Die Erde… Übungs-Schule für Gotteskinder – The Earth… Training School for God’s Children

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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 5, die Kapitel 157 bis 160

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Jesus erklärt…
– Die Erde… Übungs-Schule für Gotteskinder
– Erziehungsmittel
– Weltliche Tätigkeit
– Wiedergeburt

Kapitel 157 – Die Erde, eine Übungsschule für Gotteskinder

157,1. Sagt Cyrenius zu Mir (dem Herrn): „Herr, ich weiss zwar nun aus Deinem göttlichen Munde, warum auf der Welt alles so ist und geschieht, und kenne nun Deine göttlich weisesten Pläne in Bezug auf die Erziehung der Menschen in allen Zeiten und in allen Zonen dieser Erde; aber daneben muss ich doch ganz offen gestehen, dass irdisch genommen dieser Pharisäer grundsätzlich in seinen Ansichten viel für sich hat. Es ist dies wahrlich – von Alpha bis Omega – keine Welt der Liebe und der Wahrheit, sondern eine sehr arge Welt voll Hass, Lüge, Falschheit und Unrecht! Sie könnte wohl anders sein! Aber es ist einmal so und wird nie anders werden, und die Erde ist dazu verdammt, ein Haus des Jammers zu bleiben, und ihre Menschenkinder müssen stets verschmachten auf ihrem Boden! Aber es könnte ja anders sein!“

157,2. Sage Ich: „Ja, ja, es könnte wohl anders sein, so wie es auch auf zahllos vielen andern Weltkörpern anders ist; aber dann wäre diese Erde auch nicht ausersehen für die Zucht jener Menschen, die bestimmt und berufen sind, Meine Kinder zu werden!

157,3. Kann die wahre, mächtige Liebe sich als solche je völlig erkennen unter Menschen, die selbst pur Liebe sind?! Welchen Probierstein soll man zur Übung in der Geduld, Demut und Sanftmut den schon von Geburt an mit aller Liebe erfüllten Menschen geben?!

157,4. So Ich aber schon jedes Menschen Natur also gestellt hätte, dass er schon von der Geburt an in der höchsten Vollendung ohne sein Zutun dastünde, welche Übung des Lebens und Selbstfortschreitens wäre für ihn da wohl noch denkbar?!

157,5. Zu welcher Tätigkeit könnten schlussendlich solche Geister verwendet werden? Ich sage es dir: Da wären ja die Bäume des Waldes und die Felsen der Gebirge in der zum freien Leben allerunentbehrlichsten Selbsttätigkeit ums Vielfachste bevorzugter als ein schon von der Geburt an in jeder Beziehung ganz vollendeter Mensch!

157,6. Ein Mensch, der einmal physisch völlig ausgebildet wäre und stets einen gedeckten Tisch mit den köstlichsten Speisen und Getränken vor sich hätte, sodass bei ihm weder von Hunger noch Durst je die Rede sein könnte, der dazu auch ein herrliches Wohnzimmer hätte, daneben auch alle die vollendetsten Geistesfähigkeiten, alles bis ins kleinste Detail, das Nahe wie das Ferne zu schauen und zu vernehmen, wie auch zu geniessen und sich fortwährend mit allem zu verständigen, und dem nie irgendeine noch so kleine Unannehmlichkeit in die Quere kommen würde, ein solcher würde wohl sicher kaum seine Ruhestätte einen Augenblick lang verlassen!

157,7. Ich sage es dir: Solch einem Menschen würden selbst Meine grössten Wunderwerke ebenso gleichgültig sein wie der Schnee, der zu Adams Zeiten die Berge mit dem Kleide der ewigen Unschuld umhüllte! Oder meinst du, dass Mir Selbst Meine unendlichste, ewige Lebensvollendung zu etwas frommte und Mir eine Seligkeit abgäbe? Wahrlich nicht!

157,8. In dem zahllos vielen Mitwachsen in Meinen natürlich ebenso zahllos vielen unvollendeten Kindlein, in ihrem zunehmenden Erkennen und Vollkommenerwerden und in ihrer daraus wachsenden Tätigkeit liegt auch Meine eigene höchste Seligkeit. Ihre Freude über eine mühsam errungene, vollendetere Fähigkeit ist auch Meine stets jüngste Freude, und Meine unendliche Vollkommenheit bekommt ja erst dadurch den unschätzbarsten Wert, so sie von den noch unmündigen Kindlein stets mehr und mehr angestrebt wird und sich teilweise auch in ihnen unverkennbar wachsend zu erkennen gibt. Du verstehst Mich, was Ich dir damit sagen will?!

157,9. Wäre es nicht so, meinst du, dass Ich je eine Welt und irgendein lebendes Wesen auf ihr gestaltet hätte? Alles das war Mir schon von Ewigkeiten her ein unerlässliches Bedürfnis gewesen, ohne welches nie eine Erde erschaffen und mit allerlei Wesen belebt worden wäre.

157,10. Wie es also ist, so muss es bleiben! Ich bin nicht gekommen, um der Erde den Frieden und eine tote Ruhe, sondern das Schwert, den Kampf im höheren Tätigkeitsmasse zu geben. Denn erst dem Hass gegenüber wird die Liebe zur wahren und lebendigen Tatkraft, und der ruhige Tod muss fliehen vor ihr. Die die Menschheit verfolgende Not macht sie tätig, mit der Zeit geduldig, sanft und in Meinen Willen ergeben. Gäbe es keine Lüge mit ihren bitteren Folgen, welchen Wert hätte da die Wahrheit für sich?! Wer zündet sich am Tag ein Licht an, und wer achtet den Wert einer brennenden Öllampe im Sonnenlicht?!“

Kapitel 158 – Die Not als Erziehungsmittel

158,1. (Der Herr:) „Alles, was demnach als zugelassen einmal da ist, muss dasein als ein Triebkeil zum Besserwerden der Menschen. Jedes Werden aber setzt eine Tätigkeit voraus und diese den Beweggrund und den Hebel, der aber natürlich der Art und Weise der Tätigkeit jederzeit völlig entsprechen muss.

158,2. So ist demnach alles, was man als moralgesetzwidrig, also auch als arg und schlecht bezeichnet, nur als ein zugelassenes Hebelwerk zu betrachten, und ebenso ist dem Reinen alles rein und gut. Dem Schwachen und Unreinen hingegen ist und muss es anders sein, weil er noch so manches Tätigkeitshebels benötiget.

158,3. Als die Kinder Abrahams zu den Zeiten von Moses, Aaron, Josua und noch unter den ersten Richtern sich einer sichtbaren Gottesführung, einer unbegrenzten Weisheit und dabei eines allergrössten irdischen Wohlstands erfreuten, wurden sie träge wie die Polypen und Austern auf dem Meeresgrund. Sie wurden von Mir aus durch den Mund der Propheten oft zur Tätigkeit und Wachsamkeit aufgemuntert und sogar aufgefordert; aber ihre Antwort war: ,Tun wir etwas, so könnten wir ja eine Sünde begehen, die dann alles von uns gut getane verzehrt; tun wir aber nichts, so können wir auch nicht sündigen und stehen dann als sündefrei gerecht vor Dir, o Herr!‘ – Also philosophierten sie sich immer mehr in manche Trägheit hinein. Die Folge davon war eine zunehmende Not und mit der Weile die physische und endlich auch moralische Schwäche.

158,4. In solchem Zustand wandten sie sich dann schon wieder an Mich und gelobten Mir, in der rechten Lebensordnung tätig zu sein. Eine Zeitlang ging es auch wieder recht gut und recht vorwärts; als sich aber da wieder der gesegnete Wohlstand als Frucht der Tätigkeit einstellte, da fing der alte Trägheitstanz gleich wieder von vorne an. Man war reich an allem und wollte glänzen und verlangte einen irdischen König als den Repräsentanten des physischen Reichtums und Wohlstandes.

158,5. Es wurde ihnen ein König gegeben und gesalbt. Aber auch der Vertrag zwischen König und Volk blieb nicht unterm Wege; und so war das Übel, das das Volk verlangte und erhielt, wieder nichts anderes als ein fürs Volk schmerzlicher Hebel zur neuen und erhöhteren notgedrungenen Tätigkeit.

158,6. Als bald darauf der König samt dem Volk in eine Lethargie verfiel, war es dann notwendig, ihm äussere, sehr drohend aussehende Feinde in den roh und mächtig gewordenen Philistern zu erwecken. Da drang Krieg und manche begleitende Not ins Land Meines Volkes, weckte es, machte es tätig und dadurch stark.

158,7. In der grossen Not und Bedrängnis fand es wieder den Weg zu Mir und nahm zu an Gnade, Weisheit und Wohlstand im kaum denkbaren Masse. Dieser aber bewirkte schon zu der Regierungszeit Salomos eine starke Abspannung der früheren Tätigkeit, und das Reich ging unter den ersten Nachkommen Salomos förmlich in Trümmer. So musste dieses Volk stets durch manches Elend und manche Not fort und fort bedrängt werden, damit es sich nur einigermassen in Tätigkeit erhielt.

158,8. Nun ist es ganz allgemein erneut tief unter dem Tierreich, besonders der Priester- und Lehrstand. Darum bin Ich nun Selbst im Fleisch gekommen, um dem allerträgsten Teil des Volkes die grösste Verlegenheit und Verwirrung zu bereiten; und sie versuchen darum auch, Mich zu fangen und zu töten, weil sie fürchten, durch Mein regstes Tun und Treiben ihres Faulbrotes los zu werden. Aber ihre Mühe ist natürlich vergeblich.

158,9. Der Keim zur völligsten Trägheit ist schon zu stark wurzelnd geworden. Daher muss ihnen das Trägheitsgefühl erst genommen werden, und sie müssen sich in alle Winde zerstreuen und ein Wanderleben führen – oder in den neuen, von Mir nun gegründeten Lebens- und Tätigkeitsbund treten, in dem niemand seine Hände faul im Schoss wird halten dürfen, um leben zu können.

158,10. Wer es nicht tun wird, der wird hungern und dürsten und in den wertlosesten und schmutzvollsten Lumpen, auf einen Bettelstab gestützt, einhergehen müssen, und man wird ihm hartherzig zurufen: ,Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen!‘ Denn ein jeglicher Arbeiter ist seines Lohnes wert.

158,11. Oh, da wird sich dann schon ein jeder bestreben, so tätig als möglich zu sein! Wird jemand aber dennoch träge und faul, so wird er – zum Muster für viele andere – die Zuchtrute sogleich zur Schau zu tragen anfangen.

158,12. Und Ich sage es dir: Jedes träg gewordene und verweichlichte Volk wird, so wie ein jeder Mensch für sich, die bleibende Zuchtrute über den Rücken zu tragen bekommen und für immer seinen Namen aus dem Buche des Lebens verlieren, zusammen mit seiner Grösse, Macht und seinem Ansehen! Das wird die Menschen stets mehr und mehr stutzig machen und sie antreiben zu manch ordentlichen Taten, was gut sein wird. – Hast du dieses alles nun wohl verstanden?“

Kapitel 159 – Die wahre und die falsche Art weltlicher Tätigkeit

159,1. Sagt Cyrenius: „Jawohl, Herr und Meister von Ewigkeit; aber eines fragt sich noch, und dies ist: So die Menschen so recht tätig und arbeitsam werden in den vielen Zweigen des mit tausend Bedürfnissen versehenen Lebens, da ist aber auch wohl einsichtlich, dass sie dadurch von den geistigen, in sich nur beschaulichen Lebenswegen zu sehr in den puren Weltmaterialismus übergehen werden, und da wird von einer Wiedergeburt des Geistes kaum mehr die Rede sein.

159,2. Zugleich aber habe ich aus Dir die Lehre, derzufolge man sich nicht sorgen soll ums Fortkommen des irdischen Lebens nach der Art der Heiden, sondern man suche vor allem das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, – alles andere werde dann schon von selbst hinzukommen.

159,3. Wie verhält sich nun diese Lehre mit dieser Deiner neuen, nach der man stets alle Hände voll zu tun haben soll? Siehe, Herr, dieses kann ich in mir nicht so recht unter ein und dasselbe Dach bringen! Es wäre demnach gut, so Du, o Herr, mir das ein wenig begreiflicher machen möchtest.“

159,4. Sage Ich: „Noch haben wir eine und eine halbe Stunde Zeit, und Ich kann dir diese Frage wohl beanworten. Merke aber wohl auf das, was Ich dir hierüber in einem Bilde sagen werde!

159,5. Sieh, zwei Menschen gingen hin zu einem Meister einer überaus nützlichen und schönen Kunst! Der A tat das, um die Kunst zu erlernen, um sich durch sie mit der Zeit selbst sein Brot zu verdienen. Er lernte fleissig und hatte wohl acht auf alles, was zur Handhaftwerdung der Kunst erforderlich war, und war endlich über die Massen froh, als er vom Meister ein Zeugnis erhielt, in welchem es geschrieben stand, dass er nun die Kunst vollends erlernt habe und nun selbst ein Meister sei. Es gab zwar wohl noch so manche Geheimnisse in der Kunst, von denen er nichts wusste. Allein, das kümmerte ihn nun wenig mehr; denn er hatte nun das Zeugnis, durch das er zu gutem Brote ohne grosse Mühe gelangen wird und muss.

159,6. Der Beweggrund aber, der den B zum Meister trieb, war ein ganz anderer und musste daher bei diesem auch eine ganz andere Wirkung zur Folge haben. Dem B lag es nicht am Brote, an das er gar nicht dachte, sondern lediglich an der Kunst, um ihrer selbst willen. Sein alles andere hintansetzendes Streben war nur, mit allen Geheimnissen der zu erlernenden Kunst auf das allerinnigste vertraut zu werden.

159,7. Der Meister aber, der da sah, dass es diesem Schüler durchaus nicht ums Brot, sondern pur um die volle Kenntnis der göttlichen Kunst zu tun war, hatte selbst eine grosse Freude an diesem Schüler, nahm sich mit ihm alle Mühe und führte ihn gründlichst in alle möglichen Geheimnisse der Kunst ein. Und die Folge war, dass der B nachher als ein vollendetster Meister der Kunst ein derartig unübertreffliches Kunstwerk zustande brachte, dass davon der Ruf und das Lob sogar zu den Ohren eines Königs kam und der König dann den Künstler berief, dass er auch ihm sein Kunstwerk zeige. Der Künstler tat das aber nicht etwa des anzuhoffenden Gewinnes wegen, sondern um dem König dadurch eine sicher recht grosse Freude zu machen.

159,8. Als der König dann das grosse Kunstwerk zu sehen bekam und sich von dessen hohen Zweckdienlichkeit überzeugte, da sagte er: ,Was willst du, grosser Meister, dass ich dir tun soll? Verlange einen Lohn von mir, und er soll dir nebst dem werden, dass du von nun fortan ein Günstling meines Hofes verbleibst und hier deine Kunst ausübst!‘

159,9. Und der Künstler sprach, tief gerührt von des Königs Gnade: ,Höchster Herr und weisester Herrscher und Gebieter! Deine Gnade und dein Wohlgefallen an diesem meinem Kunstwerke sind mir schon der höchste Lohn! Denn nicht aus irgendeiner Gewinnsucht, nicht einmal des täglichen Brotes wegen, sondern pur aus reiner Liebe zu dieser Kunst habe ich sie mit allen meinen Kräften so recht in die Seele hinein erlernt und habe nun die höchste Freude und den höchsten Lohn, dass sie nun auch vor den Augen des weisesten Königs eine so ausgezeichnete Anerkennung gefunden hat.‘

159,10. Was meinst du wohl, was nun der noch mehr erfreute König darauf mit dem Künstler tat? – Sieh, er sprach: ,Jetzt sehe ich, dass du ein richtig vollendeter Künstler deines Faches bist! Denn hättest du diese an sich noch so herrliche Kunst bloss des Verdienstes und des Brotes wegen erlernt, so hättest du es darin nie zu einer solchen Vollendung gebracht. Denn wer etwas lernt, um dabei sein Fortkommen zu finden, der denkt immer nur ans Fortkommen und begnügt sich bald mit dem seicht und wenig Erlernten und berechnet danebst nur, wie er wohl das mangelnde Wissen mit einem falschen Schein bedecken könnte, damit die Menschen seine Schwäche nicht bemerkten und ihn dennoch für einen grossen Meister hielten. In der Folge wird ihm das aber wenig nützen; denn gerade seine schlechten und mangelhaften Werke werden seine Verräter sein.

159,11. Du aber, der du die Kunst um ihrer selbst willen erlernt hast, hattest nur gerechnet, wie du in alle ihre noch so grossen und tiefen Geheimnisse eindringen könntest. Dir lag es an der vollsten Wahrheit der Kunst, und du bist eben darum auch ein seltener, wahrer Künstler geworden, den ich brauchen kann. Und da du dich nicht gesorgt hast bis zur Stunde um Brot und Verdienst, so sollst du aber nun denn bei mir ein wahres, bestes und bleibendstes Brot und Verdienst bekommen! Denn für wahre Künstler und für wahre Gelehrte und Weise habe ich als König stets der Stellen und des damit verbundenen Brotes und Verdienstes in Menge.‘ – Da hast du nun die handgreifliche Erklärung deines Einwurfs.“

Kapitel 160 – Der egoistische Streber nach der Wiedergeburt

160,1. (Der Herr:) „Das ausschliessliche Streben nach dem Reiche Gottes setzt die grösste Tätigkeit voraus. Hat dann ein wahrer Jünger sich dasselbe vollends zu eigen gemacht, so wird sich schon auch jener König finden, der das wahre Verdienst auch wahrhaft belohnen wird, und so bleibt es durch alle die guten Sphären des menschlichen Lebens wahr, dass – wo immer und in was immer ein Mensch das Gute und das Wahre des Guten und Wahren selbst wegen tut und darin nach der wahren Vollendung streben wird – ihm die gerechte Anerkennung und das Verdienst von selbst hinzukommen wird und muss.

160,2. Es ist zum Beispiel ein Mensch, dem es daran liegt, nach Meiner Lehre die Wiedergeburt des Geistes zu erreichen, die wahrlich für niemanden unterm Wege verbleiben wird, der ihr wahrhaft mit allem Eifer und gerechter Liebe nachgestrebt hat. Dieser Exempelmensch weiss es, dass die Liebe zu Gott und zum Nächsten dazu der einzige und alleinige Weg ist. Er hält nun alle Gebote Gottes streng, liebt in seinem Herzen nach Möglichkeit Gott, erweist allen nach seinen guten Kräften nur Gutes und unterstützt die Armut reichlich, und wo er einen wahrhaft Gottesweisen weiss, begibt er sich zu ihm, unterstützt ihn reichlich und macht sich ihn zum Freunde.

160,3. Er tut das jahrelang; aber die verheissene und täglich mehr erhoffte, verlangte Wiedergeburt des Geistes erfolgt dennoch nicht. Er merkt wohl hie und da lichte Momente, aber es sind das nur Blitze, deren Leuchten keinen Bestand fassen will. Da spricht der jahrelang eifrige Bewerber um des Geistes Wiedergeburt: ,Nun fange ich aber an, die ganze Sache von der Wiedergeburt des Geistes für eine reine Fabel zu halten! Zwanzig volle Jahre habe ich nun bis zur Stunde alles getan, was nur immer die Lehre von mir verlangte, und dennoch stehe ich auf demselben Flecke, auf dem ich angefangen habe, danach zu leben und zu streben! Zu erreichen ist dabei – wie die Erfahrung zeigt – nichts; also ist es am allergescheitesten, ich lebe als ein ordentlicher Mensch wieder weltlich fort und ziehe mich von allen den trüglichen geistigen Verbindungen zurück!‘

160,4. Nun kommt hier die Hauptfrage: Ja, warum konnte denn dieser recht ehrlich strebende Mensch nicht zur Wiedergeburt des Geistes gelangen? – Eben darum, weil er alles Gute nur deshalb tat, um sie zu erreichen!

160,5. Wer Gott und den Nächsten eines anderen Motives wegen als Gott um Gottes und den Nächsten um des Nächsten willen liebt, der kommt nicht zur völligen Wiedergeburt, weil diese ein allerunmittelbarster Verband zwischen Gott und dem Menschen ist.

160,6. Durch ein solches Motiv setzt der Mensch stets eine wenn auch noch so dünne, aber dennoch das geistige Licht nicht durchlassende Scheidewand zwischen sich und Gott und kann darum nicht völlig eins werden mit dem Geiste Gottes. Solange aber diese Einung nicht vor sich geht, kann von der völligen Wiedergeburt keine Rede sein.

160,7. Ich sage es dir: Es muss aus der Seele jede Art irgendeines Eigennutzes weichen, und der Mensch muss als vollkommen frei dastehen, erst dann kann er das Höchste erreichen!“ …

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 5, Chapters 157 to 160

Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Jesus elucidates…
– The Earth… Training School for God’s Children
– Education methods
– Worldly Activity
– Rebirth

Chapter 157 – The earth, a training school for children of God

157,1. Cyrenius however says to Me once again, “Lord, indeed I know now from Your own divine mouth why everything in the world is and happens the way it does, and I now know Your divinely wisest plans concerning the education of mankind in all times and all zones of the Earth; but at the same time I must nonetheless admit quite openly that, seen from a worldly viewpoint, this Pharisee basically has a lot going for him. There is truly from alpha to omega no world of love and truth, but instead a very terrible world full of hate and full of lies and falsehoods and injustice! But it could indeed be quite different! But things are so and will never be otherwise, and the Earth is damned to remain a house of misery, and its human children will constantly have to swelter on its surface! But it could surely be different!”

157,2. I say, “Yes, yes, it could indeed be different, as it is different on countless many other planets; but then exactly this Earth would not be chosen for the cultivation of those people who are designated and called to become My children!

157,3. Can true, powerful love ever become fully aware of itself among human beings who themselves are pure love? What object on which to practice patience, humility and meekness could be given to people filled with love from birth?

157,4. If I had endowed every man’s nature with the highest degree of perfection from birth, not requiring his own effort, what practice in life- and self development would be thinkable for him?

157,5. For what activity could such spirits finally be used? I tell you: The trees of the wood and the rocks of the mountains in the very most indispensable self-activity would be many times more preferred than a person quite perfected in every respect right from birth on!

157,6. Picture a man, fully developed physically and always enjoying a table richly laid with the most delicious foods and drinks so that he would never suffer from hunger or thirst. Moreover, he had a most magnificent living-room and besides the mental capacity to see, perceive, enjoy and communicate with everything and everyone in the minutest detail, both nearby and at a great distance, never encountering any difficulties whatsoever. Surely such a man would never leave his comfortable abode even for a moment.

157,7. I tell you: Such a man would be as little touched by My greatest miracles as by the snow that at Adam’s time clothed the mountains with the mantle of eternal innocence. Or do you think that My boundless, everlasting perfection of life would benefit Me and give Me bliss? Verily not!

157,8. My own greatest bliss is felt when I take part in the inner growth of My innumerable imperfect children and lies in their growing cognition and perfection and resulting activity. I always share their joy over a painfully achieved progress, and it is only when My boundless perfection is more and more imitated and becomes partly visible in them that it has its immense value. You know what I hereby wish to tell you?

157,9. Do you think I had ever created a world and on it a living being if it were not so? From eternity all this has been a deep inner need within Me, and without it no earth would ever have been created and populated with all sorts of beings.

157,10. Therefore, things must remain as they are. I did not come to bring the earth peace and a dead quiet, but I came to give it the sword, the battle and with them increased activity. For only when confronted with hate does love turn into true and living energy before which silent death must flee. Mankind becomes active and gradually patient, meek and resigned to My will through the difficulties besetting it. If falsehood with its bitter consequences did not exist, what value could truth have as such? Who puts a light on during the day and who appreciates a burning oil-lamp while the sun is shining?”

Chapter 158 – Affliction as a means of education

158,1. (The Lord:) “Everything that accordingly has been allowed once must exist as a driving force for the improvement of mankind. Every being, however, presupposes an activity, and this, the motive and the lever, which naturally must always fully correspond to the activity.

158,2. Thus everything which one describes as against moral laws, and so also as terrible and bad, is to be seen only as a permitted lever, and everything is pure and good to the pure. To the weak and impure everything is and must be different, because he still needs some levers of action.

158,3. When the children of Abraham rejoiced in a visible divine leadership, unlimited wisdom and thereby a very greatest earthly well-being in the days of Moses, Aaron, Joshua and also under the first judges, they became lethargic like the polyps and oysters at the bottom of the sea. I encouraged them through the mouths of the prophets to activity and vigilance and even summoned them; but their answer was: If we do something, we could commit a sin which would destroy all the good we have done; but if we do nothing, we cannot sin and then stand free of sins justified before You, oh Lord! Thus they philosophized themselves more and more into all kinds of lethargy. The consequence of it was increasing affliction and in time physical and finally also moral atony.

158,4. In such circumstances they then turned back to Me and praised Me for being active in the correct ordinance of life. For a time things went fairly well again and progressed well; but when the blessed well-being set in again as a fruit of activity, the old lethargy began again from the beginning. They were rich in everything and wanted to shine and demanded an earthly king as the representative of physical wealth and well-being.

158,5. A king was given to them and anointed. But as the contract between king and nation did not remain undone, the evil that the nation demanded and received was again nothing more than a painful lever for the people to a newer and higher necessary activity.

158,6. When the king soon fell into lethargy along with the people, it was immediately necessary to waken external, very threatening enemies in the form the crude and powerful Philistines. Then war and all sorts of the same accompanying afflictions penetrated the land of My people, woke it, made it active and therefore strong.

158,7. In great affliction and need they found their way back to Me and increased in mercy, wisdom and wealth to a hardly conceivable degree. This, however, caused an important exhaustion of the previous activity in the days of Solomon’s rule, and the kingdom literally collapsed under the first descendents of Solomon. And so this nation had constantly to be forced through all sorts of misery and affliction to keep them active.

158,8. It is now once again generally way below the animal kingdom, particularly in respect of the class of the priests and teachers. But for that reason I came Myself in the flesh in order to prepare the greatest embarrassment and confusion for the most lethargic part of the people; and they therefore seek to catch me and to kill Me, because they fear losing their bread for the lazy through My most active actions and stimuli. But their effort is of course in vain.

158,9. The seed of fullest laziness has already set roots in them that are too strong. Therefore the feeling of lethargy must be first taken from them and they must scatter themselves to the four winds and lead a nomadic life or enter the new covenant of life and activity just established by Me, in which no-one will be allowed to let his hands lie inactive in his lap in order to be able to live.

158,10. Whoever will not do that will hunger and thirst and have to take up the most worthless and dirtiest job of begging, and people will call to them with hard hearts: Whoever does not work shall not eat! For every worker is worth his reward.

158,11. Oh, then everyone will strive to be as active as possible! If however someone nonetheless becomes lethargic and lazy, he will begin to show wearing the rod immediately as an example for many others.

158,12. And I tell you: Every nation that becomes lazy and namby-pamby, just like every person individually, will get to carry the constant rod on his back and for ever lose his name from the Book of Life and also his greatness, power and reputation! That will make the people more and more perplexed and drive them on to all sorts of orderly deeds, which will be good. Have you understood this well now?”

Chapter 159 – The right and wrong kind of worldly activity

159,1. Cyrenius says, “Yes indeed, Lord and Master of eternity; but there is another question, and that consists of this: If people become so very active and hard-working in the most varied branches of life, which has a thousand needs, then it is also clear that they will go across to pure worldly materialism too much from the spiritual path of life, and then there will no longer be any talk of rebirth of the spirit.

159,2. But at the same time I have the teaching from Your mouth, according to which one should not worry about the progress of earthly life in the way of the Gentiles, but instead one should seek above all the kingdom of God and his righteousness – everything else will then already come of itself.

159,3. How does this teaching correspond to this new lesson of Yours, according to which one should constantly keep oneself busy? Behold, Lord, this I cannot quite manage! It would therefore be good if You, oh Lord, would make this a little more understandable for me.”

159,4. Say I: “We still have an hour and a half left and I can indeed answer this question for you. But pay good attention to what I will tell you in a parable!

159,5. Behold, two people went to a master of an extremely useful and beautiful art! A did this in order to learn the art, in order to earn his living through it in time. He learned studiously and paid attention to everything that was necessary to make the art one’s own, and finally was extremely glad when he received a certificate from the master which said that he had now fully learnt the art and was now a master himself. There were indeed still some secrets of the art, of which he knew nothing. In itself that did not bother him any longer; for he now had the proof, with which he could and must earn his living without any great effort.

159,6. But the reason which drove B to the master was quite different and therefore had to have quite different consequences. The bread was not important to B, which he never thought about, but instead the art, for art’s sake. All his striving was only in order to become most deeply familiar with all the secrets of the art to be learnt.

159,7. But the master, since he saw that not the bread, but purely the full knowledge of the divine art was the issue with this pupil, took great joy himself in this pupil, took him with every effort and introduced him most deeply to all the secrets possible in this art. And the consequence was that B afterwards created such unsurpassable art as a perfected master that the reputation and praise even reached the ears of the king and the king then called the artist to show him his art. But the artist did not do that for the sake of expected reward, but instead in order to make certain to provide a very great joy for the king.

159,8. When the king then got to see the great work of art and was convinced of the high purpose of the same, he said: What do you want me to do for you, great master? Demand a reward from me and it shall be given to you along with the fact that you may stay from now on a favorite at my court and practice your art here!

159,9. And the artist spoke, deeply moved by the king’s mercy: Highest lord and wisest ruler and commander! Your mercy and your pleasure in this art of mine are already the highest reward! For I learnt this art with all my strength right into my soul, not for gain, not even for the sake of daily bread, but instead purely out of the pure love for the art, and for that very reason I now have the highest joy already and the highest reward that it has now found such an excellent recognition before the eyes of the wisest king.

159,10. What do you think the now even more overjoyed king did with the artist? Behold, he said: Only now I see that you are quite a perfect artist of your field! For if you had learnt this so magnificent art for the sake of reward and bread you would never have produced such perfection. For whoever learns something in order to help his existence, thinks only about his existence and is soon satisfied with the shallow and little learning and at the same time only reckons on how he could cover his lack of knowledge with a false veil so that the people would not notice his weakness and would nonetheless consider him to be a great master. But in the future that will be of little use to him; for his bad and poor works will be his very traitors.

159,11. But you, who learnt the art for its own sake, had only calculated how you could enter all their great and deep secrets. You were concerned about the fullest truth of the art, and for that reason you became a rare, true artist, whom I can use. And since you did not worry about bread and reward until this day, so you shall receive from me a true, best and most enduring bread and reward! For I as king have always positions for true artists and for true educated and wise people and the bread and reward that go with it in abundance! – There you now have the tangible explanation of your objection.“

Chapter 160 – The egotistic striver for rebirth

160,1. (The Lord) “The exclusive striving for the kingdom of God requires the greatest activity. If a true disciple has made this entirely his own, even that king who will also truly reward the true service, and so it remains true through all the good spheres of human life, will also find that – wherever and in whatever a person does what is good and true for its own sake and strives after the true perfection – the just recognition and reward will and must come to him of its own accord.

160,2. There is, for example, a person for whom it is important to achieve through this teaching of Mine the rebirth of the spirit – which truly is not withheld from anyone – who has truly striven after it with all eagerness and just love. This model person knows that the love for God and for one’s neighbor is the one and only way to this. He now keeps all the commandments of God strictly, loves God in his heart as much as he possibly can, shows to all only goodness according to his good strength and supports the poor richly, and wherever he sees a true wise man of God, he hurries over to him, supports him richly and makes him his friend.

160,3. He does that for years; but the promised and demanded rebirth, hoped for daily all the more, nonetheless does not come. He indeed notices here and there light moments, but they are only flashes, whose light will not take form. Then the eager applicant of many years for the spiritual rebirth speaks: Now however I am beginning to consider the whole issue of the rebirth of the spirit to be a sheer fable! I have now spent twenty full years until this hour doing everything that the doctrine demanded of me, and nonetheless I am at the same point where I began to live accordingly and to strive! Thus perceptible truth cannot be achieved; therefore it is the very most intelligent thing to continue to live as a proper person in the world again and withdraw from all the deceptive spiritual connections!

160,4. Now here comes the main question: Well, why then could this very honestly striving person not achieve the rebirth of the spirit? – Exactly because he had done all that good only in order to achieve it!

160,5. Whoever loves God and his fellow man for any other motive than God for the sake of God and the neighbor for the sake of the neighbor will not come to full rebirth, because this is a most direct union between God and man.

160,6. Through such a motive the person always places a partition wall between himself and God, which, however thin, nonetheless does not let the spiritual light through, and therefore cannot fully become one with the spirit of God. But as long as this union does not happen, there can be no talk of a full rebirth.

160,7. I tell you: Every type of any self-use must be cleared out of the soul, and the person must stand perfectly free, and only then can he achieve the highest thing!” …

Die Wege & Den Willen Gottes besser verstehen – For the better Understanding of God’s Ways & Will

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flagge de  Die Wege & Den Willen Gottes besser verstehen

Die Wege & Den Willen Gottes besser verstehen

Ein Gleichnis betreffend der fehlenden Ergebenheit in den Willen Gottes

55. In einem fernen Lande lebte ein Vater mit einem seiner Söhne, den er innig liebte.

56. Der Sohn wurde krank, und als der Vater sah, dass sein Leben in Gefahr war, brachte er ihn zu einer Anhöhe, wo sich ein Greis befand, der die Geschicke jenes Landes lenkte, und als er zu dessen Füssen ankam, sprach er also zu dem Greis: “Mein Sohn ist krank, und mein grösster Wunsch ist, dass er Besserung finde; denn wenn er stürbe, würde auch ich vor Schmerz sterben.”

57. “Dein Sohn wird gesund werden und voll Leben und Kraft in die Heimat zurückkehren”, erwiderte ihm der Greis; und während er diese Worte aussprach, berührte er den Kranken und dieser wurde gesund.

58. Nach der Rückkehr in die Heimat sah der Vater seinen Sohn rüstig und kerngesund. Die Zeit verging, und jener Sohn fühlte sich stark und wurde anmassend; er geriet auf Abwege und nahm giftige Früchte zu sich, die seinen Körper und seinen Geist krank machten. Er verkannte seinen Vater und sein Herz hegte nur noch Gefühle des Hasses und der Zerstörung.

59. Als sein Vater ihn in diesem Abgrund der Bosheit verloren sah, ging er zu der Anhöhe und sprach zu dem Greis: “Ehrwürdiger Greis, mein Sohn ist auf die schiefe Bahn geraten, die ihn in den Abgrund geführt hat.”

60. “Warum weinst du?” sprach zu ihm der Greis.

61. “Ich weine beim Anblick der Verkommenheit meines Sohnes. Ich habe gehofft, dass sein Geist von dieser Welt genommen wird, aber dieser Augenblick kommt nicht, und ich kann seine Schlechtigkeit nicht mehr ertragen.”

62. Der Greis antwortete ihm: “Du hast darum gebeten, dass er lebe, und er ist am Leben geblieben. Es war an der Zeit, dass sein Lebensweg auf Erden zu Ende gegangen wäre. Doch nun erkenne, dass du lernen musst, richtig zu bitten und dich in Meinen Willen zu fügen.” (Ende des Gleichnisses)

Quelle: Das Buch des wahren Lebens – Unterweisung 7… Verse 55-62

***

Ein weiteres Gleichnis… Die Wege des Herrn sind nicht unsere Wege

46. Ich will, dass sich die Erde mit Menschen guten Willens füllt, welche Früchte der Liebe sind.

47. Zerstört das Sodom und Gomorra dieser Zeit, lasst nicht zu, dass euer Herz sich an deren Sünden gewöhnt, und tut es nicht deren Bewohnern gleich.

48. Auf diese Weise rüste Ich euch in der Dritten Zeit zu, denn die Volksmengen, die Ich euch angekündigt habe, werden kommen.

49. Jeder übernehme die Rolle, die ihm zukommt, und so hört nun Meine Unterweisung in einem Gleichnis:

50. “Vor Gott befand sich ein Geist voll Licht, Reinheit und Unschuld, welcher zu seinem Herrn sprach: “Vater, sage mir, was meine Aufgabe ist, denn ich sehne mich danach, Dir zu dienen.” Und der Herr antwortete ihm liebevoll: “Gedulde dich, Ich werde auf der Welt einen Mann und eine Frau vereinen, und aus ihrer Vereinigung wird ein Sohn geboren werden, in welchen du inkarnieren wirst, damit du als Menschenkind in den Prüfungen der Welt Erfahrung sammelst und du die Zärtlichkeit einer Mutter und den liebevollen Beistand eines Vaters dir nahe fühlst”.

51. Der Geist freute sich und wartete. Unterdessen vereinigte der Herr einen Mann mit einer Frau durch Bande der Liebe und so (vereint) sandte Er sie auf den Lebensweg. –

52. Ein neues Lebewesen keimte im Schosse der Frau, und alsdann sandte Gott jenen Geist, um in diesem Körper Fleisch anzunehmen, und im neunten Monat erblickte er das Licht der Welt. Die Mutter strahlte vor Glück, und der Vater betrachtete ihn mit Stolz. Jener Sohn war das Werk beider, war die Frucht ihrer Liebe. Die Frau fühlte sich stark, und der Mann fühlte sich ein wenig seinem Schöpfer ähnlich. Die beiden widmeten sich der Pflege jenes zärtlichen Herzens.

53. Der Geist, welcher den Sohn belebte, strahlte, wenn er den süssen Blick seiner Mutter und das ernste und zugleich liebevolle Gesicht des Vaters erblickte.

54. Die Zeit verging, und der Vater entfernte sich in seinem Lebenskampf von dem Liebesnest, geriet auf Abwege und ging so weit, bis er sich verirrte und in den Dorngestrüppen Fetzen seines Gewandes zurückliess. Er ass giftige Früchte und entblätterte die Blumen, die er auf seinem Wege fand. Als er sich krank und niedergeschlagen fühlte, erinnerte er sich der Lieben, die er verlassen hatte. Er versuchte zurückzukehren und sie zu suchen, doch fehlten ihm die Kräfte. Da nahm er alle Kraft zusammen, und sich dahinschleppend und taumelnd auf dem langen Wege gelangte er zu den Pforten seines Heimes. Die Gattin empfing ihn in ihren Armen mit Tränen in den Augen, der Sohn war krank und lag im Sterben.

55. Als der Vater seinen sterbenden Sohn erblickte, flehte er die Göttliche Barmherzigkeit um seine Gesundung an, raufte sich verzweifelt die Haare und lästerte. Doch jener Geist löste sich von seinem Körper und ging ins Jenseits. Die Eltern blieben trostlos zurück und machten sich abwechselnd selbst verantwortlich für das Unglück, das sie betroffen hatte: Er, weil er weggegangen war, sie, weil sie ihn nicht zurückzuhalten vermochte.

56. Als jener Geist in die Gegenwart des Schöpfers gelangte, sprach er: “Vater, warum hast Du mich aus den Armen jener süssen Mutter weggenommen, welche mein Fehlen schluchzend und verzweifelt gemacht hat?” Darauf antwortete ihm der Herr: “Warte, gedulde dich, denn du wirst aufs neue in den gleichen Schoss zurückkehren, wenn jene ihre Fehler erkannt und Mein Gesetz verstanden haben.”

57. Der Mann und die Frau lebten weiterhin vereint, einsam, und bereuten innerlich ihre Verfehlungen, als sie noch einmal durch die Anzeichen eines neuen Kindes überrascht wurden. Gott liess den Geist von neuem in jenen Schoss zurückkehren und sagte ihm: “Sei in jenem Körper, der sich für das Leben vorbereitet, und erquicke dich nochmals an jenem Schosse.”

58. Die Eltern, die den Erstgeborenen für verloren hielten, wussten nicht, dass er in ihre Mitte zurückgekehrt war. Doch die Leere, die der erste Sohn zurückliess, füllte der zweite aus, Freude und Frieden kehrte in den Schoss jenes Heimes zurück, die Mutter lächelte wieder, und auch der Vater ergötzte sich.

59. Jetzt fürchtete sich der Mann davor, sich von den Seinen zu entfernen und gab sich Mühe, sie mit Liebe zu umhegen, während er bei ihnen blieb. Aber die Zeit liess ihn seine vergangene Erfahrung vergessen, und durch schlechte Freunde verleitet, geriet er in das Laster und in die Versuchung. Die Frau machte ihm Vorwürfe und begann ihn abzuweisen; das Heim verwandelte sich in ein Schlachtfeld. Bald lag der Mann besiegt, krank und geschwächt darnieder, während die Frau das Kind in der Wiege alleinliess und sich auf die Suche nach Brot für das unschuldige Kind und nach Nahrung für jenen Gefährten machte, der sie weder zu lieben noch zu beschützen wusste. Sie erlitt Demütigungen und Schmähungen, durchlebte Gefahren und widerstand den Begierden schlechtgesinnter Männer, und auf diese Weise beschaffte sie ihren Angehörigen das tägliche Brot.

60. Gott erbarmte sich des unschuldigen Geistes, und noch bevor er seine Augen dem Lichte der Vernunft öffnete, rief Er ihn wieder (zu sich). Doch als der Geist sich vor seinem Herrn einfand, sagte er Ihm voller Schmerz: “Vater, von neuem hast Du mich den Armen jener entrissen, die ich liebe. Sieh, wie hart mein Los ist! Jetzt bitte ich Dich, dass Du mich entweder in deren Schosse oder in dem Deinen für immer verbleiben lässt; doch lasse mich nicht mehr hin- und herziehen, ich bin müde.”

61. Als der Mann aus seiner Teilnahmslosigkeit erwachte, erblickte er ein neues Bild des Schmerzes: die Gattin weinte untröstlich am Kopfende des Bettes, auf dem der zweite Sohn tot dalag. Der Mann wollte sich das Leben nehmen, doch die Gattin hielt ihn davon ab, indem sie sagte: “Vergreife dich nicht an deinem Leben, halte deine Hand zurück, erkenne, dass wir selbst die Ursache sind, dass Gott unsere Kinder wegnimmt.” Der Mann besänftigte sich, da er erkannte, dass in jenen Worten ein Wahrheitslicht enthalten war. Die Tage vergingen und brachten Ruhe jenen Herzen, die mit Schmerzen an ihre Kinder zurückdachten, die von ihnen gegangen und welche die Freude jenes Heims gewesen waren, das von da an in Trostlosigkeit versank.

62. Da fragte der Geist seinen Herrn: “Vater, wirst du Mich aufs neue zur Erde senden?” “Ja”, sagte ihm der Herr, “und so oft es notwendig ist, bis jene Herzen glattgeschliffen sind”. – Als er wieder inkarnierte, war sein Körper krank, weil seine Mutter erkrankt war und sein Vater ebenso. Mit der Bitte um Erleichterung erhob sich jener Geist von seinem Schmerzenslager zum Vater. Diesmal hatte er das Licht der Welt nicht erblickt*, es war kein Lächeln auf den Lippen seiner Eltern, es gab nur Tränen. Die Mutter weinte von morgens bis abends an der Wiege des Kindes, während der Vater voll Reue fühlte, dass der Schmerz sein Herz durchbohrte, als er sah, dass der Sohn seine eigenen Gebrechen geerbt hatte.

63. Kurz war der Aufenthalt des Geistes in jenem kranken Fleische, und er kehrte wieder in die Gegenwart des Herrn zurück.

64. Einsamkeit umfing wieder die Ehegatten, aber der Schmerz hatte sie vereint wie noch nie, ihre Herzen liebten sich, und sie gelobten einander, bis zum Ende des Lebensweges vereint zu wandern. Der Mann erfüllte seine Pflichten, sie sorgte für ihren Gatten, und beide genasen von ihren Krankheiten.

65. Sie glaubten kaum, dass Gott ihnen nochmals einen Sohn gewähren werde, doch siehe da, als der Herr sah, dass in jenen Wesen körperliche und geistige Gesundheit blühte, sandte Er ihnen jenen Geist als Belohnung für die Selbstverleugnung der Frau und die Besserung des Mannes, und dem Schosse der Frau entspross ein Körperchen, frisch wie eine Blumenknospe, die jenes Heim mit Glück und Frieden überflutete.

66. Der Mann und die Frau dankten ihrem Herrn auf den Knien, weinend vor Glück, während jener geduldige und folgsame Geist durch den Sohn hindurch lächelte und zu Gott sprach: “Herr, trenne mich nicht mehr von meinen Eltern. Es ist Friede in meinem Heim, Liebe in ihren Herzen, Wärme in meiner Wiege, Milch und Honig in der Brust meiner Mutter, Brot auf dem Tisch. Mein Vater liebkost mich, und in seinen Händen hat er die Werkzeuge für die Arbeit. Segne uns.” Und der Herr segnete sie mit Jubel in Seinem Geiste und liess sie vereint in einem “Körper”, in einem Herzen und in einem Willen.” (Ende des Gleichnisses).

Quelle: Das Buch des wahren Lebens – Unterweisung 38… Verse 46-66

flagge en  For a better Understanding of God’s Ways & Will

For a better Understanding of God’s Ways & Will

Translated from german by Jackie and spoken by Pascal

A Parable regarding the lacking submission to God’s Will

55. A father lived with one of his sons, whom he loved deeply, in a distant country.

56. The son became sick, and when the father saw that he was in danger, he brought him on a hill, where an old man lived, who directed the destinies of that country, and when he arrived at his feet, he said to the old man… “My son is sick, and my greatest desire is, that he may find improvement; because if he dies, I too would die of pain. ”

57. “Your son will be healthy and full of life and strength, when you return home” the old man replied, and while he said these words, he touched the sick one, and he became healthy.”

58. After returning home, the father saw his son healthy and full of power again. Time passed, and that son felt strong and arrogant. He went astray and took poisonous fruits that made his body and mind sick. He misunderstood his father and his heart had only feelings of hatred and destruction.

59. When his father saw him lost in this abyss of wickedness, he went back to the hill, and said to the old man, “Venerable old man, my son has gotten on the wrong track, which took him to the abyss.”

60. The old man asked him… “Why are you crying?”

61. “I cry at the sight of the degeneracy of my son. I was hoping that his spirit would be taken from this world, but this moment doesn’t come, and I can endure his wickedness no longer. ”

62. The old man replied… “You had asked, that he may remain alive. It would have been time back then, that his life on earth had come to an end. But now, you must learn to ask in the right way and submit yourself to My will. (End of the parable).

Source: The Book of the true Life – Teaching 7… Verses 55-62

***

Another Parable… The Lord’s Ways are not our ways

46. I want, that the earth fills with men of a good will, which are the fruits of love.

47. Destroy the Sodom and Gomorrah of this time, don’t allow, that your heart gets used to their sins and don’t do the same as their citizens did.

48. In this way, I prepare you in the third era, for the multitudes, which I announced to you, will come.

49. Each one shall take the role, which is assigned to him and now hear My Teaching in a parable…

50. “A Spirit full of light, purity and innocence was before God, and he talked to his Lord… ‘Father, tell me, what is my task, for I long to serve You.” And the Lord tenderly replied to him… “Be patient, I will unify a man and a woman on earth, and from their unification, a son will be born, in which you will incarnate, so that you, as a human being, will gather experiences during the trials of the world. You will feel the tenderness of a mother and the loving assistance of a father close to you.”

51. The spirit was happy and waited. In the meantime, the Lord unified a man and a woman through the bond of love, and then he sent them together on their life’s journey.

52. A new living creature germinated in the bosom of the woman, and then, the Lord sent that spirit to take on flesh in this body, and in the nineth month, he came into the world. The mother was radiant with joy, and the father looked at him with pride. That son was the work of both, he was the fruit of their love. The woman felt herself strong, and the man felt a little similar to his creator. Both dedicated themselves to the fostering of that tender heart.

53. The spirit, which gave life to the son, radiated, when he looked into the sweet expression of his mother and the serious and at the same time, loving face of his father.

54. The Time passed, and the father departed from the love nest during his life’s struggles, he went astray and he went so far until he was lost and left rags of his garment in the thorn bushes. He ate poisonous fruits and he defoliated the flowers, which he found on his way. When he felt sick and depressed, he thought of the loved ones, which he had abandoned. He tried to go back and look for them, yet he was lacking strength. But then he bundled all his strength, and he dragged and tumbled on the long journey, finally arriving at the gates of his home. The wife welcomed him in her arms with tears in her eyes, the son was sick and lying in his deathbed.

55. When the father saw his dying son, he begged the Divine Mercy for his son’s health, desperately tearing his hair, slandering and blaspheming. Yet that spirit loosed himself from his body and went into the beyond. The parents remained desolate and they blamed themselves for the misfortune, that hit them, on a rotating basis… He, because he left them and she, because she was not able to hold him back.

56. When that spirit arrived in the presence of his creator, he said… ‘Father, why did You take me out of the arms of that sweet mother, which shed tears and became desperate on account of my loss?’ The Lord answered him… “Wait, be patient, because you will return again to the same bosom, once those two have recognized their mistakes and understood My Law.”

57. The Man und the woman continued to live together, lonely, and they inwardly regretted their trespasses. Then they were once again surprised, when they felt the signs of a new child coming. God let the spirit once again return to that bosom and he said to him… “Be in that body, which is preparing for life and refresh yourself once again in that bosom.”

58. The parents, considering the first born as lost, did not know, that he had returned into their midst. Yet the emptiness, which the first son left, was filled by the second one, joy and peace returned to the bosom of that home, the mother smiled again and also the father was delighted.

59. Now, the man was afraid, to depart from his own and he tried hard, to surround them with love, as he stayed with them. But time passed and he forgot his previous experiences and tempted by bad friends, he got into vices and temptations. The wife rebuked him and began, to reject him. The home turned into a battlefield. Soon, the man was laying low, defeated, sick and weakened, whereas the woman left the child alone in his cradle, going out, looking for bread for the innocent child and for the nourishment for that companion, which did not know how to love them, nor how to protect them. She endured humiliation and abuses, she went through perils and withstood the lusts of bad minded men, and in this way, she obtained the daily bread for her loved ones.

60. God had compassion with the innocent spirit, and before he opened his eyes to the light of understanding, He called him back again. But as the spirit came to stand before his Lord, he told Him full of pain… “Father, again, You have pried me away from the arms, which I love. Look, how hard my destiny is. Now I ask You, to either let me stay in their bosom or Your bosom forever, but don’t let me go back and forth anymore, I am tired.”

61. When the man woke up from his apathy, he looked upon a new image of pain… his wife cried heartbroken at the bed, on which the second son was lying, dead. The man wanted to take his life, yet the wife stopped him, saying… “Don’t lay hands on your life, recognize, that we ourselves are the cause, that God takes our children away.” The man calmed down, because he recognized, that in those words, a light of truth was contained. The days passed and brought rest to those hearts, which painfully thought back, remembering their children, which have passed from them and which were the joy of that home, which from then on sank into desolation.

62. Then, the spirit asked his Lord… “Father, will You send me once again to earth?” “Yes”, the Lord said to him, “and as often as it is necessary, until those hearts are cut smooth.” – When he incarnated again, his body was sick, because his mother was sick and his father also. With the plea for relief, that spirit elevated himself to the Father from his bed of pain. This time, he did not see the light of the world, there was no smile on the lips of his parents, only tears. The mother cried from morning to evening at the cradle of the child, while the father was feeling full of remorse, and that pain pierced through his heart, when he saw, that the son had inherited his own infirmity.

63. Short was the stay of the spirit in that sick flesh, and he returned again to the presence of the Lord.

64. Loneliness surrounded the couple, but the pain had united them as never before, their hearts loved one another und they promised each other, to walk together until the end of their life’s journey. The man fulfilled his duties, she took care of her husband, and both recovered from their sicknesses.

65. They did not believe, that God would once again grant them a son, but lo and behold, as the Lord saw, that in those beings physical and spiritual health was blooming, He sent them that spirit as a reward for the self-denial of the woman and the betterment of the man, and a body arised from the woman’s bosom, fresh like a flower bud, which overflowed that home with happiness and peace.

66. The man and the woman thanked their Lord on their knees, crying for joy, while that patient and tame spirit smiled through the son and he said to God… “Lord, don’t separate me anymore from my parents. There is peace in my home, love in their hearts, warmth in my cradle, milk and honey in the breast of my mother, bread on the table. My father caresses me, and in his hands he has the tools for work. Bless us.” And the Lord blessed them with rejoicing in His Spirit and He left them unified in one ‘body’, in one heart and in one will.” (End of Parable)

Source: The Book of the true Life – Teaching 38… Verse 46-66