4. Lebens-Geheimnis… KÖRPER, GEIST & SEELE ❤️ 4th Secret of Life… BODY, SPIRIT & SOUL

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JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 4. Koerper - Geist - Seele - an Gottfried Mayerhofer JESUS reveals SECRETS of LIFE... 4. Body - Spirit - Soul - Given to Gottfried Mayerhofer
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4. Lebens-Geheimnis… KÖRPER, GEIST & SEELE
Jesus Christus offenbarte am 18. Juli 1870 durch Gottfried Mayerhofer

1. Diese drei Worte sind in Meinen Kundgaben schon oft erörtert worden, und ihr habt schon einen Begriff davon, was “Körper”, “Geist” und “Seele” im allgemeinen, und was in spezieller Hinsicht dieselben bedeuten im geistigen Sinne.

2. Da aber in allen Worten von Mir Unendliches liegt und stets Neues, Geistiges aus ihnen gezogen werden kann, so wollen wir es versuchen, ob wir nicht eben auch diesen Worten noch eine andere Bedeutung abgewinnen können, die vielleicht ebensowichtig wie die frühere oder wohl gar noch höher und erhabener sein könnte!

3. Da Meine Belehrungen stets stufenweise gehen, und die Erklärung von Körper oder Materie, oder als gebundene Geister in derselben, oder Meine Gedanken und Ideen in Materie fixiert – eurer früheren Auffassungsfähigkeit entsprechen, so will Ich jetzt, da ihr reifer geworden seid und in die Geheimnisse Meiner Schöpfung schon tiefere Blicke gemacht habt, euch eben dieses Wort “Körper” von einer andern Seite beleuchten und somit ein neues Feld zur Belehrung eurer Seele und zur Erhaltung eures Geistes euch kundgeben, damit ihr daran ersehen möget, daß, wenngleich Ich schon früher gebrauchte und erklärte Worte wiederbringe, Ich doch stets, außer den früher gegebenen Erklärungen, noch andere Seiten daran auffinden kann, so daß ihr in dem Gegenstand neue Wunder und neue Beweise Meiner Liebe und Weisheit entdecken könnt. Ja, wollte Ich es versuchen, so würde Ich, dieses Wort noch tausendmal umwendend, stets neue Seiten euren überraschten Blicken zeigen.

Doch zur Sache, also:
4. Wie Ich euch in früheren Kundgebungen erklärt habe, so war dort stets “Körper” mit “Materie” gleichbedeutend, und Ich zeigte euch, daß auch in der Materie eigentlich nichts Materielles, sondern nur geistig Gebundenes ist; oder Ich sagte euch, daß Materie Meine festgehaltenen Gedanken und Ideen sind, die so lange Materie oder Körper bleiben, als Ich Meine Gedanken und Ideen in denselben eingeschlossen und verkörpert – nicht zurückziehe!

5. Diese Erklärungen sind alle richtig, erstens – weil sie das Wahre bezeichnen, und zweitens – weil Ich sie euch gegeben habe.

6. Wollen wir aber diesen Begriff “Materie” oder “Körper” von einer andern Seite auffassen, so frage Ich vorerst: Was bezeichnet eigentlich das Wort “Körper”?

7. Sehet, um da gründlich zu sein und dann stufenweise aufwärts zu steigen auf der großen Stufenleiter Meiner Schöpfungen und Meines Wesens selbst, müssen wir den Begriff eines Wortes erst feststellen, und nicht so gedankenlos bei der Aussprache des Wones “Körper” stehenbleiben, ohne dessen Wesen näher zu bezeichnen. Nun denn, so fangen wir also an, wie die Schulkinder, wenn sie lesen lernen, beim Abc.

8. “Körper”, dieses Wort bezeichnet eigentlich ein separates (gesondertes) Ding, mit Dimensionen (Ausdehnungen) nach Breite, Länge und Tiefe, das ein abgeschlossenes und abgetrenntes, für sich selbst bestehendes Ding inmitten der grenzenlosen Unendlichkeit ist!

9. Der Körper ist daher ein Etwas, das einen Raum einnimmt, eine Umkleidung hat, welche eben damit sein individuelles Sein vom ganzen allgemeinen All- Sein trennt.

10. Ein Körper kann aber ebendeswegen doch alle Grade der Dichtigkeit und Schwere durchmachen, er kann bis ins Unendliche fein, für euch nicht mehr wägbar (imponderabel), aber auch bis zur härtesten Steingattung, wie Granit oder besser “Grundstoff der Erdfeste” genannt, verdichtet sich vorfinden.

11. Immer bleibt er ein Körper, ein für sich bestehendes Etwas, das Dimensionen annehmen kann, und zwar im verflüchtigten Zustande ungeheuer große, im verdichteten aber außerordentlich kleine, die dann durch den Drang der Anziehung und Aneignung von Gleichartigem, Steine, Erden, Welten, Sonnen-Gebiete usw. bilden können.

12. Körper ist daher als Wort der Ausdruck für etwas für sich körperlich Bestehendes, Gewordenes, aus dem Allsein herausgerissenes Getrenntes, für sich allein dastehendes Ganzes.

13. Der Körper kann sich teilen lassen ins Unendliche, bis wo eure Augen und Instrumente euch die weitere Wahrnehmung versagen; aber er existiert doch noch immer und hat als Größe seine Dimensionen nach allen drei Seiten, wenngleich für euch nicht mehr begreifbar, so wenig, als die Grenze, da seine Teilbarkeit aufhört, und das in ihm gebundene Geistige seinen Anfang hat.

14. Ohne Körper gäbe es keine sichtbare Schöpfung!

15. Es gibt Körper oder Stoffe, die wohl durchsichtig sind und unwägbar, wie Licht und Elektrizität, allein,
Lebensgeheimnisse offenbart durch Jesus Christus sie sind solches nur für eure Augen, aber nicht für die Augen der Geister!

16. Für eure Augen ist alles unsichtbar, was den Lichtstrahl durchläßt und denselben nicht von seiner Oberfläche zurückwirft; aber bedenket – ihr seht die Gegenstände nicht, und nicht den auf sie fallenden, sondern ihr seht sie nur durch den von ihnen zurückprallenden Lichtstrahl.

17. Einen Lichtstrahl, der in die Unendlichkeit hinausflieht, seht ihr nicht.

18. Wann also etwas Körper hat, aber von sehr geringer Dichtigkeit, das ist für euer Auge nicht vorhanden; und wäre nicht die Scheidekunst (Chemie), die euch da mehrere “Elemente” zeigt, wo ihr glaubtet nur mit einem zu tun zu haben, wie zum Beispiel die Luft, in der ihr lebt, die ihr einatmet, sie in euren Lungen chemisch zersetzt, den darin enthaltenen Lebensstoff herauszieht und dann das Verbrauchte oder Verkohlte wieder aushaucht.

19. Alle diese Bestandteile sind für eure Augen nicht daseiend, während sie für euren Körper fühlbar sind; denn wenn “das Salz der Luft” oder, wie ihr sagt der Sauerstoff mangelt und nur “Kohle” vorhanden ist, hört das Leben für euch auf, und jedes lebende Wesen verfällt dem Tode, das allein nur letztere einatmet; ebenso ist es auch mit dem dritten Hauptelement, der Luft, dem Stickstoff!

20. Es sind aber in der Luft noch eine Menge anderer Stoffe enthalten, die alle Körper haben, jedoch für eure Sinne unwahrnehmbar sind.

21. Was in der Luft schon dichter ist, das findet sich im Äther verfeinerter, und je mehr die Luft sich den Erden nähert, die sie umgibt, desto gröbere, dichtere Teile enthält sie; sie verdichtet sich im Wasser zur Flüssigkeit und wird sogar fest wie Eis, indem also verdichtete Luft ohne Wärme ein dichter, kompakter Körper geworden ist.

22. Vom Wasser gehen dann die Stufen der Verdichtung fort bis zu den allerdichtesten und schwersten Metallen und Steinen des Erdinhalts.

23. Diese so aus dem Allsein herausgerissenen und getrennten Dinge, die durch den Namen “Körper” bezeichnet sind, stellen die ganze Schöpfung Meiner fixierten Gedanken in geregelter Stufenreihe dar, allwo Ich vom ersten unwägbaren, aber doch körperlichen Atome angefangen die ganze Reihe von Dingen, eines vollkommener als das andere, hinaufbaute bis zu Mir Selbst, durch alle Sonnengebiete und Hülsengloben, bis in Meinen höchsten Himmel, in welchem auch die zartesten Umkleidungen Meiner Schöpfungsgedanken doch noch etwas Körperliches haben, welches jedoch, mit euren Sinnen gemessen, ein höchst Geistiges wäre!

24. Das Bestehen dieser ganzen Körperwelt wird einfach dadurch bewirkt, daß, wie die gleichen Geister sich gerne zusammengesellen, so auch alle elementarischen Stoffe oder Körper von gleicher Beschaffenheit einem großen Drang der Anziehungskraft nicht widerstehen können und gemäß Meines in ihnen wohnenden Schöpfungsgedankens sich in gewissen Maßen aneinanderreihen, manchmal bestimmte, von Mir gedachte Formen annehmen, und manchmal wieder in unregelmäßigen Gestalten sich dem leiblichen Auge zeigen.

25. Diese ganze Körperwelt ist also, obwohl eines vom andern getrennt, doch durch das gleiche Band der Liebe verbunden, der sicht und unsichtbare Träger Meiner Gedanken, oder der in sie gelegte Funke Meines Geistes ist in ihnen mehr oder weniger gebunden.

26. Das, was diese Körper treibt, nach gewissen Gesetzen sich anzuziehen oder abzustoßen, diese oder jene Form anzunehmen, ist der in ihnen wohnende Trieb, den sie von Mir bekommen haben, und ist eigentlich der in der Materie gebundene Geist; denn “Geist” (hier Naturgeist) oder “Naturkraft”, wie ihr es nennt, sind die nämlichen (gleichen) Dinge.

27. Der Geist ist der notwendige Drang in jedem Körper, seine Gestalt, die er sich nach seiner Intelligenz geformt hat, so lange zu erhalten, als die Existenz der Körperhülle dem innewohnenden Geist entspricht.

28. Der Geist, erhaben über alle Vergänglichkeit wie eure Naturkraft, ist es, der eingeschlossen den Körper zu dem macht, was er eigentlich ist.

29. Erleidet der Körper eine Veränderung, so entweicht der Naturgeist, der in ihm wohnte, und zerteilt sich in Geistes-Partikel, oder vereint sich mit anderen gleichen (Natur)Geistern zu einem höheren Geiste auf der Stufe Meiner Schöpfungsleiter, umkleidet sich dann mit anderem Körper, gemäß seiner Intelligenz.

30. Die früher zusammengehaltene Materie oder der Körper geht dann in der Verwandlung zum Teil eine Stufe auf und zum Teil abwärts.

31. Das Geistige im Körper treibt denselben zur Veränderung, und der Geist, seinem Triebe folgend, erfüllt wieder einen andern Schöpfungsgedanken, indem er so die zur Substanz geläuterte Materie (Seelisches) zurückführt, von woher sie gekommen war, oder durch Verbindung mit andern höherstehenden Körpern dieselbe als Wohnort intelligenter Geister in Meinem großen All der Vervollkommnung näherrückt.

32. Was ist eigentlich Geist!

33. Unter diesem Wort versteht man nächst dem oben Gesagten eigentlich ein Unkörperliches.

34. Auch bei gewissen Flüssigkeiten in ihrer höchsten Verfeinerung und Zersetzung entwickelt sich ein ätherisches Fluidum, sei es auf natürlichem oder auf chemischem Wege, das nicht mehr durch die gröberen Sinne, sondern nur manchmal noch durch die Geruchsnerven fühlbar ist.

35. Diese Art von “Geist” ist es aber nicht, welchen Ich euch erklären will, denn dies ist noch immer ein Körper, wenngleich von feiner Art.

36. Was Ich unter “Geist” verstehe, ist ein Ausfluß aus Mir, ein Ableger Meiner göttlichen Kraft, der, so beschränkt er auch sein mag in seiner Wirkungssphäre, doch ein Unverwüstliches, nie Zerstörbares ist.

37. Diese “Naturgeister” sind es, die die ganze Schöpfung zusammenhalten, ihr den eigentlichen Bestand und die ewige Dauer sichern, weil sie als Ausgänge aus Mir unsterblich sein müssen, wie Ich Selbst es bin.

38. Geister, in Materie oder Körper gebunden, sind die untersten Schichten der Schöpfung, ihre Grundpfeiler; ohne sie bestünde kein Körper, ohne sie würde das Licht der Sonne nur in die Unendlichkeit hinaus sich verlieren; denn nur dadurch, daß sie die Körper in ihrem Bestand erhalten, und diese so dem Lichte kompakte Flächen entgegensetzen, und zwar in allen möglichen Formen, bewirken sie durch das teils aufgenommene und teils zurückstrahlende Licht die tausend und tausend Schönheiten der sogenannten stummen Natur, gegenüber der belebten, großen geistigen.

39. Der Körper besteht durch den in ihm wohnenden Geist, der Geist als Funke Meines Ich manifestiert (offenbart) sich dann in den höheren Stufen des lebenden Organismus als eine höhere, sich mehr oder weniger “bewußte Potenz” (Kraft), als “Seele”.

40. Er beseelt den Körper und gibt ihm das große Lebensprinzip, von dem untersten eingeschlossenen Geist angefangen, durch die Fakultät (Fähigkeit) sich stufenweise höher hinaufzuschwingen, und in höher ausgebildeten Körpern vermittels einer belebenden Seele sich seiner Existenz stets mehr bewußt zu werden, und die Freude des Bestehens auch anderen Wesen mitteilen zu können.

41. So ist die dritte Stufe der Schöpfungsleiter die Reihe der beseelten Wesen, wo der Geist schon mehr frei sich ein anderes intelligentes Wohnhaus in der Materie als Körper errichtet hat, vermöge dessen er sich mehr äußern und auch mit seinem materiellen Wohnhause mehr nach Belieben verfahren kann.

42. Dieses Seelenleben beginnt bei den untersten Tieren, die neben dem kunstvoll eingerichteten Körper gemäß ihrer Individualität noch das für sich haben, daß die meisten auch die Freiheit der Bewegung besitzen.

43. Der Körper tritt hier schon als Knecht auf, und nicht wie ein Herr im Mineralreich.

44. Die Seele gebraucht denselben zu ihrer Erhaltung und zu ihren Lebensbedürfnissen, geleitet freilich noch immer durch den Geist als “Instinkt” oder Gängelband der Natur, womit der Geist die Seele jetzt zu diesem und dann zu jenem antreibt.

45. Eine freie Bewegung bedingt stets einen höheren Grad der Intelligenz; denn wenn Ich einer Seele erlaube, ihren Körper freier zu bewegen, so muß Ich ihr doch den Impuls eingeben, wie und wann und für welche Zwecke sie denselben bewegen soll.

46. In dieser Stufenleiter der sich frei bewegenden Körperwesen geht es nun aufwärts, ringend stets nach derjenigen Stufe, wo der Geist das Höchste, was der Schöpfer geben konnte, der Maschine oder dem Körper alle mögliche geistige Intelligenz darbietet; und endlich die Seele, ihrer Stellung in der Schöpfung sich bewußt, ihre Abkunft erkennt, den kleinen, geistigen, göttlichen Funken, der in dem letzten Atom eingeschlossen war, zu einer sich selbst bewußten Potenz erhoben hat und nun, den Blick nach oben gerichtet, erst anfängt, ihren Ursprung und ihre Abkunft vom Allerhöchsten zu begreifen.

47. Dieser Schlußstein aller Körper-, Geister- und Seelen-Welt ist der Mensch, den Ich als Mein Ebenbild geschaffen, als ein Kompendium alles übrigen hingestellt habe zwischen zwei Welten, der körperlichen und der geistigen, mit dem Drange, seine körperliche Welt mittels seiner Seele zu vergeistigen, seinem mit allen göttlichen Fähigkeiten begabten Geist die Tür zum Allerhöchsten zu öffnen, damit – durch den Einfluß des Geistes – die Seele ein Geist und der Körper, statt wie bisher seine materielle Umkleidung, einst seine geistige werde, welche dann im Geistigen alles das wieder repräsentiere (darstelle), was der Körper im Körperlichen besaß, und so vergeistigt, körperliches Vehikel als feinste Substanz – dem edelsten Menschengeiste sein herrlichstes Kleid werde!

48. Hier, Meine lieben Kinder, habt ihr die große Stufenreihe Meiner Schöpfung, vom ersten sich gestaltenden Atom und der kleinsten Monade bis zu Meinem letzten Werk, dem Menschen, von wo aus dann in geistiger Produktion (Gestaltung) das Nämliche wieder beginnt, bis in Meine letzten Himmel, wo die reinsten Geister mit den feinsten Lichtkörpern die höchste Reinigung eurer körperlich möglichen Substanz aus dem Schöpfungsraum zur Überkleidung ihrer Gott-Seelen nehmen, und dieselbe wie ihr euren Körper gebrauchen können, der aus groben Stoffen zusammengesetzt ist.

49. Es ist ein langer, aber doch nicht unmöglicher Weg bis dorthin.

50. Befleißet euch, Meine Kinder, das zu werden, zu was Ich euch auf dieser Stufenreihe bestimmte, das heißt, auf den Gipfelpunkt des Körperlich-Materiellen und zum ersten Anfang der Geisterwelt euch zu schwingen, wo die Tür des Lichtes und der Erkenntnis sich selbst auftun wird, und wo ihr vor euch die unermeßliche geistige und hinter euch die nie endende körperliche oder “Sinnen-Welt” erblicken werdet, und inmitten alles dessen – Den, der alles schuf, und Der nur daran eine Freude hat, wenn Seine Geschöpfe Ihn, den sie “Herr” und “Gott” nennen, nun “Vater” zu nennen gelernt haben.

51. Wenn ihr das alles einst mit einem Blicke werdet überschauen können, dann ist auch Er nicht mehr fern von euch, Der euch, wenn ihr auch gelitten, geduldet und gekämpft habt, dann beweisen wird, daß ohne alle diese irdischen Drangsale ihr nicht da wäret, wo ihr dann wirklich genießet, das heißt den allerhöchsten Begriff der Körper-, Geister- und Seelen-Welt, eine Vater-Liebe, wie sie nur Der euch fühlen lassen kann, Der hier wieder mit diesen drei Worten euch einen kleinen Beweis geben will, wie sehr Er wünscht, daß ihr – Seinen Lehren folgend alles WeltlichKörperliche gehenlassend – nur nach Seinen himmlischen Genüssen streben sollt! – Amen!

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4th Secret of Life… BODY, SPIRIT & SOUL
Jesus Christ revealed on July 18th, 1870 through Gottfried Mayerhofer

THESE three words have often been mentioned in My messages and you have already a general notion of the meaning of “body”, “spirit” and “soul”, as well as what they mean in a special, spiritual sense.

Since in all My words there lies something infinite, and always something new and spiritual can be drawn from them, we will try to extract from these same words another meaning, which may perhaps be just as important as the former, or even higher and more sublime.

Since My instructions are always given step by step, the explanation of body or matter as imprisoned spirits in the same, or as My thoughts and ideas fixed in matter, is in keeping with your former power of comprehension. Now that you have become more mature and have cast deeper glances into the secrets of My creation, I will illumine for you this word body” from a different aspect, thus informing you of a new field for the enlightenment of your soul and the preservation of your spirit. From this you can see that, although I repeat words previously used and explained, I can always find other aspects of it apart from the earlier given explanations so that you can discover in the subject new wonders and new proofs of My love and wisdom. Indeed, if I wanted to try, turning around this word a thousand more times, I would keep showing new aspects to your surprised eyes. But to the point.

As I have explained to you in earlier messages, “body” was always identical with “matter”, and I showed you that also in matter there is really nothing material, but only bound Spiritual. Or I told you that matter constitutes My fixed thoughts and ideas which remain matter or body as long as I do not withdraw My thoughts and ideas enclosed and embodied in the same.
All these explanations are correct, firstly, because they designate what is true and, secondly, because it was I who gave them to you.

However, if we want to understand this concept of “matter” or “body” from a different aspect, I first ask you: What does the word “body” actually signify?

Look, in order to be thorough and then move upward step by step on the great gamut of My creations and of My Being itself, we must first establish the concept of a word and not thoughtlessly stop with the utterance of the word “body” without a closer description of its nature. Well then, let us begin like the pupils as they learn how to read, with the alphabet.
The word “body” actually denotes a separate thing with dimensions according to width, length and depth, which is a complete and separate, self-contained thing amidst the limitless infinity.

Thus the body is a something that occupies a space and has an envelopment whereby its individual being is separated from the entire universal All-Being.

Notwithstanding all this, a body can experience all degrees of density and weight, it can be infinitesimally fine, imponderable for you, but on the other hand be found compressed to the most solid rock like granite, called original substance of the terrestrial body’. It always remains a body, a separate something, which can assume dimensions which in the volatile state are immensely great but in the solidified state extraordinarily small; they can then through the urge of attraction and annexation of similar bodies form rocks, earths, worlds, solar regions etc.

Therefore, body as a word is the expression for something that physically exists on its own and has become, separated from the All- Being, an entity existing independently.

The body is divisible ad infinitum, where your eyes and instruments fail to serve you. However, it still exists with its dimensions on all three sides, albeit no longer comprehensible for you, just like the borderline where its divisibility ceases and the Spiritual imprisoned in it has its beginning.

Without bodies there would not exist a visible creation!

There are bodies or substances that are transparent and imponderable, such as light and electricity; however, they are so only for your eyes, but not for the eyes of the spirits.

For your eyes everything that transmits the light-ray, not reflecting the same from its surface, is invisible. But consider, you do not see the objects or the light falling on them, but you see them only through the light-ray reflected from them.

You cannot see a light-ray fleeing out into infinity.

Therefore, when something has a body of very little density, it is nonexistent for your eye. And if it were not for chemistry, which shows you several “elements”, you would believe to be dealing only with one, as for instance with the air in which you live, which you breathe, chemically breaking it up in the lungs and extracting the vital substance contained there, then exhaling what is used up or carbonized.

All these components are non-existent for your eyes whereas for your body they are perceptible. For, if “the salt of the air” or, as you say, oxygen is lacking and only carbon is present, life ceases for you and every living being that only inhales the latter falls prey to death. The same applies to the third main element of air, nitrogen.

But in the air are contained still a great many other substances all of which have bodies but are imperceptible to your senses.

That which in the air is already denser, is found in the ether in a more refined form and the closer the air to the earths surrounded by it, the coarser and denser the particles it contains. In the water it solidifies to liquid and even to ice, since thus condensed air without warmth has become a dense, compact body.

Beginning with water, the stages of solidification progress to the most solid and heavy metals and rocks contained in the earth.

These things, extracted and separated from the All-Being and called “bodies”, represent on an orderly scale the entire creation of My fixed thoughts, where, beginning with the first imponderable yet physical atom, I constructed the whole gamut of things, one more perfect then another, up to Myself, throughout all the solar regions and shell globes up to My highest heaven, where even the finest envelopments of My creational thoughts have still some corporeality which, however, measured with your senses, would be something utterly spiritual!

The existence of this entire physical world is affected in the following way:
As like spirits prefer to associate, so all the elemental substances or bodies of like nature cannot resist the great urge of the force of attraction and in accordance with My indwelling creational thought join together in a certain measure, sometimes assuming definite forms thought by Me, and again sometimes showing themselves to the physical eye in irregular shapes.

Thus this whole world of bodies is united through the same bond of love though each one is separate from the other, and is the visible and invisible carrier of My thoughts, or, the spark of My Spirit laid into them is more or less bound within them.

That which impels these bodies to attract or repel each other in accordance with certain laws, to assume this or that form is the indwelling urge received from Me, and is actually the spirit imprisoned in matter. For “spirit” (here nature spirit) or “natural force”, as you call it, are the same thing.

Spirit is the essential urge inherent in every body to preserve its form, which it has shaped according to its intelligence, for as long as the existence of the physical envelopment corresponds to the indwelling spirit.

It is the encased spirit that, beyond all transience such as your natural force, makes the body what it really is.

If the body suffers a change, the nature spirit indwelling it escapes, breaking up into spirit particles or uniting with other like (nature) spirits to form a higher spirit on the gamut of My creation, and in keeping with its intelligence clothes itself with a different body.

The formerly cohesive matter or body in changing then partly ascends and partly descends a step.

The Spiritual in the body incites it to change and the spirit, following its urge, again complies with another creational thought by leading back the matter purified to substance (soul substance) to its origin, or, uniting it with other bodies which are on a higher level, as the abode of intelligent spirits brings it closer to perfection in My great Universe.
What actually is spirit?

Apart from the above-mentioned, by this word one really understands something incorporeal.

Also certain liquids when highly refined and broken up develop an ætheric fluid, either in a natural or chemical way, which can no longer be perceived by way of the coarser senses, only sometimes through the olfactory nerves.

But it is not this kind of “spirit” which I want to explain to you, for this is still a body, although of a refined kind.
What I mean by spirit is an efflux out of Me, an offshoot of My divine strength which, however limited in its sphere of action, is nevertheless something indestructible, never-to-be annihilated.

It is these “nature spirits” that hold together the entire creation, securing its actual existence and eternal permanency, for, being emanations from Me, they must be immortal as I Myself am.

Spirits bound in matter or in bodies are the bottom layer of creation, its foundation-pillars, without them there would not exist a body and the light of the sun would lose itself in infinity. For only by preserving the bodies” existence and enabling them to present compact surfaces to the light in every possible form, do they effect by means of the partly absorbed and partly reflected light the thousands upon thousands of splendors of so-called mute nature, in contrast to the enlivened, great spiritual one.

The body exists through its indwelling spirit; the spirit, as a spark of Myself, then manifests on the higher levels of the living organism as a higher potency of more or less self-awareness, namely, as a “soul”.

The spirit animates the body, imparting to it the great life principle, from the lowest imprisoned spirit gradually to rise higher and with the help of an animating soul, in more highly evolved bodies to become more and more aware of its existence and able to share the joy of life also with other beings.

This is the third step in the gamut of creation, the rank of the soul- endowed beings where the spirit, already more liberated, has built for itself another intelligent abode in the matter serving as body with the help of which it can express itself better, as well as use its material abode more to its own liking.

This soul life begins with the most primitive animals, most of which, apart from the ingeniously arranged body, in accordance with their individuality have also the advantage of enjoying the freedom of movement.

Here the body appears already as servant, and not as lord, as in the mineral kingdom.

The soul uses the same for its preservation and its vital needs, of course still guided by the spirit as “instinct” or leading-string of nature whereby the spirit urges the soul now to do this and now that.

Free movement always implies a higher degree of intelligence; for, if I allow a soul to move its body more freely, I must certainly endow it with the impulse as to how, when and for what purpose it is meant to move the same.

In this gamut of freely moving corporeal beings it is now an upward movement, an attempt to reach that level where the spirit offers to the machine or the body the most sublime gift the Creator could make, namely, the greatest possible spiritual intelligence. And, finally, the soul, aware of its place in creation, recognizes its origin and, having elevated the tiny spiritual, divine spark encased in the last atom to a power in full self-awareness, now gazes upward and only then begins to understand its origin and descent from the Most High.

This keystone of the entire world of bodies, spirits and souls is man, whom I created in My image and placed as a compendium of everything else between two worlds, the physical and the spiritual, with the urge by means of his soul to spiritualize his physical world, to open to his spirit endowed with all divine attributes the door to the Most High. And so, through the influence of the spirit, the soul may one day
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become a spirit and the body, instead of being its material envelopment, its spiritual one which then would represent all that the body possessed physically, thus spiritualized becoming a physical vehicle of the most sublime substance and the most glorious garment for the most noble human spirit!

Here, My dear children, you have the great gamut of My creation, beginning with the first nascent atom and the most minute monad and ending with My last work, man, where the same process begins spiritually, up to My highest heavens, where the purest spirits with the finest light-bodies use what they can of your physical substance from the space of creation, purified to the highest possible degree, as an outer envelopment of their God-souls, in the same way as you use your body which is composed of coarse substances.

The road there is a long but not impossible one.

Endeavor, My children, to become that for which I destined you on this gamut, that means to rise to the limit of the physical-material, to the first beginning of the spirit-world where the door to light and cognition will open spontaneously and where you will behold before you the limitless spiritual world and behind you the never-ending physical world, or “world of senses” and in the midst of all this – Him, who created everything and whose only joy is when His created beings have learnt to call Him, whom they call “Lord” and “God” – “Father”.

Once you will be able to take in all this at a glance, He is no longer far from you, He who will prove to you despite your past sufferings and battles that without all those earthly tribulations you would not be where you really enjoy the quintessence of the world of body, spirit and soul; a fatherly love which only He can let you feel who again here with these three words wants to give you a small proof of how much He wishes, that you, following His precepts, may let go of everything worldly-physical and only strive after His heavenly bliss! Amen.

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CORPS, ESPRIT ET ÂME

18 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Ces trois mots étaient souvent mentionnés dans Mes messages et vous avez déjà une notion générale de la signification du “corps”, de “l’esprit” et de “l’âme”, aussi bien que de ce qu’ils signifient dans leur sens spécial, spirituel.

Puisque dans tous Mes Messages, il se trouve quelque chose d’infini, il est toujours possible d’en tirer quelque chose de nouveau et de spirituel, nous essayerons donc d’extraire de ces mêmes messages une autre signification, qui peut-être aussi importante que l’ancienne, ou même plus haute et plus sublime.

Puisque Mes instructions sont toujours données point par point, l’explication du corps ou de la matière comme prison pour les esprits ou comme Mes pensées et Mes idées fixées dans la matière, est en accord avec votre capacité de compréhension initiale. Maintenant que vous êtes devenus plus mûrs et avez jeté des regards plus profonds dans les secrets de Ma création, J’éclairerai pour vous ces mots sous un aspect différent, pour vous faire prendre conscience ainsi d’un nouveau champ pour l’éclaircissement de votre âme et la préservation de votre esprit. De cela vous pouvez voir que, bien que Je répète des mots déjà employés et expliqués, Je peux toujours en trouver d’autres aspects à partir des explications déjà données pour que vous puissiez découvrir sur ces sujets de nouveaux miracles et de nouvelles preuves de Mon amour et de Ma sagesse. En effet, J’ai voulu essayer, en tournant autour de ces mots plus de mille fois, de vous en montrer de nouveaux aspects à vos yeux étonnés. Mais venons-en au fait.

Comme Je vous l’ai expliqué dans des messages précédents, “le corps” s’identifie toujours avec “la matière” et Je vous ai montré aussi que dans la matière il n’y a vraiment rien de matériel, mais seulement un lien avec le Spirituel. Je vous ai dit de même que la matière constitue Mes pensées et Mes idées fixées, qui restent matière ou corps tant que Je ne retire pas Mes pensées et idées enfermées et incarnées dans cette matière ou ce corps.

Toutes ces explications sont correctes, premièrement, parce qu’elles désignent ce qui est vrai et, deuxièmement, parce qu’elles proviennent de Moi.

Cependant, si nous voulons comprendre ce concept “de matière” ou “le corps” sous un aspect différent, Je vous demande d’abord : qu’est-ce que le mot “corps” signifie en réalité ?

Regardez, en vue de mieux comprendre et d’être tiré ensuite vers le haut, pas à pas sur la grande gamme de Mes créations et de Mon Être lui-même, nous devons d’abord établir le concept d’un mot et ne pas nous arrêter étourdiment à l’énonciation du mot “corps” sans une description plus précise de sa nature. Bien, commençons alors, comme les élèves quand ils apprennent à lire, par l’alphabet.

Le mot “corps” dénote en réalité une chose complète, séparée des autres et indépendante parmi l’infini illimité, avec des dimensions, en particulier une largeur, une longueur et une profondeur.

Ainsi le corps est quelque chose qui occupe un espace et a une enveloppe qui permet à son être individuel d’être séparé de l’Être entier universel.

Malgré tout cela, un corps peut se présenter sous tous les degrés de densité et de poids, il peut vous paraître infinitésimalement petit et impondérable, mais d’un autre coté se retrouver condensé dans la roche la plus solide tel que le granit, qui est appelé substance originelle du corps terrestre. Il reste toujours un corps, une chose séparée, qui peut avoir des dimensions qui, dans l’état volatil, sont immensément grandes, mais dans l’état solidifié extraordinairement petites; ces corps peuvent alors, par la forte envie d’attraction et d’annexion des corps qui leur sont semblables, former des roches, des terres, des mondes, des régions solaires etc.

Donc, le corps en tant que mot est l’expression de quelque chose qui existe physiquement toute seule, et qui s’est séparée du grand Être universel, pour former une entité existant indépendamment.

Le corps est divisible à l’infini, mais vos yeux et vos instruments ne réussissent pas à vous le montrer. Cependant, il existe toujours avec ses dimensions sur les trois côtés, et pour que cela soit plus compréhensible pour vous, avec une ligne de démarcation où sa divisibilité cesse et où le Spirituel emprisonné à l’intérieur a son commencement.

Sans corps il n’existerait pas de création visible!

Il y a des corps ou des substances qui sont transparents et impondérables, comme la lumière et l’électricité; cependant, elles ne le sont seulement que pour vos yeux, mais pas pour les yeux de l’esprit.

Pour vos yeux, tout ce qui émet un rayon de lumière, sans que celui-ci ne se réfléchisse sur sa surface, est invisible. Mais comprenez bien ceci, vous ne voyez pas les objets parce que la lumière tombe sur eux, mais vous les voyez seulement parce que le rayon lumineux se réfléchit sur eux.

Vous ne pouvez pas voir un rayon lumineux s’enfuyant dans l’infini.

Donc, quand quelque chose est un corps de très peu de densité, il n’a pas d’existence pour votre œil. Et sans la chimie, qui vous montre les divers “éléments”, vous pourriez croire n’avoir à faire qu’à un seul, comme par exemple avec l’air dans lequel vous vivez, que vous respirez et que vous cassez chimiquement dans vos poumons pour en extraire la substance essentielle contenue à l’intérieur, puis vous exhalez ce qui est épuisé ou carbonisé.

Tous ces composants sont inexistants pour vos yeux tandis que pour votre corps ils sont perceptibles. Si “le sel de l’air” ou, comme vous dites, l’oxygène, manque et qu’il ne subsiste seulement que le carbone, la vie cesse pour vous et pour toutes les créatures vivantes qui l’inhale, ces dernières deviennent alors la proie de la mort. La même affirmation s’applique au troisième élément principal de l’air: l’azote.

Mais dans l’air sont contenus beaucoup d’autres substances dont toutes ont des corps, mais sont imperceptibles à vos sens.

Ce qui, dans l’air est déjà plus dense, se trouve aussi dans l’éther sous une forme plus raffinée mais dans l’air le plus proche de la terre on le trouve sous une forme plus grossière et plus dense. Dans l’eau cela est sous une forme plus solidifiée avec l’eau liquide et même avec la glace, puisque l’air ainsi condensé du fait de l’absence de chaleur est devenu un corps dense et compact.

Les étapes du processus de solidification des métaux les plus solides et les plus lourds ainsi que des roches contenues dans la terre commencent, pour la plupart d’entre eux, par une phase liquide.

Ces choses, extraites et séparées de l’Être universel, sont appelées “des corps” ; elles représentent à une échelle ordonnée la création entière de Mes pensées fixées. Depuis le premier et impondérable mais cependant atome physique, J’ai construit la gamme entière des choses, de la moins parfaite à la plus parfaite, jusqu’à Moi, partout dans toutes les régions solaires avec leurs globes jusqu’à Mon ciel le plus haut, où, même la plus parfaite enveloppe de Mes pensées créatrices a toujours quelque corporéité qui, cependant, mesurée avec vos sens, serait quelque chose de tout à fait spirituel!

L’existence du monde entier physique est concernée de la façon suivante :
De même que les esprits veulent s’associer, de même toutes les substances élémentaires ou les corps naturels ne peuvent pas résister à la grande pression de la force d’attraction et conformément à Ma pensée créatrice universelle se rejoignent ensemble dans une certaine mesure, parfois avec des formes définies et pensées par Moi et parfois en se montrant elles-mêmes à l’œil physique dans des formes irrégulières.

Ainsi tout ce monde des corps est uni par la même obligation d’amour quoique chacun soit séparé de l’autre et soit le transporteur visible et invisible de Mes pensées, autrement dit, de l’étincelle de Mon Esprit qui a été mise en eux sous une forme plus ou moins liée.

Ce qui pousse ces corps à s’attirer ou à se repousser conformément à certaines lois, afin de former telle ou telle forme est la forte envie universelle reçue de Moi et qui est en réalité l’esprit emprisonné dans la matière. “L’esprit” (ici l’esprit de la nature) ou “la force naturelle”, comme vous l’appelez, est la même chose.

L’esprit est la forte inclination inhérente à chaque corps pour préserver sa forme, qu’il a façonné selon son intelligence, pour aussi longtemps que l’existence d’une enveloppe physique correspond à l’esprit qui y demeure.

C’est l’esprit et son enveloppe qui, au-delà de tout caractère éphémère comme l’est votre force naturelle, fait le corps tel qu’il est vraiment.

Si le corps subit un changement, l’esprit de la nature qui y demeure s’échappe en se dissociant en particules d’esprit qui s’uniront avec d’autres esprits(de la nature) pour former un esprit plus haut sur la gamme de Ma création, conformément à ses vêtements d’intelligence mais avec un corps différent.

Au cours de ce changement, la matière autrefois cohésive c’est̀ à dire le corps monte alors en partie ou descend en partie d’un niveau.

Le Spirituel qui est dans le corps le pousse à changer, et l’esprit, poussé par sa forte envie, accède à nouveau à une autre création pensée qui le ramène vers une matière purifiée telle qu’était la substance (d’âme) à son origine, et en l’unissant avec d’autres corps d’un niveau plus haut, c’est à dire avec le domicile d’esprits intelligents, le conduise tout près de la perfection dans Mon grand Univers.

Qu’est en réalité l’esprit ?

A l’exception de ce qui est mentionné ci-dessus, par ce mot on doit comprendre vraiment quelque chose d’incorporel.

De même que certains liquides quand ils sont fortement raffinés et cassés développent un fluide éthérique, que ce soit d’une façon naturelle soit chimique, qui ne peut alors plus être perçue par la voie des sens grossiers, mais seulement parfois par les nerfs olfactifs.

Mais ce n’est pas de cette sorte “d’esprit” dont Je veux vous parler, car c’est toujours un corps, bien qu’il soit d’une sorte raffinée.

Ce que J’entends par “esprit” est un influx qui sort de Moi, une ramification de Ma force divine qui, bien que limité dans sa sphère d’action, est néanmoins quelque chose d’indestructible, qui ne pourra jamais être annihilé.

C’est ces “esprits de la nature” qui assure la cohésion de la création entière, garantissant son existence réelle et sa permanence éternelle, puisque étant des émanations de Moi, ils sont immortels comme Je le suis Moi-même.

Les esprits emprisonnés dans la matière ou dans les corps forment les fondations de la création, ses piliers de base, sans eux il n’existerait pas de corps denses et la lumière du soleil se perdrait dans l’infini. Tout ceci est ainsi pour la seule préservation des corps et pour leur permettre de présenter des surfaces compactes à la lumière dans chaque forme possible, ce qui est rendu possible grâce à l’absorption d’une partie de la lumière et par la réflexion du reste en milliers de milliers de splendeurs naturelles prétendues muettes, par contraste avec celles animées du grand spirituel.

Le corps existe par l’esprit qui y demeure; l’esprit, en tant qu’étincelle de Moi, se manifeste ensuite sur les niveaux plus hauts de l’organisme vivant comme une puissance plus haute et une prise de conscience de soi-même plus ou moins forte, à savoir, comme “une âme”.

L’esprit anime le corps, en lui insufflant le grand principe de la vie, en partant du plus petit esprit emprisonné et en l’élevant graduellement plus haut, avec l’aide de l’âme vivifiante, pour aboutir à un corps plus évolué qui doit devenir de plus en plus conscient de son existence et être capable de partager la joie de vivre avec d’autres êtres.

C’est la troisième étape du processus de Ma création, c’est à dire, le rang des êtres dotés d’une âme où d’un esprit, déjà plus libérés, qui ont construit pour eux un autre domicile intelligent dans la matière qui leur sert de corps et à l’aide duquel ils peuvent mieux s’exprimer, aussi bien qu’employer leur domicile substantiel en fonction de leur propre attirance.

Cette vie de l’âme débute par les animaux les plus primitifs, qui pour la plupart, grâce à un corps ingénieusement arrangé, conformément à leur individualité peuvent apprendre à aimer la liberté de mouvement.

Ici le corps apparaît déjà comme un domestique et pas comme un seigneur, à la différence du monde minéral.

L’âme est employée aussi pour sa conservation et pour ses besoins essentiels, bien sûr toujours guidé par l’esprit en tant qu’”instinct” ou fil d’Ariane de la nature par lequel l’esprit recommande vivement à l’âme maintenant de faire ceci et maintenant de faire cela.

Le mouvement libre implique toujours un degré plus haut d’intelligence; car, si Je permets à une âme de déplacer son corps plus librement, Je dois certainement la doter avec l’impulsion du quand, du comment, et de la connaissance du but de cette possibilité de se déplacer elle-même.

Dans ce processus d’accès au libre déplacement des êtres corporels, c’est maintenant un mouvement ascendant, une tentative pour atteindre ce niveau où l’esprit offre à la machine ou au corps le cadeau le plus sublime que le Créateur pouvait faire, à savoir, l’intelligence spirituelle la plus grande possible. Et, finalement, l’âme, consciente de sa place dans la création, reconnaît son origine grâce à l’élévation de la minuscule étincelle spirituelle divine enfermée dans le dernier atome jusqu’à la pleine prise de conscience de soi-même, et regarde maintenant vers le haut, et seulement alors, commence à comprendre son origine et sa descente depuis le Plus Haut.

Cette pierre angulaire du monde entier des corps, des esprits et des âmes est l’homme, que J’ai créé à Mon image et placé, comme un condensé de tout le reste, entre deux mondes, le physique et le spirituel, avec une forte attirance au moyen de son âme pour spiritualiser son monde physique, et ouvrir à son esprit doté avec tous les attributs divins la porte du Plus Haut. Et ainsi, par l’influence de l’esprit, l’âme peut un jour devenir un esprit et le corps, en tant que son enveloppe matérielle, deviendra une enveloppe spirituelle qui représentera alors tout ce que le corps a possédé physiquement, mais en le spiritualisant en un véhicule physique fait de la substance la plus sublime et d’un vêtement le plus glorieux pour l’esprit humain le plus noble!

Ici, Mes chers enfants, vous avez de décrit devant vous le grand processus de Ma création, depuis la naissance du premier atome en passant par l’éphémère monade et en finissant avec Mon dernier travail, l’homme, à partir de qui le même processus recommence spirituellement, jusqu’à Mon ciel le plus haut, où les esprits les plus purs, grâce à leur corps de lumière le plus subtil utilisent ce qu’ils peuvent de votre substance physique de l’espace de la création après l’avoir épurée au plus haut degré possible, comme enveloppe extérieure de leurs âmes divines, de la même manière que vous employez votre corps qui est composé de substances dures.

La route en est longue, mais pas impossible.

Mes enfants, l’effort pour devenir ce à quoi Je vous ai destinés dans ce processus, à savoir de monter à la limite du matériel physique, jusqu’à la frontière du monde des esprits où la porte de la lumière et de la connaissance s’ouvrira spontanément pour vous permettre de contempler devant vous le monde illimité des esprits et derrière vous le monde physique interminable, ou “monde des sens” et au milieu de tout cela – Celui, qui a tout créé et dont la joie est seulement de voir Ses créatures qui ont appris à l’appeler, et L’appellent “Seigneur”, “Dieu”, et “Père”.

Lorsque vous serez capables de comprendre tout cela d’un coup d’œil, Il ne sera plus loin de vous, Il se dévoilera à vous malgré vos souffrances passées et vos batailles, car, sans tous ces tourments terrestres vous ne seriez pas à même d’apprécier vraiment la quintessence du monde du corps, de l’esprit et de l’âme; c’est seulement par amour paternel qu’Il peut vous faire ressentir ici avec ces trois mots et qu’Il veut vous donner une petite preuve du combien Il souhaite que vous, en suivant Ses préceptes, vous puissiez abandonner tout le monde temporel physique et lutter seulement pour atteindre Son bonheur céleste! Amen.

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CORPO, SPIRITO ED ANIMA

18 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Queste tre parole sono state già spesso discusse nelle Mie Comunicazioni, e voi avete già un concetto di ciò che sono “corpo”, “spirito” ed “anima” in generale, e in special riguardo cosa significano le stesse in senso spirituale.

2. Ma poiché in tutte le Parole provenienti da Me sta l’infinito e sempre del nuovo, potremmo da esse trarre dello spirituale, così vogliamo provare se non ci potremmo guadagnare proprio anche da queste parole ancora un altro significato, parole che forse potrebbero essere altrettanto importanti come le precedenti oppure ben ancora più alte e sublimi!

3. Poiché i Miei Insegnamenti procedono gradualmente, e la definizione di corpo, oppure materia, oppure quali spiriti legati nella stessa, oppure le Mie Idee ed i Miei Pensieri fissati nella materia corrisponde alla vostra facoltà di comprensione, così voglio, adesso che siete più maturi ed avete già dato un profondo sguardo nei segreti della Mia Creazione, illuminarvi proprio questa parola “corpo” da un altro lato, e quindi svelarvi un nuovo campo per ammaestramento della vostra anima e per la conservazione del vostro spirito, affinché possiate scorgere in questo che, quantunque Io riporti parole già prima usate e spiegate, posso lo stesso sempre trovare, oltre alle spiegazioni date in precedenza, ancora altri lati a queste, così che potete scoprire nell’argomento nuove meraviglie e nuove dimostrazioni del Mio Amore e Sapienza. Sì, se volessi provare, allora mostrerei, voltando questa Parola ancora mille volte, sempre nuovi lati al vostro sorpreso sguardo. Dunque al fatto:

4. Come vi ho spiegato nelle precedenti Comunicazioni, lì “corpo” era sempre l’equivalente di “materia” e dimostrai che nella materia non vi è veramente nulla di materiale, ma solo un legame spirituale; oppure vi dissi che la materia sono i Miei Pensieri ed Idee fissate che rimangono materia o corpo finché non ritiro i Miei Pensieri ed Idee racchiuse ed incorporate nella stessa!

5. Queste spiegazioni sono tutte giuste, per primo perché significano il Vero, e per secondo perché ve le ho date Io.

6. Ma se vogliamo comprendere questo concetto “materia” o “corpo” da un altro lato, allora dapprima Io domando: Cosa significa veramente la parola “corpo”?.

7. Vedete, per essere profondi e poi salire gradualmente in su sulla grande scala delle Mie Creazioni e del Mio stesso Essere, dobbiamo dapprima stabilire il concetto di una Parola e non fermarci così distratti all’espressione della parola “corpo”, senza indicare più da vicino la sua essenza. Ebbene dunque, cominciamo così come gli scolari, quando imparano a leggere con l’abc.

8. “Corpo”, questa parola indica veramente una cosa separata (a parte) con dimensioni (estensioni) in larghezza, lunghezza e profondità, che è una cosa finita e distaccata, esistente per se stessa nel mezzo della sconfinata Infinità!

9. Il corpo è perciò un qualcosa che occupa un determinato spazio, esso ha un rivestimento che separa appunto con questo il suo essere individuale dall’intero Essere-universale generale.

10. Ma un corpo può appunto perciò sopportare tutti i gradi d’intensità e peso, esso può sottilizzarsi all’infinito, per voi non più ponderabile, come anche condensarsi fino alla più dura specie di pietra come il granito, o meglio detto “elemento della solidità terrestre”.

11. Esso rimane sempre un corpo, un qualcosa esistente di per sé che può assumere dimensioni, e precisamente in condizioni di evaporazione immensamente grandi, in concentrazioni però estremamente piccole, che poi attraverso l’impulso dell’attrazione ed acquisizione dell’omogeneo possono formare pietre, terre, mondi, sistemi solari, ecc.

12. Corpo è perciò come parola l’espressione di qualcosa di corporeo esistente di per sé, di divenuto, di strappato fuori e diviso dall’Essere universale, stando lì per sé del tutto indipendente.

13. Il corpo si può scomporre all’infinito fin dove i vostri occhi e strumenti vi rifiutano l’ulteriore percezione, ma tuttavia esso esiste ancor sempre e come grandezza avrà le sue dimensioni da tutti i tre lati; e quantunque per voi non più comprensibile avrà così pochi limiti, infatti cesserà la sua divisibilità, ed avrà inizio lo spirituale in esso vincolato.

14. Senza corpo non esisterebbe nessuna Creazione visibile!

15. Esistono corpi o materie che sono bensì trasparenti ed imponderabili, come la luce e l’elettricità, solamente che sono tali solo per i vostri occhi, non però per gli occhi dello spirito.

16. Per i vostri occhi è invisibile tutto ciò che lascia passare il raggio di luce e non respinge lo stesso dalla sua superficie; riflettete però – voi non vedete gli oggetti e nemmeno quello su di essi cadente, bensì voi li vedete soltanto attraverso il raggio di luce da loro rimbalzante.

17. Un raggio di luce che fugge fuori nell’infinito, voi non lo vedete.

18. Quando dunque qualcosa ha corpo, ma è di densità molto piccola, questo non è esistente per il vostro occhio; e se non ci fosse l’arte dello scindibile (la chimica) che vi mostra parecchi “elementi” dove credevate di aver a che fare con uno solamente, come ad esempio l’aria nella quale voi vivete ed inspirate e la decomponete chimicamente nei vostri polmoni, estraendone la sostanza vitale in essa contenuta e poi espirate di nuovo il consumato o carbonizzato,

19. tutti questi elementi sarebbero per i vostri occhi non esistenti, mentre essi sono tangibili per il vostro corpo, infatti quando “il sale dell’aria” oppure, come voi dite, “l’ossigeno” manca, ed è presente solamente il “carbonio”, la vita per voi cessa, ed ogni essere vivente si abbandonerebbe alla morte se dovesse inspirare solo quest’ultimo; tale e quale è anche col terzo elemento principale dell’aria, l’azoto!

20. Nell’atmosfera però vi sono contenute ancora una quantità di altre sostanze, le quali tutte hanno un corpo, tuttavia per i vostri sensi sono imponderabili.

21. Ciò che nell’aria è già denso, lo si trova raffinato nell’etere; e quanto più l’aria si avvicina alla Terra che essa circonda, tanto più parti grossolane e dense contiene. Essa si condensa nell’acqua in liquido e diventa perfino solida come ghiaccio, essendo l’aria così condensata senza calore diventata un solido, corpo compatto.

22. Dall’acqua dipartono i gradi della condensazione fino ai più densi e pesanti metalli e pietre del contenuto della Terra.

23. Queste sostanze così tirate fuori e separate dall’Essere universale che sono indicate col nome di “corpo”, rappresentano l’intera Creazione dei Miei Pensieri fissati in ordinata sequenza di gradi, dove Io, cominciando dal primo atomo imponderabile, ma tuttavia corporeo, ho costruito l’intera successione di cose, l’una più perfetta dell’altra, fino a Me stesso, attraverso tutti i sistemi solari e globi cosmici, fino ai Miei più alti Cieli, nei quali anche i più tenui rivestimenti dei Miei Pensieri creativi hanno tuttavia ancora qualcosa di corporeo che tuttavia – misurato con i vostri sensi – sarebbe qualcosa di supremamente spirituale!

24. L’esistenza di questo intero mondo corporeo viene assicurata semplicemente per il fatto che, come gli spiriti affini volentieri si associano, così anche tutte le sostanze elementari o corpi di natura affine non possono resistere ad un grande impulso della forza di attrazione e, conformi al Mio Pensiero creativo in essi dimorante, si dispongono in certe quantità, stabilendo talvolta determinate forme da Me pensate, e talvolta invece mostrandosi all’occhio corporeo in figure irregolari.

25. Tutto questo mondo corporeo, sebbene l’uno separato dagli altri, tuttavia collegati mediante il medesimo vincolo dell’Amore, è quindi il portatore visibile ed invisibile dei Miei Pensieri, oppure la Scintilla del Mio Spirito posta in essi si trova in loro più o meno vincolata.

26. Ciò che spinge questi corpi ad attrarsi oppure a respingersi secondo determinate leggi, ad assumere questa o quella forma, è l’impulso dimorante in essi che hanno ricevuto da Me, ed è veramente lo spirito vincolato nella materia, infatti “spirito” (qui spirito della natura) o “forza della natura”, come la chiamate voi, sono le medesime cose.

27. Lo spirito è il necessario impulso in ogni corpo, per conservare così a lungo la sua forma che si è modellato secondo la sua intelligenza, come l’esistenza dell’involucro corporale corrisponde allo spirito ivi contenuto.

28. Lo spirito, elevato sopra ogni fugacità come vostra forza naturale, è quello che, racchiuso, rende il corpo ciò che esso veramente è.

29. Se il corpo subisce una trasformazione, allora lo spirito naturale che in esso dimora fuoriesce e si divide in particelle spirituali, oppure si unisce con altri spiriti (naturali) pari ad esso onde formare uno spirito più elevato sul gradino della Mia scala della Creazione, rivestendosi poi con un altro corpo, secondo la sua intelligenza.

30. La materia, oppure il corpo, precedentemente tenuta insieme, in parte passa poi nella trasformazione su un gradino verso l’alto ed in parte su un gradino verso il basso.

31. Lo spirituale nel corpo spinge il medesimo alla trasformazione, e lo spirito, seguendo il proprio impulso, realizza di nuovo un altro pensiero creativo, riconducendo così la materia (animica) alla sostanza più purificata, oppure mediante l’unione con altri corpi più elevati spinge vicino gli stessi come luogo di dimora di spiriti intelligenti nel Mio grande Cosmo del perfezionamento.

32. Cos’e veramente lo spirito?

33. Con questa parola s’intende, dopo quanto detto sopra, veramente un qualcosa di incorporeo.

34. Anche in certe liquidità si sviluppa nel suo più elevato perfezionamento e dissolvimento un fluido etereo, sia per via naturale che per via chimica, fluido che non è più tangibile con i rozzi sensi, bensì talvolta solo mediante i nervi olfattivi.

35. Questa specie di “spirito” però, non è ancora quello che Io intendo spiegarvi, poiché questo è ancor sempre un corpo, quantunque di specie fine.

36. Ciò che Io intendo con “spirito”, è un’emanazione proveniente da Me, una propaggine della Mia Forza divina, la quale, se anche limita il suo potere nella Sua sfera d’azione, tuttavia è qualcosa di indistruttibile, mai annientabile.

37. Questi sono gli “spiriti naturali” che tengono unita l’intera Creazione, che le assicurano la vera esistenza e l’eterna durata, perché essi, quali emanazioni provenienti da Me, devono essere immortali, come Lo sono Io stesso.

38. Spiriti vincolati nella materia o corpo, sono gli strati più bassi della Creazione, i suoi pilastri fondamentali, senza i quali non esisterebbe nessun corpo, e senza di essi la luce del Sole si perderebbe fuori nell’Infinità; infatti soltanto per questo essi mantengono i corpi nel loro stato e questi oppongono così alla luce una superficie compatta, e precisamente in ogni possibile forma essi operano attraverso la luce – in parte raccolta ed in parte riflessa – le migliaia e migliaia di bellezze della cosiddetta natura muta, nei confronti dell’animata grandezza spirituale.

39. Il corpo esiste per lo spirito in esso dimorante, lo spirito si manifesta poi come Scintilla del Mio Io nei gradi più elevati dell’organismo vivente come una potenza superiore più o meno conscia di se stessa, come “anima”.

40. Esso vivifica il corpo e gli dà il grande principio vitale iniziato dal più basso spirito racchiuso con le facoltà di elevarsi gradualmente più in alto, ed in corpi più elevati formati mediante un’anima vivente diviene sempre più cosciente della sua esistenza e può comunicare anche ad altri esseri la gioia dell’esistenza.

41. Così il terzo gradino della scala della Mia Creazione è la successione degli esseri animati, dove lo spirito già più libero si è edificato un’altra dimora intelligente nella materia come corpo, in virtù del quale si può esprimere di più e con la sua dimora materiale procedere anche più a piacimento.

42. Questa vita animica comincia negli animali più inferiori, i quali oltre al corpo ingegnosamente organizzato secondo la loro individualità, hanno ancora per sé il fatto che possiedono anche la massima libertà di movimento.

43. Il corpo si presenta qui già come servitore, e non come un signore nel regno minerale.

44. L’anima usa lo stesso per la sua conservazione e per i suoi bisogni della vita, guidata veramente ancor sempre attraverso lo spirito come “istinto” oppure influenza della natura, con cui lo spirito stimola ora l’anima a questo oppure a quello.

45. Un movimento libero ha per conseguenza sempre un grado più elevato dell’intelligenza, infatti se Io permetto ad un’anima di muovere il suo corpo liberamente, allora le devo dare anche l’impulso, come e quando e per quale scopo essa deve muovere lo stesso.

46. In questa graduazione la sostanza corporea si va movendo ora liberamente verso l’alto, sempre lottando verso quei gradini dove lo spirito offre il massimo di ciò che il Creatore poteva dare alla macchina o al corpo in fatto di ogni possibile intelligenza spirituale, ed alla fine l’anima, conscia della sua posizione nella Creazione, riconosce la sua Origine, che la piccola, spirituale Scintilla divina che era racchiusa nell’ultimo atomo, ha elevato se stessa ad una potenza cosciente ed ora, rivolgendo lo sguardo verso l’alto, comincia a comprendere la sua Origine e la sua provenienza dall’Altissimo.

47. Questa Chiave di Volta di tutti i mondi corporei, animici e spirituali è l’uomo, uomo che Io ho creato ad Immagine Mia ed ho posto come un compendio tra due mondi, il materiale e lo spirituale, con l’impulso di spiritualizzare il mondo fisico a mezzo della sua anima, di aprire al suo Spirito, dotato di tutte le capacità divine, la Porta all’Altissimo, affinché – mediante l’influsso dello Stesso – l’anima divenga uno spirito, ed il corpo invece di essere come finora il suo rivestimento materiale divenga un giorno il suo spirituale, il quale rappresenta poi nello spirituale, di nuovo tutto quello che il corpo possedeva nel fisico, e così spiritualizzato diventi un veicolo corporeo di finissima sostanza – la più splendida veste per il nobilissimo spirito dell’uomo!

48. Qui, Miei cari figlioli, avete la grande serie di gradini della Mia Creazione, dai primi atomi in formazione ed i più piccoli monadi fino alla Mia ultima opera, all’uomo, da dove poi nella produzione (formazione) spirituale la stessa cosa comincia di nuovo, fino ai Miei ultimi Cieli, dove gli spiriti più puri con i più sottili corpi di luce prendono dallo spazio della Creazione la massima purificazione della vostra possibile sostanza corporea per il rivestimento delle loro anime divine, e possono usare lo stesso come voi il vostro corpo che è composto di sostanze grossolane.

49. Fin lì è una lunga, ma certo non impossibile via.

50. Applicatevi, figlioli Miei, a divenire ciò per cui vi ho destinati su questa sequenza di gradini; questo significa di slanciarvi sul punto culminante del corporeo-materiale e sul primo inizio del mondo dello spirito, dove la porta della Luce e della conoscenza si aprirà da se stessa, e dove scorgerete dinanzi a voi lo spirituale incommensurabile e dietro di voi il corporeo mai terminante o “mondo dei sensi”, ed in mezzo a tutto questo – Colui che ha creato tutto e trova gioia solamente quando le Sue creature che Lo chiamano “Signore” e “Dio”, hanno ora imparato a chiamare “Padre”.

51. Quando un giorno potrete contemplare tutto questo con uno sguardo, allora anch’Egli non sarà più lontano da voi, il Quale, anche se avete sofferto, sopportato e lottato, vi dimostrerà che senza tutte queste tribolazioni terrene, voi non sareste là dove poi godrete veramente, cioè il sublime concetto di mondo del corpo, dello spirito e dell’anima, un Amore paterno, come può farvelo sentire solamente Colui che qui vuole darvi con queste tre parole di nuovo una piccola dimostrazione di quanto Egli desideri che voi – seguendo i Suoi Insegnamenti e lasciando andare tutto il corporeo-mondano – aspiriate soltanto ai Suoi piaceri celesti! Amen!

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52. Predigt von Jesus… Gleichnis vom Himmelreich – 52nd Sermon from Jesus… Parable of the Kingdom of Heaven

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52. Predigt von Jesus - Gleichnis vom Himmelreich - Matthaeus 13,31-33 und 44-50 - Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer 52nd Sermon of Jesus... The Kingdom of Heaven
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52. Predigt unseres Herrn Jesus… Gleichnis vom Himmelreich
3. Mai 1872

Matthäus 13:31-33 & 44-50
Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor, und sprach: “Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und säte es auf seinen Acker, welches das kleinste ist unter allem Samen. Wenn es aber erwächst, so ist es das größte unter dem Kohl und wird ein Baum, daß die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen.”
Ein ander Gleichnis redete er zu ihnen: “Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich, den ein Weib nahm und vermengte ihn unter drei Scheffel Mehl, bis daß es ganz durchsäuert ward.” “Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand, und verbarg ihn. Er ging hin vor Freuden über denselben, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.
“Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.”
“Abermals ist gleich das Himmelreich einem Netze, das ins Meer geworfen ist, damit man allerlei Gattung fängt. Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefäß zusammen; aber die faulen werfen sie weg. Also wird es auch am Ende der Welt gehen: die Engel werden ausgehen, die Bösen von den Gerechten scheiden und sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.”

01. In diesen Versen ist das Himmelreich mit verschiedenen Dingen bildlich verglichen, um Meinen Jüngern und dem um Mich versammelten Volk begreiflich zu machen, was für ein Reich sie alle nach ihrem Lebensende erwartet, um ferner darauf aufmerksam zu machen, wie sie dessen teilhaftig werden können, aber auch, was ihr Los sein wird, wenn sie, den göttlichen Gesetzen zuwiderhandelnd, sich desselben unwürdig machen.

02. Vom Himmelreich, von der andern geistigen Welt haben die Menschen leider nie den rechten und wahren Begriff; denn hätten sie diesen, so würden sie gewiß alles aufbieten, es zu gewinnen und es sich nicht so leichtsinnig verscherzen, wie sie es heutzutage tun.

03. Alles, was in der Welt sichtbar ist, hat durch seine Sicht und Tastbarkeit bei weitem mehr Beweisendes an sich als eine geistige Potenz, welche sich nicht sehen, nicht greifen, nicht wiegen läßt. Deswegen auch der größere Einfluß dieser materiellen Welt auf das Gemüt der Menschen im Vergleich zu dem der geistigen Welt! Es ist wahr, würden die Menschen die materielle Welt recht begreifen und beurteilen, wie sie wirklich ist, woraus sie besteht, wie sie erhalten wird, und zu welchem Zweck sie da ist, so würden sie auch aus diesem großen Buch Meiner Schöpfung so manches herauslesen können, was ihnen die Türe zur geistigen Welt leicht öffnet.

04. Wenn man irgendeine Maschine betrachtet und deren Einrichtung begreifen gelernt hat, wird man anerkennen müssen, daß diese jemand gemacht haben muß, und man wird vor ihrem Erbauer immer mehr Achtung bekommen, je mehr man in die Geheimnisse dieser Maschine eindringt. Es lechtet einem ein, daß kein Zufall, sondern ein wohlberechnetes System alles so und nicht anders geordnet sein läßt.

05. Daß man es bei Betrachtung Meiner Natur ebenfalls so halten sollte, wäre zu wünschen, aber leider geschieht es nicht. Eine jede Entdeckung auf naturwissenschaftlichem Gebiet wird von euren Gelehrten auf falsche Art erklärt und nur zu materiellen Zwecken ausgebeutet, woraus wenig Gewinn für den Schöpfer dieser kunstfertigen Maschine der Natur herausschaut. Findet auch der eine oder andere Spuren einer höheren, geistigen Macht als gerade die schon längst bekannten Elemente, so gibt er sich alle Mühe, auf weiten Umwegen und mit großen, wissenschaftlich gelehrten Worten das wegzuleugnen, was so nahe vor ihm liegt, oder er erklärt es nach seinem Gutdünken anders, weil er keinen Gott anerkennen will. Wenn es einen geben muß, so möchte er es selbst sein!

06. Diese falsche Auffassung Meiner Natur ist schuld, daß gerade das größte Buch irreführt, das vor den Augen der Menschheit Tag und Nacht offen daliegt. Ein jeder könnte darin lesen, was Ich alles tue, um Meinen Geschöpfen Meine Liebe begreiflich zu machen, und wie kurz der Weg zu Mir wäre, wenn die Menschen diese Natur und ihre Gesetze beachten, und nicht den göttlichen Gesetzen zuwiderhandelnd, sich durch die verkehrte Auffassung der materiellen, sichtbaren Welt die weit größere, ewige unzugänglich machten.

07. In jener Zeit, in der Ich diese im Evangelium erwähnten Gleichnisse dem Volk zur geistigen Verarbeitung gab, mußte Ich alle wissenschaftlichen Vergleiche weglassen und Mich nur solcher bedienen, welche als bekanntes Bild leichter verstanden werden konnten.

08. Das zuerst angeführte Gleichnis vom Senfkörnlein bezeugt srhon, daß Ich einen Vergleich mit einem Samenkorn machte, das sowohl als Same wie auch als Pflanze dem Volk wohlbekannt war. So wollte Ich ihnen andeuten: Wie in diesem kleinsten Samen eine so große Pflanze eingeschlossen ist, ebenso ruht in dem menschlichen Herzen das ganze künftige Geisterreich, das Himmelreich verborgen. Es braucht nur beim menschlichen Herzen, wie beim Samen die Feuchtigkeit, die allmächtige Liebe als geistiger Wecker hinzuzukommen, um diesen eingeschlossenen Keim göttlicher Abkunft zu entwickeln, welche Entwicklung dann in einem so großen Maße fortschreitet, daß – wie das Evangelium sagt – selbst die Vögel unter dem Himmel kommen und unter den Zweigen Wohnung nehmen. Geistig will das besagen, daß selbst die Engel, die leichten, seligen Bewohner der geistigen Sphären – wie die Vögel, die Bewohner der Luft -, an dem Himmel, welcher von einem gottbegeisterten Herzen ausgeht und Friede und Freude überall umher verbreitet, Anteil nehmen.

09. So wollte Ich mit diesem Gleichnis von einem kleinen Samenkörnchen und dessen Entwicklung beweisen, wie unendlich die Kraft des göttlichen Wortes ist, wenn es gleich dem Samen auf guten Grund fällt und somit Stoff zu seiner Entwicklung findet.

10. Das weitere Gleichnis, in dem das Himmelreich mit einem Sauerteig verglichen wird, stellt den geistigen Prozeß dar, der in einem menschlichen Herzen vor sich geht, sobald dasselbe das Wort in sich aufnimmt und anfängt, das Gute vom Bösen zu scheiden, wie auch der Sauerteig unter dem mit Wasser zubereiteten Mehl einen Gärungsprozeß bewirkt, wodurch die verschiedenen Elemente der Mehlsubstanz in Streit geraten. Dieser Proeß endet damit, daß durch ihn das erzeugte Brot dem menschlichen Organismus weniger schädlich gemacht wird, was besonders bei verschiedenen künstlich erzielten Mehlgattungen beinahe unumgänglich notwendig ist.

11. So sollte mit diesem Gleichnis der Kampf angezeigt werden, der beginnt, sobald sich das menschliche Herz vom Weltlichen ab und dem Geistigen zuwendet.

12. Weiter ist ein Gleichnis erwähnt von einem Menschen, der einen verborgenen Schatz in einem Acker fand und alles verkaufte, um Eigentümer dieses Ackers und somit des Schatzes zu werden. Das will besagen: Wer einmal erkannt hat, welche Genüsse und Freuden von nie geahnter Seligkeit aus der Aufnahme des göttlichen Wortes und dessen Befolgung erwachsen, der läßt alles andere hinter sich und folgt nur dem Trieb, diese geistigen Genüsse ja nicht mehr entbehren zu müssen, ebenso wie der Kaufmann, welcher einer Perle zuliebe alles opferte, um sich deren Besitz zu sichern.

13. So waren diese Gleichnisse Bilder vom Himmelreich, welche alle etwas Wichtiges bezeichnen sollten. Das erste zeigt die großartige Entwicklung des Himmelreichs, wenn es einmal im menschlichen Herzen Wurzel gefaßt hat; das zweite den Kampf, den das Himmelreich zwischen Welt und Himmel oder Materie und Geist hervorruft; das dritte den Wert des Himmelreiches und die damit verbundene Ruhe und Seligkeit. Mit diesem Schatz kann sich alles Irdische nicht messen oder mit ihm in die Schranken treten.

14. Es liegt uns noch ein anderes Gleichnis vor, nämlich das mit dem Netz, das im großen Meer ausgeworfen wird, um reiche Beute aufzunehmen. Dieses Gleichnis besagt, daß das göttliche Wort für alle zugänglich ist, für Schwache und Starke, für Gute und Böse, und daß erst am Ende der Fang gesichtet wird und die Guten ihren Lohn empfangen werden, während die Verächter dieses Wortes die Folgen sich selbst zuzuschreiben haben.

15. Wie dieses Gleichnis sagt, wird eine Sichtung zwischen denen stattfinden, die Mein Wort, das allen gegeben wurde, geistig in sich aufgenommen haben, und denen, die es unbeachtet ließen. Das sollte Meinen Zuhörern in jenen Zeiten begreiflich machen, daß es nicht gerade in ihrem Ermessen stehe, Mein Wort anzunehmen oder nicht, sondern daß die Menschen durch mancherlei Umstände gezwungen werden können, ihrem freien Willen eine bessere Richtung zu geben.

16. Ich schilderte ihnen die Folgen der Nichtbeachtung Meiner Lehre mit den Ausdrücken ,Ins Feuer werfen` und ,Ewige Finsternis`, was gleichbedeutend ist mit geistig peinigenden Vorwürfen und einem vernachlässigten Herzen. Mein Geist sollte doch Licht und nicht Finsternis verbreiten!

17. So sagte Ich ihnen das Ende oder die Scheidung voraus, die endlich zwischen Hell und Dunkel kommen muß, damit alle begreifen sollten, daß ein Gott mit dem was Er schuf auch einen Zweck verband, den Er aber nicht wegen der Halsstarrigkeit der einen oder der andern aufzugeben gewillt ist.

18. Daß solche und ähnliche Reden unter dem Volk Aufsehen erregten, war vorauszusehen, da ihnen von ihren Priestern und Gelehrten der Weg zum künftigen Genusse geistiger Seligkeiten und selbst das nach ihren Begriffen rechtliche Handeln sehr leicht und bequem gemacht wurde, während Ich zwar die gleichen Seligkeiten versprach, ihnen jedoch den Gewinn nicht gar so leicht darstellte und sie vor den Folgen der Übertretung der gegebenen Gesetze warnte.

19. Daher ihr Entsetzen über Meine Sprache, und daher ihr Ärger über Mich, was Mich zu dem Ausspruch veranlaßte: “Der Prophet gilt in seinem eigenen Lande nie etwas!”, ein Sprichwort, welches noch heutzutage bei euch gang und gäbe ist und durch Tausende von Beispielen bestätigt werden kann.

20. Die Welt ist noch immer dieselbe, wie sie zur Zeit Meines Erdenwandels war. Damals predigte Ich vielen tauben Ohren, und jetzt ist ebenfalls die Taubheit in geistigen Dingen Mode geworden. Ein jeder glaubt, er wäre kein gebildeter Mensch, wenn er sich nicht dieser Taubheit rühmen könnte. In jenen Zeiten war es öfter der Fall, daß man seine Taubheit hinter schön tönenden Worten verbarg, in der jetzigen Zeit der Aufklärung aber schämt man sich der geistigen Taubheit nicht mehr, sondern man legt gerade ein großes Gewicht darauf, so recht stocktaub zu sein und auf diese Art gleichsam Mich selbst zum Wettkampf herauszufordern, etwas Besseres zu beweisen, wenn Ich dazu imstande sei.

21. Nun, diesen sogenannten starken Geistern setze Ich eine unendlich große Langmut entgegen, und am Ende werden wir schon sehen, ob sich nicht ein Mittel finden läßt, auch ihre Taubheit zu heilen. Den übrigen aber – bei weitem kleiner an der Zahl -, welche von Meinem Himmelreich eine leise Ahnung haben, lasse Ich ein Senfkörnchen Meiner Liebe zukommen. Ich beobachte, ob das Körnchen die Macht hat, in ihren Herzen zu wachsen und einen Kampf, gleich dem des Scheidungs- oder Gärungsprozesses im Sauerteig hervorzurufen, und ob es fähig ist, ihnen den verborgenen Wert des Schatzes in ihrem eigenen Herzen erkennbar zu machen, damit sie alles andere über Bord werfen, um diesen Schatz allein zu besitzen. Dann warte Ich ab, wieviel des Ausgestreuten in Mein geistiges Netz zurückkehrt. Endlich wird die Sichtung vorgenommen und entschieden, ob der Mensch der geistigen Seligkeit würdig ist, oder ob er erst durch langes Umhertappen im Finstern zu der Erkenntnis gelangen muß, daß es doch göttliche Gesetze gibt, die man ungestraft nicht übertreten darf.

22. Um die Menschen allgemein zu dieser Ansicht zu bringen, und damit es ihnen nicht an Gelegenheit fehle, auch den kleinsten Funken ihres besseren Ichs in Tätigkeit zu erhalten, sind schon längst alle Vorbereitungen getroffen worden. Schon längere Zeit gehen alle Weltereignisse, wie auch die Schicksale der einzelnen Menschen darauf hinaus, den Boden zuzubereiten, damit Mein Wort dort, wo es noch keinen oder nur wenig Anklang gefunden hat, aufgenommen werde und als Senfkörnlein seine allmächtige Entwicklung beginne.

23. An euch habt ihr es selbst schon erfahren, wie, wann und womit Ich die Menschen zu wecken verstehe. Ihr selbst kennt Meine Mittel. Es ist wahr, sie waren und sind nicht immer die angenehmsten; allein, Ich als der größte und einzige Seelenarzt weiß am besten, welcher Reizmittel es bedarf, um die in scheinbar religiösen Schlummer versunkenen Seelen zu erwecken.

24. Ich habe euch geweckt und dann in eure blutenden Herzen durch Mitteilung Meines Wortes das Senfkörnlein der Liebe gelegt, und wenngleich der erste Moment ein Reiz und nicht gerade angenehm war, so habt ihr doch in der Folge erkannt, daß ihr Mir danken müßt für das, was Ich euch als Ersatz für das Genommene gegeben habe.

25. So ist bei euch der Gärungsprozeß eingetreten, und ihr habt dann endlich den Wert des verborgenen Schatzes in eurem Innern selbst erkannt und die kostbare Perle gegen alles andere eingetauscht. So habt ihr Mir beim Netzauswerfen den Fang und das Scheiden der Guten und Bösen erleichtert, indem ihr durch euer eigenes Beispiel andere vom geistigen Verderben errettet und ihnen den Weg zu Mir bedeutend verkürzt und erleichtert habt.

26. Fahrt daher fort, die Senfkörnlein der Liebe in euren Herzen zu pflegen; denn das Himmelreich – wie Ich einst Meinen Zuhörern sagte – liegt in euch und nicht außer euch! Ihr könnt es überall finden, wenn ihr es dorthin mitbringt. Durch euer Inneres wird alles vergeistigt werden, wenn nur das Innerste, euer Herz Geist ist.

27. Daher laßt nicht ab von dem Streben nach Vergeistigung! Mit dem Fortschreiten darin wachsen die wahren Genüsse, und mit dem Fortschreiten in der Lehre wächst auch eure Erkenntnis. Dann werdet ihr reif sein für die andere, ewige, große, geistige Welt, der alles Wirken und Handeln hier als Grundlage dienen muß, und in der ihr Mir mit reichem Segen die euch anvertrauten Pfunde reichlich zurückgeben könnt!

28. Bereitet euch vor und fürchtet euch nicht! Wer bei Mir ist und auf Mich vertraut, der wird auch bei allen Schrecknissen, die vielleicht noch über eure kleine Erde hereinbrechen werden – gleich einem Gärungsprozeß, weil Ich Mein Wort als Sauerteig, als ätzendes Mittel in die Herzen der Völker geworfen habe -, nicht verzagen. Er weiß, daß der Vater Sein Netz in das große Meer der Seelen und Geister auswarf. Und wenn er auch dadurch mitgefangen wird, so kann doch der Gute stets wieder nur Gutes ernten.

29. So mit der Perle des Vertrauens und der Liebe ausgerüstet, bewahrt euren Schatz bis zur Umwandlung! Ich werde dann in anderen Welten und unter anderen Verhältnissen diesen hier auf Erden erworbenen Schatz mit einem größeren vertauschen, der als Ergänzung des früheren, des Senfkörnleins, den großen Baum darstellen wird, in dessen Zweigen dann die Engel mit euch Mir den Lobgesang der Liebe und des Vertrauens anstimmen werden. Amen.

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52nd Sermon of our Lord Jesus… Parable of the Kingdom of Heaven
May 3, 1872

Matthew 13:31-33
“Another parable put he forth unto them, saying, The kingdom of heaven is like to a grain of mustard seed, which a man took, and sowed in his field: Which indeed is the least of all seeds: but when it is grown, it is the greatest among herbs, and becometh a tree, so that the birds of the air come and lodge in the branches thereof. Another parable spake he unto them; The kingdom of heaven is like unto leaven, which a woman took, and hid in three measures of meal, till the whole was leavened.”

Matthew 13:44-50
“Again, the kingdom of heaven is like unto treasure hid in a field; the which when a man hath found, he hideth, and for joy thereof goeth and selleth all that he hath, and buyeth that field. Again, the kingdom of heaven is like unto a merchant man, seeking goodly pearls: Who, when he had found one pearl of great price, went and sold all that he had, and bought it. Again, the kingdom of heaven is like unto a net, that was cast into the sea, and gathered of every kind: Which, when it was full, they drew to shore, and sat down, and gathered the good into vessels, but cast the bad away. So shall it be at the end of the world: the angels shall come forth, and sever the wicked from among the just, And shall cast them into the furnace of fire: there shall be wailing and gnashing of teeth.”

In these verses the Kingdom of Heaven is metaphorically compared with various things in order to give My disciples and the people gathered around Me an idea of the realm awaiting them when their life here is ended; also to show them how to win it and what their lot would be if they became unworthy of it because they had acted contrary to the divine laws.
Unfortunately, people never have the right and true concept of the Kingdom of Heaven, the other, the spiritual world. If they had, they would be sure to do everything in their power to win it instead of thoughtlessly forfeiting it as they are doing nowadays.

Everything visible in the world – through the fact of its being visible and tangible – holds within it far more proof of its existence than any spiritual power which is invisible, intangible, imponderable. That is also the reason why this material world has so much more influence on people’s minds than the spiritual. If people could understand and see the material world as it really is, what it is made of, how it is maintained, and what its purpose is, they would be able to read many a thing in the great book of My creation that would easily open the door for them to the spiritual world.

By examining a machine and beginning to understand how it operates, a person will have to admit that it must have been constructed by somebody, and the more one fathoms the secret of this machine, the more one will also respect its maker. Then one will understand that everything is arranged just the way it is thanks to a well-calculated system and not by mere accident.

This is the way My creation should be contemplated, but, unfortunately, this is not done. Every discovery in the field of natural science is incorrectly explained by your scientists and made use of solely for material purposes, which is of little benefit to the Creator of the ingenious machine of nature. Even if one or the other scientist detects traces of a higher, spiritual power, he makes every effort to deny with high-sounding scientific phrases that to which he has come so very close; or he gives another explanation at his own discretion because he does not want to acknowledge a God. If there has to be a God, he would rather be it himself.

This wrong conception of nature is responsible for the fact that the greatest book, lying open before the eyes of mankind day and night, is misleading. Anyone could read in it all the things I do to make My love comprehensible to My created beings and how short the road would be if men would observe nature and its laws instead of acting contrary to the divine laws and making the great eternal world inaccessible to themselves through their absurd conception of the material, visible world.

At the time I presented the parables mentioned in the Gospels to the people for their spiritual digestion, I had to omit all scientific comparisons and use only familiar illustrations that were easier to understand.

The first mentioned parable about the grain of mustard-seed I used because this seed, as well as the plant, were well known to the people. Thereby I wanted to hint that just as in this tiny grain of seed there is contained such a tall plant, in the human heart is latent the entire future realm of the spirit, the Kingdom of Heaven. As the seed needs moisture, the human heart requires only the almighty love as a spiritual awakener in order to develop the enclosed germ of divine origin. Then the development will make such good progress that – as the Gospel says – even the birds of the air will come and lodge under the branches. Spiritually this means that even the angels, the light, blessed dwellers in the spiritual spheres, like the birds of the air, will show a lively sympathy with the heaven emanating from a god-inspired heart, spreading peace and joy all around.

With this parable about a tiny grain of seed and its growth I wanted to prove how infinite the power of the divine Word is, provided it falls on good soil, like the grain of seed, and finds the substance for its growth.

The following parable, in which the Kingdom of Heaven is compared to leaven, depicts the spiritual process that takes place in a human heart as soon as it receives the Word and begins to sift the good from the bad, just as the leaven calls forth a process of fermentation in the flour that has been mixed with water, whereby the various elements in the flour conflict with each other. The bread made by this process has then become less detrimental to the human organism, which is very important with various artificially refined types of flour.

Thus, with this parable, I wanted to draw people’s attention to the conflict that starts the moment the human heart turns away from the world and toward the spiritual.

Further, there is a parable about a man who found a hidden treasure in a field and sold everything he possessed so that he could buy the field and become the owner of the treasure. This means that once a person has recognized what joy and unimaginable happiness is gained by accepting the Word of God and complying with it, he will leave everything else behind and strive towards attainment of these spiritual joys, just like the merchant who sacrificed everything he had for the sake of buying one pearl.

All these parables referring to the Kingdom of Heaven were given to point out something of great importance. The first one showed the magnificent growth of the Kingdom of Heaven in the human heart once it has taken root there; the second one showed the conflict the Kingdom of Heaven calls forth between world and heaven or matter and spirit. The third one showed the value of the Kingdom of Heaven and the tranquility and happiness gained through it. Nothing in the world can match this treasure.

There is yet another parable, namely, the one about the net that was cast into the sea and drawn to shore with a rich haul. This parable means that the Word of God is accessible to all -the weak and the strong, the good and the bad, – and that the haul will be sorted only at the end. Then the good will receive their reward, whereas the scorners of this Word will have to blame only themselves for the consequences.

As expressed in this parable, there will be a sifting between those who have spiritually absorbed My Word that was given to all, and those who disregarded it. This was to make My listeners understand that the acceptance or rejection of My Word is not left to people’s own judgment, but that they can be forced through various circumstances to give their free will a better direction.

I described the consequences of disregarding My teaching with the terms “cast into the furnace of fire” and “eternal darkness,” which is equivalent to spiritually tormenting self-reproaches and a neglected heart. My Spirit was to spread light, not darkness!

Thus I predicted the end or sifting of that which is light from what is dark, which ultimately has to take place, so that people would understand that a God must have a purpose for that which He has created and would not be prepared to abandon this because of the stubbornness of one or the other. It was to be expected that such or similar speeches would stir the people, since the road to future enjoyment of spiritual beatitudes and even the – by their standards – righteous actions were made very easy for them by their priests and scribes whereas I, although I promised them the same beatitudes, did not describe the winning of them as so very easy and warned them of the consequences of offending against the given laws.

That is why they were shocked at My words and annoyed with Me, which caused Me to say: “A prophet is not without honour, save in his own country and in his own house!”, – a saying still widely used today and which can be proved by thousands of examples.

The world today is still the same it was at the time of My pilgrimage on earth. I preached to many deaf ears then, and deafness in spiritual things is also the fashion today. A man does not regard himself as educated if he cannot pride himself of this deafness. In those times this deafness was often concealed by high-sounding words, whereas nowadays one is no longer ashamed of it but considers it important to be stone-deaf, thereby as though challenging Me to prove something better if I should be capable of it at all.

Well, I meet these so-called strong spirits with an endlessly great forbearance, and in the end we shall see whether there cannot be found some means of healing their deafness also. However, the others – considerably fewer in number – who know a little about My Kingdom of Heaven, receive a “grain of mustard-seed” of My love. I keep watching whether this grain has the power to grow in their hearts and to call forth a conflict like the fermentation process in the leaven, and whether it is capable of pointing them to the value of the hidden treasure in their own hearts to make them throw everything else overboard, that they may possess only this treasure. Then I wait to see how much of what was spread returns into My spiritual net. And, finally, the sifting is carried out and it is determined whether a man is worthy of spiritual beatitude or whether he must first be left to grope in the dark for quite some time until he realizes that there are divine laws which one may not violate without being punished.

Preparations have been made long since to make people adopt this view and to give them plenty of opportunity to keep also the smallest spark of their better self active. Already, for quite a while, all the world events, as well as the fates of individuals, aim at preparing the soil for My Word so that it may be accepted and begin its mighty growth, like a “grain of mustard-seed”, where so far it has met with no, or only very little, approval.

You have already experienced it yourselves how, when and whereby I know how to awaken people. You know My means. They were and are not always pleasant, that is true; however, I, as the greatest and only soul-doctor, know best what stimulants are needed to awaken the souls that have fallen into an apparent religious sleep.

I have awakened you and then put the ‘grain of mustard-seed’ into your hearts through My Word. And even if at the outset it was an irritant and not at all pleasant, you have eventually recognized that you have to thank Me for what I gave you to replace that which has been taken from you.

Thus the process of fermentation has set in with you, and as a result you have finally recognized the value of the hidden treasure within you and exchanged everything else for the precious pearl. This way you have helped Me with the haul, when the nets are cast, and with the sifting of the good from the bad by saving others from spiritual perdition and making their road to Me considerably shorter and easier through your example.

Continue to tend the grains of mustard-seed of love in your hearts, for the Kingdom of Heaven – as I once told My listeners – is not without, but within you. You can find it everywhere by taking it there with you. Once your innermost heart is spirit, you can spiritualize everything else through it. Therefore, do not cease to strive for spiritualization! As you progress in this, the true pleasures keep increasing and with your advance in the teaching also your cognition keeps growing. Then you will be ready for the other, the eternal, great spiritual world for which everything you do in this world must serve as a foundation, and where you can return to Me with rich blessing the talents entrusted to you.

Be prepared and do not be afraid! He who is with Me and has faith in Me will not despair, even among the greatest horrors that might come over your small earth – similar to a process of fermentation, since I have thrown My Word as leaven, as an irritant, into the hearts of the nations. He knows that the Father cast His net into the great sea of souls and spirits. And even if thereby he, too, is captured, the good can always only reap what is good.

Therefore, equipped with the pearl of trust and love, preserve your treasure until the time of change! In other worlds and under different conditions I shall then exchange the treasure gained here on earth for a greater one which, complementary to the former, the grain of mustard-seed, will then represent the great tree in whose branches the angels, together with you, will begin to praise Me with hymns of love and trust. Amen.

Gott offenbart Schöpfungs-Geheimnisse… Kapitel 5 – Schmetterling und Schwalbe

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Der Schöpfer offenbart durch Gottfried Mayerhofer Schöpfungsgeheimnisse
10. November 1870

5. Kapitel: Schmetterling und Schwalbe

1. Deine Schwester wünscht eine Aufklärung zu haben, was denn eigentlich, im geistigen Sinne, die Schwalbe und der Schmetterling sind, oder was für geistige Urtypen unter diesen beiden Bildern aus Meinem Schöpfungsreich verborgen liegen?

2. Nachdem Ich in alles etwas Geistiges gelegt habe, so ist freilich auch in diesen beiden Tieren, als einzelne Glieder von zwei Gattungen, ebenfalls etwas daran, welches auf euch Menschen bezogen als ein erhabenes Beispiel dienen könnte; nun denn, so will Ich deiner Schwester sagen, daß diese beiden Gattungen von Tieren die nämlichen Stufen, das eine unter allen geflügelten Käfern und Insekten und das andere unter den fröhlich die Luft durchziehenden Vögeln einnehmen.

3. Um nun zur rechten Aufklärung zu gelangen, müssen wir erst die Frage beantworten: Was ist der Schmetterling? Siehe nun, Mein liebes Kind, der Schmetterling ist eines dieser Gattung Tiere, die, wie die fliegenden Insekten als Übergangsstufe dienend – vom kriechenden Wurm oder der Raupe und dem Vogel – ein Mittelglied bilden. Und von diesem ist wieder der Schmetterling insbesondere dasjenige Tier, welches in seinem Körper seine Abhängigkeit von den Erdelementen und in seinen buntgeschmückten Flügeln die Verwandtschaft mit den Licht- und Sonnenspezifika kundgibt. –

4. Seine und der ganzen Gattung eigene Metamorphose (Verwandlung) – zuerst als Wurm und Raupe die ihr angemessenen Erdbestandteile in sich aufnehmend und dann als Schmetterling sie durch die Sonnenlicht-Produkte, als die feinsten Säfte der Blumenkelche, vergeistigend – gibt euch, Meine lieben Kinder, ein sehr schönes Beispiel für euer eigenes Wirken und Leben, daß Ich nicht umhin kann, es euch näher zu erklären und es euch ans Herz zu legen. So höret denn:

5. Im Staube kriecht der Wurm, und die Raupe nährt sich von dem inneren Teil der Baum und Gesträucher-Knospen, beide saugen dadurch und nehmen aus der Erde kommende Elemente auf.

6. So geht es auch mit euch Menschen.

7. Von Kindheit auf wird auch euch meistens durch die jetzt herkömmliche Erziehung zunächst nur Weltliches gegeben und mit oberflächlichen Wissenschaften euer kindliches Herz vollgepfropft.

8. So beladen mit eitlem Wissen geht ihr dann dem reiferen Alter entgegen, wie die Raupe dem Stande, wo sie verpuppt den Winterschlaf und die bessere Entwicklung zu einem von ihr ganz verschiedenen Wesen antritt.

9. Und ihr, was geschieht denn mit euch? Sehet, auch ihr geht so dem Frühlingsstande eures Lebens entgegen. Eingesponnen und eingewickelt in lauter konventionelle (herkömmliche) Verhaltungs-Maßregeln und Begriffe, glaubet ihr dem eigenen Berufe ganz zu entsprechen, haltet nur die Gesetze für wichtig, welche der Staat oder die übliche Sitte euch auferlegen, und käme kein anderer mächtigerer Wecker, ihr würdet ebenfalls, wie die Puppe des Schmetterlings oder die Larve eines fliegenden Insektes, euer ganzes Leben das bleiben, zu was euch die Schul und häusliche Erziehung gemacht hat!

10. Aber wie beim Schmetterling in seiner Puppe sich schon das Bild zu seiner künftigen Existenz formt und sein Leib schon vorbereitet ist, nicht wie früher schwer dem Boden entlangzukriechen, sondern von zwei leichten Flügelpaaren durch die Lüfte getragen zu werden – so ist auch trotz aller verkehrten Erziehung in euch Menschen ein höherer geistiger Mensch eingeschlossen, der nur verdeckt, aber nicht vernichtet worden ist, und bei dem es, wie bei der Puppe des Schmetterlings, nur eines Anstoßes bedarf, um die Larve zu zersprengen, damit ihm die Flügel auswachsen können und er als freies luftiges Wesen, im wärmenden Sonnenstrahle seine Flügel leicht ausbreitend, sich eines höheren geistigen Lebens freuen könne, und mit seinen neuen, statt früher Freßwerkzeugen jetzt Saugorganen, von den mit ihm gleich stehenden Gliedern des Pflanzenreiches, den mit Farben bekleideten Blumen, seine Lichtkost zur weiteren Erhaltung seines Ichs saugen zu können. –

11. So ist es mit euch, Meine lieben Kinder, ebenfalls.

12. Sobald die reifere, ernstere Zeit eures Lebens herannaht, sende Ich die erwärmenden Strahlen Meiner Liebe, gebe den ersten Anstoß durch verschiedene Leiden und Unglücksfälle, um die harte weltliche Kruste der angelernten Vorurteile zu durchbrechen, damit ihr einsehen lernt, daß in vielen Fällen das Angelernte nicht hinreicht, euch Trost zu geben; der innere geistige Mensch rührt sich, pocht an seinen weltlichen Panzer, will seine Flügel ausbreiten, denn er fühlt, daß er zu einer höheren Existenz geschaffen ist als die, zu welcher ihr ihn verdammen wollt; die Leiden von außen, das Drängen von innen wirken zusammen, und bei manchem berstet die weltliche Schale, welche den geistigen Menschen umgab, und frei wie ein Schmetterling, jubelnd und dankend, schwebt er der geistig ihn erwärmenden Sonne zu, fühlt sich in ihren Strahlen wohl, saugt nur die geistigen, ewig nie vergehenden Lehren Meiner Liebe als feinste Blütensäfte Meiner Weisheit und wird dann, was der Schmetterling auf der Erde, er im geistigen Himmel, er wird ein Kind des Lichtes oder – “Mein Kind”!

13. So fasset den Schmetterling auf, und wie er geziert mit den schönsten Farben in zartem Staube, der seine Flügel bedeckt, sich seines Lebens freut, so sollt auch ihr eure Seelenflügel mit dem Blütenstaube der göttlichen Eigenschaften übersäet haben und, statt dem niedrigen Erd- und Welt-Gewühle, Sonnenlicht Nahrung Meiner göttlichen Liebe und Weisheit zu eurer Erhaltung allen anderen Speisen vorziehen.

14. Dies, Mein Kind, ist der symbolische Typus, den ein Mir zugewendetes Herz aus dem Schmetterling und seiner Erscheinung in der Natur ziehen kann, werde auch du, was er ist, und du wirst dich stets Meiner Gnadensonne im heiteren Geistesfluge durch die Wunder der Schöpfung erfreuen können!

15. Und nun gehen wir zu dem zweiten Tier über, welches dich interessiert und von dem du seine geistige Bedeutung wissen möchtest; so höre denn:

16. Schon im Anfange habe Ich gesagt, daß was der Schmetterling unter den fliegenden Insekten, das ist die Schwalbe unter den Vögeln; nun denn, um das zu beweisen, müssen wir die Gattung, welcher sie angehört, etwas näher betrachten.

17. Sieh nun, Mein liebes Kind, wenn zwischen Tieren eine geistige Ähnlichkeit herrscht, so muß diese so verstanden werden, daß nicht alle Bedingungen des einen Tieres bildlich im andern genau wiederholt werden, sondern daß Ich als Schöpfer beim einen wie beim andern Tier nur eine gleichmäßige, geregelte Vorrückung in der Ordnung beabsichtige.

18. Nun sieh, bei den Vögeln gibt es verschiedene Arten, ihr Unterschied besteht entweder im Gefieder, Gesang oder Bau, gemäß der Nahrung, die sie nehmen, um Niederes in Höheres zu verwandeln.

19. Nun, unter dieser Gattung gibt es Tiere, die aus gröberen Elementen ihre Nahrung ziehen oder die Pflanzen- und Körnerfressende sind, und endlich noch eine andere Gattung, die von fliegenden Insekten lebt, welche Insekten selbst wieder in ihrer Gattung die ausgebildetsten in geistiger Hinsicht, “Sonnenlicht-Sammler” sind (Siehe “Die Fliege”, Kap. 11 ,Die Fliege als Licht- und Lebenssammler)

20. Nun, diese letztgenannte Nahrung ist eben den Schwalben, den Vögeln, die dir so sympathisch sind, angewiesen, und eben in dieser Beziehung gleichen die Schwalben den Schmetterlingen, weil auch sie nur die feinste Kost verzehren, damit dann aus ihnen die nächste Stufe, die schon mit edlerem Gesang begabte Vogelgattung hervorgehe. In ihrem (der Schwalbe) Organismus sammelt sich schon all das Geistige, was – obwohl beinahe stumm oder doch nur im einfachen Gezwitscher ausgeprägt bei ihnen – erst in den andern höher gestellten Gattungen lauter jubelnde Stimmen, ein Dankeslied für Mich wird!

21. Und so sind die Schwalben diejenigen Tiere, welche von Sonnenkost genährt, sich auch mit dem Menschen, der ja auch der geistigen Sonne näher steht, stets befreunden.

22. Sie, die Schwalben, wählen sich zum Nestbau menschliche Wohnungen, durch ihre Nahrung befreien sie euch von vielen anderen Plagen, und wenngleich der Mensch gegen viele andere ihrer Gattung grausam ist und sie tötet, teils um seinem verwöhnten Gaumen einen Leckerbissen zu bereiten, teils aus Langeweile und Mordsucht sie vertilgend, so ist er doch gegen diese Gattung von Vögeln mehr tolerant (duldsam). Es ist eine gewisse Scheu, welche ihn abhält, diese Tiere von seiner Behausung zu verjagen, welche so vertrauensvoll sich ihm genähert haben, und er tut nicht unrecht daran; denn solange Schwalben unter seinem Dache nisten und um dasselbe herumflattern, so lange ist es ein Zeichen, daß eine gesunde Luft es umgibt, wo auch die fliegenden Insekten, die ihnen zur Nahrung bestimmt sind, sich aufhalten können. Mangeln aber einmal die einen oder die andern, dann mag der Mensch überzeugt sein, daß bald Krankheit und Tod in sein Haus und in sein Land einziehen werden; ebenso wenn Blumen und die von ihren Säften lebenden Schmetterlinge mangeln.

23. Wo beides fehlt, da ist Mein Segen ferne, und leider wird dort über ein unverbesserliches Volk die Zuchtrute geschwungen, nachdem Meine Liebes und Gnadenworte nur taube Ohren fanden.

24. Also auch ihr alle, Meine Kinder, seid tätig in Meiner Schule, daß Ich nicht gezwungen werde, Meine Friedensboten auf eurer Erde von euren Wohnungen zurückzuziehen; denn dann hilft das Hilfeflehen nichts mehr, und ihr müsset euch herberen Heilmitteln unterziehen, welche Ich, aber wohlgemerkt nur im allerletzten Falle, anzuwenden genötigt sein würde.

25. Jetzt, Meine liebe Tochter, hast du ungefähr einen schwachen Begriff, wie man, wenn man geistig forscht, Meine Natur und ihre einzelnen Glieder betrachten und auffassen soll.

26. Daß aber noch vieles und Merkwürdiges über diese beiden Tierchen zu sagen wäre, kannst du dir denken; denn sie sind Geschöpfe eines Gottes; und deswegen ist ihre Bedeutung ebenfalls unendlich! Amen.