Satans List erkennen… Kann Satan bekehrt werden? Vorsicht Falle – Recognize Satans Guile… Can Satan be converted? Watch out – a Trap …

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Bischof Martin – Jenseits der Schwelle

Satans List erkennen… Kann Satan bekehrt werden? Vorsicht Falle…
Diskussion zwischen Bischof Martin, Johannes & Satan

Kapitel 193 – Satan spricht zu Martin, welcher ihn bekehren will:

21. (Satan): »… O Freund, o Sohn, ich kenne nur zu gut die endlose Süssigkeit der Himmel, kenne aber auch das entsetzlich Herbe meines Zustandes! Aber was kann ich tun?

22. Siehe, übers Knie lässt sich keine ausgewachsene Eiche mehr beugen, noch weniger ich als die Ureiche aller Schöpfung! Aber mit der Zeit und nach den rechten Umständen wird schon auch noch dein artiger Wunsch in Erfüllung gehen können.

23. Ihr solltet aber nun lieber zur Erde eure Blicke wenden, wo es nun sehr arg zugeht. Da würdet ihr Besseres tun, als so ihr vor der Zeit das jetzt noch rein Unmögliche wollt möglich machen! – Was meinst du darüber, mein lieber Sohn Martin?«

Kapitel 194

1. Spricht Martin: »Armseliger Freund, das kann wohl alles so möglich sein, wie du nun mit gütiger Geduld es mir erörtert hast. Aber siehe ich bin wie alle Blinden denn doch sehr ungläubig, oder vielleicht auch mehr dumm als ungläubig. So kann ich durchaus nicht recht begreifen, wie nun die Schöpfung ohne dich nicht sollte bestehen können? Besonders, so du durch deine Umkehr zu Gott nicht nur nicht aufhörst zu sein, sondern in deinem Sein nur endlos vollkommener werden würdest!

2. Wohl weiss ich aus dem Herrn, dass du durchaus erhalten werden musst, weil durch dich zufolge der göttlichen Ordnung die Erhaltung der Naturkörper und Wesenheiten abhängt. Allein, was liegt denn an den vergänglichen Wesenheiten?

3. Bist du einmal als vollendet gewonnen – was da ganz rein und allein von deinem Willen abhängt -, so ist dann die ganze Materie ohnehin ganz überflüssig! Sie wird – da sie nichts als dein gerichteter Starrsinn ist – mit deiner Umkehr und Vollendung ohnehin nach des Herrn Wunsche sogleich aufgelöst und vollendet werden in der reingeistigen Wesenheit, die in ihr nun geknebelt und gefangen ist durch deinen gerichteten Starrsinn!

4. Aber unsere geistige Wesenheit und die neue Erde und der neue Himmel haben mit dir wahrlich nichts zu tun, da ihr ewiger Bestand lediglich im Herrn allein seine Polaritäten findet, die da sind Liebe und Weisheit, oder Gutes und Wahres!

5. Du hast wohl recht, dass du ehedem unsere Blicke zur Erde wiesest, wo es arg zugehe. Aber ich behaupte, mein armseliger Freund und Bruder, so du umkehrst, da wird im Augenblicke nicht nur die Erde, sondern die ganze Schöpfung in ihrer ursprünglichen göttlichen Reinheit und Vollendung dastehen! Alle Bosheit wird aufhören, und was noch den gerichteten mühsamen Weg des Fleisches und der Materie durchmachen müsste, wird in und durch deine Umkehr im Augenblicke vollendet dastehen!

6. Denn der ganze Fleischweg ist ja nichts anderes als eine mühsame Losschälung von dir und eine beschwerliche Erstehung aus deinem Gerichte. Hat aber bei dir das Gericht ein Ende, wozu wäre dann die Materie, wozu der beschwerliche Leidensweg des Fleisches?

7. Ich meine, dass ich nun auch die vollste Wahrheit geredet habe, und das aus meinem bestmöglichen Herzen und Willen. Tue du nun darnach und du wirst sehen, dass die Sache ganz anders ausfallen wird, als du sie dir nun vorstellst!«

Kapitel 195

1. Spricht Satan: »Freund, das Beste bei deinem Reden ist, dass du deine Kurzsichtigkeit mir gegenüber sehr artig und gelassen vorbringst. Sonst aber bist du in deiner Auffassung dieser Dinge und Verhältnisse noch um eine ganze Ewigkeit zurück!

2. Ich sehe aus allen deinen Worten, dass du alles, was ich nun zu dir geredet habe, auch nicht ahnungsweise verstanden hast. Es wäre daher auch vergebliche Mühe, dir die tieferen Lebensverhältnisse zwischen Gott und mir näher zu enthüllen, da du sie noch viel weniger fassen würdest als das bisher Gesagte!

3. Daher meine ich, wir sollten uns im Frieden wieder verlassen und uns unseren notwendigsten Geschäften weihen. Denn durch unser gegenseitiges unverstandenes und somit fruchtloses Hin- und Herreden werden wir ewig zu keinem Zwecke gelangen. Ich verstehe wohl, was du möchtest. Du aber verstehst es nicht und kannst es auch nicht verstehen, was da möglich oder unmöglich ist. Daher ist all dies Wortetauschen mit dir eine vergebliche Arbeit!

4. Aber ich werde dir, weil du so artig bist, doch etwas sagen, und das wird dir sehr nützlich sein! Siehe, du wie alle deine Welt sieht in mir den Grund alles Erzbösen, das da hervorginge aus meiner alle Engelsbegriffe übersteigenden Hoffart! Ich lasse es auch gelten, wenn Selbstgefühl, das Bewusstsein des Daseins, die Selbstbestimmung seiner Kräfte und daraus hervorgehende notwendige Tätigkeit diesen beleidigenden Namen verdiente. Aber was ist denn das bei dir, Freund Martin, so du mich eigentlich bloss darum zur Umkehr bewegen möchtest, um dir sogar aus des Herrn Munde in allen Himmeln den grössten Namen zu bereiten?

5. Du hast mit deiner Zunge an den Bewohnern dieser Welt siegend gewirkt, und der Herr hat dir darum ein grosses Lob zukommen lassen. Er hat dich ausgezeichnet vor allen deinen gleich und mehr verdienten Brüdern; nun möchtest du durch meine Besiegung dir wohl des Himmels grössten Ruhm bereiten! Du möchtest nun bald lobend und rühmend von dir sagen hören: ‘Da seht, seht! Was bisher Myriaden mächtigster Geister, was selbst Gott nicht gelungen ist, das ist dem schwachen Martin rühmlichst gelungen!’

6. Meinst du, Martin, dass solches Bestreben etwas anderes ist, als die grösste versteckte Hoffart, gegen die die meine ein pures Nichts ist? Gib diese auf aus dem innersten Grunde, dann erst werden wir vielleicht weiterreden können! Denn siehe, ich bin Licht, so ich in meiner wahren Gestalt vor dich hintrete. Daher musst du ganz rein sein, dann erst werden wir miteinander wirksam reden können! Gehe daher hin und reinige dich von allem Schmutze, dann erst komme wieder und rede mit mir, dem Urlichte der Ewigkeit!«

Kapitel 196

1. Martin stutzt nun bei diesen Worten Satans sehr, und das um so mehr, weil er sich dabei wirklich ein wenig getroffen fühlt. Er wendet sich daher, als sein Gemüt etwas ruhiger wird, an Johannes und spricht: »Lieber Bruder, der du wie keiner mit des Herrn Weisheit erfüllt bist, was sagst denn du dazu? Soll ich wohl in diesem einzigen Punkte dem Satan glauben? Nach meinem innersten Gefühl hat er allerdings nicht gar zu unrecht!«

2. Spricht Johannes: »Lass du nun diese Sache; denn wo wir noch nie etwas ausgerichtet haben, da wird auch deine Mühe vergeblich sein! Gebiete ihm im Namen des Herrn Ruhe; darauf aber wollen wir wieder heimwärts zum Vater ziehen! Dieser allein soll mit ihm machen, was Er will, und das wird auch das Beste sein!«

3. Spricht Satan: »Und gerade nicht, weil du meinem Martin solch einen Rat gegeben hast, werde ich mir von ihm Ruhe gebieten lassen. Ich werde Martin die Ehre antun und werde mit ihm hin vor den Herrn ziehen, um dort die Sache, die ihr alle nicht verstehen könnt, mit Ihm Selbst abzumachen! Geht nun heim, ich werde euch freiwillig folgen zum Herrn hin!«

4. Spricht Johannes: »Wir aber kennen leider deine Absichten und wissen genau, dass du nie gefährlicher bist, als wenn du im Kleide der Humanität auftrittst! Daher, so du den Mut hast, wirst du schon allein dich zum Herrn begeben müssen, denn wir haben keinen Auftrag, dich als des Herrn grössten Feind mitzunehmen.

5. Ach, ganz was anderes wäre es, so du dich nach dem sehr guten Rate Martins bekehrt hättest und wärest als ein reuevoller verlorener Sohn in den heiligen Schoss des Vaters zurückgekehrt! Da wohl wärst du uns allen der willkommenste Begleiter gewesen. So aber können wir dich wahrlich durchaus nicht brauchen.

6. Wie aber gesagt, so du zum Herrn willst, da ist dir der Weg nur zu wohl bekannt. Mit uns aber kannst und darfst du so, wie du nun bist, ewig in keiner Gemeinschaft wandeln! Also sei es im Namen unseres und deines Gottes und Herrn!«

7. Satan macht darob eine sehr finstere Miene und spricht: »Wenn der Herr Boten, wie du einer bist, an mich sendet und ferner senden wird, schwöre ich dir bei allem, was mir heilig ist, dass mich Ewigkeiten nicht zur Umkehr bewegen werden – und mag der Herr mich auch mit dem Feuer aller Zentralsonnen richten!

8. Martin könnte mit mir etwas ausrichten, aber Johannes und Petrus und Paulus ewig nimmer! Schreibe dir diese Worte hinter deine Ohren, du harter, unbarmherziger Klotz von einem Jünger Christi! Meinst du denn, dass ich etwa Furcht oder Scheu vor dir und deinen Sentenzen habe, dieweil du Johannes, der Evangeliumschreiber und der Offenbarungskratzer bist? Oh, da irrst du dich sehr!

9. Siehe, eine von mir geschaffene Schmeissfliege ist mir endlos teurer als tausend solcher Propheten, wie du einer bist! Schäme dich ob deiner grossen Herzenshärte gegen diejenigen, die desselben Schöpfers Werke sind, aber freilich leidend, elend und gequält ewig!

10. Trefflich hat euch der Herr Selbst dadurch gezeichnet, wie ihr beschaffen seid, da Er im Gleichnis vom verlorenen Sohn sagte: Als aber der Vater dem heimgekehrten armen, verlorenen Sohne ein grosses Fest bereitete und des Vaters andere Söhne und Kinder vernahmen, dass es in des Vaters Hause überfröhlich zugehe, da kamen sie herbei und sagten ärgerlich: ‘Uns, die wir dir stets treu waren, hast du noch nie ein Fest gegeben! Aber da dieser Verworfene zurückkam, der dich so sehr beleidigt hat, dass darob Himmel und Erde erbebten und starr wurden vor Entsetzen, diesem gibst du deinen Siegelring und bereitest ein grösstes Festmahl!’

11. Was der Vater von diesen ärgerlich Murrenden darauf sagte, brauche ich dir nicht wieder ins Gedächtnis zurückzurufen. Denn du bleibst dennoch, der du bist: voll Härte und Unbarmherzigkeit in deinem Herzen wie alle deines Gelichters!

12. Aber Martin nehme ich aus! Er war zwar, durch euch geleitet, eine Weile sehr grob. Aber er hat sich gebessert und seine Unterredung mit mir war seit Äonen undenklicher Zeiträume der erste selige Augenblick für mein Herz. Daher soll er von mir auch ewig hochgeachtet bleiben! Und so mit mir je jemand etwas ausrichten wird, so wird es Martin sein; aber von euch andern allen erspare sich ewig jeder die Mühe! Geht nun; ich aber werde bleiben!«

13. Spricht Johannes: »Du tust mir sehr unrecht! War nicht ich es, als dich Martin durch seine Macht für ewig in das Feuer jenes dampfenden Feuerkraters warf und bannte und dich noch obendarauf mit glühenden Bergen bedeckte, der dies Martin verwies und ihn dahin stimmte, dass er dich wieder frei machte? Da ich aber solches tat, wie bin ich denn nun ein harter, unbarmherziger Klotz?«

14. Spricht Satan: »Freund, rede nur du mir von deiner Barmherzigkeit nichts! Martin tat, was er tat, in seiner Unüberlegtheit. Und da er es bald einsah, dass er nicht recht handelte, änderte er sogleich seine unüberlegte Handlung. Du aber bist entschieden, was du bist, und änderst deinen Ausspruch nie, ob er gerecht oder ungerecht ist. Darum hasse und verachte ich dich mehr als alle meine ärgsten Leiden und Qualen! Dir, Martin, meine Achtung, euch andern aber ewig meine tiefste Verachtung! Hebt euch nun von dannen, sonst fange ich ein Spektakel an, wie es die ganze Unendlichkeit bisher noch nie gesehen hat!«

15. Spricht Johannes: »Wir sind nicht da, dass wir dir gehorchen sollen, sondern dich zu hemmen in deiner Bosheit nur sind wir da. Wir werden uns daher auch heben, wenn der Herr es wollen wird, und nicht nach deinem Willen! Willst du aber Spektakel machen, so kannst du es ja versuchen. Es wird sich dann gleich zeigen, ob unsere Macht über dich nicht grösser sein wird als die deinige über uns!

16. Weil du uns aber befohlen hast, dass wir uns sogleich von hier heben sollen, so könnten wohl auch wir aus des Herrn Namen dir nun etwas ganz anderes gebieten. Aber wir wollen nicht Böses mit Bösem vergelten, sondern geben dir bloss den Rat, dich nun ferner völlig ruhig zu verhalten, so du schon dem Rufe Martins nicht folgen kannst oder willst. Denn siehe, es ist dies der letzte kurze Termin, der dir noch zu deiner Umkehr belassen ist! Wirst du diesen nicht benützen, so wirst du für ewig allerschärfstens gerichtet werden!

17. Wohl rupftest du uns das Evangelium vom verlorenen Sohne vor und wolltest uns darin unserer Härte zeihen. Aber ich sage dir, der verlorene Sohn wird auch ohne dich zurückkehren, und zwar in den vielen gottergebenen Brüdern, die eines Sinnes wie ein Mensch vor Gott stehen werden. Du aber wirst dem reichen Prasser gleich in das ewige Feuer des Gottesgerichtes auf ewig verworfen werden, so du dem Rufe Martins nicht ehestens folgen wirst!«

18. Spricht Satan: »Der Herr soll tun, was Er will. Ich aber werde auch tun, was ich werde wollen. Ich werde Ihm und euch allen zeigen, dass der Herr wohl mit Seiner Macht die ganze Unendlichkeit wie Spreu verwehen kann, aber mein Herz und mein Wille soll ewig aller Seiner Allmacht und Weisheit den härtesten, unbesiegbaren Trotz bieten! Tut ihr nun, was ihr wollt, und ich werde auch tun, was ich werde wollen!«

19. Spricht darauf Martin zu Johannes: »O Bruder, wie ich nun sehe, ist alle unsere Mühe vergeblich; daher gehen wir! Denn nun sehe ich schon klar, dass mit diesem Satan nichts weiter mehr zu machen ist!«

20. Spricht Johannes: »Lieber Martin, so er uns nicht heimzuziehen geboten hätte, da wären wir schon heimgezogen. Aber sein Wille darf den unsrigen nicht bestimmen, daher wollen wir noch ein wenig verweilen. Denn zögen wir nun auf sein Wort von hier, wäre das für ihn ein Triumph über uns. So aber er über uns triumphierte, da stünde es schlecht mit uns! Daher wollen und müssen wir noch ein wenig verweilen und diese Gegend in Ordnung bringen; also sei es denn!«

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Bishop Martin – Beyond the Threshold

Recognize Satans Guile… Can Satan be converted? Watch out – a Trap …
Discussion between Bishop Martin, Satan and John

Chapter 193 – Satan spricht zu Martin, welcher ihn bekehren will:

21. (Satan): »…Oh friend, oh son, the endless sweetness of the heavens is only too well known to me, and so is the terrible harshness of my present state! But what can I do?

22. A fully grown oak tree can no longer be bent, and even less I, as the original ‘oak’ of all creation. But eventually it should become possible that your kind wish is fulfilled.

23. You should now rather look towards the earth, where things are in a very bad state; that would be of more benefit to you than endeavoring to achieve the still quite impossible! What do you think about that, my dear son, Martin?«

Chapter 194

1. (Says Martin): “Poor friend, it may all be as you describe to me with kind patience. However, like all blind persons, I am rather sceptical – or maybe more ignorant than sceptical. Therefore, I simply cannot understand why all creation should be unable to exist without you. All the more so, since through your conversion to God, you would not cease to exist, but on the contrary, you would become endlessly more perfect in your being.

2. The Lord has given me the realization that you must be preserved at all costs because, according to the divine order, the preservation of the natural worlds and beings depends on you. However, what do the transient substances matter?

3. Once you have been won as perfected – which depends entirely on your will – all matter will have become quite superfluous anyway. Since matter is nothing else but your obstinacy under judgment, with your conversion and perfection it would immediately disintegrate in accordance with the Lord’s wish, and be perfected in its purely spiritual substance which, at present, your judged obstinacy is holding imprisoned and gagged within matter.

4. However, our spiritual substance, as well as the new earth and new heaven, have really nothing to do with you, for the polarities for their eternal existence are to be found in the Lord alone in the form of love and wisdom or goodness and truth.

5. You are right in advising us to concentrate our attention on the earth, which is, indeed, in a bad state. But I maintain, my poor friend and brother, that the moment you turn back, not only the earth, but all creation, will regain its original divine purity and perfection. All evil will cease, and all that has still to walk the hard path of the flesh and matter under judgment, will be perfected in the moment of your conversion.

6. For, what else is the path of the flesh if not a laborious separation from you and a troublesome rise from your state of judgment. When the judgment has ended for you, there would not be any need for matter or the difficult way of the cross for the flesh.

7. I am convinced to have spoken the full truth with my best intention and will. Follow my advice and you will see that the result will be quite different from what you now imagine.”

Chapter 195

1. (Says Satan): “Friend, at least you present your shortsightedness concerning me in a nice and calm manner; otherwise, your understanding of these things and circumstances is still extremely backward.

2. I now see that you have not really understood a word of what I told you. Therefore, it would be futile to endeavor to reveal to you the deeper relation between God and me in more detail. You would comprehend it even less than what I have told you so far.

3. So I think we should part in peace and each attend to his own important business. For, without understanding each other, our futile discussions will never bring results. I do understand what you want, but you do not and you cannot understand what is possible and what is not.

4. But, because of your very nice attitude, I shall tell you something that you will find very useful. You, like all your world, regard me as the basis for all principal evil originating in my extreme arrogance. If self-confidence, the awareness of your existence, self-determination of your power, and the activity resulting from it, deserve this insulting term, I accept it. But what is that within you, friend Martin, if you want to accomplish my conversion in order to be praised by the Lord and make for yourself the greatest name in all the heavens?

5. With your tongue, you have gained a victory over the dwellers in this world, and the Lord has highly praised you for it. He has treated you with distinction before all your brothers of equal or even greater merit, and now, by winning a victory over me, you probably want to attaint for yourself the greatest fame in heaven. You want to hear yourself praised thus: ‘Look, what myriads of the mightiest spirits and even God Himself have failed to achieve, there, the weak Martin has gloriously succeeded!’

6. Do you think, Martin, that such an aspiration is anything but the greatest hidden arrogance, compared with which mine is nothing? Abandon this from deep within you, and only then we might be able to continue our discussion. For, in my true shape, I am light, and we can only talk with each other effectively if you are quite pure. So go and cleanse yourself of all impurity and then return to talk to me, the original light from eternity!”

Chapter 196

1. (These words from Satan have startled Martin considerably, all the more so because he really feels a bit guilty. When his mind has somewhat calmed down, he turns to John and says): “Dear brother whom the Lord has filled with wisdom like none other, what do you think about this? Should I believe Satan in this one point? I do have an innermost feeling that he is not quite wrong.”

2. (Says John): “Leave this matter now alone, for where we have never been able to achieve anything, also your efforts will be in vain. Bid him to keep peace in the name of the Lord, and let us then go home to the Father. Let Him do with Satan as He pleases, and that will be best.”

3. (Says Satan): “And just because you have given my Martin such advice, I will not be told by him to keep my peace. I will do him the honor of going with him before the Lord, in order to discuss this matter – which none of you understands – with the Lord Himself. Now, go home and I shall follow you of my own free will.”

4. (Says John): “Unfortunately, we know your intentions and that you are never more dangerous than when you don the garb of highmindedness. Therefore, if you have the courage, you will have to find your own way to the Lord. We are not commissioned to take you, the Lord’s greatest enemy, with us.

5. It would be quite different, of course, if you had followed Martin’s sound advice and returned to the Father as a repentant, prodigal son. In that case, all of us would have welcomed you as a companion. But you are of no use to us the way you are.

6. However, if you want to see the Lord, you know the road to Him only too well. But, as you now are, you can never ever walk in our company. So be it, in the name of our and your God and Lord!”

7. (Upon these words, Satan scowls and says): “If the Lord will send me messengers like you again, I swear by all that is sacred to me that I will not turn back in eternities – even if the Lord judged me with the fire of all the central suns.

8. Martin might achieve something with me, but John, Peter, and Paul, not ever! Mind these words, you hard, merciless lout of a disciple of Christ! Do you think I am scared or intimidated by you and your words because you are John, the scribbler of the Gospel and the Revelation? You are quite mistaken if you do!

9. A blowfly created by me has much more worth to me than a thousand prophets like you! You should be ashamed of your hard-heartedness towards those who are the same Creator’s work, even though miserable and wretched!

10. The Lord Himself has characterized you most appropriately when, in His great parable of the prodigal son, He said: ‘When the father gave a great feast for the poor prodigal son who had returned home, and the other sons and children heard about it, they came and said angrily: You have never given a feast for us who have always been faithful. But when this depraved son returns, he who had hurt you so much that heaven and earth shook from horror, you give him your signet ring and prepare a feast for him!’

11. I need not remind you of the father’s reply to this complaint, for you will remain unchanged – hard-hearted and merciless like all the rest of your rabble.

12. Martin, however, is an exception, although, since influenced by you, he was rather rude for a while. But he improved, and the talk with him was the first blissful moment for my heart since unimaginable aeons. Therefore, I shall always hold him in high esteem, and if ever anyone could achieve something with me, it would be Martin. You others can save yourselves the trouble forever! Go now, and I will stay here!”

13. (Says John): “You have wronged me very much, because it was I who reproved Martin and caused him to set you free after he had, through his might, banned you forever to that steaming crater of fire and even covered you up with glowing mountains. Considering what I did then for you, how can I be a hard and merciless lout?”

14. (Says Satan): “Friend, do not talk to me of your charity! What Martin did was done out of thoughtlessness. And, upon realizing that it was wrong, he immediately righted his thoughtless action. But you are the way you are, and you will never change your outlook – be it right or wrong! Because of this, I hate and despise you more than my worst suffering and torment. To you, Martin, my respect, but to the rest of you, my everlasting and deepest contempt! Now go away or I shall cause an uproar as has not been seen in all infinity as yet!”

15. (Says John): “We are not here to take orders from you, but to stop your evil activity. Therefore, we shall leave when it is the Lord’s will, not when it suits you! If you wish to cause an uproar, you may try, and you will soon find that our power over you is greater than yours over us.

16. Since you ordered us to leave here immediately, we could give you quite a different order in the name of the Lord. But we do not want to repay evil with evil, and we advise you to keep quiet if you do not wish or are unable to follow Martin’s call. This is the final short period of time you have left for your conversion. If you do not make use of it, you shall be under the most severe judgment forever.

17. You referred to the parable of the prodigal son in order to accuse us of hardness of heart. However, I assure you that the prodigal son will return also without you, namely, in the many devout brothers who will be standing before God with one mind, like one man. But you shall be cast into the everlasting fire of God’s judgment like the rich spendthrift if you do not follow Martin’s call very soon.”

18. (Says Satan): “The Lord may do as He pleases, but so will I. I shall prove to Him and all of you that the Lord can scatter all infinity with His might like chaff, but my heart and will shall forever defy His omnipotence and wisdom with the hardest, invincible defiance. Now do what you want and I shall do what I want!”

19. (Says Martin): “Oh brother, as I can now see, all our efforts are in vain, so let us go. I now realize beyond doubt that nothing more can be achieved with this Satan.”

20. (Says John): “Dear Martin, if he had not ordered us to go home, we would already have done so. But his will must never determine our actions; therefore, we shall delay our departure for a while. If we left now just because he told us to, he would have achieved a triumph over us, and if that happened, we would be in trouble. So we will, and must, wait for a while and tidy up this area. So be it!”

Diskussion im Jenseits… Ein Philosoph trifft eine Betschwester – Discussion in the Beyond … A Philosopher meets a Fanatic

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Diskussion im Jenseits… Ein  geistlicher Philosoph trifft eine Betschwester

Die geistige Sonne Band 1
Mitteilungen Jesu Christi über die geistigen Lebensverhältnisse des Jenseits. Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber

Kapitel 30 – Diskussion im Jenseits: Ein geistlicher Philosoph und eine Betschwester
Der Evangelist Markus führt durch die Äussere Finsternis…

1. Sehet, wenn ihr bestimmen könnt, etwa fünfzig gewöhnliche Schritte vor uns könnt ihr schon wieder ein anderes Pärchen erschauen. Gehen wir nur gerade darauf zu, und wir wollen sie sogleich erreicht haben. Auch dieses Pärchen soll unser nicht ansichtig werden. Es hat schon ein Ständchen in der Absicht; also gehen wir nur munter darauf zu, damit wir wieder etwas Neues erfahren. – Nun, wir sind schon bei ihm, und wie ihr sehet, so ist diesmal an diesem Paare ein geschlechtlicher Unterschied zu bemerken. Ein überaus hageres, mühselig aussehendes Weib und ein nahe bis auf den letzten Blutstropfen abgezehrter Mann, der noch kaum so viel Kraft zu haben scheint, um sich mühseligst mit der genauesten Not fortzuschleppen. Sehet, sie reicht ihm ihre Hand und heisst diese Begegnung willkommen.

2. Horchet nun, was diese zwei miteinander alles abmachen werden. Sie spricht: Grüss’ euch der liebe Himmel! Mich freut es recht von ganzem Herzen, dass uns der liebe Zufall endlich einmal zusammengeführt hat! Aber ich muss Ihnen gestehen, ich hätte nicht geglaubt, an solch einem Orte Sie zu treffen; denn ich habe immer geglaubt, Sie sind schon Gott weiss wie selig im Himmel, weil Sie, soviel ich mich erinnern kann, auf der Welt ein gar so frommer und rechtschaffener Mann waren. Sie waren ja ein hochgelehrter Herr Professor für die Geistlichkeit, und es sind von Ihnen so viele brave und würdige Geistliche in die Seelsorge übergegangen. Und nun, du mein lieber Himmel – muss ich Sie so elend hier in diesem miserablen Orte antreffen, in welchen ich, weiss der liebe Gott warum, auch vor zwei Monaten gekommen bin.

3. Und er spricht: Ja, meine schätzenswerte Freundin, es tut mir recht leid, dass Sie sich auch hier befinden; aber es ist denn einmal also. Sie sind hier als eine Betrogene und ich ebenfalls als ein Betrogener. Wir haben uns auf der Welt (der Himmel wird es wissen, wenn es irgend einen gibt) was alles für goldene Hoffnungen von einem jenseitigen glücklichen Leben gemacht. Allein wie glücklich dieses Leben und was der Lohn für alle guten Handlungen auf der Welt ist, solches erfahre ich nun schon mehrere Jahre und Sie, meine schätzenswerte Freundin, nach Ihrer Aussage auch schon zwei Monate lang.

4. Sie spricht: Nein, aber du mein lieber Himmel! Wenn ich zurückdenke, was für ein strenges Leben Sie geführt haben und haben auf der Welt nichts Gutes gehabt. Wenn Sie gepredigt haben, so haben ja doch alle in der Kirche geschluchzt und geweint, und was für schöne Lehren und Ermahnungen Sie einem in der Beichte gegeben, und wie andächtig Sie das heilige Messopfer verrichtet haben, so kann ich wirklich nicht begreifen, wie Sie da hergekommen sind. Für unsereins ist das schon begreiflicher, denn man hat so manche Sünden vielleicht in der Beichte verschwiegen, weil man sich derselben trotz aller Gewissenerforschungsmühe nicht hat erinnern können. Aber wie Sie, der das doch alles gekonnt und sicher sein Leben und all sein Tun und Lassen bis auf ein Haar durchforscht hat, da hergekommen sind, das, wie ich schon einmal gesagt habe, wird der liebe Himmel wissen, wenn es einen gibt, wie Sie gerade gesagt haben. Haben Sie denn gar keine Mutmassung, warum Sie da hergekommen sind?

5. Er spricht: O meine schätzbare Freundin! Ich habe nur zuviel Mutmassung; aber diese meine Mutmassung werden Sie nicht leichtlich verstehen. Sie spricht: Oh, ich bitte Sie, sagen Sie mir nur keckweg etwas davon; wer weiss, ob mir solches nicht frommen kann. Er spricht: Nun wohl, ich will Ihnen ja so manches mitteilen, will aber übrigens nicht schuld sein, wenn es Ihnen nichts nutzen sollte; und so sage ich es Ihnen denn rund heraus, was meine Mutmassung ist.

6. Ich mutmasse, dass es weder einen Gott noch irgendeinen Himmel gibt, und mutmasse aus gar guten Gründen, dass wir Menschen nichts als Werke der Natur sind. Wenn das Grobmaterielle von der naturmässigen Lebenskraft gleich einer Hülse hinwegfällt, so erhält sich die naturmässige Lebenskraft noch eine Zeitlang fort. Nach und nach aber stirbt sie auch ab; die Kraft zerstreut sich im Raume so wie die Kraft des Pulvers ausser der Mündung einer Kanone, und mit den sich viel erhoffenden und erwartenden Menschen ist es dann auf ewige Zeiten aus. Wenn Sie mich so recht ansehen und betrachten, wie ich mich schon der endlichen gänzlichen Auflösung und Vernichtung nahe, so wird Ihnen meine Mutmassung selbst in dieser stockfinsteren Nacht noch klarer werden als auf der Welt die Sonne am hellen Mittage.

7. Sie spricht: Ach du mein lieber Himmel, wenn es einen gibt, was Sie da sagen! Das ist ja schrecklich; ja, ja, Sie müssen’s denn doch besser wissen als ich. Ich habe mir wohl auch auf der Welt so manchmal gedacht, wie es mir einmal ein recht gescheiter und vornehmer Herr gesagt hat, dass nämlich nach dem Tode nichts mehr ist. Jetzt sehe ich es erst ein, dass dieser Herr die Wahrheit geredet hat; und so wird es mir mit der Zeit auch so gehen, wie es jetzt Ihnen geht. Auf der Welt habe ich doch, wenn’s mir recht übel ergangen ist, sagen können: Mein Gott und mein Herr! Verlass mich nicht! – Aber was kann ich jetzt tun, so es keinen Gott gibt? Möchten Sie, mein schätzbarer Freund, denn nicht auch noch sagen, was es denn hernach mit Christus und Seiner allerseligst sein sollenden Jungfrau und Mutter Maria für eine Bewandtnis hat? Und warum haben wir denn müssen auf der Welt zu diesen beiden so viele Rosenkränze beten, und warum haben Sie so viele und andächtige Messen gelesen, wenn das alles sich so verhält, wie Sie mir gesagt haben?

8. Er spricht: Ja, meine liebe Freundin, darüber bin ich auch erst hier so recht ins klare gekommen. Die grossen Herrn auf der Welt könnten das gemeine Volk ja nicht bändigen, wenn sie nicht irgendeinen Gott und sonach irgendeine Religion für dasselbe erfunden hätten. Durch die Religion aber haben sie ein leichtes Spiel, den dummen Pöbel im Zaume zu halten. Dieser arbeitet dann recht fleissig für sie, damit sie sich, unbekümmert um irgendeine Arbeit, in ihren Palästen und Schlössern auf weichen Betten und Stühlen recht mästen können. Darum werden auch allenthalben Geistliche und Lehrer aufgestellt, die selbst in der gehörigen Dummheit erhalten werden, um mit dieser Dummheit dann auch den gemeinen Pöbel zu verdummen. Wenn aber irgend solche Geistliche recht gescheite Leute werden, so werden sie auch bald befördert, damit sie dann auch recht gut leben können, um durch ihren Verstand den Grossen nicht gefährlich zu werden. Um aber einer solchen Religion, die an und für sich nicht ist, irgendeinen bedeutungsvollen Anstrich zu geben, muss sie mit allerlei mystischer, d.h. nichtssagender Zeremonie geschmückt sein; sonst würde sie bei dem gemeinen Pöbel nicht die erforderliche Wirkung hervorbringen. – Sehen Sie, meine schätzbarste Freundin, also war es ja auch mit mir der Fall.

9. Ich habe auf der Welt bei mir selbst recht gut eingesehen, dass es mit dem jenseitigen Leben eine ganz andere Bewandtnis hat, als ich es selbst von der Kanzel gepredigt habe. Ich habe mich darüber, versteht sich, nur ganz vertraulich bei den grossen, machthabenden Herren geäussert und habe darüber um Aufklärung gebeten. Allein was die Aufklärung betrifft, da ist mir keine zuteil geworden, aber dafür kam mir bald, ich weiss selbst nicht wie und warum, eine bedeutende Beförderung zu; ich ward ein gut besoldeter Professor und endlich gar ein Direktor des Seminariums. Ich meine aber, die Herren haben eingesehen, dass ich für einen unteren Posten zu gescheit war, daher gaben sie mir einen besseren, damit ich, durch das eigene Interesse genötigt, mit meiner Gescheitheit nur nützen, aber nicht schaden möchte. Ich habe zwar allezeit als ein grundehrlicher Mann gelebt; aber was von mir dumm war und ich noch jetzt bedaure, war das, dass ich fürs erste dennoch nicht vollkommen eingesehen habe, dass ich mit solch einer Beförderung betrogen war; und fürs zweite, dass ich in meiner gut einträglichen Stellung ein, wenn auch nur scheinbar, so dennoch für mein eigenes Wohl zu töricht geistlich strenges Leben geführt habe. Ich habe mir dabei freilich gedacht, solch ein sich verleugnendes Leben wird mir sicher in kurzer Zeit eine bischöfliche Würde zuschanzen. Allein ich habe mich gewaltig verrechnet, denn die grossen Herren haben es genau berechnet, dass ich für den mir erteilten Posten den gehörigen Grad der Dummheit besitze, von wo ich ihnen nicht mehr gefährlich sein kann; daher beliessen sie mich auch sorglos in meiner Stellung. Sehen Sie, meine geschätzte Freundin, so steht es mit allem auf der Welt, was die Religion betrifft; darum sagte ich auch gleich anfangs, dass wir beide betrogen sind.

10. Sie spricht: Nein, jetzt gehen mir auf einmal alle Lichter auf! Hätte ich das doch nur auf der Welt gewusst, wie hätte ich da lustig leben können! Denn ich war, wie man gesagt hat, ein schönes und dabei auch recht wohlhabendes Mädchen. Wieviel saubere junge Männer haben sich um meine Gunst beworben; aber ich getraute mich aus lauter Religion beinahe keinen anzuschauen, bin unserem Herrgott und der seligsten Jungfrau Maria zulieb eine alte Jungfrau geblieben und habe obendrauf noch fast mein ganzes Vermögen schon bei meinen Lebzeiten der Kirche vermacht. –

11. O wie dumm war ich! Wäre ich lieber eine lustige Hure geworden, so hätte ich doch einmal etwas genossen! So aber hat sich an mir das gemeine Sprichwort bestätigt, dass nämlich eine langsame und dumme Sau nie zu einem warmen Bissen kommt. Na, mein bester Freund, wenn es wirklich so ist, wie Sie sich da ausgesprochen haben, da möchte ich doch alles zu verwünschen und zu verfluchen anfangen, aber nein! Ich will es nicht tun. Wenn es mir recht schlecht gehen wird, so will ich mir, wenn auch gewohnheitshalber, dennoch mit der Anrufung Gottes und der seligsten Jungfrau Maria helfen. Auf der Welt, kann ich mich denn doch erinnern, hat mir einige Male die Anrufung Christi und der lieben Frau offenbar geholfen, und ich meine, ist daran nichts gelegen, so habe ich durch diese Anrufung, wenn schon nichts gewonnen, so doch auch nichts verloren. – Ich kann mir freilich wohl gerade keinen Vorwurf machen, als hätte ich durch meinen Lebenswandel mir etwa solch eine Strafe verdient, nun in diesem finstern Orte zu sein, ausser dass ich’s mit den Geistlichen vielleicht manches Mal zuviel gehalten habe, d.h. Ehre und Sittlichkeit ausgenommen, denn in diesen Stücken habe ich mir nie etwas vergeben. Aber so manches Mal habe ich mir schlecht vorkommende Menschen verunglimpft, habe über sie losgezogen und sie manchmal auch, freilich allzeit nur bei der Geistlichkeit, recht ausgerichtet. Ich habe mit ihnen auch alle Lutheraner, Juden, Türken und Heiden im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes verdammt; aber das haben die geistlichen Herren gesagt, dass man als eine rechtgläubige Christin solches gar tun müsse. Sie sagten wohl freilich auch, dass man dabei auch für sie beten solle, damit sie zur rechten Religion übertreten könnten; und so habe ich auch das getan und habe sie zuerst, wie sich’s gehört, verdammt, und dann habe ich für sie gebetet. Es müsste also nur das etwa gefehlt gewesen sein, sonsten wüsste ich wirklich nichts. Den Armen habe ich auch gegeben, freilich eben nicht zuviel, habe lieber mein Vermögen der Kirche vermacht, weil ich mir gedacht habe, dass die Geistlichen es besser werden verteilen können als ich. – Und so bin ich, je mehr ich über mich nachdenke, richtig „ganz unschuldig“ da hergekommen; aber natürlicherweise, wenn es also ist, wie Sie es früher gesagt haben, da hätte mir das eine so wenig als das andere geschadet oder genützt.

12. Aber, wie gesagt, ich bleibe bei der Anrufung Gottes und der lieben Frau und will mich denn auch auf diesem Orte so lange fortschleppen, wie es sich tun wird. Vielleicht komme ich mit der Zeit wieder zu jemand anderem, der mir etwas Besseres wird sagen können als Sie, mein übrigens ganz schätzbarer Freund. – Und so leben Sie denn wohl; denn das sehe ich schon ein, dass ich in Ihrer Gesellschaft nicht glücklicher werde. Mir wäre es auch viel lieber gewesen, wie ich’s jetzt empfinde, dass ich mit Ihnen gar nicht zusammengekommen wäre! Denn jetzt sehe ich es recht klar ein, dass die Dummheit glücklicher ist als aller noch so scharfe Verstand.

13. Ich bin nur froh, dass ich nicht in das von mir so oft gefürchtete „Fegefeuer“ gekommen bin, oder gar in die Hölle; denn mir geht’s im Grunde doch nicht gar so schlecht, da ich keinen Schmerz empfinde, ausser den Hunger. Den muss ich freilich wohl mit Gras stillen, was sich hier noch reichlich vorfindet; wenn’s aber nur sonst nicht ärger wird, an diese Kost will ich mich schon noch recht gewöhnen. Und so leben Sie denn wohl!

14. Er spricht: Ja, ja, leben auch Sie wohl und sehen Sie zu, dass sie mit ihrem Grasfressen recht zunehmen; ich wünsche Ihnen allzeit einen guten Appetit. – Übrigens war ich noch nicht so glücklich, auf reichliche Grasplätze zu kommen, sondern Moos, und das sehr sparsam, war bisher meine einzige Nahrung.

15. Sehet, die beiden entfernen sich; er zieht sich gegen die mehr nördliche, sie aber gegen die mehr mittägige Seite hin.

16. Ihr fraget und saget: Wie sich diese in dieser Gegend befindet, sehen wir selbst so ganz eigentlich nicht ein; was ihn betrifft, so scheint solches nach seiner Äusserung seinen guten Grund zu haben.

17. Meine lieben Freunde! Solches solltet ihr wohl auf den ersten Blick einsehen. Wie ist wohl die Liebe desjenigen beschaffen, der ein allfälliges von ihm erkanntes Gutes entweder eines gleich erfolgbaren oder eines künftigen Lohnes wegen tut? Ist das nicht Eigenliebe? – Denn wer das Gute und Rechte tut was immer für eines eigenen Nutzens wegen, der liebt sich selbst über die Massen und bietet alles auf, um sich selbst möglichst wohl zu versorgen. So war es auch dieser lediglich um den Himmel zu tun, für den sie ihr ganzes Hab und Gut also hergegeben hat, wie sich ein anderer um sein Vermögen irgendein weltliches Gut kauft. Von der wahren Liebe zu Christo, welche allzeit höchst uneigennützig sein muss, aber hatte sie nie eine Ahnung! Aus dem Grunde muss auch hier ihr Lohnappetit ganz aus ihr getrieben werden und sie Gott Seiner Selbst wegen zu suchen und zu begehren genötiget werden, dann erst ist es für sie möglich, sich der wahren Liebe und Gnade des Herrn zu nähern. – Also muss auch er sich seinem Gefühle nach völlig vernichtet erschauen, bis er einer höheren Gnadenaufnahme fähig wird.

18. Doch müsset ihr euch niemanden für gänzlich verloren vorstellen; wohl aber, dass für manchen hundert, tausend und noch tausend Jahre nach eurer Zeitrechnung vergehen dürften, bis er zur Aufnahme einer höheren Gnade fähig wird.

19. Damit ihr aber noch fernere Erfahrungen machet, aus welch verschiedenen Gründen gar viele Menschen hierhergelangen, so wollen wir uns noch weiter vorwärtsbegeben. Wenn wir erst an ganze Gesellschaften stossen werden, wird euch noch ein bei weitem grösseres Licht aufgehen, und ihr werdet daraus ersehen, von welch zahllosen Torheiten die gegenwärtig auf der Welt lebende sogenannte „bessere Menschheit“ im Grunde behaftet ist, und wie sie ihre besten Handlungen zuallermeist aus eigenliebigem Interesse tut. – Und somit lassen wir es für heute gut sein!

flagge en  Discussion in the Beyond … A spiritual Philosopher meets a Fanatic

   

Discussion in the Beyond … A spiritual Philosopher meets a Fanatic

Jesus reveals thru Jakob Lorber in
The Spiritual Sun
A Philosopher and a Fanatic

Messages of Jesus Christ on the spiritual life in the Beyond – given thru the inner word to Jakob Lorber.

Volume 1, Chapter 30 – Discussion in the hereafter: A spiritual Philosopher and a Fanatic
The Evangelist Mark leads through the outer Darkness…

1. Look, if you can discern something, you would see about fifty normal steps from us, another couple. Let us go straight there, then we will reach them immediately. They too do not need to see us. We indeed find a place for our purpose, therefore we will go there quickly, to hear something new. Well, we already are with them and as you can see, this time there is a difference in gender in this couple. An exceptionally poor woman, looking exhausted and a man, looking emaciated unto the last drop of blood and having barely enough energy to drag himself along tediously. Look, she reaches out to him with her hand and welcomes him.

2. Listen now what these two discuss with each other. She says: Dear heaven greets you! It makes my heart so happy that dear fate has brought us together once again at last. Yet, I must admit that I never thought I would meet you in such a place, for I always thought that you, God knows how blissful it would already be in heaven because of you, for as long as I could remember, you were on earth such a pious and righteous man. You indeed were a very learned professor in religion and because of you have so many stout and worthy spiritual ones entered soul care. And now, dear heaven, do I find you here in this miserable place in such wretchedness in which, the dear God knows why you have rightfully come to two months ago.

3. He says: Yes, dear friend, it grieves me that you would find yourself here, but this is how it is. You, just as I, is an emaciated being here. Heaven (if it exists) knows how we had golden expectations of a happy life in the hereafter. But how happy life is and what the reward is for all our good deeds upon earth, I do experience now for many years and you, esteemed wife, as you said, now already for two months.

4. She says: no, dear heavens if I think back on what a strict life you have led, how you had no possession upon earth. When you preached, all the people in the church sit there sighing and weeping and what beautiful lessons and admonitions did you give in the confession booth. How thoughtful have you presented the holy mass; therefore, I can truly not understand how you could rightfully come here. For people like us, it is understandable, for one might have kept silent about many sins during confession because one could not, despite all searching of one’s conscience, not remember it. But how you, who knew it all and have fully investigated his life with all its actions and deeds, came rightfully here, this would, as said, only heaven know. Do you have no suspicion of why you have come to this judgment?

5. He says: Oh, esteemed friend, I certainly have many presumptions, but my thoughts about this you would not easily understand. She says: Oh, I beg you, do tell me frankly about it; who knows if it would not be of use to me. He says: well, I will tell you the one or the other about it, but it is not my fault if you do not like it. Therefore, I will tell you frankly what I suspect.

6. I do suspect that there is neither a God nor some or the other heaven and I do suspect with founded reasons that we people are nothing but the work of nature. When the crude matter, like a covering of the natural life power, falls away, only the natural power of life keeps on existing for a while. But she also will die down eventually; the power distributes itself in space like the power of gunpowder outside the barrel of a cannon and then it is eternally over and done with those people who had so much expectation. If you would look keenly to me and see how I have already come close to complete decomposition and destruction, my suspicion will become even in this stark, dark night even clearer than the sun upon earth on a bright midday.

7. She says: Oh, my dear heavens, if it exists, as you say! This is indeed terrible! Yes, yes, you would know better than I. Even on earth I sometimes thought, like my once highly learned and prominent lord once said, that there is nothing after death. Only now I see that the Lord has spoken the truth; therefore, it will in time go with me as it is with you now. On earth, when I would fare badly, I still could say: my God and my Master, do not forsake me! But what can I do now, if there is no God? Would you, my esteemed friend, be able to tell me how it is then with Christ and His Mother, the virgin Mary? Why then, have we upon earth prayed so many rosaries to both of them and why have you read so thoughtfully so many masses, if it is like you told me now?

8. He says: Yes, dear friend, it only occurred to me here. The higher lords upon earth would not be able to keep the general people in check if they would not have developed some or the other god and therefore, some or the other religion. It is an easy play to keep the dumb rabble in tow with religion. It works diligently for them, that they would be able to live in their palaces and castles without a care, fatten themselves on soft beds and chairs. Therefore, they appoint spiritual officers and leaders everywhere who are kept properly dumb themselves, to keep the general people dumb as well. Whenever such spiritual officials would use their brains, they are getting promoted quickly, letting them live a good life, in order that their clear thinking would pose no danger to the high lords. But to give such a religion which has no meaning a somewhat meaningful hue, they must decorate it with all kinds of mysticism, that is, meaningless ceremonies, without which it would not have the desired effect on the general people. See, esteemed friend, such was the case with me.

9. On earth, I very well saw that it must be much different with the afterlife than what I have preached from the pulpit. I have,obviously, only very secretly asked the great lords in power for an explanation. I never received one, but instead, I don’t even know how myself, I quickly received an important promotion. I became a well-paid professor and finally even a director of a seminary. I do think that the lords have seen that I was too smart for a lower office. Therefore, they gave me a better one, that I would not, with my ability, be harmful, but only useful out of self-interest. I always truly just lived like a complete honest man, but what was incredibly stupid stupid of me, and which I already regret, is that I did not yet see through it in the beginning that I was only being deceived with such a promotion, as well with the fact that I have, in my well-paid job, apparently for my own well-being, lived a too foolish and spiritually strict life. I did think: Such a life of self-denial will soon give me the dignity of a bishop. But I have sorely misjudged this, for the high lords have exactly calculated that I did possess the correct amount of stupidity for my assigned office, for me to not be dangerous to them anymore. They could, therefore, leave me unconcerned in my place. You see, esteemed friend, this is the case with religion everywhere in the world. Therefore, as I said already in the beginning, we have both been deceived.

10. She says: Only now, for the first time, is a light dawning on me! Would I have known this on earth, how much pleasure I could have had! For I was, as one would say, a pretty and wealthy girl. How many young men have competed for my favor, but out of pure religiosity I could barely look to anyone and stayed a spinster for the sake of Our Dear Master and the blessed virgin Mary, and on top of it all, I left all my wealth to the church during my life.

11. Oh, how stupid I was! Would I have become a happy whore, I would have had some joy! Now the saying is applicable to me: ‘A timid dog will not become fat’. No, best friend, if this is truly as you have said, I would want to curse and renounce everything! But no, this I will not do. Even if it would go worse with me, I will, even out of habit, call unto God and the blessed virgin Mary. I very well remember that the calling unto Christ and our dear lady did sometimes help; therefore, I think, even if they should not exist, that I have not gained anything by praying to them, but I also did not lose anything either. I do not need to chide myself that I am in this dark resort being punished because of my way of life. The only thing is that I maybe have spent too much time with the spiritual ones, yet it never spoiled my chastity, for on that terrain I have never allowed myself anything. I indeed did often besmirch people who I regarded to be bad and sometimes, yet only to the spiritualities, vigorously dragged them through the mire. With them I also cursed all Lutherans, Jews, Turks and heathens in the Name of God the Father, Son and Holy Spirit; but the spiritual lords said that one as a truly believing Christian, certainly should do this. After this, they did add that one should pray for them, in order that they may convert to the true religion. I, therefore, have done this and have, as it should be, first cursed them and then prayed for them. Maybe it was wrong; I would not have known. I also gave unto the poor; not so much, though, for I rather gave my wealth to the church, because I thought that the spiritualities would be better able to disperse it than I could. So, have I, the more I ponder about myself, come here ‘completely innocent’ in this judgment? But of course, if it is as you said, then the one or the other prayer has hurt me as little as it benefited me.

12. But as I said, I stick with calling unto God and our dear lady and will drag myself along in this place as long as it goes. Maybe I will encounter someone else who has something better to tell me than you, my otherwise much-appreciated friend. I bid you farewell, for I see I will not become happier in your company. It would have been better for me, the way I feel now, if I would never have met you! For only now I see that stupidity makes one happier than an ever so sharp mind.

13. I’m just glad that I did not end up in the feared ‘purgatory’ or even in hell. For I am faring not that bad after all, because I have, besides hunger, no pain. I do have to satisfy the hunger with grass, which is in abundance here. If only it does not get worse, I will get used to this food. Therefore, farewell!

14. He says: Yes, yes, farewell to you too and take care to gain from the eating of the grass. I do wish you ‘bon appetit’! I did not have the luck to find an abundant grassy field, but only moss, and that was up till now, very sparsely, my only source of food.

15. Look, they both depart; he in a more northerly direction, she closer to the midday.

16. You say: We cannot really see why they would find themselves in this region. Concerning him, judging by his statements, he seems to have grounded reasoning.

17. My dear friends! This you should be able to see at first glance. How is it with the love of someone who does a certain thing for either an immediate reward, or a future reward? Is it not self-love? For whoever does the good and right thing out of any measure of self-interest, likes himself too much and does everything to take care of himself as well as possible. It was the same way with her, who gave away everything she owned to receive heaven, the way someone else would spend all his wealth for some worldly goods. Yet they have not even a faint idea of true love for Christ, which should always be highly unselfish! Therefore, her hunger for a reward needs to be completely eradicated here, and she needs to be compelled to search for God and long for Him. Only then will it be possible for her to come closer to the true love and compassion of the Master. Likewise, does he need to consider himself destroyed before he will be able to receive a higher mercy?

18. You should therefore never consider anyone completely lost, but know that for many, according to your reckoning of time, a hundred, a thousand and another thousand years can pass before they will be able to receive a higher mercy.

19. For you to experience even more closely the variety of reasons why many people come here, we will move on. Only when we will encounter whole companies, you will receive greater light and then you will see with what countless kinds of foolishness people living in the current world of ‘better humanity’ on earth are infused with and that they perform good deeds mostly out of personal interest. We’ll leave it at that for today.