43. Keine Ahnung von Liebe… Das grösste Gebot – No Idea of Love… The greatest Commandment

PREDIGT / SERMON 43
<= Predigt / Sermon 42                                                           Predigt / Sermon 44 =>
<= Zurück zur Übersicht                                                              Back to Overview =>

flagge italian Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px
PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-43-Matthaeus-22_34-40 Das groesste Gebot Keine Ahnung von Liebe THE LORDs SERMONS Gottfried Mayerhofer-43-Matthew-22_34-40 The greatest Commandment Wrong Perception of God and no idea of Love
=> VIDEO   => AUDIO… => VIDEO   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Das Göttliche Gesetz
=> Liebe deinen Nächsten… Wen & Wie
=> Der Mensch… Die erste geistige Stufe
=> Entwicklung, Läuterung & Vervollk.
=> Vernichtet in Meiner Liebe
=> Mich dürstet nach eurer Liebe
=> Liebe, Fürsorge & Gnade Gottes
=> Vater Unser
=> Ohne Liebe werdet ihr nicht vor…
=> Das Gebot der Gottesliebe erklärt
=> Das Gebot der Nächstenliebe erklärt
Related Messages…
=> The Divine Law
=> Love your Neighbour… Who & How
=> Man… The first spiritual Level
=> Development, Purification & Perfection
=> Destroyed in My Love
=> I thirst for your Love
=> Love, Assistance & Grace of God
=> Our Father
=> Without Love you will not stand…
=> The Commandment of Brotherly Love

flagge de  43. Predigt von Jesus… Das grösste Gebot

43. Predigt von Jesus… Das grösste Gebot
24. April 1872

Matthäus 22:34-40
Da aber die Pharisäer hörten, daß er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich. Und einer unter ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach: “Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz Jesus aber sprach zu ihm: “Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben als dich selbst. In diesen beiden Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten.”

01. Über die Antwort, welche Ich dem Pharisäer auf seine Frage: “Welches ist das vornehmste Gebot?” gab, ist euch schon manches gesagt worden, und es wäre eigentlich nicht notwendig, hier über die beiden Liebesgebote: “Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!” noch weiter etwas zu sagen. Allein da es hier als eine Sonntagspredigt besonders angeführt ist, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten Mich versuchten, um einen Anklagepunkt gegen Mich zu finden – weil ihnen Mein Treiben und Meine Wahrheiten lästig waren -, so wollen wir diese zwei Gesetze einer näheren Betrachtung unterziehen. Ich werde euch sowohl die dortige Lage der Dinge, als auch ihre analoge geistige in jetziger Zeit etwas näher auseinandersetzen, damit ihr den Zusammenhang Meiner Worte und Taten in jener Zeit mit den jetzigen Ereignissen leichter in Einklang bringen könnt.

02. Seht also, in jenen Zeiten meines Erdenwandels war die Priesterkaste ebenso ehr und habsüchtig, wie sie es in allen späteren Zeiten gewesen ist, und wer ihre Macht schmälern oder gar vernichten wollte, war natürlich ein Feind der Kirche, weil er ein Feind der Priester war und das Volk von ihnen abwenden wollte, was sie dann besonders in bezug auf ihre Macht und am meisten an ihren Geldsäcken verspürt hätten. Sobald also ein Lehrer auftrat, wie Ich es tat, dem sie wegen seiner klaren Worte wenig Widerspruch entgegensetzen konnten, waren sie nur darauf bedacht, ihn als gefährlichen Aufwiegler gegen die bestehenden politischen Einrichtungen unter irgendeinem Vorwand der Obrigkeit zur Bestrafung zu überliefern, welches ihnen auch gelang, als die Zeit Meiner Mission auf Erden zu Ende ging. So oft sie es früher versuchten, wich Ich ihren gelegten Fallen persönlich und ihren verfänglichen Fragen durch wohlbedachte Antworten aus.

03. In diesem Kapitel findet ihr verschiedene Fragen, verschiedene Versuche, Mich mit der Obrigkeit zu verwickeln, damit sie ihren Zweck erreichen könnten, ohne daß es den Anschein hätte, als wären sie die Urheber Meiner Gefangennahme, weil sie das Volk fürchteten, das Mir anhing und nachfolgte. Daher solche Fragen, wie die wegen des Zinsgroschens und mehrere andere dieser Art. Auch die Frage eines Schriftgelehrten: “Welches ist das vornehmste Gebot?” war auf einen Fang abgesehen; denn dieser Fragende erwartete von Mir eine Antwort, aus welcher eine Mißachtung der bestehenden weltlichen Gesetze herausgefunden werden könnte, worauf die Diener und Knechte des Statthalters triftigen Grund gehabt hätten, Mich den Gerichten zu überliefern. Da Ich jedoch ihre Gedanken und Absichten im voraus wußte, hütete Ich Mich wohl, ihnen vor der Zeit Anlaß zu lügnerischen Beschuldigungen zu geben. Meine Antwort fiel so aus, wie sie schon in ihren Gesetzen lag, nur war Meine Deutung dieser Gesetze von ihrer Deutung verschieden, verschieden war auch die Anwendung dieser Gesetze, also die Art und Weise, wie Ich sie befolgt haben wollte.

04. In den mosaischen Gesetzen waren die beiden einzigen und wichtigsten Gesetze ebenfalls enthalten. Doch die Deutungen und Erklärungen der Priester und Schriftgelehrten machten sie dem Volk nur von der Seite zugänglich, von welcher für den geistigen Menschen wenig herausleuchtete und es ihm schwer wurde, seine richtige Stellung zu Mir und zu seinem Nächsten, sowie zur ganzen Schöpfung herauszufinden, ein Verhältnis, welches auch jetzt noch von wenigen in dem Sinne aufgefaßt wird, wie es dem Geiste nach sein sollte. Damals hielt sich das Volk an den Buchstaben, und jetzt, nach mehr als tausend Jahren, klebt es noch immer ängstlich an demselben wie eine Fliege an einer Leimrute, welche gerne frei sein möchte, der aber die nötige Kraft fehlt, sich selbst frei zu machen.

05. Wenngleich Ich dem Pharisäer diese zwei einzigen Gebote als die größten bezeichnete, so begriff er sie ebensowenig wie die Antwort auf Meine Frage: “Was haltet ihr von Christus?” Diese Antwort war einem Psalm Davids entnommen und zeigte ihnen in Fernsicht, daß Mir als Herrn der Schöpfung am Ende doch alles untertan und zu einem Fußschemel wird, auf dessen Fläche Meine Füße ruhen werden, d.h. worauf Meine Lehre als Gebäude aufgerichtet werden wird.

06. Was es heißt: “Gott über alles lieben”, begriffen damals und begreifen heute noch viele nicht; und was es heißt: “Seinen Nächsten lieben” – ein Ergänzungsgebot des ersten -, ist vielen Menschen ebensowenig klar.

07. Seht, “Gott über alles lieben” ist ein Wort, das leicht auszusprechen, aber nicht so leicht verstanden und noch schwieriger auszuführen ist! Da muß Ich wieder zuerst fragen: “Warum sollen denn die Menschen Gott über alles lieben?” – Diese Frage muß zuerst beantwortet werden, ehe über Liebe und das Maß derselben gesprochen werden kann.

08. Nun, wenn ihr diese Frage mit kühlem Verstand betrachtet, so geht aus dieser Betrachtung eine andere Frage hervor, nämlich die: “Warum soll ich denn Gott lieben?” Hier ist nun in Betracht zu ziehen, daß der kalt urteilende Mensch so antworten wird: “Wenn ich so recht nachdenke, finde ich keinen Grund, einen Gott zu lieben, erstens, weil ich etwas Unsichtbares nicht lieben kann, und zweitens, weil ich dem Gott, der mich erschuf, nicht zum Dank verpflichtet bin. Als Er mich erschuf, hat Er mich nicht gefragt, ob es mir recht ist oder nicht! Er hat dabei nur sein Vergnügen des Erschaffens im Auge gehabt, aber nicht danach gefragt, ob ich als erschaffenes Wesen dann mit meinem Zustand und meiner Stellung, die Er mir unter den andern Wesen angewiesen hat, wirklich zufrieden bin, und ob ich mich glücklich fühle.”

09. Aus diesen Schlüssen ginge hervor, daß von seiten des Menschen gar keine Verpflichtung vorläge, seinen Schöpfer zu lieben, selbst wenn Er ihn auch in die glücklichsten Verhältnisse gestellt hätte, um so weniger aber, wenn in Betracht gezogen wird, mit welchen Drangsalen, Leiden und Mißhelligkeiten der Mensch von Geburt an bis zum Tode kämpfen muß. Deswegen sollten die Menschen Gott lieben, und dazu noch über alles? Das wäre doch etwas zuviel verlangt! So manche Menschen möchten zu ihrem Schöpfer sagen: “Wenn Du mich nicht als Mensch erschaffen hättest, könntest Du noch eher Anspruch auf meine Liebe erheben; aber unter diesen traurigen Lebensverhältnissen, gehört eine zu große Dosis Einfalt dazu, Den zu lieben, der mich im Materiellen in mancher Hinsicht unter das Tier gestellt hat, und der mir nur die Fähigkeit verlieh, meine Lage so recht beurteilen und beweinen zu können!”

10. Seht, Meine Kinder, so urteilt, und nicht mit Unrecht, der Verstandesmensch, dem die kalte Wirklichkeit – d.h. das, was er vor sich sieht, mit Händen greifen und mit seinen Sinnen wahrnehmen kann die ganze Welt ausmacht. Eine solche Denkungsweise war schon seit Entstehung des Menschen immer bei einzelnen die Basis ihrer Handlungen, und in jetziger Zeit predigen solches eure gelehrten Materialisten ohne Scheu und finden ein großes Publikum, welches ihren Ansichten ganz beistimmt und ihnen Beifall klatscht.

11. Wenn Ich also das Gebot: “Du sollst Gott über alles lieben!” in dieser Predigt wieder berühre, so geschieht es deswegen, um dem größten Teil der Menschen ihre falschen Ansichten von Mir und der Welt nebst den damit zusammenhängenden Fehlschlüssen – vor Augen zu halten, und um derer willen, die noch für etwas anderes Sinn haben, als nur Verehrer der vergänglichen Materie zu sein, und welche fühlen, daß noch etwas Besseres und Tieferes sich in ihrem Innern bewegt und sie zu geistigem Leben antreibt.

12. Wenn Ich ein Gebot gegeben habe, so muß doch ein Grund dazu vorhanden sein, warum das Gebot ausgeführt oder befolgt werden soll. So muß also auch ein Grund bestehen, warum Ich dieses Gesetz der Liebe als das vornehmste und größte in Meiner Schöpfung bezeichnete, und warum es zu deren Fortbestand, Zusammenhang und Vervollkommnung eingesetzt wurde.

13. Nun seht, bei jedem Gesetz kann leicht beurteilt werden, was der Beweggrund war, das Gesetz so und nicht anders zu geben, und ob das Gesetz aus Liebe, also zum Besten anderer, oder nur aus Eigennutz für den Gesetzgeber selbst gegeben wurde.

14. Wenn nun Ich als Schöpfer Meinen geschaffenen, Mir gleichenden Wesen als erstes Gesetz die Liebe vorschreibe, die sie gegen ihren Erschaffer haben sollen, so ist doch klar, daß man den Grund oder das Warum dieses Gesetzes auch in Meinen Anordnungen erkennen muß, und begreift, daß überall – es mag geschehen, was will – Liebe zugrunde liegt.

15. Was ist denn eigentlich ,Liebe`?

16. Seht, auch diesen Begriff müssen wir erklären, um dessen Größe besser beurteilen zu können!

17. Liebe ist nichts anderes als eine gewisse Zuneigung zu einem belebten oder unbelebten Gegenstand. Diese Zuneigung bedingt die Erhaltung dieses Gegenstandes in dem Maße, in dem er eben unsere Liebe in Anspruch nimmt. Unter lebenden Wesen ist Liebe eine Zuneigung oder ein Hingezogenwerden zu anderen Wesen, die wegen ihrer Eigenschaften mit ihren Gefühlen harmonieren. Beim Menschen kommt hinzu, daß der, der Liebe gibt, auch wieder Liebe empfängt. Der Liebende möchte mit dein geliebten Wesen im Austausch seiner Gesinnung und Gefühle bleiben und, Liebe wieder von ihm zurückerhaltend, sich gleichsam mit ihm vereinen und ein geistiges Ganzes ausmachen. Die Liebe, welche keinen andern Zweck hat, als den Geliebten so glücklich wie möglich zu sehen, ist ferner die Eigenschaft, welche uns fähig macht, dem Geliebten alles zu geben und für uns nichts zu behalten als nur das Bewußtsein, ihn so glücklich gemacht zu haben, wie es unsere Kräfte erlaubten.

18. Nun, wenn der Mensch diese Liebe von seiten seines Gottes, Schöpfers und Herrn begriffen und erfaßt hat, dann ist ihm auch das Gesetz der Liebe leicht verständlich, welches ihm gebietet, dem Gott, der alles hergegeben hat, um Seine Geschöpfe glücklich, ja ewig selig zu machen, auch aus ganzer Seele und mit aller ihm möglichen Kraft zu lieben.

19. Wie beweist aber Gott dem Menschen diese Liebe, die Er für ihn geopfert hat, um seine menschliche Liebe so anzuregen, daß sie über alles Irdische, Sichtbare und Unsichtbare hinaus den Schöpfer des großen Universums über alles lieben lernt?

20. Seht, hier gibt es zwei Wege, die dem Menschen die Liebe seines Schöpfers beweisen und klar machen können: die geistige, unsichtbare, in ihm wohnende Welt, und die materielle, sichtbare, ihn umgebende Welt. Beide Wege, obwohl verschieden in ihrer Ausdrucksweise, führen zum gleichen Ziel, d.h.: den Schöpfer als liebenden Herrn und Vater zu erkennen.

21. Betrachten wir zunächst den ersten Weg.

22. In früheren Zeiten, als man die Natur weniger kannte, wurden durch die Gelehrten so manche Anfänge des Unendlichen im Großen wie im Kleinen aufgedeckt. In jener Zeit war es der innere Mensch, der die begeisterten Gesetzgeber, wie Moses und die Propheten und Seher beschäftigte. Sie machten den Menschen auf sein Inneres aufmerksam und stellten das als Gebot hin, was eigentlich aus freiem Antrieb geschehen sollte.

23. Damals stand dieses Gesetz der Gottesliebe als Gesetz, nicht aber als Liebesgebot vor dem Menschen. Deswegen fragte auch der Pharisäer, welches das vornehmste Gebot sei, weil er dieses Gebot nicht für so wichtig hielt und vielleicht glaubte, von Mir eine Antwort zu bekommen, welche auf ein bürgerliches Gesetz hindeutete. Denn Liebe, wie Ich sie gebot, war diesem Pharisäer und auch vielen anderen Menschen in jenen Zeiten fremd, wie auch jetzt noch die Liebe, wenn sie etwas anderes bedeutet als nur Liebe für sich, Millionen Lebender trotz aller Aufklärung ein unbekanntes Ding ist.

24. Um dieses Gesetz Meiner großen Schöpfung zur Geltung zu bringen, stieg Ich selbst auf eure dunkle Erde hernieder und zeigte euch durch Wort und Tat, was Liebe zu Gott und was Liebe zum Nächsten ist. So brachte Ich den Menschen aus seiner materiellen Richtung und erhob ihn zu einem geistigen Geschöpf, das zwar die Wurzel, seine Füße auf Erden, im Materiellen, jedoch seinen Kopf oder die geistige Blume in Regionen emporhebt, welche mit der Materie nichts zu tun haben.

25. So wie Ich Meinen Mitlebenden die Gottesliebe erklärte, so zeigte Ich ihnen auch in vielen Gleichnissen, Worten und Taten, was eigentlich Nächstenliebe ist, wie sie verstanden und ausgeübt werden soll, zeigte ihnen wie das zweite Gebot, das der Nächstenliebe, nur dann erfüllt werden kann, wenn man das erste ganz im geistigen Sinne aufgefaßt hat, und wie umgekehrt die Gottesliebe nur dann echt und rein ist, wenn sie am Nächsten und an der ganzen, den Menschen umgebenden Welt als Bruderliebe ihren Ausdruck findet.

26. Der zweite Weg, die Liebe Gottes durch die Natur zu beweisen und in ihr Gottes Sprache auf jedem Schritt zu gewahren, war späteren Jahrhunderten vorbehalten, obwohl auch schon in jenen Zeiten Meines Erdenwandels und noch früher die Priesterkasten mit den Geheimnissen der Natur vertraut waren, so gut, wie es jetzt nur wenige sind. Lange blieb diese Stimme, durch welche Ich den Menschen von Meiner allumfassenden Liebe tausend und abertausend Beweise geben wollte, unbemerkt. Auch jetzt noch ist es nur einzelnen vorbehalten, diese Stimme bei ihren Forschungen zu vernehmen. Leider kennen die meisten im Gebiet der Naturwissenschaft Herumwühlenden nur die Materie und ihre von Mir ihr aufgedrungenen Gesetze, statt den leisen Ruf der Liebe zu vernehmen, der ihnen aus jedem Atom entgegenweht, weil eben in jedem Atom ein Liebeshauch Meines göttlichen Ichs verborgen liegt, der ebenfalls auf seine weitere Entwicklung nach den Liebesgesetzen wartet.

27. Es war für euch jetzt Lebenden das Fernrohr, das euch die weiten Räume über euch erschloß; es war das Mikroskop, welches euch die Wunder des Kleinsten enthüllte. Durch beide Instrumente könnt ihr die Unendlichkeit und den Unendlichen selbst wohl ahnen, aber nicht begreifen.

28. Beide Wissenschaften, Astronomie und Naturwissenschaft, sind dem Menschen gegeben, um seinen Stolz zu dämpfen, seinen Dünkel zu beseitigen und ihn doch als Geist hoch über alle Räume zu erheben, weil sie dem Endlichen die Fähigkeit gaben, das Unendliche zu erfassen und zu ahnen.

29. Beide Wissenschaften sollen zur Gottesliebe, die Gottesliebe zur Menschenwürde und die Menschenwürde zur Nächstenliebe führen, die sodann wieder zu Dem zurückführt, der alles so geordnet hat, daß jeder Funken Liebe seinen Kreislauf vollenden kann, indem er, von Mir als Gott ausgegangen, zu Mir wieder zurückkehrt.

30. So soll denn die Gottesliebe sich von selbst in den Herzen der Menschen bilden und ihren Ausdruck in der Nächstenliebe finden, indem diese auf die erstere gegründet den Kreislauf beschleunigt und sich so beide Gesetze, aus denen alles hervorgegangen ist, und zu denen alles zurückzukehren sucht, als die höchsten, aber auch die einzigen bewahrheiten. So sind diese Gesetze die vornehmsten; denn sie sind auf Liebe, auf die Hinneigung von Gleichem zu Gleichem gebaut und können nur Harmonie, d.h. Ruhe, Glückseligkeit und Wonne bereiten.

31. Wenn auch der Mensch auf seiner Lebensbahn so manche Kämpfe und bittere Leiden zu ertragen hat, sieht doch der geistige Seelenmensch darin nicht die Folge materieller oder sozialer Verhältnisse, sondern er sieht in ihnen die Schulung zu einem höheren Leben. Es müssen zuerst die Versuchungen der materiellen Welt überwunden sein, ehe die geistige in ihrer ganzen Wichtigkeit erfaßt und verstanden werden kann. So sind ihm, dem Sohn eines Gottes, Kämpfe und Leiden nur ein Ansporn zum Vorwärtsschreiten, nicht aber ein Grund zur Enttäuschung; so fühlt er sich im Kampf mit der materiellen Welt erhaben und als geistiges Kind eines ihn ewig liebenden Vaters stark genug, sie zu besiegen, wie Ich zur größeren Bekräftigung euch als Jesus ein glänzendes Beispiel gegeben habe.

32. In diesem Bewußtsein begreift der Mensch, warum er Gott über alles – d.h. weit über jede andere Neigung hinaus – lieben, die Liebe zu Gott somit als Höchstes achten und nur ihr genügen soll, und warum er seinen Nächsten, ebenfalls ein aus Gottes Hand hervorgegangenes geistiges Wesen, ebenso wie sich selbst lieben, d.h. ihn so achten soll, wie er selbst, als Gottes Ebenbild, angesehen und geachtet sein will.

33. So sollt ihr Mich als Gott lieben, und diese Liebe an dem Nächsten beweisen, damit ihr die wahren Abkömmlinge dessen seid, der allem so viele Wunder eingehaucht hat. Dann wird euch klar werden, daß eine Welt nur dann bestehen kann, wenn Liebe ihr Grundwesen, Liebe ihr Bestehungs und Vervollkommnungstrieb ist.

34. Das ist es, was Meine beiden Gesetze euch predigen, was sie euch von der Wiege bis zum Grabe in tausend Formen und Verhältnissen sagen und weit über dieses Erdenleben hinaus immer wiederholen werden, daß ohne Liebe kein Vater sein kann, aber ohne Liebe auch keine Kinder bestehen können. Amen.

flagge en  43rd Sermon from Jesus… The Greatest Commandment

43rd Sermon from Jesus… The Greatest Commandment
April 24, 1872

Matthew 22:34-40
“But when the Pharisees had heard that he had put the Sadducees to silence, they were gathered together. Then one of them, which was a lawyer, asked him a question, tempting him, and saying, Master, which is the greatest commandment in the law? Jesus said unto him, Thou shalt love the Lord thy God with all thy heart, and with all thy soul, and with all thy mind. This is the first and great commandment. And the second is like unto it, Thou shalt love thy neighbour as thyself. On these two commandments hang all the law and the prophets.”

Concerning My reply to the Pharisee’s question: “Which is the noblest commandment?” you have already been told quite a lot, and actually it would not be necessary to add any more regarding the two commandments of love: LOVE GOD ABOVE ALL AND YOUR NEIGHBOUR AS YOURSELF. However, since it is mentioned here specifically as a Sunday sermon, and since the Pharisees and scribes put Me to the test in an endeavour to find a point of accusation against Me, as My activity and My truths were annoying them, let us take a closer look at these two commandments. I shall explain to you in more detail the situation as it was then, as well as its spiritual analogy for the present time, so that you may find it easier to understand the correlation between My words and actions then and the present events.

In the days when I walked on earth the priesthood was as ambitious and greedy as it has been ever since, and anyone who wanted to limit or even destroy their power was, naturally, an enemy of the church because he was an enemy of the priests, tending to turn the people against them. This they would have felt very much where their influence was concerned, but even more so in their purse. So every time a teacher like Me appeared, whom they could not oppose very much because of the clarity of his words, they were intent on handing him over for punishment – under some pretext – to the existing political institutions as a dangerous rebel. In this they also succeeded, as the time of My ministry on earth was drawing to a close. Earlier, I had always evaded their traps, either in person or through well-considered answers to their insidious questions.

In this chapter, you find various questions and attempts to implicate Me with the authorities, so that they might achieve their purpose without its appearing as if they were responsible for My arrest, because they feared the people who were attached to Me and followed Me. Therefore, they came with questions like the one about the tribute money and other similar ones. Also the question by one of the scribes: “Which is the greatest commandment?” was intended to trap Me, for this man expected from Me an answer which could be interpreted as disregard of the existing secular laws, whereupon the servants of the governor would have had a weighty reason for handing Me over to the courts. However, since I already knew their thoughts and designs in advance, I took good care not to give them any cause for false accusations. My answer turned out in accordance with what is contained in their laws, only My interpretation of these laws differed from theirs. The application of these laws and the way I wanted them to be followed was also different.

The two sole and most important commandments were also contained in the Mosaic laws. However, the interpretation and explanation by the priests was so one-sided that the spiritual man derived little benefit from them and found it difficult to find the right approach to Me and to his fellowmen as well as to all creation, a relationship which still today is comprehended only by few as it should be from a spiritual point of view. In those times, people stuck to the letter and now, after almost 2000 years, they are still scrupulously sticking to it like flies to a lime-twig, anxious to be free, but lacking the strength to free themselves.

Although I called these two commandments the greatest, the Pharisee understood them as little as the answer to My question: “What think ye of Christ?” The answer was quoted from a psalm of David and showed them in perspective that ultimately everything will be subject to Me, the Lord of Creation, becoming a footstool for My feet to rest, which means, upon which My teaching will be erected as an edifice.

What it means to “love God above everything” only few comprehended then and only few do so now. And to many people it is not clear at all what is meant by the words “to love one’s neighbour”, a supplementary commandment to the first one.
To “love God above everything” is a phrase that is easy to say, but not so easy to understand and even harder to carry out. Here we must ask: “Why should men love God above everything?” – This question must be answered before love and its measure can be discussed.

Considering the question: “Why should I love God?” – the coldly reasoning person will answer: “Thinking about it, I actually find no reason why I should love God. Firstly, because I cannot love something invisible and, secondly, I do not owe any gratitude to the God Who created me, for He did not ask whether it suited me or not. He had only His pleasure of creating in mind and did not ask whether I, as the created being, would really be satisfied with My condition and the position He assigned to me among the other created beings, and whether I am feeling happy.”

From these conclusions it would follow that there would be no obligation for man to love his Creator, even if He had placed him in the most fortunate circumstances, and much less so considering the hardships, suffering and misfortunes man has to struggle with from birth to death. Should men love God for that, and even “above everything”? That would be asking too much! There are people who would like to say to their Creator: “If you had not created me as a human being you might still claim my love, but in these sad living conditions it would require just too much simplicity to love Him Who in some respects placed me below the animal, yet gave me the ability to be really conscious of my state and to deplore it!”

Behold, My children, this is the not unjustified opinion of the rationalist whose world is the cold reality, that is, what he sees before him, can touch with his hands and perceive with his senses. With some, this way of thinking has always been the basis for their actions, ever since men came into existence. Today your learned materialists preach this without fear, and they find a large audience that fully agrees with their views and even applauds them.

If, in this sermon, I once more touch upon the commandment: “You shall love God above everything!”, it is done to point out to the majority of people their wrong views about Me and the world, including the relevant false conclusions, -for the sake of those who are still susceptible to other things, except being admirers of transient matter, and feel that there is still something better and deeper moving in their heart inducing them towards spiritual life.

If I have given a commandment, there must be some reason why it should be observed or complied with. Thus, there must be a reason why I described this commandment as the noblest and greatest in My creation, and why it was instituted for the latter’s continuation, consistency and perfection.

With every law it is easy enough to see why it was given in a particular form and whether its motive was love and whether it was given for the benefit of others or in the law-giver’s own interests.

Now, if I as the Creator lay down love as the principle law for My created beings that are like Me, love for their Creator, it is obvious that the reason for this law must also be recognizable in My instructions and a person must understand that -whatever happens – love is at the root of everything.

What actually is “love”? We have to clarify also this concept to give us a better judgment concerning it.

Love is nothing else but a certain attachment to an animate or inanimate object. This attachment safeguards the preservation of this object to that degree to which it lays claim to our love. Among living beings love is an attachment or attraction to other beings with whom, due to their nature, there is emotional harmony. In the case of humans, the one who gives love also receives it in return. The loving person wants to remain with the loved one in a state of interchange with his thinking and feeling and, receiving love in return, as it were unite with that person to form a spiritual whole. Love which has no other goal than to see the loved one as happy as possible is also the quality that enables us to give the loved one everything, retaining nothing but the conviction of having made that person as happy as we can.

Only when a person has comprehended this love on the part of his God, Creator and Lord, can he easily understand the law of love demanding of him to love with all his heart and with the greatest possible intensity the God Who has given everything to make His created beings happy for all eternity.

But how does God prove this love which He has sacrificed for man to stimulate his human love into loving the Creator of the great universe above everything, above all that is of the world, the visible and invisible?

There are two ways that can prove and clearly demonstrate to a man the love of his Creator: First, the spiritual, invisible world within him and, second, the material, visible world around him. Both ways, although different in their expression, lead to the same goal, namely, to recognizing the Creator as the loving Lord and Father.
Let us now examine the first way.

In former times, when man’s knowledge of nature was still more limited, scientists discovered many a starting point for the infinite, on a large scale as well as on a small scale. In those times it was the inner man with whom the enthusiastic lawgivers, like Moses, the Prophets and the seers, concerned themselves. They drew man’s attention to his inner life and established as a law what men should actually do of their own accord.

In those times, this commandment of love for God was presented to men as a law, not as a commandment of love. That is why the Pharisee asked which was the greatest commandment, since he did not consider this one so important and may have believed he might receive an answer from Me referring to some civil law. For love, as I demanded it, was unknown to this Pharisee and to many other people in those times. Thus, notwithstanding these englightened times, to millions of the people living today love, which means something different from self-love, is an unknown thing.

In order to make this law of My great creation known and recognized, I Myself descended to your dark earth and demonstrated through word and deed what love for God and love for one’s fellowman actually means. Thus I turned man away from his materialistic tendency and raised him to a spiritual being with its roots, its feet, on earth in the material, but lifting its head, or the spiritual flower, into regions that have no connection with matter.

Just as I explained the love of God to My contemporaries, I showed them through numerous parables, words and deeds what the love of one’s neighbour is and how it must be understood and practised. I showed them how the second commandment of love for one’s neighbour can only be fulfilled if first the love of God has been fully conceived in its spiritual meaning and how, vice versa, the love of God can only be genuine and pure if it is expressed as brotherly love for one’s fellowmen and all the surrounding world.

The second way to prove God’s love through nature, recognizing in it His voice on every step, was reserved for later centuries, although already at the time of My life on earth, and earlier still, the priesthood was more familiar with the secrets of nature than many people are even today. This voice, through which I wanted to give men countless proofs of My all-embracing love, remained unnoticed for a long time. Even now only few hear this voice in their explorations. Unfortunately, most of those who rake about in the field of natural science know only matter and the laws imposed upon it by Me, instead of hearing the soft call of love breathing to them from every atom, since a breath of love from My divine Self is latent in every atom, awaiting its further development in accordance with the laws of love.

It was the telescope which opened up the vast expanses above for you who are living today; and it was the microscope which revealed to you the wonders of the minutest things. With the help of both instruments you may be able to guess, but not comprehend, infinity and the Infinite Himself. Both sciences – astronomy and natural science – have been given to man to dampen his pride, to eliminate his self-conceit and still raise him high above all spaces as a spirit, since they enabled the finite to guess and conceive the infinite.

Both sciences are meant to lead to the love of God, the love of God to human dignity and human dignity to the love of one’s neighbour, which again leads back to Him Who has arranged everything in such a way that every spark of love can complete its circuit by returning to Me as God from Whom it has originated.

Thus the love of God is to form spontaneously in the hearts of men and express itself in the love of one’s neighbour which -based on the former – speeds up the circuit, and in this way both laws, out of which everything has originated and to which everything seeks to return, prove to be truly the supreme and sole laws. Consequently, they are the noblest laws since they are based on love, on the inclination of like toward like and, therefore, can only give harmony, that is, peace, bliss and delight.

Even if man in the course of his life has to put up with many a struggle and bitter suffering, the spiritually inclined person does not regard this as the result of material or social circumstances, but sees in it an education for a higher life. The temptations of the material world must first be overcome before it is possible to comprehend the spiritual world in all its significance. Thus for him, the son of a God, struggles and suffering are only a spur to progress, not a cause for disappointment; thus he feels sublime in the struggles with a material world and, as a spiritual child of an eternally loving Father, strong enough to conquer them, for the corroboration of which I, as Jesus, have given you a splendid example.

In this state of awareness man understands why he should love God above all, that is, far above every other love; why he should regard the love of God as the highest and comply with its demands. He also understands why he should love his neighbour who, too, is a spiritual being, gone forth from the hand of God like himself, which means, he should respect him just as he himself, as the image of God, wishes to be regarded and respected.

Thus you shall love Me as God and prove this love on your neighbour so that you may be true descendants of Him Who has breathed His wonders into all things. Then you will realize that a world can only exist if its basic nature is love, if love is its impulse for existence and perfection.

It is this which My two commandments preach to you, what they are telling you in a thousand ways from the cradle to the grave and what they will be reiterating far beyond this life -that without love there cannot be a Father nor can there be children. Amen.

flagge italian  Predica 43… Il più grande comandamento

<= indietro

Predica 43 – Il più grande comandamento

Diciassettesima dopo Pentecoste
( XXIVa del Tempo Ordinario)

Matteo 22, 34-40: «Allora i farisei, udito che egli aveva chiuso la bocca ai sadducei, si riunirono. E uno tra loro, uno scriba, lo tentò e disse: “Maestro, qual è il più importante comandamento nella legge?”. Gesù gli rispose: “Tu devi amare Dio, il tuo Signore, con tutto il cuore, con tutta la tua anima e con tutto il tuo sentimento. Questo è il più importante e il più grande comandamento. L’altro però è a questo simile: ‘Tu devi amare il tuo prossimo come te stesso’. In questi due comandamenti dipende tutta la legge ed i profeti”.»

(Il 24 aprile 1872)

1. Sulla risposta che Io diedi al fariseo, alla domanda: «Quale Comandamento è il più importante?», vi è già stato detto parecchio, e veramente non sarebbe necessario dire ancora qualcosa sui due comandamenti d’amore: «Ama Dio sopra ogni cosa e il tuo prossimo come te stesso!». Tuttavia, poiché qui, come predica domenicale, è accennato in modo particolare come gli scribi e farisei Mi tentarono per trovare un capo d’accusa contro di Me, poiché la Mia attività e le Mie verità erano loro fastidiose, – allora vogliamo sottoporre queste due leggi a una riflessione più dettagliata. Io vi spiegherò un po’ più da vicino, tanto le condizioni delle cose del luogo, quanto la loro analogia spirituale nei tempi attuali, affinché possiate portare più facilmente a confronto il contesto delle Mie parole e delle Mie opere di quel tempo, con gli avvenimenti del presente.

2. Vedete, in quei tempi del Mio cammino terreno, la casta sacerdotale era ambiziosa e avida, tanto quanto lo è stata in tutti i tempi seguenti, e chi voleva sminuire, o addirittura annientare il suo potere, era naturalmente considerato un nemico della chiesa e dei sacerdoti, giacché allontanava il popolo da loro, cosa che ne avrebbe intaccato in modo particolare il potere, e più di tutto il loro sacco del denaro. Non appena quindi si presentava un maestro, come lo ero Io, e alle cui chiare parole si poteva contrapporre ben poca opposizione, essi miravano solamente a questo: di consegnarlo sotto un qualsiasi pretesto alle autorità per la punizione, come un pericoloso sobillatore contro gli ordinamenti politici esistenti, cosa che pur riuscirono ad attuare, quando il tempo della Mia missione sulla Terra fu giunto ormai alla fine. Tuttavia, per quanto prima di allora essi avessero tentato spesso, Io schivavo personalmente i loro tranelli e le loro insidiose domande con risposte ben ponderate.

3. In questo capitolo voi trovate differenti domande, e differenti tentativi di comprometterMi con le autorità, affinché essi potessero raggiungere il loro scopo senza sembrare in apparenza gli autori della Mia cattura, poiché temevano la reazione del popolo, il quale Mi era affezionato e Mi seguiva. Perciò Mi rivolgevano tali domande, come quella del tributo da pagare, e molte altre del genere. Anche la domanda di uno scriba: «Qual è il più importante comandamento?». era stata formulata in vista di una cattura; costui, infatti, si aspettava da Me una risposta in cui poter rintracciare un disprezzo delle esistenti leggi terrene, grazie al quale gli inservienti e i servitori del governatore avrebbero avuto valide ragioni per consegnarMi ai tribunali. Ma poiché Io conoscevo in anticipo i loro pensieri e le loro intenzioni, Mi guardai bene dal dare loro prima del tempo l’occasione di tali imputazioni menzognere. La Mia risposta fu così come stava già nelle loro leggi; solo che la Mia interpretazione di quelle leggi era differente dalla loro, e così pure l’applicazione e il modo e la maniera in cui Io volevo fossero osservate.

4. Nelle leggi mosaiche erano contenute le due uniche e più importanti leggi. Le interpretazioni e le spiegazioni degli scribi e dei sacerdoti, però, erano tali da rendere le stesse accessibili al popolo solamente dalla parte in cui l’uomo spirituale era poco rappresentato ed esaltato, e difficilmente poteva ritrovare la sua giusta posizione dinanzi a Me e al suo prossimo così come dinanzi all’intera Creazione; una condizione che anche oggigiorno è compresa da pochi così come dovrebbe esserlo secondo lo Spirito. In quel tempo il popolo si atteneva alla lettera, e anche ora, dopo quasi duemila anni, rimane scrupolosamente attaccato alla stessa, come una mosca a una paniuzza, dalla quale vorrebbe volentieri liberarsi, ma senza avere la forza necessaria.

5. Sebbene Io avessi indicato al fariseo questi due unici comandamenti come i più grandi, egli tuttavia li comprese altrettanto poco, quanto la risposta alla Mia domanda: «Che cosa ritenete voi del Cristo?». Questa risposta, presa da un salmo di Davide, mostrava loro in prospettiva, che alla fine tutto dovrà essere soggetto a Me quale Signore della Creazione, e servire da sgabello, su cui si poseranno i Miei piedi, vale a dire su cui sarà eretta – come edificio – la Mia Dottrina.

6. Che cosa significhi: «Amare Dio sopra ogni cosa» pochi lo compresero in quel tempo, e molti ancor oggi non lo comprendono; e cosa significhi: «Amare il proprio prossimo» – un comandamento complementare del primo – è altrettanto poco chiaro per molti.

7. Vedete, ‘Amare Dio sopra ogni cosa’, è una parola facile da esprimersi, ma non così facile da comprendere, e ancor più difficile da realizzare! Qui devo di nuovo, dapprima, domandare: “Perché gli uomini devono amare Dio sopra ogni cosa?”. – Si dovrà rispondere a questa domanda, prima di poter parlare dell’amore e della misura dello stesso.

8. Ebbene, se voi esaminate questa domanda con il freddo, distaccato intelletto, allora ne verrà fuori un’altra, vale a dire: “Perché io devo amare Dio?”. E il freddo, giudicante uomo, risponderà così: “Se rifletto bene, non trovo alcun motivo per amare un Dio; primo, perché non posso amare qualcosa di invisibile, e secondo, perché verso quel Dio che mi ha creato, io non ho nessun obbligo di gratitudine. Quando Egli mi creò, non mi chiese se mi andava bene, o meno! Egli ha avuto in mente unicamente il Suo piacere di creare, ma non mi ha chiesto se io, quale essere creato, con il mio stato e la posizione che Egli stesso mi aveva assegnato tra gli altri esseri, fossi veramente soddisfatto, e se mi sentissi felice”.

9. Da ciò risulta come da parte dell’uomo non vi sia alcun obbligo di amare il suo Creatore, perfino se Egli lo avesse messo anche nelle condizioni più felici, e tanto meno, prendendo in considerazione con quali tormenti, sofferenze e dissensi egli deve invece, addirittura combattere, dalla nascita fino alla morte. Per questa ragione gli uomini dovrebbero amare Dio e, per giunta, ancora, sopra ogni cosa? Questo sarebbe certo, pretendere troppo! Così tanti uomini vorrebbero dire al loro Creatore: “Se Tu non mi avessi creato come uomo, potresti ancora avanzare una pretesa sul mio amore; ma, sotto queste tristi condizioni di vita, ci vorrebbe una grande dose di ingenuità, per amare Colui che, materialmente, in un certo senso, mi ha addirittura posto al di sotto dell’animale, dotandomi solo della capacità di poter giustamente giudicare, e deplorare la mia situazione!”.

10. Vedete, figli Miei, così giudica, e non a torto, l’uomo razionale, al quale la fredda realtà – vale a dire ciò che egli vede dinanzi a sé, e che può afferrare con le proprie mani e percepire con i propri sensi – costituisce l’intero mondo. Un tale modo di pensare, fin dall’origine dell’uomo ha sempre rappresentato presso i singoli la base delle loro azioni, e nell’epoca attuale i vostri eruditi materialisti predicano questo senza scrupoli, trovando un grande pubblico che approva pienamente le loro opinioni e le batte loro le mani.

11. Se Io quindi in questa predica di nuovo tocco il comandamento: «Devi amare Dio sopra ogni cosa!», ciò accade per tenere dinanzi agli occhi, alla maggior parte degli uomini, le loro false opinioni su di Me e sul mondo – unitamente alle false conclusioni a questo connesse – e per amor di coloro che hanno un senso ancora per qualcos’altro, che essere solo adoratori della caduca materia, e sentono che nel loro intimo si muove qualcosa di migliore e più profondo, e li spinge alla vita spirituale.

12. Se Io ho dato un comandamento, deve pur esserci un motivo per cui tale comandamento va adempiuto oppure osservato. Deve esistere un motivo per il quale Io proposi questa legge dell’Amore, come la più importante e più grande nella Mia Creazione, stabilita per la sua continuazione, la sua coesione e il suo perfezionamento.

13. Ebbene, vedete, di ogni legge può essere facilmente valutata la ragione per cui essa fu data così e non diversamente; se fu data per Amore, quindi per il bene degli altri, oppure solo per gli interessi del legislatore stesso.

14. Ora, se Io, quale Creatore, prescrivo ai Miei esseri creati, e a Me somiglianti, come prima legge l’amore, amore che essi devono avere verso il loro Creatore, allora è certamente chiaro che in questo si riconosce il motivo o il perché di questa legge anche nei Miei ordinamenti, e si riconoscerà che ovunque – possa accadere quel che si vuole – alla base, c’è sempre l’amore.

15. Che cosa è dunque, veramente, ‘amore’?

16. Vedete, anche questo concetto noi dobbiamo spiegare, per poter meglio valutare la sua grandezza!

17. L’amore non è altro, che una certa affezione per un oggetto animato o inanimato. Un’affezione che esige la conservazione di quest’oggetto, nella misura in cui, appunto, esso si orienta al nostro amore. Per gli esseri viventi, l’amore è un’affezione o un’attrazione verso altri esseri che per le loro caratteristiche si armonizzano reciprocamente tramite i sentimenti. Nel caso dell’uomo, infatti, si aggiunge anche il fatto che, chi dà amore, riceve a sua volta anche amore. L’amante vorrebbe intrattenersi con l’essere amato nello scambio dei suoi intenti e dei suoi sentimenti e, ricevendo a sua volta di nuovo amore, unirsi in qualche modo con lui e formare un tutt’uno spirituale. L’amore, che non ha altro scopo che vedere l’amato il più felice possibile, è inoltre la caratteristica che ci rende capaci di dare tutto all’amato, non trattenendo nulla per noi, all’infuori della consapevolezza di averlo reso tanto felice, come le nostre forze permettevano.

18. Ebbene, se l’uomo ha compreso e afferrato questo genere di Amore da parte del suo Dio, Creatore e Signore, allora gli sarà facile comprendere anche quell’aspetto della legge dell’Amore che gli impone di amare quel Dio che ha dato tutto per rendere felici, anzi eternamente beate le Sue creature, con tutta l’anima e con tutte le forze a Lui possibili.

19. E in che modo Dio dimostra all’uomo quest’Amore che Egli ha sacrificato per lui, suscitando il suo amore umano, affinché impari ad amare il Creatore dell’intero universo sopra ogni cosa, di là da ogni cosa terrena, visibile e invisibile?

20. Vedete, qui ci sono due vie che possono mostrare chiaramente all’uomo l’Amore del suo Creatore: lo spirituale, invisibile mondo dimorante in lui, e il materiale mondo visibile che lo circonda. Entrambe le vie, sebbene differenti nel loro modo di esprimersi e manifestarsi, conducono alla stessa meta, vale a dire: riconoscere il Creatore come Signore e Padre amante!

21. Esaminiamo anzitutto la prima via.

22. Nei tempi passati, quando la natura era meno conosciuta, furono gli scienziati a scoprire parecchi principi dell’infinito, nel grande come nel piccolo. E fu l’uomo interiore a occupare i legislatori appassionati come Mosè, i profeti e i veggenti, i quali, concentrando la propria attenzione sull’interiorità umana, indicarono come comandamento ciò che in verità sarebbe dovuto avvenire per libero impulso.

23. A quei tempi, questa legge dell’amore per Dio stava davanti all’uomo come legge, e non come un comandamento d’amore. Perciò anche il fariseo domandò quale fosse il comandamento più importante, perché egli non riteneva questo così importante, e forse credeva di ricevere da Me una risposta che alludesse a una legge civile. L’amore, infatti, come Io lo comandai, era estraneo a lui e anche a molti altri uomini di quel tempo. E anche adesso, quando esso significa qualcosa d’altro che solo amore per se stessi, risulta sconosciuto a milioni di viventi, nonostante tutte le spiegazioni possibili.

24. Per valorizzare questa legge della Mia grande Creazione, Io stesso scesi sulla vostra tenebrosa Terra, e vi mostrai con parole e opere, ciò che è l’amore per Dio e ciò che è l’amore per il prossimo. Così portai via l’uomo dal suo orientamento materiale e lo elevai a una creatura spirituale, che ha certamente le radici, ossia i suoi piedi sulla Terra nel materiale, ma la sua testa, o il fiore spirituale, è elevata in regioni che non hanno nulla a che fare con la materia.

25. Come Io spiegai ai Miei contemporanei l’amore per Dio, altrettanto mostrai loro in parabole, parole e azioni, che cosa sia veramente l’amore per il prossimo e come dovrebbe essere inteso e praticato; mostrai come il secondo comandamento, quello dell’amore per il prossimo, possa essere adempiuto soltanto quando si è compreso il primo in senso completamente spirituale, e come, viceversa, l’amore per Dio sia autentico e puro, solo quando abbia trovato la sua espressione come amore fraterno, per il prossimo e per l’intero mondo circondante l’uomo.

26. La seconda via, quella di dimostrare l’amore per Dio attraverso la natura, e di scorgere in essa il linguaggio di Dio a ogni passo, fu riservata ai secoli successivi, sebbene anche a quei tempi del Mio cammino terreno, e ancor prima, le caste sacerdotali fossero già a conoscenza dei segreti della natura, e così bene come solo pochi lo sono adesso. Per lungo tempo questa voce restò inosservata, ma attraverso di essa, Io volli dare agli uomini migliaia e ancora migliaia di testimonianze del Mio Amore universale. Anche adesso, è riservato ancora solo a singoli, di intendere questa voce nelle loro ricerche, poiché purtroppo, la maggioranza rovistante nel campo delle scienze naturali conosce solo la materia e le sue leggi da Me imposte ad essa, e non sa percepire il lieve richiamo dell’Amore che spira loro contro da ogni atomo, perché proprio in ogni atomo sta celato un alito d’Amore del Mio Io divino, il quale altrettanto attende il proprio ulteriore sviluppo, secondo le leggi dell’Amore.

27. Per voi attuali viventi, fu il telescopio che dischiuse gli ampi spazi sopra di voi; e fu il microscopio che vi svelò le meraviglie del più piccolo. Attraverso i due strumenti voi potrete certamente presentire l’infinità e l’infinito stesso, ma non comprenderlo.

28. Entrambe queste scienze, l’astronomia e le scienze naturali, vi furono date per smorzare il vostro orgoglio, rimuovere la vostra presunzione e innalzarvi come spirito, al di sopra di tutti gli spazi, dando esse al limitato, la facoltà di afferrare e presentire l’illimitato.

29. Entrambe queste scienze devono condurre all’amore per Dio, e l’amore per Dio alla dignità umana, e la dignità umana all’amore del prossimo, che poi riconduce di nuovo a Colui che ha ordinato tutto, così che ogni Scintilla d’Amore possa completare il proprio ciclo, partendo da Me come Dio e ritornando poi di nuovo a Me.

30. Così deve formarsi da se stesso l’amore per Dio nel cuore degli uomini, e trovare la sua espressione nell’amore per il prossimo, mentre quest’ultimo, basato sul primo, sollecita il ciclo, e così entrambe le leggi dalle quali tutto è scaturito e alle quali tutto cerca di ritornare, si confermano come le supreme, ma anche le uniche. Così, queste leggi sono le più importanti; esse, infatti, sono costruite sull’amore, sull’attrazione del simile verso il simile, e possono solo procurare armonia, vale a dire pace delizia e beatitudine.

31. Anche se l’uomo nel suo percorso di vita deve sopportare così tante lotte e amare sofferenze, l’uomo animico spirituale vede tuttavia in questo, non la sequenza di situazioni materiali o sociali, bensì l’esercitazione a una vita superiore. Dapprima devono essere superate le tentazioni del mondo materiale, prima di poter afferrare e comprendere quello spirituale in tutta la sua importanza. Così, lotte e sofferenze sono a lui, al figlio di un Dio, solo un incitamento a procedere in avanti, e non un motivo di delusione; così egli nella lotta con il mondo materiale si sente elevato e, come figlio spirituale di un Padre che lo ama eternamente, abbastanza forte da sconfiggerlo, come Io, per ulteriore conferma, vi diedi in Gesù, il più sfolgorante esempio.

32. In questa consapevolezza, l’uomo comprende il perché egli deve amare Dio sopra ogni cosa – vale a dire, ben più di ogni altro affetto – e rispettare quindi l’amore per Dio come supremo, soddisfacendo solo questo; e il perché deve amare e rispettare il suo prossimo come se stesso, considerandolo altrettanto un essere spirituale proveniente dalla mano di Dio, e che, come Sua immagine, vuole essere considerato e rispettato.

33. In tal modo voi dovete amare Me, come Dio, e dimostrare quest’amore al prossimo, affinché siate i veri discendenti di Colui, che ha infuso in tutto così tante meraviglie. Allora vi sarà chiaro che un mondo può sussistere solo quando l’amore sia la sua essenza fondamentale, se tale amore è l’impulso per la sua conservazione e il suo perfezionamento.

34. Questo è ciò che vi predicano le Mie due leggi, ciò che vi dicono dalla culla fino alla tomba in mille forme e circostanze, e molto oltre questa vita terrena; e sempre esse vi ripeteranno che senza amore non ci può essere un Padre, ma che, senza amore, neanche possono esistere figli. – Amen!

<= Predica 42                                                           Predica 44 =>

Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

<= indietro

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  43篇耶穌講道……最大的誡命

=> PDF

43篇耶穌講道……最大的誡命

1872年4月24日

馬太福音22:34-40

“但法利賽人聽說他讓撒都該人沉默時,他們聚集在一起。然後他們中的一個是律師,問他一個問題,引誘他說:主,這是法律中那一個是最大的誡命?耶穌對他說,你要盡心,盡性,盡意,愛主你的上帝。這是第一個也是偉大的誡命。第二種就是這樣,你要愛人如己。關於這兩條誡命,高於所有的律法和先知。:“

關於我對法利賽人的問題的回答:”哪一條是最高貴的誡命?“你已經被告知了很多次,實際上沒有必要再增加關於愛的兩條戒律:愛上帝高與一切,愛人如己。然而,因為它在這裡被具體稱為星期天的佈道,並且法利賽人和文士試圖找到對我的指責點,因為我的活動和我的真理令他們煩惱,所以讓我們仔細看看這兩條誡命。我將更詳細地向你解釋當時的情況,以及它目前的精神類比,以便你更容易理解我的話語和行為在那時於當前之間的關係。

當我在地球上行走的時候,神職人員和以往一樣雄心勃勃,貪婪,任何想要限制甚至摧毀他們力量的人自然都是教會的敵人,因為他是神父的敵人,傾向使人們反對他。他們會對他的影響力非常感興趣,在他們的錢包中更是如此。所以每當像我這樣的老師出現,因為他的話語清晰,他們都不能反對,所以他們打算把他交給懲罰 – 以某種藉口 – 對現存的政治機構視為危險的反叛者。在此,他們也成功了,因為我在地上的事工時間即將結束。早些時候,我一直迴避他們的陷阱,無論是親自或通過考慮周全答案對他們險惡的的問題。

在這一章中,你會發現各種問題和企圖將我與當局聯繫起來,以便他們可以實現他們的目的,而不是像對我的被捕有他們的責任一樣,因為他們害怕那些依附我並跟隨我的人。因此,他們帶來了類似於貢品和其他類似問題的問題。還有一位文士的問題:“哪一條是最大的誡命?”是為了俘虜我,因為這個人從我的預料中得到了一個可以被解釋為無視現行世俗法律的答案,於是州長的僕人就會有把我交給法院的重要理由。但是,由於我已經事先知道了他們的想法和設計,所以我非常小心,不要給他們任何理由誣陷。我的答案是根據他們的法律中包含的內容,只有我對這些法律的解釋與他們的不同。這些法律的實施以及我希望他們遵循的方式也不同。

摩西律法中也包含了兩條唯一的,也是最重要的誡命。然而,祭司的釋義和解釋是片面的,以至於靈性人從他們身上獲得的利益很少,並且發現很難正確方法接近我和他的同胞以及所有創造的,這種關係至今仍然存在應該從精神的角度來理解,這只是為數不多的人。在那個時代,人們堅守這文字,現在,在將近2000年後,他們仍然像蠅子一樣恪守它,渴望自由,但缺乏釋放自我的力量。

儘管我把這兩條誡命稱為最偉大的,但法利賽人對他們的理解很少正如對我的問題的回答:“你認為基督是什麼?”答案是從大衛的詩篇中引用的,並且以透視的方式向他們表明,最終一切都會成為附屬對我來說,創造之主,成為我的腳休息的腳凳,這意味著,我的教學將作為一座建立起來的大廈。

“愛上帝高於一切”的含義只有少數人能夠理解,現在只有少數人能夠做。對許多人來說,根本不清楚“愛鄰居”這個詞是什麼意思,這是對第一個誡命的補充。

“愛上帝高於一切”這句話很容易說,但不容易理解,甚至難以實施。在這裡,我們必須問:“人為什麼要愛上帝高於一切?” – 這個問題必須在愛和它的措施可以討論之前得到回答。

考慮到這個問題:“我為什麼要愛上帝?” – 這個冷漠的推理人員會回答:“想到這一點,我實際上找不到我應該愛上帝的理由。首先,因為我無法愛一個看不見的東西,其次,我不會感謝創造我的上帝,因為他沒有問它是否適合我。他只有創造心靈的樂趣,並沒有問我作為創造的人是否真的會滿足於我的條件和他在其他創造物中分配給我的位置,以及我是否感到快樂。“

從這些結論可以推斷,即使他將他置於最幸運的環境中,人類也沒有義務熱愛他的創造者,更不用說考慮到人從出生到死亡的艱辛,痛苦和不幸。人們應該為此愛上帝,甚至“超越一切”嗎?這會問太多!有些人想對他們的造物主說:“如果你沒有把我當成人類來創造,你仍然可以聲稱我的愛,但是在這些悲傷的生活條件下,只需要太簡單就可以愛他在某些方面把我置於動物的下面,但卻讓我有能力真正意識到自己的狀態並對此感到痛惜!“

看哪,我的孩子們,這是理性主義者的無理見解,他的世界是冷的現實,也就是他在他面前看到,可以用手觸摸並用他的感官來感知。對於一些人來說,這種思維方式一直是他們行動的基礎,自從人類成立以來。今天,你的學問專家毫無畏懼地宣揚這一點,他們發現大量觀眾完全同意他們的觀點,甚至為他們鼓掌。

如果在這個佈道中我再次觸及這樣的命令:“你應該愛上帝,勝過一切!”,這是為了向大多數人指出他對我和世界的錯誤觀點,包括相關的錯誤結論, – 為了那些仍然容易受到其他事物影響的人,除了仰慕短暫的事物,並且覺得他們心中還有更好更深的東西讓他們走向精神生活。

如果我已經下了誡命,那麼為什麼要觀察或遵守這條誡命一定是有原因的。因此,為什麼我將這條誡命描述為我的創造中最高貴和最偉大的一部分,以及為什麼要為後者的延續,一致和完美而製定這條誡命,這一定是有原因的。

根據每項法律,很容易看出它為什麼以某種特定形式給出,其動機是否是愛,以及它是為了他人的利益還是為了法律賦予者的利益。

現在,如果我作為造物主把愛作為重要原則為我的創造物那像我的,愛他們的造物主,顯然這個法的理由也必須在我的指示中被認出來,並且一個人必須明白無論發生什麼 – 愛都是一切的根源。

什麼是“愛”?我們也必須澄清這個概念,以便給我們更好的判斷其。

愛不是別的,而是對有生命或無生命物體的某種依戀。這種依戀安全保護了這個對象的保存,使它能夠聲稱我們的愛。在眾生中,愛情是對其他人的依戀或吸引,因為他們的本性,情感和諧。在人類的情況下,給愛的人也會收到回報。愛的人希望與愛人保持一種與他的思想和感覺交流的狀態,並且接受愛的回報,因為它與那個人團結起來形成一種精神整體。除了看到所愛的人盡可能快樂以外,沒有其他目標的,愛也是使我們能夠給所愛的人一切的無保留,除了堅信讓這個人盡可能快樂。

只有當一個人明白了他的上帝,創造者和主的這種愛時,他才能輕鬆地理解愛的規律,要求他全心全意地愛上帝,並且盡可能地讓上帝給予他所有的東西他創造的眾生為永恆而高興。

但是,上帝如何證明他為人類而犧牲的這種愛,是為了激發他人的愛,使愛創造​​者超越一切的世界,超越世界的一切,看見的和看不見的?

有兩種方式可以證明並清楚地向一個男人展示他的創造者的愛:首先,他內在的精神,無形的世界,其次是他周圍的物質和可見的世界。這兩種方式儘管表達方式不同,但都有著相同的目標,即認識到造物主是慈愛的主和父。

現在讓我們來看看第一種方法。

在過去,當人類對自然的認識還比較有限的時候,科學家們發現了許多大規模和小規模無限的起點。在那個時代,是內心的人其熱心的法律制定者,正如摩西,先知和預知一樣, 他們引導人們關注他們內在的生命並建立一個法律,並將其作為人們應該自己實際行事的法律。

在那個時代,這種對上帝的愛的命令作為一種法律呈現給人,而不是作為愛的命令。這就是為什麼法利賽人問哪個是最大的誡命,因為他不認為這個誡命如此重要,並且可能相信他可能會從我這裡引用一些民法的答案。是愛,正如我所要求的那樣,在那個時代,這個法利賽人和許多其他人都不知道。因此,儘管有這些開明的時代,但對於數百萬今日生活的人來說,愛與自愛是有區別的,這是一件未知的事情。

為了使我的偉大創作的這一規律得到認知和認可,我本人降臨到你的黑暗世界,並通過言行證明了對上帝的愛和對同胞的愛實際意義。因此,我把人從他的唯物主義傾向中解放出來,把他的根,腳,從地上的物質提升到一個靈性的存在,把它的頭或精神的花舉到與物質無關的區域。

正如我向同時代人解釋上帝的愛,我通過無數的比喻,言語和行為向他們展示了鄰居的愛是什麼,以及它如何被理解和實踐。我向他們展示瞭如果第一個愛上帝已經完全構成了它的精神意義,而第二個愛人的誡命如何才能實現,反之亦然,表達愛上帝才能是真實的和純粹的如果作為對同胞和周圍世界的表達為兄弟般的愛。

第二種通過大自然證明神的愛的方法,在其中認識到在自然祂的聲音每一步都被保留了幾個世紀,雖然在我的世界時代已經存在了,而早些時候,神職人員更熟悉大自然的秘密甚至比今天還要多。我希望通過這種聲音,向男人們無數次地證明我所有擁抱的愛,但很長一段時間都沒有被人注意到。即使現在,只有少數人在探索中聽到這種聲音。不幸的是,大多數在自然科學領域尋找過的人只知道物質和律法是我制定的,而不是聽到柔和愛呼喚吹給他們從每個原子,因為來自我神聖的愛的呼吸潛伏在每一個原子中,它等待著按照愛的規律進一步發展。

這是為今天生活的你們打開了廣闊的天空的望遠鏡;這是顯微鏡向你透露了最微小的事情的奇蹟。在兩種儀器的幫助下,你可能會猜到,但無法理解,無限和無限他自己。倆個科學 – 天文學和自然科學 – 都賦予人類抑制他的自尊心,消除他的自負,並且仍然將他作為一種精神提升到高於所有空間,因為他們使得有限猜測和構思無限。

這兩門科學的目的都是為了引導上帝的愛,上帝的愛對人類尊嚴的愛以及對鄰居的愛,這種愛又一次引向到祂,祂已經安排了一切,使愛的每一次火花都能完成它的迴路是通過回歸我作為上帝愛的源頭。

因此,對上帝的愛是在人心中自發形成的,並且表達自己對鄰居的愛 – 基於前者 – 加速了電路,並且以這種方式製定了兩條法則,其一切都源自於這個愛一切都力求回報愛,被證明是真正的最高的和唯一的法律。因此,它們是最高尚的法則,因為它們以愛為基礎,傾向於同類相合,因此只能給予和諧,和平,幸福和喜悅。

即使生命中的人不得不忍受許多鬥爭和苦難,精神上的傾向者並不認為這是物質或社會環境的結果,而是認為它是一種更高生命的教育。物質世界的誘惑必須首先被克服,然後才有可能理解屬靈世界的全部意義。因此,對他來說,上帝的兒子,鬥爭和苦難只是促進進步的原因,不是失望的原因;因此他在與物質世界的鬥爭中感到崇高,並且作為永遠愛父的精神孩子,有足夠的力量來征服他們,因為我作為耶穌給了你一個輝煌榜樣的佐證。

在這種意識狀態下,人們明白為什麼他應該首先愛上帝,也就是遠遠高於其他任何愛;為什麼他應該把上帝的愛視為最高的,並遵守它的要求。他也明白為什麼他應該愛鄰居,他也是一位屬靈的人,像他自己一樣從上帝的手裡出來,這意味著他應該像他自己一樣尊重他,因為上帝的形象希望得到尊重並受到尊重。

因此,你們應該愛我如神,向鄰舍證明這種愛,這樣你們就可以成為真主的後裔,神將他的奇蹟吹入萬物。那麼你就會意識到,一個世界只有在它的基本性質是愛時才存在,只有愛情是它的存在和完美的衝動。

我的兩條誡命就是這樣向你傳講,他們從千千萬萬的方式告訴你從搖籃到墳墓,以及他們將重申的遠超過這生命的東西 – 沒有愛,就不能有父親,也不能有孩子。阿門。

 

53 Predigten von Jesus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

flagge fr flagge italian flagge en

53 Predigten von Jesus offenbart – Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer

“Die Zeichen der Zeit werden dann spurlos an euch vorübergehen,
wenn ihr euern Körper auf wenige leibliche Bedürfnisse habt beschränken lernen,
aber desto mehr auf das Aufbauen eures geistigen Seelenmenschen bedacht seid.”

EBook 53 Predigten von Jesus - Gottfried Mayerhofer 53 Predigten Online Lesen Jesus offenbart Lebensgeheimnisse durch Gottfried Mayerhofer Schöpfungsgeheimnisse von Jesus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Jesus - YahuShua

Predigt 19 - 36 Predigt 37 - 53

ZUR VIDEO-PLAYLISTE AUF YOUTUBE
ODER einfach unten auf Bild klicken, um zum entsprechenden Video zu gelangen

predigt-des-herrn-01-lukas-21-25-26-die-zeichen-der-zukunft-gottfried-mayerhofer predigt-des-herrn-02-matthaeus-11-2-6-sollen-wir-eines-andern-warten-gottfried-mayerhofer
01 => TEXT, AUDIO & VIDEO 02 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGT-DES-HERRN-03-Johannes-1_1-27-Zeugnis-Johannes-ueber-Jesus-Im-Geiste-wiedergeboren-werden predigt-des-herrn-04-lukas-3-2-20-was-sollen-wir-denn-tun-busspredigt-johannes-gottfried-mayerhofer
03 => TEXT, AUDIO & VIDEO 04 => TEXT, AUDIO & VIDEO
Predigten des Herrn-Gottfried Mayerhofer-Lukas 2_1-14-Universelle Bedeutung der Geburt Jesu-Weihnachten Predigten des Herrn Gottfried Mayerhofer-06-Lukas 2_33-40 Darstellung Jesu im Tempel-Die geistige Taufe Meiner Liebe-1280
05 => TEXT, AUDIO & VIDEO 06 => TEXT, AUDIO & VIDEO
predigt-des-herrn-07-lukas-2_42-50-der-12jaehrige-jesus-im-tempel-erwachen-des-inneren-geistes-jakob-lorber PREDIGTEN DES HERRN-08-Johannes-2_1-11 Hochzeit zu Kana und Wasser zu Wein-Gottfried Mayerhofer
07 => TEXT, AUDIO & VIDEO 08 => TEXT, AUDIO & VIDEO
Predigten von Jesus 09-Matthaeus-8_1-4-Heilung eines Aussaetzigen-Verbitterung-Gottfried Mayerhofer PREDIGT DES HERRN-10-Matthaeus-20_1-16 Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg-Gottfried Mayerhofer
09 => TEXT, AUDIO & VIDEO 10 => TEXT, AUDIO & VIDEO
Predigten des Herrn-11-Lukas-8 4-15 Gleichnis vom Saemann-Gottfried Mayerhofer Predigten des Herrn Gottfried Mayerhofer-Heilung eines Blinden-Heilung durch Mein Wort und Licht
11 => TEXT, AUDIO & VIDEO
12 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGTEN DES HERRN-13-Matthaeus-4 1-11-Versuchung des Herrn-Gottfried Mayerhofer PREDIGTEN DES HERRN-14-Matthaeus-17 1-13-Die Verklaerung Jesu-Gottfried Mayerhofer
13 => TEXT, AUDIO & VIDEO
14 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGTEN DES HERRN-15-Lukas-11_14-28 Austreibung eines Teufels-Gottfried Mayerhofer PREDIGTEN DES HERRN-16-Johannes-6_1-15 Speisung der Fuenftausend-Gottfried Mayerhofer
15 =>TEXT, AUDIO & VIDEO 16 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGTEN DES HERRN-17-Johannes-8-59 Juden wollen Jesus steinigen-Steinigung der Lehre Christi-Gottfried Mayerhofer PREDIGTEN DES HERRN-18 -Matthaeus-21_1-9 Jesu Einzug in Jerusalem-Gottfried Mayerhofer
17 => TEXT, AUDIO & VIDEO
18 => TEXT, AUDIO & VIDEO
Predigt 19 - 36 Predigt 37 - 53

53 Predigten von Jesus… ab Predigt 37 – Predigt 53

EBook 53 Predigten von Jesus - Gottfried Mayerhofer 53 Predigten Online Lesen Jesus offenbart Lebensgeheimnisse durch Gottfried Mayerhofer Schöpfungsgeheimnisse von Jesus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Jesus - YahuShua

Predigt 1 - 18 Predigt 19 - 36

Einfach auf das Bild klicken, um zum entsprechenden Video zu gelangen

PREDIGTEN DES HERRN-37-TUET EURE OHREN AUF UND VERNEHMT HEILUNG EINES TAUBSTUMMEN Markus 7_32-37-Gottfried Mayerhofer PREDIGTEN DES HERRN-38-Lukas-10_25-37 Der Barmherzige Samariter-Liebe deinen Naechsten-Wen und wie genau-Gottfried Mayerhofer
37 => TEXT, AUDIO & VIDEO 38 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGTEN DES HERRN-39-Gottfried Mayerhofer-Lukas-17_5-19_Heilung der zehn Aussaetzigen-Haettet ihr Glauben wie ein Senfkorn PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-40-Matthaeus-6_24-34 Warnung vor weltliche Einstellung
39 => TEXT, AUDIO & VIDEO 40 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-41-Lukas-7_11-17 Erweckung Juengling zu Nain-Bekaempfe die Faeulnis PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-42-Lukas-14_1-6 Vergeistigung-Die wahre Sabbatfeier
41 => TEXT, AUDIO & VIDEO
42 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-43-Matthaeus-22_34-40 Das groesste Gebot Keine Ahnung von Liebe PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-44-Matthaeus-9_1-8 Heilung eines Gichtbruechigen-Meistere deine Irrtuemer und falschen Ansichten
43 => TEXT, AUDIO & VIDEO
44 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-45-Matthaeus-22_1-14-Gleichnis der Koeniglichen Hochzeit-Licht oder Finsternis-unsere Entscheidung PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-46-Johannes-4_47-53 Meine Worte sollen euer eigenes Ich werden-Heilung eines koeniglichen Sohnes-1280
45 => TEXT, AUDIO & VIDEO 46 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-47-Matthew-18_23-35-Gleichnis vom Schalksknecht-Die Bibel ist eine Fundgrube und eine Lichtquelle fuer alle Lebensumstaende PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-48-MATERIELLES VERGEISTIGEN JA - GEISTIGES VERMATERIALISIEREN NEIN Matthaeus 22_15-22-1280
47 => TEXT, AUDIO & VIDEO 48 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-49-Matthaeus-9_18-19 Erweckung der toten Tochter des Jairus-Weckruf Gottes-Mahnungen richtig verstehen REDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-50-Matthaeus-8_23-27 Zweifel an Jesu Allmacht und Unfehlbarkeit-Beilegung eines Sturmes
49 => TEXT, AUDIO & VIDEO 50 => TEXT, AUDIO & VIDEO
PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-51-Matthaeus-13_24-30 PRUEFE DICH und SEI EHRLICH-BIST DU WEG FELS DORN ODER ACKER PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-52-Matthaeus-13_31-33_44-50 Gleichnis vom Himmelreich-Das Himmelreich in uns
51 => TEXT, AUDIO & VIDEO 52 => TEXT, AUDIO & VIDEO

PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-53-Mattaeus-24_15-28 Die Endzeit-Halte dich an das Geistige

53 => TEXT, AUDIO & VIDEO


Predigt 1 - 18 Predigt 19 - 36