6. Predigt von Jesus… Empfange die Geistige Taufe Meiner Liebe – 6th Sermon of Jesus… Receive the Spiritual Baptism of My Love

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flagge de  6. Predigt von Jesus… Empfange die GEISTIGE TAUFE Meiner Liebe

6. Predigt von Jesus… Empfange die GEISTIGE TAUFE Meiner Liebe
Die Darstellung Jesu im Tempel

am Sonntag nach Weihnachten (25.12.1871)

=> Lukas 2:33-40

Die Darstellung Jesu im Tempel (Lk.02,33-40): Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich dessen, was von ihm geredet ward. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: “Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird (und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen), auf daß vieler Herzen Gedanken offenbar werden!” Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels vom Geschlecht Asser; die war wohl betagt und hatte sieben Jahre mit ihrem Manne gelebt nach ihrer Jungfrauschaft und war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmer vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. Diese trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries den Herrn und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung zu Jerusalem warteten. Und da sie es alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herrn, kehrten sie wieder nach Galiläa zu ihrer Stadt Nazareth. Aber das Kind wuchs und ward stark im Geist, voller Weisheit, und Gottes Gnade war bei ihm.

02. Wir wollen also bei dem oben angeführten Text stehenbleiben, wo es heißt: “Joseph und Maria wunderten sich.”

03. Worüber wunderten sie sich?

04. Sie wunderten sich über die prophetischen Worte Simeons und die Aussagen Hannas, die beide mit geistigem Auge in dem zur Beschneidung nach Jerusalem gebrachten Kind den Erlöser nicht nur der Juden, sondern der ganzen Menschheit erkannten, welcher gekommen war, den Geist von dem Zwang der Materie zu befreien.

05. Daß Joseph und Maria es nicht verstanden, was ihnen jene beiden prophezeiten, ist leicht einzusehen; denn wer von der Empfängnis Marias angefangen bis zur Geburt und Tempeltragung, all das rätselhaft Mystische in Betracht zieht, wird leicht bemerken können, daß weder Maria noch Joseph wußten, wie sie sich dazu zu verhalten hatten.

06. Obgleich die Juden gewohnt waren, durch Propheten direkte Mitteilungen von Mir zu erhalten, so war es bei ihnen doch auch, wie es stets ist: sie glaubten ihnen wenig, solange diese lebten, und ihre Aussagen gewannen erst Wert, wenn sie anfingen in Erfüllung zu gehen.

07. Sie hofften auf einen Messias, – nur war ihre Hoffnung auf weltliche Wünsche gegründet; sie hofften auf einen Messias, der, vielleicht in einem Palast geboren, als ein großer Held sie einst vom verhaßten Joch der Römer befreien sollte. Daß aber ein Kind eines Zimmermanns, als den sie Meinen Nährvater kannten, ihr Erlöser werden sollte, das lag außer dem Bereich ihrer gehegten Hoffnung, außer ihrer Fassungskraft.

08. Deshalb staunten auch Joseph und Maria ob der Worte Simeons und Hannas. Maria hatte ja in kurzer Zeit so Wunderbares an sich erlebt, daß sie nicht wußte, was mit ihr geschehen war und was sich noch ereignen würde. Sie gebar einen Sohn, ohne die Hinneigung zu einem Mann gekannt zu haben. Sie war Mutter, ohne eigentlich das Muttergefühl in seiner ganzen Fülle zu kennen; denn im allgemeinen ist ein Kind erst das Glied, das die Lebenswege des Mannes und des Weibes verbindet und sie zu einem Ganzen, zu einer Familie zusammenfügt.

09. So war Maria Mutter und fühlte wohl die Freude, eine Frucht ihres Leibes vor sich zu sehen; allein es war mehr Mitleidsgefühl für den unmündigen Säugling als das Wonnegefühl einer Mutter, ein Pfand der Liebe ihres Gatten an die Brust zu drücken. So begriff sie nicht und konnte es nicht begreifen, was bei ihrer Empfängnis, was bei der Geburt und ferner geschah; denn sie handelte nur nach Weisung höheren Einflusses und verhielt sich dabei mehr passiv als aktiv, als Weib und Mutter nur ihren Gefühlen folgend, welche sie an ihren Säugling banden.

10. Dieses unbewußte Gefühl wurde natürlich gesteigert, als sie zu den Zweifeln und bangen Ahnungen, welche nur sie allein im Busen zu tragen glaubte, das gleiche und noch Größeres von anderen erfuhr, als sie das Jesuskind in den Tempel trug. Durch die gesetzmäßige Beschneidung und Opferung sollte Ich als Kind in die israelitische Religion aufgenommen und in ihr erzogen werden.

11. Was Simeon sagte, war ihr ein noch größeres Rätsel, um so mehr, als er das Kind als Das erkannte, wovon sie noch keine Ahnung hatte und haben konnte. Was sie aber noch weniger begriff, waren Simeons letzte Worte, welche so lauteten:

12. “Siehe, Dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen des Volkes Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird (und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen), auf daß vieler Herzen Gedanken offenbar werden!”

13. Daß aus ihrem Sohn etwas Außerordentliches werden könnte, war für sie denkbar – waren ja die Empfängnis, die Geburt usw. mit so außerordentlichen Erscheinungen begleitet -; doch einen Gott als Mensch unter dem Herzen getragen zu haben und den zu erwartenden Messias den geistigen Wiederhersteller nicht allein ihres Volkes, sondern der ganzen Menschheit, das waren Begriffe, die in ihrem Kopf keinen Platz fanden. Sie hat Mich noch bei Meinem Kreuzestod nicht als Gott, sondern nur als Menschen, als ihren Sohn beweint; erst durch die Auferstehung wurde sie, wie auch Meine Apostel, in dem bekräftigt, was Ich ihnen oft gesagt hatte.

14. Das Schwert, welches in Zukunft durch ihre Brust gestoßen wurde, war der mütterliche Schmerz; denn hätte sie gewußt und erkannt, wer Ich eigentlich war, so hätte sie nicht trauern, sondern bei Meinem Hingang frohlocken sollen.

15. Ich selbst habe es ihr und ‘Meinen Aposteln oft vorausgesagt, was Mir bevorstehen und wie Ich den Tod und die Hölle überwinden werde; allein, wo ist die Überzeugung – besonders in jenen Zeiten der Propheten und wunderwirkenden Essäer -, daß Ich, ein Mensch mit Fleisch und Knochen wie sie, der ißt und trinkt, ein Gott, und zwar der Herr aller Heerscharen sei, der in menschlicher Form, beim unmündigen Kind angefangen, am Kreuz – in jener Zeit das Zeichen der Schande und Entehrung – enden sollte!

16. Deswegen waren Joseph und Maria erstaunt. Sie begriffen nicht, wer Der sei, welcher gekommen ist zum Fall und Auferstehen der Juden, – zum ,Fall`: die Zerstörung des Judenreiches fünfzig Jahre nach Meinem Heimgang, und zum ,Auferstehen` vieler Juden zu Christen, sowie die Veränderung des Kreuzzeichens, – früher Zeichen der Schande, später Zeichen der höchsten Verklärung.

17. Und wenn Ich wiederkomme, glaubt ihr, es werde dann mehr Verständnis unter den Menschen sein? Mitnichten! Es wird auch dann eine Masse Bewunderer geben, die Mich, für nichts anderes ansehen werden als einen von Gott begeisterten Menschen. Bei Meiner künftigen Darniederkunft, welche natürlich nicht wie einst als Kind, sondern im Mannesalter anfangen wird, wird es auch viele Zweifler geben, und Ich werde vielen Mein Gottsein durch Wunder beweisen müssen, weil die Kraft des Wortes allein bei ihnen nichts ausrichten würde.

18. So wird sich Meine Jugendgeschichte zumindest stets in ihren Hauptzügen und Ereignissen wiederholen, nur nicht in materieller, sondern in geistiger Hinsicht, weil dann das geistige Verständnis bei weitem ausgebildeter sein wird und die Gläubigen in der Mehrzahl, die Ungläubigen und Zweifler in der Minderzahl sein werden.

19. Seht, Meine Kinder, wie Ich Mich einst nach jüdischem Brauch der Beschneidung unterzogen habe, so laßt auch ihr euch mit der geistigen Taufe – gleich der Beschneidung als erster Schritt und Eintritt in eine Kirchengemeinde -, mit dem Geiste Meiner Liebe taufen! Entfernt aus eurem Herzen, was nicht dorthin gehört, fangt an, Mich und Meine Welt tagtäglich immer mehr zu begreifen, damit nicht auch euch ein Schwert durch die Brust gestoßen werde und ihr, dem Weltlichen zu viel Wert gebend, beweint, was der Trauer nicht wert ist!

20. Befleißigt euch, die Dinge zu nehmen, wie sie sind, und erfüllt so jeden Tag eure Aufgabe auf diesem Erdball, solange euer Wandel hier noch bestimmt ist, damit ihr nichts zu bereuen und nichts zu beweinen braucht, wenn die ernste Stunde des Scheidens schlägt.

21. So mögt ihr, wie Maria, als Ich zum Vater heimging, Mich erkennen, – erkennen, daß Der, den ihr als Christus wohl kennt, bei weitem größer und liebreicher ist, als ihr Ihn euch vorgestellt habt, daß aber auch Meine Forderungen an euch strenger sind, als ihr dachtet.

22. Viele leben jetzt, glauben und lieben Mich wie Maria Mich zu Lebzeiten geliebt hatte. Allein das genügt nicht. Maria erkannte erst am Kreuz und bei Meiner Auferstehung, daß Der, den sie geboren, kein Mensch, sondern Gottes Sohn, das heißt die von der Liebe getrennte Weisheit war, der nach dreitägigem Im- Grabe-liegen wieder in Sein Himmelreich zurückkehrte und später nicht mehr körperlich, sondern nur vergeistigt Seinen harrenden Aposteln und Seiner Leibesmutter erschien. (krit. Anmerkungen d. Hrsg.)

23. Macht, daß auch in euch Christus auferstehe, wie Er ist und war, damit ihr euch einst nicht zu verwundern braucht, wenn ihr Ihn anders als gedacht findet.

24. Dies zur Mahnung und Darnachachtung! Amen.

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6th Sermon of Jesus… Receive the SPIRITUAL BAPTISM of My Love
The Child Jesus in the Temple

=> Luke 2:33-40

Luke 2, 33-40: “And Joseph and his mother marvelled at those things which were spoken of him. And Simeon blessed them, and said unto Mary his mother, Behold, this child is set for the fall and rising again of many in Israel; and for a sign which shall be spoken against; (Yea, a sword shall pierce through thy own soul also,) that the thoughts of many hearts may be revealed. And there was one Anna, a prophetess, the daughter of Phanuel, of the tribe of Aser: she was of a great age, and had lived with an husband seven years from her virginity; and she was a widow of about fourscore and four years, which departed not from the temple, but served God with fastings and prayers night and day. And she coming in that instant gave thanks likewise unto the Lord, and spake of him to all them that looked for redemption in Jerusalem. And when they had performed all things according to the law of the Lord, they returned into Galilee, to their own city Nazareth. And the child grew, and waxed strong in spirit, filled with wisdom: and the grace of God was upon him.”

This chapter begins with My birth, speaks of My circumcision and then deals with the three days I spent at the temple in Jerusalem, when I was twelve years old. The arrival of the three wise men from the east, the slaying of the children, and other things – as, for instance, the flight into Egypt and return after the death of Herod – are not mentioned here, and so I shall skip most of it since you know it anyway from the Gospel of James, the story of My childhood, as well as from My disciples’ records.

So let us stop at the above mentioned text: “And Joseph and Mary marvelled…”

What about?

They marvelled at Simeon’s prophetic words and at Anna’s statements, both of whom had recognized in the child, that had been taken to Jerusalem for circumcision, the Saviour, not only of the Jews, but of all mankind, who had come to liberate the spirit from the constraint of matter.

It is understandable that Joseph and Mary did not comprehend what those two prophesied, for – looking at all the mysterious happenings, beginning with Mary’s conception up to the birth and presentation in the temple, – it is obvious that neither Mary nor Joseph knew what to think of all this.

Although the Jews were used to receiving direct messages from Me through prophets, they did not pay much attention to them while the prophets were still alive, and their prophecies gained importance only when they began to come true.
They were waiting for a Messiah, but their hopes were based on worldly considerations; they were waiting for a Messiah who, most likely born in a palace, would one day as a great hero deliver them from the hated yoke of the Romans. That the son of a carpenter – as what My foster father was known to them – was to become their Saviour was quite beyond their expectations and comprehension.

Therefore, Joseph and Mary marvelled at the words of Simeon and Anna. Mary had had the most miraculous experiences within a short space of time, quite inconceivable to her. She had given birth to a son without having known a man. She had become a mother without having experienced motherhood in its fulness; for normally a child is the link that joins the lives of a man and a woman, uniting them to a whole, to a family.

Mary was a mother and did experience the joy of seeing her offspring before her, but it was more a feeling of pity for the little babe than a mother’s bliss at pressing to her bosom the bond of her husband’s love. Thus she did not and could not understand what took place at the conception, at the birth and later on. She acted only in accordance with higher guidance and was passive rather than active, following as a woman and mother only her emotions that bound her to her infant.

Of course, this vague feeling, the doubts and suspicions, which she believed only she alone was carrying in her heart, grew when she heard others express similar and even greater things as she was taking the child into the temple. Through having the circumcision and sacrifices performed in accordance with the law, I was to be received as a child into the Jewish religion and brought up in it.

Simeon’s words were most mysterious to Mary, since he recognized the child as that of which she had no idea as yet. But his last words were even more puzzling: “Behold, this child is set for the fall and rising again of many in Israel; and for a sign which shall be spoken against, (Yea, a sword shall pierce through thy own soul also,), that the thoughts of many hearts may be revealed!”

She could imagine that something extraordinary could become of her son since the conception, the birth and so on were accompanied by such extraordinary phenomena. But to have carried a God under her heart and the expected Messiah, the spiritual redeemer – not only of her people, but of all mankind – that was something beyond her understanding. Still at My death on the cross she wept over Me as her son, – a man, not a God. Only through the resurrection was she convinced – as were My disciples – of that which I had told them repeatedly.

The sword that was to pierce her heart was the mother’s grief; for if she had known and recognized who I actually was, she should have rejoiced at My demise and not mourned.

I had often predicted to her and My disciples what was ahead of Me and how I would overcome death and hell. However, how could they imagine – particularly in those times of the prophets and miracle-working Essenes – that I, a man of flesh and bones like them, who eats and drinks, could be God, the Lord of Hosts Who, after He had grown from a human child, was to end on the cross – at that time a symbol of shame and degradation.

Therefore, Joseph and Mary marvelled. They did not comprehend who He was who had come to bring about the fall and rising again of the Jews. The “fall” was the destruction of the Jewish kingdom fifty years after My demise; and the “rising again” the transition of many Jews to Christianity as well as the change of the sign of the cross from a symbol of shame to one of supreme glorification.

Do you believe that at the time of My Second Coming there will be better comprehension among men? Not in the least! Then, too, there will be many admirers who will regard Me as nothing more than a man inspired by God. At My Second Coming I will, of course, not come as a child, but as a mature man, and there, too, will be many doubters to whom I shall have to prove My Deity through miracles as the power of the Word would not convince them.

The story of My childhood will repeat itself in its main points and events, but only in a spiritual sense, for then the spiritual understanding will be far more developed, so that the believers will be in the majority, the non-believers and doubters in a minority.

Behold, My children, as I once submitted Myself to the Jewish custom of circumcision, you should submit yourselves to a spiritual baptism, the baptism with the spirit of My love. Eliminate from your hearts what does not belong there, and begin to understand Me and My world better every day, so that your hearts may not be pierced by a sword because by attributing too much importance to wordly things you mourn what is not worth mourning.

Make sure that you see things as they really are and that you daily fulfil your duty on this earth while you have to live here, so that when the grave hour of departure has come you have no regrets and need not mourn anything.

May you recognize Me, as Mary did when I returned to the Father, and understand that He whom you know as Christ is by far greater and more loving than you have imagined, but that also My demands on you are more severe than you thought.
There are many today who believe in Me and love Me as did Mary during My life on earth. However, this is not enough. Mary recognized only at the cross and on My resurrection that He whom she had borne was not a man but the Son of God, that is, Wisdom that had been separated from Love, Who returned to His heavens after three days in the grave and afterwards appeared to His disciples and the mother of His human body not physically but spiritualized.

See to it that Christ may rise also within you – as He is and was – so that you need not have to marvel if you find Him different from what you expected.

This for a warning, and may you act accordingly! Amen.

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flagge italian  Predica 6 del Signore Gesù… La presentazione di Gesù nel tempio

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Predica 6 del Signore Gesù… La presentazione di Gesù nel tempio

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer
La domenica  Natale

Luca 2, 33-40: «E suo padre e sua madre si stupirono delle cose che si dicevano di lui. E Simeone li benedisse e parlò a Maria, sua madre: “Vedi, Egli è qui per la caduta e la resurrezione di molti in Israele, come segno di contraddizione (ed una spada trapasserà l’anima tua) affinché siano svelati i pensieri di molti cuori”. E c’era anche una profetessa, Hanna, figlia di Fanuel, della stirpe di Aser; costei era molto avanzata negli anni, ed aveva vissuto sette anni col marito dal tempo della sua giovinezza, ed ora era una vedova di ottantaquattro anni; non si allontanava mai dal tempio, e serviva Dio giorno e notte con digiuni e preghiere. Sopraggiunta in quel momento, si aggiunse anche lei e lodava il Signore e parlava di Lui a tutti coloro che aspettavano la redenzione di Gerusalemme. E quando ebbero tutto compiuto secondo la Legge del Signore, fecero ritorno in Galilea, alla loro città di Nazareth. Il fanciullo però cresceva, e divenne forte nello spirito, pieno di sapienza, e la grazia di Dio era presso di lui.»

(Il 25 dicembre 1871)

1. Questo capitolo tratta all’inizio della Mia nascita, poi della Mia circoncisione, e poi dei tre giorni che Io passai nel dodicesimo anno di età, nel tempio di Gerusalemme. In questo capitolo sono taciuti l’arrivo dei tre magi dall’Oriente, della strage degli innocenti, e altro ancora – come la fuga in Egitto e il ritorno dopo la morte di Erode. – Anch’Io voglio tralasciare gran parte di ciò, poiché li conoscete dal Vangelo di Giacomo – la storia della Mia fanciullezza – e da altre annotazioni dei Miei apostoli.

2. Vogliamo quindi soffermarci sul testo di cui sopra, al punto in cui si dice: «Giuseppe e Maria si stupirono».

3. Di che cosa si stupirono?

4. Essi si stupirono delle parole profetiche di Simeone e delle dichiarazioni di Hanna, i quali, con l’occhio spirituale, riconobbero nel fanciullo portato a Gerusalemme per la circoncisione, il Redentore non solo degli ebrei, bensì dell’intera umanità, venuto per liberare lo Spirito dalla costrizione della materia.

5. Che Giuseppe e Maria non comprendessero ciò che quei due profetizzarono loro, è facile da capire, poiché chi prende in considerazione tutto il misterioso misticismo, partendo dal concepimento di Maria fino alla nascita e alla presentazione nel tempio, potrà osservare facilmente che né Maria né Giuseppe sapevano come comportarsi.

6. Sebbene gli ebrei fossero abituati a ricevere dirette comunicazioni da Me, attraverso i profeti, anche nel caso loro, era come sempre è: essi credevano poco in tali profeti, finché questi vivevano, e le loro dichiarazioni acquistavano valore solo quando cominciavano ad avverarsi.

7. Essi speravano in un Messia – solo che la loro speranza si fondava su desideri terreni; speravano in un Messia che, nato forse in un palazzo, come un grande eroe, dovesse liberarli un giorno dall’odioso giogo dei Romani. Che invece un figlio di un carpentiere, come conoscevano il Mio padre putativo, dovesse diventare il loro Redentore, questo non era conciliabile con la loro speranza; questo andava oltre la loro facoltà di comprensione.

8. Per questo, anche Giuseppe e Maria si stupirono per le parole di Simeone e di Hanna. Maria, infatti, aveva vissuto in sé, in poco tempo, cose tanto magnifiche da non sapere cosa fosse avvenuto con lei, e cosa sarebbe ancora accaduto. Lei aveva partorito un figlio senza aver conosciuto le effusioni di un uomo. Era madre, senza aver conosciuto il sentimento materno in tutta la sua pienezza; poiché, generalmente, un figlio è il vincolo che unisce le vie della vita dell’uomo e della donna, e li congiunge in un tutto, in una famiglia.

9. Maria era quindi madre, e sentiva certamente la gioia di vedere dinanzi a sé il frutto del suo grembo; ma era più un sentimento di compassione per il neonato inerme, che il senso di gioia di una madre che stringe al petto il pegno d’amore del suo consorte. Lei quindi non comprendeva, e non poteva comprendere ciò che avvenne col suo concepimento, cosa con la nascita e con il seguito; lei, infatti, agiva solo su istruzioni di influssi superiori, comportandosi più passivamente che attivamente, come donna e madre che segue solo i propri sentimenti che la legano al suo poppante.

10. Questo sentimento inconscio, naturalmente, aumentò quando – portando il fanciullo Gesù nel tempio di Gerusalemme – ai dubbi e agli inquietanti presagi che lei sola credeva di portare nel petto, da altri venne a sapere queste, e altre cose ancor più grandi. Con la circoncisione prescritta e con l’immolazione, Io dovevo essere accolto come Figlio nella religione israelita ed educato in essa.

11. Ciò che disse Simeone fu per lei un mistero, tanto più che egli riconobbe nel fanciullo, Colui del Quale lei non aveva, e non poteva ancora avere nessun presentimento. Ciò che però lei comprese ancor meno, furono le ultime parole di Simeone, le quali suonano così:

12. «Egli è qui per la caduta e la risurrezione di molti in Israele, come segno di contraddizione affinché siano svelati i pensieri di molti cuori; e una spada trapasserà l’anima tua».

13. Che da suo figlio sarebbe potuto venire qualcosa di straordinario, era per lei immaginabile – il concepimento, la nascita ecc. erano stati accompagnati da fenomeni così straordinari – ma, di aver portato nel cuore un Dio, come uomo e, l’atteso Messia, il Restauratore spirituale non solo del suo popolo, ma dell’intera umanità, questi erano concetti che non trovavano posto nella sua testa. Lei Mi ha pianto alla Mia morte sulla croce, non come Dio, bensì solo come uomo, come suo figlio; solo con la Risurrezione, lei, e anche i Miei apostoli, ebbero la conferma di ciò che Io avevo spesso detto loro.

14. La spada, che trapassò più tardi il suo petto, era il dolore materno; poiché se lei avesse saputo e riconosciuto Chi Io ero veramente, non avrebbe dovuto affliggersi, ma avrebbe dovuto gioire, col Mio decesso.

15. Io stesso avevo spesso predetto a lei e ai Miei apostoli ciò che Mi attendeva, e come avrei superato la morte e l’inferno; solamente che mancava in loro la convinzione – specialmente in quei tempi di profeti e di esseni operanti prodigi – che Io, un uomo in carne ed ossa come loro, che mangiava e beveva, fossi un Dio, e precisamente il Signore di tutti gli eserciti celesti, il Quale, sotto forma umana, cominciando da fanciullo inerme, alla fine doveva finire sulla croce – in quei tempi, il segno dell’ignominia e del disonore!

16. Per questo, Giuseppe e Maria erano stupiti. Essi non comprendevano Chi fosse Colui che era venuto per la caduta e la risurrezione degli ebrei – per la ‘caduta’: la distruzione del regno giudaico cinquant’anni dopo la Mia dipartita, e per la ‘risurrezione’ di molti ebrei divenuti cristiani; come anche la trasformazione del segno della croce, – dapprima il segno dell’ignominia, più tardi il segno della suprema trasfigurazione.

17. E quando Io ritornerò, credete voi che ci sarà più comprensione tra gli uomini? Per niente! Anche allora ci sarà una massa di ammiratori che non vedranno in Me altro che un uomo fanatico di Dio. Alla Mia futura Venuta, che naturalmente non inizierà, come un giorno, da infante, bensì come uomo adulto, ci saranno anche molti scettici, e Io con miracoli dovrò dimostrare a molti la Mia divina Essenza, perché la sola forza della Parola non produrrà in loro nessun effetto.

18. Così la storia della Mia infanzia si ripeterà, perlomeno sempre nelle sue parti e avvenimenti principali, solamente non in senso materiale, bensì spirituale, perché allora la comprensione spirituale sarà ben più sviluppata e i credenti saranno in maggioranza, mentre gli scettici e gli increduli, in minoranza.

19. Vedete, figli Miei, come Io Mi sottoposi un giorno alla circoncisione, secondo l’uso giudaico, così anche voi fatevi battezzare con il battesimo spirituale – corrispondente alla circoncisione come primo passo e ingresso in una comunità di fedeli – con lo Spirito del Mio Amore. Rimuovete dal vostro cuore ciò che non vi appartiene, cominciate a comprendere ogni giorno sempre più Me e il Mio mondo, affinché una spada non abbia a trafiggere anche il vostro petto, e voi, avendo dato troppa importanza alle cose del mondo, non abbiate a rimpiangere ciò che non è degno di rimpianto!

20. Prendete le cose come sono, e assolvete in tal modo ogni giorno il vostro compito su questo globo terrestre, finché è ancora destinato qui il vostro cammino, per non dovervi pentire né rimpiangere nulla, quando batterà la seria ora della separazione.

21. Così voi, come Maria, quando ritornai dal Padre, abbiate a riconoscerMi e a comprendere che Colui che voi conoscete come Cristo, è ben più grande e ricco d’Amore di quanto ve lo siate immaginato, ma anche che le Mie richieste a voi sono ben più rigorose di quanto pensavate.

22. Molti adesso vivono, credono e Mi amano, come Maria Mi ha amato ai Miei tempi. Solo che questo non basta. Maria riconobbe solo sulla croce e alla Mia Risurrezione che Colui che lei aveva partorito non era un uomo, bensì il Figlio di Dio; questo significa che era stata la Sapienza, separata dall’Amore, a tornare di nuovo nel Suo Regno celeste dopo essere giaciuta tre giorni nella tomba e apparire, più tardi, non più corporalmente, bensì solo spiritualmente agli apostoli nell’attesa, e alla madre Sua del corpo.

23. Fate che anche in voi il Cristo risorga così com’è, ed era, affinché non abbiate bisogno di stupirvi un giorno, quando Lo troverete diverso da come Lo avete pensato.

24. Questo vi sia d’ammonimento e norma! – Amen!

Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_6.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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53 Predigten von Jesus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

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53 Predigten von Jesus offenbart – Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer

“Die Zeichen der Zeit werden dann spurlos an euch vorübergehen,
wenn ihr euern Körper auf wenige leibliche Bedürfnisse habt beschränken lernen,
aber desto mehr auf das Aufbauen eures geistigen Seelenmenschen bedacht seid.”

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