52. Predigt von Jesus… Gleichnis vom Himmelreich – 52nd Sermon from Jesus… Parable of the Kingdom of Heaven

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52. Predigt von Jesus - Gleichnis vom Himmelreich - Matthaeus 13,31-33 und 44-50 - Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer 52nd Sermon of Jesus... The Kingdom of Heaven
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52. Predigt unseres Herrn Jesus… Gleichnis vom Himmelreich
3. Mai 1872

Matthäus 13:31-33 & 44-50
Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor, und sprach: “Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und säte es auf seinen Acker, welches das kleinste ist unter allem Samen. Wenn es aber erwächst, so ist es das größte unter dem Kohl und wird ein Baum, daß die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen.”
Ein ander Gleichnis redete er zu ihnen: “Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich, den ein Weib nahm und vermengte ihn unter drei Scheffel Mehl, bis daß es ganz durchsäuert ward.” “Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand, und verbarg ihn. Er ging hin vor Freuden über denselben, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.
“Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.”
“Abermals ist gleich das Himmelreich einem Netze, das ins Meer geworfen ist, damit man allerlei Gattung fängt. Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefäß zusammen; aber die faulen werfen sie weg. Also wird es auch am Ende der Welt gehen: die Engel werden ausgehen, die Bösen von den Gerechten scheiden und sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.”

01. In diesen Versen ist das Himmelreich mit verschiedenen Dingen bildlich verglichen, um Meinen Jüngern und dem um Mich versammelten Volk begreiflich zu machen, was für ein Reich sie alle nach ihrem Lebensende erwartet, um ferner darauf aufmerksam zu machen, wie sie dessen teilhaftig werden können, aber auch, was ihr Los sein wird, wenn sie, den göttlichen Gesetzen zuwiderhandelnd, sich desselben unwürdig machen.

02. Vom Himmelreich, von der andern geistigen Welt haben die Menschen leider nie den rechten und wahren Begriff; denn hätten sie diesen, so würden sie gewiß alles aufbieten, es zu gewinnen und es sich nicht so leichtsinnig verscherzen, wie sie es heutzutage tun.

03. Alles, was in der Welt sichtbar ist, hat durch seine Sicht und Tastbarkeit bei weitem mehr Beweisendes an sich als eine geistige Potenz, welche sich nicht sehen, nicht greifen, nicht wiegen läßt. Deswegen auch der größere Einfluß dieser materiellen Welt auf das Gemüt der Menschen im Vergleich zu dem der geistigen Welt! Es ist wahr, würden die Menschen die materielle Welt recht begreifen und beurteilen, wie sie wirklich ist, woraus sie besteht, wie sie erhalten wird, und zu welchem Zweck sie da ist, so würden sie auch aus diesem großen Buch Meiner Schöpfung so manches herauslesen können, was ihnen die Türe zur geistigen Welt leicht öffnet.

04. Wenn man irgendeine Maschine betrachtet und deren Einrichtung begreifen gelernt hat, wird man anerkennen müssen, daß diese jemand gemacht haben muß, und man wird vor ihrem Erbauer immer mehr Achtung bekommen, je mehr man in die Geheimnisse dieser Maschine eindringt. Es lechtet einem ein, daß kein Zufall, sondern ein wohlberechnetes System alles so und nicht anders geordnet sein läßt.

05. Daß man es bei Betrachtung Meiner Natur ebenfalls so halten sollte, wäre zu wünschen, aber leider geschieht es nicht. Eine jede Entdeckung auf naturwissenschaftlichem Gebiet wird von euren Gelehrten auf falsche Art erklärt und nur zu materiellen Zwecken ausgebeutet, woraus wenig Gewinn für den Schöpfer dieser kunstfertigen Maschine der Natur herausschaut. Findet auch der eine oder andere Spuren einer höheren, geistigen Macht als gerade die schon längst bekannten Elemente, so gibt er sich alle Mühe, auf weiten Umwegen und mit großen, wissenschaftlich gelehrten Worten das wegzuleugnen, was so nahe vor ihm liegt, oder er erklärt es nach seinem Gutdünken anders, weil er keinen Gott anerkennen will. Wenn es einen geben muß, so möchte er es selbst sein!

06. Diese falsche Auffassung Meiner Natur ist schuld, daß gerade das größte Buch irreführt, das vor den Augen der Menschheit Tag und Nacht offen daliegt. Ein jeder könnte darin lesen, was Ich alles tue, um Meinen Geschöpfen Meine Liebe begreiflich zu machen, und wie kurz der Weg zu Mir wäre, wenn die Menschen diese Natur und ihre Gesetze beachten, und nicht den göttlichen Gesetzen zuwiderhandelnd, sich durch die verkehrte Auffassung der materiellen, sichtbaren Welt die weit größere, ewige unzugänglich machten.

07. In jener Zeit, in der Ich diese im Evangelium erwähnten Gleichnisse dem Volk zur geistigen Verarbeitung gab, mußte Ich alle wissenschaftlichen Vergleiche weglassen und Mich nur solcher bedienen, welche als bekanntes Bild leichter verstanden werden konnten.

08. Das zuerst angeführte Gleichnis vom Senfkörnlein bezeugt srhon, daß Ich einen Vergleich mit einem Samenkorn machte, das sowohl als Same wie auch als Pflanze dem Volk wohlbekannt war. So wollte Ich ihnen andeuten: Wie in diesem kleinsten Samen eine so große Pflanze eingeschlossen ist, ebenso ruht in dem menschlichen Herzen das ganze künftige Geisterreich, das Himmelreich verborgen. Es braucht nur beim menschlichen Herzen, wie beim Samen die Feuchtigkeit, die allmächtige Liebe als geistiger Wecker hinzuzukommen, um diesen eingeschlossenen Keim göttlicher Abkunft zu entwickeln, welche Entwicklung dann in einem so großen Maße fortschreitet, daß – wie das Evangelium sagt – selbst die Vögel unter dem Himmel kommen und unter den Zweigen Wohnung nehmen. Geistig will das besagen, daß selbst die Engel, die leichten, seligen Bewohner der geistigen Sphären – wie die Vögel, die Bewohner der Luft -, an dem Himmel, welcher von einem gottbegeisterten Herzen ausgeht und Friede und Freude überall umher verbreitet, Anteil nehmen.

09. So wollte Ich mit diesem Gleichnis von einem kleinen Samenkörnchen und dessen Entwicklung beweisen, wie unendlich die Kraft des göttlichen Wortes ist, wenn es gleich dem Samen auf guten Grund fällt und somit Stoff zu seiner Entwicklung findet.

10. Das weitere Gleichnis, in dem das Himmelreich mit einem Sauerteig verglichen wird, stellt den geistigen Prozeß dar, der in einem menschlichen Herzen vor sich geht, sobald dasselbe das Wort in sich aufnimmt und anfängt, das Gute vom Bösen zu scheiden, wie auch der Sauerteig unter dem mit Wasser zubereiteten Mehl einen Gärungsprozeß bewirkt, wodurch die verschiedenen Elemente der Mehlsubstanz in Streit geraten. Dieser Proeß endet damit, daß durch ihn das erzeugte Brot dem menschlichen Organismus weniger schädlich gemacht wird, was besonders bei verschiedenen künstlich erzielten Mehlgattungen beinahe unumgänglich notwendig ist.

11. So sollte mit diesem Gleichnis der Kampf angezeigt werden, der beginnt, sobald sich das menschliche Herz vom Weltlichen ab und dem Geistigen zuwendet.

12. Weiter ist ein Gleichnis erwähnt von einem Menschen, der einen verborgenen Schatz in einem Acker fand und alles verkaufte, um Eigentümer dieses Ackers und somit des Schatzes zu werden. Das will besagen: Wer einmal erkannt hat, welche Genüsse und Freuden von nie geahnter Seligkeit aus der Aufnahme des göttlichen Wortes und dessen Befolgung erwachsen, der läßt alles andere hinter sich und folgt nur dem Trieb, diese geistigen Genüsse ja nicht mehr entbehren zu müssen, ebenso wie der Kaufmann, welcher einer Perle zuliebe alles opferte, um sich deren Besitz zu sichern.

13. So waren diese Gleichnisse Bilder vom Himmelreich, welche alle etwas Wichtiges bezeichnen sollten. Das erste zeigt die großartige Entwicklung des Himmelreichs, wenn es einmal im menschlichen Herzen Wurzel gefaßt hat; das zweite den Kampf, den das Himmelreich zwischen Welt und Himmel oder Materie und Geist hervorruft; das dritte den Wert des Himmelreiches und die damit verbundene Ruhe und Seligkeit. Mit diesem Schatz kann sich alles Irdische nicht messen oder mit ihm in die Schranken treten.

14. Es liegt uns noch ein anderes Gleichnis vor, nämlich das mit dem Netz, das im großen Meer ausgeworfen wird, um reiche Beute aufzunehmen. Dieses Gleichnis besagt, daß das göttliche Wort für alle zugänglich ist, für Schwache und Starke, für Gute und Böse, und daß erst am Ende der Fang gesichtet wird und die Guten ihren Lohn empfangen werden, während die Verächter dieses Wortes die Folgen sich selbst zuzuschreiben haben.

15. Wie dieses Gleichnis sagt, wird eine Sichtung zwischen denen stattfinden, die Mein Wort, das allen gegeben wurde, geistig in sich aufgenommen haben, und denen, die es unbeachtet ließen. Das sollte Meinen Zuhörern in jenen Zeiten begreiflich machen, daß es nicht gerade in ihrem Ermessen stehe, Mein Wort anzunehmen oder nicht, sondern daß die Menschen durch mancherlei Umstände gezwungen werden können, ihrem freien Willen eine bessere Richtung zu geben.

16. Ich schilderte ihnen die Folgen der Nichtbeachtung Meiner Lehre mit den Ausdrücken ,Ins Feuer werfen` und ,Ewige Finsternis`, was gleichbedeutend ist mit geistig peinigenden Vorwürfen und einem vernachlässigten Herzen. Mein Geist sollte doch Licht und nicht Finsternis verbreiten!

17. So sagte Ich ihnen das Ende oder die Scheidung voraus, die endlich zwischen Hell und Dunkel kommen muß, damit alle begreifen sollten, daß ein Gott mit dem was Er schuf auch einen Zweck verband, den Er aber nicht wegen der Halsstarrigkeit der einen oder der andern aufzugeben gewillt ist.

18. Daß solche und ähnliche Reden unter dem Volk Aufsehen erregten, war vorauszusehen, da ihnen von ihren Priestern und Gelehrten der Weg zum künftigen Genusse geistiger Seligkeiten und selbst das nach ihren Begriffen rechtliche Handeln sehr leicht und bequem gemacht wurde, während Ich zwar die gleichen Seligkeiten versprach, ihnen jedoch den Gewinn nicht gar so leicht darstellte und sie vor den Folgen der Übertretung der gegebenen Gesetze warnte.

19. Daher ihr Entsetzen über Meine Sprache, und daher ihr Ärger über Mich, was Mich zu dem Ausspruch veranlaßte: “Der Prophet gilt in seinem eigenen Lande nie etwas!”, ein Sprichwort, welches noch heutzutage bei euch gang und gäbe ist und durch Tausende von Beispielen bestätigt werden kann.

20. Die Welt ist noch immer dieselbe, wie sie zur Zeit Meines Erdenwandels war. Damals predigte Ich vielen tauben Ohren, und jetzt ist ebenfalls die Taubheit in geistigen Dingen Mode geworden. Ein jeder glaubt, er wäre kein gebildeter Mensch, wenn er sich nicht dieser Taubheit rühmen könnte. In jenen Zeiten war es öfter der Fall, daß man seine Taubheit hinter schön tönenden Worten verbarg, in der jetzigen Zeit der Aufklärung aber schämt man sich der geistigen Taubheit nicht mehr, sondern man legt gerade ein großes Gewicht darauf, so recht stocktaub zu sein und auf diese Art gleichsam Mich selbst zum Wettkampf herauszufordern, etwas Besseres zu beweisen, wenn Ich dazu imstande sei.

21. Nun, diesen sogenannten starken Geistern setze Ich eine unendlich große Langmut entgegen, und am Ende werden wir schon sehen, ob sich nicht ein Mittel finden läßt, auch ihre Taubheit zu heilen. Den übrigen aber – bei weitem kleiner an der Zahl -, welche von Meinem Himmelreich eine leise Ahnung haben, lasse Ich ein Senfkörnchen Meiner Liebe zukommen. Ich beobachte, ob das Körnchen die Macht hat, in ihren Herzen zu wachsen und einen Kampf, gleich dem des Scheidungs- oder Gärungsprozesses im Sauerteig hervorzurufen, und ob es fähig ist, ihnen den verborgenen Wert des Schatzes in ihrem eigenen Herzen erkennbar zu machen, damit sie alles andere über Bord werfen, um diesen Schatz allein zu besitzen. Dann warte Ich ab, wieviel des Ausgestreuten in Mein geistiges Netz zurückkehrt. Endlich wird die Sichtung vorgenommen und entschieden, ob der Mensch der geistigen Seligkeit würdig ist, oder ob er erst durch langes Umhertappen im Finstern zu der Erkenntnis gelangen muß, daß es doch göttliche Gesetze gibt, die man ungestraft nicht übertreten darf.

22. Um die Menschen allgemein zu dieser Ansicht zu bringen, und damit es ihnen nicht an Gelegenheit fehle, auch den kleinsten Funken ihres besseren Ichs in Tätigkeit zu erhalten, sind schon längst alle Vorbereitungen getroffen worden. Schon längere Zeit gehen alle Weltereignisse, wie auch die Schicksale der einzelnen Menschen darauf hinaus, den Boden zuzubereiten, damit Mein Wort dort, wo es noch keinen oder nur wenig Anklang gefunden hat, aufgenommen werde und als Senfkörnlein seine allmächtige Entwicklung beginne.

23. An euch habt ihr es selbst schon erfahren, wie, wann und womit Ich die Menschen zu wecken verstehe. Ihr selbst kennt Meine Mittel. Es ist wahr, sie waren und sind nicht immer die angenehmsten; allein, Ich als der größte und einzige Seelenarzt weiß am besten, welcher Reizmittel es bedarf, um die in scheinbar religiösen Schlummer versunkenen Seelen zu erwecken.

24. Ich habe euch geweckt und dann in eure blutenden Herzen durch Mitteilung Meines Wortes das Senfkörnlein der Liebe gelegt, und wenngleich der erste Moment ein Reiz und nicht gerade angenehm war, so habt ihr doch in der Folge erkannt, daß ihr Mir danken müßt für das, was Ich euch als Ersatz für das Genommene gegeben habe.

25. So ist bei euch der Gärungsprozeß eingetreten, und ihr habt dann endlich den Wert des verborgenen Schatzes in eurem Innern selbst erkannt und die kostbare Perle gegen alles andere eingetauscht. So habt ihr Mir beim Netzauswerfen den Fang und das Scheiden der Guten und Bösen erleichtert, indem ihr durch euer eigenes Beispiel andere vom geistigen Verderben errettet und ihnen den Weg zu Mir bedeutend verkürzt und erleichtert habt.

26. Fahrt daher fort, die Senfkörnlein der Liebe in euren Herzen zu pflegen; denn das Himmelreich – wie Ich einst Meinen Zuhörern sagte – liegt in euch und nicht außer euch! Ihr könnt es überall finden, wenn ihr es dorthin mitbringt. Durch euer Inneres wird alles vergeistigt werden, wenn nur das Innerste, euer Herz Geist ist.

27. Daher laßt nicht ab von dem Streben nach Vergeistigung! Mit dem Fortschreiten darin wachsen die wahren Genüsse, und mit dem Fortschreiten in der Lehre wächst auch eure Erkenntnis. Dann werdet ihr reif sein für die andere, ewige, große, geistige Welt, der alles Wirken und Handeln hier als Grundlage dienen muß, und in der ihr Mir mit reichem Segen die euch anvertrauten Pfunde reichlich zurückgeben könnt!

28. Bereitet euch vor und fürchtet euch nicht! Wer bei Mir ist und auf Mich vertraut, der wird auch bei allen Schrecknissen, die vielleicht noch über eure kleine Erde hereinbrechen werden – gleich einem Gärungsprozeß, weil Ich Mein Wort als Sauerteig, als ätzendes Mittel in die Herzen der Völker geworfen habe -, nicht verzagen. Er weiß, daß der Vater Sein Netz in das große Meer der Seelen und Geister auswarf. Und wenn er auch dadurch mitgefangen wird, so kann doch der Gute stets wieder nur Gutes ernten.

29. So mit der Perle des Vertrauens und der Liebe ausgerüstet, bewahrt euren Schatz bis zur Umwandlung! Ich werde dann in anderen Welten und unter anderen Verhältnissen diesen hier auf Erden erworbenen Schatz mit einem größeren vertauschen, der als Ergänzung des früheren, des Senfkörnleins, den großen Baum darstellen wird, in dessen Zweigen dann die Engel mit euch Mir den Lobgesang der Liebe und des Vertrauens anstimmen werden. Amen.

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52nd Sermon of our Lord Jesus… Parable of the Kingdom of Heaven
May 3, 1872

Matthew 13:31-33
“Another parable put he forth unto them, saying, The kingdom of heaven is like to a grain of mustard seed, which a man took, and sowed in his field: Which indeed is the least of all seeds: but when it is grown, it is the greatest among herbs, and becometh a tree, so that the birds of the air come and lodge in the branches thereof. Another parable spake he unto them; The kingdom of heaven is like unto leaven, which a woman took, and hid in three measures of meal, till the whole was leavened.”

Matthew 13:44-50
“Again, the kingdom of heaven is like unto treasure hid in a field; the which when a man hath found, he hideth, and for joy thereof goeth and selleth all that he hath, and buyeth that field. Again, the kingdom of heaven is like unto a merchant man, seeking goodly pearls: Who, when he had found one pearl of great price, went and sold all that he had, and bought it. Again, the kingdom of heaven is like unto a net, that was cast into the sea, and gathered of every kind: Which, when it was full, they drew to shore, and sat down, and gathered the good into vessels, but cast the bad away. So shall it be at the end of the world: the angels shall come forth, and sever the wicked from among the just, And shall cast them into the furnace of fire: there shall be wailing and gnashing of teeth.”

In these verses the Kingdom of Heaven is metaphorically compared with various things in order to give My disciples and the people gathered around Me an idea of the realm awaiting them when their life here is ended; also to show them how to win it and what their lot would be if they became unworthy of it because they had acted contrary to the divine laws.
Unfortunately, people never have the right and true concept of the Kingdom of Heaven, the other, the spiritual world. If they had, they would be sure to do everything in their power to win it instead of thoughtlessly forfeiting it as they are doing nowadays.

Everything visible in the world – through the fact of its being visible and tangible – holds within it far more proof of its existence than any spiritual power which is invisible, intangible, imponderable. That is also the reason why this material world has so much more influence on people’s minds than the spiritual. If people could understand and see the material world as it really is, what it is made of, how it is maintained, and what its purpose is, they would be able to read many a thing in the great book of My creation that would easily open the door for them to the spiritual world.

By examining a machine and beginning to understand how it operates, a person will have to admit that it must have been constructed by somebody, and the more one fathoms the secret of this machine, the more one will also respect its maker. Then one will understand that everything is arranged just the way it is thanks to a well-calculated system and not by mere accident.

This is the way My creation should be contemplated, but, unfortunately, this is not done. Every discovery in the field of natural science is incorrectly explained by your scientists and made use of solely for material purposes, which is of little benefit to the Creator of the ingenious machine of nature. Even if one or the other scientist detects traces of a higher, spiritual power, he makes every effort to deny with high-sounding scientific phrases that to which he has come so very close; or he gives another explanation at his own discretion because he does not want to acknowledge a God. If there has to be a God, he would rather be it himself.

This wrong conception of nature is responsible for the fact that the greatest book, lying open before the eyes of mankind day and night, is misleading. Anyone could read in it all the things I do to make My love comprehensible to My created beings and how short the road would be if men would observe nature and its laws instead of acting contrary to the divine laws and making the great eternal world inaccessible to themselves through their absurd conception of the material, visible world.

At the time I presented the parables mentioned in the Gospels to the people for their spiritual digestion, I had to omit all scientific comparisons and use only familiar illustrations that were easier to understand.

The first mentioned parable about the grain of mustard-seed I used because this seed, as well as the plant, were well known to the people. Thereby I wanted to hint that just as in this tiny grain of seed there is contained such a tall plant, in the human heart is latent the entire future realm of the spirit, the Kingdom of Heaven. As the seed needs moisture, the human heart requires only the almighty love as a spiritual awakener in order to develop the enclosed germ of divine origin. Then the development will make such good progress that – as the Gospel says – even the birds of the air will come and lodge under the branches. Spiritually this means that even the angels, the light, blessed dwellers in the spiritual spheres, like the birds of the air, will show a lively sympathy with the heaven emanating from a god-inspired heart, spreading peace and joy all around.

With this parable about a tiny grain of seed and its growth I wanted to prove how infinite the power of the divine Word is, provided it falls on good soil, like the grain of seed, and finds the substance for its growth.

The following parable, in which the Kingdom of Heaven is compared to leaven, depicts the spiritual process that takes place in a human heart as soon as it receives the Word and begins to sift the good from the bad, just as the leaven calls forth a process of fermentation in the flour that has been mixed with water, whereby the various elements in the flour conflict with each other. The bread made by this process has then become less detrimental to the human organism, which is very important with various artificially refined types of flour.

Thus, with this parable, I wanted to draw people’s attention to the conflict that starts the moment the human heart turns away from the world and toward the spiritual.

Further, there is a parable about a man who found a hidden treasure in a field and sold everything he possessed so that he could buy the field and become the owner of the treasure. This means that once a person has recognized what joy and unimaginable happiness is gained by accepting the Word of God and complying with it, he will leave everything else behind and strive towards attainment of these spiritual joys, just like the merchant who sacrificed everything he had for the sake of buying one pearl.

All these parables referring to the Kingdom of Heaven were given to point out something of great importance. The first one showed the magnificent growth of the Kingdom of Heaven in the human heart once it has taken root there; the second one showed the conflict the Kingdom of Heaven calls forth between world and heaven or matter and spirit. The third one showed the value of the Kingdom of Heaven and the tranquility and happiness gained through it. Nothing in the world can match this treasure.

There is yet another parable, namely, the one about the net that was cast into the sea and drawn to shore with a rich haul. This parable means that the Word of God is accessible to all -the weak and the strong, the good and the bad, – and that the haul will be sorted only at the end. Then the good will receive their reward, whereas the scorners of this Word will have to blame only themselves for the consequences.

As expressed in this parable, there will be a sifting between those who have spiritually absorbed My Word that was given to all, and those who disregarded it. This was to make My listeners understand that the acceptance or rejection of My Word is not left to people’s own judgment, but that they can be forced through various circumstances to give their free will a better direction.

I described the consequences of disregarding My teaching with the terms “cast into the furnace of fire” and “eternal darkness,” which is equivalent to spiritually tormenting self-reproaches and a neglected heart. My Spirit was to spread light, not darkness!

Thus I predicted the end or sifting of that which is light from what is dark, which ultimately has to take place, so that people would understand that a God must have a purpose for that which He has created and would not be prepared to abandon this because of the stubbornness of one or the other. It was to be expected that such or similar speeches would stir the people, since the road to future enjoyment of spiritual beatitudes and even the – by their standards – righteous actions were made very easy for them by their priests and scribes whereas I, although I promised them the same beatitudes, did not describe the winning of them as so very easy and warned them of the consequences of offending against the given laws.

That is why they were shocked at My words and annoyed with Me, which caused Me to say: “A prophet is not without honour, save in his own country and in his own house!”, – a saying still widely used today and which can be proved by thousands of examples.

The world today is still the same it was at the time of My pilgrimage on earth. I preached to many deaf ears then, and deafness in spiritual things is also the fashion today. A man does not regard himself as educated if he cannot pride himself of this deafness. In those times this deafness was often concealed by high-sounding words, whereas nowadays one is no longer ashamed of it but considers it important to be stone-deaf, thereby as though challenging Me to prove something better if I should be capable of it at all.

Well, I meet these so-called strong spirits with an endlessly great forbearance, and in the end we shall see whether there cannot be found some means of healing their deafness also. However, the others – considerably fewer in number – who know a little about My Kingdom of Heaven, receive a “grain of mustard-seed” of My love. I keep watching whether this grain has the power to grow in their hearts and to call forth a conflict like the fermentation process in the leaven, and whether it is capable of pointing them to the value of the hidden treasure in their own hearts to make them throw everything else overboard, that they may possess only this treasure. Then I wait to see how much of what was spread returns into My spiritual net. And, finally, the sifting is carried out and it is determined whether a man is worthy of spiritual beatitude or whether he must first be left to grope in the dark for quite some time until he realizes that there are divine laws which one may not violate without being punished.

Preparations have been made long since to make people adopt this view and to give them plenty of opportunity to keep also the smallest spark of their better self active. Already, for quite a while, all the world events, as well as the fates of individuals, aim at preparing the soil for My Word so that it may be accepted and begin its mighty growth, like a “grain of mustard-seed”, where so far it has met with no, or only very little, approval.

You have already experienced it yourselves how, when and whereby I know how to awaken people. You know My means. They were and are not always pleasant, that is true; however, I, as the greatest and only soul-doctor, know best what stimulants are needed to awaken the souls that have fallen into an apparent religious sleep.

I have awakened you and then put the ‘grain of mustard-seed’ into your hearts through My Word. And even if at the outset it was an irritant and not at all pleasant, you have eventually recognized that you have to thank Me for what I gave you to replace that which has been taken from you.

Thus the process of fermentation has set in with you, and as a result you have finally recognized the value of the hidden treasure within you and exchanged everything else for the precious pearl. This way you have helped Me with the haul, when the nets are cast, and with the sifting of the good from the bad by saving others from spiritual perdition and making their road to Me considerably shorter and easier through your example.

Continue to tend the grains of mustard-seed of love in your hearts, for the Kingdom of Heaven – as I once told My listeners – is not without, but within you. You can find it everywhere by taking it there with you. Once your innermost heart is spirit, you can spiritualize everything else through it. Therefore, do not cease to strive for spiritualization! As you progress in this, the true pleasures keep increasing and with your advance in the teaching also your cognition keeps growing. Then you will be ready for the other, the eternal, great spiritual world for which everything you do in this world must serve as a foundation, and where you can return to Me with rich blessing the talents entrusted to you.

Be prepared and do not be afraid! He who is with Me and has faith in Me will not despair, even among the greatest horrors that might come over your small earth – similar to a process of fermentation, since I have thrown My Word as leaven, as an irritant, into the hearts of the nations. He knows that the Father cast His net into the great sea of souls and spirits. And even if thereby he, too, is captured, the good can always only reap what is good.

Therefore, equipped with the pearl of trust and love, preserve your treasure until the time of change! In other worlds and under different conditions I shall then exchange the treasure gained here on earth for a greater one which, complementary to the former, the grain of mustard-seed, will then represent the great tree in whose branches the angels, together with you, will begin to praise Me with hymns of love and trust. Amen.

53 Predigten von Jesus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

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53 Predigten von Jesus offenbart – Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer

“Die Zeichen der Zeit werden dann spurlos an euch vorübergehen,
wenn ihr euern Körper auf wenige leibliche Bedürfnisse habt beschränken lernen,
aber desto mehr auf das Aufbauen eures geistigen Seelenmenschen bedacht seid.”

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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-45-Matthaeus-22_1-14-Gleichnis der Koeniglichen Hochzeit-Licht oder Finsternis-unsere Entscheidung PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-46-Johannes-4_47-53 Meine Worte sollen euer eigenes Ich werden-Heilung eines koeniglichen Sohnes-1280
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-47-Matthew-18_23-35-Gleichnis vom Schalksknecht-Die Bibel ist eine Fundgrube und eine Lichtquelle fuer alle Lebensumstaende PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-48-MATERIELLES VERGEISTIGEN JA - GEISTIGES VERMATERIALISIEREN NEIN Matthaeus 22_15-22-1280
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-49-Matthaeus-9_18-19 Erweckung der toten Tochter des Jairus-Weckruf Gottes-Mahnungen richtig verstehen REDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-50-Matthaeus-8_23-27 Zweifel an Jesu Allmacht und Unfehlbarkeit-Beilegung eines Sturmes
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51. PREDIGT von JESUS... Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker - Matthaeus 13_24-30 - aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer 52. Predigt von Jesus - Gleichnis vom Himmelreich - Matthaeus 13,31-33 und 44-50 - Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer
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53. Predigt von Jesus - Die Endzeit - Matthaeus 24, 15-28 - Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer

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Predigt 1 - 18 Predigt 19 - 36