Szene 8… Ein Minister stirbt – Jenseits der Schwelle – Scene 8… A Minister is dying – Beyond the Threshold

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Szene 8… Ein Minister stirbt

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber am 12. August 1847

1. Da denn auch die großen Herren der Welt sterben müssen, gegen welche für sie höchst fatale Lebenseigentümlichkeit sie noch immer keinen Assekuranz-Verein (Versicherungsgesellschaft) haben aufstellen können, da sie es mit all ihrer Politik und Diplomatie noch nicht soweit gebracht haben, so mußte denn auch unser Minister sich endlich einmal anschicken, das Zeitliche mit dem Ewigen zu vertauschen.

2. Das Sterben ist für solche Menschen freilich wohl die unangenehmste Erscheinung von der Welt, aber das kümmert den Würgengel wenig. Bei dem er das wohlzimentierte (geeichte) Maß voll findet, den nimmt er ohne Gnade und Pardon!

3. Unser Minister, ein Mann, dem alle Welt huldigte ob seiner Weltklugheit, wurde in seinem bedeutenden Alter von einem gichtischen Katarrhfieber aufs Krankenlager geworfen, das ihn einen halben Monat folterte, und das desto ärger, je mehr Arzneien er zur Behebung dieses Übels einnahm. Gegen das Ende hin ward er voll Unwillen und drohte den Ärzten mit dem Arrest, so sie ihn nicht bald wiederherstellen möchten oder könnten.

4. Aber statt seine Drohung auszuführen, versank er am sechzehnten Tage seiner Krankheit in eine Betäubung, aus der er auf dieser Welt nicht mehr erwachte, außer auf eine Stunde knapp vor seinem Ende, in welcher Stunde er noch ein kurzes Vermächtnis machte, was da mit seiner mächtigen Habe geschehen solle, wobei aber der Armen, wie meistens bei solchen Menschen, nur sehr spärlich Bedacht genommen ward; denn was sind wohl ein paar tausend Gulden gegen mehrere hinterlassene Millionen?!

5. Also ward der Kirche pro forma auch mit einer Stiftung gedacht, aber nicht aus irgendeinem blinden Glauben – denn Glauben hat so ein Mensch entweder nur selten oder gar keinen, und alles, was er tut, ist reine Politik -, sondern nur, wie gesagt, weil so etwas der politische Gebrauch erfordert.

6. Nach dieser letzten Willenskundgabe sank er auf sein Lager zurück und war tot, ohne zuvor gebeichtet und kommuniziert zu haben, auf welchen Akt er – bei sich zwar – ohnehin nichts hielt. Damit war’s mit ihm für diese Welt aber auch für ewig abgeschlossen; darum wollen auch wir nicht länger bei seiner Leiche verharren, sondern uns sogleich nach ‘drüben’ begeben und sehen, was unser überstolzer aristokratischer Mann dort für ein Gesicht macht.

7. Seht, da sind wir schon, und unser Mann steht schon in seinem kompletten Staatskleide vor uns und vor vier verhüllten Engelsgeistern, wobei er aber nur die letzteren sieht. Der Ort stellt genau sein Staatskabinett vor, in welchem er noch Wichtiges zu besorgen und zurechtzubringen sich vorgenommen hatte.

8. Er ersieht nun genau die vier in seinem Geheimkabinett und kann sich vor Ärger kaum fassen über die entsetzlich Keckheit dieser vier ‘Gauner’ nach seiner Ansicht. Er springt auf und ergreift die Klingel und will läuten, aber die Klingel gibt keinen Ton.

9. ‘Verrat! Hochverrat!’ schreit er aus vollem Halse. ‘Wie kamt ihr elenden Wichte in dies nur mir allein zugängliche Gemach, in welchem des Staates geheimste und heiligste Mysterien bearbeitet und aufbewahrt sind?! Wißt ihr, daß auf solch einen Hochverrat der Tod gesetzt ist?! Wer von euch hat diese Klingel entschwengelt, daß sie nun in diesem entscheidendsten Moment keinen Schall von sich geben kann? Bekennet es, ihr Verruchten, wer von euch war der Rädelsführer?!’

10. Der erste Engel spricht: ‘Höre in Geduld tiefst aufmerksam, was ich dir nun künden werde! Wohl weiß ich die gute Ordnung, derzufolge auf der Welt kein Mensch, außer dem König nur, in dies Gemach treten darf. Wärest du noch auf der Welt, da hättest du uns auch nicht an dieser Stelle erblickt. Aber siehe, du bist nun dem Leibe nach gestorben und bist jetzt in der Geisterwelt, wo es nur einen Herrn gibt, während alle andern Geister Brüder sind, gute und schlechte, je nachdem sie auf der Erde gehandelt haben entweder gut oder böse. Also haben wir auch vom Herrn das stets liebepflichtige Recht, jedermann zu besuchen und ihm unsere Dienste anzubieten, wenn er, wie du, für uns noch zugänglich ist.

11. Darin aber besteht eben auch des einigen Herrn Auftrag an dich durch uns, daß wir dir eben solches künden sollen und auch eröffnen, daß hier in dieser ewigen Welt für dich alle weltliche Ehre und Stellung aufgehört hat samt aller Politik; und dies Gemach, dein Kleid und alle diese deine vermeintlichen wichtigsten Staatspapiere sind nur Trug und Ausgeburt deiner noch überstark an der Welt hängenden Phantasie und werden verschwinden, sobald du uns folgen wirst. – Wirst du uns folgen, da wirst du einen leichten Weg in das wahre, ewige Lebensreich haben, alldort es Seligkeiten gibt ohne Maß und Zahl; wirst du uns aber nicht folgen, da wirst du einen überharten Stand haben, zum Gottes-Lebensreiche zu gelangen! Denn siehe, du warst auf der Welt wohl mit Gottes Zulassung ein großer Mann und hattest eine große Macht; durch diese Macht ist aber bei dir auch gar mächtigst die Herrschliebe erwacht, die dich zu manchem geführt hat, das da nicht gegründet war in der göttlichen Ordnung. Auch hat dir diese Weltgewalt als Herrschlust auch den Glauben an den Herrn und vielfach die Liebe zum Nächsten genommen und hat dich fürs Reich Gottes völlig untauglich gemacht.

12. Aber siehe, der Herr weiß es, welch schwere Bürde du zu tragen hattest, und hat große Erbarmung mit dir. Darum sandte Er uns zu dir, auf daß du gerettet werden sollest und erhoben und nicht untergehen durch deine noch mit herübergebrachte große Weltbürde. Denke hier nicht an ein Gericht; denn im Reiche der Freiheit des Geistes gibt es kein Gericht und keinen Richter, außer den eigenen freien Willen jedes Menschen! Denke auch nicht an die Hölle. Diese ist nirgends, außer in jedem Menschen selbst, so er diese in sich durch sein Böses – eben in sich – erst erschafft. Also denke aber auch an keinen Himmel als verheißenen Lohn für gute Werke; sondern des Herrn Jesu Wort sei dein Wille, durch dieses suche Ihn allein! Hast du Ihn, dann hast du alle Himmel und eine ganz andere Macht aus der Liebe, als du sie gehabt hast auf der Welt aus deiner Weltklugheit und hohen Stellung. Nun weißt du alles; tue, was dir dein freier Wille zuläßt im Namen des Herrn Jesus. Amen.’

13. Der Minister spricht: “Wahrlich, eure Rede ist weise und bürgt mir, daß da alles so ist, wie ihr es mir nun gekündet habt. Auch bin ich nun völlig klar, daß ich leiblich gestorben bin. Aber daß da der gewisse Jude Jesus der alleinige Gott und Herr sein soll, das fasse ich nicht! Was ist dann der ‘Vater’ und der ‘Heilige Geist’? Seht, das stimmt mit der eigenen Lehre Jesu nicht zusammen, der doch der erste war, der eine göttliche Dreiheit allenthalben lehrte! Darum verzeiht mir, daß ich euch darum schon nicht so schnell folgen kann, wie ihr es wünscht, – außer ihr überzeugt mich dessen schnell!’

14. Spricht der Engel: ‘Bruder, das geht so geschwind nicht, wie du meinst. Lege vorerst dein Staatskleid ab und ziehe ein anderes der Demut und völligen Selbstverleugnung an, dann wirst du alsbald die vollste Überzeugung davon bekommen, das dir jetzt noch als unfaßlich erscheint.’

15. Der Minister antwortet: “Wohl denn, so übernehmet mich und bringt mich zurecht, und schabet sorglich alles Weltliche von meiner Seele, dann wird es sich zeigen, wie es mit eurer Aussage aussieht.’

16. Nun treten die drei anderen Engel hinzu, ziehen dem Manne die Staatskleider aus und ziehen ihm dafür aschgraue, sehr zerlumpte und ziemlich schmutzige an. Und der zweite Engel spricht nun zu ihm: “Nun bist du mit dem Kleide der Demut angetan. Aber das allein genügt noch nicht, sondern du mußt auch in der Tat demütig sein. Darum folge uns!”

17. Der Mann folgt, und seht, sie kommen bei einem Bauernhofe an und sagen zu ihm: ‘Siehe, hier wohnt ein schroffer Mann und hat große Schweineherden. Bei diesem sollst du dienen und mit allem zufrieden sein, was er dir zum Lohne geben dürfte; und wird er hart und ungerecht sein gegen dich, so sollst du alles mit Geduld ertragen und dir bloß in des Herrn Gnade und Erbarmung Recht schaffen.

18. Wird er dich schlagen, da schlage nicht zurück; sondern wie ein Sklave halte ihm den Rücken dar, so wie du auf der Erde – zufolge der militärischen Subordination – es oft gesehen hast, wie sich ein armer Soldat ganz willenlos auf die Bank legen mußte und aushalten die harte, oft höchst ungerechte Strafe! Wirst du das alles in rechter Geduld ertragen, dann soll dir ein besseres Los zuteil werden!’

19. Darauf spricht der Mann: ‘Ich bedanke mich gehorsamst für diese Führung! Gebt mir nur mein Staatskleid wieder, ihr Betrüger; ich werde schon selbst mir die Wege bahnen!

20. Da schaut’s die Lumpen an; aus unsereinem, der wenigstens zwanzig Ahnen zählt, wollen sie so mir nichts, dir nichts einen Sauhalter machen! O wäre ich noch auf der Welt, ich wollte euch dafür zahlen, daß ihr es euch merken solltet! Diese Vagabunden geben sich noch für Gottes Boten aus! Nein wartet, diese Gottesbotenschaft soll euch noch teuer zu stehen kommen!’

21. Sehet, die Engel geben ihm sein Staatskleid wieder und sagen: ‘Wie du willst. Da ist dein irdisch Kleid! Willst du die Wege des Lebens nicht wandeln, so wandle deine eigenen; unser Dienst bei dir aber ist zu Ende.’ Nun sehet, in welch ein ‘Wasser’ unser Mann sich begibt; da wird er lange zu schwimmen haben, bis er auf des verlorenen Sohnes Rückweg zum Vater gelangen wird.

22. Hüte sich darum ein jeder vor der Herrschlust; denn diese hat stets die gleichen Folgen. – Nächstens ein anderes Exempel.

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Scene 8… A Minister is dying

Jesus Christ reveals thru Jakob Lorber – Beyond the Treshold… Deathbed Scenes
August 12th, 1847

1. Since also the great lords of the world have to die, against the utterly disagreeable peculiarity of their lives they have still not been able to establish an insurance company, having failed to achieve it despite all their politicking and diplomacy, also our minister had to finally make up his mind to exchange the temporal with the eternal.

2. For such people dying is the most unpleasant event in the world, but it is of little concern to the angel of death. With whomsoever he finds the well-calibrated measure full, him he takes without grace and pardon.

3. Our minister, a man revered by all the world on account of his worldly intellect, was in his later years thrown onto his sickbed by a catarrhal fever with gout, which tormented him for half a month, and the more it hurt, the more medicines he took in order to remedy this evil. Towards the end he became angry and threatened the physicians with arrest, unless they would or could restore him to health soon.

4. However, instead of carrying out his threat, he sank on the sixteenth day of his illness into a coma from which he did not awaken in this world, except one hour shortly before his death. In this hour he made a brief last will as to what should be done with his considerable property, whereby the poor, as usual with such people, were only considered in a beggarly mariner, for what are a few thousand guilders compared to several millions bequeathed?

5. Thus also the Church was favored pro forma with a bequest, however, not out of some blind faith – for such a person has seldom any faith or none at all and all he ever does is pure politics – but only, as aforementioned, because policy demands it.

6. Having made this last will, he sank back on his bed and was dead, without taking confession and Communion, of which act he anyway – as far as he was concerned – did not think much. This meant for him the end forever for this world; and so we will not stay any longer with his corpse, but will at once proceed to the “beyond” to find out how our very proud and aristocratic man behaves there.

7. You see, we are already there, and our man is standing in his complete official robe before us and four veiled angel spirits, where he only sees the latter. The locality is represented by his very state cabinet, where he had intended to attend to some important business.

8. Now he sees the four clearly in his secret cabinet and can hardly contain his anger over the extreme audacity of these four “rascals”, as he thinks. Jumping up and reaching for the bell he tries to ring it, but the bell gives no sound.

9. “Treason! High treason!” He shouts as loudly as he can. “How did you miserable scoundrels manage to enter this cabinet, which is accessible only to me and where the most secret and holy mysteria of the state are worked at and kept? Do you know that such high treason is punishable by death? Which of you has tampered with this bell that now, in this decisive moment, it cannot utter a sound? Confess, you villains, which of you was the ringleader?”

10. The first angel speaks: “Listen patiently and attentively to what I shall now tell you! I am well acquainted with the wise rule according to which no man on earth, except the king, can enter this cabinet. If you were still on earth, you would not have beheld us in this spot. But you see, you have now died in your physical body and are now in the spirit world, where there is only one Lord, whereas all other spirits are brothers, good and bad ones, depending on how they have acted on the earth, in a good or evil manner. Thus we have been given the loving right and duty by the Lord to visit everyone offering him our services, provided he is still, like you, accessible to us.

11. The commission to you through us of the one Lord is therefore, to inform and reveal to you that here in this eternal world all worldly honor and status, including all politics have ceased to exist; and this cabinet, your robe and all your presumed important state documents are only a deception and have sprung from your fantasy, which is still clinging excessively to the world and will disappear as soon as you will follow us. If you follow us, you will have an easy path to the true, eternal realm of life, where there is immeasurable, uncountable bliss; if, however, you refuse to follow us, you will find it extremely difficult to attain to the living Kingdom of God. For you see, with God’s permission you were a great man in the world and had great power. However, through this power the lust for power has awakened mightily in you and this has led you into many a thing not grounded in the divine order. Besides, this worldly power, as lust for power, has also robbed you in many cases of the love for your neighbor and has rendered you totally unsuitable for the Kingdom of God.

12. But you see, the Lord knows what a heavy burden you had to carry and is feeling great pity for you. So He sent us to you, so that you might be saved and lifted up and not perish under your great worldly burden, which you brought along. Do not think here about a judgment; for in the realm of the freedom of spirit there is no judgment and no judge, except the innate free will of every human being! Do not think of hell either. It is nowhere, except in every person, if that person creates it within himself through his own evil. At the same time, do not think of a heaven as the promised reward for good works. Let the Word of the Lord Jesus be your will, seek Him alone through it! Once you have Him, you have all the heavens and a totally different might out of love than you used to have in the world on account of your worldly cleverness and high position. Now you know everything; do what your free will allows you in the name of the Lord Jesus. Amen.”

13. The minister says: “Truly, your speech is wise and is my token that everything is as you say. It is now also completely clear to me that I have died physically. But I cannot grasp that the certain Jew Jesus should be the sole God and Lord! What then is the “Father” and the “Holy Spirit”? You see, this is not in agreement with the teaching of Jesus, Who was the first to teach everywhere a divine trinity! Therefore, forgive me if I cannot follow you as fast as you desire, unless you quickly convince me of it!”

14. Says the angel: “Brother, this does not happen as fast as you think. First of all, discard your state robe and put on another one of humility and complete self-denial, and you will soon become fully convinced of that which until now appears inconceivable to you.”

15. The minister replies: “Well then, so take me and show me the right way and carefully scrape everything worldly off my soul, and we will see where you stand with your statement.”

16. Now the other three angels step up, divest the man of the state robe, replacing it with ashen-gray, dirty rags. And the second angel now speaks to him: “Now you are dressed in the dress of humility. But this alone is insufficient, for you must be humble in fact. And so follow us!”

17. The man follows and look, they arrive at a farm and tell him: “You see, here lives a harsh man who owns great herds of swine. You shall serve him and be contented with anything he will offer you; and if he is harsh and unjust towards you, you shall bear everything with patience and shall only get satisfaction in the Lord’s grace and mercy.”

18. “If he strikes you, do not strike back; offer him your back, like a slave, as you have often seen – for the sake of military subordination – a poor soldier lie down against his will on the bench and endure the harsh, often utterly unjust punishment. If you will bear all this with the right patience, a better lot will be your share.”

19. Thereupon says the man: “Many thanks for this guidance! Just give me back my state robe, you imposters, I shall certainly find my own way!

20. Look at the rascals! Out of one like me, who counts at least twenty ancestors, they want to make a swineherd without ado! Oh, if only I were still in the world, I would pay you for this so that you would remember! These vagabonds even pose as God’s messengers! No, just wait, being messengers of God will cost you dearly!”

21. You see, the angels return his state robe to him and say: “As you like. There is your earthly garment! If you refuse to walk the roads of life, walk your own; our service with you is finished.” You see into what sort of “water” our man is moving; there he will have to swim until he reaches the Father by turning back like the Prodigal Son.

22. Let everyone beware of the lust for power, for it always has the same consequences. Next time a different example!

Ein Ehebrecher stirbt… Jesus erläutert Sterbeszenen – An Adulterer is dying… Jesus explains Deathbed-Scenes

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flagge de  Szene 3… Ein reicher, religiöser, wohltätiger Ehebrecher stirbt…

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber Jenseits der Schwelle am 3. August 1847

Szene 3 – Ein wohltätiger, religiöser, ehebrechender Reicher stirbt

1. Da sind wir schon wieder am Sterbebett eines Mannes, der sehr reich war, seinen Reichtum rechtmäßig verwaltete, seine Kinder möglichst wohlerzog und dabei die Armen stets bestens bedachte, – freilich mitunter auch manchmal für ein sogenanntes vergnügtes Stündchen jene armen, aber jungen Schwesterchen, die um einen Herzogspfennig (Dukaten) für allerlei lustige Dinge zu haben sind. Daneben aber hielt er im Ernste große Stücke auf die Heilige Schrift, las oft und fleißig darin und glaubte fest, daß Jesus der eigentliche Jehova ist, denn er lernte solches aus Swedenborgs Werken, von denen er in seinen Musestunden bis auf einige kleine Werkchen alle gelesen hatte.

2. Solche seine Belesenheit aber machte ihn auch sehr aufbrausend, so er jemanden über Jesus gleichgültig oder gar schmählich reden hörte, und befand sich irgend ein solcher ‘Antichrist’ in seiner Gesellschaft, so mußte dieser sich beizeiten aus dem Staube machen, ansonst er wohl die übelsten und sehr handgreiflichen Folgen zu befürchten hatte. Kurz und gut, unser Mann war ein vollkommener strenger Held fürs reine Christentum.

3. Dieser Mann erkrankte in seinem bedeutend vorgerückten Alter, und zwar infolge einer großen Festtafel, bei der er des Guten schon ohnehin zuviel tat, und nach der Tafel besonders ob des – wegen des durch die vielen starken Weine zu sehr aufgereizten Blutes – gepflogenen zweimaligen Beischlafes mit einer jungen, fleischlich sehr üppigen Schwester.

4. Als unser Mann nach solcher Expedition nach Hause kam, empfand er einen leichten Schwindel, den er für ein ‘Ruschel’ hielt. Aber er irrte sich. Kaum war er im Begriff ins Bett zu steigen, als ihm schon die Füße den Dienst versagten. Er stürzte für die Welt bewußtlos zusammen und war – wie ihr zu sagen pflegt – auch schon mausetot.

5. Daß die Seinigen – zutiefst erschreckt – augenblicklich alles aufboten, ihren Hausvater zu erwecken, versteht sich von selbst. Aber es war vergebliche Mühe, – denn was einmal von den Engelsgeistern geholt wird, das erwacht für diese Welt nimmer.

6. Es ist daher bei diesem Manne diesseits nicht viel mehr zu beschauen und zu behorchen, darum wollen wir uns aber auch sogleich in die Geisterwelt begeben und sehen, wie sich unser Mann dort ausnimmt, was er beginnt und wohin er sich wendet.

7. Vor allem aber müßt ihr wissen, daß Menschen, die von einem Totalschlag gerührt werden, durchaus nicht wissen und auch nicht im geringsten merken, daß und wie sie gestorben sind. Sie finden keine Veränderung – weder ihres Hauswesens, wie sie es auf der Erde hatten, noch in ihrem Befinden, außer daß sie ganz gesund sind, was sie aber gewöhnlich auf der Welt auch waren. Desgleichen sehen sie auch keine Engel, obschon diese nahe bei ihnen sich befinden, und vernehmen auch nicht das Geringste aus der Geisterwelt, in der sie sich doch vollkommen befinden. Kurz und gut, sie sind in allem und jedem wie noch ganz auf der Welt. Sie essen und trinken, sie leben in ihrem wohlbekannten Ort, in ihrem Hause und vollends in ihrem Familienkreis, da ihnen sozusagen kein teures Haupt fehlt.

8. Also war und ist es auch mit unserem Manne der haargleiche Fall, – seht, nun schon in der Geisterwelt! Er steigt ganz guter Dinge in sein Bett in seinem wohlbekannten Schlafzimmer, das hier ganz auf ein Haar mit all dem ein gerichtet ist wie das auf der Erde. Seht, wie ganz gemächlich er sich im Bette ausstreckt und den Schlaf sucht und erwartet! Aber dieser einzige Umstand macht unseren Mann etwas stutzig, daß er diesmal zu keinem Schlafe kommt, – denn der Schlaf ist den Geistern fremd. Sie haben wohl auch einen entsprechenden Zustand, der dort Ruhe heißt, aber im wesentlichen nicht die leiseste Ähnlichkeit mit dem irdischen Schlafe hat.

9. Behorchen wir nun aber unseren Mann selbst und sehen, wie er sich in seinem neuen Zustande benimmt und wie er ihm vorkommt. Hört, was er nun im Bette spricht: ‘Du, Lini, schläfst du?’ Die Lini (sein Weib) richtet sich auf und sagt: ‘Was willst du, lieber Leopold, fehlt dir etwas?’ (N.B. Weib und Kinder und sonstige zum Hause Gehörige reden durch eigens dazu beorderte Geister wie verdeckt dargestellt.) Spricht der Mann: ‘Nein, mir fehlt gerade nichts, ich bin, Gott sei’s gedankt, ganz kerngesund. Nur kein Schlaf, aber auch nicht die leiseste Anmahnung zum Schlafe will sich meiner bemächtigen. Geh und gib mir meine Schlafpillen, ich werde ein paar verschlucken, vielleicht wird sich’s nachher tun.’

10. Die Lini steht sogleich auf und erfüllt den Willen des Mannes. Die Pillen sind nun ‘verschluckt’, aber der Schlaf bleibt noch immer aus.

11. Der Mann spricht nach einer Weile: “Lini, geh, gib mir noch ein paar, denn sieh, mir kommt noch kein Schlaf, ich werde nur stets munterer statt schläfriger.”

12. Lini spricht: “Geh, laß die Pillen, könntest dir damit noch den Magen verderben. Pflege dafür lieber mit mir einen Beischlaf, und du wirst dadurch vielleicht eher zu einem Schlafe kommen, wenn du denn schon durchaus schlafen willst.”

13. Spricht der Mann etwas betroffen: “Ja liebe Lini, mit dem Akte wird’s nun bei mir etwas hart hergehen; denn du weißt es ja schon aus langer Erfahrung, daß ich nach einem großen Schmause dazu nie disponiert bin. Denn da versagt mir die Natur allzeit den gewissen erforderlichen Dienst. Daher gib mir doch lieber noch ein paar Pillen!”

14. Spricht das Weib: “Sonderbar, mein lieber Herr Gemahl! Man spricht aber doch, daß sich der reiche, gottesfürchtige Leopold gewöhnlich nach solchen Festtafeln zu einer gewissen Cilli begebe und dort seinen Mann derart stellen soll, daß sich daran ein Jüngling ein Beispiel nehmen könnte. Aber so nachher daheim die treue, freilich wohl schon etwas mehr bejahrte Lini merken läßt, daß sie des Leopolds Weib ist und manchmal aus gewissen Gründen auch zu keinem Schlafe kommen kann, da hat der Leopold dann allzeit tausend theosophische, philosophische und Gott weiß was alles noch für Gründe, des Weibes billiges und ohnehin sehr seltenes Verlangen zu beschwichtigen! Schau Leopold, du Freund der Wahrheit, wie kommt es dir denn so geheim bei dir vor, so du mich, dein allzeit getreuestes Weib, so schnöde und wahrhaft scheinheilig anlügst? Wie oft hast du mir die Schändlichkeit des Ehebruches mit den grellsten Farben ausgemalt! Was sagst du aber nun zu dir selbst, so ich es dir sonnenklar bezeigen kann, daß du selbst ein Ehebrecher bist?!”

15. Spricht der Mann ganz verdutzt: “Lini, liebes Weib, woher weißt du denn solche Taten von mir? Wahrlich, so etwas könnte ich nur in einem dicksten Rausche getan haben, – und habe ich’s getan, so rechne ich darauf, daß du mit einer menschlichen Schwäche an mir auch eine christliche Geduld haben wirst und wirst davon weiter keinen unser ganzes Haus entehrenden Gebrauch machen! Sei gescheit, liebes Weib, sei gescheit und rede nicht mehr davon; denn sieh, deswegen habe ich dich dennoch überaus lieb! – Sei nur wieder gut, sei gut, mein liebes Weiberl, ich werde so was in meinem ganzen Leben nimmer tun!”

16. Spricht die Lini: “Ich glaub’s auch. Wenn man schon sein ganzes hindurch so gelebt hat und sein treues Weib wenigstens alle vierzehn Tage einmal betrogen und ein paarmal sich sogar eine abscheuliche Krankheit geholt hat, da wird es freilich wohl an der Zeit sein, von derlei Verrichtungen abzustehen, von denen in der Schrift geschrieben steht: ,Hurer und Ehebrecher werden in das Himmelreich nicht eingehen!` Sage mir du, mein in aller Gottesgelehrtheit wohlunterrichteter Mann! – was wohl würdest du nun tun, so dich der Herr plötzlich abriefe? Wie sähe es da mit deiner Seligkeit aus? Oder hast du es vom Herrn etwa schriftlich, daß Er dich so lange wird leben lassen, bis du dich bessern wirst aus deines Lebens Fundament? – Ich möchte aber noch wegen der gewissen Schwester Cilli nichts sagen; aber die unverkennbare sinnliche Neigung, die du zu unserer eigenen ältesten Tochter, bevor sie heiratete, auf eine Weise kundgetan hast, die dir einen unvergänglichen Schandfleck vor Gott und allen Menschen, so sie es wüßten, auf deine gottesgelehrte Stirne gedrückt hat, – sage, was soll ich denn dazu sagen?! Oder was wird Gott dazu sagen?!”

17. Spricht der Mann noch viel mehr verdutzt: “O Weib, du fängst an, mich im Ernste zu quälen. Freilich, leider mit allem Recht, denn es wäre mehr als läppisch von mir, so ich es dir negieren möchte. Aber weh tut es mir dennoch, und ich begreife überhaupt gar nicht, wie du, meines Wissens, durch unsere ganze Ehezeit nichts davon erwähntest und nun alle Schleusen auf einmal öffnest und mich förmlich vernichten willst!?

18. Bedenke, daß wir Menschen alle schwach sind in unserem Fleische, wenn wir auch den willigsten Geist haben, und du wirst mir alle meine Schwächen leicht verzeihen! Bedenke, daß der Herr die Ehebrecherin nicht gerichtet hat, so wird wohl auch ein reuiger Ehebrecher bei Ihm Erbarmung finden! Und also richte auch du, liebes Weib, mich nicht; denn ich bekenne und bereue ja meine große Schuld an dir samt dem leidigen Vergehen an unserer verheirateten Tochter! Der Herr Jesus vergebe es mir, wie du es mir vergibst!”

19. Das Scheinweib spricht: “Gut denn, so sei dir alles Geschehene vollends vergeben. Sieh aber zu, daß du in Zukunft von deiner vorgeschützten Schwäche keinen Gebrauch mehr machst, sonst wirst du wenig Segen von dieser meiner vollsten Nachsicht haben! Ich werde dich daher noch eine Zeit ertragen – und sehen! – Aber schlafen wirst du nimmer, denn sieh und höre! Du bist nicht mehr auf der Erde, sondern hier in der Geisterwelt! Und Ich, die du nun als dein oft berücktes Weib ansahst, bin nicht dein Weib, sondern – siehe her! – Ich bin dein Herr und dein Gott! Belasse dich aber, so du willst, wie du nun bist; willst du aber weiter, so folge Mir hinaus aus diesem deinem alten Schandgemach!”

20. Der Mann erkennt Mich und fällt wortlos vor Mir auf sein Angesicht.

21. Ich aber sage zu ihm: “Richte dich empor; denn deine Liebe ist größer denn deine Sünde, daher sei dir alles vergeben! Aber bei Mir kannst du noch nicht Wohnung nehmen, solange dir noch Irdisches anhängt. Siehe aber, dort stehen Engel in Bereitschaft, die werden dich führen die rechten Wege. Und wenn dein irdisch Haus wird von diesen deinen Führern mit der Not und Armut geschlagen sein, dann wirst du bei Mir ein neues Wohnhaus finden für ewig. Amen!”

22. Seht, das ist wieder ein anderes ‘Wasser’. Manche verharren länger in dem Naturzustand, wie da der war dieses unseres Exempel-Mannes; dieser aber war nur darum sehr kurz, weil er auf der Welt viel Liebe-Gutes tat, und weil er für sein Vergehen sogleich ernstliche Reue bezeigte.

flagge en  Scene 3… A rich, religious, benevolent Adulterer is dying…

Beyond the Threshold – Deathbed Scenes
Revealed by Jesus Christ thru Jacob Lorber on August 3rd, 1847

Scene 3… A rich, religious, benevolent Adulterer is dying

1. Here we are again, at the deathbed of a man, who was very rich, managed his wealth justly, brought up his children in the best possible manner and with all that always gave freely to the poor – of course also now and again for a so-called jolly hour to those poor but young harlots, who can be had for such jolly things for a ducat. Besides, he held the Holy Scriptures in great esteem, reading often and diligently in them and firmly believing that Jesus was actually Jehovah. All this he learnt from the works of Swedenborg, all of which, with the exception of a few minor books, he had read.

2. Such literacy made him also flare up whenever he heard someone talk indifferently or even in a belittling manner of Jesus; and if he met such an “Antichrist” among his company, this person did well to leave early or else had to expect evil consequences, even physical attacks. In short, our man was a perfect paragon of pure Christianity.

3. This man fell ill at a rather advanced age after a great banquet where he had too much to eat, but particularly because after the meal, his blood being stirred up owing to the many strong wines imbibed, he cohabited twice with a young, voluptuous harlot.

4. When our man came home after this expedition, he felt a slight dizziness, which he mistook for intoxication. And as soon as he tried to get into bed, his legs failed him. He collapsed and was instantly completely dead, as you say.

5. It goes without saying that his loved ones, in great alarm, at once tried everything to revive the householder. But it was a vain effort, for whatsoever has once been picked up by angel spirits, will not wake up again for this world.

6. Therefore, not much more can be seen and heard in this world of this man, and so we will proceed at once to the spirit world and see how our man fits in, what he is going to do and where he turns to.

7. First of all you must know that people who have suffered a stroke do not know and are not in the least aware of the fact that, and how, they have died. They find no change, neither in their household, as it was on earth, nor in their physical well-being, except that they are quite healthy, which they have usually been in the world also. As well, they fail to see angels, although these are close by, and they see nothing at all of the spirit world in which they are certainly and completely. In short, in everything they are still, as it were, in the world. They eat and drink, living where they always lived, in their house and within the circle of their family, where they miss no member of their family.

8. Thus it was and is exactly the same case with our man – look, already in the spirit world. He gets into bed in good spirits in his well-known bedroom, which is in every detail identical with the one on earth. See how comfortably he stretches out on his bed seeking and expecting sleep! But this single detail makes our man somewhat puzzled, namely, that this time he cannot find any sleep, for sleep is unknown to spirits. Although they have a corresponding condition, which is there called rest, essentially it has not the slightest resemblance to the earthly sleep.

9. Now let us listen to our man personally and see how he is behaving in his new condition and what he thinks of it. Listen to what he is now saying while in his bed: “You, Lini, are you asleep?” Lini (his wife) sits up in bed and asks: “What do you want, dear Leopold, is anything the matter with you?” (Wife and children and others belonging to the household are represented as it were undercover by specially commissioned angels). Says the man: “No, nothing is the matter, I am quite well, heaven be praised. Only sleep, not the slightest resemblance to sleep is there. Go and give me my sleeping pills; I shall swallow a few, perhaps it will be all right then.”

10. Lini gets up and fulfils her husband’s will. But although the pills have been swallowed, sleep will not come.

11. After a while the man says: “Lini, go, give me a few more, for you see, I still cannot find any sleep. Instead of more sleepy, I am becoming more and more lively.”

12. Lini says: “Go on, forget the pills; you could easily spoil your stomach with them. Instead, make love to me, and you will perhaps have a better chance to sleep, since you want to sleep at all costs.”

13. Says the man in some consternation: “Yes, dear Lini, concerning the act, it may have its difficulty with me. For you know from long experience that I am never disposed to it after a great feast. For in that case, nature refuses to cooperate. So give me a few more pills instead!”

14. Says the wife: “Strange, my dear husband! But rumor has it that the rich, pious Leopold after such feasts usually goes to one Cilli, making love to her so that a youth could take an example from him. But if later the faithful, somewhat more aged Lini points out to him that she is Leopold’s wife and sometimes for certain reasons cannot find any sleep either, Leopold has always a thousand theosophical, philosophical and God knows what reasons with which to appease the wife’s justified and anyway rarely made demands. Look, Leopold, you friend of truth, how do you feel in secret when you utter such despicable and truly hypocritical lies to me, your always most faithful wife? How often you painted to me the ignominy of adultery in the most glaring colors! What do you say for yourself, if I can prove to you beyond doubt that you yourself are an adulterer?”

15. Says the husband, quite taken aback: “Lini, dear wife, how is it that you know such deeds of mine? Truly, this I could have done only heavily intoxicated, and if I did it, I count on your Christian patience with my human weakness, hoping you will not use it to dishonor our whole house! Be reasonable, dear wife, be reasonable and stop talking about it. You see, I still love you exceedingly. Just be good again, be good, my dear Lini wife, and I shall never again do this in all my life!”

16. Says Lini: “I believe that too. If someone has lived all his life like that, deceiving his faithful wife at least every two weeks and even contracting several times a nasty sickness, it will certainly be time to forget such actions, of which Scripture says: “Whoremongers and adulterers will not enter the Kingdom of Heaven!” Do tell me, my in all theosophy well-informed husband, what would you do if the Lord should suddenly call you away? How about your blissfulness in that case? Or do you have a written statement by the Lord, saying that He will let you love until your thorough betterment? I do not want to say anything on account of one Cilli, but what shall I say about the unmistakable amorous attachment to our own eldest daughter, which prior to her marriage you demonstrated in a manner as to imprint on your theosophical forehead an indelible blemish before God and all people, provided they knew about it? Or what will God say about it?”

17. Says the husband, even more startled: “O wife, you are beginning to torment me in earnest. Of course, it is, alas, justified, for it would be more than silly of me to deny it. But it is still hurtful and I fail to comprehend how you, who as far as I know in all our married years never made mention of it, suddenly open all locks trying to downright destroy me?”

18. “Consider that we human beings are all weak in our flesh, even though we have the willing spirit, and you will easily forgive me all my weaknesses! Remember that the Lord did not condemn the adulteress, and so also a repentant adulterer will surely find mercy with Him. Therefore also you, dear wife, do not judge me, for I certainly confess and repent my great sin against you as well as the grievous sin against our married daughter. May the Lord Jesus forgive me, as you are forgiving me.”

19. The phantom wife says: “Well then, let all that has happened be forgiven you in full. But see that from now on you no longer abuse your pretended weakness, or you will derive little blessing from this fullest forgiveness on my part! Therefore, I shall bear with you for some time more – and see! But you will not ever sleep, for look and listen: you are no longer on the earth, but here in the world of spirits! And I, whom you mistook for your often mad wife, am not your wife, but – observe – I am your Lord and your God! Remain as you are, if you like; however, if you want to progress, follow Me out of this your old phantom room!”

20. The man recognizes Me and falls on his face before Me, speechless.

21. But I say to him: “Raise yourself up; for your love is greater than your sin, and thus everything is forgiven you! However, with Me you cannot as yet take your abode, as long as anything earthly is clinging to you. But look, angels are standing there in readiness, who will guide you on the right paths. And when your earthly house will be smitten with want and poverty by your guides, you will find a new abode with Me forever. Amen!”

22. You see, this is again another “water”. Some remain for a longer time in the natural state like the one of our man. The reason why it was so short was because he did many loving and good deeds while on the earth and because he immediately showed earnest remorse for his transgression.