DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 27… DAS JENSEITS … THE THIRD TESTAMENT Chapter 27… THE BEYOND

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 27… L’Au-Delà
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 27… El Más Allá

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Das 3. Testament Kapitel 27 - Das Jenseits The 3. Testament Chapter 27 - The Beyond
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DAS 3. TESTAMENT Kapitel 27 – Offenbarungen Jesu Christi
Das Jenseits

Die notwendige Kenntnis vom Geistigen Leben
So spricht der Herr…

1. Wie unwissend hinsichtlich der geistigen Lehren treffe Ich die heutigen Menschen an. Der Grund dafür ist, dass man ihnen mein Gesetz und meine Lehre nur als eine Morallehre vorgetragen hat, die ihnen behilflich ist, und nicht als den Weg, der ihre Geister zur vollkommenen Heimat führt.

2. Die verschiedenen Konfessionen haben in die Menschenherzen eine falsche Furcht vor geistigem Wissen gesät, was verursacht hat, dass sie meine Offenbarungen meiden und immer mehr in der Finsternis der Unwissenheit versinken, wobei sie als Grund angeben, dass das Geistige Leben ein undurchdringliches Geheimnis ist.

3. Die dies behaupten, lügen. Alle Offenbarungen, die Gott dem Menschen von Anbeginn der Menschheit gab, haben zu ihm vom geistigen Leben gesprochen. Zwar hatte ich euch nicht meine ganze Lehre gegeben, weil ihr noch nicht befähigt wart, alles zu erfahren, sondern erst, wenn die Zeit dafür gekommen wäre. Aber das vom Vater bis heute Offenbarte ist für euch ausreichend, um eine vollständige Kenntnis des geistigen Lebens zu haben. (25, 38 – 40)

4. Das geistige Leben, das von den einen ersehnt wird, wird von andern gefürchtet, geleugnet und sogar verspottet; aber es erwartet euch alle unweigerlich. Es ist der Schoß, der alle aufnimmt – der Arm, der sich euch entgegenstreckt – das Vaterland des Geistes: ein unergründliches Geheimnis selbst für die Gelehrten. Aber in meine Geheimnisse kann man eindringen, wann immer der Schlüssel, den ihr benützt, um diese Pforte zu öffnen, jener der Liebe ist. (80, 40)

“Himmel” und “Hölle”

5. Die Menschen haben sich die Hölle als einen Ort ewiger Qual vorgestellt, wohin ihrer Meinung nach all jene kommen, die gegen meine Gebote verstoßen haben. Und so, wie sie für die schweren Vergehen diese Hölle schufen, so stellten sie sich für die geringeren Vergehen einen andern Ort vor und ebenso einen weiteren für jene, welche weder Gutes noch Böses getan haben.

6. Wer sagt, dass man sich im Jenseits weder freut, noch leidet, spricht nicht die Wahrheit; niemand ist ohne Leiden, noch bar jeder Freude. Die Leiden und Freuden werden immer gemischt sein, solange der Geist nicht den höchsten Frieden erreicht.

7. Hört, meine Kinder: Die Hölle ist in Inkarnierten und nicht mehr Inkarnierten, in Bewohnern dieser Welt und des geistigen Tales. Die Hölle ist das Sinnbild für die schweren Leiden, die furchtbaren Gewissensbisse, die Verzweiflung, den Schmerz und die Bitternis derer, die schwer gesündigt haben. Doch von diesen Folgen werden sie sich frei machen durch die Entwicklung ihrer Geister hin zur Liebe.

8. Der Himmel dagegen, welcher das wahre Glück und den wahren Frieden symbolisiert, ist für jene, welche sich von den Leidenschaften der Welt abgewandt haben, um in Gemeinschaft mit Gott zu leben.

9. Befragt euer Gewissen, dann werdet ihr wissen, ob ihr in der Hölle lebt, ob ihr eure Vergehen sühnt, oder ob ihr vom Frieden des Himmels durchdrungen seid.

10. Was die Menschen Himmel oder Hölle nennen, sind keine bestimmten Orte, es ist der Wesensinhalt eurer Werke, den euer Geist erntet, wenn er das “Geistige Tal” erreicht. Jeder erlebt seine Hölle, bewohnt seine Welt der Sühne oder genießt die Seligkeit, welche die Erhebung und die Harmonie mit dem göttlichen Geiste schenkt. (11, 51 – 56)

11. So, wie der Mensch sich auf Erden eine Welt geistigen Friedens ähnlich dem Frieden meines Reiches schaffen kann, kann er durch seine Verderbtheit auch ein Dasein führen, das wie eine Hölle von Lastern, Schlechtigkeiten und Gewissensbissen ist.

12. Auch im Jenseits kann der Geist Welten der Finsternis, der Verderbtheit, des Hasses und der Rache antreffen, je nach der Neigung des Geistes, seiner Verirrung und seiner Leidenschaften. Doch wahrlich, Ich sage euch, sowohl der Himmel, als auch die Hölle, von denen sich die Menschen nur mittels irdischer Formen und Bilder eine Vorstellung machen, sind nichts anderes als verschiedene Entwicklungsstadien des Geistes: der eine aufgrund seiner Tugend und Entwicklung auf dem Gipfel der Vollkommenheit, der andere im Abgrund seiner Finsternis, seiner Laster und seiner Verblendung.

13. Für den gerechten Geist ist der Ort, an dem er sich befindet, gleichgültig, denn überall wird er den Frieden und den Himmel des Schöpfers in sich tragen. Der unreine und verwirrte Geist hingegen kann sich in der besten der Welten befinden, und er wird im Innern unaufhörlich die Hölle seiner Gewissensbisse fühlen, die in ihm brennen werden, bis diese ihn geläutert haben.

14. Glaubt ihr, dass Ich, euer Vater, Orte geschaffen habe, die eigens dazu bestimmt sind, euch zu strafen und Mich so auf ewig für eure Beleidigungen zu rächen?

15. Wie beschränkt sind die Menschen, die diese Theorien lehren!

16. Wie ist es möglich, dass ihr glaubt, dass ewige Finsternis und ewiger Schmerz das Ende ist, das manchen Geist erwartet? Auch wenn sie gesündigt haben, werden sie dennoch für immer Kinder Gottes sein. Wenn sie Belehrung brauchen – hier ist der Meister. Wenn sie der Liebe bedürfen – hier ist der Vater. Wenn sie sich nach Vergebung sehnen – hier ist der vollkommene Richter.

17. Wer nie versucht, Mich zu suchen und seine Fehler zu berichtigen, der wird nicht zu Mir kommen. Doch es gibt niemanden, der meiner Gerechtigkeit oder meinen Prüfungen widersteht. Nur geläutert könnt ihr zu Mir kommen. (52, 31 – 37)

18. Unter so vielen Wohnungen, wie sie das Haus des Vaters besitzt, gibt es nicht eine einzige Welt der Finsternis, in allen ist sein Licht; doch wenn die Geistwesen sie mit einer Binde vor den Augen betreten aufgrund ihrer Unwissenheit – wie können sie dann jene Herrlichkeit schauen?

19. Wenn ihr hier auf der Welt einen Blinden fragt, was er sieht, wird er euch antworten: nur Finsternis. Nicht, weil das Licht der Sonne nicht vorhanden wäre, sondern weil er es nicht sehen kann. (82, 12 – 13)

20. Ich habe euch in dieser Zeit gesagt: Hegt nicht die Vorstellung, die unter den Menschen über die Hölle existiert, denn auf dieser Welt gibt es keine größere Hölle als das Leben, das ihr mit euren Kriegen und Feindschaften geschaffen habt, und im Jenseits gibt es kein anderes Feuer als die Gewissensqualen des Geistes, wenn das Gewissen ihm seine Verfehlungen vor Augen führt. (182,45)

21. Solange jene, die in ihrem religiösen Fanatismus im Jenseits nur die Strafe der Hölle erwarten, an dieser Meinung festhalten, werden sie sich selbst ihre Hölle schaffen, weil die Verwirrung des Geistes ähnlich jener des menschlichen Verstandes ist, wenn auch viel stärker.

22. Ihr fragt nun: “Meister, gibt es Rettung für jene?” Ich sage euch: Rettung gibt es für alle, aber der Friede und das Licht werden erst dann zu jenen Geistwesen gelangen, wenn die Finsternis der Verblendung sich auflöst.

23. Habt ihr einmal Mitleid für einen Menschen empfunden, dessen verwirrter Verstand ihn Dinge sehen lässt, die gar nicht existieren? Wie viel größer wäre euer Schmerz, wenn ihr im Jenseits jene wahnumfangenen Wesen sehen würdet, die ihre eingebildete Hölle erblicken! (227,71)

24. Erzittert nicht angesichts dieser Offenbarungen; im Gegenteil, freut euch bei dem Gedanken, dass dies Wort die Vorstellung zerstören wird, die ihr von einer ewigen Strafe hattet und alle Auslegungen, die euch in den vergangenen Zeiten vom ewigen Feuer gegeben wurden.

25. Das “Feuer” ist das Sinnbild des Schmerzes, der Selbstanklagen und der Reue, die den Geist martern und ihn läutern werden, wie sich das Gold im Schmelztiegel läutert. In diesem Schmerz ist mein Wille, und in meinem Willen ist meine Liebe zu euch.

26. Wenn es wahr wäre, dass es das Feuer ist, das die menschlichen Sünden ausmerzt, dann müssten alle Körper derer, die gesündigt haben, hier im irdischen Leben ins Feuer geworfen werden, im Leben, weil sie es tot nicht mehr fühlen würden. Denn die Körper erheben sich niemals in den Geistigen Raum – im Gegenteil, wenn sie einmal ihre Aufgabe beendet haben, sinken sie ins Innere der Erde, wo sie mit der Natur verschmelzen, von der sie Leben nahmen.

27. Doch wenn ihr glaubt, dass das, was ihr “ewiges Feuer” nennt, nicht für den Körper, sondern für den Geist bestimmt ist, so ist dies ein weiterer schwerer Irrtum, weil es im Geistigen Reich keine materiellen Elemente gibt, noch das Feuer eine Wirkung auf den Geist ausübt. Was aus der Materie geboren ist, ist Materie, was aus dem Geiste geboren ist, ist Geist.

28. Mein Wort kommt nicht herab, um irgendeine Glaubensüberzeugung anzugreifen. Wenn jemand dies denkt, irrt er sich sehr. Mein Wort wird den Inhalt all dessen erklären, was nicht richtig ausgelegt worden ist und was daher Irrtümer erzeugt hat, die unter der Menschheit von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

29. Welchen Wert hätten mein Gesetz und meine Lehre, wenn sie nicht imstande wären, die Geistwesen aus Irrtum und Sünde zu erretten? Und welchen Sinn hätte meine Gegenwart als Mensch auf der Welt gehabt, wenn es viele geben würde, die für immer, in einer Sühne ohne Ende zugrunde gehen müssten? (352, 44 – 48)

30. Manche fühlen sich bewogen gute Werke zu tun, weil sie fürchten, dass der Tod sie überrascht und sie dann keine Verdienste haben, die sie ihrem Herrn darbringen können. Andere lösen sich vom Bösen, doch nur aus Furcht, in Sünde zu sterben und nach diesem Leben eine ewige Höllenqual ertragen zu müssen.

31. Wie entstellt und unvollkommen ist dieser Gott in der Gestalt, in der so viele Ihn sich vorstellen! Wie ungerecht, monströs und grausam! Wenn man alle Sünden und Verbrechen, die die Menschen begangen haben, vereint, so kann dies nicht mit der Abscheulichkeit verglichen werden, welche die Höllenstrafe für alle Ewigkeit bedeuten würde, zu der – ihrer Meinung nach – Gott die Kinder verdammt, die sündigen. Habe Ich euch nicht dargelegt, dass die höchste Eigenschaft Gottes die Liebe ist? Meint ihr dann nicht, dass eine ewige Qual die absolute Verneinung der göttlichen Eigenschaft ewiger Liebe wäre? (164, 33 – 34)

32. Ihr glaubt, dass der Himmel eine Region in der Ewigkeit ist, und dass ihr durch ein aufrichtiges Bereuen eurer Verfehlungen in der Stunde eures körperlichen Todes in ihn eingehen könnt, weil ihr darauf vertraut, dass ihr in jenem Augenblick Vergebung findet und von Mir ins Himmelreich geführt werdet. Das ist es, was ihr glaubt.

33. Ich dagegen sage euch, dass der Himmel kein bestimmter Ort, noch eine Region, noch eine Heimstatt ist. Der Himmel des Geistes ist seine hohe Gefühlswelt und seine Vollkommenheit, sein Zustand der Reinheit. An wem liegt es also, euch zu erlauben, dass ihr ins Himmelreich kommt – an Mir, der Ich euch immer gerufen habe, oder an euch, die ihr immer taub gewesen seid?

34. Begrenzt nicht länger das Unendliche, das Göttliche. Begreift ihr nicht, dass wenn der Himmel so wäre, wie ihr glaubt – eine bestimmte Heimstätte, Region oder ein bestimmter Ort – er dann nicht mehr unendlich wäre? Es ist an der Zeit, dass ihr das Geistige in einer höheren Weise auffasst, auch wenn eure Vorstellungskraft nicht die ganze Wirklichkeit zu erfassen vermag. Aber sie soll sich ihr wenigstens annähern. (146, 68 – 69)

Die Musik des Himmels

35. Ihr habt gehört, dass die Engel im Himmel ewig das göttliche Konzert vernehmen. Wenn ihr über dies Sinnbild nachdenkt, dann hütet euch davor zu glauben, dass man auch im Himmel Musikstücke ähnlich jenen vernimmt, die ihr auf Erden zu hören gewohnt seid. Wer so denkt, ist einem völligen Irrtum des Materialismus erlegen. Wer dagegen – wenn er von der Musik des Himmels und von der Seligkeit der Engel beim Hören derselben sprechen hört – an die Harmonie mit Gott bei diesem göttlichen Konzert denkt, der wird in der Wahrheit sein.

36. Doch wie kommt es, dass manche dies nicht so auffassen, obwohl jedem von euch in seinem Geist ein Ton des universellen Konzertes innewohnt? Wie kommt es, dass mancher der dieses Wort vernimmt, es nicht begreift, es nicht erfühlt, oder falsch auslegt?

37. O geliebte Kinder, die ihr schwach seid in eurem Auffassungsvermögen – sucht im Gebet das Licht. Fragt Mich in euren Meditationen; denn so weitgehend eure Fragestellungen auch sein mögen, Ich werde euch aus der Ewigkeit zu antworten wissen. Ich werde euch meinerseits gleichfalls Fragen stellen, damit zwischen dem Meister und den Jüngern das Licht der Wahrheit aufgeht.

38. Die himmlische Musik ist die Gegenwart Gottes in euch, und inmitten jenes Konzertes wird euer Ton erklingen, wenn ihr einmal die wahre Erhebung erreicht habt, welches die geistige Schönheit ist. Dies ist die Himmelsmusik und der Gesang der Engel. Wenn ihr es so erlebt und fühlt, wird die Wahrheit in eurem Wesen widerstrahlen, und ihr werdet fühlen, dass Gott in euch ist. Das Leben wird euch ein ewiges und göttliches Konzert darbieten, und in jedem seiner Töne werdet ihr eine Offenbarung entdecken.

39. Noch habt ihr die schönen Töne nicht in ihrer vollkommenen Harmonie vernommen – liebliche Töne zuweilen, andere kraftvoll. Wenn ihr sie zufällig mal wahrnehmt, werden sie euch als unbestimmte Töne erscheinen, die ihr nicht vereinen könnt; ihr seid euch der Schönheit, die sie enthalten, nicht völlig bewusst geworden. Ihr müsst die Sinne, die Leidenschaften und die Schatten des Materialismus hinter euch lassen, um das Konzert Gottes in eurem Geist vernehmen zu können. (199, 53 – 56)

In Meines Vaters Haus sind viele “Wohnungen”

40. Mein Werk wächst immer mehr, bis sich schließlich alle Geistwesen in Erfüllung meines Gesetzes vereinen, und diese irdische Heimstatt zu einer Welt der Vollkommenheit wird. Die sie zu jener Zeit bewohnen, werden meine Liebe in allem Geschaffenen fühlen und sich zubereiten, um in einer besseren Welt zu leben. Diese Erde wird für euren Geist nur vorübergehend sein, er wird im Verlangen nach Vervollkommnung zu anderen Regionen, anderen Ebenen des Jenseits aufbrechen.

41. Erinnert euch, dass Ich euch sagte: “Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen”. Und in dieser Zeit größerer Entwicklung, in der ihr meine Unterweisungen besser versteht, will Ich euch sagen: “Im Hause des Vaters gibt es eine unendliche Zahl von Wohnungen”. Meint also nicht, dass ihr beim Scheiden von dieser Welt bereits die größte geistige Höhe erreicht habt. Nein, Jünger. Wenn euer Aufenthalt auf diesem Planeten endet, werde Ich euch zu neuen Heimstätten führen, und so werde Ich euch immerdar auf der unendlichen Stufenleiter eurer Vervollkommnung leiten. Vertraut auf Mich, liebt Mich, und ihr werdet gerettet sein. (317, 30)

42. Es ist unmöglich, dass ihr euch bereits in dieser Welt eine Vorstellung davon machen könnt, was oder wie mein Reich, der Himmel und die Herrlichkeit beschaffen sind. Ich will, dass ihr euch damit begnügt, zu wissen, dass es ein Zustand der Vollkommenheit des Geistes ist, aus dem heraus er das wunderbare Leben des Geistes erlebt, empfindet und begreift, welches ihr derzeit weder begreifen noch euch vorstellen könnt.

43. Ich sage euch, dass nicht einmal die Geistwesen, die auf höheren Ebenen leben als jener, auf der ihr euch befindet, die Wirklichkeit jenes Lebens kennen. Wisst ihr, was es bedeutet, “im Schoße des Vaters” zu leben? Wenn ihr einmal dort lebt, dann erst könnt ihr es wissen. Nur ein unbestimmtes Vorgefühl, eine schwache Ahnung jenes Mysteriums streift flüchtig euer Herz als Ansporn auf eurem Entwicklungswege. (76,28-29)

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THE THIRD TESTAMENT Chapter 27 – Revelations of Jesus Christ
The Beyond

The Knowledge needed about Spiritual Life
Thus saith the Lord…

1. How ignorant of the spiritual teachings I find this humanity, and it is because it has been taught that My Law and My Doctrine are only a morality that will be of use as an aid, and not as the path that will guide its spirit toward the perfect mansion.

2. The different religions have come sowing a false fear toward spiritual knowledge within the heart of man, which has caused them to flee from My revelations and to be submerged in the confusion of their ignorance, arguing that the spiritual life is a profound Mystery.

3. Those who affirm this are lying. All the revelations that God made to men since the beginning of mankind, speak of the spiritual existence. It is true that I had not revealed all My teaching to you, because you were not capable of knowing it all, until the time arrived. But what the Father has revealed up to now is enough for you to have a complete knowledge of the spiritual life. (25, 38 – 40)

4. The spiritual life that is yearned for by many is feared, denied and even mocked by others; but impassive, it awaits everyone. It is a bosom that shields you, arms that embrace you, the homeland of the spirit; it is a profound Mystery even for the wise, but in My Arcanum you can enter, as long as the key that you use to open the door is that of love. (80, 40)

“Heaven” and “Hell”

5. Men have imagined hell as a place of eternal torture, where they believe that all those who have disobeyed My mandates will go. And in the same way they have created a hell for great faults, they have imagined another place for lesser faults, as well as one more for those who have done neither right nor wrong.

6. Those who say that in the Hereafter there is neither rejoicing nor suffering, are not telling the truth; no one is without suffering, nor exempt from rejoicing. Afflictions and joys will always be mixed as long as the spirit does not attain the supreme peace.

7. Listen, O My people: Hell is within the incarnated and discarnated, in dwellers of this world and the spiritual realm; hell is a symbol of great pain, of terrible remorse, of desperation, of suffering and bitterness of those who have sinned greatly, and from those consequences they will be liberated according to the evolution of their spirit towards love.

8. Glory, on the other hand, which symbolizes happiness and true peace, is for those who have withdrawn from earthly passions, in order to live in communion with God.

9. Question your conscience and you will know if you are living in hell, if you are atoning for your faults, or if you are vibrating with the peace of glory.

10. What men call glory or hell, are not predetermined places; it is the essence of your deeds which your spirit gathers when it reaches the spiritual realm. Each one lives his hell, inhabits his world of atonement, or enjoys the happiness which the elevation and harmony with the Divine Spirit offers. (11, 51 – 56)

11. Just as man on earth can create a spiritual peace for himself similar to the peace of My Kingdom, He can also, with his perversity, surround himself with an existence like a hell, made of vice, evil, and remorse.

12. In the hereafter, the spirit can also find worlds of darkness, of perversity, of hatred and vengeance, according to the spirit’s degree of confusion, low passions, and desires. But truly I say to you that the heaven as well as the hell, which men visualize only through earthly figures and images, are no more than different stages of the spirit’s evolution; one stage is the highest level of perfection achieved by a spirit through its evolution and virtue, and the other is a stage where the spirit lives in an abyss of darkness, vices, and confusion.

13. To the virtuous spirit, it makes no difference where it finds itself, for wherever it may be, it will carry within the peace and the love of the Creator. On the other hand, the impure and disturbed spirit can find itself in the best of worlds but will continue to feel itself burning with remorse until it becomes purified.

14. Do you believe that I, your Father, have created places specifically for the purpose of punishing you and thus eternally avenging your offenses ?

15. How foolish are the men who continue to teach those theories!

16. How is it possible for you to believe that eternal darkness and pain are the destiny awaiting spirits which, though having sinned, will always be children of God? If they need be taught, here is the Teacher; if they need love, here is the Father; if they yearn for forgiveness, here is the perfect Judge.

17. The one who never seeks me, correcting his faults, will be unable to reach me. But no one will be able to resist My justice nor My trials; you can only reach me when you are pure. (52, 31 – 37)

18. Among so many mansions within the house of the Father there does not exist a single world of darkness. His light is in all of them; however if the spirits penetrate into them with a veil over their eyes, due to ignorance, how can they be able to behold that splendor?

19. If you ask a blind person here in the world what He sees, He will answer, only darkness. It is not that the sunlight does not exist, rather that He is not able to see it. (82, 12 – 13)

20. I say to you during this period: Do not accept the idea of “hell” that humanity has accepted. There is no more hell in this world, other than the life that man has created with his wars and hatred. And in the spiritual valley, there is no fire other than the great remorse that the spirit feels when its conscience shows it its errors. (182, 45)

21. Those who in their religious fanaticism only await the punishment of hell in the Beyond, while holding that belief are themselves forging their own hell, for the confusion of the spirit is similar to that of the human mind, but more powerful.

22. You ask: Master, is there salvation for them? I tell you, there is salvation for every one, but peace and light will come to that spirit when the darkness of the disturbance has gone.

23. Have you ever felt pity for someone whose mental illness makes him see things that do not exist? How much greater would be your sorrow upon seeing those disturbed beings in the Beyond as they look into their imaginary hell. (227, 71)

24. Do not tremble before these revelations; on the contrary, enjoy thinking that this word comes to destroy the concept of eternal punishment that you have had, and all the interpretations that you have been given of eternal fire in the past.

25. Fire is the symbol of pain: of the regrets and repentance that torment the spirit, purifying it as gold is purified in the crucible. In that pain is My will, and in My will is love for you.

26. If it were true that fire was what punished human sin, then the bodies of all who have sinned would have to be thrown into the fire here on earth, while alive. The dead would not feel it, because their bodies never ascend to the spiritual space, rather, when their mission is concluded they return to the bowels of the earth, where they merge with Nature, from which they took life.

27. But if you believe what you call “eternal fire” is not for the body, but for the spirit, that too is a serious mistake, for in the spiritual realm there are no material elements, nor does fire act upon the spirit. What is born of matter, is matter; what is born of the spirit, is spirit.

28. My word does not descend to attack any belief. If someone believes such, they are gravely in error. My word comes to explain the content of all that which has not been duly interpreted, and which therefore has produced confusions that have been transmitted from generation to generation among humanity.

29. What worth would My Law and My Doctrine have if they were not able to save spirits from error and sin? And what purpose would My coming as a man to the world have had if there were to be many who would be lost forever in endless atonement? (353, 44 – 48)

30. Some are motivated to do good works because they are fearful that death might surprise them having no merit to present to the Lord. Others leave off evil only from fear of dying in sin and having to withstand after this life the eternal torment of hell.

31. How deformed and imperfect is that God, in the form that so many imagine: how unjust, monstrous, and cruel. Together, all the sins and crimes that men have committed could not compare with the perversity of the punishment in hell for all eternity to which, according to them, God condemns his children who sin. Have I not explained to you that the greatest attribute of God is love? Do you not believe then, that eternal torment would be the absolute negation of the Divine attribute of eternal love? (164, 33 – 34)

32. You believe that heaven is a region in the infinite, and that you can get there by means of a sincere repentance of your faults at the hour of your material death, being confident that you will be pardoned at that instant, and carried by Me to the Kingdom of Heaven. That is what you believe.

33. But I tell you that heaven is not a place, nor a region, nor even a mansion; heaven is your elevation and perfection: it is your state of purity. In whom does it lie to permit you to enter heaven? In Me, who has always been calling you, or in you, who have always been so slow?

34. Cease limiting the infinite, the Divine. Do you not understand that if heaven were as you believe, a mansion, a particular place, then it would not be infinite? It is time that you conceive of the spiritual in a more elevated way, so that although your idea may not encompass all the reality, it will at least come close. (146, 68 – 69)

The “Music” of Heaven

35. You may have heard that in heaven the angels listen eternally to the Divine concert. If you consider that symbolic sense, be careful to not believe that in glory they listen to music similar to that you are used to on earth; who believes thusly has fallen into a complete error of materialism; but He who on hearing of the music of heaven and the joy of the angels hearing it, thinks of the harmony with God in the Divine concert, will have arrived at the truth.

36. How can it be that there are some who do not understand this, when in your spirit you bear a note of the universal concert? How can it be that hearing this word there are those who do not understand it, who do not feel it, or who interpret it badly?

37. Oh, beloved children, seek the light in prayer, for you are fragile in your understanding. Ask Me in your meditations, for no matter how big your questions, from the infinite I shall know how to answer them. At the same time, I too will question you, so that between the Master and the disciples the light of truth may arise.

38. The celestial music is the presence of God in you, and in the middle of that concert, your note shall vibrate when you have achieved true elevation, which is spiritual beauty. That is the celestial music and the singing of the angels. When you know and feel like that, the truth shall shine in your being and you shall feel that God is in you. Life shall offer you an eternal and Divine concert, and in every one of its notes, you shall discover a revelation.

39. As yet, you have not heard in their perfect harmony the beautiful notes that are at times sweet, and other times vibrant. If you do somehow perceive them, they will seem to you like vague notes you cannot manage to bring together, and you will not be able to fully realize the beauty they contain. It is necessary to go beyond the senses, beyond the passions and the shadows of materialism in order to hear the concert of God in your spirit. (199, 53 – 56)

In My Father’s House there are Many Mansions (Dwellings)

40. My Work will continue to grow more and more until finally all spirits are unified in the fulfillment of My Law and this dwelling is converted to a world of perfection. Those who inhabit it in that time will feel My love palpitate in all creation, and will continue preparing to inhabit a better world. This dwelling shall be temporary for your spirit; it will go to other regions, to other planes of the Beyond, in search of its perfection.

41. Remember that I told you: “In My Father’s house are many mansions.” In this time of greater evolution, in which you understand My teachings better, I have come to tell you: “In the house of the Father there are an infinity of mansions.” Do not think, therefore, that upon leaving this world you will achieve the maximum level of spiritual elevation. No, disciples, when your time on this planet ends I will lead you to other dwellings, and in this way I will guide you eternally upon the infinite ladder of your perfection. Trust in Me, love Me, and you shall be saved. (317, 30)

42. It is impossible that from this world you try to imagine what My Kingdom, Heaven or Glory are, or how they are. It suffices for you to know that it is a state of perfection of the spirit, from where it sees, feels and understands the marvelous life of the spirit, which you cannot understand or conceive now.

43. I say to you that even the spirits who inhabit higher levels than those where you live, do not know the reality of that existence. Do you know what it is to live within the bosom of the Father? When you dwell there, then you will be able to know it. Only a vague presentiment, a slight intuition of that Mystery, will briefly cross through your heart as an incentive along your path of evolution. (76, 28 – 29)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 27… L’Au-Delà
Révélations de Jésus-Christ

La connaissance nécessaire de la vie spirituelle
Cela dit le Seigneur…

1. Je découvre combien cette humanité est ignorante des enseignements spirituels, parce qu’on lui a enseigné ma Loi et ma Doctrine seulement comme une morale qui lui sert d’aide et non en tant que sentier qui conduit son esprit à la demeure parfaite.

2. Les différentes religions sont venues semer, dans le coeur des hommes, une fausse crainte envers la connaissance spirituelle, ce qui a entraîné qu’ils fuient mes révélations et qu’ils sombrent dans les ténèbres de l’ignorance, en argumentant que la vie spirituelle est un mystère impénétrable.

3. Tous ceux qui affirment cela sont des menteurs. Toutes les révélations que Dieu fit à l’homme depuis l’aube de l’humanité sont venues lui parler de la vie spirituelle. Il est vrai que je ne vous avais pas livré tout mon enseignement, parce que vous n’étiez pas qualifiés pour tout savoir, jusqu’à ce que vienne le moment. Mais ce que le Père a révélé jusqu’au jour d’aujourd’hui vous suffit pour avoir une connaissance complète de la vie spirituelle. (25, 38-40)

4. La vie spirituelle qui est souhaitée par les uns, est crainte, reniée et même raillée par les autres; mais, impassible, elle vous attend tous. Elle, qui est le sein qui vous abrite, les bras qui vous serrent, la patrie de l’esprit, est un mystère insondable, même pour les savants. Mais il ne vous sera possible de pénétrer mes arcanes que si la clé que vous utilisiez pour ouvrir cette porte, est la clé de l’amour. (80, 40)

«Ciel» et «Enfer»

5. Les hommes ont imaginé l’enfer comme un lieu de torture éternelle où ils ont cru que vont tous ceux qui ont manqué à mes commandements. Et, de même qu’ils ont créé cet enfer pour les grands péchés, pour les péchés mineurs ils ont imaginé un autre endroit, de même qu’un autre encore pour ceux qui n’ont fait ni le bien ni le mal.

6. Ceux qui prétendent qu’on ne se réjouit ni qu’on ne souffre dans l’Au- Delà ne disent pas la vérité; tout le monde souffre et tout le monde jouit. Les peines et les joies seront toujours mélangées, tant que l’esprit n’atteindra pas la paix suprême.

7. Mes enfants, écoutez : L’enfer existe dans les incarnés et les désincarnés, chez les habitants de ce monde et ceux de la vallée spirituelle. L’enfer est le symbole des grandes peines, des terribles remords, du désespoir, de la douleur et de l’amertume de ceux qui ont commis de grands péchés et qui se libèreront de leurs conséquences grâce à l’inclinaison de leur esprit vers l’amour.

8. La gloire, en revanche, qui symbolise le bonheur et la paix véritable, est destinée à ceux qui se sont écartés des passions du monde pour vivre en communion avec Dieu.

9. Interrogez votre conscience et vous saurez si vous vivez en enfer, si vous expiez vos fautes, ou si vous vibrez de la paix de la gloire.

10. Ce que les hommes appellent gloire ou enfer ne sont pas des lieux déterminés, c’est l’essence de vos actions que votre esprit recueille lorsqu’il arrive à la vallée spirituelle. Chacun vit son enfer, habite son monde d’expiation ou jouit de la béatitude que procurent l’élévation et l’harmonie avec l’Esprit Divin. (11, 51-56)

11. De même que l’homme sur la Terre peut se créer un monde de paix spirituelle, semblable à la paix de mon Royaume, il peut aussi, par sa perversité, s’entourer d’une existence qui soit comme un enfer de vices, de méchancetés et de remords.

12. L’esprit peut rencontrer, dans l’au- delà aussi, des mondes de ténèbres, de perversité, de haines et de vengeances, en rapport avec les tendances de l’esprit, son trouble et ses passions. Mais en vérité je vous le dis, aussi bien la gloire que l’enfer que les hommes ne conçoivent qu’au travers de figures et images terrestres, ne sont pas davantage que différents états d’évolution de l’esprit : l’un au comble de la perfection en raison de sa vertu et de son évolution, et l’autre dans l’abîme de ses ténèbres, de ses vices et de son aveuglement.

13. L’esprit juste est indifférent au lieu où il se trouve, parce que partout il portera en lui la paix et la gloire du Créateur. En revanche, l’esprit impur et troublé peut se trouver dans le meilleur des mondes, mais il ne cessera pas, pour autant, de ressentir en son for intérieur l’enfer de ses remords qui le brûleront jusqu’à le purifier.

14. Croyez-vous que Moi, votre Père, j’aie créé des lieux spécialement destinés à vous châtier et à me venger ainsi éternellement de vos offenses?

15. Comme sont stupides les hommes qui enseignent ces théories!

16. Comment pouvez-vous croire que les ténèbres et la douleur éternelles soient la fin qui attend les esprits, qui, même s’ils ont péché, seront toujours enfants de Dieu? Si vous avez besoin d’enseignement, voici le Maître! Si vous avez besoin d’amour, voici le Père. Et si vous désirez ardemment le pardon, voici le Juge parfait.

17. Celui qui n’essaie pas de me chercher en corrigeant ses fautes sera celui qui ne parviendra pas à Moi, mais il n’existe personne pour résister à ma justice et à mes épreuves. Ce n’est que propres et purifiés que vous pourrez arriver jusqu’à Moi. (52, 31- 37)

18. De toutes les pièces que contient la maison du Père, il n’existe aucun monde de ténèbres; sa lumière est en toutes. Mais, si en elles entrent les esprits aux yeux bandés en raison de leur ignorance alors, comment pourront-ils contempler cette splendeur?

19. Si vous demandez à un aveugle ce qu’il contemple ici dans ce monde, il vous répondra qu’il ne voit que des ténèbres. Ce n’est pas que la lumière du soleil n’existe pas, mais que lui tout simplement ne peut pas la voir. (82, 12-13)

20. Je vous ai dit en ce temps-là : n’acceptez pas l’idée qui existe parmi l’humanité, à propos de l’enfer, parce qu’il n’y a pas plus grand enfer dans ce monde que la vie que vous avez créée avec vos guerres et vos haines. Et, dans l’au-delà, il n’existe pas de plus grand feu que le remords de l’esprit lorsque la conscience lui montre ses erreurs. (182, 45)

21. Ceux qui, dans leur fanatisme religieux, n’attendent dans l’Au-Delà que le châtiment de l’enfer, tant qu’ils conserveront cette croyance, forgeront eux-mêmes leur enfer, parce que le trouble de leur esprit, bien que plus puissant, ressemble à celui de l’intelligence humaine.

22. Vous m’interrogez : Maître, le salut existe-t-il pour ceux-là? Et Moi, de vous répondre : le salut existe pour tous, mais la paix et la lumière ne parviendront à cet esprit que lorsque les ténèbres du trouble auront disparu.

23. Avez-vous jamais éprouvé de pitié à l’égard d’un homme dont la raison égarée lui fait voir ce qui n’existe pas? Plus grande encore serait votre douleur si vous contempliez dans l’Au-Delà ces êtres perturbés en train de regarder leur enfer imaginaire! (227, 71)

24. Ne tremblez pas devant ces révélations, au contraire, réjouissez- vous en pensant à l’idée que cette parole vient détruire le concept que vous aviez de la punition éternelle et toutes les interprétations du feu éternel qui vous furent livrées dans les temps passés.

25. Le feu est le symbole de la douleur, des remords et du repentir qui tourmentera l’esprit, en le purifiant à l’instar de l’or qui se purifie dans le creuset. En cette douleur, il y a ma volonté et, en ma volonté est aussi présent mon amour pour vous.

26. S’il était vrai que le feu est celui qui punit les péchés humains, alors tous les corps de ceux qui ont péché devraient être jetés au feu, ici sur la Terre, parce qu’une fois morts, ils ne ressentiraient déjà plus rien; les corps ne s’élèvent jamais à l’espace spirituel, bien au contraire, une fois leur mission achevée, ils descendent dans les entrailles de la terre, où ils se fondent avec la Nature de laquelle ils naquirent.

27. Mais si vous croyez que ce que vous appelez «le feu éternel» n’est pas destiné au corps mais à l’esprit, là encore vous commettez une grave erreur, parce que dans le royaume spirituel il n’existe pas d’éléments matériels de même que le feu n’a aucune emprise sur l’esprit. Ce qui est né de la matière est matière; ce qui est né de l’esprit est esprit.

28. Ma parole ne descend pas pour attaquer une quelconque croyance. Si quelqu’un le pense, il se trompe fortement. Ma parole vient pour expliquer le contenu de tout ce qui n’a pas été dûment interprété et qui, pour autant, a semé des confusions qui se sont transmises parmi l’humanité, de génération en génération.

29. Que vaudraient ma Loi et ma Doctrine si elles n’étaient pas à même de sauver les esprits de l’erreur et du péché? Et quel aurait été l’objet de ma présence en tant qu’homme dans le monde, si beaucoup allaient devoir se perdre pour toujours dans une expiation sans fin? (353, 44-48)

30. Il y en a quelques-uns qui, dans la crainte que la mort les surprenne, se sentent obligés à accomplir de bonnes actions, parce qu’ils n’ont aucun mérite à présenter à leur Seigneur. D’autres s’écartent du mal juste par crainte de mourir en état de péché et de devoir souffrir après cette vie, le tourment éternel de l’enfer.

31. Combien difforme et imparfait est ce Dieu, selon l’image que beaucoup imaginent; combien injuste, monstrueux et cruel! En réunissant tous les péchés et tous les crimes qu’ont commis les hommes, ils ne peuvent se comparer à la perversité qui entraînerait le châtiment de l’enfer pour toute l’éternité auquel, selon eux, Dieu condamne les enfants qui pèchent. Ne vous ai-je pas expliqué que l’amour est le plus grand attribut de Dieu? Ne croyez-vous pas, dès lors, qu’un tourment éternel constituerait la négation absolue de l’attribut divin de l’amour éternel? (164, 33-34)

32. Vous autres croyez que le ciel est une région dans l’infini et que vous pouvez l’atteindre moyennant un sincère repentir de vos fautes à l’heure de votre mort matérielle, en pensant que vous serez pardonnés en ce même instant et que c’est Moi qui vous conduirai au Royaume des Cieux. C’est ce que vous pensez!

33. En revanche, Moi je vous dis que le Ciel n’est ni un site, ni une région, ni une demeure; le ciel de l’esprit est son élévation et sa perfection, il est son état de pureté. A qui incombe-t-il de vous permettre d’entrer au ciel, à Moi qui vous ai toujours appelés, ou à vous qui avez toujours été en retard?

34. Ne limitez pas l’infini, le divin! Ne comprenez-vous pas que, si le ciel était comme vous l’imaginez une demeure, un site déterminé, alors, il cesserait d’être infini? Il est temps que vous conceviez le spirituel de manière plus élevée, même si votre idée ne parvient pas à faire le tour de toute la réalité, mais que, pour le moins, elle s’en approche. (146, 68-69)

La «musique» du Ciel

35. Vous avez entendu que, dans le ciel, les anges écoutent éternellement le concert divin. Si vous vous arrêtez devant ce sens figuratif, alors faites attention de ne pas croire que, dans la gloire, on écoute aussi des musiques semblables à celles que vous êtes habitués à écouter sur la terre; qui pense de la sorte aura sombré dans une complète erreur de matérialisme; en revanche, celui qui, en entendant parler de la musique du ciel et du bonheur des anges qui écoutent, pense à l’harmonie avec Dieu dans le divin concert, celui-là aura été dans le vrai.

36. Mais, comment se fait-il que certains ne le comprennent pas de cette manière, étant donné que chacun de vous porte en son esprit une note du concert universel? Comment peut- il se faire que, en écoutant cette parole, il s’en trouve qui ne la comprennent pas, ou qui ne la ressentent pas ou qui l’interprètent mal?

37. Ô mes enfants bien-aimés, cherchez la lumière dans la prière, parce que vous êtes fragiles dans votre entendement. Interrogez-Moi dans vos méditations, peu importe que vos questions soient grandes, parce que, depuis l’infini, Moi je saurai vous répondre. A mon tour, je vous interrogerai aussi afin qu’entre le Maître et les disciples jaillisse la lumière de la vérité.

38. La musique céleste est la présence de Dieu en vous, et au milieu de ce concert votre note vibrera lorsque vous aurez atteint la véritable élévation, qui est la beauté spirituelle. Elle est la musique céleste et le chant des anges. Quand vous le saurez et le sentirez ainsi, alors la vérité resplendira en votre être et vous sentirez que Dieu est en vous; la vie vous offrira un concert éternel et divin, et vous découvrirez une révélation en chacune de ses notes.

39. Vous n’avez pas encore écouté les belles notes, parfois douces, parfois vibrantes, en leur parfaite harmonie. Si d’aventure vous réussissez à les percevoir, ces notes vous paraîtront floues et difficile à réunir, et vous ne pourrez réaliser pleinement la beauté qu’elles renferment. Il est indispensable de dépasser les sens, les passions et les ombres du matérialisme pour parvenir à écouter le concert de Dieu en votre esprit. (199, 53-56)

« Il y a beaucoup des demeures dans la maison de mon Père »

40. Mon OEuvre croîtra de plus en plus jusqu’à ce que, à la fin, tous les esprits s’unissent dans le respect de ma Loi et que cette demeure se convertisse en un monde de perfection. Ceux qui l’habitent en ce temps sentiront palpiter mon amour en toute la création et se prépareront pour habiter un monde meilleur. Cette demeure sera passagère pour votre esprit, il s’en ira vers d’autres régions, d’autres plans de l’Au-Delà, en quête de son perfectionnement.

41. Souvenez-vous que je vous dis : «dans la maison du Père, il y a beaucoup de demeures ». Et, en cette époque beaucoup plus évoluée où vous comprenez mieux mes enseignements, je suis venu pour vous dire : «Il y a, dans la maison du Père, un nombre infini de demeures». Par conséquent, ne vous imaginez pas que, en quittant ce monde, vous atteindrez l’élévation spirituelle maximale. Non, disciples! Lorsque se termine votre étape sur cette planète, Je vous conduirai à d’autres demeures et vous guiderai éternellement de la sorte sur l’échelle infinie de votre perfectionnement. Confiez en Moi, aimez-moi et vous serez sauvés. (317, 30)

42. Il est impossible que, depuis ce monde, vous essayiez d’imaginer ce que sont et comment sont mon Royaume, le Ciel et la Gloire. Je souhaite qu’il vous suffise de savoir que c’est un état de perfection de l’esprit depuis lequel il voit, ressent et comprend la vie merveilleuse de l’esprit qu’aujourd’hui vous ne pouvez ni comprendre ni concevoir.

43. Je vous dis que même les esprits, qui habitent des plans plus élevés que celui sur lequel vous vivez, ne connaissent pas la réalité de cette vie- là. Savez-vous ce que représente vivre au sein du Père? Vous ne le saurez que lorsque vous l’habiterez. Juste un vague pressentiment, une légère intuition de ce mystère croisera brièvement votre coeur comme un stimulant sur le chemin de votre évolution. (76, 28-29)

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flagge es  Capítulo 27… El Más Allá

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 27… El Más Allá
Revelaciones de Jesucristo

El conocimiento necesario de la vida espiritual
Esto dice el Señor…

1. Cuán ignorante de las enseñanzas espirituales encuentro a esta humanidad, y es porque se le ha enseñado mi Ley y mi Doctrina sólo como una moral que le sirva de ayuda y no como el sendero que conduce a su espíritu a la mansión perfecta.

2. Las distintas religiones han venido sembrando en el corazón del hombre un falso temor hacia el conocimiento espiritual, lo que ha ocasionado que huyan de mis revelaciones y que se vayan hundiendo en las tinieblas de la ignorancia, argumentando que la vida espiritual es un misterio impenetrable.

3. Mienten los que esto afirman. Todas las revelaciones que Dios hizo al hombre desde el principio de la humanidad, le han venido hablando de la vida espiritual. Cierto es que no os había dado toda mi enseñanza, porque no estabais capacitados para saberlo todo, sino hasta que fuera llegado el tiempo, pero lo revelado por el Padre hasta hoy, os basta para tener un conocimiento completo de la vida espiritual. (25, 38 – 40)

4. La vida espiritual que es deseada por unos, es temida, negada y hasta burlada por otros; pero ella, impasible, os espera a todos. Ella que es el seno que abriga, los brazos que estrechan, la patria del espíritu, es un misterio insondable aun para los sabios, pero en mis arcanos se puede penetrar siempre que la llave que uséis para abrir esa puerta sea la del amor. (80, 40)

“Cielo” e “Infierno”

5. Los hombres han imaginado el infierno como un lugar de tortura eterna, a donde han creído que van todos los que han faltado a mis mandatos. Y así como han creado para las grandes faltas ese infierno, para las faltas menores han imaginado otro lugar, así como uno más para quienes no hayan hecho ni bien ni mal.

6. Los que dicen que en el Más Allá ni se goza ni se sufre, no dicen verdad; nadie está sin sufrir, ni exento de gozo. Las penas y las alegrías siempre irán mezcladas, mientras el espíritu no alcance la paz suprema.

7. Escuchad mis hijos: El infierno está en encarnados y desencarnados, en moradores de este mundo y del valle espiritual, el infierno es el símbolo de las grandes penas, de los terribles remordimientos, de la desesperación, del dolor y la amargura de los que han pecado grandemente y de cuyas consecuencias se librarán mediante la evolución de su espíritu hacia el amor.

8. La gloria, en cambio, que simboliza la felicidad y la paz verdadera, es para aquellos que se han apartado de las pasiones del mundo para vivir en comunión con Dios.

9. Interrogad a vuestra conciencia y sabréis si vivís en el infierno, si estáis expiando vuestras faltas, o si vibráis con la paz de la gloria.

10. Lo que los hombres llaman gloria o infierno, no son lugares determinados, es la esencia de vuestras obras la cual recoge vuestro espíritu cuando llega al valle espiritual. Cada quien vive su infierno, habita su mundo de expiación, o goza de la beatitud que da la elevación y la armonía con el Espíritu Divino. (11, 51 – 56)

11. Así como el hombre en la Tierra puede crearse un mundo de paz espiritual, semejante a la paz de mi Reino, puede también con su perversidad rodearse de una existencia que sea como un infierno de vicios, de maldades y remordimientos.

12. También en el más allá puede el espíritu encontrar mundos de tiniebla, de perversidad, de odios y de venganzas, según las tendencias del espíritu, su turbación y sus pasiones. Mas en verdad os digo, que tanto la gloria como el infierno que los hombres conciben tan sólo a través de figuras e imágenes terrestres, no son mas que distintos estados de la evolución del espíritu: uno en la cúspide de la perfección por su virtud y evolución, otro en el abismo de sus tinieblas, de sus vicios y de su ofuscación.

13. Para el espíritu justo, le es indiferente el lugar en que se encuentre, porque doquier llevará en sí la paz y la gloria del Creador. En cambio, el espíritu impuro y turbado así pueda hallarse en el mejor de los mundos, no dejará de sentir interiormente el infierno de sus remordimientos que le estarán quemando hasta purificarlo.

14. ¿Creéis que Yo, vuestro Padre, haya creado lugares expresamente destinados para castigaros y vengarme así eternamente de vuestras ofensas?

15. ¡Cuán torpes son los hombres que van enseñando esas teorías!

16. ¿Cómo es posible que creáis que la tiniebla y el dolor eternos, sean el fin que les espera a los espíritus que, aun cuando hayan pecado, siempre serán hijos de Dios? Si necesitan enseñanza aquí está el Maestro. Si necesitan amor, aquí está el Padre. Sin anhelan el perdón, aquí está el Juez perfecto.

17. El que nunca trate de buscarme corrigiendo sus faltas será el que no llegue a Mí, mas no existe nadie que resista a mi justicia ni a mis pruebas. Sólo limpios podréis llegar a Mí. (52, 31 – 37)

18. No existe entre tantas moradas como tiene la casa del Padre, un solo mundo de tinieblas, en todas está su luz; mas si en ellas penetran los espíritus con una venda en los ojos debido a su ignorancia, ¿Cómo podrán contemplar aquel esplendor?

19. Si aquí en el mundo preguntáis a un ciego qué contempla, él os contestará que sólo tinieblas. No es que la luz del sol no exista, sino que él no puede contemplarla. (82, 12 – 13)

20. Os he dicho en este tiempo: No alberguéis la idea que existe entre la humanidad acerca del infierno, porque no hay más infierno en este mundo, que la vida que habéis creado con vuestras guerras y odios, y en el más allá no existe más fuego que el remordimiento del espíritu, cuando la conciencia le muestra sus errores. (182, 45)

21. Los que en su fanatismo religioso sólo esperan en el Más Allá el castigo del infierno, mientras abriguen esa creencia ellos mismos forjarán su infierno, porque la turbación del espíritu es semejante a la de la mente humana, aunque más poderosa.

22. Vosotros preguntáis: Maestro, ¿Para aquéllos hay salvación? Yo os digo: Hay salvación para todos, pero la paz y la luz llegarán a aquel espíritu hasta que las tinieblas de la turbación se aparten.

23. ¿Habéis sentido vosotros alguna vez piedad ante un hombre cuya razón extraviada le hace contemplar lo que no existe? ¡Cuánto mayor sería vuestro dolor si contemplaseis en el Más Allá a aquellos seres turbados que están mirando su infierno imaginario! (227, 71)

24. No tembléis ante estas revelaciones, por el contrario, gozad pensando en que esta palabra viene a destruir el concepto que del castigo eterno teníais y todas las interpretaciones que os dieron del fuego eterno en los tiempos pasados.

25. El fuego es el símbolo del dolor, de los remordimientos y el arrepentimiento que atormentarán al espíritu, purificándolo como se purifica el oro en el crisol. En ese dolor está mi voluntad y en mi voluntad está mi amor por vosotros.

26. Si fuese verdad que el fuego es el que castiga los pecados humanos, entonces todos los cuerpos de los que han pecado tendrían que ser arrojados al fuego aquí en la Tierra, en vida, porque muertos ya no sentirían; porque los cuerpos nunca se elevan al espacio espiritual, por contrario, ellos una vez concluida su misión, descienden a las entrañas de la tierra, donde se funden con la Naturaleza de donde tomaron vida.

27. Mas si creéis que lo que llamáis fuego eterno no es para el cuerpo sino para el espíritu, ese es otro grave error, porque en el reino espiritual no existen elementos materiales, ni el fuego tiene acción sobre el espíritu. Lo que es nacido de materia, materia es, lo que es nacido del espíritu, espíritu es.

28. Mi palabra no desciende a atacar creencia alguna. Si alguien pensase esto, está en grave error. Mi palabra viene a explicar el contenido de todo aquello que no ha sido debidamente interpretado y que por lo tanto, ha producido confusiones que se han transmitido de generación en generación entre la humanidad.

29. ¿Qué valor tendría mi Ley y mi Doctrina si no fuesen capaces de salvar del error y del pecado a los espíritus? ¿Y que objeto habría tenido mi presencia como hombre en el mundo, si iba a haber muchos que habrían de perderse para siempre en una expiación sin fin? (353, 44 – 48)

30. Hay algunos que se sienten movidos a ejecutar buenas obras temerosos de que la muerte les sorprenda, porque no tienen méritos que hacer presentes ante su Señor. Otros se apartan de lo malo, tan solo por temor de morir en pecado y tener que soportar después de esta vida el tormento eterno del infierno.

31. Cuan deforme e imperfecto es ese Dios en la forma en que tantos lo imaginan; que injusto, monstruoso y cruel. Reuniendo todos los pecados y crímenes que hayan cometido los hombres, no pueden compararse con la perversidad que significaría el castigo del infierno para toda la eternidad al cual, según ellos, condena Dios a los hijos que pecan. ¿No os he explicado que el atributo mas grande de Dios es el amor ? ¿No creéis entonces, que un tormento eterno sería la negación absoluta del atributo divino del amor eterno ? (164, 33 – 34)

32. Vosotros creéis que el cielo es una región en el infinito y que a ella podéis llegar mediante un sincero arrepentimiento de vuestras faltas, en la hora de vuestra muerte material, confiando en que seréis perdonados en aquel instante y conducidos por Mi al Reino de los Cielos. Eso es lo que vosotros creéis.

33. En cambio yo os digo que el Cielo no es un sitio, ni una región, ni una mansión; el cielo del espíritu es su elevación y su perfección, es su estado de pureza. ¿En quien está el permitiros que penetréis en el cielo, en Mí que siempre os he llamado, o en vosotros que siempre habéis sido tardos?

34. No limitéis mas lo infinito, lo divino. ¿No comprendéis que si el cielo fuese como creéis, una mansión, un sitio determinado entonces ya no sería infinito? Ya es tiempo de que concibáis lo espiritual de una manera mas elevada, aunque vuestra idea no alcance a abarcar toda la realidad, pero que al menos se aproxime a ella. (146, 68 – 69)

La “música” del Cielo

35. Habéis oído que en el cielo los ángeles escuchan eternamente el concierto divino. Si os detenéis ante ese sentido figurado, entonces cuidaos de no creer que también en la gloria se escuchan músicas semejantes a las que estáis acostumbrados a oír en la tierra; quien así piense, habrá caído en un error completo de materialismo; en cambio, el que al oír hablar de la música del cielo y de la dicha de los ángeles al escucharla, piense en la armonía con Dios en el concierto divino, ese habrá estado en la verdad.

36. Mas, ¿Cómo es que hay algunos que no lo entienden así, siendo que cada uno de vosotros lleva en su espíritu una nota del concierto universal? ¿Cómo es que escuchando esta palabra hay quien no la entienda o quien no la sienta o la interprete mal?

37. Oh hijos amados, que sois frágiles en vuestro entendimiento, buscad en la oración la luz. Preguntadme en vuestras meditaciones, que por grande que sean vuestras interrogaciones, Yo desde el infinito os sabré contestar. A mi vez, Yo también os interrogaré, para que entre el Maestro y los discípulos surja la luz de la verdad.

38. La música celestial es la presencia de Dios en vosotros, y en medio de ese concierto vibrará vuestra nota cuando hayáis alcanzado la verdadera elevación, que es la belleza espiritual. Esa es la música celestial y el canto de los ángeles. Cuando sepáis y sintáis así, la verdad resplandecerá en vuestro ser y sentiréis que Dios está en vosotros; la vida os ofrecerá un eterno y divino concierto y en cada una de sus notas descubriréis una revelación.

39. Aún no habéis escuchado las bellas notas en su perfecta armonía, notas dulces algunas veces, vibrantes otras. Si acaso las llegáis a percibir, os parecerán notas vagas que no llegáis a unir, y no habéis podido daros perfecta cuenta de la belleza que ellas encierran. Es menester ir más allá de los sentidos, más allá de las pasiones y de las sombras del materialismo, para llegar a escuchar el concierto de Dios en vuestro espíritu. (199, 53 – 56)

“En casa de mi Padre hay muchas moradas”

40. Mi Obra irá creciendo más y más hasta que al fin todos los espíritus se unifiquen en el cumplimiento de mi Ley y esta morada se convierta en un mundo de perfección. Los que en ese tiempo lo habiten, sentirán palpitar mi amor en todo lo creado y se irán preparando para habitar un mundo mejor. Esta morada será pasajera para vuestro espíritu, él ira a otras regiones, a otros planos del Más Allá, en busca de su perfeccionamiento.

41. Recordad que os dije: “En la casa del Padre hay muchas moradas”. Y en este tiempo de mayor evolución, en el que comprendéis mejor mis enseñanzas, he venido a deciros: “En la casa del Padre hay un número infinito de moradas”. Por lo tanto, no penséis que al partir de este mundo, alcanzaréis la máxima elevación espiritual. No, discípulos. Cuando termine vuestra etapa en este planeta, os conduciré a otras moradas y así os guiaré eternamente en la escala infinita de vuestro perfeccionamiento. Confiad en Mí, amadme y seréis salvos. (317, 30)

42. Es imposible que desde este mundo tratéis de imaginar lo que es y cómo es mi Reino, el Cielo y la Gloria. Quiero que os baste saber que es un estado de perfección del espíritu desde el cual ve, siente y comprende la vida maravillosa del espíritu que hoy no podéis comprender ni concebir.

43. Os digo que ni los espíritus que habitan en planos más altos que aquél en que vivís, conocen la realidad de aquella vida. ¿Sabéis lo que es vivir en el seno del Padre? Cuando habitéis ahí, entonces podréis saberlo. Sólo un vago presentimiento, una leve intuición de aquel misterio cruzará fugazmente por vuestro corazón como un aliciente en vuestro camino de evolución. (76, 28 – 29)

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2. Lebensgeheimnis…Jesus erläutert Himmel, Hölle & Erde ❤️ 2nd Secret of Life…Jesus elucidates Heaven, Hell & Earth

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flagge de  2. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert HIMMEL, HÖLLE & ERDE

2. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert HIMMEL, HÖLLE & ERDE
(9.7.1870)

1. Du hast Mich um drei Worte gebeten, und deren Erklärung dazu, das versteht sich von selbst. Nun, Ich gab dir diese drei inhaltschweren Worte: Himmel, Hölle und Erde. Jetzt wollen wir sehen, was sich aus diesen drei Worten Erhebendes, Erbauendes und Belehrendes für euch und die ganze Menschheit ziehen läßt.

2. Das erste der drei Worte ist das das Größte bezeichnende, so daß selbst ihr bei dessen Aussprache den Ton erheben und die Sprachmuskeln in eine größere Spannung bringen müßt, wollt ihr dieses Wort aussprechen, wie es verdient ausgesprochen zu werden.

3. Wißt ihr aber, was ihr bei diesem Worte eigentlich aussprecht? Nein, das wißt ihr nicht, sondern ihr könnt es nur ahnen; denn sehet, “Himmel” ist und bezeichnet den höchsten Wohnort, als Aufenthalt der höchsten Geister, und auch Meine mehr bleibende Wohnstätte; Himmel ist die höchste Potenz aller Seligkeiten, wo die Geister im reinsten Licht, ohne Leidenschaften, ohne Fehler, ohne anderen als nur Meinen höchsten, Mir eigentümlichen Eigenschaften (siehe Predigt 32: Von den sieben göttlichen Eigenschaften) nachkommend ,sie alle ein Leben der Seligkeit führen, das ihr hier nie begreifen und kaum ahnen könnt!

4. Es gibt zwar auch an diesen Orten verschiedene Stufen der Vervollkommnung; ja die Vervollkommnung hört nie auf, weil Ich stets Neues schaffend, neue Wirkungskreise sich entwickeln lasse.

5. Von dem Himmel aus gehen alle Lebensfunken aus Mir durch Meine größten Engelsgeister bis in die untersten Schichten, wo nur noch ein Funke Meines Ich schwach in schwere Materie eingeschlossen glimmt. In den Himmeln, die weit über alle Hülsengloben und materiell erschaffenen Sonnensysteme hinaus liegen, strahlt ewige Ruhe, ewige Liebe, dort ist – aus Liebe zu Mir Meine Befehle und Wünsche zu vollführen das erste Grundprinzip des hohen geistigen Lebens, Meinen Eigenschaften nachzukommen – die größte Seligkeit.

6. Dort in den höchsten Himmeln, wo ewige Harmonie der Geister ist, don ist auch Einfalt, Demut und die Nächstenliebe in ihrer höchsten Stufe, deren Ausdruck ja Ich Selbst bin.

7. Dort habe Ich Mir Meinen Aufenthalt so eingerichtet, wie es Meinen Gedanken und Wünschen nach in der ganzen Schöpfung sein sollte, und auch wohl nach namenlosen Zeitläufen sein wird, wann alles geistig Verlorene sich wiederfindend, durch Prüfungen geläuten, kämpfend zu Mir zurückgekehrt sein wird.

8. Wenn das der Fall ist, dann werden, wie Ich es schon einmal sagte, alle Welten umgestaltet; denn dann haben sie alle als Prüfungs- und Läuterungs- Schulen ihren Zweck erfüllt und alles vollendet, und müssen natürlich dann für höhere geistige Wesen auch anders eingerichtet und mit größerem Glanz, Pracht und Seligkeiten ausgestattet sein, damit dann eben diese geläuterten Geister wieder neuen Stoff zu ihrer weiteren Vervollkommnung, zu ihrer höheren geistigen Reife finden; denn unendlich ist der Raum, unendlich sind die Stufen der Vollendung, und unendlich bin Ich Selbst – als Höchstes All in allem!

9. Dieser geistige Himmel, wo ewiges, mildes Gnadenlicht aus Mir in alle Geister einströmt, wo die reinsten Harmonien den geistigen Ohren die größte Sehnsucht nach Mir in die Herzen einhauchen, ist der Inbegriff Meiner unbegrenzten Liebe, in Tönen, Farben und Worten ausgedrückt.

10. Dort lebt alles in allem, und jeder sieht sich nur glückselig in der Seligkeit des andern!

11. Die größte Erhebung – sei es im Gebet, im Gedicht oder im Gesang, deren ihr Menschen auf dieser Erde fähig seid, und die euch, wie ihr euch ausdrückt, “bis in die höchsten Himmel erhebt”, und so euch den Vorgeschmack eines besseren Seins bietet – ist dort in Meinen Himmeln die unterste Stufe der Seligkeiten, und zwar als ein bleibendes und kein vorübergehendes Gefühl.

12. Ich kann es euch nicht erklären und noch weniger fühlen lassen – wie es einem Geiste dort zumute ist; denn ihr ertrüget es in irdischer Hülle nicht, und dann würde euch alles auf dieser Erde anekeln, wenn ihr nur eine Sekunde solche Seligkeit in der Erinnerung behalten könntet; auch hier sage Ich es euch nur, um euch anzuspornen, damit ihr begreift, welche Genüsse euch einst erwarten, die dann dem Geprüften zum Lohn für seine Ausdauer und für seine Liebe zu Mir bereit sein werden.

13. Was Ich euch hier von den höchsten Himmeln sage, wo kein Tag mit Nacht, nicht Kälte mit Wärme, nicht Leben mit dem Tode wechselt, wo ein gleiches, stetiges, ewiges Lichtmeer die seligen Geister umgibt und alles ihrer Umgebung beleuchtet, dort ist auch ebenfalls alles Erschaffene der anderen Welten wieder geistig dargestellt, wie zum Beispiel – ihr sehet eine Blume, deren Farbe euer Auge ergötzt, deren Geruch eure Nerven angenehm berührt, aber ihr wißt ihre geistige Bedeutung nicht, ihr kennt nicht ihre geistige Substanz, aus der sie besteht, nicht – was Geistiges in ihren Röhrchen oder Äderchen auf und abströmt als lauter Ausflüsse einer höheren Natur, die von der Sonne, deren Licht die Mutter dieser Blumenfarben und Gerüche ist, bis hinauf zu den höchsten und feinsten Potenzen in Verbindung steht.

14. Seht, diese Blume befindet sich auch in Meinen Himmeln, als geistiger Spiegel alles Erschaffenen; würdet ihr diese Blume dort sehen können in Form nur Licht, in Farbe nur Leuchtfarbe, und ihr Geruch in höchst geistiger Entsprechung ein ewiges Loblied ihres Schöpfers!

15. Dort würdet ihr erst begreifen, was das sagen will – geistige Anschauung und würdet erst recht erkennen, wie stumpf eure Sinne auf dieser Welt sind; aber seid nicht beunruhigt über diesen Zustand eurer Sinne auf dieser Erde, bedenket, nur die weise Hand eures liebevollsten Vaters hat es so eingerichtet, und Seine Zwecke, wenngleich ihr diese hier nicht begreift, noch je sie ganz begreifen könnt, sind doch der Art, daß sie immer die höchste Weisheit und Liebe zum Grunde haben, und daß triftige Ursachen vorhanden sein müssen, daß dies alles euch erst nach langen Kämpfen und Zeiträumen, und auch dann nicht allen, sondern nur einzelnen (ihrer Liebe gemäß), solche Glückseligkeit, zuteil wird.

16. Meine lieben Kinder, wollte Ich euch dies alles auf einmal genießen lassen (was Ich nur denen aufbehalte, die Mich wahrhaft lieben, und also auch mit allem Ernste danach gestrebt haben, Meine Kinder zu werden), so wären ohne Kampf diese unaussprechbar großen Seligkeiten ohne großen Wen und ohne dauernden Reiz; denn ihr hättet solche ja nicht selbst errungen, sondern gleichsam nur geschenkt bekommen, und zwar ohne Mühe, weshalb dann deren Wert nur halb und von kurzer Dauer wäre.

17. Nur was man mit Kraftaufwand erkämpft, das genießt man erst im vollen Maße, wie es dem Verdienste auch gebührt!

18. Ein Fürst oder König, der als Königssohn geboren ist, wessen kann sich dieser rühmen, wenn einst sein Haupt eine Krone ziert? Seid versichert, es ist ihm bei weitem gleichgültiger, als die unter ihm Stehenden es glauben; was ist so ein Geburtskönig gegen einen Menschen, der mit allen Leiden, körperlichen und geistigen, gekämpft, und doch endlich sein Ziel erreicht, das er nie aus den Augen gelassen! Er ist eine Geistesgröße, während der andere vielleicht gar keine Größe, sondern auf seinem hohen Posten manchmal eine wahre Null ist.

19. Deswegen, wer Mein Kind werden will, für das Ich die größten Seligkeiten aufbewahrt habe, der muß sich auch diesen Namen verdienen, dann erst wird er alle Leiden und Kämpfe segnen, die ihn zu der Stufe der Seligkeit führten, wo erst das Geistige alles Seins ihm begreiflich zu werden anfängt, und dort, eben in der Ausführung und Ausübung aller Engelspflichten, die höchste Seligkeit für einen geschaffenen Geist beginnt. Da Ich aber einst gesagt habe, daß jeder Mensch das ganze Universum in sich trägt, so trägt er auch, obwohl im Kleinsten nur, diesen eben beschriebenen Himmel in sich.

20. Bei jeder guten Tat, mit jedem über seine Leidenschaften errungenen Sieg, dringt ein Lichtstrahl dieses kleinen Liebehimmels aus der Sphäre seines Geistes in seine Menschenbrust. Es ist ein vorübergehender Strahl, ein Ahnen, ein Aufjauchzen der Seele, aber (leider) nicht bleibend, es ist nur ein Moment, wo der Geist dem Menschen zeigt, was er in sich trägt, was ihm dereinst wird, wenn er treu aushält auf dem schwierigen Wege des Lebens.

21. Der Geist im Menschen läßt der Seele nur ein sanftes Nachwehen davon zurück, sonst nichts. Der Strahl aus den Himmeln war nur ein Mahnruf, der sagen will:

22. Wanke nicht und harre aus! Einst wirst du bleibend haben, was hier mit Blitzesschnelle nur an dir vorüberstreift!

23. Deswegen nicht verzagt, Meine Kinder, der Himmel steht euch offen. Soweit es eure körperliche und geistige Konstitution erlaubt, lasse Ich euch denselben auch manchmal fühlen, um euch aufzumuntern. Mehr könnt ihr ja nicht ertragen, und würde auch einer von euch imstande sein, mehr zu ertragen, so wäre er inmitten der andern Menschen unglücklich, und statt mit Eifer auf seiner Bahn fortzuschreiten, würde Ermattung und Verzweiflung ihn zu Boden drücken. Deswegen bedenket, daß Ich, euer Vater, alles wohlweislich so gestellt habe, wie Meine Kinder es ertragen und auch Nutzen davon ziehen können.-

24. Jetzt wollen wir zur Hölle übergehen.

25. Was Ich euch von den Himmeln gesagt habe, ungefähr dasselbe könnt ihr von der Hölle annehmen, aber – wie es sich von selbst versteht im entgegengesetzten Sinne.

26. Ich werde euch aber von der Hölle, ihrer Einrichtung und Beschaffenheit nicht soviel kundgeben, weil es Mir Selbst kein Vergnügen macht, an sie zu denken, und auch wenig Nutzen bringt, sie genau beschrieben zu haben. Euch genügt zu wissen, daß sie wirklich besteht, und zwar zu Meinem und eurem Schaden. Doch, um euch wenigstens etwas von diesem Gegensatz Meiner Himmel zu sagen, so will Ich euch bloß andeuten, daß sie besteht, und zwar ebenfalls in mehreren Abteilungen und Stufen, welche so die Bosheit in verschiedenen Graden vorstellen, in deren Zentrum der Sitz des Satans selbst ist!

27. Der Satan, als personifiziertes Böse, ist als Gegensatz zu Mir der Ausdruck aller Leidenschaften, die Meinen Eigenschaften entgegengesetzt sind; so zum Beispiel, indem Ich aus Liebe alles erhalten will, möchte er aus Haß gegen alles Geschaffene – alles zerstören, weil es erstens von Mir geschaffen, und zweitens, weil es überhaupt geschaffen ist.

28. Er würde, ginge es nach seinem Willen, stets Geschöpfe aller Gattung erzeugen, nicht aber um sich an ihrem Bestehen, sondern nur um sich an deren Zerstörung wieder (satanisch) zu freuen, und sodann wieder neu schaffen, um das Spiel stets von vorne anzufangen.

29. Seine untergeordneten Geister, die von Mir als lebende Wesen erschaffen, sich so weit verfinsterten, daß sie nur an der Finsternis eine Freude haben, wie Meine Engel am Licht, sind je nach der Intensität ihrer Bosheit dem Satan näher oder ferner gestellt und in verschiedenen Abteilungen in und auf der Erde verteilt, wo sie ihren (teuflischen) Vergnügungen nachjagen, sich bestrebend – ihrem Herrn zu gleichen soviel als möglich, und so haben sie die größte Freude, wenn sie durch alle möglichen Vorspiegelungen die Menschen vom guten oder bessern Wege abwenden, und sie auf ihre breite Heerstraße bringen können.

30. Da in ihnen wie in ihrem Herrn nur satanische Liebe ist, so freut es sie, dieselbe auch in die Herzen der Menschen einzupflanzen, die ihren Einflüssen Gehör geben wollen. (Näheres hierüber lese man in Predigt Nr.15: “Jesus treibt einen Teufel aus”)

31. Dort ermangeln sie nicht, ihren Opfern die Welt und ihre Vergnügungen so angenehm als möglich vorzustellen, ihnen nur an List, Trug, Wollust und allen niedrigen Leidenschaften Geschmack einzuprägen und sie so reif zu machen, ihre würdigen “Brüder” zu werden.

32. Ihr werdet mich fragen – “aber wie konntest Du, Schöpfer, denn so mächtige Horden böser Geister nebst ihrem Herrn fortbestehen lassen? Warum vernichtest du nicht mit einem Machtspruch solche Wesen, die den sanften Trieben Deiner Liebe und Deiner göttlichen Eigenschaften so entgegenstehen, und noch dazu – warum hast Du sie gerade in und auf die Erde gebannt, während doch Millionen anderer Erden und Sonnen in der Unendlichkeit umherkreisen, deren Bewohner ungestört ihrem Besserungs und Läuterungswandel entgegengehen können, ohne solcher Plage ausgesetzt zu sein, und nur wir, die Du uns ,Deine Kinder nennest, derentwegen Du gerade auf diesen kleinen Erdball gekommen bist, daselbst ihretwegen gelitten und geduldet hast, warum sind denn gerade wir diejenigen, die auf einer Seite die Bevorzugten, auf der andern Seite aber gerade die am meisten Geplagten und allen Verführungen und Versuchungen ausgesetzt sind?”

33. Meine lieben Kinder, dieser Vorwurf, den ihr Mir da macht, ist von eurer Seite, als von Menschen dieser eurer Erde gedacht, ganz natürlich, und Ich muß Mich bei euch deswegen rechtfertigen, damit ihr, wenngleich der Anschein nicht dafür zeugt, doch erkennt, daß Ich stets der liebevollste und gütigste Vater bin, und alles nur zu eurem Besten von jeher angeordnet habe, und auch stets alles zum Wohle Meiner Kinder leiten werde.

34. In einem früheren (dem vorstehenden) Worte tat Ich schon Erwähnung von einem gefallenen Engel, der auch eine Unzahl anderer Geister in seinem Falle mitzog und in der “Haushaltung” (Jakob Lorber: “Die Haushaltung Gottes”. Die Urgeschichte der Menschheit, 3 Bde.) erklärte Ich euch auch, daß dann aller Stoff aus seinem ganzen Seelischen, in Parzellen geteilt und in die Materie gebunden, von ihm genommen ist und nun auf der Vervollkommnungsstufe nach und nach wieder zu Mir zurückkehrt (Wie es in “Die zwölf Stunden” in den zwei letzten Stunden im klarsten Bilde gezeigt ist); ferner, daß alles Geborene auf Erden, sofern nicht Geister von anderen Welten zum Probeleben behufs Erreichung Meiner Kindschaft hierher verpflanzt wurden, alles übrige Teile von dem Gefallenen sind, die dann auch den nämlichen Weg wie alle in die Materie gebundenen Geister machen müssen.

35. Ferner sagte Ich noch, daß eben dieser gefallene Engelsgeist dorthin verbannt wurde, wo eben Meine Pflanzschule für Meine Himmel ist, in die Erde, daß er dort am meisten wirkt, zum Trotze gegen Mich und Meine Anordnungen.

36. Sehet, dieses alles habe Ich euch schon früher erklärt, und auch das “Warum” – warum gerade da die größten Versuchungen und Gefahren sein müssen, wo Geister und Seelen es sich zur Aufgabe gemacht haben, Mein Reich zu erwerben und mitten durch Hölle und Verdammnis das Kreuz der Duldung und der Liebe zu Meiner Ehre und zur Schande Meines großen Gegners zu tragen; und daß trotz aller Verführungen und aller so scheinenden (scheinbaren) Annehmlichkeiten, mit denen der Satan seine künftigen Zöglinge überhäuft, um sie in sein Netz zu ziehen und später jede Vergnügung und jede Annehmlichkeit mit tausend Qualen der Hölle zu vergüten, es doch Seelen gibt auf dieser Erde, die allen seinen Versuchungen Trotz bieten, allen seinen großartigen Versprechungen den Rücken kehren, unter Leiden und Kämpfen das Banner des Glaubens, der Demut und der Liebe hochhalten und einst nicht ihm, sondern ganz allein Mir angehören wollen! –

37. Als der Satan sich von Mir trennte, mußte Ich ihm und seinem ganzen Gefolge die eigene Freiheit belassen, die jeder Geist haben muß, um als freier Geist Meiner je würdig werden zu können.

38. Die Umkehr zu Mir muß von innen her und aus freien Stücken, nicht mit Zwangsmaßregeln geschehen; ebendarum muß Ich das Gebaren dieses Meines größten Gegners nebst seiner Brut geschehen und sie schalten und walten lassen, wie sie wollen, so lange sie nicht Meine festgestellte Ordnung beeinträchtigen.

39. Daß aber von alledem, was sie tun, das Resultat immer gerade das Gegenteil und das Entgegengesetzte zur Folge hat von dem, was sie bezwecken wollen, das ist der Triumph der guten Sache, da auch das Böse, ja das Ärgste, was die Schöpfung aufzuweisen hat, nur zu seiner (und ihrer) eigenen Besserung und zur Weiterbeförderung des Guten im allgemeinen beitragen muß und kann.

40. Ebendeswegen ist der Satan auch mit seinem Reich dorthin verbannt, wo ihm Gelegenheit gegeben ist, alles zu versuchen, was ihm nur möglich, um seine Lebenstheorie gegen die Meinige geltend zu machen; ja, es wurde ihm sogar erlaubt, Mich Selbst während Meines Erdenwandels persönlich zu versuchen, der Ich nicht ein geschaffener Geist, sondern der Schöpfer alles Geschaffenen (und seiner selbst) war. Weil Ich ihm nicht aus dem Wege ging, als er Mich als Mensch, allen menschlichen Leidenschaften ausgesetzt, antraf (siehe “Die Jugend Jesu” (Das Jakobusevangelium), Kap. 299), so wagte er auch an dem Allerhöchsten den Versuch, welches ihm auch zugelassen wurde; – doch mit welchem Erfolg, das wisset ihr, damit er dann im Großen wie im Kleinen mit der Zeit erkennen möge, daß all seine Mühe umsonst ist, und er durch so viele Zeitläufe vergeblich Widerstand geleistet hat, und zwar gegen Denjenigen, welcher ihn erschuf, und Der, wenn er heute reuig zurückkehren wollte, ihn mit offenen Armen wie einen “verlorenen Sohn” aufnehmen würde, so wie Ich es euch in den Zwölf Stunden schon einmal kundgegeben habe, wie es nicht auf einmal, sondern nach und nach geschieht und auch geschehen wird.

41. Was Ich von Meinen Himmeln sagte, daß ein jeder Menschengeist sie im Kleinen in sich trägt, ebenso ist auch der Keim der Hölle oder die Lust zu sündigen und gegen Meine Ordnung zu handeln, oder die Hölle im Kleinen in eines jeden Menschen Brust.

42. Sie ist deswegen dort, weil Tugend ohne die Erkenntnis ihres Gegensatzes, das Laster, keine Tugend und Liebe ohne das Entgegengesetzte keine Liebe wäre! Wäre nicht die Finsternis, ihr wüßtet das Licht nicht zu schätzen, wäre nicht der erstarrende Eindruck der Kälte, ihr begriffet nicht das Wohlgefühl der nach und nach einfließenden Wärme.

43. Es mußte also, wo Meine “Kinder-Pflanzschule ist, auch die Schule der Überwindung und Bezähmung aller Leidenschaften sein!

44. Was wäre das Leben ohne Kampf? Ein einförmiges Dahinschwinden der Zeitabschnitte, ohne sich dessen bewußt zu sein, wie einer kommt und der andere geht. Das Leben hätte keinen Zweck, keine Würze!

45. So wie das Salz in allen euren Speisen, in allen Kräutern, Metallen, Pflanzen, selbst in der Luft und auch in eurem Magen wegen der richtigen Verdauung einen wichtigen Bestandteil ausmacht, der zum Leben reizt und dieses eben durch solchen Reiz fördert, – ebenso ist das Salz des geistigen Lebens, die Versuchung oder die Tendenz (Neigung), anders zu denken und anders zu handeln, als man eigentlich tun sollte. Eben durch diesen Gegensatz oder dieses Anreizmittel wird der bessere Teil eures Ich gekräftigt, das körperliche und geistige Leben in euch wird durch diese Nahrung erhalten, sein Fortbestand befestigt und der Genuß erhöht, wieder eine neue Stufe der Vervollkommnung errungen zu haben, und zwar – mit Kampf und durch Entsagung errungen zu haben, während ihr im Gegenteil bei dem Fortschreiten ohne Hindernisse euch des Fortschrittes gar nicht bewußt wäret.

46. Wenn die Sonne des Morgens die ersten Strahlen über die Fluren eurer Erde herniedersenkt, wie jauchzt ihr die ganze lebende Natur entgegen! Alle Wesen, jedes in seiner Art zwitschert, girrt oder sumset seinen Lobgesang dem Licht und seinem Geber entgegen; selbst der Tautropfen, der am Blatt einer Moospflanze hängt, bekleidet sich mit Diamantenschimmer, spiegelt die große über ihm gewölbte Licht-Halbkugel ab und leuchtend freut er sich gleichsam des nach der Finsternis wiederkommenden (Tages)Lichtes! – und warum? – weil von einem Abend bis zum nächsten Morgen die Nacht oder Finsternis alle lebenden Kreaturen den Wert des Lichtes fühlen ließ!

47. So ist es auch in geistiger Hinsicht! – Das süße Bewußtsein geistiger Liebe, geistigen Fortschritts und geistigen, höheren Seelenlebens erkennt die Seele eines geschaffenen Wesens erst dann, wenn sie die Abgründe und Irrwege kennenlernte, welche ihr auf ihrem Prüfungswege drohen; erst dann, wenn die Seele eine kleine Stufe errungen hat, freut sie sich derselben und erneuert alle Kräfte zur Gewinnung einer nächsten; und so steigt der Reiz, der Genuß und die Seligkeit (siehe Predigt 37) nicht so sehr mit dem besseren Zustande, den man errungen, sondern wegen der Hindernisse, die man besiegt hat.

48. Seht ihr, Meine Kinder, was wären alle Himmel ohne die Hölle! Wie viel entbehren andere Geschöpfe in andern Sonnen und Erden an Seligkeit, die nur Meinen Kindern vorbehalten ist, weil die andern Geschöpfe in andern Sonnen und Welten nur Licht und wenig oder gar keine Finsternis kennen.

49. Habt ihr Mir nun noch Vorwürfe zu machen, warum die Hölle so nahe bei euch und sogar in euch liegt? Oder möchtet ihr nicht, Mir dankend, vielleicht Mich um mehr Hölle bitten, damit ihr noch mehr kämpfen, noch mehr leiden könntet, nur um den Namen “Meine Kinder” in reicherem Maße zu verdienen?!-

50. Seid deswegen ruhig, Ich weiß, was euch zur Probeschule not tut, verlanget nicht mehr, als euch von Mir gegeben wird, und seid versichert, ihr habt genug mit dem (siehe Predigt 37), was Meine liebende Hand euch auferlegt; wäre es mehr, so würde es eine strafende Hand sein, und diese habe Ich als euer Vater nicht! (Man denke an “Abedams Fliege” in “Haushaltung Gottes”. II, Kap.14, 22, und an die siebente Bitte des Vaterunsers)

51. Jetzt habe Ich euch also gezeigt, wie selbst das ausschließliche Böse, ja Böseste in der ganzen Schöpfung, mit seinem Treiben und Tun doch von Mir zum Segen alles Lebenden verwendet und ausgebeutet wird, und wie der Satan mit seinen Gehilfen, statt Mir zu schaden, im ganzen gerade zum größten Segen beitragen muß! (Wie der Teufel im “Faust” sagt: Ich bin ein Teil von jener Kraft, die Böses will – und Gutes schafft.)

52. Jetzt wollen wir also zu eurem Wohnort, als dem dritten, oben gegebenen Wort “die Erde” übergehen, damit ihr auch da wieder die Liebe und die weise Umsicht eures Vaters in ihrer ganzen Herrlichkeit sehen mögt!

53. Beim Aussprechen des Wortes “Himmel, wo ihr eure Stimme erhöhen und bei dem Worte “Hölle” dieselbe vertiefen müßt, werdet ihr schon bemerkt haben, daß zur Aussprache eines jeden dieser Worte eine andere Muskelbewegung im Sprachorgan stattfindet, und sehet, bei der Aussprache des Wortes “Erde” ist diese Muskelbewegung wieder verschieden, indem ihr dazu den Mund breit öffnen müßt. (Drei verschiedene Tonarten.)

54. Sehet, es ist beim Aussprechen dieser drei Wörter in eurer Sprache und den dazu gehörenden Bewegungen des Sprechorgans alles so geordnet, daß Geister, die die Entsprechungsformeln der Schöpfung besser kennen als ihr, in den Bewegungen der Muskeln im Munde schon alles aufgeschrieben und aufgezeichnet finden, was das eine oder andere ausgesprochene Wort zu bedeuten hat.

55. Bei dem Wort “Himmel habt ihr gesehen wie die Erhebung der Stimme mit der näheren Beschreibung desselben zusammenhängt, bei dem Worte “Hölle”, wo der Mund bei der Aussprache gleich einer Höhle geschlossen werden muß, wird euch die enge Verbindung dieser Muskelbewegung und der Beschreibung der Hölle nicht entgangen sein, wo noch nebenbei das Wort “Himmel” mit dem Aufblick nach oben und das der “Hölle” mit dem Blick nach unten – und gewiß nie nach oben – und endlich “die Erde” mit der Öffnung des Mundes in der Breite gerade vor sich hin ausgesprochen wird.

56. Die ersten beiden haben wir erörtert, jetzt bleibt uns nur noch das letzte breitausgesprochene Wort und dessen geistige Entsprechung und die Erde selbst als euer Aufenthalt übrig, um sie einer näheren Betrachtung zu unterziehen.

57. Daß (man) zu dem Wort “Erde” den Mund breit dehnen, ja daß man beim Aussprechen dieses Wortes die Lippen in die Höhe ziehen und die weißen Reihen der Zähne zeigen muß, bedeutet, daß bei der geistigen Bedeutung der Erde, wie dort die Lippen als Vorhänge in die Höhe gezogen und die Zähne gezeigt werden, bei der Erde im geistigen Sinne das Weichere, nämlich das Fleisch zurückgezogen und die festeren, kompakten Teile – das Moralische, oder die Zähne – in Anbetracht zu ziehen sind.

58. Nun sehet, Meine lieben Kinder, in der geistigen Entsprechung bedeuten die Zähne, als feste, knochenartige Teile, den bleibenden und ersten Halt, im Menschen sowohl als in der Erde, der – erstens – dem Angesicht des Antlitzes eine schöne Form gibt, die das moralisch Schöne dem ganzen Äußeren des Menschen, und zweitens in der Erde selbst als Körper, seine innere Lebenskraft, die Schöne der Oberfläche der Erde erzeugt.

59. Die Zähne bedeuten nebenbei auch noch das Moralisch-Seelische, das erste geistige Verdauungsorgan, das im weltlichen Leben das Gute vom Schlechten sondern sollte; und wie im Munde zum Zerquetschen der Speisen durch die Zähne das Salz im Magensafte des Speichels sich dazumischt, ebenso ist das Salz entsprechend der Reiz, stets gegen das Gute zu handeln. Und diesem Reiz entgegenzukämpfen und darin am Ende auch zu siegen, ist eure Hauptaufgabe.

60. Hier, auf dieser Erde empfanget ihr alles gemischt, Gutes mit Schlechtem, Liebe mit Haß, und Leben mit Tod; das heißt, es wechselt beides leicht miteinander, oder es verkehrt sich jedes leicht in seinen Gegenpol.

61. Habt ihr genug Kraft, um das Böse und Schlechte auszuscheiden, so kann das Böse, sooft es auch an euch herantritt, in eurer Seele doch keinen bleibenden Eindruck machen, und im Jenseits gänzlich verschwindend, wird nur das Gute euer eigentlicher Wert sein!

62. Daß ihr beim Aussprechen des Wortes “Erde” euren Mund breit in horizontaler Richtung öffnen müßt, bezeichnet in Entsprechung, daß eure Erde in geistiger Hinsicht, obwohl körperlich klein, weit über alle Sonnengebiete, ja bis zu Meinen Himmeln reicht; indem dieser kleine Planet erstens der Wohnort Meiner Kinder, und zweitens auch der Meinige ward, wo Ich durch Leiden und Sterben den Sieg über das Böse errungen habe.

63. Würdet ihr diese Geistersprache etwas besser kennen, ihr würdet in jedem Wort, das auf Mich bezug hat, den wichtigen und weit größeren geistigen Sinn entdecken und euch nicht mit dem Verständnis des Wortes – gleich der Rinde – begnügen, sondern an dem inneren Gehalte mehr Freude und Glückseligkeit empfinden, als euch je in den Sinn gekommen ist.

64. Ihr würdet nebenbei dann auch finden, daß ein jedes Volk, je nachdem es in seiner geistigen Stufe hoch, höher oder am höchsten steht, sich in seinen Mich bezeichnenden Worten und Ausdrücken offenbaren wird, oder glaubt ihr denn, die Sprachen sind erfunden worden, wie es eure Sprachforscher nachzuweisen glauben? O da seid ihr in großer Irre!

65. Die Worte sind nicht immer mit den erfundenen Gegenständen und neuen Bedürfnissen eines Volkes gemacht worden, sondern die Sprache – als ein geistiges Produkt – ging stets parallel mit der geistigen Anschauung eines Volkes. Ihr könnt es ja selbst aus der Geschichte der Nationen sehen, wie mit dem geistigen Steigen oder Sinken einer Nation ihre Sprache ebenfalls sich erhob oder sank und mit dem Aufhören einer Nation auch ihre Sprache (als lebend) ganz erlosch.

66. Die Sprache ist der Ausdruck der Seele (Das Auge desgleichen der Spiegel der Seele, daher die Verwandtschaft der Mund und Augensprache), je höher und schöner die Sprache, desto größer die Intensität ihrer Ausdrücke, was aber nur Geister zu würdigen wissen, oder Geweckte durch Meine Liebe und Gnade, die dann hinter den verschiedenen Wendungen der Mund und Kehlmuskeln, zwischen den zwitschernden, schnalzenden, trillernden und pfeifenden Tönen, die so und so zusammengestellt das eine oder andere Wort ausmachen, einen höheren, geistigen Sinn entdecken, der euch wie Hieroglyphen eines verlorenen Paradieses unbegreifbar geworden ist!

67. So ist die Erde auch darin verschieden von vielen anderen Welten. Während in diesen nur eine Ausdrucksweise (Sprache) herrscht und alle Geschöpfe nur einen und denselben Weg gehen, gibt es auf der Erde Tausende von verschiedenen Sprachen, als Abarten einer einzigen (Wie es viele verschiedene Nationen gibt, als Abkömmlinge eines einzigen Menschenpaares); und so ist auf diese Art dem Bewohner dieser Erde neben vielen Prüfungen seiner Geduld und Ausdauer noch diese auferlegt, daß er, wenn er mit den Brüdern anderer Nationen verkehren will, er ihre Sprache erlernen muß, um ihnen begreiflich zu machen, was er denkt und fühlt, oder will er von seinem fremden Bruder etwas erlernen oder ihm selbst etwas kundgeben, er sich in jener Sprache verständlich machen muß.

68. Soweit ihr die Erde betrachtet, von den wildesten Völkern bis auf euch zivilisierte Nationen, so seht ihr die kleine Erde mit ihren unruhigen Geistern sich über alles Bekannte ausbreiten. Freilich ist auch überall beim Haufen der Eigennutz der Haupthebel; allein dieses führt doch die Völker zusammen, da lernen sie sich kennen, einer den andern schätzen und lieben.

69. Die Forschenden in der Natur, in den Sternen, im Innern und auf der Oberfläche der Erde, geben ihre Erkenntnisse der Menschheit als Gemeingut hin, was Ich aus Gnade den einzelnen finden ließ; sie vollführen, auch ohne es zu wissen, nur Meine, und nicht ihre Pläne, und so erziehe Ich die Seelen dieser Erde, welche einst auf kurze Zeit auch Mein Aufenthalt war, zu einem besseren Leben.

70. Jetzt eilen die Gedanken der Menschen mit Blitzesschnelle von einem Pol zum andern, und sie selbst rollen auf eisernen Wegen gleich einer Windsbraut von einem Ort zum andern.

71. Die Wege sind von Eisen und die meisten darauf Fahrenden haben auch das Herz von Eisen (wenigstens für ihre Menschenbrüder); aber das tut nichts zur Sache. Meine Zwecke werden doch durch die schnelle Verbindung von Städten und Dörfern und dem Zusammenkommen der darin wohnenden Menschen mehr gefördert, als alle Eisenbahnbauer und Eisenbahnbesitzer glauben.

72. Hier habe Ich – Himmel, Hölle und Erde, oder geistig gut, böse oder materiell denkende Menschen in einem Wagen oft zusammengestopft. Beim Einsteigen waren sie noch so ziemlich in ihrer Meinung ein jeder für sich, beim Aussteigen hat vielleicht die Hölle sich an dem Himmel und der Erde einen bleibenden Funken der Belehrung aus der Unterhaltung herausgezogen, der (dem Betreffenden) in seinem ganzen Leben nicht mehr aus dem Sinn kommen wird.

73. So vollführe Ich Meine Pläne, auch dieses zusammen Fahren benutzend, – was früher durch starr abgegrenzte Kreise getrennt war, da lasse Ich Vergessenheit der Vorurteile eintreten, und wenngleich Eigennutz, der Trieb nach Genuß und Geld das Veranlassende ist, warum die Menschen zusammenkommen, in andere Länder reisen, sich Gefahren aller Art aussetzen, so habe dann Ich doch auch Meinen Zweck erreicht, nämlich den Zweck der Verbrüderung. Jetzt gehört nur noch ein mächtiger Stoß und geistiger Impuls dazu, und die Menschen stehen wie Brüder da, vereint, Mir als dem Ewigen Hirten zu folgen! (Siehe Predigt Nr. 8) Dann ist die geistige Bedeutung der Erde auch erfüllt, – dann ist die Zeit, daß Ich persönlich unter euch wiederkommen werde, nachdem die Widerspenstigen entfernt, und nur die Willigen geblieben sind.

74. Und so, Meine lieben Kinder, sehet ihr, wie Himmel, Hölle und Erde, im Großen wie im Kleinen, nur den Zwecken der Liebe, der Grund-Idee Meiner Schöpfung folgen müssen.

75. Rechnet jedoch nicht nach Jahren, bei dem was Ich soeben euch hier sagte, bei Mir gibt es keine Zeit! Ich kenne weder Tag noch Nacht, um Zeitabstände zu messen, bei Mir ist es stets Tag, stets glänzt die Sonne der Liebe, die allen leuchtet und leuchten wird, bis alle den Weg zu Mir, ihrem liebevollsten, gütigsten Vater, gefunden haben werden.

76. Jetzt glaube Ich, daß auch du mit dieser Beigabe zufrieden sein kannst; sie ist wieder eine Leuchte in den großen Tälern Meiner Schöpfung. Bedenket es wohl, welche Liebe und Gnade Ich euch angedeihen lasse, daß Ich euch soviel geistiges Brot reiche, damit ja kein Zweifel in eurer Brust mehr aufsteigen möge, als wäre nicht alles, was ihr sehet – von Vaters Hand! Die zum Troste mit Meinem Segen! Amen!

=> Wo befinden sich Himmel & Hölle

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2nd Secret of Life – Jesus elucidates HEAVEN, HELL & EARTH
9 July 1870

Y OU asked Me for three words and, it goes without saying, for their explanation. Well, I gave you these three significant words: heaven, hell and earth. Now we will see what can be extracted from these three words that may be elevating, edifying and instructive for you, as well as for mankind as a whole.

The first of the three words signifies the greatest, so that even you, when saying it, must raise your voice and lend greater tension to your vocal cords, if you want to pronounce this word in the manner it deserves to be pronounced.

Do you know what you really utter when pronouncing this word? No, you do not know it but can only surmise; for look, “Heaven” is and signifies the highest abode, as dwelling of the highest spirits, and also My more permanent abode. Heaven is the sum total of all beatitudes, where all the spirits in the purest light, without faults, striving only for My sublime personal attributes, lead a life of bliss which here you cannot ever understand and hardly ever imagine.

There are certainly in these places various degrees of perfection. Indeed, the process of perfecting never ceases since I, continually creating something new, allow new spheres of action to develop.

Issuing from heaven, all the life-sparks out of Me travel via My greatest angel spirits to the lowest strata where only a spark of Myself dimly glimmers, encased in heavy matter. In the heavens, which lie far beyond all the shell globes and materially created solar systems, eternal peace and eternal love are radiating and, since the first fundamental principle of the sublime spiritual life is to imitate My attributes and out of love for Me to fulfill My commands and wishes, the highest bliss is reigning there.

In the highest heavens, where eternal harmony of the spirits prevails, there are also simplicity, humility and neighborly love in their highest perfection, the expression of which I Myself Am.

There I have arranged My abode, as it should be in accordance with My thoughts and wishes in the whole of creation and as it will be after countless eons, when all that is lost spiritually, having found itself, and purified by trials, through conflicts will have found its way back to Me.

Once this is the case, all the worlds, as I have once said, will be transformed. For then they all have as schools of trial and purification fulfilled their purpose and accomplished everything. Of course, for higher spiritual beings they must then be differently arranged and equipped with greater radiance, splendor and beatitudes, so that these very same purified spirits will find new material for their further perfection, their higher spiritual maturity. For infinite is space, infinite are the grades of perfection, and infinite Am I Myself – as the supreme All in all!

This spiritual heaven, where eternal, mild light of grace out of Me flows into all spirits, where the purest harmonies breathe into the spiritual ears and hearts the greatest longing for Me, is the quintessence of My unlimited love, expressed in sounds, colors and words.

There, all live in all, and every one is only happy in the happiness of another!

The greatest exaltation, be it in prayer, in poetry or in song, of which you human beings on this earth are capable and which, as you express it, “carries you to the highest heavens, affording you a foretaste of a better existence – there in My heavens it is the lowest degree of bliss, and that as a permanent, not a transient sensation.

I cannot explain and even less make you feel what a spirit feels there. For you could not bear it in your earthly body and everything on this earth would fill you with disgust, if you could retain in your memory but one second of such bliss. This again I tell you only to encourage you so that you may understand what beatitudes await the sorely tried as reward for his perseverance and his love for Me.

As I am telling you here of the highest heavens where day does not alternate with night, cold with warmth or life with death, where an even, permanent, eternal sea of light surrounds the blissful spirits, lighting up everything around them, there everything created on other worlds is in turn displayed spiritually. For instance, you see a flower whose color delights your eye, whose scent pleases your nerves, but you do not know its spiritual meaning, its spiritual substance, the Spiritual flowing up and down in its tiny tubules or veins, all emanations of a higher nature, beginning with the sun whose light is the mother of these floral colors and scents, up to the highest and most refined potencies.

You see, this flower is also found in My heavens, as spiritual reflection of all that is created. If you could see this flower there – its form only light, its color only radiance, and its scent in the highest spiritual correspondence an eternal hymn of praise to its Creator!

Only there would you understand what spiritual contemplation means, and only then realize how dull your senses are in this world. However, do not worry about this state of your senses while on this earth; remember, only the wise hand of your most loving Father has arranged it so, and although you do not, and cannot ever, wholly understand His aims, they are always based on the highest wisdom and love, and there must be grave reasons for the fact that all this bliss will be yours only after long conflicts and periods of time, and even then not for all, but only for some (according to their love).

My dear children, if I allowed you to enjoy all this at once (which I reserve only for those who truly love Me and have striven in all earnest to become My children), without conflict these inexpressibly great beatitudes would be without great value and permanent attraction, for they would not have been your own achievement but only a gift, so to speak, without any effort on your part, and would only have half the value and be of short duration.

Only what is gained by effort is enjoyed in full measure, as a due reward for merit!

What merit has a prince or king born as the son of a king once his head is adorned by a crown? You can be assured it is of far less importance to him than those of lesser rank believe. What is such a hereditary monarch compared to a man who, having battled against all adversities both physical and spiritual, has finally reached his goal, which he has never lost sight oil The latter is a spiritual giant, whereas the other perhaps amounts to very little and is sometimes despite his exalted station a mere non-entity.

For this reason, whosoever wants to become My child for whom I have reserved the greatest bliss, must earn this name, and only then will he bless all the sufferings and conflicts which led him to that degree of bliss where he begins to have an inkling of the spirituality of all existence and where, in the very fulfillment and performance of all the duties of an angel, the higher bliss for a created spirit begins.

As I once said that every human being carries the whole universe within him, he also carries, albeit on the smallest scale, this now described heaven within.

With every good deed, with every victory gained over his passions, a ray of light of this little love-heaven from the sphere of the spirit penetrates into his heart. It is a transient beam, a foreknowledge, a shouting of the soul for joy, but (alas) not permanent. It is only a moment when the spirit shows man what he carries within, what will one day be his, if he faithfully perseveres on the difficult roads of life.

The spirit of man leaves to the soul only a gentle after breeze of it, nothing else. The ray from the heavens was only a warning call, meaning:
“Do not waver, but endure! One day you will have for ever what here only rushes past you with the speed of lightning!”
So do not despair, My children! Heaven is open to you! In order to encourage you, I let you feel it sometimes, as far as your physical and spiritual constitution allows. More you cannot bear; and if one of you were capable of bearing more, in the midst of the other people he would then be unhappy and instead of pursuing his course diligently he would be overcome by weariness and despair. Therefore, remember that I, your Father, in My wisdom have arranged everything in such a way that My children can bear it and profit from it. Now let us turn to hell. What I have told you about heaven, more or less the same you can assume of hell, but – it goes without saying – in the opposite sense.

I shall not tell you so much about hell, its organization and nature because it gives Me no pleasure to think of it and it is of little benefit to have it described in detail. Suffice it for you to know that it really exists, and that for My and your disadvantage. However, in order to tell you at least something about this contrast to My heavens, I will merely hint at its existence, that is, also in several departments and gradations, representing evil in various degrees, in their midst the residence of Satan himself.

Satan, as personified evil, in contrast to Me, is the personification of all passions, which are opposed to My attributes. Whereas I, for instance, out of love endeavor to preserve everything, he wants to destroy everything, out of hatred against everything created, firstly, because it is created by Me and, secondly, simply because it is created.

If he had his way, he would continually create beings of every kind, however, not in order to rejoice in their existence, but to rejoice (satanically) in their destruction, then again, resuming the game, begin to create anew.

His subordinate spirits who, created by Me as living beings, became so dark that they only enjoy the darkness, just as My angels enjoy the light, are according to the intensity of their wickedness closer to, or further from, Satan and in various sections placed in and on the earth. There they pursue their (devilish) pleasures, striving to emulate their master as much as possible; and so it is their greatest pleasure under all possible kinds of pretences to turn mankind from the good or better path and onto their wide highway.

Since in them as well as in their master there is only a satanic love, they take pleasure in planting the same also into the hearts of those who are willing to listen to them.

There they do not neglect to describe to their victims the world and its pleasures as agreeable as possible, to engender in them a taste for cunning, deceit, lust and all low passions, thus making them ready to be their worthy “brothers”.

You will ask Me: “But how can You, the Creator, allow such mighty hordes of evil spirits and their master to continue to exist? Why do You not with one word of command destroy such beings who are so opposed to the gentle drawing of Your love and Your divine attributes, and besides – why did You banish them into and onto the earth of all places, while millions of other earths and suns are orbiting around in infinity, whose inhabitants can take to their roads of betterment and purification unhindered, without being exposed to such torment? Why is it only we, whom You call “Your children’, for whose sake You came down to this small globe, where You suffered for their sake; why are we the ones who are on the one hand the privileged, but on the other hand the most severely tried and exposed to all seductions and temptations?”

My dear children! This complaint made by you as people of this your earth is, seen from your side, quite natural and I have to justify Myself for it so that you, although it does not look like it, nevertheless recognize that I Am always the most loving and benevolent Father, have at all times arranged everything only for your benefit and shall always conduct everything for the welfare of My children.

In an earlier (the preceding) word I have mentioned a fallen angel who pulled along an uncountable number of other spirits in his fall. In “The Household of God” I explained to you also that then all his soul substance was taken from him, divided into particles and bound in matter, and is now returning to Me gradually on the road of perfection; furthermore, that all those born on this earth, except for spirits from other worlds, who had been transplanted here in order to become My children, are parts of the fallen one that also have to take the same road as all spirits bound in matter.

I also said that this very same fallen angel spirit was banned to where My plant nursery for My heavens is located, namely, into the earth, and that he is there most active, in opposition to Me and My ordinance.

Look, all this I have explained to you earlier, and also the “why” – why the greatest temptations and dangers must be exactly where spirits and souls have taken on the task of attaining to My Kingdom, carrying right through hell and damnation the cross of suffering and love in My honor and to shame My great adversary; and that despite all seductions and seeming comforts heaped upon his future pupils by Satan, so as to ensnare them, while later making them pay for every pleasure and every comfort with a thousand torments of hell, there are still souls on this earth who defy all his temptations, turn their back on all his grand promises, do not want to belong to him but solely to Me and amid suffering and conflict hold high the banner of faith, humility and love!

When Satan apostatized from Me, I had to leave him and his whole following their individual freedom, which every spirit needs so that as a free spirit he may become worthy of Me.

The conversion to Me must occur from within and voluntarily, not under coercion. For this very reason I must tolerate the behavior of this My greatest adversary including his brood and let them do as they like, as long as they do not interfere with My established order.

The fact that whatever they do, the result will always be the opposite of what they originally had intended, is the triumph of the good cause since also the evil, even the worst that creation has to show, must and can only contribute towards its (and their) own betterment and the furthering of what is good generally.

For this very reason Satan with his realm is banned to that place where he has a chance to try everything possible to defend his life- theory against Mine. Indeed, he was even permitted to personally tempt Me during My earthly sojourn, Me, who was not a created spirit, but the Creator of all that is created (including himself). Since I did not avoid him when he met Me as a man, exposed to all human passions, he dared to tempt also the Most High, which was allowed him. But with what result you know, namely, that he might gradually realize on a great and on a small scale that all his effort is in vain and that through so many eons he has been resisting in vain the One who had created him and who, would he return today repenting, would receive him with open arms like a “prodigal non”, as I have already told you in “The Twelve Hours’, and that it will not happen all at once, but gradually and with certainty.

When I said of My heavens that every human spirit carries them within him on a small scale, thus also the germ of bell or the inclination to sin and act contrary to My order, or hell in miniature, is in every man’s breast.

It is there because virtue, without the recognition of its opposite, vice, would not be a virtue, and love without the opposite, not love! If darkness did not exist, you would not appreciate light, if it were not for the freezing effect of cold, you could not understand the pleasant feelings of the gradually entering warmth.

Therefore, where My “children-plant-nursery” is, there also had to be the school of the overcoming and subduing of all passions!
What would life be without conflict? A monotonous passing of periods of time, without an awareness of the coming of one and the passing of another. Life would have no purpose, no spice!

Just as the salt in all your foods, in all herbs, metals, plants and even in the air and in your stomachs because of the proper digestion constitutes an important component, which incites to life and through this incitement furthers the same, the salt of spiritual life is the temptation, or the tendency to think and act differently from the way one actually should. Through this very contrast or this incitement the better part of your Self is strengthened and the physical and spiritual life within you is sustained through this food, its continuance is assured and the enjoyment of having attained to another, new degree of perfection, and that through conflict and self-denial, whereas you would not become aware of progress if you advanced without obstacles.

When the sun in the morning sends its first rays over the pastures of the earth, the whole living nature shouts with joy in answer. Every being, each in its own way, twitters, coos and hums its hymn of praise to the light and its Giver. Even the dewdrop attached to the leaf of a moss plant, clothing itself with diamond brilliance, mirrors the great hemisphere of light arched above it and in its radiance as it were rejoices at the daylight returning after the darkness! – Why? Because from one evening to the next morning the night, or darkness, had let all living creatures feel the value of the light!

Thus it is also in a spiritual respect. The soul of a created being recognizes the sweet awareness of spiritual love, spiritual progress and of a spiritual, higher soul-life only when it has come to know the chasms and wrong paths threatening on its road of trial. Only after the soul has advanced a small step does it take pleasure in the same and renews all its strength for the attainment of the next. And so the incentive, enjoyment and bliss are enhanced, not so much with the better condition gained, but on account of the obstacles overcome.

You see, My children, what would all the heavens mean without hell! And how much other beings in other suns and earths miss in bliss, which is reserved only for My children, because the other beings in other suns and worlds know only light and little or no darkness!

Do you still want to complain that hell is so close to you, even within you? Or would you not rather, thanking Me, ask Me maybe for more hell, so that you may be able to battle and suffer even more so as to deserve in even greater measure to be called “My children”?

So set your minds at rest. I know what you need for your trial- school; do not ask for more than what you are given by Me, and be assured, you have enough with what My loving hand imposes on you; where it more, it would be a punishing hand and this I, as your Father, do not have!

Now I have shown you how even the totally evil, indeed, the most evil in the whole of creation, with all its actions is still used and exploited by Me for the benefit of all that lives and how Satan with his henchmen, instead of harming Me, on the whole must contribute to the greatest good. So let us now pass to your abode, “the earth”, as the third, above mentioned word, so that there you may again see the love and wise prudence of your Father in its whole glory. (Note by the Translator: For the sake of clarity in the following paragraphs the original German terms for “heaven”, “hell” and “earth” are retained, with the English terms added in brackets).

When pronouncing the word “Himme1” (heaven), where you have to raise the pitch of your voice while having to lower it when pronouncing “Hölle” (hell), you will have noticed that each of these words requires a different movement of the vocal muscles, and look, it is again different in the pronunciation of the word “Erde” (earth), where you have to open your mouth wide (three different tones. The Ed.). Look, in the pronouncing of these words in your language, including the movements of the vocal organ, everything is arranged in such a way that spirits who are more familiar than you are with the correspondence formulas of creation, find fully expressed in the movements of the oral muscles what one or the other pronounced word signifies. When pronouncing the word “Himmel” (heaven) you have seen that the raising of the vocal pitch corresponds to the closer description of the same. When pronouncing the word “Hölle” (hell) where the mouth has to be closed like a cave, you will not fail to see the close connection between this muscular movement and the description of hell, where by the way the word “Himmel” (heaven) is pronounced with an upward glance and the word “Hölle” (hell) with a downward glance – certainly never upward, and finally “die Erde” (earth) by opening the mouth broadly and looking straight ahead. Having discussed the first two, what remains to be scrutinized is merely the last word broadly pronounced, with its spiritual correspondence, and earth itself as your abode.

The fact that in pronouncing the word “Erde” (earth) the mouth has to be pulled horizontally to the corners and the lips must move upward showing the rows of white teeth, has a spiritual correspondence to the earth, where, in a spiritual sense, what is softer, namely the flesh, is under restraint, laying open for consideration the firmer, more compact parts – ethics, or the teeth. Now look, My dear children, in the spiritual correspondence the teeth, as firm, bonelike parts, signify the permanent and first support, both in man and earth, giving a beautiful form to the face and imparting the moral beauty to man’s whole exterior. As well, this support creates the inner vitality of the body of the earth itself and what is beautiful on its surface. The teeth amongst other things signify also the moral-spiritual and are the first spiritual organ of digestion, which in worldly life should sift the good from the bad. And as in the mouth the salt in the digestive juice of the saliva is added after the crushing of the food through the teeth, correspondingly the salt is the enticement always to act contrary to the good, and it is your main task to resist this temptation and finally be the victor.

Here on this earth you receive everything mixed, the good with the bad, love with hatred, life with death; that is, both easily change their role with each other, or, in other words, each changes easily into its counter-pole. If you have enough strength to eliminate the wicked and bad, then evil, no matter how often it assails you, cannot leave a permanent impression in your soul and will completely disappear in the beyond, and only what is good will be your actual worth! The fact that when pronouncing the word “Erde” (earth) you have to open your mouth wide horizontally, means in correspondence that in a spiritual respect your earth – albeit physically small – reaches far beyond all solar galaxies, even as far as My heavens, for this little planet became firstly the abode of My children, and secondly also Mine, where, through suffering and death, I became the victor over evil.

If you were a little more familiar with this spirit-language, you would in every word referring to Me discover the important and far greater spiritual meaning and not be satisfied with the comprehension of the word – the bark, so to speak, but feel more joy and bliss at its inner contents than you could ever have imagined. Then you would find amongst other things that each people according to its spiritual level will reveal itself in the words and expressions relating to Me, or do you think that the languages were invented, as your linguists believe they can prove? Oh, there you are badly mistaken! The words were not always made simultaneously with the invented objects and new requirements of a people, but the language – being a spiritual product – has always progressed parallel with the spiritual perception of a people. You can see for yourselves from the history of the nations that with the spiritual progress or regression of a nation its language likewise progressed or regressed and with the cessation of a nation also its language (as a living thing) has utterly ceased.

Language is the expression of the soul. The more exalted and beautiful the language, the greater the intensity of its expressions. However, this can only be appreciated by spirits, or those enlightened by My love and grace, who discover behind the various movements of the muscles of the mouth and larynx, among the twittering, clicking, trilling and whistling sounds which in this and that combination form one or the other word, a higher, spiritual meaning which has become for you incomprehensible like the hieroglyphs – of a lost Paradise.

Thus the earth is also in this different from many other worlds. Whereas in these only one language prevails and all created beings pursue one and the same path, there are on earth thousands of different languages, as offshoots of a single one. And in this way the dweller on this earth, in addition to many tests of his patience and perseverance, is also burdened with this task, namely, that when he wants to communicate with the brothers of other nations, he must learn their language in order to convey his thoughts and feelings to them; or, if he wants to learn something from his foreign brother, or tell him something, he must make himself understood in that language.

Wherever you look on earth, beginning with the most primitive peoples up to you civilized nations, you see the small earth with its restless spirits spread itself beyond everything known. Of course, the main motivation with the crowd is always self-seeking. However, in this way the nations are brought together, they come to know each other and learn to appreciate and love each other.

Those who investigate nature, the stars, the inside and surface of the earth, impart their knowledge about the thing which out of My grace I let the individual find, as common knowledge to mankind. Without realizing it, they carry out only My plans, not theirs, and so I educate the souls of this earth, which was once for a short time also My abode, to a better life.
Now the thoughts of people race with the speed of lightning from one pole to the other and they themselves roll on iron roads like a hurricane from one place to another.

The roads are made from iron and the majority of those traveling on them also have a heart of iron (at least for their human brothers). But this is immaterial; My plans are nevertheless more advanced through the fast communication existing between towns and villages, and the getting together of the people dwelling there, than all the builders and owners of railroads believe.

Here I have often mixed together in one carnage – heaven, hell and earth, or spiritually good, bad or materially thinking people. On entering they all had their own opinion; on leaving, hell has perhaps extracted from heaven and earth a permanent spark of knowledge by way of conversation, which throughout life will not be forgotten.

Thus I carry out My plans, utilizing also this traveling together, and where formerly rigid rules separated people, there I make them forget their prejudices. And even though self-seeking, the urge for enjoyment and greed for money are the motivating force why people come together, travel to other countries exposing themselves to all sorts of danger, I still have achieved My purpose, namely that of fraternization. Now it only needs one more mighty push and spiritual impulse and the people stand there like brothers, united in the desire to follow Me, the Eternal Shepherd. Then the spiritual significance of the earth is achieved, then is the time when I shall again come personally among you, after the stubborn have been removed and only the willing are left.

Thus, My dear children, you see how heaven, hell and earth, be it in great or in small things, must serve only the purpose of love, the fundamental idea of My creation.

However, do not count it by years what I have just told you, for with Me there is no time. I know neither day nor night by which to measure time; with Me there is always day, and the sun of love always shines, and will shine, for all until all will have found the road to Me, their most loving, benevolent Father.

Now I think that you, too, can be satisfied with this supplement. It is another light in the great valleys of My creation. Consider well how much love and grace I bestow on you and that I offer you so much spiritual bread so that you may no longer doubt that everything you see is from the Father’s hand!
This for your comfort with My blessing! Amen.

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Secret de la Vie 2… Ciel, Enfer et Terre

9 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Vous M’avez questionné sur trois mots et, il va de soi, sur leur explication. Bien, Je vous ai donné ces trois mots significatifs : ciel, enfer et terre. Maintenant voyons ce qui peut être extrait de ces trois mots et qui peut être valorisant, édifiant et instructif pour vous, aussi bien que pour l’humanité dans son ensemble.

Le premier de ces trois mots désigne ce qu’il y a de plus grand, de sorte que même vous, quand vous le prononcez(*), vous devez élever votre voix et mettre une tension plus grande à vos cordes vocales, si vous voulez prononcer ce mot de la façon dont il mérite d’être prononcé.

Savez-vous ce que vous prononcez vraiment en prononçant ce mot ? Non, vous ne le savez pas, mais vous pouvez seulement le conjecturer ; voyez, “le Ciel” est et signifie le domicile le plus haut, comme la demeure des esprits les plus hauts et aussi Mon domicile permanent. Le ciel est la somme de toutes les béatitudes, où tous les esprits sont dans la lumière la plus pure, sans faute, luttant seulement pour Mes sublimes attributs personnels conduisant à une vie de bonheur qu’ici vous ne pourrez jamais comprendre ni imaginer.

Il y a certainement en ce lieu des degrés divers de perfection. En effet, avec Moi, le processus de perfectionnement ne cesse jamais, la création de quelque chose de nouveau permet continuellement à de nouvelles sphères d’action de se développer.

Toutes les étincelles de vie proviennent de Moi dans Mon ciel et voyagent via Mes plus grands esprits angéliques jusqu’aux strates les plus basses où seulement une étincelle de Moi luit faiblement, enfermée dans la matière lourde. Dans le ciel, bien au-delà de tous les gousses-globes et systèmes solaires matériels créés, l’amour éternel et la paix éternelle rayonnent et, puisque le premier principe fondamental de la vie spirituelle sublime est d’imiter Mes attributs et par amour pour Moi, d’accomplir Mes commandements et désirs, le bonheur le plus haut y règne.

Dans le ciel le plus haut, où l’harmonie éternelle des esprits prévaut, il y a aussi la simplicité, l’humilité et l’amour amical dans leur perfection la plus haute, dont Je suis Moi-Même l’expression.

Là j’ai arrangé Mon domicile comme il devrait l’être, conformément à Mes pensées et vœux, dans toute la Création, et comme il le sera certainement après des éons innombrables, quand tout ce qui est perdu spirituellement, se sera retrouvé et épuré par des épreuves successives, et dans les combats aura trouvé la voie du retour vers Moi.

Une fois qu’il en sera ainsi, tous les mondes, comme Je l’ai déjà dit une fois, seront transformés. Alors ils auront tous été des écoles de progrès et de purification qui ont atteint leur but et tout accompli. Bien sûr, pour des êtres spirituels plus élevés ils devront alors être arrangés différemment et équipés avec un éclat plus grand, de plus grandes splendeurs et béatitudes, pour que ces esprits alors épurés trouvent le nouveau matériau nécessaire à leur nouvelle perfection, leur maturité spirituelle plus haute. Car l’espace est infini, infinis sont les échelons de la perfection, et infini Je suis Moi-Même – comme le suprême Tout en tout!

Ce ciel spirituel, où la lumière de grâce, éternelle et douce provenant de Moi coule dans tous les esprits, où l’harmonie la plus pure insuffle dans les oreilles spirituelles et les cœurs, le désir le plus grand pour Moi, est la quintessence de Mon amour illimité, exprimé dans des sons, des couleurs et des mots.

Là, tout vit dans tout et chacun est seulement heureux du bonheur d’un autre!

L’exaltation la plus grande, que ce soit dans la prière, la poésie ou la musique, que, vous les hommes de cette terre, êtes capables de ressentir et qui vous transporte, comme vous dites, ”au septième ciel”, vous donnant ainsi un avant-goût d’une meilleure existence – cet état est, dans Mon ciel, le degré le plus bas du bonheur et n’est pas une sensation passagère, mais permanente.

Je ne peux pas vous expliquer, et encore moins vous faire sentir, ce qu’un esprit ressent là. Car vous ne pourriez pas le supporter dans votre corps terrestre, et tout ce qui est sur cette terre vous remplirait du dégoût, si vous pouviez conserver dans votre mémoire, ne serait-ce qu’une seconde d’un tel bonheur. Je vous le dis de nouveau, seulement pour vous encourager, afin que vous puissiez comprendre quelles béatitudes vous attendent là, préparées, pour celui qui est mis à l’épreuve, comme une récompense pour sa persévérance et son amour pour Moi.

Comme ce que Je vous dis ici du ciel le plus haut, où le jour n’alterne pas avec la nuit, le froid avec la chaleur, la vie avec la mort, où une mer permanente et éternelle de lumière entoure les esprits radieux, éclairant tout autour d’eux, là toute chose créée sur d’autres mondes y est aussi montrée spirituellement. Par exemple, vous voyez une fleur dont la couleur enchante votre œil, dont le parfum plaît à vos nerfs, mais vous ne connaissez pas sa signification spirituelle, la substance spirituelle dont elle est faite – le spirituel qui coule de haut en bas et de bas en haut dans ses tubes minuscules et ses veines, comme émanations d’une nature plus haute, depuis le soleil dont la lumière est la mère des couleurs florales et des parfums, jusqu’aux puissances les plus hautes et les plus raffinées.

Vous voyez, cette fleur se trouve aussi dans Mon ciel, miroir spirituel de tout ce qui est créé. Si vous pouviez voir cette fleur là, vous verriez que sa forme n’est que lumière, sa couleur une couleur rayonnante, et son parfum, dans sa correspondance spirituelle la plus haute, un hymne éternel d’éloge à son Créateur!

C’est là seulement que vous comprendriez ce que signifie une contemplation spirituelle et là seulement que vous reconnaîtriez combien émoussés sont vos sens dans ce monde. Cependant, ne vous inquiétez pas de cet état de vos sens tandis que vous êtes sur cette terre; souvenez-vous seulement que c’est la main très sage de votre Père d’amour qui l’a organisé ainsi, et bien que vous ne puissiez pas et ne pourrez jamais complètement comprendre Ses buts, sachez qu’ils sont toujours basés sur la sagesse et l’amour les plus hauts et qu’il doit y avoir des raisons importantes pour que tout ce bonheur ne soit le vôtre que seulement après de longs combats et de longues périodes de temps, et même alors, il ne sera pas pour tous, mais seulement pour quelques-uns (selon leur amour).

Mes chers enfants, si Je vous avais permis d’aimer immédiatement tout cela (que Je réserve seulement à ceux qui m’aiment vraiment et se sont efforcés avec tout le sérieux nécessaire de devenir Mes enfants), sans épreuve, ces inexprimables grandes béatitudes seraient sans grande valeur et ne susciteraient en vous aucun désir, car elles n’auraient pas été votre propre conquête, mais seulement un cadeau, pour ainsi dire, sans aucun effort de votre part et de ce fait n’auraient seulement que la moitié de leur valeur et seraient de courte durée.

Seulement ce qui est gagné par l’effort réjouit dans la pleine mesure, comme une récompense est due pour le mérite!

Quel mérite un prince ou un roi a-t-il d’être né fils d’un roi une fois que sa tête est ornée par une couronne ? Vous pouvez être assurés qu’elle a encore moins d’importance pour lui que ne le croient ceux de rang moindre. Qu’est donc un tel monarque héréditaire comparé à un homme qui, ayant lutté contre toutes les adversités physiques et spirituelles, a finalement atteint son but, qu’il n’a jamais perdu de vue ? Ce dernier est un géant spirituel, tandis que l’autre est peut-être sans stature, et parfois même, dans le poste élevé qu’il occupe, une vraie nullité.

Pour cette raison, celui qui veut devenir Mon enfant et à qui J’ai réservé le bonheur le plus grand, dois gagner ce titre, et alors seulement seront bénies toutes les souffrances et les épreuves qui l’ont mené à ce degré de bonheur où il commence à comprendre le spirituel de toute existence et où, dans l’exécution et l’accomplissement même de tous les devoirs d’un ange, commence alors le bonheur le plus haut pour un esprit créé.

Comme Je l’ai déjà dit, chaque être humain porte l’univers entier en lui, donc il porte aussi, bien qu’à une échelle plus petite, ce ciel que Je vous ai décrit.

Avec chaque bonne action, avec chaque victoire gagnée sur ses passions, un rayon de lumière de ce petit ciel d’amour de la sphère de l’esprit pénètre dans son cœur. C’est un rayon passager, une connaissance anticipée, un cri de joie de l’âme, mais hélas non permanent. C’est seulement un instant où l’esprit montre à l’homme ce qu’il porte en lui, et qui formera un jour son être, s’il persévère fidèlement sur les routes difficiles de la vie.

L’esprit de l’homme laisse à l’âme seulement un doux relent après la brise, rien d’autre. Ce rayon du ciel était seulement un avertissement prémonitoire qui signifie :

“Ne vacillez pas, mais supportez tout! Un jour vous aurez pour toujours ce qui, ici, passe précipitamment devant vous avec la vitesse de l’éclair!”

Ne vous laissez donc pas abattre, Mes enfants! Le ciel s’est ouvert à vous! Pour vous encourager, Je vous le laisse sentir parfois, autant que votre constitution physique et spirituelle le permet. Vous ne pourriez pas supporter plus; et si l’un d’entre vous était capable de supporter plus, au milieu des autres hommes il serait alors malheureux et au lieu de poursuivre son cours diligemment il serait surmonté par la fatigue et le désespoir. Donc, rappelez-vous que Moi, votre Père, dans Ma sagesse, J’ai arrangé tout d’une façon telle que Mes enfants puissent le supporter et en profiter.

Tournons-nous maintenant du côté de l’enfer.

Il en va à peu près de même, pour l’enfer, que ce que Je vous ai dit du ciel, mais – il va de soi – dans le sens opposé.

Je serai plus bref en ce qui concerne l’enfer, car son organisation et sa nature ne Me donne aucun plaisir à y penser et il y a trop peu d’intérêt à le décrire en détail. Qu’il vous suffise de savoir qu’il existe vraiment, et cela pour Mon et votre inconvénient. Cependant, afin de vous dire au moins quelque chose de cet antipode de Mes cieux, Je veux seulement vous dire qu’il existe bien, et qu’il comprend aussi plusieurs départements et gradations, représentant le mal dans ses degrés divers, et en leur milieu la résidence de Satan lui-même!

Satan, en tant que mal personnifié, est, au contraire de Moi, la personnification de toutes les passions, qui sont opposées à Mes attributs. Alors que Moi, par exemple, par amour Je m’efforce de préserver tout, lui veut détruire tout, par haine contre tout le créé, premièrement parce que cela a été créé par Moi et, deuxièmement, simplement parce que c’est créé.

S’il en avait la possibilité, il créerait continuellement des êtres de toute sorte, cependant, pas pour se réjouir de leur existence, mais pour se réjouir (de façon satanique) de leur destruction, et de nouveau, reprenant le jeu, recommencerait à créer à nouveau.

Ses esprits subalternes, créées par Moi en tant que créatures vivantes, sont devenus si sombres qu’ils n’aiment que l’obscurité, de même que Mes anges aiment la lumière; ils sont selon l’intensité de leur méchanceté plus ou moins près de Satan et dans des endroits divers placés dans et sur la terre. Là ils poursuivent leurs plaisirs (diaboliques), en essayant d’imiter leur maître autant que possible; et c’est leur plus grand plaisir que de réussir, par toutes sortes d’illusions, à détourner l’humanité du bon ou du meilleur chemin pour lui faire prendre les larges boulevards qui sont les leurs.

Car en eux, aussi bien qu’en leur maître, il y a seulement un amour satanique, qu’ils prennent plaisir à implanter dans les cœurs de ceux qui désirent les écouter.

Là ils ne négligent pas de décrire à leurs victimes le monde et ses plaisirs aussi agréables que possible, d’engendrer en eux un goût pour la ruse, la duperie, la soif de toutes les passions basses, les faisant ainsi prêt à être leurs dignes “frères”.

Vous me demanderez : “Mais comment peux-Tu, Toi le Créateur, permettre à des hordes si puissantes d’esprits mauvais et à leur maître de continuer à exister ? Pourquoi ne donnes-Tu pas l’ordre de détruire de tels êtres qui sont si opposés au doux dessein de Ton amour et à Tes attributs divins, et en plus – pourquoi les as- Tu bannis dans et sur la terre, alors que des millions d’autres terres et de soleils tournent dans tout l’infini, sur lesquels les habitants peuvent librement trouver des routes d’amélioration et de purification, sans être exposés à une telle calamité ? Pourquoi en est- il ainsi seulement pour nous, que Tu appelles “Tes enfants”, pour l’amour desquels Tu es venu sur ce petit globe où Tu as souffert pour eux, et pourquoi, d’une part, sommes-nous ceux qui avons été privilégiés, et d’autre part ceux qui avons été le plus sévèrement éprouvés et exposés à toutes les séductions et tentations ?”

Mes chers enfants! Cette plainte que vous M’adressez est, venant de vous comme hommes de cette terre, tout à fait naturelle, et Je dois Me justifier sur ce point, afin que vous reconnaissiez que Je Suis néanmoins, malgré les apparences, toujours le plus aimant et le plus bienveillant des Pères, que J’ai tout arrangé pour votre seul avantage et que Je dirigerai toujours tout pour le bien-être de Mes enfants.

Dans une précédente communication J’ai déjà mentionné un ange tombé qui a entraîné avec lui un nombre incalculable d’esprits dans sa chute. Dans “La Maison de Dieu” Je vous ai expliqué aussi qu’alors toute sa substance d’âme lui a été prise, a été divisée en particules et liée sous forme de matière qui retournent maintenant graduellement sur la voie de la perfection; et en outre, que tous ceux qui sont nés sur cette terre, à part les esprits venus d’autres mondes et qui ont été transplantés ici pour devenir Mes enfants, sont les parties de l’esprit tombé, qui doivent aussi prendre la même route que tous les esprits liés à la matière.

J’ai dit aussi que cet esprit angélique tombé a été banni justement là où est implantée la pépinière pour Mon ciel, à savoir dans la terre, et que c’est là qu’il est le plus actif, en opposition avec Moi et Mon ordonnance.

Regardez, tout cela Je vous l’ai déjà expliqué ainsi que le “pourquoi” – pourquoi les tentations et les dangers les plus grands doivent être exactement là où les esprits et les âmes ont accepté la tâche de parvenir à Mon Royaume, en portant la croix de la souffrance à travers l’enfer et la damnation et en promouvant l’amour en Mon honneur et à la honte de Mon grand adversaire; et ce, malgré toutes les séductions et les conforts illusoires avec lesquels Satan couvre ses futurs élèves, afin de les prendre au piège, et plus tard, les faire payer pour chaque plaisir et chaque confort, avec mille supplices de l’enfer; toutefois il se trouvera toujours des âmes de cette terre qui se défieront de toutes ses tentations, tourneront le dos à toutes ses grandes promesses, ne voudront pas lui appartenir, mais se tourneront seulement vers Moi, et au travers de la souffrance et des épreuves tiendront haut la bannière de la foi, de l’humilité et de l’amour!

Quand Satan M’a apostasié, J’ai dû lui laisser sa liberté, ainsi qu’à tous ceux qui l’ont suivi, cette liberté dont chaque esprit a besoin pour qu’il puisse un jour devenir digne de Moi, en tant qu’esprit libre.

Le retour vers Moi doit venir de l’intérieur, volontairement, et non sous la contrainte. Pour cette raison Je dois tolérer le comportement de Mon plus grand adversaire et de sa couvée, et les laisser faire comme ils le veulent, tant qu’ils ne portent pas préjudice à Mon ordre établi.

Le fait que, quoi qu’ils fassent, le résultat soit toujours à l’opposé de ce qu’ils veulent atteindre, démontre le triomphe de la bonne cause sur le mal, et que même ce que la création nous montre de pire, doit et peut seulement contribuer à sa propre amélioration et à l’avancement vers ce qui est bon en général.

Pour cette bonne raison, Satan ainsi que son royaume est banni en ce lieu où il lui est donné une chance pour essayer de faire tout son possible pour défendre sa théorie de vie contre la Mienne. En effet, il lui a même été permis de me tenter pendant Mon séjour terrestre, Moi, qui n’étais pas un esprit créé, mais le Créateur de tout ce qui est créé. Parce que Je ne l’ai pas évité quand il m’a rencontré comme un homme, exposé à toutes les passions humaines, il a osé tenter aussi le Plus Haut, et cela lui a été permis. Mais avec quel résultat, vous le savez, et cela afin qu’il comprenne avec le temps que tous ses efforts sont vains, aussi bien à grande qu’à petite échelle, et que depuis tant d’éons, il a résisté en vain à Celui qui l’avait créé et qui, s’il voulait un jour se repentir, le recevrait les bras ouverts comme un “enfant prodigue”, – comme Je vous l’ai déjà dit dans “les Douze Heures”, et aussi qu’il n’y arrivera pas subitement, mais graduellement et certainement.

Comme chaque esprit humain porte en lui le ciel à une petite échelle, ainsi que Je vous l’ai dit, chaque homme porte aussi dans sa poitrine le germe de l’enfer et de l’inclination au péché et à l’action contraire à Mon ordre.

Ce germe est là parce que la vertu, sans la connaissance de son opposé : le vice, ne serait pas une vertu, et l’amour sans son opposé, ne serait pas l’amour! Si l’obscurité n’existait pas, vous n’apprécieriez pas la lumière, et sans l’effet glacial du froid, vous ne pourriez pas comprendre les effets plaisants de la chaleur qui vous pénètre progressivement.

Donc, là où J’ai disposé la “pépinière de Mes enfants”, il doit aussi y avoir l’école pour surmonter et maîtriser toutes les passions!

Que serait la vie sans épreuves ? Une succession monotone de périodes de temps, sans une prise de conscience du but ainsi que du passage d’un état à un autre. La vie n’aurait aucun but, aucune épice!

De même que le sel dans tous vos aliments, dans toutes les herbes, les métaux, les plantes, même dans l’air et aussi dans votre estomac pour une bonne digestion, constitue un composant important, qui incite à la vie et par cette incitation aussi la fait progresser, de même, le sel de la vie spirituelle est la tentation, c’est- à-dire la tendance à penser et agir différemment de la voie que l’on doit suivre en réalité. Grâce à cet antagonisme, cette provocation, la meilleure partie de votre Moi s’en trouve renforcée, et la vie physique et spirituelle en vous est soutenue par cette alimentation, sa durée est assurée, ainsi que le plaisir d’être parvenu à un nouveau degré de perfection, et cela grâce aux épreuves et à l’abnégation, tandis que vous ne prendriez même pas conscience des progrès si vous avanciez sans aucun obstacle.

Quand, le matin, le soleil envoie ses premiers rayons sur les pâturages de la terre, la toute vivante nature répond en poussant des cris de joie. Chaque être, chacun de sa propre façon, gazouille, roucoule et bourdonne son hymne d’éloge à la lumière et à son Donneur. Même la goutte de rosée attachée à la feuille d’un plant de mousse, se pare avec la brillance d’un diamant, réfléchie avec éclat le grand hémisphère de lumière arquée au-dessus d’elle, comme si elle se réjouissait de la lumière du jour succédant à l’obscurité! – Pourquoi ? Parce que d’un soir jusqu’au matin suivant, la nuit, ou l’obscurité, avait laissé toutes les créatures vivantes ressentir la valeur de la lumière!

Il en est ainsi aussi sur le plan spirituel. L’âme d’un être créé reconnaît la douce conscience de l’amour spirituel, le progrès spirituel et la plus haute spiritualité de la vie de l’âme seulement quand elle a appris à connaître les abîmes et les faux chemins menaçants sur sa route parsemée d’épreuves. C’est seulement après que l’âme a avancé d’un petit pas, qu’elle prend plaisir à en faire un autre et retrouve toute sa force pour l’accomplissement du suivant. Et c’est ainsi qu’augmente la motivation, le plaisir et le bonheur, non pas tant à cause de la meilleure condition gagnée, qu’à cause des obstacles surmontés.

Vous voyez, Mes enfants, que seraient tous les cieux sans l’enfer! Et combien d’autres êtres sur d’autres soleils et d’autres terres n’ont pas ce bonheur, qui est réservé seulement à Mes enfants, parce que les autres êtres sur d’autres soleils et d’autres mondes ne connaissent que la lumière, et très peu ou pas du tout d’obscurité !

Voulez-vous toujours vous plaindre que l’enfer soit ainsi près de vous, et même en vous ? Ou ne voulez-vous pas plutôt Me remercier, voire même Me demander peut-être plus d’enfer, pour que vous puissiez être capables de lutter et souffrir encore plus afin de mériter dans une plus grande mesure même d’être appelés “Mes enfants” ?

Soyez donc tranquilles! Je sais de quoi vous avez besoin pour votre progrès; ne demandez pas plus que ce que Je vous donne et soyez assurés que vous avez assez avec ce que Ma main d’amour vous impose; plus serait une main de punition et cela Moi, en tant que votre Père, Je ne le veux pas!

A présent Je vous ai montré comment, même ce qui est exclusivement mauvais, oui ce qu’il y a de pire dans toute la création, avec toutes ses actions et entreprises, est néanmoins employé et exploité par Moi à l’avantage de tout ce qui vit, et comment Satan avec ses acolytes, au lieu de Me faire du tort, doit dans l’ensemble contribuer au plus grand bien. Aussi, passons maintenant à votre domicile, “la terre”, comme troisième mot mentionné ci-dessus, pour que vous puissiez là encore voir l’amour et la sage prudence de votre Père dans toute sa gloire.

(Note du Traducteur : Pour la clarté dans les paragraphes suivants les termes originaux allemands “le ciel”, “l’enfer” et “la terre” sont conservés, avec les termes français ajouté entre parenthèses).

Voyez, lorsque vous prononcez ces mots dans votre langue, en faisant mouvoir votre organe vocal, tout est arrangé d’une telle façon que les esprits qui sont plus familiers que vous ne l’êtes dans les correspondances avec la création, trouvent entièrement exprimé dans les mouvements des muscles vocaux ce qui a de l’importance dans l’un ou l’autre mot prononcé. En prononçant le mot “Himmel” (le ciel) vous avez vu que l’élévation du ton correspond à la plus intime signification du mot. En prononçant le mot “Hölle” (l’enfer) où la bouche doit être fermée comme une caverne, vous ne pourrez pas ne pas voir un rapport proche entre ce mouvement musculaire et la description de l’enfer, de plus vous remarquerez que le mot “Himmel” (le ciel) est prononcé avec le regard vers en-haut et le mot “Hölle” (l’enfer) avec le regard vers en-bas, et finalement “die Erde” (la terre) en ouvrant la bouche largement et en prononçant ce mot droit devant soi. Après avoir analysé ces deux premiers mots, il nous reste simplement à examiner le dernier mot, avec sa correspondance spirituelle et la terre elle-même en tant que votre domicile. Le fait que, lorsqu’on prononce le mot “Erde” (la terre), on doive ouvrir la bouche largement et que les lèvres doivent se déplacer vers le haut dévoilant ainsi des rangées de dents blanches, a une correspondance spirituelle avec la terre, car dans un sens spirituel, ce qu’il y a de plus moelleux, c’est-à-dire la chair, doit se retirer et c’est la partie plus ferme et plus compacte – l’éthique – ou les dents – qu’il faut considérer.

Maintenant voyez, Mes chers enfants, les dents, dans leur correspondance spirituelle, en tant que parties fermes, pareilles aux os, signifient le soutien permanent et premier, pour l’homme comme pour la terre, donnant ainsi une belle forme au visage et communiquant la beauté morale de l’homme à tout son extérieur. De même, ce soutien crée la vitalité intérieure du corps de la terre et ce qui est beau sur sa surface. Les dents signifient aussi, à côté de cela, le moral-spirituel, le premier organe spirituel de la digestion, qui dans la vie temporelle doit séparer le mal du bien. Et de même que dans la bouche le sel contenu dans le jus digestif de la salive est ajouté lors de l’écrasement des aliments par les dents, le sel est également la tentation d’agir toujours contrairement au bien et c’est votre tâche principale que de résister à cette tentation et être finalement le vainqueur.

Ici sur cette terre tout est mélangé, le bon avec le mauvais, l’amour avec la haine, la vie avec la mort; c’est-à-dire que les deux opposés peuvent échanger facilement leur rôle l’un avec l’autre, ou, autrement dit, chaque état peut facilement être changé dans son opposé. Si vous avez assez de force pour éliminer le méchant et le mauvais, donc le mal, quelle que soit la façon par laquelle il vous attaque, il ne peut pas laisser une impression permanente dans votre âme et devra disparaître complètement dans l’au-delà, et seulement ce qui est bon aura pour vous une réelle valeur! Lorsque vous prononcez le mot “Erde” (la terre) vous devez ouvrir largement votre bouche horizontalement, ce qui signifie dans sa correspondance spirituelle que votre terre – bien que physiquement petite – s’étend loin au-delà de toutes les galaxies solaires, et même autant que Mon ciel, car cette petite planète est devenue premièrement le domicile de Mes enfants et deuxièmement aussi le Mien, car c’est là que par Ma souffrance et Ma mort, Je suis devenu le vainqueur du mal.

Si vous étiez un petit peu plus familiers avec ce langage de l’esprit, vous découvririez dans chaque mot me concernant une signification spirituelle beaucoup plus grande et importante et vous ne pourriez vous satisfaire de la simple compréhension du mot – de l’écorce, pour ainsi dire -, mais vous ressentiriez plus de joie et de bonheur à leur contenu intérieur que vous ne l’avez jamais imaginé. De plus, vous constateriez entre autre que chaque peuple, selon que son niveau spirituel sera élevé, très élevé, ou le plus élevé, se révélera lui-même au travers des mots et des expressions Me concernant, ou croyez-vous que les langues ont été inventées, comme vos linguistes croient pouvoir le prouver ? Oh, là vous vous trompez beaucoup !

Les mots ne furent pas toujours créés simultanément aux objets inventés et aux exigences nouvelles des hommes, mais la langue – étant un produit spirituel – a progressé toujours parallèlement avec la perception spirituelle des hommes. Vous pouvez voir vous-même cela à partir de l’histoire des nations où le progrès spirituel ou la régression d’une nation est concomitant avec les progrès ou les régressions de sa langue et lorsqu’une nation disparaît sa langue aussi (comme un être vivant).

La langue est l’expression de l’âme. Plus la langue est élevée et belle, plus l’intensité de ses expressions est grande. Cependant, cela peut seulement être apprécié par l’esprit, ou par ceux qui sont éveillés par Mon amour et Ma grâce, ce qui leur permet de découvrir, derrière les divers mouvements des muscles de la bouche et du larynx, parmi les gazouillements, les cliquetis, les trilles et les sifflements qui, en se combinant, forment l’un ou l’autre mot, une signification spirituelle plus haute qui est devenue pour vous aussi incompréhensible que les hiéroglyphes d’un Paradis perdu.

Sur ce plan la terre aussi est différente de beaucoup d’autres mondes. Alors que sur ces mondes une seule langue prévaut et que tous les êtres créés suivent un même chemin, il y a sur la terre des milliers de langues différentes, comme les ramifications d’une seule. Et de cette façon les habitants de cette terre, en plus des nombreuses mises à l’épreuve de leur patience et de leur persévérance, sont aussi chargés de cette tâche, à savoir, que quand ils veulent communiquer avec leurs frères d’autres nations, ils doivent apprendre leur langue pour leur transmettre leurs pensées et sentiments; de même s’ils veulent apprendre quelque chose de leur frère étranger, ou lui dire quelque chose, ils doivent se faire comprendre dans sa langue.

Partout où vous regardez sur la terre, en commençant par les peuples les plus primitifs jusqu’à vous, les nations civilisées, vous voyez que les esprits agités de cette petite terre cherchent à s’étendre au-delà de toute les choses connues. Bien sûr, la motivation principale des foules est toujours l’arrivisme. Cependant, de cette façon les nations se rapprochent, elles cherchent à se comprendre et à apprendre à s’apprécier et à s’aimer.

Ceux qui examinent la nature, les étoiles, l’intérieur et la surface de la terre, communiquent aux autres leur connaissance des choses que Ma grâce leur laisse trouver, afin que cela devienne une connaissance commune à l’humanité. Sans le savoir, ils réalisent ainsi Mes plans et non les leurs, et c’est ainsi que J’instruis les âmes de cette terre, qui a été une fois pendant un temps court aussi Mon domicile, et les conduit vers une vie meilleure.

Maintenant les pensées des hommes courent avec la vitesse de l’éclair d’un bout de la terre à l’autre et eux-mêmes roulent sur des routes de fer comme un ouragan d’une place à une autre.

Ces routes sont faites en fer et la majorité de ceux qui les empruntent ont eux aussi un cœur de fer (au moins pour leurs frères humains). Mais ceci ne change rien à la chose, ces communications rapides existant entre les villes et les villages font néanmoins avancer Mes plans pour l’ensemble des personnes y demeurant, et cela, plus que tous les constructeurs et les propriétaires de chemins de fer ne peuvent l’imaginer.

Là, J’ai souvent fait voyager ensemble le ciel, l’enfer et la terre, c’est-à-dire des hommes ayant des pensées spirituellement bonnes, des mauvaises et des pensées matérielles. Au début ils avaient tous leur propre avis; et à la fin du voyage, l’enfer a peut-être pu gagner, de la conversation avec le ciel et la terre, une étincelle durable de connaissance que de toute sa vie il ne pourra plus oublier.

Ainsi les voyages des hommes contribuent aussi à la réalisation de Mes plans, car là où autrefois des règles rigides séparaient les peuples, ces voyages leur font oublier leurs préjugés. Et quand même l’égoïsme, la recherche du plaisir et l’avidité de l’argent sont les motivations qui font que les hommes se rapprochent et voyagent vers d’autres pays, s’exposant eux-mêmes à toutes sortes de danger, J’ai toujours réalisé Mon but, à savoir celui de la fraternisation. Maintenant ils ont seulement besoin encore d’une poussée puissante et d’une impulsion spirituelle et les hommes seront comme des frères, unis dans le désir de Me suivre, Moi le Berger Éternel. Alors la signification spirituelle de la terre sera réalisée, et ensuite arrivera le temps où Je viendrai de nouveau personnellement parmi vous, après que les entêtés auront été enlevés et qu’il ne restera que ceux qui Me désirent (*).

Ainsi, Mes chers enfants, vous voyez comment le ciel, l’enfer et la terre sont dans les grandes ou dans les petites choses, comment ils doivent servir seulement le but de l’amour, de l’idée fondamentale de Ma création.

Cependant, ne comptez pas en années ce que Je viens de vous dire, car avec Moi il n’y a aucun temps! Pour Moi il n’y a ni jour ni nuit pour mesurer le temps; avec Moi il fait toujours jour, sans cesse brille le soleil d’amour, et il brillera pour tous jusqu’à ce que tous trouvent la route qui mène à Moi, leur Père le plus aimant et le plus bienveillant.

Maintenant Je pense que toi aussi, tu pourras être satisfait de ce supplément. C’est de nouveau une lumière dans les grandes vallées de Ma création. Considérez bien, combien d’amour et de grâce Je vous accorde et combien Je vous offre de pain spirituel pour que vous ne puissiez plus douter que tout ce que vous voyez est de la main du Père!

Cela pour votre consolation et avec Ma bénédiction! Amen!

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Segreto di Vita 2… Cielo, Inferno e Terra

9 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Mi hai pregato per tre Parole, e la spiegazione a queste s’intende da sé. Ebbene, Io ti ho dato queste tre parole di ricco contenuto: “Cielo”, “Inferno” e “Terra”. Ora vogliamo vedere che cosa si può tirar fuori da queste tre Parole di rilevante, edificante ed istruttivo per voi e l’intera umanità.

2. La prima delle tre Parole è quella designante la più grande, così che perfino con la sua pronuncia dovete alzare il tono e portare i muscoli della lingua in una tensione maggiore se volete pronunciare questa Parola come merita di essere pronunciata.

3. Ma voi sapete che cosa veramente esprimete con questa Parola? No, non lo sapete, ma potete solamente presentirlo, infatti vedete – “Cielo” è ed indica il sublime luogo di residenza, come soggiorno degli spiriti più elevati, ed anche la Mia permanente Dimora. Cielo è la massima Potenza di tutte le Beatitudini, dove gli spiriti nella Luce più pura, senza passioni, senza errori, adempiendo unicamente le Mie più alte, più particolari caratteristiche, conducono tutti una vita di Beatitudine che voi qui mai potete comprendere ed appena immaginare.

4. In verità anche in questi luoghi esistono differenti gradi di perfezionamento, sì, il perfezionamento non finisce mai, perché Io, creando sempre del nuovo, lascio che si sviluppino nuovi campi d’azione.

5. Dai Cieli partono tutte le scintille vitali provenienti da Me mediante i Miei più grandi spiriti angelici fin negli strati più bassi, dove arde ancora senza fiamma soltanto una scintilla del Mio Io, racchiusa nella pesante materia. Nei Cieli che si trovano molto al di sopra di tutti i globi cosmici e sistemi solari materiali creati, irradia eterna quiete, eterno Amore; là vi è – adempiendo per Amor Mio, i Miei Ordini e Desideri, che è il primo Principio di base della sublime Vita spirituale, per raggiungere le Mie Caratteristiche – la più grande Beatitudine.

6. Là nei Cieli più alti, dove regna l’eterna armonia degli spiriti, là vi è anche semplicità, umiltà ed amore per il prossimo nel grado più elevato, la cui espressione sono Io stesso.

7. Là Io ho arredato la Mia Residenza così come doveva essere secondo i Miei Pensieri e Desideri in tutta la Creazione, e sarà anche così dopo inesprimibili corsi di tempo, quando tutto lo spirituale perduto, attraverso prove purificatrici, lottando sarà ritornato a Me.

8. Quando questo accadrà, allora, come già dissi una volta, tutti i mondi saranno trasformati; infatti allora tutti avranno adempiuto il loro scopo come scuola di prova e di purificazione e compiuto ogni cosa, ed è naturale che dovranno anche essere disposti diversamente per esseri spirituali più elevati e dotati col più grande splendore, magnificenza e beatitudini, affinché poi proprio questi spiriti purificati trovino ancora nuova sostanza per il loro ulteriore perfezionamento, per la loro superiore maturazione spirituale; perché senza fine è lo spazio, senza fine sono i gradini della perfezione e senza fine sono Io stesso – quale supremo Tutto in tutto!

9. Questo Cielo spirituale, dove si riversa l’eterna, soave Luce di Grazia proveniente da Me in tutti gli spiriti, dove le più pure armonie infondono agli orecchi spirituali il più grande desiderio di Me nei cuori, è la quintessenza del Mio illimitato Amore espresso in suoni, colori e parole.

10. Là tutto vive in tutto, ed ognuno si vede beato solamente nella beatitudine dell’altro!

11. La massima elevazione, sia essa in preghiera, in poesia oppure in canto di cui voi sulla Terra siete capaci e che vi eleva, come lo esprimete voi, “fin nei Cieli più alti”, e vi offre così il pregustamento di un’esistenza migliore, là nei Miei Cieli, c’è il grado più alto delle beatitudini, e precisamente come una sensazione permanente e non transitoria.

12. Io non ve lo posso spiegare ed ancor meno farvelo sentire, come uno spirito lì si sente; perché voi non lo sopportereste nell’involucro terreno, e poi tutto sulla Terra vi farebbe venir la nausea se poteste ritenere soltanto un ricordo di un secondo di tali beatitudini; anche qui Io ve lo dico solamente per spronarvi, affinché comprendiate quali godimenti vi aspettano un giorno che allora al provato saranno preparati da Me come ricompensa per la sua perseveranza e per il suo amore per Me.

13. Ciò che vi dico qui dai Cieli più alti, dove nessun giorno si alterna con la notte, né freddo con caldo, né vita con morte, dove un uguale, costante ed eterno mare di Luce circonda gli spiriti beati ed illumina tutto il loro circondario, là vi è anche presentato spiritualmente di nuovo tutta la creazione degli altri mondi, come per esempio – se voi vedete un fiore, il suo colore delizia i vostri occhi ed il suo profumo tocca piacevolmente i vostri nervi, ma non conoscete il loro significato spirituale, non conoscete la loro sostanza spirituale di cui è composto, non ciò che di spirituale scorre su e giù nei loro tuboli o capillari quale pura emanazione di una natura più elevata che è del sole, la cui luce è la madre di questo colore e profumo del fiore e sta in collegamento fino alle più sublimi e più fini potenze superiori.

14. Vedete, questo fiore si trova anche nei Miei Cieli quale riflesso spirituale di tutto il Creato; se voi poteste vedere lì questo fiore nella sola forma di luce, nel solo colore luminescente, ed il suo profumo nella più alta rispondenza spirituale di un eterno cantico del loro Creatore!

15. Solo là voi comprendereste che cosa vuol dire “contemplazione spirituale” e solo allora riconoscereste veramente quanto ottusi sono su questo mondo i sensi vostri; ma non siate allarmati per questa condizione dei vostri sensi su questa Terra; riflettete che solo la saggia Mano del vostro affettuosissimo Padre lo ha disposto così, ed i Suoi scopi, sebbene voi qui non li comprendete né potrete mai comprenderli del tutto, sono certo fatti in maniera che essi hanno sempre come fondamento la massima Sapienza ed Amore, e che devono esservi delle valide cause, perché tutta questa beatitudine vi toccherà soltanto dopo lunghe lotte e spazi di tempo, e poi anche non a tutti, ma solamente a singoli (secondo il loro amore).

16. Miei cari figlioli, se volessi farvi gustare tutto questo in una volta (ciò che Io riservo solamente a coloro che Mi amano veramente, e quindi hanno anche aspirato poi in tutta serietà di diventare figli Miei), così senza lotta, queste inesprimibili, grandi Beatitudini sarebbero senza grande valore e senza fascino duraturo; perché queste non le avreste riportate voi stessi, ma per così dire ottenute solo in regalo, e per vero senza fatica, per la quale ragione poi il loro valore sarebbe solo a metà e di breve durata.

17. Soltanto quello che si ottiene lottando con impegno si gode in piena misura, come il merito così anche il salario!

18. Un principe o re che è nato come figlio di re, di che cosa si può vantare quando un giorno una corona adornerà il suo capo? Siate assicurati, è a lui di gran lunga più indifferente di quanto credono quelli a lui sottoposti; che cos’è un re di nascita, rispetto ad un uomo che con tutte le sofferenze fisiche e spirituali ha lottato ed ha raggiunto alla fine il suo scopo che non ha mai perso di vista! Egli è una grandezza spirituale, mentre l’altro non è forse nessuna grandezza, ma nella sua alta posizione talvolta è una vera nullità.

19. Perciò, chi vuole diventare figlio Mio, per il quale ho conservato le più grandi beatitudini, si deve anche guadagnare questo nome; allora soltanto egli benedirà tutte le lotte e sofferenze che lo hanno condotto al grado della beatitudine, dove lo spirituale di ogni essenza comincerà a diventargli comprensibile, e là, proprio nell’adempimento e nell’esercizio di tutti i doveri dell’angelo, comincerà la somma beatitudine per uno spirito creato. Ma poiché una volta Io dissi che ogni uomo porta in sé l’intero universo, allora egli porta anche in sé, sebbene solo in piccola (misura), questo Cielo or ora descritto.

20. Con ogni buona azione, con ogni vittoria riportata sulle sue passioni, penetra un Raggio di Luce di questo piccolo Cielo d’amore dalla sfera del suo spirito nel suo umano petto. È un raggio transitorio, un presentimento, un giubilo dell’anima, ma (purtroppo) non durevole, è soltanto un momento, dove lo spirito mostra all’uomo che cosa egli porta in sé, cosa diventerà un giorno, se persiste fedele sul difficile cammino della vita.

21. Di ciò lo spirito nell’uomo lascia all’anima solo un soave alito, nient’altro. Il raggio dal cielo era solo un’esortazione che vuol dire:

22. “Non vacillare, e persevera! Un giorno avrai per sempre, ciò che qui con la velocità di un fulmine ti passa accanto solamente!”

23. Perciò non scoraggiatevi, figli Miei, il Cielo vi sta aperto. Fin dove lo permette la vostra costituzione fisica e spirituale, qualche volta ve lo lascio anche percepire, per incoraggiarvi. Di più non potete sopportare! Ed anche se qualcuno di voi fosse in grado di sopportare di più, allora sarebbe infelice in mezzo agli altri uomini, ed invece di progredire con zelo sul suo sentiero, spossatezza e disperazione lo schiaccerebbero a terra. Perciò riflettete che Io, Padre vostro, ho disposto tutto ben saggiamente, così come lo possono sopportare i Miei figlioli e da questo trarne anche vantaggio. –

24. Ora vogliamo passare all’Inferno.

25. Ciò che vi ho detto dei Cieli, pressappoco la stessa cosa potete accettare dell’Inferno, ma – come s’intende da sé – in senso opposto.

26. Ma non vi rivelerò tanto dell’Inferno, sulla sua natura e disposizione, perché non fa piacere neanche a Me stesso pensare ad esso e produce anche poca utilità a descriverlo con precisione. Vi basti sapere che esso esiste veramente e precisamente per Mio e vostro danno. Eppure, per dirvi almeno qualcosa di questo antagonista dei Miei Cieli, voglio soltanto accennarvi che esiste, e questo in parecchi compartimenti e gradi che rappresentano i differenti gradini di malignità, nel quale centro c’è la sede dello stesso Satana!

27. Satana, come male personificato, quale opposto a Me, è l’espressione di tutte le passioni che sono l’opposto delle Mie Caratteristiche; così per esempio, mentre Io voglio conservare tutto per Amore, egli vorrebbe – per odio verso tutto il Creato – distruggere tutto, perché in primo luogo è creato da Me, e per secondo, perché è soprattutto creato.

28. Se andasse secondo la sua volontà, egli creerebbe sempre creature di tutte le specie, ma non per compiacersi nella loro esistenza, ma solo per gioire (satanicamente) nella loro distruzione, e poi ancora ricreare del nuovo, per ricominciare il gioco sempre daccapo.

29. I suoi spiriti subordinati, che vennero creati da Me come esseri viventi, sono tanto ottenebrati che hanno gioia solo nelle tenebre – come i Miei angeli nella Luce – e sono più o meno vicini a Satana secondo l’intensità della loro malvagità e distribuiti in e sulla Terra in differenti parti, dove rincorrono i loro divertimenti (diabolici), sforzandosi di somigliare il più possibile al loro signore, e così hanno essi la più grande gioia quando sviano gli uomini dalla buona o miglior via con tutti i possibili inganni, e li possono portare sulla loro strategica ampia via.

30. Poiché in loro, come nel loro signore, c’è solo amore satanico, così si rallegrano di inculcare lo stesso anche nei cuori degli uomini che vogliono dare ascolto al loro influsso.

31. Lì essi non mancano di presentare alle loro vittime il mondo ed i suoi divertimenti il più gradevolmente possibile, di imprimere in loro soltanto astuzia, inganno, libidine e diletto per le più basse passioni, e renderli così maturi a diventare loro degni “fratelli”.

32. Voi Mi chiederete: “Ma come potevi Tu, Creatore, lasciar sussistere così potenti orde di spiriti maligni accanto al loro Signore? Perché non annienti con una decisione sovrana tali esseri che sono così contrari ai soavi impulsi del Tuo Amore e delle Tue Caratteristiche divine?”. – Ed ancora: “Perché li hai banditi proprio in e sulla Terra, mentre nell’Infinito orbitano pure milioni di altri mondi e soli, i cui abitanti possono affrontare indisturbati il loro mutamento di correzione e purificazione senza essere esposti a simili piaghe e solamente noi, che ci chiami ‘figli Tuoi’, per i quali Tu sei venuto proprio su questo piccolo globo terrestre e qui hai sofferto e sopportato proprio a causa loro, perché siamo dunque proprio noi quelli che da un lato siamo i favoriti, dall’altro lato però siamo proprio i più tormentati ed esposti a tutte le seduzioni e tentazioni?”

33. Miei cari figlioli, questo rimprovero che voi Mi fate qui, è da parte vostra, pensato come uomini di questa vostra Terra, del tutto naturale, ed Io Mi devo perciò giustificare presso di voi, affinché, sebbene l’apparenza non lo testimoni, pure riconosciate che Io sono sempre l’affettuosissimo e più buon Padre, ed ho predisposto da tempo immemorabile tutto soltanto per il vostro meglio, e condurrò anche sempre tutto per il Bene dei Miei figlioli.

34. In una precedente Comunicazione già feci menzione di un angelo caduto, il quale trascinò con sé anche un’infinità di altri spiriti nella sua caduta. E nel “Governo della Famiglia di Dio”[1] vi ho anche spiegato che tutta la sostanza della sua intera essenza animica, venne poi suddivisa in particelle e legata nella materia da lui presa, ed ora, sul gradino del perfezionamento, ritorna un po’ alla volta nuovamente a Me[2]; inoltre, che tutto ciò che è nato sulla Terra, se non sono spiriti di altri mondi che vennero qui trasferiti per la vita di prova allo scopo del raggiungimento della Mia Figliolanza, sono tutti rimanenti parti del caduto, i quali devono poi percorrere la stessa via come tutti gli spiriti legati nella materia.

35. Inoltre, Io ho ancora detto che proprio questo spirito angelico caduto venne bandito là, proprio dove c’è il Mio semenzaio per i Miei Cieli, sulla Terra, che qui egli opera più di tutto, per dispetto a Me ed alle Mie disposizioni.

36. Vedete, tutto questo ve l’ho già spiegato precedentemente, ed anche il “perché” – perché dovevano esserci le più grandi tentazioni e pericoli proprio là, dove spiriti ed anime si sono posti per scopo di guadagnarsi il Mio Regno e di portare, in mezzo all’Inferno e dannazione, la croce della sofferenza e dell’Amore a Mio Onore ed a disonore del Mio più grande avversario; e che malgrado tutte le seduzioni e tutti gli apparenti piaceri con i quali Satana colma i suoi futuri rampolli, per attirarli nella sua rete e più tardi indennizzare ogni divertimento ed ogni piacere con mille tormenti dell’Inferno, pure ci sono delle anime su questa Terra che si oppongono a tutte le sue tentazioni, voltano la schiena a tutte le sue grandiose promesse e tengono alto, tra sofferenze e lotte, il vessillo della fede, dell’umiltà e dell’amore ed un giorno vorranno appartenere non a lui, ma completamente soltanto a Me! –

37. Quando Satana si separò da Me, dovetti lasciare a lui ed al suo seguito la propria libertà, libertà che ogni spirito deve avere, per poter diventare spirito libero degno di Me.

38. Il ritorno a Me deve avvenire dall’interiore e spontaneamente, non con regole coercitive; proprio per questa ragione devo sopportare il comportamento di questo Mio grandissimo avversario con la sua cova e devo lasciarli agire ed operare come essi vogliono, fino a quando non pregiudicano il Mio Ordine stabilito.

39. Ma di tutto ciò che essi fanno, il risultato ha sempre per conseguenza proprio il contrario e l’opposto di ciò che vogliono ottenere, questo è il trionfo della buona causa che anche il male, anzi il peggiore di ciò che la Creazione ha da mostrare, deve e può contribuire soltanto al suo (ed al loro) proprio miglioramento e per l’inoltro del bene comune.

40. Proprio per questo Satana con il suo regno è anche confinato là dove gli è data l’occasione di tentare tutto ciò che gli è possibile, per far valere la sua teoria di vita contro la Mia; anzi, gli venne perfino permesso di tentare personalmente Me stesso durante il Mio cammino terreno, Io che non ero uno Spirito creato, bensì il Creatore di tutto il Creato (e di lui stesso). Infatti Io non lo evitai quando Mi incontrò come uomo[3] esposto a tutte le passioni umane, allora egli osò il tentativo anche con l’Altissimo, tentativo che gli venne pure concesso; ma con quale risultato lo sapete, affinché potesse poi col tempo riconoscere nel grande come nel piccolo che tutto il suo sforzo è inutile, ed attraverso così tanti corsi di tempo ha opposto invano opposizione, e precisamente contro Colui che lo creò, e Questi, se oggi volesse ritornar pentito, lo accoglierebbe a Braccia aperte come un “Figlio perduto”, così come vi ho già una volta rivelato nelle “Dodici Ore”, questo non accade in una volta, ma un po’ alla volta ed anche accadrà.

41. Quello che Io dissi dei Miei Cieli, che ogni spirito umano li porta in sé nel piccolo, tale e quale è nel petto di ogni uomo anche il germe dell’Inferno o la voglia di peccare e di agire contro l’Ordine Mio, oppure l’Inferno in piccolo.

42. Esso è lì perché la virtù senza la conoscenza del suo opposto, il vizio, non sarebbe virtù, e l’amore senza il suo contrario non sarebbe amore! Se non ci fosse l’oscurità, voi non sapreste apprezzare la Luce, se non ci fosse l’agghiacciante impressione del freddo, non comprendereste la piacevole sensazione del calore affluente un po’ alla volta.

43. Dove si trova il Mio “Semenzaio di figli”, qui doveva anche esserci la scuola della vittoria ed il dominio di tutte le passioni!

44. Cosa sarebbe la vita senza lotta? Un monotono trascorrere del tempo, senza esserne cosciente, come uno va e l’altro viene. La vita non avrebbe nessuno scopo, nessun sapore!

45. Così come il sale nelle vostre pietanze, in tutte le erbe, metalli, piante, perfino nell’aria ed anche nel vostro stomaco per la giusta digestione costituisce un elemento importante che stimola alla vita e la favorisce proprio mediante tale stimolo, tale e quale è il sale della vita spirituale, la tentazione o la tendenza (inclinazione) a pensare diversamente ed agire diversamente da come si dovrebbe agire veramente. Proprio con questi opposti e questi mezzi stimolatori viene rafforzata la vostra parte migliore, la vita fisica e spirituale in voi viene conservata attraverso questo nutrimento, assicurata la sua sopravvivenza ed aumentata la gioia di aver conquistato ancora un nuovo gradino del perfezionamento, e precisamente – di averlo conquistato con la lotta e la rinuncia, mentre al contrario, nel progresso senza impedimenti, non sareste coscienti del progresso stesso.

46. Quando il sole del mattino fa scendere i primi raggi sui campi della vostra Terra, come giubilate voi incontro all’intera natura vivente! Tutti gli esseri, ognuno a modo suo, cinguettano, tubano o ronzano il loro cantico alla Luce ed al loro Donatore; perfino la goccia di rugiada, che sospesa alla foglia di una pianta di muschio si riveste col bagliore adamantino, riflette su di essa a volta il grande emisfero di luce e, risplendendo, si rallegra per così dire della luce (del giorno) ritornata dopo l’oscurità! E perché? Perché dalla sera fino al mattino seguente la notte o l’oscurità ha fatto sentire a tutte le creature viventi il valore della luce!

47. Così è anche riguardo allo spirituale! La soave coscienza dell’amore spirituale, progresso spirituale e vita animica spirituale più elevata, viene riconosciuta dall’anima di un essere creato solamente allora, quando ha riconosciuto gli abissi e le errate vie che l’hanno minacciata sul suo sentiero di prove; soltanto allora, quando l’anima ha conquistato un piccolo gradino, si rallegra di questo e rinnova tutte le forze per la conquista di uno successivo e così aumenta lo stimolo, la gioia e la benedizione non così tanto per la condizione migliorata che si raggiunge, ma per gli ostacoli che si sono superati.

48. Vedete, figli Miei, che cosa sarebbero tutti i Cieli senza l’Inferno! È quanto manca ad altre creature in altri soli e mondi in beatitudine, beatitudine che è riservata soltanto ai figli Miei, perché le altre creature in altri mondi e soli conoscono solo luce e poca o niente affatto oscurità.

49. Avete ora ancora rimproveri da fare del perché l’Inferno sta così vicino a voi e perfino in voi? Oppure non vorreste, ringraziandoMi, forse domandarMi più Inferno, affinché possiate lottare ancora di più, soffrire ancora di più, solo per meritare il Nome di “Figli Miei” in più abbondante misura?!

50. Siate perciò tranquilli, Io so che cosa vi serve per la scuola di prove, non chiedete più di quanto vi viene dato da Me, e siate assicurati – avete abbastanza con quello che vi carica la Mia amorevole Mano; se fosse di più, allora sarebbe una mano punitiva, e questa Io, quale Padre vostro, non ce l’ho![4]

51. Ora vi ho così mostrato, come perfino l’assoluto cattivo, anzi il cattivissimo nell’intera Creazione, con il suo fare ed operare, viene lo stesso da Me impiegato e sfruttato per la benedizione di tutto il vivente, e come Satana con i suoi assistenti, invece di nuocerMi, deve contribuire nell’insieme proprio per la massima benedizione![5]

52. Ora vogliamo passare al vostro luogo di dimora, la terza parola sopra data: la “Terra”, affinché possiate vedere anche lì nuovamente l’Amore e la saggia Accortezza del Padre vostro in tutta la Sua Magnificenza!

53. Con l’espressione della Parola “Cielo”, (Himmel) dovete aumentare la vostra voce e con la parola “Inferno” (Hölle) la dovete abbassare, avrete già notato che per l’espressione di ognuna di queste parole ha luogo un differente movimento muscolare nell’organo della lingua, e vedete, con l’espressione della parola “Terra” (Erde) questo movimento muscolare è di nuovo differente, dovendo per questo aprire ampiamente la bocca. [Tre differenti specie di suono].

54. Vedete, con l’espressione di queste tre parole nella vostra lingua ed i movimenti dell’organo del linguaggio a questa appartenente, è tutto così ordinato che gli spiriti, i quali conoscono meglio di voi le formule di rispondenza della Creazione, trovano nei movimenti dei muscoli nella bocca già tutto scritto ed annotato cosa ha da significare l’una o l’altra parola pronunciata.

55. Con la parola “Cielo” (Himmel) avete visto com’è collegato l’innalzamento della voce con la descrizione dettagliata della stessa, con la parola “Inferno” (Hölle) dove la bocca nell’espressione deve venir chiusa come una tana, non vi sarà sfuggito lo stretto legame di questo movimento muscolare e la descrizione dell’Inferno, dove inoltre la parola “Cielo” (Himmel) viene pronunciata con lo sguardo verso l’alto e l’”Inferno” (Hölle) con lo sguardo verso il basso – e certamente mai verso l’alto – ed infine “la Terra” (Erde) con l’apertura della bocca proprio in larghezza.

56. Abbiamo discusso le prime due, adesso ci rimane ancora solo l’ultima parola espressa in larghezza e la sua rispondenza spirituale, la Terra stessa quale vostra dimora, per sottoporla ad una più accurata riflessione.

57. Che per la parola “Terra” (Erde) si debba dilatare ampiamente la bocca, anzi che con l’espressione di questa parola si debba tirare su le labbra e mostrare la bianca fila dei denti, significa che, nel senso spirituale della Terra, come lì le labbra vengono tirate su come una tenda e mostrati i denti, con la Terra nel senso spirituale viene tirata indietro la parte più tenera, vale a dire la carne e sono da prendere in considerazione le più solide, compatte parti – il morale, oppure i denti.

58. Ebbene vedete, Miei cari figlioli, nella rispondenza spirituale i denti significano quali parti solide simili alle ossa, il costante e primo arresto nell’uomo tanto quanto nella Terra, che in primo luogo dona all’aspetto del viso una bella forma, quella del bello morale all’intero esteriore dell’uomo, ed in secondo luogo, nella Terra perfino come corpo, genera la sua forza di vita interiore, il bello della superficie della stessa.

59. I denti significano inoltre anche l’animico-morale, il primo organo spirituale digerente che dovrebbe separare nella vita mondana il bene dal male; e come nella bocca per la masticazione dei cibi con i denti si mescola il sale nei succhi gastrici della saliva, tale e quale è il sale corrispondente allo stimolo di agire sempre contro il bene. E lottare contro questo stimolo ed anche alla fine vincere, è il vostro compito principale.

60. Qui sulla Terra voi ricevete tutto mescolato, bene con male, amore con odio e vita con morte; questo significa che facilmente si mescolano entrambi l’uno con l’altro, oppure ogni cosa si trasforma facilmente nel suo polo opposto.

61. Se avete abbastanza forza di espellere il cattivo e maligno, allora il male, ogni qual volta possa avvicinarsi a voi, non farà nessuna impressione duratura sulla vostra anima e, nell’aldilà, scomparendo del tutto, solamente il bene sarà il vostro vero valore!

62. Che con l’espressione della parola “Terra” voi dovete allargare molto la vostra bocca in direzione orizzontale, significa nella rispondenza, che la vostra Terra sotto l’aspetto spirituale, sebbene fisicamente piccola, giunge lontano oltre tutti i sistemi solari, anzi fino ai Miei Cieli; essendo questo piccolo pianeta, per primo, la dimora dei Miei figlioli, e per secondo, è stata anche la Mia, dove attraverso sofferenza e morte ho riportato la vittoria sul male.

63. Se voi conosceste un po’ meglio questo linguaggio dello spirito, scoprireste in ogni parola che si riferisce a Me, il senso spirituale più importante e molto più grande e non vi contentereste della comprensione della parola – simile alla corteccia – ma provereste molta più gioia e beatitudine nel contenuto interiore di quanto vi è venuto in senno.

64. Inoltre trovereste poi che ogni popolo, a seconda del suo gradino spirituale in cui si trova, in alto, più in alto, o al massimo, si rivelerà nelle sue parole ed espressioni riferite a Me; oppure credete forse, come credono di dimostrare i vostri filologi, che le lingue siano state inventate? Oh, qui siete in grosso errore!

65. Le parole non sono sempre state fatte con gli oggetti inventati e nuovi bisogni di un popolo, ma la lingua – quale prodotto dello spirito – andò sempre in parallelo con la concezione spirituale di un popolo. Lo potete vedere voi stessi dalla storia delle nazioni, come con l’ascesa o il tramonto di una nazione anche la sua lingua si elevava o tramontava, e con la scomparsa di una nazione scompariva anche completamente la sua lingua (come lingua vivente).

66. Il linguaggio è l’espressione dell’anima,[6] più il linguaggio è alto e bello, tanto più grande è l’intensità della sua espressione, cosa che solo gli spiriti sanno apprezzare, oppure i risvegliati mediante il Mio Amore e Grazia, i quali poi sotto i differenti cambiamenti dei muscoli della bocca e della gola, tra i suoni cinguettanti, schioccanti, gorgheggianti e fischiettanti che combinati così o così stabiliscono l’una o l’altra parola, scoprono un superiore significato spirituale che vi è divenuto incomprensibile come i geroglifici di un Paradiso perduto!

67. Così la Terra è anche in ciò differente da molti altri mondi. Mentre in quelli domina un solo modo d’esprimersi (linguaggio) e tutte le creature percorrono solamente l’una e la stessa via, sulla Terra esistono migliaia di lingue differenti, come sottospecie di una sola[7] e così in questo modo all’abitante della Terra, oltre alle molte prove della sua pazienza e perseveranza, gli s’impone ancora questa che egli, se vuole essere in relazione con i fratelli di altre nazioni, deve imparare la loro lingua per far comprendere loro cosa egli pensa e sente, oppure, se vuole imparare qualcosa dai suoi fratelli stranieri o comunicare qualcosa lui stesso, egli deve farsi capire in quella lingua.

68. Fin dove osservate la Terra, dai popoli più selvaggi fino a voi nazioni civilizzate, vedete la piccola Terra con i suoi spiriti irrequieti estendersi su tutto il conosciuto. Veramente ovunque fa leva il proprio interesse personale; solamente questo fa incontrare i popoli, imparano a conoscersi, apprezzarsi e ad amarsi l’un l’altro.

69. Gli esploratori della natura, delle stelle, dell’interno e della superficie della Terra, cedono le loro scoperte all’umanità come bene comune, scoperte che Io ho fatto trovare al singolo per Grazia; essi eseguono, anche senza saperlo, soltanto i Miei e non i loro Piani, e così educo l’anima di questa Terra, che un giorno per un breve tempo fu anche la Mia dimora, per una vita migliore.

70. Ora i pensieri degli uomini con velocità fulminea corrono da un polo all’altro, ed essi stessi si aggirano da un luogo all’altro su strade ferrate simili ad una bufera di vento.

71. Le strade sono di ferro e la maggior parte che vi viaggia sopra ha il cuore anche di ferro (almeno per i loro fratelli umani); ma non importa. I Miei Scopi attraverso le veloci comunicazioni tra città e villaggi ed al riunirsi di uomini che abitano in tali luoghi, vengono favoriti più di quanto credono tutti i costruttori e proprietari di ferrovie.

72. Io ho qui – Cielo, Inferno e Terra, oppure spiritualmente, uomini buoni, cattivi o materialmente pensanti, spesso messi insieme alla rifusa in un vagone. Con la salita essi erano ancora pressappoco ognuno nella propria opinione, con la discesa forse l’Inferno ha strappato dal Cielo e dalla Terra una durevole scintilla istruttiva dalla conversazione che (l’interessato) non dimenticherà mai più per tutta la sua vita.

73. Così eseguo i Miei Piani approfittando anche di questo viaggio insieme, ciò che prima era separato da rigidi circoli delimitatori, lì faccio subentrare la dimenticanza dei pregiudizi, e sebbene l’interesse personale, l’impulso per i piaceri ed il danaro è la ragione del perché gli uomini s’incontrano, viaggiano in altri paesi, si espongono a pericoli di ogni genere, così ho raggiunto anche il Mio scopo, vale a dire lo scopo dell’affraternamento. Adesso ci vuole solamente anche un potente colpo ed un impulso spirituale a questo e gli uomini staranno qui come fratelli, uniti, per seguire Me quale l’eterno Pastore! Allora il significato spirituale della Terra sarà anche adempiuto, – poi sarà il tempo nel quale Io personalmente ritornerò tra voi, dopo che gl’indocili saranno allontanati e saranno rimasti soltanto i volonterosi.

74. E così, Miei cari figlioli, voi vedete, come Cielo, Inferno e Terra, nel grande come nel piccolo, devono seguire solamente gli Scopi dell’Amore, l’Idea fondamentale della Mia Creazione.

75. Ma non calcolate secondo gli anni, per ciò che vi ho or ora qui detto, presso di Me il tempo non esiste! Io non conosco né giorno né notte per misurare spazi di tempo; presso di Me è sempre giorno, sempre splende il Sole dell’Amore che splende e splenderà per tutti finché tutti avranno trovato la via che conduce a Me, al loro affettuosissimo, buonissimo Padre!

76. Ora Io credo che anche tu puoi essere soddisfatto con questo supplemento, esso è di nuovo una luce nelle grandi valli della Mia Creazione. Riflettete bene quale Amore e Grazia Io vi concedo da quando vi porgo così tanto Pane spirituale, affinché nessun dubbio possa sorgere nel vostro petto, che ciò che voi vedete non sia dalla Mano del Padre!

77. Questo, per conforto con la Mia Benedizione! Amen!

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