Philopold… Der Grieche, der von den Sternen kam – Philopold… The Greek who came from the stars

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Philopold… Der Grieche, der von den Sternen kam…

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 1, Kapitel 212-215
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 212

212,7. Sagt Philopold: „ … Die Juden haben gewisse Weissager gehabt; diese taten ihren Mund nicht auf, außer in puren Drohungen, von denen manche in zumeist unbestimmter Zeit eingetroffen sind; die meisten aber waren allein nur in die Luft hinaus geredet; denn die Natur der Erde ist hoffentlich doch allzeit stärker gewesen als der Mund eines jüdischen Weissagers! Die Griechen sind zumeist Stoiker, und ein rechter Stoiker fürchtet nichts – und somit auch ich nichts! Denn auch ich bin ein steinfester Stoiker!“

212,8. Sagt zu Mir insgeheim der junge Matthäus, der Apostel, der ehedem Zöllner zu Sibarah war: „Herr, den kenne ich, ein überaus fataler und ärgerlicher Mensch! Der hat allzeit bei meinem Zollamte unausstehliche Anstände gemacht, sooft er mit allerlei Verkaufswaren nach Kapernaum oder nach Nazareth zog. Auf den habe ich noch gleichfort einen kleinen Ärger und hätte eine gute Lust, ihn ein wenig in die Arbeit zu nehmen.“

212,9. Sage Ich: „Laß das gut sein! Ich habe nun schon ein Pröbchen für ihn, und das wird für ihn bald in die Erscheinlichkeit treten.“

212,10. Matthäus tritt sobald zurück; aber Philopold erkannte seinen Zöllner von Sibarah und sagte zu ihm: „Na, na, du geiziger Mautschrankenreiter, wie kommt es denn, daß auch du hier bist?! Was wird jetzt deine Schranke machen, so du mit deinen Luchsaugen in alle Weltgegenden hin sie nicht überwachen kannst?! Hast eben auch nicht nötig, diesen Wunderheiland gegen mich aufzuhetzen; er wird wohl selbst wissen, was er zu tun hat, wenn ich ihm zu steif werde. Aber mit mir dürftet ihr beide auf einem ganz natürlichen Wege einen harten Kampf haben; denn ein Stoiker ist kein Strick und kein Bindfaden, den man nach Belieben beugen kann, wie man will!

212,11. Sehet, die wunderbare Heilung der zweihundert Kranken hat nahe alle Bewohner Kanas breitgeschlagen; warum denn mich nicht?! Weil ich ein echter Stoiker bin, für den die ganze Schöpfung kaum einen Nasenstüber wert ist und mein Ich samt dem elenden Leben noch weniger! Womit wollt ihr mich denn strafen? Etwa mit dem Tode? Ich sage euch: Ich wünsche ihn samt der ewigen Vernichtung; denn für dies Schandeleben bin ich wohl keinem Gott einen Dank schuldig! Oder soll man wohl jemandem für die verhaßteste aller Gaben zu einem Danke verpflichtet sein?! Ich meine, einem allmächtigen Gotte solle es eben nichts Schweres sein, einen Menschen ins lebendige Dasein zu rufen! Wer soll Gott wohl daran hindern können?! Der erst zu erschaffende Mensch wird sicher nicht gefragt, ob er erschaffen sein will, auf daß er als allein Berechtigter sein Ja oder Nein ausspräche; einen schon Erschaffenen aber geht eine Nacherschaffung eines nachkommen sollenden Menschen ebensowenig an – als einen noch gar nicht Erschaffenen! Erschaffen ist für einen Gott sonach gar nichts besonderes; aber für den Erschaffenen wohl, weil er etwas sein muß, was zu sein er nie irgendeinen Wunsch äußern konnte. Was kann denn wohl Elenderes sein, als sein müssen, ohne je sein gewollt zu haben?!

212,12. Gebt mir zu essen und zu trinken ohne meine Arbeit und Mühe, dann will ich mich wenigstens für die Zeit meiner irdischen Lebensdauer in etwas zufriedenstellen; aber für die Erhaltung dieses Seins noch unsinnig schwer arbeiten müssen, also leiden wie ein verfolgter Wolf, und dazu einem Gotte dafür noch zu Dank verpflichtet sein und gewisse, nur für den Schöpfer selbstsüchtige Gebote halten, dafür bedanke ich mich vor allen jüdischen und griechischen Ganz- oder Halbgöttern!“

212,13. Sagt Matthäus: „Solcher Menschen mehr auf der Erde, und Satan hat eine Schule, in der er selbst noch hundert Jahre lang in die Schule gehen kann! Herr, was ist mit dem zu machen? Wenn er wirklich also ist, wie er spricht, so richten alle Engel nichts mit ihm aus auf einem natürlichen Wege!“
Kapitel 213 – Die Erde als alleinige Gotteskinderschule

213,1. Sage Ich: „Laß du das nur gut sein; du wirst dich bald überzeugen, ob aus diesem was zu machen ist!“ Mich an den Stoiker Philopold wendend: „Meinst du wohl, daß du mit Gott, deinem Schöpfer, zuvor keinen Kontrakt gemacht hast und nicht eingegangen bist in alle dir oft vorgehaltenen Bedingungen, die fürs Leben auf diesem Planeten überaus nötig sind? Siehe, Tor, das ist bereits der zwanzigste Weltkörper, auf dem du leiblich lebst; dein gesamtes fleischliches Alter beträgt schon an Jahren dieser Erde eine solch große Zahl, die die Zahl des feinsten Sandes in allen Meeren der Erde bei weitem übertrifft! Welch eine, für keinen im Leibe wandelnden Menschen möglich denkbare, nahe endlose Zeitendauer aber bestandest du als ein reiner Geist im vollsten Sein und klarsten Selbstbewußtsein im endlosen Raume mit zahllosen anderen Geistern freiest lebend und das freieste Leben in aller Kraft hoch und wohl genießend!

213,2. Als du aber in der von dir im Fleische zuletzt bewohnten Sonnenwelt, der die Weisen dieser Erde den Namen Procyon geben, die auf ihrem weiten Boden aber von ihren Bewohnern den Namen Akka hat – und zwar überall mit einem und demselben Akzente, weil die Bewohner derselben nur eine Sprache reden –, den lebendigsten Wunsch an den Tag legtest, als du von einem Engel vernommen hast, daß der große, allmächtige, ewige Geist als der alleinige Schöpfer und Erhalter der Unendlichkeit und alles des in ihr Seienden auf einem der allergeringsten Planeten, die im endlosen Raume kreisen in zahllosesten Massen, Selbst Fleisch und volle Menschengestalt annehmen werde, womöglich auf denselben Planeten gesetzt zu werden, um dort zu sehen und zu hören Den, der dich erschaffen hat, da kam derselbe Engel, den du hier zu Meiner Rechten als den siebenten Menschen erschaust, der aber dennoch ein völlig freiester Geist ist, stellte dir haarklein und genau die schweren Bedingungen vor, die du zu erdulden bekommen werdest, so du ein Bewohner dieses Planeten, auf dem du nun stehst, werden wollest und auf demselben gewinnen die Kindschaft Gottes!

213,3. Du nahmst alle Bedingungen an, auch diese, daß du als ein Bewohner des erwählten Planeten aller Erinnerung an dein Vorleben in anderen Weltkörpern völlig bar sein werdest bis zur Zeit, da derselbe Engel dich dreimal bei dem Namen, den du in der Akka geführt hast, rufen werde.

213,4. Wenn die Sache sich aber also der dir freilich bis jetzt unbegreiflichen Wahrheit nach befindet, wie ungerecht sprichst du, so du behauptest, daß für dein Sein auf dieser Erde zwischen dir und deinem Schöpfer durchaus kein Kontrakt gemacht worden sei?!“

213,5. Sagt Philopold: „Was ist denn das für eine verbrannte Hirngespinsterei?! Ich soll schon in irgendeiner andern, schönern und offenbar bessern Welt als ein Mensch im Fleische gewohnt und gelebt haben?! Nein, das ist denn doch etwas zu stark! Höre, du Siebenter rechts, den der Nazaräer einen Engel nennt, wie heißest du denn, und wie heiße ich?“

213,6. Sagt der Engel: „Warte ein wenig; ich werde in aller Schnelle Kennzeichen aus deiner Vorwelt holen und werde sie dir zur Einsicht und Erkennung geben!“

213,7. Mit diesen Worten verschwindet der Engel, kommt aber in wenig Augenblicken wieder und überreicht dem Philopold eine Rolle, auf der der Name des Engels und sein Name mit vollkommen alter hebräischer Schrift deutlich gezeichnet stehen, und eine zweite Rolle, auf der alle Bedingungen geschrieben stehen, die er vor dem Übergange dem Engel angelobt hatte.

213,8. Als der Engel dem Philopold solches überreicht, sagt er: „Hier lies und erkenne es, du alter Murahel, Murahel, Murahel! Denn ich, der ich Archiel heiße, habe es für dich geholt vom selben Altare, an dem du mir das große Gelöbnis gabst! Frage aber ja nicht, wie solches nun in so wenig Augenblicken möglich war; denn bei Gott sind gar wundervollste Dinge möglich! Lies zuvor alles, und dann erst rede!“
Kapitel 214 – Philopolds geistiges Gesicht

214,1. Philopold liest die Rollen mit großer Aufmerksamkeit durch, und da dadurch die innere Sehe geöffnet wird, so sagt er nach einer ziemlichen Weile des tiefsten Staunens: „Ja, also ist es; ich sehe nun in alle endlosen Tiefen meines Lebens zurück, sehe die Welten alle, auf denen ich schon gelebt habe, und die Orte und Plätze alle in den Welten, wo ich von der Geburt bis zum Abschiede gelebt habe; ich sehe, was ich war, und was ich auf einem und dem andern Weltkörper getan habe, und sehe auch noch allenthalben meiner nächsten Verwandten Abkömmlinge, und siehe, auf der Akka (Procyon) sehe ich sogar noch meine Eltern, meine vielen Brüder und recht teuren Schwestern! Ja, ich höre sie sogar um mich besorgt untereinander reden und sprechen: ,Was ist mit Murahel? Wird sein Geist im endlosen Raume wohl schon den großen Geist in Menschengestalt gefunden haben? Er wird unser nicht gedenken, weil Archiel, der Gesandte des großen Geistes, ihm die Rückerinnerung verdeckte bis dahin, wann er ihn dreimal beim rechten Namen rufen werde!‘

214,2. Sehet! Also höre ich sie nun reden und sehe sie zugleich leibhaftig! Sie gehen nun in den Tempel, um in den Dokumenten nachzusehen die harten Lebensbedingnisse; aber sie finden dieselben nicht. Der Oberpriester des Tempels aber sagt ihnen, daß Archiel die Dokumente vor etlichen Augenblicken des Murahels wegen geholt habe, dieselben aber dennoch in aller Kürze der Zeit zurückstellen werde. Und sie harren nun im Tempel und geben ein Opfer für mich!

214,3. O Liebe, Liebe, du göttliche Kraft! Wie endlos weit streckest du deine heiligen Arme aus! Überall dieselbe Liebe! O Gott, wie groß und heilig bist Du, und welcher verborgenen Geheimnisse voll ist doch das freie Leben! Welcher Mensch auf der ganzen Erde kann die Tiefen ergründen, die ich nun schaue?! Wie gar nichtssagend geht der armselige Mensch auf dieser magersten Erde herum, streitet nicht selten um eine Spanne Erde auf Leben und Tod, während er in sich trägt, was Milliarden Erden nimmer zu fassen vermögen!“

214,4. Auf diese Worte wird Philopold stille, geht zum Engel hin und gibt ihm die beiden Rollen wieder zurück mit dem Bemerken: „Stelle sie wieder dahin, allwo sie erwartet werden!“

214,5. Der Engel aber sagt: „Siehe, ich habe auch ein Schreibzeug mitgenommen; es ist dasselbe, womit du eigenhändig im Tempel auf der Akka die Dokumente gezeichnet hast. Unterschreibe dich auf jedes Dokument doppelt, das heißt mit deinem Namen in der Akka und mit deinem Namen hier, und das Schreibzeug behalte zum Gedächtnisse!“

214,6. Philopold tut das, und der Engel nimmt dann die Dokumente und verschwindet.

214,7. Nach etlichen Augenblicken, die er zur Besprechung mit dem Oberpriester auf der Akka benötigte, ist er wieder unter uns und fragt den Philopold, wie er nun denke.

214,8. Sagt Philopold: „Als ich dir die beiden Rollen zurückgab, schwand das Gesicht, und von der Erinnerung bleibt mir kaum mehr übrig als von einem Traume, da man im wachen Leben wohl weiß, daß einem etwas geträumt hat, aber was, das bringt man mit keinem Kopfzerbrechen heraus! Ich bemerke auch, daß ich ein ganz fremdartiges Schreibzeug in meiner Linken halte; aber wie ich dazu gekommen bin, weiß ich kaum; und ich möchte darum wissen, warum man denn von so manchen Erscheinungen aus dem Bereiche des innern Lebens entweder nur eine sehr schwache, zumeist aber auch gar keine Rückerinnerung behält. Warum also denn?“

214,9. Sagt der Engel: „Weil es sich hier darum handelt, ein völlig neues Geschöpf zu werden, und das aus und in Gott. Bist du einmal geworden ein völlig neues Geschöpf aus Gott und hast erreicht die Kindschaft Gottes, so wird dir alles wiedergegeben werden!

214,10. In allen zahllos anderen Welten wirst du zu dem aus- und inwendig gestaltet, was du sein mußt; hier aber überträgt Gott die äußere Gestaltung schon der Seele, die sich ihren Leib selbst erbaut nach der Ordnung, in der sie geschaffen ist; ganz besonders aber muß jeder Geist, der in die Seele gestellt ist, vorerst die Seele bilden durch die Haltung der ihm äußerlich gegebenen Gesetze. Hat die Seele dadurch den rechten Grad der Reife und Ausbildung erreicht, so tritt dann der Geist völlig in die ganze Seele über, und der ganze Mensch ist dadurch vollendet, ein neues Geschöpf, zwar im Grunde des Grundes immer aus Gott, weil der Geist im Menschen eigentlich nichts als ein Gott im kleinsten Maße ist, weil völlig aus dem Herzen Gottes. Aber der Mensch ist das nicht durch die Tat Gottes, sondern aus seiner höchst eigenen, und ist eben darum ein vollwahres Gotteskind! Und ich sage dir das noch einmal in aller Kürze:

214,11. In allen anderen Weltkörpern müssen sich die Menschen nicht selbst gestalten, sondern sie werden von Gott, oder was eines ist, von Seinen Kindern gestaltet. Hier aber müssen sich die Menschen vollends selbst gestalten nach der geoffenbarten Ordnung, ansonst sie unmöglich Kinder Gottes werden können! Und so ist ein vollendeter Mensch auf dieser Erde als Gotteskind in allem Gott gleich; aber ein unvollendeter Mensch ist dagegen auch tief unter dem Reiche der Tiere!“
Kapitel 215 – Philopolds Kleinmut und Berufung

215,1. Fragt nun abermals Philopold den Engel: „Wer aber zeigt uns solche geheimnisvollste Ordnung?“

215,2. Sagt der Engel: „Gerade Der, der dich ehedem an mich gewiesen hat! Zu Dem gehe hin; Der wird dir sagen, was Er dir schon gesagt hat; denn also leben, wie Er zu leben lehrt, ist schon eben jene göttliche Lebensordnung, in der allein man die Kindschaft Gottes erreichen kann!

215,3. Und Er ist auch Ebenderselbe, dessentwegen du und noch viele andere die Akka verlassen haben geistig und sind auf dieser Erde des Herrn wegen eingeboren worden ins Fleisch dieser Erde.

215,4. Es ist aber in der ganzen Schöpfung – und das auf allen Weltkörpern, die irgend von vernünftigen Wesen unter menschlicher Gestalt bewohnt werden – die volle Menschwerdung des Herrn im Fleische durch uns bekanntgemacht worden; aber nur von sehr wenigen Welten ist es den wenigen Geistern gestattet worden, ins Fleisch dieser Erde zu treten. Denn der Herr kennt alle Natur aller Welten im endlosen Raume, so auch die Natur und Fähigkeit der Bewohner und deren Geister, von denen eine oder die andere Welt bewohnt wird, und weiß daher am besten, ob ein Geist in dieser Erde Fleisch taugt oder nicht.

215,5. Wo irgend etwas Taugliches war, das ist auch hierher versetzt worden; aber die Zahl der hierher Versetzten ist nur klein und übersteigt zehntausend nicht um irgendeine namhafte Zahl.

215,6. Aber unter diesen bist du einer der Glücklichen; denn so du es willst, kannst du vom Herrn als Jünger gleich allen denen, die mit Ihm hierhergekommen sind, angenommen werden.“

215,7. Sagt darauf Philopold: „Mein Archiel! Da du mir schon so viel wunderbar Gutes erwiesen hast, so tue mir nun noch das, daß du mich zum Herrn hinführst; denn nun, da ich Ihn erkannt habe, mangelt mir aller Mut, von neuem zu Ihm hinzugehen! Wenn’s auf mich selbst nun ankäme, so möchte ich nun am liebsten so schnell als nur immer möglich davonlaufen und mich irgendwo also verbergen, daß mich nie ein Mensch finden sollte! Aber weil ich schon einmal da bin und mich alle nur zu gut kennen, so kann ich so was nicht tun; denn da würde die Lache über mich wohl das ganze Tal erfüllen. Darum sei denn so gut und führe mich hin zum Herrn und mache dort einen Fürsprecher für mich!“

215,8. Sagt der Engel: „Es ist nicht nötig, solches zu tun; denn der Herr weiß, was uns beiden not tut; daher gehe du nur allein hin, und Er wird dir den Kopf sicher nicht vom Rumpfe reißen!“

215,9. Nach diesen Worten des Engels faßt Philopold endlich doch den Mut und geht ganz bedächtigen Schrittes zu Mir hin und sagt noch in einer Ferne von dreißig Schritten: „Herr, gestattest Du mir, daß ich mich Dir nahe? Wo nicht, so weiche ich wieder zurück!“

215,10. Ich aber sage: „Wer kommen will, der komme; denn durchs Zaudern ist noch nie ein Mensch weitergekommen!“

215,11. Philopold, solches vernehmend, beschleunigt seine Schritte und ist sonach auch bald bei Mir und hat also schnell erreicht, was zu erreichen viele zaudern und daher auch oft gar nicht erreichen, weil sie trotz alles Zurufens nicht vom Flecke, da sie stehen, zu bringen sind.

215,12. Denn solange jemand bei all seinem Tun und Lassen seine Schritte nicht in gerader Linie zu Mir hin richtet, ist all sein Tun und Gehen und Stehen ein vergebliches für sein Leben. Und gewönne er die ganze Welt, hätte aber Mich nicht, so nützte ihm die ganze Welt nichts; denn er ist tot! So Ich aber nun in dieser Zeit der Enthüllung des Evangeliums jemanden rufe und zu ihm sage: „Komme!“ – und er aber kommt nicht, der wird dem Tode des Geistes verfallen! Und es ist darob dieser Philopold ein rechtes Muster, nach dem sich jedweder richten soll! Wer gerufen wird, so er nach Mir fragt, der komme und zaudere nicht! Denn Ich bleibe nicht gleichfort in Kana (entsprechend: voll Gnade in dieser Welt), sondern ziehe bald weiter und wende ab Auge und Ohr von all denen, die da zaudern auf Mein „Kommet!“

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Philopold… The Greek who came from the stars…

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 1, Chapter 212 to 215
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Chapter 212

212,7. Says Philopold: ‘ … The Jews had certain seers. These never opened their mouths, except for sheer warnings of which some came true upon certain usually unspecified times. Most of them however were empty air, for the Earth’s nature surely always has been stronger than the mouth of a Jewish prophet. The Greeks are stoics in general, and a true stoic has no fear, therefore neither I, for I too am a staunch stoic.’

212,8. Says Matthew, the apostle, to Me privately, (until recently the tax-collector at Sibarah), ‘Lord, this one I know quite well, a thoroughly annoying person. This one always kicked up a fuss outside my tax office, whenever he was taking his wares to Capernaum or Nazareth. With him I am still quite annoyed and feel like working him over.’

212,9. I said: ‘Let it be. I have a little test for him, and it will shortly come about.’

212,10. Matthew stands back, but Philopold recognized his tax collector from Sibarah, saying to him: ‘Well well, you miserly turnpike jockey, how come you are here too? What is your barricade going to do without you watching it from every angle with your lynx-like eyes? No need for you to actually stir up this wonder savior against me, for he shall know what to do if I get too stiff for him. But from the natural aspect you two could have a tough fight with me, for a stoic is no rope or string that one can bend any old way.

212,11. See, the miraculous healing of the 200 sick has confounded nearly all the inhabitants of Cana. Why not me? Because I am a true stoic, to whom nearly all of creation is hardly worth a bump on the nose, and myself and miserable life even less. How would you therefore punish me? With death? I tell you I long for it, together with eternal annihilation, because I owe thanks to no god for this ignominious life. Or should one feel obliged to anyone for the most despised gift of all? Surely it isn’t much for an almighty God to call a human into being. Who could prevent God from doing so? The man still-to-be created surely won’t be asked whether he wants to be created, so that as the only one really concerned, he may utter his yes or no. Of equal unconcern to the as yet un-created one is it for the already created one as to whether or not he is followed by an as yet uncreated one. For a God therefore, the act of creating is nothing special, but indeed so for the created one, because he has to be something that he has never been able to request. What could indeed be more deplorable than having to be without ever having wanted it?

212,12. Give me to eat and drink without my work or effort, and I shall be satisfied for at least the duration of Earth-life. But having to work unreasonably hard for maintaining this being, and therefore suffer like a hunted wolf, and on top of that be obliged to thank some god for it and at the same time keep certain commandments, only for the creator’s selfish benefit, for this let me ‘thank you, not’ to all Jewish and Greek gods or half-gods.’

212,13. Says Matthew: ‘A few more such people on Earth and Satan himself has a school he can attend for a hundred years. Lord, what is to be done with this one? If he really is the way he speaks, then all the angels together can achieve nothing with him in the normal way.’
Chapter 213 – The earth as the sole school for children of God

213,1. I said: ‘Just let it be, you shall soon convince yourself that something can be done with this one.’ And turning to Philopold, the stoic: ‘Do you think that you did not enter upon a prior contract with God, your Creator, fulfilling all the oft-stipulated conditions essential for life upon this planet? See, you fool, this is already the twentieth heavenly sphere on which you live physically. Your cumulative age in the flesh in terrestrial years far exceeds the number of sand grains in all the terrestrial oceans. Yet besides that, what eons of time, hardly imaginable to men walking the Earth physically, had you already existed as a pure spirit of the fullest being and in the clearest self-consciousness within endless space, together with countless other spirits, consummating the fullest life and power.

213,2. When however, living upon your most recent solar world, called Procyon by the wise of this Earth, but named Akka by the inhabitants of its wide Earth (pronouncing it uniformly, because the inhabitants there speak only one language), you expressed the most ardent desire (after hearing from an angel that the great, almighty, eternal Spirit and sole Creator and sustainer of infinity and everything within it, is to take on the flesh Himself and the full human form upon one of the most insignificant planets orbiting within infinite space in countless numbers), that you would be set down here for the purpose of seeing and hearing Him who created you. Whereupon the same angel whom you see here as the seventh person, but who nevertheless is a fully free spirit, came to you and acquainted you in smallest detail with the difficult conditions you would have to suffer if wanting to become an inhabitant of this planet upon which you now stand, for the purpose of achieving the childhood of God.

213,3. You accepted all the conditions including the one that, in common with all the inhabitants of this planet, you be barred all retrospection to your previous existence on other heavenly spheres until such time as this same angel would call you 3 times by the name by which you were named on Akka.

213,4. If however things are of a truth just so, although of course incomprehensible to you, then how unfair is your assertion that there was no contract entered into between you and your Creator for your existence upon this Earth.’

213,5. Says Philopold: ‘What kind of raving lunacy is this? I am supposed to have already lived, in the flesh, on some nicer and obviously better world as a human? No, this is getting too thick. Listen, you seventh one on the right, referred to as an angel by the Nazarene, what do they call you and me?’

213,6. Says the angel: ‘Just wait a little, and I shall in all haste fetch evidence from your previous world, and give it to you for your greater insight and identification.’

213,7. With these words the angel vanishes, re-appearing in a few moments to hand Philopold a scroll on which, clearly inscribed in ancient Hebrew, appear the angel’s and his name, together with a second scroll in which were recorded the conditions he promised before his transfer.

213,8. Handing such over to Philopold, the angel says: ‘Here, read and understand, old Murahel, Murahel, Murahel. For I myself, named Archiel, have picked it up from the same altar where you made me the great promise. But do not now ask how such was possible in just a few moments, for with God, the most wondrous things are possible. Read it all first and speak afterwards.’
Chapter 214 – Philopolds spiritual looking

214,1. Philopold is absorbed with reading the scrolls, and as his inner vision opens therewith, he says after a good while, with the greatest astonishment: ‘Yes, it is so. I now am seeing into all the endless depths of my being, seeing all the worlds upon which I have already lived, together with the places and locations I lived from birth to departure from those worlds. I am seeing what I was and what I did on one or the other celestial spheres, seeing also all my next of kin. And see, upon Akka (Procyon) I also see even my parents, my many brothers and most dear sisters. Yes, I even hear them talk about me with concern, saying: “What could have become of Murahel? Will he have found the great Spirit in human form within endless space? He will not be thinking of us, because Archiel the messenger of the great Spirit has veiled his retrospection, until he will call him 3 times by his real name.’

214,2. See, thus I hear them speak now, even as I’m seeing them physically as well. Now they are going to the temple to look up the documents with the difficult life-conditions; yet they don’t find same. But the high priest of the temple is telling them that Archiel picked up the documents a few moments ago on behalf of Murahel, but that they shall be restored in a short while. And now they are waiting in the temple, giving a sacrifice for me.

214,3. O love, love, you divine power! How endlessly far have You stretched Your holy arm. Everywhere the same love. O God, how great and holy art You and how full of mysteries is free life. What man on Earth can probe the depths that I see now? With what insignificance miserable man walks this lean Earth, waging mortal combat not infrequently for a span of Earth, even while carrying within himself what billions of earths cannot grasp.’

214,4. With these words, Philopold falls silent, going over to the angel to return the two scrolls to him, remarking: ‘Restore them to where they are waiting for them.’

214,5. But the angel says: ‘See, I also brought a writing utensil, the very same one with which you wrote the documents in the temple up on Akka. Sign yourself doubly on each document and your name here, and keep the writing utensil for remembrance.’

214,6. Philopold does that, and the angel takes the documents and vanishes.

214,7. After many moments, which he needed to talk to the high priest on Akka, he is back among us, asking Philopold what he thinks now.

214,8. Says Philopold: ‘As I handed the two scrolls back to you, the vision disappeared, and I hardly remember more than a dream, where consciousness tells only that there was one, whose details however no amount of memory-tugging will recall. I also notice that I hold some strange writing utensil in my left hand, yet I hardly recall how I came by it. Therefore I would like to know why one retains either very little or nothing at all of the phenomena from the domain of the inner life. Why so?’

214,9. Says the angel: ‘Because here it is all about becoming a completely new creature out of and in God. Once you will have become a completely new creature out of God, and achieve the childhood of God, everything shall be added back unto you.

214,10. In all the other countless worlds, you are created externally and internally what you are to be, but here God hands the external formation to the soul, which builds its own body in accordance with its created order. But the task of the spirit placed into every soul, primarily is to develop the soul by keeping the commandments given to him. Once the soul as a result has achieved the right degree of ripeness and development, the spirit spreads into the entire soul, and the entire man is then perfected, a new being, and that fundamentally out of God, since the spirit within man is no less than a God in miniature, because fully out of the heart of God. But man is then so, not through God’s deed but through his fully own, and is for that reason a true child of God. And I repeat to you in all brevity:

214,11. In no other heavenly sphere do men have to form themselves, for they are so of God, or what amounts to it, are so through His children. But here men have to develop completely by themselves, in accordance with the revealed order, or they could not possibly become children of God. And thus a perfected man on Earth, as a child of God, is fully identical with God, although an undeveloped one, in contrast, is below the kingdom of animals.’
Chapter 215 – Philopolds pusillanimity and vocation

215,1. Philopold again asks the angel: ‘But who will show us this most mysterious order?’

215,2. Says the angel: ‘The same who referred you to me. Go to Him, He will tell you what He has already told you. Because to live as He teaches already is that divine life-style, through which alone one can attain to the childhood of God.

215,3. And He also is the same One on whose account you and many others have spiritually left Akka, and for the Lord’s sake were incarnated on this Earth, into the flesh of this Earth.

215,4. But throughout all of Creation, and that upon all celestial spheres inhabited by intelligent beings in human form, the incarnation of the Lord has been proclaimed by us, but only a few spirits from a small number of worlds were allowed to enter the flesh of this world. For the Lord is familiar with the nature of all the worlds in endless space, together with the nature and capacity of their inhabitants and spirits occupying one or the other such world. And He therefore knows best as to what spirit is capable of entering upon the flesh of this Earth.

215,5. Whoever was fit was also transferred here, and the number transferred here is not much over 10,000.

215,6. But among these you are one of the most fortunate, because if you so desire, then you can be accepted by the Lord as a disciple, like those who arrived with Him here.’

215,7. Says Philopold: ‘My Archiel, since you have already done me such great favors, please do me also the favor of taking me over to the Lord, for now that I have recognized Him, I lack the courage to go over to Him again. If it were left to me alone, I would rather run away as fast as possible and hide so that no man would find me. But since I am here now, and everybody knows me only too well, I can’t do so, for the entire valley would be filled with laughter. Therefore be so good and take me to the Lord, as my advocate.’

215,8. Says the angel: ‘It is not necessary to do so, as the Lord knows what we have need of. Therefore go to Him yourself, and He shall not pull your head off your trunk.’

215,9. Upon these words of the angel, Philopold plucks up courage and comes to Me cautiously, saying from some 30 paces away: ‘Lord, will You let me approach You? If not, then I shall make my retreat.’

215,10. But I say: ‘He who wants to come, let him come, for no man has advanced while hesitating.’

215,11. Hearing this, Philopold hastened his steps and is therefore quickly by My side, achieving what many hesitate doing and therefore frequently don’t achieve, as they are not to be moved from the spot they occupy, in spite of being called.

215,12. For as long as someone, no matter what he does, will not direct his steps to Me in a straight line, all his doing, going and standing will be futile for his life. And were he to win the whole world but not Me, then the whole world will be useless to him. And if, in this time of revealing the Gospel, I call to someone, saying “come”, but does not come, then he shall die the spiritual death. And for this reason, Philopold is a good example that everyone should follow. He who calls after Me, let him not hesitate once called. For from now on I shall not remain in Cana (meaning: filled with grace in this world) but shall move on, turning My eye and ear away from all who hesitate upon My “come”.

Jesus erklärt die menschliche Ungeduld & Gottes Langmut – Jesus explains man’s Impatience & God’s Forbearance

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Jesus erklärt im Tempel die menschliche Ungeduld und Gottes Langmut

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 7, Kapitel 202

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr belehrt im Tempel das Volk und die Pharisäer

202,1. Sagte einer aus dem Volke, der in der Schrift auch bewandert war: „Herr und Meister, es gibt unter uns viele, die Deine Lehren gehört und Deine vielen Zeichen gesehen und tiefst bewundert haben, und es entstand unter uns die Rede: ,Wenn dieser Mensch bei aller seiner noch nie dagewesenen Weisheit und bei aller der ersichtlichen, völlig gottähnlichen Wundertatsmacht und ebensolcher Kraft, vor der sogar der starre Tod sich beugen muss, noch nicht der verheissene Messias sein soll, da fragen wir ernstlich, ob möglicherweise der rechte Messias, so Er kommen würde, wohl grössere Zeichen tun könnte! Wir glauben das nicht und werden es auch nicht glauben! Denn der Mensch, der ohne irgendein Mittel, sondern lediglich nur durch sein Wort alle noch so harten Krankheiten heilt, sogar abgängige Glieder wieder ersetzt – wie wir das bei Bethlehem gesehen haben –, tote Menschen zum Leben erweckt, den Winden und Stürmen gebietet und seinen Willen auch an der Sonne, am Monde und an allen Sternen sichtbar macht, – ist ein Gott und kein Mensch mehr!‘

202,2. Siehe, Herr und Meister, solche Rede ist nun unter uns gang und gäbe, und wir glauben darum, dass Du nicht nur einer der allergrössten Propheten, sondern wahrlich der Herr bist!

202,3. Du hast zwar wohl auch einen Leib wie wir, aber in solchem Deinem Leibe ist die Fülle der Gottheit verborgen, und Deine Worte und Taten sind Zeugen von ihrem wunderbaren Dasein in Dir. Das glauben wir nun einmal fest und werden uns von den argen Tempelwüterichen nicht mehr irreführen lassen.

202,4. Wir aber haben eine Bitte an Dich, o Herr! Verkürze doch Deine heilige Geduld, und strecke einmal vollends Deine unverbesserlichen Feinde unter den Schemel Deiner Füsse, und züchtige sie mit der Rute, die sie sich lange wohl verdient haben!“

202,5. Sagte Ich (der Herr): „So ihr an Mich wahrhaft glaubet, so müsset ihr Mir in der Weisheit, die alle Dinge in der Welt leitet und schlichtet, auch nicht vorgreifen, sondern eure Geduld mit der Meinen vereinen und euch denken: In dieser Lebensfreiheitsprobewelt ist die Ordnung ein und für alle Male so gestellt, dass da ein jeder Mensch tun kann, was er will; denn nur durch die vollste Freiheit seines Willens kann er sich das wahre, ewige Leben seiner Seele erkämpfen. Wie er aber einen freien Willen hat, so hat er auch eine rechte Vernunft und einen freien Verstand, durch den er alles Gute und Wahre wohl erkennen und beurteilen kann, und da ihm die Kräfte danach reichlichst verliehen sind, so kann er auch völlig danach handeln.

202,6. Erkennt der Mensch das Gute und das Wahre, handelt aber dennoch freiwillig dawider, so baut er sich selbst das Gericht und seine eigene Hölle und ist darum schon in dieser Welt ein vollkommener Teufel. Und sehet, das ist dann die Strafe, die sich ein Mensch ohne Mein Wollen selbst antut!

202,7. Darum kümmert euch nicht um Meine grosse Geduld und Liebe zu den Menschen, ob sie gut oder böse sind! Ich ermahne sie nur, wenn sie durch ihre eigene Schuld auf Abwege geraten sind; aber Ich kann sie mit Meiner Allmacht dennoch nicht ergreifen und zurücksetzen auf die rechten Wege des Lebens, weil das soviel hiesse wie ihnen die Freiheit ihres Willens nehmen, was soviel wäre wie ihnen das Leben der Seele und des Geistes in ihr nehmen.

202,8. Darum gehe ein jeder, wie er gehen will! Es ist für den Menschen mehr als genug, dass er die Wege kennt und die sicheren Folgen, die er erreichen muss, ob sie gut oder böse sind. Denn ein jeder Mensch, wenn er zum Gebrauch seiner Vernunft und seines Verstandes kommt, weiss es, was nach den Offenbarungen aus den Himmeln recht und gut – oder auch, was da unrecht und böse ist. Die Wahl, danach zu handeln, ist seinem freien Willen völlig anheimgestellt.

202,9. Wenn ihr das recht erkennet, so dürfet ihr nicht klagen über Meine Geduld und Langmut; denn es muss einmal auf dieser Erde, die ein Erziehungshaus für werdende wahre Kinder Gottes ist, also und nicht möglich anders sein.

202,10. Wo die Menschen aber berufen sind, völlig gottähnliche Geister und Wesen zu werden, da muss ihre Willensfreiheit auch umgekehrt dahin den ins Endloseste gehenden freiesten Spielraum haben, sich zu einem vollendetsten Teufel zu gestalten, der aber dann freilich als selbst schuldig der elendeste Träger dessen sein wird, was er sich durch seinen Willen selbst bereitet hat.

202,11. Ich werde darum niemanden seiner bösen Taten wegen durch Meine Allmacht richten und strafen, sondern er sich selbst und das unwandelbare Gesetz Meiner ewigen Ordnung, das jedem auf dem Lichtwege der vielen Offenbarungen kundgemacht worden ist schon von Anbeginn des menschlichen Seins auf dieser Erde.

202,12. So ihr das nun verstanden habt, so übet euch denn auch in der Geduld und habt auch in euch ein wahres Mitleid nicht nur mit den kranken Leibern, sondern viel mehr noch mit den kranken und blinden Seelen der Menschen, so werdet ihr am leichtesten und ehesten zur wahren und vollen Gottähnlichkeit gelangen und gleich werden den Engeln im Himmel!“

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Jesus explains in the Temple man’s Impatience and God’s Forbearance

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 7, Chapter 202

Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The Lord taught in the temple the people and the Pharisees

202,1. Someone from the crowd, who also knew the Scriptures very well, said: “Lord and Master, among us there are many who have heard Your teaching and have seen Your many signs and have admired them, so that they said: ‘If this Man with all His unknown wisdom and clear visible power and might which is completely equal to God’s, for which even the rigid death must bow, is still not the promised Messiah, then we ask ourselves if the true Messiah – if ever he would come – would be able to perform greater signs. We do not believe that and we also will not believe that. Because a Man, who without any help but only by His word heals the worst sicknesses, even replaces totally lost limbs – as we have seen near Bethlehem – brings death people back to life, who rules over the winds and storms and who makes His will known to the sun, the moon and all the stars, is a God and no more a man.’

202,2. You see, Lord and Master, this is how we speak regularly among ourselves, and therefore we also believe that You are not only one of the greatest of all prophets, but are truly the Lord Himself.

202,3. Although You have a body, just like we, but in Your body is hidden the fullness of the deity and Your words and deeds are witnesses of its wonderful existence in You. This we firmly do believe and we will no more let ourselves be deceived by those terrible tyrants of the temple.

202,4. We have to make You a request, o Lord. Shorten Your holy patience and lay Your incorrigible enemies completely and totally under Your footstool and chastise them with the rod which they have deserved for so long already.”

202,5. I said: “If you truly believe in Me, you also must not try to anticipate My wisdom, which guides and settles all things in the world, but you must unite your patience with Mine and think: in this world, where the freedom of life is being tested, order is once and for all times such that every man may do what he wants. Because only by the complete freedom of will he can fight for the eternal life of his soul. And as he has a free will, he also has a right thinking-faculty and a free intellect with which he can distinguish and evaluate all that which is good and true and he can also act accordingly, because the powers have been richly given to him.

202,6. When man distinguishes that which is good and true, but still voluntarily is acting contrary to it, he is building his own judgment and his own Hell and is therefore already here on Earth a complete devil. And look, that is the punishment which man is giving to himself, without Me willing it.

202,7. Therefore, do not busy yourself with My great patience and love for men, if they be good or bad. I only warn them when they are on the wrong path. But despite My omnipotence I cannot grab them and bring them back on the right path of life, because that would mean that I would take away their free will, which would mean the same as if I would take away the life of the soul and that of the spirit within.

202,8. Therefore, everyone has to walk as it pleases him. It is for man more than enough that he knows the ways and the fixed consequences that he can expect, if they are good or bad. Because every man who came to use his reason and his intellect knows the things which are right and good according to the revelations from the Heavens, and also that which is wrong and bad. The choice to act accordingly is completely up to his free will.

202,9. If you understand this well, you cannot complain about My patience and tolerance, because on this Earth, which is a house of education for the future true children of God, it must be so and can impossibly be otherwise.

202,10. Where people are called to become complete spirits and beings equal to God, also the opposite direction must be possible for their freedom of will to have free allowance to become a complete devil, who however by his own fault will have to bear in a miserable way that which he has caused by his own will.

202,11. Therefore, I will judge and punish no one by My omnipotence for his bad deeds, but this does the one himself and also the unchangeable law of My eternal order, which has been made known to everyone by the way of the light of the many revelations, already since the first beginning of the existence of man on this Earth.

202,12. If you have understood this now, then train yourself also in patience, and have therefore also in yourself true compassion, not only with the sick bodies, but even more with the sick and blind souls of the people. Then you will come in the least difficult and fastest way to the true and complete equality with God and become like the angels in Heaven.”

Jesu Nachtgespräch mit Nikodemus über die geistige Wiedergeburt – The Lord’s Discussion with Nicodemus about the spritual Rebirth

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flagge de  Das Nachtgespräch zwischen Jesus und Nikodemus… Kapitel 17-22

Das Nachtgespräch zwischen Jesus und Nikodemus… Kapitel 17-22
DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – BAND 1

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber
Einleitende Informationen

Die Begebenheit mit Nikodemus, Pharisäer und Bürgermeister von Jerusalem, also einem “Obersten unter den Juden”, beleuchtet gleich mehrere, äusserst wichtige Themen. So wird offensichtlich, wie hinderlich das materielle Denken und die menschliche Weisheit für das Erkennen Jesu und Seiner Lehre sind.

Es wird dargestellt, was die eigentliche Bedeutung des Begriffes “Wiedergeburt aus Wasser und Geist” ist. Zu guter Letzt erstaunt die Einfachheit des Weges aus dieser scheinbar ausweglosen Situation, auf welche der Herr in seiner phantastischen Weisheit gelenkt hat.

Während im Evangelium Johannes gerade mal 21 Verse des dritten Kapitels die Begegnung beschreiben, ist diese im Grossen Evangelium ganze sechs Kapitel lang, was einerseits auf die Wichtigkeit und andererseits auf die Geduld Jesu hinweist.
Nachfolgend nun eine Sammlung der Schlüsselstellen:

Das Nachtgespräch Jesu mit Nikodemus (Kap.17-22) … Der Herr spricht …
17,3 … es kamen sozusagen bei Tag und Nacht in Masse Menschen aller Klassen aus der Stadt zu Mir. Die Armen kamen gewöhnlich am Tage, die Großen, Vornehmen und Reichen aber gewöhnlich in der Nacht, denn sie wollten sich vor ihresgleichen nicht schwach und verfänglich zeigen.

18,1 Es kam aber in der vorletzten Nacht Meines Aufenthaltes in der Nähe von Jerusalem ein gewisser Nikodemus ebenfalls in der Nacht zu Mir, weil er auch ein Vornehmer Jerusalems war; denn er war fürs erste ein Pharisäer, also ungefähr in Amt, Würde und Ansehen das, was gegenwärtig in Rom ein Kardinal ist, und fürs zweite war er als ein reichster Großbürger Jerusalems auch der Oberste der Juden in dieser Stadt; er war der oberste Bürgermeister über die ganze Stadt, von Rom aus dazu bestimmt.

18,2 (Ev.Joh.3,2) Dieser, als der Chef Jerusalems in bürgerlicher Hinsicht, kam also selbst in der Nacht zu Mir hinaus und sprach sogleich zu Mir: „Meister! Vergib es mir, daß ich so spät in der Nacht zu Dir komme und Dich störe in Deiner Ruhe; da ich aber vernahm, daß Du diese Gegend verlassen wirst schon des morgigen Tages, so konnte ich nicht umhin, Dir meine gebührende Achtung zu bezeugen. Denn siehe, ich und mehrere meines Amtes wissen es nun, nachdem wir Deine Taten beobachtet haben, daß Du als ein ganz echter Prophet, von Gott gesandt, zu uns gekommen bist! Denn die Zeichen, die Du tust, kann niemand verrichten, außer es ist Jehova mit ihm! Da Du sonach ein offenbarer Prophet bist und sehen mußt, wie sehr wir im argen liegen, uns aber dennoch durch Deine Vorgänger das Gottesreich verheißen ist, so sage mir gefälligst, wann dieses kommen wird, und so es kommt, wie man beschaffen sein muß, um in dasselbe zu gelangen?“

18,3 (Ev.Joh.3,3) Auf diese Frage des Nikodemus antwortete Ich ebenso kurz, wie es der Vers angibt, nämlich: „Wahrlich, wahrlich sage Ich dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, sonst kann er das Reich Gottes weder sehen und noch weniger in dasselbe kommen!“, was soviel sagen will als: „So du deinen Geist nicht durch Wege, die Ich dir mit Meiner Lehre und Tat zeige, erweckest, kannst du das göttlich Lebendige Meines Wortes nicht einmal erkennen, geschweige in dessen lebengebende Tiefen eindringen!“

18,4 Daß der sonst biedere Nikodemus solche Meine Rede, wie der Verfolg es zeigen wird, nicht begriffen hat und sich an ihm alsogleich bewahrheitete, daß man nämlich das göttlich Lebendige Meines Wortes nicht von ferne hin fassen kann, so man nicht geweckten Geistes ist, zeigt klar und deutlich der nächste Vers, laut dem Mich Nikodemus, ganz verblüfft ob solcher Meiner Rede, fragt und sagt:

18,5 (Ev.Joh.3,4) „Aber, lieber Meister, was Sonderbares doch sprachst Du vor meinen Ohren? Wie möglich wohl kann ein Mensch noch einmal geboren werden? Kann denn ein Mensch, der groß, alt und steif geworden ist, durch das enge Pförtchen in seiner Mutter Leib steigen und sodann daraus zum zweiten Male geboren werden?! Sieh, sieh, lieber Meister, das ist eine völlig unmögliche Sache! Entweder weißt Du vom kommenden Gottesreiche nichts oder wenigstens nicht das Rechte, oder Du weißt darum und willst es aber mir nicht sagen aus Furcht, daß ich Dich aufgreifen und ins Gefängnis werfen ließe. Oh, des sei du völlig unbesorgt; denn ich habe noch nie jemanden seiner Freiheit beraubt, außer er war ein Mörder oder ein großer Dieb. – Du aber bist ein großer Wohltäter der armen Menschheit und hast nahe alle Kranken von Jerusalem geheilt, wunderbar durch die Kraft Gottes in Dir; wie sollte ich dann mich an Dir vergreifen können?!

18,6 Aber glaub es mir, lieber Meister, mir ist es ernst um das kommen sollende Gottesreich! Darum, so Du davon etwas Näheres kennst, sage es mir auf eine Weise, daß ich’s fassen kann! Gib Himmlisches mit himmlischen und Irdisches mit irdischen Worten, aber in wohlverständlichen Bildern, sonst nützt mir Deine Belehrung noch weniger als die altägyptische Vogelschrift (Hieroglyphen), die ich weder lesen und sonach noch weniger verstehen kann. Ich weiß es nur zu bestimmt aus meinen Berechnungen, daß das Reich Gottes schon da sein muß, nur weiß ich noch nicht, wo und wie man in dasselbe kommt und in dasselbe aufgenommen wird. Diese Frage möchte ich von Dir ganz verständlich und klar beantwortet haben.“

18,7 (Ev.Joh.3,5) Auf diese abermalige Frage gab Ich dem Nikodemus genau wieder die Antwort, wie sie in vorstehendem 5. Verse (von Joh.3) vorkommt; sie ist von der ersten nur dadurch unterschieden, daß es hier näher bestimmt wird, woraus man eigentlich wiedergeboren werden muß, um ins Gottesreich zu kommen, nämlich aus dem Wasser und aus dem Geiste, was soviel sagen will als:

18,8 Die Seele muß mit dem Wasser der Demut und Selbstverleugnung gereinigt werden (denn das Wasser ist das urälteste Symbol der Demut; es läßt alles aus sich machen, ist zu allem dienstfertig und sucht sich stets die niedersten Stellen der Erde aus und fliehet die Höhen) und dann erst aus dem Geiste der Wahrheit, die eine unreine Seele nie fassen kann, da eine unreine Seele gleich ist der Nacht, während die Wahrheit eine Sonne voll Lichtes ist, die allenthalben Tag um sich verbreitet.

18,9 Wer demnach in seine durch die Demut gereinigte Seele die Wahrheit aufnimmt und diese tatsächlich als solche erkennt, den macht dann ebensolche Wahrheit im Geiste frei, und diese Freiheit des Geistes oder das Eingehen des Geistes in solche Freiheit ist dann auch das eigentliche Eingehen in das Reich Gottes.

18,10 Aber eine solche Erklärung gab Ich freilich dem Nikodemus nicht, und das darum nicht, weil er sie in seiner Erkenntnissphäre noch weniger begriffen hätte als den kurzen verhüllten Grundsatz selbst. Er fragte Mich daher auch wieder, wie solches zu verstehen wäre.

19,4 (Ev.Joh.3,7) Sage Ich zu ihm: „Ich habe zu dir schon gesagt, daß du dich dessen nicht gar so wundern sollst, so Ich zu dir gesagt habe: Ihr müsset alle von neuem geboren werden!“

19,5 (Ev.Joh.3,8) „Denn sieh, der Wind wehet, wo er will, du hörest sein Sausen, aber du weißt es dennoch nicht, von wo er ursprünglich herkommt; also steht es auch mit einem jeden, der aus dem Geiste kommt und spricht dir gegenüber. Du siehst und hörest ihn wohl; aber da er in seiner geistigen Weise zu dir spricht, so fassest und verstehest du solches nicht, woher er’s hat und was er damit sagt und bezeichnet. Da du aber ein redlicher Weiser bist, so wird es dir zur rechten Zeit schon auch gegeben werden, daß du solche Dinge fassen und verstehen wirst.“

19,6 (Ev.Joh.3,9) Hier schüttelt Nikodemus bedenklich den Kopf und sagt nach einer Weile: „Da möchte ich es von Dir wohl erfahren, wie so etwas zugehen würde! Denn was ich weiß und verstehe, das weiß und verstehe ich in meinem Fleische; wird das Fleisch mir genommen, da werde ich wohl kaum mehr etwas fassen und verstehen! – – Wie, wie – werde ich als Fleisch zu einem Geist, und wie wird meinen Geist dann ein anderer Geist in sich aufnehmen und dann von neuem gebären?! – Wie, wie möglich wird das zugehen?!“

19,7 (Ev.Joh.3,10) Sage Ich zu ihm: „Aber – ein weisester Meister in Israel bist du und kannst solches nicht fassen und begreifen?! – Wenn aber du das nicht fassen kannst als ein Meister der Schrift, was soll dann erst mit vielen anderen werden, die von der Schrift kaum so viel wissen, daß es einst einen Abraham, Isaak und Jakob gegeben habe?“

20,1 (Ev.Joh.3,13-15) (Der Herr:) „Sieh, niemand fährt gen Himmel als allein Der, Der vom Himmel herniedergekommen ist, nämlich des Menschen Sohn, Der gleichfort im Himmel ist. Und wie Moses in der Wüste eine Schlange erhöhet hat, also muß auch des Menschen Sohn erhöhet werden, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben! Sage Mir, fassest du das?“

20,2 Sagt Nikodemus: „Lieber Meister! Wie sollte, wie könnte ich das?! In Dir ist eine eigene Art Weisheit; wie ich Dir schon einmal bemerkt habe, so könnte ich leichter die alte ägyptische Vögelschrift lesen als verstehen Deine Weisheit! Ich muß es Dir nun offen bekennen, daß ich, so mich nicht Deine gewaltigen Taten an Dich fesselten, Dich für einen Narren oder Streichmacher halten müßte; denn in Deiner Weise hat doch nie ein vernünftiger Mensch geredet! Aber Deine Taten zeigen, daß Du als ein Lehrer von Gott zu uns gekommen bist und in Dir eine Fülle göttlicher Macht und Weisheit vorhanden sein muß, ohne die es niemand möglich ist, solche Taten zu vollführen.

20,3 Wo aber das Eins rein göttlich ist, da muß auch das Zwei göttlich sein. Deine Taten, lieber Meister, sind göttlich, und so muß auch Deine Lehre vom Gottesreich auf Erden göttlich sein, ob ich sie fasse oder nicht! …

20,10 Sage Ich: „Du hast nun viele Worte gemacht und hast geredet wie ein Mensch, der von himmlischen Dingen keine Ahnung hat; aber es kann auch nicht anders sein, denn du bist in der Nacht der Welt und magst nicht erschauen das Licht, das aus den Himmeln gekommen ist, um zu erleuchten die Finsternis der Nacht dieser Welt. Einen Dämmerschein hast du wohl, aber dennoch erschauest du das nicht, was dir sozusagen auf der Nase sitzt!“

21,1 (Ev.Joh. 3,16) (Der Herr:) „Ich sage es dir: Gott ist die Liebe und der Sohn ist Dessen Weisheit. Also aber liebte Gott die Welt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn, d.h. Seine aus Ihm Selbst von Ewigkeit hervorgehende Weisheit, in diese Welt gab, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben sollen! – Sage Mir, verstehst du auch dieses nicht?!“

21,2 Sagt Nikodemus: „Es kommt mir wohl vor, als sollte ich es verstehen, aber im Grunde verstehe ich es doch nicht. Wenn ich nur wüßte, was ich aus dem Menschensohn machen sollte, da wäre ich dann schon so ziemlich in der Ordnung! Du sprachst nun auch vom eingeborenen Sohne Gottes, Den die Liebe Gottes in die Welt gab. Ist der Menschensohn und der eingeborene Gottessohn eine und dieselbe Individualität?“

21,3 Sage Ich: „Sieh her! Ich habe einen Kopf, einen Leib und Hände und Füße. Der Kopf, der Leib, die Hände und Füße sind Fleisch, und dieses Fleisch ist ein Sohn des Menschen; denn was da ist Fleisch, das kommt vom Fleische. Aber in diesem Menschensohne, Der Fleisch ist, wohnet Gottes Weisheit, und das ist der eingeborene Sohn Gottes. Aber nicht der eingeborene Sohn Gottes, sondern nur des Menschen Sohn wird gleich der ehernen Mosis-Schlange in der Wüste erhöhet werden, daran sich viele stoßen werden; die sich aber nicht stoßen, sondern glauben und sich halten werden an Seinen Namen, denen wird Er die Macht geben, Kinder Gottes zu heißen, und ihres Lebens und Reiches wird kein Ende sein fürder ewig.“

21,4 (Ev.Joh.3,17) „Du mußt aber nun nicht irgend ein Gericht dieser Welt erwarten, als etwa Kriege, Wasserflut oder gar ein alle Heiden verzehrendes Feuer aus den Himmeln; denn sieh, Gott hat Seinen eingeborenen Sohn (die göttliche Weisheit) nicht in die Welt (in dieses Menschenfleisch) gesandt, daß Er diese Welt richte (verderbe), sondern daß sie durch Ihn vollauf selig werde, das heißt, daß auch alles Fleisch nicht verderbe, sondern mit dem Geiste auferstehe zum ewigen Leben. (Unter Fleisch wird hier nicht so sehr das eigentliche Leibfleisch als vielmehr die fleischlichen Gelüste der Seele verstanden.) Aber um das zu erreichen, muß der Glaube in dem Fleische die materiellen Hoheitsgefühle zunichte machen, und zwar der Glaube an den Menschensohn, daß dieser aus Gott von Ewigkeit her geboren in diese Welt gekommen ist, auf daß alle das ewige Leben haben sollen, die an Seinen Namen glauben und halten werden!“

21,11 „Sieh, alle aber, die also gesinnt sind und also handeln, was da arg ist und böse, die sind es, deren Werke böse sind; wer immer solche Werke liebt und tut, der ist ein Feind des Lichtes und hasset dasselbe und wird darum sicher alles aufbieten, daß es mit ihm nicht ans Licht kommen möchte, damit seine argen Werke, von denen er es dennoch weiß, daß sie vom Lichte verpönt und gerichtet sind, nicht im Lichte in ihrer Häßlichkeit erkannt und bestraft werden möchten!

21,12 Und sieh, darin besteht das eigentliche Gericht; was du aber unter dem Gerichte verstehst, ist nicht das Gericht, sondern nur eine Strafe, die dem Gerichte folgt.

21,13 So du ein Liebhaber bist, in der Nacht zu wandeln, so ist schon das ein Gericht deiner Seele, daß du die Nacht mehr liebst als den Tag; so du darum aber leicht dich anstößt und dir gewaltig wehe tust oder gar in eine Grube oder in einen tiefen Graben fällst, so ist dann ein solcher Anstoß oder ein solcher Fall nicht das Gericht, sondern nur eine Folge des Gerichtes in dir, der du die Nacht liebst und den Tag hassest!“

21,14 (Ev.Joh.3,21) „Bist du aber ein Freund des Lichtes, des Tages, der Wahrheit aus Gott, so wirst du auch der göttlichen Wahrheit gemäß handeln und wirst sicher sehnlichst wünschen, daß deine Werke ans Licht vor aller Augen kommen möchten und offenbar werden vor jedermann; denn du weißt es, daß deine Werke, weil im Lichte der Wahrheit aus Gott getan, gut und gerecht sind und sonach Anerkennung und offenbare Belohnung verdienen!

21,15 Wer aber sonach ein Freund des Lichtes ist, der wird nicht in der Nacht, sondern am Tage wandeln und wird das Licht sogleich erkennen, weil er aus dem Lichte ist, und dieses Licht heißt – der Glaube des Herzens.

21,16 Wer demnach glaubet an den Menschensohn, daß Dieser ist ein Licht aus Gott, der hat schon das Leben in sich; wer aber nicht glaubt, der hat das Gericht schon in sich, und das Gericht ist eben der Unglaube selbst.

21,17 Ich meine, daß du Mich nun wohl begriffen haben wirst.“

22,3 Ich sage es dir: So jemand sucht den Menschensohn in der Zeitnacht, da er am Tage vor allen Menschen so etwas zu tun sich scheut, auf daß er bei ihnen nicht käme in einen Verruf, der wird das, was er sucht, nicht wohl finden. Denn das wirst du als Weisester der Juden wohl wissen, daß die Nacht, was immer für eine es auch sei, zum Suchen und Finden am wenigsten taugt. – Wer sonach den Menschensohn sucht, der muß Ihn am Tage und nicht in der Nacht suchen; dann wird sich Dieser schon finden lassen.

22,4 Nur das sage Ich dir: Gehe hin zu Johannes, der nun doch des Wassers wegen zu Enon nahe bei Salim tauft, der wird es dir sagen, ob der eingeborene Sohn Gottes schon da ist oder nicht! Dort sollst du Ihn kennenlernen!“

22,5 Sagt Nikodemus: „Ach, ach, lieber Meister, das wird schwerhalten! Denn ich habe tagtäglich Geschäfte über Hals und Kopf und kann davon nicht leichtlich abkommen! Bedenke, in der Stadt und in der nächsten Umgebung der Stadt leben samt den Fremden über achthunderttausend Menschen, für die ich als ihr Oberster viel und viel zu sorgen habe; dann harren nebst dem noch tägliche Tempelgeschäfte meiner, die ich nimmer zur Seite schieben kann.

22,7 Denn siehe, in mir ist eine große Veränderung vorgegangen! Ich liebe Dich, Du lieber Meister, mehr denn alles, was mir je teuer war, und diese Liebe sagt mir gewisserart: Du Selbst seiest eben Derselbe, dessentwegen Du mich ehedem nach Enon zu Johannes beschieden hast!? Es mag auch nicht also sein, wie ich’s in mir fühle; aber es sei da, wie ihm wolle, ich liebe Dich einmal aus meinem ganzen Herzen, indem ich in Dir einen großen Meister der echt göttlichen Weisheit erkenne. Haben auch Deine Taten, die vor Dir wohl niemand verrichtet hat, mich mit der tiefsten Verwunderung erfüllt, so hat mich aber Deine große Weisheit in meinem Herzen noch mehr gefangengenommen für Dich, Du lieber Meister! Ich liebe Dich! Sage es mir doch, spricht mein Herz ein rechtes Zeugnis über Dich aus?!“

22,8 Sage Ich: „Gedulde dich noch eine kleine Zeit, und es soll dir alles klar werden! In Kürze werde Ich wieder zu dir kommen und werde dein Gast sein; dann sollst du alles erfahren!

22,9 Folge aber dem Zuge deines Herzens, das wird dir in einem Augenblick mehr sagen als alle fünf Bücher Mosis und alle Propheten! Denn siehe, nichts ist wahr im Menschen als allein die Liebe! Halte dich daher an sie, und du wirst am Tage wandeln! …

flagge en  The Lord’s discussion with Nicodemus… Chapter 17-22

The Lord’s discussion with Nicodemus… Chapter 17-22
THE GREAT GOSPEL OF JOHN – VOLUME 1

From Jesus Christ revealed through the Inner Word by Jakob Lorber

The Lord says …
17,3 … For a great number of people from all walks of life came to Me from the city by day and night. The poor came usually by day, the great, distinguished and rich mostly by night, for they did not want to appear weak and treacherous to their own kind.

18,1 During the last but one night of My stay in the vicinity of Jerusalem, a certain Nicodemus came to me, also by night because he was a person of high rank in Jerusalem. He was not only a Pharisee – who as far as his office, high rank and reputation were concerned could be roughly compared to what at the present time a cardinal in Rome stands for – but he was also a very rich citizen of Jerusalem and chief of the Jewish Council in this city. He was the lord mayor over the entire city, appointed for this office by Rome.

18,2 (John 3:2) This one, as the head of Jerusalem in civic matters, came personally to Me by night and said: ‘Master, forgive me that I come to you so late at night and disturb you in your rest, but when I heard that you will be leaving here tomorrow already, I did wish to pay my respects to you, because I and several of my colleagues, after observing your deeds, are now convinced that you have come to us as a true prophet sent by God, For no one can perform the signs you do, except Jehovah be with him. Therefore, since you are obviously a prophet and must see in what a bad way we are, although the Kingdom of God has been promised to us by your predecessors, would you be good enough to tell me when this will come and, if it does come, what will be required of one to enter it?’

18,3 (John 3:3) My answer to this question of Nicodemus was quite as brief as quoted in the verse, namely: ‘In truth, in very truth I tell you: unless a man has been born over again, he cannot see the Kingdom of God, least of all enter it’, which is to say: ‘If you do not awaken your spirit through ways I show you by My teaching and acts, you cannot even recognize the divine life within My Word, let alone penetrate into its life-giving depths.’

18,4 That the otherwise upright Nicodemus – as is shown in the following – did not understand My words and promptly proved them to be true, namely, that the divine life of My Word cannot be comprehended from a distance unless one’s spirit is wide-awake, is clearly and plainly shown by the next verse according to which Nicodemus asks Me, quite disconcerted by My words:

18,5 (John 3:4) ‘But dear Master, what a peculiar thing have you said? How is it possible for a man to be born again? Can a man who has grown tall, old and stiff enter his mother’s womb through the narrow little door and then be born a second time? This, dear Master, is quite impossible. Either you do not know anything about the coming Kingdom of God, at least not the right thing. or you know, but do not wish to tell me, fearing that I might have you seized and thrown into prison. Oh, do not fear that, for I have never yet had anyone deprived of his freedom, except a murderer or bad thief. You are a great benefactor of poor mankind and have healed almost all the sick in Jerusalem in a miraculous way through God’s power within you. How could I then lay violent hands upon you?

18,6 Do believe me, dear Master, I am, taking the expected Kingdom of God very seriously. Therefore, if you do know any details about it, tell me in a way I can understand. Present heavenly things with heavenly and earthly things with earthly words in well comprehensible pictures, otherwise your information is of less use to me than the ancient Egyptian hieroglyphs which I cannot read, let alone understand. I only know from my calculations that the Kingdom of God must already be here, but so far I do not know where and how one can enter it and be received into it. I would like you to answer this question for me quite clearly, so that I can understand it.’

18,7 (John 3:5) To this reiterated question I gave Nicodemus exactly the same answer as it appears in the above quoted fifth verse. It differs from the previous one only in that here it is stated out of what one must actually be reborn in order to enter the Kingdom of God, namely, out of water and spirit which means to say as much as:

18,8 The soul must be cleansed with the water of humility and self-denial (for water is the most ancient symbol of humility, it allows everything to be done with it, serves in all things and always seeks for itself the lowest places on Earth, fleeing the heights) and only then by the spirit of truth, which an impure soul cannot ever conceive. An impure soul is like the night, whereas truth is a sun full of light, which causes to be day all around it.

18,9 Therefore, whoever absorbs truth into his soul cleansed through humility and really recognizes this as such, is set free in spirit through this truth. This freedom of the spirit, or the entering of the spirit into such freedom, is then also the actual entering into the Kingdom of God.

18,10 But I did not give Nicodemus such an explanation, because in his sphere of cognition he would have comprehended it even less than the short, veiled principle itself. Therefore, he asked Me again how this was to be understood.

19,4 (John 3:7) Say I to him: ‘I have already told you that you should not be so astonished when I say: You must all be born over again.

19,5 (John 3:8) For see, the wind blows where it will. You hear its sound, but you still do not know where it originally comes from. It is the same with everyone who comes from the spirit and speaks to you. You do see and hear him, but since he speaks to you in his spiritual way, you do not grasp it, nor do you understand from where he received it or what he actually says and means. But because you are an honest man of wisdom, it will be given you in due course that you can grasp and understand such things.’

19,6 (John 3:9) Here Nicodemus shakes his head doubtfully and says after a while: ‘Then I would like to hear from you how this is possible. For what I know and understand, I do know and understand in my flesh. Once my flesh has been taken from me, I shall hardly be able to grasp and understand anything any longer. How, oh how do I as flesh become a spirit, and how will another spirit then absorb my spirit and this be born again? How, oh how can this be possible at all?’

19,7 (John 3:10) Say I to him: ‘What? You are a wise master in Israel and cannot comprehend this? But if you, as a master of Scripture, cannot grasp this, what shall become of the many others who hardly know from the Scripture that there have once been an Abraham, Isaac and Jacob?

20,1 (John 3:13-15) The Lord, ‘Behold, no one ascends to Heaven except the one who has come down from Heaven, namely, the Son of Man who resides in Heaven. And as Moses in the wilderness lifted up a serpent, thus also the Son of Man must be lifted up, so that all who believe in Him may not be lost, but have eternal life. Tell Me, do you understand this?’

20,2 Says Nicodemus: ‘Dear Master, how could I understand it? You possess a strange kind of wisdom. As I mentioned before, it might be easier for me to read the ancient Egyptian hieroglyphs than understand your wisdom. I must now honestly admit that if I were not captivated by your mighty deeds, I would have to regard you as a fool or one who likes to play tricks, for no sensible man has ever spoken the way you do. But your deeds show that you have come to us as a teacher from God, and you must possess an abundance of divine might and wisdom without which no one is able to perform such acts.

20,3 And where the ‘one’ is purely divine, also the ‘two’ must be of God. Your deeds, dear Master, are divine and so must also be your teaching about the Kingdom of God on Earth, whether I understand it or not! …

20,10 I say: ‘That was a lengthy discourse, and you have spoken like a man who knows nothing of heavenly things. But it cannot be any different, for you are in the night of the world and not inclined to see the light that has come from the Heavens to illumine the darkness of the world’s night. You do possess a slight gleam, but still do not recognize what is practically under your very nose.’

21,1 (John 3:16) I say: ‘I tell you: God is love and the Son is His wisdom. And God loved the world so much that He gave His only-begotten son, that is, His wisdom, emanating from Him from eternity, into this world that all who believe in Him may not die but have eternal life. Tell Me, is this too incomprehensible to you?’

21,2 Says Nicodemus: ‘I have the feeling as if I should understand it, but then I really do not understand. If only I knew where the Son of Man fits in, then I should be all right. You also spoke of God’s only-begotten Son, whom God’s love gave into the world. Are the ‘Son of Man’ and ‘God’s only-begotten Son’ one and the same individual?’

21,3 I say: ‘Look here. I have a head, a body and hands and feet. The head, the body, hands and feet are flesh, and this flesh is the Son of Man, for what is flesh comes from the flesh. but in this Son of Man who is flesh there dwells God’s wisdom, and that is God’s only-begotten Son. Not God’s only-begotten Son, but only the Son of Man will, like the brazen Moses-serpent in the wilderness, be lifted up, and many will be taking offence at that. Those who do not take offence but believe and will adhere to His name, to them He will give the power to be called children of God, and their life and kingdom will be everlasting.

21,4 (John 3:17) You must not expect some judgment of the world as for instance wars, floods or even a fire from the Heavens consuming all the heathens. For see, God did not send His only-begotten Son (divine wisdom) into the world (into this human flesh) to judge (destroy) this world, but to fully save it, that is, that also the flesh might not perish, but may rise to eternal life together with the spirit. (Under flesh in this case not so much the actual flesh of the body is to be understood, but rather the fleshly desires of the soul.) However, in order to attain to this, the material feelings of exaltation in the flesh must be eradicated by belief, namely belief in the Son of Man that He has come into the world, born from eternity out of God, so that all shall have eternal life who believe in His name and adhere to it.

21,11 See, all those who are ill-disposed and act accordingly are the ones whose works are bad. Whosoever loves and practices such acts is an enemy of the light, hates it and will do all in his power to avoid it, so that his evil works, which he knows are tabooed by the light and judged, should not in the light be recognized in their ugliness and punished.

21,12 And see, therein consists the actual judgment, but what you understand as judgment, is not the judgment, but only a punishment following the judgment.

21,13 If you enjoy walking in the night, that is already a judgment of your soul, since you prefer the night to the day. But if you then knock against something and hurt yourself badly or even fall into a hole or deep ditch, such a knocking or fall is not the judgment, but only the consequence of the judgment within you who love the night and hate the day.

21,14 (John 3:21) If, however, you are a friend of the light, the day and the truth out of God, you will also act in accordance with divine truth and will surely long for your works to come to the light and be revealed to everyone, for you know that your works, because they were done in the light of truth out of God, are good and righteous and thus deserve appreciation and visible reward.

21,15 Therefore, who is a friend of the light will not walk in the night but by day, and he will recognize the light immediately, because he is from the light, and this light is called – faith of the heart.

21,16 Thus, whoever believes in the Son of Man that Jew is a light out of God, has already life within him. But who does not believe, has already the judgment within him, and the judgment is the very unbelief.

21,17 I think you will have understood Me now.’

22,3 I tell you: if someone seeks the Son of Man by night, afraid to do so during the day in front of all the people, thus risking his reputation, he will not find what he is seeking, for you, as a very wise man among the Jews, will surely know that the night, whatever kind of night it may be, is not at all suitable for seeking and finding. Therefore, who seeks the Son of Man must seek him by day and not by night, then he will allow himself to be found.

22,4 Only that I tell you: go to John who because of the water is at present baptizing at Enon near Salim. He will tell you whether the only-begotten Son of God is already here or not. There you shall get to know him.’

22,5 Says Nicodemus: ‘Oh, oh, dear Master, that will not be easy, for all my days are too busy. Bear in mind that in the city and nearest surroundings there are dwelling, including aliens, over 800,000 people whom I, as there head, have in my care. In addition to that I have to attend daily to temple business which cannot be put off…

22,7 For see, a great change has taken place within me. I love, my dear Master, more than anything I have ever valued, and this love tells me in a way: You yourself are the One for whose sake you bade me to Enon to John. Maybe it is not as I feel it within me, but be that as it may, I love you with all my heart since I recognize in you a great Master of true divine wisdom. Your deeds, the likes of which no one before you has ever performed, have filled me with deepest wonder, but your great wisdom had captivated my heart even more for you, you dear Master. I love you. Do tell me whether my heart gives a right testimony about you?’

22,8 I say: ‘Have a little more patience and everything will become clear to you. In a short while I will return to you and be your guest, then you shall come to know everything.

22,9 But do follow the prompting of your heart, which will teach you in a moment more than all the five books of Moses and all the prophets. For see, nothing in man is true, except love. Therefore, adhere to it and you will be walking by day. …