Henoch’s Morgenlied – Enoch’s Morning Hymn

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Henoch’s Morgenlied

Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Die Haushaltung Gottes
Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham

aus Band 1, Kapitel 52

Der Herr spricht:

1. Und alsobald verliessen die beiden – Adam und Henoch – die Hütte und eilten der kleinen, runden Anhöhe zu und bestiegen alsobald dieselbe; denn sie war nur zehn Mannslängen höher denn der Platz, da die Hütte Adams stand, und war ringsumher frei von allen Bäumen, und die Wipfel der Zedern reichten nur bis zum Fusse dieses freien Hügels, auf welchen zwar ein schmaler, aber sonst recht bequemer Weg führte.

2. Und so kamen sie auf die Höhe sieben Minuten nach eurer Rechnung vor dem Aufgange; da liess sich Adam zur Erde nieder, dankte Mir für den wieder neu erlebten Tag und bat Mich um den Segen, auf dass er dann vermöchte wirksam in Meinem Namen alle seine Kinder zu segnen in Meiner Liebe und aus Meiner Gnade.

3. (NB. Was ihr jetzt wenig mehr beachtet, und was die Welt für eine Albernheit hält, – daher auch Ich und Mein Segen fernbleiben müssen, so nun alles dessen lange nicht mehr benötigt wird!)

4. Und als er solches vollbrachte, siehe, da gewahrte er Mein Wehen und segnete alle seine Kinder vor dem Aufgange.

5. Als nun der Adam seinen Segen aus Mir gespendet hatte allen seinen Kindern und dabei auch wohl gedachte derer in der Tiefe, siehe, da brachen die ersten Strahlen der Morgensonne über den weiten Horizont hervor, und Adam weinte vor Freude beim Anblicke derselben, da seine Augen wieder erblickten Meine Gnade strahlen über die weiten Fluren der Erde und durch Meine Barmliebe aus der Sonne nun auch wieder erwärmt zu werden anfing der durch die Nacht kalt gewordene Boden der Berge, da es auch stets kälter war denn in der Tiefe, – wie es noch heutzutage der Fall ist.

6. Als aber Adam gefrohlockt hatte und sah den Henoch voll Freude, da gedachte er desselben und ermahnte ihn zu reden bei der aufgehenden Sonne, wie er es sich schon früher am Morgen gleich nach dem Morgengebete bedungen hatte.

7. Und als der Henoch solchen Wunsch vernommen hatte, siehe, da fing er alsobald an zu reden aus der Liebe, und es war seine Rede folgende:

8. ,O Vater, du verlangst eine Rede von mir, deren ich nicht fähig bin! Ich soll dir nun den Morgen besingen gleich dem Seth, der da ist ein hochbegabter Sprecher in derlei Dingen – und ich nur ein blinder Liebefühler!

9. Siehe, daher möchtest du wohl Nachsicht haben, so ich’s nicht vermag gleich dem hohen Seth; doch was in meinem Herzen sich regt, will ich ja geben, soweit die Fähigkeit meiner schwachen Zunge reicht.

10. O Vater, was ist dieser matte, schwache, vergängliche Morgen gegen den ewigen Morgen des Geistes aus der unendlichen Liebe des ewigen, heiligen Vaters! Diese Sonne mit ihrem matten Geschimmer, was ist ihr Licht gegen die unendliche Glorie der Liebe in Gott? Nichts als ein schwarzer Punkt in den Strahlen der göttlichen Liebe! Ja, sie ist der letzte Ausgangspunkt eines winzigen Gnadenfünkchens aus der ewigen Liebe in Gott, – und es nimmt uns wunder ihre Majestät! Was würden wir denn tun, so wir zu schauen vermöchten die ewige Urquelle alles Lichtes in der Liebe des Vaters in aller ihrer Heiligkeit?!

11. Es sei aber ferne, dass ich darob die Sonne tadeln möchte, sondern das sage ich, dass sie sein soll eine erste Lehrerin und uns sage: ,O ihr schwachen Menschen, was schauet ihr mich mattleuchtende Erdenerleuchterin so verwundert an?! Was auf meiner Fläche euer Auge blendet, wie gering ist es gegenüber dem, was ihr in eurer Brust berget! Wäre mir so viel gegeben wie dem Geringsten unter euch, wahrlich, mein Licht würde nahe an die fernen Pole der Unendlichkeit mit ungeschwächter Kraft dringen; allein, wo meine Strahlen zurückbleiben, da breitet das Auge eures Geistes noch mit der vollsten Kraft seine Strahlen aus und empfängt dafür wieder frischere und noch kräftigere aus dem ewigen Morgen der Liebe in Gott!`

12. O Vater, siehe, die Sonne hat recht, so sie uns eine solche Lehre gibt mit ihrem ersten Strahle! Denn so wir zu uns selbst zurückkehren und betrachten da den grossen, endlosen Raum unserer Gedanken und den noch grösseren unserer Gefühle und dann erst den allergrössten der Liebe zu Gott, der gewiss unendlich sein muss, da es uns dadurch erst möglich wird, den unendlichen, ewigen Gott zu erfassen und so zu lieben, wie können wir da das Licht des Staubes, es fast anbetend, für herrlich und gross halten, das hinreichend Platz hat im Fleischesauge, da der ewige, grosse, heilige Vater Sich von uns lieben und in der Liebe wohl zugänglich erfassen lässt?!

13. Es erfreut unser Herz durchs Auge sich der Morgensonne sanften Strahles zwar, und all das Heer der Tiere jubelt lauten Getöses ihr, der holden Tagesmutter, entgegen, und der Blumen Kelche öffnen sich, um gierig einzusaugen die ersten milden Strahlenspenden des lichten Morgensegens der schönen Sonne, und die fernen Wellchen des Meeres hüpfen munter gleich jungen Kinderchen und zupfen gleich diesen ihre Strahlenmutter am weiten Gewande des Lichtes, – ja, das sind lauter schöne Bildformgedanken; aber wenn ich bedenke, dass, um all dies Schöne zu empfinden, doch immer ein Mensch dazu gehört, dessen Herz solcher Bildformgedanken wohl fähig ist, so sein Gemüt seine Ruhe treu genommen hat in der Liebe Gottes, so ist da ja der tröstende Nachgedanke einer der wahren Ordnung, vermöge welchem alle diese Morgen- und andere Szenen so gut wie nichts wären, so sie weder gesehen, empfunden, noch gefühlt und sonach äusserlich begriffen werden möchten von einem Menschen, dem da innewohnt eine lebendige Seele und ihr aber ein ewiger Geist der Liebe aus Gott.

14. Da wir aber solches gar wohl wissen, wie ist es denn aber, dass wir regelmässig frohlocken, so die Sonne dem Willen Gottes gemäss heraufgetrieben wird, auf dass sie erscheine zur bestimmten Zeit, – und so wir aber unsern freien Geist betrachten, nimmt es uns fast gar nicht wunder, so wir in ihm ein Licht erschauen, das da, nie untergehend, in gar wunderbarer Freiheit hin und her strahlt mit stets gleicher Liebefähigkeit und Kraft in den endlosen Gebieten der Gnade und aller Liebe des ewigen, heiligen Vaters?!

15. Ja, es verwundert uns ein hängender Tautropfen, wenn seine schillernden Strahlenfarben und Zitterschimmer unser lüsternes Auge kitzeln, – während wir den unermesslichen Lebenswundertropfen der göttlichen Liebe in uns fast unbeachtet lassen! So uns ein frisches Morgenlüftchen anweht, o dann frohlocken wir der holden Anmut lächelnd entgegen; aber dass wir unablässig von der frischesten Lebensluft aus dem ewigen Morgen Gottes über- und überwehet werden im Angesicht der Sonne des Geistes zum ewigen freieren und freieren Leben, o dessen frohlocken wir wenig! So auch spannen wir alle unsere Sehkraft hin zur weitgedehnten, wellenden Meeresfläche und ergötzen uns gewaltig am losen Geschaukel der blitzenden Flut; aber die grossen Lichtwogen des endlosen Meeres der göttlichen Gnade gehen an uns gar oft spurlos vorüber, und unsere Freude darüber hat bald ihre Grenzen erreicht! So auch macht uns staunen ein rot, grün und blau glänzender Schmetterlingsflügel; aber ein hoher Gedanke in der Brust eines unsterblichen Bruders wird leichtlich als ein loses Machwerk der trügerisch verschrieenen Phantasie verworfen! Und so wird nicht selten das Nest eines Vogels bewundert und Gott dafür rechtlich gepriesen, während ein unschätzbar köstliches Werk des freien, unsterblichen Geistes mit grosser Geringachtung hintangehalten wird!

16. O wie erhaben stimmt unser Gemüt das Rauschen der Zedern, wenn ein dreister Wind schonungslos durch ihre zarten Äste mit Ungestüm rennt; aber das heilige Rauschen des Geistes der ewigen Liebe überhört das windbetäubte Ohr, das im Sturme Sprache sucht und nicht achtet des lauten Rufes der Stimme Gottes in der eigenen Brust!

17. O Vater, da ich schon rede vor dir, so lasse mich noch ferner reden aus meinem Herzen, das da einsieht vor Gott, dass es wahrhaft unbillig ist und ausser aller Ordnung, so da jemand hat ein grosses und ein kleines Gefäss und tut in das grosse wenig und in das kleine aber vieles, das da nicht Platz hat darinnen und fällt aussen herum, da es zertreten wird, während das grosse Gefäss fast leer steht, darinnen gar vieles wohlgehalten Platz hätte! Unser sinnlicher Leib ist das kleine Gefäss, das wir stets gewaltig überladen, – und unsern Geist der Liebe aber, als das endlos grosse Gefäss, beachten wir fast gar nicht und tun daher auch ganz entsetzlich wenig hinein!

18. Wir brennen unsere Opfer regelmässig und glauben dem Herrn einen Gefallen zu erweisen, so wir uns vor dem Opferbrande auf unsere Gesichter in den Staub niederlegen; allein, das sind lauter Dinge, zu überlasten das kleine Gefäss, während dabei des grossen, dem Herrn allein wohlgefälligen Opfergefässes der reinen Liebe im Geiste und in der Wahrheit gar wenig bedacht wird!

19. Ich aber bin der Meinung, da wir das eine tun zum sichtbaren Zeichen unserer geistigen Blindheit, so sollen wir von der Hauptsache um so weniger abstehen, da durch sie allein nur das wahre, ewige Leben des Geistes der Liebe in Gott bedingt ist! Denn des gemahnt uns jeder Morgen und jede aufgehende Sonne, da wir nicht wissen, von wannen sie kommt, und was sie ist, ob der Blindheit unseres Geistes. Des gemahnt uns auch die Rinde des Baumes, den sie umkleidet, so dass da niemand behaupten kann, der Baum sei da der Rinde wegen, wohl aber die Rinde des Baumes wegen, damit des Baumes schaffende Kräfte aus Gott geschützt und verborgen bleiben möchten vor unserer fleischlichen Neugierde, – dem Geiste aber als ein Wink gelte aus Gott, der da spräche:

20. ,Siehe, Ich habe das Leben vor dem Fleische verborgen, damit der Tod seiner nicht ansichtig werde, und habe verhüllt Mein Eigentum in dir, damit du es in dir trügest bis zur Zeit der Enthüllung wohlverwahrt! Unter der Rinde da wallet ein mächtig Getriebe und handelt und ordnet des ewigen Gottes gar weise und liebevollernste heilige Liebe; da rauschen gar mächtige Ströme des tätigen Lebens aus Gott!`

21. O Vater, so ist alles, alles, was wir nur immer mit unseren Fleischaugen ansehen, nichts als ein totes Kleid, innerhalb dessen ein stilles Leben wallt, das uns anziehen soll, und zwar zunächst das unsrige in uns; und haben wir das in der reinen Liebe zu Gott gefunden, so werden erst dann die Wunder um uns lebendig, von deren äusserlicher, toter Beschaulichkeit wir uns schon gar so oft, selbe fast anbetend, für nichts haben hinreissen lassen.

22. Wer möchte denn wohl bewundern einen Tropfen Wasser darum, dass es ein Wasser ist?! Was sollte man denn tun beim Anblicke des Meeres, oder so ein fruchtbarer Regen von oben in zahllosen Tropfen zur Erde fällt und dieselbe befruchtet?!

23. Wenn aber der Geist sein eigen Bild im Tropfen erschauen wird, o Vater, da wird derselbe erst zu sammeln anfangen fürs Gefäss des Lebens und des Wunderns gut Rat haben, da er in sich wie in seinen Brüdern nach der früheren Sonnenlehre wohl der Wunder grösstes entdecken wird, das da ist die ewige, unendliche Liebe Gottes voll der grössten Demut in uns! – O Vater, siehe, so habe ich denn vollendet; nimm es gnädig auf, und zeige mir gnädigst an deinen ferneren Willen! Amen.”

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Enoch’s Morning Hymn

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber – The Household of God
History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham. Received thru the Inner Word (March 15, 1840 – September 7, 1844)

Volume 1, Chapter 52

The Lord says:

1. The two – Adam and Enoch – soon left the hut and hurried towards the small round hillock, which they ascended, for it was only ten man-lengths higher than the spot where Adam’s hut was standing. There were no trees surrounding it and the tops of the cedars reached only to the foot of this free hill, up to which an only narrow but otherwise quite comfortable path was leading.

2. They arrived on the summit, according to your reckoning seven minutes before sunrise. There Adam sat down on the ground, thanked Me for the new day he was experiencing and asked Me for My blessing to enable him to bless effectively in My name all his children in My love and with My grace.

3. (By the way, what you now seldom observe and what the world regards as silliness, wherefore I and My blessing have to stay away as all this for a long time has no longer been needed!)

4. When he had done this, he perceived the presence of My Spirit, and he blessed all his children before sunrise.

5. When Adam had given the blessing out of Me to all his children, not forgetting those in the lowlands, the first rays of the morning sun broke forth over the wide horizon, and Adam wept for joy as his eyes beheld My grace shining across the wide plains of the earth and that through My merciful love the sun began once more to warm the ground of the mountains, which had become cold overnight where it was always colder than in the lowlands, as is the case still today.

6. After having thus rejoiced, Adam saw Enoch full of joy and was reminded of him and admonished him to speak while the sun was rising as he had asked him earlier that morning, immediately after the morning prayer.

7. Upon this request Enoch promptly began to speak out of love, and this was his speech:

8. “O father, you demand a speech from me of which I am not capable! You want me now to sing a hymn to the morning, as did Seth who is a very gifted speaker on such subjects, whereas I am only a blind perceiver of love.

9. “Therefore, be patient if I cannot do it like the exalted Seth. However, what is stirring in my heart I will give forth to the best ability of my weak tongue.

10. “O father, what is this dim, weak, transitory morning compared with the eternal morning of the spirit out of the boundless love of the eternal, holy Father! This sun with its faint shine, what is its light compared with the endless glory of the love in God? Nothing but a black dot in the rays of the divine love. Yes, it is the last starting point of a tiny sparkle of grace from the eternal Love in God, and we marvel at its majesty! What would we do if we were capable of beholding the eternal, primordial source of all light in the love of the Father in all its holiness?

11. “Far be it from me to blame the sun because of it, but I say that it is meant to be a teacher and to tell us: ‘O you weak people, why do you gaze at me, a faintly shining light for the earth, and marvel at me? That on my surface which dazzles your eye, how unimportant it is compared with what you carry in your heart. Had I been given as much as the lowest among you, truly, my light would just about penetrate to the distant poles of infinity with undiminished force. However, where my rays are unable to proceed, the eye of your spirit still spreads its rays powerfully and then receives fresher and even more powerful ones from the eternal morning of the love in God.’

12. “O father, look, the sun is right to teach us this with its first ray! For when we go within and consider the great, endless scope of our thoughts and the still greater one of our feelings and, finally, the greatest of all- our love for God, which surely must be boundless, as only this enables us to comprehend the infinite, eternal God and to love Him, how can we almost worship and consider magnificent and great the light of the dust, which has sufficient room in the eye of our flesh, when the eternal, great and holy Father lets Himself be loved and readily grasped in this love?

13. “Through our eyes our hearts enjoy the gentle shine of the morning sun and all the animals noisily greet the gracious mother of the day. The chalices of the flowers open up in order to greedily absorb the first mild gifts of the morning sun’s bright blessing and the distant wavelets of the sea frisk about like young children and, like them, pull their shining mother at her wide garment of light. – These are indeed picturesque thought-forms; but when I think that for experiencing all this beauty it always needs a human whose heart is capable of forming such picturesque thoughts when his mind has faithfully rested in the love of God, there is the comforting afterthought of a true order. Considering this, all such morning and other scenes would not be really worth anything if they could be neither seen, sensed nor felt and thus externally grasped by a human with an indwelling living soul within which dwells an eternal spirit of love out of God.

14. “Since we are quite aware of this, how come that we always rejoice when the sun according to the will of God is made to rise in order to appear at a certain time? But when we consider our free spirit we hardly wonder when we behold a light in it that, never vanishing, keeps radiating to and fro in marvelous freedom with undiminished love-capacity and force in the endless regions of the eternal, holy Father’s grace and love!

15. “Yes, we marvel at a dangling dewdrop when its shimmering radiance and glitter tickle our lustful eye, whereas we hardly pay attention to divine Love’s immeasurable wonder-drops of life within us. When we feel a fresh little morning breeze, oh then we rejoice, but that an abundance of the freshest breeze of life from God’s eternal morning keeps blowing upon us continuously in the face of the sun of the spirit for an eternal and increasingly freer life, oh, about that we do not much rejoice. Thus we strain our eyesight gazing across the great expanse of the surface of the sea and mightily enjoy the light swaying of the sparkling waves, but the great waves of light from the endless sea of divine grace often pass us by unnoticed and our joy at them is very limited. We also marvel at a red-, green- and blue- shimmering wing of a butterfly, but an exalted thought in the breast of an immortal brother is easily discarded as the poor work of deceptive fancy. Thus often the nest of a bird is admired and God justly praised for it, whereas an invaluable and beautiful work of the free immortal spirit is regarded with contempt.

16. “Oh what a sublime feeling the sough of the cedars gives our heart when a bold wind relentlessly blows through their tender branches, but the holy sough of the spirit of eternal Love is ignored by the wind-dizzied ear which listens to the language of the storm and pays no attention to the loud call of God’s voice in one’s own breast.

17. “O father, since I am speaking before you, let me continue to speak from my heart which realizes before God how truly unreasonable it is and outside of all order if someone has a large and a small vessel and puts only a little into the large one, and into the small one so much that it cannot be held by the vessel, but spills out around it and is trampled underfoot, whilst the large vessel is almost empty and so much could have been placed into it. Our physical body is the small vessel, which we always mightily overload. Our spirit of love, however, as the boundless large vessel, we mostly ignore and as a result we put shockingly little into it.

18. “We make our offerings regularly and believe to please the Lord when we throw ourselves into the dust in front of the sacrificial fire. But these are all things that overload the small vessel, whereas the large vessel of pure love in spirit and in truth, the only one pleasing to the Lord, is not given much consideration.

19. ” I am of the opinion that since we do something for a visible sign of our spiritual blindness we should not neglect the essential thing on which alone depends the true eternal life of the spirit of love in God! Of this we are reminded every morning and by every sunrise, as owing to the blindness of our spirit we do not know whence it comes and what it is. Also the bark covering a tree reminds us of this, for no one can claim that the tree is there for the bark; but the bark is there for the sake of the tree to protect its creative powers out of God and keep them hidden from our fleshly curiosity. To the spirit it may be a hint from God, saying:

20. “‘Behold, I have concealed the life from the flesh so that death may not catch sight of it, and I have veiled My property within you that you may carry it within well preserved until the time of unveiling. There is a mighty activity under the bark, working and arranging the eternal God’s wise and lovingly earnest holy love; there mighty streams of the active life out of God are rushing!’

21. ”O father, thus everything, everything we may ever see with our fleshly eyes is nothing but a dead garment inside of which a quiet life is active which is meant to attract us, but first of all our life within us. Once we have found this in the pure love for God, the wonders around us become alive; wonders by whose external, lifeless appearance we have already so often allowed ourselves to be carried away for nothing, almost worshipping them.

22. “Whoever would want to admire a drop of water because it is water? What, then, is one expected to do at the sight of the sea or of a fertile rain falling in countless drops from above upon the earth making it fruitful?

23. “But once the spirit discovers his own image in the drop, O father, he will begin to gather for the vessel of life and have plenty to wonder about when in himself, as well as in his brothers, he will discover the greatest wonder which is the eternal, boundless love of God full of the greatest humility within us!

24. “O father, behold I have now finished; do receive it graciously and show me graciously Your further will! Amen.”

PDF & EBOOKS der Offenbarungen Gottes… Liebesbriefe von Jesus – Die Trompete Gottes – Das Dritte Testament – Das Buch des wahren Lebens – Jakob Lorber – Gottfried Mayerhofer

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flagge de  Das lebendige Wasser & Anbetung in Geist und Wahrheit

Jesus beschreibt… Das lebendige Wasser & Anbetung in Geist und Wahrheit
(Johannes 4, 7-24)

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 1, Kapitel 26+27
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr und das Weib am Jakobsbrunnen
Des Herrn Worte vom lebendigen Wasser
(Johannes 4,7-16)

Die Bibelstellen sind zum Nachlesen angegeben. Hier wird die vom Herrn offenbarte originale Begebenheit wiedergegeben.

(Ev.Joh.4,7.8)
1. Als Ich noch immer vergeblich auf ein Gefäß aus dem Dörfchen harre, da kommt wie gerufen eine Samariterin aus Sichar mit einem Kruge, sich für den heißen Tag aus dem Jakobsbrunnen, dessen Wasser sehr frisch war, einen köstlichen Labetrunk zu holen. Als sie, auf Mich anfangs gar nicht achtend, ihren Krug voll Wassers aus dem Brunnen an einer Schnur gezogen hatte, da erst rede Ich sie an und sage: „Weib! Mich dürstet es sehr, gib Mir zu trinken aus deinem Kruge!“

(Ev.Joh.4,9)
2. Das Weib macht große Augen, da es an Mir einen Juden erschaut, und sagt nach einer Weile: „Du bist doch auch einer von denen, die mir zur Stadt hinein begegneten und fragten, wo man darinnen Speise zu kaufen bekäme? Das waren stolze Juden; du bist sicher auch ein Jude, wie dich deine Tracht verrät, und ich bin ein samaritisches Weib! Wie verlangst du von mir, daß ich dir Wasser zu trinken gebe?! Gelt, ihr stolzen Juden, in der Not wäre ein armes samaritisches Weib euch auch gut genug, aber sonst habt ihr keine Augen und Ohren mehr für uns! Ja, so ich es vermöchte, mit diesem Kruge Wassers ganz Judäa zu ersäufen, so gäbe ich dir mit großem Vergnügen aus diesem Kruge das verlangte Wasser zu trinken; sonst aber möchte ich dich lieber sterben sehen vor Durst, als dir darreichen auch nur einen Tropfen Wassers aus diesem Kruge!“

(Ev.Joh.4,10)
3. Sage Ich: „Weil du blind bist in deiner Erkenntnis, darum redest du also; wärest du offensehender Erkenntnis und erkenntest die Gabe Gottes und Den, der zu dir spricht und gesagt hat: ,Weib, gib Mir zu trinken!‘, da würdest du niederfallen vor Ihm und Ihn bitten um ein rechtes Wasser, und Er gäbe dir zu trinken lebendiges Wasser! Ich sage es dir, wer Mir aber glaubt, das Ich zu ihm sage, aus dessen Leibe werden Ströme des gleichen lebendigen Wassers fließen, wie solches geschrieben steht im Jesajas 44,3 und im Joel 3,1.“

(Ev.Joh.4,11)
4. Spricht das Weib: „Du scheinst in der Schrift wohl bewandert zu sein! Aber, wie ich es erkenne aus deiner Bitte um einen Trunk Wassers aus meinem Kruge, und wie du ganz sicher kein Gefäß hast, mit dem du dir ein Wasser aus diesem Brunnen schöpfen könntest, und mit der Hand das Wasser nicht erreichen kannst, da der Brunnen tief ist und niemand mit der Hand bis zum Wasser langen kann, so möchte ich wohl deine Kunst wissen, mit der du von irgendwoher es dir verschaffen könntest!? (Oder willst du etwa gar verdeckt mir zu verstehen geben, daß es dich gelüste, eine Sache mit mir zu haben? Jung wohl bin ich noch genug und reizend auch, denn ich zähle noch nicht dreißig Jahre! Solch ein Begehren aber würde von der Seite eines Juden an eine allerverachtetste Samariterin doch ein zu großes Wunder sein, indem euch die Tiere lieber sind als wir samaritische Menschen! Wahrlich, zu dem würdest du mich wohl nie bereden!)“

(Ev.Joh.4,12)
5. „Wer und was bist du denn, daß du also mit mir zu reden dir getraust? – Bist du etwa gar mehr als unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat, aus dem er, seine Kinder und sein Vieh getrunken haben?! Was machst du aus dir? – Sieh, ich bin ein armes Weib; denn wäre ich reich, so käme ich in dieser Hitze nicht selbst, mir einen Labetrunk zu holen. Möchtest du als Jude mich wohl noch elender machen, als ich es ohnehin schon bin?! Siehe an meine Kleider, die kaum hinreichen, meine Scham zu bedecken, und dir wird es doch klar sein, daß ich sehr arm bin! Wie magst du von mir verlangen, daß ich als ein armes, elendes Weib dich sogar noch bitten solle, um dir, einem stolzen Juden, in der Lust dienen zu dürfen?! Pfui, wenn dahin dein Sinn gerichtet wäre! Aber du siehst mir dennoch nicht darnach aus; darum will ich das auch nicht im vollsten Ernste zu dir gesagt haben! Aber da du schon mit mir zu reden begannst, so erkläre dich deutlich, was du mit deinem lebendigen Wasser meinst!“

(Ev.Joh.4,13)
6. Sage Ich: „Ich sagte dir es ja, daß du in deiner Erkenntnis blind bist, und so ist es denn auch wohl begreiflich, daß du Mich nicht verstehen kannst und magst. Sieh, Ich sagte dir auch: Wer Meinem Worte glaubt, aus dessen Lenden werden Ströme des lebendigen Wassers fließen! Siehe, Ich bin schon dreißig Jahre in dieser Welt und habe noch nie ein Weib berührt; wie sollte Ich nun auf einmal dich begehren wollen?! O du blinde Törin! Und so Ich mit dir eine Sache machen würde, so würdest du doch sicher wieder durstig werden und trinken müssen, um dir zu löschen den Durst; so Ich dir aber ein lebendiges Wasser anbot, so ist es ja klar, daß Ich dir damit den Durst des Lebens für ewig stillen wollte! Denn sieh, Mein Wort, Meine Lehre ist solch ein Wasser!“

(Ev.Joh.4,14)
7. „Denn wer das natürliche Wasser dieses, wie auch eines andern Brunnens trinkt, den dürstet es in kurzer Zeit wieder. Wer aber das geistige Wasser (Meine Lehre) trinkt (gläubig in sein Herz aufnimmt), das nur Ich allein geben kann, den dürstet es ewig nimmer wieder; denn das Wasser, das Ich jemandem gebe, wird in ihm zu einem Wasserbrunnen, dessen Wasser ins ewige Leben hinüberquillt.

8. Sieh, du hältst Mich für einen stolzen, hochmütigen Juden, und sieh, Ich bin von ganzer Seele sanftmütig und durch und durch voll der tiefsten Demut. Mein lebendig Wasser aber ist eben diese Demut selbst; wer demnach nicht also demütig wird, wie Ich Selbst es bin, wird am Reiche Gottes, das nun zur Erde herabgekommen ist, keinen Teil haben.

9. Zugleich aber ist das dir angebotene Lebenswasser auch die einzig wahre Erkenntnis Gottes und des ewigen Lebens aus Gott, quillt also aus Gott, dem Leben alles Lebens, in den Menschen als das ewige Leben, wird da zu einem unversiegbar ewig bleibenden Leben, das da in das Leben Gottes zurückquillt und in Gott ein und dasselbe freitätigste Leben bewirkt. Siehe, ein solches Wasser biete Ich dir; wie magst du Mich gar so falsch verstehen?!“

(Ev.Joh.4,15)
10. Spricht das Weib: „So gib mir denn ein solches Wasser, auf daß es mich nimmer dürsten solle und ich nicht mehr nötig hätte, hierher zu kommen den beschwerlichen Weg, um mir ein Wasser aus diesem Brunnen zu schöpfen! Denn sieh, ich wohne am andern Ende der Stadt und habe sonach einen recht weiten Weg bis hierher!“

(Ev.Joh.4,16)
11. Sage Ich: „O Weib, du bist überaus dumm, mit dir ist nichts zu reden, da du von geistigen Dingen keine Ahnung hast! – Gehe aber hin in die Stadt und rufe deinen Mann und komme mit ihm wieder hierher; mit ihm will Ich reden, der wird Mich sicher besser verstehen als du! Oder ist dein Mann auch also beschaffen wie du, daß er sich auch stillen möchte mit dem geistigen Wasser der Demut seines Leibes natürlichen Durst?“

Anbetung Gottes im Geiste und in der Wahrheit (Johannes 4,17-24)

(Ev.Joh.4,17)
1. Das Weib erwidert darauf ganz schnippisch: „Ich habe keinen Mann!“, worauf Ich dann mit einer etwas lächelnden Miene zu ihr sage: „Kurz, gut und richtig, also völlig recht hast du nun geredet.“

(Ev.Joh.4,18)
2. „Denn sieh, Meine Liebe, fünf Männer hast du bereits gehabt, und da deine Natur ihrer Natur nicht entsprach, so wurden sie bald krank und starben; denn über ein Jahr hielt es keiner aus mit dir. In deinem Leibe ist ein arges Gewürm, und wer mit dir zu tun bekommt, der wird von deinem Gewürm bald getötet. Der Mann aber, den du nun hast, ist nicht dein Mann, sondern nur dein Buhlknecht – zu seinem und deinem Verderben! Ja, ja, also hast du vor Mir nun freilich wohl recht geredet.“

(Ev.Joh.4,19)
3. Hier erschrickt das Weib in ihrem Gemüte, will sich jedoch nicht verraten, sagt aber nach einer Weile dennoch: „Herr, ich sehe, daß du ein Prophet bist! Da du so viel weißt, so weißt du vielleicht auch, was mir hülfe!?“

(Ev.Joh.4,20)
4. „Wohl weiß ich’s, daß in derlei nur Gott allein helfen kann; aber wie und wo soll man Ihn darum anbeten? Unsere Väter sagen, auf dem Berge Garizim, allwo schon die ersten Erzväter Gott angebetet haben, müsse man Gott anbeten. Ihr aber saget, zu Jerusalem sei die rechte Stätte, da man Gott anbeten solle! So aber du sichtlich ein Prophet Gottes bist, da sage mir, wo man eigentlich wirksam Gott anbeten soll! Denn sieh, ich bin noch jung, und die Menschen sagen, ich sei ein wunderschönes Weib; es wäre ja doch etwas Entsetzliches, so mich meine Würmer bei lebendigem Leibe auffressen sollten! O ich armes, elendes Weib!“

(Ev.Joh.4,21)
5. Sage Ich: „Weib, Ich kenne wohl deine Armut, deine Not und deinen schlechten Leib; aber Ich kenne auch dein Herz, das gerade nicht das beste, aber auch nicht schlecht zu nennen ist, und sieh, das ist der Grund, daß Ich nun mit dir rede. Wo aber das Herz nur einigermaßen gut ist, da ist auch noch jegliche Hilfe möglich! – Aber da bist du ganz irrig daran, so du zweifelst, wo man Gott würdig und wirksam anbeten solle!

6. Sieh, Ich sage es dir, glaube es Mir: es kommt die Zeit, und sie ist schon da, daß ihr weder auf dem Berge noch zu Jerusalem den Vater anbeten werdet!“

7. Hier erschrickt das Weib und sagt: „Weh mir, wehe dem ganzen Volke! Was wird dann aus uns werden?! Also müssen wir so wie die Juden gräßlich gesündigt haben?! Aber warum sandte uns denn Jehova diesmal keinen Propheten, der uns ermahnt hätte? Du bist nun freilich zu uns gekommen als ein wahrer Prophet; aber was nützt uns nun das, so du mir sagst: Gott werde man in der Zukunft weder auf dem Berge noch zu Jerusalem anbeten? Will das nicht soviel heißen – was ich aus deinem auf einmal sehr bedenklich ernst gewordenen Gesichte las – als: Gott werde Sein altes Volk ganz verlassen und Seine Wohnstätte bei einem andern Volke nehmen? Wo des Orts auf der Erde wird das doch sein? O sage es mir, auf daß ich dann hinziehe und dort als eine rechte Büßerin Gott den Vater anbete, daß Er helfe mir Elenden und nicht ganz verlasse mein Volk!“

8. Sage darauf Ich: „Höre Mich recht und verstehe, was Ich dir sage! – Was zweifelst und bebst du denn? Meinst du denn, Gott ist auch so ungetreu in der Haltung Seiner Verheißungen wie die Menschen gegeneinander?!“

(Ev.Joh.4,22)
9. „Ihr besteiget wohl den Berg und betet daselbst, aber ihr wisset es nicht, was ihr da betet, und wen ihr anbetet. Desgleichen ist es auch bei denen, die zu Jerusalem anbeten; sie laufen wohl in den Tempel und machen da ein gräßliches Geplärre, aber sie wissen es auch nicht, was sie tun und was sie anbeten!

10. Aber dennoch, wie Gott durch den Mund der Propheten geredet hat, kommt das Heil nicht von euch, sondern von den Juden! Lies nur den dritten Vers im zweiten Kapitel des Propheten Jesajas, und du wirst es finden!“

11. Sagt das Weib: „Jawohl, ich weiß es wohl, daß es dort steht also, daß das Gesetz von Zion ausgeht, dieweil es auch dort verwahrt ist in der Lade; aber wie sagst du dann: ,Weder auf dem Berge noch zu Jerusalem‘?!“

(Ev.Joh.4,23)
12. Sage Ich: „Du hast Mich noch immer nicht verstanden. Sieh, Gott der Vater von Ewigkeit ist ja weder ein Berg, noch ein Tempel, noch die Lade, und ebenalso weder auf dem Berge, noch im Tempel und ebensowenig in der Lade zu Hause! Darum sagte Ich dir: Es kommt die Zeit und sie ist nun schon da vor deinen Augen, in der die rechten Anbeter (wie du sie hier unter den Bäumen in großer Anzahl ruhen siehst und dir schon einige in der Stadt begegneten, Speise zu kaufen) Gott den Vater im Geiste und in der Wahrheit anbeten werden; denn also will es von nun an der Vater Selbst, daß Ihn die Menschen also anbeten sollen!“

(Ev.Joh.4,24)
13. „Denn siehe, Gott ist ein Geist, und die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geiste und in der Wahrheit anbeten!

14. Und sieh, dazu braucht es weder einen Berg noch irgend einen Tempel, sondern lediglich ein möglichst reines, liebevolles, demütiges Herz! Ist das Herz das, was es sein soll, nämlich ein Gefäß der Liebe zu Gott, ein Gefäß voll Sanftmut und Demut, dann ist volle Wahrheit in solch einem Herzen; wo aber Wahrheit ist, da ist Licht und Freiheit, denn das Licht der Wahrheit macht jegliches Herz frei. Ist aber das Herz frei, so ist auch frei der ganze Mensch.

15. Wer demnach mit solch einem Herzen Gott liebt, der ist ein rechter Anbeter Gottes des Vaters, und der Vater wird sein Gebet stets erhören und wird nicht sehen auf den Ort, an dem nichts gelegen ist, ob Berg oder Jerusalem, da die Erde überall gleich Gottes ist, sondern allein auf das Herz jegliches Menschen! Ich meine, daß du Mich nun wohl verstanden hast.“

flagge en  The Living Waters & Worship in Spirit and Truth

   

Jesus describes… The Living Waters & Worship in Spirit and Truth
John 4:7-24

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 1, Chapter 26 to 27
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The Lord and the woman at Jacob’s well
The Lord’s Word about the living Waters
(John 4:7-16)

The biblical passages are given for your reference. Here the original story revealed by the Lord is portrayed.

(John 4,7-8.)
26,1. While I am still waiting in vain for a vessel from the little village, a Samaritan woman from Sychar comes with a vessel just at the right moment on this hot day to draw a delicious, refreshing drink from Jacob’s well. Only after she has drawn up on a cord the vessel filled with water, without taking any notice of Me, I address her saying:, ‘Woman, I am very thirsty, let Me have a drink from your water jar.’

(John 4,9.)
26,2. The woman, seeing that I am Jew, is quite astonished and says after a while: ‘Are you not one of those whom I met as they were entering the city and asking where one could buy food? They were proud Jews. Judging by your clothing, you must be a Jew too, and I am a Samaritan woman. How is it that you ask me for a drink of water? Yes, yes, you proud Jews, when help is needed, even a Samaritan woman is good enough for you, but otherwise you no longer pay any attention to us. If I were able to drown the whole of Judaea with this vessel of water, I would be only too pleased to let you drink the desired water from this jar. But otherwise I would rather watch you die of thirst than offer you even a drop of water from it.

(John 4,10.)
26,3. I say: ‘You speak like that because you are blind in your perception. If you were seeing and recognized the gift of God and who the one is who is speaking to you and has said: ‘woman, let Me have a drink’, then you would ask Him on your knees for true water, and he would give you a drink of living water. I tell you: whosoever believes what I say to him, from his body will be flowing streams of the same living water as is written in Isaiah 44:3 and Joel 3:1.’

(John 4,11.)
26,4. Says the woman: ‘You seem to be well versed in the Scripture. But as I recognize from your request for a drink of water from my jar that you have certainly no vessel to draw water from this deep well, where no one could reach the water with his hand, I would like to know how you could manage to procure it from somewhere? Or do you wish to let me know in a veiled way that you desire to have an affair with me? I am still young and attractive enough being not yet 30 years of age. But such a proposition on the part of a Jew to a most despised Samaritan woman would be much too surprising since you prefer animals to us Samaritan people. There is not a chance that I could be persuaded to do this.’

(John 4,12.)
26,5. Who and what are you that you dare speak to me like this? Are you maybe more than our ancestor Jacob, who gave us this well and drank form it himself, and so did his children and his cattle? What are you pretending to be? Look, I am a poor woman, for if I were rich I would not come myself in this heat to get a refreshing drink. Do you, as a Jew, want to make me even more miserable than I already am? Look at my clothes, which are hardly sufficient to cover my nakedness, and it will be clear to you that I am very poor. How can you demand of me, a poor, miserable woman, to even ask you, a proud Jew, to be allowed to serve you in lust? Shame on you, if you are thinking of this. But actually you do not look as if you were like that and, therefore, I do not really mean what I just said to you, but since you did start to talk to me, tell me in plain language what you mean by your living water.’

(John 4,13.)
26,6. Say I: ‘I already told you that you are blind in your perception, and so it is understandable that you cannot and will not grasp the meaning of My words. See, I also told you: whosoever believes in My words, from his loins streams of living water will be flowing. See, I have already been in this world for 30 years and have never yet touched a woman, why should I now suddenly desire you? Oh you blind, foolish woman, And even if I wanted this with you, you would surely get thirsty again and need a drink to quench your thirst. If I offered you a living water, it is obvious that with this I wanted to quench your life’s thirst forever. For, see, My Word, My teaching is such a water.

(John 4,14.)
26,7. For whoever drinks the natural water of this or any other will soon be thirsty again. But the one who drinks (accepts with faith into his heart) the spiritual water (My teaching), which only I can give, will not ever be thirsty again, for the water I give to anyone becomes an inner spring for him welling up into everlasting life.

26,8. You take Me to be a proud, arrogant Jew, but see I am meek with all My soul and full of the deepest humility. Thus, who does not become as humble as I am will not participate in the Kingdom of God which has now descended to the Earth.

26,9. At the same time the living water offered to you is the sole true cognition of God and eternal life out of God, thus welling from God, the life of all life, into man as eternal life where it becomes an inexhaustible, ever-present life, flowing back into God’s life and producing in God one and the same freely active life. See, such water is what I am offering you. How could you misunderstand Me so much?’

(John 4,15.)
26,10. Says the woman: ‘Then give me that water, so that I may never be thirsty and need no longer go to all the trouble to come here to draw water from this well. For I live at the other end of the city and have to walk quite a distance to come here.’

(John 4,16.)
26,11. I say: ‘O woman, you do not understand. There is no point in talking to you since you are quite ignorant of spiritual things. Go back to the city, call your husband and return to Me with him. I will speak to him, he will surely understand Me better than you do. Or is your husband also like you that he would like to quench his natural physical thirst with the spiritual water of humility?’

About true worship of God in spirit and in truth (John 4:17-24)

(John 4,17.)
27,1. The woman replies to that quite snappy: ‘I have no husband’, whereupon I say to her with a smile: ‘That was brief, good and correct. Now you have really spoken the truth.

(John 4,18.)
27,2. For see, My dear (woman), you have already had 5 husbands and, since your nature was not in accord with theirs, they soon fell ill and died, for not one could last more than a year with you. You have bad vermin in your body, and your vermin soon kills anyone who sleeps with you. The man you have now is not your husband, but only your lover towards his and your ruin. Yes, yes, you have really told Me the truth.’

(John 4,19.)
27,3. Here the woman is startled, but does not want to commit herself and says after a while: ‘Sir, I see that you are a prophet. Since you know so much, you may also know what could help me?

(John 4,20.)
27,4. I am aware that in such things God alone can help, but how and where should He be worshipped? Our fathers say that God must be worshipped on mount Gerizim where already the first patriarchs worshipped Him. But you say that Jerusalem is the right place where God should be worshipped. Since you are obviously a prophet of God, tell me where one should really worship God effectively. For look, I am still young and people say that I am very beautiful. It would be terrible if my vermin were to consume me while I am still alive. Oh what a poor, miserable woman I am.’

(John 4,21.)
27,5. I say: ‘Woman, I know your poverty, your misery and your sick body, and I know also your heart which is not really the best, but also not too bad. See, that is the reason why I am now speaking to you. Where the heart is still reasonably good, there is every possibility of help. But you are quite wrong in that you are in doubt as to where God should be worshipped worthily and effectively.

27,6. Believe Me when I tell you: the time is coming and it is already here when you will worship the Father neither on the mountain nor in Jerusalem.’

27,7. Here the woman is alarmed and says: ‘Woe upon me, woe upon the whole nation! What will then become of us? Then we must have sinned terribly, just like the Jews? But why did Jehovah not send us a prophet this time who would have warned us? Although you have come to us as a true prophet, what is the use now if you say: In future God will be worshipped neither on the mountain nor in Jerusalem? Does not that mean as much as – which I could read from your suddenly very serious face – God will forsake His people completely and take residence with another nation? Where on Earth may this be? Oh do tell me, so that I may go there to worship God the Father as a true penitent, asking Him to help me, a wretched woman, and not to forsake my people completely.’

27,8. To that I reply: ‘Now listen to Me carefully, so that you may understand what I am saying. Why are you full of doubt and fear? Do you think God is as faithless concerning the keeping of His promises as men are toward each other?

(John 4,22.)
27,9. You do climb the mountain there to worship, but do not know what or whom you worship. The same applies to those who worship in Jerusalem. They do run into the temple and they are wailing there horribly but they do not know either what they are doing or what they are worshipping.

27,10. Nevertheless, as God has pronounced through the mouth of the prophets, salvation does not come from you, but from the Jews. Just read the third verse in the second chapter of the prophet Isaiah, and you will find it.’

27,11. Says the woman: ‘Yes, I do know that there it is written that the law goes forth from Zion, since it is also kept there in the Ark of the Covenant. But why do you say then: ‘neither on the mountain nor in Jerusalem?’

(John 4,23.)
27,12. I say: ‘You still have not understood Me. See, God the Father from eternity is neither a mountain nor a temple nor the Ark of the Covenant and thus does not dwell on the mountain or in the temple or in the Ark of the Covenant. Therefore I told you: The time is approaching, and indeed is already here before your eyes, when the true worshippers (as you can see them here resting under the trees in great numbers, some of whom you already met in the city on their way to buy food) will worship God the Father in spirit and in truth, for from now on the Father wants to be worshipped by men in this way.’

(John 4,24.)
27,13. ‘For see, God is a spirit and those who worship Him just worship in spirit and in truth.

27,14. And for that neither a mountain nor any temple is needed, but only a loving, humble and as pure as possible heart. If the heart is what it is meant to be, namely a vessel for the love of God, a vessel full of meekness and humility, then such a heart holds the full truth. And where there is truth, there is light and freedom, for the light of truth liberates every heart. Once the heart is free, the whole person is free too.

27,15. Therefore, he who loves God with such a heart is a true worshipper of God the Father, and the Father will always grant his prayer. He will only look at a man’s heart and take no notice of the place of worship which is quite unimportant, be it the mountain or Jerusalem, for the Earth belongs to God everywhere. I think you should have understood Me now.’

Jesus lehrt über Sein Fleisch und Blut & Das Brot des Lebens – Jesus teaches about His Flesh and Blood & The Bread of Life

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flagge de  Jesus lehrt über Sein Fleisch und Blut & Das Brot des Lebens

Jesus lehrt über Sein Fleisch und Blut & Das Brot des Lebens
Johannes 6, 30-70

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 6, Kapitel 43-46
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 43 – Das Brot des Lebens (Joh. 6,22-35)

1. Des andern Tages aber, als wir nach dem Morgenmahle ins Freie hinausgingen, um uns da umzusehen, was es da gäbe, da trafen wir am Ufer eine grosse Menge Volkes, das uns von Tiberias noch in der Nacht mit grossen Beschwerden nachgefahren war. Es war aber das eben dasselbe Volk, das gestern abend jenseits des Meeres am Ufer stand und wohl sah, dass die Jünger ohne Mich allein übers Meer hinwegfuhren. Und diese Menschen sahen nun auch, dass ausser ihren wohl kennbaren Schiffen kein anderes Schiff da war als allein das, in welchem sie die Jünger allein wegfahren sahen, wie auch, dass Ich durchaus nicht mit ihnen bei der Abfahrt in das Schiff getreten war, sondern dass ganz allein nur Meine Jünger weggefahren waren. (Joh.6,22)

2. Als wir aber also da am Ufer umhergingen, da kamen noch andere Schiffe an, die erst frühmorgens von Tiberias abgefahren waren. Sie fuhren aber zuerst noch an die Stelle hin, stiegen aus und besuchten noch die Stätte, wo sie durch Meine Danksagung das Brot gegessen hatten, um sich zu überzeugen, ob Ich etwa doch noch da wäre. (Joh.6,23) Da sie aber weder Mich noch die Jünger allda fanden, so eilten sie schnell zurück zu den Schiffen, die ihrer harrten, und fuhren bei gutem Winde nach Kapernaum; denn sie wussten es, dass die Jünger nach Kapernaum gefahren waren. Als sie gen Mittag hin in Kapernaum ankamen, so suchten sie sogleich die Jünger und vor allem Mich, ob Ich wohl allda wäre. (Joh.6,24)

3. Und als sie Mich nach längerem Suchen fanden, und zwar in einer Schule zu Kapernaum, wie davon noch später eine Erwähnung gemacht wird, und nun offenbar sahen, dass Ich von Tiberias nach Kapernaum auch offenbar übers Meer habe kommen müssen, da Ich auf dem weiten Umwege zu Lande über die vielen Berge und Gräben wohl gut ein paar Tage dazu benötigt hätte, bis Ich nach Kapernaum käme, da fragten sie (die Nachgereisten) Mich und sagten: „O Rabbi (Meister), wie bist du denn übers Meer gekommen?“ (Joh.6,25)

4. Ich aber gab schnell den Jüngern einen Wink, dass sie dieses niemandem sagten, da Ich es Mir vornahm, diesen Königshelden eine Lehre zu geben, die ganz geeignet sein werde, die Spreu von dem reinen Weizen zu fegen.

5. Und Ich sagte darum zu den Fragenden: „Wahrlich, wahrlich, Ich sage es euch: Ihr suchet Mich nicht darum, weil ihr die vielen Zeichen, die Ich gewirket habe, gesehen habt, sondern nur darum, weil ihr als Hungrige auf dem Berge das Brot gegessen habt und davon recht satt geworden seid! (Joh.6,26) Ihr habt Mich deshalb aus Dank auch einen grossen Propheten genannt und wolltet Mich endlich gar zu eurem Könige machen, dieweil ihr bei euch dachtet: ,Siehe da, der hat Macht genug wider unsere Feinde, derentwegen wir zuallermeist arbeiten müssen, und dazu kann er uns stets also Brot verschaffen, und wir haben dann nicht mehr nötig zu arbeiten!‘

6. Ich aber sage es euch: Die Speise, die wirket nicht zum geistigen Leben der Seele, sondern nur zum vergänglichen Leben des Fleischleibes. Ich – als nun auch des Menschen Sohn aber will und werde euch eine andere Speise zeigen und geben, die da bleibet und wirket für ewig in der Seele. Denn dazu hat der Vater im Himmel Mich gesiegelt und bestimmt. (Joh.6,27) Und diese Speise besteht darin, das ihr wahrhaft Gottes Willen und dadurch auch Gottes Werke verrichtet.“

7. Da sagten die Frager zu Mir: „So sage uns denn, was wir tun sollen, dass wir nach deinem Worte Gottes Werke wirken! (Joh.6,28) Wir sind nur Menschen und keine Propheten und können nur nach dem Gesetze Mosis leben.“

8. Sagte Ich: „Ja, so ihr das Gesetz Mosis hieltet, so hättet ihr Mich schon lange erkannt! Aber ihr haltet aus Furcht vor den weltlichen Strafen mit geheimem Grimm die Satzungen der Welt und erkennet Mich darum nicht, trotz dem, dass Ich solche Zeichen vor euren Augen gewirkt habe, die noch nie ein Mensch vor Mir gewirkt hat.

9. Ich will euch aber nun sagen, was von jetzt an Gottes Werk ist. Das ist von jetzt an Gottes Werk, das von euch dadurch gewirkt werden kann, dass ihr an Mich als an Den glaubet, den Gott durch die Propheten verheissen und nun zu euch in diese Welt gesandt hat!“ (Joh.6,29)

10. Da machten sie alle grosse und verblüffte Augen und sagten: „Was wirkest denn hernach du noch für Zeichen über die von uns gesehenen? Sage und zeige sie uns, auf dass wir sie auch sehen und dir dann glauben das, was du von dir aussagest! Also, welche andern Zeichen wirkest du noch? (Joh.6,30) Bis jetzt wissen wir nur, dass du allerlei Kranke geheilt hast, und dass du uns wahrlich wunderbarerweise mit viel Brot aus den wenigen Broten auf dem Berge ganz satt gespeiset hast. Allein, ähnliche und mitunter sogar grössere Zeichen haben auch, von Moses an, andere Propheten gewirkt. Haben nicht unsere Väter in der Wüste Manna gegessen, wie es geschrieben steht: ,Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen.‘?!“ (Joh.6,31)

11. Darauf sagte Ich zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich! Moses hat euch nicht Brot vom wahren, sondern nur vom sichtbaren, irdischen Himmel aus der Luft gegeben (Joh.6,32); nur Mein Vater im wahren, geistigen Himmel gibt euch nun durch Mich das wahre Brot vom Himmel! Denn dies ist das wahre Brot vom Himmel in Mir, das der Welt das Leben gibt!“ (Joh.6,33)

12. Sie aber verstanden nicht, dass Ich unter dem wahren Brote, das der Seele das ewige Leben gibt, nur Mein Wort und Meine Lehre, die aus der ewig lebendigsten Liebe und Weisheit Gottes hervorgeht und dadurch selbst Leben und Weisheit ist und der Seele das wahre Leben gibt, verstanden und gemeint habe.

13. Darum sie, weil sie darunter nur ein Brot, das sie am Berge gegessen hatten, verstanden, denn auch sagten: „Herr und Meister, so gib uns allewege solches Brot zu essen, und wir verlangen nichts Weiteres!“ (Joh.6,34)

14. Darauf sagte Ich: „Was redet ihr, und was verlanget ihr? Habt ihr denn nicht verstanden, was Ich sagte? Ich Selbst bin das wahre Brot des Lebens! Wer zu Mir kommt, den wird es nicht hungern, und wer an Mich glaubt, den wird es nimmerdar dürsten!“ (Joh.6,35)

15. Da sagten sie: „Herr, sind wir nun doch bei dir! Und da wir seit heute morgen nichts zu uns genommen haben, so fängt es uns an dennoch zu hungern und auch zu dürsten, obwohl wir glauben, dass du ein grosser Prophet bist, vielleicht grösser denn Moses, von dem man nicht einmal mehr mit grosser Bestimmtheit sagen kann, dass er wahrhaft einmal da war. Moses haben wir nie gesehen; dich haben wir gesehen und sehen dich noch, und so bist du uns auch offenbar mehr denn Moses und alle alten Propheten. Aber dennoch sind wir nun schon recht hungrig und durstig. Wie ist denn hernach dein Wort zu deuten?“

16. Sagte Ich geheim zu Johannes: „Siehst du, was Ich dir gestern geheim am Berge sagte, war es nicht wahr?! Diese Menschen sind noch ganz auf der Stufe der Tiere, und Ich rede darum also verdeckt, auf dass sie ganz unsinnig werden und sodann sich entfernen von Mir; denn ihre Zeit ist noch lange nicht da.“

Kapitel 44 – Des Herrn Mission auf Erden. Das Fleisch und das Blut des Herrn (Joh. 6, 36-58)

1. Hierauf wandte Ich Mich wieder zu den Menschen und sagte: „Aber was redet ihr?! Habe Ich denn je gesagt, dass ihr Mich nicht gesehen habt?! Ich Selbst weiss, sage und sagte es euch, dass ihr Mich und Meine Zeichen gesehen habt, und dennoch glaubet ihr nicht (Joh.6,36), dass alles und jedes, was Mein Vater im Himmel Mir gibt, zu Mir kommt, und dass Ich den, der zu Mir kommt, sicher nicht hinausstossen werde. (Joh.6,37)

2. Merket es denn, was Ich euch sage: Ich bin nicht gleich euch von dieser Welt, sondern Ich bin vom Himmel herab gekommen, – aber nicht darum, dass Ich gleich euch täte Meinen eigenen Willen, sondern nur den Willen Dessen, der Mich hierher in diese Welt gesandt hat.“ (Joh.6,38)

3. Da fragten sie und sagten: „Was ist denn hernach der Wille dessen, der dich vom Himmel aus zu uns in diese Welt gesandt hat?“

4. Sagte Ich: „Für taube Ohren ist schwer predigen und für die Blinden schwer schreiben. Das aber ist der Wille des Vaters, der Mich gesandt hat: dass Ich nichts verliere von allem, was Er Mir gegeben hat, sondern dass Ich alles wiederbringe und zum Leben auferwecke am Jüngsten Tage.“ (Joh.6,39)

5. Da sagten etliche: „Der Mensch redet sonderbar; uns deucht es, dass er verwirrt ist.“

6. Andere aber sagten: „Rede klar und erkläre dich deutlich! Was ist da mit dem Jüngsten Tage?“

7. Sagte Ich: „Wenn ihr Mich erkennen und an Mich glauben werdet, dann wird ein jüngster, wahrer Tag in eurer Seele werden, an dem Ich euch durch die Macht der Wahrheit Meiner Lehre auferwecken werde. So ihr aber an Mich nicht glaubet und Mich nicht erkennet, so wird in eurer Seele wohl schwerlich je ein jüngster Tag werden.“

8. Sagten abermals die Menschen: „So sage uns denn klar, was da ist der Wille des Vaters!“

9. Sagte Ich: „So höret denn! Das ist der Wille des Vaters, der Mich gesandt hat, dass der, welcher den Sohn sieht, an Ihn glaubt und Ihn erkennt als den wahren Messias der Welt, das ewige Leben habe, – und Ich werde ihn auferwecken am jüngsten Tage! (Joh.6,40) Was der jüngste Tag aber ist, das habe Ich euch schon gezeigt.“

10. Auf das fingen die Juden an, besonders darob zu murren, dass Ich gesagt hatte: ,Ich bin das Brot des Lebens, das vom Himmel gekommen ist.‘ (Joh.6,41)

11. Und sie sagten: „Ist dieser etwa nicht der Zimmermann Jesus, des Zimmermanns Joseph Sohn?! Wir kennen doch ihn, den Vater und die Mutter nur zu gut! Wie kann dieser hernach sagen, dass er vom Himmel gekommen sei?! (Joh.6,42) Sein Verstand und seine sonstigen seltenen Eigenschaften können ihm allerdings vom Himmel aus gegeben sein, da ohne einen göttlichen Anhauch kein grosser und berühmter Mann noch jemals irgendwo existiert hat; aber er selbst für seine Person kann vor uns doch nicht festweg behaupten, dass er sogar als ein wahrstes Nährbrot zum ewigen Leben vom Himmel herab zu uns gekommen sei!“

12. Sagte Ich: „O murret nicht untereinander! (Joh.6,43) Ich sage es euch noch einmal: Es kann niemand zu Mir kommen (Mich erkennen), es sei denn, dass ihn ziehe der Vater (die Liebe aus Gott und zu Gott), der Mich gesandt hat, und nur Ich (Mein Wort und Meine Lehre) werde ihn auferwecken am jüngsten Tage! (Joh.6,44)

13. Es steht aber sogar geschrieben in den Propheten: ,In jener Zeit aber, die da kommen wird – und nun da ist –, werden sie alle von Gott gelehret sein!‘ Und Ich sage es euch nun eben darum: Wer es nun lernet vom Vater (Gottes Liebe), der kommt zu Mir (der auch wird Mich wohl erkennen). (Joh.6,45)

14. Ich sage euch aber das nun nicht etwa unter der Voraussetzung, als habe von euch jemand je den Vater gesehen, – sondern eben allein Ich, der Ich vom Vater ausgegangen bin, habe den Vater gesehen zu aller Zeit. (Joh.6,46) Darum sage Ich euch trotz eures Murrens: Wahrlich, wahrlich, wer an Mich glaubt, der hat schon in sich das ewige Leben (also Meine volle Erweckung am jüngsten Tage)! (Joh.6,47) Und Ich Selbst bin vollwahr das Brot des Lebens! (Joh.6,48)

15. Eure Väter haben wohl Manna in der Wüste (sinnliches Fleischleben) gegessen, aber sie sind gestorben, ihrer gar viele auch in ihren Seelen. (Joh.6,49) Dies Brot aber, das Ich in Mir Selbst vorstelle, und das wahrhaft vom Himmel alles Seins und Lebens gekommen ist, wirket, dass jeder, der davon isset (die Lehre gläubig annimmt und danach tut), nimmerdar sterbe. (Joh.6,50)

16. Wahrlich! Ich bin als das lebendige Brot vom Himmel gekommen! Wer von diesem Brote essen (die Lehre werktätig annehmen) wird, der wird fortan leben in Ewigkeit! Und sehet, das Brot, das Ich geben werde, ist Mein Fleisch, das Ich geben werde für das Menschenleben dieser Welt!“ (Joh.6,51) (Darunter ist zu verstehen die äussere, materielle Umhülsung Meines Wortes, innerhalb dessen sich das lebendige, geistige Wort befindet wie der lebendige Keim in seiner toten Umhülsung.)

17. Das war nun für die von einem geistigen Sinne nicht den geringsten Begriff habenden Juden zu viel, und sie fingen an, förmlich zu zanken unter sich.

18. Ein Teil sagte: „Lassen wir ihn doch reden, und am Ende werden wir schon sehen, was da noch alles herauskommen wird!“

19. Die weniger Gemässigten aber sagten: „Ei was, das sieht und merkt man nun ja auf den ersten Blick, dass der Mensch von Sinnen ist! Früher war er doch noch ein Brot aus den Himmeln, das wir essen sollen, um das ewige Leben zu erlangen; jetzt verlangt er gar, dass man sein Fleisch essen solle! Narrheit! Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? (Joh.6,52) Und wie viele würden sich an seinem Fleische wohl ins ewige Leben hinein sättigen können?! Wenn das die Bedingung zur Erlangung des ewigen Seelenlebens ist, da werden blutwenige dasselbe erlangen!“

20. Sagte Ich: „Ihr möget streiten und zanken, wie ihr wollet, und es ist dennoch also, wie Ich es euch gesagt habe. Und Ich sage euch nun noch bei weitem mehreres: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken Sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch!“ (Joh.6,53) (Was das Fleisch bedeutet, ist bereits gezeigt worden; das Blut als das eigentlich physische Lebensfluidum, das dem Leibe das Leben gibt, ihn erhält, ernährt und ihm den fortpflanzenden Lebenskeim gibt, ist das eigentliche, innere Lebensgeistige im äusseren Buchstabenworte.)

21. Jetzt war es bei einigen Juden noch mehr aus.

22. Einige fingen ordentlich an zu lachen, die Gemässigteren aber sagten: „So lasset ihn doch ausreden! Wer weiss, was da am Ende noch alles herauskommen wird! Wir wissen es ja, dass er sonst oft gar recht weise geredet hat.“ Und sie wandten sich an Mich und sagten: „Lieber Meister, wir ersuchen dich, dass du vernünftig redest!“

23. Sagte Ich: „Wie kann Ich das wohl?! Ich rede nun als das, als was ihr Mich erkanntet am Berge; Ich rede denn vor euch als ein grosser Prophet! Zeiget Mir aber einen Propheten, der je auf eine andere Weise zum Volke geredet hätte! Und Ich sage euch darum noch einmal: Wer Mein Fleisch isset und trinkt Mein Blut, der hat das ewige Leben, und Ich werde ihn auferwecken am jüngsten Tage. (Joh.6,54) Denn Mein Fleisch ist die rechte Speise, und Mein Blut ist der vollrechte, belebende Trank. (Joh.6,55)

24. Noch sage Ich euch zu dem allem hinzu: Wer da Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, der bleibt in Mir und Ich in ihm. (Joh.6,56) Wie Mich aber wahrhaft gesandt hat der ewig lebendige Vater und Ich derzeit hier lebe um des Vaters willen, desgleichen wird also auch derjenige, der Mich isst, leben um Meinetwillen. (Joh.6,57) Und eben dies ist dasjenige Brot, das vom Himmel, wie schon früher gesagt, gekommen ist, das nicht die Eigenschaft hat wie das Manna in der Wüste, das eure Väter gegessen haben und gestorben sind, wie Ich schon früher gezeigt habe, sondern wer dieses Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit.“ (Joh.6,58)

Kapitel 45 – Urteile des Volkes über die Rede des Herrn (Joh. 6, 59-64)

1. Da Ich solches geredet in einer Schule zu Kapernaum (Joh.6,59), so waren natürlich nebst Meinen nun vielen Jüngern und nebst der grossen Menge Mir von Jerusalem gefolgten Volkes auch noch eine Menge Juden zugegen, und so machte diese auch von Meinen ersten Jüngern nicht verstandene Lehre vieles und wunderliches Aufsehen und gab zu vielen Disputationen Anlass.

2. Einige sagten: „Er kann da seines Leibes Fleisch und Blut nicht gemeint haben.“

3. Andere wieder sagten: „Ja, was anderes sollen wir denn darunter verstehen? Wenn er ein Weiser ist und das Volk belehren will – in einer öffentlichen Schule auch noch dazu –, so rede er zu den Menschen also, dass sie ihn verstehen können; denn wir Menschen sind nun einmal Menschen und keine Geister, und ein rechter Weiser muss das wohl wissen und klar einsehen, mit welchen Zuhörern er zu tun hat. Aber das war ja eine derart unsinnig harte Lehre, die wahrlich kein menschlich vernünftiger Mann anhören kann! (Joh.6,60) Uns hat es nur gewundert, wie ihn viele so lange haben anhören können. Hätte er diese Lehre in der indischen Zunge vorgetragen, so hätten wir den gleichen Nutzen davon gehabt!“

4. Sagten wieder die Gemässigteren: „Das ist vorderhand wohl wahr, aber wir sind denn doch der Meinung, dass dahinter ganz etwas anderes steckt, und dass er vielleicht nur geflissentlich also geredet hat, um unsere Seelen in ein regeres und tieferes Denken zu nötigen, – und so wir ihn um eine nähere Aufklärung dessen bäten, vielleicht gäbe er sie uns?!“

5. Sagten die andern: „Haben wir das etwa nicht getan?! Als er uns näher hätte erklären sollen, wie er denn, als ein wahres Brot vom Himmel herkommend, zu verstehen sei, da kam er dann gar auf sein eigenes Fleisch und Blut, das man essen und trinken solle, um das ewige Leben zu bekommen! Das sind entweder geflissentlich so artig gegebene Rätsellehren, die kein Mensch je verstehen soll, oder der sonst gute Mensch hat sich mit uns auch einmal einen Scherz erlaubt. Sei ihm nun aber, wie ihm wolle, so kann eines wie das andere für uns keinen Wert haben! Wer aber so gesunder Vernunft ist wie wir, der folge uns und gehe seine Wege!“

6. Darauf gingen viele aus der Schule, und es blieben nur noch die vielen Jünger, wie natürlich auch die zwölf erwählten Apostel; denn diese harrten noch auf eine nähere Erklärung. Aber unter sich murrten auch diese und sagten: „Es ist doch sonderbar mit Ihm! Heute hätte Er mit einer klaren und der Menschenvernunft angemessenen Lehre Tausende zu festen Anhängern Seiner Lehre machen können; so aber hat Er Sich auf langehin geschadet! Denn wer wird Ihn von nun an noch länger anhören und ertragen können?!“

7. Auch die Judgriechen sagten unter sich: „Das ist ein gewaltiger Sprung und Unterschied zwischen den Lehren in Bethania und nun dieser hier! Die Juden, die nun fortgegangen sind, haben die Sache, wie sie nun steht, ganz richtig beurteilt. Aber vielleicht wird Er Sich später einmal darüber doch noch klarer ausdrücken, – und jetzt sind die alle weg, die Ihn am Berge zu einem Könige haben machen wollen, und so wird Ihn jetzt weniger mehr etwas behindern, mit uns ein offenes Wort zu reden.“

8. Da Ich aber das bei Mir wohl merkte, dass sich darob auch viele Jünger ärgerten und untereinander murrten, so sagte Ich zu ihnen: „Wie mag denn euch das ärgern?! (Joh.6,61) Sagte Ich denn nicht zu einem Meiner Jünger, dass diese Menschen noch lange nicht reif sind zur inneren Aufnahme des Reiches Gottes?! Ich aber habe nun allen einen guten Stoss versetzt, der sie nun viel beschäftigen und sie reifer machen wird für die Folge. Denn Ich muss Mir die Menschen ja erst zurichten, damit sie in der Folge die tieferen Geheimnisse des Reiches Gottes desto leichter sollen zu fassen imstande sein. Ich frage euch nun nur, was ihr denn dann dazu sagen werdet, so ihr Mich als den nun vor euch seienden Menschensohn wieder dahin auffahren sehen werdet, wo Er von Ewigkeit zuvor war?“ (Joh.6,62)

9. Sagten die Jünger: „Ja, ja, das kann alles sein und wird auch sicher sein; denn dafür sprechen Deine zu wunderbaren Zeichen. Aber dass man zur Gewinnung des ewigen Lebens, Herr und Meister, Dein Fleisch essen und Dein Blut trinken soll, das ist doch selbstverständlich ein Etwas, das nach der Art Deines Vortrages rein unausführbar ist! Uns allen liegt sicher sehr viel daran, dem Tode zu entgehen – und wenn es sich nur allein um das sofortige Seelenleben handelt, weil der Leib ohnehin Erde und Staub ist, der schwerlich je wieder belebt wird –; aber wenn solches nur auf Unkosten Deines Leibesfleisches und -blutes möglich ist, das ohnehin nur für sehr wenige hinreichen würde, so verzichten wir auch auf das ewige Leben der Seele und wollen so als ehrliche Menschen unser Leben für ewig auf dieser Erde beschliessen. Verstehst Du aber etwas anderes darunter, so würdest Du wahrlich wohl daran tun, so Du uns darüber ein näheres Lichtlein gäbest. Wenn Du jüngst einmal gar wieder dahin auffahren wirst, von wo Du nach Deiner Aussage gekommen bist, wo und wie wird man denn dann Dein Fleisch und Blut haben können? Also, mit dieser heutigen Lehre ist es ohne eine nähere Beleuchtung offenbar vollkommen nichts!“

10. Sagte Ich: „Habe Ich denn nicht gesagt, dass für die Tauben schwer zu predigen und für die Blinden schwer zu schreiben ist?! Ist es denn nicht nur der Geist, der lebendig macht, während das Fleisch nichts nütze ist?! Die Worte aber, die Ich zu euch geredet habe, sind Geist und Leben und nicht ein irdisch Fleisch und Blut. (Joh.6,63)

11. Aber Ich sage es euch nun auch ganz offen, dass es mehrere unter euch gibt, die entweder keinen oder nur einen sehr geringen Glauben haben, und es gibt sogar unter Meinen ältesten Jüngern noch welche, die Ich vom Anfange kannte, dass sie wenig Glauben hatten, und einer darunter ist gar ein Geizhals, ein Dieb und ein Verräter!“ (Joh.6,64)

Kapitel 46 – Eine Prüfung für die Jünger des Herrn (Joh. 6, 65-70)

1. Das wirkte wie ein Donnerschlag, so dass sich darob viele sehr entsetzten, und etliche sagten: „Herr, warum sagtest Du denn das nicht schon lange früher?! Wahrlich, wir hätten solch einen Unwürdigen unter uns schon lange entdeckt und für immer von uns entfernt, so Du in Deiner grossen Geduld schon nicht Selbst an ihn Deine Hände legen wolltest!“

2. Sagte Ich: „Ich habe es euch schon oft gesagt, dass auf dieser Welt alles seine Zeit und sein Mass hat. Zur Zeit der Ernte aber wird kein kluger Hauswirt das Unkraut mit dem reinen Weizen einsammeln, sondern allein die reinen Weizenähren, und er wird alles Unkraut, das auch wucherisch unter dem Weizen aufwuchs, von seinen Knechten in Bündeln zusammensammeln lassen, um es dann zu verbrennen zum Düngen des Ackers.

3. Ich sagte es euch aber ja eben darum früher schon, dass wahrhaft niemand zu Mir kommen kann, ausser es ist ihm solches gegeben vom Vater (Joh.6,65), welcher ist die Liebe und das Leben und die Wahrheit in Sich also, wie Ich es bin vom Vater aus und also im gleichen auch von Mir aus, da Ich im Vater und der Vater in Mir ist.

4. Glaube ja niemand von euch, dass jemand darum schon wahrhaft bei Mir ist, weil er mit Mir nun umherzieht, Meine Worte hört und Meine Zeichen bewundert, – sondern nur allein der ist wahrhaft bei Mir, den eine innere, ganz reine Liebe zu Mir zieht, und der ohne alles Bedenken das vollauf glaubt, was Ich lehre, und dass Ich als nun zeitweiliger Menschensohn vom Vater ausgegangen bin und im Geiste eins bin mit Ihm.“

5. Da sagten die Jünger, bis auf die Judgriechen inbegriffen und bis auf die Zwölfe: „Ja, wenn so, da nützt uns unser Umherziehen mit Ihm so wie so nichts! Das Harte und Unglaubliche verstehen wir nicht – und können es darum auch nicht glauben. Ihn vollauf ganz rein lieben ist auch so eine Sache, da Er Sich gegen uns nun fürwahr auf eine Art benimmt, die uns wenig Neigung für Ihn einflössen kann. Daher ziehen wir uns nur fein wieder zu unserem Moses zurück; denn der ist uns klarer und verständlicher. Gott lieben aber heisst ohnehin nur, Seine Gebote halten, und so hoffen wir, dereinst auch ohne den Glauben an diese rätselhaften Lehren selig zu werden.“

6. Darauf gingen dann viele hinter sich und wandelten hinfort nicht mehr mit Mir, obwohl sie später viel über solche Meine Worte nachdachten. (Joh.6,66) Da Ich aber zu niemandem der Fortgehenden ein Wort sagte, dass er etwa bleiben und Geduld haben solle, so fingen auch die Gebliebenen an, ganz betrübte Gesichter zu machen, und wussten nicht, wie sie daran waren, – ob auch sie gehen oder bleiben sollten.

7. Da sagte Ich zu ihnen in einem freundlich-fragenden Tone: „Wollt denn auch ihr nun weggehen? (Joh.6,67) Ihr seid von Mir aus ebenso frei wie ein jeder Mensch auf dieser Erde.“

8. Da sagte zu Mir Simon Petrus: „Herr, wohin sollen wir nun gehen? Du allein nur hast ja Worte des Lebens, wenn wir sie auch nicht sogleich in aller ihrer Tiefe zu fassen imstande sind. (Joh.6,68) Zur rechten Zeit wirst Du sie uns schon wieder näher beleuchten, wenn wir Deines höheren Lichtes würdiger sein werden denn jetzt. Und dazu haben wir ja gleich anfangs geglaubt und erkannt, dass Du Christus und der lebendige Sohn Gottes bist, und da können wir dich, o Herr, ja unmöglich mehr verlassen! (Joh.6,69) Herr, verstosse nur Du uns nicht, und habe Geduld mit unseren noch immer grossen Schwächen!“

9. Sagte Ich: „Also ist es gut und recht, und also bleibe es auch! Aber da wir noch hier in dieser offenen Musterschule zu Kapernaum weilen, so kann Ich nicht umhin, euch noch etwas zu entdecken. Ihr wisset, wie Ich vorigen Jahres in dieser Gegend aus den vielen Jüngern euch Zwölfe erwählt habe, – und sehet, dennoch ist unter euch einer ein Teufel!“ (Joh.6,70)

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Jesus teaches about His Flesh and Blood & The Bread of Life
John 6:30-70

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 6, Chapter 43 to 46
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Chapter 43 – The bread of life (John 6,22-35)

1. But the next day, when we went out into the open after breakfast in order to look around at what was there, we met a great number of people at the shore who had followed us in the night from Tiberias with great difficulties. But they were the same people who had stood yesterday evening on the other side of the sea on the banks and indeed observed that the disciples had sailed away alone over the sea without Me. And these people now also saw that no other ship was there apart from their own recognizable ships and the one in which the disciples had sailed away alone, as well as that I did not enter the ship at its departure at all, and that My disciples had sailed away alone. (John 6:22)

2. But when we were walking up and down along the shore, other small boats arrived which had only left Tiberias early in the morning. They had first sailed to the place, got out and visited the place where they had eaten the bread through My benidiction in order to convince themselves that I was no longer there. (John 6:23) But since they had not found neither Me nor My disciples there, they hurried quickly back to the ships which were waiting for them and sailed back to Capernaum with a good wind; for they knew that the disciples had gone to Capernaum. When they arrived in Capernaum at midday, they immediately sought the disciples, and above all Me, to see if I was there. (John 6:24)

3. And when they found Me after a long search, namely in a school in Capernaum, as will be shown later, and now saw clearly that I must obviously have come across the sea from Tiberias to Capernaum, since I would have needed a good few days to make the long trip by land over the many mountains and valleys to get to Capernaum, they (those who had followed) asked Me and said: “Oh Rabbi, (Master) how did you get across the sea?” (Joh.6,25)

4. But I quickly gave the disciples a sign not to tell this to anyone, for I was intending to teach these heroes of the old faith a lesson that would be quite suitable to separate the chaff from the wheat.

5. And so I said to the inquirers: “Truly, truly, I say to you all: You seek Me not because you saw the many signs which I have performed but because as hungry people on the mountain you ate of the loaves and were satiated. (John 6:26) You therefore have called Me a great prophet out of thanks and finally wanted to even make Me your king, because you thought to yourselves: ‘Behold, he has sufficient power over our enemies, for whom we have to work and in addition he can also always provide us with bread and we will then no longer have to work!’

6. But I say to you all: The food does not work for the spiritual life of the soul, but only for temporal life of the fleshly body. I, as now the Son of Man, however, want and will show and give you all another food which remains and works for eternity in the soul. Since for that the Father in heaven has sealed and destined Me. (John 6:27) And this food consists of truly performing God’s will and thereby also doing God’s work.”

7. Then the inquirers said to Me: “Then tell us what we should do that we may effectuate the works of God? (John 6:28) We are only people and not prophets and can only live according to the laws of Moses.”

8. I said: “Yes, if you had kept the law of Moses, you would have recognized Me long ago! But out of fear of worldly punishment you hold on to the statues of the world with secret fierceness and therefore do not recognize Me, despite the fact that I have performed such signs before your eyes which never ever before have been performed by any other person.

9. But I now want to tell you what the work of God is from now on. This is the work of God from now on, which can be effectuated by you thereby, that you believe in Me as in Him whom God prophesied through the prophets and now has sent to you all into this world!” (John 6:29)

10. Then all of them widened their eyes in amazement and said: “What other signs do you then perform beyond those already seen by us? Tell us and show us, that we may see, and believe what You say about Yourself! Thus which other signs do you perform? (Joh.6,30) Until now we only know that you have healed all kinds of illnesses and that you really have fed us in a truly miraculous way until we were satiated with a lot of bread from the few loaves on the mountain. However other prophets from Moses onwards have also performed similar and also even greater signs. Did not our fathers eat the manna in the wilderness, as it is written: ‘He gave them bread out of heaven to eat.’ (John 6:31)

11. At this point I said to them: “Truly, truly! It is not Moses who has given you bread from true heaven, but only from the visible, earthly sky out of the air; but it is My Father in the true, spiritual heaven who now gives you the true bread out of heaven through Me. (John 6:32) For the bread of God is which comes down out of heaven in Me and gives life to the world!” (John 6:33)

12. But they did not understand that, when referring to the true bread which gives the soul eternal life, I only meant My word and My teaching, which goes forth out of the eternally most living love and wisdom of God and thereby is life and wisdom itself and gives the soul true life.

13. Therefore, because they understood this only to be the bread that they had eaten on the mountain, they also said: “Lord and master, give us then this bread to eat evermore, and we will demand nothing further!” (John 6:34)

14. I then said: “What are you saying and what are you demanding? Have you then not understood what I was saying? I am the true bread of life! He who comes to Me shall not hunger and he who believes shall never thirst!” (John 6:35)

15. They then said: “Lord, we are still with you! And since we have had nothing to eat since this morning, we are nonetheless beginning to be hungry and thirsty, although we believe that you are a great prophet, perhaps greater than Moses, about whom one can no longer say with great certainty that he truly once existed. We have never seen Moses; but we have seen you and still see you, and so you are obviously more than Moses and all the old prophets. But nonetheless we are already quite hungry and thirsty. What then does your word mean?”

16. I said to John quietly: “Do you see, what I secretly told you yesterday on the mountain, was it not true?! These people are still on the level of animals, and I am therefore speaking concealed so that they will become quite senseless and leave Me; for their time is not yet here.”

Chapter 44 – The Lord’s Mission on Earth. The Flesh and Blood of the Lord (John 6,36-58)

1. At this point I turned back to the people again and said: “But what are you saying? Have I ever said that you have not seen Me?! But I know and I say and have said to you that you have seen Me and My signs and yet do not believe (John 6:36), that all and everything what the Father in heaven gives to Me shall come to Me; and the one who comes to Me I will certainly not cast out (John 6:37).

2. Remember what I say to you: I am not like you of this world. For I have come down from heaven not to do My own will but the will of Him who sent Me.(John 6:38)

3. Then they asked and said: “What is then the will of he who sent you from heaven to us into this world?”

4. I said: “For deaf ears it is hard to preach and for the blind it is difficult to write. And this is the will of Him who sent Me, that of all He has given Me, I lose nothing, but I bring it back and awaken it to life again on the youngest day. (John 6:39)

5. Then many said: “The man speaks strangely; it seems to us that he is crazy.”

6. But others said: “Speak plainly and explain yourself clearly! What is it about the youngest day?”

7. I said: “If you recognize Me and believe in Me, then a youngest, true day will rise in your soul, in which I will awaken you all through the power of the truth of My teaching. But if you do not believe in Me and do not recognize Me, there hardly will ever be a youngest day in your soul.”

8. The people said once again: “So tell us then clearly what the will is of the Father!”

9. I said: “Thus listen! For this is the will of My Father who sent Me, that everyone who beholds the Son and believes in Him and acknowledges Him as the true Messiah of the world may have eternal life; and I Myself will awaken him on the youngest day. (John 6:40) But what the last day is, I have already shown to you.”

10. At this the Jews began to grumble, particularly since I had said: ‘I am the bread of life that came down from heaven.’ (John 6:41)

11. And they said: “Is he not the carpenter Jesus, the son of Joseph the carpenter?! We know him, his father and his mother only too well, don’t we? How thus can he say that he has come down from heaven? (John 6:42) His reason and his otherwise rare characteristics could in any case have been given to him from heaven, since without a divine breath no great and famous man has ever existed anywhere; but he himself cannot claim before us firmly that he has come to us from heaven even as a truest bread for eternal life!”

12. I said to them: “Do not grumble among yourselves. (John 6:43) I tell you all once again: No one can come to Me (recognize Me) unless the Father (the love from God and for God) who sent Me draws him closer; and I (My word and My teaching) will awaken him on the youngest day. (John 6:44)

13. It is even written in the prophets: ‘At that time which will come – and which is here now – they all will be taught by God!’ And therefore I say to you now: Who has learned it from the Father (God’s love), comes to Me (he will also recognize Me indeed). (John 6:45)

14. But I do not say that to you now as if any one of you has ever seen the Father except for Me, the One who is from God; I have seen the Father. (John 6:46) Therefore I say to you all despite your grumbling: Truly, truly, who believes in Me already has eternal life (thus My full resurrection on the youngest day) in him. (John 6:47) I Myself am truly the bread of life! (John 6:48)

15. Your fathers indeed ate the manna in the wilderness (sensual fleshly life), and they died, many even in their souls. (Joh.6,49) However, this bread, which I represent in Myself, and which has truly come down from heaven of all being and life, effectuates, that everyone who eats from it (accepts the teaching in faith and acts accordingly) will never die. (Joh.6,50)

16. Truly, I have come down from heaven as the living bread! Whoever eats from this bread (accepts the teaching in practice) will live in eternity! And behold, the bread which I will give is My flesh, which I will give for the human lives of this world!” (John 6:51) (By this is to be understood the external, material clothing of My word, within which the living, spiritual word is found like the living seed in its dead shell.)

17. That was now too much for the Jews, who did not have the slightest conception of a spiritual sense, and they began to bicker among one another.

18. One group said: “Let’s allow him to speak, and in the end we will indeed see what will come of it all!”

19. However, the less moderate said: “Oh, what! You can see and notice at first glance that the man is not in full possession of his senses! Previously he was still only bread from heaven that we should eat in order to receive eternal life; but now he even demands that we should eat his body! Craziness! How can this man give us His flesh to eat? (John 6:52) And how many will indeed be able to satiate themselves by eating his flesh to enter eternal life?! If that is the condition for attaining eternal life of the soul, then precious few will achieve it!”

20. I said: “You may fight and bicker as much as you like, nonetheless it is as I have said to you. And I now say to you even more than that: unless you eat the flesh of the Son of Man and drink His blood, you will have no life in yourselves. (John 6:53) (What the body means has already been shown; the blood as the actual physical fluid of life which gives life to the body, maintains it, feeds it and gives it the reproductive seed of life, is the actual inner spirit of life in the external letter words.)

21. Now some of the Jews were even more incensed.

22. Some of them even began to laugh, but the more moderate said: “Let him speak! Who knows what will come out of it all in the end! We indeed know that he has otherwise often spoken very wisely.” And they turned to Me and said: “Dear master, we beg you to speak sensibly!”

23. I said: “How can I do that?! I am now speaking as He whom you recognized on the mountain; I speak before you all as a great prophet! But show Me a prophet who has ever spoken in any other way before the people! And thus I say to you all one more time: He who eats My flesh and drinks My blood has eternal life, and I will awaken him on the youngest day. (Joh.6,54) For My flesh is true food, and My blood is the true animating drink. (John 6:55)

24. In addition I say to you all: He who eats My flesh and drinks My blood abides in Me, and I in him. (John 6:56) As the eternally living Father truly sent Me, and I live for the sake of the Father, likewise he who eats Me, will also live for the sake of Me. (John 6:57) And it is exactly that bread which has come from heaven, as has already been said, which does not have the effect of the manna in the desert which your fathers ate and then died, as I have already shown you, but instead whoever eats this bread will live in eternity. (John 6:58)

Chapter 45 – The people’s opinions on the speech of the Lord (John 6,59-64)

1. Since I have said this in a synagogue in Capernaum (John 6:59), where there were besides My now many disciples and besides the large number of people who had followed Me from Jerusalem, also a number of Jews present, and this teaching of Mine that even My first disciples did not understand, caused a lot of amazement and great commotion and gave rise to many disputes.

2. Some said: “He cannot have meant the flesh and blood of his body.”

3. Others said: “Yes, what else should we then understand by this? If he is a wise man and wants to teach the people – and in a public school at that – he should speak to the people so that they can understand him; for we people are only human and not spirits, and a true wise man must indeed know that and see clearly what sort of listeners he is dealing with. But that was such a ridiculously difficult lesson that truly no humanly sensible person can listen to it! (John 6:60) We were only surprised how many people could have listened to it for so long. If he had given this lesson in Indian, we would have had the same use from it!”

4. But the more moderate said again: “That is indeed true to begin with, but nonetheless we believe that something quite different is behind it all, and that he has perhaps only spoken so intentionally in order to force our souls to think more actively and more deeply – and if we ask him for a closer explanation, perhaps he will give it to us?!”

5. Said the others: “Haven’t we done that?! When he was supposed to explain to us more closely how he is to be understood, coming down from heaven as true bread, he then mentioned even his own flesh and blood that we should eat and drink in order to receive eternal life! Those are either intentionally such craftily given riddle teachings that no man ever will understand, or the otherwise good man has permitted himself to joke with us. Let it be as he wishes, neither the one nor the other can have any value for us! But whoever has healthy reason like we do, follow us and go his own way!”

6. At this point many left the synagogue, and only the many disciples remained, as well as the twelve chosen apostles, of course; for they were still waiting for a more detailed explanation. But even they were mumbling among one another and saying: “It is indeed strange of Him! Today He could have made thousands into firm followers of His teaching with a clear lesson appropriate for human reason; but in this way He has injured Himself for a long time to come! For who will be able to listen and bear Him any more from now on?!”

7. Even the Greek Jews said to one another: “That is a huge jump and difference between the lessons in Bethany and this one here now! The Jews who have now left, have judged things, as they are now, quite correctly. But perhaps He will express Himself more clearly about it later – and now they are all away who wanted to make Him into their king on the mountain, and so there will be less to prevent Him from speaking openly to us.”

8. But since I noticed it by Myself that many disciples were also annoyed and grumbling among one another, I said to them: “How can that cause you to stumble?! (John 6:61) Did I not say to one of My disciples that these people are not mature enough by far for the inner acceptance of the Kingdom of God?! But I have dealt them all a good blow now which will occupy them quite a lot and make them more mature in future. For I must first prepare the people so that in the future they will be all the more capable of understanding the deeper secrets of the Kingdom of God.”

9. The disciples said: “Yes, yes, that can all be so and will certainly be so; since Your wonderful signs speak for this. But that we should eat Your flesh and drink Your blood in order to gain eternal life, Lord and Master, that is obviously something that is purely impossible to carry out for us according to the manner of Your speech! Certainly we all care very much about avoiding death – even if it only means the present life of the soul, because the body in any case is only earth and dust which hardly can ever be reanimated again – ; but if such a thing is only possible at the cost of Your bodily flesh and blood, which in any case would be enough for only very few, then we will do without the eternal life of the soul and will end our life for eternity on this earth as honest men. But if You mean something else by this, then You would truly do well to give us a tiny light on the subject. If You are going to ascend again soon to where You have come from according to Your claim, where and how will we then be able to have Your flesh and blood? Thus today’s lesson means obviously absolutely nothing without a closer explanation!”

10. I said: “Have I not said then that it is difficult for the deaf to preach and it is difficult for the blind to write?! It is the spirit who gives life; the flesh profits nothing; but the words that I have spoken to you are spirit and are life and not an earthly flesh and blood. (John 6:63)

11. But I now say to you all quite openly that there are some of you who either have no or very little faith, and there are even some among My older disciples whom I knew from the beginning who had only little faith and one of them is even a greedy thief and a traitor! (John 6:64)

Chapter 46 – A test for the disciples of the Lord (John 6,65-70)

1. This had a thundering effect so that many of them became quite appalled about this and said: “Lord, why did You not say this much earlier?! Truly, we would have discovered such an unworthy person among us a long time ago and got rid of him forever, if You in Your great patience did not want to lay hands on him Yourself!”

2. I said: “I have told you all often enough that everything in this world has its own time and measure. At harvest no clever farmer will reap the weeds with the pure wheat, but instead only the pure ears of wheat, and he will have all the weeds that have grown up wildly among the wheat collected into bundles by his servants in order to burn it to fertilize the field.

3. For this reason I have said to you all earlier that truly no-one can come to Me unless it has been granted to him by the Father (John 6:65), who is Love and Life and Truth in Himself, just as I am by My Father and thus also to the same degree by Me, since I am in the Father and He is in Me.

4. Surely, no one of you should believe to be already truly with Me because he moves around with Me, listens to My words and marvels at My signs – but only he alone is truly with Me who has an inner, very pure love for Me and who believes without a second thought everything that I teach, and that I, presently the Son of Man, have come from the Father and am one with Him in the spirit.”

5. Then the disciples, including the Greek Jews and the twelve, said: “Yes, if so, then our travels with Him are of no use! The difficult and the incredible we do not understand – and thus we cannot believe it. Loving Him completely quite purely is also a thing, since He now truly behaves towards us in a way that little fondness for Him can fill us. Therefore we shall now just go back to our Moses; for he is clearer and more understandable for us. Loving God in any case only means keeping His commandments and thus we hope to one day become blessed even without believing in this puzzling lesson.”

6. As a result of this many then withdrew and no longer walked with Me, although later they thought quite hard about these My words. (John 6:66) But since I did not say a word to any of those leaving, that he should stay and have patience, also those who stayed began to make very troubled faces and did not know what to do, – whether also they should leave or stay.

7. Then I said to them all in a friendly and questioning tone of voice: “You do not want to leave as well, do you? (John 6:67) You are as free before Me as every man on this earth.”

8. Then Simon Peter said to Me: “Lord, to whom shall we go? You alone have the words of life, even if we are not able to understand them immediately in all their depths. (John 6:68) At the right time You will enlighten us about it, when we are more worthy of Your higher light than now. And we have believed that from the beginning and recognized that You are the Christ and the living Son of God, and so we cannot possibly ever leave You again, oh Lord! (John 6:69) Lord, just do not send us away, and still have patience with our great weaknesses!”

9. I said: “That is good and right, and so it shall remain! But since we are remaining here in this open model school in Capernaum, I cannot avoid revealing something else to you. You all know how last year in this area I chose you twelve out of the many disciples – and behold, nonetheless there is a devil among you!” (John 6:70)

Die ersten Worte des Jesu-Kindleins – The first Words of the Infant Jesus

 

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Die ersten Worte des Jesu-Kindleins

Das Jakobus-Evangelium über die Jugend Jesu.
Biographisches Evangelium des Herrn von der Zeit an, da Joseph Mariam zu sich nahm.

22. Juli 1843 – Der Herr spricht zu Jakob Lorber:
Jakobus, ein Sohn Josephs, hat solches alles aufgezeichnet; aber es ist mit der Zeit so sehr entstellt worden, daß es nicht zugelassen werden konnte, als authentisch in die Schrift aufgenommen zu werden. Ich aber will dir das echte Evangelium Jakobi geben, aber nur von der obenerwähnten Periode angefangen; denn Jakobus hatte auch die Biographie Mariens von ihrer Geburt an mit aufgenommen, wie die des Joseph.

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Cyrenius ist zur Zeit Jesu Oberstatthalter Roms von ganz Asien und einem Teile Afrikas und Griechenland (Grosses Evangelium d. Johannes, Band 3, 26,4)

52. Kapitel – Die Reise des Cyrenius nach Ägypten und seine Ankunft in Ostracine. Josephs und Marias Entschluss, Cyrenius zu begrüssen. Die ersten Worte des Kindleins

1. Das bestimmte Frühjahr kam gar bald heran; denn in dieser Gegend ist dessen Anfang schon im halben Februar.
2. Aber Cyrenius bestimmte seine Reise nach Ägypten erst im halben März, welcher Monat bei den Römern gewöhnlich für militärische Geschäfte festgesetzt war.
3. Als sonach der halbe März erschien, liess der Cyrenius sobald wieder sein Schiff ausrüsten und trat mit Maronius Pilla gerade am fünfzehnten die Reise nach Ägypten an.
4. In fünf Tagen ward diesmal die Reise zurückgelegt.

5. Diesmal liess der Cyrenius sich in Ostracine mit allen Ehren empfangen; denn er musste diesmal grosse militärische Musterungen und Visitationen halten.
6. Darum musste er sich diesmal auch mit allen Auszeichnungen empfangen lassen.
7. Es machte sonach diese Ankunft des Cyrenius ein übergrosses Aufsehen in Ostracine, welches auch bis zu unserer bekannten Villa sich verbreitete.

8. Joseph sandte darum die zwei ältesten seiner Söhne in die Stadt, auf dass sie sich genau erkundigen sollten, was das sei, darum die ganze Stadt in solcher Bewegung ist.
9. Und die beiden Söhne gingen eiligst und kamen bald mit der guten Botschaft zurück, dass der Cyrenius in der Stadt angekommen sei, und wo er wohne.
10. Als der Joseph solches vernommen hatte, sprach er zu Maria: „Höre, diesen grossen Wohltäter müssen wir sogleich dankbar besuchen, und das Kindlein darf nicht zurückbleiben!“

11. Und die Maria, voll Freuden über diese Nachricht, sprach: „O lieber Joseph, das versteht sich von selbst; denn das Kindlein ist ja der eigentliche Liebling des Cyrenius!“
12. Und sogleich zog Maria dem schon recht stark gewachsenen Kinde ganz neue, von ihr selbst verfertigte Kleider an und fragte so in ihrer mütterlichen Liebe und Unschuld das Kindlein:
13. „Gelt, Du mein herzallerliebstes Söhnchen, Du mein geliebtester Jesus, Du gehst auch mit, den lieben Cyrenius zu besuchen?“

14. Und das Kindlein lächelte die Maria gar munter an und sprach deutlich das erste Wort; und das Wort lautete:
15. „Maria! jetzt folge Ich dir, bis du Mir einst folgen wirst!“
16. Diese Worte brachten eine solch erhabene Stimmung im ganzen Hause Josephs hervor, dass er darob beinahe den Besuch des Cyrenius vergessen hätte.
17. Aber das Kindlein ermahnte den Joseph selbst, sein Vorhaben nicht aufzuschieben; denn der Cyrenius hätte diesmal viel zu tun zur Wohlfahrt der Menschen.

Kapitel 53,1. Darauf machten sich Joseph und Maria sogleich auf den kurzen Weg; und der älteste Sohn Josephs begleitete sie, ihnen den nächsten Weg zur Burg zeigend, in der sich Cyrenius aufhielt.
2. Als sie aber auf den grossen Platz gelangten, siehe, da war derselbe ganz mit Soldaten angefüllt, dass nicht leichtlich zum Eingange in die Burg zu gelangen war.
3. Und der Joseph sprach zur Maria: „Geliebtes Weib, siehe, was für uns Menschen unmöglich ist, das bleibt unmöglich!
4. Also ist es auch jetzt rein unmöglich, durch alle diese Soldatenreihen zur Burg zu gelangen; daher, sollen wir geradezu wieder umkehren und eine günstigere Zeit abwarten!?
5. Auch das Kindlein blickt diese rauhen Kriegerreihen ganz ängstlich an! Es könnte leicht erschreckt und darauf krank werden, und wir hätten dann die Schuld; daher kehren wir wieder zurück!“

6. Maria aber sprach: „Geliebtester Joseph! Siehe, so mich meine Augen nicht täuschen, so ist jener Mann, der soeben da vor dieser letzten Reihe mit einem glänzenden Helm auf dem Kopfe dahergeht, ja eben der Cyrenius!
7. Warten wir daher ein wenig, bis er daher kommt; vielleicht wird er unser ansichtig und wird uns dann sicher einen Wink geben, was wir zu tun haben, ob wir zu ihm kommen sollen, oder nicht!“

8. Und der Joseph sprach: „Ja, geliebtes Weib, du hast recht; es ist offenbar Cyrenius selbst!
9. Aber siehe einmal dem andern Helden, der neben ihm einhergeht, so recht fest ins Gesicht! Wenn das nicht der berüchtigte Landpfleger von Jerusalem ist, so will ich nicht Joseph heissen!
10. Was tut dieser hier? – Sollte seine Gegenwart uns gelten? – Sollte uns Cyrenius schändlichst also an den Herodes ausgeliefert haben?!
11. Das Beste an der Sache ist, dass er mich und dich persönlich sicher nicht kennt, und so können wir uns noch durch eine neue Flucht tiefer nach Ägypten hinein retten.
12. Denn kennete er mich oder dich, so wären wir schon verloren; denn er ist nun kaum mehr zwanzig Schritte von uns entfernt und könnte uns sogleich ergreifen lassen!
13. Daher ziehen wir uns nur schleunigst zurück, sonst ist es mit uns geschehen, so der Cyrenius unser ansichtig wird, der uns sicher noch gar wohl kennt!“

14. Hier erschrak Maria und wollte sogleich zurückfliehen. Aber das Volksgedränge gestattete hier keine Flucht; denn die Neugierde trieb so viele Menschen auf den Platz, dass durch sie es wohl unmöglich war, sich hindurchzudrängen.
15. Joseph sagte daher: „Was unmöglich ist, das ist unmöglich; ergeben wir uns daher in den göttlichen Willen! Der Herr wird uns auch diesmal sicher nicht verlassen!
16. Stecken wir aber doch zur Vorsicht so hübsch die Köpfe zusammen, auf dass wenigstens der Cyrenius uns nicht vom Angesichte erkennt!“

17. Bei dieser Gelegenheit aber kam auch der Cyrenius so ziemlich knapp an den Joseph und schob ihn ein wenig vom Wege. Joseph aber konnte des Gedränges wegen nicht weichen; daher sah Cyrenius seinen hartnäckigen Mann sich näher an und erkannte sobald den Joseph.
18. Als er des Joseph ansichtig ward und der Maria und des ihn anlächelnden Kindes, da wurden seine Augen vor Freude voll Tränen; ja so erfreut ward Cyrenius darüber, dass er kaum zu reden vermochte.
19. Doch aber fasste er sich so bald als möglich, ergriff mit Hast die Hand Josephs, drückte sie an sein Herz und sprach:
20. „Mein erhabenster Freund! – Du siehst mein Geschäft!
21. O vergebe mir, dass ich noch nicht dich habe besuchen können; aber soeben ist die Musterung zu Ende! Ich werde sogleich die Truppen abziehen lassen in ihre Kasernen,
22. sodann dem Obersten meinen kurzen Befehl erteilen für morgen und dann alsogleich hier umgekleidet bei dir sein und dich geleiten in deine Wohnung!“

23. Hier wandte er sich noch voll Freude zur Maria und zu dem Kinde und fragte, gleichsam das Kindlein kosend:
24. „O Du mein Leben, Du mein Alles, kennst Du mich noch, hast Du mich lieb, Du mein holdestes Kindchen Du!?“ –
25. Und das Kindchen hob Seine Händchen weit ausgebreitet gegen den Cyrenius auf, lächelte ihn gar sanft an und sprach dann deutlich:
26. „O Cyrenius! Ich kenne dich wohl und liebe dich, weil du Mich so sehr lieb hast! – Komme, komme nur zu Mir; denn Ich muss dich ja segnen!“
27. Das war zuviel für das Herz des Cyrenius; er nahm das Kindlein auf seine Arme, drückte Es an sein Herz und sprach:
28. „Ja! Du mein Leben, mit Dir auf meinen Armen will ich das Kommando zum langen Frieden der Völker erteilen!“

29. Hier rief er den Obersten zu sich, erteilte ihm seine volle Zufriedenheit und befahl ihm, die Truppen abziehen zu lassen und drei Tage lang auf Kosten des eigenen Beutels (d.h. des Cyrenius Beutel) verpflegen zu lassen, und lud dann den Obersten zu einem guten Mahl nebst mehreren Hauptleuten auf die Villa Josephs ein.
30. Er aber zog, wie er war, geleitet von dem sich stets mehr wundernden Maronius Pilla, sogleich das Kindlein selbst tragend, mit Joseph und der Maria hinaus auf die Villa und liess dort durch seine Diener sogleich ein festlich Mahl bereiten. – Das aber machte ein grosses Aufsehen in der Stadt; denn alles Volk ward entflammt mit Liebe für den Cyrenius, da es in ihm einen so grossen Kinderfreund ersah.

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The first Words of the Infant Jesus

The Gospel of James on Jesus’ childhood.
A biographical gospel of the Lord from the time Joseph took Mary as his wife.

July 22, 1843 – The Lord said to Jakob Lorber:
James, a son of Joseph, has recorded all this; however, with time, it has become so distorted that it cannot be allowed to be included in the scriptures as authentic. I, however, will give you the genuine Gospel of James, but only from the above – mentioned period onwards (‘from the time Joseph took Mary’); for James had included the biography of Mary since her birth, as well as that of Joseph.

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Cyrenius at the time of Jesus is the Supreme Governor of Rome in all Asia and a part of Africa, as well as in Greece (Great Gospel of John, Vol.3, 26:4)

Chapter 52. – Cyrenius’ journey to Egypt and his arrival in Ostracine. Joseph and Mary’s decision to welcome Cyrenius. The first words of the Infant.

1. The said spring soon arrived, for in this region, it starts already in the middle of February.
2. But Cyrenius scheduled his trip to Egypt only for the middle of March, which month the Romans usually chose for military affairs.
3. By the middle of March, Cyrenius had his ship equipped again and on the fifteenth, he promptly embarked on his journey to Egypt together with Maronius Pilla.
4. This time, the journey took five days.

5. On this occasion, Cyrenius let himself be received with all honours in Ostracine; because he had to undertake major military inspections and visitations this time.
6. This required that he be received with all honours.
7. His arrival therefore caused a great sensation in Ostracine, word of which also reached the villa we all know about.

8. Therefore Joseph sent two of his oldest sons to the town, to find out exactly what had caused all the excitement in the city.
9. The two sons hurried and came back soon with the good news that Cyrenius had arrived in the town, and where he was staying.
10. When Joseph heard this he spoke to Mary: “Listen, we have to visit this great benefactor immediately and the Infant should not stay behind!”

11. And Mary, overjoyed about this, spoke: O dear Joseph, that goes without saying, for after all the Infant is the true darling of Cyrenius!”
12. Mary promptly dressed the by now considerably grown Child in new clothes she had made herself and asked the Child with all her motherly love and innocence:
13. Well, my loveliest Son, my dearest Jesus, are You coming with us to visit dear Cyrenius?”

14. The Child smiled cheerfully to Mary and distinctly spoke the first word, and the word was:
15. “Mary, now I follow you until one day you follow Me!”
16. These words created such an elevated mood in the Joseph’s entire house, that Joseph almost forgot about the planned visit to Cyrenius.
17. But the small Child Himself admonished Joseph not to postpone his plan; for Cyrenius would have many things to do this time for the welfare of the people.

Chapter 53,1. Joseph and Mary immediately set out on the short trip; and their oldest son accompanied them showing them the shortest way to the fortress where Cyrenius was staying.
2. But when they arrived at the main square, it was filled with soldiers and it was not easy to reach the entrance of the fortress.
3. And Joseph spoke to Mary: “Beloved wife, look, what is impossible for us human beings, will remain impossible!
4. So, it is now utterly impossible to reach the fortress through all these rows of soldiers, so should we just turn back and wait for a more favourable time!?
5. Also the Infant looks quite anxiously at all these rows of warriors! He could easily get frightened and become sick afterwards and it would be our fault; so let us turn back!”

6. But Mary spoke: “Beloved Joseph! See, if my eyes do not deceive me, then that man who is just passing in front of the last row with a shining helmet on his head, is Cyrenius!
7. Let us wait a little until he comes our way. Perhaps he will see us and will then surely give us sign as to what we have to do or whether we should come to him or not!”

8. Joseph spoke: “Yes, beloved wife, you are right and obviously it is Cyrenius himself!
9. But look carefully at the face of the other warrior who walks right next to him! If that is not the infamous governor of Jerusalem, my name is not Joseph!
10. What is he doing here? – Are we the reason for his presence? – Has Cyrenius then shamefully handed us over to Herod?
11. The good part is, that he does not know me or you personally, so we can still save ourselves by a new flight deeper into Egypt.
12. If he would know me or you, we would already be lost; for he is now only twenty paces ahead of us and could get hold of us immediately!
13. Therefore, let us withdraw as fast as possible because if Cyrenius sees us, and he will still know us for sure, we’ll be done for!”

14. At this Mary got frightened and wanted to flee back at once. But the pressure of the crowd did not permit an escape; for curiosity had led so many people to the square, that it was as good as impossible to pass through.
15. Joseph therefore said: “What is impossible is impossible, let us surrender to the Divine will! The Lord will surely not leave us this time either!
16. Let us put our heads closely together as a precaution, so that at least Cyrenius will not recognize us by our faces!”

17. On this occasion Cyrenius came very close to Joseph and pushed him a bit out off the way. But Joseph could not move because of the pressing crowd; so Cyrenius looked a bit closer at this stubborn man and promptly recognized Joseph.
18. When he saw Joseph and Mary and the Child who was smiling at him, his eyes filled with tears of joy; yes, he was so overjoyed that he could hardly speak.
19. But he regained his composure quickly, took Joseph’s hand, pressed it on his heart and spoke:
20. “My exalted friend! – You are looking at my affairs!
21. Forgive me that I have not yet been able to visit you; but the review has finished just now! I will immediately let the troops withdraw to their barracks,
22. then I will give a short order for tomorrow to the commander, quickly change my clothes and be here with you and escort you to your house!”

23. Still full of joy he now turned to Mary and the Child and asked, while caressing the Infant:
24. “O You my life, You my all, do You still remember me, do You love me, my loveliest Child!?”
25. And the Child raised his hands widely towards Cyrenius, smiled at him gently and spoke clearly:
26. “O Cyrenius! I know you well and love you, because you love Me so much! – Come, come to Me; for I have to bless you!”
27. This was way more than Cyrenius’ heart could bear; he took the Child in his arms, pressed Him to his heart and spoke:
28. “Yes! You, my life, with You on my arms I shall give the command for a long peace between the nations!”

29. Thereupon he called the commander to him, informed him that he was fully satisfied and ordered him to let the troops withdraw and to provide for them for three days (i.e. out of Cyrenius’ own pocket), and invited the commander and some other captains for a good meal to Joseph’s villa.
30. And together with Joseph and Mary, he set out, as he was carrying the Child himself and escorted by the increasingly wondering Maronius Pilla, towards the villa and immediately had a festive meal prepared by his servants. -This caused a sensation in the city; for all people got inflamed with a love for Cyrenius, as they recognized in him a great lover of children.

Gebot 12… Wichtiger Lehrgang über Nächstenliebe – Commandment 12… Important Teaching about Brotherly Love

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Wichtiger Lehrgang über Nächstenliebe
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Das 12. Gebot – Die geistige Sonne, Band 2
Jesu Mitteilungen über die geistigen Lebensverhältnisse des Jenseits.
Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (1842-43).

Die Führung durch das “Reich der Kinder” erfolgt durch Johannes, den Apostel der Liebe. Klare Kenntnis und praktische Anwendung der 12 göttlichen Gebote (10 Gebote Moses und die beiden Gebote der Liebe) gehören zu den wichtigsten Ausbildungsbereichen der Kinderseelen. Die universelle Gültigkeit und die wahrhaftige Erläuterung sind augenblicklich einleuchtend.

103. Kapitel – Zwölfter Saal – 12. Gebot: Die Nächstenliebe.

103,1. Wir sind darin und erblicken hier in der Mitte dieses großen und prachtvollen Saales ebenfalls wieder eine Sonnentafel und in deren Mitte mit rotleuchtender Schrift geschrieben: „Dies ist dem ersten gleich, daß du deinen Nächsten liebest wie dich selbst; darinnen ist das Gesetz und die Propheten.“ – Da dürfte sogleich jemand aufstehen und sagen: Wie soll das zu verstehen sein: den Nächsten wie sich selbst lieben? Die Sichselbst- oder Eigenliebe ist ein Laster, somit kann die gleichförmige Nächstenliebe doch auch nichts anderes als ein Laster sein, indem die Nächstenliebe auf diese Weise die Selbst- oder Eigenliebe ja offenbar als Grund aufstellt. Will ich als ein tugendhafter Mensch leben, so darf ich mich nicht selbst lieben. Wenn ich mich aber nicht selbst lieben darf, so darf ich ja auch den Nächsten nicht lieben, indem das Liebeverhältnis zum Nächsten dem Eigenliebeverhältnisse als vollkommen gleichlautend entsprechen soll. Demnach hieße ja „den Nächsten wie sich selbst lieben“ den Nächsten gar nicht lieben, weil man sich selbst auch nicht lieben soll.

103,2. Sehet, das wäre schon so ein gewöhnlicher Einwurf, dem zu begegnen freilich nicht gar zu schwer fallen dürfte. Indem eines jeden Menschen Eigenliebe so viel als sein eigenes Leben selbst ausmacht, so versteht sich in diesem Grade die natürliche Eigenliebe von selbst, denn keine Eigenliebe haben, hieße so viel als kein Leben haben!

103,3. Es handelt sich hier demnach darum, den Unterschied zwischen der gerechten und ungerechten Eigenliebe zu erkennen.

103,4. „Gerecht“ ist die Eigenliebe, wenn sie nach den Dingen der Welt kein größeres Verlangen hat, als was ihr das rechte Maß der göttlichen Ordnung zugeteilt hat, welches Maß in dem siebenten, neunten und zehnten Gebote hinreichend gezeigt wurde. Verlangt die Eigenliebe über dieses Maß hinaus, so überschreitet sie die bestimmten Grenzen der göttlichen Ordnung und ist beim ersten Übertritte schon als Sünde zu betrachten. Nach diesem Maßstabe ist demnach auch die Nächstenliebe einzuteilen; denn so jemand einen Bruder oder eine Schwester über dieses Maß hinaus liebt, so treibt er mit seinem Bruder oder mit seiner Schwester Abgötterei und macht ihn dadurch nicht besser, sondern schlechter.

103,5. Früchte solcher übermäßigen Nächstenliebe sind zumeist alle die heutigen und allzeitigen Beherrscher der Völker. Wieso denn? – Irgendein Volk hat einen aus seiner Mitte wegen seiner mehr glänzenden Talente über das gerechte Maß hinaus geliebt, machte ihn zum Herrscher über sich und mußte es sich hernach gefallen lassen, von ihm oder von seinen Nachkommen für diese Untugend empfindlich gestraft zu werden.

103,6. Man wird hier sagen: Aber Könige und Fürsten müssen ja doch sein, um die Völker zu leiten, und sie seien von Gott Selbst eingesetzt. – Ich will dagegen nicht gerade verneinend auftreten, aber die Sache beleuchten, wie sie ist und wie sie sein sollte, will ich hier bei dieser Gelegenheit.

103,7. Was spricht der Herr zum israelitischen Volke, als es einen König verlangte? Nichts anderes als: „Zu allen Sünden, die dieses Volk vor Mir begangen hat, hat es auch die größte hinzugefügt, daß es, mit Meiner Leitung unzufrieden, einen König verlangt“. – Aus diesem Satze läßt sich, meine ich, hinreichend erschauen, daß die Könige von Gott aus dem Volke nicht als Segen, sondern als ein Gericht gegeben werden.

103,8. Frage: Sind Könige notwendig an der Seite Gottes zur Leitung der Menschheit? Diese Frage kann mit derselben Antwort beantwortet werden wie eine andere Frage, welche also lautet: Hat der Herr bei der Erschaffung der Welt und bei der Erschaffung des Menschen irgendeines Helfers vonnöten gehabt?

103,9. Frage weiter: Welche Könige und Fürsten, zu jeder Zeit wie gegenwärtig helfen dem Herrn, die Welten in ihrer Ordnung zu erhalten und sie auf ihren Bahnen zu führen? Welchen Herzog braucht Er für die Winde, welchen Fürsten für die Ausspendung des Lichtes und welchen König zur Überwachung des unendlichen Welten- und Sonnenraumes? Vermag aber der Herr ohne menschlich fürstliche und königliche Beihilfe den Orion zu gürten, dem Großen Hunde seine Nahrung zu reichen und das große Welten- und Sonnenvolk in unverrücktester Ordnung zu erhalten, sollte Er da wohl vonnöten haben, bei den Menschen dieser Erde Könige und Fürsten einzusetzen, die Ihm in seinem Geschäfte helfen sollten?

103,10. Gehen wir auf die Urgeschichte eines jeden Volkes zurück, und wir werden finden, daß ein jedes Volk uranfänglich eine rein theokratische Verfassung hatte, das heißt, sie hatten keinen andern Herrn über sich als Gott allein. Erst mit der Zeit, als hie und da Völker mit der höchst freien und liberalsten Regierung Gottes unzufrieden wurden, weil es ihnen unter solcher zu gut ging, da fingen sie an, sich gegenseitig übermäßig zu lieben. Und gewöhnlich ward irgendein Mensch besonderer Talente halber der allgemeinen Liebe zum Preise. Man verlangte ihn zum Führer. Aber beim Führer blieb es nicht, denn der Führer mußte Gesetze geben, die Gesetze mußten sanktioniert werden, und so ward aus dem Führer ein Herr, ein Gebieter, ein Patriarch, dann ein Fürst, ein König und ein Kaiser.

103,11. Also sind Kaiser, Könige und Fürsten von Gott aus nie erwählt worden, sondern nur bestätigt zum Gerichte für diejenigen Menschen, die zufolge ihres freien Willens solche Kaiser, Könige und Fürsten aus ihrer Mitte erwählt hatten und ihnen alle Gewalt über sich eingeräumt haben.

103,12. Ich meine, es wird diese Beleuchtung hinreichen, um einzusehen, daß jedes Übermaß sowohl der Eigen- als der Nächstenliebe vor Gott ein Greuel ist.

103,13. Den Nächsten sonach wie sich selbst lieben heißt: den Nächsten in der gegebenen göttlichen Ordnung lieben, also in jenem gerechten Maße, welches von Gott aus einem jeden Menschen von Urbeginn an zugeteilt ist. Wer solches noch nicht gründlich einsehen möchte, dem will ich noch ein paar Beispiele hinzufügen, aus denen er klar ersehen kann, welche Folgen das eine wie das andere Übermaß mit sich bringt.

103,14. Nehmen wir an, in irgendeinem Dorfe lebt ein Millionär. Wird dieser das Dorf beglücken, oder wird er es ins Unglück stürzen? Wir wollen sehen. Der Millionär sieht, daß es mit den öffentlichen Geldbanken schwankt; was tut er? Er verkauft seine Obligationen und kauft dafür Realitäten, Güter. Die Herrschaft, zu der er früher nur ein Untertan war, befindet sich wie gewöhnlich in großen Geldnöten. Unser Millionär wird angegangen, der Herrschaft Kapitalien zu leihen. Er tut es gegen gute Prozente und auf die sichere Hypothek der Herrschaft selbst. Seine Nachbarn, die anderen Dorfbewohner, brauchen auch Geld. Er leiht es ihnen ohne Anstand auf Grundbuch-Eintrag. Die Sache geht etliche Jahre fort. Die Herrschaft wird immer unvermögender und die Dorfnachbarn nicht wohlhabender. Was geschieht? Unser Millionär packt zuerst die Herrschaft, und diese, nicht im Besitz eines Groschen Geldes mehr, muß sich auf Gnade und Ungnade ergeben, bekommt höchstens aus lauter Großmut ein Reisegeld, und unser Millionär wird Herrschaftsinhaber und zugleich Herr über seine ihm schuldenden Nachbarn. Diese, weil sie ihm weder Kapital noch Interessen zu zahlen imstande sind, werden bald abgeschätzt und gepfändet.

103,15. Hier haben wir die ganz natürliche Folge des Glückes, welches ein Millionär oder ein Besitzer des Übermaßes der Eigenliebe den Dorfbewohnern bereitet hat. Mehr braucht man darüber nicht zu sagen. – Gehen wir aber auf den zweiten Fall über.

103,16. Es lebt irgendwo eine überaus dürftige Familie. Sie hat kaum so viel, um ihr tägliches Leben kümmerlichst zu fristen. Ein überaus reicher und auch selten wohltätiger Mann lernt diese arme, aber sonst brave und schätzenswerte Familie kennen. Er, im Besitze von mehreren Millionen, erbarmt sich dieser Familie und denkt bei sich: Ich will diese Familie auf einmal wahrhaft zum Schlagtreffen glücklich machen. Ich will ihr eine Herrschaft schenken und noch dazu ein ansehnliches Vermögen von einer halben Million. Dabei will ich die Freude haben, zu sehen, wie sich die Gesichter dieser armen Familie sonderlich aufheitern werden. – Er tut es, wie er beschlossen. Eine ganze Woche lang werden in der Familie nichts als Freudentränen vergossen, auch dem lieben Herrgott wird manches „Gott sei Dank“ entgegengesprochen.

103,17. Betrachten wir diese beglückte Familie aber nur ungefähr ein Jahr später, und wir werden an ihr allen Luxus so gut entdecken, als er nur immer in den Häusern der Reichen zu Hause ist. Diese Familie wird zugleich auch hartherziger und wird sich nun an allen jenen geheim zu rächen bemüht sein, die sie in ihrer Not nicht haben ansehen wollen. Das „Gott sei Dank“ wird verschwinden, aber dafür werden Equipage, livrierte Bediente u. dgl. m. eingeführt.

103,18. Frage: Hat dieses große Übermaß der Nächstenliebe dieser armen Familie genützt oder geschadet? Ich meine, hier braucht man nicht viel Worte, sondern nur mit den Händen nach all dem Luxus zu greifen, und man wird es auf ein Haar finden, welchen Nutzen diese Familie fürs ewige Leben durch ein an ihr verübtes Übermaß der Nächstenliebe empfangen hat. Aus dem aber wird ersichtlich, daß die Nächstenliebe sowie die Eigenliebe stets in den Schranken des gerechten göttlichen Ordnungsmaßes zu verbleiben hat.

103,19. Wenn der Mann sein Weib über die Gebühr liebt, da wird er sie verderben. Sie wird eitel, wird sich hochschätzen und wird daraus eine sogenannte Kokette. Der Mann wird kaum Hände genug haben, um überall hinzugreifen, daß er die Anforderungen seines Weibes befriedigt.

103,20. Auch ein Bräutigam, wenn er seine Braut zu sehr liebt, wird sie dreist und am Ende untreu machen.

103,21. Also ist das gerechte Maß der Liebe allenthalben vonnöten. Dennoch aber besteht die Nächstenliebe in etwas ganz anderem, als wir bis jetzt haben kennengelernt. – Worin aber innerer geistiger Weise die Nächstenliebe besteht, das wollen wir im Verfolge dieser Mitteilung klar erkennen lernen. –

Kapitel 104– Worin besteht die eigentliche wahre Nächstenliebe?

104,1. Um gründlich zu wissen, worin die eigentliche wahre „Nächstenliebe“ besteht, muß man zuvor wissen und gründlich verstehen, wer so ganz eigentlich ein Nächster ist. Darin liegt der Hauptknoten begraben. Man wird sagen: Woher sollte man das nehmen? Denn der Herr Selbst, als der alleinige Aufsteller der Nächstenliebe, hat da nirgends nähere Bestimmungen gemacht. Als Ihn die Schriftgelehrten fragten, wer der Nächste sei, da zeigte Er ihnen bloß in einem Gleichnisse, wer ein Nächster zum bekannten verunglückten Samaritan war, nämlich ein Samaritan selbst, der ihn in die Herberge brachte und zuvor Öl und Wein in seine Wunden goß.

104,2. Aus dem aber geht hervor, daß nur unter gewissen Umständen die verunglückten Menschen „Nächste“ an ihren Wohltätern haben und sind somit auch umgekehrt die „Nächsten“ zu ihren Wohltätern. Wenn es also nur unter diesen Umständen „Nächste“ gibt, was für Nächste haben dann die gewöhnlichen Menschen, welche weder selbst ein Unglück zu bestehen haben, noch irgend einmal in die Lage kommen, einem Verunglückten beizuspringen? Gibt es denn keinen allgemeineren Text, der die Nächsten näher bezeichnet? Denn bei diesem ist nur die höchste Not und auf der andern Seite eine große Wohlhabenheit, gepaart mit einem guten Herzen, als Nächstentum einander gegenübergestellt.

104,3. Wir wollen daher sehen, ob sich nicht solche ausgedehntere Texte vorfinden. Hier wäre einer, und dieser lautet also:

104,4. „Segnet, die euch fluchen, und tuet Gutes euren Feinden!“ – Das wäre ein Text, aus welchem klar zu ersehen ist, daß der Herr die Nächstenliebe sehr weit ausgedehnt hat, indem Er sogar die Feinde und Flucher nicht ausgenommen hat.

104,5. Ferner lautet ein anderer Text: „Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon“. Was will der Herr damit anzeigen? Nichts anderes, als daß der Mensch keine Gelegenheit vorübergehen lassen soll, um dem Nächsten Gutes zu tun. Er gestattet sogar, in äußerer Hinsicht genommen, eine offenbare Veruntreuung am Gute eines Reichen, wenn dadurch, freilich nur im höchsten Notfalle, vielen oder wenigstens mehreren Bedürftigen geholfen werden kann.

104,6. Weiter finden wir einen Text, wo der Herr spricht: „Was ihr immer einem aus diesen Armen Gutes tut in Meinem Namen, das habt ihr Mir getan“. – Diesen Satz bestätigt der Herr bei der Darstellung des „jüngsten“ oder geistigen Gerichtes, da Er zu den Auserwählten spricht: „Ich kam nackt, hungrig, durstig, krank, gefangen und ohne Dach und Fach zu euch, und ihr habt Mich aufgenommen, gepflegt, bekleidet, gesättigt und getränkt“ – und desgleichen zu den Verworfenen, wie sie solches nicht getan haben. Die Guten entschuldigen sich, als hätten sie solches nie getan, und die Schlechten, als möchten sie solches wohl getan haben, so Er zu ihnen gekommen wäre. Und der Herr deutet dann deutlich an:

104,7. „Was immer ihr den Armen in Meinem Namen getan oder nicht getan habt, das galt Mir.“ –

104,8. Aus diesem Texte wird die eigentliche Nächstenliebe schon ziemlich klar herausgehoben, und es wird gezeigt, wer demnach die eigentlichen Nächsten sind.

104,9. Wir wollen aber noch einen Text betrachten. Dieser lautet also: „So ihr Gastmähler bereitet, da ladet nicht solche dazu, die es euch mit einem Gegengastmahle vergelten können. Dafür werdet ihr keinen Lohn im Himmel haben, denn solchen habt ihr auf der Welt empfangen. Ladet aber Dürftige, Lahme, Bresthafte, in jeder Hinsicht arme Menschen, die es euch nicht wieder vergelten können, so werdet ihr euren Lohn im Himmel haben. Also leihet auch denen euer Geld, die es euch nicht wieder zurückerstatten können, so werdet ihr damit für den Himmel wuchern. Leihet ihr aber euer Geld denen, die es euch zurückerstatten können samt Interessen, so habt ihr euren Lohn dahin. Wenn ihr Almosen gebet, da tut solches im stillen, und eure rechte Hand soll nicht wissen, was die linke tut. Und euer Vater im Himmel, der im Verborgenen sieht, wird euch darum segnen und belohnen im Himmel!“

104,10. Ich meine, aus diesen Texten sollte man schon fast mit den Händen greifen, wer vom Herrn aus als der eigentliche Nächste bezeichnet ist. Wir wollen darum sehen, was für ein Sinn dahintersteckt.

104,11. Überall sehen wir vom Herrn aus nur Arme den Wohlhabenden gegenübergestellt. Was folgt daraus? Nichts anderes, als daß die Armen den Wohlhabenden gegenüber als die eigentlichen Nächsten vom Herrn aus bezeichnet und gestellt sind, und nicht Reiche gegen Reiche und Arme gegen Arme. Reiche gegen Reiche können sich nur dann als Nächste betrachten, wenn sie sich zu gleich guten, Gott wohlgefälligen Zwecken vereinen. Arme aber sind sich ebenfalls nur dann als Nächste gegenüberstehend, so sie sich ebenfalls nach Möglichkeit in der Geduld und in der Liebe zum Herrn wie unter sich brüderlich vereinen.

104,12. Der erste Grad der Nächstenliebe bleibt demnach immer zwischen den Wohlhabenden und Armen, und zwischen den Starken und Schwachen, und steht in gleichem Verhältnisse mit dem zwischen Eltern und Kindern.

104,13. Warum aber sollen die Armen gegenüber den Wohlhabenden, die Schwachen gegenüber den Starken, wie die Kinder gegenüber den Eltern als die Allernächsten betrachtet und behandelt werden? Aus keinem andern als aus folgendem ganz einfachen Grunde, weil der Herr, als zu einem jeden Menschen der Allernächste, Sich nach Seinem eigenen Ausspruche vorzugsweise in den Armen und Schwachen wie in den Kindern auf dieser Welt repräsentiert. Denn Er spricht ja Selbst: „Was immer ihr den Armen tut, das habt ihr Mir getan!“ – Werdet ihr Mich schon nicht immer wesenhaft persönlich unter euch haben, so werdet ihr aber dennoch allezeit Arme als gewisserart (wollte der Herr sagen) Meine vollkommenen Repräsentanten unter euch haben.

104,14. Also spricht der Herr auch von einem Kinde: „Wer ein solches Kind in Meinem Namen aufnimmt, der nimmt Mich auf“.

104,15. Aus allem dem geht aber hervor, daß die Menschen gegenseitig sich nach dem Grade mehr oder weniger als „Nächste“ zu betrachten haben, je mehr oder weniger sie erfüllt sind vom Geiste des Herrn. Der Herr aber spendet seinen Geist nicht den Reichen der Welt, sondern allezeit nur den Armen, Schwachen und weltlich Unmündigen. Der Arme ist dadurch schon mehr und mehr vom Geiste des Herrn erfüllt, weil er ein Armer ist, denn die Armut ist ja ein Hauptanteil des Geistes des Herrn.

104,16. Wer arm ist, hat in seiner Armut Ähnlichkeit mit dem Herrn, während der Reiche keine hat. Diese kennt der Herr nicht. Aber die Armen kennt Er. Daher sollen die Armen den Reichen die Nächsten sein, zu denen sie, die Reichen, kommen müssen, wenn sie sich dem Herrn nahen wollen; denn die Reichen können sich unmöglich als die dem Herrn Nächsten betrachten. Der Herr Selbst hat bei der Erzählung vom reichen Prasser die unendliche Kluft zwischen Ihm und ihnen gezeigt. Nur den armen Lazarus stellt Er in den Schoß Abrahams, also als Ihm, dem Herrn, am nächsten.

104,17. So zeigte der Herr auch bei der Gelegenheit des reichen Jünglings, wer zuvor seine Nächsten sein sollten, bevor er wieder kommen möchte zum Herrn und Ihm folgen. Und allenthalben stellt der Herr so die Armen wie die Kinder als Ihm die Nächsten oder auch als Seine förmlichen Repräsentanten dar. Diese soll der Wohlhabende lieben wie sich selbst, nicht aber auch zugleich die seinesgleichen. Denn darum sprach der Herr, daß dieses Gebot der Nächstenliebe dem ersten gleich ist, womit Er nichts anderes sagen wollte als: Was ihr den Armen tuet, das tut ihr Mir!

104,18. Daß sich aber die Reichen nicht gegenseitig als die Nächsten betrachten sollen, erhellt daraus, wie der Herr spricht, daß die Reichen nicht wieder Reiche zu Gaste laden und ihr Geld nicht wieder den Reichen leihen sollen, wie auch daraus, daß Er dem reichen Jünglinge nicht geboten hat, seine Güter an die Reichen, sondern an die Armen zu verteilen.

104,19. Wenn aber irgendein Reicher sagen möchte: Meine Allernächsten sind doch meine Kinder, da sage ich: Mitnichten! Denn der Herr nahm nur ein armes Kind, das am Wege bettelte, auf und sprach: wer ein solches Kind in Meinem Namen aufnimmt, der nimmt Mich auf! Mit Kindern der Reichen hat der Herr nie etwas zu tun gehabt.

104,20. Aus dem Grunde begeht der Reiche, wenn er ängstlich für seine Kinder sorgt, eine gar starke Sünde gegen die Nächstenliebe. Der Reiche sorgt dadurch für seine Kinder am besten, wenn er für eine dem Herrn wohlgefällige Erziehung sorgt und sein Vermögen nicht für seine Kinder spart, sondern es zum allergrößten Teile den Armen zuwendet. Tut er das, so wird der Herr seine Kinder ergreifen und sie führen den besten Weg. Tut er das nicht, so wendet der Herr Sein Angesicht weg von Ihnen, zieht Seine Hände zurück und überläßt schon ihre zarteste Jugend den Händen der Welt, das heißt aber den Händen des Teufels, damit dann aus ihnen Weltkinder, Weltmenschen, was so viel sagen will als selbst Teufel werden.

104,21. Wüßtet ihr, wie bis in den untersten, dritten Grad der Hölle alle die Stammkapitalien und besonders die Fideikommisse* vom Herrn auf das Erschrecklichste verflucht sind, ihr würdet da vor Schreck und Angst zur Härte eines Diamanten erstarren!

*(Familien) Fideikommiss = durch Stiftung auf ewig geschlossen zu erhaltendes Familienvermögen

104,22. Daher sollen ja alle Reichen, wo immer sie sein mögen, dieses soviel als möglich beherzigen, ihr Herz soviel als möglich von ihren Reichtümern abwenden und damit, nämlich mit den Reichtümern, soviel als möglich Gutes tun, wollen sie der ewigen Selchküche entgehen. Denn es gibt jenseits eine zweifache Selchanstalt, eine langwierige in düsteren Örtern, von denen aus nur unbegreiflich eingeschmälerte Pfade führen, auf denen es den Wanderern nicht viel besser ergeht wie den Kamelen vor den Nadelöhren. Es gibt aber auch eine ewige Selchanstalt, aus der meines Wissens bis jetzt noch keine Pfade führen. – Das also zur Beherzigung für Reiche wie auch für jedermann, der irgend so viel besitzt, daß er den Armen noch immer etwas tun kann. Daraus aber ist nun dargetan, worin die eigentliche Nächstenliebe besteht. Also auch wird sie hier in der Sonne gelehrt und fortwährend ausgeübt.

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Important Teaching about Brotherly Love
Sorry… I don’t have any more small coins…

12th Commandment – The spiritual Sun
Jesus’ revelation to Jacob Lorber

The tour through ‘the Childrens Kingdom’ is conducted by the apostle of love, John. The clear knowledge and practical usage of the 12 divine commandments (10 commandments of Moses and the 2 commandments of love) are part of the most important educational section for the childrens souls. The universal validity and truthful elucidation are immediately evident.

Chapter 103 – Room 12

103,1. We have entered, and we can, in the center of this most magnificent room, see again another sun tablet, upon which the following is written, in glowing red letters… ‘This is equal to the first commandment, that you should love your neighbor as you love yourself; therein is the law and the prophets contained.’ – Certainly, someone will rise up and say… ‘How is that to be understood… to love our neighbor as we love ourselves? The self-love is a vice, therefore must the equal brotherly love also be a vice, because here, the brotherly love uses the self-love as the base. So if I wish to live like a virtuous human being, I am not allowed to love myself. However, if I am not allowed to love myself, then I am also not allowed to love my brother, since the measure of loving my brother is supposed to be completely equal to the measure, with which I love myself. Therefore, ‘Love your neighbor as you love yourself’ would actually mean, that I should not love my neighbor at all, because I should not love myself either.

103,2. Look, this would be a common interjection, which would certainly not be difficult to counter. Since the self-love of every human being represents its own life, so in this way, the natural self-love is pretty self explanatory, for having no self-love at all would basically mean to have no life whatsoever!

103,3. Therefore, here we have to find out the difference between a just and an unjust self-love.

103,4. Self-love is ‘just’, when it has no greater desire for the things of the world, than what the right measure of the Divine Order has bestowed upon it, the measure which has been shown substantially in the 7th, 9th and 10th commandment. Does the self-love demand things reaching beyond this measure, it exceeds the set boundaries of the Divine Order, and with its first transgression has to be considered as sin already. And thus, the brotherly love needs to be measured accordingly, for if someone loves a brother or a sister beyond this measure, he is committing idolatry with his brother or sister, and by that, he does not make them better, but worse.

103,5. The fruits of such excessive brotherly love can be seen clearly in most of the nations rulers today and at all times. Why? – A nation has loved someone from among them beyond the right measure, due to his more splendid talents, and they made him their ruler, and from then on, they had to endure – on account of this negative habit of excessive brotherly love – the massive punishments that came together with this ruler or with his descendants.

103,6. One will surely say here… But there have to be kings and rulers to lead the nations, and they are ordained by God Himself. – However, I do not want to oppose this completely with a no, but I do want to illuminate this matter here a little bit more, as to how it is and how it should be.

103,7. What did the Lord say to the Israelites, when they demanded a king? Nothing else than… ‘Atop all sins, which this people has committed before Me, it has added the greatest sin, namely, that they are not satisfied with My guidance and now demand a king to lead them in My stead’. – From this phrase, we can clearly recognize, that the kings are not given to the nations as a blessing, but as a judgment.

103,8. Question… Are kings necessary to lead humanity alongside of God? This question can be answered with the same answer given to another question, which states… Was the Lord in need of any helpers when He created the world and when He created man?

103,9. Another question… Which kings and rulers are currently and at all times helping the Lord to guide the worlds, keeping them in their order and leading them along their correct path? Which duke does He need for the winds, which ruler does He need to spread the light, and which king does He need for the observation of all worlds, suns, and the infinite space? If the Lord is able to girth the Orion without the help of human kings and rulers, and to supply food to the Canis Major, and to keep the people of all worlds and suns in their proper order, should He then be in need to ordain kings and princes for the people of this earth, to help Him with His business?

103,10. If we go back to the primordial history of every tribe and people, we will find out, that all of them, originally, had a theocratic constitution, which means, they had no other lord above themselves than God alone. Only after quite some time, when one or the other tribe started to be unsatisfied with the freest and most liberal reign of God, because they lived too comfortably, they began to love one another beyond the right measure. And, as usual, an individual with special talents became the recipient of their general love and praise. They demanded then, that he would become their leader, but it didn’t stop there, for the leader had to instate laws, and the laws had to be sanctioned, and thus, the leader became a lord, a patriarch, then a ruler, and at the end, a king and an emperor.

103,11. And so, we see that emperors, kings, and rulers never have been selected by God, rather only confirmed as judgment for those people, which – on account of their own free will – had chosen such emperors, rulers and kings from among their midst, which they bestowed with the complete power over themselves.

103,12. I mean, this elucidation should be enough for all of you to realize, that any excess of self-love, as well as brotherly love, is an abomination before God.

103,13. Therefore, to love your neighbor as you love yourself means… To love your neighbor in the given Divine Order, meaning in that correct measure, which has been given by God to every man since the beginning of time. For those, who cannot see this clearly by now, I want to add some more examples, whereof one will be able to clearly see, what kind of consequences any kind of excess has.

103,14. Let’s assume, there is a millionaire living in a village. Will he be a blessing for the village, or will he plunge them into disaster? Let’s see. The millionaire is aware of the fact, that the public banks are waning; so what is he doing? He sells his bonds and buys realities, goods. The ruler, to whom the millionaire was a subject before, is, as usual, in financial difficulties. Our millionaire is asked to lend some of his capital to the ruler. He does so, in exchange for good percentages, and for the safe mortgage of the ruler himself. His neighbors, and the other citizens need money as well. He lends it to them without demur for a priority notice in the land register. This continues for a couple of years. The ruler is becoming less and less wealthy, all the while the citizens do not become wealthier. What happens? Our millionaire grasps the ruler first, and because he does not possess even a single dime anymore, he must surrender unconditionally, and only because of sheer good will, he receives some money for his journey, and our millionaire becomes the sole owner of the dominion, and in the same time lord over all his indebted neighbors. These will soon be estimated and distrained, since they cannot repay him the capital nor the interest.

103,15. Here we have the natural consequence of the fortune, which a millionaire or owner of an excessive self-love has provided to the citizens. Nothing more has to be said about this. – Let’s continue with the second case.

103,16. An exceedingly poor family is living somewhere. They have barely as much as they need, to carve out their daily miserable life. An overly rich and unusual charitable man gets to know this poor, but honest and respectable family. He, in possession of several millions, has compassion with this family and thinks… I want to make this family very happy. I want to bestow them with a mansion, and add a considerable asset of half a million to that. All the while, I want to have the joy to see, how the faces of this poor family will cheer up. – He does it as determined. An entire week, this family does nothing else but shed tears of joy, even the Lord receives many a ‘Thank God’.

103,17. But let’s look at this fortunate family only about one year later, and we will discover all the luxuries there, like they are present in the homes of the rich. This family also becomes more callous, and they will try to take vengeance on all those, who did not want to look at them in their distress. The ‘Thank God’ will disappear, but instead new equipment, liveried servants and similar things will be adopted.

103,18. Question… Has this excess of brotherly love helped or harmed this family? I mean, not many words are needed here, one only needs to grasp after the luxury with both hands to clearly see, what benefit this excess of brotherly love towards this family has brought them for their eternal life. When looking at this, it is obvious, that brotherly love, as well as self-love, has to stay within the measure of the Divine Order.

103,19. When a man loves his wife too much, he will surely ruin her. She becomes conceited, and will esteem herself and from that, she will become a so called coquette. The husband will hardly have enough hands in order to satisfy all the demands of his wife.

103,20. Also a bridegroom, if he loves his bride too much, will eventually make her cheeky, and in the end, unfaithful.

103,21. So, the correct measure of love is always necessary. However, the brotherly love consists in something completely different than we have come to know so far. – But wherein brotherly love consists in its inner spiritual sense, we will clearly learn to recognize during this message.

Chapter 104
Wherein consists the actual true brotherly love?

104,1. To thoroughly know, wherein the actual true ‘brotherly love’ consists, one has to know and to clearly understand, who actually a neighbor and brother is. Therein is the central issue concealed. One will say… How should we know this? For the Lord Himself, the sole founder of brotherly love, has not given us any closer definition about this. When the scribes asked Him, who the neighbor is, the Lord just showed them with a parable, who a brother to the known injured Samaritan was, namely a Samaritan, who brought him to the shelter, and previously poured oil and wine unto his wounds.

104,2. And through this it is revealed, that only under certain circumstances the injured people do have a ‘neighbor’ as their benefactor, and, in turn, they are also the ‘neighbors’ towards their benefactors. So, if only under such circumstances ‘neighbors’ exist, what kind of neighbors do common people have, people who do not have an accident themselves, and also do not have the chance to come to someone else’s aid, in their times of distress? Isn’t there a more general text, that describes the neighbors more closely? For here only the greatest distress, and on the other hand, the greatest opulence, coupled with a good heart, is brought face to face as ‘being neighbors’.

104,3. So, let’s see therefore, if we can find any other, more extensive texts. Here is one, and it reads as follows…

104,4. ‘Bless those, that curse you, and do good to your enemies!’ – This is a text from which we can clearly see, that the Lord has extended brotherly love quite far, He didn’t even exclude the enemies and those who curse.

104,5. Here’s another text that says… ‘Make yourselves friends with the unrighteous mammon’. What is the Lord trying to tell us with this? Nothing else, than to never let an opportunity pass by, to do good to our neighbors. He even allows, at least in the external sense, an obvious infidelity towards the belongings of a rich person, of course only in an extremity, if thereby many or at least several people in need can be helped.

104,6. In yet another text we find the Lord talking about the following… ‘Whatever good you did to one of these poor in My Name, you have done it unto Me.’ – The Lord confirms this phrase during the portrayal of the ‘last’ or spiritual judgment, where He says to the chosen ones… ‘I came to you naked, hungry, thirsty, sick, imprisoned, and without a roof and you have received, cared, clothed and fed Me and you gave Me something to drink’ – and to the discarded He said, that they have not done this. The righteous ones apologize, as if they had never done this, all the while the bad ones say, that they would have done such things, if He had come to them. Then, the Lord clearly points out…

104,7. “Whatever you have or haven’t done to the poor in My Name, that applied to Me.”

104,8. From this text we can quite clearly see the true brotherly love, and it also shows, who the actual neighbors are.

104,9. But we want to look at another text still. It says this… “When you prepare a meal for guests, do not invite those, who will be able to return it to you with a counter invitation. You will not receive a reward for that in heaven, for such you have received on earth. Instead, invite the needy, the lame, the invalids, people, who are poor in every respect, who will not be able to return it to you, that way, you will receive your reward in heaven. In the same way, lend your money to those who will not be able to pay it back to you, thus you will be profiteering for heaven. But if you lend your money to those who will be able to return it to you together with interest, your reward is gone. If you give alms, do so in quiet, and your right hand shall not know what your left hand is doing. And your Father in heaven, who sees in secret, will bless you therefore and reward you in heaven!”

104,10. I think, that after looking at these texts, one can grasp it almost with both hands, who is called a ‘neighbor’ or ‘brother’ in the eyes of the Lord. And so, we will take a look, what significance is behind all this.

104,11. Looking from the Lord’s perspective, we can only see, that everywhere the poor are standing opposed to the wealthy. What is the conclusion? It means nothing else than that the poor are the actual neighbors of the wealthy, as described by the Lord, and not the rich to the rich, or the poor to the poor. The rich among themselves can only look at each other as neighbors, if they join hands to carry out good, and God pleasing purposes. And the poor can likewise only be neighbors to each other, when they also, if possible, unite in a brotherly way, in patience and in their love for the Lord and among themselves.

104,12. The main purpose of brotherly love remains therefore always between the wealthy and the poor, and between the strong and the weak, and it stands in an equal relation as it is between parents and children.

104,13. But why should the poor towards the wealthy, the weak towards the strong, as well as the children towards the parents be considered and treated as the closest neighbors? For no other reason than, that the Lord, as being the closest neighbor of every human being, prefers, according to His own saying, to present Himself thru the poor, the weak and the children of this world. For He Himself says… “Whatever you do to the poor, you have done unto Me!” – Even though you won’t have Me among you personally, you will still always have the poor, as My perfect representatives, among you. (This is what the Lord wanted to convey)

104,14. The Lord also says the same about a child… “Whoever receives such a child in My Name, receives Me.”

104,15. From all of this, we can clearly see, that men should consider themselves more or less as ‘neighbors’, depending on how much they are imbued with the spirit of the Lord. The Lord doesn’t bestow His Spirit on the rich of the world, but always only on the poor, weak and worldly under-aged. The poor person is already much more imbued with the Spirit of the Lord, because he is a poor one, for the poverty is a major part of the Lord’s Spirit.

104,16. Whoever is poor, resembles the Lord in his poverty, all the while the rich does not resemble Him. The Lord does not know them, but He knows the poor. Therefore, the rich shall consider the poor as their neighbors, and the rich will have to come to the poor, if they want to come closer to the Lord. For the wealthy can in no way consider themselves as brothers of the Lord. The Lord Himself has shown during the narrative of the rich wastrel, how infinite the chasm between Himself and the rich one is.

104,17. In the same way, the Lord made it clear in the story of the rich young ruler, who first should be his neighbors, before he might again come to the Lord and follow Him. And the Lord illustrates everywhere the poor, as well as the children as those, being closest to Him or also as His literal representatives. The wealthy shall love them as they love themselves, but not necessarily those equal to them. For this reason the Lord spoke that this commandment of brotherly love is equal to the first commandment, whereby He didn’t want to convey anything else than… Whatever you do to the poor, you do to Me!

104,18. And that the rich should not see each other as neighbors, is visible therein, where the Lord says, that the rich should not invite the rich and should not lend their money to the rich, as well as out of this, that the Lord didn’t command the rich young ruler to give his goods to the rich, but spread it among the poor.

104,19. But if a rich man wants to say… My closest ones are my own children, there I will say… Certainly not! For the Lord has only taken up a poor child, that was begging by the wayside, and He said… Whoever receives such a child in My Name, receives Me! The Lord never had anything to do with the children of the rich.

104,20. For this reason, the rich commits a great sin against brotherly love, when he only cares fearfully for his own children. The rich cares best for his children when he provides them with an upbringing, that is pleasing to the Lord, and does not save his wealth for his own children, but instead shares it for the most part with the poor. If he does this, the Lord will grasp his children and lead them on the best path. If he doesn’t do that, then the Lord will turn His Countenance away from them and withdraw His Hands, and He will give them, already in their most tender youth, over into the hands of the world, which means, into the hands of the devil, so they may become worldly children, worldly men, which means as much as becoming devils themselves.

104,21. If you knew, how all the capital stocks and especially the entails *) are most frightfully cursed by the Lord into the lowest third level of hell, you would for sure be perplexed, out of shock and fear, and immediately become rigid like a diamond!

*(families) entails = Family assets, that are to be preserved forever by a foundation

104,22. And therefore should all the rich, wherever they may be, take this to heart as much as possible, and turn their hearts away from their riches, and do with the riches as much good as they possibly can, if they want to escape the eternal smoke chamber. For in the beyond, a twofold smoke kitchen exists, a long one in gloomy places, from where only unfathomable narrowed pathes depart, on which the wanderer will not feel much better than the camels, standing in front of a needle eye. However, there exists also an eternal smoke kitchen, out of which, at least to my knowledge, no paths depart. – This is for the rich, that they may take it to heart, as well as for anyone who possesses still enough to be able to do something for the poor. From this it becomes visible wherein the true brotherly love consists. In the same way it is taught here in the sun and also continually practiced.

Jesus erklärt die 4 Feuer der Läuterung – Jesus explains the 4 Fires of Purification

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Das Grosse Johannes Evangelium Jakob Lorber-Die 4 Läuterungsfeuer-Jesus erklärt-Tag des Herrn-Läuterung The Great Gospel of John Jakob Lorber-The 4 Fires of purification-Jesus explains
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flagge de  Jesu Voraussage über Die 4 Feuer der Läuterung

Jesu Voraussage über Die 4 Feuer der Läuterung

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 8, aus den Kapiteln 185 bis 187
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Wir stehen schon mittendrin …

Kapitel 185 – Die beiden ersten Arten der Läuterungsfeuer

Der Herr spricht:

185,1. Darauf erhob sich der Wirt, der Vater des Kado, und sagte: „O Herr und Meister, wie wird es denn in jener Zeit aussehen, von der Du gesagt hast, dass in ihr die Menschen vor Deiner abermaligen Ankunft durchs Feuer würden geläutert werden, und was für ein Feuer wird das wohl sein?“

185,2. Sagte Ich: „Ja, Freund, das Feuer wird heissen grosse und allgemeine Not, Elend und Trübsal, wie die Erde eine grössere noch nie gesehen hat. Der Glaube wird erlöschen und die Liebe erkalten, und alle armen Geschlechter werden klagen und verschmachten, aber die Grossen und Mächtigen und die Könige dieser Welt werden den Bittenden dennoch nicht helfen ob des zu grossen Hochmutes und daraus auch ob der zu grossen Härte ihres Herzens!

185,3. Also wird auch ein Volk sich erheben wider das andere und wird es bekriegen mit Feuerwaffen. Dadurch werden die Herrscher in grosse, unerschwingbare Schulden geraten und werden ihre Untertanen mit unerschwingbaren Steuern quälen. Es wird dadurch entstehen eine übermässige Teuerung, Hungersnot, viele böse Krankheiten und Seuchen und Pestilenz unter den Menschen, Tieren und sogar Pflanzen!

185,4. Auch werden da sein grosse Stürme auf dem trockenen Lande und auf dem Meere, und Erdbeben, und das Meer wird an vielen Orten die Ufer überfluten, und da werden die Menschen in grosse Furcht und Angst versetzt werden vor Erwartung der Dinge, die da über die Erde kommen werden!

185,5. Das alles wird darum zugelassen werden, um die Menschen von ihrem Hochmut und von ihrer Selbstsucht und von ihrer grossen Trägheit abzuwenden. Die Grossen und sich mächtig Dünkenden werden mit der Langweile gezüchtigt werden und werden durch sie, um diese Qual loszuwerden, zur Tätigkeit sich anzuschicken genötigt sein.

185,6. Und siehe, das ist die erste Gattung des Feuers, durch das die Menschen für Meine abermalige Ankunft werden geläutert werden.

185,7. In derselben Zeit aber wird auch das natürliche Feuer einen gewaltigen Dienst zu versehen überkommen. Das Feuer wird die Schiffe auf allen Meeren mit mehr denn der Schnelligkeit der Winde umhertreiben; auch werden die Menschen durch ihren scharfen Verstand eherne Wagen und Strassen machen, und statt der Zugtiere werden sie Feuer vor den Wagen einspannen und mit seiner Gewalt schneller denn ein abgeschossener Pfeil über die Erde weit hinfahren.

185,8. Also werden sie auch den Blitz zu bannen verstehen und denselben zum schnellsten Überbringer ihrer Wünsche und ihres Willens von einem Ende der Erde zum andern machen. Und so sie, die stolzen und habgierigen Könige, miteinander Krieg führen werden, so wird dabei das Feuer auch den entscheidendsten Dienst zu versehen bekommen; denn durch seine Gewalt werden eherne Massen in Kugelgestalt von grosser Schwere in Blitzesschnelle gegen den Feind, gegen die Städte und Festungen geschleudert werden und grosse Verheerungen anrichten.

185,9. Und die erfinderischen Menschen werden es mit diesen Waffen so weit treiben, dass dann bald kein Volk gegen das andere mehr einen Krieg wird anfangen können. Denn werden zwei Völker mit solchen Waffen sich anfallen, so werden sie sich auch leicht und bald bis auf den letzten Mann aufreiben, was gewiss keinem Teile einen wahren Sieg und Gewinn bringen wird. Das werden die Könige und ihre Heerführer bald einsehen und werden sich daher lieber im Frieden und guter Freundschaft vertragen; und wird sich irgend ein höchst stolzer und ehrgeizigster Störenfried erheben und gegen seinen Nachbarn ziehen, so werden sich die Friedliebenden vereinen und ihn züchtigen. Und auf diese Weise wird sich denn dann auch nach und nach der alte Friede unter den Völkern der Erde einstellen und dauernd befestigen.

185,10. So man nach dieser Meiner Gegenwart eintausend, achthundert und nahe neunzig Jahre zählen wird, da wird es nahe keinen Krieg auf der Erde mehr geben, – und um diese Zeit herum wird auch Meine persönliche Ankunft auf dieser Erde statthaben und die grösste Klärung der Menschen anfangen.

185,11. Unter den noch mehr wilden Völkern der Erde werden wohl noch Kriege vorkommen, aber sie werden auch unter ihnen dann bald zur Unmöglichkeit werden. Ich werde sie durch Meine gerechten und mächtigen Könige und Heerführer zu Paaren treiben und unter sie Mein Licht ausschütten lassen, und sie werden dann auch zu friedlichen und lichtfreundlichen Völkern umgewandelt werden.

185,12. Und sieh, das ist die zweite Art des Feuers, durch das die Menschen werden geläutert werden!“

Kapitel 186 – Das dritte und vierte Feuer der Läuterung

186,1. (Der Herr:) „Eine dritte Art Feuer aber wird darin bestehen, dass Ich schon etliche hundert Jahre vorher stets heller erleuchtete Seher und Propheten und Knechte erwecken werde, die in Meinem Namen die Völker allerorten ebenso klar und wahr über alles belehren und dadurch befreien werden von allerlei Trug und Lüge, die sich durch die falschen Propheten und Priester sogar in Meinem Namen den Weg bahnen werden zu ihrem Untergange – und damit den bösen Anfang in nicht gar zu langer Zeit beginnen werden und hie und da schon in dieser Meiner Zeit begonnen haben.

186,2. Diese werden falsche Zeichen und Wunder gleich den heidnischen Priestern tun und werden viele Menschen verführen und sich dabei grosse irdische Schätze, Reichtümer, Macht und ein grosses Ansehen bereiten; aber durch das dritte Feuer und sein hellstes Licht werden sie um alles kommen und völlig zugrunde gerichtet werden. Und die Könige und Fürsten, die ihnen werden helfen wollen, werden dabei um alle ihre Macht, um ihr Vermögen und um ihre Throne kommen; denn Ich werde da Meine Könige und Heerführer wider sie erwecken und ihnen den Sieg verleihen, und so wird die alte Nacht der Hölle und ihrer Boten auf der Erde unter den Menschen ein Ende nehmen.

186,3. Wie aber diese Nacht nun in der heidnischen, blinden und sinnlosen Zeremonie, die man Gottesdienst nennt, besteht, so wird sie auch in jenen Zeiten bestehen, aber durch die dritte Art des Feuers aus den Himmeln gänzlich zerstört und vernichtet werden! Denn die Lüge wird den Kampf mit dem Lichte der Wahrheit aus den Himmeln ebensowenig siegreich zu bestehen imstande sein, wie die natürliche Nacht der aufgegangenen Sonne Trotz bieten kann! Sie muss fliehen in ihre finsteren Höhlen und Tiefen, und die einmal im Lichte stehen, werden die Nacht nicht mehr aufsuchen gehen.

186,4. Ich habe dir nun die dritte Art des auf die Finsternis der Menschen höchst zerstörend einwirkenden Feuers gezeigt, und so will Ich dir denn auch noch eine vierte Art des Feuers zeigen, durch das die Erde und die Menschen und die gesamte Kreatur bei Meiner zweiten Ankunft geläutert werden sollen; und diese Art Feuer wird bestehen in grossen natürlichen Erdrevolutionen aller Art und Gattung, und zwar namentlich an jenen Punkten der Erde, auf denen sich die Menschen zu grosse und prachtvolle Städte werden erbaut haben, darinnen herrschen wird der grösste Hochmut, die Lieblosigkeit, böse Sitten, falsche Gerichte, Macht, Ansehen, Trägheit, dabei die grösste Armut, allerlei Not und Elend, herbeigeführt durch das zu hoch emporgewachsene Epikureertum der Grossen und Mächtigen.

186,5. In solchen Städten werden aus übertriebener Gewinnsucht auch allerlei Fabriken im grössten Massstabe errichtet werden, und es werden in ihnen an Stelle der Menschenhände arbeiten Feuer und Wasser im Verbande von tausenderlei kunstvollen, aus Erz angefertigten Maschinen. Die Feuerung wird mittels der uralten Erdkohlen bewerkstelligt werden, welche die derzeitigen Menschen sich in übergrossen Massen aus den Tiefen der Erde verschaffen werden.

186,6. Wenn solches Tun und Treiben durch die Gewalt des Feuers einmal seinen höchsten Punkt wird erreicht haben, da wird denn auf solchen Punkten die Erdluft auch zu mächtig mit den brennbaren Ätherarten erfüllt werden, die sich dann bald da und dort entzünden und solche Städte und Gegenden in Schutt und Asche verwandeln werden samt vielen ihrer Bewohner; und das wird dann wohl auch eine grosse und wirksame Läuterung sein. Was aber das auf diese Art bewirkte Feuer nicht erreichen wird, das werden andere grosse Erdstürme aller Art und Gattung dort erreichen, wo es von selbst verständlich nötig sein wird; denn ohne Not wird da nichts verbrannt und zerstört werden.

186,7. Dadurch aber wird dann auch die Erdluft von ihren bösen Dünsten und Naturgeistern befreit werden, was dann auf alle andere Kreatur der Erde einen segensreichen Einfluss ausüben wird, und was dann auch der natürlichen Gesundheit der Menschen dahin dienen wird, dass alle die vielen und bösen Leibeskrankheiten aufhören werden und die Menschen ein gesundes, kräftiges und hohes Alter werden erreichen können.

186,8. Weil die also geläuterten Menschen in Meinem Lichte stehen und lebendig und wahr die Gebote der Liebe für immerdar beachten werden, so wird der irdische Grundbesitz auch so verteilt sein unter den Menschen, dass da jedermann so viel haben wird, dass er bei einem rechten Fleisse nie eine Not zu leiden haben wird; und die Vorsteher der Gemeinden sowie die Könige werden, als völlig unter Meinem Willen und Lichte stehend, dafür sorgen, dass in einem Lande bei einem Volke nie ein Mangel eintreten soll. Und Ich Selbst werde bald da und bald dort die Menschen besuchen und sie stärken und aufrichten, wo immer die Menschen die grösste Sehnsucht nach und die meiste Liebe zu Mir haben werden.

186,9. Und mit dem hast du denn nun auch eine für euch Griechen wohlverständliche Antwort auf deine Frage. Sie ist freilich eine Weissagung für eine noch ziemlich ferne Zukunft, die aber nicht unerfüllt bleiben wird; denn alles kann eher vergehen, selbst diese Erde und der ganze sichtbare Himmel, als dass eines Meiner Worte und Verheissungen unerfüllt bliebe. – Hast du das nun wohl verstanden?“

Kapitel 187 – Die Bedingungen zur Wiederkunft des Herrn

187,1. Sagte der alte Wirt: „Ja, Herr und Meister, das haben wir alle sicher ganz wohl verstanden! Es ist, was die vier Arten des Feuers zur Läuterung der Menschen und der gesamten Erde betrifft, zwar wohl nichts Erfreuliches und Angenehmes, und man könnte da füglich fragen, warum von einem höchst weisen und höchst guten Gott so etwas zugelassen wird. Aber weil Gott eben höchst weise und höchst gut ist, so wird Er auch wohl am besten wissen, warum Er solches alles zulässt. Wir aber danken Dir dennoch für die Enthüllung der Zukunft und sind nun gar sehr froh darob, dass wir jetzt schon auf dieser Erde leben bei Deiner diesmaligen ersten Ankunft; denn soviel es mir nun ganz klar vorkommt, so ist in dieser Zeit denn doch alles noch um ein Bedeutendes und Grosses besser unter den Menschen auf der Erde, als es bei Deiner abermaligen zweiten Ankunft sein wird.

187,2. Ich kann mir wohl freilich nun keine Vorstellung von dem machen, wo und welche grossen Städte die Menschen mit der Zeit noch erbauen werden, und wie sie die Kraft der Elemente und sogar die der Blitze zu ihrem Gebrauche regeln und zügeln werden, – allein ich und sicher wir alle sind froh, dass wir das nicht begreifen und die Kraft der Elemente noch von Deiner Weisheit und Macht leiten sehen; denn verstünden wir das nun schon, so würde die arge Zeit der Läuterung durch die vier Arten Feuer sicher noch eher eintreten, als Du, o Herr und Meister, sie uns nun angekündigt hast.

187,3. Aber da Du nun schon so gnädig warst und hast uns als für vollends bestimmt zum voraus angezeigt, dass Du noch ein zweites Mal persönlich auf diese Erde zu den Menschen für bleibend kommen werdest, so könntest Du uns ja auch noch hinzu sagen, wo Du auf diese Erde zu den Menschen wiederkommen wirst! Wie wird das Land, der Ort und das glückliche Volk heissen?“

187,4. Sagte Ich: „Freund, auf diese deine Frage kann Ich dir nun wohl keine für euch verständliche Antwort erteilen, denn es werden in jener Zeit gar viele neue Orte, Länder und Völker entstehen, die jetzt noch keinen Namen haben; dass Ich aber nur in einem solchen Lande und an einem solchen Ort wieder zur Erde kommen werde, wo unter den Menschen noch der meiste und lebendigste Glaube und die meiste und wahrste Liebe zu Gott und zu den Nächsten bestehen wird, das kannst du als ganz sicher und vollwahr annehmen und glauben.

187,5. Doch so Ich kommen werde, da werde Ich nicht allein kommen, sondern all die Meinen, die schon lange in Meinem Himmelreiche bei Mir sein werden, werden mit Mir in übergrossen Scharen kommen und stärken ihre noch auf der Erde im Fleische wandelnden Brüder, und es wird so eine wahre Gemeinschaft zwischen den schon seligsten Geistern der Himmel und den Menschen dieser Erde bestehen, was den derzeit lebenden Menschen sicher zum grössten Troste gereichen wird.

187,6. Und nun wisset ihr alles, was euch zu wissen nötig war. Tut danach, so werdet ihr das ewige Leben ernten; denn Ich werde euch erwecken am jüngsten Tage!“

187,7. Da sagte Kado: „O Herr und Meister, das geschähe dann ja schon morgen? Denn ein jeder neue Tag ist für uns ein jüngster!“

187,8. Sagte Ich: „Ich meine da keinen diesirdischen Tag, sondern einen geistigen im Jenseits. Wenn du den Leib wirst verlassen haben und eintrittst in das Reich der Geister, dann auch wird das dein jüngster Tag sein, und Ich werde dich aus dem Gerichte der Materie erlösen, und dies ist das Erwecken am jüngsten Tage.“

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Jesus’ prediction about… The 4 fires of Purification

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 8, Chapter 185 to 187
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

We are already in the middle of it …

Chapter 185 – The first 2 kinds of Fire of Purification

The Lord says:

185,1. Then the innkeeper, the father of Kado, stood up and said: “O Lord and Master, then how will it look like in the time of which You have said that the people will then be purified by fire before Your return, and what kind of fire will it then be?”

185,2. I said: “Yes, friend, that fire will be: great and general need, distress, misery and sadness, of a greater magnitude than the Earth has ever seen. Faith will extinguish and love will cool of, and all poor races will lament and languish, but still, the great and mighty and the kings of this world will not help the supplicants because of their great pride and by that also because of a too great hardness of their heart.

185,3. So, one people will rise up against another and will attack them with weapons of fire. Because of that, the rulers will come into great debts that cannot be paid off and will afflict their citizens with unaffordable high taxes. Because of that, there will be an excessive high cost of living, famine, many malicious diseases and epidemics and pestilence among the people, the animals, and even the plants.

185,4. There will also be heavy storms on the mainland and on sea, and earthquakes, and the sea will flood its shores in many places, and then the people will come into great fear and anguish because of the expectation of the things which will then come over the Earth.

185,5. All this will be allowed in order to turn the people away from their pride and their selfishness and their great laziness. The great and those who think of themselves to be mighty will be chastised with boredom and will by that be forced to come into action to free themselves from this torment.

185,6. And look, this is the first kind of fire by which the people will be purified for My return.

185,7. And in that same time, also the natural fire will play an extremely important role. The fire will drive on the ships over all the seas with the speed greater than that of the wind. Also, men will make with their sharp intellect iron cars and roads, and instead of pack animals they will harness fire to the cars, and with its great power they will drive off far over the Earth, faster than an arrow that has been shot off.

185,8. In this manner they also will be able to control the lightning and make it the fastest transmitter of their wishes and will from one extreme of the Earth to the other. And if they – the proud and greedy kings – will war against each other, the fire will render a great and decisive service, for by its great power, iron masses in the form of a sphere with a heavy weight will be flung with the speed of lightning to the enemy, the cities and strongholds and cause great destructions.

185,9. With these weapons the inventive people will come to the point when soon no nation will be able to start a war against the other, for when two nations should attack each other with such weapons then they easily and quickly will exterminate each other up to the last person, which would certainly not give a true victory and gain for neither one of them. Those kings and their generals will soon realize that, and that is why they will rather tolerate each other in peace and good friendship. And if somewhere a very proud and ambitious disturber of the peace should rise and would attack his neighbor, then the peaceful ones will unite themselves and chastise him. And in this way the ancient peace will be set for the people on Earth and will be established durably.

185,10. If one will count, from this My actual presence, almost 1890 years, there will hardly be any more war on Earth, and more or less in that time, also My personal coming on this Earth will take place, and the greatest enlightenment of men will begin.

185,11. Although there still will be wars among the more primitive peoples of the Earth, but these will also soon become impossible among them. I will drive them together with the help of My righteous and mighty kings and generals and let them pour out My light among them, and then they also will be changed into peaceful nations dedicated to the light.

185,12. Look, this is the 2nd kind of fire by which the people will be purified.”
Chapter 186 – The 3rd and 4th fire of purification.

186,1. A 3rd kind of fire will consist in the fact that I will awake already a few 100 years earlier ever clearer enlightened seers, prophets and helpers who will in My name, just as clear and truthful, teach the peoples everywhere about everything and will thus free them from all kinds of lies and deceit. They will clear the way for the downfall of false prophets and priests, even in My name. The latter will start, in a not too distant future, their evil beginning, and here and there they have started it in this My time already.

186,2. They will, just like the pagan priests, perform false signs and wonders and will deceive many people by which they will provide themselves with great earthly treasures, riches, might and great prestige, but by the 3rd fire and its most bright light they will lose everything and go completely to ruin. And the kings and princes who want to help them will by that lose all their might, their wealth and their thrones, for I will awaken My kings and generals against them and will give them the victory, and so the ancient night of Hell and its messengers among the people on Earth will come to an end.

186,3. As this night now consists in the pagan, blind and useless ceremony, which they call divine service, it will also exist in those times, but by the 3rd kind of fire from the Heavens it will be entirely devastated and annihilated because the lie will not be able to stand victorious in the battle with the light of the truth from the Heavens, as less as the natural night can stand before the risen sun. It must flee in its most dark holes and depths, and those who stand in the light will search no more for the night.

186,4. I have shown you now the 3rd kind of fire that has an extremely destroying effect on the darkness of men, and so I also will show you a 4th kind of fire by which the Earth, the people and all creatures will have to be purified by My 2nd coming. This kind of fire will consist of all kinds of great natural upheavals of the Earth, more precisely on those places of the Earth where men have built too big and beautiful cities in which the greatest pride, lack of love, bad morals, false administration of justice, power, prestige, laziness and with that also the greatest poverty and all kinds of need and misery will prevail, caused by a too strongly grown-out Epicurism of the great and mighty.

186,5. In such cities, through excessive pursuit of profit, all kinds of factories will be built on a large scale, and instead of human hands the work will be done by fire and water, together with a thousand different kinds of artful machines that are made of metal. The heating will be done by means of the ancient coals of the Earth that men will acquire in extremely great quantities from the depths of the Earth.

186,6. Once such activity will have attained its highest point by the force of the fire, the air of the Earth will become too strongly saturated on such places of the Earth with combustible kinds of ether, and these will soon ignite here and there and transform such cities and regions together with their many inhabitants into ruins and ashes, and that will then also be a great and effective purification. But whatever the produced fire will not have accomplished all kinds of great storms on Earth will accomplish where this will be necessary, for without necessity nothing will be burned or destroyed.

186,7. By that, the air on the Earth will be freed from its bad vapors and nature spirits as well. This will have a blissful influence on all other creatures on Earth and which will also benefit the physical health of the people, because the many malicious bodily diseases will cease to exist and the people will be able to reach a healthy, strong and old age.

186,8. Because the thus purified people will be standing in My light and will lively and truly keep forever the commandments of love from within, the earthly landed property will also be spread among the people in such a way that everyone will have so much that, with the right kind of zeal, he never will have to suffer need. The heads of the communities and also the kings, being entirely submitted to My will and standing in My light, will take care that there will never exist any need among the people. And I Myself will once again here and there visit the people and strengthen and establish them in those places where the people will have the strongest desire for Me and possess the greatest love for Me.

186,9. And with this you have received now for you Greeks a very understandable answer to your question. Although it is a prediction for a still quite faraway future, but it will not remain unfulfilled, for everything can perish sooner, even this Earth and the whole visible sky, rather than 1 of My words and predictions would remain unfulfilled. Did you well understand this now?”
Chapter 187 – The conditions for the return of the Lord.

187,1. The old innkeeper said: “Yes, Lord and Master, we surely have all understood this very well. It is, what concerns the 4 kinds of fires of purification for men and the whole Earth, certainly not rejoicing or pleasant, and one could rightly ask why this is allowed by a supremely wise and supremely good God. But precisely because God is supremely wise and supremely good, He also will know best why He allows all these things. But we still do thank You for this prediction of the future and we are now very glad that we live already now on this Earth during Your 1st coming, for as far I have understood it now, it is in this time still considerably much better among men of the Earth than it will be during Your 2nd coming.

187,2. I certainly cannot have any idea where or what kind of great cities men will build in course of time and how they will use the power of the elements and even regulate and control the lightning. However, I and certainly all of us are glad that we do not understand it and that we even can see that the power of the elements are guided by Your wisdom and might, for if we would already understand it, then the terrible time of purification by the 4 kinds of fire would certainly come sooner than You, o Lord and Master, have announced to us now.

187,3. But since You were now so merciful to inform us beforehand as a sure fact that You personally and lastingly will come to men for a 2nd time to this Earth, then You still could tell us where on this Earth You will come back to men. What will be the name of that country, the place and that happy people?”

187,4. I said: “Friend, on your question I cannot give you an answer that you would understand, for in that time many new places, countries and peoples will arise that still do not have a name now. But the fact that I will come back to Earth to that country and in that place where among the people there will still be the most and greatest living faith and the most and greatest true love for God and fellowman, that you can accept and believe as completely sure and fully true.

187,5. However, when I will come, I will not come alone, but all those who belong to Me, who were already for a long time with Me in My Kingdom of Heaven, will come with Me in multitudes and will strengthen their brothers who are still walking in the flesh on the Earth. And so there will be a true communion between the already blissful spirits of Heaven and the people of the Earth, which will really mean a very great comfort to the people of that time.

187,6. And now you know everything that was necessary for you to know. Act accordingly, then you will reap eternal life, for I will awaken you on the youngest day.”

187,7. Then Kado said: “O Lord and Master, will this then already happen tomorrow? Because every new day is for us the youngest day.”

187,8. I said: “I do not mean an earthly day, but a spiritual one in the beyond. When you will have left your body and will enter into the Kingdom of the spirits, then this also will be your youngest day, and I will free you from the judgment of matter, and this is the awakening on the youngest day.”

Philopold… Der Grieche, der von den Sternen kam – Philopold… The Greek who came from the stars

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Philopold… Der Grieche, der von den Sternen kam…

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 1, Kapitel 212-215
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 212

212,7. Sagt Philopold: „ … Die Juden haben gewisse Weissager gehabt; diese taten ihren Mund nicht auf, außer in puren Drohungen, von denen manche in zumeist unbestimmter Zeit eingetroffen sind; die meisten aber waren allein nur in die Luft hinaus geredet; denn die Natur der Erde ist hoffentlich doch allzeit stärker gewesen als der Mund eines jüdischen Weissagers! Die Griechen sind zumeist Stoiker, und ein rechter Stoiker fürchtet nichts – und somit auch ich nichts! Denn auch ich bin ein steinfester Stoiker!“

212,8. Sagt zu Mir insgeheim der junge Matthäus, der Apostel, der ehedem Zöllner zu Sibarah war: „Herr, den kenne ich, ein überaus fataler und ärgerlicher Mensch! Der hat allzeit bei meinem Zollamte unausstehliche Anstände gemacht, sooft er mit allerlei Verkaufswaren nach Kapernaum oder nach Nazareth zog. Auf den habe ich noch gleichfort einen kleinen Ärger und hätte eine gute Lust, ihn ein wenig in die Arbeit zu nehmen.“

212,9. Sage Ich: „Laß das gut sein! Ich habe nun schon ein Pröbchen für ihn, und das wird für ihn bald in die Erscheinlichkeit treten.“

212,10. Matthäus tritt sobald zurück; aber Philopold erkannte seinen Zöllner von Sibarah und sagte zu ihm: „Na, na, du geiziger Mautschrankenreiter, wie kommt es denn, daß auch du hier bist?! Was wird jetzt deine Schranke machen, so du mit deinen Luchsaugen in alle Weltgegenden hin sie nicht überwachen kannst?! Hast eben auch nicht nötig, diesen Wunderheiland gegen mich aufzuhetzen; er wird wohl selbst wissen, was er zu tun hat, wenn ich ihm zu steif werde. Aber mit mir dürftet ihr beide auf einem ganz natürlichen Wege einen harten Kampf haben; denn ein Stoiker ist kein Strick und kein Bindfaden, den man nach Belieben beugen kann, wie man will!

212,11. Sehet, die wunderbare Heilung der zweihundert Kranken hat nahe alle Bewohner Kanas breitgeschlagen; warum denn mich nicht?! Weil ich ein echter Stoiker bin, für den die ganze Schöpfung kaum einen Nasenstüber wert ist und mein Ich samt dem elenden Leben noch weniger! Womit wollt ihr mich denn strafen? Etwa mit dem Tode? Ich sage euch: Ich wünsche ihn samt der ewigen Vernichtung; denn für dies Schandeleben bin ich wohl keinem Gott einen Dank schuldig! Oder soll man wohl jemandem für die verhaßteste aller Gaben zu einem Danke verpflichtet sein?! Ich meine, einem allmächtigen Gotte solle es eben nichts Schweres sein, einen Menschen ins lebendige Dasein zu rufen! Wer soll Gott wohl daran hindern können?! Der erst zu erschaffende Mensch wird sicher nicht gefragt, ob er erschaffen sein will, auf daß er als allein Berechtigter sein Ja oder Nein ausspräche; einen schon Erschaffenen aber geht eine Nacherschaffung eines nachkommen sollenden Menschen ebensowenig an – als einen noch gar nicht Erschaffenen! Erschaffen ist für einen Gott sonach gar nichts besonderes; aber für den Erschaffenen wohl, weil er etwas sein muß, was zu sein er nie irgendeinen Wunsch äußern konnte. Was kann denn wohl Elenderes sein, als sein müssen, ohne je sein gewollt zu haben?!

212,12. Gebt mir zu essen und zu trinken ohne meine Arbeit und Mühe, dann will ich mich wenigstens für die Zeit meiner irdischen Lebensdauer in etwas zufriedenstellen; aber für die Erhaltung dieses Seins noch unsinnig schwer arbeiten müssen, also leiden wie ein verfolgter Wolf, und dazu einem Gotte dafür noch zu Dank verpflichtet sein und gewisse, nur für den Schöpfer selbstsüchtige Gebote halten, dafür bedanke ich mich vor allen jüdischen und griechischen Ganz- oder Halbgöttern!“

212,13. Sagt Matthäus: „Solcher Menschen mehr auf der Erde, und Satan hat eine Schule, in der er selbst noch hundert Jahre lang in die Schule gehen kann! Herr, was ist mit dem zu machen? Wenn er wirklich also ist, wie er spricht, so richten alle Engel nichts mit ihm aus auf einem natürlichen Wege!“
Kapitel 213 – Die Erde als alleinige Gotteskinderschule

213,1. Sage Ich: „Laß du das nur gut sein; du wirst dich bald überzeugen, ob aus diesem was zu machen ist!“ Mich an den Stoiker Philopold wendend: „Meinst du wohl, daß du mit Gott, deinem Schöpfer, zuvor keinen Kontrakt gemacht hast und nicht eingegangen bist in alle dir oft vorgehaltenen Bedingungen, die fürs Leben auf diesem Planeten überaus nötig sind? Siehe, Tor, das ist bereits der zwanzigste Weltkörper, auf dem du leiblich lebst; dein gesamtes fleischliches Alter beträgt schon an Jahren dieser Erde eine solch große Zahl, die die Zahl des feinsten Sandes in allen Meeren der Erde bei weitem übertrifft! Welch eine, für keinen im Leibe wandelnden Menschen möglich denkbare, nahe endlose Zeitendauer aber bestandest du als ein reiner Geist im vollsten Sein und klarsten Selbstbewußtsein im endlosen Raume mit zahllosen anderen Geistern freiest lebend und das freieste Leben in aller Kraft hoch und wohl genießend!

213,2. Als du aber in der von dir im Fleische zuletzt bewohnten Sonnenwelt, der die Weisen dieser Erde den Namen Procyon geben, die auf ihrem weiten Boden aber von ihren Bewohnern den Namen Akka hat – und zwar überall mit einem und demselben Akzente, weil die Bewohner derselben nur eine Sprache reden –, den lebendigsten Wunsch an den Tag legtest, als du von einem Engel vernommen hast, daß der große, allmächtige, ewige Geist als der alleinige Schöpfer und Erhalter der Unendlichkeit und alles des in ihr Seienden auf einem der allergeringsten Planeten, die im endlosen Raume kreisen in zahllosesten Massen, Selbst Fleisch und volle Menschengestalt annehmen werde, womöglich auf denselben Planeten gesetzt zu werden, um dort zu sehen und zu hören Den, der dich erschaffen hat, da kam derselbe Engel, den du hier zu Meiner Rechten als den siebenten Menschen erschaust, der aber dennoch ein völlig freiester Geist ist, stellte dir haarklein und genau die schweren Bedingungen vor, die du zu erdulden bekommen werdest, so du ein Bewohner dieses Planeten, auf dem du nun stehst, werden wollest und auf demselben gewinnen die Kindschaft Gottes!

213,3. Du nahmst alle Bedingungen an, auch diese, daß du als ein Bewohner des erwählten Planeten aller Erinnerung an dein Vorleben in anderen Weltkörpern völlig bar sein werdest bis zur Zeit, da derselbe Engel dich dreimal bei dem Namen, den du in der Akka geführt hast, rufen werde.

213,4. Wenn die Sache sich aber also der dir freilich bis jetzt unbegreiflichen Wahrheit nach befindet, wie ungerecht sprichst du, so du behauptest, daß für dein Sein auf dieser Erde zwischen dir und deinem Schöpfer durchaus kein Kontrakt gemacht worden sei?!“

213,5. Sagt Philopold: „Was ist denn das für eine verbrannte Hirngespinsterei?! Ich soll schon in irgendeiner andern, schönern und offenbar bessern Welt als ein Mensch im Fleische gewohnt und gelebt haben?! Nein, das ist denn doch etwas zu stark! Höre, du Siebenter rechts, den der Nazaräer einen Engel nennt, wie heißest du denn, und wie heiße ich?“

213,6. Sagt der Engel: „Warte ein wenig; ich werde in aller Schnelle Kennzeichen aus deiner Vorwelt holen und werde sie dir zur Einsicht und Erkennung geben!“

213,7. Mit diesen Worten verschwindet der Engel, kommt aber in wenig Augenblicken wieder und überreicht dem Philopold eine Rolle, auf der der Name des Engels und sein Name mit vollkommen alter hebräischer Schrift deutlich gezeichnet stehen, und eine zweite Rolle, auf der alle Bedingungen geschrieben stehen, die er vor dem Übergange dem Engel angelobt hatte.

213,8. Als der Engel dem Philopold solches überreicht, sagt er: „Hier lies und erkenne es, du alter Murahel, Murahel, Murahel! Denn ich, der ich Archiel heiße, habe es für dich geholt vom selben Altare, an dem du mir das große Gelöbnis gabst! Frage aber ja nicht, wie solches nun in so wenig Augenblicken möglich war; denn bei Gott sind gar wundervollste Dinge möglich! Lies zuvor alles, und dann erst rede!“
Kapitel 214 – Philopolds geistiges Gesicht

214,1. Philopold liest die Rollen mit großer Aufmerksamkeit durch, und da dadurch die innere Sehe geöffnet wird, so sagt er nach einer ziemlichen Weile des tiefsten Staunens: „Ja, also ist es; ich sehe nun in alle endlosen Tiefen meines Lebens zurück, sehe die Welten alle, auf denen ich schon gelebt habe, und die Orte und Plätze alle in den Welten, wo ich von der Geburt bis zum Abschiede gelebt habe; ich sehe, was ich war, und was ich auf einem und dem andern Weltkörper getan habe, und sehe auch noch allenthalben meiner nächsten Verwandten Abkömmlinge, und siehe, auf der Akka (Procyon) sehe ich sogar noch meine Eltern, meine vielen Brüder und recht teuren Schwestern! Ja, ich höre sie sogar um mich besorgt untereinander reden und sprechen: ,Was ist mit Murahel? Wird sein Geist im endlosen Raume wohl schon den großen Geist in Menschengestalt gefunden haben? Er wird unser nicht gedenken, weil Archiel, der Gesandte des großen Geistes, ihm die Rückerinnerung verdeckte bis dahin, wann er ihn dreimal beim rechten Namen rufen werde!‘

214,2. Sehet! Also höre ich sie nun reden und sehe sie zugleich leibhaftig! Sie gehen nun in den Tempel, um in den Dokumenten nachzusehen die harten Lebensbedingnisse; aber sie finden dieselben nicht. Der Oberpriester des Tempels aber sagt ihnen, daß Archiel die Dokumente vor etlichen Augenblicken des Murahels wegen geholt habe, dieselben aber dennoch in aller Kürze der Zeit zurückstellen werde. Und sie harren nun im Tempel und geben ein Opfer für mich!

214,3. O Liebe, Liebe, du göttliche Kraft! Wie endlos weit streckest du deine heiligen Arme aus! Überall dieselbe Liebe! O Gott, wie groß und heilig bist Du, und welcher verborgenen Geheimnisse voll ist doch das freie Leben! Welcher Mensch auf der ganzen Erde kann die Tiefen ergründen, die ich nun schaue?! Wie gar nichtssagend geht der armselige Mensch auf dieser magersten Erde herum, streitet nicht selten um eine Spanne Erde auf Leben und Tod, während er in sich trägt, was Milliarden Erden nimmer zu fassen vermögen!“

214,4. Auf diese Worte wird Philopold stille, geht zum Engel hin und gibt ihm die beiden Rollen wieder zurück mit dem Bemerken: „Stelle sie wieder dahin, allwo sie erwartet werden!“

214,5. Der Engel aber sagt: „Siehe, ich habe auch ein Schreibzeug mitgenommen; es ist dasselbe, womit du eigenhändig im Tempel auf der Akka die Dokumente gezeichnet hast. Unterschreibe dich auf jedes Dokument doppelt, das heißt mit deinem Namen in der Akka und mit deinem Namen hier, und das Schreibzeug behalte zum Gedächtnisse!“

214,6. Philopold tut das, und der Engel nimmt dann die Dokumente und verschwindet.

214,7. Nach etlichen Augenblicken, die er zur Besprechung mit dem Oberpriester auf der Akka benötigte, ist er wieder unter uns und fragt den Philopold, wie er nun denke.

214,8. Sagt Philopold: „Als ich dir die beiden Rollen zurückgab, schwand das Gesicht, und von der Erinnerung bleibt mir kaum mehr übrig als von einem Traume, da man im wachen Leben wohl weiß, daß einem etwas geträumt hat, aber was, das bringt man mit keinem Kopfzerbrechen heraus! Ich bemerke auch, daß ich ein ganz fremdartiges Schreibzeug in meiner Linken halte; aber wie ich dazu gekommen bin, weiß ich kaum; und ich möchte darum wissen, warum man denn von so manchen Erscheinungen aus dem Bereiche des innern Lebens entweder nur eine sehr schwache, zumeist aber auch gar keine Rückerinnerung behält. Warum also denn?“

214,9. Sagt der Engel: „Weil es sich hier darum handelt, ein völlig neues Geschöpf zu werden, und das aus und in Gott. Bist du einmal geworden ein völlig neues Geschöpf aus Gott und hast erreicht die Kindschaft Gottes, so wird dir alles wiedergegeben werden!

214,10. In allen zahllos anderen Welten wirst du zu dem aus- und inwendig gestaltet, was du sein mußt; hier aber überträgt Gott die äußere Gestaltung schon der Seele, die sich ihren Leib selbst erbaut nach der Ordnung, in der sie geschaffen ist; ganz besonders aber muß jeder Geist, der in die Seele gestellt ist, vorerst die Seele bilden durch die Haltung der ihm äußerlich gegebenen Gesetze. Hat die Seele dadurch den rechten Grad der Reife und Ausbildung erreicht, so tritt dann der Geist völlig in die ganze Seele über, und der ganze Mensch ist dadurch vollendet, ein neues Geschöpf, zwar im Grunde des Grundes immer aus Gott, weil der Geist im Menschen eigentlich nichts als ein Gott im kleinsten Maße ist, weil völlig aus dem Herzen Gottes. Aber der Mensch ist das nicht durch die Tat Gottes, sondern aus seiner höchst eigenen, und ist eben darum ein vollwahres Gotteskind! Und ich sage dir das noch einmal in aller Kürze:

214,11. In allen anderen Weltkörpern müssen sich die Menschen nicht selbst gestalten, sondern sie werden von Gott, oder was eines ist, von Seinen Kindern gestaltet. Hier aber müssen sich die Menschen vollends selbst gestalten nach der geoffenbarten Ordnung, ansonst sie unmöglich Kinder Gottes werden können! Und so ist ein vollendeter Mensch auf dieser Erde als Gotteskind in allem Gott gleich; aber ein unvollendeter Mensch ist dagegen auch tief unter dem Reiche der Tiere!“
Kapitel 215 – Philopolds Kleinmut und Berufung

215,1. Fragt nun abermals Philopold den Engel: „Wer aber zeigt uns solche geheimnisvollste Ordnung?“

215,2. Sagt der Engel: „Gerade Der, der dich ehedem an mich gewiesen hat! Zu Dem gehe hin; Der wird dir sagen, was Er dir schon gesagt hat; denn also leben, wie Er zu leben lehrt, ist schon eben jene göttliche Lebensordnung, in der allein man die Kindschaft Gottes erreichen kann!

215,3. Und Er ist auch Ebenderselbe, dessentwegen du und noch viele andere die Akka verlassen haben geistig und sind auf dieser Erde des Herrn wegen eingeboren worden ins Fleisch dieser Erde.

215,4. Es ist aber in der ganzen Schöpfung – und das auf allen Weltkörpern, die irgend von vernünftigen Wesen unter menschlicher Gestalt bewohnt werden – die volle Menschwerdung des Herrn im Fleische durch uns bekanntgemacht worden; aber nur von sehr wenigen Welten ist es den wenigen Geistern gestattet worden, ins Fleisch dieser Erde zu treten. Denn der Herr kennt alle Natur aller Welten im endlosen Raume, so auch die Natur und Fähigkeit der Bewohner und deren Geister, von denen eine oder die andere Welt bewohnt wird, und weiß daher am besten, ob ein Geist in dieser Erde Fleisch taugt oder nicht.

215,5. Wo irgend etwas Taugliches war, das ist auch hierher versetzt worden; aber die Zahl der hierher Versetzten ist nur klein und übersteigt zehntausend nicht um irgendeine namhafte Zahl.

215,6. Aber unter diesen bist du einer der Glücklichen; denn so du es willst, kannst du vom Herrn als Jünger gleich allen denen, die mit Ihm hierhergekommen sind, angenommen werden.“

215,7. Sagt darauf Philopold: „Mein Archiel! Da du mir schon so viel wunderbar Gutes erwiesen hast, so tue mir nun noch das, daß du mich zum Herrn hinführst; denn nun, da ich Ihn erkannt habe, mangelt mir aller Mut, von neuem zu Ihm hinzugehen! Wenn’s auf mich selbst nun ankäme, so möchte ich nun am liebsten so schnell als nur immer möglich davonlaufen und mich irgendwo also verbergen, daß mich nie ein Mensch finden sollte! Aber weil ich schon einmal da bin und mich alle nur zu gut kennen, so kann ich so was nicht tun; denn da würde die Lache über mich wohl das ganze Tal erfüllen. Darum sei denn so gut und führe mich hin zum Herrn und mache dort einen Fürsprecher für mich!“

215,8. Sagt der Engel: „Es ist nicht nötig, solches zu tun; denn der Herr weiß, was uns beiden not tut; daher gehe du nur allein hin, und Er wird dir den Kopf sicher nicht vom Rumpfe reißen!“

215,9. Nach diesen Worten des Engels faßt Philopold endlich doch den Mut und geht ganz bedächtigen Schrittes zu Mir hin und sagt noch in einer Ferne von dreißig Schritten: „Herr, gestattest Du mir, daß ich mich Dir nahe? Wo nicht, so weiche ich wieder zurück!“

215,10. Ich aber sage: „Wer kommen will, der komme; denn durchs Zaudern ist noch nie ein Mensch weitergekommen!“

215,11. Philopold, solches vernehmend, beschleunigt seine Schritte und ist sonach auch bald bei Mir und hat also schnell erreicht, was zu erreichen viele zaudern und daher auch oft gar nicht erreichen, weil sie trotz alles Zurufens nicht vom Flecke, da sie stehen, zu bringen sind.

215,12. Denn solange jemand bei all seinem Tun und Lassen seine Schritte nicht in gerader Linie zu Mir hin richtet, ist all sein Tun und Gehen und Stehen ein vergebliches für sein Leben. Und gewönne er die ganze Welt, hätte aber Mich nicht, so nützte ihm die ganze Welt nichts; denn er ist tot! So Ich aber nun in dieser Zeit der Enthüllung des Evangeliums jemanden rufe und zu ihm sage: „Komme!“ – und er aber kommt nicht, der wird dem Tode des Geistes verfallen! Und es ist darob dieser Philopold ein rechtes Muster, nach dem sich jedweder richten soll! Wer gerufen wird, so er nach Mir fragt, der komme und zaudere nicht! Denn Ich bleibe nicht gleichfort in Kana (entsprechend: voll Gnade in dieser Welt), sondern ziehe bald weiter und wende ab Auge und Ohr von all denen, die da zaudern auf Mein „Kommet!“

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Philopold… The Greek who came from the stars…

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 1, Chapter 212 to 215
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Chapter 212

212,7. Says Philopold: ‘ … The Jews had certain seers. These never opened their mouths, except for sheer warnings of which some came true upon certain usually unspecified times. Most of them however were empty air, for the Earth’s nature surely always has been stronger than the mouth of a Jewish prophet. The Greeks are stoics in general, and a true stoic has no fear, therefore neither I, for I too am a staunch stoic.’

212,8. Says Matthew, the apostle, to Me privately, (until recently the tax-collector at Sibarah), ‘Lord, this one I know quite well, a thoroughly annoying person. This one always kicked up a fuss outside my tax office, whenever he was taking his wares to Capernaum or Nazareth. With him I am still quite annoyed and feel like working him over.’

212,9. I said: ‘Let it be. I have a little test for him, and it will shortly come about.’

212,10. Matthew stands back, but Philopold recognized his tax collector from Sibarah, saying to him: ‘Well well, you miserly turnpike jockey, how come you are here too? What is your barricade going to do without you watching it from every angle with your lynx-like eyes? No need for you to actually stir up this wonder savior against me, for he shall know what to do if I get too stiff for him. But from the natural aspect you two could have a tough fight with me, for a stoic is no rope or string that one can bend any old way.

212,11. See, the miraculous healing of the 200 sick has confounded nearly all the inhabitants of Cana. Why not me? Because I am a true stoic, to whom nearly all of creation is hardly worth a bump on the nose, and myself and miserable life even less. How would you therefore punish me? With death? I tell you I long for it, together with eternal annihilation, because I owe thanks to no god for this ignominious life. Or should one feel obliged to anyone for the most despised gift of all? Surely it isn’t much for an almighty God to call a human into being. Who could prevent God from doing so? The man still-to-be created surely won’t be asked whether he wants to be created, so that as the only one really concerned, he may utter his yes or no. Of equal unconcern to the as yet un-created one is it for the already created one as to whether or not he is followed by an as yet uncreated one. For a God therefore, the act of creating is nothing special, but indeed so for the created one, because he has to be something that he has never been able to request. What could indeed be more deplorable than having to be without ever having wanted it?

212,12. Give me to eat and drink without my work or effort, and I shall be satisfied for at least the duration of Earth-life. But having to work unreasonably hard for maintaining this being, and therefore suffer like a hunted wolf, and on top of that be obliged to thank some god for it and at the same time keep certain commandments, only for the creator’s selfish benefit, for this let me ‘thank you, not’ to all Jewish and Greek gods or half-gods.’

212,13. Says Matthew: ‘A few more such people on Earth and Satan himself has a school he can attend for a hundred years. Lord, what is to be done with this one? If he really is the way he speaks, then all the angels together can achieve nothing with him in the normal way.’
Chapter 213 – The earth as the sole school for children of God

213,1. I said: ‘Just let it be, you shall soon convince yourself that something can be done with this one.’ And turning to Philopold, the stoic: ‘Do you think that you did not enter upon a prior contract with God, your Creator, fulfilling all the oft-stipulated conditions essential for life upon this planet? See, you fool, this is already the twentieth heavenly sphere on which you live physically. Your cumulative age in the flesh in terrestrial years far exceeds the number of sand grains in all the terrestrial oceans. Yet besides that, what eons of time, hardly imaginable to men walking the Earth physically, had you already existed as a pure spirit of the fullest being and in the clearest self-consciousness within endless space, together with countless other spirits, consummating the fullest life and power.

213,2. When however, living upon your most recent solar world, called Procyon by the wise of this Earth, but named Akka by the inhabitants of its wide Earth (pronouncing it uniformly, because the inhabitants there speak only one language), you expressed the most ardent desire (after hearing from an angel that the great, almighty, eternal Spirit and sole Creator and sustainer of infinity and everything within it, is to take on the flesh Himself and the full human form upon one of the most insignificant planets orbiting within infinite space in countless numbers), that you would be set down here for the purpose of seeing and hearing Him who created you. Whereupon the same angel whom you see here as the seventh person, but who nevertheless is a fully free spirit, came to you and acquainted you in smallest detail with the difficult conditions you would have to suffer if wanting to become an inhabitant of this planet upon which you now stand, for the purpose of achieving the childhood of God.

213,3. You accepted all the conditions including the one that, in common with all the inhabitants of this planet, you be barred all retrospection to your previous existence on other heavenly spheres until such time as this same angel would call you 3 times by the name by which you were named on Akka.

213,4. If however things are of a truth just so, although of course incomprehensible to you, then how unfair is your assertion that there was no contract entered into between you and your Creator for your existence upon this Earth.’

213,5. Says Philopold: ‘What kind of raving lunacy is this? I am supposed to have already lived, in the flesh, on some nicer and obviously better world as a human? No, this is getting too thick. Listen, you seventh one on the right, referred to as an angel by the Nazarene, what do they call you and me?’

213,6. Says the angel: ‘Just wait a little, and I shall in all haste fetch evidence from your previous world, and give it to you for your greater insight and identification.’

213,7. With these words the angel vanishes, re-appearing in a few moments to hand Philopold a scroll on which, clearly inscribed in ancient Hebrew, appear the angel’s and his name, together with a second scroll in which were recorded the conditions he promised before his transfer.

213,8. Handing such over to Philopold, the angel says: ‘Here, read and understand, old Murahel, Murahel, Murahel. For I myself, named Archiel, have picked it up from the same altar where you made me the great promise. But do not now ask how such was possible in just a few moments, for with God, the most wondrous things are possible. Read it all first and speak afterwards.’
Chapter 214 – Philopolds spiritual looking

214,1. Philopold is absorbed with reading the scrolls, and as his inner vision opens therewith, he says after a good while, with the greatest astonishment: ‘Yes, it is so. I now am seeing into all the endless depths of my being, seeing all the worlds upon which I have already lived, together with the places and locations I lived from birth to departure from those worlds. I am seeing what I was and what I did on one or the other celestial spheres, seeing also all my next of kin. And see, upon Akka (Procyon) I also see even my parents, my many brothers and most dear sisters. Yes, I even hear them talk about me with concern, saying: “What could have become of Murahel? Will he have found the great Spirit in human form within endless space? He will not be thinking of us, because Archiel the messenger of the great Spirit has veiled his retrospection, until he will call him 3 times by his real name.’

214,2. See, thus I hear them speak now, even as I’m seeing them physically as well. Now they are going to the temple to look up the documents with the difficult life-conditions; yet they don’t find same. But the high priest of the temple is telling them that Archiel picked up the documents a few moments ago on behalf of Murahel, but that they shall be restored in a short while. And now they are waiting in the temple, giving a sacrifice for me.

214,3. O love, love, you divine power! How endlessly far have You stretched Your holy arm. Everywhere the same love. O God, how great and holy art You and how full of mysteries is free life. What man on Earth can probe the depths that I see now? With what insignificance miserable man walks this lean Earth, waging mortal combat not infrequently for a span of Earth, even while carrying within himself what billions of earths cannot grasp.’

214,4. With these words, Philopold falls silent, going over to the angel to return the two scrolls to him, remarking: ‘Restore them to where they are waiting for them.’

214,5. But the angel says: ‘See, I also brought a writing utensil, the very same one with which you wrote the documents in the temple up on Akka. Sign yourself doubly on each document and your name here, and keep the writing utensil for remembrance.’

214,6. Philopold does that, and the angel takes the documents and vanishes.

214,7. After many moments, which he needed to talk to the high priest on Akka, he is back among us, asking Philopold what he thinks now.

214,8. Says Philopold: ‘As I handed the two scrolls back to you, the vision disappeared, and I hardly remember more than a dream, where consciousness tells only that there was one, whose details however no amount of memory-tugging will recall. I also notice that I hold some strange writing utensil in my left hand, yet I hardly recall how I came by it. Therefore I would like to know why one retains either very little or nothing at all of the phenomena from the domain of the inner life. Why so?’

214,9. Says the angel: ‘Because here it is all about becoming a completely new creature out of and in God. Once you will have become a completely new creature out of God, and achieve the childhood of God, everything shall be added back unto you.

214,10. In all the other countless worlds, you are created externally and internally what you are to be, but here God hands the external formation to the soul, which builds its own body in accordance with its created order. But the task of the spirit placed into every soul, primarily is to develop the soul by keeping the commandments given to him. Once the soul as a result has achieved the right degree of ripeness and development, the spirit spreads into the entire soul, and the entire man is then perfected, a new being, and that fundamentally out of God, since the spirit within man is no less than a God in miniature, because fully out of the heart of God. But man is then so, not through God’s deed but through his fully own, and is for that reason a true child of God. And I repeat to you in all brevity:

214,11. In no other heavenly sphere do men have to form themselves, for they are so of God, or what amounts to it, are so through His children. But here men have to develop completely by themselves, in accordance with the revealed order, or they could not possibly become children of God. And thus a perfected man on Earth, as a child of God, is fully identical with God, although an undeveloped one, in contrast, is below the kingdom of animals.’
Chapter 215 – Philopolds pusillanimity and vocation

215,1. Philopold again asks the angel: ‘But who will show us this most mysterious order?’

215,2. Says the angel: ‘The same who referred you to me. Go to Him, He will tell you what He has already told you. Because to live as He teaches already is that divine life-style, through which alone one can attain to the childhood of God.

215,3. And He also is the same One on whose account you and many others have spiritually left Akka, and for the Lord’s sake were incarnated on this Earth, into the flesh of this Earth.

215,4. But throughout all of Creation, and that upon all celestial spheres inhabited by intelligent beings in human form, the incarnation of the Lord has been proclaimed by us, but only a few spirits from a small number of worlds were allowed to enter the flesh of this world. For the Lord is familiar with the nature of all the worlds in endless space, together with the nature and capacity of their inhabitants and spirits occupying one or the other such world. And He therefore knows best as to what spirit is capable of entering upon the flesh of this Earth.

215,5. Whoever was fit was also transferred here, and the number transferred here is not much over 10,000.

215,6. But among these you are one of the most fortunate, because if you so desire, then you can be accepted by the Lord as a disciple, like those who arrived with Him here.’

215,7. Says Philopold: ‘My Archiel, since you have already done me such great favors, please do me also the favor of taking me over to the Lord, for now that I have recognized Him, I lack the courage to go over to Him again. If it were left to me alone, I would rather run away as fast as possible and hide so that no man would find me. But since I am here now, and everybody knows me only too well, I can’t do so, for the entire valley would be filled with laughter. Therefore be so good and take me to the Lord, as my advocate.’

215,8. Says the angel: ‘It is not necessary to do so, as the Lord knows what we have need of. Therefore go to Him yourself, and He shall not pull your head off your trunk.’

215,9. Upon these words of the angel, Philopold plucks up courage and comes to Me cautiously, saying from some 30 paces away: ‘Lord, will You let me approach You? If not, then I shall make my retreat.’

215,10. But I say: ‘He who wants to come, let him come, for no man has advanced while hesitating.’

215,11. Hearing this, Philopold hastened his steps and is therefore quickly by My side, achieving what many hesitate doing and therefore frequently don’t achieve, as they are not to be moved from the spot they occupy, in spite of being called.

215,12. For as long as someone, no matter what he does, will not direct his steps to Me in a straight line, all his doing, going and standing will be futile for his life. And were he to win the whole world but not Me, then the whole world will be useless to him. And if, in this time of revealing the Gospel, I call to someone, saying “come”, but does not come, then he shall die the spiritual death. And for this reason, Philopold is a good example that everyone should follow. He who calls after Me, let him not hesitate once called. For from now on I shall not remain in Cana (meaning: filled with grace in this world) but shall move on, turning My eye and ear away from all who hesitate upon My “come”.

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Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber – Sterbeszenen

Niederschriftsbeginn am 27. November 1848

”Die 9. Szene in ‘Jenseits der Schwelle’ (Sterbeszenen) schildert den Sterbevorgang und Eintritt ins Jenseits des katholischen Bischofs Martin.
Das Buch insgesamt schildert seinen Entwicklungsweg in der geistigen Welt, aus welchem hier das erste Kapitel folgt:”

(Der Link zum Buch ist unterhalb des Videos zu finden…)
1. Ein Bischof, der auf seine Würde große Stücke hielt und ebensoviel auf seine Satzungen, ward zum letzten Male krank.

2. Er, der selbst noch als ein untergebener Priester des Himmels Freuden mit den wunderlichsten Farben ausmalte – er, der sich gar oft völlig erschöpfte in der Darstellung der Wonne und Seligkeit im Reiche der Engel, daneben aber freilich auch die Hölle und das leidige Fegefeuer nicht vergaß, hatte nun – als selbst schon beinahe achtzigjähriger Greis – noch immer keinen Wunsch, von seinem oft gepriesenen Himmel Besitz zu nehmen; ihm wären noch tausend Jahre Erdenleben lieber gewesen als ein zukünftiger Himmel mit allen seinen Wonnen und Seligkeiten.

3. Daher denn unser erkrankter Bischof auch alles anwandte, um nur wieder irdisch gesund zu werden. Die besten Ärzte mußten stets um ihn sein; in allen Kirchen seiner Diözese mußten Kraftmessen gelesen werden; alle seine Schafe wurden aufgefordert, für seine Erhaltung zu beten und für ihn fromme Gelübde gegen Gewinnung eines vollkommenen Ablasses zu machen und auch zu halten. In seinem Krankengemach ward ein Altar aufgerichtet, bei dem vormittags drei Messen zur Wiedergewinnung der Gesundheit mußten gelesen werden; nachmittags aber mußten bei stets ausgesetztem Sanktissimum (Allerheiligstem) die drei frömmsten Mönche in einem fort das Breviarium (Pflichtgebete kath. Geistlicher) beten.

4. Er selbst rief zu öfteren Malen aus: »O Herr, erbarme Dich meiner! Heilige Maria, du liebe Mutter, hilf mir, erbarme dich meiner fürstbischöflichen Würden und Gnaden, die ich trage zu deiner Ehre und zur Ehre deines Sohnes! O verlasse deinen getreuesten Diener nicht, du alleinige Helferin aus jeder Not, du einzige Stütze aller Leidenden!«

5. Aber es half alles nichts; unser Mann verfiel in einen recht tiefen Schlaf, aus dem er diesseits nicht mehr erwachte.

6. Was auf Erden mit dem Leichnam eines Bischofs alles für ‘hochwichtige’ Zeremonien geschehen, das wisset ihr, und wir brauchen uns dabei nicht länger aufzuhalten; dafür wollen wir sogleich in der Geisterwelt uns umsehen, was unser Mann dort beginnen wird!

7. Seht, da sind wir schon – und seht, da liegt auch noch unser Mann auf seinem Lager; denn solange noch eine Wärme im Herzen ist, löst der Engel die Seele nicht vom Leibe. Diese Wärme ist der Nervengeist, der zuvor von der Seele ganz aufgenommen werden muß, bis die volle Löse vorgenommen werden kann.

8. Aber nun hat dieses Mannes Seele schon völlig den Nervengeist in sich aufgenommen, und der Engel löst sie soeben vom Leibe mit den Worten: ‘Epheta’, d.h. ‘Tue dich auf, du Seele; du Staub aber sinke zurück in deine Verwesung zur Löse durch das Reich der Würmer und des Moders. Amen.’

9. Nun seht, schon erhebt sich unser Bischof, ganz wie er gelebt hatte, in seinem vollen Bischofsornate und öffnet die Augen. Er schaut erstaunt um sich und sieht außer sich niemanden, auch den Engel nicht, der ihn geweckt hat. Die Gegend ist nur in sehr mattem Lichte gleich einer ziemlich späten Abenddämmerung, und der Boden gleicht dürrem Alpenmoose.

10. Unser Mann erstaunt nicht wenig über diese sonderbare Beschauung und spricht nun zu sich: »Was ist denn das? Wo bin ich denn? Lebe ich noch oder bin ich gestorben? Denn ich war wohl sehr krank und es kann leicht möglich sein, daß ich mich nun schon unter den Abgeschiedenen befinde! – Ja, ja, um Gotteswillen, es wird schon so sein! – O heilige Maria, heiliger Joseph, heilige Anna, ihr meine drei mächtigsten Stützen: kommet und helft mir in das Reich der Himmel!«

11. Er harrt eine Zeitlang, sorglich um sich spähend, von welcher Seite die drei kommen würden; aber sie kommen nicht.

12. Er wiederholt den Ruf kräftiger und harrt; aber es kommt immer noch niemand!

13. Noch kräftiger wird derselbe Ruf zum drittenmal wiederholt, – aber auch diesmal vergeblich!

14. Darob wird unserem Manne überaus bange. Er fängt an, etwas zu verzweifeln und spricht in seiner stets verzweifelter werdenden Lage: »Oh, um Gotteswillen, Herr, steh mir bei! (Das ist aber nur sein angewöhntes Sprichwort.) – Was ist denn das? Dreimal habe ich gerufen, – und umsonst!

15. Bin ich denn verdammt? Das kann nicht sein, denn ich sehe kein Feuer und keine Gott-steh-uns-bei! (Teufel)

16. Hahahaaaaa (zitternd) – es ist wahrhaft schrecklich! – So allein! O Gott, wenn jetzt so ein Gott-steh-uns-bei herkäme, und ich – keinen Weihbrunn, dreimal konsekriert (geweiht), kein Kruzifix, – was werde ich tun?!

17. Und auf einen Bischof soll der Gott-steh-uns-bei eine ganz besondere Passion haben! – Oh, oh, oh (bebend vor Angst), das ist ja eine ganz verzweifelte Geschichte! Ich glaube gar, es stellt sich bei mir schon Heulen und Zähneklappern ein?

18. Ich werde mein Bischofsgewand ablegen, da wird Gott-steh-uns-bei mich nicht erkennen! Aber damit hätte Gott-steh-uns-bei vielleicht noch mehr Gewalt über unsereinen?! – O weh, o weh, was ist der Tod doch für ein schreckliches Ding!

19. Ja, wenn ich nur ganz tot wäre, da hätte ich auch keine Furcht; aber eben dieses Lebendigsein nach dem Tode, das ist es! O Gott, steh mir bei!

20. Was etwa geschähe, so ich mich weiterbegäbe? Nein, nein, ich bleibe! Denn was hier ist, das weiß ich nun aus der kurzen Erfahrung; welche Folgen aber nur ein rätselhafter Tritt weiter vor- oder rückwärts hätte, das wird allein Gott wissen! Daher will ich in Gottes Namen und im Namen der seligsten Jungfrau Maria lieber bis auf den Jüngsten Tag hier verharren, als mich nur um ein Haarbreit vor- oder rückwärts bewegen!” … mehr im Buch…

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Jesus explains Deathbed-Scene 9… A Bishop is dying

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber – Deathbed scenes

Writing began on November 27th, 1848

This 9th death scene is the opening chapter of the work “Bishop Martin” (English title “Sunsets into Sunrises”), which describes the guidance of a bishop from his transition into the world beyond until his heavenly perfection.

(The link to the book you will find below the video…)

1. A bishop, who had always been very conspicuous for his dignity as well as his dogmas, fell ill for the last time.

2. He, who even still as an assistant priest, had wanted to paint the joys of heaven in the oddest colors and to describe the delights and bliss in the realm of the angels with great enthusiasm, not forgetting to mention hell and purgatory, did not yet desire, even as an old man of almost eighty, to take possession of his much praised heaven. He would have preferred another thousand years on this earth to a future heaven with all its delights and bliss.

3. Therefore, our sick bishop did everything in his power to restore his health. He had to be surrounded by the best physicians. Fairs of power had to be conducted in all the churches of his diocese; all the sheep of his flock were asked to pray for his life. In his sick-room an altar had been erected at which fairs had to be conducted three times every morning to help restore his health, whereas, in the afternoon, three of the most pious monks had to keep praying the breviary in front of the consecrated host.

4. He himself kept uttering: “Oh Lord, have mercy upon me! Holy Mary, beloved mother, help me! Have mercy upon my dignity and grace as prince-bishop for your Son’s glory! Oh, do not forsake your most faithful servant, you helper in need, you sole support of the afflicted!”

5. But all this did not help. Our man fell into a coma from which he did not awaken again in this world.

6. You know of the “highly important”, ceremony for a deceased bishop, and we need not waste any time with its description. Instead, let us look around in the spirit world to see what our man will be doing there.

7. Look, here we are – and there our man can be seen still lying on his bed; while the heart is still warm the angel does not sever the soul from the body. This warmth constitutes the nerve spirit, which has to be wholly absorbed by the soul before complete severance can be undertaken.

8. At last this man’s soul has completely absorbed the nerve spirit and the angel is severing it from his body with the words: “Ephetha – arise thou soul, but thou dust revert to thy decomposition through the kingdom of vermin and decay. Amen.”

9. Already you see our bishop rising in his full bishop’s robes, just as during his lifetime, and he opens his eyes. He looks around in astonishment, not seeing anybody, not even the angel who awakened him. The surroundings are visible only in a fading light, as of late dusk, and the ground seems to be covered with dry alpine moss.

10. Our man is not a little astonished at this unusual situation and says to himself: “What is this? Where am I? Am I still alive or have I died? I must have been seriously ill, and it is quite possible that I am already among the deceased! Oh, for God’s sake, this must be so! Oh holy Mary, St. Joseph, St. Ann you, my three most powerful helpers, come and help me into the Kingdom of Heaven!”

11. He waits for a while, looking around carefully to see from which direction the three will be coming, but they do not come.

12. He calls once more, this time louder, and waits; but still nobody approaches.

13. For the third time he calls, louder still, but again in vain.

14. Now our man begins to feel very scared. He realizes his desperate situation and says: “Oh, for God’s sake, Lord, help me! (This is only his habitual phrase.) What does this mean? I have called three times and no response!”

15. “Am I damned? How can that be, for I do not see any fire nor any devil?”

16. “Oh, oh, oh (trembling). It is truly terrible! So alone! Oh God, if one of these devils turned up now while I’m without a consecrated font or crucifix what will I do?”

17. “And the devil is said to be particularly keen on bishops. Oh, what a desperate situation! I believe the howling and gnashing of teeth is already upon me!”

18. “I will discard my bishop’s robe, so the devil will not recognize me. But maybe that would give him even more power over me! Oh, what a terrible thing death is!”

19. “If at least I were quite dead, then I would not be afraid, but this being alive after death is so terrible!”

20. “I wonder what would happen if I walked on? No, no, I’d rather stay here. What consequences a step in the dark might have only God knows. Therefore, I would rather remain here until Doomsday, in the name of God and the Blessed Virgin!” …
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Jesus erklärt die menschliche Ungeduld & Gottes Langmut – Jesus explains man’s Impatience & God’s Forbearance

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Jesus erklärt im Tempel die menschliche Ungeduld und Gottes Langmut

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 7, Kapitel 202

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr belehrt im Tempel das Volk und die Pharisäer

202,1. Sagte einer aus dem Volke, der in der Schrift auch bewandert war: „Herr und Meister, es gibt unter uns viele, die Deine Lehren gehört und Deine vielen Zeichen gesehen und tiefst bewundert haben, und es entstand unter uns die Rede: ,Wenn dieser Mensch bei aller seiner noch nie dagewesenen Weisheit und bei aller der ersichtlichen, völlig gottähnlichen Wundertatsmacht und ebensolcher Kraft, vor der sogar der starre Tod sich beugen muss, noch nicht der verheissene Messias sein soll, da fragen wir ernstlich, ob möglicherweise der rechte Messias, so Er kommen würde, wohl grössere Zeichen tun könnte! Wir glauben das nicht und werden es auch nicht glauben! Denn der Mensch, der ohne irgendein Mittel, sondern lediglich nur durch sein Wort alle noch so harten Krankheiten heilt, sogar abgängige Glieder wieder ersetzt – wie wir das bei Bethlehem gesehen haben –, tote Menschen zum Leben erweckt, den Winden und Stürmen gebietet und seinen Willen auch an der Sonne, am Monde und an allen Sternen sichtbar macht, – ist ein Gott und kein Mensch mehr!‘

202,2. Siehe, Herr und Meister, solche Rede ist nun unter uns gang und gäbe, und wir glauben darum, dass Du nicht nur einer der allergrössten Propheten, sondern wahrlich der Herr bist!

202,3. Du hast zwar wohl auch einen Leib wie wir, aber in solchem Deinem Leibe ist die Fülle der Gottheit verborgen, und Deine Worte und Taten sind Zeugen von ihrem wunderbaren Dasein in Dir. Das glauben wir nun einmal fest und werden uns von den argen Tempelwüterichen nicht mehr irreführen lassen.

202,4. Wir aber haben eine Bitte an Dich, o Herr! Verkürze doch Deine heilige Geduld, und strecke einmal vollends Deine unverbesserlichen Feinde unter den Schemel Deiner Füsse, und züchtige sie mit der Rute, die sie sich lange wohl verdient haben!“

202,5. Sagte Ich (der Herr): „So ihr an Mich wahrhaft glaubet, so müsset ihr Mir in der Weisheit, die alle Dinge in der Welt leitet und schlichtet, auch nicht vorgreifen, sondern eure Geduld mit der Meinen vereinen und euch denken: In dieser Lebensfreiheitsprobewelt ist die Ordnung ein und für alle Male so gestellt, dass da ein jeder Mensch tun kann, was er will; denn nur durch die vollste Freiheit seines Willens kann er sich das wahre, ewige Leben seiner Seele erkämpfen. Wie er aber einen freien Willen hat, so hat er auch eine rechte Vernunft und einen freien Verstand, durch den er alles Gute und Wahre wohl erkennen und beurteilen kann, und da ihm die Kräfte danach reichlichst verliehen sind, so kann er auch völlig danach handeln.

202,6. Erkennt der Mensch das Gute und das Wahre, handelt aber dennoch freiwillig dawider, so baut er sich selbst das Gericht und seine eigene Hölle und ist darum schon in dieser Welt ein vollkommener Teufel. Und sehet, das ist dann die Strafe, die sich ein Mensch ohne Mein Wollen selbst antut!

202,7. Darum kümmert euch nicht um Meine grosse Geduld und Liebe zu den Menschen, ob sie gut oder böse sind! Ich ermahne sie nur, wenn sie durch ihre eigene Schuld auf Abwege geraten sind; aber Ich kann sie mit Meiner Allmacht dennoch nicht ergreifen und zurücksetzen auf die rechten Wege des Lebens, weil das soviel hiesse wie ihnen die Freiheit ihres Willens nehmen, was soviel wäre wie ihnen das Leben der Seele und des Geistes in ihr nehmen.

202,8. Darum gehe ein jeder, wie er gehen will! Es ist für den Menschen mehr als genug, dass er die Wege kennt und die sicheren Folgen, die er erreichen muss, ob sie gut oder böse sind. Denn ein jeder Mensch, wenn er zum Gebrauch seiner Vernunft und seines Verstandes kommt, weiss es, was nach den Offenbarungen aus den Himmeln recht und gut – oder auch, was da unrecht und böse ist. Die Wahl, danach zu handeln, ist seinem freien Willen völlig anheimgestellt.

202,9. Wenn ihr das recht erkennet, so dürfet ihr nicht klagen über Meine Geduld und Langmut; denn es muss einmal auf dieser Erde, die ein Erziehungshaus für werdende wahre Kinder Gottes ist, also und nicht möglich anders sein.

202,10. Wo die Menschen aber berufen sind, völlig gottähnliche Geister und Wesen zu werden, da muss ihre Willensfreiheit auch umgekehrt dahin den ins Endloseste gehenden freiesten Spielraum haben, sich zu einem vollendetsten Teufel zu gestalten, der aber dann freilich als selbst schuldig der elendeste Träger dessen sein wird, was er sich durch seinen Willen selbst bereitet hat.

202,11. Ich werde darum niemanden seiner bösen Taten wegen durch Meine Allmacht richten und strafen, sondern er sich selbst und das unwandelbare Gesetz Meiner ewigen Ordnung, das jedem auf dem Lichtwege der vielen Offenbarungen kundgemacht worden ist schon von Anbeginn des menschlichen Seins auf dieser Erde.

202,12. So ihr das nun verstanden habt, so übet euch denn auch in der Geduld und habt auch in euch ein wahres Mitleid nicht nur mit den kranken Leibern, sondern viel mehr noch mit den kranken und blinden Seelen der Menschen, so werdet ihr am leichtesten und ehesten zur wahren und vollen Gottähnlichkeit gelangen und gleich werden den Engeln im Himmel!“

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Jesus explains in the Temple man’s Impatience and God’s Forbearance

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 7, Chapter 202

Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The Lord taught in the temple the people and the Pharisees

202,1. Someone from the crowd, who also knew the Scriptures very well, said: “Lord and Master, among us there are many who have heard Your teaching and have seen Your many signs and have admired them, so that they said: ‘If this Man with all His unknown wisdom and clear visible power and might which is completely equal to God’s, for which even the rigid death must bow, is still not the promised Messiah, then we ask ourselves if the true Messiah – if ever he would come – would be able to perform greater signs. We do not believe that and we also will not believe that. Because a Man, who without any help but only by His word heals the worst sicknesses, even replaces totally lost limbs – as we have seen near Bethlehem – brings death people back to life, who rules over the winds and storms and who makes His will known to the sun, the moon and all the stars, is a God and no more a man.’

202,2. You see, Lord and Master, this is how we speak regularly among ourselves, and therefore we also believe that You are not only one of the greatest of all prophets, but are truly the Lord Himself.

202,3. Although You have a body, just like we, but in Your body is hidden the fullness of the deity and Your words and deeds are witnesses of its wonderful existence in You. This we firmly do believe and we will no more let ourselves be deceived by those terrible tyrants of the temple.

202,4. We have to make You a request, o Lord. Shorten Your holy patience and lay Your incorrigible enemies completely and totally under Your footstool and chastise them with the rod which they have deserved for so long already.”

202,5. I said: “If you truly believe in Me, you also must not try to anticipate My wisdom, which guides and settles all things in the world, but you must unite your patience with Mine and think: in this world, where the freedom of life is being tested, order is once and for all times such that every man may do what he wants. Because only by the complete freedom of will he can fight for the eternal life of his soul. And as he has a free will, he also has a right thinking-faculty and a free intellect with which he can distinguish and evaluate all that which is good and true and he can also act accordingly, because the powers have been richly given to him.

202,6. When man distinguishes that which is good and true, but still voluntarily is acting contrary to it, he is building his own judgment and his own Hell and is therefore already here on Earth a complete devil. And look, that is the punishment which man is giving to himself, without Me willing it.

202,7. Therefore, do not busy yourself with My great patience and love for men, if they be good or bad. I only warn them when they are on the wrong path. But despite My omnipotence I cannot grab them and bring them back on the right path of life, because that would mean that I would take away their free will, which would mean the same as if I would take away the life of the soul and that of the spirit within.

202,8. Therefore, everyone has to walk as it pleases him. It is for man more than enough that he knows the ways and the fixed consequences that he can expect, if they are good or bad. Because every man who came to use his reason and his intellect knows the things which are right and good according to the revelations from the Heavens, and also that which is wrong and bad. The choice to act accordingly is completely up to his free will.

202,9. If you understand this well, you cannot complain about My patience and tolerance, because on this Earth, which is a house of education for the future true children of God, it must be so and can impossibly be otherwise.

202,10. Where people are called to become complete spirits and beings equal to God, also the opposite direction must be possible for their freedom of will to have free allowance to become a complete devil, who however by his own fault will have to bear in a miserable way that which he has caused by his own will.

202,11. Therefore, I will judge and punish no one by My omnipotence for his bad deeds, but this does the one himself and also the unchangeable law of My eternal order, which has been made known to everyone by the way of the light of the many revelations, already since the first beginning of the existence of man on this Earth.

202,12. If you have understood this now, then train yourself also in patience, and have therefore also in yourself true compassion, not only with the sick bodies, but even more with the sick and blind souls of the people. Then you will come in the least difficult and fastest way to the true and complete equality with God and become like the angels in Heaven.”

Wahre Teufel… Echte Busse – True Devils… Real Repentance

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flagge de  Wahre Teufel… Echte Busse

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 6, die Kapitel 8 – 10

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber
Wahre Teufel, echte Busse – Jesus und die bekehrten Pharisäer

Kapitel 8 – Moses und Elias erscheinen auf des Herrn Geheiss. Mosis Anklage wider die Tempeljuden

8,1. Hierauf wandte Ich Mich zu den Juden und sagte: „Ihr wolltet nicht glauben, dass Moses und Elias schon jüngst vor Mir da waren; darum sollen sie selbst wohlkenntlich hierher treten und euch selbst sagen, wessen Geistes Kinder ihr seid!“

8,2. Sogleich standen die beiden Propheten mitten unter uns und beugten sich zuerst tief vor Mir.

8,3. Und Elias sagte laut: „Vor Dir und Deinem Namen müssen sich beugen alle Knie und Herzen im Himmel, auf Erden und unter der Erde!“

8,4. Hierauf sprach Moses zu den Juden: „Ihr Frevler im Tempel Salomos, ihr Kinder der Schlange, welcher Teufel hat denn euch gezeugt, dass ihr sagen möget: Abraham sei euer Vater, und ihr sässet auf meinem und Aarons Stuhle?! So ihr aber schon euch im höchsten Grade unberufen darauf gesetzt habt, um darauf das von Gott mir gegebene Gesetz den Völkern zu verkünden, wie möget ihr denn nun den Allererhabensten nicht erkennen, der mir eben auf Sinai das Gesetz auf zwei steinernen Tafeln gegeben hat?!

8,5. Ihr saget, dass ich und dieser Bruder Elias hätten zuvor kommen sollen, – und sehet, wir beide waren da! Wer von euch aber hat uns erkannt und wer an uns geglaubt?! Und habt ihr uns nicht ganz dasselbe angetan, was ihr beinahe allen Propheten und Heiligen des Herrn angetan habt?! Was ist denn das hernach, so ihr argen Heuchler euch vor meinem Namen bis zur Erde niederbeuget und mich selbst aber verfolget und zuletzt zwischen dem Altare und dem Allerheiligsten erwürget? Redet und gebet Antwort!“

8,6. Da sagte einer mit bebender Stimme: „O – grosser Prophet –, der, – der – da – erwürget worden ist –, der hiess ja nur Zacharias!“

8,7. Sprach Moses: „Du nun leibesalter Bösewicht warst aber Augen- und Ohrenzeuge, was ich da zu der Priesterversammlung, als Ich aus dem Allerheiligsten zurückkam, gesagt habe! Siehe, die Worte lauteten also: ,Höret, Brüder, Gott der Herr hat in Seiner grossen Gnade und Erbarmung mir mein Inneres aufgetan, und Mosis Geist trat in mich, und nun ist meine Seele und Mosis Geist ein Mensch, der nun vor euch steht, wie er einst vor Pharao und auf Sinai vor Gott stand! Ich war der erste, der diesen Stuhl gestellt und auf Gottes Geheiss sich darauf gesetzt hat, – und nun sitze ich als von Gott also beschieden als der Letzte darauf; denn in Zukunft wird der Herr allein, der schon in dieser Welt wunderbarsterweise das Fleisch der Menschen angenommen hat, mit diesem Stuhle machen, was Er wird wollen nach Seinem nie erforschlichen Rate!‘ Da ergrimmtet ihr ob solcher meiner wahrsten Weissagung, risset mich vom Stuhle und erwürgtet meinen Leib. Ist es nicht also geschehen?“

8,8. Sagte ein anderer, ebenfalls schon alter Jude noch kleinlauter: „Ja – also war es – fürwahr –; aber – wer hätte da so etwas glauben können?!“

8,9. Sagte Moses: „Warum haben es denn etliche Fromme geglaubt, die ihr darum aus dem Tempel in ferne Lande unter die Heiden vertrieben habt, deren etliche noch am Leben des Fleisches sind und wider euch zeugen können?“

8,10. Sagte wieder ein anderer alter Jude: „Ja, das mag schon sein, – diese müssen dafür ein Gesicht gehabt haben; aber wir haben kein Gesicht jemals gehabt!“

8,11. Sagte Moses: „Oh, du redest falsch und belügst dich selbst! Denn solches ist im Geiste allen bis zum allergeringsten Tempelknechte sieben Male nacheinander klar und verständlich in hellen Träumen angezeigt worden, und ihr alle habt sie euch untereinander noch wochenlang in der Zeit, als ich stumm war, ausgelegt. Wie kannst du nun sagen, dass ihr kein Gesicht dafür gehabt habt?“

8,12. Sagte abermals derselbe Jude: „Ja – war denn der Traum auch ein Gesicht? Da seht nun, da seht nun! Ja, – wer hätte damals so etwas ahnen können!?“

8,13. Sagte Moses: „O ihr weltschlauen Weltfüchse, ihr wusstet recht wohl aus vielen Exempeln aus der Schrift, was die lichten Träume zu bedeuten haben! Zum Beispiel Jakobs Traum, Josephs Träume, des Pharao Traum und dergleichen noch gar viele, diese haben euch gar wohl ins Ohr geraunt, was eure siebenmaligen Visionen zu bedeuten haben; aber euer Weltsinn, euer priesterlicher Hochmut, eure Lust zum unbeschreiblichen Wohlleben und zum stinkendsten Müssiggange und zur Hurerei aller Art und Gattung haben euch geblendet und betäubt, und so habt ihr euch sehr gefürchtet, laut solcher meiner Weissagung alle eure gar so angenehmen irdischen Lebensvorteile zu verlieren, habt, anstatt euch in den Willen Gottes zu fügen, lieber alles gegen ihn aufgeboten und habt bis zur Stunde, bis zu diesem Augenblicke, völlige Meuterer gegen Gott gemacht. Wie gefällt euch, ihr Würmer des Staubes, diese allerhöchst wahre Geschichte?!

8,14. Sehet, der Herrliche und der Allerhöchste, dessen Antlitz ich, Moses, nie würdig sein kann anzuschauen, hat es euch Selbst im Tempel gesagt: ,Nicht Ich, sondern Moses, auf den ihr hoffet, wird euch beim Vater anklagen!‘ Und seht, es ist seit der Zeit noch lange kein Tag vergangen, und des allerhöchsten Herrn Voraussage gehet bereits in Erfüllung, und ich, Moses, im Namen des Herrn euer aller Hauptprophet, klage euch nun vor Seinem heiligsten Angesichte alles dessen an, dessen ihr euch in der allerhimmelschreiendsten Weise schuldig gemacht habt! Was könnt ihr nun zu eurer Rechtfertigung sagen?“

8,15. Hier fangen die total in die engste Enge getriebenen Juden vor lauter Furcht und Entsetzen ganz wie sprachlos bloss nur bebend zu stammeln an, ohne ein verständliches Wort mehr über ihre armseligen Lippen zu bringen.

8,16. Nur ein Jüngerer unter ihnen sagte mit sehr bebender Stimme: „Mein Gott und Herr, fängt denn heute schon das erschrecklichste Jüngste Gericht an?“

8,17. Sagte Moses: „Meine Anklage stehet jeden Augenblick in meiner Hand; der Zorn und die Rache aber liegt in der Hand des allmächtigsten Herrn! Euer jüngster Tag aber ist dem Endziele nun schon um ein bedeutendes näher gerückt; aber nun hängt alles von dem Herrn ganz allein ab. Redet nun, wie ihr das alles versteht!“

8,18. Sagte ein alter Jude, vor Angst mit den Zähnen klappernd: „O du grosser Prophet Moses, sage es uns doch, ob wir etwa gar unrettbar in die Hölle kommen werden, und ob denn ein jeder Mensch seinen eigenen Jüngsten Tag hat!“

8,19. Sagte Moses: „Was die Hölle anbelangt, so brauchet ihr in eurer gegenwärtigen Lebensweise gar nicht zu fragen, ob ihr hineinkommen werdet; denn eure Denk- und Handlungsweise war ja schon seit lange her eine derartige, dass ihr bis jetzt in der Hölle waret, und ihr habt auch alles getan, was ihr (der Hölle) tauget. Ihr könnt daher nicht mehr in die Hölle kommen, weil ihr eigentlich schon darinnen seid.

8,20. Was aber den Jüngsten Tag betrifft, so werdet ihr nach der Ablegung eures Leibes in der andern Welt ebensogut einen jüngsten Tag haben, als ihr in dieser Welt auch einen letzten und ältesten haben werdet. Allein, solange ihr noch in dieser Welt lebet, könnet ihr, so ihr wollet, noch leicht aus der Hölle einen Ausweg finden; denn hier sitzet unter euch der grosse Führer und Erlöser, den höret, und handelt danach! – Ich habe geredet vor Dir, o Herr, und nun mag Elias an meine Stelle treten!“

Kapitel 9 – Die Anklage des Elias

9,1. Sagte Ich: „Elia, du Vorbereiter und Ebner Meiner Wege! Was weisst du vorzubringen gegen diese Diener des Tempels?“

9,2. Sagte Elias: „Herr, Moses hat alles gesagt! Mit ihm hat der Tempel aufgehört, ein Gotteshaus zu sein; er ist nun nichts denn eine Räuber- und Mördergrube geworden. Ich habe diesen das am Jordan haarklein und sonnenhell gezeigt und mit richtiger Rechnung bewiesen. Als sie aber sahen, dass sie mir nichts von nur irgendeiner Haltbarkeit entgegenzustellen imstande waren, und als sie wohl merkten, dass sie auf die unwiderlegbarste Weise vor dem Volke verraten und waren angeklagt jeder möglichen Ungerechtigkeit gegen Dich, o Herr, und gegen das Volk, da lachten sie offen, erklärten mich für einen frommen Narren, den man wohl, um sich zu erheitern, ein paar Stunden lang anhören kann, bedrohten aber dennoch das Volk geheim, meine Lehre für etwas mehr als nur für eine lächerliche Raserei zu halten.

9,3. Heimlich aber wurden sie voll Grimmes, da sie wahrnahmen, dass das Volk mich denn doch für einen Propheten hielt und ehrte, Busse tat und sich taufen liess. Diese argen Frevler im Heiligtume Gottes merkten nur zu bald, dass ihnen durch mich die Axt an die Wurzel gelegt war und dadurch ihrer schnöden Herrschaft Ende vor der Türe stehe. Da umringten sie den Herodes und bewiesen mit allerlei grundfalschen Gründen und schlechtesten Winkelzügen, wie seiner Herrschaft durch mich die grösste Gefahr drohe. Herodes konnte das zwar nicht einsehen, da er in festen Kontrakten mit Rom stand, denen er stets pünktlich nachkam, und daher bei was immer für widrigen Vorkommnissen unbedingt sogar so als bedingt auf den römischen Schutz rechnen konnte. Allein, das half aber alles nichts; sie bestürmten den Herodes so lange, bis er mich gefangennahm.

9,4. Als ich einmal gefangen war, aber meine Jünger dennoch den freien Zutritt zu mir hatten, da konnten sie den Herodes nicht mehr belästigen; doch aber merkten sie, dass meine Lehre durch meine Jünger gewaltig fortwuchere. Da stieg ihr Groll und Grimm von Stunde zu Stunde, und sie steckten sich hinter die arge Mutter der schönen Herodias, dass diese, so ihr Herodes sich eine Gnade von ihm zu erbitten bei seinem gewöhnlichen Eide das Fürstenwort geben werde, nichts als mein Haupt begehren solle. Dafür aber werde die Mutter geheim zehntausend Pfunde Goldes aus dem Schatze des Tempels erhalten. Der schönen Herodias aber dünkte diese Forderung zu arg, weil sie wohl wusste, dass Herodes geheim mich liebte; aber es fuhr ein böser Geist in die Alte und enthüllte ihr, dass ich dem Herodes das unlautere Verhältnis nicht billige und ihn davon abbringen wolle. Das machte denn auch die Herodias arg gegen mich also, dass sie dann am Feste auf ein nochmaliges Zureden ihrer geheim bestochenen Mutter mein Haupt verlangte, was zwar den Herodes sehr betrübte, – aber dieweil er einmal den Eid geschworen hatte, so musste er ihn auch halten, und ich ward denn auch im Gefängnisse enthauptet.

9,5. Als die Templer das erfuhren, da brach bei ihnen ein grosser Jubel aus, und sie fingen gleich an, das Volk, das an mich glaubte, nach Möglichkeit zu verfolgen. – Das, o Herr, ist, mit Hinweglassung aller Dir ohnehin nur zu bekannten Nebenumstände, der ganz einfache Grundzug ihrer gänzlichen Verworfenheit, und ich klage sie dessen nun vor Dir an! Du allein aber bist der Herr von Ewigkeit; Du richte sie nach Deiner unendlichen Macht, Weisheit und Gerechtigkeit! Dein allein heiliger Wille geschehe!“

9,6. Hierauf sagte Ich: „Ja, also ist es! Es gab dabei zwar noch so manche anderen Umstände, deren Ich Selbst bei Gelegenheit erwähnt habe, wie davon auch andere Augen- und Ohrenzeugen gesprochen haben vor Meinem Angesichte; aber das ist der eigentliche, innerste Kern ihrer überhöllischen Bosheit! Aber nun sage Ich zu euch, ihr Meine getreuesten Propheten und nun Engel Meiner Himmel, und frage euch, ob ihr diesen grossen Frevlern in Meinem Heiligtume vergeben könnet die grosse Unbill, die sie an euch begangen haben.“

9,7. Sagten beide: „Ja, Herr; denn Du allein bist ja unser aller Versöhnung! Nur wolle Du nach Deiner grossen Barmherzigkeit sie erleuchten, auf dass sie einsehen mögen, wie gross ihr Arges ist!“

9,8. Hierauf verschwanden die beiden auf Meinen geheimen Wink, und wir waren wieder allein.

Kapitel 10 – Die Selbstanklage der Priester

10,1. Es dauerte eine geraume Zeit, ehe sich jemand getraute, auch nur ein Wörtlein zu sprechen; denn die Erscheinung der beiden Propheten hatte alle tief ergriffen und die anwesenden Juden besonders tief erschüttert.

10,2. Nur der Wirt, der neben Mir auch ganz durch und durch ergriffen sass, sagte so halblaut zu Mir: „Herr, Herr, das zeigt mehr denn alles, dass Du in der höchsten Wahrheit das bist, als was Du Dich im Tempel vor dem ganzen Volke dargestellt hast!

10,3. Jetzt liegt es klar am Tage, dass die verheissene grosse Zeit der Zeiten herbeigekommen ist mit allen Gnaden, aber auch mit allen Gerichten aus den Himmeln. Oh, wenn ich doch nur würdig wäre, an den Gnaden einen kleinsten Teil zu nehmen!“

10,4. Sagte Ich: „Nicht nur einen kleinsten, sondern einen allergrössten Teil kannst du dir nehmen! Das kommt nur allein auf deinen Willen an, mit Freude und Lust zu wandeln nach Meiner Lehre, mit der du in Kürze vollauf vertraut werden wirst. – Aber nun wollen wir die Juden fragen, wie ihnen diese wahre Erscheinung gefallen hat!“

10,5. Hierauf wandte Ich Mich an die zwanzig Judenpriester und fragte sie, was sie zu dieser Erscheinung nun sagen.

10,6. Da erhob sich einer vom Sitze und fing an, also zu reden: „Dass die Erscheinung kein irgend hergezaubertes Blendwerk war, davon sind wir alle vollkommen überzeugt; denn eine pure Blenderscheinung, wie ich etliche einmal in Damaskus gesehen habe, hat keine Sprache und weiss nicht um die geheimsten Daten von Begebenheiten, die sich irgend vor kurz oder lang zugetragen haben. Aber weil die Erscheinung eben kein Blendwerk war, so hat sie auf uns alle sicher einen höchst unheilvollen Eindruck machen müssen, und das darum, weil wir daraus nur zu klar ersehen haben, dass wir ob unserer bösen Taten von Gott unmöglich je mehr eine Vergebung unserer zu grossen Sünden zu erwarten haben.

10,7. Es ist wahrlich eine höchst schwere Sache, auf der Welt ein Mensch zu sein! Man ist allen Verlockungen der Welt und der Teufel ausgesetzt, zweier Feinde des menschlichen Lebens, von denen man den minder schädlichen wohl sieht, aber den zweiten, der den Menschen in die Welt hinein verlockt und mit aller Gewalt zieht, sieht niemand, und es kann sich daher auch sehr schwer jemand ihm zur Gegenwehr stellen.

10,8. Dass wir zu grossen Sündern geworden sind, das sehen wir nun klar ein; aber wie wir so nach und nach dazu gekommen sind, das ist uns völlig unbegreiflich. Wir können nun nichts anderes sagen als: Herr, wenn es für uns in Dir noch eine Barmherzigkeit gibt, so erbarme Dich unser und richte uns wenigstens nicht zu hart!

10,9. Hätten wir damals das so eingesehen wie jetzt, so wäre Zacharias und nun später Johannes nicht also behandelt worden. Aber wir waren ja alle stockblind, von der Welt und vom Teufel geblendet, und so handelten wir denn auch rein nach unserer wahrlich echt teuflischen Blindheit und nach dessen ärgstem Willen.

10,10. Wie uns aber nun Moses und Elias ganz gerecht vor Dir, o Herr, angeklagt haben, so klagen wir denn nun vor Dir auch den Teufel, diesen ärgsten Feind der Menschen an, und Du wolle auch ihn vor Deinen Richterstuhl ziehen!“

10,11. Sagte Ich: „Was an euch des Teufels Anteil ist, das steht schon lange an seiner Rechnungstafel; aber Ich sage euch, dass es nun etliche im Tempel gibt, die schon lange den Teufel übertreffen und also mit der Menschheit handeln, dass sie darin von keinem Teufel übertroffen werden können.

10,12. Noch sage Ich euch, dass eben an den Verlockungen von seiten der Teufel lange nicht so viel liegt, als ihr in eurem törichten Glauben meinet! Der eigentliche Teufel ist der Mensch mit seinen Weltgelüsten selbst! Aus denen geht hervor die Selbstliebe – das ist ein Teufel –, die Sucht zum Wohlleben – ein zweiter Teufel –, die Ehrsucht, der Hochmut, die Herrschsucht, der Zorn, die Rache, der Neid, der Geiz, die Hoffart, die Hurerei und die Geringschätzung seines Nebenmenschen – das sind lauter Teufel, auf eigenem Grunde und Boden erzeugt! Darum sollet eben ihr keine so grosse Furcht vor dem Teufel haben und ihn auch nicht anklagen; aber euch selbst klaget in eurem Gewissen an, und bereuet es recht, und fasset den festen Entschluss, ganz andere Menschen zu werden, und werdet es dann auch!

10,13. Liebet Gott wahrhaft über alles und den armen Nächsten wie euch selbst, so werden euch auch eure vielen und grossen Sünden vergeben werden! Denn so ein Mensch die Sünde nicht völlig verlässt, so kann sie ihm auch nicht erlassen werden. Denn die Sünde ist ja des Menschen eigenstes Werk, weil sie hervorgeht aus seinem Fleische und aus dem Willen seiner Seele.

10,14. Die guten Werke nach dem Willen und nach dem Worte Gottes sind und bleiben eigentlich, wenn der Mensch sie auch tut aus freier Selbstbestimmung, eine Gnade von oben, ein Verdienst des Geistes Gottes im Menschenherzen, und der Mensch wird dessen teilhaftig eben durch die Gnade Gottes. – Nun wisset ihr, wie die Sachen stehen. Ihr seid frei und könnet tun, was ihr wollet!“

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flagge en  True Devils… Real Repentance

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 6 – Chapters 8 to 10

Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber
True Devils, real Repentance – Jesus and the converted Pharisees

Chapter 8 – Moses und Elijah appear at the Lord’s bidding. Moses’ accusation against the Temple Jews

8,1. Hereupon I turned to the Jews and said: “You did not want to believe that Moses and Elijah had recently been here before Me. Therefore, they shall, recognizable to you, appear here and tell you what kind of people you are.”

8,2. In an instant the two prophets stood in our midst bending their knees deeply before Me.

8,3. And Elijah said in a loud voice: “Before You and Your name all knees and hearts in heaven, on earth and below the earth must bow low!”

8,4. Thereupon Moses said to the Jews: “You blasphemers in the temple of Solomon, you children of the serpent, what devil has begotten you for you to say that Abraham is your father and you are sitting on my – and Aaron’s – chair? Having set yourselves up on it without in the least being called to it in order to proclaim to the peoples the law given to me by God, how can you fail to recognize the Most Sublime Who on Sinai gave me the law on two stone tablets?

8,5. You said that I and brother Elijah ought to have come earlier, – and behold, we were both there! Who of you recognized us and believed in us? And did you not do to us exactly what you did nearly to all the prophets and saints of the Lord? What, then, does it mean that you great hypocrites bow down before my name whilst persecuting and finally killing me between the altar and the Holy of Holies? Do speak and give answer!”

8,6. Said one in a trembling voice: “0 – great prophet -, he who, – who was – killed -, his name was only Zachariah.”

8,7. Said Moses: “You villain who are now old in the body were an eye- and ear-witness to the things I said to the congregation of priests when I came back from the Holy of Holies! Behold, these were my words: ‘Listen, brothers, the Lord God in His great grace and mercy has opened my innermost so that the spirit of Moses entered into me. Now my soul and the spirit of Moses are one man, standing before you, just as he once stood before Pharaoh and on Sinai before God. I was the first to establish this chair and sit on it at God’s bidding, -and now I am sitting on it as the last one thus told by God; for henceforth only the Lord Who, miraculously, has already taken on the flesh of men, will do with this chair according to His unfathomable counsel!’ You flew into a rage because of this my truest prophecy, pulled me down from the chair and killed my body. Is not this what happened?”

8,8. Said another, likewise old Jew, even more meekly: “Yes, so it was, truly -, but – who could have believed such a thing?”

8,9. Said Moses: “Why, then, did a few pious people believe it whom you banished for that reason from the temple to faraway lands among the heathens, some of whom are still in the flesh and able to testify against you?”

8,10. Said again another old Jew: “Yes, this may be true, they must have had a special vision for it; but we have never had a vision!”

8,11. Said Moses: “Oh, you talk dishonestly and deceive yourself! For this was told in spirit to everyone, down to the least servant of the temple, seven times successively, clearly and intelligibly in prophetic dreams, and you all were interpreting them amongst you for weeks, while I was silent. How can you now say that you had not had a vision for it?”

8,12. Replied again the same Jew: “Well – was the dream also a vision? There you see, there you see. Well, – who would at that time have thought anything of the kind?”

8,13. Said Moses: “O you worldly-wise foxes, you knew quite well from many examples in the Scriptures what prophetic dreams mean! For instance, Jacob’s dream, Joseph’s dreams, the dream of Pharaoh and many more have surely whispered into your ears what your seven visions signified. However, your worldliness, priestly pride, your inclination towards a life of pleasure, your exceeding idleness and harlotry of every kind and description blinded and stupefied you. Thus, you were afraid of losing all your pleasant advantages in life on account of this my prophecy and, instead of heeding God’s will, have done everything to defy Him and have been to this hour rebels against God. How do you worms of the dust like this absolutely true story?

8,14. Behold, the Glorious One, the Most High Whose face I, Moses, cannot ever be worthy to see, told you Himself in the temple: ‘Not I, but Moses who is your hope will accuse you before the Father!’ Look, not many days have passed since then and the prophecy of the Supreme Lord is already being fulfilled and I, Moses, in the name of the Lord your chief prophet, am now accusing you before His holy countenance of all the atrocities of which you have become guilty! What can you say for your justification?”

8,15. At this point the Jews, driven into a corner and full of fear and terror, become speechless and can only stammer, unable to utter an intelligible word.

8,16. Only a younger Jew among them said in a trembling voice: “My Lord God is the most terrifying Last Judgment already beginning today?”

8,17. Said Moses: “My accusation is at all times in my hand, but the wrath and revenge is in the hand of the Lord Almighty. Your Judgment Day has already come much nearer to its final aim, but everything depends now only on the Lord. Now speak up how you understand all this.”

8,18. Said an old Jew, his teeth chattering with fear: “O you great prophet Moses, do tell us whether we will go to hell and be lost for good, and whether everyone has his own Judgment Day.”

8,19. Said Moses: “As far as hell is concerned you need not, with your present way of living, ask whether you will go there. Your present way of thinking and your conduct have for a long time been of such a nature that you actually were in hell, and you have been doing everything that is fitting for hell. Since you are already in hell, you can no longer go there.

8,20. As concerns Judgment Day, you will in the next world after the shedding of your body have a youngest day*, just as you will in this world have a last and oldest. However, while you are still living in this world you can, if you want to, easily find a way out of hell, for here amongst you is sitting the great Guide and Redeemer. Listen to Him and act accordingly! – I have spoken before You, O Lord, and now may Elijah take my place.” *Translator’s Note: Doomsday or Judgment Day, in German “jüngster Tag” means literally “Youngest Day”

Chapter 9 – The accusation of Elijah

9,1. Said I: “Elijah, you forerunner and preparer of My ways, what have you to say against these servants of the temple?”

9,2. Said Elijah: “Lord, Moses has said everything. With him the temple has ceased to be a house of God. It has become nothing but a den of thieves and robbers. At the Jordan I clearly showed it to these men and also proved it in every detail. Yet when they saw that they were unable to refute my words with a single shred of evidence, well noticing that they were irrefutably found out and accused of every possible iniquity against You, O Lord, and against the people, they openly laughed and declared me a pious fool to whom one can for fun’s sake listen for a few hours. But secretly they threatened the people lest they see in my teaching more than the ridiculous ravings of a madman.

9,3. Secretly they were full of rage because they noticed that the people still considered me a prophet and honored me as such, repented and were baptized. Only too soon did these evil blasphemers in God’s holy place become aware that through me the axe had been put to their tree, threatening an end to their iniquitous rule. So they beset Herod and proved through all kinds of deceit and evil tricks how gravely his authority was threatened through me. Herod could not see their point since he had firm contracts with Rome to which he always meticulously stuck, so that he could as a matter of course in any adverse situations count on Roman protection. But all this was of no avail; they kept harassing Herod, so much so that in the end he had me imprisoned.

9,4. Once I was imprisoned and my disciples were allowed to visit me in prison, they could no longer harass Herod; but they could not fail to notice that my teaching kept spreading enormously through the efforts of my disciples. Their anger and wrath increased from hour to hour and they enlisted the help of the evil mother of the beautiful Herodias. If, besides his usual oath, Herod should give also his word as a prince when granting Herodias a favor, she was to ask for nothing else but my head. In return for this the mother was to secretly obtain ten thousand pounds of gold from the temple treasure. The beautiful Herodias, well knowing that Herod was secretly fond of me, considered this demand too harsh, but an evil spirit took possession of the old woman and revealed to her the fact that I did not approve of his adulterous relationship and was trying to dissuade him from it. This badly prejudiced also Herodias against me so that when, during the celebrations, she was again urged by her secretly bribed mother, she demanded my head, which greatly saddened Herod, – but, having sworn the oath he had to keep it, and so I was decapitated in prison.

9,5. When the Templers heard of this, they greatly rejoiced and began immediately wherever possible to persecute the people who believed in me. – This, in simple outline and without going into any details with which you are anyway familiar, is their whole depravity, O Lord, and I am now accusing them of it before You! You alone are the Lord of eternity. Do judge them according to Your infinite power, wisdom and justice. Your alone holy will be done.”

9,6. Hereupon I said: “Yes, so it is! There are, to be sure, a few other facts which I Myself have occasionally mentioned and other eye and ear witnesses have reported in My presence, yet this is the true, innermost core of their exceedingly hellish wickedness. But now I ask you, My most faithful prophets and now angels of My Heavens, whether you can forgive these great offenders in My holy place the great wrong they did to you.”

9,7. Said both: “Yes, Lord, for You alone are the reconciliation for all of us! If only You in Your great mercy would enlighten them so that they might see their great iniquity.”

9,8. At My secret sign the two then disappeared and we were alone again.

Chapter 10 – The self-accusation of the priests

10,1. It was a fairly long time before anyone dared to say even a word; for the appearance of the two prophets had moved everyone deeply and had particularly distressed the Jews present.

10,2. Only the innkeeper who sat beside Me also quite thoroughly moved said to Me, subdued: “Lord, Lord, that shows more than anything that You are in truth what You presented Yourself as before the whole nation in the Temple!

10,3. Now it is as clear as day that the promised great age of ages has come with all mercy, but also with all judgment from heaven. Oh, if only I were worthy to take even the smallest part of this mercy!”

10,4. I said: “You can take for yourself not only the smallest part, but the very greatest part! That depends only on your desire to walk with joy and delight according to My teaching, with which you will soon become fully acquainted. But now let us ask the Jews how they liked this true apparition!”

10,5. Thereupon I turned to the twenty Jewish priests and asked them what they thought of this apparition.

10,6. One of them stood up and began to speak as follows: “We are all fully convinced that the apparition was not some magic delusion because a mere phantom, the kind of which I once saw in Damascus, is without a language and does not know about the most secret dates of events which took place a short or long time ago. But because the appearance was certainly no illusion, it surely made a highly ominous impression on us all, and that is because we have seen only too clearly through this that, because of our evil deeds, we cannot possibly expect forgiveness from God for our too great sins.

10,7. It is truly a very difficult thing to be a man in this world! One is exposed to all the temptations of the world and the devil, the double enemy of human life, of which one can see the lesser evil indeed, but no-one sees the second, who entices a person to the world and pulls him with all force, and thus he can resist it only with great difficulty.

10,8. We now see clearly that we have become great sinners, but we cannot comprehend how we gradually came to end up like this. All we can now say is this: Lord, if You can still spare any mercy for us, do have mercy upon us and at least do not judge us too harshly.

10,9. If at the time we had understood this as we do now, Zachariah and, later, John would have been treated differently. But we all were stone-blind, blinded by the world and by the devil and, therefore, acted solely according to our truly devilish blindness and its most evil desire.

10,10. Just as Moses and Elijah have now quite justly accused us before You, O Lord, we now accuse before You the devil, this greatest enemy of mankind. Do summon him also before Your tribunal.”

10,11. Said I: “That part of you belonging to the devil has long since been charged to his account. Yet I tell you that there are now some in the temple who for a long time have been surpassing the devil, dealing with mankind in a way unsurpassed by any devil.

10,12. I also tell you that much less than you think in your foolish belief depends on the temptations through the devils. The true devil is man himself with his worldly desires. From these goes forth self-love – which is one devil -, the passion for a life of luxury – a second devil -, ambition, pride, lust for power, anger, revenge, envy, avarice, arrogance, harlotry and contempt for his fellowman -, all these are devils begotten on man’s own ground and soil. Therefore, you should not be so scared of the devil nor should you accuse him. However, do accuse yourselves in your conscience and do proper repentance and firmly resolve to become completely different men, and then carry it out!

10,13. Love God truly above all and the poor neighbour as yourselves, and your many and great sins will be forgiven. For as long as man does not completely give up sin he cannot be forgiven it, for sin is man’s own doing because it proceeds from his flesh and from the will of his soul.

10,14. The good works according to the will and the word of God, even if conducted by man out of free self-determination, are really always a grace from above, a merit of God’s Spirit within the human heart, and man shares in it by the very grace of God. – Now you know how things are. You are free and can do what you wish.”

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Hebe dich weg, Satan! – Jesu Erklärung an Petrus – Away with you, Satan! – Jesus’ Explanation to Peter

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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 5, die Kapitel 170 und 171
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Jesus erklärt Petrus “Hebe dich weg, Satan – du bist mir ärgerlich!” …
Matthäus 16, 20-28

Kapitel 170 – Des Petrus blinder Eifer und Sorge um den Herrn

170,1. Als wir aber schon weit draussen auf dem Meere uns befanden, sagte Ich abermals zu den Jüngern: „Wohin wir nun auch kommen mögen, da schweiget und verratet Mich nicht, dass Ich Jesus, der Christ, sei!“ (Matth.16,20)

170,2. Und Petrus trat zu Mir und fragte Mich, ob Ich noch nicht wüsste, wohin uns das Schiff bringen werde; denn er führte das Steuerruder und hätte gerne erfahren, wohin er lossteuern solle.

170,3. Ich aber sagte: „Lass es gehen, wohin es geht; der Vater weiss es schon, wohin wir diesmal zu kommen haben! Nun sind wir noch auf dem Lehrwege, und unsere Fahrt geht in die untere grosse Bucht, wo man der Stadt Cäsarea Philippi in den Rücken kommt, und dort werden wir uns einige Ruhe gönnen. Aber in ein paar Jahren werden wir auf diesem Schiffe gen Jerusalem hinauffahren, und da wird es sich um ganz etwas anderes handeln. – Nun aber kommen wir in einen Ort ganz nahe der vorbenannten Stadt, allda trotz unseres mehrtägigen Aufenthalts auf der Gegenseite der benannten Stadt dennoch kein Mensch von uns etwas vernommen hat. Selbst der grosse Brand der Stadt hat die Bewohner dieses Ortes nicht aus ihrer Fassung zu bringen vermocht. Aber es musste das also sein, damit ihr bei dieser Gelegenheit wieder eine andere Art Offenbarung erfahret.“

170,4. Petrus aber trat zu Mir und sagte: „Herr, um was wohl wird es sich handeln in Jerusalem, im Orte des grossen Verderbens? Denn von dort aus ist noch nie etwas Gutes und die Menschheit Beglückendes gekommen, und noch nie hat ein Ehrlicher in dieser Stadt etwas Tröstliches erfahren. Hochmut und Verfolgung sind darin stets vor allem zu Hause. Daher meine ich, es wäre besser gewesen, Du, o Herr, hättest Jerusalem also gezüchtiget wie diese kleine Stadt, die freilich die Strafe schon lange wohl verdient hatte. Vor acht Monaten ungefähr waren wir ohnehin in Jerusalem und haben uns überzeugt, dass mit seinen Bewohnern rein nichts zu machen ist bis auf ein paar Menschen, die aber als einzelne Schwalben auch noch lange keinen Sommer ausmachen. Daher wäre meine Meinung, wir sollen mit jener stolzen Greuelstadt, in der Johannes vor kurzem erst enthauptet ward, nicht viel Aufhebens machen und sie für alle Zeiten meiden. Denn solch eine Stadt ist ja doch ewig nicht würdig, dass Du sie betrittst mit Deinen heiligen Füssen. Das ist freilich nur so meine Meinung; gib mir auch die Deine kund!“

170,5. Von dieser Zeit an fing Ich an, ernstlicher mit Meinen Jüngern davon zu reden, dass Ich nach des Vaters Willen wohl werde nach Jerusalem gehen müssen und werde dort viel leiden von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten, werde von ihnen getötet werden, aber am dritten Tage wieder vom Tode auferstehen. (Matth.16,21) Als ein Sieger über allen Tod und über alle Feinde des Lebens werde Ich dastehen dann für ewig, wie Ich schon auf dem Berge des Markus davon Erwähnung tat.

170,6. Da erschrak Petrus förmlich und sagte zu Mir, Mich beiseite ziehend, in einem gewissen gebieterisch-mahnenden Tone: „Herr, das geschehe Dir ja nicht, und Du bist uns und allen Menschen gegenüber verpflichtet, Deiner zu schonen!“ (Matth.16,22)

170,7. Aber Ich wandte Mich schnell um und sagte auch in einem ganz ernsten Ton: „Hebe dich, Satan, von Mir! Du bist Mir ärgerlich; denn du meinst nicht, was da göttlich, sondern nur, was da ganz gemein weltmenschlich ist!“ (Matth.16,23)

170,8. Hier erschrak Petrus ganz gewaltig, fiel vor Mir nieder, bat Mich um Vergebung und setzte weinend hinzu: „Herr, als wir auf eben diesem Meere dahin steuerten, wo wir uns nun mehrere Tage aufhielten, sagtest Du zu mir ob meines Glaubens (GEJ2-176, 17): ,Simon Juda, du bist Petrus, ein Fels, auf dem Ich Meine Kirche bauen werde, und alle Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen! Dir will Ich geben des Himmelreiches Schlüssel. Was du auf Erden lösen wirst, das soll auch im Himmel gelöst sein, und was du binden wirst auf Erden, das wird auch gebunden sein im Himmel!‘ Das, o Herr, waren buchstäblich Deine heiligen Worte aus Deinem heiligsten Munde, an mich armen Sünder gerichtet. Ich aber habe mich darum dennoch nie erhoben, und mich stets nur für den Geringsten unter uns gehalten, – und wegen einer freilich nur menschlichen, aber dennoch nur aus meiner grossen Liebe zu Dir erkeimenden Warnung hast Du mich zum Fürsten der Hölle gemacht! Herr, sei doch gnädig und barmherzig dem armseligen Fischer Petrus, der zuerst sein Netz ins Meer warf, Weib und Kinder verliess und Dir nachfolgte!“

Kapitel 171 – Das Wesen Satans und der Materie

171,1. Da wandte Ich Mich wieder freundlichst zu Petrus und sagte: „Darum habe Ich dich nicht im geringsten herabgesetzt, so Ich dir in der scharfen Anrede gezeigt habe dein Menschliches! Alles, was diesweltlich Menschliches am Menschen ist – als sein Fleisch und dessen verschiedenartige Bedürfnisse aus puren diesirdischen Rücksichten –, ist im Gerichte, darum Hölle und Satan, der da ist ein Inbegriff alles Gerichtes, alles Todes und aller Nacht und alles Truges; denn alles scheinbare Leben der Materie ist nur ein Trugleben, und all ihr Wert ist soviel wie gar keiner.

171,2. Welch ein Mensch immer in einen Sinn der Materie zurückfällt, ist insoweit dann auch Satan, inwieweit er irgend ein Heil in der Materie und in ihrem Scheinleben vertritt.

171,3. Will jemand aber des Satans noch in seinem Fleische ledig werden, so muss er das Kreuz, das Ich schon jetzt im Geiste trage, auf seine Schulter nehmen und Mir nachfolgen! (Matth.16,24) Denn Ich sage es euch: Wer sein (irdisch) Leben erhalten will, der wird es (das geistige) verlieren; wer aber sein (irdisch) Leben um Meinetwillen verlieren wird, der wird es (das geistige) finden! (Matth.16,25)

171,4. Was hülfe es denn einem Menschen, so er gewönne die ganze Welt mit allen ihren Schätzen, litte aber dabei Schaden an seiner Seele? Oder was kann ein Mensch geben, dass er dann wieder löse seine Seele aus den Banden der Materie, des Gerichtes und des Todes? (Matth.16,26)

171,5. Wohl wird es je einmal geschehen, dass Ich, als nun des Menschen Sohn, wiederkommen werde in der Herrlichkeit des Vaters mit allen Engeln, deren Macht ihr kennet, aber Er wird auch dann wie jetzt nur tun, helfen und vergelten können jedermann nach seinen höchsteigenen Werken. Wer tot befunden wird, der wird auch tot verbleiben bis zur Zeit jener grossen Erweckung auch aller derer, die in den Gräbern des Gerichtes verblieben sind, und auch da wird eines jeden Liebe, Willen und Gewissen Richter sein für immerdar! (Matth.16,27)

171,6. Aber die da leben nach Meinen Worten und verrichten die Werke der wahren Selbstverleugnung und innern freien Liebe, die werden den Tod nicht sehen und fühlen jemals. Wahrlich, zu Meiner und eurer grossen Freude kann Ich euch sagen, dass von euch etwelche dastehen, die keinen Tod schmecken und fühlen werden und Zeugen sein werden von allem, bis da sogar auch vorbesprochenermassen kommen wird des Menschen Sohn in Sein Reich, den sie sehen werden und mit dem sie herrschen werden ewig! Aber dazu wird sehr viel Liebe zu Gott und dem Nächsten erfordert.“ (Matth.16,28)

171,7. Wahrlich, so da ist irgend ein Vater oder eine Mutter, die da nur sorgen darum, dass ihre Kinder in dieser Welt wohl versorgt werden möchten, und achten nicht höher den Wert des Lebens der Seele ihrer Kinder, die haben sich und ihren Kindern ein Grab zum ewigen Tode gegraben; denn was immer der Welt ist, das ist des Satans, also des Gerichtes und des Todes der Materie!

171,8. Wohl ist die Materie ja bestimmt, erweckt zu werden durch die Kraft eines jenseitigen, reinen Geistes zur Auferstehung aus den langen Gerichten; aber dann muss die Materie nach der ihr wohl eingeprägten freien Intelligenz übergehen in die rechte Form und Wesenheit ihres jenseitigen Geistes, der ein Licht ist aus Gott. Geschieht das von der Materie nicht, so kehrt der jenseitige Geist in seinen Urquell zurück, und die für immer belebt werden sollende Materie fällt abermals in ihr altes Gericht und wird im selben lange zu harren haben, bis etwa einmal abermals ein jenseitiger Geist sie erwecken wird zu einer neuen Lebensprobe.

171,9. Weil die Sache aber einmal so und nicht anders ist und sein kann, so kam denn ja auch Ich Selbst von oben herab zu euch Menschen dieser Erde und zeige euch nun die volle Wahrheit aller Lebensgestaltungen und deren gute oder schlechte Verhältnisse. Und du, Mein Petrus, wirst nun hoffentlich auch im klaren sein darin, warum Ich ehedem zu dir gesagt habe: ,Hebe dich von Mir, Satan!‘ “ …

flagge en  Away with you, Satan! – Jesus’ Explanation to Peter

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 5, Chapters 170 and 171
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Jesus explains to Peter… “Away with you, Satan!” …
(Matthew 16:20-28)

Chapter 170 – Peter’s blind enthusiasm and concern for the Lord

170,1. But once we were already far out on the sea, I said once again to the disciples, “Wherever we may now end up, be silent and do not reveal Me as Jesus, the Christ!” (Mt. 16:20)

170,2. And Peter came to Me and asked Me whether I did not yet know where the ship would bring us; for he was at the rudder and dearly wanted to know where he should be steering.

170,3. But I said, “Let it go wherever it will; the Father knows already where we will have to go this time! We are still on the path of learning, and our journey goes to the other great bay where the city of Caesarea Philippi is at our backs and there we will be able to afford ourselves some rest. But in a few years we will travel up to Jerusalem on this ship and then there will be something quite different to deal with. – But now we are coming to a place quite near to the previously-mentioned city, where, despite our stay of many days on the opposite side of this particular city, nonetheless no man has heard anything about us. Even the great fire of the city was not able to trouble the inhabitants of this place. But it had to be so, so that you all will experience yet another type of revelation at this opportunity.”

170,4. But Peter came to Me and said, “Lord, what will happen in Jerusalem, in the place of great perdition? For nothing good or happy for man has ever come from that place, and an honest man has never found anything comforting in this city. Above all, arrogance and persecution are always quite at home there. Therefore I think that it would have been better if You, oh Lord, had chastised Jerusalem like this little town, which has certainly long deserved this punishment. About eight months ago we were in any case in Jerusalem and convinced ourselves that nothing at all can be done with its inhabitants except for a few people who were single swallows, however, and that does not signal the arrival of summer. Therefore my opinion would be this: we should not make a great fuss about that proud city of abominations, in which John was recently beheaded, and avoid it for all time. For such a city is eternally unworthy that You should step on it with Your holy feet. That is of course only my humble opinion; let me know Yours as well!”

170,5. From this time on I began to speak more seriously with My disciples about the fact that I would have to go to Jerusalem according to My Father’s will and would suffer very much there from the elders, the high priests and scribes, would be killed by them, but that on the third day I would raise from the dead again (Mt. 16:21). I would then stand there as a victor over all death and over all enemies of life for eternity, as I had already mentioned on Mark’s mountain.

170,6. At this Peter became quite alarmed and, drawing Me aside, said in a commanding, admonishing tone: “Lord, this must never happen to You! You are obliged both to us and to all men to protect Yourself.” (Mt. 16,22)

170,7. But I turned around quickly and said in a very most serious tone: “Away with you, Satan; you are a stumbling-block to Me. You think as worldly men think, not as God thinks.” (Mt. 16, 23)

170,8. Here Peter was very powerfully shocked, fell down before Me, begged for forgiveness and added, sobbing, “Lord, when we were sailing on this sea to the place where we have now just spent several days, You said to me on account of my faith (GGJ2-176, 17): ‘Simon Juda, you are Peter the rock. And on this rock I will build My church, and the powers of death shall never conquer it. I will give you the keys of the Kingdom of Heaven. Whatsoever you shall bind on earth shall be bound in heaven, and what you shall loose on earth shall be loosed in heaven.’ These, oh Lord, were the holy words from Your most holy mouth, literally directed to me, a poor sinner. Yet I have never prided myself because of it but have always regarded myself as the least amongst us all, – and now You call me prince of darkness because I, driven by my great love for You, gave You a warning as a man. Lord, do have grace and mercy upon the poor fisherman Peter, who was the first to throw his net into the sea and leave his wife and children to follow You!”

Chapter 171 – The nature of Satan and matter

171,1. Here I turned again to Peter in the friendliest way and said, “I have not disparaged you in the least if I have shown you in the sharp speech your human side! Everything that is human in this world in a person – his flesh and its various needs from pure earthly considerations – is under judgment, therefore hell and Satan, who is the epitome of all judgment, death, night and falsehood, for the whole so-called life of matter is merely a phantom-life and of no value at all.

171,2. He who sinks back into some aspect of matter is also Satan, insofar as he seeks his salvation in matter and its phantom-life.

171,3. If anyone wishes to break free of Satan in his flesh, let him deny himself and take up this cross that I already carry in spirit and follow Me! (Mt.16:24) For I say to you: Whoever wishes to save his (earthly) life will lose it (spiritually); but whoever loses his (earthly) life for My sake shall find it (spiritually) ! (Mt.16:25)

171,4. For what will a man gain by winning the whole world with all its treasures while at the same time he loses his soul? Or what can a man give that will free his soul from the bonds of matter, judgment and death? (Mt. 16,26)

171,5. For indeed it will come to pass that I, now the Son of Man, shall at some future time return in the glory of the Father with all the angels, whose power you know. But then, as now, He will only be able to help and reward every man according to his own works. Whoever will be found dead will remain dead until such time when all those who have remained in the graves of judgment will be raised, too. Even then, every man’s judge will be forever his love, will and conscience. (Mt. 16:27)

171,6. But those who live according to My words and do deeds of true self-denial and inner free love will never see or feel death. Verily, to My great joy and yours I can say to you that there are some of those who are standing here who shall not taste or feel death and shall be witnesses of everything until they see the Son of Man coming in His kingdom with whom they will reign forever! But for that much love for God and for one’s fellow man is required.” (Mt.16:28)

171,7. Truly, if there is any father or mother here who only care about looking after their children well in this world, and do not pay attention to the higher value of the life of the soul of their children, have dug themselves and their children a grave for eternal death; for whatever is of the world is also of Satan, thus of judgment and the death of matter!

171,8. Truly all matter is determined to be awakened through the power of an other-worldly pure spirit to be resurrected from the long judgment; but then matter must transform according to its well-engrained free intelligence into the correct form and wisdom of its other-worldly spirit, which is a light from God. If this does not happen by the matter, the other-worldly spirit returns to its source and the matter that should have been awakened for ever falls back once again into its old judgment and will have to wait there until once again an other-worldly spirit awakens it to a new test life.

171,9. But because things are that way and not otherwise, nor can they be, I came Myself from above to you people of this Earth and am now showing you all the full truth of all forms in life and its good or bad conditions. And you, My Peter, will hopefully now be clear about why I have just said to you: ‘Away with you, Satan!’ – Now forward into the great bay!” …