53. Die Endzeit… Halte dich an das unverwesliche Geistige! – The Latter Days… Stick to that which is imperishable, spiritual!

PREDIGT / SERMON 53
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Predigten des Herrn – Predigt 53
Die Endzeit… Halte dich an das unverwesliche Geistige!

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(4. Mai 1872)

Matthäus 24, 15-28 – Die Endzeit
Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung, davon gesagt ist durch den Propheten Daniel, dass er steht an der heiligen Stätte, alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist; wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen; wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen.

Wehe aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit! Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat! Denn es wird alsdann eine grosse Trübsal sein, wie sie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bis her und auch nicht mehr werden wird. Und wo diese Tage nicht würden verkürzt, so würde kein Mensch selig: aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzt.

So alsdann jemand zu euch wird sagen: “Siehe, hier ist Christus!”, oder: “da!”, so sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und grosse Zeichen und Wunder tun, dass verführt werden in den Irrtum, wo es möglich wäre, auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt!

Darum, wenn sie zu euch sagen werden: “Siehe, er ist in der Wüste!”, so gehet nicht hinaus, – “Siehe, er ist in der Kammer!”, so glaubet nicht! Denn gleich wie der Blitz ausgeht vom Aufgang und scheint bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohns. Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler.

So spricht der Herr:

1. Dieses Wort ist das letzte Evangelium, welches Ich euch erklären will. Es behandelt die letzte Zeit des Judentums, sowie die letzten Zustände der Menschheit und endlich sogar die letzten Ereignisse am Ende der sichtbaren Welt, welche wieder, in andere Formen und in höhere Stufen übergehend, einen neuen Kreislauf beginnen wird.

2. Einst sagte Ich Meinen Jüngern den Untergang des Tempels in Jerusalem voraus, den ersten Akt des Endes der Juden als Volk. Sie hatten damals als solches ihre Rolle ausgespielt und waren nicht weiter wert, im Verbande miteinander auf diesem Erdboden ein Reich zu bilden, nachdem sie das grösste Reich, welches es je gegeben, Mein ewiges, geistiges Reich zerstören wollten. So wie sie vom Anfang an auserkoren waren, durch ihre Religion und ihre Propheten dasjenige Volk zu sein, in dessen Mitte Ich Mein Darniederkommen auf diese eure Erde bewirken konnte, so untauglich zeigten sie sich später, diese Meine Lehre anzunehmen und weiterzuverbreiten.

3. Nur Meinen Jüngern und wenigen Auserwählten dieses Volkes ward das Licht der Wahrheit gegeben. Die übrigen verschmähten es und zogen ihm die Finsternis und das Festhalten am toten Buchstaben vor, eine Eigenschaft, die sie, obwohl sie unter allen Völkern zerstreut leben müssen, heutzutage noch nicht abgelegt haben.

4. Die Geschichte erzählt euch deutlich, dass alles, was Ich voraussagte, wirklich eingetroffen ist, und zwar kurze Zeit nach Meinem Hingange in Mein Reich. So endete mit dem Tempel, der geistig zwar schon längst zerstört war, auch die Geschichte eines Volkes, welches Ich aus vielen auserwählt hatte, Träger und Förderer Meiner ewigen Wahrheit zu werden.

5. Ich sagte Meinen Jüngern auch voraus, wie in der Folge Meine Religion, Meine Lehre, im Kampf mit dem Judentume sich nach und nach stets kräftigen und stets vorwärtsschreitend auch ihre Verehrer stets mehr fördern werde, während das Judentum mit seinem Kultus bis auf eure Zeiten, statt vorwärtszugehen, stehengeblieben ist und die an ihm Hängenden noch heute ihren Messias mit denselben weltlichen Ideen wie vor mehr als tausend Jahren erwarten. Über die Unrichtigkeit ihrer Vorstellungen suchte Ich sie schon damals aufzuklären; aber an der Halsstarrigkeit der Juden hatte Ich den grössten Gegner.

6. Alles in Meiner Schöpfung schreitet vorwärts. Alles verändert sich und vervollkommnet sich in der Veränderung. Nur die Juden wollten keine Neuerung, keine Veränderung, und so müssen sie ihr jetziges Los sich selbst zuschreiben, indem sie, nur dem Niedrigsten auf Erden, dem Mammon allein huldigend, von allen andern Völkern verachtet sind. So straft sich, wer nach dem Materiellen und nicht nach dem Geistigen strebt; denn Mein Reich, obgleich es sichtbar Materie zu sein scheint, ist doch nur Geist und nicht Materie.

7. Was den Juden zur Zeit der Zerstörung Jerusalems begegnete, das wird sich auch als Ende der jetzt lebenden Menschheit wiederholen; denn die Greuel des Krieges und der Zerstörung werden wieder auftreten, nur in anderen Formen. Und wie in jenen Zeiten nur die wenigen, die an Mich glaubten, entweder ein besseres Los hatten, oder wenn es schon hart war, es leichter zu ertragen vermochten, weil sie im Glauben und im Vertrauen auf Mich nicht wankten, so wird es auch in der Zeit sein, die Meiner Wiederkunft vorausgeht. Auch dann werden Treue und Glauben auf Erden verschwunden sein, da die Menschheit oder wenigstens der grösste Teil der Menschen; der Materie, der Welt und ihren Genüssen huldigt, wie ihr es jetzt schon überall bemerken könnt.

8. So muss die Reinigung und Läuterung des geistigen Seelenreichs vorgenommen werden, wie Ich es im Evangelium vom Feigenbaume sagte. Wenn er anfängt, seine Blätter zu treiben und saftig zu werden, so ist das die Vorzeit des Sommers, die Vorzeit der Entwicklungs und Fruchtbildungsperiode, welche uns geistig an die Scheidungs und Prüfungszeit erinnert, in der Rechenschaft über das den Menschen anvertraute geistige Gut gefordert werden wird.

9. Die Elementarereignisse, die Unglücksfälle und Krankheiten, welche dieser Zeit vorangehen, sind die letzten Versuche, noch zu retten, was zu retten möglich ist, damit nicht alle im Schlamm des Egoismus ersticken. Nur durch Unglück und herbe Schicksalsschläge wird das stolze Menschenherz mürbe.

10. Die Wahrheit muss sich wie die Wirklichkeit nackt zeigen, damit keine Illussion sie verschönt. Nur so wirkt sie heilend. Und wenn die materielle Welt sich in ihrem eigentlichen Gewand der Vergänglichkeit und des Truges zeigt, wenn sie den Menschen mit Hohn zurückstösst und ihm, der sie liebkosen wollte, mit Verachtung den Rücken wendet, dann erst – meist leider nur zu spät – beginnt das Geistige seinen Einfluss auszuüben, dann erst erwachen bessere Gedanken und reinere Gefühle. So muss Ich als liebender Vater den Menschen führen, damit er den wahren Wert der Dinge erkennt und Den findet, der die stete Ruhe ist.

11. Dass gegen diese sich steigernden Versuche, den Menschen in die Enge zu treiben, mit allen möglichen Mitteln gearbeitet wird, dass Spott, Rache und Verfolgung die Gläubigen treffen, dass falsche, aber auch wahre Propheten das Volk zu belehren suchen werden, dass am Ende bei den meisten eine gänzliche Verwirrung der Begriffe eintreten wird – das versteht sich von selbst. Alle Meine Mahnungen werden, wie vor der Sündflut, bei vielen fruchtlos bleiben, und nur wenige werden sich bekehren. Wenn die Ereignisse sich aber überstürzen, so wird doch die Mehrzahl geistig gerettet werden, und sie werden Mir danken, dass Ich sie durch solche strengen Mittel der allgemeinen Verderbnis entrissen habe.

12. Wenn all diese unglücklichen Ereignisse über die Menschheit hereinbrechen werden, wie einst bei den Juden die Zerstörung des Tempels und Jerusalems – wer ist dann schuld daran? Bin Ich ein Rachegott, der das Blut und das Elend von so vielen Tausenden will? Oder sind sie es nicht vielmehr selbst, die alles unter ihren Sinn beugen und selbst die grossen Gesetze der materiellen und geistigen Welt – wenn es nur möglich wäre! – umstossen möchten?

13. Seht, Ich lasse es hier niederschreiben, damit alle Welt es weiss! Wie Ich einst den Verfall des Judenvolkes voraussagte und derselbe auch wirklich eintraf, so habt ihr hier in 53 Predigten der Mahnungen und Voraussagungen genug, in denen Ich euch deutlich gesagt habe, was kommen wird, wie und wann es eintreffen muss, um Meine verirrten Kinder auf den rechten Weg zu bringen. Schon in jener Zeit sagte Ich zu Meinen Jüngern: “Es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reiche Gottes in der ganzen Welt!”, und dieses Evangelium ist dieses Werk, das Ich euch hier als Zeichen Meiner Liebe und Gnade überlasse.

14. Die Zeit der Greuel und der Verwüstung ist mehr geistig als materiell zu verstehen; denn was im Evangelium steht, wie z.B.: “Wer auf dem Dache ist, der steige nicht hernieder!” usw., dies alles besagt: Lasst das Weltliche fahren und haltet euch an das Unverwesliche, Geistige! Dort ist der Anker, der euer Lebensschiff in den Stürmen des materiellen Unglücks und der geistigen Not festhalten kann! Ohne diesen Anker findet ihr keine Ruhe, keinen Frieden!

15. Deswegen sammelt euch um Mich und haltet fest an Mir und Meiner Lehre! Denn – wie geschrieben steht -: “Himmel und Erde werden vergehen!” Ja, Himmel und Erde werden vergehen; sie werden sich in andere Elemente auflösen, und aus ihnen werden andere Formen und andere Welten hervorgehen. Die ganze Schöpfung wird den gleichen Prozess durchmachen, den auch das Judenvolk, welches mit seinen Traditionen und mit seiner Religion die Grundlage Meiner Lehre war, durchzumachen hatte.

16. Ich habe bei der Schöpfung in alles, auch in das geringste Atom, Meinen Geist hineingelegt, um die Materie fähig zu machen, sich zu etwas Grösserem und Höherem zu entwickeln. Ebenso war das Judenvolk das geeignete Element, in welchem Ich Meine Darniederkunft bewerkstelligen und – ähnlich wie in der ganzen sichtbaren Schöpfung – Mein grosses Geisteswerk vollenden konnte. Jedoch wie das Judenvolk nach seier Mission aufhörte ein Volk zu sein, und wie die Menschheit nach ihrer Läuterung aufhören wird, Träger aller egoistischen Leidenschaften zu sein, weil Besserem Platz gemacht werden muss, ebenso wird die ganze Schöpfung, die bis jetzt noch die Grundlage Meiner Liebe zu allen geschaffenen Wesen ist, einst auch aufhören müssen, der Ausdruck Meiner göttlichen Gedanken zu sein.

17. Wenn die Wesen der Schöpfung, der Vergeistigung reif, an dem Punkt angekommen sein werden, wo auch die feinste Materie noch als grob erscheinen muss, dann ist diese, mit so vielen Wundern und Schönheiten ausgestattete Welt ein zu grober Träger für das Rein-Geistige, und es muss dann die ganze Schöpfung als Wohnort den Wohnenden gemäss eingerichtet werden, was die Auflösung bedingt. Zu dieser Zeit wird der Menschensohn in aller Herrlichkeit erscheinen – wie Ich einst sagte -, weil auch die geschaffenen Wesen in einem geistigen Verfassungszustand sein werden, diesen Glanz und diese Herrlichkeit ertragen zu können. Dann werden die höchsten Geister und Engel die Auserwählten aus allen vier Winden und von einem Ende des Himmels zum andern sammeln.

18. Ja, so wird es noch oft geschehen, stets auf höheren Stufen und verbunden mit grösseren Seligkeiten. Ich kann Mich Meinen Geistern immer nur so zeigen, wie sie Mich fassen können. Da Ich aber unendlich bin, so sind auch die Auffassungen von Mir unendlich, und Mein Reich wäre kein unendliches, wenn nicht eine stete Steigerung der geistigen Potenzen möglich wäre.

19. Dies alles sagte Ich in jener Zeit Meinen Jüngern in Bildern voraus, nicht nur damit sie es wissen, sondern damit bewiesen werde, dass Meine Worte nie vergänglich sind und stets wahr bleiben werden! Glaubt ja nicht, dass Ich für euch allein auf die Welt kam, dass Ich alles der kleinen Erde und ihrer Bewohner wegen erduldete, nein, Meine Taten sind Taten der Unendlichkeit! Auch die Bibel, worin zum Teil Meine Worte, die Ich während Meiner Erdenjahre sprach, geschrieben stehen, ist nicht für euch allein – sie gehört der ganzen Schöpfung.

20. Und wenn Millionen von Welten von Meiner Existenz bis jetzt noch nichts wissen, so wird doch die Zeit kommen, wo auch diese Worte Gottes zu ihnen dringen und von ihnen, entsprechend ihrer geistigen Bildung, verstanden werden. Dann wird bei den geistig vollkommen Wiedergeborenen die harte Rinde des Buchstabens und die wörtliche Auffassung verschwinden, und es wird der reine und tiefe Sinn der Worte Gottes, der Worte eines liebenden Vaters, klar und helleuchtend, der ganzen Schöpfung verständlich, allen zurufen: “Liebet, o liebet nur alle einander!” Denn aus Liebe habe Ich die Welt erschaffen, aus Liebe den grössten Akt der Demut auf eurer Erde vollführt, aus Liebe die Menschheit geläutert durch Drangsale und Leiden, damit Meine Worte, die Ich einst sprach und in diesem Evangelium erklärte, stets wahr bleiben! Sie haben keinen anderen Zweck, als Meine Kinder wirklich zu dem zu machen, was viele nur dem Namen nach waren.

21. So soll nach dem Greuel der Verwüstung, wie nach Gewitter, Regen und Sturm, allen wieder die Gnadensonne in ihrem ganzen Glanze leuchten! Wenn die geistige Luft von allen schlechten Giften gereinigt sein wird, dann bereitet sich, wie die erfrischte Erde nach einem Gewitter, alles zu einem neuen, tätigen Leben vor. Amen.

flagge en  53. The Latter Days… Stick to that which is imperishable, spiritual!

The Lord’s Sermons – Sermon 53
The Latter Days… Stick to that which is imperishable, spiritual!

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(May 4th, 1872) spoken by Pascal

Matthew 24:15-28 – The Latter Days
When ye therefore shall see the abomination of desolation, spoken of by Daniel the prophet, stand in the holy place, (whoso readeth, let him understand:) Then let them which be in Judaea flee into the mountains: Let him which is on the housetop not come down to take any thing out of his house: Neither let him which is in the field return back to take his clothes.

And woe unto them that are with child, and to them that give suck in those days! But pray ye that your flight be not in the winter, neither on the sabbath day: For then shall be great tribulation, such as was not since the beginning of the world to this time, no, nor ever shall be. And except those days should be shortened, there should no flesh be saved: But for the elect’s sake those days shall be shortened.

Then if any man shall say unto you, Lo, here is Christ, or there; believe it not. For there shall arise false Christs, and false prophets, and shall shew great signs and wonders; insomuch that, if it were possible, they shall deceive the very elect. Behold, I have told you before.

Wherefore if they shall say unto you, Behold, he is in the desert; go not forth: behold, he is in the secret chambers; believe it not. For as the lightning cometh out of the east, and shineth even unto the west; so shall also the coming of the Son of man be. For wheresoever the carcase is, there will the eagles be gathered together.

Thus says the Lord:

1. This is the last Gospel I shall explain to you. It deals with the latter days of Judaism, also the final conditions among mankind and even the last events at the end of the visible world which, transformed and rising to higher levels, will commence a new cycle.

2. I once predicted to My disciples the destruction of the temple in Jerusalem, the first act of the end of the Jews as a people. They had then lost their importance as a people and were no longer worthy of living together in a country of their own on this earth, after having endeavoured to destroy the greatest kingdom that has ever existed, My everlasting Spiritual Kingdom. They had been chosen from the very beginning through their religion and their prophets to become that nation into the midst of which I could descend to the earth, but afterwards they proved themselves quite unsuited to embrace and spread My teaching.

3. The light of truth was conveyed only to My disciples and a few elect of that nation. The others rejected it and preferred the darkness and sticking to the dead letter, a trait they have not got rid of to this day, altough they are compelled to live dispersed among all the other nations.

4. History tells you clearly how everything I predicted really came true soon after My ascension to My Kingdom. Thus ended with the temple, which spiritually had already been destroyed long ago, the history of a people I had chosen from among many to be the carrier and promoter of My eternal truth.

5. I had also predicted to My disciples how, in the course of time, My religion, My teaching, would keep growing stronger in its fight with Judaism, in its progress benefitting its followers more and more, whilst Judaism with its cult, instead of progressing, has remained stagnant and its followers are still today waiting for the Messiah with the same worldly ideas as they did almost two thousand years ago. Already then I had endeavoured to englighten them with regard to their wrong concepts, but their obstinacy was My greatest opposition.

6. Everything in My creation keeps progressing. Everything changes and in this change perfects itself. Only the Jews did not want any innovation or change, and so they can blame only themselves for their lot – being despised by all nations -since they serve only that which is the most inferior thing on earth, mammon. Thus he who strives after material instead of spiritual values punishes himself, for My Kingdom, even though it appears to be material in its visible form, is only spirit and not matter.

7. What happened to the Jews at the time Jerusalem was destroyed will happen again at the end of today’s mankind. There will again be the horrors of war and destruction, only in a different form. And just as in those times the few that believed in Me had a better lot or, if it was hard, were better able to bear it thanks to their firm faith in Me, thus it will be in the time preceding My Second Coming. Then, too, faith and trust will have disappeared on earth because mankind, or at least the majority of men, will be favouring the world and its pleasures, as can already be noticed everywhere.

8. Therefore, the purification of the spiritual sphere of the soul must be undertaken in accordance with what I said of the figtree in the Gospel. When it starts to come into leaf and develop sap, it is the time preceding the summer, the time prior to development and fructification, which spiritually compares with the time of testing and separation, when man has to account for the spiritual values entrusted to him.

9. Natural events, accidents and illnesses preceding this time are the last efforts to save whatever can be saved, that not all may suffocate in the mire of selfishness. The arrogant human heart can only be made pliable through misfortune and blows of fate.

10. Like reality, truth must present itself in a naked form, unembelished by illusions. Only thus can it have a healing effect. And when the material world presents itself undisguised in its transient and deceptive nature, when it rejects a man mockingly, scornfully turning its back on him who wanted to caress it, only then – usually too late – can the spiritual begin to effect its influence; only then are better thoughts and purer emotions awakened. Thus I, as a loving Father, have to guide man towards recognition of the true value of things so that he may find Him Who is permanent peace.

11. It is obvious that these ever-increasing efforts are being opposed with all available means, that believers have to put up with ridicule, revenge and persecution, that false as well as true prophets will endeavour to teach the people and that, in the end, most will be totally confused. As it was before the deluge, My admonitions will be futile with many, and only few will mend their ways. However, when events precipitate, most people will be saved spiritually, and then they will thank Me that I have saved them through such severe measures from the general destruction.

12. When all these unfortunate happenings will befall mankind, as once happened to the Jews with the destruction of their temple and Jerusalem, – whose fault will it be? Am I a God of revenge, Who wants the blood and misery of so many thousands? Or are not they responsible who want to bend everything to their own will and would like – if at all possible -to upset even the great laws of the material as well as the spiritual world?

13. I have it written down here for all the world to know! As I once predicted the downfall of the Jewish people, which also came to pass, you have here in 53 sermons plenty of admonitions and predictions wherein I have made it quite clear to you what is going to happen, and how and when it will take place, in order to guide My erring children onto the right path. Already at that time I told My disciples: “The Gospel of the Kingdom of God will be preached in all the world!” – and it is this work which I now give you as a token of My love and grace.

14. The time of abomination and desolation is to be understood in a spiritual rather than a material sense, for what is said in the Gospel as, for instance: “Let him which is on the housetop not come down!” and so on, means: Let go all that is worldly and stick to that which is imperishable, spiritual! There you find the anchor that can securely hold the vessel of your life in the storms of material misfortune and spiritual distress! Without this anchor you will find no rest, no peace!

15. Therefore, gather around Me and hold fast to Me and My teaching! For, as is written: “Heaven and earth shall pass away.” Yes, heaven and earth will pass away; they will dissolve into orther elements from which other forms and other worlds will arise. The whole of creation will go through the same process as the Jewish people, which with its traditions and its religion was the basis for My teaching.

16. I have put My Spirit into everything in creation, even the smallest atom, to enable matter to develop into something greater and higher. Thus the Jewish people was the best suited element within which I could descend to the earth and – as in the entire visible creation – complete My great spiritual task. However, just as the Jewish people, after its mission, ceased to be a nation and as mankind, after its purification, will cease to be a carrier of all the selfish desires, because there has to be made way for something better, the whole of creation, which so far is still the basis of My love for all created beings, also will one day have to cease being the manifestation of My divine thoughts.

17. When the created beings will have matured to a stage of spiritualization where even the finest matter must appear gross, then this world, so rich in wonders and beauty, will be too gross a carrier for the pure spiritual and must be dissolved. The entire creation must be adapted to those dwelling in it. At that time the Son of man will appear in glory – as I once stated – because also the created beings will have attained a spiritual condition that will make it possible for them to bear this brilliance and glory. Then the highest spirits and angels will be gathering the elect from the four winds and from one end of the universe to the other.

18. This will happen repeatedly, each time on a higher level involving greater beatitudes. I can reveal Myself to My spirits only to a point comprehensible to them. However, since I am infinite, conceptions of Me are infinite, too, and My Kingdom would not be infinite if a constant enhancement of the spiritual potencies were not possible.

19. All this I predicted to My disciples using parables, not only that they might know it, but to provide proof that My words are not transient and will remain true forever. Do not think that I came into the world for you alone and suffered only for the sake of the small earth and its inhabitants. My deeds are deeds of infinity! Also the Bible, which partly contains My words spoken during My years on earth, is not just for you, but belongs to all creation.

20. Even if millions of worlds do not yet know of My existence, the time will come when these words of God will reach them and be comprehended according to their spiritual level. Then those who are fully reborn in the spirit will shed the hard shell of the letter and literal interpretation, and the pure and profound meaning of God’s words, the words of a loving Father, will speak to all creation, clearly comprehensible: “All of you love, oh love one another!” For I created the world out of love, and out of love I performed the greatest act of meekness on your earth; out of love I am purifying mankind through distress and suffering, so that My words, which I once spoke and have now explained in this Gospel, shall remain true everlastingly. They have no other purpose than to make My children into that which many have been only in name.

21. As after a thunderstorm, so it will be after the abomination of desolation, and the sun of grace shall shine again for all in its full brilliance. As the spiritual atmosphere will have been cleansed from all the poisons, everything will be ready for a new, active life, just like the refreshed earth after a thunderstorm. Amen.

flagge italian  Predica 53… Gli ultimi tempi

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Predica n. 53 – Gli ultimi tempi

Ventisettesima dopo Pentecoste
( XXXIVa del Tempo Ordinario)

Matteo 24, 15-28: «“Quando voi vedrete l’abominio della devastazione, di cui è detto attraverso il profeta Daniele, stare nel luogo santo, – chi sta nel territorio della Giudea fugga sui monti, chi si trova sul tetto, costui non scenda a prendere qualcosa dalla sua casa; chi si trova nel campo, costui non torni indietro per prendere la sua veste. Guai però alle donne incinte e a quelle che allatteranno in quel tempo. Pregate che la vostra fuga non accada d’inverno o di Sabato, poiché vi sarà allora una grande tribolazione, come non vi è stata dall’inizio del mondo fino ad ora, ed anche non avverrà più. E se quei giorni non fossero abbreviati, nessun uomo si salverebbe: ma per amor degli eletti, quei giorni saranno abbreviati. Allora se qualcuno vi dirà: ‘Guarda, Cristo è qui’, oppure: ‘È là’, non dovete crederci. Sorgeranno, infatti, falsi cristi e falsi profeti e faranno grandi segni e miracoli, cosa che indurrà nell’errore, dove sarà possibile, anche gli eletti. Vedete, io ve l’ho detto in anticipo. Perciò se vi diranno: ‘Guardate, egli è nel deserto’, allora non ci andate, – ‘Guardate, egli è nella stanza!’, non ci credete. Poiché come il lampo proviene da oriente e splende fino ad occidente, così sarà anche la venuta del Figlio dell’uomo. Dovunque c’è una carogna, là si radunano le aquile”.»

(Il 4 maggio 1872)

1. Questa parola è l’ultima del Vangelo che Io vi voglio spiegare. Essa tratta degli ultimi tempi del giudaismo, così come delle ultime condizioni dell’umanità, e infine degli ultimi avvenimenti che sorgeranno al termine del mondo visibile, il quale a sua volta, passando in altre forme e a livelli più elevati, inizierà un nuovo ciclo.

2. Una volta Io predissi ai Miei discepoli la distruzione del tempio di Gerusalemme, il primo atto della fine degli ebrei come popolo. A quel tempo, come tale, esso aveva cessato il suo ruolo, e inoltre gli ebrei non erano degni di formare in associazione l’un con l’altro un regno sul suolo della Terra, dopo aver voluto distruggere il più grande Regno che mai fosse esistito, il Mio eterno, spirituale Regno. Così come da principio, in virtù della loro religione e dei loro profeti, essi furono prescelti a essere quel popolo grazie al quale Io avrei potuto realizzare la Mia discesa su questa vostra Terra, altrettanto inadatti si dimostrarono più tardi ad accogliere questa Mia Dottrina e a diffonderla.

3. Solo ai Miei discepoli e ai pochi prescelti di questo popolo fu concessa la luce della Verità. Gli altri la disprezzarono e preferirono le tenebre e l’osservanza della lettera morta, una caratteristica che, sebbene essi vivano dispersi tra tutti i popoli, oggigiorno non hanno ancora abbandonato.

4. La storia vi riferisce chiaramente che tutto ciò che Io predissi si è effettivamente avverato, e precisamente già poco tempo dopo la Mia dipartita nel Mio Regno. Così, con il tempio, già distrutto spiritualmente da lungo tempo, ebbe termine anche la storia di un popolo che, tra molti, Io avevo scelto per diventar portatore e promotore della Mia eterna Verità.

5. Io predissi ai Miei discepoli, anche, come in seguito la Mia religione, la Mia Dottrina, nella lotta col giudaismo, si sarebbe sempre più rafforzata e, costantemente procedente in avanti, avrebbe sempre più aiutato a progredire anche i suoi adoratori; mentre il giudaismo, con il suo culto religioso, anziché progredire sarebbe rimasto stazionario fino ai vostri tempi, e i suoi aderenti avrebbero ancora oggi atteso il loro Messia con le medesime idee mondane che avevano più di mille anni fa. Sull’inesattezza dei loro concetti, Io tentai di illuminarli già allora; ma nella loro ostinazione, trovai il Mio più grande avversario.

6. Nella Mia Creazione tutto procede in avanti. Tutto si trasforma e, appunto, nella trasformazione si perfeziona. Solo i giudei non vollero nessun’innovazione, nessuna trasformazione, e perciò dovranno attribuire a se stessi la loro attuale sorte, poiché essi, ossequiando esclusivamente l’infimo sulla Terra, ossia mammona, sono disprezzati da tutti gli altri popoli. Così si punisce chi mira alle cose materiali e non a quelle spirituali; poiché il Mio Regno, sebbene appaia visibilmente fatto di materia, è certo solamente spirito, e non materia!

7. Ciò che accadde ai giudei al tempo della distruzione di Gerusalemme, si ripeterà anche come fine dell’umanità attualmente vivente; le atrocità della guerra e della distruzione, infatti, si ripresenteranno di nuovo, solo in altre forme. E come in quel tempo solo i pochi che avevano fede e fiducia in Me ebbero una sorte migliore, oppure, se questa era già gravosa, furono in grado di sopportarla più facilmente perché non vacillarono, così sarà anche nel tempo che precederà il Mio ritorno. Anche allora, fedeltà e fede sulla Terra saranno scomparse, perché l’umanità, o perlomeno la maggior parte degli uomini, preferirà ossequiare la materia, il mondo e i suoi piaceri, come già adesso lo potete notare dappertutto.

8. Così dovrà iniziarsi la purificazione e il raffinamento delle anime del Regno spirituale, come Io espressi nel Vangelo con l’esempio del fico. Quando questo comincia a mettere le sue foglie e a diventar succoso, allora è giunto il tempo che precede l’estate, il tempo dello sviluppo e della formazione dei frutti, che spiritualmente ci richiama alla memoria il periodo della separazione e della prova, in cui sarà richiesto il conto del bene spirituale affidato agli uomini.

9. I fenomeni degli elementi, le sciagure e le malattie che precederanno questo tempo, saranno gli ultimi tentativi per salvare ciò che è ancora possibile salvare, affinché non tutti affoghino nel fango dell’egoismo. Solo così, attraverso disgrazie e amari colpi di sfortuna, si piegherà l’orgoglioso cuore.

10. La Verità, come la realtà, si deve mostrare nuda, affinché nessuna illusione la abbellisca. Solo così, essa può operare guarigioni. E quando il mondo materiale si mostra nella sua reale veste della fugacità e dell’inganno, quando esso ricaccia l’uomo con scherno e a colui che lo voleva accarezzare volta le spalle con disprezzo, solo allora – in genere, purtroppo, solo troppo tardi – lo spirituale comincia ad esercitare il suo influsso, e solo allora si destano pensieri migliori e sentimenti più puri. Così, quale Padre amorevole, Io devo guidare gli uomini, affinché riconoscano il vero valore delle cose, e trovino Colui che è la Pace perenne.

11. Che contro questi tentativi sempre crescenti si lavorerà per mettere gli uomini alle strette con tutti i mezzi possibili; che scherno, vendetta e persecuzione colpiranno i credenti; che falsi, ma anche veri profeti cercheranno di istruire il popolo; e che alla fine nella maggioranza degli uomini subentrerà un totale scompiglio di idee, questo si comprende da sé! Tutti i Miei ammonimenti, come accadde prima del diluvio, resteranno infruttuosi per molti, e solo pochi si convertiranno. Quando però gli eventi si succederanno, allora ‘spiritualmente’ se ne salverà comunque la maggior parte, ed essi Mi ringrazieranno, per averli sottratti, attraverso tali severi mezzi, alla rovina generale.

12. Quando tutti questi infelici avvenimenti irromperanno sull’umanità, come un giorno presso i giudei la distruzione del tempio e di Gerusalemme, chi sarà allora colpevole di questo? Forse sono Io un Dio della vendetta, un Dio che vuole il sangue e la miseria di tante migliaia di uomini? Oppure non sono piuttosto essi stessi a voler piegare tutto sotto il loro intendimento e – se solo fosse possibile – perfino rovesciare le grandi leggi del mondo materiale e spirituale?

13. Vedete, ora Io faccio mettere giù per iscritto questo, affinché tutto il mondo lo sappia! Come un giorno predissi la rovina del popolo giudeo – e si verificò anche veramente – così voi avete ammonizioni e profezie a sufficienza in queste cinquantatre Prediche, nelle quali Io vi ho detto chiaramente ciò che avverrà, e come e quando dovrà accadere, affinché i Miei figli smarriti siano ricondotti sulla giusta via. Già a quel tempo dissi ai Miei discepoli: «Sarà predicato il Vangelo del Regno di Dio nel mondo intero!», e questo Vangelo è la presente opera che Io vi lascio qui, come segno del Mio Amore e della Mia Grazia.

14. Il tempo dell’abominio e delle devastazioni è da intendersi più spiritualmente che materialmente; ciò che sta scritto nel Vangelo, come per esempio: «Chi è sul tetto, costui non scenda giù!» ecc., tutto questo vuol dire: lasciate andare il mondano e attenetevi allo spirituale, all’imperituro! Là si trova l’ancora che può tenere ferma la nave della vostra vita nelle tempeste delle disgrazie materiali e della miseria spirituale! Senza quest’ancora non troverete nessuna quiete, nessuna pace!

15. Perciò raccoglietevi attorno a Me, e tenetevi saldi a Me e alla Mia Dottrina, poiché, come sta scritto: «Cielo e Terra passeranno!». Sì, Cielo e Terra passeranno; essi si dissolveranno in altri elementi, e da loro usciranno altre forme e altri mondi. L’intera Creazione passerà attraverso il medesimo processo che ha dovuto attraversare anche il popolo giudeo, il quale, con le sue tradizioni e la sua religione, fu il fondamento della Mia Dottrina.

16. Nella Creazione Io ho riposto il Mio Spirito ovunque, anche nel più piccolo atomo, e ciò, per rendere la materia idonea a svilupparsi in qualcosa di più grande e di più elevato. Altrettanto, il popolo Giudeo fu l’elemento adatto nel quale poter compiere la Mia discesa e – come nell’intera Creazione visibile – portare a termine la Mia grande Opera spirituale. Tuttavia, così come il popolo giudeo, dopo la sua missione cessò di essere un popolo, e come l’umanità, dopo la sua purificazione cesserà di essere portatrice di tutte le passioni egoistiche, per cedere il posto a qualcosa di meglio, – altrettanto l’intera Creazione, che è ancora il fondamento del Mio Amore per tutti gli esseri creati, dovrà un giorno pur cessare di essere l’espressione dei Miei Pensieri divini.

17. Quando gli esseri della Creazione, maturi per la spiritualizzazione, saranno giunti al punto in cui anche la più fine materia dovrà apparire ancora come grossolana, allora questo mondo, pur dotato di tante meraviglie e bellezze, sarà un involucro troppo grezzo, per accogliere il puro spirituale, sicché l’intera Creazione dovrà essere adattata a divenire luogo di dimora per questi nuovi esseri, cosa che presuppone la dissoluzione. In quel tempo apparirà il Figlio dell’Uomo in tutta la Sua magnificenza – come Io dissi un giorno – poiché anche gli esseri creati saranno in una condizione spirituale tale, da poter sopportare questo splendore e questa magnificenza. Allora i supremi spiriti e gli angeli raduneranno gli eletti da tutti i quattro venti, e da un estremo del Cielo all’altro.

18. Sì, così accadrà ancora, sempre passando su gradini più elevati e collegati con le più grandi beatitudini. Io posso mostrarMi ai Miei spiriti solo così come loro Mi possono afferrare. E poiché Io sono infinito, allora infinite sono anche le opinioni di Me, e il Mio Regno non sarebbe infinito se non fosse possibile un costante accrescimento delle potenze spirituali.

19. Io predissi in quel tempo ai Miei discepoli tutto questo in immagini, non solo perché essi ne venissero a conoscenza, ma affinché fosse dimostrato che le Mie parole non erano transitorie, e sarebbero, invece, rimaste per sempre vere! Non crediate che Io sia venuto nel mondo per voi soltanto, e che abbia sopportato tutto a causa della piccola Terra e dei suoi abitanti, no! Le Mie azioni sono azioni dell’infinità! Anche la Bibbia – nella quale stanno scritte in parte le parole che Io espressi durante i Miei anni terreni – non è solo per voi, essa appartiene all’intera Creazione!

20. E se milioni di mondi non sanno ancora nulla della Mia esistenza, verrà tuttavia il tempo in cui queste parole di Dio irromperanno anche su di loro, e saranno comprese in base alla formazione spirituale che essi possiederanno. Poi, per quelli perfettamente rinati nello spirito, la dura corteccia della lettera e l’interpretazione letterale svaniranno, e il puro e profondo senso delle parole di Dio, le parole di un Padre amorevole, saranno chiare e luminose, comprensibili all’intera Creazione, ed Egli a tutti esclamerà: “Amatevi! Oh, amatevi l’un l’altro! Poiché per Amore Io ho creato il mondo, per Amore ho compiuto il più grande atto d’Umiltà sulla vostra Terra, e per Amore ho purificato l’umanità con afflizioni e sofferenze, affinché le Mie parole, espresse un giorno, e spiegate in questo Vangelo, rimangano eternamente vere! Esse non hanno nessun altro scopo che rendere effettivamente figli Miei, molti di quelli che lo erano solo secondo il nome!”.

21. Così dopo l’abominio della devastazione, come dopo la tempesta, la pioggia e l’uragano, il Sole di Grazia dovrà risplendere di nuovo per tutti nel suo pieno splendore! Quando l’aria spirituale sarà purificata da tutti i cattivi veleni, tutto si preparerà, come la Terra rinfrescata dopo un temporale, a una nuova, operosa vita. – Amen!

<= Predica 52

Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  主的講道講道53 後世的日子……堅持那不朽的屬靈的!
  揭露給戈特弗里德邁耶霍費爾

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主的講道講道53
後世的日子……堅持那不朽的屬靈的!
揭露給戈特弗里德邁耶霍費爾

(1872年5月4日),帕斯卡爾

馬太福音24:15-28講道 – 後世日

當你們看到先知但以理所說的荒涼的可憎之物,站在聖所,(他們說:讓他明白:)然後讓那些在猶太的人逃到山上:讓屋頂上的人不下來從他家裡拿出任何東西:也不要讓在場的人回來拿他的衣服。

對於那些有小孩的人,以及那些吸食在那些日子的人來說,有禍了!但求你保證你的奔跑不是在冬天,也不是在安息日,因為那時將是更大的苦難,如此是世界開始到現在都没有的,不,將来也不會有。除了那些日子應該縮短之外,不應該有肉體得救。但是為了選民的緣故,那些日子將會縮短。

那麼,如果有人告訴你,看,這裡是基督,或者在那裡;不要相信。因為那裡必生出假基督和假先知,並要顯明大信号和奇事。等等,如果可能的話,他們會欺騙當選者。看哪,我以前告訴過你。

所以他們若對你們說,他在曠野。不要出去,看哪,他在暗室裡。不要相信。因為閃電從東方出現,直到西方都閃耀。人子的降臨也必如此。對於任何地方有屍體,老鹰都會在那里聚集一起。

主如此說:

1.這是我要向你解釋的最後的福音。它涉及猶太教的後期,也是人類的最終狀況,甚至是在可見世界結束時的最後事件,這些事件已經轉變並上升到更高的水平,將開始一個新的循環。

2.我曾經向我的門徒預言耶路撒冷聖殿被毀,是猶太人作為一個民族結束的第一幕。然後,他們失去了作為一個民族的重要性,不再配得在這個地球上共同生活的作為一個國家。在努力摧毀曾經存在的最偉大的國家之後,我永恆的精神王國。他們從一開始就通過他們的宗教和他們的先知被選中,成為那個我可以下降到地球上的國家,但事後證明他們不太可能接受和傳播我的教導。

3.真理之光只傳達給我的門徒和那個國家的一些選民。其他人拒絕了它,並且喜歡黑暗並堅持死信,這是迄今為止他們還沒有擺脫的一個特徵,儘管他們被迫分散在所有其他國家中。

4.歷史告訴你在我升上我的王國後,我所預言的每一件事情是如何實現的。這樣一來,在精神上早已被毀滅的聖殿就結束了,我從許多人中選擇的人的歷史成為我永恆真理的載體和推動者。

5.我也對我的門徒預言了,隨著時間的推移,我的宗教,我的教導,在與猶太教的鬥爭中越來越強大,在它的進步越來越多地給它的追隨者受益,而猶太教則與其崇拜相反的,一直停滯不前,其追隨者今天仍然在等待著彌賽亞,他們有著與他們兩千年前相同的世俗觀念。我已經盡力就他們錯誤的觀念開導他們,但他們的頑固態度是我最大的反對意見。

6.我創作的一切都在不斷進步。一切都在變化,並且在這種變化中自我完善。只有猶太人不希望有任何創新或改變,因此他們只能為自己的罪過而自責 – 被所有國家蔑視 – 因為他們只服務於地球上最卑劣的事物,即財富。因此,追求物質而不是精神價值的人會自我懲罰自己,因為我的王國雖然看起來似乎是物質的行式,但它只是精神而不是物質。

7.耶路撒冷被摧毀時猶太人發生的事情將在今天的人類結束時再次發生。將再次出現戰爭和破壞的恐怖,只是形式不同而已。就像在那些時候,相信我的少數人有更好的事情,或者如果它很艱難,可感恩是由於他們對我有堅定的信仰而能夠更好地忍受它,因此它將在我的第二次降臨之前。那時,信仰和信任也會在地球上消失,因為人類或者至少大多數人會喜歡世界和它的快樂,正如在任何地方都已經註意到的那樣。

8.因此,靈魂精神領域的淨化必須按照我對福音書中的无花果的說法進行。當它開始進入葉片並發展汁液時,就是夏天之前的時間,即發育和結果之前的時間,在精神上與測試和分離的時間相比較,那時人們必須考慮到託付給他的精神價值。

9.自然事件,事故和疾病,在此之前的是最後一項努力挽救任何可以拯救的,並非所有人都可能窒息在自私的泥潭中。傲慢的人心只能通過命運的不幸和打擊而變得柔軟。

10.像現實一樣,真理必須以裸露的形式呈現,而不是由幻想所蒙蔽。只有這樣才能產生治療效果。當物質世界在短暫和欺騙的本質中表現出自己毫不掩飾的態度時,當它嘲諷地拒絕一個人,輕蔑地拒絕他想要愛撫它的人時,只有 – 通常為時過晚 – 精神才能開始影響它;只有這樣才能喚起更好的想法和純粹的情緒。因此,作為一位慈愛的父親,我必須引導人們認識事物的真正價值,以便他能夠找到永久和平的主。

11.顯然,這些不斷增加的努力正在被反對以一切可用的手段,信徒們不得不忍受嘲諷,報復和迫害,假先知和真先知會努力教導人民,並且在最後,大多數人會完全困惑。就像在洪水之前,我的訓誡對很多人來說都是徒勞的,只有少數人會修補他們的方式。然而,當事件發生時,大多數人都會在精神上得到拯救,然後他們會感謝我,我的挽救了他們在如此嚴厲的程度,使他們從巨大的破壞中得拯救了。

12.當所有這些不幸的事情都會發生在人類身上,猶太人曾經發生過在他們的聖殿和在耶路撒冷遭到毀滅的事 – 他們的錯將是什麼?我是複仇之神嗎?谁愿意成千上萬的血與痛苦?或者,他們是不是應負責任的人想要屈從於自己的意願,並且希望 – 如果有可能的話 – 甚至會鬧怒物質以及精神世界的偉大法則?

13.我寫下了這裡讓全世界知道!正如我曾經預測過的猶太人的垮台一樣,這也是53的講道,這裡有很多的訓誡和預言,我已經很清楚地讓你們知道將會發生什麼事情,如何以及何時會發生,為了引導我犯錯的孩子走上正確的道路。那時我已告訴我的門徒:“神的國度的福音將在全世界傳揚!” – 我現在把這項工作作為我的愛和恩典給你。

14.可憎與荒涼的時間應該以精神而不是以物質的意義來理解,因為福音中所說的內容,例如:“讓屋頂上的人不要下來!”等等,意思是:放手一切世俗的,堅持不朽的,屬靈的!在那裡,你可以找到能夠在物質不幸和精神困擾的風暴中牢牢抓住你生命中的船隻的錨!沒有這個錨點,你會發現沒有休息,沒有和平!

15.因此,聚集在我身邊,緊緊抓住我和我的教訓!因為,正如所寫的:“天地要滅亡。”是的,天地會消逝;它們將會溶解成其他要素,从此為其他形式和其他世界將出現。整個創作將經歷與猶太人一樣的過程,猶太人的传統和宗教為我的教學基礎。

16.我已將我的靈投入到創造中的一切事物中,即使是最小的原子,也能使物質發展成更大更高的。因此,猶太人是我可以下降到地球的最適合的元素,並且 –正如在整個可見的創造中 – 完成了我偉大的靈性任務。然而,就像猶太人在其使命之後不再是一個民族一樣,人類在淨化之後將不再是所有自私慾望的載體,因為必須為更好的讓路,整個到目前為止仍然是我對所有創造生物的愛的基礎,也將終有一天不得不停止我神聖思想的體現。

17.當創造的生物會成熟到一個精神化的階段,即使是最好的事物也必須顯得粗糟,那麼這個如此富有奇觀和美麗的世界將成為純粹精神的載體,必須被解體。整個創作必須適應那些居住在其中的人。那時候人子會出現在榮耀之中 – 正如我曾經說過的 – 因為被創造的生物也會獲得一種精神狀態,這將使他們有可能承受這種輝煌和榮耀。然後,最高的靈魂和天使將從宇宙的四方,從宇宙的一端到另一端地收集選民。

18.這種情況會重複發生,每次都會有更高的水平,而且會有更高的幸福感。我可以向我的靈魂透露自己,只到一點為了讓他們獲得理解。然而,因為我是無限的,所以我的觀念也是無限的,如果精神力量的不斷增強是不可能的,我的王國就不會是無限的。

19.我用比喻預言給了我的門徒,這不僅僅是他們可能知道的,而是要證明我的話不是短暫的,並且會永遠保持真實。不要以為我是為了你而獨自走進這個世界的,只是為了這個小地球和它的居民而遭受苦難。我的行為是無限的行為!此外,聖經中的部分內容包含我在地球上的歲月中所說的話,不僅僅是為了你,而是為屬於所有的被創造的。

20.即使數百萬世界還不知道我的存在,但是當上帝的這些話語能夠接觸到他們,並根據他們的屬靈水平被理解時,時機將會到來。然後那些在靈裡完全重生的人將會擺脫這封信和字面解釋的堅硬外殼,上帝的話語的純粹而深刻的意義,一位慈愛的父親的話語,將會對所有的被創造的說話,這是清楚易懂的:“愛你所有,哦,彼此相愛!“因為我用愛創造了世界,出於愛,我在地上表現出最溫柔的行為;出於愛,我正在通過痛苦和苦難來淨化人類,所以我曾經講過並且現在在這本福音書中解釋過的我的話將永遠保持真實。他們沒有別的目的,只讓我的孩子變成真正的,而那許多人只是名義上的。

21.正如在雷雨之後陽光會出現,它也會在荒涼的可憎之後出現,而且恩典的陽光將為它的全部光芒再次閃耀。由於精神氛圍將所有毒藥從中清除,所有事情都將為新的積極的生活做好準備,就像雷雨後的清新地球一樣。阿門。

36. Hochmut & Demut… Gleichnis vom Pharisäer & Zöllner – Pride & Humility… The Parable of the Pharisee & The Publican

PREDIGT / SERMON 36
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PREDIGTEN DES HERRN-36-LukAS-18_9-14 Pharisaer und Zoellner-Hochmut und Demut-Gottfried Mayerhofer-1280 THE LORDS SERMONS-36-Luke-18_9-14 Pharisee and the Publican-Pride and Humility-Gottfried Mayerhofer-1280
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flagge de  36. Predigt… Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner

Predigten des Herrn – Predigt 36
Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer (April 1872)

Lukas 18:9-14…
Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis: “Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten; einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.

Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: ,Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe.`

Und der Zöllner stand von ferne, wollte seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: ,Gott, sei mir Sünder gnädig!`

Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.”

So spricht der Herr:

1. In mehreren Evangelien, die Ich bis jetzt erklärt habe, waren Gleichnisse, durch deren Vorkommnisse im gewöhnlichen Leben Meine Lehre oder eigentlich nur Meine zwei Liebesgebote erläutert wurden, und von denen noch mehrere folgen werden.

2. Diese Erklärungen haben vor allem den Zweck, anderen Deutungen vorzubeugen, wie auch Moses Meine Gebote in zehn anderen näher bezeichnete, weil die Menschen sich nur zu oft bloß an den Buchstaben haltend, des Wahnes sind und auch waren: was in den Gesetzen nicht besonders erwähnt werde, sei auch nicht verboten.

3. Da Ich während Meines Erdenwandels als Lehrer die Beschränktheit der Begriffe Meiner Jünger und sonstiger Zuhörer wohl kannte, wählte Ich öfters Beispiele, Gleichnisse und Vergleichungen von materiell Bestehendem mit geistig Unsichtbarem, um niemand in Zweifel zu lassen, wie er Meine Lehre auffassen und wie er die ihm schon früher gegebenen kirchlichen Gebote verstehen solle.

4. Hier in diesem Evangelium seht ihr wieder, wie Ich besonders den Pharisäern, welche stets im Eigendünkel lebten, als seien sie besser als das andere Volk, ein Gleichnis gab, welches ihre Fehler berührte; denn sie glaubten, wenn sie nur die religiösen Gebräuche hielten, so sei alles getan, und der Gott ihrer Religion könnte sich damit zufrieden geben.

5. Ich erzählte ihnen von zwei Menschen, von denen der eine, welcher die Satzungen seiner Religion in den verschiedenen Gebräuchen dem Anscheine nach hielt, so ganz mit Hochmut und Verachtung auf einen andern herabsah, welchen er weit unter sich glaubte, weil sein Lebensberuf einer von denjenigen war, die in jener Zeit nicht im besten Rufe der Redlichkeit standen.

6. Nun, dieser Vergleich des einen, der in seinem übermütigen Stolze glaubte, nie oder nur wenig gesündigt zu haben, mit dem andern, der in vollster Demut sich seiner Vergehen, die von der menschlichen Natur oft nur zu leicht begünstigt werden, bewußt ist, – dieser Vergleich war geeignet, den unbändigen Stolz der Pharisäer zu demütigen. Er gab auch Meinen Jüngern und Zuhörern über manche Meiner Taten, die gegen die gewöhnlichen Gebräuche der Juden verstießen, eine Aufklärung, damit sie alle erkennen sollten, was für ein Unterschied es ist, ein Gesetz dem Worte oder Buchstaben nach zu halten oder es im geistigen Sinne zu verstehen und zu befolgen.

7. Als Erklärung dieses Beispiels sagte Ich Meinen Jüngern: “Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden!”

8. In den folgenden Versen dieses Kapitels ist zum Ausdruck gebracht, daß ,gut` niemand genannt werden kann als nur Gott, wobei Ich Mich, als Menschensohn, selbst nicht ausnahm. Ich tat dies geflissentlich, damit sie alle hören und begreifen sollten, daß das Wort ,gut` als Eigenschaft nicht so leicht zu erwerben und zu verdienen ist, und daß viel, ja sehr viel dazu gehört, um auf eine solche Benennung Anspruch machen zu können; denn das Wort ,gut` hat hier auch die Bedeutung des Begriffes ,sündenfrei`.

9. In der weiteren Folge dieses Kapitels sagte Ich bei der Gelegenheit, als man die Kindlein zu Mir brachte, daß die Menschen, wollen sie auf Mein Reich Anspruch machen, den Kindern gleichen müssen in bezug auf die Einfalt ihres Herzens, ihre Unschuld und das unbeschränkte Vertrauen zu ihren Eltern. Denn nur derjenige, der diese Eigenschaften des Kindes besitzt, wird durch Beten und Bitten den Eingang in Mein Reich erzwingen können, – weswegen der erste Vers dieses Kapitels sagt, daß man stets beten und nicht davon ablassen, d.h. daß man alles im Hinblick auf Mich und Meine zwei einzigen Gebote vollführen solle. Um das aber tun zu können, muß man auch fähig sein, seine Lieblingsgewohnheiten, das am schwersten Entbehrliche nötigenfalls zu opfern, was Ich durch den Vorfall mit dem Obersten näher erklärte; denn von diesem Manne verlangte Ich gerade die Opferung dessen, was ihm am meisten ans Herz gewachsen war.

10. Das Gleichnis, daß ein Kamel (Schiffstau) leichter durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher in den Himmel komme, will besagen, daß das erstere leichter zu bewirken sei – obwohl es zu den Unmöglichkeiten gehört -, als daß ein Mensch, der noch an weltlichen Dingen hängt, in Mein Reich des Geistes gelangen könne; denn nur, wenn alles Weltliche dem geistigen Zwecke untergeordnet wird, ist von der Stufe des Weltlichen ein Aufschwung ins Geistige möglich.

11. Das, was Petrus bei diesem Vorfall mit dem Obersten zu dem Schlusse veranlaßte, sie seien Meine Jünger, eben weil sie alles verlassen hätten und Mir nachgefolgt wären, zeigt klar, wie leicht die Menschen ihre gebrachten Opfer überschätzen und schon auf dieser Erde die Belohnung dafür erwarten, während diese ihnen vielleicht erst im Jenseits, in dem Bewußtsein erfüllter Pflicht, zuteil wird. Meine Jünger hatten davon deshalb eine andere Auffassung, weil sie alle noch sehr unter dem Einfluß Meiner sichtbaren Persönlichkeit standen und daher nicht zur eigenen Reife gelangen konnten. Ja, als Ich ihnen Meine Leidensgeschichte voraussagte, begriffen sie es nicht; denn sie glaubten, wenn ihnen schon wegen ihrer materiellen Aufopferungen hier und dort Seligkeiten versprochen würden, umsomehr müßte Ich, der sündlos und rein vor ihren Augen einherwandelte, deren teilhaftig werden.

12. Sie waren blind wie der Blinde am Wege gen Jericho, sie hörten Mich wohl, aber sie verstanden nicht den Sinn Meiner Worte. Und wie Ich diesen Blinden sehend machte, weil er fest an die Möglichkeit der Heilung durch Meine Hand glaubte, so ward auch ihnen mit der Ausgießung Meines Geistes über sie der geistige Star gestochen, und sie begriffen dann erst ganz und sahen im hellsten Licht, was Ich ihnen in vielen Gleichnissen und Bildern während Meiner dreijährigen Lehrzeit gesagt hatte. Da erst begriffen sie, wer Ich war, was Meine Lehre zu bedeuten habe, und was ihre eigene Mission sei.

13. Seht, dieses Evangelium sagt euch vom Anfang bis zum Ende mit wenig Worten immer das gleiche! Es sagt euch, wie im praktischen Leben das ,gut` oder ,ohne Sünde sein` so schwer ist, und wie die Aufopferungsfähigkeit so viele tausend verschiedene Abweichungen hat. Der Buchstabe des Evangeliums drückt eben nicht nur das vermeinte Eine aus, sondern der Sinn des Evangeliums zielt im ganzen darauf hin, den menschlichen Dünkel, man sei besser als der andere, herabzustimmen. Daher der Hinweis auf die Demut, wie sie im Zöllner als Tugend, dann beim Obersten als höchst Gefordertes, in den Kindlein als unbewußte Unschuld versinnbildlicht, Meinen Jüngern als künftige Belohnung verheißen und von Mir als irdischer Mensch auf Meinem letzten Leidensgange als höchstes Beispiel ausgelebt worden ist!

14. So seht ihr die Stufen der Demut vor euch, das Herabwürdigen der eigenen Natur vor dem zu erreichenden geistig höchsten Standpunkt, den Ich euch als Mensch als ewiges Beispiel zeigte.

15. Beachtet dieses Evangelium, in welchem der Lehren tiefste in Worten und in Meinem eigenen Lebensgang vor euren Augen stehen! Glaubt nicht, als wäret ihr schon etwas Besseres, weil euch Mein Wort vor vielen anderen zuteil wird und ihr gleichsam aus Meinem eigenen Munde erfahret, wie man es auffassen und im Leben ausüben soll!

16. Auch unter euch sind noch viele wie der Oberst. Wenn für euch die Stunde heranrücken wird, wo auch ihr dem Teuersten dieser Welt, welches ihr bis jetzt mit so vieler Ängstlichkeit bewahrt habt, entsagen müßt, da seid versichert, daß viele von euch traurig sein und sich von dannen schleichen werden wie der Oberste. Dann wird der Probierstein an eure menschliche Natur gesetzt, wieviel des Geistigen ihr aus Meinem euch so vielfach gespendeten Himmelsbrote mit eurem eigenen Ich vermischt und euch angeeignet habt. Deswegen geht auch an euch der Ruf des ersten Verses dieses Evangeliums: Betet und lasset nicht ab, damit euch stets Kraft genug bleibe, unter allen Umständen und Verhältnissen nicht zu wanken, sondern fest bei Mir zu stehen; denn nur den Ausharrenden werden im Jenseits ihre weltlichen Verluste vergütet werden, den Schwankenden und Zweifelnden aber nicht!

17. Betet ohne Unterlaß, daß euch in jeder Beziehung der Hochmut oder der Stolz verlasse, und zieht das Kleid der Demut an! Werdet wie die Kindlein! Glaubt vertrauensvoll an Meine Verheißungen; denn das, was Ich euch jetzt sage, ist ja nichts Neues! Schon vor mehr als tausend Jahren wurde es von Mir Meinen Jüngern und gläubigen Zuhörern gegeben! Schon lange liegt es, wie ihr sagt, schwarz auf weiß vor euren Augen; aber blind wie der Bettler von Jericho seht ihr nicht das Licht, das aus diesen Worten strahlt. In eurem Herzensdrange rufet auch ihr oft zu Mir: “O Herr, mach mich sehend!” Und es ergeht auch denjenigen unter euch, die vertrauensvoll wie der Blinde von Jericho sich Meinen Händen anvertrauen, so, wie es in diesem Evangelium heißt: “Wer ohne Unterlaß betet und bittet, den werde Ich erhören!”; denn auch ihnen wird ihr Glaube, wie jenem Blinden der seine, helfen.

18. Ihr bekommt jetzt in diesen Sonntagspredigten so viel Licht aus Meinen Himmeln, daß es unmöglich scheint, daß ihr über den eigentlichen Sinn Meines Wortes, wie es einst gesprochen wurde, noch Zweifel hegen könnt, ferner darüber, wie es ausgeführt werden soll, und daß es jetzt selbst in der sozialen und politischen Entwicklung eures gesamten Weltteils, dem Endresultat, der endlichen Vergeistigung der menschlichen Seele entgegengeht.

19. Ich sagte Meinen Jüngern Meine Leiden und Meinen Tod voraus, sagte ihnen aber nicht, daß eben diese Leiden und dieser Tod der größte Triumph, der größte Sieg des Geistigen über die menschliche Natur seien und bleiben würde. Ich verschwieg es, weil sie Mich nicht verstanden hätten; aber nun sage Ich es frei heraus, daß alles dahin drängt, zur Reife zu bringen, was Ich in jenen drei Lehrjahren als Samen ausgesät habe. Meine Lehre wird trotz aller blutigen und scheußlichen Vorgänge, denen sie in vielen Jahrhunderten als Deckmantel dienen mußte, am Ende doch siegend hervortreten, wenn die Menschheit durch Leiden und Trübsale gezwungen sein wird, sich all des Unflats zu entledigen, welcher ihr noch anklebt.

20. Was Mir in jenen Zeiten geschah – die Leiden und Kämpfe und selbst der Tod, der aber durch die Auferstehung und Himmelfahrt zum Sieg gekrönt wurde -, das geht jetzt mit der Menschheit vor. Was Ich damals als Mensch litt, wird jetzt die Menschheit leiden müssen.

21. Das Weltliche muß verspottet, verachtet, gekreuzigt werden, soll das Geistige im Menschen auferstehen, soll eine Annäherung mit Meinem Geisterreich möglich werden!

22. Ich ging in jener Zeit mit dem Beispiel voran, und die Menschen müssen jetzt nachfolgen. Wohl dem, der schon früh Hand anlegt und abstreift, was als weltlicher Ballast sein Aufschwingen in höhere Geistesstufen hindert! Er gewinnt viel im voraus, und die zu tief in der Materie stecken und Meinen Ruf zum Erwachen nicht vernehmen wollen, denen wird es ergehen wie den Mauern von Jericho, welche bei den Trompetenstößen einstürzten. Sie werden ihrer Vernichtung ebenfalls nicht entkommen, weil sie, nur Materie, in das Geistige Reich nicht aufgenommen werden können.

23. Nicht umsonst sind diese dreiundfünfzig Predigten für die Menschheit kundgegeben. Für euch und für alle die, welche einst durstig nach Lebenswasser lechzen werden, sind sie gegeben. Alle sollen sehen, welche Fülle von Liebe, Wahrheit und Lebenswärme in den von Meinen Jüngern aufgezeichneten Evangelien verborgen liegt, für welche aber bis jetzt noch das geistige Verständnis bei der Mehrzahl fehlte.

24. Um euch also die Evangelien, mit mehr als sieben Siegeln verschlossen, zu öffnen und durch diese Bücher den Weg zu Mir und Meinen Himmeln anzubahnen, sende Ich euch diese Erklärungen. Sollen sie Nutzen bringen, müssen sie nicht allein gelesen, sondern im Leben ausgeübt werden, damit Ruhe, Frieden und Trost denjenigen im vollsten Maße werde, welche es sich zum Ziel gesetzt haben, Meine Kinder zu werden. Amen.

flagge en  Sermon 36… Parable of the Pharisee and the Publican

The Lord’s Sermons… Sermon 36 – Luke 18:9-14
The Parable of the Pharisee and the Publican

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 1872)
spoken by Pascal

Luke 18:9-14…
“And he spake this parable unto certain which trusted in themselves that they were righteous, and despised others: “Two men went up into the temple to pray; the one a Pharisee, and the other a publican.

The Pharisee stood and prayed thus with himself, God, I thank thee, that I am not as other men are, extortioners, unjust, adulterers, or even as this publican. I fast twice in the week, I give tithes of all that I possess.

And the publican, standing afar off, would not lift up so much as his eyes unto heaven, but smote upon his breast, saying, God be merciful to me a sinner.

I tell you, this man went down to his house justified rather than the other: for every one that exalteth himself shall be abased; and he that humbleth himself shall be exalted.”

Thus says the Lord…

1. A number of the Gospels which I have so far explained contained parables depicting events in everyday life through which My teaching, or rather My two commandments of love, are interpreted.

2. The main object of these explanations is to guard against other interpretations, since men, too often sticking only to the letter, think that what is not specifically mentioned in the commandments, is also not forbidden.

3. Since during My ministry on earth I was well aware of the narrowness of My disciples’ and other listeners’ concepts, I frequently chose examples, parables and analogies of material things with that which is spiritual and invisible, so as to leave no doubt in people’s minds how My teaching and the earlier religious commandments they had been given were to be understood.

4. This Gospel shows how I gave to the Pharisees, who in their self-conceit always considered themselves better than the others, a parable especially dealing with their faults; for they believed that as long as they observed their religious customs, they had done all that was required and their God could be satisfied with them.

5. I told them about two people, one of whom, seemingly observing the various laws and customs of his religion, looked down upon the other with pride and contempt as if he were far beneath him, because that man had an occupation which in those days was regarded as not particularly honest.

6. This comparison of the one, who in his arrogance thought he had not sinned or only very little, with the other, who in deep humility was quite conscious of his sins, as the result of human weakness, was apt to humble the mighty pride of the Pharisees. It also explained to My disciples and other listeners some of My actions that offended against the accepted customs of the Jews, showing them the difference between fulfilling a law according to the letter or understanding its spiritual meaning and observing it accordingly.

7. As an explanation of this example I said to My disciples: “For everyone that exaltheth himself shall be abased; and he that humbleth himself shall be exalted.”

8. In the following verses of this chapter, it is pointed out that no one may be called “good” except God, whereby I even did not make an exception of Myself as the Son of man. I did this to make them realize that the word “good” as an attribute is not easy to achieve and deserve, and that much, very much, is required to be able to lay claim to such a description; for in this case the word “good” would also mean “free from sin”.

9. Further in this chapter, when the children were brought to Me, I pointed out that men, if they want to claim My Kingdom, must be like children as regards the simplicity and innocence of heart and complete trust. For only he who possesses these characteristics of children will be able to force his way into My Kingdom with prayer. Therefore, the first verse of this chapter says that one should keep praying and persevere with it, which means that everything should be done with Me and My two sole commandments in mind. And to be able to do that, one must be capable of sacrificing if necessary one’s favourite habits, that which is hardest to do without. This I explained in the event with the ruler, for I asked of him to sacrifice that which was nearest to his heart.

10. The parable that it would be easier for a camel (a mooring rope) to go through a needle’s eye than for a rich man to enter into the Kingdom of God, means that it is impossible for a man who is still attached to worldly things, to enter My Kingdom of the spirit. For to rise from the material level to the spiritual is only possible when all worldly things are subordinated to the spiritual goal.

11. That Peter on this occasion drew the conclusion that because they had left everything they were My disciples, only shows how easily men over-estimate their sacrifices, expecting a reward already on earth, whereas they may receive this only in the other world in the consciousness of duties fulfilled. My disciples did not yet have the right understanding of this, because they still depended very much on My visible person and therefore had been unable to mature. When I talked to them about My impending suffering, they did not understand for they believed that if they had already been promised beatitudes here and in the beyond because of their material sacrifices, this would apply all the more to Me who walked before them free from sin and pure.

12. They were as blind as the blind man on the road to Jericho; they did listen to Me, but did not understand the meaning of My words. And as I gave the blind man his eyesight because he believed firmly that My hand could heal him, thus when I poured My spirit over My disciples, their spiritual blindness was cured and only then did they fully comprehend and see in the brightest light what I had told them in parables and analogies during the three years of My teaching ministry. Only then did they comprehend who I was, what My teaching meant, and what their own mission was.

13. This Gospel tells you from beginning to end, in a few words, always the same thing. It tells you that in practical life the “being good” or “being without sin” is so very difficult and that the capability for sacrifice is so varied. Generally this Gospel aims at abasing the human self-conceit of being better than others. Therefore, the reference to humility. In the publican it revealed itself was a virtue, in the ruler it was demanded as a supreme sacrifice, in the little children it was evident as unconscious innocence, promised to My disciples as a future reward, and demonstrated by Me in My life on earth as a supreme example in My final suffering.

14. Here you can see the various stages of humility, the mortification of one’s own nature to achieve the highest spiritual perfection as demonstrated by Me as an eternal example.

15. Take heed of this Gospel wherein the most profound precept has been brought to your attention in words as well as in the example of My own life. Do not imagine yourselves to be something better because you are receiving My Word before many others, and you learn as if from My mouth how it is to be understood and practised in life.

16. Also among you there are still many like the rich ruler. For you, too, the hour will come when you have to renounce that which has been dearest to you in this world and which so far you have guarded anxiously. Then you may be sure that many of you will be sorrowful and go their way like the rich ruler. Then the touchstone will be used on your human nature to see how much spiritual you have absorbed from the bread of heaven with which I have so generously supplied you. Therefore, the words of the first verse “to pray and not to faint” are also addressed to you, that you might always have sufficient strength not to waver under the most difficult conditions, but to stand firmly by Me. For only those who persevere will be recompensed for their worldly losses in the beyond, and not those who have wavered and doubted.

17. Pray continuously that every trace of arrogance and pride may be eliminated from you and do put on the garment of humility! Become as little children! Have trust in My promises, for what I am telling you now is nothing new. Almost two thousand years ago I told this to My disciples and believers. It has been before your eyes – black on white as you would say -for a long time; but you are as blind as the beggar of Jericho, and you do not see the light that shines from these words. In the distress of your heart you often call to Me: “O Lord, make that I can see!” And those who trustingly give themselves into My care do experience that “to those who pray incessantly I will grant their requests”, for their faith will help them as the blind man’s faith helped him.

18. In these Sunday sermons, you are now receiving so much light that you can no longer have any doubts regarding the meaning of the words I once spoke, nor how they should be applied, and that the social and political development in your part of the world is leading towards the ultimate goal, the eventual spiritualization of the human soul.

19. I told My disciples of My imminent suffering and death, but I did not tell them that this suffering and death would be and remain the greatest triumph of the spiritual over human nature. I did not tell them, because they would not have understood Me; but now I say it openly that everything presses on to bring to maturity the seeds that I sowed in those three years of My ministry. Notwithstanding all the bloody and abominable happenings which it served as a pretence over the centuries, My teaching will in the end beb victorious when man will be compelled through suffering and distress to rid himself of all the filth still attached to him.

20. What happened to Me in those days – the suffering, struggles and even death, which became a victory through resurrection and ascension – is also happening with mankind at the present time. What I then suffered as a man, now also mankind will have to suffer.

21. What is worldly must be mocked, despised, crucified, if the spiritual within man is to rise and mankind is to become able to draw closer to My spiritual kingdom.

22. In those days I led the way with My example and today men must follow it. Happy is he who starts early to rid himself of all worldly ballast which impedes his rising to higher spiritual levels! He has a good start, but those who are too deep in matter and do not want to hear My call to awake, they will fare like the walls of Jericho which collapsed at the sound of the trumpets. They will not escape their annihilation since they, as matter only, cannot be received into the spiritual kingdom.

23. These 53 sermons have not been given in vain. They have been given for you and all those who will one day be thirsting for the water of life. Everyone should realize what a wealth of love, truth and warmth of life is concealed in the Gospels once recorded by My disciples, for which, so far, the spiritual comprehension is still lacking with most people.

24. In order to reveal to you the Gospels which were sealed with more than seven seals and to build a road to Me and My heavens through these books, I am giving you these explanations. If they are to be of benefit they must not only be read but practised in life, so that the greatest measure of inner calm, peace, and comfort may come to those who aim at becoming My children. Amen.

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Predica 36 – La parabola del fariseo e del pubblicano

Decima dopo Pentecoste
( XVIIa del Tempo Ordinario)

Luca 18, 9-14: «Egli però disse ad alcuni che presumevano se stessi giusti e disprezzavano gli altri questa parabola: “Due uomini salirono al tempio per pregare; uno era un fariseo e l’altro un pubblicano. Il fariseo stava in piedi e pregava così tra sé: ‘Ti ringrazio Dio che non sono come gli altri uomini, ladri, ingiusti, adulteri o anche come questo pubblicano. Io digiuno due volte la settimana e do le decime di tutto ciò che ho’. Il pubblicano stava in piedi da lontano, non osava alzare gli occhi al cielo, ma si batteva al suo petto e diceva: ‘O Dio, sii a me peccatore, misericordioso’. Io vi dico: costui tornò a casa sua giustificato a differenza dell’altro. Poiché chi innalza se stesso, costui sarà abbassato; e chi abbassa se stesso, costui sarà innalzato.»

(Il 14 aprile 1872)

1. In diversi Vangeli, che Io ho spiegato finora, ci sono parabole i cui avvenimenti, tratti dalla vita ordinaria, spiegano la Mia Dottrina, o propriamente soltanto i Miei due comandamenti d’Amore, da cui derivano tutti gli altri.

2. Queste spiegazioni hanno innanzi tutto lo scopo di prevenire altre interpretazioni, come anche Mosè quantificò i Miei Comandamenti in dieci altri, perché gli uomini che si attengono troppo spesso solo alla lettera, sono, ed erano anche nell’illusione che ciò che non è espressamente menzionato nelle leggi, non dovrebbe neanche essere proibito.

3. Poiché durante il Mio cammino terreno, come Maestro, ben conoscevo la ristretta mentalità dei Miei discepoli e degli altri ascoltatori, Io scelsi spesso esempi e parabole di cose materiali esistenti, in similitudine con quelle spirituali invisibili, per non lasciare nessuno in dubbio sul come si dovesse intendere la Mia Dottrina e come comprendere i comandamenti canonici già dati in precedenza.

4. In questo Vangelo voi vedete di nuovo come, specialmente ai farisei che vivevano nella presunzione di essere migliori del restante popolo, Io diedi una parabola che toccava i loro difetti; essi, infatti, credevano che se si fossero attenuti strettamente alle usanze, avrebbero fatto tutto il necessario, e che Dio si sarebbe potuto accontentare della loro religione.

5. Io riferii loro di due uomini, di cui l’uno, in apparenza, teneva alle regole religiose e alle loro varie cerimonie, e dall’alto guardava così con superbia e disprezzo un altro ritenuto ben inferiore a sé, a causa della sua professione che in quel tempo non stava nella migliore reputazione di rettitudine.

6. Ebbene, questo paragone di uno che nella sua arrogante presunzione credeva di non aver mai peccato, o solamente poco, con l’altro che, in pienissima umiltà, era cosciente dei propri trascorsi, spesso troppo facilmente incoraggiati dalla natura umana, questo paragone era assai utile per umiliare l’irrefrenabile presunzione dei farisei. Esso dava anche ai Miei discepoli e agli ascoltatori, un chiarimento su alcune Mie azioni che contravvenivano alle ordinarie usanze dei giudei, affinché tutti dovessero riconoscere quale differenza c’è nell’osservare una legge secondo la parola, o secondo la lettera, oppure comprenderla e seguirla nel senso spirituale.

7. Come interpretazione di quest’esempio Io dissi ai Miei discepoli: «Chi innalza se stesso, sarà abbassato e chi abbassa se stesso, sarà innalzato!».

8. Nei versetti seguenti di questo capitolo è riportata l’espressione che nessuno può essere chiamato ‘buono’ all’infuori di Dio, facendo la qual cosa, Io non esclusi Me stesso, quale Figlio dell’Uomo. E agii così di proposito, affinché tutti dovessero udire e comprendere che la parola ‘buono’ come attributo, non è così facile da acquisire e meritare, e che occorre molto, anzi moltissimo merito, per pretendere un tale titolo; la parola ‘buono’, infatti, ha qui anche il significato di ‘libero da peccato’.

9. Nel seguito di questo capitolo, quando portarono a Me i fanciulli, Io dissi che gli uomini, se vogliono aver pretese sul Mio Regno, dovranno essere uguali a loro, con riferimento alla semplicità del loro cuore, all’innocenza e all’illimitata fiducia nei propri genitori. Poiché solo chi possiede tali caratteristiche del fanciullo, con preghiere e implorazioni potrà ottenere l’ingresso nel Mio Regno, ragion per cui, il primo versetto di questo capitolo dice che si deve pregare sempre, senza mai smettere, cioè che si deve eseguire tutto in riguardo a Me e ai Miei due unici comandamenti. Ma per far questo si deve anche essere capaci di sacrificare, in caso di bisogno, le proprie abitudini preferite, ciò di cui difficilmente si può fare a meno, cosa che in seguito Io spiegai meglio con l’episodio del notabile; da costui, infatti, Io pretesi proprio il sacrificio di ciò che gli stava più a cuore.

10. La parabola che un cammello (o gomena di nave) passi più facilmente attraverso la cruna di un ago, anziché un ricco giunga in Cielo, vuol significare che la prima cosa è più facile da realizzare – sebbene appartenga alle impossibilità – rispetto al fatto che un uomo, ancora attaccato alle cose del mondo, possa giungere nel Mio Regno dello Spirito; poiché solamente se tutto il mondano è subordinato allo scopo spirituale, diventa possibile un’elevazione dal gradino materiale a quello spirituale.

11. L’episodio del notabile che persuase Pietro a dedurre che essi erano i Miei discepoli proprio perché avevano abbandonato tutto e Mi avevano seguito, mostra chiaramente con quanta facilità gli uomini sopravvalutino i sacrifici fatti, e attendano già sulla Terra la ricompensa, mentre questa toccherà loro forse solo nell’aldilà, nella consapevolezza di aver compiuto il proprio dovere. Su questo i Miei discepoli avevano un concetto ben diverso, perché essi erano tutti, ancora molto sotto l’influsso della Mia personalità visibile, e perciò non potevano giungere alla propria maturazione. Anzi, quando Io predissi loro la questione delle Mie sofferenze, non la compresero! Essi, infatti, credevano che se già a loro erano state promesse per i loro sacrifici materiali le beatitudini nell’aldiquà e nell’aldilà, tanto più Io, che ai loro occhi procedevo senza peccato e puro, dovevo divenirne partecipe.

12. Essi erano ciechi, come il cieco sulla via di Gerico; pur se Mi ascoltavano bene, non comprendevano il senso delle Mie parole. E come Io resi vedente quel cieco, perché egli credeva saldamente nella possibilità di guarire mediante la Mia mano, così anche su di loro, con la discesa del Mio Spirito, fu incisa la cateratta spirituale, e solo allora essi compresero completamente e, nella chiarissima luce, videro ciò che Io avevo detto loro in molte parabole e immagini, durante i Miei tre anni d’insegnamento. Solo allora essi compresero chi Io ero, cosa significasse la Mia Dottrina, e quale fosse la loro missione.

13. Vedete, questo Vangelo vi dice dall’inizio alla fine con poche parole, sempre le stesse cose! Vi dice come nella vita pratica sia così difficile ‘essere buoni’, oppure ‘essere senza peccato’, e come la capacità di sacrificio abbia tante migliaia di diverse varianti. La Parola del Vangelo non esprime, in verità, una sola cosa, bensì ha per mira, nell’insieme, a ridurre la presunzione umana di essere gli uni migliori degli altri. Per questo il rimando all’umiltà, che nel pubblicano simboleggiata come virtù, poi nel notabile come massima esigenza, nel fanciullo come inconsapevole innocenza, ai Miei discepoli è promessa quale futura ricompensa e, da Me, vissuta appieno come uomo terreno sul Mio ultimo cammino di sofferenza, come esempio supremo!

14. Così vedete i gradi dell’Umiltà davanti a voi, l’abbassarsi della propria natura davanti al supremo punto di vista da raggiungere spiritualmente, che Io, come uomo, vi mostrai come eterno esempio.

15. Prendete nota di questo Vangelo, nel quale sta dinanzi ai vostri occhi il più profondo insegnamento mediante le Mie parole e il Mio stesso cammino di vita! Non crediate d’essere voi qualcosa di meglio, giacché ricevete la Mia Parola prima di molti altri e, per così dire, apprendete dalla Mia stessa bocca come deve essere interpretata e praticata nella vita!

16. Anche tra voi ci sono ancora molti, come il notabile. E quando si avvicinerà l’ora in cui dovrete rinunciare anche voi alla cosa più cara a questo mondo, quella che finora avete custodito con tanta meticolosità, allora siate sicuri che molti si rattristeranno, e se ne andranno di soppiatto come ha fatto il notabile. Poi sarà presa come pietra di paragone la vostra natura umana, per vedere quanto di spirituale del Mio Pane celeste, elargitovi così abbondantemente, avete mescolato con il vostro io, e di quanto ve ne siate appropriati. Perciò, anche a voi, va l’invito del primo versetto di questo Vangelo: pregate, e non smettete di farlo, affinché vi rimanga sempre abbastanza forza per non cedere sotto qualsiasi situazione e condizione, e per restare saldamente in piedi presso di Me; poiché solo ai perseveranti saranno indennizzate, nell’aldilà, le loro perdite mondane, ma non ai vacillanti e ai dubitanti!

17. Pregate ininterrottamente, affinché la superbia, oppure l’arroganza, vi abbandoni in ogni situazione, e voi indossiate l’abito dell’umiltà! Divenite come i fanciulli! Credete, pieni di fiducia, alle Mie promesse, poiché ciò che Io vi dico adesso, non è niente di nuovo! Già da più di mille anni, fu dato da Me ai Miei discepoli e ascoltatori credenti! Già da tanto tempo, sta davanti ai vostri occhi, come voi dite, scritto nero su bianco; ma, ciechi come il mendicante di Gerico, voi non vedete la Luce che s’irradia da queste parole. Nell’impeto del vostro cuore, anche voi, spesso M’invocate: “O Signore, rendimi vedente!”. E allora, a quelli tra voi che, pieni di fiducia, si abbandoneranno alle Mie mani, capiterà come al cieco di Gerico, così come si dice in questo Vangelo: “Chi prega ininterrottamente e implora, Io lo ascolterò!”; anche a loro, infatti, aiuterà la loro fede, come a quel cieco la sua.

18. In queste prediche domenicali voi, adesso, ricevete tanta Luce proveniente dai Miei Cieli, che sembra impossibile possiate ancora nutrire dubbi sul senso vero e proprio della Mia Parola, così come fu espressa un giorno, e come dovrà essere realizzata, ora che perfino nello sviluppo sociale e politico del vostro intero continente, si va incontro al risultato finale, alla spiritualizzazione finale dell’anima umana.

19. Io pronosticai ai Miei discepoli le Mie sofferenze e la Mia morte, però non dissi loro che proprio queste sofferenze e questa morte sarebbero state, e sarebbero rimaste, il più grande Trionfo, la più grande Vittoria dello spirituale sulla natura umana. Io tacqui in merito, poiché essi non Mi avrebbero compreso; ma ora svelo apertamente, che tutto preme per portare a maturazione ciò che Io ho sparso in quei tre anni d’insegnamento come seme. La Mia Dottrina alla fine verrà fuori vincente, – nonostante tutte le sanguinose e abominevoli circostanze alle quali essa dovette servire da copertura in molti secoli, quando l’umanità sarà costretta dalle sofferenze e dalle tribolazioni, a sbarazzarsi di tutto il sudiciume che ancora le è appiccicato.

20. Ciò che accadde a Me in quei tempi – le sofferenze e lotte, e perfino la morte, che però fu coronata dalla vittoria attraverso la Risurrezione e l’Ascensione – accade adesso all’umanità. Ciò che allora Io soffrii come uomo, dovrà adesso soffrirlo l’umanità.

21. Il mondano dovrà essere schernito, disprezzato, crocefisso, affinché risorga lo spirituale nell’uomo, se deve essere possibile un accostamento con il Mio Regno dello Spirito!

22. In quel tempo Io camminai davanti con l’esempio, e gli uomini dovranno adesso seguirlo. Beato colui che, già prima, pone mano e si toglie di dosso, come inutile peso mondano, ciò che impedisce il suo innalzamento negli alti gradini spirituali! Egli guadagnerà molto in anticipo, mentre a quelli che sono profondamente ancora immersi nella materia, e che non vogliono sentire il Mio richiamo per il risveglio, andrà come alle mura di Gerico, che crollarono agli scuotimenti delle trombe. Altrettanto, costoro non scamperanno all’annientamento, perché essendo solo materia, non potranno essere accolti nel Regno dello Spirito.

23. Non per niente sono rese note all’umanità queste cinquantatre prediche. Esse sono date a voi, e a tutti quelli che un giorno, assetati, saranno avidi dell’acqua della Vita. Tutti dovranno vedere quale pienezza d’Amore, Verità e Calore vitale sia celato nei Vangeli scritti dai Miei discepoli, per i quali però fino adesso, presso la maggior parte, ancora mancava la comprensione spirituale.

24. Per dischiudervi quindi i Vangeli, chiusi con più di sette sigilli, e per aprirvi attraverso questi libri la Via che conduce a Me e ai Miei Cieli, Io v’invio queste spiegazioni. Per portar profitto, non dovranno essere solamente lette, bensì anche praticate nella vita, affinché quelli che si sono prefissi lo scopo di divenire figli Miei, abbiano in pienissima misura, quiete, pace e consolazione. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  佈道36  – 路加福音189-14 法利賽人和公僕的比喻和邁耶霍費爾

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佈道36  – 路加福音189-14
法利賽人和公僕的比喻和邁耶霍費爾

揭露給戈特弗里德

(1872年4月)

帕斯卡爾

路加福音18章9-14節的……

“他說這個比喻是肯定他們自己是公義的,鄙視別人:“兩個人上了廟去禱告,一個是法利賽人,另一個是稅吏。

法利賽人站起來,自言自語地禱告,上帝,我感謝你,我不像其他人那樣,是勒索者,不公正的,通姦者,甚至是這位稅吏。我一周禁食兩次,我給了我擁有的一切的十分之一。

遠在遠處的稅吏不會抬眼望天,而是搥胸膛,說:“上帝憐憫我是一個罪人。

我告訴你,這個人下到他的家而不是另一個:因為每個高舉自己的人都會被降低;謙卑自己的人必被高舉。“

主說,這樣說…

1.我迄今為止解釋的許多福音書都包含了描述日常生活中的事件的比喻,通過這些比喻解釋我的教導,或者更確切地說我的兩條愛的誡命。

2.這些解釋的主要目的是防止其他的解釋,因為男人往往只堅持這封信,認為誡命中沒有具體提到的東西也是不被禁止。

3.自從我在地上的事工中,我清楚地意識到我的門徒和其他聽眾的觀念狹隘,我經常選擇物質事物的例子,比喻和類比以及精神和不可見的事物,以便毫無疑問地在人們的心中,我的教導和他們早先的宗教誡命是如何被理解的。

4.這本福音書展示了我給予法利賽人的方式,法利賽人自以為自己總是認為自己比其他人好,特別是處理他們的過錯的比喻;因為他們相信只要他們遵守他們的宗教習俗,他們已經做了所有必要的事情,他們的上帝可以滿足他們。

5.我告訴他們兩個人,其中一個似乎遵守他宗教的各種法律和習俗,低看著對方有驕傲,好像他遠遠低於他一樣,因為那個人在那裡有一種職業。在那時候被認為不是特別誠實。

6.這個比較高傲的人認為自己沒有犯罪或者只有很少的一方,而另一方則由於人類的弱點而深深地謙卑地意識到自己的罪惡,是很謙卑的,這樣比較容易使弱者變得虛弱法利賽人的驕傲。它還向我的門徒和其他聽眾解釋了我的一些行為,這些行為觸犯了猶太人接受的習俗,向他們展示了根據信件履行法律或理解其精神意義並相應地觀察它的差異。

7.作為對這個例子的解釋,我對我的門徒說:“凡自高自大的人降低,謙卑自己的人必被高舉。“

8.在本章下面的經文中,指出除了上帝之外,沒有人可以被稱為”好人“,因此我甚至沒有將自己當作”兒子“人。我這樣做是為了讓他們認識到,作為一個屬性的“好”這個詞不容易實現應該得到,並且非常需要能夠聲稱這樣的描述;因為在這種情況下,“善”一詞也意味著“無罪”。

9.在本章中,當孩子們被帶到我身邊時,我指出,如果他們想要宣稱我的王國,那麼男人在心的純樸和純真以及完全的信任方面必須像孩子一樣。因為只有擁有這些孩子特徵的人才能夠用祈禱強行進入我的王國。因此,本章的第一節說,人應該繼續祈禱,堅持下去,這意味著一切都應該與我和我的兩條誡命一起完成。要做到這一點,必須有能力犧牲自己最喜歡的習慣,而這是最難做到的。我在與統治者的事件中解釋了這一點,因為我要求他犧牲最接近他內心的東西。

10.比喻說,駱駝(繫泊繩)通過針眼比有財人進入上帝的王國容易得多,這意味著一個仍然依附於世俗的人是不可能的事情,進入我的精神王國。只有當屬世的事物都服從於屬靈的目標時,才能從物質層面上升到屬靈的層面。

11.彼得此時得出結論,因為他們把所有他們的都當留下才可作我的門徒,只能說明人們高估他們的犧牲是多麼容易,他們希望在地球上獲得回報,而他們可能只在另一個世界履行責任意識。我的門徒還沒有正確理解這一點,因為他們仍然非常依賴我的可見之人,因此無法成熟。當我向他們談到我即將到來的痛苦時,他們不明白,因為他們相信如果他們因為物質上的犧牲而已經在這里和在遠方承諾了節儉,那麼這將更多地適用於在他們在我面前自由擺脫的罪和純潔。

12.他們在通往耶利哥的路上與盲人一樣失明;他們確實聽我說,但不明白我的話的意思。因為他堅定地相信我的手能夠醫治他,所以當我將我的靈魂傾注在我的門徒身上時,他們的精神失明得到了治愈,只有這樣他們才能完全理解並看到最明亮的光芒,在我的教學事工三年中,我用比喻和類比告訴了他們。他們才知道我是誰,我的教學意味著什麼,他們的使命是什麼。

13.這本福音書從頭到尾告訴你,用幾句話,永遠都是一樣的。它告訴你,在實際生活中,“善”或“無罪”是非常困難的,犧牲的能力如此多樣。一般來說,這本福音書的目的在於降低人類自我勝過別人的自負。所以,提到謙卑。在稅吏看來,它本身就是一種美德,在統治者中它被要求作為一種至高無上的犧牲,在小孩子中它顯然是無意識的無辜,承諾將我的門徒作為未來的獎賞,並在我的生命中由我展現作為我最後的痛苦中的最高榜樣。

14.在這裡你可以看到謙卑的各個階段,以及自我本性的墮落,以達到我作為一個永恆榜樣證明的最高精神完美。

15.注意這本福音,其中最深刻的誡命已經用言語和我自己的生命的榜樣引起了你的注意。不要把自己想像成更好的,因為你在許多其他人之前接受我的話語,而你從我口中學習如何在生活中被理解和實踐。

16.在你們當中,還有許多人像富有的統治者。對於你來說,當你不得不放棄在這個世界上你最珍貴的東西,而且你現在焦急地捍衛的時候,這個時刻就會到來。那麼你可能會確定你們中的許多人會像富有的統治者一樣悲傷和走他們的道。然後試金石會用在你的人性上,看看你從我如此慷慨提供給你的天堂的麵包中吸收了多少精神。因此,第一節“祈禱而不要昏厥”的話也對你說,你可能總有足夠的力量在最困難的條件下不動搖,但堅定地站在我的面前。因為只有堅持不懈的人才會為他們在世界範圍內的失敗而得到獎賞,而不是那些動搖和懷疑的人。

17.不斷地祈禱,你的驕傲和驕傲的每一絲痕跡都可以從你身上消除,並且穿上謙卑的衣服!成為小孩!相信我的承諾,因為我現在告訴你的並不是什麼新鮮事。大約兩千年前,我告訴我的門徒和信徒。很久以前,它一直在你的眼前 – 如你所說黑在白上你會說很久;但你們像耶利哥的乞丐一樣盲目,你們看不到從這些話語中發出的光芒。在你心中的痛苦中,你經常給我打電話:“主啊,讓我能看見!”那些信任地人把自己變成我的關懷的人會體驗到:“對於那些不停地祈禱,我會批准他們的請求的人”,因為他們的如盲人的信仰幫助他時,信心會幫助他們。

18.在這些星期天的講道中,你現在接受瞭如此多的光線,以至於你對我曾經說過的話的含義,以及它們應該如何應用的意義不再有任何懷疑,並且你的部分社會和政治發展世界正朝著終極目標邁進,最終實現人類靈魂的精神化。

19.我告訴我的門徒我迫在眉睫的痛苦和死亡,但我沒有告訴他們,這種痛苦和死亡將是並且仍然是人類精神與人性最大的勝利。我沒有告訴他們,因為他們不會理解我;但現在我公開表示,所有的事情都是為了使我在我三年的事工中播下的種子成熟起來。儘管所有的血腥和可憎的事情都是幾個世紀以來的幌子,但我的教導最終將會勝利,因為人們被迫通過痛苦和苦惱來擺脫仍然附著在他身上的所有污穢時。

20.當時在我身上發生了什麼事情 – 通過痛苦,掙扎甚至死亡復活和提升成為勝利 – 現在也在人類中發生。然後,我作為一個男人遭受的痛苦,現在人類也將不得不遭受痛苦。

21.如果人類內部的精神要興起,人類就能夠接近我的精神王國,那麼世俗的東西就必須被嘲笑,鄙視,被釘在十字架上。

22.那段時間,我以我的榜樣為首,今天人們必須遵循。快樂的是他早早開始擺脫所有世俗的壓艙物,阻礙他升到更高的精神層面!他有一個好的開始,但那些太深在物質,不想听到我呼喚醒來的人,他們會像耶利哥的城牆一樣,在吹號的聲音下坍塌。他們不會逃避滅亡,因為他們只能作為物質無法接受到精神王國。

23.這53道講道並沒有白白送出。他們已經為你和所有那些有朝一日渴望生命之水的人所賜。每個人都應該認識到,我的門徒記錄的福音中隱藏著豐富的愛,真理和生命的溫暖,迄今為止,對大多數人來說,精神上的理解仍然缺乏。

24.為了向你們揭示被封七以上封印的福音書,並且通過這些書籍為我和我的天堂建立一條道路,我給你們這些解釋。如果他們有益於他們,他們不僅必須被閱讀,而且必須在生活中得到實踐,以便那些旨在成為我的孩子的人能夠獲得最大程度的內心平靜,和平和安慰。阿門。

 

35. Trauer Jesu über Jerusalem & Zerstörung der alten Mauern… Lukas 19:41-46 – Jesus’ Grief over Jerusalem & Destruction of the old Walls… Luke 19:41-46

PREDIGT / SERMON 35
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PREDIGTEN DES HERRN-35-Lukas-19_41-46 Trauer Jesu ueber Jerusalem-Zerstoerung der alten Mauern-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-35-Luke-19_41-46 The Lords Grief over Jerusalem Destruction of old Walls-Gottfried Mayerhofer
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Predigten des Herrn 35-Lukas 19_41-46-Trauer Jesu über Jerusalem-Taumeln wie Betrunkene am Abgrund der Ewigkeit The Lords Sermons-35-Luke 19_41-46-Grief of Jesus over Jerusalem-Stagger like Drunkards at the Abyss of Eternity
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flagge de  35. Predigt von Jesus… Trauer Jesu über Jerusalem

35. Predigt von Jesus… Trauer Jesu über Jerusalem
(12.04.1872)

Lukas 19:41-46
Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinte über sie und sprach: “Wenn doch auch du erkenntest zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dienet! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten; und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darin du heimgesucht bist.” Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darin verkauften und kauften, und sprach zu ihnen: “Es steht geschrieben: ,Mein Haus ist ein Bethaus`; ihr aber habt`s gemacht zur Mördergrube!”

01. Schon in den Mitteilungen über ,Die geistige Sonne` findet ihr erklärt, was es heißen will: “Und Jesus weinte!”

02. Dort ist euch gezeigt, daß diese Worte in geistiger Beziehung den tiefsten Schmerz Gottes ausdrücken, welcher Seinen Kindern Sein ganzes Himmelreich auf ihre Erde brachte, ja ihnen ihren Schöpfer und Herrn aller Welten in sichtbarer Gestalt zeigte, und wie die Verblendeten trotz alledem Ihn, den Ausdruck der höchsten Liebe, Demut und Gnade nicht erkannten. Sie verübten an Ihm was nur Verächtliches und Schmerzliches an einem Menschen geschehen kann, wie sie auch Seine Lehre, die Lehre der Liebe, der Versöhnung und des Vergessens, mit Füßen traten. Eben diese große Verblendung der meisten Seiner Zeitgenossen war es, welche dem großen Schöpfer, sichtbar als Jesus verkörpert, die Wehmutstränen auspreßte. Er weinte über den Verfall der Hauptstadt des Judenvolkes und sah dessen gänzliches Aufhören als selbständige Nation voraus, woran sich bis in ferne Zukunft auch die entgegengesetzte Geistesrichtung knüpfte, welche diese einst von Mir zum Größten ausersehene Nation bis auf den heutigen Tag verfolgt hat.

03. Das Frohlocken Meiner Jünger, welche in Meinem Einzug in Jerusalem den Gipfel Meiner Mission zu erkennen wähnten, war den Pharisäern und Schriftgelehrten nicht recht, und auf die Forderung, Meinen Jüngern eine Zurechtweisung zukommenzulassen, antwortete Ich: “Lasset sie frohlocken; denn wenn sie schweigen, werden die Steine reden!”

04. Ich wollte diesen betörten Menschen damit sagen, daß wenn das Frohlocken Meiner Jünger sich in Trauer verwandeln wird, kurze Zeit darauf die Steine der zerstörten Mauern ihrer Stadt und ihres Tempels ihnen zeigen werden, daß sie Mich nicht erkannt haben, der Ich in ihre Mauern mit der Friedenspalme einzog. Sie erkannten weder den göttlichen Lehrer, noch Seine himmlische Lehre, und sehnten sich nur nach weltlichem Glanz und Prunk und nach einem weltlichen Messias, der sie in ihrem Wohlleben und unlauteren Genuß noch mehr bestärken und festigen solle.

05. Keine fünfzig Jahre waren nach Meinem Tod vergangen, und Mein Mahnruf ging schon in Erfüllung. Das auserwählte Volk hatte aufgehört, als selbständiges Volk zu existieren. Wie Ich einst im Tempel die Verkäufer und Käufer austrieb, die aus dem Bethaus eine Marktbude gemacht hatten, so wurden später die Juden aus Jerusalem vertrieben, weil sie, was früher im Tempel geschehen war, auch in der Stadt fortgesetzt hatten, d.h. sie hatten das geistige, höhere Leben des Menschen gänzlich vergessen und nur weltlich gesinnt nach Genüssen, nach Macht und Reichtum getrachtet. So erfüllten sie selbst Meine Weissagung, die Ich vom Schmerz betrübt über die Mauern Jerusalems und ihren Tempel aussprach.

06. Wie Ich in jener Zeit den verirrten Menschen Meine Klageworte zugerufen habe, so möchte Ich sie auch jetzt dem lebenden und kommenden Geschlecht wieder zurufen; denn Ich bin nun ebenfalls betrübt über das Schicksal so mancher Seelen, die Ich selbst als Gott nicht retten kann, weil Ich ihnen ihre Freiheit des Handelns nicht nehmen darf.

07. So sehe Ich auch jetzt, wie das Schiff der Menschheit mit vollen Segeln gegen Felsen und Klippen steuert, sehe das Zerschellen aller ihrer Hoffnungen und geträumten Glückseligkeiten voraus, sehe, wie viele Tausende und aber Tausende erst spät, ja zu spät erkennen werden, was sie hätten tun sollen, aber doch nicht getan haben. Auch zu ihnen möchte Ich, wie einst zu Jerusalem und seinen Einwohnern, sagen: “Möget ihr doch bedenken, was euch zum Frieden dient; denn es wird die Zeit kommen, wo ihr alle bitter fühlen werdet, was ihr nicht erkannt habt zu der Zeit, als ihr durch Meinen Segen und Meine Gnade heimgesucht worden seid!”

08. Die Wehklagen über Jerusalems unausweichbares Schicksal könnte Ich auch heute wiederholen; denn die törichte Menschheit erkennt auch heute nicht ihre Mission, den Zweck ihres Geschaffenseins und den Zweck des jetzigen und künftigen Lebens. So muß denn auf ganz natürlich- geistigem Wege die Reaktion eintreten, welche, Meinen göttlichen Gesetzen gemäß, die Geister, Seelen und Wesen wieder in jene Schranken zurückweist, in welchen sie allein den Grad der Vervollkommnung erreichen können, den Ich ihnen als höchstes Ziel gesetzt habe.

09. Traurig ist es oft für einen irdischen Vater, wenn er sieht, wie seine Kinder trotz aller Aufopferung, Liebe und Sorgfalt, die er für ihre geistige und moralische Erziehung verwendet hatte, doch mißraten und den verkehrten Weg einschlagen, statt einst der Trost und die Freude seiner alten Tage zu werden, wie sie ihm mit Gram, Sorgen und oft mit Schande vergelten, was er aus Liebe für sie getan hat. Aber was bleibt ihm, dem Enttäuschten, übrig? Er kann die Individualität seiner Kinder nicht beherrschen; sie sind geistig frei und können denken und tun, was sie wollen. So sieht ein Elternpaar oft all seine so schön aufgebauten Hoffnungen eine nach der andern verschwinden, wie Luftschlösser zusammensinken, ohne im mindesten helfen zu können.

10. Was hier den weltlichen Eltern geschieht, das geschieht in noch intensiverem Grade auch Mir. Ich, der Schöpfer des ganzen Universums, muß sehen, wie Meine Geschöpfe, von Mir zur höchsten geistigen Würde erschaffen, gerade den verkehrten Weg gehen, statt – eingedenk ihrer hohen Abkunft – dem Geistigen entgegenzueilen; Ich muß sehen, wie das Geistige mit Füßen getreten, höhnisch verlacht und als Hirngespinst verrückter, fanatischer Frömmler hingestellt wird, während man den grobmateriellen Genuß des weltlichen Lebens als Höchstes preist; Ich muß sehen, wie gerade das äußere Kleid als Hauptsache und der geistige Inhalt, welcher unter dieser Umkleidung steckt, als Nichts betrachtet wird.

11. Auch hier gilt, was Ich einst zu den Pharisäern sagte: Wenn auch Meine Jünger und Meine Anhänger schweigen, so werden doch die Steine – d.h. das ganze, materielle Naturreich – reden und dem Menschen überall zurufen: “Wache auf, Mensch, aus deinem weltlichen Taumel! Vergebens suchst du deine Bestimmung und deinen Schöpfer wegzuleugnen! Wenn du auch Seinen hinterlassenen Lehren aus der Zeit Seines sichtbaren Lebenswandels keinen Glauben schenken willst, wenn du auch die Stimme in einem eigenen Herzen übertäuben willst, die dir als etwas ,Gewisses` doch immer wieder zuruft und dich ermahnt, wenn du all dieses ableugnen willst, – so betrachte die Natur!

12. Die eifrigsten Grübler, Naturforscher und Untersucher der Materie, alle kommen am Ende dazu und müssen trotz ihres Sträubens dazu kommen, daß hoch über der Materie ein großer Geist lebt, der die kleinsten Atome wie auch die großen Welten zu einem Ganzen vereinigt, und der, wie aus allen Werken zu ersehen ist, nur ein Gott der Liebe, der Gnade und der Langmut sein kann, der – wie einst im Beispiel vom verlorenen Sohn gesagt wurde – über einen Wiedergefundenen mehr Freude hat als über neunundneunzig Gerechte, die des Trostes nicht bedürfen.

13. ,Es ist ein Gott!` Dieser Ruf tönt aus allem hervor. Selbst die Verkettung der politischen und sozialen Verhältnisse zeigen dem aufmerksamen Beobachter deutlich genug, daß nicht immer geschieht, was der Mensch bezwecken will, sondern daß sowohl beim einzelnen Menschen, wie auch bei ganzen Völkern die Ergebnisse des Angestrebten oft ganz andere als die erhofften sind. Überall zeigt sich diese Macht der Gottheit – liebend den Liebenden, zürnend den Zürnenden, versöhnend den Versöhnenden.

14. Und wie Ich einst über die Blindheit der Bewohner Jerusalems Tränen des göttlichen Schmerzes vergoß, weil Ich voraussah, wie diese verirrten Kinder sich zuerst an Mir – körperlich -, dann an Meiner Lehre – geistig – vergehen würden, und wie sie endlich selbst den Tod erleiden würden, als Nation für immer aufzuhören, weil sie es selbst nicht anders gewollt hatten, so füllt sich auch jetzt Mein Herz ob der Blindheit des Menschengeschlechts mit Trauer.

15. Überall lasse Ich Funken Meines Himmelslichts ausstreuen, überall ertönt Mein Vaterruf: ,Kehrt um, ihr Betörten! Vernehmt Meinen Ruf, vernehmt die Stimme eures himmlischen Vaters, der euch mahnt, ehe die große Katastrophe heranrückt – wie einst über Jerusalem und seine Einwohner! Vernehmt die Stimme, die euch die Augen öffnen und euch zeigen möchte, wie leichtsinnig ihr alle am Abgrund der Ewigkeit wie Betrunkene umhertaumelt und jeden Augenblick in Gefahr seid, auf lange Zeit von diesem verschlungen zu werden. Unreif, unzeitig werdet ihr dann in jenen zeitlosen Räumen nur unter vielen Beschwerden und mit großen Mühen das erreichen können, was hier in diesem irdischen Probeleben mit so leichter Mühe zu gewinnen ist!`

16. So wie damals die Zerstörung Jerusalems nur kurze Zeit nach Meinem Hingang erfolgte, so wird es auch jetzt nicht mehr lange währen, bis eure sozialen Verhältnisse, von denen ihr glaubt, sie bestünden für immer, zusammenstürzen werden.

17. Damals galt die Zerstörung einer Stadt und einem Volke, jetzt gilt sie vielen Städten und vielen Nationen, sie gilt der ganzen Erde und der darauf lebenden Menschheit.

18. Damals hörte nach der Zerstörung Jerusalems der jüdische Kultus im großen und ganzen auf, und Meine Lehre fing an unter den Heiden statt unter Meinem Volk, den Juden, die ersten Früchte zu tragen. Ebenso werden jetzt die sogenannten Vertreter Meiner Lehre aufhören, ihr sündiges Spiel mit Meinen Worten und Meiner Lehre zu treiben. Dort fielen die Mauern des Tempels, welche gleichsam das Volk vom Heiligtum trennten; jetzt fallen die geistigen Mauern. Was bis jetzt Eigentum einer Kaste
war, wird nunmehr Gemeingut werden. Vom Tempel blieb kein Stein auf dem andern, Verwüstung und Greuel nur bezeichneten die Stätte, an der der große Gott, aber falsch und unverstanden, verehrt wurde. Die zerstörten Ringmauern der Stadt waren die einzigen Überreste, welche andeuteten, daß dort die Hauptstadt eines Volkes stand.

19. Ebenso wird es jetzt im Geistigen werden. Man wird nur mit Mühe erkennen können, wo einst unter lauter Lügengeweben die reine Wahrheit verborgen und vergraben lag. Die Finsternis wird schwinden, und nicht die trübe Lampe eines Tempelgewölbes, sondern die allmächtige Sonne des geistigen Lichts wird alles erleuchten und alles erwärmen. Auf den Ruinen des Wahns und des Truges wird man den ewig grünenden Baum der Hoffnung pflanzen, welcher – stets nach oben, nach dem nie vergehenden Himmelreich strebend – ein Symbol des Wegs für die übriggebliebene Menschheit sein wird.

20. Daher, Meine Kinder, weil Mein Gnadenlicht auf die große Masse der Verirrten umsonst scheint, was Ich mit betrübten Augen und bekümmertem Herzen erkennen muß, so nehmt ihr das Gnadenlicht auf, und bedenkt, daß Ich euch unter so vielen Tausenden deshalb auserwählt habe, um einst nach dem zerstörten Wahngebäude des Truges die ersten festen Bausteine des neuen Tempels eines neuen Jerusalems zu sein!

21. Einst wandelte Ich sichtbar unter Meinen Kindern, und sie erkannten Mich nicht; jetzt aber, wo ihr Mich erkennt oder wenigstens die Gelegenheit dazu habt – sei es durch Meine Worte, sei es durch Meine Werke -, Mich als liebenden Vater zu erfassen, jetzt trachtet doch wenigstens ihr danach, euch vom allgemeinen Verfall zu retten, damit ihr, wenn die Mauern des Alten, Angewöhnten einstürzen, aufrecht stehen bleibt! Beweist durch eure Ausdauer und euer Vertrauen, daß, wenn Ich auch jetzt wieder über viele Verlorene Tränen des Schmerzes vergießen muß, es doch noch einzelne gibt, die den Liebesblick des Vaters zu begreifen und zu verstehen wissen und die, trotz des vielen Traurigen, ein Anhaltspunkt einer künftigen, nie versiegenden Freude werden können!

22. Wenn andere Tränen des Mitleids verdienen, so trachtet ihr danach, daß in Meiner Geisterwelt über euch, euer Verhalten und eure Ausdauer Tränen der Freude und der Wonne vergossen werden, welche die größten Beweise eures Sieges sein sollen! Amen.

flagge en  35th Sermon of Jesus… The Lord’s Grief over Jerusalem

35th Sermon of Jesus… The Lord’s Grief over Jerusalem
(April 12, 1872)

Luke 19:41-46
“And when he was come near, he beheld the city, and wept over it, Saying, If thou hadst known, even thou, at least in this thy day, the things which belong unto thy peace! But now they are hid from thine eyes. For the days shall come upon thee, that thine enemies shall cast a trench about thee, and compass thee round, and keep thee in on every side, And shall lay thee even with the ground, and thy children within thee; and they shall not leave in thee one stone upon another; because thou knewest not the time of thy visitation. And he went into the temple, and began to cast out them that sold therein, and them that bought; Saying unto them It is written, My house is the house of prayer: but ye have made it a den of thieves.”

Already in the revelations about ‘The Spiritual Sun’ you find explained what it means: “And Jesus wept.”

There you are shown that spiritually these words express the deepest sorrow of God Who brought for His children His whole Kingdom of Heaven to their earth, even showed them in a visible form their Creator and Lord of all the universes, and how the blind, in spite of all that, did not recognize Him, the manifestation of supreme love, meekness and grace. They did to Him whatever despicable and painful things can happen to a man, and spurned His teaching, the teaching of love, reconciliation and forgiveness. It was this great blindness of the majority of His contemporaries which made the great Creator, visibly embodied in Jesus, shed tears of sadness. He wept over the decadence of the capital of the Jewish people foreseeing their total end as an independent nation, followed into the distant future by the contrary line of thinking this nation, once chosen by Me for the greatest destiny, has pursued to this very day.

The exultation of My disciples, who in My entry into Jerusalem believed to recognize the climax of My mission, did not suit the Pharisees and scribes at all. When they demanded that I should rebuke My disciples, I replied: “Let them rejoice; for if they keep silent, the stones will speak!”

By this I wanted to tell these deluded people that soon after the rejoicing of My disciples will have turned to mourning the stones of the destroyed walls of their city and temple will show them that they did not recognize Me Who entered within their walls with the palm of peace. They recognized neither the divine teacher nor His teaching from the heavens, longing only for worldly glory and splendour and a worldly Messiah who was to strengthen and fortify them even more in their good living and sordid pleasures.

Not fully fifty years had passed since My death when My warning became a reality. The chosen people had ceased to exist as an independent nation. As I once cast out from the temple the sellers and buyers who had turned the house of prayer into a market, thus later on the Jews were driven out of Jerusalem because what had earlier happened in the temple, they had continued in the city, that is, they had completely forgotten man’s spiritual, higher life and in their worldly-min-dedness striven only for pleasures, power and riches. Thus they themselves fulfilled My prediction which in deep sorrow I made concerning the walls of Jerusalem and the temple.

As then I directed My words of lament to erring mankind, I also now want to do the same again for the now living and the coming generations. Now, too, I am grieved at the fate of many a soul even I, as God, cannot save because I may not interfere with man’s freedom of action.

Thus I see also now how mankind’s ship is fast approaching rocks and reefs in full sail, I foresee the shattering of all their hopes and dreams of happiness and how thousands upon thousands recognize only late, yes, too late, what they should have done, but failed to do. To them, too, I would like to say what I once said to Jerusalem and its inhabitants: “If you would only recognize what could give you peace; for the time will come when through bitter experiences you will feel what you did not recognize at the time of visitation through My blessing and grace!”

Today, too, I could repeat My lament about Jerusalem’s inevitable fate, for also today’s foolish mankind does not recognize its mission, the purpose of its creation and its present and future life. Therefore, a reaction in a completely natural-spiritual way must set in, through which, in accordance with My divine laws, the spirits, souls and beings are once more put in their place, which alone will enable them to attain to the degree of perfection I set them as their highest goal. It is often sad for a mortal father to see his children, notwithstanding all his sacrifices, love and care that was devoted to their spiritual and moral education, turn out failures and take the wrong road, instead of becoming the comfort and joy of his old days; how they repay his love with sorrow, anxiety and often disgrace! But what can he, the disappointed, do? He has no control over his children’s individuality; they are mentally and spiritually free and can think and do whatever suits them. Thus parents often helplessly see all their hopes dashed, one after the other, collapsing like castles in the air.

What here happens to mortal parents, happens also to Me to a much more intense degree. I, the Creator of all the universe, must watch My created beings, destined by Me for the highest spiritual majesty, walk in the opposite direction instead of hastening towards the spiritual in the awareness of their sublime descent. I must watch the spiritual being spurned, derided and described as the fancy of crazy, fanatical bigots, whilst the gross material pleasures of worldly life are praised as man’s most precious possession. I must watch how the external garment is regarded as the most important thing, but the spiritual essence inherent in this casing is ignored.

Here, too, applies what I once said to the Pharisees: Even if My disciples and adherents were silent, the stones – that is, all the material kingdoms of nature – would speak and call to men everywhere: “Awake, mankind, from your worldly intoxication! You seek in vain to deny your destiny and your Creator! If you do not want to believe in the precepts He left you from the time of His visible sojourn on earth, if you want to drown the voice in your own heart which as something “certain” keeps speaking to you and admonishing you, if you want to deny all this – do contemplate nature!”

The keenest over-subtle reasoners, natural scientists and explorers of matter, despite their resistance, all do and must come to realize in the end that high above matter there dwells a great spirit who unites the smallest atoms as well as the great worlds to a whole and who, as can be seen from all his works, can only be a God of love, grace and forbearance and – as was once stated in the parable of the prodigal son – He rejoices more over one regained than over ninety-nine righteous, who do not need to be comforted.

“THERE IS A GOD!” This call resounds from everything. Even the linking together of political and social circumstances shows the attentive observer clearly enough that events do not always take the turn man intended, but that in the life of the individual, as well as in that of whole nations, the results of efforts often differ considerably from what had been hoped for. The might of the Deity becomes manifest everywhere -with love for the ones who love, with anger for the angry ones, with forgiveness for those who forgive.

And as I once shed tears of divine grief over the blindness of the inhabitants of Jerusalem because I foresaw how these erring children would first assault Me physically, then offend against My teaching spiritually, eventually suffer death themselves and cease to be a nation once and for all, since they did not want it otherwise, – now also My heart is filled with grief because of the blindness of mankind.

Everywhere I cause sparks of My heavenly light to be disseminated, everywhere My fatherly call is sounding: “Turn back, deluded mankind! Hear My call, hear the voice of your heavenly Father, Who is warning you prior to the great catastrophe – as once happended to Jerusalem and its inhabitants! Hear the voice that wants to open your eyes and show you how carelessly you are staggering, as if intoxicated, close to the abyss of eternity, risking any moment to be swallowed by it for a long time. In your immaturity you will then in those timeless spaces be able to attain only with much hardship and great effort what here in this trial life on earth can be gained so easily.” As then the destruction of Jerusalem took place not long after My decease, today it will not be long either before your social system, which you believe will last forever, is going to collapse.
At that time the destruction concerned one city and one nation, but now many cities and many nations, indeed, the whole earth and mankind living on it are involved.

In those days, after the destruction of Jerusalem, the Jewish cult on the whole ceased to exist and My teaching began to bear its first fruit among the Gentiles instead of among My people, the Jews. Thus the present so-called representatives of My teaching will discontinue their sinful game with My words and My teaching. There the walls of the temple which, as it were, separated the people from the shrine, collapsed, – and now the spiritual walls are collapsing. What was previously the property of a caste will now become common property. The temple was razed to the ground, and only devastation and horror marked the place where – falsely and misunderstood -the great God was worshipped. The destroyed city walls were the sole remains indicating that there had stood the capital of a nation.

The same will now happen spiritually. One will hardly be able to recognize where once pure truth had been hidden and buried under a tissue of lies. Darkness will vanish, and not the dim lamp from the vault of a temple, but the almighty sun of spiritual light will illuminate and warm all things. Upon the ruins of error and deceit there will be planted the eternally verdant trees of hope which – ever striving upward for the never ending kingsdom of heaven – will be a symbol of the path for remaining mankind.

Therefore, My children, since My light of grace is shining in vain upon the great mass of the erring, – something I have to recognize with sad eyes and a sorrowful heart – you shall take up this light of grace and bear in mind that among so many thousands I have chosen you, so that one day you may become the first solid building-stones of the new temple in a new Jerusalem after the edifice of deceit has been destroyed.

Once I walked visibly among My children and they did not recognize Me; but now when you do recognize Me, or at least have the chance – be it through My words or through My works – to comprehend Me as a loving Father, endeavour at least to save yourselves from the general decadence, so that when the walls of the old world of habit collapse, you may remain standing erect. Prove by your endurance and trust that, although I must also now shed tears of sorrow over many that are lost, there are still some who do comprehend and appreciate the Father’s love and who, notwithstanding all that is so sad, can become a deciding factor in a future unending joy. When others deserve tears of compassion, make sure that in My spirit world tears of joy and delight are shed over you and your attitude and endurance, which shall then be the greatest proof of your victory. Amen

flagge italian  Predica 35… Il pianto di Gesù su Gerusalemme

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Predica 35 – Il pianto di Gesù su Gerusalemme

Nona dopo Pentecoste
(XVIa del Tempo Ordinario)

Luca 19, 41-46: «E quando egli sopraggiunse vicino, guardò la città, pianse su di essa e disse: “Se avessi riconosciuto anche tu, in questo tuo tempo cosa occorre alla tua pace! Ma ora è nascosta ai tuoi occhi. Tempo verrà su di te in cui i tuoi nemici ti stringeranno d’assedio, ti circonderanno e premeranno da ogni parte: abbatteranno te e i tuoi figli con te: ti raderanno al suolo e non lasceranno che pietra su pietra, perché non hai riconosciuto il tempo in cui sei stata visitata”. Ed egli entrò nel tempio e cominciò a scacciare chi lì vendeva e comprava e disse loro: “Sta scritto: la mia casa è una casa di preghiera. Ma voi ne avete fatto una spelonca di ladri!”.»

(Il 12 aprile 1872)

1. Già nelle comunicazioni su Il Sole spirituale[1] voi trovate chiarito che cosa vuol significare: «E Gesù pianse!».

2. Là vi è mostrato come queste parole esprimano, nel rapporto spirituale, il più profondo dolore di Dio, che portò ai Suoi figli sulla Terra il Suo intero Regno celeste, mostrandosi loro, in sembianza visibile, quale Creatore e Signore di tutti i mondi, ed essi, come gli accecati, nonostante tutto ciò, non riconobbero in Lui, l’espressione del sublime Amore, dell’Umiltà e della Grazia. Essi commisero su di Lui ciò che di più vile e penoso possa accadere a un uomo, come anche, calpestarono coi piedi la Sua Dottrina, la Dottrina dell’Amore, della riconciliazione e della dimenticanza. Fu proprio questo grosso accecamento della maggior parte dei Suoi contemporanei che strappò le lacrime di tristezza al grande Creatore, visibilmente impersonato come Gesù. Egli pianse sulla decadenza della città, capitale del popolo ebreo, e previde la sua fine completa come nazione indipendente, cui si sarebbe legato nel lontano futuro anche l’opposto indirizzo spirituale che ha perseguitato fino al giorno d’oggi questa nazione, un giorno da Me destinata per cose grandi.

3. Il giubilare dei Miei seguaci, che nel Mio ingresso in Gerusalemme credevano di riconoscere l’apice della Mia missione, non era conveniente agli scribi e ai farisei, e alla pretesa di fare pervenire un rimprovero ai Miei seguaci, Io risposi: «Lasciateli giubilare; poiché, se essi tacciono, parleranno le pietre!».

4. Con ciò Io volli dire a questi uomini accecati che, quando il giubilo dei Miei seguaci si sarebbe trasformato in cordoglio, poco tempo dopo le pietre delle mura distrutte della loro città e del loro tempio avrebbero mostrato a quelli che non Mi avevano riconosciuto, che Io ero entrato nelle loro mura con la palma della pace. Essi, infatti, non riconobbero in Me, né il Maestro divino, né la Sua Dottrina celeste; aspiravano soltanto allo splendore e al fasto mondano, e ad un Messia mondano che avrebbe dovuto sostenerli e consolidarli ancora di più nella loro bella vita, e nei godimenti impuri.

5. Non furono passati neanche cinquant’anni dalla Mia morte, e il Mio grido ammonitore già andò in adempimento. Il popolo eletto cessò di esistere come popolo indipendente. E come un giorno Io scacciai dal tempio i venditori e i compratori che avevano fatto un mercato della casa di preghiera, così furono più tardi scacciati i giudei da Gerusalemme, poiché essi avevano esteso anche nella città ciò che era in precedenza avvenuto nel tempio, vale a dire, avevano dimenticato completamente la spirituale, superiore vita dell’uomo e, unicamente con sentimenti mondani, avevano aspirato ai godimenti, al potere e alla ricchezza. Così essi stessi adempirono la Mia profezia che Io, afflitto dal dolore, espressi sulle mura di Gerusalemme e sul suo tempio.

6. Come in quel tempo Io rivolsi agli uomini smarriti le Mie parole lamentevoli, così vorrei adesso esclamarle anche alla generazione vivente e veniente, poiché ora sono altrettanto addolorato per la sorte di così tante anime che, come Dio, Io stesso non posso salvare, non potendo togliere loro la libertà d’azione.

7. Così Io vedo anche adesso, come la nave dell’umanità fa rotta a piene vele verso scogli e rocce, prevedo lo sfracellarsi di tutte le sue speranze e le beatitudini sognate, vedo come molte migliaia e migliaia, non solo in ritardo, ma anzi troppo tardi riconosceranno ciò che avrebbero dovuto fare, e che non hanno fatto. Anche a loro Io vorrei dire, come allora a Gerusalemme e ai suoi abitanti: “Vogliate riflettere per bene su ciò che vi serve per la pace; verrà, infatti, il momento in cui voi tutti proverete amarezza per non aver riconosciuto per tempo quando siete stati visitati dalla Mia Benedizione e dalla Mia Grazia!”.

8. I lamenti sul destino inevitabile di Gerusalemme li potrei ripetere ancora oggi; la stolta umanità, infatti, neanche oggi riconosce la propria missione, lo scopo della propria esistenza e lo scopo della vita attuale e futura. Così dovrà sopravvenire una reazione, per via completamente naturale-spirituale che, secondo le Mie Leggi divine, respingerà gli spiriti, le anime e gli esseri di nuovo in quei limiti nei quali essi potranno raggiungere da soli il grado di perfezionamento che Io ho loro posto, come scopo supremo.

9. Per un padre terreno spesso è triste vedere come i suoi figli, nonostante tutti i sacrifici, l’amore e le premure che egli ha dedicato per la loro educazione spirituale e morale, lo stesso falliscono, e che essi, imboccando la strada sbagliata, invece di divenire un giorno la consolazione e la gioia della sua vecchiaia, lo ripagano con dispiaceri, preoccupazioni e, spesso, con vergogna di ciò che egli ha fatto per loro per amore. Che cosa però rimane a lui, deluso? Egli non può sovrastare l’individualità dei suoi figli, perché sono spiritualmente liberi e possono pensare e fare quel che vogliono! E allora, una coppia di genitori vede spesso svanire, una dopo l’altra, tutte le speranze così ben fondate, le vede crollare come castelli di carta, senza poter dare il minimo aiuto.

10. Ciò che accade in questo caso ai genitori terreni, questo accade anche a Me, e in grado ancora più intenso. Io, il Creatore dell’intero Universo, devo stare a guardare come le Mie creature, da Me create per la suprema dignità spirituale, percorrono proprio la via sbagliata, invece – memori della loro alta discendenza – di correre incontro allo spirituale; Io devo stare a guardare come lo spirituale sia calpestato con i piedi, deriso sprezzantemente, e presentato come pazza idea cervellotica di fanatici bigotti che esaltano come sommo, il godimento grossolano-materiale della vita mondana; Io devo stare a guardare come proprio la veste esteriore sia considerata la cosa principale, e il contenuto spirituale, che sta sotto questa veste, considerato un nulla.

11. Anche in questo caso vale ciò che un giorno dissi ai farisei: anche se i Miei discepoli e i Miei seguaci tacciono, allora parleranno le pietre – vale a dire l’intero regno materiale naturale – ed esclameranno ovunque all’uomo: “Svegliati, uomo, dal tuo delirio mondano! Inutilmente tu cerchi di rinnegare la tua destinazione e il tuo Creatore! Anche se non vuoi prestar fede ai Suoi insegnamenti lasciati in eredità dal tempo del Suo visibile cammino di vita, anche se vuoi soffocare la voce nel tuo stesso cuore, che pur sempre ti grida di nuovo come qualcosa di ‘certo’ e ti ammonisce, se vuoi rinnegare tutto questo, – allora osserva la natura!”.

12. I più zelanti almanacconi, naturalisti ed esploratori della materia, tutti alla fine arrivano a riconoscere, e devono arrivarci nonostante la loro riluttanza, a questo: che in alto, oltre la materia, vive un grande Spirito che unisce in un unico insieme gli atomi più piccoli come i grandi mondi, e che, com’è evidente da tutte le opere, può esserci solo un Dio dell’Amore, della Grazia e dell’Indulgenza, un Dio che – come fu detto un giorno nell’esempio del figlio perduto – ha più gioia per un figlio ritrovato, che per novantanove giusti i quali non hanno bisogno di consolazione.

13. “C’è un Dio!”, risuona dappertutto questo grido. Perfino la connessione delle situazioni politiche e sociali mostrano abbastanza chiaramente all’attento osservatore, che non sempre accade ciò che l’uomo vuole aver di mira, bensì, che tanto nel singolo uomo, quanto anche in popoli interi, i risultati delle aspirazioni sono spesso totalmente diversi da quelli sperati. Ovunque si mostra questa Potenza della Divinità: affettuosa con l’affettuoso, adirata con l’iracondo, conciliante con il conciliante!

14. E come un giorno Io versai lacrime di dolore divino sulla cecità degli abitanti di Gerusalemme, perché previdi come questi figli smarriti avrebbero fatto violenza, a Me per primo, fisicamente, – poi alla Mia Dottrina, spiritualmente; – e come alla fine essi stessi avrebbero subito la morte, per cessare per sempre di esistere poi, come nazione, giacché loro stessi non avevano voluto altro, – così anche adesso il Mio Cuore si riempie di tristezza per la cecità del genere umano.

15. Ovunque, Io faccio diffondere scintille della Mia Luce celeste, ovunque risuona la Mia spiritualmente chiamata paterna: “Cambiate, voi accecati! Udite la Mia chiamata, udite la Voce del vostro Padre celeste che vi ammonisce, prima che si avvicini la grande catastrofe, – come un giorno su Gerusalemme e sui suoi abitanti! Ascoltate la Voce che vorrebbe aprirvi gli occhi e mostrarvi come voi tutti, incuranti, barcollate intorno, da ubriachi, sull’orlo dell’abisso dell’eternità, e a ogni istante siete nel pericolo di esserne inghiottiti per lungo tempo. Immaturi e prematuri, giungerete poi in quegli spazi senza tempo, con molti fardelli e con grandi fatiche, cosa che invece avreste potuto conquistare con così poca fatica in questa terrena vita di prova!”.

16. Così come allora la distruzione di Gerusalemme ebbe luogo solo poco dopo la Mia dipartita, così anche adesso non passerà molto, finché le vostre condizioni sociali, che voi credete esisteranno per sempre, crolleranno completamente!

17. A quel tempo la distruzione toccò ad una città e ad un popolo, adesso toccherà a molte città e a molte nazioni, toccherà alla Terra intera e, all’umanità su questa vivente.

18. A quel tempo, dopo la distruzione di Gerusalemme cessò in generale il culto giudaico, e la Mia Dottrina cominciò a portare i primi frutti tra i pagani invece che tra il Mio popolo, il popolo ebreo. Altrettanto adesso, i cosiddetti rappresentanti della Mia Dottrina cesseranno di fare il loro gioco peccaminoso con le Mie parole e con la Mia Dottrina. Ciò che finora era proprietà di una casta, diverrà d’ora in poi bene comune. Lì crollarono le mura del tempio che, per così dire, separavano il popolo dal Santissimo; ora cadranno le mura spirituali. Del tempio non rimase che pietra su pietra, solo devastazione e orrore indicarono il luogo nel quale il Grande Iddio era venerato, però in modo falso e incompreso. I distrutti muri di cinta della città furono gli unici resti che indicarono che lì si trovava la capitale di un popolo.

19. Altrettanto avverrà adesso nello spirituale. Si potrà riconoscere solo a fatica, dove un tempo stava la pura Verità, nascosta e sepolta sotto evidenti tessuti di menzogne. Le tenebre svaniranno, e non l’offuscata lampada di una volta del tempio, bensì l’onnipotente Sole della Luce spirituale illuminerà tutto, e tutto riscalderà. Sulle rovine dell’illusione e dell’inganno, si pianterà l’eterno verdeggiante albero della Speranza che – sempre tendente verso l’alto, verso il Regno celeste che mai passerà – sarà un simbolo della via per l’umanità rimasta.

20. Quindi, figli Miei, poiché la Mia Luce di Grazia risplende inutilmente sulla grande massa degli smarriti, cosa che Io devo riconoscere con occhi rattristati e cuore addolorato, allora accogliete voi la Luce di Grazia, e riflettete che Io vi ho prescelto tra così tante migliaia per essere un giorno, dopo la distruzione dell’edificio illusorio dell’inganno, le prime solide pietre da costruzione del nuovo tempio di una nuova Gerusalemme!

21. Allora, Io camminai visibilmente tra i Miei figli, ed essi non Mi riconobbero; adesso però, che voi Mi riconoscete, o perlomeno ne avete l’occasione – sia attraverso le Mie parole, sia attraverso le Mie opere – e Mi comprendete come Padre amorevole, aspirate perlomeno voi a questo: a salvarvi dalla rovina generale, affinché restiate in piedi, quando crolleranno le mura delle vecchie cose abituali! Dimostrate con la vostra perseveranza e la vostra fiducia che, anche se Io adesso devo di nuovo versare lacrime di dolore su molti perduti, pure ci saranno ancora alcuni che sapranno intendere e comprendere lo sguardo d’amore del Padre e che, nonostante la molta afflizione, potranno divenire il punto d’appoggio di una futura, inesauribile gioia!

22. Se altri meritano lacrime di compassione, allora aspirate voi a fare in modo che nel Mio mondo dello spirito siano versate lacrime di gioia e di delizia su voi, sul vostro comportamento e sulla vostra perseveranza, lacrime che dovranno essere le più grandi testimonianze della vostra vittoria! – Amen!

[1] “Il Sole spirituale” suddiviso in due volumi, più un Supplemento è una rivelazione di oltre 500 pagine dettata a Jakob Lorber nel 1842 che tratta della morte e della vita delle anime che si trovano nell’aldilà, attraverso il racconto di dieci spiriti fra cui gli apostoli Marco e Giovani ed il veggente svedese Swedenborg, oltre alle spiegazioni spirituali dei 10 Comandamenti, nonché di 37 capitoli nel “Supplemento” quali richiami particolarissimi.

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  35次耶穌的寶訓耶和華的哀悼耶路撒冷

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35次耶穌的寶訓耶和華的哀悼耶路撒冷

(1872年4月12日)

路加福音19:41-46

“當他臨近時,他看到了這個城市,並為此哭了,說:”如果你知道,至少在你的日子,屬於你平安的事情!但現在他們躲開你的眼前。日子必臨到你身上,你的仇敵必在你周圍施行壕溝,圍繞你四圍,並將你關在四周,並且要把你安置在地裡,並將你的兒女留在你中。他們不能把一塊石頭放在另一個上。因為你知到不是時間去探望的。他進了聖殿開始甩出賣賣給來買的人。對他們說:“我的房子是禱告的殿宇,但你們將其成了竊賊房間。”

已經在關於’屬靈的太陽’的啟示中,你找到了解釋它的意思:“耶穌哭了。”

那裡你在精神上表現出來,這些話表達了上帝給他的孩子他的全部天國帶給他們的世界的最深刻的悲傷,甚至以一種可見的形式展示給他們的創造主和所有宇宙的主,以及盲人如何所有這一切,都不承認祂,是至高無上的愛,溫柔和恩典的體現。他們對祂做了卑鄙的痛苦的事情可發生在一個男人,並且拋棄了祂的教導,愛的教導,和解與寬恕。正是他的大多數同時代人的這種偉大的失明使偉大的造物主,明顯體現在耶穌身上,流下了悲傷的淚水。他在猶太人首都的頹廢中然淚下,預示著他們作為一個獨立的國家結束他的全部結局,隨後通過相反的思路,一度被我選定為最偉大的命運的這個國家,一直追求這直到今天。

在我進入耶路撒冷中,我的門徒高興地認識到我的使命的高潮,這完全不符合法利賽人和文士。當他們要求我斥責我的門徒時,我回答說:“讓他們歡欣鼓舞吧!因為如果他們保持沉默,那麼石頭就會說話!“

通過這個我想告訴這些被欺騙的人們,不久之後,我的門徒們的歡呼將轉向為他們城市和聖殿被毀的城牆的石頭哀悼,告訴他們,他們沒有認出我是用和平之手進入了他們的牆內。他們既不承認神聖的教師,也不承認天堂的教導,只渴望世俗的榮耀和榮耀,以及世俗的彌賽亞,在良好的生活和骯髒的樂趣中加強和鞏固他們。

我的死亡已經過去了五十年當我的警告成為現實時。被選中的人民不再是獨立的國家。正如我曾經從廟裡拋出的那些把祈禱的房屋變成市場的賣家和買家,後來在猶太人中被趕出了耶路撒冷,因為早先在聖殿裡發生的事情,他們一直在城裡,他們完全忘記了人的精神,更高精神的生活。僅為追求快樂,力量和財富而努力在世俗。因此他們自己實現了我對耶路撒冷城牆和聖殿深深哀傷的預言。

就在那時,我指著我感嘆的話來犯錯誤的人類,現在我也想再次為現在的生活和未來的世代做同樣的事情。現在,我也為許多人的命運感到悲傷,即使我是上帝所不能拯救的,因為我不會干涉人的行動自由。

因此,我現在也看到人類的船如何快速靠近岩石和礁石,我預見到他們所有希望和夢想中的幸福以及成千上萬人認識到太遲,是的,為時已晚,他們應該做的,但沒有做。對他們來說,我也想說我曾經對耶路撒冷及其居民說過的話:“如果你只承認什麼能給你帶來和平,那時候將來在未來痛苦的經歷中,你會感受到你沒有認識在未來的訪問通過我的祝福和恩典!“

今天,我也可以重複我對耶路撒冷不可避免的命運的哀嘆,因為今天愚蠢的人類也不會承認其使命,創造的目的以及現在和將來的生命。因此,必須以一種完全自然的 – 靈性的方式設定反應,通過這種反應,根據我的神聖律法,精神,靈魂和生命再次被置於其最高位置,只有這樣才能使它們達到完美我把他們設定為他們的最高目標。一個凡人的父親看到他的孩子常常感到難過,儘管他的一切犧牲,愛心和關懷都致力於他們的精神和道德教育,失敗並走錯路,而不是成為他的老人的安慰和喜悅的;他們如何來回報他的愛用悲傷,焦慮和經常恥辱!但是,失望的他能做什麼呢?他無法控制他的孩子的個性;他們在精神和精神上都是自由的,並且可以思考和做任何適合他們的事情。因此,父母們常常無奈地看到他們的希望一個接一個地破滅,像空中的城堡倒塌一樣。

凡人的父母在這裡發生的事情,對我來說也是一個更激烈的程度。作為全宇宙的創造者,我必須觀看我命定最高的靈性創造的生物,朝相反的方向行走,而不是在意識到他們崇高的血統時加速朝向屬靈。我必須看到精神生物被唾棄,被嘲笑和描述為瘋狂狂熱偏執者的幻想,而世俗生活的物質樂趣被稱為人類最寶貴的財產。我必須看到外衣是如何被認為是最重要的,但是這個外衣所固有的精神本質卻被忽略了。

這裡也適用我曾經對法利賽人說過的話:即使我的門徒和信徒都沉默了,那些石頭 – 也就是大自然的所有物質王國 – 都會對所有地方的人說話和呼叫:“從人類中喚醒人類在世俗中毒!你徒勞地否認你的命運和創造者!如果你不想相信他在世界上可見的逗留期間離開你的戒律,如果你想淹沒自己心中的聲音,那麼作為“肯定”的人一直跟你說話並誡勉你,如果你想要否認所有這些 – 做自然的思考!“

最敏感的過分微妙的討論者,自然科學家和物質的探索者,儘管有他們的抵觸,但都必須認識到,最終的結果是,高出萬物中居住著偉大精神團結著最小的原子以及整個偉大的世界,從所有他的作品中可以看出,只能是愛,恩典和寬容的上帝,正如曾經在浪子的兒子比喻中所說的,他對其超過對九十九個正義的人而感到高興,因他們不需要得到安慰。

“有一個神!”這個呼籲從一切中迴盪。即使將政治和社會環境聯繫在一起,也足以清楚地顯示出給細心的觀察者,即事件並不總是能夠轉變人的意圖,而是在個人生活中以及在整個國家的生活中,努力的結果往往不同與希望的相當。神的威力隨處可見 – 對那些熱愛的表示熱愛,那些憤怒的人表示憤怒,對那些原諒的人寬恕的人表示原諒寬恕。

我曾經為耶路撒冷居民的失明流淚,因為我預見到這些犯錯的孩子將首先在身體上對我進行毆打,然後在靈性上違背我的教導,最終他們自己會遭受死亡,不再是一個國家,而是曾經和所有,因為他們不需要它, – 現在也因為人類的盲目,我的心充滿了悲傷。

到處都是我的天堂之光的火花傳播到處,我的父親呼喊著:“回頭,被人欺騙!聽到我的呼召,聽到你天父的聲音,在這場大災難之前神警告你 – 就像曾經發生過耶路撒冷及其居民一樣!聽到這聲音想要睜開眼睛,向你展示你是如何不經意地,不穩定的走著,彷彿陶醉於接近永恆的深淵,冒著任何時刻被它吞噬很長時間的風險。在你不成熟的時候,你將會在那些永恆的空間中,只有經過非常艱苦和努力才能獲得如此輕而易舉的在地球上的成果,在這個地球上的試煉生活中可以獲得這樣的東西。“正如那時耶路撒冷的毀滅發生在我死後不久,今天在你認為將永遠持續下去的社會制度將要崩潰之前,這個時間不會太長。

當時的破壞涉及一個城市和一個民族,但現在許多城市和許多國家,實際上,整個地球和生活在其上的人類都參與其中。

那時候,在耶路撒冷被毀滅之後,整個猶太人的信仰就不復存在了,我的教訓開始在外邦人中間而不是在我的人民猶太人中間初見成效。因此,現在所謂的我的教導代表將會停止他們的罪惡遊戲與我的話語和我的教導。在那裡,寺廟的牆壁將人們從神殿中分離出來,崩塌了 – 現在精神的牆壁正在崩潰。以前什麼是種姓的財產現在將成為共同財產。這座寺廟被夷為平地,只有破壞和恐怖標誌著這個地方 – 被錯誤地誤解了 – 偉大的上帝被崇拜了。被毀壞的城牆是唯一的遺跡,表明這是一個國家的首都。

現在精神上也會發生同樣的情況。一個人幾乎無法辨別曾經真理的真相,並將其隱藏埋在謊言的組織之下。黑暗將消失,而不是廟宇拱頂上的昏暗燈光,但靈性光芒的全能太陽將照亮和溫暖所有的東西。在錯誤和欺騙的廢墟中,將種植永遠向上的永不停止的天國之王的永恆青翠的希望之樹 – 將成為剩餘人類道路的象徵。

因此,我的孩子們,因為我的恩典之光在犯錯的人群中仍然發光 – 有 時我必須用悲傷的眼睛和憂傷的心承認 – 你要接受這種恩典之光,並且記住,成千上萬的我選擇了你,以至於有一天你可能成為新的耶路撒冷的新廟宇的第一塊堅固的建築石塊,在這座大廈被毀壞之後。

一旦我明顯地走到我的孩子中間,他們不認識我;但現在當你認識我時,或者至少有機會 – 無論是通過我的話還是通過我的作品 – 理解我是一位慈愛的父親,至少要努力拯救自己擺脫普遍的墮落,以便當習慣崩潰的舊世界,你可能保持站直。通過你的耐力和信任證明,雖然我現在也必須為失去的許多人流下痛苦的淚水,但仍然有一些人理解並欣賞天父的愛,儘管如此悲傷,但仍然可以成為一個決定性因素在未來無休止的歡樂。當其他人值得同情的時候,請確保在我的靈魂世界中,歡樂和歡樂的淚水流過你和你的態度和耐力,這將是你勝利的最好證明。阿門

 

34. Der ungerechte Haushalter… Ihr könnt nicht 2 Herren dienen – The unjust Steward… You cannot serve 2 Masters

PREDIGT / SERMON 34
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34. Predigt von Jesus… Gleichnis vom ungerechten Haushalter
(11.04.1872)

Lukas 16:1-13
Er sprach aber auch zu seinen Jüngern: “Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward vor ihm berüchtigt, als hätte er ihm seine Güter umgebracht. Und er forderte ihn und sprach zu ihm: ,Wie höre ich das von dir? Tue Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein!` Der Haushalter sprach bei sich selbst: ,Was soll ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir. Graben kann ich nicht, so schäme ich mich zu betteln. Ich weiß wohl, was ich tun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, daß sie mich in ihre Häuser nehmen.` Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem ersten: ,Wieviel bist du meinem Herrn schuldig?` Er sprach: ,Hundert Tonnen Öls.` Und er sprach zu ihm: ,Nimm deinen Brief, setze dich und schreibe flugs fünfzig!` Danach sprach er zu dem andern: ,Du aber, wieviel bist du schuldig?` Er sprach: ,Hundert Malter Weizen.` Und er sprach zu ihm: ,Nimm deinen Brief und schreibe achtzig!` Und der Herr lobte den ungerechten Haushalter, daß er klüglich getan hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger als die Kinder des Lichtes in ihrem Geschlecht. Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten! Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht. So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen? Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer wird euch geben, das euer ist? Kein Knecht kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnet nicht Gott samt dem Mammon dienen.”

01. Dieses Evangelium handelt von einem ungerechten Verwalter, welcher, nachdem sein Herr von seiner Untreue unterrichtet worden war, sich doch wenigstens die Hintertür sichern wollte, damit er nicht, der Not ausgesetzt, zum Darben verdammt würde oder durch schwere Handarbeit sein täglich Brot verdienen müsse.

02. Ich sagte dies Gleichnis den Pharisäern und Schriftgelehrten deswegen, weil sie am meisten dem Gelde oder dem Mammon huldigten und, um dasselbe in Fülle zu erwerben, sich keines Mittels schämten, ihren Zweck zu erreichen.

03. Was in diesem Gleichnis der ungerechte Haushalter getan hat, nämlich daß er Schuldverschreibungen seines Herrn von den Schuldnern auf die Hälfte herabsetzen ließ, um sich bei ihnen in größere Gunst zu setzen, das taten auch die Pharisäer in ihren Religionsgesetzen, indem sie den Reichen die Befolgung derselben erleichterten, wenn diese sehr gut dafür bezahlten. So waren sie mit den Armen streng und mit den Reichen nachsichtig, wie es eure Priesterschaft noch heute ist.

04. Die Lehren, welche Ich Meinen Jüngern gab: Meine Mahnung, sich mittels des Mammons Freunde zu erwerben, auf daß sie im Notfall nicht zu darben brauchen; dann der nächstfolgende Vers: “Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht!”; ferner: “So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhafte anvertrauen; und ferner: “So ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer will euch geben dasjenige, das euer ist?”; wie auch der folgende Vers: “Kein Hausknecht kann zwei Herren dienen; entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder umgekehrt!”, was geistig auch heißt: “Ihr könnt nicht Gott und dem Mammon dienen!”; – alle diese Verse enthalten, mit nur wenig Unterschied, das gleiche; nur der neunte Vers steht in scheinbarem Widerspruch mit den folgenden, weil dort angeraten wird, sich mit dem Mammon Freunde zu machen, auf daß im Falle der Not eine Freundeshand uns unterstütze, während in den anderen Versen gerade mehr darauf hingewiesen wird, daß man nicht zwei Herren dienen könne, und im dreizehnten Vers es sogar deutlich gesagt ist: “Ihr könnt nicht Gott und dem Mammon dienen!” Denn wie kann sich jemand mit dem Mammon Freunde erwerben und dabei Gott dienen?

05. Ihr seht, hier bestehen dem Scheine nach Widersprüche; denn Gott und der Mammon, d.h. die materielle Welt, ihre Schätze und ihre Genüsse, sind doch gewiß entgegengesetzte Dinge, und es ist ganz natürlich, daß derjenige, der dem Mammon oder der Welt huldigt, nicht ebenfalls Gott lieben und Seinen Lebensregeln folgen kann.

06. Um die Widersprüche zu lösen, wollen wir diese Verse etwas näher betrachten und versuchen, trotz ihres scheinbaren Gegenüberstehens das gemeinsame Bewegen nach einem Ziel nachzuweisen.

07. Seht, wenn Ich in diesem Gleichnisse sagte, daß der schlechte Haushalter die Schuldverschreibungen seines Herrn bedeutend herabsetzen ließ, so bedeutet das geistig eigentlich nichts anderes, als daß die Fehler des Menschen, welche er gegen Mich als höchstes Wesen begangen hat in Rücksicht auf seine eigene Natur und auf die Verhältnisse, in welchen er leben muß, milder betrachtet werden. Wollte Ich ohne diese Berücksichtigung eure Taten beurteilen oder euch gar bestrafen, so stünde es wohl sehr schlecht um die ganze Menschheit. Das Ende müßte eine zweite Vernichtung des ganzen Menschengeschlechts, wie einst bei der Sündflut sein. Die Menschen wieder neu erschaffend, müßte Ich sie – wollte Ich nicht, daß sie in dieselben Fußstapfen fielen – zu Maschinen, aber nicht zu freien Menschen machen.

08. Wenn es heißt: “Erwerbt euch Freunde mit dem Mammon!”, so will das soviel sagen als: Erleichtert dem mit Sünden und Gewissensbissen Beladenen seine Last! Stellt ihm vor, daß seine Schuld gegen Mich zwar groß ist, aber von seiner Seite nicht als untilgbar angesehen werden soll! Beweist ihm, daß der Mensch ohne die Welt nicht auf Erden leben kann, sondern daß er mit seinen Nebenmenschen leben muß; nur soll er das Gute wirken, soviel in seinen Kräften steht, wenngleich er durch schlechte Einflüsse daran gehindert werden sollte. Lehrt ihn, daß er Mich nicht als höchsten, strengen Richter, sondern als liebenden Vater ansehen soll, welcher bei Vergehungen wohl weiß, wieviel eigene Schuld und wieviel Schuld der Welt in Anrechnung zu bringen ist!

09. Auf diese Art macht ihr selbst den Beunruhigten ihre Last leichter und versöhnt sie mehr mit der Welt, der sie sich vielleicht aus zu großem Eifer entziehen wollten. Indem ihr ihnen, sie so tröstend, guten Rat erteilt, entspricht euer Handeln den Worten: “Machet euch Freunde mit dem Mammon!” So gewinnt ihr die Herzen anderer, welche auf anderen Wegen, vielleicht verzweifelnd, entweder sich der Welt ganz in die Arme geworfen hätten oder an Gott, Ewigkeit und sogar an der Existenz ihrer eigenen Seele verzweifelt wären.

10. Der nächste, zehnte Vers, welcher besagt, daß derjenige, der im Geringsten treu ist, es auch im Größten sein wird, bedeutet: Wenn ein Gläubiger es einmal erfaßt hat, daß er mit seinen schwachen Kräften der Welt widerstehen kann, indem er sich von ihr nicht verleiten läßt, sondern allem nur den Wert zuerkennt, den es eigentlich hat, so wird er sich durch materiellen Glanz nicht blenden lassen und, sollten ihn die Verhältnisse einst weltlich höher stellen, auch dann seine Treue in bezug auf seine Grundsätze bewahren, wie er es bei geringen Kräften und in beschränktem Wirkungskreise früher ebenfalls getan hat.

11. Das bestätigt auch der zwölfte Vers; denn das ,Fremde` bedeutet eure materielle und das ,Eigene` eure geistige Bestimmung. Sich ganz dem einen oder dem andern hinzugeben, ist natürlich nur dann möglich, wenn man das eine ganz hintansetzt und
nur dem andern huldigt (was besagen will, daß man nicht zwei Herren dienen kann), während es doch angängig ist, daß man das eine benutzen kann, um im andern seinen Zweck vollends zu erreichen. Nur so ist es möglich, daß Menschen sich Mir nähern und ihre geistige Vervollkommnung anstreben können, nämlich wenn sie, wohl in der Welt lebend, diese und alle ihre Reichtümer und Schätze benützend, doch keinen andern Zwecks im Auge haben, als durch weise Anwendung des ihnen Anvertrauten dem Nächsten und durch ihn Mir selbst am meisten zu beweisen, wie sie Meine zwei Liebesgesetze aufgefaßt haben.

12. Das nachfolgende Gleichnis vom reichen Prasser und dem armen Lazarus sollte Meinen Zuhörern noch mehr zeigen, welche Folgen es hat, wenn man sich dem Mammon ganz hingibt, statt ihn zu geistigen Zwecken zu verwenden. Es sollte ihnen zeigen, daß auf diese Art der eine seinen Lohn schon auf Erden empfängt, während dem andern die Vergeltung für ein anderes, und zwar längeres Leben aufgespart wird, und daß das eine Leben von kurzer, das andere aber von ewiger Dauer sein wird. Der Weg zur Seligkeit wird dem weltlich Gesinnten ebenso unmöglich sein – außer aus seinem Innern heraus – wie dem schon Guten der Rückschritt zur Welt.

13. Daß der Reiche in seiner Qual gebeten hatte, wenigstens seine Brüder zu retten, worauf Abraham ihm antwortete, daß den, der seiner Religion und ihren Grundsätzen nicht glaubt, auch die Toten – kehrten sie auf die Welt zurück – nicht bekehren würden, will sagen, daß diejenigen, welche sich der Welt oder dem Mammon ganz hingegeben haben, wenig darauf achten würden, wenn selbst überirdische Einflüsse bei ihnen sich geltend machten, weil sie, selbst zu niedrig gesinnt, das Überirdische längst als nicht bestehend ansehen und durch Taten und Worte verleugnet haben.

14. Aus dem ganzen Evangelium vom ungerechten Haushalter geht also hervor, daß ihr Menschen – und besonders auch ihr, welche Ich mehr als andere in Meine Schöpfungsgeheimnisse und in Meine Lehre einführen will -, wollt ihr euch Freunde und Mir Kinder erwerben, ihr vorerst nicht durch zu überspannte Anforderungen den andern den Weg erschweren dürft, und daß ihr selbst bei euch, wenn ihr fehlet, es Meiner Gnade überlassen sollt, inwieweit Ich euch eure Fehler anrechne oder nicht.

15. Das Zuviel ist in keiner Hinsicht von Nutzen, sondern überall nur schädlich. Ihr müßt euch und andern den Weg zu Mir nicht erschweren, nicht Meine Geister sein wollen, während ihr noch schwache Menschen seid! Dieses Streben verträgt eure menschliche Natur nicht. Ihr könnt doch ganz Liebe für Mich, ganz Liebe gegen euren Nächsten sein und mitten in dem weltlichen Treiben eure sittliche Reinheit bewahren; ihr könnt Mir ganz dienen, ohne der Welt den Rücken wenden zu müssen.

16. Seht ihr denn nicht, wie Ich selbst die weltlichen Ereignisse benütze, um die Menschheit geistig zu erziehen? Ich selbst verachte nicht und kann nicht hassen, was Ich selbst geschaffen habe; nur ist dies der Unterschied, daß alles Gebaren der Menschen, so schlecht es auch von seiten des einen oder andern sein mag, Mir doch zur geistigen Vervollkommnung Meiner Kinder und der gesamten Menschheit dienen muß.

17. So wie Ich als höchster Richter und Regent verfahre, so sollt auch ihr tun! Ihr sollt die Umstände, Verhältnisse und Zusammenhänge, die euch auf eurem Lebensweg begegnen, ebenfalls so benutzen, daß ihr am meisten durch die Taten an euren Nebenmenschen Meinen Zweck fördern helft. Dann ist es nicht nötig, Verstorbene heraufzubeschwören – wie der Reiche im Gleichnis glaubte, verlangen zu sollen -, wenn ihr Lebenden die besten sichtbaren Zeugnisse dafür seid, daß mitten im Weltgetümmel die menschliche Seele, eingedenk ihrer hohen Mission, nicht zwei Herren, sondern nur einem Herrn, und zwar dem Herrn des ganzen Universums, nämlich Mir allein, dienen kann, ohne die Verhältnisse unbenützt zu lassen, die wohlweislich nur dazu da sind, um die große Aufgabe der Menschenkinder zu beschleunigen und glorreich zu Ende zu führen.

18. So erseht ihr aus einem Gleichnis, in dem die Ungerechtigkeit als Beispiel dient, wieviel Nutzen selbst aus Umständen gezogen werden kann, die dem Anscheine nach schlecht sind, deren Endresultat aber das Herrlichste ist, das Ich als Gott, als Jesus angestrebt habe, und das ihr als Meine Kinder mit vollenden helfen sollt! Amen.

flagge en  34. The unjust Steward… You cannot serve 2 Masters – Luke 16:1-13

34th Sermon of Jesus… The Parable of the unjust Steward
(April 11, 1872)

Luke 16:1-13
“And he said also unto his disciples, There was a certain rich man which had a steward; and the same was accused unto him that he had wasted his goods. And he called him, and said unto him, How is it that I hear this of thee? Give an account of thy stewardship; for thou mayest be no longer steward. Then the steward said within himself, What shall I do? for my lord taketh away from me the stewardship: I cannot dig; to beg I am ashamed. I am resolved what to do, that, when I am put out of the stewardship, they may receive me into their houses. So he called every one of his lord’s debtors unto him, and said unto the first, How much owest thou unto my lord? And he said, An hundred measures of oil. And he said unto him, Take thy bill, and sit down quickly and write fifty. Then said he to another, And how much owest thou? And he said, An hundred measures of wheat. And he said unto him, Take thy bill, and write fourscore. And the Lord commended the unjust steward, because he had done wisely: for the children of this world are in their generation wiser than the children of light. And I say unto you, Make to yourselves friends of the mammon of unrighteousness; that, when ye fail, they may receive you into everlasting habitations. He that is faithful in that which is least is faithful also in much: and he that is unjust in the least is unjust also in much! If therefore ye have not been faithful in the unrighteous mammon, who will commit to your trust the true riches? And if ye have not been faithful in that which is another man’s, who shall give you that which is your own?
No servant can serve two masters: for either he will hate the one, and love the other; or else he will hold to the one, and despise the other. He cannot serve God and mammon.”

This Gospel deals with an unjust steward who, after his lord had been told about his dishonesty, endeavoured to secure himself a loophole so as not to become destitute and be compelled to earn his living by hard labour.

I gave the Pharisees and scribes this parable because they, most of all, paid homage to the money or mammon and in order to obtain plenty of it were not ashamed to use any means to achieve their purpose.

What the unjust steward did in this parable, namely, reduce by half the debts owing to his lord so as to win favour with his lord’s debtors, was also done by the Pharisees in their religious laws. They were strict with the poor and lenient with the rich, as is still the case today with your priesthood.

The precepts I taught My disciples: My advice to win friends for themselves with the mammon so that they need not suffer hardship in times of need; also the following verses: ‘He that is faithful in that which is least is faithful also in much, and he that is unjust in the least is unjust also in much!’ ‘If therefore ye have not been faithful in the unrighteous mammon, who will commit to your trust the true riches?’ ‘If ye have not been faithful in that which is another man’s, who shall give you that which is your own?’ ‘No servant can serve two masters; for either he will hate the one and love the other; or the other way round’, which in the spiritual sense means: ‘You cannot serve God and mammon’, – all these verses contain – with only slight differences – one and the same. Only the ninth verse seems to contradict the ones following it because it advises to win friends with the mammon so that in times of need a friend may assist us, whereas in the other verses the emphasis is on the fact that one cannot serve two masters, with the thirteenth verse clearly stating: ‘Ye cannot serve God and mammon’. How can a person win friends with mammon and still serve God? You can see that there appear to be contradictions in this; for God and mammon – or the material world with its riches and pleasures – are surely quite opposite things, and it is obvious that he who pays homage to mammon and the world cannot at the same time love God and follow His precepts.

In order to clarify these contradictions, let us have a closer look at these verses and endeavour, notwithstanding their apparent contradiction, to find a common striving for the one goal.

In this parable I said that the bad steward considerably reduced the amounts his master’s debtors were owing. In a spiritual sense this means simply that the offences a person has committed against Me as the Supreme Being, are regarded with more leniency taking into consideration his own nature and the circumstances under which he has to live. If I judged your actions or even punished you without this consideration, all mankind would be in a hopeless situation. The end would have to be a second extermination of the entire human race, similar to that at the great deluge. And when creating new men, I would have to make them machines instead of free men, if I did not want them to follow in the same footsteps.

If it says: ‘Make to yourselves friends of the mammon’ this means as much as: Ease the burden of him who is burdened with sin and a bad conscience. Make it clear to him that his guilt is great before Me, but that he should not consider it as irredeemable. Prove to him that man cannot live on earth without the world, but that he has to live with his fellowmen. However, he should do as much good as he can, even if bad influences may put obstacles in his way. Teach him not to look upon Me as a supreme, severe judge, but as a loving Father, Who, with every sin committed, is quite aware to what extent the sinner himself is responsible and how much of it is due to the world.

In this way, you ease the burden of the worried and reconcile them with the world which they may want to forsake in their overzealousness. By thus comforting them with good advice, you act in accordance with the words: ‘Make to yourselves friends of the mammon.’ Thus you win the hearts of others who otherwise might have, in their despair, thrown themselves into the arms of the world, or despaired of God, eternity and even the existence of their own soul.

The next verse, the tenth, says that he who is faithful in the least will also be faithful in great things. This means: Once a believer has realized that he can resist the world with his limited strength by not giving in to it and seeing all things in their proper light, he will not be deceived by material splendour. And even if circumstances should place him in a higher position, he will remain faithful to his principles just the same as he did with less power and in a limited sphere of action.
This is also confirmed by the twelfth verse, for ‘another man’s’ denotes your material, and ‘your own’ denotes your spiritual destiny. To devote oneself completely to one or the other is, of course, only possible if one is completely neglected and homage is paid only to the other (which means that one cannot serve two masters), while it is possible to make use of the one to fully achieve one’s purpose in the other. Only in this way is it possible that men draw closer to Me and strive after their spiritual perfection, when they living in the world, use all its riches and treasures with the one object in mind, by cleverly using what has been entrusted to them to prove to their fellow- man, and through him to Me, how they have comprehended My two commandments of love.

The following parable of the rich man and the poor Lazarus was to show My listeners even more clearly the consequences that arise if a person fully surrenders to mammon instead of using it for spiritual purposes. It was to show them that in this way one receives his reward already on earth, whilst the reward for the other one is saved for another much longer life; the one life being-of a short duration, the other lasting forever. It will be quite as impossible for the worldly-minded to enter upon the road to beatitude – except if he does it from within -as it will be to the already perfected to return to worldly-mindedness.

That the rich man in his torment had asked to save at least his brothers, whereupon Abraham replied that even if the dead returned to the world, they would be unable to convert one who does not believe in his religion and its principles, means that those who have completely surrendered to the world, or to mammon, would take little notice even if supernatural influences would approach them, as they had long since ignored the supernatural as non-existent and denied it with words and deeds.

Hence it follows from this whole Gospel of the unjust steward that you people – and particularly those of you whom I, more than others, want to introduce to My secrets of creation and My teaching -, if you want to win friends for yourselves and children for Me, must not make the way more difficult for others by exaggerated demands, and as far as you are concerned, when you have sinned, you must leave it to Me to decide to what extent I shall make you responsible for your mistakes or not.

A “too much” is at all times detrimental. Neither for yourselves nor for others must you make the road to Me too difficult. Do not try to be My spirits while you are still weak humans! Your human nature cannot stand up to such aspirations. You can still be full of love for Me and your fellowmen and keep your moral purity in the bustle of the world; you can serve Me completely without having to turn your back on the world.

Don’t you see how I Myself, am using the worldly events towards the spiritual education of mankind? I do not despise and cannot hate what I, Myself, have created. And all human activity, bad as it may be on the part of one or the other, has still to serve Me towards the spiritual perfection of My children and all mankind.

Just as I, as the supreme judge and ruler, act, you should, too. You should also make use of the circumstances, situations and events, which you encounter during the course of your life, in such a way that you help to further My purpose mainly through your actions towards your fellowmen. Then it will be unnecessary to recall the dead – as the rich man in the parable asked – if you, the living, are the best visible witnesses for the fact that amid the bustle of life the human soul, remembering its high mission, cannot serve two masters, but only one, the Lord of the entire universe, Me alone, making use of the existing circumstances for the sole purpose of accelerating and successfully completing the great destiny of man.

Thus you see from a parable where injustice serves as an example, how useful even such circumstances can be that appear bad, but result in the most glorious thing that I, as God, as Jesus, have striven for and which you, as My children, are meant to help Me complete! Amen.

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Predica 34 – La parabola dell’amministratore disonesto

Ottava dopo Pentecoste
( XVa del Tempo Ordinario)

Luca 16, 1-13: «Egli però disse anche ai discepoli: “C’era un uomo ricco che aveva un amministratore; egli divenne dinanzi a lui malfamato, come se avesse sperperato i suoi averi. Ed egli lo chiamò e gli disse: ‘Che cosa è questo che sento dire di te? Rendi conto della tua amministrazione; perché d’ora innanzi non puoi essere amministratore’. L’amministratore disse a se stesso: ‘Che cosa devo fare? Il mio padrone mi toglie l’incarico? Zappare, non posso, mendicare, mi vergogno. So bene cosa fare, quando sarò rimosso dall’incarico che essi mi accolgano nella loro casa’. Ed egli chiamò a sé ogni debitore del suo padrone e disse al primo: ‘Di quanto sei debitore al mio padrone?’. Quello rispose: ‘Di cento botti d’olio’. Ed egli gli disse: ‘Prendi la tua ricevuta, siediti e scrivi, senza indugio, cinquanta’. Poi disse ad un altro: ‘Tu però di quanto sei debitore?’. Egli rispose: ‘Di cento misure di grano’. Ed egli gli disse: ‘Prendi la tua ricevuta e scrivi ottanta’. E il padrone lodò quell’ingiusto amministratore, perché aveva agito con giudizio. I figli di questo mondo, infatti, sono nel loro genere, più giudiziosi dei figli della Luce. E Io vi dico anche: procuratevi amici con l’ingiusta mammona, affinché quando mancherete del necessario essi vi accolgano nei rifugi eterni. Chi è fedele nel minimo, costui è fedele anche nel molto; e chi è ingiusto nel minimo, costui è ingiusto anche nel molto. Se ora non siete fedeli nell’ingiusta mammona, chi vi affiderà quella vera? E se non siete fedeli in quell’estraneo, chi vi darà ciò che è vostro? Nessun servitore può servire due padroni: o odierà l’uno e amerà l’altro, oppure seguirà l’uno e disprezzerà l’altro. Non potete servire Dio e mammona”.»

(Il 11 aprile 1872)

1. Questo Vangelo tratta di un amministratore ingiusto, il quale, dopo che il suo padrone fu informato della sua infedeltà, volle assicurarsi una via di scampo, affinché, condannato, non fosse esposto alla necessità di stentare la vita, oppure di doversi guadagnare il pane quotidiano con pesanti lavori manuali.

2. Io espressi questa parabola agli scribi e ai farisei perché essi, più di tutto, adoravano il denaro – in pratica mammona – e, per procurarsene in abbondanza, non si risparmiavano nessun mezzo per raggiungere tale scopo.

3. Ciò che ha fatto l’ingiusto amministratore in questa parabola – cioè di ridurre a metà le obbligazioni dei debitori del suo padrone, per porsi presso di loro in grande protezione – lo fecero anche i farisei nelle loro leggi riguardo alla religione, facilitando ai ricchi l’osservanza delle stesse, se a questo scopo essi avessero pagato molto bene. Perciò erano indulgenti con costoro, e severi con i poveri, come lo è ancor oggi il vostro corpo sacerdotale.

4. Gli insegnamenti che Io diedi ai Miei discepoli: l’ammonimento di assicurarsi amici per mezzo di mammona affinché in caso di necessità non avessero a stentare la vita; poi al versetto successivo: «Chi è fedele nel poco, costui è fedele anche nel molto, e chi è disonesto nel poco, costui è disonesto anche nel molto!»; inoltre: «Se ora non siete fedeli nell’ingiusto a mammona, chi vi affiderà il vero?»; e ancora: «Se non siete fedeli nell’estraneo, chi vi darà quello che è vostro?»; come anche il versetto successivo: «Nessun servitore può servire due padroni; o odierà l’uno e amerà l’altro, oppure il contrario!», cosa che anche spiritualmente vuol dire: «Voi non potete servire Dio e mammona!», – tutti questi versetti contengono la stessa cosa, ma con poche differenze. Solo il nono versetto sta in apparente contraddizione con i successivi, perché lì è consigliato di farsi amici con mammona, affinché in caso di bisogno una mano amica ci sostenga, mentre negli altri versetti è accennato che non si possono servire due padroni, e nel tredicesimo versetto è detto addirittura chiaramente: «Voi non potete servire Dio e mammona!». Come può, infatti, qualcuno assicurarsi amici con mammona, e nello stesso tempo servire Dio?

5. Voi vedete che qui all’apparenza esistono delle contraddizioni, poiché Dio e mammona, vale a dire il mondo materiale, i suoi tesori e i suoi godimenti, sono certamente cose opposte, ed è del tutto naturale che chi adora mammona o il mondo, non può amare anche Dio e seguire le Sue regole di vita.

6. Per sciogliere le contraddizioni, vogliamo esaminare un po’ più da vicino questi versetti, e cercare, nonostante la loro apparente contrapposizione, di dimostrare il comune movimento verso uno scopo.

7. Vedete, quando Io dissi in questa parabola che il cattivo amministratore fece ridurre considerevolmente le obbligazioni del suo padrone, spiritualmente questo significa che gli errori dell’uomo, commessi contro di Me quale Essere supremo, tenuto conto della sua natura e delle condizioni nelle quali egli stesso deve vivere, saranno considerati con più indulgenza. Se Io volessi giudicare le vostre azioni, o addirittura punirvi senza queste considerazioni, allora l’intera umanità si troverebbe assai malmessa. La fine dovrebbe essere un secondo annientamento dell’intero genere umano, come un giorno il diluvio. Creando di nuovo gli uomini, Io dovrei – se non voglio che essi ricadano nelle stesse orme – farne delle macchine, e non uomini liberi.

8. Quando si dice: “Assicurarsi amici con mammona!”, ciò significa: alleggerire il peso a chi è già gravato con peccati e rimorsi! Metterlo davanti al fatto che il suo debito verso di Me è certamente grande, ma da parte sua non deve essere considerato inestinguibile! Dimostrargli che l’uomo senza il mondo non potrebbe esistere sulla Terra, ma che egli deve vivere con i propri simili operando soltanto il bene, per quanto sta nelle sue forze, anche se dovesse essere, in questo, ostacolato da cattivi influssi. Insegnargli che non deve considerarMi come massimo, severo Giudice, bensì come Padre affezionato che, nel caso di mancanze, sa bene quanto sia colpa propria dell’uomo, e quanto debba essere messo in conto al mondo!

9. In questo modo voi alleggerirete il peso perfino ai preoccupati, e li riconcilierete di più con il mondo al quale volevano sottrarsi, forse per il troppo zelo. Impartendo loro buoni consigli, e in tal modo consolandoli, il vostro agire corrisponderà alle parole: «Fatevi amici con mammona!». Così vi guadagnerete il cuore di quelli che, per altre vie, forse per la disperazione, si sarebbero gettati completamente nelle braccia del mondo, oppure avrebbero perso ogni speranza in Dio, nell’eternità, e perfino nell’esistenza della propria anima.

10. Il successivo, decimo versetto, il quale dice che, chi è fedele nel minimo lo sarà anche nel grande, significa: quando un credente ha, una buona volta, compreso di poter resistere al mondo con le sue deboli forze, non lasciandosi sedurre da esso, e dunque attribuisce a ogni cosa solo il valore che essa ha veramente, non si lascerà abbagliare dallo splendore materiale, e se le circostanze dovessero un giorno metterlo in una posizione superiore mondana, egli serberà la fedeltà corrispondente ai propri principi, come fece in passato con poche forze e nella sua limitata sfera d’azione.

11. Lo conferma anche il dodicesimo versetto; ‘l’altrui’, infatti, significa la vostra destinazione materiale, e ‘il proprio’ la vostra spirituale. Donarsi totalmente all’uno o all’altro, è naturalmente possibile solamente allora, quando s’ignora completamente l’uno e si rende omaggio solo all’altro[1], mentre è certo concesso che si possa utilizzare l’uno, per raggiungere nell’altro il proprio scopo. Solo così è possibile che gli uomini si avvicinino a Me e possano aspirare al loro perfezionamento spirituale, cioè se essi, pur vivendo nel mondo, utilizzando il mondo e tutte le sue ricchezze e tesori, tuttavia non hanno in vista nessun altro scopo che dimostrare al prossimo, e tramite lui, di più a Me stesso, che con un saggio impiego di ciò che è stato loro affidato, hanno compreso le Mie due leggi dell’Amore.

12. La parabola successiva del ricco crapulone e del povero Lazzaro doveva mostrare ancor di più ai Miei ascoltatori, quali conseguenze poteva avere l’abbandonarsi completamente a mammona, anziché impiegarla per scopi spirituali. E che in questo modo, l’uno riceve già sulla Terra la propria ricompensa, mentre all’altro è riservata la ricompensa per un’altra, e precisamente più lunga vita, poiché l’una è di breve, mentre l’altra è di eterna durata. La via per la beatitudine sarà impossibile a colui che è di mentalità mondana – eccetto che sia interiorizzato – proprio come, al già buono è impossibile il ritorno al mondo.

13. Che il ricco nel suo tormento abbia pregato di salvare perlomeno i suoi fratelli, laddove Abramo gli rispose che, chi non crede alla propria religione e ai suoi principi, nemmeno i morti – se ritornassero nel mondo – potrebbero convertirlo, ciò vuol dire, che quelli che si sono dedicati totalmente al mondo o a mammona, terrebbero poco conto perfino degli influssi ultraterreni che si facessero sentire presso di loro, perché essi, di sentimenti troppo bassi, considererebbero l’ultraterreno già da lungo tempo come non esistente, avendolo rinnegato con opere e parole.

14. Dall’intero Vangelo dell’amministratore ingiusto, emerge quindi che voi uomini – e in particolare anche voi, i quali più degli altri Io voglio introdurre nei Miei segreti della Creazione e nella Mia Dottrina – se volete assicurarvi degli amici, e procurare a Me dei figli, innanzi tutto non dovete rendere la vita difficile agli altri con esagerate pretese, e che voi stessi, se errate, dovete lasciare alla Mia Grazia, fino a qual punto Io terrò conto o meno dei vostri errori.

15. Il troppo, a nessun riguardo è di utilità, bensì, ovunque, è soltanto dannoso. Voi non dovete rendere difficile a voi e agli altri, la via che conduce a Me; non dovete voler essere Miei spiriti, mentre siete ancora uomini deboli! Quest’aspirazione non la sopporta la vostra natura umana! Voi potete certamente essere completamente amore per Me, completamente amore verso il vostro prossimo, e mantenere la vostra purezza morale nel mezzo del movimento mondano! Potete servirMi totalmente, senza con ciò dover voltare le spalle al mondo.

16. Non vedete, infatti, come Io stesso utilizzo gli avvenimenti del mondo per educare spiritualmente l’umanità? Io non disprezzo e non posso aborrire ciò che Io stesso ho creato; questa soltanto è la differenza: che tutti i comportamenti degli uomini, per quanto cattivi possano essere da parte dell’uno o dell’altro, devono comunque servirMi per il perfezionamento spirituale dei Miei figli, e dell’intera umanità!

17. Come procedo Io, quale sommo Giudice e Sovrano, così dovete fare anche voi! Voi dovete altrettanto utilizzare le circostanze, condizioni e situazioni in cui v’imbattete durante il cammino della vostra vita, affinché attraverso le azioni dirette al vostro prossimo, Mi aiutiate ancor più nei Miei scopi. Poi non sarà necessario evocare i trapassati – come il ricco nella parabola credeva di poter pretendere – se voi viventi, nel mezzo del tumulto del mondo, sarete i migliori testimoni visibili che l’anima umana, memore della sua alta missione, non potrà servire due padroni, bensì Uno solo, e precisamente il Signore dell’intero Universo, vale a dire Me soltanto, senza lasciare inutilizzate quelle situazioni che saggiamente servono ad accelerare e portare trionfalmente a termine il grande compito delle creature umane.

18. Così voi scorgete da una parabola, nella quale l’ingiustizia serve da esempio, quanto profitto può essere tratto perfino da condizioni che all’apparenza sono non buone, il cui risultato finale però è la cosa più meravigliosa che Io, quale Dio, quale Gesù ho perseguito, e che voi, quali figli Miei, dovete contribuire a perfezionare! – Amen!

[1] Il ché vuole affermare che non si possono servire due padroni.

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第三十四講耶穌的講道……不義的管家的寓言

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第三十四講耶穌的講道……不義的管家的寓言

(1872年4月11日)

路加福音16:1-13

“他也對門徒說:有一個有錢的管家;主人也指責他浪費了自己的貨物。他召他來,對他說,我怎麼聽說你的這件事呢?記下你的管理職責;因為你可能不再管家。然後管家在自己的內心說,我該怎麼辦?因為我的主從我身上取走了管家:我無力挖掘;乞求我很慚愧。我決定要做什麼,當我擺脫管家時,他们可能會把我接到他們的房子裡。於是他把他主的債務人的每一個都叫到他面前,對第一個說,你對欠我主多少錢?他說,百分之一百的石油。他對他說,拿起賬單,快點坐下,寫下五十。然後對他說,你欠了多少錢?他說,百種小麥的措施。他對他說,拿你的賬單,寫八十八。耶和華讚美不義的管家,因為他行事聰明:因為這世上的兒女比光的兒女聰明得多。我告訴你們,要為自己的不義之財蒙上朋友。當你們失敗時,他們可能會把你們接納到永久的居所中。在最小的事忠誠的人,在最大的事也忠誠的,在最小的事不義的人,在最大的事也不義的。 如果你們不忠於那不義的瑪門,誰會信任你真正的財富呢?如果你們不忠於另一個人的,那麼誰會給你那個屬於你自己的呢?

沒有一個僕人可以服侍兩位大師:因為他會恨一個,愛另一個;否則他會堅持一個,鄙視另一個。他不能服侍神和瑪門。“

這本福音涉及一位不公正的管家,他的主人被告知他的不誠實之後,努力確保自己有后路,以免淪為貧窮,並被強迫勞力謀生。

我給了法利賽人和文士這個比喻,因為他們最重要的是向金錢或者財神表示敬意,為了獲得大量的,不以不择手段達到目的為恥。

在這個比喻中,不義的管家做了什麼,也就是說,由於他主的債務減少了一半,以便得到主的債務人的青睞,法利賽人的宗教法也是這樣做的。他們對窮人嚴格和對富人的寬容的,今天你的司鐸仍然是這樣。

我教導我的門徒的訓誡是:我的建議是要用瑪門為自己爭取朋友,以便在需要的時候不需要吃苦;也就是下面的經文:’在最小的事義的人,在最大的事也義的。 如果你們不忠於那不義的瑪門,誰會信任你真正的財富呢?如果你們不忠於別人的,那麼誰會給你那個屬於你自己的呢?沒有一個僕人可以服侍兩位大師:因為他會恨一個,愛另一個;否則他會堅持一個,鄙視另一個。他不能服侍神和瑪門。“

這在精神意義上意味著:’你不能服侍神和瑪門’, – 所有這些經文都包含 – 只有微小的差別 – 同一個。只有第九節似乎與跟隨它的人相矛盾,因為它建議與贏得朋友用財富,以便在需要的時候朋友可以得到幫助,而在另一節經文中強調的是一個人不能為兩個主人服務,第十三節經文清楚地說明:’你們不能事奉神和瑪門’。一個人怎樣才能與瑪門贏得朋友,並仍然為上帝服務?你可以看到,這似乎有矛盾;對於上帝和瑪門 – 或物質世界及其財富和快樂 – 肯定是完全相反的事情,很顯然,那些向瑪門和世界致敬的人不能同時愛上帝並遵守祂的誡命。

為了澄清這些矛盾,讓我們仔細看看這些經文,儘管它們明顯矛盾,但努力為這一目標找到共同的努力。

在這個比喻中,我說過這個壞管家大大減少了他的主人的債務人所欠的金額。從精神意義上講,這僅僅意味著一個人對我作為至尊人所犯下的罪行,考慮到他自身的性質和他必須生活的環境,被認為更寬容。如果我判斷你的行為,甚至沒有這個考慮就懲罰你,那麼全人類都會陷入絕望的境地。結局必須是整個人類的第二次滅絕,類似於洪水般的洪水。而當創造新人時,如果我不想讓他們跟隨同樣的腳步,我將不得不讓他們成為機器人而不是自由人。

如果它說:’讓自己成為朋友,這意味著:減輕擔負罪惡和良知的人的負擔。告訴他,他的罪疚感在我面前很大,但他不應該認為這是不可挽回的。向他證明,沒有世界的人不能生活在地球上,但他必須與他的同胞生活在一起。但是,即使有不好的影響可能會給他帶來障礙,他也應盡可能多地做好自己的事情。教他不要把我看作是一個至高無上的嚴厲法官,而是作為一個慈愛的父親,每個犯下罪孽的人都清楚地知道罪人自己有多大程度上是負責任的,以及這個罪責有多大是由於這個世界造成的。

通過這種方式,你可以減輕擔憂的負擔,並使他們與他們可能想放棄的過分熱忱的世界和好。通過這樣安慰他們並提供良好的建議,你就會按照這樣的話行事:’讓你們自己成為瑪門的朋友。因此,你贏得了別人的心,在別人感到絕望中,他們會把自己投入到世界的懷抱中,或者上帝,永恆己至是自己靈魂的存在。

下一節,第十節說,至少在小的忠心耿耿的人也會忠誠於偉大的事情。這意味著:一旦信徒意識到自己可以用有限的力量抵抗這個世界,不屈服於它,看到一切事物都在適當的光照下,他就不會被物質的光輝所欺騙。即使情況應該讓他處於更高的地位,他仍然會忠實於他的原則,就像他在權力較小和行動有限的範圍內一樣。

第十二節也證實了這一點,因為’另一個人’代表你的物质,而’你自己’代表你的屬靈命運。當然,只有當一個人完全被忽視並且只向另一個人致敬時(這意味著一個人不能服務兩個主人),當然,只有當他們完全投入到另一個人當中時,才有可能利用那個人在另一方面完全達到自己的目的。只有這樣,人們才有可能靠近我,並追求他們的精神完美,當他們生活在世界中時,將所有的財富和財富用在心中,聰明地使用託付給他們的東西來向他們的同伴證明,並通過他向我證明他們如何理解我的兩條愛的誡命。

下面這個富人和可憐的拉撒路的寓言,就是要讓我的聽眾更清楚地看到,如果一個人完全屈服於瑪門而不是用於精神目的,會產生的後果。這是為了向他們表明,這樣一個人已經在地球上獲得了他的報酬,而另一個人的報酬又得到了另一個更長的生命。一個生命是短暫的,另一個永遠持續下去。世俗觀念進入精神祝福之路是完全不可能的 – 除非他是從內在做到的,因為這將是已經完美的人回歸到世俗觀念。

那個被折磨的富人要求至少救他的兄弟,於是亞伯拉罕回答說,即使死者回到了世界,他們也無法改變那些不相信他的宗教和原則的人,這意味著那些即使超自然的影響接近他們,他們也不會注意到他們,因為他們早已忽視了超自然的存在並且认为无存在,並且用言語和行為予以否認。

因此,從這整個不義的管家的福音中可以看出,你們這些人特別是比其他人更願意介紹我的創作秘訣和我的教導的人,如果你們想為自己贏得朋友和為我贏得孩子來說,不要因為誇張的要求而讓別人變得更難,就你而言,當你犯罪時,你必須讓我決定在多大程度上讓你對你的錯誤負責。

“太多”總是有害的。你們不為自己也不為別人著想,你們使人的道路到達我太難了。當你還是軟弱的人時,不要試圖成為我的靈魂!你的人性不能勝任這樣的願望。你仍然可以對我和你的同胞充滿愛,並在世界的喧囂中保持你的道德純潔;你可以完全服務於我而不必背棄世界。

難道你沒有看到我如何利用世俗事件來進行人類的精神教育嗎?我不鄙視,也不能憎恨我自己創造的東西。所有的人類活動,儘管它們可能是一方或另一方都是不好的,但仍然能夠使服務我對我的孩子和全人類的精神完美。

就像我作為最高法官和統治者,行動一樣,你也應該這樣做。你還應該利用你在生活中遇到的情況,情況和事件,以這種方式幫助你進一步實現我的目的,主要是通過你對同胞的行為。那麼就不必回想起死亡 – 就像比喻中的富翁所問 – 如果你是生者,是生活喧囂中最好的可見證人,那麼記住它高級任務的人類靈魂不能服務於兩個大師,但只有一個,整個宇宙的主,我一個人,利用現有的情況,唯一的目的是加速並成功完成人類的偉大命運。

因此,你從一個比喻中看到不公正的例子,即使這樣的情況可能會變得很糟糕,但這會導致我作為上帝,像耶穌一樣努力爭取的,以及你作為我的孩子的最光榮的事情,是為了幫助我完成!阿門。

 

33. Falsche Propheten, falsche Lehrer & falsche Ausleger Meines Wortes… Matthäus 7:15-23 – False Prophets, false Teachers & false Interpreters of My Word… Matthew 7:15-23

PREDIGT / SERMON 33
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PREDIGTEN DES HERRN-33-Matthaeus-7_15-23 Falsche Propheten-Falsche Lehrer-Falsche Ausleger des Wortes Gottes-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-33-Matthew-7_15-23 False Prophets False Teacher False Interpretation of Gods Word-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  33. Predigt von Jesus… Falsche Propheten… Matthäus 7:15-23

33. Predigt von Jesus… Falsche Propheten
(10.04.1872)

Matthäus 7:15-23
“Sehet euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: ,Herr, Herr!` in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: ,Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt?

Haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viel Taten getan?` Dann werde ich ihnen bekennen: ,Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!”`

01. Dieses ganze Kapitel handelt von Lebensregeln, wie sie, auf Meine Lehre gegründet, zu beachten sind, damit die Menschen – und besonders in jener Zeit Meine Jünger und Zuhörer wußten, wie sie ihre eigenen Religionsgesetze im praktischen Leben ausüben sollten. Da besonders in jenen Zeiten die Auslegung der mosaischen Gesetze nicht nach Meinem Sinn war, deswegen mußte Ich selbst kommen, um den geistigen Lebensbaum der den Juden übergebenen Religion vor dem Verfaulen zu retten, damit er wieder Früchte trage, die den Gesetzen Meiner Geisterwelt entsprechen sollten.

02. So lehrte Ich in diesem Kapitel die Nachsicht mit den Fehlern anderer, sowie die Vorsicht, Meine Lehre nicht ohne Vorbereitung einem jeden an den Hals zu werfen, ferner die Mildtätigkeit und Liebe, welche die Menschen, Meinem Beispiel gemäß, gegen andere ausüben sollen. Ihr seht das Gesetz der Nächstenliebe im weitesten Sinne erklärt und werdet auch darauf aufmerksam gemacht, daß diese Meine Forderungen nicht so leicht sind, weil den Aufopferungen für Meine Liebesgesetze die Versuchungen der Welt und die leicht überhandnehmende Selbstliebe entgegenstehen.

03. Ich predigte nichts Neues, sondern erklärte nur Meinen Jüngern und Anhängern das schon Bekannte in seinem wahren Sinn, damit auch sie in der Folge den Mitmenschen den wahren Inhalt der Gebote mitteilen konnten. Ich mußte dabei zuerst den Lehrern und dann den Lernenden gewisse Maßregeln und Kennzeichen geben, woran die ersteren ihre wahren Wißbegierigen und Gläubigen, die letzteren aber ihre Lehrer erkennen und die falschen Lehrer oder Propheten von den echten, wahren unterscheiden konnten. Daher sind die Kennzeichen in Gleichnissen aufgezählt. In wenigen Sätzen ist gesagt, daß nicht Worte genügen, um andere zu überzeugen, sondern daß Taten als Beweise darlegen sollen, daß der Lehrende von der Wahrheit seiner Worte wirklich durchdrungen ist.

04. Dieser Maßstab, um falsche von echten Führern zu unterscheiden, soll dem Urteil der Zuhörer bei allen Gelegenheiten als Richtschnur dienen, weil sie sonst, durch Irrlehrer verführt, auf ganz falsche Wege geraten könnten.

05. Meine Zuhörer in jener Zeit machte Ich deshalb darauf aufmerksam, weil Ich im voraus wußte, daß nach Meinem Dahingang auch andere neben Meinen Jüngern auftreten würden, die unter dem Deckmantel Meiner Liebelehre nur ihren eigenen Vorteil suchen würden. Ich sagte ihnen auch im voraus, welches das Schicksal dieser falschen Lehrer, sowie auch derer, die auf solche Wahnlehren ihr geistiges Wohl bauen, sein werde, wenn geistige und physische Stürme ihr Lebensschiff in Gefahr bringen würden, in denen nur derjenige mit Ruhe der Zukunft – wie immer sie sich auch gestalten möge – entgegensehen kann, der Meine Lehre auch in der Tat ausübt. Ich verglich sie mit Menschen, von denen der eine sein Haus auf einen Fels, der andere auf Sand gebaut hatte.

06. Was Ich nun in jenen Zeiten Meinen Jüngern und Anhängern als Lebensregeln auf ihre dornenreiche Bahn mitgegeben habe, findet seine Anwendung in allen Zeiten, bis auf die heutigen und noch kommenden; denn Meine Worte sind ja Worte der
Ewigkeit und für die Ewigkeit. Sie können nie vergehen oder außer Gebrauch kommen, weil sie, ebenfalls auf den Felsen Meiner Wahrheit gebaut, den Tempel Meines Geisterhimmels ausmachen.

07. So wie dort gilt auch jetzt dieser Mahnruf. Er soll sowohl den Führern, als auch jenen zur Richtschnur dienen, die sich ihren Händen anvertraut haben und von ihnen in den bedrängten und noch bedrängteren kommenden Zeiten Trost und Hilfe verlangen.

08. Viel Mißbrauch ist schon mit Meiner Liebelehre getrieben worden, und viele sind den Irrlehren zum Opfer gefallen; aber jetzt ist die Axt an den Baum gelegt, der die Verirrten so lange beschattete und damit das eigentliche, göttliche Licht hinderte, bis zu ihnen zu dringen.

09. Bevor Ich komme, müssen alle Schatten in geistiger Hinsicht beseitigt werden; denn Ich bin das Licht und vertrage keinen Schatten. Meine Lehre ist gegeben, um alle Winkel der materiellen und geistigen Schöpfung zu erleuchten. Euer Scheinleben hat wohl Licht und Schattenseiten, wie eure Erde den Tag und die Nacht, – allein, es ist dies notwendig, weil ihr, sowie die ganze materielle Welt, neben der Tätigkeit auch Ruhe haben müßt, in der das Verausgabte ersetzt und der Organismus zur ferneren Tätigkeit gestärkt werden muß. Nicht aber so in der geistigen Welt! Da gibt es keine Nacht als nur die, welche die Geister sich selbst bereiten. Da ist ewiges Licht, ewige Wärme, ewige Liebe, ewige Tätigkeit.

10. Betrachtet nur eure Seele! Auch sie, obwohl an einen irdischen Körper gebunden, schläft nicht, sondern arbeitet Tag und Nacht an ihrem geistigen Leibe, um ihn möglichst vollkommen ins große Jenseits zu bringen.

11. Dasselbe Streben besitzt die ganze geistige Schöpfung, und was sich diesem entgegensetzen will, verfällt seinem Untergange, wie es euch die jetzige Zeit nur zu klar zeigt. Einrichtungen, so schlau und wohlberechnet sie auch angelegt und seit Jahrhunderten erhalten wurden und soviel Gutes sie anscheinend verbreiten sollten, sind doch nur auf Sand gebaute Häuser, die dem Platzregen und den Stürmen Meines göttlichen Wahrheitslichtes nicht widerstehen können.

12. Wie sich der Kalkstein bei der Berührung mit dem Lebens oder Sauerstoff eurer Atmosphäre in einen Brei auflöst, seine kompakte Form ändert und sich als feiner Staub, den Winden preisgegeben, in alle Regionen verliert, ohne die geringste Spur seines früheren Bestandes zurückzulassen – wenn er nicht, mit dem Sande vermischt, als Vermittler in einer andern Form zum Festen eines gebäudes beitragen muß -, so wird es auch den irdischen Einrichtungen ergehen. Weil sich aber ein solches schon lange bestehendes Gebäude und dessen Erhalter nicht so leicht dem Drange der Umstände ergeben, so rufe Ich euch allen zu: “Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, aber innerlich reißende Wölfe sind!”

13. Ich weiß sehr wohl, daß von vielen diese Meine euch jetzt direkt gegebene Lehre im Anfang verhöhnt und verdächtigt werden wird und, wenn es auf diese Weise nicht gelingt, ihren Zweck zu erreichen, sie sich dann entschließen werden, diese Meine Lehre als Deckmantel zu gebrauchen, um ihre Existenz zu fristen; aber da gilt, was Ich einst zu Meinen Jüngern sagte: An ihren Taten werdet ihr erkennen, ob sie wirkliche, eifrige Ausüber Meiner Liebelehre oder nur Wortverkünder derselben sind!

14. Es ist nirgends so notwendig, auf seiner Hut zu sein, als gerade da, daß diese falschen Propheten und falschen Ausleger Meines Wortes sehen, daß ihnen alle ihre Anstrengungen mißlingen und sie sich entweder bekehren oder untergehen müssen. Denn sie werden alle Mittel anwenden, die zu ihrem früheren Glanz, zu ihrer früheren Macht führen sollen.

15. Daher gilt hier wieder Mein Mahnspruch: Seid listig wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben, damit ihr die List eurer größten Widersacher von ferne wittert und durch die Einfältigkeit eures Herzens alle giftpfeile von euch und euren Mitgläubigen abwenden könnt. Sollten euch einige treffen, so führen sie euch zum Leben statt zum Verderben.

16. Wie hauptsächlich der Anfang dieses Kapitels euch Gläubigen und Verehrern Meines wahren Liebewortes gilt, indem es euch Geduld und Sanftmut rät, so ist auch der weitere Inhalt für euch geeignet, daß ihr eure Anhänger auf all die Gefahren aufmerksam machen sollt, die ihnen im Gewirre der Welt drohen, wo neben Wahrem das Falsche, neben echtem Sein sich der Schein breit machen, damit sie nicht, durch falsche Lehrer und Propheten irregeführt, euch des Trugs beschuldigen.

17. Seid daher auch vorsichtig wie die Schlangen, und glaubt nicht blindlings jedem, der sich euch nähert und um Himmelsbrot bittet oder wie es im Evangelium heißt – zu Mir ,Herr, Herr!` sagen wird! Sie haben ganz andere Absichten, als euch zu folgen; sie wollen nur durch euch erfahren, was ihrem Zwecke dienlich sein könnte.

18. Lest dieses Evangelium recht oft! Es liegt bei weitem mehr geistige, tiefe Wahrheit darin, als Ich euch hier geben kann. Beachtet das Gesagte, damit auch ihr euer Haus nicht auf Sand, sondern auf den festen Felsen des Vertrauens baut! Sonst geht es euch wie vielen, die beim geringsten geistigen oder moralischen Unwetter das Gleichgewicht verlieren und nicht wissen, wie ihnen zu raten und zu helfen ist.

19. Viele Worte und noch viel mehr Geistiges gebe Ich euch unter tausenderlei Formen. Jetzt empfangt ihr in diesen Sonntagspredigten gleichsam den Schlüssel zu Meinen Worten, die Ich einst Meinen Jüngern und ersten Nachfolgern gegeben habe.

20. Und wißt ihr, warum dies alles geschieht? Seht, weil Ich eben nur zu gut weiß, wie sich die Zeitverhältnisse fernerhin gestalten werden, in denen Stärke, Sicherheit und festes Aushalten immer notwendiger sein werden! Bei manchem wird erprobt werden, ob er sein geistiges Haus auf den Fels Meiner Glaubens und Liebelehre gebaut oder ob er sich nur mit dem Lesen und Anhören Meiner Worte begnügt hat, was dem Hause auf dem Sande gleichkommt. So wie der Wind den Sand hinwegweht oder der Regen ihn wegschwemmt, ebenso verwischt die Zeit die gehörten oder gelesenen Worte aus dem Gedächtnis.

21. Die festen Bausteine zu Meinem und zu eurem künftigen, geistigen Wohnhause sind Taten, – Taten, ausgeführt auf Grund der Gottes- und Nächstenliebe. Nur diese sind bleibend, geben euch Ruhe und Frieden und leuchten als schöne Beispiele für andere, welche euch an euren guten Werken als echte und nicht als falsche Propheten und Lehrer erkennen werden, deren Herz nicht das der reißenden Wölfe, sondern das der gutmütigen Lämmer ist und nicht Haß, Zorn, Neid, Eifersucht oder Rache, sondern nur Liebe atmet, Liebe verbreitet und wieder Liebe ernten will.

22. So sollt ihr Meine Auserwählten werden, die mit Meinen Worten in der Hand alle Schatten und Zweifel verscheuchen und das Licht einer großen, über euch hoch erhabenen Geisterwelt verbreiten sollen, damit bei Meiner Wiederkunft nur ein Hirt und eine Herde sei und euer Wohnort, der Erdball, wieder zu dem Paradies umgestaltet werde, welches er einst gewesen ist, und welches nicht durch Mich, sondern einst durch die aus Liebe geschaffenen Menschen verlorengegangen ist.

23. Dies merkt euch, und befolgt es soviel und sooft wie möglich! Nur so blüht euch Ruhe und Frieden, und nur so seid ihr fähig, auch andern Trost zu geben. Amen.

flagge en  33rd Sermon of Jesus… False Prophets… Matthew 7:15-23

33rd Sermon of Jesus… About False Prophets

(April 10, 1872)

Matthew 7:15-23
“Beware of false prophets, which come to you in sheep’s clothing, but inwardly they are ravening wolves. Ye shall know them by their fruits. Do men gather grapes of thorns, or figs of thistles? Even so every good tree bringeth forth good fruit; but a corrupt tree bringeth forth evil fruit. A good tree cannot bring forth evil fruit, neither can a corrupt tree bring forth good fruit. Every tree that bringeth not forth good fruit is hewn down, and cast into the fire. Wherefore by their fruits ye shall know them.

Not every one that saith unto me, Lord, Lord, shall enter into the kingdom of heaven; but he that doeth the will of my Father which is in heaven. Many will say to me in that day, Lord, Lord, have we not prophesied in thy name? and in thy name have cast out devils? and in thy name done many wonderful works? And then will I profess unto them, I never knew you: depart from me, ye that work inquity.”

All of this chapter deals with precepts based on My teaching that have to be observed so that people – and, especially at that time, My disciples and listeners – would know how to practise their own religious laws in practical life. As particularly in those times the interpretation of the Mosaic laws was not what I had in mind, I had to come Myself in order to save from rotting the spiritual tree of life of the religion given to the Jews, so that it could again bear fruit corresponding to the laws of My spirit-world.

So I taught, in this chapter, indulgence with the mistakes of others, the circumspection not to force my teaching on everybody without having prepared them, and also the practice of charity and love towards one’s fellowmen, following My example. You find the law of love of your neighbour explained in detail and your attention is drawn to the fact that these My demands are not so easy to fulfil because the sacrifices required by My commandments of love are countered by the temptations of the world and by self-love which easily gets the upper hand.

I did not preach anything new; I only explained to My disciples and adherents what was already familiar to them, but in its true sense, so that they would be able in future to tell their fellowmen about the true meaning of the commandments. In this connection I had to mention certain precautions and signs which would enable the teachers to recognize the true truth seekers and believers and help the latter to know their teachers and distinguish the false teachers or prophets from the genuine and true ones. Therefore, the signs are named in the parables, and it is pointed out in a few sentences that words are not enough to convince others, but deeds must prove that the teacher is absolutely convinced of the truth of his words.

This standard in distinguishing false from genuine leaders shall at all times serve the listeners as a guideline, otherwise they could be led astray by false teachers and get onto the wrong path.

In those times, I pointed this out to My listeners because I knew beforehand that after I had gone there would appear, in addition to My disciples, also others who would be seeking their own advantage under the pretence of My teaching of love. I also predicted the fate of these false teachers – and of those who would build their spiritual welfare upon such false doctrines – once spiritual and physical storms endangered their ship of life when only he who also practises My teaching will be able to face the future – whatever it may turn out to be – with equanimity. I compared them with people of whom one had built his house on rock, the other on sand.

That which I in those times gave My disciples and adherents as precepts for their thorny path, applies for all times, – today and also in the future. For My words are indeed words of eternity and for eternity. They can never cease to exist or go out of use because they, too, are built on the rock of My truth and are the temple of My heaven of the spirits.

As it did then, this warning call applies also today. It is to serve the leaders as a guiding principle and also those who have entrusted themselves to their guidance and will rely on them for comfort and help when they are in difficulties and in the worse times of distress that are still to come.

My teaching of love has already been greatly misused and many have fallen victim to false doctrines. However, the axe is ready to cut down the tree that for so long overshadowed the straying, thereby preventing the true, divine light from penetrating to them.

Prior to My coming all the shadows in a spiritual respect must be removed, for I am the light and tolerate no shadow. My teaching has been given to illuminate all the corners of material and spiritual creation. Your material life has bright and dark sides, just as your earth has day and night. However, this is necessary as you, like all the material world, must also have rest when your spent strength must be restored and your organism strengthened for further activity. But this is different in the spiritual world where there is no night, except the one spirits prepare for themselves, but only eternal light, eternal warmth, eternal love, eternal activity.

Look at your soul! This, too, although bound to a material body, never sleeps, but is working day and night on its spiritual body which it wants to take into the great beyond in as perfect a state as possible.

All spiritual creation has the same aspiration, and whatever tries to oppose it must perish, as this present time shows you only too clearly. Institutions, most cleverly planned and preserved for centuries, although they seem to do a lot of good, are still only houses built on sand that cannot resist the cloudbursts and storm of My divine light of truth.

Just as the limestone dissolves into a pulp when touched by the life substance or oxygen of your earth’s atmosphere, changes its compact form and, exposed to the winds, disperses as fine dust without leaving any trace of its former firmness – unless it has to contribute in another form as an agent for the firming of a building when mixed with sand -this will also happen to the earthly institutions. But since an institution of such long duration and its supporters will not easily give in to the pressure of circumstances, so I call to all of you: “Beware of false prophets who come to you in sheep’s clothing, but inwardly they are ravening wolves!”

I am quite aware that many will initially deride and suspect My teaching which I have now given to you directly, and if in this way they do not succeed in achieving their end, they will decide to use this My teaching as a pretence to prolong their existence. However, here applies what I once said to My disciples: “You will know by their works whether they are zealous practicers of My teaching of love or only preachers of the Word!”

It is so particularly important to be on one’s guard and let these false prophets and false interpreters of My Word see that all their efforts fail and they must either mend their ways or perish. For they will use all means that could lead them back to their former distinction and their former power. Therefore, I have to warn you again: Be as wise as serpents and as harmless as doves so that you may sense the cunning of your greatest opponents even from a distance and be able to divert all poisonous arrows from yourselves and your fellow-believers through the simplicity of your hearts. Should any of them strike you they would lead you to life instead of perdition.

As mainly the beginning of this chapter concerns you, the believers and reverers of My true word of love, advising you to practise patience and meekness, thus also the further contents are of benefit to you, urging you to draw the attention of your followers to the dangers threatening them in the confusion of the world, where falsehood ist boasting next to truth and pretence next to the true nature of things, so that they may not, led astray by false teachers and prophets, blame you with deception.

Therefore, be as cautious as serpents and do not blindly believe everyone who approaches you asking you for bread from the heavens or – as it says in the Gospel – saying “Lord, Lord” to Me! They do not at all intend to follow you but just want to find out through you what could serve their own purpose.

Read this Gospel often! It contains by far more deep spiritual truth than I can explain to you here. Do heed what you have been told that you, may build your house not on sand, but on the solid rock of trust. Otherwise you may fare as many do who, with the slightest spiritual or moral storm, lose their equlibrium and are perplexed and helpless.

I give you many messages and even more spiritual values in a thousand different ways. Now you are receiving in these Sunday sermons, so to speak, the key to My teachings which I once gave to My disciples and first followers.

Do you know why all this is happening? It is because I know only too well what a turn things will be taking and that strength, certainty and firm perseverance will become more and more necessary. Many a person will be tested, whether he has built his spiritual house on the rock of My teaching of faith and love, or whether he has contented himself with only reading and listening to My Word, which would correspond to the house built on sand. Just as the wind blows away the sand or the rain washes it away, time effaces from memory the words that were read or heard.

The solid building stones for My and your future spiritual dwelling are works – works performed on account of the love of God and your neighbour. They alone are lasting, give you calmness and peace, and shine as good examples for others who, from your good works, will recognize you as genuine and not as false prophets and teachers whose heart is not like that of a ravening wolf, but like that of a good-natured lamb and does not give forth hatred, anger, envy, jealousy or vengeful- ness, but only love, is spreading love and wants to reap also love.

Thus you are to become My chosen, who with My Word in their hands, will drive out all shadows and doubts and spread the light of a vast world of spirit ranking high above you, so that at the time of My Second Coming there shall be only one shepherd and one flock and your earth will be made once more into the paradise that once existed and was lost, not through Me, but through the human beings once created out of love.

Do remember these words and heed them as much and as often as possible! Only thus can you gain equanimity and peace and be able to give comfort also to others. Amen.

flagge italian  Predica 33… Dei falsi profeti

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Predica n. 33 – Dei falsi profeti

Settima dopo Pentecoste
( XIVa del Tempo Ordinario)

Matteo 7, 15-23: «“Guardatevi dai falsi profeti che vengono a voi in veste di pecore, ma dentro sono lupi rapaci. Dai loro frutti li dovete riconoscere. Si può raccogliere uva dai rovi, o fichi dai cardi? Quindi ogni albero buono porta frutti buoni; ma un albero marcio porta frutti cattivi. Un albero buono non può portare frutti cattivi, e un albero marcio non può portare frutti buoni. Ogni albero, che non produce frutti buoni, viene tagliato e gettato nel fuoco. Perciò, dai loro frutti dovete riconoscerli. Non chiunque Mi dirà: ‘Signore, Signore!’, entrerà nel regno dei Cieli, ma colui che fa la volontà del Padre Mio nel Cielo. Molti Mi diranno in quel giorno: ‘Signore, Signore, non abbiamo noi profetizzato nel Tuo Nome? Non abbiamo cacciato demoni nel Tuo Nome? Non abbiamo compiuto molte azioni nel Tuo Nome?’. Allora dichiarerò loro: ‘Io non vi ho mai conosciuto; allontanatevi da Me, voi malfattori’.»

(Il 10 aprile 1872)

1. Quest’intero capitolo tratta delle regole di vita fondate sulla Mia dottrina, su come devono essere osservate, affinché gli uomini – e specialmente in quel tempo i Miei discepoli e ascoltatori – le osservino, e sappiano come esercitare nella vita pratica le leggi della religione. Poiché specialmente in quei tempi l’interpretazione delle leggi mosaiche non era secondo il Mio senso, per questa ragione Io stesso dovetti venire per salvare dalla putrefazione l’albero della vita spirituale della religione affidata ai giudei, e far sì che esso portasse nuovamente frutti, corrispondenti alle leggi del Mio mondo dello spirito.

2. Quindi in questo capitolo Io insegnai l’indulgenza verso gli errori degli altri, così come la prudenza nel gettare al collo di chiunque, la Mia Dottrina senza preparazione; insegnai inoltre la carità e l’amore che gli uomini devono praticare gli uni verso gli altri, conformemente al Mio esempio. Qui vedete la legge dell’amore per il prossimo, spiegata nel senso più ampio, e viene anche fatto presente che queste Mie richieste non sono così facili, perché allo spirito di sacrificio per le Mie leggi d’Amore si oppongono le tentazioni del mondo e il facile crescente amor proprio.

3. Io non predicai nulla di nuovo, bensì spiegai ai Miei discepoli e seguaci, solo il già conosciuto nel suo vero significato, affinché anch’essi potessero in seguito comunicare al prossimo la verità contenuta nei comandamenti. Io dovetti oltre a ciò, dare dapprima ai maestri e poi agli allievi certe disposizioni, e segni di riconoscimento affinché i primi potessero individuare i loro veri credenti desiderosi di sapere, e gli ultimi, distinguere i loro veri, autentici maestri, dai falsi maestri o profeti. Perciò i segni di riconoscimento sono puntualizzati in parabole. In poche frasi è detto che non bastano le parole per convincere gli altri, bensì che le azioni dovevano manifestare e comprovare come il maestro sia compenetrato veramente dalla verità delle sue parole.

4. Questo metro per distinguere le false dalle vere guide, deve servire come direttiva nel giudizio degli ascoltatori in ogni occasione, altrimenti, sedotti da maestri eretici, essi potrebbero incappare su strade totalmente sbagliate.

5. Perciò in quel tempo Io portai l’attenzione dei Miei ascoltatori su questo, sapendo già in precedenza che dopo la Mia dipartita, oltre ai Miei discepoli, altri sarebbero apparsi sotto il manto della Mia dottrina d’Amore, i quali avrebbero cercato solo i propri vantaggi. Io dissi loro in anticipo quale sarebbe stato il destino di questi falsi maestri, così come, anche di quelli che avrebbero costruito il proprio bene spirituale su tali illusori insegnamenti, quando tempeste spirituali e fisiche avrebbero messo a repentaglio la loro nave della vita; mentre, solo chi pratica nei fatti la Mia Dottrina può attendere con tranquillità il futuro, in qualunque maniera esso possa prender forma. Io paragonai costoro con due uomini, di cui uno aveva costruito la propria casa sulla roccia, l’altro, sulla sabbia.

6. Ciò che Io ho impartito in quei tempi ai Miei discepoli e seguaci come regole di vita sul loro spinoso cammino, trova la sua applicazione in tutti i tempi, fino a quelli odierni e a quelli ancora venienti. Le Mie parole, infatti, sono parole dell’eternità e per l’eternità, e non possono mai passare, oppure cadere in disuso, poiché anch’esse, costruite sulla roccia della Mia Verità, formano il tempio del Mio Cielo spirituale.

7. Come allora, anche oggi vale questo grido ammonitore. Esso deve servire come regola, tanto alle guide, quanto anche a quelli che si affidano alle loro mani, e pretendono da loro conforto e aiuto nei tempi difficili, e in quelli venienti, ancora più difficili.

8. È già stato fatto molto abuso della Mia dottrina d’Amore, e molti sono caduti vittime di dottrine errate; ora, però, è messa la scure all’albero, il quale così a lungo ha ombreggiato gli smarriti e, con ciò, ha impedito alla vera e propria Luce divina di penetrare fino a loro.

9. Prima che Io venga, dovranno essere rimosse tutte le ombre, in senso spirituale; Io sono, infatti, la Luce, e non tollero nessun’ombra. La Mia Dottrina è data per illuminare tutti gli angoli della Creazione materiale e spirituale. La vostra vita apparente ha, sì, lati di luce e ombra – come la vostra Terra il giorno e la notte – ma ciò è necessario, perché voi, così come l’intero mondo materiale, oltre all’attività dovete avere anche il riposo, in cui sostituire il consumato e fortificare l’organismo per l’ulteriore attività. Non è così però nel mondo spirituale! Là non esiste notte, all’infuori di quella che gli spiriti si procurano da se stessi. Là vi è eterna Luce, eterno Calore, eterno Amore, eterna Attività!

10. Considerate solamente la vostra anima! Anch’essa, sebbene legata a un corpo terreno, non dorme, bensì lavora giorno e notte nel suo corpo spirituale, per portarlo il più possibile perfetto nel grande aldilà.

11. L’intera Creazione spirituale possiede la medesima tendenza, e ciò che vuole opporsi a questa, subisce il proprio decadimento, come ve lo dimostra fin troppo chiaramente il tempo attuale. Certe istituzioni, fondate e mantenute da secoli con tutta l’astuzia, per quanto ben costruite e dalle apparenze benefiche, sono tuttavia unicamente case edificate solo sulla sabbia, le quali non possono resistere agli acquazzoni e alle tempeste della Mia divina Luce di Verità.

12. Come la pietra calcarea a contatto con la sostanza vitale oppure con l’ossigeno della vostra atmosfera si scioglie in poltiglia, trasforma la propria forma compatta e, come fine polvere lasciata in balia del vento si disperde in tutte le regioni senza lasciare la minima traccia della sua precedente consistenza – sempre che essa, mescolata con la sabbia, non debba contribuire come intermediaria in un’altra forma alla stabilità di un edificio – così accadrà anche alle istituzioni terrene. E poiché un tal edificio esiste già da lungo tempo, e i suoi conservatori non si arrendono così facilmente alla stretta delle circostanze, allora Io faccio appello a tutti voi: “Guardatevi dai falsi profeti che vengono a voi in veste di pecora, ma all’interno sono lupi rapaci!”.

13. Io so molto bene che questa Mia Dottrina, datavi ora direttamente, all’inizio sarà schernita e sospettata, e che, se essi non riusciranno a raggiungere il loro scopo, si decideranno allora a utilizzarla come copertura per salvare la propria esistenza; però vale ciò che Io dissi un giorno ai Miei discepoli: «Nelle loro azioni riconoscerete se essi sono veri, zelanti praticanti della Mia dottrina d’Amore, oppure solo banditori di parole della stessa!».

14. In nessuna circostanza sarà così necessario stare all’erta, come proprio nel momento in cui questi falsi profeti e falsi interpreti della Mia parola, vedranno che tutti i loro sforzi falliscono, e dovranno convertirsi, o perire. Essi, infatti, ricorreranno a tutti i mezzi, pur di ritornare al loro precedente splendore e alla loro precedente potenza.

15. Perciò qui vale di nuovo la Mia massima ammonitrice: siate astuti come serpenti e semplici come colombe, affinché possiate fiutare da lontano l’astuzia dei vostri più grandi avversari e, mediante la semplicità del vostro cuore, allontanare da voi e dai vostri compagni di fede tutte le frecce avvelenate. Se alcune dovessero colpirvi, non vi condurranno alla vita, ma alla perdizione.

16. Come l’inizio di questo capitolo[1] è rivolto principalmente a voi, credenti e adoratori della Mia vera parola d’Amore, per consigliarvi con pazienza e dolcezza d’animo, così anche il contenuto successivo[2] è fatto per rendere attenti i vostri seguaci su tutti i pericoli che li minacciano nella confusione del mondo, dove, accanto al vero si fa largo il falso, accanto alla pura essenza, l’apparenza, affinché essi, traviati da falsi maestri e profeti, non incolpino voi d’inganno.

17. Siate perciò anche prudenti come i serpenti, e non credete ciecamente a chiunque si avvicini a voi e chieda il pane dei Cieli, oppure – com’è scritto nel Vangelo – dica a Me «Signore! Signore!». Essi hanno ben altre intenzioni che seguirvi, essi vogliono solo sapere attraverso di voi, cosa potrebbe essere utile al loro scopo.

18. Leggete spesso correttamente questo Vangelo! Vi si trova molta più spirituale, profonda Verità di quella che Io vi possa dare qui, e fate attenzione a quanto detto, affinché anche voi non costruiate la vostra casa sulla sabbia, bensì sulla salda roccia della fiducia! Altrimenti vi accadrà come a molti che perdono l’equilibrio al minimo temporale spirituale o morale, e non sanno come si può aiutarli e consigliarli.

19. Molte parole e ancor molto dello spirituale Io vi do sotto migliaia di forme, e ora voi, in queste prediche domenicali, ricevete quasi, Io direi, la chiave per comprendere le Mie parole che un giorno diedi ai Miei discepoli e primi seguaci.

20. E sapete voi perché accade tutto questo? Vedete, proprio perché Io so fin troppo bene come le situazioni del tempo si disporranno in futuro, quando forza, sicurezza e salda perseveranza saranno sempre più necessarie! Qualcuno sarà messo alla prova per verificare se la sua casa spirituale sia costruita sulla roccia della Mia dottrina di fede e d’Amore, oppure se egli si sia solamente accontentato di leggere e ascoltare le Mie parole, ciò che equivale alla casa costruita sulla sabbia. Così come il vento soffia via la sabbia, o la pioggia la spazza via, ugualmente il tempo cancella dalla memoria le parole ascoltate o lette.

21. Le solide pietre da costruzione per la Mia e per la vostra futura, spirituale abitazione, sono le azioni; azioni compiute in base all’amore per Dio e per il prossimo. Solo queste sono permanenti, vi daranno quiete e pace, e risplenderanno come stupendi esempi per gli altri che in tali buone opere vi riconosceranno come autentici, e non come falsi profeti e maestri, il cui cuore non è quello dei lupi rapaci, ma quello di mansueti agnelli che diffondono non odio, collera, invidia, gelosia o vendetta, bensì solamente amore, per raccogliere ancora e ancora amore.

22. Così voi diverrete Miei prescelti e, con le Mie parole nella mano, scaccerete tutte le ombre e i dubbi, e diffonderete la luce di un grande mondo spirituale, altamente elevato oltre di voi, affinché al Mio Ritorno vi siano un solo Pastore e un unico gregge, e la vostra dimora, il globo terrestre, sia di nuovo trasformata nel paradiso che è stato un giorno, e che è andato perduto non a causa Mia, bensì degli uomini creati per Amore.

23. Ricordatevi questo, e a questo attenetevi il più spesso possibile! Solo così prospereranno in voi quiete e pace, e solo così sarete capaci di dare conforto agli altri. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第三十三篇耶穌講道關於假先知

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第三十三篇耶穌講道關於假先知

(1872年4月10日)

馬太福音7:15-23

“謹防虛假的先知,這些先知穿著羊皮服裝來到你們面前,但內心卻是吞食的。你們要用果子認識他們。男人聚集荊棘的葡萄,或無花的無花果?即使如此,每一棵好樹都會結出豐碩的好果實。但一棵腐樹結出了惡果。一棵好樹不能帶來壞果子,一棵腐樹也不會帶來好果子。凡不結好果子的樹都砍下來,扔在火裡。所以你們要藉著果子認識他們。

主啊,主啊,不是每一個對我說的人都進入天國;但那遵行我天父旨意的人,主啊,主啊,我當時有許多人會對我說,我們沒有用你的名義預言過嗎?並以你的名義趕走魔鬼?並以你的名義做了許多奇妙的作品?然後我會向他們表白,我從來不認識你;離開我,你們這些作恶。“

所有這一章都涉及基於我的教導的戒律,必須遵守,以便人們 – 特別是在那個時候,我的門徒和聽眾 – 會知道如何在實際生活中練習自己的宗教法律。特別是在那些時候,對摩西律法的解釋,不是我的思想,我不得不自己來教,以免腐蝕猶太人宗教靈性的生命樹,以便它能夠再次結出果實對應於我的靈魂世界的規律。

所以在本章教学中,放縱別人的錯誤,謹慎不要強迫我的教導在沒有準備好的個人,以我為榜樣,對同胞進行慈善和愛的實踐。你會發現鄰居的愛的律法有詳細的解釋,並且你的注意力被吸引到這些我的要求並不那麼容易實現的事實,因為我愛的誡命所要求的犧牲被世界和自我的愛的試探所抵制 – 容易占據上風。

我沒有宣傳任何新東西;我只向我的門徒和信徒解釋他們已經熟悉的事情,但真正意義上,他們將來能夠告訴同胞關於誡命真實含義的內容。在這方面,我不得不提一些預防措施和標誌,讓教師能夠認識到真正的求真者和信徒,並幫助後者認識他們的老師,並將真假老師或先知與真正的老師或先知區分開來。因此,這些標誌是用比喻來命名的,並且在幾句話中指出這些詞語不足以說服別人,但行為必須證明老師完全確信他的話真實。

這一區分虛假領導者和真正領導者的標準應始終為聽眾提供指導,否則他們可能被錯誤的教師誤入歧途並走上錯誤的道路。

在那些時候,我向我的聽眾指出這一點,因為我事先知道在我离开后,除了我的門徒之外,還會出現一些人,他們尋求自己的優勢會以我對愛的教導為藉口。我還預言了這些假教師的命運 – 以及那些在這樣的錯誤教義下建立他們屬靈福利的人的命運 – 一旦精神和身體的風暴摧毀了他們的生命之船,那時只有他同樣接受我教導的人才能面對未來 – 無論結果如何 – 平靜下來。我將他們與其中一個人在岩石上建造房屋的相比較,另一個人在沙灘上。

那些我在那些時候給了我的門徒和信徒作為他們棘手道路的戒律,在任何時候都適用 – 今天以及將來。因為我的話確實是永恆的話語和为永恆的。他們永遠不會停止存在,也不會停止使用,因為他們建立在我真理的磐石上,是我天堂靈魂的殿堂。

就像它那樣,今天這個警告也適用。它是領導者服務的一項指導原則,也是那些託付自己的指導,並且在困難和處境将更加困難的時期依靠它獲得安慰和幫助。

我對愛的教導已經被大大地濫用,許多人也成為錯誤教義的受害者。然而,斧頭已經準備好砍掉長久以來掩蓋偏離的樹,而阻止真正的神聖光芒滲透到它們。

在我來之前,我必須去除屬靈方面的所有陰影,因為我是光明並且不容忍陰影。我的教導已經闡明了所有角落物質的和精神創造的。你的物質生命有明亮和黑暗的兩面,就像你的地球有白天和黑夜一樣。然而,這是必要的,因為像所有的物質世界一樣,當你的力量必須恢復並且你的機體為進一步活動而加強時,你必須休息。但是在這個沒有夜晚的精神世界中,這是不同的,除了一個靈魂為自己做準備,而只有永恆的光芒,永恆的溫暖,永恆的愛,永恆的活動。

看看你的靈魂!這一點雖然與物質身體結合,但從來不會睡覺,而在它的精神身體上晝夜工作,它想要盡可能完美地把它帶入偉大的境界。

所有精神創造物都有同樣的願望,無論試圖反對它,都必須滅亡,因為現在這個時間只能表明太清楚了。幾個世紀以來,最巧妙地規劃和保存的機構,雖然看起來做很多好的,但仍然只建在沙灘上的房屋,無法抵抗暴風雨和我的神聖真理之光的風暴。

正如石灰石在被生命物質或地球大氣中的氧氣接觸時溶解成紙漿一樣,改變其緊湊形式並且暴露在風中會散發出細小的灰塵,而不會留下任何前所未有的堅定性 – 除非它必須貢獻在另一種形式作為與沙子混合固定建築物的代理 – 這也將發生在地上的機構。但是,由於這樣一個長期的機構及其支持者不會輕易屈服於環境的壓力,所以我呼籲大家:“小心那些穿著羊皮來到你身邊的假先知,其內心卻是掠奪狼! “

我很清楚,許多人最初會嘲笑和懷疑我現在直接給予你的教導,以这方式,如果他們沒有成功達到目的,他們會決定用這個教導作為幌子來延長他們的存在。然而,這裡適用了我曾經對我的門徒說過的話:“你會通過他們的工作 知道他們是我的愛的教導的狂熱的修行者還是傳道的傳道人!”

這是非常重要的,让我的話語的假先知和假詮釋者看到他們所做的一切努力都失敗了,他們必須修補他們的道路或滅亡。因為他們會使用一切手段,導致他們回到以前的區別和他們以前的權力。因此,我必須再次警告你:像蛇一樣聰明,像鴿子一樣無害,這樣你甚至可以從遠處感受到你最偉大的敌手的狡猾,並且能夠通過你自己和你的同道信徒轉移所有有毒的箭因你心中的樸素。如果他們中的任何一個人打你,他們會導致你生命而不是滅亡。

主要是本章的開頭部分與你有關,我的真愛之言的信徒和崇拜者,建議你要有耐心和溫柔,因此進一步的內容也對你有益,並敦促你引導你的追隨者註意在世界混亂中威脅到他們的危險,虛假在旁邊的真理和虛偽之中吹噓旁邊的真本質,使他們不會被假教師和先知們誤入歧途,以欺騙的方式指責你。

因此,要像蛇一樣謹慎,不要盲目地相信每個接近你的人都要求你從天上拿走麵包,或者 – 正如福音中所說的 – 對我說的“主,主”!他們根本不打算跟隨你,而只是想通過你找到能夠達到他自己目的的東西。

經常閱讀這本福音書!它蘊含著比我在這裡可以向你解釋的更深刻的精神真理。要聽從你所被告訴你的,可不是把你的房子建在沙灘上,而是建立在堅實的信任之上。否則,你可能會像很多人一樣,在最微弱的精神或道德風暴中失去平衡並感到困惑和無助。

我用千種不同的方式給你許多信息和更多的精神價值。現在你正在接受這些星期天的講道,可以這麼說,這是關鍵我曾經給我的門徒和第一批追隨者的教導。

你知道為什麼會發生這一切嗎?這是因為我很好的知道事情將會發生什麼變化,並且力量,確定性和堅定毅力將變得越來越必要。許多人會受到考驗,無論他是否將自己的精神家園建在我的信仰和愛的教導的磐石上,或他是仅滿足於閱讀和聽取我的話語,這對應於建在沙灘上的房屋。正如風吹走沙子或雨將它沖走一樣,時間從記憶中消除了閱讀或聽到的單詞。

我和你未來屬靈住宅的堅固建築石是工作的 – 对於上帝和你鄰居的愛而進行的工作。他們本身就是持久的,給你冷靜與平靜,並且為其他人提供了一個很好的例子,這些人從你的善行中認出你是真的,而不是那些虛假的先知和老師,內心不像狼,而是像那一隻善良的羊羔,並不會產生仇恨,憤怒,嫉妒,或報復,而只是愛,傳播愛,並希望收穫愛。

因此,你要成為我的揀選者,將我的話語放在他們手中,將會趕走所有的陰影和疑惑,並且將位於你之上的廣闊精神世界的光傳播出去,以便在我的第二次降臨時,只有一個牧羊人,一群羊和你的地球會再次進入曾經存在並失落的天堂,而不是通過我,而是通過曾經由愛而創造出來的人類。

記住這些話,並儘可能多地聽他們!只有這樣你才能得到平靜與和平,並能夠給予他人安慰。阿門。

 

29. Der Hirte sucht die verlorenen Schafe… Lukas 15:3-32 – The Shepherd seeks the Lost Sheep… Luke 15:3-32

PREDIGT / SERMON 29
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PREDIGTEN DES HERRN-29-DER HIRTE UND SEINE VERLORENEN UND VERIRRTEN SCHAFE-Lukas 15_3-32-Gottfried Mayerhofer The Lords Sermons-29-THE SHEPHERD AND HIS LOST AND STRAYING SHEEP Luke 15_3-32-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  29. Predigt von Jesus… Vom verlorenen Schaf

29. Predigt von Jesus… Vom verlorenen Schaf
(30.03.1872)

Lukas 15:3-32
Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: “Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat, und wenn er deren eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlornen, bis daß er’s finde? Und wenn er es gefunden hat, so legt er es auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seinen Freunden und Nachbarn und spricht zu ihnen: ,Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!` Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verlieret, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde? Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihren Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: ,Freuet euch mit mir; denn’ ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte!` Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.” Und er sprach: “Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: ,Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört!` Und er teilte ihnen das Gut. Und nicht lange danach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. Da er nun all das Seine verzehret hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbige ganze Land, und er fing an zu darben und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm. Da schlug er in sich und sprach: ,Wieviel Taglöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir und bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Taglöhner!` Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: ,Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße.` Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: ,Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße, und bringet ein gemästetes Kalb her und schlachtet`s! Lasset uns essen und fröhlich sein; denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden.` Und sie fingen an fröhlich zu sein. Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen. Und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre. Der aber sagte ihm: ,Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästetes Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat.` Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er aber antwortete und sprach zum Vater: ,Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästetes Kalb geschlachtet.` Er aber sprach zu ihm: ,Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden!”

01. Dieses ganze Kapitel Meines Evangelisten Lukas handelt vom Verlorenen und von der Freude des Wiederfindens.

02. Es wurde den anwesenden Schriftgelehrten und Pharisäern in drei Gleichnissen erläutert, warum Ich nicht die Gesunden, sondern die Kranken, nicht die Guten und Gerechten, sondern die Sünder aufsuchte.

03. Um auch diese Gleichnisse im wahren Sinn aufzufassen, müssen wir – wie bei den meisten Texten – die wichtigsten Worte in desselben etwas näher erklären; denn obwohl ihr eine Sprache habt und euch ihrer Worte zum Ausdruck eurer Gedanken bedient, so muß Ich euch offen sagen, daß ihr von allen gebrauchten Worten die tiefe Bedeutung nicht versteht. Und so muß Ich sowohl als Belehrer und Erklärer Meines Evangeliums, wie auch als Sprachlehrer bei euch auftreten.

04. Hier in diesen drei Gleichnissen – vom verlorenen Schaf, vom verlorenen Groschen und vom verlorenen Sohn – ist zu erklären:

05. Erstens: Was heißt ,verloren`?

06. Zweitens: Warum sehnt man sich so sehr danach, das Verlorene wiederzufinden?

07. Und drittens: Warum hat man eine solch außerordentliche Freude über das Wiedergefundene, eine Freude, die oft bei weitem größer ist als die über das vielleicht Wertvollere und Wichtigere, das man noch im Besitz hat?

08. Seht, diese drei Fragen müssen zuerst erörtert werden, ehe wir zur geistigen Erklärung und zur geistigen Anwendung auf euch, auf das ganze Menschengeschlecht, ja auf die ganze sichtbare Schöpfung schreiten können; denn wenn man um etwas fragt, so muß man erst genau und klar die Bedeutung der Frage und deren Wert kennen, indem dadurch die Antwort schon halb gegeben ist.

09. So wollen wir nun systematisch mit der ersten Frage beginnen, welche heißt:

10. Was bedeutet das Wort ,verloren`?

11. Seht, dieses Wort bezeichnet den Gedanken, welcher denjenigen überkommt, der etwas ihm Gehörendes oder Wertes, sei es eine Person oder eine Sache, seinem Wirkungskreise entrückt sieht und nicht mehr einen Gebrauch davon machen oder einen Genuß davon haben kann! Verloren ist jedes Ding, welches einer andern Bestimmung, einer andern Richtung als der ihm zugewiesenen gefolgt ist.

12. Wenn nun diese Bedeutung so tief in das Seelenleben des Menschen eingreifen kann, so entsteht daraus die zweite oben angeführte Frage, welche heißt:

13. Warum sehnt sich der Mensch so sehr nach dem Verlorenen?

14. Die Antwort darauf lautet: Weil die Seelenruhe des Menschen durch den Verlust gestört worden ist und der Mensch sich danach sehnt, das Gleichgewicht wiederzuerlangen. So hat das Verlorene für den Besitzer eigentlich einen geistigen Wert, der oft bei weitem größer ist als der materielle Wert desselben.

15. Der Mensch sehnt sich also danach, das Verlorene wieder in seinen Besitz, in seine Wirkungssphäre zu ziehen. Er wird sich beim Fund freuen, weil das Mangelnde wieder an seinen früheren Platz und an seine Stelle gelangt und er es wieder der Bestimmung zuführen kann, welche er für die beste erachtet hatte.

16. Aus diesem Sehnen entsteht der Eifer des Suchens oder die Anwendung aller möglichen Mittel, um sich wieder in den Besitz des Verlorenen zu setzen, eine Tätigkeit, welche oft mit Mühseligkeiten und Anstrengungen verbunden ist, daraus sich dann von selbst die dritte Frage löst, welche heißt:

17. Warum freut man sich des Wiedergefundenen mehr als dessen, was man schon im Besitz hat? Das läßt sich leicht erklären. Weil nämlich das Wiederfinden, resp. das Suchen, Mühe kostet und diese Anstrengung durch den Erfolg des Findens belohnt wurde!

18. Da nun aber eine Freude – welche auch immer – erst dann zur rechten Freude wird, wenn man sie mit anderen teilen kann, so sind eben diese angeführten Gleichnisse auch deshalb beachtenswert, weil sie auch diesen Seelengenuß nicht vergessen, sondern ihn mit erwähnen. Ebenso ist in diesen drei Gleichnissen, die Ich aus verschiedenen Lebensverhältnissen wählte, auch der Schmerz über etwas Verlorenes jedem Bild entsprechend ausgedrückt.

19. Voran geht der Vergleich mit einem Hirten, der ein verlorenes Schaf sucht. Dieses Gleichnis wendet sich gegen den Einwurf, daß Ich die Gesellschaft der in den Augen der Schriftgelehrten und Pharisäer mit Sünden behafteten Leute aufsuchte.

20. Was ist ein Hirte?

21. Seht, ein Hirte ist ein Mensch, dem eine gewisse Anzahl von Tieren anvertraut ist, die er auf die rechten Weideplätze führen und im Notfall vor allen Gefahren schützen soll. Der Hirte ist eben wegen dieses Auftrags seinem Herrn verantwortlich, daß keines seiner ihm anvertrauten Tiere Schaden leide, und daß sie stets genügend Futter haben, wozu der Hirte die geeigneten Plätze auszuwählen hat.

22. Wenn Ich mit Sündern aß und auf diese Weise bewies, daß Ich eben die Kranken gegenüber den Gesunden, die keines geistigen Arztes bedurften, bevorzugte, so war gerade dieses Gleichnis vom verlorenen Schafe am besten geeignet, Meinen Jüngern den Grund Meines Verhaltens einleuchtend zu machen; denn ein verlorenes, verirrtes Schaf ist – bildlich gesprochen – ebenfalls wie ein nichtbekehrter, nicht geistig geführter oder kranker Mensch.

23. Wie ein verirrtes Schaf Unglücksfällen ausgesetzt ist, Raubtieren zur Beute fallen oder in Abgründe stürzen kann, welche Gefahren zu beurteilen es oft nicht imstande ist, ebenso läuft ein verirrter, geistig kranker Mensch, der – von der Welt verführt – von seiner geistigen Bestimmung nichts weiß, Gefahr, seine eigentliche Bestimmung als Glied eines zukünftigen, ewigen Reiches ganz zu verfehlen, um erst nach langen Zeiträumen durch große Leiden und bittere Erfahrungen dahin zu gelangen, wohin Ich ihn auf dem kürzesten Wege führen wollte.

24. Ich sagte: Der Hirt ist verpflichtet, seine Schafe auf gute Weideplätze zu führen, und dies war ja auch Meine Pflicht, als Ich es unternahm, die Menschen von den Abwegen, auf welchen sie sorglos wandelten, wieder auf den wahren Lebenspfad, zu ihrer eigentlichen geistigen Bestimmung zurückzuführen.

25. Das Beispiel vom Hirten führte Ich deswegen an, weil es erstens den Menschen in jener Zeit am leichtesten begreiflich war, und weil es Meinem Berufe als Menschensohn am besten glich, indem Ich, die auf Erden herabgestiegene Weisheit, Meinem Vater die verlorenen Kinder, wie verlaufene Schafe eines Hirten, wieder zurückzubringen suchte.

26. Wie die Freude eines Hirten groß ist, der nach langem Suchen und Umherirren sein verlorenes Schaf, das ihm anvertraute Gut, wiederfindet, so ist auch Meine Freude groß über eine wiedergefundene Seele.

27. Um diesen Vergleich aber noch deutlicher zu machen, so wählte Ich das zweite Gleichnis, welches von einem Weibe erzählt, das einen Groschen verlor und alles aussuchte, um ihn wiederzufinden.

28. Ich wußte wohl, welchen Wert die Pharisäer und Gelehrten aufs Geld legten, und so war dies emsige Suchen des Weibes – eben ihrer eigenen Denksphäre entnommen – ihnen leicht begreiflich. Man kann ja auch um eine kleine Münze besorgt sein und so lange suchen, bis sie gefunden ist!

29. Ich folgte noch anderen Gründen, als Ich ihnen das Gleichnis vom verlorenen Schaf als seelischem Wesen zuerst, dann den Verlust materiellen Gutes von vermeintlichem Wert und endlich den Verlust der geistigen Würde im verlorenen Sohn zuletzt vortrug. Ich wollte ihnen damit sagen, daß seelische Verluste leicht, materielle schwerer und geistige am schwersten zu ersetzen sind.

30. Denn bei ersteren kann durch Umstände und Verhältnisse der Verirrte von seinen falschen Ansichten abgebracht werden, worauf er wieder den rechten Weg zu gehen anfängt. Materielle Verluste aber üben gewöhnlich einen solch starken Druck auf die Seele aus, daß sie im Vertrauen zu Mir wankt, ja ganz verzweifelt und wegen des gewohnten Lebens alles mögliche aufbietet, um die weltlichen Genüsse wiederzuerlangen. Das von Mir erwähnte Weib hätte sich mit den übrigen neun Groschen zufriedenstellen können; allein, der verlorene Groschen war ihr so ans Herz gewachsen, daß sie lieber alles durchstöberte, um ihn zu finden.

31. Daß Ich auch bei diesem Gleichnis nicht den materiellen Hergang, sondern nur das Geistige im Auge hatte, ist natürlich. Deshalb sagte Ich auch bei der Wiederfindung des verlorenen Groschens, als das Weib den Fund allen Nachbarinnen und Freundinnen mitteilte, daß im Himmel eine ebensolche Freude sein werde über einen Sünder, der Buße tut, d.h. über eine vom Untergang gerettete Seele.

32. Was das dritte Gleichnis, das vom verlorenen Sohn, betrifft, so hatte Ich Meine Zuhörer nun schon so weit in den Bereich Meiner geistigen Auffassung gezogen, daß Ich ihnen als größtes und letztes Beispiel eine Erzählung geben konnte, in welcher es sich nicht um materiellen Verlust, sondern um den Verlust der geistigen Würde eines Menschen handelt, welcher, uneingedenk seines eigenen Wertes, nur der Welt und ihren Genüssen fröhnt, alle anderen Bande, die ihn an Haus und Familie knüpften, zerreißt und in die Welt hinausstürmt, allen Leidenschaften die Zügel lassend, bis er, ermattet und geistig vernichtet, im größten Unglück erst die Tiefe des Abgrundes erkennt, in den er sich freiwillig stürzte.

33. Im ersten Beispiel war es ein Hirte, der ein tief unter ihm stehendes Wesen, ein Schaf, vom Verderben rettete, indem er es wieder zu den Seinen brachte. Im zweiten Fall war es ein Weib, welches, ihr materielles Gut wiederfindend, sich glücklich schätzte. In beiden Fällen ist nur Weltliches als Beispiel benützt. Im dritten Gleichnis kommt aber zu all diesen möglichen Verlusten noch die Vaterliebe hinzu, die einen noch größeren und wertvolleren Verlust erleidet. Dieses Gleichnis war in bezug auf Mich, als den Vater aller Kreaturen, am ehesten anwendbar, weil in ihm die Reue einer verlorenen Seele auf der einen Seite und die nie versiegende Barmliebe eines liebenden Vaters mit all ihren Folgen auf der andern Seite bildlich dargestellt ist.

34. Das Beispiel vom verlorenen Sohn war, dem menschlichen Leben entnommen, das allerwichtigste, weil Ich darin Meinen Zuhörern neben den Banden der Familie zeigte, wie ein Vater sein sollte, und wie es leider bei ihnen die wenigsten waren. Ich wollte ihnen an der Freude des Vaters über den zurückgekehrten Sohn zeigen, wie groß erst die Freude bei dem Schöpfer aller Wesen sein werde, wenn Er die Menschen, die Er frei in die Welt hinausstellte, dann freiwillig wieder zu sich zurückkehren sieht. Daß über einen solchen Zurückkehrenden die Freude in Meiner Geisterwelt noch größer ist als im Familienleben bei der Heimkehr eines längst vermißten Familiengliedes, konnte Ich ihnen in diesem Gleichnis dadurch begreiflich und verständlich machen, daß Ich bildlich von dem Feste sprach, das der Vater zur Wiederkehr seines schon längst tot geglaubten Sohnes anordnete.

35. So waren diese Gleichnisse drei Bilder aus dem Menschenleben, welche nicht nur in jenen Zeiten zu finden waren, sondern sich stets wiederholen und auch bei euch zu finden sind.

36. Um die verlorenen Schafe und Söhne wieder zu retten, die ersteren selbst heimzuführen und die letzteren zur freiwilligen Umkehr zu bewegen, scheue Ich keine Mühe. Mahnungen, Bedrängnisse aller Art, Krankheiten und Todesfälle sollen ihnen fortwährend vor Augen halten, daß es noch eine andere Welt als die eben sichtbare gibt. Nichts unterlasse Ich, und selbst die gesamte Schöpfung ist ja ein Beispiel dafür, auf welche Weise der verlorene Lohn nach und nach zu mir ,seinem Schöpfer und Vater, wieder zurückkehren muß. Schon seit Äonen Zeiträumen, geht dieser Prozeß auf anderen Welten vor sich. Auf dieser eurer Erde naht er sich bald einem Abschlusse. Dadurch wird ein großer Schritt vollendet sein, damit das gebundene Geistige sich leichter und schneller entwickeln kann, um zu der Bestimmung zu gelangen, zu welcher Ich diesen Erdball und seine Bewohner auserwählt habe.

37. Alles im ganzen Universum muß sich vergeistigen, muß aufwärtsschreiten; aber ihr Menschen, deretwegen Ich selbst zur Erde kam, habt eine größere Mission als Millionen anderer Geister auf anderen Welten vor euch; denn nicht ohne Grund und Zweck wählte Ich eure Erde und auf ihr Meine eigene Demütigung als Beispiel für Mein ganzes Geisterreich.

38. Deswegen seid ihr auch alle hier mehr von Versuchungen umgeben, weil der Preis eurer künftigen Existenz ein größerer ist als der vieler, auf anderen Welten lebender Wesen, welche langsam ihren Läuterungs- und Verwandlungsprozeß durchmachen, während ihr, mit dem großen Licht Meines Worts und Meines Beispiels ausgerüstet, bei starkem Willen in kurzer Zeit dahin kommen könnt, wohin andere Wesen erst nach undenklichen Zeiträumen gelangen. Hier auf dieser kleinen Erde muß der Vergeistigungsprozeß schneller vor sich gehen. Es sind nun alle Mittel vorhanden und alle Anordnungen getroffen, daß die Menschen, so wie sie sich selbst, ihre Seele und durch sie ihren Körper vergeistigen, auch rückwirkend die in finsterer Materie gebundenen Geister zum schnelleren Fortschreiten antreiben; denn für grob gebaute Seelen ist eine grobe, starre Materie, für feinere, geistig entwickelte Wesen auch eine leichtere Unterlage nötig. So wie sich also die Menschheit vergeistigt, so folgt ihr Schritt für Schritt auch ihre Welt nach, die ihr als Wohnort angewiesen ist.

39. Daher beeilt euch, zu diesem Vergeistigungsprozeß euer Möglichstes beizutragen! Fangt bei euch selbst an; denn je mehr ihr selbst das Weltliche entbehren könnt, desto mehr vergeistigt sich euer Inneres! Dieses leuchtet endlich durch die äußere Form hindurch und bildet damit eine Abspiegelung des inneren Gehaltes.

40. Dieses Fortschreiten, je mehr es sich vorerst bei einzelnen, später bei vielen kundgibt, wird die große Lösung Meiner geistigen Frage herbeiführen, wo Ich dann, als der eine Hirte, euch alle als Meine Schafe auf den fetten Triften des Himmelslichtes alles Geistige empfangen lassen werde, das ein liebender Vater euch seit Äonen von Zeiten vorbereitet hat.

41. Sorgt daher, diesem Zweck soviel als möglich nachzukommen! Gedenkt der Freude der Geister und Wesen, die an eurem Schicksal Anteil nehmen! Und wenngleich Leiden und Kämpfe aller Art dieses Fortschreiten begleiten müssen, so ist doch das Endziel aller dieser Mühen wert. Die eigene Freude, alle Mühen überstanden zu haben, die Freude der mit euch Jubelnden im Jenseits, die Belohnung mit Meiner ewigen Vaterliebe und die ewig dauernde Steigerung von Seligkeit zu Seligkeit, von Genuß zu Genuß, werden euch die leichten Unbilden eines kurzen Probelebens vergessen machen.

42. Daher folgt dem Hirten und verirrt euch nicht wieder auf andere Wege, nachdem Er sich so viele Mühe gegeben hat, euch den rechten Weg zum ewigen Leben und zu Seiner Kindschaft zu zeigen! Amen.

flagge en  29th Sermon of Jesus… About the lost Sheep

The Lord’s Sermons
Sermon 29… About the Lost Sheep – Luke 15:3-32

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(March 30th, 1872)

Luke 15:3-32…
“And he spake this parable unto them, saying, What man of you, having a hundred sheep, if he lose one of them, doth not leave the ninety and nine in the wilderness, and go after that which is lost, until he find it? And when he hath found it, he layeth it on his shoulders, rejoicing. And when he Cometh home, he calleth together his friends and neighbours, saying unto them, Rejoice with me; for I have found my sheep which was lost. I say unto you, that likewise joy shall be in heaven over one sinner that repenteth, more than over ninety and nine just persons, which need no repentance. Either what woman having ten pieces of silver, if she lose one piece, doth not light a candle, and sweep the house, and seek diligently till she find it? And when she hath found it, she calleth her friends and her neighbours together, saying, Rejoice with me; for I have found the piece which I had lost. Likewise, I say unto you, there is joy in the presence of the angels of God over one sinner that repenteth.

And he said, A certain man had two sons: and the younger of them said to his father, Father, give me the portion of goods that falleth to me. And he divided unto them his living. And not many days after the younger son gathered all together, and took his journey into a far country, and there wasted his substance with riotous living. And when he had spent all, there arose a mighty famine in that land; and he began to be in want. And he went and joined himself to a citizen of that country; and he sent him into his fields to feed swine. And he would fain have filled his belly with the husks that the swine did eat; and no man gave unto him. And when he came to himself, he said. How many hired servants of my father’s have bread enough and to spare, and I perish with hunger! I will arise and go to my father, and will say unto him, Father, I have sinned against heaven, and before thee, And am no more worthy to be called thy son: make me as one of thy hired servants.

And he arose, and came to his father. But when he was yet a great way off, his father saw him, and had compassion, and ran, and fell on his neck, and kissed him. And the son said unto him, Father, I have sinned against heaven, and in thy sight, and am no more worthy to be called thy son. But the father said to his servants, Bring forth the best robe, and put it on him; and put a ring on his hand, and shoes on his feet: And bring hither the fatted calf, and kill it; and let us eat, and be merry: For this my son was dead, and is alive again; he was lost, and is found. And they began to be merry.

Now his elder son was in the field: and as he came and drew nigh to the house, he heard music and dancing. And he called one of the servants, and asked what these things meant. And he said unto him, Thy brother is come; and thy father hath killed the fatted calf, because he hath received him safe and sound. And he was angry, and would not go in: therefore came his father out, and intreated him. And he answering said to his father, Lo, these years do I serve thee, neither transgressed I at any time thy commandment: and yet thou never gavest me a kid, that I might make merry with my friends: But as soon as this thy son was come, which hath devoured thy living with harlots, thou hast killed for him the fatted calf. And he said unto him, Son, thou art ever with me, and all that I have is thine. It was meet that we should make merry, and be glad; for this thy brother was dead, and is alive again; and was lost, and is found.”

Thus says the Lord:

1. This entire chapter of my evangelist Luke deals with what was lost and the joy at finding it again.

2. The scribes and Pharisees who were present were shown in three parables why I did not look for the healthy, but the sick, not for the good and righteous, but the sinners.

3. In order to grasp the real meaning of these parables, we must first – as in the case of most texts – give a more detailed explanation of their most important words. Although you have a language and use its words to express your thoughts, I must frankly tell you that of all the words you use there is not one the deep meaning of which you understand. Hence, in addition to being your instructor and interpreter of My Gospel, I must be your language teacher as well.

4. Here in these three parables – of the lost sheep, the lost coin and the lost son – the following explanations must be given:

5. Firstly: What does “lost” mean?

6. Secondly: Why is one so anxious to find again what was lost?

7. And thirdly: Why does one have such an extraordinary joy in that which is found again, a joy which often is far greater than that in the more valuable and important things still in one’s possession?

8. Behold, these three questions must be discussed before we can proceed with the spiritual explanation and application upon you, all mankind and the entire visible creation; for, when asking about something one must first be clearly aware of the significance of the question and its value, whereby half the answer is already given.

9. So let us now systematically begin with the first question, namely:

10. What does the word “lost” mean?

11. Behold, this word signifies the thought that comes to a person who finds that something – be it a person or a thing -which belongs to him and is of value to him is no longer within his reach and cannot be used or enjoyed by him. Lost is everything that has followed another destination, a different direction from the one assigned to it.

12. Since this meaning can so deeply affect a man’s soul-life, this leads to the-second above- mentioned question, which is:

13. Why is one so anxious to find again what was lost?

14. The answer is this: Because man’s peace of mind has been disturbed through this loss and he is anxious to regain his equilibrium. Hence, what was lost has really a spiritual value for its owner which is often by far greater than its material value.

15. Therefore, man is anxious to regain possession of what was lost, to draw it back into his sphere of action. He will rejoice at finding it because what was missing is now returning to its former place and can once more be used for that purpose which he had deemed best for it.

16. From this longing arises the zeal to search or to use all available means to regain possession of what was lost, – an activity which is often associated with hardship and effort. Out of this then the third question finds its solution, namely:

17. Why does one rejoice more at the regaining of what was lost than at what one already possesses? This is easily explained, since the finding or searching cost effort, and this effort was rewarded by the success of finding.

18. Since any joy becomes a real joy only when it can be shared with others, these parables mention also this soul-enjoyment. Thus in these three parables, which I chose from different walks of life, the sorrow over having lost something is expressed accordingly in each picture.

19. First we have the shepherd who searches for a lost sheep. This parable is directed against the accusation that I sought the company of people who, in the eyes of the scribes and Pharisees, were burdened with sin.

20. What is a shepherd?

21. Behold, a shepherd is a man who has been entrusted with a certain number of animals which he is expected to lead to good pastures and, if necessary, to protect from all dangers. Thus the shepherd is responsible to his master that none of the animals entrusted to him comes to any harm and that they always have enough to eat, wherefore the shepherd has to pick suitable pastures for them.

22. If I ate with sinners, thereby proving that I preferred the sick to the healthy, who were not in need of a spiritual physician, this parable of the lost sheep was best suited to make My disciples understand the reason for My attitude; for a lost, erring sheep – figuratively speaking – is like a non-converted, spiritually not guided, or sick person.

23. Just as a lost sheep is exposed to all kinds of accidents, such as becoming the prey of wild beasts or falling down a cliff, which dangers it is often unable to recognize, thus an erring, spiritually sick man, who – seduced by the world – does not know anything of his spiritual destination, is in danger of completely failing his actual destiny as a member of a future eternal kingdom and may only, after long periods of time through great suffering and bitter experiences arrive at the point to which I wanted to lead him on the shortest road.

24. I said: The shepherd is obliged to lead his sheep to good pastures and so this was also My duty since I had undertaken to lead people away from the dangerous paths, on which they were thoughtlessly walking, back to the true path of life, to their real spiritual destiny.

25. I used the example of the shepherd, since for the people of those times it was easy to comprehend and came nearest to My calling as the Son of man, since I, the Wisdom that had descended upon earth, sought to bring back to My Father the lost children like the strayed sheep of a shepherd.

26. As the joy of a shepherd is great when after a long search he finds again his lost sheep, the property that had been entrusted to him, thus My joy is great when a soul has been recovered.

27. In order to make this comparison still clearer I chose the second parable about the woman who lost a coin and did all she could to find it again.

28. I knew very well what value the Pharisees and scribes attached to money and, therefore, they could easily understand the eager searching by the woman, since this was taken from their own sphere of thinking. One can worry even over a small coin and search until it is found.

29. I had still other reasons in mind when I told them first the parable of the lost sheep as a being with a soul, then about the loss of a material thing of supposed value and, finally, about the loss of spiritual dignity in the picture of the prodigal son. With this I wanted to tell them that it is easy to recover losses of the soul, not so easy to recover material losses and most difficult to recover spiritual losses.

30. In the first case, circumstances and conditions may help to get the erring person away from his wrong views and make him set out once again on the right path. Material losses, however, usually exert such a great pressure on the soul that it wavers in its faith in Me, even despairs and makes every effort to regain the worldly pleasures. The woman mentioned by Me could have been content with the remaining nine coins, but the lost one was so dear to her heart that she searched every corner to find it.

31. Of course, in this parable too, I had only the spiritual process in mind, not the material. Therefore, I said in connection with the recovery of the lost coin, when the woman announced her find to all friends and neighbours, that in heaven there will be just as much joy over a sinner who repents, that is, over a soul saved from perdition.

32. As regards the third parable – the one of the prodigal son -I had drawn My listeners already far enough into the reach of My spiritual conception so that I could give them as the greatest and last example a story that does not deal with a material loss, but with the loss of the spiritual dignity of a man, who – forgetful of his own worth – Becomes a slave to the world and its pleasures, breaks all ties that bind him to home and family, and rushes out into the world, giving full rein to his passions until, exhausted and spiritually defeated and only in the greatest misery he recognizes the depth of the abyss into which he has thrown himself of his own free will.

33. In the first example, it was a shepherd who saved a sheep from perdition, a creature far beneath him, by taking it back to its flock. In the second case it was a woman who considered herself lucky when she had found again her material possession. In both cases only worldly things were used as examples. But in the third parable there is added to all these losses fatherly love, which has suffered a greater and more valuable loss. This parable was best applicable to Me, the Father of all created beings, for it illustrates the repentance of a lost soul on the one hand and a loving father’s never-ending compassion with all its consequences on the other hand.

34. Taken from human life, the example of the prodigal son was the most important one, since therein I showed My listeners, besides the family ties, how a father should be and how, unfortunately, only very few of them actually are. By the father’s joy in the returned son, I wanted to show them how infinitely greater will be the joy of the Creator of all beings when He sees men, whom He had put out into the world as free beings, return to Him of their own accord. Through this parable I could make them understand that in My kingdom of spirits the joy over such a return is even greater than in the life of a family when a long missed member has returned, by figuratively speaking of the feast which the father ordered when his son, whom he had believed dead, came back.

35. Thus these parables presented three pictures from human life which applied not only for those times, but all times, including yours.

36. I spare no pains to save the lost sheep and sons, leading home the former and inducing the latter to return of their own free will. Admonitions, troubles of every kind, illness and bereavements shall keep reminding them that there is still another world besides the visible one. I do not overlook a thing, and actually the entire creation demonstrates to you in what way the prodigal son must gradually return to Me, his Creator and Father. For eons of time this process has been and still is taking place on other worlds. On your earth it is approaching its conclusion and a great step forward will have been accomplished, enabling the bound spiritual to evolve more easily and quickly towards the destination for which I have chosen this earth-globe and its inhabitants.

37. Everything in the entire universe must become spiritualized, must evolve upwards; but you people, for whose sake I Myself came to earth, have a greater mission before you than millions of other spirits of other worlds. For not without reason and purpose did I choose your earth and upon it My own humiliation as an example for My entire realm of spirits.

38. That is why all of you are here surrounded by more temptations, since the price of your future existence is greater than that of many beings upon other globes who go slowly through their process of purification and transformation whilst you, endowed with the great light of My Word and example, can – with a strong will – soon attain for what other beings need unimaginably longer periods of time. Here on this small earth the process of spiritualization must be faster. Everything has been arranged in such a way and all means are available for humans, as they spiritualize themselves, their soul and through it their body, to encourage retroactively also the spirits bound in dark matter towards faster progress. For, coarsely built souls need coarse, rigid matter, whereas finer, spiritually developed beings require also a lighter basis. Therefore, as mankind progresses in its spiritualization, the world in which it has to live follows it step by step.

39. In view of this, you should make every effort to promote this process of spiritualization. Begin with yourselves, for the more you can forgo the worldly things, the more your inner being will become spiritualized. It will eventually shine through the outer form producing a reflection of the inner content.

40. This progression, the more it manifests itself first with a few only but later on with many -, will bring about the great solution to My spiritual question, when I, as the one shepherd, will lead all of you as My sheep to the rich pastures of the celestial light, to receive all the spiritual things a loving Father has prepared for you from time immemorial.

41. Make therefore sure that you further this purpose as much as possible. Think of the joy of the spirits and beings that are so concerned with your destiny. And even if this progress must be accompanied by all kinds of suffering and struggles, the goal is worth all this trouble. Your own joy at having overcome all troubles, the joy of those who rejoice with you in the beyond, your reward with My everlasting fatherly love and the ever-growing advance from beatitude to beatitude, from enjoyment to enjoyment will make you forget the small hardships of a short trial- life.

42. Therefore, follow the Shepherd and do not stray again onto other roads after He has gone to so much trouble to show you the right way to everlasting life and His sonship! Amen.

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Predica 29 – Della pecorella smarrita

Terza dopo Pentecoste
( Xa del Tempo Ordinario)

Luca 15, 3-32: «Ma egli disse loro questa parabola: “Quale uomo è tra voi che ha cento pecore e quando ne perde una, non lascia le novantanove nel deserto e va in cerca della perduta, finché egli la ritrova? E quando l’ha ritrovata, allora la mette con gioia sulle sue spalle. E quando torna a casa, chiama i suoi amici e vicini e dice loro: ‘Rallegratevi con me; perché ho trovato la mia pecorella che era perduta’. io vi dico, così ci sarà anche gioia in Cielo per un peccatore che fa penitenza che per novantanove giusti che non ne hanno bisogno.

Oppure quale donna che ha dieci dracme e ne perde una, non accende una luce e volta la casa e cerca con diligenza finché non la ritrova? E quando l’ha trovata, chiama le sue amiche e le vicine e dice: ‘Rallegratevi con me, perché ho ritrovato la mia dracma che avevo perduto’. Così, anch’Io vi dico: ‘Ci sarà gioia davanti agli angeli di Dio per un peccatore che fa penitenza’.”

Ed egli disse: “Un uomo aveva due figli. Ed il più giovane di loro disse al padre: ‘Padre, dammi la parte del patrimonio che mi spetta’. E il padre divise tra loro le sostanze. Dopo non molto tempo dopo, il figlio più giovane raccolse tutto e partì per un paese lontano; e là sperperò le sue sostanze. Quando ebbe consumato tutto il suo, una grande carestia attraversò l’intero grande paese e, poiché cominciò a stentar la vita, andò e si mise al servizio di un abitante del paese che lo mandò nel suo campo a pascolare i porci. Ed egli desiderava riempire il suo stomaco con il mangime dei porci; e nessuno gliene dava. Allora rientrò in sé e disse: ‘Quanti salariati ha mio padre, essi hanno pane in abbondanza, ed io muoio di fame! Voglio incamminarmi e andare da mio padre e dirgli: padre, io ho peccato contro il Cielo e dinanzi a te e d’ora in poi non sono più degno di esser chiamato figlio tuo. Fammi per uno dei tuoi salariati!’. Ed egli s’incamminò e venne da suo padre. Ma quando era ancora lontano, suo padre lo vide e, commosso, gli corse incontro, gli si gettò al collo e lo baciò. Il figlio però gli disse: ‘Padre, ho peccato contro il Cielo e dinanzi a te e d’ora in poi non sono più degno di essere chiamato figlio tuo’. Il padre però disse ai servitori: ‘Presto, portate qui la veste migliore e vestitelo, mettetegli un anello al dito e calzari ai piedi, portate il vitello più grasso e macellatelo, lasciateci mangiare ed essere lieti, questo mio figlio, infatti, era morto ed è di nuovo tornato in vita, era perduto ed è stato ritrovato’. E cominciarono ad esser lieti. Il figlio maggiore si trovava nei campi. E quando fu vicino alla casa, udì la musica e le danze. Ed egli chiamò uno dei servitori e domandò che cosa fosse tutto ciò. Ma il servitore gli dissero: ‘Ė tornato tuo fratello e tuo padre ha fatto macellare il vitello più grasso, perché egli lo ha riavuto sano e salvo’. Allora egli andò in collera e non volle entrare. Il padre allora andò fuori e lo pregò. Ma egli rispose e disse al padre: ‘Da tanti anni io ti servo e non ho ancor mai trasgredito un tuo comando; e tu non mi hai dato mai un montone, così che potessi gioire con i miei amici. Ma ora che questo tuo figlio, il quale ha dissipato i suoi averi con le meretrici, è tornato, per lui hai macellato il vitello più grasso’. Ma il padre gli rispose: ‘Figlio mio, tu sei sempre con me e tutto ciò che è mio è tuo; ma tu dovevi gioire ed essere di buon animo, questo tuo fratello, infatti, era morto ed è tornato in vita; egli era perduto ed è stato ritrovato’.”»

(Il 30 marzo 1872)

1. Quest’intero capitolo del Mio evangelista Luca, tratta del perduto e della gioia del ritrovato.

2. Agli scribi e ai farisei presenti fu spiegato in tre parabole perché Io non cercassi i sani, bensì i malati; non i buoni e i giusti, bensì i peccatori.

3. Per comprendere anche queste parabole nel senso vero, dobbiamo – come nella maggior parte dei testi – spiegare più da vicino le parole più importanti nelle stesse; sebbene, infatti, voi abbiate un linguaggio e vi serviate delle sue parole per esprimere i vostri pensieri, vi devo lo stesso dire apertamente che non comprendete il profondo significato di tutte le parole adoperate. E così Io devo presentarMi presso di voi, tanto come Maestro e interprete del Mio Vangelo, quanto come Maestro di linguaggio.

4. Qui in queste tre parabole – della pecorella perduta, della dracma perduta e del figlio perduto – va spiegato:

5. Primo: che significa ‘perduto’?

6. Secondo: perché si brama tanto di ritrovare il perduto?

7. E terzo: perché si ha una tale gioia straordinaria nel ritrovato, una gioia che spesso è ampiamente più grande di quella per cose forse più preziose e più importanti, di cui ancora si è in possesso?

8. Vedete, queste tre domande devono essere esaminate, prima di poter procedere alla spiegazione spirituale e all’applicazione spirituale su di voi, sull’intero genere umano, anzi sull’intera Creazione visibile; quando, infatti, si chiede qualcosa, si deve prima conoscere esattamente e chiaramente il significato della domanda e il suo valore, poiché così facendo la risposta è già data per metà.

9. Allora vogliamo ora cominciare sistematicamente con la prima domanda, che dice:

10. Che cosa significa la parola ‘perduto?’.

11. Vedete, questa parola determina il pensiero che coglie chiunque veda sottratto alla propria sfera d’azione qualcosa che gli appartiene, di valore, sia essa una persona o una cosa, e di cui non può più farne un uso, oppure averne un beneficio! Perduto, è ogni cosa che ha seguito un’altra direzione che quella ad essa assegnata.

12. Se ora questa spiegazione può interferire così profondamente nella vita animica dell’uomo, da ciò sorge la seconda domanda su menzionata, che dice:

13. Perché l’uomo brama tanto il perduto?

14. E la risposta suona così: perché la quiete animica dell’uomo è stata turbata dalla perdita, ed egli quindi aspira a ristabilirne l’equilibrio. Perciò il perduto, per il possessore ha propriamente un valore spirituale, spesso ampiamente più grande del valore materiale dello stesso.

15. L’uomo quindi aspira a riavere il perduto e ad attirarlo nella sua sfera d’azione. Egli si rallegrerà col ritrovamento, poiché il mancante, giunto di nuovo al suo precedente posto e al suo luogo, potrà riportarlo di nuovo a quella destinazione che egli considerava la migliore.

16. Da questa brama sorge lo zelo del cercare, oppure l’impiego di tutti i mezzi possibili per ritornare di nuovo in possesso del perduto, un’attività che spesso è condotta con fatiche e sforzi, perciò poi la terza domanda si risolverà da sé; essa dice:

17. Perché si gioisce del ritrovato, più che del già posseduto? Questo è facile da spiegare. Perché il ritrovare, e rispettivamente il cercare, costa fatica, e questa fatica è compensata dal successo del ritrovato!

18. Una gioia però – qualunque essa sia – diviene vera gioia solo quando si può condividere con gli altri, così queste parabole, anche per tale ragione, sono giustamente degne di nota: perché non dimenticano questo godimento animico, anzi lo menzionano. Altrettanto, in queste tre parabole, che Io scelsi dalle differenti situazioni della vita, è espresso anche il dolore per qualcosa di perduto, corrispondente a ogni immagine.

19. In primo luogo c’è la similitudine con un pastore che cerca la pecorella smarrita. Questa parabola riguarda l’obiezione che mi si volgeva contro, e in altre parole, che Io ricercassi la compagnia di gente che, agli occhi degli scribi e dei farisei, era piena di peccati.

20. Che cos’è un pastore?

21. Vedete, un pastore è un uomo al quale è affidato un certo numero di animali che egli deve guidare sui buoni pascoli e, in caso di necessità, proteggere da tutti i pericoli. Il pastore è, proprio a causa di quest’incarico, responsabile verso il suo padrone affinché nessuno degli animali a lui affidati subisca danno e, sempre abbia a sufficienza foraggio, per procurarsi il quale egli deve saper scegliere i luoghi adatti.

22. Se Io mangiai con i peccatori, e in questo modo dimostrai che preferivo appunto i malati ai sani, i quali non hanno bisogno di alcun medico spirituale, proprio questa parabola della pecorella smarrita fu la più adatta per spiegare ai Miei discepoli il Mio comportamento; poiché una perduta, smarrita pecora, è – espresso in metafora – altrettanto come un uomo traviato, non guidato spiritualmente, o malato.

23. Come una pecora smarrita è esposta al pericolo di cader preda di animali rapaci o di precipitare in un burrone, pericoli questi che essa spesso non è in grado di valutare, altrettanto un uomo traviato, malato spiritualmente che – sedotto dal mondo – non sa della sua destinazione spirituale, corre il pericolo di mancare completamente la sua vera e propria destinazione, quale membro di un futuro, eterno Regno, per giungere solamente dopo lungo tempo, attraverso grandi sofferenze e amare esperienze, là dove Io volevo condurlo invece, tramite la via più breve.

24. Io dissi: ‘Il pastore è tenuto a condurre le sue pecore su buoni pascoli’, e questo fu anche il Mio dovere, quando assunsi l’incarico di ricondurre gli uomini, dalle vie sbagliate sulle quali essi camminavano non curanti, di nuovo sul vero sentiero della Vita, verso la loro vera destinazione spirituale.

25. L’esempio del pastore Io lo citai per questa ragione: in primo luogo perché era più facilmente comprensibile agli uomini di quel tempo, e perché rappresentava al meglio la Mia missione quale Figlio dell’Uomo, cercando Io, la Sapienza discesa sulla Terra, di riportare indietro al Padre Mio i figli perduti, come pecore smarrite di un Pastore.

26. Quanto è grande la gioia di un pastore che, dopo lungo cercare ed errare intorno, ritrova la sua pecorella smarrita, il bene a lui affidato, tanto è grande anche la Mia gioia per un’anima ritrovata.

27. Per rendere ancor più evidente questo paragone però, Io scelsi la seconda parabola, la quale narra di una donna che perse una dracma, e rovistò tutto per ritrovarla.

28. Io sapevo bene quale valore gli scribi e i farisei attribuivano al denaro, e così questa ricerca infaticabile della donna – ricavata proprio dalla sfera del loro modo di pensare – fu loro facilmente comprensibile. Si può, infatti, essere preoccupati anche per una piccola moneta, e cercarla tanto a lungo, finché essa non è ritrovata!

29. Io perseguivo ancora altri scopi, quando per primo esposi loro la parabola della pecorella smarrita, quale essere animico, poi la perdita del bene materiale di presupposto valore, e infine, per ultimo, la perdita della dignità spirituale nel figlio perduto. Con questi esempi, Io volevo dir loro che le perdite animiche sono facili da sostituire, mentre le materiali sono più difficili, e le spirituali difficilissime.

30. Nel primo caso, infatti, lo smarrito può essere distolto dalle sue errate opinioni attraverso situazioni e circostanze, ma subito dopo può di nuovo trovare, e ripercorrere la retta via. Le perdite materiali invece, esercitano di solito una tale potente oppressione sull’anima da farla vacillare nella fiducia in Me, anzi da farla disperare completamente, ed essa non volendo rinunciare alla solita vita, si fa in quattro per recuperare i piaceri mondani. La donna da Me citata avrebbe potuto accontentarsi delle restanti nove dracme; ma la dracma perduta le stava così a cuore che lei preferì rovistare tutto, pur di ritrovarla.

31. Che Io, anche con questa parabola, non avessi di mira la vicenda materiale, bensì solamente quella spirituale, è naturale. Perciò dissi anche – come al ritrovamento della dracma perduta, la donna lo comunicò a tutte le vicine e amiche, rallegrandosi – che in Cielo ci sarà altrettanta gioia per un peccatore che fa penitenza, vale a dire, per un’anima salvata dalla caduta.

32. Per quanto concerne la terza parabola, quella del figlio perduto, Io avevo frattanto attirato i Miei ascoltatori già così lontano nell’area della Mia narrazione spirituale, che potevo dar loro, come grande e ultimo esempio, un’esposizione in cui non si parlava di perdita materiale, bensì di perdita della dignità spirituale di un uomo; dove egli, dimentico del proprio valore, si abbandona al mondo e ai suoi piaceri, strappa tutti i vincoli che lo uniscono alla casa e alla famiglia, e si precipita nel mondo, sciogliendo le briglie a tutte le passioni, finché, stanco e spiritualmente distrutto, solamente nella grande sciagura riconosce la profondità dell’abisso in cui si è volontariamente gettato.

33. Nel primo esempio c’era un Pastore che salvò dalla rovina un essere inferiore a lui, una pecorella, riportandola nuovamente ai suoi. Nel secondo caso c’era una donna che, ritrovando il suo bene materiale, si reputò felice. E nei due casi, sono usati com’esempio, solo dei fatti materiali. Nella terza parabola però, a tutte queste possibili perdite, si aggiunge ancora l’amore paterno, il quale subisce una perdita ancor maggiore e di più gran valore. Questa parabola, con riferimento a Me, quale Padre di tutte le creature, fu più facilmente applicabile, perché essa, da un lato presentava simbolicamente il pentimento di un’anima perduta, e dall’altro lato, l’inesauribile amore misericordioso di un padre che ama con tutte le sue conseguenze.

34. L’esempio del figlio perduto, preso dalla vita umana, era il più importante, perché Io mostrai ai Miei ascoltatori, oltre ai vincoli della famiglia, come doveva essere un padre e come lo erano invece pochissimi di loro. Nella gioia del padre per il figlio ritornato, Io volevo mostrar loro quanto ben più grande dovrà essere la gioia del Creatore di tutti gli esseri, quando Egli vedrà gli uomini, che pose liberi nel mondo, ritornare di nuovo spontaneamente a Lui. Che la gioia nel Mio mondo dello spirito per un tale ritorno, sia ancor più grande che nella vita familiare il ritorno di un suo membro da lungo tempo perduto, potei renderlo loro comprensibile e afferrabile in questa parabola, espressa in metafora con la festa che il padre dispose per il ritorno di suo figlio creduto già da lungo tempo morto.

35. Così queste parabole erano tre immagini prese dalla vita umana, che non solo si ritrovavano in quei tempi, bensì si ripetono sempre e si trovano anche presso di voi.

36. Per salvare nuovamente pecore e figli perduti, per riportare le une all’ovile e gli altri al volontario ritorno, Io non scanso nessuna fatica. Ammonimenti, angustie d’ogni genere, malattie e casi di morte, devono tener loro continuamente dinanzi agli occhi che esiste ancora un altro mondo oltre a quello visibile. Io non tralascio nulla, e perfino l’intera Creazione è un esempio per questo, nel modo in cui la ricompensa persa deve poco a poco di nuovo ritornare a Me, al suo Creatore e Padre. Già da eoni di tempi avviene questo processo su altri mondi. Su questa vostra Terra esso si sta avvicinando rapidamente ad una conclusione. E con ciò sarà terminato un grande passo, affinché lo spirituale legato possa svilupparsi più facilmente e più rapidamente, per giungere a quella destinazione per la quale Io ho prescelto questo globo terrestre e i suoi abitanti.

37. Tutto nell’intero universo deve spiritualizzarsi, deve procedere verso l’alto, ma voi uomini, per i quali Io stesso venni sulla Terra, avete dinanzi a voi una missione più grande di quella di milioni di altri spiriti su altri mondi; non senza ragione e scopo, infatti, Io scelsi la vostra Terra e su di essa la Mia stessa mortificazione, come esempio per tutto il Mio Regno dello spirito.

38. E per questa ragione voi tutti sulla Terra siete maggiormente esposti alle tentazioni, perché il premio della vostra futura esistenza sarà più grande di quello dei molti esseri viventi su altri mondi, i quali compiono lentamente il loro processo di purificazione e trasformazione; mentre voi, provvisti della grande Luce della Mia Parola, e del Mio Esempio, con una forte volontà potrete giungere in breve tempo là, dove altri esseri giungeranno solamente dopo tempi inconcepibili. Qui, su questa piccola Terra, il processo di spiritualizzazione dovrà avvenire più rapidamente. Adesso sono disponibili tutti i mezzi e prese tutte le disposizioni, affinché gli uomini, nella misura in cui spiritualizzano se stessi, la loro anima e, attraverso di essa, il loro corpo, di riflesso spingano ad un più rapido progresso anche quegli spiriti legati nella tenebrosa materia; poiché per le anime grezze è necessaria una rigida, grezza materia, per le più fini, spiritualmente evolute, occorre anche una base più leggera. Quindi, come l’umanità si spiritualizza, così la segue passo per passo anche il mondo che le è destinato come luogo di dimora.

39. Affrettatevi perciò a contribuire, per quanto potete, a questo processo di spiritualizzazione! Cominciate con voi stessi; poiché quanto più voi potete fare a meno del mondano, tanto più si spiritualizzerà il vostro interiore! Questo alla fine risplenderà attraverso la forma esteriore, e formerà con ciò un riflesso del contenuto interiore.

40. Questo progredire, quanto più si manifesterà dapprima presso singoli, più tardi presso molti, e recherà la grande soluzione della Mia domanda spirituale, dove Io poi, quale l’unico Pastore, farò accogliere voi tutti, quale Mie pecorelle, sui grassi pascoli della Luce celeste di tutte le cose spirituali che un Padre amorevole vi ha preparato da eoni di tempo.

41. Provvedete quindi a raggiungere questa meta, per quanto possibile! Ricordatevi della gioia degli spiriti e degli esseri che prendono parte alla vostra sorte! E sebbene sofferenze e lotte di ogni genere dovranno accompagnare questo progresso, la meta finale sarà degna di tutte le fatiche. La propria gioia per aver superato ogni difficoltà, la gioia dei giubilanti con voi nell’aldilà, la ricompensa del Mio eterno Amore paterno e l’eterno permanente accrescimento di beatitudine in beatitudine, di diletto in diletto, vi faranno dimenticare le leggere intemperie di una breve vita di prova.

42. Seguite perciò il Pastore, e non smarritevi di nuovo su altre vie, dopo che Egli si è dato tanta pena per indicarvi la giusta via che porta all’eterna Vita e alla Sua figliolanza! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的講道 – 講道29 …關於迷失的羊路加福音153-32

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上帝的講道
講道29 …關於迷失的羊路加福音153-32

向戈特弗里德邁爾霍費爾揭曉

(1872年3月30日)

路加福音15:3-32 …:

“他把這個比喻告訴他們說”你們哪個人,有一百隻羊,如果他失去了其中的一隻,不會把這九十九隻放在曠野裡,然後去追尋那失去的,直到找到它?當他找到它的時候,他把它放在肩上,欣喜若狂。當他回到家中時,他召集他的朋友和鄰居,對他們說,與我一同歡樂吧。因為我找到了我失散的羊。我告訴你們,在天上,一個悔改的罪人同樣要在天上高興,超過九十九個人不需要悔改。無論有什麼女人有十塊銀子,如果她失去了一塊,不點燃蠟燭,掃蕩房子,努力尋找,直到她找到它?當她找到它的時候,她把她的朋友和鄰居們一起叫來,說,與我一同歡樂;因為我找到了我失去的那部分。同樣,我告訴你們,上帝的使者面前喜樂每一位悔改的罪人。

他說:“有一個人有兩個兒子,他們中的小的對他父親說,父親把給我的那部分產物給我。他分給他的產物。在小兒子聚集在一起之後的不多幾天,他的旅程進入了一個遙遠的國度,浪費了他的物質與喧囂的生活。當他用過了所有的時候,那裡就發生了一場強大的飢荒;他開始陷入困境。他去了那個國家的公民,他派他到田裡餵豬。而且他用豬的食填滿他的肚子;因沒有人給他。他問他自己時,他說。有多少僱用我父親的僕人有足夠的麵包和剩餘,我餓死了!我要起來,到我父親那裡,對他說,父啊,我已經得罪了天,在你面前,我不配稱為你的兒子,叫我作為你的一個僱工。

他起來,來到他的父親。但是,當他還沒抵達的時候,他的父親看到他,並且有同情心,跑了起來,倒在他的脖子上,吻了他。兒子對他說,父啊,我已經得罪了天,在你眼前,也不配稱為你的兒子。但父親對他的僕人說,把最好的長袍拿出來放在他身上;把戒指放在他手上,腳上穿上鞋子,把那隻肥牛犢帶到那裡去殺了。讓我們吃,快樂吧!為此,我的兒子死了,又活了下來。他迷路了,被發現了。他們開始快樂。

現在他的大兒子在田野裡,當他走近房子時,他聽到了音樂和跳舞。他問一個僕人,問這些事情是什麼意思。他對他說,你的兄弟回來了。你的父親殺了肥牛,因為他安然無恙地回來了。他生氣了,不會進去,因此他的父親出來了,並且對他進行了處理。他回答說,對他的父親,看,這些年來我服侍你,在任何時候都沒有違反你的命令;但你從來沒有給過我一個肥牛,以便我可以與朋友們歡呼:但是,這兒子來了,這是用妓女吞噬你的產物,你為他殺了肥牛。他對他說,兒子,你永遠與我同在,我擁有的都是你的。我們應該愉快地見面,並高興;因為你的兄弟死了,又活了。迷 失並且被找到了。“

主說:

”我的傳道人盧克的整個篇章論述了丟失的東西以及再次找到它的喜悅。

2.在場的文士和法利賽人用三個比喻顯示,我為什麼不尋求健康的人,而是病人,不是為了善與義,而是為罪人。

3.為了掌握這些比喻的真正含義,我們必須首先 – 就像大多數文本一樣 – 對其最重要的單詞進行更詳細的解釋。雖然你有一種語言並用它的話來表達你的想法,但我必須坦率地告訴你,你所用的所有單詞都不是你理解的深層含義。因此,除了我作為福音教師和口譯員之外,我也必須成為您的語言老師。

4.在這三個比喻中 – 迷失的羊,丟失的硬幣和失落的兒子 – 必須給出以下解釋:

5.首先:“迷失”是什麼意思?

第二:為什麼一個人急於找到丟失的東西?

第三,為什麼人們會在這種再次發現的事物中擁有如此非凡的喜悅,這種歡樂往往遠遠超過人們擁有的更有價值,更重要的事物的歡樂呢?

8.我們必須先討論這三個問題,然後才能對你們,全人類和整個有形的創造進行精神的解釋和應用;因為在詢問某事時,首先必須清楚地意識到問題的重要性及其價值,因此答案的一半已經給出。

9.現在讓我們系統地從第一個問題開始,即:

10.“迷失”一詞是什麼意思?

11.看哪,這個詞表示一個人如果發現某人屬於他並對他有價值的東西不再屬於他的範圍,並且不能被他人使用或享用,他。失去的是所有遵循另一個目的地的方向,與分配給它的方向不同。

12.由於這個意思可以深深地影響一個人的靈魂生活,這導致了第二個上述問題,即:

13.為什麼人們急於找到失去的東西?

14.答案是這樣的:因為人類的安寧已經因這種損失而感到不安,他急於恢復平衡。因此,失去的東西對它的主人來說實際上是一種精神價值,而這往往遠遠超過其物質價值。

15.因此,人們渴望重新獲得所失去的東西,並將其吸回到他的行動領域。他會為找到它而感到高興,因為失踪的東西現在又回到原來的地方,並且可以再次用於他認為最適合的目的。

16.由於這種渴望,人們熱衷於搜索或使用一切可用的手段來重新獲得所失去的東西 – 這是一種經常與困難和努力聯繫在一起的活動。在這之後,第三個問題找到了解決辦法,即:

17.為什麼人們會為了重獲丟失的東西而高興而不是已經擁有的東西?這很容易解釋,因為發現或搜索花費的努力,並且這種努力通過發現的成功得到回報。

18.既然任何喜悅只有當它可以與其他人分享時才變成真正的喜悅,這些比喻也提到了這種靈魂享受。因此,在我從不同階層選擇的這三個比喻中,每一張照片都表達了失去某種東西的悲哀。

首先,我們有牧羊人搜尋迷路的羊。這個比喻是針對我在文士和法利賽人眼中追求罪人的公司的指控。

20.什麼是牧羊人?

21.看哪,牧人是一個人託付看顧一定數量牲畜,他預計帶它們來到良好的牧場,並在必要時保護所有危險的。因此,牧羊人對他的主人負責,使得託付給他的動物不會受到任何傷害,並且他們總是有足夠的食物,因此牧羊人必須為他們選擇合適的牧場。

22.如果我與罪人一起吃飯,從而證明我偏愛那些有病的比健康的-其不需要靈性醫生,這個迷羊的比喻最適合讓我的門徒明白我的態度的原因;對於一個失落的,犯錯的羊 – 比喻地說 – 就像一個沒有悔改,沒有靈性指導或病態的人。

23.正如一頭迷失的綿羊暴露於各種意外事件中,例如成為野獸的獵物或墮下懸崖,這種危險常常無法辨認,因此是一個犯錯誤的精神病人,這個世界 – 不知道他屬靈目的地的,有可能完全失去他作為未來永恆王國成員的實際命運,並且可能經過很長一段時間,經歷了巨大的苦難和痛苦的經歷才能到達我想帶他走最短的路。

24.我說:牧羊人不得不帶領他的羊去好牧場,這也是我的職責,因為我承諾要帶領人們遠離他們不經意間走的危險路徑,回到生活的真正道路上,他們真正的精神命運。

25.我以牧羊人為例,因為對於那些時代的人來說,很容易理解,並且最接近我作為人之子的呼召,因為我-智慧已經降臨在地球上力圖帶迷失的孩子重新回到我的天父,正如喜歡的牧羊人的找到迷羊。

26.因為經過長時間的搜尋,牧羊人的喜樂是偉大的,他再次找到了他失去的羊,這是他所託付給他的財產,因此當一個靈魂得到恢復時,我的喜悅是偉大的。

27.為了使這種比較更加清晰,我選擇了關於丟失一枚硬幣的女人的第二個比喻,並儘了一切努力找到它。

28.我非常清楚法利賽人和文士對金錢的重視程度,因此,他們很容易理解這位婦女的熱切追求,因為這是從他們自己的思維領域中獲得的。人們可以擔心即使是在一個小硬幣上搜索,直到找到。

29.我還有其他一些理由,當我首先告訴他們失去的羊的比喻是一個靈魂的存在,然後是關於失去一種物質價值的東西,最後是關於失去了精神上的尊嚴浪子的兒子的照片。有了這個,我想告訴他們,恢復靈魂的損失是容易的,不容易恢復物質損失,並且最難恢復精神損失。

30.在第一種情況下,情況和條件可能有助於使犯錯的人遠離錯誤的觀點,並使他再次走上正確的道路。然而,物質損失通常給人的心靈施加如此巨大的壓力,以至於它對我的信仰搖擺不定,甚至是絕望,並竭盡全力重新獲得世間的樂趣。我提到的那個女人本來可以滿足剩下的九個硬幣,但是失落的那個對她來說是如此珍貴,以至於她在每個角落都找到了它。

31.當然,在這個寓言中,我只有心靈的過程,而不是物質。因此,我在談到丟失的硬幣的恢復時說,當女人向所有的朋友和鄰居宣布她的發現時,在天堂裡對於一個悔改的罪人,也就是從一個被拯救滅亡的靈魂。

32.關於第三個比喻 – 浪子之一 – 我已經吸引我的聽眾已經足夠深入到我的精神概念的範圍內,以便我可以將它們作為最大和最後一個例子給出一個不涉及物質損失,但是喪失了一個人的精神尊嚴,他忘記了自己的價值,成為世界及其樂趣的奴隸,打破了將他與家庭和家庭聯繫在一起並衝出世界的所有紐帶,充分發揮自己的激情,直到精疲力盡,精神上失敗,只有在最大的痛苦中,他才意識到他自己的自由意志將己推向深度的深淵。

33.在第一個例子中,這是一個牧羊人,他把一頭綿羊從遠離他身邊的生物中拯救出來,並把它帶回羊群。在第二種情況下,當她再次發現自己的物質財產時,一名女性認為自己很幸運。在這兩種情況下,只有世俗的東西才被用作例子。但在第三個比喻中,所有這些損失都增加了父愛,而這一愛情遭受了更大更寶貴的損失。這個比喻最適用於我,所有創造的人類的父親,因為它表明一方面是對失落的靈魂的悔改,另一方面是慈愛的父親對其所有後果的無盡慈悲。

34.從人的生活中,浪子的例子是最重要的一個例子,因為在那裡,我向我的聽眾展示了除了家庭關係以外,父親應該是怎樣的,不幸的是,其中只有極少數是實際的。由於父親在回歸的兒子的喜樂,我想告訴他們,當他看到人類作為自由的生物湧向世界時,萬物的造物主的歡樂當看到他的造物自願的將回歸他。通過這個比喻,我可以讓他們明白,在我的靈魂王國中,當一個久違的成員返回時,對於這種回歸的歡樂甚至比在家庭生活中更大,通過形像地說,兒子,他認為死了,回來了。

35.因此這些比喻呈現了三幅來自人類生活的照片,這些照片不僅適用於那些時代,而且適用於所有時間,包括您的。

36.我不遺餘力痛苦地挽救失去的羊群和兒子,把前者帶回家,並使後者自由意志的回家。告誡,各種各樣的煩惱,疾病和喪親之痛,都會不斷提醒他們,除了可見的世界之外,還有另一個世界。我並不忽視一件事,實際上整個創作都向你展示了流浪的兒子如何逐漸回到我創造者和父親那裡。對於這個過程來說,這個過程在其他世界中一直存在並且仍在發生。在你的世界裡,它正在接近它的結論,將會實現向前邁出的一大步,使得束縛的靈性更容易和更快地向我選擇這個地球和它的居民的目的地發展。

37.整個宇宙中的一切都必須變得精神化,必須向上發展;但你們這些人為了這些人,我自己來到這世上,有一個更大的使命在你們面前比其他數百萬其他世界的靈魂更重要。不是沒有原因和目的的,我選擇了你的地球,並選擇了我自己的屈辱作為我整個靈魂境界的榜樣。

38.這就是為什麼你們所有人都被更多的誘惑所包圍,因為你們未來存在的價格比許多其他星球上的許多生物的價格要高得多,巨光來自我的話和榜樣,能夠 – 以一種強烈的意志 – 很快就能達到其他星球上的生命所需要的時間長得難以想像的長時間。在這個小地球上,精神化過程必須更快。一切都以這樣的方式安排,一切手段都可以用於人類,正如他們精神化,他的靈魂通過他的身體,來鼓勵綁在黑物質的精神,追求更快的進步。因為,粗糙的靈魂需要粗糙的,僵硬的物質,而更精細的精神發展的生物也需要更輕的基礎。因此,隨著人類精神化的進步,它生活的世界必須一步一步地走下去。

39.鑑於此,你應該盡一切努力推動這一靈性化進程。從自己開始,因為你越能放棄世俗的事物,你的內在生命就會變得更具靈性。它最終將發光通過外部形式,產生反映內部的內容。

40.這種進步,它表現得越多,首先只有少數人才會表現出來,但隨後會有很多人 – 會為我的靈性問題帶來巨大的解決方案,當我作為牧羊人帶領你們所有人成為我的羊去天堂光輝的豐富牧場,接受一切屬靈事物愛父從遠古時代為你準備的。

41.因此確保你盡可能地進一步達到這個目的。想想那些與你的命運有關的精神和生命的喜悅。即使這種進步必須伴隨著各種各樣的苦難和鬥爭,這個目標也是值得所有這些麻煩的。你們克服一切煩惱的喜悅,在遠方歡喜與你們同在的快樂,用我永遠的慈父愛,以及從幸福到幸福,從享樂到享樂的不斷增長的快樂,將使你們忘記小小的苦難短暫的試用期。

42.因此,跟著牧羊人,不要再流浪到其他道路上,因為他經歷了這麼多麻煩,讓你看到永生和他的兒子的正確方法!阿門。

 

2. Lebensgeheimnis…Jesus erläutert Himmel, Hölle & Erde ❤️ 2nd Secret of Life…Jesus elucidates Heaven, Hell & Earth

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flagge de  2. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert HIMMEL, HÖLLE & ERDE

2. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert HIMMEL, HÖLLE & ERDE
(9.7.1870)

1. Du hast Mich um drei Worte gebeten, und deren Erklärung dazu, das versteht sich von selbst. Nun, Ich gab dir diese drei inhaltschweren Worte: Himmel, Hölle und Erde. Jetzt wollen wir sehen, was sich aus diesen drei Worten Erhebendes, Erbauendes und Belehrendes für euch und die ganze Menschheit ziehen läßt.

2. Das erste der drei Worte ist das das Größte bezeichnende, so daß selbst ihr bei dessen Aussprache den Ton erheben und die Sprachmuskeln in eine größere Spannung bringen müßt, wollt ihr dieses Wort aussprechen, wie es verdient ausgesprochen zu werden.

3. Wißt ihr aber, was ihr bei diesem Worte eigentlich aussprecht? Nein, das wißt ihr nicht, sondern ihr könnt es nur ahnen; denn sehet, “Himmel” ist und bezeichnet den höchsten Wohnort, als Aufenthalt der höchsten Geister, und auch Meine mehr bleibende Wohnstätte; Himmel ist die höchste Potenz aller Seligkeiten, wo die Geister im reinsten Licht, ohne Leidenschaften, ohne Fehler, ohne anderen als nur Meinen höchsten, Mir eigentümlichen Eigenschaften (siehe Predigt 32: Von den sieben göttlichen Eigenschaften) nachkommend ,sie alle ein Leben der Seligkeit führen, das ihr hier nie begreifen und kaum ahnen könnt!

4. Es gibt zwar auch an diesen Orten verschiedene Stufen der Vervollkommnung; ja die Vervollkommnung hört nie auf, weil Ich stets Neues schaffend, neue Wirkungskreise sich entwickeln lasse.

5. Von dem Himmel aus gehen alle Lebensfunken aus Mir durch Meine größten Engelsgeister bis in die untersten Schichten, wo nur noch ein Funke Meines Ich schwach in schwere Materie eingeschlossen glimmt. In den Himmeln, die weit über alle Hülsengloben und materiell erschaffenen Sonnensysteme hinaus liegen, strahlt ewige Ruhe, ewige Liebe, dort ist – aus Liebe zu Mir Meine Befehle und Wünsche zu vollführen das erste Grundprinzip des hohen geistigen Lebens, Meinen Eigenschaften nachzukommen – die größte Seligkeit.

6. Dort in den höchsten Himmeln, wo ewige Harmonie der Geister ist, don ist auch Einfalt, Demut und die Nächstenliebe in ihrer höchsten Stufe, deren Ausdruck ja Ich Selbst bin.

7. Dort habe Ich Mir Meinen Aufenthalt so eingerichtet, wie es Meinen Gedanken und Wünschen nach in der ganzen Schöpfung sein sollte, und auch wohl nach namenlosen Zeitläufen sein wird, wann alles geistig Verlorene sich wiederfindend, durch Prüfungen geläuten, kämpfend zu Mir zurückgekehrt sein wird.

8. Wenn das der Fall ist, dann werden, wie Ich es schon einmal sagte, alle Welten umgestaltet; denn dann haben sie alle als Prüfungs- und Läuterungs- Schulen ihren Zweck erfüllt und alles vollendet, und müssen natürlich dann für höhere geistige Wesen auch anders eingerichtet und mit größerem Glanz, Pracht und Seligkeiten ausgestattet sein, damit dann eben diese geläuterten Geister wieder neuen Stoff zu ihrer weiteren Vervollkommnung, zu ihrer höheren geistigen Reife finden; denn unendlich ist der Raum, unendlich sind die Stufen der Vollendung, und unendlich bin Ich Selbst – als Höchstes All in allem!

9. Dieser geistige Himmel, wo ewiges, mildes Gnadenlicht aus Mir in alle Geister einströmt, wo die reinsten Harmonien den geistigen Ohren die größte Sehnsucht nach Mir in die Herzen einhauchen, ist der Inbegriff Meiner unbegrenzten Liebe, in Tönen, Farben und Worten ausgedrückt.

10. Dort lebt alles in allem, und jeder sieht sich nur glückselig in der Seligkeit des andern!

11. Die größte Erhebung – sei es im Gebet, im Gedicht oder im Gesang, deren ihr Menschen auf dieser Erde fähig seid, und die euch, wie ihr euch ausdrückt, “bis in die höchsten Himmel erhebt”, und so euch den Vorgeschmack eines besseren Seins bietet – ist dort in Meinen Himmeln die unterste Stufe der Seligkeiten, und zwar als ein bleibendes und kein vorübergehendes Gefühl.

12. Ich kann es euch nicht erklären und noch weniger fühlen lassen – wie es einem Geiste dort zumute ist; denn ihr ertrüget es in irdischer Hülle nicht, und dann würde euch alles auf dieser Erde anekeln, wenn ihr nur eine Sekunde solche Seligkeit in der Erinnerung behalten könntet; auch hier sage Ich es euch nur, um euch anzuspornen, damit ihr begreift, welche Genüsse euch einst erwarten, die dann dem Geprüften zum Lohn für seine Ausdauer und für seine Liebe zu Mir bereit sein werden.

13. Was Ich euch hier von den höchsten Himmeln sage, wo kein Tag mit Nacht, nicht Kälte mit Wärme, nicht Leben mit dem Tode wechselt, wo ein gleiches, stetiges, ewiges Lichtmeer die seligen Geister umgibt und alles ihrer Umgebung beleuchtet, dort ist auch ebenfalls alles Erschaffene der anderen Welten wieder geistig dargestellt, wie zum Beispiel – ihr sehet eine Blume, deren Farbe euer Auge ergötzt, deren Geruch eure Nerven angenehm berührt, aber ihr wißt ihre geistige Bedeutung nicht, ihr kennt nicht ihre geistige Substanz, aus der sie besteht, nicht – was Geistiges in ihren Röhrchen oder Äderchen auf und abströmt als lauter Ausflüsse einer höheren Natur, die von der Sonne, deren Licht die Mutter dieser Blumenfarben und Gerüche ist, bis hinauf zu den höchsten und feinsten Potenzen in Verbindung steht.

14. Seht, diese Blume befindet sich auch in Meinen Himmeln, als geistiger Spiegel alles Erschaffenen; würdet ihr diese Blume dort sehen können in Form nur Licht, in Farbe nur Leuchtfarbe, und ihr Geruch in höchst geistiger Entsprechung ein ewiges Loblied ihres Schöpfers!

15. Dort würdet ihr erst begreifen, was das sagen will – geistige Anschauung und würdet erst recht erkennen, wie stumpf eure Sinne auf dieser Welt sind; aber seid nicht beunruhigt über diesen Zustand eurer Sinne auf dieser Erde, bedenket, nur die weise Hand eures liebevollsten Vaters hat es so eingerichtet, und Seine Zwecke, wenngleich ihr diese hier nicht begreift, noch je sie ganz begreifen könnt, sind doch der Art, daß sie immer die höchste Weisheit und Liebe zum Grunde haben, und daß triftige Ursachen vorhanden sein müssen, daß dies alles euch erst nach langen Kämpfen und Zeiträumen, und auch dann nicht allen, sondern nur einzelnen (ihrer Liebe gemäß), solche Glückseligkeit, zuteil wird.

16. Meine lieben Kinder, wollte Ich euch dies alles auf einmal genießen lassen (was Ich nur denen aufbehalte, die Mich wahrhaft lieben, und also auch mit allem Ernste danach gestrebt haben, Meine Kinder zu werden), so wären ohne Kampf diese unaussprechbar großen Seligkeiten ohne großen Wen und ohne dauernden Reiz; denn ihr hättet solche ja nicht selbst errungen, sondern gleichsam nur geschenkt bekommen, und zwar ohne Mühe, weshalb dann deren Wert nur halb und von kurzer Dauer wäre.

17. Nur was man mit Kraftaufwand erkämpft, das genießt man erst im vollen Maße, wie es dem Verdienste auch gebührt!

18. Ein Fürst oder König, der als Königssohn geboren ist, wessen kann sich dieser rühmen, wenn einst sein Haupt eine Krone ziert? Seid versichert, es ist ihm bei weitem gleichgültiger, als die unter ihm Stehenden es glauben; was ist so ein Geburtskönig gegen einen Menschen, der mit allen Leiden, körperlichen und geistigen, gekämpft, und doch endlich sein Ziel erreicht, das er nie aus den Augen gelassen! Er ist eine Geistesgröße, während der andere vielleicht gar keine Größe, sondern auf seinem hohen Posten manchmal eine wahre Null ist.

19. Deswegen, wer Mein Kind werden will, für das Ich die größten Seligkeiten aufbewahrt habe, der muß sich auch diesen Namen verdienen, dann erst wird er alle Leiden und Kämpfe segnen, die ihn zu der Stufe der Seligkeit führten, wo erst das Geistige alles Seins ihm begreiflich zu werden anfängt, und dort, eben in der Ausführung und Ausübung aller Engelspflichten, die höchste Seligkeit für einen geschaffenen Geist beginnt. Da Ich aber einst gesagt habe, daß jeder Mensch das ganze Universum in sich trägt, so trägt er auch, obwohl im Kleinsten nur, diesen eben beschriebenen Himmel in sich.

20. Bei jeder guten Tat, mit jedem über seine Leidenschaften errungenen Sieg, dringt ein Lichtstrahl dieses kleinen Liebehimmels aus der Sphäre seines Geistes in seine Menschenbrust. Es ist ein vorübergehender Strahl, ein Ahnen, ein Aufjauchzen der Seele, aber (leider) nicht bleibend, es ist nur ein Moment, wo der Geist dem Menschen zeigt, was er in sich trägt, was ihm dereinst wird, wenn er treu aushält auf dem schwierigen Wege des Lebens.

21. Der Geist im Menschen läßt der Seele nur ein sanftes Nachwehen davon zurück, sonst nichts. Der Strahl aus den Himmeln war nur ein Mahnruf, der sagen will:

22. Wanke nicht und harre aus! Einst wirst du bleibend haben, was hier mit Blitzesschnelle nur an dir vorüberstreift!

23. Deswegen nicht verzagt, Meine Kinder, der Himmel steht euch offen. Soweit es eure körperliche und geistige Konstitution erlaubt, lasse Ich euch denselben auch manchmal fühlen, um euch aufzumuntern. Mehr könnt ihr ja nicht ertragen, und würde auch einer von euch imstande sein, mehr zu ertragen, so wäre er inmitten der andern Menschen unglücklich, und statt mit Eifer auf seiner Bahn fortzuschreiten, würde Ermattung und Verzweiflung ihn zu Boden drücken. Deswegen bedenket, daß Ich, euer Vater, alles wohlweislich so gestellt habe, wie Meine Kinder es ertragen und auch Nutzen davon ziehen können.-

24. Jetzt wollen wir zur Hölle übergehen.

25. Was Ich euch von den Himmeln gesagt habe, ungefähr dasselbe könnt ihr von der Hölle annehmen, aber – wie es sich von selbst versteht im entgegengesetzten Sinne.

26. Ich werde euch aber von der Hölle, ihrer Einrichtung und Beschaffenheit nicht soviel kundgeben, weil es Mir Selbst kein Vergnügen macht, an sie zu denken, und auch wenig Nutzen bringt, sie genau beschrieben zu haben. Euch genügt zu wissen, daß sie wirklich besteht, und zwar zu Meinem und eurem Schaden. Doch, um euch wenigstens etwas von diesem Gegensatz Meiner Himmel zu sagen, so will Ich euch bloß andeuten, daß sie besteht, und zwar ebenfalls in mehreren Abteilungen und Stufen, welche so die Bosheit in verschiedenen Graden vorstellen, in deren Zentrum der Sitz des Satans selbst ist!

27. Der Satan, als personifiziertes Böse, ist als Gegensatz zu Mir der Ausdruck aller Leidenschaften, die Meinen Eigenschaften entgegengesetzt sind; so zum Beispiel, indem Ich aus Liebe alles erhalten will, möchte er aus Haß gegen alles Geschaffene – alles zerstören, weil es erstens von Mir geschaffen, und zweitens, weil es überhaupt geschaffen ist.

28. Er würde, ginge es nach seinem Willen, stets Geschöpfe aller Gattung erzeugen, nicht aber um sich an ihrem Bestehen, sondern nur um sich an deren Zerstörung wieder (satanisch) zu freuen, und sodann wieder neu schaffen, um das Spiel stets von vorne anzufangen.

29. Seine untergeordneten Geister, die von Mir als lebende Wesen erschaffen, sich so weit verfinsterten, daß sie nur an der Finsternis eine Freude haben, wie Meine Engel am Licht, sind je nach der Intensität ihrer Bosheit dem Satan näher oder ferner gestellt und in verschiedenen Abteilungen in und auf der Erde verteilt, wo sie ihren (teuflischen) Vergnügungen nachjagen, sich bestrebend – ihrem Herrn zu gleichen soviel als möglich, und so haben sie die größte Freude, wenn sie durch alle möglichen Vorspiegelungen die Menschen vom guten oder bessern Wege abwenden, und sie auf ihre breite Heerstraße bringen können.

30. Da in ihnen wie in ihrem Herrn nur satanische Liebe ist, so freut es sie, dieselbe auch in die Herzen der Menschen einzupflanzen, die ihren Einflüssen Gehör geben wollen. (Näheres hierüber lese man in Predigt Nr.15: “Jesus treibt einen Teufel aus”)

31. Dort ermangeln sie nicht, ihren Opfern die Welt und ihre Vergnügungen so angenehm als möglich vorzustellen, ihnen nur an List, Trug, Wollust und allen niedrigen Leidenschaften Geschmack einzuprägen und sie so reif zu machen, ihre würdigen “Brüder” zu werden.

32. Ihr werdet mich fragen – “aber wie konntest Du, Schöpfer, denn so mächtige Horden böser Geister nebst ihrem Herrn fortbestehen lassen? Warum vernichtest du nicht mit einem Machtspruch solche Wesen, die den sanften Trieben Deiner Liebe und Deiner göttlichen Eigenschaften so entgegenstehen, und noch dazu – warum hast Du sie gerade in und auf die Erde gebannt, während doch Millionen anderer Erden und Sonnen in der Unendlichkeit umherkreisen, deren Bewohner ungestört ihrem Besserungs und Läuterungswandel entgegengehen können, ohne solcher Plage ausgesetzt zu sein, und nur wir, die Du uns ,Deine Kinder nennest, derentwegen Du gerade auf diesen kleinen Erdball gekommen bist, daselbst ihretwegen gelitten und geduldet hast, warum sind denn gerade wir diejenigen, die auf einer Seite die Bevorzugten, auf der andern Seite aber gerade die am meisten Geplagten und allen Verführungen und Versuchungen ausgesetzt sind?”

33. Meine lieben Kinder, dieser Vorwurf, den ihr Mir da macht, ist von eurer Seite, als von Menschen dieser eurer Erde gedacht, ganz natürlich, und Ich muß Mich bei euch deswegen rechtfertigen, damit ihr, wenngleich der Anschein nicht dafür zeugt, doch erkennt, daß Ich stets der liebevollste und gütigste Vater bin, und alles nur zu eurem Besten von jeher angeordnet habe, und auch stets alles zum Wohle Meiner Kinder leiten werde.

34. In einem früheren (dem vorstehenden) Worte tat Ich schon Erwähnung von einem gefallenen Engel, der auch eine Unzahl anderer Geister in seinem Falle mitzog und in der “Haushaltung” (Jakob Lorber: “Die Haushaltung Gottes”. Die Urgeschichte der Menschheit, 3 Bde.) erklärte Ich euch auch, daß dann aller Stoff aus seinem ganzen Seelischen, in Parzellen geteilt und in die Materie gebunden, von ihm genommen ist und nun auf der Vervollkommnungsstufe nach und nach wieder zu Mir zurückkehrt (Wie es in “Die zwölf Stunden” in den zwei letzten Stunden im klarsten Bilde gezeigt ist); ferner, daß alles Geborene auf Erden, sofern nicht Geister von anderen Welten zum Probeleben behufs Erreichung Meiner Kindschaft hierher verpflanzt wurden, alles übrige Teile von dem Gefallenen sind, die dann auch den nämlichen Weg wie alle in die Materie gebundenen Geister machen müssen.

35. Ferner sagte Ich noch, daß eben dieser gefallene Engelsgeist dorthin verbannt wurde, wo eben Meine Pflanzschule für Meine Himmel ist, in die Erde, daß er dort am meisten wirkt, zum Trotze gegen Mich und Meine Anordnungen.

36. Sehet, dieses alles habe Ich euch schon früher erklärt, und auch das “Warum” – warum gerade da die größten Versuchungen und Gefahren sein müssen, wo Geister und Seelen es sich zur Aufgabe gemacht haben, Mein Reich zu erwerben und mitten durch Hölle und Verdammnis das Kreuz der Duldung und der Liebe zu Meiner Ehre und zur Schande Meines großen Gegners zu tragen; und daß trotz aller Verführungen und aller so scheinenden (scheinbaren) Annehmlichkeiten, mit denen der Satan seine künftigen Zöglinge überhäuft, um sie in sein Netz zu ziehen und später jede Vergnügung und jede Annehmlichkeit mit tausend Qualen der Hölle zu vergüten, es doch Seelen gibt auf dieser Erde, die allen seinen Versuchungen Trotz bieten, allen seinen großartigen Versprechungen den Rücken kehren, unter Leiden und Kämpfen das Banner des Glaubens, der Demut und der Liebe hochhalten und einst nicht ihm, sondern ganz allein Mir angehören wollen! –

37. Als der Satan sich von Mir trennte, mußte Ich ihm und seinem ganzen Gefolge die eigene Freiheit belassen, die jeder Geist haben muß, um als freier Geist Meiner je würdig werden zu können.

38. Die Umkehr zu Mir muß von innen her und aus freien Stücken, nicht mit Zwangsmaßregeln geschehen; ebendarum muß Ich das Gebaren dieses Meines größten Gegners nebst seiner Brut geschehen und sie schalten und walten lassen, wie sie wollen, so lange sie nicht Meine festgestellte Ordnung beeinträchtigen.

39. Daß aber von alledem, was sie tun, das Resultat immer gerade das Gegenteil und das Entgegengesetzte zur Folge hat von dem, was sie bezwecken wollen, das ist der Triumph der guten Sache, da auch das Böse, ja das Ärgste, was die Schöpfung aufzuweisen hat, nur zu seiner (und ihrer) eigenen Besserung und zur Weiterbeförderung des Guten im allgemeinen beitragen muß und kann.

40. Ebendeswegen ist der Satan auch mit seinem Reich dorthin verbannt, wo ihm Gelegenheit gegeben ist, alles zu versuchen, was ihm nur möglich, um seine Lebenstheorie gegen die Meinige geltend zu machen; ja, es wurde ihm sogar erlaubt, Mich Selbst während Meines Erdenwandels persönlich zu versuchen, der Ich nicht ein geschaffener Geist, sondern der Schöpfer alles Geschaffenen (und seiner selbst) war. Weil Ich ihm nicht aus dem Wege ging, als er Mich als Mensch, allen menschlichen Leidenschaften ausgesetzt, antraf (siehe “Die Jugend Jesu” (Das Jakobusevangelium), Kap. 299), so wagte er auch an dem Allerhöchsten den Versuch, welches ihm auch zugelassen wurde; – doch mit welchem Erfolg, das wisset ihr, damit er dann im Großen wie im Kleinen mit der Zeit erkennen möge, daß all seine Mühe umsonst ist, und er durch so viele Zeitläufe vergeblich Widerstand geleistet hat, und zwar gegen Denjenigen, welcher ihn erschuf, und Der, wenn er heute reuig zurückkehren wollte, ihn mit offenen Armen wie einen “verlorenen Sohn” aufnehmen würde, so wie Ich es euch in den Zwölf Stunden schon einmal kundgegeben habe, wie es nicht auf einmal, sondern nach und nach geschieht und auch geschehen wird.

41. Was Ich von Meinen Himmeln sagte, daß ein jeder Menschengeist sie im Kleinen in sich trägt, ebenso ist auch der Keim der Hölle oder die Lust zu sündigen und gegen Meine Ordnung zu handeln, oder die Hölle im Kleinen in eines jeden Menschen Brust.

42. Sie ist deswegen dort, weil Tugend ohne die Erkenntnis ihres Gegensatzes, das Laster, keine Tugend und Liebe ohne das Entgegengesetzte keine Liebe wäre! Wäre nicht die Finsternis, ihr wüßtet das Licht nicht zu schätzen, wäre nicht der erstarrende Eindruck der Kälte, ihr begriffet nicht das Wohlgefühl der nach und nach einfließenden Wärme.

43. Es mußte also, wo Meine “Kinder-Pflanzschule ist, auch die Schule der Überwindung und Bezähmung aller Leidenschaften sein!

44. Was wäre das Leben ohne Kampf? Ein einförmiges Dahinschwinden der Zeitabschnitte, ohne sich dessen bewußt zu sein, wie einer kommt und der andere geht. Das Leben hätte keinen Zweck, keine Würze!

45. So wie das Salz in allen euren Speisen, in allen Kräutern, Metallen, Pflanzen, selbst in der Luft und auch in eurem Magen wegen der richtigen Verdauung einen wichtigen Bestandteil ausmacht, der zum Leben reizt und dieses eben durch solchen Reiz fördert, – ebenso ist das Salz des geistigen Lebens, die Versuchung oder die Tendenz (Neigung), anders zu denken und anders zu handeln, als man eigentlich tun sollte. Eben durch diesen Gegensatz oder dieses Anreizmittel wird der bessere Teil eures Ich gekräftigt, das körperliche und geistige Leben in euch wird durch diese Nahrung erhalten, sein Fortbestand befestigt und der Genuß erhöht, wieder eine neue Stufe der Vervollkommnung errungen zu haben, und zwar – mit Kampf und durch Entsagung errungen zu haben, während ihr im Gegenteil bei dem Fortschreiten ohne Hindernisse euch des Fortschrittes gar nicht bewußt wäret.

46. Wenn die Sonne des Morgens die ersten Strahlen über die Fluren eurer Erde herniedersenkt, wie jauchzt ihr die ganze lebende Natur entgegen! Alle Wesen, jedes in seiner Art zwitschert, girrt oder sumset seinen Lobgesang dem Licht und seinem Geber entgegen; selbst der Tautropfen, der am Blatt einer Moospflanze hängt, bekleidet sich mit Diamantenschimmer, spiegelt die große über ihm gewölbte Licht-Halbkugel ab und leuchtend freut er sich gleichsam des nach der Finsternis wiederkommenden (Tages)Lichtes! – und warum? – weil von einem Abend bis zum nächsten Morgen die Nacht oder Finsternis alle lebenden Kreaturen den Wert des Lichtes fühlen ließ!

47. So ist es auch in geistiger Hinsicht! – Das süße Bewußtsein geistiger Liebe, geistigen Fortschritts und geistigen, höheren Seelenlebens erkennt die Seele eines geschaffenen Wesens erst dann, wenn sie die Abgründe und Irrwege kennenlernte, welche ihr auf ihrem Prüfungswege drohen; erst dann, wenn die Seele eine kleine Stufe errungen hat, freut sie sich derselben und erneuert alle Kräfte zur Gewinnung einer nächsten; und so steigt der Reiz, der Genuß und die Seligkeit (siehe Predigt 37) nicht so sehr mit dem besseren Zustande, den man errungen, sondern wegen der Hindernisse, die man besiegt hat.

48. Seht ihr, Meine Kinder, was wären alle Himmel ohne die Hölle! Wie viel entbehren andere Geschöpfe in andern Sonnen und Erden an Seligkeit, die nur Meinen Kindern vorbehalten ist, weil die andern Geschöpfe in andern Sonnen und Welten nur Licht und wenig oder gar keine Finsternis kennen.

49. Habt ihr Mir nun noch Vorwürfe zu machen, warum die Hölle so nahe bei euch und sogar in euch liegt? Oder möchtet ihr nicht, Mir dankend, vielleicht Mich um mehr Hölle bitten, damit ihr noch mehr kämpfen, noch mehr leiden könntet, nur um den Namen “Meine Kinder” in reicherem Maße zu verdienen?!-

50. Seid deswegen ruhig, Ich weiß, was euch zur Probeschule not tut, verlanget nicht mehr, als euch von Mir gegeben wird, und seid versichert, ihr habt genug mit dem (siehe Predigt 37), was Meine liebende Hand euch auferlegt; wäre es mehr, so würde es eine strafende Hand sein, und diese habe Ich als euer Vater nicht! (Man denke an “Abedams Fliege” in “Haushaltung Gottes”. II, Kap.14, 22, und an die siebente Bitte des Vaterunsers)

51. Jetzt habe Ich euch also gezeigt, wie selbst das ausschließliche Böse, ja Böseste in der ganzen Schöpfung, mit seinem Treiben und Tun doch von Mir zum Segen alles Lebenden verwendet und ausgebeutet wird, und wie der Satan mit seinen Gehilfen, statt Mir zu schaden, im ganzen gerade zum größten Segen beitragen muß! (Wie der Teufel im “Faust” sagt: Ich bin ein Teil von jener Kraft, die Böses will – und Gutes schafft.)

52. Jetzt wollen wir also zu eurem Wohnort, als dem dritten, oben gegebenen Wort “die Erde” übergehen, damit ihr auch da wieder die Liebe und die weise Umsicht eures Vaters in ihrer ganzen Herrlichkeit sehen mögt!

53. Beim Aussprechen des Wortes “Himmel, wo ihr eure Stimme erhöhen und bei dem Worte “Hölle” dieselbe vertiefen müßt, werdet ihr schon bemerkt haben, daß zur Aussprache eines jeden dieser Worte eine andere Muskelbewegung im Sprachorgan stattfindet, und sehet, bei der Aussprache des Wortes “Erde” ist diese Muskelbewegung wieder verschieden, indem ihr dazu den Mund breit öffnen müßt. (Drei verschiedene Tonarten.)

54. Sehet, es ist beim Aussprechen dieser drei Wörter in eurer Sprache und den dazu gehörenden Bewegungen des Sprechorgans alles so geordnet, daß Geister, die die Entsprechungsformeln der Schöpfung besser kennen als ihr, in den Bewegungen der Muskeln im Munde schon alles aufgeschrieben und aufgezeichnet finden, was das eine oder andere ausgesprochene Wort zu bedeuten hat.

55. Bei dem Wort “Himmel habt ihr gesehen wie die Erhebung der Stimme mit der näheren Beschreibung desselben zusammenhängt, bei dem Worte “Hölle”, wo der Mund bei der Aussprache gleich einer Höhle geschlossen werden muß, wird euch die enge Verbindung dieser Muskelbewegung und der Beschreibung der Hölle nicht entgangen sein, wo noch nebenbei das Wort “Himmel” mit dem Aufblick nach oben und das der “Hölle” mit dem Blick nach unten – und gewiß nie nach oben – und endlich “die Erde” mit der Öffnung des Mundes in der Breite gerade vor sich hin ausgesprochen wird.

56. Die ersten beiden haben wir erörtert, jetzt bleibt uns nur noch das letzte breitausgesprochene Wort und dessen geistige Entsprechung und die Erde selbst als euer Aufenthalt übrig, um sie einer näheren Betrachtung zu unterziehen.

57. Daß (man) zu dem Wort “Erde” den Mund breit dehnen, ja daß man beim Aussprechen dieses Wortes die Lippen in die Höhe ziehen und die weißen Reihen der Zähne zeigen muß, bedeutet, daß bei der geistigen Bedeutung der Erde, wie dort die Lippen als Vorhänge in die Höhe gezogen und die Zähne gezeigt werden, bei der Erde im geistigen Sinne das Weichere, nämlich das Fleisch zurückgezogen und die festeren, kompakten Teile – das Moralische, oder die Zähne – in Anbetracht zu ziehen sind.

58. Nun sehet, Meine lieben Kinder, in der geistigen Entsprechung bedeuten die Zähne, als feste, knochenartige Teile, den bleibenden und ersten Halt, im Menschen sowohl als in der Erde, der – erstens – dem Angesicht des Antlitzes eine schöne Form gibt, die das moralisch Schöne dem ganzen Äußeren des Menschen, und zweitens in der Erde selbst als Körper, seine innere Lebenskraft, die Schöne der Oberfläche der Erde erzeugt.

59. Die Zähne bedeuten nebenbei auch noch das Moralisch-Seelische, das erste geistige Verdauungsorgan, das im weltlichen Leben das Gute vom Schlechten sondern sollte; und wie im Munde zum Zerquetschen der Speisen durch die Zähne das Salz im Magensafte des Speichels sich dazumischt, ebenso ist das Salz entsprechend der Reiz, stets gegen das Gute zu handeln. Und diesem Reiz entgegenzukämpfen und darin am Ende auch zu siegen, ist eure Hauptaufgabe.

60. Hier, auf dieser Erde empfanget ihr alles gemischt, Gutes mit Schlechtem, Liebe mit Haß, und Leben mit Tod; das heißt, es wechselt beides leicht miteinander, oder es verkehrt sich jedes leicht in seinen Gegenpol.

61. Habt ihr genug Kraft, um das Böse und Schlechte auszuscheiden, so kann das Böse, sooft es auch an euch herantritt, in eurer Seele doch keinen bleibenden Eindruck machen, und im Jenseits gänzlich verschwindend, wird nur das Gute euer eigentlicher Wert sein!

62. Daß ihr beim Aussprechen des Wortes “Erde” euren Mund breit in horizontaler Richtung öffnen müßt, bezeichnet in Entsprechung, daß eure Erde in geistiger Hinsicht, obwohl körperlich klein, weit über alle Sonnengebiete, ja bis zu Meinen Himmeln reicht; indem dieser kleine Planet erstens der Wohnort Meiner Kinder, und zweitens auch der Meinige ward, wo Ich durch Leiden und Sterben den Sieg über das Böse errungen habe.

63. Würdet ihr diese Geistersprache etwas besser kennen, ihr würdet in jedem Wort, das auf Mich bezug hat, den wichtigen und weit größeren geistigen Sinn entdecken und euch nicht mit dem Verständnis des Wortes – gleich der Rinde – begnügen, sondern an dem inneren Gehalte mehr Freude und Glückseligkeit empfinden, als euch je in den Sinn gekommen ist.

64. Ihr würdet nebenbei dann auch finden, daß ein jedes Volk, je nachdem es in seiner geistigen Stufe hoch, höher oder am höchsten steht, sich in seinen Mich bezeichnenden Worten und Ausdrücken offenbaren wird, oder glaubt ihr denn, die Sprachen sind erfunden worden, wie es eure Sprachforscher nachzuweisen glauben? O da seid ihr in großer Irre!

65. Die Worte sind nicht immer mit den erfundenen Gegenständen und neuen Bedürfnissen eines Volkes gemacht worden, sondern die Sprache – als ein geistiges Produkt – ging stets parallel mit der geistigen Anschauung eines Volkes. Ihr könnt es ja selbst aus der Geschichte der Nationen sehen, wie mit dem geistigen Steigen oder Sinken einer Nation ihre Sprache ebenfalls sich erhob oder sank und mit dem Aufhören einer Nation auch ihre Sprache (als lebend) ganz erlosch.

66. Die Sprache ist der Ausdruck der Seele (Das Auge desgleichen der Spiegel der Seele, daher die Verwandtschaft der Mund und Augensprache), je höher und schöner die Sprache, desto größer die Intensität ihrer Ausdrücke, was aber nur Geister zu würdigen wissen, oder Geweckte durch Meine Liebe und Gnade, die dann hinter den verschiedenen Wendungen der Mund und Kehlmuskeln, zwischen den zwitschernden, schnalzenden, trillernden und pfeifenden Tönen, die so und so zusammengestellt das eine oder andere Wort ausmachen, einen höheren, geistigen Sinn entdecken, der euch wie Hieroglyphen eines verlorenen Paradieses unbegreifbar geworden ist!

67. So ist die Erde auch darin verschieden von vielen anderen Welten. Während in diesen nur eine Ausdrucksweise (Sprache) herrscht und alle Geschöpfe nur einen und denselben Weg gehen, gibt es auf der Erde Tausende von verschiedenen Sprachen, als Abarten einer einzigen (Wie es viele verschiedene Nationen gibt, als Abkömmlinge eines einzigen Menschenpaares); und so ist auf diese Art dem Bewohner dieser Erde neben vielen Prüfungen seiner Geduld und Ausdauer noch diese auferlegt, daß er, wenn er mit den Brüdern anderer Nationen verkehren will, er ihre Sprache erlernen muß, um ihnen begreiflich zu machen, was er denkt und fühlt, oder will er von seinem fremden Bruder etwas erlernen oder ihm selbst etwas kundgeben, er sich in jener Sprache verständlich machen muß.

68. Soweit ihr die Erde betrachtet, von den wildesten Völkern bis auf euch zivilisierte Nationen, so seht ihr die kleine Erde mit ihren unruhigen Geistern sich über alles Bekannte ausbreiten. Freilich ist auch überall beim Haufen der Eigennutz der Haupthebel; allein dieses führt doch die Völker zusammen, da lernen sie sich kennen, einer den andern schätzen und lieben.

69. Die Forschenden in der Natur, in den Sternen, im Innern und auf der Oberfläche der Erde, geben ihre Erkenntnisse der Menschheit als Gemeingut hin, was Ich aus Gnade den einzelnen finden ließ; sie vollführen, auch ohne es zu wissen, nur Meine, und nicht ihre Pläne, und so erziehe Ich die Seelen dieser Erde, welche einst auf kurze Zeit auch Mein Aufenthalt war, zu einem besseren Leben.

70. Jetzt eilen die Gedanken der Menschen mit Blitzesschnelle von einem Pol zum andern, und sie selbst rollen auf eisernen Wegen gleich einer Windsbraut von einem Ort zum andern.

71. Die Wege sind von Eisen und die meisten darauf Fahrenden haben auch das Herz von Eisen (wenigstens für ihre Menschenbrüder); aber das tut nichts zur Sache. Meine Zwecke werden doch durch die schnelle Verbindung von Städten und Dörfern und dem Zusammenkommen der darin wohnenden Menschen mehr gefördert, als alle Eisenbahnbauer und Eisenbahnbesitzer glauben.

72. Hier habe Ich – Himmel, Hölle und Erde, oder geistig gut, böse oder materiell denkende Menschen in einem Wagen oft zusammengestopft. Beim Einsteigen waren sie noch so ziemlich in ihrer Meinung ein jeder für sich, beim Aussteigen hat vielleicht die Hölle sich an dem Himmel und der Erde einen bleibenden Funken der Belehrung aus der Unterhaltung herausgezogen, der (dem Betreffenden) in seinem ganzen Leben nicht mehr aus dem Sinn kommen wird.

73. So vollführe Ich Meine Pläne, auch dieses zusammen Fahren benutzend, – was früher durch starr abgegrenzte Kreise getrennt war, da lasse Ich Vergessenheit der Vorurteile eintreten, und wenngleich Eigennutz, der Trieb nach Genuß und Geld das Veranlassende ist, warum die Menschen zusammenkommen, in andere Länder reisen, sich Gefahren aller Art aussetzen, so habe dann Ich doch auch Meinen Zweck erreicht, nämlich den Zweck der Verbrüderung. Jetzt gehört nur noch ein mächtiger Stoß und geistiger Impuls dazu, und die Menschen stehen wie Brüder da, vereint, Mir als dem Ewigen Hirten zu folgen! (Siehe Predigt Nr. 8) Dann ist die geistige Bedeutung der Erde auch erfüllt, – dann ist die Zeit, daß Ich persönlich unter euch wiederkommen werde, nachdem die Widerspenstigen entfernt, und nur die Willigen geblieben sind.

74. Und so, Meine lieben Kinder, sehet ihr, wie Himmel, Hölle und Erde, im Großen wie im Kleinen, nur den Zwecken der Liebe, der Grund-Idee Meiner Schöpfung folgen müssen.

75. Rechnet jedoch nicht nach Jahren, bei dem was Ich soeben euch hier sagte, bei Mir gibt es keine Zeit! Ich kenne weder Tag noch Nacht, um Zeitabstände zu messen, bei Mir ist es stets Tag, stets glänzt die Sonne der Liebe, die allen leuchtet und leuchten wird, bis alle den Weg zu Mir, ihrem liebevollsten, gütigsten Vater, gefunden haben werden.

76. Jetzt glaube Ich, daß auch du mit dieser Beigabe zufrieden sein kannst; sie ist wieder eine Leuchte in den großen Tälern Meiner Schöpfung. Bedenket es wohl, welche Liebe und Gnade Ich euch angedeihen lasse, daß Ich euch soviel geistiges Brot reiche, damit ja kein Zweifel in eurer Brust mehr aufsteigen möge, als wäre nicht alles, was ihr sehet – von Vaters Hand! Die zum Troste mit Meinem Segen! Amen!

=> Wo befinden sich Himmel & Hölle

flagge en  2nd Secret of Life – Jesus elucidates HEAVEN, HELL & EARTH

2nd Secret of Life – Jesus elucidates HEAVEN, HELL & EARTH
9 July 1870

Y OU asked Me for three words and, it goes without saying, for their explanation. Well, I gave you these three significant words: heaven, hell and earth. Now we will see what can be extracted from these three words that may be elevating, edifying and instructive for you, as well as for mankind as a whole.

The first of the three words signifies the greatest, so that even you, when saying it, must raise your voice and lend greater tension to your vocal cords, if you want to pronounce this word in the manner it deserves to be pronounced.

Do you know what you really utter when pronouncing this word? No, you do not know it but can only surmise; for look, “Heaven” is and signifies the highest abode, as dwelling of the highest spirits, and also My more permanent abode. Heaven is the sum total of all beatitudes, where all the spirits in the purest light, without faults, striving only for My sublime personal attributes, lead a life of bliss which here you cannot ever understand and hardly ever imagine.

There are certainly in these places various degrees of perfection. Indeed, the process of perfecting never ceases since I, continually creating something new, allow new spheres of action to develop.

Issuing from heaven, all the life-sparks out of Me travel via My greatest angel spirits to the lowest strata where only a spark of Myself dimly glimmers, encased in heavy matter. In the heavens, which lie far beyond all the shell globes and materially created solar systems, eternal peace and eternal love are radiating and, since the first fundamental principle of the sublime spiritual life is to imitate My attributes and out of love for Me to fulfill My commands and wishes, the highest bliss is reigning there.

In the highest heavens, where eternal harmony of the spirits prevails, there are also simplicity, humility and neighborly love in their highest perfection, the expression of which I Myself Am.

There I have arranged My abode, as it should be in accordance with My thoughts and wishes in the whole of creation and as it will be after countless eons, when all that is lost spiritually, having found itself, and purified by trials, through conflicts will have found its way back to Me.

Once this is the case, all the worlds, as I have once said, will be transformed. For then they all have as schools of trial and purification fulfilled their purpose and accomplished everything. Of course, for higher spiritual beings they must then be differently arranged and equipped with greater radiance, splendor and beatitudes, so that these very same purified spirits will find new material for their further perfection, their higher spiritual maturity. For infinite is space, infinite are the grades of perfection, and infinite Am I Myself – as the supreme All in all!

This spiritual heaven, where eternal, mild light of grace out of Me flows into all spirits, where the purest harmonies breathe into the spiritual ears and hearts the greatest longing for Me, is the quintessence of My unlimited love, expressed in sounds, colors and words.

There, all live in all, and every one is only happy in the happiness of another!

The greatest exaltation, be it in prayer, in poetry or in song, of which you human beings on this earth are capable and which, as you express it, “carries you to the highest heavens, affording you a foretaste of a better existence – there in My heavens it is the lowest degree of bliss, and that as a permanent, not a transient sensation.

I cannot explain and even less make you feel what a spirit feels there. For you could not bear it in your earthly body and everything on this earth would fill you with disgust, if you could retain in your memory but one second of such bliss. This again I tell you only to encourage you so that you may understand what beatitudes await the sorely tried as reward for his perseverance and his love for Me.

As I am telling you here of the highest heavens where day does not alternate with night, cold with warmth or life with death, where an even, permanent, eternal sea of light surrounds the blissful spirits, lighting up everything around them, there everything created on other worlds is in turn displayed spiritually. For instance, you see a flower whose color delights your eye, whose scent pleases your nerves, but you do not know its spiritual meaning, its spiritual substance, the Spiritual flowing up and down in its tiny tubules or veins, all emanations of a higher nature, beginning with the sun whose light is the mother of these floral colors and scents, up to the highest and most refined potencies.

You see, this flower is also found in My heavens, as spiritual reflection of all that is created. If you could see this flower there – its form only light, its color only radiance, and its scent in the highest spiritual correspondence an eternal hymn of praise to its Creator!

Only there would you understand what spiritual contemplation means, and only then realize how dull your senses are in this world. However, do not worry about this state of your senses while on this earth; remember, only the wise hand of your most loving Father has arranged it so, and although you do not, and cannot ever, wholly understand His aims, they are always based on the highest wisdom and love, and there must be grave reasons for the fact that all this bliss will be yours only after long conflicts and periods of time, and even then not for all, but only for some (according to their love).

My dear children, if I allowed you to enjoy all this at once (which I reserve only for those who truly love Me and have striven in all earnest to become My children), without conflict these inexpressibly great beatitudes would be without great value and permanent attraction, for they would not have been your own achievement but only a gift, so to speak, without any effort on your part, and would only have half the value and be of short duration.

Only what is gained by effort is enjoyed in full measure, as a due reward for merit!

What merit has a prince or king born as the son of a king once his head is adorned by a crown? You can be assured it is of far less importance to him than those of lesser rank believe. What is such a hereditary monarch compared to a man who, having battled against all adversities both physical and spiritual, has finally reached his goal, which he has never lost sight oil The latter is a spiritual giant, whereas the other perhaps amounts to very little and is sometimes despite his exalted station a mere non-entity.

For this reason, whosoever wants to become My child for whom I have reserved the greatest bliss, must earn this name, and only then will he bless all the sufferings and conflicts which led him to that degree of bliss where he begins to have an inkling of the spirituality of all existence and where, in the very fulfillment and performance of all the duties of an angel, the higher bliss for a created spirit begins.

As I once said that every human being carries the whole universe within him, he also carries, albeit on the smallest scale, this now described heaven within.

With every good deed, with every victory gained over his passions, a ray of light of this little love-heaven from the sphere of the spirit penetrates into his heart. It is a transient beam, a foreknowledge, a shouting of the soul for joy, but (alas) not permanent. It is only a moment when the spirit shows man what he carries within, what will one day be his, if he faithfully perseveres on the difficult roads of life.

The spirit of man leaves to the soul only a gentle after breeze of it, nothing else. The ray from the heavens was only a warning call, meaning:
“Do not waver, but endure! One day you will have for ever what here only rushes past you with the speed of lightning!”
So do not despair, My children! Heaven is open to you! In order to encourage you, I let you feel it sometimes, as far as your physical and spiritual constitution allows. More you cannot bear; and if one of you were capable of bearing more, in the midst of the other people he would then be unhappy and instead of pursuing his course diligently he would be overcome by weariness and despair. Therefore, remember that I, your Father, in My wisdom have arranged everything in such a way that My children can bear it and profit from it. Now let us turn to hell. What I have told you about heaven, more or less the same you can assume of hell, but – it goes without saying – in the opposite sense.

I shall not tell you so much about hell, its organization and nature because it gives Me no pleasure to think of it and it is of little benefit to have it described in detail. Suffice it for you to know that it really exists, and that for My and your disadvantage. However, in order to tell you at least something about this contrast to My heavens, I will merely hint at its existence, that is, also in several departments and gradations, representing evil in various degrees, in their midst the residence of Satan himself.

Satan, as personified evil, in contrast to Me, is the personification of all passions, which are opposed to My attributes. Whereas I, for instance, out of love endeavor to preserve everything, he wants to destroy everything, out of hatred against everything created, firstly, because it is created by Me and, secondly, simply because it is created.

If he had his way, he would continually create beings of every kind, however, not in order to rejoice in their existence, but to rejoice (satanically) in their destruction, then again, resuming the game, begin to create anew.

His subordinate spirits who, created by Me as living beings, became so dark that they only enjoy the darkness, just as My angels enjoy the light, are according to the intensity of their wickedness closer to, or further from, Satan and in various sections placed in and on the earth. There they pursue their (devilish) pleasures, striving to emulate their master as much as possible; and so it is their greatest pleasure under all possible kinds of pretences to turn mankind from the good or better path and onto their wide highway.

Since in them as well as in their master there is only a satanic love, they take pleasure in planting the same also into the hearts of those who are willing to listen to them.

There they do not neglect to describe to their victims the world and its pleasures as agreeable as possible, to engender in them a taste for cunning, deceit, lust and all low passions, thus making them ready to be their worthy “brothers”.

You will ask Me: “But how can You, the Creator, allow such mighty hordes of evil spirits and their master to continue to exist? Why do You not with one word of command destroy such beings who are so opposed to the gentle drawing of Your love and Your divine attributes, and besides – why did You banish them into and onto the earth of all places, while millions of other earths and suns are orbiting around in infinity, whose inhabitants can take to their roads of betterment and purification unhindered, without being exposed to such torment? Why is it only we, whom You call “Your children’, for whose sake You came down to this small globe, where You suffered for their sake; why are we the ones who are on the one hand the privileged, but on the other hand the most severely tried and exposed to all seductions and temptations?”

My dear children! This complaint made by you as people of this your earth is, seen from your side, quite natural and I have to justify Myself for it so that you, although it does not look like it, nevertheless recognize that I Am always the most loving and benevolent Father, have at all times arranged everything only for your benefit and shall always conduct everything for the welfare of My children.

In an earlier (the preceding) word I have mentioned a fallen angel who pulled along an uncountable number of other spirits in his fall. In “The Household of God” I explained to you also that then all his soul substance was taken from him, divided into particles and bound in matter, and is now returning to Me gradually on the road of perfection; furthermore, that all those born on this earth, except for spirits from other worlds, who had been transplanted here in order to become My children, are parts of the fallen one that also have to take the same road as all spirits bound in matter.

I also said that this very same fallen angel spirit was banned to where My plant nursery for My heavens is located, namely, into the earth, and that he is there most active, in opposition to Me and My ordinance.

Look, all this I have explained to you earlier, and also the “why” – why the greatest temptations and dangers must be exactly where spirits and souls have taken on the task of attaining to My Kingdom, carrying right through hell and damnation the cross of suffering and love in My honor and to shame My great adversary; and that despite all seductions and seeming comforts heaped upon his future pupils by Satan, so as to ensnare them, while later making them pay for every pleasure and every comfort with a thousand torments of hell, there are still souls on this earth who defy all his temptations, turn their back on all his grand promises, do not want to belong to him but solely to Me and amid suffering and conflict hold high the banner of faith, humility and love!

When Satan apostatized from Me, I had to leave him and his whole following their individual freedom, which every spirit needs so that as a free spirit he may become worthy of Me.

The conversion to Me must occur from within and voluntarily, not under coercion. For this very reason I must tolerate the behavior of this My greatest adversary including his brood and let them do as they like, as long as they do not interfere with My established order.

The fact that whatever they do, the result will always be the opposite of what they originally had intended, is the triumph of the good cause since also the evil, even the worst that creation has to show, must and can only contribute towards its (and their) own betterment and the furthering of what is good generally.

For this very reason Satan with his realm is banned to that place where he has a chance to try everything possible to defend his life- theory against Mine. Indeed, he was even permitted to personally tempt Me during My earthly sojourn, Me, who was not a created spirit, but the Creator of all that is created (including himself). Since I did not avoid him when he met Me as a man, exposed to all human passions, he dared to tempt also the Most High, which was allowed him. But with what result you know, namely, that he might gradually realize on a great and on a small scale that all his effort is in vain and that through so many eons he has been resisting in vain the One who had created him and who, would he return today repenting, would receive him with open arms like a “prodigal non”, as I have already told you in “The Twelve Hours’, and that it will not happen all at once, but gradually and with certainty.

When I said of My heavens that every human spirit carries them within him on a small scale, thus also the germ of bell or the inclination to sin and act contrary to My order, or hell in miniature, is in every man’s breast.

It is there because virtue, without the recognition of its opposite, vice, would not be a virtue, and love without the opposite, not love! If darkness did not exist, you would not appreciate light, if it were not for the freezing effect of cold, you could not understand the pleasant feelings of the gradually entering warmth.

Therefore, where My “children-plant-nursery” is, there also had to be the school of the overcoming and subduing of all passions!
What would life be without conflict? A monotonous passing of periods of time, without an awareness of the coming of one and the passing of another. Life would have no purpose, no spice!

Just as the salt in all your foods, in all herbs, metals, plants and even in the air and in your stomachs because of the proper digestion constitutes an important component, which incites to life and through this incitement furthers the same, the salt of spiritual life is the temptation, or the tendency to think and act differently from the way one actually should. Through this very contrast or this incitement the better part of your Self is strengthened and the physical and spiritual life within you is sustained through this food, its continuance is assured and the enjoyment of having attained to another, new degree of perfection, and that through conflict and self-denial, whereas you would not become aware of progress if you advanced without obstacles.

When the sun in the morning sends its first rays over the pastures of the earth, the whole living nature shouts with joy in answer. Every being, each in its own way, twitters, coos and hums its hymn of praise to the light and its Giver. Even the dewdrop attached to the leaf of a moss plant, clothing itself with diamond brilliance, mirrors the great hemisphere of light arched above it and in its radiance as it were rejoices at the daylight returning after the darkness! – Why? Because from one evening to the next morning the night, or darkness, had let all living creatures feel the value of the light!

Thus it is also in a spiritual respect. The soul of a created being recognizes the sweet awareness of spiritual love, spiritual progress and of a spiritual, higher soul-life only when it has come to know the chasms and wrong paths threatening on its road of trial. Only after the soul has advanced a small step does it take pleasure in the same and renews all its strength for the attainment of the next. And so the incentive, enjoyment and bliss are enhanced, not so much with the better condition gained, but on account of the obstacles overcome.

You see, My children, what would all the heavens mean without hell! And how much other beings in other suns and earths miss in bliss, which is reserved only for My children, because the other beings in other suns and worlds know only light and little or no darkness!

Do you still want to complain that hell is so close to you, even within you? Or would you not rather, thanking Me, ask Me maybe for more hell, so that you may be able to battle and suffer even more so as to deserve in even greater measure to be called “My children”?

So set your minds at rest. I know what you need for your trial- school; do not ask for more than what you are given by Me, and be assured, you have enough with what My loving hand imposes on you; where it more, it would be a punishing hand and this I, as your Father, do not have!

Now I have shown you how even the totally evil, indeed, the most evil in the whole of creation, with all its actions is still used and exploited by Me for the benefit of all that lives and how Satan with his henchmen, instead of harming Me, on the whole must contribute to the greatest good. So let us now pass to your abode, “the earth”, as the third, above mentioned word, so that there you may again see the love and wise prudence of your Father in its whole glory. (Note by the Translator: For the sake of clarity in the following paragraphs the original German terms for “heaven”, “hell” and “earth” are retained, with the English terms added in brackets).

When pronouncing the word “Himme1” (heaven), where you have to raise the pitch of your voice while having to lower it when pronouncing “Hölle” (hell), you will have noticed that each of these words requires a different movement of the vocal muscles, and look, it is again different in the pronunciation of the word “Erde” (earth), where you have to open your mouth wide (three different tones. The Ed.). Look, in the pronouncing of these words in your language, including the movements of the vocal organ, everything is arranged in such a way that spirits who are more familiar than you are with the correspondence formulas of creation, find fully expressed in the movements of the oral muscles what one or the other pronounced word signifies. When pronouncing the word “Himmel” (heaven) you have seen that the raising of the vocal pitch corresponds to the closer description of the same. When pronouncing the word “Hölle” (hell) where the mouth has to be closed like a cave, you will not fail to see the close connection between this muscular movement and the description of hell, where by the way the word “Himmel” (heaven) is pronounced with an upward glance and the word “Hölle” (hell) with a downward glance – certainly never upward, and finally “die Erde” (earth) by opening the mouth broadly and looking straight ahead. Having discussed the first two, what remains to be scrutinized is merely the last word broadly pronounced, with its spiritual correspondence, and earth itself as your abode.

The fact that in pronouncing the word “Erde” (earth) the mouth has to be pulled horizontally to the corners and the lips must move upward showing the rows of white teeth, has a spiritual correspondence to the earth, where, in a spiritual sense, what is softer, namely the flesh, is under restraint, laying open for consideration the firmer, more compact parts – ethics, or the teeth. Now look, My dear children, in the spiritual correspondence the teeth, as firm, bonelike parts, signify the permanent and first support, both in man and earth, giving a beautiful form to the face and imparting the moral beauty to man’s whole exterior. As well, this support creates the inner vitality of the body of the earth itself and what is beautiful on its surface. The teeth amongst other things signify also the moral-spiritual and are the first spiritual organ of digestion, which in worldly life should sift the good from the bad. And as in the mouth the salt in the digestive juice of the saliva is added after the crushing of the food through the teeth, correspondingly the salt is the enticement always to act contrary to the good, and it is your main task to resist this temptation and finally be the victor.

Here on this earth you receive everything mixed, the good with the bad, love with hatred, life with death; that is, both easily change their role with each other, or, in other words, each changes easily into its counter-pole. If you have enough strength to eliminate the wicked and bad, then evil, no matter how often it assails you, cannot leave a permanent impression in your soul and will completely disappear in the beyond, and only what is good will be your actual worth! The fact that when pronouncing the word “Erde” (earth) you have to open your mouth wide horizontally, means in correspondence that in a spiritual respect your earth – albeit physically small – reaches far beyond all solar galaxies, even as far as My heavens, for this little planet became firstly the abode of My children, and secondly also Mine, where, through suffering and death, I became the victor over evil.

If you were a little more familiar with this spirit-language, you would in every word referring to Me discover the important and far greater spiritual meaning and not be satisfied with the comprehension of the word – the bark, so to speak, but feel more joy and bliss at its inner contents than you could ever have imagined. Then you would find amongst other things that each people according to its spiritual level will reveal itself in the words and expressions relating to Me, or do you think that the languages were invented, as your linguists believe they can prove? Oh, there you are badly mistaken! The words were not always made simultaneously with the invented objects and new requirements of a people, but the language – being a spiritual product – has always progressed parallel with the spiritual perception of a people. You can see for yourselves from the history of the nations that with the spiritual progress or regression of a nation its language likewise progressed or regressed and with the cessation of a nation also its language (as a living thing) has utterly ceased.

Language is the expression of the soul. The more exalted and beautiful the language, the greater the intensity of its expressions. However, this can only be appreciated by spirits, or those enlightened by My love and grace, who discover behind the various movements of the muscles of the mouth and larynx, among the twittering, clicking, trilling and whistling sounds which in this and that combination form one or the other word, a higher, spiritual meaning which has become for you incomprehensible like the hieroglyphs – of a lost Paradise.

Thus the earth is also in this different from many other worlds. Whereas in these only one language prevails and all created beings pursue one and the same path, there are on earth thousands of different languages, as offshoots of a single one. And in this way the dweller on this earth, in addition to many tests of his patience and perseverance, is also burdened with this task, namely, that when he wants to communicate with the brothers of other nations, he must learn their language in order to convey his thoughts and feelings to them; or, if he wants to learn something from his foreign brother, or tell him something, he must make himself understood in that language.

Wherever you look on earth, beginning with the most primitive peoples up to you civilized nations, you see the small earth with its restless spirits spread itself beyond everything known. Of course, the main motivation with the crowd is always self-seeking. However, in this way the nations are brought together, they come to know each other and learn to appreciate and love each other.

Those who investigate nature, the stars, the inside and surface of the earth, impart their knowledge about the thing which out of My grace I let the individual find, as common knowledge to mankind. Without realizing it, they carry out only My plans, not theirs, and so I educate the souls of this earth, which was once for a short time also My abode, to a better life.
Now the thoughts of people race with the speed of lightning from one pole to the other and they themselves roll on iron roads like a hurricane from one place to another.

The roads are made from iron and the majority of those traveling on them also have a heart of iron (at least for their human brothers). But this is immaterial; My plans are nevertheless more advanced through the fast communication existing between towns and villages, and the getting together of the people dwelling there, than all the builders and owners of railroads believe.

Here I have often mixed together in one carnage – heaven, hell and earth, or spiritually good, bad or materially thinking people. On entering they all had their own opinion; on leaving, hell has perhaps extracted from heaven and earth a permanent spark of knowledge by way of conversation, which throughout life will not be forgotten.

Thus I carry out My plans, utilizing also this traveling together, and where formerly rigid rules separated people, there I make them forget their prejudices. And even though self-seeking, the urge for enjoyment and greed for money are the motivating force why people come together, travel to other countries exposing themselves to all sorts of danger, I still have achieved My purpose, namely that of fraternization. Now it only needs one more mighty push and spiritual impulse and the people stand there like brothers, united in the desire to follow Me, the Eternal Shepherd. Then the spiritual significance of the earth is achieved, then is the time when I shall again come personally among you, after the stubborn have been removed and only the willing are left.

Thus, My dear children, you see how heaven, hell and earth, be it in great or in small things, must serve only the purpose of love, the fundamental idea of My creation.

However, do not count it by years what I have just told you, for with Me there is no time. I know neither day nor night by which to measure time; with Me there is always day, and the sun of love always shines, and will shine, for all until all will have found the road to Me, their most loving, benevolent Father.

Now I think that you, too, can be satisfied with this supplement. It is another light in the great valleys of My creation. Consider well how much love and grace I bestow on you and that I offer you so much spiritual bread so that you may no longer doubt that everything you see is from the Father’s hand!
This for your comfort with My blessing! Amen.

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Secret de la Vie 2… Ciel, Enfer et Terre

9 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Vous M’avez questionné sur trois mots et, il va de soi, sur leur explication. Bien, Je vous ai donné ces trois mots significatifs : ciel, enfer et terre. Maintenant voyons ce qui peut être extrait de ces trois mots et qui peut être valorisant, édifiant et instructif pour vous, aussi bien que pour l’humanité dans son ensemble.

Le premier de ces trois mots désigne ce qu’il y a de plus grand, de sorte que même vous, quand vous le prononcez(*), vous devez élever votre voix et mettre une tension plus grande à vos cordes vocales, si vous voulez prononcer ce mot de la façon dont il mérite d’être prononcé.

Savez-vous ce que vous prononcez vraiment en prononçant ce mot ? Non, vous ne le savez pas, mais vous pouvez seulement le conjecturer ; voyez, “le Ciel” est et signifie le domicile le plus haut, comme la demeure des esprits les plus hauts et aussi Mon domicile permanent. Le ciel est la somme de toutes les béatitudes, où tous les esprits sont dans la lumière la plus pure, sans faute, luttant seulement pour Mes sublimes attributs personnels conduisant à une vie de bonheur qu’ici vous ne pourrez jamais comprendre ni imaginer.

Il y a certainement en ce lieu des degrés divers de perfection. En effet, avec Moi, le processus de perfectionnement ne cesse jamais, la création de quelque chose de nouveau permet continuellement à de nouvelles sphères d’action de se développer.

Toutes les étincelles de vie proviennent de Moi dans Mon ciel et voyagent via Mes plus grands esprits angéliques jusqu’aux strates les plus basses où seulement une étincelle de Moi luit faiblement, enfermée dans la matière lourde. Dans le ciel, bien au-delà de tous les gousses-globes et systèmes solaires matériels créés, l’amour éternel et la paix éternelle rayonnent et, puisque le premier principe fondamental de la vie spirituelle sublime est d’imiter Mes attributs et par amour pour Moi, d’accomplir Mes commandements et désirs, le bonheur le plus haut y règne.

Dans le ciel le plus haut, où l’harmonie éternelle des esprits prévaut, il y a aussi la simplicité, l’humilité et l’amour amical dans leur perfection la plus haute, dont Je suis Moi-Même l’expression.

Là j’ai arrangé Mon domicile comme il devrait l’être, conformément à Mes pensées et vœux, dans toute la Création, et comme il le sera certainement après des éons innombrables, quand tout ce qui est perdu spirituellement, se sera retrouvé et épuré par des épreuves successives, et dans les combats aura trouvé la voie du retour vers Moi.

Une fois qu’il en sera ainsi, tous les mondes, comme Je l’ai déjà dit une fois, seront transformés. Alors ils auront tous été des écoles de progrès et de purification qui ont atteint leur but et tout accompli. Bien sûr, pour des êtres spirituels plus élevés ils devront alors être arrangés différemment et équipés avec un éclat plus grand, de plus grandes splendeurs et béatitudes, pour que ces esprits alors épurés trouvent le nouveau matériau nécessaire à leur nouvelle perfection, leur maturité spirituelle plus haute. Car l’espace est infini, infinis sont les échelons de la perfection, et infini Je suis Moi-Même – comme le suprême Tout en tout!

Ce ciel spirituel, où la lumière de grâce, éternelle et douce provenant de Moi coule dans tous les esprits, où l’harmonie la plus pure insuffle dans les oreilles spirituelles et les cœurs, le désir le plus grand pour Moi, est la quintessence de Mon amour illimité, exprimé dans des sons, des couleurs et des mots.

Là, tout vit dans tout et chacun est seulement heureux du bonheur d’un autre!

L’exaltation la plus grande, que ce soit dans la prière, la poésie ou la musique, que, vous les hommes de cette terre, êtes capables de ressentir et qui vous transporte, comme vous dites, ”au septième ciel”, vous donnant ainsi un avant-goût d’une meilleure existence – cet état est, dans Mon ciel, le degré le plus bas du bonheur et n’est pas une sensation passagère, mais permanente.

Je ne peux pas vous expliquer, et encore moins vous faire sentir, ce qu’un esprit ressent là. Car vous ne pourriez pas le supporter dans votre corps terrestre, et tout ce qui est sur cette terre vous remplirait du dégoût, si vous pouviez conserver dans votre mémoire, ne serait-ce qu’une seconde d’un tel bonheur. Je vous le dis de nouveau, seulement pour vous encourager, afin que vous puissiez comprendre quelles béatitudes vous attendent là, préparées, pour celui qui est mis à l’épreuve, comme une récompense pour sa persévérance et son amour pour Moi.

Comme ce que Je vous dis ici du ciel le plus haut, où le jour n’alterne pas avec la nuit, le froid avec la chaleur, la vie avec la mort, où une mer permanente et éternelle de lumière entoure les esprits radieux, éclairant tout autour d’eux, là toute chose créée sur d’autres mondes y est aussi montrée spirituellement. Par exemple, vous voyez une fleur dont la couleur enchante votre œil, dont le parfum plaît à vos nerfs, mais vous ne connaissez pas sa signification spirituelle, la substance spirituelle dont elle est faite – le spirituel qui coule de haut en bas et de bas en haut dans ses tubes minuscules et ses veines, comme émanations d’une nature plus haute, depuis le soleil dont la lumière est la mère des couleurs florales et des parfums, jusqu’aux puissances les plus hautes et les plus raffinées.

Vous voyez, cette fleur se trouve aussi dans Mon ciel, miroir spirituel de tout ce qui est créé. Si vous pouviez voir cette fleur là, vous verriez que sa forme n’est que lumière, sa couleur une couleur rayonnante, et son parfum, dans sa correspondance spirituelle la plus haute, un hymne éternel d’éloge à son Créateur!

C’est là seulement que vous comprendriez ce que signifie une contemplation spirituelle et là seulement que vous reconnaîtriez combien émoussés sont vos sens dans ce monde. Cependant, ne vous inquiétez pas de cet état de vos sens tandis que vous êtes sur cette terre; souvenez-vous seulement que c’est la main très sage de votre Père d’amour qui l’a organisé ainsi, et bien que vous ne puissiez pas et ne pourrez jamais complètement comprendre Ses buts, sachez qu’ils sont toujours basés sur la sagesse et l’amour les plus hauts et qu’il doit y avoir des raisons importantes pour que tout ce bonheur ne soit le vôtre que seulement après de longs combats et de longues périodes de temps, et même alors, il ne sera pas pour tous, mais seulement pour quelques-uns (selon leur amour).

Mes chers enfants, si Je vous avais permis d’aimer immédiatement tout cela (que Je réserve seulement à ceux qui m’aiment vraiment et se sont efforcés avec tout le sérieux nécessaire de devenir Mes enfants), sans épreuve, ces inexprimables grandes béatitudes seraient sans grande valeur et ne susciteraient en vous aucun désir, car elles n’auraient pas été votre propre conquête, mais seulement un cadeau, pour ainsi dire, sans aucun effort de votre part et de ce fait n’auraient seulement que la moitié de leur valeur et seraient de courte durée.

Seulement ce qui est gagné par l’effort réjouit dans la pleine mesure, comme une récompense est due pour le mérite!

Quel mérite un prince ou un roi a-t-il d’être né fils d’un roi une fois que sa tête est ornée par une couronne ? Vous pouvez être assurés qu’elle a encore moins d’importance pour lui que ne le croient ceux de rang moindre. Qu’est donc un tel monarque héréditaire comparé à un homme qui, ayant lutté contre toutes les adversités physiques et spirituelles, a finalement atteint son but, qu’il n’a jamais perdu de vue ? Ce dernier est un géant spirituel, tandis que l’autre est peut-être sans stature, et parfois même, dans le poste élevé qu’il occupe, une vraie nullité.

Pour cette raison, celui qui veut devenir Mon enfant et à qui J’ai réservé le bonheur le plus grand, dois gagner ce titre, et alors seulement seront bénies toutes les souffrances et les épreuves qui l’ont mené à ce degré de bonheur où il commence à comprendre le spirituel de toute existence et où, dans l’exécution et l’accomplissement même de tous les devoirs d’un ange, commence alors le bonheur le plus haut pour un esprit créé.

Comme Je l’ai déjà dit, chaque être humain porte l’univers entier en lui, donc il porte aussi, bien qu’à une échelle plus petite, ce ciel que Je vous ai décrit.

Avec chaque bonne action, avec chaque victoire gagnée sur ses passions, un rayon de lumière de ce petit ciel d’amour de la sphère de l’esprit pénètre dans son cœur. C’est un rayon passager, une connaissance anticipée, un cri de joie de l’âme, mais hélas non permanent. C’est seulement un instant où l’esprit montre à l’homme ce qu’il porte en lui, et qui formera un jour son être, s’il persévère fidèlement sur les routes difficiles de la vie.

L’esprit de l’homme laisse à l’âme seulement un doux relent après la brise, rien d’autre. Ce rayon du ciel était seulement un avertissement prémonitoire qui signifie :

“Ne vacillez pas, mais supportez tout! Un jour vous aurez pour toujours ce qui, ici, passe précipitamment devant vous avec la vitesse de l’éclair!”

Ne vous laissez donc pas abattre, Mes enfants! Le ciel s’est ouvert à vous! Pour vous encourager, Je vous le laisse sentir parfois, autant que votre constitution physique et spirituelle le permet. Vous ne pourriez pas supporter plus; et si l’un d’entre vous était capable de supporter plus, au milieu des autres hommes il serait alors malheureux et au lieu de poursuivre son cours diligemment il serait surmonté par la fatigue et le désespoir. Donc, rappelez-vous que Moi, votre Père, dans Ma sagesse, J’ai arrangé tout d’une façon telle que Mes enfants puissent le supporter et en profiter.

Tournons-nous maintenant du côté de l’enfer.

Il en va à peu près de même, pour l’enfer, que ce que Je vous ai dit du ciel, mais – il va de soi – dans le sens opposé.

Je serai plus bref en ce qui concerne l’enfer, car son organisation et sa nature ne Me donne aucun plaisir à y penser et il y a trop peu d’intérêt à le décrire en détail. Qu’il vous suffise de savoir qu’il existe vraiment, et cela pour Mon et votre inconvénient. Cependant, afin de vous dire au moins quelque chose de cet antipode de Mes cieux, Je veux seulement vous dire qu’il existe bien, et qu’il comprend aussi plusieurs départements et gradations, représentant le mal dans ses degrés divers, et en leur milieu la résidence de Satan lui-même!

Satan, en tant que mal personnifié, est, au contraire de Moi, la personnification de toutes les passions, qui sont opposées à Mes attributs. Alors que Moi, par exemple, par amour Je m’efforce de préserver tout, lui veut détruire tout, par haine contre tout le créé, premièrement parce que cela a été créé par Moi et, deuxièmement, simplement parce que c’est créé.

S’il en avait la possibilité, il créerait continuellement des êtres de toute sorte, cependant, pas pour se réjouir de leur existence, mais pour se réjouir (de façon satanique) de leur destruction, et de nouveau, reprenant le jeu, recommencerait à créer à nouveau.

Ses esprits subalternes, créées par Moi en tant que créatures vivantes, sont devenus si sombres qu’ils n’aiment que l’obscurité, de même que Mes anges aiment la lumière; ils sont selon l’intensité de leur méchanceté plus ou moins près de Satan et dans des endroits divers placés dans et sur la terre. Là ils poursuivent leurs plaisirs (diaboliques), en essayant d’imiter leur maître autant que possible; et c’est leur plus grand plaisir que de réussir, par toutes sortes d’illusions, à détourner l’humanité du bon ou du meilleur chemin pour lui faire prendre les larges boulevards qui sont les leurs.

Car en eux, aussi bien qu’en leur maître, il y a seulement un amour satanique, qu’ils prennent plaisir à implanter dans les cœurs de ceux qui désirent les écouter.

Là ils ne négligent pas de décrire à leurs victimes le monde et ses plaisirs aussi agréables que possible, d’engendrer en eux un goût pour la ruse, la duperie, la soif de toutes les passions basses, les faisant ainsi prêt à être leurs dignes “frères”.

Vous me demanderez : “Mais comment peux-Tu, Toi le Créateur, permettre à des hordes si puissantes d’esprits mauvais et à leur maître de continuer à exister ? Pourquoi ne donnes-Tu pas l’ordre de détruire de tels êtres qui sont si opposés au doux dessein de Ton amour et à Tes attributs divins, et en plus – pourquoi les as- Tu bannis dans et sur la terre, alors que des millions d’autres terres et de soleils tournent dans tout l’infini, sur lesquels les habitants peuvent librement trouver des routes d’amélioration et de purification, sans être exposés à une telle calamité ? Pourquoi en est- il ainsi seulement pour nous, que Tu appelles “Tes enfants”, pour l’amour desquels Tu es venu sur ce petit globe où Tu as souffert pour eux, et pourquoi, d’une part, sommes-nous ceux qui avons été privilégiés, et d’autre part ceux qui avons été le plus sévèrement éprouvés et exposés à toutes les séductions et tentations ?”

Mes chers enfants! Cette plainte que vous M’adressez est, venant de vous comme hommes de cette terre, tout à fait naturelle, et Je dois Me justifier sur ce point, afin que vous reconnaissiez que Je Suis néanmoins, malgré les apparences, toujours le plus aimant et le plus bienveillant des Pères, que J’ai tout arrangé pour votre seul avantage et que Je dirigerai toujours tout pour le bien-être de Mes enfants.

Dans une précédente communication J’ai déjà mentionné un ange tombé qui a entraîné avec lui un nombre incalculable d’esprits dans sa chute. Dans “La Maison de Dieu” Je vous ai expliqué aussi qu’alors toute sa substance d’âme lui a été prise, a été divisée en particules et liée sous forme de matière qui retournent maintenant graduellement sur la voie de la perfection; et en outre, que tous ceux qui sont nés sur cette terre, à part les esprits venus d’autres mondes et qui ont été transplantés ici pour devenir Mes enfants, sont les parties de l’esprit tombé, qui doivent aussi prendre la même route que tous les esprits liés à la matière.

J’ai dit aussi que cet esprit angélique tombé a été banni justement là où est implantée la pépinière pour Mon ciel, à savoir dans la terre, et que c’est là qu’il est le plus actif, en opposition avec Moi et Mon ordonnance.

Regardez, tout cela Je vous l’ai déjà expliqué ainsi que le “pourquoi” – pourquoi les tentations et les dangers les plus grands doivent être exactement là où les esprits et les âmes ont accepté la tâche de parvenir à Mon Royaume, en portant la croix de la souffrance à travers l’enfer et la damnation et en promouvant l’amour en Mon honneur et à la honte de Mon grand adversaire; et ce, malgré toutes les séductions et les conforts illusoires avec lesquels Satan couvre ses futurs élèves, afin de les prendre au piège, et plus tard, les faire payer pour chaque plaisir et chaque confort, avec mille supplices de l’enfer; toutefois il se trouvera toujours des âmes de cette terre qui se défieront de toutes ses tentations, tourneront le dos à toutes ses grandes promesses, ne voudront pas lui appartenir, mais se tourneront seulement vers Moi, et au travers de la souffrance et des épreuves tiendront haut la bannière de la foi, de l’humilité et de l’amour!

Quand Satan M’a apostasié, J’ai dû lui laisser sa liberté, ainsi qu’à tous ceux qui l’ont suivi, cette liberté dont chaque esprit a besoin pour qu’il puisse un jour devenir digne de Moi, en tant qu’esprit libre.

Le retour vers Moi doit venir de l’intérieur, volontairement, et non sous la contrainte. Pour cette raison Je dois tolérer le comportement de Mon plus grand adversaire et de sa couvée, et les laisser faire comme ils le veulent, tant qu’ils ne portent pas préjudice à Mon ordre établi.

Le fait que, quoi qu’ils fassent, le résultat soit toujours à l’opposé de ce qu’ils veulent atteindre, démontre le triomphe de la bonne cause sur le mal, et que même ce que la création nous montre de pire, doit et peut seulement contribuer à sa propre amélioration et à l’avancement vers ce qui est bon en général.

Pour cette bonne raison, Satan ainsi que son royaume est banni en ce lieu où il lui est donné une chance pour essayer de faire tout son possible pour défendre sa théorie de vie contre la Mienne. En effet, il lui a même été permis de me tenter pendant Mon séjour terrestre, Moi, qui n’étais pas un esprit créé, mais le Créateur de tout ce qui est créé. Parce que Je ne l’ai pas évité quand il m’a rencontré comme un homme, exposé à toutes les passions humaines, il a osé tenter aussi le Plus Haut, et cela lui a été permis. Mais avec quel résultat, vous le savez, et cela afin qu’il comprenne avec le temps que tous ses efforts sont vains, aussi bien à grande qu’à petite échelle, et que depuis tant d’éons, il a résisté en vain à Celui qui l’avait créé et qui, s’il voulait un jour se repentir, le recevrait les bras ouverts comme un “enfant prodigue”, – comme Je vous l’ai déjà dit dans “les Douze Heures”, et aussi qu’il n’y arrivera pas subitement, mais graduellement et certainement.

Comme chaque esprit humain porte en lui le ciel à une petite échelle, ainsi que Je vous l’ai dit, chaque homme porte aussi dans sa poitrine le germe de l’enfer et de l’inclination au péché et à l’action contraire à Mon ordre.

Ce germe est là parce que la vertu, sans la connaissance de son opposé : le vice, ne serait pas une vertu, et l’amour sans son opposé, ne serait pas l’amour! Si l’obscurité n’existait pas, vous n’apprécieriez pas la lumière, et sans l’effet glacial du froid, vous ne pourriez pas comprendre les effets plaisants de la chaleur qui vous pénètre progressivement.

Donc, là où J’ai disposé la “pépinière de Mes enfants”, il doit aussi y avoir l’école pour surmonter et maîtriser toutes les passions!

Que serait la vie sans épreuves ? Une succession monotone de périodes de temps, sans une prise de conscience du but ainsi que du passage d’un état à un autre. La vie n’aurait aucun but, aucune épice!

De même que le sel dans tous vos aliments, dans toutes les herbes, les métaux, les plantes, même dans l’air et aussi dans votre estomac pour une bonne digestion, constitue un composant important, qui incite à la vie et par cette incitation aussi la fait progresser, de même, le sel de la vie spirituelle est la tentation, c’est- à-dire la tendance à penser et agir différemment de la voie que l’on doit suivre en réalité. Grâce à cet antagonisme, cette provocation, la meilleure partie de votre Moi s’en trouve renforcée, et la vie physique et spirituelle en vous est soutenue par cette alimentation, sa durée est assurée, ainsi que le plaisir d’être parvenu à un nouveau degré de perfection, et cela grâce aux épreuves et à l’abnégation, tandis que vous ne prendriez même pas conscience des progrès si vous avanciez sans aucun obstacle.

Quand, le matin, le soleil envoie ses premiers rayons sur les pâturages de la terre, la toute vivante nature répond en poussant des cris de joie. Chaque être, chacun de sa propre façon, gazouille, roucoule et bourdonne son hymne d’éloge à la lumière et à son Donneur. Même la goutte de rosée attachée à la feuille d’un plant de mousse, se pare avec la brillance d’un diamant, réfléchie avec éclat le grand hémisphère de lumière arquée au-dessus d’elle, comme si elle se réjouissait de la lumière du jour succédant à l’obscurité! – Pourquoi ? Parce que d’un soir jusqu’au matin suivant, la nuit, ou l’obscurité, avait laissé toutes les créatures vivantes ressentir la valeur de la lumière!

Il en est ainsi aussi sur le plan spirituel. L’âme d’un être créé reconnaît la douce conscience de l’amour spirituel, le progrès spirituel et la plus haute spiritualité de la vie de l’âme seulement quand elle a appris à connaître les abîmes et les faux chemins menaçants sur sa route parsemée d’épreuves. C’est seulement après que l’âme a avancé d’un petit pas, qu’elle prend plaisir à en faire un autre et retrouve toute sa force pour l’accomplissement du suivant. Et c’est ainsi qu’augmente la motivation, le plaisir et le bonheur, non pas tant à cause de la meilleure condition gagnée, qu’à cause des obstacles surmontés.

Vous voyez, Mes enfants, que seraient tous les cieux sans l’enfer! Et combien d’autres êtres sur d’autres soleils et d’autres terres n’ont pas ce bonheur, qui est réservé seulement à Mes enfants, parce que les autres êtres sur d’autres soleils et d’autres mondes ne connaissent que la lumière, et très peu ou pas du tout d’obscurité !

Voulez-vous toujours vous plaindre que l’enfer soit ainsi près de vous, et même en vous ? Ou ne voulez-vous pas plutôt Me remercier, voire même Me demander peut-être plus d’enfer, pour que vous puissiez être capables de lutter et souffrir encore plus afin de mériter dans une plus grande mesure même d’être appelés “Mes enfants” ?

Soyez donc tranquilles! Je sais de quoi vous avez besoin pour votre progrès; ne demandez pas plus que ce que Je vous donne et soyez assurés que vous avez assez avec ce que Ma main d’amour vous impose; plus serait une main de punition et cela Moi, en tant que votre Père, Je ne le veux pas!

A présent Je vous ai montré comment, même ce qui est exclusivement mauvais, oui ce qu’il y a de pire dans toute la création, avec toutes ses actions et entreprises, est néanmoins employé et exploité par Moi à l’avantage de tout ce qui vit, et comment Satan avec ses acolytes, au lieu de Me faire du tort, doit dans l’ensemble contribuer au plus grand bien. Aussi, passons maintenant à votre domicile, “la terre”, comme troisième mot mentionné ci-dessus, pour que vous puissiez là encore voir l’amour et la sage prudence de votre Père dans toute sa gloire.

(Note du Traducteur : Pour la clarté dans les paragraphes suivants les termes originaux allemands “le ciel”, “l’enfer” et “la terre” sont conservés, avec les termes français ajouté entre parenthèses).

Voyez, lorsque vous prononcez ces mots dans votre langue, en faisant mouvoir votre organe vocal, tout est arrangé d’une telle façon que les esprits qui sont plus familiers que vous ne l’êtes dans les correspondances avec la création, trouvent entièrement exprimé dans les mouvements des muscles vocaux ce qui a de l’importance dans l’un ou l’autre mot prononcé. En prononçant le mot “Himmel” (le ciel) vous avez vu que l’élévation du ton correspond à la plus intime signification du mot. En prononçant le mot “Hölle” (l’enfer) où la bouche doit être fermée comme une caverne, vous ne pourrez pas ne pas voir un rapport proche entre ce mouvement musculaire et la description de l’enfer, de plus vous remarquerez que le mot “Himmel” (le ciel) est prononcé avec le regard vers en-haut et le mot “Hölle” (l’enfer) avec le regard vers en-bas, et finalement “die Erde” (la terre) en ouvrant la bouche largement et en prononçant ce mot droit devant soi. Après avoir analysé ces deux premiers mots, il nous reste simplement à examiner le dernier mot, avec sa correspondance spirituelle et la terre elle-même en tant que votre domicile. Le fait que, lorsqu’on prononce le mot “Erde” (la terre), on doive ouvrir la bouche largement et que les lèvres doivent se déplacer vers le haut dévoilant ainsi des rangées de dents blanches, a une correspondance spirituelle avec la terre, car dans un sens spirituel, ce qu’il y a de plus moelleux, c’est-à-dire la chair, doit se retirer et c’est la partie plus ferme et plus compacte – l’éthique – ou les dents – qu’il faut considérer.

Maintenant voyez, Mes chers enfants, les dents, dans leur correspondance spirituelle, en tant que parties fermes, pareilles aux os, signifient le soutien permanent et premier, pour l’homme comme pour la terre, donnant ainsi une belle forme au visage et communiquant la beauté morale de l’homme à tout son extérieur. De même, ce soutien crée la vitalité intérieure du corps de la terre et ce qui est beau sur sa surface. Les dents signifient aussi, à côté de cela, le moral-spirituel, le premier organe spirituel de la digestion, qui dans la vie temporelle doit séparer le mal du bien. Et de même que dans la bouche le sel contenu dans le jus digestif de la salive est ajouté lors de l’écrasement des aliments par les dents, le sel est également la tentation d’agir toujours contrairement au bien et c’est votre tâche principale que de résister à cette tentation et être finalement le vainqueur.

Ici sur cette terre tout est mélangé, le bon avec le mauvais, l’amour avec la haine, la vie avec la mort; c’est-à-dire que les deux opposés peuvent échanger facilement leur rôle l’un avec l’autre, ou, autrement dit, chaque état peut facilement être changé dans son opposé. Si vous avez assez de force pour éliminer le méchant et le mauvais, donc le mal, quelle que soit la façon par laquelle il vous attaque, il ne peut pas laisser une impression permanente dans votre âme et devra disparaître complètement dans l’au-delà, et seulement ce qui est bon aura pour vous une réelle valeur! Lorsque vous prononcez le mot “Erde” (la terre) vous devez ouvrir largement votre bouche horizontalement, ce qui signifie dans sa correspondance spirituelle que votre terre – bien que physiquement petite – s’étend loin au-delà de toutes les galaxies solaires, et même autant que Mon ciel, car cette petite planète est devenue premièrement le domicile de Mes enfants et deuxièmement aussi le Mien, car c’est là que par Ma souffrance et Ma mort, Je suis devenu le vainqueur du mal.

Si vous étiez un petit peu plus familiers avec ce langage de l’esprit, vous découvririez dans chaque mot me concernant une signification spirituelle beaucoup plus grande et importante et vous ne pourriez vous satisfaire de la simple compréhension du mot – de l’écorce, pour ainsi dire -, mais vous ressentiriez plus de joie et de bonheur à leur contenu intérieur que vous ne l’avez jamais imaginé. De plus, vous constateriez entre autre que chaque peuple, selon que son niveau spirituel sera élevé, très élevé, ou le plus élevé, se révélera lui-même au travers des mots et des expressions Me concernant, ou croyez-vous que les langues ont été inventées, comme vos linguistes croient pouvoir le prouver ? Oh, là vous vous trompez beaucoup !

Les mots ne furent pas toujours créés simultanément aux objets inventés et aux exigences nouvelles des hommes, mais la langue – étant un produit spirituel – a progressé toujours parallèlement avec la perception spirituelle des hommes. Vous pouvez voir vous-même cela à partir de l’histoire des nations où le progrès spirituel ou la régression d’une nation est concomitant avec les progrès ou les régressions de sa langue et lorsqu’une nation disparaît sa langue aussi (comme un être vivant).

La langue est l’expression de l’âme. Plus la langue est élevée et belle, plus l’intensité de ses expressions est grande. Cependant, cela peut seulement être apprécié par l’esprit, ou par ceux qui sont éveillés par Mon amour et Ma grâce, ce qui leur permet de découvrir, derrière les divers mouvements des muscles de la bouche et du larynx, parmi les gazouillements, les cliquetis, les trilles et les sifflements qui, en se combinant, forment l’un ou l’autre mot, une signification spirituelle plus haute qui est devenue pour vous aussi incompréhensible que les hiéroglyphes d’un Paradis perdu.

Sur ce plan la terre aussi est différente de beaucoup d’autres mondes. Alors que sur ces mondes une seule langue prévaut et que tous les êtres créés suivent un même chemin, il y a sur la terre des milliers de langues différentes, comme les ramifications d’une seule. Et de cette façon les habitants de cette terre, en plus des nombreuses mises à l’épreuve de leur patience et de leur persévérance, sont aussi chargés de cette tâche, à savoir, que quand ils veulent communiquer avec leurs frères d’autres nations, ils doivent apprendre leur langue pour leur transmettre leurs pensées et sentiments; de même s’ils veulent apprendre quelque chose de leur frère étranger, ou lui dire quelque chose, ils doivent se faire comprendre dans sa langue.

Partout où vous regardez sur la terre, en commençant par les peuples les plus primitifs jusqu’à vous, les nations civilisées, vous voyez que les esprits agités de cette petite terre cherchent à s’étendre au-delà de toute les choses connues. Bien sûr, la motivation principale des foules est toujours l’arrivisme. Cependant, de cette façon les nations se rapprochent, elles cherchent à se comprendre et à apprendre à s’apprécier et à s’aimer.

Ceux qui examinent la nature, les étoiles, l’intérieur et la surface de la terre, communiquent aux autres leur connaissance des choses que Ma grâce leur laisse trouver, afin que cela devienne une connaissance commune à l’humanité. Sans le savoir, ils réalisent ainsi Mes plans et non les leurs, et c’est ainsi que J’instruis les âmes de cette terre, qui a été une fois pendant un temps court aussi Mon domicile, et les conduit vers une vie meilleure.

Maintenant les pensées des hommes courent avec la vitesse de l’éclair d’un bout de la terre à l’autre et eux-mêmes roulent sur des routes de fer comme un ouragan d’une place à une autre.

Ces routes sont faites en fer et la majorité de ceux qui les empruntent ont eux aussi un cœur de fer (au moins pour leurs frères humains). Mais ceci ne change rien à la chose, ces communications rapides existant entre les villes et les villages font néanmoins avancer Mes plans pour l’ensemble des personnes y demeurant, et cela, plus que tous les constructeurs et les propriétaires de chemins de fer ne peuvent l’imaginer.

Là, J’ai souvent fait voyager ensemble le ciel, l’enfer et la terre, c’est-à-dire des hommes ayant des pensées spirituellement bonnes, des mauvaises et des pensées matérielles. Au début ils avaient tous leur propre avis; et à la fin du voyage, l’enfer a peut-être pu gagner, de la conversation avec le ciel et la terre, une étincelle durable de connaissance que de toute sa vie il ne pourra plus oublier.

Ainsi les voyages des hommes contribuent aussi à la réalisation de Mes plans, car là où autrefois des règles rigides séparaient les peuples, ces voyages leur font oublier leurs préjugés. Et quand même l’égoïsme, la recherche du plaisir et l’avidité de l’argent sont les motivations qui font que les hommes se rapprochent et voyagent vers d’autres pays, s’exposant eux-mêmes à toutes sortes de danger, J’ai toujours réalisé Mon but, à savoir celui de la fraternisation. Maintenant ils ont seulement besoin encore d’une poussée puissante et d’une impulsion spirituelle et les hommes seront comme des frères, unis dans le désir de Me suivre, Moi le Berger Éternel. Alors la signification spirituelle de la terre sera réalisée, et ensuite arrivera le temps où Je viendrai de nouveau personnellement parmi vous, après que les entêtés auront été enlevés et qu’il ne restera que ceux qui Me désirent (*).

Ainsi, Mes chers enfants, vous voyez comment le ciel, l’enfer et la terre sont dans les grandes ou dans les petites choses, comment ils doivent servir seulement le but de l’amour, de l’idée fondamentale de Ma création.

Cependant, ne comptez pas en années ce que Je viens de vous dire, car avec Moi il n’y a aucun temps! Pour Moi il n’y a ni jour ni nuit pour mesurer le temps; avec Moi il fait toujours jour, sans cesse brille le soleil d’amour, et il brillera pour tous jusqu’à ce que tous trouvent la route qui mène à Moi, leur Père le plus aimant et le plus bienveillant.

Maintenant Je pense que toi aussi, tu pourras être satisfait de ce supplément. C’est de nouveau une lumière dans les grandes vallées de Ma création. Considérez bien, combien d’amour et de grâce Je vous accorde et combien Je vous offre de pain spirituel pour que vous ne puissiez plus douter que tout ce que vous voyez est de la main du Père!

Cela pour votre consolation et avec Ma bénédiction! Amen!

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Segreto di Vita 2… Cielo, Inferno e Terra

9 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Mi hai pregato per tre Parole, e la spiegazione a queste s’intende da sé. Ebbene, Io ti ho dato queste tre parole di ricco contenuto: “Cielo”, “Inferno” e “Terra”. Ora vogliamo vedere che cosa si può tirar fuori da queste tre Parole di rilevante, edificante ed istruttivo per voi e l’intera umanità.

2. La prima delle tre Parole è quella designante la più grande, così che perfino con la sua pronuncia dovete alzare il tono e portare i muscoli della lingua in una tensione maggiore se volete pronunciare questa Parola come merita di essere pronunciata.

3. Ma voi sapete che cosa veramente esprimete con questa Parola? No, non lo sapete, ma potete solamente presentirlo, infatti vedete – “Cielo” è ed indica il sublime luogo di residenza, come soggiorno degli spiriti più elevati, ed anche la Mia permanente Dimora. Cielo è la massima Potenza di tutte le Beatitudini, dove gli spiriti nella Luce più pura, senza passioni, senza errori, adempiendo unicamente le Mie più alte, più particolari caratteristiche, conducono tutti una vita di Beatitudine che voi qui mai potete comprendere ed appena immaginare.

4. In verità anche in questi luoghi esistono differenti gradi di perfezionamento, sì, il perfezionamento non finisce mai, perché Io, creando sempre del nuovo, lascio che si sviluppino nuovi campi d’azione.

5. Dai Cieli partono tutte le scintille vitali provenienti da Me mediante i Miei più grandi spiriti angelici fin negli strati più bassi, dove arde ancora senza fiamma soltanto una scintilla del Mio Io, racchiusa nella pesante materia. Nei Cieli che si trovano molto al di sopra di tutti i globi cosmici e sistemi solari materiali creati, irradia eterna quiete, eterno Amore; là vi è – adempiendo per Amor Mio, i Miei Ordini e Desideri, che è il primo Principio di base della sublime Vita spirituale, per raggiungere le Mie Caratteristiche – la più grande Beatitudine.

6. Là nei Cieli più alti, dove regna l’eterna armonia degli spiriti, là vi è anche semplicità, umiltà ed amore per il prossimo nel grado più elevato, la cui espressione sono Io stesso.

7. Là Io ho arredato la Mia Residenza così come doveva essere secondo i Miei Pensieri e Desideri in tutta la Creazione, e sarà anche così dopo inesprimibili corsi di tempo, quando tutto lo spirituale perduto, attraverso prove purificatrici, lottando sarà ritornato a Me.

8. Quando questo accadrà, allora, come già dissi una volta, tutti i mondi saranno trasformati; infatti allora tutti avranno adempiuto il loro scopo come scuola di prova e di purificazione e compiuto ogni cosa, ed è naturale che dovranno anche essere disposti diversamente per esseri spirituali più elevati e dotati col più grande splendore, magnificenza e beatitudini, affinché poi proprio questi spiriti purificati trovino ancora nuova sostanza per il loro ulteriore perfezionamento, per la loro superiore maturazione spirituale; perché senza fine è lo spazio, senza fine sono i gradini della perfezione e senza fine sono Io stesso – quale supremo Tutto in tutto!

9. Questo Cielo spirituale, dove si riversa l’eterna, soave Luce di Grazia proveniente da Me in tutti gli spiriti, dove le più pure armonie infondono agli orecchi spirituali il più grande desiderio di Me nei cuori, è la quintessenza del Mio illimitato Amore espresso in suoni, colori e parole.

10. Là tutto vive in tutto, ed ognuno si vede beato solamente nella beatitudine dell’altro!

11. La massima elevazione, sia essa in preghiera, in poesia oppure in canto di cui voi sulla Terra siete capaci e che vi eleva, come lo esprimete voi, “fin nei Cieli più alti”, e vi offre così il pregustamento di un’esistenza migliore, là nei Miei Cieli, c’è il grado più alto delle beatitudini, e precisamente come una sensazione permanente e non transitoria.

12. Io non ve lo posso spiegare ed ancor meno farvelo sentire, come uno spirito lì si sente; perché voi non lo sopportereste nell’involucro terreno, e poi tutto sulla Terra vi farebbe venir la nausea se poteste ritenere soltanto un ricordo di un secondo di tali beatitudini; anche qui Io ve lo dico solamente per spronarvi, affinché comprendiate quali godimenti vi aspettano un giorno che allora al provato saranno preparati da Me come ricompensa per la sua perseveranza e per il suo amore per Me.

13. Ciò che vi dico qui dai Cieli più alti, dove nessun giorno si alterna con la notte, né freddo con caldo, né vita con morte, dove un uguale, costante ed eterno mare di Luce circonda gli spiriti beati ed illumina tutto il loro circondario, là vi è anche presentato spiritualmente di nuovo tutta la creazione degli altri mondi, come per esempio – se voi vedete un fiore, il suo colore delizia i vostri occhi ed il suo profumo tocca piacevolmente i vostri nervi, ma non conoscete il loro significato spirituale, non conoscete la loro sostanza spirituale di cui è composto, non ciò che di spirituale scorre su e giù nei loro tuboli o capillari quale pura emanazione di una natura più elevata che è del sole, la cui luce è la madre di questo colore e profumo del fiore e sta in collegamento fino alle più sublimi e più fini potenze superiori.

14. Vedete, questo fiore si trova anche nei Miei Cieli quale riflesso spirituale di tutto il Creato; se voi poteste vedere lì questo fiore nella sola forma di luce, nel solo colore luminescente, ed il suo profumo nella più alta rispondenza spirituale di un eterno cantico del loro Creatore!

15. Solo là voi comprendereste che cosa vuol dire “contemplazione spirituale” e solo allora riconoscereste veramente quanto ottusi sono su questo mondo i sensi vostri; ma non siate allarmati per questa condizione dei vostri sensi su questa Terra; riflettete che solo la saggia Mano del vostro affettuosissimo Padre lo ha disposto così, ed i Suoi scopi, sebbene voi qui non li comprendete né potrete mai comprenderli del tutto, sono certo fatti in maniera che essi hanno sempre come fondamento la massima Sapienza ed Amore, e che devono esservi delle valide cause, perché tutta questa beatitudine vi toccherà soltanto dopo lunghe lotte e spazi di tempo, e poi anche non a tutti, ma solamente a singoli (secondo il loro amore).

16. Miei cari figlioli, se volessi farvi gustare tutto questo in una volta (ciò che Io riservo solamente a coloro che Mi amano veramente, e quindi hanno anche aspirato poi in tutta serietà di diventare figli Miei), così senza lotta, queste inesprimibili, grandi Beatitudini sarebbero senza grande valore e senza fascino duraturo; perché queste non le avreste riportate voi stessi, ma per così dire ottenute solo in regalo, e per vero senza fatica, per la quale ragione poi il loro valore sarebbe solo a metà e di breve durata.

17. Soltanto quello che si ottiene lottando con impegno si gode in piena misura, come il merito così anche il salario!

18. Un principe o re che è nato come figlio di re, di che cosa si può vantare quando un giorno una corona adornerà il suo capo? Siate assicurati, è a lui di gran lunga più indifferente di quanto credono quelli a lui sottoposti; che cos’è un re di nascita, rispetto ad un uomo che con tutte le sofferenze fisiche e spirituali ha lottato ed ha raggiunto alla fine il suo scopo che non ha mai perso di vista! Egli è una grandezza spirituale, mentre l’altro non è forse nessuna grandezza, ma nella sua alta posizione talvolta è una vera nullità.

19. Perciò, chi vuole diventare figlio Mio, per il quale ho conservato le più grandi beatitudini, si deve anche guadagnare questo nome; allora soltanto egli benedirà tutte le lotte e sofferenze che lo hanno condotto al grado della beatitudine, dove lo spirituale di ogni essenza comincerà a diventargli comprensibile, e là, proprio nell’adempimento e nell’esercizio di tutti i doveri dell’angelo, comincerà la somma beatitudine per uno spirito creato. Ma poiché una volta Io dissi che ogni uomo porta in sé l’intero universo, allora egli porta anche in sé, sebbene solo in piccola (misura), questo Cielo or ora descritto.

20. Con ogni buona azione, con ogni vittoria riportata sulle sue passioni, penetra un Raggio di Luce di questo piccolo Cielo d’amore dalla sfera del suo spirito nel suo umano petto. È un raggio transitorio, un presentimento, un giubilo dell’anima, ma (purtroppo) non durevole, è soltanto un momento, dove lo spirito mostra all’uomo che cosa egli porta in sé, cosa diventerà un giorno, se persiste fedele sul difficile cammino della vita.

21. Di ciò lo spirito nell’uomo lascia all’anima solo un soave alito, nient’altro. Il raggio dal cielo era solo un’esortazione che vuol dire:

22. “Non vacillare, e persevera! Un giorno avrai per sempre, ciò che qui con la velocità di un fulmine ti passa accanto solamente!”

23. Perciò non scoraggiatevi, figli Miei, il Cielo vi sta aperto. Fin dove lo permette la vostra costituzione fisica e spirituale, qualche volta ve lo lascio anche percepire, per incoraggiarvi. Di più non potete sopportare! Ed anche se qualcuno di voi fosse in grado di sopportare di più, allora sarebbe infelice in mezzo agli altri uomini, ed invece di progredire con zelo sul suo sentiero, spossatezza e disperazione lo schiaccerebbero a terra. Perciò riflettete che Io, Padre vostro, ho disposto tutto ben saggiamente, così come lo possono sopportare i Miei figlioli e da questo trarne anche vantaggio. –

24. Ora vogliamo passare all’Inferno.

25. Ciò che vi ho detto dei Cieli, pressappoco la stessa cosa potete accettare dell’Inferno, ma – come s’intende da sé – in senso opposto.

26. Ma non vi rivelerò tanto dell’Inferno, sulla sua natura e disposizione, perché non fa piacere neanche a Me stesso pensare ad esso e produce anche poca utilità a descriverlo con precisione. Vi basti sapere che esso esiste veramente e precisamente per Mio e vostro danno. Eppure, per dirvi almeno qualcosa di questo antagonista dei Miei Cieli, voglio soltanto accennarvi che esiste, e questo in parecchi compartimenti e gradi che rappresentano i differenti gradini di malignità, nel quale centro c’è la sede dello stesso Satana!

27. Satana, come male personificato, quale opposto a Me, è l’espressione di tutte le passioni che sono l’opposto delle Mie Caratteristiche; così per esempio, mentre Io voglio conservare tutto per Amore, egli vorrebbe – per odio verso tutto il Creato – distruggere tutto, perché in primo luogo è creato da Me, e per secondo, perché è soprattutto creato.

28. Se andasse secondo la sua volontà, egli creerebbe sempre creature di tutte le specie, ma non per compiacersi nella loro esistenza, ma solo per gioire (satanicamente) nella loro distruzione, e poi ancora ricreare del nuovo, per ricominciare il gioco sempre daccapo.

29. I suoi spiriti subordinati, che vennero creati da Me come esseri viventi, sono tanto ottenebrati che hanno gioia solo nelle tenebre – come i Miei angeli nella Luce – e sono più o meno vicini a Satana secondo l’intensità della loro malvagità e distribuiti in e sulla Terra in differenti parti, dove rincorrono i loro divertimenti (diabolici), sforzandosi di somigliare il più possibile al loro signore, e così hanno essi la più grande gioia quando sviano gli uomini dalla buona o miglior via con tutti i possibili inganni, e li possono portare sulla loro strategica ampia via.

30. Poiché in loro, come nel loro signore, c’è solo amore satanico, così si rallegrano di inculcare lo stesso anche nei cuori degli uomini che vogliono dare ascolto al loro influsso.

31. Lì essi non mancano di presentare alle loro vittime il mondo ed i suoi divertimenti il più gradevolmente possibile, di imprimere in loro soltanto astuzia, inganno, libidine e diletto per le più basse passioni, e renderli così maturi a diventare loro degni “fratelli”.

32. Voi Mi chiederete: “Ma come potevi Tu, Creatore, lasciar sussistere così potenti orde di spiriti maligni accanto al loro Signore? Perché non annienti con una decisione sovrana tali esseri che sono così contrari ai soavi impulsi del Tuo Amore e delle Tue Caratteristiche divine?”. – Ed ancora: “Perché li hai banditi proprio in e sulla Terra, mentre nell’Infinito orbitano pure milioni di altri mondi e soli, i cui abitanti possono affrontare indisturbati il loro mutamento di correzione e purificazione senza essere esposti a simili piaghe e solamente noi, che ci chiami ‘figli Tuoi’, per i quali Tu sei venuto proprio su questo piccolo globo terrestre e qui hai sofferto e sopportato proprio a causa loro, perché siamo dunque proprio noi quelli che da un lato siamo i favoriti, dall’altro lato però siamo proprio i più tormentati ed esposti a tutte le seduzioni e tentazioni?”

33. Miei cari figlioli, questo rimprovero che voi Mi fate qui, è da parte vostra, pensato come uomini di questa vostra Terra, del tutto naturale, ed Io Mi devo perciò giustificare presso di voi, affinché, sebbene l’apparenza non lo testimoni, pure riconosciate che Io sono sempre l’affettuosissimo e più buon Padre, ed ho predisposto da tempo immemorabile tutto soltanto per il vostro meglio, e condurrò anche sempre tutto per il Bene dei Miei figlioli.

34. In una precedente Comunicazione già feci menzione di un angelo caduto, il quale trascinò con sé anche un’infinità di altri spiriti nella sua caduta. E nel “Governo della Famiglia di Dio”[1] vi ho anche spiegato che tutta la sostanza della sua intera essenza animica, venne poi suddivisa in particelle e legata nella materia da lui presa, ed ora, sul gradino del perfezionamento, ritorna un po’ alla volta nuovamente a Me[2]; inoltre, che tutto ciò che è nato sulla Terra, se non sono spiriti di altri mondi che vennero qui trasferiti per la vita di prova allo scopo del raggiungimento della Mia Figliolanza, sono tutti rimanenti parti del caduto, i quali devono poi percorrere la stessa via come tutti gli spiriti legati nella materia.

35. Inoltre, Io ho ancora detto che proprio questo spirito angelico caduto venne bandito là, proprio dove c’è il Mio semenzaio per i Miei Cieli, sulla Terra, che qui egli opera più di tutto, per dispetto a Me ed alle Mie disposizioni.

36. Vedete, tutto questo ve l’ho già spiegato precedentemente, ed anche il “perché” – perché dovevano esserci le più grandi tentazioni e pericoli proprio là, dove spiriti ed anime si sono posti per scopo di guadagnarsi il Mio Regno e di portare, in mezzo all’Inferno e dannazione, la croce della sofferenza e dell’Amore a Mio Onore ed a disonore del Mio più grande avversario; e che malgrado tutte le seduzioni e tutti gli apparenti piaceri con i quali Satana colma i suoi futuri rampolli, per attirarli nella sua rete e più tardi indennizzare ogni divertimento ed ogni piacere con mille tormenti dell’Inferno, pure ci sono delle anime su questa Terra che si oppongono a tutte le sue tentazioni, voltano la schiena a tutte le sue grandiose promesse e tengono alto, tra sofferenze e lotte, il vessillo della fede, dell’umiltà e dell’amore ed un giorno vorranno appartenere non a lui, ma completamente soltanto a Me! –

37. Quando Satana si separò da Me, dovetti lasciare a lui ed al suo seguito la propria libertà, libertà che ogni spirito deve avere, per poter diventare spirito libero degno di Me.

38. Il ritorno a Me deve avvenire dall’interiore e spontaneamente, non con regole coercitive; proprio per questa ragione devo sopportare il comportamento di questo Mio grandissimo avversario con la sua cova e devo lasciarli agire ed operare come essi vogliono, fino a quando non pregiudicano il Mio Ordine stabilito.

39. Ma di tutto ciò che essi fanno, il risultato ha sempre per conseguenza proprio il contrario e l’opposto di ciò che vogliono ottenere, questo è il trionfo della buona causa che anche il male, anzi il peggiore di ciò che la Creazione ha da mostrare, deve e può contribuire soltanto al suo (ed al loro) proprio miglioramento e per l’inoltro del bene comune.

40. Proprio per questo Satana con il suo regno è anche confinato là dove gli è data l’occasione di tentare tutto ciò che gli è possibile, per far valere la sua teoria di vita contro la Mia; anzi, gli venne perfino permesso di tentare personalmente Me stesso durante il Mio cammino terreno, Io che non ero uno Spirito creato, bensì il Creatore di tutto il Creato (e di lui stesso). Infatti Io non lo evitai quando Mi incontrò come uomo[3] esposto a tutte le passioni umane, allora egli osò il tentativo anche con l’Altissimo, tentativo che gli venne pure concesso; ma con quale risultato lo sapete, affinché potesse poi col tempo riconoscere nel grande come nel piccolo che tutto il suo sforzo è inutile, ed attraverso così tanti corsi di tempo ha opposto invano opposizione, e precisamente contro Colui che lo creò, e Questi, se oggi volesse ritornar pentito, lo accoglierebbe a Braccia aperte come un “Figlio perduto”, così come vi ho già una volta rivelato nelle “Dodici Ore”, questo non accade in una volta, ma un po’ alla volta ed anche accadrà.

41. Quello che Io dissi dei Miei Cieli, che ogni spirito umano li porta in sé nel piccolo, tale e quale è nel petto di ogni uomo anche il germe dell’Inferno o la voglia di peccare e di agire contro l’Ordine Mio, oppure l’Inferno in piccolo.

42. Esso è lì perché la virtù senza la conoscenza del suo opposto, il vizio, non sarebbe virtù, e l’amore senza il suo contrario non sarebbe amore! Se non ci fosse l’oscurità, voi non sapreste apprezzare la Luce, se non ci fosse l’agghiacciante impressione del freddo, non comprendereste la piacevole sensazione del calore affluente un po’ alla volta.

43. Dove si trova il Mio “Semenzaio di figli”, qui doveva anche esserci la scuola della vittoria ed il dominio di tutte le passioni!

44. Cosa sarebbe la vita senza lotta? Un monotono trascorrere del tempo, senza esserne cosciente, come uno va e l’altro viene. La vita non avrebbe nessuno scopo, nessun sapore!

45. Così come il sale nelle vostre pietanze, in tutte le erbe, metalli, piante, perfino nell’aria ed anche nel vostro stomaco per la giusta digestione costituisce un elemento importante che stimola alla vita e la favorisce proprio mediante tale stimolo, tale e quale è il sale della vita spirituale, la tentazione o la tendenza (inclinazione) a pensare diversamente ed agire diversamente da come si dovrebbe agire veramente. Proprio con questi opposti e questi mezzi stimolatori viene rafforzata la vostra parte migliore, la vita fisica e spirituale in voi viene conservata attraverso questo nutrimento, assicurata la sua sopravvivenza ed aumentata la gioia di aver conquistato ancora un nuovo gradino del perfezionamento, e precisamente – di averlo conquistato con la lotta e la rinuncia, mentre al contrario, nel progresso senza impedimenti, non sareste coscienti del progresso stesso.

46. Quando il sole del mattino fa scendere i primi raggi sui campi della vostra Terra, come giubilate voi incontro all’intera natura vivente! Tutti gli esseri, ognuno a modo suo, cinguettano, tubano o ronzano il loro cantico alla Luce ed al loro Donatore; perfino la goccia di rugiada, che sospesa alla foglia di una pianta di muschio si riveste col bagliore adamantino, riflette su di essa a volta il grande emisfero di luce e, risplendendo, si rallegra per così dire della luce (del giorno) ritornata dopo l’oscurità! E perché? Perché dalla sera fino al mattino seguente la notte o l’oscurità ha fatto sentire a tutte le creature viventi il valore della luce!

47. Così è anche riguardo allo spirituale! La soave coscienza dell’amore spirituale, progresso spirituale e vita animica spirituale più elevata, viene riconosciuta dall’anima di un essere creato solamente allora, quando ha riconosciuto gli abissi e le errate vie che l’hanno minacciata sul suo sentiero di prove; soltanto allora, quando l’anima ha conquistato un piccolo gradino, si rallegra di questo e rinnova tutte le forze per la conquista di uno successivo e così aumenta lo stimolo, la gioia e la benedizione non così tanto per la condizione migliorata che si raggiunge, ma per gli ostacoli che si sono superati.

48. Vedete, figli Miei, che cosa sarebbero tutti i Cieli senza l’Inferno! È quanto manca ad altre creature in altri soli e mondi in beatitudine, beatitudine che è riservata soltanto ai figli Miei, perché le altre creature in altri mondi e soli conoscono solo luce e poca o niente affatto oscurità.

49. Avete ora ancora rimproveri da fare del perché l’Inferno sta così vicino a voi e perfino in voi? Oppure non vorreste, ringraziandoMi, forse domandarMi più Inferno, affinché possiate lottare ancora di più, soffrire ancora di più, solo per meritare il Nome di “Figli Miei” in più abbondante misura?!

50. Siate perciò tranquilli, Io so che cosa vi serve per la scuola di prove, non chiedete più di quanto vi viene dato da Me, e siate assicurati – avete abbastanza con quello che vi carica la Mia amorevole Mano; se fosse di più, allora sarebbe una mano punitiva, e questa Io, quale Padre vostro, non ce l’ho![4]

51. Ora vi ho così mostrato, come perfino l’assoluto cattivo, anzi il cattivissimo nell’intera Creazione, con il suo fare ed operare, viene lo stesso da Me impiegato e sfruttato per la benedizione di tutto il vivente, e come Satana con i suoi assistenti, invece di nuocerMi, deve contribuire nell’insieme proprio per la massima benedizione![5]

52. Ora vogliamo passare al vostro luogo di dimora, la terza parola sopra data: la “Terra”, affinché possiate vedere anche lì nuovamente l’Amore e la saggia Accortezza del Padre vostro in tutta la Sua Magnificenza!

53. Con l’espressione della Parola “Cielo”, (Himmel) dovete aumentare la vostra voce e con la parola “Inferno” (Hölle) la dovete abbassare, avrete già notato che per l’espressione di ognuna di queste parole ha luogo un differente movimento muscolare nell’organo della lingua, e vedete, con l’espressione della parola “Terra” (Erde) questo movimento muscolare è di nuovo differente, dovendo per questo aprire ampiamente la bocca. [Tre differenti specie di suono].

54. Vedete, con l’espressione di queste tre parole nella vostra lingua ed i movimenti dell’organo del linguaggio a questa appartenente, è tutto così ordinato che gli spiriti, i quali conoscono meglio di voi le formule di rispondenza della Creazione, trovano nei movimenti dei muscoli nella bocca già tutto scritto ed annotato cosa ha da significare l’una o l’altra parola pronunciata.

55. Con la parola “Cielo” (Himmel) avete visto com’è collegato l’innalzamento della voce con la descrizione dettagliata della stessa, con la parola “Inferno” (Hölle) dove la bocca nell’espressione deve venir chiusa come una tana, non vi sarà sfuggito lo stretto legame di questo movimento muscolare e la descrizione dell’Inferno, dove inoltre la parola “Cielo” (Himmel) viene pronunciata con lo sguardo verso l’alto e l’”Inferno” (Hölle) con lo sguardo verso il basso – e certamente mai verso l’alto – ed infine “la Terra” (Erde) con l’apertura della bocca proprio in larghezza.

56. Abbiamo discusso le prime due, adesso ci rimane ancora solo l’ultima parola espressa in larghezza e la sua rispondenza spirituale, la Terra stessa quale vostra dimora, per sottoporla ad una più accurata riflessione.

57. Che per la parola “Terra” (Erde) si debba dilatare ampiamente la bocca, anzi che con l’espressione di questa parola si debba tirare su le labbra e mostrare la bianca fila dei denti, significa che, nel senso spirituale della Terra, come lì le labbra vengono tirate su come una tenda e mostrati i denti, con la Terra nel senso spirituale viene tirata indietro la parte più tenera, vale a dire la carne e sono da prendere in considerazione le più solide, compatte parti – il morale, oppure i denti.

58. Ebbene vedete, Miei cari figlioli, nella rispondenza spirituale i denti significano quali parti solide simili alle ossa, il costante e primo arresto nell’uomo tanto quanto nella Terra, che in primo luogo dona all’aspetto del viso una bella forma, quella del bello morale all’intero esteriore dell’uomo, ed in secondo luogo, nella Terra perfino come corpo, genera la sua forza di vita interiore, il bello della superficie della stessa.

59. I denti significano inoltre anche l’animico-morale, il primo organo spirituale digerente che dovrebbe separare nella vita mondana il bene dal male; e come nella bocca per la masticazione dei cibi con i denti si mescola il sale nei succhi gastrici della saliva, tale e quale è il sale corrispondente allo stimolo di agire sempre contro il bene. E lottare contro questo stimolo ed anche alla fine vincere, è il vostro compito principale.

60. Qui sulla Terra voi ricevete tutto mescolato, bene con male, amore con odio e vita con morte; questo significa che facilmente si mescolano entrambi l’uno con l’altro, oppure ogni cosa si trasforma facilmente nel suo polo opposto.

61. Se avete abbastanza forza di espellere il cattivo e maligno, allora il male, ogni qual volta possa avvicinarsi a voi, non farà nessuna impressione duratura sulla vostra anima e, nell’aldilà, scomparendo del tutto, solamente il bene sarà il vostro vero valore!

62. Che con l’espressione della parola “Terra” voi dovete allargare molto la vostra bocca in direzione orizzontale, significa nella rispondenza, che la vostra Terra sotto l’aspetto spirituale, sebbene fisicamente piccola, giunge lontano oltre tutti i sistemi solari, anzi fino ai Miei Cieli; essendo questo piccolo pianeta, per primo, la dimora dei Miei figlioli, e per secondo, è stata anche la Mia, dove attraverso sofferenza e morte ho riportato la vittoria sul male.

63. Se voi conosceste un po’ meglio questo linguaggio dello spirito, scoprireste in ogni parola che si riferisce a Me, il senso spirituale più importante e molto più grande e non vi contentereste della comprensione della parola – simile alla corteccia – ma provereste molta più gioia e beatitudine nel contenuto interiore di quanto vi è venuto in senno.

64. Inoltre trovereste poi che ogni popolo, a seconda del suo gradino spirituale in cui si trova, in alto, più in alto, o al massimo, si rivelerà nelle sue parole ed espressioni riferite a Me; oppure credete forse, come credono di dimostrare i vostri filologi, che le lingue siano state inventate? Oh, qui siete in grosso errore!

65. Le parole non sono sempre state fatte con gli oggetti inventati e nuovi bisogni di un popolo, ma la lingua – quale prodotto dello spirito – andò sempre in parallelo con la concezione spirituale di un popolo. Lo potete vedere voi stessi dalla storia delle nazioni, come con l’ascesa o il tramonto di una nazione anche la sua lingua si elevava o tramontava, e con la scomparsa di una nazione scompariva anche completamente la sua lingua (come lingua vivente).

66. Il linguaggio è l’espressione dell’anima,[6] più il linguaggio è alto e bello, tanto più grande è l’intensità della sua espressione, cosa che solo gli spiriti sanno apprezzare, oppure i risvegliati mediante il Mio Amore e Grazia, i quali poi sotto i differenti cambiamenti dei muscoli della bocca e della gola, tra i suoni cinguettanti, schioccanti, gorgheggianti e fischiettanti che combinati così o così stabiliscono l’una o l’altra parola, scoprono un superiore significato spirituale che vi è divenuto incomprensibile come i geroglifici di un Paradiso perduto!

67. Così la Terra è anche in ciò differente da molti altri mondi. Mentre in quelli domina un solo modo d’esprimersi (linguaggio) e tutte le creature percorrono solamente l’una e la stessa via, sulla Terra esistono migliaia di lingue differenti, come sottospecie di una sola[7] e così in questo modo all’abitante della Terra, oltre alle molte prove della sua pazienza e perseveranza, gli s’impone ancora questa che egli, se vuole essere in relazione con i fratelli di altre nazioni, deve imparare la loro lingua per far comprendere loro cosa egli pensa e sente, oppure, se vuole imparare qualcosa dai suoi fratelli stranieri o comunicare qualcosa lui stesso, egli deve farsi capire in quella lingua.

68. Fin dove osservate la Terra, dai popoli più selvaggi fino a voi nazioni civilizzate, vedete la piccola Terra con i suoi spiriti irrequieti estendersi su tutto il conosciuto. Veramente ovunque fa leva il proprio interesse personale; solamente questo fa incontrare i popoli, imparano a conoscersi, apprezzarsi e ad amarsi l’un l’altro.

69. Gli esploratori della natura, delle stelle, dell’interno e della superficie della Terra, cedono le loro scoperte all’umanità come bene comune, scoperte che Io ho fatto trovare al singolo per Grazia; essi eseguono, anche senza saperlo, soltanto i Miei e non i loro Piani, e così educo l’anima di questa Terra, che un giorno per un breve tempo fu anche la Mia dimora, per una vita migliore.

70. Ora i pensieri degli uomini con velocità fulminea corrono da un polo all’altro, ed essi stessi si aggirano da un luogo all’altro su strade ferrate simili ad una bufera di vento.

71. Le strade sono di ferro e la maggior parte che vi viaggia sopra ha il cuore anche di ferro (almeno per i loro fratelli umani); ma non importa. I Miei Scopi attraverso le veloci comunicazioni tra città e villaggi ed al riunirsi di uomini che abitano in tali luoghi, vengono favoriti più di quanto credono tutti i costruttori e proprietari di ferrovie.

72. Io ho qui – Cielo, Inferno e Terra, oppure spiritualmente, uomini buoni, cattivi o materialmente pensanti, spesso messi insieme alla rifusa in un vagone. Con la salita essi erano ancora pressappoco ognuno nella propria opinione, con la discesa forse l’Inferno ha strappato dal Cielo e dalla Terra una durevole scintilla istruttiva dalla conversazione che (l’interessato) non dimenticherà mai più per tutta la sua vita.

73. Così eseguo i Miei Piani approfittando anche di questo viaggio insieme, ciò che prima era separato da rigidi circoli delimitatori, lì faccio subentrare la dimenticanza dei pregiudizi, e sebbene l’interesse personale, l’impulso per i piaceri ed il danaro è la ragione del perché gli uomini s’incontrano, viaggiano in altri paesi, si espongono a pericoli di ogni genere, così ho raggiunto anche il Mio scopo, vale a dire lo scopo dell’affraternamento. Adesso ci vuole solamente anche un potente colpo ed un impulso spirituale a questo e gli uomini staranno qui come fratelli, uniti, per seguire Me quale l’eterno Pastore! Allora il significato spirituale della Terra sarà anche adempiuto, – poi sarà il tempo nel quale Io personalmente ritornerò tra voi, dopo che gl’indocili saranno allontanati e saranno rimasti soltanto i volonterosi.

74. E così, Miei cari figlioli, voi vedete, come Cielo, Inferno e Terra, nel grande come nel piccolo, devono seguire solamente gli Scopi dell’Amore, l’Idea fondamentale della Mia Creazione.

75. Ma non calcolate secondo gli anni, per ciò che vi ho or ora qui detto, presso di Me il tempo non esiste! Io non conosco né giorno né notte per misurare spazi di tempo; presso di Me è sempre giorno, sempre splende il Sole dell’Amore che splende e splenderà per tutti finché tutti avranno trovato la via che conduce a Me, al loro affettuosissimo, buonissimo Padre!

76. Ora Io credo che anche tu puoi essere soddisfatto con questo supplemento, esso è di nuovo una luce nelle grandi valli della Mia Creazione. Riflettete bene quale Amore e Grazia Io vi concedo da quando vi porgo così tanto Pane spirituale, affinché nessun dubbio possa sorgere nel vostro petto, che ciò che voi vedete non sia dalla Mano del Padre!

77. Questo, per conforto con la Mia Benedizione! Amen!

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1. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert LICHT, LEBEN & LIEBE

Bedeutung von Licht, Leben und Liebe und die Rolle ihrer Gegensätze (30.6.1870)

1. Du hast hier drei Worte gewählt. Richtiger und umfangreicher konntest du nicht wählen im ganzen Wortreichtum einer menschlichen Sprache; denn diese Worte bezeichnen den Inbegriff alles Geschaffenen, das Fortbestehen desselben und dessen Dauer!

2. Siehe, alles, was von Mir geschaffen ist, wurde im Lichte geschaffen, Leben ihm gegeben und aus Liebe ewig nie mehr vernichtet.

3. Was gibt es wohl in dem großen Kreise der Unendlichkeit, das nicht diesen drei inhaltschweren Worten seine Existenz und seine ewige Fortdauer verdankte?

4. Mit dem Licht beginnt das Leben, mit dem Leben die Liebe. Das Licht repräsentiert die schöpferische Kraft, die ewig Neues gebärt, immer ausströmend nach allen Richtungen der Unendlichkeit, Leben erweckend, das Finstere verscheuchend und dann durch die Liebe das Erhalten des Geschaffenen und immer neues Schaffen bedingend!

5. Mit dem Licht entwickelt sich die Wärme, die Wärme entspricht dem Leben; denn wo Kälte herrscht, hört das Leben auf, da hat die Liebe keinen Anhaltspunkt mehr; denn auch die Liebe ist nichts anderes als der entzündete Eifer, alles vollkommen glücklich und gesättigt zu sehen.

6. Wo also das Licht mit seinen sanften Strahlen die zerstreuten Elemente zur Anziehung und Abstoßung anregt, da erzeugt sich durch dieses Regen und Assimilieren die Wärme oder, wo es sich regt, da ist Leben.

7. Das Leben aber will gesättigt, will alles in allem sein, und das kann es nur durch die Liebe werden.

8. Die Liebe will das Leben erhalten, während der Haß es zerstören will. Wo ihr hinblicket, dort werdet ihr diese Elemente im Kampfe mit den Gegenpolen finden.

9. Licht hat den Kampf mit der Finsternis, Leben mit dem Tode und Liebe mit dem Haß als Gegenpol zu führen. So sehr die ersteren alles erhalten und anziehen wollen, ebenso wollen die anderen alles abstoßen und zerstören.

10. Ihr seht also in dem Vereine der ersten drei Meine Gottheit, als ewigen Erhalter alles Geschaffenen, und in den letzten drei den Gegenpol, den Satan mit seiner Kälte und seiner Zerstörungswut.

11. So zieht sich der Kampf vom Engel angefangen bis zum letzten, härtesten und gebundensten Geist in der Materie hindurch; stets kämpfend erringt die Liebe durch das Licht das Leben und zerstört die Finsternis mit dem Tode und dem Haß.

12. Hier habt ihr also in diesen drei Worten mit ihren Gegensätzen das einzige Erhaltungsprinzip für alles Geschaffene.

13. Als Ich, das Licht Selbst, Mich entschloß, auch außer Mir Geister zu schaffen, die Mich lieben, Mich verstehen und Mir nach und nach gleichkommen sollten, da ward der erste Impuls gegeben des Werdens; deswegen leset ihr in den mosaischen Büchern: “Alles war wüst und leer, und der Herr schuf das Licht!”

14. Mit dem Licht erwachte die Tätigkeit der Elemente, und Geister begannen sich ihrer selbst bewußt zu werden, sich anzuziehen, sich abzustoßen. Es begann mit dem Licht das Leben; denn auch der Zerstörung, so scheinbar grausam sie oft ist, liegt der höhere und schönere Zweck zugrunde, dem allerhöchsten Licht näherzukommen, indem die niederen Formen verlassen werden, um höhere, dem allgemeinen Lichte näherstehende anzunehmen.

15. Sobald also Licht und Leben erwacht war, sobald das Geschaffene anfing seines Daseins sich zu freuen im Glanze des ewigen Grundlichtes aus den Himmeln, da ward der dritte Gedanke erweckt, der alle diese Geschöpfe der sicht- und unsichtbaren Welt vereinen sollte; es war die Liebe, der Grundgedanke des Lichtes und des Lebens, der alles, was sich nun seiner Existenz freute, stets vervollkommnend ewig erhalten wollte.

16. So wurden die reinsten Engel, die Liebe in Person, mit dem größten Lichte ausgestattet und des intensivsten Lebens halber ausgesandt, von der Fülle ihres eigenen Ichs allen andern lebenden Wesen von dem Gnadenstoff mitzuteilen, den sie in solchem Maße zur Verfügung erhalten hatten.

17. Die andern Wesen, dadurch gestärkt, erleuchtet und erwärmt, vereinten sich, erkannten ihr hohes Ziel, und jubelnd und kämpfend streben sie demselben nun entgegen. Freudig zerbricht der niedere Geist seine Hemmschale, die ihn hinderte, vorwärtszuschreiten; er zerstört seine eigene Existenz, um zu einer höheren zu gelangen, wo er mehr Licht, mehr Leben und mehr Liebe von dem alleinigen Urquell all dessen einsaugen kann.

18. Das also, was ihr blindlings Zerstörung nennt, ist nichts anderes als ein Sichfreimachen zu einer höheren Stufe, da ein Geist schon seit seiner Gefangennehmung in der Form die Materie dulden mußte und nur den Moment abwartet, wo diese Fesseln fallen, und er, einzeln oder vereint durch das Band der Liebe mit tausend andern Gleichgesinnten, im großen Kreise der Schöpfungen einen höheren Platz einnehmen kann.

19. Die Liebe, die allbeseligende Wärme, die dem Urlicht entströmt, sie ist es, die den Geist antreibt, sein Geschick selbst zu vollenden und so stufenweise zurückzukehren zum Urquell des Lichtes, von Dem er ausgegangen ist.

20. So ergeht es allen Engelsgeistern. Nannten ja doch schon eure Vorgänger den einen, obwohl jetzt gefallenen Engel, “Luzifer” Lichtträger.

21. Ja, er war ein Lichtträger durch alle weiten Räume Meiner Schöpfung; aber weil er, sich seiner unermeßlichen Gnade von Mir aus bewußt, mit einer Macht sich ausgestattet sah wie kein anderer, so verwandelte sich seine durch sein Licht zu entwickelnde Wärme in zu großer Heftigkeit in das Entgegengesetzte der Liebe, in Haß, gerade gegen Den, Der ihn mit so vieler Macht bekleidet hatte; und noch jetzt ist er, ein gefallener Engelsfürst, Mein eifrigster Gegner, der nur noch eine kurze Zeit frei bleiben, dann aber genau wird wählen müssen, ob er Meine ersten drei großen Worte der Schöpfung annehmen oder bei ihren Gegenpolen verharren will!

22. Mittelwege zu wählen und geschicktes Ausweichen gegen Mein Drängen, zu Mir zurückzukehren, wird ihm nicht lange mehr gelingen; er wird bald sich kategorisch erklären müssen, ob er zum ewigen Leben des Lichtes und der Liebe oder zum ewigen Tode der Finsternis und der Kälte sich wenden will.

23. Und auch ihr Menschen, denen Ich mittels Meines Gnadenlichtes einen Funken göttlichen Lebens in eurer Seele angezündet habe, bedenket doch, was ihr eigentlich im Herzen tragt! Ihr traget göttliches Licht, Leben der Liebe, von eurem Vater in der Brust!

24. Er gab euch diese Dreifaltigkeit als Pfand eures Ursprungs, eures Anfangs und eures Endziels: verscherzet nicht so leichtsinnig diese göttlichen Geschenke, die ihr, ihrer bewußt, als Gnadengeschenk vor Millionen anderer Geschöpfe voraushabt. Begreifet wohl das göttliche Licht, geschenkt und eingehaucht mit Liebe, welches euer Seelen und Geistesleben ausmacht; gedenket des Gebers, Der euch als Kinder einst mit Seinem Blute unter herbsten Leiden erkauft, wieder zu dem machen will, was ihr in dem großen Kreis der geschaffenen Wesen sein sollt; vergesset nicht, es ist Seine Liebe, die euch zum ewigen Leben führen möchte, indem Er euch das Licht der Erkenntnis und göttlichen Bewußtseins angezündet hat.

25. Strebet nach der Vollkommenheit, die euch als geschaffenen Wesen zu erreichen möglich ist, damit ihr außer den erhaltenen drei Geschenken diese einst in höheren Potenzen ertragen könnt! – Denn Mein göttlich Licht, ausstrahlend aus Mir in alle weiten Schöpfungsräume, hat keine Grenzen, stets neues Leben erweckend will es alles Geschaffene einst liebend vereinen und um Den sich scharen sehen, Der das höchste Licht des Lebens und der Liebe ist.

26. So, Meine lieben Kinder, betrachtet diese drei Worte, sie haben den Urborn alles Seins in sich, sie sind die Grundfundamente alles Geschaffenen, ohne sie gibt es kein Wesen und kein lebendes Geschöpf. Wo sie mangeln, hat aller Fortschritt aufgehört, da ist der Tod, die Finsternis und der ewige Haß!

27. Dort steht ein Lebensengel mit einer Siegeskrone und angetan mit einem Lichtkleid, zum Beweis, daß die Dreifaltigkeit der Gotteseigenschaften stets siegen wird, und verbergen muß sich bis in die innersten Winkel der Erde, wer dagegen sich sträubt und dem Lichte die Finsternis, dem Leben den Tod und der Liebe den Haß vorzieht!

28. Vorwärts, Meine Kinder, drängt alles; die Liebe, die nie gesättigte Liebe, die alles gibt, um alles wieder zurückzuerhalten, das Licht, das alles erleuchtet, damit jeder finstere Winkel aus der Schöpfung verbannt werde, und das Leben, das nur Bewegung, Wechsel der Formen und Fortschritt von einer Stufe zur andern bedingt! Alle drei rufen euch zu: “Ohne uns keine Welt, keine Vergangenheit und keine Zukunft! Wir sind deren Träger im Innersten des höchsten Herrn; wir sprechen Sein ganzes ,Ich` aus!”

29. Also vorwärts, ihr Abkömmlinge des Lichtes! Schwinget euch hinauf, dorthin, wo keine Sonne mehr untergeht, kein Tod mehr mit dem Leben wechselt, und kein Streit, kein Zorn noch Haß das schöne harmonische Konzert der Liebe unterbricht!

30. Höret die Engelsharmonien, die durch diese drei Worte getragen durch alle Unendlichkeiten dringen, sie sind der immerwährende Lobgesang des einen und einzigen Herrn und Schöpfers, eures Vaters, Der nur darin Sein ganzes Glück und Seine Seligkeit findet, wenn Er sieht, daß die Geschöpfe, die Er geschaffen hat, sich Seiner freuen, Ihn lieben und stets mehr begreifen lernen. Die so oft mißdeutete Dreifaltigkeit ist nur in diesen drei mächtigen Worten und liegt im Kleinen in jedem geschaffenen Wesen, mit dem Keim sich ausbilden zu können bis zur höchsten Potenz eines Lichtengels, der an den Stufen des Herrn aller Himmel steht!

31. Kinder, erkennet euer großes Geschenk! Seid stolz darauf, Meine Kinder werden zu können, frohlocket! Es wird einst eine Zeit kommen, wo ihr, mit der geistigen Sehe begabt, die unermeßlichen Räume der Ewigkeit durchblicken und von dem Throne des Vaters bis zum letzten Raum, wohin nur ein Lichtstrahl noch dringen kann, die Grundprinzipien Meines Wesens, verteilt in Millionen und Millionen Wesen, in dem großen harmonischen Lobgesang zu Seiner Ehre werdet vernehmen können!

32. Trachtet also danach, dieser Stufe der Aufklärung würdig zu werden; trachtet danach, im wahren Sinne Meine Kinder zu werden, und ihr werdet dann fühlen, daß:

33. Wohl in allen Räumen und Sternen,
In unermeßlichen Weiten und Fernen
Des Vaters Licht und Leben nur strahlet.
Wo Seine Liebe mit Großem nicht prahlet
Und nur im Kleinen Er suchet zu finden,
Was Seinen Geist ans (Un)Endliche könnt’ binden!
Da ist das Leben des Lichts und der Liebe
Als das Höchste vom rein göttlichen Triebe.
Drei ist die Zahl der inhaltschweren Worte,
Sie tönen fort und fort von Ort zu Orte.
Laßt nie sie verhallen, die himmlischen Töne,
Die allein nur entwickeln das geistig Schöne!
Wo Licht, Leben und Liebe nicht wehet,
Da alle Freude der Schöpfung vergehet;
Wo aber sie alle im Frieden stets walten,
Da wird sich des Vaters Lieb’ auch entfalten!
D’rum getrost nur gebaut auf Vaters Segen,
Er wird ja geben, woran jedem gelegen:
Des Lichtes Strahl, des Lebens Reiz und der Liebe Freuden,
Ob derowegen auch die Gefall’nen euch meiden Verharret bei Mir –
im Lichte, im Leben und in der Liebe,
Ihr pflegt so der Schöpfung Gott-geistige Triebe.
Nur wer mit diesen drei Worten sich weihet
Dem höchsten Vater, als Sein Kind sich erfreuet,
Der hat den Grundstoff, die Liebe,
als besten Samen Zur Kindesstatt bei Mir, und somit – Amen!

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1st Secret of Life – Jesus elucidates LIGHT, LIFE & LOVE

30 June 1870

YOU have here chosen three words. You could not have chosen more correctly and comprehensively within the whole vocabulary of a human language, for these three words denote the quintessence of all creation, its continued existence and duration.
You see, everything I created was created in the light; it received life and out of love it was not ever annihilated.

Is there anything in the great sphere of infinity that does not owe its eternal permanence to these three so significant words?
With light there begins life and with life, love. The light represents the creative power, which keeps forever bringing forth new things, constantly streaming in all directions of infinity, awakening life, banishing darkness and then through love, preserving the created and perpetually bringing forth new creations.

Through light there develops warmth and warmth corresponds to life. For life ceases in the cold and love has no longer a footing as love is nothing else but a kindled zeal to see everything perfectly happy and satisfied.

Thus, wherever light with its gentle rays stimulates the scattered elements to attraction and repulsion, there warmth is produced through this stirring and assimilating, or wherever there is a stirring there is life.

However, life wants to be satisfied, it wants to be all in all, and that it can become solely through love.
Love wants to preserve life, whereas hatred wants to destroy it. Wherever you look you will find these elements in conflict with their opposites.

Light has to battle with darkness, life with death and love with hatred as their opposites. As much as the first want to preserve and attract everything, the others want to repulse and destroy it.

In the union of the first three you see My Deity as eternal preserver of all creation and in the latter three you see the Adversary, Satan, with his coldness and destructiveness.

Thus the conflict extends throughout matter, beginning with the angel and reaching to the last, hardest and most severely bound spirit. In a constant struggle love wins life through the light destroying the darkness with its death and hatred.
Therefore, you have here with these three words and their opposites the sole principle of preservation for all created things.
When I, the very light, decided to create also outside of Me spirits that I were to love Me, to understand Me and gradually become like Me, the first impulse for the coming into existence was given. This is why you read in the Mosaic books: “And the earth was without form and void, and the Lord created the light!”

With the light the activity of the elements awakened and the spirits began to become conscious of themselves and to attract and repulse each other. With the light began life, for destruction too, cruel as it may often seem, has at its root the higher and better purpose to get closer to the supreme light by abandoning the lower forms in order to assume higher ones, closer to the universal light.

Therefore, as soon as light and life had awakened, as soon as the created began to enjoy its existence in the radiance of the eternal primordial light from the heavens, the third thought was awakened, which was to unite all these beings of the visible and invisible world. It was love, the fundamental thought of light and life, which wanted to eternally preserve and perfect all that was now enjoying its existence.

Then the purest angels, personified love, were endowed with the greatest light and were sent out for the sake of the most intensive life to share with all the other living beings the abundance of grace placed at their disposal in such a great measure.

Thereby strengthened, enlightened and warmed, the other beings united, recognized their high goal and are now striving after it, rejoicing and struggling. The lower spirit happily breaks up the shell that retarded its progress. It destroys its own existence in order to reach a higher one where it can absorb more light, life and love from the sole primordial source of all things.

Thus, what you blindly call destruction is nothing else but a liberation towards a higher state, since spirit, already from the time of its imprisonment in a form, has had to suffer matter and is waiting for the moment when these shackles fall and it may, individually or united through the bond of love with a thousand other compatible beings, take up a higher place in the great sphere of creations.

It is love, the blessed warmth emanating from the primordial light, which encourages the spirit to perfect its own destiny and thus gradually return to the primordial source of light in which it has originated.

This happens to all angelic spirits. Already your ancestors called the one now fallen angel “Lucifer”, the light bearer.
He was, indeed, a light bearer throughout the vast spaces of My creation. However, conscious of the immeasurable grace received from Me, endowing him with a might none other possessed, the too intensive warmth, which developed through his light, changed into the opposite of love, into hatred towards the One who had endowed him with so much light. Still today he is a fallen angelic spirit, My most ardent opponent, who will not much longer be free and will then have to make a clear choice as to whether to adopt My first three great words of creation or remain with their opposites.

He will not much longer succeed in adopting a middle course and cleverly evade My urging to return to Me. Soon he will have to declare categorically whether he intends to turn to the eternal life of light and love or to the everlasting death in darkness and cold.

You humans too, for whom I by My light of grace have kindled a spark of divine life in your soul, do bear in mind what you are actually carrying in you heart! You carry in your breast a divine light, life and love from your Father.

He gave you this trinity in pledge of your origin, your beginning and your ultimate goal. Do not carelessly forfeit these divine gifts which, as gifts of grace, give you, who are conscious of them, an advantage over millions of other beings. Be aware of the divine light, given and instilled into you with love, which constitutes the life of your soul and spirit. Remember the giver who once paid dearly with His blood and with great suffering for you as His children and wants to make you once more into what you were meant to be in the vast circle of created beings. Do not forget that it is His love that wishes to lead you to life eternal by having kindled within you the light of cognition and divine consciousness.

Strive for the perfection that you as created beings are capable of attaining, so that in addition to the received three gifts you will one day be able to bear them in higher potencies. For My divine light radiating out of Me into all the vast spaces of creation has no limitations and, perpetually awakening new life, wishes to one day lovingly unite all created beings and see them surround Him who is the supreme Light of Life and Love.

In this way, My dear children, should you regard these three words. They contain the primordial source of all existence. They are the foundations of all creations and no being and living creature exists without them. Where they are absent, all progress has ceased; there is death, darkness and eternal hatred.

As proof that the trinity of God’s attributes will always be victorious, an angel of life is standing there with a crown of victory, clothed in a garment of light, and whosoever is in opposition and prefers darkness to light, death to life and hatred to love, will have to hide in the innermost corners of the earth.

Everything presses forward, My children: love, the never appeased love which gives all in order to recover all once more, the light which illumines everything so that every dark corner may be banished from creation, and life which gives movement, change of forms and progress from one stage to the next. All three are calling to you: “Without us there is no world, no past and no future! We are their carriers in the innermost of the Supreme Lord; we express His entire self!”

Therefore, go ahead, you descendants of the light! Rise upwards to where there is no longer a sunset, where no longer death alternates with life and where no strife, anger or hatred disrupts the beautiful harmony of the concert of love!

Listen to the angelic harmonies which, carried by these three words, permeate all infinities. They are the everlasting hymn of praise of the one and only Lord and Creator, your Father, who finds His complete happiness and bliss only when He sees the beings He has created rejoicing in Him and learning to love and understand Him more and more. The so often misinterpreted Trinity can be found only in these three mighty words and lies on a small scale in every created being as a germ, enabling it to develop to the highest potency of an angel of light standing in the presence of the Lord of all the heavens.

Children, do recognize your great gift! Be proud and rejoice at being able to become My children! There will be a time when you, endowed with spiritual vision, will be able to gaze through the immeasurable spaces of infinity and from the throne of the Father to the last space, where a ray of light can still penetrate to perceive the fundamental principles of My nature within millions upon millions of beings in the grand harmonious hymn in His praise.

Therefore, strive for becoming worthy of this state of enlightenment in the truest sense of the word!

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Secret de la Vie 1… Lumière, Vie et Amour

30 juin 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Vous avez choisi ici trois mots. Vous n’auriez pas pu les choisir plus correctement dans le vocabulaire entier d’une langue humaine; car ces trois mots dénotent la quintessence de toute la création, son existence et sa durée permanentes.

Vous voyez, tout ce que J’ai créé, a été créé dans la lumière, a reçu la vie, et par amour n’a jamais été annihilé.

Y a-t-il quelque chose dans la grande sphère de l’infini qui ne doive pas sa permanence éternelle à ces trois mots significatifs ?

Avec la lumière, commence la vie et avec la vie, l’amour. La lumière représente le pouvoir créateur, qui sans cesse engendre de nouvelles choses, rayonnant constamment dans toutes les directions de l’infini, éveillant la vie, bannissant l’obscurité et ensuite, grâce à l’amour, préserve le créé et apporte perpétuellement de nouvelles créations!

Avec la lumière se développe la chaleur, et la chaleur correspond à la vie. Mais là où règne le froid il n’y a plus de vie, l’amour n’y trouvant plus d’appui ; car l’amour n’est rien d’autre qu’une ardeur allumée pour voir tout parfaitement heureux et satisfait.

Ainsi, partout où la lumière avec ses doux rayons stimule les éléments dispersés à s’attirer et à se repousser, la chaleur est produite grâce à cette agitation et à cette assimilation, et partout où il y a de l’agitation, il y a la vie.

Cependant, la vie veut être satisfaite, elle veut être tout dans tout et cela ne peut être seulement que grâce à l’amour.

L’amour veut préserver la vie, tandis que la haine veut la détruire. Partout où vous regardez, vous trouverez ces éléments en lutte avec leurs opposés.

La lumière doit lutter avec l’obscurité, la vie avec la mort et l’amour avec la haine, son opposé. Autant les premiers veulent préserver et attirer tout à eux, autant les autres veulent les repousser et les détruire.

Dans la réunion de ces trois mots vous voyez Ma Déité en tant que Préservateur éternel de toute la création, et dans les trois derniers vous voyez l’Adversaire, le Satan, avec sa froideur et sa rage destructrice.

Ainsi le conflit s’étend depuis l’ange jusqu’à l’esprit le plus dur et le plus sévèrement lié dans la matière. Dans une lutte constante l’amour remporte la victoire sur la vie grâce à la lumière qui détruit l’obscurité avec sa mort et sa haine.

Donc, vous avez ici avec ces trois mots et leurs opposés le principe unique de conservation de toutes les choses créées.

Quand Moi, qui suis la lumière même, J’ai décidé de créer aussi à l’extérieur de Moi des esprits dans le but de M’aimer, Me comprendre et devenir graduellement comme Moi, la première impulsion pour la création fut ainsi donnée. C’est pourquoi vous lisez dans les livres de Moïse : “La terre était sans forme et vide et le Seigneur a créé la lumière!”

Avec la lumière s’éveilla l’activité des éléments et les esprits commencèrent à prendre conscience d’eux-mêmes, à s’attirer et à se repousser. Avec la lumière a commencé la vie; ensuite aussi la destruction, cruelle comme cela peut souvent sembler, mais avec à sa base le but le plus haut et le meilleur afin d’arriver tout près de la lumière suprême en abandonnant les formes inférieures pour en assumer de plus hautes, tout près de la lumière universelle.

Donc, aussitôt que la lumière et la vie furent éveillées, aussitôt que le créé a commencé à aimer son existence dans l’éclat de la lumière éternelle primordiale du ciel, le troisième concept a été éveillé afin d’unir tous ces êtres du monde visible et invisible. C’était l’amour, la pensée fondamentale de la lumière et de la vie, qui a voulu éternellement préserver et perfectionner tout ce qui aimait maintenant son existence.

Alors les anges les plus purs, amours personnifiés, furent dotés de la lumière la plus grande et envoyés pour la vie la plus intensive afin de partager avec toutes les créatures vivantes l’abondance des grâces placées à leur disposition dans une si grande mesure.

Ainsi renforcés, éclairés et réchauffés, les autres êtres se sont unis, ont reconnu leur haut but et luttent maintenant pour cela, avec joie et ardeur. L’esprit inférieur rompt heureusement la coquille qui a retardé son progrès. Il détruit sa propre existence pour en atteindre une plus haute où il pourra absorber plus de lumière, de vie et d’amour en provenance de la source unique primordiale de toutes les choses.

Ainsi, ce que vous appelez aveuglément la destruction n’est rien d’autre qu’une libération de l’esprit vers un état plus haut, car depuis le temps de son emprisonnement dans une forme, il a dû subir la matière et il attend depuis ce temps que ses chaînes tombent et qu’il puisse, individuellement ou uni par les liens de l’amour à des milliers d’autres êtres semblables, prendre une place plus haute dans la grande sphère des créations.

L’amour est cette chaleur bénie qui émane de la lumière primordiale, et qui encourage l’esprit à perfectionner son propre destin et ainsi à retourner graduellement à la source primordiale de lumière de laquelle il est issu.

Cela arrive à tous les esprits angéliques. Déjà vos ancêtres ont appelé celui qui est maintenant l’ange tombé “Lucifer”, c’est à dire : porteur de lumière.

Il était, en effet, un porteur de lumière partout dans les espaces immenses de Ma création. Mais parce qu’il se vit doté d’une puissance qu’aucun autre n’a possédée, tout en prenant conscience de la grâce incommensurable reçue de Moi, sa chaleur, que sa lumière devait développer, a été transformée avec une trop grande intensité en l’opposé de l’amour, à savoir la haine envers Celui qui l’avait doté avec tant de lumière. Aujourd’hui encore il est un esprit angélique tombé et Mon adversaire le plus ardent, mais il ne sera plus libre très longtemps et il devra alors faire un choix clair, soit adopter les trois premiers grands mots de Ma création, soit rester avec leurs opposés.

Il ne réussira pas non plus dans l’adoption d’une voie médiane en cherchant à éluder intelligemment Ma forte envie de le voir revenir à Moi. Bientôt il devra déclarer catégoriquement s’il a l’intention de se tourner vers la vie éternelle de lumière et d’amour ou bien vers la mort éternelle dans l’obscurité et le froid.

Vous aussi les hommes, chez qui Ma lumière de grâce a allumé une étincelle de vie divine dans votre âme, tenez compte de ce que vous portez en réalité dans votre cœur! Vous portez dans votre sein une lumière divine, la vie et l’amour de votre Père.

Il vous a donné cette trinité comme gage de votre origine, votre commencement et votre but suprême. Ne perdez pas par négligence ces cadeaux divins qui vous ont été donnés comme des cadeaux de grâce, prenez en conscience, car c’est un avantage par rapport à des millions d’autres êtres. Soyez conscient de la lumière divine, qui vous a été donnée et a été instillée en vous avec amour, car elle constitue la vie de votre âme et de votre esprit. Rappelez-vous que Celui qui vous a donné cela a également payé chèrement de Son sang, à travers de grandes souffrances, pour que vous puissiez devenir Ses enfants et veut vous faire rejoindre une fois encore ce à quoi Il vous a destiné, dans le vaste cercle des êtres créés. N’oubliez pas que c’est Son amour qui veut vous mener à la vie éternelle car il a allumé en vous la lumière de la connaissance et de la conscience divine.

Luttez pour la perfection que vous, en tant qu’êtres créés, êtes capables de réaliser, pour qu’en plus des trois cadeaux que vous avez reçus, vous soyez un jour capable de les porter à un potentiel plus élevé. Car Ma lumière divine rayonnant de Moi dans tous les espaces énormes de création n’a aucune limitation, elle éveille perpétuellement de nouvelles vies, et souhaite qu’un jour s’unissent affectueusement tous les êtres créés, afin qu’ils voient que c’est la Lumière suprême de Vie et d’Amour qui les entoure.

C’est de cette façon, Mes chers enfants, que vous devez considérer ces trois mots. Ils contiennent la source primordiale de toute existence. Ils sont la base de toutes les créations et aucun être ni créature vivante n’existeraient sans eux. Là où ils sont absents, tout progrès a cessé; il y a la mort, l’obscurité et la haine éternelle.

Comme preuve que la trinité des attributs de Dieu sera toujours victorieuse, un ange de la vie est debout là avec une couronne de victoire, habillée avec un vêtement de lumière, et tout ce qui lui est en opposition et préfère l’obscurité à la lumière, la mort à la vie et la haine à l’amour, devra se cacher dans les coins les plus secrets de la terre.

Tout va de l’avant, Mes enfants : l’amour, l’amour jamais apaisé qui donne tout pour de nouveau tout regagner, la lumière qui éclaire tout pour que chaque coin sombre puisse être banni de la création, et la vie qui donne le mouvement, le changement des formes et le progrès d’un état au suivant. Tous trois vous appellent en disant : “Sans nous il n’y a aucun monde, aucun passé et aucun avenir! Nous sommes leurs porteurs dans le plus intime du Seigneur Suprême; nous exprimons Son Moi entier!”

Donc, allez de l’avant, vous les descendants de la lumière! Élevez-vous vers là-haut où le soleil ne se couche plus, où il n’y a plus d’alternance des cycles de la mort avec la vie et où aucune lutte, colère ou haine ne perturbe la belle harmonie du concert d’amour!

Ecoutez l’harmonie angélique qui, portée par ces trois mots, pénètre dans toutes les immensités. Ils sont l’hymne éternel de louange du seul Seigneur et Créateur, votre Père, qui trouve Son complet bonheur seulement quand Il voit les êtres qu’Il a créés se réjouir en Lui, apprendre à L’aimer et à Le comprendre de plus en plus. La Trinité si souvent mal interprétée ne peut être trouvée seulement que dans ces trois mots puissants qui reposent à une petite échelle dans chaque être créée comme un germe, afin de lui permettre de se développer jusqu’à la puissance la plus haute d’un ange de lumière debout en présence du Seigneur de tout le ciel.

Les enfants, reconnaissez le grand cadeau qui vous a été fait ! Soyez fier et réjouissez-vous de votre capacité à devenir Mes enfants! Il y aura un temps où, doté de la vision spirituelle, vous serez capable de parcourir du regard les espaces incommensurables de l’éternité, et de percevoir, depuis le trône du Père jusqu’au dernier espace où seul un rayon de lumière peut encore pénétrer, les principes fondamentaux de Ma nature distribués en des millions de millions d’êtres dans le grand hymne harmonieux de Ma louange.

Donc, luttez pour devenir digne de cet état d’édification dans le sens le plus vrai du mot!

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Segreto di Vita 1… Luce, Vita ed Amore

Ricevuto il 30 giugno 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Tu hai scelto qui tre Parole. Non potevi scegliere più giustamente e più ampiamente in tutta la ricchezza di vocaboli di un linguaggio umano; infatti queste parole designano il concetto di tutto il Creato, il sussistere dello stesso e la sua durata!

2. Vedi, tutto ciò che è creato da Me, è stato creato nella Luce, gli venne data la Vita e per Amore mai più eternamente annientato.

3. Che cosa esiste nel grande circuito dell’Infinità che non dovesse la sua esistenza e la sua eterna continuazione a queste tre Parole ricche di contenuto?

4. Con la Luce ha inizio la Vita, con la Vita l’Amore. La Luce rappresenta la forza creativa, l’eterno partorir del nuovo, sempre defluendo in tutte le direzioni dell’Infinità, risvegliando vita, scacciando le tenebre e poi, attraverso l’Amore, la conservazione del Creato e sempre causando creazione nuova.

5. Con la Luce si sviluppa il calore, il calore corrisponde alla Vita; poiché dove domina il freddo, cessa la vita, lì l’Amore non ha più nessun punto d’appoggio; infatti anche l’Amore non è altro che lo zelo infiammato di veder tutto perfettamente felice e saziato.

6. Dove quindi la Luce con i suoi dolci raggi stimola gli elementi dispersi dall’attrazione e dalla repulsione, lì attraverso questo movimento ed assimilazione si genera il calore, oppure, dove si muove, lì c’è vita.

7. Ma la vita vuole essere saziata, vuole essere tutto in tutto, e questo lo può essere solamente attraverso l’Amore.

8. L’Amore vuole conservare la Vita, mentre l’odio la vuole distruggere. Dovunque voi guardate, lì troverete questi elementi nella lotta con i poli opposti.

9. La Luce ha da gestire la lotta con le tenebre, la Vita con la morte e l’Amore con l’odio, quale polo opposto. Quanto i primi vogliono tutto conservare ed attirare, tale e quale gli altri vogliono tutto respingere e distruggere.

10. Voi vedete dunque nell’unione dei primi tre la Mia Divinità, quale conservatrice eterna di tutto il Creato, e negli ultimi tre il polo opposto, Satana con la sua freddezza e la sua furia distruttrice.

11. Così si trascina la lotta iniziando dall’angelo fino all’ultimo, durissimo ed assai vincolato spirito nella materia; sempre lottando l’Amore attraverso la Luce ottiene la Vita e distrugge le tenebre insieme alla morte ed all’odio.

12. Qui avete così in queste tre Parole con i loro opposti l’unico Principio conservatore di tutto il Creato. –

13. Quando Io, la Luce stessa, Mi decisi di creare anche fuori di Me degli spiriti che dovevano amarMi, comprenderMi ed un po’ alla volta uguagliarMi, allora venne dato il primo impulso del divenire; per questo voi leggete nei libri di Mosè: “Tutto era deserto e vuoto, ed il Signore creò la Luce!” –

14. Con la Luce si svegliava l’attività degli elementi, e gli spiriti cominciarono a diventare consci di loro stessi, ad attrarsi ed a respingersi. Con la Luce cominciò la Vita; infatti anche la distruzione, per quanto sembri così crudele, ha spesso per base lo scopo più alto e più bello di avvicinarsi alla Luce suprema, venendo ad abbandonare le forme inferiori per assumere le più elevate che stanno più vicine alla Luce generale.

15. Appena fu risvegliata la Luce e la Vita, appena il Creato cominciò a compiacersi della sua esistenza nello splendore dell’eterna Luce fondamentale proveniente dai Cieli, allora venne risvegliato il terzo Pensiero, Pensiero che doveva riunire tutte queste creature del mondo visibile ed invisibile; esso era l’Amore, il Pensiero di base della Luce e della Vita che voleva conservare, sempre perfezionando, eternamente, tutto ciò che ora si compiaceva della sua esistenza.

16. Così i purissimi angeli, l’Amore in Persona, vennero dotati con la più grande Luce ed inviati, a causa della vita più intensiva, per comunicare dalla pienezza del proprio io a tutti gli altri esseri viventi della sostanza di Grazia che essi avevano ricevuto in tale misura a disposizione.

17. Gli altri esseri, con questo fortificati, illuminati e riscaldati, si riunivano, riconoscevano la loro alta meta, e giubilando e lottando, tendevano ora incontro alla stessa. Lo spirito basso rompeva con gioia il suo guscio ostacolante che gl’impediva di proseguire in avanti; esso distrusse la sua propria esistenza, per raggiungerne una più alta, dove poteva sorbire più luce, più vita e più amore dall’unica Fonte primordiale.

18. Quindi, ciò che voi chiamate alla cieca distruzione, non è altro che un liberarsi per un gradino più elevato, poiché uno spirito ha dovuto soffrire la materia già fin dalla sua cattura nella forma, ed ora aspetta solo il momento della caduta di questo vincolo, ed esso, da solo oppure unito con il legame dell’amore con mille altri dello stesso sentimento, può occupare un posto più alto nel grande circuito delle Creazioni.

19. L’Amore, il Calore onnibeatificante che sgorga dalla Luce primordiale, è quello che stimola lo spirito a compiere da sé il suo destino e così ritornare gradatamente alla Fonte primordiale della Luce, dalla quale esso è provenuto.

20. Così accade a tutti gli spiriti angelici. Già i vostri predecessori chiamarono quell’uno, anche se adesso è un angelo caduto, “Lucifero”, portatore di luce.

21. Sì, questi era un portatore di luce in tutti i vasti spazi della Mia Creazione; ma poiché egli, conscio della sua incommensurabile Grazia ricevuta da Me si vide dotato di un Potere come nessun altro, allora il suo calore, attraverso la sua luce troppo evolvente, per troppa grande violenza si tramutò nell’opposto dell’amore, cioè in odio, proprio contro Colui che lo aveva rivestito di così tanto potere; ed ancora oggi egli è, quale principe angelico caduto, il Mio più acerrimo avversario che rimarrà libero ancora per un breve tempo, ma poi dovrà scegliere precisamente se vuole accogliere le Mie tre prime grandi Parole della Creazione, oppure perseverare con i suoi poli opposti.

22. Non gli riuscirà più a lungo scegliere vie traverse ed abili schivamenti verso il Mio impulso a ritornare a Me; egli presto dovrà dichiararsi categoricamente se vuole volgersi all’eterna Vita della Luce e dell’Amore oppure all’eterna morte delle tenebre e del freddo.

23. Ed anche voi uomini, ai quali Io ho acceso una scintilla di Vita divina nella vostra anima per mezzo della Mia Luce di Grazia, riflettete che cosa veramente portate nel cuore! Voi portate Luce divina, Vita d’Amore del Padre vostro nel petto!

24. Egli vi ha dato questa trinità come pegno della vostra provenienza, del vostro principio e della vostra meta finale; non vi giocate con leggerezza questi Doni divini che voi, di essi consci, avete avuto in più come Doni di Grazia prima di milioni di altre creature. Comprendete bene la Luce divina, donata ed infusa con Amore, Luce che costituisce la vostra vita dell’anima e del vostro spirito; ricordatevi del Donatore che vi ha pagato un giorno quali figli con il Suo Sangue fra amarissime sofferenze, il Quale vuol far di voi ciò che dovete essere nel grande circuito degli esseri creati; non dimenticate, è il Suo Amore che vuole condurvi all’eterna Vita, avendovi Egli acceso la Luce della Conoscenza e della Coscienza divina.

25. Tendete alla perfezione che vi è possibile raggiungere come esseri creati, affinché possiate un giorno sopportarla, oltre ai tre Doni ottenuti, in potenza più elevata! – Infatti la Mia Luce divina, irradiando da Me in tutti i vasti spazi, non ha limiti, e risvegliando sempre nuova vita vuole un giorno riunire amorevolmente tutte le cose create e vederle schierarsi intorno a Colui che è la suprema Luce della Vita e dell’Amore!

26. In tal modo, Miei cari figlioli, dovete considerare queste tre Parole; esse hanno in sé la Sorgente primordiale di ogni essenza, sono le fondamenta di base di tutto ciò che è creato; senza di esse non esiste nessuna essenza e nessuna creatura vivente. Dove esse mancano, ha termine ogni progresso, qui c’è la morte, le tenebre e l’eterno odio!

27. Là c’è un angelo della Vita con la corona della vittoria e vestito con una veste di Luce per dimostrare che la trinità delle Caratteristiche di Dio riporta sempre la vittoria, e si deve nascondere fin nei più remoti angoli della Terra colui che vi si oppone e preferisce a queste l’oscurità alla Luce, la morte alla Vita e l’odio all’Amore!

28. Avanti, figli Miei, tutto incalza; l’Amore, l’Amore mai sazio che dà tutto per riavere nuovamente tutto, la Luce che tutto illumina affinché venga confinato dalla Creazione ogni angolo oscuro, e la Vita che ha per conseguenza solo movimento, cambio di forma e progresso da un gradino all’altro! Tutti e tre vi gridano: “Senza di noi nessun mondo, nessun passato e nessun futuro! Noi ne siamo i portatori nel più intimo del supremo Signore; noi esprimiamo il Suo intero ‘Io’!”

29. Quindi avanti, voi discendenti dalla Luce! Lanciatevi in alto là dove non tramonta più nessun sole, dove nessuna morte cambia più con la Vita, e nessuna disputa, nessuna collera né odio interrompe dell’Amore l’armonioso bel concerto!

30. Ascoltate le angeliche armonie che penetrano attraverso tutte le Infinità portate mediante queste tre Parole, esse sono il perpetuo cantico dell’Uno ed Unico Signore e Creatore, Padre vostro, il Quale trova tutta la Sua Felicità e la Sua Beatitudine solo quando vede che le creature che Egli ha creato gioiscono di Lui, Lo amano ed imparano a comprenderLo sempre di più. La Trinità così spesso male interpretata è solamente in queste tre potenti Parole e sta nel piccolo in ogni essere creato per potersi perfezionare con il germe fino alla suprema potenza di un angelo di luce che si trova sui gradini del Signore di tutti i Cieli!

31. Figlioli, riconoscete il vostro grande Dono! Siate orgogliosi di poter diventare figli Miei, esultate! Verrà un giorno un tempo dove voi, dotati della vista spirituale, guarderete attraverso gli spazi incommensurabili dell’Eternità e, dal Trono del Padre fino all’ultimo spazio dove penetra ancora un solo raggio di luce, potrete intendere i Principi fondamentali della Mia Essenza, ripartita in milioni e milioni di essenze, nel grande cantico armonioso per il Suo Onore!

32. Tendete perciò a diventare degni di questo gradino dell’illuminazione, tendete a diventare nel senso vero figli Miei, ed allora sentirete che:

Ben negli spazi e stelle tutte
in ampiezze e lontananze smisurate
del Padre irradia Luce e Vita solamente.
Dove il Suo Amore col grande non si vanta
solo col minimo cerca di trovare
ciò che ‘l Suo Spirito al (In)-finito potrebbe legare!

Là c’è la Vita della Luce e dell’Amore
quale supremo del divino Impulso puro.
Tre è il numero delle parole di contenuto grave,
esse risuonano di luogo in luogo continuamente.
Mai lasciate i suoni celesti attenuare,
che soltanto sviluppano il bello spirituale!
Dove Luce, Vita ed Amor non spira
là manca della Creazione tutto il compiacimento;
ma dove esse dominano sempre tutte in pace,
là si spiegherà l’Amor del Padre anche!
Perciò fiduciosi sulla benedizione Sua solo edificate,
Egli darà ciò, cui ognuno tiene:
il raggio di Luce, lo stimolo della Vita e la gioia dell’Amore,
anche se per questo vi scansano i caduti,
perseverate in Me – nella Luce, nella Vita e nell’Amore,
della Creazione di Dio voi così curate gl’impulsi spirituali.
Solamente chi con queste tre parole si consacra
al supremo Padre, quale Suo figlio si rallegra,
questi ha di base la sostanza, l’Amore, quale miglior semenza
per la Mia figliolanza, e quindi
Così sia!

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28. Ich lade zum grossen Abendmahl… Lukas 14:16-24 – I invite to the Great Supper… Luke 14:16-24

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flagge de  28. Predigt von Jesus… Das Gleichnis vom großen Abendmahle

28. Predigt von Jesus… Das Gleichnis vom großen Abendmahle
(27.03.1872)

Lukas 14:16-24
Er aber sprach: “Es war ein Mensch, der machte ein groß Abendmahl und lud viele dazu. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahles, zu sagen den Geladenen: ,Kommt, denn es ist alles bereit!` Und sie fingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: ,Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.` Und der andere sprach: ,Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.` Und der dritte sprach: ,Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen.` Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: ,Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein!` Und der Knecht sprach: ,Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da.` Und der Herr sprach zu dem Knechte: ,Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf daß mein Haus voll werde! Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen sind, mein Abendmahl schmecken wird!”`

01. Dieses Gleichnis zeigt euch Mein Streben, die Menschheit für Mich und Meine Lehre zu gewinnen, wie auch die vorhergehenden Verse in einem Gleichnis sagen, daß Ich nicht gekommen bin, die Gesunden, sondern die Kranken aufzusuchen und sie zu heilen. Ferner zeigte Ich in den früheren Versen dieses Kapitels, wie ein jeder beschaffen sein soll, der sich Mir oder Meinem Tische nähern will, daß nämlich Bescheidenheit oder Demut die erste Eigenschaft eines Menschen sein soll, der Mir nachfolgen will. Auch die weiteren Verse dieses Kapitels setzen klar auseinander, wie derjenige, der Mir nachfolgen will, sein Herz von allem abwenden und nur Mir untertan sein muß.

02. Es sollte sich daher ein jeder fragen, bevor er sich entschließt, Mir zu folgen, ob er auch Kraft und Ausdauer besitzt, sich stets unter jeglichen Umständen und Verhältnissen zum Banner Meiner Liebe und Glaubenslehre zu bekennen und dasselbe zu verteidigen. Daraus geht hervor – was Ich euch schon oft gesagt habe -, daß Mir zu folgen, Meine Worte zu vernehmen und auszuüben eine ernste Sache ist, die nicht leicht genommen werden darf, weil nur die im strengsten Sinne verantwortlich, also Sünder sind, welche das Gesetz oder Meinen Willen kennen und doch dagegen fehlen, wenngleich ihnen ihr Gewissen davon abrät. Deswegen heißt es auch am Schlusse dieses Kapitels: “Wer Ohren hat, der höre!”, was mit anderen Worten sagen will: Man lasse nicht Meine Worte zum einen Ohr hinein und zum andern hinausgehen, sondern nehme das Gehörte wohl in sein Herz auf, überdenke es und handle danach!

03. Um nun zum eigentlichen Gleichnis vom großen Abendmahl zurückzukehren, müssen wir wieder, wie in den meisten Fällen, mit der Worterklärung anfangen, wollen wir den tieferen Sinn Meiner Rede klar vor Augen haben.

04. Ich sagte also: Es gab jemand ein Abendmahl. Was ist nun unter einem ,Abendmahl` zu verstehen? – Das Wort ist zusammengesetzt aus ,Abend` und ,Mahl`. Es obliegt uns also zuerst, diese beiden Wörter einzeln näher zu erklären, dann auf die Bedeutung des zusammengesetzten Wortes und endlich auf seine Anwendung, wie Ich sie im Gleichnis machte, überzugehen.

05. ,Abend` ist das erste Wort und bezeichnet den letzten Teil eines Tages, wo die Arbeit aufgehört hat und man Ruhe und Stärkung in der folgenden Nacht bis zum andern Morgen sucht. Der Abend ist also eigentlich der Schlußstein alles Wirkens, das während des ganzen Tages vollbracht wurde. Und wenn der Abend Ruhe und Zufriedenheit bringen soll, so muß während des Tages natürlich alles das pflichtgemäß erfüllt worden sein, was man sich beim anbrechenden Morgen vorgenommen hatte, auszuführen.

06. Daß der Mensch, welcher den ganzen Tag geschafft und gearbeitet hat, sich am Abend auch danach sehnt, seine verbrauchten Kräfte wiederzuerlangen, um am morgigen Tag seinem Lebensberuf nachzugehen, versteht sich von selbst. Und da der Körper sowohl, als auch indirekt die Seele durch aufgenommene Nahrung das während des Tages Verbrauchte zu ersetzen sucht, führt das körperliche und seelische Bedürfnis die meisten Menschen zu einem Mahl, welches, weil es am Abend eingenommen wird, eben den Namen ,Abendmahl` erhalten hat zum Unterschied vom ,Mittagsmahl`, welches, inmitten des Tages eingenommen, denselben Bedürfnissen entspricht. Es hat aber nicht, wie das Abendmahl, das Ausruhen und die Wiedergewinnung der verbrauchten Kräfte zur Folge, sondern ihm folgt wieder nach kurzer Pause tätige Beschäftigung und Anstrengung. Das Mittagsmahl ist deswegen nur mit einem kleinen Ausruhen auf dem begonnenen Weg zu vergleichen, während das Abendmahl, als Schluß des Tages, außer zum Ausruhen auch noch nebenbei zum Überschauen des während des Tages Vollbrachten anregt, wobei nur demjenigen Ruhe und Zufriedenheit wird, welcher sich mit dem ruhigen Bewußtsein an den Tisch setzen kann, alles getan zu haben, was seine Pflicht oder sein Gewissen forderte.

07. Hiermit hätten wir die Bedeutung des Abendmahls, gemäß seinem tieferen Sinn, näher bezeichnet, und wir kommen nun zur zweiten Frage, nämlich warum – wie im Gleichnis angeführt wird – jemand Gäste zu seinem Abendmahl geladen hat.

08. Nun, hier ist wieder die Hauptsache der geistige Sinn dieser Handlung, welcher uns zum Verständnis dieses Bildes führt, das Ich in diesem Gleichnis Meinen Jüngern und den sonst Anwesenden ans Herz legen wollte.

09. Das Einladen anderer, um ein Mahl mit ihnen zu teilen, beruht auf der wichtigen Tatsache, daß der Mensch nicht allein Körper, sondern auch Geist ist, und daß, obgleich er oft nur Körperliches verrichtet, sein Geist und seine Seele dabei nicht vernachlässigt sein wollen. Es ist dies einer jener tiefen Beweise für die Doppelnatur des menschlichen Organismus, abgesehen von Meinem Gottesfunken, welchen Ich in euch gelegt habe. Selbst die Tiere fühlen dieses Bedürfnis des Beisammenlebens und sind nur im Sich-aneinander-Anschließen, also nur vereint, fröhlich und zufrieden.

10. Eure klugen Materialisten glauben, es sei die ganze Welt nur bewegt und erregt durch Kraft und bestehe aus Stoff – zwei Dinge, die sie aber selbst nicht recht erklären können. Sie sollten sich nur einmal bei einem einfachen Mahl selbst belauschen, dann würden sie leichter als bei allen anderen Forschungen erfahren, daß der Mensch zwei Seiten hat, aus Materiellem und Geistigem besteht, wobei das eine nur gedeiht und gesund ist, wenn das andere beteiligt wird. Sie würden sich überzeugen, daß eine Speise nur dann gedeihlich ist, wenn sie mit geistiger Nahrung, mit Liebe vermischt ist und so den beiden Hauptelementen des menschlichen Wesens entspricht.

11. Dieser unbewußte Drang der meisten Menschen, auch geistige Nahrung zu sich zu nehmen, ist der Grund, warum sie ein Mahl in Gesellschaft dem allein zu verzehrenden vorziehen, warum der Wunsch in jedem sich klar zeigt, auch andere zu einem Mahl einzuladen, und weshalb schon das Familienleben für die Gesellschaft bei der Mittags- und Abendtafel sorgt.

12. Daß auch dieses Bedürfnis nach fröhlichem Beisammensein ins Extreme ausarten kann, wobei der Mensch sein geistiges Ich ganz vergißt oder durch Berauschung sogar verliert, das gehört nicht in unsere Untersuchung, da Ich bloß von Menschen spreche, deren Geistiges noch die Oberhand über das Körperliche hat. Wir übergehen also diese beiden oft vorkommenden Fälle, in denen der geistig geschaffene Mensch, trotz seiner höheren Bestimmung, weit unter das Tier herabsinkt.

13. Wir sind an dem Punkt angekommen, wo wir das Abendmahl, sowie den Grund des Einladens erklärt hätten, und können nun zur näheren Betrachtung des Gleichnisses, wie Ich es Meinen Jüngern und den Pharisäern gegeben habe, schreiten.

14. In den vorangegangenen Versen dieses Kapitels wird euch gezeigt, wie Ich den Pharisäern und Höhergestellten einen kleinen Wink geben wollte, daß Bescheidenheit und nicht Stolz die Zierde des Menschen sei. Ich erwähnte da, daß es besser sei, sich als geladener Gast bei einem Mahle eher an den untersten als an den höchsten Platz zu begeben, damit einem nicht die Beschämung einer Zurechtweisung begegne. Ich sagte ihnen: “Wer sich selbst erhöht, soll erniedrigt werden, und wer sich erniedrigt, soll erhöht werden!”, was mit anderen Worten sagen will: Gebt nicht eurer Eigenliebe Gehör, um zu erfahren, was für einen moralisch- geistigen Wert ihr habt, sondern erwartet dieses Urteil von anderen, von Weiseren und Höhergestellten! So entgeht ihr jeder Zurechtweisung; denn wer sich auf diese Art selbst richtet, ist auch schon gerichtet.

15. Wenn Ich ihnen ferner sagte, daß ein Mensch, wenn er jemand einladet, mit dieser Einladung möglichst auch einen Akt der Bruderliebe verbinden soll, so tat Ich es, um ihnen zu zeigen, daß der Mensch bei jeder Handlung, auch bei der geringfügigsten, seines hohen geistigen Adels eingedenk sein soll. Deswegen sagte Ich ihnen: Verpflichte nicht andere zur Erwiderung eines Liebesdienstes; denn wurde dir ein solcher vergolten, so hört die Wirkung deiner guten Tat auf, gleichsam als hättest du keine getan. Darum handle so – wenn auch Undank dein Lohn sein sollte -, daß der Empfänger einer Wohltat sie dir nie oder höchstens schwach vergelten kann! Damit zeigst du, daß du höheren Grundsätzen als bloß weltlichen Interessen gefolgt bist.

16. Die Folgen dieser Einladungen, wie Ich sie im Gleichnis anführte, daß ein jeder geladene Gast mit Ausreden sich entschuldigte, sollten Meinen Zuhörern zeigen, wie wenig Dank und Anerkennung man erhält, wenn man Wohltaten und Begünstigungen an solche austeilt, die ihrer nicht bedürfen. So sah sich der, welcher das Abendmahl geben wollte, gezwungen, um es nicht umsonst bereitet zu haben, seinen Knecht nah und fern auf die Straßen zu schicken, um alle Armen, Lahmen und Durstigen zum Mahl zu sammeln, damit es nicht verlorenginge.

17. In diesem Falle hat der Hausherr freilich keinen Akt der Menschen oder Nächstenliebe ausgeübt – denn seine ursprüngliche Absicht war es nicht, solche Gäste an dem Tisch zu haben -; aber die Not zwang ihn zu solchem Schritt. Es hat ihm aber in der Folge zur Regel gedient, die geistigen Verhältnisse der Menschen mehr zu berücksichtigen und nicht mehr nach weltlichen Glücksgütern den Wert oder Unwert seines Nebenmenschen abzuwägen.

18. Dieses und noch mehr ließe sich aus diesem Kapitel erklären, da ein jedes Wort aus Meinem Munde Unendliches enthält. Wir wollen aber damit abbrechen und uns zu der Erklärung wenden, inwiefern dieses Gleichnis auf die jetzige Zeit oder auf die Menschheit überhaupt anwendbar ist, damit ihr einen geistigen, bleibenden Nutzen daraus ziehen könnt.

19. Das große Abendmahl, welches Ich der Menschheit gesonnen bin in Bälde zu geben, läßt sich aus allem Vorhergehenden leicht erklären. Ich lade und habe schon längst die ganze Menschheit zu diesem Mahl eingeladen, bei dem sie nach getaner Arbeit, zufrieden mit sich selbst, des vollbrachten Lebenswandels sich freuen soll und dann, nach der geistigen Ruhe, getrost dem neuen, anbrechenden Morgen eines nie endenden Tages entgegensehen kann.

20. Doch wie es dem Hausherrn im Gleichnis erging, so ergeht es auch Mir. Vor lauter Weltgeschäften entschuldigen sich die meisten und verschmähen oder scheuen Meine Tafel, auf der Mein geistiges Himmelsbrot der Liebe, Demut, Sanftmut und des unbedingten Vertrauens aufgetischt werden soll. Und warum? Weil sie auf ihrem ganzen Lebenswandel gerade den entgegengesetzten Neigungen gehuldigt haben.

21. So wird auch Mir nichts anderes übrigbleiben, als Meine Knechte und Diener, die Mir treu geblieben sind, in alle Welt hinauszuschicken, um unter den Armen, Krüppelhaften und Lahmen Tischgäste zu suchen, die auf ihrer Lebensbahn genug Gelegenheit hatten, wenn nicht Liebe, so doch Duldung und Sanftmut gegen ihre Mitbrüder auszuüben. Dadurch, daß ihnen weltliche Glücksgüter zum Teil unbekannt waren, oder daß sie wenig von ihnen genießen konnten, sind sie duldsamer und leichter zugänglich geworden und genießen die auf Meinem Tisch aufgesetzten Speisen mit Freuden, da ihnen in ihren körperlichen und seelischen Leiden dieses Abendmahl, am Ende einer mühsam durchwanderten Lebensbahn, doch wenigstens das Ende aller ihrer Duldungen und Entbehrungen ist.

22. Das ,Lahme` und ,Krüppelhafte` muß auch auf das geistige Seelenleben bezogen werden, da es doch bei weitem mehr geistige Krüppel gibt als körperliche. Auch ihnen wird geholfen werden, weil sie – verwahrlost, aber nicht verdorben – die reine, wahre, geistige Kost eher annehmen werden als jene, die in ihrem Eigendünkel sich aufgeklärt wähnen und glauben, keiner Belehrung zu bedürfen. Es wird ihnen bei Meinem Abendmahl ebenso ergehen wie den Juden, zu denen Ich einst, als sie Meine Worte nicht annehmen wollten, sagte, daß es ihnen entzogen und den Heiden gegeben werde.

23. So wird denn das große Abendmahl vor Meiner Wiederkunft die Würdigen von den Unwürdigen scheiden. Den einen wird der Weg zu Mir bedeutend verkürzt, während die anderen, auf lange zurückgewiesen, sich selbst überlassen werden, bis es auch in ihnen tagt. Erst wenn sie den ganzen Tag fleißig gearbeitet, gekämpft und gelitten haben, dann erst, nach langen Zeiträumen, ist auch bei ihnen ein Abendmahl möglich.

24. Auch jenes Abendmahl, welches Ich vor Meinem Hingang mit Meinen Jüngern hielt, hatte denselben Zweck, den die Auslegung dieses Gleichnisses euch sagt.

25. Während Meines Erdenwandels lud Ich das ganze Judenvolk, die Heiden und jeden, der Mich hören wollte, ein; allein die meisten entschuldigten sich, und es blieben Mir nur die Schwachen und Verwahrlosten übrig, die – obwohl nicht mit Glücks, so doch mit vielen Geistesgütern gesegnet – eher reif waren, Mein Brot, Meine Lehre in alle Welt auszutragen.

26. So seid auch ihr jetzt in den gleichen Verhältnissen. Noch hat kein Richter, kein Hochgestellter sich gemeldet, an Meine Tafel zu treten, auf der Ich ihm die Speisen einer großen Geisteswelt auftischen könnte. Sie wenden sich alle weg von Mir, und nur jene Hartgeprüften und von der Welt halb Verlassenen sind es, die Meinem Wort Gehör geben. Aus denen werde Ich auch Meine Arbeiterschar bilden, die für Mich auf den Landstraßen und hinter den Hecken die noch in stärkerem Grad Krüppelhaften und Bedürftigen suchen soll. Solche sind am leichtesten fürs Himmelreich zu gewinnen. Sie sind am leichtesten zu einem kindlichen Sinne und zum Vertrauen auf Mich zu führen, weil in ihnen während ihres Lebens nie der stolze Mannessinn erwacht ist, der gewöhnlich bei jenen zu finden ist, die durch Güter der Welt eine Stellung erhalten haben, in der sie glauben, das Geistige entweder verleugnen oder ganz entbehren zu können.

27. Nehmt auch ihr dieses Beispiel und Gleichnis aus Meinen Lehrjahren als Fingerzeig dafür, daß ihr erstens jeder Handlung einen geistigen Stempel aufdrücken sollt, und zweitens, daß ihr nur durch Liebe, Sanftmut und Geduld wieder Liebe, Zutrauen und Vertrauen erwecken könnt! Trachtet danach, daß Ruhe und Zufriedenheit euer Mahl würze und ihr nicht mit Angst und Bangen dem großen, heranbrechenden Morgen des ewigen Liebereiches entgegensehet, wenn euer Lebenstag abgelaufen ist und ihr euch zur Rechenschaft begebt! Handelt also alle Tage so, als müßtet ihr heute von dieser Erde scheiden! Zieht euer Gewissen jeden Abend zur Rechenschaft und fragt euch: “Wäre ich bereit, wenn jetzt der Herr, mein Gott, mich zum Abendmahl laden würde?” Nur so könnt ihr, alle Tage etwas verbessernd, langsam aber sicher euer Seelenhaus ausbauen, damit es dem Äußern wie dem Innern gemäß das Haus einer von Mir durch Meinen göttlichen Funken geadelten Seele werde, welche einst wert sein wird und mit Recht Anspruch darauf hat, Mein Kind, ein Kind des Herrn der ganzen Schöpfung, genannt zu werden.

28. So seht ihr jetzt, wie Ich euch helfe, durch jeden Text, durch jeden Vers euer Inneres zu vergeistigen und zu veredeln, damit ihr, vorerst selbst als Werkzeug tüchtig, Mir einst dienen könnt – und zwar mit Erfolg – zu der hohen Aufgabe, die Ich mit euch im Auge hatte, als Ich es zuließ, daß ihr, aus so vielen bevorzugt, die Gnade genießt, von Mir durch direkte Mitteilungen für Meinen Zweck und fürs große Geisterreich erzogen zu werden.

29. Merkt euch dieses! Ich kann es euch nicht oft genug wiederholen: Harret aus! Das Ende wird euch belehren, daß Meine Worte nicht Worte der Vergänglichkeit, sondern Worte der Ewigkeit sind, wie Ich selbst ewig war, bin und sein werde! Amen.

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28th Sermon of Jesus… The Parable of the Great Supper
(March 27, 1872)

Luke 14:16-24
“Then he said unto him, A certain man made a great supper, and bade many: and sent his servant at supper time to say to them that were bidden, Come; for all things are now ready. And they all with one consent began to make excuse. The first said unto him, I have bought a piece of ground, and I must needs go and see it: I pray thee have me excused. And another said, I have bought five yoke of oxen, and I got to prove them: I pray thee have me excused. And another said, I have married a wife, and therefore I cannot come. So that servant came, and shewed his lord these things. Then the master of the house being angry said to his servant, Go out quickly into the streets and lanes of the city, and bring in hither the poor, and the maimed, and the halt, and the blind. And the servant said. Lord, It is done as thou hast commanded, and yet there is room. And the lord said unto the servant, Go out into the highways and hedges, and compel them to come in, that my house may be filled. For I say unto you. That none of those men which were bidden shall taste of my supper.”

This parable shows to you My striving to win mankind for Myself and My teaching. On another occasion I said that I have not come to those who are whole, but to those who are sick so that they may be healed. I also showed what they must be like who want to approach Me and My table, that modesty or humility must be the predominant attribute of a person who wants to follow Me. Thus, the further verses of this chapter clearly point out that he who wants to follow Me, must free his heart from all that is of the world and wholly submit to Me.

Therefore, everyone, before he decides to follow Me, should ask himself whether he possesses strength and perseverance to confess and defend My teaching of love and faith under all circumstances. As I have repeatedly reminded you, – to follow Me, to hear My words and live accordingly, is a serious matter which must not be taken lightly, for only those who know the law, or My will, and still offend against it, although their conscience warns them, are responsible in the strictest sense and, therefore, sinners. In view of this, it also says at the end of this chapter: “Who has ears to hear, let him hear!” In other words: My words should not be heard and then disregarded, but should be taken to heart, pondered well, and then complied with!

Coming back now to the actual parable of the Great Supper, we have to begin, as in most cases, with the interpretation of the words, if the deeper meaning of My speech is to emerge clearly. I said: “A certain man made a great supper.” A supper is equivalent to an evening meal. What does that denote? First, we have to interpret these two words in more detail before we go into the meaning of the complete term as used by Me in the parable.

The word “evening” denotes the latter part of the day, when work has ended and rest and recuperation is sought during the night until the morning. Thus, the evening is actually the cope- stone for all the day’s activity. And if the evening is to bring rest and satisfaction, all that had been planned in the morning must have been dutifully completed during the day.

It is obvious that a man who has worked and been active all day long is anxious in the evening to regain his used-up strength so as to be able to follow his trade on the following day. And since the body, and indirectly also the soul, by taking in food seeks to replace what has been used up during the day, the physical need, as well as the mental, leads most people to a meal which, since it is taken in the evening, is described as an “evening meal”, distinguishing it from the “midday meal”, taken at noon and serving a similar need. And since this is not followed by a long rest and regaining of strength, but by further work, it can only be described as a small rest on the road, whereas the evening meal at the end of the day invites not only to a rest, but also to survey what has been accomplished during the day, giving relaxation and satisfaction only to him who can sit down at the table with the calm conviction of having done all that his duty or his conscience required him to do.

Having explained the deeper meaning of the evening meal, we are now coming to the second question, namely, why – as mentioned in the parable – someone invited guests to his evening meal. Here again, the spiritual meaning of this act is the substance that leads to the comprehension of what I wanted to point out through this parable to My disciples and the others present.
The inviting of others to share a meal is due to the important fact that man is not only physical but also spiritual and that, although he often is only concerned with the physical, his spirit and soul do not want to be neglected. This is one of the profound proofs for the duality of man, irrespective of My divine spark which I have placed within you. Even the beasts have this need for fellowship and are only merry and happy in such an association.

Your clever materialists believe that the whole world is only set in motion and stimulated through energy and that it consists of matter – two things they themselves cannot really explain. They should only observe themselves during a simple meal, then they would find out more easily than through any other kind of investigation that man has two sides, a material and a spiritual, each of which can only be well and healthy when the other takes part. They would convince themselves that food is of benefit only when mixed with spiritual nourishment, with love, thus corresponding to both main elements of man.

This unconscious desire of most people to partake also of spiritual nourishment, is the reason why they prefer a meal in company to a lonely one, why they have the wish to invite also others to a meal, and why family life provides company at the dinner and supper table.

That this need for merry company can degenerate into extremes and a person can completely forget, or through intoxication even lose, his spiritual self, is not part of our investigation, since I am speaking only of people whose spiritual still dominates their physical. Therefore, we shall skip both these frequently occurring cases where man, created as a spiritual being, sinks far below the animal, notwithstanding his higher destination.

We have now explained the evening meal as well as the reason for an invitation and can proceed to take a closer look at the parable as I gave it to My disciples and the Pharisees.

In the preceding verses of this chapter you were shown how I wanted to give the Pharisees and notables a hint that modesty -and not pride – is a credit to man. I mentioned that it is better for an invited guest to take a seat at the lower end of the table rather than risking being shamed through a rebuke. I said to them: “Whosoever exalteth himself shall be abased, and he that humbleth himself shall be exalted!” In other words: Do not let your self-love judge your moral-spiritual value, but wait for this to be judged by wiser and superior people. Thus you avoid being rebuked; for, whosoever judges himself in this way is already judged.

When I further told them that a man, when he invites people, should combine this invitation with an act of brotherly love, I intended to point out to them that a man should remember his great spiritual nobility in every one of his actions, even the most insignificant.

Therefore, I told them: Do not oblige others to return your act of kindness; for if you were recompensed for it, the effect of your good deed ceases, just as if it had never been done. Therefore, act in such a way – even if you should only earn ingratitude – that the recipient of a good deed can never recompense you, or only to a small degree. Thereby you show that you have followed higher principles and not only worldly interests.

The result of the invitations, as described in the parable, that every invited guest found an exuse not to attend, was to show My listeners how little gratitude and appreciation can be expected when kindness and favours are dispensed to those who do not need them. Thus the one who wanted to give the feast, so as not to have prepared it in vain, was compelled to send his servant into the streets to gather all the poor and lame and thirsty as guests for his feast that it would not be wasted. In this case, the master of the house did not perform an act of kindness to his fellowmen since he had not originally intended to have this type of guest at his table, but he was forced to this step. However, it taught him, in the future, to give more consideration to the spiritual state of people and not to evaluate his fellowman according to his worldly possessions.

This, and more, can be interpreted from this chapter since every word out of My mouth is infinite in its meaning. But we shall now turn to the explanation of how this parable is applicable to the present time, or mankind as such, so that you may derive a lasting spiritual benefit from it.

The Great Supper, which I intend soon to prepare for mankind, can easily be explained from what has already been said. I am inviting, and have already for a long time been inviting, all mankind to this evening meal at which, after their work has been done, they can be satisfied with their accomplishments and rejoice at their fulfilled life and, after a spiritual rest, confidently face the newly beginning morning of a never-ending day.

But as the landlord in the parable fared, so do I. Too occupied with their worldly business, most people excuse themselves and reject or avoid My table, where My spiritual celestial bread of love, meekness, gentleness and implicit trust shall be served. And why? Because during their whole life they have indulged in exactly the opposite.

Thus I, too, will have to send My servants who have remained faithful to Me, into the world to seek guests for My. table among the poor, the crippled and lame who, during the course of their life, had plenty of opportunity to practise towards their brothers, if not love, at least tolerance and kindness. Thanks to the fact that they possessed few or none of the good things of this world, they have become more tolerant and amenable and enjoy the foods on My table, since with their sufferings in body and soul this evening meal at the end of a difficult life means at least the end to all their sufferings and privations.

“Lame” and “crippled” must also be applied to the spiritual life of the soul, since there are by far more spiritual cripples than physical. They too will be helped, for these souls – neglected, but not depraved – are more likely to accept the pure, true, spiritual fare than those, who in their self- conceit imagine themselves enlightened and believe they do not need instruction. They will fare at My supper as did the Jews whom I once told, when they did not want to accept My Word, that it would be taken from them and given to the Gentiles.

Thus the Great Supper prior to My advent will separate the worthy from the unworthy. For some the road to Me will be considerably shortened whilst others will be rejected for a long time and left to themselves until their morning will dawn. And only after they will have worked diligently all through the day, after they will have struggled and suffered, after long lapses of time, – only then will a supper be possible for them, too.

The supper that I shared with My disciples before My departure, had the same purpose as described in the interpretation of this parable.

During My life on earth I invited the entire Jewish nation, the Gentiles and everyone who would listen to Me. However, most of them excused themselves, and I was left only with the weak and neglected who, although not with earthly goods, were blessed with spiritual wealth and better capable of carrying My bread, My teaching, into the world.

The same situation exists at the present time. So far, no judge nor any notable person has been ready to come to My table where I could serve him the food of a great spiritual world. They all turn their backs on Me, and only those who have suffered great tribulations and have been more or less deserted by the world, are the ones who listen to My Word. Out of their ranks I shall form My work team who will seek out for Me on the roads and behind the hedges those who are even more crippled and needy. Such people are easiest to win for the Kingdom of Heaven. It is easier to lead them to a childlike attitude and trust in Me, because during their life that pride never awakened within them which is usually found in those who, through worldly wealth, have gained a position wherein they think they can deny the spiritual, or do without it altogether.

You, too, should receive this example and parable from My years of teaching as an indication that, firstly, you should put a spiritual mark on every action and, secondly, that only through love, meekness and patience can you awaken trust and confidence. Make sure that peace and satisfaction allow you to enjoy your supper and that you do not have to await the dawning of the great morning of the eternal realm of love with fear and apprehension, when your life’s day has ended and you face the great reckoning. Therefore, act every day in such a way as if you would have to depart from the earth today. Ask your conscience every night: “Would I be prepared if the Lord, my God, were to invite me to His supper?” – Only in this way could you slowly, but surely, improving on it every day, build your spiritual house so that it may become, externally as well as internally, the house of a soul ennobled by Me through My divine spark, that will once be worthy and entitled to be called My child, a child of the Lord of the entire creation.

You can see how I am helping you with every text, every verse to spiritualize and refine your inner being so that you may serve Me as a good tool towards achieving the high purpose I had in mind with you when, privileged before so many others, I favoured you with direct instruction to educate you for My purpose and for the great realm of spirits.

Keep this in mind! I cannot repeat it often enough: Endure to the end! And the end will prove to you that My Words are not transient, but words of eternity as I Myself have been forever, am, and shall be! Amen.

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Predica 28 – La parabola della grande cena

Seconda dopo Pentecoste
(Corpus Domini)

Luca 14, 16-24: «Ma egli disse: “C’era un uomo che preparò una grande cena ed invitò molta gente. Ed all’ora della cena, inviò il suo servitore a dire agli invitati: ‘Venite, perché è tutto pronto’. Ed essi tutti cominciarono uno dopo l’altro a scusarsi. Il primo disse: ‘Ho comperato un campo e devo andare a vederlo; ti prego, scusami’, e l’altro disse: ‘Ho comprato cinque coppie di buoi e vado adesso lì ad esaminarli; ti prego, scusami’, e il terzo disse: ‘Ho preso moglie, perciò non posso venire’. E il servitore ritornò e riferì tutto questo al suo padrone. Allora il padrone della casa andò in collera e disse al servitore: ‘Va fuori in fretta per le vie e vicoli della città e conduci qui i poveri e storpi e ciechi e zoppi’. E il servitore disse: ‘Signore, è stato fatto come hai ordinato, c’è però ancora posto’. E il padrone disse al servitore: ‘Va fuori sulle vie del paese ed agli steccati e costringili ad entrare, affinché la mia casa si riempia’. Io però vi dico che nessuno di quegli uomini che erano stati invitati assaggerà la mia cena».

(Il 27 marzo 1872)

1. Questa parabola vi dimostra la Mia aspirazione a guadagnare l’umanità per Me e per la Mia Dottrina, come anche ad affermare che Io non sono venuto per cercare i sani, bensì i malati, e per guarirli. Inoltre nei versetti di questo capitolo Io ho mostrato in che stato debba trovarsi, chiunque voglia avvicinarsi a Me o alla Mia mensa, vale a dire che modestia o umiltà deve essere la prima caratteristica di un uomo che intende seguirMi. Anche i successivi versetti di questo capitolo espongono chiaramente, che colui che vuole seguirMi, deve distogliere via il proprio cuore da ogni cosa, ed essere sottomesso solo a Me!

2. Perciò ognuno deve domandarsi, prima di decidersi a seguirMi, se possiede anche forza e perseveranza per dichiararsi sempre, in ogni circostanza e condizione, a favore del vessillo della Mia dottrina d’Amore e di Fede, e difenderla. Da questo risulta – ciò che Io ho già detto spesso – che seguire Me, percepire e praticare le Mie parole è una cosa seria, e non può essere presa alla leggera, poiché, in senso strettissimo, sono responsabili, e quindi peccatori, solo quelli che, pur conoscendo la Legge o la Mia Volontà, vi agiscono contro, sebbene la loro coscienza li dissuada. Perciò al termine di questo capitolo si dice anche: «Chi ha orecchi per intendere, intenda!», cosa che in altre parole vuole dire: “Non si lascino entrare le Mie parole da un orecchio e uscire dall’altro, bensì si accolga nel proprio cuore quanto è stato udito, si rifletta e si operi di conseguenza!”.

3. Ora, per ritornare alla parabola vera e propria della grande cena, dobbiamo di nuovo cominciare, come nella maggior parte dei casi, con la spiegazione delle parole, se vogliamo aver chiaramente davanti agli occhi, il senso più profondo del Mio discorso.

4. Io dissi dunque: «Un tale diede un pasto serale». Che cosa si deve intendere per pasto serale? La frase è composta di ‘sera’ e ‘pasto’. Quindi per prima cosa dobbiamo spiegare più da vicino, separatamente, queste due parole, poi passare al significato della frase in discussione, e infine alla sua applicazione che Io ne feci nella parabola.

5. ‘Sera’ è la prima parola, e determina l’ultima parte di una giornata quando è cessato il lavoro e si cerca quiete e ristoro nella notte seguente, fino al mattino dopo. La sera è quindi la vera e propria chiave di volta di ogni attività che sia stata compiuta durante l’intero giorno. E se la sera deve portare quiete e soddisfazioni, allora s’intende che deve essere stato eseguito a dovere tutto ciò che il mattino ci si era proposti di fare.

6. Che l’uomo, il quale ha lavorato e prodotto l’intero giorno, brami la sera anche di riacquistare le sue forze esaurite, per attendere il giorno dopo alla sua professione, s’intende da sé. E poiché il corpo, tanto quanto indirettamente l’anima, cerca di recuperare con il nutrimento ciò che ha consumato durante il giorno, la necessità corporea e dunque animica, induce la maggior parte degli uomini ad assumere un pasto che, essendo preso di sera, ha ottenuto appunto il nome di ‘cena’, per differenziarlo da ‘pranzo’ che, preso nel mezzo della giornata, pur corrispondendo alle stesse necessità, tuttavia non comporta, come la cena, il riposo e il recupero delle forze consumate, poiché ad esso di nuovo segue, dopo una breve pausa, un’attiva occupazione e un’ulteriore fatica. Il pranzo può perciò essere paragonato solo a un breve riposo sulla via iniziata, mentre la cena, quale conclusione del giorno, oltre al riposo induce anche ad abbracciare con lo sguardo quanto compiuto durante il giorno, la qual cosa però donerà quiete e soddisfazioni solo a colui che si potrà sedere a tavola con la serena consapevolezza di aver fatto tutto ciò che il suo dovere, o la sua coscienza, richiedeva.

7. Con ciò, è stato mostrato dettagliatamente il significato della cena, secondo il suo senso più profondo, e veniamo ora alla seconda questione, vale a dire perché – com’è menzionato nella parabola – qualcuno ha invitato degli ospiti alla sua cena.

8. Ebbene, la cosa principale qui è di nuovo il senso spirituale dell’evento, che ci conduce alla comprensione di quest’immagine che Io, tramite la parabola, volli mettere nel cuore ai Miei discepoli e agli altri presenti.

9. L’invitare altri, per condividere un pasto con loro, si basa sull’importante fatto che l’uomo non è solo corpo, bensì anche spirito e che, sebbene egli compia spesso solamente cose materiali, il suo spirito e la sua anima non vogliono essere trascurati. Questa è una di quelle profonde prove della doppia natura dell’organismo umano, lasciata da parte la Mia Scintilla divina che Io ho posto in voi. Perfino gli animali sentono questo bisogno della vita sociale e, solo nell’aggregarsi, quindi solo uniti, sono lieti e soddisfatti.

10. I vostri intelligenti materialisti credono che l’intero mondo sia mosso ed eccitato solo attraverso la forza e consista di materia, – due cose, che loro stessi però non sono in grado di dimostrare precisamente. Essi dovrebbero esaminarsi una volta sola con un semplice pasto stesso, allora verrebbero a conoscenza più facilmente che con tutte le altre indagini, che l’uomo consiste di due parti, quella materiale e quella spirituale, in cui l’una è prospera e sana solo se l’altra è coinvolta. Essi si convincerebbero che un cibo giova solamente quando è mescolato con nutrimento spirituale, in altre parole con l’amore, e così corrisponde ai due elementi principali dell’essenza umana.

11. Quest’impulso inconscio della maggior parte degli uomini di prendere anche nutrimento spirituale, è il motivo per cui essi preferiscono mangiare in compagnia piuttosto che da soli, e da ciò deriva chiaramente il desiderio di invitare anche altri a un pranzo, e anche per questa ragione già la vita familiare provvede alla partecipazione, nell’allestire la tavola del mezzogiorno e della sera.

12. Che anche questo bisogno di festoso stare insieme possa degenerare a un estremo, in cui l’uomo dimentichi del tutto il suo io spirituale, oppure con l’ubriacarsi addirittura lo perda, questo non rientra nella nostra analisi, poiché Io parlo solo di uomini in cui lo spirituale ha il predominio sul materiale. Tralasciamo quindi questi due casi che si presentano spesso, in cui l’uomo creato per lo spirito, nonostante la sua superiore destinazione, si abbassa ben al di sotto dell’animale.

13. Dopo aver spiegato la cena, così come il motivo dell’invito, possiamo ora procedere a considerare più dettagliatamente la parabola come Io l’ho data ai Miei discepoli e ai farisei.

14. Nei versetti precedenti di questo capitolo vi è mostrato come Io volessi dare un piccolo accenno ai farisei e agli altolocati sul fatto che l’umiltà, e non la superbia, sia l’ornamento dell’uomo. Io accennai a quel tempo che sarebbe stato meglio, per un invitato ad un banchetto, occupare l’ultimo posto anziché il primo, per non incorrere nell’umiliazione di un rimprovero. Io dissi loro: «Chi innalza se stesso, deve essere abbassato, e chi si abbassa, deve essere innalzato!». Ciò in altre parole vuole dire: non prestate ascolto al vostro amor proprio, per conoscere quale valore morale-spirituale voi avete, bensì attendete questo giudizio dagli altri, dai più saggi e dai più autorevoli! Così eviterete ogni rimprovero; chi, infatti, giudica se stesso in questo modo, è anche già giudicato.

15. Quando poi dissi loro che un uomo, invitando qualcuno, deve unire a quest’invito, possibilmente anche un atto d’amore fraterno, fu per mostrar loro che l’uomo, in ogni azione, anche nella più insignificante, deve essere memore della sua alta nobiltà spirituale. Perciò dissi: non obbligate altri a ricambiare un servizio d’amore, poiché se un tale servizio ti fosse ricambiato, allora cesserebbe l’effetto della tua buona azione, come se tu non ne avessi fatta alcuna. Perciò agisci così – anche se l’ingratitudine dovesse essere la tua ricompensa – che il beneficiario della tua buon’azione mai, o per lo meno difficilmente, possa ricambiartela! Così tu dimostri di aver seguito principi più elevati, che solo interessi mondani.

16. Le conseguenze di questi inviti, così come li ho menzionati nella parabola, giacché ogni ospite invitato si scusò con dei pretesti, dovevano mostrare ai Miei ascoltatori, quanta poca gratitudine e riconoscenza si ricevono, se si dispensano buone opere e favori a coloro che non ne hanno bisogno. Così, quello che voleva dare la cena, per non averla preparata inutilmente si vide costretto a mandare il suo servitore nelle vie vicine e lontane, per radunare tutti i poveri, storpi ed assetati, affinché la cena non andasse perduta.

17. In questo caso il padrone della casa non aveva di certo compiuto nessun atto d’amore per l’uomo, o per il prossimo; all’origine, infatti, la sua intenzione non era stata quella di aver tali ospiti a tavola, ma la necessità lo indusse a tale passo. In seguito, però, gli servì come norma, considerare di più le condizioni spirituali degli uomini, e non pesare solo il valore – o non valore – del prossimo, secondo la ricchezza mondana.

18. Questo e ancor più si potrebbe spiegare da questo capitolo, poiché ogni parola che proviene dalla Mia bocca, contiene l’infinito. Ora però vogliamo interrompere quest’argomento e spiegare in che misura questa parabola sia applicabile all’epoca attuale o all’umanità in generale, affinché voi possiate trarne uno spirituale, permanente profitto.

19. La grande cena, che Io intendo dare tra breve all’umanità, può essere facilmente spiegata da quanto detto in precedenza. Io invito, e ho già invitato da lungo tempo l’intera umanità a questa cena, presso la quale, a lavoro compiuto, tutti soddisfatti di se stessi, dovranno rallegrarsi del cambiamento di vita compiuto, e poi, dopo il riposo spirituale, confortati, potranno attendere al nuovo nascente mattino di un giorno che non finirà mai più.

20. Tuttavia, come accadde al padrone della casa nella parabola, così accade anche a Me. Per pure occupazioni mondane, la maggior parte si scusa e disprezza, o fugge la Mia tavola, sulla quale dovrà essere servito il Mio celeste Pane spirituale dell’amore, dell’umiltà, della dolcezza d’animo e della fiducia incondizionata. E perché? Perché essi, in tutto il corso della loro vita, hanno reso omaggio proprio alle inclinazioni opposte.

21. Così anche a Me, non resterà altro che mandar fuori per il mondo i Miei servitori che Mi sono rimasti fedeli, per cercare convitati tra i poveri, gli storpi e i paralizzati, i quali nel corso della vita ebbero abbastanza occasione di esercitare, se non amore, almeno tolleranza e dolcezza d’animo verso i loro confratelli. In questo modo i beni di fortuna furono loro in parte sconosciuti – oppure solo pochi poterono goderli – ed essi diventando più tolleranti e più facilmente accessibili, apprezzano con gioia i cibi messi sulla Mia tavola, poiché nelle loro sofferenze fisiche e animiche, al termine di un faticoso percorso di vita, questa cena rappresenta perlomeno la fine di tutte le loro sopportazioni e privazioni.

22. Lo ‘storpio’ e il ‘paralizzato’ devono intendersi riferiti anche alla vita spirituale animica, poiché di gran lunga ci sono più storpi spirituali, che fisici. Anche loro saranno aiutati, perché – abbandonati, ma non corrotti – accetteranno il puro, vero cibo spirituale prima di quelli che nella loro presunzione si ritengono illuminati, e credono di non aver bisogno di nessun insegnamento. A loro con la Mia cena andrà giusto come ai giudei, ai quali Io dissi un giorno, quando non vollero accettare le Mie parole, che sarebbero state loro tolte e date ai pagani.

23. Così poi la grande cena che precede il Mio Ritorno, separerà i degni dagli indegni. Agli uni sarà notevolmente abbreviata la via che conduce a Me, mentre gli altri, ripudiati per lungo tempo, saranno lasciati a se stessi, finché anche in loro si farà giorno. Solo quando avranno lavorato l’intero giorno assiduamente, combattuto e sofferto, solo allora, sarà possibile una cena anche per loro.

24. Anche quella cena che Io tenni con i Miei discepoli prima della Mia dipartita, ebbe lo stesso scopo che vi ha manifestato l’interpretazione di questa parabola.

25. Durante il Mio cammino terreno Io invitai l’intero popolo ebreo, i pagani e chiunque avesse voluto ascoltarMi; però la maggior parte si scusò, e Mi restarono solo i deboli e gli abbandonati, i quali – sebbene non benedetti dalla fortuna, ma da molti doni spirituali – erano i più maturi per portare il Mio Pane e la Mia Dottrina in tutto il mondo.

26. Così anche voi adesso vi trovate nelle stesse condizioni. Non si è ancora presentato un giudice, un autorevole alla Mia tavola, sulla quale Io possa servire per lui i cibi di un grande mondo spirituale. Tutti si voltano via da Me, e solo quelli duramente provati e mezzo abbandonati dal mondo, prestano ascolto alla Mia Parola. Da costoro Io formerò la Mia schiera di operai che dovrà cercare per Me, sulle strade e dietro le siepi, quelli che sono ancor storpi e bisognosi in sommo grado. Costoro sono più facili da conquistare per il Regno celeste, e da guidare a un intendimento filiale e alla fiducia in Me, poiché in loro, durante tutta la vita, non si è mai risvegliato il vanitoso intendimento di chi con i beni del mondo ha ottenuto una posizione nella quale crede di poter rinnegare lo spirituale, o di farne a meno del tutto.

27. Anche voi, quest’esempio e parabola degli anni della Mia predicazione, prendetelo come norma, per imprimere a ogni azione uno stampo spirituale, grazie al quale con amore, dolcezza d’animo e pazienza, poter risvegliare di nuovo amore, confidenza e fiducia! Aspirate quindi che quiete e soddisfazione diano sapore al vostro pasto, e non attendete con paura e trepidazione il grande avanzante Mattino dell’eterno Regno dell’Amore, quando il giorno della vostra vita sarà passato e ne dovrete render conto! Agite quindi tutti i giorni, così come se doveste separarvi oggi da questa Terra! Chiedete rendiconto ogni sera alla vostra coscienza, e chiedetevi: “Sarei io pronto se adesso il Signore, mio Dio, mi dovesse invitare alla cena?”. – Solo così potete edificare, lentamente, ma sicuramente, la casa della vostra anima, migliorando ogni giorno qualcosa, affinché tanto all’esterno quanto all’interno, essa divenga la casa di un’anima da Me nobilitata attraverso la Mia Scintilla divina, che sarà un giorno degna, e avrà giustamente il diritto di essere chiamata figlio Mio, un figlio del Signore dell’intera Creazione.

28. Così voi vedete ora, come Io vi aiuti attraverso ogni testo, ogni versetto, a spiritualizzare e a nobilitare il vostro interiore, affinché, innanzitutto siate voi stessi idonei come strumenti per poterMi servire un giorno – e con successo – per l’alto compito che Io avevo con voi dinanzi agli occhi, quando vi concessi, preferiti tra molti, di godere la Grazia di essere educati da Me per i Miei scopi e per il grande Regno dello spirito, mediante comunicazioni dirette.

29. Ricordatevi questo! Non posso ripetervelo abbastanza spesso: perseverate! La fine v’insegnerà che le Mie parole non sono parole della transitorietà, bensì parole dell’eternità, come Io stesso ero, sono e sarò eterno! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十八講耶穌的講道……大餐的寓言

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第二十八講耶穌的講道……大餐的寓言

(1872年3月27日)

路加福音14:16-24:

“他對他說”某人做了一頓豐盛的晚餐,吩咐許多人,並派他的僕人在吃晚飯時對那些被招標的人說:來吧;所有的事情都準備好了。他們都有一個同意開始找藉口。第一個對他說,我買了一塊土地,我必須去看看它。我祈禱你讓我放棄。另一個說,我買了五個牛的軛,我必須證明他們:我祈求你的原諒。另一位說,我娶了一位妻子,所以我不能來。所以那僕人來了,把這些指給他的主人。然後,主人怒氣沖沖地對他的僕人說:“快走出去,走進城市的街道和巷道,把窮人,殘疾人,跛子和瞎子帶進去。僕人說。主啊,它是按照你所吩咐的去做的,但還有空間。耶和華對僕人說,你們到高速公路和樹籬去,強迫他們進來,使我的家得到充滿。因為我對你說。這些被招標的人都不應該品嚐我的晚餐。“

這個比喻向你展示了我為爭取贏得人類為我自己和我的教導而做的努力。在另一次我說過,我沒有來找那些完全的人,而是那些生病的人,以便他們得到醫治。我還展示了他們一定是什麼樣的人想要接近我和我的桌子,一定是謙虛或謙卑的是想要跟隨我的人的主要屬性。因此,本章進一步的經文清楚地指出,想要跟隨我的人,必須將自己的心從世間的一切中解放出來,完全服從我。

因此,在決定跟隨我之前,每個人都應該問自己,在任何情況下,他是否擁有力量和毅力來坦白和捍衛我對愛和信仰的教導。正如我已經多次提醒你一樣 – 聽我的話並相應地生活,這是一個嚴肅的問題,不能掉以輕心,因為只有那些了解法律或我的意願,但仍然冒犯它的人,雖然他們的良心告誡他們,要以最嚴格的意義負責,因此也是罪人。有鑑於此,在本章結尾說:“誰有耳朵聽,讓他聽到!”換句話說:我的話不應該被聽到,然後被忽視,但應該記住,深思熟慮,然後遵守!

現在回到大餐的實際比喻,我們必須像大多數情況一樣,開始解釋這些詞語,如果我的講話的深層含義是清晰的。我說:“某個人做了一頓豐盛的晚餐。”晚餐相當於晚餐。這代表什麼?首先,我們必須更詳細地解釋這兩個詞,然後再討論我在比喻中使用的完整詞彙的含義。

“晚上”一詞表示當天晚些時候,工作結束並在晚上直到早上尋求休息和休養。因此,這個晚上實際上是全天活動的主角。如果晚上要休息和滿意,那麼早上計劃好的一切都必須在白天完成。

很顯然,一個整天工作和活躍的人在晚上急於恢復舊的力量,以便能夠在第二天跟隨做他的交易。既然身體-間接也是靈魂,通過食物尋求取代白天已經用完的東西,身體的需要以及心智都會引導大多數人吃飯,因為它被帶入了晚上,被描述為“晚餐”,將其與中午時分的“午餐”區分開來,並且服務於類似的需求。由於這種情況並沒有經過長時間的休息和恢復力量,而是通過進一步的工作來實現,它只能被描述為路上的一小部分休息,而晚上的晚餐不僅要休息,還要調查當天的成就,只讓那些可以坐在桌前,以冷靜的信念完成他的職責或良心要求他做的所有事情的人放鬆和滿意。

在解釋了晚餐的深層含義之後,我們現在談到第二個問題,即為什麼 – 正如比喻中提到的那樣 – 有人邀請客人來他的晚餐。在這裡,這個行為的精神意義是導致我通過這個比喻來讓我的門徒和在場的其他人的理解。

邀請他人分享一頓飯,是因為人不僅是身體上的,也是精神上的,並且雖然他經常只關心身體,但他的精神和靈魂卻不想被忽視。這是人類二元性的深刻證明之一,無論我放在你身上的是什麼神聖的火花。即使這些野獸也有這種需要友誼,並且在這樣的聯誼中的快樂和快樂。

你聰明的唯物主義者認為,整個世界只是在動力之中,通過能量來激發,而且它由物質組成 – 這是他們自己無法解釋的兩件事情。他們只應該在一頓簡單的餐點中觀察自己,然後他們會發現比通過任何其他類型的調查更容易發現,男人有兩方面的物質和精神,每一方只有在另一方參與時才能好和健康。他們會說服自己,食物只有在與精神營養和愛情相結合時才有益,因而與人的兩個主要因素相對應。

大多數人也參與精神營養的這種無意識的願望,是他們喜歡在公司裡與人吃頓飯的原因,為什麼他們也想邀請其他人去吃飯,為什麼家庭生活在晚餐時提供同伴和晚餐桌。

對快樂公司的這種需求可能退化成極端,一個人可以完全忘記,或者通過醉酒甚至失去他的精神自我,這不是我們調查的一部分,因為我只說出那些精神仍然支配他們身體的人。因此,我們將跳過這兩個經常發生的情況,那就是儘管有更高的目的地,但作為一個精神生物創造的人,遠遠低於動物。

我們現在已經解釋了晚餐和邀請的原因,並且可以繼續仔細觀察這個比喻,因為我把這個比喻交給了我的門徒和法利賽人。

在本章前面的經文中,我向你展示了我如何給法利賽人和知名人士一個暗示謙虛 – 而不是自豪 – 是對人類的信用。我提到,邀請的客人坐在桌子的最下方,而不是冒著被責難羞辱的風險更好。我對他們說:“凡自高的人必降卑,自卑的必升為高位!”換句話說:不要讓你的自愛審判你的道德精神價值,而要等待這由聰明人和優秀人來判斷。因此你避免被責備;因為,以這種方式判斷自己的人已經被判斷了。

當我進一步告訴他們,一個男人邀請人時,應該把這個邀請與兄弟之愛的行為結合起來,我打算向他們指出,一個人應該在他的每一個行動中記住他偉大精神的高貴,甚至是在最微不足道的。

因此,我告訴他們:不要責備別人回報你的善舉;因為如果你為此付了代價,你的善行的效果就會消失,就像它從未做過一樣。因此,以這樣的方式行事 – 即使你只應該得到忘恩負義 – 一個好行為的接受者永遠不會給你報酬,或者只是在很小的程度上。從而表明你遵循了更高的原則,而不僅僅是世俗的利益。

正如比喻中所描述的那樣,邀請的結果是,每個受邀的客人都發現了一個不參加的理由,這是為了向我的聽眾表明,當善意和恩惠被分配給那些不需要他們的人時,我們的聽眾會有多少感激和欣賞。因此,那個想要舉辦這場盛宴的人為了不冷空預先做好準備,就不得不把他的僕人趕到街上,作為嘉賓收集所有的窮人和瘸腿口渴的人,因為他的盛宴不會被浪費。在這種情況下,房子的主人並沒有對他的同伴表現出善意,因為他本來不打算在他的桌子上有這種類型的客人,但他被迫走上了這一步。然而,它教會他在將來更多考慮人的精神狀態,不要根據他的世俗財產來評價他的同胞。

這一點以及更多,可以從本章中解讀,因為我口中的每一個字在其意義上都是無限的。但現在我們將轉而解釋這個比喻如何適用於現在,或人類本身,以便你可以從中得到持久的精神益處。

我很快打算為人類做好準備的偉大的晚餐,很容易從已經說過的話中解釋。我已經邀請,並且已經很長一段時間邀請全人類參加這種晚餐,在他們的工作完成後,他們可以滿足他們的成就,為他們實現的生活而高興,並且在精神休息之後,自信地面對永無止境的一天新的開始的早晨。

但是,作為地主在比喻中的晚餐時,我也是如此。太過於佔據他們世俗的事業,大多數人會借口自己,拒絕或避開我的桌子,在那裡我的靈性天堂麵包充滿愛,涵褒,溫柔和隱含的信任。為什麼?因為在他們的整個生活中,他們沉迷於完全相反的。

因此,我也必須派我的僕人們忠於我,進入世界為我尋找客人。窮人,殘疾人和跛腳人,在他們一生中有很多機會去實踐對他們的兄弟,如果不是愛,至少有寬容和善良。由於他們擁有少的或沒有這個世界的美好事物,他們已變得更加寬容和友好,並享受我的桌子上的食物,因為他們的身體和靈魂的苦難在今晚晚餐中結束一個困難的生命意味著至少終結他們所有的痛苦和困難。

“跛腳”和“殘廢”還必須適用於靈魂的精神生活,因為精神癱瘓比身體嚴重得多。他們也會得到幫助,因為這些被忽略但不墮落的人比那些自以為自己想像自己開悟並相信自己不需要教育的人更可能接受純粹的,真實的,精神的價值。他們會在我的晚餐上吃飯,就像我曾經告訴過的猶太人一樣,當他們不想接受我的話語時,我會從他們那裡拿走並交給外邦人。

因此,在我出現之前的大晚餐會將有價值的東西與不值得的東西分開。對於某些人來說,我的路將大大縮短,而其他人將會被拒絕很長一段時間,直到他們的早晨才會到來。只有經過長時間的努力,經過長時間的掙扎之後, 努力工作,只有這樣,他們也才能享用晚餐。

在離開之前與我的門徒分享的晚餐,與解釋這個寓言所描述的目的相同。

在我地球上的生活中,我邀請了整個猶太國家,外邦人和每個願聽我的人。然而,他們中的大多數人藉口了自己,而我只留下那些軟弱和被忽視的人,雖然不是屬於地上的物品,卻擁有精神財富,更有能力將我的麵包和我的教導帶入世界。

目前情況同樣如此。到目前為止,沒有法官或任何知名人士已經準備好來到我的桌子,我可以為他服務一個偉大的精神世界的食物。他們都背棄了我,只有那些遭受過巨大磨難,並且已經或多或少地被世界拋棄的人,才是那些傾聽我的話語的人。在他們的隊伍中,我將組建我的工作團隊,他們將在路上和對沖者後面尋找那些更加殘疾和困難的人。這樣的人最容易贏得天國。把他們帶到孩子般的態度和對我的信任是比較容易的,因為在他們的生活中,他們的驕傲從來沒有在他們的內部驚醒過,這些通常是在那些通過世俗財富獲得了位置,他們認為他們可以否認精神,或者完全沒有它。

你也應該從我多年的教學中得到這樣的例子和比喻,作為一個跡象,首先,你應該在每一個行動上留下精神記號,其次,只有通過愛,溫柔和耐心你才能喚起信任和信心。確保和平與滿足讓你享受你的晚餐,並且當你的人生日結束並且你面對偉大的計算時,你不必等待著愛的永恆領域的偉大早晨的黎明以恐懼和憂慮的。因此,每天都要以這樣的方式行事,就好像今天你必須離開地球一樣。每天晚上問你的良心:“如果主,我的上帝,邀請我參加他的晚餐,我會做好準備嗎?” – 只有這樣,你才能慢慢地,但肯定每天都在改進,建造你的精神家園它可能會在外部和內部,成為一個靈魂的家園,通過我的神聖火花而變得高尚,這個靈魂的房子曾經是值得的,有權稱為我的孩子,是整個創造之主的孩子。

你可以看到我如何幫助你處理每一個文本,每一節經文,使你的內在存在精神化和提煉,這樣你就可以作為一個很好的工具為我用,實現我在你心目中的高尚目標,在這麼多人面前享有特權,我喜歡直接教導你,教導你為我的目的和崇高的境界。

記住這一點!我不能經常重複它:忍受到最後!最終會向你證明,我的話不是短暫的,但永恆的話語,因為我自己永遠都是,而且將是!阿門。

 

27. Der Abschied von Jesus… Mir ist gegeben alle Gewalt… Matthäus 28:18-20 – The Lord’s Farewell… All Power is given unto Me… Matthew 28:18-20

PREDIGT / SERMON 27
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PREDIGTEN DES HERRN-27-Matthaeus-28_18-20 Der Abschied Jesu-Mir ist gegeben alle Gewalt-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-27-Matthew-28_18-20 The Lords Farewell-All Power is given unto Me-Gottfried Mayerhofer
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27. Predigt von Jesus… Der Abschied von Jesus

Matthäus 28:18-20
Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: “Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker, und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!”

01. Diese Worte sagte Ich zu Meinen Jüngern, als Ich ihnen nach Meiner Auferstehung vom Tode auf einem Berg in Galiläa erschien. Es waren dies Worte, welche nicht Jesus, der Zimmermannssohn von Nazareth, zu Seinen Schülern sprach, sondern es waren Worte, die Gott der Herr alles Geschaffenen zu Seinen Kindern und einzigen Verehrern und Gläubigen Seiner Lehre redete. Denn mit dem Kreuzestod hatte Mein irdisches Wandeln auf eurer Erde seinen Abschluß und mit Meiner Auferstehung Meine Göttlichkeit ihre Bestätigung gefunden.

02. Schon bei einer anderen Gelegenheit sagte Ich zu Meinen Jüngern, daß Ich, der Sohn, und der Vater im Himmel eins sind, und daß, wer Mich sieht, auch den Vater sieht; aber ganz begreiflich war dieses Wort Meinen Jüngern doch nicht, weil sie Mich wohl als einen, mit einer größeren Willenskraft als andere ausgestatteten Menschen anerkannten, aber von ihrem Gott doch ein anderes Bild in ihrem Herzen trugen, als daß es von ihnen mit Meiner Persönlichkeit hätte gleichgesetzt werden können.

03. Nach Meiner Auferstehung, einer nach menschlichen Begriffen außergewöhnlichen Tat, stieg ihre Idee von Meiner Göttlichkeit schon etwas höher; aber erst am Himmelfahrtstag erreichte sie ihren Kulminationspunkt, wo sie Mich für das erkannten, was Ich ihnen oft gesagt hatte.

04. Ich muß bei diesen wenigen Worten des Textes solche Bemerkungen vorausschicken, damit euch das Verhältnis Meiner Jünger zu Mir in jener Zeit besser begreiflich ist, und damit ihr die Anwendung dieser Texte auch auf euch und die jetzige und noch kommende Zeit leichter einsehen lernet.

05. Wie dort Meine Jünger nach Meiner Grablegung verlassen und trostlos umherirrten und über den Verlust ihres Führers trauerten, ja selbst an Meiner göttlichen Sendung zweifelten, ebenso ist die jetzige Menschheit – gläubig oder ungläubig – unschlüssig, ob sie etwas glauben, oder ob sie wohl alles verwerfen soll.

06. Meine Jünger waren auch nicht alle von gleicher Fassungskraft, nicht alle von gleichem Eifer für Meine Lehre beseelt, nicht alle von Meiner Göttlichkeit überzeugt. Daher mußte Ich manchmal, selbst nach Meiner Auferstehung, zu außerordentlichen Kundgebungen greifen, um auch die Schwachen vollends zu überzeugen, daß Ich Der sei, für den Ich Mich ausgab, und daß Meine Worte, wie Meine Lehre, nicht für sie allein, sondern für die ganze Welt, für das ganze Geisterreich und für die Ewigkeit bestimmt seien.

07. Wie dort, so jetzt: Auch jetzt muß Ich durch kräftigere Handlungen in den weltlichen Wirren auf eurem Erdball die Eingeschlafenen wecken, die Halbwachen bestärken und die Ganzwachen beschützen, damit nicht ebenfalls Zweifel und Grübeleien den ausgestreuten Samen an seinem Aufkommen hindern.

08. Denn seht: Wenn Ich heute auf eurer Welt wieder sichtbar erscheinen werde, glaubt ihr denn, man wird Mich so ohne alle weiteren Beweise für das halten, was Ich eigentlich bin? Mitnichten! Es werden der Zweifler und Leugner, der Verfolger und Hasser genug auftreten. Und wie in jener Zeit die Hohenpriester die römischen Soldaten bestachen, daß sie aussagten, es wäre Mein Leichnam gestohlen worden, so werden auch bei Meiner Darniederkunft die Vernünftler, die Gelehrten und Priester alles aufbieten, um die Menschheit vom Gegenteil dessen zu überzeugen, was Ich den Menschen sagen werde.

09. Glaubt ja nicht, daß diese Menge von Menschen, welche jetzt in Andacht vor den Mir gebauten Altären und Kirchen kniet, sich so schnell mit der Idee vertraut machen wird, Ich sei wiedergekommen, zumal wenn sie hören wird, wo Mein erstes Auftreten und wie Meine Worte an sie gerichtet sein werden!

10. In jener Zeit, in der durch Elementarereignisse und sonstige Wunder die Juden sich wohl hätten überzeugen können, daß derjenige, den sie kreuzigen halfen, etwas anderes als ein gewöhnlicher Mensch war, konnte Ich Mich nach Meiner Auferstehung doch nicht dem ganzen Judenvolk zeigen, sondern nur Meinen Jüngern, und konnte nur den wenigen, die wahrhaft an Mich glaubten, den tatsächlichen Beweis geben, daß die Worte, die Ich zu ihnen oft klar, oft in Bilder eingekleidet, gesprochen hatte, und die von der Besiegung des Todes und von Meiner Auferstehung handelten, wahr waren.

11. Und wie in jenen Zeiten, so wird es wieder geschehen. Nur einem kleinen Kreis Meiner wirklichen Jünger wird es im Anfang zuteil werden, Mich als zurückkehrenden Jesus, aber auch als Gott, Herrn und Schöpfer des Unendlichen ertragen und erkennen zu können. Diesen werde Ich erscheinen und werde ihnen, wie einst Meinen Jüngern auf dem Berg in Galiläa zurufen: “Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden! Gehet hin, lehret die Völker und taufet sie, d.h. weihet sie alle ein in diese Lehre im Namen der göttlichen Dreieinigkeit, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehret sie aber auch halten, d.h. in Taten ausüben, was ihr selbst als Wahres erkannt habt, und seid versichert, daß Ich bei euch sein werde von Anfang bis in alle Ewigkeit! Amen.”

12. So wird der Ruf an die kleine Schar ergehen, die Ich auserlesen habe zur weiteren Verbreitung Meines göttlichen Worts, welches Ich einst als Mensch mit Meinem Blut erkauft und besiegelt habe. So wird es geschehen, daß auch diese Neuerwählten, wie einst Meine Jünger, als Wiedergeborene mit aller Macht von Mir ausgerüstet werden, um ihre Worte durch Taten zu bekräftigen und Mir den Weg zu ebnen, damit Ich nur Mir zugewandten, aber nicht entfremdeten Herzen begegne.

13. Jetzt schon ist Mein Darniederkommen eingeleitet, indem Ich, wenn auch nicht sichtbar, doch schon geistig einwirke, um Mir eine Anzahl Jünger zu bilden, welche die Wege ebnen sollen. Und was die Aufgabe Meiner Jünger in jener Zeit war, was Meinen Auserwählten damals bei Meiner sichtbaren Ankunft aufgetragen wurde, das müssen Meine jetzigen Anhänger geistig vollführen. Auch ihnen, sowie euch allen, rufe Ich zu: “Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden! Zweifelt nicht an Meiner Liebe, an Meiner Lehre und an Meinem Versprechen, welches Ich der Menschheit, und somit auch euch, gegeben habe; denn Ich bin, war und werde stets der Herr sein, der Seine Kinder beschützen, führen und auch für ihr Ausharren einst belohnen wird.

14. Mir ist alle Gewalt gegeben, Mir muß alles gehorchen, von Mir ging alles aus, und zu Mir muß alles wieder zurückkehren. Streut Meinen Samen aus in die Herzen, welche gutes Erdreich für solche Frucht zeigen! Vermehret Meine Anhänger, weiht sie ein in das eigentliche Verständnis Meiner zwei einzigen Liebesgebote, damit sie das Wahre vom Falschen unterscheiden und den Irrlehren Widerstand leisten können! Mir ist die Macht gegeben, mit der sanftesten Liebelehre die härtesten, verstocktesten Gemüter zu bekehren und zu erweichen.

15. Taufet eure Mitbrüder und Mitschwestern mit dem Geist der Duldung, der Aufopferung und der Verzeihung! Lehret sie alle die Nachsicht, wie Ich sie gegen euch und die ganze Menschheit schon seit unendlichen Zeiten geübt habe! Lehret sie den geistigen Genüssen die weltlichen unterordnen! Lehret sie die große, langandauernde Ewigkeit jenseits des Grabes nicht durch eitle, nichtige Jagden nach Weltgütern verscherzen!”

16. So sollt ihr Meine Lehre als geistigen Samen ausstreuen, damit auch ihr einen Anteil haben könnt an dem Erneuerungswerk Meines geistigen Reichs, welches nach Meiner Ankunft auf Erden herrschen soll.

17. So vollführt ihr geistig, was einst Meine Apostel tatsächlich getan haben. Und wie Ich Meinen Jüngern dort in Aussicht stellte, daß sie alle einst bei Mir sein würden, so erwerbet auch ihr euch dieses Recht, in Meiner Nähe die Liebe und die ganze Seligkeit fühlen zu dürfen, die denen vorbehalten ist, die Mein Wort und Meine Lehre sich so zu eigen gemacht haben, daß sie ganz zu ihrem Ich geworden sind.

18. Seht, Ich verspreche euch viel; aber wie einst, so sage Ich auch jetzt: Mir ist alle Macht inne! Ich bin der Herr und Schöpfer, bin aber auch zugleich euer Vater, euer liebender, stets nachsichtiger Vater, der nur in den Freuden, geistigen Genüssen und Seligkeiten Seiner Kinder Seine eigenen wieder verherrlicht sieht.

19. Daher werdet ihr, wenn es vielleicht euch allen nicht zuteil wird, Mein persönliches Erscheinen auf dieser Welt mitzuerleben, von dorther, von wo Ich komme, Mich begleiten und mit Wonne und Zufriedenheit Meine väterlichen Freuden mitgenießen, wozu ihr, wie es euch euer Bewußtsein sagen wird, ebenfalls euer Scherflein beigetragen habt.

20. Dann werdet ihr Mich und Meine Führungen preisen, wenn ihr klar erkennen werdet, wie die Worte gemeint waren, welche Ich zu Meinen Jüngern einst sagte; denn ihr werdet Mich in Meiner ganzen Macht, in Meiner ganzen Liebe, in Meiner ganzen Herrlichkeit sehen, wie Ich wieder sichtbare Umkleidung wähle, um Meinen gläubigen, schon längst sich nach Mir sehnenden Schafen der einzige und wahre Hirte zu werden. Dann wird die Erde materiell dem Bilde der geistigen Welt auf ihr folgen; sie wird wieder zu einem Paradiese werden, wenn der Seelenfrieden oder das geistige Eden in allen Herzen seinen Wohnort aufgeschlagen hat.

21. Diesen Genuß und diese Feier weiter auszumalen, ist nicht möglich; denn ihr ertraget und begreifet es nicht, aber daß sie euch vorbehalten ist, das kann Ich euch versichern, – und Mein Wort trügt nicht.

22. Jetzt schon bereitet sich diese Umwandlung geistig auf eurem Weltkörper vor. Inniges Sehnen nach dem geistigen Frühling hebt die bedrängten Herzen. Es regt sich überall. Viele wissen nicht, wie ihnen geschieht. Die einen handeln mit, die andern ohne vorgesetzten Zweck. Alle treibt es zu geistiger Reife; selbst die größten Materialisten, die verstocktesten Ungläubigen und Gleichgültigen läßt es nicht in Ruhe. Wie ein Sonnenstrahl, welcher durch eine kleine Öffnung eines geschlossenen Fensterladens auf einen Schlafenden fällt und ihn beruhigt, ebenso trifft dieser Liebestrahl, der Meinem Wiederkommen vorausgeht, alle. Die einen wollen sich seiner Wirkung durch Verstandesgrübeleien entziehen. Sie schwätzen sich selbst auf einige Zeit Ruhe ins Herz; aber es hilft nichts. Neue Zweifel, neue ,Warum` steigen auf. Immer wieder regt es sich; es bewegt sie der herrschende Geist, der schon die ganze Welt in seine Sphäre eingehüllt hat. Vergebens ist es, diesen Geisteszwang abschütteln zu wollen. Die Verhältnisse und Ereignisse lassen die Menschen immer mehr fühlen, daß alles, was sie als Endziel, als Zweck ihres Lebens betrachten, nicht das Ende, nicht das letzte Ziel ist. Unaufhaltsam drängt es sie vorwärts. In Sturmeseile geht es der Zeit entgegen, in der Meine Darniederkunft ihnen allen beweisen wird, daß nicht Weltliches, sondern Geistiges angestrebt werden muß, daß nicht ein kurzes Erdenleben, sondern die lange Ewigkeit der eigentliche Aufenthalt Meiner von Mir als Geist geschaffenen Wesen ist.

23. Unaufhaltsam drängt es dem Schlußpunkt entgegen, wo Ich, wie einst Meinen Jüngern, Meinen neuen Auserwählten die gleichen Worte sagen werde: Mein ist die Macht – auf der Erde, wie im Himmel! Bereitet euch vor, Meine Kinder, wo ihr auch sein möget – hier oder dort -, dieses Auferstehungsfest der geistigen Menschenwürde mit Mir zu feiern; denn es ist nicht allein das größte Fest für euch Menschen, sondern auch das wichtigste für Mein ganzes, großes Geisterreich, in welchem dieser Schluß der Beweis sein wird, warum Ich einst auf eure kleine Erde herabstieg, und warum Ich gerade euch unansehnliche und kleine Geschöpfe auf einem in der Unendlichkeit herumkreisenden Sandkorn auserwählt habe, Meine Kinder zu werden.

24. Ich will wieder beweisen, daß Ich im Kleinsten am größten bin. Wäre Mir nicht alle Macht gegeben, so könnte Ich es nicht ausführen, wäre aber auch kein Gott, den diese Macht weit über alles Geschaffene erhebt und selbst dem größten Engelsgeist unerreichbar ist.

25. Nehmt diese Worte, ihr kleinen Kinder des großen Gottes, als Zeichen Seiner Liebe und erinnert euch Seiner Worte, die Er als Jesus einst sagte: “Wer über Kleines gesetzt, es pflichtmäßig verwaltet, dem wird einst Großes anvertraut werden.”

26. Wie Ich einst bei euch winzigen Würmern in Meiner großen Schöpfung den größten Liebesakt vollzog, so sollt auch ihr trachten, eben im Kleinsten, selbst bei sonst unscheinbaren Vorkommnissen, Meine Liebesgesetze zu befolgen und sie am ehesten und gewissenhaftesten auszuüben, damit auch ihr im Kleinsten eure größte Seelenstärke zeigen und bewähren könnt. So seid ihr Meine würdigen Kinder, die wert sind, einst über Großes gesetzt zu werden, wo ihr dann im Großen Frieden und Seligkeit verbreiten könnt, wie ihr es nicht unterlassen habt, sie auf eurer kleinen Erde bei den geringsten Verhältnissen an den Tag zu legen.

27. Dies merkt euch wohl! Weiht auch andere in die Geheimnisse eures Herzens ein, lehrt sie ebenfalls Mein Evangelium verstehen und begreifen, damit ihr, wie Meine Jünger, Anspruch haben könnt, einst in Meiner Nähe die ganze Kraft der Liebe zu genießen, deren ein göttlichväterliches Herz fähig ist! Amen

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27th Sermon of Jesus… The Lord’s Farewell

Matthew 28:18-20:
“And Jesus came and spake unto them, saying, all power is given unto me in heaven and in earth. Go ye therefore, and teach all nations, baptizing them in the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Ghost: teaching them to observe all things whatsoever I have commanded you: and, lo, I am with you always, even unto the end of the world. Amen.”

These words I spoke to My disciples on a mountain in Galilee, when I appeared to them after My resurrection. They were not the words of Jesus, the carpenter’s son from Nazareth, speaking to his followers, but the words of God, the Lord of all created things, addressed to His children and worshippers, believers of His teaching. For, My earthly sojourn had ended with My death on the cross, and with My resurrection My deity had been established.

Already on a previous occasion I had told My disciples that I and the Father in Heaven were One, and that he who saw Me also saw the Father. However, these words were still not clear to My disciples. Although they accepted Me as a man endowed with a greater willpower than other humans, they carried in their hearts a different image of their God, with which they could not reconcile My personality.

After My resurrection, which was by human standards an exceptional act, their idea of My deity had come closer to the truth; but only on the day of My ascension did it reach its culmination, when they finally recognized Me as the One I had often claimed to be.

Regarding these few words of the text, I have to give you these explanations first so that you can better understand My disciples’ relationship to Me, and that at the same time you find it easier to comprehend how these texts apply also to you and to the present and the future.

As after My entombment My disciples wandered around lost and desolate, mourning the loss of their leader, even doubting My divine mission, in the same way present-day mankind – believers as well as unbelievers – are undecided as to whether to believe or whether to reject everything.

My disciples did not all have the same power of comprehension, nor were they equally zealous concerning My teaching. Not all of them were convinced of My deity. Therefore, I had to use extraordinary manifestations – even after My resurrection – to fully convince also the weak that I was the One I claimed to be, and that My words, My teaching, were meant not for them alone, but for all the world, for the entire realm of spirits and for eternity.

It is the same now as it was then. Now, too, I have to awaken those who have fallen asleep through forceful acts in the worldly chaos of your globe. I have to strengthen the partly awake and protect the fully awake, so that doubts and brooding do not hinder the sprouting of the sown seed.

For, when I shall appear again visibly in your world today, do you believe I -shall be taken for what I actually am without proof? Not a chance! There will be plenty of doubters, deniers, persecutors and haters. And, as in those times when the high priests had bribed the Roman soldiers to state that My corpse had been stolen, on the occasion of My descen-sion, too, the rationalists, scholars and priests will do their utmost to convince people of the contrary to what I shall tell them.
Do not think that all the great many people who now kneel in devotion at the altars in the churches built for Me, will easily accept the idea that I have returned, especially not when they hear where I have first appeared and how My first words will be addressed to them.

In those times when, because of elementary phenomena and other miracles, the Jews could have easily convinced themselves that the one whom they helped to crucify was not an ordinary man, I could not show Myself after My resurrection to all the Jewish people, but only to My disciples; and only to those few who truly believed in Me could I actually prove that the words about the conquest of death and about My resurrection, which I had spoken to them – often in plain language, often in analogies – were true.

And as it did then, it will happen again. In the beginning only a small group of My true disciples will be able to bear and recognize Me as the returning Jesus, and also as God, the Lord and Creator of infinity. To these I will appear and call, as I did once to My disciples on the mountain in Galilee: “All power is given unto Me in heaven and on earth. Go therefore and teach all nations and baptize them, that is, instruct them in this teaching in the name of the Divine Trinity, in the name of the Father, the Son and the Holy Spirit. Also teach them to keep, that is, to carry out in practice, what you yourselves have recognized to be true; and you may be sure that I will be with you from the beginning and in all eternity. Amen.”

Thus will be sounding the call to the small group which I have chosen for the future spreading of My Divine Word, for which I as a man once paid the price and sealed it with My blood. And these newly chosen will then, as reborn like once My disciples, be endowed with all power from Me, enabling them to prove their words with deeds and prepare the way for Me, so that I may meet only hearts devoted to Me and not estranged ones.

My advent is already beginning to take place since I -though not visibly but already spiritually – am exerting My influence towards educating for Myself a number of disciples who will have to prepare the way. And that which was the task of My disciples in those times, which My chosen had been ordained to do when I appeared visibly, My present followers will have to carry out spiritually. To them, as well as to you, I am calling: “All power is given unto Me in heaven and on earth! Do not doubt My love, My teaching and My promise which I made to mankind and, thus, also to you; for I am, I was and I shall always be the Lord Who will protect and guide His children and one day reward them for their perseverance.

“I have all the power; everything must obey Me. All that is has gone forth from Me and must again return to Me. Sow My seed in the hearts that show a good soil for it! Increase the number of My followers, instruct them in the understanding of My two sole commandments of love, so that they may distinguish the true from the false and resist the false doctrines. I possess the power to convert and soften the hardest and most stubborn hearts with the gentlest teaching of love.

“Baptize your brothers and sisters with the spirit of tolerance, devotion and forgiveness. Teach them the forbearance I have shown you and all mankind since endless times. Teach them to subordinate the worldly pleasures to spiritual ones. Teach them not to forfeit happiness in the great, everlasting beyond through the empty, futile chasing after worldly possessions.”
You shall sow My teaching as a spiritual seed so that you too may take part in the work of re- establishing My spiritual kingdom, which will reign after I have descended to earth.

Thus you will perform spiritually what once My apostles actually carried out. And as I at that time held out to My disciples the prospect of one day all being with Me, you too will acquire the right to enjoy closeness to Me and the love and bliss reserved for all those who have absorbed My Word and My teaching to the extent that they have become their very nature.
Behold, I am promising you much, but as I once did, I again say: I possess all the might! I am the Lord and Creator, and at the same time I am your Father, your loving, ever patient Father Who, only in the joys, spiritual pleasures and bliss of His children, finds His own joys glorified. Therefore, those of you who may not be there to experience My personal appearance on this earth will accompany Me from whence I shall be coming and in bliss and satisfaction enjoy with Me My fatherly pleasures to which, as your consciousness will tell you, also you have contributed a little. You will praise Me and My guidance, once you clearly recognize how the words were meant which I once spoke to My disciples. For, you will be seeing Me in all My might, all My love and all My glory, when I shall once more choose a visible form to become the sole and true shepherd to My sheep who have for a long time believed in Me and yearned for Me. Then the material earth will adapt to the spiritual world on it, and when the inner peace of the spiritual Eden will have taken up residence in all hearts, the earth will once more become a paradise.

It is impossible to paint a more detailed picture of this enjoyment and celebration, for you can neither bear nor comprehend it, but I can assure you that it is awaiting you, – and My Word is always true.

Already today this change is spiritually preparing to take place on your globe. A deep yearning for the spiritual springtime is filling the oppressed hearts. There is a stirring everywhere. Many do not know what is happening to them. Some act with a planned purpose, others without one. All are striving towards spiritual maturity; even the greatest materialists, the most stubborn unbelievers and the indifferent are being stirred up. This ray of love which precedes My coming falls upon all like a sunbeam that penetrates through a small crack in a closed shutter upon a sleeper and calms him. Some try to evade its effects through reasoning. They appease their hearts for a while, but it does not help. New doubts arise, new “whys”. The prevailing spirit that has already enveloped all the world keeps stirring them. Efforts to shake off this spiritual urge are futile. Circumstances and events make people feel more and more clearly that all they regard as the goal and purpose of their life is not the end, not the ultimate goal. It keeps urging them forward, rushing with great speed towards the time when My coming to the earth will prove to them that they must strive after spiritual, not after worldly values, that there is not only a short earth-life, but that everlasting eternity is the true abode of the beings created by Me as spirits.

There is an incessant striving towards the point when I will speak to My new chosen the words I once spoke to My disciples: The might is Mine – on earth as it is in heaven! Be prepared, My children, wherever you may be – here on earth or in the beyond – to celebrate with Me this feast of resurrection of the spiritual dignity of man. For it is not only the greatest feast for mankind, but also the most important for My entire great spirit-kingdom, when this final act will prove why I once descended to your small earth and why I chose you, unprepossessing and tiny beings on a grain of sand orbiting in infinite space, to become My children.

Once again I want to prove that I am greatest in the smallest. If I did not possess all the might, I could not accomplish it; but then I also would not be a God Who thanks to this might is high above all created things, inaccessible even to the greatest angelic spirit.

Receive these words, you small children of the great God, as a mark of His love, and remember His words which He spoke as Jesus: “He who is set over small things and performs his duty well will one day be entrusted with great things.”

As I once performed the greatest act of love in My creation with you poor, little mites, so also you shall endeavour in the smallest things, even insignificant events, to follow My commandments of love and carry them out promptly and conscientiously, so that you, too, may show and prove in the smallest the great strength of your souls. Then you are My worthy children, who one day can be set over great things, where you can then spread peace and bliss on a large scale, since you did that on your small earth under humble conditions.

Do heed this! Acquaint also others with the secrets of your heart and teach them to understand and comprehend My Gospel, so that you, like My disciples, may be entitled to enjoy close to Me the full force of love a divine fatherly heart is capable of! Amen.

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Predica 27… Il commiato del Signore

Trinità
(S.S. Trinità)

Matteo 28, 18-20: «Gesù si avvicinò a loro s’intrattenne con loro e disse: “A me è dato ogni potere in Cielo e in Terra. Andate perciò ed istruite tutti i popoli, battezzateli nel nome del Padre e del Figlio e dello Spirito Santo e insegnate loro ad osservare tutto ciò che vi ho comandato. E vedete, io sono con voi tutti i giorni fino alla fine del mondo!”».

(il 27.03.1872)

1. Queste parole Io le dissi ai Miei discepoli quando comparii loro, dopo la Mia Risurrezione dalla morte, su un monte in Galilea. Erano parole non espresse da Gesù, il figlio del carpentiere di Nazareth ai Suoi discepoli, bensì erano parole che Dio, il Signore di tutto il Creato, rivolgeva ai Suoi figli, unici adoratori e credenti della Sua Dottrina. Con la morte sulla croce, infatti, il Mio cammino sulla vostra Terra trovò la sua conclusione e, con la Mia Risurrezione, la Mia Divinità trovò la sua conferma.

2. Già in un’altra occasione, dissi ai Miei discepoli che Io, il Figlio, e il Padre nei Cieli, siamo una cosa sola, e che, chi vede Me, vede anche il Padre; ma questa parola non fu completamente compresa da loro, i quali Mi riconoscevano sì, come un uomo dotato di una forza di volontà maggiore degli altri uomini, però avevano nel cuore una diversa immagine del loro Dio, che non poteva essere messa alla pari con la Mia reale personalità.

3. Dopo la Mia Risurrezione – un fatto straordinario secondo i concetti umani – la loro idea della Mia Divinità crebbe un po’ di più, ma solo nel giorno dell’Ascensione, questa raggiunse il suo punto culminante, sicché Mi riconobbero per Colui che Io spesso avevo detto loro di essere.

4. A queste poche parole del testo, devo premettere tali osservazioni, affinché vi sia più comprensibile il rapporto dei Miei discepoli con Me in quel tempo, e con ciò impariate più facilmente l’utilizzo di questi testi anche su di voi, nell’epoca attuale e in quella a venire.

5. Come in quel tempo i Miei discepoli, dopo la Mia sepoltura, vagavano erranti e abbandonati, e si affliggevano per la perdita della loro Guida, anzi perfino dubitavano della Mia divina Missione, altrettanto è l’umanità attuale – credente o non credente – incerta se credere a qualcosa, oppure se rigettare tutto.

6. I Miei discepoli non erano tutti della stessa capacità intellettiva, non tutti erano animati dallo stesso entusiasmo per la Mia Dottrina, non tutti erano convinti della Mia Divinità, perciò talvolta Io dovetti, perfino dopo la Mia Risurrezione, ricorrere a manifestazioni straordinarie per convincere pienamente anche i deboli, che Io ero Colui che dichiaravo di essere, e che le Mie parole, come anche la Mia Dottrina, erano destinate non solo a loro, bensì a tutto il mondo, all’intero Regno dello spirito, e per l’eternità.

7. Come allora, così adesso! Anche adesso Io devo risvegliare i dormienti mediante la potente azione dei disordini mondani sul vostro globo terrestre; fortificare i semi-svegli e proteggere i completamente svegli, affinché altrettanti dubbi e fantasticherie non impediscano nel suo sorgere la semente sparsa.

8. Poiché vedete: se Io oggi dovessi apparire di nuovo visibilmente sul vostro mondo, credete che Mi si riterrà, senza altre prove, Colui che Io veramente sono? Assolutamente no! Sorgerebbero scettici e negatori, persecutori e spregiatori a sufficienza. E come in quel tempo i sommi sacerdoti corruppero i soldati romani affinché testimoniassero che la Mia salma fosse stata rubata, così anche col Mio ritorno i sofisti, gli eruditi e i sacerdoti tutti, si farebbero in quattro per convincere gli uomini del contrario di ciò che Io potrei dir loro.

9. Non crediate che questa moltitudine di uomini che ora s’inginocchia in preghiera davanti agli altari e alle chiese a Me dedicate, familiarizzerà così rapidamente con l’idea che Io sia ritornato, tanto più quando sentirà dove sarà la Mia prima apparizione, e come saranno le parole che Io rivolgerò loro!

10. In quel tempo in cui attraverso fenomeni elementari e altri prodigi, gli ebrei avrebbero certamente potuto convincersi che Colui che essi aiutarono a crocifiggere, era ben altro che un uomo comune, tuttavia, Io non potei, dopo la Mia Risurrezione, mostrarMi a tutto il popolo ebreo, bensì solo ai Miei discepoli, e solo a quei pochi che credevano veramente in Me Io potei dare la prova, di fatto, che le parole che avevo rivolto loro, spesso in modo esplicito, molte volte rivestite in immagini, e che trattavano della vittoria sulla morte e della Mia Risurrezione, erano vere.

11. E come in quei tempi, così accadrà di nuovo. Solo a una piccola cerchia dei Miei veri discepoli, all’inizio toccherà poterMi riconoscere e sopportarMi quale Gesù che ritorna, ma anche quale Dio, Signore e Creatore dell’infinito. A costoro, Io apparirò ed esclamerò, come allora ai Miei discepoli sul monte in Galilea: «A Me è dato ogni potere in Cielo e in Terra! Andate, insegnate ai popoli e battezzateli!», vale a dire: “Iniziateli a questa Dottrina nel nome della divina Trinità; nel nome del Padre, del Figlio e dello Spirito Santo! Insegnate loro, però, anche a mantenere, ossia a praticare nei fatti, ciò che voi stessi avete riconosciuto come vero, e siate rassicurati che Io sarò presso di voi dal principio fino in ogni eternità! Amen!”.

12. Così sarà inviata la chiamata alla piccola schiera che Io ho scelto per la nuova diffusione della Mia Parola divina. Parola che un giorno, come uomo, Io ho pagato e suggellato con il Mio sangue. Così accadrà che anche questi, neo eletti, come un giorno i Miei discepoli, quali rinati, saranno provvisti da Me di ogni potere, per confermare le loro parole con le opere, e per spianarMi la strada affinché Io incontri solo cuori a Me propensi e non estranei.

13. Il Mio Ritorno è già iniziato adesso, operando, se non visibilmente, già pur spiritualmente, per formarMi un certo numero di discepoli che dovranno spianar le vie. E quello che era il compito dei Miei discepoli in quel tempo, quello che allora i Miei prescelti furono incaricati di svolgere, per il Mio Ritorno visibile, lo dovranno compiere spiritualmente i Miei seguaci attuali. Anche a loro, così come a voi tutti, Io esclamo: “A Me è dato ogni potere in Cielo e in Terra! Non dubitate del Mio Amore, della Mia Dottrina e della Mia Promessa che Io ho fatto all’umanità, e quindi anche a voi; poiché Io sono, ero e sempre sarò, il Signore che proteggerà, guiderà e anche ricompenserà un giorno i Suoi figli per la loro perseveranza!

14. A Me è dato ogni potere, tutto deve ubbidirMi, tutto deve procedere da Me, e di nuovo ritornare a Me! Spargete il Mio seme nei cuori che mostrano del buon terreno per tale frutto! Moltiplicate i Miei seguaci! Iniziateli alla vera e propria comprensione dei Miei due unici comandamenti dell’Amore, affinché possano distinguere il vero dal falso, e possano opporre resistenza all’eresia! A Me è dato il potere di convertire e toccare il cuore dei più duri, più ostinati animi, con la più dolce dottrina dell’Amore.

15. Battezzate i vostri confratelli e consorelle con lo spirito della tolleranza, del sacrificio e del perdono! Insegnate a tutti la pazienza come Io l’ho praticata verso di voi e all’intera umanità, già da tempi infiniti! Insegnate loro a subordinare i piaceri mondani a quelli spirituali! Insegnate loro a non giocarsi la grande, duratura eternità di là dalla tomba, a causa della vana e inutile caccia ai beni mondani!”.

16. Così dovete spargere la Mia Dottrina come seme spirituale, affinché anche voi possiate avere una parte nell’opera di rinnovamento del Mio Regno spirituale, che dovrà imperare sulla Terra dopo la Mia Venuta.

17. Voi compite così, spiritualmente, ciò che un giorno hanno eseguito, di fatto, i Miei apostoli. E come allora Io promisi loro che un giorno sarebbero stati tutti presso di Me, così assicuratevi anche voi questo diritto di poter sentire, nella Mia vicinanza, l’amore, e tutta la beatitudine che è riservata a coloro che hanno fatto propria la Mia Parola e la Mia Dottrina, così che essa è diventata il loro io completamente.

18. Vedete, Io vi prometto molto; ma come allora, così Io dico anche adesso: «A Me è dato ogni potere!». Io sono il Signore e Creatore, sono però, nello stesso tempo, anche il vostro Padre, il vostro affettuoso, sempre indulgente Padre, il quale solo nelle gioie, nei piaceri spirituali e nelle beatitudini dei Suoi figli vede le proprie, nuovamente glorificate.

19. Perciò, anche se forse non toccherà a voi tutti, voi prenderete parte alla Mia personale apparizione su questo mondo; Mi accompagnerete di là da dove Io vengo, e con delizia e soddisfazione godrete le Mie gioie paterne, per le quali voi, come vi dirà la vostra consapevolezza, altrettanto avete portato il vostro contributo.

20. Poi glorificherete Me e la Mia conduzione, quando riconoscerete chiaramente come erano intese le parole che Io dissi un giorno ai Miei discepoli; voi, infatti, Mi vedrete in tutta la Mia Potenza, in tutto il Mio Amore, in tutta la Mia magnificenza; vedrete come Io scelgo di nuovo sembianze visibili per divenire l’unico e vero Pastore delle Mie pecore credenti, le quali già da lungo tempo Mi desiderano ardentemente. Poi la Terra materiale seguirà l’immagine del mondo spirituale; essa diventerà di nuovo un paradiso, quando la pace dell’anima – o Eden spirituale – avrà stabilito la sua dimora in tutti i cuori.

21. Descrivere ulteriormente questa delizia e questa solennità non è possibile; voi, infatti, non lo sopportereste e non lo comprendereste, ma che vi sia riservato, questo ve lo posso assicurare, – e la Mia parola non inganna.

22. Già adesso si prepara questa trasformazione spirituale sul vostro corpo mondiale. L’intima brama eleva verso la primavera spirituale i cuori oppressi. Ovunque c’è fermento! Molti non sanno cosa stia loro accadendo. Gli uni agiscono con meta prefissata, gli altri senza. Tutto spinge alla maturazione spirituale; perfino i più grandi materialisti, i più ostinati increduli e indifferenti non sono lasciati in pace. Come un raggio di Sole cade su un dormiente attraverso la piccola fessura di un’imposta della finestra chiusa, e lo quieta, nello stesso modo questo raggio d’amore che precede il Mio ritorno, colpisce tutti. Alcuni vogliono sottrarsi al suo effetto con fantasticherie intellettuali. Essi per un certo tempo si auto convincono, imponendosi la quiete nel cuore, ma non serve a nulla! Sorgono nuovi dubbi, nuovi ‘perché’. Essi si agitano di continuo; lo Spirito imperante li muove, ha già avvolto nella sua sfera il mondo intero. È inutile volersi sbarazzare di questa pressione dello Spirito! Le condizioni e gli avvenimenti fanno sentire sempre di più agli uomini che, tutto ciò che essi considerano come meta finale, come scopo della loro vita, non è la conclusione, non è l’ultima meta! Inarrestabilmente, essi sono spinti in avanti! Alla velocità della tempesta si va incontro al tempo in cui la Mia Venuta dimostrerà a tutti loro che si deve tendere non alle cose del mondo, bensì a quelle dello Spirito, che non è una breve vita terrena il vero e proprio soggiorno dei Miei esseri da Me creati come Spirito, bensì la lunga eternità.

23. Incessantemente si va verso il punto finale, dove Io dirò ai Miei nuovi prescelti, come allora ai Miei discepoli, le stesse parole: «Mio è il potere – sulla Terra, come in Cielo! –». Preparatevi, figli Miei, ovunque voi siate – qui o là – a festeggiare con Me questa festa della risurrezione della dignità spirituale per gli uomini; poiché non è solamente la più grande festa per voi, bensì anche la più importante per il Mio intero grande Regno dello spirito, dove questa fine dimostrerà il perché Io scesi un giorno sulla vostra piccola Terra, e perché scelsi proprio voi, insignificanti e piccole creature su un granello di sabbia orbitante nell’infinità, per farvi divenire figli Miei.

24. Io voglio ancora dimostrare che, nelle minime cose Io sono il massimo. Se non Mi fosse dato ogni potere, non potrei fare ciò che faccio, ma non sarei neanche un Dio, la cui potenza Lo innalza di là da ogni cosa creata, ed è irraggiungibile perfino dal più grande spirito angelico.

25. Prendete queste parole, voi piccoli figli del grande Iddio, come segno del Suo Amore, e ricordatevi delle parole che Egli disse un giorno come Gesù: «Chi è messo sul piccolo e lo amministra doverosamente, a costui saranno affidate un giorno grandi cose».

26. Come Io un giorno, presso di voi piccolissime creature della Mia grande Creazione, compii il più grande Atto d’Amore, così anche voi dovete tendere, proprio nel più piccolo, perfino nei semplici avvenimenti, a osservare le Mie Leggi dell’Amore e a praticarle il prima possibile, e assai scrupolosamente, affinché anche voi nel più piccolo possiate dimostrare e confermare la vostra più grande forza dell’anima. Così sarete i Miei degni figli che sono meritevoli di essere preposti un giorno su grandi cose, dove poi potrete diffondere nel grande, pace e beatitudine, così come non avete tralasciato di dimostrare ciò, anche sulla vostra piccola Terra, e nelle più modeste condizioni.

27. Fate bene attenzione a questo! Iniziate anche gli altri nei misteri del vostro cuore, insegnate anche a loro a comprendere il Mio Vangelo, affinché voi, come Miei discepoli, possiate avere il diritto di godere un giorno, nelle Mie vicinanze, di tutta la forza dell’Amore di cui è capace un divino Cuore paterno! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十七道耶穌講道……主的道別

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第二十七道耶穌講道……主的道別

馬太福音28:18-20:

“耶穌來到,對他們說,天上地下所有的權柄都賜給我了。所以你們要去教導萬民,奉父,子,聖靈的名給他們施洗,教導他們遵守我所吩咐你們的一切話,並且我常常與你們同在,甚至到世界末日。阿門“。

當我在復活後向他們顯現時,我在加利利的一座山上對我的門徒說了這些話。他們不是來自拿撒勒的木匠的兒子耶穌對他的追隨者說的話,而是所有創造的萬物之主的上帝的話,寫給祂的兒女和敬拜者,祂的教訓的信徒。因為我的世上遺跡已經以我在十字架上的死亡而告終,隨著我的複活,我的神的本尊已經建立。

我以前曾告訴我的門徒說,我和天父是獨一的,見過我的人也看見了天父。然而,這些話對我的門徒仍然不清楚。儘管他們接受了我作為一個比其他人具有更大意志力的人,但他們卻在他們心中傳遞了他們的上帝的不同形象,而他們無法調和我的個性。

在我的複活之後,按照人類的標準,這是一種特殊的行為,他們對我的神性的看法更接近真相;但只有在我升天的那天才能達到它的頂峰,當他們終於認出我是我經常聲稱的那個人的時候。

關於這些文字的幾個字,我必須先給你這些解釋,這樣你才能更好地理解我的門徒與我的關係,同時你也更容易理解這些文本如何適用於你和現在和未來。

正如在我的受難之後,我的門徒在迷失和荒涼中四處遊蕩,哀悼他們的領袖失去了,甚至懷疑我的神聖使命,以同樣的方式,現今的人類 – 信徒和非信徒 – 都未決定是否相信或是否拒絕一切。

我的門徒並不都具有同樣的理解力,他們對我的教導也沒有同樣的熱忱。並非所有人都相信我的本尊。因此,即使在我複活之後,我也必須使用非凡的表現方式來完全說服我是我所聲稱的那個弱者,並且我的話,我的教導,不僅僅是為了他們,而是為了全世界,為整個精神領域和永恆。

現在和過去一樣。現在,我也必須喚醒那些在世界混亂的世界里通過強有力的行為睡著的人。我必須加強部分清醒並保護完全清醒,以便懷疑和沈思不會妨礙播種的種子發芽。

因為,當我今天再次明顯地出現在你的世界裡時,你是否相信我,會毫無疑問地承認我無需證據?不是一個機會!會有很多懷疑者,拒絕者,迫害者和仇敵。而且,正如在那些大祭司賄賂羅馬士兵說我的屍體被盜的時候,在我的下降之際,理性主義者,學者和牧師也會盡全力說服人們與我將要告訴他們的情況相反。

不要以為現在跪在為我建造的教堂的祭壇上的眾多人會很容易接受我回來的想法,特別是當他們聽到我第一次出現的地方以及我的第一句話會如何給他們 。

在那些由於基本現象和其他奇蹟而出現的時候,猶太人可以輕易地相信自己幫助釘死的人不是一個普通人,但在我複活之後,我無法向所有的猶太人展示自己,但只有對我的門徒;只有少數真正相信我的人才能證明我曾經對他們說過的關於征服死亡和關於我的複活的話 – 通常用簡單的語言,通常是類比 – 是真實的。

就像曾經那樣,它會再次發生。起初,只有一小批我真正的門徒能夠認識到並承認我是回歸的耶穌,也是上帝,至高無上的神,主和萬物的創造者。我會在這些地方出現並呼喚,就像我曾在加利利的山上對我的門徒所做的那樣:“天上地下所有的權柄都賜給我了。所以去教導所有的國家並且給他們施洗,就是以聖父,聖子和聖靈的名義,以神聖三位一體的名義教導他們。也教導他們保持,即在實踐中執行,你們自己認為是真實的;你可能確信我會從始至終與你同在。阿們“。

因此,我將為我未來傳播我的神的話而選擇的小團體發出呼籲,為此我曾作為一個人付出了代價,並用我的血將它封了起來。然後這些新選出來的人,就像我的門徒一樣重生,從我這裡得到一切的能力,使他們能夠憑藉行動證明他們的言行,並為我預備道路,以便我只會遇見專心致志於我的心,而不是陌生的。

我的到來已經開始發生,因為我雖然不明顯,但在精神上已經發揮了我的影響力,為我自己教育一些門徒,他們將不得不為此做好準備。而那時候,我的門徒的任務就是我的選擇在我明顯出現時被任命的,我現在的追隨者必須在精神上進行。對他們和你們,我呼籲:“天上地下所有的權柄都賜給我了!不要懷疑我的愛,我的教導和我對人類的承諾,也因此也向你承諾;因為我是,我今是,我永遠是主,他會保護和引導他的孩子,有一天會獎勵他們的毅力。

“我擁有所有的權力;一切都必須服從我。所有已經離我而去的,必須再次回到我身邊。播下我的種子在心裡有良好的土壤!增加我的追隨者的數量,指導他們理解對我的愛的唯一誡命,以便他們可以區分真假,抵制錯誤的教義。我擁有力量通過最溫和的愛的教導來轉化和軟化最難和最頑固的心。

“用寬容,奉獻和寬恕的精神為你的兄弟姐妹施洗。教導他們自無盡的時代以來我向你們展示的全部人類的寬容。教導他們將屬世的樂趣服從屬靈的樂趣。教導他們不要因為空虛而徒勞的追求世俗的財產而在偉大的永恆之外喪失​​幸福。“

你們應當播下我的教​​訓作為屬靈的種子,這樣你們也可以參與重建我的屬靈國度的工作,在我下降到地球之後將會統治。

因此,你將在靈裡執行我的使徒實際執行過的事情。正如我當時向我的門徒提出有一天和我在一起的前景一樣,你也將享有接近我,愛和幸福的權利,以及為吸收我的道和我的教訓的所有人。使它們已經成為自然本質的。

看哪,我向你許諾,但正如我曾經那樣,我再次說:我擁有所有的力量!我是主和創造者,同時我是你的父親,你的愛,永遠有耐心的神父,只有在他兒女的歡樂,屬靈快樂和幸福中,才能找到自己的喜樂。因此,那些可能不在那裡體驗我在這個世界上的個人外表的人將伴隨我而來,從我將來到,在幸福和滿足中與我同享我的父愛快樂,正如你的意識告訴你的那樣,也是你貢獻了一點。一旦你清楚地認識到我曾經對我的門徒說過的話是如何表達的,你會讚美我和我的指導。因為,當我再次選擇一種可見的形式成為我的羊的唯一真正的牧羊人時,你將會看見我的力量,我的愛和我的榮耀,這些羊長久以來一直相信我和嚮往我。那麼物質世界就會適應它上面的精神世界,當精神伊甸園的內心寧靜已經佔據了所有人的心靈,地球將再次成為一個天堂。

不可能繪製出這種享受和慶祝的更詳細的畫面,因為你既不能承受也不能理解它,但我可以向你保證,它正在等待你,而且我的話永遠是真的。

今天這個變化已經在精神上準備在你的地球上發生。對精神春季的深切渴望是填補受壓迫的心。到處都是一派激盪。許多人不知道他們發生了什麼。有些人按照計劃的目的行事,有些則沒有。所有人都在努力實現精神上的成熟。即使是最偉大的唯物主義者,最頑固的不信者和無動於衷的人也正在被激起。在我來臨之前,這條愛的光線就如同一束陽光穿透了臥舖上一扇閉合的百葉窗上的小裂縫,並使他平靜下來。有些人試圖通過推理來逃避其影響。他們安撫了他們的心一段時間,但它沒有幫助。新的疑慮出現了,新的“whys”。已經籠罩全世界的盛行精神不斷攪動著它們。努力擺脫這種精神衝動是徒勞的。環境和事件使人們越來越清楚地認識到,他們所認為的人生目標和目標不是終點,而不是終極目標。它一直敦促他們前進,並且以極快的速度沖向我來到地球將向他們證明他們必須追求屬靈而不是追求世俗價值觀的時代,以致不僅存在短暫的地球生命,而且永恆的永恆是我作為靈魂創造的眾生的真正居所。

不斷努力直到我會對我新選擇的人,正如我曾經對我的門徒說過的話:力量是我的 – 在地球上,也 在天堂!準備好吧,我的孩子,無論你身在何處 – 在地球上或在遠方 – 與我一起慶祝人類精神尊嚴復活的盛宴。因為這不僅是人類最大的盛宴,而且對於我的整個偉大的精神王國來說也是最重要的,當這最後的行為將證明我為什麼曾經下降到你的小地球,為什麼我選擇了你,那些沒有前途的小生命沙粒在無限空間中繞行,成為我的孩子。

我再次想證明我是最大在最小的。如果我不具備所有的能力,我就無法完成它;但那時我也不會成為上帝,因為這個能力高於一切創造的東西,即使對最偉大的天使靈魂也無法達到。

接受這些話,你是偉大上帝的小孩子,作為祂愛的標誌,並且記住他所說的正耶穌的話:“凡是不放棄小事並儘其責任的人,總有一天會被賦予偉大的事物“

因為我曾經執行最偉大的愛行動在我創造物-在你們貧窮的小蟎中。 所以你們也應該盡最大的努力去做最微不足道的事情,即使是微不足道的事情,也要遵循我的愛的誡命並迅速而認真地執行它們。你也可以以最小的力量展示和證明你靈魂的偉大力量。然後,你是我的有價值的孩子,有一天可以擺在偉大的事情上,然後在那裡你可以大規模地傳播和平和幸福,因為你在卑微的條件下在你的小地上做過這些事情。

請注意這一點!給你心中秘密於其他人,並教導他們理解和理解我的福音,這樣你就像我的門徒一樣,有權享受接近我-一位神聖的父親心中所能夠充滿了愛的力量!阿門。

 

26. Jesus & Seine Kinder – Das Spielen ist vorbei…Ernst ist das Leben & Heilig Meine Sache – Jesus & His Children – The Playing is over…Life is earnest & My Cause sacred

PREDIGT / SERMON 26
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PREDIGTEN DES HERRN-26-Johannes_14-23 - Jesus und Seine Kinder-Der liebende Vater und Hirte-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-26 - John_14-23 - Jesus and His Children-The loving Father-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  26. Predigt von Jesus… Jesus und Seine Kinder – Johannes 14:23

26. Predigt von Jesus… Jesus und Seine Kinder
(24.03.1872)

Johannes 14:23
“Wer mich liebet, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.”

01. Diesen Vers zu erklären genügen wenige Worte; denn es ist ganz natürlich, wenn jemand für einen andern eine Zuneigung hat und dieser noch höher gestellt und weiser ist, daß dann der erste alles mögliche tun wird, um sich die Achtung und Liebe seines höhergestellten Freundes oder Herrn zu verdienen. Er wird seine Zuneigung und Liebe durch Taten zu beweisen suchen und genau nach den Lehren und Ratschlägen des höhergestellten Freundes oder Lehrers handeln. Wenn dieses der Fall ist, so wird die Zuneigung des einen durch die Liebe des andern erwidert, und es wird dadurch ein geistiges Einvernehmen hervorgerufen, wie bei in Eintracht lebenden Familiengliedern.

02. Das ist ungefähr der Sinn dieser Worte, die Ich einst zu Meinen Jüngern sagte, und die eine Mahnung waren, auch noch nach Meinem Hingang, nachdem kein sichtbarer Einfluß durch Meine Worte und Taten mehr möglich war, auf dieser einmal eingeschlagenen Bahn zu verharren und aus Liebe zu Mir Mein Wort zu halten und danach zu leben. Ich sagte dieses Meinen Jüngern wohlweislich im voraus, weil Ich wußte, welchen Versuchungen und Einflüssen der Welt sie bei Ausführung ihrer Mission entgegengingen.

03. Deswegen machte Ich sie auch auf einen Punkt aufmerksam, den sie noch nicht begriffen hatten, nämlich, daß Ich und der Vater eins sind, und daß derjenige, der Mich sah, auch den Vater gesehen hat; denn wie Ich schon in einer früheren Texterklärung erwähnt habe – sie dachten noch immer zu menschlich. Sie konnten sich eine geistige Welt, einen geistigen Einfluß und ein geistiges, höheres Wesen, wie Ich eines bin, in körperlicher Hülle nicht recht vorstellen. Manchmal glaubten sie wohl, jetzt hätten sie diesen Begriff ganz richtig aufgefaßt; doch blieb ihnen diese Stimmung nicht. Wenn sie Gefahr lief, sich ganz zu verlieren, so mußte Ich sie auffrischen und wieder in ihrem Herzen rege machen, zumal in jener Zeit, in der die letzten Augenblicke heranrückten, die Mir die bittersten waren und auch ihnen die härtesten Schläge versetzten, da sie nie für möglich gehalten hätten, was nun vor ihren Augen geschah.

04. Deswegen versprach Ich ihnen einen Tröster und machte ihnen den Gedanken des Verlustes Meiner sichtbaren Person so leicht erträglich wie möglich.

05. Was Ich dort zu Meinen Jüngern sagte, das gilt auch in fernen Zeiten für alle diejenigen, die ebenfalls den rechten Weg des Glaubens und der Liebe einschlagen; denn alle Menschen, die Mich wahrhaft lieben wollen, bewahrheiten dieses eigentlich nur dann, wenn sie Meine Worte halten und befolgen.

06. Das Befolgen Meiner Worte, das Beweisen durch Taten ist erst der Probierstein, ob es den Menschen ernst ist, Mir auf dem Wege der Demütigung und Selbstverleugnung, den Ich selbst vorangegangen bin, zu folgen, indem sie, alle Annehmlichkeiten der materiellen Welt dahintenlassend, den Blick nur nach dem geistigen, aber ewigen Weltreich richten.

07. Viele gibt es auf dieser Welt, die das Wort ,Mich lieben` gar nicht verstehen oder es nur so deuten möchten, wie es ihnen bequem ist; mit diesen aber bin Ich nicht. Ich werde und kann nicht, weder als Sohn noch als Vater, in ihren Herzen Wohnung nehmen; denn darin ist der größte Platz den weltlichen Sorgen eingeräumt. Und es wird von ihnen Meiner und Meiner Lehre nur dann gedacht, wenn etwa ein kirchlicher Feiertag oder bittere Erfahrungen gelangen werden, daß ihr so gleichsam nur Liebäugeln mit Mir von keinem Wert und Nutzen ist, sondern daß man entweder sich Mir ganz ergeben oder in der Folge der Welt verfallen muß.

08. Solchen Menschen, die Mich nur so zur Not neben den Weltgeschäften herlaufen lassen, solchen Menschen kann Ich freilich nicht das Versprechen erfüllen, in ihrem Herzen zu wohnen; denn sie lieben Mich nicht, wie die Liebe zu Mir beschaffen sein sollte. Sie haben nur eine Art von Wohlwollen für Meine Lehre und für Meine Person übrig, wobei sie noch im Zweifel sind, ob diese besteht -, weil Ich durch Mein Wort ihnen nur Gutes rate und ihr Bestes will. Allein, sich ganz Mir hinzugeben, Mir und Meinen Fügungen alles aufzuopfern, so weit wollen sie ihre Liebe nicht ausdehnen; denn da müßten sie gar vielen weltlichen Vergnügungen und Genüssen entsagen, was nach ihrer Meinung doch nicht angeht, da man einmal in dieser Welt sei und – wie sie sich entschuldigen – mit ihr leben müsse.

09. Diese Menschen – und es gibt deren Millionen – haben noch einen weiten Weg von herben Erfahrungen zu machen, bis sie zu der Einsicht gelangen werden, daß ihr so gleichsam nur Liebäugeln mit Mir von keinem Wert und Nutzen ist, sondern daß man entweder sich Mir ganz ergeben oder in der Folge der Welt verfallen muß.

10. Überall werden sie Ruhe und Frieden suchen, alles anklagen, Mich, die Natur, die Verhältnisse oder das Schicksal, wie sie es nennen werden; aber nur sich selbst werden sie als Urheber ihres eigenen Unglücks nie erkennen wollen. So wird ihr Schicksal sein: kein Tröster, kein Friedensstifter wird zu ihnen kommen können, weil sie nicht begreifen, daß er nicht von außen hinein, sondern nur von innen heraus den Frieden herstellen kann.

11. Wenn ihr jetzt die Welt stets ärger, stets schlechter werden seht, wenn die Menschen stets unzufriedener, stets mißmutiger, stets grausamer, stets egoistischer werden, so ist überall der Grund der, daß niemand den eigentlichen Weg zum Frieden, zur Genügsamkeit und zum völligen Ergeben in Meine Führung mehr erkennt. Je mehr dieses Haschen nach flüchtigen Weltgütern und mächtigen Stellungen fortgeht, desto mehr entfernen sich die Menschen von dem eigentlichen Quell aller besseren Tugenden, und selbst das Wort ,Liebe` ist ihnen nur insofern bekannt, als es sich auf ihre irdischen Genüsse bezieht, denen sie mit aller Hast nachjagen, und die sie um jeden Preis erringen wollen.

12. Hier seht ihr die Quelle vieler Selbstmorde, als Folge von Überdruß, weil das Erwünschte sich nicht erreichen ließ. Es ist dies auch der Beweis, wie wenig in solchen Herzen von Religion oder von dem Begriff eines ewigen, geistigen Lebens vorhanden ist, wo Vergeltung für Gutes und Böses den Dahingeschiedenen erwartet, indem er in solche Lagen versetzt wird, in denen er, auf sich selbst beschränkt, alles Schlechte und Falsche aus seinem Innern ausmerzen muß, bevor er eine bessere Stellung im Geisterreiche erhalten kann.

13. Unter solchen Menschen ist natürlich denjenigen, welche wirklich Mir leben, Mir folgen und durch Taten Mir beweisen wollen, daß sie Mich lieben, das Fortschreiten bedeutend erschwert, weil sie gegen die Meinung der Mehrzahl ankämpfen müssen und, wie einst Meine Jünger, für das Segenverbreiten nur Haß und Spott ernten.

14. Aber dieses Kämpfen, dieses Streiten gegen den mächtigen Strom der materiellen Welt, das auch Meiner Jünger Los war, dieses Kämpfen ist notwendig, um Meine Kindschaft zu erreichen. Denn wenn es nicht Gott, das höchste Wesen wäre, das euch zu Seinen Kindern erziehen will, so wäre es nach menschlichen Begriffen und Forderungen schon genügend, wenn ihr so wie die große Mehrzahl der Menschen lebtet, d.h. wenn ihr Mir die Ehre zollet, euch wohl die besten Lehren gegeben zu haben, es aber euch überlassen bliebe, wie und wann ihr diese bequem mit euren weltlichen Bedürfnissen vereinbaren wolltet.

15. Aber so habe Ich es nicht gemeint, als Ich damals Meinen Jüngern: “Wer Mich liebt, der wird Mein Wort halten!”, und wie Ich euch auch jetzt wieder zurufe: “Wer Mich liebt, der muß es durch Taten beweisen!”

16. Wie Meine Jünger in jener Zeit entweder Heiden oder fanatische Juden vor sich hatten, denen sie Mein Evangelium predigen mußten, so habt ihr jetzt ebenfalls Heiden, Ungläubige, fanatische Buchstabenausleger und beschränkte Zeremonienreiter vor euch, von denen die ersten gar nichts glauben, weil es ihnen so besser zusagt, und die andern mit dem Halten des Religionskultus alles getan zu haben glauben, was sie Mir schuldig sind.

17. Wie Ich einst Meinen Jüngern versprach, ihnen den Tröster zu schicken, der sie führen und leiten wird, wenn sie überall Schwierigkeiten und Hindernissen begegnen, so wird es auch jetzt denjenigen ergehen, welche Mich im wahren Sinne lieben und Mein Wort halten wollen.

18. Wäre dies nicht die Verheißung Gottes, der alles Erduldete reichlich vergelten will, so wäre es entschuldbar, wenn selbst die Eifrigsten in ihrer Mission scheiterten und die Hoffnung verlören, auch nur den kleinsten Teil der Menschheit vom gänzlichen Verderben zu retten. Da aber Ich als Schöpfer, Herr und Vater die Zügel der ganzen Welt in der Hand habe, so werde Ich auch, wie Ich es Meinen Jüngern versprach, bei denjenigen wohnen, die Mich lieben und Mein Wort halten, d.h. Ich werde ihr Ratgeber und Führer sein. Ich werde ihnen die reifen Seelen in den Weg führen, die durch bittere Schläge zugänglich und mürbe gemacht worden sind, welche die Vergänglichkeit der Welt gekostet haben, und sich nach Besserem sehnen.

19. Ich werde Meine jetzigen Jünger im Glauben und festen Vertrauen in Meine Fügungen stets mehr bestärken, werde ihnen durch Mein Wohnen in ihren Herzen Ersatz geben für alles, was sie Meinet und Meiner Lehre wegen erdulden müssen, damit sie mitten im trüben Gewirr aller menschlichen Leidenschaften die klare Fernsicht behalten und das Ziel ihrer Aufgabe nicht aus den Augen verlieren. Daher folgt unverdrossen Meinen Worten und Meiner Lehre!

20. Wißt ihr, warum Ich selbst nun durch Meine Knechte und Schreiber euch Meinen Willen mitteile?

21. Der Grund, daß schon seit mehreren Jahren Meine direkten Mitteilungen reichlicher fließen als in früheren Zeiten, und daß Ich euch so viel Himmelsbrot gebe, wie es seit Meinem irdischen Lebenswandel nie geschehen ist, ist der, weil gerade jetzt der Zeitpunkt sich nähert, an dem die Welt ihren Gipfelpunkt in den Verirrungen und im Abweichen von Meinen Schöpfungszwecken erreichen wird. Damit nun – zumal dies Meine Wiederkunft bedingt – nicht alle Menschen verlorengehen, so habe Ich bestimmt, daß von nun an einzelnen, wie einst Meinen Jüngern, Mein Wort und Meine Lehre unverfälscht zukommen soll, nicht verschleiert wie in den Propheten, sondern klar und verständlich, wie Meine Jünger es einst die Völker lehrten.

22. Dort war das Verbreiten der Lehre schwieriger; heute aber ist durch eure Erfindung der Buchdruckerkunst das Verbreiten Meiner Lehre bei weitem leichter, so daß überallhin, wo die Finsternis der weltlichen Macht sich geltend machen will, der Schein Meines ewigen Liebe und Gnadenlichts dringen kann.

23. Ich will jetzt dem Ungläubigen die Augen öffnen und den Buchstabenauslegern Meiner Bibel den eigentlichen Sinn erklären, damit niemand sich entschuldigen könne, als hätte er nichts davon gewußt, und durch diese Ausrede Mich beschuldigen möchte, während doch die ganze Schuld auf ihn selbst fallen wird.

24. Daher seid stark, ihr wenigen, die ihr zerstreut in verschiedenen Gauen noch Meine Perlen im eigenen Herzen bewahret! Vertraut auf Mich! Ich wohne bei und in euch, Ich werde euch führen und nicht verlassen, solange ihr Mich liebt und Mein Wort haltet. Euch habe Ich alles – Mein Ich, Meine Schöpfung und das Verhältnis des Menschen zu beiden – durch viele Worte klar gezeigt. Für euch gibt es keinen Entschuldigungsgrund, als hättet ihr es nicht gewußt. Nur das eine ist noch bei manchen von euch der Fall, daß sie Mein Wort nicht in der größten geistigen Tiefe auffassen. Doch dazu werde Ich euch schon Meinen Tröster und heiligen Geist in Form von bitteren Erfahrungen und Zweifeln schicken, um auch diese letzte Schattenseite aus den Herzen Meiner Ergebenen zu entfernen; denn wer berufen ist, einst auf andere zu wirken, der muß in sich selbst fest sein und genau wissen, was er zu tun und was er zu lassen hat.

25. Meine Worte sind einfach und klar, nur dürfen nicht die Selbstliebe der Dolmetscher und falsche Ausleger dabei sein; denn sonst würde von euch manches entschuldigt, was bei Mir nicht vergeben werden kann.

26. Daher prüfet euch wohl! Bedenket: Ich treibe keinen Scherz mit euch und will auch nicht, daß ihr mit Mir nur so gelegentlich verhandelt, wie es euch gerade genehm ist!

27. Ernst ist das Leben und heilig Meine Sache! Hinter diesem flüchtigen, irdischen Scheinleben steht ein ewiges, wahres Leben, in dem keine Ausflüchte, keine Entschuldigungen gelten können und dürfen; denn es ist das Reich des wahren Gottes, der nur eine Wahrheit und die Liebe zu ihr kennt.

28. Darum befleißigt euch, Mich zu lieben und Mein Wort zu halten! Ihr tut damit den größten Dienst euch selbst; denn ihr erkämpft euch durch diese Liebe das ruhige Bewußtsein der edlen Tat und eine bessere Stellung und ein leichteres Fortschreiten im Jenseits.

29. Ich bin kein strenger Richter, kein zürnender Gott und will auch keiner sein. Ich bin – wie Ich es euch oft gesagt habe – ein liebender Vater, ein voraussehender Hirte, der seine Schafe auf gute Weideplätze und weit weg von jenen Gegenden führen möchte, wo Abgründe oder sonstige Hindernisse ihrem geistigen Leben Gefahr bringen könnten.

30. Ich will nur das Gute, weil Ich die Güte selbst bin! Ich will nur die Liebe, weil Ich die Liebe selbst bin, und Ich will euch zu geistigen, höheren Wesen machen, weil Ich als das höchste geistige Wesen selbst nur solche Kinder um Mich haben möchte, die Mir und Meinem Reiche Ehre machen und ihren Frieden und ihre Freude nur in Mir suchen.

31. Dies bezeugt das Wort, das Ich einst Meinen Jüngern sagte: “Wer Mich liebt, der wird Mein Wort halten!”

32. Haltet also Mein Wort und macht euch Meiner Liebe würdig, und das Wort im Evangelium ist auch an euch erfüllt! Amen.

flagge en  26th Sermon of Jesus… The Lord and His Children – John 14:23

26th Sermon of Jesus… The Lord and His Children
(March 24, 1872)

John 14:23
“Jesus answered and said unto him, If a man love me, he will keep my words; and my Father will love him, and we will come unto him, and make our abode with him.”

A few words suffice to explain this verse, for it is quite natural that a man having an affection for somebody else, who is in a higher position and wiser, will do everything possible to gain the esteem and love of his higher-ranking friend or master. He will seek to prove his affection and love through acting in accordance with his higher-ranking friend’s or teacher’s instructions and advice. If this is the case, the affection of the one will be requited by the other’s love. Thereby a spiritual understanding is created as among members of a family who live in harmony with each other.

That is the approximate meaning of these words I once spoke to My disciples and which were an admonition to adhere to the once chosen path also after I had gone, when a visible influence through My words and deeds was no longer possible and to keep My Word and live accordingly out of love for Me. I said this to My disciples deliberately in advance, since I knew to what temptations and influences by the world they would be subjected in the execution of their mission. On account of this I also called their attention to one point which they had not comprehended as yet, namely, that I and the Father are One and that he who saw Me had also seen the Father, for – as already mentioned in an earlier text interpretation – their thinking was still too human. They were still unable to grasp the idea of a spiritual world, a spiritual influence and a higher spiritual being, as I was, in a physical body. Sometimes they did believe that they had correctly understood this concept, but this conviction did not last. Whenever it was in danger of being entirely lost, I had to revive it and once more stir it up in their hearts, particularly during the time when the last moments were approaching, moments which were the most bitter for Me and dealt them a very hard blow, since what was happening before their eyes they would never have thought possible. Therefore, I promised them a Comforter and made the thought of the loss of My visible person as bearable as possible to them.

What I then said to My disciples is also valid for the future for all those who likewise take the right path of faith and love. For, all people who honestly want to love Me, actually prove this only by keeping and following My words.

Following My words and proving this through actions is, in fact, the touchstone for whether people are serious in their wish to follow Me along the path of meekness and self-denial upon which I Myself have led the way, leaving behind all the comforts of the material world, turning their eyes only towards the spiritual, eternal realm.

There are many in this world who do not at all understand the meaning of the words “to love Me” or they are inclined to interpret them in a way that suits them best; however, with those I am not. I shall not and cannot, neither as the Son nor as the Father, make My abode in their hearts, for in them the largest space is occupied by worldly cares. And they only think of Me and My teaching when they are reminded either by a church-holiday or bitter experiences and accidents that besides the material there is also a spiritual world and above both there is a ruler, sustainer and leader who, in spite of being neglected, still allows Himself to be found by man as a loving Father.

To such people, who barely suffer Me to walk alongside their worldly affairs, I cannot fulfil the promise to make My abode in their hearts, for they do not love Me the way their love for Me should be. Because I only want their best and give them good advice through My Word, they have a kind of benevolence for My teaching and for My person, still with an element of doubt as to whether I, as a person, really exist. Therefore, to give themselves entirely to Me and submit in everything to Me and My ordinances, – that far they do not want to extend their love. For, then they would have to renounce many worldly pleasures and enjoyments which, in their opinion, could not be done, since one is living in this world and has to live with it.
These people – and there are millions of them – have still to cover a long road of bitter experiences until they will come to understand that – so to speak – casting glamorous eyes at Me is of no value and use, but that one either must surrender to Me completely or fall to the world.

They will seek rest and peace everywhere and they will blame everything – Me, nature, circumstances or fate, as they call it. But they will never recognize themselves as the cause of their own misfortune. As a result, their fate will be this: No Comforter, no Peacemaker will be able to come to them because they fail to understand that peace cannot be established from the outer world to within, but can only go forth from their inner being.

When you see the world getting more and more wicked and evil, when people keep becoming more dissatisfied and discontent, more cruel and selfish, the reason for this is that no one recognizes the true road to peace and contentment any more, namely, complete submission to My guidance. The longer this hunt for transient worldly possessions and influential positions continues, the more do people stray from the actual source of all the better virtues, and even the concept “love” is known to them only insofar as it refers to earthly enjoyments after which they chase impetuously to obtain them at any cost.

Here you see the source of many suicides as the result of disgust, because what was desired could not be obtained. This also proves how little there is in such hearts of religion or of the concept of an eternal spiritual life, where a reward for good and evil awaits the deceased who will find himself in situations where, restricted to himself, he will have to eradicate all that is evil and wrong within him, before he can ever gain a better position in the realm of the spirits.

For those people who really live for Me, follow Me and want to prove by their actions that they love Me, progress is, of course, considerably obstructed because they have to struggle against the opinion of the majority, reaping only hatred and derision for the blessing they spread, as was once the case with My disciples.

However, this struggling, this fight against the powerful current of the material world, which was also the lot of My disciples, this struggling is necessary in order to attain the filial relationship to Me. For, if it were not God, the Supreme Being, Who wants to educate you to become His children, -by human standards and requirements it would be sufficient to live as the great majoritiy of people do, that is, to give Me tribute for having given you the best teachings but, otherwise, it be left to you how and when to conveniently adapt them to your worldly needs.

But I did not mean it that way, when in those days I said to My disciples: “If a man love Me he will keep My Word!”, and when again today I call to you: “If a man loves Me, he must prove it by his deeds!”

As in those days My disciples had before them either heathen or fanatical Jews to whom they had to preach My Gospel, you today likewise have heathen or unbelievers, fanatical literalists and narrow-minded ceremonialists. The former do not believe in anything, because it suits them that way, and the latter believe to have done everything they owe Me by keeping the religious ceremonial.

As I once promised My disciples to send them the Comforter that would lead and guide them when they met only difficulties and obstacles everywhere, it will also happen now with those who love Me in the truest sense and want to keep My Word.

If this were not the promise of God Who wants to reward men abundantly for all they have endured, it might be excusable if even the most zealous failed in their mission and lost every hope to save even a small part of humanity from complete perdition. But since I, as Creator, Lord and Father, am holding in My hands the reins of the entire world, I shall – as I once promised My disciples – make My abode with those who love Me and obey My Word, that is, I shall be their counselor and guide. I shall lead those mature souls to them who have been made pliable through severe blows, have tasted the transitoriness of the world, and who are now longing for something better.

I shall increasingly fortify My present disciples in their faith and firm trust in My providence and, by dwelling in their hearts, compensate them for everything they must suffer because of Me and My teaching, so that they, in the midst of the sad confusion of all the human passions, may retain their clear perspective and not lose sight of the object of their mission. Therefore, do follow My words and teaching persistently!

Do you know why I, Myself, communicate to you My will through My servants and scribes?

The reason why My direct messages have been flowing more abundantly during the past few years than they did in former times and why I am giving you so much bread from the heavens, as has not happened since I lived on earth, is the fact that the time is now approaching when the world will reach its culmination in erring and deviation from My original crea-tional purpose. Lest all men be lost, I have ordained – and this is required for My Second Coming – that from now on My Word and teaching shall be given to a few in an unadulterated form, as I once gave it to My disciples, not veiled as in the prophets, but as clear and comprehensible as My disciples once taught it to the people.

In those days the spreading of My teaching was more difficult, but today, through the invention of the art of printing, the spreading of My teaching is by far easier, so that the brilliance of My eternal light of love and grace can be carried to wherever the darkness of the worldly power threatens to assert itself.

Now I will open the eyes of the unbelievers and explain to the literalists the true meaning of My Bible, so that nobody can use the exuse that he had not known the truth and could blame me whilst he alone is to blame.

Therefore, be strong you few who, scattered throughout the countries, are still keeping My pearls in your hearts! Put your trust in Me! I dwell near and within you, and I shall guide you and stand by you as long as you love Me and keep My Word.
Through many communications I have revealed to you everything: Myself, My creation and man’s relationship to both. For you there is no excuse that you had not known it. Only some of you do not yet grasp the deepest spiritual meaning of My Word. But I shall send My Comforter and Holy Spirit in the form of bitter experiences and doubts in order to remove also this last dark side from the hearts of those devoted to Me, for he who is called to influence others must be firm in himself and know exactly what to do and what not to do.

My words are simple and clear, provided they are not interpreted and wrongly expounded by self- love; for in that case, many a thing would be excused by you which cannot be forgiven by Me. Therefore, test yourselves carefully! Consider this: I do not make sport of you and I do not want you to deal with Me only once in a while when it suits you.

Life is earnest and My cause is sacred. Behind this fleeting, deceptive earthly life, there is an eternal, true life, in which no subterfuge, no excuses can or will be valid, for it is the kingdom of the true God Who knows only one truth and the love of it.

So be diligent in loving Me and keeping My Word! Thereby you are rendering yourselves the greatest service; for through this love you gain the calm consciousness of the noble deed and a better position and easier progress in the beyond.

I am not a harsh judge or angry God and I do not want to be such. As I have often told you, I am a loving Father, a provident shepherd who would like to lead his sheep to good pastures, far away from those regions where abysses or other obstacles could endanger their spiritual life.

I only want what is good because I, Myself, am goodness. I only want love because I, Myself, am love. And I want to make of you spiritual, higher beings because I, as the Supreme Spiritual Being, want to have only such children around Me who are a credit to My Kingdom and seek their peace and joy only in Me.

This is meant by the words which I once spoke to My disciples: “If a man love Me, he will keep My Word!”

Therefore, do keep My Word and make yourselves worthy of My love, and the words in the Gospel will be fulfilled also for you. Amen.

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Predica 26… Il Signore e i Suoi figli

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Giovanni 14:23…
«Chi mi ama, costui osserverà la mia parola; e il Padre mio lo amerà, e noi verremo a lui e prenderemo dimora presso di lui”».

(Il 24 marzo 1872)

1. Per spiegare questo versetto bastano poche parole; poiché è del tutto naturale, quando uno ha un affetto verso un altro, e costui è anche di posizione più elevata ed è più saggio, che il primo faccia tutto il possibile per guadagnarsi il rispetto e l’amore del suo amico, o signore di posizione più elevata. Egli cercherà di mostrare il suo affetto e il suo amore con i fatti, e di agire esattamente secondo gli insegnamenti e i consigli dell’amico, o maestro di posizione più elevata. Se questo è il caso, l’affetto dell’uno sarà ricambiato con l’amore dell’altro, e s’instaurerà un’intesa spirituale, come presso i membri di una famiglia, viventi in armonia.

2. Questo è pressappoco il senso di tali parole che Io espressi ai Miei discepoli, come monito a perseverare su questa strada, una volta intrapresa, anche dopo la Mia dipartita, quando non sarebbe stato più possibile nessun influsso visibile attraverso le Mie parole e le Mie opere, e per amor Mio restare fedeli e vivere in conformità. Prudentemente, Io dissi in anticipo questo ai Miei discepoli, perché sapevo a quali tentazioni e a quali influssi del mondo essi sarebbero andati incontro, nell’adempimento della loro missione.

3. Perciò li resi attenti anche su un punto che essi ancora non avevano compreso, vale a dire che Io e il Padre siamo Uno, e che chiunque avesse visto Me, aveva visto anche il Padre. Come Io già ho accennato in un testo precedente, essi pensavano ancora troppo umanamente, e non riuscivano a immaginarsi giustamente un mondo spirituale, un influsso spirituale e un Essere spirituale superiori, nell’involucro corporeo, quali Io rappresento nella Mia Unità. A volte essi credevano di aver afferrato nel modo giusto questo concetto; però, tale disposizione d’animo non rimaneva in loro. Ogni qual volta essa incorreva nel pericolo di perdersi completamente, allora Io dovevo ravvivarla e renderla di nuovo vivente nel loro cuore, tanto più in quel tempo nel quale si avvicinavano gli ultimi momenti che per Me furono i più amari, e cagionarono i più duri colpi anche a loro, poiché mai avrebbero ritenuto possibile accadesse ciò che, invece, stava accadendo dinanzi ai loro occhi.

4. Per questo Io promisi un Consolatore, per rendere loro sopportabile quanto più possibile il pensiero della perdita della Mia Persona visibile.

5. Quello che dissi lì, ai Miei discepoli, vale anche nei tempi successivi per tutti coloro che altrettanto hanno intrapreso la giusta via della Fede e dell’Amore; tutti gli uomini, infatti, che vogliono amarMi davvero, realizzano questo, veramente e solo, quando si attengono alle Mie parole e le osservano.

6. L’osservanza delle Mie parole, la testimonianza con i fatti, è solo la pietra di paragone, se essi seriamente s’impegnano a seguirMi sulla via dell’umiliazione e dell’abnegazione che Io stesso, precedendoli, ho percorso, lasciando indietro tutte le comodità del mondo materiale, e volgendo lo sguardo solo allo spirituale ed eterno Regno.

7. Ci sono molti in questo mondo che non comprendono per niente la parola ‘amarMi’, oppure vorrebbero interpretarla solo così come fa loro comodo; ma Io non sono con costoro. Io non potrò prendere dimora nei loro cuori, né come Figlio, né come Padre; in questo, infatti, è concesso il più grande spazio alle cure del mondo. Essi pensano a Me e alla Mia Dottrina solo quando una festività ecclesiastica, oppure amare esperienze e disavventure, rammentano loro che oltre al mondo materiale c’è un mondo spirituale, e dietro questo, il Governatore, Conservatore e Guida di entrambi, il quale, pur nella noncuranza degli uomini, si manifesta sempre come Padre affezionato.

8. A tali uomini, che Mi tengono solo per necessità accanto agli affari del mondo, Io non posso certamente adempiere la promessa di dimorare nel loro cuore; essi, infatti, non Mi amano come dovrebbe essere provvisto l’amore per Me. Essi hanno solo una specie di benevolenza per la Mia Dottrina e per la Mia Persona – facendo la qual cosa, sono ancora in dubbio se questa esista – perché con la Mia Parola Io consiglio loro solo il bene, e voglio il loro meglio. Abbandonarsi però totalmente a Me, sacrificare tutto a Me e alle Mie disposizioni, fino a tanto non vogliono estendere il loro amore; poiché in tal caso dovrebbero rinunciare a moltissimi diletti e piaceri mondani che, secondo la loro opinione, non è possibile lasciare, giacché ci si trova in questo mondo e – come loro si scusano – si deve vivere con esso.

9. Questi uomini – e ce ne sono a milioni – avranno ancora davanti una lunga via di amare esperienze, prima di giungere alla comprensione che il loro fare, per così dire, l’occhiolino con Me, non ha nessun senso e nessun valore, bensì che ci si deve abbandonare, o completamente a Me, o al seguito del mondo.

10. Ovunque essi cercheranno quiete e pace, accuseranno tutto e tutti, Me, la natura, le circostanze o il destino, in qualunque maniera lo vogliano chiamare, ma non vorranno mai riconoscere se stessi come gli autori della loro sventura. Così il loro destino sarà: nessun Consolatore, e nessun rappacificatore potrà raggiungerli, se non comprendono che questi non potrà ristabilire la pace dall’esterno all’interno, bensì solo dall’interno all’esterno.

11. Se adesso vedrete il mondo farsi sempre più brutto e più cattivo, e ovunque gli uomini diventare sempre più insoddisfatti, più scontenti, più spietati, più egoisti, sarà perché nessuno riconosce più la vera e propria via della pace, della moderazione e del pieno abbandono alla Mia conduzione. Quanto più continuerà questo cercar di afferrare i beni fugaci del mondo e le posizioni di potere, tanto più gli uomini si allontaneranno dalla vera e propria Sorgente di tutte le migliori virtù, e perfino la parola ‘amore’ sarà loro nota solo perché riferita ai loro piaceri mondani, ai quali essi danno la caccia affannosamente, e che vogliono raggiungere a ogni costo.

12. Qui vedrete la fonte di molti suicidi, come conseguenza del disgusto per non aver raggiunto quanto desiderato. Questa sarà anche la prova di come sia poco presente in tali cuori il concetto di religione, o di un’eterna vita spirituale, dove una ricompensa per il bene e per il male attende loro con il trapasso; mentre il suicida sarà messo in situazioni tali, in cui egli, limitato a se stesso, dovrà estirpare tutto il cattivo e il falso dal proprio interiore, prima di poter ottenere una posizione migliore nel regno degli spiriti.

13. Naturalmente, tra tali uomini sarà reso molto difficile il progresso per coloro che vogliono veramente vivere con Me, seguirMi e dimostrarMi con le opere che Mi amano, poiché essi dovranno combattere contro l’opinione della maggioranza e, come un giorno i Miei discepoli, raccogliere solo odio e scherno in cambio delle diffuse benedizioni.

14. Questa lotta, però, questa battaglia contro il potente influsso del mondo materiale, che fu anche il destino dei Miei discepoli, è necessaria per raggiungere la Mia figliolanza. Se, infatti, non fosse Dio, l’Essere supremo che vuole allevarvi per fare di voi i figli Suoi, allora secondo i concetti e le esigenze umane sarebbe già abbastanza che voi viveste come la grande maggioranza degli uomini, vale a dire, che Mi tributaste gli onori per avervi dato i migliori insegnamenti, ma lasciandovi liberi di decidere come e quando conciliare questi insegnamenti con le vostre esigenze mondane.

15. Io però non pensavo così, quando a quel tempo dissi ai Miei discepoli: «Chi Mi ama, questi osserverà la Mia Parola!» [Giov. 14,21], e anche adesso, Io vi dico di nuovo: “Chi Mi ama, questi deve dimostrarlo con i fatti!”.

16. Come i Miei discepoli a quel tempo avevano a che fare o con i pagani, oppure con fanatici giudei, ai quali dovevano predicare il Mio Vangelo, così anche voi adesso avrete a che fare altrettanto con pagani, increduli, interpreti fanatici della scrittura, limitati fedeli delle cerimonie, dei quali i primi non crederanno del tutto, perché così conviene loro, e gli altri con l’osservanza del culto religioso, riterranno di aver fatto tutto ciò che Mi è dovuto.

17. Come Io promisi un giorno ai Miei discepoli di inviare loro il Consolatore, che li avrebbe guidati ovunque si fossero imbattuti in difficoltà e ostacoli, così accadrà anche adesso a coloro che Mi vorranno amare nel senso vero e proprio, e vorranno osservare la Mia Parola.

18. Se questa non fosse la promessa di Dio, il Quale vuole abbondantemente ricompensare tutto il sopportato, allora sarebbe scusabile se perfino i più zelanti fallissero nella loro missione, e perdessero la speranza di salvare dalla rovina totale anche soltanto la più piccola parte dell’umanità. Ma poiché Io, quale Creatore, Signore e Padre, ho in mano le redini del mondo intero, dimorerò anche presso quelli che Mi amano e osservano la Mia Parola, come promisi ai Miei discepoli, e sarò il loro Consigliere e la loro Guida. Io condurrò sulla via le loro anime mature, le quali attraverso amari colpi saranno state rese accessibili e ammorbidite, avendo assaporato la fugacità del mondo e bramato ardentemente di migliorarsi.

19. Io rafforzerò sempre più i Miei attuali discepoli nella Fede e nella ferma Fiducia nei Miei voleri, darò loro, col Mio dimorare nel loro cuore, indennizzo per tutto ciò che dovranno sopportare a causa Mia e della Mia Dottrina, affinché, nel mezzo della torbida confusione di tutte le passioni umane, essi mantengano la chiara prospettiva e non perdano mai d’occhio lo scopo del loro compito. Perciò, seguite instancabilmente le Mie parole e la Mia Dottrina!

20. Sapete voi perché ora Io stesso vi comunico la Mia Volontà, mediante i Miei servitori e scrivani?

21. La ragione del perché già da molti anni le Mie comunicazioni dirette fluiscono più copiose che nei tempi passati, e perché Io vi do tanto Pane celeste come mai è avvenuto dal Mio cammino di vita terrena, è dovuto al fatto che proprio adesso si avvicina il momento in cui il mondo raggiungerà il suo punto culminante nelle aberrazioni e nelle deviazioni degli scopi della Mia Creazione. E affinché ora non siano perduti tutti gli uomini – tanto più che questo avrebbe per conseguenza il Mio ritorno – ho stabilito che d’ora in poi, ai singoli come un giorno ai Miei discepoli, debba pervenire la Mia Parola e la Mia Dottrina non falsificata, non velata, come nel caso dei profeti, bensì chiara e comprensibile come i Miei discepoli la insegnarono un giorno ai popoli.

22. In quel tempo era più difficile la diffusione della Dottrina; oggi invece, con la vostra invenzione dell’arte della stampa, la diffusione della Mia Dottrina sarà molto più facile, e ovunque, dove le tenebre del potere mondano vogliano farsi sentire, potrà penetrare il raggio della Mia eterna Luce d’Amore e di Grazia.

23. Io voglio adesso aprire gli occhi agli increduli, e spiegare il vero significato agli interpreti letterali della Mia Bibbia, in modo che nessuno possa scusarsi di non aver saputo nulla e, con questo pretesto, incolpare Me, quando invece tutta la colpa dovrà ricadere su lui stesso

24. Perciò siate forti, voi pochi che, dispersi in differenti province, serbate ancora le Mie perle nel vostro cuore! Confidate in Me! Io dimoro presso di voi e in voi; vi guiderò e non vi abbandonerò, finché Mi amerete e vi atterrete alla Mia Parola. A voi ho mostrato tutto chiaramente – il Mio Io, la Mia Creazione e il rapporto dell’uomo con entrambi – e con molte parole. Per voi non c’è nessuna scusa, come se non l’aveste saputo. Una cosa soltanto potrebbe ancora presso alcuni di voi verificarsi, ossia, che non afferriate la Mia parola nella massima profondità spirituale. Ma per questo, Io v’invierò il Mio Consolatore e Spirito Santo sotto forma di amare esperienze e dubbi, per allontanare anche questi ultimi lati oscuri dal cuore dei Miei devoti. Chi è chiamato, infatti, a operare un giorno sugli altri, costui dovrà essere saldo in se stesso e sapere esattamente cosa fare, e cosa non fare.

25. Le Mie parole sono semplici e chiare, ma non deve esserci in esse l’amor proprio degli interpreti e dei falsi commentatori, altrimenti, infatti, sarebbero scusate parecchie cose vostre, che presso di Me non possono essere scusate.

26. Perciò esaminatevi bene! Riflettete: Io non scherzo con voi, e non voglio nemmeno che voi trattiate solo occasionalmente con Me, proprio come vi fa comodo!

27. Seria è la vita, e sacra la Mia Causa! Dietro questa fugace, apparente vita terrena, c’è un’eterna, vera Vita, nella quale non può e non deve valere nessun sotterfugio, nessuna scusa; poiché è il Regno del vero Dio, il quale conosce solo una Verità, e l’Amore per questa Verità.

28. Perciò, applicatevi ad amarMi, e attenetevi alla Mia Parola! Con ciò procurerete a voi stessi il più grande dei servizi; con quest’amore, infatti, voi vi conquisterete la serena consapevolezza della nobile azione, e una migliore posizione e un più facile progresso nell’aldilà.

29. Io non sono un Giudice severo, non sono un Dio iracondo e nemmeno lo voglio essere. Io sono – come vi ho detto spesso – un Padre affezionato, un Pastore previdente che vorrebbe condurre le sue pecore su buoni pascoli, e lontano da quei luoghi dove dirupi o altri ostacoli potrebbero mettere a repentaglio la loro vita spirituale.

30. Io voglio solo il bene, perché sono la Bontà stessa! Io voglio solo l’Amore, perché sono l’Amore stesso, e voglio far di voi degli esseri spirituali superiori, poiché, quale sublime Essere spirituale Io stesso, vorrei avere attorno a Me solo figli simili, che rendano a Me e al Regno Mio, onore, e cerchino la loro pace e la loro gioia solamente in Me.

31. Questo testimonia la parola che Io espressi un giorno ai Miei discepoli: «Chi Mi ama osserverà la Mia Parola!».

32. Osservatela quindi, e rendetevi degni del Mio Amore, e la Parola nel Vangelo si compirà anche in voi! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  26課耶穌的寶訓耶穌和他的兒女

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26課耶穌的寶訓耶穌和他的兒女

(1872年3月24日)

約翰福音14:23

耶穌回答說:若有人愛我,他必守我的話;我父也要愛他,我們也要到他那裡來,與他同住。“

有幾句話足以解釋這節經文,因為很自然的是,一個對別人有感情的人,他在更高的職位和更聰明的人,將盡一切可能贏得他的高級朋友或主人的尊重和愛。他會通過按照他的上級朋友或老師的指示和建議行事來證明自己的愛和愛。如果是這樣的話,那個人的愛會被對方的愛所要求。從而在一個彼此和睦相處的家庭成員之間創造出屬靈的理解。

這是我曾經對我的門徒說過的這些話的近似含義,也是在我離開之後堅持曾經選擇的道路的告誡,當我的言語和行為的可見影響不再可能時,並且保持我的話語並因此而生出對我的愛。我之前故意對我的門徒說過,因為我知道他們在執行任務時會受到世界的誘惑和影響。由於這一點,我還提請他們注意他們還沒有理解的一點,即我和父是一的,看到我的人也看到了父,因為 – 正如前面已經提到的那樣解釋 – 他們的思想仍然過於人性化。他們仍然無法把握精神世界,靈性影響和更高精神的想法,就像我曾經,在一個肉體中。有時他們確實相信他們已經正確地理解了這個概念,但是這個信念並沒有持續。每當它有完全迷失的危險時,我必須重振它,並再次在心中激起它,特別是在最後時刻即將到來的時刻,這對我來說是最痛苦的時刻,並且給它們一個非常艱難的打擊,因為在他們眼前發生的事情他們永遠不會想到可能。因此,我向他們保證了一個保惠師,並且想到了我的可見之人盡可能捱過他們。

然後,我對門徒說的話對於所有那些同樣走上正確道路和信仰的人也是有益的。因為,所有真正想要愛我的人,實際上只是通過保持和遵循我的話來證明這一點。

在我的言語之後,通過行動證明這一點實際上是人們是否認真想要沿著我自己所領導的謙卑和自我否定的道路跟隨我的試金石,留下了所有的舒適感物質世界,只把眼光轉向靈性永恆的境界。

在這個世界上有許多人完全不了解“愛我”這個詞的意思,或者他們傾向於以最適合他們的方式來解釋;然而,那些我不是。我不會也不會,既不像父也不像子,在他們心中佔據我的居所,因為在他們心中,最大的空間被世俗的關懷所佔據。當他們被教堂假期或苦痛的經歷和意外所提醒時,他們才會想到我和我的教導,除了物質之外,還有一個精神世界,而且還有一個統治者,維持者和領導者,儘管他被忽視,仍然允許人類作為慈愛的父親被人發現。

對於這樣的人,他們幾乎不能忍受我與世俗事物同行,我無法履行讓我居住在他們心中的承諾,因為他們愛我方式不像對我應有的愛一樣來愛我。因為我只想儘自己最大的努力,並通過我的話語向他們提供良好的建議,他們對我的教導和我的人有一種仁慈的態度,仍然懷疑我作為一個人是否真的存在。因此,為了完全將自己完全獻給我,並將一切事情都交給我和我的條例 – 他們不想延長他們的愛。因為,他們將不得不放棄許多世俗的樂趣和享受,他們認為這是無法完成的,因為一個人生活在這個世界上並且必須與之共處。

這些人 – 其中有數百萬人 – 仍然要經歷漫長的痛苦經歷,直到他們明白這一點 – 可以這麼說 – 向我投下迷人的眼睛是沒有價值和用途的,但那個人要么必須屈服於我完全或落入世界。

他們會到處尋求安息與和平,他們會責怪所有事情 – 我,自然,環境或命運,就像他們所說的那樣。但他們永遠不會認為他自己是自己不幸的原因。結果,他們的命運將是這樣的:沒有保惠師,也沒有和平者能夠到他們那裡來,因為他們不了解和平不能從外部世界建立到內部,而只能從他們的內在出發。

當你看到世界變得越來越邪惡,人們越來越不滿和不滿足,更加殘酷和自私時,原因就是沒有人認識到和平與滿足的真正道路,即完全屈服到我的指導。對短暫世俗的財產和有影響力的職位的追捕持續的時間越長,人們越遠離所有美好美德的實際來源,即使是“愛”這個概念,在它們涉及到地球上的享受他們不惜任何代價追逐它。

在這裡,你看到許多自殺的源頭是厭惡的結果,因為無法獲得所需的東西。這也證明,在宗教的心靈或永恆的精神生活的概念中,只有很少的一部分,對善的獎賞,惡等待著死,他將發現自己處於局限於自己的情況下,他將不得不消滅所有邪惡​​和錯誤之前,他才能夠在精神領域獲得更好的地位之。

對於那些真正為我而生的人,請跟隨我,並想通過他們的行為證明他們愛我,當然,進步當然受到相當大的阻礙,因為他們必須與大多數人的觀點作鬥爭,只會收穫仇恨和嘲笑他們傳播的祝福,就像我的門徒曾經那樣。

然而,這種掙扎與鬥爭物質世界的強大潮流 – 這也是我的弟子們的這種鬥爭,這種掙扎對於達到與我的子女關係是必要的。因為,如果它不是上帝,至高無上的人,誰想要教育你成為他的孩子, – 按照人類的標準和要求,就足以生活在人類的偉大大業中,也就是說,給了你最好的教導但是,否則,它會留給你如何以及何時方便地適應你的世俗需要。

但我不是這個意思,那時候我對門徒說:“如果一個人愛我,他會保守我的話!”,今天我再次打電話給你:“如果一個男人愛我,他必須憑他的行為來證明這一點!“

當時,我的門徒在他們面前既有異教徒,也有狂熱的猶太人,他們必須傳講我的福音,你們今天也有異教徒或不信者,狂熱的文字主義者和狹隘的儀式主義者。前者不相信任何事情,因為它適合他們,而後者相信通過保持宗教儀式來完成他們所欠我的一切。

正如我曾經答應我的門徒們將保惠師引導到他們,當他們在各處遇到困難和障礙時,他將領導和引導他們,現在也會發生在那些真誠地愛我並希望保守我的話語的人身上。

如果這不是上帝的承諾,谁愿意為他們所承受的一切而豐富地獎勵他們,那麼即使他們的使命中最熱心的失敗,也失去了將人類的一小部分從完全滅亡中拯救出來的希望,也許是可以容忍的。但是自從我作為創造主,父和主,掌握著整個世界的命脈之後,我將 – 就像我曾經答應過我的門徒一樣 – 讓我的居所與那些愛我並服從我的話的人,也就是我應作為他們的顧問和指導。我將把那些成熟的靈魂帶給那些經過嚴厲打擊而變得柔韌的人,嚐過世間的瞬間變化,並且現在渴望更好的東西。

我會越來越堅固我的現在的門徒,因為他們的信仰和堅定信任我的天意,並且因為住在他們的內心,因為我和我的教導而賠償他們必須承受的一切,以便他們在悲傷的混亂中所有的人類激情,都可以保持清晰的視角,不會忽視他們使命的目標。因此,請遵循我的話語和堅持不懈的教導!

你知道我為什麼通過我的僕人和文士向你傳達我的意願嗎?

之所以我的直接信息在過去幾年中比以前更加豐富多彩,為什麼我從天上給你這麼多的麵包,就像我從地球上生活以來沒有發生過的事實那樣,當世界將發生錯誤並偏離我最初的創造目標時,時間正在臨近。免得所有人都失喪了,我已命定 – 這是我的第二次降臨時所需要的 – 從現在開始,我的話語和教導應該以一種愛的形式給予少數人,就像我曾經給過我的門徒,而不是像在先知中,但卻像我的門徒曾經教給人們那樣清楚明白。

在那些日子裡,我的教導的傳播更加困難,但今天,通過印刷藝術的發明,我的教導的傳播變得容易得多,以致我的永恆愛與恩典之光的光輝可以被帶到世俗權力的黑暗威脅著他自己。

現在我打開不信者的眼睛,向文字學家解釋“我的聖經”的真正含義,以便沒有人能夠利用那些他不知道真相並且可以責怪我的瑕疵,而只有他自己才是怪罪。

因此,堅強的你們,分散在各個國家的人仍然將珍珠藏在你們的心中!把你對我的信任!我居住在你身邊,只要你愛我並遵守我的話,我就會引導你並站在你的身邊。

通過多次的溝通,我向你們透露了一切:我自己,我的創造和人與兩者的關係。對於你來說,沒有任何藉口你不知道。只有你們中的一些人尚未掌握我話語最深的屬靈意義。但我會以痛苦的體驗和疑惑的方式派出我的保惠師和聖靈,以便把這最後一個黑暗的一面從那些奉獻給我的人的心中去除,因為被呼召影響別人的人必須堅守自己並知道到底該做什麼以及不該做什麼。

我的話很簡單明了,只要不是自我解釋和錯誤闡述;因為在那種情況下,許多東西都會被你免除,這是我不能原諒的。因此,仔細測試你自己!考慮一下:我不會讓你運動,我不希望你在適合你的時候偶爾和我打交道。

生命是認真的,我的事業是神聖的。在這個短暫的,具有欺騙性的塵世生活背後,有一個永恆的,真實的生活,其中沒有託辭,沒有任何藉口能夠或將無效,因為真正的上帝的國度只知道一個真理和愛情。

所以要勤於愛我,保守我的話!因此你正在為自己提供最大的服務;因為通過這種愛,你可以獲得的冷靜意識的高尚行為,並獲得更好的地位,並在更遠的地方取得更輕鬆的進步。

我不是一個苛刻的法官或憤怒的上帝,我不想成為這樣的人。正如我經常告訴你的那樣,我是一位慈愛的父親,他是一個好牧羊人,想要帶領他的羊去好牧場,遠離那些潛藏著其他障礙物可能會危及他們精神生活的地區。

我只想要什麼是好的,因為我,我自己,是善良的。我只想要愛,因為我,我自己,是愛。我想讓你成為屬靈的,更高級的人,因為我作為至尊屬靈,只想在我周圍有這樣的孩子,他們歸功於我的王國,只在我身上尋求他們的平安和喜樂。

這是我曾經對我的門徒說過的話的意思:“如果一個人愛我,他會保守我的話語!”

因此,請保持我的話語並使你自己配得上我的愛,並且福音中的話語將會是也為你滿足。阿門。

25. Die Verheissung des Trösters… Der Geist der Wahrheit – Johannes 15:26 & 16:7 – The Promise of the Comforter… The Spirit of Truth – John 15:26 & 16:7

PREDIGT / SERMON 25
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25. Predigt von Jesus… Die Verheissung des Trösters
(20.03.1872)

Johannes 15:26 und Johannes 16:7
“Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir.” “Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch; wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.”

01. Dieser Vers findet sich in zwei Kapiteln des Evangeliums Johannes vor, und zwar im ersten als ein Versprechen, daß Ich Meinen verlassenen Jüngern den Tröster, den Geist der Wahrheit senden werde, welcher ihnen zeigen wird, daß alles wahr und richtig war, was Ich sie lehrte, – und im zweiten als ein Hinweis, daß Mein Hingang notwendig war, um das zu bekräftigen, was Ich ihnen von Mir und Meiner göttlichen Sendung gesagt hatte. Denn in diesem zweiten Kapitel heißt es: “Wenn Ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch!” Dadurch bewies Ich ihnen, daß Mein Hingang zum ,Vater` – wie Ich Mich dort ausdrückte – teils als Schluß Meiner Mission, teils auch als Anfangspunkt der ihrigen nach Meinen Plänen, die Ich zur Rettung der Menschen entworfen hatte, unumgänglich notwendig war.

02. Wenn ein Meister seine Zöglinge verläßt, ehe sie ganz reif sind, um auch ohne ihn den Lehrkurs fortsetzen zu können, so ernennt er gewöhnlich einen Stellvertreter, der das Weitere ausführt, was zur Vollendung des Ganzen notwendig ist. So tat auch Ich.

03. Meine Mission auf Erden oder Mein Verweilen unter Meinen Jüngern war nur so lange von Nutzen, als sie noch nicht ganz in Meine Lehre eingeweiht waren. Ich mußte Mein Dasein auf eurer Erde erst mit der größten Tat der Demütigung und der Liebe beschließen, was der praktische Teil Meiner Lehre war. Ich mußte Meinen Jüngern durch die Tat zeigen, welche Opfer Meine Lehre und deren Erhaltung verlangt, und ihnen, gleichsam vorausgehend, als ewiges Beispiel zeigen, was Meine rechten Jünger auch zu ertragen imstande sein sollen, d.h. sogar ihr Leben für ihren Glauben zu lassen, welchem Schicksal später viele von ihnen erlagen. Ich mußte ihnen auch beweisen, durch Meine Auferstehung, wie wenig der Tod seine Macht an Mir ausüben konnte. Damit sie sich aber in der Zwischenzeit bis zu Meiner Himmelfahrt oder Rückkehr in Mein Reich nach dem harten Schlag, den ihnen die Abwesenheit Meiner sichtbaren Person verursachte, recht fassen konnten, so war es Meine eigene hohe Pflicht als ihr Meister und Lehrer, ihnen einen Ersatz für Meinen Verlust in Aussicht zu stellen. So versprach Ich ihnen einen Tröster, den sie sich, als Ich es ihnen sagte, wie auch später, als Ich es wiederholte, eher als eine Persönlichkeit, denn als eine Kraft dachten.

04. Als Ich ihnen diese Worte und manches andere sagte, waren sie noch zu sehr weltliche Menschen; sie konnten den geistigen Sinn Meiner Worte, ja Meiner letzten, größten und tiefsten Abschiedsworte nicht im geistigen Sinn verstehen. Deswegen sagte Ich ihnen ja auch: “Ich hätte euch noch manches zu sagen; aber ihr könnt es nicht ertragen!”, was mit anderen Worten sagen will: “Ich kann euch Geistiges nicht in weltliche Begriffe verwandeln. Ihr seid zwar gläubige, aber noch unmündige Kinder, und es muß erst die letzte Weihe über euch kommen, die euch von Kindern zu Männern ausreift, damit ihr geeignet seid, das von Mir Gehörte zu verstehen und es anderen so wiederzugeben, wie ihr es von Mir empfangen habt.”

05. Diese Überschattung durch Meinen Geist machte sie zu Wiedergeborenen; denn Mein Geist vollzog diesen Akt als Trennung des Geistigen vom Weltlichen. Das Verstandesleben hörte auf, und das Leben des Geistes oder Herzens begann. So waren denn Meine Jünger ausgerüstet mit geistiger Willenskraft, zu reden und zu wirken, wie es Meine Lehre erheischte, um so dem von Mir begonnenen Erlösungswerk seine ewige Dauer zu sichern.

06. Was in jenen Zeiten mit Meinen Jüngern geschah, das hat sich in jedem Jahrhundert mit einzelnen, von Mir dazu erwählten Männern erneuert. Nie mangelte es an solchen, Mir ganz Ergebenen, die ihr Leben für ihre Überzeugung ließen. Immer gab es solche Mahner und Auffrischer Meiner für die Menschheit so teuer bezahlten Lehre. Sie waren bestimmt, mitten unter dem groben Mißbrauch, den man mit der Religion trieb, die Lehre des echten und wahren Glaubens nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

07. Auch in eurem Jahrhundert mangelt es an solchen Begeisterten nicht, und jetzt, da die Menschheit sich noch mehr ins Weltliche verirrt, jetzt, wo sich das Ende dieser Prüfungsperiode für die Menschheit naht, vermehren sich auch die Anhänger Meiner wahren Lehre, welche so zur Gründung Meines Reiches die ersten Bausteine liefern sollen, damit Ich schon bei Meiner Ankunft gläubige Herzen vorfinde. Denn zum zweiten Mal will Ich nicht tauben Ohren predigen, sondern die Dämmerung des Morgenrots muß da sein, und die geistigen Augen Meiner Verehrer müssen schon vorbereitet sein, das ganze Licht Meiner Liebe und Meines Erscheinens ohne Schaden ertragen zu können.

08. Wie Ich in jenen Zeiten Meinen Jüngern den Tröster versprach, welchen Ich ihnen senden würde, so lasse Ich auch jetzt in jedes fromme, Mir ergebene Herz den wahren Trost einfließen, den nur Meine Lehre, nur die wahre Religion und das wahre Glaubensbekenntnis geben kann, welches aus Meinen Worten erhellt.

09. Jetzt ist der wahre Tröster in den Menschen gelegt. Er erwächst aus der richtigen Befolgung Meiner beiden Liebesgesetze, wenn sie richtig aufgefaßt, auch in diesem Sinne ausgeübt werden.

10. Um Mein Werk zu beschleunigen, habe Ich Mich herbeigelassen, durch direkte Mitteilungen alles klar auseinanderzusetzen, was den Menschen, wie Meine Jünger einst sagten, zu hart oder zu unverständlich war. Jetzt, da Meine Mitteilungen so reichlich fließen, bin Ich eigentlich schon geistig auf eure Erde hinabgestiegen, lehre und führe Meine Kinder tatsächlich wie einst. Es fehlt nur Meine sichtbare Erscheinung, welche die Zweifelnden aber nur zum Glauben zwingen würde, was gegen die Freiheit des Menschen wäre.

11. Jetzt wähle Ich wieder Meine Jünger, die die goldene Saat Meiner Liebelehre aussäen sollen; nur habe Ich jetzt nicht mehr nötig, sie so zu führen wie einst. In jener Zeit mußte Ich andere Mittel anwenden, Ich mußte selbst kommen und ihnen das wirkliche Dasein Gottes durch Meine Worte und Taten beweisen. Jetzt braucht es diese Gewaltmittel nicht mehr; denn die Wissenschaft mit ihren Entdeckungen im Gebiete Meiner Weltschöpfung hat den mit Geist und Herz beobachtenden Menschen Wege genug geöffnet, Mich überall zu finden und Mein wirkliches Dasein anzuerkennen.

12. Der Glaubenslehre parallel läuft heutzutage die Lehre durch Überzeugung. Nur ein absichtlich blind sein Wollender wird das Dasein eines Gottes leugnen, welches doch in allen Ecken und Winkeln der Schöpfung, unten und oben, ja selbst in des Menschen eigenem Herzen trotz aller Gegenbeweise besteht. Nur ein solcher Mensch wird leugnen, daß es einen Gott, einen Gesetzgeber und – wie das hinterlassene Werk, eure Bibel, es euch lehrt – auch einen liebenden Vater gibt, der trotz Verirrungen und Ausschweifungen aller erdenklichen Art der Menschen stets Verzeihung statt Vergeltung, stets Geduld statt strengen Gerichtes übt und stets das Leben und nicht den Tod, den geistigen nämlich, verbreiten will.

13. Deshalb ist euch auch jetzt der Tröster ins Herz gelegt, und ihr seid Herren eures Friedens und eurer Ruhe. Ich brauche euch denselben nicht mehr zu senden, da ihr ihn schon von Mir empfangen habt. Es ist an euch, das Empfangene gehörig in Wort und Tat auszuüben, weil ihr dadurch zeigt, daß ihr Meine Kinder, Meine Jünger in dieser Zeit seid.

14. Kümmert euch nicht um die Ausschreitungen auf religiösem Gebiet, die sich jetzt überall regen! Sie sind wohl Wecker, doch ihren Anhängern wird über kurz oder lang der Hauptfaktor, der Tröster, fehlen, den Ich damals nur denen versprach, die Meine wahren Jünger waren, und denen auch ihr in allem nachfolgen sollt.

15. Es mögen noch so viele religiöse Lehrgebäude aufgebaut werden, wer nicht zu Meinem einfachen Hause zurückkehrt, in dem nur die Liebe, geleitet durch die Weisheit, allein thront, dem fehlt in schweren Augenblicken der Tröster überall; denn ihm fehlt neben dem wahren Glauben die wahre Überzeugung, ihm fehlt der Geist der Wahrheit, den Ich einst Meinen Jüngern versprach und auch gesandt habe, und der einem jeden zuteil wird, der Mich im Geist und in der Wahrheit begreift und im Geist und in der Wahrheit Meine Lehre in der Tat anwendet.

16. Wahrheit gibt es, wie Ich es euch vor kurzem bewies, nur eine. Wer dieser nicht huldigt, der hat auf Sand gebaut. Kommen dann die großen weltlichen und geistigen Stürme, die zur Reinigung des Geist- Seelenwesens auf dieser Erde stattfinden müssen, so wird solch ein Haus, auf flüchtigen Weisheits-oder Verstandessand gebaut, samt seiner Unterlage spurlos verschwinden, als wäre es nie dagewesen. Nur dasjenige Gebäude wird feststehen, allen Stürmen trotzen und sich als einzige Wahrheit, als einziger fester Grundbau erweisen, welches auf Mein Wort, auf das Wort des Gottes und Schöpfers des ganzen Universums, gebaut ist; denn was ein Gott sprach und mit solchen Opfern Seinem ganzen Geisterreich auch durch die Tat bewies, wie Ich auf eurer Erde, das kann nicht trügen, kann nicht täuschen. Die Getäuschten sind diejenigen, welche allen Mahnungen und Rufen aus der sicht- und unsichtbaren Natur ihre Ohren verschließen, den Tröster in ihrem Verstandesleben suchen, während er nur allein im Herzen zu finden ist.

17. Daher bedenkt jene Worte, die gerade in diesen Kapiteln 15, 16 und 17 stehen, und die Ich einst zu Meinen Jüngern gesagt habe!

18. Sie sind die wichtigsten, gewichtigsten und tiefsten; denn sie waren die Scheideworte eures Vaters, der, ehe Er den letzten Liebesakt vollziehen mußte, noch einen, und zwar den Schlußstein Seines geistigen Gebäudes, welches Er auf Erden zurückließ, gelegt hatte, dessen Bedeutung weit über die jetzige Zeit hinausragt.

19. Was Ich Meinen Jüngern versprach als den ,Tröster`, welchen Ich ihnen senden würde, das lag schon in diesen, von Meinem Lieblinge Johannes aufgezeichneten Worten. Meine Jünger verstanden sie nicht; aber ihr, die ihr jetzt schon so ziemlich geschult und vorbereitet seid, Meine Lehre zu begreifen und zu fassen, wie Ich sie verstanden und auch ausgeübt sehen möchte, ihr könnt in diesen hinterlassenen Worten den Tröster finden, der euch erleuchten, erheben und stark machen kann gegen alles Kommende, wie auch einst Mein Geist die Jünger bestärkte, um ihre künftigen Schicksale mit der zu ihrer Mission notwendigen Seelenstärke zu ertragen.

20. Euch erwachsen zwar solche bitteren Momente nicht, wie einst Meinen Jüngern bei ihrem Lehramt: aber desto mehr habt ihr zu kämpfen mit der Welt, mit ihren Annehmlichkeiten, mit euren Mitmenschen, von denen die Mehrzahl nicht den Weg, den ihr geht, sondern gerade den verkehrten eingeschlagen hat.

21. Euch wird es so gehen, wie Ich es Meinen Jüngern prophezeite: “Die Welt wird euch hassen, weil ihr nicht von ihr seid!”, d.h. weil ihr anderen Grundsätzen, anderen Prinzipien huldigt als die Mehrzahl der Menschen; aber hier ist der Tröster euch am nächsten, der euch für dieses kurze Prüfungsleben einen längeren, größeren, ja ewigen Genuß entgegenhält als Lohn für ein treues Ausharren bei dem einmal festgesetzten Wort eures Vaters, eures Jesus, der Sein irdisches Leben gab, um irdische Geschöpfe vom geistigen Verderben zu retten.

22. Daher sei auch euch das der beste Trost, den Ich jedem nach jeder vollbrachten guten Tat ins Herz lege, das die beste Belohnung und die beste Beruhigung: Meinen Lehren, Meinen Worten gefolgt zu sein, welche am Ende doch, trotz alles Weltglanzes und aller Weltmacht, die letzten Stützen sein werden, welche den Kämpfenden als Rettungspfeiler im großen Ozean der Weltereignisse bleiben werden.

23. Verlaßt daher den Tröster in eurem Herzen nicht, – und Der, welcher diesen Tröster in euer Herz legte, wird euch nicht verlassen! Das versichert euch Der, welcher schon so viel himmlisches Brot, so viel geistigen Segen und so viel wahren Trost über eure Häupter ausgeschüttet hat. Amen.

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25th Sermon of Jesus… The Promise of the Comforter
(March 20, 1872)

John 15:26
“But when the Comforter is come, whom I will send unto you from the Father, even the Spirit of truth, which proceedeth from the Father, he shall testify of me.”

John 16:7
“Nevertheless I tell you the truth; It is expedient for you that I go away: for if I go not away, the Comforter will not come unto you; but if I depart, I will send him unto you.”

These verses are found in two chapters of the Gospel of John; in the first instance as a promise that I shall send My deserted disciples the Comforter, the Spirit of Truth, that will show them that everything I taught was true and correct, and in the second instance as an indication that My decease was necessary as a corroboration of what I had told them about Myself and My divine mission. For, in the second chapter it says: “If I go not away, the Comforter will not come unto you!” By this I proved to them that My going to the “Father” -as I expressed it – was partly the conclusion of My mission and partly unavoidably necessary as the starting point of theirs according to My plan for the salvation of mankind.

If a master leaves his pupils before they are quite mature, yet still wants to enable them to continue their studies, he usually nominates a substitute who carries out what is needed for the completion of the course. This is what I did, too.

My mission upon earth, or My sojourn among My disciples, was of value only as long as they were not yet wholly initiated into My teaching. First, I had to conclude My presence on your earth with the greatest act of humiliation and love, which was the practical part of My teaching. I had to actually demonstrate to My disciples what sacrifices My teaching and its preservation required and show them as an eternal example what My true disciples must be able to bear, that is, to give even their lives for their belief, which later became the fate of many of them. By My resurrection I also had to demonstrate to them that death had no power over Me. But in the meantime – until My ascension or My return into My Kingdom – to help them get over the hard blow the absence of My visible person would deal them, it was My sacred duty as their master and teacher to hold out to them the prospect of a substitute for their loss. Hence I promised them a Comforter which, however, they imagined rather as a personality than a power.

When I told them this and many other things, they were still too worldly and could not comprehend the spiritual meaning of My words, yes indeed, of My final, greatest and most profound words of farewell. Wherefore I also said: “I have yet many things to say unto you, but ye cannot bear them now”, or in other words: “I cannot transform spiritual things into worldly concepts. Although you have faith, you are still minor children and you have yet to submit to the last consercration which will mature you from children to men and enable you to comprehend what you have heard from Me and pass it on to others as you received it.”
This overshadowing by My Spirit made them reborn; for My Spirit transacted the separation of the spiritual from the worldly. The rational life ceased and the life of the spirit or heart began. Thus My disciples were endowed with spiritual willpower to speak and act as required by My teaching, thereby assuring everlasting permanency to the work of salvation which I had begun.
What in those times happened with My disciples has happened anew in each century with individuals I had chosen for this purpose. There was never a lack of those who, completely devoted to Me, gave their lives for their convictions. There have always been admonishers and revivers of My so dearly-paid-for teaching. It was their mission, in the midst of gross misuse of religion, to make sure that the teaching of a genuine and true faith did not fall into oblivion.

Also in your century there is no lack of such inspired people and now, as mankind is straying more and more into worldly interests, now – with the end of this trial period for mankind approaching – the number of those keeps increasing who follow My true teaching and who are destined to furnish the first building stones for the establishment of My Kingdom, so that I may already find faithful hearts on My advent. For I am not going to preach a second time to deaf ears! The morning must already be dawning and the spiritual eyes of My adorers must be prepared, so that they are able to bear the full light of My love and My appearance unharmed.

As in those days I promised My disciples the Comforter, thus also today I allow to flow into every heart devoted to Me the comfort that only My teaching, only the true religion and true confession of faith in accordance with My Word can give.
Now the true Comforter comes to dwell within man when he correctly comprehends and fulfills My two commandments of love. To speed up My work, I have condescended to explain through direct messages quite clearly all that – as My disciples once said – was too difficult and incomprehensible for men. Now, when My messages flow so abundantly, I have actually already descended spiritually to your earth and am teaching and guiding My children as I once did. Only My visible appearance is still- missing, but this would only compel the doubters to believe and would be against man’s freedom of decision.

I am now again choosing My disciples who shall sow the golden seed of My teaching of love, but there is no longer any need for Me to guide them the way I once did. At that time I had to use other means; I had to come Myself and prove to them by words and deeds the actual existence of God. Now such forceful means are no longer necessary, for science, with its discoveries in the domains of My cosmic creation, has opened up enough ways for those who observe with spirit and heart to find Me everywhere and to recognize My actual existence.

Today, teaching through conviction is running parallel with the religious teaching. Only a person who wants to be blind will deny the existence of a God manifest everywhere in creation, below and above, even in man’s own heart, despite all counter-evidence. Only such a blind person will deny the existence of a God, a law-giver and – as your Bible teaches – a loving Father Who, notwithstanding all man’s errors and aberrations, always exercises forgiveness instead of retaliation, patience instead of severe judgment and at all times wants to further life instead of spiritual death.

Also now the Comforter is put into your hearts and you are masters of your own peace and tranquility. I no longer have to send him to you since you already received him from Me. It is now up to you to practise diligently in word and deed what you have been taught, thereby showing that you are My children, My disciples of the present time.

Do not be concerned about the transgressions in the field of religion all around you. It is true, they are awakeners, but their followers will sooner or later miss the principal factor, the Comforter, whom once I promised only to those who were My true disciples.

They may erect as many buildings for religious instruction as they like, but he who does not return to My simple house where only love guided by wisdom rules, will not have the Comforter in his difficult moments, for he lacks true conviction as well as true faith. He is without the spirit of truth, which I once promised and also sent to My disciples and which everyone receives, who comprehends Me in spirit and in truth and in this way also practises My teaching.

As I proved to you a short while ago, there is only one truth. He who disregards this, has built upon sand. When the great worldly and spiritual storms come that have to take place on this earth for the purification of the spiritual soul substance, such a house, built upon the shifting sands of rational thinking, will disappear without a trace, together with its foundations. The only building that will firmly stand, resisting all storms and proving itself to be the sole truth, the only firm foundation, is the one that is erected upon My Word, the word of the God and Creator of the entire universe. For what a God spoke and actually proved to His entire spirit-kingdom with such sacrifices as I did on earth, cannot be fallible, cannot deceive. The deceived are only those who refuse to listen to all the admonitions and calls from visible and invisible nature, seeking the Comforter through reasoning, whilst he can only be found with the heart.

Therefore, keep in mind the words I once spoke to My disciples and which are recorded particularly in chapters 15, 16 and 17. They are the most important, consequential and profound words, for they were your Father’s farewell words Who, before He had to perform His last act of love, laid another stone, the corner stone of His spiritual edifice, which He left behind on earth and the significance of which extends far beyond this age.

What I promised to My disciples as the “Comforter” that I would send them was already contained in these words which were recorded by My favourite disciple John. My disciples did not understand them, but you, who are already better schooled and prepared to conceive My teaching as I want to have it understood and applied, you can find in these words the “‘Comforter” who can enlighten, inspire and strengthen you for all that is coming, just as once My spirit fortified the disciples to enable them to bear their future fates with the strength of soul needed for their mission.

Although you will not experience such bitter moments as did My disciples in their missionary work, you still have to battle all the more with the world, its pleasures and with your fellowmen, most of whom have not taken the road you are walking, but the wrong one.

What I prophesied to My disciples will happen to you: “The world will hate you because you are not of it”, that is, because you follow different principles from the majority of people. But this is where the “Comforter” is closest to you, offering you – to make up for this short trial life – longer lasting, greater, eternal delights as a reward for faithfully persevering with the once and for all established Word of your Father, your Jesus, Who sacrificed His physical life to save mortal beings from spiritual perdition.

Therefore, may that be your best comfort which I put into everyone’s heart after every good deed, the best reward and reassurance that My teaching and words have been followed which, notwithstanding all worldly glory and power, will be the last supports left to those battling in the great ocean of world events.

Do not forsake the Comforter within your heart, – and He Who put this Comforter there will not forsake you! This assurance you are receiving from the One Who has already showered upon you so much heavenly bread, spiritual blessing, and true comfort. Amen.

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Predica 25… La promessa del Consolatore

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

La domenica prima di Pentecoste
(Avanti la Pentecoste)

Giovanni 15:26…
«Ma quando verrà il Consolatore che io vi manderò dal Padre, lo Spirito di verità che procede dal Padre, egli testimonierà di me».

Giovanni 16:7…
«Ma io vi dico la verità: è bene per voi che io me ne vada. Poiché se non me ne vado, non verrà a voi il Consolatore; ma se io vado ve lo manderò».

(Il 20 marzo 1872)

1. Questo versetto si trova in due capitoli del Vangelo di Giovanni, e precisamente: – nel primo, come una promessa che Io avrei mandato ai discepoli da Me lasciati, il Consolatore, lo Spirito di Verità, il quale avrebbe dimostrato loro che tutto ciò che Io avevo insegnato, era vero e giusto; – e nel secondo, come un accenno che la Mia dipartita sarebbe stata necessaria per confermare ciò che avevo detto loro di Me e della Mia missione divina. In questo secondo capitolo, infatti, si legge: «Se non Me ne vado, non verrà a voi il Consolatore!». E con ciò Io dimostrai appunto loro, che la Mia dipartita al ‘Padre’ – così come Mi ero espresso – diventava essenziale per la conclusione della Mia missione, e anche come punto di partenza della loro missione, secondo i piani che Io avevo concepito per la salvezza degli uomini.

2. Quando un maestro lascia i suoi allievi, prima che questi siano completamente maturi, per continuare il corso d’insegnamento anche senza la sua presenza, egli, di solito, nomina un sostituto, il quale compie ciò che è necessario al completamento del tutto. Così, feci anch’Io.

3. La Mia missione sulla Terra o la Mia presenza tra i Miei discepoli fu di utilità, solo fino a che essi non furono completamente iniziati nella Mia Dottrina. Io dovetti terminare la Mia esistenza sulla vostra Terra solo con il più grande atto d’umiliazione e d’amore, cosa che fu la parte pratica di tale Dottrina. Io dovevo, con l’azione, dimostrare ai Miei discepoli quali sacrifici Essa richiedesse per la Sua conservazione e, per così dire, precedendoli, dimostrar loro, come eterno Esempio, cosa devono essere anche in grado di sopportare i Miei veri discepoli, vale a dire, perfino sacrificare la propria vita per la propria fede, al cui destino più tardi giunsero molti di loro. Dovevo anche dimostrar loro, con la Mia Resurrezione, quanto poco esercitasse il suo potere – la morte – su di Me. Ma nel frattempo, affinché fino alla Mia ascensione, o fino al ritorno nel Mio Regno, essi potessero riprendersi dal duro colpo provocato dalla lontananza della Mia Persona visibile, era Mio sacro dovere, come Maestro e Guida, di prospettar loro anche un’alternativa per la Mia perdita. Allora promisi loro un Consolatore; ed essi, quando gliene parlai, come anche più tardi quando lo ripetei, se lo immaginarono come una personalità, piuttosto che come una forza.

4. Quando Io dissi loro queste parole e parecchie altre, erano uomini ancora troppo mondani, e non potevano comprendere il senso spirituale di quelle, come delle Mie ultime, massime e profondissime parole di commiato, nel senso spirituale. Per questa ragione, Io dissi anche: «Avrei ancora molte cose da dirvi, ma voi non potete sopportarle!», cosa che in altre parole voleva dire: “Io non posso trasformare lo spirituale in concetti mondani. Voi siete certamente credenti, però ancora fanciulli immaturi, e dovrà prima venire su di voi l’ultima consacrazione che vi faccia maturare completamente da fanciulli a uomini, per essere in grado di comprendere ciò che avete udito da Me, e di trasmetterlo agli altri così come l’avete ricevuto”.

5. La discesa del Mio Spirito, trasformò loro in dei rinati; il Mio Spirito, infatti, compì quest’atto di separazione dello spirituale dal mondano. La vita dell’intelletto cessò, ed ebbe inizio la vita dello Spirito, o del cuore. Così i Miei discepoli furono provvisti della forza di volontà spirituale, per parlare e operare come lo richiedeva la Mia Dottrina, assicurando in tal modo, all’Opera di redenzione da Me iniziata, la sua eterna durata.

6. Ciò che accadde in quei tempi ai Miei discepoli, si è rinnovato in ogni secolo e con singoli uomini, per questo scopo da Me prescelti. Mai mancarono tali uomini, a Me completamente fedeli, i quali sacrificarono la loro vita per le proprie convinzioni. Sempre ci furono tali ammonitori e rinnovatori della Mia Dottrina, pagata così cara per l’umanità. Essi furono destinati, nel mezzo dei più grossolani abusi perpetrati alla religione, a non lasciar cadere nell’oblio la Dottrina della vera e autentica fede.

7. Anche nel vostro secolo non mancano tali uomini ispirati, e ora che l’umanità si smarrisce ancor più nelle cose mondane, ora che per essa si avvicina la fine di questo periodo di prova, si moltiplicano anche i seguaci della Mia vera Dottrina, i quali dovranno fornire le prime pietre da costruzione per la fondazione del Mio Regno, affinché al Mio Arrivo, Io trovi già cuori credenti. Io, infatti, non voglio per la seconda volta predicare a orecchi sordi, ma ci dovrà essere l’albeggiare dell’aurora, e gli occhi spirituali dei Miei adoratori dovranno già essere preparati a sopportare senza danno la Luce completa del Mio Amore e della Mia Apparizione.

8. Come a quei tempi promisi ai Miei discepoli il Consolatore che avrei mandato loro, così anche adesso in ogni pio cuore a Me devoto, Io infondo la vera consolazione che può dare soltanto la Mia Dottrina, e la vera religione e il vero credo che risulta chiaro dalle Mie parole.

9. Ora negli uomini è posto il vero Consolatore. Egli si sviluppa con la giusta osservanza delle Mie due Leggi dell’Amore, se giustamente comprese, e anche praticate in tal senso.

10. Per affrettare la Mia opera, Io Mi sono prestato a esporre chiaramente, attraverso comunicazioni dirette, tutto ciò che, come dissero un giorno i Miei discepoli, sembrava essere troppo duro, o troppo incomprensibile per gli uomini. Adesso che le Mie comunicazioni fluiscono così abbondanti, sono proprio Io, che già, disceso spiritualmente sulla vostra Terra, istruisco e guido i Miei figli di fatto, come un giorno. Manca solo la Mia apparizione visibile, la quale però costringerebbe i dubbiosi alla fede, cosa che sarebbe contro la libertà dell’uomo.

11. Ora Io scelgo di nuovo i Miei discepoli, i quali devono spargere la semente d’oro della Mia Dottrina d’Amore; solo che, ora, non ho più bisogno di guidarli come un giorno. In quel tempo dovetti far uso di altri mezzi, dovetti venire Io stesso, e mostrar loro con le Mie parole e le Mie opere, la reale esistenza di Dio. Ora non c’è più bisogno di questi mezzi costrittivi! La scienza, infatti, con le sue scoperte nel campo della Mia Creazione universale, ha dischiuso sufficienti vie all’uomo che osserva con spirito e cuore, per trovarMi ovunque, e per riconoscere la Mia reale esistenza.

12. Parallelamente alla dottrina della fede, corre oggigiorno la dottrina della convinzione. Solo uno che vuol essere cieco di proposito, negherà l’esistenza di un Dio che permane in tutti gli angoli e parti della Creazione, sopra e sotto, anzi perfino nel cuore dell’uomo, nonostante tutte le prove contrarie. Solo un simile uomo negherà che esiste un Dio, un Legislatore e – come v’insegna l’opera lasciatavi, la vostra Bibbia, – anche un Padre amorevole che, nonostante tutti gli immaginabili traviamenti e dissolutezze degli uomini, esercita sempre il perdono invece della vendetta, sempre la pazienza invece del severo giudizio, e che sempre vuole diffondere la vita e non la morte, ossia la morte spirituale.

13. Per questo, adesso sarà posto anche nei vostri cuori il Consolatore, e sarete padroni della vostra pace e della vostra quiete. Io non avrò più bisogno di inviarvelo, perché l’avrete già ricevuto da Me. E starà a voi praticare ciò che avrete ricevuto convenientemente, in parola e in azione, poiché in tal modo dimostrerete che siete figli Miei, i Miei discepoli in questo tempo.

14. Non preoccupatevi delle trasgressioni nel campo religioso che si faranno sentire ovunque! Sono certamente i campanelli della sveglia, però ai loro seguaci mancherà alla fine il fattore principale, il Consolatore, che Io a suo tempo promisi invece, solo a quelli che sarebbero stati i Miei veri discepoli, che anche voi dovrete seguire in tutto.

15. Potranno essere costruiti tanti edifici d’insegnamento religioso, quanti si vorrà, ma chi non ritorna nella Mia semplice casa, dove troneggia solo l’Amore guidato dalla Sapienza, a costui nei momenti difficili mancherà il Consolatore. A lui, infatti, mancheranno, oltre alla vera fede, il vero convincimento e lo Spirito della verità che Io promisi un giorno ai Miei discepoli, e che anche ho mandato, ed è dato a chiunque Mi comprenda nello spirito e nella verità, praticando, di fatto, la Mia Dottrina, nello spirito e nella verità.

16. Di Verità, infatti, come vi ho dimostrato poco fa, ce n’è una sola, e chi non Le rende omaggio, costui ha costruito sulla sabbia! Quando verranno le grandi tempeste materiali e spirituali che dovranno aver luogo su questa Terra per la purificazione dell’essere animico-spirituale, un tal edificio, costruito sulla fuggevole sabbia del sapere e dell’intelletto, svanirà insieme alle sue fondamenta senza lasciar traccia, come non fosse mai esistito. Resterà saldo, solo quell’edificio che resisterà a tutte le tempeste e si dimostrerà come l’unica verità, l’unico saldo fondamento edificato sulla Mia Parola, sulla Parola del Dio e Creatore dell’intero universo; poiché ciò che Egli disse – e lo dimostrò con tali sacrifici al Suo intero Regno dello spirito anche nei i fatti, come Io sulla vostra Terra – ciò non può ingannare, non può deludere. Gli illusi sono quelli che chiudono i propri orecchi a tutti gli ammonimenti e alle chiamate provenienti dalla natura visibile e invisibile, e cercano il Consolatore nel loro intelletto, mentre Egli non può essere trovato che solamente nel cuore.

17. Perciò riflettete sulle parole che stanno proprio in questi capitoli 15, 16 e 17, e che Io espressi un giorno ai Miei discepoli!

18. Esse sono le più importanti, più poderose e più profonde; rappresentano, infatti, il congedo del Padre vostro che, prima di compiere l’ultimo atto d’amore, ha posto ancora una chiave, e precisamente la chiave di volta del Suo edificio spirituale da lasciare sulla Terra, il cui significato va ben oltre il tempo attuale.

19. Ciò che Io promisi ai Miei discepoli come ‘Consolatore’, e che avrei mandato loro, sta già annotato in queste parole del Mio prediletto Giovanni. I Miei discepoli non le compresero; ma voi che adesso siete abbastanza istruiti e preparati per afferrare e comprendere la Mia Dottrina, come Io vorrei fosse compresa e anche praticata, voi potrete trovare in queste parole lasciatevi in eredità, il Consolatore! Egli potrà illuminarvi, elevarvi e rendervi forti per affrontare tutto ciò che verrà, come un giorno il Mio Spirito rafforzò i discepoli, per far sì che essi sopportassero i loro futuri destini con la forza animica necessaria a compiere la loro missione.

20. A voi non toccheranno certamente tali momenti amari, come un giorno ai Miei discepoli nella loro missione d’insegnamento, ma tanto più avrete da combattere con il mondo, con le sue comodità, col vostro prossimo, di cui la maggior parte non ha imboccato la via che voi percorrete, ma proprio quella opposta.

21. A voi andrà così come profetizzai ai Miei discepoli: «Il mondo vi odierà perché voi non siete del mondo!», vale a dire, perché rendete omaggio ad altre regole e ad altri principi che quelli della maggioranza degli uomini; ma qui il Consolatore vi sarà vicinissimo e, per questa breve vita di prova, vi prometterà una più lunga, più grande, anzi eterna gioia, come ricompensa per la fedele perseveranza alla Parola una volta prescritta del Padre vostro, del vostro Gesù, il Quale diede la Sua vita temporale per salvare le creature terrene dalla rovina spirituale.

22. Perciò, sia questo anche per voi il miglior conforto che Io pongo nel cuore di ciascuno dopo il compimento di ogni buona azione, cosa che è la miglior ricompensa e il miglior consolatore: l’aver seguito i Miei insegnamenti e le Mie parole! Le quali alla fine, nonostante ogni splendore e ogni potenza mondana, saranno gli ultimi sostegni rimasti ai combattenti, quali ancore di salvataggio, nel grande oceano degli avvenimenti del mondo.

23. Perciò, non abbandonate il Consolatore nel vostro cuore, e Colui che mise questo Consolatore in esso, non vi abbandonerà! Ve lo assicura Colui che ha già versato sulle vostre teste tanto pane spirituale, tante benedizioni spirituali e tanta vera consolazione. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十五道耶穌的寶訓……保惠師的諾言

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第二十五道耶穌的寶訓……保惠師的諾言

(1872年3月20日)

約翰福音15:26

“但是當保惠師來了,我要從父那裡差到你們那裡,就是從天而來的真理之靈,他必為我作見證。“

約翰福音16:7

”然而我告訴你實情;我離開是適宜的,因為如果我不走,保惠師就不會到你這裡來;但是如果我離開了,我會把他送到你身邊。“

這些經文在約翰福音的兩章中有所發現。首先作為一個承諾,我將給我的留下門徒派遣擔保人,真理之靈,向他們表明,我所教導的每一件事都是真實正確的,而在第二種情況下,這表明我的死亡是必要的,證實了我告訴他們關於我自己和我神聖的使命。因為在第二章中它說:“如果我不走了,保惠師就不會到你們這裡來!”這樣我向他們證明,我去“父親” – 就像我表達的那樣 – 我的使命和部分無可避免的必要性是他們的出發點,部分是根據我對拯救人類的計劃。

如果主人在他們很成熟之前就離開他的學生,但仍想讓他們繼續學習,他通常會提名一位替代者來完成課程。這也是我所做的。

我在地球上的使命,或者我在我的門徒中留下的使命,只有在他們尚未完全啟動到我的教訓中時才有價值。首先,我必須以最大的羞辱和愛的行為來結束我在地球上的存在,這是我教導的實踐部分。我必須實際向我的門徒們證明我的教學和所需要的保存有什麼犧牲,並將它們作為一個永恆的榜樣,表明我真正的門徒必須能夠承受的是什麼,即為了他們的信仰而放棄自己的生命,後來成為其中許多人的命運。通過我的複活,我也必須向他們證明死亡對我沒有任何權力。但在此期間 – 直到我的提升或我回到我的王國 – 幫助他們克服重重打擊,因為我的可見人的缺席會對他們進行處理,作為他們的主人和老師,我的神聖職責是向他們展示他們的前景代替他們的損失。因此,我向他們保證了一個保惠師,然而,他們認為這是一種人而不是權力。

當我告訴他們這些以及許多其他的事情時,他們仍然太過世俗化,無法理解我的話語的精神意義,無論如何,我最終的,最偉大的,最深刻的告別的話語的精神意義。所以我也說:“我還有很多話要對你說,但你們現在不能承受”,或換句話說:“我不能把屬靈的事變成世俗的概念。雖然你有信心,但你仍然是未成年的孩子,你還沒有接受最後的保存禮,這會使你從孩子成長為男人,並使你能夠理解你從我那裡聽到的,並將它傳遞給你的其他人。 “

我的靈使這些蒙上陰影的重生;因為我的靈完全會將屬靈與世俗分離。理性生活停止了,精神或心靈的生命開始了。因此,我的門徒被賦予了精神意志力,可以按照我的教導的要求說話和行動,從而確保我已經開始的救恩工作具有永恆的永恆性。

在那些與我的門徒發生的事情中,每個世紀都發生過與我為此選擇的個人有關的新事物。從來不缺乏完全忠於我的人為了他們的信念獻出自己的生命。總是要有我付這麼高的代價的教學的勸告和激勵。在嚴重濫用宗教的過程中,他們的使命是確保教導真正的信仰不會被遺忘。

在你的世紀裡,也不乏缺乏這種靈感的人,現在,隨著人類越來越偏離到世俗的利益,現在 – 隨著人類臨近試驗期的結束 – 那些追隨我的真正教導的人數不斷增加並且注定要為建立我的王國提供第一塊建築寶石,以便我可以在我的降臨時找到忠誠的心。因為我不會再傳第二次給聾子了!早晨一定已經開始了,愛我的人的精神眼睛必須準備好,以便他們能夠安全承受我的愛和我的外表的光。

正如在那些日子裡,我向門徒承諾了保惠師,因此今天我也允許流入每一個獻給我的心中的安慰-只有我的教導,只有根據我的道的真信仰和真誠的信仰能給予的安慰。

現在,當真正的保惠師正確理解和實現我的兩條愛的誡命時,他就會住在人的內部。為了加快我的工作,我已經屈尊地通過直截了當的信息解釋所有這些 – 正如我的門徒曾經說過的那樣 – 對於男人來說太困難和難以理解了。現在,當我的信息如此豐富地流動時,我實際上已經在屬靈上降臨到你的地球,並像以前一樣教導和引導我的孩子們。只有我的可見外表仍然不可見,但這只會迫使懷疑者相信並且會反對人的自由的決定。

我現在再次選擇我的門徒,他將播撒我愛的教導的金色種子,但我不再需要像以前那樣引導他們。那時我不得不用其他手段;我必須自己來,通過言行向他們證明上帝的實際存在。現在,這種強有力的手段已經不再是必需的了,因為科學在我的宇宙創造領域裡的發現已經為那些以精神和心靈觀察的人們在各處找到了我,並為認識我的實際存在開闢了足夠的道路。

今天,通過定罪進行教學與宗教教學並行進行。只有一個想要失明的人會否認神的存在,儘管有所有的反證據,但在創造的任何地方,甚至在人類自己的心中。只有這樣一個盲人會否認上帝,律法的存在,並且 – 正如你的聖經教導的那樣 – 一個慈愛的神父,儘管所有人的錯誤和異常,總是行使寬恕而不是報復,忍耐而不是嚴厲的審判,所有時間都想要進一步的生活而不是精神上的死亡

現在,保惠師已經進入你的心中,你是你自己和平與安寧的主人。既然你已經收到我的信,我就不必再寄給你了。現在,你們要在言語和行為上勤勉地練習你所教的,因此表明你是我的孩子,是我目前的門徒。

不要擔心你周圍宗教領域的過失。確實,他們是清醒的人,但他們的追隨者遲早會錯過主要因素,保惠師,曾經我只向那些真正的門徒承諾過。

他們可以為他們喜歡的宗教教學建造許多建築物,但是不回到我的簡單的房子,那裡只有愛受到智慧規則指導,在困難時刻不會有保惠師,因為他缺乏真正的信念和真實信仰。他沒有真理的精神,我曾經答應過,也曾發給我的門徒,每個人都接受這些真理,他們在精神和真理中理解我,並以這種方式實踐我的教導。

正如我剛才向你證明的那樣,只有一個道理。無視這一點的人建房在沙地上。當這個世界上必鬚髮生的偉大的世俗和精神風暴來淨化屬靈的靈魂物質時,這種建立在理性思維流沙上的房子將隨著它的基礎而消失無踪。唯一堅定地站立,抵抗所有風暴並證明自己是唯一的真理,唯一堅實的基礎的建築物,就是建立在我的話語上的那個建築,即上帝的話語和整個宇宙的創造者。因為上帝所說的並且實際上證明了祂的整個靈魂國度和我在地球上所做的這種犧牲一樣,不可能是錯誤的,不能欺騙。被欺騙的只有那些拒絕傾聽所有有形和無形的警告和呼喚,通過推理尋求保惠師,而他只能用心去尋找的人。

因此,請記住我曾經與我的門徒說過的話,這些話尤其在第15,16和17章中有記載。他們是最重要,最重要和最深刻的話語,因為他們是你父親的告別詞,在他必須履行他最後的愛的行為,奠定了另一塊石頭,他的精神大廈的角落石頭,他遺留在地球上,其意義遠遠超過了這個時代。

我答應給我的門徒作為我將要發給他們的“保惠師”已經包含在我最喜歡的門徒約翰記錄下來的這些話語中。我的門徒並不了解他們,但是你們已經受過更好的教育,並且準備好將我的教導理解為我想要理解和應用的東西,你可以用這些話”保惠師’找到能夠啟發,激勵和加強你的對於即將到來的一切,就像曾經我的靈強化門徒,使他們能夠以他們的使命所需要的靈魂的力量來承擔他們未來的命運一樣。

雖然你不會像我的門徒在他們的傳道工作中那樣經歷如此痛苦的時刻,但你仍然必須與世界,它的快樂和你的同胞進行更多的戰鬥,其中大多數人還沒有走上你走的路,但是錯的一個。

我向我的門徒預言的事情會發生在你身上:“世界會恨你,因為你不屬的”,也就是說,你遵循大多數人的不同原則。但這就是“保惠師”最接近你的地方,它為你提供 – 彌補這短暫的試驗生活 – 更持久,更偉大,永恆的樂趣,作為忠實堅持你父親一勞永逸的話語的獎賞,你的耶穌,他犧牲了他的肉體生命,拯救凡人從精神滅亡。

因此,這可能是你最好的安慰,在每一項善事之後,我將每一項善行都投入到每個人的心中,儘管我擁有世俗的榮耀和力量,但我的教訓和言語已被遵循,這是最好的獎勵和保證,在世界事件的偉大海洋中。

不要在你心中拋棄保惠師,而那位將這個保惠師放在那裡的人不會拋棄你!你從那位已經向你灌輸如此多天上的麵包,屬靈的祝福和真正的安慰的人所得到的這種保證。阿門。

24. Richtig beten… Johannes 16:23 – The Proper Supplication… John 16:23

PREDIGT / SERMON 24
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flagge de  24. Predigt von Jesus… Richtig beten

24. Predigt von Jesus… Richtig beten
(19.03.1872)

Johannes 16:23
“Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er’s euch geben!”

01. Dieser Vers, der im katholischen Kirchenjahr für diesen Sonntag bestimmt ist, sagt euch, wie Ich Meinen Jüngern als Trost für den Verlust Meiner Person die Hoffnung gab, daß sie, wenn es nötig sein werde, von Meinem Vater im Himmel alles erhalten würden, um was sie bitten. Ich stelle ihnen diese Freude in Aussicht, weil sie dadurch in geistiger Gemeinschaft mit Mir verbleiben konnten, indem Ich, wenn ihnen auch nicht mehr sichtbar, doch ihre Bitten vernehmen und auch erfüllen helfen würde.

02. Der Satz, so wie er in der Bibel aufgezeichnet ist, hat nicht viel Schwieriges, um verstanden zu werden. Und doch liegt etwas bei weitem Tieferes darin, sobald ihr ihn nur ernstlich betrachten wollt!

03. Um euch näher in seine geistige Entsprechung und Deutung einzuführen, müssen wir vorerst die Frage: “Was ist denn eigentlich eine Bitte?” beantworten.

04. Sehet, es wird von euch – wie Ich schon öfters gesagt habe – so manches Wort ausgesprochen, ohne daß ihr nur im mindesten eine Ahnung davon habt, was es eigentlich bedeutet! Dies ist ein Zeichen, wie wenig ihr die Tiefe, Kraft und Gewalt des Wortes, als Ausdruck eines Gedankens kennt. Deswegen bin Ich öfters gezwungen, euch vorher auf die einzelnen Worte, aus denen ein aus der Bibel angeführter Satz besteht, aufmerksam zu machen, um euch so nach und nach in ihr Verständnis einzuführen. Solange ihr die Zerlegung der Worte und ihre entsprechende Deutung nicht kennt und zu finden vermögt, solange ist von einem eigentlichen Verstehen der Bibelstellen, auch der einfachsten, keine Rede. Die Bibel mit all dem in ihr niedergelegten Weisheitsschatz bleibt dann für euch unverständlich; höchstens gewährt sie, wenn man sich mit dem oberflächlichen Buchstabensinne begnügt, dem einen oder andern in schweren Momenten des irdischen Lebens einigen Trost und Frieden.

05. Um auf unseren Satz des Evangeliums Johannes zurückzukommen, wollen wir vorerst die Frage beantworten, was eine Bitte ist, und auf die geistige Bedeutung übergehen, wie eine Bitte zu nehmen ist, wenn sie an Mich als allwissenden Herrn und Schöpfer gerichtet wird.

06. Nun seht, eine Bitte ist ein Flehen um Hilfe bei einem Mächtigeren oder Stärkeren, wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Es ist ein Ansuchen um tätigen Beistand entweder für sich selbst oder für ein anderes Wesen, das der Unterstützung oder Hilfe bedarf.

07. Was bezeugt nun dieses Anflehen? Es bezeugt die eigene Ohnmacht; diese veranlaßt zum Bitten, da man nicht befehlen kann.

08. Wenn nun ein Bittsteller eine Bitte an jemand stellt und sich dabei auf andere, wohlwollende oder befreundete Menschen bezieht und mittels der Nennung ihres Namens oder mittels der Fürsprache der Person selbst bei Einflußreicheren einen günstigen Eindruck machen will, so bezeugt dies wieder, daß der Bittsteller durch die Anrufung eines Namens, der auch dem Dritten teuer und angenehm ist, ihn um so eher zu bewegen hofft, dem angesuchten Begehren zu willfahren.

09. Wenn ihr also diese einfache Bemerkung erwägt, so begreift ihr leicht, warum Ich als Jesus Meinen Jüngern anempfohlen habe, in Meinem Namen den Vater im Himmel zu bitten, und warum Ich ihnen im voraus versprochen habe, daß keine ihrer Bitten unerfüllt bleiben werde. Ich wollte sie dadurch stets an ihre eigene Ohnmacht erinnern, ihnen zu Gemüt führen, daß sie aus sich selbst nichts zu verrichten vermögen, und wollte dabei auch nebenbei die Erinnerung an Mein Wirken und Leben unter ihnen wach erhalten, weil sie nur so – dem geistigen Streben mehr zugewendet – das Weltliche nach seinem eigentlichen Wert einschätzen und daher nie mißdeuten würden.

10. Diese Art zu bitten sollte ein stetes Wachsen des Vertrauens zu Mir bewirken, der Ich, obwohl nicht mehr sichtbar, doch geistig stets um sie war. Sie glaubten dadurch auch mehr an Meine Abkunft von oben und konnten anderen diesen unerschütterlichen Glauben an die Führung eines höchsten Wesens als Schöpfer, Erhalter, Herr und Vater beibringen.

11. Daß Ich als Gott ihre Bitten nicht nötig hatte und schon seit Äonen von Zeiten vorauswußte, wessen sie bedurften, und was zu ihrem Besten war, das versteht sich von selbst. Das Bitten hatte nur den Zweck, in ihnen, wie in den Menschen überhaupt, das Zutrauen zu Mir als höchstem Wesen zu erwecken, daß Ich nicht ein Gott bin, vor dessen Größe der winzige Mensch erzittern soll, sondern daß Ich – wohl ein Gott und ein höchstes Wesen – als liebender Vater Meinen Kindern und erschaffenen Wesen zugänglich bin, und zwar durch demütiges Annähern, durch inbrünstiges Bitten oder Gebet, welches nur von einem liebenden Vater, aber nicht von einem streng richtenden Gott erhört werden kann.

12. Daß Ich Mich als Jesus zum Fürbitten anbot, daß Ich sagte: “Was ihr in Meinem Namen bittet, wird euch der Vater im Himmel gewähren!”, das geschah deswegen, weil sie während Meines Lebenswandels Meine Liebe, Meine Duldung und Geduld mit den Fehlern anderer gesehen und begriffen hatten und sich so in schwachen Umrissen eine Vorstellung von dem Vater machen konnten, der einem solchen Sohne, wie Ich es als Jesus war, bei allen Gelegenheiten Seine Liebe bewies. Nur so wurde ihnen der unzugängliche Gott Jehova zugänglich, nur so faßten sie Mut, ihr Herz zu Mir zu erheben, und nur so vertrauten sie auch darauf, daß, wenn sie in Meinem Namen beteten oder um Erhörung ihrer Bitten flehten, sie auch ein geneigtes Ohr bei Mir finden würden.

13. Auf diese Art ward die geistige Verbindung, welche Mich als Jesus früher mit ihnen einerseits und mit Meiner Liebe oder dem Vater anderseits verbunden hatte, nie gestört. Nur so gingen Meine Jünger getrost in die Welt hinaus, lehrten und predigten Mein Evangelium, taten Wunder und opferten sogar ihr eigenes Leben, weil ihre Verbindung mit Mir, die nie abgebrochen worden war, sie stets von der materiellen Welt ab und zur geistigen hinzog.

14. So gaben sie ein ewiges Beispiel von der Gewalt des Glaubens, des Gebetes, wenn es, aus reinem Herzen quellend und nur Geistiges verlangend, sich zu Mir erhebt und Mir den Dank vorauszahlt für Wohltaten, welche Ich Meinen Kindern auch dann nicht entzogen hätte, wenn sie nicht darum gebeten hätten.

15. Seht also, Meine Kinder, was hinter dem Wort ,Bitte’ steckt, wie groß seine Bedeutung, sein dem bittenden Herzen zugelassener Genuß ist! Und wie im Weltleben oft ein Bittender sich der süßen Hoffnung hingibt, daß das Erflehte ihm gewährt werde, und schon im voraus die Freude genießt, welche das Zutrauen zu dem Angeflehten erhöht, die Liebe zu ihm vergrößert, ebenso ist im geistigen Maßstabe das Annähern an Mich als Vater alles Geschaffenen der einzige Trost und die einzige Beruhigung, daß ein gerechter, alles mit Liebe umfassender Gott sicher nur das Rechte und Gute will und jede Bitte, wenn sie gerecht ist, auch gewiß erfüllen wird.

16. So ist die Verbindung zwischen Geschöpf und Schöpfer stets vorhanden. Sie ist nicht gegründet auf Furcht, auf Kriechen vor dem Throne eines allmächtigen, zürnenden und streng richtenden Gottes, nein, sie ist gegründet auf Zutrauen, auf Liebe, welche ein unmündiges Kind für seinen mächtigen Beschützer, für seinen Vater hegt.

17. Es ist die Liebe und nicht die Furcht, welche das Herz in höchster Bewegung erhält und es mit freudigen Schlägen dem ewigen, sich stets gleich bleibenden Vater aller Kreatur entgegenwendet. Es ist das schönste Band, das die Natur aufweisen kann, das Band der Kindes- und Vaterliebe, deretwegen die ganze Schöpfung erschaffen, erhalten und vervollkommnet wird, und welches Band nur das einzige sein kann, das einem Geist wie Mir entspricht, und das einem Menschen oder geschaffenen Wesen seinen geistigen Adel verschaffen kann.

18. Daher begreift, Meine Kinder, was es heißt: ,bitten, was es heißt: ,beten`, was es heißt, zu Mir im Namen Jesu sich zu wenden. Der Name ,Jesus` schließt Meinen größten Akt, Meine größte Tat, Mein größtes Opfer ein, welches Ich euch und allen Geistern zulieb vollbrachte.

19. In Erinnerung an Mein Dulden könnt ihr nicht stolz sein, in Erinnerung an Meine Liebe könnt ihr nicht hassen, und in Erinnerung an Mein Opfer könnt ihr nicht geizig sein, sondern nur bei Anrufung Meines Erdennamens allen diesen Tugenden nachstreben, die Ich persönlich während Meines Erdenlebens ausgeübt habe.

20. Die Bitte zu Mir soll euch erheben über alles Weltliche, soll euch in Mein geistiges Reich führen, in welchem Ich dem Bittenden gerne gewähre, was in geistiger Hinsicht ihm oder seinem Nächsten zum Besten dient.

21. Wenn ihr nun wißt, was ,bitten` heißt, wenn ihr wißt, wen ihr bitten müßt, so ist noch ein zweiter Punkt in Betracht zu ziehen, nämlich: um was ihr bitten könnt, um wenigstens im mindesten eine Gewährung zu erhoffen.

22. Hier nun in diesem zweiten Punkt wird von vielen am meisten gefehlt. Viele bitten erst, wenn die Not sie dazu zwingt, und viele andere wieder dann, wenn es sich um weltliche Vorteile oder sonstige unbedeutende Dinge handelt.

23. Aus dem Vorhergegangenen mögt ihr ersehen, was eigentlich eine Bitte, und zwar eine Bitte an Mich, ist. Ihr mögt euch dabei erinnern, daß Ich öfters sagte: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt!, und: “Wer zu Mir beten will, muß im Geist und in der Wahrheit beten!”

24. Seht, diese Sätze beweisen euch genau, daß es sich nicht um weltliche Dinge handelt, und daß es von wenig Achtung und wenig Liebe eurerseits zeugt, wenn ihr Mich für so einen gewöhnlichen Richter oder Monarchen haltet, an den man nur Bittschriften einzureichen braucht, und bei dem man dann durch gewisse Fürsprache seinen Zweck leichter erreichen zu können vermeint.

25. Seht die Welt an, wieviel Unsinn wird da von Mir verlangt! Wie viele eingebildete Fürsprecher und Fürsprecherinnen werden angerufen, die bei Mir zugunsten der Bittenden fürsprechen sollen. Wenn die Menschen nur ein wenig nachdächten über ihr eigenes Gebaren, so müßten sie sich ihrer eigenen Kurzsichtigkeit schämen und müßten erröten, wie sie Gott, den Schöpfer und Herrn der Unendlichkeit, zu nichtssagenden Dingen ins kleinliche Weltleben herunterziehen möchten. Sie bedenken nicht, daß die meisten Übel und Unglücke nicht von Mir, sondern von dem Verhalten der Menschen selbst herrühren.

26. Wenn Ich die Menschen tun lasse, was sie wollen, und sie sich Krankheiten und Unglücksfälle zuziehen, aus denen sie in der Folge geistigen Nutzen erreichen sollen, warum soll Ich das verhindern, was gerade zum Besten der Menschen, zu ihrem geistigen Heile dient? Ich kann doch nur das geistige Fortschreiten, aber nicht das weltliche Wohlleben jedes einzelnen als Hauptzweck seines Erdenwandels im Auge haben! Wie sollte Ich Meinen Kindern das angedeihen lassen, was gerade zu ihrem Schaden wäre?

27. Kurzsichtige, leichtgläubige Menschen! Ihr kommt Mir oft vor wie Kinder, die mit Gewalt ihre Hände ins Feuer stecken wollen, weil sie noch nicht die Erfahrung gemacht haben, daß das Feuer nicht allein leuchtet, sondern auch brennt.

28. Wie viele Fälle könnte Ich euch aufzählen, um was alles gebeten wird! Da will einer Geld, der andere Gesundheit, der dritte Gelingen seiner Unternehmungen, der vierte jammert, weil der Tod Lücken in seine Familie gerissen hat, der fünfte möchte seine Kinder in Luxus und Wohlleben so ganz der Hölle zueilen sehen usw.; aber alle bedenken nicht, daß beim Gewähren ihrer Bitten das geistige Wohl und Wehe der Beteiligten oft noch ärger, noch schlechter würde. Sie bedenken nicht, daß gerade Leiden und Unglücke die Ecksteine sind, an welchen sich die Taumelnden stoßen, wenn sie dem weltlichen Treiben huldigen und das geistige Fortschreiten ganz beiseitesetzen möchten.

29. Ihr Familienväter und Mütter, ihr wollt für eure Kinder alles Gute haben, Gesundheit, Reichtum, langes Leben und hohe Stellung in der Welt. Nun, was ihr wollt als winzige Kreatur in Meiner Schöpfung, wird wohl Mir, glaube Ich, auch erlaubt sein! Es wird wohl Mir auch erlaubt sein, Meine Kinder so zu ziehen, daß sie alles Gute und Schöne, was Ich in Meiner Schöpfung, und zwar nur für sie, aufgehäuft habe, im vollsten Maße genießen, daß sie geistig gesund, an Liebe reich und Mir nahe über Großes gesetzt werden können.

30. Seht, Ich will nichts, als was ihr selbst wollt; und nur der Unterschied besteht, daß ihr Menschen, um Meine Kinder zu werden, andere Schulen durchmachen müßt, als ihr eure Kinder besuchen lassen wollt. Hier gehen also unsere Ansichten auseinander.

31. Noch muß Ich nebenbei bemerken, daß ihr euch nur um eine kurze Spanne Zeit bekümmert, in der es euren Kindern nach euren Begriffen gut gehen soll, während Ich Sorge trage, daß das ewige, künftige Leben Meiner Zöglinge voll von Seligkeiten und nie geahnten Genüssen werde.

32. Ihr seht aus dem, daß Ich in diesem Punkte oft den Unerbittlichen spielen und eure Narrenbitten in den Sand schreiben muß, damit sie der nächste Luftzug wieder verweht, während Meine Anordnungen in nie vergehenden Steinen der Ewigkeit als Gesetze geschrieben stehen. Daher bedenkt wohl eure Bitten und verlangt von Mir nicht den Ruin Meiner Kinder! Ich habe sie fürs ewige Leben, fürs Geister-, fürs Engelleben erschaffen und nicht für das Wohlleben in weltlichem Schmutz, um Mir vielleicht einst eine befleckte Seele zu überbringen.

33. Wenn ihr also bittet und Meinen Beistand anruft, so bedenkt, daß Ich wohl schon im voraus weiß, um was ihr Mich bittet, und daß ihr Mir nichts Neues sagen könnt! Bedenkt, daß die Menschen, wenn es nicht Mein Wille gewesen wäre, sie durch ihre eigenen Fehler zu witzigen, nicht in diese bitteren Verhältnisse geraten wären! Bedenkt, daß euer einziger Trost das Vertrauen zu Mir ist! Auch Ich hatte Vertrauen, als Ich im Garten von Gethsemane im Drange Meines größten Leidens, welches Ich dort als Mensch fühlen mußte, und bat: “Vater, nimm den bittern Kelch von Mir!” Und doch wurde der Kelch nicht von Mir genommen, sondern Ich mußte ihn leeren bis zum letzten Tropfen! Bedenkt, daß Ich dort sagte: “Nicht Mein, sondern Dein Wille, o Vater, geschehe!”

34. Was Ich einst ausrief, worauf Ich Mich willig in Mein Schicksal ergab, das möge auch euer einziger Trost und Leitstern auf eurer irdischen Lebensbahn sein!

35. Ja, bittet! Bittet in Meinem Namen, fleht inbrünstig zu Mir! Das Flehen gibt euch Trost, gibt euch Frieden, und ihr habt eure Pflicht und Schuldigkeit gegen Mich getan. Das Erfüllen oder Nichterfüllen eurer Bitten überlaßt aber Mir! Ich sehe besser und weiter und kann nicht alles gewähren, was blinde und unmündige Kinder wünschen. Ihr gebt ja den Kindern auch nicht alles, was sie wollen, und warum? Weil ihr als erwachsene Menschen klarer seht und verständiger seid. Und was kleine Kinder in bezug auf euch sind, das seid ihr in bezug auf Mich, und noch um vieles weniger.

36. Daher vertrauet auf Mich! Ich weiß zu geben und zu nehmen, wann es an der Zeit ist. Meine Wege sind unerforschlich, und oft gerade da, wo bei euch Tränen des Schmerzes im Überfluß fließen, feiern Meine Geister und Engel ein Freudenfest.

37. Vertrauen in Meine stets liebenden Absichten war es, was Ich einst Meinen Jüngern anriet. Dasselbe Vertrauen möchte Ich auch in euch erwecken; denn ohne es könnt ihr keinen Schritt vorwärts machen, ohne es müßtet ihr an eurem Schicksal verzweifeln und bis zur Gottesleugnung gelangen. Vertrauen ist der Faden, der euch aus dem Labyrinth des Lebens sicher hinausführt in die Hand eines liebenden Vaters, der oft gerade da, wo Er euch am weitesten entfernt schien, am nächsten war.

38. Bittet und betet; aber verlangt nichts Unmögliches, nichts Weltliches! Geist seid ihr, und Geist bin Ich! Ich kann nur urteilen wie ein geistiges Wesen, und auch ihr müßt euch angewöhnen, schon während eurer Lebenszeit das Geistige in euch dem Weltlich-Materiellen vorzuziehen.

39. Dann gilt auch euch, was Ich einst Meinen Jüngern sagte: “Was ihr in Meinem Namen bittet, wird euch gewährt werden!” Dessen mögt ihr versichert sein, zumal Ich es euch nun hier selbst wiederholend verspreche! Amen.

flagge en  24th Sermon of Jesus… The Proper Supplication

24th Sermon of Jesus… The Proper Supplication
(March 19, 1872)

John 16:23
“Verily, verily, I say unto you, Whatsoever ye shall ask the Father in my name, he will give it to you.”

This verse, which in the Catholic ecclesiastical year is chosen for this Sunday, tells you how, as a consolation for the loss of My person, I gave My disciples the hope that they, if necessary, would receive from My Father in heaven everything they might ask for. I held out this happy prospect to them because thus they could stay in spiritual contact with Me, for even if I was no longer visible to them, I would still hear their prayers and help to have them fulfilled.

This passage in the Bible is easy to understand, but if you look into it more carefully, you will find it holds something much more profound. In order to explain to you its analogy and interpretation, we must first answer the question: “What actually is supplication?”

As I have already often pointed out, you speak many a word without having any idea at all what it really means. This shows how little you know of the depth, force and might of the word as an expression of a thought. Therefore, I am frequently compelled to draw your attention to the individual words forming a Bible text, so as to gradually lead you to their comprehension. As long as you do not know the analysis of the words and their respective interpretation, a comprehension of even the simplest Bible text is out of the question. Then the Bible, with all the treasure of wisdom it contains, remains incomprehensible for you. If one is satisfied with the superficial literal meaning, this could at most give one or the other some comfort and peace in difficult moments of his earthly life.

Reverting to our text from the Gospel of John, let us first answer the question: What is a supplication? Then let us look at its spiritual significance when it is directed to Me as the omniscient Lord and Creator.

Well, a supplication is the imploration for help from someone mightier and stronger when a person’s own strength is insufficient. It is a request for active assistance either for oneself or another being who needs support or help.

What does this imploration prove? It proves one’s own impotence; since one cannot command, one is led to supplicate.

If a supplicant comes to someone with a request and refers to some other well-meaning person or friend with the help of whose name or personal intercession he wants to impress the influential person, this proves that the supplicant, by mentioning a name that is dear or agreeable to the third person, hopes to make him more favourably inclined to grant his request.

This will explain to you why I, as Jesus, recommended to My disciples to ask the Father in Heaven in My name and why I promised them in advance that none of their supplications would remain unfulfilled. Thereby I wanted to keep reminding them of their own impotence, of how incapable they were of achieving things by themselves and wanted thus also to keep alive the memory of My activity and life in their midst, because only in this way – with spiritual aspirations – would they evaluate the things of this world correctly and not misinterpret them.

This way of supplication was to bring about a constant growing of faith in Me, Who – although no longer visible – was still always with them spiritually. This helped them to believe in My descent from above and to pass on to others this unshakable faith in guidance by a supreme being as a Creator, Supporter, Lord and Father.

It is obvious that I, as God, did not require their supplications and had known in advance for eons of times what they needed and what was best for them. The sole purpose of supplication was to awaken in them, as well as in people in general, confidence in Me that I am not a God Whose greatness was to make the tiny human being tremble, but that I, although a God and a Supreme Being, am accessible to My children and created beings as a loving Father through a meek approach, through ardent supplication or prayer which can only be granted by a loving Father, and not by a God who is a severe judge.

That I, as Jesus, offered Myself for intercession, saying: “What you shall ask in My name, the Father in Heaven will give you!”, was because during My life on earth they had witnessed and understood My love, toleration and patience with the weaknesses of others. This enabled them to have at least a faint idea of the Father Who at all times proves His love to such a son as I was as Jesus. Only in this way could the inaccessible God Jehovah become accessible to them; only in this way did they have the courage to lift their hearts towards Me and only in this way did they gain the confidence that if they prayed in My name or implored Me to grant their supplications, they would be given a favourable hearing.

In this way, the spiritual union that had united Me, as Jesus, with them on the one hand and with My Love, or the Father, on the other hand, was never disturbed.

My disciples confidently went out into the world, taught and preached My Gospel, performed miracles and even sacrificed their own lives because their union with Me, which had continued uninterruptedly, kept drawing them away from the material world and towards the spiritual.

Thus they set an eternal example for the force of faith, of prayer rising towards Me out of a pure heart with only spiritual aspirations expressing in advance gratitude for blessings which My children would have received in any case, even if they had not asked for them.

Behold, My children, all that is at the bottom of the word “supplication”. How great is its significance, and how much enjoyment it gives the supplicant’s heart! And, as in the world a supplicant is often full of hope that his request will be granted and already lives in happy anticipation, which enhances his confidence in the giver and increases his love, thus spiritually the drawing closer to Me as the Father of all creation is the sole comfort that a just God, Who lovingly embraces everything, is certain to want only what is right and good and, therefore, to fulfill every just supplication.
Thus, there is always a bond between created being and Creator, and it is not based on fear, on crouching before the throne of an almighty, wrathful God and severe judge. No, it is based on the faith and love a dependent child has for its strong protector, its father.

It is love and not fear that keeps the heart in motion and makes it strive with a joyful beat towards the eternal, immutable Father of all created beings. It is the most beautiful bond that exists in nature, the bond of love between a child and its father, for the sake of which everything was created, is preserved and perfected. This is the only bond adequate for a spirit like Me, and the only one that can help a man or created being attain his spiritual nobility.

Therefore, My children, you should understand what it means to “make supplication”, to pray, to turn to Me in the name of Jesus. The name “Jesus” comprises My greatest act, My greatest sacrifice which I made out of love for you and all spirits.
Remembering My suffering, you cannot be proud; remembering My love, you cannot hate; and remembering My sacrifice, you cannot be mean; but by invoking My earthly name, you should strive after all these virtues which I personally practised during My life on earth.

Your supplication to Me shall lift you above all that is worldly, shall guide you into My spiritual kingdom where I grant with pleasure what is in a spiritual sense good for the applicant or his fellowman.

If you know what supplication means, if you know whom you must ask, there is still another point to be considered, namely, what you may ask for to have a hope that at least part of it will be granted.

Most people make a mistake in this latter point. Many only make supplication when they are distressed and many others ask for worldly benefits or other unessential things.

From what has preceded this you may understand the real nature of supplication to Me. I must remind you that I have said: “My Kingdom is not of this world!” and “Whoever wants to pray to Me must do so in spirit and in truth!”

These words prove to you that not worldly things are involved and that you show little respect and love if you regard Me like an ordinary judge or monarch to whom applications have simply to be submitted and with whom it is believed to achieve a purpose more easily through a certain intercession.

Look at the world and how much nonsense is asked of Me. How many imagined intercessors are used. If people would only ponder on their own actions, they would have to be ashamed of the way they want to drag down God, the Creator and Lord of Infinity, to insignificant things of worldly life. They do not bear in mind that most evils and misfortunes do not stem from Me, but from man’s own attitudes.

If I allow men to do what they like and they thus create for themselves illnesses and accidents from which they could derive some spiritual benefit, why should I prevent what could only serve for their spiritual good? Surely I cannot consider everybody’s worldly well-being, but only the main purpose of his life on earth. How could I give My children that which would only be detrimental to them?

Oh you shortsighted and gullible people! You are like children who want at all costs to put their hands in the fire because they have not yet experienced the fact that fire not only gives light, but also burns.

I could tell you of so many things that are prayed for! One wants money, the other health, the third success in his venture, the forth complains that death has caused losses in his family, the fifth wishes to see his children in luxury and a life of pleasure rush headlong towards hell, and so on. But none of them considers that with the granting of the prayer the spiritual welfare of those involved would often considerably suffer. They do not take into account that suffering and misfortune are the corner-stones which form obstacles to the staggering ones when they indulge in worldly activities and tend to completely ignore spiritual progression.

You fathers and mothers desire for your children all the good things, as health, wealth, a long life and a high position in the world. Well, what you wish for, as tiny beings in My creation, would be allowed to Me too, I should also be allowed to educate My children in such a way that they may enjoy in the fullest measure all the good and beautiful things in My creation which I have stored up only for them, that they are spiritually sound, rich in love and can be set over great things close to Me.

Behold, I want the same you yourselves want. The difference consists only in that you humans, in order to become My children, have to go through different schools from the ones you let your children attend. This is where our opinions differ.

Besides, it is only a short period of time during which you are concerned for your children’s welfare, whereas I take care that the everlasting future life of My charges becomes one full of bliss and unimagined enjoyments.

Thus you can see that in this point I often have to be unbending and write your silly prayers into the sand to be blown away by the next breeze, whilst My arrangements are written as laws in imperishable stones of eternity. Therefore, consider your supplications well and do not ask Me for the ruin of My children! I have created them for life eternal, as spirits, as angels, and not for a life of pleasure in worldly filth to one day maybe bring Me a defiled soul.

So when you make supplication and ask for My help, bear in Mind that I already know in advance what you will ask for and that you cannot tell Me anything new. Bear in mind that men would never have got into difficulties if it had not been My will to teach them through their own mistakes. Do not forget that your only consolation is your trust in Me. I, too, had trust when in the Garden of Gethsemane, in the face of My greatest suffering which I had to bear as man, I prayed: “Father, let this cup pass from me!” But the cup was not taken away and I had to drain it to the last drop. Remember that I then said: “Nevertheless, not as I will, but as thou wilt, O Father!” These words with which I willingly submitted to My fate may serve you as your sole guiding-star in your life on earth.

Yes, make supplication in My name, entreat Me from the depth of your heart. Such entreaty will comfort you and give you peace, and with it you have done your duty towards Me. But leave the fulfilling, or otherwise, of your requests to Me.

I see better and farther and cannot grant everything that blind and immature children want. Why? Because as adults you can see clearer and are more sensible. And what small children are in relation to you, you are in relation to Me, even much less.
Therefore, trust in Me! I know how and when to give and how and when to take. My ways are inscrutable, and it often happens that when you shed many tears of sorrow, My spirits and angels rejoice.

I once told My disciples to trust in My ever-loving intentions. The same trust I would like to awaken in you, for without it you cannot progress a single step; you would despair of your fate and end up as atheists. Trust in the thread which safely guides you out of life’s labyrinth into the hands of a loving Father Who often is closest to you when He appears most distant.
Make supplication and pray, but do not ask for the impossible, for worldly things. I am spirit and so are you. I can only judge as a spiritual being and you, too, must learn already during your life on earth to give the spiritual precedence over the worldly, material things.

Then, what I once said to My disciples will also apply to you: “Whatsoever you will ask in My name shall be given to you!” Of this you may be sure, especially since I am now repeating My promise. Amen.

flagge italian  Predica 24… La giusta preghiera

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Predica 24… La giusta preghiera

La domenica delle Rogazioni[1]
(VIa dopo Pasqua)

Giovanni 16:23…
«In verità, in verità vi dico: se chiederete al Padre qualcosa nel nome mio, egli ve la darà!».

(Il 19 marzo 1872)

1. Questo versetto, che nell’anno ecclesiastico è destinato a questa domenica, vi dice come Io, ai Miei discepoli, per consolazione della perdita della Mia persona, diedi loro la speranza che, se fosse stato necessario, avrebbero ricevuto tutto ciò che sarebbe stato chiesto al Padre Mio nel Cielo. Io misi in prospettiva questa gioia poiché, con ciò, essi potevano rimanere in comunione spirituale con Me, e Io, anche se non ero più visibile, avrei sentito le loro preghiere, e li avrei anche aiutati ad esaudirle.

2. La frase, così come sta scritta nella Bibbia, non è molto difficile da comprendere. E certo c’è in essa qualcosa di molto più profondo, quindi dovete prenderla seriamente in considerazione!

3. Per introdurvi più vicino alla sua corrispondenza e interpretazione spirituale, bisogna anzitutto rispondere alla domanda: “Che cos’è veramente una preghiera?”.

4. Vedete, voi – come ho detto già spesso – esprimete tante parole senza avere la minima idea di ciò che esse veramente significhino! Questo è un indizio di quanto poco voi conosciate la profondità, forza e potenza della parola, quale espressione di un pensiero. Per questa ragione Io sono spesso costretto a richiamare dapprima la vostra attenzione sulle singole parole che compongono una frase presa dalla Bibbia, per introdurvi così gradualmente alla loro comprensione. Finché voi non sarete in grado di conoscere e individuare la scomposizione delle parole, con il loro corrispondente significato, non è nemmeno il caso di parlare di una comprensione vera e propria dei passi biblici, nemmeno dei più semplici. La Bibbia, con tutto il tesoro di sapienza in essa racchiuso, resterà per voi incomprensibile; al massimo ci si accontenterà del senso superficiale delle parole, e ciò procurerà all’uno o all’altro, nei momenti difficili della vita terrena, un po’ di conforto e di pace.

5. Per ritornare alla nostra frase del Vangelo di Giovanni, bisogna dapprima rispondere alla domanda: che cosa è una preghiera; e poi passare al suo significato spirituale, vale a dire, com’è da intendere quando è rivolta a Me, l’onnisciente Signore e Creatore.

6. Ebbene, vedete, una preghiera è un’invocazione d’aiuto presso uno più potente, o più forte, quando le proprie forze non sono sufficienti. È una richiesta di attivo soccorso per se stessi, oppure per un altro essere che ha bisogno di assistenza, o aiuto.

7. Che cosa attesta, ora, quest’implorazione? Attesta la propria impotenza; e questa induce alla preghiera, poiché non si è in grado di comandare.

8. Ora se un supplicante rivolge una preghiera a qualcuno e si appella ad altre persone favorevoli in amicizia, o per la menzione del loro nome, oppure, per mezzo dell’intercessione della persona stessa vuol fare una favorevole impressione presso i molto influenti, allora questo dimostra nuovamente che il supplicante, attraverso l’appello di un nome che è caro e gradito anche alla terza persona, spera di smuoverla così sollecitamente, affinché essa accondiscenda alla sua richiesta.

9. Dunque, se riflettete su questa semplice osservazione, comprenderete facilmente perché Io, Gesù, raccomandai ai Miei discepoli di pregare in Nome Mio il Padre nel Cielo, e perché promisi loro in anticipo che nessuna delle preghiere espresse, sarebbe rimasta inesaudita. Con ciò, volevo rammentare, sempre, la loro impotenza, metter loro nel cuore che non potevano compiere nulla da se stessi, e volevo, nello stesso tempo, anche mantener vivo tra loro il ricordo del Mio operato e della Mia vita, perché solo così – rivolti più alla ricerca spirituale – essi avrebbero stimato il mondano secondo il suo reale valore, e perciò, mai frainteso.

10. Questo modo di pregare doveva provocare una costante crescita della fiducia in Me, e la certezza che Io, sebbene non più visibile, fossi pur sempre spiritualmente intorno a loro. In tal modo essi avrebbero creduto anche di più alla Mia discendenza dall’alto, e avrebbero potuto infondere agli altri questa fede incrollabile nella guida di un Essere supremo quale Creatore, Conservatore, Signore e Padre.

11. Che Io, quale Dio, non avessi bisogno delle loro preghiere e sapessi già da eoni di tempo in precedenza, quali fossero i loro bisogni e che cosa fosse meglio per loro, questo s’intende da sé. La preghiera aveva solo lo scopo di risvegliare in loro, come in genere in tutti gli uomini, la fiducia in Me, quale Essere supremo, e che non sono un Dio dinanzi alla Cui grandezza il minuscolo uomo deve tremare, bensì che Io – pur essendo un Dio e un Essere supremo – sono accessibile come un amorevole Padre dei Miei figli e di tutti gli esseri creati, e precisamente con l’umile avvicinamento, con la fervida preghiera o richiesta, quella, appunto, che può essere esaudita solo da un Padre amorevole, e non da un severo Dio giudicante.

12. Se Io, come Gesù, proposi Me stesso per l’intercessione, dicendo: «Quello che voi chiederete nel nome Mio, il Padre che è in Cielo ve lo concederà!», ciò avvenne perché durante il Mio percorso di vita essi avevano visto e compreso il Mio Amore, la Mia tollerante pazienza con gli errori degli altri, e così poterono formarsi un debole abbozzo dell’immagine del Padre, il Quale aveva dimostrato in ogni occasione il Suo Amore verso un tale Figlio, come lo ero Io, Gesù. Solo così l’inaccessibile Dio Jehova divenne loro accessibile, solo così essi presero coraggio per innalzare il loro cuore a Me, e solo così ebbero fiducia che, se avessero pregato in Nome Mio, oppure avessero supplicato per l’esaudimento delle loro preghiere, allora avrebbero trovato anche un benevolo ascolto presso di Me.

13. In questo modo non fu mai turbato il collegamento spirituale che li aveva collegati da un lato a Me, come Gesù, e dall’altro con il Mio Amore o, col Padre. Soltanto in questo modo i Miei discepoli poterono andare confortati nel mondo, poterono insegnare e predicare il Mio Vangelo, compiere prodigi e sacrificare perfino la propria vita, perché il loro collegamento con Me, che mai fu interrotto, li distoglieva continuamente dal mondo materiale e li attirava in quello spirituale.

14. Così essi diedero un eterno esempio della potenza della fede e della preghiera, quando questa, sorgendo da un cuore puro e chiedendo solo cose spirituali, si eleva a Me, e porge in anticipo la gratitudine per i benefici di cui Io non priverei mai i Miei figli, anche se essi non li chiedessero.

15. Quindi vedete, figli Miei, ciò che si cela dietro la parola ‘preghiera’, quanto grande è il suo significato, il suo beneficio concesso al cuore supplicante! E come nella vita mondana un supplicante si abbandona spesso alla dolce speranza che quanto ha implorato gli sarà concesso, e gode già in anticipo della gioia che accresce la fiducia in chi egli ha supplicato, aumentando l’amore per lui, ugualmente è nelle dimensioni spirituali l’avvicinarsi a Me, come Padre di tutta la Creazione, l’unico conforto e l’unica rassicurazione che un Dio giusto, tutto abbracciante con Amore, certamente voglia solo il giusto e il buono, ed esaudirà – se essa è giusta – certamente ogni preghiera.

16. Così persiste il collegamento tra creatura e Creatore. Esso non è basato sulla paura, sullo strisciare davanti al trono di un onnipotente, iracondo e severo giudicante Dio; no! Esso è basato sulla fiducia, sull’amore che un figlio debole ha per il Padre suo, per il suo potente Protettore.

17. È l’amore, e non il timore, che mantiene il cuore in massimo movimento, e fa sì che esso, con battiti pieni di gioia si rivolga al sempre ed eterno immutabile Padre di tutte le creature. È il vincolo più bello che la natura possa presentare, il vincolo dell’amore filiale e dell’amore paterno, a cagione del quale l’intera Creazione fu creata, conservata e perfezionata; e tale vincolo può essere l’unico che corrisponda a uno Spirito come Me, e che procuri a un uomo, come ad ogni essere creato, la sua nobiltà spirituale.

18. Perciò comprendete, figli Miei, che cosa vuol dire: ‘pregare’, che cosa vuol dire ‘implorare’, che cosa vuol dire rivolgersi a Me nel nome di Gesù. Il nome ‘Gesù’ racchiude il Mio Atto supremo, la Mia Opera suprema, il Mio Sacrificio supremo, che Io compii per Amor vostro e per tutti gli spiriti.

19. In ricordo della Mia Sofferenza non potete essere arroganti! In ricordo del Mio Amore non potete odiare! E in ricordo del Mio Sacrificio non potete essere avidi! Però, solo con l’invocazione del Mio nome terreno, aspirerete a tutte le virtù che Io personalmente praticai durante la Mia vita terrena.

20. La preghiera a Me rivolta vi deve elevare sopra tutto il mondano, vi deve condurre al Mio Regno spirituale, nel quale Io concedo volentieri al supplicante ciò che, in ambito spirituale, serve per il meglio a lui, o al prossimo suo.

21. Ora che sapete che cosa vuol dire ‘pregare’, ora che sapete Chi dovete pregare, allora c’è un secondo punto da prendere in considerazione, vale a dire: per che cosa dovete pregare, per sperare perlomeno in una più piccola concessione.

22. In particolare, su questo secondo punto, molti sbagliano. Molti pregano solo quando il bisogno li costringe, e molti altri, di nuovo, quando si tratta di profitti mondani, oppure di altre cose insignificanti.

23. Da quanto preceduto, potete rilevare che cosa sia veramente una preghiera, e precisamente una preghiera rivolta a Me. Vi ricorderete che cosa Io dissi spesso: «Il Mio Regno non è di questo mondo!» e: «Chi Mi vuol pregare, deve pregare in Spirito e in Verità!».

24. Vedete, queste massime vi dimostrano esattamente che non si tratta di cose mondane, e voi Mi mostrereste poco rispetto e poco amore, se Mi consideraste un giudice o un monarca comune, al quale si devono solo inoltrare preghiere, e presso il quale, con certe mediazioni, si crede di poter raggiungere più facilmente il proprio scopo.

25. Guardate il mondo, quante sciocchezze pretende da Me! Quanti immaginari intercessori e mediatrici sono invocati, per intercedere presso di Me a favore dei supplicanti. Se gli uomini riflettessero solo un po’ sul loro comportamento, dovrebbero vergognarsi e arrossire per la cortezza di vedute, per come possano tirar giù Dio, il Creatore e Signore dell’infinità, alle futili cose, nella gretta vita del mondo. Essi non riflettono che la maggior parte dei mali e sciagure non provengono da Me, ma dal loro stesso comportamento.

26. Se lascio fare agli uomini ciò che vogliono, ed essi si attirano malattie e disavventure, dalle quali in seguito dovrebbero ottenere un profitto spirituale, perché dovrei poi impedire ciò che serve proprio a tale scopo e alla loro salvezza spirituale? Io posso avere in mente solo il progresso spirituale, e non il benessere mondano di ogni singolo, come scopo principale del suo cammino terreno! Come potrei concedere ai Miei figli, proprio ciò che sarebbe loro di danno?

27. Uomini di corte vedute, e creduloni! Voi spesso Mi sembrate dei bambini che vogliono a tutti i costi mettere le loro mani nel fuoco, perché non hanno ancora fatto l’esperienza che il fuoco non solo dà luce, ma brucia anche.

28. Quanti casi vi potrei enumerare, di tutti i tipi di preghiere che sono fatte! Uno vuole soldi, un altro la salute, un terzo la riuscita delle sue imprese, un quarto si lamenta perché la morte ha lasciato una lacuna nella sua famiglia, un quinto vorrebbe vedere i propri figli nel lusso e nel benessere, e così correre completamente all’Inferno, ecc.; ma tutti quanti non riflettono che con l’esaudimento delle loro preghiere, il benessere spirituale e i guai degli interessati sarebbero spesso, ancora peggiori, e ancora più tristi. Essi non riflettono che proprio la sofferenza e le sventure sono le pietre angolari, contro le quali urtano i vacillanti, quando sono dediti alle attività mondane, e vogliono completamente mettere da parte il progresso spirituale.

29. Voi padri e madri di famiglia, volete avere ogni bene per i vostri figli: salute, ricchezza, lunga vita e alta posizione nel mondo. Ebbene, ciò che voi volete come minuscole creature nella Mia Creazione, credo debba essere certamente concesso anche a Me! Sarà concesso ben anche a Me, di educare i Miei figli in modo che essi godano in pienissima misura, tutto il buono e il bello che Io ho ammassato nella Mia Creazione, e precisamente solo per loro, affinché, spiritualmente sani, ricchi in amore e a Me vicini, anch’essi possano essere messi su grandi cose.

30. Vedete, Io non voglio nient’altro che ciò che desiderate voi stessi, con la sola differenza che voi uomini, per divenire figli Miei, dovete frequentare ben altre scuole di quelle che volete far frequentare ai vostri figli. E qui divergono le nostre vedute.

31. Devo osservare inoltre che voi vi preoccupate per un solo breve spazio di tempo in cui, secondo i vostri concetti, i vostri figli devono star bene, mentre Io Mi preoccupo che la futura vita eterna dei Miei allievi, sia colma di beatitudini e godimenti mai immaginati.

32. Dunque vedete che su questo punto Io devo spesso essere inesorabile, e scrivere sulla sabbia le vostre folli preghiere, in modo che la prossima corrente d’aria le disperda di nuovo, mentre i Miei ordinamenti stanno scritti come Legge nelle rocce dell’eternità, che mai passeranno! Perciò riflettete bene sulle vostre preghiere, e non pretendete da Me la rovina dei Miei figli! Io li ho creati per l’eterna vita, per la vita degli spiriti, per la vita degli angeli, e non per il benessere nel sudiciume del mondo, né per consegnarMi forse un giorno, un’anima insudiciata.

33. Quindi, quando pregate e invocate il Mio aiuto, riflettete che Io so già in anticipo per che cosa Mi pregate, e che non potete dirMi nulla di nuovo! Riflettete che gli uomini, se non fosse stato per la Mia Volontà, non sarebbero incorsi in queste amare condizioni derivate dai loro stessi errori! Riflettete che il vostro unico conforto è la fiducia in Me! Anch’Io ebbi fiducia, quando nel giardino di Getsemani, nel tormento della Mia grande sofferenza che lì dovetti sentire, come uomo, pregai: «Padre, allontana da Me il calice amaro!». E certo il calice non Mi fu allontanato, ma dovetti vuotarlo fino all’ultima goccia! Riflettete sul fatto che Io, lì, dissi: «Non la Mia, bensì la Tua volontà, o Padre, sia fatta!».

34. Ciò che Io un giorno esclamai, quando Mi abbandonai docilmente al Mio destino, questo possa essere anche la vostra unica consolazione, e stella-polare, sul vostro corso della vita terrena!

35. Sì, pregate! Pregate in Nome Mio, supplicate fervidi a Me! Il supplicare vi darà conforto, vi darà pace, e avrete compiuto il vostro dovere e il vostro obbligo verso di Me. L’esaudimento o non esaudimento delle vostre preghiere, però, lasciatelo a Me! Io vedo meglio e più lontano, e non posso concedere tutto ciò che desiderano i Miei ciechi e inesperti figli. Anche voi non date ai vostri figli tutto ciò che vogliono, e perché? Perché voi da adulti, vedete più chiaro e siete più ragionevoli. E ciò che sono i bambini piccoli in rapporto a voi, lo siete voi in rapporto a Me, anzi, molto meno ancora.

36. Perciò, confidate in Me! Io so dare e togliere, quando è il momento. Le Mie Vie sono imperscrutabili, e spesso, proprio quando vi scorrono lacrime di dolore in abbondanza, i Miei spiriti e i Miei angeli celebrano una festa di gioia.

37. Fiducia nelle Mie intenzioni, sempre amorevoli, era ciò che Io raccomandavo ai Miei discepoli; la stessa fiducia vorrei risvegliare anche in voi. Senza di questa, infatti, non potreste fare nessun passo in avanti, ma dovreste lasciare ogni speranza del vostro destino e giungere alla negazione di Dio. La fiducia è il filo che vi conduce con certezza fuori dal labirinto della vita, nella mano di un Padre amorevole che, proprio quando vi sembrava il più lontano, era a voi il più vicino.

38. Implorate e pregate, ma non chiedete l’impossibile, non chiedete le cose mondane! Voi siete spirito, e Spirito sono Io! Io posso giudicare solamente come un Essere spirituale, e anche voi vi dovete abituare già nel corso del vostro tempo terreno, a preferire in voi lo spirituale al materiale mondano.

1. Allora conterà anche per voi, ciò che Io dissi un giorno ai Miei discepoli: «Ciò che voi chiederete in nome Mio, vi sarà dato!». Di questo potrete essere certi, tanto più che Io stesso ve l’ho ora, qui, ripetutamente promesso! – Amen!

[1] Rogazioni: processioni che si fanno/facevano per tre giorni consecutivi, prima dell’Ascensione, per implorare da Dio un buon raccolto agricolo.

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十四次耶穌的講道正確的祈求

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第二十四次耶穌的講道正確的祈求

(1872年3月19日)

約翰福音16:23

“我實實在在地告訴你們,無論你們奉我的名問天父,他都會把它交給你們。”

這節經文在這個星期天選擇了天主教教會年,告訴你,作為一個安慰給失去我的人,我給了我門徒的希望,如果有必要,會從我的天堂接受他們可能要求的一切。我向他們展示了這個幸福的前景,因為他們可以保持與我的精神聯繫,因為即使我不再被他們看到,我仍然會聽到他們的祈禱並幫助他們實現。

聖經中的這段話很容易理解,但如果你仔細研究它,你會發現它具有更深刻的意義。為了向你解釋它的類比和解釋,我們必須首先回答這個問題:“究竟是什麼祈求?”

正如我已經經常指出的那樣,你會說很多話,卻根本不知道它的真正含義。這顯示了你對這個詞的深度,力量和可能性的了解,作為一種思想的表達。因此,我經常被迫把注意力集中在形成聖經文本的單詞上,以便逐漸引導你理解。只要你不知道對這些詞的分析和他們各自的解釋,即使是最簡單的聖經文本的理解也是不可能的。那麼,聖經帶著它所包含的所有智慧寶藏,對你而言仍然是不可理解的。如果一個人對膚淺的字面意義感到滿意,那麼這至多可以給他或她的人在他塵世生活的困難時刻帶來一些安慰和平靜。

回到我們約翰福音的文本中,讓我們先回答這個問題:什麼是懇求?然後讓我們看看它在指向我作為無所不知的上帝和造物主的精神意義。

那麼,當一個人自身的力量不足時,懇求那些更強大更強大的人提供幫助。這是為自己或其他需要支持或幫助的人提供積極協助的要求。

這種慷慨解囊證明了什麼?它證明了自己的無能;因為一個人不能指揮,一個人被引導懇求。

如果懇求者向某人提出請求,並藉助他的名字或私人情引用其他有意義的人或朋友,他想要給有影響力的人留下深刻的印象,這證明懇求者通過提及一個親愛的名字或者同意第三人稱,希望讓他更有利地傾向於批准他的請求。

這會向你解釋為什麼我作為耶穌向我的門徒建議以我的名義向天父求問,為什麼我提前答應他們,他們的懇求都不會未實現。因此,我想不斷提醒他們自己的無能,他們自己無法實現自己的事情,並希望保持我的活動和生活在他們中間的記憶,因為只有這樣 – 有了靈性的願望 – 他們才會正確評估這個世界的事物,而不是曲解它們。

這種祈求的方式是使對我信仰的信念不斷增長,但是,儘管這些信仰已經不再可見,但在精神上仍然始終伴隨著他們。這有助於他們相信我從上而下的傳承,並將這種不可動搖的信仰傳遞給他人,這種信念的指導是由至高無上的創造者,支持者,主和父親。

很明顯,作為上帝,我並不需要他們的懇求,並且事先知道他們需要什麼以及對他們最好的東西。懇求的唯一目的是喚醒他們以及普遍的人們對我的信心,使我不是上帝的偉大使人類微微顫抖的神,但是我雖然是一位上帝和一位至尊者,我的孩子們都能接觸到做為慈愛的父親,並且通過溫順的態度,通過懇求或祈禱,只能由一位慈愛的父親而不是由一位嚴厲的法官神來授予。

作為耶穌,我為自己的代求獻上了自己,說:“我要以我的名求,天上的父將賜你!”,是因為在我地上的生活中,他們目睹並理解了我的愛,寬容和耐心與其他人的弱點。這使他們至少對天父有一個微弱的想法,在任何時候都證明他對像我一樣-耶穌這樣一個兒子的愛。只有這樣,難以接近的上帝耶和華才能接近他們;只有這樣,他們才有勇氣將他們的心向我傾訴,只有這樣,他們才有信心,如果他們以我的名義禱告或懇求我,懇求他們的懇求,他們會得到有利的聆訊。

通過這種方式精神聯合於我,耶穌,一方面與他們,另一方面與我的愛或天父結合在一起的從未受到干擾。

我的門徒自信地走向世界,教導並傳播