Ein reicher Geizhals im Jenseits – A rich Cheapskate in the Beyond

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Himmelsgaben

Ein reicher Geizhals im Jenseits

30. März 1844

1. Schreibe nur ein ernstes Wort ob des Traumgesichtes der alten C. H., zu der ein armer und sehr schmutziger Geist kam, der ein reicher Knicker (Geizhals) war auf der Welt!

2. Dieser Geist, dem es sehr schlecht geht in seiner Sphäre, da er aus sich heraus nichts hat als Nacht und eine grosse Wüste um sich her, und der viel Hunger, Durst und Kälte leidet, ist bei sich der grundirrigen Meinung, sein Geld im Diesseits werde ihm, so es an die Armen verteilt würde, Erleichterung bringen. – Darum ward es ihm auch gestattet, sich der Person (C. H.) in dieser Hinsicht zu eröffnen, da er den Bedürftigen ein für allemal jede angebettelte Unterstützung aus einer höchst unmännlichen Achtung gegen sein dummes und schmutziges Weib vorenthalten hatte!

3. Das ist aber bloss des Geistes Plan, der von Mir noch keine Ahnung hat, sondern sich unter „Gott“ nur die allwaltenden Kräfte der Natur denkt! – Da er aber dennoch von der Welt so viel Gefühl und Bewusstsein mitgenommen hat, um sich zu erinnern, dass man durch Unterstützung der Armen sich irgendeinem allfälligen Gottwesen wohlgefällig machen kann, so ist nun solch ein Wille in ihm erwacht, den er in die Ausführung bringen möchte.

4. Da er aber zugleich die Unausführbarkeit dieses törichten Planes mitersieht, so macht ihn das ganz überaus unglücklich. Und es wird ihm noch gar lange nicht zu helfen und zu raten sein, da in ihm darum auch ein grosser Ärger gegen sein hinterlassenes Weib erwächst, die diesem Traume kein Gehör geben wird, da ihre Ohren mit Erz verstopft sind! – Wehe aber dem Weibe, so sie in nicht zu langer Zeit dem Manne folgen wird und in die Hände des Mannes gerät! Und wenn sie so bleibt, wie sie jetzt ist, wird sie davor auch gar nicht beschützt werden.

5. Das ist also der Zustand dieses Geistes jenseits! – Wahrlich, er ist traurig und sehr leidend. – Aber noch ums Tausendfache elender wird der des Weibes sein, wenn es sich nicht bei Lebzeiten ernstlich zu Mir wenden und nicht zwei Drittel ihres Einkommens jährlich der notleidenden Menschheit zukommen lassen wird – und das aus reiner Liebe zu Mir und zu den Armen!

6. Wahrlich, wahrlich, wer ein grosses Vermögen auf der Welt hat und verteilt es nicht bei seinen Lebzeiten unter die armen Brüder und erquicket damit die Herzen derselben, sondern tut das erst am seinem Weltende, der soll als ein Geiziger angesehen werden, und es wird ihm sein Vermächtnis nimmer zugute kommen!

7. Wer da auf der Welt Kinder hat und ist nur für ihre Versorgung bedacht, auf dass sie nach seinem Ableben selbständig als gleichfalls reiche Menschen auf der Welt bestehen mögen und gute Heiraten machen können – wahrlich, wahrlich – so viel Pfennige der Vater oder die Mutter den Kindern erspart hat über das ohnehin unrechtmässige Stammvermögen, so viele Jahre sollen sie jenseits in obbezeichneter Nacht, Armut und Kälte gehalten werden und sollen daraus nicht eher gehoben werden, als bis irgend ein letzter Nachkomme ihres Stammes vor Armut den Bettelstab tragen wird!

8. Hätte besagter Geist bei Lebzeiten einen „ungerechten Haushalter“ gegen sein dummes Weib gemacht und hätte mit dem grossen Vermögen für die Armen gewirtschaftet und nicht für sein dummes Weib und für seine Kinder, so stünde es nun besser mit ihm. Denn darum ward er des reichen Weibes Mann, dass er ihr Vermögen hätte für den Himmel verwenden sollen. Er aber vergass Meiner und arbeitete nur für sein Weib! – Also sucht er nun auch die Hilfe dort, wofür er gearbeitet hat! – Für Mich aber hat er nie gearbeitet, da er nur ein Widersacher zu Mir war. Darum erkennt er Mich auch nicht und sucht auch nicht Hilfe bei Mir, der Ich ihm doch nur ganz allein helfen kann.

9. Was Hartes wäre es denn, so ein Reicher mit zwei Dritteln seines Einkommens armer Eltern Kindern eine Aussteuer gäbe, dass auch diese heiraten könnten und nicht der Unzucht preisgegeben würden zur Zeit ihrer fleischlichen Reife und der Not? – Wahrlich, wer das gar leicht täte, der würde sich dadurch Untertanen für den Himmel züchten, die ihm da eine bessere Lebensernte abwerfen würden, als so er auf der Welt sorgt, dass seine Kinder Herrschaftsbesitzer und darum stolze und unbändige Menschen werden, die sich von Meinem Geiste nimmer wollen strafen lassen, der doch so sanft mahnt und aller Kreatur das Leben gibt!

10. Das ist Mein Rat! – Ein jeder aber tue, was er wolle! Über ein kurzes wird er schon die Früchte erschauen, die ihm seine Werke jenseits bieten werden!

11. Ich aber sage noch zu jedem Reichen diesseits: Du kannst es an dir erproben, was du jenseits ernten wirst! Siehe, so du kreuzerweise Almosen gibst, so tut dir das nicht weh, und du machst dir nichts daraus. Wenn du aber um Gulden angesprochen wirst, da siehst du dir den Bettler schon genauer an und schmollst nicht selten darob! Wenn aber jemand zu dir sagen würde: „Freund, Bruder! Du bist reich, gib mir 1000 oder 2000 oder 6000 Gulden, denn ich habe dessen vonnöten, was dir überflüssig ist“ – was für eine Antwort wohl würde so ein kecker Bettler erhalten?!

12. Ich aber sage: Mit welchem Masse ihr ausmesset, mit dem Masse wird euch wieder eingemessen werden! – Wenn du auch betest: „Zukomme mir Dein Reich! Gib mir Brot des Lebens! usw.“ – so werde Ich aber dich, reichen Mann, dennoch also anhören, wie du den kecken Tausend- Gulden-Bettler angehört hast! Denn Ich meine, Mein Reich und Mein Brot sollte doch mehr als gar viele tausend Gulden wert sein?!

13. Solange demnach jemand hier ist, kann er sich helfen durch sein Vermögen, so er es nach Meinem Willen gebraucht. Wenn er aber drüben ist, so nützt es ihm zu nichts, und wenn Millionen für ihn verspendet würden. Denn ein jeder Mensch wird nach seinen Werken, und nicht nach den Werken anderer, sein ganz eigenes Gericht finden!

14. Ich aber brauche eure Opfer nicht, sondern ihr brauchet sie! Daher opfert, dieweil ihr opfern könnet! Denn über dem Grabe gibt’s keine Opferaltäre mehr!

15. Die Armen aber sind die Opferaltäre! Darauf leget reichliche Brandopfer eurer Liebe, so werdet ihr euch Schätze für den Himmel bereiten!

16. Fraget daher nicht mehr, wie dem Verstorbenen zu helfen sei? – Denn dem kann niemand helfen als Ich allein, wann es an der Zeit sein wird. Und ferne sei es von euch, Mich zur Erbarmung bewegen zu wollen, als wäret ihr barmherziger denn Ich!

17. Ein jeder aber kehre vor der eigenen Türe und sorge für sein Auge, so wird er nicht nötig haben, dereinst eitle Hilfe zu suchen bei den Weltmenschen, sondern wird solche finden bei Mir in Überfülle für ewig! Amen. – Das spricht der ewig Wahrhaftige. Amen, Amen.

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Heavenly Gifts

A rich Cheapskate in the Beyond

March 30, 1844

1. Now just write a stern word due to the dream vision of the old C. H., to which a poor and quite filthy spirit came, who was a rich cheapskate on the earth!

2. This spirit, who is in a bad condition in his sphere, since he has nothing but night out of himself and a large desert surrounding him. He suffers much hunger, thirst and cold, and he is of the complete erroneous opinion, that the money he owned in this world would offer him relieve, if it were to be spread among the poor now. – For that reason it was allowed him to open himself to this person (C.H.) concerning this matter. He denied the needy every support, they had begged of him on earth, out of an incredible and unmanly respect for his foolish an filthy wife!

3. But this is just the plan of a spirit, who has no idea of Me yet, but rather only imagines ‘God’ to be the supreme forces of nature! – But because he has taken with him that much feeling and awareness from the world to remember, that by supporting the poor, one can draw favor from a possible Divine Being, therefore is such a will now awakened within him, which he now seeks to fulfill.

4. But because he simultaneously recognizes the infeasibility of this foolish plan, it makes him extremely unhappy. And it will not be possible to help and advise him for a long time, since on account of this, a great anger against his left behind wife is rising within him. And she will not give ear to this dream, since her ears are clogged with ore! – But woe to the wife, if she follows her husband in a short while and falls into his hands in the beyond! And if she remains the way she is now, she will also not be protected from him.

5. This is therefore the state of this spirit in the beyond! – Truly, he is sad and he suffers much. – But it will be a thousand times worse for the wife, if she will not sincerely turn to Me during her lifetime on earth and distribute 2/3 of her annual income to the needy among mankind – and doing so out of pure love for Me and the poor!

6. Truly, truly, whoever possesses large assets upon earth and doesn’t share them with his poor brothers during his lifetime and thereby refresh their hearts, but rather does not do that until his journey ends on this earth, that one will be considered a cheapskate, and his legacy will never benefit him anymore!

7. Whoever has children on this earth and only cares for their provision, so that after the parents death, the children may live independently as rich people in the world and make a good wedding – truly, truly, as many pennies, as their father and mother saved up for their children via the anyway unjust capital, just as many years they will be held in the above described night, poverty and cold in the beyond, and they will not be lifted out of it for as long as not some last descendant of their lineage will carry the beggar’s staff!

8. If said spirit would have made an ‘unjust steward’ against his foolish wife during his lifetime, and had been busy with that great fortune for the poor and not for his foolish wife and for his children, he would now be better off. For that reason he became that rich woman’s husband, that he should use her wealth for heaven. But he forgot Me and worked only for his wife! – Therefore he is now looking for help there, for whom he had worked! – But he never worked for Me, since he only was an adversary to Me. That’s why he does not recognize Me and also not seek help from Me, though I am the only One, who can help him.

9. How difficult would it be for a rich one to use 2/3 of his income to give a dowry to the children of poor parents, so they too could get married and would not be relinquished to fornication by the time of their fleshly maturity and distress? – Truly, whoever could easily do that, would cultivate subordinates for heaven, which would yield a much better life harvest, than if his only care in the world is, that his children become owners of a dominion and, because of that become proud and unruly people, who do not want to be punished by My spirit, who ever so gently admonishes and gives life to every creature!

10. This is My advice! – But everyone may do, what they want! In a short while, they will for sure behold the fruit, which their works will offer them in the beyond!

11. But I say to every rich one on this earth… You can try it out on yourself, what you will reap in the beyond! Look, if you give alms pennywise, then that does not hurt you, and you don’t pay attention to it. But if you are asked for dollars (guilders), you inspect the beggar already much closer and you do not rarely pout about it! But if someone would say to you… ‘Friend, brother! You are rich, give me 1000, 2000 or 6000 dollars (guilders), for I have an urgent need for that which is dispensable for you’ – what kind of answer would such a cheeky beggar then receive?!

12. But I say… With the measure, with which you measure, with the same measure you will be measured as well! – Even if you pray… ‘Give me Your Kingdom! Give Me the bread of life! etc.’ – Thus I will still listen to you as a rich man in the same manner, as you listened to the cheeky 1000 dollar beggar! For I think, My kingdom and My bread should surely be worth more than even many a thousand dollars?!

13. Thus, as long as someone is still her on earth, he can help himself through his wealth, if he uses it according to My Will. But once he is on the other side (in the beyond), it won’t be of any use to him anymore, even if millions would be donated in his name. For every single human being will find his very own judgment, according to his own works, and not according to the works of others!

14. However, I do not need your sacrifices, but you need them! Therefore sacrifice, as long as you can sacrifice! For above the grave there are no sacrificial altars anymore!

15. However, the poor are the altars of sacrifice! Thereupon place abundant burnt offerings of your love, whereby you will prepare treasures for yourself in heaven!

16. So, do not ask anymore how this deceased one could be helped? – For nobody can help him, except I alone, when it is time for it. And it should be far from you, wanting to move Me to have compassion, as if you were more compassionate than I am!

17. However, everyone shall sweep before his own door and care for his own eye, then it will not be necessary for him to seek after vain help from the people of the world, but rather he will find such help in abundance with Me for eternity! Amen. – This speaks the eternally Truthful One. Amen, amen.

Zeichen der Zeit… Wucher, schändliche Kleidertracht, Industrie usw. – Signs of the Time… Usury, disgraceful Clothing, Industry etc.

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Zeichen der Zeit… Wucher, schändliche Kleidertracht, Industrie usw
Himmelsgaben – 25. Januar 1842

1. Jetzt ist eine tanzende und springende Zeit, die allerfinsterste! Das ist ein Zeichen, dass die Welt sehr nahe ist einem ungeahnten Sprunge, und zwar einem Sprunge von Meiner nun höchsten Liebe über eine unendliche Kluft ins Meer Meines höchsten Zornfeuers!

2. Die schändliche Kleidertracht ist ein Zeichen, dass die Welt in die schändlichste Hurerei übergegangen ist, wodurch jeder sich selbst ein finsterer Götze geworden ist und sich selbst, nahe anbetend, dienet und möchte auch vor allem angebetet sein. – Siehe da Sodom und Gomorra! – Darum ist herangekommen das Ende!

3. Die stets zunehmende Ehelosigkeit, da um der reichen Wucherer wegen der ärmere Mensch ohne Weib, also wie ein halber Mensch, zu verbleiben genötigt wird, ist ein schreckliches Zeichen! Bei allen Heiden durften sogar die Sklaven Weiber nehmen. Jetzt aber setzt man dem freien Menschen Schranken, darum er arm ist und damit der Wucher keinen Schaden leide! – Darum sei verflucht diese letzte Zeit und jeder Wucher mit ihr!

4. Siehe an die sogenannte Industrie, dieses arge Zeichen dieser Zeit! Sie ist die Seele alles Wuchers, die Unterdrückung aller Nächstenliebe und der letzte, breiteste Weg zur Hölle. Den Beschluss werden die metallenen Wege machen (Eisenbahn)! – Verstehst du dieses sprechende Zeichen dieser Zeit!?

5. Die stolze Erweiterung der Städte, da unter vielen tausend Häusern nicht zehn für die Armen gebaut werden, ist ein starkes Zeichen dieser Zeit. Denn auch zu Sodom schob man fremde arme Brüder aus der Stadt, um dadurch den inneren (einheimischen) Prassern ihre Schätze zu sichern? – Verstehst du diese Zeichen?

6. Was gilt jetzt der Mensch dem Menschen? – Ich sage dir, man zahlt für eine Fuhre Unrat mehrere Silberstücke; doch halte einmal einen Markt von armen Menschen, dass sie gekauft würden zur Unterstützung, und du wirst einen spottschlechten Markt halten! So arg war es wieder zu Sodom nicht! – Verstehest du dieses Zeichen der letzten Zeit?

7. Siehe die papierne Zeit! – Welche Festigkeit soll sie bieten? Ich sage dir, sie wird keinen Druck mehr vertragen! Wie leicht aber das Papier zerrissen wird, zeigen schon die schwächsten Kinder! – Verstehest du dieses Zeichen?

8. Verstehest du die Farbe der Häusertünche? – Ist sie nicht die des Todes? – Also stehet es schon überall an den Wänden der Häuser geschrieben, um welche Zeit es sei!

9. Es ist durch Johannes gezeigt worden, was da geschehen wird, wenn das Brot verteuert und versteuert wird! Lies nur, was den Heuschrecken verkündet ist, so sie es täten! – Siehe, diese Zeit ist da!

10. Schaue an, der Wucher ist bekleidet mit allem Schutz, Schild und Schirme, und eine ganze Welt voll Sachwaltern steht mit Macht ausgerüstet da, um seine „Rechte“ zu verteidigen. Siehe an, wie sie Meine Erde zerreissen und zerstücken! Soll Ich dazu schweigen? Erkenne dies Zeichen, dies letzte, dies höllische! Eigentums-Rechte über Rechte! Und doch bin Ich allein der Herr! – Daher erkenne auch dies arge Zeichen!

11. Siehe an die Unzucht der Weiber dieser Zeit und die gänzliche Gefühllosigkeit der Jugend, die jetzt nur fürs Leibliche erzogen wird und endlich zur frühzeitigen Hurerei vor aller Welt! – Wohin mit der Welt?! – Ja, in die Hölle mit ihr! Dies ist die letzte Zeit! – Verstehest du sie?

12. Endlich siehe, um was jetzt fast gar alle Kirchen sich streiten! Siehe, es ist das Gold der Welt. Gold und Tod aber ist bei Mir in Hinsicht der Welt gleichbedeutend! Siehe, das ist der wahre Antichrist, der grosse Wunder nun tut! Aber seine Zeit ist vor der Türe! Verstehe es, des Frevels Ende und sein letztes Gericht ist vor dir und euch allen! Amen. Amen. Amen.

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Signs of the Time… Usury, disgraceful Clothing, Industry etc.
Heavenly Gifts – January 25, 1842

1. This is now a dancing and jumping time, the darkest of all times! This is a sign, that the world is very close to an unexpected jump, namely, a jump from My now highest love, across an infinite chasm, into the sea of My highest fire of wrath!

2. The disgraceful way of clothing is a sign that the world has passed over into the most disgraceful harlotry, whereby everyone has become a gloomy idol for himself, and serving oneself, close to worshipping, and most of all man wishes to be worshipped. – Behold this, it’s like Sodom and Gomorrah! – For that reason, the end has come!

3. For the sake of the rich usurers, the people without marriage are increasing, because the poorer people are forced to remain without a wife, like a semi human being, and this is a terrible sign! With all the heathens, even the slaves were allowed to have a woman. But now they set boundaries to the free man, because he is poor and that the usury does not suffer any harm! – Therefore, cursed be this last time, and each usury with it!

4. Take a look at the so called industry, that terrible sign of this time! It is the soul of all usury, the oppression of all brotherly love, the last and widest path to hell. The finalization will be brought about by the metallic ways (railway)! – Do you understand the speaking sign of this time!?

5. The proud expansion of the cities, wherein of the many thousands of houses not even 10 are built for the poor, is a strong sign of this time. For also in Sodom’s time the foreign and poor brothers were expelled from the city, in order to secure the treasures of the (native) wastrels – Do you understand these signs?

6. What does one human being mean to man? – I’m telling you, one pays several silver coins for a load of garbage. But organize once a market with poor people, so they may be bought in order to support them, and this market will be an utter flop! It wasn’t even that bad in Sodom! – Do you understand this sign of the last time?

7. Behold this paper time! – What solidity shall it offer? I’m telling you, it will not be able to take any more pressure! But how easily the paper can be ripped apart is already shown by even the weakest of children! – Do you understand this sign?

8. Do you understand the color of the houses? – Is it not like the one of death? – Thus it is already written everywhere upon the walls of the houses, what time it is!

9. It was shown by John, what will happen, when the price of the bread will be raised and taxed! Just read what has been declared to the locusts, if they would dare to do that! – Behold, that time is here!

10. Behold, the usury is clothed with all protection, shields and safeguard and an entire world of custodians is equipped and ready to defend its ‘rights’. Look at how they rip My earth apart and hack it to pieces! Should I just stay quiet and do nothing? Recognize this last and hellish sign! Ownership rights before rights! And yet, I alone am the Lord! – Therefore, recognize also this terrible sign!

11. Behold the fornication of the women of this age and the utter callousness of the youth, which is now brought up for the carnal wellbeing only, and finally, for the premature harlotry before the entire world! Whereto with the world?! – Yes, straight into hell with it! This is the last time! – Do you understand it?

12. Finally, look at what almost all churches quarrel over! Behold, it is the gold of the world. But regarding the world, gold and death mean pretty much the same to Me! Look, that is the true antiChrist, who is doing great wonders now! But his time is right at the door! Understand it, the end of iniquity and its last judgment is before you, and before all! Amen, amen, amen.

Die Zahl 666 & Die Zeit der drei Tiere der Offenbarung – The Number 666 & The Time of the three Beasts in Revelation

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Die Zahl 666 & Die Zeit der drei Tiere der Offenbarung

7. Mai 1841

Frage: Was besagt Offenbarung des Johannes Kapitel 13, Verse 15-18 ‘Und es ward ihm gegeben, dass es dem Bilde des Tieres den Geist gab, dass das Bild des Tieres sogar spreche und bewirke, dass, die das Bild des Tieres nicht anbeten, getötet werden. Und es bringt alle, die Kleinen und die Grossen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte dazu, dass sie sich ein Malzeichen machen auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn, damit niemand kaufen oder verkaufen könne, der nicht das Malzeichen habe mit dem Namen des Tieres oder der Zahl seines Namens. Hier zeige sich die Weisheit! Wer es versteht, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl. Und seine Zahl ist 666.’

1. In Meinem Namen schreibe nur zu, Ich weiss schon, woran es euch gebricht!

2. Für gar ferne Dinge reichen eure „verlängerten Augen“ nicht hin, um sie zu erschauen. Bei mittelfernen Gegenständen sehet ihr die einseitige Rinde nur. Und von den sehr nahen sehet ihr darum nichts, weil sie euch zu nahe liegen und daher auch zu wenig Interesse bieten.

3. Diese Verse der Offenbarung sind doch mit den Händen zu greifen, und ihr möget sie nicht erfassen! – Ja, je leichter etwas ist, desto stumpfsinniger seid ihr dabei! – Ein nächstes Mal fraget aber nach dem, was euch am allerleichtesten vorkommt! Wahrlich, ihr werdet dabei sicher demütiger werden als durch diese vorliegenden, überleichten vier Verse! – Und nun habet acht:

4. Es ist fürs erste in diesem Kapitel von drei Tieren die Rede: erstens vom Hauptdrachen, zweitens vom Tiere, das dem Meere entsteigt mit sieben zehnhörnigen Köpfen, und drittens von einem lammartigen Tiere mit zwei Hörnern am Kopfe.

5. Wer der Hauptdrache ist, werdet ihr etwa doch schon wissen, nachdem Ich euch schon so oft, und zwar besonders in den „zwölf Stunden“, von Meinem Erzfeinde hinreichende Meldung getan habe.

6. Wollt ihr aber das zweite Tier erkennen, so wendet eure Augen auf die nahe gelegene Eigenliebe, und ihr werdet alle Attribute an ihr bestätigt finden! – Es entsteigt dem „Meere“ aller habsüchtigen Begierden und hat „sieben Köpfe“, das heisst für ein jedes Gebot der Nächstenliebe einen eigenen mit „zehn Hörnern“, durch welche vom einen wie vom andern Haupte gleichermassen allen zehn Geboten (Mosis) entgegengestrebt wird. – Ein „verwundetes Haupt“ ist der überall strafbare Diebstahl und Raub. Aber schadet das dem Tiere etwas? O nein, denn dieses verwundete Haupt ist ja durch all die politischen Staats- und Handelsgesetze vollkommen geheilt. Und so lebt die ganze Welt unter solchen Gesetzen und handelt darnach – und spottet dadurch dem Lamme und dessen Geboten täglich.

7. Das dritte Tier entsteigt der Erde, sieht aus wie das „Lamm“, hat aber auch „zwei Hörner“. – Was etwa ist doch das? – Ich sage euch, dieses liegt euch am allernächsten! – Es ist die das Wassertier sehr unterstützende und am Ende selbes sogar vergötternde allgemeine Industrie, die mit ihren zwei Hörnern den (Haupt-)Geboten der Liebe schnurstracks entgegenstrebt! – Dass es also ist, blicket nur nach Amerika und England usw.!

8. Wie sehr aber dieses dritte Tier eben solche Industrie ist, zeigen euch z.B. die grausamen Kindermisshandlungen in den englischen und amerikanischen Fabriken, da dieselben oft von fünf Uhr bis über neun Uhr abends, beständig stehend, beinahe halbnackt arbeiten müssen, und das oft schon von ihrem achten Lebensjahre an. Es wird ihnen kein Unterricht erteilt – ausser dem ihrer industriellen Sklavenbestimmung!

9. O könntet ihr das Wesen der Industrie schauen mit Mir und durch Mich, so würdet ihr sagen: „O Vater, das ist ja der Drache selbst!“

10. Übt dieses dritte Tier nicht alle Gewalt des zweiten Tieres, dessen Kopfwunde geheilt wurde? Und macht es nicht, dass fast von aller Erde, d.h. wenigstens von ihren Hauptbewohnern, das zweite, verwundete Tier völlig angebetet wird? Wird da nicht von angebeteten Königen, Fürsten und anderen (industriellen) Gründern und Erfindern allenthalben gesprochen!? Werden ihnen nicht in aller Welt Denkmäler errichtet? Macht es nicht die grössten Zeichen und lässt Feuer vom Himmel fallen, d.h. lehrt es nicht ganz vernünftig vor den blinden Menschen, als sei solcher Fleiss das eigentliche Wesen aller Religion und die Gottes würdigste Verehrung, wo nicht selbst die beste Anbetung?! – Wie ist das doch ein barster Raub des Feuers vom Himmel, dem Menschen glauben machen, dass Ich auch durch Greuel mag verehrt werden! (Aber nur eine ganz kurze Zeit währet solches noch!)

11. O sehet die Verführung der Erdbewohner! Das Bild des Tieres mit der Schwertwunde aller politischen Gerechtigkeit ist nun vollkommen lebendig! Die Menschen wurden genötigt, mit ihrem Blute dieses Bild aufzurichten! Und nun pranget es und redet und gebietet, tötet und wird angebetet von allen Würmern und Speichelleckern, die darum „Gelehrte“ und „Journalisten“ betitelt werden, und noch von einer Anzahl Schmeissfliegen, die von allem etwas haben müssen, um dadurch, ohne zu arbeiten, etwas zu verdienen.

12. Es wage aber nun jemand, dieses Tier nicht anzubeten – so wird er gar bald wahrnehmen, wieviel es weltlich für ihn geschlagen hat!

13. Das aber ist der „Geist“ (oder das „Leben“) im Bilde des Tieres, dass die Eigenliebe und Habsucht bei all den Weltgrossen den höchsten Gipfel erreicht hat, das ist die Vollzahl 666, wobei die Eigenliebe ist gleich 600, das geraubte Himmelsfeuer gleich 60 (d.h. das göttliche Gebot ist zehnfach zum Eigennutz angewendet!) und die Nächstenliebe endlich nur gleich 6 (d.h. es gilt die allervollkommenste Sklaverei)! – Statt Hundert für 1 zu geben, fordert man Hundert für 1!

14. Sehet und begreifet nun die Bezeichnung der „rechten Hand“ und der „Stirne“, sowohl bei Grossen und Kleinen, Reichen und Armen, Freien und Knechten! Ist es nicht die Herrschsucht, entweder durch Macht oder Weltverstand!? – Saget, ob jemand nun ohne diese Zeichnung etwas vermag!? Was gilt ohne dieses Zeichen der Mensch dem Menschen? – Wahrlich, sage Ich euch, so aus euch jemand Töchter hat, wird er sie wohl einem „Unbezeichneten“ geben, oder werden sie einen „Unbezeichneten“ verlangen? Kann jemand, wenn er nicht ein Zeichen hat oder ein Amt vom Tiere erhielt, noch irgendein Weltglück machen!?

15. Ihr selbst seid „bezeichnet“ – bis auf Meinen Knecht, den Ich mit grosser Mühe bis jetzt noch unbezeichnet erhielt. Ich sage euch aber, wenn Ich es zuliesse, dass er eine eurer Töchter verlangete, ihr würdet ihn ganz sonderbar bedenklich ansehen und ihm freundlich raten, davon abzusehen, da es sich doch nicht tun möchte, weil er nicht „bezeichnet“ ist!

16. So ihr aber schon solches tätet mit einem, den Ich euch in der Nacht der Nächte zur Leuchte gemacht habe, was würdet ihr erst tun, so sich ein anderer „Unbezeichneter“ unterstände solches von euch zu verlangen? – Ich sage: Ihr liesset die Töchter eher lebendig einmauern – wohl verstanden!

17. Ich bin der Meinung, nun dürfte euch die „Bezeichnung“ wohl so ziemlich klar sein! Wer vermag nun zu kaufen und zu verkaufen ohne dieses Zeichen?

18. Aber die „42 Monate“ sind bald zu Ende, da die Gebote der Nächstenliebe schon über 5 mal 7 fach auf die Eigenliebe angewendet wurden. Ich aber sage euch, suchet das „Zeichen“ durch das Feuer Meiner Liebe zu vertilgen, sodann werdet ihr zum wahren, inneren Leben gelangen!

19. Darum aber ist es gerade jetzt so schwer, zum inneren Leben aus und in Mir zu gelangen, weil das „Zeichen“ jeden in die Welt hinausbrennt. Daher lasset euch von Mir von der Welt des Tieres zurückbrennen durch Meine Liebe, so werdet ihr das Leben finden, jetzt und ewig!

20. Das spricht der Heilige, Grosse, Erste und Letzte. Amen, Amen, Amen!

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The Time of the three Beasts in Revelation

May 7, 1841

Question: What does the Revelation of John Chapter 13, Verses 15-18 say… ‘ And he had power to give life unto the image of the beast, that the image of the beast should both speak, and cause that as many as would not worship the image of the beast should be killed. And he causes all, both small and great, rich and poor, free and slave, to be given a mark upon their right hand or upon their foreheads, and that no one should be able to buy or sell except he that has the mark or the name of the beast or the number of his name. Here is wisdom. He who has understanding, let him calculate the number of the beast, for it is the number of a man, and his number is 666.

1. So write it down in My Name, I already know what you worry about!

2. For the things, that are too far away, your ‘extended eyes’ are not good enough to behold them. Of the medium-distant objects, you only perceive the one sided bark. And of the things that are very close you cannot see anything, because they are too close and thus also are of little interest to you.

3. These verses in Revelation you can easily grasp with your hands, and still you cannot conceive them! – Yes, the easier something is, the more stupid you go about it! – So, next time, ask for that, which seems easiest to you! Truly, with that you will surely become more humble than with these four current and most simple verses! – And now, pay attention:

4. For one, this chapter talks about three beasts… Firstly about the main dragon, secondly about the beast that arises from the sea with 7 heads, each one having 10 horns, and thirdly about a lamb-like beast with 2 horns atop its head.

5. Who the main dragon is, you will certainly know by now, since I have talked quite often about My archenemy in the ‘twelve hours’ already.

6. But if you wish to recognize the second beast, please direct your eyes towards the near-by self-love, and you will find all attributes confirmed in it! – It arises from the ‘sea’ of all avaricious desires, it has ‘seven heads’, which means for every commandment of brotherly love it has its own head with ’10 horns’, by which it transgresses against all the 10 commandments (of Moses). – A ‘wounded head’ is the theft, which is punishable everywhere. But does that harm the beast in any way? Oh no, for this wounded head is healed through all the political state- and commercial laws. Thus the entire world lives and deals according to those laws – and thereby the lamb and its commandments are mocked daily.

7. The third beast arises from the earth, it looks like a ‘lamb’, but possesses also ‘2 horns’. – What is that? – I’m telling you, this is the one closest to you! – It is the general industry, that supports the beast of the water, and in the end even worships it, which with its two horns counteracts directly the 2 main commandments of love! – You only need to look towards America and England etc., to see, that it is indeed so!

8. How much such an industry is this third beast, is shown for example by the cruel child abuses in the american and english factories, where the children often have to work from 5 in the morning to 9 in the evening, constantly standing and half naked, and all of that already, when they have turned 8 years old. They are not taught anything – except for the industrial slave regulations!

9. If you could see the nature of the industry with Me and through Me, you would say… ‘Oh Father, this is the dragon himself!’

10. Does this third beast not practice all the power of the second beast, whose head wound has been healed? And does it not cause, that the entire world, at least its major inhabitants, worship the second wounded beast completely. Is there not spoken of worshiped kings, princes and other (industrial) founders and inventors everywhere !? Do they not raise monuments for them all around the world? Does it not show the greatest signs and let fire fall from heaven, i.e. does it not reasonably teach these blind peoples, that such industriousness is the actual nature of all religions and the most worthy adoration of God, if not even the best form of worship?! – How this is an utter robbery of the fire from heaven, making the people believe, that I may also be worshiped through abomination! (But this will only last for another short while!)

11. Oh, behold the seduction of the people on earth! The image of the beast with the wound of the sword of all political justice is now fully alive! The people have been forced to raise this image with their blood! And now it flaunts, speaks, commands, kills and is worshiped by all worms and sycophants, who are called ‘scholars’ and ‘journalists’ and by some blow flies that must have a piece of everything, to earn something without having to work.

12. But the moment someone dares not to worship this beast – he will soon come to realize, what hour has come for him in the world!

13. But this is the ‘spirit’ (or the ‘life’) in the image of the beast, that the self-love and greed has reached its highest peak with all the great ones of the world, which is the full number 666, where the self-love equals 600, the stolen fire of heaven equals 60 (i.e. the Divine Commandment is used tenfold for one’s own benefit!) and brotherly love finally equals only 6 (i.e. it is the most perfect slavery) – Instead of giving 100 for 1, one demands 100 for 1!

14. Look and understand now the marking of the ‘right hand’ and the ‘forehead’, the great and small ones, the rich and the poor, the free and the slave! Is it not the imperiousness, either through power or worldly prudence!? – Tell Me, can one do something without this mark!? What does one person mean to the other without this mark? – Truly, I ask you, if one of you has daughters, will he give them to an ‘unmarked’ one, or will they demand an ‘unmarked’ one? Can someone, who has not received an office from the beast nor bears its mark, find happiness in the world?

15. You yourselves are ‘marked’ – except for My servant, whom I have, up until now, painstakingly kept unmarked. But I am telling you, if I would allow him to demand one of your daughters, you would look at him with strange concern and advise him kindly, not to do it, for it wouldn’t work, because he is ‘unmarked’!

16. However, if you would do so even with someone, who I have made to be a light for you in the night of nights, what would you do, if another ‘unmarked’ one would dare to demand the same of you? – I tell you… You would rather bury your daughters alive – properly understood!

17. I believe this ‘marking’ should be pretty clear to you now! Who would be able to buy and sell without this mark?

18. But the ’42 months’ will soon be over, since the commandments of brotherly love are now more than 5 times sevenfold applied to self-love. But I am telling you, try to destroy this ‘mark’ through the fire of My love, then you will attain the true, inner life!

19. But exactly because of this it is currently so difficult to attain the inner life out of Me and in Me, because the ‘mark’ burns everyone out into the world. Therefore, let Me burn you back from the world of the beast through My love, thus you will find the life, now and eternally!

20. This says the Holy, the Great, the First and the Last. Amen, amen, amen!

Jesus erläutert … Selig sind Jene, die lesen und hören – Jesus elucidates … Blessed are Those, who read and hear

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Selig sind Jene, die lesen und hören
22. Februar 1842

Die Schreiberin ist Marie H.
Marie H. fragt bezüglich der Offenbarung des Johannes, Kapitel 1, Vers 3…
‘Selig, wer da liest und Gehör gibt den Worten dieser Weissagung und bewahrt, was in ihr geschrieben steht, denn die Zeit ist nahe.’

Wilhelmine H. fragt über Johannes Kapitel 7, Vers 29…
Ich kenne Ihn, denn Ich bin von Ihm, und Er hat Mich gesandt.

Pauline H. über Johannes 6:48…
‘Ich bin das Brot des Lebens!’

Julie H. über Johannes 8:1…
‘Jesus aber ging hin an den Ölberg.’

Der Herr sprach durch Seinen Knecht hierüber folgendes…

1. Was diese vier Verse betrifft, so sind sie alle dem Johannes entnommen, und zwar aus verschiedenen Kapiteln des Evangeliums wie auch aus einem der Offenbarung. Wird etwa diese Unordnung in der Wahl der Verse nicht eine kleine Schwierigkeit bieten, sie zu verbinden also, als wenn sie schon von jeher miteinander wären verbunden gewesen?

2. Wir wollen denn sehen, wie sich diese durchaus nicht gleichgültige Sache machen wird. – Dass die Sache nicht gleichgültig ist, werdet ihr im Verlaufe der folgenden Darstellung sehr leicht und gründlich erkennen.

3. ‘Selig, wer da liest und Gehör gibt den Worten dieser Weissagung und bewahrt, was in ihr geschrieben steht, denn die Zeit ist nahe!’ – also lautet dieser erste Vers aus der Offenbarung Johannes.

4. Was wird da verstanden unter dem Worte ‘selig’? – Sehet, Meine lieben Kindlein, Ich will euch für diesmal den Sinn in aller Kürze gleich einem guten Schulmeister auseinanderlegen und also entfalten, dass ihr mit gar leichter Mühe der Sache auf den Grund kommen werdet!

5. Unter dem Worte ‘selig’ wird soviel verstanden als… ‘Durch die Liebe lebendig’. – Unter dem Worte ‘wer da liest’ wird verstanden… Ein Mensch, welcher das Wort in sein Herz aufnimmt. – Und unter dem Worte ‘Gehör geben den Worten dieser Weissagung’ wird verstanden… Ein Mensch, welcher, nachdem er das Wort in sein Herz aufgenommen, sich dann werktätig nach demselben richtet.

6. Welcher Mensch also liest und hört das Wort der Weissagung, der bewahrt wahrhaft in sich lebendig, was in ihr geschrieben steht. Und dieser ist es auch, dem die ‘Zeit nahe gekommen’ ist.

7. Was aber ist denn das für eine ‘Zeit’? – Meinet ihr etwa, diese ‘Zeit’ sei das Jüngste Gericht? – O Meine Lieben, solches ist hier mitnichten der Fall! Denn unter der hier besprochenen ‘nahen Zeit’ wird nicht eine Zeit des Unterganges, wohl aber eine Zeit der Auferstehung verstanden. Und somit gilt diese Zeit nur dem, der das Wort in sich aufnimmt und danach lebt – aber nicht auch für den, der das Wort gar nicht kennt und es auch gar nicht erkennen will.

8. Wer aber das Wort nicht werktätig in sich hat auf die schon bekanntgegebene Weise, der ist ja ein Toter. Was aber haben die Toten mit der Zeit zu tun? Oder wann ist für einen abgestorbenen, toten Baumklotz Morgen, wann Mittag, wann Abend, wann Mitternacht? Wann ist ihm die Zeit nahe, wann ferne? Daraus werdet ihr doch sicher deutlich ersehen, dass die besprochene ‘nahe Zeit’ keine Zeit der Toten, sondern eine Zeit der Lebendigen ist.

9. Wenn ihr nun das bereits Gegebene nur ein wenig aufmerksam durchgehet, so werdet ihr doch auch bald mit Mir wie im Johannes-Evangelium ausrufen können… ‘Wir kennen Ihn!’ – nämlich im Worte. Denn solches kommt von Ihm und ist das heilige Ich in jedem lebendigen Menschen und ist gesandt vom Vater als ein wahres Wort des Lebens!

10. Wer demnach dieses ‘Brot des Lebens’ in sich hat, welches ist das lebendige Wort aus Mir, der ist auch gleich einem lebendigen ‘Ölberge’, auf welchen Jesus oder die ewige Liebe des Vaters überging.

11. Denn ein jeder Mensch gleicht einem Berge der Erde und ist demnach entweder ein Gletscher oder ein kahler, schroffer Steinberg oder eine mit sparsamen Moosen bewachsene Alpe oder ein tüchtiger Waldberg oder ein niederer Erzberg oder ein Weinberg oder endlich – freilich wohl seltener – ein Ölberg.

12. Wie aber ein Mensch zu einem Ölberge werden kann, das sagt eben der erste Vers dieser Aufgabe… ‘Selig, wer da liest und Gehör gibt dieser Weissagung und bewahrt, was in ihr geschrieben steht; denn die Zeit des Ölberges ist nahe zu ihm gekommen’. – Und selig und überselig wird jedes Menschen innerer Ölberg des Lebens sein, so Jesus kommen und denselben hinangehen wird!

13. Sehet nun, Meine lieben Kindlein, also hätten wir diese vier verschiedenen Verse schon glücklich unter ein Dach gebracht! Bis auf den Ölberg in euch ist euch alles ziemlich klar. Ich aber will euch nichts vorenthalten, und so wisset denn, dass der ‘Ölberg’ die wahre Demut, Sanftmut und die allerwilligste Gelassenheit und gänzliche Selbstverleugnung bezeichnet, welches alles ist das ‘Öl des Lebens’, davon der Berg den Namen führt und endlich gleichbedeutend wird mit seiner Frucht selbst.

14. Und dass ferner der ‘Ölberg’ auch gleichbedeutend ist mit der reinen Liebe und dem eigentlichen ewigen Leben aus ihr (so Jesus Sich am Ölberge befindet), ist beinahe überflüssig zu erwähnen, nachdem bereits schon in der Überfülle gezeigt wurde, was alles die Liebe ist und was alles sie enthält.

15. Und so brauche Ich euch hier keine weitere Erklärung zu geben, als bloss nur noch zu sagen… Ganz und voll Liebe ist der erste Vers, ebenalso der zweite, der dritte und der vierte. Habt ihr sonach die Liebe, so habt ihr alles!

16. Es wird sich immer manches, ja gar vieles auf dem Wege der Weisheit nicht ordnen und einen lassen – unter dem Regimente der Liebe aber findet sich alles also wohlgeordnet, dass in ihr die Zahl Tausend nicht entfernter ist von der Zahl Eins als die Zahl Zwei. – Geht die Weisheit nicht aus auf eine gewisse Rangordnung und hat nicht sie das Zahlensystem erfunden?! Welche Rangordnung aber beachtet die wahre Liebe, und welche alleinige Zahl ist ihr eigen? – Sehet, der Liebe – ist alles eins!

17. Wenn ihr einen Stein nehmen möchtet, der schon Jahrtausende lang auf einem Berge gelegen ist, und ihn traget auf einen ganz andern Berg, wird er daselbst nicht ebensogut ruhen wie auf seinem vorigen Platze? Sehet, so ist in der Liebe alles auf dem ‘rechten Platze’ und alles in der ‘rechten Ordnung’. Ein Sandhaufen, welchen alle vier Winde zusammengetragen haben, ist auf dem Felde der Liebe nicht minder in der grössten Ordnung, als so ein allerweisester Baumeister denselben von Körnchen zu Körnchen aufgebaut hätte. Und also passt auch ein Tropfen des südlichen Meeres also vollkommen zu einem Tropfen des nördlichen, dass er ebensogut der erste wie der tausendste oder der äonste sein kann.

18. Und gerade ebenso verhält es sich mit jedem einzelnen Worte, Verse und Kapitel der Heiligen Schrift, da sich in der Liebe auch hier alles kreuz und quer, auf und ab, hin und her, vor- und rückwärts und so auch durcheinander also wohlgeordnet verhält, dass da an eine Unordnung oder an einen Widerspruch ewig nimmer zu denken ist.

19. Haltet euch daher bei allem und in allen Dingen an die Liebe – so werdet ihr das Leben also sicher finden, dass es eher möglich wäre, den Standpunkt der Sonne am hellsten Tage mit offenen, wohlsehenden Augen zu verlieren, als auf dem Wege der Liebe zu verfehlen die ewige Ordnung und mit ihr das ewige Leben!

20. Meine geliebten Kindlein, beachtet alles dieses wohl und nehmet es lebendig in eure Herzen, so werdet ihr auch Mich und das ewige Leben so gewiss und sicher finden, ja um tausend Male gewisser und sicherer, als ihr mit eurer Hand, wenngleich sie blind ist, findet jeden beliebigen Teil eures Leibes!

21. Also zum Überflusse noch einmal gesagt… Haltet euch in allem nur an die Liebe, so habt ihr Mich und das ewige Leben! – Amen.

22. Meine Liebe, Meine Gnade, Meine Erbarmung und Mein Segen sei mit euch allen! Amen.

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Blessed are Those, who read and hear
February 22, 1842

The Writer is Marie H.
Marie H. asks concerning the Book of Revelation of John, Chapter 1, Verse 3…
‘Blessed is he who reads and those who hear the words of this prophecy and guard what is written in it, for the time is near.’

Wilhelmine H. asks about John Chapter 7, Verse 29…
‘I know Him, because I am from Him, and He sent Me.’

Pauline H. asks about John 6:48…
‘I am the Bread of Life!’

Julie H. asks about John 8:1…
‘And Jesus went to the Mount of Olives.’

The Lord spoke through his servant the following concerning this…

1. Regarding these 4 verses, they have all been taken from John, from various chapters of the Gospel as well as from one chapter of the book of revelation. Will this little mess in the choice of these verses not present a little problem, in order to connect them in a way, as if they had always been connected already?

2. So let’s see, how this not quite indifferent matter can be handled. – However, that this matter is not indifferent, you will easily and clearly see in the course of the following presentation.

3. ‘Blessed is he who reads and those who hear the words of this prophecy and guard what is written in it, for the time is near.’ – This is the first verse from the book of revelation from John.

4. What is meant with the word ‘blessed’? – See, My dear little children, this time I will dismantle and explain the meaning of this like a good teacher would, in all shortness, so that you will have no problem understanding it!

5. The word ‘blessed’ means as much as… ‘Alive through the Love’. – With ‘whoever reads’ is meant… Someone, who absorbs the word into his heart. – And ‘hear the words of this prophecy’ means as much as… A man, which after absorbing the word into his heart, translates it into action by living according to it.

6. So, when someone reads and hears the word of the prophecy, this one truly guards within him what is written therein, in a living manner. And he also is the one, for whom ‘the time has come near’.

7. Now, what actually is this ‘time’? – Do you think, this ‘time’ is the Last Judgment? – Oh my dear ones, that is most definitely not the case here! For the mentioned ‘near time’ has nothing to do with a time of doom, but actually is a time of resurrection. And thus, this time only applies to the one, who absorbs the word and lives by it – but not to the one, who doesn’t even know the word, and also does not want to recognize it.

8. Whoever does not carry the word in an active way within, in the already mentioned way, this one is already dead. But what do the dead have to do with time? When is morning, noon, evening and midnight for a dead tree stump? When is the time close and when far? With this you can clearly see, that the mentioned ‘near time’ is not a time of the dead, but a time of the Living.

9. If you inspect that, which was already given, only a little bit closer, you will soon be able to exclaim with Me, like it is written in the Gospel of John… ‘We know Him!’ – Namely, in the word. For this originates from Him, and is the holy I within each living human being and is sent from the Father as a true word of life!

10. So whoever has this ‘Bread of Life’ within themselves, which is the living Word out of Me, this one is also equal to a living ‘Mount of Olives’, into which Jesus or the eternal Love of the Father has passed over.

11. For every man resembles a mountain of the earth, and thus is either a glacier, or a bald, stony mountain, or an alp scarcely overgrown with moss, or an active forest mountain, or a low mount of ore, or a vineyard, or finally – but quite more rare – a Mount of Olives.

12. So, how man can become such a Mount of Olives, is shown in the first verse of this teaching… ‘Blessed is he who reads and those who hear the words of this prophecy and guard, what is written in it, for the time of the Mount of Olives has come near to him.’ – And even more blessed will the inner Mount of Olives of life be, if Jesus will come and walk upon it.

13. Now look, My dear little children, with this we have brought all 4 verses happily together under one roof! Except for the Mount of Olives within you, everything is quite clear to you. But I do not want to keep anything from you, and so know, that the ‘Mount of Olives’ is the true humility, meekness, and the most willing serenity and complete self-abnegation, all of which is the ‘oil of life’. From there originates the name of that mountain, and finally becomes synonymous with its fruit.

14. And that the ‘Mount of Olives’ is also synonymous with the pure love and the ultimate eternal life out of it (if Jesus is present at the Mount of Olives), is almost needless to mention, since it has already been shown in abundance, what the love is all about and what it all contains.

15. And thus, I do not need to give you any further explanations, except to tell you… Full of love is the first verse, and the second and the third and the fourth. And so, if you have the love, you have everything!

16. Yes, many things, you will not be able to arrange in a proper order on the way of wisdom – but under the regiment of love, all things are well in order, so much so that the number 1000 will not be more distant from the number 1, than the number 2 is. – Does the wisdom not seek after some hierarchy, and did it not also invent the number system?! But which hierarchy does the true love take into account, and which sole number belongs to it? – Look, for the love, everything is one!

17. If you would take a rock that has been situated atop a mountain for thousands of years, and would take it to the top of another mountain, wouldn’t it rest just as well there as it did in its previous location? Look, in the same way, everything within the love is in its ‘proper place’ and in the ‘correct order’. A pile of sand, which the four winds have carried together, would be exactly as perfect on the field of love, as if a wise builder would have built it up grain by grain. And in the same way, a droplet from the southern sea fits completely to a droplet from the northern sea, so that it could be the first, or the thousandth or even the eons.

18. And in the same way it behaves with every single word, verse and chapter of the Holy Scriptures, because in the love, everything relates in a well-ordered manner here as well, criss-cross, up and down, to and fro, back and forth, and even upside down, so that never ever can be thought of any disarray or contradiction in it.

19. And so hold onto the love in everything – then you will surely find the life, so that it would be rather possible, to lose sight of the location of the sun with open eyes on the brightest day, than to miss the eternal order and with it the eternal life on the path of love!

20. My beloved little children, consider all of this well and cherish it in your heart, in a living manner. In this way, you will for sure also find Me and the eternal life, a thousand times more certain, than you are able to find each part of your body with your hand, even though it is blind!

21. So then, to say it once again… In everything, hold onto the love, then you have Me and the eternal life! – Amen.

22. My love, My grace, My mercy and My blessing be with you all! Amen.

Wahres Glück, wahre Barmherzigkeit, die wahre Kirche & Der Kreuzessegen – True Happiness, true Compassion, the true Church & The blessing of the Cross

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flagge de  Wahres Glück, wahre Barmherzigkeit, die wahre Kirche & Der Kreuz…

Jesus erläutert… Wahres Glück, wahre Barmherzigkeit,
die wahre Kirche & Der Kreuzessegen

Himmelsgaben… Offenbart im April 1841 durch Jakob Lorber

Wahres Glück – 21. April 1841, morgens (HIM1-105)

Der Herr spricht…
Wenn da einem ist beschieden
Meiner Liebe heiliger Frieden,
wem der Vater neues Leben
will aus Seiner Fülle geben,
wen der Vater angenommen
und wer in Sein Herz gekommen,
dem darf wahrlich nimmer bangen.
Hat nach Mir er nur Verlangen,
fühlt er ein lebendig Ziehn,
dass ihn Welt und Sünde fliehn,
dann hab Ich ihn schon ergriffen
mit all Meinen Liebeskniffen.
Ja, Ich trage ihn auf Händen,
um sein Leben zu vollenden!

1. Siehe, du Mein lieber Anselm-Wortemsig, auf menschliche Art wünsche Ich dir nichts, sondern, was Ich dir wünsche, das gebe Ich dir auch alsogleich – und habe es dir schon gegeben und habe noch Unendliches für dich im Vorrate, so du es nur annehmen willst.

2. Siehe, Ich will dir alles im Überflusse geben… ‘Silber, Gold und Edelsteine’ aus Meinem Vaterherzen! – Silber gebe Ich dir deiner Kinder wegen, Gold für dein Weib, und dich aber will Ich schmücken mit allen Edelsteinen!

3. Aber glaube fest an Meinen Namen! Baue auf Ihn wie auf einen Diamantfelsen! Und liebe über alles Mich, deinen überguten, heiligen Vater, so wirst du bald das grosse Wunder der Kraft und Macht Meines Namens Jesus in deinem Herzen gewahr werden!

4. Das sage Ich, dein heiliger Vater. Amen!

***

Ordenswesen und wahre Barmherzigkeit. – 25. April 1841 (HIM1-106)

– Bitte des Knechts… ‘O Herr, Du unser allerheiligster, bester Vater! Möchtest Du mir armem Sünder denn nicht sagen, wie man es mit diesen neugegründeten sogenannten „Barmherzigen grauen Schwestern“ halten soll, damit man bei einer allfälligen Frage über dieses wohltätig scheinende Ordenswesen eine gerecht beurteilende Antwort zu geben imstande ist. Denn sonst könnte es ja leicht geschehen, dass entweder so oder so ein unrichtiges Urteil gefasst wird. – O Herr, vergib mir meine grosse Dreistigkeit, dass ich es wage, Dich wie einen Menschen zu fragen. Allein Du bist ja unser Vater! So vergib dem törichten Kindern, wenn ihre Fragen ihnen gleichen! Amen.’

1. So schreibe… Fürwahr, diese Frage ist überaus albern! Wie kannst du nur so etwas fragen!?

2. Hast denn du noch nie ein Evangelium gelesen? – Sage Mir, bei welcher Gelegenheit habe Ich denn je einen Orden gestiftet – und am allerwenigsten einen Weiberorden!? – Oder gehören Träume, welche von manchen galle- und schwachsichtigen Ordensstiftern geträumt wurden, auch zu den Evangelien?

3. Was sagte Ich zu den Aposteln? – Dass sie untereinander Brüder in aller Liebe sein sollen, das sagte Ich ihnen! – Wie nannten diese nach Meinem Gebote alle Menschen? – Nicht anders als… ‘Liebe Brüder’ usw. – Was soll’s denn da mit der Kasterei?

4. Ihr aber sollet untereinander sein eines Ordens der reinen Liebe zu Mir, als lauter Kinder eines und desselben Vaters und als einerlei Erlöste durch Meine Menschwerdung! Und ihr sollet eine und dieselbe liebevolle, barmherzige Bruder- und Schwester-Kaste sein in der lebendigen Kraft Meines Wortes und Namens, da ihr alle durch denselben Jesus Christus seid zu Kindern Meiner Liebe, Erbarmung und Gnade gemacht worden.

5. Wenn aber Menschen – wenn auch zum Teil aus redlicher Absicht – sich von andern absondern, um dadurch eine gewisse, so oder so geartete, tugendheldliche Kaste zu bilden, zu der nur die wenigsten können hinzugelassen werden – was kann da heraus für ein Segen dem Volke erwachsen, so nicht alle sind wie einer und einer wie alle?!

6. Es mag einer wohl nicht zugleich ein Weber, Schneider, Schuster, Schmied usw. sein; es muss ja eine Verschiedenheit der Arbeiter wie der Stände dem Äussern nach geben. Aber nicht also ist es dem Innern nach! Da sollen alle gegenseitig lauter liebeerfüllte, barmherzige Brüder und Schwestern sein!

7. Was soll denn eine bezahlte Barmherzigkeit für eine Barmherzigkeit sein? – Oder besteht die Barmherzigkeit nur in der Krankenpflege?

8. Ich sage… Wer nicht Barmherzigkeit übet als ein freier Bekenner Meines Wortes und Meiner Liebe, und das aus allen seinen Kräften ohne Entgelt, dessen Werk werde Ich ansehen als das eines Tieres, das da in seiner gerichteten Ordnung allezeit ein und dieselben Werke verrichten muss, weil es nicht anders kann und darf vermöge der gerichteten Ordnung, welche Werke aber so gut wie gar keine „Werke“ sind.

9. Der freie Mensch muss auch frei und ungebunden handeln in der unendlich freien Ordnung Meiner ewig freien Liebe, wenn er wünscht, dass Ich sein Werk als etwas ansehe. – Wer aber handelt unter einer gewissen Ordensschraube und öfter unter der noch viel erbärmlicheren Klausur der ist gar selten mehr denn ein zu einer gewissen Arbeit bedungener Faulenzer, der nie auf die Arbeit, sondern nur auf den Mietgroschen sieht.

10. Das genüge dir auf die Meiner nicht gar würdige Frage! – Fürs künftige aber verschone Mich mit derlei! Denn: weltprunkende Anstalten sind Mir ein Greuel! – Wer aber Barmherzigkeit übt, der übe sie im verborgenen und nicht vor aller Welt Augen!

11. Das sage Ich, der nur die Werke im verborgenen ansiehet! – Amen. Amen. Amen.

***

Die wahre Kirche (HIM1-107)

1. Eine Kirche ist nur Kirche, wenn sie lehret Meinen Willen und das Leben predigt aus der Liebe, die am Kreuze für die ganze Erde, ja für die ganze Schöpfung blutete.

2. Aber eine Kirche, die sich nur segnet und alles andere verfluchet, ist wie ein Geizhals, der allen den Tod wünscht, damit er aller Habe habhaft werden möchte. Es wird aber ein Kamel eher durch ein Nadelloch traben als ein solcher ‘Geizhals’ in den Himmel.

***

Der Kreuzessegen – 28. April 1841 (HIM1-108)

1. Das Kreuz ist eine wahre Not(durft) des Lebens! – Wenn das Leben keine Not hat, so zerstreuet es sich und verflüchtigt sich wie ein Äthertropfen. Die kein Kreuz tragende Seele ermattet und stirbt und verliert sich in die Nacht des Todes.

2. Die Not des Lebens aber ist ein Gefäss des Lebens, in welchem dieses gefestet wird gleich einem Diamanten, der da auch nur ein gefesteter Äthertropfen ist, obschon nicht ein Lebenstropfen.

3. Daher nehme jeder das Kreuz auf seine Schulter und folge Mir in aller Liebe nach, so wird er sein Leben erhalten ewig!

4. Wer mit seinem Leben zärtelt, der wird es verlieren. Wer es aber kreuzigt und von Mir kreuzigen lässt, der wird es erhalten für alle Ewigkeiten.

5. Das sage Ich, der Gekreuzigte. Amen!

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Jesus teaches… True Happiness, true Compassion,
the true Church & The blessing of the Cross

Heavenly Gifts… Revealed thru Jakob Lorber in April 1841

True Happiness – April 21, 1841 (HG1-105)

The Lord says:
When you are granted the peace of My holy Love,
whom the Father wants to give new life out of His fullness,
who the Father has accepted and has entered His Heart,
this one mustn’t ever worry again.
If he desires only Me, feeling a cheerful tugging,
that the world and sin is fleeing from him,
then I have already grasped him with all My ruses of love.
Yes, I carry him on hands, to complete his life!
(This is a rhyming poem in german, translated into english)

1. Look, My dear Anselm, I do not wish you anything in a human way, whatever I wish you I will give you instantly – and I have already given it to you, and I have endless more things in store for you, if only you will accept them.

2. Look, I want to give you everything in abundance… ‘Silver, gold and precious stones’ out of My paternal heart! – I give you silver because of your children, gold for your wife, but you I want to adorn with all sorts of precious stones!

3. But firmly believe in My Name! Build upon it as you would on a diamond rock! And love Me above all, your kindhearted and holy Father, so you will soon recognize in your heart the great wonder of the power and might of My Name Jesus!

4. This say I, your holy Father. Amen!

***

Religious Orders and true Compassion – April 25, 1841 (HG1-106)

Plea of the servant… ‘Oh Lord, our most holy and best Father! Will You not tell a poor sinner like me, how we should feel about this newly established order of the so called ‘merciful grey sisters’, so if questions should come up about this seemingly charitable religious order, we may be able to give a just and appropriate answer, for it could quite easily happen, that a wrong judgment could be pronounced – Oh Lord, please forgive me my audacity that I dare ask You like some man. But you are our Father! So please forgive the foolish children, if their questions are like them! Amen.’

1. Ok then, write… Truly, this question is indeed silly! How can you ask something like this!?

2. Have you never read a gospel before? – Tell Me, on which occasion have I ever established such a religious order – and least of all a religious women’s order?! – Or are dreams, which some bile and weak sighted order founders have dreamt, also part of the gospels?

3. What did I say to the apostles? – They shall be brothers among each other in all love, that’s what I told them! – How did these call all men according to My commandment? – Nothing else than… ‘Dear brothers’ etc. – So what’s up with this caste system here?

4. You shall all be a religious order of pure love for Me, nothing but children of one and the same Father, and redeemed ones through My incarnation! You shall be one and the same loving, compassionate brother and sister caste in the living power of My word and Name, since you all have been made children of My love, mercy and grace through one and the same Jesus Christ.

5. However, when people – even though in part with an honest intention – isolate themselves from others, in order to somehow form a certain virtuous caste, into which only very few can be accepted – what kind of blessing can come forth for the people, if not all are like one and one like all?!

6. Of course, not everyone may be a weaver, a tailor, a cobbler or a blacksmith at the same time etc; there has to be diversity of workers and classes outwardly. However, it shall not be so inwardly! There, everyone should only be a loving and merciful brother and sister towards his neighbour!

7. What kind of charity should a paid charity be? – Or does charity only exist in the care for the sick?

8. I say… Whoever does not practice charity as a free confessor of My word and My love, and doing it so with all of his strength and without reward, their work I will consider as the work of an animal, which, in its judged order, must perform at all times one and the same works, because it cannot act otherwise, according to the judged order. However, their works are just about no works at all.

9. The free man must also act free and unbound, in the infinite free order of My eternal and free love, if they wish for Me to consider his work as something. – But whoever acts under a certain oppressed order, and even more often according to the more deplorable enclosure, those are very rarely more than conditioned lazy ones doing a certain work, and they never look to the work, but only to the wage.

10. This should be enough to answer your question, not so worthy of Me! – But in future spare Me from any of this! For such worldly flaunting establishments are an abomination for Me! – But whoever practices charity, shall practice it in secret, and not in front of the world!

11. This say I, the One, who only looks at the works done in secret! – Amen. Amen. Amen.

***

The true Church (HG1-107)

1. A church is only a true church, if it teaches My Will and preaches the life out of love, which has bled on the cross for the whole earth, yes for the entire creation.

2. However, a church that only blesses itself, and curses everything else is like a cheapskate who wishes death upon everyone, so he may get a hold of everything. But it is more likely for a camel to fit through an eye of a needle than for such a ‘cheapskate’ to enter heaven.

***

The Blessing of the Cross – April 28th 1841 (HG1-108)

1. The cross is a true (basic) necessity in life! – When life contains no adversities and trials, it straggles and evaporates like an ether drop. A soul, that does not carry a cross, languishes, dies and loses itself into the night of death.

2. The hardship of life, however, is the vessel of life, in which it becomes consolidated like a diamond, which is also only a consolidated ether drop, although not a life droplet.

3. Therefore, each of you shall take their cross upon their shoulder and follow Me in all love, thus they will preserve their life forever!

4. Those who coddle their life will lose it. But those who crucify it and those who let Me crucify it, will preserve it for all eternity!

5. This say I, the Crucified One. Amen!

Erdbeben, Sinklöcher & Erdspalten… Jesus erklärt deren Ursachen – Earthquakes, Sinkholes & Earth Cracks… Jesus explains their Cause

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Erdbeben, Sinklöcher & Erdspalten… Jesus erklärt deren Ursachen

Himmelsgaben – 27. September 1840
Der Herr offenbarte durch Seinen Knecht Jakob Lorber Folgendes…

1. Es gibt der Erscheinungen in der Natur noch sehr viele, sowohl im Grossen als auch im Kleinen, über deren wahren Grund noch keinem sogenannten Naturgelehrten je etwas geträumt hat.

2. Zu solchen Erscheinungen gehören z.B. der Magnet des Nordpols, das Nordlicht, der Blitz, wie auch ferner die sogenannten Schnellgebilde, dergleichen da sind die Sternschnuppen, Wölkchen am reinsten blauen Himmel, die kristallinischen Bildungen, ferner die Ebbe und Flut des Meeres, die Schwingungen der Erde, ein längeres Beben derselben, wie auch gewaltige Stösse, welche, wie euch mehrere Beispiele und Erfahrungen zeigen, schon öfter ganze Gegenden in wenig Sekunden gänzlich zugrunde gerichtet haben. Zu diesen Erscheinungen gehören auch die Bergstürze, grosse Erdlawinen, oft ganze Versinkungen der Berge und Inseln und noch ferner das Sich-Spalten der Erde, das Ausbleiben der Quellen, das Versiegen der Brunnen, das starke Zurücktreten des Meeres und bei solchen Gelegenheiten das öftere Hervorbrechen von Rauch und Feuer aus den Klüften der Erde. Und dergleichen Erscheinungen gibt es noch zahllose, welche teils schon beobachtet, teils aber noch von niemanden beobachtet wurden.

3. Jedoch von allen diesen nun erwähnten aussergewöhnlichen und ausserordentlichen Erscheinungen will Ich heute nur das Erdbeben wie auch die Schwingungen der Erde und Stösse derselben wie auch manches auf dieses Bezug habende näher beleuchten.

4. Das sogenannte Erdbeben ist keine eigene, für sich entstehende Erscheinung, sondern ist nur die Folge eines auf irgendeinem losen Punkte der Erde entstandenen Erdstosses, welcher auf folgende Weise bewirkt wird:

5. Tief in den innersten Gebilden des Erdwesens befinden sich, gerade wie in dem Körper eines Tieres, gewisserart Eingeweide. Es sind aber, wie schon erwähnt, durch alle Teile der Erde bis zum Mittelpunkte derselben überall zahllose Heere der einst gefallenen Geister gebannt, denen allen nach Meiner Ordnung eine gewisse Frist zu ihrer Wiederbelebung gegeben ist. Wenn nun auf irgendeinem Punkte der Erde irgendein Menschengeschlecht zu sinnlich und materiell wird, so dass beim Sterben solcher Menschen ihre Geister nicht zum ewigen (Geistes-)Leben, sondern wieder in den Tod der Materie übergehen, so treten dann eben diese Geister wieder in die Tiefen der Erde zurück und werden gefesselt wie zuvor, ehe sie geboren wurden.

6. Seht, wenn das lange fort und fort dauert, so wird ein solcher Punkt im Innern der Erde nach und nach überladen. Diese Geister fangen dann an, in ihren bösen Begierden sich zu drängen, zu reiben und zu entzünden. Dadurch aber werden auch diejenigen Geister, die noch nicht in ein Menschenleben geboren wurden, ebenfalls aus dem Zustande ihrer Ruhe geweckt, zersprengen ihre kleinen Kerker, brechen dann in ihrem beleidigten Eifer in mächtigen Feuersäulen auf die anderen Geister los und wollen sie vernichten. Die geborengewesenen und wieder gefallenen Geister aber entzünden sich da noch mehr, da sie glauben, ein solches Feuer rühre als das sogenannte Höllenfeuer als Strafe unmittelbar von Mir, erbrennen dann in Wut gegen Mich und wollen Mich, alle Engel und den Himmel zerstören und vernichten.

7. Wenn dann solches vor sich zu gehen anfängt, alsdann wird sobald ein frieden- und ruhestiftender Engel von Mir abgesandt. Dieser öffnet die Schleusen irgendeines unterirdischen grossen Wasserbehälters. Und das Wasser stürzt dann, vom Engel geleitet, in Blitzesschnelle hin auf einen solchen wuterglühenden Punkt der Erde.

8. Wenn nun das Wasser mit seinen Friedensgeistern eine solche Stelle erreicht hat, alsdann treten diese hinaus aus ihrer leichten Umhüllung, entzünden sich gegen solche bösen Rotten und züchtigen dieselben mit dem Feuer des Friedens.

9. Das Wasser selbst aber löst sich natürlich in die euch bekannten Dämpfe auf und übt durch solche plötzliche Ausdehnung mit Hilfe seiner Geister einen so gewaltigen Stoss aus, dass an der Stelle, die sich gerade über einem solchen Punkte befindet, Berge, Städte, Märkte und Dörfer wie Spreu zusammengeschüttelt und übereinander geworfen werden.

10. Dadurch entstehen nun im Innern der Erde neue Spalten und Klüfte, die sich oft bis zur Oberfläche der Erde heraufziehen, in welche Klüfte sich dann die ungeborenen Naturgeister, vereinigt mit den friedlichen Wassergeistern, zur ferneren Ausbildung von dem Engel geleiten lassen. Die bösen, gefallenen Geister aber, die da schon geboren waren, bleiben dann gesänftet zurück in dem auf diese Art entstandenen Schlammpfuhle.

11. Nun seht, das ist der eigentliche Grund der Entstehung eines solchen Erdstosses!

12. Was aber die sogenannten Schwebungen und Schwingungen betrifft, welche mit dem allgemeinen Ausdrucke „Erdbeben“ bezeichnet werden, so sind diese nichts anderes als die vom Öffnen der Schleuse durch den Engel wie auch durch das Fallen des Wassers notwendigerweise erregten kleinen Rückungen der Erdschichten, welche teils ein solches Becken umgeben, teils aber auch dadurch aus ihrer Ruhe gebracht werden, wenn fürs erste durch solche höhere Kraft die Schichten unter dem Becken bis zum losen Punkte gewaltsam getrennt werden; und fürs zweite dann aber auch durch den gewaltigen schweren Fall der Wassermassen in einer länger währenden Erzitterung erhalten werden. – Diese Bewegung ist nun also der Grund der Schwingungen.

13. Was aber das Beben der Erde nach einem solchen gewaltigen Stosse betrifft, so ist dies alles eine Folge des Rückzuges der Wassergeister mit den ungeborenen Geistern in die verschiedenen neuen Spalten und Klüfte des Erdkörpers. Denn darum ist die Erde erschaffen worden, dass sie trage in ihren Eingeweiden ein gefallenes Geschlecht der Geister zur endlichen Wieder-Entstehung in ein freies, ewiges Leben in und aus Mir.

14. Solange es nun irgendwo auf der Erde ein widerspenstiges Geschlecht gibt, so lange auch werden solche Erscheinungen um so häufiger vorkommen, je sinnlicher und gottvergessener irgendein Menschengeschlecht auf der Oberfläche der Erde wird.

15. Denn sehet, dass dieses alles buchstäblich wahr ist, könnet ihr sehr leicht daraus ersehen, wenn ihr fürs erste eure Blicke über die ganze Oberfläche der Erde richtet und hie und da solche Erscheinungen vernehmet in der ganzen Schrecklichkeit ihrer tobenden Grösse, wie z.B. die Zerstörung Lissabons, ferner die auf der Insel Jamaika und dergleichen mehrere bis auf die jetzige Zeit in der Gegend des Berges Ararat, welche letztere ganz wortgetreu in dem Sinne Meiner heutigen Mitteilung vor sich ging und wovon nahe selbst bis zu euch her nicht unbedeutende Spuren vor einigen Wochen vernommen wurden. Selbst bis nach Amerika wurden ja wiederholte Stösse deutlich empfunden, was wie folgt bewirkt wird:

16. Wenn unterirdisch sich entweder eine kontinuierende Stein- oder Erdschicht ohne Unterbrechung bis zum losen Punkte fortzieht, so wird ein solcher Stoss auf die nämliche Weise weithin fortgepflanzt, wie wenn ihr sehr viele Stangen, aneinander befestigt, in einer geraden Linie auf eine weitgedehnte Fläche legen möchtet. Wenn ihr dann auf dem Punkte A einen gewaltigen Stoss auf diese kontinuierenden Stangen ausüben würdet, so würde sich dieser Stoss bis zum Punkte B, allwo die Stangen aufhören, im Augenblicke des Stosses noch sehr bedeutend wahrnehmen lassen. Auf diese Weise kann dann ein solcher Stoss selbst bis in die entferntesten Gegenden fast zu gleicher Zeit wahrgenommen werden.

17. Obschon aber solche Wahrnehmungen demnach natürliche Folgen sind, so sind sie aber doch nicht bloss als solche anzusehen; sondern, wenn sie zweckwidrig wären, so könnet ihr euch wohl denken, dass es Mir ein leichtes wäre, sie zu verhindern. Weil sie aber zweckdienlich sind aus Meiner Liebe und Weisheit, so werden sie vielmehr an solche Orte als warnende Mahnboten geführt, allwo sich Menschen vorfinden, die von Mir kaum mehr etwas wissen als die Bäume in einem Walde. Solche Boten sagen dann den Gott vergessenende Menschen, dass Ich noch nicht gestorben bin, sondern noch bestehe in aller Meiner Macht und Kraft. Und da es von Mir nur eines leisesten Winkes bedarf, so kann auch solchen benachrichtigten Stellen der Erde ein Ähnliches ergehen wie der Gegend Ararat.

18. Denn seht, in einer Tiefe von kaum zwanzigtausend Klaftern, ja hie und da von kaum zweittausend Klaftern, ist euer Land, Steiermark genannt, durch und durch unterminiert mit grossen und sehr tiefen Wasserbecken. Und so ruhen denn eure Berge sowohl als das wenige Flachland gewisserart schwimmend auf der Oberfläche des unterirdischen Gewässers und werden hie und da durch Steinmassen, gleich grossen Säulen, mit dem Inneren der Erde verbunden.

19. Es braucht demnach nichts weiter als noch mehr Vergessenheit Meines Wesens, als sie schon soeben in einem hohen Grade eingetreten ist – so könnt ihr versichert sein, dass Ich auch hier imstande bin, euch alsogleich ein noch grösseres Elementar-Spektakel vorzuführen. Jedoch sage Ich: Wehe den Menschen, welche Ich mit solchen Erscheinungen heimzusuchen genötigt bin! Die werden wohl eine zweite Schöpfung abwarten können, bis ihnen wieder irgendein Weg zu einem abermaligen Freiheitsprobeleben gegeben wird!

20. Nun seht, so wie diese Ereignisse vor sich gehen nach Meinem ewigen Ratschlusse, so auch fällt kein Tröpfchen aus den Wolken, welches nicht zuerst in Meiner Liebe gedacht worden wäre! Und glaubet es Mir, wenn Ich, so wie gestern, einen Regen zur Erde herab sende aus den höheren Triften des werdenden Lebens aus Mir, durch die Regionen des Lichtes, so hängt im Grunde die Erhaltung der ganzen Erde, ja des ganzen Universums von dem ersten Tröpfchen ab, welches kaum ein Sandkörnchen befeuchtete.

21. Da werdet ihr freilich sagen, das sei fast unwahrscheinlich. Allein Ich sage euch: Wenn dieses Tröpfchen nicht zur allerbestimmtesten Zeit eben dieses Sandkörnchen befeuchtet hätte, so hätte der in diesem Körnchen gebannte und ergrimmte Geist das Körnchen zersprengt, hätte dadurch die Geister, die ihn nachbarlich umlagerten, zu einer ähnlichen Handlung geweckt, und diese wieder ihre Nachbarn, und so fort bis auf das letzte Stäubchen der Erde. Und ihr könnt ganz vollkommen versichert sein, dass in der nächsten Sekunde die ganze Erde in vernichtenden Flammen und Rauch aufginge. Und wie hier ein Sandkörnchen das andere zur Zerstörung geweckt hätte, so würde eine Erde die andere wecken und eine Sonne die andere, und so fort bis ins Unendliche. Und dieses alles wäre das Werk fast eines und desselben Augenblickes, geradeso als wenn ihr euch einen grossen Haufen des verfluchten Schiesspulvers dächtet und würde da jemand nur ein Körnchen entzünden, und wäre der Haufen so gross als die Erde selbst, so würden doch in demselben Augenblicke alle Körner vom Feuer ergriffen werden.

22. Wenn aber zuvor ein solches Pulverkörnchen, welches gerade ausgesetzt war zur ersten Aufnahme des Feuers in einem Fünkchen, durch einen solchen Tropfen befeuchtet würde – was wird nun geschehen, wenn das Fünkchen auf das befeuchtete Körnchen kommt? – Das befeuchtete Körnchen wird sich nun nicht entzünden, und der ganze andere grosse Klumpen wird dadurch gesichert sein vor der Zerstörung.

23. Seht, es hängt nichts, was ihr auch immer ansehen möget, ja selbst nicht die Bewegung eines Sonnenstäubchens, von einem sogenannten blinden Zufall ab – sondern dieses alles ist von Mir schon von Ewigkeit her auf das allergenauste berechnet und bemessen. Und wäre es einem Menschen oder selbst einem Engelsgeiste möglich, darinnen eine Abänderung zu finden, und wirkete dabei Meine ewige Sorge nur einen Augenblick nicht mit, so würdet ihr erfahren, welche Verheerungen aus der unordentlichen Wendung auch nur eines Sonnenstäubchens vor sich gehen würden.

24. Ich aber sage euch: Der Schwerpunkt einer Zentralsonne hängt in seiner Ordnung auf das intimste von der Wendung eines für eure Augen nicht mehr sichtbaren Stäubchens ab. Denn meine Ordnung ist so wohl berechnet und Meine Blicke sind so genau auf alles gerichtet, dass vom Allergrössten bis zum Allerkleinsten eines da sei zur Erhaltung des andern.

25. Nun werdet ihr auch fragen: Warum diese grossen Wasserbecken unter den Bergen und Flächen, wodurch die Oberfläche keinen Augenblick sicher ist vor dem Versinken in die meilentiefen Fluten solcher Gewässer? – Allein Ich sage: Es ist alles so eingerichtet, dass es ewig bestehen kann, wenn nicht die freiwillige Bosheit der Menschen Störungen in Meiner ewigen Ordnung verursacht, die Ich nicht hindern darf, da sie von der Freiheit des Willens der Menschen herrühren und weil der freie Wille auch nur eines Menschen (Mir) unendlich höher steht als ein ganzes Sonnengebiet mit allen Planeten, Monden und Kometen.

26. Und nähme Ich das Wasser aus diesen Becken, so saget, womit könnte das grosse Feuer in den inneren Gemächern der Erde gesänftet und gemildert werden?

27. Ist euch eine solche Erscheinung wie die der Gegend Ararat erschrecklich, so ist sie aber andererseits doch wieder ein neuer Segen zur Erhaltung des Ganzen. Denn würde das nicht geschehen auf die schon erwähnte Art, so würde im nächsten Augenblicke, statt der Zerstörung einer kleinen Gegend, die ganze Erde ein völlig vernichtendes Los erfahren.

28. Daher bin Ich in allem, was da euer Auge und Ohr berühren kann, nichts als immerwährend die ewige Liebe Selbst. Wie einst die Welt entstanden ist aus der Erbarmung Meiner Liebe, so besteht sie in Meiner Liebe und so wird sie einst auch nur sanft aufgelöst werden in Meiner Liebe. – Und ist auch der Zorn Meiner Gottheit das Sichtbare der Materie, so wird aber dieselbe doch nur gesänftet erhalten von Meiner Liebe, solange es Meine Ordnung für notwendig finden wird.

29. Und so könnet ihr auch vollkommen versichert sein, dass wenn auf irgendeinem Orte unter einer Million Menschen nur einer ist, der Mich in seiner Liebe erkannt hat, so wird der Ort, und wäre seine Unterlage so dünn wie ein Blatt Papier, dennoch so fest und sicher bestehen, als wäre sein Untergrund ein viele Meilen dickes und festes Gestein. Allwo aber unter einer Million auch nicht einer mehr anzutreffen ist, der Mich erkennen möchte als den liebevollsten Erhalter aller Welten und aller Geschöpfe, alldort wird eine sonnendicke Diamantenkruste zu schwach werden, um die vernichtende Notwendigkeit Meiner ewigen Ordnung aufzuhalten.

30. Sehet daher, so ihr Mich wahrhaft liebet, sollet ihr gar nichts fürchten, und würde die Erde auch unter euren Füssen in Trümmer zerbröckelt werden! – Wahrlich, Ich sage euch: Auch auf den dampfenden Trümmern einer zerstörten Welt würdet ihr erfahren, dass Ich die Ewige Liebe bin, und ein wahrer, einzig guter Vater denen, die Mich im Geiste und in der Wahrheit der Liebe ihres Herzens erkannt haben.

31. Ja, Ich sage euch, Ich will Sonnen zerstören und die Trümmer der Welt wie Blitze durcheinanderwerfen und entzünden mit dem Feuer Meines Grimmes die ganze ewige Unendlichkeit, und doch soll auch nicht ein Haar gesengt werden denen, die Mich lieben. Denn Ich bin allezeit ein liebender und heiliger Vater Meinen Kindern! – Amen.

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Earthquakes, Sinkholes & Earth Cracks… Jesus explains their Cause

Heavenly Gifts – September 27, 1840
The Lord revealed the following through His servant Jacob Lorber:

1. There are yet still many phenomenons in nature, be it large or small, of which none of the so called nature scholars have ever dreamt of.

2. To those phenomenons belong the magnet of the north pole, the northern lights, the lightning, the so called quick figments, like the shooting stars, the tiny clouds in the bluest of skies, the crystal formations, the tides of the ocean, the vibrations of the earth, a longer quaking of the same, as well as the massive earthquakes, which, as you can deduce by many examples and experiences, can more often than not completely devastate an entire region within a few seconds. To those occurrences belong also the landslides, large slumpings, occasionally even the subsidence of entire mountains and islands, as well as the splitting of the earth, the absence of wellsprings, the drying up of the wells, the massive receding of the oceans, and during such occasions many times the spewing of smoke and fire from the crusts of the earth. There are countless other such phenomenons, which partly have already been observed, but others have not yet been seen by anyone.

3. But of all the just mentioned extraordinary und unbelievable phenomenons, I only want to elucidate the earthquakes, the vibrations and earth tremors a little closer today, as well as eluminate other things related to them.

4. The so called earthquake is not something that just so happens on its own, instead, it is only a reaction of a seismic shock originating on some loose point of the earth, which is caused through the following circumstances…

5. Deep in the innermost constructs of the earth exist, just like within the body of an animal, some sort of bowels, and as said before, through all parts of the earth, right to its very core, countless hordes of fallen spirits are bound everywhere, and to each of them is given a certain period of time for their revival, according to My Order. Now, when on a certain spot of the earth some human race becomes a bit too sensual and material, so that at their death their spirits do not pass over into the eternal (spirit) life, but instead return again into the death of matter, then these exact spirits once again return into the depth of the earth and they are bound again just as before they were born.

6. Look, when this continues for a long time, then such a point within the earth becomes eventually overloaded. Those spirits then, in their evil desires, start to rub and ignite. By doing so, they also awaken those dormant spirits, who have not yet been born into a human life. Those smash their small cages, and then, in their offended zeal, they set off as mighty pillars of fire against the other spirits, wanting to destroy them. Those spirits – having already been born, but also fallen again – ignite themselves even more, since they believe that such a fire would come forth directly from Me as the so called hellfire, to punish them. Then, they are ignited by their anger against Me and they want to destroy and annihilate Me together with all the angels and heaven.

7. When such things start to happen, then I immediately send a peacemaking, calming angel to them. He opens the gates of some large, subterranean water basin. Then, guided by the angel, the water plunges instantaneously towards that enraged point of the earth.

8. When the water with its peace spirits reaches such a point, they step outside their slight encasement, ignite themselves against such an evil gang, and chastise them with the fire of peace.

9. The water itself dissolves into the well-known vapors, which, through such an abrupt expansion with the help of its spirits triggers such tremendous vibrations, that such a point, situated directly atop such a location – be it mountains, cities, markets or villages – will be shaken and whirled around like chaff.

10. Thereby ermerge new chasms and crevices within the earth, which often reach way up to the surface of the earth, into which the unborn nature spirits, united with the peaceful water spirits, will be guided by the angel for their further education. The evil, fallen spirits however, those who were born already, stay calmed behind in the mudhole, that came into being by this incident.

11. Now see, this is the true reason, which is behind the occurrence of such an earthquake!

12. However, regarding the beats and vibrations, which are commonly labeled as ‘earthquakes’, they are nothing else than the necessary abrupt modulation of the earth layers on account of the opening of the gates by the hands of the angel and the plunging of the water. These layers sometimes surround such a basin, and occasionally come out of balance, when, for one, through such a higher power, the layers beneath the basin are forcibly divided up to the loose point; and secondly, through the tremendous heavy plunge of the water masses are preserved in a longer lasting tremor.

13. But regarding the trembling of the earth after such a massive quake, this is the consequence of the withdrawal of the water spirits together with the unborn spirits, back into the various newly formed chasms and crevices of the earth. Because for this reason, the earth was created, to hold within its bowels a fallen race of spirits, that they might eventually resurge into a free, eternal life in and out of Me.

14. As long as there exists such a rebellious human race somewhere on the earth, so long will these phenomenons occur all the more frequently, the more sensual and God forgetting any human race on the face of the earth becomes.

15. Look, you can clearly see how all of this is true, when you look across the face of the earth and observe such occurrences every now and then, in the entire horror of their raging size. For example, the destruction of Lisbon, the ones on the island of Jamaica, as well as the ones around the mountain of Ararat (1840!), which have taken place in the exact same way as described above, and which have even reached you a few weeks ago, and not only insignificant traces. Even America has clearly felt the repeated quakes, which were caused as follows…

16. When a continual layer of stone or earth extends underground towards such a loose point, such a quake will be propagated over a long distance, in the same way as if you attach many poles to each other, laying them onto an extensive area in a straight line. Then, when you exert a mighty push on point A of these poles, said push will travel to point B, where the poles end, and the push can be felt there at the same time it happened. In this way such an earth tremor can be felt very far away, almost at the same time.

17. Even though such perceptions are natural consequences, they should not just be looked at as such. Instead, if they were counterproductive, you could assume, that it would be a little thing for Me to prevent them. But because they are useful, out of My wisdom and love, they are rather sent as warning messengers to such places, where people know as much about Me as the trees in a forest know. Such envoys then tell those people who have forgotten God, that I haven’t died yet, but rather still exist in all My Might and Strength. Since it requires only the smallest hint from Me, the same thing – as it happened to the region of Ararat – can also happen to such forewarned regions of the earth.

18. For look, at a depth of barely 120,000 feet, here and there only 12,000 feet, your land, which is called Styria, is subverted through and through with large and very deep basins of water. And so, your mountains as well as the small lowlands rest swimming, so to speak, on the surface of these underground waters, and here and there they are connected with the inner earth through masses of stone, like tall pillars.

19. Therefore, not much more forgetfulness of My Being is needed, than it is already the case – and you can rest assured that I am also well capable of demonstrating to you the same grand elementary spectacle. However, I say… Woe to the people, whom I am forced to haunt with such occurrences! Those will probably have to wait for a second creation until they are, again, granted another free probational life!

20. Now look, as these events occur according to My eternal Counsel, in the same way not even a single droplet falls from the clouds, which has not first been thought of in My Love! And believe Me, when, like yesterday, I send down such a rain to earth from the higher meadows of the emerging life out of Me, through the regions of light, the preservation of the entire earth, yes of the whole universe, basically depends on the very first drop, which barely wetted a grain of sand.

21. Here you will surely say that all of this is almost improbable. But I tell you… If that droplet had not wetted that exact grain of sand at just the right moment, the bound and wroth spirit within that grain would have shattered the grain, and by doing so would have awakened all the spirits surrounding him, to a similar reaction, and those again their neighbors, and so on up until the very last speck of dust on earth. And you can completely rest assured, that the very next second, the entire earth would have gone up in destructive flames and smoke. The way this grain of sand had awakened another to its destruction, in the same way, one earth would wake up another earth, and a sun would awake another sun, and so forth until infinity. All this would happen in almost one and the same moment, exactly as if you had thought of a heap of the cursed gunpowder, and if someone would only ignite one single grain, even if that heap would have the size of the earth, all grains would catch fire almost at the same time.

22. However, what would happen, if said gunpowder grain would first be wetted by such a droplet before being exposed to the fire? – What will happen, when the small spark comes upon the wetted grain? – The wetted grain will not catch fire, and thus the rest of the heap will be secured and saved from destruction.

23. See, nothing you look at, depends on a so called happenstance, not even the movement of a sun dust particle – for everything has been carefully calculated and measured by Me from all eternity. And if it would be possible for a human being, or even for an angel spirit, to make a little change within it all, and My eternal care would for only one moment not be attentive, you would experience, what kind of cataclysm would occur from an untidy turn of only one sun dust particle.

24. But I tell you… The mass centre of a central sun in its order depends intimately on the turn of one dust grain, which is not even visible for your eyes. For My order is so well calculated, and My eyes are so accurately riveted on everything, that from the very greatest to the very smallest, everything serves to preserve the other.

25. Now you will ask… Why are these gigantic water basins located beneath the mountains and plains, whereby the surface is not one moment secure from sinking down into the very deep floods of such waters? – But I say… Everything is arranged in such a way that it can endure forever, as long as the willfull wickedness of men causes no disturbances in My eternal order, which I am not allowed to prevent, since they originate from the free will of men, and because the free will of only one single human being is more important to Me, than an entire solar system with all its planets, moons and comets.

26. And if I would remove the water from these basins, tell Me, with what could I then tame and mitigate the great fire in the inner chambers of the earth?

27. Even though, such an occurrence like the one in the region of Ararat frightens you, on the other hand it is a blessing for the preservation of the whole. For if it wouldn’t happen the way it is described above, the very next moment, instead of the destruction of a small region, the entire earth would suffer a complete annihilation.

28. Therefore I am the eternal Love itself in everything, that can touch your eyes and ears. As once the world came into being from the compassion of My love, so it exists within My love, and thus it will, eventually, very gently be dissolved again in My love. – And even as the wrath of My Divinity is the visible substance of matter, it is still calmed by My love, as long as My order deems it necessary.

29. And so you can rest assured, that if some place, among one million people, only one person exists, that has recognized Me in their love, then this place will remain stable and secure, as if its underground was thick, solid stone, even if it is only as thin as paper. Anywhere however, where among one million people not even one single person can be found, who wants to acknowledge Me as the most loving sustainer of all the worlds and all creatures, in all these places not even a diamond crust as thick as a sun will be able to prevent the annihilating necessity of My eternal order.

30. Therefore understand, if you truly love Me, you have nothing to fear, even if the earth should crumble in pieces beneath your feet! – Truly, I tell you… even atop the steaming debris of a destroyed world you would come to know that I am the Eternal Love, and a true, sole good father to those who have recognized Me in the spirit and in the truth of love in their hearts.

31. Yes, I am telling you, I want to destroy suns, and throw the debris of the world about like lightnings and ignite the whole infinity with the fire of My wrath, and yet, not one single hair of those who love Me will be singed. For I am always a loving and holy father to My children! – Amen.

Jesus erklärt… Gott und die Welt – Jesus explains… God and the World

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Gott und die Welt

10. Mai 1841, nachmittags

Johannes 7:7 … Die Welt kann euch nicht hassen, Mich aber hasset sie; denn Ich zeuge von ihr, dass ihre Werke böse sind.

1. Höre du, die Ich lieb habe! – In diesem Verse der Worte Meines Zärtlings Johannes liegt jene grosse Wahrheit, dass alle, die nicht von der Welt sind, bei der Welt in keinen Gunsten stehen, dieweil sie durch Mich und Mir kein Wohlgefallen haben an ihren eitel bösen Werken.

2. Euch wird zwar die Welt nicht hassen, wie Mich, der Ich allezeit wider ihre Werke gezeuget habe; aber frohlocket, wenn euch die Welt verachtet! Denn wer Meinetwillen verachtet wird, der kann ja doch völlig versichert sein, dass Ich ihm nicht ferne bin.

3. Siehe, die Welt gleicht da den Trüffelhunden und den Adlern. Jene wittern verborgenes Leben und der Adler aber ein Aas meilenweit.

4. Die Trüffelhunde suchen zwar nicht die Pflanze, sondern nur einen Braten und scharren daher die Erde auf und suchen emsig die Pflanze, damit ihnen ja nicht der schon öfters genossene Braten durch- oder verlorengehe. Wenn aber unter den Trüffeln schon längere Zeit der Braten ausgeblieben ist, alsdann sind die Hunde kaum mehr tauglich, dass sie die Trüffeln aufsuchen, welche ihnen dann nur ein Gegenstand der Verachtung werden.

5. Siehe, solche ‘Bratendiener’ sind wahrlich keine eigentlichen Trüffel-Sucher, weil noch nie die Trüffel, sondern allezeit der Braten der Gegenstand ihres Suchens war! – Wenn dich aber solche Diener missachtend im Stiche lassen, so denke, dass Ich, der von der Welt Allesverhassteste, in dir eine ‘Trüffel der Liebe’ angepflanzt habe und habe aber keinen Weltbraten hinzugegeben. Daher lasse diese „Bratenjäger“ und habe keine Furcht in dir vor ihnen, denn sie kümmert nicht die Trüffel, sondern nur der Braten!

6. Die Adler aber versammeln sich, da sie ein Aas verspüren. – Siehe, Ich bin der Welt ein ‘Aas’. Denn sie flieht Mich und hasset Mich ärger denn ein Aas! – Es gibt aber eine Unzahl Weltvögel und nur sehr wenige Adler darunter. Allein es ist nicht genug, als Krähe mit den Adlern am ‘Aase’ des Lebens’ zu zehren, sondern du musst selbst ein ‘Aar’ werden, willst du, dass dir ein Leben aus dem ‘Aase’ werde! Siehe, wer da nicht aus dem „Aase“ neu geboren wird, der wird zum Leben nicht eingehen. Der Welt stinkt zwar das ‘Aas’ unerträglich, aber nicht also den „Adlern“, denn für sie ist es erfüllt vom höchsten aller Wohlgerüche.

7. Das ‘Aas’ ist aber ein allergetreuester Weltspiegel und zeigt der Welt ihre wahre Gestalt. Und die Welt hasset es darum, weil es ein Spiegel ihrer bösen Werke ist. Aber die ‘Adler’ hassen nicht des ‘Aases’ hellen Moderglanz, denn sie wissen, dass durch den Moder des ‘Aases’ ihr eigener aufgenommen und vertilget wird.

8. Wie aber Ich der Welt ein ‘Aas’ bin, so wird die Welt dereinst jenseits ein Aas sein von Mir und allen Meinen Engeln ewig!

9. Wahrlich, wollt ihr leben, so müsset ihr durch Mich ‘verpestet’ werden und die Welt muss euch fliehen um der Pest Meines Namens willen und muss Kordone ziehen vor eurem Hauche. So ihr aber solches merket, da frohlocket, denn da seid ihr sicher schon ‘angesteckt’ von der „Pest des ewigen Lebens“. Sonst täte die Welt euch, was sie tut, so ihr wäret wie sie. Allein, da ihr nicht mehr der Welt seid, sondern seid allzumal Meiner Liebe geworden, so geltet ihr auch stets weniger bei der Welt.

10. Wahrlich, ahnete sie, was in euch verborgen durch Mich vorgeht, sie würde euch ärger fliehen denn die eigentliche Pest.

11. Darum aber kann euch die Welt nicht hassen, denn sie weiss es nicht, was in euch ist. Mich aber hasset sie über die Massen, da sie weiss, was in Mir ist, nämlich ein harter Spiegel, der ihr ihre Greuel unablässig vorhält.

12. Nun siehe du, was es ist, das Ich dir heute zum Angebinde bringe! – Ein verhasstes stinkendes ‘Aas’! Und lade dich ein vom ‘Aase’ mit den ‘Adlern’ zu speisen, ja selbst ein ‘Aar’ zu werden! Ja sogar ‘verpesten’ will Ich dich für und vor der Welt!

13. Allein mache dir nichts daraus! Siehe, Ich bin ja Selbst der Welt die allergrösste und verhassteste ‘Pest’. Fürchte dich nicht vor Meiner „Pest“, denn sie ist das ewige Leben selbst! Wohl dir, dass du von Meiner ‘Pest’ angesteckt wurdest! Denn darinnen wirst du leben das Leben Meiner Liebe ewig.

14. Denn Ich bin das ‘Aas’ des Lebens, und diese ‘Pest’ ist Meine Liebe ewig. Amen! Das sagt dir Der, den alle Welt hasset, da Er wider sie zeuget ewig. Amen.

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God and the World

May 10th, 1841, afternoon

John 7:7 … It’s impossible for the world to hate you, but it hates Me, because I bear witness against it, that its works are evil.

1. Listen, you, whom I love! – In this verse of the words of My tender John lies the great truth, that all, who are not of the world, stand in no favour with the world, because through and in Me, they do not appreciate its vain evil works.

2. The world will not hate you, as it hates Me, since I always bear witness against its works, but rejoice, if the world despises you! For whoever is despised because of Me, they can rest assured, that I am not far from them.

3. Look, the world is similar to the truffle dogs and eagles. They sense the hidden life and the eagle can smell a carrion from miles away.

4. The truffle dogs don’t actually look for the plant, but only for a roast, and thus they scrape the soil and search industriously for the plant, so that they won’t miss the delicious roast, which they had so often enjoyed already. But however, when the roast among the truffles has been absent already for a long time, then the dogs are barely suitable to search for truffles any longer, which then only will become an object of disdain to them.

5. Look, such ‘Roast Servants’ are not really truffle seekers, because it was never the truffles, they were looking for, but always the roast! – However, if such servants floutingly forsake you, know that I, the one, who was the most hated one by the world, have planted a ‘truffle of love’ within you, but I have not added a worldly roast to it. Therefore ignore those ‘roast hunters’ and do not fear them, for they do not care about the truffles, they only care for the roast!

6. The eagles however, they gather together, ’cause they can sense a carrion. – Look, I am such a carrion for the world. For it flees from Me and hates Me more than a carrion! – But there are myriads of worldly birds, and only very few eagles among them. However, it is not enough to feed on the ‘carrion of life’ as a crow, together with the eagles. No, you have to become an eagle yourself, if you wish to receive life out of the carrion! Look, whoever will not be born out of the ‘carrion’ again, will not enter the true life. However, for the world, the ‘carrion’ stinks unbearably, but not for the ‘eagles’, because for them it is full of the noblest odour.

7. The ‘carrion’ however, is a most reliable mirror for the world and it shows the world its true nature. And the world hates it therefore, because it is a mirror of its evil works. But the ‘eagles’ do not hate the bright moldy splendor of the ‘carrion’, for they know, that through the moldiness of the ‘carrion’ their own will be absorbed and exterminated.

8. However, like I am a ‘carrion’ for the world, in the same way will the world some day in the beyond be a carrion for Me and for all My angels, forever!

9. Truly, if you want to live, you must become ‘contaminated’ by Me, and the world must flee you for the sake of the pest of My name and it must draw cordons because of your whiff. However, if you notice this, rejoice, because then you have most certainly become ‘infected’ with the ‘pest of eternal life’. Or else, the world would do with you, what it always does, if you were still like it. But because you are not of the world anymore, but have become My love for good, for this reason you mean less and less to the world.

10. Truly, if it would sense, what secretly happens within you through Me, it would most certainly flee from you more diligently than it does from the pest itself.

11. But that is why the world cannot hate you, because it doesn’t know, what there is within you. However, it hates Me exceedingly, because it knows what resides within Me, namely a tough mirror, confronting the world relentlessly with its atrocities.

12. Now look, what I am bringing as a gift to you today! – A detested, stinking ‘carrion’! And I invite you to eat of the ‘carrion’ together with the ‘eagles’, yes, to even become an ‘eagle’ yourself! Yes, I even want to ‘contaminate’ you for and in front of the world!

13. However, don’t worry about it! You see, I Myself am the greatest and most detested ‘pest’ for the world. Don’t be afraid of My ‘pest’, for it is the eternal life itself! Rejoice for having been infected with My ‘pest’! For therein, you live the life of My love, forever.

14. For I am the ‘carrion’ of life, and this ‘pest’ is My eternal love. Amen! This tells you the one, whom the entire world hates, since He eternally bears witness against it… Amen.

Jesus erklärt… Die Welt, Tanzen, Tanzsucht & Wie damit umzugehen ist – Jesus elucidates… The World, Dancing, Dance Addiction & How to handle it

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Jesus erklärt… Die Welt, Tanzen, Tanzsucht & Wie damit umzugehen ist

Himmelsgaben offenbart durch Jakob Lorber

14. Dezember 1840

Der Herr spricht:

1. Du fragst in dir, was ist da an dem Tanze denn gar so Verabscheuungswürdiges und Mir Missfälliges und daher Verdammliches? – O siehe, du schwachsinniger Mensch, der du die Menschen fürchtest und möchtest in deiner Furcht doch Dinge erfahren, die Ich nur den Tapferen kundgebe. – Ich habe dir grosse Dinge gesagt und habe hinweggetan den Schleier von deinen Augen, allein du hängst am Urteile der Menschen und fürchtest über die Massen ihre Schalkheit und denkst nicht, dass Ich über alle Menschen hinausreiche.

2. Und so du auch für Mich denkest, so denkst du doch stets in deiner Furcht, welche dir am Ende noch das Herz verschliessen wird und wird dich blind machen mehr denn einen Maulwurf und dein Ohr verstopfen mit allerlei Unrat, dass du fürder nimmer vernehmen kannst Meine Stimme in dir, so du von nun an nicht ernstlich verbannen wirst deine Furcht, die zu nichts als zu lauter Unsinn führt.

3. Kannst du wohl dir solches denken, dass Ich Mich des Satans bedienen werde, um einen Menschen zur Demut, Sanftmut, Geduld, Ausharrung, ja zur Liebe zu Mir und daraus zu dem Nächsten, zum strengen Gehorsam gegen den Monarchen und gegen irgendeine bestehende Kirche und das alles im Geiste und aller Wahrheit, lebendig zu ermahnen?! – O Ich sage dir, wer das behauptet, der ist es, der sich gar gewaltig vom Satan leiten lässt! Für den sollet ihr beten wie für die gesamte römische Kirche, dass sie einsehen möchte ihren Unsinn und erkennen möchte, was sie hat in Meinem Geiste, in Meiner Liebe und in Meiner Wahrheit – sonst wird ihre Flucht alsobald ins Werk gesetzt werden. Denn wer Meinen Namen liebt und zu verherrlichen sucht in seinem Herzen, der ist ja für Mich und nicht wider Mich.

4. Wie kann aber jemand aus dem Reiche des Satan Meinen Namen nennen, da in Satan nichts von Meinem Namen, der da Meine ewige Liebe ist, je möglich vorkommen kann und da der Satan der allerschroffste Gegensatz der Liebe und daher nur die Quintessenz des Zornes Gottes ist, als ein von aller Liebe ausgeschiedenes Wesen.

5. Wenn aber jemand ein Wort aussprechen will, dass er damit eine Sache bezeichne, so muss er doch notwendig den Begriff zuvor in und aus sich erfassen oder er muss wenigstens die Fähigkeit in sich haben, solch einen Begriff sich aneignen zu können, damit er dann der Zunge auszusprechen möglich wird. Wie kann aber jemand z.B. in der japanischen Art „Vater“ aussprechen oder irgendeinen ihm ganz fremden Begriff, der nur diesem Volke als ein Geheimnis bekannt ist – wenn ihm diese Sprache ganz fremd ist und fürs zweite ihm sogar infolge seiner Stummheit alle Fähigkeit mangelt, so dass er nicht einmal seiner Muttersprache, geschweige erst der japanischen, je mächtig wird?

6. Und doch sage Ich: Es wäre demungeachtet leichter möglich, den Stummen japanische Worte aussprechen zu machen, als den Satan den Namen Meiner Liebe. Die bösen Geister können nur weltlich agieren und zahllose Menschen zu allen erdenklichen Leidenschaften, als da sind Herrschsucht, Hochmut, Stolz, Hoffahrt, Habsucht, Neid, Hass, Hurerei, Wollust, Tanz, Prasserei, Völlerei usw. gar sicher verblenden und verführen. Und in dieser Hinsicht ist ihnen Mein ihnen unaussprechlicher Name ganz überflüssig. Und wenn schon Weltmenschen von Mir nichts hören wollen und ihnen Mein Name ein Greuel ist und sie anwidert, um wie viel mehr muss er dem Satan greuelhaft und unendlich anwidernd sein!

7. Wer aber da bekennet und liebet ohne Furcht Meinen Namen, welcher ist Jesus, der „Sohn“ des lebendigen Gottes oder das „Wort“ oder die „Liebe“ des Vaters – der liebet ja auch den Vater und kann unmöglich sein wider den Heiligen Geist aus beiden, sondern für denselben und von demselben erfüllt durch und durch. Wie und was soll denn da der Satan im Zorne und aller Falschheit zu schaffen haben, wo der Geist der Ewigen Liebe alles neu aus Gott dem Vater und so durch den Sohn schaffet?!

8. O sehet solches ein und seid allezeit ohne Furcht! Denn Mein Reich muss allezeit unter mancher Prüfung an sich gerissen werden. Und es muss die rechte Liebe allezeit die Feuerprobe bestehen, wie das reine Gold; denn ohne solche Probe ist sie Meiner nicht wert.

9. Sehet hin auf den reichen Jüngling im Evangelium, und ihr werdet dort alsobald finden, wie weit er noch von Meinem Reiche entfernt ist. Und betrachtet den Samen unter den Dornen (Weltlust usw.), welche Frucht da zum Vorschein kommen kann! – Daher seid nicht gleich diesem Jünglinge und nicht gleich dem Samen unter den Dornen, sondern zeiget Mir das Gold eurer Liebe, so werdet ihr leben!

10. Was jedoch den befragten Tanz betrifft, so habe Ich schon hinreichend gezeigt, welches Wohlgefallen Ich daran habe und was er für Folgen hat. Nur soviel setze Ich hinzu, dass ja keiner unter was immer für Namen und Art beschönigend sich entschuldigen möchte, sonst wird er nimmer von seinem „Dreher“ los werden. Denn wie es im Gehirne einen solchen Wurm gibt, als eine böse Krankheit, den ihr den Dreher nennet, so gibt es auch einen „geistigen Dreher“, der viel schwerer als der natürliche zu heilen ist und der nun eine allgemeine Pest geworden ist.

11. Eltern aber, die da ihre Kinder im Tanze unterrichten lassen, legen sich selbst eine grosse verantwortliche Last auf den Hals, wenn dadurch ihre Kinder von was immer für bösen Geistern verdorben werden. Entweder die Mädchen in der Fruchtbarkeit, in ihrer Reinigung, in ihrer heimlichen Zucht, in ihrer Sittlichkeit des Herzens, im wahren Glauben und in der reinen Liebe zu Mir und daraus dereinst zu einem allfälligen Gatten, im häuslichen Fleisse und in wahrer christlicher Tugend, Geduld, Sanftmut, Beharrlichkeit in allen Prüfungen und Nöten, ja sogar in dem jedem Weibe so nötigen frommen Frohsinne, allzeitigen Nüchternheit, Frische, Heiterkeit und Munterkeit ihres keuschen Gemütes und stillen Ruhe des Geistes. Oder die Knaben durch Unlust zu allen ernsten Betrachtungen in der Gottesfurcht, in der geheimen Zucht, in der zu frühen Entwicklung des Geschlechtstriebes und dadurch hernach aber auch in allem, was Mich, den Urheber alles Guten und Wahren der Liebe, betrifft. Sehet, so solches geschieht und auch notwendig geschehen muss, so denket selbst, wer daran schuld ist und wer es dereinst zu verantworten haben wird!

12. Und ihr werdet dann gleichen jenem Feigenbaume, der fruchtlos dastand, während es Mich unter seinen Zweigen hungerte. Denn ihr Eltern seid solche Feigenbäume, eure Kinder aber sind die Frucht. Sind diese aber verdorben worden durch den bekannten „Dreher“, so oder so, da wird frühzeitig die Blüte und Frucht abfallen von den Zweigen. Und wird der Herr vorüberziehen und den Baum leer finden, so wird Er tun, was Er getan hat mit dem Feigenbaum! – Das merket euch wohl, ihr Eltern, und bedenket, wer Der ist, der euch solches sagt!
Wider die Tanzsucht! – 17. Januar 1841, Sonntag, vormittags

1. Schreibe nur zu, denn Ich kenne gar wohl die Frage und die ängstliche Bitte! Aber es ist zu spät, dass Ich darob euch eine Antwort des Friedens geben möchte, bevor da gar bald kommen wird über die drei tanzsüchtigen Töchter des weltfürchtenden Ans. H. eine Antwort Meines Gerichtes! – Denn Ich habe viele Worte des Friedens verschwendet; diese Töchter aber haben nichts davon verstanden und sind schalkhaften Herzens geblieben und sehen ihre Mutter hinterm Rücken mit ärgerlichen Augen an, so ihnen diese, Mir zuliebe, nicht gönnen will, darnach ihr Herz gelüstet, und schmähen heimlich jetzt schon jeden, der ein Widerrechtler ihrer Sinnenlust ist oder „verräterisch“ an ihnen handelt.

2. Siehe, der Tanzboden hat ihre Ohren schon hinreichend abgeschliffen und glatt gemacht, so dass die Stimme Meiner Milde, heimlich verachtet, abprallt und nicht mehr zum Herzen gelangen kann. Daher werde Ich gar bald mit einer anderen Stimme sie heimsuchen, dass sie Mich als Richter solcher weltsüchtigen und welthorchenden Kinder werden erkennen müssen – da Ich ihnen als liebevollster, warnender Vater zu gering war.

3. Denn sie wissen es so gut wie ihr, dass Mir der ewig verfluchte Tanz unter was immer für einer Form, unter was immer für einer Bedingung und an was immer für einem Orte eines der allerwiderlichsten Laster ist, weil es fürs erste nichts als eine Art sodomitischer Unzucht ist, durch welche sich heidnische Völker zu allen möglichen Ausschweifungen aufreizen liessen; und fürs zweite, weil eben dieses Laster heutzutage sogar unter einem weltlich-moralischen Anstriche gar pflicht-frei, ohne eine Missbilligung, gang und gäbe geworden ist. – Darum soll es nun aber auch tausendmal tausend Male verflucht sein!

4. Und fürs dritte ist der Tanz ein allerwiderlichstes Laster, weil er sogar schon die Kinder von Mir gänzlich abwendet und ihre Herzen geistig versteinert, die Mädchen verdirbt und sie häufig unfruchtbar oder doch sehr oft schlecht fruchtbar macht, und die Frucht im Leibe schon mit einem oft unwiderstehlichen Triebe nach diesem Laster versieht, der sich dann schon nach wenigen Jahren kundgibt – und weil es noch dazu, wie kein anderes Laster, den Menschen, der sich ihm ergeben hat, nicht nur auf eine Zeit, sondern mit sehr seltener Ausnahme für immer von Mir abzieht, so dass ein solcher sich dann nimmer zu Mir kehren mag, ausser durch ein Gericht, welches ihn aber wenig mehr nützen wird. Denn zu dem Ich im Gerichte komme, über den ist Mein Zorn gekommen mit dem ewigen Tode!!

5. Das beste Mittel gegen diese widerliche Sucht aber ist dieses (so ihr es beachten wollet), dass ihr Eltern euch der Welt zwar äusserlich gerade nicht wiedersetzet, aber durch ernste und wohlmeinende Darstellung Meines Willens bei euren Kindern zu bewirken trachtet, dass sie sich selbst verleugnen und selber widersprechen sollen den tollen Anforderungen der Welt. Denn so die Kinder unter was immer für einem verständigen Grunde nicht zum Tanze gehen wollen, so wird die Welt die Eltern gewiss in aller Ruhe lassen. Im Gegenteile aber wird ihr alleiniges Bemühen, ausser einem gänzlichen Weltbruche, wenig fruchten und nützen. Möget ihr der Welt vernünftigste Gegenreden stellen, so viel ihr nur immer wollt, so wird euch diese allezeit etwas zu erwidern wissen, das euch betrüben wird; und eure Kinder werden von ihr verschlungen werden so oder so und werden am Ende euch in ihren Herzen zu hassen anfangen und eure grössten Peiniger werden. – Gestattet ihr ihnen aber, den Anforderungen der Welt zu folgen, da wisset ihr ja ohnehin, welchen Dienst ihr dadurch Mir leisten möget!

6. O hätte der Ans. H. sich früher an Mich gewendet, statt dass er seine blinde Verwandtschaft fürchtete, so hätte er nun alles gewonnen. Allein er hat Mich damals ärgerlich auf eine Minute zurückgesetzt. So möge er nun auch in allem Ernste schauen, wie er in allem wieder zu Meiner Ordnung zurückkehren wird! Denn Ich werde dereinst mit denjenigen Eltern nicht gut zu sprechen sein, die Mir ihre Kinder anders zurückbringen, als Ich sie ihnen gegeben habe. Denn da soll jeder, der zu Mir kommen will, sein gleich den Kindern. Wenn aber die Kinder, gleich der Welt, voll Ärgernisse sein werden, da will Ich alles zur Hölle schicken und soll die reine Lebenswohnung Meiner Heiligen nimmer befleckt werden mit dem Drachenblute solcher weltverdorbenen Kinder!

7. Denn höret, es liegt Mir nichts an tausend Welten voll solcher Kinder! Denn Mein Reich und Meine Schöpfung ist unendlich. Und es liegt Mir an Millionen Welten gerade so viel, wie an einem wurmstichigen Apfel, der unreif vom Baume gefallen ist und zertreten wird. Aber jedem von euch muss alles an Mir gelegen sein, so er will, dass Ich ihn ansehe in Meiner Erbarmung.

8. Der aber Meiner vergessen kann der Welt wegen, nachdem Ich ihm so vieles schon getan habe von Ewigkeit her – wahrlich, den werde Ich seiner Untreue wegen nicht mehr suchen und werde ihn gehen und fallen lassen, dahin er will. Und Ich werde Mich in Ewigkeit nicht mehr um ihn kümmern, da Ich auf ihn nicht anstehe, wohl aber er auf Mich.

9. Siehe, Ich bin ein überreicher Bräutigam und freie und lasse Mich freien. Wo Ich aber freie, da bin Ich voll Eifersucht; und wehe denen, die Meine Hand ausschlagen! – Wo Ich aber gefreit werde, da bin Ich spröde und schaue Mir die Freier wohl an, ob sie mit Hochzeitskleidern angetan sind? Wehe denen, die mit weltbeschmutzten Händen nach Mir greifen! Diese sollen Meine Gerichte hart treffen!

10. Denn wer die Welt mehr fürchtet als Mich, der ist Meiner nicht wert! Wer den Menschen mehr trauet als Mir, ist Meiner nicht wert! Wer die Armut der Welt fürchtet, ist Meiner Schätze nicht wert! Ja, wer Mich neben der Welt herziehen will, ist Meiner nicht wert! Und ein grosser Tor ist, wer Mich nicht zu seinem allerhöchsten Gute macht; auch er ist Meiner durchaus nicht wert und wird einst an der ewigen Armut dafür nagen müssen.

11. Dir aber, Meinem Knechte, sage Ich, dass du mit diesen dreien tanzsüchtigen Töchtern so lange nichts zu tun haben sollst, bis Ich es dir anzeigen werde. Auch sollst du derzeit keine Silbe mit ihnen wechseln. Denn sie haben dein Wort im Herzen verspottet, darum du nicht ihrer Sache warst.

12. Sonst, wenn diese drei nicht anwesend sind, kannst du wohl ins Haus des Ans. H. treten und dann der Häuslichen deinen Unterricht geben in der Tonsprache. Aber wohlgemerkt, zu einer andern Zeit nicht – auch nicht einmal über den Tisch – als bis Ich es dir anzeigen werde! Denn dass Ich das von dir fordere, geschieht aus Liebe für den Ans. H. und dessen Weib. Das ist alles, was da wohl zu beachten und zu berücksichtigen ist; und ohne dieses ist kein Heil! – Amen! Das sage Ich, die Ewige Liebe noch. Amen. Amen. Amen.

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Jesus elucidates… The World, Dancing, Dance Addiction & How to handle it

Heavenly Gifts revealed thru Jakob Lorber

December 14th 1840

The Lord says:

1. You ask yourself, what aspect of dancing is so very abhorrent and displeasing to Me, and therefore condemned? – Look, you moronic man, you fear men, and in your fear you still want to get to know certain things, which I only make known to the brave ones. – I have told you many great things and I have removed the veil from your eyes, but you depend on men’s judgment and fear their archness exceedingly, and you reckon not that I reach beyond all men.

2. And even if you think for Me, you still always think in your fear, which, in the end, will seal your heart and make you blinder than a mole, and it will clog you ears with all kinds of dross, so you may never hear My voice within you again, if, from now on, you don’t ban your fear in earnest, because it only leads to utter nonsense.

3. Can you really imagine, that I use Satan to urge a human being in a living manner to humility, meekness, patience, perseverance, and even to love Me and out of that to love his neighbour, or to the strict obedience against a monarch or against some existing church, and all of this in spirit and all truth?! – Oh I’m telling you, whoever claims such a thing, he is the one, who lets himself be led by Satan tremendously! You shall pray for such a one, as well as for the entire roman church, so that they may recognize their nonsense and realize what they have in My spirit, in My love and in My truth – or else its flight will be put into action immediately. For whoever loves My name and seeks to glorify it within his heart, this ist the one, who is for Me and not against Me.

4. But how can someone from satan’s kingdom pronounce My name, since nothing of My name, which is My eternal love, can possibly exist within Satan, and since satan is the complete opposite of love and therefore only the quintessence of God’s wrath, as a being, that has been completely separated from all love.

5. However, if somebody wants to pronounce a word in order to describe something, it is necessary for him to understand that term first, or he must at least have the the ability within to adopt such a term, so that it will be possible for the tongue to pronounce it. But how can somebody, for example, pronounce ‘father’ in japanese or any other term he is not familiar with, which is only known to this people as a secret – if this language is completely foreign to him and also, due to his muteness, is lacking all abilities, so that he is not even able to master his mother tongue, and therefore not to mention, mastering japanese?

6. And still I say… Nevertheless, it would still be easier to let a mute person pronounce japanese words than it would be for satan, to pronounce the name of My love. The evil spirits can only operate in a worldly manner, and thus most certainly blind and ensnare countless people into all sorts of passions, such as imperiousness, arrogance, pride, haughtiness, avarice, greed, envy, jealousy, hatred, whoring, fornication, lewdness, dancing, debauchery, gluttony etc. And in that respect, My name, which is unpronouncable for them, is completely redundant. And since the worldly people don’t want to hear My name anyway, and since My name is an abomination for them, how much more gruesome and infinitly disgusting must it be for satan!

7. But whoever confesses My name, which is Jesus, the ‘Son’ of the living God or the ‘Word’ or the ‘Love’ of the Father and also loves it without fear – this one also loves the Father and can’t possibly be against the Holy Spirit, flowing out of both, but rather be for it and filled with it thoroughly. How and what could satan – in all his wrath and falsehood – possibly have to do there, where the Spirit of the Eternal Love recreates everything anew, out of God the Father, and thus through the Son?!

8. Oh realize this and be without fear, for all times! For My Kingdom must always be snatched through one or the other trial. And the right love must always pass the fiery trial, just like the pure gold. For without such trials, it is not worthy of Me.

9. Look at the rich young ruler in the gospel, and you will surely find there, how far away he still is from My Kingdom. And consider the seed beneath the thorns (worldly lust etc.), and what kind of fruit can come forth from that! – Therefore, don’t be like this young man or like the seeds beneath the thorns, but rather show Me the gold of your love, and thus you shall live!

10. However, regarding the dance in question, I have already shown you sufficiently, how well pleasing it is to Me and what consequences it has. I’ll only add this much, so that nobody may excuse himself palliatively under the guise of whatever name, otherwise he’ll never get rid of his ‘turner’. For as there exists such a worm in the brain as an evil disease, which you call the turner, in the same way there also exists a ‘spiritual turner’, which is much more difficult to heal than the natural one and it has become a general pest nowadays.

11. Parents however, who let their children be taught in the art of dancing, are putting a great accountable burden on their own neck, if their children will be corrupted thereby through whatever evil spirits. Either the girls in their fertility, in their cleansing, in their secret discipline, in the morality of their heart, in the true faith and in their pure love for Me, and out of that to a possible spouse, in the homely diligence and in true, christian virtue, patience, meekness, persistence in all trials and hardships, yes, even in the so necessary cheerfulness of every woman, in the always present sobriety, freshness, serenity and liveliness of her virtuous disposition, as well as in the quiet peace of the spirit. Or the boys, through aversion for all serious contemplations in the fear of God, in the secret discipline, in the premature development of the sexual urge, and by that afterwards in everything regarding Me, the author of everything good and true of love. Look, if such things happen and necessarily must happen, think for yourself, who is really to blame for this and who will once be responsible for it!

12. Then you will resemble that fig tree, which fruitlessly stood there, while I was hungry beneath its branches. For you parents are such fig trees, and your children are the fruits. If however, they have been corrupted by the known ‘turner’, either way, the blossom and the fruit will fall prematurely from the branches. And when the Lord passes by and finds the tree empty, then He will do what He has done with the fig tree! – Parents, remember this, and consider who it is, that is telling you such things!
Against the Dance Addiction! – January 17th, 1841, Sunday

1. Just write, for I surely know the question and the fearful plea! But it is too late that I would give you an answer of peace, before I will send an answer of My judgment over the three dance addicted daughters of the world fearing Ans. H.! – For I have wasted many words of peace; but these daughters, however, have understood none of them and they have stayed mischievously within their hearts, and they look annoyed at their mother behind her back, if she won’t permit them, what their hearts desire, for My sake. And thus they secretly revile anyone that is against or interferes with their sensual pleasure, or acts ‘treacherously’ against them.

2. Look, the dance floor has polished and smoothened their ears sufficiently already, so that My mild voice is secretly despised, bounces off and cannot reach their hearts anymore. Therefore, I will soon afflict them with a different voice, so that they will have to recognize Me as judge of such worldly addicted and worldly harking children – since I was too slight for them as the most loving, warning Father.

3. For they know it as well as you do, that the eternally cursed dance is the most abominable vice, no matter the form, circumstance, condition or location, for firstly, it is nothing more than some kind of sodomitical fornication, through which the gentiles let themselves be aroused to all sorts of debaucheries; and secondly, because this exact vice has nowadays become quite usual, and even duty free under a worldly moral veneer, without any disapproval. – Therefore it shall now be cursed a thousand times over!

4. And thirdly the dance is a most obnoxious vice, because it pulls already the children completely away from Me and turns their hearts spiritually to stone. It most often ruins the girls and renders them infertile, or sometimes badly fertile, and thus already provides the fruit within the body with an irresistible drive for that exact vice, which will make itself known after only a few short years – and on top of that, like no other vice, it draws the person that gave into it, away from Me, not only for a time, but with almost no exception, forever – so that such a one never wants to turn to Me ever, except through a judgment, which, however, won’t be of much use to them. For whoever is visited by Me with a judgment, over that one My wrath has come, together with the eternal death!!

5. The best remedy against this obnoxious addiction is (if you want to consider it), that you parents however may not directly oppose the world outwardly, but to try and cause your children, through serious, strict and well meaning depiction of My will, to deny themselves and that they themselves then shall counter the awesome demands of the world. Because if the children for some prudent reason do not want to go dancing, the world will for sure leave the parents alone. But on the other hand, their own attempts will be of little or no avail, except a complete breaking with the world. No matter how many reasonable replies you present to the world, it will always find something to retort, something that will sadden you. And eventually, your children will be consumed by it either way and, in the end, they will start to hate you within their hearts, and become your greatest tormentors. – If you allow them to follow the demands of the world, then you know anyway, what service you render to Me by that!

6. Oh if only Ans. H. would have come to Me earlier, instead of fearing his blind relatives, then he would have won it all. But he himself has set Me back for a minute, annoyed. And now he may look in all seriousness, how he will return again to My order! For some day, I will be out of sorts with those parents, who have returned their children to Me differently as I have given them to them. For then shall everybody, who wants to come to Me, be like children. However, if the children will be full of anger like the world, then I will send them all to hell, and the pure dwelling of My Saints shall never again be stained by the dragon blood of such worldly tainted children!

7. Therefore listen, even thousands of worlds full of such children mean nothing to Me! For My kingdom and creation are infinite. And even a million worlds mean about as much to Me, as a worm infested apple that has fallen from its tree and is tread upon. But to each of you, I must mean everything, if you want Me to look at you with My mercy.

8. However, those, who are able to forget Me for the sake of the world, after all I have done for them throughout eternity – truly, I will not look for them anymore on account of their unfaithfulness, and I will let them go and fall, wherever they want to go. And I will not concern Myself with them throughout all of eternity, for I am not depending on them, but they surely depend on Me.

9. Look, I am a bountiful bridegroom, and I romance and let Myself be romanced. But wherever I romance, there I am full of jealousy; and woe to those, who reject My hand! – But where I am romanced, there I am demure and certainly look at the suitor, if they are adorned with a wedding gown? Woe to those, who grasp after Me with worldly defiled hands! Those shall be hit harshly by My judgments!

10. For whoever fears the world more than Me, is truly not worthy of Me! Whoever trusts men more than Me, is not worthy of Me! Whoever fears the poverty of the world, is not worthy of My treasures! Yes, whoever simply wants to drag Me along besides the world, is not worthy of Me! And all those, who do not consider Me their highest good, are complete fools; those are certainly not worthy of Me either and will therefore eventually gnaw at the eternal poverty.

11. But to you, My servant, I say this, that you shall have nothing to do with these three dance addicted daughters for as long as I will indicate it to you. And you also shall not exchange a single word with them. For they have mocked your words within their hearts, because you did not agree with them.

12. At those times, when these three are not attendant, you can surely enter the house of Ans. H. and instruct the housewife in the tonal language. But mind you, not at any other time – not even across the table – not until I indicate it to you! For that, what I demand of you, happens out of love for Ans. H. and his wife. That is all that needs to be heeded and considered; and without that, there is no salvation! – Amen! That is, what I, the eternal love, am saying still. Amen. Amen. Amen.

Jesus erklärt… Die 7 bösen Geister – Jesus elucidates… The 7 evil Spirits

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Jesus erklärt… Die 7 bösen Geister
Himmelsgaben Band 1 – 4. Juni 1840

Der Herr spricht über Lukas 11:24-26…
„Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, so durchirrt er wüste Gegenden und suchet dort eine Ruhestätte; und wenn er keine findet, so sagt er: ‚Ich will in Mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe’. Wenn er dann hinkommt, findet er es schön gefegt und aufgeräumt. Hierauf geht er hin und holt sich noch sieben andere Geister, die schlimmer sind als er selbst; und sie ziehen ein und wohnen dort; und das Ende wird bei einem solchen Menschen schlimmer als der Anfang“.

1. Sage dem A. und allen seinen erwachsenen Angehörigen, als welche sind… dessen Weib und Töchter: „Wer da suchet, der findet; wer da klopfet an, dem wird aufgetan; und wer da bittet, dem wird gegeben, um was er bittet, in der Fülle!“

2. So jemand ein Weib hat, und das Weib liebet ihren Gemahl im stillen, dass es nicht merken möchte die Welt, da sie meint, es werde die Welt Unordentliches von ihr denken (so sie merken würde, dass sie mit ganzem Herzen an ihrem Gemahl hänge), daher tut sie äusserlich kalt und geschämig und lässt ihren Leib nicht berühren, während sie doch innerlich brennt vor Begierde. So nun der Gemahl alle seine Mühe vergebens verwendet, sein Weib heimelich und ganz ergeben zu machen, sie aber stets schüchtern bleibt, teils ihrer Weiblichkeit, teils der Welt, teils aber der Dumm- und Narrheit wegen – was wird wohl dieser Gemahl tun?

3. Ich sage, er wird sein zimperlich dummes Weib aus Liebe in ihrer Narrheit lassen bis an ihr Ende und wird sie nicht mehr auch nur mit einem Finger berühren, wird aber seinen Samen legen auf fremden Boden, da viel Unkraut und Disteln sind, und wird sich denken: „Kann ich da auch keine Ernte halten, so will ich mir doch einen Samen ziehen, der da sei meines Namens für eine künftige Saat und reiche Ernte.“

4. Und Ich sage, dieser Mann hat, dieses als Züchtigung seinem Weibe, recht getan, da er es aus Liebe tat. Und Ich sage nun auch euch… Dieser Gemahl bin Ich, und das sehr dumme Weib seid ihr!

5. Nun habe Ich euch schon so oft angreifen und an Mein Herz drücken wollen, doch ihr entwindet euch allezeit durch allerlei Weltschüchternheiten und narrheitsvolle, gleichsam demütige, weltzüchtige Gründe. Ihr haltet die Mir gehörige Liebe verschlossen in euch und meinet, es werde die Zeit schon kommen, da Ich kommen und euch anblasen werde, damit ihr Mich dann unermesslich lieben könnet. Oder ihr meinet auch, Ich werde diese Liebe in euch schon bemerken (vielleicht durch irgendein Mikroskop). Allein ihr irret euch. Und so ihr beharret darin, so werde Ich tun wie der Gemahl und euch in eurer Zimperlichkeit lassen.

6. Daher seid offen, wie Ich es bin! Und redet mit Mir im Vertrauen und in offener, freier Liebe! Und Mein altes Buch wird keinen Buchstaben haben, aus welchem euch nicht ein siebenfältiges Licht entgegenstrahlen wird. Und in eurem Herzen werdet ihr, mit grosser Schrift enthüllt, das Geheimnis der grossen Geisterwelt lesen.

7. Nun so sehet und höret das Verständnis der drei Verse des Lukas!

8. So ein Mensch sittlich und recht lebt nach dem äusseren Gesetze und hält dasselbe aus eigenem Antriebe und aus dem Gefühle des Rechtes streng und genau und besiegt so auch standhaft durch den dem Verstande untergeordneten Willen jede Versuchung – da sieht dann der Versucher und Verführer, dass in diesem Hause für ihn nichts zu machen ist. Und so verlässt er es denn ärgerlich – und fährt von dannen; durchsucht dann alle solche dürren Stätten auf der ganzen Welt. Und da er sieht, dass an solchen Stellen weder guter noch böser Samen Wurzel fassen kann, so sagt er bei sich selbst: „Wo keine Feuchtigkeit ist, da gibt es Wüsten und somit keines Bleibens daselbst für mich. Was soll ich nun tun? Ich will wieder umkehren und sehen, wie nun meine erste Besitzung aussieht!“

9. Er kehrt sich um und geht eilends dahin. – Nun findet er die Stätte ganz gereinigt und wohl geschmückt mit Tugend und Siegeskränzen. Es gefällt ihm nun sehr wohl daselbst, aber er fühlt sich zu schwach, wieder davon Besitz zu nehmen, da er nur ein Geist des Fleisches ist.

10. Da kehrt er zurück zur Hölle und nimmt dort sieben Geister mit, jeder ärger denn er – als da sind… Einen grossen Schmeichler, einen grossen Heuchler, einen grossen Lobredner, einen Ehrgeizigen, einen Stolzen, einen Verächter und Verleumder und endlich noch einen Hof- und Zeremonienmeister und einen Fein-, Wohl- und Vielschmecker, hinter welchem letzten auch er selbst sich wieder befindet. Und so kommt dann diese böse Rotte, bekommt leichten Einlass und nimmt vollen Besitz darinnen.

11. Und so arg auch immer der erste Zustand war unter den Anfechtungen des Fleisches, so wird aber doch dieser zweite Zustand um vieles ärger sein als der erste, da der Wunsch dadurch sich in seinem Selbsttum gefangen gegeben hat aller Bosheit, da all sein Rechttun nicht aus Liebe zu Mir, sondern aus einer Eigenliebe hervorging und daher verzehret hat alle (wahre Lebens-)„Feuchtigkeit“ in sich, daher er auch keine Früchte mehr zu tragen imstande war und somit dürr und wie tot wurde.

12. Denn sehet, Ich allein bin das Leben in euch – einzig durch eure Liebe zu Mir, durch die rechte Haltung der Gebote sowohl im Handeln, wie im Reden, wie im Denken aus Liebe zu Mir.

13. Und möchtet ihr auch handeln so emsig wie die Bienen und Ameisen – so ihr nicht das alles tut aus Liebe zu Mir, welche euch allein Kraft und Leben gibt, zu widerstehen der Hölle und allen ihren ferneren Versuchungen – so werdet ihr niemals Ruhe finden, weder hier noch dort. Es wird euch ergehen wie den erwähnten Tierchen, denen Honig und Brut genommen wird, trotz ihrer stechenden und zwickenden Waffen, indem sie nur blosse Geschöpfe sind und geleitet werden durch den Instinkt, gleichwie ein Mensch, der seinen Willen hat gefangennehmen lassen vom kalten Verstande und liess unbeachtet stehen die Liebe und somit auch seine Freiheit und das wahre Leben aus ihr.

14. Sehet, das ist das Verständnis dieser drei Verse! – Daher hütet euch vor dem Verstande, so er anderswo herrührt als allein aus Meiner Liebe! Lasset ihn stets derselben untertan sein, gleichwie die Gottheit untertan ist Mir, ihrer ewigen Liebe; sonst werdet ihr werden gleich einem solchen gefegten und geschmückten Hause, wie das Gleichnis der drei Verse es euch zeigt. – Amen.

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Jesus elucidates… The 7 evil Spirits 
Heavenly Gifts Volume 1 – June 4th, 1840

The Lord says about Luke 11:24-26…
„When the impure spirit has been driven out of a human, he will wander through desolate places and he will be looking for a resting place there. And when he doesn’t find anything, he says: ,I want to return to my house which I have left’. Once he reaches it, he finds it nicely swept and cleaned up. Thereupon he goes and takes seven other spirits with him, who are worse than he himself, and they all move in and live there, and the end of such a human being will be worse than the beginning.”

1. Tell A. and all his mature family members, which are… his wife and daughters: „Those who seek, will find, to those who knock, the doors will be opened, and those, who ask, to them will be given, what they ask for, in abundance!”

2. If somebody has a wife, and the wife loves her husband in silence, so the world may not notice it, because she thinks that the world might think badly of her (if the world would realize, that she clings to her husband with all her heart), that’s why she acts cold and embarrassed outwardly and she does not allow her body to be touched, all the while she internally burns with desire. Since the husband has made all his efforts in vain, to secretly make his wife completely submissive, since she stays shy at all times, partially because of her womanhood, partially because of the world, and even partially because of her foolishness and stupidity – what will this husband now do?

3. I tell you, he will let his squeamishly stupid wife stay in her foolishness until her very end, out of love, and he will never ever touch her again, not even with one finger, but he will plant his seed on some other ground, where there is a lot of weed and thistles, thinking… “Even if I will not be able to harvest here, I want to plant a seed still, which will be of my name and for a future sowing and plentiful harvest.”

4. And I tell you, this man has done the right thing, by chastising his wife this way, because he did it out of Love. And now I tell you as well… I am this husband, and you are the very foolish wife!

5. Well, I have tried to touch you and hold you close to My heart so many times already, but you continue to twist yourselves free by all kinds of worldly shyness and foolish, as well as humble, worldly virtuous reasons. You keep the love, which belongs to Me, locked away within you and you think, that the time will eventually come, when I come and blow upon you, so you will be able to immeasurably love Me. Or you think that I will notice that love within you (maybe even with a microscope). Well, you are mistaken. And if you continue to persist therein, I will do as the husband and leave you in your squeamishness.

6. Therefore, be open, like I am! Talk to Me with trust and with an open and free love! And My old book will not have a single letter, from which will not shine forth a sevenfold light upon you. You will be able to read within your heart, revealed with a large font, the secret of the great spirit world.

7. And now, see and hear the understanding of the three verses in Luke!

8. If a human being lives morally and rightfully according to the outer law and follows it strictly and accurately through its own urge and feeling of what is right and also defeats every temptation by the will, subordinated to the intellect – there the deceiver and tempter will recognize, that there’s nothing to do for him in this house. So he will subsequently leave it angry and depart. He will comb through all these scrawny residences on the entire world. And when he realizes that no good or evil seed will be able to take root in such places, he will say to himself… “Where there’s no moisture, there are only deserts and thus no place to stay for me. What shall I do? I will turn around and go look, what my very first estate looks like!”

9. He turns around and rushes back there. – He finds his old residence completely cleansed and decorated with virtue and victory garlands. He likes it now very much there, but he feels too weak to take possession of it again, since he is only a spirit of the flesh.

10. And so he returns to hell and takes seven spirits with him, all of them worse than him – which are… A great flatterer, a great hypocrite, a great eulogist, an ambitious one, a proud one, a despiser and a slanderer, as well as a master of ceremonies, a gourmet, and a glutton, behind whom he himself stands again. And so this evil horde receives easily admittance and takes full possession therein.

11. Now, as bad as the first state was under the temptations of the flesh, so this second state will be even worse, than the first one, because the desire thereby has let himself be captivated by all malice in his own self, because all his correct doings were not done out of love for Me, but out of self love, and as such, has consumed all the (true life-) ‘moisture’ within himself, because of which he was not able to bear any fruit, and thus became arid and dead.

12. For behold, I alone am the life within you – only through your love for Me, through the correct observance of My commandments in your deeds, as well as in your words and thoughts, out of Love for Me.

13. And even if you would act as bustling as the bees and ants – if you don’t do it all out of love for Me, which is the only thing that gives you strength and life, to withstand hell and all its future temptations – you will never find rest, neither here nor there. Your fate will be like the one of the mentioned animals, whose honey and brood will be taken from them, despite their stinging and pinching weapons, because they are only simple creatures, and are guided by their instinct, like a man, allowing his will to be captivated by his cold intellect and setting the love aside unheeded, and with it, his freedom and the true life, springing forth from it.

14. Look, this is the understanding of these three verses! – Therefore, beware of the intellect, if it doesn’t have its origin in My love alone, but elsewhere! Let your intellect always be subject to My love, like the divinity is subject to Me, her eternal love; otherwise you’ll end up like one of those purified and decorated houses, as the parable of the three verses shows you. – Amen.

Jesus erklärt… Irdische und himmlische Rechtsordnung – Jesus elucidates… Earthly and heavenly Legislation

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Jesus erklärt… Irdische und himmlische Rechtsordnung
Himmelsgaben Band 1 – 28. Mai 1840
Der Herr spricht:

1. Ich gebe euch im Folgenden einen Tropfen Weisheit – geniessbar für euch endliche Geschöpfe durch Meine ewige Liebe. Denn als Gott habe Ich keine Kinder als das alleinige, ewige Wort in Mir, welches ist der alleinige Sohn, an dem Ich Wohlgefallen habe. Aber im Sohne bin Ich auch euer Vater und habe Wohlgefallen an euch, so ihr diesen Meinen lieben Sohn in euch aufgenommen habt und somit auch Meine Heiligung durch Ihn!

2. Aber dieser (Weisheits-)Tropfen fällt auf den heissen Sand der wüsten Erde, da ihr damit wohl bereichern könnet euer Wissen, aber ausserstande seid, zu handeln darnach, was doch die Hauptsache ist – da nur die Handlung, nie aber das blosse Wissen das ewige Leben bedingt.

3. Sehet, all euer politisches „Recht“ beruht auf lauter Falschem und Bösem der Eigenliebe, welche die Erde abgemarkt hat mit Grenzsteinen, darauf überall steht „Mein“ und niemals „Dein“ – aus welchem unvertilgbaren Irrtume zumeist euere Vergehungen herrühren und weshalb auch ganz widerrechtliche Gesetze erfunden werden mussten, die jedem sein eingebildetes Eigentum durch Gewalt unerhörter Strafen, ja selbst durch den Tod, sichern müssen – während Ich die Erde, wie die Luft, wie das Wasser, wie den Regen und der Sonne Strahlen für alle gemeinschaftlich erschaffen habe, und von Mir keinem irgendein Vorrecht eingeräumt wurde.

4. Nun aber ist die Erde abgezirkelt wie die Hölle, da jeder seinen bestimmten, unverlassbaren Platz hat. Somit kann auch nur eine entsprechende Rechtspflege und können demgemäss auch nur ähnliche Strafen als Grenzen der Bosheit gesetzt sein. Und so können dann die Strafen, wenn sie der Bosheit angemessen sind, nicht anders als „rechtlich“ sein – aus der Hölle betrachtet, da alles, Ich sage es euch, wortgetreu aus ihr entnommen ist, so die Grenzsteine, so die Gesetze und so auch die Strafen.

5. Sehet, bei solchen Umständen ist schwer zu raten aus den Himmeln, wo einer hat alles für alle und alle haben alles für einen aus Liebe – was euch lehret das Evangelium, da man zum verlangten Mantel noch den Rock geben soll, um allen Streitigkeiten auszuweichen. So ein jeder täte ein Gleiches, wie in den Himmeln, dann wären keine neuen Höllengesetze vonnöten, da dann keiner etwas besässe und somit auch frei bliebe vor jeder Beraubung oder Bestehlung.

6. Nun habe Ich euch in aller Kürze gezeigt, wie die Sachen stehen. Aus solchem Grunde sollet ihr auch nicht euren himmlischen Vater in die Rechtshändel der Hölle nötigen und dadurch kränken Seine Langmut und grosse Geduld im Angesichte solcher Greuel und Frevel, und das um so mehr, da Ich ohnehin schon bewaffnet an der Türe stehe, um den letzten Rechtsspruch über die Erde hinzudonnern, damit der ganze Höllenplunder über den Haufen geworfen werde, dahin, wo dessen Verfasser schon lange seine bleibende Wohnstätte aufgerichtet hat.

7. Beherziget wohl diese Meine Worte und handelt aus Liebe dabei, und es wird sich dereinst zeigen, wieviel Goldes in dem Kehricht der Hölle anzutreffen sein wird! – Amen.

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Jesus elucidates… Earthly and heavenly Legislation
Heavenly Gifts Volume 1 – May 28th, 1840
The Lord says:

1. Through the following I will give you a drop of wisdom – enjoyable to you finite creatures through My eternal love. For as God, I have no other children than the sole and eternal word within Me, which is the sole Son, in whom I am well pleased. But in the Son I am also your Father, and I am pleased with you, if you have received My dear Son in you, and together with Him also My sanctification through Him!

2. But this drop of wisdom falls on the hot sand of the desolate earth, since you might be able to enrich your knowledge with it, but you are unable to act accordingly, which however is the main point – Since only the deed, but never the mere knowledge brings the eternal life.

3. Look at all your political ‘laws’ , which are based on nothing but falsehood and on the evil of self-love, which has divided the earth with border stones, and on all of them is written ‘Mine’, but never ‘Yours’ – and from these fallacies often arise your transgressions, because of which many illegal laws had to be invented, which must secure everyone’s imagined possessions by force, with outrageous punishments, yes even with death – even though I have created the earth, the air, the water, as well as the rain and the rays of of the sun for everyone, and no one has been privileged by Me.

4. But now, the earth is carefully measured out like hell, since everybody has their particular spot, which they are unable to leave. Consequently, only an appropriate legislation, and thus only similar punishments can be put into place to contain evil. And so, the punishments, if they match the evil, cannot be anything else but ‘legal’, if you look at it from hell, and I tell you, everything is taken word by word out of there! The border stones, the laws, as well as the punishments.

5. Look, it is difficult to give advice from the heavens under such circumstances, where one has everything for everyone, and everyone has everything for one, out of love – that which the gospel teaches you, as it is written, you shall give a skirt in addition to the demanded coat, and so avoiding all conflicts. If everyone would do so, like in the heavens, then no more laws from hell would be necessary, for no one would actually own anything, and would thus remain free of every theft and robbery.

6. And so, I have shown you in short, how things are at the moment. Because of this you shall not draw your heavenly Father into the litigations of hell, and thus hurt his forbearance and great patience in the face of such atrocities and iniquities, especially because I already stand armed at the door, to thunder the final legal decision across the earth, so that all this rubbish from hell will be thrown to the place, where its author has already established his eternal abode a long time ago.

7. Take My words to heart and act accordingly out of love, and it will become apparent one day, how much gold will be found in the rubbish of hell! – Amen.

Jesus spricht über die Evangelien & Die Entstehung des Neuen Testaments – Jesus speaks about the Gospels & The Development of the New Testament

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Himmelsgaben Band 3 – Jesu Offenbarung durch Jakob Lorber

Jesus spricht über die Evangelien & Die Entstehung des Neuen Testaments
24. + 25. April 1864

1. Gelt ja, du Mein lieber Knecht, der auf einem Ohr taube Bär in deinem Traume hat dich auf einen grossartigen evangelischen Widerspruch geführt, auf den du früher, von deiner Kindheit an, trotz deines oftmaligen Durchlesens des Neuen Testaments nicht gekommen bist.

2. Ich Selbst hätte dich in der Folge schon aufmerksam darauf gemacht. Aber besser ist es für dich und auch für viele andere, dass diese Sache schon jetzt an das Tageslicht gekommen ist, auf dass ein jeder erkenne und einsehe, dass Ich im Geiste nun wieder ganz besonders wahrnehmbar auf diese Erde gekommen bin, um die letzten Arbeiter in Meinen Weinberg zu dingen und aufzunehmen. Und diese Arbeiter sind eben die Weltklugen und weltweisen Philosophen, die sich soeben in dieser Zeit vollernstlich die Mühe nehmen, Mich, wie Ich unter den sogenannten christlichen Sekten jetzt bestehe, ganz auszumerzen und zu vertilgen samt jenen Evangelien, die erst zwei- bis dreihundert Jahre nach Mir das geworden sind durch heidnische und jüdische Machinationen, was sie jetzt noch sind.

3. Die blinde Menschheit, die nichts prüft und noch nie etwas geprüft hat, glaubt teilweise noch jetzt an ein solches zum grössten Teil heilloses Machwerk in Meinem Namen.

4. Ich will deswegen weder den Lukas, Markus noch Matthäus richten; denn sie haben sich zu ihrer Zeit zum wenigsten die Mühe gegeben, aus dem vielen schon vielfach Verunstalteten Meiner Lehre das Reinste und Beste herauszusuchen. Aber was die materiellen Fakta anbelangt, da haben zum Teil sie selbst gedichtet und zum grössten Teil mussten sie dann doch am Ende aus dem etwas nehmen, was sie aus dem Munde solcher Menschen vernommen haben, die da oft genug dreist und keck vorgaben, dass sie von diesem und jenem Augen- und Ohrenzeugen waren. Darauf verglichen sie das mit den ihnen bekannten Stellen aus den alten Propheten und fanden es übereinstimmend, was sie geschrieben haben, und damit war für sie das Kriterium für die Wahrheit dessen, was sie niedergeschrieben haben, vollkommen fertig und gültig.

5. Wenn es mit diesen Evangelien noch bei dem geblieben wäre, so wäre es allerdings noch um vieles besser, als es jetzt ist. Denn in diesen Evangelien stand viel zu wenig des Wunderbaren, des Grausamen und des Schrecklichen für die Menschheit, daher man es später für notwendig gefunden hat, besonders zum Teil unter den Judenchristen, Griechen und Römern schon hundert Jahre vor der grossen Kirchenversammlung zu Nicäa, viele Beisätze zu machen – besonders jene, die stark nach Wundern riechen und die ein stark strafgerichtliches Gesicht haben, um Mich als den Beglücker der Menschen, der den Menschen nichts so teuer ans Herz gelegt hat als die Liebe und die Wahrheit, gerade zum Gegenteil zu machen.

6. Ich habe nie gegen die rechte Wissenschaft der Menschen geeifert, sondern habe bei vielen Gelegenheiten die Menschen über gar vieles belehrt, darin sie früher in der vollen Unwissenheit und Blindheit gestanden sind; darum Mich denn auch die betrugssüchtigen Pharisäer am meisten hassten, weil Ich das Volk in allem belehrte, worin sich früher die Pharisäer die grösste Mühe gegeben haben, das Volk nach Möglichkeit zu verdummen zu ihren losen Zwecken.

7. Und sie haben es auch wirklich dahin gebracht, dass so ein hoher Priester Hannas oder Kaiphas, um das Volk zu grösserer Opferwilligkeit zu bewegen, im Tempel mit grimmiger Stimme ausgesagt hat, dass im Bache Kydron drei Tage lang nichts als Blut fliessen müsse und die Sonne einen ganzen Tag hindurch nicht scheinen dürfe, das Volk solchem Unsinne geglaubt hat, sich aus lauter Furcht vor solcher Strafe in ihre innersten Zimmer verkroch, und wenn die Strafzeit vorüber war, voll Furcht, Angst und Zittern den Kydron besichtigen ging, ob noch Blut fliesse. Und hatte der Kydron sein natürliches Wasser, so hatte das Volk nichts Emsigeres zu tun, als schwere Opfer in den Tempel zu bringen und diese den Priestern vor die Füsse zu legen.

8. Die Sonne hat freilich auch an einem solchen Tage fortgeschienen und im Bache Kydron ist kein Tropfen Blut geflossen, wovon sich die gescheiten Juden wohl selbst überzeugt haben und darüber auch die armseligen und zu abergläubischen gemeinen Juden belehren wollten, aber meistens ohne Erfolg; denn diese haben in ihrer Einbildung und Furcht Blut fliessen und auch die Sonne nicht scheinen sehen einen ganzen Tag lang.

9. Und wie das gemeine Volk zu jeder Zeit in dem allerblindesten Aberglauben sich befand, so befindet es sich heutzutage auch noch. Ihr könnt solchen Menschen die absurdesten Wundermärchen erzählen, und sie werden sie glauben. Und so es diese ihren Nachbarn weitererzählen, so werden diese noch vieles hinzusetzen und es auch noch ins Wunderbare verkehren, was ihnen von seiten des ersten Erzählers etwas zu wenig wunderbar vorgekommen ist. Aber von irgendeiner Wahrheit ist mit ihnen nichts anzufangen.

10. Darum war es auch zu Meiner Zeit überaus schwer, die eigentlichen Stockjuden zur Erkenntnis der Wahrheit zu bringen; es musste denn ein Wunder geschehen, durch das sie von ihrem Schlafe wachgerüttelt wurden und dann bei sich ein wenig nachzudenken anfingen, was Ich mit dem oder jenem gesagt habe.

11. Ich habe aber den Aposteln schon zu Meiner Zeit zu mehreren Malen gesagt, dass sie bei Weiterverbreitung Meiner Lehre viel weniger von Meinen Wundern als vielmehr von der inneren Wahrheitstiefe Meiner Lehre reden und predigen sollen.

12. Nur der einzige, Johannes, blieb dieser Mahnung getreu, alle die andern um vieles weniger; sie fingen lieber gleich bei den Wundertaten an und fingen dann erst vom Reiche Gottes und der inneren Wahrheit zu reden an, so die Zuhörer schon vorher mit den Wundertaten umgarnt waren.

13. Die Sucht, Wunder zu erzählen, stieg dann von einem Dezennium zum andern so sehr, dass eine grosse Anzahl von teils geschriebenen und noch mehr von den traditionellen Evangelien derart anwuchs, dass daraus kein Mensch mehr klug werden konnte.

14. Lukas wie auch der Pseudo-Evangelist Matthäus (l’Rabbas) haben ihre Evangelien eben nicht gar zu sehr viele Jahre nach Mir aufzuzeichnen angefangen und haben sich aber dennoch in manchem derart verstiegen, dass am Ende unter ihnen selbst in so manchen ganz wichtigen Dingen der grösste Widerspruch ans Tageslicht kommen musste.

15. Vom Prüfen war in jener Zeit ohnedies keine Rede; denn ein jeder Evangelist hatte seine gewissen Leser und Zuhörer und hat sich um einen andern Evangelisten wenig gekümmert, und die Evangelisten selbst hielten sich auch nur an das, was sie niedergeschrieben hatten und hatten sogar mitunter eine rechte Freude daran, so ein anderer Evangelist das in seinem Evangelium nicht hatte, was der eine oder der andere in seinem Evangelium besass.

16. So kümmerte sich denn auch l’Rabbas wenig oder gar nicht um den nach dem achten Tage der Geburt im Tempel beschnittenen Jesus, und so auch nicht um die drei Weisen aus dem Morgenlande und um die Flucht nach Ägypten und den grausamen Kindermord durch Herodes in Bethlehem.

17. L’Rabbas (Pseudo-Matthäus) hat solche Kunde zu Tyrus und Sidon erhalten und hat sie auch aufgezeichnet, aber da er selbst, wenigstens ehedem, mehr Heide als Jude war, so kümmerte er sich auch wenig um die Beschneidung des Kindes Jesus. Und so weisen diese beiden Evangelisten einen der merkwürdigsten Widersprüche unter sich auf, während sie in vielen andern Stücken bis auf die Ortsund Zeitangabe miteinander harmonieren.

18. Nach Lukas besteht sodann ein allen jüdischen Gesetzen und Gebräuchen vollkommen entsprechend beschnittener Jesus, der zu Bethlehem in einem Schafstalle geboren und nur von den Hirten begrüsst wurde, den Besuch von den drei Weisen aus dem Morgenlande gar nicht erhielt, nicht nötig hatte, nach Ägypten zu fliehen, sondern dafür ganz gemütlich nach Nazareth zurückzukehren und daselbst ganz ruhig sein zwölftes Jahr ohne irgendwelche Verfolgung von seiten des Herodes abzuwarten und dann mit seinen Eltern nach Jerusalem eine Wanderung zu machen.

19. Bei Matthäus sehen wir Jesus in einem ordentlichen Hause zur Welt kommen, der von den Hirten nicht begrüsst wird, dafür aber von den drei Weisen aus dem Morgenlande, von denen dem Lukas in seinem Evangelium nichts geträumt hatte, wie auch gar nichts von der Flucht nach Ägypten, nichts von dem grausamen Kindermorde zu Bethlehem durch Herodes und auch nichts von der Rückkehr Jesu aus Ägypten nach Galiläa unter dem Könige Archelaus. Dafür aber hatte dem Matthäus von der Beschneidung Jesu im Tempel nach acht Tagen und von so manchem andern, was da vor sich gegangen ist, nichts geträumt. Und so habt ihr nach den Schriften dieser beiden Evangelisten einen beschnittenen Juden-Christus und einen unbeschnittenen Heiden-Christus!

20. Mit dem zwölften Lebensjahre Jesu fangen die beiden Evangelisten wieder an einstimmig zu werden bis auf einige minder bedeutende Nebenumstände.

21. Nun frage sich ein jeder: Welcher von den beiden Evangelisten für sich ist da bei der Wahrheit geblieben? Und die Antwort darauf lautet: An und für sich keiner! Denn ein jeder gab nur von dem Kunde, von dem er reden gehört hatte. In Jerusalem getraute sich niemand aus Furcht vor der Strafe von der übermässigen Grausamkeit des Herodes zu reden; zu Sidon und Tyrus im damaligen Cölesyrien aber hasste man Herodes mehr als den Tod und verschwieg seine Grausamkeiten nicht, wie auch die Veranlassung nicht, die ihn zu dieser geführt hatte.

22. In gleichem Masse würdet ihr bei genauer vergleichender Durchlesung der beiden Evangelien noch auf so manche gar bedeutende Widersprüche und Unebenheiten gelangen, die sich aber dennoch eher in einem gewissen Grade ausgleichen und berichtigen lassen als der jüdisch beschnittene und heidnisch unbeschnittene Jesus.

23. Darum muss aber eben in dieser Zeit sowohl der alte und noch mehr der neue sich in allem Mir widersprechende Unsinn aus diesen Evangelien völlig ausgemerzt werden – und Ich Selbst mit ihm, auf dass das einzige und bleibend wahre Evangelium Johannes in sein volles Licht trete.

24. Denn ein jeder wird es leicht verstehen und begreifen, dass Ich unter dem Gesichtspunkte dieser vier nun bestehenden Evangelien und auch so mancher Briefe des Paulus und der andern Apostel für die Länge der Zeit nicht mehr bestehen kann, weil darin ein jeder vorkommende Widerspruch Mich vor den Gelehrten der Welt Selbst zum Widerspruche macht – gleich also wie bei den gegenwärtigen Christensekten, von denen auch jede Sekte ihren eigenen Christus hat, der sich die Freiheit nimmt, jeden andern Christus einer andern Sekte kreuz und quer zu verdammen.

25. Wer das nicht glauben will, der sehe nur irgend wenigstens die katholischen Übertrittsformeln an, so zum Beispiel ein Protestant in die katholische Kirche übertreten will, lese sie, und er wird sich von dieser gegenseitigen Christusverdammnis vollkommen überzeugen, denn in der muss der Übertretende seine noch protestantischen Eltern, seine Geburt mit allem und jedem und auch alle seine protestantischen Glaubensdinge bis in den tiefsten Grund der Hölle verdammen; dann erst wird er in die Gemeinschaft der Gläubigen Roms unter allerlei Zeremonien aufgenommen.

26. Und so steht es zumeist zwischen den Hauptsekten. Wie soll da einmal ein Hirt und eine Herde werden, wo die Sekten-Christusse selbst ärger übereinander erbost sind als die reissendsten und wildesten Tiere der Wälder?

27. Also alles das muss weg, und dafür habe Ich schon die Arbeiter in Meinem Weinberge bestellt, und sie arbeiten emsig und fleissig, und es werden bald gar viele noch nach ihnen kommen, die noch emsiger, fleissiger und wirksamer arbeiten werden, auf dass dann Ich in der Wahrheit zu den Menschen kommen kann als wahrer Christus und Gott von Ewigkeit – und nicht als solcher wie jetzt, der Ich nach dem Wohlgefallen einer jeden Sekte im ganzen nichts anderes zu tun habe, als in einem fort zu richten und zu verdammen und nur diejenigen im Himmel beglücken und beseligen kann und darf, die von ihren Sektenvorstehern und Stellvertretern Gottes dazu als würdig und fähig befunden werden.

28. Wer sich zum Beispiel in der Gnade eines solchen Gottesstellvertreters, besonders durch ausgezeichnete Opfergaben, befindet, der muss sich dann – nach ihrer Lehre – auch in Meiner Gnade befinden! Ihr sehet das nun wohl selbst ein, dass sich ein solch heilloser Unsinn, nachdem Ich einmal als Blitz am Firmamente aufgegangen bin, für die Folge hin trotz aller Konkordate nicht mehr halten kann.

29. Darum lassen wir der Wissenschaft nun ihren vollen Spielraum; denn sie ist nun ein wirksames Feginstrument, um den Unrat aus der Welt zu schaffen, und ist zugleich ein kräftiger Riese Herkules, der den grossen Stall des Augias von seinem Miste zu reinigen verstand, was als eine gute Fabel des urgrauen heidnischen Altertums noch in dieser Zeit ganz gut zu gebrauchen ist.

30. Dieses nun euch Gezeigte und Gegebene überdenket wohl und lasset euch damit erleuchten; denn es ist euch gegeben von Mir, dem allein wahren Christus, und von keinem Pseudo- Christus, dem die Wahrheit ein verdammlicher Greuel ist. Amen.

Die Entstehung des Neuen Testaments – geschichtlicher Überblick – 25. April 1864

1. Ich habe dich schon gestern auf eine Menge anderer kleiner Widersprüche aufmerksam gemacht, die sich in den drei Evangelien des Matthäus, Lukas und Markus begegnen. Und Ich will dich noch auf einige andere aufmerksam machen, die sich in der späteren Zeit nicht nur unter diesen bekannten drei Evangelisten, sondern noch bei weitem mehr unter der Menge der andern, sowohl jüdischen als auch heidnischen Weiterverbreiter Meiner Lehre, die man auch Evangelisten nannte, in den verschiedenen Gemeinden derart eingewurzelt haben, dass schon in kaum dreissig Jahren nach Mir wegen der Verschiedenheit der Aussagen in den Schriften von Mir förmliche Kriege und sonstige Schlägereien sich erhoben haben – unter denen gleich jene zu Neros Zeit in Rom zwischen den vielen Judenchristen und paulinischen Heidenchristen derart feindselig ausgebrochen sind, dass es Nero notwendig erschien, die grosse und überwiegende Anzahl der Judenchristen in Rom samt einem grossen Anteil der von ihnen bewohnten Stadt zu vertilgen und sogar jener Römer nicht zu schonen, die das Panier des Judenchristentums gewisserart als Kennzeichen öffentlich zur Schau trugen.

2. Aber es hat auch selbst diese grausame Verfolgung der Judenchristen von seiten Neros wenig gefruchtet; denn unter den späteren Nachfolgern dieses Kaisers wussten sich die Juden dennoch wieder in Rom einzuschmuggeln und machten aus Rom ein zweites Jerusalem gleichwie die Griechen aus Konstantinopel. Und wie das geschehen war, so wurde besonders das römische Jerusalem (Rom) stets mächtiger und mächtiger und fabrizierte sich – zum Teil aus den Judenevangelien und zum Teil aber auch mit der Annahme der alten jerusalemischen Tempelgebräuche und auch mit der der römischen Heiden – das, was das römische Pontifikat betroffen hat.

3. Die Römer waren demnach im Besitze aller möglichen Judenevangelien sowie der alten Judenschriften und auch der Heidenevangelien und stellten da gewisse gelehrte Kirchenväter auf, welche die Hauptfabrikanten der römischen Dogmen waren, die aber den griechischen Evangelien oft schnurstracks entgegen standen, – und das um so leichter und um so mehr, weil der römische Oberhirte nichts Emsigeres zu tun hatte, als auch die Griechen mit seinen Missionaren zu beschicken, was nach 300 Jahren (325) nach Mir unter den Gläubigen eine solche Verwirrung hervorgebracht hatte, dass da viele der Griechen wieder anfingen, die heidnischen Altäre und Tempel aufzurichten und darin (in den Tempeln) der Göttin Minerva, dem Gott Apollo, dem Jupiter und der Ceres ihre Opfer darzubringen.

4. Kaiser Konstantin, der für sich ein eifriger Christ war, beschloss diesem Unfuge dadurch Schranken zu setzen, dass er in der Stadt Nicäa als dem Hauptsitze der verschiedensten Glaubensmeinungen eine grosse Kirchenversammlung zusammenberief, zu der auch der Oberbischof von Rom geladen wurde. Konstantin selbst führte den Vorsitz und zeigte ihnen die üblen Folgen, die sich in jüngster Zeit aus der grossen Glaubensverschiedenheit über Christum erheben müssen.

5. Er schlug ihnen denn eine vollkommene Sichtung sowohl der vielen geschriebenen Evangelien, wie noch mehr jener der traditionellen vor und sagte, dass man aus den vielen sich einander völlig widersprechenden Evangelien nur eines einzigen, und zwar dessen des Johannes sich bedienen soll, damit die Christen im Glauben einig würden und sich nicht mehr wegen der Glaubensverschiedenheit gar so verfolgten wie die wilden Tiere – und die Heiden lieber wieder zu ihrem alten Heidentume zurückkehrten, als so verbleiben unter einer solchen Lehre, von der man bei dem besten Wissen und Willen nirgendwo Wahres und Rechtes mehr erfahren kann.

6. Denn so es in der Christenlehre irgend einen Stifter gegeben habe, so muss er nur Einer gewesen sein, der auch nur eine Lehre den Menschen überliefert hat. Und diese eine Lehre muss einen Sinn und einen Geist haben. So aber gibt es schon seit lange her eine grosse Menge geschriebener Evangelien und eine noch grössere Menge der von Mund zu Mund überlieferten, von denen ein jedes von seinem ganz eigenen Christus spricht, der mit den andern Christussen nicht die geringste Ähnlichkeit hat.

7. Es werden demnach alle die vielen Evangelien bis auf eines, welches wohl das älteste sein dürfte, vollends zu verwerfen sein. Und so dieses von den Bischöfen nicht sollte genehmigt werden, so werde er sich von dem Christentume ganz abwenden und allenthalben in seinem grossen Reiche das alte Heidentum wieder aufrichten lassen, das für sich trotz der vielen Götter um vieles einiger war als ein solches zerklüftetes Christentum. –

8. Da schlugen ihm die griechischen Bischöfe vor, dass die Namen Matthäus, Markus und Lukas auch in die alte Christenzeit zurückfallen und nicht irgend doppelt oder auch noch mehrfach unter einem und demselben Evangelisten-Namen erscheinen. Und der Kaiser willigte dazu ein unter der Bedingung, dass man dazu auch die Lehre des Heiden-Apostels Paulus in Anbetracht ziehen solle und mit ihr alle die andern Evangelien fegen.

9. Man machte ihn zwar darauf aufmerksam, dass auch Paulus sich in seiner Lehre nicht immer gleich geblieben sei, und er an die Heiden ganz andere Briefe schrieb und an die Juden wieder andere, die sich im Sinne und Geiste nicht völlig ähnlich wären. Und Konstantin sagte, dass dies eben nichts mache; denn Paulus habe doch am meisten bewiesen durch Worte und Taten, dass er keinen falschen Christus predige, sondern nur Den, dessen Geist ihm vor Damaskus wunderbar das Amt eines wahren Apostels gegeben hat.

10. Nach mehr als dreissigjähriger Beurteilung verwarf man endlich doch alles bis auf die vier noch gegenwärtig vorhandenen Evangelien samt der Apostelgeschichte des Lukas und den Briefen des Paulus und einigen wenigen Briefen weniger alter Apostel Christi mit der Offenbarung Johannis, schrieb das alles nach der Ordnung in ein Buch und hiess es infolge der beiden Briefe des Paulus an die Hebräer: ‚Das neue Testament‘ – welches dann von allen Bischöfen angenommen ward, das man aber in späteren hundert Jahren darauf doch wieder dahin umgemodelt hatte, dass man den Evangelisten Johannes in den Hintergrund schob und Matthäus, Lukas und Markus voransetzte und auch in den Kapiteln und Versen eine kleine Abänderung machte und überall vorzeichnete, an welchem Festtage ein oder das andere Evangelium dem Volke vorzutragen sei, wonach sich die Griechen noch heutigentags richten wie auch manche anderen christlichen Sekten.

11. Rom aber hat für sich dennoch eine eigene Einteilung gemacht und hat in den späteren Zeiten fürs Volk ein kurzes Auszugs-Evangelium fabriziert für Sonn- und Feiertage. Das ganze Evangelium wie auch die alten Bücher der Juden hat es dem Volke auf das strengste verboten zu lesen und die Übertreter dieses Gebotes sogar mit dem Tode bestraft.

12. Auf diese Weise ist das gegenwärtige Neue Testament entstanden und wurde nach und nach auch als solches von den Christen angenommen vor ungefähr dreizehnhundert Jahren, das aber besonders von den römischen Bischöfen noch allerlei Abänderungen und mitunter auch eigenmächtige Zusätze erhielt, wie solche in der römischen Vulgata, besonders aus den von den römischen Kirchenvätern herrührenden Exegesen zu ersehen und zu erkennen sind und ein jeder nur ein wenig helldenkende Mensch es bald innewerden kann, wessen Geistes Kinder sie sind.

13. Da kommt besonders eine solche Zusatzlehre vor, nach der die Seelen der Verstorbenen bis an den Jüngsten Tag hin zu schlafen haben, welche Lehre man mit dem griechischen Ausdruck Psychopanechia – d.i. Seelenschlaf – bezeichnete.

14. Diese Lehre aber erhielt sich nur so lange, bis ein Papst das heute noch bestehende römische Messopfer einführte und dieses mit allem Pomp den römischen Christen dahin erklärte: dass es als ein unblutiges Opfer die vollends gleiche Kraft und Macht habe wie das einstige blutige Opfer Christi am Kreuze, und dass sich also Christus auf diese Weise wundersam für die wahren Christgläubigen der römischen Kirche Seinem Vater im Himmel aufopfere, und dass ein rechtgläubiger Christ, der ein solches Opfer zu seiner Heiligung mit der dafür (nötigen) Darbringung eines kleinen diesweltlichen Opfers lesen lassen würde, alsogleich nach dem Tode des Leibes ohne langen Seelenschlaf von Christus erweckt und zur ewigen Glückseligkeit berufen werden könne. Und sei der Christ nicht ganz vollkommen, so könne er mehrere solcher Opfer für sich darbringen lassen und würde dadurch der ewigen Verdammnis entgehen und nach einer kleinen Läuterung jenseits im sogenannten Fegefeuer dennoch in den Himmel gelangen.

15. Also ging das Dogma vom Seelenschlaf, mit dessen Beibehaltung das neu erfundene Messopfer nichts eingetragen hätte, nach und nach selbst schlafen wie auch jenes geradezu lächerliche Dogma, das da ernstlich lehrte, dass Gott nur einen geringen Teil der Menschen für den Himmel, den grössten Teil derselben aber für die Hölle erschaffen habe.

16. Diese beiden dummen Lehrsätze hat man mit der Zeit endlich ganz aufgehoben, aber dafür die bekannten fünf Kirchengebote und etliche neu kreierte Sakramente eingeführt, die Ich euch nicht eigens zu sagen brauche, da sie ein jeder an und für sich leicht erkennt.

17. Obschon dadurch die christliche Lehre auf den strengen Rat des Kaisers Konstantin sehr vereinfacht wurde, so ist aber dennoch des Kehrichts in überflüssiger Menge in ihr zurückgeblieben trotz der oftmals zugelassenen und vorgenommenen Sichtungen, von denen eine jede eine gewisse Sektenabtrennung zur Folge hatte, wodurch dann wieder mehrere Christusse entstanden sind, die bis zur Stunde einander als gegenseitige Erzfeinde sich bei den Haaren ziehen.

18. Darum muss nun die letzte und grösste Sichtung vor sich gehen, und wie schon früher bemerkt, die Sichtungsmaschine heisst: die Wissenschaft.

19. Die sich anfeindenden Christusse müssen hinaus samt allen ihren Anhängseln, auf dass der Eine von Johannes gepredigte Christus unter den Menschen erscheine und Wohnung nehmen kann.

20. Es wird zwar das noch so manchen harten und schweren Kampf mit sich bringen, von dem aber eben die wahren Anhänger Christi nichts zu befürchten haben; denn sie werden in allem vielfach gestärkt werden, woraus dann auch den andern bis jetzt noch minder Gläubigen ein Licht aufgehen wird, welches auszulöschen sie nicht mehr imstande sein werden.

21. Und Ich, der Herr, der dieses durch den Mund Johannis zu euch geredet hatte, werde die Erde auf allen Orten und Punkten mit allerlei Gericht und Kalamitäten, als durch gewaltige Kriege, durch grosse Teuerung und Hungersnot, durch allerlei Pestilenz unter den Menschen und Tieren, durch grosse Erdbeben und andere Erdstürme, durch grosse Überschwemmungen und auch durch Feuer heimsuchen. Aber die Meinen werde Ich in der Liebe erhalten, und sie werden an nichts Mangel zu erleiden haben.

22. Wer Mich aber nun in dieser Meiner zweiten Ankunft wird wie und wo immer zu verfolgen trachten, den werde Ich von der Erde zu vertilgen verstehen.

23. Was aber die andern Widersprüche in den vier vorhandenen Evangelien noch betrifft, so werden sich diese von selbst im ‚Johannes‘ verlieren, und Ich werde dafür wie gesagt am Ende noch einen eigenen Anhang hinzufügen, durch welchen alles Unrichtige vollends gründlich erkannt wird.

24. Und somit begnüget euch vorderhand mit dem, was Ich euch gegeben habe und arbeitet fleissig am ‚Johannes‘; denn in dem werdet ihr noch zu einer Überfülle des inneren Lichtes gelangen. Hat aber jemand etwas für sich, das er wissen möchte, so mag er fragen, und Ich werde also bereit sein, ihm darüber ein kurzes und helles Licht zu geben. Amen.

flagge en  The Gospels & The Development of the New Testament

Heavenly Gifts Volume 3 – Jesus’ Revelations thru Jakob Lorber
 
Jesus speaks about the Gospels & The Development of the New Testament
 
April 24th and 25th, 1864
(Translated from german and spoken by Pascal)

The Gospels – April 24th 1864

1. Well, My dear servant, that partially deaf bear in your dream has led you into a great evangelical contradiction, which you have not recognized since childhood, in spite of reading through the New Testament multiple times.

2. I Myself would have made you aware of it in the times to follow. But it is better for you and many others, that this matter has come to light now already, so that all may discern and realize, that I have come again in the Spirit now, and that I am quite perceptible on this earth, to hire and incorporate the final laborers into My vineyard. And these laborers are the worldly wise and the worldly wise philosophers, who try with great zeal and seriousness during this period of time, to completely eradicate and devour Me in the manner, in which I now exist in those so called christian sects, and those gospels, which have become, what they are today, through pagan and jewish machinations, only 200-300 years after My presence on earth.

3. The blind humanity still believes for the most part in such an unholy concoction in My Name, because it never has nor ever will check and discern anything.

4. I do not want to judge Luke, Mark or Matthew because of that; for they have at least made an effort in their time, to search for the purest and best of My Teaching, which has been blemished many times already. But where the material facts are concerned, they have partly conjectured for themselves, but for the most part, they had to take something in the end, what they heard from the mouths of such people, who were sassy and cocky enough to pretend, that they were eye and ear witnesses. Thereafter, they compared it with the known parts of the old prophets, and found it to correspond with what they have written, and therewith was their criteria for the truth of that, what they themselves had written down, completed and valid.

5. If the gospels would have remained that way, it would certainly still be much better, than it is now. For in those gospels, way too little was written for mankind of the marvelous, of the horrible and of the awful things, so that they found it necessary later on to add certain things, especially the jewish Christians, the Greeks and the Romans. This happened already a hundred years before the big church assembly in Nicea. Especially those admixtures, which smell vigorously like miracles and those, that have quite a judicial face, to transform Me, as the benefactor of the people, into the exact opposite. The one, who has told them to hold nothing as dear to their hearts as the love and the truth.

6. I have never railed against the right science of humanity, rather I have taught the people about many things on various occasions, about which they have stood in ignorance and blindness; that is why the deceit addicted pharisees hated Me the most, because I taught the people everything, wherein the pharisees tried their best in the past, to dumb down the people for their idle causes, at every possible chance they got.

7. And they have taken it so far that a high priest like Hannas or Caiaphas proclaimed with a fierce voice in the temple, that nothing but blood shall flow in the river of Kydron for 3 days, and that the sun shall not shine for an entire day, to push the people to a greater willingness to sacrifice. Believing such nonsense, the people retreated into their innermost chambers, out of fear from such a punishment. When the time of the punishment was over, they visited the river Kydron, full of fear, to see, if blood was still flowing. And when the Kydron had its natural water, the people had nothing more bustling to do than to bring massive sacrifices to the temple and lay them at the feet of the priests.

8. Of course, the sun was shining continually on such a day and in the Kydron river no drop of blood was flowing, whereof the clever Jews had convinced themselves and they also wanted to instruct the poor and too superstitious, common Jews about it, but mostly without success. For they have seen – in their fear and delusion – that the blood was flowing and that the sun was not shining for an entire day.

9. And how the common people were in the most blind superstition at all times, so they are still today. You can tell such people the most absurd and marvelous fairy tale, and they will believe it. And when they circulate it to their neighbours, then those will add a lot of things to it, and pervert it into something even more wonderful, if it was not yet wonderful enough, what was told to them by the first relator. But they are not interested in any kind of truth at all.

10. Because of this, it was also most difficult in My time, to bring the rather conservative Jews to recognize the truth. A miracle had to happen for them to awaken from their slumber and then to start thinking a little for themselves, what I had said and meant with this or that.

11. But I have told the apostles already in My time on many occasions, that they should teach and preach less about My miracles, and more about the inner depths of the truth of My Teaching, while spreading it.

12. Only one of them, John, stayed true to that admonition, all the others heeded it much less. They preferred to immediately start with the miracles, and after that, they started to talk about the Kingdom of God and the inner truth, once those listening were already entangled beforehand by the miracles.

13. The addiction of talking about miracles continued to increase so much from one decade to the other, that a great number of the partially written, and even more of the traditional gospels increased in such a way, that nobody could make head or tail of it all.

14. Luke, as well as the pseudo-evangelist Matthew (I’Rabbas), have started to record their gospels not so many years after Me. But already then they were mistaken in many things in such a way, that in the end, even among themselves, the greatest contradictions had to come to light in so many very important aspects.

15. There was no discernment back then, for every evangelist had his certain listeners and readers, and he didn’t care much about any other evangelist, and the evangelists themselves sticked also only to that, which they themselves had written down, and they even were delighted sometimes, if another evangelist did not have something in his gospel what this or that one possessed in theirs.

16. And so, even l’Rabbas didn’t concern himself much or not at all with Jesus, who got circumcised in the temple, 8 days after his birth, and also not with the three wise men, and with the escape to Egypt and with the massacre of innocents in Bethlehem by Herod.

17.  L’Rabbas (pseudo-Matthew) has received this information in Tyrus and Sidon and has subsequently recorded it, but because he himself was more Heathen than Jew, he didn’t care much about the circumcision of the child Jesus. And so, these 2 evangelists display one of the strangest contradictions among themselves, all the while they harmonize in many other things including time and place details.

18. And so, according to Luke, a Jesus exists, who was circumcised in complete accordance with the Jewish laws and customs, who was born in a barn in Bethlehem and who was only greeted by the shepherds, and who was not visited by the three wise men, and who didn’t need to flee to Egypt, but rather comfortably returned to Nazareth, where He quietly awaited his twelfth year without any persecution from Herod, and then undertaking a walking tour with his parents to Jerusalem.

19. In Matthew’s version, we see Jesus being born into a proper house, who was not greeted by the shepherds, but by the three wise men, of which Luke didn’t dream in his gospel, neither about the escape to Egypt, nothing about the gruesome slaughter of children in Bethlehem by Herod, and again nothing at all about the return of Jesus from Egypt to Galilee under king Archelaus. On the other hand, Matthew didn’t dream about the circumcision of the 8 day old Jesus in the temple, as well as a bunch of other things that took place. And so, according to these 2 evangelists, you now have a circumcised Jewish Christ, as well as an uncircumcised Heathen Christ!

20. With Jesus’ twelfth year, the 2 evangelists started to become unanimous again, except for a few minor details.

21. Now, everybody shall ask themselves… Who of the 2 evangelists has kept the truth? The answer is… Actually, neither one! For they both reported only that of which they had heard themselves. Nobody dared to talk about it in Jerusalem because of fear of the excessive gruesomeness of Herod; however, in Sidon and Tyrus, in Coelesyria, everybody hated Herod more than death, and no one was silent about Herod’s savagery and whatever caused and led to it.

22. In the same way, while reading and comparing those two gospels, you would find many quite important contradictions and irregularities, which could be more easily corrected to a certain degree, than the circumcised Jewish Jesus and the uncircumcised Heathen Jesus.

23. But therefore, now in this time, both, the old and even more the new nonsense, which stands in contradiction to Me, must be completely eradicated from these gospels – and I Myself with it, so that the sole and true gospel of John may step into its full light.

24. For everybody will easily understand and realize, that I, under the aspect of these 4 now existing gospels, as well as some of Paul’s letters and of the other apostles, cannot exist anymore for the length of time, because every contained contradiction therein is making Me look like a contradiction in the eyes of the worldly wise – similar to the current existing Christian sects, of which every single one has their own Christ, who takes the freedom to himself, to condemn every other Christ of the other sects, criss-cross.

25. Whoever does not want to believe this, just look at the catholic conversion formulas, when a protestant wants to convert to the Catholic Church. Read them and you will be fully convinced of the mutual condemnation of one another’s Christ, for in that, the converting one has to condemn his still protestant parents, his birth with everything and everyone, including his protestant faith items into the deepest depths of hell; only then will he be accepted by the community of Rome’s believers, and incorporated with all kinds of ceremonies.

26. And that’s the status between most of the major sects. How can there ever be one shepherd and one flock, when the Christs of the sects themselves are far more furious with each other, than the wildest animals in the forests?

27. So, all of this has to disappear, and for that cause I have already instructed the labourers in My vineyard, and they work hard and diligently, and many others will soon follow after them, who will work even harder and more effective, so that I may come to the people in the truth as the true Jesus and God of eternity – and not as one like now who has nothing else to do, than to condemn and judge, according to the principles of each sect, and can only please and bless the ones in heaven, who have been found worthy by their so called representatives of God and leaders of the sects.

28. For example… When one stands in the favour of such a representative of God, especially through some extraordinary offerings, this same one then has to stand in My grace as well, according to their doctrine! You surely have realized by now, that such utter nonsense cannot exist anymore, after I have risen as a flash in the firmament, in spite of all the concordats.

29. That is why we now leave the full latitude to the science, for it is a useful sweeping tool, to eliminate all the dross of the world. At the same time, it is a giant Hercules, who understood how to cleanse the great barn of Augais from its dung, an old tale from the ancient heathen times, that can still be useful today.

30. Consider well, what I have now shown and given to you, and let it enlighten you; for it is given to you by Me, the one and only true Christ, and not by a pseudo Christ, to whom the truth is an outrageous abomination. Amen.

The Development of the New Testament – Historical overview – April 25th 1864

1. I have made you aware of quite a few other small contradictions already yesterday, which are contained in the gospels of Matthew, Luke and Mark. And I want to make you aware of many more, that have become entrenched so much in the different congregations, not only among these 3 known evanglists, but even more so among many other so called evangelists and circulators of My teaching, be they Heathens or Jews, that only after about 30 years after My presence on earth, because of all the various statements in the scriptures, literal wars and other brawls have been started – which, like those in Nero’s time in Rome, have erupted amongst the Jewish Christians and Paul’s Heathen Christians in such a hostile manner, that it seemed necessary to Nero to exterminate a great and considerable number of the Jewish Christian population in Rome, including a large part of the city in which they lived. He didn’t even spare the Romans, who publically paraded the motto of the Jewish Christians as an identification label.

2. But this gruesome persecution of the Jewish Christians by Nero didn’t bear much fruit either; for under the rule of Nero’s successor, the Jews again knew how to infiltrate Rome and they transformed Rome into a second Jerusalem, like the Greeks did in Constantinople. And once this had happened, especially the roman Jerusalem (Rome) became more and more powerful and fabricated that, what has affected the roman pontificate. And they did so, partly from the Jewish gospels, but also partially with the acceptance of the old temple practices of Jerusalem and with the ones of the roman heathen.

3. The Romans possessed, according to that, all sorts of Jewish gospels, as well as the old Jewish scriptures, and also the Heathen gospels, and so, they deployed certain learned church fathers, who were the leading fabricators of the roman dogmas, which were often in complete opposition to the Greek gospels – especially because the roman spiritual leader had nothing better to do than to send his missionaries to the Greeks, which, after 300 (325) years after My time, caused such confusion amongst the believers, that many Greeks started to build Heathen altars and temples again, in which they offered sacrifices to the gods and goddesses Minerva, Apollo, Jupiter and Ceres.

4. Emperor Constantine, who was a zealous Christian, determined to keep this mischief in bounds, by arranging a great church assembly in the city of Nicea, as the headquarters of the various religious beliefs, to which the leading bishop of Rome was invited too. Constantine himself acted as the chairman of this event and showed them all the severe consequences, which must arise concerning Christ, from this huge disparity of beliefs in recent times.

5. Constantine suggested a complete inspection of all of the many written gospels, and even more of the traditional ones, and he said that out of these many completely contradicting gospels, only one should be used, namely the one of John, so that the Christians would reach unity amongst each other and not persecute each other like wild animals because of all the disparity of faith – And the Heathens rather would return to their old paganism, than to remain in such a teaching, of which nobody can find out anything, that is true and righteous, even with the best knowledge and intentions.

6.For if there existed one founder in the Christian teaching, it had to be only one, who also delivered only one teaching to the people, and this teaching must also have one significance and one spirit. But there are a great number of written gospels existing already for a long time now, and an even larger number, that are passed down from mouth to mouth, and each of them talks about their own Christ, who has nothing in common with all the other Christs.

7. Thus, all of these gospels will have to be completely discarded except for one, which might probably be the oldest one. And if that will not be approved by the bishops, then he would completely distance himself from Christianity and again raise the old Heathendom in his great empire, which, in spite of the many gods, was much more united than this riven Christianity.

8. The Greek bishops remarked, that the names Matthew, Mark and Luke also reach back into the old Christian times, and not appear double or multiple times under one and the same evangelist’s name. And the emperor agreed under one condition, namely that the teaching of the Heathen apostle Paul should also be taken into consideration, and to clean out all the other gospels with it.

9. The emperor was told that not even Paul always remained consistent in his teaching, and that he wrote completely different letters to the Heathens, and again completely different ones to the Jews, which were not completely congruent in meaning and spirit. And Constantine said, that this wouldn’t matter; for Paul had proven quite clearly, by words and deeds, that he didn’t preach a false Christ, but only the One, whose spirit gave him the wonderful ministry of a true apostle, off Damascus.

10. After more than 30 years of assessment, finally everything was discarded, except for the 4 still present gospels, including the book of acts by Luke, and Paul’s letters and a few other letters of Christ’s old apostles, together with John’s revelation, everything was then orderly written in a book, and due to the 2 letters of Paul to the Hebrews, it was called… ‘The new Testament’ – which was approved by all bishops. It was again remodeled over the following period of one hundred years, so that the evangelist John was once again shoved into the background, and instead Matthew, Luke and Mark were placed in front of him, and also in the chapters and verses small changes were made, and everywhere it was specified on whatever holiday this or that gospel had to be preached to the people, which the Greeks still hold on to even today, just like some other Christian sects.

11. However, Rome has still made its own arrangement, and later in it has fabricated for the people a short gospel excerpt for sundays and holidays. They strictly forbade the people to read the entire gospel, as well as the old books of the Jews, and they even punished the trespassers of that law with death.

12. That is how the current New Testament has developed, and it was gradually accepted by the Christians about 1300 years ago. But it has received some various changes especially by the roman bishops, and sometimes even some arbitrary addendums were added, like the ones in the roman Vulgate. All of this is especially easy to see in the exegeses of the roman church fathers, and every man who can think clearly, will soon recognize, whose spiritual children they are.

13. In there exists an additional teaching, according to which the souls of the decedents have to sleep until the day of judgment. This teaching was described with the Greek term ‘Psychopanechia’, meaning… ‘Soul sleep’.

14. This teaching however only existed until a pope introduced the still existing roman sacrifice of the mass, which he explained to the roman Christians, saying, with all pomp… that it has – being a bloodless sacrifice – altogether the same power and might as the previous bloody sacrifice of Christ on the cross, and that Christ would sacrifice Himself this way to His Father in heaven for all the true Christian believers of the roman church. And that a correct believing Christian, who would let them read such a sacrifice for his sanctification, together with the necessary performance of a small worldly offering, will then be able to be awakened by Christ immediately after the death of the body, without a long soul sleep, and be called into his eternal bliss. And if the Christian was not perfect, he could perform several such sacrifices, and so evade eternal damnation, and after a short purification in the beyond in the so called purgatorial fire, still enter heaven.

15. Therefore went the dogma of the soul sleep gradually to sleep as well, because with its preservation, the newly invented sacrifice of the mass would have yielded nothing, just like that ridiculous dogma, which actually taught that God had created only a small part of humanity for heaven, while all the rest was meant for hell.

16. Both of these two foolish tenets have finally been revoked over time, but instead the 5 well known church commandments and several newly created sacraments have been introduced, which I don’t even need to mention, since each one can easily recognize them.

17. Even though the Christian teaching has been simplified by the strict counsel of emperor Constantine, there has still quite a lot of rubbish remained in it, in spite of the occasionally approved and undertaken inspections, of which all caused a certain splitting-off into sects, whereby some new Christs have been born, all of which, until this very hour, still pull on each other’s hair as arch enemies.

18. That’s why now the final and greatest inspection has to take place, and as stated previously, this inspection machine is called… Science.

19. The Christs, who treat each other with hostility must be thrown out, including all things connected to them, so that the one true Christ, preached of by John, may appear among the people and live with them.

20. This will involve quite a number of hard and difficult battles, which the true followers of Christ will not have to fear at all. For they will be empowered in everyting, in many ways, which will even enlighten those, who were less believing up to now, and they will not be able to extinguish that light anymore.

21. And I – the Lord, who has spoken these things to you through the mouth of John – will afflict the entire earth with all kinds of judgments and calamities, with massive wars, inflation and famine, with all sorts of pestilence for man and animal, with large earthquakes and other earthly storms, with great floods and fire. But My people will be protected within the Love, and they won’t suffer any shortages.

22. But whoever will still seek to persecute Me during this, My second Coming, I will certainly know how to exterminate this one from the earth.

23. Now, regarding all the other contradictions within the 4 present gospels, those will lose themselves within ‘John’, and as said before, I will add My own addendum at the end, whereby all the incorrect information will completely and properly be recognized.

24. And therefore, be satisfied at the moment with what I have given you, and work diligently with ‘John’; for by that you will reach an overabundance of the inner light. However, if someone has something, they really want to know, just ask and I will be ready to give you a short and bright light about it. Amen.

Jesus spricht über den Tod eines Kindes – Jesus speaks about the Death of a Child

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flagge de  Jesus äussert sich zum Tode eines Kindes

Himmelsgaben Band 1 – 23. Oktober 1841
Jesus äussert sich zum Tode eines Kindes

1. Das sage in Meinem Namen dem, den Ich für würdig befand, dass Ich ihn heimsuchte und sein jüngstes Weltkindlein zu Mir nahm, darum er sehr trauert und weinet und nicht wohl bedenkt, dass Ich es bin, der ihm solche Gnade erwies, deren Grösse er wohl in Ewigkeit nicht wird erfassen können.

2. So aber zum A. H.-Willig ein Weltfürst gesagt hätte: Möchtest du mir nicht dein Kindlein überlassen, damit ich es erziehe zu einer grossen Fürstin und, wann es Jahre und Bildung in gerechter Genüge zählen und haben wird, es dann auch alsogleich belehne mit vieler Länder Kronen und es alsdann mache zu einer grossen, regierenden Fürstin, Königin und Kaiserin – würde sich da A. H.-Willig nicht vor Freuden ausser sich befinden, auch nur schon des alleinigen ernstlichen, grossen Antrags wegen, und würde auch suchen, seine Dankbarkeit auf jede erdenkliche Art dem Kaiser an den Tag zu legen!?

3. Oder irgendein guter Fürst käme zu ihm und setzete sein Kindlein zum Alleinerben ein für einen grossen Teil seiner Güter – was möchte A. H.-Willig in dem Falle tun mit dem Fürsten? – Oder es käme ein regierender Prinz und begehrte zur künftigen Kaiserin die Hand einer seiner Töchter – würde da der A. H.-Willig einen solchen Brautwerber wohl vom Hause weisen?

4. Jedoch was ist alles dieses im Vergleich zu dem, so da Ich komme und tue alles das im lebendigen, ewigen, unendlichen Sinne! – Und da kann, da mag der A. H.-Willig klagen, weinen und trauern?!

5. O wie schwach ist das noch! – Braucht denn ausserordentliche Hilfe nicht auch ausserordentliche Mittel? Oder muss die Arznei nicht sein wie die Krankheit, damit das Übel ein Ende nehme? – Wer aber geht zum Arzte und zeiget ihm die Wunde; und wenn der Arzt ihm ein heilsam Öl in die Wunde gibt, dann weinet und trauert er, so das Öl anfängt die Wunde zu heilen! – O sehet wie blind ihr noch seid!

6. Wenn euch die Schuhe drücken, da rufet ihr beständig um Hilfe; und komme Ich endlich, euch zu helfen und frei und fest zu machen eure wankenden Füsse, da werdet ihr voll Traurigkeit! – Warum das? – Weil euer Herz noch blind ist, darum ihr zwar die Hilfe suchet, aber das sicher helfende Mittel fürchtet und fliehet!

7. Siehe, Ich habe dir nun eine ebene Bahn gezeigt und eine eherne Pforte gesprengt und eine grosse Scheidewand niedergerissen! Durch eine grosse Wüste habe Ich Brunnenröhren zur belebenden Leitung des lebendigen Wassers gelegt! – Siehe, die Wüste wird erblühen – und da magst du trauern darüber!?

8. O lerne Mich in Zukunft besser kennen! Denn dein Vater bin Ich! – Wie magst du trauern, wenn dich dein heiliger Vater in der höchsten Liebe heimsucht und dir dein Haus bestellt?

9. Darum traure fürderhin nicht mehr! Denn Ich, dein heiliger, liebevollster Vater, habe es ja also gewollt! Bedenke das und du wirst ewig leben! Amen.

flagge en  Jesus expresses himself to the Death of a Child

Heavenly Gifts Volume 1 – October 23, 1841
Jesus expresses himself to the Death of a Child

1. This I say in My Name, to the one, whom I found worthy, that I visited him and took his youngest world child to Me, because of which he is grieving and weeping, and he isn’t considering that it was Me who bestowed such grace upon him, the size of which he will probably never be able to comprehend in all eternity.

2. However, if a worldly prince had said to A. H. – Willig… Would you like to surrender your child to me, so I may raise it to become a great princess, and once she has finished her education over the years, I may also bless her with the crowns of many lands and eventually make her a great princess, queen and empress – would A. H. Willig not find himself filled with joy, just because of the serious and great proposal alone, and he would try to show his gratitude in every imaginable way before the emperor!?

3. Or some good prince would come to him, and would place his child as the sole heir, for a large part of his wealth – what would A. H. – Willig do with the prince in such a case? – Or a ruling prince would come, desiring the hand of his daughter to become the future empress – would A. H. – Willig reject such a bridal suitor at the door?

4. But what is all of this compared to Me, when I come and do everything in the living, eternal and infinite sense! – And in this case, would A. H. – Willig complain, weep and mourn?!

5. Oh how weak that still is! – Does extraordinary help not also need extraordinary measures? Or does the remedy not have to be like the disease, so that the misery may come to an end? – But who does go to the doctor und shows him the wound, and when the doctor pours a healing oil onto the wound, then he starts crying and mourning, once the oil starts to heal the wound! – Oh look, how blind you still are!

6. When your shoes are squeezing you, you are constantly calling for help; and when I finally come to help you, to make your wavering feet free and steady, then you become filled with sadness! – Why is that so? – Because your heart is still blind, you are indeed looking for help, but you fear and flee the remedy, which will help for sure!

7. See, I have just shown you a flat path, and I have blown up a brazen gate and teared down a large partition wall! I have layed pipes through a great desert to the invigorating pipeline of the living waters! – Look, the desert will bloom – and you want to mourn about that!?

8. Oh, get to know Me a little better in the future, for I am your Father! – How can you mourn when your holy Father visits you in His greatest love und puts your house in order?

9. Therefore, do not mourn any longer! For I – your holy and most loving Father – wanted it so! Consider this and you will live forever! Amen.

Jesus erklärt die priesterliche Sündenvergebung – Jesus elucidates the Forgiveness of Sins by Priests

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flagge de  Jesus erklärt die priesterliche Sündenvergebung

Himmelsgaben… Jesus offenbart durch Jakob Lorber am 28. März 1843

Jesus erklärt die priesterliche Sündenvergebung und wie Sündenvergebung richtig funktioniert

1. Du möchtest wohl der ältesten Tochter Marie des A. H.-W. zum leiblichen Namensund Geburtstage von Mir etwas geben? – Ja, Ich möchte ihr ja auch etwas geben, so sie nur ernstlich etwas möchte. Aber sie hat eben nicht das grösste Zutrauen zu uns, sondern hängt noch am stärksten an der „Mauer Roms“. Daher ist es auch etwas schwer, ihr etwas Rechtes zu geben, also, dass sie daran ein lebendiges Wohlgefallen fände.

2. Damit sie aber sehen möge, was da an der „Mauer Roms“ liegt, so will Ich sie auf den mächtigsten Stützpunkt, worauf Rom fusst, bedeutlich aufmerksam machen. Es ist der 18. Vers des 18. Kapitels aus Matthäus und gleichlautend und -bedeutend auch der 23. Vers im 20. Kapitel aus Johannes.

3. Dass aber dieser Stützpunkt ein ganz fälschlicher ist, steht ja doch gar deutlich im ganzen 18. Kapitel des Matthäus und besonders vom 14. bis zum 35. Vers, und noch deutlicher im Vaterunser. Denn da heisst es doch: „Vergib uns unsere Schuld, also wie wir unseren Schuldigern vergeben“ – und stehet nicht: „Vergib uns unsere Schuld, wie uns dieselbe die Priester vergeben!“

4. Also besagt auch der römische Stützpunkt, der 18. Vers im 18. Kapitel des Matthäus, keineswegs die Sünden vergebende Macht von Seite eines Priesters, sondern die gegenseitige menschliche und brüderliche Liebepflicht, dass einer dem andern alle Schuld vergeben solle.

5. So die Menschen sich gegenseitig alles vergeben, dann wird ihnen auch von Mir alles vergeben. So sie sich aber gegenseitig ihre Schulden unter sich behalten (Orig. vorenthalten), da werde denn Ich sie ihnen auch behalten (Orig. vorenthalten)! (Das im Original verwendete Wort “vorenthalten” bedeutet im heutigen Sprachgebrauch das Gegenteil – galt und gilt jedoch auch als Synonym für “aufbewahren” = “behalten”)

6. Das ist die rechte Bedeutung dieser lang überaus stark verkannten und ebenso stark gemissbrauchten Stelle, und es gibt für Mich keine andere gültige! – Wer nach dieser Bedeutung leben wird, der wird zu Mir kommen; wer aber nicht, der wird draussen bleiben, und wenn er mit tausend priesterlichen Sündenvergebungen versehen wäre.

7. Solches solle denn auch die M. H. bedenken, so wird sie bald einsehen, dass Ich auch ohne Skapuliere und Brevets Sünden vergeben kann. Amen.

GEJ6-19 – Die Reinigung von der Sünde

19,1. Sagte ein Bürger: „O Herr, das wäre also wohl schon alles recht, wenn wir nur in unserem ganzen Leben nie gesündigt hätten! Die Sünden brennen uns nun in unseren Herzen vor Dir, der Du unsere Herzen und Nieren durchschauest und heilig bist durch und durch, und wir sind aber gerade das Gegenteil! Daher ist es für uns schwer, nun so ganz heiter und fröhlich zu sein!“

19,2. Sage Ich: „Glaubt ihr denn, dass Ich das früher nicht gewusst habe, als Ich euch angenommen habe?! Ich aber habe euch eure Sünden vollkommen erlassen, dieweil ihr euch selbst von aller Sünde abgewendet habt und hinfort nimmer sündigen wollet und auch sicher nicht werdet, und so seid ihr keine Sünder mehr, sondern nun vollkommen frei von aller Sünde, und so meine Ich, dass ihr desto mehr Grund haben solltet, aus ganzem Herzen fröhlich zu sein!“

19,3. Sagte einer von den Bürgern: „Herr, was ist denn mit den Sündenflecken an der Seele? Denn wir haben gehört, dass, so jemand einmal gesündigt hat und ihm bei seiner Besserung durch Busswerke die Sünde auch erlassen ward, an seiner Seele noch immer ein schwarzer Fleck haften bleibt, durch den sie gebrandmarkt wird dahin, dass ihr dann ob des Fleckes jede ganz reine Seele im andern Leben ausweicht und keine Gemeinschaft mit ihr pflegt, und dass eine solche befleckte Seele so lange nicht zur Anschauung Gottes gelangen kann, bis sie den Fleck im schlimmen Hadesfeuer (Scheol, Hölle) ganz verloren hat.“

19,4. Sagte Ich: „Ja, ja, der Fleck bleibt so lange an der Seele, bis der Mensch der Sünde völlig entsagt hat! Wer aber der Sünde vollernstlich darum entsagt hat, weil sie böse ist und den Menschen verdirbt und von Gott und von allem Guten und Wahren abwendet, der hat auch gar keinen Fleck mehr an seiner Seele und hat Scheols schlimmes Feuer gar nicht mehr zu fürchten. So ihr aber vor euren Seelensündenflecken so einen Respekt habt, wie möglich konntet ihr denn Mich anschauen, da ihr doch nun auch wisset, wer hinter Mir und eigentlich in Mir ist?! Sehet darum, wie schwach und albern ihr noch seid!

19,5. Ich sage es euch: So ihr Meine Jünger sein wollet, da müsset ihr euren alten Menschen ganz ausziehen wie ein altes Kleid und einen ganz neuen anziehen; denn Ich und die überaus zerlumpten und verrosteten Tempellehren dieser Zeit taugen durchaus nicht mehr füreinander. Dieses beachtet, und seid vernünftig, edel, heiter und voll guten Mutes!“

flagge en  Jesus elucidates the Forgiveness of Sins by Priests

Heavenly Gifts… Jesus reveals thru Jacob Lorber on March 28th, 1843

Jesus elucidates the Forgiveness of Sins by Priests and how Forgiveness of Sins truly works

1. So you want to give something to the eldest daughter of A. H.-W. from Me, for her birthday? – Yes, I want to give her something too, if she truly would want something. But she doesn’t really trust us. Instead, she still holds ever so tightly onto the “walls of Rome”. For that reason it a bit difficult to give her something, that she will truly appreciate and be joyful about in a living manner.

2. But for her to see what the ‘wall of Rome’ is all about, I want to draw her attention to the mightiest strongpoint, upon which Rome is based. It is in Matthew, chapter 18 verse 18, equivalent in sound and meaning to John, chapter 20 verse 23.

3. But that this strongpoint is completely false, this is written ever so clearly in the entire 18th chapter of Matthew, especially from verse 14 to 35, and even more clearly in the “Our Father”, for there it says… “Forgive us our debts, as we forgive our debtors” – and it doesn’t say… “Forgive us our debts, as the priests forgive us for them!”

4. Thus, the roman strongpoint, written in Matthew, chapter 18 verse 18, does not signify the priestly power to forgive sins, but the duty of mutual human and brotherly love, that one person should forgive another all their iniquities.

5. If all men forgive each other everything, then I will forgive them everything as well. But if they continue to mutually retain their iniquities among themselves, then I will retain them as well!

6. This is the correct meaning of this immensely misunderstood and equally strong misused Scripture text, and there is no other valid meaning for Me! – Whoever will live according to this meaning will come to Me; but whoever does not, will remain outside, even if they would be equipped with a thousand forgiveness of sins by priests.

7. M. H. should consider these things as well. In this way, she will soon realize that I can forgive sins without scapular and brevets. Amen.

The Great Gospel of John, Volume 6 – Chapter 19
The purification from sin

19,1. Says one citizen: “0 Lord, all this would be quite all right if only we had never sinned in our whole life. The sins are now tormenting us in our hearts as we are before You, Who looks through our heart and kidneys and is holy throughout, whereas we are exactly the opposite. Therefore, we now find it difficult to be quite happy and cheerful.”

19,2. Say I: “Do you think I did not know this before I accepted you? Yet I completely remitted your sins because you yourself have turned away from all sin and, no longer wanting to sin, will surely not do it. Therefore, you are no longer sinners but completely free of all sin, and so I think you should have all the more reason to be joyful with all your heart. ”

19,3. One of the citizens said: “Lord, what happens then to the sinful spots on the soul? For we have heard that, if someone has once sinned and is released from his sins by improvement through atonement, still a black spot remains on his soul, through which it is branded so that every quite pure soul avoids it in the other life because of this spot and cannot create unity with it, and that such a marked soul cannot reach comprehension of God until it has completely lost this spot in the worst fire of Hades (Sheol).”

19,4. I said: “Yes, yes, the spot remains on the soul until the person has fully denied sin! But whoever has thus fully seriously denied sin because it is evil and destroys the person and turns away from God and from everything good and true, has no spot any longer on his soul and no longer needs to fear Sheol’s terrible fire. But if you have such a respect for your spot of sin on your soul, how can you possibly look at Me, since you now know who is behind Me and is actually in Me?! Therefore see how weak and foolish you are still!

19,5. I tell you all: If you want to be My disciples, you must take off your whole old man like an old dress and put on a very new one; for I and the extremely scruffy and tattered Temple teachers of this time are no longer suitable for each other. Observe this and be sensible, noble, cheerful and full of good spirit!”

Jesus erläutert… Rechte Elternliebe & Kindererziehung – Correct parental Love & Raising of Children

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flagge de  Jesus erläutert… Rechte Elternliebe & Kindererziehung

Jesus erläutert… Rechte Elternliebe & Kindererziehung
Jesus offenbart durch Jakob Lorber in ‘Himmelsgaben’ Band 1

Rechte Elternliebe – Donnerstag, 23. April 1840

1. Gib dem Weibe des Ans. H. folgende Worte! Denn Ich habe ihre Sehnsucht erkannt und will ihr daher einen kleinen Trost geben, den sie ja beachten soll für sich und für ihre Kindlein, Mägdlein und Knaben.

2. Ich habe Freude an jedem, der Freude hat an Mir. Und Ich habe des Wassers in großer Menge, zu geben denen, die danach dürsten. Und Meine Gnade ist ebenso breit als lang, und ist nirgends anzutreffen ein schmalerer Teil.

3. Darum verteile du, Mutter des Fleisches, deine Liebe unter die Deinen, wie Ich die Gnade – damit keines Deiner Kinder ein scheeles Auge bekomme aus heimlichem Neide und nicht gut schauen möchte dereinst auf seinen Bruder oder seine Schwester! Habe ein volles und gleiches Maß der Liebe gegen jedes deiner Kinder – damit Ich ihnen dann auch ein volles und gleiches Maß der Gnade schenken kann! Sonst aber sollen die mehr Geliebten weniger Gnade und die weniger Geliebten mehr Gnade von Mir empfangen.

4. Denn siehe, Ich bin ein Vater der Verfolgten, ein Tröster der Betrübten – aber auch ein sehr strenger Richter der von euch zuviel geliebten Kinder. Denn das Übermaß eurer Liebe verdirbt eure Kinder und macht sie unfähig zum Empfange Meiner Gnade. – Daher lasse du künftig allen gleich angedeihen, was ihnen nützlich ist, not- und wohltut, und bezwinge dein Herz – und Meine Gnade wird dich in ihre Mitte nehmen!

5. Und glaube, daß Ich es bin, der dir das sagt, als euer guter Vater. – Was du matt siehst, das sehe Ich scharf. Wohin du aber mit aller Schärfe blickst, da schaue Ich durch die Finger. Was die Welt richtet, das nehme Ich auf; was aber die Welt erhöht, das wird nieder zu stehen kommen vor Mir. – Siehe die Ehebrecherin, gerichtet von der Welt! Ihre Schuld habe Ich in den Sand geschrieben, damit sie der Wind möge verwehen. – So sollt es auch ihr alle tun, wollt ihr Meine rechten Kinder sein, die Ich mehr liebe, als du es je wirst fassen können.

6. So wie die Sonne scheint und wie der Regen fällt auf alles Gras, so sei eure Liebe gegen eure Kinder! – Gegen die fremden aber sei sie wie ein Feuerbrand und wie ein Wolkenbruch, damit keine Eigenliebe in euch und in euren Kindern herrsche – wodurch dann euer Vertrauen stark werde und Ich euch allezeit helfen kann und werde, da wo ihr am schwächsten seid.

7. Das sei dir ein kleiner Trost! – Wo Ich hinein will, da fege Ich zuerst! – Das sagt euer guter, heiliger Vater. – Amen.

Über Kindererziehung – Montag, 8. Juni 1840

O Herr, wie sollen die Kinder erzogen werden, damit sie fähig werden möchten, dereinst Deine Kinder zu heißen?

1. Nun, so schreibe! – Es ist das eine gut und recht gestellte Frage, worauf Ich euch eine vollbestimmte Antwort geben will. Aber sehet zu, so Ich euch ein rechtes Licht hierin gebe, daß ihr getreue Hirten werdet eurer kleinen Herde, die euch gegeben wurde aus der Tiefe, damit ihr sie bringet zur Höhe aller Demut und dadurch auf den Weg alles Lebens durch das leuchtende Feuer Meiner Liebe. Aber es wird euch viel Mühe machen, und diese Mühe soll sühnen eure Fleischeslust, die ihr mit euren Weibern vielfach getrieben habt, wodurch euren Kindern erteilt wurde das Kleid der Hure und ein Denkmal im zerstörten Jerusalem und ein weites und tiefes Grab unter dem Schutte Babels.

2. Denn sehet, wäret ihr wiedergeboren gewesen aus dem Geiste Meiner Liebe, dann hättet ihr die Jungfrau, die ihr zum Weibe begehrt habt, zuvor reinigen können in den Strömen des lebendigen Wassers, das da in unendlicher Fülle entströmt wäre eurem Wesen. Und so wäre dann eure Ehe eine himmlische gewesen, und eure Kinder (gezeuget in der Lust der Engel, welche ist eine wahre Einung der Liebe mit der Weisheit), wären dann Kinder aus den Himmeln und wären schon zur Hälfte wiedergeboren, darin der Geistessame bald gedeien würde zur Frucht in der neuen Erde, die da ist gelegt in den großen Gärten des neuen Jerusalems. Und die Erziehung wäre euch zur großen Freude geworden im Angesichte eures heiligen Vaters.

3. Da ihr nun aber eure Ehe geschlossen habt in der Finsternis der Welt, zu verrichten die Werke des Todes und zu zeugen Früchte der Hölle, das da sind eure lieben, verzärtelten Kinder – so ist es auch schwer, der Brut der Schlangen das Gift zu nehmen. Und es kann dies nicht anders geschehen, als durch die gänzliche Abtötung des Fleisches und volle Gefangennehmung des Willens, weil der Eigenwille solcher Kinder ein rein höllischer oder satanischer ist, da auch nicht ein Funke ist, der da wäre ein himmlischer.

4. So ihr aber meint, Ich sage hier zuviel, da entgegne Ich: Prüfet eure Brut, und ihr werdet nichts finden als: Eigenliebe, Neid, Zorn, Trägheit, Unlust gegen alles Ernste und einen heimlichen, entschiedenen Widerwillen gegen alles Göttliche, weshalb sie nur durch Strafen oder (welt-)sinnliche Belohnungen können bewegt werden, irgend einige magere Sätze aus den harten Katechismen zu erlernen.

5. Und nun denn, so ihr solches bei euren Kindern gefunden habt, dann saget und bekennet offen, daß Ich euch das nun nur aus Meiner übergroßen Liebe des Heils eurer Kinder und eurer selbst wegen sage, daß eure Kinder wahre Kinder der Hölle sind!

6. Wollet ihr nun aus eurer Brut neu zeugen Kinder der Liebe, so müsset ihr blind sein gegen eine niedliche und geschmeidige Fratze und taub gegen jeden ihrer törichten Wünsche und müsset schon frühzeitig gefangennehmen jeden Funken ihres bösen Eigenwillens, damit da Raum werde für Meine Liebe und für einen neuen Willen daraus.

7. Alles, was die Kinder starrsinnig begehren, müsset ihr ihnen versagen, und wäre es auch Gutes, damit nicht der ihre, sondern euer Wille lebendig werde durch die Ergebung und den gerechten und heilsamen Gehorsam in ihren Herzen.

8. Strafet allezeit den Eigensinn und den Unwillen, die Trägheit, die Unlust zum Göttlichen, vorzüglich aber eine sich heimlich im Herzen aufhaltende Geringachtung heilsamer Ermahnungen sowie Meines Namens und alles darauf Bezug Habenden.

9. Beim Rechttun belobet nicht und noch weniger belohnet die Kinder! Saget ihnen freundlich ernst, daß sie ein Werk des neuen Willens ausgeführt haben, worüber der Vater im Himmel schon eine kleine Freude habe. Und hat ein Kind aus eigenem Antriebe in einer pflichtfreien Zeit als Erholung des Leibes etwas getan, das da scheine, als wäre es etwas Gutes, dann fraget es ja haarklein aus, was es dazu bewogen habe. Und habt ihr es bis auf den Grund erfahren, ob es aus Eigenliebe, oder aus Liebe zur Pflicht, oder aus Liebe zu euch, oder aus Liebe zu Mir geschehen ist, so richtet danach allezeit euer Miß- oder Wohlgefallen.

10. Aber mit euren Liebkosungen seid sparsam wie der Winter mit den warmen Tagen, damit die Fruchttriebe nicht zerstört werden in einer folgenden Versuchung, gleich den Blüten des Frühlings durch einen späteren Reif. Jedoch lasset häufig kalte Winde wehen, damit die Pestluft um die jungen Herzen zur Wohlfahrt des Geistes gereinigt werde.

11. Die Knaben lehret blindlings gehorchen und lasset sie die Ursache des Gebotes in Meiner Liebe erkennen. Und bestrafet deren Neugierde und zu große (zuchtlose) Spielsucht und weiset sie strenge zur Ruhe.

12. Die Mädchen aber haltet daheim und lasset ja nicht auch nur die allerleiseste unziemliche Begierde in ihnen wach werden, sei es in was immer. Und willfahret ja nie auch nur im allergeringsten irgendeinem Wunsche, bevor euch nicht klar geworden die geheimste Quelle desselben.

13. Hütet sie sorgfältigst vor Zusammenkünften mit fremden Kindern, die eine Welterziehung genießen, sonst habt ihr selbst schwere Hagelwolken zusammengezogen. Und da wird nicht eine Ähre des Weizens verschont bleiben.
Keep them strictly away from gatherings with strange children, who enjoy a worldly upbringing, otherwise you’ll have pulled together some massive hail clouds. And not a single ear of the wheat will be spared.

14. Mit dem Alter gehe auch eure gerechte Strenge siebenfachen Schrittes vor.

15. Höret eure Kinder lieber weinen in der Kränkung ihrer verderblichen Eitelkeit als frohlocken in ihren allezeit hochmütigen Weltfreuden, damit ihr gleich werdet den Engeln im Himmel, die große Freude haben an den reuig Weinenden der Welt.

16. Ein zorniges Mädchen soll fasten siebenmal so lange, als ihr Zorn gedauert hat, damit sie sanft werde wie eine Taube.

17. Eure Liebe sei ihnen verborgen, wie Ich euren Augen, damit die neue, zarte Frucht nicht ersticke in der Hitze eines unzeitigen Feuers. Und in dem Maße wie die Frucht sich zeiget, die aus den neuen Samen des Himmels sproßt, und fester und fester wird, und wie sicht- und sichtbarer wird in ihren Herzen die wahre, reine Liebe zu Mir und daraus ein werktätiger Glaube, so auch öffne sich euer Herz in verständiger Liebe zu den geistig neugeborenen Kindern.

18. Sehet, das ist der Weg des Lebens für eure Kinder! Und das ist der einzige, und außer diesem gibt es keinen, wie es außer Mir keinen Gott mehr gibt. Wer ihn wandeln will, der wird Segen finden und erkennen, daß er aus Mir ist. – Wer aber tun wird nach dem Buche der Welt, der wird auch da seinen Lohn sicher finden bei dem Fürsten der Welt im Pfuhle der Ewigkeit. – Amen. Ich, Gott, der Allerheiligste, und Jesus, als Vater. – Amen.

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Jesus elucidates… Correct parental Love & Raising of Children
Jesus reveals thru Jacob Lorber in the work ‘Heavenly Gifts’ Volume 1
Translated and spoken by Pascal

Correct parental Love – Thursday, April 23rd 1840

1. Give the following words to the wife of Ans. H., for I have recognized her yearning and I want to give her a small consolation, which she should heed for herself, as well as for her children, maidens and boys.

2. I delight in every one who is delighted in Me, and I have a lot of water to give to those who thirst for it. And My grace is as wide as it is far reaching, and nowhere can a narrow part be found.

3. Therefore, mother of the flesh, distribute your love amongst your people, like I do with My grace – so that none of your children develop a suspicious eye out of a secret jealousy, and therefore would not look kindly upon their brother or sister! Have a full and balanced measure of love for all your children – so that I may be able to grant them an equally full and balanced measure of grace! Otherwise, those, who are more loved shall receive less grace, whereas the less loved ones shall receive more grace from Me.

4. See, I am a Father of the persecuted, a comforter of the distressed – but I am also a very strict judge for those of your children, which you loved too much, for the excess of your love ruins your children, and it will make them incapable to receive My grace. – Therefore, give each one equally, what is useful to them, what they need and what is beneficial to their welfare, and subdue your heart – for then, My grace will take you into their midst!

5. Believe Me, that it is Me who tells you this, as your good Father. – What you faintly see, I see clearly. Where you look at with all acuity, there I look through the finger. What the world judges, I take up; but whatever the world exalts, that shall be abased before Me. – Look at the adulteress, judged by the world! Her fault I have written into the sand, so that the wind may blow it away. – All of you shall do so as well, if you want to be my rightful children, whom I love much more than you could ever imagine.

6. Like the sun shines and the rain falls on all the grass, so should your love be towards your children, but for the strangers it shall be like a conflagration or a downpour, so that no self love may have dominion over you and your children – out of which your trust shall become stronger, so that I may always be able to help you, wherever you are the most weak.

7. Let this be a little comfort to you! – Wherever I want to enter, I first sweep! – This says your good and holy Father. – Amen.

About the Raising of Children – Monday, June 8th 1840

Oh Lord, how should the children be raised, so that they may be called Your children one day?

1. Now, start writing! – It’s a good and rightfully asked question, for which I want to give you a definite answer, but when I give you a correct light, make sure that you become faithful shepherds for your little flock, which was given to you from the depth, so you may bring them to the height of humility, and by doing so, leading them onto the path of all life, by the glowing fire of My love. But it will cost you much effort, and this effort shall atone for your carnal lust you were engaged in with your wives on many occasions, whereby the dress of the whore was given to your children, as well as a memorial in the destroyed Jerusalem and a wide, deep grave below the debris of Babylon.

2. For behold, if you would have been reborn out of the spirit of My love, then you could have cleansed the virgin, which you desired to become your wife, first in the streams of the living water, which would have flowed from your being with an infinite abundance. In this way, your marriage would have been a heavenly marriage, and your children (conceived in the lust of the angels, which is a true union between love and wisdom) would then have been from the heavens and already reborn half way, in which the spiritual seed would soon flourish into a fruit, in the new soil which is laid into the vast gardens of the new Jerusalem. And the upbringing would have brought you much joy in the presence of your holy Father.

3. However, since you have established your marriage in the darkness of the world, to carry out the works of death and beget fruits of hell, which are your dear, pampered children – it is now also difficult to remove the poison from the offspring of the snake. And it cannot be achieved in any other way than through the complete mortification of the flesh, as well as the complete capture of the will, because the self-will of such children is utterly hellish and satanic, because there is not even one spark, which would be of heavenly origin.

4. If you think however, I am saying too much here, I have to retort: Examine your offspring, and you’ll find nothing else than self love, envy, wrath, sloth and aversion against everything serious and a secret and firm reluctance against anything, that is of Divine Origin, which is why they can only be moved – either by punishments or worldly rewards – to learn a few scarce phrases from the severe catechisms.

5. And now that you have found all of this in your children, say and admit it openly, that I’m only telling you this out of My great love for the salvation of your children and yourselves, by telling you, that your children are true children of hell!

6. If you now want to conceive new children of love out of your offspring, you must be blind towards a cute and smooth visage, and deaf towards all of their foolish desires. You must prematurely start to capture every spark of their evil self-will, so that there can be made room for My love and for a new will springing forth from this love.

7. Everything that your children stubbornly desire, you must deny to them, even if it is of good origin, so that not their will, but your will becomes alive, through submissiveness and the right and wholesome obedience in their hearts.

8. Always punish self-will and indignation, laziness, aversion towards the Divine things, especially the secret disregard towards healthy exhortations as well as towards My name and everything related to it.

9. If they do something right, do not compliment them, and even less reward your children! Tell them in a friendly yet serious way, that they have done a deed of the new will, about which the Father in heaven already feels a little joy. And if a child has done something out of their own impetus, during their time of relaxation for the body, which seems to be something good, ask them about their motive, down to the last detail, and what has driven them to do it. And once you have found out the reason for it, if it was self-love, or out of love for the duty, or out of love for you or out of love for Me. Always align your dissatisfaction or delight according to their motive.

10. However, be cautious with your caresses, like the winter is with the warm days, so that the fruit shoots may not be destroyed by a following temptation, like the blossoms of the spring by a late rime. Let cold winds blow frequently, so that the pestilential air – surrounding the young hearts – may be cleansed for the welfare of the spirit.

11. Teach the boys to obey blindly and let them recognize the origin of the commandment in My love. And punish their curiosity and an undisciplined addiction to gambling. Point them strictly towards rest.

12. But the girls keep at home, and don’t let even the slightest unfitting desire awaken within them, whatever it may be. Never satisfy their ever so small desires in any way before you don’t clearly know the most hidden source of it.

13. Keep them strictly away from gatherings with strange children, who enjoy a worldly upbringing, otherwise you’ll have pulled together some massive hail clouds. And not a single ear of the wheat will be spared.

14. As they grow older, your righteous austerity shall increase sevenfold.

15. It’s better to hear your children cry over the grievance of their noxious vanity, than always rejoicing in their arrogant worldly pleasures, so that you may become as the angels in heaven, who rejoice, when one of the world is weeping in repentance.

16. A wrathful girl shall fast seven times as long as her wrath has lasted, so that she may become as gentle as a dove.

17. Your love shall be concealed to them, like Mine to your eyes, so that the new and delicate fruit may not choke in the heat of an unseasonable fire. And in the measure in which the fruit shows itself, emerging from the new seeds of heaven, and as it becomes more and more solid, and the true and pure love for Me becomes more and more visible in their hearts, and out of that a faith full of deeds, in the same measure may your heart open itself in a wise love towards the spiritually reborn children.

18. Look, this is the way of life for your children! And that is the only one, and there is none other besides that, just like there exists no other God besides Me. Whoever chooses to walk upon it, will find blessings and recognize, that it has its origin in Me. – But whoever will act according to the book of the world, will surely receive his reward from the lord of the world, in the mudhole of eternity. – Amen. I, God, the Holy of Holies, and Jesus, as Father. – Amen.