con fuoco inestinguibile”. E con molto altro esortava il popolo ed annunciava loro la salvezza. Erode, il tetrarca, che da lui era biasimato a causa di Erodiade, moglie di suo fratello, e per tutte le scelleratezze che aveva commesso per tutto questo mise in prigione Giovanni.»

(Il 10 dicembre 1871)

1. Questo capitolo tratta di una predica di penitenza tenuta da Giovanni il Battista, presso il Giordano, alla moltitudine del popolo raccoltosi intorno a lui, con lo scopo di preparare i giudei per Colui al Quale – come egli diceva – non era degno di sciogliere i lacci dei calzari.

2. Ognuno dei suoi ascoltatori chiese a Giovanni che cosa fare in merito alla propria condotta di vita, alla propria professione o al proprio stato; e a tutti, egli diede come risposta: “Esercitate la Legge dell’amore per il prossimo!”, esprimendosi in parole che erano proprio adeguate alle domande.

3. Ciò che allora ha fatto e predicato Giovanni, lo faccio anch’Io già da lungo tempo. Anch’Io ammonisco l’umanità con differenti mezzi, eventi e parole, per il cambiamento. Come allora fu annunciata e preparata la Venuta del Maestro vero e proprio, così avviene anche adesso, già da lungo tempo, come preparazione per il Mio prossimo Ritorno. Come pensavano e agivano i giudei di quel tempo, che non erano in grado di accogliere e comprendere giustamente la Mia Dottrina, così sono gli uomini oggi, poiché stanno seppelliti ancor più nel fango dell’egoismo, ed è ancor più urgente risvegliarli e ammonirli. Breve è il tempo per riflettere su cosa si deve veramente fare, o dove ci si deve rivolgere. Come al dormiente il tempo della sua vita di sogno rapidamente svanisce e le ore e i minuti svaniscono, allo stesso modo corre il tempo con ali d’uragano, per colui che vive col capo nel sacco senza riflettere. Perciò sono necessari avvenimenti, malattie, imminenti sconvolgimenti sociali: per scuotere dalla sua indolenza, l’umanità così immersa saldamente nel sonno del mondo.

4. Già a quei tempi, Giovanni disse: «Colui che viene dopo di me, ha già in mano il ventilabro per pulire nell’aia il grano dalla pula». E ora che voi uomini avete inventato macchine che puliscono il grano con potente movimento dell’aria, ora anch’Io ho bisogno, invece del ventilabro, di mezzi più veloci per giungere al Mio scopo e separare gli uomini di buona volontà, dagli oziosi e dagli indolenti. Già si gira la ruota a pala, nel Mio mulino spirituale ad aria, che provvede alla mondatura. Vorticosamente esso muove le masse, lanciando lontano da sé la lieve gentaglia simile alla pula che, sorda a ogni monito, rende omaggio al mondo e alle sue gioie. E come un giorno Giovanni biasimò perfino la condotta di vita di Erode, il Tetrarca della Galilea, così anche adesso l’opinione del popolo biasima i piani ambiziosi di così tanti dominatori. A quei tempi Erode fece imprigionare Giovanni; ora i dominatori vorrebbero altrettanto bloccare le lingue e scacciare dal popolo i pensieri della mente. Solo che adesso, come allora, sarebbe fatica sprecata! La Parola, questa portatrice spirituale della Mia Volontà, è ben più potente delle armi e della costrizione. Essa, com’essenza incorporea, varca le barriere del mondo materiale e governa tutto nello Spirito, poiché Io sono la Parola stessa.

5. Lì, il popolo ascoltava Giovanni; però appena egli cominciò a parlare di rinuncia e di sacrificio, gli volse le spalle come fece un giorno il giovane ricco con Me. E anche adesso, la maggior parte degli uomini ride di coloro ai quali Io annuncio direttamente la Mia Dottrina. Sogghignando li guardano dall’alto in basso, ritenendosi, con il loro intelletto mondano, ben più intelligenti di quelli che parlano con il loro linguaggio del cuore.

6. Poveri figli smarriti! Si avvicinerà un tempo in cui tutto il vostro presuntuoso sapere non basterà a darvi conforto, o anche soltanto quiete. Con gli eventi che piomberanno su di voi, vi troverete tra due mondi, e accuserete Dio e la vostra sorte di crudeltà, perché il mondo materiale vi rigetterà con disprezzo, e quello spirituale non vi accoglierà.

7. Giovanni presentiva tali tormenti dell’anima già a quei tempi. Egli voleva risvegliare il popolo giudeo e indurlo al cambiamento; e oggi, quando quasi tutte le nobili qualità della natura umana sono già state portate nel sepolcro e in essa domina solo l’egoismo con tutte le sue caratteristiche, risuona di nuovo quest’ammonimento, convalidato dalle sciagure e dalle miserie, per conseguire con violenza ciò che con mitezza nella gran parte dell’umanità è rimasto finora senza successo.

8. In quel tempo, perfino Io, come Gesù, Mi sottoposi al battesimo esteriore con l’acqua; adesso anche voi dovrete sottoporvi spontaneamente all’invisibile battesimo spirituale con il Mio Spirito. In quel tempo, sotto forma di colomba, venne giù la Luce divina sul Mio capo, designando la Mia discendenza, la Mia precedente dimora e la Mia futura. O figlioli, fate adesso quanto vi è possibile, affinché i torrenti di Luce e di Grazia provenienti dall’Alto non siano riversati su di voi inutilmente! Mostratevi degni della vostra origine e della vostra futura destinazione! Come allora risuonò la Voce: «Questo è il Mio Figlio prediletto, nel Quale Io ho il Mio compiacimento!», così possa ora echeggiare la stessa Voce sul vostro capo e nel vostro petto, per assicurarvi che vi trovate sulla giusta strada per diventare figli Miei.

9. Lì Giovanni disse: «Chi ha due tuniche ne dia una a chi non ne ha; e chi ha cibo in abbondanza lo spartisca con i bisognosi; chi ha qualcosa da chiedere, non pretenda più di quanto è giusto!». Tutti questi esempi, in altre parole, dicono: “Siate caritatevoli! Siate giusti, come lo è il Padre vostro nel Cielo! Date, affinché sia dato anche a voi! Perdonate, affinché sia perdonato anche a voi!”.

10. Non fatevi sedurre dall’apparenza del mondo con i suoi beni! Si avvicina il tempo in cui dovrete abbandonare tutto, e vi resteranno soltanto quei beni che avrete conseguito interiormente, e che né peste, né guerra, né angustie, né morte potranno portarvi via.

11. Lasciate coloro che si ritengono eruditi con la loro apparente sapienza! Il tempo del loro trionfo è breve. Seguite il Mio consiglio, il Mio grido ammonitore che non vi chiama razza di vipere, come nella predica di penitenza di Giovanni, bensì figli Miei, Io che un giorno vi ho creato a Mia immagine, e voglio formarvi di nuovo a quest’immagine! Quella volta l’aspetto esteriore era una cosa sola con quello dello Spirito, mentre oggi, pur se è rimasta esteriormente ancora la somiglianza della bellezza paradisiaca già da lungo tempo scomparsa, l’anima, quale tempio e sede della Mia Scintilla divina, è divenuta invece una caricatura. Secondo le Mie Leggi, questa contraddizione non può più essere tollerata, e l’interiore deve essere di nuovo portato in armonia con l’esteriore. Anche se non potrete più trasformare l’involucro esteriore, sul quale le passioni hanno lasciato le loro tracce, allora aspirate, con tutte le vostre forze, a plasmare perlomeno l’uomo spirituale interiore, secondo il modello originale; poiché nella Creazione non esiste modello più bello, più grande e più spirituale. Esso è quell’immagine secondo cui è stato più o meno formato come impronta ogni essere creato, e di cui lei – come ultima espressione dell’intera Creazione materiale e spirituale – porta in voi la forma, quell’immagine primordiale – che non vuole essere soltanto il vostro Creatore e Signore, bensì anche il Padre vostro, il Quale potrebbe prescrivervi leggi con inesorabile rigore e forza di volontà, e potrebbe ricompensarvi divinamente, oppure punirvi implacabilmente annientandovi; invece, anziché punizione, vuole solo perdono e riconciliazione, vuole soltanto Amore.

12. In quel tempo era necessario un precursore che preparasse gli uomini alla Mia Venuta; adesso sono Io stesso che vi porgo la mano della Pace per guidarvi in maniera soccorrevole nelle tribolazioni che irromperanno man mano sull’umanità, perché essa è troppo ostinata. Non respingete questa mano; poiché non ne troverete una più forte, una più salda! Ogni braccio umano è troppo corto, solo il Mio arriva a tutte le lontananze e raggiunge i supplicanti perfino oltre quegli spazi nei quali l’ultima stella diffonde i suoi raggi, e l’eterno Regno dello Spirito prende il suo inizio. Anche lì è ancora la stessa mano che attira a sé gli amati e li conduce.

13. Ascoltate la Voce che, come allora nel deserto, vi grida anche adesso nel deserto dei traffici del mondo: “Non dimenticate Colui che ha la Sua sede oltre le stelle, ma vorrebbe anche averla nel petto di ogni uomo!”. Giovanni predicò nel deserto. Egli lo fece intenzionalmente, perché il deserto, nel quale cessa ogni vita vegetativa, agli ascoltatori non offriva nessuna distrazione. Ora Io vi predico nel deserto della vita spirituale che, a causa dell’arrogante intelletto umano, si è svuotata di tutto ciò che ristora il cuore. Così Io cerco, come Giovanni, di piantare nel mezzo del regno di sabbia e sassi, il fiore spirituale dell’Amore che, non potendo trarre nutrimento dal terreno, lo riceve solo dall’Alto. E ora, nel mezzo del terreno del mondo intellettuale speculativo, inaridito dall’egoismo, nel deserto privo di pensieri di Vita spirituale-divina, echeggia nuovamente la chiamata:

14. “Svegliatevi! Immergetevi nel vostro più profondo, per trovare lì, la sorgente dell’inesauribile Gioia, delle Consolazioni interminabili e dell’Amore che mai appassisce – quale principio fondamentale di ogni cosa creata e animata. Riconoscete di nuovo Colui che, tra giardini fioriti, tra boschi ombrosi e monti elevati, su fino all’ultimo sole mondiale, è sempre Lo stesso che mai si cambia e – proprio perché Egli ha creato ogni cosa – pretende dai Suoi esseri creati solo quel riconoscimento che una madre, un padre, attende dai suoi figli come primo segno di parentela, vale a dire: Amore!”.

15. Mentre i vostri deboli dominatori terreni vogliono costringervi al rispetto con la violenza e con un gran numero di leggi, Io vi metto liberi nella Creazione. Voi potete scegliere liberamente tra Amore o odio, Vita o morte, Luce o tenebre. Ad ognuno è lasciato ancora di scegliere. E il tempo, in cui questa scelta decisiva dovrà essere fatta, si sta avvicinando sempre di più.

16. Come un giorno risuonò il grido ammonitore che precedeva la Mia prima Venuta, così risuona adesso la Mia seconda chiamata, affinché voi non siate sorpresi nel sonno dagli avvenimenti, ma possiate affrontare, con chiara consapevolezza e cuore fermo, quelle cose che sono destinate solo a quelli che non si sono lasciati svegliare da mezzi morbidi.

17. Mentre i vostri cuori sono accessibili alle soavi armonie dell’Amore, lì dovranno suonare le trombe, delle quali parla il Mio prediletto, l’apostolo Giovanni, quando gli angeli verseranno le coppe dell’ira sul capo dei duri d’orecchio, i quali, nonostante tutti i moniti, non hanno prestato ascolto alle Mie parole d’Amore.

18. Ho annunciato fin troppo spesso: «Verranno tempi brutti!», e lo ripeto ancora una volta: i tempi diventeranno brutti! Adoperatevi a diventar buoni prima di questo tempo, affinché in questa consapevolezza delle buone azioni, abbiate uno scudo contro tutti gli amari avvenimenti. Essi sono amari solo per coloro che, sempre abituati al miele della vita gaudente del mondano materiale, non considerano l’amaro come mezzo di salvezza, bensì di distruzione.

19. Questo è il senso di quella predica di penitenza per voi e per i prossimi tempi venienti! Chi ha orecchi per intendere, intenda! – Amen

Copia di http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_4.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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53 Predigten von Jesus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

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53 Predigten von Jesus offenbart – Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer

“Die Zeichen der Zeit werden dann spurlos an euch vorübergehen,
wenn ihr euern Körper auf wenige leibliche Bedürfnisse habt beschränken lernen,
aber desto mehr auf das Aufbauen eures geistigen Seelenmenschen bedacht seid.”

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