Das Gelobte Land erreichen durch eigene Verdienste – Reaching the Promised Land thru own Merits

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UNTERWEISUNG / TEACHING 58

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Das Gelobte Land erreichen durch eigene Verdienste

Aus dem Buch des wahren Lebens des Herrn – Unterweisung 58

So spricht der Herr:

1. Dieser mein Sohn, durch dessen Verstandesorgan Ich euch diese Botschaft übergebe, beansprucht nicht, für Jesus gehalten zu werden. Er ist einer der vielen Stimmträger, die Ich in dieser Zeit zubereitet habe, um Mein göttliches Wort zu euch gelangen zu lassen.

2. Rüstet euch zu, damit diese Stimme euer Herz erreicht und ihr euch zum wahren Leben erhebt.

3. Wahrlich, Ich sage euch, Mein Wort ist das Brot des Geistes. Wer daher von ihm isst, wird nie mehr Hunger haben.

4. Seid vor Mir wie Kinder, dann werde Ich euch wie in der Zweiten Zeit sagen: “Lasset die Kinder zu Mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich.”

5. Mein Reich ist für die, die reinen Herzens sind. Darum sollt ihr jetzt, da ihr es wisst, niemanden von Meiner Gegenwart fernhalten: weder den Erwachsenen, der als Sünder vor den Meister kommt – denn er kommt, um sich an Meinem Worte zu läutern -, noch das Kind. Denn wenn ihr auch meint, dass sein Verständnis für die Unterweisungen Meines Werkes gering ist, besitzt es einen Geist, der oftmals entwickelter ist als der eure.

6. In dieser Zeit, in der Ich Mich durch das menschliche Verstandesorgan kundgebe, erkläre Ich euch Meine früheren Unterweisungen. Mein Geist ruht in dieser Zeit auf allem Fleisch und auf jedem Geist, damit von allen Meine göttliche Gegenwart empfunden wird und ihr den Weg schaut, der in die Ewigkeit führt.

7. Wenn die Menschheit Meinen Lehren vergangener Zeiten verkehrte Auslegungen gegeben hat, so könnt ihr auch heute in diesen Fehler verfallen. Das ist der Grund, weshalb Ich, obschon Ich im Geiste komme, für kurze Zeit Meine Unterweisungen körperlich hörbar mache, um sie euch begreiflich zu machen, da ihr euch nicht wachend und betend zuzurüsten verstandet.

8. Erkennet, dass der Zweck Meiner geistigen Lehre die Vervollkommnung eures Geistes ist, damit er sich den Frieden und das Glück erwirbt, die jeder Geist durch die Erkenntnis Meiner Wahrheit in sich aufnimmt.

9. Bevor Ich euch euer Kreuz gab, habe Ich euch gestärkt und eure Tränen getrocknet. Wohl dem, der sich an Meiner Brust ausgeweint hat, denn er wird fühlen, dass sein Schmerz schwindet. Wohl dem, der – nachdem er Meinem Gesetze gehorsam gewesen ist – in seinem Geiste Wonne empfindet; denn dies wird die Frucht seiner Verdienste sein.

10. Wenn ihr Mir nachfolgen wollt, so kommt immer reinen Herzens zu Mir. Ihr braucht keine Juwelen, noch kostbare Kleider. Ich will nur Reinheit in eurer Seele und in eurem Körper, damit ihr Mich in euch tragt.

11. Mein Wort ist klar, und trotzdem wollt ihr es manchmal nicht begreifen. In der Zweiten Zeit sprach Ich viel in Gleichnissen und Sinnbildern, weil die Menschen jener Epoche Mich nur auf diese Weise begriffen. Aber dennoch gebrauchten sie bei einigen Gelegenheiten den Vorwand, Mich nicht zu verstehen, und zwar, weil die Menschen das Göttliche mit ihren Händen betasten möchten und sie vor den materiellen Entsagungen und der Vergeistigung zurückschrecken, welches die Mittel sind, durch die sie das Licht der Göttlichkeit erblicken können.

12. Habt Vergeistigung, seid reinen Herzens, dann seid ihr beim Festmahle des Herrn niemals betrübt und werdet alles begreifen und empfinden, was Er zu euch spricht. Ihr werdet euch nicht unwürdig fühlen und werdet nicht das Verlangen haben, wegzugehen. Daher soll der, der sich von Meinem Tische erhebt, dies nur tun, um mit seinem Leben und seinen Werken die Wahrheit Meiner Unterweisung zu predigen.

13. Jünger, Ich bin in eurem Herzen. Jesu starb darum für euch, um für immer in eurem Herzen zu leben. Eure Seele wird sich entwickeln, indem sie Mein Wort hört. Seht, durch die Werke Meiner Jünger werde Ich in dieser Zeit erkannt werden.

14. Der Schmerz hat eure Körperhülle und eure Seele geläutert, damit ihr euch in Gedanken, durch das Gebet, selbst in ferne Gegenden versetzen könnt, um eure schwierige Aufgabe zu erfüllen, Frieden zu stiften und euren Brüdern Licht zu bringen.

15. Wenn euer Körper von seinem täglichen Kampfe ablässt und im Bette ausruht, nutzt die Seele diese Zeit, um sich zu befreien und sich mit Aufgaben zu beschäftigen, die für sie angemessen sind: mit Werken des Herrn. Aber wenn euer Herz, statt sich von seinen Sorgen und mancherlei Nöten zu erholen oder sich im Gebete zu erheben, sich der Verbitterung überlässt, wird der Geist dauernd damit beschäftigt sein, die Schwächen seines Körpers zu überwinden, wodurch er andere Aufgaben vernachlässigt. Auf diese Weise, aus Mangel an Glauben und Vergeistigung, verliert ihr eure Tugenden, anstatt daran zu denken, dass – wer seine Pflichten gegenüber den andern im Stich lässt, um nur für sich selbst zu sorgen – selbstsüchtig gegenüber seinen Nächsten ist und daher auch kein Erbarmen mit seiner Seele hat.

16. Bringt Meine Lehren in Anwendung, damit ihr stark werdet und Gleichmut in eurem Geiste und Güte auf euren Lippen habt, wenn jene an eure Türen kommen, die euch ablehnen und euch verleumden.

17. Wenn ihr mit dieser Zurüstung tätig seid, werdet ihr erleben, dass durch euer Gebet aus jenen Herzen der Kummer, den sie verbergen könnten, entweicht, als Beweis dafür, dass sie bei Meinen Jüngern waren.

18. Wenn ihr dagegen versuchen solltet, Meine Lehre zu verteidigen, indem ihr Schlag mit Schlag und Schmähung mit Schmähung beantwortet, dann werdet ihr erleben, wie die Menschen euch besiegen und Gründe finden werden, um zu beweisen, dass ihr wegen eures Mangels an Liebe und Barmherzigkeit für eure Nächsten nicht Meine Jünger sein könnt.

19. Lasst nicht zu, dass das Heiligtum, das Ich in eurem Herzen errichtet habe, durch unwürdige Gedanken zerstört wird. Lebt wach, betet, damit die Stürme euch nicht zu Fall bringen.

20. Wenn ihr die Propheten dieser Zeit hört, die ihr Seher nennt und die in ihren Gesichten von Gefahren zu euch sprechen und Heimsuchungen voraussagen, so erhebt eure Gedanken zu Mir und bittet Mich um Kraft, um zu bestehen, oder um Licht, um jene Klippe zu umgehen, und erfleht Meine Barmherzigkeit für alle eure Brüder.

21. Es ist Zeit, zu beten. Die Heime, die im Frieden leben, sollen für die zerstörten Heime beten. Die Witwen, die Ergebung und Trost gefunden haben, sollen in Gedanken jenen beistehen, die vom Schmerz betäubt ohne Sinn und Ziel dahinleben.

22. Mütter, die ihr euch freut, wenn ihr euch von euren Kindern umgeben seht – sendet denen euren Trost, die sie im Kriege verloren haben. Es ist nicht wichtig, dass eure Augen den Erfolg sehen. Euch soll euer Glaube genügen, und dass ihr den Schmerz eurer Geschwister teilen wollt, damit Ich jenen, für die ihr betet, Meinen Frieden, Meinen Trost und Meine Liebkosung, das Brot und die Vergebung zuteilwerden lasse.

23. Ich habe euch beschenkt, damit ihr durch eure Verdienste das Land der Verheissung erreicht.

24. Immer werde ich euch bei eurer Zurüstung behilflich sein, damit ihr stark sein könnt und euch als gute Soldaten dieser Sache aufmacht, wenn die Verwirrung ausbricht und sich Völker gegen Völker und Nationen gegen Nationen erheben.

25. Heute sage Ich euch: Willkommen sei der Erdenpilger, der schon seit längerem dem göttlichen Lichte folgt! – O flüchtige Bewohner dieser Welt, die ihr heute hier seid und nicht wisst, wohin euer Geist morgen geht! Wahrlich, Ich sage euch, nicht der Tod erwartet euch, sondern das ewige Leben, denn Ich habe nicht den Tod für die Seele vorgesehen. Doch Ich will, dass ihr im Augenblick Meines Rufes wie die treuen Jungfrauen Meines Gleichnisses seid, die die Ankunft des keuschen Gemahls mit brennender Lampe erwarten, damit ihr in dem Augenblick, da ihr Meine Stimme hört, die euch ruft, den Kelch der Bitternis hinter euch lassen könnt, den ihr in dieser Welt getrunken habt, und damit euch zu dieser Stunde niemand das entreissen kann, was ihr mit so viel Schmerz schon beinahe erreicht habt.

26. Hier werden sich die Augen eures Körpers, des Weinens müde, schliessen, während die Augen eures Geistes sich für das wahre Leben öffnen werden, wenn ihr die Schwellen der Ewigkeit überschreitet, wo euer Vater euch mit der Belohnung erwartet, die Er euch versprochen hat.

27. Wie viele für das Leben der Gnade Tote sind in dieser Zeit auferstanden, als sie dies Wort vernahmen! Wie viele Schwache haben sich voll Kraft aufgerichtet! Wie viele Furchtsame und Verzweifelte wurden von Mut erfüllt und haben den Frieden gefunden!

28. Die Menschenscharen, die Ich in den ersten Tagen dieser Kundgabe ankündigte, sind diese hier; die “Toten” und Bedürftigen, von denen Ich sagte, dass sie kommen würden, seid ihr selbst.

29. In eurer Einsamkeit und in eurer Bitterkeit habt ihr Tag für Tag auf den Augenblick gewartet, der euch die gute Botschaft von Meinem Kommen brächte. Angezogen von dem Gerücht Meiner Gegenwart und Meiner Wundertaten seid ihr unter den Schatten des Baumes gekommen, wo Ich euch erwartete, und hier werdet ihr nun zu Jüngern des Göttlichen Meisters.

30. Einige Zeit werde Ich noch bei euch sein, damit ihr Meine Lehren eurem Geiste einprägt und nicht in Entweihungen oder Verfälschungen geratet. Ich will, dass euer Herz das Wort, das der Meister euch lehrt, durch Werke der Liebe bestätigt, wenn eure Lippen von Meiner Lehre zu sprechen beginnen.

31. Achtet darauf, das Herz eurer Brüder nicht zu verletzen und ihr Glaubenslicht nicht auszulöschen; denn hier unter diesen Scharen sind meine neuen Jünger. Bringt sie nicht von diesem Wege ab. Glaubt nicht, dass ihr die einzigen seid, derer Ich Mich in dieser Zeit bedienen werde. Ihr werdet “Erste” genannt werden, und jene “Letzte”. Auch jene werden müde des Wanderns und Leidens herbeikommen und zu Mir sagen: “Vater, ich komme erschöpft zu Dir. Ich wollte, Ich wäre Dir schon viel früher auf meinem Lebenswege begegnet. Ich hätte mir viele meiner Leiden und Irrtümer erspart.” Doch Ich sage euch, kein Blatt vom Baume bewegt sich ohne Meinen Willen, und die so zu Mir sprechen, sollen wissen, dass es auch unter Meinen Arbeitern welche gibt, die Mir in ihrem Herzen sagen: “Wie glücklich wäre ich, wenn ich noch frei wäre, um alles zu geniessen, was die Welt mir anbietet.” Das ist der, der die Prüfungen nicht zu nutzen verstand, welches die Lehren sind, die das Leben gibt, und der auch nicht den Sinngehalt Meiner Unterweisung zu begreifen fähig war. Darum ist er schwach, und in seiner Schwachheit führt er sich selbst in Versuchung.

32. Wer könnte Mir irgendeine Absicht oder irgendeinen seiner Gedanken verbergen – Mir, der Ich im Herzen eines jeden Menschen wohne? Wundert euch deshalb nicht, wenn Ich euch sage, dass aus eurer Mitte jene hervorgehen werden, die euch verfolgen und das von Mir Geschaffene zu zerstören versuchen. Einige von denen, die sich heute Jünger und Arbeiter des Herrn nennen, werden sich morgen gegen Meine Lehre erheben und diejenigen bekämpfen, die sie ihre Brüder nannten. Darum sage Ich euch immer: Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet.

33. Ein jeder begnüge sich mit der Gabe und dem Auftrag, die ihm anvertraut worden sind, und ziehe nicht hinaus auf die Strassen und in die Provinzen, sofern ihm nicht der richtige Augenblick angezeigt und ihm seine Aufgabe angewiesen wird. Ich sage euch dies, weil manche lehren, ohne sich vorbereitet zu haben, und es gibt auch solche, die sich zu Führern machen, ohne die nötige Zurüstung zu besitzen. Anderen dagegen, die meinen, die Aufgaben nicht erfüllen zu können, die Ich ihnen anvertraue, sage Ich: Warum haltet ihr das zu erfüllen für unmöglich, was euch Jener anvertraute, der weiss, wessen jedes Seiner Kinder fähig ist? Wie sollte Meine Kundgabe in dieser Zeit eurer Meinung nach erfolgen – etwa nicht durch das Verstandesorgan des Menschen?

34. Manche haben an Meiner Kundgabe in dieser Form gezweifelt und den Stimmträger als einen Betrüger angesehen. Doch Ich habe Mich auch jener bedient, die gezweifelt haben, und sie berufen und vorbereitet, um den Auftrag zu erfüllen, den sie in Zweifel zogen, und um ihnen Beweise Meiner Wahrhaftigkeit zu geben. Viele von ihnen gehörten zu Meinen besten Stimmträgern aufgrund des Glaubens und der Freudigkeit, mit der sie hernach gearbeitet haben. Als sie erkannten, dass ihren Lippen göttliche Worte entsprangen, haben sie ihre Augen Mir zugewandt, um Meinen Namen zu segnen.

35. Seit damals tun sie Meinen Willen und nicht den ihren, da sie erkennen, dass, wer auf Erden seinen eigenen Willen tut, dies zur Verherrlichung seiner selbst tut und sich daher von Mir entfernt.

36. Der Meister sagt euch: Heute ist es Mein Wort, das euch führt, korrigiert und unterweist; nach 1950 wird euch nur euer Gewissen führen. Gebt Meine Unterweisung in ihrer vollen Reinheit weiter, zeigt Mein Werk in voller Klarheit.

37. Ich habe euch nicht gerufen, damit ihr in diesem Kampfe umkommt, im Gegenteil, Ich will, dass ihr als gute Soldaten den Sieg davontragt. Aber dieser Sieg soll der des Friedens sein, den ihr gesät habt, jener der Gesundheit, die ihr den Kranken wiedergegeben habt, der des Lichtes, das ihr in der Finsternis entzündet habt.

38. Arbeiter, die ihr herbeikommt, um Mir eure Arbeit vorzuweisen, Ich empfange euch. Ihr kommt von den Feldern, die Ich euch anvertraut habe, und fragt Mich: “Göttlicher Meister, ist mein Wirken, mein Kampf wohlgefällig vor Dir?” Doch der Meister antwortet euch: Noch sind eure Werke nicht vollkommen, noch seid ihr nicht Meine Jünger. Ich sehe euch als kleine Kindlein, die Ich sehr liebe, und Ich nehme die Erfüllung (eurer Aufgabe) an, die ihr Mir vorweist. Euer Geist richtet sich auf und macht die ersten Schritte, macht den Körper fügsam und schenkt Meinen neuen Unterweisungen in der gegenwärtigen Offenbarungsepoche Gehör.

39. In der Ersten Zeit kanntet ihr den Namen Jehovas und erlebtet ihr Meine Kundgebungen im Schosse des Volkes Israel, dem ihr angehört habt, und Ich sagte euch: “Sehet, dies ist der Weg”; und der Weg, von dem Ich zu euch sprach, war das Gesetz. Später sprach Mein in Jesus fleischgewordenes Wort zu euch, und ihr wurdet durch Meine Gleichnisse und Gebote erleuchtet, und mit ihnen sagte Ich euch: Jeder, der erfüllt, indem er seine Nächsten liebt und ihnen vergibt, ist auf dem Wege Meines Gesetzes. – Und in der heutigen Zeit befindet ihr euch wiederum auf dem gleichen Weg zu eurer Entwicklung, und ihr habt den gleichen Göttlichen Geist bei euch, der euch lehrt und eure Schritte lenkt. Ich bin als strahlendes Licht gekommen, und jeder, der sich zurüstet, wird Mich schauen können.

40. Die Menschheit hat sich in dieser Zeit nicht aufgemacht, Meine Gebote zu erfüllen, doch Ich erwarte sie. Zu allen Zeiten habe Ich die Seelen gepflegt, doch ihr habt Mir noch keine Früchte angeboten, die Meiner würdig sind. Ich habe für alle Wesen vollkommene Gesetze erlassen, doch die Seele des Menschen, welche das Meisterwerk des Schöpfers ist, hat sich nicht vervollkommnet. Obwohl Ich sie unablässig inspiriert und beraten habe, hat sie nicht auf ihren Gott gehört und Ihm nicht gehorcht.

41. Ihr habt keinen guten Gebrauch von den Fähigkeiten gemacht, die Ich euch gewährt habe, und führt Mir nur Schmerz vor Augen. Wenn Schmerz in euch ist, so deshalb, weil ihr gegen das Gesetz verstossen habt. Obwohl ihr mit Kraft ausgestattet wurdet, seid ihr schwach gewesen.

42. Ich will, dass ihr wisst, dass ihr unter allen Geschöpfen dieser Welt das bevorzugte Wesen seid, das mit Seele und Geist ausgestattet worden ist. Ich habe euch den freien Willen gegeben, damit ihr aus eigenem Willen den rechten Weg einschlagt, der zu Mir führt. Es ist kein blumiger Weg, den Ich euch anbiete, sondern der des Gebetes, der Busse und des Kampfes, und auf diesem Pfade soll euch euer Gewissen führen.

43. Die Zeit kommt näher, in der ihr als Geistwesen zu Mir kommen werdet. Ihr seid in der Dritten Zeit, im sechsten Entwicklungsabschnitt, nahe der Schwelle zu jenem vollkommenen Leben, das euch erwartet. Wollt ihr zu Mir kommen und den Frieden geniessen, den Ich euch von den ersten Zeiten an verheissen habe? Ihr alle sagt Mir: “Ja, Meister, denn der Kelch, den wir trinken, ist bitter, und unser Tagewerk ist schwer. Jeden Tag wird eure Arbeit schwieriger, und ihr stosst auf die Verständnislosigkeit eurer Mitmenschen. Doch Mein Wort, das Balsam ist, lindert eure Schmerzen. Jener Quell der Gnade, den ihr hattet versiegen lassen, sprudelt heute von neuem, um euch Stärke zu geben.

44. Bedenkt, dass sich das Jahr 1950 nähert und das Volk nicht vereinigt ist. Noch sind die zwölftausend Geister von jedem Stamme nicht zugerüstet. Doch wenn jenes Jahr kommt, und ihr Mir nicht die Anzahl vorweist, die Ich von euch verlangt habe – wer vermöchte nach jenem Zeitpunkt die Auserwählten zu kennzeichnen? Wollt ihr sie etwa kennzeichnen und ihre Bestimmung anzeigen? – Nein, Volk, nur Ich schreibe mit unauslöschlichen Buchstaben die Aufgabe, die jedem Geiste zukommt.

45. Welches Verlangen ist in Mir, Mein Werk in andern Nationen zu offenbaren! – Die Zeit naht, in der diese Kundgabe abgeschlossen werden muss und diese Lippen nicht mehr in dieser Form sprechen werden.

46. Ich bin es, der in dieser Zeit spricht, der die Seelen pflegt und zubereitet. Denn auf Erden gibt es keine Meister des Geistes.

47. Und so, wie diese Menschenscharen hier, die früher klein waren, sich heute vervielfacht haben, ebenso will Ich in andern Nationen Meine Jünger zusammenführen.

48. Wenn ihr Mein ständiges Ringen erkennt, sagt ihr Mir: “Meister, wie gross ist Dein Werk; wie überreich Dein Wort, und wie viel Liebe und Macht lässt Du in dasselbe einströmen! Die Herzen wandeln sich, und die Kranken werden gesund, da sie Deine Gegenwart fühlen.” – Hört Mir bis zum Ende zu, damit ihr von Mir lernt.

49. Ich habe Mich in allen Nationen geistig kundgetan, wie es geschrieben steht. Die Propheten sagten: “In der Zeit des Krieges und der Trübsale wird der Heilige Geist kommen, um sich den Menschen kundzutun.” Die Menschheit sucht Mich, sehnt sich nach Meinem Wort, doch ihre Angst und Verwirrung ist so gross, dass es ihr nicht gelingt, Mich zu finden, obwohl Ich ihr so nahe bin. In einigen Städten sind die Kirchen zerstört worden, die Bücher wurden ins Feuer geworfen, der Glaube wurde bekämpft, die heiligen Gesetze verleugnet, und in manchen Nationen wurde Mein Name aus den Herzen ihrer Bewohner ausgelöscht. Dennoch habe Ich euch angekündigt, dass das Himmelreich eine Stätte im Herzen der Menschen finden wird. Wer könnte den inneren Tempel zerstören, wenn ihr ihn in eurer Seele zu erbauen versteht? Wie gross ist der Kampf, der dich erwartet, Volk!

50. Bald wird die Welt Kenntnis davon bekommen, dass das Volk Israel, in verschiedenen Nationen inkarniert, zur Erde zurückgekehrt ist, und Ich werde Mich desselben bedienen. Die Menschen werden erfahren, dass ihr nicht blutmässig, sondern geistmässig Nachkommen jenes Volkes seid und wie in den vergangenen Zeiten Zeuge Meines Kommens und Meiner Offenbarungen seid.

51. Ihr, die ihr Mich vertretet, werdet der Menschheit Meine Botschaft bringen. Ich habe euch ausgesandt, um die Erde zu erleuchten, das Gute zu predigen und von der Wahrheit Zeugnis abzulegen. Ihr werdet den Geist über die Seele und über den Körper stellen und werdet lehren, dass er euer Führer ist. Dann wird jeder Materialismus fallen, und die Seele wird sich wieder erheben und zu Meinem Jünger werden.

52. Ihr vergesst in diesem Augenblick eure Leiden, um an die der andern zu denken, weil ihr wisst, dass in andern Ländern der Schmerz den Kelch ihrer Bewohner gefüllt hat, und dieser Schmerz gelangt zu Mir, denn – welches Leid könnte das Kind fühlen, das nicht auch zum Vater gelangte? Doch dieser Schmerz läutert und erleuchtet den Menschen, er macht ihm das Warnsignal der Gerechtigkeit spürbar und wird ihn veranlassen, auf “den Weg” zurückzukehren. Nur der Schmerz wird ihn dazu bringen, sich zu besinnen und die Gesundheit und den Frieden, die er verloren hat, zurückzugewinnen.

53. Meine Gegenwart und Meine Liebe steht allen Meinen Kindern in dieser Stunde der Prüfung bei.

54. Unter den Berufenen dieser Zeit befinden sich jene, die den Vater um eine weitere Zeit der Freiheit gebeten haben, die Ich ihnen auch gewährt habe. Aber als der Zeitpunkt gekommen war, um von ihnen Rechenschaft zu fordern, habe Ich sie gefragt: “Was habt ihr mit jener Freiheit gemacht, um die ihr Mich batet ?” und sie konnten Mir nur antworten: “Wir haben unseren Willen getan, und die Frucht, die wir geerntet haben, ist sehr bitter.”

55. Diese sind müde zu Mir zurückgekehrt, verbittert und angeekelt von den Früchten, die sie so sehr ersehnten – Früchte, die giftig und tödlich sind.

56. Der Herr erwartete sie. Er wusste, dass sie zurückkommen mussten, und als sie zurückgekehrt waren, habe Ich sie gefragt, ob sie noch immer den Weg des irdischen Vergnügens fortsetzen oder das Liebeskreuz des Meisters tragen und Ihm folgen wollen, und sie haben Mir mit dem Herzen gesagt, dass sie Mir bis ans Ende folgen werden.

57. Euch allen sage Ich: Betet, damit ihr Macht über euren Körper habt.

58. Während ein grosser Teil der Menschheit derzeit leidet, weil das Gesetz der Gewalt noch immer dasjenige ist, das unter den Menschen herrscht, und weil die Ungerechtigkeit regiert, komme Ich herab und erscheine geistig unter euch, um euch zu nähren, damit ihr euch erneuert, Meine göttliche Unterweisung versteht und hernach unter den Menschen vollkommene Werke tun könnt. Dazu habe Ich Meine Bäume gepflanzt, welches die grossen und kleinen Gemeinschaften in verschiedenen Städten, Provinzen und Dörfern sind – Bäume, die dem Wanderer Schatten spenden, der auf langen Wegen und durch weite Wüsten herbeikommt, und die den Hungernden ihre Früchte des Lebens geben. Liebt diese Bäume, pflegt sie durch eure Anteilnahme und euren Eifer. Peitscht sie nicht, als ob ihr ein Wirbelsturm wäret, weil ihr einige von Blättern entblösst und andere gealtert seht, denn ihre Äste werden zu neuen Bäumen werden. Vergesst nicht den Tag, an dem ihr den ersten Schatten empfinget und die erste Frucht asset.

59. Ich habe euch als kleine Kinder betrachtet. Wenn ihr eure ersten Schritte als Arbeiter zu machen beginnt, vertraue Ich euch zunächst kleine Felder an, damit ihr lernt, zu säen. Jene ersten Felder sind die Herzen eurer Angehörigen, sind eure Freunde und eure Feinde. Für jeden besonderen Fall gebe Ich euch Inspirationen.

60. Wenn dann ein Sturm gegen eure Felder herangezogen ist, haben die Menschen euch im Geiste gestählt gefunden, und wenn die Zeit zum Mähen und Ernten gekommen ist, werdet ihr mit Jubel im Herzen das geerntete Korn in die Kornkammer des Vaters tragen – eben jenes, das in der Zukunft eure Nahrung in der Ewigkeit sein wird.

61. Seit langem schon hat euch der Meister aufgefordert, auf Seinen Feldern zu säen, aber einige waren taub und abweisend gegenüber dem ersten Ruf. Doch der Vater wartet weiterhin auf sie, denn Er wusste, dass sie auf den zweiten Anruf hin voll Reue herbeieilen und Ihn um Vergebung bitten würden.

62. Um Mir zu glauben und nachzufolgen, baten Mich einige als Beweis um Gesundheit und inneren Frieden, die sie auf Erden nicht fanden, und als diese gesund wurden und in ihren Heimen und ihrem Leben den Frieden regieren sahen, sagten sie mir: “Du bist es, Vater!”

63. Gesegnet sei, wer die Werke erkennt, die Ich zu jedem Zeitpunkt auf seinem Wege bekunde, denn er macht seinem Vater eine Freude. Weh’ dem, der zweifelt oder misstraut, denn er fühlt sich verlassen, verloren und schwach.

64. Höret, Jünger: In der Zweiten Zeit fuhr Jesus eines Tages in einem Boot hinaus, begleitet von Seinen Jüngern. Das Meer war ruhig, und jene Menschen begeisterten sich am Worte des Meisters. Hernach schlief Jesus ein; doch als das Meer zu schäumen begann und ein Sturm drohte, blieb Jesus weiter schlafend. Während einiger Augenblicke war das Boot ein Spielball der Wellen, und Furcht überwältigte jene Herzen bis zu dem Grade, dass sie den Meister mit angsterfüllter Stimme aufweckten und zu ihm sagten: “Herr, rette uns, wir verderben!” Woraufhin Jesus, sie liebevoll anblickend, Seine Hand gegen die Wasserwogen ausstreckte, welche augenblicklich ruhig wurden, und, Sich an Seine Jünger wendend, tadelte Er ihren Zweifel mit den Worten: “O ihr kleingläubigen Menschen!”

65. Manchmal sehe Ich euch ebenso, schwach im Glauben. Oft genügt es, dass das Brot auf eurem Tische knapp ist, oder dass sich für kurze Zeit die Tore zur Arbeit schliessen, und schon bemächtigt sich euer der Zweifel und ihr vergesst, dass ihr mit Jesus im Boote fahrt, der auch euch sagt: “O ihr kleingläubigen Menschen!”

66. Wenn Ich euch mit Gnadengaben überschütte, glaubt ihr an Mich; aber wenn Ich euch prüfe, dann zweifelt ihr.

67. Denkt nicht, dass Ich euch den Schmerz senden könnte, denn er ist nicht von Mir geschaffen. Er ist ein Same, der aus dem Herzen des Menschen geboren wurde, und dessen Ich Mich bediene, damit seine Früchte ihn erwecken und erleuchten. Denn Ich bin Jener, der gerade aus dieser Finsternis das Licht entspringen lässt.

68. Wie viele gibt es, die im Schmerz ihrer Prüfungen Mich einen unvollkommenen und ungerechten Gott genannt haben, ohne zu erkennen, dass das Leid, das sie gerade ernten, sie selbst gesät haben, und dass sie nur durch dieses rein werden und frei von ihrer Schuldenlast.

69. Wann wird die Menschheit den Schmerz beseitigen? Wann werden ihre Kriege und ihre Sünden ein Ende haben? Meine Stimme, gleich einer Glocke, sagt den Seelen in dieser Zeit: Erwachet! Erhebt euch! Hört auf euer Gewissen, damit ihr mit Ergebung und Sanftmut den Weg des Gesetzes geht. Euch ist die Zeit des Friedens und der Gnade verheissen, in welcher der Schmerz und die Tränen verschwinden werden. Aber zuvor werdet ihr kämpfen und im Guten beharrlich bleiben müssen.

70. Wenn einmal alle Menschen sich aufmachen und dieses Ideal mit Leben erfüllen, wird die Verwirrung Babels, die in diesen Zeiten fortdauert, verschwinden, und stattdessen werden sich alle Völker brüderlich umarmen.

Mein Friede sei mit euch!

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Reaching the Promised Land thru own Merits

The Book of the true Life from the Lord – Teaching

Thus says the Lord:

1. This My son through whose faculty I am delivering this message to you, does not pretend to pass himself as Jesus; he is one of the many spokesmen whom I have prepared during this period to allow My Divine Word to reach you.

2. Prepare yourselves in order for that voice to reach your heart and arise to the true life.

3. Verily I say to you that My word is the bread of the spirit, for that reason he who eats of it will never hunger again.

4. Be before Me like children and then I will tell you as in the Second Era: ’’Let the children come to Me, for the Kingdom of Heaven is for them”.

5. My Kingdom is for the clean of heart; so now that you know it, you will not turn away anyone from My presence, not the adult, who, as a sinner, comes before the Master, because he comes to be purified with My word; nor the child, for though you might believe him to be lacking in understanding in the teachings of My Work, he possesses a spirit many times more evolved than yours.

6. In this era in which I manifest Myself through the human faculty, I am clarifying My past teachings. My spirit is above all flesh and above every spirit during this period, so that My Divine presence will be felt by all and you can contemplate the pathway that will lead toward eternity.

7. If Humanity has given My teachings of past eras a distorted interpretation, today you could also fall into the same error. Behold that in spite of coming in Spirit, there are moments when I must materialize My teachings to make them comprehensible to you, since you have not been able to prepare yourselves, being watchful and in prayer.

8. You should know that the goal of My spiritual Doctrine, is the perfection of your spirit, so that he will be able to possess peace and happiness that every spirit aspires with the knowledge of My truth.

9. Before giving you your cross, I have given you strength and wiped away your tears. Blessed is he who has wept on My lap, because he will feel that his pain has disappeared. Blessed is he who by obeying My Law will be able to feel joy in his spirit, for it will be the fruit of his merits.

10. If you wish to follow Me, always come unblemished before Me. You will not need jewels or luxurious attire; I only want limpidity in your spirit and in your body so that you may carry Me within you.

11. My Word is clear and in spite of it, sometimes you do not want to understand it. During the Second Era, I spoke much through parables and in a figurative meaning, because men of that era only understood Me in that manner. But despite that fact on some occasions they pretended not to understand Me. But the fact is that Mankind wants to touch what is Divine with their hands and they hasten away from the material renunciations and spirituality, which are the means through which they can behold the light of My Divinity.

12. Have spirituality, be cleansed of heart, and in the banquet of the Father you will never be troubled, and you will understand and feel everything He speaks to you. You will not feel unworthy nor will you have the urge to leave. Therefore, he who leaves My table, it shall only be to go forth and preach the truth of My teaching with his life and his deeds.

13. O disciples, I am within your heart; that is why Jesus died among you, to live forever in your heart. By listening to MY Word your spirit will evolve. Behold that through the deeds of My disciples I shall be recognized during this Era.

14. Pain has purified your body and your spirit, so that in thought, by means of the prayer, you can even transport yourselves to far away regions to fulfill your delicate mission of making peace and conveying light to your brethren.

15. When your body ceases its daily chores and goes to rest in bed, the spirit takes advantage of that time to be free and occupies himself in missions assigned to him, in works of the Lord; but if your heart, instead of resting from its preoccupations and vicissitudes, or of elevating itself in prayer, surrenders to bitterness, the spirit will have to keep busy to overcome the weakness of the flesh, unmindful of other missions. That is how you deprive yourselves of your virtues, because of the lack of faith and spirituality, instead of thinking that he who forsakes his obligations for others, and is only concerned with himself, is egotistical toward his fellowmen and therefore does not have compassion for his spirit.

16. Practice My teachings so you may be strengthened, and when those who come to your door deny and slander you, you may have the peacefulness in your spirit and gentleness on your lips.

17. If you continue with your preparation that way, you will see that with your prayer, the sorrow they may have concealed will withdraw from those hearts, as proof that they have been with My disciples.

18. If, on the contrary, you try to defend My Doctrine, returning blow by blow, blasphemy by blasphemy, then you will see how the multitudes will overwhelm you, and they will find reasons to demonstrate that you cannot be My disciples because of your lack of love and charity toward your fellowmen.

19. Do not allow that the sanctuary that I have built within your heart be destroyed by profane concepts; live on alert, enter into prayer so that the storms will not surprise you.

20. When you listen to the prophets of this era whom you call seers, who, in their visions, speak to you about dangers and predict ordeals, elevate your thoughts to Me, to ask Me for strength, to resist, or for light to solve that difficulty, imploring My charity for all your brethren.

21. It is time to pray. The homes that live in peace should pray for the homes that are destroyed. The widows who have found resignation and comfort, should accompany in the thoughts of those who travel without direction, driven mad by their suffering.

22. Mothers who rejoice seeing yourselves surrounded by your children, send your consolation to those who lost theirs in the war. It does not matter if your eyes do not see the result, your faith is enough and that you wish to share with the grief of your brethren, so that I can send to those whom you pray for, My peace, My consolation and My caress, the bread and My forgiveness.

23. I have endowed you so that you may obtain, through merits, the Promised Land.

24. I will always help in your preparation so that you may be strong and rise like the good warriors of this cause, when confusion is unleashed and peoples arise against peoples and nations against nations.

25. Today I say to you, blessed is the traveler who for a long time comes in search of the Divine light. O! Transient travelers of this world, who today are here and tomorrow will not know where their spirit goes! Truly I say to you that it is not death that awaits you, but the eternal life, because I have not ordained death for the spirit; however, I wish that at the hour of My calling, you will find yourselves like the faithful virgins of My parable, awaiting the arrival of the bridegroom with their lit lamps, so that during the moment that you hear My voice calling you, you will be able to leave your cup of bitterness that you have drunk in this world and that no one at that moment will take away what you are about to obtain through so much suffering.

26. Here the eyes of your body, tired of weeping, will be closed, while the eyes of the spirit will be opened to a true life, on reaching the threshold of eternity, there where your Father awaits you with the reward which He has promised you.

27. How many dead to a life of grace have resurrected at this time, listening to this word! How many who are weak have raised themselves filled with strength! How many timid and desperate have been filled with courage and have found peace!

28. The multitudes, which I announced to you during the first days of this communication and that I said would arrive; are the dead and the needy; you are the ones.

29. During your solitude and in your bitterness you waited day after day for the moment when I would give you the good news of My arrival. You have arrived under the shade of the tree where I waited for you, attracted by the rumors of My presence and My miracles, and here you are, converted into disciples of the Divine Master.

30. I will still be with you for some time, so that you may engrave My teaching within your spirit and not fall into profanation or adultery. I wish that when your lips are ready to speak about My Doctrine, your heart confirms with deeds of love the word that the Master taught you.

31. Be careful not to hurt the heart of your brethren or to extinguish their lamp of faith, for among the multitudes are My new disciples; do not separate them from this path. Do not believe yourselves to be the only ones of whom I will avail Myself during this time. You will be called the first and they will be the last. They will also arrive tired of traveling and suffering, and they will say to Me: Father, I have come exhausted before you, I wish I could have found you a long time ago along my path, I would have avoided much of my suffering and errors. But I say to you: the leaf of a tree does not move without My will, and those who speak to Me thus should know that also among My laborers are those who in their heart say to Me: How happy I would be if I were still free to enjoy all that the world offers me! This is the one who would not take advantage of the trials, which are lessons that life offers, nor is he able to understand the meaning of My teaching; that is why he is weak, and in his weakness he tempts his own self.

32. Who will be able to conceal from Me some intention or one of his thoughts, when I dwell within the heart of each man? That is why you should not be surprised when I say that among you will emerge those who will persecute and attempt to destroy what I have achieved. Some of those who today say are disciples and laborers of the Lord, tomorrow will rise against My Doctrine, fighting against those whom they had regarded as their brethren. That is the reason I always say: be watchful and pray so you will not fall into temptation.

33. May each one be satisfied with the gift and responsibility that has been entrusted to him, and not to go forth along the pathways and to other regions as long as the proper moment is not yet marked and his mission made known to him. I say this because there are some who are teaching without being prepared, and there are also those who become guides of congregations without possessing the rightful preparation. On the other hand, I say to others who do not believe they are able to comply with their missions which I am entrusting to them: How can you consider that which is entrusted to you by the One who knows what each one of His children is capable of doing, impossible to fulfill? How have you believed that My communication during this period is possible? Is it not perhaps through the faculty of man?

34. There are those who are in doubt about My communication in this manner, regarding the spokesman as an impostor and, of these, I have availed, calling them and preparing them to carry out the task which they held in doubt and giving them proof of My truth. Many of them have been of My best spokesmen, for the faith and joy with which they have worked. On realizing that through their lips Divine words poured out, they have turned their eyes toward Me to bless My name.

35. Since then they do My will and not theirs, recognizing that he who does his own free will on Earth, does it to exalt himself and therefore withdraws from Me.

36. The Master says to you: Today it is My Word that guides, corrects and teaches you; after 1950, it will be only your conscience. Deliver My teaching with all its purity, manifest My Work with all its clarity.

37. I have not called you so that you perish in this struggle. On the contrary, I want you to be triumphant like good warriors; but may that victory be of peace which you may have sowed, of health which you have given the sick, of light which you have spread in that world of darkness.

38. Oh laborer who comes to offer Me his work, I welcome you. You come from those fields, which I have entrusted to you, and you ask Me: Oh Divine Master, my work, my struggle, is it pleasing to you? And the Master answers: Your deeds are still not perfect, you have not yet become My disciple; I regard you as a young beginner whom I love very much, and that fulfillment you offer Me, I receive; your spirit arises, giving off his first footsteps, humbling the flesh and lending an ear to My new teachings during the present phase.

39. During the First Era you knew the name of Jehovah and you beheld My manifestations in the bosom of the people of Israel to whom you have always belonged, and I said to you: Behold the way, and the pathway that I spoke to you about was the Law. Later, My Word, incarnated in Jesus, spoke to you and you were illuminated with My parables and precepts, and in them I said to you: “Everyone who complies by loving and forgiving his fellowmen, is within the path of My Law”, and during this era you again find yourself along the pathway of your evolution and you have before you the same Divine Spirit, teaching and guiding your footsteps; I have come as a radiant light and everyone who prepares himself, will be able to contemplate Me.

40. Mankind has not risen during this Era to comply with My mandates, and I am waiting for them; I have cultivated the spirits throughout the eras and you still have not presented Me with fruits worthy of Me; I have dictated perfect laws over all beings, and the spirit of man, which is the masterpiece of the Creator, has not perfected himself; after inspiring and advising him unceasingly, he has not known how to hear or obey his God.

41. You have not made good use of the gifts that I have given you and you only manifest your pain to Me; if there is suffering in you, it is because you have broken the Law; having been endowed with strength, you have weakened.

42. I want you to know that you among all the creatures of this world, are the favorite being, gifted with a spirit and a conscience; I have given you freedom of will so that you may take by your own choice the straight road that leads to Me; it is not the flowery path that I offer you, but that of prayer, penance and struggle, and along that road your conscience will guide you.

43. The time approaches when you will reach Me in spirit; you are in the Third Era, in the Sixth Stage near the threshold of that perfect life that awaits you. Do you want to reach Me and enjoy the peace that I have promised you since the first eras? Everyone says to Me: Yes Master, because the cup that we drink is bitter and our journey burdensome. Each day your work becomes more difficult and you stumble because of the incomprehension of your fellowmen, but My word which is healing balsam, comes to calm your afflictions; that fountain of grace that you allowed to go dry, today is overflowing anew to give you strength.

44. Keep in mind that the year of 1950 draws near and the people are not in unity; still the twelve thousand spirits of each tribe are not prepared, and if that year comes and you do not present to Me the number I have asked, who will designate the chosen after that period? By chance, are you going to indicate and mark their destiny? No, My people, only I write with indelible letters the mission that corresponds to each spirit.

45. How much longing there is in Me to manifest My Work among other nations! The time draws near when this communication will be closed and these lips will not speak through these means.

46. I am He who speaks in this era, who cultivates and prepares the spirits, for on Earth there are no teachers of the spirit.

47. And in the same way that these multitudes of yesterday were small, today they have multiplied; that is the way I want to reunite My disciples in other nations.

48. On seeing My constant struggle, you say to Me: “Master, how great is your Work, how abundant your word and how much love and power you spread upon it! The hearts are converted and the sick are healed, feeling your presence”. Hear Me to the end so that you may learn from Me.

49. I have manifested Myself spiritually among all nations as it was written. The prophets said: During the time of war and tribulations, the Holy Spirit will come to communicate with men. Mankind seeks Me, they aspire for My Word, and their anguish and confusion are so great that they are unable to find Me when I am so close to them. In some cities the temples have been destroyed, the books have been thrown into the fire, faith has been attacked and the sacred laws have been denied, and in some nations my name has been erased from the heart of its inhabitants, but nevertheless I have announced to you that the celestial Kingdom shall find its place in the hearts of men. Who will be able to destroy that inner temple if you know how to build it within your spirit? How great is the struggle that awaits you, O! My people!

50. Soon the knowledge will reach the world that the people of Israel have returned to Earth incarnated in different nations and I shall avail Myself of them; they will know that you are not descendants of those people by blood, but of the spirit, and as in past eras, witnesses of My return and of My manifestations.

51. You who represent Me, will convey My message to Mankind. I have sent you to illuminate the Earth, to preach righteousness and to give testimony of the truth. You shall place the conscience before the spirit and before the flesh, and you will teach that the former is your guide, and all materialism will fall and the spirit will again be elevated, converting himself into My disciple.

52. You forget your own afflictions this instant in order to think about those of others, because you realize that in other lands grief has filled the bitter cup of its inhabitants and that pain even reaches Me, because, what suffering does the son feel which will not reach the Father? However, that pain is purifying and illuminating man; it is making him feel the touch of justice and it will make him return to the pathway; only pain will make him meditate and recover his health and the peace which he has lost.

53. My presence and My love accompany all My children in this hour of trial.

54. Among those called at this time are the ones who have asked the Father for more time for freedom which I have granted them, but when the moment has come to ask them for an accounting I have asked them: What have you done with that freedom that you asked of Me? And they have only managed to answer: We have done our own will and the fruit that we have gathered is very bitter.

55. These have returned to Me weary, bitter and displeased with the fruits which they desired for so long, poisonous and deadly fruits.

56. The Father waited for them, He knew they would come back, and when they have returned I have asked them if they still want to follow that pathway of earthly pleasure or carry the Master’s cross of love and follow Him, and they have responded with their heart that they will follow Me to the end.

57. I say to all of you: pray so you will be strong over your physical body.

58. While a great portion of Mankind is suffering, because of the law of Violence, which still prevails among men and because injustice reigns, I descend and appear spiritually among you to nourish you, so that you may regenerate yourselves; that you comprehend My Divine teaching and afterward be able to perform perfect deeds among Mankind. Toward that end I have planted My trees, which are the big or small congregations in different cities, villages and districts; trees that will give shade to the traveler who comes along extensive roads and deserts and who shall give their fruits of life to those who hunger. Love these trees, cultivate them with your love and your zeal. Don’t lash out at them as if you were a whirlwind because you see them bare of leaves and others growing old, for their branches will become new trees. Do not forget the day you received your first shade and ate the first fruit.

59. I have regarded you as small children. When you begin to take your first footsteps as laborers, I am entrusting you with small fields so that you can learn to sow. Those first fields are the heart of your dear ones; they are your friends and also your enemies. I inspire you in each case.

60. Thus, when the storm has approached your fields, it has found you with temper in your spirit, and once the time to reap and harvest comes, with joy in your heart, you shall take the gathered seed to the Father’s granaries; the same which will be in the future, your nourishment in eternity.

61. A long time ago the Master invited you to sow in His fields, but some were deaf and ungrateful the first time, but the Father kept on waiting for them, because He knew that on the second call they would arrive full of repentance, asking for His forgiveness.

62. Some, in order to believe and follow Me, asked Me for proof, health and peace which they could not find on Earth and when these were healed and saw peace reign in their homes during their existence, they said to Me: “It is you, Lord”.

63. Blessed is he who recognizes the Works, which at every moment I manifest along his path, because he gives the Father joy. Woe betides the one who is doubtful or distrustful because he feels alone, lost and weak!

64. Listen disciples: In the Second Era, on a certain day Jesus sailed in a boat accompanied by His disciples; the waters were peaceful and those men were in ecstasy with the words of the Master. However, Jesus remained asleep at a time when the waters began to get hectic and a storm was drawing near. During some instances the boat became like a toy for the waves, and those hearts were seized with fear, to a point of awakening the Master with distressed voices saying to Him: Master, save us, for we will perish! To which Jesus, beholding them gently, extended His hand toward the waters, which were instantly pacified, and turning to His disciples, He reproached their doubt, saying to them thus: O! Men of little faith!

65. Sometimes I behold you in that manner, weak in faith. It suffices many times for the bread to become scarce on your table or that the doors of employment are momentarily closed, in order for doubt to take hold of you, forgetting that you are in the boat with Jesus, who also says to you: O! Men of little faith!

66. When you are being spoiled you believe Me, but when I test you, then you doubt.

67. Do not think that I could send suffering to you, for it does not exist in Me. It is a seed that was born within the heart of man, of which I avail Myself so that its fruits may awaken and illuminate him, because I am He who from the very darkness makes the light appear.

68. How many there are who during the pain in their trials have called Me an imperfect and unjust God, without realizing that the affliction which they are reaping, they themselves sowed and only through it will they be cleansed and free of their burden!

69. When will Humanity give death to suffering? When will their wars and their sins cease? My voice, like a bell, says to all spirits in this period: Wake up! Arise! Listen to your conscience so that you can penetrate with submission and meekness along the pathway of the Law; you are promised a time of peace and grace in which pain and tears will disappear, but first you will have to struggle and persevere in righteousness.

70. When all men arise, encouraged by this ideal, the confusion of Babel which prevails during these times, will disappear, so that all races come close together in an embrace of eternity.

My Peace be with you!

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UNTERWEISUNG / TEACHING 205

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flagge de  Unterweisung 205 … Verstehe die Verirrungen der Religionen

Unterweisung 205 – Verstehe die Verirrungen der Religionen
Aus dem Buch des wahren Lebens

So spricht der Herr:

1. Nehmt die Essenz meines Lehrwortes in euch auf, lasst eure Seele stille werden, bringt den Verstand und das Herz zur Ruhe.

2. Nähert euch Mir auf solche Weise, dass ihr euch in den Frieden eures Meisters versunken fühlt.

3. So wie ihr herbeigekommen seid, so werdet ihr eure Geschwister aus fernen Ländern herbeikommen sehen, weil sie alle nach dem Lichte dieser Botschaft verlangen.

4. Allen werde Ich die ersten Lektionen geben, die sie vorbereiten, um später die Unterweisungen für die Seele zu verstehen.

5. Denkt über das Wort nach, seht euch jeden Satz genau an und sucht immer nach dem Sinngehalt, der Essenz meiner Lehre. Begreift, dass ihr, die Menschen, sich an meine Gesetze halten müssen, und sich nicht mein Gesetz euren Vorstellungen und eurem Gutdünken anpassen muss.

6. Wenn Ich euch gewähren liesse, dass ihr meine Lehre nach eurem Willen und nicht nach dem meinen auf euer Leben anwendet – wahrlich, Ich sage euch, ihr würdet niemals aus eurem geistigen Stillstand herausfinden und eurer Seele niemals ihre Entwicklung, ihre Entfaltung und Vervollkommnung erlauben.

7. Da seht ihr die in ihren Religionen träge gewordenen Menschen, die keinen Schritt mehr hin zum Lichte machen, weil sie sich nicht dem unterworfen haben, was das göttliche Gesetz befiehlt, sondern das Gesetz ihrem Willen zu unterwerfen versucht haben, indem sie es mit Mythen und Irrlehren anfüllten.

8. Es ist notwendig gewesen, dass viele Menschen dieser Zeit sich von jeder Religion freimachten, um Mich mit dem Geiste zu suchen und all jene Eigenschaften, Gaben und Fähigkeiten entfalten zu können, die sie im Innersten ihres Wesens fühlen.

9. Diese sind es, die die Botschaften aufzunehmen vermochten, die zu ihnen vom ewigen Leben sprechen.

10. Euch musste Ich von den verschiedenen Nebenwegen abbringen, auf denen ihr ginget, um euch auf diesen Weg zu bringen, auf dem meine Offenbarungen erstrahlen und meine Botschaften widerhallen. Denn Ich will, dass ihr zu denen gehört, die das Leben von einer grösseren Höhe seelischer Erhebung aus betrachten.

11. Was ist der Körper ohne Seele? – Ein Verband unbeseelter Zellen. Die Seele ist das Leben des Körpers, aber das eine wie das andere geht aus Gott hervor.

12. Habt ihr einmal daran gedacht, dass – da alles aus Gott hervorgeht – Er in euch ist? Doch weshalb ist Er in euch und wozu? Etwa, um dort zu verharren, ohne sich zu offenbaren? Dann wäre Er nicht Gott, denn Er erscheint, spricht, erleuchtet, macht sich fühlbar und offenbart sich überall. Seid also nicht der Auffassung, dass Gott in euch ist, um verborgen zu bleiben, ohne euch seine Botschaft zu geben. Denkt nicht, dass Er ohne Ideen in euch sein kann. Wisset, dass Gott sich durch euch voll offenbaren will.

13. Würdet ihr Mir antworten können, wenn Ich euch fragen würde, warum Gott in euch ist? Warum Er, obwohl Er alles ist, in dem ist, was ihr Seele nennt, in jenem Teil eures Wesens? Warum Er will, dass ihr ein williges Werkzeug seiner Offenbarung sein sollt? Noch könnt ihr Mir nicht antworten, Jünger, weil euch niemand zur inneren Betrachtung angeleitet hat. Deshalb wisst ihr nicht, inwiefern ihr den Vater offenbart, und warum ihr Ihn durch eure Werke zum Ausdruck bringt. Aber wenn ihr euch mit Liebe dem Studium und der Ausübung meiner Lehre widmet, so zweifelt nicht, dass ihr bald diese und andere, noch tiefer-gehende Fragen beantworten könnt. Und wenn ihr einmal das Licht dieses Wissens erlangt habt, werdet ihr in Wahrheit wissen, warum und wozu der Vater in jedem seiner Kinder wohnt.

14. Manche sagen, dass es Gott nicht gibt, und andere, die zwar bekennen, dass sie an sein Dasein glauben, interessieren sich nicht dafür. Doch in Unkenntnis darüber, dass sie Ihn in sich tragen, wissen die einen wie die anderen nicht, dass sie ohne Ihn nicht leben können.

15. Wenn ihr einmal alle von dieser Wahrheit Kenntnis habt und aufrichtig glaubt, dass ihr geistige Kinder jener göttlichen Essenz seid, werdet ihr euch oftmals fragen, bis zu welchem Grad ihr Gott, der in eurer Seele gegenwärtig ist, durch euch habt sich offenbaren lassen.

16. Die Zeiten werden vergehen, ihr werdet einen langen Weg zurücklegen, und eines Tages werdet ihr innehalten, um verwundert die Werke zu betrachten, die der Herr durch eure Vermittlung tat. Dann werdet ihr euch an Jesus, den Meister, erinnern, der an sich den Willen seines Vaters geschehen liess.

17. Wann werdet ihr begreifen, dass Gott, der euch das Leben gab, es dazu verwenden will, sich zu offenbaren? Bedenkt, wie manchmal eine einzige dieser Botschaften hier genügt, um euch viel weiter sehen und erkennen zu lassen als bis dahin, wohin ihr gelangt seid. Und dieses Verstehen wird euch befähigen, Wunder zu vollbringen. Denn ihr werdet euch selbst erkennen, und deshalb werdet ihr euer geistiges Erbe anzuwenden verstehen.

18. O geliebte Jünger, ihr müsst lernen, Liebe zu geben, Gutes zu tun und mit der Seele zu schenken. Ich sage euch, dass der, welcher der Welt die Macht seiner Seele offenbart und aus jener Wissensquelle schöpft, um es den anderen anzubieten, den Willen des Vaters vollziehen wird.

19. Ihr müsst alle Fähigkeiten und Kräfte kennen, die ihr in euch habt, damit sich die Essenz eures Wesens zu offenbaren beginnt. Ihr werdet dann erleben, wie leicht es ist, die Probleme des Lebens zu lösen, wie ruhig und sanft das Ringen um den Aufstieg ist.

20. Das Elend, der Schmerz und die Krankheit werden durch die Macht des Geistes schwinden, der sie durch das Gebet vertreiben wird.

21. Macht euch bereit, Mich zu empfangen, habt oft Augenblicke seelischer Vorbereitung, in denen ihr bereit seid, mit eurem Herrn Zwiesprache zu halten.

22. Wenn ihr glauben würdet, dass ihr Gott wirklich in eurem Wesen tragt – könnten euch dann Krankheiten befallen oder Versuchungen zu Fall bringen? Wie könnte euch die schwache Kraft des Körpers beherrschen?

23. Ich mache euch frei und stark, damit ihr die Welt und das Fleisch besiegt. Denn Ich führe euch und bringe euch näher zur vollkommenen Zwiesprache mit dem Vater.

24. Glaubt nicht, dass ihr bereits mit derjenigen, die ihr mittels dieser Verstandesorgane habt, die vollkommene Zwiesprache habt. Und es ist auch nicht die einfache Intuition, die manchmal euren Verstand erleuchtet. Die höchst-stehende Zwiesprache, die eindringlichste, die ihr erreicht, wird niemals mittels eures Leibes geschehen.

25. Der Körper, Jünger, ist nur ein Gehäuse. Aber in seinem Inneren gibt es ein “Riechfläschchen”, dessen Parfüm oder Essenz die Seele ist. Meint ihr nicht, dass es falsch ist, dass jenes Parfüm verschlossen ist, obwohl sein Duft eine ganze Wohnung wohlriechend machen könnte? Die “Wohnung” könnte heute euer Heim sein, morgen wird sie die Welt sein, später der endlose Raum.

26. Volk: Öffnet euren inneren Tempel, damit ihr in ihm die Essenz empfangt, die dies Wort enthält. Wenn ihr im Äusseren bleibt, wenn ihr euch nicht bemüht, in euer Heiligtum einzutreten, werdet ihr Mich später nicht mehr hören wollen und wegbleiben und auf euren Schultern weiterhin die Last tragen, die ihr bei eurem Kommen trugt – eine Last der Mühsale, der Krankheiten, der Enttäuschungen.

27. Lernt von denen, die sich schon vorbereiten, um Mich zu vernehmen, indem sie vor allem den inneren Tempel betreten, der in der Seele existiert. Sie stärken sich und heilen mit meiner Liebesbotschaft.

28. Euch fehlt der Glaube, um euer Angesicht emporzurichten und hoffnungsvoll zu lächeln und der Zukunft ohne Befürchtungen, ohne Misstrauen ins Gesicht zu blicken, denn in der Zukunft bin Ich.

29. Wie oft seid ihr krank, nur weil ihr dies denkt; denn auf Schritt und Tritt meint ihr, dass euch das Verhängnis verfolgt und der Schmerz auflauert. Dann zieht ihr durch euer Denken dunkle Kräfte an, mit denen ihr euer materielles Leben und euren geistigen Aufstiegsweg überschattet. Doch Ich bin hier bei euch, um aufs Neue den Glauben an das Leben, an die Wahrheit, an das Ewige, an den vollkommenen Frieden zu entzünden, und auch um euch zu lehren, das Licht anzuziehen.

30. Jünger, der göttliche Plan ist gewesen, ist noch immer und wird sein, euch vollkommen zu machen. Doch wenn Gott euch für eure Heranbildung die Vorstellung der Vollkommenheit gewährte – weshalb dann das Licht dieser Wahrheit verdunkeln, die der Vater in euer Wesen hineinlegte, so wie in alles, was Er entwarf? Wisset, dass der Mensch dem Universum gleicht, und das Universum dem Menschen. Das Universum ist die grosse Heimstatt der Kinder des Herrn. Doch in ihr gibt es viele Lebensräume, durch die ihr für eure Vervollkommnung gehen müsst, und die Seele des Menschen ist das Heiligtum, in dem euer Herr wohnen soll.

31. Wenn ihr mein Wort versteht, werdet ihr bald sagen: “Vater, öffne schon heute die Tore meines inneren Tempels, damit deine Essenz, welche Leben und Gesundheit, Weisheit und Kraft ist, in mich eindringt.”

32. Ich sage euch: Wenn ihr so zu Mir sprecht, wird es geschehen, weil die Seele ihre Aufgabe angenommen hat. Dann werdet ihr Mich sich durch euch offenbaren sehen, auch durch euren Körper, das unbedeutende Ding, das dennoch in seiner Ausgestaltung Grösse besitzt.

33. Heute bewohnt ihr diese Welt, morgen werdet ihr eine andere jenseits der Erde bewohnen, und von jeder Welt werdet ihr das für eure Vervollkommnung Notwendige verwenden.

34. Überall werdet ihr euren Geschwistern begegnen, denn das Universum ist voller Geschöpfe, und alle sind Kinder Gottes.

35. Sonnen, Sterne, Welten, Naturreiche, Wesen jeder Art, Atome, Kräfte, alles, vom höchsten Engel bis zum unbekannten Kriechtier, sie alle sind Kinder des Absoluten Wesens, alles stammt von Ihm. Ihr wisst, dass es keinen Reichtum gibt, der keinen Besitzer hat, und der Eigentümer dieses universellen Reichtums ist Gott.

36. Nun frage Ich euch, Jünger: Ist es möglich, dass ihr krank seid? Ist es möglich, dass ihr betrübt seid, obwohl diese Unterweisung dazu da ist, euch frei und glücklich zu machen?

37. Für die Offenbarung, die Ich euch gebracht habe, ist geistige Aufklärung nötig, die nur Ich, der Meister der Seele, euch gebe.

38. Wenn ihr euch immer mehr als Körper denn als Seele gefühlt habt, so lehre Ich euch nun, mehr Seele als Körper zu sein und sich zu fühlen. Dies ist Erlösung, Rettung und Friede.

39. Manchmal fragt ihr euch, warum ihr in dieser Zeit mehr leidet als die Menschen vergangener Zeiten, und warum ihr kommen musstet, um eine geistige Mission zu erfüllen, die ihr früher nicht hattet. Doch Ich sage euch: Diese Aufgabe, geistig auf den Wegen des Guten und des Lichtes zu wandeln, um auf den Gipfel des göttlichen Berges zu gelangen, ist immer in eurer Seele gewesen. Und andererseits haben sich in der gegenwärtigen Existenz alte Schulden angesammelt – nicht zum Abschluss gebrachte Werke und nicht zu Ende geführte Missionen.

40. Wer den Sinn eines neuen Lebens nicht zu begreifen vermag, wird gegen meine Gerechtigkeit aufbegehren und seine Sühnepflicht als Strafe auffassen. Wer dagegen in einem neuen Dasein die Gelegenheit erkennt, Schulden zu bezahlen und Flecken abzuwaschen, der wird den Namen des Herrn segnen.

41. Noch seid ihr kleine Kinder, und als kleine Kinder sollt ihr aufrichtig sein. Schämt euch nicht, Mich in euren Gebeten um Kleinigkeiten zu bitten. Das Wesentliche ist, dass ihr betet, dass Ich euch inspiriere und erziehe.

42. Betet, verwendet meine Ausdrucksweisen, stärkt und heilt durch den Glauben und die Kraft, die diese verbreiten.

43. Morgen, wenn euer Gebet nicht mehr dazu bestimmt ist, eure Krankheiten zu heilen, sondern euch an der Zwiesprache mit dem Vater zu erquicken, wird eure Seele durch Regionen schweifen, die dem Verstande nicht bekannt sind. Zu einigen werdet ihr euer Licht bringen, von anderen werdet ihr Botschaften mitbringen, von wieder anderen werdet ihr Ermutigung und Beglückungen für die Seele empfangen.

44. Gott, der in euch ist, wird seine Botschaften durch euren Mund kundtun, wenn eure Seele und euer Körper sie zu übertragen verstehen.

45. “Wie ist es möglich, dass Gott durch den Menschen spricht”, könnt ihr euch fragen. Doch Ich sage euch: Seinerzeit wurde “das Wort” Mensch, um das Wort Gottes auszusprechen. “Das Wort”, welches der Ausdruck der Weisheit ist, nahm Fleisch an, und sein Körper war der Mensch Jesus.

46. Warum solltet ihr, die ihr die Jünger von Jenem seid, in welchem “das Wort” sprach, dieses nicht mittels der Seele und selbst des Fleisches offenbaren?

47. Heute seid ihr noch Schüler und seid nicht immer fähig, meine Lektion zu verstehen. Doch sprecht vorerst zu Gott mit eurem Herzen, mit euren Gedanken, und Er wird euch im Innersten eures Wesens antworten. Seine Botschaft, die in eurer Seele sprechen wird, wird eine klare, weise, liebevolle Stimme sein, die ihr nach und nach entdecken werdet, und an die ihr euch später gewöhnen werdet.

48. Es ist notwendig, dass ihr am Anfang über die Botschaften nachdenkt, die ihr auf euer Gebet hin empfangt, damit ihr wirklich diejenigen erkennt, die ihr von eurem Vater erhaltet, und sie niemals mit jenen Stimmen, Ideen, Gedanken und sogar Offenbarungen eurer irrenden Seele verwechselt. Nur in der Stille und in der Meditation werdet ihr den Weg erkennen können, auf dem jede Botschaft zu euch gelangt.

49. Welcher Mensch könnte sagen, in welche geistigen Regionen seine Seele eindringt, und bis zu welcher Höhe des Lichtes sie sich aufzuschwingen vermag? – Niemand. Daher irrt sich oftmals der, der die Wege des Gebetes, der Gemeinschaft mit Gott, der geistigen Betrachtung nicht kennt. Denn anstatt dem Lichte entgegen zu gehen, dringt er in dunkle Sphären ein, von denen er schlechte Inspirationen und falsche Botschaften empfängt.

50. Strengt euch an, versucht, das Wissen zu erlangen, das zum ewigen Lichte des Geistes führt – dorthin, wo euer Ursprung und euer Ziel ist.

51. Ströme von Gesundheit verbreitet mein Wort. Wenn ihr euch vorbereitet, um zu empfangen, werdet ihr gesund werden. Wenn ihr so die Gesundheit zu erlangen vermögt, werdet ihr beweisen, dass ihr euch durch den Geist geheilt habt.

52. Bittet, betet, wendet euch an Mich. Ich werde euch zudem einige Fortschritte gewähren. Doch bemüht euch darum, Verdienste zu erwerben.

53. Lasst euer Leben immer harmonischer werden, indem ihr mit all euren Geschwistern – gegenwärtigen und abwesenden, sichtbaren und unsichtbaren – eine einzige Familie bildet.

54. Dann werdet ihr euch eines nie zuvor erlebten inneren Friedens erfreuen, der der Befolgung des göttlichen Gebotes entspringt, einander zu lieben.

55. Geliebte “Arbeiter”: Ich sehe euch fleissig die Felder bestellen, die Erde vorbereiten und den Samen in sie legen, der euch morgen seine Früchte bringen wird und so eure Mühe vergelten wird. Wählt den Samen aus und grabt die Erde um, denn ihr beginnt nun ein Jahr, das das erste der drei letzten Jahre ist, in denen Ich Mich in dieser Weise unter euch kundgeben werde. Die Zeit, die noch bleibt, ist kurz, und ihr werdet euch bei eurer Vorbereitung beeilen müssen. Denn Ich will euch nicht als schwache Kindlein, sondern als fortgeschrittene Jünger zurücklassen, die schon nahe daran sind, zu Meistern zu werden.

56. Nach meinem Scheiden werdet ihr die Verantwortlichen für die Auslegung sein, die ihr meiner Unterweisung durch eure Worte und eure Werke gebt. Die Menschen werden meine Lehre nach euren Taten und eurem Leben beurteilen.

57. Meine Inspiration wird euch nicht fehlen. Durch sie werdet ihr den Augenblick erkennen, in dem ihr sprechen müsst, und auch das, was ihr sagen müsst. Mit klaren, genauen und schlichten Worten sollt ihr das Dasein des Jenseits bekanntmachen, das Ich euch offenbart habe, und so für eure Mitmenschen mit wahrer Liebe einen geistigen Pfad anlegen, und immer sollt ihr eure Worte mit Taten und Beispielen bekräftigen.

58. Allmählich lernt ihr, fremde Leiden wie eigene zu empfinden. Der Grund dafür ist, dass eure Seele, wenn sie sich an meiner Unterweisung sättigt, sich erhebt, Entfernungen überwindet und in die Geheimnisse des Jenseits eindringt, wo sie entdeckt, dass der Ursprung aller Wesen ein einziger ist: der Vater, in welchem ihr alle Geschwister seid.

59. Aber nicht nur eure Seele hat in meinem Werke Anstösse zu ihrem Fortschritt erhalten. Auch eure verstandesmässigen Fähigkeiten haben sich entfaltet, als ihr gefühlt habt, wie die geistige Inspiration in euch immer stärker wurde, und ihr festgestellt habt, dass das Verstehen all dessen, was ihr früher nicht klar erkannt habt, sich mehrt, und die Geheimnisse sich aufklären.

60. Wenn es euch nicht gelingt, ganz in die Welt des Geistes einzudringen, um alles, was sie enthält, zu begreifen und zu fühlen, so deshalb, weil ihr noch dem Druck der Materie und dem Einfluss der Welt ausgesetzt seid. Ich habe euch vieles offenbart, aber wahrlich, Ich sage euch, der Mensch wird niemals schon auf dieser Erde verstehen, wie die Welt ist, die ihn erwartet, auf welche Weise dort die Seele lebt, welche Seligkeiten sie angesichts der Göttlichkeit erlebt, und wie jener seine Läuterung erhält, der voller Unvollkommenheiten ist.

61. Wenn der menschliche Verstand die Wonne der reinen Seele im Jenseits begreifen würde, dann hätte jene Seligkeit Grenzen, wie sie der Mensch hat. Darum sage Ich euch, dass ihr das von hier aus nicht zu begreifen vermögt, wohl aber zu erahnen.

62. Ebenso wenig könnt ihr euch die Intensität des Schmerzes vorstellen, den eine Seele erlebt, wenn ihr Gewissen sie vor meine Göttlichkeit bringt. Daher sage Ich euch immerzu: Bereitet euch vor und erhebt eure Seele, denn ihr werden die Unterweisungen offenbart, die sie kennen muss. Erkennt, dass zwischen der Seele und dem Verstande eine wirkliche Übereinstimmung bestehen muss, damit ihr schon hier eine Ahnung von jener Wahrheit erlangen könnt.

63. Ich habe zugelassen, dass eure Intelligenz zunimmt und in der Unendlichkeit das Licht sucht, das sie benötigt. Ich habe euch Willensfreiheit gewährt, damit ihr selbst euren Weg wählt. Aber Ich habe meine Gebote über euren Willen gestellt. In jenem Gesetz werdet ihr den rechten Weg erkennen können, in ihm werdet ihr die Kenntnis finden, um eure Werke zu läutern. Falls ihr diesem Weg nicht folgen möchtet, seid ihr frei, euch von ihm abzuwenden. Doch ihr werdet euch nicht mehr selbst betrügen können, euer Gewissen wird unablässig zu euch sprechen. Auch dann, wenn ihr – bereits ohne Erdenkörper – vor Mich gelangt, wird jener innere Gewissensrichter euch richten und euch sagen, welchem Läuterungsweg ihr folgen müsst. Jenes Gerechtigkeitslicht ist Teil von Gott selbst, der in euch ist und der euch lehrt, das Gute zu lieben und das Böse zurückzuweisen.

64. In diesen Vorbereitungsjahren sollt ihr euch dem Studium meiner Unterweisung widmen. Denn es gibt viele Herzen, die eures Wortes bedürfen. Es gibt Überdruss an so viel Lasterhaftigkeit, es gibt Hunger danach, geistig zu leben.

65. Die Jünger dieses Werkes werden die geistige Nahrung erzeugen, werden die falschen Vorstellungen, die die Menschheit bisher gehegt hat, korrigieren, werden die Frohe Botschaft dieser Zeit, in der ihr lebt, weitergeben, werden die Weiterentwicklung von Weltanschauungen und des Lebens, das diese Zeit mit sich bringen wird, ankündigen, werden den Menschen zu Diensten sein, ohne nach Klassen, Sekten, Religionen oder Rassen zu unterscheiden, werden jedem geistigen oder physischen Bedürfnis Rechnung tragen. Diese Jünger werden wie ein Leuchtturm sein, der das Boot des Schiffbrüchigen erhellt, werden der Stern sein, der den rettet, der orientierungslos in der Nacht umhertappt.

66. Sie werden keine Kirchen aus Stein erbauen, noch werden sie Altäre errichten, um ihre Werke bekannt zu machen. Sie werden einen grossen geistigen Dom erbauen, dessen Steine die Herzen der Menschen sind, die sich durch die Macht der Liebe miteinander vereinen.

67. Lauscht aufmerksam meinen Unterweisungen dieser letzten drei Jahre. Denn die Jünger, die diese Unterweisungen lernen, werden nach 1950 die Lehrer sein. In jener Zeit, in der ihr euch nach meinem Willen vereinigen und wirklich zu Mir erheben sollt, werde Ich euch mit dem Lichte meiner Inspiration erleuchten, damit ihr grosse und grundlegende Werke vollbringt. Doch bereitet euch darauf vor, denn wenn der von Mir festgelegte Zeitpunkt gekommen ist, werde Ich Mich nicht mehr des Stimmträgers bedienen.

68. Mein Licht wird in jedem meiner Kinder erstrahlen, das sich auf die Zeit der direkten Zwiesprache mit dem Meister vorbereitet. Aber es wird nicht in jenen sein, die mein Werk verkaufen und zu Krämern werden. Bereitet euch vor, damit, wenn mein Wort im Jahre 1950 endet, ihr die Vorgehensweise verstanden habt, um auf dem Wege voranzukommen. Denn – hört gut zu!: All jene werden in Verwirrung geraten, die sich nicht genügend vorbereitet haben.

69. Begreife, geliebtes Volk, die Art und Weise, in der ihr mein Wort nach meinem Willen unter die Menschen bringen sollt. – Damit ihr nicht scheitert, sollt ihr euch nicht vornehmen, die Gewohnheiten, die die Menschheit jahrhundertelang gehabt hat, von einem Augenblick zum andern umzuwandeln. Gebt ihr meine Unterweisung, und sie wird die Verirrungen begreifen, in denen sie gelebt hat. Die Überzeugungskraft, die meine Lehre besitzt, wird ihr Auffassungsvermögen erleuchten, und die Wahrheit wird erkannt werden. Dann wird das, was in ihren Augen einst als falsch erschien, in unendlichem Lichte erstrahlen.

70. Meine Kinder, Ich bin bei euch gewesen und habe euer Herz berührt, damit ihr Mir in ihm einen Platz bereitet, in dem Ich für immer wohnen kann.

Mein Friede sei mit euch!

flagge en  Teaching 205 … Understand the Errors of Religions

   

Teaching 205 … Understand the Errors of Religions
From the Book of the true Life

A Teaching of the Lord

Thus says the Lord:

1. Come receive the essence of my teaching. Allow your spirit to rest and your heart and mind to feel spiritual tranquility.

2. Come to me in spirit so that you may feel the peace of the Divine Master.

3. Similar to how you arrived to witness my manifestation, your brethren will also arrive from distant lands seeking enlightenment from these teachings.

4. Initially, I will give everyone teachings that they can understand, thus preparing their spirits for the teachings that I will give later.

5. Carefully analyze my word to seek the essence of my doctrine. Be aware that it is man who needs to follow my laws. Man should not change my laws for his convenience or because of his beliefs.

6. If I allowed you to practice my doctrine according to your will, then you would remain spiritually stagnant forever. You would never allow your spirit to evolve and to perfect itself.

7. The different religions practiced by mankind have failed to progress spiritually because they have not followed the divine laws of God. Man has chosen to fill his religious practices with myths and misinterpretations.

8. During this period many have had to separate themselves from religion to seek me with their spirit so they can develop their spiritual gifts and abilities. Intuitively, they knew that they possessed those gifts.

9. These individuals have listened to their inner voice which speaks of the spirit and eternal life.

10. I had to separate you from the different paths that you were traveling so that you could begin your journey to the Divine Father and receive my spiritual enlightenment and revelations. I want you to evolve spiritually so you can perceive life with an evolved spirit.

11. What is the physical body without a spirit? It is a mass of lifeless cells. Although the spirit and the body both originate from God, the spirit is the one that reflects true eternal life.

12. Have you ever considered that since everything originated from God that God is in you? Why is he in you? Could he be in you without ever manifesting himself? Then he would not be God, for God is present everywhere, communicating, illuminating, and manifesting himself. Do not assume that God will keep away from giving you his message of love. Let it be known that God wants to manifest himself spiritually through you.

13. Would you know how to answer me, if I were to ask you why God is in you? Since he is omnipotent, why is he in that part of your being who you refer to as the spirit? Why does he want you to humbly practice his teachings? You are unable to answer me, disciples, because you have not been taught how to meditate. Thus, you do not know why the Father is in you and why he expresses himself through each one of your deeds. However, if you truly dedicate yourself to studying and to practicing my doctrine, you will soon be able to answer these questions and others that are more profound. Once you attain that enlightenment, you will truly know why the Divine Father dwells in each of his children.

14. Some say that God does not exist, while others, although believing that he does exist, are not interested in him. However, they both ignore that God dwells in each being and that no one can live without God.

15. When each of you becomes aware of this truth, and truly believe that you are spiritual children of the Divine Father, you will then begin to ask yourself to what extent you have allowed God to manifest himself through you.

16. As you journey through the path of life you will one day become astonished of the many deeds that the Lord has performed through you. You will then remember Jesus, the Divine Master, who truly fulfilled the will of the Father.

17. When will you realize that God, who gave you life, wants to manifest himself through you? Behold how sometimes one of these teachings is enough to make you comprehend and to perceive more clearly than you had previously. That comprehension will enable you to do marvelous things, because you will get to know yourself and how to utilize your spiritual gifts.

18. Oh my beloved disciples, you need to learn to offer spiritual love and charity to your brethren. If you give others spiritual enlightenment and make them aware of the power and greatness of the spirit, you will be fulfilling the will of the Father.

19. You need to become familiar with the spiritual gifts that you possess, so that the true essence of your being will manifest itself. Then, you will observe how much easier it is to solve the problems of life and to evolve spiritually.

20. Misery, suffering, and illness will disappear through true spiritual prayer.

21. Prepare yourself spiritually to welcome me and to communicate with the Lord.

22. If you truly believe that God dwells within you, would it be possible for you to become ill or to yield to temptation? How could the weak flesh dominate you?

23. I am freeing you and strengthening you so that you will triumph over the world and the flesh, because I am guiding you to attain perfect communication with the Father.

24. Do not assume that this communication through the human spokesmen is the perfect communication. Although you are sometimes illuminated through intuition, that is also not the perfect communication. The most elevated form of communication with the Divine Father is spiritual, rather than through the material body.

25. Disciples, the material body is only a covering. Inside the body there is the spirit that is like a beautiful fragrance. Is it fair for the spirit not to manifest its beautiful fragrance? Today, it could manifest through your material body; tomorrow throughout the world, and later throughout the universe.

26. My people: Allow your spirit to penetrate into the essence of these teachings. If you listen to these teachings and fail to penetrate into their essence, you will be unable to overcome your weariness, illnesses, and disillusions.

27. Learn from those who prepare themselves spiritually to penetrate into the essence of my word. They acquire spiritual strength and are healed with my message of love.

28. If you had faith in the Father, you would face the future without fear and distrust, knowing that the Father will always be with you.

29. You are often ill due to your manner of thinking, always believing that suffering and illness are your destiny. Thus you attract darkness with your thoughts,-and your material life and spiritual journey are surrounded by that darkness. But I have come to help you to renew your faith in life, in the truth, in the eternal, and in spiritual peace. I come to help you become spiritually enlightened.

30. Disciples: My divine plan is for you to attain spiritual perfection. If that is God’s divine plan, why would you want to change it? Be aware that man is similar to the universe, and that the universe is similar to man. The universe is a great mansion with many homes. It belongs to the children of God to help them in their journey to spiritual perfection. The spirit of man is the sanctuary where the Lord should dwell.

31. Once you comprehend my word, you will say: Father, starting today I will open the doors to my inner temple so that your essence, which is life, health, wisdom, and strength will penetrate into my spirit.

32. When you speak to me in that manner, it is because your spirit has accepted its mission. You will then observe that I will manifest myself through you, although your material body is mortal. Nevertheless, that body embodies perfection.

33. Today you dwell on earth, but tomorrow you will dwell in a different mansion. Each mansion will bring you a step closer to attaining spiritual perfection.

34. – Your brethren are everywhere in the universe because they are all children of God.

35. Everything and everyone belongs to God, from the most elevated angel to the most basic living thing, including the stars, suns, planets, beings of all species, atoms, elements, and forces. All treasures belong to someone, and the treasures of the universe belong to God.

36. Disciples, I now ask you: Is it possible for you to be ill and unhappy, even though I have brought you these teachings so that you will achieve freedom and joy?

37. You need to be spiritually prepared for these revelations, and I, the Divine Master, have come to prepare you.

38. If you feel that you are spiritually weak, I come to help you become spiritually enlightened. Thus, you will attain redemption, salvation, and peace.

39. Sometimes you ask why you suffer more during this period than mankind did in the past, or why you have to fulfill a spiritual mission you never had to fulfill before. I say to you: Your spiritual mission has always been to journey through the path of enlightenment in order to ascend to the top of the divine mountain. Furthermore, during this era, you have come to settle debts that you acquired in the past and to conclude the work that you have not yet completed.

40. The individual, who is unable to comprehend the significance of a new life, will renounce my justice, and believe that his restitution is a punishment from God. But the one who views his new existence on earth as an opportunity to settle past debts and to purify his spirit will bless the Lord’s name.

41. Although you are still learning to become spiritually strong, you should continue to be sincere. Do not worry if you pray for things that you feel are insignificant. Remember, what is important is to pray, and to allow me to guide and inspire you.

42. Pray, and be healed with the spiritual strength and faith that my teachings give you.

43. Once you no longer pray to heal your illnesses but rather to communicate with the Father, the spirit will begin to journey to unknown regions. You will journey to those regions to offer spiritual enlightenment, to receive messages, or to experience spiritual joy and acquire strength.

44. God, who dwells in you, will manifest his messages through you, once your body and spirit are able to interpret those messages.

45. You ask, How is it possible for God to speak through man? And I say to you: During the Second Era, the “Divine Word” became man in order to speak the word of God. The “Divine Word”, which manifested God’s divine wisdom, took human form through Jesus.

46. Why should God not manifest himself through your spirit and material body since you are disciples of Jesus, the “Divine Word”?

47. Today, as beginning students, you are not always able to comprehend my teachings. For now, speak to God with your heart and mind and he will respond to you deep within your being. You will hear his message in your conscience. It will be a clear, wise, and loving voice that you will gradually discover and become accustomed to hearing.

48. It is necessary to meditate on those messages that you receive through prayer. Thus you will be able to recognize messages from the Father and not confuse them with the voices, ideas, thoughts, and revelations that you may receive from your confused spirit. Only in silence and meditation will you be able to do this.

49. Who is able to truly say what spiritual region he has penetrated while he is in prayer and meditation? No one is able to do that. Thus, the one who fails to pray, to meditate, and to communicate with God is often confused. Instead of penetrating into the light while praying, he penetrates into the darkness, receiving bad inspirations and false messages.

50. Make a true effort to progress spiritually and to acquire spiritual wisdom and enlightenment. Your final destination is to return to God from whom you originated.

51. My word emits an abundance of healing balsam. If you prepare yourself to receive it, you will be healed. Your own spirit will heal you through the spiritual enlightenment that it acquired from my teachings.

52. Pray to me. Ask me for your needs, and seek me. I will grant you more than what you request, but strive to practice deeds of virtue.

53. Practice harmony in your life. Establish only one family with all of your brethren. Your family should include those who are present and those who are absent, as well as those who are visible and those who are invisible.

54. Only then will you experience true inner peace, because you fulfilled the divine mandate that tells you to love one another.

55. My beloved workers: I observe that you are anxiously cultivating the fields, preparing the land, and sowing seeds that will later produce fruit, a true reward for your efforts. Select the seed and prepare the soil, because my present manifestation will continue for only three more years. Thus, only a short time remains for you to prepare yourself. When the time comes for my departure, I do not want you to still be beginning students but rather advanced disciples who become teachers.

56. After my departure you will be responsible for the interpretation that others give to my teachings. Humanity will judge my doctrine according to your deeds, words, and manner of living.

57. You will never lack my inspiration. Through my inspiration you will know when you need to speak and what you need to say. You will explain to your brethren the teachings that I have revealed to you about the spiritual valley using precise, clear, and simple words. You will outline the spiritual path that they need to follow and you will always accompany your words with deeds of love.

58. Gradually you are learning to feel the pain of others as if it were your own. It is because your spirit saturates itself with my teaching, elevates itself, and is able to penetrate into the divine mysteries. It discovers that all beings originated from the Divine Father, and are therefore brothers.

59. Your spirit has not only evolved with my teachings but also your mental abilities because you are attaining greater spiritual inspiration. Thus, you now comprehend things that previously you thought were confusing and mysterious.

60. If you are unable to fully penetrate into the spiritual world to comprehend it, it is because your flesh still dominates the spirit, becoming strongly influenced by material things. Although I have revealed many things to you, truly I tell you that you will never be able to truly comprehend what awaits you in the spiritual valley while you live on earth. You will never truly comprehend how a spirit lives in the spiritual valley, the joy it experiences living in the presence of God, and how a stained spirit attains purification.

61. The human mind is unable to truly comprehend the joy experienced by a purified spirit in the spiritual valley because of the limitations of the human body. That is why I say to you that while you live on earth you cannot truly comprehend those things that pertain to the spiritual world.

62. Also, you cannot imagine the intense pain a spirit will feel once it begins to listen to its conscience. That is why I tell you to prepare yourself and to elevate your spirit, for it will receive many teachings that it needs to know. Behold that true harmony needs to exist between your spirit and your mind, so that you will become aware of some of those spiritual teachings and truths while you are on earth.

63. I have allowed your intelligence and spiritual enlightenment to grow. I have granted you free will to select the path that you want to follow. Nevertheless, I have also given you my laws which show you the right path to follow and how to purify your deeds. If you do not want to follow that path, you are free to separate from it. However, you can no longer deceive yourself, because you will continually hear the voice of your conscience. Furthermore, when you come in spirit before me, you will be judged by your conscience. It will tell you what path of purification you will need to follow. The conscience is the voice of God, that dwells in you to teach you to love all things that are virtuous and to reject all things that are evil.

64. Study my teachings during these years of preparation, for there are many whom you will need to teach. Men are weary because of so much perversity. They hunger to live spiritually.

65. The disciples of these teachings will offer spiritual nourishment to humanity and will help correct its false beliefs. They will help their brethren as they announce the good news of this period. Also, they will announce that life and ideas will evolve on earth during this era. My disciples will not differentiate people of different classes, sects, religions, or races. They will be sensitive to the spiritual and physical needs of all their brethren. They will be similar to a shining lighthouse that guides a ship that is lost at sea, or a bright star that offers light to one who walks in darkness.

66. They will not build temples that are made of stone nor will they erect altars to publicize their deeds. Instead, they will build a great spiritual temple whose stones will be the hearts of humanity and become united through the power of love.

67. Listen carefully to my teachings during these last three years, because the disciples who learn these teachings will become teachers after the year 1950. After 1950, when you congregate and truly elevate yourselves toward me, I will enlighten and inspire you so that you may perform great deeds. But you need to prepare yourself because after 1950 I will no longer manifest myself through human spokesmen.

68. I will illuminate each of my children who truly prepares himself to communicate with me from spirit to Spirit. However, I will not illuminate those who sell my work and who convert themselves into merchants. Prepare yourself so that when my manifestation ceases you will continue to follow my path. Listen carefully: Confusion will arise among all those who have failed to prepare themselves.

69. My beloved people, be aware of the manner that I want you to teach humanity my word. Be aware that you will not be able to quickly change the traditions that mankind has had for centuries. Offer my teachings to your brethren and they will become aware of the errors in their life. The power of conviction that my doctrine possesses will illuminate mankind, and its truth will be acknowledged. Thus, my doctrine, which some thought was a false doctrine, will shine with infinite wisdom.

70. My beloved children: I have been with you, and I have touched your heart so that I may eternally dwell in it.

My Peace be with you!

Das Buch des wahren Lebens… 366 Göttliche Unterweisungen – Mexiko 1866 – 1950

Das Buch des wahren Lebens - Book of the true Life - Libro de la vida veradera - Livre de la vraie vie - 3 Testament

….NEU….
DAS BUCH DES WAHREN LEBENS… 12 Bände
ALLE 366 KOMPLETTEN UNTERWEISUNGEN GOTTES
PDF / EBOOKS in Deutsch zum Herunterladen

Band 1 Band 2 Band 3 Band 4 Band 5 Band 6
Band 7 Band 8 Band 9 Band 10 Band 11 Band 12

—> DAS BUCH DES WAHREN LEBENS… ONLINE LESEN <—

—> KOMPENDIUM DAS DRITTE TESTAMENT… ONLINE LESEN <—

flagge de Vorwort zur deutschen Ausgabe ‘Das Buch des wahren Lebens’

Vorwort zur deutschen Ausgabe ‘Das Buch des wahren Lebens’

Das vorliegende Buch ist eine getreue Übersetzung des ersten von zwölf Bänden des “Buch des Wahren Lebens” aus dem Originaltext in spanischer Sprache und gibt göttliche Offenbarungen kund. Es handelt sich um nichts Geringeres als die Wiederkunft des Herrn als Heiliger Geist. Durch besonders von Ihm auserwählte und vorbereitete Werkzeuge (das Wort im spanischen Text ist: “portavoz” soviel wie Stimmträger, Wortvermittler, Sprachrohr) übergab Christus große Wahrheiten, um uns den Sinn unseres irdischen Lebens zu erklären, um uns nicht verstandene oder unbekannt gewesene Geheimnisse des Geistes zu offenbaren, und um uns Trost, Kraft und Richtlinien zu geben inmitten eines wachsenden Chaos, das schwere Heimsuchungen für die gesamte Menschheit bringt mit dem Ziel ihrer Läuterung. Es ist die ewige, gleichbleibende Botschaft Gottes an Seine Kinder: in der Ersten Zeit durch Mose und die Propheten und in der Zweiten Zeit durch Jesus und seine Jünger. Wenn uns die Botschaft in der jetzigen Dritten Zeit als neu erscheint, so deshalb, weil viele nicht-verstandene Worte der Ersten und Zweiten Zeit erklärt werden, und weil uns der Herr weiterleitende geistige Erkenntnisse erschließt, die Er uns damals nicht geben konnte. (“Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. ” Joh. 16,12.)

Das Buch ist in viele Kapitel eingeteilt und jeder Vers ist nummeriert; dies dient nicht nur der genauen Bezugnahme auf eine Textstelle, sondern soll auch schon äußerlich zeigen, dass es sich nicht um eine leichte Lektüre handelt; vielmehr muss der Inhalt mit gesammelten Sinnen und mit Bedacht gelesen, studiert und er- gründet werden. Hernach muss aber das Wichtigste folgen: die Ausführung, die Tat.

Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass viele Gedanken und geistige Lehrsätze sich öfters wiederholen, wenn auch meistens mit unterschiedlichen Worten oder unter anderen Gesichtspunkten. Dies hat verschiedene Gründe: Erstens wurden die Unterweisungen im Laufe von vielen Jahren in Dutzenden von Versammlungsstätten gegeben. Zweitens waren dabei verschiedene Wortvermittler tätig, und je nach der geistigen Reife des Instruments konnte sich das Wort Gottes kundtun. Und schließlich wurden die Lehransprachen nicht in geschlossenen Zirkeln gehalten, sondern öffentlich vor einem einfachen Publikum, sodass immer wieder Neulinge hinzu- kommen konnten, weshalb der Herr für dieselben in Seinem Wort die Grundbegriffe wiederholen musste.

Heute dürfen wir uns an den Wiederholungen nicht stoßen, sondern sie sollen uns Gelegenheit geben, die göttlichen Gedanken tief in uns einzuprägen. Und außerdem bekräftigen die Wieder- holungen, dass die Unterweisungen von Gott kommen; denn trotz der Vielzahl von Orten, in denen sie gegeben wurden, und der vielen Wortvermittler zeigt sich die Einheit des Wortes.

Es wäre verhängnisvoll für die ganze Menschheit, wenn sie aufgrund materiell missdeuteter Weissagungen — ebenso wie das Volk der Juden vor nahezu 2000 Jahren — die hilfreiche Hand Gottes ausschlagen und taub bleiben würde gegenüber der Stimme Ihres Herrn, die sich in diesem unverkennbar echten und wahren Gotteswort an jeden einzelnen Menschengeist wendet und ihn zur Besinnung, Umkehr und Vergeistigung aufruft. Die gleiche Stimme wird einst von einem jeden von uns Rechenschaft fordern, wie weit er ihren liebevollen Mahnungen und Weisungen nachgekommen ist.

In dem Werk “Buch des Wahren Lebens” ist das Hauptthema der Geist, weshalb dies Wort in verschiedenen Verbindungen sehr oft zu finden ist. Was Ist unter “Geist” zu verstehen? — Im heute üblichen Sprachgebrauch und in den Wörterbüchern wird das Wort “Geist” im Sinne der Fähigkeit zu denken angewandt, also: Verstand, Intellekt, Idee, Klugheit etc. — In den vorliegenden Unter- weisungen, ebenso wie in der Bibel, hat das Wort Geist eine andere Bedeutung, und Jesus hat sie klar herausgestellt, als Er sagte: “Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten” (Joh. 4, 24). Die ewige Urkraft, Gott, ist reiner Geist, ohne Gestalt — was jedoch nicht ausschließt, dass Er sich Seinen Kindern in besonderen Fällen auch in menschlicher Gestalt, als Vater, offenbart. Die wesentlichste Eigenschaft Gottes ist die Liebe, und getrieben von dieser Liebe schuf Er aus sich andere Geistwesen, um ihnen Seine Liebe schenken zu können. Diese Geister, Funken aus Gottes Geist und in begrenztem Maße mit den gleichen Eigenschaften wie Gott, erfüllten den unendlichen Raum, bis sie wegen ihres Hochmuts und Ungehorsams sich selbst von Gott trennten und daraufhin in einen materiellen Körper gebettet wurden, um den Heimweg wieder antreten zu können. Der wesentliche Teil des Menschen ist daher sein Geist, der Funke des göttlichen Geistes in ihm. Kurz zusammengefasst folgt daraus… Gottes Geist = Liebe, Weisheit und Macht.

Menschlicher Geist = Gottes Geistfunken im Menschen.
Geister = Urgeschaffene Engelsgeister sowie menschliche
Geistwesen, seien sie noch im materiellen Körper (inkarniert) oder außerhalb desselben (desinkarniert).

Die göttlichen Offenbarungen erfolgten in Mexiko in spanischer Sprache. Bei der Übersetzung ins Deutsche wurde mit großer Behutsamkeit vorgegangen, damit der geistige Sinn in jedem Fall wiedergegeben wurde. Man hat sich weitgehend auch in der Wort- und Satzbildung an den Originaltext gehalten, weshalb sich zuweilen etwas ungewöhnliche Ausdrücke und Satzkonstruktionen ergaben. Nur in verhältnismäßig wenigen Fällen musste man eine freiere Übersetzung wählen, um im Deutschen eine gefällige Ausdrucksform zu finden, jedoch der geistige Sinn blieb immer treu gewahrt.

Zum Verständnis notwendig erscheinende kurze Erläuterungen wurden als Fußnoten beigefügt, sinngemäße Wortergänzungen des Textes wurden in Klammern gesetzt. Längere Fußnoten befinden sich als Anmerkungen im Buchanhang.

Die Übersetzer