42. Vergeistigt euch selbst, eure Taten & Worte… Die wahre Sabbatfeier – Spiritualize yourself, your Deeds & Words… The True Observance of the Sabbath

PREDIGT / SERMON 42
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Predigt 42… Die wahre Sabbatfeier
Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer am 23. April 1872

Lukas 14, 1-6
Und es begab sich, dass Jesus in ein Haus eines Obersten der Pharisäer kam auf einen Sabbat, das Brot zu essen; und sie hatten acht auf ihn.

Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig. Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: “Ist es auch recht, am Sabbat zu heilen?” Sie aber schwiegen stille.

Und er griff ihn an und heilte ihn und liess ihn gehen. Und er sprach zu ihnen: “Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt und der nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage?” Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben.

So spricht der Herr…

1. Der Anfang dieses Kapitels spricht von der Heilung eines Wassersüchtigen, und zwar im Hause eines Obersten der Pharisäer und an einem Sabbat, an dem nach den strengen Vorschriften der Juden nichts weiter getan werden sollte, als den kirchlichen Gebräuchen und Zeremonien nachzukommen.

2. Dass diese Heilung unter den angeführten Umständen vorgenommen wurde, hatte seinen guten Grund. Dieser Oberste war zwar ein Anhänger Meiner Lehre, jedoch fasste er die Satzungen des Tempels nur im buchstäblichen Sinne auf; auch hörte er Mich gern an, wenn Ich nur nichts unternahm, was gegen seine Ansichten und gegen seine Würde als Pharisäer verstiess. Ich liess es daher zu, dass, während Ich am Tisch bei ihm sass, ein mit der Wassersucht behafteter Mann ins Zimmer trat und Mich um Heilung seiner Krankheit anflehte.

3. Dass Ich ihn heilte, bezeugt das Evangelium. Aber weil Ich ihn gerade an einem jüdischen Sabbat heilte, war das ein Stein des Anstosses. Gerade dadurch wollte Ich den Pharisäern klar zeigen, wie schlecht sie ihre eigenen Satzungen verstehen, und wie falsch sie diese dem Volk beibringen. Daher der Einwurf, indem Ich sagte: “Wenn euch ein Ochse oder ein Esel am Sabbat in den Brunnen fällt, so ziehet ihr ihn doch heraus, weil es eben euer eigenes Interesse verlangt; aber am Sabbat ein gutes Werk an anderen oder für andere zu verrichten, das haltet ihr für Sünde!”

4. Ich wollte ihnen dadurch beweisen, dass Wohltaten und gute Handlungen nicht den vorgeschriebenen Feiertag oder Sabbat entheiligen, sondern ihn eher heiligen als viele nutzlose Gebräuche und Zeremonien, welche gedankenlos vollführt werden.

5. Bei dem jüdischen Volke gab es derlei Missstände in Menge. Obwohl sie die Gesetze Mosis und die Propheten hatten, so wussten sie doch ihren Wortlaut nicht geistig zu deuten. Sie wurden von den Pharisäern und Schriftgelehrten im Wahne buchstäblicher Auffassung bestärkt, weil den letzteren sehr viel daran lag, die Gesetze so auszulegen, und dass es nicht viel Mühe kostete, ein Jude im Buchstabensinn zu sein.

6. Daher Mein Darniederkommen gerade inmitten dieses Volkes, welches schon lange eine Religion besass, die als Unterbau zu Meiner Lehre am ehesten tauglich war. Es kam nur darauf an, die alten Gesetze nicht umzustossen, sondern sie dem Judenvolk gereinigt wiederzugeben, geistig zu erklären und auf diese Weise die Menschenwürde zu retten, welche nahe daran war, in lauter zeremoniellen Gebräuchen des Tempels und in egoistischen Weltgenüssen unterzugehen.

7. Während Meiner drei Lehrjahre verfolgte Ich stets diesen Zweck. Ich suchte Gelegenheiten auf oder liess solche zu, welche den Anlass gaben, gegen die falschen Ansichten und Vorurteile der Juden anzukämpfen.

8. So war auch die Feier des Sabbats eine Frage, die Ich als Stifter Meiner göttlichen und einzig wahren Religion nicht gleichgültig übergehen konnte. Um diese Vorurteile auszumerzen, fing Ich gerade im Hause eines Obersten der Pharisäer an, dagegen zu handeln, damit diese Handlung einen Grund zur Aussprache geben sollte. Weil nun die Pharisäer die ersten sein und alles besser wissen und verstehen wollten, darum mussten auch sie zuerst von ihren irrigen Begriffen gereinigt werden, wenn je dem Volk reiner Wein eingeschenkt werden sollte. Deshalb wirkte Ich diese Heilung gerade vor ihren Augen und antwortete ihnen, dass sie verstummen mussten, wie die Verse 5 und 6 bezeugen.

9. Die Obersten des Tempels hatten vom Wohltaten erweisen eine ganz andere Ansicht, so dass Ich Mich oftmals genötigt sah, ihnen die Worte von der Nächstenliebe in Beispielen und Gleichnissen näher auseinanderzusetzen; denn nach ihrer Ansicht waren Wohltaten nur dem Tempel und ihrer Person zu erweisen. Alles andere, das an Menschen getan wurde, war für sie nicht der Beachtung wert.

10. Schon in jener Zeit wurde die Feier des Ruhetags jede Woche falsch aufgefasst; und heutzutage wird dieser Tag ebensowenig richtig gefeiert oder – mit anderen Worten gesagt – der geistigen Erziehung gewidmet wie damals. Es ist deshalb wohl auch jetzt nicht unrecht, wenn Ich, anschliessend an diesen Heilungsakt am Sabbat, über die Feier dieses Tages einige Bemerkungen anknüpfe und euch zeige, dass auch ihr noch sehr weit davon entfernt seid, diesen Tag so zu feiern, wie es Moses gemeint hatte und Ich selbst es verstanden wissen möchte!

11. In der Welt, wie sie war und noch ist, gibt es stets Befehlende und Gehorchende. Es war von jeher der Fall, dass die Befehlenden, nur ihren eigenen Nutzen im Auge behaltend, oft die Gehorchenden und ihre Arbeitskraft missbrauchten, ihnen wenig Ruhe, wenig Zeit gönnten, um auch nur wenigstens einmal in der Woche das Zeitliche beiseitesetzen und entweder ein Wort geistigen Sinnes vernehmen oder eine Betrachtung höherer Art anstellen zu können über den wahren Grund ihrer eigenen Existenz, darüber, was sie als Menschen sind oder als mit göttlichem Geist begabte Wesen werden sollen.

12. Dies war der Grund, warum Moses in seinen Gesetzen das, was die Mächtigen nicht freiwillig wollen, als von Gott anbefohlen hinstellte. In der bildlich dargestellten Schöpfungsgeschichte liess er den obersten Herrn und Schöpfer selbst nach sechstägiger Arbeit den siebenten Tag als den Tag der Ruhe einsetzen.

13. Diese Anordnung, die zur Bewahrung der moralischen Würde des Menschen notwendig war, ist auch von anderen Völkern angenommen worden und besteht jetzt fast überall. Wenn auch die damalige Woche anders eingeteilt war, als es eure jetzige Zeitrechnung tut, so ist doch immer ein Tag in der Woche festgesetzt, der zum Ausruhen von körperlicher Anstrengung, zur Einkehr in sich selbst und zum Nachdenken über die geistige Mission des Menschen bestimmt ist.

14. Was die Juden zuviel taten, indem sie durch buchstäbliche Auffassung ihrer Satzungen zu weit gingen, das ist bei den christlichen Völkern schon seit langer Zeit umgekehrt der Fall. Während bei jenen als strenges Gebot die Heiligung des ganzen Tages anbefohlen war, genügt bei den Christen zeitweiser Kirchgang; die übrige Zeit wird mit Vergnügungen, Prassen und Schlemmen zugebracht. Am Sonn und Feiertag wird im ganzen mehr Schlechtes getan als während der ganzen Woche, wo wegen Beschäftigung und Mangel an Mitteln die nötige Zeit und Gelegenheit fehlt.

15. Was bei den Juden die Pharisäer taten, das befolgten später die christlichen Priester. Sie dachten nur an ihr eigenes Ansehen und ihre Macht. Die Pharisäer setzten den Tempel als erstes voran, und die Priester der Christen ihre Kirche. Bei den ersten dehnte sich die Weihe des Feiertages auf 24 Stunden aus – auch ausserhalb des Tempels musste der Feier des Tages noch gedacht werden -, bei den Christen beschränkt sie sich nur auf einige Stunden in der Kirche. Die meisten Menschen glauben, sich mit Mir abgefunden zu haben, indem sie ein paar Stunden in einer Kirche sassen, standen oder träumten, nichtssagende Gebete herunterplapperten oder gemütlich einschlafend den Predigten der Priester ein natürliches Stillschweigen entgegensetzten. Damit ist freilich dem Ehrgeiz der Priester geschmeichelt, sehen sie die Kirchen voll menschlicher Leiber; aber die Seelen derselben beschäftigen sich entweder mit gar nichts oder mit etwas ganz anderem als mit dem, was die Kirche oder Meine von Mir gestiftete Religion erheischt.

16. So greift der Missbrauch immer mehr um sich, und jetzt fängt man sogar an, auch diesen Tag nicht mehr als Ruhetag gelten zu lassen, da man das Gewissen der gehorchenden durch Geld zu beschwichtigen weiss und ihnen das wenige, was sie noch glauben, hinwegdisputiert, ohne ihnen dafür etwas Besseres zu geben.

17. So geht der Verfall von Stufe zu Stufe fort. Die Befehlenden glauben dadurch einen Gewinn erreicht zu haben, dass ihr Eigennutz nun freiwillig von der arbeitenden Klasse, die ebenfalls wieder aus Eigennutz schafft, unterstützt wird. Doch sie irren sich gewaltig! Sie werden sehen, wohin es führen wird, wenn man dem Minderbegüterten die wenigen geistigen Elemente, die auch den Mächtigen ganz fremd geworden sind, entzieht und ihm durch Vermehrung des Gewinns seine Laster vermehrt. Sie verachten alles, was sich auf Mich und Meine Lehre bezieht. Und dieses Beispiel wird auch von den Untergebenen gewissenhaft befolgt. So siegt endlich das Materielle über das Geistige, bis Ich die Verhältnisse so stellen werde, dass die Machthabenden die Früchte ihres Egoismus – welche ganz anders ausfallen werden, als sie es sich erträumen – ernten müssen.

18. Der Sonn und Feiertag soll ein gewisser Hemmschuh sein; er soll der Tag sein, an dem die Mächtigen den Niederen eine Anerkennung für das Geleistete zu geben haben. Und für die Gehorchenden soll der Sonn und Feiertag der Tag sein, an dem sie sich daran erinnern sollen, dass ein Tag zu Betrachtungen über seine eigene geistige Bestimmung nicht zuviel ist; er soll der Tag sein, an dem die Geschäfte zu ruhen haben.

19. An diesem Tag spricht Meine Natur ihre ewig gleiche Sprache zu allen Herzen: “Vergesst über all euren Arbeiten den Schöpfer nicht, der so viel Wunderbares und Herrliches auf dieser Erde geschaffen hat, um euch stets daran zu erinnern, dass ihr nicht für diese Welt allein bestimmt seid, dass eure Arbeit nicht immer materiell, sondern auch geistig sein soll! Erkennt Den, der mit so viel Liebe und Geduld euch schwache Kinder führt, und der euch mitten unter die Herrlichkeiten setzte, die wenigstens an einem Tage der Woche euch eure schwere Arbeit vergessen machen möchten!”

20. Ich selbst als Schöpfer setzte den Tag der Ruhe nach Moses Schöpfungsgeschichte am siebenten Tag ein. Er war gleichsam das Bild dafür, dass Ich, nachdem Ich Mich mit Materie beschäftigt hatte, am siebenten Tag in die bis dahin starre Hülle den Geist eintreten liess. Und dieser Tag, an dem Ich die Materie zu etwas Geistigem erhob, war der Tag der Feier oder der Weihe. Daher soll er auch vom Menschen gefeiert werden, wenn er – gleich Mir – sechs Tage geschafft und gearbeitet hat.

21. Am siebenten Tag soll der Mensch sein Werk betrachten, um darin die geistige Idee wahrzunehmen, welche ihn leitete, solches hervorzubringen. Es soll dieser Tag ein Tag der Feier in geistiger Hinsicht werden, an dem er erkennen soll, dass sein wöchentliches Schaffen und seine eigene Existenz nicht eine materielle, sondern eine geistige Grundlage hat, deren er sich eben an diesem Tag mehr als an anderen erinnern soll. An diesem Tag, wo keine Pflicht, keine Arbeitsstunde ihn zum materiellen Handwerk zwingt, soll er sich Meiner Schöpfung, Meiner Lehre, Meiner Liebe und Meiner Aufopferung für ihn im einzelnen, wie für die ganze Menschheit erinnern.

22. Dieser Tag soll ihm deswegen ein Tag der Weihe werden, weil er an ihm das Materielle abstreifend sich mehr dem geistigen, hehren und erhabenen Ziel nähern kann, zu welchem er und die Gesamtschöpfung gelangen sollen.

23. So soll ein jeder Mensch den Sonntag feiern als einen Erinnerungstag Meiner Liebe und zum Andenken an alles, was Ich für ihn getan habe. Dann wird dieser Tag für alle Werktage ein sanftes, religiöses Gefühl zurücklassen, durch welches auch die materiellste Arbeit geheiligt wird. So kann der Mensch allem, was er tut und leistet, den Stempel seiner eigenen Göttlichkeit aufdrücken.

24. So soll der Sonn oder Ruhetag von euch verstanden und gefeiert werden. Ihr sollt euch stets erinnern, dass es einst einen solchen Tag für Mich gegeben hat, und dass ein jeder einen solchen Festtag dann erleben wird, wenn er, der materiellen Hülle ledig, in der anderen, ewigen Welt als vergeistigter Seelenmensch ankommt und als Erinnerung das Bewusstsein mitbringt, allen seinen materiellen Beschäftigungen den Stempel eines grossen Menschengeistes, der ihn adelte und dessen er würdig war, aufgedrückt zu haben.

25. Daher haltet auch ihr diese Ruhetage in einem höheren, geistigen Sinn! Seht durch des Buchstabens harte Rinde das Geistige hindurchleuchten! Dieses ist, was beseligt. Vergeistigt alles, eure Umgebung, euch selbst, eure Taten und Worte!

26. Nicht allein der siebente, sondern ein jeder Tag, an dem ihr geistig vorwärtsschreitet, wird dann für euch ein Sonn und Feiertag sein, der – wie die Sonne, nach welcher dieser Tag bei euch benannt ist – Licht, Wärme und Leben über euch und eure Umgebung ausströmen wird. Jeder Tag wird ein Tag der Feier oder der Wonne werden, wenn ihr eures Schöpfers würdig und euer Ziel klar erkennend – von Stufe zu Stufe vorwärtsschreitet, bis euch der ewige, nie endende Feiertag, der Tag der Feier der ewigen Seligkeit in jenen Räumen zuteil wird, in denen jeder Tag ein Tag der Weihe und des Friedens ist, wie ihn ein liebender Vater Seinen Kindern schon von unendlichen Zeiten her bereitet hat. Amen.

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Sermon 42… The True Observance of the Sabbath

Revealed to Gottfried Mayerhofer on April 23rd, 1872
spoken by Pascal

Luke 14:1-6
And it came to pass, as he went into the house of one of the chief Pharisees to eat bread on the sabbath day, that they watched him.

And, behold, there was a certain man before him which had the dropsy. And Jesus answering spake unto the lawyers and Pharisees, saying, Is it lawful to heal on the sabbath day? And they held their peace.

And he took him, and healed him, and let him go; And answered them, saying, Which of you shall have an ass or an ox fallen into a pit, and will not straightway pull him out on the sabbath day? And they could not answer him again to these things.

Thus says the Lord…

1. The beginning of this chapter speaks of the healing of a man from dropsy, which took place in the house of a chief Pharisee and on a Sabbath, on which day, according to the strict laws of the Jews, any activity beyond the performing of religious rites and ceremonies is inadmissible.

2. There was a good reason for this healing to be effected under the mentioned circumstances. Although this chief was an adherent of My teaching, he understood the dogmas of the temple in their literal sense; he also liked to listen to Me as long as I did not do anything that contradicted his views and offended against his dignity as a Pharisee. Therefore, I let it happen that while we were sitting at his table, a man suffering from dropsy entered and entreated Me to heal him.

3. The Gospel states that I did heal him. However, since I healed him on a Jewish Sabbath, this caused annoyance. Thereby I wanted to point out to the Pharisees how badly they understood their own laws and how incorrectly they taught them to the people. That is why I said: “Which of you shall have an ass or an ox fallen into a pit, and will not straight away pull him out, because it is in his own interest? But to do a good work on others or for others, that you regard as a sin!”

4. Thereby I wanted to prove to them that charitable and good deeds do not desecrate the prescribed holidy or Sabbath, but are more likely to hallow it than many useless rites and ceremonies thoughtlessly performed.

5. As far as the Jewish people were concerned, there were plenty of abuses. Although they had the laws of Moses and the prophets, they did not know how to interpret them spiritually. The Pharisees and scribes encouraged them to stick to the literal meaning, since it was important to them to have the laws interpreted in such a way that to be a Jew in the literal sense was not too much trouble.

6. Therefore, I came into the world in this particular nation which had for a long time possessed a religion that was the most suitable to serve as a basis for My teaching. The old laws did not have to be abolished, but rendered to the Jewish people cleansed. They had to be interpreted spiritually thus to save the human dignity which was on the point of being lost altogether in all the ceremonial rites of the temple and egotistical worldly pleasures.

7. During the three years of My ministery I kept pursuing this purpose. I sought opportunities or allowed events to take place which gave cause to fight against the Jews’ false notions and prejudices.

8. Thus, also the observance of the Sabbath was a subject which I, as the originator of My divine and sole true religion, could not ignore. To eliminate these prejudices, I began to take action in the house of a chief of the Pharisees to give rise to a discussion on this subject. Since the Pharisees always wanted to be the first, claiming to know and understand everything better, they were also the first ones that had to be cleansed of their false notions if ever the people were to be taught the truth. For this reason, I performed this healing before them and gave them an answer which silenced them, as is witnessed by verses 5 and 6.

9. The temple chiefs had quite different notions of charitable deeds, so that I often felt obliged to explain to them in more detail, through examples and parables, the texts about the love of one’s neighbour; for they were of the opinion that good deeds were only due to the temple and their own person. Everything else that was done for other people did not count with them.

10. Already in those times, the observance of the day of rest every week was misinterpreted, and the same applies to the present time, when this day is not observed in the right way; in other words, it is not devoted to spiritual education. Therefore, I shall now, after the healing on the Sabbath, also discuss the observance of this day and show you that you, too, are still far from celebrating this day the way Moses meant it and I Myself want it understood.

11. In the world, as it was then and still is today, there are always people who give orders and others who obey. Those in charge have, at all times, had their own interests at heart and have often misued their subordinates and their work, allowing them little rest and little time to, at least once a week, put aside the temporal and either listen to words of spiritual meaning or think about higher things, like the true reason for their own existence and what they actually are as men, or meant to become as beings endowed with the divine spirit.

12. This was the reason why Moses in his laws stated, as ordered by God, that which the mighty would not grant voluntarily. In the metaporically presented story of creation, he let the Lord and Creator Himself, after six days of work, institute the seventh day as the day of rest.

13. This arrangement, which was necessary for the sake of man’s moral dignity, was also adopted by other nations and now exists practically everywhere. Even if now the week is arranged differently from what it used to be in those days, there is still one day during the week destined for taking a rest from physical effort, for contemplation and reflections on man’s spiritual mission.

14. Where the Jews exaggerated by overdoing things through literal conception of their laws, the Christian nations have already for a long time gone to the other extreme. Whilst with the former a strict law demanded the hallowing of the whole day, the Christians are satisfied with a visit to church at certain times; the rest of the day being spent with amusements, feasting and gormandizing. Generally, on Sundays and holidays more evil is done than during all the week, where due to work and limited means the necessary time and opportunity is lacking.

15. The Christian priests followed the original practice of the Pharisees. They considered only their own reputation and power. The Pharisees put the temple before all else, and the priests of the Christians, their church. With the former the hallowing of the holiday extended for 24 hours – also outside the temple the Sabbath had to be observed – whereas with the Christians, this was limited to a couple of hours at church. Most people believe they have done their duty towards Me when they have spent some hours at church, sitting, standing or dreaming, rattling off meaningless prayers or comfortably asleep meeting the priest’s sermon with a natural silence. Seeing the church filled with human bodies naturally flatters the priest’s ambition; but the respective souls are either quite listless or occupied with something altogether different from what the church or the religion I have founded requires.

16. Thus the abuse keeps spreading, and there is already a tendency for people to no longer accept this day of rest since the conscience of those who have to obey can be appeased with money and the little they still believe is disputed away without giving them something better in its place.

17. The decline progresses step by step. Those in charge believe that their self-interest is now voluntarily supported by the working class who are working for selfish reasons, too. However, they are so very wrong! They will see where it leads to deprive the poorer people of the few spiritual elements, which are no longer familiar to the mighty either, and by increasing their earnings to increase also their vices. They look with contempt upon everything that concerns Me and My teaching, and their example is followed conscientiously by their subordinates. Thus, finally, the material conquers the spiritual until I shall arrange things in such a way that the mighty will have to reap the fruits of their egoism, which will turn out quite different from what they are expecting.

18. The Sunday and holiday is meant to be a certain obstacle; it is meant to be a day on which the mighty have to give their subordinates acknowledgement of their work. And for the latter, this is to be a day on which they should remember that one day for contemplation about one’s spiritual destination is not too much to give. This shall be the day when business must pause.

19. On this day, nature speaks to all hearts in its never changing language: “With all your work do not forget the Creator Who has created so many wondrous and magnificent things on this earth, to keep reminding you that you are not destined only for this world, that your work shall not always be of a material nature, but also spiritual. Recognize Him Who guides you weak children with so much love and patience, Who set you down among all this splendour, and Who, at least once a week, wants to help you forget your hard work!”

20. I Myself as the Creator instituted the day of rest on the seventh day, according to Moses’ Genesis. This was, as it were, a correspondence to My planting the spirit in the so far lifeless hull on the seventh day after I had been occupied with matter. And this day, on which I raised matter to something spiritual, was the day of celebration or consecration. Therefore, it is to be observed also by man after he has – like Me – worked and been active for six days.

21. On the seventh day, man is to contemplate his work to perceive in it the spiritual idea that guided him to accomplish such work. This day is to become a day of celebration in a spiritual sense, when he shall recognize that his work during the week and his own existence do not have a material but a spiritual basis which he should remember on this day more than on others. On this day, where no duty, no working hours force him into a material trade, he shall remember My creation, My teaching, My love and My sacrifice for him individually as well as for all mankind.

22. Therefore, this day shall become for him a day of consecration, for then, freeing himself of the material, he can draw closer to the spiritual, sublime goal, which he and all creation are destined to attain.

23. Thus everyone shall celebrate the Sunday as a day of remembrance of My love and of all that I have done for him. Then this day will leave behind for all the days of work a gentle, religious feeling through which also the material work is consecrated. Thus man can put the stamp of his own divinity on everything that he does and achieves.

24. This is how the Sunday and rest day should be understood and observed by you. You shall always remember that once there had been such a day for Me and that everyone will experience such a holiday when, free from his material hull, he will arrive in the other, eternal world as a spiritualized soul, bringing with him as a memory the conviction to have impressed on all his material activities the seal of his own divinity.

25. Because of this you, too, should observe this day of rest in a higher spiritual sense. Notice the spiritual shining through the hard crust of the letter. This is what makes true happiness. Spiritualize everything, your surroundings, yourselves, your actions and your words.

26. Not only the seventh day, but every day on which you make spiritual progress will then be a Sunday and holiday for you – a day like the sun after which this day is called by you – and it will pour light, warmth and life over you and all around you. Every day will become a day of celebration or delight when you – worthy of your Creator and with a clear knowledge of your goal – progress from stage to stage, until you attain the eternal, never ending holiday, the holy day of eternal bliss in those regions where every day is a day of consecration and peace, prepared by a loving Father for His children from time immemorial. Amen.

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Predica 42 – La vera solennità sabatica

Nella sedicesima domenica dopo Pentecoste
( XXIIIa del Tempo Ordinario)

Luca 14, 1-6: «E accadde che Gesù venne un sabato a convito nella casa di un capo dei farisei e i presenti Lo osservavano attentamente, e vide che gli stava dinanzi un uomo, che era idropico. E Gesù replicò e disse agli scribi e farisei: “È anche giusto guarire di Sabato?”. Essi però tacquero. Ed egli lo prese e lo guarì e lo lasciò andare. Poi disse: “Chi è tra voi, al quale il suo asino o bue cade nel pozzo e non lo tirerà subito fuori in giorno di Sabato?”. Ed essi non poterono dargli nessuna risposta.»

(Il 23 aprile 1872)

1. L’inizio di questo capitolo parla della guarigione di un idropico, e precisamente nella casa di un capo dei farisei, e di Sabato, giorno in cui, secondo le rigorose prescrizioni giudaiche, non doveva essere fatto altro, al di là delle usanze e delle cerimonie religiose.

2. Che questa guarigione si fosse compiuta sotto le circostanze menzionate, ha la sua buona ragione. Questo capo, infatti, pur certamente seguace della Mia Dottrina, tuttavia concepiva gli ordinamenti del tempio solo in senso letterale; egli Mi ascoltava anche volentieri, se non intraprendevo qualcosa che contravvenisse alle sue vedute e alla sua dignità di fariseo. Per questo Io permisi che, mentre mangiavo con lui a tavola, entrasse nella stanza un uomo affetto da idropisia e Mi implorasse di guarirlo dalla sua malattia.

3. Che Io lo guarii, lo testimonia il Vangelo. Ma poiché lo guarii proprio nel Sabato giudaico, questa fu la pietra dello scandalo. Proprio con ciò Io volevo mostrare chiaramente ai farisei, quanto male essi comprendessero i loro ordinamenti, e quanto falsamente li spiegassero al popolo. Per questo osservai, dicendo: «Se vi cadesse un bue oppure un asino nel pozzo di sabato, non lo tirereste subito fuori, proprio perché ve lo richiedono i vostri interessi? Però compiere di Sabato una buona opera agli altri, o per altri, lo ritenete peccato!».

4. Con ciò Io volevo dimostrar loro che atti di carità e buone azioni non profanano il giorno festivo prescritto, o il Sabato, bensì lo santificano molto più che molte inutili usanze e cerimonie, le quali vengono compiute distrattamente.

5. Presso il popolo ebreo esistevano siffatti, deplorevoli stati, in quantità. Sebbene essi avessero le leggi di Mosè e i profeti, non sapevano tuttavia interpretarne i testi in senso spirituale. Erano anzi sostenuti dagli scribi e dai farisei nell’illusione dell’interpretazione letterale, poiché una tale traduzione delle leggi, rendeva assai meno faticoso il professarsi ebrei.

6. Perciò, la Mia venuta avvenne proprio in mezzo a questo popolo che già da lungo tempo aveva una religione fondamentalmente idonea, meglio di qualunque altra, alla Mia Dottrina. Si trattava solo di non abolire le vecchie leggi, ma di restituirle purificate, di spiegarle spiritualmente, e in questo modo, salvare la dignità umana che era prossima a decadere nelle pure usanze cerimoniali del tempio e in egoistici piaceri mondani.

7. Durante i Miei tre anni d’insegnamenti, Io perseguii sempre questo scopo. Ricercai ogni occasione, o lo permisi, che desse l’opportunità di combattere contro le false opinioni e i pregiudizi dei giudei.

8. Così anche la solennità del Sabato fu una questione che Io, quale Fondatore della Mia divina e unica vera Religione, non potei lasciar passare indifferentemente. Per estirpare questi pregiudizi, cominciai proprio nella casa di un capo dei farisei, a procedere contro, affinché ciò offrisse un motivo di discussione. Poiché i farisei volevano essere i primi e pretendevano di sapere tutto e meglio, allora anch’essi dovevano essere dapprima purificati dai loro errati concetti, se si doveva poi versare al popolo del vino più puro. Per questo Io operai una tale guarigione proprio davanti ai loro occhi, e risposi in modo tale che essi dovettero ammutolire, come testimoniano i versetti 5 e 6.

9. I sommi capi del tempio avevano un’opinione completamente diversa degli atti di carità, così che Io fui spesse volte costretto a spiegar loro più da vicino le parole dell’amore per il prossimo mediante esempi e parabole; secondo le loro opinioni, infatti, solo il tempio e le sue persone dovevano beneficiare degli atti di carità. Tutto il resto che poteva esser fatto agli uomini, non era per loro degno di considerazione.

10. Già in quel tempo la solennità del giorno di riposo settimanale era compresa falsamente, e anche oggi questo giorno è altrettanto poco giustamente celebrato o, – detto in altre parole – l’educazione spirituale vi è dedicata come allora. Perciò anche adesso non è sbagliato, se Io, in seguito a questa guarigione compiuta di Sabato, aggiungo alcune osservazioni sulla solennità di tal giorno, per dimostrarvi che anche voi siete ancora ben lontani dal celebrarlo così come l’aveva inteso Mosè, e come Io stesso vorrei fosse compreso!

11. Nel mondo com’esso era, e ancora è, ci furono sempre uomini imperanti e uomini ubbidienti. E fu da sempre il caso che gl’imperanti, tenendo dinanzi agli occhi solamente i loro propri vantaggi, abusassero spesso della forza lavoro degli ubbidienti, concedendo loro poco riposo e poco tempo, per metter da parte almeno una volta la settimana le cose temporali e apprendere una parola spirituale, oppure poter fare una riflessione più elevata sulla vera ragione della loro stessa esistenza riguardo a ciò che fossero come uomini, oppure a ciò che dovessero divenire, quali esseri dotati dello Spirito divino.

12. Questo fu il motivo per cui Mosè, nelle sue leggi, stabilì come un comando proveniente da Dio, ciò che i potenti non vollero accettare volontariamente. Nella Genesi, rappresentata simbolicamente, egli, Mosè, ha lasciato disporre al supremo Signore e Creatore stesso il settimo giorno come giorno di riposo, dopo sei giorni di lavoro.

13. Quest’ordinamento, che era necessario per conservare la dignità morale dell’uomo, fu accettato anche da altri popoli, ed esiste adesso quasi dappertutto. Anche se la settimana di allora era suddivisa diversamente dal vostro attuale computo del tempo, pur tuttavia ne fu stabilito un giorno per il riposo dalle fatiche fisiche, per la contemplazione interiore e per la meditazione sulla missione spirituale dell’uomo.

14. Ciò che gli ebrei facevano di troppo, esagerando con l’interpretazione letterale dei loro ordinamenti, è presso i popoli cristiani già da lungo tempo il caso opposto. Mentre, infatti, presso costoro veniva rigorosamente comandato di santificare l’intera giornata, presso i cristiani diventò sufficiente andare in chiesa solo di tanto in tanto, occupando il tempo rimanente con divertimenti, gozzoviglie e stravizi. Sicché, nei giorni di domenica e festivi, viene fatto nel complesso più male che durante l’intera settimana, dove a causa di occupazioni e mancanza di mezzi non ve ne è il tempo, né l’occasione necessaria.

15. Ciò che fu attuato dai farisei presso gli ebrei, lo seguirono più tardi i sacerdoti cristiani. Essi pensavano soltanto alla propria reputazione e al proprio potere. I farisei, mettendo il tempio al primo posto, e i sacerdoti dei cristiani, le loro chiese. Presso i primi, la solennità del giorno festivo si estendeva a 24 ore, – anche al di fuori del tempio si doveva essere memori della solennità del giorno, – presso i cristiani, invece, essa si limita solamente a dover trascorrere alcune ore in chiesa. Molti uomini credono di essersi accordati con Me sedendo un paio d’ore in una chiesa, stando trasognati, o recitando come pappagalli preghiere insignificanti, oppure tranquillamente come addormentati, opponendo un semplice silenzio alle prediche dei sacerdoti. Con ciò è certamente lusingata l’ambizione di questi ultimi, che vedono le chiese piene di corpi umani; ma le anime degli stessi sono in verità occupate in qualcosa di assolutamente insignificante, e di completamente diverso da quello che richiede la Chiesa, o la Mia religione da Me fondata.

16. Così l’abuso si propaga sempre di più, e ora si comincia perfino a considerare anche questo giorno non più come giorno di riposo, riuscendo ad acquietare con i soldi la coscienza degli ubbidienti, e mettendo in dubbio quel poco in cui essi ancora credono, senza dar loro in cambio qualcosa di meglio.

17. Così procede gradualmente la decadenza. Gli imperanti credono con ciò di aver raggiunto un vantaggio, giacché il loro interesse è sostenuto ora volontariamente dalla classe lavoratrice, che altrettanto lavora di nuovo per interesse. Essi però s’ingannano enormemente! E si accorgeranno dove si arriverà, se si continuerà a sottrarre ai meno abbienti, quei pochi elementi spirituali divenuti del tutto estranei anche ai potenti, accrescendo i vizi con l’aumentato guadagno, disprezzando tutto ciò che si riferisce a Me e alla Mia Dottrina! E quest’esempio sarà seguito anche dai dipendenti coscienziosi. Così, alla fine, il materiale trionferà sullo spirituale, finché Io disporrò le circostanze così che i potentati dovranno raccogliere i frutti del loro egoismo, i quali saranno completamente diversi da quelli che essi immaginavano.

18. Il giorno domenicale e festivo deve rappresentare un certo freno, deve essere il giorno in cui i potenti devono dare ai subalterni un riconoscimento per la loro prestazione, e le occupazioni devono riposare. E per gli ubbidienti, il giorno in cui potersi dedicare alla riflessione sulla propria destinazione spirituale, il che, una volta la settimana, non è di troppo

19. In questo giorno la Mia natura dice a tutti i cuori nel suo linguaggio eternamente uguale: “Non dimenticate su tutti i vostri lavori, il Creatore, che ha creato tanto di portentoso e di meraviglioso su questa Terra, per ricordarvi sempre che voi non siete destinati a questo mondo soltanto, e che il vostro lavoro non deve essere sempre materiale, bensì anche spirituale! Riconoscete Colui che guida con tanto Amore e tanta Pazienza voi deboli figli, e che vi pose nel mezzo delle magnificenze proprio per farvi dimenticare, perlomeno un giorno alla settimana, il vostro pesante lavoro!”.

20. Io stesso, quale Creatore, istituii il giorno di riposo­ – secondo la Genesi di Mosè – al settimo giorno. Esso, per così dire, stava a indicare che Io, dopo esserMi occupato della materia, al settimo giorno volli far entrare lo Spirito nell’involucro, fino a quel tempo rigido. E questo giorno, nel quale innalzai la materia a qualcosa di spirituale, fu giorno di festa o di consacrazione. Perciò deve essere celebrato come tale anche dall’uomo, quando egli – come Me – ha operato per sei giorni.

21. L’uomo al settimo giorno deve contemplare la sua opera, per cogliere in essa l’idea spirituale che lo ha guidato nel realizzarla. In questo giorno di festa, nel senso spirituale, egli deve riconoscere che il suo operato settimanale e la sua stessa esistenza non hanno un fondamento materiale, bensì uno spirituale, del quale ricordarsi proprio in tale giorno, più che in altri. Un giorno in cui nessun dovere, nessuna ora lavorativa lo costringe al mestiere materiale, così che egli possa magnificare la Mia Creazione, la Mia Dottrina, il Mio Amore e il Mio Spirito di sacrificio per lui, come singolo, e anche per l’intera umanità.

22. Questo giorno diventerà perciò il giorno della consacrazione, perché, togliendo da sé il materiale, potrà avvicinarsi di più alla sublime ed elevata meta spirituale, cui dovrà giungere, insieme con lui, anche l’intera Creazione.

23. Allora ogni uomo dovrà celebrare la domenica come un giorno di commemorazione del Mio Amore, e per la rimembranza di tutto ciò che Io ho fatto per lui. E questo giorno lascerà su tutti gli altri giorni di lavoro un dolce, religioso sentimento, attraverso il quale sarà santificato anche il lavoro più materiale. E ciascuno potrà imprimere, a tutto ciò che egli fa e compie, l’impronta della propria divinità.

24. Così deve essere da voi compreso e celebrato il giorno domenicale, o di riposo. Dovete rammentarvi sempre che un tempo ci fu un tale giorno di festa per Me, e che ognuno lo sperimenterà a sua volta quando, libero dall’involucro materiale, giungerà nell’altro, eterno mondo come uomo animico spiritualizzato, e porterà con sé, come reminiscenza, la consapevolezza di aver impresso a tutte le sue occupazioni materiali, l’impronta di un grande spirito umano che lo nobilitò, e di cui egli fu degno.

25. Perciò anche voi considerate questi giorni di riposo in un più elevato senso spirituale! Guardate come risplende lo spirituale attraverso la dura corteccia della lettera! Questo è ciò che beatifica. Spiritualizzate tutto, il vostro ambiente, voi stessi, le vostre azioni e le vostre parole!

26. E allora non soltanto il settimo giorno, bensì ogni giorno, nel quale voi progredirete spiritualmente, sarà un giorno domenicale e di festa che, come il Sole, emanerà luce, calore e vita su di voi e sul vostro ambiente. Ogni giorno diventerà un giorno di festa o di delizia, se voi – degni del vostro Creatore, e riconoscendo chiaramente la vostra meta – progredirete di gradino in gradino, finché vi toccherà l’eterno, mai terminante giorno di festa, il giorno di festa dell’eterna beatitudine, in quegli spazi in cui ogni giorno è un giorno di consacrazione e di pace, che già da tempi immemorabili un Padre affezionato ha preparato ai figli Suoi. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  講道42 …安息日的真實紀念講道

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講道42 …安息日的真實紀念講道

1872年4月23日,透露給戈特弗里德邁耶霍費爾

Luke14:1-6

當他進入法利賽人中的一個主的房子去吃麵包時,安息日,他們看著他。

看哪,有一個人在他面前有水腫。耶穌對律師和法利賽人說:在安息日治病可以嗎?他們保持和平。

他就抓住他,治好了他,放他走。他們回答說,你們中間哪一個人有驢或一頭牛掉進坑里,在安息日不會直接把他拉出來呢?他們無法再回答他這些問題。

主這樣說…

1.本章的開頭講述了一個人在法利賽人的房子和安息日發生的水腫治療,那天根據猶太人的嚴格規律,任何超出宗教儀式和儀式的活動都是不可接受的。

2.在上述情況下,這種治療有很好的理由。雖然這位首領是我教導的堅持者,但他從字面意義上理解了聖殿的教條;只要我沒有做任何與他的觀點相抵觸,冒犯他作為法利賽人的尊嚴的東西,他也喜歡聽我說話。因此,我讓它發生,當我們坐在他的桌子旁時,一個患有水腫的人進入並請求我醫治他。

3.福音書說我已經醫治了他。然而,由於我在猶太安息日治癒了他,這引起了煩惱。因此,我想向法利賽人指出他們對自己的法律的理解有多不好和不正確的嚴重,以及他們如何將這些法律教給人們。這就是為什麼我說:“你們哪一個盧或一頭牛掉進一個坑里,不會馬上把他拉出來,因為這符合他自己的利益?但是要為別人或別人做好事,你們認為是罪過!“

4.因此,我想向他們證明慈善善行不會褻瀆規定為安息日或安息日,而更可能使它變為聖潔比許多無用的儀式和儀式不經意地表演。

5.就猶太人而言,濫用權力很多。雖然他們有摩西和先知的律法,但他們不知道如何在屬靈上解釋他們。法利賽人和文士鼓勵他們堅持字面意思,因為重要的是要他們以這樣的方式解釋法律,以致在字面意義上成為猶太人並不是太麻煩。

6.因此,我在這個長期以來擁有最適合作為我教學基礎的宗教的國家進入這個世界。舊法不一定被廢除,而是被抹平到猶太人身上。他們必須在精神上進行解釋,從而拯救在寺廟儀式儀式和自私世俗樂趣中完全喪失的人的尊嚴。

7.在我的教學三年中,我一直在追求這個目標。我尋找機會或允許發生的事件,使事情與猶太人的錯誤觀念和偏見作鬥爭。

8.因此,遵守安息日也是我作為我神聖唯一的真宗教的鼻祖不能忽視的一個主題。為了消除這些偏見,我開始在法利賽人的家中採取行動,引起對這個問題的討論。由於法利賽人一直希望成為第一個自稱是更好地了解和理解所有事物的人,他們也是第一個必須清除虛假概念的人,如果有人要被教導真相的話。出於這個原因,我在他們面前進行了這種治療,並給了他們一個讓他們沉默的答案,正如第5節和第6節所見證的那樣。

9.寺廟首領對慈善事業有著完全不同的概念,所以我經常感到有義務解釋他們通過實例和比喻更詳細地描述了對鄰居的愛的文本;因為他們認為好的行為只是由於聖殿和他們自己的人。為別人做的其他一切都沒有包括在內。

10.在那些時候,每週休息日的紀念活動被誤解了,現在這種情況同樣適用於當今不正確的情況;換句話說,它並不專注於精神教育。因此,在安息日治愈之後,我現在要討論遵守這一天的情況,並且告訴你,你今天仍然遠離摩西所說的那樣慶祝這一天,而我本人也想讓它被理解。

11.在這個世界上,過去就像今天一樣,現在仍然是這樣,總是有人發出命令和其他人服從。負責人在任何時候都始終有自己的利益,並經常誤導下屬和他們的工作,讓他們休息一小會兒,至少每週一次,擱置時間,聽聽精神上的意義或思考更高的事物,正如他們自己存在的真正原因,以及他們實際上是男性還是想成為被賦予神聖精神的人。

12.這就是為什麼摩西在他的律法中規定,如上帝所命令的,強大的人不會自願給予。在創作的一個偏向性的故事中,他讓主和創造者在六天的工作之後,將第七天作為休息日。

13.這種為人的道德尊嚴所必需的安排也得到了其他國家的採納,現在幾乎在任何地方都存在。即使現在這一周的排列方式與以往不同,但本週仍然有一天是為了從體力上休息一下,思考和思考人類的精神使命。

14.在猶太人通過文字的法律觀念誇大其事的情況下,基督教國家早已走到了另一個極端。雖然前者有嚴格的法律要求全天奉守,但基督徒在某些時候對教會的訪問感到滿意;一天的其餘時間都在娛樂,歡樂和gormandizing上度過。一般來說,星期日和節假日比整個星期都要噁心,因為工作和有限的手段,缺乏必要的時間和機會。

15.基督教牧師遵循法利賽人的原始做法。他們只考慮自己的聲譽和權力。法利賽人把聖殿放在一切之上,並把基督徒的祭司和他們的教會放在一邊。前者的假期延長了24小時 – 在寺廟外也必須遵守安息日 – 而與基督徒在一起的時間則限制在教堂幾個小時。大多數人相信,當他們在教堂裡待了幾個小時,坐著,站立或做夢時,他們已經盡了對我的責任,甩掉毫無意義的祈禱,或者舒舒服服地睡著認識牧師的佈道,並且自然沉默。看到充滿人體的教堂自然而然地膨脹了牧師的野心;但各自的靈魂要么是無精打采,要么與我所創立的教會或宗教所要求的東西完全不同。

16.因此,虐待行為不斷蔓延,人們已經有一種傾向,不再接受這一天的休息,因為必須服從的人的良知可以用錢來安撫,而小部分他們仍然質疑沒有給予他們更好的東西。

17.衰退一步一步發展。負責人認為,他們的自身利益現在也是由自私的工人階級自願支持的。但是,他們非常錯誤!他們會看到它將導致剝奪窮人少數精神分子,這些分子對於這個強者來說不再那麼熟悉了,並且增加他們的收入以增加他們的惡習。他們鄙視所有與我和我的教導有關的事情,他們的下屬認真地遵循他們的榜樣。因此,最後,材料征服了精神,直到我安排事情於的方式,使強大的人必須收穫他們的自我主義的果實,這將與他們所期望的完全不同。

18.星期天和假期意味著某種障礙;它意味著的一天強大必須讓下屬承認他們自己的工作。對於後者,這是他們應該記住的一天,因為有一天,思考自己的精神目的地並不是太多。這應該是企業必須暫停的日子。

19.在這一天,大自然以永不改變的語言向所有的人說話:“所有的工作都不要忘記創造者在這個世界上創造了許多奇妙而宏偉的東西,不斷提醒你,你不是注定為這個世界來說,你的工作不要總是物質的,而是屬靈的。認識祂,祂指引著你那些有著那麼多愛心和耐心的弱小孩子,讓你們從這一切勞苦榮耀之中出來,至少每週一次想要幫助你忘記你的辛勤工作!“

20.我自己作為創造者設立了第七天休息的那一天根據摩西的創世記。事實上,這是我的一個信件,在我被物質佔據之後的第七天,我將精神植入了迄今毫無生氣的船體。今天,我將事情提到了屬靈的地方,是慶祝或獻身的日子。因此,在他像我一樣工作並活躍了六天之後,人們也會觀察到這一點。

21.第七天,人要思考自己的工作,在其中察覺到引導他完成這項工作的精神思想。這一天將成為一個精神意義上的慶祝日,當他意識到他在一周內的工作和他自己的存在沒有一個物質,而是一個他今天應該記住的精神基礎,而不是其他人。在這一天,沒有責任,沒有工作時間強迫他進行物質交易的時候,他應該記住我的創造,我的教導,我的愛和我個人以及為全人類的犧牲。

22.因此,這一天將成為他奉獻的一天,為了釋放自己的物質,他可以更接近他和所有的創造者註定要達到的精神和崇高的目標。

23.因此,每個人都應該慶祝星期天,紀念我的愛和我為他所做的一切。然後,這一天將為所有工作日留下一種溫柔的,宗教的感覺,通過這種感覺,物質工作也被奉獻出來。因此,人們可以把他自己神性的印記放在他所做和所成就的一切事物上。

24.這就是你如何理解和觀察週日和休息日。你應該永遠記住,一旦對我有這樣的一天,每個人都會經歷這樣的假期,離開他的物質外殼,他將作為一個靈魂的到達另一個永恆的世界,帶著他作為記憶他堅信自己的所有物質活動都是他自己神性的印記。

25.因此,你也應該在更高的靈性意義上觀察這一天的休息。注意靈魂在這封信的堅硬外殼中閃閃發光。這是真正的幸福。靈性化所有的事情,你的環境,自己,你的行為和你的話語。

26.不僅是第七天,但是你每天在靈性上取得進步的日子都將成為你的星期日和假日 – 這一天就像太陽之後,這一天被你稱為 – 而且它將為你注入光明,溫暖和生命在你和你周圍。當你 – 值得你的創造者和對你的目標的清晰認識 – 從舞台到舞台的進步,直到你獲得永恆的永不休息的假期,那些永恆的幸福的聖日的時候,每一天都將成為慶祝或喜悅的日子。每一天都是獻身與和平日的地區,是一位慈愛的父親為遠古時代的孩子準備的。阿門。

 

35. Trauer Jesu über Jerusalem & Zerstörung der alten Mauern… Lukas 19:41-46 – Jesus’ Grief over Jerusalem & Destruction of the old Walls… Luke 19:41-46

PREDIGT / SERMON 35
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PREDIGTEN DES HERRN-35-Lukas-19_41-46 Trauer Jesu ueber Jerusalem-Zerstoerung der alten Mauern-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-35-Luke-19_41-46 The Lords Grief over Jerusalem Destruction of old Walls-Gottfried Mayerhofer
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35. Predigt von Jesus… Trauer Jesu über Jerusalem
(12.04.1872)

Lukas 19:41-46
Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinte über sie und sprach: “Wenn doch auch du erkenntest zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dienet! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten; und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darin du heimgesucht bist.” Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darin verkauften und kauften, und sprach zu ihnen: “Es steht geschrieben: ,Mein Haus ist ein Bethaus`; ihr aber habt`s gemacht zur Mördergrube!”

01. Schon in den Mitteilungen über ,Die geistige Sonne` findet ihr erklärt, was es heißen will: “Und Jesus weinte!”

02. Dort ist euch gezeigt, daß diese Worte in geistiger Beziehung den tiefsten Schmerz Gottes ausdrücken, welcher Seinen Kindern Sein ganzes Himmelreich auf ihre Erde brachte, ja ihnen ihren Schöpfer und Herrn aller Welten in sichtbarer Gestalt zeigte, und wie die Verblendeten trotz alledem Ihn, den Ausdruck der höchsten Liebe, Demut und Gnade nicht erkannten. Sie verübten an Ihm was nur Verächtliches und Schmerzliches an einem Menschen geschehen kann, wie sie auch Seine Lehre, die Lehre der Liebe, der Versöhnung und des Vergessens, mit Füßen traten. Eben diese große Verblendung der meisten Seiner Zeitgenossen war es, welche dem großen Schöpfer, sichtbar als Jesus verkörpert, die Wehmutstränen auspreßte. Er weinte über den Verfall der Hauptstadt des Judenvolkes und sah dessen gänzliches Aufhören als selbständige Nation voraus, woran sich bis in ferne Zukunft auch die entgegengesetzte Geistesrichtung knüpfte, welche diese einst von Mir zum Größten ausersehene Nation bis auf den heutigen Tag verfolgt hat.

03. Das Frohlocken Meiner Jünger, welche in Meinem Einzug in Jerusalem den Gipfel Meiner Mission zu erkennen wähnten, war den Pharisäern und Schriftgelehrten nicht recht, und auf die Forderung, Meinen Jüngern eine Zurechtweisung zukommenzulassen, antwortete Ich: “Lasset sie frohlocken; denn wenn sie schweigen, werden die Steine reden!”

04. Ich wollte diesen betörten Menschen damit sagen, daß wenn das Frohlocken Meiner Jünger sich in Trauer verwandeln wird, kurze Zeit darauf die Steine der zerstörten Mauern ihrer Stadt und ihres Tempels ihnen zeigen werden, daß sie Mich nicht erkannt haben, der Ich in ihre Mauern mit der Friedenspalme einzog. Sie erkannten weder den göttlichen Lehrer, noch Seine himmlische Lehre, und sehnten sich nur nach weltlichem Glanz und Prunk und nach einem weltlichen Messias, der sie in ihrem Wohlleben und unlauteren Genuß noch mehr bestärken und festigen solle.

05. Keine fünfzig Jahre waren nach Meinem Tod vergangen, und Mein Mahnruf ging schon in Erfüllung. Das auserwählte Volk hatte aufgehört, als selbständiges Volk zu existieren. Wie Ich einst im Tempel die Verkäufer und Käufer austrieb, die aus dem Bethaus eine Marktbude gemacht hatten, so wurden später die Juden aus Jerusalem vertrieben, weil sie, was früher im Tempel geschehen war, auch in der Stadt fortgesetzt hatten, d.h. sie hatten das geistige, höhere Leben des Menschen gänzlich vergessen und nur weltlich gesinnt nach Genüssen, nach Macht und Reichtum getrachtet. So erfüllten sie selbst Meine Weissagung, die Ich vom Schmerz betrübt über die Mauern Jerusalems und ihren Tempel aussprach.

06. Wie Ich in jener Zeit den verirrten Menschen Meine Klageworte zugerufen habe, so möchte Ich sie auch jetzt dem lebenden und kommenden Geschlecht wieder zurufen; denn Ich bin nun ebenfalls betrübt über das Schicksal so mancher Seelen, die Ich selbst als Gott nicht retten kann, weil Ich ihnen ihre Freiheit des Handelns nicht nehmen darf.

07. So sehe Ich auch jetzt, wie das Schiff der Menschheit mit vollen Segeln gegen Felsen und Klippen steuert, sehe das Zerschellen aller ihrer Hoffnungen und geträumten Glückseligkeiten voraus, sehe, wie viele Tausende und aber Tausende erst spät, ja zu spät erkennen werden, was sie hätten tun sollen, aber doch nicht getan haben. Auch zu ihnen möchte Ich, wie einst zu Jerusalem und seinen Einwohnern, sagen: “Möget ihr doch bedenken, was euch zum Frieden dient; denn es wird die Zeit kommen, wo ihr alle bitter fühlen werdet, was ihr nicht erkannt habt zu der Zeit, als ihr durch Meinen Segen und Meine Gnade heimgesucht worden seid!”

08. Die Wehklagen über Jerusalems unausweichbares Schicksal könnte Ich auch heute wiederholen; denn die törichte Menschheit erkennt auch heute nicht ihre Mission, den Zweck ihres Geschaffenseins und den Zweck des jetzigen und künftigen Lebens. So muß denn auf ganz natürlich- geistigem Wege die Reaktion eintreten, welche, Meinen göttlichen Gesetzen gemäß, die Geister, Seelen und Wesen wieder in jene Schranken zurückweist, in welchen sie allein den Grad der Vervollkommnung erreichen können, den Ich ihnen als höchstes Ziel gesetzt habe.

09. Traurig ist es oft für einen irdischen Vater, wenn er sieht, wie seine Kinder trotz aller Aufopferung, Liebe und Sorgfalt, die er für ihre geistige und moralische Erziehung verwendet hatte, doch mißraten und den verkehrten Weg einschlagen, statt einst der Trost und die Freude seiner alten Tage zu werden, wie sie ihm mit Gram, Sorgen und oft mit Schande vergelten, was er aus Liebe für sie getan hat. Aber was bleibt ihm, dem Enttäuschten, übrig? Er kann die Individualität seiner Kinder nicht beherrschen; sie sind geistig frei und können denken und tun, was sie wollen. So sieht ein Elternpaar oft all seine so schön aufgebauten Hoffnungen eine nach der andern verschwinden, wie Luftschlösser zusammensinken, ohne im mindesten helfen zu können.

10. Was hier den weltlichen Eltern geschieht, das geschieht in noch intensiverem Grade auch Mir. Ich, der Schöpfer des ganzen Universums, muß sehen, wie Meine Geschöpfe, von Mir zur höchsten geistigen Würde erschaffen, gerade den verkehrten Weg gehen, statt – eingedenk ihrer hohen Abkunft – dem Geistigen entgegenzueilen; Ich muß sehen, wie das Geistige mit Füßen getreten, höhnisch verlacht und als Hirngespinst verrückter, fanatischer Frömmler hingestellt wird, während man den grobmateriellen Genuß des weltlichen Lebens als Höchstes preist; Ich muß sehen, wie gerade das äußere Kleid als Hauptsache und der geistige Inhalt, welcher unter dieser Umkleidung steckt, als Nichts betrachtet wird.

11. Auch hier gilt, was Ich einst zu den Pharisäern sagte: Wenn auch Meine Jünger und Meine Anhänger schweigen, so werden doch die Steine – d.h. das ganze, materielle Naturreich – reden und dem Menschen überall zurufen: “Wache auf, Mensch, aus deinem weltlichen Taumel! Vergebens suchst du deine Bestimmung und deinen Schöpfer wegzuleugnen! Wenn du auch Seinen hinterlassenen Lehren aus der Zeit Seines sichtbaren Lebenswandels keinen Glauben schenken willst, wenn du auch die Stimme in einem eigenen Herzen übertäuben willst, die dir als etwas ,Gewisses` doch immer wieder zuruft und dich ermahnt, wenn du all dieses ableugnen willst, – so betrachte die Natur!

12. Die eifrigsten Grübler, Naturforscher und Untersucher der Materie, alle kommen am Ende dazu und müssen trotz ihres Sträubens dazu kommen, daß hoch über der Materie ein großer Geist lebt, der die kleinsten Atome wie auch die großen Welten zu einem Ganzen vereinigt, und der, wie aus allen Werken zu ersehen ist, nur ein Gott der Liebe, der Gnade und der Langmut sein kann, der – wie einst im Beispiel vom verlorenen Sohn gesagt wurde – über einen Wiedergefundenen mehr Freude hat als über neunundneunzig Gerechte, die des Trostes nicht bedürfen.

13. ,Es ist ein Gott!` Dieser Ruf tönt aus allem hervor. Selbst die Verkettung der politischen und sozialen Verhältnisse zeigen dem aufmerksamen Beobachter deutlich genug, daß nicht immer geschieht, was der Mensch bezwecken will, sondern daß sowohl beim einzelnen Menschen, wie auch bei ganzen Völkern die Ergebnisse des Angestrebten oft ganz andere als die erhofften sind. Überall zeigt sich diese Macht der Gottheit – liebend den Liebenden, zürnend den Zürnenden, versöhnend den Versöhnenden.

14. Und wie Ich einst über die Blindheit der Bewohner Jerusalems Tränen des göttlichen Schmerzes vergoß, weil Ich voraussah, wie diese verirrten Kinder sich zuerst an Mir – körperlich -, dann an Meiner Lehre – geistig – vergehen würden, und wie sie endlich selbst den Tod erleiden würden, als Nation für immer aufzuhören, weil sie es selbst nicht anders gewollt hatten, so füllt sich auch jetzt Mein Herz ob der Blindheit des Menschengeschlechts mit Trauer.

15. Überall lasse Ich Funken Meines Himmelslichts ausstreuen, überall ertönt Mein Vaterruf: ,Kehrt um, ihr Betörten! Vernehmt Meinen Ruf, vernehmt die Stimme eures himmlischen Vaters, der euch mahnt, ehe die große Katastrophe heranrückt – wie einst über Jerusalem und seine Einwohner! Vernehmt die Stimme, die euch die Augen öffnen und euch zeigen möchte, wie leichtsinnig ihr alle am Abgrund der Ewigkeit wie Betrunkene umhertaumelt und jeden Augenblick in Gefahr seid, auf lange Zeit von diesem verschlungen zu werden. Unreif, unzeitig werdet ihr dann in jenen zeitlosen Räumen nur unter vielen Beschwerden und mit großen Mühen das erreichen können, was hier in diesem irdischen Probeleben mit so leichter Mühe zu gewinnen ist!`

16. So wie damals die Zerstörung Jerusalems nur kurze Zeit nach Meinem Hingang erfolgte, so wird es auch jetzt nicht mehr lange währen, bis eure sozialen Verhältnisse, von denen ihr glaubt, sie bestünden für immer, zusammenstürzen werden.

17. Damals galt die Zerstörung einer Stadt und einem Volke, jetzt gilt sie vielen Städten und vielen Nationen, sie gilt der ganzen Erde und der darauf lebenden Menschheit.

18. Damals hörte nach der Zerstörung Jerusalems der jüdische Kultus im großen und ganzen auf, und Meine Lehre fing an unter den Heiden statt unter Meinem Volk, den Juden, die ersten Früchte zu tragen. Ebenso werden jetzt die sogenannten Vertreter Meiner Lehre aufhören, ihr sündiges Spiel mit Meinen Worten und Meiner Lehre zu treiben. Dort fielen die Mauern des Tempels, welche gleichsam das Volk vom Heiligtum trennten; jetzt fallen die geistigen Mauern. Was bis jetzt Eigentum einer Kaste
war, wird nunmehr Gemeingut werden. Vom Tempel blieb kein Stein auf dem andern, Verwüstung und Greuel nur bezeichneten die Stätte, an der der große Gott, aber falsch und unverstanden, verehrt wurde. Die zerstörten Ringmauern der Stadt waren die einzigen Überreste, welche andeuteten, daß dort die Hauptstadt eines Volkes stand.

19. Ebenso wird es jetzt im Geistigen werden. Man wird nur mit Mühe erkennen können, wo einst unter lauter Lügengeweben die reine Wahrheit verborgen und vergraben lag. Die Finsternis wird schwinden, und nicht die trübe Lampe eines Tempelgewölbes, sondern die allmächtige Sonne des geistigen Lichts wird alles erleuchten und alles erwärmen. Auf den Ruinen des Wahns und des Truges wird man den ewig grünenden Baum der Hoffnung pflanzen, welcher – stets nach oben, nach dem nie vergehenden Himmelreich strebend – ein Symbol des Wegs für die übriggebliebene Menschheit sein wird.

20. Daher, Meine Kinder, weil Mein Gnadenlicht auf die große Masse der Verirrten umsonst scheint, was Ich mit betrübten Augen und bekümmertem Herzen erkennen muß, so nehmt ihr das Gnadenlicht auf, und bedenkt, daß Ich euch unter so vielen Tausenden deshalb auserwählt habe, um einst nach dem zerstörten Wahngebäude des Truges die ersten festen Bausteine des neuen Tempels eines neuen Jerusalems zu sein!

21. Einst wandelte Ich sichtbar unter Meinen Kindern, und sie erkannten Mich nicht; jetzt aber, wo ihr Mich erkennt oder wenigstens die Gelegenheit dazu habt – sei es durch Meine Worte, sei es durch Meine Werke -, Mich als liebenden Vater zu erfassen, jetzt trachtet doch wenigstens ihr danach, euch vom allgemeinen Verfall zu retten, damit ihr, wenn die Mauern des Alten, Angewöhnten einstürzen, aufrecht stehen bleibt! Beweist durch eure Ausdauer und euer Vertrauen, daß, wenn Ich auch jetzt wieder über viele Verlorene Tränen des Schmerzes vergießen muß, es doch noch einzelne gibt, die den Liebesblick des Vaters zu begreifen und zu verstehen wissen und die, trotz des vielen Traurigen, ein Anhaltspunkt einer künftigen, nie versiegenden Freude werden können!

22. Wenn andere Tränen des Mitleids verdienen, so trachtet ihr danach, daß in Meiner Geisterwelt über euch, euer Verhalten und eure Ausdauer Tränen der Freude und der Wonne vergossen werden, welche die größten Beweise eures Sieges sein sollen! Amen.

flagge en  35th Sermon of Jesus… The Lord’s Grief over Jerusalem

35th Sermon of Jesus… The Lord’s Grief over Jerusalem
(April 12, 1872)

Luke 19:41-46
“And when he was come near, he beheld the city, and wept over it, Saying, If thou hadst known, even thou, at least in this thy day, the things which belong unto thy peace! But now they are hid from thine eyes. For the days shall come upon thee, that thine enemies shall cast a trench about thee, and compass thee round, and keep thee in on every side, And shall lay thee even with the ground, and thy children within thee; and they shall not leave in thee one stone upon another; because thou knewest not the time of thy visitation. And he went into the temple, and began to cast out them that sold therein, and them that bought; Saying unto them It is written, My house is the house of prayer: but ye have made it a den of thieves.”

Already in the revelations about ‘The Spiritual Sun’ you find explained what it means: “And Jesus wept.”

There you are shown that spiritually these words express the deepest sorrow of God Who brought for His children His whole Kingdom of Heaven to their earth, even showed them in a visible form their Creator and Lord of all the universes, and how the blind, in spite of all that, did not recognize Him, the manifestation of supreme love, meekness and grace. They did to Him whatever despicable and painful things can happen to a man, and spurned His teaching, the teaching of love, reconciliation and forgiveness. It was this great blindness of the majority of His contemporaries which made the great Creator, visibly embodied in Jesus, shed tears of sadness. He wept over the decadence of the capital of the Jewish people foreseeing their total end as an independent nation, followed into the distant future by the contrary line of thinking this nation, once chosen by Me for the greatest destiny, has pursued to this very day.

The exultation of My disciples, who in My entry into Jerusalem believed to recognize the climax of My mission, did not suit the Pharisees and scribes at all. When they demanded that I should rebuke My disciples, I replied: “Let them rejoice; for if they keep silent, the stones will speak!”

By this I wanted to tell these deluded people that soon after the rejoicing of My disciples will have turned to mourning the stones of the destroyed walls of their city and temple will show them that they did not recognize Me Who entered within their walls with the palm of peace. They recognized neither the divine teacher nor His teaching from the heavens, longing only for worldly glory and splendour and a worldly Messiah who was to strengthen and fortify them even more in their good living and sordid pleasures.

Not fully fifty years had passed since My death when My warning became a reality. The chosen people had ceased to exist as an independent nation. As I once cast out from the temple the sellers and buyers who had turned the house of prayer into a market, thus later on the Jews were driven out of Jerusalem because what had earlier happened in the temple, they had continued in the city, that is, they had completely forgotten man’s spiritual, higher life and in their worldly-min-dedness striven only for pleasures, power and riches. Thus they themselves fulfilled My prediction which in deep sorrow I made concerning the walls of Jerusalem and the temple.

As then I directed My words of lament to erring mankind, I also now want to do the same again for the now living and the coming generations. Now, too, I am grieved at the fate of many a soul even I, as God, cannot save because I may not interfere with man’s freedom of action.

Thus I see also now how mankind’s ship is fast approaching rocks and reefs in full sail, I foresee the shattering of all their hopes and dreams of happiness and how thousands upon thousands recognize only late, yes, too late, what they should have done, but failed to do. To them, too, I would like to say what I once said to Jerusalem and its inhabitants: “If you would only recognize what could give you peace; for the time will come when through bitter experiences you will feel what you did not recognize at the time of visitation through My blessing and grace!”

Today, too, I could repeat My lament about Jerusalem’s inevitable fate, for also today’s foolish mankind does not recognize its mission, the purpose of its creation and its present and future life. Therefore, a reaction in a completely natural-spiritual way must set in, through which, in accordance with My divine laws, the spirits, souls and beings are once more put in their place, which alone will enable them to attain to the degree of perfection I set them as their highest goal. It is often sad for a mortal father to see his children, notwithstanding all his sacrifices, love and care that was devoted to their spiritual and moral education, turn out failures and take the wrong road, instead of becoming the comfort and joy of his old days; how they repay his love with sorrow, anxiety and often disgrace! But what can he, the disappointed, do? He has no control over his children’s individuality; they are mentally and spiritually free and can think and do whatever suits them. Thus parents often helplessly see all their hopes dashed, one after the other, collapsing like castles in the air.

What here happens to mortal parents, happens also to Me to a much more intense degree. I, the Creator of all the universe, must watch My created beings, destined by Me for the highest spiritual majesty, walk in the opposite direction instead of hastening towards the spiritual in the awareness of their sublime descent. I must watch the spiritual being spurned, derided and described as the fancy of crazy, fanatical bigots, whilst the gross material pleasures of worldly life are praised as man’s most precious possession. I must watch how the external garment is regarded as the most important thing, but the spiritual essence inherent in this casing is ignored.

Here, too, applies what I once said to the Pharisees: Even if My disciples and adherents were silent, the stones – that is, all the material kingdoms of nature – would speak and call to men everywhere: “Awake, mankind, from your worldly intoxication! You seek in vain to deny your destiny and your Creator! If you do not want to believe in the precepts He left you from the time of His visible sojourn on earth, if you want to drown the voice in your own heart which as something “certain” keeps speaking to you and admonishing you, if you want to deny all this – do contemplate nature!”

The keenest over-subtle reasoners, natural scientists and explorers of matter, despite their resistance, all do and must come to realize in the end that high above matter there dwells a great spirit who unites the smallest atoms as well as the great worlds to a whole and who, as can be seen from all his works, can only be a God of love, grace and forbearance and – as was once stated in the parable of the prodigal son – He rejoices more over one regained than over ninety-nine righteous, who do not need to be comforted.

“THERE IS A GOD!” This call resounds from everything. Even the linking together of political and social circumstances shows the attentive observer clearly enough that events do not always take the turn man intended, but that in the life of the individual, as well as in that of whole nations, the results of efforts often differ considerably from what had been hoped for. The might of the Deity becomes manifest everywhere -with love for the ones who love, with anger for the angry ones, with forgiveness for those who forgive.

And as I once shed tears of divine grief over the blindness of the inhabitants of Jerusalem because I foresaw how these erring children would first assault Me physically, then offend against My teaching spiritually, eventually suffer death themselves and cease to be a nation once and for all, since they did not want it otherwise, – now also My heart is filled with grief because of the blindness of mankind.

Everywhere I cause sparks of My heavenly light to be disseminated, everywhere My fatherly call is sounding: “Turn back, deluded mankind! Hear My call, hear the voice of your heavenly Father, Who is warning you prior to the great catastrophe – as once happended to Jerusalem and its inhabitants! Hear the voice that wants to open your eyes and show you how carelessly you are staggering, as if intoxicated, close to the abyss of eternity, risking any moment to be swallowed by it for a long time. In your immaturity you will then in those timeless spaces be able to attain only with much hardship and great effort what here in this trial life on earth can be gained so easily.” As then the destruction of Jerusalem took place not long after My decease, today it will not be long either before your social system, which you believe will last forever, is going to collapse.
At that time the destruction concerned one city and one nation, but now many cities and many nations, indeed, the whole earth and mankind living on it are involved.

In those days, after the destruction of Jerusalem, the Jewish cult on the whole ceased to exist and My teaching began to bear its first fruit among the Gentiles instead of among My people, the Jews. Thus the present so-called representatives of My teaching will discontinue their sinful game with My words and My teaching. There the walls of the temple which, as it were, separated the people from the shrine, collapsed, – and now the spiritual walls are collapsing. What was previously the property of a caste will now become common property. The temple was razed to the ground, and only devastation and horror marked the place where – falsely and misunderstood -the great God was worshipped. The destroyed city walls were the sole remains indicating that there had stood the capital of a nation.

The same will now happen spiritually. One will hardly be able to recognize where once pure truth had been hidden and buried under a tissue of lies. Darkness will vanish, and not the dim lamp from the vault of a temple, but the almighty sun of spiritual light will illuminate and warm all things. Upon the ruins of error and deceit there will be planted the eternally verdant trees of hope which – ever striving upward for the never ending kingsdom of heaven – will be a symbol of the path for remaining mankind.

Therefore, My children, since My light of grace is shining in vain upon the great mass of the erring, – something I have to recognize with sad eyes and a sorrowful heart – you shall take up this light of grace and bear in mind that among so many thousands I have chosen you, so that one day you may become the first solid building-stones of the new temple in a new Jerusalem after the edifice of deceit has been destroyed.

Once I walked visibly among My children and they did not recognize Me; but now when you do recognize Me, or at least have the chance – be it through My words or through My works – to comprehend Me as a loving Father, endeavour at least to save yourselves from the general decadence, so that when the walls of the old world of habit collapse, you may remain standing erect. Prove by your endurance and trust that, although I must also now shed tears of sorrow over many that are lost, there are still some who do comprehend and appreciate the Father’s love and who, notwithstanding all that is so sad, can become a deciding factor in a future unending joy. When others deserve tears of compassion, make sure that in My spirit world tears of joy and delight are shed over you and your attitude and endurance, which shall then be the greatest proof of your victory. Amen

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Predica 35 – Il pianto di Gesù su Gerusalemme

Nona dopo Pentecoste
(XVIa del Tempo Ordinario)

Luca 19, 41-46: «E quando egli sopraggiunse vicino, guardò la città, pianse su di essa e disse: “Se avessi riconosciuto anche tu, in questo tuo tempo cosa occorre alla tua pace! Ma ora è nascosta ai tuoi occhi. Tempo verrà su di te in cui i tuoi nemici ti stringeranno d’assedio, ti circonderanno e premeranno da ogni parte: abbatteranno te e i tuoi figli con te: ti raderanno al suolo e non lasceranno che pietra su pietra, perché non hai riconosciuto il tempo in cui sei stata visitata”. Ed egli entrò nel tempio e cominciò a scacciare chi lì vendeva e comprava e disse loro: “Sta scritto: la mia casa è una casa di preghiera. Ma voi ne avete fatto una spelonca di ladri!”.»

(Il 12 aprile 1872)

1. Già nelle comunicazioni su Il Sole spirituale[1] voi trovate chiarito che cosa vuol significare: «E Gesù pianse!».

2. Là vi è mostrato come queste parole esprimano, nel rapporto spirituale, il più profondo dolore di Dio, che portò ai Suoi figli sulla Terra il Suo intero Regno celeste, mostrandosi loro, in sembianza visibile, quale Creatore e Signore di tutti i mondi, ed essi, come gli accecati, nonostante tutto ciò, non riconobbero in Lui, l’espressione del sublime Amore, dell’Umiltà e della Grazia. Essi commisero su di Lui ciò che di più vile e penoso possa accadere a un uomo, come anche, calpestarono coi piedi la Sua Dottrina, la Dottrina dell’Amore, della riconciliazione e della dimenticanza. Fu proprio questo grosso accecamento della maggior parte dei Suoi contemporanei che strappò le lacrime di tristezza al grande Creatore, visibilmente impersonato come Gesù. Egli pianse sulla decadenza della città, capitale del popolo ebreo, e previde la sua fine completa come nazione indipendente, cui si sarebbe legato nel lontano futuro anche l’opposto indirizzo spirituale che ha perseguitato fino al giorno d’oggi questa nazione, un giorno da Me destinata per cose grandi.

3. Il giubilare dei Miei seguaci, che nel Mio ingresso in Gerusalemme credevano di riconoscere l’apice della Mia missione, non era conveniente agli scribi e ai farisei, e alla pretesa di fare pervenire un rimprovero ai Miei seguaci, Io risposi: «Lasciateli giubilare; poiché, se essi tacciono, parleranno le pietre!».

4. Con ciò Io volli dire a questi uomini accecati che, quando il giubilo dei Miei seguaci si sarebbe trasformato in cordoglio, poco tempo dopo le pietre delle mura distrutte della loro città e del loro tempio avrebbero mostrato a quelli che non Mi avevano riconosciuto, che Io ero entrato nelle loro mura con la palma della pace. Essi, infatti, non riconobbero in Me, né il Maestro divino, né la Sua Dottrina celeste; aspiravano soltanto allo splendore e al fasto mondano, e ad un Messia mondano che avrebbe dovuto sostenerli e consolidarli ancora di più nella loro bella vita, e nei godimenti impuri.

5. Non furono passati neanche cinquant’anni dalla Mia morte, e il Mio grido ammonitore già andò in adempimento. Il popolo eletto cessò di esistere come popolo indipendente. E come un giorno Io scacciai dal tempio i venditori e i compratori che avevano fatto un mercato della casa di preghiera, così furono più tardi scacciati i giudei da Gerusalemme, poiché essi avevano esteso anche nella città ciò che era in precedenza avvenuto nel tempio, vale a dire, avevano dimenticato completamente la spirituale, superiore vita dell’uomo e, unicamente con sentimenti mondani, avevano aspirato ai godimenti, al potere e alla ricchezza. Così essi stessi adempirono la Mia profezia che Io, afflitto dal dolore, espressi sulle mura di Gerusalemme e sul suo tempio.

6. Come in quel tempo Io rivolsi agli uomini smarriti le Mie parole lamentevoli, così vorrei adesso esclamarle anche alla generazione vivente e veniente, poiché ora sono altrettanto addolorato per la sorte di così tante anime che, come Dio, Io stesso non posso salvare, non potendo togliere loro la libertà d’azione.

7. Così Io vedo anche adesso, come la nave dell’umanità fa rotta a piene vele verso scogli e rocce, prevedo lo sfracellarsi di tutte le sue speranze e le beatitudini sognate, vedo come molte migliaia e migliaia, non solo in ritardo, ma anzi troppo tardi riconosceranno ciò che avrebbero dovuto fare, e che non hanno fatto. Anche a loro Io vorrei dire, come allora a Gerusalemme e ai suoi abitanti: “Vogliate riflettere per bene su ciò che vi serve per la pace; verrà, infatti, il momento in cui voi tutti proverete amarezza per non aver riconosciuto per tempo quando siete stati visitati dalla Mia Benedizione e dalla Mia Grazia!”.

8. I lamenti sul destino inevitabile di Gerusalemme li potrei ripetere ancora oggi; la stolta umanità, infatti, neanche oggi riconosce la propria missione, lo scopo della propria esistenza e lo scopo della vita attuale e futura. Così dovrà sopravvenire una reazione, per via completamente naturale-spirituale che, secondo le Mie Leggi divine, respingerà gli spiriti, le anime e gli esseri di nuovo in quei limiti nei quali essi potranno raggiungere da soli il grado di perfezionamento che Io ho loro posto, come scopo supremo.

9. Per un padre terreno spesso è triste vedere come i suoi figli, nonostante tutti i sacrifici, l’amore e le premure che egli ha dedicato per la loro educazione spirituale e morale, lo stesso falliscono, e che essi, imboccando la strada sbagliata, invece di divenire un giorno la consolazione e la gioia della sua vecchiaia, lo ripagano con dispiaceri, preoccupazioni e, spesso, con vergogna di ciò che egli ha fatto per loro per amore. Che cosa però rimane a lui, deluso? Egli non può sovrastare l’individualità dei suoi figli, perché sono spiritualmente liberi e possono pensare e fare quel che vogliono! E allora, una coppia di genitori vede spesso svanire, una dopo l’altra, tutte le speranze così ben fondate, le vede crollare come castelli di carta, senza poter dare il minimo aiuto.

10. Ciò che accade in questo caso ai genitori terreni, questo accade anche a Me, e in grado ancora più intenso. Io, il Creatore dell’intero Universo, devo stare a guardare come le Mie creature, da Me create per la suprema dignità spirituale, percorrono proprio la via sbagliata, invece – memori della loro alta discendenza – di correre incontro allo spirituale; Io devo stare a guardare come lo spirituale sia calpestato con i piedi, deriso sprezzantemente, e presentato come pazza idea cervellotica di fanatici bigotti che esaltano come sommo, il godimento grossolano-materiale della vita mondana; Io devo stare a guardare come proprio la veste esteriore sia considerata la cosa principale, e il contenuto spirituale, che sta sotto questa veste, considerato un nulla.

11. Anche in questo caso vale ciò che un giorno dissi ai farisei: anche se i Miei discepoli e i Miei seguaci tacciono, allora parleranno le pietre – vale a dire l’intero regno materiale naturale – ed esclameranno ovunque all’uomo: “Svegliati, uomo, dal tuo delirio mondano! Inutilmente tu cerchi di rinnegare la tua destinazione e il tuo Creatore! Anche se non vuoi prestar fede ai Suoi insegnamenti lasciati in eredità dal tempo del Suo visibile cammino di vita, anche se vuoi soffocare la voce nel tuo stesso cuore, che pur sempre ti grida di nuovo come qualcosa di ‘certo’ e ti ammonisce, se vuoi rinnegare tutto questo, – allora osserva la natura!”.

12. I più zelanti almanacconi, naturalisti ed esploratori della materia, tutti alla fine arrivano a riconoscere, e devono arrivarci nonostante la loro riluttanza, a questo: che in alto, oltre la materia, vive un grande Spirito che unisce in un unico insieme gli atomi più piccoli come i grandi mondi, e che, com’è evidente da tutte le opere, può esserci solo un Dio dell’Amore, della Grazia e dell’Indulgenza, un Dio che – come fu detto un giorno nell’esempio del figlio perduto – ha più gioia per un figlio ritrovato, che per novantanove giusti i quali non hanno bisogno di consolazione.

13. “C’è un Dio!”, risuona dappertutto questo grido. Perfino la connessione delle situazioni politiche e sociali mostrano abbastanza chiaramente all’attento osservatore, che non sempre accade ciò che l’uomo vuole aver di mira, bensì, che tanto nel singolo uomo, quanto anche in popoli interi, i risultati delle aspirazioni sono spesso totalmente diversi da quelli sperati. Ovunque si mostra questa Potenza della Divinità: affettuosa con l’affettuoso, adirata con l’iracondo, conciliante con il conciliante!

14. E come un giorno Io versai lacrime di dolore divino sulla cecità degli abitanti di Gerusalemme, perché previdi come questi figli smarriti avrebbero fatto violenza, a Me per primo, fisicamente, – poi alla Mia Dottrina, spiritualmente; – e come alla fine essi stessi avrebbero subito la morte, per cessare per sempre di esistere poi, come nazione, giacché loro stessi non avevano voluto altro, – così anche adesso il Mio Cuore si riempie di tristezza per la cecità del genere umano.

15. Ovunque, Io faccio diffondere scintille della Mia Luce celeste, ovunque risuona la Mia spiritualmente chiamata paterna: “Cambiate, voi accecati! Udite la Mia chiamata, udite la Voce del vostro Padre celeste che vi ammonisce, prima che si avvicini la grande catastrofe, – come un giorno su Gerusalemme e sui suoi abitanti! Ascoltate la Voce che vorrebbe aprirvi gli occhi e mostrarvi come voi tutti, incuranti, barcollate intorno, da ubriachi, sull’orlo dell’abisso dell’eternità, e a ogni istante siete nel pericolo di esserne inghiottiti per lungo tempo. Immaturi e prematuri, giungerete poi in quegli spazi senza tempo, con molti fardelli e con grandi fatiche, cosa che invece avreste potuto conquistare con così poca fatica in questa terrena vita di prova!”.

16. Così come allora la distruzione di Gerusalemme ebbe luogo solo poco dopo la Mia dipartita, così anche adesso non passerà molto, finché le vostre condizioni sociali, che voi credete esisteranno per sempre, crolleranno completamente!

17. A quel tempo la distruzione toccò ad una città e ad un popolo, adesso toccherà a molte città e a molte nazioni, toccherà alla Terra intera e, all’umanità su questa vivente.

18. A quel tempo, dopo la distruzione di Gerusalemme cessò in generale il culto giudaico, e la Mia Dottrina cominciò a portare i primi frutti tra i pagani invece che tra il Mio popolo, il popolo ebreo. Altrettanto adesso, i cosiddetti rappresentanti della Mia Dottrina cesseranno di fare il loro gioco peccaminoso con le Mie parole e con la Mia Dottrina. Ciò che finora era proprietà di una casta, diverrà d’ora in poi bene comune. Lì crollarono le mura del tempio che, per così dire, separavano il popolo dal Santissimo; ora cadranno le mura spirituali. Del tempio non rimase che pietra su pietra, solo devastazione e orrore indicarono il luogo nel quale il Grande Iddio era venerato, però in modo falso e incompreso. I distrutti muri di cinta della città furono gli unici resti che indicarono che lì si trovava la capitale di un popolo.

19. Altrettanto avverrà adesso nello spirituale. Si potrà riconoscere solo a fatica, dove un tempo stava la pura Verità, nascosta e sepolta sotto evidenti tessuti di menzogne. Le tenebre svaniranno, e non l’offuscata lampada di una volta del tempio, bensì l’onnipotente Sole della Luce spirituale illuminerà tutto, e tutto riscalderà. Sulle rovine dell’illusione e dell’inganno, si pianterà l’eterno verdeggiante albero della Speranza che – sempre tendente verso l’alto, verso il Regno celeste che mai passerà – sarà un simbolo della via per l’umanità rimasta.

20. Quindi, figli Miei, poiché la Mia Luce di Grazia risplende inutilmente sulla grande massa degli smarriti, cosa che Io devo riconoscere con occhi rattristati e cuore addolorato, allora accogliete voi la Luce di Grazia, e riflettete che Io vi ho prescelto tra così tante migliaia per essere un giorno, dopo la distruzione dell’edificio illusorio dell’inganno, le prime solide pietre da costruzione del nuovo tempio di una nuova Gerusalemme!

21. Allora, Io camminai visibilmente tra i Miei figli, ed essi non Mi riconobbero; adesso però, che voi Mi riconoscete, o perlomeno ne avete l’occasione – sia attraverso le Mie parole, sia attraverso le Mie opere – e Mi comprendete come Padre amorevole, aspirate perlomeno voi a questo: a salvarvi dalla rovina generale, affinché restiate in piedi, quando crolleranno le mura delle vecchie cose abituali! Dimostrate con la vostra perseveranza e la vostra fiducia che, anche se Io adesso devo di nuovo versare lacrime di dolore su molti perduti, pure ci saranno ancora alcuni che sapranno intendere e comprendere lo sguardo d’amore del Padre e che, nonostante la molta afflizione, potranno divenire il punto d’appoggio di una futura, inesauribile gioia!

22. Se altri meritano lacrime di compassione, allora aspirate voi a fare in modo che nel Mio mondo dello spirito siano versate lacrime di gioia e di delizia su voi, sul vostro comportamento e sulla vostra perseveranza, lacrime che dovranno essere le più grandi testimonianze della vostra vittoria! – Amen!

[1] “Il Sole spirituale” suddiviso in due volumi, più un Supplemento è una rivelazione di oltre 500 pagine dettata a Jakob Lorber nel 1842 che tratta della morte e della vita delle anime che si trovano nell’aldilà, attraverso il racconto di dieci spiriti fra cui gli apostoli Marco e Giovani ed il veggente svedese Swedenborg, oltre alle spiegazioni spirituali dei 10 Comandamenti, nonché di 37 capitoli nel “Supplemento” quali richiami particolarissimi.

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  35次耶穌的寶訓耶和華的哀悼耶路撒冷

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35次耶穌的寶訓耶和華的哀悼耶路撒冷

(1872年4月12日)

路加福音19:41-46

“當他臨近時,他看到了這個城市,並為此哭了,說:”如果你知道,至少在你的日子,屬於你平安的事情!但現在他們躲開你的眼前。日子必臨到你身上,你的仇敵必在你周圍施行壕溝,圍繞你四圍,並將你關在四周,並且要把你安置在地裡,並將你的兒女留在你中。他們不能把一塊石頭放在另一個上。因為你知到不是時間去探望的。他進了聖殿開始甩出賣賣給來買的人。對他們說:“我的房子是禱告的殿宇,但你們將其成了竊賊房間。”

已經在關於’屬靈的太陽’的啟示中,你找到了解釋它的意思:“耶穌哭了。”

那裡你在精神上表現出來,這些話表達了上帝給他的孩子他的全部天國帶給他們的世界的最深刻的悲傷,甚至以一種可見的形式展示給他們的創造主和所有宇宙的主,以及盲人如何所有這一切,都不承認祂,是至高無上的愛,溫柔和恩典的體現。他們對祂做了卑鄙的痛苦的事情可發生在一個男人,並且拋棄了祂的教導,愛的教導,和解與寬恕。正是他的大多數同時代人的這種偉大的失明使偉大的造物主,明顯體現在耶穌身上,流下了悲傷的淚水。他在猶太人首都的頹廢中然淚下,預示著他們作為一個獨立的國家結束他的全部結局,隨後通過相反的思路,一度被我選定為最偉大的命運的這個國家,一直追求這直到今天。

在我進入耶路撒冷中,我的門徒高興地認識到我的使命的高潮,這完全不符合法利賽人和文士。當他們要求我斥責我的門徒時,我回答說:“讓他們歡欣鼓舞吧!因為如果他們保持沉默,那麼石頭就會說話!“

通過這個我想告訴這些被欺騙的人們,不久之後,我的門徒們的歡呼將轉向為他們城市和聖殿被毀的城牆的石頭哀悼,告訴他們,他們沒有認出我是用和平之手進入了他們的牆內。他們既不承認神聖的教師,也不承認天堂的教導,只渴望世俗的榮耀和榮耀,以及世俗的彌賽亞,在良好的生活和骯髒的樂趣中加強和鞏固他們。

我的死亡已經過去了五十年當我的警告成為現實時。被選中的人民不再是獨立的國家。正如我曾經從廟裡拋出的那些把祈禱的房屋變成市場的賣家和買家,後來在猶太人中被趕出了耶路撒冷,因為早先在聖殿裡發生的事情,他們一直在城裡,他們完全忘記了人的精神,更高精神的生活。僅為追求快樂,力量和財富而努力在世俗。因此他們自己實現了我對耶路撒冷城牆和聖殿深深哀傷的預言。

就在那時,我指著我感嘆的話來犯錯誤的人類,現在我也想再次為現在的生活和未來的世代做同樣的事情。現在,我也為許多人的命運感到悲傷,即使我是上帝所不能拯救的,因為我不會干涉人的行動自由。

因此,我現在也看到人類的船如何快速靠近岩石和礁石,我預見到他們所有希望和夢想中的幸福以及成千上萬人認識到太遲,是的,為時已晚,他們應該做的,但沒有做。對他們來說,我也想說我曾經對耶路撒冷及其居民說過的話:“如果你只承認什麼能給你帶來和平,那時候將來在未來痛苦的經歷中,你會感受到你沒有認識在未來的訪問通過我的祝福和恩典!“

今天,我也可以重複我對耶路撒冷不可避免的命運的哀嘆,因為今天愚蠢的人類也不會承認其使命,創造的目的以及現在和將來的生命。因此,必須以一種完全自然的 – 靈性的方式設定反應,通過這種反應,根據我的神聖律法,精神,靈魂和生命再次被置於其最高位置,只有這樣才能使它們達到完美我把他們設定為他們的最高目標。一個凡人的父親看到他的孩子常常感到難過,儘管他的一切犧牲,愛心和關懷都致力於他們的精神和道德教育,失敗並走錯路,而不是成為他的老人的安慰和喜悅的;他們如何來回報他的愛用悲傷,焦慮和經常恥辱!但是,失望的他能做什麼呢?他無法控制他的孩子的個性;他們在精神和精神上都是自由的,並且可以思考和做任何適合他們的事情。因此,父母們常常無奈地看到他們的希望一個接一個地破滅,像空中的城堡倒塌一樣。

凡人的父母在這裡發生的事情,對我來說也是一個更激烈的程度。作為全宇宙的創造者,我必須觀看我命定最高的靈性創造的生物,朝相反的方向行走,而不是在意識到他們崇高的血統時加速朝向屬靈。我必須看到精神生物被唾棄,被嘲笑和描述為瘋狂狂熱偏執者的幻想,而世俗生活的物質樂趣被稱為人類最寶貴的財產。我必須看到外衣是如何被認為是最重要的,但是這個外衣所固有的精神本質卻被忽略了。

這裡也適用我曾經對法利賽人說過的話:即使我的門徒和信徒都沉默了,那些石頭 – 也就是大自然的所有物質王國 – 都會對所有地方的人說話和呼叫:“從人類中喚醒人類在世俗中毒!你徒勞地否認你的命運和創造者!如果你不想相信他在世界上可見的逗留期間離開你的戒律,如果你想淹沒自己心中的聲音,那麼作為“肯定”的人一直跟你說話並誡勉你,如果你想要否認所有這些 – 做自然的思考!“

最敏感的過分微妙的討論者,自然科學家和物質的探索者,儘管有他們的抵觸,但都必須認識到,最終的結果是,高出萬物中居住著偉大精神團結著最小的原子以及整個偉大的世界,從所有他的作品中可以看出,只能是愛,恩典和寬容的上帝,正如曾經在浪子的兒子比喻中所說的,他對其超過對九十九個正義的人而感到高興,因他們不需要得到安慰。

“有一個神!”這個呼籲從一切中迴盪。即使將政治和社會環境聯繫在一起,也足以清楚地顯示出給細心的觀察者,即事件並不總是能夠轉變人的意圖,而是在個人生活中以及在整個國家的生活中,努力的結果往往不同與希望的相當。神的威力隨處可見 – 對那些熱愛的表示熱愛,那些憤怒的人表示憤怒,對那些原諒的人寬恕的人表示原諒寬恕。

我曾經為耶路撒冷居民的失明流淚,因為我預見到這些犯錯的孩子將首先在身體上對我進行毆打,然後在靈性上違背我的教導,最終他們自己會遭受死亡,不再是一個國家,而是曾經和所有,因為他們不需要它, – 現在也因為人類的盲目,我的心充滿了悲傷。

到處都是我的天堂之光的火花傳播到處,我的父親呼喊著:“回頭,被人欺騙!聽到我的呼召,聽到你天父的聲音,在這場大災難之前神警告你 – 就像曾經發生過耶路撒冷及其居民一樣!聽到這聲音想要睜開眼睛,向你展示你是如何不經意地,不穩定的走著,彷彿陶醉於接近永恆的深淵,冒著任何時刻被它吞噬很長時間的風險。在你不成熟的時候,你將會在那些永恆的空間中,只有經過非常艱苦和努力才能獲得如此輕而易舉的在地球上的成果,在這個地球上的試煉生活中可以獲得這樣的東西。“正如那時耶路撒冷的毀滅發生在我死後不久,今天在你認為將永遠持續下去的社會制度將要崩潰之前,這個時間不會太長。

當時的破壞涉及一個城市和一個民族,但現在許多城市和許多國家,實際上,整個地球和生活在其上的人類都參與其中。

那時候,在耶路撒冷被毀滅之後,整個猶太人的信仰就不復存在了,我的教訓開始在外邦人中間而不是在我的人民猶太人中間初見成效。因此,現在所謂的我的教導代表將會停止他們的罪惡遊戲與我的話語和我的教導。在那裡,寺廟的牆壁將人們從神殿中分離出來,崩塌了 – 現在精神的牆壁正在崩潰。以前什麼是種姓的財產現在將成為共同財產。這座寺廟被夷為平地,只有破壞和恐怖標誌著這個地方 – 被錯誤地誤解了 – 偉大的上帝被崇拜了。被毀壞的城牆是唯一的遺跡,表明這是一個國家的首都。

現在精神上也會發生同樣的情況。一個人幾乎無法辨別曾經真理的真相,並將其隱藏埋在謊言的組織之下。黑暗將消失,而不是廟宇拱頂上的昏暗燈光,但靈性光芒的全能太陽將照亮和溫暖所有的東西。在錯誤和欺騙的廢墟中,將種植永遠向上的永不停止的天國之王的永恆青翠的希望之樹 – 將成為剩餘人類道路的象徵。

因此,我的孩子們,因為我的恩典之光在犯錯的人群中仍然發光 – 有 時我必須用悲傷的眼睛和憂傷的心承認 – 你要接受這種恩典之光,並且記住,成千上萬的我選擇了你,以至於有一天你可能成為新的耶路撒冷的新廟宇的第一塊堅固的建築石塊,在這座大廈被毀壞之後。

一旦我明顯地走到我的孩子中間,他們不認識我;但現在當你認識我時,或者至少有機會 – 無論是通過我的話還是通過我的作品 – 理解我是一位慈愛的父親,至少要努力拯救自己擺脫普遍的墮落,以便當習慣崩潰的舊世界,你可能保持站直。通過你的耐力和信任證明,雖然我現在也必須為失去的許多人流下痛苦的淚水,但仍然有一些人理解並欣賞天父的愛,儘管如此悲傷,但仍然可以成為一個決定性因素在未來無休止的歡樂。當其他人值得同情的時候,請確保在我的靈魂世界中,歡樂和歡樂的淚水流過你和你的態度和耐力,這將是你勝利的最好證明。阿門