PDF & EBOOKS der Offenbarungen Gottes… Liebesbriefe von Jesus – Die Trompete Gottes – Das Dritte Testament – Das Buch des wahren Lebens – Jakob Lorber – Gottfried Mayerhofer

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Instructions for the Left Behind - Instruktionen fuer die Zurueckgelassenen

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NEU – DAS BUCH DES WAHREN LEBENS – ALLE 366 UNTERWEISUNGEN GOTTES

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Wer darf im Zelt des Herrn wohnen – Who may dwell in the Lords Tent


Zurückgelassen im Atomkrieg – Left Behind in Nuclear War


Es geht nur um Dich Jesus – It is all about You Jesus

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Lebensgeheimnis 24 … Zucker, Salz & Essig – Secret of Life 24 … Sugar, Salt & Vinegar

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flagge de  Lebensgeheimnis 24 … Zucker, Salz und Essig

Zucker, Salz und Essig

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
Lebensgeheimnisse – Kapitel 24

Pfingsten 1875

So spricht der Herr:

1. Sehet, Meine Kinder! Hier gebe Ich euch drei Worte, die Dinge bezeichnen, welche ihr alle wohl kennt und doch nicht wisset, was sie, die bezeichneten Stoffe nämlich, in der materiellen Natur eigentlich für eine Rolle spielen, und noch weniger aber, was sie geistig entsprechend vorstellen.

2. Damit also wieder ein neuer Bereich in den Naturgegenständen eurer sichtbaren Erde euch geliefert oder aufgeschlossen werde, und damit ihr wieder, wie schon oft, von neuem sehen und erfahren möget, welch wichtige Eigenschaften oft in Dingen verborgen liegen, die, eben weil ihr sie alle Tage vor Augen habt und sie alle Tage zu verschiedenen Bedürfnissen braucht, gerade nichts Auffallendes für euch haben, so soll mit diesen drei Dingen, Zucker, Salz und Essig ein neuer Beweis gegeben werden, wie sehr das Geistige mit der Materie verbunden, durch sie ausgedrückt und in ihr enthalten ist, damit ihr verstärkt erkennen möget, wie sehr der Mensch sich befleissen sollte, die geistige Struktur der ganzen Welt zu erkennen, welche Erkenntnis ihn sodann viel zur richtigen Beurteilung Meines Selbst leiten kann! –

Zucker

3. Sehet, der Zucker oder Zuckersaft findet sich im Pflanzenreich überall vor, auch im Tierreich, und selbst in der menschlichen Organisation fehlt er nicht.

4. Der Zuckersaft oder der süsse, im allgemeinen eine angenehme Empfindung bei seinem Genusse hervorbringende Saft ist so in der Natur verteilt, dass es beinahe kein lebendes Geschöpf gibt, welches nicht dessen Annehmlichkeiten kennt.

5. Die vielen Pflanzen, welche in ihrer Organisation die Fähigkeit besitzen, den Zuckerstoff aus der Erde zu ziehen, auf welcher sie wurzeln, sie sind wieder die grössten Ernährer vieler Tiere, welche diesen so bereiteten Zuckerstoff in Blumen oder Früchten zu ihrem eigenen Unterhalt sammeln, verzehren und verarbeiten.

6. In den Früchten, und in früherer Zeit selbst in den wenigen Arzneimitteln, welche die Menschheit kannte, spielte der zuckerhaltige Nahrungsstoff die Hauptrolle, während in jetziger Zeit, bei der Verkommenheit der menschlichen Rasse, die Gifte an seine Stelle gesetzt worden sind.

7. Zuckersaft oder zuckerhaltige Substanzen waren die Ausgleicher bei Krankheiten, waren die mildernden Hilfsmittel, welche den meisten lebenden Wesen bis auf den Menschen ihr materielles Leben sozusagen versüssten, solange ganz natürlich dessen Gebrauch mässig oder geregelt war; denn ausschliesslich von zuckerhaltigen Substanzen leben zu wollen, vermag weder Mensch noch Tier.

8. Nachdem ihr nun seht, wie der Zuckersaft, welcher durch künstliche Fabrikation aus den Pflanzenstoffen ausgezogen, in kristallisierter Form bei euren Nahrungsmitteln als Mischung unter selbe so eine ausserordentliche Wichtigkeit erlangt hat, so entsteht wohl dann leicht die Frage: “Warum denn gerade der süsse Saft, Zucker genannt, so angenehme Genüsse beim Essen oder Trinken verursacht, während es doch auch andere Stoffe genug gibt, die aus allen Reichen der Natur entnommen zu unserer Nahrung verwendet werden, und die wohl vielleicht entbehrt werden könnten, wo hingegen durch Mangel an Zuckersaft viele Speisen ganz ungeniessbar sein würden?”

9. Nun, hierauf antworte Ich mit einer andern Frage: “Was ist denn der Zucker, in geistiger Hinsicht betrachtet?” Und durch die Antwort auf diese Frage werdet ihr die obige Frage ebenfalls beantwortet finden. Denn wenn ihr die Grundlage wisset, auf welcher alle diese materiellen Erfahrungen, materiellen Wünsche und materiellen Gelüste fussen, so werdet ihr leicht das Warum erkennen, weshalb mit Zucker versüsste Speisen und Getränke euch so munden.

10. Seht, der Zucker, geistig entsprechend, repräsentiert in der materiellen Schöpfung die Liebe!

11. Wie die Liebe nur das Bestreben ist, angenehme Gefühle zu erwecken, zu erhalten und sie fortzupflanzen, so ist der Zucker, als Beigabe zu anderen Dingen, der Hauptvermittler, dass viele Stoffe geniessbar werden.

12. Die Liebe unter jeder Form kann und muss den Menschen ihre Lage versüssen, und das tut entsprechend ebenfalls der Zucker.

13. Die Liebe mildert alle herben Gefühle, streut Balsam auf offene Wunden, tröstet, beruhigt, gleicht aus und macht manches erträglich, was sonst unerträglich scheint.

14. Die Liebe ist und war der Grundgedanke der Schöpfung, der Grundpfeiler Meines eigenen Ich, der Hauptfaktor, um den Menschen zum Menschen zu machen.

15. Ohne die Liebe wäre die Welt ein Chaos, ein gesetzloses Konglomerat (Gemisch) von Stoffen und Elementen, welche sich stets selbst bekriegen und zerstören würden.

16. Die Liebe also ist, eben weil im Geistigen die höchste Potenz (Kraft), ebenfalls im Materiellen der mächtigste Faktor, und so wie dem Menschen und selbst teilweise dem Tiere in seinem Seelenleben Fakultäten (Fähigkeiten) gegeben wurden, die Liebe zu fühlen, zu fassen, sie stets zu suchen, ebenso ist der Zuckerstoff in der ganzen Welt oder das süsse angenehme Gefühl, welches beim Geniessen von Produkten der Erde dem lebenden Wesen beigegeben ist, der Hauptfaktor, um das materielle vegetative Leben zu versüssen und angenehm zu machen, und dieses angenehme Bewusstsein, welches euer Gaumen dabei erhält, entspricht der Liebe, welche ebenfalls nur versüssend oder liebend alles Unebene, alles Bittere ausgleicht. Und so seht ihr im Zucker, sei als natürlicher Saft oder künstlich erzeugt und kristallisiert, den bildlich der Liebe entsprechenden Faktor, dessen Bereich niemand entgehen kann, sondern dessen sanfte Wirkung alles Lebende aufsucht, daran sich ergötzt und beim Schlürfen desselben, wie bei dem Gefühl der Liebe, alles andere leicht vergisst.

17. Und wer bereitet euch denn diesen schmackhaften Zuckerstoff? Wer entlockt ihn der finsteren Erde? Wer regt Pflanzen und Tiere an, ihn zu suchen und zu sammeln?

18. Es ist der Sonnenstrahl, es ist das Licht, als Erguss Meiner göttlichen Liebe, welche Ich in die unendliche Welt ausströmen lasse, zur Freude, zum Genusse und zum Leben alles dessen, was Ich erschaffen habe, damit alles Lebende im Lichte Meine Schöpfung sehe, und im Lichte die Liebe als dessen Trägerin erkenne, die weit durch Äonen von Meilen ihre Kraft mitteilt, alles anregt, schafft, erhält und zur Verwandlung, zum geistigen Fortschritt zwingt!

19. Was das Licht als Liebe geistig, das ist im Materiellen der Zucker bildlich. Die sanften Worte der unendlichen Liebe oder die sanft erwärmenden Strahlen des Lichtes, oder der angenehme süsse Geschmack in den Früchten, alles dieses ist gleichbedeutend; Liebe heisst dieses grosse Wort, Liebe, wie ein Schöpfer sie hatte, als Er alles dieses erschuf, Liebe, die dem Erschaffenen eingegossen, und Liebe, die selbst noch in der starren Erde als Zuckersaft durch Sonnen oder Liebe-Licht herausgezogen, dem Geniesser der Erdprodukte den nämlichen Genuss, den Geschmack verursachen soll, den ein liebendes Wort, ein erwärmender Sonnenstrahl dem Gefühl erweckt, wenn ein oder das andere Tieren und Menschen begegnet.

20. So, Meine Kinder, erkennet im süssen Zucker, dass ihr vorerst selbst aus Liebe-Elementen gemacht, das Liebliche in der Natur instinktmässig aufsucht, und dass zweitens, wenn ihr süsse Früchte esset, oder den Zucker mit Getränken vermischt zum Stillen eures Durstes verwendet, es nur immer die Liebe ist, welche in tausenderlei Formen das nämliche verlangt, bewerkstelligt und auszuführen bestrebt ist, was in dem Worte lag, als Ich zur Grundbasis Meiner Schöpfung neben dem “Werde!” das “Licht” betonte (1. Mose 1,3), weil Licht Liebe bedeutet, und nun Ich eben auch durch die vielen Worte, die Ich euch gebe, Licht in euren Herzen machen will, damit es seine eigene Licht-Welt erkenne, damit es begreifen lerne, dass selbst in dem Unansehnlichsten, Alltäglichsten noch der grosse Schöpfer gefunden werden kann, wenn ein der Liebe fähiges Herz seinen Vater als personifizierte Liebe suchen will und dass es Ihn finden kann, wenn Licht und offenes Auge und Verständnis der ganzen Schöpfung Hand in Hand gehen.

21. Jetzt habt ihr also die geistige Bedeutung des Zuckers, was er ist, wie ihr ihn ansehen sollt, wenn ihr Mich begreifen wollt.

Salz

22. Und jetzt wollen wir zum Zweiten übergehen, zum Salze, welches dem Geschmack nach gerade das Entgegengesetzte des Zuckers ist, und auch dort versuchen, was Geistiges hinter ihm steckt, und wie seine Wirkung, sein Dasein selbst entsprechend ausgebeutet werden kann, damit ihr Mich als euren Vater und als den grossen Schöpfer der grossen Natur eben auch in diesem Mineral wieder erkennen sollet.

23. Um also logisch diese Sache anzufangen, so betrachten wir das Salz einfach, als was es sich zeigt, wo es sich vorfindet, und warum es eben notwendig ist.

24. Sehet, Salze gibt es verschiedene, und so gut wie der Zucker emsig gesucht wird, ebenso wird besonders bei Tieren und Menschen das Salz gesucht, da ohne dieses vieles nicht zu geniessen wäre, um so mehr, weil gerade bei der Zubereitung der Speisen in eurer Küche ihr aus den Rohstoffen, die ihr dort chemischen Prozessen aussetzet, durch das Kochen die in diesen Substanzen enthaltenen Salze entfernt, und dann natürlich mit anderen Salzen, das heisst durch euer Kochsalz sie wieder ersetzen müsst.

25. Salz ist in beinahe allen Teilen der Materie enthalten.

26. Salz besteht als Mineral, und Früchte und Pflanzen haben es auch, selbst der Zucker enthält Salz, sowie auch im Blut, im Magen von vielen lebenden Wesen das Salz ein Haupt-Element ist.

27. Nun fragt sich also wie früher: “Woher dieses Begehren, woher diese unausweichbare Sucht nach Salz?”

28. Sehet, hier ist wieder wie beim Zucker die geistige Erklärung die Antwort auf das Vorkommen des Salzes in der Materie.

29. “Salze” sind da entsprechend was, “Leben” im Universum ist, Salze sind Anreger, Anreger zur Erschaffung, zur Erhaltung zur Vervollkommnung.

30. So ist das Salz das entsprechende Element, welches Leben gebäret, Leben entwickelt, und Leben stufenweise weiter führt.

31. Daher das Salz als Reizmittel von Tier und Menschen gesucht wird; daher das Salz in den Schächten der Erde sich vorfindet, wo diese Ablagerungen als Magazine des eben für den Bedarf dort Überflüssigen vorhanden sind, damit das Überflüssige im Innern der Erde zur Deckung des Bedürfnisses der Aussenwelt diene.

32. Wie Meine Liebe die alles ausgleichende Macht ist, so ist das Leben die alles anregende Kraft, welche das aus Liebe Geschaffene zum Leben anregt, es zur Vervollkommnung zwingt, um es nach Verwandlung und Verwandlung veredelt wieder dorthin zurückzuführen, von wo es ausgegangen ist.

33. Daher ist im Meer das Salz als erstes Anregungsmittel noch heute in Masse vorherrschend, weil das Element des Wassers (als verdichtete Luft) die Mutter alles Festen war und stets sein wird.

34. Mein Machtwort “Es werde”, Leben bezeichnend, schuf diesen Trieb, der stets fortbestehend sowohl die Materie als die lebenden Wesen drängt, ihre Missionen, ihren Bildungszyklus zu vollenden.

35. Was das Salz als Reizmittel, was das Salz als Verdauungsmittel, das ist das Salz geistig genommen im menschlichen Leben, im Kampf mit der Welt und mit seinen eigenen Leidenschaften; die Widerwärtigkeiten, die Missgeschicke sind das Salz des Lebens, was notwendig ist, ohne welches das Leben keinen Reiz hätte, wie die Speisen keinen Geschmack ohne Salz hätten.

36. Was im Organismus seine Organe reizt oder anregt, ihre Funktionen leichter zu erfüllen, das ist das geistige Salz der Missgeschicke, welches Geister und Seelen stärkt, sie fähig macht, Grösseres zu leisten und der gesetzmässigen Vervollkommnung leichter nachzukommen.

37. Und dieses Reizen, dieses Anregen ist das Leben.

38. Liebe kann sich nicht äussern ohne das Leben; denn die Liebe will die Wirkung ihrer Tatkraft sehen, sie will nicht umsonst alle Mittel angewendet haben ohne Resultat, Liebe will Gegenliebe, und um diese zu erreichen, gehört Bewegung oder Tätigkeit, oder Lebenskraft dazu, damit die Forderungen der schaffenden Liebe erfüllt werden können.

39. Dies ist der Zweck der Salze in der Materie, sie bewirken Leben, helfen der trägen Materie zum Fortschritt und bezwecken so den Grundtypus (Grundzug) der ganzen Schöpfung, wo Leben der Hauptzweck, Liebe seine Hauptgrundlage ist.

40. So sehet ihr, Meine Kinder, wie ein unbedeutendes, euch allen bekanntes und täglich gebrauchtes Element, geistig entsprechend aufgeklärt, ein wichtiger Faktor in der ganzen elementaren Schöpfung werden kann, und eine Wichtigkeit erreicht, von welcher ihr gar keine Ahnung hattet.

41. Das Salz als Heilmittel ist ebenso heilbringend, im rechten Masse gebraucht, und erhält die lebende Bewegung in den Organen menschlicher und tierischer Körper wie das “Salz des Lebens” oder die weltlichen Verhältnisse die Tätigkeit und Lebenskraft der Seelen erhöhen.

42. So tragen beide Faktoren, Liebe als Zucker und Leben als Salz, am meisten dazu bei, dass die einmal von Mir geschaffene Welt in ihren ersten Grundprinzipien schon die Keime der Ewigkeit hatte, indem alles aus sich selbst sich aufbauend entsteht, besteht und sich verwandelt. –

Essig = Oxydation = Fortschritt

43. Es fehlt uns also noch das letzte oben angeführte Wort, der Essig seine Bedeutung im materiellen Leben, sein Gebrauch und seine geistige Entsprechung.

44. Nun fangen wir auch bei diesem, ebenso wie bei den vorhergehenden an, seine Eigenschaften als “Essig” zu definieren, wo wir dann seine Bestimmung und weiteren Gebrauch von selbst herausfinden werden.

45. Also, was ist Essig oder, wie die Chemiker es benennen, “Oxos”? Woher dann “Oxydation” hergeleitet ist; denn ihr müsst nicht allein den Essig oder die Säure-Substanz nehmen, welche ihr in der Küche und bei Getränken gebraucht, sondern dieses Wort als den allgemeinen Ausdruck für den sauren Stoff auf alle Materie ausdehnen, wo ihr beim “Oxydieren” usw. ebenfalls diesen Stoffen begegnet, die mittels ihres Verbindungs-Prozesses mit ihnen oxydierend, verändernd wirken.

46. Dieses “Sauerwerden” oder Oxydieren ist eigentlich nichts anderes, als wenn ein Stoff oder eine Substanz an dem Wendepunkt angekommen ist, in andere Formen oder Verhältnisse überzugehen, wozu sie eben das Salz angeregt hat.

47. So entsteht das Zersetzen in andere Elemente, welche dann des früheren Verbandes ledig, andere Wechselverbindungen eingehen.

48. Selbst euer Tischessig ist nichts anderes als ein zersetztes, früher anders geordnetes Ding, und so ist die Oxydation diejenige Form, in welcher eine Verwandlung bewerkstelligt wird, wo alle chemischen Teile andere Verbindungen eingehen können und müssen.

49. Dieser Prozess, der in der ganzen Natur stets vor sich geht, da ein Zersetzen des einen ein Entstehen des andern ist, weil im ganzen Universum nichts bleibend ist, selbst das Bilden oder Ausbilden zu einer Form nur aus dem Zersetzen des Früheren hervorgehen kann, so ist dieses entsprechend bezeichnet das, was in der Natur Oxydation, in der geistigen Form als Fortschritt betrachtet, auch wirklich also ist.

50. Fortschritt oder Vervollkommnung ist das grosse Wort, ohne welches Meine Schöpfung nicht bestehen könnte, Fortschritt bezeichnet auch der Flug der Zeit, auch die Stunden, Minuten und Sekunden fliehen, und mit ihnen Millionen ausgelebte Produkte der Welten vergehen, und aus ihrem Vergehen, aus ihrem Tod entkeimt eine neue Saat, eine neue Frucht, wo alles vorwärtsdrängend vom Materiellen zum Geistigen, zum Endpunkte alles dessen, zuerst zu Meinem Geisterreiche und dann zu Mir Selbst sich drängt.

51. Sehet, die Liebe schuf die Welt, das Leben erhält die Geschaffene, und der Fortschritt, das Erschaffene stets läuternd, führt der Liebe wieder zurück, was sie gebunden entsandte und frei wieder sich nahen sieht.

52. So ist es in der unorganischen, und so in der organischen Welt. Süss und sanft sind die ersten Anfänge, welche als Salz oder Leben im Zweiten zu reizen haben, damit es seine Energie nicht verliere, und die immerwährende Oxydation, Resultat des Reizmittel-Salzes, befördert eben durch die Zersetzung die Elementarstoffe von Stufe zu Stufe, zu höheren, reineren, wichtigeren Verbindungen, wo endlich das Materielle stets geistiger werdend, endlich eine feinere Überkleidung erhaltend, dem Geistigen sich mehr und mehr amalgamiert (innig verbindet), bis die gesamte Materie des ganzen Universums vergeistigt neue Verbindungen eingehend, die Liebe als Seligkeit oder Zuckersüsse stets stärker, das Leben oder Salz stets intensiver und der Fortschritt oder die Oxydation stets leichter werdend, die Verwandlung herbeiführen wird, welche sanft, ohne Reiz fühlen zu lassen, eine ewige Glückseligkeit begründet, wo das Entstehen eine Seligkeit, das Leben eine Wonne, und der Fortschritt ein Zustand ist, von dem ein in körperlicher Hülle lebender Mensch sich keine Vorstellung machen kann; da selbst nur die höchsten Geister ahnungsvoll begreifen, dass auch über ihnen noch ein weites Feld liegt, wo von ihnen bis zu Mir noch zahllose Schöpfungen ewig fort stattfinden werden, die stets fortschreitend die Genüsse erhöhen, die Fernsicht des geistigen Auges erweitern, und jeder fühlenden Geistes-Seele nur zu sehr beweisen werden, was eigentlich Unendlichkeit, was eigentlich die höchste Liebe, was eigentlich das tiefste Leben, und was der ewige Fortschritt ist; wo ebenfalls, wie im groben Materiellen, aus Grobem Feineres, aus Materiellem Geistiges und aus Geistigem Göttliches entstehen kann, welches wieder, die nämlichen Phasen (Stufen) durchmachend, im unendlichen Raum den unendlichen Gott in Seiner unendlichen Liebe bei jedem Schritt gezeichnet findet!

53. Daher trachtet auch ihr, die ihr auf eurer kleinen Welt schon von Millionen von Wundern umgeben seid, wo jede Minute, jede Sekunde euch Zeugen abgeben könnten; trachtet auch ihr, Meine geliebten Kinder, diese Liebe eures Vaters zu begreifen, das göttliche Leben, was in allem Wesenden von Minute zu Minute sich manifestiert (offenbart), und den Fortschritt, den ewigen Oxydationsprozess zu begreifen, wie aus dem ersten Liebesprozess durch Licht und Wärme, durch Salze und Oxyde, selbst in der materiell totscheinenden Natur, sich der ewige Gesetzesgang erfüllt, der die Welten im leeren Raum unaufhaltsam vorwärts treibt, wo der grosse Liebes-, Lebens- und Oxydations-Prozess durch die Fortwälzung und Umdrehung um sich selbst das nämliche bewirkt, wie im Schosse eurer Erde die Metalle und Erdarten, all die verschiedenen chemischen Elemente, durch die Liebe hineingelegt, durch das Salz als Leben zur Oxydation oder zum Fortschritt vorbereitet, den nämlichen Gesetzgang gehen, wie im geistigen sich selbst bewussten Menschenleben, die Liebe wirkend, das Leben reizend, und die Scheidung endlich oder Unterordnung des Materiellen unter das Geistige, den nämlichen Fortschrittsprozess bewirkt, der aus dem Menschen einst einen grossen Geist, wie Salze und Oxydation aus einem plumpen Stein eine Pflanze, aus der Pflanze das Tier und aus dem Tiere den letzten Schöpfungsakt dieser Erde, den Menschen hervorbringt; wo sodann dieses letzte Glied der materiellen Schöpfung, als Bürger zweier Welten, die Prozesse der materiellen und geistigen Ordnung auf dieser Welt durchgemacht, dann in ein Geisterreich eintritt, wo zwar seine verfeinerten Sinne Dinge sehen werden, wovon jetzt sein Herz keine Ahnung hat, aber auch Verhältnisse und Forderungen an ihn herantreten werden, die auch ganz andere Aufgaben von ihm zu lösen verlangen, als wie er sie bis jetzt gewohnt war.

54. Auch dort existiert – “Zucker, Salz und Essig”; aber der Zucker, wenngleich süsser als alle irdischen, muss erst gewonnen werden, wenn durch die Essig- oder Säure-Gärung (oder Oxydation) das Leben als Reizmittel oder “Salz” die Tätigkeit erhöht hat, und es der reinen Seele möglich wird, in jenen Sphären zu leben, die feinerer Oxydationsprozesse fähig sind, aber auch höhere, intensivere Liebe dem geben, der durch das Salz des geistigen Lebens angeregt, seine eigene “Oxydation” überstanden hat, zur Liebe geläutert und edel zurückkehrt, so wie die Liebe den Lohn angemessen hatte, damit dann auch dem Sieger seine Krone gereicht werden könne!

55. O wenn ihr wüsstet, was euch dann erwartet, wenn ihr wüsstet, wie es errungen werden kann, und welche Seligkeiten, welche Wonnegefühle dort stets behalten, nicht wie hier nur in flüchtigen Momenten genossen werden; ihr würdet alles Mögliche tun, um ja ganz vorbereitet dort anzukommen, wo der Grenzstein zwischen Materie und Geist ist, und wo dann das Fortschreiten ein leichtes, sanftes, nur durch Liebe geleitetes ist!

56. Sehet, euch grosse Schöpfungsräume, grosse Schöpfungsgedanken, grosse Schöpfungsgesetze und -prozesse oder Welten zu beschreiben, wäre vergebliche Mühe, um durch sie Mich zu begreifen, ihr würdet höchstens vor Erstaunen vor Mir niederfallen, denn die Welt ist zu gross, als dass ihr kleinen Menschen deren Distanzen (Entfernungen), deren Grösse fassen könntet; allein in ganz nahen, euch oft unscheinbaren Dingen Meine Grösse, Meine Liebe, Meine Geduld und Sanftmut euch fühlbar zu machen, dieses ist weit leichter, um damit zum Ziele zu gelangen. Denn gerade wenn ihr sehet, dass Ich neben den grossen Welten und Sonnen-Komplexen auch die unbedeutendsten Dinge so eingerichtet habe, dass auch in ihnen der nämliche Gottesgedanke sich widerspiegelt, der euch im Sternenzelt in Erstaunen setzt, nur dann begreifet ihr, dass Gott etwas anderes, Höheres, Grösseres sein muss, eben weil für Ihn alles gleich wichtig, und der letzte Wurm so wie die grösste Sonnenwelt das nämliche ist, wo überall Seine Liebe, Sein in alles eingepflanztes Leben und Sein im ersten Schöpfungsakt bedungener Fortschrittsdrang ist, welcher alles vorwärts drängt von Stufe zu Stufe, bis im Geisterreich das grosse Jenseits mit anderen Gesetzen der Liebe, anderen des Lebens und anderen des Fortschritts ihm beweisen wird, dass Zucker, Salz und Essig oder Liebe, Leben und Fortschritt nie enden werden, so lange Gott mit Seiner Liebe, mit Seinem Lichte die Schöpfung erleuchtet, erwärmt und zur Annäherung an Ihn anregt.

57. Diese grosse Lehre aus diesen drei kleinen Worten nehmet hin als Beweis Meiner Liebe, einer Liebe, die, ganz verschieden von der eurigen, nur Vergessen, Verzeihen und Vergelten kennt.

58. Machet also, dass Ich wenig zu vergessen, zu verzeihen, aber viel euch zu vergelten habe, und ihr werdet der Seligkeiten in Fülle geniessen, wenn diese drei als Titel angeführten Worte ihren Prozess während eurer Lebensbahn erfüllt haben werden! Amen!

flagge en  Secret of Life 24 … Sugar, Salt and Vinegar

   

Sugar, Salt and Vinegar

Jesus Christ reveals by Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life – Chapter 24

Pentecost 1875

Thus says the Lord:

1. You see, My children, here I am giving you three words which denote things you all well know, although you fail to know the role which the above mentioned substances play in the material nature and even less what they correspondingly represent in the spiritual sense.

2. Another new field among the natural objects of your visible earth shall be given or unlocked to you. You will then, as so often before, see and learn anew about the important qualities often concealed in things, which, because you see them every day and use them for various daily needs, do not strike you as being important. And so with these three things, namely sugar, salt and vinegar, new proof shall be given as to how much the Spiritual is linked with matter, is expressed by and contained in it. And you may even more realize the extent to which man should endeavor to recognize the spiritual structure of the entire world, which cognition can then often lead him to a proper evaluation of Myself.

Sugar

3. Look, sugar and its juice are found everywhere in the plant kingdom and are present also in the animal kingdom and even in the human organism.

4. The juice of sugar, or the sweet juice which usually arouses a pleasant sensation when it is enjoyed, is so widely distributed in nature that there is almost no living being which would be unaware of its comforts.

5. The many plants, which in their structure possess the ability to draw the sugary substance out of the soil in which they grow, are in turn the main supporters of many animals which collect, consume and process the so prepared sugary substance in flowers or fruits for their own sustenance.

6. In the fruits, and in former times even in the few medicines known to mankind, the sugary foodstuff played the predominant role whereas nowadays, with the decline of the human race, it has been replaced by poisons.

7. Syrup or sugary substances were the equalizers in illnesses, the alleviating remedies which, as it were, sweetened the material life of most living beings, including man, of course as long as they used them in moderation or according to certain rules. For neither man nor animal can live exclusively on sugary substances.

8. Since you now see that the syrup, industrially extracted from the plant substances and in crystallized form, mixed with your foodstuffs, has gained such extraordinary importance, the question easily arises, namely: “Why is it precisely the sweet juice, called sugar, which causes such pleasant enjoyment while eating or drinking? For there are surely plenty of other substances which, taken from all kingdoms of nature, are used for our nourishment and which could perhaps be dispensed with, whereas the absence of sugar juice would render many foods quite unpalatable.”

9. Well I answer with another question: “What is sugar, seen in a spiritual sense?” and through the answer to it you will also find the above question answered, for once you know the foundation on which all these material experiences, desires and appetites are based, you will easily realize why foods and drinks sweetened with sugar are so enjoyable for you.

10. You see, sugar in its spiritual correspondence represents in the material creation – love!

11. Where love is merely the endeavor to arouse, sustain and propagate pleasant sensations, sugar, as an additive to other things, is the main mediator in making many substances palatable.

12. Love in every form can, and must, sweeten their position for human beings, and this is correspondingly done also by sugar.

13. Love mitigates all harsh feelings and pours balm onto open wounds. It comforts, calms, equalizes and renders many a thing bearable, which otherwise would seem unbearable.

14. Love is, and was, the fundamental thought of creation, the fundamental pillar of My own self, the main factor in rendering man truly human.

15. Without love, the world would be a chaos, a lawless conglomerate of substances and elements, in constant war with, and destroying, one another.

16. Therefore, love, being the highest spiritual potency, is also the mightiest factor in a material sense. Man and, to a certain degree even the animal, in their soul-life were endowed with faculties enabling them to feel and grasp love and always look for it. In the same way all over the world sugar, or the sweet pleasant feeling given to the living being with the enjoyment of products of the earth, is the main factor in sweetening and rendering pleasant the material vegetative life. And this pleasant awareness imparted to your palate corresponds to love, which likewise only with sweetness or lovingly adjusts all that is wrong and bitter. This you see in sugar, be it as a natural juice or artificially manufactured and crystallized, the factor which metaphorically corresponds to love and the sphere of which no one can escape. For its gentle effect seeks out all that is alive, and its enjoyment, as it is sipped, lets one easily forget everything else, just as during the sensation of love.

17. And who prepares this delicious sugary substance for you? Who coaxes it from the dark earth? Who urges the plants and animals to seek and collect it?

18. It is the sunbeam, the light, as an efflux of My divine love, which I let pour forth into the infinite world for the delight, enjoyment and life of all that I have created. Thereby everything living may see My creation in the light and recognize love as the carrier of this light. A light which through distances of eons of miles imparts its power, quickening, creating, sustaining everything and forcing it to transformation, to spiritual progress.

19. What light, as love, is spiritually, sugar is metaphorically in the material sphere. The gentle words of infinite love or the gently warming rays of the light, or the pleasantly sweet taste in the fruits, they all mean the same thing. “Love” this great word is called, love, as a Creator had it when He created all this; love, infused into the created and love, extracted by sunlight or love-light as juicy sugar even from the rigid earth. It is meant to impart to the one who enjoys the products of the earth the same pleasure, the same taste which a loving word, a warming sunbeam arouses in the emotion, as one or the other meets animals or human beings.

20. Thus, My children, let the sweet sugar teach you that you, made from love-elements, first of all look instinctively for the lovely things in nature. And that, secondly, when you eat sweet fruits or use the sugar mixed with drinks for the quenching of your thirst, it is always only love. Love, which in thousandfold form demands, effects and endeavors to carry out the very same thing contained in the word, when I emphasized as the fundamental basis of My creation, apart from the “Let there be”, the word “light”, because light means love. And through the many words I am giving you I want to kindle light in your hearts so that they may recognize their own light-world. Then they will learn to understand that the great Creator can be found even in the most insignificant, most commonplace, and that a heart capable of love and wanting to seek the Father, personified Love, can find Him, if light, an open eye and an understanding of the entire creation go hand in hand.

21. Now you have the spiritual significance of sugar, what it is, how you shall regard it if you want to understand Me.

Salt

22. Now we will proceed to the second item, salt, which in taste is exactly the opposite to sugar, and also here try to find out what is behind it spiritually and how best to exploit its effect and existence correspondingly. Then you shall again recognize Me as your Father and the great Creator of the great nature also in this mineral.

23. To begin with this matter logically, let us consider salt simply as what it shows us to be, where it is found and why it is essential.

24. You see, there are various salts, and just as sugar is diligently sought after, salt is sought after especially by animals and human beings, for without it, many things would be unpalatable, particularly when in the preparation of food in your kitchens you remove, through cooking, the salts contained in the raw substances by exposing the latter to chemical processes. These salts must of course be replaced with other salts, that means with your cooking salt.

25. Salt is contained in almost all parts of matter.

26. Salt exists as mineral, and also fruits and plants contain it. Even sugar contains salt, and it is contained in the blood and in the stomach of many living beings, where salt is a principal element.

27. Thus the question arises as before: “From where this desire, this inescapable craving for salt?”

28. Look, also here, as with sugar, the spiritual explanation elucidates the presence of salt in matter.

29. “Salts” are correspondingly what “life” is in the universe. They are stimulators, that means catalysts in the process of creating, sustaining, perfecting.

30. Thus salt is the corresponding element that gives birth to life, develops it and gradually leads it to higher levels.

31. Therefore, salt is sought after as a stimulant by both animal and man. It is found in the tunnels of the earth, where these deposits represent the storehouse for the existing surplus. This surplus in the interior of the earth can then serve to satisfy the need of the outer world.

32. Just as My love is the all-harmonizing might, life is the allanimating power, which stimulates into life what was created out of love, forcing it to perfection, so as to bring it back after repeated transformation to the place from where it had gone forth.

33. Therefore, in the sea, salt as the foremost stimulant is plentiful still today. For the element of water (as condensed air) has been, and will always be, the mother of everything solid.

34. My mighty word “Let there be”, denoting life, created this everlasting urge, which urges both matter and the living beings to complete their mission, their developmental cycle.

35. What salt is as a stimulant, as a stomachic, salt is in a spiritual sense in human life, in the conflict with the world and with man’s own passions. The adversities, the calamities are the salt of life, which is necessary and without which life would have no fascination, just as food would be devoid of taste without salt.

36. That which incites or stimulates the organs in an organism to more easily fulfill their functions, is the spiritual salt of adversity, which strengthens the spirits and souls and enables them to perform greater things and to more easily achieve their ordained perfection.

37. And this inciting, this stimulating is life.

38. Love cannot manifest without life, for love wants to see the effect of its energy, does not want to have applied all its means without a result. Love demands counter-love, and to achieve this, motion or action or vital force is required so that the demands of the creating love can be fulfilled.

39. This is the purpose of the salts in matter. They effect life, help the inert matter to progress, having in view the fundamental type of the entire creation, where life is the main purpose and love its fundamental basis.

40. Thus you see, My children, how an insignificant element, well known to you all and used daily, elucidated in its spiritual correspondence, can become an important factor in the entire elementary creation and achieve an importance which you were unable to imagine.

41. Salt as a remedy is equally salutary when used in the right measure. It sustains the vital movement in the organs of human and animal bodies, just as the “salt of life”, or the worldly circumstances, enhance the activity and vital force of the souls.

42. Thus both factors, that means love as sugar and life as salt, assisted most in that the world, once created by Me, had already in its first fundamental principles the germs of eternity. For everything comes into being, exists and transforms itself through selfdevelopment.

Vinegar = Oxydation = Progress

43. And so, what is still missing is the last of the above mentioned words, namely “vinegar”, its significance in material life, its use and spiritual correspondence.

44. Now let us also here begin, as with the preceding ones, to define its qualities as “vinegar”, and we shall then automatically find out its purpose and further use.

45. Well, what is vinegar or, as the chemists call it, “Oxos”, from which is derived “oxidation”. For you must not only consider the vinegar or the acidic substance which you use in the kitchen and in drinks. You must extend this word to be the general expression for the acidic substance in all matter. There, in “oxidation” etc., you also come upon these substances that, by combining with other substances, have an oxidizing, transforming effect.

46. “Acidification”, or oxidation, is actually nothing else but the process by which a stuff or substance reaches a turning-point where it passes into other forms or structures owing to the influence of the salt.

47. In this manner begins the breaking up into other elements which then, free of their former association, enter into other mutual combination.

48. Even your table vinegar is nothing but a broken up, formerly differently arranged thing. And so oxidation is that form in which transformation is effected where all chemical parts can, and must, enter into other compounds.

49. This process, which is going on incessantly in the whole of nature, is correspondingly what in nature is called oxidation and in its spiritual form is considered progress, which it really is. For the breaking up of one means the beginning of another, and in the whole of the universe nothing is permanent and even the formation or development into a form can only result from the breaking up of the former one.

50. Progress, or perfection, is the great word without which My creation could not exist. Also the passing of nine denotes progress. The hours, minutes and seconds fly and millions of deceased products of the worlds pass away with them. And from their passing, from their death a new crop sprouts forth, a new fruit where everything presses on from the maternal to the Spiritual, to its final destination, first to My spirit realm and then to Me Myself.

51. You see. Love created the world, life sustains it and progress, always purifying the created, again leads back to Love what it once sent out fettered and now sees come back in freedom.

52. This applies to both the inorganic and the organic world. Sweet and gentle are the first beginnings, which as salt, or life, have to stimulate in the latter so that it may not lose its energy. And the continuous oxidation, the result of the stimulating salt, through the breaking up transports the elemental substances from level to level, to higher, purer, more important compounds. Finally, the material, ever more spiritualized, achieving a more subtle envelopment, amalgamates more and more with the spiritual, until the collective matter of the entire universe, spiritualized, enters into new combinations, where love as bliss or sweetness becomes ever stronger. Then life, or salt, ever more intensified and progress, or oxidation, ever easier, will give rise to the transformation. And this, gently, without making a stimulus felt, establishes an eternal happiness where the coming into being is bliss, life is rapture and progress a state that a human being living in a physical envelopment cannot imagine. For even the highest spirits have foreknowledge and understand that beyond them there is a vast sphere extending from them to Me. There, countless creations will take place forevermore. And they, in continuous progress increasing the enjoyment and enlarging the perspective of the spiritual eyes, will give more than adequate proof to every sensitive spirit-soul as to what infinity, what the highest love, what the most profound life and what eternal progress really are. Where also, as in the coarse material, something spiritual, and out of the Spiritual something divine can emerge, which, again going through the same phases, finds with every step in infinity the imprint of the infinite God in His infinite love!

53. Therefore, you too, My beloved children, who on your small world are already surrounded by millions of wonders, where every minute, every second could testify to you: Do endeavor to understand this love of your Father, the divine life which every minute manifests in all beings. Understand the progress, the eternal oxidation process, as out of the first love-act through light and warmth, through salts and oxides, even in the seemingly dead nature, the eternal course of the law is fulfilled. A law that inexorably propels the worlds in the empty space, where the great process of love, life and oxidation through the onward movement and the rotation around their own axis affects the same thing. How in the bowels of your earth the metals and kinds of soil, all the different chemical elements, placed there by love, prepared by the salt, as life, for oxidation or for progress, take the same course decreed by law. How in the spiritually fully aware human life, love is at work and life stimulates. And finally, how the separation or the subordination of the material to the Spiritual effects the same developmental process, which one day will bring forth from man a great spirit. How salts and oxidation produce from a clumsy stone a plant, from the plant the animal, and from the animal the ultimate creational product of this earth, namely man. Where this last member of the material creation, as a denizen of two worlds, having gone through the processes of the material and spiritual order on this world, then enters a spirit-realm. And where, although his refined senses will behold things which his heart cannot imagine at present, he will also be confronted with situations and demands which expect him to solve quite different tasks from the ones he had been accustomed to.

54. There too, “sugar, salt and vinegar” exist. However, the sugar, though sweeter than anything earthly, can only be won when through the acetic or acidic fermentation (or oxidation), life as a stimulant or “salt” has enhanced the activity. This enables the pure soul to live in those spheres where finer oxidation processes are possible. These also impart a more sublime, more intensive love to the one who, stimulated by the salt of the spiritual life, has endured his own “oxidation” and returns, purified for love and exalted, in keeping with the reward allotted by love, so that the victor can be given the crown.

55. Oh, if you knew what awaits you, if you knew how it can be achieved and what bliss, what rapture can always be experienced there, but not, like here, only in fleeting moments; you would do everything possible to make sure you arrive there well prepared, at the borderstone between matter and spirit, from where progress is easy, gentle, only guided by love!

56. You see, it would be a vain effort to describe to you vast spaces of creation, great creational thoughts, great creational laws and processes or worlds for you to understand Me through the same. You would at most fall down before Me in amazement, for the world is too vast for you small human beings to grasp its distances, its vastness. However, for the sake of the attainment of the goal it is much easier to make perceptible to you My greatness, My love, My patience and meekness in nearby, to you often insignificant things. For first you have to see that I have arranged beside the great cosmic and solar complexes also the most insignificant things in such a way that they reflect the same divine thought that also amazes you in the starry heaven. Only then do you realize that God must be something different, sublime, greater, because for Him, everything is equally important, and the smallest worm is equal to the greatest solar world. And everywhere there is His love, His life implanted into everything and His urge towards progress is implied in the first act of creation. It urges on everything from level to level. Finally, in the spirit-realm the great Beyond will prove to man through other laws of love and of life, other laws of progress, that sugar, salt and vinegar, or love, life and progress will not ever end, as long as God with His love, with His light, illumines and warms creation and stimulates it to draw near Him.

57. Accept this great teaching from these three little words as proof of My love, a love which, in contrast to yours, knows only forgetting, forgiving and rewarding.

58. So see to it that I have little to forget, to forgive, but much to reward you, and once these three words quoted in the heading have fulfilled their meaning during the course of your life, you will enjoy beatitude in abundance. Amen.

14. Lebensgeheimnis… Die Würde des Menschen – 14th Secret of Life… Human Dignity

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flagge de  LEBENSGEHEIMNIS 14… DIE WÜRDE DES MENSCHEN

14. Lebensgeheimnis… Würde des Menschen
Von Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Lebensgeheimnisse Kapitel 14
22. Oktober 1872

So spricht der Herr…

1. Nun, über diesen Gegenstand was eigentlich “des Menschen Würde” heisst oder bedeuten soll, da herrschen ebenso viele Ansichten, als es gebildete oder erzogene Menschen gibt; denn die wilden Völker und die rohen verwahrlosten Menschen haben ja so keine Idee, was der Name Mensch bedeuten soll, und wie sie sich dessen würdig machen könnten.

2. Nur wo der Mensch sittlich, moralisch erzogen und gebildet ist, nur da kann man annehmen, dass eine Idee von der eigentlichen Würde des Menschen zu finden sei, welche jedoch eben wieder gemäss der Erziehung, des Lebensberufes, verschieden sein muss.

3. Alle diese gangbaren und vorherrschenden Ideen über den Begriff “Würde des Menschen” aber sind nicht der Grund, warum Ich dieses Wort erklären will und warum euch sagen, in was denn eigentlich die Würde des Menschen besteht, sondern Ich will euch nur dazu verhelfen, eben Meine Lehre mit dem praktischen Leben zu verbinden, und so auf diese Art würdig zu werden, als ein Wesen zwischen zwei Welten gestellt, geistig und seelisch zugleich dem grossen Schöpfungs-Gedanken eures himmlischen Vaters zu entsprechen; denn auch ihr habt, obwohl schon vieles von Mir empfangen, doch noch nicht die rechte Idee, was eigentlich “Würde des Menschen” heissen will, da ihr eben nur zu sehr an andern seht, wie sie diesen Titel für sich wohl beanspruchen, aber auch gemäss ihren Begierden und Leidenschaften ihn zu wenden und zu erklären suchen, um nach ihren Begierden ein jeder in seiner Art ein würdiger Mensch zu sein!

4. Um nun die Würde des Menschen besser zu begreifen und das Folgende leichter zu fassen, so wollen wir wieder mit dem Begriff des Wortes beginnen, es aus der Wurzel seines Entstehens herleiten und sodann den eigentlichen Begriff und Wert desselben feststellen, wie es bei euch Gebrauch sein sollte, und wie Ich es Mir vorstelle.

5. Sehet, das Wort “Würde” kommt von “Werden” her, und das Wort “Werden” ist eigentlich ein Wort aus dem Schöpfungsgedanken, welcher als Grundlage Meines Wesens der ganzen sichtbaren Welt gegeben wurde; denn ohne das “Werden” wäre keine Sonne, kein Planet, kein grosses Welten-, kein grosses Geisterreich, da Ich nur durch den Ausspruch “Es werde!” die ganze Unendlichkeit belebte, belebte zur Seligkeit der erschaffenen Wesen, und zur Seligkeit Meines eigenen Ich, das die personifizierte Liebe ist, welcher Ausdruck “Liebe” aber nur heissen will – alles für andere tun und schaffen, und an dem Verstehen und Vervollkommnen anderer seine eigene Seligkeit, seine eigene Wonne finden.

6. Mit dem Ausspruch “Es werde!” war aber auch das Gesetz und der Weg gegeben, was ein jedes Geistes oder Seelenprodukt sein soll, oder zu welchem Grade der Vervollkommnung es bestimmt war, wo natürlich die in die materielle Welt gebundenen, gefesteten Geister einen andern Weg zu gehen hatten, als die freigestellten sich selbst bewussten Geisterheere Meiner unendlichen Geisterwelt.

7. Nun, mit dem “Werde” entstand natürlich auch die Frage, ob besonders die freigestellten, sich selbst überlassenen Geister auch das geworden sind, was sie werden sollten, das heisst, ob sie wurden, was Ich mit ihnen bezweckte.

8. Durch das Wort “Wurde” entstand ein Zustand, welcher, wenn er Meinen Absichten entsprach, dem Titel “Würde” oder “würdig” entsprach, ebenso wie bei euch auf der Welt ihr demjenigen eine “Würde” verleihet, oder ihn “würdig” heisset welcher diese Stellung oder durch seine Eigenschaften als geistiger Mensch das Prädikat “würdig” verdient hatte.

9. Was also ihr als Würde bezeichnet, drückt eigentlich aus, dass dieser Mensch, der eine Würde bekleidet oder würdig genannt zu werden verdient, jene Eigenschaften innehat, welche den Menschen als geistiges Wesen adeln – ihn zu etwas Besserem stempeln sollten, als was die übrige Anzahl seiner Mitbrüder erreichen konnte!

10. Diese Idee von Würde, die ihr im Allgemeinen habt, eben diese Idee nur in anderem Massstabe, habe auch Ich in Bezug auf die von Mir geschaffenen Geschöpfe.

11. Als Ich auf eurer Erde den ersten Menschen erschuf, setzte Ich ihn ein, wie ihr einen höher gestellten Beamten mit einer Würde bekleidet, indem Ich ihm die Macht einräumte, über vieles zu gebieten, erhabener zu sein als alles andere geschaffene Geschöpf auf Erden. Ich verlieh ihm mittels seiner geistigen Eigenschaften als Abkömmling von Mir Vollmachten, das zu sein, zu was Ich ihn nämlich machen wollte, das heisst “Herr der Erde zu werden!” So sollte er seine Fakultäten (Fähigkeiten) ausbeuten, zum Besten seiner selbst, und zum Wohle aller ihn umgebenden Welt.

12. Damit er aber auch seine eigene Würde erst in dem Sinne begreifen möge, wie Ich sie verstanden haben möchte, so liess Ich ihn frei, liess ihn alle in ihn gelegten Triebe benützen, zum Guten oder Bösen, damit er erst dadurch erkennen möge, dass die ihm von Mir übergebene Würde nur darin besteht, wenn er nicht als Maschine sondern als freies, selbsthandelndes Wesen seine Eigenschaften, Triebe und Begierden zu regeln weiss, und dass er nur in der Beherrschung seiner Leidenschaften die geistige Würde erlangen kann, wozu Ich ihm alle Mittel gegeben habe, sie zu erreichen und ein würdiges Mittelglied zwischen der gebundenen und der ganz freien Geisterwelt zu sein.

13. Ich rief ihm das “Werde!” zu, und er ward oder wurde – was – das könnt ihr jetzt überall sehen; leider nicht das, zu was Ich ihn berufen habe, sondern statt Freiherr ist er Sklave seiner Leidenschaften geworden, und hat so ganz entgegengesetzt seiner Bestimmung sich und die ihn umgebende Natur entwürdigt, missbraucht; und daher kommen auch alle Missstände, welche in geistiger und materieller Hinsicht den Menschen jetzt verfolgen mit Übeln und Leiden aller Art, weil er entgegengesetzt seiner hohen Bestimmung, statt sich Meiner würdig zu machen, sich vom Wege des Rechtes entfernt hat, “unwürdig” geworden ist, ein “Mensch” zu heissen, welchen Ich einst, ihm Meinen geistigen Odem einhauchend, zu einem Kinde Meines grossen Geisterreiches stempeln wollte, welches grosse Geisterreich er jetzt erst auf grossen Umwegen, und mit aller Art von Übeln und Leiden kämpfend, erreichen kann.

14. Nachdem nun die Menschen mit ihrer vermeintlichen Wissenschaft und Gelehrsamkeit so weit gekommen sind, sich dieses Wort “Würde des Menschen” so bequem als möglich zu machen, nachdem der Egoismus als Gegenpol Meiner Liebe und der Liebe überhaupt das Hauptsteckenpferd der jetzt lebenden Menschheit geworden ist, nachdem aber auch eben durch dieses tolle Treiben das Mass der Verirrungen auf eurer Seite und das Mass Meiner Geduld ebenfalls zu Ende zu gehen anfängt, so ist eben dieses Wort wieder euch gegeben, um noch vor dem allgemeinen Verfall so manchen zu retten, damit er nicht ganz seine Würde – seinen einzigen Anteil an der geistigen Welt verlieren möge!

15. Wohl ist dieses und alle Meine Worte, die Ich bis jetzt euch durch Meine Schreiber zukommen liess, nur für wenige erst zugänglich; aber Geduld, die Misszustände des menschlichen Lebens werden bald noch manchen in euer Lager führen, so dass er endlich, nachdem er alles vergeblich versucht hat, bei euch einkehren und euch bitten wird mit den Worten:

16. “Freunde und Brüder! Habt ihr keinen Trost, kein Labsal für meine wundgepeitschte Seele, ich fühle es, ich habe die Würde des Menschen verloren, ich habe sie mit Füssen getreten, und jetzt, wo ich Trost und Ruhe von all den Hirngespinsten verlange, die man mir als Weisheit, als religiöse Dogmen angerühmt hat, jetzt erweisen sie sich alle als unzugänglich, als nicht stichhaltig. Wie ein Nebelgebilde zerfliesst aller Traum eines rationellen, vernunftmässigen Scheinwissens; gebet mir die Würde des geistigen Menschen zurück, dass ich mich fühle als Mensch, als geistiges Wesen, welches einst rein aus der Hand eines liebenden Schöpfers hervorgegangen, jetzt wieder Seiner würdig zu Ihm zurückkehren möchte!”

17. Dann, Meine Kinder, dann sind es die Worte, welche Ich unter Heutigem euch gebe, welche dem Dürstenden Labsal und Trost bringen und ihn zu dem Rufe mit dem Blick nach oben zwingen werden: “Was bin ich, o Herr, dass Du meiner gedenkest?”

18. Das ist der Zweck, euch und allen Suchenden die “Würde des Menschen” wieder mit klaren, hell leuchtenden Zügen darzustellen, damit der Suchende, der Fehlende, der Zweifelnde erkennen möge, wie weit er von ihr abgekommen ist, und wo die Mittel der Wiedergewinnung sind, um das verlorene Paradies wiederzufinden.

19. Denn wisset, wie Adam Meinem Befehle entgegen gehandelt hatte, verlor er sein Paradies, das heisst, er verlor das Bewusstsein seiner geistigen Würde, und eben dieser Verlust stürzte seine Nachkommen bis auf den heutigen Tag in den Wirrwarr von falschen Ideen, Begriffen, Lebens und Weltansichten, welche alle nichts anders sind als das ewige Streben nach Wiedererlangung einer geistigen Würde, welche den Menschen weit über alles Materielle, über alles Sinnliche erhebt, ihn über Trümmer der Verheerung und Unglücksfälle mit einer Zuversicht nach einer andern Welt blicken lässt, wo alle diese Kalamitäten, welche am Ende doch nur das leibliche Wohl der Menschen angehen, als Null entschwinden, und ihre Zulassung klar und einfach eingesehen wird als Mittel zu dem Zwecke, den ins Materielle versunkenen Menschen wieder zum geistigen Weltbürger zu erheben, zu welchem Ich ihn einst geschaffen habe, und welches er auch wieder werden muss, wenn er gleich noch so viele Seitensprünge macht; es ist nur die Zeit verschieden, aber das Endziel bleibt sich gleich. Was Ich hergegeben habe, muss zu Mir wieder zurückkehren, denn es war Mein und muss es wieder werden!

20. Nun, nachdem Ich euch mit wenigen Worten gezeigt habe, was “Würde” ist, wie sie von Mir euch gegeben, und wie sie von euch Menschen missbraucht wurde, jetzt muss Ich euch auch beweisen und streng mit Worten festen Abschlusses vor die Augen stellen, was eigentlich Würde des Menschen nach Meiner Idee heisst, damit auch ihr einen klaren Begriff bekommt von dem, was Ich euch gab und was Ich von euch auch wiederbegehren kann, damit ihr Meinen Wünschen entsprechen mögt.

21. Nun sehet, Meine Kinder! Die menschliche Würde ist eigentlich nichts anderes, als das fortwährende Handeln, Denken und Wollen nach Meinen Liebesgesetzen!

22. Ich, der Ausdruck der Liebe, habe euch aus Liebe erschaffen, ihr also Erschaffene müsst eben diesem Schöpfer, der den Funken der Liebe in euch legte, gleich zu werden trachten, soviel es in eurer Macht steht.

23. Dies ist der eigentliche Grundbegriff der Liebe, von der Würde des Menschen, welcher, seine Leidenschaften des Zornes, des Hasses oder der Rache bezähmend, nur alles aus Liebe, nur alles für andere tut, leidet und fühlt.

24. So wird der materielle, körperliche Mensch mit seinen menschlichen Bedürfnissen durch die höhere Glut einer göttlichen Liebe geheiligt, vergeistigt, seiner eigentlichen Abstammung mehr würdig, und eher fähig, Seinen Schöpfer zu verstehen und sich Ihm zu nähern!

25. Die Würde des Menschen besteht also nur in der Unterjochung alles Unedlen, sei es in Gedanken, Wort oder Tat! – So ist der Mensch allein nur erhaben über das Tier, das doch so manche Eigenschaften mit dem Menschen gemein hat; allein eben diese Eigenschaften zu edleren Zwecken zu benützen, auch das gemeinste sinnliche Begehren geistig zu verschönern, ihm einen edleren Anstrich zu geben, ihm höhere Beweggründe zu unterlegen, das adelt den Menschen, das gibt ihm seine angestammte Würde wieder, wodurch er ein Bürger eines Geisterreiches wird, welches einst sein bleibender Aufenthalt sein wird.

26. Den Menschen adelt nicht das konventionelle Halten der Anstandsregeln und der staatlichen Gesetze. Nein! Den Menschen adelt sein eigenes Gewissen, wenn er das Bewusstsein hat, alles nur aus den edelsten, erhabensten Beweggründen getan zu haben, alles gewirkt zu haben aus Liebe, aus Liebe zu seinem Schöpfer, aus Liebe zu seinen Mitgeschaffenen.

27. Nicht die Tat stempelt den Wert, sondern das “Warum” solche Tat geschehen ist! Die Tat sieht wohl der Mensch, den Beweggrund kennen aber nur zwei – Ich und der Handelnde, wo Ich bei ihm sein lohnendes oder strafendes Gewissen repräsentiere.

28. Was sind denn “Gewissensbisse” anderes als die Unruhe, seiner geistigen Würde zuwidergehandelt zu haben? Daher, so oft ihr etwas unternehmt, so oft Gedanken euch beschleichen, seid aufmerksam auf sie, damit sie euch nicht entwürdigen; denn ein jeder trägt sein Lebensbuch in sich, und am Ende seiner Laufbahn wird er in einem Bilde erschauen können, welche Physiognomie (Gesichtsausdruck) sein geistiger Mensch beim Scheiden aus dieser Welt erhält; denn der Abglanz des weltlich gelebten Lebens wird der Ausdruck des seelischen Gewandes sein, wo die Gesamtzahl aller Gedanken, Wünsche und Begierden den geistigen Menschen so bezeichnend den andern Geistern darstellen wird, wie er nicht körperlich geformt, wohl aber geistig sich ausgebildet hat.

29. Dass natürlich diese Form des würdigsten Menschenbildes bis zur Ungestalt millionenartige Abstufungen haben muss, versteht sich von selbst. Ein jeder prägt sich das Gesicht auf, wie er gelebt hat; je mehr seiner Würde gemäss, desto reiner werden auch die äusseren seelischen Formen das innere Geistige ausdrücken! Ist ja schon jetzt, obwohl nicht jedem, doch manchem lesbar, welche Seele oft ein oder der andere Körper verbirgt, wo doch noch so viele Verstellung im menschlichen Körper möglich ist, was in der andern Welt wegfällt.

30. Deswegen sende Ich euch diese Worte und rufe euch zu:

31. Lebet eurer würdig! Lasset alles Scheinen weg, und zeiget euch auch andern als Menschen, so wie Ich einst den ersten schuf, als Menschen, welche den Funken des unsterblichen Geistes in sich tragen, als Menschen, welche gerade durch alle früheren Vorkommnisse, wie selbst Meine Menschwerdung, zu so grossen Zwecken bestimmt und erschaffen wurden!

32. Verunglimpfet nicht eure Würde, seid streng gegen eure Gedankenwelt, sie ist die erste Verführerin, welche euch so leicht über die Brücke des Schicklichen, über das Edle ins Unedle führt.

33. Die Würde des Menschen ist ja euer einziges Heiligtum, durch sie werdet ihr alles, ohne sie versinket ihr zur Tierwelt hinunter, werdet gleich Tieren materielle Geschöpfe, die nicht eines göttlichen Funkens wert sind, werdet eigentlich noch mehr (weniger) als Tier; denn wenn das Tier Handlungen begeht, die für euer Auge grausam und hinterlistig sind, so weiss es solche nicht zu beurteilen, sie liegen in seiner Natur; aber der Mensch sinkt eben deswegen unter das Tier hinab, weil er die Fakultät (Fähigkeit) hat, seine Handlungen und Gedanken zu beurteilen, abzuwägen, und wohl sich bewusst, dass er etwas ganz anderes tun sollte, doch das Entgegengesetzte vollführt, weil es seiner sinnlichen, nicht aber seiner göttlichen Natur schmeichelt.

34. Die Würde des Menschen ist das Palladium (Schutzbild), welches heiliggehalten werden sollte, und in dieser Reinheit liegt die Ruhe und der Trost bei Unglücksfällen jeder Art; denn dieses Palladium führt zum Vertrauen auf eine leitende Vaterhand, welche, wenn auch dem Anschein nach strafend, doch nur aus Liebe bessern will!

35. Diese Würde des Menschen macht die Menschen zu Engeln, so wie der Verlust derselben sie zu Teufeln in menschlicher Gestalt umwandelt.

36. Wenn nicht eben diese so viel missverstandene “Würde” eigentlich der Grundpfeiler und das Grundprinzip zu allen Gedanken und Handlungen wäre, so hätte Ich es euch nicht näher auseinandergesetzt, damit ihr etwas strenger auf euch selbst aufmerksam sein sollt und stündlich und täglich erkennen mögt – wie oft ihr eben gegen diese Würde in Gedanken, Worten und Taten fehlt oder sündigt!

37. Unbemerkt und unbelauscht gehen zwar die unlauteren Gedanken an der Mitwelt vorüber, aber an eurem Seelenmenschen bleiben sie haften. Dort werden einst andere mit Schrecken lesen, wie so mancher Würdenträger eurer Welt nicht einen Funken von Menschenwürde mehr besass, welche Ich ihm als Mein Ebenbild auf seine Lebensreise mitgegeben habe.

38. Lasset daher diese Hochgestellten ihre Sache mit sich selbst ausmachen; auch sie werden in Verhältnisse kommen, wenn nicht in dieser doch gewiss in der andern Welt, wo mit Grauen und Schrecken Wesen voreinander fliehen werden, die hier mit Freundschaft aneinander hingen.

39. Die Enttäuschung wird kommen, wenngleich spät, für die Unwürdigen aber noch immer zu früh! Bewahret daher eure Gedankenwelt rein! Dort lasset eure Menschenwürde als reine Flamme der Liebe, der Duldung und der Verehrung leuchten, und ihr werdet, wenngleich von euren Mitmenschen verkannt, den Himmel schon auf Erden geniessen, welcher hier nur flüchtig, dort einst bleibend in und um euch sein wird!

40. Sehet, Meine Kinder, wüsste Ich nicht, was euch während eures Erdenwandels noch erwartet, Ich würde euch diese menschliche Würde nicht so ans Herz legen; aber ein guter Arzt weiss, wenn er Symptome (Anzeichen) von Krankheiten sieht, schon als Vorsichtsmassregeln Mittel anzuordnen, damit wenn eine Krankheit sich einstellt, derselben vorgebeugt werden kann.

41. So auch Ich; bald werden Missgeschicke auf Missgeschicke sich häufen, der Gärungs- und Scheidungs-Prozess muss seinem Ende entgegengehen, die geistige Luft eures Erdballs ist, wie oft die materielle Atmosphäre, mit gewitterschweren Dünsten angefüllt, die Entladung muss folgen, und ebendeswegen rate Ich euch:

42. Fliehet zu Mir! Verletzet eure Menschenwürde nicht; denn nur so habt ihr Vertrauen zu Mir und nicht zu euch selbst, so nur könnt ihr allen Stürmen trotzen; denn diese geistige Würde erhebt euch über das gewöhnliche Leben, lässt euch alle noch so grossen Übel in einem andern Licht erblicken und erfüllt euer Herz mit Vertrauen und Zuversicht auf euren Vater im Himmel, der ja nur, eben weil der grösste Teil der Menschheit schon längst seine Würde eingebüsst, solche Mittel zulassen muss, um durch Elend und Not das zu erreichen, was mit Güte nicht erreichbar war!

43. Die Würde des Menschen, oder das geistige Bewusstsein – ich bin nicht von dieser, sondern von einer andern, besseren und ewigen Welt – dieses Bewusstsein erhebt den Menschen, wenn er auch unter den allgemeinen Misszuständen leiden muss, doch über diese irdische Welt hinaus, und es ergeht ihm wie einem auf einem hohen Berge Stehenden, er übersieht mit Gleichmut das Wirren und Treiben unter ihm und erfreut sich einer grösseren, weiten und schönen Aussicht. Es wird ihm dann wohl der Gedanke oft aufsteigen:

44. “O warum sind diese Menschen so blind und vergessen ob der weltlichen Dinge drunten im Schlamme der niedrigsten Leidenschaften das Wesentliche, was sie eigentlich sein sollten! Ach, wenn es ihnen an Mut nicht gebräche, wenn sie es wagten, zu Mir herauf zu klimmen, wie lächerlich, wie töricht würden sie alles das finden, was ihnen jetzt so wichtig, so unumgänglich notwendig erscheint; wie würde es sie schaudern bei dem Gedanken, dass sie alles, was sie sich errungen zu haben glaubten, nur eben durch den Verlust ihres einzigen Gutes erkauft hatten, durch den Verlust der geistigen Menschenwürde!”

45. So wird mancher denken, der über Schlamm und Schmutz der niedrigsten Leidenschaften sich hinaus gearbeitet und seine Würde wiedererlangt hat; so sollt auch ihr denken, ihr, die Ich schon seit längerer Zeit mit Gnaden und Lichtworten überschütte, damit ihr, eurer Menschenwürde bewusst, euch des erhabenen Standpunktes freuen sollt, auf welchen Ich euch gestellt habe, und stets eingedenk eurer eigenen Würde danach streben mögt, auch selbst würdig zu werden dessen, was Ich euch schon oft geheissen habe, nämlich Meine lieben Kinder! Dieser Vaterruf ist nur für die, welche ihre Menschenwürde zu wahren wissen; denn indem sie sie bewahren, erlangen sie auch stets mehr die Würde, Meine Kinder zu werden, das, was Ich bei Erschaffung des ersten Menschen wollte, dass er es werde, aber leider nicht wurde!

46. So seid streng! “Wachet und betet, auf dass ihr nicht in Versuchung fallet”, so rief Ich einst Meinen Jüngern zu. Ich wusste wohl in jener Zeit warum, und jetzt sage Ich es euch nochmals: Wachet und betet, auf dass ihr euch nie entwürdigt und stets dem getreu bleibt, was ihr durch so viele Worte von Mir leicht entziffern könntet, dass nämlich nur durch den Seelen-Adel die Menschenwürde erlangt, gefestigt und behalten werden kann, ohne welche alles Lesen und Beten nichts nützt! Der innere Mensch muss Mir gleichsehen, dann wird sein Aussenbild schon einst auch zu seiner geistigen Umgebung im Jenseits passen, und daher trachtet, mit einem geistig-seelischen Antlitz begabt in die andere Welt zu kommen; es ist besser, das hier schon vorzubereiten, als es erst dort erlangen zu wollen! Hier gehört dazu “des Menschen Würde”, dort ist “des Geistes Würde” eine andere Stufe, welche die Menschenwürde als Unterlage hat, aber ohne sie nicht erreichbar ist!

47. Ich bereite euch vor, im kurzen irdischen Lebenswandel das zu vollbringen, was dort bei weitem schwerer zu erreichen ist. Daher folget Meinen Worten, sie kommen von eurem Vater, der eben euch Seiner würdig machen möchte, welches ihr aber nicht werden könnt, bevor ihr nicht eurer selbst würdig geworden seid!

48. Dieses zur Danachachtung für euch und alle kommenden Durstigen und Hungrigen, welche bei euch wiedererlangen wollen, was sie bewusst oder unbewusst oft leichtsinnig verloren haben, das ist – ihre eigene Würde, als alleinigen einzigen Halt mitten im Leben, zwischen Kampf und Entbehrung aller Art, als Anker des Vertrauens, der Hoffnung und der Liebe! Amen!

flagge en  SECRET OF LIFE 14… HUMAN DIGNITY

Secret of Life 14… Human Dignity

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
October 23rd, 1872

Thus says the Lord:

1. Well, on this topic, or what “human dignity” really means, or should mean, there prevail as many viewpoints as there are cultured or educated human beings. For primitive peoples and coarse, depraved persons have certainly no idea what the term “human” is meant to convey, and how to make themselves worthy of it.

2. Only where man is ethically, morally brought up and educated, can one expect to find a notion about the true dignity of man, which, however, must again vary in keeping with his education, his station in life.

3. However, all these current and prevailing ideas about the concept of “human dignity” are not the reason why I want to explain this word and tell you what human dignity actually consists in. I only want to help you to link My very teaching with practical life, so that you may become worthy, as a being placed between two worlds, of corresponding in spirit as well as in soul to the great creational thoughts of your heavenly Father. For although you have received much from Me, you too do not have as yet the right idea of what “human dignity” actually means, since you see it only too well in others how they, while claiming this rifle for themselves, seek to twist and expound it in keeping with their desires and passions so as to be worthy human beings after their own desires, each one in his fashion!

4. In order to better understand human dignity and to better grasp the following, let us again begin with the concept of the word, tracing it back to the root of its origin, and then determine its actual concept and value, how it should be used by you and how I envisage it.

(Note by translator: In the following text we are dealing with a play upon words which is applicable only to the German language but makes little or no sense in English. Therefore, the terms under consideration are given in both English and German. In addition to the term “dignity”, “worth”, being of Germanic origin, is used, as it facilitates comprehension somewhat.)

5. Look, the word “Würde” (dignity, worth) is derived from “Werden” (becoming), and the word “Werden” is actually a word out of the creational thought which, as the basis of My Being, was given to the entire visible world. For without the “Werden” (becoming) there would be neither a sun nor a planet, neither a great material nor a great spirit-realm, since I animated the whole of infinity solely with the word: “Es werde!” (Let there be!) for the beatitude of the created beings, and for the beatitude of My own self, which is love personified. This expression “loves, however, should mean only doing and working everything for others, and finding one’s own bliss, one’s own happiness in the understanding and perfecting of others.

6. With the word “Es werde!” (Let there be!) were also given the law and the road for every spirit or soul product, or the degree of perfection for which it was destined, where of course the incarnated spirits imprisoned in the material world had to take a different road from that of the free spirit-hosts of My infinite spirit-world in their selfawareness.

7. Well, with the “werde” (let there be) there of course also arose the
question as to whether the released spirits in particular, who were left
to their own devices, had really become what they were meant to be, in
other words, whether they knew what My goal with them was.

8. Through the word “wurde” (became) a state began which, if it corresponded to My intent, was equal to the title “würde” (dignity) or “würdig” (worthy), just as you in the world bestow on the one a “würde” (dignity, office, title) or call him “würdig” (worthy), who has deserved this office or the predicate “würdig” (worthy) owing to his attributes as a spiritual man (that means one who conforms to the idea of his office).

9. Hence, what you designate as “würde” (dignity, office, title) really expresses that this person, who holds an office or deserves to be called würdig” (worthy), possesses all those qualities which ennoble man as a spiritual being and which should mark him as something better than it was possible for his fellowman to attain.

10. This idea of dignity (würde), which you generally hold, I too have concerning the beings created by Me, only applied with a different yardstick.

11. When I created the first man on your earth, I installed him in the manner you invest a higher official with a title, by giving him the power to rule over much and to be superior to any other created being on earth. By virtue of his spiritual attributes as a descendant of Mine, I invested him with the full authority to become what I actually wanted to make him, namely, “lord of the earth”. In this way, he was to use his faculties for his own good and for the advantage of the whole world around him.

12. So that he might understand his own dignity in the sense I want the same understood, I set him free, let him use all the propensities laid into him, for either good or evil. I thereby wanted to make him realize that the dignity bestowed on him by Me consists solely in that he, as a free, independently acting being, not as a machine, knows how to regulate his character qualities, propensities and desires, and that he can only through the controlling of his passions attain spiritual dignity. All the means to attain it and become a worthy intermediate member between the bound and the totally free spirit-world were given him by Me.

13. I called to him the “werde” (become), and he became, what? You can see that now everywhere; alas, not that for which I have called him, for instead of a free lord he became a slave to his passions, thus contrary to his vocation disgracing and misusing himself and the nature surrounding him. Hence all the calamities which now spiritually and materially pursue man with evils and suffering of every kind. For, contrary to his high destiny, instead of making himself worthy of Me, he has left the right road, has become “unwürdig” (unworthy) to be called a “man”, into whom I once instilled My spiritual breath wanting to mark him a child of My great spirit-realm. This great spirit-realm he now can only reach on great detours, battling with all kinds of adversities and suffering.

14. Since mankind with their pretended science and scholarship have arrived at a point where they interpret this word “dignity of man” at their own convenience, after egotism, as the counter-pole of My love and of love generally, has become the main hobby of the presently living people, through this insane behavior the measure of errors on your part and likewise the measure of My patience are nearing their end. And so this word is again given you so as to save many a man from general decline, lest he completely lose his dignity, his sole share in the spiritual world.

15. It is true, this one, and all My words which so far I have given you through My scribes, are only accessible to few; but, patience! The calamities of human life will soon lead one or the other into your camp, so that finally he, having tried everything in vain, will call on you entreating you with the words:

16. “Friends and brothers! Have you no comfort, no refreshment for my sick soul? I feel it, I have lost the dignity of man, have trampled upon it and now that I demand comfort and peace in the face of all the bogeys that used to be praised to me as wisdom, as religious dogmas, they all prove to be faulty, not lasting. The whole dream of a rational, logical sham-knowledge evaporates like a nebulous form. Give me back the dignity of the spiritual man, so that I may feel like a true man, like the spiritual being who, once gone forth from the hand of a loving Creator, now wants to return to Him, having again become worthy of Him!”

17. Then, My children, it is the words which I am giving to you among the presently living, which bring refreshment and comfort to the thirsty one, forcing him to call out with his face turned heavenward: “What am I, o Lord, for You to remember me?”

18. It is this purpose, namely, to again show you clearly and brightly “the dignity of man”, so that the seeker, the sinner, the doubter, may realize how far he has distanced himself from it and where he has to look for the means by which to regain the lost Paradise.

19. Do understand this: When Adam had acted contrary to My command, he lost his Paradise, that means he lost the awareness of his spiritual dignity. This very loss plunged his descendants to this day into the chaos of erroneous ideas, notions, concepts about life and about the world, which are merely the eternal striving to regain a spiritual dignity which raises man far above all matter, all sensuality. It lets him look far beyond the ruins of devastation and disaster with hope to another world where all, these calamities, which after all concern only the physical welfare of man, completely disappear; where it is clearly and simply understood that they were only a means to an end, namely, to again elevate man, who was submerged in matter, to the spiritual cosmopolitan I had once created him to be, and what he must again become no matter how many capers he may cut. It is only a different time, but the final goal is the same. What has gone forth from Me must again return to Me, for it was Mine and must again become so.

20. Now that I have shown you with few words what “dignity” is, how it was given you by Me and how it was misused by you human beings, I must also prove and strictly and conclusively demonstrate to you what, according to My idea, human dignity really means, so that you too may get a clear concept of that which I gave you and which I can demand back from you so that you may conform to My wishes.

21. Now look, My children! Human dignity is really nothing else but “the constant acting, thinking and willing in accordance with My laws of love!”

22. I, love personified, have created you out of love, and so you, the created, must strive to emulate this Creator, who laid the spark of love into you as much as it is within your power.

23. This is the actual fundamental meaning of love, of the dignity of man, who, curbing his passions of anger, hatred or revenge, does, suffers and feels everything only out of love, only for others.

24. Thus the material, physical man with his human needs is hallowed, spiritualized through the sublime warmth of a divine love, more worthy of his actual descent and more capable of understanding his Creator and of drawing near Him.

25. Therefore, man’s dignity consists only in the subjugation of anything ignoble, be it in thoughts, word or deed! In this way alone man is superior to the animal, which certainly has many qualities in common with man, namely, by using these same qualities for more noble purposes, by sublimating also the coarsest sensual desire, giving it a more noble air, higher motives. This ennobles man and gives him back his innate dignity whereby he becomes a citizen of a spirit-realm which one day will be his permanent abode.

26. Man is not ennobled by the conventional adherence to social rules and state laws. Not at all! Man is ennobled by his own conscience, when he is aware of having done everything out of the most noble, most exalted motives, of having done everything out of love for his Creator and love for his fellow created beings.

27. Not the deed determines the worth, but the “Why”, why an action was performed! To be sure, man sees the action, but the motive is known only to two, to Me and the one acting, in which case I represent his approving or disapproving conscience.

28. What are “pangs of conscience” if not the uneasiness to have acted contrary to one’s spiritual dignity! Therefore, whenever you do something, whenever thoughts assail you, pay heed to them lest they debase you. For everyone carries within him his book of life, and at the end of his earthly career he will be shown in a picture the kind of physiognomy his spiritual man will assume on his demise. And so the reflection of the life as it was lived on earth will be the expression of the soul-garment, where the sum total of all the thoughts, wishes and inordinate desires will reveal the spiritual man to the other spirits, not according to his physical, but his spiritual form.

29. It goes without saying that this form of the most noble human image must have millions of gradations, even ending in caricature. Everyone stamps his own face according to the way he lived; the more in accordance with his dignity, the purer the outer soul-forms expressing the inner Spiritual! And it is true that to some people, though not to all, it is quite obvious what kind of a soul is hidden in one or the other body although so much deception is still possible in the human body. However, in the other world, this is no longer the case.

30. This is why I am sending you these words and calling to you:

31. Do live worthy of yourselves! Make no pretences and show yourselves also to others as true human beings, like the first one I created; people who carry the spark of the immortal spirit within them and who, through all the earlier events, such as My incarnation, were destined and created for such great purposes!

32. Do not revile your dignity, be strict with your world of thought; it is the first seducer that easily leads you across the bridge of propriety, from the noble to the base.

33. Human dignity is your only sanctum; through it, you achieve everything, without it, you sink back to the world of animals, become, like animals, material beings who are not worthy of even a divine spark, and actually sink below the animal. For whenever the animal commits actions that to your eyes look cruel and cunning, it cannot judge them, they are part of its nature. But man sinks below the animal because he has the faculty of judging, considers his actions and thoughts carefully and is well aware of the fact that he ought to act otherwise, but still acts contrarily because it flatters his sensual, and not his divine, nature.

34. Man’s dignity is the shrine which should be kept hallowed, and in this purity there lie quietness and solace in adversity of any kind; for this sanctum leads to the trust in a guiding Father-hand which, though seemingly punishing, only seeks to reform out of love.

35. This human dignity turns people into angels, just as its loss transforms them into devils in human form.

36. If this so often misunderstood “dignity” were not the true fundamental pillar and principle behind all thoughts and actions, I would not have explained to you in detail that you should watch yourselves a little more strictly, thereby recognizing hourly and daily how often you sin against this very same dignity in thoughts, words and actions.

37. The impure thoughts go past the contemporaries unnoticed and unheard, however, they adhere to your psychic man. There others will one day read, full of horror, how many a dignitary of your world no longer possessed a spark of the human dignity I gave him, as My image, on his life’s journey.

38. Therefore, let these notables settle their matter individually; they too will be faced with situations, if not in this, then certainly in the other world, where with dread and horror beings will flee each other who were here attached to each other in friendship.

39. The disappointment will come, though late, still too soon for the unworthy. Therefore, keep your world of thought pure! There, let your human dignity shine as a pure flame of love, tolerance and reverence, and you will, though misunderstood by your fellowman, enjoy already here on earth the heaven which is here only transient, but which will there be permanently within and around you.

40. You see, My children, if I did not know what is still in store for you during your earthly journey, I would not enjoin this human dignity on you so much. But a good physician when observing symptoms of disease knows how to arrange prophylactic means so that, if a disease does occur, it can be prevented.

41. This applies also to Me. Soon, calamity upon calamity will occur. The process of fermentation and separation must move towards an end. The spiritual air of your earth globe, as so often the material atmosphere, is filled with sultry vapors. The discharge must follow, and this is why I advise you:

42. Flee to Me! Do not violate your human dignity. Only in this way can you brave all storms. For this spiritual dignity elevates you above ordinary life, lets you see all the misfortunes however great in a different light, and fills your heart with trust and confidence in your Father in heaven, who now, because the majority of mankind long ago has lost its dignity, must allow such means so as to achieve through misery and want what was unachievable through kindness.

43. The dignity of man, or the spiritual awareness: “I am not of this world, but of another, better and eternal world,” elevates man, though he has to suffer under the general adversities, far above this earthly world and he is like one standing on a high mountain, who looks with equanimity at the hustle and bustle beneath him in the enjoyment of a greater, wider and more beautiful view when often the thought may arise in him:

44. “Oh, why are these people so blind! Down there, in the mire of their lowest passions, they forget for the sake of the worldly things what is essential, what they should really be. Oh, if they had the courage, if they dared to come up here to me, how foolish they would find all that which now appears to them so important, so absolutely essential. How they would shudder at the thought that everything they believe to have attained they have bought with the loss of their only possession, the loss of their spiritual dignity as man!”

45. This is how many a person will think who, having grappled with the mire and dirt of the basest passions, has regained his dignity. This is how you too shall think, whom I have been showering for a considerable time with words of grace and light so that you, conscious of your human dignity, may enjoy the exalted position in which I have placed you and, always remembering your own dignity, endeavor to become yourselves worthy of being that which I have so often called you, namely, My dear children! This fatherly call is only for those who are able to retain their human dignity; for by retaining it, they also attain more and more the dignity to become My children, what I wanted the first man to become when he was created, but unfortunately he failed to become!

46. So be strict, “watch and pray, that you enter not into temptation”, as I once called to My disciples. At that time I knew why, and now I am telling you again: Watch and pray that you do not ever debase yourselves. And always remain faithful to that which by so many words from Me you could easily fathom, namely, that only through nobility of the soul can human dignity be attained, consolidated and retained. Without it, all reading and praying is of no benefit! The inner man must be in My likeness, then his outer image will one day correspond to his spiritual surroundings in the beyond. And so endeavor to enter the other world endowed with a spiritual-psychic countenance. It is better to prepare for this already here, instead of trying to attain it only there. Here, what is required is “the dignity of man”, there, “the dignity of spirit” is another level for which human dignity serves as basis and which is unattainable without it.

47. I prepare you to achieve within a short earthly life that which is there by far more difficult to attain. Therefore, heed My words, they come from your Father, who wants to make you worthy of Him. However, you cannot achieve this unless you have become worthy of yourselves.

48. This for you and all who come and are thirsty and hungry to act accordingly, who try to regain with you that which, consciously or unconsciously, they have often thoughtlessly lost, namely, their own dignity, as the sole anchor in life, in the midst of conflict and privation of every kind, as anchor of trust, hope and love! Amen.

11. Lebensgeheimnis… Die Sprache – 11th Secret of Life… Language

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11 Jesus offenbart Lebensgeheimnisse - Die Sprache - Durch Gottfried Mayerhofer 11 Jesus reveals Secrets-of-Life - Language - Through Gottfried Mayerhofer
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flagge de  11. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert das Thema ‘Sprache’

11. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert das Thema ‘Sprache’

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 30. Januar 1871

1. Gestern Abend besprachen sich zwei deiner Brüder über den Stil oder die Art der Wortfügung, die in Meinen Diktaten an euch öfters herrscht, und gemäß ihren Ideen der deutschen Grammatik nicht immer angemessen ist.

2. Dein Bruder M-ch brachte zuerst die kritische Bemerkung, daß es ihm mehrmals begegnet, wo er ändern wollte, daß er doch wieder zu der von Mir gesetzten Reihenfolge der Worte zurückkehren mußte, worauf ihm dein Bruder L. ganz gut antwortete: “man soll Meine Worte nicht mit dem Kopfe, sondern mit dem Herzen lesen, dann wird der Sinn stets klar sein!”

3. Da nun letzterer so recht den Nagel auf den Kopf getroffen hat durch seine Bemerkung, so will Ich dir hier überhaupt über die Art und Weise sich auszudrücken, über die rechte Wortfügung und endlich über eine Grundwahrheit den Aufschluss geben, welche sich durch Meine ganze Schöpfung hindurch zieht, und von dem eben angeregten Zweifel deines Bruders Mch anfängt und bei dem großen Geistesmenschen aufhört.

4. Bevor wir uns aber so ganz in die nähere Erklärung dieser Frage, warum Mein Stil oft sich von dem eurigen unterscheidet, einlassen, müssen wir, wie überall, bei dem eigentlichen Grund anfangen und sagen:

5. “Was ist die Sprache? Wie entstand sie? Und wer war der eigentliche Leiter, welcher die Reihenfolge der Wörter so festsetzte, wie ihr es jetzt gewohnt seid zu lesen, zu schreiben und zu denken?”

6. Stets von dem Einfachsten ausgehend – kommt man am leichtesten zu einem wahren und wahrhaft tauglichen Schluss, der dann auf soliden, einfachen und festen Grund gebaut, als wie ein auf Felsen fest gebautes Haus auch nimmer umzustoßen ist.

7. Um nun also bei der allerersten Frage “Was ist die Sprache?” anzufangen, so müssen wir antworten:

8. Die Sprache ist eine Zusammensetzung von verschiedenen Lauten, die durch Mundwerkzeuge hervorgebracht werden, und in ihrer Verschiedenheit, oft einzeln, oft zusammenhängend, ein Wort und das Wort einen Begriff ausdrücken.

9. Je niederer ein Volk auf der geistigen Bildungsstufe steht, desto weniger Bedürfnisse hat es und braucht auch deswegen desto weniger Worte, um seine Bedürfnisse und sonstigen Gegenstände zu bezeichnen.

10. Die Sprache also entstand, indem man durch die artikulierten Laute und hervorgebrachten Töne entweder den Laut gewisser tönender Dinge nachahmen wollte, oder eigentliche Laute erfand, die das eine oder andere Bedürfnis, sei es des Körpers oder der Seele, ausdrücken sollten: so wie ihr es auch jetzt noch in der Kindersprache findet, wo in jeder Familie vom ersten Lallen des Kindes bis zur besseren Verständigung jedes Kind seine eigene Art hat, kundzugeben, was es eigentlich will.

11. Was ihr bei den Kindern täglich seht, das war auch einst bei den ersten Menschen, wo auch sie viele Worte sich selbst erfinden mussten, viele andere aber durch die innige Verbindung mit Meiner Geisterwelt von dieser erlernten, Worte, die stets in Entsprechung den betreffenden Gegenstand geistig bezeichnen.

12. Nach Vermehrung der Menschen, nach dem Falle des ersten Menschen schon, wodurch die Geistergemeinschaft abgeschnitten wurde, bis auf eure Zeit haben sich Sprachen und untergeordnete Mundarten zu Tausenden ausgebildet; die Menschen verstehen sich nicht mehr, und es müssen die Sprachen der Völker erlernt werden, mit denen man sich in Verbindung setzen will, weil sonst ein Sich-Verständigen nicht möglich ist.

13. Diese mehrere Tausende jetzt bestehender Sprachen haben auch natürlich von ihrem Ursprung an bis auf die Jetztzeit viele Änderungen erlitten; manche sind vorwärts, manche rückwärts gegangen, je nach dem Kulturstand und der geistigen Bildung der Völker selbst.

14. Überall aber, wo eine Sprache besteht oder bestand, war eines ihrer charakteristischen Merkmale, außer den der Sprache eigentümlichen Benennungen der Gegenstände und Begriffe, auch die Art, die Worte zu einem Satz zusammenzufügen, und endlich noch die Art – dieselben schriftlich oder bildlich aufzuzeichnen.

15. Bei der Wortfügung, wo eben deine beiden Brüder auch über die von Mir übliche Art ihre Gedanken austauschten, ist die erste Frage: “wie soll dieselbe eigentlich richtig gehandhabt werden?”

16. Sehet nun, hier sind wir bei dem angekommen, wo Ich eben entgegen der euch angewöhnten Art zu schreiben, öfters Mich anders ausdrücke.

17. Um euch dieses zu erklären, wollen wir uns in eine Diskussion einlassen und vorerst fragen: “Was ist ein Satz?” Ein Satz ist der Ausdruck eines Gedankens, dem entweder die Erklärung eines Begriffes oder die einer Handlung zugrunde liegt.

18. Wenn ich also eine Handlung erklären will, so sollte eigentlich im Satz zuerst das handelnde Zeitwort, als Willensäußerung des Handelns, und dann erst das die Handlung bezeichnende Wort folgen.

19. Wenigstens in der Sprache eines jeden Geistes setzt sich vorerst der Grundgedanke fest – ich will etwas tun, und dann kommt – was ich tun will.

20. So zum Beispiel heißt es in der Bibel: “Und Er schuf das Licht!” und nicht: “Er hat das Licht geschaffen”, wie ihr gewohnt seid zu schreiben; es geht das Wort “schaffen” dem des Lichtes voraus.

21. Nun, in Meinen Diktaten findet sich sehr oft ebenfalls diese nämliche Wortsetzung, und L. hatte ganz recht: Mit dem Herzen, das heißt geistig gelesen, ist es recht, wie Ich es diktierte, und wie es beinahe in allen alten Sprachen des Morgenlandes und Asiens und auch noch in einigen neueren der Brauch ist, in der eurigen aber gerade vermieden wird, indem das Nennwort zwischen dem Hilfs und Haupt-Zeitwort eingeschaltet zu werden pflegt, ja oft ganze Sätze so eingeschoben werden, daß erst am Ende das eigentliche Zeitwort kommt, welches bezeichnet, was eigentlich geschehen soll.

22. Nachdem nun allem ein geistiges “Warum” zugrunde liegt, so ist es auch hier wieder das Geistige, welches Meine Wortfügung rechtfertigt, und “geistig” mit “Herz” vertauscht so viel sagen will, als – wenn ihr euer Verstandesleben beiseitelasst, und mit dem Herzen wie Meine Geister denkt, so wird euch Meine Wortfügung ganz recht sein, sobald ihr aber von der inneren Seelensprache abgeht und zum Gehirn oder Aussenleben übergeht, so verliert ihr auch diese Ordnung, wie solches auch bei dem Schreiben der Sprachen geschehen ist.

23. Die alten Sprachen Asiens und Afrikas sind alle wie die allgemeine Geistersprache! Diese sollte von der Rechten zur Linken nur lesbar geschrieben werden, während bei euren jetzigen der nach außen oder dem Verstande lebenden Menschheit gerade das Gegenteil ausgeübt wird, das heißt von der Linken zur Rechten.

24. Auch dieses Verkehren deutet wieder auf den nämlichen Unterschied hin, wie Materielles und Geistiges.

25. Im Materiellen, wie zum Beispiel im menschlichen Körper, ist die linke Seite die Herz-Seite, von wo das Blut in den ganzen Körper ausströmt, sie ist die positive oder die geistige Seite; die rechte aber, wo das Blut zur Lunge und später wieder dem Herzen zurückgebracht wird, ist die negative und materielle Seite.

26. Was durchs Ohr zum Gehör und Gefühlsorgan der Seele, oder dem geistigen Menschen von der Außenwelt mitgeteilt wird, ist die negative, und was die Seele durch ihre Bewegungs-Werkzeuge der Außenwelt kundgibt, ist die positive Seite.

27. Ein jedes Ding hat ebenfalls zwei Seiten, eine rechte und eine linke, eine negative und eine positive, eine innere und eine Außenseite.

28. Die menschliche Haut ist innerlich linke Seite positiv, Außenseite rechts – negativ! Sie scheidet aus als positiv, wechselt dann die Pole, und saugt ein als negativ; was in jedem Augenblicke zahllose Male vor sich geht; denn Abstoßen und Anziehen, Reibung und erzeugte Wärme, Zerstören und Neuschaffen ist erstes Prinzip des Lebens! (Positiv ist auch “männlich”, negativ ist auch “weiblich”)

29. Das Auge, als Aufnahmeorgan der Eindrücke von außen, ist negativ, aber als Spiegel des Innern positiv.

30. Was hier als “positiv” und “negativ” bezeichnet wird, ist auch im Geisterleben, mit andern Worten gesagt, ein Annähern oder ein Entfernen von Mir und Meinen Gesetzen!

31. In den ersten Zeiten, wo die Menschen und Völker noch mehr dem Geisterleben näherstanden, erfanden sie ihre Sprachen ihrem geistigen Zustande gemäß; so war ihre Wortsetzung, so ihre Schreibart; wie sie aber mit der Zeit von dem großen Naturgesetz abfielen und den verkehrten Weg einschlugen, so wurden auch ihre Ausdrucks und Schreibweisen verkehrt, deswegen die meisten neueren Sprachen verkehrten Stil und verkehrte Schreibart haben.

32. Die Menschen vertauschten die Herzens-Geistersprache mit der Verstandes-Gehirn-Sprache, sind von Mir und ihrer eigenen Mission abgefallen, und deswegen scheint ihnen auch in der Natur manches ganz verkehrt, was den einst einfacher lebenden Naturmenschen gerade richtig erschien.

33. Ihr seht also, wie da vom Herzen, zum Herzen, oder durchs Herz, oder durch den Verstand ein Ab und Zu, ein Nahen und Entfernen, ein Bessern und Verschlechtern ist.

34. Was Ich euch früher von der Haut sagte, das gilt von jeder Frucht, von jedem Baum und von jedem Ding, überall sind es zwei Dinge, wodurch die Intelligenz des Innern sich der Außenwelt kundgibt oder von der Außenwelt Eindrücke erhält, überall positiv – negativ, überall rechts – links, überall Annähern und Entfernen, Ausscheiden und Einsaugen, gerade oder verkehrt.

35. So geht es fort in der ganzen Schöpfung – bis zum großen Weltenmenschen, dessen Eingeweide lauter Sonnen, Kometen und Planeten, und bis zum noch endlos größeren Geist-Welten-Menschen, dessen innere Einrichtungen lauter Himmel der verschiedensten Arten und Seligkeiten sind.

36. Auch diese saugen zu ihrem Bestande von außen ein, was sie dann in sich zu Geistigem verkehren, und geben oder stoßen hinaus, was dem Weltenmenschen an Geistigem gebricht.

37. Dort herrscht auch die rechte Ordnung, dort ist das Herz Mein Himmel im Zentrum der große positive Pol, der alles Gute hinausströmen läßt, und die Geister in der materiellen Welt – der negative Pol, welcher Mir wieder alles Geistige gereinigt zurückbringt, wo es sich aber vorerst vom negativen in positiven Pol verändert haben muß, wodurch der Wechsel von neuem beginnt.

38. Dieses ist das große Grundgesetz der Schöpfung, Ich, die Liebe – positiver Pol, und ihr und Meine Geister und Engel, als aufsaugende Teile – der negative Pol, bis nach vielem Aufsaugen und Abstoßen, was der Bewegung oder dem Leben gleichkommt, endlich Mein positiver Pol, als geistig ewig und unveränderlich bestehend, allein dastehen wird, und alles Aufgesaugte vergeistigt Mir gleich dann ewigen Frieden und Seligkeit genießen wird, wo nur stets sanfte Anziehung, aber kein Abstoßen mehr sich ereignen kann! (Siehe das Kapitel “Elektrizität” in dem Buch “Schöpfungsgeheimnisse”)

39. Äonen und Äonen von Zeiträumen werden zwar wohl bis dahin verrinnen, aber geschehen wird es doch einmal, wo Geist und Materie so gereinigt und vergeistigt ihre als ersten Impuls gegebenen Prinzipien verleugnen, und ruhig neben und ineinander leben wird, was einst nur durch Kampf und Auflösung sein Fortbestehen sichern mußte, und wo also Einigung zwischen allem bestehen wird.

40. Nun, seht ihr, Meine lieben Kinder, von der kleinen Frage und der Antwort Lks. angefangen bis zum Geistesmenschen das nämliche Band geschlungen und in alle Schöpfungen verflochten; dort als kleine Frage der Wortfügung in eurer Sprache, und hier in ungeheuren euch nicht denkbaren Entfernungen als Attraktions- und Repulsionskraft (Anziehungs- und Abstossungskraft) gegründet.

41. Ihr mögt aus dem ersehen, wie wenig dazu gehört, um eine ganze große Wahrheit, ein großes Grundgesetz Meines göttlichen Haushalts zu entdecken und zu erklären; freilich gehört aber eben auch Der dazu, Der es euch erklären kann; Der all diesen großen und kleinen Welten, all diesen Produkten, seien es geistige oder materielle, den nämlichen Weg verzeichnet hat; es gehört dazu euer Vater, Der euch solch große Wunder in kleinen Fragen erläutern und wieder dadurch zeigen will, wie viel und wie wenig dazu gehört, erstens Meine Größe, und zweitens Meine Liebe zu begreifen und dieselbe schätzen zu lernen! Amen!

flagge en  11th Secret of Life – Jesus elucidates the topic ‘Language’

11th Secret of Life – Jesus elucidates the topic ‘Language’

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on January 30th, 1871

1. Last night two of your brothers discussed the style, or the kind of syntax, often prevailing in My dictates to you which is not always in accordance with their concepts of German grammar.

2. The first critical remark by your brother M. was that sometimes in his attempts to change it he still had to return to the sequence of words as set by Me, whereupon your brother L. gave him the good answer, saying that one shall not read My words with the head, but with the heart, and their meaning will always be clear.

3. Since the latter hit the nail on the head through his remark, I will elucidate for you the manner in which one should express oneself, the right syntax and, finally, a fundamental truth which applies to My entire creation, beginning with the just suggested doubt of your brother M. and ending with the great spiritual man.

4. Before entering fully into a more detailed explanation of your question, namely, why My style often differs from yours, we must as always begin with the basics and ask:

5. “What is language? How did it come into being? And who was the actual head who set down the sequence of words in the way you now read, write and think?”

6. Always proceeding from the most simple, one arrives most easily at the right and truly valuable conclusion which, built on solid, simple and firm ground, is like a house firmly built on rock, which cannot ever be destroyed.

7. To start with the very first question: “What is language?”, we have to answer:

8. Language is a combination of different sounds produced by parts of the mouth, which in their diversity, often singly, often in association, express a word, and the word, a concept.

9. The lower the spiritual level of a people, the fewer requirements it has and therefore requires fewer words to express its needs and to mark various objects.

10. Thus, language came into being when through articulating sounds and uttered tones one either wanted to imitate the notes of certain sounding objects or invented actual sounds meant to express one or the other need, be it of the body or of the soul; such as you still find in baby language, where in every family from a child’s first babble to a better communication every child has its own peculiar way of expressing its need.

11. What you observe daily with children was also once the case with the original people, who had to invent many words themselves, but many others they learned from My spirit-world through their intimate contact with the same, words which always in correspondence denote the object in question spiritually.

12. When mankind increased in numbers, indeed already after the fall of the first man, whereby communication with the spirits was severed until your time, language and minor dialects have formed by the thousands. People no longer understand each other and the languages of the nations one wants to contact have to be learned, otherwise a mutual understanding is impossible.

13. Of course, these several thousands of languages now existing underwent many changes from the time of their origin to the present. Some have progressed, some regressed, in keeping with the cultural level and the spiritual development of the peoples as such.

14. But wherever a language exists, or existed, one of its characteristics, apart from the names of objects and concepts peculiar to the language, was also the way of combining the words into a sentence and, finally, also the way of recording them either in script or pictorially.

15. As for syntax, where your two brothers have just exchanged their thoughts on the method used by Me, the first question is: “How actually is the same to be handled properly?”

16. Look, here we have arrived at that point where, in contrast to the way you are accustomed to write, I often express Myself differently.

17. In order to explain this to you, let us enter into a discussion and first ask: “What is a sentence?” A sentence is the expression of a thought at the bottom of which is the explanation of either a concept or an action.

18. Therefore, if I want to explain an action, the sentence should first contain the acting verb, as the expression of the will to act, and should only then be followed by the word describing the action.

19. At least in the language of every spirit the first fundamental thought is: I want to do something, followed by what I want to do.

20. Thus it says in the Bible: “And He created the light”, but not: “He has the light created” (this is typically German syntax), as you are used to write; the word “create” precedes the word “light”.

21. Well, in My dictates this same syntax is often found and L. was quite right. Reading it with the heart, namely spiritually, it is right as I dictated it and as it is customary in almost all the old languages of the Orient and Asia, and also in some newer ones. However, in yours (the German language) it is avoided by inserting the noun between the auxiliary and the main verb, even whole sentences in such a way as to make the actual verb stating what is really going to happen, appear at the end.

22. Since at the basis of everything there is a spiritual “Why”, also here it is again the Spiritual which justifies My syntax and replacing “Spiritual” with “heart”, it means as much as: If you leave aside your intellect and, like My spirits, think only with the heart, you will readily accept My syntax, as soon as you abandon the inner language of the soul and go over to an intellectually orientated, or outer life, you lose also this order, as happened with the recording of the languages.

23. All the ancient languages of Asia and Africa are like the universal spirit-language. It should be written down to be read only from right to left, whereas with the languages of your present mankind which lives only outwardly, or according to the intellect, the exact opposite is practiced, that means from left to right.

24. This inversion, too, points to the said difference, namely, material versus Spiritual.

25. In the material sphere, as for instance in the human body, the left side is the side of the heart from where the blood flows into the whole body; it is the positive or spiritual side, while the right side from where the blood is transported to the lungs and later back to the heart, is the negative, material side.

26. What is conveyed through the ear to the soul’s organ of feeling and emotion, or to the spiritual man, from the outer world, is the negative aspect, and what the soul tells the outer world through its motive tools, the positive aspect.

27. Every thing has also two sides, a right and a left, a negative and a positive, an inner and an outer aspect.

28. The human skin is inside, on the left side, positive, on the outside or right side, negative. In its positive aspect it eliminates, whereupon it changes its poles and absorbs, being negative. This happens countless times at every moment. For repulsion and attraction, friction and generated warmth, destruction and newly creating are the first principle of life.

29. The eye, as the receptive organ for the outside impressions, is negative, but as mirror of within, positive.

30. What here is designated as “positive” and “negative” is, expressed in different terms, in the spirit-life a drawing to, or a distancing from, Me and My laws.

31. In the early times, when the people and the nations were still closer to the spirit-life, they invented their languages according to their spiritual state; accordingly their syntax and script. However, when gradually they turned away from the great natural law, taking the wrong path, also their ways of expression and writing became perverted, so that the majority of newer languages have a wrong style and a wrong manner of writing.

32. People have exchanged the spirit-language of the heart for the brain-language of the intellect and have turned away from Me and from their own mission. For this reason, many a thing in nature appears to them quite wrong which once appeared just right to primitive people living a simple life.

33. Thus you see that there is from heart to heart, or through the heart or through the intellect a to and from, a drawing near and distancing, a betterment and a worsening.

34. What I told you earlier about the skin, applies to every fruit, every tree and to every object; everywhere there are two aspects by which the intelligence of the within manifests to the outer world, or receives impressions from the outer world, and they are everywhere positive – negative, right – wrong, everywhere a drawing near and a distancing, eliminating and absorbing, straightforward or reversed.

35. Thus it continues in the entire creation – up to the great cosmic man, whose viscera consist in nothing else but suns, comets and planets, and up to the still endlessly greater spiritual cosmic man, whose inner arrangements are all heavens of the most diverse kinds and beatitudes.

36. These too absorb for their sustenance from without what they then change within into Spiritual, ejecting or expelling what the cosmic man requires in spiritual substance.

37. There, the right order prevails, there, My heaven is the heart in the center and the great positive pole which lets all the goodness emanate; and the spirits in the material world are the negative pole which returns to Me all the Spiritual purified, having first to change from the negative into the positive pole, whereby the change is initiated anew.

38. This is the great fundamental law of creation: I, Love, am the positive pole and you and My spirits and angels, as absorbing components, are the negative pole until, after much absorbing and repelling, which is equivalent to movement, or life, finally My positive pole, as Spiritual forever and immutably existing, will alone remain and all that was absorbed, spiritualized like Me, will enjoy eternal peace and bliss and only gentle attraction, but no repulsion can occur any longer.

39. Of course, eons upon eons of time will pass until then, but it will happen that spirit and matter, thus purified and spiritualized, will renounce their principles given them as first impulse and what once could only secure its permanence through conflict and dissolution, will be living peacefully side by side and within each other, so that there will be unity among all.

40. Now you see, My dear children, beginning with the minor question and L.’s answer and ending with the spirit-man, the same bond linking them with all the creations; there as a minor question as to the syntax in your language, and here in immense, for you unthinkable distances as power of attraction and repulsion.

41. From this you may learn how little is required to discover and elucidate a whole great truth, a great fundamental law of My divine Household. Of course, it requires also Him who can explain it to you; who has ordained the same way to all these great and small worlds, to all these objects, be they spiritual or material. It requires your Father, who wants to explain to you such great miracles in minor questions, thereby showing you how much and how little is needed to understand, firstly, My magnitude and, secondly, My love, and learn to value the same! Amen.

 

10. Lebens-Geheimnis… Glaube, Vertrauen & Zuversicht – 10th Secret of Life… Faith, Trust & Confidence

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flagge de  10. Lebensgeheimnis… Glaube, Vertrauen und Zuversicht

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 4. Oktober 1870
10. Lebensgeheimnis… Glaube, Vertrauen & Zuversicht

1. Nachdem du gestern diese drei Worte in einem spiritistischen Buche (Adelma, “Betrachtungsbuch”, Wien 1857) gelesen hast und sie dir nicht aus dem Kopfe gehen, so will Ich auf deine Bitte dir auch einige Worte über diese drei wichtigen Eigenschaften geben, die für dich besonders und auch für deine ganze Gesellschaft sehr notwendig sind; denn es mangelt auch bei ihr am Glauben, noch mehr an Vertrauen, und Zuversicht ist fast gar keine da. So höre denn:

2. Der Glaube, dieses schöne und edle Wort, welches ausdrückt, daß der Mensch oder sein geistiges Wesen sich ganz dem hingibt, was er als Wahrheit erfasst hat, und darauf seine fernere Handlungsweise baut, seinen Frieden daraus erhält und seine zukünftige Seligkeit darauf gründet – dieser Glaube, wie wenige haben ihn, und wenn er auch bei einzelnen vorkommt, wie gering ist seine Dosis!

3. Der Glaube ist die Grundbasis in allem, wie Ich es erst vor kurzem in Meinen Worten an deinen zweifelnden Freund gesagt habe. Ohne Glauben gibt es nichts, was geistig begründet werden sollte. Der Glaube ist mit den ersten Begriffen des Kindes das erste Band, das es an seine Mutter und an die Welt kettet. Was die Mutter dem Kinde, das heißt seinem aufstrebenden Geiste vertrauensvoll ins Herz legt, gläubig nimmt es das auf; es ist überzeugt, daß seine Mutter ihm nur Wahrheit sagt, es hat diese feste Überzeugung – durch die geistigen und körperlichen Bande geknüpft – als die einzige angenommen, durch welche es mit der Mutter und mit der umgebenden Welt in Verbindung steht; der Glaube an diese ersten eingeprägten Wahrheiten ist oft so anhaltend, was seine Stärke beweist, wenn er rein und aufrichtig ist, daß auch in den letzten Tagen des Greises der Mensch die Wirkungen nicht vergisst, welche ihm die ersten eingeprägten Lehren der Jugendjahre machten, welche er so ganz im Vollmass als von seiner Mutter kommend kindlich annahm, und sie als die ersten geistigen Schätze in seinem Herzen aufbewahrte.

4. So mancher von euch Menschen wird oft ausrufen: “O schöne Zeit der ersten Jugendtage, wo ich als unmündiges Kind den lehrenden Erzählungen meiner Mutter horchte, und alles für wahr, ja nicht anders möglich seiend, annahm, was sie mir damals ins Herz legte, und das noch jetzt, trotz allen Widerwärtigkeiten des Lebens und entgegengesetzten Erfahrungen, dennoch nicht aus dem Herzen zu verwischen ist.”

5. Ja, der Glaube, diese Tugend, mit kindlicher Einfalt an dem zu hängen, was man als Wahrheit erkennt, eben dieser Glaube ist der erste Grund, der den Menschen in den Friedenstempel einführen und ihm als Stütze dienen sollte gegen alle auf ihn einstürmenden Zweifel.

6. Wenn ich nun den Glauben im religiösen Sinne anwende, was sollte er erst da noch sein! – Die heilige Fahne, zu welcher der begeisterte Mensch schwört, sie nie mehr zu verlassen, als Fundament aller Lehren und Wahrheiten, die euch von Mir einst sichtbar und jetzt unsichtbar durch geistiges Einfließen gegeben werden!

7. Manche schon haben zu dieser Fahne geschworen, sie bis zum letzten Atemzug verteidigt, und sie auch öfters mit dem eigenen Blut besiegelt. Aber wie viele andere haben sie verlassen und sind zu ihr nie mehr zurückgekehrt. Und wie viele haben auch nebenbei ihren schönen Eifer des Glaubens in fanatische Wut ausarten lassen, welche dann zu Schändlichkeiten führte, wie sie die Geschichte des Priestertums bis auf den heutigen Tag in Unzahl aufweisen kann.

8. So ist es mit dem Glauben wie mit dem Feuer; das Feuer, ein so wohltätiges und nützliches Element es ist für den, der es weise gebraucht, so furchtbar ist es für den, welcher die Wirkungen desselben missachtet und vernachlässigt, und welchem es am Ende, statt ihm nützlich zu sein, den größten Schaden zuzufügen imstande ist.

9. Alles, was Ich geschaffen habe, hat zwei Seiten, eine gute und eine schlechte; ebenso der Glaube. Als reines Hingeben in den göttlichen Willen, welche sanfte Wärme verbreitet er über das menschliche Herz, – und wie brennend, wild und auflodernd, intolerant ist er, wenn von schlechter Hand benutzt, er dem Frieden suchenden Menschen, statt ein kleines Lämpchen als Wegweiser ihm eine Brandfackel in die Hand drückt!

10. Deswegen, Meine Kinder, hütet euch vor den Extremen, besonders in jetziger Zeit; nehmet den Glauben als heilenden Balsam und achtet wohl darauf, daß er nicht für euch ein verzehrendes Gift wird!

11. Um in allem sicherzugehen, glaubet nur Mir, höret nur auf Meine Stimme in eurem Herzen, die trügt nicht, und lasset euch nicht betören durch schlaue, nur ihrem eigenen Interesse folgende Ausleger Meines Wortes. Hier gilt das Wort: “Was ihr hört und leset, das prüfet; das Gute behaltet, und das Schlechte entfernt!”

12. Wenn ihr diese Regel in eurem Leben stets treu beachten werdet, so wird die Fahne des Glaubens euch stets das heiligste Palladium (Schutzbild) sein, mit welchem ihr den Weg zu eurer Seligkeit und zu Meinem Herzen gewiß sicher finden werdet.

13. Damit ihr aber auch euren Glauben stets mehr festiget, so müsst ihr auch das zweite Wort im höchsten Grade besitzen, das heißt, ihr müsst unbedingtes Vertrauen in Meine Worte legen, und wenn ihr es eigentlich genau nehmt, so ist Glaube und Vertrauen beinahe dasselbe.

14. Der Glaube ist die feste Annahme der Wahrheit, und das Vertrauen besagt ebenfalls nichts anderes, als die innigste Überzeugung, daß das Gesagte und gläubig Angenommene nicht anders sein kann, und nur zu dem Endziel führt, welches man wünscht, indem man festes Vertrauen darauf hat, daß so oder so handelnd das Geglaubte durch die Tat bestätigt werden muß.

15. Um euch diese beiden Begriffe bildlich näher zu bezeichnen, so setze Ich den Fall, ein Mann hat sich in einem Walde verirrt, er weiß keinen Ausweg mehr, da begegnet ihm (wie) zufällig ein anderer, der, um Holz zu sammeln, in den Wald gegangen war; der Verirrte fragt den andern um den Weg, welchen er einschlagen soll, um aus dem Walde zu kom¬men; der Holzsammler bezeichnet ihm genau die Richtung, die er zu nehmen hat. Der Verirrte glaubt den Aussagen des Holzsammlers, ver¬folgt den bezeichneten Weg, fest vertrauend, daß er ihn aus dem Walde führen wird.

16. Hier habt ihr den Unterschied zwischen Glauben und Vertrauen bildlich dargestellt; wollt ihr nun dieses Bild auf euer eigenes Leben, auf das Bekenntnis Meiner Lehre und auf das praktische Ausführen derselben anwenden, so muß Ich euch sagen, daß ihr so manches von Mir Gesagte glaubt, aber nicht das feste Vertrauen habt, daß beim Anwenden und leben danach das gewünschte und vorausgesagte Resultat die Folge davon sein wird.

17. Es geht aus dem hervor, daß wenn ihr zwar dem Anschein nach glaubt, was Ich in Meinen Evangelien und in Meinen nun euch gegebenen Worten sage, ihr (aber) doch nebenbei nicht das unbegrenzte Vertrauen auf die Unfehlbarkeit des Gesagten habt, dann geht es euch gerade so, wie dem Verirrten, den Ich früher anführte; wenn er dem Holzsammler nicht unbedingten Glauben schenkt, nicht fest überzeugt ist und ihm vertraut, daß der bezeichnete Weg der einzig wahre sei, so wird er den Ausweg aus dem Walde nicht finden, indem er unterwegs von Zweifeln geplagt unschlüssig zu werden anfängt.

18. So geht es euch gar oft, ihr glaubt, seid überzeugt, wenigstens für den Augenblick, sobald es aber an die Ausführung des Geglaubten gehen soll, so steigen leichte Nebel von Zweifeln auf, bald da bald dort ein “Warum” oder “wer weiß, wenn ich so handle, ob der Erfolg wohl der sein wird, wie man es mir vorausgesagt hat, usw.!” Es mangelt das Vertrauen, und alles noch so eifrig Geglaubte hilft nichts, oder: Die Worte ohne Tat sind leerer Schall! –

19. Es muß also zum rechten Glauben das rechte Vertrauen sich gesellen; das erste ist der Baum, der gepflanzt, das zweite die Blüte, die gezogen, und das dritte – die feste Zuversicht, die als Frucht erzielt werden soll. Wo diese drei Eigenschaften vereint in einem Herzen walten, da gilt Mein Wort, welches Ich einst zu Meinen Jüngern sprach, wo es heißt: “Wenn ihr unerschütterlich glaubt und wollt, so heben sich euch auch Berge hinweg!” Das will so viel sagen als: Habt ihr den Glauben an die Kraft des Wortes, ausgesprochen mit dem festen Vertrauen der Untrüglichkeit, so ist auch die feste Zuversicht dabei, daß das Gewollte erfolgen muß!

20. Wo aber findet sich dieses Kleeblatt von göttlichen Eigenschaften in einem von euch vereint? Überall ist seichter Glaube, wenig Vertrauen und gar keine Zuversicht. Hundertmal wiederhole ich es euch: “Tuet und lebet nach Meinen Worten, und ihr werdet Wunder ersehen!”

21. Des Glaubens schönste Eigenschaften, gekrönt durch unerschütterliches Vertrauen, werden eure himmlische Zuversicht erhöhen, daß auch ihr gleich Mir Elementen gebieten und gegen alle gewöhnlichen Gesetze der Natur Dinge ausführen könnt, die den andern als Wunder erscheinen müssen, weil sie nicht wissen, daß euer Wille gepaart mit dem Meinen das erste Gesetz ist, wovor sich alle übrigen Gesetze beugen müssen.

22. Ich weiß recht wohl, daß bei jedem Versuch euch Zweifel in Menge aufsteigen werden; denn solche Eingriffe in das Wesen Meiner Naturgesetze kann eben auch nur einer wagen, der ein Wiedergeborener geworden, und auch nur Meine Hilfe in sich anruft zu solchen Taten, wenn diese zum Besten der Menschen notwendig sind, und nicht aus Scherz, Ruhmsucht oder Eitelkeit, wo ihn auch das Gelingen im Stiche lassen würde. –

23. Ich sage euch nur, daß es möglich und schon Meinen Jüngern und andern begeisterten Menschen gelungen ist, aber nicht so leicht erreicht werden kann, wenn nicht diese drei Eigenschaften – der Glaube, das Vertrauen und die Zuversicht – im höchsten Grade bei einem Menschen ausgebildet sind.

24. Die feste Zuversicht des Gelingens ist die Frucht des Glaubens und des Vertrauens, darauf arbeitet hin.

25. Befestiget zuvor euren Glauben, daß er nicht wanke wie ein Schilfrohr, sondern fest stehe wie eine Mauer; sodann bauet auf diese Fundamentmauer das unerschütterliche Gebäude des Vertrauens, und die Vollendung des Ganzen wird euch dann die Zuversicht geben; in diesem Hause, auf solchen Grund gebaut, könnt ihr allen Stürmen von innen und außen trotzen und euren Weg der Vervollkommnung ungehindert verfolgen.

26. Dies, Meine Kinder, bedeuten diese drei Worte!

27. Auch du, Mein lieber Schreiber, leidest sehr an Mangel dieser drei Tugenden, und wenn diese Tugenden ebenfalls, wie Gottes, Nächsten- und Selbstliebe (Bedeutung der Zahl 666, als der gerechten Zahl des geistigen Menschen: 600 Teile Liebe zu Gott, 60 Teile Liebe zum Nächsten und 6 Teile Liebe für sich selbst; und beim Teufel umgekehrt) in Zahlen ausgedrückt werden sollten, so wäre das numerische Resultat für dich sehr gering und nicht zu deinem Vorteil; denn du hast wenig Glauben, noch weniger Vertrauen und beinahe keine Zuversicht, daß Meine Worte, die Ich dir gegeben, in Erfüllung gehen werden, trotzdem Ich dir tagtäglich wiederholen muß: Lass die Leute reden, bleibe bei Mir, bei Mir ist Wahrheit und keine Lüge!

28. Allein Ich kenne dein Herz und deine Gründe, welche dich zum Zweifel drängen. Es sind Prüfungen, die Ich dir sende, du wirst sie überstehen, und dann werden deine Kapitalien des Glaubens, Vertrauens und der Zuversicht schon zunehmen, damit du auch die übrigen deiner Gesellschaft mit diesen Gaben bereichern kannst, und dann – statt wie jetzt der Letzte – der Erste werden wirst. Bedenke diese wenigen Worte, es liegt viel darin, wie in allem, was aus Meinem Munde fließt. (Hier einschließlich aus Diktat vom 20. Januar 1871): “Ihr alle müsst euch aber nicht denken, daß Ich ihn wegen seiner besonderen moralischen Eigenschaften zu Meinem Schreiber gewählt habe, als sei er besser als ihr. Mitnichten, Ich wählte ihn, weil seine Verhältnisse ihm mehr Zeit lassen, seine Kenntnisse (sich) Mir mehr anpassen zur Entwicklung höherer Erklärungen, die ein anderer nicht so fassen könnte; aber wegen seines moralischen Wertes und seines Vertrauens zu Mir steht er nicht besser, als viele von euch. Ebendeswegen müsst ihr nicht glauben, wenn er in eure Versammlung tritt, daß Ich bei ihm bin, da würdet ihr ihm eine Verehrung zollen, die weit über seinen Bereich hinausgeht. Es ist da wie bei einem Vater, der seinen Kindern schreibt, nur die Feder oder der Vermittler ist er, mehr nicht! Wenn ihr einen lieben Brief empfangt, nach was sehnt ihr euch denn bei Lesung desselben? Gewiß nicht nach der Feder, mit welcher der Brief geschrieben worden, sondern nach dem Verfasser selbst.

29. So ist auch er ein Mensch, wie ihr alle, mit seinen Schwächen und Gebrechen, mit seinen Wünschen und Sorgen; er kämpft ebenfalls täglich, alles dieses loszuwerden, bittet auch oft Mich um Abrufung aus dem Jammertal, und zeigt eben dadurch, wie ihr alle, daß er ganz wenig Vertrauen zu Mir besitzt und bei weitem mehr haben sollte. Ihr seht aus allem diesem, daß überall das schwache Vertrauen der Hauptmangel bei euch und das Haupthindernis bei eurem Fortschritt ist.

30. Noch habt ihr alle nicht begriffen, warum Ich euch alle Tiefen Meiner Schöpfung, alle innersten Falten Meines göttlichen Ichs aufdecke und erkläre. Seht, Meine Lieben, alles dieses geschieht, um euch gerade eben das einzuflößen, was euch allen mangelt, das ist das Vertrauen zu Mir. Denn, wenn ihr mit Mir die unermesslichen Räume Meiner Unendlichkeit durchfliegt, wenn Ich euch Meine geistigen Himmel eröffne, euch ahnen lasse, was dort alles noch für euch aufbewahrt und bereitet ist; wenn Ich euch Mein eigenes Ich erkläre, das nur Liebe ist – und Liebe nur wieder will; wenn Ich euch bis in die kleinsten Atome beweise, daß Ich als Schöpfer und Vater alles mit gleicher Liebe erhalte, so will Ich damit doch nichts anderes als euch beweisen, daß ein Wesen mit dieser Macht und Kraft ausgestattet, wie Ich Mich euch zeige, doch des Vertrauens wert sein sollte, und daß im Gegensatz zu Meiner Allwissenheit und Allmacht euer Wirken und Treiben auf weniger als null heruntersinken muß.

31. Bedenket diese wenigen Worte, es liegt viel daran, wie in allem, was aus Meinem Munde fließt; vertiefet euch alle in den Sinn des Gegebenen, und ihr werdet nicht allein Trost und Frieden, sondern, was die Hauptsache ist, ihr werdet euren Standpunkt stets mehr und mehr erkennen, wo ihr dann das Wankende befestigen und so Mir näherkommen könnt.

32. Kein Wort, das Ich euch durch Meinen Knecht sende, war und ist noch ohne seine eigenen Zwecke; auch diese drei Worte führte Ich Meinem Schreiber eben jetzt vor die Augen, weil gerade jetzt es anfängt, in eurer Gesellschaft etwas wankend zu werden; es ist kein rechtes geistiges Leben da, – viele von euch leben wieder nur ihren Geschäften und Lieblingsideen, vergessen Mich und Meine Lehre fast ganz und denken nur an sie, wenn zufällig ein oder der andere eine Ansprache in diesem Sinne gehalten hat.

33. Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung fallet! Treibet nicht Scherz mit Meiner Gnade! Ich gebe sie nicht so wie manche glauben denjenigen, welche sich mit Mir und Meiner Lehre nur beschäftigen, wenn sie sonst nichts anderes zu tun haben. Sie sollten sich in acht nehmen, es könnte ein Blitz aus heiterem Himmel sie erschrecken, und dann sie zwingen aus Not einzusehen, daß sie das als Nebensache betrachtet haben, was eigentlich die Hauptsache sein sollte!

34. Wer von Meiner Lehre nichts weiß und dagegen sündigt, ist nicht so strafbar; wer aber Meine Lehre gelesen, sie so halb glaubt, aber kein rechtes Vertrauen in Bezug der Ausführung zeigt und an die Erreichung des eigentlichen Zweckes mit keiner Zuversicht denkt, da werde Ich wohl genötigt sein, durch einen direkten Rüttler ihn aufzuwecken, damit er nicht in den Schlaf der weltlichen Dinge verfalle und Meine geistige Schule dabei vergesse! Heute mahne Ich noch, wer außer Mir weiß, was Ich morgen tun werde? Eure Erdscholle, worauf ihr lebt und ruhig darauf herum wandelt und euch eures Lebens freut, ist unter euren Füßen hohl, furchtbare Abgründe bedeckt diese dünne Schale, und ihr mit dem festen Glauben und dem festen Vertrauen blickt ja mit großer Zuversicht zu Mir auf in der Hoffnung, Ich werde diese dünne Schale nicht einsenken und so euch alle unverhofft den Tod schmecken lassen! Ruhig legt ihr euch über diesen Abgründen nieder, während vielleicht unter euren Füßen euch unbegreifliche Kämpfe der Elemente stattfinden, legt euch nieder mit festem Vertrauen und Zuversicht, des andern Tages wieder gesund und gestärkt aufzustehen. Warum habt ihr denn diese Zuversicht in diesem Falle und in geistigen Dingen nicht? Seht, weil ihr glaubt, Ich werde es nicht tun! Und warum werde Ich es nicht tun? Weil ihr auf einen liebevollen Vater vertraut, der Seine Kinder nicht ohne Grund mit der Vernichtung strafen wird. Was ist also eure Zuversicht? Sie ist, daß das Gehoffte, nämlich die stete Angedeihung Meiner Gnade gegen euch, nicht wanken wird!

35. Nun, wenn ihr in diesem Punkte so festen Glauben, Vertrauen und Zuversicht in Mich habt, so erlaubet doch auch Mir, von euch – wenn auch nicht in diesem Maßstabe göttlicher Langmut, doch in menschlicher Nachsicht – zu fordern, daß ihr in geistigen Dingen ebenfalls mehr festen Glauben, stärkeres Vertrauen und größere Zuversicht haben mögt; daß ihr begreifen sollt, daß alles, was Ich euch schon gegeben habe, nur zu eurem Besten und nicht etwa für Mich zur Unterhaltung, sondern nur deswegen geschehen ist, um euch die Ehre angedeihen zu lassen – Meine Kinder werden zu können.

36. Ihr fordert von Mir unbegrenzte Gnade, und Ich fordere von euch unbegrenzte Liebe. Beim Austausch dieser beiden Bedingungen gewinnt bloß ihr, indem Ich euch mit einer Macht ausstatten will, die euch zu Herren alles Geschaffenen machen soll!

37. Wenn Ich also solch große Gnaden euch in Aussicht stelle, so ist es doch auch Mir erlaubt, diejenigen, welche einmal auf dem Wege zu Mir sind, falls sie während des Gehens vom Schlafe befallen werden würden, durch sanfte Stöße aufzuwecken, wie Ich es jetzt mit euch tue, damit ihr merken sollt, daß man Meine Wege nicht mit geschlossenen Augen wandeln, sondern Aug und Ohr wohl offen erhalten muß, um den rechten Weg nicht zu verfehlen und nicht auf Abwege zu geraten.

38. Also nochmals, bedenket alle, was Ich euch hier gebe! Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung fallet! – Dies sei euer Wahlspruch zum steten Wachstum im festen – Glauben, Vertrauen und in der Zuversicht! – Amen!

flagge en  10th Secret of Life… Faith, Trust and Confidence

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on October 4th, 1870
10th Secret of Life… Faith, Trust and Confidence

1. Since you have read yesterday these three words in a spiritistic book (Adelma, “Book of Contemplation”, Vienna 1857), which you cannot dismiss from your memory, upon your request I too will give you some words on these three important qualities that are very necessary, particularly for you, and also for your whole company. For also they are lacking in faith, even more in trust, and there is hardly any confidence. So listen:

2. Faith, this beautiful and noble word which expresses that man, or his spiritual being, surrenders totally to that which he has grasped as truth and, basing his future actions on it, derives his peace from, and founds his future happiness on, the same, how few have it and even if it occurs with individual people, how minute its dose is!

3. Faith, as I have only recently said in My words to your doubting friend, is the fundamental basis of everything. In the absence of faith, there is nothing that has to be spiritually substantiated. Faith, together with the infant’s first comprehension, is the first bond binding it to its mother and to the world. What the mother trustingly lays into the heart of the child, that is, of its awakening spirit, it accepts faithfully. It is convinced that its mother tells it only the truth; it has arrived at this firm conviction, achieved through spiritual and physical bonds, as the only one binding it to the mother and the surrounding world. The faith in these first imprinted truths is often so lasting and, if pure and sincere, so strong that even in his last days on earth, man does not forget the effect the first impressed precepts of his early years, coming from his mother, which he accepted, childlike, in their entirety, preserving them as the first spiritual treasures in his heart.

4. Many a person among you will often exclaim: “Oh glorious time of the first days of youth, when as a dependent child I listened to the instructive tales of my mother and accepted everything as truth, and nothing but the truth, which at that tune she laid into my heart and which even now, despite all the vicissitudes of life and all the negative experiences, cannot be blotted out from the heart!”

5. Indeed, faith, this virtue of adhering with childlike faith is the first support which should lead man into the temple of peace and serve him as prop against all doubts assailing him.

6. When I now apply faith in the religious sense, how much more it should then be! The holy banner which the inspired man swears never to forsake, as basis of all precepts and truths once given you by Me visibly, and now invisibly through spiritual influence!

7. Many have sworn by this banner, defending it to their last breath and often sealing it with their own blood. But how many others have left it without ever returning to it. And how many have incidentally allowed their fine religious zeal to be perverted into fanaticism, which then led to the immense number of abominations as witnessed by the annals of the priesthood to this very day.

8. Thus, faith can be likened to fire. Although fire is such a beneficial and useful element for the one who uses it wisely, it is terrifying for the one who disregards and neglects its effect and to whom in the end it can do the greatest damage instead of being useful to him.

9. Everything I have created has two aspects, a good and a bad one. This applies also to faith. As total surrender to the divine will, what gentle warmth it spreads all over the human heart, and how burning, wildly blazing and intolerant it is if, used by the wrong hand, it presses a firebrand instead of a small lamp as a road-sign into the hand of the man seeking peace!

10. Therefore, My children, beware of extremes! Particularly in our time; use faith as healing balm and take good care lest it become a consuming poison for you.

11. So as to be on the safe side, believe only Me, listen only to My voice in your hearts, which does not deceive, and do not let yourselves be deluded by clever, sell-seeking interpreters of My Word. Here the word holds good: “Examine what you hear and read; adhere to the good and eliminate the bad.”

12. If you will always faithfully observe this rule, the banner of faith will at all times be for you the most sacred palladium (sanctuary) by which you will surely and safely find the road to your bliss and to My heart.

13. In order to consolidate your faith more and more you must also possess the second word in the highest degree, that means you must have implicit trust in My words; for, strictly speaking, faith and trust are almost one and the same.

14. Faith is the firm acceptance of truth and trust likewise signifies merely the innermost conviction that what was said and faithfully accepted can be nothing else and leads to the desired goal only through the firm trust that no matter what the action, what is believed has to be confirmed through it.

15. In order to metaphorically elucidate for you these two concepts, let us presume a man has completely lost his way in a forest. By chance he meets another man who has gone into the forest to gather wood. The one lost asks the other about the right path to take. The wood gatherer gives him precise instructions as to the direction to be followed. And the one lost believes the explanations of the wood gatherer and proceeds on the described path, firmly trusting that it will lead him out of the forest.

16. Here you have the difference between faith and trust metaphorically presented. If you want to apply this picture to your own life, to the confession of My teaching and the practical application of the same, I must tell you that you believe many a thing spoken by Me, but lack the firm trust that its application and the living according to it will be followed by the desired and predicted result.

17. Hence it follows that although you seemingly believe in everything I say in My Gospels and in My words now being given to you, you still lack the unlimited trust in the infallibility of what has been said. You will then fare like the aforementioned lost one: Unless he absolutely believes the wood gatherer, is firmly convinced and trusts that the described path is the only true one, he will not find the way out of the forest, for he will on the way, plagued by doubts, begin to waver.

18. This is often the case with you. You believe, are convinced, at least for the moment, but as soon as it is a matter of carrying out what you believe, slight mists of doubts arise, here and there a “Why, or: “who knows if the success of my action will be as predicted!” etc. What is lacking is trust, and nothing however zealously believed helps, or, in other words: The words without action are an empty sound.

19. Thus the right faith must be coupled with the right trust. The former is the tree that is to be planted; the second is the blossom to be cultivated, and the third, the firm confidence that is to be harvested as fruit. Where these three qualities are united together in a heart, My Word is valid which I once spoke to My disciples, where it says: “If you believe and will it unwaveringly, you will even move mountains!” – which means as much as: If you have the faith in the power of the word, uttered with the firm trust in its truth, also the firm confidence is present that the desired result will follow!

20. But where is this trio of divine attributes united in any of you? Everywhere there is shallow faith, little trust and no confidence at all. A hundred times I repeat it to you: “Act and live in accordance with My words, and you will see miracles!”

21. Faith’s most beautiful attributes, crowned by unshakeable trust, will enhance your heavenly confidence that also you, like Me, can rule the elements and perform deeds contrary to all ordinary laws of nature which to others must appear as miracles because they do not know that your will, coupled with Mine, is the foremost law to which all other laws are subservient.

22. I know quite well that at every attempt, numerous doubts will arise in you. For such invasions into the essence of My natural laws can only be attempted by one who has become reborn and who invokes only My help for such actions, provided they are necessary for the benefit of mankind, and not as a joke or out of ambition or vanity, when his action would result in failure.

23. I only tell you that it is possible and has been achieved already by My disciples and by other inspired men, although it cannot be easily attained unless these three qualities – faith, trust and confidence – are present in the highest degree in a human being.

24. A firm confidence in the success is the fruit of faith and trust; do strive after that.

25. First strengthen your faith lest it wavers like a reed, but stands fast like a wall. Then build on this foundation wail the unshakeable edifice of trust, and the completion of the whole will then lend you confidence. In this house, built on such ground, you can weather all storms from within and without and proceed unimpeded on your path to perfection.

26. This, My children, is meant by these three words!

27. Also you, My dear scribe, are greatly lacking in these three virtues; and if also these virtues should be expressed in numbers, as are the love of God, the love of the fellowman and the love of self (significance of the number 666, as the just number of the spiritual man: 600 = love for God, 60 = love for fellowman, 6 = love for self – with the devil in the reverse order), the numerical result for you would be very low and not in your favor. For you have little faith, still less trust and almost no confidence that My words which I gave you will be fulfilled, although day in and day out I keep telling you: Let people talk, stay with Me, for with Me there is trust and no falsehood!

28. However, I know your heart and the reasons that urge you to doubt. It is the tests which I am sending you; you will pass them and then your capital of faith, trust and confidence will surely increase so that you will be able to enrich the rest of your company with these gifts and will then become the first, instead of the last, as now. Ponder these few words; much is contained in them, as in everything issuing from My mouth. (Including the dictate from January 20th, 1871): “All of you, however, must not think that I chose him as My scribe on account of his special moral qualities, considering him better than you. By no means. I chose him because his circumstances leave him more time to adapt his knowledge to Me for the reception of sublime explanations another could not grasp so readily. However, as for his moral worth and his trust in Me, he is not any better than many of you. For this reason you must not think that I am with him whenever he enters your gathering; there you would accord him a veneration far exceeding his due. The situation is that of a Father who writes to His children, but he is only the pen or the agent, nothing more. When you receive a kind letter, what do you long for when reading it? Certainly not for the pen with which the letter was written, but for the author himself.

29. Thus he too is a man like all of you, with his weaknesses and shortcomings, his desires and worries. He too baffles daily to be rid of all this and often begs Me to release him from the vale of tears, thereby showing, like all of you, that he has very little trust in Me and ought to have far more. From all this you see that the main shortcoming with you and the main obstacle with your progress is everywhere the weakness in trust.

30. None of you have as yet understood why I uncover and explain to you all the depths of My creation, all the innermost aspects of My divine self. Behold, My dear ones, the reason for all this is, to instill into you the very thing lacking in all of you, meaning, the trust in Me. For when together with Me you traverse the immeasurable spaces of My infinity, when I open up to you My spiritual heavens, giving you an inkling of what is there being kept and prepared for you; when I reveal to you My own self, which is nothing but love and in return wants only love; when I prove to you down to the smallest atoms that I, the Creator and Father, sustain everything with the same love, I only want to prove to you that a Being possessed of this might and strength, as which I am showing Myself to you, should surely be worthy of trust and that, compared to My omniscience and omnipotence, all your activity and behavior must be considered as below the level of Zero.

31. Ponder these few words; they are very important, like everything flowing from My mouth. Enter deeply into the meaning of that which all of you were given, and you will not only find consolation and peace but, and this is the main thing, you will more and more realize your own standpoint and then, consolidating what is unstable, be able to draw closer to Me.

32. Not a word I send you through My servant was, and still is, without its own purpose. Also these three words I was just now bringing before the eyes of My scribe because right now it is beginning to be somewhat unstable in your company. There is no true spiritual life present. Many of you are again living only for their businesses and pet interest, almost wholly forgetting Me and My teaching and only remembering it when by chance one or the other has made a speech to that effect.

33. Be watchful and pray, lest you fall into temptation. Do not make fun of My grace! I do not, as some believe, bestow it on those who only concern themselves with Me and My teaching when they have nothing else to do. They should take care, for they may be struck by lightning out of a blue sky and be forced to realize that they had considered as a matter of secondary importance that which really should be their main concern.

34. Whosoever knows nothing of My teaching and sins against it, is not so culpable. However, if someone has read My teaching and, half believing, shows no true trust in its activation and no confidence in the attainment of the actual purpose, I shall be forced to wake him up through a direct jolt lest he drop off to the sleep of worldly things, thereby forgetting My spiritual school. Today I still admonish; who, apart from Me, knows what I shall do tomorrow? The piece of ground on which you live and peacefully walk about enjoying your life, is hollow under your feet. This thin shell covers terrible chasms and you with firm faith and trust look up to Me with great confidence and hope that I shall not let this thin shell give way, thereby letting all of you taste death unawares. Calmly you lie down above these chasms with the firm trust and confidence of again rising the next day hale and strengthened while perhaps under your feet to you incomprehensible baffles of the elements are taking place. Why do you have such trust in this case and not in spiritual matters? You see, because you believe I shall not do it! And why shall I not do it? Because you put your trust in a loving Father, who will not without reason punish His children with destruction. What, then, is your confidence? It is that, what you hope for, namely, the constant granting of My grace to you, may not waver.

35. Now, since in this respect you put such firm faith, trust and confidence in Me, do allow also Me to demand of you, if not at this rate of divine forbearance, then with human indulgence, to have also in spiritual matters a firmer faith, greater trust and greater confidence; and to understand that all I have already bestowed on you happened only for your benefit and by no means for My entertainment, but only in order to confer on you the honor of being able to become My children.

36. You demand of Me unlimited grace, and I demand of you unlimited love. With the exchange of these two conditions it is only you who gain, since I want to accord you a might that shall make you lords of all that was created!

37. Since I promise you such great graces, I am also allowed to wake up those on the road to Me, should they fall asleep while walking, through gentle nudges as I am now doing to you. Then you will realize that one must not walk My paths with one’s eyes closed, but with open eyes and ears so as not to miss the right way and go astray.

38. So again, let all of you consider what I am giving you here. Be watchful and pray, lest you fall into temptation! Let this be your device towards a steady growth in firm faith, trust and confidence! Amen.

 

7. Lebens-Geheimnis… Die vier Epochen der Welten- & Erden-Schöpfung – 7th Secret of Life… The 4 Periods of Creation of Worlds & Earths

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JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 7. Die vier Epochen der Welten- und Erden-Schoepfung LG07EN-Secrets of Life revealed through Gottfried Mayerhofer - The 4 Periods of Creation
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flagge de  7. DIE 4 EPOCHEN DER WELTEN- & ERDEN-SCHÖPFUNG

7. Lebens-Geheimnis – DIE 4 EPOCHEN DER WELTEN- & ERDEN-SCHÖPFUNG

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 29. Juli 1870

1. Da alles, was Ich tue, stets nur nach ein und demselben Grundprinzip geschieht und als ein Schöpfungsakt bestimmt ist, etwas Zweckentsprechendes hervorzubringen, und diesen Grundprinzipien gemäß alles stufenartig nacheinander entwickeln und es vervollkommnend alles wieder zu Mir zurückführen muß, so ist auch in dieser Hinsicht der innigste Zusammenhang zwischen den beiden früher angeführten Abschnitten und dem jetzigen, wo Ich euch dasselbe wieder zeigen werde, was zuvor in den vier Perioden des Menschenlebens, dann in den vier Jahreszeiten oder Entwicklungs- und Ausreifungs-Epochen ebenfalls vorgeführt wurde. Hier ist solches nur in größeren Dimensionen und in Ponen und Äonen von Zeitläufen vollführt worden, ehe die früher angeführten Stufen ins Leben treten konnten.

2. Ich sandte die anderen Abschnitte voraus, weil sie euch näherstehend euch leichter begreiflich waren, und ihr dann in dieses dritte Problem eher eingehen, und euch so besser zurechtfinden könnt.

3. Wie ihr im Kindesalter das geistig-seelisch einst zu großen Dingen sich entwickelnde Leben gesehen habt, und wie im Winter unter der Decke des Schnees alles Lebende und Vegetierende seiner Erlösung harrt, so war auch einst im unendlichen Raum alles vermengt, gemischt und im untätigen Zustande ruhig verharrend, bis Mein Machtwort es aus seinem Schlafe zur Tätigkeit erweckte.

4. Meine Ideen und Gedanken der Schöpfung, die vom Einfachsten ausgehend, wieder in jedes einfachste Ding die Fähigkeit legten, aus demselben zahllose seinesgleichen zu erzeugen, sie waren es, die der unendlichen Äthermasse den ersten Anstoß gaben, wo bisher alles ruhig beisammen wohnte, ohne Anziehungs- noch Abstossungs-Gelüste, – und als Mein Wille den ersten Impuls dazu gab, so begann das Werden, das sich Zusammengesellen des Gleichen zum Gleichen, und das Abstoßen des Fremdartigen.

5. Es schieden sich die einzelnen Elemente, getrieben durch geistige Kräfte, oder es vereinten sich solche unter gewissen Meinen Gesetzen entsprechenden Ordnungen; es begann das Lebens, das Sichgestalten; was früher noch aufgelöst, ohne Grenzen der Breite, Länge und Tiefe im Äther ruhte, begann sich zu formen, zu bilden. Es begann auch hier der entsprechende Prozeß des Kindesalters oder der Kampf der Elemente unter der Schneedecke, sobald der erste Strahl des geistigen Triebes die Kindesseele erweckte, oder der erste Strahl der leben bringenden und erwärmenden Sonne die eisige kalte Schale des Schnees zerbrach, worunter Millionen von gefesselten Leben ihrer Erlösung entgegen harrten.

6. Der große Frühling des kosmischen Werdens nahm seinen Anfang, und die Welten, Hülsengloben und Sonnen traten in das Jünglingsalter, wo noch nicht alles geschieden, wo noch Gärungsprozesse ihre unruhigen Teile von der Haupt oder Zentralsonne ausschieden, welche dann wieder durch den nämlichen Prozeß zu kleineren Sonnen, und diese erst nach langem Zerstückeln und Lostrennen einzelner noch kleinerer Teile zu den wie Kinder sie umkreisenden Erden wurden.

7. Die Weltensonnen in ihrer ungeheuren Größe mussten, bildlich gesagt, ganz den Jünglingsstand durchmachen. Nicht ruhig, sondern durch heftige Störungen mussten sie ihren Entwicklungsgang voranschreiten, machten Revolutionen in ihrem Innern wie an ihrer Oberfläche durch, welche ihr Inneres wie ihr Äußeres stets veränderten, wie beim Jüngling die mächtigen Leidenschaften in seiner jugendlichen Natur in seinem Innern geistige und im Äußeren körperliche Spuren zurücklassen.

8. So ging der Kampf fort, unter Zerstörung manches Gewordenen und dessen Erneuerung in einer höheren Stufe, – alles vorwärts drängend, bis endlich ein Gleichgewicht zwischen innen und außen hergestellt wurde, und die Welten wie die Nebensonnen und deren Erden in ihr Mannesalter traten, wo geregelter Verlauf ihres Lebensprozesses eintrat, und die gewaltsamen Umwälzungen und Zerstörungen nach und nach einer gesetzmäßigen Ordnung Platz machen mussten, und von wo aus, stets den Trieb nach Vervollkommnung in sich tragend, alles Geistige, durch die Materie Gebundene, in den Welten und Sonnen nach und nach deren Formen und Hüllen veränderte und so durch viele Millionen von Stufen es seinem geistig höheren Ziel entgegenführte.

9. Auf diese Weise werden auch die Welten, Sonnen und Erden nach langen großen Zeiträumen wieder ins Greisenalter treten, wo dann die meiste Lebenskraft verbraucht und in geistige Elemente verwandelt sein wird, die Materie verändert – ähnlich wie beim Baum, wenn nur noch sein Skelett ohne Blätter und Früchte, und beim Menschen der abgenutzte Körper seiner vorgeschrittenen Seele nicht mehr als Wohnhaus und Werkzeug dienen kann, indem das starre Materielle dem verfeinerten Geistigen nur hinderlich ist.

10. So geht es also mit den Welten, Sonnen und Erden; haben sie einst ihre Tätigkeit so weit gesteigert, daß am Aussenkleid derselben alles verbraucht, und nur der große und mächtige Trieb im Innern geblieben ist, der noch mehr zum Weiterschreiten zwingt, dann wird auch dieser innere Geistes-Komplex der großen Welten, wie die Seele beim Menschen, die untauglich gewordene Schale zersprengen, die ihr bisher als Umkleidung und Organ der Tätigkeit gedient hat, und wird vergeistigt und vervollkommnet ein höheres Welten, Sonnen und Erden-System daraus begründet werden, wo im Vergleich damit die jetzige Schöpfung sich zu der künftigen verhalten wird, wie die Schlacke zum Eisen, welches die erstere aus sich ausgeschieden hat, da solche in Bezug auf das Eisen und dessen Verwendung zu nichts mehr zu gebrauchen ist.

11. Das sind die großen Schöpfungsepochen, wie sie im unendlichen Raume von Ewigkeit her vor sich gehen, und was sie ihrem Zweck getreu vollführen werden nach Zeiträumen, für deren Dauer ihr keine Zahl habt, und für welche auch keine für euch denkbar ist, während welcher Mein Wille sich vollführen wird.

12. Der jetzigen materiellen Schöpfung folgt eine geistige, wie dem irdischen Menschenleben ein geistiges, wo auch die Produkte und Lebewesen nach solcher Veränderung eine auf höherer Stufe gebauten Welt entsprechende Existenz haben werden.

13. Jetzt will Ich euch noch eine andere, noch höhere geistige Stufenleiter als die früheren, zeigen, und diese Stufenleiter des Geistigen und Höchsten bis zu Mir Selbst heißt:

Geistesleben, Seelenleben, Engelsleben und Gottesleben

Mehr dazu im nächsten Kapitel…

flagge en  7. THE 4 PERIODS OF CREATION OF WORLDS AND EARTHS

7th Secret of Life – THE 4 PERIODS OF CREATION OF WORLDS AND EARTHS

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on July 29th, 1870

1. Since all that I do always happens in accordance with one and the same fundamental principle, as a creational act is destined to produce something expedient and according to these fundamental principles has to develop everything in successive stages, perfect it and lead it back to Me, there exists also in this respect the most intimate connection between the earlier two sections and this one, where I shall again show you what first in the four periods of human life was demonstrated and then repeated in the four seasons or the developmental and maturing epochs. Here this was achieved only on a larger scale and in the course of eons upon eons of time, before the aforementioned stages could become effective.

2. I began with the other sections because they, being more closely connected with you, could be better grasped by you so that you might then more easily enter into this third problem and thus manage it better.

3. As you have seen in childhood how the spiritual-mental life one day develops into great things and how in winter under the blanket of snow all that lives and vegetates waits for its deliverance, thus also in the endlessness of space everything was once intermingled, mixed and in a dormant state waiting for My mighty Word to waken it from its sleep into activity.

4. It was My ideas and thoughts of creation which, proceeding from the simplest, endowed every thing however simple with a reproductive capacity which gave the first impetus to the infinite ether-mass where up until then everything had been dwelling together in peace, without a desire to attract or repel one another; and when My will added the first impulse for it there began the coming-into-being, the joining of like and like, and the repelling of the dissimilar.

5. The individual elements, driven by spiritual forces, separated or combined according to a certain order corresponding to My laws. There began life, the taking on of forms. What hitherto, still dissolved, unlimited by width, length and depth, had reposed in the ether began to take on form, to structure itself. Also here there began the corresponding process of childhood or the conflict of the elements under the blanket of snow as soon as the first ray of spiritual urge awakened the childís soul, or the first ray of the life-giving and warming sun burst asunder the icy-cold shell of the snow underneath which millions of shackled lives were hoping for their redemption.

6. The great spring of the cosmic coming-into-existence began and the worlds, shell globes and suns entered the age where not everything is separated but where through fermenting processes unruly parts are eliminated from the main or central sun and again through the same process become smaller suns which, after a long process of dividing and severing still smaller single parts became earths circling them like children.

7. Metaphorically speaking, the cosmic suns in their immense magnitude had to go through the whole phase of youth. They had to proceed on their road of development not peacefully, but through violent disturbances, living through revolutions in their interior and on their surface which always changed both, just as in the case of the youth the mighty passions in his youthful nature leave spiritual traces in his inner nature and physical traces in his outer appearance.

8. Thus the conflict continued, with the destruction of many a thing that had come into existence and its renewal on a higher level, everything pressing ahead until, finally, the equilibrium between the interior and the exterior was restored. The great and smaller suns and their earths entered their age of manhood where their life proceeded in an orderly fashion and the violent revolutions and destruction gradually had to make room for a lawful order, and from there, always carrying the urge for perfection within, all the spiritual, bound through matter, gradually in the worlds and suns changed the form and outer coverings of the same, thus through millions of gradations leading it towards its spiritually higher destination.

9. In this way also the worlds, suns and earths will after eons of time again enter old age, when most of the vitality will be spent and transformed into spiritual elements, and matter will be changed similarly as with the tree, where only its skeleton – without leaves and fruits, and with man the worn-out body can no longer serve his advanced soul as a dwelling and tool since the rigid material is only an obstacle to the purified spiritual.

10. This is how matters stand with the worlds, suns and earths. Once they have accelerated their activity to such an extent that in their outer covering everything is used up and only the great and mighty urge in the interior is left which forces to even more progress, also this inner spirit-conglomerate of the great worlds, like the human soul, will burst the now useless shell which hitherto had served it as envelopment and organ of activity; and from it a higher world, solar and earth system will be founded, spiritualized and perfected. In comparison, the present creation will be to the future one like slag compared to iron which the former has eliminated since it is no longer of any use as far as iron and its utilization are concerned.

11. There are the great creational epochs as they have been occurring from eternity in infinite space and what, true to their destiny, they will achieve after eons of time for the duration of which you have no number and are incapable of imagining a length of time during which My will is to fulfill itself.

12. The present material creation is followed by a spiritual one, just as the earthly human life is followed by a spiritual one where also the products and living beings after such a change will have an existence corresponding to a world built on a higher level.

13. Now I will show you another, still higher, spiritual gamut than the preceding ones, and this gamut of the Spiritual and most Sublime up to Myself is called:

Spirit Life,  Soul Life, Angelic Life & DIVINE LIFE

More on this in the next chapter …

 

6. Lebens-Geheimnis… Winter, Frühling, Sommer & Herbst – 6th Secret of Life… Winter, Spring, Summer & Autumn

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LG06-WINTER FRUEHLING SOMMER HERBST JESUS OFFENBART LEBENS-GEHEIMNISSE durch Gottfried Mayerhofer WINTER SPRING SUMMER and AUTUMN JESUS REVEALS SECRETS OF LIFE through Gottfried Mayerhofer
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6. Lebens-Geheimnis… WINTER, FRÜHLING, SOMMER & HERBST

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 28. Juli 1870

1.Es wird da so mancher fragen, wie kann wohl der Winter, wo die Natur eher mit dem Tode zu vergleichen ist, wie kann man den Winter, wo statt Wärme, als Quelle alles Lebens, die Kälte, gleichbedeutend mit dem Tode, herrscht, – wie kann der Winter mit der beweglichen Natur eines Kindes verglichen werden, wo alles Leben zeigt und alles von Leben strotzt?

2. Und doch, Mein lieber Zweifler, gibt es kein schöneres Beispiel, das Kindesleben mit dem Winter und seinem Leben zu vergleichen, als eben dieses, welches durch ein geistiges Band verbunden, das Nämliche in seinem Wesen zeigt.

3. Warte nur ein wenig, Mein Freund, und Ich werde dir den so tot vorkommenden Winter so lebendig, so warm darstellen, wie das Leben des Kindes ist; nur wollen wir die Sache nicht von dem Standpunkt der gewöhnlichen Darstellungsweise eurer Dichter und Poeten auffassen, sondern von dem Standpunkt, von welchem Ich es für gut finde, dieselbe nach Meiner Manier (Art) zu betrachten. Nun, so höre denn:

4. Siehe, Mein Freund, wenn du das ganze vegetative Leben des Kindesalters und sein Seelenleben damit vergleichst, so ist es, wie Ich im Anfang gesagt habe, ein Traumleben, ein Leben, wo alles Gute und Schlechte, alles Rechte und Unrechte noch den festen Schlaf des Sich-nicht-Bewusstseins unter der Decke der Unschuld schläft; denn Unschuld nennt man nur diesen Zustand, wo man keiner Schuld sich bewusst ist, aber auch keine kennt, denn mit der Erkenntnis der Unschuld hat dieselbe aufgehört.

5. Wie dieses Traumleben des Kindes, wo wie in einem Embryo alle Leidenschaften und alle andern Triebe verdeckt ruhig nebeneinander schlafen und nur den bessern Zustand ihres sie umschließenden Leibes erwarten, um dann zu erstarken und sich entwickeln zu können, ebenso – siehe, Mein lieber Freund, welch passender Vergleich und wie geistig nahe! – ebenso liegt unter der weißen Decke des Schnees (Weiß ist ja die Farbe der Unschuld) die ganze künftige Existenz eines Teiles des Erdballs im Schlafe begraben, nur wartend, bis eine höhere Macht, die Wärme der Sonne, diese Decke der Unschuld lüftet, dieselbe vernichtet, und den tausend und tausenderlei Leben ihren freien Lauf läßt, damit jedes gemäß seiner Bestimmung wirken und seinen Daseinszwecken nachzukommen vermöge.

6. Wie beim Kinde gute und schlechte Eigenschaften mit der Ausbildung des Körpers sich mehr manifestieren (zu erkennen geben), so zeigt sich im Erdenleben bei aufwachender Natur ebenfalls der Einfluß friedlicher und feindlicher Einwirkungen; anfangs, wie die Leidenschaften beim Kinde, ruhig unter der eisigen Decke des Schnees beisammen wohnend, trennen sie sich dann kämpfend und streitend, und so in stetem Kampfe gehen sie dem Frühling oder einer besser entwickelten Zeit entgegen, wo schon alles Lebende auf dieser Erde mehr erstarkt, auch im Kampf der Elemente und sonstiger Einflüsse widerstehen und denselben siegreich ertragen kann.

7. Im Frühjahre drängt alles unbewusst seiner Bestimmung entgegen; das Pflänzchen wird ein Bäumchen, bereitet alles vor, um einst als Baum seinen Zweck zu erfüllen, und Tiere bauen Wohnungen für ihre Brut, von der sie noch nicht wissen, woher sie kommt. – Alles schafft und webt; Zerstörung und Neuaufbauen, Formwechsel und Neugeburt sind des Erdballes Aufgabe; es ist ihre Jünglingszeit, welche oft Missarten und Afterbildungen (Nachbildungen), die nicht in den Kreis des Gewöhnlichen hineingehören und später wieder ausgeschieden werden, hervorbringt, wie bei dem Jünglinge seine dummen Streiche und leichtsinnigen Fehler.

8. So bekränzt die Natur im aufgewachten Frühling sich mit den schönsten Blumen, wie der Jüngling mit rosigen Wangen, und geht langsam dem Mannesalter entgegen, der Periode der Reife der Früchte, welche aus dem Treiben und Drängen des Frühlings hervorgehen soll, ganz im Sinne des Schöpfers.

9. Der Sommer oder das Mannesalter ist auch schon heißer, dem Manne rinnt der Schweiß von der Stirn bei Gewinnung seines täglichen Brotes; dem fruchttragenden Baum fehlt oft das Wasser oder die Feuchtigkeit, seine Kinder, die Blätter und Früchte, zu ernähren und letztere auszureifen.

10. Ebenso hoffnungslos steht der Mann oft da, läßt seine ermüdeten Arme sinken, wie der Baum seine Blätter; ein Sturmwind, ein Hagel entreißt ihm seine Kinder, die nur mit Mühe hervorgebrachten Früchte.

11. Dem Manne rauben Krankheiten seine Sprösslinge, seine Gefährtin; und wo beide, Mann und Baum, keinen Trost und keine Hilfe mehr erwarten, da türmt oft eine Windsbraut Wolken des Segens und Regens auf; letzterer ergießt sich in Strömen über die dürstenden Felder und Wiesen, befruchtet und befeuchtet die verschmachtende Natur, reinigt die Lüfte, und siehe, die ewig nie verlorene Naturkraft belebt wieder alle Wesen von neuem; der Sturm ist überstanden, manches wohl verloren, aber dafür tausend anderes ersetzt worden.

12. Beim Manne, wenn vom Unglück gebeugt er keine Hilfe mehr weiß, wenn das Ganze, vielleicht von Jugend auf erbaute Religionsgebäude mit dem Sturm des Schicksals zusammenbrach, da glimmt im Osten ein lichter Funke auf; es ist anfangs ein kleiner Stern, er steigt höher und höher, vergrößert sich, wird zur Sonne, zur Gnadensonne mit Meinem Bilde in der Mitte und mit Meiner Lehre als Strahlenbündel umwebt, beleuchtet das zerrissene Gemüt des Mannes, gießt sanften Trost und Licht in sein Herz, läßt den Tiefgeprüften, vielleicht zum ersten Male, den geistigen Vorgeschmack eines Himmels, das Vorgefühl einer göttlichen Liebe fühlen!

13. Der Mann richtet sich auf, begreift die Huld seines Vaters und segnet die Schicksalsschläge, die ihn getroffen und endlich keinen andern Zweck hatten, als ihn in die Arme Dessen zu führen, Der sie schon längst ausgebreitet hatte, ihn zu empfangen, und nur keine andere Art wusste, dieses zu bewerkstelligen, als durch ein dem Anschein nach vermeintliches Missgeschick.

14. So wird der Mann dann reif zum Greisenalter, wie der Baum seine Früchte ausreift zur Herbstzeit. Endlich kommt der Herbst, die Naturkraft, die während des Winters ruhig unter der Decke des Schnees schlief, die im Frühling alles zu neuem Leben weckte, im Sommer tätig war, alles seiner Bestimmung zuzuführen, hat gegen den Herbst sich ausgebraucht, ist müde geworden, hat ihren Zweck erfüllt und geht wieder schlafen.

15. Die Blätter fallen ab, der Baum, sonst in üppiger Fülle dastehend, verliert seine äußere Form, und bald als Gerippe und Skelett zeigt er zwar das Grundfundament, welches all das Hervorgebrachte getragen hat, aber die schöne Farbe, die Lebensfrische ist dahin; der Baum ruht, um in einem andern Jahre seine nächste Bestimmung anzutreten, entweder vollkommener als in dem Vergangenen, oder aber auch umgekehrt, der Zersetzung in andere Elemente sich nähernd.

16. So ist es ebenfalls mit dem Manne, nach und nach geht es dem Greisenalter zu; die Tatkraft, das schnelle Entschließen fängt an sich zu mildern, die Farbe des Gesichtes ändert sich, das Ergrauen der Haare (Zurückziehen des Eisens im Blut anzeigend, als Träger der Tätigkeit) wird immer bedeutender. Die Außenwelt schließt sich immer mehr, und der Greis beginnt ein inneres Leben, wie der Baum im Herbst, wo auch bei ihm die Zirkulation der erneuerten Säfte aufhört, und ein langsameres inneres Wirken, den menschlichen Blicken entzogen, sich fortsetzt.

17. So erwartet der Baum seine Bestimmung fürs nächste Jahr, gemäß seiner Tätigkeit, ob er als Brennholz dem Feuer übergeben oder zu anderen Zwecken dienen soll, oder ob er als Baum, vielleicht veredelt, bessere und schönere Früchte bringend, dem Menschen wieder körperliche und geistige Genüsse verschaffen soll, körperliche durch seine materiellen Produkte, und geistige durch sein Betrachten in Bezug auf den allgütigen Schöpfer und Herrn.

18. Alle Früchte und Produkte der ganzen Natur, die den lebenden Wesen zur Nahrung dienen, gehen durch ihre verschiedene Verwendung in eine höhere geistige Stufe über, indem sie zur Erhaltung von höher stehenden Wesen dienen, deren Körperliches befördern und das Geistige vervollkommnen helfen.

19. Was die Früchte bei den Erdprodukten, das sind bei den Menschen die Taten, sie helfen dem am Rande des irdischen Lebens Stehenden sein geistiges Ich aufbauen, um auch ihn zu einer höheren Stufe zu führen.

20. Was Ich euch hier gesagt, das Pflanzen und Tierreich sowohl als den Menschen in seinen vier Lebensperioden betreffend, das hat ebenfalls seine nämliche Bewandtnis bei ganzen Völkern und Nationen.

21. Auch sie haben ihre Kinder, Jünglings, Mannes und Greisenperiode; werden von Mir nach und nach auf den Weg zur Erkenntnis, durch Unglücke, Kriege, verheerende Krankheiten und durch sonst allerlei geführt, bis auch sie dann ihre geistige Höhe errungen, einzeln als Individuen oder im Ganzen als Nationen in höhere Sphären übergehen können; je nachdem ihre Neigung war, Meine Ratschläge und Mahnungen zu beachten, wo dann das eine Volk früher, das andere später zur Reife gelangen wird.

22. Hier habt ihr die zweite Reihe unserer Titelworte – Winter, Frühling, Sommer und Herbst -; jetzt wollen wir uns auf einen höheren Standpunkt schwingen und von da gleich Mir Meine Schöpfung in ihrem stufenweisen Wirken betrachten, wo ihr dann wieder Meine Liebe und Meine, nur auf das Glück Meiner geschaffenen Wesen bedachte Weisheit noch klarer erschauen möget!

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6th Secret of Life… WINTER – SPRING – SUMMER & AUTUMN

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on July 28th, 1870

1. Many a one will ask: How can winter, when nature can rather be likened to death, where instead of warmth as the source of all life, cold, synonymous with death, prevails, how can winter be likened to the lively nature of a child who overflows with life?

2. And yet, my dear doubter, there is no better example than this one comparing the child’s life with winter which shows, linked through a spiritual bond, the corresponding trait in the child’s nature.

3. Just wait a little, My friend, and I shall describe to you the seemingly dead winter as very much alive, as warm as the child’s life. However, we will not consider the matter from the standpoint usually adopted by your winters and poets but from My standpoint from which I prefer to consider it after My own manner. So listen:

4. Look, My friend, when you compare with it the entire vegetative life of childhood and its soul-life, it is, as I said, a dream-life, a life where the good and bad, all that is right and wrong still sleeps the sound sleep of unawareness of Self under the cover of innocence. For only that condition is called innocence where one is unaware of having committed a sin and also knows none; for with the realization of innocence the same has ceased to exist.

5. Just as in this dream-life of the child where, as in an embryo, all the passions and other urges, covered up, are peacefully sleeping together only waiting for the better condition of the body enveloping them so that they may grow strong and develop – look, My dear friend, what an apt comparison and how close spiritually! – there lies asleep, buried under the white covering of the snow (for white is the color of innocence) – the whole future existence of part of the earth. It is only waiting for a higher power, the warmth of the sun, to lift and destroy this covering of innocence, freeing the thousands upon thousands of life forms so that every one of them can operate according to its purpose and fulfill its destiny.

6. Just as with the child’s physical development good and bad qualities become more apparent, so when nature awakens on earth, the effect of peaceful and hostile influences shows. At first, like the child’s passions, dwelling peacefully together under the icy cover of the snow, they separate, fighting and quarrelling, and amid constant conflict face spring or a better time where everything alive on this earth grows stronger and able to resist the battle of the elements and other influences, bearing the same victoriously.

7. In spring everything unconsciously hastens to meet its destiny. The little plant grows into a little tree and prepares everything so as to one day fulfill its purpose as a tree and animals build dwellings for their brood without knowing where it will come from. Everything is active and working; destruction and new beginning, change of form and new birth are the task of the earth globe. It is its time of youth which often produces monsters and secondary growths which do not belong to the normal cycle and are later eliminated, just as in the case of the youth his silly pranks and frivolous mistakes (the so-called “teens’).

8. Thus in the awakening spring, nature, like the youth with rosy cheeks, garlands itself with the most beautiful flowers and slowly moves towards manhood, the period of the maturing of the fruits, which, according to the intent of the Creator, is meant to result from the pressing up and urging of the spring.

9. Summer, or the age of manhood, is already hotter. Man’s brow drips with sweat as he works for his daily bread. The fruit-bearing tree often lacks the water or the moisture to nourish its children, the leaves and fruits, and mature the latter.

10. Often man, just as hopeless, drops his tired arms like the tree drooping its leaves; a gale, a hailstorm snatches away its children, the laboriously produced fruits.

11. Man is robbed through illnesses of his offspring, his helpmate. And where both, man and tree, no longer expect comfort and help, often a gale piles up clouds of blessing and rain. The latter pours down in streams onto the thirsty fields and meadows, fructifies and moistens the languishing nature and cleanses the air, and look, the never-lost vitality of nature again enlivens all beings. The storm is weathered; many things are lost and have to be replaced by a thousand other things.

12. When man, bent down by disaster, no longer knows what to do, when the whole religious edifice built perhaps from youth on has broken down with the storm of fate, a light spark begins to gleam in the east. At first it is a little star, then it rises higher and higher, grows bigger, becomes a sun, the sun of grace with My image in the center and surrounded by My teaching in the form of a pencil of rays, illuminates the unhappy heart of the man, pouring gentle comfort and light into his heart and allows perhaps for the first time the sorely tried to feel the spiritual foretaste of heaven, of a divine love.

13. The man stands up, understands the graciousness of his Father and blesses the blows struck him by fate, which after all had no other purpose but to lead him into the arms of Him who long ago opened them wide to receive him but who knew no other way of achieving it than by a seeming misfortune.

14. Thus the man matures towards old age, just as the tree ripens its fruits in autumn. Finally, autumn arrives. The forces of nature, during the winter dormant beneath the blanket of snow, which in spring wakened everything to a new life, in summer were active to lead everything towards its destiny, towards autumn have spent themselves, have become tired after having fulfilled their purpose and again go to sleep.

15. The leaves are falling, the tree, usually standing in luxuriant profusion, loses its outer form and, soon but a framework and skeleton, it shows the foundation which had borne all that it had brought forth, but the beautiful color, the freshness of life is gone. The tree is at rest so as to take up its next task in another year, perhaps in greater perfection than in the preceding one or, conversely, approaching its dissolution into other elements.

16. This applies likewise to the man, and gradually he approaches old age. His energy and the ability to make quick decisions begin to wane, the facial color changes, the graying of the hair (indicative of a withdrawal of the iron in the blood, as a carrier of activity) becomes increasingly pronounced. The outer world becomes more and more closed and the old man begins an inner life, like the tree in autumn, whose circulation of the renewed saps also stops, followed by a slower inner activity hidden from the human eye.

17. So the tree awaits its designation for the following year, depending upon its task, namely, whether it shall be burnt as firewood, serve other purposes or, perhaps grafted, as a tree yielding better and finer fruits, shall again provide man with physical and spiritual pleasures, the physical through its material products and the spiritual through his contemplation of the immensely good Creator and Lord.

18. All the fruits and products of the entire nature, serving the living beings as food, pass through their various uses to a higher spiritual level, for they serve towards the preservation of higher beings, enhance their material-physical nature and help to perfect their Spiritual.

19. What fruits are with the products of the earth, are with men their actions. They help the one standing at the close of his earthly life to build his spiritual self and to guide him to a higher level.

20. What I have told you here concerning the kingdoms of plants and animals as well as man in his four periods of life can also be applied to entire peoples and nations.

21. They too have their phases of childhood, youth, manhood and old age and are gradually led by Me through disasters, wars, devastating sicknesses and various other events until, having reached their spiritual pinnacle, they can singly as individuals or as whole nations pass to higher spheres. This depends on their propensity to follow My advice and admonitions whereby one people will mature earlier, another later.

22. Here you have the second row of our title – winter, spring, summer and autumn. Now we will rise to a higher standpoint and from there, like Me, contemplate My Creation in its graded working where you may again still more clearly behold My love and also My wisdom, which is only concerned with the happiness of My created beings!

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HIVER, PRINTEMPS, ÉTÉ ET AUTOMNE
Secret de la Vie 6

28 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Beaucoup demanderont : Comment l’hiver, alors que la nature fait plutôt penser à la mort car le froid, synonyme de mort, y a remplacé la chaleur comme source de toute vie, comment donc l’hiver peut-il être assimilé à la nature vive d’un enfant qui déborde de vie ?

Et pourtant, mon cher incrédule, il n’est pourtant pas de meilleur exemple que celui-ci qui nous montre la correspondance avec la nature de l’enfant, en comparant la vie de l’enfant avec l’hiver durant lequel la nature est contrainte par une obligation spirituelle.

Attendez juste un peu, Mon ami et Je vais vous décrire l’hiver apparemment mort comme étant bien vivant, et aussi chaud que la vie de l’enfant. Cependant, nous ne considérerons pas cette question du point de vue habituellement adopté par vos écrivains et poètes, mais de Mon point de vue et selon Ma propre façon. Écoutez donc :

Regardez, Mon ami, quand vous comparez cela à la vie entière végétative de l’enfance et à la vie de l’âme, c’est, comme Je l’ai dit, une vie en rêve, une vie où le bon et le mauvais, tout ce qui est juste et faux dort encore d’un sommeil profond du fait que l’enfant, sous la couverture de l’innocence, est inconscient de Moi. Seul cet état, où on est inconscient d’avoir commis un péché et où on n’en connaît aussi aucun, est appelé l’innocence ; car avec la prise de conscience de l’innocence elle cesse d’exister.

De la même façon que dans cette vie-rêve de l’enfant où, comme dans un embryon, toutes les passions et autres fortes envies dissimulées dorment paisiblement ensemble attendant seulement une meilleure condition du corps les enveloppant pour pouvoir devenir fortes et se développer, – regarde, Mon cher ami, combien cette comparaison est opportune et proche spirituellement – l’existence entière future d’une partie de la terre se trouve là endormie, enterrée sous la couverture blanche de la neige (le blanc est la couleur de l’innocence). Elle attend seulement une puissance plus haute, la chaleur du soleil, pour soulever et détruire cette couverture de l’innocence, et libérer des milliers de milliers de formes de vie pour que chacune d’entre elles puisse fonctionner selon son but et accomplir son destin.

De même qu’avec le développement physique de l’enfant les bonnes et mauvaises qualités deviennent plus apparentes, de même quand la nature se réveille sur la terre, les effets des influences paisibles et hostiles sont plus visibles. D’abord, les passions de l’enfant, demeurent paisiblement ensemble sous la couverture glaciale de la neige, puis elles se séparent, en se battant et se disputant, et au travers de conflits constants affrontent le printemps ou un temps meilleur durant lequel tout vivant sur cette terre devient plus fort et capable de résister à la bataille contre les éléments et d’autres influences, et est même capable de les vaincre.

Au printemps tout s’empresse inconsciemment de rencontrer son destin. Les petites plantes croissent en petits arbres et préparent tout afin qu’un jour ils accomplissent leur but en tant qu’arbres où les animaux construiront des logements pour leur couvée sans savoir d’où il vient. Tout est actif et au travail ; la destruction et la reconstruction, le changement de forme et la nouvelle naissance sont la tâche du globe terrestre. C’est au temps de la jeunesse que sont souvent produits les monstres et les croissances secondaires qui n’appartiennent pas au cycle normal et devront être postérieurement éliminés, de même que les sottises idiotes et les erreurs frivoles d’un jeune homme (les prétendus “adolescents”).

Ainsi avec le réveil du printemps, la nature, comme un jeune homme avec des joues roses, s’orne elle-même des plus belles fleurs et se déplace lentement vers la virilité, c’est-à-dire la période de maturation des fruits, qui, selon l’intention du Créateur, a été conçue comme la conséquence de la pression et de la forte envie du printemps.

L’été, ou l’âge de la virilité, est déjà plus chaud. Le sourcil de l’homme goutte de sueur lorsqu’il travaille pour gagner son pain quotidien. L’arbre qui porte des fruits manque souvent d’eau ou d’humidité pour nourrir ses enfants, les feuilles et les fruits et de ce fait arrive à maturité en dernier.

Souvent l’homme, désespéré, laisse tomber ses bras fatigués comme l’arbre laisse s’affaisser ses feuilles; une tempête, une averse de grêle survient et arrache ses enfants, les fruits laborieusement produits.
L’homme est privé de sa progéniture, de son épouse par les maladies. Et lorsque tous les deux, l’homme et l’arbre, n’attendent plus ni confort ni aide, souvent une tempête accumule des nuages de bénédiction et de pluie. Ces derniers déversent leurs flots sur les champs assoiffés et les prés, humidifiant et faisant ainsi fructifier la nature languissante tout en nettoyant l’air et la vue, alors la vitalité jamais perdue de la nature anime de nouveau tous les êtres. La tempête a été essuyée ; beaucoup de choses sont perdues et doivent être remplacées par mille autres.

Quand l’homme, accablé par le désastre, ne sait plus que faire, quand l’édifice religieux entier construit péniblement depuis la jeunesse a été détruit avec la tempête du destin, une étincelle légère commence alors à briller à l’Est. D’abord c’est une petite étoile, puis elle monte de plus en plus haut, grandit, devient un soleil, un soleil de grâce avec Mon image en son centre entouré par Mon enseignement sous la forme d’un faisceau de rayons, illumine le cœur malheureux de l’homme en versant le réconfort et la lumière dans son cœur et en permettant ainsi peut-être pour la première fois, bien que sous la forme d’un essai douloureux, de sentir l’avant-goût spirituel du ciel et de l’amour divin.

L’homme se lève, comprend la bienveillance de son Père et bénit les coups du destin qui l’ont frappé, et qui n’avaient, après tout aucun autre but, que seulement de le mener dans les bras de Celui qui, depuis longtemps, les a ouverts largement pour le recevoir, mais qui n’avait aucune autre voie pour réaliser cela qu’un passage par de tels malheurs.

Ainsi l’homme mûrit vers la vieillesse, de même que l’arbre mûrit ses fruits en automne. Finalement, l’automne arrive. Les forces de la nature, inertes sous la couverture de neige durant l’hiver, se sont réveillées pour une nouvelle vie au printemps, se sont activées en été pour mener le tout vers son destin, et jusqu’a l’automne se sont dépensées, puis après avoir accompli leur but, la fatigue est survenue et un nouvel endormissement survient.

Les feuilles tombent, l’arbre, d’habitude debout dans une profusion luxuriante, perd sa forme extérieure pour prendre bientôt une structure squelettique, il montre sa fondation qui avait porté tout ce qu’il a mené à maturité, mais les belles couleurs, la fraîcheur de la vie sont parties. L’arbre est au repos afin de préparer sa tâche suivante une autre année, peut-être dans une perfection plus grande que la fois précédente ou, au contraire, en s’approchant de sa dissolution dans d’autres éléments.

Cela s’applique de même à l’homme qui graduellement s’approche de la vieillesse. Son énergie et sa capacité de prendre des décisions rapides commencent à s’affaiblir, les couleurs de sa face changent, ses cheveux deviennent d’un gris de plus en plus prononcé (indicatif d’un retrait du fer dans le sang, en tant que transporteur d’activité). Le monde extérieur devient de plus en plus fermé et le vieil homme commence une vie intérieure, comme l’arbre en automne, dans lequel la circulation de la sève renouvelée s’arrête aussi, suivi par une activité intérieure plus lente et cachée à l’œil humain.

L’arbre attend alors son destin pour l’année suivante, selon sa tâche, à savoir, s’il sera brûlé comme bois de chauffage, ou servira à d’autres buts ou sera peut-être greffé pour rapporter plus de fruits et de meilleurs, fournissant ainsi de nouveaux plaisirs physiques et spirituels à l’homme : plaisirs physiques par ses produits matériels et plaisirs spirituels par la contemplation de l’immensément bon Créateur et Seigneur.

Tous les fruits et les produits de la nature entière servent les créatures vivantes au travers de l’alimentation, ou en passant par des utilisations diverses à un niveau spirituel plus haut ; ils servent ainsi à la conservation d’êtres plus hauts, en augmentant leur nature matérielle-physique et en aidant à leur perfectionnement Spirituel.

Ce que les fruits sont avec les produits de la terre, les actes le sont avec les hommes. Ils aident celui-ci à être debout à la fin de sa vie terrestre, à construire son moi spirituel et à le guider à un niveau plus haut.
Ce que Je vous ai dit ici concernant les royaumes végétal et animal aussi bien que l’homme dans les quatre périodes de sa vie peut aussi être appliqué aux peuples entiers et aux nations.

Ils ont aussi leurs phases d’enfance, d’adolescence, de virilité et de vieillesse et sont graduellement menés par Moi au travers des désastres, des guerres, des maladies dévastatrices et de divers autres événements, jusqu’à atteindre leur pinacle spirituel et ils peuvent dès lors, soit séparément comme des individus, soit comme des nations entières, passer à des sphères plus hautes. Cela dépend de leur propension à suivre Mon conseil et Mes remontrances par lesquels certaines personnes mûriront plus tôt, d’autre plus tard.

Ici vous avez le deuxième groupe de mot de notre titre : l’hiver, le printemps, l’été et l’automne. Maintenant nous nous élèverons à un point de vue plus haut et de là, avec Moi, contemplerons Ma Création dans son travail progressif où vous pouvez de nouveau toujours plus clairement contempler Mon amour et aussi Ma sagesse, qui n’a qu’un seul but : le bonheur de Mes êtres créés!

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INVERNO, PRIMAVERA, ESTATE ED AUTUNNO
Segreto della Vita 6

28 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Qualcuno qui domanderà, come può l’inverno, dove la natura è piuttosto da paragonare alla morte, come può l’inverno, dove invece del calore, quale fonte di ogni vita, domina il freddo, sinonimo di morte, come può l’inverno essere paragonato alla vivace natura di un fanciullo, dove tutto manifesta vita e tutto abbonda di vita?

2. Eppure, miei cari dubbiosi, non esiste esempio più bello che paragonare la vita del fanciullo con l’inverno e la sua vita, come proprio questo, la cui vita collegata attraverso un vincolo spirituale, mostra la medesima nella sua essenza.

3. Aspetta solo un poco, amico Mio, ed Io ti presenterò l’inverno creduto così morto, tanto vivente e tanto caldo come è la vita del fanciullo; soltanto non vogliamo afferrare la cosa dal punto di vista della solita maniera di esporre dei vostri poeti e letterati, bensì dal punto di vista dal quale Io lo ritengo buono di considerare la stessa alla Mia maniera. Ebbene, così ascolta dunque:

4. Vedi, amico Mio, se tu confronti l’intera vita vegetativa dell’infanzia e la sua vita animica, allora è, come ho detto all’inizio, una vita da sogno, una vita in cui tutto il bene ed il male, tutto il giusto e l’ingiusto, dorme ancora il profondo sonno dell’incoscienza sotto il manto dell’innocenza; perché innocenza è soltanto quello stato in cui non si è coscienti di nessuna colpa, ma anche non si conosce niente, infatti, con il riconoscimento dell’innocenza la medesima ha cessato di essere.

5. Come questa vita da sogno del fanciullo, in cui come in un embrione tutte le passioni e tutti gli altri impulsi nascosti dormono uno accanto all’altro tranquilli ed aspettano solo la condizione migliore del suo corpo che li racchiude, per potersi poi fortificarsi e svilupparsi, – vedi, Mio caro amico, quale opportuno paragone e quanto spiritualmente è vicino! – tale e quale giace sotto il manto di neve (bianco è appunto il colore dell’innocenza) tutta l’esistenza futura di una parte del globo terrestre sepolta nel sonno, aspettando solamente finché un potere superiore, il calore del Sole, sollevi questo manto dell’innocenza, distrugga lo stesso, e lasci libero corso a migliaia e migliaia di forme di vita, affinché ognuno possa, secondo la sua destinazione, agire e conseguire lo scopo della sua esistenza.

6. Come nel fanciullo si manifestano buone e cattive caratteristiche con la formazione del corpo, così si manifesta altrettanto nella vita terrena con la natura risvegliante, l’influsso pacifico ed influenze ostili; all’inizio, come le passioni nel fanciullo, dimorando tranquillamente insieme sotto il manto gelido della neve, si separano poi lottando e combattendo, e così in continua lotta vanno incontro alla primavera oppure ad un tempo di sviluppo migliore, dove già tutto il vivente su questa Terra si rinvigorisce di più, resistendo anche alla lotta degli elementi ed altri influssi e può sopportare la stessa vittoriosamente.

7. In primavera tutto preme inconsapevole incontro alla propria destinazione; la pianticella diventa un albero, prepara tutto per adempiere un giorno come albero il suo scopo, e gli animali costruiscono dimore per la loro nidiata, di cui non sanno ancora da dove essa venga. – Tutto lavora e tesse; distruggere e riedificare, cambiar forma e rinascita sono compiti del globo terrestre; è la sua epoca giovanile che spesso produce deformità e formazioni anomale che non hanno posto nel circuito dell’ordinario e più tardi vengono di nuovo eliminati, come nel ragazzo le sue stupide burle ed errori fatti con leggerezza.

8. Così la natura s’inghirlanda nella primavera risvegliata con i fiori più belli, come il ragazzo con le guance rosse, e va incontro lentamente all’età adulta, il periodo della maturazione dei frutti che devono venir fuori dai germogli della primavera, perfettamente nell’intenzione del Creatore.

9. L’estate o l’età virile è già molto calda, all’uomo scorre il sudore dalla fronte per il guadagno del suo pane quotidiano; all’albero che porta frutto manca spesso l’acqua o l’umidità, per nutrire i suoi bambini, le foglie ed i frutti e portare questi ultimi a maturazione.

10. Proprio così sta qui l’uomo spesso disperato, lascia cadere le sue braccia stanche, come l’albero le sue foglie; una bufera, una grandine gli strappa i suoi figli, i frutti prodotti solo con fatica.

11. All’uomo le malattie rubano i suoi rampolli, la sua compagna; e dove entrambi, uomo ed albero, non si aspettano più nessun conforto e aiuto, là spesso una bufera ammassa nuvole di benedizione e pioggia; quest’ultima si riversa in torrenti sui campi e prati assetati, feconda ed umetta la natura morente, purifica l’aria e, guarda, l’eterna forza mai perduta della natura ridesta ancora tutti gli esseri di nuovo; la tempesta è superata, parecchie cose perdute, ma in compenso con mille altre sostituite.

12. Nell’uomo, quando piegato dalla disgrazia non sa più trovare aiuto, quando il tutto, forse l’edificio della religione edificato dalla giovinezza è crollato con la tempesta del destino, allora comincia a sorgere in oriente una chiara scintilla; all’inizio è una piccola stella, essa sale sempre più in alto, s’ingrandisce, diventa sole, Sole di Grazia con la Mia Immagine nel centro e, circondato col Mio Insegnamento come fascio luminoso, illumina l’animo lacerato dell’uomo, versa nel suo cuore dolcemente conforto e Luce, fa sentire al profondamente provato, forse per la prima volta, l’assaggio spirituale di un cielo, il presentimento di un Amore divino!

13. L’uomo si rialza, comprende la Grazia del Padre suo e benedice i rovesci del destino che l’hanno colpito ed alla fine non avevano nessun altro scopo che condurlo nelle Braccia di Colui che le aveva già aperte da lungo tempo per accoglierlo, e solamente non conosceva nessun altro modo per attuare questo, se non con un’apparente presunta sfortuna.

14. Così l’uomo diventa poi maturo per la vecchiaia, come l’albero matura i suoi frutti per la stagione autunnale. Alla fine arriva l’autunno, la forza della natura che durante l’inverno dormiva tranquilla sotto la coltre di neve ed in primavera risvegliò tutto a nuova vita, vita che era attiva in estate per portare tutto alla sua destinazione, si è consumata verso l’autunno, è divenuta stanca, ha compiuto il suo scopo e va nuovamente a dormire.

15. Le foglie cadono, l’albero, che di solito stava in pienezza rigogliosa, perde la sua forma esteriore, e presto, come scheletro e carcassa, mostrerà in verità le fondamenta di base che portarono tutto il prodotto, mentre il bel colore, la freschezza vitale è passata; l’albero riposa, per riprendere in un altro anno la sua prossima destinazione, o perfetto come nel passato, oppure anche all’opposto, avvicinandosi alla decomposizione in altri elementi.

16. Così è altrettanto con l’uomo; un po’ alla volta va incontro alla vecchiaia; l’energia, la decisione veloce comincia a mitigarsi, il colore del volto si modifica, l’incanutire dei capelli (annunciando il ritiro del ferro nel sangue, quale portatore di attività) diviene sempre più considerevole. Il mondo esterno si chiude sempre di più, ed il vecchio comincia una vita interiore, come l’albero in autunno, quando anche in esso cessa la circolazione degli umori rinnovati e procede un lento agire interiore, sottratto allo sguardo umano.

17. Così l’albero attende la sua destinazione per l’anno successivo a seconda della sua attività, se passarlo come legna per il fuoco oppure deve servire per altri scopi, oppure se, come albero, forse nobilitato, portando frutti migliori e più belli, deve procurare all’uomo nuovamente piaceri fisici e spirituali, fisici con i suoi prodotti materiali, e spirituali con la sua contemplazione in riferimento all’onnibuon Creatore e Signore.

18. Tutti i frutti e prodotti dell’intera natura che servono per nutrimento agli esseri viventi, passano con i loro differenti usi ad un gradino superiore più spirituale, essi servono alla conservazione di esseri più elevati, aiutano a favorire la loro parte corporea ed a perfezionare la parte spirituale.

19. Ciò che sono i frutti con i prodotti della terra, lo sono con l’uomo le azioni, esse aiutano colui che si trova al limite della vita terrena a costruire il suo io spirituale, per portare anche lui ad un gradino più elevato.

20. Ciò che qui vi ho detto, concernente il regno vegetale ed animale, tanto quanto l’uomo nelle sue quattro stagioni di vita, ha parimenti il suo medesimo stato presso tutti i popoli e nazioni.

21. Anch’essi hanno i loro periodi infantili, giovanili, virili e vetusti; sono guidati da Me un po’ alla volta sulla via della conoscenza, attraverso sventure, guerre, malattie devastanti ed ogni genere d’altro, finché anch’essi raggiungano la loro altezza spirituale e possano passare singolarmente come individui oppure nell’insieme come nazioni in sfere superiori, secondo com’era la loro inclinazione nell’osservare i Miei Consigli ed Ammonimenti, dove poi un popolo giungerà prima alla maturità, l’altro più tardi.

22. Qui avete la seconda serie di Parole del nostro titolo – inverno, primavera, estate ed autunno –; adesso vogliamo slanciarci ad un punto di vista superiore e da lì al par di Me osservare la Mia Creazione nella sua azione, gradatamente, da dove potete contemplare più chiaramente di nuovo il Mio Amore e Sapienza che mira solamente alla felicità dei Miei esseri creati!

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5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS – 5th Secret of Life… BOY, YOUTH, MAN & OLD MAN

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5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS

Jesus Christus offenbarte am 28. Juli 1870 durch Gottfried Mayerhofer

1. Hier hast du vier Worte aus dem menschlichen Leben sowie Worte aus dem Erden und Worte aus dem Schöpfungs-Leben. Alle diese Worte sind für sich in Zeitabschnitte abgeteilt. Die ersten bedeuten die vier Phasen (Werdestufen) eines Menschen, oder seine Lebensperioden, in bezug auf seine körperliche und geistige Entwicklung.

2. Was nun hier vom Menschen gesagt werden wird, das gilt in seiner Art auch für die Völker, die diese vier Perioden in ihrer geistigen Erziehung durchlaufen müssen, so wie die großen Abschnitte im Erziehen der gesamten Menschheit.

3. Um hier mit diesen vielen Bedeutungen und Erklärungen regelrecht anzufangen und auch vernunftgemäß zu enden mit dem einen, dann sich an das andere wendend, um es zu erklären, seinen geistigen Zusammenhang mit dem ersten zeigend, ferner auf das dritte übergehend, der nämlichen Folgenreihe nach, dann euch in Meine Werkstätte einführend, und endlich noch vier andere geistig große Worte in ihrer höchsten Bedeutung beleuchtend, damit ihr das Ganze dann in harmonischer Übersicht erblicken könnt, – so wollen wir dieses große Wort, das Ich dir hier gebe, in mehrere Abschnitte einteilen und also mit dem ersten, das heißt mit Erklärung der ersten vier Worte, das Natürliche vorausschicken; und so harret denn, Meine lieben Kinder, auf das, was der Vater hier wieder Schönes für euch entwickeln wird!

4. Knabe, Jüngling, Mann und Greis Hier seht ihr vor euch den Stufengang eines Menschen, auf und abwärts, während seines Lebenswandels auf dieser Erde. Körperlich geht es auf und abwärts auf dieser Stufenleiter, geistig sollte es nur aufwärtsführen.

5. Der Knabe oder das Kind, unbehilflich geboren, seine Seele in einem Traumleben befangen, weiß und erkennt nichts, muß alles erst lernen, selbst seine Gedanken, die mit dem Entwickeln seines Ich sich vermehren, in eine Sprache einkleiden, welch letztere anfangs mangelhaft, dann stets klarer und bezeichnender wird, je mehr der Körper und das Begriffsvermögen voranschreiten.

6. Der Geist, als Funke von Mir, verhält sich ruhig, in das Innerste des Herzens eingeschlossen, treibt nur hie und da die Seele an, auf die gesetzmäßige Weise ihren Körper auszubilden, um denselben als tüchtiges Werkzeug gebrauchen zu können, und um den aus dem regelmäßig ausgebauten Körper sich entwickelnden Seelenleib für ein anderes Leben mit ins Jenseits hinüberzunehmen, wenn der irdische Leib als die Umhüllung der Seele für sie nicht mehr brauchbar ist und sie eines anderen bedarf.

7. Im Knaben oder Kinde schlafen noch alle Leidenschaften, höchstens der Eigensinn und der Zorn sind es, die sich kundgeben; es sind dies die ersten Schmarotzerpflanzen, die sich um den jugendlichen Lebensbaum ranken, sich an ihn anklammern und, wenn nicht frühe Hilfe zur rechten Zeit dazutritt, den ganzen Baum seiner Kräfte berauben, seine Säfte und Kräfte in die der beiden Unkrautpflanzen verwandeln und dann den mit diesen Eigenschaften aufwachsenden Menschen gänzlich verderben, indem er als Sklave dieser Leidenschaften beinahe auf allen geistigen Fortschritt Verzicht leisten muß und viele Unannehmlichkeiten sich und auch anderen bereitet, die mit ihm in Berührung kommen.

8. Eigensinn und Zorn sind einige der mächtigsten Eigenschaften der satanischen Natur; denn des ersten wegen will der Satan nicht auf den Weg zu Mir einlenken, und wegen der zweiten Eigenschaft kann er keiner leisesten Spur von Liebe in seinem Herzen Eingang geben, die ihn, statt wilder, sanfter machen würde.

9. So geht es dem Knaben, da gar oft dumme Eltern, statt diese beiden Eigenschaften mit aller Gewalt zu bekämpfen, diese noch unterstützen, glaubend, wenn man dem Kinde nicht gibt, was es will, man ihm an der Gesundheit schade, oder mit der leichtfertigen Ausflucht gleich bereit sind: “das Kind versteht ja nicht, was es will; wenn es größer wird, wird es schon anders werden!”

10. Törichte Eltern! Ja, es wird anders werden; das, was es als Kind mit Tränen und unartikulierten Lauten ausdrückte, wird sich später in lieblose und kränkende Wone gegen euch verwandeln, dann mit dem Wachsen des Kindes und eurem Abnehmen vielleicht in tätliche Handlungen ausarten, wo ihr eure schöne Aussaat wieder zurückbezahlt erhalten werdet, wie ihr es verdient habt.

11. Das Kind, welches wie eine Pflanze sich nach und nach entwickelt und immer mehr seine Arme von der Mutterbrust in die weite Welt hinausstrecken will, um gerade das zu erfassen, was von ihm am weitesten entfernt liegt, das Kind wächst mit der Erkenntnis, und mit der Erkenntnis wachsen die Leidenschaften, und mit den Leidenschaften wächst die Begierde, diese zu befriedigen.

12. So angekommen in einem Alter, wo dieser Strom geistiger, seelischer und körperlicher Triebe, noch wie untereinander vermischt, geläutert werden muß, tritt das Bedürfnis des Lernens und der Schule heran, das Kind muß einen Begriff bekommen, was gut, was schlecht, was erlaubt, was verboten, was Tugend und was Sünde ist.

13. Hier, in diesem Stadium der Läuterung aller jugendlichen Begierden und Wünsche, müssen Eltern und Lehrer alles aufbieten, den von jugendlichem Übermut beinahe überflutenden Strom aller Wünsche, Leidenschaften und Begierden in ein streng abgeschlossenes Bett einzurahmen, ihm Dämme zu setzen, “damit er nicht aus seinen begrenzten Ufern heraustritt”.

14. Hier fängt die Seele an zu lernen, das heißt das erste ernste Wort des geistigen Menschen; es ist die Bezähmung seiner Leidenschaften, die Kraft, seinen Wünschen ein Ziel und seinen Eingebungen und Einflüsterungen ein gerechtes Ja oder Nein entgegenzusetzen.

15. Mit der Schule und dem Beispiel der Eltern als erste Führer in ein weiteres Feld eintretend, gleitet das Lebensschiffchen des Knaben zwischen Spiel und Lernen, Belehrung und Bestrafung in das Jünglingsalter, mehr schon aufgeweckt in Geist und Seele; sowohl mit andern ihm Gleichstehenden als Höheren oder Älteren in Berührung kommend, drängt es die jugendliche Seele zu fragen über Dinge, die sie zwar willenlos als Kind angenommen, aber nicht aus Überzeugung in ihrem Innern zur Vergeistigung ihres eigenen Ich gemacht hat.

16. Mit dem Eintritt in eine höhere Lebenssphäre (Lebensstufe), die zwar auch noch voll von Trugansichten ist, fängt das Fragen an: “aber warum dieses, warum jenes? -! -?”

17. Gemäß der Aufklärung baut sich dann der geistige Mensch im Innern auf, es regen sich im Jüngling endlich auch die geschlechtlichen Triebe, er sieht sich zum weiblichen Geschlecht hingezogen, das ihm in seinen Schuljahren gleichgültig, oft sogar verächtlich war.

18. Dieser Trieb, so gefährlich für die entfesselte Natur, ist doch einer der heilsamsten, denn er zähmt oft die rohesten Leidenschaften eines verdorbenen Kindes; und was Mutter, Vater und Lehrer nicht möglich war, das bezähmt ein Blick aus einem Auge voll Liebe und Seelenglück eines sich dessen nicht bewußten Mädchens, welches in dieser geistigen Magnetisierung etwas vollbringt, das nur in den Himmeln begriffen, dort einst seine rechte Aufklärung finden (wird) und hier auf dieser Erde nur einen leisen, leider nicht bleibenden Nachklang zurückläßt.

19. Mit dem Eintritt dieses Wendepunktes im Jünglingsleben ist der erste Schritt getan zum Mannesalter; die Liebe, die den Jüngling mit Rosen bekränzt, die ihm einen Himmel offen zeigt, den er noch nicht begreifen und fassen kann, diese Liebe, zuerst nur dem Gegenstand seiner Neigung zugewendet, leitet ihn dann zum Bewußtsein des Mannes und seiner ernsteren Pflichten.

20. So geht der ungestüme Jüngling in den bedächtigeren Mann über, wo die Lebensverhältnisse ernster werden, und der Mann, nicht mehr allein lebend, sondern eine Lebensgefährtin suchend, von dem Einzelleben in das der Familie eintritt, wo er seine Leidenschaften mehr bekämpfen muß, ein ernsteres Anschauen seines eigenen Lebens, um sich und die Seinen zu erhalten, ihm Pflichten auferlegt, von denen er als Knabe keine Ahnung, als Jüngling keinen Begriff hatte, und deren ganze Tragweite er jetzt erst als Mann erfassen kann.

21. Wie ein lustiger, frischer Wildbach sprang der Knabe über Stock und Stein; in der Ebene angekommen, noch von seiner Gefällsgeschwindigkeit zwischen den Bergen in sich habend, rauscht er als Lebensstrom lustig zwischen blumigen Ufern fort, doch stets mehr seine Geschwindigkeit verlierend und in der Ebene sich mehr und mehr ausbreitend, gleitet er ins Mannesalter hinüber.

22. Als Mann tritt er mit seinen neuen Lebensbedürfnissen, neuen Lebenssorgen und neuen Verpflichtungen gegen seine Familie schon in ein Stadium, wo der geistigseelische Mensch in ihm, mehr und mehr nach einem gewissen Gesetze formiert (geformt), entweder die Tendenz (das Streben) zum Guten, das heißt den Weg zu Mir, oder die entgegengesetzte, das heißt weg von Mir, angebahnt hat.

23. So treibt sein Lebensstrom fort, suchend, zweifelnd, aus dem Gefundenen sich ein eigenes Ich aufbauend, vielleicht stets mehr und mehr ruhiger werdend, glorreich aus allen Kämpfen und Zweifeln heraustretend, endlich als ruhiger Fluß dem Greisenalter entgegenschleichend, wo die Bewegung beinahe aufhört und – eigentlich wie der Hamster vom zusammengetragenen Kapital während der Lebenssommerzeit, von selbem gelebt werden muß, da Neues schwerlich hinzukommt, und alles, was die menschliche Laufbahn betrifft, durchgemacht ist, ihre Täuschungen, ihre Freuden – nun endlich die Ernte der vollbrachten Taten einzuheimsen ist.

24. So steht der Greis am Rande eines sichtbaren Körperlebens, hinter sich eine Vergangenheit, die nie zurückkehrt, vor sich eine unklare Zukunft, zwischen zwei Welten, einer sichtbaren und einer unsichtbaren, den Augenblick abwartend, wo seine Lebensuhr abläuft, und das so oft bewegte Pendel seines Körpers, das Herz, stillesteht!

25. Wohl dem Greise, der am Ende, nach heftigen Kämpfen und vielfachen Störungen, wenigstens doch so viel sich gerettet hat, daß das Kleid seiner Seele dem Urtypus (Urbild) Meines Ebenbildes, wenn nicht gleich, doch sich ihm genähert hat; wohl ihm, wenn er, sei es auch erst spät, doch seine Mission auf dieser Erde, seinen Gott und Herrn und die andere Welt richtig erkannt hat; er wird den Scheideaugenblick ruhig erwarten, wo die Kleider gewechselt werden, er wird die Welt ohne Scheu und ohne Reu verlassen, denn er hat, wenngleich spät, seinen Schöpfer, seinen Vater gefunden, Der ihm, dort oben, seinem stets jugendlich gebliebenen Herzen gemäß, gewiß auch ein jugendlich frisches Kleid anziehen wird, damit er dort als ewig schöner und stets geistiger werdender Jüngling auf der Stufe der Vervollkommnung immer mehr und mehr sich Mir nähern kann, um des Namens – “Gottes Kind” ganz würdig zu werden!

26. Hier habt ihr den Weg des Kindes, des Jünglings, des Mannes und des Greises, in wenig Umrissen dargestellt vor euch.

27. Jetzt wollen wir sehen, wie diese Lebensepochen analog (entsprechend) mit den Jahreszeiten eures Erdballs übereinstimmen, und inwieweit Winter, Frühling, Sommer und Herbst mit dem Kinde, Jüngling, Mann und Greis in ähnlicher Weise das nämliche geistig aussprechen, was ihr im darauffolgenden Kapitel in einem noch höheren Sinne vernehmen sollt!

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5th Secret of Life… BOY, YOUTH, MAN & OLD MAN

Jesus Christ revealed on July 28th, 1870 through Gottfried Mayerhofer

Here you have four words from human life as well as words pertaining to the life of the earth and the life of creation. All these words are divided into phases. The first signify the four phases of man or the periods of his life in relation to
his physical and spiritual development.

What will be said here about man, in its own way has also validity for the nations who in their spiritual education have to pass through these four periods, as well as for the great epochs in the education of mankind as a whole.

In order to begin systematically with these many meanings and explanations, rationally ending with the one before turning to the other to explain it and show its spiritual connection with the former, we will in due course pass to the third. Then, admitting you to My workshop and finally elucidating another four spiritually great words in their highest meaning so that you can see the whole in a harmonious summary, we will divide this great word I am giving you into several sections, beginning with the natural explanation of the first four words. And so, My dear children, wait for the fine thing the Father will again develop for you!

1. BOY – YOUTH – MAN AND OLD MAN
THERE you see before you the stages of a human being’s development up and down, during his life on this earth. In a physical sense it is an up and down on this gamut; spiritually it should only be an upward move.

The boy or the child, born helpless, his soul engrossed in a dream life, knows and recognizes nothing, and must learn everything, even how to clothe his thoughts, which increase with the development of his personality, in a language, which is at first faulty, then becomes progressively clearer and more accurate the more the body and the mental capacity develop.
The spirit, as a spark out of Me, behaves quietly, encased in the innermost of the heart; here and there it merely urges the soul to develop its body according to certain laws so that it can use it as a good tool and take the soul-body, developing out of the orderly constructed body, along to the beyond for a different life once the earthly body and envelopment of the soul are no longer useful for the soul and it requires a different one.

In the boy or child all the passions are still dormant and it is at most obstinacy and anger which manifest. These are the first parasitic plants sending forth their tendrils around the youthful tree of life and hanging on to it. If early help is not given at the right time the whole tree is deprived of its strength and its saps and vigor change into those of the two weeds, completely spoiling the man who grows up with these qualities. For he, being a slave to these passions has to forgo almost every spiritual progress, thereby causing great trouble to himself and others who come into contact with him.
Obstinacy and anger are some of the mightiest attributes of the satanic nature. Because of the former, Satan refuses to take the road to Me and, because of the second attribute, he cannot allow the slightest trace of love to enter his heart, which would render him softer, instead of more unruly.

This is the case with the boy since often foolish parents, instead of fighting these two qualities more forcefully, even support them in the belief that, failing to give the child what he wants, one harms his health; or they are ready with the frivolous excuse: The child does not know what he wants; once he is bigger, things will be different.’

Foolish parents! Yes, it will become different. What he now, as a child, expressed with tears and inarticulate sounds, later on will change into unkind and hurtful words against you, then, with the child’s growing up and your decline it will perhaps end in physical acts where you will harvest what you have so nicely sown, just as you have deserved.

The child, developing gradually like a plant, and more and more trying to stretch out its arms from the mother’s breast towards the wide world in order to grasp especially what is most distant, grows with its cognition, and with the cognition grow the passions, and with the passions grows the inordinate longing to gratify them.

Thus having reached an age when this stream of spiritual, mental and physical urges, which are still as if mixed together, must be purified, the need for learning and schooling arises and the child must acquire an understanding about what is good and what bad, what is allowed and what forbidden, what is virtue and what is sin.

During this phase of purification of all youthful inordinate longings and desires, parents and educators must do everything to check the stream of all desires, passions and inordinate longings, which is almost overflowing with youthful high spirits, damming it up so that it cannot rise beyond its limiting banks.’

Here the soul begins to learn the first earnest word of the spiritual man. It is the curbing of his passions, the strength to counter his desires with a purpose and his inspirations and insinuations with a straight yes or no.

At first guided by the school and the example of the parents, the boy’s little vessel of life, entering a wider sphere, glides along between play and study, instruction and punishment into the age of youth, already more alert in spirit and soul. Coming into contact with his peers as well as with those above him or with older persons, the youthful soul feels the urge to question things that as a child be had accepted involuntarily, without making them out of conviction his own for the spiritualization of his own Self.

With the entering into a higher life-sphere which, to be sure, is also full of erroneous ideas, the questions begin: “But why this, why that?’

In accordance with the enlightenment received, the spiritual man within is then developing; finally, in the youth also the sexual drive awakens, he is attracted to the female sex which in his school years used to be a matter of indifference and often even scorn to him.

This urge, so dangerous for the uncontrolled nature, is nevertheless one of the most salutary, for it often curbs the coarsest passions of a spoilt child and what the mother, father and teacher could not achieve, an unconscious look from a girl’s eye full of love and inner happiness does. With this spiritual magnetizing she accomplishes something that will only be understood and once fully explained in the heavens, but which here on this earth leaves only a faint, unfortunately transient echo.

With the appearance of this turning point in the life of the youth the first step is made towards manhood; love wreathes the youth with roses, opening up for him a heaven he cannot as yet understand and grasp. This love, at first turned only towards the object of his affection, then guides him to the awareness of a man and his more serious duties.

Thus the impetuous youth makes the transition to the more prudent manhood where life becomes more serious and the man, no longer living alone but looking for a life’s companion, steps from a single life into that of a family. There, he has to curb his passions more, and a more serious look at his own life in an attempt to support both himself and his loved ones imposes duties on him of which as a boy he had no inkling, as a youth no idea, and the full significance of which he can only now, as a man, grasp.

Like a merry, fresh mountain torrent the boy sprang up hill and down dale. Arrived on the plain, still retaining some of his downward speed in the mountains, be rushes on merrily between banks covered with flowers, however, losing more and more of his speed and more and more spreading out on the plain, he makes the transition to manhood.

As man with his new demands of life, new problems and new obligations towards his family, he enters already into a phase where the spiritual-mental man in him, more and more formed according to a certain law, has either taken the direction towards what is good, namely, the road to Me, or the opposite one, away from Me.

Thus the stream of his life flows on, seeking, doubting, building his own Self from what he has found, perhaps calming down more and more, emerging gloriously from all conflicts and doubts and finally, as a quiet river, creeping towards old age. There movement almost ceases and one must really, like a hamster, live off the capital accumulated during a lifetime. For hardly anything can be added to it and the entire course of human life has been lived through with its deceptions, its joys, and at long last the harvest of accomplished deeds is to be reaped.

Thus the old man stands at the end of his visible physical life, behind him a past which never returns, ahead of him an obscure future, between two worlds, a visible and an invisible one, waiting for the moment when his life’s clock stops and the busy pendulum of his body, the heart, stands still.

Happy the old man who, finally, after great conflicts and manifold disturbances, has at least secured for himself so much that the garment of his soul has approached the archetype of My image, even though not completely. Happy he if he, albeit late, has properly recognized his mission on this earth, his God and Lord and the other world. He will calmly await the moment of departure when the garments will be changed; he will leave the world without fear and regret, for, although late, he has found his Creator, his Father, who will Up There in keeping with his still youthful heart surely invest him with a new, youthful garment. Then, constantly becoming more handsome and more spiritualized, he can, on the level of perfection, keep drawing closer to Me in order to become quite worthy of the name of God”.

Here you have the road of the child, the youth, the man and the old man, in few outlines before you.

Now we will see the analogy of these life’s phases with the seasons of your earth, and how far winter, spring, summer and autumn express spiritually in a similar way the same thing, which in the following chapter you shall learn in a still higher sense.

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GARÇON, JEUNE HOMME, HOMME ET VIEIL HOMME
Secret de la Vie 5

28 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Ici vous avez quatre mots de la vie humaine mais ils pourraient aussi bien se rapporter à la vie de la terre ou à celle de la création. Ils divisent la vie en phases. Dans leur première acception ils divisent la vie de l’homme en quatre phases ou plus exactement en périodes de sa vie par rapport à son développement physique et spirituel.

Ce qui sera dit ici de l’homme, quant à la façon dont il construit sa propre voie, est aussi valable pour les nations quant à leur éducation spirituelle; elles doivent passer par ces quatre périodes, de la même façon que l’humanité dans son ensemble doit aussi traverser quatre grandes époques quant à son éducation.

Nous commencerons méthodiquement par ces diverses significations et explications, nous en finirons rationnellement avec l’une avant de passer à l’autre, nous expliquerons et montrerons son rapport spirituel avec la précédente, puis nous passerons en temps utile à la troisième. Alors, si vous acceptez Ma façon de faire, vous en arriverez finalement à découvrir, à partir de ces quatre grands mots – spirituellement parlant – une signification plus haute afin que vous puissiez voir le tout dans un résumé harmonieux. Nous diviserons ce grand développement que Je vous donne en plusieurs sections, nous commencerons par l’explication naturelle des quatre premiers mots. Ainsi donc, Mes chers enfants, recherchez les choses profondes que le Père va développer de nouveau pour vous!

Là vous ne voyez devant vous que les étapes du développement d’un être humain vers le haut et vers le bas, pendant sa vie sur cette terre. Dans un sens physique, ce processus comprend une montée puis une descente ; mais dans un sens spirituel cela doit seulement être un mouvement ascendant.

La vie de l’enfant ou du garçon à peine né, commence dans son âme comme dans un rêve, il ne reconnaît rien, il doit tout apprendre, et même comment habiller ses pensées, qui deviendront plus nombreuses et plus claires au fur et à mesure de la croissance de sa personnalité pour devenir un langage, qui de faible au début deviendra de plus en plus clair et expressif avec sa croissance corporelle.

L’esprit, en tant qu’étincelle divine issue de Moi, repose sereinement, enfermé au plus profond du cœur ; il active seulement de temps à autre l’âme pour le développement et à la croissance du corps physique, en accord avec certaines lois, afin qu’il devienne un instrument parfait à son service, à partir duquel se développera le corps spirituel de l’âme pour une autre vie dans l’au-delà lorsque le corps physique sera usé et inutilisable et que l’âme aura besoin d’un autre corps pour continuer son épanouissement.

Dans l’enfant garçon, toutes les passions dorment encore ; le plus souvent ce sont la colère et l’opiniâtreté qui se manifestent en premier, tout comme au printemps les premières plantes parasites enroulent leurs vrilles le long d’un jeune arbre vivant et s’accrochent à lui. Si une aide rapide ne lui est pas donnée à temps, il sera privé de la sève nourricière et sa vigueur sera changée en ces deux mauvaises herbes, de même l’homme qui grandit avec ces défauts sera complétement corrompu. Car l’homme, devenu esclave de ses passions, annihile tout progrès spirituel et se prépare de nombreux désagréments, non seulement à lui-même, mais également à tous ceux qui sont en relation avec lui.

L’opiniâtreté et la colère sont les défauts les plus abominables de la nature satanique; car avec le premier défaut, Satan barre le chemin qui conduit à Moi, et avec le second défaut, il ne laisse pénétrer dans le cœur pas le moindre amour qui aurait pu l’adoucir et le rendre plus humain.

C’est ainsi que l’enfant grandi dans l’indifférence des parents sots et aveugles spirituellement, qui au lieu de combattre ces deux qualités sataniques les renforcent encore davantage en accordant à leur enfant soit ce qu’il désire sous prétexte de ne pas nuire à sa santé, soit, au moindre refus ou subterfuge de l’enfant, disent : « Il ne comprend pas maintenant, mais quand il sera plus grand, ce sera tout à fait différent »!
Oui ce sera différent, pauvres parents sots et stupides, car ce que l’enfant exigeait avec des larmes et des trépignements de pieds, il vous l’extorquera avec des gros mots et des menaces, d’autant plus qu’avec l’âge il deviendra plus fort et vous deviendrez plus faible, ce qui ne sera que justice, car vous récolterez ce que vous avez semé.

L’enfant, tout comme une plante, se développe lentement et progressivement, et depuis le sein maternel essaie de plus en plus d’étendre ses bras vers le monde lointain, en vue d’atteindre ce qui est justement le plus éloigné de lui, c’est ainsi que l’enfant grandi en faisant de plus en plus de découvertes, et avec les découvertes croissent les passions, et avec les passions les désirs de les assouvir.

C’est ainsi que l’enfant parvient à un certain age, où le courant de l’esprit, de l’âme et du corps sont mélangés entre eux et doivent s’affiner, vient ensuite le besoin d’apprendre, d’aller à l’école pour avoir des notions de ce qui est bon et de ce qui est mauvais, de ce qui est permis et de ce qui ne l’est pas, de ce qu’est la vertu et de ce qu’est le péché.

A ce stade il doit apprendre à contrôler ses souhaits et ses désirs, c’est alors que les parents et les enseignants doivent tout mettre en œuvre pour les canaliser et mettre des limites à ne pas dépasser.

Ici l’âme commence à apprendre la première parole sérieuse de l’homme spirituel; c’est-à-dire de maîtriser ses passions et sa force, et donner un but bien déterminé à ses idées et à ses souhaits par un franc oui ou non.

D’abord guidé par l’école et par l’exemple des parents, le petit navire de la vie du garçon, en pénétrant dans une sphère plus large, glisse, entre le jeu et l’étude, l’instruction et la punition, jusqu’à l’âge de jeune homme, déjà plus alerte dans son esprit et son âme. En entrant en contact avec ses pairs, aussi bien qu’avec ceux qui sont au-dessus de lui ou avec des personnes plus vieilles, la jeune âme ressent une forte envie quant aux choses matérielles qui, suivant comme l’enfant est, ont été acceptés involontairement, sans qu’elles aient été extraites de ses propres convictions pour la spiritualisation de son propre Moi.

Avec l’entrée dans une sphère de vie plus haute qui, sans aucun doute, est aussi pleine d’idées fausses, les questions commencent : “mais pourquoi ceci, pourquoi cela ?”

D’après les explications données, l’homme spirituel commence à se former de l’intérieur ; avec la jeunesse, s’éveillent aussi les organes génitaux, ce qui fait qu’il se sent attiré par le genre féminin, alors que pendant les années scolaires il était complètement indifférent, voire même souvent méprisant.

Cette poussée instinctive, si dangereuse pour la nature déchaînée, est pourtant une des plus salutaire, car elle jugule souvent les passions les plus violentes d’un enfant pervers, et ce qui est souvent impossible à des parents ou à des enseignants, est possible grâce au regard d’une jeune fille rayonnante d’amour, qui par son regard magnétique accompli ce qui ne sera compréhensible et complètement expliqué qu’uniquement au ciel, et qui ne laissera malheureusement sur cette terre, qu’un très faible échos à peine perceptible.

Avec l’apparition de ce tournant dans la vie du jeune homme le premier pas est fait vers la virilité; l’amour tresse au jeune homme une couronne de roses, en ouvrant pour lui un ciel qu’il ne peut pas encore comprendre ni atteindre. Cet amour, au départ est tourné seulement vers l’objet de son affection, mais ensuite, il guide l’homme dans la prise de conscience de ses devoirs plus sérieux.

Alors le jeune homme impétueux opère une transition vers une virilité plus prudente où la vie devient plus sérieuse et l’homme ne vit plus seul, mais cherche la compagne d’une vie, passant ainsi du célibat à la vie de famille. Là, il doit refréner plus ses passions et porter un regard plus sérieux à sa propre vie en essayant de se soutenir lui-même ainsi que ceux qu’il aime, ce qui lui impose des devoirs dont le jeune garçon n’avait aucun soupçon, de même que le jeune homme, et dont la pleine signification ne pourra être saisie qu’une fois seulement qu’il sera devenu un homme.

Comme un torrent de montagne joyeux et frais le garçon prend brusquement conscience de la colline et en bas de la vallée. Arrivé dans la plaine, alors qu’il conserve toujours une partie de la vitesse qu’il avait au bas des montagnes, il bondit joyeusement entre des banques couvertes de fleurs, perdant cependant de plus en plus de sa vitesse et en se répandant de plus en plus dans la plaine, il fait ainsi la transition avec la virilité.

L’homme a de nouvelles exigences de vie, de nouveaux problèmes et de nouvelles obligations envers sa famille, il entre déjà dans une phase où, l’homme intello-spirituel en lui, de plus en plus formé selon une certaine loi, a ou bien pris la direction vers ce qui est bon, à savoir, la route vers Moi, ou la route opposée, loin de Moi.

Ainsi le flot de sa vie coule en cherchant, en doutant, en construisant son propre Moi avec ce qu’il a trouvé, en se calmant peut-être de plus en plus, en surmontant glorieusement tous les conflits et les doutes et finalement, comme une rivière calme, en coulant doucement vers la vieillesse. Là le mouvement cesse presque totalement et il faut vraiment, comme un hamster, vivre sur le capital accumulé pendant toute la vie.

Malheureusement rien ne peut y être ajouté et le cours entier de vie humaine a été dépensé avec ses tromperies, ses joies et à la fin seulement la moisson des actes accomplis doit être récoltée.

Ainsi le vieil homme se retrouve à la fin de sa vie physique visible, laissant derrière lui un passé qui ne revient jamais, et devant lui un avenir obscur, entre deux mondes, un visible et un invisible, attendant à tout instant l’arrêt de l’horloge de sa vie et du pendule affairé de son corps, autrement dit que son cœur s’arrête.

Heureux sera le vieil homme qui, finalement, après de grands conflits et des perturbations variées, aura au moins garanti pour lui que le vêtement de son âme s’est approché de l’archétype de Mon image, bien qu’incomplètement. Heureux est-il s’il a, bien que tardivement, correctement reconnu sa mission sur cette terre, son Dieu et Seigneur et l’autre monde. Il attendra calmement le moment de son départ ainsi que la dépose de son vêtement actuel; il laissera le monde sans crainte et sans regret, puisque bien que tard, il a trouvé son Créateur et Père, qui, conformément à son cœur toujours jeune le couvrira sûrement à son arrivée d’un nouveau vêtement. Alors, devenant constamment plus beau et plus spiritualisé, il pourra en se perfectionnant toujours, continuer à se rapprocher de Moi pour devenir tout à fait digne du nom : “d’Enfant de Dieu”.

Ici vous avez de décrit devant vous en peu de mots la route suivie par l’enfant, le jeune homme, l’homme et le vieil homme.

Maintenant nous allons étudier l’analogie des phases de cette vie avec les saisons de votre terre et comment l’hiver, le printemps, l’été et l’automne expriment spirituellement d’une façon semblable la même chose, et dans le chapitre suivant vous l’apprendrez dans un sens toujours plus haut.

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FANCIULLO, RAGAZZO, UOMO & VEGLIARDO
Segreto della Vita 5

28 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Qui tu hai quattro Parole dalla vita umana nonché Parole dalla vita della Terra e dalla Creazione. Tutte queste Parole sono suddivise tra di loro in periodi. Le prime significano le quattro fasi (gradi del divenire) di un uomo, oppure i suoi periodi di vita, in riferimento al suo sviluppo corporeo e spirituale.

2. Ciò che ora verrà qui detto dell’uomo, questo vale nella sua maniera anche per i popoli, i quali devono passare questi quattro periodi nella loro educazione spirituale, così come i grandi periodi nell’educazione di tutta l’umanità.

3. Per iniziare qui regolarmente con questi molti significati e spiegazioni ed anche per terminare ragionevolmente con l’uno, poi rivolgersi all’altro per spiegarlo, mostrando col primo il suo rapporto spirituale, passando poi al terzo secondo la giusta conseguenza, introducendovi poi nel Mio laboratorio ed alla fine esaminando ancora altre quattro grandi Parole spirituali nel loro sublime significato affinché possiate scorgere il tutto in una panoramica visione d’insieme – allora vogliamo suddividere queste grandi parole che Io qui do in più capitoli, e così con il primo, cioè con la spiegazione delle prime quattro Parole, premettere il lato naturale; perciò Miei cari figlioli siate pronti su questo, ad accogliere ciò che di bello il Padre svilupperà qui ancora per voi!

4. Qui vedete dinanzi a voi il percorso a gradi di un uomo, in su ed in giù, durante il suo percorso vitale su questa Terra. Fisicamente va su e giù su questa scala, spiritualmente dovrebbe solamente andare in su.

5. Il bimbo o il fanciullo, nato indifeso, occupa la sua anima in una vita di sogno, non sa e non riconosce nulla, deve prima imparare tutto, perfino i suoi pensieri che con lo sviluppo del suo io si moltiplicano, deve rivestire in un linguaggio, ciò che inizialmente è manchevole, poi man mano che procede il corpo e la facoltà di comprensione – esso diventa sempre più chiaro e caratteristico.

6. Lo spirito, quale Scintilla proveniente da Me, rimane tranquillo, racchiuso nel più interiore del cuore, stimola solo qua e là l’anima a perfezionare secondo la legge il suo corpo per poterlo usare come strumento capace e per portare per un’altra vita nell’aldilà il corpo dell’anima, sviluppatosi regolarmente dal corpo trasformato, allorquando questo corpo terreno non è più servibile all’anima come involucro ed essa ne ha bisogno di un altro.

7. Nel bimbo o fanciullo tutte le passioni dormono ancora, quelle che si rivelano al massimo sono il capriccio e l’ira; queste sono le prime piante parassite che gettano i tralci intorno al giovane tronco della vita, vi si aggrappano e, se non arriva presto un aiuto al tempo giusto, derubano l’intero albero delle sue forze, trasformando i suoi umori e forze in queste due malerbe e crescendo con queste caratteristiche guastano poi l’uomo completamente, dovendo egli, come schiavo di queste passioni, rinunciare quasi del tutto ad ogni progresso spirituale, e procurano molti dispiaceri a sé ed anche agli altri che vengono con lui in contatto.

8. Capriccio ed ira sono alcune delle caratteristiche più potenti della natura satanica; infatti a causa della prima Satana non vuole prendere la via che conduce a Me, ed a causa della seconda caratteristica non può concedere accesso nel suo cuore alla pur minima traccia d’amore che lo renderebbe, invece di selvaggio, più morbido.

9. Così avviene al fanciullo, perché spesso degli sciocchi genitori, invece di lottare contro queste caratteristiche con tutte le forze, ancora le sostengono, credendo che, se non si dà al fanciullo ciò che egli vuole, lo si danneggi nella salute, oppure sono subito pronti con la sconsiderata scappatoia: “Il fanciullo non comprende ciò che vuole; quando sarà più grande, sarà già tutto diversamente!”

10. Stolti genitori! Sì, sarà tutto diversamente; ciò ch’egli come fanciullo esprimeva con lacrime e suoni inarticolati, si trasformerà più tardi contro di voi in durezza e ferenti parole, poi con la sua crescita e con la vostra diminuita, forse degenererà in azioni manesche, dove riceverete indietro in pagamento la vostra bella semina come l’avete meritata.

11. Il fanciullo, che si sviluppa a poco a poco come una pianta e vuole stendere sempre di più le sue braccia fuori dal seno materno nel vasto mondo per afferrare proprio ciò che sta più lontano da lui, cresce con la conoscenza, e con la conoscenza crescono le passioni, e con le passioni cresce la voglia di soddisfarle.

12. Arrivato così ad una età in cui questi impulsi di energia spirituale, animica e fisica, ancora come mescolati l’un l’altro, devono essere purificati, si avvicina la necessità dell’insegnamento e della scuola, il ragazzo deve ricevere un concetto su cosa è bene, cosa è male, cosa è permesso, cosa è proibito, cosa è virtù e cosa è peccato.

13. Qui, in questo stadio di purificazione di tutte le voglie e desideri giovanili, genitori ed insegnanti devono mobilitare tutto per arginare in un severo letto sbarrato, il torrente della baldanza giovanile quasi straripante di tutti i desideri, passioni e brame, porre a lui ostacoli, “affinché non esca fuori dai suoi argini delimitati”.

14. Qui l’anima comincia ad imparare la prima serissima parola dell’uomo spirituale, essa è il freno delle sue passioni, la forza di opporre ai suoi desideri uno scopo ed alle sue ispirazioni ed insinuazioni un giusto sì oppure no.

15. Con la scuola e con l’esempio dei genitori, quali prime guide, entra in un campo successivo, la navicella della vita del fanciullo sguscia tra gioco e studio, istruzioni e punizioni nell’adolescenza già più risvegliato nello spirito e nell’anima; venendo in contatto tanto con altri a lui pari quanto più elevati o più anziani, la giovane anima viene spinta a fare domande su cose che per vero ha ben accettato da bambino senza volontà, ma non l’ha fatto per convinzione nel suo interiore per la spiritualizzazione del suo proprio io.

16. Con l’ingresso in una più elevata sfera della vita, che in verità è ancor anche piena di opinioni ingannevoli, cominciano le domande: “Ma perché questo? Perché quello? – ! – ?”

17. Conforme alle spiegazioni, nell’interiore si costruisce l’uomo spirituale, nel giovane si muovono alla fine anche gli impulsi sessuali, si sente attratto dal sesso femminile che nei suoi anni scolastici gli era indifferente, spesso perfino ripugnante.

18. Quest’impulso, così pericoloso per la natura liberata dalle catene, è certo uno dei più salutari, infatti esso ammansisce spesso le passioni più brutali di un ragazzo depravato, e ciò che non era possibile alla madre, padre ed insegnante, lo contiene uno sguardo da un occhio pieno di amore e felicità d’animo di una fanciulla, la quale non è conscia che in questa magnetizzazione spirituale compie qualcosa che è compreso solo nei Cieli e là troverà un giorno la sua giusta spiegazione, e qui su questa Terra lascia dietro solo una reminiscenza lieve, purtroppo non permanente.

19. Con l’ingresso di questo punto di svolta nella vita giovanile è fatto il primo passo verso l’età adulta; l’amore, che il giovane inghirlanda con rose, che gli fa vedere un cielo aperto che egli non può ancora comprendere né afferrare, questo amore, dapprima rivolto solo all’oggetto della sua affezione, lo guida poi alla consapevolezza dell’uomo e dei suoi assai gravosi doveri.

20. Così il giovane impetuoso si trasforma in uomo avveduto, dove le condizioni di vita diventano più serie, e l’uomo, non vivendo più da solo, bensì cercando una compagna per la vita, dall’esistenza di singolo entra in quella della famiglia, nella quale deve combattere di più le sue passioni per un concetto più serio della propria vita, e per mantenere se stesso ed i suoi gli si impongono dei doveri di cui da fanciullo non aveva nessun presentimento, da giovane nessun concetto, e dei quali come uomo può comprendere solo adesso tutta la portata.

21. Come un giocondo, fresco torrente, saltava il ragazzo su tronchi e sassi; arrivato in pianura, avendo in sé ancora della propria velocità dal pendio fra i monti, scroscia via allegro come torrente della vita tra rive infiorate, ma sempre più perdendo la sua velocità e diffondendosi sempre più nella pianura scorre verso l’età adulta.

22. Come uomo, con i suoi nuovi bisogni vitali, nuove preoccupazioni e nuovi doveri verso la sua famiglia, entra già in uno stadio dove l’uomo spirituale-animico in lui, formato sempre più secondo una determinata legge, ha avviato la tendenza o verso il bene, vale a dire la via a Me, oppure l’opposta, questo significa via da Me.

23. Così il suo torrente della vita prosegue, cercando, dubitando, costruendosi un proprio io dall’incontrato, diventando sempre più quieto, uscendo glorioso da tutte le lotte e dubbi, alla fine da fiume tranquillo va incontro lentamente alla vecchiaia, dove il movimento quasi cessa, e – veramente come il criceto dovrà vivere da sé del capitale raccolto durante la stagione estiva della vita, perché difficilmente sopraggiungerà del nuovo, e tutto ciò che riguarda il corso della vita umana è compiuto, le sue illusioni, le sue gioie – ora finalmente è da intascare il raccolto delle azioni compiute.

24. Così il vegliardo si trova al margine di una vita corporea visibile, dietro di sé un passato che mai più ritornerà, dinanzi a sé un futuro poco chiaro, fra due mondi, uno visibile e l’altro invisibile, aspettando il momento in cui il suo tempo di vita scade, ed il pendolo del suo corpo, il cuore, così spesso agitato, si arresta!

25. Ben per il vecchio che alla fine, dopo violente lotte e molteplici disturbi, si è per lo meno salvato così tanto che la veste della sua anima, anche se non simile, si è certo avvicinata al prototipo dell’Immagine Mia; ben per lui, se egli, anche se tardi, ha ugualmente ben riconosciuto la sua missione su questa Terra, il suo Dio e Signore e l’altro mondo; egli aspetterà tranquillo il momento della separazione in cui verranno scambiati gli abiti, egli lascerà il mondo senza timore e senza rimorsi, perché egli ha, anche se tardi, trovato il Padre suo, il suo Creatore che gli metterà lassù, conforme al suo cuore rimasto sempre giovanile, certamente anche una fresca giovanile veste, affinché là, quale giovane eternamente bello e diventando sempre più spirituale, si possa avvicinare sempre di più a Me, sul gradino del perfezionamento per diventare del tutto degno del Nome – “figlio di Dio”!

26. Qui avete la via del fanciullo, del ragazzo, dell’uomo e del vegliardo, rappresentatovi in pochi contorni.

27. Adesso vogliamo vedere come corrispondono queste epoche di vita analogamente con le stagioni del vostro globo terrestre, e fino a qual punto l’inverno, primavera, estate ed autunno esprimono nella medesima maniera lo stesso spirito con il fanciullo, giovane, uomo e vegliardo; questo è ciò che dovete apprendere nel seguente capitolo in un senso ancora più alto!

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48. Materielles vergeistigen… JA – Geistiges vermaterialisieren… NEIN – Spiritualizing the Material… YES – Materializing the Spiritual… NO

PREDIGT / SERMON 48
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Predigten des Herrn – Predigt 48… Matthäus 22:15-22

Wandle den rechten Mittelweg zwischen Geist und Materie
Materielles vergeistigen JA – Geistiges vermaterialisieren NEIN

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(29. April 1872)

Matthäus 22, 15-22 – Haltung Jesu zur Obrigkeit
“Da gingen die Pharisäer hin und hielten einen Rat, wie sie Jesus fingen in seiner Rede. Sie sandten zu ihm ihre Jünger samt des Herodes Dienern und sprachen: “Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. Darum sage uns, was dünkt dich? Ist es recht, dass man dem Kaiser Zins gebe oder nicht?”

Da nun Jesus ihre Schalkheit merkte, sprach er: “Ihr Heuchler, was versuchet ihr mich? Weist mir die Zinsmünze!” Und sie reichten ihm einen Groschen dar. Und er sprach zu ihnen: “Wes ist das Bild und die Überschrift?” Sie sprachen zu ihm: “Des Kaisers.” Da sprach er zu ihnen: “So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!” Da sie das hörten, verwunderten sie sich, liessen ihn und gingen davon.”

So spricht der Herr:

1. Dieses 22. Kapitel ist voller Gleichnisse, die Ich den Pharisäern und Schriftgelehrten vortrug, um allen ihren Einwürfen richtig zu begegnen.

2. Die obigen Verse behandeln eine jener Fallen, welche Mir die Pharisäer legten, um Mich durch eine unvorsichtige Antwort der Obrigkeit überliefern zu können.

3. Die Römer, als ihre Herren, kümmerten sich um nichts anderes als um ihre Oberherrschaft im Judenland; was aber die Religion der Juden und ihre Reformatoren – seien es Propheten oder Prediger, wie Mein Vorläufer Johannes oder gar der erwartete Messias, wie Ich ihn vorstellte – betrifft, so war ihnen dies ganz gleichgültig, solange diese Neuerungen auf kirchlichem Gebiet blieben und nicht ins Politische hinüberreichten. Deswegen war es den Pharisäern hauptsächlich darum zu tun, eine Frage zu finden, bei deren gewissenhafter Beantwortung Ich unmöglich das Politische umgehen konnte.

4. So sandten denn die Pharisäer ihre Jünger samt einigen Dienern des Herodes zu Mir mit der zweideutigen Frage: “Ist es recht, dem Kaiser den Zinsgroschen zu entrichten?”

5. Es war dies eine Frage, bei der sie vermuteten, dass Ich ihnen zur Antwort geben würde, vor allem gehe das Opfer des Tempels vor, und die Steuer für den Kaiser sei eine ungerechte, durch die Macht des Schwertes aufgedrungene Last. – Indem sie durch solch eine Antwort die schlagendsten Beweise dafür in der Hand hätten, dass Ich das Volk mit schlechten Erklärungen betöre und es feindlich gegen die Regierung stimme, glaubten sie, Mich mit der Obrigkeit verwickeln zu können. Damit aber nicht der Schein auf sie fiele und sie im Falle des Leugnens Meinerseits auch Zeugen hätten, schickten sie Diener des Herodes mit, welche Meine von ihnen erwarteten Aussagen bestätigen sollten.

6. Ich muss gestehen, die Frage war verfänglich. Da die Römer nicht die rechtmässigen Herren, sondern nur die durch die Umstände aufgedrungenen Besitzer dieses Landes waren, vermuteten die Pharisäer, dass Ich als geborener Jude die Fremdherrschaft verachten und derselben entgegentreten werde. Ich aber, der Herzen und Nieren der Menschen erforscht und wohl wusste, was die Pharisäer wollten, antwortete ihnen mit wenigen Worten so, dass eine weitere Frage ihrerseits unmöglich wurde. Denn in der Antwort: “Gebet dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist!” lag schon die ganze Erklärung, die nur Ich als Der, welcher Ich war, geben konnte, – die aber eben nicht die von ihnen erwartete Antwort war.

7. Da Ich ihnen auf der Mir dargereichten Münze das Bildnis des Kaisers und seine Überschrift gezeigt hatte, konnte Ich nicht anders sprechen als: “Dieses Bildnis auf der einen Seite der Münze zeigt euch, wessen Untertanen ihr seid; und wenn ihr die Bedeutung des Bildnisses nicht verstehen wollt, so beweist es euch die Aufschrift auf der andern Seite noch besser. Diese Münze ist eine Scheidemünze, mit welcher ihr Handel und Wandel treiben und damit eure weltlichen Bedürfnisse befriedigen könnt; das Geistige aber ist erhaben über alle Münzen sie mögen von Gold oder sonstigem Metall sein -, das Geistige hat einen anderen Anfang, einen anderen Grund und ein anderes Ziel!” Damit schied Ich streng den pflichtmässigen Tribut der weltlichen Macht gegenüber dem der geistigen.

8. Meine an sie gerichtete Antwort sollte ihnen sagen: “Mit den Abgaben an den Kaiser erkauft ihr euch eure weltliche Ordnung, Ruhe und Sicherheit; mit den geistigen Opfern aber verschafft ihr euch Ordnung in eurem Innern, die Ruhe eines reinen Gewissens und die Sicherheit im Handeln, so dass ihr wisst, was und warum ihr etwas tut. So erlangt ihr auf beiden Wegen das gleiche Ziel, hier im Geistigen und dort im Weltlichen. Beide müssen bestehen; denn ohne sie ist kein Zusammenleben mehrerer möglich, und ohne sie ist nicht klar ausgesprochen, was eigentlich das Wichtigere ist: die Schätze der Welt oder die Schätze des Geistes.

9. Was Ich zu den Pharisäern sprach, das hat auch für alle späteren Zeiten seine Geltung gehabt und wird sie noch ferner haben, solange Menschen in Städten und Dörfern beisammenleben, und solange noch Religion und Glauben an ein höchstes Wesen in ihren Herzen leben. So gut wie ein Herrscher als weltliches Oberhaupt nötig ist, ebensogut ist auch ein Gott nötig, der das ganze Universum zusammenhält. Beide sind Ordnungsstifter, Ordnungserhalter und darum auch die alleinigen Gesetzgeber. Die weltlichen Herrscher mögen heissen wie sie wollen, stets wird die Exekutivgewalt nur einem einzigen übertragen werden; ebenso kann es auch in geistiger Beziehung nur einen Regenten und nicht mehrere Götter geben.

10. Dass es immer Menschen gegeben hat, welche als Herrscher ihre Gewalt missbrauchten und andere, die keine Macht über sich anerkennen wollten, ist ebenso natürlich, wie es Menschen und Völker gegeben hat, denen ein Gott nicht genügte, und die sich ein ganzes Heer von Göttern und Göttinnen schufen, um bequem ihren weltlichen Leidenschaften leben zu können, – in welchem Falle aber auch wieder jede Tat durch einen göttlichen Beschluss sanktioniert war. Ebenso gab und gibt es noch Menschen, die gar keinen Herrscher, gar keinen Gott haben wollen – als nur ihr eigenes Ich.

11. Und doch – die Menschen mögen es machen, wie sie wollen, den Zinsgroschen müssen sie überall zahlen! Sie müssen dem weltlichen Herrscher einen Teil ihres Erwerbs und dem geistigen Herrscher, nämlich Gott, alle weltlichen Leidenschaften opfern, wollen sie bei ersterem in gutem Ansehen stehen und bei letzterem das Ziel erreichen, das Er ihnen gesetzt hat.

12. Überall droht Strafe beim Nichtbezahlen – hier weltliche, dort geistige -, und so hatte Ich wohl recht, wenn Ich den Pharisäern sagte: “Gebet dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist!”; das heisst: “Erfüllt eure sozialen Pflichten so gut wie die geistigen! Erkennt eure Stellung als Menschen zu euren Nächsten und zu dem weltlichen Herrscher! Vergesst aber dabei eure Verpflichtungen nicht, die ihr gegen Den habt, der euch in die Welt setzte und euch Talente oder Pfunde gab, von denen Er einst den Zehent oder Zinsgroschen fordern wird! Vermengt beide Pflichten nicht und trachtet nicht danach, auf einem Weg beide zufriedenstellen zu wollen, was nicht möglich ist; denn ihr könnt euch des Weltlichen sowenig wie des Geistigen ganz entledigen!”

13. Was für euch aus diesem Spruch an die Pharisäer erhellt, ist, dass auch ihr der Welt den Zinsgroschen nicht verweigern sollt, ohne jedoch das Geistige eures Wesens dabei einzubüssen, ohne aber auch dabei ganz Geist sein zu wollen, solange ihr noch in der Körperhülle diesen Erdball bewohnen müsst! Es ist so nötig, sowohl hier im irdischen Leben, wie auch jenseits im höchsten Geistleben die rechte Mittelstrasse zu kennen, damit niemand in die Extreme verfällt, in welchen er niemand nützen kann, sondern sich und andern nur schadet.

14. Daher beachtet auch ihr dieses Wort an die Pharisäer, dessen tiefer Sinn euer ganzes irdisches und künftiges Leben beleuchtet, damit nicht eine falsche Auffassung verkehrte Resultate hervorbringe! Wie Ich sagte, dass die Liebe, als Liebe allein, dem Liebenden wie dem Geliebten nur verderblich wäre, würde sie nicht durch die Weisheit geleitet und gemildert, ebenso kann eine jede Tugend – auch die beste – verderblich werden, sobald sie über die Grenzen des Möglichen hinauswill.

15. Vergesst nie in eurem ganzen irdischen Lebenswandel, der Welt das zu geben, was sie von euch zu verlangen berechtigt ist!

16. Gebt der Welt, was der Welt ist, lasst aber nicht weltliche Triebe ins Geistige hinüberschweifen! Vergeistigt, wenn ihr wollt, alle möglichen Beschäftigungen, aber verweltlicht nicht eure heiligen, geistigen Eigenschaften, die für länger als für dieses kleine Pilgerleben dauern sollen! Gebt Gott, was Gottes ist! Betrachtet auch die weltlichen Güter als Geschenke des Himmels; vergesst aber ob der vergänglichen, weltlichen Glücksgüter die ewigen, bleibenden nicht! Obwohl Welt und Gott dem Anscheine nach zwei verschiedene Dinge sind, die verschiedene Ziele verfolgen, so ist es doch möglich, beiden nicht nur zu genügen, sondern sie auch zu vereinen, insofern als auch die Welt von Gott als Mittel erschaffen wurde, die geistigen Eigenschaften Seiner Wesen zu steigern und zu kräftigen und so auf diese Art das Weltlich-Grobe oder Materielle wieder zu seinem Ursprung zurückzuführen, von dem es ausgegangen ist.

17. Der Tribut oder Zinsgroschen muss der Welt gegeben werden; denn sie ist die Führerin zum Geistigen. Wie man das Licht nur deswegen schätzt, weil man die Finsternis kennt, so wird man auch das Unvergängliche dann höher schätzen, wenn man das Vergängliche, das Weltliche kennt. Der Zinsgroschen, den ihr der Welt geben müsst, besteht in der Bekämpfung ihrer Versuchungen, ferner in der klaren Ansicht über den eigentlichen Wert ihrer Güter, welche nur dann gut verwertet sind, wenn sie ein geistiges Produkt der Liebe liefern können. Auch der materielle Zinsgroschen an den Kaiser gibt dem Menschen, dem Untertan die Ruhe, seinen friedlichen Arbeiten nachzugehen und dadurch für sich und das Wohl seiner Familie sorgen zu können. So sorgt der Richter fürs allgemeine und der Bürger fürs eigene Wohl.

18. So ist das irdische Leben nur der Grund eines höheren Baues, welcher auf den rohen Steinen der materiellen Wirklichkeit angefangen, in den letzten, geistigen Lichtelementen einer anderen, höheren Welt enden soll. Um das höhere Leben zu erreichen, muss der weltliche Zinsgroschen reichlich fliessen, damit er viel Gutes und Erhabenes im Geistigen erwirkt. Auf diese Art kann das, was des Kaisers ist, und das, was Gottes ist, vereinigt werden. Dies kann das geistige Leben der einzelnen Menschen nur fördern und entspricht dem eigentlichen Zweck, warum Ich euch in die Welt setzte und mit so vielen, verschiedenen Eigenschaften – guten sowohl wie schlechten – ausrüstete. Die letzteren bekämpft, sie sollen zur Stärkung der ersteren beitragen und werden euch zu Meinem geistigen Ebenbild gestalten.

19. Beachtet daher dieses Wort, das Ich euch in diesem Evangelium gegeben habe; auch in ihm liegt des Tiefen viel, woraus der Verständige und Umsichtige Regeln für sein ganzes Leben ziehen kann! Er wird dann nicht Extreme von sich, von seinem Nächsten und von der Welt verlangen, sondern den rechten Mittelweg wandeln, indem er durch Zahlung des Zinsgroschens seinem Nächsten das Beibringen des Tributs erleichtert. So wird er seine Mission und Meinen Zweck erfüllen, deswegen Ich überhaupt Geister und Materie erschuf, welch letztere, das Bindungsmittel der ersteren, am Ende auflösen und das wiedervereinigen soll und muss, was Ich getrennt in den grossen Weltschöpfungsraum hinausgestellt habe.

20. So wollt auch ihr, indem ihr den Mittelweg geht, dazu beitragen, dass das Materielle vergeistigt werde, damit Mein Wiederkommen auf eurer Erde durch eure und der Menschheit Vergeistigung gerechtfertigt werde. Dann wird es sich herausstellen, was ihr dem Kaiser, und was ihr Gott gegeben habt, und inwieweit in diesem Geben das rechte Mass und das rechte Gewicht vorherrschte. Nur wenn ihr fähig geworden seid, auch das geringste Meiner Worte im rechten, tiefen und geistigen Sinn aufzufassen, ist eine Vereinigung mit Mir und Meiner Geisterwelt möglich. Ich unterlasse zu diesem Zweck kein Mittel, euch zu zeigen, was der Welt oder des Kaisers ist; Ich erinnere euch aber auch stets daran, was Gottes oder Mein ist, und wie beides, obwohl getrennt, doch vereint werden kann, wenn zum rechten Verständnis auch die rechte Ausführung kommt. Amen.

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The Lord’s Sermons – Sermon 48… Matthew 22:15-22

Spiritualizing the Material… YES – Materializing the Spiritual… NO

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 29th, 1872)
spoken by Pascal

Matthew 22:15-22 – The Lord’s Attitude Towards the Authorities
“Then went the Pharisees, and took counsel how they might entangle him in his talk. And they sent out unto him their disciples with the Hero-dians, saying, Master, we know that thou are true, and teachest the way of God in truth, neither carest thou for any man: for thou regardest not the person of men. Tell us therefore, What thinkest thou? Is it lawful to give tribute unto Caesar, or not?

But Jesus perceived their wickedness, and said, Why tempt ye me, ye hypocrites? Shew me the tribute money. And they brought unto him a penny. And he saith unto them, Whose is this image and superscription? They say unto him, Caesar’s. Then saith he unto them, Render therefore unto Caesar the things which are Caesar’s; and unto God the things that are God’s. When they had heard these words, they marvelled, and left him, and went their way.”

Thus says the Lord:

1. This chapter contains a number of parables which I gave to the Pharisees and scribes in order to obviate all their objections in the best possible way.

2. The above verses deal with one of those pitfalls the Pharisees used to set for Me, hoping to be able to hand Me over to the authorities if I gave an unwary answer.

3. The Romans, as their rulers, were only concerned with their own supremacy in the land of the Jews and were quite indifferent to the Jewish religion and its reformers – be they prophets or preachers, like My predecessor John, or the expected Messiah as represented by Me, – so long as any innovations concerned only the domain of religion and did not reach into the political field. Therefore, the Pharisees were anxious to find a question where, if answered conscientiously, I could not possibly evade politics.

4. So the Pharisees sent their followers to Me, together with some servants of Herod, with the ambiguous question: “Is it lawful to give tribute unto Caesar, or not?”

5. They had assumed that My answer would be that the offering to the temple came first and the tribute to the emperor was an unjust burden forced upon them by the might of the sword. Through such an answer they would have had the most conclusive evidence that I misled the people with bad interpretations, making them hostile to the government, and they believed thus to be able to involve Me with the authorities. However, so that they would not appear responsible and in case I denied the claim they would have witnesses, they sent also servants of Herod along, who were to confirm the statement they expected to hear from Me.

6. I must admit that this question was insidious. Since the Romans were not the lawful rulers, and only circumstance had forced them upon this land as its possessors, the Pharisees believed that I, as a native Jew, must despise the foreign rule and oppose it. But I, who search into the human heart, was quite aware of the Pharisees’ intentions and gave them, with only a few words, an answer that made a further question on their part impossible. For the answer: “Render unto Caesar the things that are Caesar’s; and unto God the things that are God’s!” already contained the whole explanation, which only I, being the One Who I was, could give, – although this was not the answer they had expected.

7. Since I had shown them on the coin they handed to Me the image of the emperor and its superscription, I could not say anything else but: “This image on the one side of the coin shows you whose subjects you are; and if you do not want to understand the meaning of the image, the superscription on the other side proves it even more clearly. This is a small coin with which you trade and are able to satisfy your worldly needs. The spiritual, however, is above all coins – be they of gold or other metals -; it has another origin, another cause and another goal!” Thereby I made a strict distinction between the tribute due to the worldly power and that due to the spiritual.

8. The answer I gave was to tell them: “With the taxes paid to the emperor you purchase your worldly order, peace and security; with the spiritual offerings you obtain for yourselves order within, the peace of a clear conscience and the security in your actions, so that you know what you are doing and why. Thus you reach the same goal on both roads – here spiritually and there materially. Both must exist, for without them a coexistence of people is impossible, and without them it does not become clear which is the more important: The treasures of the world or the treasures of the spirit.”

9. What I said to the Pharisees was also valid for all later times and will be so in the future as long as people live together in towns and villages and as long as religion and belief in a Supreme Being still dwell in their hearts. Just as a ruler is needed as a wordly sovereign, also a God is needed Who holds together the entire universe. Both are promoters and upholders of order and, therefore, also the sole lawgivers. Whatever the worldly rulers may be called, the executive power will always be assigned to one person only; and so also spiritually there can only be one ruler and not several gods.

10. There have, of course, always been sovereigns who misused their power and others who would not accept any power above them, just as there have been individuals and nations who were not satisfied with one God, but created for themselves a multitude of gods and goddesses to enable them to follow their worldly passions comfortably. But also in such a case every action was sanctioned through divine decree. Thus there were, and still are, people who want no ruler, no God, except their own self.

11. Still, whatever people’s attitude, they have to pay tribute everywhere. If they want to be respected in their worldly life they have to give the worldly ruler part of their earnings, and to the spiritual ruler – GOD – they have to sacrifice all worldly passions, if they want to reach the goal He has set them.

12. Everywhere punishment threatens if payment is not made -here worldly, there spiritual -, and so I was quite right when I told the Pharisees: “Render unto Caesar the things that are Caesar’s and unto God the things that are God’s”, which means: “Fulfil both – your social and your spiritual obligations. Recognize your attitude as humans towards your fellowmen and the worldly ruler. However, do not forget what you owe to Him Who set you into the world and endowed you with talents of which He will one day demand the tithe or tribute – money. Do not mix both obligations trying to satisfy both in the one way, which is not possible. Neither of the worldly nor of the spiritual can you rid yourselves completely.

13. The meaning you should derive from these words to the Pharisees is that you should not refuse to pay the tribute-money due to the world; however, this should be done without forfeiting that which is spiritual in your being and also without wishing to be all spirit while you still have to live on this earth globe in a physical body. It is of the greatest importance, both here in the earthly life as well as in the highest spirit life, to know the happy mean, so that a person may not go to extremes, which would be of no use to anybody, but only harm him and others.

14. Therefore, you, too, should heed these words to the Pharisees, the deep meaning of which illuminates your earthly as well as your future life, so that a wrong conception may not bring forth absurd results. As I already explained, love as such would only be ruinous to the loving as well as to the beloved if it were not guided and tempered by wisdom. Thus any virtue -even the best – can become destructive when it strives beyond the bounds of feasibility.

15. Do not ever forget in your earthly life to give the world what it is entitled to demand of you.

16. Give to the world what is the world’s, but do not allow worldly desires to penetrate the spiritual. Spiritualize, if you wish, all kinds of activities, but do not allow your sacred, spiritual qualities to become worldly since they have to last longer than just for this short pilgrim life. Give God what is God’s. Do regard also your worldly possessions as gifts from heaven, but do not forget the eternal, permanent treasures on account of the worldly ones. Although world and God appear to be two quite different things with different objectives, it is still possible not only to satisfy both, but even to combine them, bearing in mind that the world was also created by God as a means of enhancing and fortifying the spiritual qualities of His beings thereby to lead back to its origin what is worldly gross or material.

17. The world must be given its tribute, for it is a guide to the spiritual. As light is only appreciated when darkness is known, so the everlasting will be valued much more when one is familiar with the perishable, the world. The tribute-money you have to give the world consists in fighting its temptations, and besides, in the clear understanding of the real worth of its treasures, which can be used to advantage only if they can yield a spiritual product of love. And the material tribute to the emperor enables his subject to perform his work in peace thereby providing for his own and his family’s welfare. Thus the judge looks after the common welfare and the citizen after his own.

18. Therefore, temporal life is only the foundation for a higher structure, commenced on the rough stones of material reality and to be completed in the ultimate spiritual light elements of another, higher world. In order to reach the higher life, the worldly tribute-money must flow abundantly so that it may achieve a lot of good and sublime spiritually. In this way, that which is the emperor’s, and that which is God’s can be combined. This can only promote people’s spiritual life and it corresponds to the true purpose for which I set you into the world equipped with so many diverse qualities – good and bad. Control the latter, they are meant to contribute towards strengthening the former and will make you into My spiritual image.

19. Do heed the lesson which I have given you in this Gospel! There is a deep significance in it, from which the circumspect can gain rules for his whole life. He will then not demand extremes, neither of himself nor of his fellowman nor of the world, but will take the proper middle course and in paying the tribute-money will make it easier for his fellowman to produce the tribute. Thus he will fulfil his mission and My purpose for which I created spirits and matter; the latter, being the binding agent for the former, shall and must in the end dissolve and reunite what I set separately into the vast expanses of creation.

20. By taking the middle course you, too, should strive to contribute towards spiritualizing the material, so as to justify My returning to the earth by your own and mankind’s spiritualization. Then it will show what you have given to the emperor and what to God, and to what extent the proper measure and proper weight have prevailed. A union with Me and My spirit world can only take place when you have become capable of apprehending even the least of My words in its true, profound spiritual meaning. To achieve this, I use every possible means of showing you what is the world’s or the emperor’s. However, I also keep reminding you of what is God’s or Mine, and how both, although separate, can be combined when proper understanding is followed by the right realization. Amen.

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Predica 48 – La posizione del Signore verso le autorità

Ventiduesima dopo Pentecoste
( XXIXa del Tempo Ordinario)

Matteo 22, 15-22: «Allora i farisei si ritirarono e tennero un Consiglio, come catturare Gesù nei suoi discorsi. Essi mandarono a lui i propri discepoli insieme ai servitori di Erode e dissero: “Maestro, sappiamo che sei verace e insegni la giusta via di Dio secondo verità e non domandi a nessuno, poiché non guardi in faccia agli uomini. Dicci perciò cosa pensi: è giusto o no, pagare il tributo a Cesare?”. Ora poiché Gesù scorgeva la loro astuzia, rispose: “Voi ipocriti, perché mi tentate? Mostratemi la moneta del tributo”. Ed essi gli presentarono un denaro. Ed egli domandò loro: “Di chi è quest’immagine e quest’iscrizione?”. Essi gli risposero: “Di Cesare”. Allora disse loro: “Date dunque a Cesare quello che è di Cesare, e a Dio, quello che è di Dio”. Poiché sentirono questo, si stupirono, lo lasciarono e se ne andarono.»

(Il 29 aprile 1872)

1. Questo 22° capitolo è pieno delle parabole che Io esposi agli scribi e ai farisei, per porre riparo adeguatamente a tutte le loro obiezioni.

2. I versetti di cui sopra, trattano uno di quei tranelli che essi Mi tesero per poterMi, attraverso una Mia risposta imprudente, consegnare alle autorità.

3. I Romani, loro padroni, si preoccupavano di nient’altro che della propria supremazia nella Giudea; ma di ciò che riguardava la religione dei giudei e dei loro riformatori, fossero essi profeti o predicatori – come il Mio precursore Giovanni, o addirittura l’atteso Messia, così come Io lo rappresentavo – era loro completamente indifferente, fintanto che certe innovazioni rimanevano nel campo religioso e non travasavano in quello politico. Per questa ragione, ai farisei premeva principalmente trovare una domanda, rispondendo alla quale Io non avrei potuto evitare implicazioni con la politica.

4. Così, infatti, essi Mi mandarono i loro discepoli con alcuni servitori di Erode, e con l’ambigua domanda: «È giusto o no dare il tributo a Cesare?».

5. Una domanda alla quale essi si aspettavano che Io rispondessi che innanzi tutto veniva l’offerta al tempio, e poi, che il tributo a Cesare sarebbe stato un peso ingiusto, imposto con il potere della spada. Con una tale risposta essi avrebbero avuto in mano le prove schiaccianti che Io ingannavo il popolo con cattive interpretazioni e lo disponevo in opposizione al governo, e così credevano di poterMi coinvolgere con le autorità. Ma affinché non cadesse su di loro il sospetto e avessero anche testimoni, in caso di negazione da parte Mia, inviarono insieme ai discepoli anche dei servitori di Erode, che avrebbero dovuto confermare le Mie dichiarazioni da loro attese.

6. Devo ammettere che la domanda era insidiosa. Poiché i Romani non erano i signori legittimi, bensì i padroni di questo paese, i farisei supponevano che Io, giudeo di nascita, per le circostanze imposte avrei disprezzato e Mi sarei messo contro il dominio straniero. Io però esamino il cuore e i reni degli uomini e, ben sapendo cosa essi volessero, risposi con poche parole, così che un’ulteriore domanda da parte loro fosse impossibile. Nella risposta, infatti: «Date a Cesare ciò che appartiene a Cesare, e a Dio, ciò che appartiene a Dio!», era già contenuta l’intera spiegazione che solo Io, quale Colui che sono, potevo dare, – anche se proprio non era quella da loro attesa.

7. Poiché avevo mostrato loro l’immagine di Cesare e la sua intestazione sulla moneta, non potevo esprimere altro che: “Quest’immagine da una parte della moneta vi mostra di chi siete sudditi e, se non volete comprendere il significato dell’immagine, allora l’iscrizione dall’altra parte ve lo conferma ancora meglio. Questa è una moneta spicciola, con la quale voi potete fare industria e commercio e, con ciò soddisfare le vostre necessità terrene; lo spirituale però è insito in ogni moneta – possa essere d’oro o di altro metallo, – e ha un’altra origine, un altro motivo e un altro scopo!”. Con ciò Io separai rigorosamente il tributo dovuto al potere mondano, da quello dovuto allo spirituale.

8. La Mia risposta doveva dir loro: “Con le imposte a Cesare voi acquistate il vostro ordine terreno, tranquillità e sicurezza; con i sacrifici spirituali, però, vi procurate l’ordine nel vostro interiore, la tranquillità di una coscienza pura e la sicurezza nell’agire, così da sapere che cosa fate e perché. In questo modo raggiungete su entrambe le vie, qui nel materiale e là nello spirituale, lo stesso scopo. Entrambe devono esistere, poiché senza di esse non sarebbe possibile nessuna convivenza, né potrebbe essere espresso chiaramente quale sia veramente la cosa più importante: se i tesori del mondo, oppure i tesori dello Spirito”.

9. Ciò che Io dissi ai farisei, ha avuto la sua validità anche per tutti i tempi successivi, e l’avrà ancora in futuro, finché gli uomini vivranno insieme in città e villaggi, e finché religione e fede in un Essere supremo vivranno ancora nei loro cuori. Così com’è necessario un sovrano, quale capo supremo temporale, altrettanto è necessario un Dio che tenga unito l’intero universo. Entrambi sono fondatori dell’ordine, conservatori dell’ordine, e perciò anche gli unici legislatori. I sovrani temporali possono chiamarsi come vogliono, ma il potere esecutivo sarà sempre conferito a un singolo; altrettanto in campo spirituale, c’è un solo Reggente, e non parecchi dei.

10. Che ci siano sempre stati uomini che come sovrani abusarono del loro potere, e altri che non vollero riconoscere alcun potere su di sé, è naturale, come altrettanto naturale è il fatto, che ci siano stati uomini e popoli ai quali non bastava un solo Dio, e che si crearono un intero esercito di dei e dee, per poter vivere comodamente le loro passioni mondane, nel qual caso però, anche ogni azione fu sanzionata da una sentenza divina. Altrettanto, ci furono e ci sono ancora uomini che non vogliono nessun sovrano, e assolutamente nessun Dio all’infuori del loro proprio io.

11. È certo, gli uomini possono fare come vogliono: ma ovunque devono pagare il tributo! Essi devono sacrificare al sovrano temporale una parte del loro guadagno, e al sovrano spirituale, vale a dire a Dio, tutte le passioni mondane, se vogliono stare in considerazione presso il primo e raggiungere presso l’ultimo, la meta che Egli ha posto loro.

12. Ovunque minaccia la punizione con il mancato pagamento, – qui quella terrena, e là quella spirituale, – e quindi Io avevo certamente ragione, quando dissi ai farisei: «Date a Cesare ciò che appartiene a Cesare, e a Dio, ciò che appartiene a Dio!»; questo significa: “Adempite bene i vostri doveri sociali, come quelli spirituali! Riconoscete la vostra posizione quali uomini verso il vostro prossimo e verso il vostro sovrano temporale, non dimendicando però nello stesso tempo i vostri doveri verso Colui che vi mise nel mondo e vi diede talenti o capacità di cui un giorno Egli stesso esigerà la decima, o il tributo! Non confondete i due doveri, e non aspirate poi a voler soddisfare entrambi su una sola strada, il che non è possibile! Voi, infatti, non potete sbarazzarvi totalmente di quello terreno, e tanto meno di quello spirituale!”.

13. Ciò che è evidente da quest’espressione rivolta ai farisei, è che anche voi non dobbiate rifiutare il tributo al mondo, senza tuttavia sacrificare lo spirituale della vostra essenza, e anche, senza voler essere completamente spirito fintanto che dovrete ancora dimorare nell’involucro fisico di questo globo terreste! È necessario, tanto qui nella vita terrena, quanto nell’aldilà nella sublime vita spirituale, conoscere la giusta via di mezzo, e non cadere negli estremi dove non ci potrà essere utilità per nessuno, ma solamente danno per se stessi e per gli altri.

14. Perciò osservate anche voi queste parole rivolte ai farisei, il cui profondo significato illumina la vostra intera vita terrena e futura, affinché una falsa interpretazione non produca risultati sbagliati! Come Io affermai che l’amore fine a se stesso potrebbe essere rovinoso sia all’amante come all’amato, se non è guidato e mitigato dalla sapienza, altrettanto qualsiasi virtù – anche la migliore – potrebbe divenire rovinosa, non appena essa vuole superare i limiti del possibile.

15. Mai dimenticate in tutto il vostro cammino terreno, di dare al mondo ciò che esso è autorizzato a pretendere da voi!

16. Date al mondo ciò che è del mondo, ma non lasciate che gli stimoli mondani si estendano allo spirituale! Spiritualizzate, se volete, ogni attività possibile, ma non materializzate le vostre sacre, spirituali caratteristiche, le quali devono durare più a lungo di questa breve vita pellegrina! Date a Dio, ciò che appartiene a Dio! Considerate anche i beni terreni come doni del Cielo, senza dimenticare però, a causa delle transitorie ricchezze, quelli eterni e duraturi! Sebbene il mondo e Dio, siano all’apparenza due cose diverse che perseguono scopi differenti, tuttavia è possibile non solo soddisfare entrambi, ma anche conciliarli, in quanto anche il mondo fu creato da Dio come mezzo per accrescere e rafforzare le qualità spirituali dei Suoi esseri, e così ricondurre il mondano-grossolano, o materiale, di nuovo, alla sua origine dalla quale è uscito.

17. Il tributo, o censo, deve essere dato al mondo; esso, infatti, è la guida per lo spirituale. Come si apprezza la luce solo perché si conoscono le tenebre, così si apprezzerà poi maggiormente anche l’imperituro, se si è conosciuto il perituro, il mondano. Il tributo che voi dovete dare al mondo, consiste nella lotta alle sue tentazioni, e inoltre, nella chiara opinione sul vero e proprio valore dei suoi beni, che saranno ben utilizzati solamente quando potranno offrire un prodotto spirituale dell’amore. Anche il tributo materiale a Cesare dà all’uomo, al suddito, la tranquillità per attendere ai propri pacifici lavori, e in tal modo poter provvedere per sé e per il bene della sua famiglia. Così il giudice si prende cura del bene comune, e il cittadino del proprio bene.

18. Così la vita terrena è solo la base di un edificio superiore, il quale, iniziato sulle grezze pietre della realtà materiale, dovrà terminare negli ultimi elementi spirituali di luce di un altro mondo superiore, e per raggiungere questa vita più elevata, dovranno circolare abbondantemente i tributi terreni, affinché procurino molto di buono e di elevato nello spirituale. In questa maniera potrà essere conciliato ciò che appartiene a Cesare, con ciò che appartiene a Dio. Solo questo, potrà favorire la vita spirituale dei singoli uomini, poiché corrisponde allo scopo vero e proprio per il quale Io vi posi nel mondo, provvisti di così tante differenti caratteristiche, tanto buone quanto cattive. Combattete le ultime, ed esse contribuiranno a rafforzare le prime e vi formeranno a Mia immagine spirituale.

19. Osservate perciò questa Parola che Io vi ho dato in questo Vangelo; anche in essa sta molta della profondità, dalla quale l’uomo giudizioso e avveduto potrà ricavare regole per la sua intera vita! Egli non pretenderà poi l’estremo da sé, dal suo prossimo e dal mondo, ma percorrerà la giusta via di mezzo, mentre attraverso il pagamento della tassa, alleggerirà al suo prossimo l’apportare del tributo stesso. In tal modo compirà la propria missione e il Mio scopo, soprattutto perciò Io creai spiriti e materia, affinché quest’ultima, il mezzo di collocamento dei primi, alla fine dovrà e potrà sciogliere e riunire ciò che Io ho posto fuori, separato nei grandi spazi delle Creazioni mondiali.

20. Così anche voi, percorrendo la via di mezzo, contribuirete a spiritualizzare la materia, affinché il Mio Ritorno sulla vostra Terra sia giustificato mediante la spiritualizzazione vostra e dell’umanità. Poi si rivelerà ciò che voi avete dato a Cesare e ciò che avete dato a Dio, e fino a qual punto in questo dare, prevalsero la giusta misura e il giusto peso. Solo quando sarete divenuti capaci di afferrare anche la più piccola delle Mie parole nel giusto, profondo e spirituale senso, vi sarà possibile un’unificazione con Me e con il Mio mondo dello spirito. Io non tralascio nessun mezzo per raggiungere lo scopo di mostrarvi ciò che è del mondo, o di Cesare; però, vi rammento anche in continuazione ciò che è di Dio, o Mio, e come entrambi, sebbene separati, possano essere associati, se alla giusta comprensione arriva anche il giusto adempimento. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的講道佈道48 …馬太福音2215-22
屬靈化物質…是 – 物質化屬靈的…沒有

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上帝的講道佈道48 …馬太福音2215-22
屬靈化物質…是 – 物質化屬靈的…沒有

透露給Gottfried Mayerhofer

(1872年4月29日)

帕斯卡爾

馬太福音22:15-22  – 主對待當局的態度

“然後去法利賽人,並且聽勸說,他們怎麼會在談話中陷害他。於是他們把弟子們和英雄們一起送到他身邊,說:“師父,我們知道你是真實的,並且真誠地教學上帝的道,對任何人都不在乎,因為你最關心的不是人。請告訴我們,你覺得怎麼樣?向凱撒致敬是否合法?

但耶穌察覺到他們的邪惡,說,偽君子你們為何試探我呢?把錢給我。他們帶了一分錢。他對他們說,這是誰的形象和題辭?他們對他說,凱撒。主於是對他們說,你們要向凱撒給其的物。並要向上帝給屬於上帝的事物。當他們聽到這些話的時候,他們驚奇,離開了他,走了他們的路。“

主如此說:

1.本章包含了我給法利賽人和文士的一些比喻,以便消除他們所有的異議最好的方法。

2.上面的經文解決了法利賽人為我設置的那些陷井之一,希望如果我不小心的回答能夠把我交給當局。

3.羅馬人作為他們的統治者,只關心自己在猶太人的土地上的霸權地位,並且對猶太人的宗教及其改革者極為冷漠 – 無論是他們的先知或傳教士,比如我的前任約翰,還是預期的彌賽亞,以我為代表 – 只要任何創新只涉及宗教領域,並未涉及政治領域。因此,法利賽人急於找到一個問題,如果認真回答,我不可能逃避政治。

4.法利賽人和他的一些希律僕人一起,帶著他們的追隨者帶著一個模棱兩可的問題,“向凱撒致敬是否合法?”

5.他們認為我的答案是,祭物到寺廟首先來到,對皇帝的敬意是劍的威力強加給他們的不公正的負擔。通過這樣的回答,他們會有最確鑿的證據表明我錯誤的詮釋誤導了人民,使他們對政府產生敵意,因此他們相信能夠讓我與當局接觸。然而,為了使他們不負責任,並且如果我否認了他們會有證人的要求,他們也派出了希律的僕人,他們將確認他們期望從我那裡聽到的聲明。

6.我必須承認這個問題是陰險的。由於羅馬人不是合法的統治者,只有情況迫使他們將這片土地占為己有,法利賽人相信我作為一個本土的猶太人必須蔑視外國統治並反對它。但是,我深入人心,十分清楚法利賽人的意圖,只用幾句話就給了他們一個答案,使他們不可能提出進一步的問題。答案是:“凱撒的東西是凱撒的;並且指示给那些屬於上帝的東西!“已經包含了整個解釋,只有我,即我是一個人,才可以給予 – 儘管這不是他們所期望的答案。

7.既然我已經在硬幣上展示了他們,他們把皇帝的形象和它的題詞交給了我,我什麼都不能說:“硬幣一面的這個圖像向你顯示了这是誰的主題;如果你不想了解圖像的意義,那麼另一面的標題就更加清楚。這是一個與您交易並能夠滿足您世俗需求的小硬幣。然而,精神高於硬幣 – 不管是金子還是其他金屬 – 它有另一個起源,另一個原因和另一個目標!“因此我嚴格區分了由於世俗權力和精神因素引起的敬意。

8.我給出的答案是告訴他們:“通過向皇帝繳納稅款,你購買了你的世俗秩序,和平與安全;你們為自己提供的屬靈的祭物,你們的良知和安全,你們知道你們在做什麼,為什麼。因此,你在兩條道路上達到相同的目標 – 這裡在精神上和物質上都是如此。兩者都必須存在,因為如果沒有他們的共存,人是不可能的,沒有他們,就不會明確哪一個更重要:世界的寶藏或精神的寶藏。“

9.我對法利賽人說的是對於所有以後的時間也是有效的,只要人們在城鎮和鄉村共同生活,並且只要宗教和信仰至尊主仍然居住在他們的心中,就會在將來如此。正如統治者需要作為一個世界的主權者一樣,正如需要一個上帝,把整個宇宙連在一起。兩者都是發起人和法律持有者,因此也是唯一的法律顧問。無論世俗統治者可能被稱為什麼,行政權力將永遠只分配給一個人;精神上也是如此,只能有一個統治者而不是幾個神。

10.當然,總是有主權者濫用權力,而其他人則不接受任何超過他們的權力,就像有些個人和國家不滿足於一位上帝,而是為自己創造了眾多的神和女神,使他們能夠舒適地追隨他們世俗的情感。但在這種情況下,每一項行動都是通過神聖的法令加以製裁的。因此,除了他們自己之外,現在仍然有人不需要統治者,也不需要上帝。

11.無論人們的態度如何,他們都必須向各地致敬。如果他們想要在世俗生活中受到尊重,他們必須把他們收入分給世俗統治者,並且要給屬靈的統治者 – 上帝 – 如果他們想要達到他設定的目標,他們必須犧牲所有世俗的激情。

12.到 處  懲罰就會臨到威脅,如果沒有付出的代價  – 在 世間的,那裡的屬靈的 – 所以當我告訴法利賽人時,我說得很對:“凱撒的事情给凱撒的事情,以及上帝的事情給上帝的事情”意味著:“同時實踐 – 你的社會和你的屬靈義務。認識到你對待同胞和世俗統治者的態度。但是,不要忘記你欠他的是他把你放在世上,賦予你天才,他有一天會要求十分之一或貢獻 – 金錢。不要將兩種義務混合在一起,以一種方式滿足兩種,這是不可能的。世俗和精神你都不能完全擺脫。

13.你們應該從法利賽人的這些話語中得出的意思是,你們不應該拒絕因世界而付出的貢品,然而,這應該在沒有喪失那種屬於你的存在的精神的情況下完成,並且也不放棄為精神的,而你仍然必須在這個地球上生活在一個肉體中。無論是在地上生活還是在精神生活中,最重要的是了解快樂的意思,這樣一個人不會走向極端,這對任何人都是沒有用的,只有傷害他和其他人。

14.因此,你也應該留意這些對法利賽人的話,其深刻的意義照亮你的世俗和未來的生活,以便錯誤的觀念不會產生荒謬的結果。正如我已經解釋的那樣,如果沒有智慧的引導和鍛煉,愛情本身也只會對愛的和被愛人產生毀滅性的影響。因此,任何美德 – 即使是最好的 – 當它超越可行性範圍時,都會變得具有破壞性。

15.永遠不要忘記在你的世俗生活中給屬世界的它有權要求你。

16.給世界什麼是世界的,但不要讓世俗的慾望滲透到精神世界。如果你願意,靈性化,如果你願意,各種各樣的活動,但不要讓你的神聖的,屬靈的品質成為世俗的,因為他們必須持續更長的時間,而不僅僅是這個短暫的地球生活。給上帝什麼是上帝的。也要把你的世俗財產當作天上给的禮物,但不要忘記那些永恒寶藏也在世俗的基础上。儘管世界和上帝似乎是兩個完全不同的目標不同的東西,但不僅要滿足這兩個目標,而且要將它們結合起來,要牢記世界也是上帝創造的,作為增強和強化他的靈的品質,從而把它歸屬於它的源头从世俗的物質世界。

17.世界必須得到它的敬意,因為它是靈性的指南。光明只有在知道黑暗時才會被欣賞,所以當人們熟悉易腐的世界時,永恆的價值將會更加重要。你必須向世界貢獻的錢是為了與它的誘惑作鬥爭,此外還要清楚地理解珍寶的真正價值,只有當它們能夠產生愛的精神產品時才能利用它。對皇帝的物質貢獻使他的臣民能夠平靜地完成他的工作,從而為他自己和他的家庭提供福利。因此,法官依照自己的意願照顧共同福利和公民。

18.因此,暫時的生活只是更高層次結構的基礎,從物質現實的粗糙石頭開始,並在另一個更高的世界的終極精神光元素中完成。為了達到更高的生命,世俗的貢品必須大量流動,以便在精神上獲得許多美好和崇高。通過這種方式,皇帝的和神的是可以結合的。這只能促進人們的精神生活,這符合我將你帶入這個世界的真正目的,這些目標具有許多不同的品質 – 無論好壞。控制坏的,他們是為了加強好的,並使你成為我的靈性形象。

19.聽從我在這福音書中給你的教訓!其中有一個很重要的意義,從這個方面可以得到他一生的規則。然後,他不會要求極端,既不是对他自己也不是对他的同胞,也不是对世界的極端主義者,而是會採取適當的中間過程,並且付出貢獻 – 金錢會讓他的同胞更容易產生貢獻。因此,他將履行他的使命和我為之創造靈魂和物質的目的;物质作為靈魂的約束力者,物质最終必須溶解並且必須重新統一到我分開設定的 廣闊的創造之中。

20.通過走中間道路,你也應該努力為物质的靈性作出貢獻,以證明我通過你自己和人類的靈性化回歸地球。然後它會顯示你給予皇帝的什麼,你給予上帝的是什麼,以及適當的措施和適當的重量在多大程度上盛行。與我和我的精神世界的聯合只有當你能夠以其真正的,深刻的精神意義去理解我的話語時,才能發生。為了達到這個目的,我使用一切可能的方法向你展示什麼是世界的或是皇帝的。然而,我也一直在提醒你什麼是上帝的或我的,以及如何正確認識正確的理解分離的兩者可以结合在一起。阿門。

 

47. Vergebung, Schalksknecht & Die Göttliche Wahrheit – Forgiveness, Wicked Servant &The Divine Truth

PREDIGT / SERMON 47
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47. Predigt…Vergebung, Schalksknecht & Die Bibel als Fundgrube & Lichtquelle

Matthäus 18:23-35 – Gleichnis vom Schalksknecht
Darum ist das Himmelreich gleich einem König, der mit seinen Knechten rechnen wollte. Und als er anfing zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehntausend Pfund schuldig. Da er’s nun nicht hatte, zu bezahlen, hieß der Herr verkaufen ihn, sein Weib, seine Kinder und alles, was er hatte, und bezahlen. Da fiel der Knecht nieder und betete ihn an, und sprach: “Herr, habe Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen!” Da jammerte den Herrn des Knechtes, und er ließ ihn los, und die Schuld erließ er ihm auch. Da ging derselbe Knecht hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Groschen schuldig; und er griff ihn an, würgte ihn und sprach: “Bezahle mir, was du mir schuldig bist!” Da fiel sein Mitknecht nieder, bat ihn und sprach: “Habe Geduld mit mir, ich will dir alles bezahlen!” Er wollte aber nicht sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis daß er bezahlte, was er schuldi war. Da aber seine Mitknechte solches sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten vor ihren Herrn alles, das sich begeben hatte. Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: “Du Schalksknecht, alle diese Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest; solltest du denn dich nicht auch erbarmen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmet habe?” Und sein Herr ward zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlte alles, was er ihm schuldig war. – Also wird euch mein himmlischer Vater auch tun, so ihr nicht vergebet von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehler.

01. Schon öfters habe Ich euch gesagt, daß Ich Meinen Jüngern und sonstigen Anhängern alles einzeln auslegen mußte, was in Meinen zwei Liebesgeboten gesagt und in den zehn Geboten Mosis noch deutlicher erklärt ist. Allein, da Ich mit Leuten zu tun hatte, die gern ausführliche Gebote wollten, damit sie genau wüßten, wie sie sich in verschiedenen Fällen zu benehmen hätten, so war Ich gezwungen, dieser Neigung wegen alles zu erläutern, ihnen bei allen Gelegenheiten die Gebote entweder durch nähere Erklärungen oder durch Gleichnisse so darzustellen, daß sie für jeden vorkommenden Fall im Leben einen Anhaltspunkt boten.

02. So findet ihr in diesem Kapitel vom Anfang bis zum Ende Verhaltungsmaßregeln, teils klar, teils in Bildern und Gleichnissen ausgesprochen, um Meine Jünger und künftigen Anhänger Meiner Lehre nicht im Zweifel zu lassen, wie sie sich bei allen vorkommenden Fällen benehmen sollten, und wie sie auch andere erfolgreich darüber belehren könnten.

03. Meine Jünger waren noch wie unmündige Kinder, die anfangs von Mir und Meinem Reich nicht die hohen Begriffe fassen konnten wie später nach dem Überkommen Meines Geistes. So findet ihr oft Fragen, so unschuldig und einfach, daß es zum Verwundern ist. Wie konnten Meine Jünger, stets unter dem Einfluß Meiner Gegenwart, Meiner Worte und Taten, noch fragen: “Wer ist der Größte im Himmel?” Wenn nun Meine Jünger noch so fragen konnten, so könnt ihr euch denken, wie erst die andern, minder Eingeweihten dachten. Deswegen ist auch die Antwort, die Ich ihnen darauf gab, und das Folgende in den anderen Versen einfach.

04. Ich verglich die Einfalt des Kindes mit dem Engelsinn Meiner Mir am nächsten stehenden Wesen. Wie Meine Engel nicht beleidigt werden sollen, so sollen auch die an Kindeseinfalt reichen Gemüter nicht erzürnt werden, weil in ihnen kein Falsch ist und die Kinder im allgemeinen mit vollem Vertrauen einem jeden entgegenkommen, der sich ihnen nähert. Deswegen ist es die größte Sünde, dieser Einfalt mit Falsch, Hohn, Spott und Haß entgegenzutreten. Darauf beziehen sich die andern Verse, in denen bildlich gesagt ist, daß, wenn eine Leidenschaft die Seele eines Menschen beherrscht, es besser ist, diese zu überwinden zu suchen, als daß die ganze Seele durch diese einzige Leidenschaft verlorengehe.

05. Diese Beispiele und Gleichnisse sind in Bildern der Sprache jener Zeit gegeben, wie auch heute noch im Orient die Bildersprache gang und gäbe ist.

06. Nachdem Ich Meinen Jüngern vorgestellt hatte, daß es besser sei, einen Teil des Ichs anstatt den ganzen Seelenmenschen zu opfern, deutete Ich ihnen in den nachfolgenden Versen die Freude an, die Ich als Schöpfer habe, wenn nichts verlorengeht, was Ich in die Welt hinausgesetzt habe, sondern alles einst gereinigt und vergeistigt zu Mir zurückkehrt. Das ist in den Gleichnissen vom Hirten und dem verlorenen Schaf zur Genüge ausgedrückt.

07. Um die Verlorenen zu gewinnen, gab Ich – wie die weiteren Verse berichten – Meinen Jüngern die Mittel an, wie sie die Verirrten und Fehlenden, ohne ihrer Eigenliebe zu nahe zu treten, bessern könnten. Ich gab ihnen Ratschläge, was bei verstockten Sündern oder minder hartnäckigen zu tun sei. Ich gab ihnen ferner die Versicherung, daß wenn zwei sich vereinigt haben, in ihren Ansichten eins geworden sind und Mich um Meinen Segen bitten, Ich ihnen diesen nie verweigern werde. Ich sagte ihnen, daß, wo zwei in Meinem Namen versammelt sind, Ich als Dritter, als Vereinigungs und Friedensgeist mitten unter ihnen sein werde. Ich stellte ihnen vor, daß dem reuigen Bruder seine Fehler nicht nur einmal, sondern unendliche Male vergeben werden sollen, um seine Besserung zu ermöglichen. Ich sagte ihnen auch: wenn sie, mit der Tugend der Duldung ausgerüstet, einem Bruder seine Fehler vergeben, so würden sie ihm auch von Mir vergeben und vergessen werden.

08. Ich führte ihnen das gleichnis vom Schalksknecht vor Augen. Mit diesem Gleichnisse wollte Ich sagen, was Ich schon in dem ihnen von Mir hinterlassenen Gebet lehrte, in welchem es heißt: “Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern!”, – daß sie in hartnäckigen Fällen nicht die Geduld verlieren, nicht verdammen, wo sie verzeihen, nicht fluchen, wo sie segnen sollten.

09. Ich stellte das Beispiel des Schalksknechts deshalb in so grellem Licht dar, damit sie keinen Grund finden sollten, hart zu sein – auch nicht in einzelnen Worten -, sei es aus übertriebenem Eifer, sei es aus wirklicher, falscher Beurteilung und Intoleranz gegenüber den menschlichen Fehlern. So lehrte Ich sie Meine Langmut und Meine unbegrenzte Geduld begreifen, so bewies Ich ihnen, warum Ich Meine Sonne über Gute und Böse aufgehen lasse, weil eben Mein Ich nur Liebe ist und Liebe nicht strafen, sondern nur bessern will.

10. In diesem Kapitel findet ihr das ganze menschliche Leben geschildert, wie es sein sollte: wie der Mensch, nur durch Liebe geleitet, vorerst wie ein Kind vertrauensvoll auf Mich blicken, alles ohne Falsch und ohne Hintergedanken tun und keinen andern Zweck im Auge haben soll, als nur Mir, seinem Vater, zu gefallen um so des Namens ,Mein Kind` würdig zu werden. Ferner wird gezeigt, wie der Mensch mit Kindeseinfalt stets wieder Liebe erwecken soll und es böse wäre, einem solchen mit aller Einfalt und Zutrauen entgegenkommenden Menschen das Gute, das er will, mit Bösem zu vergelten. Es wird gezeigt, wie der Mensch die Nächstenliebe verstehen und höchst zart und sanft versuchen soll, seinen Bruder auf seine Fehler aufmerksam zu machen und nur in den schlimmsten Fällen zu strengen Mitteln greifen, aber stets verzeihen, vergessen und sogar am Ende Böses mit Gutem vergelten soll.

11. In diesem Kapitel liegt die ganze geistige Mission des Menschen, wie er sich selbst zu dem Kinde erziehen soll, wie Ich es wünsche, und wie er auf seine Mitwelt einwirken soll, um auch sie Mir in die Arme zu führen, um dann im Jenseits als das dazustehen, was Ich bei Erschaffung des ersten Menschen gewollt habe, nämlich als Mein würdiges Ebenbild.

12. So sollt ihr Meine Evangelien lesen und auffassen, dann wird euch das Gnadenlicht erleuchten, und ihr werdet in den Gleichnissen nicht die harte Rinde des Lebensbaumes, sondern den hinter ihr versteckten Kern der göttlichen Wahrheit erkennen. Um dieses zu vermögen und zu verstehen, was dem profanen Auge verborgen ist, dazu gehören geistige Augen und ein tiefes Verständnis.

13. So wird die Bibel eine Fundgrube und eine Lichtquelle für alle menschlichen Verhältnisse, und der verständige Leser wird finden, daß schon seit mehr als tausend Jahren die höchsten Schätze in diesem Buch aufbewahrt liegen, um der Menschheit einziger Führer und Leiter zu sein, und ihr zu zeigen, wie Ich schon in jenen Zeiten gesorgt habe, daß nichts von dem verlorengehe, was für alle Zeiten und Ewigkeiten gesagt wurde.

14. Jetzt, da bald die Zeit herannaht, wo die Menschen strenger gefragt werden, ob sie denn eigentlich wissen, wozu sie auf der Welt sind, und ob sie auch wissen, warum Ich auf diese Erde kam, jetzt ist es an der Zeit, die Rinde des Buchstabens und Wortlauts Meiner Evangelien wegzunehmen und den Menschen unter dieser scheinbar harten Rinde den glänzenden Strom des göttlichen Lichts zu zeigen, damit sie in dieser letzten Zeit noch das Versäumte an sich und an anderen einholen und so ihre Mission erfüllen können. Deswegen Meine vielen Erläuterungen und Erklärungen an euch, deswegen diese ganze Reihe von Sonntagspredigten, damit ja niemand sagen kann, dieses oder jenes habe er nicht gewußt, nicht verstanden.

15. Ich bin der Gott des Lichts, der Liebe und der Weisheit. Wenn Ich einst wiederkomme, kann keine Finsternis neben Mir bestehen. Es muß deshalb in den Herzen aller Menschen Licht werden. Sie müssen alle lieben lernen, um diese Liebe, mit Weisheit verbunden, an ihren Nächsten anzuwenden.

16. Der Grund Meiner Worte, die Ursache Meiner Mahnungen und das Endziel Meines Strebens ist, euch auf diese Art zu Meinen Kindern zu machen und die Welt wieder in ein Paradies zu verwandeln, wie sie zur Zeit der ersten Menschen war, in dem kein Haß, kein Zorn, kein Spott, sondern Liebe, Friede und Ruhe alle Geschöpfe beseelte und der Mensch, das letzte Schöpfungswerk der Erde, alle die göttlichen Eigenschaften in sich vereinte.

17. So muß es kommen, und dahin muß alles streben! Trachtet danach – ihr und alle Menschen -, eure Mission zu erfüllen, indem ihr so gut als möglich werdet! Tragt aus allen Kräften dazu bei, euren Mitmenschen den Weg zu dem gleichen Ziel zu zeigen, dann sind Meine Worte an euch nicht verschwendet, und ihr werdet, des Namens Meiner Kinder würdig, auch den Vater im Jenseits finden, der hier schon mit so viel Liebe und Geduld Seine verirrten Schafe zu retten sucht! Amen.

flagge en  47. Forgiveness, Wicked Servant &The Bible as Source of Help & Light

Sermon 47… Forgiveness, Wicked Servant &The Bible as Source of Help & Light
April 28, 1872

Matthew 18:23-35 – The Parable of the Wicked Servant
“Therefore is the kingdom of heaven likened unto a certain king, which would take account of his servants. And when he had begun to reckon, one was brought unto him, which owed him ten thousand talents. But forasmuch as he had not to pay, his lord commanded him to be sold, and his wife, and children, and all that he had, and payment to be made. The servant therefore fell down, and worshipped him, saying, Lord, have patience with me, and I will pay thee all. Then the lord of that servant was moved with compassion, and loosed him, and forgave him the debt. But the same servant went out, and found one of his fellow- servants, which owed him an hundred pence: and he laid hands on him, and took him by the throat, saying, Pay me that thou owest. And his fellowservant fell down at his feet, and besought him, saying, Have patience with me, and I will pay thee all. And he would not: but went and cast him into prison, till he should pay the debt. So when his fellowservants saw what was done, they were very sorry, and came and told unto their lord all that was done. Then his lord, after that he had called him, said unto him, O thou wicked servant, I forgave thee all that debt, because thou desiredst me: Shouldest not thou also have had compassion on thy fellowservant, even as I had pity on thee? And his lord was wroth, and delivered him to the tormentors, till he should pay all that was due unto him. So likewise shall my heavenly Father do also unto you, if ye from your hearts forgive not every one his brother their trespasses.”

On many occasions I mentioned to you that I had to interpret in detail for My disciples and other followers all that is said in My two commandments of love and explained even more clearly in the ten commandments of Moses. But since I was dealing with people who wanted detailed directions, so that they would know how to behave in various situations, I had to take every opportunity to either give full explanations of the commandments or illustrate them through parables in such a way that they could serve as a basis in all situations.

Therefore, you find in this chapter, from beginning to end, rules of conduct, partly clearly explained, partly in metaphors and parables, so as to make sure that My disciples and the future followers of My teaching would know beyond doubt how to behave in different situations and also how to successfully teach others about it.

In the beginning, My disciples were still like young children and unable to comprehend the high concepts concerning Me and My Kingdom as they did after I had poured out My Spirit over them. Thus you often find them asking surprisingly innocent and simple questions. How could My disciples, who were at all times under the influence of My presence, My words and deeds, still ask: “Who is the greatest in the Kingdom of Heaven?” If My disciples could still ask such questions, you can imagine how the others were thinking, who knew even less. Therefore, My answer and what is said in the following verses is plain.

I compared the simplicity of a child with the angelic minds of the beings closest to Me. Just as My angels should not be insulted, thus also those with the simple mind of a child must not be offended, since they are guileless, and children generally trust all who approach them. Therefore, it is the greatest sin to meet this simplicity with deceit, scorn, ridicule and hate. This is also referred to in the following verses, where it says allegorically that if a person’s soul is governed by a passion, it is better to make every effort to overcome it than to have the soul perish through this one passion.

These examples and parables are presented in the allegories of the language of that time, which is still today widely used in the orient.

After having pointed out to My disciples that it is better to sacrifice a part of one’s self than one’s whole soul, I told them in the subsequent verses about the joy I, as the Creator, experience if nothing of what I once set into the world is lost but everything eventually returns to Me, purified and spiritualized. This is clearly expressed in the parables about the shepherd and the lost sheep.

I also told My disciples how the lost can be saved by helping to better the erring and sinners without hurting their self-love. I gave them advice for the handling of the stubborn sinners as well as the not so stubborn. I further assured them that if two people who have become of one mind should ask for My blessing, I would never deny it to them. I told them that where two were together in My name I would be with them as the third, as the spirit of peace and unity. I pointed out to them that the penitent brother must be forgiven his sins, not just once but countless times to make his betterment possible. I told them that if they forgave a brother his sins in the spirit of tolerance, I, too, would forgive and forget them.

I gave them the parable of the unfaithful servant. With this parable I wanted to emphasize what I had already taught in the prayer I left them, wherein it says: “Forgive us our debts, as we forgive our debtors” – so that in the case of stubborn sinners they might not lose patience and condemn where they should forgive, or curse where they should bless.
I chose this extreme example of the unfaithful servant to prevent them from finding any excuse for being hard – not even with a single word, be it out of exaggerated zeal or genuine wrong judgment and intolerance where human errors are concerned. Thus I taught them to understand My forbearance and My boundless patience, proving to them why I let My sun rise above the good and the bad, because I am the essence of love and love does not want to punish but only to better.

In this chapter you find a full illustration of human life as it is meant to be: How man, guided solely by love, should look up to Me with childlike trust, act always without deceit and mental reservation, with no other purpose in mind than to please Me, his Father, thus to become worthy of being called “My child”. It is also shown how a person should keep awakening love with a child’s simplicity, and that it would be a sin to repay with evil the good intended by a person who approached you with simplicity and trust. It also demonstrates how the love of one’s neighbour is to be understood and how a person should endeavour to draw a brother’s attention to his errors very gently, resorting only in the worst cases to strict measures, but always forgive, forget and, finally, even return good for evil.

This chapter presents the entire spiritual mission of man, how he is to educate himself to become the child I want him to be, and how he is to influence his fellowmen and guide them to Me, so that in the beyond he will be what I had intended when I created the first man – My worthy image.

In this way you should read and understand My Gospels; then My grace will enlighten you, and in the parables you will not see the hard bark of the tree of life but recognize the core of divine truth concealed behind it. In order to achieve this and comprehend what is concealed from the profane eye, it requires spiritual vision and deep insight.

In this way the Bible becomes a source of help and light in all human circumstances, and the enlightened reader will find that for over a thousand years this book has preserved the greatest treasures to be mankind’s sole guide and prove how I had already made provision in those times, that nothing would be lost of what was said for all times and eternities.
Before long, people will be asked with greater severity whether they actually know what they are here for and whether they know why I came to this earth. Now the time has come to remove the “bark” of the letter and phrasing of My Gospels and to show men the brilliant stream of divine light under this seemingly hard bark, so that in these latter days they might still make up for their neglect of themselves and others to enable them to fulfil their mission. This is the reason for My numerous explanations and interpretations and for all these Sunday sermons, so that no one can say he had not known or undertood this or that.

I am the God of light, love and wisdom. One day, when I shall return, no darkness will be able to exist beside Me. Therefore, it must become light in the hearts of all men. They must all learn to love in order to be able to use this love, combined with wisdom, on their fellowmen.

The reason for My words, the purpose of My warnings and the ultimate goal of My striving is to make you into My children and change the world once more into a paradise -as it was at the time of the first men – where there is neither hate nor anger or mockery, but only love, peace and tranquility among all beings; and where man, the ultimate work of creation on earth, combines within him all the divine attributes.

Thus it shall be, and everything has to strive towards this! Aspire to fulfil your mission – you and all men – by perfecting yourselves as much as possible! Do all you can to direct also your fellowmen to the same goal, then My words will not be wasted on you and you shall become worthy of being called “My children” and in the world beyond find the Father Who is endeavouring with so much love and patience to save His lost sheep, already here! Amen.

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Predica 47 – La parabola del servo malvagio

Nella ventunesima domenica dopo Pentecoste
( XXVIIIa del Tempo Ordinario)

Matteo 18, 23-35: «“Perciò il regno dei cieli è simile a un re, il quale volle fare i conti con i suoi servitori. E quando egli cominciò a conteggiare, gli fu presentato uno che gli era debitore di diecimila talenti. Poiché costui non li aveva da restituire, il signore ordinò di vendere lui, sua moglie, i figli e tutto ciò che egli aveva, e pagare così il debito. Allora quel servitore, gettatosi a terra, lo supplicò e disse: ‘Signore, abbi pazienza con me, io ti restituirò tutto’. Allora il signore ebbe pietà del servo, lo lasciò andare e gli condonò anche il debito. Allora lo stesso servitore uscì e trovò uno dei suoi conservitori che gli era debitore di cento denari e, afferratolo, lo soffocò e disse: ‘Pagami ciò di cui mi sei debitore!’. Allora il suo conservitore gettatosi a terra, lo supplicò e disse: ‘Abbi pazienza con me e ti estinguerò tutto’. Egli però non volle, lo prese e lo gettò in carcere fino a che non avrebbe pagato ciò che gli era debitore. Ma poiché i suoi compagni videro questo, furono molto addolorati ed andarono a riferire tutto l’accaduto davanti al loro signore. Allora il suo signore lo fece chiamare dinanzi a sé e gli disse: ‘Tu, servo malvagio, io ti ho condonato tutto il debito perché mi hai pregato. Non dovevi dunque anche tu aver pietà del tuo compagno, così come io ho avuto pietà di te?’. E andò in collera e lo consegnò agli aguzzini, finché non gli avesse pagato tutto ciò che gli era debitore. Così anche vi farà il Padre Mio celeste se non perdonerete dal vostro cuore, ognuno al suo fratello i suoi errori”.»

(Il 28 aprile 1872)

1. Già spesso Io vi ho affermato che ai Miei discepoli e agli altri seguaci dovevo spiegare in modo particolare tutto quello che è enunciato nei Miei due comandamenti d’Amore, e che è spiegato ancor più chiaramente nei dieci Comandamenti di Mosè. Ma poiché avevo a che fare con gente che voleva volentieri comandamenti dettagliati, al fine di sapere esattamente come comportarsi nei differenti casi, allora Io ero costretto, a causa di questa predisposizione, a spiegar tutto, e a chiarire in ogni occasione i comandamenti, sia mediante spiegazioni più dettagliate, sia mediante parabole, così che fossero un punto di riferimento per ogni caso ricorrente nella vita.

2. Così in questo capitolo voi trovate dall’inizio alla fine delle direttive, in parte esplicite, in parte espresse in immagini e parabole, per non lasciare nel dubbio i Miei discepoli né i futuri seguaci della Mia Dottrina su quale dovesse essere il loro comportamento in ogni caso ricorrente, e come avrebbero potuto istruire proficuamente anche gli altri.

3. I Miei discepoli erano all’inizio come dei figli ancora minorenni, e non in grado di afferrare gli alti concetti di Me e del Mio Regno, come invece accadde più tardi con la discesa del Mio Spirito. Perciò ponevano spesso domande così ingenue e semplici da lasciare stupiti. E, infatti, come potevano essi, sempre sotto l’influsso della Mia presenza, delle Mie parole e dei Miei atti, domandare ancora: «Chi è il più grande nel Cielo?». Se i Miei discepoli potevano ancora domandare così, allora immaginatevi cosa dovessero pensare gli altri, meno iniziati. Anche per questo, la risposta che Io diedi loro, come il seguito negli altri versetti, è così semplice.

4. Io paragonai la semplicità di un fanciullo con il sentimento angelico dei Miei esseri che stanno a Me più vicini. Come non devono essere offesi i Miei angeli, così anche non devono essere sdegnati gli animi ricchi di semplicità infantile, perché in loro non c’è falsità, e i fanciulli vanno in genere incontro con piena fiducia a chiunque gli si avvicini. Perciò è il più grande peccato agire contro questa semplicità con falsità, disprezzo, derisione e odio. E a questo si riferiscono anche gli altri versetti, nei quali è detto simbolicamente che, se una passione domina l’animo di un uomo, è meglio cercare di superarla, che perdere l’anima intera a causa di quest’unica passione.

5. Questi esempi e parabole sono stati dati in immagini adeguate al linguaggio di quel tempo, come anche ancora oggi è comunissimo in Oriente il linguaggio figurato.

6. Dopo che Io ebbi esposto ai Miei discepoli che sarebbe meglio sacrificare una parte dell’io, che l’intero uomo animico, nei successivi versetti accennai loro la gioia che Io provo quale Creatore, quando non va perso nulla di ciò che ho messo fuori nel mondo, e tutto, purificato e spiritualizzato, ritornerà a Me un giorno. Questo è espresso a sufficienza nelle parabole del pastore e della pecorella smarrita.

7. Per guadagnare i perduti – come riferiscono i versetti successivi – Io indicai ai Miei discepoli i mezzi per far progredire gli smarriti e gli assenti, senza urtar troppo il loro amor proprio. Diedi loro dei consigli su cosa fare con i peccatori impenitenti in parte ostinati. Diedi loro inoltre l’assicurazione che, quando due si sono congiunti, e diventano una cosa sola nelle loro idee, se Mi pregano per la Mia benedizione, Io non gliela rifiuterò mai. Dissi loro che, dove due sono radunati nel nome Mio, Io come Terzo, quale Spirito dell’unione e della pace, Mi sarei trovato in mezzo a loro. Esposi loro che al fratello pentito devono essere perdonati i suoi peccati non una sola volta, bensì infinite volte, per rendere possibile il suo miglioramento. E dissi loro, anche: se essi, equipaggiati con la virtù della tolleranza, avessero perdonato a un fratello i suoi errori, allora questi gli sarebbero stati perdonati, e sarebbero stati dimenticati anche da Me.

8. Io presentai loro la parabola del servo malvagio, riproponendo in questa, ciò che già avevo insegnato nella preghiera da Me lasciata in eredità, nella quale si dice: «Rimetti a noi i nostri debiti come anche noi li rimettiamo ai nostri debitori!», – affinché essi non perdessero la pazienza nei casi ostinati, non condannassero dove avrebbero dovuto perdonare, e non maledicessero dove avrebbero dovuto benedire.

9. Io esposi l’esempio del servo malvagio in una luce così abbagliante, affinché non avessero da trovare un motivo per essere duri – nemmeno in singole parole – sia per eccessivo zelo, sia per effettivo, falso giudizio e intolleranza di fronte agli errori umani. Così insegnai loro a comprendere la Mia longanimità e la Mia sconfinata pazienza, e dimostrai che Io lascio sorgere il Mio Sole sui buoni e sui cattivi, perché veramente il Mio Io è solo Amore, e l’amore non vuole punire, bensì solo migliorare.

10. In questo capitolo voi trovate descritta l’intera vita umana, così come dovrebbe essere: l’uomo, guidato unicamente dall’amore, dapprima deve guardare a Me, come un fanciullo pieno di fiducia, fare tutto senza falsità e senza secondi fini, e non aver presente nessun altro scopo che compiacere Me, il Padre suo, per essere degno così del nome di ‘figlio Mio’. Inoltre, è mostrato come egli, con la semplicità di un fanciullo, debba sempre ridestare amore, e come sia malvagio ripagare con il male un tale uomo che vuole il bene, e avanza con tutta semplicità e fiducia. È mostrato anche come intendere l’amore per il prossimo: ossia, cercando con la massima delicatezza e dolcezza, di rendere attenti i fratelli sui loro errori e, solo nei casi peggiori, ricorrendo a mezzi più severi, ma sempre perdonando, dimenticando, e alla fine, perfino ricambiando il male con il bene.

11. Qui è descritta l’intera missione spirituale dell’uomo: come egli deve educare se stesso a esserMi figlio nel modo in cui lo desidero, e come deve operare sui suoi contemporanei per condurre anch’essi nelle Mie braccia, ed essere poi nell’Aldilà come Io volevo che fosse alla creazione del primo uomo, vale a dire: quale degna immagine Mia!

12. Così dovete leggere e comprendere i Miei Vangeli, e la Luce di Grazia vi illuminerà, e nelle parabole voi non riconoscerete la dura corteccia dell’albero della vita, bensì il nocciolo della Verità divina in essa celato. Per far questo, però, e comprendere ciò che è nascosto all’occhio profano, occorrono occhi spirituali e una profonda comprensione.

13. Perciò la Bibbia diventa una miniera e una sorgente di Luce per tutte le circostanze umane, dove l’intelligente lettore troverà i sommi tesori che già da più di mille anni vi sono custoditi, per essere l’unica guida e la direttiva dell’umanità, e mostrare ad essa come, già in quei tempi, Io abbia provveduto affinché nulla andasse perso, di ciò che fu detto per tutti i tempi e le eternità.

14. Adesso che si avvicina il tempo in cui sarà domandato più seriamente agli uomini se conoscono davvero quale sia il loro scopo nel mondo, e anche la ragione per la quale Io venni su questa Terra, adesso è giunto il tempo di togliere la corteccia dalla lettera e il tono dai Miei Vangeli, e mostrare a quegli uomini lo splendente flusso della Luce divina celato sotto questa corteccia apparentemente dura, affinché in questi ultimi tempi essi possano ancora recuperare ciò che hanno trascurato in sé e negli altri, e così adempiere la propria missione. Questa, la ragione delle Mie molte spiegazioni e dei chiarimenti a voi; questa, la ragione dell’intera sequela di prediche domenicali qui presentate, affinché nessuno possa dire di non aver saputo, di non aver compreso questo o quello.

15. Io sono il Dio della Luce, dell’Amore e della Sapienza. Quando un giorno Io ritornerò, non potrà sussistere nessuna tenebra accanto a Me, e dovrà esserci luce nei cuori di tutti gli uomini. Essi dovranno imparare ad amare tutti, per applicare sul loro prossimo quest’Amore unito alla Sapienza.

16. Il motivo delle Mie parole, la causa delle Mie ammonizioni e la meta finale delle Mie aspirazioni, è educare voi – in questo modo – a essere figli Miei, e trasformare di nuovo il mondo in un paradiso come lo era ai tempi dei primi uomini, dove non l’odio, non l’ira, non lo scherno, bensì amore, pace e quiete animavano tutte le creature; e l’uomo, l’ultima opera creativa della Terra, riuniva in sé tutte le caratteristiche divine.

17. Così dovrà avvenire, e lì tutto deve tendere! Aspirate quindi – voi e tutti gli uomini – ad adempiere la vostra missione, divenendo buoni quanto più è possibile! Contribuite con tutte le forze a mostrare ai vostri simili la via per la stessa meta, così che le Mie parole non siano sprecate e voi, degni del nome di figli Miei, troviate anche il Padre nell’aldilà, il Quale già qui, con tanto amore e pazienza, cerca di salvare le Sue pecorelle smarrite! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  佈道47 …寬恕,邪惡的僕人和聖經作為幫助和光明的來源

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佈道47 …寬恕,邪惡的僕人和聖經作為幫助和光明的來源

1872年4月28日

馬太福音18:23-35  – 惡人的僕人的比喻

“因此,天國比喻為某位國王,這將考慮到他的僕人們。當他開始計算時,有人被帶到他身邊,欠他一萬。但是他不得不付錢,他的主吩咐他被賣掉,還有他的妻子,孩子,和他所有的一切,來付款。僕人就俯伏拜他,說,主啊,請耐心等候,我將全數付清。然後,那個僕人的主人帶著憐憫之心,鬆了他一口氣,並且免除了他的債務。但同一個僕人出去,發現他的一個僕人欠了他一百便士,他就把手放在他身上,拿過他的喉嚨,說,付給我你所欠的。他的同伴俯伏在他腳前,懇求他說,請耐心等待,我將全數付給你。而他不願:但是去把他扔進監獄,直到他應該償還債務。所以當他的同伴們看到所做的一切時,他們非常抱歉,把他所做的一切告訴了他們的主。然後,他的主人,之後,他打電話給他說:“你是歹徒,我為你饒恕了你所有的債務,因為你懇求我,不憐憫你的同事,儘管我憐憫你?主又發怒,把他交給人折磨,直到他付給他所有的應得的報應。如果你們從你們的心裡赦免你們的兄弟,他們的過犯也是如此,我的天父也會這樣做。“

我多次向你們提到,我必須詳細解釋給我的門徒和追隨者我的愛的兩條誡命中,並且在摩西的十條誡命中更加清楚地解釋了這一點。但是因為我正在和那些想要詳細指導的人打交道,以便他們知道如何在各種情況下行事,我必須抓住一切機會或者充分解釋誡命或者通過比喻來說明這些誡命,以便他們能夠作為所有情況下的基礎。

因此,在本章中,從本篇章開始到結尾,你們都會發現部分清晰地解釋的行為規則,部分是隱喻和比喻,以確保我的門徒和我教導的未來追隨者毫無疑問地知道如何行事在不同的情況以及如何成功地教導其他人。

起初,我的門徒仍然像年幼的孩子,無法理解關於我和我的王國的高度概念,就像他們在我將我的靈澆灌他們之後所做的那樣。因此,你經常會發現他們提出了令人驚訝的無辜和簡單的問題。我的門徒在任何時候都受到我的存在,我的言行的影響,仍然會問:“誰是天國最偉大的人?”如果我的門徒仍然可以問這樣的問題,你可以想像如何其他人在想,誰知道更少。因此,我的回答以及下面的經文中所說的是明白的。

我比較了一個孩子的簡單性和天使般的思想的眾生最接近我。正如我的天使不應該受到侮辱一樣,因此也不能讓那些頭腦簡單的孩子感到憤怒,因為他們朴實,孩子們一般都相信所有接近他們的人。因此,用欺騙,蔑視,嘲笑和仇恨來滿足這種簡單是最大的罪過。這也在下面的經文中提到,它寓言地說,如果一個人的靈魂受到激情的支配,那麼最好是盡一切努力來克服它,而不是讓靈魂通過這一激情消亡。

這些例子和比喻在當時的語言的寓言中呈現出來,這種語言在東方仍然被廣泛使用。

在向我的門徒指出,犧牲自己的一部分比犧牲一個人的全部靈魂好之後,我在隨後的經文中告訴他們關於快樂,作為創造者,我的經歷,如果我沒有曾經在世界上設定所做的失去了,一切最終都會回到我,得到淨化和靈性化。這在關於牧羊人和迷路的羊的比喻中清楚地表達出來。

我還告訴我的門徒,如何幫助改善犯錯和罪人而不傷害他們的自愛,從而拯救迷失的人。我給了他們處理頑固罪人以及不那麼固執的建議。我進一步向他們保證,如果兩個同心同德的人要求我的祝福,我絕不會向他們否認。我告訴他們,以我的名義,我和他們在一起,作為第三者,和平團結的精神。我向他們指出,懺悔的兄弟必須得到赦免,不止一次,而是無數次地使他的改善成為可能。我告訴他們,如果他們本著容忍的精神赦免他兄弟的罪過,我也會原諒和忘記他們。

我給了他們不忠實僕人的比喻。有了這個比喻,我想強調我在我離開他們的禱告中已經教導的內容,其中說:“原諒我們的債務,正如我們原諒了我們的債務人” – 這樣對於固執的罪人,他們可能不會失去耐心,譴責他們應該原諒的,或詛咒他們應該保佑的。

我選擇了這個不忠實的僕人這個極端的例子,以防止他們找到任何藉口來努力 – 甚至沒有一個單詞,無論是出於誇大的熱情或真正的錯誤審判和不容忍,在人為錯誤的地方。因此,我教導他們理解我的忍耐和我無限的耐心,向他們證明為什麼我讓我的太陽照在善的人與惡的人,因為我的本質是愛,愛並不想懲罰,而只是為了更好。

在這一章中,你可以找到人生的完整例證,因為它的意思是:人是由愛來引導的,人應該如何以小孩般的信任仰望我,行動總是沒有欺騙和心理上的保留,沒有任何其他目的,只是取悅我,作為他的父親,因此成為值得被稱為“我的孩子”的人。它也顯示了一個人應該如何用一個孩子的簡單來喚醒他們的愛意,並且用一種以簡單和信任的方式接近你的人的善意來償還罪惡是一種罪過。這也表明瞭如何理解對鄰居的愛,以及一個人應該如何努力地非常溫柔地吸引兄弟注意他的錯誤,只在最壞的情況下採取嚴格的措施,但總是原諒,忘記,最後甚至以善待惡魔。

本章介紹了人類的整個精神使命,他如何教育自己成為我想讓他成為的孩子,以及他如何影響他的同胞並引導他們走向我,以便在不遠將來他將成為我打算的當我創造了第一個男人的時候- 我的可貴形象。

這樣你就應該閱讀並理解我的福音書;那麼我的恩典就會啟迪你,而在比喻中,你將不會看到生命樹的堅硬樹皮,但卻承認隱藏在它背後的神聖真理的核心。為了實現這一點並理解隱藏從褻瀆眼睛的內容,它需要精神視野和深刻的洞察力。

通過這種方式,聖經成為所有人類情況下的幫助和光明的源泉,開明的讀者會發現,這本書在一千多年的時間裡保存了最偉大的寶藏,成為人類唯一的指導,已經證明我的話在那些時候,沒有什麼會失去在所有時間和永恆。

不久之後,人們會更加嚴肅地問他們是否真的知道他們在這裡為何,他們是否知道我為什麼來到這個世界。現在是消除堅硬的樹皮蓋在我的福音書信和措辭的時候了,並且向人們展示神聖的光芒,以便在後來的時代,他們仍然可以彌補他們忽視他們自己和他人,使他們能夠完成他們的使命。這就是我無數的解釋和解釋以及所有這些星期日講道的原因,所以沒有人可以說他不知道或不承認這個或那個。

我是光明,愛與智慧的上帝。有一天,當我回來的時候,黑暗不會存在我身邊。因此,它必須在所有人心中變得光明。他們都必須學會去愛,才能將這種愛與智慧結合起來,用在他們的同胞身上。

我的話的原因,我的警告的目的和我的努力的最終目標是讓你成為我的孩子,並再次改變世界到天堂 –正 如 曾 經 第一批人的時候 – 在那裡既不存在仇恨,也不存在憤怒或嘲諷,但只有愛,平靜和安寧;人類是地球上創造的終極工作,在他身上結合了所有的神聖屬性。

因此它應該是,而且一切都要為此而努力!渴望履行你的使命 – 你和所有的人 – 通過盡可能地完善你自己!盡你所能來引導你的同胞們走向同一個目標,那麼我的話就不會被浪費在你身上,你應該配得上被稱為“我的孩子”,並且在世界之外找到那位正在為這種愛而努力的父親並且耐心地拯救他迷失的羊,已經在這裡!阿門。

 

45. Licht oder Finsternis… Es ist unsere Entscheidung – Light or Darkness… It is our Choice

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flagge de  45. Licht oder Finsternis… Es ist unsere Entscheidung

45. Predigt von Jesus… Licht oder Finsternis… Es ist unsere Entscheidung
26. April 1872

Matthäus 22:1-14 – Gleichnis von der königlichen Hochzeit
Jesus antwortete und redete abermals durch Gleichnisse zu ihnen und sprach: “Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte. Und er sandte Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen, und sie wollten nicht kommen. Abermal sandte er andere Knechte aus und sprach: ,Saget den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereit; kommt zur Hochzeit!` Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andre zu seiner Hantierung. Etliche aber griffen seire Knechte, höhnten und töteten sie. Da das der König hörte, ward er zornig, schickte seine Heere aus, brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Da sprach er zu seinen Knechten: ,Die Hochzeit ist zwar bereit; aber die Gäste waren’s nicht wert. Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet!` Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen sie fanden: Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und er sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an. Er sprach zu ihm: ,Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an?` Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: ,Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! Da wird sein Heulen und Zähneklappern. Denn viele sind berufen; aber wenige sind auserwählt.”

01. Hier liegt das Gleichnis einer Hochzeit vor euch, mit dem Ich den Pharisäern ihre eigenen Umtriebe und deren Folgen begreiflich machen wollte; denn sie lebten stets in dem Wahne, daß niemand ihre Schliche durchschaue. Ich aber, dem an ihrer Besserung gelegen war, verhüllte bei vielen Gelegenheiten Meine Worte und Mahnungen, welche Ich an sie richtete, durch Gleichnisse, welche den Pharisäern wohl, aber dem Volk nicht immer verständlich waren. Ich wollte ihre Autorität, ihr Ansehen beim Volk nicht ganz vernichten, solange sie noch einer Besserung fähig waren. Weil Ich aber stets den Nagel auf den Kopf traf, so war ihr Ingrimm gegen Mich stets im Wachsen, bis ihnen endlich, wie es bestimmt war, Gelegenheit und Macht erteilt wurde, an Mir zu erfüllen, was die Propheten schon längst vorhergesagt hatten, und was auch Ich Meinen Jüngern als Mein künftiges Schicksal und Ende prophezeit hatte.

02. Hier nun, in diesem Gleichnis, verglich Ich das Himmelreich oder den Vater im Himmel mit einem König, der zum Festmahl seines Sohnes Einladungen an Freunde und Bekannte ergehen ließ, jedoch überall eine ausweichende oder abschlägige Antwort erhielt. Der König, darüber erzürnt, rächte sich an ihnen, indem er ihnen Hab und Gut verbrannte und sie selbst töten ließ.

03. Bei der zweiten Aussendung seiner Knechte ließ er alle einladen, die sie auf den Straßen und Plätzen finden würden, und die Knechte brachten Gute und Böse zum Tisch des Herrn. Unter diesen hereingebrachten Gästen befand sich auch einer, der kein hochzeitliches Kleid anhatte. Als er nichts zur Entschuldigung antworten konnte, wurde er hinausgewiesen in die äußerste Finsternis, um dort seinen Fehler zu büßen. Und das Ende des Gleichnisses waren die gewichtigen Worte: “Viele sind berufen, aber wenige sind erwählt!”

04. Das ist der Inhalt dieses Gleichnisses. Um es aber geistig auffassen zu können, müssen wir alle in ihm angeführten Umstände genau prüfen, bis wir zu dem eigentlich geistigen Sinn des Gleichnisses kommen und seine Anwendung auf jene, sowie auch auf die jetzige und künftige Zeit deutlich finden. Ihr müßt immer bedenken, daß in den Worten aus Meinem Mund eine größere Bedeutung liegt, als es die Zuhörer in jener Zeit ahnten und es auch viele Leser der jetzigen und künftigen Zeit vermuten werden. Wir wollen also vorerst mit der Form dieses Gleichnisses anfangen, damit ihr seht, wie alles seine tiefe, geistige Bedeutung hat, wenn es geistig beleuchtet vor das innere Auge des Seelenmenschen gestellt wird.

05. Ich verglich das Himmelreich mit einem König, der seinem Sohn ein Hochzeitsmahl geben wollte. Nun seht, dieser Vergleich bedeutet im höchsten Sinne die einstige, gänzliche Vermählung oder Vereinigung des Materiellen mit der Geisterwelt oder die Auflösung der Materie und die Befreiung des in der Materie eingeschlossenen Geistes, um ihre Vereinigung mit dem Höherstehenden zu verwirklichen.

06. Das erste Bild – eine Hochzeit – bedeutet die Vereinigung zweier zu einem geistigen Wesen, wenn auch getrennt in zwei Körpern. Die Hochzeit ist das Bild der hohen oder höchsten Zeit, in der Gleichgesinntes sich findet und vereint das vollführt, was dem einzelnen nicht möglich gewesen wäre.

07. Zu dieser Vereinigung oder Hochzeit, welche – wie gebräuchlich auf Erden mit einem Hochzeitsschmause gefeiert wird, waren alle geladen, die solcher Teilnahme für würdig befunden wurden; das Gleichnis aber sagt, daß die Eingeladenen ihre Teilnahme an dem Hochzeitsmahle verweigerten.

08. Seht, dieses Hochzeitsmahl bedeutet die ganze Periode von der Erschaffung der Menschen bis zur Sündflut. Die Erde, in ihrem Hochzeitsschmuck prangend, lud alle Menschen zur geistigen Vereinigung ein. Als materielles Abbild des freudigen Entwicklungsprozesses der ganzen Schöpfung wollte sie die geistigen Wesen, die Menschen zu diesem Freudenfeste heranziehen. Die Menschen aber, der Sinnenwelt und ihren Genüssen mehr als dem Geistigen huldigend, achteten nicht auf die Einladung und Aufforderung, sich nach oben zu richten, sondern zogen das Streben nach unten vor. Und so mußte, damit die Vereinigung Meines Geisterreiches mit der Materie doch geschehe, die Sündflut der ganzen damals lebenden Menschheit ein Ende machen, und gerade jene Menschen treffen, welche Ich mit allen Vorzügen ausgestattet hatte und durch alle möglichen Mittel belehrte und erziehen ließ.

09. Nach dieser Katastrophe erging an die übriggebliebenen Nachkommen in späteren Zeiten wieder eine Einladung, sich zum Vereinigungsfest anzuschicken, und es verlangte die damals lebende Menschheit, erschreckt vom früheren Strafgericht, als auch vom inneren Gefühl getrieben, eine Vereinigung des Geistigen, des in ihrem Körper Gebundenen mit den höheren Regionen der Geisterwelt. Dieses Verlangen war jedoch nicht klar ausgeprägt und wurde von den verschiedenen Menschen verschieden gedeutet; deswegen kamen zu diesem Hochzeitstisch – wie das Gleichnis sagt – Gute und Böse.

10. Nun – fährt das Gleichnis fort – befand sich auch ein Mensch unter diesen Geladenen, welcher das Hochzeitskleid nicht anhatte und deshalb in die äußerste Finsternis hinausgestoßen wurde. Dies will soviel sagen als: Alle, die wenigstens einen Drang nach geistiger Besserung empfanden, waren der süßen Hoffnung, ihre Wünsche, ihre Ideen erfüllt zu sehen. Sie waren alle voll freudiger Hoffnung, d.h. ein jeder zog – bildlich gesprochen – das Beste, das er hatte, als Hochzeitskleid an. So trugen die Guten ihre innere Liebe, ihr inneres, wahres Streben, stets reiner und besser zu werden, offen zur Schau, ja, selbst die weniger Guten und sogar die Bösen zierten sich nach außen hin mit den Abzeichen der Frommen, weil sie doch besser scheinen wollten, als sie in Wirklichkeit waren.

11. Nur ein einziger – wie das Gleichnis sagt – kümmerte sich weder um das Sein, noch um den Schein. Er wollte sich zeigen, wie er war, wollte aber auch an dieser Vereinigung teilnehmen, vorausgesetzt, daß sie seinen Ansichten entsprechen würde. Und dieser einzige, der Mir, dem König, so frech die Stirn bieten wollte, ist niemand anders als der von Mir längst verstoßene Geist Luzifer oder Satana, welcher als personifiziertes böses Prinzip den Gegenpol Meines eigenen Ichs ausmacht. Nun, dieser Böse, mit Willen böseste Geist, wurde in die äußerste Finsternis gestoßen, in der Heulen und Zähneklappern ist, oder – mit andern Worten gesagt – in der er, der Finsternis des eigenen Gemüts überlassen, so lange harren kann, bis eine in ihm selbst auftauchende Besserung seine Rückkehr möglich macht.

12. Was nun der Satan als Person ist, das vertritt auf eurer Erde diejenige Gattung von Menschen, die des Guten und Edlen wohl kundig ist, doch mit Willen das Böse liebt und ausübt. Mit der Bezeichnung ,Gute` und ,Böse`, die am Hochzeitstisch saßen, sind alle jene gemeint, welche sündigen, weil sie zu schwach sind, aber, teilweise ihren eigenen Schwachheiten unterliegend, doch nicht im mindesten den Trieb zum Besserwerden verloren haben, ihn weder verachten noch mit Füßen treten. Die Ärgsten, Unverbesserlichsten und die am meisten in der Schöpfung Zurückstehenden sind jene Geister und Seelen, welche,das Gute wohl kennen, aber es aus Haß gegen dasselbe nicht ausführen und womöglich andere zum Abfalle von demselben verleiten wollen. Dieses Trachten ist teuflischer Natur, weil der in alle Geister und Wesen von Mir eingelegte Trieb der Liebe sich statt dem Guten dem Schlechten zugewendet hat.

13. Daß die Pharisäer unter dem Bild des Menschen ohne Hochzeitskleid sich getroffen fühlten, das war es, was sie mit Ingrimm erfüllte. Sie merkten, daß sie aus eigener Schuld von allen künftigen Genüssen im Geisterreich ausgeschlossen seien, solange nicht freiwillige Umkehr sie würdig mache, sich Mir zu nähern. Daher lautet das Schlußwort des Gleichnisses: “Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!” Dies will soviel sagen als: Allen Geistern Meiner Schöpfung waren und sind die Tore Meines großen Geisterreiches offen, aber nur wenigen wird es gelingen, in jene Räume zu dringen, wo ewig Friede, Ruhe und Seligkeit herrschen. Es wird nicht eher möglich sein, als bis sie alles Weltliche und Sinnliche aus ihrem Herzen vertrieben haben. Nur dann sind sie als Auserwählte der Teilhaftigkeit an Meinem Reich fähig; nur dann kann ihr geistiges Auge – wenn aus demselben ein ähnlicher Himmelsstrahl leuchtet, der nur im Widerscheine des großen Geisterlichthimmels seine Befriedigung, seine gänzliche Sättigung finden kann und muß – den Glanz Meines Liebe und Lichthimmels ertragen.

14. Hier habt ihr die geistige Bedeutung dieses Gleichnisses, welches von der Zeit an, da es von Mir gegeben wurde, bis auf heute seine Bedeutung bewahrt hat.

15. Seit jener Zeit sandte Ich Meine Knechte aus, um alle zum Hochzeitsschmaus in Meine Wohnung einzuladen; aber unverrichteter Sache kehrten sie oft wieder zurück. Ein Jahrhundert nach dem andern rollt hinab in den Abgrund der Vergangenheit, und Ich ließ nicht ab einzuladen. Es kamen wohl Geladene; aber töricht erwarteten sie von Mir und Meinem Reich, was Ich von ihnen forderte. Sie kehrten dem Geisterreich den Rücken und zogen die lange Straße dem kürzeren, beschwerlicheren Weg vor.

16. Noch immer lasse Ich nicht ab, Boten auszusenden, die Meinen Willen verkünden, die den Menschen begreiflich machen sollen, was der eigentliche Zweck ihres Daseins ist, und daß sie trotz allen Sträubens über kurz oder lang doch dahin kommen müssen, wohin Ich sie haben will. Viele wenden ihre Ohren ab, um die Stimme der Liebe, des Friedens nicht zu vernehmen; sie sind auf lange Zeit verloren. Mit Trauern sehe Ich, wie die große Masse anfängt, Mir nach und nach den Rücken zu kehren und statt Mir zu folgen, dem folgt, das ihnen als böse bekannt ist.

17. Wie Ich einst, da Mein Einladen umsonst war, durch die Sündflut die verlorene Menschheit retten mußte, so werde Ich auch jetzt gezwungen sein, um der Guten willen und um den Zweck der Menschheit nicht aus dem Auge zu verlieren, eine ähnliche Katastrophe über die Menschheit ergehen zu lassen. Nur wird das materielle Wasser jener Zeit durch das geistige Wasser Meiner Lichtwahrheit ersetzt werden. Und wie damals die Menschen sich vor dem Steigen der materiellen Flut retten wollten, so werde Ich sie jetzt mit Licht übergießen und werde bessere Geister erwecken, daß sie dasselbe verbreiten; und wenn dann überall Licht sein wird, bleibt den Finsterlingen nichts anderes übrig, als vor dem Glanz desselben zu fliehen und sich in der äußersten Finsternis ihrer eigenen Schwächen zu verbergen.

18. So wird sich geistig erfüllen, was Ich den Pharisäern bildlich sagte. Auch jetzt werden sich manche über dieses gewaltige Licht erzürnen, weil es ihren lange im Finstern gehaltenen Bau erleuchten wird. Allein, es muß Licht werden, – und mag sich Satana noch so sträuben; denn Mein Reich ist ein Reich des Lichts! Entweder in ewiger Finsternis der eigenen Seele, der dichtesten Materie gleich, einen langen Reinigungsprozeß vor sich sehend oder mit Aufopferung und Kraftanstrengung, mit Leiden und Kämpfen den kürzeren Weg der Erkenntnis gehend: Das ist das Los der Geister und der von Mir geschaffenen Wesen, sowie der ganzen Menschheit.

19. Geladen sind sie alle als Geister; doch wehe, wer ohne Hochzeitskleid ins Reich des Lichts eindringen wollte! Es würde ihm ergehen wie dem, von dem dieses Gleichnis erzählt: er würde hinausgestoßen werden in die Finsternis, bis es in seinem Innern von selbst zu dämmern anfängt! So wie Ich in jener Zeit Meines sichtbaren Wandels auf eurer Erde durch Meine Worte alle finsteren Winkel des menschlichen Herzens erleuchten wollte, ebenso müssen auch bei Meiner nahen Ankunft alle Herzen Licht haben oder doch wenigstens für das Licht aufnahmefähig gemacht sein, damit das Hochzeitsfest gefeiert werden kann. Dann werde Ich als König und Vater dem Sohn, Meinen Geistern, den Hochzeitstisch bereiten, und wir werden, ein Herz und ein Sinn, das Jubelfest der größten geistigen Einigung feiern, deswegen Ich in jenen Zeiten das größte Beispiel der Demut und Liebe für euch alle gegeben habe. Amen.

flagge en  45. Light or Darkness… It is our Choice

45th Sermon of Jesus… Light or Darkness… It is our Choice
April 26, 1872

Matthew 22:1-14 – Parable of the Marriage Feast
“And Jesus answered and spake unto them again by parables, and said, The kingdom of heaven is like unto a certain king, which made a marriage for his son, And sent forth his servants to call them that were bidden to the wedding: and they would not come. Again, he sent forth other servants, saying, Tell them which are bidden, Behold, I have prepared my dinner: my oxen and my fatlings are killed, and all things are ready: come unto the marriage. But they made light of it, and went their ways, one to his farm, another to his merchandise: And the remnant took his servants, and entreated them spitefully, and slew them. But when the king heard thereof, he was wroth: and he sent forth his armies, and destroyed those murderers, and burned up their city. Then saith he to his servants, The wedding is ready, but they which were bidden were not worthy. Go ye therefore into the highways, and as many as ye shall find, bid to the marriage. So those servants went out into the highways, and gathered together all as many as they found, both bad and good: and the wedding was furnishd with guests. And when the king came in to see the guests, he saw there a man which had not on a wedding garment: And he saith unto him, Friend, how earnest thou in hither not having a wedding garment? And he was speechless. Then said the king to the servants. Bind him hand and foot, and take him away, and cast him into outer darkness: there shall be weeping and gnashing of teeth. For many are called, but few are chosen.”

Here you have before you the parable of a marriage feast with which I intended to draw the attention of the Pharisees to their own machinations and their consequences; for they were under the delusion that no one saw through their games. But since I was anxious to achieve their betterment, I veiled My words and warnings to them on many occasions by parables, which the Pharisees did understand, but the people not always. I did not want to completely destroy their image with the people whilst they were still capable of betterment. However, since I always hit the nail on the head, their anger against Me kept growing until, as was ordained, they were given the chance and power to fulfil, with regard to Me, what the prophets had predicted for ages and what I, too, had prophesied to My disciples as My future fate and end on earth.

In this parable I compared the Kingdom of Heaven, or the Father in Heaven, with a king who sent invitations to the feast for his son to friends and acquaintances, but received everywhere evasive or negative replies. The king in his anger took revenge on them by having them killed and their property burnt.

When sending his servants out for the second time he made them invite all whom they would find in the streets and squares, and the servants brought the good and the bad to the table of their master. Among these guests there was also one who was not dressed for the occasion. When he had no excuse for this, he was cast into outer darkness, there to suffer for his shortcoming. And the parable ends with the significant words: “Many are called, but few are chosen!”

This is the contents of the parable, but in order to comprehend it in its spiritual sense, we have to examine all the circumstances mentioned until we discover the actual spiritual meaning of this parable and its application to that time as well as to the present and future. You must always keep in mind that there is a much deeper meaning in My words than the listeners at that time suspected and many readers now and in the future will suspect. Let us begin with the form of this parable so that you may see how everything has its deep spiritual meaning if put – spiritually illuminated – before the inner eye of the mind.

I compared the Kingdom of Heaven with a king who wanted to give a marriage feast for his son. Well, in the highest sense this comparison refers to the future marriage or complete unification of the material with the spirit-world, or the dissolution of matter and liberation of the spirit imprisoned in matter in order to realize its unification with that which is higher.

The first picture – a wedding – denotes the unification of two to one spiritual being, even if separated in two bodies. The wedding represents the great or sublime time when that which is congenial meets and jointly performs what would not have been possible to the individual.

To this unification or marriage, which usually on earth is celebrated with a wedding feast, all those who were considered worthy of taking part were invited; but the parable says that those invited refused to come.

Behold, this wedding feast denotes the entire period from the creation of man to the deluge. The earth, adorned in its wedding garment, invited all men to spiritual unification. It wanted to invite to this feast men, spiritual beings, as the material image of the joyful evolution-process of all creation. These, however, paying homage rather to the physical world and its pleasures than to the spiritual, ignored the invitation and challenge to strive upwards, but preferred to take the opposite direction. And, consequently, in order that the unification of My spiritual kingdom with matter could still take place, the deluge had to destroy the human race of that time, that is, those men whom I had endowed with great superiority and had taught and educated by every possible means. Following this catastrophe, the remaining descendants, at a later time, were again invited to the feast of unification, and actually the then living human race, alarmed by the previous judgment and also driven by an inner feeling, desired a unification of the spiritual bound in their body with the higher regions of the spirit-world. However, this desire was not sufficiently distinct and was interpreted by different people in dife-rent ways. Therefore, as the parable states, the good and bad came to the wedding feast.

Now there was – so the parable continues – among the invited guests also a man who did not have a wedding garment and, therefore, was cast into outer darkness. This means to say: All those who at least felt an inner compulsion towards spiritual growth were hopeful of seeing their wishes and ideas fulfilled. Therefore, they were full of happy anticipation, that is, every one of them – figuratively speaking – dressed in the best he had as a wedding garment. Thus the good openly displayed their inner love, their innermost, true aspiration towards becoming purer and better. Also the less good and even the bad adorned themselves outwardly with the mark of the pious, wishing to appear better than they actually were.

Only one man – as the parable states – did not bother about any pretence. He wanted to present himself as he was, but wished to take part in this unification, provided it complied with his views. And this one person who boldly defied Me, the King, is none other than Lucifer, or Satana, the spirit whom I expelled long ago and who, as the personified evil principle, represents the opposite pole to My own Self. Well, this deliberately most evil spirit was cast into outer darkness where there is weeping and gnashing of teeth or – in other words -where he may wait in the darkness of his own mind until a betterment from within will make his return possible.

That which Satan is as a person is represented on your earth by that type of people who know very well what is good and noble, but prefer the evil and do it deliberately. The “good” and “bad” at the wedding feast comprise all those who sin because they are too weak but, although they fall victim to their own weaknesses, they have never lost the desire for betterment and do not scorn or spurn it. The most evil and incorrigible spirits and souls, also the most backward in all creation, are those who do know what is good, but do not do it because they hate it and also, wherever possible, induce others to stray from it. Such aspiration is of a hellish nature because the love-impulse I have planted in all spirits and beings has turned to evil instead of good.

The Pharisees felt that the metaphor of the man without a wedding garment referred to them and became very angry. They saw that because of their own fault they would be excluded from all future pleasures in the realm of spirits until their voluntary conversion made them worthy of advancing towards Me. Therefore, this parable ends with the words: “Many are called, but few are chosen”, which means to say that the doors to My great realm of spirits were and are open to all the spirits of My creation, but only few will succeed in entering the spheres of everlasting peace, tranquility and beatitude. This will not be possible until they have expelled from their heart all that which is of the world and the senses. Only then can they be chosen to participate in My Kingdom. And their spiritual eyes will only be able to bear the brilliance of My heaven of love and light when a similar celestial ray shines from them, which can and must find complete satisfaction solely in the reflection of the great spirit-heaven of light.

This is the spiritual interpretation of this parable, which has retained its significance until this day. Since that time, I have been sending out My servants to invite everybody to the wedding feast in My house, but often they returned without having achieved their purpose. As century after century rolls down into the abyss of the past, I have never ceased to invite. Some of the invited did come, but they foolishly expected of Me and My Kingdom what I demanded of them. They turned their backs on the spiritual kingdom preferring instead the long road to the shorter, rougher one.

I still keep sending out messengers who proclaim My will and are to explain to people the true purpose of their existence and that they, notwithstanding their resistance, sooner or later must arrive at the point where I want them. Many turn a deaf ear to the voice of love and peace; they will be lost for a long time. I watch with sadness how the majority begin to turn their backs on Me and instead of following Me, follow that which they know as evil.

When My invitation was unsuccessful, I once had to save lost mankind through the deluge, and again I shall be forced, for the sake of the good and so as not to lose sight of mankind’s destination, to allow a similar catastrophe to happen. Only that the former material water shall be replaced by the spiritual water of My truth. And as once men tried to save themselves from the rising material flood, they shall now be inundated with My light, and I will awaken better spirits to spread it. And when the light will have pervaded everything, the ignoramuses will have to flee from its brilliance and hide in the outer darkness of their own weaknesses.

Thus, what I told the Pharisees in a metaphor shall be fulfilled spiritually. Now, too, some will get very angry at this mighty light, since it will be illuminating what they have held in darkness for so long. However, it must become light, irrespective of Satan’s resistance, for My Kingdom is a kingdom of light! It is the destiny of the spirits and beings I have created, including the entire human race, either to go through a lengthy purification process in the eternal darkness of their own soul, equivalent to the densest matter or, with sacrifice and great effort, with suffering and battling, take the shorter road of cognition. This is the destiny of the spirits and beings I have created as well as of all mankind.

All are invited as spirits, but woe betide him who would try to enter the kingdom of light without a wedding garment! He would fare as the one mentioned in the parable; he would be cast into outer darkness until it will begin to dawn in his heart. Just as I, during the time of My visible sojourn on earth, wanted to illuminate all the dark corners of the human heart with My words, thus at the time of My return, which is close at hand, all hearts must have light or must, at least, have been made receptive for the light, so that the wedding feast can be celebrated. Then I, as King and Father, shall prepare the wedding feast for the son, My spirits, and we shall then as one heart and one mind celebrate the feast of the greatest spiritual unification for the sake of which, in those times, I set the greatest example of humility and love for all of you. Amen.

flagge italian  Predica 45… La parabola delle nozze reali

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Predica 45 – La parabola delle nozze reali

Nella diciannovesima domenica dopo Pentecoste
( XXVIa del Tempo Ordinario)

Matteo 22, 1-14: «Gesù rispose e parlò ancora una volta a loro in parabole, e disse: “Il regno dei cieli è simile a un re che fece un banchetto di nozze a suo figlio. Ed egli mandò fuori i suoi servitori, affinché chiamassero gli invitati alle nozze, ma essi non vollero venire. Ancora una volta mandò altri servitori e disse: ‘Dite agli invitati: vedete, ho preparato il mio banchetto di nozze; i miei buoi e i miei animali ingrassati sono macellati, e tutto è pronto; venite alle nozze’. Ma costoro disdegnarono questo e se n’andarono, uno al proprio campo, l’altro alle sue occupazioni. Alcuni però presero i suoi servitori, li derisero e li uccisero. Allora il re udito questo s’indignò, inviò il suo esercito, portò via quegli assassini e diede alle fiamme la loro città. Allora disse ai suoi servitori: ‘Il banchetto nuziale in verità è pronto; ma gli invitati non ne erano degni. Perciò andate sulle strade e tutti quelli che trovate, invitateli alle nozze’. E i servitori andarono sulle strade e raccolsero chi trovarono: buoni e cattivi; e la tavola divenne tutta piena. Allora entrò il re per esaminare gli ospiti, e vide solo un uomo che non indossava la veste nuziale, e gli disse: ‘Amico, come sei entrato e non hai indosso la veste nuziale?’. Quello però restò muto. Allora il re disse ai suoi servitori: ‘Legatelo mani e piedi e gettatelo fuori nelle tenebre!’. Là sarà pianto e stridore di denti. Molti, infatti, sono i chiamati, ma pochi sono gli eletti”.»

(Il 26 aprile 1872)

1. Qui dinanzi a voi sta la parabola di una cerimonia nuziale, con la quale Io volevo far comprendere ai farisei i loro intrighi e le relative conseguenze. Essi vivevano, infatti, sempre nell’illusione che nessuno scoprisse i loro sotterfugi, ma Io, che avevo a cuore il loro miglioramento, in molte occasioni velavo le Mie parole e i moniti con parabole che essi ben comprendevano, pur se al popolo non sempre erano comprensibili. Io non volevo distruggere totalmente la loro autorità e la loro reputazione presso il popolo, fintanto che essi erano ancora capaci di un miglioramento. E poiché coglievo sempre nel segno, il loro rancore contro di Me andava sempre più aumentando, finché alla fine, com’era stabilito, furono dati loro l’occasione e il potere di compiere su di Me ciò che i profeti avevano già da lungo tempo profetizzato, e ciò che anch’Io avevo profetizzato ai Miei discepoli, riguardo al Mio futuro destino e alla Mia fine.

2. Ora, in questa parabola, Io paragonai il Regno dei Cieli, o il Padre nei Cieli, a un re, il quale fece diramare ad amici e conoscenti l’invito al banchetto di suo figlio, e avendo ottenuto da ciascuno una risposta evasiva o negativa, sdegnato di ciò, si vendicò dando alle fiamme i loro beni e i loro averi, facendoli poi perfino uccidere.

3. Con il secondo invito, egli fece invitare dai suoi servitori tutti quelli trovati nelle vie e nelle piazze, e i servitori portarono buoni e cattivi alla sua tavola. Tra questi ospiti portati si trovò anche uno che non indossava la veste nuziale, il quale, non potendo rispondere niente per giustificarsi, fu gettato fuori nelle tenebre estreme, ad espiare lì i suoi errori. E la conclusione della parabola, furono le gravissime parole: «Molti sono i chiamati ma pochi gli eletti!».

4. Questo è il contenuto della parabola. Ma per poterla afferrare nel proprio senso spirituale, dobbiamo prendere in esame tutte le situazioni in essa menzionate, fino a trovare chiaramente la sua applicazione a quei tempi, così come pure ai tempi attuali e a quelli futuri. Voi dovete riflettere che nelle parole proferite dalla Mia bocca, c’è sempre un significato più grande di quanto potessero supporre gli ascoltatori di quel tempo, e anche molti lettori del tempo attuale e di quello futuro. Vogliamo quindi dapprima cominciare dalla forma di questa parabola, affinché voi possiate vedere come tutto abbia il suo profondo significato spirituale, se illuminato e messo dinanzi all’occhio interiore dell’uomo animico.

5. Io paragonai il Regno dei Cieli a un re, il quale voleva dare un banchetto nuziale per suo figlio. Ebbene, vedete, questo paragone indica nella sua massima espressione il futuro completo matrimonio, o unione della materia con il mondo dello Spirito, o anche lo scioglimento della materia e la liberazione dello Spirito racchiuso in essa per realizzare la sua unione con ciò che sta più in alto.

6. La prima immagine – una cerimonia nuziale – significa l’unione di due esseri in un unico essere spirituale, anche se separato in due corpi. La cerimonia nuziale è l’immagine dell’alto o sommo tempo, in cui esseri consenzienti si trovano e si uniscono per compiere ciò che non sarebbe stato possibile singolarmente.

7. A quest’unione, o sposalizio che – come in uso – sulla Terra si festeggia con un banchetto nuziale, furono invitati tutti quelli ritenuti degni di tale partecipazione; la parabola dice però che gli invitati rifiutarono la loro partecipazione al banchetto nuziale.

8. Vedete, questo banchetto nuziale sta ad indicare l’intero periodo dalla creazione dell’uomo, fino al diluvio. La Terra, splendendo nel suo ornamento nuziale, invitò tutti gli uomini all’unione spirituale. Come immagine materiale del lieto processo evolutivo dell’intera Creazione, essa volle chiamare a questa festa di gioia gli esseri spirituali, gli uomini. Gli uomini, però, essendo dediti al mondo dei sensi e ai suoi piaceri, più che a quello spirituale, non badarono all’invito e alla chiamata di volgersi verso l’alto, bensì preferirono l’aspirazione verso il basso. E così, affinché avvenisse in ogni caso l’unione del Mio Regno dello Spirito con la materia, il diluvio dovette porre fine a tutta l’umanità allora vivente, per colpire proprio quegli uomini che Io avevo provveduto di tutte le virtù e istruito e fatto educare con tutti i mezzi possibili.

9. Dopo tale catastrofe, nei tempi successivi, fu nuovamente promulgato ai discendenti superstiti, l’invito a prepararsi per la festa dell’unione, e l’umanità allora vivente, spaventata dal castigo precedente, come anche spinta dal sentimento interiore, desiderò una fusione dello spirituale, del vincolato nel proprio corpo, con regioni superiori del mondo spirituale. Questo desiderio non fu tuttavia chiaramente espresso, e in più, fu interpretato in modo diverso dai differenti uomini; perciò a questa tavola nuziale vennero – come dice la parabola – buoni e cattivi.

10. Ora – prosegue la parabola – tra questi invitati si trovò anche un uomo che non aveva indossato la veste nuziale, e che perciò fu cacciato fuori, nelle tenebre estreme. Questo vuol dire: tutti quelli che percepivano perlomeno un impulso verso il miglioramento spirituale, erano nella dolce speranza di vedere adempiuti i loro desideri, le loro idee. Tutti erano pieni di gioiosa speranza, vale a dire: ognuno – espresso simbolicamente – indossò come veste nuziale la migliore che aveva. Così i buoni ostentarono apertamente il loro amore interiore, il loro vero impulso interiore, a divenire sempre più puri e migliori, e perfino i meno buoni e addirittura i cattivi, si adornarono esteriormente con il segno di riconoscimento dei devoti, volendo apparire migliori di ciò che erano in realtà.

11. Solo un singolo – come dice la parabola – non si preoccupò né di essere, né di apparire. Egli volle mostrarsi com’era, e prender parte a quest’unione, sempre che fosse stata conforme alle sue personali vedute. E quest’unico che volle resistere così spudoratamente a Me, al re, non è altro che lo spirito di Lucifero, o Satana, da Me già da lungo tempo scacciato, che, quale principio personificato del male, rappresenta il polo opposto del Mio proprio Io. Ebbene, questo maligno spirito con altrettanto maligna volontà, fu gettato nelle tenebre estreme, in cui c’è pianto e stridore di denti, oppure – detto in altre parole – in cui egli, abbandonato alle tenebre del proprio sentimento, dovrà attendere a lungo, fintanto che un miglioramento emergente da se stesso, non renderà possibile il suo ritorno.

12. Ciò che è ora Satana come persona, sulla vostra Terra è rappresentato da quella specie di uomini ben informata del bene e del nobile, ma che ama e pratica con volontà il male. Con la designazione di ‘buoni’ e ‘cattivi’, seduti alla tavola nuziale, sono intesi tutti quelli che peccano perché troppo deboli, in parte succubi delle loro stesse debolezze, ma che non hanno minimamente perso l’impulso a diventar migliori, né lo disprezzano, né lo calpestano con i piedi. I peggiori, gli incorreggibili, e di tutti i più arretrati nella Creazione, sono quegli spiriti e quelle anime che ben conoscono il bene, ma per odio contro lo stesso non lo praticano, anzi, se possibile, vogliono indurne altri al distacco. Quest’aspirazione è di natura diabolica, poiché l’impulso d’amore da Me posto in ogni spirito e in ogni essere, è stato stravolto, tenendo al male invece che al bene.

13. Che i farisei, sotto l’immagine dell’uomo senza veste nuziale si sentissero colpiti nel segno, fu ciò che li riempì di collera. Essi si accorsero che per propria colpa si erano preclusi tutti i futuri godimenti nel Regno dello Spirito, e ciò sarebbe durato finché un cambiamento spontaneo non li avesse resi degni di avvicinarsi a Me. Per questo, le parole conclusive della parabola dicono: «Molti sono i chiamati ma pochi gli eletti!». Questo vuole dire: a tutti gli spiriti della Mia Creazione erano, e sono aperte le porte del Mio grande Regno dello Spirito, ma solo pochi riusciranno a entrare in quegli spazi dove regnano eterna pace, quiete e beatitudine. E non sarà possibile, finché essi non avranno scacciato dal loro cuore tutto il mondano e il sensuale. Solo allora, quali eletti, essi saranno idonei per il Mio Regno; solo allora il loro occhio spirituale – se dallo stesso splenderà un analogo raggio celeste che solo nel riflesso della grande Luce del Cielo spirituale potrà, e dovrà trovare il suo completo satollamento – sosterrà lo splendore del Mio Cielo dell’Amore e della Luce.

14. Qui voi avete il significato spirituale di questa parabola, che è rimasto lo stesso, dal tempo in cui fu data da Me, fino ad oggi.

15. Da quel tempo, Io ho mandato fuori i Miei servitori per invitare tutti al banchetto nuziale nella Mia dimora; però essi sono ritornati spesso senza aver ottenuto nulla. I secoli, uno dopo l’altro sono rotolati giù nell’abisso del passato, ed Io non ho smesso di invitare. Sono arrivati ben degli invitati; però stoltamente essi non si aspettavano da Me e dal Mio Regno ciò che Io pretendevo da loro. Così hanno girato le spalle al Regno dello Spirito e preferito la strada lunga alla più breve, ma più faticosa via.

16. Ancora non ho cessato di inviare messi per annunciare la Mia Volontà, la quale deve far comprendere agli uomini, quale sia il vero e proprio scopo della loro esistenza, e che essi, malgrado ogni resistenza, prima o poi dovranno giungere là dove Io li voglio avere. Molti volgono altrove i loro orecchi per non percepire la voce dell’Amore, la voce della Pace; essi saranno per lungo tempo perduti. Con tristezza Io vedo come la grande maggioranza di loro, un po’ alla volta cominci a girarMi le spalle e, invece di seguirMi, segue ciò che pur riconosce come male.

17. Come in passato, poiché il Mio invito fu inutile, Io dovetti salvare l’umanità perduta con il diluvio, così anche adesso sarò forzato, per amor dei buoni e per non perdere di vista lo scopo dell’umanità, a far venire sull’umanità una catastrofe analoga. Soltanto, che l’acqua materiale di quel tempo sarà sostituita con l’acqua spirituale della Mia Verità di Luce. E come a quel tempo gli uomini vollero salvarsi dall’innalzamento del flusso materiale, così adesso riverserò su di loro la Luce, e desterò spiriti migliori affinché la diffondano; e quando poi ovunque sarà Luce, agli amanti delle tenebre non resterà altro che fuggire dinanzi allo splendore della stessa, e nascondersi nelle tenebre estreme delle loro stesse debolezze.

18. Così si adempirà spiritualmente ciò che Io dissi in metafora ai farisei. E cioè, anche adesso parecchi si adireranno su questa potente Luce, poiché essa illuminerà il loro edificio tenuto a lungo nelle tenebre. Tuttavia dovrà esserci Luce, per quanto Satana possa ancora opporvisi; il Mio Regno, infatti, è un Regno di Luce! O nelle eterne tenebre della propria anima, uguale alla più densa materia, vedendo dinanzi a sé un lungo processo di purificazione, oppure con spirito di sacrificio e sforzi, con sofferenze e lotte, percorrendo la via più breve della conoscenza: questa è la sorte degli spiriti e degli esseri da Me creati, così come dell’intera umanità.

19. Come spiriti tutti sono invitati, tuttavia, guai a chi volessi infiltrarsi nel Regno della Luce senza la veste nuziale! A lui accadrebbe come a quello di cui narra questa parabola: sarebbe cacciato fuori nelle tenebre, fino a che non comincerà ad albeggiare da se stesso, nel suo interiore! Come in quel tempo del Mio visibile cammino sulla vostra Terra, con le Mie parole Io volli illuminare ogni oscuro angolo del cuore umano, altrettanto con la Mia prossima Venuta, tutti i cuori dovranno avere Luce, o perlomeno, essere nella condizione di accedere alla Luce, affinché possa essere celebrata la festa nuziale. Poi Io, quale Re e Padre, preparerò al figlio, ossia ai Miei spiriti, la tavola nuziale e noi – un unico cuore e un unico sentimento – celebreremo il giubileo della più grande unione spirituale, per la quale, Io a quei tempi, diedi a tutti voi il più grande esempio di Umiltà e di Amore. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第45次耶穌佈道……光明或黑暗……這是我們的選擇

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第45次耶穌佈道……光明或黑暗……這是我們的選擇

1872年4月26日

馬太福音22:1-14–婚宴的比喻

“耶穌說:”天國好像是說:給一位為他的兒子結婚的王,派出僕人召他們來參加婚禮,他們就不來。他又差遣其他僕人說,你告訴那些被召的人,我已預備了我的晚餐。我的牛和肥畜都被殺了,一切都準備好了。但他們看輕了這一切,走了己對路,一個去了他的農場,一個去了他的商品。餘民帶走了他的僕人,狠狠地懇求對待他們,殺了他們。但當王聽到這事的時候,他發怒了,就差遣他的軍隊,剿滅那些兇手,燒毀他們的城市。他對他的僕人說,婚禮已經準備好了,但被召的人卻不配。因此,你們要走到公路上,並且盡可能多地尋求人來參加婚禮。所以那些僕人們走到高速公路上,聚集了他們發現的所有的人,不論是壞的還是好的,婚禮的客人是提供。王進來見客人,就見那裡有一個沒有穿過婚禮服的人。他對他說,朋友,你怎麼沒有穿婚禮服呢?他無言以對。然後國王對僕人說。把他的手和腳綁在一起,把他帶走,把他扔到外面的黑暗中:將要哭泣和咬牙切齒。因為有許多人被召來,但選擇的人很少。“

在這裡,你們有一個婚禮盛宴的寓言,我想要引起法利賽人注意他們自己的陰謀和他們的後果;因為他們的幻想是沒有人看透到他們的陰謀。但自從我渴望實現他們自己的改善,我多次用法利賽人所了解的比喻蒙蔽了我的言語和警告,但人們並不總是了解這樣。我不想完全摧毀他們的形象,當他們仍然能夠改善。然而,因為我總是打釘到頭,他們對我的憤怒不斷增長,直到按照的意願,他們有機會和力量來完成對於我,先知們已經預言了多少年以及我,也曾向我的門徒預言我未來的命運,終結於地球。

在這個比喻中,我將天國或天父與一位國王進行了比較,國王向他的朋友和熟人發送了他的兒子的盛宴邀請函,但卻收到了各種迴避或否定的回复。國王憤怒地報復他們,讓他們被殺,他們的財產被燒毀。

當他第二次派遣他的僕人時,他讓他們邀請他們在街道和廣場上找到的所有人,僕人們把善與惡都帶到主人的桌子上。在這些客人當中,還有一位沒有穿過這個場合服的人。當他沒有這個藉口時,他被送上外面的黑暗,在那里為他的缺點而痛苦。這個比喻以重要的詞語結尾:“許多人被召,但很少人被選中!”

這是比喻的內容,但為了在靈性意義上理解它,我們必須檢查所提到的所有情況,直到我們發現這個寓言的實際精神意義及其在當時以及現在和將來的應用。你必須時刻牢記,我的話裡有更深的含義比當時被懷疑的聽眾更多,現在和將來許多讀者會懷疑。讓我們從這個比喻的形式開始,這樣你就可以看到,如果把精神的照光亮放在頭的心靈的內眼之前,每件事物都有深刻的屬靈意義。

我將天國與一位想為他的兒子舉行婚宴的國王相比。那麼,在最高層次上,這種比較是指未來的婚姻或物質與精神世界的完全統一,或物質的解體和物質被囚禁的精神的解放,以實現與更高層次的統一。

第一張照片 – 一場婚禮 – 表示兩對一的靈性存在的統一,即使分為兩個身體。婚禮代表著相投的相遇和共同執行個人不可能實現的偉大或崇高時代。

為了這種統一或婚姻,通常在世界各地舉行婚禮慶典,所有被認為值得參加的人都被邀請參加;但這個比喻說那些被邀請的人拒絕來。

看哪,這場婚禮盛宴表示了從創造人類到洪水的整個時期。裝飾在婚禮服上的地球邀請所有人靈性統一。邀請這個盛宴男人們,靈性存在,作為所有創造的物質形象在快樂進化過程中。然而,這些對物質世界及其樂趣緻敬而不是對精神的尊敬,忽略了向上努力的邀請和挑戰,但傾向於採取相反的方向。因此,結果,為了我的精神王國與物質的統一仍然可以發生,洪水不得不摧毀那個時代的人類,也就是那些被我賦予了巨大優越性並且被教的和教育的人用一切可能的手段。在這次災難之後,剩下的後代再一次被邀請參加統一的盛宴,實際上當時活的人類因先前的審判而感到震驚,同時也被內心的感覺所驅使,要求統一在他們的身體與精神世界的較高精神界限地區。然而,這種願望並沒有明顯的區別,並且以不同的方式被不同的人解讀。因此,作為比喻的陳訴,好與壞都來到了婚禮的盛宴。

現在,這個比喻還在繼續 – 在被邀請的客人當中,還有一個沒有婚紗的男人,因此被蒙上了外面的黑暗。這意味著:所有那些至少感受到精神成長的內在壓力的人都希望看到他們的願望和想法得以實現。因此,他們充滿了幸福的期待,也就是說,他們中的每一個 – 比喻地說 – 穿著最好的作為他的婚禮服裝。因此,善良公開展示了他們內心的愛,他們內心深處的渴望變得越好越純真。不那麼好的甚至不好的也蓋上虔誠者的標誌外表,他們希望看起來比實際上更好。

只有一個人 – 正如比喻 說的- 並沒有打擾任何虛偽。他想表現自己,但願意參加這種統一,只要他遵守他的意見。而這個勇敢地抗議我的國王,無非是路西法,撒旦,或者說我早已驅逐的精靈,而且作為人格化的邪惡首領,代表了與我自己相反的一面。那麼這個故意的最大魔鬼都被投射到外面的黑暗中,在那裡哭泣,咬牙切齒,或者換句話說,他可能會在自己心中的黑暗中等待,直到內心的變好才讓他有回歸可能。

那個撒旦作為一個人的地位,代表著那種人知道善良高尚,但更喜歡邪惡,故意這樣做。婚宴上的“好”和“壞”包括所有因為他們太弱而犯罪的人,但儘管他們是自己弱點的犧牲品,但他們從未失去改良的慾望,也不會嘲笑或拋棄它。最邪惡和不可救藥的精神和靈魂,也是所有創造中最落後的,是那些確實知道什麼是好的人,但不是行好因為他們討厭它,而且也在任何可能的情況下誘使他人偏離好。這樣的願望是一種地獄般的本性,因為我在所有靈魂和生命中種下的愛情衝動轉向了邪惡而不是善良。

法利賽人認為那個沒有婚禮服裝的人的比喻提到是他們,變得非常生氣。他們認為,由於他們自己的過錯,他們將被排除在精神領域的所有未來樂趣之中,直到他們的自願轉換使他們值得在我面前。因此,這個比喻以“許多人被召喚,但很少人被選中”這個詞結束,這意味著說,通向我的偉大靈魂境界的門是對我創造的所有靈魂開放的,但只有極少數人會成功進入永恆和平,安寧和幸福的領域。這是不可能的,直到他們從他們心裡將所有的世界和感官驅逐出去。只有這樣他們才能被選中參加我的王國。他們的精神眼睛才能夠承受我的天堂的愛與光的輝煌,當一道類似的天體光芒從他們身上射出時,只有必須才能找到完全滿足,僅反射偉大的精神 – 天堂的光明時。

這是這個比喻的精神解釋,直到今天仍然保持其意義。從那時起,我一直派我的僕人去邀請所有人參加我家的婚宴,但他們常常沒有達到目的就回來了。隨著世紀之交滾入過去的深淵,我從未停止邀請。有些邀請來了,但他們愚蠢地期待我和我的王國要求他們。他們背棄了常久屬靈的國度,寧願選擇較短而粗糙的國家。

我仍然一直在派遣宣傳我的意願的使者,並且要向人們解釋他們存在的真正目的,儘管他們有抵抗,他們遲早必須到達我想要的地步。許多人對愛與和平的聲音置若罔聞;他們會很長一段時間失去。我悲傷地看著大多數人開始背對我,而不是跟隨我,跟隨他們知道的邪惡。

當我的邀請不成功的時候,我曾經不得不在洪水中拯救失去的人類,為了美好的目的,為了不忽視人類的目的地,我也會被迫允許再次發生類似的災難。只有,前者的物質水才能被我真理的屬靈水所取代。正如一旦人們試圖從不斷上漲的物質洪水中拯救自己,他們現在將被我的光芒淹沒,我會喚醒更好的精神來傳播它。當光明會瀰漫一切時,無知者將不得不逃離光明,躲藏在外在自己弱點的黑暗中。

因此,我用比喻告訴法利賽人,應該在精神上得到實現。現在,也有一些人會對這種強大的光線感到非常憤怒,因為它會照亮他們在黑暗中持續了很長時間。然而,它必須變得光明,無論撒但的反抗,因為我的王國是一個光明的國度!這是我創造的精神和生命的命運,包括整個人類,要么在自己靈魂的永恆黑暗中經歷漫長的淨化過程,相當於最密集的物質,要么犧牲,付出巨大的努力,痛苦和戰鬥,走短暫的認知之路。這是我創造的精神和生命的命運,也是全人類的命運。

所有的人都被邀請為精神,但是有人會試圖在沒有婚禮服的情況下進入光明王國的時候,他會受到傷害!他會像比喻中提到的那樣做票價;他會被投射到外面的黑暗中,直到它開始在他的心中拂曉。就像我在地球上可見的逗留期間,想用我的話語照亮人心的所有黑暗角落一樣,因此在我的再來,近在咫尺的時候,所有人的心都必須有光明或必須至少,已經接受了光線,這樣的婚禮可以慶祝。然後,我作為國王和父親,為兒子,我的靈魂準備婚宴,然後我們將作為一個心靈和一個心靈慶祝最偉大的靈性統一的盛宴,在那個時候,我給你們所有人設置了謙卑和愛的最好例證。阿門。

 

44. Meistere deine Irrtümer & falschen Ansichten – Master your Errors & wrong Concepts… Matthew 9:1-8

PREDIGT / SERMON 44
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flagge de  44. Predigt des Herrn… Meistere deine Irrtümer & falschen Ansichten

44. Predigt des Herrn… Meistere deine Irrtümer & falschen Ansichten
25. April 1872

Matthäus 9:1-8 – Heilung eines Gichtbrüchigen
Da trat Jesus in das Schiff, fuhr wieder herüber und kam in seine Stadt. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen, der lag auf einem Bette. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: “Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!” Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: ,Dieser lästert Gott.` Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: “Warum denkt ihr so Arges in euren Herzen? Welches ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle? Auf daß ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe auf Erden, die Sünden zu vergeben (sprach er zu dem Gichtbrüchigen): Stehe auf, heb dein Bett auf und gehe heim!” Und er stand auf und ging heim. Da das Volk das sah, verwunderte es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat.

01. Dieses Evangelium gibt wieder mehrere Wunder kund, die Ich wirkte, und erzählt, wie Ich die Einwürfe und Bemerkungen der Pharisäer abfertigte, mit welchen sie Meine Lehr und Handlungsweise stets kritisierten.

02. Schon das erste Wunder an dem Gichtbrüchigen störte sie in ihrem priesterlichen Eifer, weil Ich, ehe das Wunder der Heilung getan wurde, zu dem Kranken sagte: “Deine Sünden sind dir vergeben!” Ich vergab dem Gichtbrüchigen die Sünden seines Glaubens bzw. seiner sicheren Überzeugung wegen, welche er und seine Verwandten und Bekannten hatten, und dann vergab Ich ihm die Sünden, weil er – so wie die meisten Kranken, die sich die Übel selbst zuziehen, weil sie sich gegen ihre Natur versündigen – nun die Folgen davon tragen mußte.

03. Die Pharisäer und Hohenpriester glaubten, nur sie hätten das Recht Sünden zu vergeben; deswegen ihre Aufregung. Allein, Ich wollte ihnen zeigen, daß Ich nicht nur die Sünden vergeben kann – und das im wahrsten Sinn -, sondern daß Ich auch die Macht besitze, die Folgen der Sünden zu heilen, was sie nicht konnten.

04. Der Grund ihres Neides und Hasses war, daß Ich das Volk durch solch schlagende Beispiele von Wundertaten für Mich gewann und es nach und nach von ihnen entfernte.

05. Es war in jener Zeit notwendig, Meine Worte durch solche Taten zu beweisen und zu bekräftigen, weil die Masse des Volkes noch nicht auf jener religiösen Bildungsstufe stand, durch geistige Beweisgründe allein auf den rechten Weg des Heils gelangen zu können. Und so seht ihr in diesem Evangeliumsabschnitt, wie Ich die geistigen Krankheiten und falschen Ansichten Meiner Umgebung zu berichtigen suchte, und wie Ich durch Taten stets das als wahr bewies, was Ich eben gelehrt hatte. Es bestanden in jenen Zeiten unter den Priestern des Judenvolkes sehr viele Vorurteile, welche Ich erst beseitigen mußte, wollte Ich Meine Lehre allgemein machen; denn vor Mir waren alle Menschen gleich, alle hatten durch den in sie gelegten göttlichen Geist Anspruch auf Meine Kindschaft.

06. Ich mußte die falschen geistigen Ansichten durch Meine Worte widerlegen und durch die Tat die körperlichen Krankheiten zum Beweise Meiner Macht vertilgen. Daher seht ihr, wie Ich und Meine Jünger öfters gerade das Gegenteil von dem taten, was die religiösen Zeremonien der Juden vorschrieben, damit das Volk dadurch aufmerksam gemacht werde, daß die Haltung der Tempelgesetze dem Wortlaut nach noch nicht Religion, noch nicht dasjenige sei, was Moses, die Propheten und Ich wollten.

07. So arbeitete Ich daran, alle mißverstandenen Gebräuche auf ihren rechten Wert zurückzuführen, um Meiner rein geistigen Lehre Platz zu machen. Deswegen sprach Ich die Worte: “Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, aber die Kranken”. Ich habe Wohlgefallen an der Barmherzigkeit und nicht am Opfer!” – “Ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen und nicht die Frommen!” – und bei dem Einwurfe wegen des Fastens: “Wie können die Hochzeitsleute Leid tragen, solange der Bräutigam unter ihnen ist? Es wird aber eine Zeit kommen, da der Bräutigam ihnen genommen wird, alsdann werden sie fasten!” – “Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Fleck von neuem Tuche!” – “Man faßt nicht Most in alte Schläuche!” usw.

08. Aus all diesem erseht ihr, wie Ich unter verschiedenen Formen, durch Worte und Gleichnisse, die alten Vorurteile bekämpfte, damit Meine Lehre als geistig anerkannt werde, und damit man einsehe, daß sie nicht durch Zeremonien und Tempellauferei zu ersetzen sei und der Spruch zur Wahrheit werde: “Wer Mich anbeten will, der muß Mich im Geist und in der Wahrheit anbeten!”

09. Auch Meine Jünger erinnerte Ich daran. Ich zeigte ihnen die vielen verirrten Kinder und sagte ihnen, daß die Ernte groß, aber wenig Arbeiter seien. Deswegen ermahnte Ich sie: “Bittet den Herrn der Ernte, daß Er Arbeiter in Seine Ernte sende!”

10. Seht, Meine Kinder! Bei der Heilung des Gichtbrüchigen sagte Ich vorher zu ihm: “Deine Sünden sind dir vergeben!” Seine Krankheit rührte von Sünden gegen seinen eigenen Organismus her. Ich vergab ihm die Sünden; denn er wußte nicht, daß er sich dieses Übel durch die Jagd nach sinnlichen Genüssen zugezogen hatte. Ich sagte auch nicht zu ihm: “Gehe hin und sündige nicht mehr!”; denn er war noch weit davon entfernt, diese Sünden zu begreifen und zu bereuen.

11. Seine plötzliche Heilung bloß durch Mein Wort sollte ihn zum tieferen Nachdenken erwecken und ihm beweisen, daß nicht das, was ihm anfangs so viel Vergnügen und später so viel Leiden verursachte, das eigentliche Leben des Menschen ausmacht, sondern daß es noch etwas Höheres, Geistigeres im Menschen gibt, welches ihn in schönere Regionen ziehen will, in denen andere Reize als bloß schnöde Sinnenreize die Hauptsache sind.

12. Mit Meinen Worten wollte Ich diesen kranken Gichtbrüchigen erhöhen und den Stolz der Pharisäer erniedrigen, damit sie ihre Ohnmacht fühlen sollten, da sie nicht imstande waren, ihren Worten solchen Nachdruck zu geben. Worte verhallen, doch die Tat spricht fort! So waren Meine Bemerkungen, welche Ich bei verschiedenen Anlässen machte, dahin gerichtet, den aufgeblasenen, stolzen Menschenverstand in seine Grenzen zu weisen, damit er sich demütig vor der hohen Macht des Geistes beuge.

13. Alles, was Ich in jener Zeit bei dieser Gelegenheit geredet und getan habe, findet jetzt und in allen Zeiten seine Anwendung. Gichtbrüchige, Blinde, Lahme, ja Tote gibt es überall, wohin das Auge sich wenden mag. Überall herrscht mehr Finsternis als Licht, höchstens Dämmerung. Auch jetzt gibt es viele, die geistig lahm oder gelähmt sind ob der falschen Richtung ihrer Seele, und die sich an Dinge vergänglicher Natur hängend, das Geistige gänzlich verachten und hintansetzen. Die Folge dieser geistigen Lähmung ist die verkehrte Ansicht über Geist und Materie. Dies sind die Sünden, die Ich ihnen tagtäglich vergeben muß, wenn der größte Teil der Menschen nicht zugrunde gehen soll.

14. Auch jetzt geschehen Wundertaten in Menge in der Welt; aber die Menschen nehmen sie nicht als solche an. Sie suchen mit dem Verstand alle Naturereignisse und alle politischen Ereignisse auf ganz gewöhnliche Ursachen zurückzuführen und bemerken dabei nicht, wie Ich ihnen selbst aus der Schlinge helfe, wenn sie sich ob ihres Eigensinns in ein Labyrinth von Hypothesen und verhängnisvollen Ereignissen verwickelt haben.

15. Allein, wie Ich einst sagte, daß Ich die Kranken und nicht die Gesunden aufsuche, so geschieht es auch jetzt. Die Kranken, Schwachen, Gichtbrüchigen, Blinden und mit allerlei Übeln behafteten Seelen suche Ich auf und bestrebe Mich, sie zu heilen, indem Ich ihre eigenen Sünden zu ihrer Schule wähle, aus welcher sie womöglich gestärkt und gekräftigt hervorgehen sollen. So manchen heile Ich, weil er festen Glauben hat. Ich bringe ihn in Verhältnisse, die ihm Zeit geben, über seine Lebensbahn und über seine Irrtümer nachzudenken und sie zu berichtigen.

16. Auch euch, die ihr in vielem schon besser erkennt, was Ich eigentlich mit dem Menschen bezwecken will, und wozu Ich ihn auserkoren habe, muß Ich oft die Sünden vergeben, weil ihr euch dessen noch nicht ganz bewußt seid, woher so manche Mißhelligkeiten, die euer Dasein verbittern, kommen. Noch kann Ich zu euch nicht, wie zu der Ehebrecherin, sagen: “Gehe hin, und sündige nicht mehr!” denn nicht alle sind so weit zur Einsicht gekommen, daß sie trotz des besten Willens und der größten Aufopferung nur unnütze Knechte sind.

17. Auch jetzt seufzt so mancher unter dem Druck der Erkenntnis seiner Schwächen. So soll er nur, wie der Kranke im Evangelium, sich Mir nahen mit dem festen Glauben, daß Ich ihn heilen werde, und er wird bald in seinem Innern die Stimme hören, die ihm zuruft: “Deine Sünden oder Irrtümer sind dir vergeben! Nimm dein Bett und gehe heim!” Das will besagen: “Verlaß dich nicht auf andere, nicht auf kommende Ereignisse und bessere Verhältnisse, sondern wirf die Schwachheiten, in deren Bett du bis jetzt gelegen hast, von dir! Nimm deine falschen Ansichten und Irrtümer auf die Schulter, trage sie und gehe festen Fußes deiner Vervollkommnung entgegen! Deine Ansichten und Irrtümer, auf denen du seither wie ein Kranker gelegen bist, sollen dich, da dir jetzt leichter ist, nicht auf dem Weg nach vorwärts hindern, und du wirst sie fortschreitend auch gänzlich loswerden! Nur muß vorher das umgekehrte Verhältnis eintreten. Früher lagst oder ruhtest du auf ihnen, jetzt mußt du sie, wohlbewußt ihrer Bedeutung, selbst auf deine Schultern nehmen, ohne daß sie dir infolge ihrer Schwere lästig werden dürfen.”

18. So sollt auch ihr, die Ich vor vielen bevorzugt und mit Meiner Lehre vertraut gemacht habe, mit der Heilung bei euch selbst anfangen. Ich schicke euch dazu die Verhältnisse, unter welchen eure Seelenstärke erprobt und geübt werden soll; denn auch jetzt muß Ich die Kranken aufsuchen. Ich muß ihnen helfen, damit sie geheilt als gutes Beispiel für andere dienen können.

19. Auch Ich kann auf ein altes Sündenkleid keinen neuen Fleck heften und keinen neuen Most in alte Schläuche bringen. Beide halten das nicht aus. Das Kleid zerreißt, und der Schlauch zerspringt. Es muß also vorerst das alte Kleid oder der alte Schlauch beseitigt, der alte Adam ausgezogen werden, soll der neue an dessen Stelle treten. Es müssen zuvor die Sünden, die Urheber des Übels, vergeben, d.h. ausgemerzt werden, – dann erst kann der frühere Kranke als geheilt rüstig seine Wege weitergehen. Zu alldem muß aber jedes Wort, jede Tat, jedes Ereignis beitragen, um die Arbeiter zu vermehren, die zur Ernte nötig sind.

20. Schon einmal sagte Ich: “Viele sind berufen, doch wenige auserwählt!” Viele Lahme, Blinde und Gichtbrüchige gibt es noch. Sie müssen alle gesunden. Dazu bedarf es tüchtiger Arbeiter in Meinem Weinberge, und diese Arbeiter, sollen sie ihren Dienst erfüllen, müssen selbst jeder Arbeit gewachsen sein. Dies ist nur dann möglich, wenn auch sie durch die Schule der Erkenntnis, die sie andern bringen wollen, gegangen sind.

21. So bildet sich für sie eine Kette von Prüfungen, Leiden und Kämpfen, die als letztes Resultat das Abstreifen des Angewohnten und die Erneuerung mit dem Kleid der göttlichen Wahrheit haben sollen, damit auch sie alle dem Ruf folgen können: “Steh auf, nimm dein Bett und gehe heim!”

22. Ihr alle wart krank, mehr oder minder gichtbrüchig. Ich habe euch die Mittel zur Heilung in Fülle dargereicht. Wenn ihr ganz geheilt sein werdet, werdet ihr die Arbeiter zur Ernte sein, die binnen kurzem in größerem Maßstab als bis jetzt betrieben werden wird.

23. Trachtet daher danach, daß ein jeder von euch seine Pflicht, wie Ich sie von ihm verlangen kann und darf, auf seinem Platz recht erfülle, da es bei euch an Heilmitteln nicht fehlt! Amen.

flagge en  44th Sermon from the Lord… Master your Errors & wrong Concepts

44th Sermon from the Lord… Master your Errors & wrong Concepts
April 25, 1872

Matthew 9:1-8 – Healing of a Man Sick of the Palsy
And he entered into a ship, and passed over, and came into his own city. And, behold, they brought to him a man sick of the palsy, lying on a bed: and Jesus seeing their faith said unto the sick of the palsy; Son, be of good cheer; thy sins be forgiven thee. And, behold, certain of the scribes said within themselves, This man blasphemeth. And Jesus knowing their thoughts said, Wherefore think ye evil in your hearts? For whether is easier, to say, Thy sins be forgiven thee; or to say, Arise, and walk? But that ye may know that the Son of man hath power on earth to forgive sins, (then saith he to the sick of the palsy,) Arise, take up thy bed, and go unto thine house. And he arose, and departed to his house. But when the multitudes saw it, they marvelled, and glorified God, which had given such power unto men.”

This Gospel again speaks of several miracles I performed and tells how I dealt with the objections and remarks of the Pharisees with which they kept criticizing My teaching and My actions. Already the first miracle with the man sick of the palsy disturbed them in their priestly zeal because, prior to performing the miracle of healing, I said to the sick man: “Your sins are forgiven!” I forgave the sick man his sins because of his and his relatives’ faith, or firm conviction, and also because -like most of the sick who are themselves responsible for their sickness due to offences against their nature – he had now to bear the consequences of his actions.

The Pharisees and High Priests believed that they alone were entitled to forgive sins; that is why they were upset. However, I intended to show them that I not only could forgive sins – and that in the truest sense, – but that I also had the power to heal the consequences of sin which they were unable to do.

The reason for their envy and hate was the fact that through the striking examples of such miracles I won the people for Myself, thus gradually alienating them from the priests.

At that time it was necessary to prove and corroborate My words through such acts because the majority of the people was not yet on such a level of religious education that they could have entered upon the proper path to salvation solely with the help of spiritual arguments. And thus you see in this chapter of the Gospel how I sought to rectify the false ideas of the people around Me, and how I kept proving by acts the truth of what I had just taught them. In those times there existed many prejudices among the priests of the Jewish people which I had first to eliminate if I wanted to spread My teaching. For all men were equal before Me; through the divine spark within them they were all entitled to becoming My children.

To demonstrate My might, I had to prove their spiritual ideas false through My words, and I had to eliminate physical diseases by acts. And so you see how I and My disciples often acted contrary to the prescribed religious ceremonies in order to draw people’s attention to the fact that the literal observance of the laws of the temple was not yet religion in the sense that Moses, the Prophets and I meant it to be.

In this way, I endeavoured to reduce all the misinterpreted ceremonies to their true value so as to make room for My pure spiritual teaching. That is why I said: “They that be whole need not a physician, only they that are sick!” – “I will have mercy and not sacrifices!” – “I am not come to call the righteous, but the sinners to repentance!” – and to the objections regarding fasting: “Can the children of the bridechamber mourn as long as the bridegroom is with them? But the days will come when the bridegroom shall be taken from them, and then they shall fast.” – “No man putteth a piece of new cloth unto an old garment!” – “Neither do men put new wine in old bottles!” – and so on.

From all this you may see how I fought against the old prejudices in various ways, through words and parables, so that My teaching might be recognized as spiritual and people might understand that it cannot be replaced by ceremonies and the running into the temple, and that these words might come true: “Who ever worships Me, must worship Me in spirit and in truth!”

I reminded also My disciples of this, pointed to the many erring children, and said: “The harvest truly is plenteous, but the labourers are few. Pray ye therefore to the Lord of the harvest that he will send forth labourers into his harvest.”

Look, My children! Before healing the man sick of the palsy I said to him: “Thy sins are forgiven!” His sickness had been caused by sins against his own organism. I forgave him these sins, for he was unaware that he had contracted this disease through chasing after sensual pleasures. I did not say to him: “Go, and sin no more!”; for he was still far from comprehending and repenting these sins.

His sudden healing, solely through My word, was to make him ponder and prove to him that what initially gave him so much pleasure and eventually so much suffering did not constitute man’s true life, but that there is still something higher, more spiritual within man, which tends to draw him to better regions with values other than the base stimulation of the senses.

With My words I intended to exalt this sick man and to humiliate the pride of the Pharisees, to make them feel their impotence since they were unable to make their words as effective as I did Mine. Words fade away, but the deed continues to speak. Thus My remarks on various occasions were intended to show the arrogant human intellect its limitations in order to make it humble itself before the sublime power of the spirit.

Everything that I then said and did is also relevant for this and all times. Wherever you look, there are the sick of the palsy, the blind, the lame and even dead people. And everywhere there is more darkness than light, at best only twilight.
There are many who are spiritually lame or paralysed because of the wrong direction of their souls and who, hanging their hearts on transient things, completely scorn or neglect what is spiritual. The result of this spiritual palsy is the misconception regarding spirit and matter. These are the sins I have to forgive them daily if the majority of people is not to perish.

Still today, plenty of miracles happen in the world but people do not accept them as such. With their intellect they endeavour to explain all natural phenomena and political events as having quite ordinary causes, not noticing how I help them out of the noose when through their obstinacy they have got themselves entangled in a labyrinth of hypotheses and disastrous events.

However, I once said that I had come to the sick, and this still applies today. I seek out the ailing, weak, sick of the palsy, the blind and those souls that are afflicted with all kinds of maladies, and I endeavour to heal them by using their own sins as a school for them, from which they should go forth strengthened if possible. Many a person I heal because of his firm belief. I place him in circumstances that give him time to ponder his life and errors and to rectify them.

Even you, who in many ways already understand quite well what I have in mind with man and what I have chosen him for, I must often forgive your sins since you are not quite aware of what causes many a difficulty that embitters your life. I am still unable to say to you as I did to the adulteress: “Go, and sin no more!”, for not all have come to realize that they are only lazy servants, notwithstanding their good will and greatest devotion.

Also at the present time many a person sighs under the burden of realization of his weaknesses. Let him come to Me -like the sick man in the Gospel – in the firm belief that I shall heal him, and he will soon hear the voice in his heart calling to him: “Thy sins or errors are forgiven! Take up thy bed and go unto thine house!” This means to say: “Do not rely on others nor on coming events and better conditions, but cast off the weaknesses in whose bed you have been lying until now! Shoulder your wrong concepts and your errors, carry them and walk with firm steps towards your perfection. Your opinions and errors, on which you have until now been lying like a sick man, shall not hinder you in your progress now that your burden is lighter, and you shall gradually be rid of them completely. But first, the state of things has to be reversed. Formerly you lay and rested upon them, but now, well aware of their significance, you have to shoulder them without resenting their burden.”

Thus also you, whom I have preferred to many others and made familiar with My teaching, shall begin with your own healing. For this purpose I send you circumstances under which the strength of your soul is tested and trained; for now, too, I have to seek out the sick and help them so that they, when healed, may serve as a good example to others.

Even I cannot put a piece of new cloth on an old garment of sin nor can I fill new wine into old bottles. None of them could stand up to it. The garment wears out and the bottle bursts. Therefore, the old garment and the old bottle must first be put aside; the old Adam must be put off, if the new one is to replace him. Before all else, the sins which are the cause of all troubles must be forgiven, that is, eliminated. Only then can the former sick person go his way – healed. However, every word, every action, every event must also play its part in increasing the number of workers that are needed for the harvest.

Already once before had I said: “Many are called, but few are chosen.” There are still many lame, blind and sick of the palsy, and they must all become whole again. This requires efficient labourers in My vineyard and these, if they are to fulfil their duty, must be capable of any kind of work. This is only possible if they, too, have gone through the school of cognition which they want to bring to others.

Thus they have to face a chain of trials, suffering and battles which shall ultimately result in their putting off their old habits and changing into the garment of divine truth so that they, too, may follow the call: “Arise, take up thy bed and go unto thine house!”

All of you were sick, more or less sick of the palsy. I have given you plenty of aids for your healing. When you are completely healed, you will be the labourers for the harvest which will soon be followed up on a larger scale than has been up till now.

Therefore, make sure that every one of you fulfils his duty in his own field, as I can and may expect it of him, since you do not lack the remedies! Amen.

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Predica 44 – La guarigione di un paralitico

Diciottesima dopo Pentecoste
( XXVa del Tempo Ordinario)

Matteo 9, 1-8: «Allora Gesù salì sulla barca, passò all’altra riva e giunse nella sua città. Ed ecco, gli portarono un paralitico che giaceva su un letto. Allora Gesù, vide la loro fede e disse al paralitico: “Sii consolato, figlio mio, i tuoi peccati ti sono rimessi”. E alcuni tra gli scribi parlarono a se stessi: “Costui bestemmia Dio”. Ma poiché Gesù conosceva i loro pensieri, disse: “Perché pensate così malvagiamente nel vostro cuore? Che cosa è più facile, dire: ‘Ti sono rimessi i peccati’, oppure dire: ‘Alzati e cammina!’? Ma affinché sappiate che il Figlio dell’uomo ha potere sulla Terra di rimettere i peccati (disse egli al paralitico): Alzati, raccogli il tuo giaciglio e va’ a casa”. Ed egli si alzò e andò a casa. Poiché il popolo vide questo, si meravigliò e rese gloria a Dio, che aveva dato agli uomini tale potere.»

(Il 25 aprile 1872)

1. Questo Vangelo di nuovo annuncia parecchi miracoli che Io operai, e narra come liquidai le obiezioni e i commenti dei farisei, i quali criticavano sempre il Mio modo di insegnare e di operare.

2. Già il primo miracolo sul paralitico li infastidì nel loro zelo sacerdotale, perché Io, prima che fosse compiuta la guarigione, dissi al malato: «I tuoi peccati ti sono perdonati!». Io perdonai al paralitico i peccati a causa della sua fede, ossia a causa della sua sicura convinzione che egli e i suoi parenti e conoscenti avevano, e poi gli perdonai i peccati perché egli – così come la maggior parte dei malati che i mali, da loro stessi si tirano addosso, peccando contro la loro natura – ora doveva sopportarne le conseguenze.

3. I farisei e i sommi sacerdoti credevano di essere i soli ad avere il diritto di perdonare i peccati, questa, la ragione della loro agitazione. Io però volevo dimostrar loro che, non solo potevo perdonare i peccati – e nel senso più vero – ma possedevo anche il potere di guarire le conseguenze dei peccati, cosa che essi non potevano fare.

4. Il motivo della loro gelosia e del loro rancore, stava nel fatto che Io conquistavo per Me il popolo con tali convincenti esempi di atti miracolosi, da allontanarlo un po’ alla volta da loro.

5. In quel tempo fu necessario che Io dimostrassi e convalidassi le Mie parole, mediante tali azioni, poiché la massa del popolo non si trovava ancora a quel grado di cultura religiosa da poter giungere sulla giusta via della salvezza mediante argomenti unicamente spirituali. E così voi vedete in questo capitolo del Vangelo, come Io cercassi di correggere le malattie spirituali e le false opinioni del Mio seguito, dimostrando sempre con le opere esattamente ciò che avevo insegnato. In quel tempo tra i sacerdoti del popolo ebreo esistevano moltissimi pregiudizi, che Io dovevo prima rimuovere per rendere universale la Mia Dottrina; davanti a Me, infatti, tutti gli uomini sono uguali, e tutti, attraverso lo Spirito divino posto in loro, hanno diritto alla Mia figliolanza.

6. Io dovevo confutare le false opinioni spirituali con le Mie parole, e con le opere dovevo estirpare le malattie fisiche come testimonianza della Mia potenza. Perciò voi vedete come Io e i Miei discepoli facessimo spesso proprio il contrario di ciò che prescrivevano le cerimonie religiose degli ebrei, affinché il popolo fosse reso attento con ciò, che l’osservanza delle leggi del tempio secondo le parole non era ancora religione, non era ancora ciò che Mosè, i profeti ed Io volevamo.

7. Così Io lavorai a ricondurre al loro giusto valore, tutte le usanze male interpretate, per far spazio alla Mia pura Dottrina spirituale. Per questo, Io espressi le parole: «Non i sani hanno bisogno del medico, bensì i malati!»; «Io ho compiacimento nella misericordia e non nel sacrificio!»; «Io sono venuto a chiamare al pentimento i peccatori e non i timorati!», e all’obiezione a causa del digiuno: «Come possono gli invitati a nozze portare cordoglio, finché lo sposo è presso di loro? Verrà però un tempo in cui lo sposo sarà loro preso, e allora essi digiuneranno!»; «Nessuno rattoppa un vecchio abito con un pezzo di tessuto nuovo!»; «Non si mette mosto in otri vecchi!», ecc.

8. Da tutto ciò, voi vedete come Io combattessi i vecchi pregiudizi sotto differenti forme, con parole e parabole, affinché la Mia Dottrina fosse riconosciuta come spirituale, e si riconoscesse che essa non era da sostituire con cerimonie, e con il correre qua e là nel tempio, e fosse verità la massima: «Chi vuole adorarMi, deve adorarMi in Spirito e in verità!».

9. Anche ai Miei discepoli rammentavo di ciò. Mostrai loro i molti figli traviati, e dissi che grande era la raccolta, ma pochi i lavoratori. Per questo Io li esortavo: «Pregate il Signore della raccolta, affinché Egli mandi lavoratori nella Sua messe!».

10. Vedete, figli Miei! Nel caso del paralitico, la sua malattia proveniva da peccati che egli stesso aveva commesso contro il proprio organismo. Perciò, prima di guarirlo, Io gli dissi: «I tuoi peccati ti sono perdonati!». Io gli perdonai i peccati poiché egli, infatti, non sapeva di essersi procurato quel male andando a caccia di piaceri sensuali. E non gli dissi neppure: “Va e non peccare più!”, perché egli era ancora ben lontano dal comprendere, e dal pentirsi di tali peccati.

11. La sua improvvisa guarigione, solo attraverso la Mia parola, doveva risvegliarlo a profonda riflessione, e dimostrargli che non ciò che gli procurò all’inizio tanto piacere e più tardi tanta sofferenza costituisce la vera e propria vita dell’uomo, bensì che c’è in lui qualcosa di più elevato, di più spirituale, che vuole attirarlo in regioni più belle, dove ben altri stimoli, che solo le misere seduzioni dei sensi, sono la cosa principale.

12. Con le Mie parole Io volli innalzare questo paralitico malato e umiliare l’arroganza dei farisei, affinché essi sentissero la loro impotenza, non essendo in grado di dare tale forza alle loro parole. Le parole si perdono, mentre i fatti parlano di continuo! Così erano le Mie osservazioni che Io feci nelle differenti occasioni; esse tendevano a moderare e circoscrivere nei propri limiti il borioso, orgoglioso intelletto umano, affinché si piegasse umilmente davanti al superiore potere dello Spirito.

13. Tutto ciò che Io ho detto e fatto a quel tempo in quell’occasione, trova adesso e in tutti i tempi, la sua applicazione. Paralitici, ciechi, storpi, anzi morti ve ne sono dappertutto, da qualunque parte l’occhio possa rivolgersi. Ovunque regna più tenebra che luce, o al massimo, crepuscolo. Anche adesso ci sono molti che sono spiritualmente storpi o paralitici, a causa del falso orientamento della loro anima, e che, attaccandosi alle cose della caduca natura, disprezzano e trascurano completamente lo spirituale. La conseguenza di questa paralisi spirituale è la falsa opinione sullo Spirito e sulla materia, e questi sono peccati che Io devo perdonar loro tutti i giorni, affinché la maggior parte degli uomini non vada perduta.

14. Anche adesso nel mondo accadono prodigi in quantità, ma gli uomini non li accettano come tali. Essi cercano con l’intelletto di attribuire tutti gli avvenimenti naturali e tutti gli avvenimenti politici a cause completamente naturali, e non si accorgono di come Io stesso li aiuti a uscire dall’impiccio, quando essi, a causa della loro cocciutaggine, sono immischiati in un labirinto di ipotesi e di avvenimenti disastrosi.

15. Solamente, come già dissi un giorno, che Io visito i malati, e non i sani, e così accade anche adesso. Io vado a trovare i malati, i deboli, i paralitici, i ciechi e le anime affette da ogni genere di mali, e Mi sforzo di guarirli facendo dei loro stessi peccati la loro scuola, dalla quale dovranno uscire possibilmente fortificati e irrobustiti. Così Io guarisco qualcuno, perché egli ha fede salda. Io lo porto in situazioni che danno a lui il tempo di riflettere sul corso della sua vita e sui suoi errori, e correggerli.

16. Anche a voi, che in molte cose già riconoscete meglio ciò che Io ho di mira veramente con l’uomo e a quale scopo l’ho predestinato, devo spesso perdonare i peccati, perché anche voi non siete ancora consapevoli pienamente da dove vengano così tante avversità che amareggiano la vostra esistenza. Ancora non posso dire a voi, come all’adultera: «Va, e non peccare più!», poiché non tutti sono giunti alla consapevolezza di essere, nonostante la miglior volontà e il più grande spirito di sacrificio, solo servitori inutili.

17. Ancora adesso, qualcuno geme sotto la pressione della conoscenza delle proprie debolezze. Allora, come il malato nel Vangelo, dovrà solo avvicinarsi a Me con ferma fede, poiché Io lo guarirò, ed egli udrà ben presto nel suo interiore la Voce che gli esclamerà: “I tuoi peccati – o gli errori – ti sono perdonati! Prendi il tuo giaciglio e va’ a casa!”. E questo significa: “Non contare sugli altri, né su avvenimenti futuri e circostanze migliori, ma getta via da te le debolezze, sul cui letto giacevi finora! Prendi sulle spalle le tue false opinioni e gli errori; portali, e va incontro a passo sicuro al tuo perfezionamento! Le tue opinioni ed errori, sui quali giacevi finora come un malato, non dovranno più ostacolarti sulla via verso l’avanzamento, poiché adesso per te, sarà più facile se te ne sbarazzerai progressivamente del tutto! Ma dovrà prima subentrare l’opposta situazione, ossia: se in passato giacevi su di loro, ora devi prenderli sulle tue spalle, ben consapevole del loro significato, senza che essi possano diventarti molesti per via del loro peso”.

18. Così anche voi, che Io ho preferito davanti a molti ed ho familiarizzato con la Mia Dottrina, dovete cominciare con il guarire voi stessi. A tale scopo vi mando quelle situazioni sotto le quali dovrà essere messa alla prova ed esercitata la vostra forza animica; anche adesso, infatti, devo andare a trovare i malati. Io devo aiutarli, affinché essi, guariti, possano servire per gli altri come buon esempio.

19. Anch’Io, non posso cucire una nuova toppa su un vecchio abito dei peccati, e neanche portare nuovo mosto in otri vecchi. Entrambi non lo sopporterebbero. L’abito si straccerebbe e l’otre scoppierebbe. Il vecchio abito o l’otre vecchio, devono quindi essere dapprima rimossi; il vecchio Adamo deve essere levato, se deve affacciarsi il nuovo al suo posto. Devono dapprima essere perdonati i peccati, quale origine del male, in pratica devono essere estirpati, – solo allora l’ex malato potrà proseguire la propria via, guarito e ben in forma. A tutto deve però contribuire ogni parola, ogni azione, ogni avvenimento, per moltiplicare i lavoratori che sono necessari alla raccolta.

20. Già una volta Io dissi: «Molti sono i chiamati, ma pochi gli eletti!». Ci sono ancora molti storpi, ciechi e paralitici. Tutti loro devono guarire. Per questo c’è bisogno di qualificati lavoratori nella Mia vigna, e questi, se vogliono adempiere il loro servizio, devono essere essi stessi all’altezza di ogni lavoro. Ciò sarà possibile solo allora, quando anch’essi saranno passati attraverso la scuola della conoscenza che vogliono portare agli altri.

21. Così si determinerà per loro una serie di prove, sofferenze e lotte che avranno come ultimo risultato, il cambiamento delle abitudini e il rinnovamento con l’abito della verità divina, affinché possano tutti seguire il grido: «Alzati, prendi il tuo giaciglio e va’ a casa!».

22. Voi tutti eravate malati, più o meno paralitici. Io vi ho offerto in abbondanza i mezzi per la guarigione. Quando voi sarete completamente guariti, sarete i lavoratori per la raccolta che fra breve sarà effettuata in misura maggiore di quanto sia avvenuto finora.

23. Adoperatevi quindi, fino a che ognuno di voi, al suo posto, avrà adempiuto giustamente il proprio dovere, come Io posso e ho il diritto di pretendere da lui, poiché a nessuno mancano i mezzi di guarigione! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  44次佈道從主掌握你的錯誤和錯誤的概念

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44次佈道從主掌握你的錯誤和錯誤的概念

1872年4月25日

馬太福音9:1-8  – 醫治一個男人麻痺病人

他進入一艘船,過了一段時間,進入他自己的城市。看哪,他們帶著一個患有麻痺的人躺在床上,耶穌看見他們的信心對著麻痺的病人說,兒子,祝你好運。你的罪被赦免了。有幾個文士你們心中說,這個人褻瀆了上帝。耶穌知道他們的想法說:你們為什麼想念你們心中的罪惡呢?因為是否容易,說,你的罪赦免了;或說,起來,走路?但你們可以知道,人子在地上有能力赦免罪惡,(後來他對那麻痺的病人說,)起來,拿起你的床,回你的房屋。他起身離開回他的家。但是當眾人看到它時,他們驚嘆並讚美賦予人類這種權力的上帝。“

這本福音書再次提到我所表現的幾個奇蹟,並說明我如何處理法利賽人的反對和言論對我的教學和我的行為一直批評。已經是第一個患有麻痺症的男人的奇蹟,因為他們在祭司的熱忱中擾亂了他們,因為在執行治療的奇蹟之前,我對那個病人說:“你的罪得到了赦免!”我原諒了病人的罪過,因為他和他的親人的信念,或堅定的信念,還因為 – 像大多數病人本身因違反其性質而對自己的疾病負責,他現在已經承擔了他的行為的後果。

法利賽人和大祭司相信只有他們自己被給有權赦免罪惡;這就是他們不高興的原因。然而,我打算向他們表明,我不僅可以赦免罪 – 並且從真正的意義上說 – 但我也有能力治愈罪的後果他們無法做到的。

他們嫉妒和仇恨的原因是,通過這些奇蹟的鮮明例子,我為自己贏得了人民,從而逐漸將他們與教士疏遠。

當時有必要通過這種行為來證明我的話,因為大多數人還沒有達到如此高的宗教教育程度,以至於他們只能在精神辯論的幫助下走上正確的救贖道路。因此,你在福音書的這一章中看到我如何試圖糾正我周圍人們的錯誤觀念,以及我如何通過行為不斷證明我剛才教導他們的真理。在那些時候,如果我想傳播我的教導,我首先要消除猶太人的祭司之間的偏見。因為在我面前人人平等。通過他們內部的神聖火花,他們都有資格成為我的孩子。

為了展示我的力量,我必須通過我的話證明他們的精神觀念是虛假的,我必須通過行為來消除身體疾病。所以你們看到我和我的門徒經常違反規定的宗教儀式行事,以引起人們注意到,從摩西,先知和我這個意義上來說,從字面上遵守聖殿法律還不是宗教的事實意味著它是。

這樣,我努力將減少所有曲解的儀式到其真正的價值,好為我純粹的精神教學騰出空間。這就是為什麼我說:“健 康 的人不需要醫生,只有要病人需要!” – “我會有憐憫而不是犧牲!” – “我不是來召義人,而是罪人悔改!“ – 以及關於禁食的反對意見:”只要新郎和他們在一起,陪伴新娘的孩子們可以哀悼嗎?但新郎離開他們的日子必到,他們必禁食。“ – ”沒有人把一塊新布放在一件舊衣服上!“ – ”人們也沒有把新酒放在舊瓶子裡!“ – 等等。

從這一切你可以看到我如何以各種方式,通過文字和比喻與舊偏見作鬥爭,以便我的教導可以被認為是屬靈的,人們可以理解它不能被儀式和跑進聖殿所取代,這些話可能會成真:“誰曾經崇拜我,必須用精神和真理來崇拜我!”

我也提醒我的門徒們,指出許多犯錯的孩子,並說:“收穫真的很豐滿,但是勞動力很少。因此,求你為收割的主禱告,叫他多派出收割的工人。“

看,我的孩子們!在對患有麻痺症的男人進行治療之前,我對他說:“你的罪得到了赦免!”他的疾病是由於自己罪惡對其機體造成的。我原諒了他這些罪惡,因為他沒有意識到他通過追逐肉慾快樂而感染了這種疾病。我沒有對他說:“去吧,不要再犯罪了!​​”;因為他還遠遠沒有理解和悔改這些罪過。

他的突然康復,完全是通過我的話來說,就是讓他思考並向他證明,最初給了他如此多的快樂和最終的痛苦並不構成人的真實生命,但是在人內部仍然有更高的,更精神的東西,這往往會吸引他去更好的地區,而不是在感官的基礎刺激。

用我的話說,我打算高舉這個病人,羞辱法利賽人的驕傲,讓他們感到無能為力,因為他們的言語不能像我那樣有效。言辭消失,但行為繼續說話。因此,我在各種場合的言論旨在表明傲慢的人類智力的局限性,以便在精神的崇高力量之前讓它自卑。

我那時所說的和所做的一切都與這個和所有時間都有關。無論你在哪裡看,都有麻痺症,盲人,跛腳人甚至死人。到處都是比光明更黑暗的地方,充其量只有暮色。

有許多人由於靈魂的錯誤方向而陷入精神跛足或癱瘓,並且將自己的心掛在短暫的事物上,完全蔑視或忽略了屬靈的東西。精神麻痺的結果是對精神和物質的誤解。如果大多數人不會滅亡,這些罪就是我必須每天原諒他們的罪。

直到今天,世界上還有很多奇蹟發生,但人們並不接受它們為奇蹟。他們憑藉自己的聰明才智,力圖將所有自然現象和政治事件解釋為具有相當普通的原因,而不曾意識到,我幫助他們脫離絞索,由於他們自己的頑固性,陷入迷宮般的假設和災難性事件之中的絞索。

但是,我曾經說過,我已經來到病人身邊,而今天仍然如此。我尋找那些患有各種疾病的麻痺,癱瘓,疲憊不堪的病人,我努力來治療他們用他們自己的罪孽作為他們的學校,從此他們應該有加強力進步如果可能。很多人因為他堅定的信念而痊癒。我把他置於環境中讓他有時間思考自己的人生和錯誤並糾正錯誤。

即使你在很多方面已經很好地理解了我對人類的想法以及我選擇他的目的,但我必須經常原諒你的罪過,因為你不知道什麼導致許多困擾你生活的困難。我仍然無法像對待淫婦那樣對你說:“去吧,不要再犯罪了!​​”,因為並非所有人都意識到他們只是懶惰的僕人,儘管他們有善意和最大的奉獻。

同樣在目前,許多人在認識他的弱點的負擔下感嘆。讓他像病人一樣來到我身邊 – 像福音中的病人 – 堅信我會醫治他,他很快就會聽到他心中的聲音在呼喚他:“你的罪孽或錯誤已被原諒! “拿起你的床,回你的房子!”這意味著要說:“不要依靠別人,也不要在即將到來的事件和更好的條件,而是擺脫你一直躺在床上的弱點!拋開錯誤的觀念和錯誤,不要攜帶它們,朝著完美的方向邁出堅實的步伐。你的意見和錯誤,到目前為止一直躺在你身上像病人,不再妨礙你的進步,因為你的負擔更輕,你將逐漸完全擺脫它們。但首先,事態必須扭轉。以前,你們躺著休息在其上,但現在,深知他們的重要性,你們必須承擔責任,而不是怨恨他們的負擔。“

因此,也是你們,我更喜歡的比許多其他人,讓我的教導熟悉到家喻戶曉,應該開始你們自己的治療。為了這個目的,我向你傳達情況為此你的靈魂力量加強經過測試和訓練。現在我也必須尋找病人並幫助他們,以便他們在痊癒時可以成為其他人的好榜樣。

即使我不能把一塊新布放在舊罪惡的衣服上,也不能將新酒塞進舊瓶子裡。他們中的任何一個都不能支持它。服裝磨損,瓶子爆裂。因此,舊衣服和舊瓶子必須先放在一邊;如果新的亞當取代他,那麼必須推遲舊亞當。最重要的是,罪孽-原因導至所有的困苦必須得到寬恕,即消除。只有這樣,以前的病人才能走上痊癒的道路。然而,每一個字,每一個行動,每一個事件都必鬚髮揮作用以增加收穫所需的工人數量。

我以前曾經說過:“有很多人被叫,但很少人被選中。”仍然有許多跛腳,盲目和病態的麻痺,他們都必須重新變成整體。這需要我的葡萄園中有效率的勞動者,如果他們要履行職責,他們必須能夠做任何工作。這只有可能在他們也經歷了認識學校他們想要帶給他人的.

因此,他們必鬚麵對一系列的考驗,苦難和戰鬥,最終導致他們放棄舊習慣,變成神聖真理的衣服,以便他們也可以跟隨呼召:“起床,拿起你的床到你家去!“

你們所有人都生病了,或多或少患上了麻痺症。我給了你很多幫助你治療。當你完全痊癒後,你將成為收穫的勞動者,這將很快跟進到比現在更大的規模。

因此,請確保你們中的每一個人都盡其所能地履行自己的職責,正如我可以期待他,因為你並不缺乏這些補救措施!阿門。

 

43. Keine Ahnung von Liebe… Das grösste Gebot – No Idea of Love… The greatest Commandment

PREDIGT / SERMON 43
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-43-Matthaeus-22_34-40 Das groesste Gebot Keine Ahnung von Liebe THE LORDs SERMONS Gottfried Mayerhofer-43-Matthew-22_34-40 The greatest Commandment Wrong Perception of God and no idea of Love
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flagge de  43. Predigt von Jesus… Das grösste Gebot

43. Predigt von Jesus… Das grösste Gebot
24. April 1872

Matthäus 22:34-40
Da aber die Pharisäer hörten, daß er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich. Und einer unter ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach: “Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz Jesus aber sprach zu ihm: “Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben als dich selbst. In diesen beiden Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten.”

01. Über die Antwort, welche Ich dem Pharisäer auf seine Frage: “Welches ist das vornehmste Gebot?” gab, ist euch schon manches gesagt worden, und es wäre eigentlich nicht notwendig, hier über die beiden Liebesgebote: “Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!” noch weiter etwas zu sagen. Allein da es hier als eine Sonntagspredigt besonders angeführt ist, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten Mich versuchten, um einen Anklagepunkt gegen Mich zu finden – weil ihnen Mein Treiben und Meine Wahrheiten lästig waren -, so wollen wir diese zwei Gesetze einer näheren Betrachtung unterziehen. Ich werde euch sowohl die dortige Lage der Dinge, als auch ihre analoge geistige in jetziger Zeit etwas näher auseinandersetzen, damit ihr den Zusammenhang Meiner Worte und Taten in jener Zeit mit den jetzigen Ereignissen leichter in Einklang bringen könnt.

02. Seht also, in jenen Zeiten meines Erdenwandels war die Priesterkaste ebenso ehr und habsüchtig, wie sie es in allen späteren Zeiten gewesen ist, und wer ihre Macht schmälern oder gar vernichten wollte, war natürlich ein Feind der Kirche, weil er ein Feind der Priester war und das Volk von ihnen abwenden wollte, was sie dann besonders in bezug auf ihre Macht und am meisten an ihren Geldsäcken verspürt hätten. Sobald also ein Lehrer auftrat, wie Ich es tat, dem sie wegen seiner klaren Worte wenig Widerspruch entgegensetzen konnten, waren sie nur darauf bedacht, ihn als gefährlichen Aufwiegler gegen die bestehenden politischen Einrichtungen unter irgendeinem Vorwand der Obrigkeit zur Bestrafung zu überliefern, welches ihnen auch gelang, als die Zeit Meiner Mission auf Erden zu Ende ging. So oft sie es früher versuchten, wich Ich ihren gelegten Fallen persönlich und ihren verfänglichen Fragen durch wohlbedachte Antworten aus.

03. In diesem Kapitel findet ihr verschiedene Fragen, verschiedene Versuche, Mich mit der Obrigkeit zu verwickeln, damit sie ihren Zweck erreichen könnten, ohne daß es den Anschein hätte, als wären sie die Urheber Meiner Gefangennahme, weil sie das Volk fürchteten, das Mir anhing und nachfolgte. Daher solche Fragen, wie die wegen des Zinsgroschens und mehrere andere dieser Art. Auch die Frage eines Schriftgelehrten: “Welches ist das vornehmste Gebot?” war auf einen Fang abgesehen; denn dieser Fragende erwartete von Mir eine Antwort, aus welcher eine Mißachtung der bestehenden weltlichen Gesetze herausgefunden werden könnte, worauf die Diener und Knechte des Statthalters triftigen Grund gehabt hätten, Mich den Gerichten zu überliefern. Da Ich jedoch ihre Gedanken und Absichten im voraus wußte, hütete Ich Mich wohl, ihnen vor der Zeit Anlaß zu lügnerischen Beschuldigungen zu geben. Meine Antwort fiel so aus, wie sie schon in ihren Gesetzen lag, nur war Meine Deutung dieser Gesetze von ihrer Deutung verschieden, verschieden war auch die Anwendung dieser Gesetze, also die Art und Weise, wie Ich sie befolgt haben wollte.

04. In den mosaischen Gesetzen waren die beiden einzigen und wichtigsten Gesetze ebenfalls enthalten. Doch die Deutungen und Erklärungen der Priester und Schriftgelehrten machten sie dem Volk nur von der Seite zugänglich, von welcher für den geistigen Menschen wenig herausleuchtete und es ihm schwer wurde, seine richtige Stellung zu Mir und zu seinem Nächsten, sowie zur ganzen Schöpfung herauszufinden, ein Verhältnis, welches auch jetzt noch von wenigen in dem Sinne aufgefaßt wird, wie es dem Geiste nach sein sollte. Damals hielt sich das Volk an den Buchstaben, und jetzt, nach mehr als tausend Jahren, klebt es noch immer ängstlich an demselben wie eine Fliege an einer Leimrute, welche gerne frei sein möchte, der aber die nötige Kraft fehlt, sich selbst frei zu machen.

05. Wenngleich Ich dem Pharisäer diese zwei einzigen Gebote als die größten bezeichnete, so begriff er sie ebensowenig wie die Antwort auf Meine Frage: “Was haltet ihr von Christus?” Diese Antwort war einem Psalm Davids entnommen und zeigte ihnen in Fernsicht, daß Mir als Herrn der Schöpfung am Ende doch alles untertan und zu einem Fußschemel wird, auf dessen Fläche Meine Füße ruhen werden, d.h. worauf Meine Lehre als Gebäude aufgerichtet werden wird.

06. Was es heißt: “Gott über alles lieben”, begriffen damals und begreifen heute noch viele nicht; und was es heißt: “Seinen Nächsten lieben” – ein Ergänzungsgebot des ersten -, ist vielen Menschen ebensowenig klar.

07. Seht, “Gott über alles lieben” ist ein Wort, das leicht auszusprechen, aber nicht so leicht verstanden und noch schwieriger auszuführen ist! Da muß Ich wieder zuerst fragen: “Warum sollen denn die Menschen Gott über alles lieben?” – Diese Frage muß zuerst beantwortet werden, ehe über Liebe und das Maß derselben gesprochen werden kann.

08. Nun, wenn ihr diese Frage mit kühlem Verstand betrachtet, so geht aus dieser Betrachtung eine andere Frage hervor, nämlich die: “Warum soll ich denn Gott lieben?” Hier ist nun in Betracht zu ziehen, daß der kalt urteilende Mensch so antworten wird: “Wenn ich so recht nachdenke, finde ich keinen Grund, einen Gott zu lieben, erstens, weil ich etwas Unsichtbares nicht lieben kann, und zweitens, weil ich dem Gott, der mich erschuf, nicht zum Dank verpflichtet bin. Als Er mich erschuf, hat Er mich nicht gefragt, ob es mir recht ist oder nicht! Er hat dabei nur sein Vergnügen des Erschaffens im Auge gehabt, aber nicht danach gefragt, ob ich als erschaffenes Wesen dann mit meinem Zustand und meiner Stellung, die Er mir unter den andern Wesen angewiesen hat, wirklich zufrieden bin, und ob ich mich glücklich fühle.”

09. Aus diesen Schlüssen ginge hervor, daß von seiten des Menschen gar keine Verpflichtung vorläge, seinen Schöpfer zu lieben, selbst wenn Er ihn auch in die glücklichsten Verhältnisse gestellt hätte, um so weniger aber, wenn in Betracht gezogen wird, mit welchen Drangsalen, Leiden und Mißhelligkeiten der Mensch von Geburt an bis zum Tode kämpfen muß. Deswegen sollten die Menschen Gott lieben, und dazu noch über alles? Das wäre doch etwas zuviel verlangt! So manche Menschen möchten zu ihrem Schöpfer sagen: “Wenn Du mich nicht als Mensch erschaffen hättest, könntest Du noch eher Anspruch auf meine Liebe erheben; aber unter diesen traurigen Lebensverhältnissen, gehört eine zu große Dosis Einfalt dazu, Den zu lieben, der mich im Materiellen in mancher Hinsicht unter das Tier gestellt hat, und der mir nur die Fähigkeit verlieh, meine Lage so recht beurteilen und beweinen zu können!”

10. Seht, Meine Kinder, so urteilt, und nicht mit Unrecht, der Verstandesmensch, dem die kalte Wirklichkeit – d.h. das, was er vor sich sieht, mit Händen greifen und mit seinen Sinnen wahrnehmen kann die ganze Welt ausmacht. Eine solche Denkungsweise war schon seit Entstehung des Menschen immer bei einzelnen die Basis ihrer Handlungen, und in jetziger Zeit predigen solches eure gelehrten Materialisten ohne Scheu und finden ein großes Publikum, welches ihren Ansichten ganz beistimmt und ihnen Beifall klatscht.

11. Wenn Ich also das Gebot: “Du sollst Gott über alles lieben!” in dieser Predigt wieder berühre, so geschieht es deswegen, um dem größten Teil der Menschen ihre falschen Ansichten von Mir und der Welt nebst den damit zusammenhängenden Fehlschlüssen – vor Augen zu halten, und um derer willen, die noch für etwas anderes Sinn haben, als nur Verehrer der vergänglichen Materie zu sein, und welche fühlen, daß noch etwas Besseres und Tieferes sich in ihrem Innern bewegt und sie zu geistigem Leben antreibt.

12. Wenn Ich ein Gebot gegeben habe, so muß doch ein Grund dazu vorhanden sein, warum das Gebot ausgeführt oder befolgt werden soll. So muß also auch ein Grund bestehen, warum Ich dieses Gesetz der Liebe als das vornehmste und größte in Meiner Schöpfung bezeichnete, und warum es zu deren Fortbestand, Zusammenhang und Vervollkommnung eingesetzt wurde.

13. Nun seht, bei jedem Gesetz kann leicht beurteilt werden, was der Beweggrund war, das Gesetz so und nicht anders zu geben, und ob das Gesetz aus Liebe, also zum Besten anderer, oder nur aus Eigennutz für den Gesetzgeber selbst gegeben wurde.

14. Wenn nun Ich als Schöpfer Meinen geschaffenen, Mir gleichenden Wesen als erstes Gesetz die Liebe vorschreibe, die sie gegen ihren Erschaffer haben sollen, so ist doch klar, daß man den Grund oder das Warum dieses Gesetzes auch in Meinen Anordnungen erkennen muß, und begreift, daß überall – es mag geschehen, was will – Liebe zugrunde liegt.

15. Was ist denn eigentlich ,Liebe`?

16. Seht, auch diesen Begriff müssen wir erklären, um dessen Größe besser beurteilen zu können!

17. Liebe ist nichts anderes als eine gewisse Zuneigung zu einem belebten oder unbelebten Gegenstand. Diese Zuneigung bedingt die Erhaltung dieses Gegenstandes in dem Maße, in dem er eben unsere Liebe in Anspruch nimmt. Unter lebenden Wesen ist Liebe eine Zuneigung oder ein Hingezogenwerden zu anderen Wesen, die wegen ihrer Eigenschaften mit ihren Gefühlen harmonieren. Beim Menschen kommt hinzu, daß der, der Liebe gibt, auch wieder Liebe empfängt. Der Liebende möchte mit dein geliebten Wesen im Austausch seiner Gesinnung und Gefühle bleiben und, Liebe wieder von ihm zurückerhaltend, sich gleichsam mit ihm vereinen und ein geistiges Ganzes ausmachen. Die Liebe, welche keinen andern Zweck hat, als den Geliebten so glücklich wie möglich zu sehen, ist ferner die Eigenschaft, welche uns fähig macht, dem Geliebten alles zu geben und für uns nichts zu behalten als nur das Bewußtsein, ihn so glücklich gemacht zu haben, wie es unsere Kräfte erlaubten.

18. Nun, wenn der Mensch diese Liebe von seiten seines Gottes, Schöpfers und Herrn begriffen und erfaßt hat, dann ist ihm auch das Gesetz der Liebe leicht verständlich, welches ihm gebietet, dem Gott, der alles hergegeben hat, um Seine Geschöpfe glücklich, ja ewig selig zu machen, auch aus ganzer Seele und mit aller ihm möglichen Kraft zu lieben.

19. Wie beweist aber Gott dem Menschen diese Liebe, die Er für ihn geopfert hat, um seine menschliche Liebe so anzuregen, daß sie über alles Irdische, Sichtbare und Unsichtbare hinaus den Schöpfer des großen Universums über alles lieben lernt?

20. Seht, hier gibt es zwei Wege, die dem Menschen die Liebe seines Schöpfers beweisen und klar machen können: die geistige, unsichtbare, in ihm wohnende Welt, und die materielle, sichtbare, ihn umgebende Welt. Beide Wege, obwohl verschieden in ihrer Ausdrucksweise, führen zum gleichen Ziel, d.h.: den Schöpfer als liebenden Herrn und Vater zu erkennen.

21. Betrachten wir zunächst den ersten Weg.

22. In früheren Zeiten, als man die Natur weniger kannte, wurden durch die Gelehrten so manche Anfänge des Unendlichen im Großen wie im Kleinen aufgedeckt. In jener Zeit war es der innere Mensch, der die begeisterten Gesetzgeber, wie Moses und die Propheten und Seher beschäftigte. Sie machten den Menschen auf sein Inneres aufmerksam und stellten das als Gebot hin, was eigentlich aus freiem Antrieb geschehen sollte.

23. Damals stand dieses Gesetz der Gottesliebe als Gesetz, nicht aber als Liebesgebot vor dem Menschen. Deswegen fragte auch der Pharisäer, welches das vornehmste Gebot sei, weil er dieses Gebot nicht für so wichtig hielt und vielleicht glaubte, von Mir eine Antwort zu bekommen, welche auf ein bürgerliches Gesetz hindeutete. Denn Liebe, wie Ich sie gebot, war diesem Pharisäer und auch vielen anderen Menschen in jenen Zeiten fremd, wie auch jetzt noch die Liebe, wenn sie etwas anderes bedeutet als nur Liebe für sich, Millionen Lebender trotz aller Aufklärung ein unbekanntes Ding ist.

24. Um dieses Gesetz Meiner großen Schöpfung zur Geltung zu bringen, stieg Ich selbst auf eure dunkle Erde hernieder und zeigte euch durch Wort und Tat, was Liebe zu Gott und was Liebe zum Nächsten ist. So brachte Ich den Menschen aus seiner materiellen Richtung und erhob ihn zu einem geistigen Geschöpf, das zwar die Wurzel, seine Füße auf Erden, im Materiellen, jedoch seinen Kopf oder die geistige Blume in Regionen emporhebt, welche mit der Materie nichts zu tun haben.

25. So wie Ich Meinen Mitlebenden die Gottesliebe erklärte, so zeigte Ich ihnen auch in vielen Gleichnissen, Worten und Taten, was eigentlich Nächstenliebe ist, wie sie verstanden und ausgeübt werden soll, zeigte ihnen wie das zweite Gebot, das der Nächstenliebe, nur dann erfüllt werden kann, wenn man das erste ganz im geistigen Sinne aufgefaßt hat, und wie umgekehrt die Gottesliebe nur dann echt und rein ist, wenn sie am Nächsten und an der ganzen, den Menschen umgebenden Welt als Bruderliebe ihren Ausdruck findet.

26. Der zweite Weg, die Liebe Gottes durch die Natur zu beweisen und in ihr Gottes Sprache auf jedem Schritt zu gewahren, war späteren Jahrhunderten vorbehalten, obwohl auch schon in jenen Zeiten Meines Erdenwandels und noch früher die Priesterkasten mit den Geheimnissen der Natur vertraut waren, so gut, wie es jetzt nur wenige sind. Lange blieb diese Stimme, durch welche Ich den Menschen von Meiner allumfassenden Liebe tausend und abertausend Beweise geben wollte, unbemerkt. Auch jetzt noch ist es nur einzelnen vorbehalten, diese Stimme bei ihren Forschungen zu vernehmen. Leider kennen die meisten im Gebiet der Naturwissenschaft Herumwühlenden nur die Materie und ihre von Mir ihr aufgedrungenen Gesetze, statt den leisen Ruf der Liebe zu vernehmen, der ihnen aus jedem Atom entgegenweht, weil eben in jedem Atom ein Liebeshauch Meines göttlichen Ichs verborgen liegt, der ebenfalls auf seine weitere Entwicklung nach den Liebesgesetzen wartet.

27. Es war für euch jetzt Lebenden das Fernrohr, das euch die weiten Räume über euch erschloß; es war das Mikroskop, welches euch die Wunder des Kleinsten enthüllte. Durch beide Instrumente könnt ihr die Unendlichkeit und den Unendlichen selbst wohl ahnen, aber nicht begreifen.

28. Beide Wissenschaften, Astronomie und Naturwissenschaft, sind dem Menschen gegeben, um seinen Stolz zu dämpfen, seinen Dünkel zu beseitigen und ihn doch als Geist hoch über alle Räume zu erheben, weil sie dem Endlichen die Fähigkeit gaben, das Unendliche zu erfassen und zu ahnen.

29. Beide Wissenschaften sollen zur Gottesliebe, die Gottesliebe zur Menschenwürde und die Menschenwürde zur Nächstenliebe führen, die sodann wieder zu Dem zurückführt, der alles so geordnet hat, daß jeder Funken Liebe seinen Kreislauf vollenden kann, indem er, von Mir als Gott ausgegangen, zu Mir wieder zurückkehrt.

30. So soll denn die Gottesliebe sich von selbst in den Herzen der Menschen bilden und ihren Ausdruck in der Nächstenliebe finden, indem diese auf die erstere gegründet den Kreislauf beschleunigt und sich so beide Gesetze, aus denen alles hervorgegangen ist, und zu denen alles zurückzukehren sucht, als die höchsten, aber auch die einzigen bewahrheiten. So sind diese Gesetze die vornehmsten; denn sie sind auf Liebe, auf die Hinneigung von Gleichem zu Gleichem gebaut und können nur Harmonie, d.h. Ruhe, Glückseligkeit und Wonne bereiten.

31. Wenn auch der Mensch auf seiner Lebensbahn so manche Kämpfe und bittere Leiden zu ertragen hat, sieht doch der geistige Seelenmensch darin nicht die Folge materieller oder sozialer Verhältnisse, sondern er sieht in ihnen die Schulung zu einem höheren Leben. Es müssen zuerst die Versuchungen der materiellen Welt überwunden sein, ehe die geistige in ihrer ganzen Wichtigkeit erfaßt und verstanden werden kann. So sind ihm, dem Sohn eines Gottes, Kämpfe und Leiden nur ein Ansporn zum Vorwärtsschreiten, nicht aber ein Grund zur Enttäuschung; so fühlt er sich im Kampf mit der materiellen Welt erhaben und als geistiges Kind eines ihn ewig liebenden Vaters stark genug, sie zu besiegen, wie Ich zur größeren Bekräftigung euch als Jesus ein glänzendes Beispiel gegeben habe.

32. In diesem Bewußtsein begreift der Mensch, warum er Gott über alles – d.h. weit über jede andere Neigung hinaus – lieben, die Liebe zu Gott somit als Höchstes achten und nur ihr genügen soll, und warum er seinen Nächsten, ebenfalls ein aus Gottes Hand hervorgegangenes geistiges Wesen, ebenso wie sich selbst lieben, d.h. ihn so achten soll, wie er selbst, als Gottes Ebenbild, angesehen und geachtet sein will.

33. So sollt ihr Mich als Gott lieben, und diese Liebe an dem Nächsten beweisen, damit ihr die wahren Abkömmlinge dessen seid, der allem so viele Wunder eingehaucht hat. Dann wird euch klar werden, daß eine Welt nur dann bestehen kann, wenn Liebe ihr Grundwesen, Liebe ihr Bestehungs und Vervollkommnungstrieb ist.

34. Das ist es, was Meine beiden Gesetze euch predigen, was sie euch von der Wiege bis zum Grabe in tausend Formen und Verhältnissen sagen und weit über dieses Erdenleben hinaus immer wiederholen werden, daß ohne Liebe kein Vater sein kann, aber ohne Liebe auch keine Kinder bestehen können. Amen.

flagge en  43rd Sermon from Jesus… The Greatest Commandment

43rd Sermon from Jesus… The Greatest Commandment
April 24, 1872

Matthew 22:34-40
“But when the Pharisees had heard that he had put the Sadducees to silence, they were gathered together. Then one of them, which was a lawyer, asked him a question, tempting him, and saying, Master, which is the greatest commandment in the law? Jesus said unto him, Thou shalt love the Lord thy God with all thy heart, and with all thy soul, and with all thy mind. This is the first and great commandment. And the second is like unto it, Thou shalt love thy neighbour as thyself. On these two commandments hang all the law and the prophets.”

Concerning My reply to the Pharisee’s question: “Which is the noblest commandment?” you have already been told quite a lot, and actually it would not be necessary to add any more regarding the two commandments of love: LOVE GOD ABOVE ALL AND YOUR NEIGHBOUR AS YOURSELF. However, since it is mentioned here specifically as a Sunday sermon, and since the Pharisees and scribes put Me to the test in an endeavour to find a point of accusation against Me, as My activity and My truths were annoying them, let us take a closer look at these two commandments. I shall explain to you in more detail the situation as it was then, as well as its spiritual analogy for the present time, so that you may find it easier to understand the correlation between My words and actions then and the present events.

In the days when I walked on earth the priesthood was as ambitious and greedy as it has been ever since, and anyone who wanted to limit or even destroy their power was, naturally, an enemy of the church because he was an enemy of the priests, tending to turn the people against them. This they would have felt very much where their influence was concerned, but even more so in their purse. So every time a teacher like Me appeared, whom they could not oppose very much because of the clarity of his words, they were intent on handing him over for punishment – under some pretext – to the existing political institutions as a dangerous rebel. In this they also succeeded, as the time of My ministry on earth was drawing to a close. Earlier, I had always evaded their traps, either in person or through well-considered answers to their insidious questions.

In this chapter, you find various questions and attempts to implicate Me with the authorities, so that they might achieve their purpose without its appearing as if they were responsible for My arrest, because they feared the people who were attached to Me and followed Me. Therefore, they came with questions like the one about the tribute money and other similar ones. Also the question by one of the scribes: “Which is the greatest commandment?” was intended to trap Me, for this man expected from Me an answer which could be interpreted as disregard of the existing secular laws, whereupon the servants of the governor would have had a weighty reason for handing Me over to the courts. However, since I already knew their thoughts and designs in advance, I took good care not to give them any cause for false accusations. My answer turned out in accordance with what is contained in their laws, only My interpretation of these laws differed from theirs. The application of these laws and the way I wanted them to be followed was also different.

The two sole and most important commandments were also contained in the Mosaic laws. However, the interpretation and explanation by the priests was so one-sided that the spiritual man derived little benefit from them and found it difficult to find the right approach to Me and to his fellowmen as well as to all creation, a relationship which still today is comprehended only by few as it should be from a spiritual point of view. In those times, people stuck to the letter and now, after almost 2000 years, they are still scrupulously sticking to it like flies to a lime-twig, anxious to be free, but lacking the strength to free themselves.

Although I called these two commandments the greatest, the Pharisee understood them as little as the answer to My question: “What think ye of Christ?” The answer was quoted from a psalm of David and showed them in perspective that ultimately everything will be subject to Me, the Lord of Creation, becoming a footstool for My feet to rest, which means, upon which My teaching will be erected as an edifice.

What it means to “love God above everything” only few comprehended then and only few do so now. And to many people it is not clear at all what is meant by the words “to love one’s neighbour”, a supplementary commandment to the first one.
To “love God above everything” is a phrase that is easy to say, but not so easy to understand and even harder to carry out. Here we must ask: “Why should men love God above everything?” – This question must be answered before love and its measure can be discussed.

Considering the question: “Why should I love God?” – the coldly reasoning person will answer: “Thinking about it, I actually find no reason why I should love God. Firstly, because I cannot love something invisible and, secondly, I do not owe any gratitude to the God Who created me, for He did not ask whether it suited me or not. He had only His pleasure of creating in mind and did not ask whether I, as the created being, would really be satisfied with My condition and the position He assigned to me among the other created beings, and whether I am feeling happy.”

From these conclusions it would follow that there would be no obligation for man to love his Creator, even if He had placed him in the most fortunate circumstances, and much less so considering the hardships, suffering and misfortunes man has to struggle with from birth to death. Should men love God for that, and even “above everything”? That would be asking too much! There are people who would like to say to their Creator: “If you had not created me as a human being you might still claim my love, but in these sad living conditions it would require just too much simplicity to love Him Who in some respects placed me below the animal, yet gave me the ability to be really conscious of my state and to deplore it!”

Behold, My children, this is the not unjustified opinion of the rationalist whose world is the cold reality, that is, what he sees before him, can touch with his hands and perceive with his senses. With some, this way of thinking has always been the basis for their actions, ever since men came into existence. Today your learned materialists preach this without fear, and they find a large audience that fully agrees with their views and even applauds them.

If, in this sermon, I once more touch upon the commandment: “You shall love God above everything!”, it is done to point out to the majority of people their wrong views about Me and the world, including the relevant false conclusions, -for the sake of those who are still susceptible to other things, except being admirers of transient matter, and feel that there is still something better and deeper moving in their heart inducing them towards spiritual life.

If I have given a commandment, there must be some reason why it should be observed or complied with. Thus, there must be a reason why I described this commandment as the noblest and greatest in My creation, and why it was instituted for the latter’s continuation, consistency and perfection.

With every law it is easy enough to see why it was given in a particular form and whether its motive was love and whether it was given for the benefit of others or in the law-giver’s own interests.

Now, if I as the Creator lay down love as the principle law for My created beings that are like Me, love for their Creator, it is obvious that the reason for this law must also be recognizable in My instructions and a person must understand that -whatever happens – love is at the root of everything.

What actually is “love”? We have to clarify also this concept to give us a better judgment concerning it.

Love is nothing else but a certain attachment to an animate or inanimate object. This attachment safeguards the preservation of this object to that degree to which it lays claim to our love. Among living beings love is an attachment or attraction to other beings with whom, due to their nature, there is emotional harmony. In the case of humans, the one who gives love also receives it in return. The loving person wants to remain with the loved one in a state of interchange with his thinking and feeling and, receiving love in return, as it were unite with that person to form a spiritual whole. Love which has no other goal than to see the loved one as happy as possible is also the quality that enables us to give the loved one everything, retaining nothing but the conviction of having made that person as happy as we can.

Only when a person has comprehended this love on the part of his God, Creator and Lord, can he easily understand the law of love demanding of him to love with all his heart and with the greatest possible intensity the God Who has given everything to make His created beings happy for all eternity.

But how does God prove this love which He has sacrificed for man to stimulate his human love into loving the Creator of the great universe above everything, above all that is of the world, the visible and invisible?

There are two ways that can prove and clearly demonstrate to a man the love of his Creator: First, the spiritual, invisible world within him and, second, the material, visible world around him. Both ways, although different in their expression, lead to the same goal, namely, to recognizing the Creator as the loving Lord and Father.
Let us now examine the first way.

In former times, when man’s knowledge of nature was still more limited, scientists discovered many a starting point for the infinite, on a large scale as well as on a small scale. In those times it was the inner man with whom the enthusiastic lawgivers, like Moses, the Prophets and the seers, concerned themselves. They drew man’s attention to his inner life and established as a law what men should actually do of their own accord.

In those times, this commandment of love for God was presented to men as a law, not as a commandment of love. That is why the Pharisee asked which was the greatest commandment, since he did not consider this one so important and may have believed he might receive an answer from Me referring to some civil law. For love, as I demanded it, was unknown to this Pharisee and to many other people in those times. Thus, notwithstanding these englightened times, to millions of the people living today love, which means something different from self-love, is an unknown thing.

In order to make this law of My great creation known and recognized, I Myself descended to your dark earth and demonstrated through word and deed what love for God and love for one’s fellowman actually means. Thus I turned man away from his materialistic tendency and raised him to a spiritual being with its roots, its feet, on earth in the material, but lifting its head, or the spiritual flower, into regions that have no connection with matter.

Just as I explained the love of God to My contemporaries, I showed them through numerous parables, words and deeds what the love of one’s neighbour is and how it must be understood and practised. I showed them how the second commandment of love for one’s neighbour can only be fulfilled if first the love of God has been fully conceived in its spiritual meaning and how, vice versa, the love of God can only be genuine and pure if it is expressed as brotherly love for one’s fellowmen and all the surrounding world.

The second way to prove God’s love through nature, recognizing in it His voice on every step, was reserved for later centuries, although already at the time of My life on earth, and earlier still, the priesthood was more familiar with the secrets of nature than many people are even today. This voice, through which I wanted to give men countless proofs of My all-embracing love, remained unnoticed for a long time. Even now only few hear this voice in their explorations. Unfortunately, most of those who rake about in the field of natural science know only matter and the laws imposed upon it by Me, instead of hearing the soft call of love breathing to them from every atom, since a breath of love from My divine Self is latent in every atom, awaiting its further development in accordance with the laws of love.

It was the telescope which opened up the vast expanses above for you who are living today; and it was the microscope which revealed to you the wonders of the minutest things. With the help of both instruments you may be able to guess, but not comprehend, infinity and the Infinite Himself. Both sciences – astronomy and natural science – have been given to man to dampen his pride, to eliminate his self-conceit and still raise him high above all spaces as a spirit, since they enabled the finite to guess and conceive the infinite.

Both sciences are meant to lead to the love of God, the love of God to human dignity and human dignity to the love of one’s neighbour, which again leads back to Him Who has arranged everything in such a way that every spark of love can complete its circuit by returning to Me as God from Whom it has originated.

Thus the love of God is to form spontaneously in the hearts of men and express itself in the love of one’s neighbour which -based on the former – speeds up the circuit, and in this way both laws, out of which everything has originated and to which everything seeks to return, prove to be truly the supreme and sole laws. Consequently, they are the noblest laws since they are based on love, on the inclination of like toward like and, therefore, can only give harmony, that is, peace, bliss and delight.

Even if man in the course of his life has to put up with many a struggle and bitter suffering, the spiritually inclined person does not regard this as the result of material or social circumstances, but sees in it an education for a higher life. The temptations of the material world must first be overcome before it is possible to comprehend the spiritual world in all its significance. Thus for him, the son of a God, struggles and suffering are only a spur to progress, not a cause for disappointment; thus he feels sublime in the struggles with a material world and, as a spiritual child of an eternally loving Father, strong enough to conquer them, for the corroboration of which I, as Jesus, have given you a splendid example.

In this state of awareness man understands why he should love God above all, that is, far above every other love; why he should regard the love of God as the highest and comply with its demands. He also understands why he should love his neighbour who, too, is a spiritual being, gone forth from the hand of God like himself, which means, he should respect him just as he himself, as the image of God, wishes to be regarded and respected.

Thus you shall love Me as God and prove this love on your neighbour so that you may be true descendants of Him Who has breathed His wonders into all things. Then you will realize that a world can only exist if its basic nature is love, if love is its impulse for existence and perfection.

It is this which My two commandments preach to you, what they are telling you in a thousand ways from the cradle to the grave and what they will be reiterating far beyond this life -that without love there cannot be a Father nor can there be children. Amen.

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Predica 43 – Il più grande comandamento

Diciassettesima dopo Pentecoste
( XXIVa del Tempo Ordinario)

Matteo 22, 34-40: «Allora i farisei, udito che egli aveva chiuso la bocca ai sadducei, si riunirono. E uno tra loro, uno scriba, lo tentò e disse: “Maestro, qual è il più importante comandamento nella legge?”. Gesù gli rispose: “Tu devi amare Dio, il tuo Signore, con tutto il cuore, con tutta la tua anima e con tutto il tuo sentimento. Questo è il più importante e il più grande comandamento. L’altro però è a questo simile: ‘Tu devi amare il tuo prossimo come te stesso’. In questi due comandamenti dipende tutta la legge ed i profeti”.»

(Il 24 aprile 1872)

1. Sulla risposta che Io diedi al fariseo, alla domanda: «Quale Comandamento è il più importante?», vi è già stato detto parecchio, e veramente non sarebbe necessario dire ancora qualcosa sui due comandamenti d’amore: «Ama Dio sopra ogni cosa e il tuo prossimo come te stesso!». Tuttavia, poiché qui, come predica domenicale, è accennato in modo particolare come gli scribi e farisei Mi tentarono per trovare un capo d’accusa contro di Me, poiché la Mia attività e le Mie verità erano loro fastidiose, – allora vogliamo sottoporre queste due leggi a una riflessione più dettagliata. Io vi spiegherò un po’ più da vicino, tanto le condizioni delle cose del luogo, quanto la loro analogia spirituale nei tempi attuali, affinché possiate portare più facilmente a confronto il contesto delle Mie parole e delle Mie opere di quel tempo, con gli avvenimenti del presente.

2. Vedete, in quei tempi del Mio cammino terreno, la casta sacerdotale era ambiziosa e avida, tanto quanto lo è stata in tutti i tempi seguenti, e chi voleva sminuire, o addirittura annientare il suo potere, era naturalmente considerato un nemico della chiesa e dei sacerdoti, giacché allontanava il popolo da loro, cosa che ne avrebbe intaccato in modo particolare il potere, e più di tutto il loro sacco del denaro. Non appena quindi si presentava un maestro, come lo ero Io, e alle cui chiare parole si poteva contrapporre ben poca opposizione, essi miravano solamente a questo: di consegnarlo sotto un qualsiasi pretesto alle autorità per la punizione, come un pericoloso sobillatore contro gli ordinamenti politici esistenti, cosa che pur riuscirono ad attuare, quando il tempo della Mia missione sulla Terra fu giunto ormai alla fine. Tuttavia, per quanto prima di allora essi avessero tentato spesso, Io schivavo personalmente i loro tranelli e le loro insidiose domande con risposte ben ponderate.

3. In questo capitolo voi trovate differenti domande, e differenti tentativi di comprometterMi con le autorità, affinché essi potessero raggiungere il loro scopo senza sembrare in apparenza gli autori della Mia cattura, poiché temevano la reazione del popolo, il quale Mi era affezionato e Mi seguiva. Perciò Mi rivolgevano tali domande, come quella del tributo da pagare, e molte altre del genere. Anche la domanda di uno scriba: «Qual è il più importante comandamento?». era stata formulata in vista di una cattura; costui, infatti, si aspettava da Me una risposta in cui poter rintracciare un disprezzo delle esistenti leggi terrene, grazie al quale gli inservienti e i servitori del governatore avrebbero avuto valide ragioni per consegnarMi ai tribunali. Ma poiché Io conoscevo in anticipo i loro pensieri e le loro intenzioni, Mi guardai bene dal dare loro prima del tempo l’occasione di tali imputazioni menzognere. La Mia risposta fu così come stava già nelle loro leggi; solo che la Mia interpretazione di quelle leggi era differente dalla loro, e così pure l’applicazione e il modo e la maniera in cui Io volevo fossero osservate.

4. Nelle leggi mosaiche erano contenute le due uniche e più importanti leggi. Le interpretazioni e le spiegazioni degli scribi e dei sacerdoti, però, erano tali da rendere le stesse accessibili al popolo solamente dalla parte in cui l’uomo spirituale era poco rappresentato ed esaltato, e difficilmente poteva ritrovare la sua giusta posizione dinanzi a Me e al suo prossimo così come dinanzi all’intera Creazione; una condizione che anche oggigiorno è compresa da pochi così come dovrebbe esserlo secondo lo Spirito. In quel tempo il popolo si atteneva alla lettera, e anche ora, dopo quasi duemila anni, rimane scrupolosamente attaccato alla stessa, come una mosca a una paniuzza, dalla quale vorrebbe volentieri liberarsi, ma senza avere la forza necessaria.

5. Sebbene Io avessi indicato al fariseo questi due unici comandamenti come i più grandi, egli tuttavia li comprese altrettanto poco, quanto la risposta alla Mia domanda: «Che cosa ritenete voi del Cristo?». Questa risposta, presa da un salmo di Davide, mostrava loro in prospettiva, che alla fine tutto dovrà essere soggetto a Me quale Signore della Creazione, e servire da sgabello, su cui si poseranno i Miei piedi, vale a dire su cui sarà eretta – come edificio – la Mia Dottrina.

6. Che cosa significhi: «Amare Dio sopra ogni cosa» pochi lo compresero in quel tempo, e molti ancor oggi non lo comprendono; e cosa significhi: «Amare il proprio prossimo» – un comandamento complementare del primo – è altrettanto poco chiaro per molti.

7. Vedete, ‘Amare Dio sopra ogni cosa’, è una parola facile da esprimersi, ma non così facile da comprendere, e ancor più difficile da realizzare! Qui devo di nuovo, dapprima, domandare: “Perché gli uomini devono amare Dio sopra ogni cosa?”. – Si dovrà rispondere a questa domanda, prima di poter parlare dell’amore e della misura dello stesso.

8. Ebbene, se voi esaminate questa domanda con il freddo, distaccato intelletto, allora ne verrà fuori un’altra, vale a dire: “Perché io devo amare Dio?”. E il freddo, giudicante uomo, risponderà così: “Se rifletto bene, non trovo alcun motivo per amare un Dio; primo, perché non posso amare qualcosa di invisibile, e secondo, perché verso quel Dio che mi ha creato, io non ho nessun obbligo di gratitudine. Quando Egli mi creò, non mi chiese se mi andava bene, o meno! Egli ha avuto in mente unicamente il Suo piacere di creare, ma non mi ha chiesto se io, quale essere creato, con il mio stato e la posizione che Egli stesso mi aveva assegnato tra gli altri esseri, fossi veramente soddisfatto, e se mi sentissi felice”.

9. Da ciò risulta come da parte dell’uomo non vi sia alcun obbligo di amare il suo Creatore, perfino se Egli lo avesse messo anche nelle condizioni più felici, e tanto meno, prendendo in considerazione con quali tormenti, sofferenze e dissensi egli deve invece, addirittura combattere, dalla nascita fino alla morte. Per questa ragione gli uomini dovrebbero amare Dio e, per giunta, ancora, sopra ogni cosa? Questo sarebbe certo, pretendere troppo! Così tanti uomini vorrebbero dire al loro Creatore: “Se Tu non mi avessi creato come uomo, potresti ancora avanzare una pretesa sul mio amore; ma, sotto queste tristi condizioni di vita, ci vorrebbe una grande dose di ingenuità, per amare Colui che, materialmente, in un certo senso, mi ha addirittura posto al di sotto dell’animale, dotandomi solo della capacità di poter giustamente giudicare, e deplorare la mia situazione!”.

10. Vedete, figli Miei, così giudica, e non a torto, l’uomo razionale, al quale la fredda realtà – vale a dire ciò che egli vede dinanzi a sé, e che può afferrare con le proprie mani e percepire con i propri sensi – costituisce l’intero mondo. Un tale modo di pensare, fin dall’origine dell’uomo ha sempre rappresentato presso i singoli la base delle loro azioni, e nell’epoca attuale i vostri eruditi materialisti predicano questo senza scrupoli, trovando un grande pubblico che approva pienamente le loro opinioni e le batte loro le mani.

11. Se Io quindi in questa predica di nuovo tocco il comandamento: «Devi amare Dio sopra ogni cosa!», ciò accade per tenere dinanzi agli occhi, alla maggior parte degli uomini, le loro false opinioni su di Me e sul mondo – unitamente alle false conclusioni a questo connesse – e per amor di coloro che hanno un senso ancora per qualcos’altro, che essere solo adoratori della caduca materia, e sentono che nel loro intimo si muove qualcosa di migliore e più profondo, e li spinge alla vita spirituale.

12. Se Io ho dato un comandamento, deve pur esserci un motivo per cui tale comandamento va adempiuto oppure osservato. Deve esistere un motivo per il quale Io proposi questa legge dell’Amore, come la più importante e più grande nella Mia Creazione, stabilita per la sua continuazione, la sua coesione e il suo perfezionamento.

13. Ebbene, vedete, di ogni legge può essere facilmente valutata la ragione per cui essa fu data così e non diversamente; se fu data per Amore, quindi per il bene degli altri, oppure solo per gli interessi del legislatore stesso.

14. Ora, se Io, quale Creatore, prescrivo ai Miei esseri creati, e a Me somiglianti, come prima legge l’amore, amore che essi devono avere verso il loro Creatore, allora è certamente chiaro che in questo si riconosce il motivo o il perché di questa legge anche nei Miei ordinamenti, e si riconoscerà che ovunque – possa accadere quel che si vuole – alla base, c’è sempre l’amore.

15. Che cosa è dunque, veramente, ‘amore’?

16. Vedete, anche questo concetto noi dobbiamo spiegare, per poter meglio valutare la sua grandezza!

17. L’amore non è altro, che una certa affezione per un oggetto animato o inanimato. Un’affezione che esige la conservazione di quest’oggetto, nella misura in cui, appunto, esso si orienta al nostro amore. Per gli esseri viventi, l’amore è un’affezione o un’attrazione verso altri esseri che per le loro caratteristiche si armonizzano reciprocamente tramite i sentimenti. Nel caso dell’uomo, infatti, si aggiunge anche il fatto che, chi dà amore, riceve a sua volta anche amore. L’amante vorrebbe intrattenersi con l’essere amato nello scambio dei suoi intenti e dei suoi sentimenti e, ricevendo a sua volta di nuovo amore, unirsi in qualche modo con lui e formare un tutt’uno spirituale. L’amore, che non ha altro scopo che vedere l’amato il più felice possibile, è inoltre la caratteristica che ci rende capaci di dare tutto all’amato, non trattenendo nulla per noi, all’infuori della consapevolezza di averlo reso tanto felice, come le nostre forze permettevano.

18. Ebbene, se l’uomo ha compreso e afferrato questo genere di Amore da parte del suo Dio, Creatore e Signore, allora gli sarà facile comprendere anche quell’aspetto della legge dell’Amore che gli impone di amare quel Dio che ha dato tutto per rendere felici, anzi eternamente beate le Sue creature, con tutta l’anima e con tutte le forze a Lui possibili.

19. E in che modo Dio dimostra all’uomo quest’Amore che Egli ha sacrificato per lui, suscitando il suo amore umano, affinché impari ad amare il Creatore dell’intero universo sopra ogni cosa, di là da ogni cosa terrena, visibile e invisibile?

20. Vedete, qui ci sono due vie che possono mostrare chiaramente all’uomo l’Amore del suo Creatore: lo spirituale, invisibile mondo dimorante in lui, e il materiale mondo visibile che lo circonda. Entrambe le vie, sebbene differenti nel loro modo di esprimersi e manifestarsi, conducono alla stessa meta, vale a dire: riconoscere il Creatore come Signore e Padre amante!

21. Esaminiamo anzitutto la prima via.

22. Nei tempi passati, quando la natura era meno conosciuta, furono gli scienziati a scoprire parecchi principi dell’infinito, nel grande come nel piccolo. E fu l’uomo interiore a occupare i legislatori appassionati come Mosè, i profeti e i veggenti, i quali, concentrando la propria attenzione sull’interiorità umana, indicarono come comandamento ciò che in verità sarebbe dovuto avvenire per libero impulso.

23. A quei tempi, questa legge dell’amore per Dio stava davanti all’uomo come legge, e non come un comandamento d’amore. Perciò anche il fariseo domandò quale fosse il comandamento più importante, perché egli non riteneva questo così importante, e forse credeva di ricevere da Me una risposta che alludesse a una legge civile. L’amore, infatti, come Io lo comandai, era estraneo a lui e anche a molti altri uomini di quel tempo. E anche adesso, quando esso significa qualcosa d’altro che solo amore per se stessi, risulta sconosciuto a milioni di viventi, nonostante tutte le spiegazioni possibili.

24. Per valorizzare questa legge della Mia grande Creazione, Io stesso scesi sulla vostra tenebrosa Terra, e vi mostrai con parole e opere, ciò che è l’amore per Dio e ciò che è l’amore per il prossimo. Così portai via l’uomo dal suo orientamento materiale e lo elevai a una creatura spirituale, che ha certamente le radici, ossia i suoi piedi sulla Terra nel materiale, ma la sua testa, o il fiore spirituale, è elevata in regioni che non hanno nulla a che fare con la materia.

25. Come Io spiegai ai Miei contemporanei l’amore per Dio, altrettanto mostrai loro in parabole, parole e azioni, che cosa sia veramente l’amore per il prossimo e come dovrebbe essere inteso e praticato; mostrai come il secondo comandamento, quello dell’amore per il prossimo, possa essere adempiuto soltanto quando si è compreso il primo in senso completamente spirituale, e come, viceversa, l’amore per Dio sia autentico e puro, solo quando abbia trovato la sua espressione come amore fraterno, per il prossimo e per l’intero mondo circondante l’uomo.

26. La seconda via, quella di dimostrare l’amore per Dio attraverso la natura, e di scorgere in essa il linguaggio di Dio a ogni passo, fu riservata ai secoli successivi, sebbene anche a quei tempi del Mio cammino terreno, e ancor prima, le caste sacerdotali fossero già a conoscenza dei segreti della natura, e così bene come solo pochi lo sono adesso. Per lungo tempo questa voce restò inosservata, ma attraverso di essa, Io volli dare agli uomini migliaia e ancora migliaia di testimonianze del Mio Amore universale. Anche adesso, è riservato ancora solo a singoli, di intendere questa voce nelle loro ricerche, poiché purtroppo, la maggioranza rovistante nel campo delle scienze naturali conosce solo la materia e le sue leggi da Me imposte ad essa, e non sa percepire il lieve richiamo dell’Amore che spira loro contro da ogni atomo, perché proprio in ogni atomo sta celato un alito d’Amore del Mio Io divino, il quale altrettanto attende il proprio ulteriore sviluppo, secondo le leggi dell’Amore.

27. Per voi attuali viventi, fu il telescopio che dischiuse gli ampi spazi sopra di voi; e fu il microscopio che vi svelò le meraviglie del più piccolo. Attraverso i due strumenti voi potrete certamente presentire l’infinità e l’infinito stesso, ma non comprenderlo.

28. Entrambe queste scienze, l’astronomia e le scienze naturali, vi furono date per smorzare il vostro orgoglio, rimuovere la vostra presunzione e innalzarvi come spirito, al di sopra di tutti gli spazi, dando esse al limitato, la facoltà di afferrare e presentire l’illimitato.

29. Entrambe queste scienze devono condurre all’amore per Dio, e l’amore per Dio alla dignità umana, e la dignità umana all’amore del prossimo, che poi riconduce di nuovo a Colui che ha ordinato tutto, così che ogni Scintilla d’Amore possa completare il proprio ciclo, partendo da Me come Dio e ritornando poi di nuovo a Me.

30. Così deve formarsi da se stesso l’amore per Dio nel cuore degli uomini, e trovare la sua espressione nell’amore per il prossimo, mentre quest’ultimo, basato sul primo, sollecita il ciclo, e così entrambe le leggi dalle quali tutto è scaturito e alle quali tutto cerca di ritornare, si confermano come le supreme, ma anche le uniche. Così, queste leggi sono le più importanti; esse, infatti, sono costruite sull’amore, sull’attrazione del simile verso il simile, e possono solo procurare armonia, vale a dire pace delizia e beatitudine.

31. Anche se l’uomo nel suo percorso di vita deve sopportare così tante lotte e amare sofferenze, l’uomo animico spirituale vede tuttavia in questo, non la sequenza di situazioni materiali o sociali, bensì l’esercitazione a una vita superiore. Dapprima devono essere superate le tentazioni del mondo materiale, prima di poter afferrare e comprendere quello spirituale in tutta la sua importanza. Così, lotte e sofferenze sono a lui, al figlio di un Dio, solo un incitamento a procedere in avanti, e non un motivo di delusione; così egli nella lotta con il mondo materiale si sente elevato e, come figlio spirituale di un Padre che lo ama eternamente, abbastanza forte da sconfiggerlo, come Io, per ulteriore conferma, vi diedi in Gesù, il più sfolgorante esempio.

32. In questa consapevolezza, l’uomo comprende il perché egli deve amare Dio sopra ogni cosa – vale a dire, ben più di ogni altro affetto – e rispettare quindi l’amore per Dio come supremo, soddisfacendo solo questo; e il perché deve amare e rispettare il suo prossimo come se stesso, considerandolo altrettanto un essere spirituale proveniente dalla mano di Dio, e che, come Sua immagine, vuole essere considerato e rispettato.

33. In tal modo voi dovete amare Me, come Dio, e dimostrare quest’amore al prossimo, affinché siate i veri discendenti di Colui, che ha infuso in tutto così tante meraviglie. Allora vi sarà chiaro che un mondo può sussistere solo quando l’amore sia la sua essenza fondamentale, se tale amore è l’impulso per la sua conservazione e il suo perfezionamento.

34. Questo è ciò che vi predicano le Mie due leggi, ciò che vi dicono dalla culla fino alla tomba in mille forme e circostanze, e molto oltre questa vita terrena; e sempre esse vi ripeteranno che senza amore non ci può essere un Padre, ma che, senza amore, neanche possono esistere figli. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  43篇耶穌講道……最大的誡命

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43篇耶穌講道……最大的誡命

1872年4月24日

馬太福音22:34-40

“但法利賽人聽說他讓撒都該人沉默時,他們聚集在一起。然後他們中的一個是律師,問他一個問題,引誘他說:主,這是法律中那一個是最大的誡命?耶穌對他說,你要盡心,盡性,盡意,愛主你的上帝。這是第一個也是偉大的誡命。第二種就是這樣,你要愛人如己。關於這兩條誡命,高於所有的律法和先知。:“

關於我對法利賽人的問題的回答:”哪一條是最高貴的誡命?“你已經被告知了很多次,實際上沒有必要再增加關於愛的兩條戒律:愛上帝高與一切,愛人如己。然而,因為它在這裡被具體稱為星期天的佈道,並且法利賽人和文士試圖找到對我的指責點,因為我的活動和我的真理令他們煩惱,所以讓我們仔細看看這兩條誡命。我將更詳細地向你解釋當時的情況,以及它目前的精神類比,以便你更容易理解我的話語和行為在那時於當前之間的關係。

當我在地球上行走的時候,神職人員和以往一樣雄心勃勃,貪婪,任何想要限制甚至摧毀他們力量的人自然都是教會的敵人,因為他是神父的敵人,傾向使人們反對他。他們會對他的影響力非常感興趣,在他們的錢包中更是如此。所以每當像我這樣的老師出現,因為他的話語清晰,他們都不能反對,所以他們打算把他交給懲罰 – 以某種藉口 – 對現存的政治機構視為危險的反叛者。在此,他們也成功了,因為我在地上的事工時間即將結束。早些時候,我一直迴避他們的陷阱,無論是親自或通過考慮周全答案對他們險惡的的問題。

在這一章中,你會發現各種問題和企圖將我與當局聯繫起來,以便他們可以實現他們的目的,而不是像對我的被捕有他們的責任一樣,因為他們害怕那些依附我並跟隨我的人。因此,他們帶來了類似於貢品和其他類似問題的問題。還有一位文士的問題:“哪一條是最大的誡命?”是為了俘虜我,因為這個人從我的預料中得到了一個可以被解釋為無視現行世俗法律的答案,於是州長的僕人就會有把我交給法院的重要理由。但是,由於我已經事先知道了他們的想法和設計,所以我非常小心,不要給他們任何理由誣陷。我的答案是根據他們的法律中包含的內容,只有我對這些法律的解釋與他們的不同。這些法律的實施以及我希望他們遵循的方式也不同。

摩西律法中也包含了兩條唯一的,也是最重要的誡命。然而,祭司的釋義和解釋是片面的,以至於靈性人從他們身上獲得的利益很少,並且發現很難正確方法接近我和他的同胞以及所有創造的,這種關係至今仍然存在應該從精神的角度來理解,這只是為數不多的人。在那個時代,人們堅守這文字,現在,在將近2000年後,他們仍然像蠅子一樣恪守它,渴望自由,但缺乏釋放自我的力量。

儘管我把這兩條誡命稱為最偉大的,但法利賽人對他們的理解很少正如對我的問題的回答:“你認為基督是什麼?”答案是從大衛的詩篇中引用的,並且以透視的方式向他們表明,最終一切都會成為附屬對我來說,創造之主,成為我的腳休息的腳凳,這意味著,我的教學將作為一座建立起來的大廈。

“愛上帝高於一切”的含義只有少數人能夠理解,現在只有少數人能夠做。對許多人來說,根本不清楚“愛鄰居”這個詞是什麼意思,這是對第一個誡命的補充。

“愛上帝高於一切”這句話很容易說,但不容易理解,甚至難以實施。在這裡,我們必須問:“人為什麼要愛上帝高於一切?” – 這個問題必須在愛和它的措施可以討論之前得到回答。

考慮到這個問題:“我為什麼要愛上帝?” – 這個冷漠的推理人員會回答:“想到這一點,我實際上找不到我應該愛上帝的理由。首先,因為我無法愛一個看不見的東西,其次,我不會感謝創造我的上帝,因為他沒有問它是否適合我。他只有創造心靈的樂趣,並沒有問我作為創造的人是否真的會滿足於我的條件和他在其他創造物中分配給我的位置,以及我是否感到快樂。“

從這些結論可以推斷,即使他將他置於最幸運的環境中,人類也沒有義務熱愛他的創造者,更不用說考慮到人從出生到死亡的艱辛,痛苦和不幸。人們應該為此愛上帝,甚至“超越一切”嗎?這會問太多!有些人想對他們的造物主說:“如果你沒有把我當成人類來創造,你仍然可以聲稱我的愛,但是在這些悲傷的生活條件下,只需要太簡單就可以愛他在某些方面把我置於動物的下面,但卻讓我有能力真正意識到自己的狀態並對此感到痛惜!“

看哪,我的孩子們,這是理性主義者的無理見解,他的世界是冷的現實,也就是他在他面前看到,可以用手觸摸並用他的感官來感知。對於一些人來說,這種思維方式一直是他們行動的基礎,自從人類成立以來。今天,你的學問專家毫無畏懼地宣揚這一點,他們發現大量觀眾完全同意他們的觀點,甚至為他們鼓掌。

如果在這個佈道中我再次觸及這樣的命令:“你應該愛上帝,勝過一切!”,這是為了向大多數人指出他對我和世界的錯誤觀點,包括相關的錯誤結論, – 為了那些仍然容易受到其他事物影響的人,除了仰慕短暫的事物,並且覺得他們心中還有更好更深的東西讓他們走向精神生活。

如果我已經下了誡命,那麼為什麼要觀察或遵守這條誡命一定是有原因的。因此,為什麼我將這條誡命描述為我的創造中最高貴和最偉大的一部分,以及為什麼要為後者的延續,一致和完美而製定這條誡命,這一定是有原因的。

根據每項法律,很容易看出它為什麼以某種特定形式給出,其動機是否是愛,以及它是為了他人的利益還是為了法律賦予者的利益。

現在,如果我作為造物主把愛作為重要原則為我的創造物那像我的,愛他們的造物主,顯然這個法的理由也必須在我的指示中被認出來,並且一個人必須明白無論發生什麼 – 愛都是一切的根源。

什麼是“愛”?我們也必須澄清這個概念,以便給我們更好的判斷其。

愛不是別的,而是對有生命或無生命物體的某種依戀。這種依戀安全保護了這個對象的保存,使它能夠聲稱我們的愛。在眾生中,愛情是對其他人的依戀或吸引,因為他們的本性,情感和諧。在人類的情況下,給愛的人也會收到回報。愛的人希望與愛人保持一種與他的思想和感覺交流的狀態,並且接受愛的回報,因為它與那個人團結起來形成一種精神整體。除了看到所愛的人盡可能快樂以外,沒有其他目標的,愛也是使我們能夠給所愛的人一切的無保留,除了堅信讓這個人盡可能快樂。

只有當一個人明白了他的上帝,創造者和主的這種愛時,他才能輕鬆地理解愛的規律,要求他全心全意地愛上帝,並且盡可能地讓上帝給予他所有的東西他創造的眾生為永恆而高興。

但是,上帝如何證明他為人類而犧牲的這種愛,是為了激發他人的愛,使愛創造​​者超越一切的世界,超越世界的一切,看見的和看不見的?

有兩種方式可以證明並清楚地向一個男人展示他的創造者的愛:首先,他內在的精神,無形的世界,其次是他周圍的物質和可見的世界。這兩種方式儘管表達方式不同,但都有著相同的目標,即認識到造物主是慈愛的主和父。

現在讓我們來看看第一種方法。

在過去,當人類對自然的認識還比較有限的時候,科學家們發現了許多大規模和小規模無限的起點。在那個時代,是內心的人其熱心的法律制定者,正如摩西,先知和預知一樣, 他們引導人們關注他們內在的生命並建立一個法律,並將其作為人們應該自己實際行事的法律。

在那個時代,這種對上帝的愛的命令作為一種法律呈現給人,而不是作為愛的命令。這就是為什麼法利賽人問哪個是最大的誡命,因為他不認為這個誡命如此重要,並且可能相信他可能會從我這裡引用一些民法的答案。是愛,正如我所要求的那樣,在那個時代,這個法利賽人和許多其他人都不知道。因此,儘管有這些開明的時代,但對於數百萬今日生活的人來說,愛與自愛是有區別的,這是一件未知的事情。

為了使我的偉大創作的這一規律得到認知和認可,我本人降臨到你的黑暗世界,並通過言行證明了對上帝的愛和對同胞的愛實際意義。因此,我把人從他的唯物主義傾向中解放出來,把他的根,腳,從地上的物質提升到一個靈性的存在,把它的頭或精神的花舉到與物質無關的區域。

正如我向同時代人解釋上帝的愛,我通過無數的比喻,言語和行為向他們展示了鄰居的愛是什麼,以及它如何被理解和實踐。我向他們展示瞭如果第一個愛上帝已經完全構成了它的精神意義,而第二個愛人的誡命如何才能實現,反之亦然,表達愛上帝才能是真實的和純粹的如果作為對同胞和周圍世界的表達為兄弟般的愛。

第二種通過大自然證明神的愛的方法,在其中認識到在自然祂的聲音每一步都被保留了幾個世紀,雖然在我的世界時代已經存在了,而早些時候,神職人員更熟悉大自然的秘密甚至比今天還要多。我希望通過這種聲音,向男人們無數次地證明我所有擁抱的愛,但很長一段時間都沒有被人注意到。即使現在,只有少數人在探索中聽到這種聲音。不幸的是,大多數在自然科學領域尋找過的人只知道物質和律法是我制定的,而不是聽到柔和愛呼喚吹給他們從每個原子,因為來自我神聖的愛的呼吸潛伏在每一個原子中,它等待著按照愛的規律進一步發展。

這是為今天生活的你們打開了廣闊的天空的望遠鏡;這是顯微鏡向你透露了最微小的事情的奇蹟。在兩種儀器的幫助下,你可能會猜到,但無法理解,無限和無限他自己。倆個科學 – 天文學和自然科學 – 都賦予人類抑制他的自尊心,消除他的自負,並且仍然將他作為一種精神提升到高於所有空間,因為他們使得有限猜測和構思無限。

這兩門科學的目的都是為了引導上帝的愛,上帝的愛對人類尊嚴的愛以及對鄰居的愛,這種愛又一次引向到祂,祂已經安排了一切,使愛的每一次火花都能完成它的迴路是通過回歸我作為上帝愛的源頭。

因此,對上帝的愛是在人心中自發形成的,並且表達自己對鄰居的愛 – 基於前者 – 加速了電路,並且以這種方式製定了兩條法則,其一切都源自於這個愛一切都力求回報愛,被證明是真正的最高的和唯一的法律。因此,它們是最高尚的法則,因為它們以愛為基礎,傾向於同類相合,因此只能給予和諧,和平,幸福和喜悅。

即使生命中的人不得不忍受許多鬥爭和苦難,精神上的傾向者並不認為這是物質或社會環境的結果,而是認為它是一種更高生命的教育。物質世界的誘惑必須首先被克服,然後才有可能理解屬靈世界的全部意義。因此,對他來說,上帝的兒子,鬥爭和苦難只是促進進步的原因,不是失望的原因;因此他在與物質世界的鬥爭中感到崇高,並且作為永遠愛父的精神孩子,有足夠的力量來征服他們,因為我作為耶穌給了你一個輝煌榜樣的佐證。

在這種意識狀態下,人們明白為什麼他應該首先愛上帝,也就是遠遠高於其他任何愛;為什麼他應該把上帝的愛視為最高的,並遵守它的要求。他也明白為什麼他應該愛鄰居,他也是一位屬靈的人,像他自己一樣從上帝的手裡出來,這意味著他應該像他自己一樣尊重他,因為上帝的形象希望得到尊重並受到尊重。

因此,你們應該愛我如神,向鄰舍證明這種愛,這樣你們就可以成為真主的後裔,神將他的奇蹟吹入萬物。那麼你就會意識到,一個世界只有在它的基本性質是愛時才存在,只有愛情是它的存在和完美的衝動。

我的兩條誡命就是這樣向你傳講,他們從千千萬萬的方式告訴你從搖籃到墳墓,以及他們將重申的遠超過這生命的東西 – 沒有愛,就不能有父親,也不能有孩子。阿門。

 

41. Menschheit, steige aus dem Sarg & Bekämpfe deine Fäulnis – Humanity, come out of your Coffin & Fight against your Decay

PREDIGT / SERMON 41
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PREDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-41-Lukas-7_11-17 Erweckung Juengling zu Nain-Bekaempfe die Faeulnis THE LORDS SERMONS Gottfried Mayerhofer-41-Luke-7_11-17 Raising of the Young Man of Nain Fight against Decay
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flagge de  41. Bekämpfe die Fäulnis… Erweckung des toten Jünglings zu Nain

Predigt 41 – Lukas 7:11-17 – Erweckung des toten Jünglings zu Nain
Bekämpfe die Fäulnis

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(22. April 1872)

Lukas 7:11-17
Und es begab sich danach, dass Jesus in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viele mit ihm und viel Volks. Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einziger Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr.

Und da sie der Herr sah, jammerte ihn derselben, und er sprach zu ihr: ”Weine nicht!”, und trat hinzu und rührte die Bahre an, und die Träger standen. Und er sprach: “Jüngling, ich sage dir, stehe auf!” Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.

Und es kam sie alle eine Furcht an, und sie priesen Gott und sprachen: “Es ist ein grosser Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht.” Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder.

So spricht der Herr:

1. Hier habt ihr wieder eine jener Wundertaten, die das Volk und Meine Jünger im Glauben bestärken sollten, dass Ich nicht nur ein gewöhnlicher Mensch, nicht nur ein Prophet, sondern etwas Grösseres sei, damit sie alle nach und nach williger in Meine Wege eingehen sollten und sich leichter führen liessen.

2. Auch die Essäer erweckten Tote; das ‘Wie’ aber habe Ich euch schon in dem Grossen Evangelium Johannes kundgegeben. Es war, wenn Ich ein Wunder wirken wollte, immer der Umstand zu bedenken, dass Meine Wunder auf eine andere Art gewirkt sein mussten als die Wunder anderer. Nur auf diesem Weg und nur durch die schlagendsten Beweise konnte Ich dieses in den Mosaischen Lehren und Zeremonien verrannte Volk eines Besseren belehren.

3. Eine Totenerweckung wie bei dem Jüngling zu Nain war ihnen noch nicht vorgekommen; daher ihr gerechtes Staunen ob Meiner Macht über Leben und Tod, welche sie bei Menschen noch nicht gesehen hatten.

4. So erzog Ich Meine Jünger und viele des Volkes, auch Heiden, zu Fortpflanzern Meiner Glaubens und Liebelehre. Die Echtheit Meiner Worte und die Wichtigkeit Meiner Sendung, den Grund, warum Ich auf diese Erde kam, und was das Ziel und der Zweck Meiner irdischen Laufbahn als Mensch war, das alles bewies Ich ihnen bald durch Gleichnisse, bald durch Reden, bald durch Wunder. Wenige verstanden Mich; aber doch war der Same in ihre Herzen gelegt, der nach und nach aufging und, wenngleich spärlich, doch Früchte zu tragen anfing. Überall passte Ich mich den Umständen an; entweder hielt Ich gewaltige Reden oder Ich wirkte Wundertaten, welche dazu beitragen mussten, den Menschensohn als das zu verkünden, was er eigentlich war.

5. Die Wundertat der Erweckung des Jünglings zu Nain ist aber, wenn sie als Predigt von Nutzen sein soll, geistig zu nehmen. Wir müssen den Akt des Natürlichen entkleiden, um seine für alle Zeiten gültige Bedeutung herauszufinden, damit ihr erkennt, dass in jeder Tat aus Meinen Lehrjahren etwas verborgen liegt, was für alle Ewigkeiten Geltung hat.

6. Hier in diesem Evangelium habt ihr ein einfaches Leichenbegräbnis vor euch, bei dem eine weinende Mutter dem Sarg ihres geliebten, einzigen Sohnes folgte. Ein gewöhnliches Vorkommnis, das euch täglich – entweder in eigener Familie oder bei Freunden und Bekannten begegnen kann. Überall werdet ihr einen starren Leichnam und weinende Nachfolgende treffen.

7. Um diesen Akt einer natürlichen Gesetzesfolge im menschlichen Leben geistig zu erklären, müsst ihr auch das, was einem Leichenbegängnisse vorangeht, geistig auffassen lernen.

8. Seht, jeder Todesfall ist ein Übergang von einem Extrem zum andern, vom Leben zum Tod, eine Verwandlung des festen Körpers in einfache Elemente, eine Scheidung des Geistigen vom Materiellen oder, wenn ihr es noch besser ausdrücken wollt, der Anfang des geistigen und das Ende des materiellen Lebens.

9. Es gibt in der Schöpfung einen materiell-scheinbaren und einen geistig wirklichen Tod. Insofern ist ein Begräbnis entweder als ein Begraben des Geistigen im Menschen oder als ein Verlassen alles Weltlichen anzusehen.

10. Hier in diesem Falle beweint eine Mutter ihren einzigen Sohn und folgt seinem Sarg. Zu dieser traurigen Schmerzensszene kam Ich hinzu. Die Mutter dauerte Mich. Ich liess die Träger anhalten und erweckte ihren Sohn, damit er noch ferner die Stütze seiner ihn liebenden Mutter bleibe.

11. Diese Handlung, geistig aufgefasst, will folgendes sagen: Jetzt und noch oft werden Eltern über ihre Kinder, die eine falsche Richtung eingeschlagen haben, weinen. Sie werden trauern, wenn sie sehen, wie diese – ungeachtet ihrer Mühen und Sorgen -, gleich einer materiellen Leiche nichts Geistiges mehr in sich bergend, nur der Welt und ihren Genüssen nachgehen und so dem geistigen Tod entgegeneilen.

12. Zu manchen solcher weinenden und trauernden Eltern trete Ich bei solchen Ereignissen, wo Vater und Mutter leider nur zu spät erkennen müssen, dass an dem frühen Geistestod ihres Kindes sie selbst auch Schuld tragen, hinzu und rufe die in Sünde und Laster versunkenen Kinder wieder ins Leben, ins geistige Leben zurück, indem Ich sie die Folgen ihres Lebenswandels in bitterster Weise verkosten lasse. Ich erwecke sie durch Leiden und Krankheiten, zerstöre ihre körperliche Gesundheit und ihre weltlichen Verhältnisse und gebe auf diese Weise dem zum Leichnam gewordenen Kind das Geistige wieder zurück, damit es von neuem anfangen möge, das Verlorene wiederzugewinnen, und so seinen Eltern durch reuige Umkehr die Selbstvorwürfe lindere und ihr Gewissen erleichtere.

13. Solche Leichenzüge gibt es täglich im gewöhnlichen wie auch im geistigen Leben. Auf eurer Erde ist jetzt mehr Fäulnis als geistiges Leben vorhanden; beinahe die ganze Menschheit liegt in materiellen Gelüsten vergraben, gleichsam unbeweglich im Sarge weltlicher Sorgen und Genüsse. Und die wenigen, welche noch geistiges Leben besitzen, sind die Leidtragenden, die hinter diesem Sarg einhergehen und zu Mir um Abhilfe und Rettung flehen, da sie die Toten, ihre Nächsten, bedauern, bemitleiden – und doch nicht retten können.

14. Dieser Leichenzug im Kleinen wie im Grossen, wie auch das Wehklagen der wenigen Besseren veranlasst Mich, zu diesem Sarg hinzutreten und die Schlafenden oder scheinbar Toten aufzuwecken, damit sie fürs geistige Leben nicht verlorengehen. Ich erwecke sowohl einzelne Menschen als auch ganze Völker durch Ereignisse und Unglücksfälle aller Art und lasse sie die Folgen ihres verkehrten Lebenswandels, da sie das Geistige so ganz ausser acht lassen, fühlen.

15. Seht, dieser grosse Leichenzug bewegt sich langsam an den Ort, an dem die Zersetzung des materiellen Körpers stattfindet. Der seelische Zustand vieler Menschen, wie auch der staatliche der Völker, fängt an, in Fäulnis überzugehen, und es manifestiert sich ein allgemeiner Zersetzungs, Reinigungs und Scheidungsprozess, wie es bei jedem Körper geschieht, der vom Leben verlassen und den natürlichen Gesetzen unterworfen, anderen Bildungen wieder als Grundlage und als Förderungsstoff dienen muss.

16. Mitten in diesem allgemeinen Auflösungsprozess der ganzen Menschheit, die – bildlich gesprochen – leblos im Sarg der Weltgenüsse liegt, trete Ich hinzu, lasse durch Meine Boten und Schreiber neues Leben, neue Kraft, neuen Geist in die Pulsadern der menschlichen Seele strömen und rufe den eingeschlafenen Weltmenschen, wie einst dem Jüngling zu Nain, zu: “Jüngling! Ich sage dir, stehe auf!”

17. Die Menschheit, wie sie jetzt ist, gleicht mit der kurzen Dauer ihres Prüfungslebens einem Jüngling, der seine Mission noch lange nicht erfüllt hat. Auch die Menschheit muss ins Mannes und dann ins Greisenalter übergehen, damit sie reif wird und sich anschickt, ihre alten Kleider halbvermoderter Weltansichten auszuziehen und ein geistiges, nie verwesendes Kleid anzuziehen, welches über dieses kurze Erdenleben hinaus auch fürs andere, grössere, ewige Leben tauglich ist. Dieser in die Verwesung übergehenden Menschheit rufe Ich zu: “Stehe auf; denn du bist nicht geschaffen, den langwierigen Weg der Materie, sondern den kürzeren des Geistes zu wandeln! Stehe auf und beachte Meinen Ruf, ehe der gänzliche Zerfall aller sozialen Bande dich nur zu bitter belehren wird, dass es noch eine ganz andere Welt gibt als die, an welche du bisher gedacht hast, und die nur aus lauter Spekulationen, Betrug und Machthaberei besteht!”

18. Seht, wie einst, so jammert Mich auch jetzt dieser Zustand der Fäulnis! Es jammern Mich die besseren Leidtragenden, aber auch die Toten, die – da sie Mein Wort nicht kennen – der Verwesung, dem geistigen Zersetzungsprozess unwiederbringlich anheimfallen würden und den langen und beschwerlichen Weg der Erkenntnis von innen heraus, freiwillig, antreten müssten. Mich jammert es, die Menschheit als Leiche vor Mir zu sehen, da Ich doch bei Erschaffung der Menschen einem jeden einen geistigen Funken Meines eigenen Wesens als Mitgift gab. Später durch Mein Herniedersteigen auf eure Erde habe Ich nicht allein diesen Funken wieder zur Wirkung gebracht, sondern – was Ich durch Demütigungen und Opfer bezahlen musste – euch Menschen vor so vielen anderen Geschöpfen auserkoren, Mich nicht nur als höchsten Geist, sondern auch als Vater zu erkennen und mit Mir und durch Mich zur Weiterbildung anderer Welten beizutragen, welchen ihr dann neue Seligkeiten und neue Wahrheiten bringen dürft. Das Geben derselben wird euch selbst noch grössere Seligkeiten bringen, und ihr werdet als Kinder Meiner Liebe erst empfinden, was es heisst, die Bevorzugten des allmächtigen Schöpfers und Herrn des ganzen Universums zu sein!

19. Darum jammert Mich dieser Leichenzug, und deswegen ertönt durch Meine Worte und Himmelsgaben, die Ich auf euch und die ganze Menschheit seit Jahren herniederströmen lasse, stets der Ruf: “Steht auf, erwacht von eurem weltlichen Schlaf! Erwacht zum geistigen, zum ewigen Leben; denn nur dort ist die Löse eurer eigenen Existenz! Dort allein ist der Anfang und das Ende des Menschengeschlechts! Ihr braucht euch nicht wie der materielle Körper aufzulösen, um anderen Formen, Wesen und Dingen anzugehören! Nein, ihr sollt eures einfachen Ursprungs wohl eingedenk, als unmündige Seelen das Knaben-, Jünglings- und Mannesalter durchleben, um im Greisenalter mit dem Bewusstsein schöner Taten und mit erhabenen Empfindungen in jene Welt übergehen zu können, wo keine Verwesung des Weltlichen mehr hinreicht, sondern wo alles Geist, alles Liebe, alles Licht ist, wo alles Wärme und ewiges Leben atmet, wo es keine Leidtragenden, sondern lauter freudige, jubelnde Geister gibt! Sie sollen mit und durch euch zum grossen Endziel, in Mein unendliches Geisterreich, geführt werden, und Ich werde als Vater Meiner Kinder die Erweckten zum ewigen Lichtborn des Lebens führen. Dann werden sie Mich als Vater erst ganz begreifen.

20. Diese Auferstehung aus dem Materiellen, dem weltlichen Sarg, will Ich mit all Meinen Worten bezwecken, wie Ich einst mit Meinen Wundertaten, Worten und Gleichnissen ebenfalls die damalige Welt beschützen und vorbereiten wollte, dass sie geistig nicht verwese.

21. In jener Zeit waren die Propheten, Meine Jünger und sonstige Gläubige die Leidtragenden; heutzutage seid ihr es, denen Ich das Wort des Heils und des ewigen Lebens gegeben habe, damit auch ihr, soviel wie möglich, zum Rettungswerk beitragen könnt!

22. Arbeitet zu diesem Zweck in euren eigenen Familienkreisen! Lasst dort keine Tote oder Verwesende aufkommen! Säet den Samen des Lebens, den dann Mein geistiger Wind, wie die Herbststürme den materiellen Samen auf zu befruchtende Felder, in die durch Leiden und Unglücksfälle zubereiteten Herzen führen wird, damit auch dort das Auferstehungsfest sich wiederhole! Dann wird vom ganzen leblosen Leibe der Menschheit nichts als der Sarg, die Welt selbst übrigbleiben, die sich dann – will sie dem Menschen nützlich sein – durch den Einfluss der vergeistigten Menschheit ebenfalls vergeistigen muss. So wird das einstige Paradies wieder erstehen, in welchem der Mensch, als geistiges Geschöpf Meiner Schöpferhand entstiegen, wieder geistiger Herr über alles Getier und selbst über die Elemente ist, – was nur der lebende, nicht aber der tote ‘Jüngling zu Nain’ vermögen wird. Amen.

flagge en  41. Fight against Decay… The Raising of the youn Man of Nain

Sermon 41 – Luke 7:11-17 – The Raising of the Young Man of Nain
Fight against decay

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 22nd, 1872)
spoken by Pascal

Luke 7:11-17
And it came to pass the day after, that he went into a city called Nain; and many of his disciples went with him, and much people. Now when he came nigh to the gate of the city, behold, there was a dead man carried out, the only son of his mother, and she was a widow: and much people of the city was with her.

And when the Lord saw her, he had compassion on her, and said unto her, Weep not. And he came and touched the bier: and they that bare him stood still. And he said, Young man, I say unto thee, Arise. And he that was dead sat up, and began to speak. And he delivered him to his mother.

And there came a fear on all: and they glorified God, saying, That a great prophet is risen up among us; and, that God hath visited his people. And this rumour of him went forth throughout all Judaea, and throughout all the region round about.

Thus says the Lord…

1. Here again you have one of those miracles that were to strengthen the belief in people that I was not just an ordinary man, not just a prophet, but something greater, so as to make them more and more willing to follow My ways and make it easier to guide them.

2. The Essenes, too, raised from the dead; but how this was done I have already explained to you in the Great Gospel of John. If I wanted to perform a miracle, it had to be done in a different way. Only in this way and with compelling evidence could I set right these people who were so stubbornly attached to the Mosaic doctrine and ceremonies.

3. A raising from the dead, as took place with the young man of Nain, was quite new to them and so they were justly amazed at My power over life and death, the like of which they had not yet seen in a human being.

4. Thus I educated My disciples and many other people, including Gentiles, to be propagators of My teaching of faith and love. That My words were true and My mission essential, the reason why I came to this earth, and the object and purpose of My life as a man on earth – all that I proved to them through parables, talks and miracles. Only few understood Me, but the seed had been planted in the hearts. It gradually sprouted and began to bear fruit, even though the growth was sparse. I always adapted Myself to the circumstances; either I delivered powerful speeches or I performed miracles, which had to help proclaim the Son of man as that which He really was.

5. The miracle of the raising of the young man of Nain should, however, be interpreted in a spiritual sense if it is to be any use as a sermon. The significance of this act for all times must be found, so that you may recognize that in every one of My actions during the years of My ministry there is a hidden significance which is important for all times.

6. This Gospel describes an ordinary funeral where a weeping mother follows the coffin of her beloved only son. An ordinary event, one that you may any day experience, either in your own family or with your friends and acquaintances. In every case you will find a stiff corpse and weeping people following it.

7. To interpret this ordinary event spiritually, you must also understand spiritually that which precedes a funeral.

8. Every death is a transition from one extreme to the other, from life to death, a transformation of the solid body into primary elements, a separation of the spiritual from the material or, if you want to express it even better, the beginning of the spiritual and the end of the material life.

9. There exists in creation an apparent material death and a real spiritual death. In view of this, a funeral must be regarded either as the burial of the spiritual in a person or as an abandoning of all that is of the world.

10. Here in this case a mother mourns her only son and follows his coffin. I encountered this sad scene and felt pity for the mother. I stopped the coffin-bearers and raised the son that he might also in future continue to sustain his loving mother.

11. The spiritual interpretation of this act is as follows: Now, and still often, parents will weep over their children who have taken a wrong course. They will be sad if they see how their children – notwithstanding their parents’ care and efforts -like a material corpse that no longer holds anything spiritual, follow only the world and its pleasures, thus hurrying towards their spiritual death.

12. To many such weeping and mourning parents who only too late recognize that they themselves are responsible for the early spiritual death of their child, I step up and raise their children from sin and vice back into a spiritual life by allowing them to taste the bitter consequences of their way of life. I raise them through suffering and illness, ruin their physical health and their worldly circumstances, thus returning to the child who had turned into a corpse, his spiritual life so that he may start afresh to regain what was lost, thus through penitent reform relieving his parents’ conscience and self-reproaches.

13. Such funeral processions take place every day in material as well as in spiritual life. There is more decay on your earth these days than spiritual life. Practically all mankind is buried in material desires, as if lying motionless in a coffin of worldly cares and pleasures. And the few who still possess any spiritual life are the mourners who walk behind the coffin praying to Me for help and deliverance since they are sorry for the dead, their fellowmen, but cannot save them.

14. This funeral procession on a small and a large scale, as well as the laments of the few better ones, causes Me to step up to the coffin and awaken those sleeping or apparently dead, to prevent them from being lost for the spiritual life. I awaken individuals as well as entire nations through all kinds of events and calamities and let them experience the consequences of their wrong way of life and complete disregard of the spiritual.

15. Look, this large funeral procession moves slowly to the place where the decomposition of the material body takes place! The condition of the souls of many people, as well as the states of many nations, is beginning to decay, and a general process of decomposition, purification and separation is manifesting, as is the case with every body which has been abandoned by life and, subject to the laws of nature, has to serve again other forms as a basis and the stuff to further their development.

16. Amid this general process of decomposition of entire mankind which – figuratively speaking – is lying lifeless in the coffin of worldly pleasures, I step up to it and through My messengers and scribes cause new vigour, new life, a new spirit to fill the veins of the human soul, calling to the worldly people who have fallen asleep, as I once did to the young man of Nain: “Young man, I say unto thee, arise!”

17. Mankind as it is today, because of the short duration of its trial life, can be compared to a young man who is still far from having fulfilled his mission. Mankind, too, must proceed to manhood and then to old age so that it may mature and begin to shed its old clothes of partly decayed worldly opinions and put on a spiritual garment which does not ever decay but remains serviceable also beyond this short life on earth for the other, greater, eternal life. To this mankind, which is on the point of decomposition, I call: “Arise, for you were not created for the tedious road of matter, but for the shorter path of the spirit! Arise and pay attention to My call before the complete disintegration of all social ties will teach you the bitter truth that there still exists quite a different world from the one you had in mind until now, one which consists only of speculations, deception and despotism!”

18. Just as in the past, today I am also moved to compassion by this present state of decay. I pity the better kind of mourners, but also the dead who – not knowing My Word -would irrevocably fall victim to decay, the spiritual process of decomposition, and would have to start out voluntarily on the painful road of cognition from within. To see mankind as a corpse moves Me to compassion since, when I created men, I gave everyone a spiritual spark from My own being. Later on, through My descending to your earth, I not only reanimated this spark, but – for which I had to pay with humiliation and sacrifice – I chose you humans from among so many other beings to recognize Me not only as the Supreme Spirit, but also as the Father and with Me and through Me to help also other worlds towards perfection, thus bringing them new beatitudes and new truths. The giving of these will enhance your own bliss, and only as children of My love will you experience what it means to be privileged by the almighty Creator and Lord of the entire universe.

19. Therefore, I pity this funeral procession and as a result I have, through My words and gifts from heaven, kept calling to you already for years: “Arise, awake from your worldly sleep! Awake to the spiritual, eternal life; for only there is salvation for your own existence!” Only there is the beginning and the end of the human race. You do not have to disintegrate like the material body in order to become part of other forms, beings and things. No, you shall, aware of your origin, live as immature souls through the stages of childhood, youth and adulthood, so that in old age, conscious of good deeds and with a feeling of exaltation, you can pass into that world which is out of reach of worldly decay, that world where everything is spirit, love, light, where everything breathes warmth and eternal life, where there are no mourners but only happy, jubilant spirits. These shall be guided with and through you to the great goal, to My boundless realm of the spirit, and I, as the Father of My children, shall guide the awakened to the eternal light-source of life. Only then will they fully comprehend Me as a Father.

20. The purpose of all My words is this raising from the material, from the worldly coffin, just as I once wanted to protect and prepare the world of that time with My miracles, words and parables that it would not decay spiritually.

21. In those times, the prophets, My disciples and other believers were the mourners. Today, it is YOU whom I have given the Word of salvation and eternal life so that you may contribute as much as possible to the work of salvation.

22. Work in your own families toward this end. See that there is no one who is dead or decaying. Sow the seed of life which My spiritual wind, like the autumn winds that carry the material seed to the fields, will carry into the hearts duly prepared through suffering and calamities, so that the feast of resurrection may repeat itself there, too. Then, of mankind’s lifeless body there will remain only the coffin, the world itself which, if it wants to be of any use to mankind, will have to spiritualize too under the influence of spiritualized mankind. Thus the former paradise will return where man – a spiritual being out of My Creator’s hand – will once more be a spiritual lord over all beasts and even over the elements. This, however, can only be accomplished by the living, not by the dead “young man of Nain”. Amen.

flagge italian  Predica 41… Il risveglio del giovane di Nain

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Predica 41 – Il risveglio del giovane di Nain

Quindicesima dopo Pentecoste
( XXIIa del Tempo Ordinario)

Luca 7, 11-17: «E Gesù dopo si recò in una città di nome Nain; e molti dei suoi discepoli andavano con lui e molto popolo. Quando fu vicino alla porta della città, ecco che si portava fuori un morto, il quale era unico figlio di sua madre, e lei era una vedova; e molta gente usciva con lei dalla città. E poiché essa vide il Signore, lo commosse ed egli disse alla donna: “Non piangere!”, e oltre a ciò si avvicinò e toccò la bara e i portatori si fermarono. Ed egli disse: “Giovinetto, io ti dico, alzati!”. Ed il morto si sollevò e cominciò a parlare, ed egli lo diede a sua madre. E tutti furono presi da timore, e glorificarono Dio e dissero: “Un grande profeta è sorto tra noi, e Dio ha visitato il suo popolo”. E questo discorso su di lui si diffuse in tutta la Giudea ed in tutto il territorio circostante.»

(Il 22 aprile 1872)

1. Qui avete di nuovo uno di quei miracoli che dovevano rafforzare il popolo e i Miei discepoli nella fede, riguardo al fatto che Io non fossi soltanto un uomo comune, o un profeta, bensì qualcosa di più grande, affinché tutti loro si lasciassero guidare più facilmente, e potessero entrare man mano più volentieri nelle Mie vie.

1. Anche gli esseni risvegliavano i morti, il ‘come’ però ve l’ho già fatto conoscere nel Grande Evangelo di Giovanni [1]. Quando Io volevo operare un miracolo, era sempre la circostanza, da ponderare; giacché i Miei miracoli dovevano essere operati in un modo diverso che i miracoli degli altri. Solo su questa via, e solo attraverso le prove più convincenti potevo persuadere questo popolo, fissato sugli insegnamenti e sulle cerimonie mosaiche, del contrario.

2. Un resuscitare un morto, come fu presso il giovane di Nain, non era ancora mai accaduto; perciò fu giustificato il loro stupore a causa del Mio potere su vita e morte, cosa che essi ancora non avevano mai visto negli uomini.

3. Così educai i Miei discepoli e molti del popolo, anche pagani, alla diffusione della Mia Dottrina di Fede e d’Amore. L’autenticità delle Mie parole e la serietà della Mia missione, il motivo, per cui Io venni su questa Terra, e quali fossero la meta e lo scopo della Mia carriera terrena come uomo, tutto questo Io dimostrai loro, ora con parabole, ora con discorsi, ora con miracoli. Pochi Mi compresero; ma certamente il seme era posto nel loro cuore, seme che un po’ alla volta germinò e, sebbene miseri, cominciò a portare frutti. Ovunque, Io Mi adeguai alle circostanze o tenni potenti discorsi, oppure operai prodigi che dovevano altresì contribuire ad annunciare il Figlio dell’Uomo per Colui che veramente era!

4. Anche il miracolo del risveglio del giovane di Nain, però, se deve essere d’utilità come predica, è da prendere spiritualmente. Noi dobbiamo spogliare quest’evento della sua veste naturale, per scoprire il suo significato valido in tutti i tempi, e riconoscere che in ogni atto degli anni della Mia predicazione, c’è qualcosa di celato che ha valore per tutte le eternità.

5. Qui, in questo Vangelo, avete dinanzi a voi un semplice funerale, presso il quale una madre piangente segue il feretro del suo unico, amato figlio. Un avvenimento comune che può sopraggiungervi ogni giorno: o nella propria famiglia, o presso amici e conoscenti. Ovunque, voi potreste imbattervi in una rigida salma e in un seguito piangente.

6. Tuttavia per spiegare spiritualmente quest’episodio, che riguarda una sequenza naturale della legge nella vita umana, dovete anche imparare a comprendere spiritualmente ciò che precede a un funerale.

7. Vedete, ogni caso di morte è un passaggio da un estremo all’altro, dalla vita alla morte, una trasformazione del corpo solido in semplici elementi, una separazione dello spirituale dal materiale, oppure, per esprimerci ancora meglio, l’inizio della vita spirituale e la fine di quella materiale.

8. Nella Creazione esistono una morte materiale-apparente e una spirituale-reale. Per questo, un funerale è da considerare: o come una sepoltura dello spirituale nell’uomo, oppure come un abbandono di tutto il mondano.

9. In questo caso, una madre piange il suo unico figlio e segue il suo feretro. Una triste scena di dolore in cui Io sopraggiunsi, inaspettato. La madre mi fece pena. Io fermai i portatori e ridestai suo figlio affinché egli rimanesse, in futuro, ancora il sostegno di sua madre, a lui affezionata.

10. Un gesto che, inteso spiritualmente, ha il seguente significato: adesso e ancor più spesso, i genitori piangeranno sui loro figli che hanno intrapreso una direzione sbagliata! Essi si affliggeranno quando vedranno come questi – nonostante le loro fatiche e le loro premure – siano quasi come spoglie materiali, contenenti in sé, più niente di spirituale, abbandonandosi solo al mondo e ai suoi piaceri, correndo così incontro alla morte spirituale.

11. A molti di tali genitori piangenti e afflitti Io Mi avvicino in casi simili, dove padre e madre devono riconoscere purtroppo solo troppo tardi, che essi stessi portano la colpa per la prematura morte spirituale del loro figlio; e richiamo di nuovo alla vita, alla vita spirituale, quei figli sprofondati nel peccato e nel suo peso, facendogli assaporare le conseguenze del loro modo di vivere in maniera amarissima. Io li ridesto attraverso sofferenze e malattie, distruggo la loro salute corporale e le loro condizioni mondane, ridonando in tal modo a quel figlio divenuto cadavere, lo spirituale, affinché possa ricominciare a riconquistare ciò che ha perduto; e così, attraverso il penitente ritorno, lenire i sensi di colpa ai suoi genitori e alleggerire la loro coscienza.

12. Di tali cortei funebri ve ne sono giornalmente, nella vita comune, come anche nella spirituale. Sulla vostra Terra è presente adesso più putrescenza che vita spirituale; quasi l’intera umanità giace seppellita sotto le brame materiali, in un certo qual modo immobile nella cassa da morto degli interessi e dei godimenti mondani. E quei pochi che ancora possiedono una vita spirituale, sono i parenti in lutto, i quali avanzano a passi misurati dietro al feretro e implorano Me per soccorso e liberazione, poiché essi compiangono i morti, il loro prossimo, ne hanno compassione, e tuttavia non li possono salvare!

13. Questo corteo funebre, nel piccolo come nel grande, come anche i lamenti dei pochi migliori, M’induce ad avvicinarMi al feretro e a destare i dormienti, o gli apparentemente morti, affinché non vadano persi per la vita spirituale. Io ridesto tanto i singoli uomini, quanto anche interi popoli attraverso avvenimenti e sciagure di ogni genere, e faccio sentir loro le conseguenze del loro sbagliato modo di vivere, poiché essi trascurano totalmente lo spirituale.

14. Vedete, questo grande corteo funebre si muove lentamente verso il luogo dove avviene la decomposizione del corpo materiale. Lo stato animico di molti uomini, come anche quello politico dei popoli, comincia a passare nella putrescenza, manifestando un generale processo di disgregazione, purificazione e separazione, come accade in ogni corpo che, abbandonato dalla vita e sottoposto alle leggi naturali, deve servire nuovamente come fondamento e materia di sviluppo per altre formazioni.

15. Nel mezzo di questo generale processo di dissoluzione dell’intera umanità che – espresso metaforicamente – giace senza vita nella cassa da morto dei godimenti mondani, sopraggiungo Io, mediante i Miei messi e scrivani, e faccio fluire nuova vita, nuova forza e un nuovo spirito nelle arterie dell’anima umana, ed esclamo all’uomo mondano addormentato, come un giorno al giovane di Nain: «Giovinetto! Io ti dico: alzati!».

16. L’umanità, com’è adesso, con la breve durata della sua vita di prove, somiglia a un giovane che ancora di gran lunga non ha adempiuto la propria missione. Anche l’umanità deve passare nell’età virile e poi nella senile, affinché diventi matura e si disponga a spogliarsi delle sue vecchie vesti di vedute terrene mezzo putrefatte per indossare una veste spirituale che mai marcisce, la quale è idonea, oltre che per questa breve vita terrena, anche per l’altra, più grande, vita eterna. A quest’umanità passante nella putrefazione, Io esclamo: “Alzati! Tu, infatti, non sei stata creata per percorrere la lunga e complicata via della materia, bensì quella più breve dello Spirito! Alzati e segui il Mio richiamo, prima che la completa rovina di tutti i legami sociali ti convinca purtroppo amaramente, – che esiste ancora un mondo completamente diverso da quello cui tu hai finora pensato, pieno soltanto di pure speculazioni, inganni e dispotismo!”.

17. Vedete, come allora, così anche adesso Mi addolora questo stato di putrescenza! Mi addolorano i parenti in lutto, ma anche i morti, ai quali – poiché essi non conoscono la Mia Parola – toccherebbe irreparabilmente il processo di decomposizione spirituale, e che dovrebbero intraprendere di propria volontà la lunga e gravosa via del riconoscimento, dall’interno. Mi addolora vedere l’umanità davanti a Me come cadavere, poiché Io con la creazione degli uomini diedi a ognuno in dote, una Scintilla spirituale della Mia stessa Essenza. Più tardi, con la Mia discesa sulla vostra Terra, non solo portai questa Scintilla di nuovo all’azione, pagando ciò con mortificazioni e sacrificio, – ma vi prescelsi, tra così tante altre creature, a riconoscerMi non solo come sommo Spirito, bensì anche come Padre e, con Me e attraverso di Me, vi destinai a cooperare al perfezionamento di altri mondi, ai quali poi portare nuove beatitudini e nuove verità. E questo recherebbe a voi stessi, beatitudini ancora più grandi, affinché, quali figli del Mio Amore, finalmente proviate che cosa significhi: essere i prediletti dell’onnipotente Creatore e Signore dell’Universo intero!

18. Perciò Mi addolora questo corteo funebre, e per questa ragione risuona sempre la chiamata attraverso le Mie parole e doni del Cielo, che Io faccio venir giù a torrenti da anni su di voi e sull’intera umanità: “Alzatevi! Destatevi dal vostro sonno mondano! Destatevi alla spirituale, eterna vita; poiché solo lì c’è la soluzione della vostra esistenza! Lì soltanto ci sono l’inizio e la fine del genere umano! Voi non avete bisogno di decomporvi come il corpo materiale, per appartenere ad altre forme, esseri e cose! No! Voi, certamente memori della vostra modesta origine, come anime ancora minori, dovete attraversare la fanciullezza, l’adolescenza, e poi l’età virile, per passare nella vecchiaia, con la consapevolezza delle buone opere e, con elevati sentimenti, in quel mondo dove non giunge più nessuna putrefazione del mondano, ma dove tutto è Spirito, tutto è Amore, tutto è Luce, dove tutto emana Calore ed eterna Vita, dove non esistono parenti in lutto, ma solamente spiriti gioiosi e giubilanti! Essi devono essere guidati, con e attraverso di voi, alla grande meta finale, nel Mio infinito Regno dello spirito; e Io, quale Padre dei Miei figli, condurrò i ridestati all’eterna Sorgente di luce della Vita. Solo allora essi Mi comprenderanno completamente come Padre”.

19. Con tutte le Mie parole, Io voglio ottenere questa risurrezione dal materiale, dalla cassa da morto terrena, come un giorno con i Miei miracoli, le parole e le parabole, volli altrettanto proteggere e preparare il mondo di allora, affinché non marcisse spiritualmente.

20. In quel tempo i profeti, i Miei discepoli e gli altri credenti, furono i parenti in lutto; al giorno d’oggi lo siete voi, ai quali Io ho dato la parola della Salvezza e dell’eterna Vita, affinché, per quanto possibile, diate il vostro contributo all’opera di redenzione!

21. Lavorate a questo scopo nell’ambito delle vostre famiglie! Non lasciate sorgere lì nessun morto, o marcenti! Seminate il seme della Vita, che poi il Mio vento spirituale, come la tempesta autunnale, porterà il seme materiale sui campi fecondi, nei cuori preparati dalle sofferenze e dalle sciagure, affinché anche lì si ripeta la festa della Risurrezione! Poi, dell’intero corpo senza vita dell’umanità, non resterà che la cassa da morto, il mondo stesso, il quale – se vuole essere utile all’uomo – dovrà altrettanto spiritualizzarsi, attraverso l’influsso dell’umanità spiritualizzata. Così risorgerà di nuovo il passato paradiso, nel quale l’uomo, sorto dalla Mia mano creatrice quale creatura spirituale, sarà di nuovo signore spirituale su tutti gli animali, e perfino sugli elementi, e ciò sarà possibile solo se egli è il vivente, e non il morto ‘giovane di Nain’. – Amen!

[1] Il Grande Evangelo di Giovanni è la più grande Opera comunicata a Jakob Lorber di oltre 10.000 pagine (10 volumi) nella quale vengono raccontati giorno per giorno i tre anni di insegnamento di Gesù. [Rif. vol. 8 cap. 192-196].

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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講道41  – 路加福音711-17  – 復活納因的年輕人
抗拒朽爛

透露給Gottfried Mayerhofer

(1872年4月22日)

,帕斯卡

路加福音7:11-17講道

這一天過後,他進入了一個名叫納因的城市;他的許多門徒和他一起走了,還有很多人。當他到城門口時,有一個死去的人被抬出,是他母親的獨生子,她是一個寡婦,城裡有很多人與她同在。

耶和華看見她,就憐憫她,對她說,不要哭。他來到那裡,摸著棺材,抬出他的人們站立不動。他說,年輕人,我告訴你,起來吧。死了的人坐起來,開始說話。然後他把他交給他的母親。

所有人都感到恐懼,他們榮耀神,說,有一位大先知在我們中間興起來。上帝已經拜訪了他的子民。而他的這個謠言傳遍了整個猶太地區以及整個周邊地區。

耶和華如此說:

1.這裡再一次有這樣一個奇蹟,那就是加強人們的信仰,我不僅僅是一個普通人,不僅僅是一個先知,而且還有一些更大的東西,以使他們越來越願意遵循我的方式,並使其更容易引導他們。

艾賽尼斯也從死裡復活;但是我已經在約翰福音中向你解釋了這是怎麼做的。如果我想創造一個奇蹟,它必須以不同的方式完成。只有通過這種方式和令人信服的證據,我才能確定這些對馬賽克教義和儀式如此固執的人。

3.與納因的年輕人從死裡復活對他們來說是一件很新的事情,所以他們對我的生死權力感到非常驚訝,他們在人類身上還沒有看到過這樣的力量。 。

4.因此,我教導我的門徒和許多其他人,包括外邦人,宣傳我的信仰和愛的教導。我的話是真實的,我的使命是必不可少的,我來到這個世界的原因,以及我作為地球上人類的目標和目的 – 我通過比喻,會談和奇蹟向他們證明了這一切。只有少數人了解我,但種子已經種在心中。它逐漸萌芽並開始結出果實,儘管增長稀少。我總是適應自己的情況;要么我發表了強有力的演講,要么我創造了奇蹟,這些奇蹟必須幫助宣揚人子為他真正的人類。

5.然而,培養納因的年輕人的奇蹟應該在精神意義上被解釋,如果它可以用作佈道的話。必須找到這種行為在任何時候的重要性,以便你們可以認識到,在我的事工多年的每一次行動中,都有一個隱藏的意義,這對任何時候都很重要。

6.這本福音書描述了一個普通的葬禮,一個哭泣的母親跟隨著她心愛的獨生子的棺材。一個普通的事件,你可能會在任何一天遇到,無論是在你自己的家庭中,還是在你的朋友和熟人中。在任何情況下,你都會發現一個殭屍和哭泣的人跟隨它。

7.為了在靈性上解釋這個普通的事件,你還必須在精神上明白在葬禮之前的事情。

8.每一次死亡都是從一個極端過渡到另一個極端,從生命到死亡,將固體轉化為基本因素,將精神與物質分離,或者如果你想更好地表達它,開始精神和物質生活的結束。

9.創造一種明顯的物質死亡和一種真正的精神死亡。鑑於此,必須將葬禮視為一個人的精神埋葬,或者放棄世間的一切。

10.在這種情況下,一位母親哀悼她唯一的兒子並跟隨他的棺材。我遇到了這個悲傷的場面,並為母親感到可憐。我阻止了棺材持有人,並復活提出了她的兒子,他可能在將來繼續維持他的慈愛的母親。

11.這一行為的精神解釋如下:現在,並且經常地,父母會對他們走錯路線的孩子哭泣。如果他們看到他們的孩子 – 儘管他們的父母的關心和努力 – 就像一個不再擁有任何屬靈的物質屍體一樣,只會追隨這個世界和它的樂趣,從而匆匆走向他們的精神死亡,他們會很難過。

12.對於許多這樣的哭泣和哀悼的父母來說,他們太遲認識到他們自己對孩子的早期屬靈死亡負有責任,所以我加強並將他們的孩子從罪惡和惡習中帶回靈性生活,讓他們品嚐他們的生活方式的苦果。我通過痛苦和疾病提升他們,破壞他們的身體健康和他們世俗的環境,從而回到已經變成屍體的孩子,他的精神生活以便他可以重新開始恢復失去的東西,因此通過悔改改革解除了他父母的良知和自責。

13.這種葬禮遊行每天都在物質和精神生活中進行。現今地上有更多的衰敗比靈性的生命更多。幾乎所有的人類都埋在物質的慾望之中,彷彿躺在世俗的關懷和快樂的棺材裡一動不動。那些仍然擁有屬靈生命的少數人是走在棺木後面的哀悼者,因為他們為死人和同胞們感到難過,但無法拯救他們,所以他們祈禱幫助和解救。

14.這小規模和大規模的葬禮,以及少數幾個更好的哀悼,使我走上棺木,喚醒那些睡覺或顯然已死亡的人,以防止他們因精神生活而失落。 我通過各種事件和災難喚醒個人和整個國家,讓他們體驗到他們錯誤生活方式的後果和完全無視精神。

看,這個大型的葬禮隊伍緩慢地移動到物質體發生分解的地方!許多人的心靈狀況以及許多國家的狀態正在開始衰退,一個普遍的分解,淨化和分離的過程顯現出來,每一個被生命拋棄的身體的情況都是如此。根據自然規律,必須再次以其他形式作為基礎和促進其發展的材料。

16.在整個人類的整個分解過程中 – 象徵性地說 – 在世俗的快樂的棺木中沒有生命,我繼續努力,通過我的使者和文士引起新的活力,新的生命,一種新的精神來填補人類靈魂的血脈,向曾經睡過的世俗人們呼籲,就像我曾對納南的年輕人所說的那樣:“我告訴你,年輕人起來!”

17.人類今天就是這樣,因為它的試探生命期短,可以比作一個仍然遠未完成任務的年輕人。人類也必須進入成年階段,然後進入老年階段,以便它可以成熟並開始擺脫部分腐朽的世俗觀點的舊衣服,並穿上一件永不衰退但仍然可以繼續服務的精神服飾,服務於另一個比地球更大,永恆的生命。對於這個正在分解的人類,我打電話說:“起來吧,因為你不是為物質的乏味之路而創造的,而是為了精神的更短的路徑而創造的!在所有社會關係徹底解體之前,請提醒並註意我的呼喚,這將會教會你一個痛苦的真相,即仍然存在一個與你迄今為止所想到的世界-一個只包含猜測,欺騙和專制主義的世界,完全不同的世界! “

18.就像過去一樣,今天我也被這種腐爛的現狀所感染。我憐憫更好的哀悼者,而且死者 – 不知道我的話 – 將不可避免地成為衰敗的犧牲品,分解的精神過程,並且不得不自願從其內部開始認真對待痛苦的道路。看到人類視為屍體,讓我感到慈悲,因為當我創造了人類時,我給了每個人我自己存在的靈性火花。後來,通過我降落到地球上,我不僅使這個火花重生,而且 – 我必須用羞辱和犧牲付出 – 我從眾多其他眾生中選擇了你們的人類,認出我不僅是至尊靈,而且作為父親,與我同在,通過我也幫助其他世界走向完美,從而為他們帶來新的豐富和新的真理。給予這些將會增強你自己的幸福,只有當我的愛的孩子將會體驗全能的造物主和整個宇宙的主人所享有的特權意味著什麼。

19.因此,我可憐這個葬禮隊伍,結果,我通過我的話語和來自天堂的禮物,多年來一直呼喚著你:“起床,從你的世俗睡眠中醒來!喚醒到靈性永恆的生命;因為只有救恩你自己才可存!“只有人類的開始和結束。你不必為了成為其他形式,存在和東西,生命和事物的一部分而像物質身體一樣瓦解。不,你應該知道你的起源,在童年,青春和成年階段過著不成熟的靈魂生活,這樣在晚年,有良好的行為意識和高漲的感覺時,你可以通過並走出那世俗衰敗的世界,其他的都是靈,愛,光的世界,凡事都呼吸著溫暖和永恆的生命,那裡沒有哀悼者,只有歡樂的歡騰的靈魂。這些要由你們引導並通過你們來到偉大的目標,我的無邊無際的精神領域,而我作為我的孩子的父親,應引導被喚醒的生命去永恆的光源。只有這樣他們才能完全理解我為父。

20.我所說的一切目的就是提煉出來從物質和世俗的棺材中,就像我曾經想用我的奇蹟,文字和比喻來保護和準備那個時代的世界一樣,使它不會在精神上腐爛。

21.在那些時候,先知,我的門徒和其他信徒都是哀悼者。今天,是你,我已賜給救恩和永生的道,因此使你們盡可能地為救恩的工作作出貢獻。

22.在你自己的家庭為此目的工作。看到沒有人死亡或腐朽。撒下生命的種子,我的精神之風,就像秋風一樣將物質種子帶到田野,將種子帶入正確準備的人心通過痛苦和災難,這樣復活的盛宴也將在那裡重演。那麼,對於人類沒有生命的屍體,只剩下棺材,這個世界本身,如果它想要對人類有任何用處,就必須在靈性人類的影響下進行靈性教育。因此,前人的天堂將會回到人類 – 一位從我的創造者手中獲得靈性的人 – 將再次成為所有野獸乃至元素的精神領主。然而,這只能由生者完成,而不能由死者“納因的年輕人”來完成。阿門。

 

40. Der Herr warnt vor weltlicher Einstellung – The Lord warns against worldly Thinking

PREDIGT / SERMON 40
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40. Predigt von Jesus… Warnung Jesu vor weltlicher Einstellung

20. April 1872

Matthäus 6:24-34
“Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn die Speise und der Leib mehr denn die Kleidung? Sehet die Vögel unter dem Himmel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget? Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eines. So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: ,Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?` Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr des alles bedürft. Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sorget nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.”

01. Diese Verse geben Verhaltungsmaßregeln für das Leben Meiner Jünger. Wörtlich genommen haben sie einen ganz speziellen Charakter, indem sie, dem Leben Meiner Jünger angepaßt, ihnen Vertrauen für die Zukunft, wenn Ich nicht mehr unter ihnen wandeln würde, einflößen sollten.

02. Das ganze sechste Kapitel enthält Maßregeln für das künftige Berufsleben, welchem Meine Jünger entgegengingen. Es waren die letzten väterlichen Ermahnungen, die Ich ihnen gab, damit sie Meine Worte in ihrem geistigen Sinn und nicht buchstäblich auffassen lernten, was oft geschah; denn sie mußten erst selbst darüber im klaren sein, ehe sie andere belehren und auf den Weg der wahren Erkenntnis führen konnten.

03. So enthält dieses Kapitel ausführliche Auseinandersetzungen über die Art und Weise, wie man Almosen geben, wie man beten und die kirchlichen Gebräuche geistig und zum Nutzen der Seele ausüben soll. Ferner ist darin der eigentliche Wert der zeitlichen, materiellen und der ewigen, geistigen Güter gezeigt und die Art, wie man die Lebenssorgen mit dem Vertrauen auf Mich verbinden kann. Letzteres war ein wichtiger Punkt, da Meine Jünger nach Meinem Hingang zwischen Geist und Welt oder – wie es dort geschrieben steht – zwischen Gott und Mammon zu wählen hatten.

04. Meine Jünger verließen alles, was sie an die Welt band, und folgten Mir, die weltlichen Güter und Bande den geistigen Gütern opfernd. Es war also wohlverständlich, daß, nachdem Ich ihnen so oft Meinen Hingang vorausgesagt hatte, in ihnen der Gedanke auftauchte: “Was wird aus uns werden? Es ist wahr, in Seiner Nähe hatten wir für nichts zu sorgen; aber wenn Er nicht mehr unter uns wandelt, – was dann?”

05. Auf diese sich oft einschleichenden Gedanken mußte Ich ihnen antworten, um ihre aufgeregten Gemüter nicht allein während Meines Erdenwandels, sondern auch für spätere Zeiten zu beruhigen, damit auch die Sorge um Nahrung und Kleidung nicht so schwer auf ihnen laste, wodurch ihre geistige Mission bedeutend gelitten hätte. Deswegen die väterlichen Worte, deswegen der Hinweis auf die Lilien des Feldes und darauf, daß der liebende Vater im Himmel nichts vergißt, was Er erschaffen hat, und Er aus diesem Grund auch sie, die Auserwählten für die höchsten Zwecke, nicht im Stich lassen werde!

06. Alle diese Worte, zu Meinen Jüngern gesprochen, hatten für sie in den Verhältnissen, in welchen sie lebten, eine wörtliche Bedeutung, sind aber für euch und alle künftigen Geschlechter geistig zu deuten; denn ihr lebt in anderen Verhältnissen und habt nicht nötig, euch von allem zu entledigen, um Mir geistig auf dem bezeichneten Weg zu folgen.

07. Wenn Ich in jenen Zeiten sagte: “Man kann nicht zwei Herren dienen!”, so wollte Ich damit sagen, daß man unmöglich zwei verschiedene Dinge mit dem gleichen Grade der Liebe umfassen kann. ,Entweder Gott oder dem Mammon dienen` will soviel sagen als: entweder das eine oder das andere als höchstes Ziel vor Augen haben; denn ,dienen` bedeutet: sich mit ganzer Seele dem hingeben, das man vor allem andern liebt.

08. In solchem Sinne gilt dieses Wort auch für euch und das lebende und kommende Menschengeschlecht. Wer ganz der Welt und ihren Genüssen lebt, nur nach Befriedigung derselben strebt und alle Mittel aufbietet, das zu erlangen, was ihm als Höchstes erscheint – d.h. das zeitliche Wohl -, der kann natürlich von Gott und geistigen Gütern nur einen mittelmäßigen Begriff haben, und diesen Begriff wird er stets den andern Begriffen unterordnen, weil nur weltliches Wohl und nicht Geitsiges sein höchstes Ziei, sein einziger Wunsch ist. In dieser Hinsicht ist das Wort wahr: “Man kann nicht Gott und dem Mammon dienen!”

09. Aber den Mammon, die weltlichen Güter zu geistigen Zwecken benützen und demselben keinen größeren Wert beilegen, als er wirklich hat, ihn zum eigenen und zum Besten seiner Nebenmenschen verwenden, zumal wenn Ich einzelne mit besonderen Glücksgütern beschenkt habe, das ist eine andere Sache!

10. Auch gab es Reiche, Begüterte und Hochgestellte, welche dennoch nur Mir anhingen und die Welt so betrachteten, wie Ich es wünschte. Die ihnen anvertrauten Güter waren daher nur Mittel zum Zweck, aber nicht ausschließlich das einzige Endziel all ihres Strebens.

11. Daher ist für diesen Satz: “Man kann nicht zwei Herren dienen!” das rechte Verständnis äußerst notwendig.

12. Auch die übrigen Trostworte, die Ich Meinen Jüngern gab, sind nicht im wörtlichen Sinn zu nehmen; denn bei den jetzigen Lebensverhältnissen ist es sogar Pflicht eines jeden, für die irdischen Bedürfnisse zu sorgen. Nur soll diese Sorge nicht so weit gehen, daß sie einen Menschen hindert, sein geistiges Ziel zu verfolgen und seinem Nebenmenschen Gutes zu tun!

13. Wahr ist es wohl: ,Die Vögel säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen, und der Vater im Himmel sorgt für sie`; allein die Tiere sind unmündig, und ihre Erhaltung bewirkt der Instinkt, durch den die Hungrigen zur Nahrung, die Durstigen zur Quelle geführt werden. Die meisten Tiere haben auch nur für sich allein oder für ihre kleine Familie zu sorgen, und für letztere nur auf kurze Zeit.

14. Nicht so ist es mit dem Menschen. Er ist frei. Nicht die Stimme der Natur, nicht der Instinkt, sondern sein Geist treibt ihn, mittels des Verstandes seine Lage derart zu verbessern, daß er nicht von Sorgen für seinen körperlichen Organismus gestört werde, an seinem geistigen Ich zu arbeiten. Er muß also für sein künftiges Leben, für sich und seine Familie sorgen, weil diese einer längeren Fürsorge bedarf als die der Tiere.

15. Der Hauptzweck seines Lebens muß allerdings das Reich Gottes und seine höhere, geistige Bestimmung sein, die nach diesem kurzen Prüfungsleben im Jenseits ewig fort gilt. Es ist also seine Pflicht, die ihm anvertrauten Geschenke – die Talente und Glücksgüter – so zu verwerten, daß er dabei nie sein geistiges Kleid für jene lange Lebensdauer einbüßt.

16. Es heißt wohl in diesen Worten: “Sorget nicht für den morgigen Tag; denn jeder Tag hat seine eigene Plage!”; aber dieses Wort war für Meine Jünger in anderem Sinn gesprochen, als es für euch jetzt gedeutet werden muß. Es will – wie auch alle vorhergehenden Verse nur soviel sagen, daß der Mensch seine Sorgen nicht zu weit ausdehnen und nicht in die Räder des Schicksals oder in die göttliche Führung des einzelnen eingreifen soll, weil hier sein Bereich aufhört.

17. Ihr Menschen sollt euren Sorgen und Anstrengungen nur so weit Raum geben, als sie durch Meine Lehre, durch Mein Wort gutgeheißen werden und einen Erfolg versprechen. Dann sind sie gerecht, aber auch nicht zu groß; denn stets werdet ihr den kleineren, Ich aber den größeren Teil eurer Wünsche zu erfüllen haben. Wenn ihr dabei noch bedenkt, daß eure Einsicht als endliche Wesen stets beschränkt, die Meinige als die des allmächtigen Herrn und Schöpfers aber unbeschränkt ist, so müßt ihr auch einsehen, daß das durch Flehen sehnlichst Erwünschte nicht immer erfüllt werden kann, sondern daß Ich dasselbe oft verweigern muß, weil Ich weitblickender bin, als ihr es seid.

18. Ihr seht aus der Deutung dieser Verse, wieviel Mißverständnis durch einseitige Auffassung dieser in jener Zeit ganz anders gemeinten Worte herbeigeführt werden kann. Damals waren sie dem künftigen Lebensberuf und der sozialen Stellung Meiner Jünger angepaßt; heutzutage sind sie zwar ebenfalls wahr – denn nur Wahrheit konnte ja aus Meinem Munde kommen -, jedoch muß mehr ihr geistiger Sinn der Leitstern eures Tuns und Lassens sein. Die Meinen ersten Jüngern gegebenen Trostworte müssen Meinen jetzigen, vielleicht letzten Jüngern, in ganz anderer Bedeutung erscheinen.

19. Wahr bleibt alles, was Ich sprach; aber der geistige Standpunkt eines jeden einzelnen motiviert das Verständnis der Wahrheit. Wenn sie stets den eigenen Verhältnissen angepaßt und auf Mich bezogen wird, so kann sie die Resultate bringen, die Ich einst beabsichtigte, und die Ich jetzt bei der geistigen Erklärung derselben wieder bezwecken will. Ich wiederhole hier, daß das rechte Verständnis Meiner Worte – die, weil von Mir herrührend, von ewiger Dauer und ewiger Schönheit sein müssen – euch Dinge offenbart, welche ihr oft in einzelnen Augenblicken ahnt, aber deren Schleier ihr nie gänzlich zu entfernen vermöget.

20. Befleißigt euch also, das geistige Verständnis zu erlangen, damit das in euch einstrahlende Licht in seiner ganzen Stärke eure Seelen erleuchten, erwärmen, beleben und mit Meinem Geist verbinden kann! Dann ist der Augenblick gekommen, wo die Decke der materiellen Schöpfung für euer Auge nicht mehr existiert, wo sie dem geistigen Auge gewichen ist und euch überall nur Geistiges und Mich als Herrn des Geistigen, als ewig liebenden Vater erkennen läßt.

21. Dort blüht euch der Friede und die Ruhe, als Endziel aller gerechten und eitlen Sorgen; dort ist die Vergeltung für alles bitter Erlebte, die Belohnung für alles gerecht Verdiente; dort sind die letzten Bausteine der materiellen Welt zu den ersten der geistigen umgewandelt, auf denen der ganze, große Bau einer nie endenden Geisterwelt ruht. Den materiellen Dingen wird ihr geistiger Platz und den geistigen Wesen ihr zur weiteren Läuterung nötiger Weg angewiesen, damit sie – von Stufe zu Stufe, von Welten zu Welten, von Sonnen zu Sonnen emporsteigend, stets mehr Fähigkeiten empfangen, stets mehr Seligkeiten genießen und als Endziel aller Mühen endlich die Stufe erreichen, wo der Vater, als der eine Hirte, von Seinen Kindern, als der einen Herde, umringt wird, deren Sammlung im körperlichen Leben angefangen und im geistig-höchsten geendet hat.

22. Das ist euer Ziel, und das ist der Zweck all Meiner Kundgebungen an euch! Ich tue, wie ihr seht und wohl ahnen könnt, Mein möglichstes. Es liegt nur an euch, Meine vielen Worte so aufzufassen, wie Ich, der Ich Geist bin, sie nur gemeint haben kann.

23. Befleißigt euch, deren Verständnis zu gewinnen, und das Endresultat wird euch beweisen, daß nur auf diesem Weg ein Vater seine Kinder zu solch einem Ziel führen konnte! Amen.

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40th Sermon of Jesus… The Lord warns against worldly Thinking
April 20, 1872

Matthew 6:24-34
“No man can serve two masters; for either he will hate the one, and love the other; or else he will hold to the one, and despise the other. Ye cannot serve God and mammon. Therefore I say unto you, Take no thought for your life, what ye shall eat, or what ye shall drink; nor yet for your body, what ye shall put on. Is not the life more than meat, and the body than raiment? Behold the fowls of the air: for they sow not, neither do they reap, nor gather into barns; yet your heavenly Father feedeth them. Are ye not much better than they? Which of you by taking thought can add one cubit unto his stature? And why take ye thought for raiment? Consider the lilies of the field, how they grow; they toil not, neither do they spin: And yet I say unto you, That even Solomon in all his glory was not arrayed like one of these. Wherefore, if God so clothe the grass of the field, which today is, and tomorrow is cast into the oven, shall he not much more clothe you, O ye of little faith? Therefore take no thought, saying, What shall we eat? or, What shall we drink? or. Wherewithal shall we be clothed? (For after all these things do the Gentiles seek:) For your heavenly Father knoweth that ye have need of all these things. But seek ye first the kingdom of God, and his righteousness; and all these things shall be added unto you. Take therefore no thought for the morrow: for the morrow shall take thought for the things of itself. Sufficient unto the day is the evil thereof.”

These verses give the rules of conduct for the lives of My disciples. Adapted to their lives, these rules were meant to instil into them faith in the future when I would no longer be walking among them.

The entire sixth chapter contains measures for the future missionary lives of My disciples. These were the last fatherly admonitions they received from Me and were meant to teach them to take My words in their spiritual sense and not literally, which was often done. Before they could teach others and guide them onto the road of true cognition, they had to have a clear understanding themselves.

Thus this chapter contains details about how to give alms, how to pray and how to practise the religious rites spiritually for the benefit of the soul. It also discusses the actual value of the temporal-material and the eternal-spiritual things and how life’s difficulties can be aligned with trust in Me. This last point was essential since, after My decease, My disciples had to choose between spirit and world or – as is written – between God and mammon.

My disciples had left everything that bound them to the world and followed Me, sacrificing worldly possessions and ties for the sake of spiritual values. Therefore, since I so often predicted My decease, it was understandable that the thought would arise in them: “What will become of us? It is true, in His presence we had no worries; but when He will no longer be with us, – what then?” I had to answer these thoughts that kept creeping in, to reassure their perturbed minds, not only during My presence on earth but also for later times, so that the concern about food and clothing did not burden them too much, which would have considerably interfered with their spiritual mission.

That was the reason for My fatherly words and My allusion to the lilies of the field, and that the loving Father in Heaven does not forget anything He has created and, therefore, would not forsake them, who had been chosen for a great task.
In the circumstances under which My disciples were living, what I spoke to them had for them a literal meaning; but for you and all future mankind it must be interpreted spiritually. For you live under quite different conditions and there is no need for you to forsake everything in order to follow Me spiritually on the designated path.

If in those times I said that no man can serve two masters, I meant to say that it is impossible to embrace two different things with the same degree of love. To “serve either God or mammon” means as much as to strive after either one or the other as a supreme goal; for “to serve” means: To devote oneself with all one’s soul to that which is one’s foremost love.

In this sense, this word applies also to you as well as present and future mankind. He who lives solely for the world and its pleasures, striving for their satisfaction and using all possible means of acquiring that which appears to be the most important thing, that is, temporal prosperity, – can naturally have only a very limited conception of God and spiritual values; and he will always subordinate this conception to all the others since his highest aspiration, his goal, is not spiritual but only worldly happiness. In this sense the words apply: “Ye cannot serve God and mammon.” However, it is quite a different thing to use mammon or worldly wealth for spiritual purposes, not regarding it as more than it really is. Then it may be used for one’s own benefit as well as that of one’s fellowmen, especially if I have provided a person with particular wealth.

There have been rich and wealthy people and those in high positions who have remained faithful to Me and looked upon the world the way I wanted them to. Therefore, the wealth entrusted to them was only a means to an end, not the sole purpose of all their striving.
In view of this it is extremely important to correctly understand the words: “No man can serve two masters.”

Thus, the other words of comfort I spoke to My disciples are not to be taken literally, for in the present living conditions it is even everybody’s duty to provide for his earthly needs. However, this care should not go so far as to prevent a man from striving for his spiritual goal and doing good to his fellowman!

It is true that “the birds do not sow, reap or gather into barns, but are looked after by the Father in Heaven”. However, animals are dependent and are supported by their instincts which lead the hungry to food and the thirsty to a spring. Most animals have but to care for themselves, or for only a short time for their small families.

With man it is different. He is free and not directed by the voice of nature or instinct but by his spirit which, with the help of his intellect, induces him to improve his condition so as to enable him to work on his spiritual self without being hindered by the care for his physical organism. Therefore, he must provide for his future life, for himself and his family which needs his care for a longer time than that of an animal.

The main purpose of his life must, however, be the Kingdom of God and his higher, spiritual destiny which, after the completion of this short trial life, continues forever in the beyond. Therefore, it is his duty to administer the gifts entrusted to him – the talents and worldly wealth – in such a way that he never loses his spiritual garment for that eternal life.

The words: “Take therefore no thought for tomorrow… sufficient unto the day is the evil thereof” were spoken to My disciples in a different sense than you would interpret them today. This – like all the preceding verses – only means that man should not extend his worries too much or put a spoke in the wheels of destiny, or interfere with the divine guidance of the individual; for here his sphere of action ends.

You humans should consider your cares and efforts only to such an extent as they are sanctioned by My teaching, My Word and promise to bring success. Then they are just, but also not too great; for you yourselves will always have to fulfil only the smaller part of your aspirations, and the fulfilment of the greater part will be up to Me. If you also take into consideration that as finite beings your insight is only limited whilst Mine, as that of the almighty Lord and Creator, is infinite, you will realize that what you ardently pray for cannot always be granted but that I, being more far-sighted, must often deny it to you.

From the interpretation of these verses you can see how, through narrow-minded conception, these words which had quite a different meaning in those times, can be misunderstood. At that time, they were adapted to the future mission and social position of My disciples. Today they are still true, for nothing but the truth can go forth from My mouth; but the guiding-star for your actions must be mainly their spiritual meaning. The words of comfort that I spoke to My first disciples must have a different significance for My present, maybe My last, disciples. Everything that I said remains true, but the comprehension of this truth is motivated by the spiritual level of each individual. If this truth is always adapted to the existent circumstances and related to Me, it can bring the results I once intended and which I now, once more, want to achieve through this spiritual interpretation. Therefore, make every effort to attain spiritual comprehension, so that the light that is shining upon you can, with its full strength, illumine, warm and animate your soul and unite it with My spirit. Then the moment will have come when the cover of material creation has ceased to exist for your eyes, when it will have made way for spiritual vision, enabling you to recognize only the spiritual everywhere and Me, as the Lord of the spiritual, an eternally loving Father.

There, peace and harmony is yours as the ultimate goal of all your anxieties, be they justified or futile. There is requital for every bitter experience and reward for all true merits. There, the last building stones of the material world have been transformed into the first spiritual ones, whereon rests the vast edifice of an infinite spirit world. Material things are assigned their spiritual place, and spiritual beings are shown the way to further purification so that they, ascending from stage to stage, from world to world, from sun to sun, may keep unfolding their abilities, enjoy ever growing bliss and, as the ultimate goal of their endeavours, may finally reach that state where the Father as the sole shepherd is surrounded by His children as the sole flock, whose salvation began in physical and ended in the highest spiritual life.

That is your destination and the purpose of all My messages to you! As you can see, I am doing My utmost, and it is only up to you to comprehend My words in the way I, Who am spirit, could only have meant them.

Make every effort to understand them, and the ultimate achievement will prove to you that this is the only way a father could have guided his children to such a goal! Amen.

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Predica 40 – Ammonimanto del Signore davanti all’opinione mondana

Quattordicesima dopo Pentecoste
( XXIa del Tempo Ordinario)

Matteo 6, 24-34: «“Nessuno può servire due padroni: o odierà l’uno e amerà l’altro, oppure aderirà all’uno e disprezzerà l’altro. Voi non potete servire Dio ed il mammone. Perciò Io vi dico: non state in pensiero per la vostra vita, cosa mangerete o berrete, neanche per il vostro corpo, cosa indosserete. Non è la vita più del cibo ed il corpo più della veste? Guardate agli uccelli sotto il cielo! Essi non seminano, non mietono, non raccolgono nei granai; eppure il Padre vostro celeste li nutre. Non siete voi dunque più di loro? Ma chi tra voi, per quanto possa provvedere, può aggiungere una durata più lunga alla sua vita? E perché vi affannate per la veste? Guardate come crescono i gigli del campo: essi non lavorano, anche non filano. Eppure io vi dico, neanche Salomone, in tutta la sua magnificenza, vestiva come uno di questi. Se Dio, infatti, veste così l’erba sul campo, che oggi c’è e domani sarà gettata nella fornace, non farà molto più per voi, o gente di poca fede? Perciò non dovete preoccuparvi e dire: che cosa mangeremo? Che cosa berremo? Con che ci vestiremo? Per tutte queste cose si preoccupano i pagani. Il Padre vostro celeste, infatti, sa che avete bisogno di tutto. Cercate prima il regno di Dio e la sua giustizia, così tutte queste cose vi saranno date in aggiunta. Perciò non preoccupatevi per il domani, il domani, infatti, avrà le sue preoccupazioni. Ė abbastanza che ogni giorno abbia il suo proprio affanno”.»

(Il 20 aprile 1872)

1. Questi versetti danno le direttive per la vita dei Miei discepoli e, presi alla lettera e adattati alla loro situazione, hanno un carattere del tutto speciale, dovendo infondergli fiducia nel futuro, quando Io non avrei più camminato in mezzo a loro.

2. L’intero sesto capitolo contiene dunque le regole per la futura vita missionaria, alla quale essi andavano incontro. E furono le ultime esortazioni paterne che Io diedi loro, affinché imparassero ad afferrare le Mie parole nel senso spirituale, e non alla lettera, cosa che invece accadeva spesso; tali parole, infatti, dovevano essere chiare innanzi tutto a loro stessi, prima di poter servire ad istruire gli altri, e a portarli sulla via della vera conoscenza.

3. Così questo capitolo contiene dettagliate spiegazioni sul modo e sulla maniera in cui fare l’elemosina, e come si deve pregare e praticare le usanze religiose, spiritualmente e per l’utilità dell’anima. Oltre ciò, è mostrato il vero e proprio valore dei beni temporali, materiali, e di quelli eterni, spirituali, e il modo in cui si possono unire le preoccupazioni della vita, con la fiducia in Me. Quest’ultimo fu un punto molto importante, poiché i Miei discepoli, dopo la Mia dipartita, dovevano scegliere tra Spirito e mondo, oppure – come sta scritto lì – tra Dio e mammona.

4. Essi avevano abbandonato tutto ciò che li legava al mondo e Mi avevano seguito, sacrificando i beni e i legami del mondo, ai beni spirituali. Fu quindi ben comprensibile che, avendo Io anticipato così spesso la Mia dipartita, sorgesse in loro il pensiero: “Che cosa sarà di noi? È vero, nella Sua vicinanza non abbiamo da preoccuparci di nulla; ma quando Egli non camminerà più tra noi, che cosa accadrà?”.

5. A questi pensieri che spesso s’insinuavano, Io dovetti rispondere per tranquillizzare il loro animo allarmato, non soltanto durante il tempo del Mio cammino terreno, bensì anche per i tempi seguenti, affinché anche le preoccupazioni per il cibo e il vestiario non gravassero tanto su di loro, e la loro missione spirituale non ne soffrisse considerevolmente. Questa, la ragione delle parole paterne, l’accenno ai gigli del campo, e alla certezza che il Padre affettuoso in Cielo non dimentica nulla di ciò che Egli ha creato, e che, per questo motivo, non avrebbe abbandonato neanche loro, i prescelti per gli scopi supremi!

6. Tutte queste parole, espresse ai Miei discepoli, avevano per loro, nelle condizioni nelle quali essi vivevano, un significato letterale, mentre per voi e per tutte le generazioni future, hanno un significato spirituale. Voi, infatti, vivete in altre condizioni, e non avete bisogno di sbarazzarvi di tutto per seguirMi spiritualmente sulla via tracciata.

7. Quando Io in quel tempo dissi: «Non si possono servire due padroni!», con ciò intendevo che è impossibile abbracciare due cose differenti con il medesimo grado d’amore. ‘Servire Dio, o mammona’ equivale a dire: avere davanti agli occhi l’una o l’altra cosa come meta suprema. ‘Servire’, infatti, significa: abbandonarsi con tutta l’anima a ciò che si ama più di ogni altra cosa.

8. In tal senso vale questa parola anche per voi e per il genere umano vivente e veniente. Chi vive totalmente del mondo e dei suoi piaceri, cerca soltanto soddisfazione dagli stessi, e impiega tutti i mezzi per raggiungere ciò che gli sembra la sua massima meta, – vale a dire il bene temporale. Costui può avere naturalmente soltanto un concetto mediocre di Dio e dei beni spirituali, e questo egli lo subordinerà sempre agli altri concetti, perché il suo principale obiettivo, il suo unico desiderio, è solamente il bene mondano, e non il bene spirituale. Sotto quest’aspetto è da considerare vera, la parola: «Non si può servire Dio e mammona!».

9. Ma impiegare mammona, cioè i beni terreni, per scopi spirituali, e non attribuirgli maggior valore di quanto ne abbia veramente, dunque utilizzarlo per il bene proprio e del prossimo, tanto più quando Io ho colmato alcuni singoli con particolari ricchezze, questa è un’altra faccenda!

10. Anche allora c’erano ricchi, benestanti e altolocati, che però aderivano unicamente a Me, e consideravano il mondo così come Io desideravo dovesse essere considerato. I beni loro affidati erano perciò solo dei mezzi per raggiungere uno scopo, e non esclusivamente l’unica meta finale di tutte le loro aspirazioni.

11. Perciò è sommamente necessaria la giusta comprensione di questa frase: «Non si possono servire due padroni!».

12. Anche le rimanenti parole di conforto che Io diedi ai Miei discepoli, non sono da prendere nel senso letterale. Nelle condizioni attuali di vita, infatti, è perfino dovere di ciascuno provvedere alle proprie necessità terrene, solo che questa premura non deve giungere al punto da impedire a un uomo di perseguire il suo scopo spirituale e fare del bene al suo prossimo!

13. È ben vero: «Gli uccelli non seminano, non mietono, non raccolgono nei granai, eppure li nutre il Padre vostro celeste»; solo che gli animali sono esseri inferiori, svantaggiati, il cui istinto di conservazione guida gli affamati al nutrimento, e gli assetati alla sorgente. Per la maggior parte, gli animali hanno da provvedere soltanto a se stessi, o alla loro piccola famiglia, e a quest’ultima solo per breve tempo.

14. Non così è per l’uomo. Egli è libero! Non la voce della natura, non l’istinto, bensì il suo spirito lo spinge, mediante l’intelletto, a migliorare in questo modo la sua condizione, affinché non sia disturbato dalle preoccupazioni per il proprio organismo fisico, nel lavorare sul proprio io spirituale. Egli deve quindi provvedere alla vita futura per sé e per la sua famiglia, avendo bisogno questa di un’assistenza più lunga che quella degli animali.

15. Lo scopo principale della vita dell’uomo deve essere certamente il Regno di Dio e la sua destinazione spirituale superiore, la quale, dopo questa breve vita di prova, nell’Aldilà continuerà eternamente. È quindi suo dovere utilizzare i doni a lui affidati – i talenti e le ricchezze – così che egli non venga mai a perdere la sua veste spirituale, per quella lunga durata di vita.

16. È ben espresso in queste frasi: «Non state in pensiero per il domani; ogni giorno, infatti, ha i suoi affanni!», ma è un’esortazione rivolta ai Miei discepoli, che ha senso diverso se deve essere interpretata adesso per voi. Essa, e anche tutti i versetti precedenti, vogliono dire soltanto che l’uomo non deve estendere troppo lontano le proprie preoccupazioni, né deve interferire nella ruota del destino o nella guida divina del singolo, poiché lì cessa la sua sfera d’azione.

17. Voi uomini dovete dare spazio alle vostre preoccupazioni e alle vostre fatiche solo fino al punto in cui esse sono approvate dalla Mia Dottrina e dalla Mia Parola, e promettono un risultato. Allora saranno giuste, e anche non troppo gravose; infatti, voi avrete sempre da adempiere la parte più piccola, Io invece quella più grande, dei vostri desideri. Se oltre a ciò considerate ancora che la vostra visione, quali esseri finiti, è sempre limitata, mentre la Mia, quella dell’onnipotente Signore e Creatore, è illimitata, allora dovrete anche riconoscere che ciò che ardentemente e con suppliche voi desiderate, non può essere sempre esaudito, ma devo spesso rifiutarvelo, perché Io vedo più lontano di quanto non vediate voi.

18. Dall’interpretazione di questi versetti, voi vedete quanti malintesi possa provocare la comprensione unilaterale delle parole, intese in quel tempo, del tutto differentemente da oggi. Allora, esse erano adeguate alla futura missione e alla posizione sociale dei Miei discepoli; oggigiorno sono certo vere altrettanto, – dalla Mia bocca, infatti, poteva uscire solamente la Verità. Tuttavia, dovrà essere più il loro senso spirituale, la stella guida del vostro fare e lasciare. Le parole di conforto date ai Miei primi discepoli, dovranno apparire ai Miei attuali – forse ultimi discepoli – in un significato completamente diverso.

19. Tutto ciò che Io dissi, infatti, resta vero; ma il punto di vista spirituale di ogni individuo motiva la comprensione della Verità. Se essa sarà sempre adattata alle proprie condizioni e riferita a Me, allora potrà portare quei risultati che Io un giorno avevo di mira e voglio oggi di nuovo aver per scopo, grazie alla spiegazione spirituale della stessa. Io qui ripeto che la giusta comprensione delle Mie parole – le quali, poiché provenienti da Me, devono essere di eterna durata e di eterna bellezza – vi svela cose che, voi presentite spesso in particolari momenti, ma il cui velo mai sarete in grado di rimuovere completamente.

20. Adoperatevi quindi a conseguire la comprensione spirituale, affinché la Luce irradiante in voi nella sua intera potenza, possa illuminare, riscaldare, ravvivare e collegare la vostra anima con il Mio Spirito! Allora sarà venuto il momento in cui non esisterà più per il vostro occhio, la copertura della Creazione materiale, ma essa retrocederà all’occhio spirituale e vi farà riconoscere, ovunque, solo ciò che è spirituale, e Me, quale Signore dello spirituale, ed eterno affettuoso Padre.

21. Là prospereranno per voi la pace e la quiete, quale meta finale di tutte le giuste e futili preoccupazioni; là vi sarà la ricompensa per tutte le amarezze della vita terrena, il premio per tutto ciò che è stato giustamente guadagnato; là saranno trasformate le ultime pietre da costruzione del mondo materiale, nelle prime del mondo spirituale, sulle quali poggia l’intero, grande edificio di un mondo spirituale mai terminante. Alle cose materiali sarà assegnato il loro posto spirituale, e agli esseri spirituali la loro necessaria via per l’ulteriore purificazione, affinché essi – salendo di gradino in gradino, di mondo in mondo, di sole in sole – accolgano sempre più capacità, godano sempre più beatitudini e, come meta finale di tutte le fatiche, raggiungano infine quel gradino dove il Padre, quale unico Pastore, è circondato dai Suoi figli, da quell’unico gregge, la cui raccolta inizia nella vita corporale e terminerà nello spirituale-supremo.

22. Questa è la vostra meta, e questo è lo scopo di tutte le Mie comunicazioni a voi! Io faccio tutto quanto Mi è possibile, come voi potete vedere e, certamente presentire. Ora, dipende unicamente da voi comprendere le Mie molte parole, così come solamente Io, che sono Spirito, posso averle pensate.

23. Adoperatevi a conseguire la loro comprensione, e il risultato finale vi dimostrerà che soltanto per questa via, un Padre può guidare i propri figli a una simile meta! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第四十次耶穌講道主警告世俗的思想

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第四十次耶穌講道主警告世俗的思想

1872年4月20日

馬太福音6:24-34

“沒有人能服侍兩位大師,因為他會恨一個人,愛另一個人;否則他會堅持一個,鄙視另一個。你們不能事奉上帝和瑪門。所以我告訴你們,不要為你的生命,吃什麼,喝什麼想念。也不是為了你的身體,你要穿什麼。生命不是高於肉體?肉體不是高於衣服,看空中的飛鳥,因為他們不播種,也不收割,也不聚集到穀倉裡。然而你的天父卻在餵養他們。你們比他們好多少?你們中哪一位通過考憂慮可以使他的身命增加一肘?為什麼你要考慮衣服?想想田野的百合花,它們是如何生長的;他們不勞苦,也不旋轉。然而我告訴你們,即使所羅門在他的榮耀中都沒有像其中之一那樣排列。所以,如果上帝如此裝飾今天的田野草,明天就被扔進火箱裡,那麼他要怎麼多裝飾你們。哦你小信心的呢?所以不要想,說,我們吃什麼?或者,我們喝什麼?要么。我們需要穿什麼衣服? (那是外邦人所追求的這些事情)因為你們的天父知道你們需要所有這些東西。你們要先求神的國和他的公義;所有這些東西都要加在你身上。因此,不要為明天著想,因為明天會考慮自己的事情。這一天擔當它的一天事。“

這些經文為我的門徒的生活提供了行為規則。適應他們的生活,這些規則旨在灌輸他們對未來的信心,當我不再在他們中間走動時。

整個第六章包含了我的門徒未來傳教士生活的措施。這些是他們從我那裡得到的最後的父親教導,旨在教導他們從我們的精神意義上接受我的話,而不是從字面上理解,這是經常是的。在他們能夠教導別人並引導他們走上真正的認知之路之前,他們必須自己清楚地理解。

因此,本章詳細介紹瞭如何施捨,如何祈禱,以及如何靈性地為靈魂的利益而修習宗教儀式。它還討論了暫時的物質和永恆的屬靈事物的實際價值,以及在生活的困難如何與我對信任的一致。最後一點是至關重要的,因為在我死後,我的門徒必須在神和瑪門之間選擇靈與世界,或者如所寫的那樣。

我的門徒已經把一切束縛他們的東西留給世人,跟隨我,為了屬靈的價值而犧牲世俗的財產和關係。所以,因為我經常預言我的死亡,所以他們的思想會出現是可以理解的:“我們會怎樣?誠然,在他面前我們毫無顧慮;但是當他不再和我們在一起的時候 – 那又怎麼樣?“我不得不回答這些不斷思考的問題,以便讓他們不安的思想再次安定下來,不僅是在我在地球上的存在期間,也是為了以後的時間,食物和衣服沒有太多的負擔,這會大大干擾他們的精神使命。

這就是我父親的話語和我對典型的百合花的暗示的原因,愛的天父並沒有忘記他所創造的任何東西,因此也不會拋棄他們,因為他們被選為偉大的任務。

在我的門徒生活的環境下,我與他們交談的對他們來說具有字面上的意義;但對於你和所有未來的人類而言,它必須在精神上解釋。因為你生活在不同的條件下,你不需要放棄一切,以便在指定的道路上靈性地跟隨我。

如果在那段時間裡我說過沒有人可以為兩位大師服務,我的意思是說,用同樣的愛來接受兩件不同的事情是不可能的。 “為上帝或瑪門服務”意味著盡可能多地追求任何一方或另一方作為最高目標;為“服務”就是:全心投入到自己最重要的愛。

從這個意義上講,這個詞也適用於你以及現在和將來的人類。他獨自生活在世界及其樂趣之中,追求自己的滿足感,並利用一切可能的手段獲得似乎是最重要的事物,即時間繁榮的事物 – 自然只能對上帝產生極為有限的概念,精神價值;因為他的最高願望,他的目標,他將永遠服從於所有其他人,因為他的目標不是屬靈的,而只是世俗的幸福。從這個意義上說,這些話適用於:“你不能服侍神和瑪門。”然而,用財神或屬世的財富來達到屬靈的目的是相當不同的事情,而不是將它視為超過真實。那麼它可以用於自己的利益以及同胞的利益,特別是如果我為一個人提供了特殊的財富。

有富有和富有的人以及那些一直忠於我的人,並且以我想要的方式看待世界。因此,賦予他們的財富只是達到目的的一種手段,而不是他們一切努力的唯一目的。鑑於此,正確理解“沒有人可以為兩位主人服務”這句話是非常重要的。

因此,我對門徒說的安慰的其他話語不應該從字面上理解,因為在目前的生活條件下甚至每個人都有責任提供服務為他世俗的需要。但是,這種關懷不應該阻止一個人為了追求自己的精神目標和努力為他的同胞做好事!

確實,“鳥兒不播種,收割或聚集到穀倉,但被天父照顧”。然而,動物依賴並得到他們本能的支持,這些本能導致飢餓求食物和口渴求春天的水。大多數動物只能照顧自己,或者只照顧小家庭很短的時間。

與男人是不同的。他是自由的,不是由自然或本能的聲音指引的,而是由他的精神指引的,這種精神在他的智力的幫助下促使他改善自己的狀況,以至能使他在他的自我精神上做工,不影響照顧他的生理機體。因此,他必須為自己和家人提供未來的生活,這需要他照顧比動物更長的時間。

然而,他的生活的主要目的必須是上帝的王國和他更高的精神命運,在完成這個短暫的審判生活之後,這個命運將永遠持續到遠處。因此,他有責任管理託付給他的禮物 – 才華和世俗財富,以這種方式永遠不會失去永恆生命的屬靈外衣。

這句話:“因此,不要為明天擔憂…… 這一天擔當它的一天事”,這與我今天解釋他們的方式有所不同。這與前面的所有經文一樣,只是意味著人不應該太多地延長他的憂慮,或者在命運的輪子上阻擾,或者乾擾個人的神聖指導;因為在這裡他的行動範圍結束了。

你們人類應該考慮到你們的關心和努力,只要他們受到我的教導,我的話語和承諾能夠取得成功的製裁。然後他們只是,但也不是太好;因為你們自己永遠只能履行你們一小部分的願望,而大部分的實現將取決於我。如果你也考慮到,作為有限的人,你的洞察力是有限的,而我,全能的主和造物主,是無限的,你會意識到你熱心祈禱的東西並不總是被允許的,但是,我是遠慮,必須經常給你拒絕。

從這些經文的解釋中,你可以看到,通過狹隘思維的觀念,這些詞語在那些時代具有完全不同含義,可能會被誤解。那時他們適應了未來的使命和我門徒的社會地位。今天他們仍然是真的,因為只有真理可以從我的嘴裡出來;但是你的行為的引導星必須主要是他們的精神意義。我對我的第一批門徒所說的安慰的話,對我的現在,也許是我最後的門徒,必定有不同的意義。我所說的一切都是真實的,但對這個真理的理解程度是由每個人的精神層次激發的。如果這個真理總是適應於現存的情況並且與我相關,那麼它可以帶來我曾經打算的結果,而且我現在又一次,想通過這種精神解釋來實現。因此,盡一切努力去獲得屬靈的理解,使照在你身上的光能以其全部的力量,光亮,溫暖,使你的靈魂有生氣,並將它與我的靈魂聯合起來。那麼,當物質創造的封面已經不再存在於你的眼中時,它將為靈性視覺讓路,使你能夠認識到唯一地屬靈的屬性,而我,作為屬靈的主,是永恆的慈愛的父親。

在那裡,和平與和諧是你的所有焦慮的最終目標,無論它們是合理的還是徒勞的。對於每一個苦難的經歷和所有真正的功績都有獎勵。在那裡,物質世界的最後一塊建築石頭已經變成了第一個精神世界的,在那裡放置著無限精神世界的浩瀚大廈。物質的東西被分配到屬靈的地方,精神生命被指示進一步淨化的方式,使他們從舞台到舞台,從世界到世界,從太陽到太陽,都可能不斷展現自己的能力,享受日益增長的幸福,作為他們努力的最終目標,最終可能達到這樣的狀態,即作為唯一牧人的父親被祂的孩子們包圍,作為唯一的羊群,他們的救恩始於肉體結束在最高的屬靈生命中。

那就是你的目的地和所有我給你的信息的目的!正如你所看到的,我正在盡我所能,只有你自己才能理解我的話的意思,就像我是靈魂的,只能是他們的意思。

盡一切努力去理解他們,最終的成就將證明,這是父親能夠引導他的孩子走向這樣一個目標的唯一途徑!阿門。

 

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PREDIGT / SERMON 39
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39. Predigt von Jesus… Hättet ihr Glauben… So wäre euch das Unmögliche möglich – Heilung der zehn Aussätzigen

Lukas 17:5-19
Die Apostel sprachen zu dem Herrn:”Stärke uns den Glauben!” Der Herr aber sprach:”Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn und sagt zu diesem Maulbeerbaum: ,Reiße dich aus und versetze dich ins Meer!`, so wird er euch gehorsam sein. Welcher ist unter euch, der einen Knecht hat, der ihm pflügt oder das Vieh weidet, wenn er heimkommt vom Felde, daß er ihm sage: ,Gehe alsbald hin und setze dich zu Tische?` Ist’s nicht also daß er zu ihm sagt: ,Richte zu, was ich zu Abend esse, schürze dich und diene mir, bis ich esse und trinke; danach sollst du auch essen und trinken?` Dankt er auch dem Knechte, daß er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht. Also auch ihr; wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: ,Wir sind unnütze Knechte, wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.”`Und es begab sich, da Jesus gen Jerusalem reiste, zog er mitten durch Samaria und Galiläa. Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferne und erhoben ihre Stimme und sprachen: “Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser!” Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: “Gehet hin und zeiget euch den Priestern!” Und es geschah, als sie hingingen, wurden sie rein. Einer aber unter ihnen, da er sah, daß er gesund geworden war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel auf sein Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: “Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neune? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und gäbe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?” Und er sprach zu ihm: “Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen!”

01. In diesen Versen wird erzählt, wie Ich durch Meinen Willen zehn Aussätzige heilte. Als sie sich, durch den Glauben an Meine Worte gestärkt, den Priestern zeigen wollten, verschwand beim Eintritt in den Tempel der Aussatz; denn mit Aussatz behaftet wäre ihnen der Eintritt in den Tempel verboten gewesen. Aus Gesundheitsrücksichten hielt sich jedermann, auch außerhalb des Gotteshauses, von Menschen fern, die von solchen Krankheiten befallen waren.

02. Diese Tat war ein Beweis, was der feste Glaube und das unerschütterliche Vertrauen vermögen, wenn die Seele davon ganz beherrscht wird. Ich wollte durch dieses Beispiel diese Kraft zeigen und sagte zu Meinen Jüngern – im gleichen Kapitel, Vers sechs – die Worte: “Wenn ihr Glauben habt, so groß nur wie ein Senfkorn, und sagt zu diesem Maulbeerbaum: ,Reiße dich aus und versetze dich ins Meer!`, so wird er euch gehorsam sein!”

03. Was diese Worte geistig bedeuten, das zeigte Ich kurz nachher durch die Heilung dieser zehn Männer. So folgte der Theorie die Praxis auf dem Fuß, damit Meine Jünger an anderen die Stärke des Glaubens beobachten könnten, welcher ihnen selbst bei so vielen Gelegenheiten mangelte.

04. Da Ich euch dieses Beispiel festen Glaubens als Sonntagspredigt gebe, wollen wir das Wort ,Glauben` ein wenig näher betrachten, damit ihr und viele andere verstehen lernt, was eigentlich ,Glauben` ist. Denn auch dieses Wort ist eins von denjenigen Wörtern, welche in vieler Mund, aber in weniger Herzen sind.

05. Ich muß diese Erklärung vorausschicken, sonst versteht ihr nicht einmal das Gleichnis vom Maulbeerbaum, das Ich den Jüngern gab, – um so weniger dann die Handlung mit den zehn Aussätzigen. Habt ihr erfaßt, was Ich unter ,Glauben` verstehe, dann erst können wir zu seiner Beziehung auf euch, auf die jetzigen, sowie künftigen Zustände übergehen, wobei auch des einen Samariters gedacht werden wird, welcher zurückkehrte, um Mir zu danken.

06. Alles hat seine natürliche Folge! Wer ein Haus baut, fängt nicht beim Dach, sondern bei den Grundmauern an. Wenn diese fest sind, ruht auch das Dach auf sicherer Grundlage. Wie im materiellen, so im geistigen Leben! Daher die vielen Erklärungen, die Ich euch gebe; daher die vielen Beleuchtungen oft ein und desselben Gegenstandes, damit ihr eure geistigen Ohren und Augen öffnet und es euch nicht geht wie einem Menschen, der an etwas denkt und sich dabei nicht bewusst ist, wie sich während dieser Zeit viele Tausende von Wundern Meiner Schöpfung auf der Netzhaut seines Auges abspiegeln, weil seine anderweitig beschäftigte Seele keine Notiz davon nimmt.

07. In der vorhergehenden Predigt erläuterte Ich die Selbstliebe und die Nächstenliebe. In der heutigen sollt ihr den wahren Sinn des Wortes ;Glauben` erfahren, desjenigen Wortes, welches so oft mißbraucht und gewiß unter Hunderten nicht von einem geistig in seiner höchsten Bedeutung aufgefaßt wird.

08. Seht, in jener Zeit wußten Meine Jünger nicht, was eigentlich ,Glauben` ist. Ich mußte es ihnen begreiflich machen, indem Ich,sie sichtbar und persönlich führte und vor ihnen Wunder tat, – und doch begriffen sie die Bedeutung des Wortes ,Glauben` nicht. Glaubt vielleicht ihr, die ihr von Mir fast täglich so viel Himmelsbrot erhaltet, daß ihr wißt, was ,Glauben` heißt? Ich muß euch sagen: Ihr begreift dieses Wort ebensowenig und zeigt täglich und stündlich, daß ihr sehr wenig Glauben habt, obgleich ihr meint, wenn auch im Lieben schwach, so doch im Glauben stark zu sein. Dieses euch zu beweisen, soll der Zweck Meiner Worte sein.

09. Was heißt eigentlich ,Glauben`?

10. Nun, die meisten von euch werden mit einer Antwort verlegen sein, oder sie wird so ausfallen: “Ich ,glaube` heißt soviel als: ich bin ,überzeugt’, daß dies oder jenes wirklich so ist, wie man es mir sagte oder mich lehrte.” -“Glauben stützt sich auf die Autorität desjenigen, welcher mir dies oder jenes sagt.” – “Ich glaube es, weil derjenige, der es mir sagt, davon überzeugt sein wird.”

11. Solche und ähnliche Antworten werdet ihr überall zu hören bekommen, die aber alle auf eins hinauslaufen und nur immer besagen, daß dieser Glaube auf so schwachen Füßen steht, daß der leiseste Windstoß ihn umwirft oder zunichte macht.

12. Einen solchen Glauben meinte Ich nie. Denn der Glaube, den Ich Meinen Jüngern in oben angeführtem Gleichnis – Vers sechs – erklärte, indem Ich sagte: “Wenn ihr glaubet, so heben sich die Berge hinweg!”, dieser Glaube bedeutet etwas ganz anderes, als man gewöhnlich annimmt, wenn es z.B. heißt: ,Der Glaube macht selig!` Jener Glaube bedeutet einen ganz anderen Zustand, als je durch Glauben, wie ihn die Priester dem Volke lehren, erreicht worden ist. Ich zweifle sehr, ob mit dem angewöhnten Glauben schon jemand selig geworden ist, wenn er ihn nicht nach Meinem Sinn, sondern nach dem der Priester aufgefaßt hat.

13. Der Glaube also, den Ich Meine Jünger lehrte, und den Ich ihnen durch die Heilung der zehn Aussätzigen zeigen und begreiflich machen wollte, ist eine weit mächtigere Kraft in der Geisterwelt, als ihr glaubt und wähnt; denn dieser Glaube ist die feste Überzeugung, daß dies oder jenes unwiderruflich geschehen muß, wie es sich bei Meinem Wort ereignete. Dieser Glaube ist ein Eingreifen in Meine Macht, eine Teilung Meiner Allmacht, die Ich gerne denjenigen Kindern zulasse, die wahrhaft diesen Namen verdienen, die aber auch – wohlgemerkt – diese ungeheure Kraft nie mißbrauchen werden, weil sie nur zu klar und deutlich einsehen, wie groß dieses Geschenk von seiten des allmächtigen Schöpfers ist, das nur ein liebendes Kind als Geschenk vom Vater erhalten kann.

14. Dieser Glaube war es, welchen die zehn Aussätzigen so fest erfaßt hatten, daß sie noch mit der Krankheit behaftet ruhig zu den Priestern hingingen, fest überzeugt, Mein Wort – als göttliches Wort – könne nicht trügen und müsse sich erfüllen, weil Ich es wollte und sie es glaubten und ganz darauf vertrauten.

15. Diese Art des Glaubens, wer hat sie von euch? Legt die Hand auf euer Herz und fragt euch selbst, und es wird euch wie Meinen Jüngern ergehen! Das Geständnis wird sein: “Solchen Glauben begreifen wir nicht! Solcher Glaube, solch feste, unwandelbare Überzeugung, solch festes Vertrauen in Deine göttlichen Verheißungen fehlt uns gänzlich; wir sind dessen nicht fähig!”

16. Und Ich antworte euch: “Ja, Ich weiß es, daß ihr solchen Glaubens noch lange nicht fähig seid; sonst würdet ihr die Seligkeit – wie es heißt: Glaube macht selig! – in euch verspüren, wenn ihr mit Gottesmacht ausgerüstete Götter in menschlichen Körpern wäret.” Welch großes Feld der Wirksamkeit sich da vor euch öffnen würde, wieviel Gutes ihr da stiften könntet, und wie erhaben ihr über dem niedrigen Getriebe der gewöhnlichen Welt stündet, das könnt ihr nicht begreifen. Da wäre jenes Wort erfüllt; denn ein solcher Glaube macht euch selig, überglücklich und zufrieden. Ihr würdet das langsame Aufgehen eures Ichs in dem Meinen gewahren, wenn ihr euch mit solcher Macht ausgestattet fühlen würdet, wie sie teilweise den ersten Menschen verliehen war, aber von ihnen selbst wieder verscherzt wurde.

17. Dieser Glaube, diese feste Überzeugung war und ist es, was Meinen Jüngern fehlte und auch euch und allen Menschen mangelt; und eben deswegen will Ich euch diesen Glauben, der sich auf die Liebe zu Mir gründet, ans Herz legen, damit auch ihr danach streben sollt. Denn wenngleich er nicht so leicht zu erringen ist, da viel Beherrschung und große Sittenreinheit dazu gehört, so könnt ihr dessen doch teilweise und in Momenten der höchsten Begeisterung teilhaftig werden, wenn ihr einmal die Idee dieses mächtigen Werkzeugs Meiner göttlichen Macht und Liebe begriffen habt.

18. Ihr habt das Wort ,Ich will!` noch nicht begriffen; denn dieses Wort gründet sich auf den Glauben, daß das, was man will, auch geschehen muß. Diese Macht der Willenskraft ist derjenige Glaube, der Berge versetzt, der selbst der Natur ihre geheimsten Gesetze abringt, und durch den manches möglich ist, was bis jetzt zu den Unmöglichkeiten gezählt wird.

19. Allein – alles, was ihr wollt, muß erstens zu geistigen Zwecken und zweitens nur durch Mich und Meine Macht gewollt werden; denn ohne sie seid ihr ohnmächtig, und nur mit ihr allmächtig!

20. Was ist es denn beim Magnetismus anderes als die Willenskraft oder dieser Glaube, der fest und unerschütterlich auf Mich vertrauend, durch Auflegen der Hände Ubel in kurzer Zeit heilt, die sonst einen längeren Verlauf hätten!?

21. Diesem Glauben allein weicht alles! Nicht, daß das Bewirken außer dem Bereich der Naturgesetze läge, nein, sondern diese Gesetze, die sich bis jetzt der menschlichen Macht entzogen haben, werden dem Menschen dienstbar und gehorchen ihm als geistigem Wesen, als Abkömmling von Mir, während sie dem materiellen Menschen, seinem Grübeln und Forschen Hohn sprechen.

22. Sobald sich aber dieser Glaube in das Menschenherz, eingebürgert hat, so wird auch das als zweites im Evangelium Erwähnte, nämlich die Danksagung und Anerkennung für das erhaltene Geschenk von oben erfolgen.

23. Im Evangelium heißt es im fünfzehnten Vers: Einer der zehn Geheilten kehrte zurück und bedankte sich bei Mir.

24. Um es den Juden recht fühlbar zu machen, was Undank über empfangene Wohltaten bedeutet, mußte es gerade ein Samariter sein; denn diesen Stamm des jüdischen Volkes sahen die Juden als den verächtlichsten an, bei dem sie alle schlechten, aber keine guten Eigenschaften vorhanden glaubten.

25. Schon im vorigen Evangelium war es ein Samariter, welcher den Priestern und Pharisäern als Beispiel dafür dienen sollte, daß man Menschen nicht verachtet, welchen Stammes oder welcher Abkunft sie auch seien. Auch diesmal mußte wieder einer aus jenem verachteten Stamme die stolzen und sich besser dünkenden Juden beschämen, ihnen beweisen, daß niemand, weder Zöllner noch Samariter, so schlecht sei, daß er nicht Nächstenliebe üben könne, und daß man bei ihm nicht auch gute, ja oft bessere Eigenschaften antreffen könne als bei manchen sich hochrühmenden Kasten, – ein Beispiel für heutige Zeiten, in denen so mancher auf seine Mitmenschen wie jener Pharisäer auf den Zöllner oder ein Jude auf einen Samariter herabblickte!

26. Daß von den zehn Aussätzigen nur einer, und zwar derjenige zurückkehrte, von welchem man es am wenigsten erwartete, zeigt daß der wahre Glaube nur in ihm Wurzel geschlagen hatte und er, übermannt von der Gnade des Herrn, nicht anders konnte, als Dem die Ehre zu geben, von dem die Gnade ausgegangen war.

27. So wird es auch mit den Gnadenspenden im Leben aller Menschen sein. Nur diejenigen werden sich der schönen Resultate ihres festen Glaubens und Vertrauens auf Mich und ihre eigene Willenskraft zu erfreuen haben, welche offen und frei die Worte des zehnten Verses bekennen, der lautet: “Und wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so bekennet, daß ihr unnütze Knechte seid und nur getan habt, was ihr zu tun schuldig wart!”

28. Ich ließ es bei diesem Akt der Heilung zu, daß neben dem festen Glauben der Geheilten doch auch die größere Eigenschaft, die Dankbarkeit für die erhaltenen Wohltaten, nicht vergessen wurde. Eine empfangene Wohltat ohne Dankgefühl gegen den Geber ist eine halbe, ja oft gar keine Wohltat. Statt daß eine erteilte Gnade den Empfänger demütigt, macht ihn die Vernachlässigung des Dankes stolz. Das erste ist Ausdruck der Liebe, das andere Ausdruck des Hasses; das erste ist ein offenes Bekennen der eigenen Ohnmacht, das zweite ein Bereuen, daß Umstände es erheischen, anderen dankbar sein zu müssen; das erste ist himmlischer, das zweite höllischer Natur.

29. So wollte Ich in diesem Akt dem nachdenkenden Erforscher dieser Tat noch nach Jahrtausenden ins Gedächtnis zurückrufen, daß die Macht des Glaubens, so schön sie auch bis zur höchsten Steigerung sein kann, doch gleich null ist, wenn ihn nicht vor wie nach der Tat der Aufblick nach oben zuerst seine eigene Ohnmacht und danach die Allmacht Dessen begreifen läßt, der den Menschen als winzigen Wurm in der Schöpfung mit solchen Kraftmitteln ausstatten kann.

30. Dem Menschen, der sich seines göttlichen Ursprungs bewußt ist und nur nach oben blickt und alles von dort Geschenkte wieder demütig und dankend auf dem Altar der Liebe niederlegt, einem solchen Herzen wird die Kraft seines Wollens durch Meinen Willen verstärkt werden. In einem solchen Herzen lebt als eine Frucht der Überzeugung der rechte Glaube, welcher dem Menschen durch das Bewußtsein der Kraft die Seligkeit gibt, die nur ein Kind genießen kann, wenn es die Macht seines liebenden Vaters erkennt und sich derselben würdig fühlt.

31. Nach dieser Würde trachtet! Und wo dann die Dankbarkeit ist, da wird auch das Vollbringen des Gewollten eure Wünsche krönen!

32. So nehmt dieses Evangelium auf als Wegweiser durch das Labyrinth des Lebens. Baut auf einen soliden, festen Grund, und das Dach, welches dann das ganze Haus unter seine Obhut nehmen wird, wird Meine Geisterwelt sein, unter deren Schutz ihr, je nach Maßgabe eures Glaubens, von Stufe zu Stufe über höhere Wesen gestellt werdet und ihnen beibringen könnt, was Ich euch während eurer Lebens und Probezeit oft fühlen ließ, nämlich die unendliche Liebe als Vater und die unendliche Macht als Kinder, wenn ihr fest glauben und vertrauen gelernt habt! Amen.

flagge en  39th Sermon of Jesus… The Healing of the Ten Lepers

39th Sermon of Jesus… If you had Faith… The Impossible would be possible
The Healing of the Ten Lepers

(April 14, 1872)

Luke 17:5-19
“And the apostles said unto the Lord, Increase our faith. And the Lord said, If ye had faith as a grain of mustard seed, ye might say unto this sycamine tree, Be thou plucked up by the root, and be thou planted in the sea; and it should obey you. But which of you, having a servant plowing or feeding cattle, will say unto him by and by, when he is come from the field, Go and sit down to meat? And will not rather say unto him, Make ready wherewith I may sup, and gird thyself, and serve me, till I have eaten and drunken; and afterward thou shalt eat and drink? Doth he thank that servant because he did the things that were commanded him? I trow not. So likewise ye, when ye shall have done all those things which are commanded you, say, We are unprofitable servants: we have done that which was our duty to do.

And it came to pass, as he went to Jerusalem, that he passed through the midst of Samaria and Galilee. And as he entered into a certain village, there met him ten men that were lepers, which stood afar off: And they lifted up their voices, and said, Jesus, Master, have mercy on us. And when he saw them, he said unto them. Go shew yourselves unto the priests. And it came to pass, that, as they went, they were cleansed. And one of them, when he saw that he was healed, turned back, and with a loud voice glorified God, And fell down on his face at this feet, giving him thanks: and he was a Samaritan. And Jesus answering said, Were there not ten cleansed? but where are the nine? There are not found that returned to give glory to God, save this stranger. And he said unto him, Arise, go thy way: thy faith hath made thee whole.”

These verses tell how I healed ten lepers through My will. Strengthened by their faith in My word, they went to present themselves to the priests, and their leprosy vanished as they entered the temple. As lepers they would have been barred from entering the temple. Also outside the temple, everyone kept well out of the way of people who suffered from such diseases, for reasons of health.

This act proved what a firm belief and unshakable faith can achieve if the soul is completely dominated by it. Through this example I wanted to demonstrate this power and said to My disciples, in verse 6 of this chapter: – “If ye had faith as a grain of mustard seed, ye might say unto this sycamine tree, be thou plucked up by the root and be thou planted in the sea; and it should obey you.”

What these words meant spiritually I demonstrated soon afterwards through the healing of the ten men. Thus theory was promptly followed by practice so that My disciples could observe the power of faith in others, as they themselves lacked it on so many occasions.

Since I am giving you this example of an unshakable faith as a Sunday sermon, let us have a closer look at the word “faith”, so that you and many others may learn what “faith” actually is. For this, too, is one of the words that many carry in their mouths, but only few in their hearts.

This explanation must precede or you would not even understand the parable of the sycamine tree which I gave to the disciples, and even less what happened with the ten lepers. Only when you have comprehended what I mean by “faith”, can we proceed to its reference to you and to the present and future conditions, remembering also the one Samaritan who returned to thank Me. Everything has its natural sequence. He who builds a house does not start with the roof but with the foundations. Only when these are firm will the roof rest on a safe basis. This applies to material as well as spiritual life. That is the reason why I give you so many explanations. That is why so much light is thrown onto one and the same subject so that your spiritual ears and eyes may be opened and you do not fare like a man who is absorbed with something and does not realize how during that time thousands of wonders of My creation reflect on the retina of his eye because his preoccupied mind does not notice them.

In the previous sermon I explained self-love and the love of one’s neighbour. In today’s sermon, you are to learn the true sense of the word “faith”, that word which is so often misued and is probably not comprehended spiritually in its highest significance even by one out of hundreds. At that time My disciples did not know what “faith” actually was. I had to explain it to them through My visible and personal guidance and the performing of miracles. But they still did not understand the meaning of the word “faith”. Do you, who daily receive from Me so much bread from Heaven, believe that you know what “faith” means? I must tell you that you do not understand this word either, and you prove it every day and every hour that you have very little faith, although you think that though you are weak in love you are strong in faith. This I intend to prove to you.

What does “faith” actually mean?

Well, most of you will have a ready answer and say: ‘”I have faith’ means as much as ‘I am convinced’ that this or that is actually as I have been told or taught.” – “Faith leans on the authority of the person who told me this or that.” – “I believe it because the one who told it to me must be convinced of it.”

You will get to hear such and similar answers, but they all point to the fact that this faith is standing on such weak feet that the slightest breeze would upset or destroy it.

I never thought of such a faith. For the faith of which I spoke to My disciples, a faith that will “move mountains”, means something quite different from what is usually visualized in connection with the words: “Faith brings salvation!” That faith signifies quite a different state, one, as yet, never attained through a faith as taught by the priests. I very much doubt that with the indoctrinated faith anyone has ever attained everlasting beatitude, unless he interpreted it in My way and not in that of the priests.

The faith I taught My disciples and which I wanted to demonstrate and make comprehensible to them through the healing of the ten lepers, is a far greater power in the world of spirits than you can ever imagine. For this faith is the firm conviction that one or the other thing must irrevocably happen, as it did then through My Word. This faith is a participation in My might which I am happy to allow those children who really deserve that name and who – mind this – will never misuse this mighty power since they are fully aware of the greatness of this gift from the almighty Creator, one that only a loving child may receive from its father.

It was this faith which the ten lepers had embraced so firmly that they – while still suffering from the disease – calmly went to the priests firmly convinced that My Word, the Divine Word, could not deceive them and must be fulfilled because I wanted it so, and they believed and trusted it. Which of you has this kind of faith? Ask yourselves honestly and you will fare as did My disciples. You will have to admit: “Such a faith we do not comprehend. Such a faith, such a firm, unshakable conviction and trust in Your divine promises we lack completely, we are incapable of possessing.”

To which I reply: “Yes, I know that you are incapable of such a faith and still will be for quite a while yet, for if you were gods in human bodies equipped with the power of God, you would be feeling the bliss within you, since it says: Faith brings salvation! What a vast field of activity would then be opening up to you; how much good you could do and how superior you would be to the lowly bustle of the world, is inconceivable to you. Then that word would be fulfilled, for such a faith would make you happy and full of bliss. You would be aware of the gradual amalgamation of your self with Mine if you felt yourselves equipped with such power, a power the first men had possessed to a certain degree but lost through their own fault.

This faith, this firm conviction, was absent in My disciples and is also absent in you und all people. Therefore, I want to point out to you the importance of such a faith that is based on love for Me, so that you may strive after it. Although it is not easy to attain since it requires much self- control and moral purity, you could still acquire it partially and in moments of great exaltation, once you have comprehended the idea of this mighty tool of My divine might and love.
You have not yet comprehended the words “I will!”, for these words are based on the faith that what one wills must also happen. This might of the willpower is the faith that moves mountains, forces nature to reveal its most secret laws and makes possible many a thing that so far is considered an impossibility.

But whatever you want must firstly be wanted only for spiritual purposes and, secondly, only through Me and My might; for without this you are helpless, and only with it are you almighty. Thus with magnetism it is nothing else but the willpower or this faith which, trusting in Me firmly and unshakably, by the laying-on of hands, heals in a short time diseases that normally would take a much longer course.

To this kind of faith everything has to give in. Not as if this effect were outside the scope of the laws of nature. No, these laws which so far have evaded the human power, now serve and obey man as a spiritual being, as a descendant from Me, whilst they mock the materialist, his reasoning and exploring.

As soon as this faith has come to dwell in man’s heart, also the second factor mentioned in the Gospel, namely, the thanking and acknowledging of the gift received from above, will take place. In the Gospel it says in the 15th verse that one of the ten healed returned and thanked Me.

To particularly make it felt by the Jews what ingratitude for blessings obtained meant, the one who returned had to be a Samaritan; for the Jews despised this tribe of the Jewish people, which they credited with all the bad attributes, never with anything good.

Already in the previous Gospel it was a Samaritan who was given the priests and Pharisees as an example that no man must be despised to whatever nation he might belong. In this case again, one of that despised people had to shame the proud Jews who imagined themselves so much better, and to prove to them that no one, be he a publican or Samaritan, was so bad that he could not practise love of his neighbour and that one might not find him to possess good, often even better, qualities than some very conceited castes – an example for the present time when many a person looks down upon his fellow-men like that Pharisee on the publican and the Jews used to look down on the Samaritans.

That only one of the ten lepers returned, and at that the one of whom it would have been least expected, shows that in him alone the true faith had struck roots and that he, overwhelmed by the Lord’s grace, could not help but praise Him, from Whom this grace had come forth.

Thus it will be with the gifts of grace in the lives of all men. Only those will be able to enjoy the fine results of their firm faith and trust in Me and their own willpower, who openly and honestly confess, as the text in the 10th verse reads: “When ye shall have done all those things which are commanded you, say: We are unprofitable servants: We have done that which it was our duty to do!”

In this act of healing I conceded that besides the firm faith of the healed the greater quality, the gratitude for blessings received, was not forgotten. A favour received without the feeling of gratitude towards the giver makes it only half a favour, or sometimes none at all. Instead of making the recipient of a grace humble, the neglect of gratitude makes him proud. The first is the expression of love, the latter that of hate. The first is an honest admission of one’s own impotence, whilst the latter calls forth regret that circumstances have made it necessary to owe gratitude to others. The first is of a celestial, the latter of a hellish nature.

Thus I wanted to remind the reader of this event, still after millennia, that the might of faith, fine as it may be in its climax, is equal to naught if before and after the act man does not realize first his own impotence and then the omnipotence of Him who can endow man, a tiny mite in creation, with such powerful means.

That man who, conscious of his divine origin, keeps looking upwards, placing all the graces received with a humble and grateful heart on the altar of love, is strengthened in his willpower through My will. In such a heart there lives the right faith as a fruit of conviction, giving man through the awareness of the strength a happiness which only a child can enjoy when it recognizes its loving father’s power and feels worthy of it.

Strive for this worthiness! And where there is gratitude, accomplishment will be crowning your wishes.

Receive this Gospel as a guide through the labyrinth of life. Build on a solid, firm ground, and then the roof that is to protect the whole of the house will be My spirit world, under whose care, according to the measure of your faith, you will, from stage to stage, be set over higher beings and be able to teach them that which I let you experience often during your earth-life and period of trial, namely, the infinite love in the Father and the boundless might in the children, if you have learned to have a firm faith and trust. Amen.

flagge italian  Predica 39… La guarigione dei dieci lebbrosi

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Predica 39 – La guarigione dei dieci lebbrosi

Tredicesima dopo Pentecoste
( XXa del Tempo Ordinario)

Luca 17, 5-19: «Gli apostoli dissero al Signore: “Rafforzaci la fede!”. Ma il Signore disse: “Se voi aveste fede quanto un granello di senape, e direste a questo gelso: ‘Sradicati e trasferisciti nel mare!’, allora esso vi sarebbe obbediente. Chi è tra voi che ha un servitore che gli ara la terra o pascola il bestiame, quando torna a casa dal campo gli dice: ‘Vieni subito e siediti a tavola?’. Non gli dirà piuttosto: ‘Prepara ciò che devo mangiare di sera, tirati su e servimi, affinché io mangi e beva; dopo mangerai e berrai anche tu?’. Ringrazierà egli il servitore, perché costui ha fatto ciò che gli è stato ordinato? Io non lo credo. Così anche voi; quando avrete fatto tutto quello che vi è stato ordinato, allora dite: “Noi siamo servitori inutili. Abbiamo fatto ciò che eravamo debitori di fare”.»

«Durante il viaggio verso Gerusalemme, Gesù attraversò la Samaria e la Galilea. E quando giunse in un borgo, gli vennero incontro dieci lebbrosi i quali, stando da lontano alzarono la loro voce e dissero: “Gesù, maestro buono, abbi pietà di noi!”. E quando egli li vide, disse a loro: “Andate a mostrarvi ai sacerdoti”. Ed accadde che essi mentre andavano, divennero puri. Ma uno di loro, poiché vide che era diventato sano, tornò indietro e lodò Iddio a gran voce e cadde sulla sua faccia ai piedi di Gesù e lo ringraziò. E costui era un samaritano. Ma Gesù rispose e disse: “Non sono stati mondati in dieci? Dove sono gli altri nove? Non si è trovato nessuno che tornasse e rendesse l’onore a Dio, all’infuori di questo straniero?”. E gli disse: “Alzati e va; la tua fede ti ha salvato!”.

(Il 14 aprile 1872)

1. In questi versetti si narra come Io guarii dieci lebbrosi con la Mia Volontà. A costoro sarebbe stato proibito l’ingresso nel tempio. Per riguardo alla salute, infatti, chiunque, anche al di fuori della casa di Dio, si teneva lontano da persone che erano colpite da tali malattie. Quando però, rafforzati attraverso la fede nelle Mie parole, essi vollero mostrarsi ai sacerdoti all’ingresso del tempio, la lebbra era scomparsa.

2. Questo atto fu una prova di quanto possano fare la ferma fede e l’incrollabile fiducia, qualora l’anima ne sia completamente dominata. Con quest’esempio Io volli dimostrare tale forza dicendo ai Miei discepoli – nello stesso capitolo, versetto sesto – le parole: «Se aveste fede, grande solo come un granello di senape, e direste a questo gelso: “Sradicati e trasferisciti nel mare!”, esso vi sarebbe ubbidiente!».

3. Che cosa significassero spiritualmente queste parole, Io lo dimostrai appunto con la guarigione di questi dieci uomini affinché alla teoria seguisse la pratica, e i Miei discepoli potessero scorgere su altri, la potenza della fede che a loro stessi in così tante occasioni mancava.

4. Ora che Io vi do quest’esempio di ferma fede come predica domenicale, vogliamo considerare un po’ più da vicino la parola ‘fede’, affinché voi, e molti altri, impariate a comprendere che cosa essa sia veramente. Anche questa parola, infatti, è una di quelle che sono sulla bocca di molti, ma nel cuore di pochi.

5. Devo premettere questa spiegazione, altrimenti voi, come non comprendete l’immagine del gelso che Io esposi ai discepoli, tanto meno comprenderete l’episodio dei dieci lebbrosi. Ma se capirete ciò che Io intendo con la parola ‘fede’, allora potremo passare alla sua rispondenza su di voi, sulle condizioni attuali, così come su quelle future, facendo la qual cosa sarà ricordato anche l’unico samaritano, il quale ritornò per ringraziarMi.

6. Tutto ha la propria sequenza naturale! Chi costruisce una casa, non comincia dal tetto, bensì dai muri maestri. Se questi sono solidi, anche il tetto poggerà su solide fondamenta. Come nella vita materiale, altrettanto in quella spirituale! Questa la ragione delle molte spiegazioni e delucidazioni che Io vi do, spesso di un medesimo argomento, affinché voi apriate i vostri orecchi e i vostri occhi spirituali, e non vi vada come a un uomo che pensa a qualcosa, ma non è conscio che durante questo tempo molte migliaia di meraviglie della Mia Creazione si riflettono sulla retina del suo occhio, poiché la sua anima, occupata altrove, non assume nessuna informazione riguardo a questo.

7. Nella precedente predica Io ho spiegato l’amor proprio e l’amore per il prossimo. In quest’odierna, voi dovete apprendere il vero significato della parola ‘fede’, parola di cui si fa così spesso abuso, e di cui certamente, tra centinaia di uomini, neanche uno afferra spiritualmente il significato supremo.

8. Vedete, in quel tempo i Miei discepoli non sapevano che cosa fosse veramente ‘fede’. Io lo resi loro comprensibile, guidandoli visibilmente e personalmente, e operando miracoli davanti a loro, ma ugualmente essi non ne compresero il significato. Credete forse, voi che ricevete da Me quasi giornalmente tanto Pane celeste, di sapere che cosa significhi ‘fede’? Io vi devo dire: voi comprendete altrettanto poco questa parola, e dimostrate giornalmente e ad ogni ora, di avere ben poca fede, sebbene crediate, pur essendo deboli in amore, di essere forti nella fede. Dimostrarvi questo, deve essere lo scopo delle Mie parole.

9. Che cosa significa realmente ‘fede’?

10. Ebbene, la maggior parte di voi si sentirà in imbarazzo nel dare una risposta, e alcuni risponderanno così: “Io penso che ‘fede’ significhi: quanto io sono ‘convinto’ che questa o quella cosa sia in realtà così come essa mi viene detta o insegnata”. – “La fede si basa sull’autorità di chi mi dice ‘questo’ o ‘quello’!”. – “Io lo credo, perché chi me lo dice, ne sarà persuaso!”.

11. Dappertutto sentirete tali e simili risposte, le quali però, vanno a finire tutte in uno stesso punto, e vogliono dire sempre e solamente, che questa fede poggia su piedi così deboli, che il più lieve soffio di vento potrebbe abbatterla e renderla vana.

12. Io mai intesi una tale fede! La fede, infatti, che Io spiegai ai Miei discepoli nella parabola sopra menzionata – versetto sei – dicendo: «Se aveste fede, si solleverebbero le montagne!», questa fede significa qualcosa di diverso da quello che generalmente si suppone, quando per esempio si dice: “La fede rende beati!”. Ed è uno stato ben differente, da ciò che si possa raggiungere con una fede come quella che i sacerdoti insegnavano al popolo. Io dubito molto che, con la fede abituale, qualcuno sia mai divenuto beato, se egli non l’ha afferrata secondo il Mio intendimento, ma secondo quello dei sacerdoti.

13. Quindi la fede che Io insegnai ai Miei discepoli, e che volevo mostrare e render loro comprensibile con la guarigione dei dieci lebbrosi, nel mondo spirituale è una forza ben più poderosa di quanto voi crediate e immaginiate; questa fede, infatti, è la ferma convinzione che ogni cosa debba accadere irrevocabilmente, così come accadde con la Mia Parola. Questa fede è un intervento nella Mia Potenza, una spartizione della Mia Onnipotenza, che Io concedo volentieri a quei figli che meritano veramente questo nome, i quali però – nota bene – mai abuseranno di tal enorme forza, perché vedranno fin troppo chiaramente ed intelligibilmente, quanto grande sia questo dono da parte dell’onnipotente Creatore e Padre, e che solo un figlio affezionato può riceverlo.

14. Fu grazie a questa fede che i dieci lebbrosi – così saldamente afferrati ad essa – ancora gravati dalla malattia, andarono imperturbabili dai sacerdoti, fermamente convinti che la Mia Parola – quale Parola divina – non poteva ingannare, doveva adempiersi, poiché quella era la Mia volontà. Ed essi lo credettero, e si fidarono completamente.

15. Questo genere di fede, chi di voi la possiede? Ponete la mano sul vostro cuore e domandatevelo, e vi accadrà come ai Miei discepoli! L’ammissione sarà: “Tale fede noi non la comprendiamo! Tale ferma e immutabile convinzione, tale salda fiducia nelle Tue promesse divine, ci manca interamente; noi non ne siamo capaci!”.

16. E Io vi rispondo: “Sì, lo so che siete ben lontani dall’essere capaci di tale fede; altrimenti sentireste in voi la beatitudine – come si dice: “La fede rende beati!”, – se, forniti con Potere divino, foste déi in corpi umani. Voi non lo potete comprendere, quale grande campo di attività si aprirebbe davanti a voi, quanto bene potreste fare, e quanto in alto vi trovereste, oltre l’abbietto movimento dell’usuale mondo! Se vi sentiste provvisti di tale potere, allora quella parola sarebbe adempiuta! – Una tale fede, infatti, vi renderebbe beati, felicissimi e soddisfatti, – e vi accorgereste del lento sorgere del vostro io nel Mio Io, come fu, in parte, dato ai primi uomini, che però lo persero di nuovo per colpa loro.

17. Questa fede, questa ferma convinzione, è ciò che mancava ai Miei discepoli, e manca anche a voi e a tutti gli uomini; essa si basa sull’amore per Me, e proprio per questa ragione Io voglio suscitarvela nel cuore, affinché anche voi tendiate a essa. Sebbene, infatti, non sia così facile da conseguire, poiché richiede molta padronanza di se stessi e grande integrità morale, allora voi potete in parte e in momenti di supremo entusiasmo, divenirne partecipi, se una buona volta avrete afferrato l’idea di questo potente strumento della Mia divina Potenza, e dell’Amore.

18. Voi non avete ancora compreso la parola “Io voglio!”; questa, infatti, si basa sulla fede, che ciò che si vuole deve anche accadere. La potenza della forza di volontà è quella fede che smuove le montagne, che perfino alla natura strappa le sue leggi segretissime, e attraverso cui si rende possibile ciò che prima era annoverato tra le impossibilità.

19. Però, tutto ciò che voi volete, deve essere in primo luogo voluto per scopi spirituali e, in secondo luogo, solo attraverso di Me e la Mia Potenza; infatti, senza questa voi siete impotenti, e solo con essa, onnipotenti.

20. Che cosa c’è, infatti, di diverso nel magnetismo, se non la forza di volontà, o questa stessa fede che, confidando saldamente e incrollabilmente in Me, con l’imposizione delle mani, guarisce in breve tempo mali che, altrimenti, avrebbero un decorso più lungo!?

21. Solamente a questa fede, tutto si arrende! Non che l’effetto esuli dall’ambito delle leggi naturali, anzi! Queste leggi, che prima si erano sottratte al potere umano, diventano poi obbligate a servire l’uomo e a obbedirgli come essere spirituale, come derivato da Me, mentre parlano con disprezzo all’uomo materiale, alle sue fantasticherie e alle sue indagini.

22. Appena però questa fede si è naturalizzata nel cuore dell’uomo, allora seguirà anche il caso menzionato come secondo, nel Vangelo, vale a dire: l’espressione di gratitudine e riconoscimento per il dono ricevuto dall’alto!

23. Nel quindicesimo versetto del Vangelo si dice: «Uno dei dieci guariti ritornò indietro ed espresse la propria gratitudine presso di Me».

24. Per rendere ben comprensibile agli ebrei il significato dell’ingratitudine per i benefici ricevuti, dovette essere proprio un samaritano, esponente, infatti, di una stirpe del popolo ebreo che i giudei vedevano come la più spregevole e nella quale essi ritenevano fossero presenti tutte le cattive caratteristiche, ma nessuna buona.

25. Già nel precedente Vangelo fu un samaritano che dovette servire ai sacerdoti e ai farisei come esempio per questo scopo, cioè, che non si devono disprezzare gli uomini, di qualsiasi stirpe o di qualunque origine essi siano. E anche questa volta è di nuovo un uomo di quella stirpe disprezzata, a svergognare i presuntuosi giudei che si reputavano migliori degli altri, dimostrando loro come nessuno, né pubblicano, né samaritano, sia tanto cattivo da non poter esercitare l’amore per il prossimo, e che in lui non si possano trovare anche buone, anzi spesso migliori qualità che in molti appartenenti a caste molto stimate, – un esempio, questo, anche per i tempi odierni, in cui così tanti guardano il loro prossimo come quel fariseo guardava il pubblicano o come il giudeo guardava il samaritano!

26. Che dei dieci lebbrosi ne tornasse indietro solo uno, e precisamente quello da cui meno di tutti lo si sarebbe aspettato, dimostra che la vera fede aveva messo radice soltanto in lui ed egli, sopraffatto dalla Grazia del Signore, non poté fare altro che rendere l’onore a Colui dal Quale era derivata tale grazia.

27. Così sarà anche con i doni di grazia nella vita di tutti gli uomini. Avranno da gioire degli stupendi risultati della loro ferma fede e della fiducia in Me e nella loro stessa forza di volontà, solo quelli che riconosceranno sinceramente e liberamente le parole del decimo versetto, il quale dice: «E quando avrete fatto tutto ciò che vi è comandato, allora riconoscete che siete servitori inutili e avete fatto solamente ciò che eravate debitori di fare!».

28. In quest’atto di guarigione Io permisi che, oltre alla ferma fede dei guariti, non fosse dimenticata anche la caratteristica più grande, la riconoscenza per i benefici ricevuti. Un atto di carità ricevuto senza un sentimento di gratitudine verso il datore, è un mezzo, anzi spesso addirittura nessun atto di carità, e specialmente, se l’inosservanza del ringraziamento per una grazia concessa, anziché rendere umile il beneficiario, lo renda orgoglioso. La prima è espressione d’amore, l’altra, di odio; la prima è un’aperta ammissione della propria impotenza, la seconda un rincrescimento che le circostanze siano tali da richiedere di dover essere grati verso altri; la prima cosa è di natura celeste, la seconda di natura infernale.

29. Perciò, ancora dopo millenni, Io voglio richiamare alla memoria di chi attentamente esamini quest’atto, che la potenza della fede, per quanto possa essere bella anche fino al massimo grado, pur tuttavia è nulla se prima, come dopo l’atto, lo sguardo non si rivolge verso l’alto per riconoscere, sia la propria impotenza, sia l’Onnipotenza di Colui che provvede di tali potenti mezzi l’uomo, quale minuscola creatura nella Sua Creazione.

30. A quell’uomo che è consapevole della propria origine divina e guarda solo verso l’alto, e umilmente ringraziando depone nuovamente sull’altare dell’amore tutti i doni ricevuti da lì, a un tale cuore sarà incrementata la forza del suo volere attraverso la Mia Volontà. In un tale cuore, come frutto del convincimento, vivrà la giusta fede che – attraverso la stessa consapevolezza di tal forza – darà all’uomo la beatitudine che può godere solo un figlio, quando riconosce la potenza del suo affezionato Padre e si sente degno della stessa.

31. Tendete quindi a questa dignità! E dove poi ci sarà riconoscenza, lì anche il compimento voluto coronerà i vostri desideri!

32. Così accogliete questo Vangelo come segnavia attraverso il labirinto della vita. Costruite su un solido e stabile fondamento, e costruite il tetto che l’intera casa prenderà per la sua protezione, che sarà il Mio mondo dello spirito, con il cui appoggio, secondo la misura della vostra fede, sarete posti di gradino in gradino al di sopra degli esseri superiori, e potrete mostrar loro ciò che Io vi accordai spesso, durante il vostro tempo di vita e di prova, vale a dire: l’Amore infinito come vostro Padre e la potenza infinita come Miei figli, se avrete imparato a credere, e a fidarvi saldamente! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第三十九章耶穌的講道如果你有信心……不可能的將會成為可能
  治愈十個麻風病人

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第三十九章耶穌的講道如果你有信心……不可能的將會成為可能
治愈十個麻風病人

(1872年4月14日)

路加福音17:5-19

“使徒們對主說:”增加我們的信心。耶和華如此說:你們若有信心,像一粒芥菜種,就可以對這棵槐樹說,你從根上拔出來,栽在海裡。它應該服從你。但你們中間有一個僕人耕種或餵牛的人,在他從田間出來時,他會一直對他說,去坐下去吃肉吧?不要寧願對他說,準備好我可以支持的地方,束縛你自己,侍奉我,直到我吃了又喝醉了。然後你要吃喝嗎?他感謝那僕人,因為他做了那些吩咐他的事嗎?我不會。所以你們也要這樣做,當你們做完了所有那些你們所吩咐的事情,說,我們是無用的僕人,我們已經做了那我們的責任去做的。

過了耶路撒冷的時候,他經過撒瑪利亞和加利利中間。當他進入某個村莊的時候,遇見了他十個長大麻風的男人,遠遠地站立著:他們高舉他們的聲音,說,耶穌,夫子,憐憫我們。當他看到他們時,他對他們說。你們自己去看祭司。結果發現,他們走後,他們被洗淨了。其中一人看到自己得了醫治,就轉過身來,大聲頌揚上帝,然後倒在他腳下,感謝他,他是撒瑪利亞人。耶穌回答說,在那裡沒有十潔淨?但九個在哪裡?沒有發現這個回歸給上帝的榮耀,拯救這個陌生人。他對他說,起來吧,走你的道路,你的信心使你全身而癒。“

這些經文告訴我如何通過我的意志治好了十個麻風病人。他們憑著對我的話語的信心加強了他們,向祭司們展示自己,他們進入聖殿時,他們的大痲瘋消失了。作為麻風病患者,他們會被禁止進入聖殿。在寺廟外面,由於健康原因,每個人都遠離那些遭受這種疾病的人。

這一行為證明瞭如果靈魂完全被它所統治,堅定的信念和不可動搖的信念能夠實現什麼。通過這個例子,我想表現出這種力量,並在本章第6節中對我的門徒說:“如果你們有信心,像一粒芥菜種,你們可以對這棵桑樹說,你被根拔起來了你要在海裡栽種;並且它應該服從你。“

這些話在精神上意味著我通過醫治這十個人很快就展現出來了。因此,理論被及時地跟隨了實踐,以便我的門徒能夠觀察到對他人的信仰的力量,因為他們自己在很多場合都缺乏這種力量。

既然我將這個不可動搖的信仰作為星期天的講道給你們,讓我們仔細看一下“信仰”一詞,這樣你和許多其他人就可以知道“信仰”究竟是什麼。對於這一點,也是許多人口中所說的話之一,但只有很少一部分在他們心中有。

這個解釋必須在先,否則你甚至都不會理解我給門徒的思胺樹的比喻,更不用說那十個痲瘋病人發生了什麼。只有當你明白我的意思“信仰”時,我們才可以繼續提及你和現在和將來的條件,同時也記得一位回來感謝我的撒瑪利亞人。一切都有其自然的順序。建造房屋的人不是從屋頂開始,而是從基礎開始。只有當這些堅定的時候,屋頂才能安全地擱置。這適用於物質和精神生活。這就是我給你這麼多解釋的原因。這就是為什麼這麼多的光被投射到一個相同的主題,這樣你的靈性的耳朵和眼睛可能會打開,你不會像一個人吸收某些東西,並沒有意識到在這段時間內的成千上萬的奇蹟我創作反映在他眼睛的視網膜上,因為他專注的頭腦沒有註意到他們。

在前面的講道中,我解釋了自己的愛和鄰居的愛。在今天的講道中,你要學習“信心”這個詞的真正意義,這個詞經常被誤用,並且在精神上可能無法理解它的極高意義,甚至只有數百分之一。那時我的門徒並不知道“信仰”究竟是什麼。我必須通過我可見的個人指導和奇蹟的表現向他們解釋。但他們仍然不明白“信仰”這個詞的意思。你們每天從我這裡得到許多來自天堂的麵包,相信你知道“信仰”是什麼意思嗎?我必須告訴你,你也不理解這個詞,並且你每天和每個小時都證明它對你有信心很少,儘管你認為雖然你的愛情軟弱,但你的信仰卻很堅強。我打算向你證明這一點。

“信仰”究竟意味著什麼?

那麼,你們大多數人會有一個準備好的答案,並說:’我有信心’意味著’我相信’這個或那個實際上是我被告知或教導的。“ – ”信仰傾向於權威告訴我這件事或那件事的人。“ – ”我相信是因為告訴我的人必須相信它。“

你會聽到類似的答案,但他們都指出這樣的事實:信仰就站在如此微弱的腳上,以至於微微的微風會使它心煩意亂或毀壞它。

我從來沒有想過這樣的信仰。對於我對門徒所說的信仰,一種會“移山”的信念,意味著與通常與“信仰帶來拯救”這個詞相關的可視化內容:這個信仰意味著完全不同的狀態,一個到目前為止,從來沒有通過牧師教導的信仰達到目的。我非常懷疑,除非他用我的方式來解釋而不是以祭司的方式來解釋,否則任何人都有永久的幸福。

我教導我的門徒的信念,我想通過治愈十個麻風病人來證明他們的理解,這在靈魂世界中是一種比你想像的更大的力量。因為這個信念是堅定的信念,即其中一件事或其他事情必須不可避免地發生,就像它通過我的話一樣。這種信仰是對我的力量的一種參與,我很高興允許那些真正配得上這個名字並且銘記這一點的孩子永遠不會濫用這個強大的力量,因為他們完全意識到這位來自全能的造物主的這份禮物的偉大,只有一個慈愛的孩子可以從其父親那裡得到。

正是這樣的信念,這十個年輕人堅定地擁抱著,他們 – 雖然仍然患有這種疾病 – 平靜地走向祭司堅定地相信,我的話,神聖的話,不能欺騙他們,必須實現,因為我想這樣做,他們相信並信任它。你們哪一個有這種信仰?誠實地問自己,你會像我的門徒一樣。你必須承認:“我們不理解這樣的信仰。這樣一種信念,堅定不移,堅定不移地信任你我們的神聖應許,我們完全缺乏,我們無法擁有。“

我回答:”是的,我知道你沒有這樣的信仰,仍然會為相當長一段時間,因為如果你是配備上帝之力的人體中的神,你會感受到你內心的幸福,因為它說:信仰帶來拯救!那麼這麼多的活動將會對你開放;你能做多少好事,以及你對世界的喧囂有多優越,對你來說是不可思議的。那麼這個詞就會實現,因為這樣的信仰會讓你開心,充滿幸福。如果你覺得自己擁有這樣的力量,你會意識到自己與我的逐漸融合,這是第一個人在某種程度上擁有的力量,但是由於他自己的過失而失去了力量。

這種堅定信念的信念在我的門徒中是缺席的,並且在你們和所有的人中都不存在。因此,我想向你們指出這樣一種基於愛我的信仰的重要性,以便你們可以追求它。雖然它不容易實現,因為它需要很多自我控制和道德純潔,但一旦你理解了我的神力和愛的這個強大工具的想法,你仍然可以部分獲得它,並在極大提高的時刻獲得它。

你還沒有理解“我願意!”這幾個字,因為這些話是基於信念,即人們願意也會發生的。意志力的這種可能性是移動山脈的信仰,迫使自然揭示其最隱秘的法律,並使得許多迄今為止被認為是不可能的事情成為可能。

但是無論你想要什麼,都必須首先被要求用於精神目的,其次,只有通過我和我的能力;因為沒有這個,你是無助的,只有擁有它你是全能的。因此,憑藉磁力,它不是別的而是意志力或堅定信仰對我, 這種信仰堅定不移地放雙手在病人,在短時間內癒合疾病,通常需要更長的時間。

為了這種信仰,所有事物都必須放棄。並不是這種效應超出了自然法則的範圍。不,這些迄今為止逃避人類力量的法律現在服務於人,作為一個屬靈的存在者,作為我的後裔,同時他們嘲笑唯物主義者,他的推理和探索。

只要這種信仰來到人的心中,福音中提到的第二個因素,即感謝和承認從上面得到的恩賜,也將發生。在福音書中,它在第十五節說,十個醫治的人中有一個回來了,並且感謝我。

為了特別讓猶太人感受到祝福的意義,返回的人必須是撒瑪利亞人;因為猶太人鄙視這個猶太人民的部落,他們把所有壞的屬性歸咎於它,從來沒有任何好的東西。

在以前的福音書中,曾經有一位撒瑪利亞人被賜予祭司和法利賽人,作為一個例子,任何人都不應該被藐視他屬於的任何一個國家。在這種情況下,一個被鄙視的人不得不羞辱那些想像自己好得多的驕傲的猶太人,並向他們證明,沒有人,不管他是一個稅吏還是撒瑪利亞人,都非常糟糕,以至於他無法實踐他的愛情並且那個人可能不會發現他擁有比一些非常自負的種姓更好,更好甚至更好的品質 – 這是當前一個例子,當時有許多人看不起同胞就像這個法利賽人一樣對稅吏和猶太人瞧不起撒馬利亞人一樣。

在十個麻風病患者中的只有一個返回了,而其中一個最不可預料的是,這表明只有在他的身上,真正的信仰才有根源,並且被主的恩典所淹沒,他不禁讚美祂,從這恩典出來的人。

因此,在所有人的生命中將會有恩典的恩賜。只有那些能夠享受良好結果他們堅定的信念和信任我和他們自己的意志力,他們公開坦白地承認,正如第十節經文所說:“當你們做完所有那些被命令的事情你說:我們是無用的僕人:我們已經做了我們有責任去做的事情!“

在這次治療行動中,我承認,除了堅定信念之外癒合更高的質量,對所得到的祝福的感激並沒有被遺忘。在沒有對送禮者的感激之情的情況下得到的一份恩惠,只會讓它只有一半的恩惠,或者根本沒有恩惠。不讓恩典的接受者謙卑,忽視感恩會使他感到驕傲。第一個是愛的表達,後者是仇恨的表達。第一個是誠實承認自己的無能,而後者則表示遺憾,因為情況使得有必要感謝別人。第一種是天體般的天性,後者是地獄般的天性。

因此,我想提醒讀者,千百年來,這一信仰事件的發生,那麼信仰的可能性(儘管它可能處於高潮)是等同的,如果在行為之前和之後人們首先沒有意識到自己的無能為力,那位能夠賦予人類-是一種創造中的小小蟎蟲,的無所不能的人物-擁有如此強大的手段。

那個意識到自己神聖起源的人不斷向上看,用謙卑感恩的心在愛的祭壇上接受所有的美德,他的意志力通過我的意志得到了加強。在這樣的心靈中,正確的信仰是一種信念的結果,通過對力量的認識,讓人體會到一種只有當孩子認識到其慈愛的父親的力量時才能享受的幸福,並且感受它是值得的。

努力爭取這種價值!在感恩的地方,成就將嘉勉你的願望。

通過迷宮的生活接受這本福音書作為指南。建立在堅固堅實的基礎上,然後保護整個房子的屋頂將成為我的靈魂世界,根據你信仰的尺度,在你的照顧下,你將從舞台到舞台,被設定更高的生命,並且能夠教導他們,我,你經常經歷的那些事情在你地球生命和試探期間,,即如果你已經學會了堅定的信仰和信任,那就是,父親的無限的愛和孩子們的無限的力量。阿門。

 

50. Zweifel an Jesu Allmacht & Unfehlbarkeit? Die Beilegung eines Sturmes… – Doubts about Jesus’ Omnipotence & Infallibility? The Stilling of the Tempest

PREDIGT / SERMON 50
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REDIGTEN DES HERRN Gottfried Mayerhofer-50-Matthaeus-8_23-27 Zweifel an Jesu Allmacht und Unfehlbarkeit-Beilegung eines Sturmes THE LORDS SERMONS Gottfried Mayerhofer-50-Matthew-8_23-27-Doubts about Jesus Omnipotence and Infallibility
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flagge de  50. Zweifel an Jesu Allmacht und Unfehlbarkeit?

Predigten des Herrn – Predigt 50
Zweifel an Jesu Allmacht und Unfehlbarkeit?

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(1. Mai 1872)

Matthäus 8, 23-27 – Beilegung eines Sturmes
Jesus trat in das Schiff, und seine Jünger folgten ihm. Und siehe, da erhob sich ein grosses Ungestüm im Meer, also dass auch das Schifflein mit Wellen bedeckt ward; und er schlief.

Und die Jünger traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: “Herr, hilf uns, wir verderben!” Da sagte er zu ihnen: “Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?” Er stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da ward es ganz stille.

Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: “Was ist das für ein Mann, dass ihm Wind und Meer gehorsam ist?”

So spricht der Herr:

1. Dieses Evangelium erzählt davon, wie Ich einst in ein Schiff stieg und, als sich ein grosser Sturm erhob und Ich eingeschlafen war, von Meinen Jüngern aufgeweckt wurde, damit Ich dem Sturm und dem Meer Ruhe gebieten möchte.

2. Diese Tat geschah nur vor den Augen Meiner Jünger, obwohl auch am Land stehende Menschen beobachtet hatten, wie auf Mein Geheiss die Wogen sich legten und der Sturm verstummte. So gab Ich Meinen Begleitern einen neuen Beweis, dass Ich nicht allein Herr des Todes und des Lebens, sondern auch Herr der ganzen sichtbaren Natur bin.

3. Obwohl diese Tat manchem hätte die Augen öffnen können, mit wem er es zu tun habe, begriffen doch wenige, dass Ich mehr als Mensch, dass Ich Gottes Sohn oder Gott selbst war. Meine Jünger verloren den Mut, als der Sturm seine Kraft vermehrte, und weckten Mich voll Angst, weil sie glaubten, ihr Ende sei nahe. Sie hätten das nicht denken sollen, da sie Mich so ruhig schlafen sahen. Aber ihnen war der Begriff ,Sohn Gottes` noch nicht klar, und deswegen seht ihr sie in verschiedenen Fällen verzagt und an Meiner Allmacht zweifeln, obgleich sie Mich erst einige Augenblicke vorher Taten verrichten sahen, die kein gewöhnlicher Mensch, sondern nur Der verrichten kann, der weit über alles Körperlich-Materielle hinaus die Fäden der ganzen Schöpfung fest in Seiner Hand hält. Meinen Jüngern zeigte Ich oftmals durch Wundertaten Meine Macht, und doch konnten sie sich nicht ganz mit dem Gedanken befreunden, dass sie es mit keinem gewöhnlichen Erden, – sondern mit einem Gottmenschen zu tun hätten. Stets liess Ich die Umstände sich so gestalten, dass ausser Meiner Lehre Meine Taten noch deutlicher von Dem zeugen sollten, der Mich gesandt hatte. Sogar nach Meinem Tode, bei Meinem Wiedererscheinen unter Meinen Jüngern, gab es noch Zweifler, wie Thomas zum Beispiel einer war.

4. Was in jenen Zeiten unter Meinem direkten, sichtbaren Einfluss so schwer war, ist jetzt, wo Ich entweder durch eigens dazu bestimmte Schreiber oder durchs Herz eines jeden Menschen mit ihm rede, noch schwerer und zweifelhafter geworden. Jetzt sollen und müssen Meine Worte genügen, da die Zeit des notgedrungenen Glaubens vorbei ist und keine Wundertaten mehr ausgeführt, noch durch Mitwirkung anderer Menschen zugelassen werden. Die meisten, welche jetzt an Mein Wort glauben, sind nicht im mindesten von der Unfehlbarkeit desselben überzeugt. Auch ihnen ergeht es bei der geringsten Gefahr wie den Jüngern, d.h. auch sie zweifeln an Meinen Versprechungen, an Meinen Worten.

5. Die Lage, als Ich mit Meinen Jüngern in einem Schiff weilte, entspricht bei einem jeden Menschen seinem eigenen Lebensschiff, in welchem Ich als göttlicher Funke schlummere, bis Unglücksfälle aller Art den Menschen drängen, seine Zuflucht bei Mir zu suchen.

6. Es geht den meisten Menschen wie Meinen Jüngern. Solange es ihnen nicht schlecht geht, kommen sie nicht zu Mir. Meine Jünger glaubten sich verloren und riefen Mich an. Der Mensch sucht in bedrängten Lagen, in denen ihm die Gebrechlichkeit alles Irdischen die Maske der nackten Wirklichkeit zeigt, im Innern seines Herzens Trost und Ruhe zu gewinnen, welche er von der Aussenwelt umsonst erwartet. Bis dahin schlummerte Ich auch bei diesem Menschen. Er betrachtete Mich nicht als etwas Notwendiges und Wirkliches, sondern als etwas Eingebildetes, ihm von anderen, z.B. von Priestern Eingeredetes, das aller Realität entbehrend den Menschen nur aus dem Grunde gelehrt wurde, um die Macht der Priester zu vermehren, während das geistige Wohl der Menschen gar nicht in Betracht gezogen wurde.

7. Wenn dann das Lebensschifflein, von weltlichen Stürmen gepeitscht, umhergeworfen wird, dann kommen Angst, Zweifel und Furcht. Man sucht alle Lehren hervor, die der Seele durch die Erziehung eingebleut wurden, erfährt aber mit Schaudern, dass alle diese Dogmen und schönen Sprüche nicht geeignet sind, der geängstigten Seele Ruhe und Frieden zu geben. Dann wendet sich der Mensch an den in ihm schlummernden göttlichen Geist. Dann sucht er in der bis dahin nicht beachteten Innenseite des menschlichen Lebens eine Stütze, damit er unter der Macht der Umstände nicht zugrunde gehe. Und wenn er diesen inneren Schatz gefunden hat, wenn er begriffen hat, wie wenig alles Materielle gegen einen einzigen Gedankenblitz aus diesem Heiligtum ausmacht, dann glätten sich die Wellen. Es schweigen die Winde der Leidenschaften, der Besorgnisse, und Ruhe und Frieden kehren mit ihm in die Aussenwelt zurück; denn die Aussenwelt selbst war nicht trüber, sondern nur der Blick in diese war getrübt. Da sagt dann der im Innern geweckte göttliche Funken zur geängstigten Seele: “Aber warum bist du denn so kleinmütig, wo du doch einen solchen Herrn über alles Leibliche in dir trägst?”

8. Seht, so hat diese Tat auf dem See ihre geistige Entsprechung im menschlichen Einzelleben.

9. Auch im Leben der Völker ist ein Funken göttlicher Triebkraft, welcher sie zuzeiten zum Denken anregt, damit ebenso wie der einzelne auch ein ganzes Volk sich seiner Mission auf dieser Erde bewusst werde. Denn alles, was auf dieser sichtbaren Welt vorgeht, ist nur ein einfaches Wirken der Liebe, um das Seelisch-Geistige im Menschen zur Geltung zu bringen.

10. Es geht dieser Prozess aber auch im Leben der Tiere, Pflanzen und Steine vor sich, ist dort aber nur geistigen Augen sichtbar. Das Sich-Gestalten, Sich-Formen und Sich-wieder-Zersetzen aller Materie ist kein anderer Drang als der des erweckten Geistes, welcher in der Materie gebunden und schlummernd lag. Das Aufwärtsschreiten von Stufe zu Stufe, das Sich-Vervollkommnen könnte nicht stattfinden, wäre nicht im Innersten der Materie der durch äussere Umstände geweckte Geist.

11. Wie in jener Zeit das Schifflein mit Meinen Jüngern und mit Mir die ganze Welt ausmachte, welche auf dem beweglichen Element, dem Wasser, herumgeschleudert wurde, ebenso ist das durch äussere Einwirkung hervorgerufene Anregen des in der Materie liegenden Geistes das gleiche, das zum Fortschreiten und zur Vervollkommnung drängt. Meine Jünger mussten ebenfalls durch verschiedene Ereignisse zum Fortschreiten im Glauben und Vertrauen veranlasst werden. Sie mussten erstarken, damit sie in den künftigen Lebensstürmen nicht zweifelten, sondern fest vertrauten.

12. Der Geist ist in der festen Materie ein unbewusster Trieb, offenbart sich beim Tier als Instinkt und ist beim Menschen der am höchsten ausgebildete göttliche Funken. Der Mensch soll erstarken in dem Bewusstsein, dass er nicht nur ein Erden, sondern auch ein Weltenbürger ist, der zwischen zwei Welten stehend auf dieser Erde zwar die materielle Überkleidung hat, dabei aber auch das geistige Ebenbild eines höchsten Wesens, des Schöpfers ist, der weit hinaus über alle Vergänglichkeit im Unendlichen wohnt. Er will Seine Abkömmlinge zu dem erziehen, wozu Er sie erschaffen hat, zu Veredlern der Materie, zu Vergeistigern des Groben und Festen und zu ewigen Bewohnern eines Geisterreiches, in dem die Materie einst ihren ersten Ursprung genommen hat und ihr letztes Ende finden muss und wird.

13. Daher seid auch ihr beflissen, den göttlichen Funken im Innern zu wecken, zu kultivieren und zu verstehen, damit ihr auf des Lebens bewegten Wogen, unter den Stürmen der Leidenschaften, Verhältnisse und Ereignisse nicht den Mut verliert wie einst Meine Jünger im Schifflein, sondern stets dessen eingedenk seid, dass euer Vater bei euch ist. Wenn auch Seine Stimme nicht immer vernehmbar ist, so schläft Er doch nicht, sowenig als Mein göttlicher Geist in dem Schifflein Meiner Jünger geschlafen hat, sondern nur geduldig abwartete, bis eine neue Kleinmütigkeit die Schwäche Meiner Jünger offen an den Tag legte.

14. Dort gebot Ich den Winden und dem Meer Ruhe; ebenso wird der, welcher Mich in seinem Innern suchen wird, durch den in ihm geweckten göttlichen Geist auch Ruhe und Frieden – vorerst in seinem Innern – haben und dann diese Ruhe auch auf die Aussenwelt übertragen können.

15. Dies merket euch, und verzweifelt nicht sogleich, wenn eure Wünsche nicht immer so erfüllt werden, wie ihr es gerne haben möchtet! Erstarket auch ihr im Glauben und im Vertrauen auf euren in euch gelegten göttlichen Geist! Amen.

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The Lord’s Sermons – Sermon 50
Doubts about Jesus’ omnipotence and infallibility?

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(May 1st, 1872) – spoken by Pascal

Matthew 8:23-27 – The Stilling of the Tempest
And when he was entered into a ship, his disciples followed him. And, behold, there arose a great tempest in the sea, insomuch that the ship was covered with the waves: but he was asleep.

And his disciples came to him, and awoke him, saying, Lord, save use: we perish. And he saith unto them, Why are ye fearful, O ye of little faith? Then he arose, and rebuked the winds and the sea; and there was a great calm.

But the men marvelled, saying, What manner of man is this, that even the winds and the sea obey him!

Thus says the Lord:

1. This Gospel tells how I once had boarded a ship and fallen asleep, when a great tempest arose and My disciples woke me that I might still the tempest and the sea.

2. This happened only before the eyes of My disciples, although people on land, too, had observed how, upon My Word, the waves calmed down and the tempest ceased. Thereby I gave My companions another proof that I was not only the Lord of death and life but also the Lord of all visible nature.

3. Although this act should have opened the eyes of many as to Who I actually was, only few comprehended that I was more than a man, that I was the Son of God, or God Himself. As the storm kept growing in force, My disciples lost heart and woke Me full of fear, thinking that the end had come. They shouldn’t have thought that seeing Me sleeping so peacefully! However, the concept ‘Son of God’ was not clear to them as yet, and that is the reason why you see them on various occasions lose heart and doubt My omnipotence, notwithstanding the fact that they had only just seen Me perform deeds no ordinary man could perform, but only He Who, far above all that is physical-material, is firmly holding in His hand the threads of all creation. I often revealed My power to My disciples through miracles, but they still could not quite get used to the idea that they were not dealing with an ordinary mortal, but with a divine man. At all times I arranged the circumstances in such a way that besides My teaching My deeds had to bear even clearer witness of Him Who had sent Me. Even when I returned after My death there were still doubters as, for instance, Thomas.

4. That which was already so difficult in those times under My direct, visible influence, has now, when I speak to you either through specially chosen scribes or through a person’s heart, become even more difficult and doubtful. Now My words shall and must suffice, since the time of compulsory belief is past and no more miracles are performed or allowed through the participation of other people. Most of those who now believe in My Word are not in the least convinced of its infallibility. At the slightest danger, that which happened to My disciples is also happening to them now, that is, they, too, doubt My promises, My words.

5. The situation as it was when I was on the ship with My disciples corresponds to everyone’s own ship of life, wherein I am asleep as the Divine Spark until all kinds of calamities compel a person to seek refuge with Me.

6. With most people it is the same as it was with My disciples: While they are not in danger, they do not come to Me. My disciples believed that they were lost and called to Me. In difficult situations, when the frailty of all earthly things reveals to him plain reality unmasked, man seeks comfort and peace within his heart, which he expects from the outer world in vain. Until then I had been lying asleep also within him. He did not regard Me as something essential and real, but as something imagined, unreal, a make-believe which others, usually priests, taught men for the sole reason of enhancing their own power, whilst man’s spiritual welfare was being ignored.

7. But when the little ship of life is tossed about by worldly storms, then worry, doubts and fears arise. All the doctrines that were drummed into a person through his education are then remembered, but he finds that neither dogmas nor nice aphorisms are of any use for bringing tranquility and peace to his frightened soul. Then man turns to the divine spirit dormant within him, seeking support in the so far ignored inner centre of human life, so as not to perish under the force of circumstances. And when he has discovered this inner treasure, when he has comprehended how little all material things are worth compared with a single flash of thought from this sanctuary, then the waves will calm, the winds of passions and anxieties will be stilled, and tranquility and peace will return to the external world. Acutally, this external world itself has not been disturbed, only the view of it. Then the divine spark awakened within man’s heart says to the frightened soul: “But why are you so faint-hearted when you are carrying within you such a Lord over all that is physical?”

8. Behold, this is the spiritual correspondence to the individual human life of that act on the sea.

9. In the life of nations, too, there is a spark of the divine motivating force which at times causes them to think, so that just as the individual, also a whole nation may become conscious of its mission on this earth. For everything that happens in this visible world is only a simple effect of love destined to bring out that which is of the soul and spirit in man.

10. This process also takes place in the life of animals, plants and stones, where it is, however, visible only to the eyes of the spirit. The forming, shaping and dissolving of all matter is nothing but the impulse of the awakened spirit that had been lying bound and dormant in matter. The progression and self-perfection from stage to stage could not take place if there did not dwell within matter the spirit awakened through outer circumstances.

11. As in those times the little ship with My disciples and Myself constituted the whole world being tossed about on the water, the changeable element, thus the stirring up through external effects of the spirit within matter is that factor which urges toward progress and perfection. My disciples’ progress in faith and trust had to be brought about by various events. They had to become strong so that in the future storms of life they would not doubt but have firm trust.

12. In solid matter the spirit is an unconscious impulse which, in the animal, manifests as instinct and in man as the most highly developed divine spark. Man shall become more and more aware that he is not only a mortal, but a universal being which, standing between two worlds, has its material envelopment on this earth, but at the same time is also the spiritual image of a Supreme Being, the Creator, Who dwells in infinity high above all that is transient. He wants to educate His descendants to that for which He has created them, namely, purifiers of matter, spiritualizers of the coarse and the solid, and eternal dwellers in a realm of the spirit where matter once originated and where it must and will find its ultimate destination.

13. Therefore, you, too, must make every effort to awaken the divine spark within you, cultivate and understand it, so that on life’s rough seas and in the tempests of passions, circumstances and events, you do not lose courage as did once My disciples in the ship, but keep remembering that your Father is with you. His voice may not always be heard, but He is not asleep, just as My Divine Spirit was not asleep in My disciples’ little ship, but was waiting patiently for another faint- heartedness that would reveal the weakness of My disciples.

14. There I rebuked the winds and the sea, so that they became calm; thus the person who will seek Me within himself shall have, thanks to the divine spirit awakened within him, tranquility and peace – first in his own heart, and then he will be able to pass it on also to the external world.

15. Remember this and do not despair the moment your wishes are not promptly fulfilled in the way you would like it! You, too, must become strong in faith and trust in the divine spirit within you! Amen.

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Predica 50 – Gesù quieta la tempesta

Ventiquattresima dopo Pentecoste
( XXXIa del Tempo Ordinario )

Matteo 8, 23-27: «Gesù salì su una barca, e i suoi discepoli lo seguirono. E vedi, allora si scatenò nel mare una violenta tempesta, così che anche la barca fu ricoperta dalle onde; ed egli dormiva. I discepoli però accostatisi a lui, lo svegliarono e dissero: “Signore aiutaci, siamo perduti!”. Allora egli disse loro: “Perché, voi uomini di poca fede, avete tanta paura?”. Egli si levò e minacciò i venti ed il mare. Allora ci fu grande quiete. Gli uomini però si meravigliarono e dissero: “Chi è costui che i venti ed il mare gli obbediscono?”.»

(Il 1 maggio 1872)

1. Questo Vangelo narra di come un giorno, salito su una barca, quando si levò una violenta tempesta, poiché Mi ero addormentato, Io fui svegliato dai Miei discepoli, affinché imponessi la quiete alla tempesta stessa, e al mare.

2. Ciò avvenne solo davanti ai loro occhi, sebbene anche quegli uomini che stavano a terra, avessero osservato come al Mio comando le onde si fossero placate e la tempesta fosse cessata. Così diedi ai Miei accompagnatori una nuova prova che Io non solo ero Signore della Vita e della morte, bensì anche Signore dell’intera natura visibile.

3. Sebbene però quest’episodio abbia potuto aprire gli occhi a più di uno, su Colui con il Quale avevano a che fare, solo pochi compresero che Io, più che un uomo, ero il Figlio di Dio, ovvero Dio stesso. I Miei discepoli si persero d’animo, quando la tempesta aumentò la sua forza e, pieni di paura, Mi svegliarono, credendo che la loro fine fosse vicina. Eppure, giacché Io dormivo così tranquillo, non avrebbero dovuto pensarlo! A loro però non era ancora chiaro il concetto di ‘Figlio di Dio’, e per questa ragione in differenti casi si mostravano scoraggiati e in dubbio sulla Mia Onnipotenza, nonostante Mi avessero visto solo alcuni istanti prima, compiere atti che nessun uomo comune poteva compiere, bensì soltanto Colui che, oltre tutte le cose fisiche-materiali, tiene saldamente nelle Sue mani i fili dell’intera Creazione. Con prodigi, Io dimostrai loro spesse volte il Mio potere, eppure essi non riuscivano del tutto a familiarizzare con il pensiero di non aver a che fare con un comune uomo terreno, bensì con un Uomo divino. Sempre facevo disporre le circostanze così che, oltre alla Mia Dottrina, le Mie opere dovessero testimoniare ancor più chiaramente Colui che Mi aveva inviato. Perfino dopo la Mia morte, alla Mia ricomparsa tra di loro, ci fu chi ancora era scettico, come Tommaso, per esempio.

4. Ciò che in quel tempo era così difficile credere, pur sotto il Mio diretto, visibile influsso, adesso che Io parlo per mezzo di scrivani espressamente destinati, oppure attraverso il cuore di ciascuno, è divenuto ancor più difficile e dubbioso. Adesso, devono e dovrebbero bastare le Mie parole, poiché il tempo della fede obbligata è passato, e di prodigi non ne saranno più operati, tanto meno saranno concessi con il concorso di altri uomini. Eppure, la maggioranza di quelli che ora credono alla Mia Parola, non è convinta per nulla dell’infallibilità della stessa. Anche loro si perdono al minimo pericolo come i discepoli, vale a dire, dubitano delle Mie promesse e delle Mie parole.

5. La situazione, quando Mi trovavo con i Miei discepoli su una barca, corrisponde per ogni uomo alla sua stessa barca della vita, nella quale Io sonnecchio come Scintilla divina, finché sciagure d’ogni genere non lo spingono a cercare il suo rifugio presso di Me.

6. Alla maggioranza degli uomini accade come ai Miei discepoli. Finché a loro non va male, non vengono da Me! Non appena però si credono perduti, essi m’implorano! Quando l’uomo è in una situazione penosa, in cui la fragilità di tutte le cose terrene gli mostra la maschera della nuda realtà, egli cerca di ottenere nell’interiore del proprio cuore, quel conforto e quella quiete che invano attendeva dal mondo esteriore. Fino a quel momento, anche in lui Io sonnecchiavo. Egli non Mi considerava come qualcosa di necessario e di reale, bensì come qualcosa d’immaginario insegnatogli, anzi inculcatogli da altri, per esempio i sacerdoti, solo per la ragione di accrescere il loro stesso potere, mentre il suo benessere spirituale non era mai preso in considerazione.

7. Quando poi la navicella della vita, sferzata dalle tempeste del mondo, è sbattuta qua e là, allora sopravvengono paura, dubbi e timori. Si va cercando in tutte le dottrine che furono inculcate con l’educazione, sperimentando però con raccapriccio, che quei dogmi e quelle massime non sono adeguati per donare all’anima impaurita, pace e tranquillità. Allora l’uomo si rivolge allo Spirito divino sonnecchiante in lui, e cerca un sostegno nella parte interiore della sua stessa vita, fino allora non considerata, per non dover soccombere sotto la forza delle circostanze. E quando egli ha ritrovato questo tesoro interiore, quando ha compreso quanto poco valore abbia tutto il materiale, rispetto a una singola ispirazione proveniente da questo santuario, allora le onde si placano. Tacciono i venti delle passioni e delle preoccupazioni, e quiete e pace ritornano con lui nel mondo esterno; il mondo esterno stesso, infatti, non era fosco, ma lo era unicamente lo sguardo che ad esso si rivolgeva. Allora la Scintilla divina risvegliatasi nell’interiore, dirà all’anima impaurita: “Perché sei così timida, quando porti in te un tale Signore di tutte le cose materiali?”.

8. Vedete, in questo modo l’episodio sul lago ha la sua corrispondenza spirituale nella vita umana di ciascuno.

9. Anche nella vita dei popoli c’è una scintilla di forza motrice divina che in certi momenti incita alla riflessione, affinché parimenti al singolo uomo, anche un intero popolo divenga consapevole della sua missione su questa Terra. Tutto ciò che avviene in questo mondo visibile, infatti, è solamente un semplice effetto dell’Amore, per mettere in risalto lo spirituale-animico nell’uomo.

10. Questo processo avviene anche nella vita degli animali, delle piante e delle pietre, lì però è visibile solo agli occhi spirituali. Il prender forma, modellarsi e decomporsi di nuovo di tutta la materia, non è altro impulso che quello dello Spirito ridestato, il quale era prima legato e sonnecchiante nella materia. Il procedere verso l’alto di grado in grado, il perfezionarsi, non potrebbe avvenire se nel più intimo della materia non ci fosse lo Spirito ridestato dalle circostanze esterne.

11. Come in quel tempo la barca con i Miei discepoli e con Me, rappresentava l’intero mondo scaraventato intorno sull’elemento mobile, sull’acqua, altrettanto è lo stimolo provocato dalle influenze esterne dello Spirito giacente nella materia, che spinge al progresso e al perfezionamento. I Miei discepoli dovevano parimenti essere spinti da varie circostanze, a progredire nella fede e nella ferma fiducia, per fortificarsi e non dubitare nelle future tempeste della vita.

12. Lo Spirito nella solida materia, è un impulso inconscio che si manifesta nell’animale come istinto, nell’uomo come Scintilla divina sviluppata al massimo. L’uomo deve rafforzarsi nella consapevolezza che egli non è soltanto un abitante della Terra, bensì di tutto l’universo, il quale stando tra due mondi, ha rivestito su questa Terra il materiale, però è anche l’immagine spirituale di un Essere supremo, di un Creatore che dimora nell’infinito, ben oltre ogni cosa peritura. Egli vuole educare la Sua stirpe a quello per cui è stata creata: nobilitare la materia, spiritualizzare il grossolano e rigido, abitare eternamente un Regno dello Spirito, dove un giorno la materia stessa ebbe la sua prima origine, e dove dovrà trovare e troverà la sua ultima conclusione.

13. Siate perciò anche voi solleciti a ridestare la Scintilla divina nell’interiore, a coltivarla e a comprenderla, e non perdete il coraggio sulle onde agitate della vita, sotto le tempeste delle passioni, delle condizioni e degli avvenimenti, come un giorno i Miei discepoli nella barca, ma siate sempre memori che il Padre vostro è presso di voi. Anche se la Sua voce non è sempre percettibile, Egli in ogni modo non dorme, come non dormiva il Mio Spirito divino nella barca dei Miei discepoli, ma attendeva solo pazientemente che un nuovo momento di timidezza manifestasse apertamente la debolezza dei Miei discepoli.

14. Là Io comandai quiete ai venti e al mare; altrettanto, colui che Mi cercherà nel suo interiore avrà quiete e pace, tramite lo Spirito divino ridestato in lui, e potrà poi trasmetterle anche al mondo esteriore.

15. Ricordatevi di queste cose, e non disperate se i vostri desideri non si realizzeranno subito, così come volentieri vorreste, ma rafforzatevi anche voi nella fede e nella fiducia sul vostro divino Spirito posto in voi! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的佈道佈道50 對耶穌的無所不能和無誤的懷疑?
  向戈特弗里德邁耶霍費爾揭幕

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上帝的佈道佈道50
對耶穌的無所不能和無誤的懷疑?
向戈特弗里德邁耶霍費爾揭幕

(1872年5月1日) – 帕斯卡爾

馬太福音8:23-27  – 暴風驟雨

當他進入一艘船時,他的門徒跟著他。看哪,在海中發生了大風大浪,因為船上有波濤淹沒,但他睡著了。

他的門徒來到他面前,叫醒他,說,主啊,救救我們,我們就滅亡了。他對他們說,你們這小信的人哪,你們為甚麼膽怯?然後他起來,責備風和海;它们很平靜。

但這些人驚訝地說,這是什麼樣的人,連風和海都聽從他!

主如此說:

1.這本福音書講述我曾如何登上船而睡著,當一場大風暴起來時,我的門徒叫醒我,我仍然可能平靜暴風雨和大海。

2.這只發生在我的門徒眼前,雖然陸地上的人也觀察到,在我的話語中,波浪如何平靜下來,風暴已經停止。因此我給了我的同伴另一個證明,證明我不僅是死亡和生命的主,也是所有可見性自然的主。

3.儘管這種行為應該讓許多人看到我實際上是誰,但只有少數人理解我是一個更高的人,我是神的兒子,或者神自己。隨著暴風雨不斷增加,我的門徒失去了內心,並充滿恐懼地將我驚醒,並認為結局已經到來。他們不應該想到看到我如此平靜地睡覺!然而,“神的兒子”這個概念到目前為止对他们来说還不清楚,這就是為什麼你看他们在各種場合看到他們失去了內心和懷疑我的無所不能,儘管他們只看到我的行為並不是普通人類可以表演,但是只有祂遠遠超過物質材料,才能牢牢抓住所有創造的線索。我經常通過奇蹟向門徒顯示我的權力,但他們仍然不太習慣這樣的想法:他們不是在處理一個普通的凡人,而是在與一個神聖的人打交道。在任何時候,我都以這樣的方式安排了環境,除了我的教導外,我的行為必須更加清楚地證明那差我來的主。即使在我死後复活回來的時候,仍然有懷疑者,比如托馬斯。

4.現在,在我直接的,明顯的影響下,那些已經非常困難的事情,現在,當我通過專門選擇的文士或者通過一個人的心與你談話時,變得更加困難和令人懷疑。現在我的話必須充足,因為強制性信仰的時代已經過去,沒有更多的奇蹟 實現或允許通過其他人的參與。大多數現在相信我的話的人並不完全相信其無誤。毫無危險的是,在我的門徒所發生的事情現在也發生在他們身上,也就是他們也懷疑我的諾言,我的話語。

5.與我的門徒在船上時的情況相當於每個人的自己的生命之船,其中我像神聖之火一樣睡著,直到各種災難迫使一個人向我尋求避難。

6.對於大多數人來說,它和我的門徒是一樣的:雖然他們沒有危險,但他們不會到我這裡來。我的門徒相信他們已經迷失了,並呼喚我。在困難的情況下,當一切塵世的事物脆弱,揭示出樸素的真實時,人會在心裡尋求安慰與平安,而這是他從外部世界徒勞的期望。在那之前,我一直在他身邊睡著。他並沒有把我看作是真實的東西,而是一種虛幻的幻想,其他人(通常是牧師)為了增強自己的力量而教導人類,而人類的精神福利卻被忽視。

7.但是當生命中的小船被世俗的風暴所拋棄的時候,擔心,疑慮和恐懼產生。所有通過他的教育被帶入一個人的教義都被記住了,但他發現,無論是教條還是好的格言都沒有什麼用來為他的受驚的靈魂帶來寧靜和平靜。然後人轉向在他內部潛伏的神聖精神,尋求支持在迄今為止被忽視的人類生活的內心,以免在環境的壓力下滅亡。當他發現了這個內在的寶藏時,當他理解了所有物質的價值與來自這個聖所的一閃一閃的想法相比是多麼的少的時候,那麼海浪就會平靜下來,激情和焦慮的風將會停止,寧靜和和平將回到外部世界。實際上,這個外部世界本身並沒有受到干擾,只有看它的觀點。然後,在人心中驚醒的神聖火花對那受驚的靈魂說:“但是當你把一個這樣的主带在你身體內的時候,你有什麼可如此膽怯?”

8.看哪,這是精神與在海上行動的個人生活一致。

9.在民族的生活中,也有一種神聖的激勵力量的火花,有時使他們思考,以致正如個人,也是整個國家可能意識到它在地球上的使命一樣。因為在這個可見的世界裡發生的一切都只是愛的簡單效果,注定要表現出人的靈魂和精神。

10.這個過程也發生在動物,植物和石頭的生活中,然而,只有精神的眼睛才能看到它。所有物質的形成,塑造和消解只不過是在物質中被束縛和沈睡的覺醒精神的衝動。如果沒有在外在環境中喚醒的精神內部停留,那麼從階段到階段的進步和自我完善就不會發生。

11.正如在那些與我的弟子和我自己組成的小船構成了整個世界被拋在水面上,變化的因素通過物質內部精神的外部效應激起的是推動進步和完善的因素。我的門徒在信仰和信任方面的進步必須由各種事件帶來。他們必須變得強壯,以便在未來的生活風暴中,他們不會懷疑,但有堅定的信任。

12.在固体物質上,精神是一種無意識的衝動,它在動物中表現為本能,人類是最高度發展的神聖火花。人會越來越意識到,他不僅是一個凡人,而且是一個宇宙上的普遍的存在,站在兩個世界之間,具有物質包裹在這個地球 的人,同時也是一個至尊存在的精神形象,造物主,他居住在無限遠高於一切的瞬間。他希望教導他的後代他創造了他們的事物,即物質的淨化者,粗糙和堅實的精神分子,以及永恆的精神領域的居民,物質曾經起源的精神領域以及它必須和將會發現它的最終目的地。

13.因此,你也必須盡一切努力喚醒你內在的神聖火花,培養和理解它,以便在生活波濤洶湧的大海和激情,環境和事件的暴風雨中,你不會像以前一樣失去勇氣我在船上的門徒,但要記住你的父與你同在。他的聲音可能並不總是被聽到,但他並沒有睡著,就像我的神靈在我的門徒的小船上沒有睡著,而是耐心地等待另一個顯露我門徒軟弱的隱隱。

我在那裡責備風和海,讓他們平靜下來;因此,在他內心尋求我的人將會感謝在他內部被喚醒的神聖的靈魂 – 寧靜與平和 – 首先在他自己的心中,然後他將能夠將它傳遞給外部世界。

15.記住這一點,當你的願望沒有按照你喜歡的方式迅速實現時,不要絕望!你也必須信仰堅強,並信靠你內在的神聖精神!阿門。

 

51. Sei ehrlich mit dir selbst… Bist du Weg, Fels, Dorn oder Acker? – Be honest with yourself… Are you Path, Rock, Thorn or Field?

PREDIGT / SERMON 51
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