42. Vergeistigt euch selbst, eure Taten & Worte… Die wahre Sabbatfeier – Spiritualize yourself, your Deeds & Words… The True Observance of the Sabbath

PREDIGT / SERMON 42
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Predigt 42… Die wahre Sabbatfeier
Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer am 23. April 1872

Lukas 14, 1-6
Und es begab sich, dass Jesus in ein Haus eines Obersten der Pharisäer kam auf einen Sabbat, das Brot zu essen; und sie hatten acht auf ihn.

Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig. Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: “Ist es auch recht, am Sabbat zu heilen?” Sie aber schwiegen stille.

Und er griff ihn an und heilte ihn und liess ihn gehen. Und er sprach zu ihnen: “Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt und der nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage?” Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben.

So spricht der Herr…

1. Der Anfang dieses Kapitels spricht von der Heilung eines Wassersüchtigen, und zwar im Hause eines Obersten der Pharisäer und an einem Sabbat, an dem nach den strengen Vorschriften der Juden nichts weiter getan werden sollte, als den kirchlichen Gebräuchen und Zeremonien nachzukommen.

2. Dass diese Heilung unter den angeführten Umständen vorgenommen wurde, hatte seinen guten Grund. Dieser Oberste war zwar ein Anhänger Meiner Lehre, jedoch fasste er die Satzungen des Tempels nur im buchstäblichen Sinne auf; auch hörte er Mich gern an, wenn Ich nur nichts unternahm, was gegen seine Ansichten und gegen seine Würde als Pharisäer verstiess. Ich liess es daher zu, dass, während Ich am Tisch bei ihm sass, ein mit der Wassersucht behafteter Mann ins Zimmer trat und Mich um Heilung seiner Krankheit anflehte.

3. Dass Ich ihn heilte, bezeugt das Evangelium. Aber weil Ich ihn gerade an einem jüdischen Sabbat heilte, war das ein Stein des Anstosses. Gerade dadurch wollte Ich den Pharisäern klar zeigen, wie schlecht sie ihre eigenen Satzungen verstehen, und wie falsch sie diese dem Volk beibringen. Daher der Einwurf, indem Ich sagte: “Wenn euch ein Ochse oder ein Esel am Sabbat in den Brunnen fällt, so ziehet ihr ihn doch heraus, weil es eben euer eigenes Interesse verlangt; aber am Sabbat ein gutes Werk an anderen oder für andere zu verrichten, das haltet ihr für Sünde!”

4. Ich wollte ihnen dadurch beweisen, dass Wohltaten und gute Handlungen nicht den vorgeschriebenen Feiertag oder Sabbat entheiligen, sondern ihn eher heiligen als viele nutzlose Gebräuche und Zeremonien, welche gedankenlos vollführt werden.

5. Bei dem jüdischen Volke gab es derlei Missstände in Menge. Obwohl sie die Gesetze Mosis und die Propheten hatten, so wussten sie doch ihren Wortlaut nicht geistig zu deuten. Sie wurden von den Pharisäern und Schriftgelehrten im Wahne buchstäblicher Auffassung bestärkt, weil den letzteren sehr viel daran lag, die Gesetze so auszulegen, und dass es nicht viel Mühe kostete, ein Jude im Buchstabensinn zu sein.

6. Daher Mein Darniederkommen gerade inmitten dieses Volkes, welches schon lange eine Religion besass, die als Unterbau zu Meiner Lehre am ehesten tauglich war. Es kam nur darauf an, die alten Gesetze nicht umzustossen, sondern sie dem Judenvolk gereinigt wiederzugeben, geistig zu erklären und auf diese Weise die Menschenwürde zu retten, welche nahe daran war, in lauter zeremoniellen Gebräuchen des Tempels und in egoistischen Weltgenüssen unterzugehen.

7. Während Meiner drei Lehrjahre verfolgte Ich stets diesen Zweck. Ich suchte Gelegenheiten auf oder liess solche zu, welche den Anlass gaben, gegen die falschen Ansichten und Vorurteile der Juden anzukämpfen.

8. So war auch die Feier des Sabbats eine Frage, die Ich als Stifter Meiner göttlichen und einzig wahren Religion nicht gleichgültig übergehen konnte. Um diese Vorurteile auszumerzen, fing Ich gerade im Hause eines Obersten der Pharisäer an, dagegen zu handeln, damit diese Handlung einen Grund zur Aussprache geben sollte. Weil nun die Pharisäer die ersten sein und alles besser wissen und verstehen wollten, darum mussten auch sie zuerst von ihren irrigen Begriffen gereinigt werden, wenn je dem Volk reiner Wein eingeschenkt werden sollte. Deshalb wirkte Ich diese Heilung gerade vor ihren Augen und antwortete ihnen, dass sie verstummen mussten, wie die Verse 5 und 6 bezeugen.

9. Die Obersten des Tempels hatten vom Wohltaten erweisen eine ganz andere Ansicht, so dass Ich Mich oftmals genötigt sah, ihnen die Worte von der Nächstenliebe in Beispielen und Gleichnissen näher auseinanderzusetzen; denn nach ihrer Ansicht waren Wohltaten nur dem Tempel und ihrer Person zu erweisen. Alles andere, das an Menschen getan wurde, war für sie nicht der Beachtung wert.

10. Schon in jener Zeit wurde die Feier des Ruhetags jede Woche falsch aufgefasst; und heutzutage wird dieser Tag ebensowenig richtig gefeiert oder – mit anderen Worten gesagt – der geistigen Erziehung gewidmet wie damals. Es ist deshalb wohl auch jetzt nicht unrecht, wenn Ich, anschliessend an diesen Heilungsakt am Sabbat, über die Feier dieses Tages einige Bemerkungen anknüpfe und euch zeige, dass auch ihr noch sehr weit davon entfernt seid, diesen Tag so zu feiern, wie es Moses gemeint hatte und Ich selbst es verstanden wissen möchte!

11. In der Welt, wie sie war und noch ist, gibt es stets Befehlende und Gehorchende. Es war von jeher der Fall, dass die Befehlenden, nur ihren eigenen Nutzen im Auge behaltend, oft die Gehorchenden und ihre Arbeitskraft missbrauchten, ihnen wenig Ruhe, wenig Zeit gönnten, um auch nur wenigstens einmal in der Woche das Zeitliche beiseitesetzen und entweder ein Wort geistigen Sinnes vernehmen oder eine Betrachtung höherer Art anstellen zu können über den wahren Grund ihrer eigenen Existenz, darüber, was sie als Menschen sind oder als mit göttlichem Geist begabte Wesen werden sollen.

12. Dies war der Grund, warum Moses in seinen Gesetzen das, was die Mächtigen nicht freiwillig wollen, als von Gott anbefohlen hinstellte. In der bildlich dargestellten Schöpfungsgeschichte liess er den obersten Herrn und Schöpfer selbst nach sechstägiger Arbeit den siebenten Tag als den Tag der Ruhe einsetzen.

13. Diese Anordnung, die zur Bewahrung der moralischen Würde des Menschen notwendig war, ist auch von anderen Völkern angenommen worden und besteht jetzt fast überall. Wenn auch die damalige Woche anders eingeteilt war, als es eure jetzige Zeitrechnung tut, so ist doch immer ein Tag in der Woche festgesetzt, der zum Ausruhen von körperlicher Anstrengung, zur Einkehr in sich selbst und zum Nachdenken über die geistige Mission des Menschen bestimmt ist.

14. Was die Juden zuviel taten, indem sie durch buchstäbliche Auffassung ihrer Satzungen zu weit gingen, das ist bei den christlichen Völkern schon seit langer Zeit umgekehrt der Fall. Während bei jenen als strenges Gebot die Heiligung des ganzen Tages anbefohlen war, genügt bei den Christen zeitweiser Kirchgang; die übrige Zeit wird mit Vergnügungen, Prassen und Schlemmen zugebracht. Am Sonn und Feiertag wird im ganzen mehr Schlechtes getan als während der ganzen Woche, wo wegen Beschäftigung und Mangel an Mitteln die nötige Zeit und Gelegenheit fehlt.

15. Was bei den Juden die Pharisäer taten, das befolgten später die christlichen Priester. Sie dachten nur an ihr eigenes Ansehen und ihre Macht. Die Pharisäer setzten den Tempel als erstes voran, und die Priester der Christen ihre Kirche. Bei den ersten dehnte sich die Weihe des Feiertages auf 24 Stunden aus – auch ausserhalb des Tempels musste der Feier des Tages noch gedacht werden -, bei den Christen beschränkt sie sich nur auf einige Stunden in der Kirche. Die meisten Menschen glauben, sich mit Mir abgefunden zu haben, indem sie ein paar Stunden in einer Kirche sassen, standen oder träumten, nichtssagende Gebete herunterplapperten oder gemütlich einschlafend den Predigten der Priester ein natürliches Stillschweigen entgegensetzten. Damit ist freilich dem Ehrgeiz der Priester geschmeichelt, sehen sie die Kirchen voll menschlicher Leiber; aber die Seelen derselben beschäftigen sich entweder mit gar nichts oder mit etwas ganz anderem als mit dem, was die Kirche oder Meine von Mir gestiftete Religion erheischt.

16. So greift der Missbrauch immer mehr um sich, und jetzt fängt man sogar an, auch diesen Tag nicht mehr als Ruhetag gelten zu lassen, da man das Gewissen der gehorchenden durch Geld zu beschwichtigen weiss und ihnen das wenige, was sie noch glauben, hinwegdisputiert, ohne ihnen dafür etwas Besseres zu geben.

17. So geht der Verfall von Stufe zu Stufe fort. Die Befehlenden glauben dadurch einen Gewinn erreicht zu haben, dass ihr Eigennutz nun freiwillig von der arbeitenden Klasse, die ebenfalls wieder aus Eigennutz schafft, unterstützt wird. Doch sie irren sich gewaltig! Sie werden sehen, wohin es führen wird, wenn man dem Minderbegüterten die wenigen geistigen Elemente, die auch den Mächtigen ganz fremd geworden sind, entzieht und ihm durch Vermehrung des Gewinns seine Laster vermehrt. Sie verachten alles, was sich auf Mich und Meine Lehre bezieht. Und dieses Beispiel wird auch von den Untergebenen gewissenhaft befolgt. So siegt endlich das Materielle über das Geistige, bis Ich die Verhältnisse so stellen werde, dass die Machthabenden die Früchte ihres Egoismus – welche ganz anders ausfallen werden, als sie es sich erträumen – ernten müssen.

18. Der Sonn und Feiertag soll ein gewisser Hemmschuh sein; er soll der Tag sein, an dem die Mächtigen den Niederen eine Anerkennung für das Geleistete zu geben haben. Und für die Gehorchenden soll der Sonn und Feiertag der Tag sein, an dem sie sich daran erinnern sollen, dass ein Tag zu Betrachtungen über seine eigene geistige Bestimmung nicht zuviel ist; er soll der Tag sein, an dem die Geschäfte zu ruhen haben.

19. An diesem Tag spricht Meine Natur ihre ewig gleiche Sprache zu allen Herzen: “Vergesst über all euren Arbeiten den Schöpfer nicht, der so viel Wunderbares und Herrliches auf dieser Erde geschaffen hat, um euch stets daran zu erinnern, dass ihr nicht für diese Welt allein bestimmt seid, dass eure Arbeit nicht immer materiell, sondern auch geistig sein soll! Erkennt Den, der mit so viel Liebe und Geduld euch schwache Kinder führt, und der euch mitten unter die Herrlichkeiten setzte, die wenigstens an einem Tage der Woche euch eure schwere Arbeit vergessen machen möchten!”

20. Ich selbst als Schöpfer setzte den Tag der Ruhe nach Moses Schöpfungsgeschichte am siebenten Tag ein. Er war gleichsam das Bild dafür, dass Ich, nachdem Ich Mich mit Materie beschäftigt hatte, am siebenten Tag in die bis dahin starre Hülle den Geist eintreten liess. Und dieser Tag, an dem Ich die Materie zu etwas Geistigem erhob, war der Tag der Feier oder der Weihe. Daher soll er auch vom Menschen gefeiert werden, wenn er – gleich Mir – sechs Tage geschafft und gearbeitet hat.

21. Am siebenten Tag soll der Mensch sein Werk betrachten, um darin die geistige Idee wahrzunehmen, welche ihn leitete, solches hervorzubringen. Es soll dieser Tag ein Tag der Feier in geistiger Hinsicht werden, an dem er erkennen soll, dass sein wöchentliches Schaffen und seine eigene Existenz nicht eine materielle, sondern eine geistige Grundlage hat, deren er sich eben an diesem Tag mehr als an anderen erinnern soll. An diesem Tag, wo keine Pflicht, keine Arbeitsstunde ihn zum materiellen Handwerk zwingt, soll er sich Meiner Schöpfung, Meiner Lehre, Meiner Liebe und Meiner Aufopferung für ihn im einzelnen, wie für die ganze Menschheit erinnern.

22. Dieser Tag soll ihm deswegen ein Tag der Weihe werden, weil er an ihm das Materielle abstreifend sich mehr dem geistigen, hehren und erhabenen Ziel nähern kann, zu welchem er und die Gesamtschöpfung gelangen sollen.

23. So soll ein jeder Mensch den Sonntag feiern als einen Erinnerungstag Meiner Liebe und zum Andenken an alles, was Ich für ihn getan habe. Dann wird dieser Tag für alle Werktage ein sanftes, religiöses Gefühl zurücklassen, durch welches auch die materiellste Arbeit geheiligt wird. So kann der Mensch allem, was er tut und leistet, den Stempel seiner eigenen Göttlichkeit aufdrücken.

24. So soll der Sonn oder Ruhetag von euch verstanden und gefeiert werden. Ihr sollt euch stets erinnern, dass es einst einen solchen Tag für Mich gegeben hat, und dass ein jeder einen solchen Festtag dann erleben wird, wenn er, der materiellen Hülle ledig, in der anderen, ewigen Welt als vergeistigter Seelenmensch ankommt und als Erinnerung das Bewusstsein mitbringt, allen seinen materiellen Beschäftigungen den Stempel eines grossen Menschengeistes, der ihn adelte und dessen er würdig war, aufgedrückt zu haben.

25. Daher haltet auch ihr diese Ruhetage in einem höheren, geistigen Sinn! Seht durch des Buchstabens harte Rinde das Geistige hindurchleuchten! Dieses ist, was beseligt. Vergeistigt alles, eure Umgebung, euch selbst, eure Taten und Worte!

26. Nicht allein der siebente, sondern ein jeder Tag, an dem ihr geistig vorwärtsschreitet, wird dann für euch ein Sonn und Feiertag sein, der – wie die Sonne, nach welcher dieser Tag bei euch benannt ist – Licht, Wärme und Leben über euch und eure Umgebung ausströmen wird. Jeder Tag wird ein Tag der Feier oder der Wonne werden, wenn ihr eures Schöpfers würdig und euer Ziel klar erkennend – von Stufe zu Stufe vorwärtsschreitet, bis euch der ewige, nie endende Feiertag, der Tag der Feier der ewigen Seligkeit in jenen Räumen zuteil wird, in denen jeder Tag ein Tag der Weihe und des Friedens ist, wie ihn ein liebender Vater Seinen Kindern schon von unendlichen Zeiten her bereitet hat. Amen.

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Sermon 42… The True Observance of the Sabbath

Revealed to Gottfried Mayerhofer on April 23rd, 1872
spoken by Pascal

Luke 14:1-6
And it came to pass, as he went into the house of one of the chief Pharisees to eat bread on the sabbath day, that they watched him.

And, behold, there was a certain man before him which had the dropsy. And Jesus answering spake unto the lawyers and Pharisees, saying, Is it lawful to heal on the sabbath day? And they held their peace.

And he took him, and healed him, and let him go; And answered them, saying, Which of you shall have an ass or an ox fallen into a pit, and will not straightway pull him out on the sabbath day? And they could not answer him again to these things.

Thus says the Lord…

1. The beginning of this chapter speaks of the healing of a man from dropsy, which took place in the house of a chief Pharisee and on a Sabbath, on which day, according to the strict laws of the Jews, any activity beyond the performing of religious rites and ceremonies is inadmissible.

2. There was a good reason for this healing to be effected under the mentioned circumstances. Although this chief was an adherent of My teaching, he understood the dogmas of the temple in their literal sense; he also liked to listen to Me as long as I did not do anything that contradicted his views and offended against his dignity as a Pharisee. Therefore, I let it happen that while we were sitting at his table, a man suffering from dropsy entered and entreated Me to heal him.

3. The Gospel states that I did heal him. However, since I healed him on a Jewish Sabbath, this caused annoyance. Thereby I wanted to point out to the Pharisees how badly they understood their own laws and how incorrectly they taught them to the people. That is why I said: “Which of you shall have an ass or an ox fallen into a pit, and will not straight away pull him out, because it is in his own interest? But to do a good work on others or for others, that you regard as a sin!”

4. Thereby I wanted to prove to them that charitable and good deeds do not desecrate the prescribed holidy or Sabbath, but are more likely to hallow it than many useless rites and ceremonies thoughtlessly performed.

5. As far as the Jewish people were concerned, there were plenty of abuses. Although they had the laws of Moses and the prophets, they did not know how to interpret them spiritually. The Pharisees and scribes encouraged them to stick to the literal meaning, since it was important to them to have the laws interpreted in such a way that to be a Jew in the literal sense was not too much trouble.

6. Therefore, I came into the world in this particular nation which had for a long time possessed a religion that was the most suitable to serve as a basis for My teaching. The old laws did not have to be abolished, but rendered to the Jewish people cleansed. They had to be interpreted spiritually thus to save the human dignity which was on the point of being lost altogether in all the ceremonial rites of the temple and egotistical worldly pleasures.

7. During the three years of My ministery I kept pursuing this purpose. I sought opportunities or allowed events to take place which gave cause to fight against the Jews’ false notions and prejudices.

8. Thus, also the observance of the Sabbath was a subject which I, as the originator of My divine and sole true religion, could not ignore. To eliminate these prejudices, I began to take action in the house of a chief of the Pharisees to give rise to a discussion on this subject. Since the Pharisees always wanted to be the first, claiming to know and understand everything better, they were also the first ones that had to be cleansed of their false notions if ever the people were to be taught the truth. For this reason, I performed this healing before them and gave them an answer which silenced them, as is witnessed by verses 5 and 6.

9. The temple chiefs had quite different notions of charitable deeds, so that I often felt obliged to explain to them in more detail, through examples and parables, the texts about the love of one’s neighbour; for they were of the opinion that good deeds were only due to the temple and their own person. Everything else that was done for other people did not count with them.

10. Already in those times, the observance of the day of rest every week was misinterpreted, and the same applies to the present time, when this day is not observed in the right way; in other words, it is not devoted to spiritual education. Therefore, I shall now, after the healing on the Sabbath, also discuss the observance of this day and show you that you, too, are still far from celebrating this day the way Moses meant it and I Myself want it understood.

11. In the world, as it was then and still is today, there are always people who give orders and others who obey. Those in charge have, at all times, had their own interests at heart and have often misued their subordinates and their work, allowing them little rest and little time to, at least once a week, put aside the temporal and either listen to words of spiritual meaning or think about higher things, like the true reason for their own existence and what they actually are as men, or meant to become as beings endowed with the divine spirit.

12. This was the reason why Moses in his laws stated, as ordered by God, that which the mighty would not grant voluntarily. In the metaporically presented story of creation, he let the Lord and Creator Himself, after six days of work, institute the seventh day as the day of rest.

13. This arrangement, which was necessary for the sake of man’s moral dignity, was also adopted by other nations and now exists practically everywhere. Even if now the week is arranged differently from what it used to be in those days, there is still one day during the week destined for taking a rest from physical effort, for contemplation and reflections on man’s spiritual mission.

14. Where the Jews exaggerated by overdoing things through literal conception of their laws, the Christian nations have already for a long time gone to the other extreme. Whilst with the former a strict law demanded the hallowing of the whole day, the Christians are satisfied with a visit to church at certain times; the rest of the day being spent with amusements, feasting and gormandizing. Generally, on Sundays and holidays more evil is done than during all the week, where due to work and limited means the necessary time and opportunity is lacking.

15. The Christian priests followed the original practice of the Pharisees. They considered only their own reputation and power. The Pharisees put the temple before all else, and the priests of the Christians, their church. With the former the hallowing of the holiday extended for 24 hours – also outside the temple the Sabbath had to be observed – whereas with the Christians, this was limited to a couple of hours at church. Most people believe they have done their duty towards Me when they have spent some hours at church, sitting, standing or dreaming, rattling off meaningless prayers or comfortably asleep meeting the priest’s sermon with a natural silence. Seeing the church filled with human bodies naturally flatters the priest’s ambition; but the respective souls are either quite listless or occupied with something altogether different from what the church or the religion I have founded requires.

16. Thus the abuse keeps spreading, and there is already a tendency for people to no longer accept this day of rest since the conscience of those who have to obey can be appeased with money and the little they still believe is disputed away without giving them something better in its place.

17. The decline progresses step by step. Those in charge believe that their self-interest is now voluntarily supported by the working class who are working for selfish reasons, too. However, they are so very wrong! They will see where it leads to deprive the poorer people of the few spiritual elements, which are no longer familiar to the mighty either, and by increasing their earnings to increase also their vices. They look with contempt upon everything that concerns Me and My teaching, and their example is followed conscientiously by their subordinates. Thus, finally, the material conquers the spiritual until I shall arrange things in such a way that the mighty will have to reap the fruits of their egoism, which will turn out quite different from what they are expecting.

18. The Sunday and holiday is meant to be a certain obstacle; it is meant to be a day on which the mighty have to give their subordinates acknowledgement of their work. And for the latter, this is to be a day on which they should remember that one day for contemplation about one’s spiritual destination is not too much to give. This shall be the day when business must pause.

19. On this day, nature speaks to all hearts in its never changing language: “With all your work do not forget the Creator Who has created so many wondrous and magnificent things on this earth, to keep reminding you that you are not destined only for this world, that your work shall not always be of a material nature, but also spiritual. Recognize Him Who guides you weak children with so much love and patience, Who set you down among all this splendour, and Who, at least once a week, wants to help you forget your hard work!”

20. I Myself as the Creator instituted the day of rest on the seventh day, according to Moses’ Genesis. This was, as it were, a correspondence to My planting the spirit in the so far lifeless hull on the seventh day after I had been occupied with matter. And this day, on which I raised matter to something spiritual, was the day of celebration or consecration. Therefore, it is to be observed also by man after he has – like Me – worked and been active for six days.

21. On the seventh day, man is to contemplate his work to perceive in it the spiritual idea that guided him to accomplish such work. This day is to become a day of celebration in a spiritual sense, when he shall recognize that his work during the week and his own existence do not have a material but a spiritual basis which he should remember on this day more than on others. On this day, where no duty, no working hours force him into a material trade, he shall remember My creation, My teaching, My love and My sacrifice for him individually as well as for all mankind.

22. Therefore, this day shall become for him a day of consecration, for then, freeing himself of the material, he can draw closer to the spiritual, sublime goal, which he and all creation are destined to attain.

23. Thus everyone shall celebrate the Sunday as a day of remembrance of My love and of all that I have done for him. Then this day will leave behind for all the days of work a gentle, religious feeling through which also the material work is consecrated. Thus man can put the stamp of his own divinity on everything that he does and achieves.

24. This is how the Sunday and rest day should be understood and observed by you. You shall always remember that once there had been such a day for Me and that everyone will experience such a holiday when, free from his material hull, he will arrive in the other, eternal world as a spiritualized soul, bringing with him as a memory the conviction to have impressed on all his material activities the seal of his own divinity.

25. Because of this you, too, should observe this day of rest in a higher spiritual sense. Notice the spiritual shining through the hard crust of the letter. This is what makes true happiness. Spiritualize everything, your surroundings, yourselves, your actions and your words.

26. Not only the seventh day, but every day on which you make spiritual progress will then be a Sunday and holiday for you – a day like the sun after which this day is called by you – and it will pour light, warmth and life over you and all around you. Every day will become a day of celebration or delight when you – worthy of your Creator and with a clear knowledge of your goal – progress from stage to stage, until you attain the eternal, never ending holiday, the holy day of eternal bliss in those regions where every day is a day of consecration and peace, prepared by a loving Father for His children from time immemorial. Amen.

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Predica 42 – La vera solennità sabatica

Nella sedicesima domenica dopo Pentecoste
( XXIIIa del Tempo Ordinario)

Luca 14, 1-6: «E accadde che Gesù venne un sabato a convito nella casa di un capo dei farisei e i presenti Lo osservavano attentamente, e vide che gli stava dinanzi un uomo, che era idropico. E Gesù replicò e disse agli scribi e farisei: “È anche giusto guarire di Sabato?”. Essi però tacquero. Ed egli lo prese e lo guarì e lo lasciò andare. Poi disse: “Chi è tra voi, al quale il suo asino o bue cade nel pozzo e non lo tirerà subito fuori in giorno di Sabato?”. Ed essi non poterono dargli nessuna risposta.»

(Il 23 aprile 1872)

1. L’inizio di questo capitolo parla della guarigione di un idropico, e precisamente nella casa di un capo dei farisei, e di Sabato, giorno in cui, secondo le rigorose prescrizioni giudaiche, non doveva essere fatto altro, al di là delle usanze e delle cerimonie religiose.

2. Che questa guarigione si fosse compiuta sotto le circostanze menzionate, ha la sua buona ragione. Questo capo, infatti, pur certamente seguace della Mia Dottrina, tuttavia concepiva gli ordinamenti del tempio solo in senso letterale; egli Mi ascoltava anche volentieri, se non intraprendevo qualcosa che contravvenisse alle sue vedute e alla sua dignità di fariseo. Per questo Io permisi che, mentre mangiavo con lui a tavola, entrasse nella stanza un uomo affetto da idropisia e Mi implorasse di guarirlo dalla sua malattia.

3. Che Io lo guarii, lo testimonia il Vangelo. Ma poiché lo guarii proprio nel Sabato giudaico, questa fu la pietra dello scandalo. Proprio con ciò Io volevo mostrare chiaramente ai farisei, quanto male essi comprendessero i loro ordinamenti, e quanto falsamente li spiegassero al popolo. Per questo osservai, dicendo: «Se vi cadesse un bue oppure un asino nel pozzo di sabato, non lo tirereste subito fuori, proprio perché ve lo richiedono i vostri interessi? Però compiere di Sabato una buona opera agli altri, o per altri, lo ritenete peccato!».

4. Con ciò Io volevo dimostrar loro che atti di carità e buone azioni non profanano il giorno festivo prescritto, o il Sabato, bensì lo santificano molto più che molte inutili usanze e cerimonie, le quali vengono compiute distrattamente.

5. Presso il popolo ebreo esistevano siffatti, deplorevoli stati, in quantità. Sebbene essi avessero le leggi di Mosè e i profeti, non sapevano tuttavia interpretarne i testi in senso spirituale. Erano anzi sostenuti dagli scribi e dai farisei nell’illusione dell’interpretazione letterale, poiché una tale traduzione delle leggi, rendeva assai meno faticoso il professarsi ebrei.

6. Perciò, la Mia venuta avvenne proprio in mezzo a questo popolo che già da lungo tempo aveva una religione fondamentalmente idonea, meglio di qualunque altra, alla Mia Dottrina. Si trattava solo di non abolire le vecchie leggi, ma di restituirle purificate, di spiegarle spiritualmente, e in questo modo, salvare la dignità umana che era prossima a decadere nelle pure usanze cerimoniali del tempio e in egoistici piaceri mondani.

7. Durante i Miei tre anni d’insegnamenti, Io perseguii sempre questo scopo. Ricercai ogni occasione, o lo permisi, che desse l’opportunità di combattere contro le false opinioni e i pregiudizi dei giudei.

8. Così anche la solennità del Sabato fu una questione che Io, quale Fondatore della Mia divina e unica vera Religione, non potei lasciar passare indifferentemente. Per estirpare questi pregiudizi, cominciai proprio nella casa di un capo dei farisei, a procedere contro, affinché ciò offrisse un motivo di discussione. Poiché i farisei volevano essere i primi e pretendevano di sapere tutto e meglio, allora anch’essi dovevano essere dapprima purificati dai loro errati concetti, se si doveva poi versare al popolo del vino più puro. Per questo Io operai una tale guarigione proprio davanti ai loro occhi, e risposi in modo tale che essi dovettero ammutolire, come testimoniano i versetti 5 e 6.

9. I sommi capi del tempio avevano un’opinione completamente diversa degli atti di carità, così che Io fui spesse volte costretto a spiegar loro più da vicino le parole dell’amore per il prossimo mediante esempi e parabole; secondo le loro opinioni, infatti, solo il tempio e le sue persone dovevano beneficiare degli atti di carità. Tutto il resto che poteva esser fatto agli uomini, non era per loro degno di considerazione.

10. Già in quel tempo la solennità del giorno di riposo settimanale era compresa falsamente, e anche oggi questo giorno è altrettanto poco giustamente celebrato o, – detto in altre parole – l’educazione spirituale vi è dedicata come allora. Perciò anche adesso non è sbagliato, se Io, in seguito a questa guarigione compiuta di Sabato, aggiungo alcune osservazioni sulla solennità di tal giorno, per dimostrarvi che anche voi siete ancora ben lontani dal celebrarlo così come l’aveva inteso Mosè, e come Io stesso vorrei fosse compreso!

11. Nel mondo com’esso era, e ancora è, ci furono sempre uomini imperanti e uomini ubbidienti. E fu da sempre il caso che gl’imperanti, tenendo dinanzi agli occhi solamente i loro propri vantaggi, abusassero spesso della forza lavoro degli ubbidienti, concedendo loro poco riposo e poco tempo, per metter da parte almeno una volta la settimana le cose temporali e apprendere una parola spirituale, oppure poter fare una riflessione più elevata sulla vera ragione della loro stessa esistenza riguardo a ciò che fossero come uomini, oppure a ciò che dovessero divenire, quali esseri dotati dello Spirito divino.

12. Questo fu il motivo per cui Mosè, nelle sue leggi, stabilì come un comando proveniente da Dio, ciò che i potenti non vollero accettare volontariamente. Nella Genesi, rappresentata simbolicamente, egli, Mosè, ha lasciato disporre al supremo Signore e Creatore stesso il settimo giorno come giorno di riposo, dopo sei giorni di lavoro.

13. Quest’ordinamento, che era necessario per conservare la dignità morale dell’uomo, fu accettato anche da altri popoli, ed esiste adesso quasi dappertutto. Anche se la settimana di allora era suddivisa diversamente dal vostro attuale computo del tempo, pur tuttavia ne fu stabilito un giorno per il riposo dalle fatiche fisiche, per la contemplazione interiore e per la meditazione sulla missione spirituale dell’uomo.

14. Ciò che gli ebrei facevano di troppo, esagerando con l’interpretazione letterale dei loro ordinamenti, è presso i popoli cristiani già da lungo tempo il caso opposto. Mentre, infatti, presso costoro veniva rigorosamente comandato di santificare l’intera giornata, presso i cristiani diventò sufficiente andare in chiesa solo di tanto in tanto, occupando il tempo rimanente con divertimenti, gozzoviglie e stravizi. Sicché, nei giorni di domenica e festivi, viene fatto nel complesso più male che durante l’intera settimana, dove a causa di occupazioni e mancanza di mezzi non ve ne è il tempo, né l’occasione necessaria.

15. Ciò che fu attuato dai farisei presso gli ebrei, lo seguirono più tardi i sacerdoti cristiani. Essi pensavano soltanto alla propria reputazione e al proprio potere. I farisei, mettendo il tempio al primo posto, e i sacerdoti dei cristiani, le loro chiese. Presso i primi, la solennità del giorno festivo si estendeva a 24 ore, – anche al di fuori del tempio si doveva essere memori della solennità del giorno, – presso i cristiani, invece, essa si limita solamente a dover trascorrere alcune ore in chiesa. Molti uomini credono di essersi accordati con Me sedendo un paio d’ore in una chiesa, stando trasognati, o recitando come pappagalli preghiere insignificanti, oppure tranquillamente come addormentati, opponendo un semplice silenzio alle prediche dei sacerdoti. Con ciò è certamente lusingata l’ambizione di questi ultimi, che vedono le chiese piene di corpi umani; ma le anime degli stessi sono in verità occupate in qualcosa di assolutamente insignificante, e di completamente diverso da quello che richiede la Chiesa, o la Mia religione da Me fondata.

16. Così l’abuso si propaga sempre di più, e ora si comincia perfino a considerare anche questo giorno non più come giorno di riposo, riuscendo ad acquietare con i soldi la coscienza degli ubbidienti, e mettendo in dubbio quel poco in cui essi ancora credono, senza dar loro in cambio qualcosa di meglio.

17. Così procede gradualmente la decadenza. Gli imperanti credono con ciò di aver raggiunto un vantaggio, giacché il loro interesse è sostenuto ora volontariamente dalla classe lavoratrice, che altrettanto lavora di nuovo per interesse. Essi però s’ingannano enormemente! E si accorgeranno dove si arriverà, se si continuerà a sottrarre ai meno abbienti, quei pochi elementi spirituali divenuti del tutto estranei anche ai potenti, accrescendo i vizi con l’aumentato guadagno, disprezzando tutto ciò che si riferisce a Me e alla Mia Dottrina! E quest’esempio sarà seguito anche dai dipendenti coscienziosi. Così, alla fine, il materiale trionferà sullo spirituale, finché Io disporrò le circostanze così che i potentati dovranno raccogliere i frutti del loro egoismo, i quali saranno completamente diversi da quelli che essi immaginavano.

18. Il giorno domenicale e festivo deve rappresentare un certo freno, deve essere il giorno in cui i potenti devono dare ai subalterni un riconoscimento per la loro prestazione, e le occupazioni devono riposare. E per gli ubbidienti, il giorno in cui potersi dedicare alla riflessione sulla propria destinazione spirituale, il che, una volta la settimana, non è di troppo

19. In questo giorno la Mia natura dice a tutti i cuori nel suo linguaggio eternamente uguale: “Non dimenticate su tutti i vostri lavori, il Creatore, che ha creato tanto di portentoso e di meraviglioso su questa Terra, per ricordarvi sempre che voi non siete destinati a questo mondo soltanto, e che il vostro lavoro non deve essere sempre materiale, bensì anche spirituale! Riconoscete Colui che guida con tanto Amore e tanta Pazienza voi deboli figli, e che vi pose nel mezzo delle magnificenze proprio per farvi dimenticare, perlomeno un giorno alla settimana, il vostro pesante lavoro!”.

20. Io stesso, quale Creatore, istituii il giorno di riposo­ – secondo la Genesi di Mosè – al settimo giorno. Esso, per così dire, stava a indicare che Io, dopo esserMi occupato della materia, al settimo giorno volli far entrare lo Spirito nell’involucro, fino a quel tempo rigido. E questo giorno, nel quale innalzai la materia a qualcosa di spirituale, fu giorno di festa o di consacrazione. Perciò deve essere celebrato come tale anche dall’uomo, quando egli – come Me – ha operato per sei giorni.

21. L’uomo al settimo giorno deve contemplare la sua opera, per cogliere in essa l’idea spirituale che lo ha guidato nel realizzarla. In questo giorno di festa, nel senso spirituale, egli deve riconoscere che il suo operato settimanale e la sua stessa esistenza non hanno un fondamento materiale, bensì uno spirituale, del quale ricordarsi proprio in tale giorno, più che in altri. Un giorno in cui nessun dovere, nessuna ora lavorativa lo costringe al mestiere materiale, così che egli possa magnificare la Mia Creazione, la Mia Dottrina, il Mio Amore e il Mio Spirito di sacrificio per lui, come singolo, e anche per l’intera umanità.

22. Questo giorno diventerà perciò il giorno della consacrazione, perché, togliendo da sé il materiale, potrà avvicinarsi di più alla sublime ed elevata meta spirituale, cui dovrà giungere, insieme con lui, anche l’intera Creazione.

23. Allora ogni uomo dovrà celebrare la domenica come un giorno di commemorazione del Mio Amore, e per la rimembranza di tutto ciò che Io ho fatto per lui. E questo giorno lascerà su tutti gli altri giorni di lavoro un dolce, religioso sentimento, attraverso il quale sarà santificato anche il lavoro più materiale. E ciascuno potrà imprimere, a tutto ciò che egli fa e compie, l’impronta della propria divinità.

24. Così deve essere da voi compreso e celebrato il giorno domenicale, o di riposo. Dovete rammentarvi sempre che un tempo ci fu un tale giorno di festa per Me, e che ognuno lo sperimenterà a sua volta quando, libero dall’involucro materiale, giungerà nell’altro, eterno mondo come uomo animico spiritualizzato, e porterà con sé, come reminiscenza, la consapevolezza di aver impresso a tutte le sue occupazioni materiali, l’impronta di un grande spirito umano che lo nobilitò, e di cui egli fu degno.

25. Perciò anche voi considerate questi giorni di riposo in un più elevato senso spirituale! Guardate come risplende lo spirituale attraverso la dura corteccia della lettera! Questo è ciò che beatifica. Spiritualizzate tutto, il vostro ambiente, voi stessi, le vostre azioni e le vostre parole!

26. E allora non soltanto il settimo giorno, bensì ogni giorno, nel quale voi progredirete spiritualmente, sarà un giorno domenicale e di festa che, come il Sole, emanerà luce, calore e vita su di voi e sul vostro ambiente. Ogni giorno diventerà un giorno di festa o di delizia, se voi – degni del vostro Creatore, e riconoscendo chiaramente la vostra meta – progredirete di gradino in gradino, finché vi toccherà l’eterno, mai terminante giorno di festa, il giorno di festa dell’eterna beatitudine, in quegli spazi in cui ogni giorno è un giorno di consacrazione e di pace, che già da tempi immemorabili un Padre affezionato ha preparato ai figli Suoi. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  講道42 …安息日的真實紀念講道

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講道42 …安息日的真實紀念講道

1872年4月23日,透露給戈特弗里德邁耶霍費爾

Luke14:1-6

當他進入法利賽人中的一個主的房子去吃麵包時,安息日,他們看著他。

看哪,有一個人在他面前有水腫。耶穌對律師和法利賽人說:在安息日治病可以嗎?他們保持和平。

他就抓住他,治好了他,放他走。他們回答說,你們中間哪一個人有驢或一頭牛掉進坑里,在安息日不會直接把他拉出來呢?他們無法再回答他這些問題。

主這樣說…

1.本章的開頭講述了一個人在法利賽人的房子和安息日發生的水腫治療,那天根據猶太人的嚴格規律,任何超出宗教儀式和儀式的活動都是不可接受的。

2.在上述情況下,這種治療有很好的理由。雖然這位首領是我教導的堅持者,但他從字面意義上理解了聖殿的教條;只要我沒有做任何與他的觀點相抵觸,冒犯他作為法利賽人的尊嚴的東西,他也喜歡聽我說話。因此,我讓它發生,當我們坐在他的桌子旁時,一個患有水腫的人進入並請求我醫治他。

3.福音書說我已經醫治了他。然而,由於我在猶太安息日治癒了他,這引起了煩惱。因此,我想向法利賽人指出他們對自己的法律的理解有多不好和不正確的嚴重,以及他們如何將這些法律教給人們。這就是為什麼我說:“你們哪一個盧或一頭牛掉進一個坑里,不會馬上把他拉出來,因為這符合他自己的利益?但是要為別人或別人做好事,你們認為是罪過!“

4.因此,我想向他們證明慈善善行不會褻瀆規定為安息日或安息日,而更可能使它變為聖潔比許多無用的儀式和儀式不經意地表演。

5.就猶太人而言,濫用權力很多。雖然他們有摩西和先知的律法,但他們不知道如何在屬靈上解釋他們。法利賽人和文士鼓勵他們堅持字面意思,因為重要的是要他們以這樣的方式解釋法律,以致在字面意義上成為猶太人並不是太麻煩。

6.因此,我在這個長期以來擁有最適合作為我教學基礎的宗教的國家進入這個世界。舊法不一定被廢除,而是被抹平到猶太人身上。他們必須在精神上進行解釋,從而拯救在寺廟儀式儀式和自私世俗樂趣中完全喪失的人的尊嚴。

7.在我的教學三年中,我一直在追求這個目標。我尋找機會或允許發生的事件,使事情與猶太人的錯誤觀念和偏見作鬥爭。

8.因此,遵守安息日也是我作為我神聖唯一的真宗教的鼻祖不能忽視的一個主題。為了消除這些偏見,我開始在法利賽人的家中採取行動,引起對這個問題的討論。由於法利賽人一直希望成為第一個自稱是更好地了解和理解所有事物的人,他們也是第一個必須清除虛假概念的人,如果有人要被教導真相的話。出於這個原因,我在他們面前進行了這種治療,並給了他們一個讓他們沉默的答案,正如第5節和第6節所見證的那樣。

9.寺廟首領對慈善事業有著完全不同的概念,所以我經常感到有義務解釋他們通過實例和比喻更詳細地描述了對鄰居的愛的文本;因為他們認為好的行為只是由於聖殿和他們自己的人。為別人做的其他一切都沒有包括在內。

10.在那些時候,每週休息日的紀念活動被誤解了,現在這種情況同樣適用於當今不正確的情況;換句話說,它並不專注於精神教育。因此,在安息日治愈之後,我現在要討論遵守這一天的情況,並且告訴你,你今天仍然遠離摩西所說的那樣慶祝這一天,而我本人也想讓它被理解。

11.在這個世界上,過去就像今天一樣,現在仍然是這樣,總是有人發出命令和其他人服從。負責人在任何時候都始終有自己的利益,並經常誤導下屬和他們的工作,讓他們休息一小會兒,至少每週一次,擱置時間,聽聽精神上的意義或思考更高的事物,正如他們自己存在的真正原因,以及他們實際上是男性還是想成為被賦予神聖精神的人。

12.這就是為什麼摩西在他的律法中規定,如上帝所命令的,強大的人不會自願給予。在創作的一個偏向性的故事中,他讓主和創造者在六天的工作之後,將第七天作為休息日。

13.這種為人的道德尊嚴所必需的安排也得到了其他國家的採納,現在幾乎在任何地方都存在。即使現在這一周的排列方式與以往不同,但本週仍然有一天是為了從體力上休息一下,思考和思考人類的精神使命。

14.在猶太人通過文字的法律觀念誇大其事的情況下,基督教國家早已走到了另一個極端。雖然前者有嚴格的法律要求全天奉守,但基督徒在某些時候對教會的訪問感到滿意;一天的其餘時間都在娛樂,歡樂和gormandizing上度過。一般來說,星期日和節假日比整個星期都要噁心,因為工作和有限的手段,缺乏必要的時間和機會。

15.基督教牧師遵循法利賽人的原始做法。他們只考慮自己的聲譽和權力。法利賽人把聖殿放在一切之上,並把基督徒的祭司和他們的教會放在一邊。前者的假期延長了24小時 – 在寺廟外也必須遵守安息日 – 而與基督徒在一起的時間則限制在教堂幾個小時。大多數人相信,當他們在教堂裡待了幾個小時,坐著,站立或做夢時,他們已經盡了對我的責任,甩掉毫無意義的祈禱,或者舒舒服服地睡著認識牧師的佈道,並且自然沉默。看到充滿人體的教堂自然而然地膨脹了牧師的野心;但各自的靈魂要么是無精打采,要么與我所創立的教會或宗教所要求的東西完全不同。

16.因此,虐待行為不斷蔓延,人們已經有一種傾向,不再接受這一天的休息,因為必須服從的人的良知可以用錢來安撫,而小部分他們仍然質疑沒有給予他們更好的東西。

17.衰退一步一步發展。負責人認為,他們的自身利益現在也是由自私的工人階級自願支持的。但是,他們非常錯誤!他們會看到它將導致剝奪窮人少數精神分子,這些分子對於這個強者來說不再那麼熟悉了,並且增加他們的收入以增加他們的惡習。他們鄙視所有與我和我的教導有關的事情,他們的下屬認真地遵循他們的榜樣。因此,最後,材料征服了精神,直到我安排事情於的方式,使強大的人必須收穫他們的自我主義的果實,這將與他們所期望的完全不同。

18.星期天和假期意味著某種障礙;它意味著的一天強大必須讓下屬承認他們自己的工作。對於後者,這是他們應該記住的一天,因為有一天,思考自己的精神目的地並不是太多。這應該是企業必須暫停的日子。

19.在這一天,大自然以永不改變的語言向所有的人說話:“所有的工作都不要忘記創造者在這個世界上創造了許多奇妙而宏偉的東西,不斷提醒你,你不是注定為這個世界來說,你的工作不要總是物質的,而是屬靈的。認識祂,祂指引著你那些有著那麼多愛心和耐心的弱小孩子,讓你們從這一切勞苦榮耀之中出來,至少每週一次想要幫助你忘記你的辛勤工作!“

20.我自己作為創造者設立了第七天休息的那一天根據摩西的創世記。事實上,這是我的一個信件,在我被物質佔據之後的第七天,我將精神植入了迄今毫無生氣的船體。今天,我將事情提到了屬靈的地方,是慶祝或獻身的日子。因此,在他像我一樣工作並活躍了六天之後,人們也會觀察到這一點。

21.第七天,人要思考自己的工作,在其中察覺到引導他完成這項工作的精神思想。這一天將成為一個精神意義上的慶祝日,當他意識到他在一周內的工作和他自己的存在沒有一個物質,而是一個他今天應該記住的精神基礎,而不是其他人。在這一天,沒有責任,沒有工作時間強迫他進行物質交易的時候,他應該記住我的創造,我的教導,我的愛和我個人以及為全人類的犧牲。

22.因此,這一天將成為他奉獻的一天,為了釋放自己的物質,他可以更接近他和所有的創造者註定要達到的精神和崇高的目標。

23.因此,每個人都應該慶祝星期天,紀念我的愛和我為他所做的一切。然後,這一天將為所有工作日留下一種溫柔的,宗教的感覺,通過這種感覺,物質工作也被奉獻出來。因此,人們可以把他自己神性的印記放在他所做和所成就的一切事物上。

24.這就是你如何理解和觀察週日和休息日。你應該永遠記住,一旦對我有這樣的一天,每個人都會經歷這樣的假期,離開他的物質外殼,他將作為一個靈魂的到達另一個永恆的世界,帶著他作為記憶他堅信自己的所有物質活動都是他自己神性的印記。

25.因此,你也應該在更高的靈性意義上觀察這一天的休息。注意靈魂在這封信的堅硬外殼中閃閃發光。這是真正的幸福。靈性化所有的事情,你的環境,自己,你的行為和你的話語。

26.不僅是第七天,但是你每天在靈性上取得進步的日子都將成為你的星期日和假日 – 這一天就像太陽之後,這一天被你稱為 – 而且它將為你注入光明,溫暖和生命在你和你周圍。當你 – 值得你的創造者和對你的目標的清晰認識 – 從舞台到舞台的進步,直到你獲得永恆的永不休息的假期,那些永恆的幸福的聖日的時候,每一天都將成為慶祝或喜悅的日子。每一天都是獻身與和平日的地區,是一位慈愛的父親為遠古時代的孩子準備的。阿門。

 

53. Die Endzeit… Halte dich an das unverwesliche Geistige! – The Latter Days… Stick to that which is imperishable, spiritual!

PREDIGT / SERMON 53
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flagge de  53. Die Endzeit… Halte dich an das unverwesliche Geistige!

Predigten des Herrn – Predigt 53
Die Endzeit… Halte dich an das unverwesliche Geistige!

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(4. Mai 1872)

Matthäus 24, 15-28 – Die Endzeit
Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung, davon gesagt ist durch den Propheten Daniel, dass er steht an der heiligen Stätte, alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist; wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen; wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen.

Wehe aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit! Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat! Denn es wird alsdann eine grosse Trübsal sein, wie sie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bis her und auch nicht mehr werden wird. Und wo diese Tage nicht würden verkürzt, so würde kein Mensch selig: aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzt.

So alsdann jemand zu euch wird sagen: “Siehe, hier ist Christus!”, oder: “da!”, so sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und grosse Zeichen und Wunder tun, dass verführt werden in den Irrtum, wo es möglich wäre, auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt!

Darum, wenn sie zu euch sagen werden: “Siehe, er ist in der Wüste!”, so gehet nicht hinaus, – “Siehe, er ist in der Kammer!”, so glaubet nicht! Denn gleich wie der Blitz ausgeht vom Aufgang und scheint bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohns. Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler.

So spricht der Herr:

1. Dieses Wort ist das letzte Evangelium, welches Ich euch erklären will. Es behandelt die letzte Zeit des Judentums, sowie die letzten Zustände der Menschheit und endlich sogar die letzten Ereignisse am Ende der sichtbaren Welt, welche wieder, in andere Formen und in höhere Stufen übergehend, einen neuen Kreislauf beginnen wird.

2. Einst sagte Ich Meinen Jüngern den Untergang des Tempels in Jerusalem voraus, den ersten Akt des Endes der Juden als Volk. Sie hatten damals als solches ihre Rolle ausgespielt und waren nicht weiter wert, im Verbande miteinander auf diesem Erdboden ein Reich zu bilden, nachdem sie das grösste Reich, welches es je gegeben, Mein ewiges, geistiges Reich zerstören wollten. So wie sie vom Anfang an auserkoren waren, durch ihre Religion und ihre Propheten dasjenige Volk zu sein, in dessen Mitte Ich Mein Darniederkommen auf diese eure Erde bewirken konnte, so untauglich zeigten sie sich später, diese Meine Lehre anzunehmen und weiterzuverbreiten.

3. Nur Meinen Jüngern und wenigen Auserwählten dieses Volkes ward das Licht der Wahrheit gegeben. Die übrigen verschmähten es und zogen ihm die Finsternis und das Festhalten am toten Buchstaben vor, eine Eigenschaft, die sie, obwohl sie unter allen Völkern zerstreut leben müssen, heutzutage noch nicht abgelegt haben.

4. Die Geschichte erzählt euch deutlich, dass alles, was Ich voraussagte, wirklich eingetroffen ist, und zwar kurze Zeit nach Meinem Hingange in Mein Reich. So endete mit dem Tempel, der geistig zwar schon längst zerstört war, auch die Geschichte eines Volkes, welches Ich aus vielen auserwählt hatte, Träger und Förderer Meiner ewigen Wahrheit zu werden.

5. Ich sagte Meinen Jüngern auch voraus, wie in der Folge Meine Religion, Meine Lehre, im Kampf mit dem Judentume sich nach und nach stets kräftigen und stets vorwärtsschreitend auch ihre Verehrer stets mehr fördern werde, während das Judentum mit seinem Kultus bis auf eure Zeiten, statt vorwärtszugehen, stehengeblieben ist und die an ihm Hängenden noch heute ihren Messias mit denselben weltlichen Ideen wie vor mehr als tausend Jahren erwarten. Über die Unrichtigkeit ihrer Vorstellungen suchte Ich sie schon damals aufzuklären; aber an der Halsstarrigkeit der Juden hatte Ich den grössten Gegner.

6. Alles in Meiner Schöpfung schreitet vorwärts. Alles verändert sich und vervollkommnet sich in der Veränderung. Nur die Juden wollten keine Neuerung, keine Veränderung, und so müssen sie ihr jetziges Los sich selbst zuschreiben, indem sie, nur dem Niedrigsten auf Erden, dem Mammon allein huldigend, von allen andern Völkern verachtet sind. So straft sich, wer nach dem Materiellen und nicht nach dem Geistigen strebt; denn Mein Reich, obgleich es sichtbar Materie zu sein scheint, ist doch nur Geist und nicht Materie.

7. Was den Juden zur Zeit der Zerstörung Jerusalems begegnete, das wird sich auch als Ende der jetzt lebenden Menschheit wiederholen; denn die Greuel des Krieges und der Zerstörung werden wieder auftreten, nur in anderen Formen. Und wie in jenen Zeiten nur die wenigen, die an Mich glaubten, entweder ein besseres Los hatten, oder wenn es schon hart war, es leichter zu ertragen vermochten, weil sie im Glauben und im Vertrauen auf Mich nicht wankten, so wird es auch in der Zeit sein, die Meiner Wiederkunft vorausgeht. Auch dann werden Treue und Glauben auf Erden verschwunden sein, da die Menschheit oder wenigstens der grösste Teil der Menschen; der Materie, der Welt und ihren Genüssen huldigt, wie ihr es jetzt schon überall bemerken könnt.

8. So muss die Reinigung und Läuterung des geistigen Seelenreichs vorgenommen werden, wie Ich es im Evangelium vom Feigenbaume sagte. Wenn er anfängt, seine Blätter zu treiben und saftig zu werden, so ist das die Vorzeit des Sommers, die Vorzeit der Entwicklungs und Fruchtbildungsperiode, welche uns geistig an die Scheidungs und Prüfungszeit erinnert, in der Rechenschaft über das den Menschen anvertraute geistige Gut gefordert werden wird.

9. Die Elementarereignisse, die Unglücksfälle und Krankheiten, welche dieser Zeit vorangehen, sind die letzten Versuche, noch zu retten, was zu retten möglich ist, damit nicht alle im Schlamm des Egoismus ersticken. Nur durch Unglück und herbe Schicksalsschläge wird das stolze Menschenherz mürbe.

10. Die Wahrheit muss sich wie die Wirklichkeit nackt zeigen, damit keine Illussion sie verschönt. Nur so wirkt sie heilend. Und wenn die materielle Welt sich in ihrem eigentlichen Gewand der Vergänglichkeit und des Truges zeigt, wenn sie den Menschen mit Hohn zurückstösst und ihm, der sie liebkosen wollte, mit Verachtung den Rücken wendet, dann erst – meist leider nur zu spät – beginnt das Geistige seinen Einfluss auszuüben, dann erst erwachen bessere Gedanken und reinere Gefühle. So muss Ich als liebender Vater den Menschen führen, damit er den wahren Wert der Dinge erkennt und Den findet, der die stete Ruhe ist.

11. Dass gegen diese sich steigernden Versuche, den Menschen in die Enge zu treiben, mit allen möglichen Mitteln gearbeitet wird, dass Spott, Rache und Verfolgung die Gläubigen treffen, dass falsche, aber auch wahre Propheten das Volk zu belehren suchen werden, dass am Ende bei den meisten eine gänzliche Verwirrung der Begriffe eintreten wird – das versteht sich von selbst. Alle Meine Mahnungen werden, wie vor der Sündflut, bei vielen fruchtlos bleiben, und nur wenige werden sich bekehren. Wenn die Ereignisse sich aber überstürzen, so wird doch die Mehrzahl geistig gerettet werden, und sie werden Mir danken, dass Ich sie durch solche strengen Mittel der allgemeinen Verderbnis entrissen habe.

12. Wenn all diese unglücklichen Ereignisse über die Menschheit hereinbrechen werden, wie einst bei den Juden die Zerstörung des Tempels und Jerusalems – wer ist dann schuld daran? Bin Ich ein Rachegott, der das Blut und das Elend von so vielen Tausenden will? Oder sind sie es nicht vielmehr selbst, die alles unter ihren Sinn beugen und selbst die grossen Gesetze der materiellen und geistigen Welt – wenn es nur möglich wäre! – umstossen möchten?

13. Seht, Ich lasse es hier niederschreiben, damit alle Welt es weiss! Wie Ich einst den Verfall des Judenvolkes voraussagte und derselbe auch wirklich eintraf, so habt ihr hier in 53 Predigten der Mahnungen und Voraussagungen genug, in denen Ich euch deutlich gesagt habe, was kommen wird, wie und wann es eintreffen muss, um Meine verirrten Kinder auf den rechten Weg zu bringen. Schon in jener Zeit sagte Ich zu Meinen Jüngern: “Es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reiche Gottes in der ganzen Welt!”, und dieses Evangelium ist dieses Werk, das Ich euch hier als Zeichen Meiner Liebe und Gnade überlasse.

14. Die Zeit der Greuel und der Verwüstung ist mehr geistig als materiell zu verstehen; denn was im Evangelium steht, wie z.B.: “Wer auf dem Dache ist, der steige nicht hernieder!” usw., dies alles besagt: Lasst das Weltliche fahren und haltet euch an das Unverwesliche, Geistige! Dort ist der Anker, der euer Lebensschiff in den Stürmen des materiellen Unglücks und der geistigen Not festhalten kann! Ohne diesen Anker findet ihr keine Ruhe, keinen Frieden!

15. Deswegen sammelt euch um Mich und haltet fest an Mir und Meiner Lehre! Denn – wie geschrieben steht -: “Himmel und Erde werden vergehen!” Ja, Himmel und Erde werden vergehen; sie werden sich in andere Elemente auflösen, und aus ihnen werden andere Formen und andere Welten hervorgehen. Die ganze Schöpfung wird den gleichen Prozess durchmachen, den auch das Judenvolk, welches mit seinen Traditionen und mit seiner Religion die Grundlage Meiner Lehre war, durchzumachen hatte.

16. Ich habe bei der Schöpfung in alles, auch in das geringste Atom, Meinen Geist hineingelegt, um die Materie fähig zu machen, sich zu etwas Grösserem und Höherem zu entwickeln. Ebenso war das Judenvolk das geeignete Element, in welchem Ich Meine Darniederkunft bewerkstelligen und – ähnlich wie in der ganzen sichtbaren Schöpfung – Mein grosses Geisteswerk vollenden konnte. Jedoch wie das Judenvolk nach seier Mission aufhörte ein Volk zu sein, und wie die Menschheit nach ihrer Läuterung aufhören wird, Träger aller egoistischen Leidenschaften zu sein, weil Besserem Platz gemacht werden muss, ebenso wird die ganze Schöpfung, die bis jetzt noch die Grundlage Meiner Liebe zu allen geschaffenen Wesen ist, einst auch aufhören müssen, der Ausdruck Meiner göttlichen Gedanken zu sein.

17. Wenn die Wesen der Schöpfung, der Vergeistigung reif, an dem Punkt angekommen sein werden, wo auch die feinste Materie noch als grob erscheinen muss, dann ist diese, mit so vielen Wundern und Schönheiten ausgestattete Welt ein zu grober Träger für das Rein-Geistige, und es muss dann die ganze Schöpfung als Wohnort den Wohnenden gemäss eingerichtet werden, was die Auflösung bedingt. Zu dieser Zeit wird der Menschensohn in aller Herrlichkeit erscheinen – wie Ich einst sagte -, weil auch die geschaffenen Wesen in einem geistigen Verfassungszustand sein werden, diesen Glanz und diese Herrlichkeit ertragen zu können. Dann werden die höchsten Geister und Engel die Auserwählten aus allen vier Winden und von einem Ende des Himmels zum andern sammeln.

18. Ja, so wird es noch oft geschehen, stets auf höheren Stufen und verbunden mit grösseren Seligkeiten. Ich kann Mich Meinen Geistern immer nur so zeigen, wie sie Mich fassen können. Da Ich aber unendlich bin, so sind auch die Auffassungen von Mir unendlich, und Mein Reich wäre kein unendliches, wenn nicht eine stete Steigerung der geistigen Potenzen möglich wäre.

19. Dies alles sagte Ich in jener Zeit Meinen Jüngern in Bildern voraus, nicht nur damit sie es wissen, sondern damit bewiesen werde, dass Meine Worte nie vergänglich sind und stets wahr bleiben werden! Glaubt ja nicht, dass Ich für euch allein auf die Welt kam, dass Ich alles der kleinen Erde und ihrer Bewohner wegen erduldete, nein, Meine Taten sind Taten der Unendlichkeit! Auch die Bibel, worin zum Teil Meine Worte, die Ich während Meiner Erdenjahre sprach, geschrieben stehen, ist nicht für euch allein – sie gehört der ganzen Schöpfung.

20. Und wenn Millionen von Welten von Meiner Existenz bis jetzt noch nichts wissen, so wird doch die Zeit kommen, wo auch diese Worte Gottes zu ihnen dringen und von ihnen, entsprechend ihrer geistigen Bildung, verstanden werden. Dann wird bei den geistig vollkommen Wiedergeborenen die harte Rinde des Buchstabens und die wörtliche Auffassung verschwinden, und es wird der reine und tiefe Sinn der Worte Gottes, der Worte eines liebenden Vaters, klar und helleuchtend, der ganzen Schöpfung verständlich, allen zurufen: “Liebet, o liebet nur alle einander!” Denn aus Liebe habe Ich die Welt erschaffen, aus Liebe den grössten Akt der Demut auf eurer Erde vollführt, aus Liebe die Menschheit geläutert durch Drangsale und Leiden, damit Meine Worte, die Ich einst sprach und in diesem Evangelium erklärte, stets wahr bleiben! Sie haben keinen anderen Zweck, als Meine Kinder wirklich zu dem zu machen, was viele nur dem Namen nach waren.

21. So soll nach dem Greuel der Verwüstung, wie nach Gewitter, Regen und Sturm, allen wieder die Gnadensonne in ihrem ganzen Glanze leuchten! Wenn die geistige Luft von allen schlechten Giften gereinigt sein wird, dann bereitet sich, wie die erfrischte Erde nach einem Gewitter, alles zu einem neuen, tätigen Leben vor. Amen.

flagge en  53. The Latter Days… Stick to that which is imperishable, spiritual!

The Lord’s Sermons – Sermon 53
The Latter Days… Stick to that which is imperishable, spiritual!

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(May 4th, 1872) spoken by Pascal

Matthew 24:15-28 – The Latter Days
When ye therefore shall see the abomination of desolation, spoken of by Daniel the prophet, stand in the holy place, (whoso readeth, let him understand:) Then let them which be in Judaea flee into the mountains: Let him which is on the housetop not come down to take any thing out of his house: Neither let him which is in the field return back to take his clothes.

And woe unto them that are with child, and to them that give suck in those days! But pray ye that your flight be not in the winter, neither on the sabbath day: For then shall be great tribulation, such as was not since the beginning of the world to this time, no, nor ever shall be. And except those days should be shortened, there should no flesh be saved: But for the elect’s sake those days shall be shortened.

Then if any man shall say unto you, Lo, here is Christ, or there; believe it not. For there shall arise false Christs, and false prophets, and shall shew great signs and wonders; insomuch that, if it were possible, they shall deceive the very elect. Behold, I have told you before.

Wherefore if they shall say unto you, Behold, he is in the desert; go not forth: behold, he is in the secret chambers; believe it not. For as the lightning cometh out of the east, and shineth even unto the west; so shall also the coming of the Son of man be. For wheresoever the carcase is, there will the eagles be gathered together.

Thus says the Lord:

1. This is the last Gospel I shall explain to you. It deals with the latter days of Judaism, also the final conditions among mankind and even the last events at the end of the visible world which, transformed and rising to higher levels, will commence a new cycle.

2. I once predicted to My disciples the destruction of the temple in Jerusalem, the first act of the end of the Jews as a people. They had then lost their importance as a people and were no longer worthy of living together in a country of their own on this earth, after having endeavoured to destroy the greatest kingdom that has ever existed, My everlasting Spiritual Kingdom. They had been chosen from the very beginning through their religion and their prophets to become that nation into the midst of which I could descend to the earth, but afterwards they proved themselves quite unsuited to embrace and spread My teaching.

3. The light of truth was conveyed only to My disciples and a few elect of that nation. The others rejected it and preferred the darkness and sticking to the dead letter, a trait they have not got rid of to this day, altough they are compelled to live dispersed among all the other nations.

4. History tells you clearly how everything I predicted really came true soon after My ascension to My Kingdom. Thus ended with the temple, which spiritually had already been destroyed long ago, the history of a people I had chosen from among many to be the carrier and promoter of My eternal truth.

5. I had also predicted to My disciples how, in the course of time, My religion, My teaching, would keep growing stronger in its fight with Judaism, in its progress benefitting its followers more and more, whilst Judaism with its cult, instead of progressing, has remained stagnant and its followers are still today waiting for the Messiah with the same worldly ideas as they did almost two thousand years ago. Already then I had endeavoured to englighten them with regard to their wrong concepts, but their obstinacy was My greatest opposition.

6. Everything in My creation keeps progressing. Everything changes and in this change perfects itself. Only the Jews did not want any innovation or change, and so they can blame only themselves for their lot – being despised by all nations -since they serve only that which is the most inferior thing on earth, mammon. Thus he who strives after material instead of spiritual values punishes himself, for My Kingdom, even though it appears to be material in its visible form, is only spirit and not matter.

7. What happened to the Jews at the time Jerusalem was destroyed will happen again at the end of today’s mankind. There will again be the horrors of war and destruction, only in a different form. And just as in those times the few that believed in Me had a better lot or, if it was hard, were better able to bear it thanks to their firm faith in Me, thus it will be in the time preceding My Second Coming. Then, too, faith and trust will have disappeared on earth because mankind, or at least the majority of men, will be favouring the world and its pleasures, as can already be noticed everywhere.

8. Therefore, the purification of the spiritual sphere of the soul must be undertaken in accordance with what I said of the figtree in the Gospel. When it starts to come into leaf and develop sap, it is the time preceding the summer, the time prior to development and fructification, which spiritually compares with the time of testing and separation, when man has to account for the spiritual values entrusted to him.

9. Natural events, accidents and illnesses preceding this time are the last efforts to save whatever can be saved, that not all may suffocate in the mire of selfishness. The arrogant human heart can only be made pliable through misfortune and blows of fate.

10. Like reality, truth must present itself in a naked form, unembelished by illusions. Only thus can it have a healing effect. And when the material world presents itself undisguised in its transient and deceptive nature, when it rejects a man mockingly, scornfully turning its back on him who wanted to caress it, only then – usually too late – can the spiritual begin to effect its influence; only then are better thoughts and purer emotions awakened. Thus I, as a loving Father, have to guide man towards recognition of the true value of things so that he may find Him Who is permanent peace.

11. It is obvious that these ever-increasing efforts are being opposed with all available means, that believers have to put up with ridicule, revenge and persecution, that false as well as true prophets will endeavour to teach the people and that, in the end, most will be totally confused. As it was before the deluge, My admonitions will be futile with many, and only few will mend their ways. However, when events precipitate, most people will be saved spiritually, and then they will thank Me that I have saved them through such severe measures from the general destruction.

12. When all these unfortunate happenings will befall mankind, as once happened to the Jews with the destruction of their temple and Jerusalem, – whose fault will it be? Am I a God of revenge, Who wants the blood and misery of so many thousands? Or are not they responsible who want to bend everything to their own will and would like – if at all possible -to upset even the great laws of the material as well as the spiritual world?

13. I have it written down here for all the world to know! As I once predicted the downfall of the Jewish people, which also came to pass, you have here in 53 sermons plenty of admonitions and predictions wherein I have made it quite clear to you what is going to happen, and how and when it will take place, in order to guide My erring children onto the right path. Already at that time I told My disciples: “The Gospel of the Kingdom of God will be preached in all the world!” – and it is this work which I now give you as a token of My love and grace.

14. The time of abomination and desolation is to be understood in a spiritual rather than a material sense, for what is said in the Gospel as, for instance: “Let him which is on the housetop not come down!” and so on, means: Let go all that is worldly and stick to that which is imperishable, spiritual! There you find the anchor that can securely hold the vessel of your life in the storms of material misfortune and spiritual distress! Without this anchor you will find no rest, no peace!

15. Therefore, gather around Me and hold fast to Me and My teaching! For, as is written: “Heaven and earth shall pass away.” Yes, heaven and earth will pass away; they will dissolve into orther elements from which other forms and other worlds will arise. The whole of creation will go through the same process as the Jewish people, which with its traditions and its religion was the basis for My teaching.

16. I have put My Spirit into everything in creation, even the smallest atom, to enable matter to develop into something greater and higher. Thus the Jewish people was the best suited element within which I could descend to the earth and – as in the entire visible creation – complete My great spiritual task. However, just as the Jewish people, after its mission, ceased to be a nation and as mankind, after its purification, will cease to be a carrier of all the selfish desires, because there has to be made way for something better, the whole of creation, which so far is still the basis of My love for all created beings, also will one day have to cease being the manifestation of My divine thoughts.

17. When the created beings will have matured to a stage of spiritualization where even the finest matter must appear gross, then this world, so rich in wonders and beauty, will be too gross a carrier for the pure spiritual and must be dissolved. The entire creation must be adapted to those dwelling in it. At that time the Son of man will appear in glory – as I once stated – because also the created beings will have attained a spiritual condition that will make it possible for them to bear this brilliance and glory. Then the highest spirits and angels will be gathering the elect from the four winds and from one end of the universe to the other.

18. This will happen repeatedly, each time on a higher level involving greater beatitudes. I can reveal Myself to My spirits only to a point comprehensible to them. However, since I am infinite, conceptions of Me are infinite, too, and My Kingdom would not be infinite if a constant enhancement of the spiritual potencies were not possible.

19. All this I predicted to My disciples using parables, not only that they might know it, but to provide proof that My words are not transient and will remain true forever. Do not think that I came into the world for you alone and suffered only for the sake of the small earth and its inhabitants. My deeds are deeds of infinity! Also the Bible, which partly contains My words spoken during My years on earth, is not just for you, but belongs to all creation.

20. Even if millions of worlds do not yet know of My existence, the time will come when these words of God will reach them and be comprehended according to their spiritual level. Then those who are fully reborn in the spirit will shed the hard shell of the letter and literal interpretation, and the pure and profound meaning of God’s words, the words of a loving Father, will speak to all creation, clearly comprehensible: “All of you love, oh love one another!” For I created the world out of love, and out of love I performed the greatest act of meekness on your earth; out of love I am purifying mankind through distress and suffering, so that My words, which I once spoke and have now explained in this Gospel, shall remain true everlastingly. They have no other purpose than to make My children into that which many have been only in name.

21. As after a thunderstorm, so it will be after the abomination of desolation, and the sun of grace shall shine again for all in its full brilliance. As the spiritual atmosphere will have been cleansed from all the poisons, everything will be ready for a new, active life, just like the refreshed earth after a thunderstorm. Amen.

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Predica n. 53 – Gli ultimi tempi

Ventisettesima dopo Pentecoste
( XXXIVa del Tempo Ordinario)

Matteo 24, 15-28: «“Quando voi vedrete l’abominio della devastazione, di cui è detto attraverso il profeta Daniele, stare nel luogo santo, – chi sta nel territorio della Giudea fugga sui monti, chi si trova sul tetto, costui non scenda a prendere qualcosa dalla sua casa; chi si trova nel campo, costui non torni indietro per prendere la sua veste. Guai però alle donne incinte e a quelle che allatteranno in quel tempo. Pregate che la vostra fuga non accada d’inverno o di Sabato, poiché vi sarà allora una grande tribolazione, come non vi è stata dall’inizio del mondo fino ad ora, ed anche non avverrà più. E se quei giorni non fossero abbreviati, nessun uomo si salverebbe: ma per amor degli eletti, quei giorni saranno abbreviati. Allora se qualcuno vi dirà: ‘Guarda, Cristo è qui’, oppure: ‘È là’, non dovete crederci. Sorgeranno, infatti, falsi cristi e falsi profeti e faranno grandi segni e miracoli, cosa che indurrà nell’errore, dove sarà possibile, anche gli eletti. Vedete, io ve l’ho detto in anticipo. Perciò se vi diranno: ‘Guardate, egli è nel deserto’, allora non ci andate, – ‘Guardate, egli è nella stanza!’, non ci credete. Poiché come il lampo proviene da oriente e splende fino ad occidente, così sarà anche la venuta del Figlio dell’uomo. Dovunque c’è una carogna, là si radunano le aquile”.»

(Il 4 maggio 1872)

1. Questa parola è l’ultima del Vangelo che Io vi voglio spiegare. Essa tratta degli ultimi tempi del giudaismo, così come delle ultime condizioni dell’umanità, e infine degli ultimi avvenimenti che sorgeranno al termine del mondo visibile, il quale a sua volta, passando in altre forme e a livelli più elevati, inizierà un nuovo ciclo.

2. Una volta Io predissi ai Miei discepoli la distruzione del tempio di Gerusalemme, il primo atto della fine degli ebrei come popolo. A quel tempo, come tale, esso aveva cessato il suo ruolo, e inoltre gli ebrei non erano degni di formare in associazione l’un con l’altro un regno sul suolo della Terra, dopo aver voluto distruggere il più grande Regno che mai fosse esistito, il Mio eterno, spirituale Regno. Così come da principio, in virtù della loro religione e dei loro profeti, essi furono prescelti a essere quel popolo grazie al quale Io avrei potuto realizzare la Mia discesa su questa vostra Terra, altrettanto inadatti si dimostrarono più tardi ad accogliere questa Mia Dottrina e a diffonderla.

3. Solo ai Miei discepoli e ai pochi prescelti di questo popolo fu concessa la luce della Verità. Gli altri la disprezzarono e preferirono le tenebre e l’osservanza della lettera morta, una caratteristica che, sebbene essi vivano dispersi tra tutti i popoli, oggigiorno non hanno ancora abbandonato.

4. La storia vi riferisce chiaramente che tutto ciò che Io predissi si è effettivamente avverato, e precisamente già poco tempo dopo la Mia dipartita nel Mio Regno. Così, con il tempio, già distrutto spiritualmente da lungo tempo, ebbe termine anche la storia di un popolo che, tra molti, Io avevo scelto per diventar portatore e promotore della Mia eterna Verità.

5. Io predissi ai Miei discepoli, anche, come in seguito la Mia religione, la Mia Dottrina, nella lotta col giudaismo, si sarebbe sempre più rafforzata e, costantemente procedente in avanti, avrebbe sempre più aiutato a progredire anche i suoi adoratori; mentre il giudaismo, con il suo culto religioso, anziché progredire sarebbe rimasto stazionario fino ai vostri tempi, e i suoi aderenti avrebbero ancora oggi atteso il loro Messia con le medesime idee mondane che avevano più di mille anni fa. Sull’inesattezza dei loro concetti, Io tentai di illuminarli già allora; ma nella loro ostinazione, trovai il Mio più grande avversario.

6. Nella Mia Creazione tutto procede in avanti. Tutto si trasforma e, appunto, nella trasformazione si perfeziona. Solo i giudei non vollero nessun’innovazione, nessuna trasformazione, e perciò dovranno attribuire a se stessi la loro attuale sorte, poiché essi, ossequiando esclusivamente l’infimo sulla Terra, ossia mammona, sono disprezzati da tutti gli altri popoli. Così si punisce chi mira alle cose materiali e non a quelle spirituali; poiché il Mio Regno, sebbene appaia visibilmente fatto di materia, è certo solamente spirito, e non materia!

7. Ciò che accadde ai giudei al tempo della distruzione di Gerusalemme, si ripeterà anche come fine dell’umanità attualmente vivente; le atrocità della guerra e della distruzione, infatti, si ripresenteranno di nuovo, solo in altre forme. E come in quel tempo solo i pochi che avevano fede e fiducia in Me ebbero una sorte migliore, oppure, se questa era già gravosa, furono in grado di sopportarla più facilmente perché non vacillarono, così sarà anche nel tempo che precederà il Mio ritorno. Anche allora, fedeltà e fede sulla Terra saranno scomparse, perché l’umanità, o perlomeno la maggior parte degli uomini, preferirà ossequiare la materia, il mondo e i suoi piaceri, come già adesso lo potete notare dappertutto.

8. Così dovrà iniziarsi la purificazione e il raffinamento delle anime del Regno spirituale, come Io espressi nel Vangelo con l’esempio del fico. Quando questo comincia a mettere le sue foglie e a diventar succoso, allora è giunto il tempo che precede l’estate, il tempo dello sviluppo e della formazione dei frutti, che spiritualmente ci richiama alla memoria il periodo della separazione e della prova, in cui sarà richiesto il conto del bene spirituale affidato agli uomini.

9. I fenomeni degli elementi, le sciagure e le malattie che precederanno questo tempo, saranno gli ultimi tentativi per salvare ciò che è ancora possibile salvare, affinché non tutti affoghino nel fango dell’egoismo. Solo così, attraverso disgrazie e amari colpi di sfortuna, si piegherà l’orgoglioso cuore.

10. La Verità, come la realtà, si deve mostrare nuda, affinché nessuna illusione la abbellisca. Solo così, essa può operare guarigioni. E quando il mondo materiale si mostra nella sua reale veste della fugacità e dell’inganno, quando esso ricaccia l’uomo con scherno e a colui che lo voleva accarezzare volta le spalle con disprezzo, solo allora – in genere, purtroppo, solo troppo tardi – lo spirituale comincia ad esercitare il suo influsso, e solo allora si destano pensieri migliori e sentimenti più puri. Così, quale Padre amorevole, Io devo guidare gli uomini, affinché riconoscano il vero valore delle cose, e trovino Colui che è la Pace perenne.

11. Che contro questi tentativi sempre crescenti si lavorerà per mettere gli uomini alle strette con tutti i mezzi possibili; che scherno, vendetta e persecuzione colpiranno i credenti; che falsi, ma anche veri profeti cercheranno di istruire il popolo; e che alla fine nella maggioranza degli uomini subentrerà un totale scompiglio di idee, questo si comprende da sé! Tutti i Miei ammonimenti, come accadde prima del diluvio, resteranno infruttuosi per molti, e solo pochi si convertiranno. Quando però gli eventi si succederanno, allora ‘spiritualmente’ se ne salverà comunque la maggior parte, ed essi Mi ringrazieranno, per averli sottratti, attraverso tali severi mezzi, alla rovina generale.

12. Quando tutti questi infelici avvenimenti irromperanno sull’umanità, come un giorno presso i giudei la distruzione del tempio e di Gerusalemme, chi sarà allora colpevole di questo? Forse sono Io un Dio della vendetta, un Dio che vuole il sangue e la miseria di tante migliaia di uomini? Oppure non sono piuttosto essi stessi a voler piegare tutto sotto il loro intendimento e – se solo fosse possibile – perfino rovesciare le grandi leggi del mondo materiale e spirituale?

13. Vedete, ora Io faccio mettere giù per iscritto questo, affinché tutto il mondo lo sappia! Come un giorno predissi la rovina del popolo giudeo – e si verificò anche veramente – così voi avete ammonizioni e profezie a sufficienza in queste cinquantatre Prediche, nelle quali Io vi ho detto chiaramente ciò che avverrà, e come e quando dovrà accadere, affinché i Miei figli smarriti siano ricondotti sulla giusta via. Già a quel tempo dissi ai Miei discepoli: «Sarà predicato il Vangelo del Regno di Dio nel mondo intero!», e questo Vangelo è la presente opera che Io vi lascio qui, come segno del Mio Amore e della Mia Grazia.

14. Il tempo dell’abominio e delle devastazioni è da intendersi più spiritualmente che materialmente; ciò che sta scritto nel Vangelo, come per esempio: «Chi è sul tetto, costui non scenda giù!» ecc., tutto questo vuol dire: lasciate andare il mondano e attenetevi allo spirituale, all’imperituro! Là si trova l’ancora che può tenere ferma la nave della vostra vita nelle tempeste delle disgrazie materiali e della miseria spirituale! Senza quest’ancora non troverete nessuna quiete, nessuna pace!

15. Perciò raccoglietevi attorno a Me, e tenetevi saldi a Me e alla Mia Dottrina, poiché, come sta scritto: «Cielo e Terra passeranno!». Sì, Cielo e Terra passeranno; essi si dissolveranno in altri elementi, e da loro usciranno altre forme e altri mondi. L’intera Creazione passerà attraverso il medesimo processo che ha dovuto attraversare anche il popolo giudeo, il quale, con le sue tradizioni e la sua religione, fu il fondamento della Mia Dottrina.

16. Nella Creazione Io ho riposto il Mio Spirito ovunque, anche nel più piccolo atomo, e ciò, per rendere la materia idonea a svilupparsi in qualcosa di più grande e di più elevato. Altrettanto, il popolo Giudeo fu l’elemento adatto nel quale poter compiere la Mia discesa e – come nell’intera Creazione visibile – portare a termine la Mia grande Opera spirituale. Tuttavia, così come il popolo giudeo, dopo la sua missione cessò di essere un popolo, e come l’umanità, dopo la sua purificazione cesserà di essere portatrice di tutte le passioni egoistiche, per cedere il posto a qualcosa di meglio, – altrettanto l’intera Creazione, che è ancora il fondamento del Mio Amore per tutti gli esseri creati, dovrà un giorno pur cessare di essere l’espressione dei Miei Pensieri divini.

17. Quando gli esseri della Creazione, maturi per la spiritualizzazione, saranno giunti al punto in cui anche la più fine materia dovrà apparire ancora come grossolana, allora questo mondo, pur dotato di tante meraviglie e bellezze, sarà un involucro troppo grezzo, per accogliere il puro spirituale, sicché l’intera Creazione dovrà essere adattata a divenire luogo di dimora per questi nuovi esseri, cosa che presuppone la dissoluzione. In quel tempo apparirà il Figlio dell’Uomo in tutta la Sua magnificenza – come Io dissi un giorno – poiché anche gli esseri creati saranno in una condizione spirituale tale, da poter sopportare questo splendore e questa magnificenza. Allora i supremi spiriti e gli angeli raduneranno gli eletti da tutti i quattro venti, e da un estremo del Cielo all’altro.

18. Sì, così accadrà ancora, sempre passando su gradini più elevati e collegati con le più grandi beatitudini. Io posso mostrarMi ai Miei spiriti solo così come loro Mi possono afferrare. E poiché Io sono infinito, allora infinite sono anche le opinioni di Me, e il Mio Regno non sarebbe infinito se non fosse possibile un costante accrescimento delle potenze spirituali.

19. Io predissi in quel tempo ai Miei discepoli tutto questo in immagini, non solo perché essi ne venissero a conoscenza, ma affinché fosse dimostrato che le Mie parole non erano transitorie, e sarebbero, invece, rimaste per sempre vere! Non crediate che Io sia venuto nel mondo per voi soltanto, e che abbia sopportato tutto a causa della piccola Terra e dei suoi abitanti, no! Le Mie azioni sono azioni dell’infinità! Anche la Bibbia – nella quale stanno scritte in parte le parole che Io espressi durante i Miei anni terreni – non è solo per voi, essa appartiene all’intera Creazione!

20. E se milioni di mondi non sanno ancora nulla della Mia esistenza, verrà tuttavia il tempo in cui queste parole di Dio irromperanno anche su di loro, e saranno comprese in base alla formazione spirituale che essi possiederanno. Poi, per quelli perfettamente rinati nello spirito, la dura corteccia della lettera e l’interpretazione letterale svaniranno, e il puro e profondo senso delle parole di Dio, le parole di un Padre amorevole, saranno chiare e luminose, comprensibili all’intera Creazione, ed Egli a tutti esclamerà: “Amatevi! Oh, amatevi l’un l’altro! Poiché per Amore Io ho creato il mondo, per Amore ho compiuto il più grande atto d’Umiltà sulla vostra Terra, e per Amore ho purificato l’umanità con afflizioni e sofferenze, affinché le Mie parole, espresse un giorno, e spiegate in questo Vangelo, rimangano eternamente vere! Esse non hanno nessun altro scopo che rendere effettivamente figli Miei, molti di quelli che lo erano solo secondo il nome!”.

21. Così dopo l’abominio della devastazione, come dopo la tempesta, la pioggia e l’uragano, il Sole di Grazia dovrà risplendere di nuovo per tutti nel suo pieno splendore! Quando l’aria spirituale sarà purificata da tutti i cattivi veleni, tutto si preparerà, come la Terra rinfrescata dopo un temporale, a una nuova, operosa vita. – Amen!

<= Predica 52

Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  主的講道講道53 後世的日子……堅持那不朽的屬靈的!
  揭露給戈特弗里德邁耶霍費爾

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主的講道講道53
後世的日子……堅持那不朽的屬靈的!
揭露給戈特弗里德邁耶霍費爾

(1872年5月4日),帕斯卡爾

馬太福音24:15-28講道 – 後世日

當你們看到先知但以理所說的荒涼的可憎之物,站在聖所,(他們說:讓他明白:)然後讓那些在猶太的人逃到山上:讓屋頂上的人不下來從他家裡拿出任何東西:也不要讓在場的人回來拿他的衣服。

對於那些有小孩的人,以及那些吸食在那些日子的人來說,有禍了!但求你保證你的奔跑不是在冬天,也不是在安息日,因為那時將是更大的苦難,如此是世界開始到現在都没有的,不,將来也不會有。除了那些日子應該縮短之外,不應該有肉體得救。但是為了選民的緣故,那些日子將會縮短。

那麼,如果有人告訴你,看,這裡是基督,或者在那裡;不要相信。因為那裡必生出假基督和假先知,並要顯明大信号和奇事。等等,如果可能的話,他們會欺騙當選者。看哪,我以前告訴過你。

所以他們若對你們說,他在曠野。不要出去,看哪,他在暗室裡。不要相信。因為閃電從東方出現,直到西方都閃耀。人子的降臨也必如此。對於任何地方有屍體,老鹰都會在那里聚集一起。

主如此說:

1.這是我要向你解釋的最後的福音。它涉及猶太教的後期,也是人類的最終狀況,甚至是在可見世界結束時的最後事件,這些事件已經轉變並上升到更高的水平,將開始一個新的循環。

2.我曾經向我的門徒預言耶路撒冷聖殿被毀,是猶太人作為一個民族結束的第一幕。然後,他們失去了作為一個民族的重要性,不再配得在這個地球上共同生活的作為一個國家。在努力摧毀曾經存在的最偉大的國家之後,我永恆的精神王國。他們從一開始就通過他們的宗教和他們的先知被選中,成為那個我可以下降到地球上的國家,但事後證明他們不太可能接受和傳播我的教導。

3.真理之光只傳達給我的門徒和那個國家的一些選民。其他人拒絕了它,並且喜歡黑暗並堅持死信,這是迄今為止他們還沒有擺脫的一個特徵,儘管他們被迫分散在所有其他國家中。

4.歷史告訴你在我升上我的王國後,我所預言的每一件事情是如何實現的。這樣一來,在精神上早已被毀滅的聖殿就結束了,我從許多人中選擇的人的歷史成為我永恆真理的載體和推動者。

5.我也對我的門徒預言了,隨著時間的推移,我的宗教,我的教導,在與猶太教的鬥爭中越來越強大,在它的進步越來越多地給它的追隨者受益,而猶太教則與其崇拜相反的,一直停滯不前,其追隨者今天仍然在等待著彌賽亞,他們有著與他們兩千年前相同的世俗觀念。我已經盡力就他們錯誤的觀念開導他們,但他們的頑固態度是我最大的反對意見。

6.我創作的一切都在不斷進步。一切都在變化,並且在這種變化中自我完善。只有猶太人不希望有任何創新或改變,因此他們只能為自己的罪過而自責 – 被所有國家蔑視 – 因為他們只服務於地球上最卑劣的事物,即財富。因此,追求物質而不是精神價值的人會自我懲罰自己,因為我的王國雖然看起來似乎是物質的行式,但它只是精神而不是物質。

7.耶路撒冷被摧毀時猶太人發生的事情將在今天的人類結束時再次發生。將再次出現戰爭和破壞的恐怖,只是形式不同而已。就像在那些時候,相信我的少數人有更好的事情,或者如果它很艱難,可感恩是由於他們對我有堅定的信仰而能夠更好地忍受它,因此它將在我的第二次降臨之前。那時,信仰和信任也會在地球上消失,因為人類或者至少大多數人會喜歡世界和它的快樂,正如在任何地方都已經註意到的那樣。

8.因此,靈魂精神領域的淨化必須按照我對福音書中的无花果的說法進行。當它開始進入葉片並發展汁液時,就是夏天之前的時間,即發育和結果之前的時間,在精神上與測試和分離的時間相比較,那時人們必須考慮到託付給他的精神價值。

9.自然事件,事故和疾病,在此之前的是最後一項努力挽救任何可以拯救的,並非所有人都可能窒息在自私的泥潭中。傲慢的人心只能通過命運的不幸和打擊而變得柔軟。

10.像現實一樣,真理必須以裸露的形式呈現,而不是由幻想所蒙蔽。只有這樣才能產生治療效果。當物質世界在短暫和欺騙的本質中表現出自己毫不掩飾的態度時,當它嘲諷地拒絕一個人,輕蔑地拒絕他想要愛撫它的人時,只有 – 通常為時過晚 – 精神才能開始影響它;只有這樣才能喚起更好的想法和純粹的情緒。因此,作為一位慈愛的父親,我必須引導人們認識事物的真正價值,以便他能夠找到永久和平的主。

11.顯然,這些不斷增加的努力正在被反對以一切可用的手段,信徒們不得不忍受嘲諷,報復和迫害,假先知和真先知會努力教導人民,並且在最後,大多數人會完全困惑。就像在洪水之前,我的訓誡對很多人來說都是徒勞的,只有少數人會修補他們的方式。然而,當事件發生時,大多數人都會在精神上得到拯救,然後他們會感謝我,我的挽救了他們在如此嚴厲的程度,使他們從巨大的破壞中得拯救了。

12.當所有這些不幸的事情都會發生在人類身上,猶太人曾經發生過在他們的聖殿和在耶路撒冷遭到毀滅的事 – 他們的錯將是什麼?我是複仇之神嗎?谁愿意成千上萬的血與痛苦?或者,他們是不是應負責任的人想要屈從於自己的意願,並且希望 – 如果有可能的話 – 甚至會鬧怒物質以及精神世界的偉大法則?

13.我寫下了這裡讓全世界知道!正如我曾經預測過的猶太人的垮台一樣,這也是53的講道,這裡有很多的訓誡和預言,我已經很清楚地讓你們知道將會發生什麼事情,如何以及何時會發生,為了引導我犯錯的孩子走上正確的道路。那時我已告訴我的門徒:“神的國度的福音將在全世界傳揚!” – 我現在把這項工作作為我的愛和恩典給你。

14.可憎與荒涼的時間應該以精神而不是以物質的意義來理解,因為福音中所說的內容,例如:“讓屋頂上的人不要下來!”等等,意思是:放手一切世俗的,堅持不朽的,屬靈的!在那裡,你可以找到能夠在物質不幸和精神困擾的風暴中牢牢抓住你生命中的船隻的錨!沒有這個錨點,你會發現沒有休息,沒有和平!

15.因此,聚集在我身邊,緊緊抓住我和我的教訓!因為,正如所寫的:“天地要滅亡。”是的,天地會消逝;它們將會溶解成其他要素,从此為其他形式和其他世界將出現。整個創作將經歷與猶太人一樣的過程,猶太人的传統和宗教為我的教學基礎。

16.我已將我的靈投入到創造中的一切事物中,即使是最小的原子,也能使物質發展成更大更高的。因此,猶太人是我可以下降到地球的最適合的元素,並且 –正如在整個可見的創造中 – 完成了我偉大的靈性任務。然而,就像猶太人在其使命之後不再是一個民族一樣,人類在淨化之後將不再是所有自私慾望的載體,因為必須為更好的讓路,整個到目前為止仍然是我對所有創造生物的愛的基礎,也將終有一天不得不停止我神聖思想的體現。

17.當創造的生物會成熟到一個精神化的階段,即使是最好的事物也必須顯得粗糟,那麼這個如此富有奇觀和美麗的世界將成為純粹精神的載體,必須被解體。整個創作必須適應那些居住在其中的人。那時候人子會出現在榮耀之中 – 正如我曾經說過的 – 因為被創造的生物也會獲得一種精神狀態,這將使他們有可能承受這種輝煌和榮耀。然後,最高的靈魂和天使將從宇宙的四方,從宇宙的一端到另一端地收集選民。

18.這種情況會重複發生,每次都會有更高的水平,而且會有更高的幸福感。我可以向我的靈魂透露自己,只到一點為了讓他們獲得理解。然而,因為我是無限的,所以我的觀念也是無限的,如果精神力量的不斷增強是不可能的,我的王國就不會是無限的。

19.我用比喻預言給了我的門徒,這不僅僅是他們可能知道的,而是要證明我的話不是短暫的,並且會永遠保持真實。不要以為我是為了你而獨自走進這個世界的,只是為了這個小地球和它的居民而遭受苦難。我的行為是無限的行為!此外,聖經中的部分內容包含我在地球上的歲月中所說的話,不僅僅是為了你,而是為屬於所有的被創造的。

20.即使數百萬世界還不知道我的存在,但是當上帝的這些話語能夠接觸到他們,並根據他們的屬靈水平被理解時,時機將會到來。然後那些在靈裡完全重生的人將會擺脫這封信和字面解釋的堅硬外殼,上帝的話語的純粹而深刻的意義,一位慈愛的父親的話語,將會對所有的被創造的說話,這是清楚易懂的:“愛你所有,哦,彼此相愛!“因為我用愛創造了世界,出於愛,我在地上表現出最溫柔的行為;出於愛,我正在通過痛苦和苦難來淨化人類,所以我曾經講過並且現在在這本福音書中解釋過的我的話將永遠保持真實。他們沒有別的目的,只讓我的孩子變成真正的,而那許多人只是名義上的。

21.正如在雷雨之後陽光會出現,它也會在荒涼的可憎之後出現,而且恩典的陽光將為它的全部光芒再次閃耀。由於精神氛圍將所有毒藥從中清除,所有事情都將為新的積極的生活做好準備,就像雷雨後的清新地球一樣。阿門。

37. Tuet eure Ohren auf… Heilung eines Taubstummen – Open your Ears… The Healing of a Deaf-Mute

PREDIGT / SERMON 37
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PREDIGTEN DES HERRN-37-TUET EURE OHREN AUF UND VERNEHMT HEILUNG EINES TAUBSTUMMEN Markus 7_32-37-Gottfried Mayerhofer The Lords Sermons-37-Mark-7_32-37 Open your ears and listen-Healing of a Deaf-Mute-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  37. Tuet eure Ohren auf… Heilung eines Taubstummen

37. Predigt von Jesus… Heilung eines Taubstummen
17.04.1872

Markus 7:32-37
Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte. Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und rührte seine Zunge und sah auf gen Himmel, seufzte und sprach zu ihm: “Hephata!”, das ist: ,Tu dich auf!` Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge ward los, und er redete recht. Und Jesus verbot ihnen, sie sollten`s niemand sagen. Je mehr er aber verbot, desto mehr sie es ausbreiteten, und das Volk wunderte sich über die Maßen und sprach: ,Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend!”

01. Die schnelle Heilung eines Taubstummen, von der diese Verse erzählen, war eine von jenen Taten, mit welchen Ich von Zeit zu Zeit Meine Lehre bekräftigen mußte, damit Meine Jünger, sowie das Volk, welches Mir nachfolgte, auch durch Taten überzeugt wurden, daß Meine Worte göttlicher Abstammung sind. Diese Taten sollten auch Mein Dasein auf eurer Erde als eine höhere Mission als die eines Propheten und Sehers begründen und beweisen. Denn das Volk, durch scheinbare Wunderwerke der Magier und Essäer daran gewöhnt, Dinge vor seinen Augen verrichtet zu sehen, welche es nicht begreifen konnte, legte nur zu leicht dem einen oder dem andern einen Namen oder eine Kraft bei, die ihm nicht eigen war, weswegen Ich hauptsächlich nur Heilungen oder solche Wunder vollführte, die jenen Gauklern und Magiern nicht zu verrichten möglich waren.

02. Was den Akt der Heilung selbst betrifft, so wie Ich ihn verrichtete, hat er einen tieferen, geistigen Sinn als nur den, daß Ich einen Taubstummen heilte, damit er dann von Mir und Meiner Wunderkraft reden sollte. Ich hatte derlei Anpreisungen nicht nötig, ja – wie einer der Verse deutlich sagte – Ich verbot dem Geheilten sowie den Zeugen, von dieser Tat weiter zu reden. Dies wurde aber nur selten befolgt; denn eben durchs Verbot erwacht der Drang zum Sündigen noch stärker. Auch Mein Jünger Paulus empfand dies, indem er seufzend sagte: “Wäre nicht das Gesetz, so wäre nicht die Lust, dagegen zu sündigen!” Er bekannte in diesen Worten die Schwäche der menschlichen Natur und warnte zugleich vor der zu großen Sicherheit, eine gewisse Stärke erlangt zu haben, damit man nicht unverhofft desto tiefer falle.

03. Was das Verständnis der geistigen Bedeutung dieser Heilung des Taubstummen für euch alle betrifft, so müßt ihr die Worte ,taub` und ,stumm` recht ins Auge fassen und dann aus der gegebenen Erklärung die geistigen Schlüsse herausfinden.

04. Die Handlung wurde einer Sonntagspredigt deshalb zugrunde gelegt, um euch Mir näherzurücken. Denn ihr müßt wissen, daß in jedem Wort, das Ich sprach, und noch mehr in jeder Handlung, die Ich während Meines Erdenwandels verrichtete, die Hauptsache bei weitem mehr das Geistige war als der Akt der Tat, die Gelegenheit oder die Umstände, bei welchen Ich Meine Lehre dem Mir nachfolgenden Volk kundgab. Jedes Meiner Worte hatte einen weittragenderen Sinn, als jene Zuhörer ahnten und auch heutzutage noch die meisten Bibelerklärer und -forscher gefunden haben.

05. Deswegen muß Ich auch hier diese beiden Worte ,taub` und ,stumm` etwas näher erklären, damit wir durch geistige Entsprechung leichter herausfinden können, was jetzt zu Meinem Zwecke paßt, und was schon in jener Zeit in Meinem Wort ,Hephata` und in der Handlung, wie auch in der Person, an welcher Ich die Handlung vollzog, lag. Denn es war kein Zufall, daß ein Taubstummer auf diese besondere Art von Mir geheilt werden mußte, während Ich bei anderen Gelegenheiten Blinden, Lahmen, Aussätzigen und anderen nur durch Mein Wort oder durch Auflegen Meiner Hände die Gesundheit wiedergab.

06. Seht, um dies alles geistig aufzufassen und zu begreifen, müssen wir diese beiden Worte ,taub` und ,stumm` näher betrachten, woraus sich das Weitere dann von selbst erklären wird.

07. ,Taub` sein ist ein Zustand, bei dem der innere Geistesmensch, um einen Sinn ärmer, so manches von den Annehmlichkeiten und geistigen Einflüssen der Außenwelt entbehren muß, was dem gesunden Menschen durch das Gehör von allen Seiten zuströmt. Letzterem wird dadurch bewiesen, daß selbst in dem Vibrieren der Materie, das den Schall bewirkt, weit Größeres, Geistigeres liegt, als er wähnte; denn die Eindrücke des Schalls bilden, vom leisesten Geräusch bis zur höchsten Harmonie der Musik oder bis zum noch höheren Ausdruck aller geistigen Begriffe im Wort, eine große Stufenreihe von Genüssen, Erklärungen und Kundgebungen Meiner Göttlichkeit und Ewigkeit in der ganzen materiellen Schöpfung, welche alle dem Tauben fremd und nicht erklärbar sind, sowenig wie dem Blinden die Farben, zumal wenn diese Mängel von Geburt an bestehen.

08. ,Stumm` ist wieder das Entgegengesetzte von ,taub`. Während nämlich im Tauben der innere Mensch tausender Einflüsse von außen durch das Nichthören beraubt wird, so muß umgekehrt der Stumme, des Mittels der Sprache beraubt, den Mangel fühlen, die Einflüsse, welche die ihn umgebende Außenwelt auf ihn ausübt, nicht kundgeben und die durch das Äußere in seinem Innern sich abspiegelnde Welt anderen durch das größte und umfassendste Werkzeug, durch die Stimme und Sprache, nicht mitteilen zu können. Es stehen ihm im besten Falle neben Gebärden und Zeichen unartikulierte Laute zu Gebot.

09. Wie Ich in einem anderen Wort an euch schon sagte, daß gegenseitige Mitteilungen ein Hauptbedürfnis, ja ein notwendiges Mittel zum Fortschritt auf dem geistigen Wege sind, so versteht es sich von selbst, daß derjenige, welcher stumm ist, eine ungeheure Menge von Genüssen entbehren muß, was ihm erst dann zum Bewußtsein kommt, wenn er das von außen Empfangene wieder durch Mitteilung zurückstrahlen möchte.

10. Nachdem Ich euch die Bedeutung dieser beiden Worte und die Nachteile des Verlustes der einen oder der andern Eigenschaften näher erklärt habe, so könnt ihr euch einen rechten Begriff von denjenigen Geschöpfen und Menschen machen, welche nicht nur den einen oder den andern Sinn, sondern beide entbehren müssen.

11. Das Fühlen oder die Aufnahme der von außen kommenden Harmonien und das Wiedergeben der durch dieselben auf den Innenmenschen hervorgebrachten. Eindrücke fehlen. Es liegt in diesem Mangel ein ungeheurer Hemmschuh des Fortschritts im Geistigen; denn wer nur durch andere Mittel als durch das Gehör das außer ihm Liegende aufnehmen und das Aufgenommene notdürftig wieder mitteilen kann, der entbehrt in Meiner großen Schöpfung vieles, was anderen, ohne es zu wissen, in vollem Maße in den Schoß fällt.

12. Nicht ohne Grund bat Mich in jener Zeit das Volk, diesen Taubstummen zu heilen. Es war von dem Gedanken geleitet, daß auch er Meine Worte vernehmen sollte, und daß er so, wenn sein Inneres mit einem großen Reichtum von nie geahnter Geistesfülle genährt sei, seine und auch Meine Mission auf Erden begreifen könne.

13. Wie viele Menschen haben noch jetzt ihr geistiges Ohr Meiner Schöpfung und Meinen Lehren verschlossen, und wie vielen ist noch bis jetzt Meine ganze Schöpfung ein stummes, zusammengeworfenes Gemisch von Stoff und Materie, dessen Gesetze nach ihrer Meinung nur dem Zufall entstammen. Wie vielen rufe Ich zu: “Hephata!”, d.h.: “Tuet auf eure Ohren, vernehmt den Jubelgesang der ganzen Natur, die vom letzten Atom bis zur größten Zentralsonne nur Liebe predigt! Macht auf eure Ohren und vernehmt das geistig Tiefe, welches euch in Meiner Lehre gegeben wurde, um euch zu etwas Höherem, zu etwas Größerem zu erziehen als zu vegetierenden kräuter- und fleischfressenden Tieren, die nur mit größerer Intelligenz als die anderen begabt sind!”

14. Wie vielen rufe Ich dieses alle Tage, jede Stunde, ja jeden Augenblick zu, und jede Gemütsbewegung, jede Idee, die doch nicht Produkt des Stoffes oder der Materie sein kann, zeigt ihnen deutlich, daß in dem körperlichen Tiermenschen ein geistiger, höherer Mensch verborgen liegt, der den äußeren Menschen so vergeistigen sollte, daß er eine würdige Umkleidung des Innern und ein Geschöpf werde, das seinem Schöpfer Ehre macht.

15. Und seht, Tausende haben sich selbst zur Taubstummheit verdammt. Sie begreifen nicht, welch großer Schatz geistiger Seligkeiten in Meiner Natur auf sie einwirken will; sie sind kalt oder stumm bei diesen Eindrücken. An ihren Ohren gehen alle geistigen Harmonien unbeachtet vorüber, und ihr Inneres ist leer oder nur von Eindrücken angefüllt, die aus der niedersten Sphäre der Materie oder der Sinnlichkeit herrühren und sie vom Menschen zum Tier herabdrücken.

16. Ihr Inneres ist leer, und weil sie nichts Geistiges geben können, empfangen sie auch von andern nichts. Für sie herrscht nur die Materie, und Geistiges ist ein Erzeugnis eines verrückten Gehirns.

17. Durch dieselben Worte, welche Ich euch schon seit mehreren Jahren zukommen lasse, rufe Ich Meinen verirrten Kindern das ,Hephata!` zulege Meine Finger in ihre Ohren, um sie noch zu retten, solange es möglich ist und ehe noch die ganze Natur mit Posaunentönen, statt mit sanften Harmonien, ihnen ins Ohr tönen wird, was sie auf friedlichem Wege nicht verstehen wollen.

18. Ich habe die Menschen nicht erschaffen, daß sie gegen alle Meine Werke taub seien, und habe Meine Schöpfung nicht mit so vielen Wundern ausgerüstet, daß sie Meinen geistigen Wesen ein stummes Buch sein solle.

19. Taubstumm ist und soll nichts sein in Meiner gesamten Natur! Alles, was lebt, soll die Sprache seines Schöpfers, seines Vaters vernehmen. Denn Er will mit den Eindrücken Seiner Schöpfungen die Seele der geschaffenen Wesen so erfüllen, daß in der Mitteilung des Geschauten, Gefühlten und Gehörten die ganze Wonne des Daseins liegt.

20. Nicht stumm soll Meine Natur sein; denn ,stumm` ist soviel wie ,geistig tot`. Jubelnd soll alles bezeugen, daß es lebt, daß es sich des Lebens freut, und daß es in allen Schöpfungen der Außenwelt seinen Schöpfer, seinen liebenden Vater wieder erkennt! So soll die materielle Schöpfung die Unterlage des Geistigen sein und die geistige Schöpfung das Materielle vergeistigen!

21. Taub oder stumm ist und soll nichts sein in der Welt, am wenigsten der Mensch, der als letztes Produkt der materiellen Schöpfung auf dieser Erde Mein geistiges Ebenbild in sich trägt!

22. Wie Ich dem Taubstummen das Gehör wiedergab, damit er höre, was und wie alles in der Natur Mich lobt und preist, so sollte er auch nicht mehr stumm sein, damit er in diesen Jubelgesang mit einstimmen könne und Mich als seinen Herrn, aber auch als seinen liebenden Vater erkennen möge.

23. Wie Ich jenen Taubstummen heilte, so laßt auch ihr euch heilen, damit ihr, nicht taub gegen Meine Worte, den andern laut
mit der Macht der Stimme voller Überzeugung verkünden könnt, daß jene Taten und Wunder, vor mehr als tausend Jahren von Mir verrichtet, geistig nur andeuten wollten, was Ich mit der ganzen Menschheit im Sinne hatte, als Ich sie schuf, und als Ich euch Menschen auf dieser Erde zu Herren einsetzte!

24. Ich wollte nicht Taube und nicht Stumme, sondern Wesen für Mein Reich erziehen, die offene Geistesohren und beredte Zungen haben sollen, Mich und Meine Schöpfung zu vernehmen und laut zu verkünden: “Hosianna in der Höhe! Heil Ihm, der uns diese außerordentliche Gnade gab, Ihn zu vernehmen, und uns nebenbei auch die Mittel verlieh, das Vernommene wiederzugeben, damit es nicht für uns allein, sondern für alle diejenigen ein Gemeingut werde, die Seine Kinder werden wollen!”

25. So wünsche Ich, daß ihr Mir den täglichen Lobgesang darbringt, damit ihr der ganzen Welt durch Wort und Tat beweist, daß ihr während Meiner Lehrzeit weder taub noch stumm gewesen seid!

26. Dies beachtet zu eurem Heil, wie auch zum Besten eurer Nächsten! Amen.

flagge en  37. Open your Ears… The Healing of a Deaf-Mute

37th Sermon Jesus… The Healing of a Deaf-Mute

Received from the Lord through Gottfried Mayerhofer
April 17th, 1872

Mark 7:32-37
“And they brought unto him one that was deaf, and had an impediment in his speech; and they beseeched him to put his hand upon him. And he took him aside from the multitude, and put his fingers into his ears, and he spat, and touched his tongue; And looking up to heaven, he sighed, and saith unto him, Ephphatha, that is, Be opened. And straightway his ears were opened, and the string of his tongue was loosed, and he spake plain. And he charged them that they should tell no man: but the more he charged them, so much the more a great deal they published it: And were beyond measure astonished, saying, He hath done all things well: he maketh both the deaf to hear, and the dumb to speak.”

The prompt healing of a deaf-mute described in these verses was one of those acts with which, from time to time, I had to corroborate My teaching so that My disciples and the people who followed Me could also through acts be convinced of the divine origin of My words. These acts were also meant to substantiate and prove My presence on your earth as a higher mission than that of a prophet and seer. Through apparent miracles of the magicians and Essenes the people were used to seeing things done before their eyes which they could not understand, attributing to one or the other a name or power he did not possess. Because of this I mainly performed healings or such miracles those conjurers and magicians could not possibly accomplish.

Concerning the healing act as such and the way I performed it, this had a deeper spiritual meaning than just healing a deaf-mute that he might speak about Me and My miraculous power. I did not need to be praised; actually – as one of the verses clearly states – I forbade the healed and the witnesses to speak about these acts to others. However, this, My command, was only seldom complied with, for forbidding only strengthens the urge to sin. My disciple, Paul, felt this when he sighed: “If it were not for the law there would be no urge to offend against it!” With these words he owned up to the weakness of human nature and at the same time warned people not to feel too sure of having attained a certain strength, so that they may not unexpectedly fall all the deeper. To enable all of you to comprehend the spiritual significance of this healing of the deaf-mute, concentrate on the words “deaf” and “mute” and then find the spiritual key from the given explanations.

This act was taken as a basis for a Sunday sermon in order to bring you closer to Me. For you must realize that in every word I spoke and even more so in every act I performed during My life on earth, the spiritual significance behind it was by far more important than the actual act, the occasion, or the circumstances under which I proclaimed My teaching to the people following Me. Every one of My words had a much more far-reaching meaning than My listeners suspected and most of today’s Bible students have found.

Therefore, I will now explain the two words “deaf” and “mute” in more detail so that it will be easier for us to find out through spiritual correspondences what suits My purpose now and what already then was underlying My word “Ephphatha”, and the act, as well as the person on whom this act was performed. It was not incidental that a deaf-mute had to be healed by Me in this particular way, whereas on other occas-sions the blind, the lame, the lepers and others were restored to health merely through My word or the laying on of My hands.

Behold, in order to comprehend this spiritually we have to take a closer look at the two words “deaf” and “mute”, whereupon what follows will explain itself.

To be “deaf” is a condition in which the inner spiritual man lacks one of the senses and is deprived of many a comfort and spiritual influences of the external world which flow to the healthy person from all sides through his hearing. This proves to him that even in the vibrating of matter, which brings about the sound, there is something much greater and more spiritual than he thought; for the impressions of sound – from the slightest stir to the highest harmony of music or the even higher expression of all the spiritual ideas in the word – form a great gamut of enjoyments, explanations and manifestations of My Deity and eternity in all material creation, all of which are unknown and obscure to the deaf, just as colours to the blind, particularly when this condition exists since birth. “Mute” again is the opposite of “deaf”. Whereas in the deaf the inner man is, through the lack of hearing, deprived of thousands of effects from the external world, the mute, on the contrary, deprived of the aid of speech, must suffer from his inability to communicate through the greatest and most comprehensive organ, the voice and speech, the impressions received from the external world reflected in his inner self. At the most, besides gesticulation and signs, he has at his disposal inarticulate sounds.

As I already told you in another message, mutual communication is an essential need, a necessary means of progression on the spiritual path. Therefore, it is obvious that he who is mute must be deprived of a great many pleasures of which he becomes only aware if he wants to reflect through communication what he has received from the external world.

Now that I have explained to you in detail the meaning of these two words and the disadvantage of the loss of one or the other ability, you can form for yourselves an idea about those creatures and humans who lack not only one of these senses, but both.

There is no feeling or reception of the harmonies coming from the outside nor a reflecting of their impressions on the inner man. This lack presents a colossal impediment for spiritual progress; for he who can receive external impressions only through other means than his hearing and communicate what he has received only by makeshift means, misses out on a lot in My great creation which others, without realizing it, receive freely and abundantly.

There was every reason why the people at that time asked Me to heal this deaf-mute. They were guided by the thought that he too was to hear My Word and be able – once his inner self had been nourished with a never-suspected spiritual abundance – to comprehend his own and also My mission on earth.

So many people still, even now, shut their spiritual ear against My creation and My teaching and to many to this day My entire creation is a dumb conglomerate of substance and matter, the laws of which, in their opinion, have come into existence by chance. To so many I call: “Ephphatha!”, that is, “Open your ears and listen to the song of rejoicing of all nature, which preaches nothing but love from the last atom to the vastest central sun! Open your ears and listen to the deep spiritual knowledge that was given you in My teaching in order to educate you to something higher, something greater than just herbivorous and carnivorous animals that are endowed with greater intelligence than the others!”

To so many I call every day, every hour, even every moment. Thus every emotion, every idea, which cannot possibly be the product of stuff or matter, shows them clearly that in every corporeal bestial man there is hidden a spiritual, higher man who is meant to spiritualize the external person to make him a worthy encasement for the inner man and a created being which is a credit to the Creator.

And behold, thousands have condemned themselves to being deaf and dumb. They do not understand what a vast treasure of spiritual beatitudes in My nature wants to have an effect on them; they are cold or dumb when they receive these impressions. All spiritual harmonies go unnoticed past their ears and their inner self is empty or filled only with impressions from the lowest sphere of matter or sensuality, degrading them from the human level to that of the beast. Their within is empty, and because they are unable to give anything of spiritual value, they also do not receive this from others. For them there exists only matter and everything spiritual is the product of a deranged brain.

Through the words I have already been giving you for some years, I am calling the “Ephphatha!” to My erring children, putting My fingers in their ears so as to save them while it is still possible, before the whole of nature will be sounding in their ears with the sounds of trumpets, instead of soft harmonies, the things they do not want to understand when taught in a friendly way.

I did not create men to be deaf against all My works nor did I endow My creation with such an abundance of wonders that it should be a silent book for My spiritual beings.

Nothing in My entire nature is or shall be deaf and dumb! Everything that is alive shall hear the voice of its Creator, its Father. For he wants to fill the souls of His created beings with the impressions of His creations in such a way that all the delight of existence is contained in the communication of that which has been seen, felt and heard.

My nature shall not be dumb; for “dumb” is as much as “spiritually dead”. With shouts of joy everything shall testify to being alive, to enjoying life, and to recognizing its Creator, its loving Father, in all creations of the external world. Thus material creation shall be the foundation for the spiritual and spiritual creation spiritualize all that is material.
Nothing in the world shall be deaf or dumb, least of all man who, as the “ultimate product of material creation on this earth, carries within him My image!

As I restored his hearing to the deaf-mute so that he could hear how everything in nature praises Me, he also was no longer to be dumb, to enable him to join in the song of rejoicing and recognize Me as his Lord, but also as his loving Father.
You, too, should allow yourselfes to be healed, as I healed that deaf-mute, so that you – no longer deaf to My words -can loudly proclaim to the others, with the might of your voice full of conviction, that the acts and miracles performed by Me almost two thousand years ago were only to intimate spiritually what I had in mind with all mankind when I created it and when I set you humans to be lords of this earth!

I did not intend My beings to be deaf and dumb, but wanted to educate them for My Kingdom with open spiritual ears and eloquent tongues to hear Me and My creation and proclaim openly: “Hosanna on high! Hail Him who granted us this extraordinary grace to hear Him and at the same time gave us also the means of communicating to others what we had heard, that it may not only be our own, but may become a mutual possession for all who want to become His children!” Therefore, I want you to offer Me your daily praise in order to prove to all the world by word and deed that you, during My ministry, have been neither deaf nor dumb!

Heed this for your salvation as also for the benefit of your fellowmenl Amen.

flagge italian  Predica 37… La guarigione di un sordomuto

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Predica 37 – La guarigione di un sordomuto

Undicesima dopo Pentecoste
( XVIIIa del Tempo Ordinario)

Marco 7, 32-37: «Ed essi gli portarono un sordo, il quale era muto, e lo pregarono di mettere su di lui la mano. Ed egli lo prese separatamente dal popolo, gli mise le dita negli orecchi e con la saliva toccò la sua lingua e guardò verso il Cielo, sospirò e gli disse: “Hephata!” cioè “Apriti!”. E subito si aprirono i suoi orecchi, il nodo della sua lingua venne sciolto ed egli parlava correttamente. E Gesù comandò loro che non dovevano parlare con nessuno. Ma quanto più egli lo proibiva, tanto più essi lo divulgavano, ed il popolo se ne stupì oltre misura e disse: “Ha fatto bene ogni cosa; e rende i sordi udenti ed i senza voce, parlanti!”.»

(Il 17 aprile 1872)

1. La rapida guarigione di un sordomuto, di cui narrano questi versetti, fu uno di quegli atti mediante i quali di tanto in tanto Io convalidavo la Mia Dottrina, affinché i Miei discepoli, così come il popolo che Mi seguiva, si persuadesse anche con i fatti che le Mie parole avevano origine divina. Questi fatti dovevano anche confermare e dimostrare che la Mia presenza sulla vostra Terra aveva una missione più elevata di quella di un profeta o di un veggente. Il popolo, infatti, abituato da maghi ed esseni a veder compiere davanti ai suoi occhi, opere apparentemente prodigiose che non poteva capire, attribuiva troppo facilmente agli uni o agli altri un nome, o una forza che non gli era propria, per il qual motivo Io compii principalmente solo guarigioni, o taluni miracoli che quei ciarlatani e maghi non erano in grado di compiere.

2. Ciò che riguarda l’atto della guarigione stessa, così come Io lo operai, ha un più profondo, spirituale senso, che soltanto quello di guarire un sordomuto, allo scopo che poi si parlasse di Me, e della Mia Forza miracolosa. Io non avevo bisogno di simili elogi, anzi – come uno dei versetti dice chiaramente – Io proibii al guarito, così come ai testimoni, di parlare ulteriormente di questo fatto. Cosa però, che fu solo raramente rispettata; poiché proprio con il divieto, si risveglia ancor più forte l’impulso a peccare. E anche il Mio discepolo Paolo percepì questo, quando sospirando, disse: «Se non ci fosse la legge, non ci sarebbe la voglia di peccare contro!». Egli riconobbe in queste parole la debolezza della natura umana, e mise in guardia nello stesso tempo dall’essere troppo certi di aver raggiunto una qualche forza, per non cadere inaspettatamente, ancor più in basso.

3. Riguardo alla comprensione per tutti voi del significato spirituale contenuto in questa guarigione del sordomuto, dovete prima afferrare giustamente le parole ‘sordo’ e ‘muto’ e poi, dalla spiegazione data, ricavare le conclusioni spirituali.

4. Questo sta alla base di una predica domenicale che Mi avvicini a voi. Dovete sapere, infatti, che in ogni parola che Io pronunciai, e ancor più in ogni azione che Io compii durante il Mio cammino terreno, l’aspetto rilevante – più che il fatto in sé – fu principalmente lo spirituale, furono le occasioni o le circostanze nelle quali Io annunciavo la Mia Dottrina al popolo che Mi seguiva. Ognuna delle Mie parole aveva un senso di grande portata, molto più di quanto quegli ascoltatori presumessero, e più di quanto hanno trovato anche oggigiorno la maggior parte dei commentatori e studiosi della Bibbia.

5. Per questo è necessario che Io spieghi qui un po’ meglio queste due parole, ‘sordo’ e ‘muto’, affinché possiamo scoprire più facilmente, con la rispondenza spirituale, ciò che adesso si adatta al Mio scopo, e che cosa si trovava già in quel tempo nella Mia parola ‘Hephata’ e nell’azione, come anche nella persona sulla quale Io compii l’azione. Non era, infatti, un caso che un sordomuto dovesse essere da Me guarito in quel modo particolare, mentre Io in altre occasioni restituii la salute a ciechi, storpi, lebbrosi, e ad altri, con la Mia sola parola, o con l’imposizione delle Mie mani.

6. Essere ‘sordo’ è una condizione in cui l’uomo spirituale interiore, privato di un senso, deve fare a meno più di un vantaggio e degli influssi spirituali del mondo esterno, che all’uomo sano affluiscono invece da ogni parte attraverso l’udito. A quest’ultimo viene con ciò dimostrato che perfino nel vibrare della materia che provoca il suono, si trovano cose ben più grandi, più spirituali di quanto lui s’immagini; le impressioni del suono, infatti, – dal più lieve rumore fino alla sublime armonia della musica, oppure fino alla ancor più alta espressione di tutti i concetti spirituali contenuti nella parola – formano una grande serie di godimenti, spiegazioni e comunicazioni della Mia Divinità ed Eternità nell’intera Creazione materiale, le quali sono tutte estranee al sordo, e non spiegabili, come i colori al cieco, tanto più se queste mancanze esistono dalla nascita.

7. ‘Muto’ è di nuovo l’opposto di ‘sordo’. In altre parole, mentre nel sordo l’uomo interiore è privato di migliaia d’influssi dall’esterno per la mancanza dell’udito, viceversa il muto, privato del mezzo del linguaggio, deve sentire la mancanza di non poter manifestare gli influssi che esercita su di lui il mondo esterno che lo circonda, e di non poter comunicare ad altri, il mondo che dall’esterno si rispecchia nel suo interiore, attraverso il grande e vastissimo strumento, attraverso la voce e il linguaggio. Nel migliore dei casi, sono a sua disposizione, oltre ai gesti e ai segni, suoni inarticolati.

8. Come già vi ho detto in un’altra parola, le informazioni reciproche sono una necessità essenziale, anzi un mezzo necessario per il progresso sulla via spirituale, e allora s’intende da sé che, chi è muto, deve rinunciare a un’enorme quantità di piaceri, cosa di cui ha consapevolezza solo quando vorrebbe restituire, attraverso la comunicazione, di nuovo quel che ha ricevuto dall’esterno.

9. Ora che Io vi ho spiegato meglio il significato di queste due parole e gli inconvenienti della perdita dell’una o dell’altra facoltà, potete farvi un giusto concetto di quelle creature e uomini che, non solo devono rinunciare all’uno o all’altro senso, ma a tutt’e due, quindi mancano della percezione e dell’accoglimento delle armonie esterne, e della restituzione delle impressioni prodotte da queste ultime, nell’uomo interiore.

10. In tali mancanze, si trova un enorme impedimento del progresso nello spirituale; chi, infatti, accoglie con altri mezzi diversi dall’udito quanto sta al di fuori di lui, e può comunicare alla meglio quanto ha accolto, nella Mia grande Creazione costui si priva di molte cose che, ad altri, senza che essi sappiano, cadono nel grembo in piena misura.

11. Non senza motivo in quel tempo il popolo Mi pregò di guarire quel sordomuto. Esso era guidato dal pensiero che anche costui avrebbe dovuto intendere le Mie parole e che, in tal modo, quando il suo interiore sarebbe stato nutrito con la grande ricchezza di pienezza spirituale mai presentita, avrebbe potuto comprendere la propria, e anche la Mia missione sulla Terra.

12. Quanti uomini hanno ancora adesso chiuso il loro orecchio spirituale alla Mia Creazione e alla Mia Dottrina e, per quanti, la Mia intera Creazione è fino ad ora ancora un muto, confuso miscuglio di sostanza e materia, le cui leggi, secondo la loro opinione, traggono origine unicamente dal caso! A quanti Io esclamo: «Ephata!», cioè: “Aprite i vostri orecchi! Udite l’inno di esultanza dell’intera natura che, dall’ultimo atomo fino al più grande Sole centrale, predica solamente amore! Aprite i vostri orecchi e udite la profondità spirituale che vi fu data nella Mia Dottrina, per educarvi a qualcosa di più elevato, a qualcosa di più grande che non sia quello degli animali che vegetano divorando erbe e carne, i quali sono dotati solo di maggiore intelligenza in confronto ad altri!”.

13. Quanto Io esclamo questo ogni giorno, ogni ora, anzi ogni momento! E ogni emozione dell’animo, ogni idea, che non può essere un prodotto della sostanza o della materia, mostra loro chiaramente che nell’uomo-animale corporeo sta nascosto uno spirituale più elevato uomo, il quale deve spiritualizzare l’uomo esteriore, così da divenire un degno rivestimento dell’interiore e una creatura che renda onore al suo Creatore.

14. E vedete, ciò nonostante, migliaia hanno condannato se stessi al sordomutismo. Essi non comprendono quale grande tesoro di beatitudini spirituali nella Mia natura vuole esercitare un tale effetto su di loro; restano freddi o muti a queste impressioni. Tutte le armonie spirituali passano inavvertite accanto ai loro orecchi, e il loro interiore è vuoto, oppure colmo d’impressioni che provengono dalla più bassa sfera della materia, o della sensualità, e che li fan calare dall’uomo all’animale.

15. Il loro interiore è vuoto, e poiché non possono dare nulla di spirituale, neanche dagli altri ricevono nulla. Per loro impera solo la materia, e lo spirituale è il prodotto di un cervello folle.

16. Con le stesse parole che vi faccio pervenire da parecchi anni, Io esclamo: “Epheta!”, ai Miei figli smarriti, metto le Mie dita nei loro orecchi per salvarli, finché è possibile, e prima ancora che l’intera natura risuoni nel loro orecchio con squilli di tromba, invece che con soavi armonie, per indirizzarli a ciò che essi non vogliono intendere per via pacifica.

17. Io non ho creato gli uomini perché siano sordi verso tutte le Mie opere, e non ho provveduto la Mia Creazione di così tante meraviglie, perché debba essere un libro muto per i Miei esseri spirituali.

18. Nulla è, e deve essere sordomuto nella Mia intera natura! Tutto ciò che vive, deve percepire il linguaggio del suo Creatore, del Padre suo. Egli, infatti, con l’impronta delle Sue creazioni vuole colmare l’anima degli esseri creati, in modo che nella comunicazione di quanto visto, percepito e udito, vi sia l’intera delizia dell’esistenza.

19. La Mia natura non deve essere muta! ‘Muto’, infatti, è tanto, quanto ‘morto spirituale’. Giubilando, tutto deve testimoniare che vive, che si rallegra della vita e che riconosce di nuovo il suo Creatore, il Padre suo amorevole in tutte le Creazioni del mondo esteriore! Così la Creazione materiale deve essere la base dello spirituale, e la Creazione spirituale deve spiritualizzare quella materiale!

20. Sordo o muto non è, e non deve essere nulla nel mondo, tanto meno l’uomo che, quale ultimo prodotto della Creazione materiale su questa Terra, porta in sé la Mia immagine spirituale!

21. Come Io ridiedi l’udito al sordomuto, affinché egli udisse che cosa e come – nella natura – tutto Mi lodi e glorifichi, così egli non dovrebbe più essere neanche muto, affinché possa accordarsi insieme a quest’inno giubilante e possa riconoscere Me come suo Signore, ma anche come affezionato Padre suo.

22. Come Io guarii quel sordomuto, così anche voi lasciatevi guarire, affinché, non sordi alle Mie parole, possiate annunciare agli altri con la potenza della forte voce, piena di convincimento, che quei fatti e quei prodigi, da Me compiuti più di mille anni fa, volevano significare spiritualmente solamente ciò che Io avevo in animo con l’intera umanità, quando la creai, e quando stabilii su questa Terra voi uomini a signori!

23. Io non volevo sordi e neanche muti! Volevo educare esseri per il Mio Regno, i quali dovevano avere orecchi spirituali aperti e lingue sciolte per percepire Me e la Mia Creazione e per proclamare ad alta voce: “Osanna nelle Altezze! Gloria a Colui che ci diede questa straordinaria grazia di percepirLo e, di più, ci diede i mezzi per restituire il percepito, affinché esso sia un bene comune non solo per noi, ma per tutti quelli che vogliono divenire figli Suoi!”.

24. Così Io desidero che voi Mi offriate il cantico di lode quotidiano, e che dimostriate, all’intero mondo, con parole e opere, che non siete stati né sordi né muti durante il tempo del Mio insegnamento!

25. Prendete nota di questo per la vostra salvezza, e anche per il bene del vostro prossimo! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第三十七篇講道耶穌……醫治聾啞人

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第三十七篇講道耶穌……醫治聾啞人

通過戈特弗里德邁耶霍費爾

1872年4月17日

馬可福音7:32-37

“他們帶著一個聾子,在講話中遇到了障礙;他們懇求他把手放在他身上。他把他從眾人中拉出來,把他的手指放在他的耳朵上,他吐了吐舌頭,摸了摸他的舌頭。他仰望天,嘆道,對他說,以法他就是開了。他的耳朵立刻打開了,他的舌頭鬆了下來,他說得很清楚。他指責他們不要告訴任何人:但是他對他們的指控越多,他們發布的越多,他們就越感到驚訝,他說:“他做的一切都很好:他讓聾啞人聽到,啞巴說話。“

這些經文中描述的聾啞人的迅速治療是這些行為中的一種,我不時地必須證實我的教導,以便我的門徒和跟隨我的人也可以通過行為確信我的話的神聖起源。這些行為也是為了證實和證明我在地球上的存在是一個比先知和先知更高的使命。通過魔術師和艾賽尼人的明顯奇蹟,人們習慣於在他們眼前看到他們無法理解的事情,歸因於他們不具備的名字或權力。正因為如此,我主要進行那些魔術師和魔術師無法完成的治療或奇蹟。

關於這種治療行為以及我的表現方式,這具有更深刻的精神意義,而不僅僅是治愈一個聾啞人,他可能會談論我和我的奇蹟般的力量。我不需要讚美;實際上 – 正如其中一節經文清楚指出的那樣 – 我禁止痊癒的和證人向他人談論這些行為。然而,這一點,我的命令,很少被遵守,因為禁止只會加強對罪的衝動。我的門徒保羅在他嘆息時感覺到了這一點:“如果不是法律,就不會冒犯它!”用這些話來說,他擁有了人性的弱點,同時也警告人們不要感到自己已經獲得了一定的力量,以至於他們不會意外地陷入更深的境地。為了讓所有人都能理解這種聾啞人康復的精神意義,把注意力集中在“聾啞人”和“啞巴”這兩個詞上,然後從給出的解釋中找出精神關鍵。

這個行為被當作週日佈道的基礎,以使你更接近我。因為你必須認識到,在我說的每一句話中,甚至在我在地球上的每一個行為中,我所做的每一個行為,其背後的精神意義深遠比我宣布的實際行為,場合或環境更為重要我教給跟隨我的人。我的每一個詞都比我的聽眾懷疑的意義更深遠,也是今天大多數聖經學生髮現的意義。

因此,我現在將更詳細地解釋“聾啞”和“啞巴”這兩個詞,這樣我們就可以更容易地通過精神對話找出適合我目前的目的以及當時我的“被 開 ”這個詞的基礎。以及該行為以及執行此行為的人。聾啞人必須以這種特殊方式我醫治,這並不是偶然的,而在其他場合,盲人,跛腳,麻風病人和其他人只是通過我的話或我的健康手中躺在其身上恢復健康手中。

為了在靈性上理解這一點,我們必須仔細看看“聾啞人”和“啞巴”這兩個詞,接下來將會解釋它自己。

“聾子”是一種內在精神缺失感官的狀態,缺乏外界世界的許多安慰和精神影響,這些外在世界通過聽力從各方流向健康人。這向他證明,即使在引起聲音的物質的振動中,也有比他想像的更大更精神的東西;對音樂的印象 – 從最輕微的轟動到音樂的最高和諧,或者是這個詞中所有精神思想的更高表達 – 在所有物質創造中形成了我的神性和永恆的享受,解釋和表現形式,所有這些對聾人都是未知的和模糊的,就像盲人的顏色一樣,特別是當這種情況從出生以來就存在。 “啞巴”又是“聾子”的對立面。然而,在聾人中,內在的人通過缺乏聽力,失去了外部世界的數千種效果,相反,被剝奪了言語援助的啞巴必須遭受無法通過最偉大的最全面的器官,聲音和言語,從外部世界得到的印象反映在他內在的自我中。除了手勢和標誌之外,他至多還能聽到不自然的聲音。

正如我已經在另一條消息中告訴你的那樣,相互溝通是一項基本需求,是精神道路上進步的必要手段。因此,很明顯,他是無聲的,必須被剝奪許多樂趣,他只有在他想通過交流反思他從外部世界得到的東西時才會意識到這些樂趣。

現在我已經詳細地向你解釋了這兩個詞的含義以及失去某種或另一種能力的缺點,你可以為自己形成一個關於那些不僅缺乏這些感官之一的生物和人類的想法,但都失去的人。

沒有來自外部的和諧的感覺或接受,也沒有反映他們對內心人的印象。這種缺乏給精神進步帶來了巨大的障礙;因為只有通過聽覺以外的其他方式才能獲得外部印象,並且只能通過臨時手段表達他所收到的東西,卻在我的偉大創作中遺漏了很多,而其他人在沒有意識到的情況下自由而豐富地接受了。

當時的人們為什麼要求我醫治這個聾啞人是有原因的。他們以這樣的想法為指導:他也聽到我的話,並能夠 – 曾 經 他的內在自我得到了一種從未被懷疑過的精神豐富的滋養 – 來理解他自己和我在地球上的使命。

即使是現在,仍然有很多人關閉他們對我的創造和我的教導的精神耳朵,直到今天,我的整個創作都是一個愚蠢的物質和物質集合體,他們認為這些集合體的法則是由機會。我給這麼多人打電話:“被 開!”,就是說:“打開你的耳朵,傾聽所有大自然的喜樂之歌,從最後一個原子到最遠的中心太陽之外,它們只傳播愛情!打開你的耳朵,傾聽我在教學中給予你的深層靈性知識,以便教育你更高的東西,比那些被賦予比其他人更強的智力的食草和肉食動物更大的東西!“

對於我所說的這麼多人來說每一天,每一小時,甚至每一刻。因此,每一個不可能是物質或物質產物的情感,每一個想法,都清楚地表明在每一個肉體的人身上,都隱藏著一位精神上的更高的人,他的靈魂化外在的人使他成為一個有價值的人物為其內心的人,創造的人,這是造物主的榮譽。

看哪,成千上萬的人譴責自己是聾啞人。他們不明白我的天性中的一大堆精神財富想要對他們產生影響;當他們收到這些印象時,他們很冷漠或愚蠢。所有的靈性和諧從他們的耳朵不被注意到,他們的內在自我是空的,或者只是來自物質或感性的最低層的印象,使他們從人的等級降到獸的等級。他們內心空虛,因為他們無法給予任何精神價值的東西,他們也不會從別人那裡得到這個。對他們來說,只存在物質,靈性是瘋狂大腦的產物。

通過我已經給你幾年的話,我給我犯錯的孩子們打電話“被 開!”,把我的手指放在他們的耳朵裡,以便在仍然有可能的時候拯救他們,在之前整個大自然用小號的聲音在他們的耳朵裡發出響亮的聲音,而不是和諧的和聲,他們不願意以友好的方式教導他們理解的事情。

我並沒有創造人類聾啞對我的一切作品失去信心,也沒有賦予我的創造這樣豐富的奇蹟,以致它應該成為我靈性生命的一本無聲的書。

我的整個自然性質沒有什麼是聾啞的!活著的一切都會聽到造物主,它的父親的聲音。因為他希望用祂創造的印象來填充祂創造的生靈的靈魂,使生命的喜樂被包含在所看到,感受和聽到的那種交流之中。

我的本性不應該是聾啞的;因為“聾啞”與“精神上的死亡”一樣多。在歡呼聲中,所有事物都應證明是活著的,享受生活的,並在外部世界的一切創造中承認其創造者,其慈愛的父。因此,物質創造應該成為精神和精神創造的基礎,使所有物質都具有靈性。

世界上沒有什麼是聾啞的,至少所有的人,作為“地球上的物質創造的最終產物,在他內部攜帶我的形象!

當我恢復對聾啞人的聽證會,讓他能聽到大自然中的每一件事都讚美我時,他也不再是愚蠢的,使他能夠加入欣喜的歌聲,並認出我為他的主,而且還作為他慈愛的父親。

你也應該讓自己得到醫治,因為我治好了聾啞人,以便你 – 不再聾我的言語 – 可以用你充滿信念的力量大聲地向其他人宣告,這些行為幾乎兩千年前我執行的奇蹟,只是在靈性上親近我在創造人類時想到的東西,當我將人類設定為地球的領主!

我並不打算讓我的眾生成為聾啞的,而是要教育他們為我的王國用開放的靈性耳朵和雄辯的方言,來傾聽我和我的創造並公開宣稱:“讚 美 至 高 無 上 的 神!懇求祂賜予我們這種非凡的恩典來聆聽祂,同時也給我們與別人溝通我們所聽到的,可能不僅僅是我們自己的,而且可能成為所有想要成為他的孩子們!“因此,我希望你們每天給我提供讚美,以便通過這言行向全世界證明你在我的事工中既不聾又不啞!

留意你的救恩也是為了你的同胞的利益。阿門

 

36. Hochmut & Demut… Gleichnis vom Pharisäer & Zöllner – Pride & Humility… The Parable of the Pharisee & The Publican

PREDIGT / SERMON 36
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PREDIGTEN DES HERRN-36-LukAS-18_9-14 Pharisaer und Zoellner-Hochmut und Demut-Gottfried Mayerhofer-1280 THE LORDS SERMONS-36-Luke-18_9-14 Pharisee and the Publican-Pride and Humility-Gottfried Mayerhofer-1280
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flagge de  36. Predigt… Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner

Predigten des Herrn – Predigt 36
Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer (April 1872)

Lukas 18:9-14…
Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis: “Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten; einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.

Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: ,Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe.`

Und der Zöllner stand von ferne, wollte seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: ,Gott, sei mir Sünder gnädig!`

Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.”

So spricht der Herr:

1. In mehreren Evangelien, die Ich bis jetzt erklärt habe, waren Gleichnisse, durch deren Vorkommnisse im gewöhnlichen Leben Meine Lehre oder eigentlich nur Meine zwei Liebesgebote erläutert wurden, und von denen noch mehrere folgen werden.

2. Diese Erklärungen haben vor allem den Zweck, anderen Deutungen vorzubeugen, wie auch Moses Meine Gebote in zehn anderen näher bezeichnete, weil die Menschen sich nur zu oft bloß an den Buchstaben haltend, des Wahnes sind und auch waren: was in den Gesetzen nicht besonders erwähnt werde, sei auch nicht verboten.

3. Da Ich während Meines Erdenwandels als Lehrer die Beschränktheit der Begriffe Meiner Jünger und sonstiger Zuhörer wohl kannte, wählte Ich öfters Beispiele, Gleichnisse und Vergleichungen von materiell Bestehendem mit geistig Unsichtbarem, um niemand in Zweifel zu lassen, wie er Meine Lehre auffassen und wie er die ihm schon früher gegebenen kirchlichen Gebote verstehen solle.

4. Hier in diesem Evangelium seht ihr wieder, wie Ich besonders den Pharisäern, welche stets im Eigendünkel lebten, als seien sie besser als das andere Volk, ein Gleichnis gab, welches ihre Fehler berührte; denn sie glaubten, wenn sie nur die religiösen Gebräuche hielten, so sei alles getan, und der Gott ihrer Religion könnte sich damit zufrieden geben.

5. Ich erzählte ihnen von zwei Menschen, von denen der eine, welcher die Satzungen seiner Religion in den verschiedenen Gebräuchen dem Anscheine nach hielt, so ganz mit Hochmut und Verachtung auf einen andern herabsah, welchen er weit unter sich glaubte, weil sein Lebensberuf einer von denjenigen war, die in jener Zeit nicht im besten Rufe der Redlichkeit standen.

6. Nun, dieser Vergleich des einen, der in seinem übermütigen Stolze glaubte, nie oder nur wenig gesündigt zu haben, mit dem andern, der in vollster Demut sich seiner Vergehen, die von der menschlichen Natur oft nur zu leicht begünstigt werden, bewußt ist, – dieser Vergleich war geeignet, den unbändigen Stolz der Pharisäer zu demütigen. Er gab auch Meinen Jüngern und Zuhörern über manche Meiner Taten, die gegen die gewöhnlichen Gebräuche der Juden verstießen, eine Aufklärung, damit sie alle erkennen sollten, was für ein Unterschied es ist, ein Gesetz dem Worte oder Buchstaben nach zu halten oder es im geistigen Sinne zu verstehen und zu befolgen.

7. Als Erklärung dieses Beispiels sagte Ich Meinen Jüngern: “Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden!”

8. In den folgenden Versen dieses Kapitels ist zum Ausdruck gebracht, daß ,gut` niemand genannt werden kann als nur Gott, wobei Ich Mich, als Menschensohn, selbst nicht ausnahm. Ich tat dies geflissentlich, damit sie alle hören und begreifen sollten, daß das Wort ,gut` als Eigenschaft nicht so leicht zu erwerben und zu verdienen ist, und daß viel, ja sehr viel dazu gehört, um auf eine solche Benennung Anspruch machen zu können; denn das Wort ,gut` hat hier auch die Bedeutung des Begriffes ,sündenfrei`.

9. In der weiteren Folge dieses Kapitels sagte Ich bei der Gelegenheit, als man die Kindlein zu Mir brachte, daß die Menschen, wollen sie auf Mein Reich Anspruch machen, den Kindern gleichen müssen in bezug auf die Einfalt ihres Herzens, ihre Unschuld und das unbeschränkte Vertrauen zu ihren Eltern. Denn nur derjenige, der diese Eigenschaften des Kindes besitzt, wird durch Beten und Bitten den Eingang in Mein Reich erzwingen können, – weswegen der erste Vers dieses Kapitels sagt, daß man stets beten und nicht davon ablassen, d.h. daß man alles im Hinblick auf Mich und Meine zwei einzigen Gebote vollführen solle. Um das aber tun zu können, muß man auch fähig sein, seine Lieblingsgewohnheiten, das am schwersten Entbehrliche nötigenfalls zu opfern, was Ich durch den Vorfall mit dem Obersten näher erklärte; denn von diesem Manne verlangte Ich gerade die Opferung dessen, was ihm am meisten ans Herz gewachsen war.

10. Das Gleichnis, daß ein Kamel (Schiffstau) leichter durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher in den Himmel komme, will besagen, daß das erstere leichter zu bewirken sei – obwohl es zu den Unmöglichkeiten gehört -, als daß ein Mensch, der noch an weltlichen Dingen hängt, in Mein Reich des Geistes gelangen könne; denn nur, wenn alles Weltliche dem geistigen Zwecke untergeordnet wird, ist von der Stufe des Weltlichen ein Aufschwung ins Geistige möglich.

11. Das, was Petrus bei diesem Vorfall mit dem Obersten zu dem Schlusse veranlaßte, sie seien Meine Jünger, eben weil sie alles verlassen hätten und Mir nachgefolgt wären, zeigt klar, wie leicht die Menschen ihre gebrachten Opfer überschätzen und schon auf dieser Erde die Belohnung dafür erwarten, während diese ihnen vielleicht erst im Jenseits, in dem Bewußtsein erfüllter Pflicht, zuteil wird. Meine Jünger hatten davon deshalb eine andere Auffassung, weil sie alle noch sehr unter dem Einfluß Meiner sichtbaren Persönlichkeit standen und daher nicht zur eigenen Reife gelangen konnten. Ja, als Ich ihnen Meine Leidensgeschichte voraussagte, begriffen sie es nicht; denn sie glaubten, wenn ihnen schon wegen ihrer materiellen Aufopferungen hier und dort Seligkeiten versprochen würden, umsomehr müßte Ich, der sündlos und rein vor ihren Augen einherwandelte, deren teilhaftig werden.

12. Sie waren blind wie der Blinde am Wege gen Jericho, sie hörten Mich wohl, aber sie verstanden nicht den Sinn Meiner Worte. Und wie Ich diesen Blinden sehend machte, weil er fest an die Möglichkeit der Heilung durch Meine Hand glaubte, so ward auch ihnen mit der Ausgießung Meines Geistes über sie der geistige Star gestochen, und sie begriffen dann erst ganz und sahen im hellsten Licht, was Ich ihnen in vielen Gleichnissen und Bildern während Meiner dreijährigen Lehrzeit gesagt hatte. Da erst begriffen sie, wer Ich war, was Meine Lehre zu bedeuten habe, und was ihre eigene Mission sei.

13. Seht, dieses Evangelium sagt euch vom Anfang bis zum Ende mit wenig Worten immer das gleiche! Es sagt euch, wie im praktischen Leben das ,gut` oder ,ohne Sünde sein` so schwer ist, und wie die Aufopferungsfähigkeit so viele tausend verschiedene Abweichungen hat. Der Buchstabe des Evangeliums drückt eben nicht nur das vermeinte Eine aus, sondern der Sinn des Evangeliums zielt im ganzen darauf hin, den menschlichen Dünkel, man sei besser als der andere, herabzustimmen. Daher der Hinweis auf die Demut, wie sie im Zöllner als Tugend, dann beim Obersten als höchst Gefordertes, in den Kindlein als unbewußte Unschuld versinnbildlicht, Meinen Jüngern als künftige Belohnung verheißen und von Mir als irdischer Mensch auf Meinem letzten Leidensgange als höchstes Beispiel ausgelebt worden ist!

14. So seht ihr die Stufen der Demut vor euch, das Herabwürdigen der eigenen Natur vor dem zu erreichenden geistig höchsten Standpunkt, den Ich euch als Mensch als ewiges Beispiel zeigte.

15. Beachtet dieses Evangelium, in welchem der Lehren tiefste in Worten und in Meinem eigenen Lebensgang vor euren Augen stehen! Glaubt nicht, als wäret ihr schon etwas Besseres, weil euch Mein Wort vor vielen anderen zuteil wird und ihr gleichsam aus Meinem eigenen Munde erfahret, wie man es auffassen und im Leben ausüben soll!

16. Auch unter euch sind noch viele wie der Oberst. Wenn für euch die Stunde heranrücken wird, wo auch ihr dem Teuersten dieser Welt, welches ihr bis jetzt mit so vieler Ängstlichkeit bewahrt habt, entsagen müßt, da seid versichert, daß viele von euch traurig sein und sich von dannen schleichen werden wie der Oberste. Dann wird der Probierstein an eure menschliche Natur gesetzt, wieviel des Geistigen ihr aus Meinem euch so vielfach gespendeten Himmelsbrote mit eurem eigenen Ich vermischt und euch angeeignet habt. Deswegen geht auch an euch der Ruf des ersten Verses dieses Evangeliums: Betet und lasset nicht ab, damit euch stets Kraft genug bleibe, unter allen Umständen und Verhältnissen nicht zu wanken, sondern fest bei Mir zu stehen; denn nur den Ausharrenden werden im Jenseits ihre weltlichen Verluste vergütet werden, den Schwankenden und Zweifelnden aber nicht!

17. Betet ohne Unterlaß, daß euch in jeder Beziehung der Hochmut oder der Stolz verlasse, und zieht das Kleid der Demut an! Werdet wie die Kindlein! Glaubt vertrauensvoll an Meine Verheißungen; denn das, was Ich euch jetzt sage, ist ja nichts Neues! Schon vor mehr als tausend Jahren wurde es von Mir Meinen Jüngern und gläubigen Zuhörern gegeben! Schon lange liegt es, wie ihr sagt, schwarz auf weiß vor euren Augen; aber blind wie der Bettler von Jericho seht ihr nicht das Licht, das aus diesen Worten strahlt. In eurem Herzensdrange rufet auch ihr oft zu Mir: “O Herr, mach mich sehend!” Und es ergeht auch denjenigen unter euch, die vertrauensvoll wie der Blinde von Jericho sich Meinen Händen anvertrauen, so, wie es in diesem Evangelium heißt: “Wer ohne Unterlaß betet und bittet, den werde Ich erhören!”; denn auch ihnen wird ihr Glaube, wie jenem Blinden der seine, helfen.

18. Ihr bekommt jetzt in diesen Sonntagspredigten so viel Licht aus Meinen Himmeln, daß es unmöglich scheint, daß ihr über den eigentlichen Sinn Meines Wortes, wie es einst gesprochen wurde, noch Zweifel hegen könnt, ferner darüber, wie es ausgeführt werden soll, und daß es jetzt selbst in der sozialen und politischen Entwicklung eures gesamten Weltteils, dem Endresultat, der endlichen Vergeistigung der menschlichen Seele entgegengeht.

19. Ich sagte Meinen Jüngern Meine Leiden und Meinen Tod voraus, sagte ihnen aber nicht, daß eben diese Leiden und dieser Tod der größte Triumph, der größte Sieg des Geistigen über die menschliche Natur seien und bleiben würde. Ich verschwieg es, weil sie Mich nicht verstanden hätten; aber nun sage Ich es frei heraus, daß alles dahin drängt, zur Reife zu bringen, was Ich in jenen drei Lehrjahren als Samen ausgesät habe. Meine Lehre wird trotz aller blutigen und scheußlichen Vorgänge, denen sie in vielen Jahrhunderten als Deckmantel dienen mußte, am Ende doch siegend hervortreten, wenn die Menschheit durch Leiden und Trübsale gezwungen sein wird, sich all des Unflats zu entledigen, welcher ihr noch anklebt.

20. Was Mir in jenen Zeiten geschah – die Leiden und Kämpfe und selbst der Tod, der aber durch die Auferstehung und Himmelfahrt zum Sieg gekrönt wurde -, das geht jetzt mit der Menschheit vor. Was Ich damals als Mensch litt, wird jetzt die Menschheit leiden müssen.

21. Das Weltliche muß verspottet, verachtet, gekreuzigt werden, soll das Geistige im Menschen auferstehen, soll eine Annäherung mit Meinem Geisterreich möglich werden!

22. Ich ging in jener Zeit mit dem Beispiel voran, und die Menschen müssen jetzt nachfolgen. Wohl dem, der schon früh Hand anlegt und abstreift, was als weltlicher Ballast sein Aufschwingen in höhere Geistesstufen hindert! Er gewinnt viel im voraus, und die zu tief in der Materie stecken und Meinen Ruf zum Erwachen nicht vernehmen wollen, denen wird es ergehen wie den Mauern von Jericho, welche bei den Trompetenstößen einstürzten. Sie werden ihrer Vernichtung ebenfalls nicht entkommen, weil sie, nur Materie, in das Geistige Reich nicht aufgenommen werden können.

23. Nicht umsonst sind diese dreiundfünfzig Predigten für die Menschheit kundgegeben. Für euch und für alle die, welche einst durstig nach Lebenswasser lechzen werden, sind sie gegeben. Alle sollen sehen, welche Fülle von Liebe, Wahrheit und Lebenswärme in den von Meinen Jüngern aufgezeichneten Evangelien verborgen liegt, für welche aber bis jetzt noch das geistige Verständnis bei der Mehrzahl fehlte.

24. Um euch also die Evangelien, mit mehr als sieben Siegeln verschlossen, zu öffnen und durch diese Bücher den Weg zu Mir und Meinen Himmeln anzubahnen, sende Ich euch diese Erklärungen. Sollen sie Nutzen bringen, müssen sie nicht allein gelesen, sondern im Leben ausgeübt werden, damit Ruhe, Frieden und Trost denjenigen im vollsten Maße werde, welche es sich zum Ziel gesetzt haben, Meine Kinder zu werden. Amen.

flagge en  Sermon 36… Parable of the Pharisee and the Publican

The Lord’s Sermons… Sermon 36 – Luke 18:9-14
The Parable of the Pharisee and the Publican

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 1872)
spoken by Pascal

Luke 18:9-14…
“And he spake this parable unto certain which trusted in themselves that they were righteous, and despised others: “Two men went up into the temple to pray; the one a Pharisee, and the other a publican.

The Pharisee stood and prayed thus with himself, God, I thank thee, that I am not as other men are, extortioners, unjust, adulterers, or even as this publican. I fast twice in the week, I give tithes of all that I possess.

And the publican, standing afar off, would not lift up so much as his eyes unto heaven, but smote upon his breast, saying, God be merciful to me a sinner.

I tell you, this man went down to his house justified rather than the other: for every one that exalteth himself shall be abased; and he that humbleth himself shall be exalted.”

Thus says the Lord…

1. A number of the Gospels which I have so far explained contained parables depicting events in everyday life through which My teaching, or rather My two commandments of love, are interpreted.

2. The main object of these explanations is to guard against other interpretations, since men, too often sticking only to the letter, think that what is not specifically mentioned in the commandments, is also not forbidden.

3. Since during My ministry on earth I was well aware of the narrowness of My disciples’ and other listeners’ concepts, I frequently chose examples, parables and analogies of material things with that which is spiritual and invisible, so as to leave no doubt in people’s minds how My teaching and the earlier religious commandments they had been given were to be understood.

4. This Gospel shows how I gave to the Pharisees, who in their self-conceit always considered themselves better than the others, a parable especially dealing with their faults; for they believed that as long as they observed their religious customs, they had done all that was required and their God could be satisfied with them.

5. I told them about two people, one of whom, seemingly observing the various laws and customs of his religion, looked down upon the other with pride and contempt as if he were far beneath him, because that man had an occupation which in those days was regarded as not particularly honest.

6. This comparison of the one, who in his arrogance thought he had not sinned or only very little, with the other, who in deep humility was quite conscious of his sins, as the result of human weakness, was apt to humble the mighty pride of the Pharisees. It also explained to My disciples and other listeners some of My actions that offended against the accepted customs of the Jews, showing them the difference between fulfilling a law according to the letter or understanding its spiritual meaning and observing it accordingly.

7. As an explanation of this example I said to My disciples: “For everyone that exaltheth himself shall be abased; and he that humbleth himself shall be exalted.”

8. In the following verses of this chapter, it is pointed out that no one may be called “good” except God, whereby I even did not make an exception of Myself as the Son of man. I did this to make them realize that the word “good” as an attribute is not easy to achieve and deserve, and that much, very much, is required to be able to lay claim to such a description; for in this case the word “good” would also mean “free from sin”.

9. Further in this chapter, when the children were brought to Me, I pointed out that men, if they want to claim My Kingdom, must be like children as regards the simplicity and innocence of heart and complete trust. For only he who possesses these characteristics of children will be able to force his way into My Kingdom with prayer. Therefore, the first verse of this chapter says that one should keep praying and persevere with it, which means that everything should be done with Me and My two sole commandments in mind. And to be able to do that, one must be capable of sacrificing if necessary one’s favourite habits, that which is hardest to do without. This I explained in the event with the ruler, for I asked of him to sacrifice that which was nearest to his heart.

10. The parable that it would be easier for a camel (a mooring rope) to go through a needle’s eye than for a rich man to enter into the Kingdom of God, means that it is impossible for a man who is still attached to worldly things, to enter My Kingdom of the spirit. For to rise from the material level to the spiritual is only possible when all worldly things are subordinated to the spiritual goal.

11. That Peter on this occasion drew the conclusion that because they had left everything they were My disciples, only shows how easily men over-estimate their sacrifices, expecting a reward already on earth, whereas they may receive this only in the other world in the consciousness of duties fulfilled. My disciples did not yet have the right understanding of this, because they still depended very much on My visible person and therefore had been unable to mature. When I talked to them about My impending suffering, they did not understand for they believed that if they had already been promised beatitudes here and in the beyond because of their material sacrifices, this would apply all the more to Me who walked before them free from sin and pure.

12. They were as blind as the blind man on the road to Jericho; they did listen to Me, but did not understand the meaning of My words. And as I gave the blind man his eyesight because he believed firmly that My hand could heal him, thus when I poured My spirit over My disciples, their spiritual blindness was cured and only then did they fully comprehend and see in the brightest light what I had told them in parables and analogies during the three years of My teaching ministry. Only then did they comprehend who I was, what My teaching meant, and what their own mission was.

13. This Gospel tells you from beginning to end, in a few words, always the same thing. It tells you that in practical life the “being good” or “being without sin” is so very difficult and that the capability for sacrifice is so varied. Generally this Gospel aims at abasing the human self-conceit of being better than others. Therefore, the reference to humility. In the publican it revealed itself was a virtue, in the ruler it was demanded as a supreme sacrifice, in the little children it was evident as unconscious innocence, promised to My disciples as a future reward, and demonstrated by Me in My life on earth as a supreme example in My final suffering.

14. Here you can see the various stages of humility, the mortification of one’s own nature to achieve the highest spiritual perfection as demonstrated by Me as an eternal example.

15. Take heed of this Gospel wherein the most profound precept has been brought to your attention in words as well as in the example of My own life. Do not imagine yourselves to be something better because you are receiving My Word before many others, and you learn as if from My mouth how it is to be understood and practised in life.

16. Also among you there are still many like the rich ruler. For you, too, the hour will come when you have to renounce that which has been dearest to you in this world and which so far you have guarded anxiously. Then you may be sure that many of you will be sorrowful and go their way like the rich ruler. Then the touchstone will be used on your human nature to see how much spiritual you have absorbed from the bread of heaven with which I have so generously supplied you. Therefore, the words of the first verse “to pray and not to faint” are also addressed to you, that you might always have sufficient strength not to waver under the most difficult conditions, but to stand firmly by Me. For only those who persevere will be recompensed for their worldly losses in the beyond, and not those who have wavered and doubted.

17. Pray continuously that every trace of arrogance and pride may be eliminated from you and do put on the garment of humility! Become as little children! Have trust in My promises, for what I am telling you now is nothing new. Almost two thousand years ago I told this to My disciples and believers. It has been before your eyes – black on white as you would say -for a long time; but you are as blind as the beggar of Jericho, and you do not see the light that shines from these words. In the distress of your heart you often call to Me: “O Lord, make that I can see!” And those who trustingly give themselves into My care do experience that “to those who pray incessantly I will grant their requests”, for their faith will help them as the blind man’s faith helped him.

18. In these Sunday sermons, you are now receiving so much light that you can no longer have any doubts regarding the meaning of the words I once spoke, nor how they should be applied, and that the social and political development in your part of the world is leading towards the ultimate goal, the eventual spiritualization of the human soul.

19. I told My disciples of My imminent suffering and death, but I did not tell them that this suffering and death would be and remain the greatest triumph of the spiritual over human nature. I did not tell them, because they would not have understood Me; but now I say it openly that everything presses on to bring to maturity the seeds that I sowed in those three years of My ministry. Notwithstanding all the bloody and abominable happenings which it served as a pretence over the centuries, My teaching will in the end beb victorious when man will be compelled through suffering and distress to rid himself of all the filth still attached to him.

20. What happened to Me in those days – the suffering, struggles and even death, which became a victory through resurrection and ascension – is also happening with mankind at the present time. What I then suffered as a man, now also mankind will have to suffer.

21. What is worldly must be mocked, despised, crucified, if the spiritual within man is to rise and mankind is to become able to draw closer to My spiritual kingdom.

22. In those days I led the way with My example and today men must follow it. Happy is he who starts early to rid himself of all worldly ballast which impedes his rising to higher spiritual levels! He has a good start, but those who are too deep in matter and do not want to hear My call to awake, they will fare like the walls of Jericho which collapsed at the sound of the trumpets. They will not escape their annihilation since they, as matter only, cannot be received into the spiritual kingdom.

23. These 53 sermons have not been given in vain. They have been given for you and all those who will one day be thirsting for the water of life. Everyone should realize what a wealth of love, truth and warmth of life is concealed in the Gospels once recorded by My disciples, for which, so far, the spiritual comprehension is still lacking with most people.

24. In order to reveal to you the Gospels which were sealed with more than seven seals and to build a road to Me and My heavens through these books, I am giving you these explanations. If they are to be of benefit they must not only be read but practised in life, so that the greatest measure of inner calm, peace, and comfort may come to those who aim at becoming My children. Amen.

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Predica 36 – La parabola del fariseo e del pubblicano

Decima dopo Pentecoste
( XVIIa del Tempo Ordinario)

Luca 18, 9-14: «Egli però disse ad alcuni che presumevano se stessi giusti e disprezzavano gli altri questa parabola: “Due uomini salirono al tempio per pregare; uno era un fariseo e l’altro un pubblicano. Il fariseo stava in piedi e pregava così tra sé: ‘Ti ringrazio Dio che non sono come gli altri uomini, ladri, ingiusti, adulteri o anche come questo pubblicano. Io digiuno due volte la settimana e do le decime di tutto ciò che ho’. Il pubblicano stava in piedi da lontano, non osava alzare gli occhi al cielo, ma si batteva al suo petto e diceva: ‘O Dio, sii a me peccatore, misericordioso’. Io vi dico: costui tornò a casa sua giustificato a differenza dell’altro. Poiché chi innalza se stesso, costui sarà abbassato; e chi abbassa se stesso, costui sarà innalzato.»

(Il 14 aprile 1872)

1. In diversi Vangeli, che Io ho spiegato finora, ci sono parabole i cui avvenimenti, tratti dalla vita ordinaria, spiegano la Mia Dottrina, o propriamente soltanto i Miei due comandamenti d’Amore, da cui derivano tutti gli altri.

2. Queste spiegazioni hanno innanzi tutto lo scopo di prevenire altre interpretazioni, come anche Mosè quantificò i Miei Comandamenti in dieci altri, perché gli uomini che si attengono troppo spesso solo alla lettera, sono, ed erano anche nell’illusione che ciò che non è espressamente menzionato nelle leggi, non dovrebbe neanche essere proibito.

3. Poiché durante il Mio cammino terreno, come Maestro, ben conoscevo la ristretta mentalità dei Miei discepoli e degli altri ascoltatori, Io scelsi spesso esempi e parabole di cose materiali esistenti, in similitudine con quelle spirituali invisibili, per non lasciare nessuno in dubbio sul come si dovesse intendere la Mia Dottrina e come comprendere i comandamenti canonici già dati in precedenza.

4. In questo Vangelo voi vedete di nuovo come, specialmente ai farisei che vivevano nella presunzione di essere migliori del restante popolo, Io diedi una parabola che toccava i loro difetti; essi, infatti, credevano che se si fossero attenuti strettamente alle usanze, avrebbero fatto tutto il necessario, e che Dio si sarebbe potuto accontentare della loro religione.

5. Io riferii loro di due uomini, di cui l’uno, in apparenza, teneva alle regole religiose e alle loro varie cerimonie, e dall’alto guardava così con superbia e disprezzo un altro ritenuto ben inferiore a sé, a causa della sua professione che in quel tempo non stava nella migliore reputazione di rettitudine.

6. Ebbene, questo paragone di uno che nella sua arrogante presunzione credeva di non aver mai peccato, o solamente poco, con l’altro che, in pienissima umiltà, era cosciente dei propri trascorsi, spesso troppo facilmente incoraggiati dalla natura umana, questo paragone era assai utile per umiliare l’irrefrenabile presunzione dei farisei. Esso dava anche ai Miei discepoli e agli ascoltatori, un chiarimento su alcune Mie azioni che contravvenivano alle ordinarie usanze dei giudei, affinché tutti dovessero riconoscere quale differenza c’è nell’osservare una legge secondo la parola, o secondo la lettera, oppure comprenderla e seguirla nel senso spirituale.

7. Come interpretazione di quest’esempio Io dissi ai Miei discepoli: «Chi innalza se stesso, sarà abbassato e chi abbassa se stesso, sarà innalzato!».

8. Nei versetti seguenti di questo capitolo è riportata l’espressione che nessuno può essere chiamato ‘buono’ all’infuori di Dio, facendo la qual cosa, Io non esclusi Me stesso, quale Figlio dell’Uomo. E agii così di proposito, affinché tutti dovessero udire e comprendere che la parola ‘buono’ come attributo, non è così facile da acquisire e meritare, e che occorre molto, anzi moltissimo merito, per pretendere un tale titolo; la parola ‘buono’, infatti, ha qui anche il significato di ‘libero da peccato’.

9. Nel seguito di questo capitolo, quando portarono a Me i fanciulli, Io dissi che gli uomini, se vogliono aver pretese sul Mio Regno, dovranno essere uguali a loro, con riferimento alla semplicità del loro cuore, all’innocenza e all’illimitata fiducia nei propri genitori. Poiché solo chi possiede tali caratteristiche del fanciullo, con preghiere e implorazioni potrà ottenere l’ingresso nel Mio Regno, ragion per cui, il primo versetto di questo capitolo dice che si deve pregare sempre, senza mai smettere, cioè che si deve eseguire tutto in riguardo a Me e ai Miei due unici comandamenti. Ma per far questo si deve anche essere capaci di sacrificare, in caso di bisogno, le proprie abitudini preferite, ciò di cui difficilmente si può fare a meno, cosa che in seguito Io spiegai meglio con l’episodio del notabile; da costui, infatti, Io pretesi proprio il sacrificio di ciò che gli stava più a cuore.

10. La parabola che un cammello (o gomena di nave) passi più facilmente attraverso la cruna di un ago, anziché un ricco giunga in Cielo, vuol significare che la prima cosa è più facile da realizzare – sebbene appartenga alle impossibilità – rispetto al fatto che un uomo, ancora attaccato alle cose del mondo, possa giungere nel Mio Regno dello Spirito; poiché solamente se tutto il mondano è subordinato allo scopo spirituale, diventa possibile un’elevazione dal gradino materiale a quello spirituale.

11. L’episodio del notabile che persuase Pietro a dedurre che essi erano i Miei discepoli proprio perché avevano abbandonato tutto e Mi avevano seguito, mostra chiaramente con quanta facilità gli uomini sopravvalutino i sacrifici fatti, e attendano già sulla Terra la ricompensa, mentre questa toccherà loro forse solo nell’aldilà, nella consapevolezza di aver compiuto il proprio dovere. Su questo i Miei discepoli avevano un concetto ben diverso, perché essi erano tutti, ancora molto sotto l’influsso della Mia personalità visibile, e perciò non potevano giungere alla propria maturazione. Anzi, quando Io predissi loro la questione delle Mie sofferenze, non la compresero! Essi, infatti, credevano che se già a loro erano state promesse per i loro sacrifici materiali le beatitudini nell’aldiquà e nell’aldilà, tanto più Io, che ai loro occhi procedevo senza peccato e puro, dovevo divenirne partecipe.

12. Essi erano ciechi, come il cieco sulla via di Gerico; pur se Mi ascoltavano bene, non comprendevano il senso delle Mie parole. E come Io resi vedente quel cieco, perché egli credeva saldamente nella possibilità di guarire mediante la Mia mano, così anche su di loro, con la discesa del Mio Spirito, fu incisa la cateratta spirituale, e solo allora essi compresero completamente e, nella chiarissima luce, videro ciò che Io avevo detto loro in molte parabole e immagini, durante i Miei tre anni d’insegnamento. Solo allora essi compresero chi Io ero, cosa significasse la Mia Dottrina, e quale fosse la loro missione.

13. Vedete, questo Vangelo vi dice dall’inizio alla fine con poche parole, sempre le stesse cose! Vi dice come nella vita pratica sia così difficile ‘essere buoni’, oppure ‘essere senza peccato’, e come la capacità di sacrificio abbia tante migliaia di diverse varianti. La Parola del Vangelo non esprime, in verità, una sola cosa, bensì ha per mira, nell’insieme, a ridurre la presunzione umana di essere gli uni migliori degli altri. Per questo il rimando all’umiltà, che nel pubblicano simboleggiata come virtù, poi nel notabile come massima esigenza, nel fanciullo come inconsapevole innocenza, ai Miei discepoli è promessa quale futura ricompensa e, da Me, vissuta appieno come uomo terreno sul Mio ultimo cammino di sofferenza, come esempio supremo!

14. Così vedete i gradi dell’Umiltà davanti a voi, l’abbassarsi della propria natura davanti al supremo punto di vista da raggiungere spiritualmente, che Io, come uomo, vi mostrai come eterno esempio.

15. Prendete nota di questo Vangelo, nel quale sta dinanzi ai vostri occhi il più profondo insegnamento mediante le Mie parole e il Mio stesso cammino di vita! Non crediate d’essere voi qualcosa di meglio, giacché ricevete la Mia Parola prima di molti altri e, per così dire, apprendete dalla Mia stessa bocca come deve essere interpretata e praticata nella vita!

16. Anche tra voi ci sono ancora molti, come il notabile. E quando si avvicinerà l’ora in cui dovrete rinunciare anche voi alla cosa più cara a questo mondo, quella che finora avete custodito con tanta meticolosità, allora siate sicuri che molti si rattristeranno, e se ne andranno di soppiatto come ha fatto il notabile. Poi sarà presa come pietra di paragone la vostra natura umana, per vedere quanto di spirituale del Mio Pane celeste, elargitovi così abbondantemente, avete mescolato con il vostro io, e di quanto ve ne siate appropriati. Perciò, anche a voi, va l’invito del primo versetto di questo Vangelo: pregate, e non smettete di farlo, affinché vi rimanga sempre abbastanza forza per non cedere sotto qualsiasi situazione e condizione, e per restare saldamente in piedi presso di Me; poiché solo ai perseveranti saranno indennizzate, nell’aldilà, le loro perdite mondane, ma non ai vacillanti e ai dubitanti!

17. Pregate ininterrottamente, affinché la superbia, oppure l’arroganza, vi abbandoni in ogni situazione, e voi indossiate l’abito dell’umiltà! Divenite come i fanciulli! Credete, pieni di fiducia, alle Mie promesse, poiché ciò che Io vi dico adesso, non è niente di nuovo! Già da più di mille anni, fu dato da Me ai Miei discepoli e ascoltatori credenti! Già da tanto tempo, sta davanti ai vostri occhi, come voi dite, scritto nero su bianco; ma, ciechi come il mendicante di Gerico, voi non vedete la Luce che s’irradia da queste parole. Nell’impeto del vostro cuore, anche voi, spesso M’invocate: “O Signore, rendimi vedente!”. E allora, a quelli tra voi che, pieni di fiducia, si abbandoneranno alle Mie mani, capiterà come al cieco di Gerico, così come si dice in questo Vangelo: “Chi prega ininterrottamente e implora, Io lo ascolterò!”; anche a loro, infatti, aiuterà la loro fede, come a quel cieco la sua.

18. In queste prediche domenicali voi, adesso, ricevete tanta Luce proveniente dai Miei Cieli, che sembra impossibile possiate ancora nutrire dubbi sul senso vero e proprio della Mia Parola, così come fu espressa un giorno, e come dovrà essere realizzata, ora che perfino nello sviluppo sociale e politico del vostro intero continente, si va incontro al risultato finale, alla spiritualizzazione finale dell’anima umana.

19. Io pronosticai ai Miei discepoli le Mie sofferenze e la Mia morte, però non dissi loro che proprio queste sofferenze e questa morte sarebbero state, e sarebbero rimaste, il più grande Trionfo, la più grande Vittoria dello spirituale sulla natura umana. Io tacqui in merito, poiché essi non Mi avrebbero compreso; ma ora svelo apertamente, che tutto preme per portare a maturazione ciò che Io ho sparso in quei tre anni d’insegnamento come seme. La Mia Dottrina alla fine verrà fuori vincente, – nonostante tutte le sanguinose e abominevoli circostanze alle quali essa dovette servire da copertura in molti secoli, quando l’umanità sarà costretta dalle sofferenze e dalle tribolazioni, a sbarazzarsi di tutto il sudiciume che ancora le è appiccicato.

20. Ciò che accadde a Me in quei tempi – le sofferenze e lotte, e perfino la morte, che però fu coronata dalla vittoria attraverso la Risurrezione e l’Ascensione – accade adesso all’umanità. Ciò che allora Io soffrii come uomo, dovrà adesso soffrirlo l’umanità.

21. Il mondano dovrà essere schernito, disprezzato, crocefisso, affinché risorga lo spirituale nell’uomo, se deve essere possibile un accostamento con il Mio Regno dello Spirito!

22. In quel tempo Io camminai davanti con l’esempio, e gli uomini dovranno adesso seguirlo. Beato colui che, già prima, pone mano e si toglie di dosso, come inutile peso mondano, ciò che impedisce il suo innalzamento negli alti gradini spirituali! Egli guadagnerà molto in anticipo, mentre a quelli che sono profondamente ancora immersi nella materia, e che non vogliono sentire il Mio richiamo per il risveglio, andrà come alle mura di Gerico, che crollarono agli scuotimenti delle trombe. Altrettanto, costoro non scamperanno all’annientamento, perché essendo solo materia, non potranno essere accolti nel Regno dello Spirito.

23. Non per niente sono rese note all’umanità queste cinquantatre prediche. Esse sono date a voi, e a tutti quelli che un giorno, assetati, saranno avidi dell’acqua della Vita. Tutti dovranno vedere quale pienezza d’Amore, Verità e Calore vitale sia celato nei Vangeli scritti dai Miei discepoli, per i quali però fino adesso, presso la maggior parte, ancora mancava la comprensione spirituale.

24. Per dischiudervi quindi i Vangeli, chiusi con più di sette sigilli, e per aprirvi attraverso questi libri la Via che conduce a Me e ai Miei Cieli, Io v’invio queste spiegazioni. Per portar profitto, non dovranno essere solamente lette, bensì anche praticate nella vita, affinché quelli che si sono prefissi lo scopo di divenire figli Miei, abbiano in pienissima misura, quiete, pace e consolazione. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  佈道36  – 路加福音189-14 法利賽人和公僕的比喻和邁耶霍費爾

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佈道36  – 路加福音189-14
法利賽人和公僕的比喻和邁耶霍費爾

揭露給戈特弗里德

(1872年4月)

帕斯卡爾

路加福音18章9-14節的……

“他說這個比喻是肯定他們自己是公義的,鄙視別人:“兩個人上了廟去禱告,一個是法利賽人,另一個是稅吏。

法利賽人站起來,自言自語地禱告,上帝,我感謝你,我不像其他人那樣,是勒索者,不公正的,通姦者,甚至是這位稅吏。我一周禁食兩次,我給了我擁有的一切的十分之一。

遠在遠處的稅吏不會抬眼望天,而是搥胸膛,說:“上帝憐憫我是一個罪人。

我告訴你,這個人下到他的家而不是另一個:因為每個高舉自己的人都會被降低;謙卑自己的人必被高舉。“

主說,這樣說…

1.我迄今為止解釋的許多福音書都包含了描述日常生活中的事件的比喻,通過這些比喻解釋我的教導,或者更確切地說我的兩條愛的誡命。

2.這些解釋的主要目的是防止其他的解釋,因為男人往往只堅持這封信,認為誡命中沒有具體提到的東西也是不被禁止。

3.自從我在地上的事工中,我清楚地意識到我的門徒和其他聽眾的觀念狹隘,我經常選擇物質事物的例子,比喻和類比以及精神和不可見的事物,以便毫無疑問地在人們的心中,我的教導和他們早先的宗教誡命是如何被理解的。

4.這本福音書展示了我給予法利賽人的方式,法利賽人自以為自己總是認為自己比其他人好,特別是處理他們的過錯的比喻;因為他們相信只要他們遵守他們的宗教習俗,他們已經做了所有必要的事情,他們的上帝可以滿足他們。

5.我告訴他們兩個人,其中一個似乎遵守他宗教的各種法律和習俗,低看著對方有驕傲,好像他遠遠低於他一樣,因為那個人在那裡有一種職業。在那時候被認為不是特別誠實。

6.這個比較高傲的人認為自己沒有犯罪或者只有很少的一方,而另一方則由於人類的弱點而深深地謙卑地意識到自己的罪惡,是很謙卑的,這樣比較容易使弱者變得虛弱法利賽人的驕傲。它還向我的門徒和其他聽眾解釋了我的一些行為,這些行為觸犯了猶太人接受的習俗,向他們展示了根據信件履行法律或理解其精神意義並相應地觀察它的差異。

7.作為對這個例子的解釋,我對我的門徒說:“凡自高自大的人降低,謙卑自己的人必被高舉。“

8.在本章下面的經文中,指出除了上帝之外,沒有人可以被稱為”好人“,因此我甚至沒有將自己當作”兒子“人。我這樣做是為了讓他們認識到,作為一個屬性的“好”這個詞不容易實現應該得到,並且非常需要能夠聲稱這樣的描述;因為在這種情況下,“善”一詞也意味著“無罪”。

9.在本章中,當孩子們被帶到我身邊時,我指出,如果他們想要宣稱我的王國,那麼男人在心的純樸和純真以及完全的信任方面必須像孩子一樣。因為只有擁有這些孩子特徵的人才能夠用祈禱強行進入我的王國。因此,本章的第一節說,人應該繼續祈禱,堅持下去,這意味著一切都應該與我和我的兩條誡命一起完成。要做到這一點,必須有能力犧牲自己最喜歡的習慣,而這是最難做到的。我在與統治者的事件中解釋了這一點,因為我要求他犧牲最接近他內心的東西。

10.比喻說,駱駝(繫泊繩)通過針眼比有財人進入上帝的王國容易得多,這意味著一個仍然依附於世俗的人是不可能的事情,進入我的精神王國。只有當屬世的事物都服從於屬靈的目標時,才能從物質層面上升到屬靈的層面。

11.彼得此時得出結論,因為他們把所有他們的都當留下才可作我的門徒,只能說明人們高估他們的犧牲是多麼容易,他們希望在地球上獲得回報,而他們可能只在另一個世界履行責任意識。我的門徒還沒有正確理解這一點,因為他們仍然非常依賴我的可見之人,因此無法成熟。當我向他們談到我即將到來的痛苦時,他們不明白,因為他們相信如果他們因為物質上的犧牲而已經在這里和在遠方承諾了節儉,那麼這將更多地適用於在他們在我面前自由擺脫的罪和純潔。

12.他們在通往耶利哥的路上與盲人一樣失明;他們確實聽我說,但不明白我的話的意思。因為他堅定地相信我的手能夠醫治他,所以當我將我的靈魂傾注在我的門徒身上時,他們的精神失明得到了治愈,只有這樣他們才能完全理解並看到最明亮的光芒,在我的教學事工三年中,我用比喻和類比告訴了他們。他們才知道我是誰,我的教學意味著什麼,他們的使命是什麼。

13.這本福音書從頭到尾告訴你,用幾句話,永遠都是一樣的。它告訴你,在實際生活中,“善”或“無罪”是非常困難的,犧牲的能力如此多樣。一般來說,這本福音書的目的在於降低人類自我勝過別人的自負。所以,提到謙卑。在稅吏看來,它本身就是一種美德,在統治者中它被要求作為一種至高無上的犧牲,在小孩子中它顯然是無意識的無辜,承諾將我的門徒作為未來的獎賞,並在我的生命中由我展現作為我最後的痛苦中的最高榜樣。

14.在這裡你可以看到謙卑的各個階段,以及自我本性的墮落,以達到我作為一個永恆榜樣證明的最高精神完美。

15.注意這本福音,其中最深刻的誡命已經用言語和我自己的生命的榜樣引起了你的注意。不要把自己想像成更好的,因為你在許多其他人之前接受我的話語,而你從我口中學習如何在生活中被理解和實踐。

16.在你們當中,還有許多人像富有的統治者。對於你來說,當你不得不放棄在這個世界上你最珍貴的東西,而且你現在焦急地捍衛的時候,這個時刻就會到來。那麼你可能會確定你們中的許多人會像富有的統治者一樣悲傷和走他們的道。然後試金石會用在你的人性上,看看你從我如此慷慨提供給你的天堂的麵包中吸收了多少精神。因此,第一節“祈禱而不要昏厥”的話也對你說,你可能總有足夠的力量在最困難的條件下不動搖,但堅定地站在我的面前。因為只有堅持不懈的人才會為他們在世界範圍內的失敗而得到獎賞,而不是那些動搖和懷疑的人。

17.不斷地祈禱,你的驕傲和驕傲的每一絲痕跡都可以從你身上消除,並且穿上謙卑的衣服!成為小孩!相信我的承諾,因為我現在告訴你的並不是什麼新鮮事。大約兩千年前,我告訴我的門徒和信徒。很久以前,它一直在你的眼前 – 如你所說黑在白上你會說很久;但你們像耶利哥的乞丐一樣盲目,你們看不到從這些話語中發出的光芒。在你心中的痛苦中,你經常給我打電話:“主啊,讓我能看見!”那些信任地人把自己變成我的關懷的人會體驗到:“對於那些不停地祈禱,我會批准他們的請求的人”,因為他們的如盲人的信仰幫助他時,信心會幫助他們。

18.在這些星期天的講道中,你現在接受瞭如此多的光線,以至於你對我曾經說過的話的含義,以及它們應該如何應用的意義不再有任何懷疑,並且你的部分社會和政治發展世界正朝著終極目標邁進,最終實現人類靈魂的精神化。

19.我告訴我的門徒我迫在眉睫的痛苦和死亡,但我沒有告訴他們,這種痛苦和死亡將是並且仍然是人類精神與人性最大的勝利。我沒有告訴他們,因為他們不會理解我;但現在我公開表示,所有的事情都是為了使我在我三年的事工中播下的種子成熟起來。儘管所有的血腥和可憎的事情都是幾個世紀以來的幌子,但我的教導最終將會勝利,因為人們被迫通過痛苦和苦惱來擺脫仍然附著在他身上的所有污穢時。

20.當時在我身上發生了什麼事情 – 通過痛苦,掙扎甚至死亡復活和提升成為勝利 – 現在也在人類中發生。然後,我作為一個男人遭受的痛苦,現在人類也將不得不遭受痛苦。

21.如果人類內部的精神要興起,人類就能夠接近我的精神王國,那麼世俗的東西就必須被嘲笑,鄙視,被釘在十字架上。

22.那段時間,我以我的榜樣為首,今天人們必須遵循。快樂的是他早早開始擺脫所有世俗的壓艙物,阻礙他升到更高的精神層面!他有一個好的開始,但那些太深在物質,不想听到我呼喚醒來的人,他們會像耶利哥的城牆一樣,在吹號的聲音下坍塌。他們不會逃避滅亡,因為他們只能作為物質無法接受到精神王國。

23.這53道講道並沒有白白送出。他們已經為你和所有那些有朝一日渴望生命之水的人所賜。每個人都應該認識到,我的門徒記錄的福音中隱藏著豐富的愛,真理和生命的溫暖,迄今為止,對大多數人來說,精神上的理解仍然缺乏。

24.為了向你們揭示被封七以上封印的福音書,並且通過這些書籍為我和我的天堂建立一條道路,我給你們這些解釋。如果他們有益於他們,他們不僅必須被閱讀,而且必須在生活中得到實踐,以便那些旨在成為我的孩子的人能夠獲得最大程度的內心平靜,和平和安慰。阿門。

 

35. Trauer Jesu über Jerusalem & Zerstörung der alten Mauern… Lukas 19:41-46 – Jesus’ Grief over Jerusalem & Destruction of the old Walls… Luke 19:41-46

PREDIGT / SERMON 35
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PREDIGTEN DES HERRN-35-Lukas-19_41-46 Trauer Jesu ueber Jerusalem-Zerstoerung der alten Mauern-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-35-Luke-19_41-46 The Lords Grief over Jerusalem Destruction of old Walls-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  35. Predigt von Jesus… Trauer Jesu über Jerusalem

35. Predigt von Jesus… Trauer Jesu über Jerusalem
(12.04.1872)

Lukas 19:41-46
Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinte über sie und sprach: “Wenn doch auch du erkenntest zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dienet! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten; und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darin du heimgesucht bist.” Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darin verkauften und kauften, und sprach zu ihnen: “Es steht geschrieben: ,Mein Haus ist ein Bethaus`; ihr aber habt`s gemacht zur Mördergrube!”

01. Schon in den Mitteilungen über ,Die geistige Sonne` findet ihr erklärt, was es heißen will: “Und Jesus weinte!”

02. Dort ist euch gezeigt, daß diese Worte in geistiger Beziehung den tiefsten Schmerz Gottes ausdrücken, welcher Seinen Kindern Sein ganzes Himmelreich auf ihre Erde brachte, ja ihnen ihren Schöpfer und Herrn aller Welten in sichtbarer Gestalt zeigte, und wie die Verblendeten trotz alledem Ihn, den Ausdruck der höchsten Liebe, Demut und Gnade nicht erkannten. Sie verübten an Ihm was nur Verächtliches und Schmerzliches an einem Menschen geschehen kann, wie sie auch Seine Lehre, die Lehre der Liebe, der Versöhnung und des Vergessens, mit Füßen traten. Eben diese große Verblendung der meisten Seiner Zeitgenossen war es, welche dem großen Schöpfer, sichtbar als Jesus verkörpert, die Wehmutstränen auspreßte. Er weinte über den Verfall der Hauptstadt des Judenvolkes und sah dessen gänzliches Aufhören als selbständige Nation voraus, woran sich bis in ferne Zukunft auch die entgegengesetzte Geistesrichtung knüpfte, welche diese einst von Mir zum Größten ausersehene Nation bis auf den heutigen Tag verfolgt hat.

03. Das Frohlocken Meiner Jünger, welche in Meinem Einzug in Jerusalem den Gipfel Meiner Mission zu erkennen wähnten, war den Pharisäern und Schriftgelehrten nicht recht, und auf die Forderung, Meinen Jüngern eine Zurechtweisung zukommenzulassen, antwortete Ich: “Lasset sie frohlocken; denn wenn sie schweigen, werden die Steine reden!”

04. Ich wollte diesen betörten Menschen damit sagen, daß wenn das Frohlocken Meiner Jünger sich in Trauer verwandeln wird, kurze Zeit darauf die Steine der zerstörten Mauern ihrer Stadt und ihres Tempels ihnen zeigen werden, daß sie Mich nicht erkannt haben, der Ich in ihre Mauern mit der Friedenspalme einzog. Sie erkannten weder den göttlichen Lehrer, noch Seine himmlische Lehre, und sehnten sich nur nach weltlichem Glanz und Prunk und nach einem weltlichen Messias, der sie in ihrem Wohlleben und unlauteren Genuß noch mehr bestärken und festigen solle.

05. Keine fünfzig Jahre waren nach Meinem Tod vergangen, und Mein Mahnruf ging schon in Erfüllung. Das auserwählte Volk hatte aufgehört, als selbständiges Volk zu existieren. Wie Ich einst im Tempel die Verkäufer und Käufer austrieb, die aus dem Bethaus eine Marktbude gemacht hatten, so wurden später die Juden aus Jerusalem vertrieben, weil sie, was früher im Tempel geschehen war, auch in der Stadt fortgesetzt hatten, d.h. sie hatten das geistige, höhere Leben des Menschen gänzlich vergessen und nur weltlich gesinnt nach Genüssen, nach Macht und Reichtum getrachtet. So erfüllten sie selbst Meine Weissagung, die Ich vom Schmerz betrübt über die Mauern Jerusalems und ihren Tempel aussprach.

06. Wie Ich in jener Zeit den verirrten Menschen Meine Klageworte zugerufen habe, so möchte Ich sie auch jetzt dem lebenden und kommenden Geschlecht wieder zurufen; denn Ich bin nun ebenfalls betrübt über das Schicksal so mancher Seelen, die Ich selbst als Gott nicht retten kann, weil Ich ihnen ihre Freiheit des Handelns nicht nehmen darf.

07. So sehe Ich auch jetzt, wie das Schiff der Menschheit mit vollen Segeln gegen Felsen und Klippen steuert, sehe das Zerschellen aller ihrer Hoffnungen und geträumten Glückseligkeiten voraus, sehe, wie viele Tausende und aber Tausende erst spät, ja zu spät erkennen werden, was sie hätten tun sollen, aber doch nicht getan haben. Auch zu ihnen möchte Ich, wie einst zu Jerusalem und seinen Einwohnern, sagen: “Möget ihr doch bedenken, was euch zum Frieden dient; denn es wird die Zeit kommen, wo ihr alle bitter fühlen werdet, was ihr nicht erkannt habt zu der Zeit, als ihr durch Meinen Segen und Meine Gnade heimgesucht worden seid!”

08. Die Wehklagen über Jerusalems unausweichbares Schicksal könnte Ich auch heute wiederholen; denn die törichte Menschheit erkennt auch heute nicht ihre Mission, den Zweck ihres Geschaffenseins und den Zweck des jetzigen und künftigen Lebens. So muß denn auf ganz natürlich- geistigem Wege die Reaktion eintreten, welche, Meinen göttlichen Gesetzen gemäß, die Geister, Seelen und Wesen wieder in jene Schranken zurückweist, in welchen sie allein den Grad der Vervollkommnung erreichen können, den Ich ihnen als höchstes Ziel gesetzt habe.

09. Traurig ist es oft für einen irdischen Vater, wenn er sieht, wie seine Kinder trotz aller Aufopferung, Liebe und Sorgfalt, die er für ihre geistige und moralische Erziehung verwendet hatte, doch mißraten und den verkehrten Weg einschlagen, statt einst der Trost und die Freude seiner alten Tage zu werden, wie sie ihm mit Gram, Sorgen und oft mit Schande vergelten, was er aus Liebe für sie getan hat. Aber was bleibt ihm, dem Enttäuschten, übrig? Er kann die Individualität seiner Kinder nicht beherrschen; sie sind geistig frei und können denken und tun, was sie wollen. So sieht ein Elternpaar oft all seine so schön aufgebauten Hoffnungen eine nach der andern verschwinden, wie Luftschlösser zusammensinken, ohne im mindesten helfen zu können.

10. Was hier den weltlichen Eltern geschieht, das geschieht in noch intensiverem Grade auch Mir. Ich, der Schöpfer des ganzen Universums, muß sehen, wie Meine Geschöpfe, von Mir zur höchsten geistigen Würde erschaffen, gerade den verkehrten Weg gehen, statt – eingedenk ihrer hohen Abkunft – dem Geistigen entgegenzueilen; Ich muß sehen, wie das Geistige mit Füßen getreten, höhnisch verlacht und als Hirngespinst verrückter, fanatischer Frömmler hingestellt wird, während man den grobmateriellen Genuß des weltlichen Lebens als Höchstes preist; Ich muß sehen, wie gerade das äußere Kleid als Hauptsache und der geistige Inhalt, welcher unter dieser Umkleidung steckt, als Nichts betrachtet wird.

11. Auch hier gilt, was Ich einst zu den Pharisäern sagte: Wenn auch Meine Jünger und Meine Anhänger schweigen, so werden doch die Steine – d.h. das ganze, materielle Naturreich – reden und dem Menschen überall zurufen: “Wache auf, Mensch, aus deinem weltlichen Taumel! Vergebens suchst du deine Bestimmung und deinen Schöpfer wegzuleugnen! Wenn du auch Seinen hinterlassenen Lehren aus der Zeit Seines sichtbaren Lebenswandels keinen Glauben schenken willst, wenn du auch die Stimme in einem eigenen Herzen übertäuben willst, die dir als etwas ,Gewisses` doch immer wieder zuruft und dich ermahnt, wenn du all dieses ableugnen willst, – so betrachte die Natur!

12. Die eifrigsten Grübler, Naturforscher und Untersucher der Materie, alle kommen am Ende dazu und müssen trotz ihres Sträubens dazu kommen, daß hoch über der Materie ein großer Geist lebt, der die kleinsten Atome wie auch die großen Welten zu einem Ganzen vereinigt, und der, wie aus allen Werken zu ersehen ist, nur ein Gott der Liebe, der Gnade und der Langmut sein kann, der – wie einst im Beispiel vom verlorenen Sohn gesagt wurde – über einen Wiedergefundenen mehr Freude hat als über neunundneunzig Gerechte, die des Trostes nicht bedürfen.

13. ,Es ist ein Gott!` Dieser Ruf tönt aus allem hervor. Selbst die Verkettung der politischen und sozialen Verhältnisse zeigen dem aufmerksamen Beobachter deutlich genug, daß nicht immer geschieht, was der Mensch bezwecken will, sondern daß sowohl beim einzelnen Menschen, wie auch bei ganzen Völkern die Ergebnisse des Angestrebten oft ganz andere als die erhofften sind. Überall zeigt sich diese Macht der Gottheit – liebend den Liebenden, zürnend den Zürnenden, versöhnend den Versöhnenden.

14. Und wie Ich einst über die Blindheit der Bewohner Jerusalems Tränen des göttlichen Schmerzes vergoß, weil Ich voraussah, wie diese verirrten Kinder sich zuerst an Mir – körperlich -, dann an Meiner Lehre – geistig – vergehen würden, und wie sie endlich selbst den Tod erleiden würden, als Nation für immer aufzuhören, weil sie es selbst nicht anders gewollt hatten, so füllt sich auch jetzt Mein Herz ob der Blindheit des Menschengeschlechts mit Trauer.

15. Überall lasse Ich Funken Meines Himmelslichts ausstreuen, überall ertönt Mein Vaterruf: ,Kehrt um, ihr Betörten! Vernehmt Meinen Ruf, vernehmt die Stimme eures himmlischen Vaters, der euch mahnt, ehe die große Katastrophe heranrückt – wie einst über Jerusalem und seine Einwohner! Vernehmt die Stimme, die euch die Augen öffnen und euch zeigen möchte, wie leichtsinnig ihr alle am Abgrund der Ewigkeit wie Betrunkene umhertaumelt und jeden Augenblick in Gefahr seid, auf lange Zeit von diesem verschlungen zu werden. Unreif, unzeitig werdet ihr dann in jenen zeitlosen Räumen nur unter vielen Beschwerden und mit großen Mühen das erreichen können, was hier in diesem irdischen Probeleben mit so leichter Mühe zu gewinnen ist!`

16. So wie damals die Zerstörung Jerusalems nur kurze Zeit nach Meinem Hingang erfolgte, so wird es auch jetzt nicht mehr lange währen, bis eure sozialen Verhältnisse, von denen ihr glaubt, sie bestünden für immer, zusammenstürzen werden.

17. Damals galt die Zerstörung einer Stadt und einem Volke, jetzt gilt sie vielen Städten und vielen Nationen, sie gilt der ganzen Erde und der darauf lebenden Menschheit.

18. Damals hörte nach der Zerstörung Jerusalems der jüdische Kultus im großen und ganzen auf, und Meine Lehre fing an unter den Heiden statt unter Meinem Volk, den Juden, die ersten Früchte zu tragen. Ebenso werden jetzt die sogenannten Vertreter Meiner Lehre aufhören, ihr sündiges Spiel mit Meinen Worten und Meiner Lehre zu treiben. Dort fielen die Mauern des Tempels, welche gleichsam das Volk vom Heiligtum trennten; jetzt fallen die geistigen Mauern. Was bis jetzt Eigentum einer Kaste
war, wird nunmehr Gemeingut werden. Vom Tempel blieb kein Stein auf dem andern, Verwüstung und Greuel nur bezeichneten die Stätte, an der der große Gott, aber falsch und unverstanden, verehrt wurde. Die zerstörten Ringmauern der Stadt waren die einzigen Überreste, welche andeuteten, daß dort die Hauptstadt eines Volkes stand.

19. Ebenso wird es jetzt im Geistigen werden. Man wird nur mit Mühe erkennen können, wo einst unter lauter Lügengeweben die reine Wahrheit verborgen und vergraben lag. Die Finsternis wird schwinden, und nicht die trübe Lampe eines Tempelgewölbes, sondern die allmächtige Sonne des geistigen Lichts wird alles erleuchten und alles erwärmen. Auf den Ruinen des Wahns und des Truges wird man den ewig grünenden Baum der Hoffnung pflanzen, welcher – stets nach oben, nach dem nie vergehenden Himmelreich strebend – ein Symbol des Wegs für die übriggebliebene Menschheit sein wird.

20. Daher, Meine Kinder, weil Mein Gnadenlicht auf die große Masse der Verirrten umsonst scheint, was Ich mit betrübten Augen und bekümmertem Herzen erkennen muß, so nehmt ihr das Gnadenlicht auf, und bedenkt, daß Ich euch unter so vielen Tausenden deshalb auserwählt habe, um einst nach dem zerstörten Wahngebäude des Truges die ersten festen Bausteine des neuen Tempels eines neuen Jerusalems zu sein!

21. Einst wandelte Ich sichtbar unter Meinen Kindern, und sie erkannten Mich nicht; jetzt aber, wo ihr Mich erkennt oder wenigstens die Gelegenheit dazu habt – sei es durch Meine Worte, sei es durch Meine Werke -, Mich als liebenden Vater zu erfassen, jetzt trachtet doch wenigstens ihr danach, euch vom allgemeinen Verfall zu retten, damit ihr, wenn die Mauern des Alten, Angewöhnten einstürzen, aufrecht stehen bleibt! Beweist durch eure Ausdauer und euer Vertrauen, daß, wenn Ich auch jetzt wieder über viele Verlorene Tränen des Schmerzes vergießen muß, es doch noch einzelne gibt, die den Liebesblick des Vaters zu begreifen und zu verstehen wissen und die, trotz des vielen Traurigen, ein Anhaltspunkt einer künftigen, nie versiegenden Freude werden können!

22. Wenn andere Tränen des Mitleids verdienen, so trachtet ihr danach, daß in Meiner Geisterwelt über euch, euer Verhalten und eure Ausdauer Tränen der Freude und der Wonne vergossen werden, welche die größten Beweise eures Sieges sein sollen! Amen.

flagge en  35th Sermon of Jesus… The Lord’s Grief over Jerusalem

35th Sermon of Jesus… The Lord’s Grief over Jerusalem
(April 12, 1872)

Luke 19:41-46
“And when he was come near, he beheld the city, and wept over it, Saying, If thou hadst known, even thou, at least in this thy day, the things which belong unto thy peace! But now they are hid from thine eyes. For the days shall come upon thee, that thine enemies shall cast a trench about thee, and compass thee round, and keep thee in on every side, And shall lay thee even with the ground, and thy children within thee; and they shall not leave in thee one stone upon another; because thou knewest not the time of thy visitation. And he went into the temple, and began to cast out them that sold therein, and them that bought; Saying unto them It is written, My house is the house of prayer: but ye have made it a den of thieves.”

Already in the revelations about ‘The Spiritual Sun’ you find explained what it means: “And Jesus wept.”

There you are shown that spiritually these words express the deepest sorrow of God Who brought for His children His whole Kingdom of Heaven to their earth, even showed them in a visible form their Creator and Lord of all the universes, and how the blind, in spite of all that, did not recognize Him, the manifestation of supreme love, meekness and grace. They did to Him whatever despicable and painful things can happen to a man, and spurned His teaching, the teaching of love, reconciliation and forgiveness. It was this great blindness of the majority of His contemporaries which made the great Creator, visibly embodied in Jesus, shed tears of sadness. He wept over the decadence of the capital of the Jewish people foreseeing their total end as an independent nation, followed into the distant future by the contrary line of thinking this nation, once chosen by Me for the greatest destiny, has pursued to this very day.

The exultation of My disciples, who in My entry into Jerusalem believed to recognize the climax of My mission, did not suit the Pharisees and scribes at all. When they demanded that I should rebuke My disciples, I replied: “Let them rejoice; for if they keep silent, the stones will speak!”

By this I wanted to tell these deluded people that soon after the rejoicing of My disciples will have turned to mourning the stones of the destroyed walls of their city and temple will show them that they did not recognize Me Who entered within their walls with the palm of peace. They recognized neither the divine teacher nor His teaching from the heavens, longing only for worldly glory and splendour and a worldly Messiah who was to strengthen and fortify them even more in their good living and sordid pleasures.

Not fully fifty years had passed since My death when My warning became a reality. The chosen people had ceased to exist as an independent nation. As I once cast out from the temple the sellers and buyers who had turned the house of prayer into a market, thus later on the Jews were driven out of Jerusalem because what had earlier happened in the temple, they had continued in the city, that is, they had completely forgotten man’s spiritual, higher life and in their worldly-min-dedness striven only for pleasures, power and riches. Thus they themselves fulfilled My prediction which in deep sorrow I made concerning the walls of Jerusalem and the temple.

As then I directed My words of lament to erring mankind, I also now want to do the same again for the now living and the coming generations. Now, too, I am grieved at the fate of many a soul even I, as God, cannot save because I may not interfere with man’s freedom of action.

Thus I see also now how mankind’s ship is fast approaching rocks and reefs in full sail, I foresee the shattering of all their hopes and dreams of happiness and how thousands upon thousands recognize only late, yes, too late, what they should have done, but failed to do. To them, too, I would like to say what I once said to Jerusalem and its inhabitants: “If you would only recognize what could give you peace; for the time will come when through bitter experiences you will feel what you did not recognize at the time of visitation through My blessing and grace!”

Today, too, I could repeat My lament about Jerusalem’s inevitable fate, for also today’s foolish mankind does not recognize its mission, the purpose of its creation and its present and future life. Therefore, a reaction in a completely natural-spiritual way must set in, through which, in accordance with My divine laws, the spirits, souls and beings are once more put in their place, which alone will enable them to attain to the degree of perfection I set them as their highest goal. It is often sad for a mortal father to see his children, notwithstanding all his sacrifices, love and care that was devoted to their spiritual and moral education, turn out failures and take the wrong road, instead of becoming the comfort and joy of his old days; how they repay his love with sorrow, anxiety and often disgrace! But what can he, the disappointed, do? He has no control over his children’s individuality; they are mentally and spiritually free and can think and do whatever suits them. Thus parents often helplessly see all their hopes dashed, one after the other, collapsing like castles in the air.

What here happens to mortal parents, happens also to Me to a much more intense degree. I, the Creator of all the universe, must watch My created beings, destined by Me for the highest spiritual majesty, walk in the opposite direction instead of hastening towards the spiritual in the awareness of their sublime descent. I must watch the spiritual being spurned, derided and described as the fancy of crazy, fanatical bigots, whilst the gross material pleasures of worldly life are praised as man’s most precious possession. I must watch how the external garment is regarded as the most important thing, but the spiritual essence inherent in this casing is ignored.

Here, too, applies what I once said to the Pharisees: Even if My disciples and adherents were silent, the stones – that is, all the material kingdoms of nature – would speak and call to men everywhere: “Awake, mankind, from your worldly intoxication! You seek in vain to deny your destiny and your Creator! If you do not want to believe in the precepts He left you from the time of His visible sojourn on earth, if you want to drown the voice in your own heart which as something “certain” keeps speaking to you and admonishing you, if you want to deny all this – do contemplate nature!”

The keenest over-subtle reasoners, natural scientists and explorers of matter, despite their resistance, all do and must come to realize in the end that high above matter there dwells a great spirit who unites the smallest atoms as well as the great worlds to a whole and who, as can be seen from all his works, can only be a God of love, grace and forbearance and – as was once stated in the parable of the prodigal son – He rejoices more over one regained than over ninety-nine righteous, who do not need to be comforted.

“THERE IS A GOD!” This call resounds from everything. Even the linking together of political and social circumstances shows the attentive observer clearly enough that events do not always take the turn man intended, but that in the life of the individual, as well as in that of whole nations, the results of efforts often differ considerably from what had been hoped for. The might of the Deity becomes manifest everywhere -with love for the ones who love, with anger for the angry ones, with forgiveness for those who forgive.

And as I once shed tears of divine grief over the blindness of the inhabitants of Jerusalem because I foresaw how these erring children would first assault Me physically, then offend against My teaching spiritually, eventually suffer death themselves and cease to be a nation once and for all, since they did not want it otherwise, – now also My heart is filled with grief because of the blindness of mankind.

Everywhere I cause sparks of My heavenly light to be disseminated, everywhere My fatherly call is sounding: “Turn back, deluded mankind! Hear My call, hear the voice of your heavenly Father, Who is warning you prior to the great catastrophe – as once happended to Jerusalem and its inhabitants! Hear the voice that wants to open your eyes and show you how carelessly you are staggering, as if intoxicated, close to the abyss of eternity, risking any moment to be swallowed by it for a long time. In your immaturity you will then in those timeless spaces be able to attain only with much hardship and great effort what here in this trial life on earth can be gained so easily.” As then the destruction of Jerusalem took place not long after My decease, today it will not be long either before your social system, which you believe will last forever, is going to collapse.
At that time the destruction concerned one city and one nation, but now many cities and many nations, indeed, the whole earth and mankind living on it are involved.

In those days, after the destruction of Jerusalem, the Jewish cult on the whole ceased to exist and My teaching began to bear its first fruit among the Gentiles instead of among My people, the Jews. Thus the present so-called representatives of My teaching will discontinue their sinful game with My words and My teaching. There the walls of the temple which, as it were, separated the people from the shrine, collapsed, – and now the spiritual walls are collapsing. What was previously the property of a caste will now become common property. The temple was razed to the ground, and only devastation and horror marked the place where – falsely and misunderstood -the great God was worshipped. The destroyed city walls were the sole remains indicating that there had stood the capital of a nation.

The same will now happen spiritually. One will hardly be able to recognize where once pure truth had been hidden and buried under a tissue of lies. Darkness will vanish, and not the dim lamp from the vault of a temple, but the almighty sun of spiritual light will illuminate and warm all things. Upon the ruins of error and deceit there will be planted the eternally verdant trees of hope which – ever striving upward for the never ending kingsdom of heaven – will be a symbol of the path for remaining mankind.

Therefore, My children, since My light of grace is shining in vain upon the great mass of the erring, – something I have to recognize with sad eyes and a sorrowful heart – you shall take up this light of grace and bear in mind that among so many thousands I have chosen you, so that one day you may become the first solid building-stones of the new temple in a new Jerusalem after the edifice of deceit has been destroyed.

Once I walked visibly among My children and they did not recognize Me; but now when you do recognize Me, or at least have the chance – be it through My words or through My works – to comprehend Me as a loving Father, endeavour at least to save yourselves from the general decadence, so that when the walls of the old world of habit collapse, you may remain standing erect. Prove by your endurance and trust that, although I must also now shed tears of sorrow over many that are lost, there are still some who do comprehend and appreciate the Father’s love and who, notwithstanding all that is so sad, can become a deciding factor in a future unending joy. When others deserve tears of compassion, make sure that in My spirit world tears of joy and delight are shed over you and your attitude and endurance, which shall then be the greatest proof of your victory. Amen

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Predica 35 – Il pianto di Gesù su Gerusalemme

Nona dopo Pentecoste
(XVIa del Tempo Ordinario)

Luca 19, 41-46: «E quando egli sopraggiunse vicino, guardò la città, pianse su di essa e disse: “Se avessi riconosciuto anche tu, in questo tuo tempo cosa occorre alla tua pace! Ma ora è nascosta ai tuoi occhi. Tempo verrà su di te in cui i tuoi nemici ti stringeranno d’assedio, ti circonderanno e premeranno da ogni parte: abbatteranno te e i tuoi figli con te: ti raderanno al suolo e non lasceranno che pietra su pietra, perché non hai riconosciuto il tempo in cui sei stata visitata”. Ed egli entrò nel tempio e cominciò a scacciare chi lì vendeva e comprava e disse loro: “Sta scritto: la mia casa è una casa di preghiera. Ma voi ne avete fatto una spelonca di ladri!”.»

(Il 12 aprile 1872)

1. Già nelle comunicazioni su Il Sole spirituale[1] voi trovate chiarito che cosa vuol significare: «E Gesù pianse!».

2. Là vi è mostrato come queste parole esprimano, nel rapporto spirituale, il più profondo dolore di Dio, che portò ai Suoi figli sulla Terra il Suo intero Regno celeste, mostrandosi loro, in sembianza visibile, quale Creatore e Signore di tutti i mondi, ed essi, come gli accecati, nonostante tutto ciò, non riconobbero in Lui, l’espressione del sublime Amore, dell’Umiltà e della Grazia. Essi commisero su di Lui ciò che di più vile e penoso possa accadere a un uomo, come anche, calpestarono coi piedi la Sua Dottrina, la Dottrina dell’Amore, della riconciliazione e della dimenticanza. Fu proprio questo grosso accecamento della maggior parte dei Suoi contemporanei che strappò le lacrime di tristezza al grande Creatore, visibilmente impersonato come Gesù. Egli pianse sulla decadenza della città, capitale del popolo ebreo, e previde la sua fine completa come nazione indipendente, cui si sarebbe legato nel lontano futuro anche l’opposto indirizzo spirituale che ha perseguitato fino al giorno d’oggi questa nazione, un giorno da Me destinata per cose grandi.

3. Il giubilare dei Miei seguaci, che nel Mio ingresso in Gerusalemme credevano di riconoscere l’apice della Mia missione, non era conveniente agli scribi e ai farisei, e alla pretesa di fare pervenire un rimprovero ai Miei seguaci, Io risposi: «Lasciateli giubilare; poiché, se essi tacciono, parleranno le pietre!».

4. Con ciò Io volli dire a questi uomini accecati che, quando il giubilo dei Miei seguaci si sarebbe trasformato in cordoglio, poco tempo dopo le pietre delle mura distrutte della loro città e del loro tempio avrebbero mostrato a quelli che non Mi avevano riconosciuto, che Io ero entrato nelle loro mura con la palma della pace. Essi, infatti, non riconobbero in Me, né il Maestro divino, né la Sua Dottrina celeste; aspiravano soltanto allo splendore e al fasto mondano, e ad un Messia mondano che avrebbe dovuto sostenerli e consolidarli ancora di più nella loro bella vita, e nei godimenti impuri.

5. Non furono passati neanche cinquant’anni dalla Mia morte, e il Mio grido ammonitore già andò in adempimento. Il popolo eletto cessò di esistere come popolo indipendente. E come un giorno Io scacciai dal tempio i venditori e i compratori che avevano fatto un mercato della casa di preghiera, così furono più tardi scacciati i giudei da Gerusalemme, poiché essi avevano esteso anche nella città ciò che era in precedenza avvenuto nel tempio, vale a dire, avevano dimenticato completamente la spirituale, superiore vita dell’uomo e, unicamente con sentimenti mondani, avevano aspirato ai godimenti, al potere e alla ricchezza. Così essi stessi adempirono la Mia profezia che Io, afflitto dal dolore, espressi sulle mura di Gerusalemme e sul suo tempio.

6. Come in quel tempo Io rivolsi agli uomini smarriti le Mie parole lamentevoli, così vorrei adesso esclamarle anche alla generazione vivente e veniente, poiché ora sono altrettanto addolorato per la sorte di così tante anime che, come Dio, Io stesso non posso salvare, non potendo togliere loro la libertà d’azione.

7. Così Io vedo anche adesso, come la nave dell’umanità fa rotta a piene vele verso scogli e rocce, prevedo lo sfracellarsi di tutte le sue speranze e le beatitudini sognate, vedo come molte migliaia e migliaia, non solo in ritardo, ma anzi troppo tardi riconosceranno ciò che avrebbero dovuto fare, e che non hanno fatto. Anche a loro Io vorrei dire, come allora a Gerusalemme e ai suoi abitanti: “Vogliate riflettere per bene su ciò che vi serve per la pace; verrà, infatti, il momento in cui voi tutti proverete amarezza per non aver riconosciuto per tempo quando siete stati visitati dalla Mia Benedizione e dalla Mia Grazia!”.

8. I lamenti sul destino inevitabile di Gerusalemme li potrei ripetere ancora oggi; la stolta umanità, infatti, neanche oggi riconosce la propria missione, lo scopo della propria esistenza e lo scopo della vita attuale e futura. Così dovrà sopravvenire una reazione, per via completamente naturale-spirituale che, secondo le Mie Leggi divine, respingerà gli spiriti, le anime e gli esseri di nuovo in quei limiti nei quali essi potranno raggiungere da soli il grado di perfezionamento che Io ho loro posto, come scopo supremo.

9. Per un padre terreno spesso è triste vedere come i suoi figli, nonostante tutti i sacrifici, l’amore e le premure che egli ha dedicato per la loro educazione spirituale e morale, lo stesso falliscono, e che essi, imboccando la strada sbagliata, invece di divenire un giorno la consolazione e la gioia della sua vecchiaia, lo ripagano con dispiaceri, preoccupazioni e, spesso, con vergogna di ciò che egli ha fatto per loro per amore. Che cosa però rimane a lui, deluso? Egli non può sovrastare l’individualità dei suoi figli, perché sono spiritualmente liberi e possono pensare e fare quel che vogliono! E allora, una coppia di genitori vede spesso svanire, una dopo l’altra, tutte le speranze così ben fondate, le vede crollare come castelli di carta, senza poter dare il minimo aiuto.

10. Ciò che accade in questo caso ai genitori terreni, questo accade anche a Me, e in grado ancora più intenso. Io, il Creatore dell’intero Universo, devo stare a guardare come le Mie creature, da Me create per la suprema dignità spirituale, percorrono proprio la via sbagliata, invece – memori della loro alta discendenza – di correre incontro allo spirituale; Io devo stare a guardare come lo spirituale sia calpestato con i piedi, deriso sprezzantemente, e presentato come pazza idea cervellotica di fanatici bigotti che esaltano come sommo, il godimento grossolano-materiale della vita mondana; Io devo stare a guardare come proprio la veste esteriore sia considerata la cosa principale, e il contenuto spirituale, che sta sotto questa veste, considerato un nulla.

11. Anche in questo caso vale ciò che un giorno dissi ai farisei: anche se i Miei discepoli e i Miei seguaci tacciono, allora parleranno le pietre – vale a dire l’intero regno materiale naturale – ed esclameranno ovunque all’uomo: “Svegliati, uomo, dal tuo delirio mondano! Inutilmente tu cerchi di rinnegare la tua destinazione e il tuo Creatore! Anche se non vuoi prestar fede ai Suoi insegnamenti lasciati in eredità dal tempo del Suo visibile cammino di vita, anche se vuoi soffocare la voce nel tuo stesso cuore, che pur sempre ti grida di nuovo come qualcosa di ‘certo’ e ti ammonisce, se vuoi rinnegare tutto questo, – allora osserva la natura!”.

12. I più zelanti almanacconi, naturalisti ed esploratori della materia, tutti alla fine arrivano a riconoscere, e devono arrivarci nonostante la loro riluttanza, a questo: che in alto, oltre la materia, vive un grande Spirito che unisce in un unico insieme gli atomi più piccoli come i grandi mondi, e che, com’è evidente da tutte le opere, può esserci solo un Dio dell’Amore, della Grazia e dell’Indulgenza, un Dio che – come fu detto un giorno nell’esempio del figlio perduto – ha più gioia per un figlio ritrovato, che per novantanove giusti i quali non hanno bisogno di consolazione.

13. “C’è un Dio!”, risuona dappertutto questo grido. Perfino la connessione delle situazioni politiche e sociali mostrano abbastanza chiaramente all’attento osservatore, che non sempre accade ciò che l’uomo vuole aver di mira, bensì, che tanto nel singolo uomo, quanto anche in popoli interi, i risultati delle aspirazioni sono spesso totalmente diversi da quelli sperati. Ovunque si mostra questa Potenza della Divinità: affettuosa con l’affettuoso, adirata con l’iracondo, conciliante con il conciliante!

14. E come un giorno Io versai lacrime di dolore divino sulla cecità degli abitanti di Gerusalemme, perché previdi come questi figli smarriti avrebbero fatto violenza, a Me per primo, fisicamente, – poi alla Mia Dottrina, spiritualmente; – e come alla fine essi stessi avrebbero subito la morte, per cessare per sempre di esistere poi, come nazione, giacché loro stessi non avevano voluto altro, – così anche adesso il Mio Cuore si riempie di tristezza per la cecità del genere umano.

15. Ovunque, Io faccio diffondere scintille della Mia Luce celeste, ovunque risuona la Mia spiritualmente chiamata paterna: “Cambiate, voi accecati! Udite la Mia chiamata, udite la Voce del vostro Padre celeste che vi ammonisce, prima che si avvicini la grande catastrofe, – come un giorno su Gerusalemme e sui suoi abitanti! Ascoltate la Voce che vorrebbe aprirvi gli occhi e mostrarvi come voi tutti, incuranti, barcollate intorno, da ubriachi, sull’orlo dell’abisso dell’eternità, e a ogni istante siete nel pericolo di esserne inghiottiti per lungo tempo. Immaturi e prematuri, giungerete poi in quegli spazi senza tempo, con molti fardelli e con grandi fatiche, cosa che invece avreste potuto conquistare con così poca fatica in questa terrena vita di prova!”.

16. Così come allora la distruzione di Gerusalemme ebbe luogo solo poco dopo la Mia dipartita, così anche adesso non passerà molto, finché le vostre condizioni sociali, che voi credete esisteranno per sempre, crolleranno completamente!

17. A quel tempo la distruzione toccò ad una città e ad un popolo, adesso toccherà a molte città e a molte nazioni, toccherà alla Terra intera e, all’umanità su questa vivente.

18. A quel tempo, dopo la distruzione di Gerusalemme cessò in generale il culto giudaico, e la Mia Dottrina cominciò a portare i primi frutti tra i pagani invece che tra il Mio popolo, il popolo ebreo. Altrettanto adesso, i cosiddetti rappresentanti della Mia Dottrina cesseranno di fare il loro gioco peccaminoso con le Mie parole e con la Mia Dottrina. Ciò che finora era proprietà di una casta, diverrà d’ora in poi bene comune. Lì crollarono le mura del tempio che, per così dire, separavano il popolo dal Santissimo; ora cadranno le mura spirituali. Del tempio non rimase che pietra su pietra, solo devastazione e orrore indicarono il luogo nel quale il Grande Iddio era venerato, però in modo falso e incompreso. I distrutti muri di cinta della città furono gli unici resti che indicarono che lì si trovava la capitale di un popolo.

19. Altrettanto avverrà adesso nello spirituale. Si potrà riconoscere solo a fatica, dove un tempo stava la pura Verità, nascosta e sepolta sotto evidenti tessuti di menzogne. Le tenebre svaniranno, e non l’offuscata lampada di una volta del tempio, bensì l’onnipotente Sole della Luce spirituale illuminerà tutto, e tutto riscalderà. Sulle rovine dell’illusione e dell’inganno, si pianterà l’eterno verdeggiante albero della Speranza che – sempre tendente verso l’alto, verso il Regno celeste che mai passerà – sarà un simbolo della via per l’umanità rimasta.

20. Quindi, figli Miei, poiché la Mia Luce di Grazia risplende inutilmente sulla grande massa degli smarriti, cosa che Io devo riconoscere con occhi rattristati e cuore addolorato, allora accogliete voi la Luce di Grazia, e riflettete che Io vi ho prescelto tra così tante migliaia per essere un giorno, dopo la distruzione dell’edificio illusorio dell’inganno, le prime solide pietre da costruzione del nuovo tempio di una nuova Gerusalemme!

21. Allora, Io camminai visibilmente tra i Miei figli, ed essi non Mi riconobbero; adesso però, che voi Mi riconoscete, o perlomeno ne avete l’occasione – sia attraverso le Mie parole, sia attraverso le Mie opere – e Mi comprendete come Padre amorevole, aspirate perlomeno voi a questo: a salvarvi dalla rovina generale, affinché restiate in piedi, quando crolleranno le mura delle vecchie cose abituali! Dimostrate con la vostra perseveranza e la vostra fiducia che, anche se Io adesso devo di nuovo versare lacrime di dolore su molti perduti, pure ci saranno ancora alcuni che sapranno intendere e comprendere lo sguardo d’amore del Padre e che, nonostante la molta afflizione, potranno divenire il punto d’appoggio di una futura, inesauribile gioia!

22. Se altri meritano lacrime di compassione, allora aspirate voi a fare in modo che nel Mio mondo dello spirito siano versate lacrime di gioia e di delizia su voi, sul vostro comportamento e sulla vostra perseveranza, lacrime che dovranno essere le più grandi testimonianze della vostra vittoria! – Amen!

[1] “Il Sole spirituale” suddiviso in due volumi, più un Supplemento è una rivelazione di oltre 500 pagine dettata a Jakob Lorber nel 1842 che tratta della morte e della vita delle anime che si trovano nell’aldilà, attraverso il racconto di dieci spiriti fra cui gli apostoli Marco e Giovani ed il veggente svedese Swedenborg, oltre alle spiegazioni spirituali dei 10 Comandamenti, nonché di 37 capitoli nel “Supplemento” quali richiami particolarissimi.

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  35次耶穌的寶訓耶和華的哀悼耶路撒冷

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35次耶穌的寶訓耶和華的哀悼耶路撒冷

(1872年4月12日)

路加福音19:41-46

“當他臨近時,他看到了這個城市,並為此哭了,說:”如果你知道,至少在你的日子,屬於你平安的事情!但現在他們躲開你的眼前。日子必臨到你身上,你的仇敵必在你周圍施行壕溝,圍繞你四圍,並將你關在四周,並且要把你安置在地裡,並將你的兒女留在你中。他們不能把一塊石頭放在另一個上。因為你知到不是時間去探望的。他進了聖殿開始甩出賣賣給來買的人。對他們說:“我的房子是禱告的殿宇,但你們將其成了竊賊房間。”

已經在關於’屬靈的太陽’的啟示中,你找到了解釋它的意思:“耶穌哭了。”

那裡你在精神上表現出來,這些話表達了上帝給他的孩子他的全部天國帶給他們的世界的最深刻的悲傷,甚至以一種可見的形式展示給他們的創造主和所有宇宙的主,以及盲人如何所有這一切,都不承認祂,是至高無上的愛,溫柔和恩典的體現。他們對祂做了卑鄙的痛苦的事情可發生在一個男人,並且拋棄了祂的教導,愛的教導,和解與寬恕。正是他的大多數同時代人的這種偉大的失明使偉大的造物主,明顯體現在耶穌身上,流下了悲傷的淚水。他在猶太人首都的頹廢中然淚下,預示著他們作為一個獨立的國家結束他的全部結局,隨後通過相反的思路,一度被我選定為最偉大的命運的這個國家,一直追求這直到今天。

在我進入耶路撒冷中,我的門徒高興地認識到我的使命的高潮,這完全不符合法利賽人和文士。當他們要求我斥責我的門徒時,我回答說:“讓他們歡欣鼓舞吧!因為如果他們保持沉默,那麼石頭就會說話!“

通過這個我想告訴這些被欺騙的人們,不久之後,我的門徒們的歡呼將轉向為他們城市和聖殿被毀的城牆的石頭哀悼,告訴他們,他們沒有認出我是用和平之手進入了他們的牆內。他們既不承認神聖的教師,也不承認天堂的教導,只渴望世俗的榮耀和榮耀,以及世俗的彌賽亞,在良好的生活和骯髒的樂趣中加強和鞏固他們。

我的死亡已經過去了五十年當我的警告成為現實時。被選中的人民不再是獨立的國家。正如我曾經從廟裡拋出的那些把祈禱的房屋變成市場的賣家和買家,後來在猶太人中被趕出了耶路撒冷,因為早先在聖殿裡發生的事情,他們一直在城裡,他們完全忘記了人的精神,更高精神的生活。僅為追求快樂,力量和財富而努力在世俗。因此他們自己實現了我對耶路撒冷城牆和聖殿深深哀傷的預言。

就在那時,我指著我感嘆的話來犯錯誤的人類,現在我也想再次為現在的生活和未來的世代做同樣的事情。現在,我也為許多人的命運感到悲傷,即使我是上帝所不能拯救的,因為我不會干涉人的行動自由。

因此,我現在也看到人類的船如何快速靠近岩石和礁石,我預見到他們所有希望和夢想中的幸福以及成千上萬人認識到太遲,是的,為時已晚,他們應該做的,但沒有做。對他們來說,我也想說我曾經對耶路撒冷及其居民說過的話:“如果你只承認什麼能給你帶來和平,那時候將來在未來痛苦的經歷中,你會感受到你沒有認識在未來的訪問通過我的祝福和恩典!“

今天,我也可以重複我對耶路撒冷不可避免的命運的哀嘆,因為今天愚蠢的人類也不會承認其使命,創造的目的以及現在和將來的生命。因此,必須以一種完全自然的 – 靈性的方式設定反應,通過這種反應,根據我的神聖律法,精神,靈魂和生命再次被置於其最高位置,只有這樣才能使它們達到完美我把他們設定為他們的最高目標。一個凡人的父親看到他的孩子常常感到難過,儘管他的一切犧牲,愛心和關懷都致力於他們的精神和道德教育,失敗並走錯路,而不是成為他的老人的安慰和喜悅的;他們如何來回報他的愛用悲傷,焦慮和經常恥辱!但是,失望的他能做什麼呢?他無法控制他的孩子的個性;他們在精神和精神上都是自由的,並且可以思考和做任何適合他們的事情。因此,父母們常常無奈地看到他們的希望一個接一個地破滅,像空中的城堡倒塌一樣。

凡人的父母在這裡發生的事情,對我來說也是一個更激烈的程度。作為全宇宙的創造者,我必須觀看我命定最高的靈性創造的生物,朝相反的方向行走,而不是在意識到他們崇高的血統時加速朝向屬靈。我必須看到精神生物被唾棄,被嘲笑和描述為瘋狂狂熱偏執者的幻想,而世俗生活的物質樂趣被稱為人類最寶貴的財產。我必須看到外衣是如何被認為是最重要的,但是這個外衣所固有的精神本質卻被忽略了。

這裡也適用我曾經對法利賽人說過的話:即使我的門徒和信徒都沉默了,那些石頭 – 也就是大自然的所有物質王國 – 都會對所有地方的人說話和呼叫:“從人類中喚醒人類在世俗中毒!你徒勞地否認你的命運和創造者!如果你不想相信他在世界上可見的逗留期間離開你的戒律,如果你想淹沒自己心中的聲音,那麼作為“肯定”的人一直跟你說話並誡勉你,如果你想要否認所有這些 – 做自然的思考!“

最敏感的過分微妙的討論者,自然科學家和物質的探索者,儘管有他們的抵觸,但都必須認識到,最終的結果是,高出萬物中居住著偉大精神團結著最小的原子以及整個偉大的世界,從所有他的作品中可以看出,只能是愛,恩典和寬容的上帝,正如曾經在浪子的兒子比喻中所說的,他對其超過對九十九個正義的人而感到高興,因他們不需要得到安慰。

“有一個神!”這個呼籲從一切中迴盪。即使將政治和社會環境聯繫在一起,也足以清楚地顯示出給細心的觀察者,即事件並不總是能夠轉變人的意圖,而是在個人生活中以及在整個國家的生活中,努力的結果往往不同與希望的相當。神的威力隨處可見 – 對那些熱愛的表示熱愛,那些憤怒的人表示憤怒,對那些原諒的人寬恕的人表示原諒寬恕。

我曾經為耶路撒冷居民的失明流淚,因為我預見到這些犯錯的孩子將首先在身體上對我進行毆打,然後在靈性上違背我的教導,最終他們自己會遭受死亡,不再是一個國家,而是曾經和所有,因為他們不需要它, – 現在也因為人類的盲目,我的心充滿了悲傷。

到處都是我的天堂之光的火花傳播到處,我的父親呼喊著:“回頭,被人欺騙!聽到我的呼召,聽到你天父的聲音,在這場大災難之前神警告你 – 就像曾經發生過耶路撒冷及其居民一樣!聽到這聲音想要睜開眼睛,向你展示你是如何不經意地,不穩定的走著,彷彿陶醉於接近永恆的深淵,冒著任何時刻被它吞噬很長時間的風險。在你不成熟的時候,你將會在那些永恆的空間中,只有經過非常艱苦和努力才能獲得如此輕而易舉的在地球上的成果,在這個地球上的試煉生活中可以獲得這樣的東西。“正如那時耶路撒冷的毀滅發生在我死後不久,今天在你認為將永遠持續下去的社會制度將要崩潰之前,這個時間不會太長。

當時的破壞涉及一個城市和一個民族,但現在許多城市和許多國家,實際上,整個地球和生活在其上的人類都參與其中。

那時候,在耶路撒冷被毀滅之後,整個猶太人的信仰就不復存在了,我的教訓開始在外邦人中間而不是在我的人民猶太人中間初見成效。因此,現在所謂的我的教導代表將會停止他們的罪惡遊戲與我的話語和我的教導。在那裡,寺廟的牆壁將人們從神殿中分離出來,崩塌了 – 現在精神的牆壁正在崩潰。以前什麼是種姓的財產現在將成為共同財產。這座寺廟被夷為平地,只有破壞和恐怖標誌著這個地方 – 被錯誤地誤解了 – 偉大的上帝被崇拜了。被毀壞的城牆是唯一的遺跡,表明這是一個國家的首都。

現在精神上也會發生同樣的情況。一個人幾乎無法辨別曾經真理的真相,並將其隱藏埋在謊言的組織之下。黑暗將消失,而不是廟宇拱頂上的昏暗燈光,但靈性光芒的全能太陽將照亮和溫暖所有的東西。在錯誤和欺騙的廢墟中,將種植永遠向上的永不停止的天國之王的永恆青翠的希望之樹 – 將成為剩餘人類道路的象徵。

因此,我的孩子們,因為我的恩典之光在犯錯的人群中仍然發光 – 有 時我必須用悲傷的眼睛和憂傷的心承認 – 你要接受這種恩典之光,並且記住,成千上萬的我選擇了你,以至於有一天你可能成為新的耶路撒冷的新廟宇的第一塊堅固的建築石塊,在這座大廈被毀壞之後。

一旦我明顯地走到我的孩子中間,他們不認識我;但現在當你認識我時,或者至少有機會 – 無論是通過我的話還是通過我的作品 – 理解我是一位慈愛的父親,至少要努力拯救自己擺脫普遍的墮落,以便當習慣崩潰的舊世界,你可能保持站直。通過你的耐力和信任證明,雖然我現在也必須為失去的許多人流下痛苦的淚水,但仍然有一些人理解並欣賞天父的愛,儘管如此悲傷,但仍然可以成為一個決定性因素在未來無休止的歡樂。當其他人值得同情的時候,請確保在我的靈魂世界中,歡樂和歡樂的淚水流過你和你的態度和耐力,這將是你勝利的最好證明。阿門

 

31. Wahre Gerechtigkeit & Falsche, scheinheilige Gerechtigkeit… Matthäus 5:20 – True Righteousness & Deceitful, hypocritical Righteousness… Matthew 5:20

PREDIGT / SERMON 31
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PREDIGTEN DES HERRN-31-Matthaeus-5_20 WAHRE GERECHTIGKEIT FALSCHE GERECHTIGKEIT SCHEINHEILIGKEIT Bergpredigt-1280 THE LORDS SERMONS-31-TRUE RIGHTEOUSNESS DECEITFUL RIGHTEOUSNESS HYPOCRITICAL RIGHTEOUSNESS Matthew 5_20
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flagge de  Wahre Gerechtigkeit… Matthäus 5:20

31. Predigt von Jesus… Wahre Gerechtigkeit
(02.04.1872)

Matthäus 5:20
Wahre Gerechtigkeit (Mt.05,20): “Ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als die der Schriftgelehrten und Pharis„er, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen!”

01. Hier in diesem Kapitel liegt vor euch Meine ganze Lehre als Inbegriff alles dessen, was den Menschen betrifft. Es wird euch gezeigt, inwiefern seine Leiden, seine Aufopferungen und Kämpfe einst einen geistigen Wert haben werden, und wie er sein Gewissen als die Waagschale und die Richtschnur zu allen Gedanken, Worten und Taten gebrauchen soll, wenn er einst Mein Kind genannt werden möchte.

02. Diese Bergpredigt war die gewaltigste Predigt, welche Ich während Meines Erdenwandels gehalten habe, und eben deswegen umfaßt sie alles, was Mich bewog, zu euch auf diese finstere Erde herabzusteigen und die größte Schmach zu erdulden – zu Meinem und Meiner Lehre größtem Triumph.

03. In dieser Predigt stellte Ich Meinen Zuhörern und Jüngern alle Seligkeiten in hoffnungsvolle Aussicht, welche denen zuteil werden sollen, die Meine Liebesgebote halten und ihretwegen Unbilden und Leiden ertragen. Ich stellte ihnen aber auch die Wichtigkeit ihrer Mission in bildlichen Ausdrücken dar, daß Ich Meine Lehre nicht vergebens predigen will, sondern daß jeder, der sie hört, sie auch anwenden und verbreiten soll. Es sind jene Verse, die vom Salz der Erde, von der Stadt auf dem Berg
und von dem angezündeten Licht handeln, damit es leuchte und nicht verborgen unter einem Scheffel brenne.

04. Ich sagte ihnen, sie seien das Salz der Erde, welches dem ätzenden oder anregenden Teile der geistig-seelischen Welt entspricht, da es zur Tätigkeit, zur Ausscheidung des Schlechten, zum materiellen Stoffwechsel notwendig ist.

05. Wo kein Salz oder Reizstoff ist, dort ist kein Leben, keine Bewegung, keine Wärme, kein Licht. Wo das Salz dumm wird – wie es im Evangelium heißt -, d.h. wo es verdirbt, da entstehen die umgekehrten Resultate, weshalb es ausgeschieden werden muß, damit es die Leute zertreten. Zu Staub und Sand zertreten, wird es anderen Schöpfungen auf anderer Basis zur weiteren Bildung behilflich sein, so wie das durch Menschen verübte Schlechte, ebenfalls durch Meine Fügungen am Ende zum Fortschritt, zur Besserung der geistigen Wesen beitragen muß, nur in anderer Form und unter anderen Umständen.

06. So ermahnte Ich das Volk und Meine Jünger, daß sie Mein Wort nicht bloß hören und für sich behalten, sondern daß sie es auch anderen mitteilen und es selbst in der Tat verwirklichen sollten. Ich sagte ihnen auch, daß Meine Lehre nicht neu sei, sondern daß sie nur die von Moses und den Propheten gegebenen Weisungen im wahren Licht darstelle, den Sinn der Worte erkläre und so der ganzen Menschheit zeige, wie alle diese göttlichen Vorhersagungen und Verordnungen der von Mir gesandten Männer stets denselben Zweck hatten, nämlich die Menschen ihren geistigen Wert erkennen zu lehren und sie alle auf dem kürzesten Weg vorzubereiten, ins große Geisterreich eintreten zu können, wie es Wesen geziemt, die einen göttlichen Funken von Mir im Herzen tragen. Ich versicherte allen, daß Meine Worte ewige Dauer haben, weil sie von dem ewigen, höchsten Wesen gegeben wurden.

07. Ich sagte ihnen auch, daß Ich jede Verunglimpfung dieser Meiner Gesetze bestrafen werde, hier und jenseits, weil Ich im voraus wußte, daß in späteren Zeiten Menschen Meine Gesetze der Liebe als Deckmantel benützen und, unter ihm ihren eigenen Interessen nachgehend, die Leidenschaften des Hasses und der Rache ungestört ausüben würden. Schon zu Meiner Zeit trieben die Pharisäer und Schriftgelehrten mit den Lehren Mosis und der Propheten das gleiche Spiel, weshalb Ich zu Meinen Jüngern und den um Mich versammelten Volk die Worte sprach: “Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als die der Pharisäer und Schriftgelehrten, sonst werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen!”

08. Obwohl nur dieser Vers für diesen Sonntag gegeben ist, mußte Ich die vorhergehenden Verse desselben Kapitels zuerst erklären, damit wir folgerichtig auf diesen zwanzigsten Vers kommen und von diesem aus weiterschreiten können.

09. Weil Ich die falsche und scheinheilige Gerechtigkeit jener Kaste anführte, der in jener Zeit die Macht und das Recht gegeben ward, den Sinn, den Kultus und die Dogmen ihrer Religion dem Volke beizubringen und zu erklären, und weil Ich wußte, auf welche Weise sie es vollführten – nicht in Meinem, sondern in ihrem Sinne und nach ihren Plänen -, so ward Ich natürlich gezwungen, dem Volk und Meinen Jüngern diese schon vorhandenen Gesetze besser zu erklären und ihr Gewissen empfindlicher zu machen. Auch deshalb mußte Ich es tun, weil in jener Zeit die Priester und Gelehrten die Gesetze so erklärten, daß es sie nicht viel Mühe kostete, diese zu erfüllen, und weil ihnen dadurch ein weiter Spielraum blieb, die scheußlichsten Taten zu begehen, ohne dem Scheine nach gegen die mosaischen Religionsgesetze zu verstoßen; ja den Anschein erwecken konnten, als übten sie diese im strengsten Sinne aus.

10. Daher folgen dem zwanzigsten Vers alle anderen wahren Liebesgesetze, welche in jener Zeit gerade als Gegensätze zu dem Geglaubten betrachtet wurden; denn Wiedervergeltung, Rache, Haß und Verfolgung waren durch einzelne Sprüche der Religion dem Anschein nach gerechtfertigt. Auch deshalb sah man sie als Gegensätze an, weil es weit leichter ist, den Durst der Rache und des Hasses zu kühlen, als dem zu verzeihen, der feindlich gesinnt ist, oder den mit Wohltaten zu überhäufen, der nur Böses im Schilde führt.

11. Eben deswegen ist diese Predigt, besonders vom zwanzigsten Vers an, die wichtigste genannt worden, weil in ihr das Symbol der Liebe, die Fahne der Nächstenliebe und die Verzeihung von Mir als einzige Richtschnur für den Lebensweg aufgestellt wurden, indem Ich allen zurief: “Nur unter dieser Fahne und mit dieser allumfassenden Liebe, mit welcher Ich als Gott und Schöpfer alle Meine Wesen umfasse, nur mit dieser Liebe könnt ihr Menschen Bürger eines geistigen Reiches, Bürger Meines Himmels werden!”

12. Ich führte in den nachfolgenden Versen verschiedene Lebensverhältnisse an, in welchen der Mensch diese Bruder und Nächstenliebe ausüben soll und kann. Ich zeigte, wie weit diese Liebe gehen soll und muß, wenn ihre Taten vor Mir einen geistigen Wert haben sollen. Ich setzte den Eckstein der Aufopferungsfähigkeit, an dem sich leider in jener Zeit und bis auf den heutigen Tag viele gestoßen haben.

13. Ich sagte Meinen Zuhörern: Wie Ich als Gott die Sonne über Gute und Böse aufgehen lasse, wie Ich die Felder der Schlechten wie der Guten mit segnendem Regen befeuchte, so sollen auch Meine wahren Nachfolger – erhaben über alle menschlichen Leidenschaften, Mein Beispiel als Schöpfer und auch als Jesus stets vor Augen habend allen mit gleicher Liebe helfen, unbekümmert darum, ob ihnen je Dank zuteil wird oder nicht.

14. Ich stellte in dieser Predigt das Ideal eines geistig erhabenen Menschen auf und bewies selbst durch Meinen Lebenswandel, daß man so leben kann, wenn man will. Der Inhalt dieser Predigt, seien es die versprochenen Seligkeiten für die Leidenden, Kämpfenden und geduldig Ausharrenden, als auch, wie weit sich die Nächstenliebe erstrecken soll, hat heute noch dieselbe Geltung wie einst und wird sie auch nie verlieren, solange Ich, Meine geistige und Meine materielle Welt bestehen. Denn nur durch diese Gesetze und ihre Befolgung werden die vernünftig lebenden Wesen geadelt und werden Zeugen ihres göttlichen Ursprungs, während sie auf dem entgegengesetzten, am meisten gebräuchlichen und leider auch jetzt noch von vielen als rechtlich bezeichneten Weg, statt zur geistigen Höhe aufwärtszusteigen, zur materiellen Tiefe herabsinken.

15. In den folgenden Kapiteln des Matthäus wird diese Lehre noch weiter dargelegt, damit sich niemand entschuldigen kann, als hätte er nicht gewußt, was Gottes und Nächstenliebe im eigentlichen Sinne sei. So findet ihr auch im 6. Kapitel das einzige Gebet, welches Ich die Meinen lehrte, und das ihr heute noch als Inbegriff aller Gebete ansehen könnt. Nur müßt ihr den tiefen, geistigen Sinn eines jeden darin enthaltenen Wortes fassen; denn wisset, etwas anderes ist es, wenn ihr mit euren eigenen Worten betet, oder wenn Ich euch Worte in den Mund lege, die ihr bei Bedrängnissen, ja wohl auch täglich an Mich richten sollt, damit Ich euch Meine hilfreiche Hand in den Wirrnissen eines jeden neuen Tages reiche, auf daß ihr nicht fallet, sondern Meine Bergpredigt stets im Sinn behaltet und als einzige Richtschnur auf dem Prüfungsweg dieses irdischen Lebens vor Augen habt, um der im Anfang unseres Kapitels verheißenen Seligkeiten teilhaftig zu werden.

16. Ja, Meine Kinder, auch an euch geht die gleiche Mahnung wie einst an jene, die Mir bei der Bergpredigt zuhörten, wo Ich sagte: “Wenn ihr nicht gerechter werdet als eure Pharisäer und Schriftgelehrten, so könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen!” Auch euch sage Ich: Wenn ihr die Begriffe Gerechtigkeit, Liebe, Demut und Verzeihung nicht strenger nehmt, als sie euch von vielen gepredigt und falsch ausgelegt werden, so könnt ihr nicht in Mein Reich kommen und könnt nicht Meine Kinder werden; denn zu Meinen Kindern können nur die gezählt werden, die Meinem Beispiel folgend willig ihr Kreuz tragen, und die wie Ich, als Beispiel der Demut und Selbstverleugnung, alle weltlichen Genüsse weit hinter die geistigen zurücksetzen und bei Meinem Hauptgrundsatz verbleiben, der in dem Spruch aufgezeichnet ist: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt!”

17. Meine Kinder dürfen keine Weltkinder sein. Sie müssen danach streben, die höchste moralische Höhe zu erreichen, die überhaupt der Mensch erreichen kann. Sie müssen, wie Ich, ihrer Leidenschaften Meister werden und vertrauensvoll hinnehmen, was Ich ihnen zu ihrem Besten schicke. Sie sollen nicht die Welt als eine Gefahr fliehen, sondern sie müssen inmitten derselben alle ihre Eigenheiten, Genüsse und Versuchungen, damit sie diesen nicht unterliegen, dem wahren Werte nach beurteilen. Sie müssen in Gedanken, Worten und Taten reinen Gewissens dastehen, damit andere nicht allein ihren Worten Glauben schenken, sondern auch in ihren Taten den wirklichen Beweis des Gesagten ersehen können. Sie müssen, wie es im Evangelium heißt, als eine Leuchte dastehen, die weit hinaus über alle Unebenheiten des menschlichen Lebens ihr ruhiges Licht ausströmen läßt, das Licht der Liebe, des Vertrauens und der Verzeihung.

18. So nur können sie, wenn sie selbst gerechter, liebender, vertrauender als viele andere verirrte Kinder sind, jenen zur Richtschnur und als Wegweiser dienen, und nur so können sie nach vollendetem Lebens und Prüfungslaufe Anspruch
darauf machen, von Mir an Kindesstatt angenommen zu werden und in Mein ewiges, großes Geisterreich, in Meine Himmel einzugehen, wo ihnen für alles Ausgestandene und Erlittene jene Seligkeiten zuteil werden, die beim Beginn Meiner Bergpredigt verheißen werden.

19. Dies nehmt euch zu Herzen! Lest oft diese Predigt, welche Ich vor mehr als tausend Jahren Meinen Jüngern und dem Volk gehalten habe! Sie enthält große Verheißungen und Forderungen an euch und an Meine Geisterwelt.
20. Wer diesen Bedingungen nicht nachkommen will, dessen Leben gleicht einem schön eingebundenen Buche, das aber nur weiße leere Blätter enthält.

21. Trachtet daher, euer Lebensbuch voll guter Gedanken, Worte und Taten ins andere Leben mitzubringen! Ich habe euch ja in diesen Versen gezeigt, wie die Gedanken schon ein Versündigen gegen Meine Liebesgesetze sein können; denn es mangelt oft nur an der Gelegenheit, sie auszuführen. Wäre solche vorhanden, so vollführte der Wille, was nur flüchtige Gedanken blieben.

22. Daher hütet euch zuerst vor sündigen Gedanken! Sie entwürdigen euren inneren Seelenmenschen. Flieht ferner die Gelegenheit, solche Gedanken in Ausführung zu bringen! Bekämpft die Gedanken, und ihr seid des Handelns eher mächtig! Gebt ihr aber den ersteren Raum, so seid ihr schon in das Reich der Sünde verstrickt und nur ein günstiger Augenblick, – und eure Seele ist durch eine unüberlegte Tat ihres ganzen Schmucks, der Reinheit, der Ruhe und der Zufriedenheit und ihrer schönen Vorsätze beraubt!

23. Daher lest diese Verse alle und sehr oft! Es wird euch so vieles darin gezeigt, worin ihr noch so schwach seid und so oft sündigt gegen euch und gegen Mich. Dadurch seid ihr noch weit davon entfernt, einen Anteil an Meinem geistigen Himmelreich zu haben.

24. Murrt nicht, wenn Ich euch durch Verhältnisse stets Gelegenheit gebe, euch in dem zu üben, was euch noch am meisten mangelt, nämlich das Vertrauen auf Mich und das stete Wachsein über die Regungen des eigenen Herzens, um alles Böse und Schlechte gleich im Keim zu ersticken!

25. So, stets sich übend, erstarkt eure Kraft; so werdet ihr fähig, aller Versuchungen zur rechten Zeit Herr zu werden; und so, Meiner Bergpredigt eingedenk, werdet ihr auch einst den Lohn Meiner Jünger erhalten, wenn eure Mission hier auf dieser Erde beendet und der Sieg errungen ist, um dann dort mit neuer Kraft größeren Anforderungen Genüge leisten zu können; denn wer hier weniges treu verwaltet, den werde Ich dort über vieles setzen!

26. Gedenkt eures Vaters, der euch nicht umsonst alle diese Worte sendet! Gedenkt, daß Er euch zu dem machen möchte, zu dem Er euch erschaffen hat, nämlich zu Seinen geistigen Kindern und damit zu jenen Wesen, welche einst in Seinem Reich über Welten und Millionen von Wesen das Licht der Liebe und der Gnade ihres ewig liebenden Vaters ausstreuen sollen! Daß zu solchen Missionen in allem Leid und Unglück erprobte, also gestählte Wesen gehören, versteht sich von selbst, weil sie, Gedanken und Tatenreinheit als Stempel auf ihrer Stirne tragend, durch die Erhabenheit ihres Geistes die andern emporziehen können.

27. Deswegen gab Ich euch diese ausführliche Auseinandersetzung Meiner Liebesgebote, damit ihr nicht den Einflüssen eurer Eigenliebe Raum gebt, um gerade das zu entschuldigen, was bei Mir vielleicht die größte Sünde ist, nämlich die Gedankenspiele, die der Same zu allerlei unreifen und bösen Taten sind. Amen.

flagge en  True Righteousness… Matthew 5:20

The Lord’s Sermons – Sermon 31 – Matthew 5:20

True Righteousness

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 2nd, 1872)
spoken by Pascal

Matthew 5:20…
“For I say unto you, That except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, ye shall in no case enter into the kingdom of heaven.”

Thus says the Lord:

1. This chapter presents to you My whole teaching, the essence of all that concerns man. It is pointed out to you how his suffering, his sacrifices and struggles will one day have a spiritual worth and how he is to use his conscience as guidance in weighing all his thoughts, words and actions if ever he wants to be called My child.

2. The Sermon on the Mount was the most powerful sermon ever delivered by Me during My pilgrimage on earth and thus it comprises everything that made Me descend to this dark earth and to suffer the greatest humiliation – resulting in My and My teaching’s greatest triumph.

3. In this sermon I held out hopes of great beatitudes to My listeners and disciples for all who keep My commandments of love and for their sake take upon themselves hardships and sufferings. I also illustrated to them the importance of their mission, that I do not wish to preach My teaching in vain, and that everyone who hears it should also apply and spread it. I refer to those verses that deal with the salt of the earth, the city on a hill and the lighted candle that should be allowed to shine and not burn hidden under a bushel.

4. I told them that they were the salt of the earth, which corresponds to the burning or stimulating part of the spiritual world of the soul, as it is needed for activating, for the elimination of the inferior, for the material metabolism.

5. Where there is no salt or stimulant, there is no life, no motion, no warmth, no light. And where the salt has lost its savour – as it says in the Gospel -, that is, where it has deteriorated, it achieves the opposite. Therefore, it must be cast out that people may tread on it. Trodden upon into the dust and sand it will help build other creations on another basis, just as the evil committed by men must in the end, through My providence, contribute to progress, to the betterment of the spiritual beings, only in another form and under different conditions.

6. Thus I admonished the people and My disciples not just to listen to My word and keep it to themselves, but also to pass it on to others and practise it in their actions. I also told them that My teaching was not new, but that it only presented in a true light the directions received from Moses and the Prophets. I explained the meaning of the words and showed all mankind how all these divine predictions and instructions by the men I had sent had always one and the same purpose, namely, to teach people to recognize their spiritual worth and to prepare them on the shortest way for their passing into the spiritual world, as befits beings with a divine spark from Me in their hearts. I assured all that My words were everlasting because they came from the Eternal, Supreme Being.

7. I also told them that I would punish any disparagement of these My laws, here and in the hereafter, because I knew beforehand that in times to come men would use My commandments of love as a cover for following their own interests and safely practising their passions of hate and revenge. The Pharisees and scribes did the same already during My time with the teachings of Moses and the Prophets. And that is why I said to My disciples and the people gathered around Me: “For I say unto you that except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, ye shall in no case enter into the kingdom of heaven!”

8. Although it is only this verse that is given for this Sunday, I had to explain also the preceding ones of the same chapter which lead conclusively to the twentieth verse from which we can then proceed.

9. Referring to the deceitful and hypocritical righteousness of that class which during those times had been given the power and the right to teach and interpret to the people the meaning, cult and dogmata of their religion, and knowing in what way they performed this – not according to My wishes, but according to their own ideas and plans – it was, of course, up to Me to give the people and My disciples better interpretations of the existing laws and to render their conscience more sensitive. I had to do this also because in those times the priests and scribes interpreted the laws in such a way that they were not hard to fulfil and gave them plenty of scope for committing the most abominable acts without apparently offending against the divine laws of Moses, and even giving the impression of adhering to them strictly.

10. Therefore, the twentieth verse is followed by all the other true commandments of love which in those times were regarded as contrary to what was believed, for retaliation, revenge, hatred, persecution appeared justified through some religious texts. They were also considered as inconsistent because it is much easier to satisfy hatred’s thirst for revenge than to forgive an enemy or overwhelm with favours one who has evil intentions.

11. It is because of this that this particular sermon, especially from the twentieth verse onward, has been described as the more important, for in it the symbol of love, the standard of love for the fellowman, and of forgiveness, was laid down by Me as the sole guiding principle for life’s journey, when I called out to all: “Under this banner alone and with this all-embracing love with which I, as the God and Creator, hold all My created beings, only with this love can you humans become citizens of a spiritual realm, citizens of My heaven!”

12. In the subsequent verses I mentioned various circumstances in life where man shall and can practise this love of his brother and fellowman. I showed how far this love shall and must go if its acts are to be of any spiritual value before Me. I set the corner-stone for man’s readiness for sacrifice which, unfortunately, was a stumbling-block then and still is to this day.

13. I told My audience: Justs as I, as God, make the sun rise on the evil and on the good and send the blessed rain to moisten the fields of the unjust, as well as the just, thus also My true followers – superior to all human passions, with My example, as the Creator and as Jesus, always before their eyes – shall help everybody with equal love, unconcerned whether they are ever thanked for it or not.

14. In this sermon, I set up the ideal of a spiritually superior man and proved through My own way of life that it is possible to live like that, if desired. The contents of this sermon: The promised blessings for those who suffer, those who struggle and those who endure, and also how far the love of one’s fellowman has to extend, are still valid today and will remain so as long as I, My spiritual and My material worlds are in existence. For, only through these commandments and their observance, are intelligent living beings perfected and prove their divine origin. Whereas, if they pursue the opposite road, which is the more popular one, and also today, unfortunately, by many described as the righteous road, they will sink into the depths of matter instead of rising to spiritual heights.

15. In the subsequent chapters of Matthew, this teaching is still more elaborated on so that no one can excuse himself with not having known what the love of God and the love of one’s neighbour actually means. Thus you find in the sixth chapter the only prayer I taught My followers, which you can still today regard as the quintessence of all prayers. But you have to conceive the profound spiritual meaning of every one of its words; for you must realize that it is something quite different whether you pray with your own words or whether I put words into your mouth which you should direct to Me when in trouble, and in fact daily, so that I may give you My helping hand in the troubles of every new day, that you do not fall, but always keep in mind My Sermon on the Mount as the sole rule of conduct in the trials of your journey on earth in order to qualify for the beatitudes promised at the beginning of our chapter.

16. Yes, My children, this warning, concerns you, just as it did those who listened to Me when I delivered My Sermon on the Mount, when I said: “For I say unto you, that except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, you shall in no case enter into the kingdom of heaven.” So I am telling you, too: If you do not take the concepts of righteousness, love, meekness and forgiveness more seriously than they are preached to you and wrongly interpreted by many, you cannot enter My Kingdom and become My children. For only those can be regarded as My children who follow My example and willingly carry their cross and who, as did I, to prove their meekness and self-abnegation, put all earthly pleasures far behind the spiritual and adopt My guiding principle which is expressed in the words: “My kingdom is not of this world!”

17. My children must not be children of the world! They must aspire after the highest moral standard that man can achieve. They must master their passions as I did and accept with faith what I send them for their good. They shall not flee the world as dangerous, but judge its ways, its pleasures and temptations by their true worth, so that they do not succumb to them. In thoughts, words and deeds, they must have a clear conscience, so that others may not only believe their words, but see them proved in their actions. They must, as described in the Gospel, shine like a lamp that pours forth its tranquil light far above the difficulties of human life, – the light of love, of trust and of forgiveness.

18. Only if they themselves are more righteous, loving and trusting than many other erring children, can they serve them as guides, and only this way can they, after they have completed the course of their life and trials, claim to be adopted by Me and enter My eternal, great spiritual kingdom, My heavens, where all the blessings mentioned at the beginning of My Sermon on the Mount, will fall to their lot to make up for their sufferings.

19. Take this to heart! Read this sermon often, which I delivered to My disciples and the people almost two thousand years ago! It holds great promises and demands for you and My spirit-world.

20. The life of a person who does not wish to fulfil these conditions is like a nicely bound book that contains only blank pages.

21. Therefore, endeavour to take your book of life with you to the other world filled with good thoughts, words and deeds. In these verses I have shown you how thoughts can already constitute an offence against My commandments of love; for often it is only through lack of opportunity that they are not caried out. If this opportunity were given, the will would carry out what would otherwise have remained but fleeting thoughts.

22. So, first of all, beware of sinful thoughts! They degrade your inner mental being. Further avoid the opportunity to realize them. Fight the thoughts and you have a good chance of controlling your actions. But once you give in to these thoughts, you are already enmeshed in the reign of sin, and it needs just a favourable moment and through an ill-advised action your soul is deprived of all that adorned it – its purity, its peace and tranquility and all its fine resolutions.

23. Therefore, do read all these verses, and do it often! They draw your attention to so much wherein you are still weak and where you often sin against yourselves and against Me. Due to this you are still far from having a share in My.spiritual kingdom.

24. Do not grumble if, through various circumstances, I keep giving you an opportunity to prove yourselves in that which is still your greatest shortcoming, namely, the trust in Me and the constant watch over the emotions of your heart, so that you may nip in the bud all that is evil and bad.

25. Thus, through continuous practice, your strength will keep growing; thus you will master the temptations as they arise; and thus, keeping in mind the Sermon on the Mount, you will one day, when your mission on earth is ended and victory won, receive the award of My disciples, so that in the beyond you will, with renewed strength, be ready for greater tasks; for the one who has been faithful over a few things, I will there make ruler over many things.

26. Remember your Father who does not send you these words in vain! Remember that He wants to make you into that for which He has created you, that is, His spiritual children, beings that one day in His Kingdom are destined to spread the light of their eternal loving Father’s love and grace over worlds and millions of beings. It is obvious that for such missions only beings who have been proven and steeled in suffering and hardships are suitable because only they, pure in thoughts and actions, can lift up others through the nobility of their spirit.

27. Therefore, I gave you this detailed explanation of My commandments of love that you may not give in to the influence of your self-love and excuse that which may be the greatest sin before Me – playing with thoughts that are the seed for many immature and evil actions. Amen.

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Predica 31 – La vera giustizia

Quinta dopo Pentecoste
( XIIa del Tempo Ordinario)

Matteo: 5, 20: «“Io vi dico: sia, infatti, la vostra giustizia migliore di quella degli scribi e dei farisei, altrimenti non entrerete nel regno dei Cieli”.»

(Il 2 aprile 1872)

1. Qui questo capitolo sta davanti a voi tutta la Mia Dottrina, quale sostanza di tutto ciò che riguarda l’uomo. Vi è mostrato fino a che punto le sue sofferenze, i suoi sacrifici e le sue lotte avranno un giorno valore spirituale, e come egli deve utilizzare la propria coscienza – quale piatto della bilancia, e guida di tutti i pensieri, parole e opere – se vorrà un giorno essere chiamato figlio Mio.

2. Questa Predica del monte fu la più potente che Io tenni durante il Mio cammino terreno, e proprio per questa ragione essa include tutto ciò che Mi mosse a scendere da voi su questa tenebrosa Terra, e a subire la più grande ignominia per il più grande trionfo Mio e della Mia Dottrina

3. In questa predica Io esposi ai Miei ascoltatori e ai discepoli, la lieta prospettiva di tutte le beatitudini che toccheranno a coloro che osservano i Miei comandamenti d’Amore, e che a causa di questi, sopportano ingiurie e sofferenze. Esposi però anche l’importanza della loro missione in espressioni metaforiche, in quei versetti che trattano del sale della Terra, della città sul monte e della lampada accesa, affinché splenda e non arda nascosta sotto un moggio. Questo, perché Io non voglio predicare inutilmente la Mia Dottrina, bensì, che ognuno che l’ascolti, debba anche praticarla e diffonderla.

4. Io dissi loro che essi sarebbero stati il sale della Terra, il quale corrisponde alla parte corrosiva, o stimolante, del mondo animico-spirituale, poiché è necessario per l’attività di eliminazione della parte nociva, nel metabolismo materiale.

5. Dove non c’è sale, o sostanza irritante, lì non c’è vita, movimento, calore e luce. Come si dice nel Vangelo, dove il sale diventa insipido; in altre parole, dove è guasto, là sorgono risultati invertiti, e perciò esso deve essere rigettato, affinché la gente lo calpesti. Calpestato, divenuto polvere e sabbia, sarà d’aiuto in successive Creazioni su un’altra base, per una nuova trasformazione, così come il male commesso dagli uomini, attraverso i Miei decreti della provvidenza, dovrà alla fine contribuire al progresso, al miglioramento degli esseri spirituali, ma in una forma diversa, e sotto altre condizioni

6. Così Io esortai il popolo e i Miei discepoli, che non dovevano solo ascoltare e tenere per sé la Mia Parola, ma anche comunicarla ad altri e realizzarla loro stessi fattivamente. Affermai che la Mia Dottrina non era nuova, ma rappresentava, nella vera luce, le istruzioni date da Mosè e dai profeti, spiegava il senso delle parole e mostrava all’intera umanità, come tutte le predizioni e le disposizioni divine, date da Me agli inviati, avessero sempre lo stesso scopo, e in pratica quello di insegnare agli uomini a riconoscere il loro valore spirituale, e prepararsi alla via più breve per entrare nel grande Regno dello Spirito, com’è utile a degli esseri che portano nel cuore una Scintilla divina proveniente da Me. Io assicurai a tutti che le Mie parole sarebbero durate eternamente, perché date dall’eterno Essere supremo.

7. Dissi loro anche che avrei punito ogni denigrazione delle Mie leggi d’Amore, qui e nell’aldilà, poiché sapevo in anticipo che in tempi futuri gli uomini le avrebbero utilizzate come pretesto e, sotto di esso, perseguendo i propri interessi, avrebbero esercitato indisturbati le passioni dell’odio e della vendetta. Già ai Miei tempi, gli scribi e i farisei fecero altrettanto con gli insegnamenti di Mosè e dei profeti, per il cui motivo, ai Miei discepoli e al popolo radunato attorno a Me, Io pronunciai le parole: «Sia, infatti, la vostra giustizia migliore di quella degli scribi e dei farisei, altrimenti non entrerete nel Regno dei Cieli!».

8. E dunque, sebbene per questa domenica sia stato dato solamente questo versetto, Io ho dovuto dapprima spiegare i versetti precedenti dello stesso capitolo, per giungere logicamente al ventesimo versetto e, da questo, poter proseguire.

9. Poiché Io menzionai la falsa e ipocrita giustizia di quella casta, alla quale in quel tempo erano conferiti i poteri, nonché il diritto di promuovere e spiegare al popolo il senso, il culto e i dogmi della loro religione, e sapendo in qual modo essi esercitassero tale diritto – non nel Mio, bensì nel loro senso e secondo i loro piani – allora fui costretto naturalmente a spiegare meglio al popolo e ai Miei discepoli le leggi già esistenti, e rendere sensibile la loro coscienza. Lo dovetti fare anche perché, in quel tempo, i sacerdoti e i dottori della legge le spiegavano così che ad essi non costasse molta fatica adempierle, e con ciò restasse loro un ampio margine per commettere le più abominevoli azioni, all’apparenza senza contraddire le leggi della religione mosaica; anzi potevano destare l’impressione di praticarle in senso strettissimo.

10. Per questo al ventesimo versetto seguono tutte le altre vere leggi d’Amore, in quel tempo considerate contrarie a quanto si credeva, proprio perché rappresaglia, vendetta, odio e persecuzione erano, all’apparenza, giustificate da particolari espressioni della religione. Anche per questa ragione si consideravano come contraddizioni, perché è molto più facile calmare la sete di vendetta e di odio, che perdonare colui che è malintenzionato, come pure, colmare di benefici chi ha intenzione di fare solamente il male.

11. E proprio per tale motivo questa predica, in particolare dal ventesimo versetto in poi, è ritenuta la più importante, perché in essa fu da Me stabilito il simbolo dell’Amore, il vessillo dell’amore per il prossimo e il perdono da parte Mia, come unico filo conduttore per il cammino della vita, esclamando Io a tutti: “Solo sotto questo vessillo e con questo Amore tutto comprendente, con il quale Io, Dio e Creatore, abbracciai tutti i Miei esseri, solo con quest’Amore voi uomini potete divenire cittadini di un Regno spirituale, cittadini del Mio Cielo!”.

12. Nei versetti successivi Io esposi differenti situazioni della vita, nelle quali l’uomo deve e può esercitare quest’amore fraterno, e l’amore del prossimo. Mostrai quanto lontano può, e deve giungere quest’amore, affinché le sue opere abbiano davanti a Me un valore spirituale. Io posi la pietra angolare dell’abnegazione, nella quale purtroppo, in quel tempo e fino ai giorni nostri, sono inciampati molti.

13. Dissi ai Miei ascoltatori: come Io, quale Dio, faccio sorgere il Sole sui buoni e sui cattivi, e bagno con pioggia benefica i campi dei cattivi come quelli dei buoni, così anche i Miei veri seguaci – superiori a tutte le passioni umane, avendo sempre davanti agli occhi il Mio Esempio come Creatore, e anche come Gesù – devono aiutare tutti col medesimo amore, incuranti se riceveranno un ringraziamento oppure no!

14. In questa predica, Io presentai l’ideale di un uomo elevato spiritualmente, e dimostrai Io stesso, con l’esempio della Mia condotta di vita, che si può vivere così, se si vuole. Il contenuto di questa predica, siano le promesse beatitudini per i sofferenti, i combattenti e i pazienti perseveranti, come anche il modo in cui si deve estendere l’amore per il prossimo, ha la stessa validità ora come allora, e mai la perderà finché esisteremo Io, il Mio mondo spirituale e il Mio mondo materiale. Solo attraverso queste leggi e la loro osservanza, infatti, sono nobilitati gli esseri viventi ragionevoli, diventando testimoni della loro origine divina, mentre sulla via opposta, maggiormente in uso, e purtroppo ancora adesso indicata da molti come giusta, invece di salire alle altezze spirituali, essi si abbassano profondamente nella materia.

15. Nei seguenti capitoli di Matteo, questa dottrina è ulteriormente resa evidente, così che nessuno si possa scusare, come se non sapesse cosa sia l’amore per Dio e per il prossimo nel senso vero e proprio. Così nel sesto capitolo trovate anche l’unica preghiera che Io insegnai ai Miei, e che potete considerare ancor oggi come quintessenza di tutte le preghiere. Solamente, dovete afferrare il profondo senso spirituale di ogni singola parola in essa contenuta; poiché sapete: una cosa è quando voi pregate con le vostre parole, e un’altra, quando Io vi metto in bocca le parole che voi dovete rivolgere nelle afflizioni. Sissignore, anche giornalmente, a Me, affinché Io vi porga la Mia mano soccorritrice nelle confusioni di ogni nuovo giorno, così che non abbiate a cadere, ma abbiate sempre in mente – e davanti agli occhi – la Mia Predica del monte, come unica norma sulla via delle prove di questa vita terrena, per divenire partecipi delle beatitudini promesse all’inizio del nostro capitolo.

16. Sì, figli Miei, anche a voi sia rivolto lo stesso ammonimento, come allora, a quelli che Mi ascoltavano nella Predica del monte, dove Io dissi: «Se voi non sarete più giusti dei vostri scribi e dei farisei, non potrete entrare nel Regno dei Cieli!». Anche a voi Io dico: se non prenderete i concetti di giustizia, amore, umiltà e perdono, più seriamente di come molti vi predicano, e falsamente interpretano, voi non potrete venire nel Mio Regno e non potrete divenire figli Miei; potranno essere annoverati Miei figli, infatti, soltanto quelli che, seguendo il Mio esempio, portano volentieri la loro croce, e che come Me, quale esempio d’umiltà e abnegazione, mettono i piaceri mondani di molto indietro a quelli spirituali, e perseverano nella Mia regola principale che è riportata nella massima: «Il Mio Regno non è di questo mondo!».

17. I Miei figli non possono essere figli del mondo. Essi devono tendere a raggiungere la massima elevatezza morale che l’uomo può generalmente raggiungere. Essi devono, come Me, diventare maestri delle loro passioni, e accettare pieni di fiducia ciò che Io mando loro per il meglio. Non devono fuggire il mondo come un pericolo, bensì nel mezzo dello stesso, valutare tutte le sue caratteristiche, i piaceri e le tentazioni, secondo il loro vero valore, per non soccombere a questi. Devono avere la coscienza pura in pensieri, parole e opere, affinché gli altri non prestino fede soltanto alle loro parole, ma possano scorgere anche nelle loro opere, la vera e propria prova di quanto hanno detto. Essi devono, come si dice nel Vangelo, essere come una lampada, la quale sparge ampiamente la sua placida luce, la luce dell’amore, della fiducia e del perdono, oltre tutte le asprezze della vita umana.

18. Solamente così, se essi stessi saranno più giusti, più amabili, più fiduciosi di molti altri figli smarriti, potranno servire a costoro com’esempio e come segnavia, e solamente così, dopo il compimento del ciclo di vita e di prove, essere accolti da Me come figli ed entrare nel Mio eterno, grande Regno dello spirito, nel Mio Cielo, dove per tutto quanto hanno superato e sofferto, riceveranno quelle beatitudini promesse all’inizio della Mia Predica del Monte.

19. Prendetevi questo a cuore! Leggete spesso questa Predica che Io ho tenuto ai Miei discepoli e al popolo, quasi duemila anni fa! Essa racchiude grandi promesse e richieste, a voi e al Mio mondo dello spirito.

20. Chi non vuole adempiere queste condizioni, farà somigliare la sua vita a un bel libro rilegato, che però contiene solo vuoti fogli bianchi.

21. Aspirate quindi a portare con voi nell’altra vita, il vostro libro della vita pieno di buoni pensieri, parole e opere! Io vi ho mostrato, in questi versetti, come i pensieri possano essere già un peccato contro le Mie leggi d’Amore; spesso, infatti, manca solo l’occasione per metterli in atto. Se questa ci fosse, la volontà compirebbe ciò che altrimenti resterebbe solo in pensieri transitori.

22. Perciò guardatevi anzitutto dai pensieri peccaminosi! Essi degradano il vostro uomo animico interiore. Evitate inoltre l’occasione di portare in esecuzione tali pensieri! Opponetevi ai pensieri, e sarete maggiormente potenti nell’operare! Ma se darete spazio ai primi, sarete già coinvolti nel regno del peccato, e basterà solo un momento opportuno e, con un’azione avventata, la vostra anima sarà derubata del suo intero ornamento, della purezza, della quiete, della soddisfazione e dei suoi bei proponimenti!

23. Per questo, leggete tutti questi versetti, e molto spesso! In essi vi è mostrato, dove voi siete ancora deboli, e perché così spesso peccate contro voi stessi e contro di Me. Con ciò siete ancora lontani da avere una parte al Mio celeste Regno spirituale.

24. Non borbottate se Io, mediante certe circostanze, vi do sempre l’occasione di esercitarvi in ciò che vi manca ancora più di tutto, in altre parole la fiducia in Me e la costante vigilanza sui moti del vostro cuore, per soffocare tutto il male e il cattivo, subito, in embrione!

25. Così, esercitandovi di continuo, consoliderete la vostra forza; diventerete capaci di essere signori di tutte le tentazioni al tempo giusto. E, memori della Mia Predica sul monte, anche voi otterrete un giorno la ricompensa dei Miei discepoli, quando la vostra missione su questa Terra sarà terminata e la vittoria riportata, per poter poi, con nuova forza, soddisfare richieste maggiori, poiché chi amministra qui fedelmente il poco, costui Io lo metterò là sul molto.

26. Rammentatevi del Padre vostro, il Quale non v’invia inutilmente tutte queste parole! Rammentatevi: Egli vorrebbe far di voi ciò per cui vi ha creato, vale a dire, Suoi figli spirituali e, con ciò, quegli esseri che un giorno, nel Suo Regno, dovranno diffondere sui mondi e su milioni di esseri, la luce dell’Amore e della Grazia del loro eterno Padre amante! E che a tali missioni appartengano esseri provati, quindi temprati in ogni sofferenza e avversità, s’intende da sé, perché essi, portando sulla loro fronte l’impronta della purezza di pensieri e opere, con l’elevazione del loro spirito, possano attirare gli altri in alto.

27. Per questa ragione Io vi ho dato questa dettagliata spiegazione dei Miei comandamenti d’Amore, affinché voi non diate spazio agli influssi del vostro amor proprio, per giustificare proprio ciò che è forse davanti a Me il peccato più grave, vale a dire i giochi di pensieri, i quali sono il seme di ogni genere di intempestive e cattive azioni. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的講道講道31  – 馬太福音5:20520講道 – 真正的公義

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上帝的講道講道31  – 馬太福音5:20520講道
真正的公義

顯示給戈特弗里德邁耶霍費爾

(1872年4月2日)

,帕斯卡

馬太福:

“我告訴你們,除了你們的義,必超過文士的義,法利賽人,你們決不能進入天國。“

主說:

1.本章向你們提出我的全部教訓,是所有關心人的本質。它告訴你,他的苦難,他的犧牲和掙扎有一天會有一種屬靈的價值,以及他如何用自己的良知作為指導,權衡他所有的想法,言行,如果他想被稱為我的孩子。

2.山上佈道是我在地球朝聖期間曾經傳遞過的最強大的佈道,因此它包含了一切使我降臨到這個黑暗地球並遭受最大屈辱 – 導致我和我的教導最大的勝利。

3.在這篇講道中,我向那些遵守我的愛誡命並為他們自己的艱辛和苦難的人,向我的聽眾和門徒獻上了偉大的祝福。我也向他們展示了他們使命的重要性,我不希望宣揚我的教導是徒勞的,每個聽到它的人都應該使用並傳播它。我指的是那些的經文-處理地球鹽,山上的城市點燃的蠟燭,它們應該被允許發光,不應該隱藏在树林里。

4.我告訴他們,他們是地球的鹽,對應精神世界的燃燒或刺激部分的靈魂,因為它是激活物以消除劣質为所需的物質代謝。

5.沒有鹽或興奮劑的地方,沒有生命,沒有運動,沒有溫暖,沒有光。而鹽在那裡失去了它的味道 – 正如它在福音書中所說的那樣 – 也就是說,它失鹽味道,變得相反。因此,必須拋出人們可踩在它上面。踏入塵土和沙子,它將有助於在另一個基礎上建造其他創造物,正如人類所犯下的邪惡最終必須结束,通過我的天意促進進步,改善精神生物,只有以另一種形式在不同的條件下。

6.因此,我告誡人們和我的門徒,不要只聽我的話,要把它放在心上,還要傳遞給別人,並在他們的行為中加以實踐。我也告訴他們,我的教導並不新鮮,但它只是真實地反映了從摩西和先知那裡收到的指示。我解釋了這些詞語的含義,向全人類展示了我發送的這些神聖預言和指示是如何總是具有同一個目的的,即教導人們認識到自己的精神價值並以最短的方式為他們做準備進入精神世界,作为受益的生命心中帶著来自我的神聖火花。我向所有人保證,我的話是永恆的,因為它們來自永恆至高无上的存在。

7.我還告訴他們,我會懲罰這些任何蔑視我的法律的。因為我事前知道,在未來的時間裡,男人會用以遵守我的愛的誡命作為掩護,为自己的利益和安全地實踐他們對仇恨和報復。在我的時間裡,法利賽人和文士們已經做過同樣的事情在摩西和先知們的教導中。這就是為什麼我對門徒和我周圍的人說:“因為我告訴你們,除了你的公義必超過文士和法利賽人的公義,你們決不會進入天國!”

8雖然這個星期天只是這節經文,但我也必須解釋同一章節的前一章節,這個章節完全可以導致我們可以繼續進行的第二十節經文。

9.提到那個欺騙和虛偽的正義的階級,在這段時間裡,他們有權力和權利向人民傳授和解釋他們宗教的意義,崇拜和教條,並知道他們以何種方式表現了這一點 – 不是根據我的意願,而是根據他們自己的想法和計劃 – 當然是由我來給人民和我的門徒更好的解釋現有的法律,並使他們的良知更加敏感。我也必須這樣做,因為在那些時候,司鐸和文士們以這樣的方式解釋法律,使他們不難完成,給了他們很大的空間去實施最可憎的行為,而不明顯違反摩西的神聖律法,甚至給人嚴格遵守的印象。

10.因此,第二十節之後所有其他的誡命是真愛,在那些時候,這誡命被認為與相信的事情相反,因為報復,仇恨,迫害通過某些宗教文本出現是合理的。他們也被認為是不一致的,因為滿足仇恨對報復的渴望要比饒恕敵人或饒恕有惡意的人更容易。

11.正因為如此,這個特別的佈道,特別是從第二十節開始,被描述為更重要的佈道,因為在那裡,愛的象徵,對同胞的愛的標準以及寬恕的規定作為人生旅程的唯一指導原則,當我向所有人發出呼籲:“僅在這個旗幟下,並且憑藉我作為上帝和創造者的全心全意的愛,支持我所創造的一切生命,只有這種愛你們才能成為屬靈國度的公民,我的天國的公民!“

12.在隨後的經文中,我提到了生活中的各種情況,人們應該可以練習這種對他的兄弟和同胞的愛。我表明,如果這種愛的行為在我面前具有任何精神價值,它應該走多遠。我為人類的準備犧牲做了基石,不幸的是,這是一個絆腳石,至今仍是如此。

13.我告訴我的听眾:就像我,上帝,讓太陽照着邪惡和善,並且送上祝福的雨水來滋潤不義的和義的田地,也是我的真正追隨者 – 以我的榜樣,作為造物主和永遠在他們眼前的耶穌 – 要以平等的愛去幫助每一個人,不管他們是否為此而感謝你。

14.在這篇講道中,我設立了一位精神上優越的人的理想,並通過我自己的生活方式證明,如果要求,可以像那樣生活。這篇講道的內容:為遭受痛苦的人,那些奮鬥和忍受的人,以及为同胞的愛延伸到的距離所承諾的祝福,今天仍然有效,只要我,我的精神我的物質世界是存在的。因為,只有通過這些誡命及其遵守,智慧的生物才能完善並證明他們的神聖起源。然而,如果他們追求的是相反的道路,這是更受歡迎的道路,而今天不幸的是,被許多人形容為正義的道路,他們將沉入物質的深處,而不是上升到精神的高度。

15.在馬太福音的後續章節中,這種教導仍然更加詳盡,所以沒有人可以不知道上帝的愛和鄰居的愛實際上意味著什麼。因此,你在第六章中發現我教導我的追隨者的唯一禱告,你今天仍然可以把它視為所有禱告的精髓。但是你必須思想每一個詞的深刻的精神意義;因為你必須認識到它的 不同,不管你是用自己的語言來禱告,還是我在你的口中寫下你應該直接指向我的話,實際上每天都是這樣,以便我可以幫助你每一個新的一天的煩惱,不會跌倒,但始終銘記我在山上的講道作為你在地球上的旅程的審判行為的唯一規則,以符合在我們開始時所承諾的福祉章節。

16.是的,我的孩子們,這個警告,牽涉到你,就像那些當我在山上講道時聆聽我的人一樣,當我說:“因為我告訴你們,除了你的公義必超過文士和法利賽人的公義,你決不會進入天國。“所以我也告訴你:如果你沒有 正確地理解正義,愛,溫柔和寬恕的概念並被許多人錯誤地解釋,你不能進入我的王國並不能成為我的孩子。因為只有那些人遵循我的榜樣可以被視為我的孩子,願意攜帶他們的十字架,並且像我一樣,證明他們的溫柔和自我抵制,將所有屬世的樂趣都放在精神远远的后面,並採用我的指導原則“我的王國不屬於這個世界!”

17.我的孩子不能成為世界的孩子!他們必須追求人類能達到的最高道德標準。他們必須像我一樣掌握他們的激情,並且憑著信心接受好處我送給他們。他們不應該逃離這個危險的世界,而應該用真正的價值判斷,它的方式,快樂和誘惑,这樣他們不屈服於它。在思想,言行中,他們必須有清醒的良心,這樣別人不僅可以相信他們的話,而且可以 看到他們行為的證明。正如福書中所描述的那樣,他們必須像一盞燈那樣閃耀著它寧靜的光芒- 愛,信任和寬恕,遠遠高於人類生活的困難 。

18.只有他們本身比許多其他犯錯兒童更為正直,愛心和信任,他們才能為他們提供指導,只有這樣他們才能在完成他們的生活和考驗之後,聲稱被我接受進入我的永恆的偉大的屬靈國度,我的天國,我在的山上講道開始時提到的所有祝福,都會落到他們的身上,以彌補他們的痛苦。

19.把這個放在心上!經常閱讀這篇講道,我幾乎在兩千年前將這篇講道傳遞給我的門徒和百姓!它對你和我的精神世界都有很大的承諾和要求。

20.不想滿足這些條件的人的生活就像一本很好的書,只包含空白頁。

21.因此,努力把你的生命的书充滿好思想,言行的與你一起帶到其他世界。在這些經文中,我向你們展示了思想如何已經構成對我的愛的誡命的冒犯;往往只有缺乏機會才會被淘汰出局。如果給了這個機會,意志會執行那些本來的而不是只剩下的,但是稍縱即逝的想法。

所以,首先,必须小心有罪的想法!它們會降解你內心的精神狀態。進一步避免有機會认實它們。對抗思想,你很有可能控制你的行為。但是一旦你屈服於這些思想,你已經陷入了罪惡的統治之下,它只需要一個有利的時刻,通過一種不明智的行為,你的靈魂就會被剝奪所有的裝飾 – 它的純潔,平靜和安寧和所有好的決議。

因此,請閱讀所有這些經文,並經常閱讀!他們將你的注意力吸引到太多的地方,你們依然軟弱無力,而且你們經常犯罪,反對我。由於這個原因,你在我的精神王國中還沒有份額。

24.不要抱怨,如果在各種情況下,我一直給你機會證明你自己仍然是你最大的缺點,即對我的信任和對你內心情緒的持續監視,以便你可以切去一切邪惡的。

25.因此,通過不斷的練習,你的力量將會持續增長。這樣你就會掌握誘惑在他們出現的;因此,銘記山上的佈道,你將有一天,當你的地球任務結束並 獲勝時,獲得我的門徒的獎勵,以便在高你的意志,以更新的力量,為你準備更大的任務;對於那些忠於幾件事的人,我會在這裡让其做許多事情的統治者。

26.請記住你的父親不會徒勞地送你這些話!請記住祂希望使你成為祂創造你的那個人,也就是說,祂的屬靈子孫,有一天在祂的國度裡的生命,注定要將他們永恆慈愛的天父的愛和恩典的亮光傳遍世界和數百萬的眾生。很明顯,對於這樣的使命來說,只有經過證明和遭受苦難和磨難的生物才是合適的,因為只有他們在思想和行動上純粹可以通過他們的精神的高貴來提升他人。

27.因此,我詳細解釋了我對愛的誡命,你可能沒有放弃自我愛的影響和藉口,這可能是在我面前最大的罪 – 玩著許多想法的種子-思想不成熟和邪惡的行為。阿門。

 

53 Predigten von Jesus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

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53 Predigten von Jesus offenbart – Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer

“Die Zeichen der Zeit werden dann spurlos an euch vorübergehen,
wenn ihr euern Körper auf wenige leibliche Bedürfnisse habt beschränken lernen,
aber desto mehr auf das Aufbauen eures geistigen Seelenmenschen bedacht seid.”

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Jesus - YahuShua

Predigt 19 - 36 Predigt 37 - 53

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