Erkennt die Pfeile Satans & Seid ein Beispiel für Respekt & Nächstenliebe – Recognize Satan’s Arrows & Be an Example for Respect & Brotherly Love

BOTSCHAFT / MESSAGE 719
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2019-07-22 - Pfeile Satans erkennen-Gemeinschaft-Familie-Respekt-Nachstenliebe-Vergebung-Liebesbrief von Jesus 2019-07-22 - Recognize Arrows of Satan-Community-Family-Respect-Brotherly Love-Forgiveness-Love Letter from Jesus
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Jesus sagt…
Erkennt die Pfeile Satans & Seid ein Beispiel für Respekt & Nächstenliebe

22. Juli 2019 – Worte von Jesus & Schwester Clare

(Clare) Ich danke Dir, süsser Jesus, dass Du uns auf die vor uns liegenden Gefahren aufmerksam machst. Wenn wir nur gehorchen, dann werden wir vor der Zerstörung auf den Riffen des Stolzes und der Mutmassung bewahrt werden.

Liebe Familie, wenn auch diese Lektion für die entstehende Gemeinschaft auf dem Berg ist, so könnt ihr sie doch auch in der Kirche, am Arbeitsplatz und in der Familie anwenden. Und so ein Held sein, indem ihr die Familie im Frieden zusammen haltet. Gesegnet sind die Friedensstifter. Also habe ich den Herrn heute gefragt… ‘Was liegt auf Deinem Herzen?’ Und Er antwortete…

(Jesus) “Lauf das Rennen, Meine liebe Clare. Dringe ein. Ich werde dich in Sachen Energie und Intelligenz nicht im Stich lassen, damit du die richtigen Dinge tust und die richtigen Entscheidungen triffst. Ich bin SO mit dir, Meine liebe Gattin und nichts kann die Arbeit aufhalten, die du begonnen hast.”

(Clare) Natürlich denke ich im Hinterkopf… ‘Nichts ausser Sünde – das ist sicher.’ Aber wie es scheint, wird Er mir damit helfen.

(Jesus) “Ich juble, weil du dich nicht von Schwierigkeiten, die dir im Weg stehen, abschrecken lässt. Vielmehr bezwingst du sie. Dies ist die Einstellung, die ihr Alle haben müsst. Ihr seid mehr als Überwinder in Mir, eurem Herrn. Ich sage euch Allen, dass ihr mit Kraft von oben erfüllt seid, wenn ihr Mir gehorcht und mit ganzem Herzen die Arbeit tut, die Ich euren Händen anvertraut habe.

“Keiner von euch ist zufällig in diese Zuflucht gekommen. Jedes von euch habe Ich über Jahre gerufen und zubereitet. Es gibt keinen Zufall. Es werden Tests kommen, um zu sehen, ob ihr würdig seid für die Berufung, Meine Auserwählten. Ich kann euch mit Gnaden segnen und euch vorbereiten, aber dann müsst ihr die Prüfungen bestehen, die Ich euch sende.

“So weit so gut. Ich möchte euch sagen, dass Negativität und Jammern der Anfang vom Ende ist für euch hier. Es ist ein sehr grosses Privileg, gerufen zu werden – aber dann müsst ihr mit Entschlossenheit und Durchhaltevermögen darauf reagieren. Aber vor allem mit Nächstenliebe. Im Leben besteht die Tendenz, Einander nicht zu respektieren, wenn man so nahe zusammen lebt. Aber Ich habe euch die Gnade gegeben, dass ihr verstehen könnt, wie gesalbt und besonders Jedes von euch ist.

“Respekt und gegenseitiges Aufschauen sind die Voraussetzungen für den Beginn dieser Gemeinschaft. Alle Anderen als besser einzustufen als sich selbst muss zu einer reflexartigen Reaktion werden, wenn Versuchungen aufkommen, die von dem Feind auf euch geschossen werden wie Giftpfeile.

“Mutter Clare bedeutet Mir viel, weil Ich sehe, wie sie leidet wegen euch und sich nur das Beste wünscht für euch. Ich habe sie zu eurer geistigen Mutter bestimmt und deshalb bitte Ich euch, ob jung oder alt, reich oder arm, gebildet oder Aussteiger, sie Mutter zu nennen. Ich möchte, dass ihr wisst, dass obwohl sie die ernannte Führerin ist, sie trotzdem sehr daran interessiert ist, was ihr denkt und fühlt. Nicht nur über euren Alltag, sondern auch über eure geistigen Gepflogenheiten und was ihr in der Vergangenheit gelernt habt und wie ihr es anwendet.

“Ihr Wunsch ist nicht, euch zu unterwerfen, sondern euch auf Kurs zu halten. Ich allein weiss, wohin gewisse Pfade führen werden und Ich warne sie im Voraus. Ihr mögt dies als ihre persönliche Meinung wahrnehmen, aber dem ist nicht so. Es ist vielmehr ein spezielles Warnsystem, das Ich in ihrem Gewissen errichtet habe, um ein Desaster zu verhindern.”

(Clare) Herr, darf ich etwas sagen?

(Jesus) “Ja, Liebste, sprich, was dir auf dem Herzen liegt.”

(Clare) Meine Lieben, meine Hoffnungen und Träume für Jedes von euch sind, euer Leben erfüllt zu sehen in Christus. Ich sehne mich danach zu sehen, wie Sein Wille für euch aufblüht und dass ihr von Allen als einzigartiges Individuum erkannt werdet. Ich habe kein Interesse an Durchschnitts-Christen, da ich vor langer Zeit gelernt habe, dass Jedes von uns einzigartig ist und Jedes muss einem bestimmten Weg folgen in dem Herrn. Ich werde Fehler machen und zu euch kommen und um Vergebung bitten, aber bitte bezweifelt nicht, dass mir die Interessen des Herrn am Herzen liegen für euch.

Wenn wir bezüglich eurem zukünftigen Weg nicht übereinstimmen, werde ich euch sagen, dass ich einen Dämpfer fühle in meinem Geist bezüglich jenem Weg. Aber ich werde nicht versuchen, euch davon abzubringen. Vielmehr werde ich eure Beziehung zum Herrn und was ihr glaubt, dass Er euch sagt, respektieren und ich werde schweigen. Dann werde ich zu Ihm gehen und Seinen Willen für euch herausfinden. Wenn ihr recht habt, werdet ihr von mir hören… ‘Du hattest recht, Gott hat dies für dich gewählt.’ Wenn aber meine Beurteilung bestätigt wird, dass es nicht Sein Wille ist für euch, werde ich nichts mehr dazu sagen. Und durch mein Schweigen werdet ihr wissen, dass der Herr mir euren Weg nicht bestätigt hat.

Ich bin offen für Korrekturen und Vorschläge, da ich zu Jedem von euch aufschaue aufgrund eurer herrlichen Eigenschaften, die Schätze, die Gott in euch investiert hat. Aber ich weiss auch, dass es Erfahrung und Reife braucht, um sie in eurem Leben zu vervollkommnen und deshalb werde ich euch zur Seite stehen und euch unterstützen. Mein Wunsch ist es jedoch, dass ihr in eurem Urteilsvermögen bestätigt werdet und die Stimme Gottes kennt.

(Jesus) “Mutter Clare hat in ihrem Leben viel Ablehnung und Urteil durchlebt, sogar mehr als die meisten, weil sie dazu neigt, ein wenig anders zu sein als der Durchschnitt. Sie wurde genau unter die Lupe genommen und weiss, wie es sich anfühlt wenn Menschen nicht an ihre Vision oder ihren eingeschlagenen Weg glauben. Aus diesem Grund unterstützt sie die Wege, die Ich für meine Gefässe wähle, die anders aussehen als Andere und sie wird treu bleiben gegenüber dem, was sie glaubt, dass es Mein Wille ist für euch.

“Nichtsdestotrotz lebt ihr zusammen als Familie. Achtet sie in eurem Herzen als eure geistige Beschützerin. Und achtet besonders auf ihre Salbung als Mutter und Bischof, denn in Wahrheit ist sie eine Aufseherin. Verliert dies nicht aus den Augen.”

(Clare) Und hier musste ich einfach unterbrechen und ich sagte… ‘Herr, es ist mein Wunsch, dass Alle wissen, dass ich aufgeschlossen und nicht distanziert, gleichgültig oder kalt bin wie einige Führer. Ich möchte wirklich als Mutter und nicht als Autoritätsperson angesprochen werden. Dennoch muss ich manchmal bestimmt sein. Ich möchte aber auf keinen Fall, dass sie Angst haben vor mir.’

(Jesus) “Meine liebe Clare. Ich werde dir jene Balance beibringen, die du für eine sehr lange Zeit zu erlangen suchtest. Du musst jenes Herz haben, sonst werden sie sich dir nicht anvertrauen. Und das bringt mich zu einem sehr wichtigen Punkt, ihr Lieben.

“In dem Moment, wo ihr anfängt, Einander zu kritisieren oder zu richten, besonders die Mutter, habt ihr euch mit Satan zusammen geschlossen, in seinem Versuch, die Familie zu spalten. Es beginnt mit kleinen Meinungsverschiedenheiten und dies führt zu kleinen Feindseligkeiten, die dann bitter werden und zu Samen werden in eurem Herzen. Ihr werdet schnell überwuchert werden von giftigen Reben der Verbitterung, wenn ihr Einander kritisiert, aber besonders, wenn ihr eure Führung kritisiert.

“Wenn Eines von euch ein Problem hat, das gelöst werden muss, wendet euch sofort an sie und klärt es mit ihr. Grübelt nicht darüber nach. Grübeln ist eine Sünde, die von Satan angezettelt wird. Richten und Verurteilen sind Sünden. Lästern und Tratschen über Andere ist eine Sünde.

“Nehmt ein Federkissen, reisst es auf und lasst die Federn von dem Balkon eines Hochhauses fliegen. Beobachtet wie die Federn fliegen. Geht jetzt nach unten und sammelt sie alle wieder ein. Dies ist, wie Tratsch funktioniert. Ihr könnt den Schaden niemals reparieren, wenn er einmal in Gang gesetzt wurde. Ihr werdet auf keinen Fall all jene Federn finden.

“Meine Kinder, ihr habt einen Ort betreten, wo ihr die grössten Kämpfe eures Lebens kämpfen werdet. Satan wird an jedem um euch herum Fehler finden. Er ist der Ankläger – erfahren und talentiert, Probleme zu verursachen und Familien, Gemeinden und Nationen zu spalten. Dies ist seine Absicht – spalten und erobern!

“Er wird euch mit Gedanken bestürmen wie… ‘Schau ihn an, er arbeitet nicht so hart wie du! Das ist nicht fair.’ OK, betrachten wir das zusammen. Was ist eure Reaktion auf diesen Vorschlag, der durchaus auf Tatsachen beruhen mag? Ernsthaft, wie reagiert ihr darauf? Clare, du hast jahrelang damit gekämpft. Wie gehst du damit um?”

(Clare) Nun, Familie, ich habe in meiner eigenen Umgebung wirklich damit gekämpft. Es gibt jene Menschen um mich herum, die mich als zwanghafte, süchtige Person ansehen. Ich muss zugeben, ich liebe es zu arbeiten. Ich liebe es zu schreiben, zu unterrichten, zu singen, zu malen, im Garten zu arbeiten usw. Und ich habe kein wirkliches Interesse am Müssiggang. Ich war sehr richtend gegenüber Jenen, die nicht hart arbeiten und sich selbst einbringen, zumindest in Meiner Denkweise.

Bis ich eine alte Klostergeschichte über zwei Mönche in einem Kanu hörte. Der Mönch im Heck arbeitete hart mit dem Rudern des Kanus, während Jener vorne im Boot Rosinenkuchen ass und mit den Fingern das Wasser kitzelte und mit den Fischen spielte.

Die Moral jener Geschichte ist, dass Einige dazu berufen sind, hart zu arbeiten und Einige sind gerufen, um zu spielen und sich an Rosinenkuchen zu erfreuen. Jeder, der Gott dient, ist zu einer anderen Rolle berufen. Einige sind Marias und Andere sind Marthas. Maria genoss ihre Arbeit für den Herrn. Und Martha auch, obwohl sie sich beschwerte. Der Punkt ist, Einige geniessen ihre Arbeit. Einige sind beschaulicher und spielerischer und ihre Aufgabe ist, für Seelen zu beten. Und manchmal leiden sie oder verbringen Stunden damit, sie zu beraten oder zu besuchen. Während Martha zur gleichen Zeit die Kunst geniesst, Rosinenkuchen zu backen und die Küche zu putzen.

Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass Jedes von uns anders ausgerichtet ist, aber wir dienen Alle dem gleichen Gott. Er weiss, was für uns das Beste ist und Er arrangiert jeden Tag, um uns mit Seinen Anliegen beschäftigt zu halten. Für Eines könnte es Bettlägrigkeit sein. Für das Andere, dem Bettlägrigen zu dienen. Und für wieder ein Anderes könnte es bedeuten, Kunstwerke zu erschaffen, um das Gemüt Jener aufzurichten, die im Bett liegen.

Was immer wir tun, wir tun es wie für den Herrn. Wenn Jemand ein Team missbraucht, indem er egoistisch ist, wird Gott sich darum kümmern und ihn korrigieren. Damit wir aber keinen Samen der Verbitterung bekommen davon, müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass wir unsere Belohnung von Gott bekommen werden, der alles weiss und sich unendlich freut, wenn wir ablehnen, jene Person zu richten, sondern unser Herz erweichen und für ihn beten.

Wenn ein Bruder sündigt und faul ist, betet für ihn, dass Gott ihm den Wunsch in sein Herz legt, arbeiten zu wollen und ihn vielleicht dazu einladen, euch zu helfen, um ihn zu motivieren. Oder ihn sanft zu rügen… ‘Bruder, geht es dir gut?’ Oder ‘Bruder, hast du letzte Nacht gut geschlafen?’ Aber verurteilt den Faulen nicht einfach, denn sein Körper könnte von Schmerzen geplagt sein, von denen ihr nichts wisst. Und er könnte vielleicht dabei sein, diesen Schmerz im Geiste zu opfern, während er scheinbar nichts tut. Nur Gott ist qualifiziert zu richten, ihr Lieben. Er allein kennt die Grenzen und Probleme, die eine Seele hat, wenn sie untätig zu sein scheint.

Ich verspreche euch; Satan wird jeden eurer Knöpfe und Schwächen ausnutzen. Vielleicht verbringen zwei Menschen mehr Zeit miteinander und der Teufel inspiriert Eifersucht. ‘Er mag ihn mehr als mich. Schau, wie freundlich sie zueinander sind.’ Dieser Gedanke kam von einem Geist der Eifersucht mit einer Einladung, euch selbst zu degradieren. Und um einen Geist der Spaltung zu säen, weil ihr euch über die scheinbar bevorzugte Behandlung von Jemandem ärgert, dem ihr nahe sein möchtet.

Satan spielt mit euren Knöpfen der Zurückweisung, damit ihr euch verletzt und abgelehnt fühlt. Wenn ihr darauf hereinfällt, wird es in kürzester Zeit ein Problem geben mit allen Anderen. Eifersucht breitet sich aus wie eine Plage. Wenn ihr aber erkennt, was es ist, ein feuriger Pfeil von dem Feind in eurem Herzen und ihr es sofort zurückweist und natürlich bereut, wenn ihr darüber nachgedacht habt, dann habt ihr die Gemeinschaft vor dem Beginn einer potenziellen Spaltung bewahrt.

Denkt nicht für einen Moment, dass die geheimen Gedanken eures Herzens vor Anderen verborgen sind. Ihr alle seid sehr einfühlsam, wenn es darum geht, den Herrn zu hören, also hört ihr auch Andere, ob ihr es nun anerkennt oder nicht. Seid euch sicher, dass ihr von Gott hört und nicht von Dämonen, die euch eine Falle stellen, um der Familie weh zu tun. Im Himmel sind alle Gedanken enthüllt. Lebt auf Erden wie ihr es im Himmel tun werdet.

(Jesus) “Dies sind Ratschläge Meines Geistes und die Tiefen Meines Wunsches, dass ihr in Nächstenliebe lebt und zueinander aufschaut. Anerkennt die Tugend, die ihr ineinander seht und macht euch sehr, sehr klein und sanft. Nicht bedrohlich mit einer unausgesprochenen Liste an Feindseligkeiten über Andere – die laut und deutlich ausgestrahlt werden, ob ihr das nun glaubt oder nicht. Seid eine beispielhafte Seele bedingungsloser Liebe und Vergebung. Lasst die Anschuldigungen Satans nicht einmal eine Sekunde lang regieren. Lernt diese Pfeile erkennen und teilt sie miteinander. Ihr werdet sehr überrascht sein, sie sagen zu hören… ‘Weisst du? Ich hatte gerade den gleichen Gedanken vor einer Minute!’

“Meine Kinder, auf diese Weise werdet ihr Satans Pläne zunichte machen, diese Gemeinschaft zu verderben, bevor sie überhaupt beginnt. Ich liebe euch. Ich segne euch. Ich bin mit euch und spreche ununterbrochen Liebe in eure Herzen und Gedanken. Und wie Ich Mich freue, wenn Ich höre, wie ihr sie gegenüber Einander wiederholt!”

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Jesus says…
Recognize Satan’s Arrows & Be an Example for Respect & Brotherly Love

July 22, 2019 – Words from Jesus & Sister Clare

(Clare) Thank You, Sweet Jesus, for alerting us to the dangers ahead. If only we will obey, we will be saved from destruction on the reefs of Pride and Presumption.

Dear Family, even though this lesson is for the fledgling community on the Mountain, you can apply it to church, work, and family as well. And be a hero in keeping the family at peace and together. Blessed indeed are the peacemakers. So, I asked the Lord today… ‘What is on Your mind?’ And He replied…

(Jesus) “Keep running the race My dear Clare. Keep pressing in. I will not fail you with energy and intelligence to do the right things and make the right decisions. I am SO with you, My Darling Wife, and nothing can stop the work you have set your hand to.”

(Clare) Of course, in the back of my mind I’m thinking, ‘Nothing but sin – that’s for sure.’ And apparently, He’s going to help me with that.

(Jesus) “I rejoice, because you do not allow difficulties to stand in your way; rather, you conquer them. This is the attitude you must all have. You are more than conquerors in Me, your Lord. I am telling you all that you are infused with power from on High when you are obeying Me and doing whole-heartedly the work I have set your hands to.

“None of you have come to this Refuge by coincidence. Each one of you, I have been calling and preparing for years; there is no coincidence. There are testings that will come to see if you are worthy of the call, My chosen ones. I can grace and prepare you – but then, you must pass the tests that I send you.

“So far, so good. I want to tell you that negativity and complaining spell the beginning of the end for you here. It is a very great privilege to be called – but then you must correspond with resolve and staying power. But above all, Charity. In life, there is a tendency to lack respect for one another when you live in such close proximity. But I have given you the grace to understand just how anointed and special each one of you is.

“Respect and looking up to one another is the footing for the beginning of this community. To esteem all others better than yourself must become your knee-jerk reaction to temptations that will be shot into you like poison arrows from the enemy.

“Mother Clare is dear to Me, because I see how she suffers over you and longs for the very best. She is the one I have appointed as your spiritual Mother, so I ask that all of you – young and old, rich and poor, educated or dropout – call her Mother. I want you to know that while she is the appointed leader, she is also keenly interested in what you think and feel. Not only about your everyday life, but also about your spiritual practices and what you have learned in the past and how you apply them.

“Her heart is not to subdue you, but to keep you on track. I, alone, know where certain tracks will lead, and I warn her about them in advance. You may perceive this as her personal opinion, but it is not. Rather, it is a particular warning system I have set up within her conscience to prevent a train wreck.”

(Clare) Lord, may I say something?

(Jesus) “Yes, Dearest, speak your heart.”
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(Clare) My dear ones, my hopes and dreams for each of you is to see your lives fulfilled in Christ. I long to see His will for you flourishing and being realized by each one as a unique individual. I have no interest in stereotypes or cookie cutter Christians, because I learned long ago: you each are very unique and have a specific path to follow in the Lord. I will make mistakes and come to you for forgiveness, but please do not doubt that I have the Lord’s interests at heart for you.

If we disagree on a path for your future, I will tell you that I have a check in my spirit about that path. But I will not try to coerce or force you away from that. Rather, I will respect your relationship with what you believe the Lord is telling you, and I will remain silent. Then I will go to Him and seek His will for you. If you are right, you will hear from me… ‘You were right, God has chosen this for you.’ But if my discernment is confirmed that it is not His will, I will say no more. And by my silence you will know that the Lord has not confirmed your path to me.

I am open to correction and suggestion, because I look up to each of you for the beautiful qualities, the treasures God has invested in you. But I also know it takes experience and maturity to bring those to perfection in your lives, and so I will stand by and support you. But my heart is that you are confirmed in discernment and knowing the voice of God.

(Jesus) “Mother Clare has gone through much rejection and judgment in her life, even more than most, because she tends to be a bit different than the norm. She has come under great scrutiny and knows exactly what it feels like when people do not believe in her vision or chosen path. For this reason, she is extremely supportive of the paths I choose for My vessels that appear different to others, and she will be loyal in what she believes is My will for you.

“Nonetheless, you live together as Family. Hold her in your hearts as your spiritual guardian. And pay special attention to her anointing as Mother and bishop, for in truth she is an overseer. Do not lose sight of that.”

(Clare) And I just had to break in here, and I said… ‘Lord, it is my heart that everyone knows that I am open to them and not aloof, and distant or cold like some leaders. I truly want to be approached as a Mother not an authority figure. Yet at times, I may have to be firm. I never want them to be afraid of me.’

(Jesus) “Clare, My dearest. I will teach you that balance which you have been trying to attain to for a long, long time. I need you to have that heart, or they will not confide in you. And that brings Me to a very important point, dear ones.

“The moment you start finding fault or judging one another, especially Mother, you have just joined hands with Satan in his attempt to divide the Family. It begins with little disagreements and grows into little resentments – which, in turn, get bitter and become seeds in your heart. You will be quickly overgrown with toxic vines of bitterness if you find fault with one another, but especially your leadership.

“If any of you have an issue that needs resolution, go to her immediately and resolve it with her. Do not brood. Brooding is a sin that is instigated by Satan. Judging and condemning are sins. Talking behind backs is a sin.

“Take a feather pillow and rip it open from a high-rise balcony. Let it fly. Watch how the feathers fly. Now, go downstairs and collect them. That is how gossip works. You can never repair the damage once it has been set loose. You’ll never find all of those feathers.

“My Children, you have entered into a place where you will fight the greatest battles of your lives. Satan will find fault with everyone around you. He is the accuser – experienced and talented in making trouble, dividing families, communities and nations. That is his business… divide and conquer.

“He will pelt you with thoughts like… ‘Look at him, he’s not working as hard as you are! That’s not fair.’ OK, let’s look at that. This suggestion, which may be thoroughly founded on fact, what is your response to it? Seriously, how do you respond to that? Clare, you have fought with this for years. How do you handle it?

(Clare) Well, family, I have indeed struggled with this in my own environment. There are those around me who see me as a compulsive, addicted person. I have to admit; I love to work. I love to write, teach, sing, paint, garden, etc. And I do not have much of an appetite for leisure. I used to be very judgmental about those who do not work hard and apply themselves, at least in MY way of thinking.

Until I heard of an old monastic story of two monks in a canoe. The monk in the back worked hard at paddling the canoe, while the one in the front ate raisin cakes and tickled the water with his fingers, playing with the fish.

The moral to that story is that some are called to work hard paddling. And some are called to play and delight themselves in raisin cakes. Each one who serves God is called to a different role. Some are Marys and some are Marthas. Mary enjoyed her work for the Lord. And so did Martha, although she complained. The point is, some enjoy their work. Some are more contemplative and more playful, and they have their share of work praying for souls. And sometimes suffering, or even spending hours counseling or visiting them. While at the same time, Martha is enjoying the art of baking the raisin cakes and cleaning the kitchen.

I have come to believe that each of us are geared differently, but we all serve the same God. He knows what is best for us to do and sets up each day to keep us busy about His concerns. For one, it may be being bedridden. For another, serving the bedridden. For yet another, creating art that will lift the hearts of those confined to bed.

Whatever we do, we do it as unto the Lord. If someone is abusing a Team by being selfish, God will see to it and correct them. But so we don’t get a seed of bitterness over that, we must realize that we will receive our reward from God, Who knows all and is endlessly pleased when we refuse to judge that one, but soften our heart to pray for them.

If a brother is sinning and being lazy, pray for them that God will give them a desire to work, and perhaps invite them to help you to get them motivated. Or chide them gently… ‘Brother, are you feeling OK?’ Or ‘Brother, did you sleep well last night?’ But do not condemn the so-called lazy one, because his body may be racked with pain that you know nothing of. And he may be offering that pain in a spirit of prayer and supplication, while seemingly doing nothing. Only God is qualified to judge, dear ones. He alone knows the limitations and issues a soul has when they appear to be idle.

I promise you; Satan will exploit every single one of your buttons and weaknesses. Perhaps two people seem to be spending more time together, and the devil inspires you to be jealous. ‘He likes him better than he likes me. Look at how friendly they are together.’ That thought was from a Spirit of Jealousy. And an invitation to get you to degrade yourself. And sow a spirit of Division by taking offense at what seems to be preferential treatment by someone you want to be close to.

Satan is playing your buttons of rejection to cause you to feel hurt and rejected. If you fall for that, there will be a problem with everyone else in very little time. Jealousy spreads like a plague. But if you recognize it for what it is, a fiery dart from the enemy to your heart, and you rebuke it immediately. And of course, repent if you gave it any thought. You will have saved the community from the beginning of a potentially serious division.

Do not think for one moment that the secret thoughts of your heart are hidden from others. All of you are very sensitive in hearing the Lord, so you also hear others whether you acknowledge it or not. Be sure you are hearing from God, and not demons who are setting you up to hurt the Family. In Heaven, all thoughts are exposed. Live on Earth as you will in Heaven.

(Jesus) “This is counsel from My very Spirit, and the depths of My desire that you should live in brotherly love, looking up to one another. Recognizing the virtue you see in one another and making yourself very, very little and gentle. Not threatening with an unspoken laundry list of resentments about another – which are broadcasted loud and clear, whether you think so or not. Be an exemplary soul of unconditional love and forgiveness. Do not give reign to Satan’s accusations for even one second. Learn to recognize those darts and share them with one another. You will be very surprised to hear them say… ‘You know? I just had that same thought a minute ago!’

“By doing this, My children, you will spoil Satan’s plans to blow this community apart before it even gets started. I love you. I bless you. I am with you, speaking love into your hearts and minds continuously. And oh, how joyful I am when I hear you repeating them to one another!”

SEGEN oder FLUCH … Der Lohn des Geizes – BLESSING OR CURSE … The Reward of Stinginess

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Jesus zeigt auf… SEGEN oder FLUCH – Der Lohn des GEIZES
Die Bettelkinder von Emmaus

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 7, Kapitel 133 – 135
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Liebe Freunde, Brüder und Schwestern

Segen – oder Fluch? Dieser Beitrag enthält eine weitere Geschichte aus dem Leben Jesu. Er steht einer armen Familie bei und errettet diese vom materiellen Untergang. Zugleich zeigt er, wie sich die Menschen im Umfeld verhalten haben.

Wir müssen uns bewusst sein, dass wir durch unsere Staaten um den Segen des Herrn BETROGEN werden. Indem wir mürrisch Sozialabgaben leisten und gleichzeitig um die Aufstockung unserer eigenen Rente besorgt sein müssen, wird das Herz immer härter und kälter. Auch die Beiträge an eine Kirche werden oft gespendet, ohne den Verwendungszweck zu kennen. Wir “delegieren” die Verantwortung gegenüber den Mitmenschen an irgendwelche Organisationen – meistens aus Pflicht, und weniger aus Liebe. Was könnte der Herr hier denn segnen?

Hier ein paar Zeilen aus einem Liebesbrief (Von Jesus … mit Liebe, 23.11.2015):

Jesus sagt: “Der Feind alles Guten war bestrebt, diese Verantwortlickeit von euch zu entfernen, sehr wohl wissend um die Gnaden, die aus der Wohltätigkeit fliessen. Er hat eure Herzen gegenüber den Armen verhärtet und die Herzen der Armen gegenüber euch.

Ich beabsichtigte dies niemals so. Meine Absicht war, dass euer Ueberschuss für ihre Bedürfnisse sorgt und eines Tages ihr Ueberschuss für die Bedürfnisse Anderer. Dies ist ein Training in Heiligkeit und Satan hatte absichtlich diese Möglichkeit entfernt von euch, während er diese verletzten Seelen mit Anschuldigungen überhäuft und so Feindschaft und Spaltung in eurer Gesellschaft verursacht – Aufhetzung, Unzufriedenheit und Hass.”

Kapitel 133 – Die Bettelkinder aus Emmaus

Der Herr spricht:

1. Als wir uns nahe dem Eingangstore befanden, da kamen uns aus dem Orte sieben beinahe ganz nackte Kinder von sechs bis elf Jahren Alter entgegen und baten uns um Brot, weil sie gar sehr hungrig seien.

2. Ich aber sagte zu ihnen: „Ja, ihr Meine lieben Kleinen, woher sollen wir da auf offener Strasse Brot nehmen, um es euch zu geben?“

3. Sagte das älteste Kind, ein Knabe: „O du lieber, guter Vater, wenn du dich unser nur erbarmen wolltest, so könntest du uns schon auch hier ein Brot und auch ein Gewand verschaffen! Im Orte gibt es Brot in grosser Menge; aber so wir zu jemandem gehen und um Brot bitten, so treibt er uns mit Ruten weg und gibt uns kein Brot. Aber du und diese, die mit dir sind, sehen so gut aus, und so bitten wir euch, dass ihr uns Brot verschaffen möchtet!“

4. Sagte Agrikola: „Meine lieben Kleinen, habt ihr denn keine Eltern, die euch Brot geben?“

5. Sagte der Knabe: „Eltern haben wir, einen Vater und auch eine Mutter; aber sie sind beide sehr krank und können sich nichts verdienen, und so müssen wir für uns und für sie herum bitten gehen, damit wir und sie nicht ganz verhungern. O ihr lieben Väter, es ist wohl sehr traurig, gar so arm zu sein! Keine Wohnung, kein Brot und keine Kleidung!“

6. Sagte Agrikola: „Wo halten sich denn eure kranken Eltern dann auf, wenn ihr keine Wohnung habt?“

7. Sagte der Knabe: „Dort hinter dem Orte steht eine alte Schafhirtenhütte, die einem Bürger von hier gehört; der benützt sie nicht mehr, weil er sich eine neue erbaut hat, und er hat uns erlaubt, die alte zu bewohnen. Kommet nur mit uns und überzeuget euch selbst von unserer grossen Not!“

8. Sagte wieder Agrikola: „Aber es wohnt hier ja ein gewisser Nikodemus, der ein guter Vater sein soll! Waret ihr noch nie bei ihm?“

9. Sagte der Knabe: „Ja, den kennen wir wohl und haben schon viel Gutes von ihm gehört; aber wir getrauen uns nicht hin, weil er ein gar zu hoher und grosser Herr ist. Es befinden sich noch mehrere so grosse Herren hier, die sicher auch recht gute Väter sein werden; aber es nützt uns das nichts, weil wir uns nicht zu ihnen zu gehen getrauen.“

10. Sagte Agrikola: „Ja, wir könnten ja auch grosse Herren sein, und ihr habt euch dennoch getraut, uns anzureden!“

11. Sagte der Knabe: „Dazu hat uns der grosse Hunger getrieben und weil ihr ein sehr mildes und barmherziges Aussehen habt! Wenn wir den Nikodemus nur einmal auch auf der Strasse antreffen könnten, so möchten wir ihn schon auch anreden; aber er ist ja meistens in der Stadt, und da wissen wir seine Wohnung nicht und getrauen uns in unserer Nacktheit auch nicht in die Stadt, denn es könnte uns darin ein Leid geschehen.“

12. Sagte Ich zu den Kindern: „Seid getrost, Meine Kleinen, es soll euch geholfen werden! Führet uns aber nun zu euren kranken Eltern hin! Ich werde ihnen helfen, und wir werden auch für Brot und für eine rechte Bekleidung sorgen!“

13. Sagten alle Kinder: „Wir haben zu Gott gebetet alle Tage, dass Er uns helfen möge, und als wir heute morgen wieder gebetet haben, da kam es uns vor, als ob wir eine Stimme vernommen hätten, die da sagte: ,Heute noch soll euch geholfen werden!‘ Das erzählten wir den kranken Eltern, und diese sagten: ,Bei Gott ist alles möglich; doch uns wird nur der Tod am sichersten helfen!‘ Wir vertrösteten unsere armen Eltern, so gut wir nur immer konnten, und gingen auf unser Betteln aus. Und seht, ihr lieben, guten Väter, wir haben nicht umsonst gebetet, denn euch hat der grosse, heilige und liebe Vater im Himmel zu uns geschickt! Oh, wir müssen aber nun gleich, bevor wir noch einen Schritt zurück zu unseren Eltern tun, dem lieben Vater im Himmel danken, dass Er Sich unser so gnädig erbarmt hat!“

14. Hier knieten die Kleinen nieder und beteten mit aufgehobenen Händen also zum Himmel empor: „O Du grosser, lieber, guter und heiliger Vater im Himmel, wir danken Dir, dass Du uns in diesen uns von Dir zugesandten Vätern aus unserer Not geholfen hast! Nimm diesen unsern Dank gnädig an, o Du lieber, guter, heiliger Vater!“

15. Danach standen sie auf und baten uns, ihnen folgen zu wollen.

16. Wir gingen, selbst tief gerührt von dem kurzen Dankgebet der Kleinen, ihnen nach und erreichten bald die vorbezeichnete Hütte, die sich unter einem stark vorspringenden Felsen befand. Allda angelangt, fanden wir die beiden Alten auf dem blanken Boden zusammengekauert und beinahe bis auf die Knochen abgemagert.

17. Als Agrikola diese zwei Menschen im grössten Elend ersah, ward er ganz erregt und sagte: „Nein, so etwas findet man bei uns als hart und unbarmherzig verschrienen Heiden nicht! Hätten denn diese trägen Juden nicht so viel Zeit, sich dann und wann herauszubemühen und nachzusehen, ob sich da nicht irgendein elender und der Hilfe bedürftiger Mensch aufhält? Es gibt ja auch Hirten in der Nähe; könnten wenigstens diese nicht einmal nachsehen kommen, was diese Menschen hier machen, da sie ja doch diese Kinder oft aus und ein gehen gesehen haben müssen? Ach, so eine Gefühllosigkeit ist mir ja doch noch nie vorgekommen!“

18. Sagte Ich: „Weisst du, Freund, jetzt werden wir diesen Menschen zuerst helfen und dann erst das Weitere besprechen!“

Kapitel 134 – Der Herr bei der armen Familie

1. Hierauf wandte Ich Mich zu den Kranken und sagte zu ihnen: „Wie seid ihr in solches Elend geraten? Saget es derentwegen, die hier mit Mir gekommen sind!“

2. Sagte der von der Gicht ganz verkrüppelte Mann: „Herr, wir sind allzeit arme Menschen gewesen und verdienten uns unser Brot mit der Arbeit unserer Hände, und es ging uns dabei ganz gut; aber vor drei Jahren kamen wir zu der Gicht, ich zuerst, dann später auch dies mein Weib, weil sie sich mit der Arbeit zu sehr anstrengen musste. Bis zu den Osterfesten dieses Jahres hatten wir eine Unterkunft im Orte; aber unser Wohltäter starb, und es kam ein anderer Herr ins Haus, der uns als ihm nutzlose Menschen nicht länger im Hause behalten wollte. Wir versuchten, bei anderen Menschen eine Unterkunft zu erbetteln; aber es wollte uns niemand unserer Krankheit und der Kinder wegen nehmen. Es blieb uns nichts übrig, als diese uns eingeräumte Hütte zu beziehen, um nicht ganz im Freien zu sein und nicht einmal einen Schutz gegen Regen und andere Ungewitter zu haben. Dass sich unsere Krankheit in dieser Hütte nicht gebessert, sondern nur von Tag zu Tag verschlimmert hat, das zeigt unser Aussehen. Dass wir beinahe ganz aller Kleidung ledig sind, rührt daher, weil wir das wenige, was wir noch hatten, verkaufen mussten, um uns ein wenig Brot anschaffen zu können. Aber jetzt sind wir mit allem fertig geworden und sind dem Hungertode ausgestellt, wenn keine Hilfe kommt. Gott dem Allweisesten und Allmächtigen sei das alles aufgeopfert; Er wird es wohl wissen, warum Er uns in ein solches Elend hat kommen lassen!

3. Hiob hat nach der Beschreibung viel auszustehen gehabt, aber wir sicher noch mehr! Denn leiden haben wir schon von Kindheit an müssen und der frohen Tage wenige erlebt; und nun, da wir schon etwas älter geworden sind und mühseliger von Natur aus, sind wir erst so recht auf die höchste Stufe alles irdischen Unglücks gelangt! Wenn ihr, liebe Herren, uns nur in etwas helfen könnet, so erbarmet euch unser und helfet uns! Der Herr im Himmel wird es euch sicher vergelten.“

4. Sagte Ich: „Darum sind wir ja eben hierher gekommen, um euch die von euch ersehnte Hilfe zu bringen! Merket euch aber das: Die Gott liebhat und zu grossen Dingen bestimmt hat im Reiche der Geister, die prüft Er auch mächtiger und stärker als irgendeinen andern Menschen, den Er nur für kleine Dinge bestimmt hat.

5. Aber ihr habt nun die Zeit eurer irdischen Prüfung vollendet und sollet nun denn auch einmal glücklich sein auf dieser Erde noch und wohl erziehen eure sieben Kinder, die nun noch engelrein sind, damit sie als Männer in späterer Zeit nicht unrein werden. Mit dem aber sage Ich euch nun auch: Stehet auf und wandelt!“

6. Im Augenblick erhoben sich die beiden Eltern als ganz vollkommen gesunde Menschen und bekamen auch gleich ein ganz natürlich gutes Aussehen.

7. Sie staunten ungemein, und der Mann sagte: „O du wunderbarer Mann! Was hast du denn nun mit uns getan? Denn so gesund und kräftig waren wir ehedem ja ohnehin noch nie! Oh, wer und was bist du denn so ganz eigentlich, dass du solches vermagst? Du bist entweder ein grosser von Gott gesandter Prophet, oder du bist ein verkörperter Engel; denn das ist bisher in Israel noch nicht erhört worden. Was für Arzneien haben schon so manche Gichtbrüchige gebraucht, und es wurde ihnen dennoch nicht besser, – und du sagtest zu uns bloss: ,Stehet auf und wandelt!‘, und wir sind im Augenblick vollkommen geheilt gewesen. Oh, lobet alle den Gott Israels, dass Er einem Menschen solch eine rein göttliche Macht gegeben hat!“

8. Die sieben Kinder weinten auch vor Freude, als sie ihre Eltern so vollkommen gesund vor sich sahen wie vormals noch nie, und der älteste Knabe sagte: „O seht, ihr lieben Eltern, ich habe es ja gehört und euch auch oft gesagt: Wenn die Not am höchsten ist, dann ist auch die Hilfe Gottes für jene, die sie bei Ihm suchten, am nächsten gekommen. Und gerade heute hatte unsere irdische Not den höchsten Gipfel erreicht, – und die Hilfe von Gott ist auch schon da! Ihm, dem lieben, guten und heiligen Vater im Himmel, allen Dank, alles Lob und alle Ehre! Auf das Glück, dass unsere lieben Eltern nun wieder gesund und kräftig geworden sind, ist uns ordentlich unser früher so grosser Hunger vergangen! Oh, wenn wir jetzt noch Kleidung von der dürftigsten Art hätten, so könnten wir uns ja recht bald wieder ein gutes Stück Brot verdienen!“

9. Sagte Ich zum Knaben: „Gehe du hinter den Felsen, dessen grottenartiger Vorsprung euch bis jetzt zu einer Wohnung gedient hat! Dort wirst du drei Bündel finden; die bringe herein, und ihr werdet euch sogleich ganz gut bekleiden können!“

10. Als der Knabe das vernommen hatte, da eilte er hinaus, begleitet von seinen Geschwistern, und sie brachten drei Bündel in die Hütte herein. Die Eltern lösten sie leicht auf und fanden darin Kleider für sich und für ihre Kleinen. Da gab es des Dankes, Lobes und der Freudentränen in Hülle und Fülle, und an Verwunderung von allen Seiten hatte es auch keinen Mangel.

11. Aber diese Menschen hatten auch schon beinahe zwei Tage nichts gegessen und waren sonach hungrig.

12. Und Ich sagte abermals zu den Kindern: „Kindlein, gehet nun noch einmal dorthin, wo ihr ehedem die Bündel mit den Kleidern gefunden habt! Alldort werdet ihr nun auch Brot und Wein finden; bringet alles herein, und stärket und sättiget euch damit!“

13. Da eilten die Kleinen abermals hinaus und fanden in einem Korbe mehrere Laibe besten Brotes und mehrere Krüge voll eben auch des besten Weines. Sie brachten den Fund auch bald in die Hütte und sättigten und stärkten sich damit. Die Eltern sagten unter vielen Freudes- und Dankestränen, dass sie solch ein gutes Brot noch nie verkostet und solch einen guten Wein noch nie getrunken hätten. Es müsste Brot und Wein rein aus den Himmeln Gottes durch die Engel herbeigeschafft worden sein; denn auf Erden wachse und gedeihe so etwas rein himmlisch Gutes niemals, weil dazu die Menschen schon zu schlecht und gottvergessen seien.

14. Ich aber sagte zu ihnen: „Meine lieben Kinder, esset und trinket nun nur ganz sorglos und seid frohen Mutes; denn Gott hat euch stark geprüft, und ihr habt ohne Murren in voller Ergebung in den Willen Gottes alles, was da über euch gekommen ist, ertragen. Gott hat euch aber auch nun, wo eure Not das Vollmass erreichte, auf eine wunderbare Art schnell geholfen, und diese Hilfe wird bei euch verbleiben nicht nur zeitlich bis ans Ende eures irdischen Lebens, sondern auch über das Grab hinaus für ewig! Warum ihr aber auf dieser Erde von Gott so stark geprüft worden seid, das werdet ihr im andern Leben erst zur Einsicht bekommen.“

Kapitel 135 – Agrikola und die Hirten

1. Als Ich solches zu diesen Armen geredet hatte, da kamen einige Hirten zu der Hütte, um nachzusehen, ob die Kranken etwa schon verstorben seien.

2. Da sie aber unser ansichtig wurden, so wollten sie sich bald wieder entfernen; aber unser Agrikola trat schnell aus der Hütte, redete die Hirten an und sagte: „Habt ihr etwa diesen Armen Speise und Trank gebracht, oder wolltet ihr ihnen sonst helfen oder sie trösten?“

3. Sagten die Hirten: „Herr, weder das eine, noch das andere, sondern wir kommen als Diener unseres Herrn, der ein strenger Mann ist! Er hat uns befohlen, heute nachzusehen, ob diese Familie noch darin hause, oder ob sie etwa schon gestorben sei. In jedem Falle müsse diese alte Hütte noch heute geräumt werden, da er für den ersten Tag nach dem Sabbat schon Bauleute bestellt habe, die diese alte Hütte umbauen sollen, darum dieses arme und nackte Gesindel hinausgeschafft werden müsse.“

4. Sagte Agrikola: „Dass ihr nach dem Willen eures Dienstgebers handelt, das kann ich euch nicht verargen; aber ihr wusstet doch, welche Not diese Familie gelitten hat! Warum tatet ihr dieser armen Familie denn nie etwas Gutes?“

5. Sagten die Hirten: „Herr, wir haben für uns zu sorgen genug, um unser Leben durchzubringen! Wie sollen wir da noch für andere Arme sorgen? Unser Dienstherr ist ein zu karger Mensch, als dass er uns, seinen Dienern, so viel zukommen liesse, dass wir davon noch andern Armen etwas zukommen lassen könnten. Wir selbst haben kaum zu leben, – wie könnten wir da noch andere leben lassen?!“

6. Sagte Agrikola: „Tut mir recht leid um euch! Sieh, du Wortführer, dieser Familie ist nun auf einmal mehr denn königlich geholfen – und jedem ihrer Wohltäter wäre desgleichen für immer geholfen gewesen! Aber da ihr gleich eurem Dienstherrn harten und gefühllosen Herzens waret, so habt ihr auch von uns aus keinen Lohn zu gewärtigen. Übrigens saget das auch eurem Dienstherrn, dass ich als ein höchster, reichster und mächtigster Römer aus Rom, so er diese arme Familie besser versorgt hätte, ihm hier anstatt eine neue Hütte einen königlichen Palast hätte erbauen lassen und ihm dazu noch zehntausend Morgen Land geschenkt hätte! Nun aber mag und kann er für seine Barmherzigkeit mit euch den Lohn teilen, den ihr nun überkommen habt. Schämet euch, ihr Juden, die ihr euch ,Kinder Gottes‘ nennet, dass wir Heiden euch an der Barmherzigkeit himmelhoch übertreffen! Wie heisst denn euer sauberer Herr, und was ist er denn?“

7. Sagte ganz verdutzt der eine Hirte: „Unser Herr ist ein überreicher Bürger von Jerusalem und heisst Barabe; sonst ist er nichts.“

8. Sagte Agrikola: „Ganz gut! Saget ihm, dass diese arm gewesene Familie nun sogleich mit uns fortziehen wird, und ihr und euer schöner Herr könnet dann mit dieser Hütte machen, was ihr wollet; dass ihr aber damit kein Glück haben werdet, dafür stehe ich euch gut! Und nun wartet noch ein wenig, damit ihr die arme Familie fortziehen sehet und eurem schönen Dienstherrn die Nachricht geben könnet, dass die Hütte völlig geräumt ist!“

9. Agrikola trat nun wieder in die Hütte, und die Hirten sahen einander gross an, und einer sagte: „Da sehet nun! Ihr habt mich meines euch erzählten Traumes dieser armen Familie wegen verlacht und habt über mich noch geschmollt, als ich ein paarmal mein karg zugemessenes Brot mit den nackten Kindern geteilt habe, und habt sie später, wenn sie wieder zu mir kommen wollten, bedroht und davongetrieben. Da habt ihr’s nun! Ich habe es immer gesagt: Mit dieser Familie geschieht noch einmal ein Wunder, und es wäre gut, ihr nun etwas Gutes zu tun! Aber da lachtet ihr; und nun lache ich bloss darum, weil ihr für euren glänzenden Verstand einen so guten Lohn bekommen habt!“

10. In dieser Weise redeten die Hirten noch eine Weile, bis wir uns samt der nun ganz wohl gekleideten Familie aus der Hütte auf den Weg machten. Als die Hirten der nun ganz wohl und stattlich aussehenden Familie ansichtig wurden, da verwunderten sie sich sehr; denn es fiel ihnen die volle Genesung auf.

11. Der älteste Knabe aber ging zu dem einen gutherzigen Hirten hin und sagte: „Was du in der Hütte antreffen wirst, das gehört dir!“

12. Es verblieb nämlich in der Hütte der Korb mit noch einem Laib Brot und mit einem Kruge voll Wein, und in den Tüchern, in denen die Kleider eingebunden gewesen waren, waren etliche Goldstücke von grossem Wert eingewickelt.

13. Als wir einige Schritte fürbass waren, wollten auch die anderen Hirten in die Hütte mitgehen und mit ihm das Hinterlassene teilen.

14. Agrikola merkte das, kehrte schnell um und sagte zu den kecken Hirten: „So ihr es waget, diesem einen Gutherzigen nur einen Brosamen wegzunehmen, so lasse ich euch heute noch kreuzigen! Verstehet mich wohl! Ein Römer hält sein Wort!“

15. Als die Hirten diese Sentenz vernahmen, flohen sie von dannen.

16. Zu dem einen Hirten aber sagte Agrikola: „Nimm, was du finden wirst, und ziehe in den Ort; denn fortan wirst du nicht mehr zu dienen nötig haben!“

17. Mit dem begab sich Agrikola wieder zu uns, und wir zogen nun in den Ort. Am Tore warteten schon viele, die uns vom Ölberge nachgekommen waren, und begrüssten uns.

18. Agrikola aber sagte, gleich auf die arme Familie hindeutend: „Des Herrn Schritte sind stets voll Wunder und Wohltaten!“

flagge en  BLESSING or CURSE … The Reward of Stinginess

   

Jesus elucidates… BLESSING or CURSE – The Reward of STINGINESS
The begging Children of Emmaus

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 7, Chapter 133 to 135
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Dear Friends, Brothers and Sisters

Blessing – or Curse? This Video contains another Story from Jesus’ Life on Earth. He assists a poor family and saves them from their material ruin. In the same time He shows, how the people in the neighbourhood behaved towards them.

We must become aware, that we have been robbed of the Lord’s Blessing by our governments and states. Since we have to pay social security contributions, and doing so in a grumpy way and at the same time have to take care for the increase of our own pension funds, the heart has grown harder and colder. The contributions to a church very often are given, without even knowing, what they are used for. We delegate the responsibility, that we have towards our fellowmen, to some institution – mostly out of obligation, and less out of love. How could the Lord bless these deeds?

Here are some lines out of a Love Letter (From Jesus… with Love, November 23, 2015):

Jesus says: “The enemy of all good has striven to remove this responsibility from you, knowing full well the graces that flow with charity. They have hardened your hearts against the poor and hardened the hearts of the poor against you.

I never intended this. I intended your excess to supply for their need, and someday their excess to provide for other’s needs. This is training in holiness and Satan had deliberately removed this opportunity from you, while hurling accusations on these injured souls, causing enmity and division in your society, fomenting discontent and hatred.”

Chapter 133 – The begging Children from Emmaus

The Lord says:

1. When we came close to the entrance gate, 7 almost naked children, from 6 to 11 years old, came from that place to meet us and were asking us for bread because they were very hungry.

2. And I said to them: “Yes, My dear children, from where, on this bare street do we have to obtain bread to give to you?”

3. The oldest child, a boy said: “Oh dearest good Father, if only You would take care of us, then also here You would be able to give us a bread and a garment. In the city, there is bread in abundance, but if we go to someone to ask for bread, they chase us away with sticks and they do not give us bread. But You and these people who are with You, look so kind and therefore we ask You to give us bread.”

4. Agricola said: “My dearest children, do you not have parents to give you bread?”

5. The boy said: “We have parents, a father and also a mother, but they are both very sick and they can earn nothing, and therefore we must beg for us and for them so that we and they would not starve completely. Oh dearest fathers, it is surely very sad to be so poor. No house, no bread and no clothes.”

6. Agricola said: “Then where are your sick parents, if you do not have a house?”

7. The boy said: “Look, there on the other side of the city there is an old hut of a shepherd, that belongs to a citizen from here. He does not use it anymore because he built a new one and he allowed us to live in the old one. Just come with us and see for yourself our great need.”

8. Again, Agricola said: “But there is still a certain Nicodemus here who must be a good father. Did you never go to him?”

9. The boy said: “Yes, him we do know and we have heard already a lot of good things about him, but we dare not go to him because he is a much too important and great lord. There are still more of those great lords here who surely also must be good fathers, but it is no use to us because we dare not go to them.”

10. Agricola said: “Yes, but we also could be important lords and still you dare to speak to us.”

11. The boy said: “We were pressed by the great hunger and you look very kind and merciful. If only we could meet Nicodemus once on the street then we also would like to speak to him. However, most of the time he is in the city and there we do not know his house and in our nakedness we dare not go into the city because something might happen to us there.”

12. I said to the children: “Be assured My children, you will be helped. Bring us now to your sick parents. I will help them and we will also provide for bread and good clothing.”

13. All children said: “We have prayed well to God every day, that He would help us, and when we were praying again this morning, it seemed to us that we heard a voice that said: ‘Even today you will be helped’. This we said to our sick parents and they said: ‘With God everything is possible, but to us only death will be the final thing to help us.’ We encouraged our poor parents as well as we could and we went on our way to beg. And see, dear good fathers, we did not pray in vain because the great, holy and lovely Father in Heaven did send you to us. Oh, before we make one step further to our parents, we must thank the lovely Father in Heaven because He has taken so mercifully good care of us.”

14. Then the children were kneeling down and prayed with their hands lifted up to the sky: “O great, loving, good and holy Father in Heaven, we thank You because You helped us out of our great need by sending these fathers to us. Kindly accept our gratitude, o You loving, good, holy Father.”

15. Then they got up and asked us to follow them.

16. Deeply moved by the short prayer of thanks of the children, we went behind them and soon we reached the previously mentioned hut that was located under a deep hanging rock. When we arrived there, we found both parents crouching against each other on the bare ground and were skinny, almost to the bones.

17. When Agricola saw the great misery of the two people he was astonished and said: “No, you will not see anything like this with us gentiles, who have the name of being hard and merciless! Do the lazy Jews not have any time to look now and then around them to see if there are no people who are in misery and in need of help? Surely, there must be shepherds in the neighborhood. Could they not check once, to see how these people are doing? For, they often must have seen these children going in and out. Oh, I have never experienced such a lack of compassion!”

133,18. I said: “You know, My friend, we will first help these people and only then we will discuss further.”

Chapter 134 – The Lord together with the poor family

1. After that, I turned to the sick and said to them: “How did you come into such a miserable state? Tell Me, for the sake of those who came with Me.”

2. The man, who was completely crippled because of gout, said: “Lord, we have always been poor people and we earned our bread with the work of our hands, and it went quite well with us. But 3 years ago we caught this gout. Me first, then later also my wife, because she had to work too hard. Until the feast of Easter of this year we had a place to live in the city, but our benefactor died, and another lord came into the house who did not want to keep us any longer as useless people in the house. We tried to beg other people to give us a place to stay, but nobody wanted us because of our sickness and the children. There was no other way except to stay in this spacious hut that was given to us, so that we did not have to stay completely outside, having no protection from the rain and other bad weather. The fact that in this hut it did not go better with us, but worse from day to day, you can see from our appearance. The fact that we almost have no clothing at all is because we had to sell the little that we still had, in order to buy some bread. But now, we have nothing anymore and we will starve when there will be no help. Let all this be sacrificed to the all-wise and almighty God. He will know why He has allowed this misery to come over us.

3. According to the description, Job had to endure a lot, but we certainly even more. Because we had to suffer even from the time when we were still a child, and we knew only few happy days. And now that we are older and that it is naturally more difficult, we came to the highest point of all the misery of the Earth. If you, dear lords, can help us in anything, do show us mercy and help us. The Lord in Heaven will surely reward you for it.”

4. I said: “That is the reason why we came here, to give you the help that you were longing for so much. But know also: those whom God loves and has appointed for great things in the Kingdom of the spirits, He gives them more and heavier trials than another person who He has appointed for only small things.

5. But the time of your earthly trials are now completed, and now also on this Earth you will be happy. And your 7 children, who now are still pure as angels, educate them well, so that later as men they would not become defiled. Hereby I also say to you: get up and walk”.

6. Immediately both parents stood up as completely healthy people and they also had a good natural look.

7. They were extremely astonished, and the man said: “O wonderful Man! What did You do with us? Because never before we were so healthy and strong as now! Oh, who and what are You really, that You can do such things? You are either a great prophet sent by God, or You are an embodiment of an angel, because until now this has not been heard of in Israel. What kind of medicine did so many people use who are suffering from gout and it did not even help them, and You simply say to us: ‘get up and walk’, and we are healed immediately. Oh, all of you, praise the God of Israel, because He has given such a pure divine power to a Man.”

8. The 7 children were also crying from happiness when they saw in front of them their parents who were now so completely healthy as never before. And the oldest boy said: “Oh look, dear parents, for I have heard it and have also told you so often: when the need is at its highest point, then also God’s help is near for those who were seeking His help. And exactly today our earthly need reached its highest point, and God’s help has also come. All thanks, praise and honor to Him, the loving, good, holy Father in Heaven. By this happiness, seeing our dear parents now again so healthy and strong, our hunger that was so great has now disappeared. Oh, if only we would now have the most necessary clothes, then we could again earn a good piece of bread.”

9. I said to the boy: “Behind that deep hanging rock that looks like a cave and that until now was used as your home, you will find 3 packages. Bring them here inside, then you will be able to clothe yourselves very well.”

10. When the boy heard that, he hurried outside, together with his little brothers and little sisters, and they brought 3 packages inside the hut. The parents quickly opened them up and they found clothes in it for themselves and for their children. After that, words of thanks and praise and tears of joy were not ceasing. So, there was continuous amazement.

11. However, these people did also not eat anything for almost 2 days, and so they were hungry.

12. And I said again to the children: “Children, go now once more to the place where you just found the packages with the clothing. There you will also find bread and wine. Bring everything here and strengthen and fill yourselves with it.”

13. Then the children were running again outside and found in a basket several loaves of the best bread and several stone bottles with wine of the best kind. They brought their discovery also directly to the hut to fill and to strengthen them with it. The parents said, under many tears of joy and gratefulness, that they never tasted such good bread and never drunk such good wine, that this bread and wine surely must have come from the Heaven of God, brought by the angels. Because such good, pure heavenly food could not grow nor flourish on Earth, because people are too wicked and ungodly.

14. But I said to them: “My dear children, eat and drink without worries and be of good cheer, because God has tested you heavily, and without grumbling and total dedication to God’s will you have suffered everything that has come over you. However, also now, when your need was at its highest point, God did help you quickly in a wonderful way, and this help will stay with you, not only during this time of your earthly existence, but also after the grave forever. Why you were so heavily tested by God on this Earth will be clear to you once you will be in the other life.”

Chapter 135 – Agricola and the shepherds

1. After I said that to the poor people, a few shepherds came to the hut to see if the sick people had already died.

2. However, when they saw us, they wanted to leave right away, but our Agricola went quickly outside, called the shepherds and said: “Did you come to bring these poor people some food and drink or did you want to help or comfort them in one way or another?”

3. The shepherds said: “Lord, not the one nor the other, but we came as servants of our lord, who is a severe man. He ordered us to see if today this family is still living here or if they had already died. In any case he wants this old hut to be evacuated even today, because he ordered some construction workers for the first day after the Sabbath to rebuild the hut, and therefore this poor naked rabble must be put out.”

4. Agricola said: “I cannot blame you for the fact that you are doing what your boss is ordaining you to do, but you surely knew how great the need of this family was. Why did you never do something good for this poor family?”

5. The shepherds said: “Sir, we already have to take care of ourselves in order to survive. How must we then still take care of other poor people? Our boss is such a thrifty man that he does not give so much to us, his servants, to be able to give also something to other poor people. We hardly survive ourselves, how could we then help other people to survive?”

6. Agricola said: “This is very sad for you. Look, spokesman, this family is now helped at once in a more than royal way, and their benefactors would also have been helped for always. But because you are equally unmerciful and heartless as your boss, you also do not have to expect any reward from us. Besides, tell your boss also that I as one of the most important, richest and most powerful Romans of Rome would have built a royal palace instead of a new hut, and even would have given him 10,000 mornings of land, if only he had taken better care of this poor family. Let him now, in exchange of his mercy, share with you the salary that you have now received. Shame on you Jews, who call yourselves ‘children of God’, that we gentiles are exceeding you sky-high in mercy. What is the name of this brilliant lord of yours anyway, and what is he?”

7. Totally astonished, one of the shepherds said: “Our lord is a very rich citizen of Jerusalem and his name is Barabe, furthermore he is nothing.”

8. Agricola said: “Very well. Tell him that this family, that was once so poor, will come with us right now. Then you and your brilliant boss can do with this hut whatever you want. However, this will not bring you any luck. That I can guarantee. And now, just wait a while until you can see the poor family leave, so that you can tell your brilliant boss that the hut has been totally evacuated.”

9. Then Agricola went again into the hut and the shepherds were staring at each other in amazement, and one of them said: “You see now. You laughed at me when I told you about my dream concerning these poor people, and you were even criticizing me when I shared my small bread a few times with the naked children, and later, when they wanted to come to me again, you threatened them and chased them away. This is now the result. I have always said it: ‘one time, a miracle is going to happen to these people, and it would be good to do something nice for them’, but then you laughed at me, and now I am laughing because you have received such a good salary for your bright intellect.”

10. In this same way, the shepherds continued their conversation for some time, until we came out of the hut, together with the now well-dressed family, and went on our way. When the shepherds saw the now rich looking family, they were astonished because they noticed that they were completely healed.

11. The oldest boy however went to the only kindhearted shepherd and said: “Whatever you will find in the hut is yours”.

12. Because in the hut remained a basket with a loaf of bread and a stone bottle full of wine, and several very expensive golden coins, wrapped in a cloth where the garments were put in.

13. When we went a few steps further, the other shepherds also wanted to go into the hut, so that they could share with him what was left behind.

14. Agricola noticed it, went back quickly and said to the insolent shepherds: “If you dare to take away only one crumb of bread of this kind-hearted man, I will crucify you even today! Remember that well! A Roman keeps his word!”

15. When the shepherds heard this verdict they ran away.

16. However, to the one shepherd Agricola said: “Take what you will find and go to reside in the city, because from now on you will not have to be a servant anymore.”

17. Then Agricola came back to us again and we went to the city. Many of those who followed us from the Mount of Olives were waiting at the gate and welcomed us.

18. And Agricola said, pointing at this poor family: “The ways of the Lord are always full of wonders and good deeds!”

GEBOT 12… Das rechte Mass der Nächstenliebe & Eigenliebe – COMMANDMENT 12… The proper measure of Brotherly Love & Self-Love

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Wichtiger Lehrgang über Nächstenliebe
Sorry… Ich habe nicht mehr Kleines

Das 12. Gebot – Die geistige Sonne, Band 2
Jesu Mitteilungen über die geistigen Lebensverhältnisse des Jenseits.
Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (1842-43).

Die Führung durch das “Reich der Kinder” erfolgt durch Johannes, den Apostel der Liebe. Klare Kenntnis und praktische Anwendung der 12 göttlichen Gebote (10 Gebote Moses und die beiden Gebote der Liebe) gehören zu den wichtigsten Ausbildungsbereichen der Kinderseelen. Die universelle Gültigkeit und die wahrhaftige Erläuterung sind augenblicklich einleuchtend.

103. Kapitel – Zwölfter Saal – 12. Gebot: Die Nächstenliebe.

103,1. Wir sind darin und erblicken hier in der Mitte dieses großen und prachtvollen Saales ebenfalls wieder eine Sonnentafel und in deren Mitte mit rotleuchtender Schrift geschrieben: „Dies ist dem ersten gleich, daß du deinen Nächsten liebest wie dich selbst; darinnen ist das Gesetz und die Propheten.“ – Da dürfte sogleich jemand aufstehen und sagen: Wie soll das zu verstehen sein: den Nächsten wie sich selbst lieben? Die Sichselbst- oder Eigenliebe ist ein Laster, somit kann die gleichförmige Nächstenliebe doch auch nichts anderes als ein Laster sein, indem die Nächstenliebe auf diese Weise die Selbst- oder Eigenliebe ja offenbar als Grund aufstellt. Will ich als ein tugendhafter Mensch leben, so darf ich mich nicht selbst lieben. Wenn ich mich aber nicht selbst lieben darf, so darf ich ja auch den Nächsten nicht lieben, indem das Liebeverhältnis zum Nächsten dem Eigenliebeverhältnisse als vollkommen gleichlautend entsprechen soll. Demnach hieße ja „den Nächsten wie sich selbst lieben“ den Nächsten gar nicht lieben, weil man sich selbst auch nicht lieben soll.

103,2. Sehet, das wäre schon so ein gewöhnlicher Einwurf, dem zu begegnen freilich nicht gar zu schwer fallen dürfte. Indem eines jeden Menschen Eigenliebe so viel als sein eigenes Leben selbst ausmacht, so versteht sich in diesem Grade die natürliche Eigenliebe von selbst, denn keine Eigenliebe haben, hieße so viel als kein Leben haben!

103,3. Es handelt sich hier demnach darum, den Unterschied zwischen der gerechten und ungerechten Eigenliebe zu erkennen.

103,4. „Gerecht“ ist die Eigenliebe, wenn sie nach den Dingen der Welt kein größeres Verlangen hat, als was ihr das rechte Maß der göttlichen Ordnung zugeteilt hat, welches Maß in dem siebenten, neunten und zehnten Gebote hinreichend gezeigt wurde. Verlangt die Eigenliebe über dieses Maß hinaus, so überschreitet sie die bestimmten Grenzen der göttlichen Ordnung und ist beim ersten Übertritte schon als Sünde zu betrachten. Nach diesem Maßstabe ist demnach auch die Nächstenliebe einzuteilen; denn so jemand einen Bruder oder eine Schwester über dieses Maß hinaus liebt, so treibt er mit seinem Bruder oder mit seiner Schwester Abgötterei und macht ihn dadurch nicht besser, sondern schlechter.

103,5. Früchte solcher übermäßigen Nächstenliebe sind zumeist alle die heutigen und allzeitigen Beherrscher der Völker. Wieso denn? – Irgendein Volk hat einen aus seiner Mitte wegen seiner mehr glänzenden Talente über das gerechte Maß hinaus geliebt, machte ihn zum Herrscher über sich und mußte es sich hernach gefallen lassen, von ihm oder von seinen Nachkommen für diese Untugend empfindlich gestraft zu werden.

103,6. Man wird hier sagen: Aber Könige und Fürsten müssen ja doch sein, um die Völker zu leiten, und sie seien von Gott Selbst eingesetzt. – Ich will dagegen nicht gerade verneinend auftreten, aber die Sache beleuchten, wie sie ist und wie sie sein sollte, will ich hier bei dieser Gelegenheit.

103,7. Was spricht der Herr zum israelitischen Volke, als es einen König verlangte? Nichts anderes als: „Zu allen Sünden, die dieses Volk vor Mir begangen hat, hat es auch die größte hinzugefügt, daß es, mit Meiner Leitung unzufrieden, einen König verlangt“. – Aus diesem Satze läßt sich, meine ich, hinreichend erschauen, daß die Könige von Gott aus dem Volke nicht als Segen, sondern als ein Gericht gegeben werden.

103,8. Frage: Sind Könige notwendig an der Seite Gottes zur Leitung der Menschheit? Diese Frage kann mit derselben Antwort beantwortet werden wie eine andere Frage, welche also lautet: Hat der Herr bei der Erschaffung der Welt und bei der Erschaffung des Menschen irgendeines Helfers vonnöten gehabt?

103,9. Frage weiter: Welche Könige und Fürsten, zu jeder Zeit wie gegenwärtig helfen dem Herrn, die Welten in ihrer Ordnung zu erhalten und sie auf ihren Bahnen zu führen? Welchen Herzog braucht Er für die Winde, welchen Fürsten für die Ausspendung des Lichtes und welchen König zur Überwachung des unendlichen Welten- und Sonnenraumes? Vermag aber der Herr ohne menschlich fürstliche und königliche Beihilfe den Orion zu gürten, dem Großen Hunde seine Nahrung zu reichen und das große Welten- und Sonnenvolk in unverrücktester Ordnung zu erhalten, sollte Er da wohl vonnöten haben, bei den Menschen dieser Erde Könige und Fürsten einzusetzen, die Ihm in seinem Geschäfte helfen sollten?

103,10. Gehen wir auf die Urgeschichte eines jeden Volkes zurück, und wir werden finden, daß ein jedes Volk uranfänglich eine rein theokratische Verfassung hatte, das heißt, sie hatten keinen andern Herrn über sich als Gott allein. Erst mit der Zeit, als hie und da Völker mit der höchst freien und liberalsten Regierung Gottes unzufrieden wurden, weil es ihnen unter solcher zu gut ging, da fingen sie an, sich gegenseitig übermäßig zu lieben. Und gewöhnlich ward irgendein Mensch besonderer Talente halber der allgemeinen Liebe zum Preise. Man verlangte ihn zum Führer. Aber beim Führer blieb es nicht, denn der Führer mußte Gesetze geben, die Gesetze mußten sanktioniert werden, und so ward aus dem Führer ein Herr, ein Gebieter, ein Patriarch, dann ein Fürst, ein König und ein Kaiser.

103,11. Also sind Kaiser, Könige und Fürsten von Gott aus nie erwählt worden, sondern nur bestätigt zum Gerichte für diejenigen Menschen, die zufolge ihres freien Willens solche Kaiser, Könige und Fürsten aus ihrer Mitte erwählt hatten und ihnen alle Gewalt über sich eingeräumt haben.

103,12. Ich meine, es wird diese Beleuchtung hinreichen, um einzusehen, daß jedes Übermaß sowohl der Eigen- als der Nächstenliebe vor Gott ein Greuel ist.

103,13. Den Nächsten sonach wie sich selbst lieben heißt: den Nächsten in der gegebenen göttlichen Ordnung lieben, also in jenem gerechten Maße, welches von Gott aus einem jeden Menschen von Urbeginn an zugeteilt ist. Wer solches noch nicht gründlich einsehen möchte, dem will ich noch ein paar Beispiele hinzufügen, aus denen er klar ersehen kann, welche Folgen das eine wie das andere Übermaß mit sich bringt.

103,14. Nehmen wir an, in irgendeinem Dorfe lebt ein Millionär. Wird dieser das Dorf beglücken, oder wird er es ins Unglück stürzen? Wir wollen sehen. Der Millionär sieht, daß es mit den öffentlichen Geldbanken schwankt; was tut er? Er verkauft seine Obligationen und kauft dafür Realitäten, Güter. Die Herrschaft, zu der er früher nur ein Untertan war, befindet sich wie gewöhnlich in großen Geldnöten. Unser Millionär wird angegangen, der Herrschaft Kapitalien zu leihen. Er tut es gegen gute Prozente und auf die sichere Hypothek der Herrschaft selbst. Seine Nachbarn, die anderen Dorfbewohner, brauchen auch Geld. Er leiht es ihnen ohne Anstand auf Grundbuch-Eintrag. Die Sache geht etliche Jahre fort. Die Herrschaft wird immer unvermögender und die Dorfnachbarn nicht wohlhabender. Was geschieht? Unser Millionär packt zuerst die Herrschaft, und diese, nicht im Besitz eines Groschen Geldes mehr, muß sich auf Gnade und Ungnade ergeben, bekommt höchstens aus lauter Großmut ein Reisegeld, und unser Millionär wird Herrschaftsinhaber und zugleich Herr über seine ihm schuldenden Nachbarn. Diese, weil sie ihm weder Kapital noch Interessen zu zahlen imstande sind, werden bald abgeschätzt und gepfändet.

103,15. Hier haben wir die ganz natürliche Folge des Glückes, welches ein Millionär oder ein Besitzer des Übermaßes der Eigenliebe den Dorfbewohnern bereitet hat. Mehr braucht man darüber nicht zu sagen. – Gehen wir aber auf den zweiten Fall über.

103,16. Es lebt irgendwo eine überaus dürftige Familie. Sie hat kaum so viel, um ihr tägliches Leben kümmerlichst zu fristen. Ein überaus reicher und auch selten wohltätiger Mann lernt diese arme, aber sonst brave und schätzenswerte Familie kennen. Er, im Besitze von mehreren Millionen, erbarmt sich dieser Familie und denkt bei sich: Ich will diese Familie auf einmal wahrhaft zum Schlagtreffen glücklich machen. Ich will ihr eine Herrschaft schenken und noch dazu ein ansehnliches Vermögen von einer halben Million. Dabei will ich die Freude haben, zu sehen, wie sich die Gesichter dieser armen Familie sonderlich aufheitern werden. – Er tut es, wie er beschlossen. Eine ganze Woche lang werden in der Familie nichts als Freudentränen vergossen, auch dem lieben Herrgott wird manches „Gott sei Dank“ entgegengesprochen.

103,17. Betrachten wir diese beglückte Familie aber nur ungefähr ein Jahr später, und wir werden an ihr allen Luxus so gut entdecken, als er nur immer in den Häusern der Reichen zu Hause ist. Diese Familie wird zugleich auch hartherziger und wird sich nun an allen jenen geheim zu rächen bemüht sein, die sie in ihrer Not nicht haben ansehen wollen. Das „Gott sei Dank“ wird verschwinden, aber dafür werden Equipage, livrierte Bediente u. dgl. m. eingeführt.

103,18. Frage: Hat dieses große Übermaß der Nächstenliebe dieser armen Familie genützt oder geschadet? Ich meine, hier braucht man nicht viel Worte, sondern nur mit den Händen nach all dem Luxus zu greifen, und man wird es auf ein Haar finden, welchen Nutzen diese Familie fürs ewige Leben durch ein an ihr verübtes Übermaß der Nächstenliebe empfangen hat. Aus dem aber wird ersichtlich, daß die Nächstenliebe sowie die Eigenliebe stets in den Schranken des gerechten göttlichen Ordnungsmaßes zu verbleiben hat.

103,19. Wenn der Mann sein Weib über die Gebühr liebt, da wird er sie verderben. Sie wird eitel, wird sich hochschätzen und wird daraus eine sogenannte Kokette. Der Mann wird kaum Hände genug haben, um überall hinzugreifen, daß er die Anforderungen seines Weibes befriedigt.

103,20. Auch ein Bräutigam, wenn er seine Braut zu sehr liebt, wird sie dreist und am Ende untreu machen.

103,21. Also ist das gerechte Maß der Liebe allenthalben vonnöten. Dennoch aber besteht die Nächstenliebe in etwas ganz anderem, als wir bis jetzt haben kennengelernt. – Worin aber innerer geistiger Weise die Nächstenliebe besteht, das wollen wir im Verfolge dieser Mitteilung klar erkennen lernen. –

Kapitel 104– Worin besteht die eigentliche wahre Nächstenliebe?

104,1. Um gründlich zu wissen, worin die eigentliche wahre „Nächstenliebe“ besteht, muß man zuvor wissen und gründlich verstehen, wer so ganz eigentlich ein Nächster ist. Darin liegt der Hauptknoten begraben. Man wird sagen: Woher sollte man das nehmen? Denn der Herr Selbst, als der alleinige Aufsteller der Nächstenliebe, hat da nirgends nähere Bestimmungen gemacht. Als Ihn die Schriftgelehrten fragten, wer der Nächste sei, da zeigte Er ihnen bloß in einem Gleichnisse, wer ein Nächster zum bekannten verunglückten Samaritan war, nämlich ein Samaritan selbst, der ihn in die Herberge brachte und zuvor Öl und Wein in seine Wunden goß.

104,2. Aus dem aber geht hervor, daß nur unter gewissen Umständen die verunglückten Menschen „Nächste“ an ihren Wohltätern haben und sind somit auch umgekehrt die „Nächsten“ zu ihren Wohltätern. Wenn es also nur unter diesen Umständen „Nächste“ gibt, was für Nächste haben dann die gewöhnlichen Menschen, welche weder selbst ein Unglück zu bestehen haben, noch irgend einmal in die Lage kommen, einem Verunglückten beizuspringen? Gibt es denn keinen allgemeineren Text, der die Nächsten näher bezeichnet? Denn bei diesem ist nur die höchste Not und auf der andern Seite eine große Wohlhabenheit, gepaart mit einem guten Herzen, als Nächstentum einander gegenübergestellt.

104,3. Wir wollen daher sehen, ob sich nicht solche ausgedehntere Texte vorfinden. Hier wäre einer, und dieser lautet also:

104,4. „Segnet, die euch fluchen, und tuet Gutes euren Feinden!“ – Das wäre ein Text, aus welchem klar zu ersehen ist, daß der Herr die Nächstenliebe sehr weit ausgedehnt hat, indem Er sogar die Feinde und Flucher nicht ausgenommen hat.

104,5. Ferner lautet ein anderer Text: „Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon“. Was will der Herr damit anzeigen? Nichts anderes, als daß der Mensch keine Gelegenheit vorübergehen lassen soll, um dem Nächsten Gutes zu tun. Er gestattet sogar, in äußerer Hinsicht genommen, eine offenbare Veruntreuung am Gute eines Reichen, wenn dadurch, freilich nur im höchsten Notfalle, vielen oder wenigstens mehreren Bedürftigen geholfen werden kann.

104,6. Weiter finden wir einen Text, wo der Herr spricht: „Was ihr immer einem aus diesen Armen Gutes tut in Meinem Namen, das habt ihr Mir getan“. – Diesen Satz bestätigt der Herr bei der Darstellung des „jüngsten“ oder geistigen Gerichtes, da Er zu den Auserwählten spricht: „Ich kam nackt, hungrig, durstig, krank, gefangen und ohne Dach und Fach zu euch, und ihr habt Mich aufgenommen, gepflegt, bekleidet, gesättigt und getränkt“ – und desgleichen zu den Verworfenen, wie sie solches nicht getan haben. Die Guten entschuldigen sich, als hätten sie solches nie getan, und die Schlechten, als möchten sie solches wohl getan haben, so Er zu ihnen gekommen wäre. Und der Herr deutet dann deutlich an:

104,7. „Was immer ihr den Armen in Meinem Namen getan oder nicht getan habt, das galt Mir.“ –

104,8. Aus diesem Texte wird die eigentliche Nächstenliebe schon ziemlich klar herausgehoben, und es wird gezeigt, wer demnach die eigentlichen Nächsten sind.

104,9. Wir wollen aber noch einen Text betrachten. Dieser lautet also: „So ihr Gastmähler bereitet, da ladet nicht solche dazu, die es euch mit einem Gegengastmahle vergelten können. Dafür werdet ihr keinen Lohn im Himmel haben, denn solchen habt ihr auf der Welt empfangen. Ladet aber Dürftige, Lahme, Bresthafte, in jeder Hinsicht arme Menschen, die es euch nicht wieder vergelten können, so werdet ihr euren Lohn im Himmel haben. Also leihet auch denen euer Geld, die es euch nicht wieder zurückerstatten können, so werdet ihr damit für den Himmel wuchern. Leihet ihr aber euer Geld denen, die es euch zurückerstatten können samt Interessen, so habt ihr euren Lohn dahin. Wenn ihr Almosen gebet, da tut solches im stillen, und eure rechte Hand soll nicht wissen, was die linke tut. Und euer Vater im Himmel, der im Verborgenen sieht, wird euch darum segnen und belohnen im Himmel!“

104,10. Ich meine, aus diesen Texten sollte man schon fast mit den Händen greifen, wer vom Herrn aus als der eigentliche Nächste bezeichnet ist. Wir wollen darum sehen, was für ein Sinn dahintersteckt.

104,11. Überall sehen wir vom Herrn aus nur Arme den Wohlhabenden gegenübergestellt. Was folgt daraus? Nichts anderes, als daß die Armen den Wohlhabenden gegenüber als die eigentlichen Nächsten vom Herrn aus bezeichnet und gestellt sind, und nicht Reiche gegen Reiche und Arme gegen Arme. Reiche gegen Reiche können sich nur dann als Nächste betrachten, wenn sie sich zu gleich guten, Gott wohlgefälligen Zwecken vereinen. Arme aber sind sich ebenfalls nur dann als Nächste gegenüberstehend, so sie sich ebenfalls nach Möglichkeit in der Geduld und in der Liebe zum Herrn wie unter sich brüderlich vereinen.

104,12. Der erste Grad der Nächstenliebe bleibt demnach immer zwischen den Wohlhabenden und Armen, und zwischen den Starken und Schwachen, und steht in gleichem Verhältnisse mit dem zwischen Eltern und Kindern.

104,13. Warum aber sollen die Armen gegenüber den Wohlhabenden, die Schwachen gegenüber den Starken, wie die Kinder gegenüber den Eltern als die Allernächsten betrachtet und behandelt werden? Aus keinem andern als aus folgendem ganz einfachen Grunde, weil der Herr, als zu einem jeden Menschen der Allernächste, Sich nach Seinem eigenen Ausspruche vorzugsweise in den Armen und Schwachen wie in den Kindern auf dieser Welt repräsentiert. Denn Er spricht ja Selbst: „Was immer ihr den Armen tut, das habt ihr Mir getan!“ – Werdet ihr Mich schon nicht immer wesenhaft persönlich unter euch haben, so werdet ihr aber dennoch allezeit Arme als gewisserart (wollte der Herr sagen) Meine vollkommenen Repräsentanten unter euch haben.

104,14. Also spricht der Herr auch von einem Kinde: „Wer ein solches Kind in Meinem Namen aufnimmt, der nimmt Mich auf“.

104,15. Aus allem dem geht aber hervor, daß die Menschen gegenseitig sich nach dem Grade mehr oder weniger als „Nächste“ zu betrachten haben, je mehr oder weniger sie erfüllt sind vom Geiste des Herrn. Der Herr aber spendet seinen Geist nicht den Reichen der Welt, sondern allezeit nur den Armen, Schwachen und weltlich Unmündigen. Der Arme ist dadurch schon mehr und mehr vom Geiste des Herrn erfüllt, weil er ein Armer ist, denn die Armut ist ja ein Hauptanteil des Geistes des Herrn.

104,16. Wer arm ist, hat in seiner Armut Ähnlichkeit mit dem Herrn, während der Reiche keine hat. Diese kennt der Herr nicht. Aber die Armen kennt Er. Daher sollen die Armen den Reichen die Nächsten sein, zu denen sie, die Reichen, kommen müssen, wenn sie sich dem Herrn nahen wollen; denn die Reichen können sich unmöglich als die dem Herrn Nächsten betrachten. Der Herr Selbst hat bei der Erzählung vom reichen Prasser die unendliche Kluft zwischen Ihm und ihnen gezeigt. Nur den armen Lazarus stellt Er in den Schoß Abrahams, also als Ihm, dem Herrn, am nächsten.

104,17. So zeigte der Herr auch bei der Gelegenheit des reichen Jünglings, wer zuvor seine Nächsten sein sollten, bevor er wieder kommen möchte zum Herrn und Ihm folgen. Und allenthalben stellt der Herr so die Armen wie die Kinder als Ihm die Nächsten oder auch als Seine förmlichen Repräsentanten dar. Diese soll der Wohlhabende lieben wie sich selbst, nicht aber auch zugleich die seinesgleichen. Denn darum sprach der Herr, daß dieses Gebot der Nächstenliebe dem ersten gleich ist, womit Er nichts anderes sagen wollte als: Was ihr den Armen tuet, das tut ihr Mir!

104,18. Daß sich aber die Reichen nicht gegenseitig als die Nächsten betrachten sollen, erhellt daraus, wie der Herr spricht, daß die Reichen nicht wieder Reiche zu Gaste laden und ihr Geld nicht wieder den Reichen leihen sollen, wie auch daraus, daß Er dem reichen Jünglinge nicht geboten hat, seine Güter an die Reichen, sondern an die Armen zu verteilen.

104,19. Wenn aber irgendein Reicher sagen möchte: Meine Allernächsten sind doch meine Kinder, da sage ich: Mitnichten! Denn der Herr nahm nur ein armes Kind, das am Wege bettelte, auf und sprach: wer ein solches Kind in Meinem Namen aufnimmt, der nimmt Mich auf! Mit Kindern der Reichen hat der Herr nie etwas zu tun gehabt.

104,20. Aus dem Grunde begeht der Reiche, wenn er ängstlich für seine Kinder sorgt, eine gar starke Sünde gegen die Nächstenliebe. Der Reiche sorgt dadurch für seine Kinder am besten, wenn er für eine dem Herrn wohlgefällige Erziehung sorgt und sein Vermögen nicht für seine Kinder spart, sondern es zum allergrößten Teile den Armen zuwendet. Tut er das, so wird der Herr seine Kinder ergreifen und sie führen den besten Weg. Tut er das nicht, so wendet der Herr Sein Angesicht weg von Ihnen, zieht Seine Hände zurück und überläßt schon ihre zarteste Jugend den Händen der Welt, das heißt aber den Händen des Teufels, damit dann aus ihnen Weltkinder, Weltmenschen, was so viel sagen will als selbst Teufel werden.

104,21. Wüßtet ihr, wie bis in den untersten, dritten Grad der Hölle alle die Stammkapitalien und besonders die Fideikommisse* vom Herrn auf das Erschrecklichste verflucht sind, ihr würdet da vor Schreck und Angst zur Härte eines Diamanten erstarren!

*(Familien) Fideikommiss = durch Stiftung auf ewig geschlossen zu erhaltendes Familienvermögen

104,22. Daher sollen ja alle Reichen, wo immer sie sein mögen, dieses soviel als möglich beherzigen, ihr Herz soviel als möglich von ihren Reichtümern abwenden und damit, nämlich mit den Reichtümern, soviel als möglich Gutes tun, wollen sie der ewigen Selchküche entgehen. Denn es gibt jenseits eine zweifache Selchanstalt, eine langwierige in düsteren Örtern, von denen aus nur unbegreiflich eingeschmälerte Pfade führen, auf denen es den Wanderern nicht viel besser ergeht wie den Kamelen vor den Nadelöhren. Es gibt aber auch eine ewige Selchanstalt, aus der meines Wissens bis jetzt noch keine Pfade führen. – Das also zur Beherzigung für Reiche wie auch für jedermann, der irgend so viel besitzt, daß er den Armen noch immer etwas tun kann. Daraus aber ist nun dargetan, worin die eigentliche Nächstenliebe besteht. Also auch wird sie hier in der Sonne gelehrt und fortwährend ausgeübt.

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Important Teaching about Brotherly Love
Sorry… I don’t have any more small coins…

12th Commandment – The spiritual Sun
Jesus’ revelation to Jacob Lorber

The tour through ‘the Childrens Kingdom’ is conducted by the apostle of love, John. The clear knowledge and practical usage of the 12 divine commandments (10 commandments of Moses and the 2 commandments of love) are part of the most important educational section for the childrens souls. The universal validity and truthful elucidation are immediately evident.

Chapter 103 – Room 12

103,1. We have entered, and we can, in the center of this most magnificent room, see again another sun tablet, upon which the following is written, in glowing red letters… ‘This is equal to the first commandment, that you should love your neighbor as you love yourself; therein is the law and the prophets contained.’ – Certainly, someone will rise up and say… ‘How is that to be understood… to love our neighbor as we love ourselves? The self-love is a vice, therefore must the equal brotherly love also be a vice, because here, the brotherly love uses the self-love as the base. So if I wish to live like a virtuous human being, I am not allowed to love myself. However, if I am not allowed to love myself, then I am also not allowed to love my brother, since the measure of loving my brother is supposed to be completely equal to the measure, with which I love myself. Therefore, ‘Love your neighbor as you love yourself’ would actually mean, that I should not love my neighbor at all, because I should not love myself either.

103,2. Look, this would be a common interjection, which would certainly not be difficult to counter. Since the self-love of every human being represents its own life, so in this way, the natural self-love is pretty self explanatory, for having no self-love at all would basically mean to have no life whatsoever!

103,3. Therefore, here we have to find out the difference between a just and an unjust self-love.

103,4. Self-love is ‘just’, when it has no greater desire for the things of the world, than what the right measure of the Divine Order has bestowed upon it, the measure which has been shown substantially in the 7th, 9th and 10th commandment. Does the self-love demand things reaching beyond this measure, it exceeds the set boundaries of the Divine Order, and with its first transgression has to be considered as sin already. And thus, the brotherly love needs to be measured accordingly, for if someone loves a brother or a sister beyond this measure, he is committing idolatry with his brother or sister, and by that, he does not make them better, but worse.

103,5. The fruits of such excessive brotherly love can be seen clearly in most of the nations rulers today and at all times. Why? – A nation has loved someone from among them beyond the right measure, due to his more splendid talents, and they made him their ruler, and from then on, they had to endure – on account of this negative habit of excessive brotherly love – the massive punishments that came together with this ruler or with his descendants.

103,6. One will surely say here… But there have to be kings and rulers to lead the nations, and they are ordained by God Himself. – However, I do not want to oppose this completely with a no, but I do want to illuminate this matter here a little bit more, as to how it is and how it should be.

103,7. What did the Lord say to the Israelites, when they demanded a king? Nothing else than… ‘Atop all sins, which this people has committed before Me, it has added the greatest sin, namely, that they are not satisfied with My guidance and now demand a king to lead them in My stead’. – From this phrase, we can clearly recognize, that the kings are not given to the nations as a blessing, but as a judgment.

103,8. Question… Are kings necessary to lead humanity alongside of God? This question can be answered with the same answer given to another question, which states… Was the Lord in need of any helpers when He created the world and when He created man?

103,9. Another question… Which kings and rulers are currently and at all times helping the Lord to guide the worlds, keeping them in their order and leading them along their correct path? Which duke does He need for the winds, which ruler does He need to spread the light, and which king does He need for the observation of all worlds, suns, and the infinite space? If the Lord is able to girth the Orion without the help of human kings and rulers, and to supply food to the Canis Major, and to keep the people of all worlds and suns in their proper order, should He then be in need to ordain kings and princes for the people of this earth, to help Him with His business?

103,10. If we go back to the primordial history of every tribe and people, we will find out, that all of them, originally, had a theocratic constitution, which means, they had no other lord above themselves than God alone. Only after quite some time, when one or the other tribe started to be unsatisfied with the freest and most liberal reign of God, because they lived too comfortably, they began to love one another beyond the right measure. And, as usual, an individual with special talents became the recipient of their general love and praise. They demanded then, that he would become their leader, but it didn’t stop there, for the leader had to instate laws, and the laws had to be sanctioned, and thus, the leader became a lord, a patriarch, then a ruler, and at the end, a king and an emperor.

103,11. And so, we see that emperors, kings, and rulers never have been selected by God, rather only confirmed as judgment for those people, which – on account of their own free will – had chosen such emperors, rulers and kings from among their midst, which they bestowed with the complete power over themselves.

103,12. I mean, this elucidation should be enough for all of you to realize, that any excess of self-love, as well as brotherly love, is an abomination before God.

103,13. Therefore, to love your neighbor as you love yourself means… To love your neighbor in the given Divine Order, meaning in that correct measure, which has been given by God to every man since the beginning of time. For those, who cannot see this clearly by now, I want to add some more examples, whereof one will be able to clearly see, what kind of consequences any kind of excess has.

103,14. Let’s assume, there is a millionaire living in a village. Will he be a blessing for the village, or will he plunge them into disaster? Let’s see. The millionaire is aware of the fact, that the public banks are waning; so what is he doing? He sells his bonds and buys realities, goods. The ruler, to whom the millionaire was a subject before, is, as usual, in financial difficulties. Our millionaire is asked to lend some of his capital to the ruler. He does so, in exchange for good percentages, and for the safe mortgage of the ruler himself. His neighbors, and the other citizens need money as well. He lends it to them without demur for a priority notice in the land register. This continues for a couple of years. The ruler is becoming less and less wealthy, all the while the citizens do not become wealthier. What happens? Our millionaire grasps the ruler first, and because he does not possess even a single dime anymore, he must surrender unconditionally, and only because of sheer good will, he receives some money for his journey, and our millionaire becomes the sole owner of the dominion, and in the same time lord over all his indebted neighbors. These will soon be estimated and distrained, since they cannot repay him the capital nor the interest.

103,15. Here we have the natural consequence of the fortune, which a millionaire or owner of an excessive self-love has provided to the citizens. Nothing more has to be said about this. – Let’s continue with the second case.

103,16. An exceedingly poor family is living somewhere. They have barely as much as they need, to carve out their daily miserable life. An overly rich and unusual charitable man gets to know this poor, but honest and respectable family. He, in possession of several millions, has compassion with this family and thinks… I want to make this family very happy. I want to bestow them with a mansion, and add a considerable asset of half a million to that. All the while, I want to have the joy to see, how the faces of this poor family will cheer up. – He does it as determined. An entire week, this family does nothing else but shed tears of joy, even the Lord receives many a ‘Thank God’.

103,17. But let’s look at this fortunate family only about one year later, and we will discover all the luxuries there, like they are present in the homes of the rich. This family also becomes more callous, and they will try to take vengeance on all those, who did not want to look at them in their distress. The ‘Thank God’ will disappear, but instead new equipment, liveried servants and similar things will be adopted.

103,18. Question… Has this excess of brotherly love helped or harmed this family? I mean, not many words are needed here, one only needs to grasp after the luxury with both hands to clearly see, what benefit this excess of brotherly love towards this family has brought them for their eternal life. When looking at this, it is obvious, that brotherly love, as well as self-love, has to stay within the measure of the Divine Order.

103,19. When a man loves his wife too much, he will surely ruin her. She becomes conceited, and will esteem herself and from that, she will become a so called coquette. The husband will hardly have enough hands in order to satisfy all the demands of his wife.

103,20. Also a bridegroom, if he loves his bride too much, will eventually make her cheeky, and in the end, unfaithful.

103,21. So, the correct measure of love is always necessary. However, the brotherly love consists in something completely different than we have come to know so far. – But wherein brotherly love consists in its inner spiritual sense, we will clearly learn to recognize during this message.

Chapter 104
Wherein consists the actual true brotherly love?

104,1. To thoroughly know, wherein the actual true ‘brotherly love’ consists, one has to know and to clearly understand, who actually a neighbor and brother is. Therein is the central issue concealed. One will say… How should we know this? For the Lord Himself, the sole founder of brotherly love, has not given us any closer definition about this. When the scribes asked Him, who the neighbor is, the Lord just showed them with a parable, who a brother to the known injured Samaritan was, namely a Samaritan, who brought him to the shelter, and previously poured oil and wine unto his wounds.

104,2. And through this it is revealed, that only under certain circumstances the injured people do have a ‘neighbor’ as their benefactor, and, in turn, they are also the ‘neighbors’ towards their benefactors. So, if only under such circumstances ‘neighbors’ exist, what kind of neighbors do common people have, people who do not have an accident themselves, and also do not have the chance to come to someone else’s aid, in their times of distress? Isn’t there a more general text, that describes the neighbors more closely? For here only the greatest distress, and on the other hand, the greatest opulence, coupled with a good heart, is brought face to face as ‘being neighbors’.

104,3. So, let’s see therefore, if we can find any other, more extensive texts. Here is one, and it reads as follows…

104,4. ‘Bless those, that curse you, and do good to your enemies!’ – This is a text from which we can clearly see, that the Lord has extended brotherly love quite far, He didn’t even exclude the enemies and those who curse.

104,5. Here’s another text that says… ‘Make yourselves friends with the unrighteous mammon’. What is the Lord trying to tell us with this? Nothing else, than to never let an opportunity pass by, to do good to our neighbors. He even allows, at least in the external sense, an obvious infidelity towards the belongings of a rich person, of course only in an extremity, if thereby many or at least several people in need can be helped.

104,6. In yet another text we find the Lord talking about the following… ‘Whatever good you did to one of these poor in My Name, you have done it unto Me.’ – The Lord confirms this phrase during the portrayal of the ‘last’ or spiritual judgment, where He says to the chosen ones… ‘I came to you naked, hungry, thirsty, sick, imprisoned, and without a roof and you have received, cared, clothed and fed Me and you gave Me something to drink’ – and to the discarded He said, that they have not done this. The righteous ones apologize, as if they had never done this, all the while the bad ones say, that they would have done such things, if He had come to them. Then, the Lord clearly points out…

104,7. “Whatever you have or haven’t done to the poor in My Name, that applied to Me.”

104,8. From this text we can quite clearly see the true brotherly love, and it also shows, who the actual neighbors are.

104,9. But we want to look at another text still. It says this… “When you prepare a meal for guests, do not invite those, who will be able to return it to you with a counter invitation. You will not receive a reward for that in heaven, for such you have received on earth. Instead, invite the needy, the lame, the invalids, people, who are poor in every respect, who will not be able to return it to you, that way, you will receive your reward in heaven. In the same way, lend your money to those who will not be able to pay it back to you, thus you will be profiteering for heaven. But if you lend your money to those who will be able to return it to you together with interest, your reward is gone. If you give alms, do so in quiet, and your right hand shall not know what your left hand is doing. And your Father in heaven, who sees in secret, will bless you therefore and reward you in heaven!”

104,10. I think, that after looking at these texts, one can grasp it almost with both hands, who is called a ‘neighbor’ or ‘brother’ in the eyes of the Lord. And so, we will take a look, what significance is behind all this.

104,11. Looking from the Lord’s perspective, we can only see, that everywhere the poor are standing opposed to the wealthy. What is the conclusion? It means nothing else than that the poor are the actual neighbors of the wealthy, as described by the Lord, and not the rich to the rich, or the poor to the poor. The rich among themselves can only look at each other as neighbors, if they join hands to carry out good, and God pleasing purposes. And the poor can likewise only be neighbors to each other, when they also, if possible, unite in a brotherly way, in patience and in their love for the Lord and among themselves.

104,12. The main purpose of brotherly love remains therefore always between the wealthy and the poor, and between the strong and the weak, and it stands in an equal relation as it is between parents and children.

104,13. But why should the poor towards the wealthy, the weak towards the strong, as well as the children towards the parents be considered and treated as the closest neighbors? For no other reason than, that the Lord, as being the closest neighbor of every human being, prefers, according to His own saying, to present Himself thru the poor, the weak and the children of this world. For He Himself says… “Whatever you do to the poor, you have done unto Me!” – Even though you won’t have Me among you personally, you will still always have the poor, as My perfect representatives, among you. (This is what the Lord wanted to convey)

104,14. The Lord also says the same about a child… “Whoever receives such a child in My Name, receives Me.”

104,15. From all of this, we can clearly see, that men should consider themselves more or less as ‘neighbors’, depending on how much they are imbued with the spirit of the Lord. The Lord doesn’t bestow His Spirit on the rich of the world, but always only on the poor, weak and worldly under-aged. The poor person is already much more imbued with the Spirit of the Lord, because he is a poor one, for the poverty is a major part of the Lord’s Spirit.

104,16. Whoever is poor, resembles the Lord in his poverty, all the while the rich does not resemble Him. The Lord does not know them, but He knows the poor. Therefore, the rich shall consider the poor as their neighbors, and the rich will have to come to the poor, if they want to come closer to the Lord. For the wealthy can in no way consider themselves as brothers of the Lord. The Lord Himself has shown during the narrative of the rich wastrel, how infinite the chasm between Himself and the rich one is.

104,17. In the same way, the Lord made it clear in the story of the rich young ruler, who first should be his neighbors, before he might again come to the Lord and follow Him. And the Lord illustrates everywhere the poor, as well as the children as those, being closest to Him or also as His literal representatives. The wealthy shall love them as they love themselves, but not necessarily those equal to them. For this reason the Lord spoke that this commandment of brotherly love is equal to the first commandment, whereby He didn’t want to convey anything else than… Whatever you do to the poor, you do to Me!

104,18. And that the rich should not see each other as neighbors, is visible therein, where the Lord says, that the rich should not invite the rich and should not lend their money to the rich, as well as out of this, that the Lord didn’t command the rich young ruler to give his goods to the rich, but spread it among the poor.

104,19. But if a rich man wants to say… My closest ones are my own children, there I will say… Certainly not! For the Lord has only taken up a poor child, that was begging by the wayside, and He said… Whoever receives such a child in My Name, receives Me! The Lord never had anything to do with the children of the rich.

104,20. For this reason, the rich commits a great sin against brotherly love, when he only cares fearfully for his own children. The rich cares best for his children when he provides them with an upbringing, that is pleasing to the Lord, and does not save his wealth for his own children, but instead shares it for the most part with the poor. If he does this, the Lord will grasp his children and lead them on the best path. If he doesn’t do that, then the Lord will turn His Countenance away from them and withdraw His Hands, and He will give them, already in their most tender youth, over into the hands of the world, which means, into the hands of the devil, so they may become worldly children, worldly men, which means as much as becoming devils themselves.

104,21. If you knew, how all the capital stocks and especially the entails *) are most frightfully cursed by the Lord into the lowest third level of hell, you would for sure be perplexed, out of shock and fear, and immediately become rigid like a diamond!

*(families) entails = Family assets, that are to be preserved forever by a foundation

104,22. And therefore should all the rich, wherever they may be, take this to heart as much as possible, and turn their hearts away from their riches, and do with the riches as much good as they possibly can, if they want to escape the eternal smoke chamber. For in the beyond, a twofold smoke kitchen exists, a long one in gloomy places, from where only unfathomable narrowed pathes depart, on which the wanderer will not feel much better than the camels, standing in front of a needle eye. However, there exists also an eternal smoke kitchen, out of which, at least to my knowledge, no paths depart. – This is for the rich, that they may take it to heart, as well as for anyone who possesses still enough to be able to do something for the poor. From this it becomes visible wherein the true brotherly love consists. In the same way it is taught here in the sun and also continually practiced.

Jesus erklärt Ränge & Waffen… Geistige Kriegsführung Teil 2 – Jesus explains Ranks & Weapons… Spiritual Warfare Part 2

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Jesus erklärt Ränge & Waffen… Geistige Kriegsführung Teil 2

1. August 2016 – Worte von Jesus an Schwester Clare
Übersetzt & Gesprochen von Jackie

Clare begann…
Wow! Was für eine mächtige Lektion in Geistiger Kriegsführung wir hier bekommen haben. Oh Herzbewohner, ich bete, dass ihr diese Botschaft deutlich hören und verstehen könnt und dies als eure erste Verteidigung nutzt gegen den Feind. Möge der Mut und die Weisheit von Jesus mit uns sein!

Der Herr begann… “Wir fahren weiter mit geistiger Kriegsführung. Zuerst möchte Ich, dass du ihnen über dein Erlebnis mit den vielen Dämonen erzählst.”

Okay… Nun, Ezekiel und ich beten laufend füreinander und bei dieser besonderen Gelegenheit hatte er spezielle Dämonen gebunden und wir banden auch Jene, die nachkommen und auch die Führer. Aber sie kehrten jeden Tag auf’s Neue zurück. Ich suchte nach offenen Türen, aber mir war nicht bewusst, was das sein könnte. Ezekiel fragte den Herrn… “Warum kommen sie immer wieder zurück?”

Jesus antwortete ihm… “Weil es so Viele gibt. So Viele mehr, als du zählen kannst.”

Und jetzt erfahre ich von einer Freundin, die auch Ärztin in der Radiologie und eine sehr geistige Person ist, dass es Dämonen gibt für jedes noch so kleine Ding.

Zum Beispiel… wenn ihr geplagt werdet von Divertikulitis, da gibt es mehrere verschiedene Arten von Dämonen, die zusammen arbeiten, um die Krankheit zu verursachen. Ich gebe euch ein Beispiel… Etwas beginnt den Prozess, indem es festklebt, Dämonen der Ansammlung, Verengung, Dehnung, Infektion. Dämonen der Durchlässigkeit, Entzündung, Verstopfung, Krämpfe usw. Dies sind nur Beispiele von Dämonentypen, welche involviert sind, um euch jene Krankheit zu verabreichen.

Gestern sprachen wir über offene Türen. Wir haben es nur gestreift, wir sind nicht in die Tiefe eingedrungen. Es reicht zu sagen, dass Gott HEILIG ist. Sein Standard zu denken und fühlen ist HEILIG und es hat keine Ähnlichkeit mit unserer menschlichen Art, schlechte Gedanken und Verhaltensmuster einfach abzutun, als ob sie keinen Schaden anrichteten.

Denn sie richten viel Schaden an. Wie ich euch in anderen Botschaften erklärt habe, wenn ihr einen schlechten Gedanken habt gegenüber einer Person, verletzt es sie. Wenn ihr es aussprecht, unterdrückt und bedrängt es sie und es lässt sie als ein Häufchen Elend zurück mit vielen Verletzungen, die nur Der Herr heilen kann. Das ist nur ein Grund, warum Er so hartnäckig ist, dass wir einander nicht richten. Ein weiterer Grund ist, dass Urteilen wie das Abwasser ist, das aus der Kanalisation kommt, für die Engel und Heiligen und unseren süssen Heiligen Geist und Jesus, die immer bei uns sind. Das ist schrecklich beleidigend und es öffnet die Tür und die Dämonen stürmen herein.

Da gibt es einen guten Grund, warum die Schriften uns oft darauf hinweisen, achtsam zu sein, was aus unserem Mund herauskommt, weil es so viel Verletzungen anrichten kann. Und wenn ihr einen Christen kritisiert, peitscht ihr Jesus Selbst. Wenn ihr einen Ungläubigen kritisiert, stösst ihr ihn weg von der Möglichkeit, jemals errettet zu werden. So oder so, jedes kritische Wort, jede kritische Haltung und jeder kritische Gedanke ist eine ernste Sünde und dies öffnet die Türen bei uns und wir werden gesiebt.

Nun, wenn ihr die speziellen Namen der Dämonen nicht kennt für eine Heilung, könnt ihr trotzdem die Hände auf Jemanden legen und in Liebe beten, dass sie geheilt werden – und Gott wird den Rest erledigen.

Herr, was möchtest Du uns heute lehren?

Er begann… “Ich bin mächtiger als all die Dämonen zusammen versammelt an einem Ort. Da gibt es keinen Vergleich. Meine Kinder, Ich erlaube ihnen, euch zu sieben, um eure Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn ein Kind klein ist, dann ist die ganze Welt neu für das Kind. Alle von euch sind wie kleine Kinder für die Welt der Dämonen… Ihr habt keine Ahnung, wie kompliziert es ist. Doch dieses Wissen zu verfolgen ohne gleichzeitig ansteigende Nächstenliebe zu praktizieren, würde euch sehr anfällig machen für Stolz.”

“Also sage Ich euch jetzt… Tut Gutes, bleibt in Nächstenliebe und Demut, das sind die WICHTIGSTEN Tugenden, in welchen ihr täglich Fortschritte machen müsst, um euch von den ernsten Angriffen der Dämonen rauszuhalten. Diese Tugenden sind wie eine Armee, welche eine mickrig kleine Gruppe von Soldaten bekämpft. Sie sind diesen Tugenden in keiner Hinsicht gewachsen. Wenn ihr aber etwas denkt, sagt oder tut, was dem Gebot der Nächstenliebe widerspricht, dann schiebt ihr eure Armee zur Seite und ihr lässt eine riesige Öffnung, damit euch die Dämonen angreifen können.”

“Also bitte, bewaffnet euch jeden Tag mit den Früchten des Heiligen Geistes durch die Anbetung und das Meditieren über Meinen Worten und Taten. Haltet diese Dinge zärtlich fest in euren Herzen und denkt häufig darüber nach… ‘Was würde Jesus tun?’ Dies wird helfen, euren Charakter und eure Demut zu stärken, welche so beschädigt wurde von der Denkweise dieser Welt.”

“Besonders ihr, die zurückgewiesen und verwundet wurdet. Ihr seid am Anfälligsten, angegriffen zu werden, weil ihr eine emotionale Beule entwickelt habt, welche einem Dämon erlaubt, einzutreten. Dämonen der Zurückweisung, der Vergeltung und des Stolzes – welche daran arbeiten, euch aufzubauen, wo ihr kritisiert wurdet. Dies ist natürlich und fleischlich – ein Verteidigungsmechanismus und eine Überlebensreaktion darauf, wenn man von Anderen herabgestuft wurde. Sie lassen euch verletzlich fühlen und weniger wert als Andere und um das auszugleichen, fängt euer Verstand an, euch selbst besser anzusehen als Andere, um jenen Mangel auszugleichen. Dies hat Schwierigkeiten zur Folge. Ihr könnt nichts dafür, verwundet worden zu sein, aber dafür, mit Stolz darauf zu reagieren. Ihr könnt es vermeiden, wenn ihr sehr vorsichtig seid.”

“Euer Selbstwert, ihr Selbstwert, Jedermann’s Selbstwert ist nicht bestimmt dadurch, was Jedes besitzt oder was Jedes getan hat. Der Selbstwert von Allen liegt in Meinem vergossenen Blut auf Golgatha. Schlicht und einfach, Ich habe sie mit Meinem Blut erkauft und sie könnten niemals etwas produzieren, das sich auch nur dem Blut Gottes annähert.”

“Jetzt werde Ich euch von diesen Dämonen erzählen. Sie sind sehr klein und müssen in Gruppen arbeiten, um irgendetwas zu erreichen. Sie hassen das Gebet mehr als ihr kochendes, geschmolzenes Metall hassen würdet, wenn es über euren Körper gegossen würde. Das Gebet brennt und schwächt sie.”

“Sie haben ganz spezialisierte Ränge und Gruppen. Und genau wie es in den Streitkräften Divisionen gibt von 10’000 bis 18’000 Mann, genauso haben sie in der Dämonenwelt riesige Gruppen. Sie werden von verschiedenen ranghohen Dämonen kontrolliert, von welchen die Chefs über Fürstentümer regieren in spezifischen Gebieten und sie bestimmen, was sie über ihre Opfer bringen. Das ist, warum ihr feststellen könnt, dass ihr Alle ähnliche Rückschläge und Angriffe erleidet, weil diese gleichen Taktiken überallhin gleichzeitig verbreitet werden. Es könnte eine Grippe sein, Eheprobleme, Streit bei der Arbeit, Tratsch oder eine geistige Trockenheit. Ihr werdet feststellen auf diesem Kanal, dass es oft geschieht, dass fast Alle durch die gleichen Prüfungen gehen zur gleichen Zeit. Das ist das Werk eines Fürstentums.”

“Für eine Krankheit können es Hunderte von Dämonen sein, die im Körpersystem zusammenarbeiten. Dämonen für Muskelentzündungen, Entzündungen der Nervenenden, Entzündungen der Knochen. Dämonen für Geschwulst, Wasseransammlung, Austrocknung, Schwäche, Müdigkeit, Überstimulation. Dämonen für Infekte, Virale Dämonen und Kotausscheidungen, welche zurückgelassen werden von diesen Dämonen, wenn sie mit der Arbeit fertig sind, was auch Gift ist für die gesunden Zellen und für das Geistige sehr giftig. Ihr werdet niemals in der Lage sein, jeden Dämon zu lokalisieren und den Namen herauszufinden. Aber mit der Hülle einer aufrichtigen, herzlichen Nächstenliebe könnt ihr beten und Ich werde heilen.”

“Ihr könnt sie nicht zwangsläufig einzeln bekämpfen, ausser Ich gebe euch die Namen. In Zungen zu beten, im Geist, ist eure mächtigste Waffe, das kommt direkt nach der Liebe. Im Geist zu beten lockert euren Verstand, damit der Heilige Geist euren Verstand übernehmen und durch euch beten kann mit Seinen eigenen Worten und Gedanken. Ihr dürft um die Interpretation der Zungen bitten und manchmal wird euch das gewährt.”

“Die Anzahl Gaben, die Ich für euch zulasse, steht im direkten Zusammenhang mit eurer Demut und der aufrichtigen Liebe zu eurem Nächsten. Also jedes Mal, wo ihr Mich um eine Gabe bittet, erwartet, dass ihr gedemütigt werdet, bevor sie euch gewährt wird. Die lebendigen Wasser fliessen den Hügel hinunter an die niedrigsten Orte, wo sie sich sammeln und bündeln. Wenn ihr also mehr Gaben wollt, liegt es an euch, auf die Gnaden zu reagieren, die Ich euch schenke, euch selbst zu demütigen, nicht nur vor Mir, sondern auch vor allen Menschen.”

“Was ist Demut? Demut bedeutet, dass ihr euch selbst als das Geringste anseht unter Anderen und dass ihr mit Sicherheit wisst, dass sie besser sind und es mehr verdienen als ihr. Wenn ihr an diesen Ort kommt, werdet ihr sehr glücklich sein, friedlich und sicher. Da gibt es nichts zu beweisen, nichts zu verteidigen, nichts womit ihr angeben müsst, nichts, um euch über ein Anderes zu stellen, in irgendetwas. Ihr seid schon vollkommen am Boden der Leiter, also könnt ihr nirgends hin fallen.”

“Denkt auch daran, dass die heiligen Engel die wirklich demütige Seele beobachten und an ihre Seite eilen, wenn Schwierigkeiten aufkommen. Sie sind weniger enthusiastisch, dem Stolzen zu helfen, obwohl sie es auch tun im Gehorsam. Trotzdem freuen sie sich, die Strömung umzudrehen für die demütigen und kleinen Seelen.”

“Was also sage Ich euch? Was Ich auf diesem Kanal gelehrt habe ist immer noch die wichtigste und eleganteste Waffe der Kriegsführung, die ihr in eurem Arsenal haben könnt. Zungen werden vergehen, Wunder werden vergehen, Heilung wird vergehen, Wissen wird vergehen. Aber die Liebe wird niemals vergehen.”

“Die beste Verteidigung ist eine gute Beleidigung. Und nichts ist so widerlich für die Dämonen als echte Nächstenliebe aus dem Herzen und das Gebet. Wenn ihr ablehnt, einer abfälligen Bemerkung zuzuhören, wenn ihr ablehnt, selbst etwas Abwertendes zu denken und jene Dinge mit etwas Positivem ersetzt, so treibt ihr die Dämonen zur Weissglut. Sie versuchen, Türen zu öffnen, aber Eure ist zugeschlagen. Und noch schlimmer, ihr schliesst die Türen von anderen Menschen durch euer Vorbild.”

“Besonders jetzt, Geliebte, wo es nichts ausser Schmutz gibt in den Medien über Kandidaten. Realisiert ihr, was euch angetan wird? In diesem Augenblick öffnen die Medien eure Türen für dämonische Unterdrückung. Ja, wenn ihr der Kritik zuhört, besonders der ungerechten Kritik – der Verleumdung – so habt ihr eine Türe geöffnet. Wie absolut elegant ist das denn? Zermürbt Amerika, indem ihr ihre Gedanken mit Schmutz überflutet. Und es funktioniert! Meine Leute, ihr müsst schlauer sein als der Feind. Dies ist ein Grund, warum Ich euch bat, keine Nachrichten anzusehen, weil es eine Sünde nach der Anderen gibt in den Nachrichten. Nicht nur die Sünde der Kriminalität, sondern die Sünde der Verleumdung, die Sünde des Lügens und die Sünde von Tratsch.

“Wenn ihr stark sein wollt gegen die dämonischen Mächte, praktiziert Wohltätigkeit und Nächstenliebe mit Demut und ihr werdet die Sieger sein in jeder Schlacht.”

“Geht jetzt, Meine kleine Herde und versteht, dass ihr im Augenblick das Ziel von bösen und grausamen Angriffen seid. Aber Ich habe euch gerade mit den beeindruckensten Waffen der Kriegsführung bewaffnet. Dieser Kanal wird weiterhin angegriffen werden für das, was gelehrt wird und es wird weise sein von eurer Seite und sehr zu eurem Vorteil, wenn ihr völlige Enthaltsamkeit übt und nicht teilhabt an jenem Gift aus Neugier. Und bitte, bleibt weg von der Medien-Propaganda, welche von Satan arrangiert wurde, um eure Türen zu öffnen für seine Unterdrückung.”

“Versteht, dass ihr besudelt werden könnt von dem, was ihr euch anseht oder anhört. Und währenddessen werde Ich auch beschmutzt und zutiefst traurig.”

“Geht jetzt, Meine erwählten Seelen und schwingt die Macht Meiner Liebe wie Samson seine Waffen schwang unter der Salbung. Ihr werdet grosse Heldentaten vollbringen mit diesen Waffen.”

“Und denkt daran… Eine reine Seele, die ablehnt, Böses zu denken oder Bösem zuzuhören, hat unermesslichen Einfluss vor Gott.”

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Jesus explains Ranks & Weapons… Spiritual Warfare Part 2

August 1st, 2016 – Words from Jesus to Sister Clare
Spoken by Jackie

Wow! What a powerful lesson in Spiritual Warfare this is. Oh Heartdwellers, I pray you will hear and understand this message clearly and use it as your first defense against the enemy. May His courage and wisdom be with us! It IS with us!

The Lord began, “We are going to continue on with spiritual warfare. First, I would like you to tell them about your experience with the multitude of demons.”

Okay. Well, Ezekiel and I pray for each other constantly, and on this particular occasion, he had bound specific demons and we also bound replacements, leaders and retaliation. But they kept coming back day after day after day. I looked for open doors, but was not aware of what that might be. Ezekiel asked the Lord, “Why do they keep coming back?”

Jesus answered him, “Because there are so many. Many, many more than you can number.”

And now I am learning from a friend of ours, who is also a Dr. of Radiology and a very spiritual person, that there are demons for every little thing.

For instance, if you are troubled by diverticulitis, there are several different kinds of demons that work together to cause the disease. And I’ll just give an example here: something to begin the process by sticking, demons of accumulation, constriction, stretching, infection. Demons of permeability, inflammation, blockage, spasms, etc., etc. Those are just examples of the type of demons that would be involved in that process of giving you that disease.

So, yesterday we talked about open doors – you and I talked about open doors. And we only touched on it, we didn’t go into depth. Suffice it to say that God is so HOLY. His standard for thinking and feeling is HOLY and bears no resemblance to our human ways that so easily write off our bad thoughts and behavior as if they don’t do any harm.

But they do much harm. As I have told you in other messages, when you think a bad thought about a person – it wounds them. If you speak it – it brutalizes them and leaves them in a heap with much injury only the Lord can heal. That is only one reason why He is so adamant that we not judge another. Another reason is that judgement is like effluent, that comes out of the sewer, to the angels and saints and our sweet Holy Spirit and Jesus, who are always with us. That’s terribly offensive and opens the door for demons to come flooding in.

There is a reason why the Scriptures tell us many times to keep a guard on our mouth, because it can do so much injury. And if you are criticizing a Christian you are putting lashes on Jesus Himself. If you are criticizing an unbeliever, you are pushing him or her away from the possibility of ever being saved. So either way, any kind of critical word, attitude, or thought is serious sin and opens the doors for us to be sifted.

If you are not given the specific names of demons, you can still lay hands on someone and pray with tender love that they be healed – and God will do the rest. This is a confirmation of what Jesus has been teaching us. All that is needed is a believing Christian and a sick person to make a miracle. It’s just that simple. But understand, there are millions of demons loosed in the world, especially now since CERN has opened portals and we are near the end.

Lord, what would you like to teach us?

He began… “I am more powerful than all the demons collected together in one place; there is no comparison. My children, I allow them to sift you to get your attention. When a child is a toddler, the whole world is new to them and unexplored. All of you are like toddlers to the demon world; you have no idea how complicated it is. Yet to pursue this knowledge, without increasing charity at the same time, would leave you very vulnerable to Pride.”

“So, I am going to tell you now: keep charity, brotherly love and humility as the MOST important virtues, that you must make progress in every day, to stay out of serious attacks by the demons. These virtues are like armies that fight a puny little group of soldiers. They are no match for these virtues. But if you think, say, or do anything contrary to charity, you are moving your army out of the way and leaving a huge opening for even the littlest demon to attack.”

“So please, arm yourselves each day with the fruits of the Holy Spirit through worship and meditating on My Words and deeds. Hold these things tenderly in your hearts and mull them over frequently…’What would Jesus do?’ This will help strengthen your character and humility, which has been so damaged by this world’s thinking.”

“Especially you who have been rejected and wounded. You are most vulnerable to attack, because you’ve developed an emotional bruise, which also allows a demon to enter. Demons of rejection, retaliation and pride – which work to build you up where you’ve been criticized. This is a natural, fleshly, defense mechanism and survival response to being talked down. You are made to feel vulnerable and less than others, so in order to compensate, your mind begins to make you better than others, to fill in for that lack. This is trouble. Being wounded, you can’t help but respond in pride. You can prevent if you are very careful.”

“Your self-worth, their self-worth, anyone’s self-worth is not in what they own or what they’ve done. It is in My shed Blood on Calvary. Plain and simple, I’ve purchased them with My Blood and they could never produce anything that even approximated the worth of God’s blood.”

“Now, I will tell you about these demons. They are very little and must work in groups to get anything done. They hate prayer more than you would hate boiling, molten metal being poured on your body. Prayer burns and debilitates them.”

“They have very specific ranks and groupings. And just as in the armed forces you have divisions made up of 10,000 to 18,000 men, so in the demon world you have groupings of large numbers. They are controlled by different ranking demons, with the heads being principalities that rule over specific areas and call the shots as to what will be loosed on their victims. That is why you will notice that you all suffer similar setbacks and attacks, because these same tactics are being spread far and wide simultaneously. It might be the flu, marital problems, strife at work, gossip or spiritual dryness. You will notice, on this channel, it often happens that almost everyone is going through the same trials at the same time. That is the work of a principality.”

“For a disease, you may have hundreds of demons that work together in body systems. Demons of inflammation of muscles, inflammation of nerve endings, inflammation of bones. Demons of swelling, water retention, dehydration, weakness, fatigue, over-stimulation. Demons of infection, viral demons, and excrement that is left behind by these demons when they are done working, which is also toxic to healthy cells and spiritually very toxic. You will never be able to pinpoint and name every demon. But with a blanket of genuine, heart-felt brotherly love, you can pray and I will heal.”

“So, you can’t necessarily fight these individually, unless I provide you with the names. Praying in tongues, in the Spirit, is your most powerful weapon, next to Love. Praying in the spirit looses your intellect, that Holy Spirit may take over your intellect and pray through you in His own words and thoughts. You may ask for interpretations of the tongues, and sometimes that will be granted you.”

“The amount of gifts I allow you to manifest is in direct proportion to your humility and genuine love for your brother. So, anytime you ask Me for a gift, expect to be humbled before it is granted you. The living waters flow downhill to the lowliest of places, where they collect in pools. So, if you want more giftings, it is up to you to correspond to the graces I give you, to humble yourself not only before Me, but before all men, as well.”

“What is humility? It is seeing yourself as the very least among others, and knowing for a certainty that they are ‘better’ and more deserving than you. When you come to this place, you will be very happy, peaceful and secure. There is nothing to prove, nothing to defend, nothing to show off, nothing to recommend you over anyone else, in anything. You are already at the absolute bottom of the ladder, so there’s no place to fall.”

“Remember, also, that the holy angels observe the truly humble soul and rush to their side in difficulties. They are less excited about helping the proud, though they do so under obedience. Still, they delight in turning the tide on humble and little souls.”

“So, what am I saying to you? What I have been teaching on this channel is still the most important and sophisticated weapon of warfare you can have in your arsenal. Tongues will cease, miracles will cease, healing will cease, knowledge will cease. But Love… will never cease.”

“The best defense is a good offense. And nothing is as obnoxious to the demons as authentic, brotherly love from the heart and prayer. When you refuse to listen to a derogatory remark, refuse to allow yourself to think something derogatory, and replace these things with something positive to say – you infuriate the demons. They are trying to open doors and your’s is slammed shut. And worse yet, you are closing other people’s doors by your example.”

“Especially now, Beloved, where there is nothing but filth in the media about candidates. Do you realize what’s being done to you? Right now, the media is opening your doors to demonic oppression. Yes, when you listen to criticism, unjust criticism especially – calumny – you’ve just opened a door. How simply elegant is that? Demoralize America by flooding their minds with filth. And it works! My People, you have to be smarter than the enemy. This is one reason why I asked you not to watch the news, because there’s sin after sin after sin in the news. Not only the sin of crimes, but the sin of calumny and lying, gossip.”

“If you want to be strong against the demonic powers, practice charity and brotherly love with humility, and you will be the victor in every battle.”

“Go now, My little flock, and understand you are the target right now of vicious attacks. But I have just armed you with the most formidable weapons of warfare. This channel will continue to be attacked for what is being taught, and it will be wisdom for you and much to your benefit if you totally abstain from engaging that poison out of curiosity. And please, stay away from the media propaganda, which has been engineered by Satan to open your doors to his oppression.”

“Understand that you can be defiled by what you choose to view or hear. And in the process, I am defiled as well, and deeply grieved.”

“Go now, My chosen souls, and wield the power of My Love as Samson even wielded his weapons under the anointing. You will do great exploits with these weapons.”

“And remember: a pure soul – that is, one who refuses to think or listen to evil – has incalculable influence before God.”

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Иисус объясняет ранги и оружия. Духовная война. Часть 2

1 августа 2016 – Слова Иисуса к сестре Клэр

Клэр начала: ,Wow! (Вот это да) Какую мощная лекцию духовной войны мы здесь получили. О, жители сердца, я молюсь, чтобы вы это Послание услышали и могли понять, и чтобы вы это использовали в качестве первой обороны против врага. Пусть мужество и мудрость от Иисуса будут с нами.‘

Господь начал: «Мы продолжаем объяснять о духовной войне. Сначала Я хочу, чтобы ты рассказала им о том, что ты пережила со многими демонами.»

Хорошо. Езекииль и я постоянно молимся друг за друга, и при этом он связал специальных демонов, и мы связали также и тех, которые приходили позже; мы связали также и их вождей. Но они возвращались каждый день снова. Я искала открытые двери, но я не сознавала, что это могло быть. Езекииль спросил Господа: ,Почему они снова возвращаются?‘

Иисус ответил ему: «Потому что их так много, их больше, чем ты можешь сосчитать.»

Я узнала от одной подруги, которая является врачом в радиологии и очень духовной личностью, что существуют демоны в каждой маленькой части или функции организма человека.

Например, если вы мучаетесь дивертикулитом, то там есть несколько различных типов демонов, которые работают вместе, чтобы причинить болезнь. Например: Начинается процесс с того, когда что-то прикрепляется и идет работа демонов накопления, сужения, расширения, инфекции; идет работа демонов прохождения, воспаления, запора, коликов и т.д.. Это только примеры типов демонов, которые вовлечены, чтобы вызвать эту болезнь.

Вчера мы говорили об открытых дверях. Мы только коснулись этого и не вошли в глубину. Достаточно сказать, что Бог СВЯТ. Его стандарт мышлений и чувств СВЯТОЙ и не похож на образ наших человеческих плохих мыслей и на наше поведение, будто они никакого вреда не причинили.

Но они причиняют много вреда. Как я в других Посланиях объясняла, что если вы имеете плохие мысли о ком-то, то этим причиняется боль тому человеку. Если вы это высказываете, то это подавляет и угнетает его, и делает его несчастным с большим количеством травм, которые только Господь может исцелить. Поэтому Он настойчиво хочет, чтобы мы друг друга не судили. Судить других – это сточная вода из канализации для ангелов и святых, для нашего сладкого Святого Духа и Иисуса, которые всегда с нами. Это страшно и оскорбительно, это открывает дверь и врываются демоны.

Поэтому Писания часто указывают, чтобы мы внимательно наблюдали, что исходит из наших уст, потому что это может причинить много вреда. И если вы критикуете христианина, вы бичуете Самого Иисуса. Если вы критикуете неверующего, вы отталкиваете его от спасения. Так или иначе – каждое критическое слово, каждое критическое отношение и каждая критическая мысль является серьезным грехом, и это открывает двери, и мы просеиваемся.

Теперь, если вы не знаете специальных имен демонов, когда молитесь за исцеление, то все же вы можете возлагать руки на больных и молиться в любви, чтобы они исцелились, а остальное сделает Сам Бог.

– Господи, чему Ты хочешь нас научить сегодня?

Он начал: «Я сильнее всех демонов, собранных вместе, и нет никакого сравнения. Дети Мои, Я позволяю им сеять вас, чтобы получить ваше внимание. Для маленького ребенка весь мир новый. Для мира демонов вы все, как маленькие дети. Вы не имеете понятия, насколько это сложно. Но стремиться к знанию об этом без практики возрастающей любви к ближнему опасно, потому что это сделает вас очень уязвимыми для гордости.»

«Я говорю вам теперь: Делайте добро, пребудьте в любви к ближнему и в смирении. Это ГЛАВНЫЕ добродетели, в которых вы ежедневно должны прогрессировать, чтобы вы не попадали под серьезные атаки демонов. Эти добродетели , как целая армия против маленькой группы солдат, которые никакой добродетели не имеют. Но если вы что-то думаете или говорите, или делаете, что противоречит любви к ближнему, тогда вы отталкиваете вашу армию в сторону и оставляете огромное отверстие для демонов, чтобы они могли атакавать вас.»

«Поэтому, пожалуйста, облекайтесь каждый день плодами Духа Святого через поклонение и размышление о Моих словах и делах. Нежно держите это в ваших сердцах, и часто думайте о том: ,Что сделал бы Иисус?‘ Это укрепит ваш характер и смирение, поврежденные от образа мышления мира.»

«Особенно те из вас, которые были отвергнуты и изранены, более уязвимы. Демонам легче атаковать вас, потому что вы набили эмоциональную шишку, которая позволяет демону войти. Демоны отвержения, отмщения и гордости работают, чтобы построить крепость. Это естественная и плотская реакция выживания, чтобы построить защитный механизм выживания, если человека унизили другие. Если человек унижен и оскорблен другими, то для того, чтобы это выравнить, его разум начинает работать так, чтобы видеть себя лучше других. Следствием этого будут трудности. Человек не можете уберечь себя от ранения, но он может не впускать в сердце гордость. Вы можете избежать греха, если будете очень внимательны.»

«Ваша ценность, ценность других и ценность каждого определяется не тем, что он имеет или тем, что он сделал. Ценность каждого в Моей пролитой крови на Голгофе. Просто и ясно, Я искупил их Моей кровью, и они ничего не могут сделать, что сравнить можно было бы с кровью Божьей.»

«Теперь Я вам расскажу об этих демонов. Они очень малы и должны работать группами, чтобы что-то достичь. Они ненавидят молитву больше, чем вы ненавидели бы расплавленный метал, вылитый на ваше тело. Молитва жжет и ослабляет их.»

«Они имеют очень специализированные ранги и группы. И точно так, как в боевых силах есть подразделения от 10.000 до 18.000 человек, так и в демоническом мире есть огромные группы. Их контролируют различные демоны высокого ранга, руководители которых правят княжествами в специальных областях, и они определяют, что навлечь на свои жертвы. Поэтому вы все можете узнать, когда вы все терпите подобные неудачи и нападения, так как те же самые тактики распространены везде одновременно. Это может быть грипп, семейные проблемы, конфликты на работе, сплетни или духовная засуха. Вы на этом канале узнаете, что почти все одновременно проходят через те же самые испытания. Это дело одного из княжеств.»

«Для одной болезни могут работать вместе сотни демонов в системе тела: Демоны воспаления мыштц, демоны воспаления нервных окончаний, демоны воспаления костей, демоны опухолей, демоны водянки, демоны обезвоживания, демоны немощи, утомления, возбуждения, демоны инфекций, вирусные демоны, демоны фекалий (кала). Этот кал остается, когда они заканчивают работу, что является ядом для здоровых клеток и сильным ядом для духовных вещей. Вы никогда не будете в состоянии узнать местонахождение и имя каждого демона. Но покровом откровенной сердечной любви к ближнему вы можете молиться, и Я исцелю.»

«Вы не обязательно должны бороться с каждым демоном в отдельности, если Я не скажу вам имя. Молитва на языках в духе является самым мощным оружием, что приходит прямо после любви. Молитва духом расслабляет ваш ум, чтобы Дух Святой мог овладеть вашим умом и молиться через вас Своими словами и мыслями. Вы можете молиться об истолковании языков, и иногда вам это будет дано.»

«Количество даров, которое Я вам даю, прямо зависит от вашего смирения и вашей откровенной любви к вашему ближнему. Таким образом, каждый раз, когда вы просите Меня о даре, ожидайте, что вы будете унижены, прежде чем вы получите его. Живые воды текут с холма вниз в самые низкие места, где они собираются и удерживаются. Так что если вы хотите больше даров, – это зависит от вас – то реагируйте на благодать, которую Я вам даю, чтобы вы сами себя смиряли не только передо Мною, но и перед всеми людьми.»

«Что есть смирение? Смирение значит, что вы сами себя видите незначительным среди других и уверены, что они лучше и заслуживают больше, чем вы. Когда вы придете на это место, вы будете очень счастливы, мирны и в безопасности. На этом месте не надо доказывать, не надо защищаться, ничего не надо доносить или показывать. На этом месте нет ничего, что можно поставить выше другого. Вы уже полностью на низу лестницы, так что вы никуда не можете упасть.»

«Также помните, что святые ангелы наблюдают за действительно смиренными душами и спешат к ним, когда возникают трудности. У них меньше энтузиазма, если нужно помочь гордому, хотя и это они делают в послушании. И все же они радуются, чтобы послужить смиренным и малым душам.»

«Что Я вам говорю ? То, что Я учил на этом канале, все еще является самым важным и элегантным оружием войны, которое вы можете иметь в вашем арсенале. Языки умолкнут, чудеса прекратятся, исцеление прекратится, знание упразднится, но любовь никогда не перестает.»

«Лучшая защита – это хорошее оскорбление. И ничто не так противно для демонов, как настоящая сердечная любовь к ближнему и молитва. Если вы отказываетесь слушать грязное замечание, если вы отказываетесь мыслить плохое и заменяете это чем-то хорошим, вы доводите демонов до накаливания. Они пытаются открыть двери, но ваши двери забиты. Через ваш пример вы закрываете двери и для других людей, что еще хуже для демонов.»

«Возлюбленные, особенно сейчас в средствах массовой информации нет ничего, кроме грязи о кандидатах. Понимаете вы, что вам причиняют? В этот момент средства массовой информации открывают ваши двери для демонического угнетения. Да, когда вы слушаете критику, особенно несправедливую критику, вы открыли дверь. Враг пытается деморализовать Америку и заполнить мысли людей грязью, и это функционирует! Люди Мои, вы должны быть умнее врага. Поэтому Я просил вас, чтобы вы никакие новости и сообщения не смотрели, потому что в таких сообщениях передается грех за грехом. Там не только грех преступности, но и грех клеветы, грех лжи и сплетен.»

«Если вы хотите быть сильными против демонических сил, то практикуйте благотворительность и любовь к ближнему в смирении, и вы будете победителями в каждом сражении.»

«Идите теперь, Мои малое стадо, и поймите, что в данный момент вы являетесь целью злых и жестоких нападений. Но Я вас снарядил наиболее впечатляющими оружиями войны. Этот канал и впредь будет подвергаться нападению из-за учения, и будет мудро с вашей стороны   и для вашей пользы, если полностью воздержитесь и не будете участвовать в том яде из любопытства. И, пожалуйста, будьте в стороне от средств массовой пропаганды, которые организовал сатана, чтобы открыть двери для вашего подавления.»

«Поймите, вы можете быть запятнаны тем, что вы видите и слышите. Между тем и Я буду запятнан и глубоко опечален.»

«Мои избранные души, идите теперь и поднимитесь во власти Моей любви, как Самсон действовал под памазанием. Вы совершите великие подвиги с этим оружием.»

«Помните, чистая душа, которая отказывается думать или слушать злое, имеет неизмеримое влияние перед Богом.»

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